* 1 1 * 0 2 1 9 1 5 1 „ 1 1 Anzeigeblatt für Seckenheim und Nvesbeim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 30 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 1.10. Redaktion, Druck und Verlag von J. helfrich in Seckenheim. 9.9% Die einſpaltige Petitzeile oder deren Raum 10 Pfg bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 88. Samstag, den 2. November 1907. 7. Jahrgang. Erſtes Blatt. Eine dunkle Tat. Original⸗Roman von Carl Braunfels. Sie traten raſch in das Haus und in das Zimmer ein. Zöllner lag auf einer Bank und ſchien ge⸗ ſchlafen zu haben. Eine auf dem Tiſche ſtehende Branntweinflaſche erklärte ſeine Müdigkeit. Schnell ſprang er empor, als er die Einge⸗ tretenen erblickte, ſein Auge glitt forſchend über beide hin. Zöllner war keine Perſönlichkeit, die durch ihr Aeußeres einnahm. Eine große, kräftige Geſtalt die Geſichtszüge roh, die Augen finſter. entſchloſſen,— es leuchtete ein trotziger Sinn aus ihnen. Der Bürgermeiſter ſchien dieſen Mann doch richtig geſchildert zu haben und Degen bereute faſt, keine Waffe mitgenommen zu haben. Die Einrichtung des Zimmers war eine ärmliche, ſie machte einen doppelt unange⸗ nehmen Eindruck durch die Unordnung. „Sie wechſelten geſtern Abend bei dem Kaufmann Dittmar zwei Goldſtücke ein?“ fragte Degen ohne Umſchweife. Der Gefragte ſchwieg einen Augenblick und heftete den Blick lauernd auf den Kom⸗ miſſär. „Ja“, gab er dann zur Antwort. „Woher haben Sie dieſelben?“ „Das wird wohl Niemand kümmern!“ rief Zöllner trotzig, faſt herausfordernd.„Ich kümmere mich auch nicht darum, wenn andere Leute Gold wechſeln.“ 1 55 „Antworten Sie ruhig!“ fiel der Bürger⸗ meiſter mahnend ein und trat etwas vor, um durch die Würde ſeiner Perſönlichkeit ein⸗ ſchüchternd zu wirken. Der Arbeiter verzog indeſſen keine Miene, er reſpektirte den Bürger⸗ meiſter ebenſo wenig, als irgend eine andere Perſönlichkeit. „Bitte, laſſen Sie nur“, bemerkte Degen. „Sie ſind verpflichtet, mir darüber Auskunft zu geben“, wandte er ſich dann ruhig an den Arbeiter. „Nun ich kann es“, gab Zöllner zur Antwort.„Die beiden Goldſtücke gehörten mir, ich beſitze ſie ſchon längere Zeit, es waren Er⸗ ſparniſſe.“ „Leute Ihres Standes pflegen ihre Er⸗ ſparniſſe in anderen Münzarten zu beſitzen.“ „Weil das Gold nur für die Reichen iſt!“ rief der Arbeiter.„Ich denke, es wird für Alle geprägt, und wenn ich mir wieder heute ein Goldſtück einwechſeln will, ſo kann mich Niemand hindern.“ „Gewiß nicht. Sie werden mir aber zugeben, daß es immerhin auffallend ſein würde. „Das kümmert mich nicht, ich kann deshalb tun, wozu ein Jeder das Recht hat“, ent⸗ gegnete Zöllner. „Beſitzen Sie noch mehr Erſparniſſe?“ „Nein.“ „Wie kamen Sie dazu, die beiden Gold⸗ ſtücke zu wechſeln?“ „Ich wollte Mehreres kaufen.“ „Beſorgten Sie dies bereits?“ „Dann hätten Sie doch bei dem Kaufe das Geld wechſeln laſſen können.“ „Das weiß ich, ich hatte indeſſen keine Luſt dazu.“ „Wo haben Sie Geld?