Setenheiner Anzeiger Anzeigeblatt für Seckenheim und Nvesheim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 30 e durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 1.10. Redaktion, Druck und Verlag von J. helfrich in Seckenheim. An 5 eigen: Die 1 1 Petitzeile oder der'n Raum 10 Pfg. bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 78. Samstag, den 28. September 1907. 7. Jahrgang Zweites Blatt. Aus Nah und Fern. Mannheim, 25. Sept. Am 23. ds. Mts., nachmittags, wurden am Kaiſerring hier aus einer Parterrewohnung unter Anwendung von Nachſchlüſſeln Wertpapiere im Geſamt— betrag von 7800 Mk. und Schuckſachen im Werte von 1170 Mk. geſtohlen. Von der Beſtohlenen iſt auf Ergreifung des oder die Täter eine Belohnung von 100 Mk. ausgeſetzt Heddesheim, 24. Sept. Ein ſchwerer Unglücksfall ereignete ſich geſtern abend auf der Landſtraße zwiſchen hier und Straßenheim. Der 28 Jahre alte Knecht Martin Schoͤfer aus Erfenſtein wollte während der Fahrt auf den beladenen Wagen ſteigen, glitt aus und kam unter den Wagen, wobei ihm die Räder über die Bruſt gingen. Der Verletzte erlag bald darauf ſeinen ſchweren Verletzungen. Bruchſal, 23. Sept. Wie früher in Speyer bezüglich der Kaiſergräber eine gewiſſe Unſicherheit herrſchte, ſo beſtanden auch bisher einige Zweifel über die Biſchofsgräber in der hieſigen katholiſchen Peterskirche. Man wußte wohl, daß eine Gruft vorhanden ſei, und es be⸗ ſtehen auch Aufzeichnungen nach welchen die betreffende Stelle angedeutet iſt. Doch immer⸗ hin war die Sache nicht ganz zweifelfrei. Um nun Klarheit darüber zu bekommen, machte man ſich daran, Aufgrabungen vorzunehmen. Am 16. September hob man in einiger Entfer⸗ nug von dem Chore im Mittelgange der Kirche die Steinplatten auf und ſiehe da! nach kur⸗ zem Graben entdeckte man eine mit Schutt be⸗ deckte Sandſteintreppe. Als der Schuttaushub vollendet, ſtand man vor einer dünn aufgeführten Mauer. Nach Beſeitigung derſelben konnte man in eine ſchͤne faſt wie neugebaute Gruft eintreten. Dieſe beſteht aus 3 nebeneinander befindlichen Gewölben, jedes einen Grabſarg enthaltend. Im mittleren Sarge liegt Kar⸗ tinal v. Hutten, während in jenem Sarge links und rechts die Fürſtbiſchͤfe von Schönborn und von Wilderich ſich befinden. Jeder der Ge⸗ nannten ruht in einem dreifachen Sarge und zwar aus Holz, Zink und wieder Holz. Mit wenigen Ausnahmen ſind die Särge noch recht gut erhalten. Auf dem Sarge von Hutten lag deſſen Herz in einer ſilberverſchloſſenen Kapſel, während vor dieſem Sarge in einem verſchloſſenen Pokal das Herz des Fuürſtbiſchofs v. Styrum angetroffen wurde. Es iſt nun beabſichtigt, dieſe intereſſante Gruft zu⸗ gänglich zu machen. Karlsruhe, 26. Sept. Wegen Fort⸗ dauer der Seuchengefahr für das Geflügel wird das z. Zt. beſtehende Verbot des Handels mit Geflügel im Umherziehen bis zum 1. April 1908 verlängert. Sansheim, 26. Sept. Die Kartoffel⸗ ernte hat allgemein begonnen. Der Ertrag iſt ein reichlicher, die Qualität der Kartoffeln faſt durchweg ſehr gut. Teilweiſe ſind die Kartoffeln ungemein groß. Für den Zentner werden durchſchnittlich 2 Mark bezahlt.