FSkl kuhei er iger Anzeigeblatt für Seckenheim und Npesheim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. a Abonnement: Monatlich 30 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 1.10. Redaktion, Druck und Verlag von J. Helfrich in Seckenheim. Anzeigen: Die einſpaltige Petitzeile oder deren Raum 10 Pfg. bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 70. Samstag, den 31. Auguſt 1907. 7. Jahrgang Geſetzliche Beſtimmungen, die insbesondere der Landwirt bei Abschluss von Uiehkauf-Uerträgen etc. zu beachten hat: Es iſt eine Erfahrungstatſache, daß bei Abſchluß von Verträgen, die insbeſondere den Kauf bezw. Verkauf von Pferden und Rindvieh zum Gegenſtande haben, vielfach nicht die nötige Vorſicht angewandt wird, wodurch den Vertrag⸗ ſchließenden in der Regel manche Unannehm⸗ lichkeiten und nicht ſelten erhebliche Vermögens nachteile entſtehen. Es ſollen deshalb in den nachfolgenden Zeilen die diesbezüglichen Beſtim— mungen des Bürgerlichen Geſetzbuchs etwas näher erörtert werden. Das Bürgerliche Geſetzbuch beſagt über den Kauf im Allgemeinen: Durch den Kauf⸗Vertrag wird der Ver— käufer einer Sache verpflichtet, dem Käufer die Sache zu übergeben und das Eigentum an der Sache zu verſchaffen, wogegen der Käufer ver⸗ pflichtet iſt, dem Verkäufer den vereinbarten Kaufpreis zu zahlen und die gekaufte Sache abzunehmen. Daraus folgt, daß der Verkäufer dem Käufer das Eigentum und den Beſitz der gekauften Sache zu verſchaffen hat. Zur Uebertragung des Eigentums an einer beweg— lichen Sache iſt aber erforderlich, daß der Ver⸗ äußerer dem Erwerber die Sache übergibt. Mit der Uebergabe der verkauften Sache geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und einer zufälligen Verſchlechterung an den Käufer über. Der Verkäufer einer Sache haftet dem Käufer dafür, daß ſie zur Zeit des Uebergangs der Gefahr auf den Käufer nicht mit Fehlern behaftet iſt, die den Wert oder die Tauglichkeit zu dem gewohnlichen oder dem nach dem Ver— trag vorausgeſetzten Gebrauch aufheben oder mindern, auch die zugeſicherten Eigenſchaften beſitzt. Wegen eines Mangels der verkauften Sache, den der Verkäufer, wie oben angegeben, zu vertreten hat, iſt der Käufer berechtigt, Rückgängigmachung des Kaufs(Wandlung) oder Herabſetzung des Kaufpreiſes(Minderung) zu verlangen, ſofern dem Käufer der Mangel beim Kaufsabſchluſſe nicht bekannt war. Hat dagegen der Käufer zur Zeit des Vertrags- ſchluſſes von dem Mangel Kenntnis, ſo ſteht ihm das Recht der Wandlung bezw. Minde⸗ rung nicht zu. Auch in dem Fall, wenn der Verkäufer dem Käufer den Fehler argliſtig verſchweigt, kann Letzterer von dem Erſteren Wandlung oder Minderung verlangen. Für den Verkauf von Pferden, Rind⸗ vieh, Schafen, Schweinen ꝛc. hat das Bürger⸗ liche Geſetzbuch hinſichtlich der Gewährleiſtung wegen Mängel der Sache aber noch beſondere Vorſchriften gegeben. Darnach hat der Ver— käufer nur beſtimmte Fehler(Hauptmängel) und dieſe nur dann zu vertreten, wenn ſie ſich innerhalb beſtimmter Friſten(Gewährfriſten) die für die Regel 14 Tage betragen, zeigen. Die Hauptmängel und die Gewährfriſten, die durch Kaiſerliche Verordnung vom 27. März 1899 beſtimmt wurden, ſind am Schluſſe dieſes Artikels abgedruckt. Die Gewährfriſt beginnt mit dem Ablauf desjenigen Tages, an welchem die Gefahr auf den Käufer übergeht, alſo in der Regel mit dem Ablauf des Tages der Uebergabe des Kaufobjekts.