Settenheiner Autiget Anzeigeblatt für Seckenheim und Noesheim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 80 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 1.10. Redaktion, Druck und Verlag von J. helfrich in Seckenheim. Anzeigen:. Die einſpaltige Petitzeile oder der n Raum 10 Pfg. bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 63. Mittwoch den 7. Auguſt 1907. 7. Jahrgang eine Eintrittskarte vom„geſtrigen Sommerfeſtbrecher ab. Der berüchtigte Einbrecher und Aus Nah und Fern. in Oggersheim“, worauf der Name„Hermann[ Kirchenräuber Moſtert, der hier in Unter⸗ H Seckenheim, 6. Aug. Bei dem am Sonntag in Mingolsheim abgehaltenen Wett⸗ geſang errang ſich in der 1. Landklaſſe der hieſige„Sängerbund“ unter 13 Vereinen ſeiner Klaſſe den 1. A-Preis nebſt ſilbervergoldetem Ehrenpreis. Dieſer Erfolg iſt neben der um— ſichtigen Leitung des tüchtigen Dirigenten, Herrn Lehrer Pfeifer, dahier, auch dem regen Fleiß der Sänger zuzuſchreiben, die die Proben fleißig beſuchten. So hat der Verein 2 gute Erfolge dieſes Jahr zu verzeichnen und mit Freuden gratulieren wir dem Vereine zu ſeinem Aufſchwunge. I Jlvesheim, 6. Aug. Einen ganz hervorragenden Erfolg hat die„Aurelia Ilves⸗ heim“ unter derſelben Direktion auf dem Wett⸗ ſtreite zu verzeichnen. Iſt es ihm doch gelungen ſämtliche andere teilnehmende Vereine, an Zahl 33, zu ſchlagen und den Sieg an ſeine Fahne zu heften. Da er die niederſte Punkt⸗ zahl erreichte, erſang er ſich den Großher⸗ zogspreis. Dieſer Erfolg muß um ſo höher bewertet werden, da erſtklaſſige Stadtvereine aus Karlsruhe, Mannheim, Wiesloch, Bruchſal, Durlach u. ſ. w. neben vorzüglichen Land⸗ vereinen mit in die Konkurrenz traten. Die „Aurelia“ iſt der erſte Landverein des Unter⸗ landes, der einen Großherzogspreis erſang. Wir gratulieren! Mannheim, 5. Aug. Der 31 Jahre alte ledige Taglöhner Joſeph Stapf von hier fiel am letzten Sonntag in angetrunkenem Zu⸗ ſtande von dem Kutſcherbock eines Eiswagens, wurde überfahren und ſo ſchwer verletzt, daß er nun ſeinen Verletzungen erlegen iſt.— Vor einem Hauſe ließ am Samstag ein Drogiſt einen mit 12 Kilo Schwefelſäͤure gefüllten ſteinernen Krug fallen, ſo daß der Krug zer⸗ brach und die Säure ſich über die Straße ergoß. Der herbeieilende Geſchäftsinhaber glitt aus und fiel ſo unglücklich in die Flüſſigkeit, daß er Brandwunden im Geſicht und an der linken Hand davontrug.— Heute früh ſprang ein junger Mann in ſelbſtmörderiſcher Abſicht von der Mitte der Friedrichsbrücke aus in den Neckar und verſchwand alsbald. Auf der Brücke fand ein Vorübergehender des Selbſt— mörders Hut und Spazierſtock; am Hut hing Rapp, geboren am 10. Juli 1887 zu Heppen⸗ bach, O.⸗A. Heilbronn, mit letztem Gruß an die Eltern“ geſchrieben ſtand. Die Leiche des Verlebten konnte noch nicht geländet werden.