Anzeigeblatt für Seckenheim und Npesheim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 30 Pfg., durch die Poſt bezogen viertelfährlich Mk. 1.10. Redaktion, Druck und Verlag von J. helfrich in Seckenheim. Anzeigen: Die einſpaltige Petitzeile oder der n Raum 10 Mfg bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 62. Samstag, den 3. Auguſt 1907. 7. Jahrgang Aus Nah und Fern. )(Seckenheim, 2. Aug. Am Sonntag, Nachmittag wird die Fußball-⸗Geſellſchaft Seckenheim 1898 ihre diesjährige Herbſtſaiſon eröffnen, und zwar mit einem Wettſpiele der 2. Mannſchaft gegen die 2. Mannſchaft der Fußball⸗Geſellſchaft Revidia Ludwigshafen auf dem eigenen Platze. g Friedrichsfeld, 31. Juli. Ein be⸗ dauerlicher Unglücksfall hat ſich heute früh hier ereignet. Als der ledige Dienſtknecht Wilhelm Lehr von hier bei einem Umzug die unruhig gewordenen Pferde zum Halten bringen wollte, geriet er zwiſchen die Hauswand und den Wagen, wodurch er an die Wand gedrückt und ihm der Bruſtkaſten eingedrückt wurde, was den ſofortigen Tot verurſachte. Mannheim, 1. Aug. Eine ſchwere Schlägerei entſtand vorgeſtern nacht in Neckarau unter mehreren boöhmiſchen Fabrikarbeitern, wobei mit Meſſern geſtochen und mit Revol⸗ vern geſchoſſen wurde. Einer der Beteiligten erhielt einen Streifſchuß an der rechten Hüfte, ein anderer zwei Meſſerſtiche in den Hinterkopf und Nacken. Zwei Täter ſind verhaftet.— Geſtorben iſt im Krankenhaus hier die Ehefrau Theodor Welte, welche in der Frühe des 22. Juli in bewußtloſem Zuſtande im Keller eines Hauſes aufgefunden worden iſt. Die Feſt⸗ ſtellungen haben ergeben, daß die Frau ſich in angetrunkenem Zuſtande in das fragliche Haus begab, um im Keller zu nächtigen, wobei ſie die Kellertreppe hinunterſtürzte und die Wirbelſäule brach. Weinheim, 1. Aug. Ein Unfall, der leicht ſchwere Folgen hätte nach ſich ziehen können, ereignete ſich heute nachmittag auf der hieſigen Hauptſtraße. Die Pferde eines Fuhr⸗ werks des Güterbeſtätters Peter Müller von hier gingen durch. Die Pferde prallten an die Ecke des Bäcker Wolf'ſchen Hauſes, wobei das Handpferd zwiſchen die Hauswand und den Wagen gepreßt und ſchwer verletzt wurde. Das Sattelpferd hatte ſich losgeriſſen und ſtürmte weiter, doch gelang es bald, ſeiner habhaft zu werden. Eine alte Frau, namens Bickel, ſtellte ſich unerſchrocken mit ausgebreite⸗ ten Armen in den Weg und trat dem Pferde entgegen, ſo daß dieſes zum Stehen gebracht werden konnte. Heidesberg. In Ziegelhauſen wurde eine 73jährige Frau von einem Peterstaler Radfahrer überfahren und ſchwer verletzt.— Der 16jährige Fleiſcherlehrling Ludwig Heiden⸗ reich, Stiefſohn des Metzgermeiſters Philipp Zimmermann, der, wie gemeldet, einen Selbſt— mordverſuch verübte, iſt geſtern nach ſchweren Leiden geſtorben. Heidenreich hatte ſich eine jener Patronen, welche beim Töten der Schlacht⸗ tiere verwendet werden, verſchafft, legte ſich die Schlachtmaske auf den Leib und brachte die Patrone zur Exploſion. Die Kugel durchſchlug den Magen und drang auf der Kehrſeite des Leibes heraus. Baden⸗Baden, 1. Aug. Durch die Eingemeindung von Lichtental mit Baden, die zum 1. Januar 1908 erfolgen dürfte, erlangt Baden wohl den größten Gemeindewald im Großherzogtum, da es ſelbſt etwa 13 000 badiſche Morgen Waldungen