(Iſt alſo z. B. ein Pferd, das zu Nutz- oder Zuchtzwecken angekauft worden iſt und an dem Hauptmangel „Dummkoller“ leidet, am 8. Februar dem Käufer übergeben worden, ſo hat die Gewähr— friſt mit dem Beginn des 9. Februar ihren Anfang genommen und endigt mit dem Ablauf des 22. Februar.) Innerhalb dieſer Gewähr— friſt und ſpäteſtens 2 Tage nach dem Ablauf derſelben oder, falls das Tier vor dem Ablauf der Friſt getötet worden oder ſonſt verendet iſt, nach dem Tode des Tieres, muß der Käufer dem Verkäufer(und nicht wie vielfach irrig angenommen wird, dem Gericht) den Mangel anzeigen, oder die Anzeige an ihn abſenden, oder wegen des Mangels Klage gegen den Ver— käufer erheben, oder dieſem den Streit verkün⸗ den, oder gerichtliche Beweisaufnahme zur Sicherung des Beweiſes beantragen, widrigen— falls der Käufer ſeines Rechts auf Wandlung des Kaufs(nicht Minderung)— ſ. oben— verluſtig geht, es ſei denn, daß der Verkäufer ihm den Mangel argliſtig verſchwiegen hat. Die Gewährfriſt kann durch Vertrag verlängert oder abgekürzt werden. Dieſe vereinbarte Friſt tritt dann an die Stelle der geſetzlichrn Friſt. Hat der Käufer ſeinem Gegenkontrahenten in der geſetzlichen Form und Friſt wegen eines Mangels der Sache Anzeige erſtattet und nicht binnen weiterer 6 Wochen, vom Ende der Ge— währsfriſt an gerechnet, gegen dieſen gerichtliche Klage erhoben, ſo erliſcht ſein Anſpruch auf Wandlung durch Verjährung. (Schluß folgt.) Deutſches Reich. Berlin, 29. Aug. Einem heute einge⸗ troffenen Telegramm des Gouvernements Buea in Kamerun betr. die Bewegung in Adamaua entnehmen wir u. a.: Die Bewegung iſt mit dem Tod eines Wanderprieſters, der bei Djabak erſchoſſen wurde, als vorläufig beendet anzuſehen. Eine lokale Bewegung bei Garua wurde niedergeworfen. 4 Hauptanhänger des Wanderprieſters wurden hingerichtet, ebenſo der Anführer der ganzen Bewegung. Dieſelbe hatte einen allgemeinen europäerfeindlichen Charakter. Am 23. iſt ein Transport von 80 Mann mit einem Maſchinengewehr unter Hauptmann von Krogh nach Garua abge- gangen. Nach Eintreffen der Verſtärkungen wird eine Klärung der Lage möglich ſein. Eine weitere Verſtärkung hält das Gouverne⸗ ment für unnötig. An der Küſte iſt alles ruhig. Der Gouverneur Herr Dr. Seitz hat am 16. eine Dienſtreiſe nach dem Südbezirke angetreten. Aus Nah und Fern. Mannheim, 28. Aug. Rechtskonſulat Lipp wurde verhaftet. Lipp erfreute ſich eines gewiſſen Anſehens und man glaubte, daß er in guten Verhältniſſen lebe. Er war früher bei einem unſerer erſten Anwälte als Bureauchef tätig. Vor einigen Jahren trat er dort aus, um in Gemeinſchaft mit einem Berufskollegen ein Rechtskonſulentbureau zu eröffnen. Das Geſchäft ging ganz gut. Während ſein Aſſozie mehr die Bürgſchaft erledigte, verſah Lipp mehr den Außendienſt. Er hatte bei dieſer Gelegenheit ſich einen großen Bekanntenkreis erworben. Plötzlich wurde in eingeweihten Kreiſen das Gerücht kolportiert, daß er Gelder, welche er von ſeiner Schwiegermutter behufs ſicherer Anlage erhalten, veruntreut habe. Es Eine dunkle Tat. Original-Roman von Carl Braunfels. Der Beſuch des Polizeikommiſſärs ſchien Schlieben nicht ſehr angenehm zu ſein, er empfing ihn mit merklicher Zurückhaltung. „Es tut mir leid, Sie beläſtigen zu müſſen“, ſprach Degen artig,„ich bin indeſſen dazu gezwungen, weil ich von Ihnen über einige Punkte Aufklärung zu erhalten hoffe.“ „Worüber?“ fragte der Stallmeiſter kurz. „Sie wiſſen, daß der Rentier Buſchmann ermordet wurde?“ „Ich hörte es, allein offen geſtanden, ich habe es nicht geglaubt. Iſt es beſtimmt erwieſen?“ „Es iſt erwieſen. Buſchmann war mit einigen Herren geſtern Abend bei Ihnen und hat Sie erſt um ein Uhr verlaſſen?“ „s. „Es iſt bei Ihnen geſpielt und zwar ſehr hoch geſpielt worden?“ „Ich habe die Herren nicht dazu aufge— fordert. Wir waren gegen Abend im Kurhauſe, als der Wunſch nach einem Spiele laut wurde — ich bot mein Zimmer an, ohne eine Ahnung zu haben, daß ſo hoch geſpielt werden würde.“ „Es kommt darauf jetzt weniger an“, be⸗ merkte Degen. „Für mich kommt es darauf an“, fuhr der Herr ziemlich erregt fort. und es iſt mir nicht gleichgiltig, ob man mich für einen Spieler hält. Es herrſchen hier klein⸗ ſtädtiſche Anſichten.“ „Man wird es vergeſſen“, warf Degen lächelnd ein. „Man wird es nicht vergeſſen!“ rief Schlieben.