— Infolge eines Herzſchlages brach geſtern der 19 Jahre alte Kaufmannslehrling Georg Scherdel von hier auf der vorderen Plattform eines Straßenbahnwagens, dem er etwa 50 Meter weit nachgeſprungen war, tot zu— ſammen. Weinheim, 3. Ang. Zwecks Gründung einer Volksbücherei haben hier Vorbeſprechungen ſtattgefunden, die wahrſcheinlich zu einem Re— ſultate führen werden. Wald-Michelbach, 3. Aug. Ein 1½jähriges Kind wurde von einem Fuhrwerk überfahren und jämmerlich zugerichtet. Man brachte das arme Würmchen in die Klinik nach Heidelberg. Sandhauſen, 5. Aug. Der Gemein deratsſtreik iſt zu Ende. Bürgermeiſter und Gemeinderäte haben ihre Funktionen wieder aufgenommen. Das gegen den Bürgermeiſter eröffnete Disziplinarverfahren iſt eingeſtellt. Oberſchefflenz, 4. Aug. Poſtgehilfe Popp von Wertheim, der zur Zeit beim hieſigen Poſtamt beſchäftigt iſt, wollte am 1. d. M. nach Neudenau eine Radtour machen. Bei der Talfahrt von der Höhe nach Neudenau verlor er die Herrſchaft über das Rad, glitt bei der Kurve am Stadteingang aus und wurde mit voller Wucht gegen das nebenſtehende Haus geſchleudert, wobei er ſo ſchwere Verletzungen erlitt, daß an ſeinem Aufkommen gezweifelt wird. St. Blaſien, 4. Aug. Der 19 Jahre alte Sohn des Bürgermeiſters Gäng von Immeneich fiel von einem Wagen und brach das Genick. Er war ſofort tot. Landau, 3. Aug. Geſtern nachmittag explodierte im Keller des Weinkommiſſtonärs Sigmund Mayer, Oſtbahnſtraße 9, ein mehrere Fuder enthaltendes Faß Wein unter donner⸗ ähnlichem Getöſe. er Wein überſchwemmte den ganzen Keller. Der Knall wurde bis weit in die Stadt hinein gehört. Trier, 5. Aug. Im Gerichtsgefängnis hier ſpielte ſich in der Nacht zum Sonntag ein ſchwerer Kampf mit einem fliehenden Ver⸗ ſuchungshaft ſitzt, unternahm in der Nacht trotz ſtarker Feſſelung einen Fluchtverſuch und entkam durch zwei eiſerne Tore in den Ge⸗ fängnishof, wo zwei Wärter ihn niederſchlugen und durch vier Schüſſe töteten. Moſtert beging 1905/6 an der Spitze einer Einbrecherbande zahlreiche Kirchendiebſtähle im Moſelgebiet. München, 2. Aug. Wie den„Mönch. N. N.“ aus Burglengenfeld berichtet wird, wurde der unlängſt von einem tollwütigen Hunde gebiſſene Charkutier und Wirt Dietz von dort nun ſelbſt von Tollwut befallen. Dresden, 3. Aug. Ein arger Solda⸗ tenſchinder wurde hier in der Perſon des Unter⸗ offiziers Schmidt von der 2 Kompagnie des Leib⸗Grenadier-Regiments zu neun Monaten Gefängnis und Degradation verurteilt. Er hat die Mannſchaft angeſpieen, gegen Tiſche ge⸗ ſchleudert, mit der Wa geſchlagen und ſie jahrelang in jeder Weiſe tyranniſtert, ohne daß ein Rekrut gegen ihn Anzeige erſtattet hätte. Eſſen a. Rh., 5. Aug. Morgens 4 Uhr ermordete ein Fuhrmann einen Wächter der Wach⸗ und Schließgeſellſchaft. Auch nachdem der Wächter kein Lebenszeichen mehr von ſich gab, durchbohrte der Fuhrmann noch mehrmals Kopf und Hals des Ermordeten mit einem ſpitzen Meſſer. Belfort, 5. Aug. Zum erſten Male ſeit 1870 beteiligte ſich der franzoͤſiſche Muſik⸗ verein„Lyre Belfortaiſe“ mit franzöſiſcher Fahne an dem Muſikfeſt im Elſaß. Er gab ein Konzert in Sennheim und erntete reichen Beifall. Angers, 5. Auguſt. Die Lokomotive eines Zuges der Staatseiſenbahn, der nach Poitiers unterwegs war, entgleiſte bei der Ueberfahrt über eine Brücke bei Les⸗Pons⸗de⸗Ce und ſtürzte in die Loire, nebſt dem Tender dem Packwagen und einem Wagen dritter Klaſſe. Ungefähr vierzig Perſonen werden vermißt. Dreizehn Leichen ſind geborgen worden. — Witderliche Nachklänge zum Prozeß Hau ſind leider noch immer vernehmbar. Mit welchen Mitteln für den zum Tode verurteilten Rechtsanwalt