— Auch der Tabak iſt beinahe überall eingebracht und wird jetzt zum Trocknen aufgehängt. Königsbach bei Pforzheim, 25. Sept. Im benachbarten Stein brach geſtern Abend im Karl Gaſſenmeierſchen Anweſen ein Brand 5 dem Wohnhaus und Scheune zum Opfer ielen. Raſtatt, 26. Sept. Geſtern ereignete ſich hier ein ſchwerer Unglücksfall. Die Ehefrau des Wachtmeiſters Schäfer wollte in der Kir⸗ che die Fenſter reinigen. Sie viel dabei ſo unglücklich auf den Kirchenboden, daß ſie ſich ſchwere innere Verletzungen zuzog, an denen ſie kurze Zeit darauf verſchied. Die Frau iſt etwa 29 Jahre alt und hinterläßt 4 kleine Kinder. Pforzheim, 25. Sept. In der Ge⸗ meinde Ellmendingen erregt die Verhaftung des dortigen, wegen Krankheit von ſeinem Amte zurückgetretenen Bürgermeiſters Fies und ſeiner beiden Söhne großes Aufſehen. Fies, der auch das Akzisamt verwaltete, kam Dienstag den 10. September, abends, von Wildbad zurück. Er begab ſich aber nicht von der Bahn nach ſeinem Anweſen, ſondern in die Gaſtwirtſchaft zum„Löwen“, wo er übernachtete, nachdem er im Laufe des Abends för kurze Zeit in ſeiner Wohnung war. In derſelben Nacht kurz vor 2 Uhr erſcholl Feuerlärm im Orte. Es brannte die Scheune des Fies lichterloh. Er wurde dann von dem Löwenwirt geweckt und wollte zur Brandſtätte. Unterwegs begegnete ihm der Gendarm, der ihm Vorhalt über ſein Verbleiben machte und ihn mit aufs Rathaus nahm. Man hatte nämlich entdeckt, daß von der Scheune zum Wohnhaus Zündſchnüre uſw. gelegt waren, auch im Bette des Fies hatte man 2 Flaſchen mit Benzin gefüllt vorgefunden. Fies ſelbſt will von allem nichts wiſſen und beſtreitet, den Brand gelegt zu haben. Er wurde anderen Tags hierher in Unterſuchungshaft verbracht. In Trier ſind dann 2 ſeiner Söhne verhaftet worden. Fies ſelbſt iſt mit Gebäude und Fahrniſſen verſichert, das Wohnhaus iſt ge⸗ rettet worden. Der Beſtand der Akziskaſſe iſt in Ordnung. Lörrach, 25. Sept. Als ſich kürzlich Herr Miniſtertalpräſident Freiherr von Mar⸗ ſchall anläßlich einer Beſichtigungsreiſe hier aufhielt, begegnete ihm dort zufälligerweiſe ein Lokomotivführer, der während des deutſch⸗fran⸗ zͤſiſchen Feldzuges 1870/71— Herr von Marſchall diente damals als Einjährig⸗-Frei⸗ williger— ſein Vorgeſetzter geweſen war; Herr v. Marſchall begrüßte den ehemaligen Kameraden, indem er ihm freundlich die Hand reichte und zu ſeinen Begleitern ſagte:„Mein einſtiger Vorgeſetzter“.„Jawohl Exzellenz,“ war die prompte Anwort,„aber jetzt hats gewechſelt.“ Mitteilungen aus der Seckenheimer Gemeinderats⸗Sitzung. (Vom 24. September 1907.) 18 Anzeigen über abgeſchloſſene Fahrniß⸗ verſicheruugen werden geprüft und bleiben unbe⸗ ſtandet. 4 Grundſtücke von Seckenheim werden amtlich geſchätzt. Zu der ortspolizeilichen Vorſchrift nach welcher die Polizeiſtunde im Nebenort Rheinau auf 12 Uhr feſtgeſetzt wurde, wird die Zu⸗ ſtimmung erteilt. Zu der projektierten Herſtellung eines elektriſchen Hochſpannkabels von hier nach der Färberei Kramer durch die Neue Rheinau⸗Ak⸗ tien⸗Geſellſchaft wird die Zuſtimmung erteilt; der Wunſch wurde dabei ausgeſprochen, den alten Mannheimer Weg für die Anlage zu benützen. Die Einwohnerzahl von Seckenheim mit 5100 und Rheinau mit 4003 nach dem Stand auf 1. Auguſt l. Js. wird zur Kenntnis gebracht. Dem Geſuch des Controlleurs Leopold Oeſterle in Mannheim um Erlaubnis zum