„Man wird noch nach Jahren über die Ermordung des Rentiers ſprechen und jedesmal wird man hinzufügen, daß er in der⸗ ſelben Nacht bei mir geſpielt habe. Ich kenne das und bin deshalb entſchloſſen, dieſe Stadt ganz zu verlaſſen. Die Leute bleiben ſchon jetzt auf der Straße ſtehen und blicken neu— gierig zu meinem Fenſter empor, als ob dort geſchrieben ſtehe, wer den Rentier erſchlagen hat. Ich mag nicht einmal das Zimmer vee⸗ laſſen, weil ich weiß, jeder Junge wird mir auf der Straße nachblicken. Es iſt uner⸗ träglich!“ „Haben Sie im Spiele verloren?“ fragte der Kommiſſär. „Mich ärgert der Verluſt nicht, denn ich würde gern fünf Mal ſo viel darum geben, wenn hier gar nicht geſpielt worden wäre!“ „Es liegt mir daran, die Summe zu er— fahren, welche Sie verloren haben.“ Der Stallmeiſter blickte den Kommiſſär halb erſtaunt und halb fragend an. Er ſchien erwidern zu wollen, was ihn das kümmere, allein er drängte dieſ Worte zurück. „Ich lebe hier „Ungefähr fünfzig Taler“, ſprach er endlich. „Buſchmann hat viel gewonnen— wo ließ er das Geld?“ „Er legte es in ſeine Brieftaſche.“ „Haben Sie vielleicht bemerkt, noch mehr in der Brieftaſche trug?“ „Ja wohl, es fiel mir ſogar auf, denn es ſchien eine ziemlich große Summe zu ſein.“ „Haben Sie mit Anderen darüber ge⸗ daß er ſprochen?“ „Nein, denn es kümmerte mich nicht, ob der Rentier viel Geld bei ſich trug oder gar keins. Ich habe den Grundſatz: Was mich nicht berührt, kümmert mich auch nicht.“ „Ein ſehr kluger Grundſatz. Wenn alle Menſchen denſelben befolgten, ſo wurden ſie entſchieden viel friedlicher leben. Iſt Buſchmann allein heimgekehrt?“ „Ich glaube kaum.“ „Woraus ſchließen Sie dies?“ „Als die Herren mich verließen, öffnete ich das Fenſter, um friſche Luft zu ſchoͤpfen, denn der Kopf war mir heiß geworden. Die Herren trennten ſich vor meinem Hauſe, nur Dornberg ging mit dem Rentier, obſchon er faſt in der entgegengeſetzten Richtung wohnt. Wie weit er ihn begleitete, weiß ich nicht.“ „Fiel Ihnen dies auf?“ „Nein, ich habe die beiden Herren oft mit einander verkehren ſehen, ſie ſcheinen befreundet zu ſein.“ —.. ———— —— * .— r 7 7 handelt ſich lt.„N. B. Ldsztg.“ in dieſem Falle um einen Betrag von etwa 20000 Mk. Obwohl er die Zinſen regelmäßig beglichen, kam es durch einen Zufall heraus, daß Lipp das ganze Kapital für ſich verbraucht habe. Die Staatsanwaltſchaft erhielt hiervon Kenntnis und die Inhaftierung Lipps folgte auf dem Fuße. Nachdem dieſe Tatſache bekannt wurde, hat ſich eine größere Anzahl Perſonen— meiſtens Freunde— bei der Unterſuchungsbe⸗ hörde gemeldet, die zum Teil auf ganz raffi⸗ nierte Weiſe gleichfalls durch Lipp um größere und kleinere Beträge geſchädigt worden ſind. Mannheim, 28. Aug. Seine Zahlungen eingeſtellt hat der Pächter des Hauptreſtaurants in der Jubiläums⸗Ausſtellung und des Roſen⸗ garten⸗Reſtaurants. Seine Paſſiva ſollen ſich auf etwa 140000 Mark belaufen, denen nur gerinfügige Aktiven gegenüberſtehen. Die Ge⸗ ſchädigten ſind hauptſächlich hieſige Geſchäfts⸗ leute. Das iſt ſchon der zweite Zuſammenbruch von Ausſtellungsreſtaurants. Der Konſum in den Ausſtellungsreſtaurants ſcheint alſo dem rieſigen Beſuch der Ausſtellung in keiner Weiſe zu entſprechen. Die Pachtpreiſe waren übrigens ganz enorm. Schwetzingen, 28. Aug. Ein ſeltenes Ereignes: der Falke im„Falken“. Geſtern nachmittag wurde ein armes Spätzlein von einem Hühnerfalken arg bedrängt. Alle ſonſt angeborene Frechheit war dem Spatz abhanden gekommen und in ſeiner Not flüchtete er ins— Gaſthaus— und zwar ins Speiſezimmer des Bahnhofhotels zum Falken, der Falke hinter ihm her, in voller Wucht. Der Raubvogel wurde alsdann dingfeſt gemacht und ſo haben wir den ſeltenen Fall, daß der Falke dem Falken zum Opfer fiel. Vom Bauland, 28. Aug. Die vor einigen Tagen eröffnete Feldjagd auf Haſen iſt nicht ſo ergiebig, wie die Jäger es gewünſcht hatten. Bei den hohen Jagdpachten kommt das, ſoll das Vergnügen nicht