Hau eingetreten wird, zeigt eine Das schöne Mädchen von Bellemon. Roman von Wilhelm Kunde. Schultze fuhr alſo mit bis zur nächſten Halteſtelle und verließ, dort den Zug, um nach der Station, auf der Molski ſo verwegen durchgebrannt war, zurückzukehren. Er hatte einen Zeitverluſt von etwa 2 Stunden zu be⸗ klagen, war aber dann ſo glücklich, kurz nach ſeinem Eintreffen den Kutſcher, der Molski ge⸗ fahren hatte, vorzufinden. Der biedere Roſſe⸗ lenker mußte aber wohl von dem Dicken durch ein reichliches Trinkgeld zum Schweigen be⸗ wogen worden ſein, denn es war nichts über den Fahrgaſt aus ihm herauszubringen. Schultze ließ aber nicht locker. Er gab dem Kutſcher auch ein Trinkgeld. Er drohte mit der Polizei. Das war dem Kutſcher ſchon unangenehm. Er drückte ſich aber immer noch unbeſtimmt aus. Erſt als ihm der Detektiv erzählte, daß er einen ſchweren Verbrecher gefahren habe, ſagte ihm der Kutſcher den Ort, nach dem er Molski befördert hatte. Schultze überlegte nun: dem Dicken zu folgen, war ein immerhin zweifelhaftes Unter⸗ fangen. Am praktiſchen erſchien es, ihm den Weg zu verlegen und den Telegraphen ſpielen Zu laſſen. Schultze war feſt davon überzeugt, daß Molski von einem der kleinen deutſchen Häfen, in dem die Polizei nicht ſo ſcharfe Augen hat, ſich nach Belgien einſchiffen würde. Er ſuchte in einem Atlas alle derartigen Hafen⸗ ſtädte auf und verſandte dahin die entſpre⸗ chenden Telegramme mit den Perſonalien des Dicken. Dann verſchaffte er ſich ebenfalls auf telegraphiſchem Wege eine größere Geldſumme und harrte der Dinge, die da kommen ſollten. Seine Geduld wurde freilich auf eine ſtarke Probe geſtellt. der Spur des Dicken nicht ſofort gefolgt zu ſein, und ſchon wollte er nach Berlin zurück— kehren, um ſich mit ſeinem Chef über die ver⸗ fahrene Angelegenheit auseinanderzuſetzen, als am fünften Tage ſeines Aufenthalts in dem kleinen Ort ein Telegramm aus Warnemünde eintraf, das ihm mitteilte, ein Mann von der Beſchreibung des Verfolgten halte ſich in dem Ort auf. Schultze telegraphierte ſofort an die War⸗ nemünder Polizei und erſuchte, den Verdächtigen feſtzuhalten; dann eilte er ſelbſt ſo ſchnell, als es ging, nach dem Hafenort. Er kam aber ſchon zu ſpät. Molski— denn daß er und kein anderer es war, davon überzeugten Schultze die weiteren Unterſuchungen— hatte ſich um dieſelbe Zeit auf einem kleinen Handelskutter, der zufällig im Hafen lag, eingeſchifft. Wie im Hafenamt zu erfahren war, hatte das Schiff als ſein Ziel die Inſel Bornholm ange⸗ geben. Vielleicht war die Angabe aufrichtig wachen. gemacht. Schultze zweifelte aber nicht daran, daß Molski den Kapitän bewogen hatte, eine andere Route, und zwar die nach einem bel⸗ giſchen Hafen, einzuſchlagen. Schultze telegraphierte zwar vorſichtshalber auch nach Bornholm, aber ſein Ziel war es doch, alle belgiſchen Häfen ſorgfältig zu über⸗ Daß es ihm nun gelang, den Aus⸗ reißer in dem kleinen Zeebrügge feſtzunehmen, war mehr die Folge eines glücklichen Zufalls. Mehr als einmal bedauerte er, Der Rechtsanwalt Winter und ſeine Damen die den Erzählungen des Detektivs mit geſpannter Aufmerkſamkeit lauſchten, ließen ſeinem Fleiß und ſeiner Tüchtigkeit aber doch volle Gerechtigkeit