Betrieb der Gaſtwirtſchaft zum Luiſenhof in Rheinau wird die Bedürfnisfrage bejaht. Einem weiteren Geſuch des Guſtav Heinrich Weber in Mannheim um Erlaubnis zum Betrieb einer Gaſtwirtſchaft in Rheinau(Markt⸗ platz No. 1) wird die Bedürfnisfrage verneint. Das Gr. Bezirksamt teilt mit, daß dem Karl Klumb die vorl. Erlaubnis zum Betrieb der Gaſtwirtſchaft zum„deutſchen Hof“ in Seckenheim und dem Gg. Friedrich Schmiedlin die Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirt⸗ r ſchaft zum„alten Relaishaus“ in Rheinau erteilt wurde. Der Carouſellplatz in Rheinau für die Kirchweihe 1907(20. und 21. Oktober) wird an Leonhard Müller aus Worms um das Angebot übertragen. Eine Eingabe verſchiedener Bürger und wahlberechtigten Einwohner an Gr. Miniſterium des Innern dahin gehend, daß ſie ſeit 1905 beruhenden Verhandlungen wegen Eingemein⸗ dung des Rheinaugebietes in die Stadt Mann⸗ heim wieder aufgenommen und auf die Ein⸗ verleibung der Geſamtgemeinde Seckenheim ausgedehnt werden ſollten, wird verleſen. Die zur Unterhaltung der Schulhäuſer und des Volksbades in Rheinau nötigen Arbeiten werden ausgeſchrieben. Dem Unternehmer der Kehrichtabfuhr P. v. Venroy wird zum 1. Januar 1908 der mit ihm abgeſchloſſene Vertrag gekündigt und[die Abfuhr ausgeſchrieben. Dem Wegwart Ph. Hch. Schreiber in Rheinau wird auf 1. Januar 1908 gekündigt. Mit Herrn Ludwig Metz, Landwirt dahler wird wegen Haltung zweier weiterer Eber für die Zeit 1. September bis 31. Dezember ds. Js. ein Vertrag abgeſchloſſen. Die vorliegenden Rechnungen geprüft und zur Zahlung angewieſen. Vermiſchtes. Straßburg, 27. Sept. Nahe bei der franzöſiſchen Grenze fuhr bei Londny ein Hotelier mit ſeinem Automobil in eine Schaf⸗ herde. Nicht weniger als 28 Tiere wurden zer⸗ malmt. Sodann rannte das Fahrzeug in einen Graben, wobei der Beſitzer und der Chauffeur 50 Meter weit geſchleudert und ſchwer verletzt wurden. Würzburg, 25. Sept. Das unter⸗ fränkiſche Schwurgericht verurteilte heute den ledigen Schweizer Alois Wiedemann wegen Raubmordes zum Tode. Wiedemann hatte in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai auf dem Gut Gnoetzheim den ledigen Schweizer Kaver Schmidt ermordet und des Betrages von 35 Mark beraubt. Stuttgart, 25. Sept. Die Vorent⸗ würfe über die Kanaliſierung der württember⸗ giſchen Neckarſtrecke, ſowie über die Ver⸗ größerung und die Vertiefung der Häfen von Heilbronn und Neckarſulm ſind ſoweit gediehen, daß heute in Heilbronn, wie der„Schw. Merk.“ berichtet, die ſtändige techniſche Kommiſſion der Vertreter von Baden, Heſſen und Württemberg zuſammengetreten iſt, um darüber Beſchluß zu faſſen, welche der verſchiedenen Loͤſungen dem endgültigen Plan zugrunde zu legen iſt. Friedberg, 24. Sept. Im nahen Rödgen hatten Kinder auf dem Heimwege von der Schule eine Raupe gefunden. Um ihre Mit⸗ ſchülerin zu erſchrecken, ſetzte ihr ein Mädchen dieſe Raupe ins Geſicht in die Nähe des Auges. Letzteres wurde ſo entzündet, daß es in der Gieß⸗ ner Klinik herausgenommen werden mußte. Entweder war die Raupe giftig oder Haare derſelben hatten das Auge verletzt. So hat die kindliche Neckerei ganz unbeabſichtig ein ſchweres Unheil angerichtet. i Die Zahl der Ein⸗ werden Berlin, 25. Sept. wohner in