beſttzt. Appenweier, 31. Juli. Auf der Blockſtation zwiſchen Renchen und Appenweier wurde in einem unbewachten Augenblick das vierjährige Kind der Bahnwärtersfamilie Ruf von der Lokomotive eines Schwarzwald⸗Schnell⸗ zuges erfaßt und getötet. Die kleine Leiche wurde von dem Perſonal eines 20 Minuten ſpäter fahrenden Schwarzwaldzuges bemerkt, worauf die Angehörigen in Kenntnis geſetzt wurden. Villingen, 31. Juli. Die Ehefrau des Landwirts Joſeph Ketterer in Langenbach wurde von einer Kuh überfallen und ſo ſchwer zugerichtet, daß ſie bald darauf an den erlittenen Verletzungen ſtarb. Dundenheim,(A. Lahr), 30. Juli. Die große Hitze des geſtrigen Tages hat ſchwere Gewitter über unſerere Gegend gebracht. Der Blitz ſchlug in das Anweſen des Gottlieb Dolch. In wenigen Augenblicken ſchlugen ſchon die Flammen aus dem Tabakſchopf empor; dieſer ſowie die angebaute große Scheuer und Stallung wurden ein Raub der Flammen; doch konnte alles Vieh heraus geholt werden. Der Geſamtſchaden an Gebäude und an den Fahrniſſen, der durch Verſicherung gedeckt iſt, beträgt ca. 10000 Mark. Mitteilungen aus der Seckenheimer Gemeinderats⸗Sitzung. (Vom 30. Juli 1907.) 2 Grundſtücke von Seckenheim werden amtlich geſchätzt. 1 Zeugnis des Bezirksbauſchätzers über Wiederherſtellung der von Brand beſchädigten Gebäude der deutſchen Steinzeugwarenfabrik wird Gr. Bezirksamt Mannheim mit dem Antrag auf Zahlung der reſtlichen Entſchädi⸗ gung vorgelegt. Das Bezirksamt teilt mit, daß der Ein— tritt des Herrn Ingenieurs Franz in Mann⸗ heim(anſtelle des Herrn Bolze) in das Jagd⸗ verhältnis des Jagdbezirks 3(Rheinau) geneh—⸗ migt wird. Gegen das Bauvorhaben des Karl Zahn, dahier, wird Einſprache erhoben, da der beab— ſichtigte Bau außerhalb des Ortsbauplans gelegen iſt und der geordneten Weiterführung des Ortsbauplans im Wege ſein könnte. Dem Herrn Sekretär Schmitt dahier wird für die durch Nachprüfung des Zählungs⸗ materials der Berufs- und Betriebszählung entſtandene Ueberarbeit eine Vergütung bewilligt. Die Verſteigerung abgängiger Fahrniſſe vom 25. d. Mts. mit einem Erlös von 14.80 Mark wird genehmigt. Die Gemeindekrankenverſicherungsrechaung und ſolche der Ortsviehverſicherungsanſtalt für 1906 wird einer Vorprüfung unterzogen und gegen ſolche nichts erinnert. 23 Anzeigen über abgeſchloſſene Fahrnis⸗ verſicherungen bleiben unbeanſtandet. Die vorliegenden Rechnungen werden geprüft und zur Zahlung angewieſen. Zubiläums-⸗Ausſtellung Aannheim 1907. Internatlonale Kunst- und grosse Gartenbau- Ausstellung. Stecklingspflanzenfeſt. So viel Kinder hat die Mannheimer Ausſtellung bisher noch nicht beiſammengeſehen, wie am letzten Mittwoch, denn außer den 2000 aus Baden, Heſſen und der Pfalz eingeladenen Schulkindern waren aus Anlaß des Kindertages auch ſonſt noch aus Mannheim und Umgebung zahlreiche Kinder jeden Alters in der Ausſtellung ver⸗ Das schöne Mädchen von Bellemon. Roman von Wilhelm Kunde. „Ich muß Sie nochmals erſuchen“, ſagte der Richter etwas erregt,„ſich an die Tat— ſachen zu halten. Sie ſchaden ſich andernfalls ſelbſt am meiſten“. „Herr Richter“, ſagte Molski, ganz ge⸗ mütlich die Achſeln zuckend,„wie kann man ſich an Tatſachen halten, wenn man von keinen weiß. Ich bin doch ſo unſchuldig wie nur etwas in dieſe Geſchichte verwickelt