wiederfahren, und Winter ſelbſt fügte den platoniſchen Dankbeteuerungen der Frauen die ſeinigen in klingender Form ausreichend hinzu. Er war ja ſo froh, den Dicken verhaftet zu wiſſen, daß es ihm auf einige Goldſtücke mehr oder weniger nicht ankam. Die Freude über den Hereinfall des Herrn Smet bereitete ihm ſowieſo ausreichend Genugtuung. Am nächſten Tage begab er ſich zu dem Unterſuchungsrichter und brachte nichts mehr und nichts weniger als die Freilaſſung Erwins in Anregung. Damit hatte er nun allerdings noch kein Glück. So ſehr das Zünglein der Wage jetzt günſtig für Erwin ſtand, ſo ſehr Molski auch belaſtet erſchien, ſo ſehr ferner die Verhaftung Kurt von Hochſtettens in Berlin und die dort gemachten ſenſationellen Ent- 1 1 2 1 —————— — — anonyme Poſtkarte, die dem Fleiſcher⸗Ober⸗ meiſter Karl Ehret in Bruchſal, dem Obmann der Geſchworenen im Hauprozeß, zugegangen iſt. Die Karte ſtrotzt, wie die Allgemeine Fleiſcher⸗Zeitung mitteilt, von ſchmutzigen Ver⸗ unglimpfungen der Geſchworenen und ihres Obmannes. Auszug aus den Standesregiſteru der Gemeinde Seckenheim. Juli. Geborene: 4. Anna Maria, T. d. Taglöhners Ludwig Schmitthäuſer u. ſ. E. Katharina geb. Kumpf. 5. Peter,(unehelich.) 3. Margareta, T. d. Fabrikarbeiters Adam Wohlfart u. ſ. E. Margareta geb. Kunkel. 2. Suſanna, T. d. Bahnarbeiters Georg Jakob Kraft u. ſ. E. Anna Katharina geb. Kolmer. 4. Mathilde, T. d. Landwirts und Gemein⸗ derats Adam Valentin Schmich u. ſ. E. Helene geb. Ditſch.. 5. Anna, T. d. Landwirts Thomas Seitz[I u. ſ. E. Suſanna geb. Hahn. 9. Wilhelm Franz, S. d. Schloſſers Rudolph Staudter u. ſ. E. Marie geb. Volk. 9. Ernſt Paul, S. d. Schmieds Jakob Raule u. ſ. E. Katharina geb. Weber. 16. Ernſt, S. d. Pfläſterermeiſters Friedrich Weiß u. ſ. E. Anna geb. Weißling. 19. Anton Adam, S. d. Bahnarbeiters Georg Adam Ruf u. ſ. E. Anna Marie geb. Winkler. 20. Peter Friedrich, S. d. Küfers Wilhelm Sponagel u. ſ. E. Margareta geb. Frey. 20. Richard Erich, S. d. Kohlenhändlers Heinrich Kuby u. ſ. E. Katharina geb. Buſch. 19. Roſa Katharina, T. d. Maurers Karl Heinrich Klumb u. ſ. E. Anna Barbara geb. Volz. 23. Marie, T. d. Maſchinenarbeiters Georg Seitz u. ſ. E Katharina geb. Kammerer. 25. Luife, T. d. Taglöhners Joſeph Dehouſt u. ſ. E. Barbara geb. Volz. 26. Anna Emma, T. d. Taglöhners Joſeph Kegel u. ſ. E. Anna geb. Kreutzer. 28. Albert Johann, S. d. Taglöhners Anton Huber u. ſ. E. Margareta geb. Benzinger. 24. Manfred, S. d. Kaufmanns Sigmund Oppenheimer u. ſ. E. Eliſe geb. Lehmann. 27. Georg Friedrich, S. d. Cementeurs Fer⸗ dinand Klumb u. ſ. E. Margareta geb. Freund. Juli. Aufgebote: 8. Georg Friedrich Volz, lediger Landwirt u. Katharina Barbara Freund ledig, ohne Beruf, beide dahier. Juli. Getraute: 6. Heinrich Reffert, Taglöhner wohnhaft in Ladenburg mit Anna Marie Gärtner, ledig wohnhaft dahier. 11. Georg Urban, Bürovorſteher wohnhaft in Berlin mit Anna Barbara Gropp, ledig wohnhaft dahier. Juli. Geſtorbene: 3. Peter Raufelder, Bahnarbeiter, 46 Jahre, 10 Monate und 5 Tage alt. 14. Suſanna Eliſabetha Stemmler, ohne Ge— werbe, 67 Jahre 11 Monate und 21 Tage alt. 26. Joſefine Hildegard, T. d. Steinhauers Peter Sauer u. ſ. E. Amalie geb. Wieland, 10 Monate und 24 Tage alt. 29. Lorenz Pfenning, Privatier, 68 Jahre 11 Monate und 12 Tage alt. 31. Totgeborener Knabe des Maurers Heinrich Weißling u. ſ. E. Anna geb. Maas. Vermiſchtes. — Steigerung der Preiſe für Schweine. Die erhebliche Steigerung der Schweinepreiſe führt die Zentralſtelle der Preußiſchen Land⸗ wirtſchaftskammern, wie die„Allg. Fleiſcherztg.