allzu teuer bezahlt werden, ſchon in Betracht. Durch das naßkalte Frühjahr und die vielfachen Hagel⸗ ſchläge ſind eben viele junge Haſen eingegangen. Dagegen iſt die Hühnerjagd, wie ſeit Jahren, recht gut. Die Tiere ſind ſchwer und werden mit 1 Mk. pro Stück bezahlt. Das geſchoſſene Wild, zumeiſt Haſen und Rehe, wird von den im Taubergrund anſäßigen Wildbrethändlern meiſt nach Frankreich verſandt, wo ein Haſe mit 8—9 Franks bezahlt wird; auch die Rehe ſtehen dort hoch im Preiſe. Das Hauptab⸗ ſatzgebiet ſind die Städte Reims und Paris. Bruchſal, 28. Aug. In Forſt reinigte am Dienstag ein Soldat des 142. Infanterie⸗ Regiments ſein Gewehr, in dem ſich noch eine Platzpatrone befand. Plötzlich entlud ſich das Gewehr und dem Infanteriſten wurde der Daumen der linken Hand vollſtändig wegge⸗ riſſen.— Der vor einigen Tagen in Hilsbach mit dem Rade tötlich verunglückte Dragoner war, wie jetzt bekannt wird, der unverheiratete Franz Deißler aus Weitenung. Ueberlingen, 28. Aug. Ein junger Mann aus Eigeltingen namens Riede prallte mit ſeinem Fahrrad ſo unglücklich an einen Pfeiler des Franziskanertores an, daß er mit ſamt dem Rad in den Stadtgraben hinunter⸗ geſchleudert wurde, deſſen Tiefe 8 Meter beträgt. Der Mann wurde ſchwer verletzt in das Krankenhaus verbracht. Mitteilungen aus der Seckenheimer Gemeinderats⸗Sitzung. (Vom 27. Auguſt 1907.) 5 Anzeigen über abgeſchloſſene Fahrnis⸗ verſicherungen bleiben unbeanſtandet Zum Geſuch des Maurers Karl Klumb dahier um Erlaubnis zum Betrieb der Schank⸗ wirtſchaft mit Branntweinſchaft zum„Deutſchen Hof“ dahier wird die Bedürfnisfrage bejaht. Es werden gegen die Aufnahme des Formers Tillmann Reifenberg und des Sattlers Georg Schuhmann beide in Rheinau ſowie des Taglöhners Jakob Sebaſtian Neubauer in Seckenheim, in den badiſchen Staatsverband keine Bedenken erhoben. 3 Grundſtücke von Seckenheim und 1 Grundſtück von Rheinau werden amtlich geſchätzt. Den Herren Direktor A. Peter, Kaufmann S. Oppenheimer und Metzger Valentin Feuerſtein wird in ſtets widerruflicher Weiſe gegen Zahlung von je 2 Mark an die Kaſſe der freiwilligen Feuerwehr Befreiung von der Verpflichtung zum Eintritt in die Hilfsmannſchaft erteilt. Dem Herr Sekretär Schmitt wird ſein diesjähriger Urlaub für die Zeit vom 29. Auguſt bis 15. September genehmigt. Herr Ratſchreiber Ernſt Ritter wird als Bürger aufgenommen; Hr. Gg. Hirſch, Schneider⸗ meiſter wird als Bürger zugelaſſen. Die vorliegenden Rechnungen geprüft und zur Zahlung angewieſen. Vermiſchtes. Aus Heſſen, 28. Aug. Zdwiſchen den Stationen Weinsheim und Horchheim der Strecke Worms⸗Offſtein ſpielten mehrere Knaben in der Nähe des Bahndamms mit einem Drachen, den ſie mit einem brennenden Lampion ſteigen laſſen wollten. Da das nicht gelang, nahm einer das brennende rote Lampion und vertrieb ſich nach Bubenart die Zeit damit, daß er es beſtändig in der Luft herumſchwang. Da naht von Worms her das„Bähnchen“. Der Führer des Zuges, vorſichtig wie er iſt, faßte das Schwingen des roten Lampions als Notſignal auf und ließ, ſo wird der„Kl Pr.“ geſchrieben, den Zug auf freiem Felde halten. Da das„Notſignal“ aber gar nicht aufhören wollte, bat der Führer Kirſch durch die Pfeife fortwährend um Einfahrt. Erſt als der Vor⸗ ſteher in Horchheim, der das Zügle ſchon längſt erwartet hatte, die Sachlage nachprüfte, ſtellte ſich die merkwürdige Verwechslung heraus und der Zug konnte einfahren. Halle, 24. Aug. Ein Wächter der Wach⸗ und Schließgeſellſchaft fand letzthin, ſo werden wird der„Frankf. Z.“ geſchrieben, einen Trau⸗ ring. Er annoncierte den gefundenen Gegen⸗ ſtand und ſiehe an: nicht weniger als zehn Ehemänner meldeten ſich, die ſämtlich in letzter Zeit ihre Trauringe verloren hatten. Wie mag das zugehen? Iſt das immer ſo oder nur in den Reiſemonaten? 