worden“. ö„Wir wollen ſehen. Weshalb ſind Sie denn aus Bellemon ſo plötzlich verſchwunden, daß nicht einmal Ihr guter Bekannter, der Gaſtwirt Jan etwas von Ihrem Aufenthaltsort wußte“? „Ja, Herr Richter, mein Beweggrund war reine Menſchenliebe. Ich habe dem Gruner, wie geſagt, ſolche Tat nicht zugetraut und nahm nur an, er ſei plötzlich auf und davon ge— gangen. Er hat nämlich Augenblicke, in denen er unzurechnungsfähig iſt, und da ich wußte, daß er ohne Barmittel war, wollte ich ihm nach, und ihn aufſuchen“. „Hatten Sie denn eine Spur“? fragte der Richter, als ob er den Angaben Glauben ſchenkte. auseinanderſetzen.“ „Allerdings! „Sie ſind ſehr gütig“, verſetzte der Richter nicht ohne Humor.„Aber wir wollen die Weitläuftigkeiten mal vorläufig aus dem Auge laſſen. Sagen Sie, haben Sie nun wirklich an dem Gruner kein außergewöhnliches Intereſſe gehabt“? „Nein! Ich verſpürte nur menſchliches Mitleid mit ihm.“ „Na, weshalb haben Sie ſich denn nach ſeiner Verhaftung gar nicht mehr um ihn be⸗ kümmert, ihn ſozuſagen in der Patſche ſitzen laſſen“? „Ja, Herr Unterſuchungsrichter, da hätte es etwas mit den Gerichten zu tun gegeben. Ich bin ein ehrlicher Mann und bin noch ein unbeſcholtener Mann und habe es mir zum Prinzip gemacht, Prozeſſen ſo weit wie mͤͤglich aus dem Wege zu gehen.“ „Das ſpricht aber wenig“, ſagte der Richter,„für Ihre ſo feurig betonte Menſchen⸗ liebe. Sehen Sie, Gruner hat Sie nicht ver— raten, trotzdem er, davon bin ich jetzt feſt überzeugt, der Verführte war und Sie der Verführer ſind“. „Aber, Herr Richter, wie können Sie mir ſo etwas zutrauen? Ich ſage Ihnen, in den jungen Menſchen haben ſich alle verſehen.“ „Was ſoll das bedeuten“? „Herr Richter, ich will mich darüber lieber Das will ich Ihnen gern nicht näher auslaſſen. Es iſt auch für Sie von Vorteil, wenn Sie es nicht wiſſen.“ Ein ſo erſtauntes Geſicht wie nach dieſen Worten hatte der Unterſuchungsrichter wohl in ſeinem Leben nicht gemacht. „Beſchuldigter“, ſagte er kurz und ſtreng, „ich verwarne Sie ernſtlich, unterlaſſen ſie alle überflüſſigen Redensarten. Sie laufen um den Kern der Sache herum, wie die Katze um den heißen Brei. Das alles ſpricht ſehr gegen Sie und verſchlechtert nur Ihre Ausſichten. Ein reumütiges Geſtändnis iſt das einzige, was Sie retten kann. Beantworten Sie mir klipp und klar die Frage: Haben Sie den alten de Knocker ermordet, oder ſind Sie an der Mordtat ſonſt wie beteiligt geweſen“? „Nein!“ „Was denn“? „Ich habe auf beide Fragen nur ein ent— ſchiedenes Nein!“ „Angeklagter——“ „Herr Richter, und wenn Sie mich foltern und mir Damenſchrauben anlegen, ich kann nichts anders als„nein“ ſagen.“ „Sie wiſſen ſehr wohl, daß das moderne Gerichtsverfahten derartige Zwangsmittel nicht mehr kennt. Ich ſage Ihnen aber, die Tat— ſachen werden ſo gegen Sie ſprechen, daß Ihre Schuld ſonnenklar zu Tage tritt.