“ mitteilt, auf die ſehr ungünſtigen Futterver⸗ hältniſſe, namentlich dem Mangel an Kartoffeln und die dadurch erfolgte Einſchränkung der Aufſtellung von Schweinen zur Maſt zurück. Die Zentralſtelle der Landwirtſchaftskammern hält es auch für nicht unwahrſcheinlich, daß die Preiſe im Herbſt noch weiter anziehen. — Ein intereſſantes Urteil. Ein Kauf⸗ mann in Magdeburg hatte das Bild eines jetzt in Köln weilenden Handlungsgehilfen in zwei Fachzeitungen veröffentlicht. Er wollte dadurch den Aufenthalt des jungen Mannes, der den Antritt eines von ihm bereits angenommenen Poſtens als Verkäufer in letzter Stunde ohne Angabe von Gründen abgelehnt hatte, ermit⸗ teln. Der Geſuchte erblickte in dieſer ſteckbrief⸗ artigen Verfolgung einen Verſtoß gegen das Strafgeſetz und erhob Klage gegen den Kauf⸗ mann und den verantwortlichen Redakteur der einen Fachzeitung„Mitteilungen des Verbandes deutſcher Eiſenwarenhändler“ Wittenſtein in Mainz. Das Oberlandesgericht Kiel als höchſte Inſtanz hat entſchieden, daß das Vorgehen nicht ſtrafbar ſei, und die Reviſion gegen das Urteil des Vorderrichters als unbegründet zurückgewieſen. — Bei Bordeaux ſtieß ein Automobil mit einem anderen, das an einer Automobil⸗ wettfahrt teilnahm, zuſammen. Die drei In⸗ ſaſſen des letzteren wurden ſofort getötet, während die beiden Chauffeure des anderen Wagens bald ſtarben und die Inſaſſen ſelbſt ſchwer verwundet wurden. Die Fortſetzung der Wettfahrt wurde vom Miniſter unterſagt. — Eine luſtige Geſchichte erzählt die „Deutſche Wochenſchr. f. d. Niederlande: Mut⸗ ter Stockfiſch betritt einen Hutladen, auf deſſen Fenſter ſie geleſen hat:„Hier werden Federn gewaſchen!“—„Was koſten Federn zu Waſchen?“ fragt ſie und fällt auf den Rücken, als ſie hörte:„Fünf Centimes per Stück.“— „Das kann ja nur ein Millionär bezahlen!“ ruft ſie aus.„Ja, wie viele haben ſie denn zu waſchen?“ fragt die Hutmacherin neugierig. „Zwei Betten voll,“ ſeufzt ſie und verläßt niedergeſchlagen den Laden. —„Auf Wiederſehen!“ Ein Reſtaurateur in Fürſtenwalde kam von einer Berliner Reiſe nach Hauſe und fand ſeine Wohnung voll⸗ ſtändig ausgeräumt. Eine alte Bettſtelle war das einzige Mobilar. Seine Gattin war heimlich verduftet, hatte aber noch ein Plakat an die Wand geheftet, mit der vielſagenden Aufſchrift:„Auf Wiederſehen!“ — Der polniſche Burſche. Leutnant K. hat einen neuen Burſchen, einen Polen, der wenig deutſch verſteht. Eines Tages gibt er ihm den Befehl, ihn am nächſten Morgen um halb ſechs zu wecken; falls er nicht erwachen würde, ſolle Wridak ihn tüchtig laut anrufen. Leutnannt K. will aber nun ſehen, ob Wridak ihn verſtanden. Am anderen Morgen pünktlich halb ſechs erſcheint Wridak im Schlafzimmer: „Herr Leitnant is ſich halb ſechs.