8 Neiſſe, 29. Aug. Das Kriegsgericht verurteilte nach zweitägiger Verhandlung wegen militäriſchen Aufruhrs die Reſerviſten Niewie⸗ dowski aus Beuthen zu 7jährigem Zuchthaus, Gubrich aus Oppeln zu 7 Jahren Gefängnis und Biſchof aus Breslau zu 5 Jahren 6 Monaten Gefängnis und den üblichen Neben⸗ ſtrafen. Wanne. Ein Teilnehmer einer Hoch⸗ zeitsgeſellſchaft wurde an der Hochzeitstafel durch das offene Fenſter erſchoſſen. Ein Bergmann wurde als der Tat verdächtig verhaftet. Wien, 29. Aug. Das 21. Landwehr⸗ infanterieregiment unternahm in Karnten einen Uebungsmarſch, der von früh 4 Uhr bis 1 Uhr nachmittags dauerte. Infolge der großen Anſtrengung erkrankten 300 Mann, davon 50 ſchwer, ein Mann iſt bereits geſtorben. Belgrad, 30. Auguſt. Eine gefährliche Räuberbande, die ſeit zwei Monaten in der Umgebung von Belgrad hauſt und alle Welt in Schrecken ſetzte, wurde nach einem erbitterten vierſtündigen Kampf vernichtet. Nachdem der Anführer und einige Räuber gefallen waren, ergaben ſich die übrigen, darunter eine Frau in Männerkleidern. Auf den Kopf der Räuber war ein Preis von je 1000 Fres geſetzt. — Ein fetter Konkurs. Im Konkurs des früheren Beſitzers des Varietes„Schwedenlinde“, des Gaſtwirts Wilh. Neukam aus München fand die Schlußverteilung ſtatt Es ſtanden dazu 784 Mk. zur Verfügung, womit nicht einmal die 881 Mk. betragenden berechtigten Forderungen gedeckt werden konnten. Die übrigen Gläubiger fielen laut„A. Z.“ mit 94,307 Mk. völlig aus. — Die zehnjährige Schülerin Helene Dobeſch in Fürſtenwalde kam vor einigen Tagen wohl und munter aus der Schule und aß zu Mittag, wie immer, mit Appetit. Nach wenigen Stunden konnte das Kind aber nur mühſam noch ſprechen und verlor dann all— mählich die Sprache vollſtändig. Das Kind vermag ſich nur durch Zeichen und Aufſchreiben zu verſtändigen. Der Arzt konnte die Urſache der merkwürdigen Erſcheinung nicht feſtſtellen. — Der 76jährige Bauer Martin Katz von Leutringen fiel vom beladenen Wagen ab; er war ſofort tot. — In New⸗ork iſt der Fleiſchpacker Nelſon Morris, der aus dem Schwarzwald ſtammt, geſtorben. Er hinterläßt ein Vermögen von ca. 40 Mill. Dollars. — Die Frau eines Gutspächters in Contich(bei Antwerpen), die fünf Jahre ver⸗ heiratet iſt, brachte im erſten Jahre ihres Ehe⸗ ſtandes Zwillinge, im zweiten Drillinge, im dritten Zwillinge und im vierten wieder „Kennen Sie Dornberg näher?“ „Nein, ich traf ihn nur einige Mal in Taſchner's Geſellſchaft und er machte durchaus keinen ungünſtigen Eindruck auf mich. Er iſt Fabrikant, ein ſtiller faſt zurückhaltender Mann.“ „Er verlor geſtern Abend viel?“ „Ich weiß es nicht genau, ich glaube es jedoch.“ „Ift Ihnen geſtern Abend Weſen nichts aufgefallen?“ Der Stallmeiſter ſann nach. „Nein, der Verluſt ſchien ihn zu ärgern und zu beunruhigen, dies fand ich indeſſen natürlich, da er im Spiel ein Neuling zu ſein ſcheint.“ „Wo wohnt er?“ „Wollen Sie zu ihm gehen?“ a 1 in ſeinem „Herr Kommiſſär, Sie hegen doch nicht etwa gegen ihn Verdacht?“ Degen zuckte ausweichend mit der Schulter. „Ich werde nachforſchen, wie weit er den Rentier begleitet hat.“ Der Stallmeiſter ſchien unruhig zu werden. „Herr Kommiſſär“, fuhr er fort,„Sie haben mich nach Verſchiedenem gefragt, und ich habe es für meine Pflicht gehalten, Ihnen die volle Wahrheit zu ſagen, jedes Wort würde mich indeſſen gereuen, wenn Sie meine Aeußer⸗ ungen als eine Verdächtigung gegen Dornberg W wollten. Das lag mir durchaus erne.“ „Ich faſſe ſie auch nicht ſo auf“, bemerkte 4 Degen.„Daß ich bei Dornberg nachforſche, wie weit er den Rentier begleitete, werden Sie gewiß auch in der Ordnung finden. Ich hege noch keinen Verdacht gegen ihn,— liegt in⸗ deſſen die Möglichkeit fern, daß ich durch ihn die richtige Spur»entdecke? Er kann z. B. dem Verbrecher begegnet ſein oder irgend etwas bemerkt haben, was ich zur Entdeckung des Mörders benützen kann.