“ „Herr Richter“, erwiderte Molski in freundſchaftlichſten Plauderton,„Sie ſind doch nun ein alter erfahrener Kriminaliſt und in 1 einigt. Das Stecklingspflanzenfeſt begann mit der Anlieferung der zu prämiierenden Pflanzen, die im Vorhofe des Roſengartens, nach Ge— meinden geordnet, aufgeftellt wurden. Es waren in der Hauptſache Geranien, Fuchſien, Begonien, Salvien und vereinzelt Coleus, Feuerball und Heliotrop. Die Pflanzen waren durchweg gut, einzelne geradezu hervorragen ge⸗ diehen, und an vielen Töpfen bekundete allein ſchon die Aufmachung Fuͤrſorge und Intereſſe. Bis 1 Uhr zertreuten ſich die Kinder in der Ausſtel⸗ lung und dann nahmen ſie im Nibelungenſaale den erſten Imbiß ein. Hierbei richtete Bürgermei⸗ ſter Ritter an die Verſammlung eine An⸗ ſprache in der er den Kindern für die Pflege der ihnen anvertrauten Pflänzchen herzlich dankte und auf das badiſche Großherzogpaar ſowie den Großherzog von Heſſen und den Prinzregenten von Bayern ein Hoch aus⸗ brachte.— Nach dem Frühſtück begaben ſich die Kinder wieder in die Ausſtellung und hier konnte man beobachten, daß die Attrak tionen des Vergnügungsparks, die für dieſen Tag ihre Preiſe weſentlich herabgeſetzt hatten, bei den jugendlichen Beſuchern viel Anklang fanden. Inzwiſchen hatten die Preisrichter ihres Amtes gewaltet, und als um 5 Uhr die Kinder zu einer zweiten Mahlzeit wieder im Roſengarten erſchienen, konnte die Preisverteilung beginnen. Doch ihrer wartete vorher noch eine beſondere Ueberraſchung indem die Abeſſinierkinder, die ſchon mittags am Eſſen teilgenommen hatten, einige kurze Aufführungen boten Natürlich wurden dieſe mit jubelndem Verſtändnis auf⸗ genommen und im Saale herrſchte bald die beſte Stimmung. Die Preisrichterverteilung wurde von den Herren Keerl und Roſenkränzer durch zwei Anſprachen eingeleitet und wickelte ſich glatt ab. Einer der die Kinder begleitenden Lehrer ſprach der Ausſtellungsleitungsleitung zum Schluſſe ſeinen Dank aus, und um 6 Uhr traten die kleinen Gäſte wieder die Heimreiſe an. Die Leitung der Mannheimer Ausſtellung hat mit dieſem Feſte 2000 Kindern einen ver⸗ gnügten Tag bereitet, der den Kleinen noch lange in Erinnerung ſein wird, und durch die Anregung zur Blumenpflege ſich um das Ge— meinwohl verdient gemacht. Vermiſchtes. Hauſach, 31. Juli. Geſtern wurde ein hier zu Beſuch weilendes Kind von einem Au⸗ tomobil überfahren und ca. 20 Schritte weit geſchleift. Die Automobiliſten fuhren in rück— ſichtsloſer Weiſe, als wäre nichts geſchehen, weiter, ſie hatten aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Der am Bahnübergang poſtierte Schrankenwärter wurde telephoniſch von dem Vorgefallenen unterrichtet und als das Auto an den Uebergang kam, waren die Schlagbäume heruntergelaſſen. In Begleitung eines Gen— darmen mußten die Rennfahrer nun an die Unfallſtelle zurückkehren, wo ſich herausſtellte, daß das Kind nur einige größere Hautſchür⸗ fungen am Körper davontrug.„Die Herren erklärten ſich bereit, die Koſten zu tragen. Nagold, 31. Juli. Der Ziegler Chr. Sautter im benachbarten Rotfelden wollte nach dem Brennofen ſehen, wurde anſcheinend von den ausſtrömenden Gaſen betäubt und blieb auf dem heißen Ofen liegen, was ſeinen Tod zur Folge hatte. Kempten, 1. Aug. Gegen 80 Prozent der Käſereiarbeiter traten hier wegen Lohn⸗ differenzen in den Ausſtand. Duisburg, 1. Aug. Ein 18jähriges Mädchen, das mit einem Poſtbeamten in Eſſen verlobt war, ſtürzte ſich mit ſeinem Bräutigam in den Rhein. Die Leichen wurden bei St. Goar geländet.