den Berliner Vororten hat nach den monatlichen fortlaufenden Notierungen der ein⸗ zelnen Gemeinden berechnet jetzt die Höhe von 1054 000 erreicht. Groß-Berlin zählt demnach 3 104 000 Seelen. Berlin, 26. Sept. Geſtern nachmittag wurde der Landtags⸗Abgeordnete Baurat Feliſch von einer Droſchke überfahren, als er von einem Straßenbahnwagen herabſtieg. Der alte Herr wurde einige Schritte weit geſchleift, ehe der Wagen zum Stehen gebracht werden konnte. Baurat Feliſch trug einen Bruch des rechten 1 b 2 —.—— 8 Oberarmes davon. Sein Befinden war heute mittag zufriedenſtellend. Benrath b. Düſſeldorf, 26. Sept. In dem nach Köln fahrenden Eiſenbahnzuge wurde geſtern eine tief verſchleierte Dame aus dem Frauen⸗Coupe heraus von einem im letzten Augenblick eingeſtiegenen Kriminal-Poliziſten verhaftet. Die betreffende Dame war eine geſchickt verkleidete von der Polizei geſuchte Mannesperſon. —Gegen die kurzen Lieferungsfriſten und langen Zahlungsfriſten bei Lieferungen für Be— hörden, beſonders für kommunale Verwaltungen, wollen die Heſſ. Innungen vorgehen. Zunächſt ſoll dieſe Angelegenheit in der bevorſtehenden Seſſion des Landtags zur„gründlichen“ Beſprechungen gelangen. Die Mitglieder der Innungen de. ſind aufgeforden,, das einſchlägige Material rechtzeitig den Innungsbureaus zu übermitteln. Abgeordnete der verſchiedenſten Richtungen ſollen ſich bereit erklärt haben, das Geeignete zu ver— anlaſſen. — Zwei Wahrheitsliebende. Der ſechs⸗ jährige Fritz, der jüngſte Sproß unter ſechs Geſchwiſtern, wird von der Tante gefragt: „Nun ſag mir mal, mein lieber Fritz, wer gehorcht denn von Euch allen am beſten der Mama?“ Ohne Zögern erfolgt die Antwort des kleinen Fritz:„Der Papa!“— Der glück⸗ liche Papa erzählt dieſen Streich voll Stolz im Freundeskreiſe und verſichert, als alles in Lachen ausbricht, voll Entrüſtung: Das iſt aber wirklich war!—„Daran habe ich nie gezwei⸗ felt,“ beſtätigt ein Freund des Hauſes. — Nicht ganz dasſelbe.„War dein Va⸗ ter unter dem Einfluß des Dämons Alkohol,“ fragte der Richter das kleine Mädchen auf der Zeugenbank,„als deine Mutter ihn mit dem Feuerhaken ſchlug?“—„Nein, Herr Richter,“ entgegnete die Gefragte,„er war unter dem Küchentiſch.“ Jubiläums⸗Ausſtellung Mannheim 1907. Internationale Kunst- und grosse Gartenbau- Ausstellung. Das Feuerwerk, das für gewöhnlich am Freitag in Abwechslung mit einer Garten- illumination abgebrannt wird, iſt diesmal auf Sonntag, 29. September, verlegt. Da jetzt die Dunkelheit zeitiger anbricht, iſt es möglich, das Feuerwerk ſchon am 8 Uhr beginnen zu laſſen und dadurch auch den auswärtigen Be⸗ ſuchern, die Abends wieder mit der Bahn zu— rückreiſen müſſen, den Anblick zu ermöglichen. Die auf der Mannheimer Ausſtelluug abge⸗ brannte Feuerwerke übertreffen alle Veranſtal⸗ tungen ähnlicher Art, die bisher in dieſer Ge⸗ gend gezeigt worden ſind. Unſerer heutigen Nr. liegt ein Proſpekt der Firma Gebrüder Nothſchild in Mann⸗ heim bei, worauf wir beſonders aufmerkſam machen. Das Geſchäft bleibt an den beiden kommenden Sonntagen bis abends 7 Uhr ge— öffnet. main au, 27. Sept. Das Befinden des Grosshetzogs, welcher sich auf dem Weg der Besserung befand, hat sich unerwartet ver⸗ schlimmert. Die herztätigkelt wird