“ Leutnant K. iſt längſt wach, ſtellt ſich aber ſchlafend. Wridak mit ſtärkerer Stimme:„Herr Leitnant is ſich halb ſechs“. Nachdem er viermal ver⸗ geblich verſichert hat, daß es halb ſechs iſt, ſchüttelt er die Fäuſte in heller Verzweiflung und ruft:„Schlof, Du Kröt, Hauptmann Deiniges werd Dir ſchon ver⸗aaſen!“ Seckenheim, 6. Aug. Der heutige Ferkelmarkt war mit 30 Stück befahren und wurden dieſelben zum Preiſe von 20—25 Mk. pro Paar abgeſetzt. Jubiläums⸗Ausſtellung Mannheim 1907. Internationale Kunst- und grosse Gartenbau; Ausstellung. Die Verbilligung der Dauerkarten war, wie der bisherige Abſatz zeigt, ein guter Griff der Ausſtellungsleitung, welche damit einem Bedürfnis entſprochen hat. Bekanntlich be⸗ tragen ſeit 1. Auguſt die Preiſe für eine Dauerkarte, giltig zum Beſuch der Kunſt⸗ und Gartenbau⸗Ausſtellung 8 Mk., Gartenbau⸗Aus⸗ ſtellung allein 6 Mk.; bei Familienabonnements koſtet jede weitere Karte im erſteren Falle 4, im letzteren Falle 3 Mk. Zweifellos werden durch dieſe Herabſetzung des Preiſes noch viele, die bisher nicht in der Lage waren, Dauerkarten zu erwerben, ſich veranlaßt ſehen, Dauerkarten zu löſen, zumal ihnen für die oben genannten, bedeutend ermäßigten Preiſe der Ausſtellungs⸗ beſuch der noch 2½ Monate dauernden und noch zahlreiche intereſſante Sonderveranſtal⸗ tungen verheißenden Ausſtellung ermoͤglicht wird. Es ſei noch darauf aufmerkſam gemacht, daß das Bureau zur Löſung der Dauerkarten ſich nicht mehr im Pavillon beim Parkhotel, ſondern im Laden des Arkadenhauſes Fried⸗ richsplatz 8 befindet, wo zugleich auch das Bureau der Ausſtellungslotterie eingerichtet iſt. Volksbad Seckenheim. Heute Mittwoch für Frauen geöffnet. 0 eckungen auch für Erwin ſprachen, an ſeine Freilaſſung war noch lange nicht zu denken, denn der Indizienbeweis, in den ſich beſonders Smet verbiſſen hatte, ſtand noch zu ſchwer⸗ wiegend gegen ihn. Winter ließ alle Minen ſpringen, denn er bemerkte, daß die Qual der Ungewißheit Marias Geſundheit untergrub, daß aber auch Erwins Befinden, je länger je mehr zu wünſchen übrig ließ. Immerhin aber erhielt ſich Erwin jetzt verhältnismäßig friſch, denn nun, nach der Verhaftung Hochſtettens, handelte es ſich für ihn darum, auch in Deutſchland rehabili⸗ tiert zu werden, und das Schickſal, das ihn bis jetzt ſo hart behandelt hatte, ſchien ſich ihm im weiteren Verlauf der Dinge günſtiger zeigen zu wollen. a Hochſtetten hatte im Berliner Unterſu⸗ chungsgefängsgefängnis einen Selbſtmordverſuch gemacht. Er war ihm gelungen, eine Doſis Cocain mit in die Zelle zu ſchmuggeln. Das frühzeitige Hinzukommen der Wärter rettete ihn jedoch und den Bemühungen der Aerzte gelang es, ihn ins Leben zurückzurufen. Im⸗ merhin aber mußte wohl während des Kampfes mit dem Tode eine gewaltige Veränderung in ihm vorſichgegangen ſein, denn nachdem er ſich wieder etwas erholt hatte, legte er ein offenes reumütiges Geſtändnis ab das natürlich ſofort protokollariſch aufgenommen wurde. Winter, der durch ſeine Berliner Ver⸗ bindungen von allen dortigen Vorgängen unter⸗ richtet war, forderte ein Abſchrift des Protokolls und machte zu gleicher Zeit im Einverſtändnis mit Erwin den deutſchen Behörden davon Mit⸗ teilung, daß der flüchtige Sträfling Erwin v. Hornow ſich in Gent in Unterſuchungshaft be⸗ finde und ein Wiederaufnahmeverfahren wegen feiner früheren