— Auf den Rheiniſchen Stahlwerken geriet ein Arbeiter unter einen mit glühenden Stahlblöcken beladenen Wagen. Er wurde vollſtändig verbrannt. Von dem Körper blieben nur einige Reſte übrig. Karlſtadt, 2. Aug. Im Spital hier⸗ ſelbſt verſtarb eine Kellnerin, die beim Kirſchen⸗ eſſen die Kerne verſchluckt hatte. Die Obduk⸗ tion ergab, daß der Darmkanal mit Kirſchen⸗ ſteinen verſtopft war. Alpenrade, 28. Juli. Ein kurioſer Pferdehandel wurde zwiſchen zwei Hofbeſitzern der Umgegend in einer hieſigen Wirtſchaft abgeſchloſſen. Der Käufer ſollte nämlich für jedes Pfund Lebendgewicht des Pferdes 1.20 Mk. zahlen. Das Gewicht des Pferdes wurde von Sachverſtändigen auf 700 Pfund geſchätzt. Auf der Wage ſtellte es ſich jedoch heraus, daß das Pferd 970 Pfund ſchwer war, ſodaß der Verkäufer jetzt für ſein Pferd, das er mit 750 Mk. bezahlt hatte, 1164 Mk. bekommt. Marienbad, 1. Aug. Bei einem hieſigen Kaufmann wurden in der letzten Zeit wieder— holt nachts Einbruchsdiebſtähle verübt. Als Täter wurde ſchließlich der ſtädtiſche Nacht— wächter Schwarz ertappt. Meiningen, 1. Aug. Geſtern nach⸗ mittag verunglückte in unmittelbarer Nähe des Schloſſes Altenſtein die Familie des Lehrers Heinze aus Daunsdorf bei Leipzig, die mit einem Wagen einen ſteilen Berg herabfuhr. Der Wagen prallte gegen ein Gitter, die In⸗ ſaſſen würden herausgeſchleudert und ſämtlich verletzt. Der Herzog von Meiningen und Ge— mahlin, die nach der Unfallſtelle eilten, ſorgten für die Unterbringung der Verletzten im Schloß und für ärztliche Hilfe. Graz, 1. Aug. Der Profeſſor Groh unternahm mit ſeinem Bruder und deſſen 4 Kindern eine Bootsfahrt. Infolge Sturmes kenterte das Boot und der Profeſſor, ſowie 2 Kinder ertranken. Newyork, 2. Aug. Die verbrecheriſchen Ueberfälle auf Frauen und Kinder nehmen in erſchreckender Weiſe zu. In letzter Zeit wurden verſchiedene Mädchen entſtellt und erwürgt aufgefunden. Der Chef der Polizei erklärte, die Polizeimacht ſei nicht groß genug, um die Verbrechen zu verhindern. Er fordert alle Eltern auf, ihre Kinder nicht allein auf die Straße zu laſſen. Unter der Bevölkerung herrſcht große Aufregung. — Folgende amüſante Geburtsanzeige findet ſich im„Dresdener Anzeiger“:„Tele⸗ gramm: Zu unſeren ſieben herzigen Jungen hat ſich heute Morgen wieder in aller Herrgotts⸗ frühe zwar nicht das erhoffte Mägdelein, dafür aber wohl als vollgültiger Erſatz ein prächtiges Zwillingsbrüderpaar glücklich eingeſtellt. Wir glauben aus dieſem elementaren Ereignis ſchließen zu dürfen, daß die heutige eiſerne Zeit immer noch mehr Männer bedarf als liebliche Blüten aus dem zarten Geſchlechte und wiſſen uns bei dieſem Gedanken im Hinblick auf das Vaterland reichlich zu tröſten in dem Rufe: „Hurra, hurra, nun ſind es neun— Feſt ſteht und treu die Wacht am Rhein!“ Allen lieben Freunden und Bekannten und wen es ſonſt intereſſiert, hiermit dieſe fröhliche, aber letzte ſolche Nachricht. Eduard Roſt und Frau. Dresden.“ Der glückliche Papa hat erfreulicherweiſe dem Elementarereignis gegen⸗ über ſeinen guten Humor bewahrt. — Aus Franken wird gemeldet, daß die Feldmäuſe ungeheuren Schaden in den Getreidefeldern verurſachen. Ganze Gerſtenäcker ſind ſo zerfreſſen, daß ſich nur noch ihren Strohwert beſitzen. Obſtverſteigerung. No. 4942. Die Verſteigerung des Ge⸗ meindeobſtes an Ort und Stelle findet am Mittwoch, den 7. Auguſt 1907, Nachmittags von 1 Uhr ab ſtatt; dieſelbe nimmt ihren Anfang am Damm unterhalb