“ das eingewechſelte Der Arbeiter griff in die Taſche und holte eine Anzahl harter Taler hervor. „Iſt es vielleicht auch auffallend, daß ich harte Taler beſitze?“ fügte er nicht ohne Hohn hinzu. „Nein“, gab Degen zur Antwort.„Sie haben dieſelben ja von dem Kaufmanne er⸗ halten und können den Beſitz alſo nachweiſen. Weitere Erſparniſſe haben Sie alſo nicht?“ „Nein.“ „Ich werde mich ſelbſt davon überzeugen“, fuhr Degen fort und trat an einen Wandſchrank, um denſelben zu öffnen. „Halt!“ rief Zöllner.„Dies iſt mein Zimmer, und hier laſſe ich Niemand nach⸗ forſchen!“ Entſchloſſen, drohend war er an Degen herangetreten, die Adern auf ſeiner Stirne ſchwollen an. „Ich bin Polizeikommiſſär und habe ein Recht dazu.“ „Auch von Ihnen leide ich es nicht, denn ich habe das Recht, jeden aus meinem Zimmer zu werfen, den ich in ihm nicht dulden will!“ „Zöllner, vergeſſen Sie nicht, wen Sie vor ſich haben“, fiel der Bürgermeiſter wieder beſorgt und mahnend ein. „Ich habe Sie nicht aufgefordert, hierher⸗ zukommen!“ rief der Arbeiter, deſſen Zorn immer deutlicher hervortrat.„Jetzt entfernen Sie ſich!“ Degen verlor ſeine Ruhe nicht im Ge⸗ ringſten. „Ich will zuvor dies Zimmer durch⸗ ſuchen“, ſprach er und öffnete furchtlos den Schrank. „Zurück! ſage ich noch einmal!“ rief der Erregte und erfaßte den Kommiſſär, um ihn gewaltſam fortzuziehen. Mit einer Kraft, welche ihm niemand zugetraut hätte, ſtieß Degen den Mann zurück, ſo daß derſelbe taumelte und niederfiel. Wütend ſprang Zollner wieder empor, ſein glühendes Auge blickte ſich ſuchend nach einer Waffe um. Da erfaßte er einen Stuhl, ſchwang ihn empor und drang auf den Kom⸗ miſſär ein. Der Bürgermeiſter ſtürzte zur Türe und rief laut um Hilfe. Degen wartete nicht ab, bis ihn der Schlag des Wütenden traf, blitzſchnell umfaßte er ihn und preßte ihn feſt an ſich. Ein ver⸗ zweifeltes Ringen entſtand. Degen würde unterlegen ſein, da ſeine Kraft der des Mannes nicht gewachſen war, allein zur rechten Zeit ſtürzte der Polizeidiener in das Zimmer, der Mut des Bürgermeiſters kehrte auch zurück und es gelang den drei Männern, Zöllner, überwältigen. a „Binden Sie ihm die Hände“, befahl Degen dem Polizeidiener. Zöllner wurde gefeſſelt. Er preßte grimmig die Lippen auf einander und ließ den Blick finſter auf dem Kommiſſär ruhen, in deſſen mittelgroßer Geſtalt er ſich getäuſcht hatte. Degen durchſuchte den Schrank und einen Koffer, ohne irgend etwas zu finden. Keinen Raum ließ er undurchforſcht, ſelbſt den Ofen durchſuchte er— vergebens. Da fiel ſein Auge auf einen alten Rock hinter der Türe, er durch⸗ ſuchte die Taſchen und fand darin ein Porte⸗ monnaie. Ein Goldſtück ſteckte noch darin. „Ah!“ rief der Bürgermeiſter freudig überraſcht.„Da haben wir ja, was wir ſuchen— das iſt den Beſchreibungen nach Buſchmann's Portemonnai!“ Degen antwortete nicht, er betrachtete das Gefundene mit ſcharfem Blicke. „Wem gehört dies Portemonnaie?“ wandte er ſich dann an den Gefeſſelten. „Hier.“ Dieſer ſchwieg. welcher ſich wie ein Verzweifelter wehrte, zu ö Noch Frage. „Ich weiß es nicht, ich habe es gefunden“, gab Zöllner zur Antwort. „Wo?