“ Schlieben ſchien noch immer nicht völlig beruhigt zu ſein. f „Herr Kommiſſär, wenn es ſich mit Ihrer Pflicht verträgt, zu verſchweigen, daß Sie durch mich die Begleitung Dornburg's erfuhren, ſo bitte ich Sie darum“, ſprach er.„Mir iſt der Gedanke unerträglich, gleichſam als Denun⸗ ziant dazuſtehen.“ „Ich hoffe, Ihre Bitte erfüllen zu können und werde es gerne tun“, gab Degen zur Antwort.„Ich würde jedoch, wenn Dornberg in Abrede ſtellen ſollte, den Rentier begleitet zu haben, genötigt ſein, mich auf Ihre Aus⸗ ſage zu berufen.“ „Er wird und kann dies nicht in Abrede ſtellen!“ rief der Stallmeiſter.„Ich wieder⸗ hole indeſſen noch einmal, daß ich nicht ge⸗ ſehen habe, wie weit er den Rentier begleitete. Er kann ſchon an der nächſten Straßenecke umgekehrt ſein, ich weiß es nicht.“ „Ich danke Ihnen für Ihre offene Aus⸗ ſage und achte Ihre Beſorgnis“, ſprach der Kommiſſär.„Seien Sie verſichert, daß ich Ihre Aeußerungen nnr mit der größten Vorſicht benützen und nicht mehr hineinlegen werde, als darin liegt.“ Er verließ den Stallmeiſter. Zwei Aus⸗ ſagen desſelben waren für ihn von der größten Bedeutung. Es war durch dieſelben zuerſt feſtgeſtellt, daß der Erſchlagene in ſeiner Brief⸗ taſche noch eine größere Summe getragen hatte, alo jedenfalls das Geld, welches ihm an demſelben Tage von ſeinem Rechtsanwalte überſandt war; ſodann war erwieſen, wer ihn begleitete. Der Kommiſſär ſchwankte, ob er zuvor über Dornberg's Charakter nähere Nachrichten einziehen ſollte, ehe er zu ihm ging. Er dachte daran, ſich den Rat des Staatsanwaltes zu holen, der ihn im Kurhauſe erwartete, er ge⸗ wann dadurch zugleich Zeit, ſich zu erholen, da er ſehr ermüdet war und einer Erfriſchung bedurfte. Dennoch gab er dieſen Gedanken auf, da er aus Erfa jrung wußte, wie viel darauf ankam, die Nachforſchungen möglichſt bald nach der Tat anzuſtellen, ehe der Verbrecher Zeit gewinnt, die Spuren ſeiner Tat zu ver⸗ wiſchen. (Fortſetzung folgt.) — Das Univerſalmittel.„For zwanzig Fennje Medizin!!—„Medizin? Was für Medizin?“—„Wo't ville von jibt, un wat for Vatan ſein Huſten iſ, und wo man die Wanzen mit wechbringt.“ Zwillinge zum Leben. Kinder und Mutter erfreuen ſich ausgezeichneter Geſundheit. — Die Inſel St. Helena, auf welcher der große Korſe ſein tatenreiches Leben in engliſcher Gefangenſchaft enden ſollte, iſt mit ihren 4000 Einwohnern dem wirtſchaftlichen Untergange verfallen. Ihre handelspolitiſche Bedeutung hatte die Inſel ſchon mit Eröffnung des Suezkanals eingebüßt, die Bevölkerung lebte ſeitdem nur von der ſtarken engliſchen Garniſon. Der engliſche Kriegsminiſter aber fand, daß ihn dieſe Garniſon zu teuer komme und zog ſie im Oktober vor. Irs. zurück. Damit haben die Viehfarmer ihr Abſatzgebiet verloren, die Bevölkerung iſt zum größten Teil zur Auswanderung gezwungen. Vor wenigen Jahren war St. Helena der Aufenthaltsort von 6000 kriegsgefangenen Buren. Als mili⸗ täriſcher Stützpunkt für Flotten⸗ und Land⸗ operationen in Südafrika war die Inſel ſtark befeſtigt, die Feſtungswerke ſind nun dem Verfall geweiht. — Ja ſo. Leutnant(verwundert):„Wie, Sie hier im Schloßparke? Ich denke, Sie wollten nach dem zoologiſchen Garten?“— Sonntagsreiter:„Allerdings— hab' aber den falſchen Gaul bekommen!“ — Mk. 20 000 das große Los der Bad. Invaliden⸗Lotterie fiel auf Nr. 61874 nach Baden-Baden; der zweite Treffer Mk. 5000 auf No. 115812 nach Mannheim. Die Be— träge wurden von der Generalagentur J. Stürmer, Straßburg i. E. bar ohne Abzug ausbezahlt. Die zunächſt in Betracht kommende iſt die Bad.