des Ortes(bei der früheren Waſchbleiche). Seckenheim, den 3. Auguſt 1907. Gemeinderat: Ratſchreiber Volz. Ritter. Möbliertes Zimmer zu vermieten. Wo? ſagt die Exped. ds. Bl. Schöne Wohnung mit 3 Zimmern, Küche, Garten und Zubehör, Hildaſtraße 83, gegenüber dem neuen Schulhaus, ſofort zu vermieten. L. Volz, Maurermeiſter. Schöne 2 Zimmer, Alkov, Keller, Küche, Speicher, großer Holz- und Kohlen⸗ platz. Platz für Schweine und Hühner zu halten, auch Garten ſofort preiswert zu vermieten. Zu erfragen in der Expedition. Volksbad Seckenheim. Heute und Morgen für Männer geöffnet. Ihrer Praxis wird es Ihnen wohl ſchon mehr als einmal vorgekommen ſein, daß für einen Beſchuldigten ſich die Verdachtmomente derart häuften, daß anſcheinend kein Zweifel an ſeiner Schuld blieb, und doch ſtellte ſich zum Schluß ſeine Schuldloſigkeit heraus. So wird es mir ſchließlich auch jetzt gehen. Ich ſehe ein, daß ſehr viel gegen mich ſpricht, und doch, Sie können ſich feſt darauf verlaſſen, ich bin un⸗ ſchuldig. Wie geſagt, in Ihrem eigenſten In⸗ tereſſe rate ich Ihnen, laſſen Sie mich laufen. Denn erſtens bin ich ein Zugvogel und die dumpfe Gefängnisluft bekommt mir nicht, und zweitens— wie lange Sie mich auch behalten mögen, zum Schluſſe werde ich doch freige— ſprochen. Das iſt ſo ſicher wie der Punkt überm i. Und dann ſtellen Sie ſich mal Ihre Blamage vor. Ihre ganze Karriere bekommt ja einen Knacks.“ Der Richter war ſonſt nicht aus der Ruhe zu bringen. Jetzt ſprang er aber wütend auf und ſchrie den Dicken an: „Ich verbiete Ihnen, derartiges zu ſagen. Wenn Sie ſolche Frechheiten wiederholen, laſſe ich Sie krumm ſchließen.“ „Derartiges gibt es aber auch im modernen Gerichtsverfahren nicht“, antwortete Molski mit ungeſtörter Ruhe.„Das haben Sie auch nur in der Erregung geſagt. Erregung iſt aber namentlich für einen Unterſuchungsrichter ſtets von Uebel“. Jetzt war der Richter buchſtäblich ſprachlos. „Herr Richter“, ſagte Molski nach einer kleinen Pauſe,„wir haben uns wohl beide jetzt weiter nichts zu ſagen. Ich halte es für beſſer, daß wir das Verhör beenden. Freilaſſen werden Sie mich jetzt wohl doch noch nicht. Ich bitte Sie alſo, laſſen Sie mich in meine Zelle zurückführen.“ Molski genoß im ſtillen den Triumph, durch ſeinen unerſchütterlichen Gleichmut und ſeiner Frechheit den Unterſuchungsrichter aus der Ruhe gebracht zu haben. So vorlaut er aber auch bis jetzt geweſen war, von nun ab hatte er auf jede Frage nur ein trotziges Achſelzucfſen und war zu keiner Antwort zu bewegeu. Mißmutig und zornig ließ ihn der Unter— ſuchungsrichter endlich abführen, ohne daß das Verhör irgend welches Reſultat gehabt hätte. Das Geſtändnis. Etwa um die Zeit, als Molski ſich das boshafte Vergnügen machte, den Unterſuchungs⸗ richter zu ärgern, traf der Detektiv Schultze von Zeebrüge in Gent ein. Rechtsanwalt Winter, der noch vorher durch ein weiteres Telegramm verſtändigt worden war, holte ihn von der Bahn ab und führte ihn wie in einem Triumphzug nach ſeiner Wohnung, wo Frau Winter und Maria die Männer empfingen. Mit überſchwenglicher Freude begrüßten die beiden Frauen den wackeren Mann. Schultze hatte aber auch einen ſchönen Dank redlich verdient, denn von Molski, dem ſchlauen Fuchs, war ihm der endliche Fang ſchwer genug gemacht