Beſtrafung beantrage. In dieſem Antrag gab die deutſche Gerichtsbehörde auf Grund des»Geſtändniſſes Hochſtettens auch ſtatt. Das Protokoll dieſes Geſtändniſſes, deſſen Abſchrift ſich in Winters Händen befand, hatte im weſentlichen den folgenden Wortlaut: „—— ich bin früh durch Spielſchulden in Verlegenheit geraten. Meine Tante, Gene— ralin Berg, ſowie mein Vetter, Erwin von Hornow, haben mir mehrfach ausgeholfen. Der letztere lieh mir einmal 15 000 Mark, die ich zur Deckung von Ehrenſchulden benötigte. Ich machte ihm Verſchwiegenheit zur Bedingung, ging aber ſelbſt zu meiner Tante und erzählte ihr, er habe dieſe Summen für die anar⸗ chiſtiſche Propaganda ausgegeben. Ich habe auch gefliſſentlich in allen maßgebenden Kreiſen die Anſicht verbreitet, daß mein Vetter Anarchiſt ſei. Er iſt dies aber nie geweſen. Da meine Tante ſehr reich iſt und meinen Vetter lieber hatte als mich, befürchtete ich, daß nach ihrem Tode der größte Teil ihres Vermögens an ihn fallen würde. Ich verſuchte deshalb, ihn in ihren Augen unmöglich zu machen. Dazu diente erſtens die Mitteilung, daß er die er⸗ wähnten 15 000 Park für anarchiſtiſche Zwecke verwendet habe, und zweitens ſeine durch mich veranlaßte Verurteilung zu 12 Monaten Ge⸗ fängnis. Dieſe wurde über einen völlig Schuld⸗ loſen verhängt. Die Zeitſchrift, welche er herausgab, enthielt in ihrer letzten erſchienenen Nummer einen Artikel, der in ſchrankenloſer Weiſe zum Fürſtenmord aufforderte. Das Mufkript dieſes Artikels ſtamt nicht von meinem Veter, ich ſelbſt habe es durch einen geſchickten Fälſcher in der Handſchrift Erwins anfertigen laſſen und unterzeichnete es mit dem Stempel meines Vetters, von dem ich mir einen Abdruck zu verſchaffen mußte; auch die Unterſchrift ließ ich fälſchen. Die Handſchrift war außer⸗ ordentlich täuſchend nachgeahmt. Ich benutzte eine Unpäßlichkeit meines Vetters, die ihn ans Zimmer feſſelte, und eranlaßte in der Druckerei des Artikels in die Nummer der Zeitung, die am nächſten Tage erſcheinen ſollte. Erwin ſelbſt hat den Artikel erſt geleſen, als die Nummer ſchon verbreitet war. Nachdem er nun verurteilt war und im Gefängnis ſchmachtete, habe ich ihn aus dieſem durch die Beſtechung zweier Wärter befreit und ins Ausland be⸗ fördert. Ich erzählte ihm, daß ich die hierzu notwendige Summe von unſerer Tante Berg erhalten hatte. Das war aber eine Lüge. Ich habe von der alten Dame für dieſen Zweck weder Geld begehrt, noch empfangen. Den erforderlichen Betrag ſowie die 500 Mark, welche ich ihm unter der Bedingung, daß er im Auslande leben und bleiben ſollte, gegeben hatte, ſtammten aus einem glücklichen Spiel⸗ gewinn. (Schluß folgt.) No. 4948. Gefunden wurde heute auf der Straße nach Friedrichsfeld eine Wagenkette. Die Kette iſt bei dem Finder, Feldhüter Ruf dahier, aufbewahrt. Seckenheim, den 2. Auguſt 1907. Bürgermeisteramt Volz. Medizinal-Verband Seckenheim. Sonntag, den 11. Auguſt, von nachmittags 3 Uhr ab im„Schloß“ unter Mitwirkung von Turn- und Geſangvereinen grosses Garten⸗Ronzert wozu wir die Geſamteinwohnerſchaft freundlichſt einladen. Kinderbeluſtigung aller Art: Bretzelverteilung, Sacklaufen, Wurſt⸗ ſchnappen, Polonaiſe uſw. Eintritt àa Person 10 Pfg., Kinder frei. Der