⸗Badener Geld-Lotterie, deren Ziehung ſchon am 3. September ſtattfindet und wobei die Hauptgewinne Mk. 20000, 5 00 u. . w. betragen. Trotz gleicher Loszahl kommen 360 Gewinne im Geſamtbetrage von ca. 2000 Mk. mehr zur Auszahlung als bei der Invaliden⸗Lotterie. Die Gewinnausſichten ſind ſehr günſtig und finden die Loſe guten Abſatz, weshalb, da der Ziehungstermin ſehr nahe iſt, baldiger Ankauf empfohlen wird. Ebenſo er⸗ freuen ſich die Villinger Jubiläumsloſe à 1 Mk. einer guten Abnahme. Sämtliche Gewinne werden auf Wunſch mit 800% bar ausbe⸗ zahlt und kommen trotz geringer Loszahl Mk. 19000 zur Verloſung. Die Ziehung findet am 14. September ſicher ſtatt. Loſe beider Lotterien je 1 Mk., 11 Loſe 10 Mk. Porto und Liſte 30 Pfg. ſind bei der Generalagentur J. Stürmer, Straßburg i. E. Langſtraße 107 und allen Losverkaufsſtellen zu haben. Näheres Inhiläums⸗Ausſlellung Mannheim 1907. Internationale Kunst- und grosse Gartenbau- Ausstellung. Die nächſten Wochen werden in der Mannheimer Jubiläums-Ausſtellung eine große Zahl hervorragender beſonderer Veranſtaltungen bringen. Wir verweiſen für heute nur auf die heute Samstag beginnende und bis zum 9. September dauernde allgemeine große Herbſt⸗ Ausſtellung, die unter überaus zahlreicher Be⸗ teiligung nicht nur die Hallen der Gartenbau⸗ Ausſtellung, ſondern auch den Nibelungenſaal und den Garten der Feſthalle füllen und eine hervorragende Sehenswürdigkeit bilden wird. Ein Beſuch der Mannheimer Ausſtellung dürfte ſich um die genannte Zeit umſo mehr empfehlen, als auch an beſonderen Vergnügungsveran— ſtaltungen Außergewöhnliches geboten wird, wie z. B. am 8. und 9. September das große Jubiläums⸗Volksfeſt unter Mitwirkung des „Feuerio“, das als eine volkstömliche Veran⸗ ſtaltung allererſten Ranges zweifellos eine Un⸗ menge von Beſuchern nach Mannheim führen wird. Golksbad Seckenheim. beſagen die Inſerate. Heute und Morgen für Männer geöffnet. Bekanntmachung. Die Ergänzung des Bürgerausſchuſſes betr. Nr. 6224. Bei der heute Nachmittag von 7-7 ½ Uhr ſtatt⸗ gefundenen Bürgerausſchuß⸗Ergänzungswahl für das infolge Ablebens ausgeſchiedene Bürgerausſchußmitglied Valentin Kreutzer wurde bis zur nächſten Erneuerungswahl 1909 gewählt: Johann Adam Obermaier Wir bringen dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis, daß die Wahlakten von der Bekanntmachung an binnen acht Tagen zu jedes Wahlherechtigten zur Einſicht in dem Rathauſe aufliegen und etwaige Einſprachen oder Beſchwerden innerhalb derſelben Friſt ſchriftlich oder mündlich zu Protokoll mit ſofortiger Bezeichnung der Beweismittel an⸗ gebracht werden müſſen. Seckenheim, 30. Auguſt 1907. Gemeinderat: Ratſchreiber Volz. Ritter. Bekanntmachung. Die Pachtrückſtände vom Jahr 1906 müſſen bei Vermeidung der Mahnung innerhalb 14 Tagen bezahlt ſein. Seckenheim, den 31. Auguſt 1907. Der Gemeinderechner Seitz. Elektriſcher Kraftbetrieb. Hochfeine Tourenräder Hochfeine Rennräder Fahrradzubehörtelle ſtaunend billig Fahrradreparaturen ſtaunend billig P.& H. Edelmann, Mannheim, D 4, 2, Tel. 1416. Größte Spezialwerkſtätte für Fahrradreparaturen am Platze. Eigene Emaillier- und Vernicklungs⸗ Anlage. Mk. 25..— an Mk. 120.— an, 2 Wohnungen in der Wilhelmſtraße, je 2 Zimmer und Küche, bis 1. Oktober zu ver⸗ mieten. Zu erfragen bei G. Rudolf, Wilhelmſtr. 2 Zimmer und Küche mit Zubehör ſofort zu vermieten. Necarſtraße 29. Wohnung (1 Zimmer und Küche) an ruhige Leute zu vermieten. Wo? ſagt die Exped. ds. Bl. Möbliertes Zimmer zu vermieten. Wo? ſagt die Exped. ds. Bl. Freſe Fahrt internationale Kunſt- und W 1 5 inder Jubiläums- Ausſtelunn hals Sonntags von 11—1 Uhr geöffnet. Vorteilhafteſte Bezugsquelle für Sammtliche Bedarfsartikel. große Gartenbau-Ausſtellung. G. m. b. H. 1 1, 1 eee de Gel erbten gugmeragen lien Verkanſshänſer. Marktplatz Ef 9 R Ur n. ung Fücktebnt Ul. Kiase bie 11 ungs- aum. 20 Pie 20 Aneneer Fulertng lat ̃ i 1 ee Ainet mr Racabrt et zugleich mit Sehenswürdigkeit von Mannheim. Zwei elektrische demjenigen für Hinfahrt zu lösen und als Beleg verzuzeigen. Personen-Fahrstühle. eee ee e eg— . i Grosse Badene Ein grosser Posten Kleiderstoffe Geld-Lotterie J. Lindemann F 2, 7. Mannheim F 2, 7. weit unter Preis Moderne Karos und Streifen, prima Stoffe 20 85 Pfg. Mk. 35 80 Mk. Mk. Ein Poſten 180 om breite Verkauf nur solange Vorrat reicht. Reeler Wert weit höher. Kleiderstoffe in nur modernen Farben. Gelegenheitspoſten in Herrenauzugſloſſen prima Qualitäten. 