worden. Es war dem Dicken gelungen von dem Vorortbahnhof Tegel aus Berlin zu erreichen. Schultze blieb ihm aber auf der Spur, und es glückte ihm, auf dem Stettiner Bahnhof den⸗ ſelben Zug zu beſteigen, in dem ſich Molski befand. Der Zug fuhr in der Richtung nach Stralſund. Der Detektiv hatte, als er ſich in den Zug ſetzte, freilich nur die Vermutung, daß ſich Molski auch darin befinden würde, und er unternahm es, während der Fahrt vorſichtig die Wagen zu unterſuchen. So unauffällig er aber auch zu Werke ging, Molski hatte doch wieder Lunte gerochen. Auf einer kleinen Station, auf der der Zug eine Minute ge⸗ halten hatte, ſprang er nämlich noch in dem Augenblick aus dem Wagen, als ſich die Bahn ſchon wieder in Bewegung ſetzte. Mit ſcharfem Auge hatte er erſpät, daß vor der Station ein leerer Mietswagen hielt, auf deſſen Bock der Kutſcher auf Fahrgäſte wartete. Ueber den Bahnſteig eilen, die Sperre paſſteren, in den Wagen ſpringen und den Kutſcher zu eiliger Fahrt ermuntern, war für den Dicken nur das Werk eines Augenblicks. Ohnmächtig ſah Schultze vom Fenſter ſeines Wagens das Manöver mit an. Er konnte dem Ausreißer nicht nach, denn der Zug fuhr ſchon ſchneller, und ſelbſt, wenn er das Notſignal gezogen hätte, würde es wenig Wert gehabt haben, denn Molski hatte doch ſchon einen zu großen Vorſprung und ein zweiter Wagen war un— glücklicherweiſe nicht zur Stelle. (Fortſetzung folgt.) 1 932.16 mumhein, Auktionslokal as beileg vorzuzeigen. Ackerverpachtung. Die Verpachtung der Grundſtücke der Waiſenſtiftung Mingolsheim betr. Nr. 4931. Am Mittwoch, den 14. Auguſt 1907, Vor- mittags 10 Uhr werden auf dem Rathauſe dahier 15 Item Aecker der Waiſenſtiftung Mingolsheim auf einen Zeitbeſtand von 6 Jahren öffentlich verpachtet. Die Pächter haben in Perſon zu erſcheinen und einen zahlungs⸗ fähigen Bürgen zu bringen. Die Beſchreibung der Grundſtücke ſowie Pachtbedingungen können auf dem Rathauſe(Zimmer Nr. 6) eingeſehen werden. Seckenheim, den 2. Auguſt 1907. gürgermeiſteramt Ratſchreiber Volz Ritter. Bekanntmachung. Nr. 4887. Wir bringen zur Kenntnis der Herren Landwirte, daß das Proviantamt Mannheim mit dem Ankauf von Hafer und Roggenflegelſtroh der neuen Ernte beginnt. Maſchinenſtroh, das gut und glatt aufgebunden iſt, wird gleichfalls aufgenommen. Seckenheim, den 1. Auguſt 1907. gürgermeiſteramt Volz. Centralheitzungsanlage. No. 4751. Für den Schulhausneubau in Rheinau ſoll die Cen— tralheitzungsanlage vergeben werden. Angebote ſind bis 26. Auguſt ds. Js. an den Gemeinderat Seckenheim einzureichen, von dem auch die Bedingungen ꝛe. für die Anlage erhältlich ſind. Seckenheim, 30. Juli 1907. Gemeinderat: Ratſchreiber Volz. Ritter. Bekanntmachung. Diee Huldigung 1907 betr. No. 4906. Alle ſtändig hier wohnenden Männer, welche bis zum 9. September ds. Js. das 21. Lebensjahr zurücklegen oder älter ſind, den Huldigungseid aber noch nicht geleiſtet haben, badiſches Staatsbür⸗ gerrecht beſitzen, werden aufgefordert ſich innerhalb acht Tagen auf dem Rathaus dahier— Zimmer No. 5— anzumelden. Außer Betracht bleiben badiſche Beamten und Lehrer, welche ſchon den Beamteneid ge— leiſtet ſowie Perſonen welche ſchon beim Militär gedient haben oder Seckenheim, 1. 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