nur noch durch Einspritzungen erhalten. mit kurzer Unterbrechung ist der Schlummerzustand des hohen Kranken anhaltend. Bekanntmachung. Die Unterhaltung des Schulhauſes in Rheinau betr. Bekanntmachung. Die Herſtellung eines Straßenſinkkaſtens in der Luiſenſtraße in Seckenheim betr. No 6826. Folgende zur Unterhaltung des Schulhauſes in Rheinau erforderliche Arbeiten ſollen im Wege des öffentlichen Angebots ver⸗ geben werden: Tüncherarbeiten und Wandbelag mit Mettlacherplättchen im Baderaum. Angebote von in der Gemeinde anſäſſigen, ſelbſtſtändigen Gewerbe— treibenden ſind bis 7. Oktober l. Js. auf dem Rathauſe in Seckenheim und Rheinau einzureichen, woſelbſt auch Angebotsformulare in Empfang genommen werden können. Seckenheim, den 24. September 1907.— f 5 Gemeinderat: Ratſchreiber Volz. Ritter. Bekanntmachung. Die Liſte der Geſchworenen und Schöffen betr. Nr. 6834. Die Liſte der Geſchworenen und Schöffen liegt vom 30. ds. Mts. an 8 Tage lang zu Jedermanns Einſicht auf dem Rat⸗ hauſe(Zimmer Nr. 7) hier offen und können Einſprachen gegen dieſelbe innerhalb dieſer Friſt ſchriftlich oder mündlich zu Protokoll bei dem unterzeichneten Buͤrgermeiſteramt vorgebracht werden. Spätere Einſprachen finden keine Berückſichtigung mehr. Seckenheim, den 27. September 1907. gürgermeiſteramt: e itter. Volz. Für Brautleute und wer ſich ſonſt noch ae** 0 0 Polstermöbel anſchaffen will, der beſichtige, bevor er wo anders kauft, meine große Auswahl friſch eingetroffener Neu- beiten in Stoff-, Plüſch- und Marquettwaren, weit über 100 Muſter für Diwan und Sopha. Da ich die Polſtermöbel ſelbſt verfertige, ſo bin ich im Stand, trotz der billigen Preiſe nur gute Ware zu liefern.. Beſondere Beachtung findet mein neuer gurtenloſer Vettroſt(wie die Abbildung zeigt), da dieſer, nicht teurer wie andere, ſehr leicht zu handhaben iſt und ſich ſehr gut bewertet in feuchten Wohnungen. Chr. Rath, Sattlerei und Tapeziergeſchäft. Geſchäfts⸗ Empfehlung. Der Unterzeichnete empfiehlt verehrl. Einwohnerſchaft, insbeſondere den hieſigen Geſchäftsleuten, ſein Fuhrwerk zum Abholen und Zufahren von Frachtgütern zur Nebenbahn. 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September 1907. Die Beerdigung findet Sonntag, nachmittags 2 Uhr ſtatt. Abgeſchloſſene beſtehend aus 2 bis 3 Zimmer, Küche mit Zubehör ſofort zu ver⸗ mieten. Carl Arnold, Dammſtr. 1. 3 Zimmer und Küche mir Zubehör und Garten⸗ anteil bis zum 15. Oktober zu vermieten. Schloßſtraße 27. Anzeigel Die Vinzeichnungsliſten für die Eingemeindung wollen die Inhaber derſelben bis längſtens 1. Okober an unterzeichneten abliefern. geſchwerden betr. der hieſigen Ortskrankenkaſſe wollen die Mitglieder nicht wie bisher mündlich, ſondern ſchriftlich an mich ge⸗ langen laſſen. Heinrich Kuby, Kohlenhandlung. Zauber verleiht 5 Gesicht ein roſiges jugend⸗ friſches Aussehen, zarte, weiße, ſammet⸗ weiche haut und blendend ſchöner Teint. Alles dies erzeugt die echte Stsckenpferd-Lilienmilch-Seife von Bergmann§ o., Radebeul mit Schutzmarke: Steckenpferd à St. 50 Pf in der Apotheke. Gefen und Kochherde in jeder Größe empfiehlt billigſt Georg, Röſer, Vertreter der Eſchs, J riſchen Dauerbrand⸗Oefen. 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