50 50 Meter 1 Mark Mk. 7 Mt. 50 25 Mk. Mk. Zunt Wert Mark 2.50 Schmarze Damenkleiderſtoffe, unerreicht billig. ru Gunsten d. Hamilton-Palais jehung sicher 3. September 3288 Geldgewinne ohne Abzug 45,800 u. 1. Hauptgewinn 20,000 w. 3297 Gewinne zuſ. 25, 800 w. 11 Loſe 10 Mk. los 1 Mk.(rte u. Liſte 30 Pfg. versendet das General- Deblt J. Stürmer, Strassburg i. E 2 1 DDD Hauszinsbücher zu haben bei 7 J. Helfrich. Plelsnekles Liusleum-Augebal Männergesang⸗Uexein 88 8 * di nole um Seckenheim. Samstag, 31. Auguſt, Abends 7/9 Uhr, gemütliche Zusammenkunft im„Hirſch“. Um zahlreiches Erſcheinen bittet erſies Labrikal Der Vorſtand. fehlerfreie Ware, Gewerbeverein große Muſter⸗ Seckenheim. * Auswahl Nächſten Montag, 2. ds. Mts., 8 959 50 5 90 abends 8 Uhr 939 2 60 em. 7 em. 90 em. M 4 0 722 W% 80 ſ onats⸗Derſammlung ee e von an im Gaſthaus zum„goldenen Adler“. 8 Hierzu werden die Mitglieder zu 98008 5 a recht zahlreichem Beſuche freundlichſt See Stückware bedruckt, 200 em. breit 125, und 145 eingeladen. Beſonders die Tüncher⸗ 990 ö Meter Mk. Mk. meiſter ſind erſucht zu erſcheinen, i ede 3 da das Antwortſchreiben der Hand⸗ 722 252 Teppſche, e, Fer e Feen e 4.9 88 85 bedruckt Stüt Gut. Out, 130 Tüncherarbeiten am evang. Pfarr⸗ e 4 ö hauſe zur Kenntnis der Mitglieder eee ebracht wird. 91 Teppiche e ee eee g Der Vorſtand. 8. 186. 7 e tuſter durch eu. durchg. St. Mk. Mk. Mk. 55 Fussball. Gesellschaft 6 10 5 1 . 5 . MANNHEIM Kein Kaufzwang Wir bitten, unsere Schaufenster-Auslagen zu besichtigen. ebrüder Rothſchild Seck enheim 1898. Sonntag, 1. September 1907, nachmittags 3 Uhr Fuiſon⸗Eräffnung. Uebungsſpiel ſämtlicher Aktiven. Der 1. Spielführer. Zauber 1 Gesicht ein roſiges jugend— friſches Aussehen, zarte, weiße, ſammet⸗ weiche haut und blendend ſchöner Teint. Alles dies erzeugt die echte Steckenpferd-Lilienmilch⸗Ceife von Bergmann& Co., Radebeul mit Schutzmarke: Steckenpferd à St. 50 Pf. in der Apotheke. K 1, 1 Neue Crünkern Neues Sauerkraut Weingährung Pfund 9 Pfg. Neue Essiggurken Neue Salzgurken ächt Elsässer Münster Jeden Tage friſche Süssrahmbutter Größte Eier Friſche Trauben empfiehlt August Jericho. 1 5 Neue Zwiebelnn + Pfund 7 Pfg. c 2 Capern, Sardellen 15 2 Aechter Emmenthaler 3 5 Schweſzerkäse 3 8 Rahmkäse 1 — 8 — Druckarbeiten für Behörden und Private liefert in hübſcher Ausführung billigſt die Buchdruckerei J. Helfrich. Für die jetzige Bedarfszeit empfiehlt billigſt ſein Warenlager in: Tuch u. Buxkin für Anzüge, Hosen u. Oestenstoffe. Lerner fertige Hoſen u. Joppen, Kleiderſtoffe, Hemden⸗ ſtoffe, ferlige Hemden für Männer, Frauen und Binder, Bluſen, Strümpfe, Socken, Kragen, Crawatten, elekt. Birnen und Sicherungen ꝛe. E. Merklein. Mache hiermit die ergebene Mitteilung, daß ich ein Kommilſionsgeſchäft eröffnet habe. Empfehle mich zur Vermittlung von Hypotekengelder; An⸗ und Verkauf von Liegenſchaften u. ſ. w. bei billigſter Bedienung. Hochachtungsvoll Ph. Heidenreich, Schloßſtraße 31. Morgen Sonntag, 1. September Konzert im Gaſthaus zum„Kaiſerhof.“ Der Veranſtalter: Johann Sichler, Muſiker. Sammel⸗Anzeiger. b Nur für Mitglieder der Ein⸗ und Perkaufsgenoſſenſchaft Jeckenheim. Zwetſchgen hat zu verkaufen Eduard Volz. Am nächſten Sonntag, morgens 7 Uhr werden 11 Baum Zwetſchgen am Friedhof gegen baare Zahlung verſteigert. Emil Seitz. Schöne 4 Zimmer⸗ Per 1. April 1908 wird von einer Mannheimer Familie in Seckenheim 1 1 Wohnung Einfamilien⸗ mit ſeparatem Eingang, großer Küche und allem Zubehör bis 16. Haus Oktober zu vermieten. mit ſchönem Garten und etwas Stallung für Geflügel ꝛc. zu kaufen event. zu mieten geſucht. Offerten unter Z 120 an die Exped. ds. Bl. 3 5 e 1 5 * 288 4 n Wilh. Hirſch, z. Pfälzer Hof. Notenpapier, Violinſaiten Kolophonium empfiehlt J. Helfrich. rr