Vorſtand. Turnerbund„Jahn“ Seckenheim. Einladung. Morgen Donnerstag Abend ½9 Uhr findet im„Kaiſerhof“ Vorſtands-Sitzung ſtatt, wozu die Herren Vorſtände, Turnwarte und Vorturner freundlichſt eingeladen werden. Der wichtigen Tagesordnung wegen iſt zahlreiches Erſcheinen erwünſcht. Der Vorſtand. Radfahrer-Oesellschaft Seckenheim. Morgen Donnerstag, den 8. d. Mts., abends 8½ Uhr Ulonats-Verſammlung wozu ſämtliche Mitglieder höflichſt eingeladen ſind. Gleichzeitig wird ſchon auf Lager liegendes eine verzapft. der Vorſtand. * J.* W e —— 2 nur 0— Früchte deshalb der natürlichste Volkstrunk Huch in 50 und 150 Literpaketen zu haben. VUeberall Niederlagen, erkenntlich durch Plakate, oder direkt ab Plochingen unter Nachnahme von Weiss& Co., G. m. b. H., Plochingen a. N. Prospekte mit Gebrauchsanweisune sratis und franko. 2 — S Niederlage bei J. Hilsheimer, Seckenheim. 1* Aug. Jericho,„ Mmännergesang⸗Oerein Gaſthaus z. Schwanen. Seckenheim. Samstag, 10. Auguſt Nee eee Schlacht + b ſt ½9 Uhr, gemütliche Zusammenkunft Seeg;„0 Un zuellgeilch Nachmittags hausgemachte im„Reichsadler“. 8 8 Um zahlreiches Erſcheinen bittet[ Würſte. Hierzu ladet freundl. ein Adam Gropp. Der Vorſtand. Dankſagung. Aus Anlaß des Todes meines Vaters Lorenz Pfenning ſind mir aus der hieſigen Gemeinde ſo viele Beweiſe wohlthuen— der Anteilnahme entgegengebracht worden, daß es mir ein Herzensbedürfnis iſt, öffentlich meinen verbindlichſten Dank dafür auszuſprechen. Seckenheim, den 5. Auguſt 1907. Val. Pfenning, Pfarrer. Sammel-Anzeiger. Uur für Mitglieder der Ein⸗ und Perkaufsgenoſſeuſchaft Leckenhein. Leonhard Haffmann hat ein Mutterkalb zu verkaufen. Grosse Badener Attkettttttttittt Geld-Lotterie 1 au Gunsten d. Hamilton-Palais 2 Liederkranz. n e 2 Wir bringen unſrer alten FRoſenwirtin, Margaretha — Frey geb. Seitz, zu Ihrem heutigen Geburtstage unſere 141 45,800 Ware 1. Hauptgewinn 2 20 5 000 Mark 55 herzlichſten 3297 Gewinne zuſ. 2 f nch. 25, 800 wege Glück und Günstige Villinger Sehenswünſche ili. 1 entgegen. 2 ereins f 19.00 0 Wark A eee 157 Gewinne Liederkranz. 15,300 Mark 493 Gewinne * 2 — 5 5 5 0 0 Mark dar Cell an Ziehung 14. September Heute Mittwoch, den 6. Auguſt, abends ½9 Uhr Gesangs-Probe. Um vollzähliges und pünktliches Erſcheinen erſucht der Vorſtand. Loſe beider Lotterien à 1.— Mk. 11 Loſe 10 Mk., Porto und Liſte 90, fg. Schöne mit 3 Zimmern, Küche, Garten und Zubehör, Hildaſtraße 83, gegenuber dem neuen Schulhaus, ſofort zu vermieten. L. Volz, Maurermeiſter. Fussball- Gesellschaft Secenheim 1898. Heute, Mittwoch, den 7. Auguſt, Abends 7 Uhr Zusammenkunft auf dem Sportsplatze. Der Vorſtand. versendet das General-Debit J. Stürmer, Strassburg i. F. Gefunden eine Damenuhr. Ph. Klumb, Friedrichſtraße 13. Ein dunkelgrauer Kittel auf dem Wege nach Friedrichsfeld verloren. Abzugeben gegen Belohnung in Expedition ds. Bl. Wohnung 2 Zimmer und Küche nebſt Zubehör zu vermieten Schloßſtraßſe No. 59. Notenpapier, Violinſaiten Kolophonium J. Helfrich. empfiehlt Freie Fahrt zur Mannheimer Jubiläums⸗Ausſtellung internationale Kunſt- und 10 Kilometer, bei Einkauf von 20 mk. —Hülber große Gartenbau-Ausſtellung. G. m. b. 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