“ „Im Walde.“ „Wann?“ „Geſtern Mittag.“ „Es befanden ſich auch die beiden Gold⸗ ſtücke darin, welche Sie geſtern abend wechſeln ließen?“ einmal wiederholte Degen ſeine 1 „Ja. „Weshalb ſagten Sie das nicht ſofort? Sie behaupteten ja, die Goldſtücke wären Er⸗ ſparniſſe geweſen?“ „Ich wollte nicht geſtehen, daß ich ſie ge⸗ funden hatte weil ich ſie hätte abgeben müſſen.“ „Und nun verlangen Sie, daß ich Ihrer jetzigen Ausſage Glauben ſchenke?“ „Ich habe das Portemonnaie gefunden“, wiederholte der Gefeſſelte. „Sie haben es dem Rentner Buſchmann geraubt, nachdem Sie ihn erſchlagen!“ fiel der Bürgermeiſter ein, dem das Verhör des Kom⸗ miſſärs zu langſam ging. Der Arbeiter blickte den Bürgermeiſter überraſcht, ja ganz ſtarr an, als habe er die Worte desſelben nicht verſtanden, oder als vermöge er ſie nicht zu faſſen. „Nein— nein!“ gab er dann zur, Antwort.„Geſtern fand ich das Porte⸗ monnaie.„Ich freute mich über den Inhalt; ich glaubte, einer der Fremden habe es ver; loren und werde den Verluſt wohl verſchmerzen konnen.“ (Fortſetzung folgt.) — Nicht von Belang.„Eine volle Million haſt Du bei dem Bankkrach verloren?“ — Protz:„Ja, weißt Du, bei ſolchen Ge⸗ legenheiten merkt man erſt, wie reich man eigentlich iſt.“ — Reiſefertig. Hausherr(heimkehrend): „Iſt meine Frau ausgegangen?“— Köchin: „Noch nicht, aber ſie hat ſich ſchon das Geſicht zum Ausgehn zurecht gemacht.“ — Eitel. Amtmann leinen eingebrachten Strolch mit dem Signalement des Steckbriefes vergleichend.)„Augen blau. Mund: klein. Geſichtsfarbe: blühend... Alles ſtimmt!“— Strolch:„Nicht wahr, ich bin en netter Kerl, Herr Amtmann?“ — Jugendlicher Greis. Als der ver⸗ ſtorbene Demokrat und Dichter Theobald Kerner 75 Jahre alt wurde, ſchrieb er ein Gedicht, in dem es heißt: „Ich bin ein alter Knabe, da fünfundſiebzig Jahr, och eines, was ich habe Und was ich treu bewahr, Das iſt: im alten Leibe Ein jugendliches Herz, Das froh ſchlägt bei der jungen Geſelligkeit und Scherz. Ich bin kein Spielverderber, Der andrer Tun mißacht'; Die Zeit hat mich nicht herber Nur etwas ſtill gemacht; Ich ſchnurr' wie eine Katze Vor inn'rer Fröhlichkeit, Wenn's um mich tobt und jubelt Und lacht und ſingt und ſchreit. Des Alters ſchwere Schlacken, Gedanken an den Tod, Ich ſchüttle ſie vom Nacken, Noch hat es keine Not. Heiſa, im Kreis der Jungen. ühl ich mich wohlgefeit. ch heb' mein Glas und rufe: „Hoch leb' die Jugendzeit!“ Bekanntmachung und Einladung. Am Mittwoch, den 6. November 1907 und eventl. am Donnerstag, 7. Uovember, Nachmittags 5 Uhr finden im Rat⸗ hausſaale Sitzungen des Bürgerausſchuſſes ſtatt. Die Herren Mitglieder werden dazu, mit dem Erſuchen um pünktliches und zahlreiches Er⸗ ſcheinen eingeladen. Gegenſtände der Tagesordnung find: 1. Bewilligung eines Nachtragskredits für den Schulhausbau in Seckenheim. Die Verbeſcheidung der Gemeinderechnung vom Jahr 1905. Die Verbeſcheidung der Rechnung der Ortsviehverſicherungs⸗ anſtalt vom Jahr 1905. Die Verbeſcheidung der Gemeindekrankenverſicherungsrechnung vom Jahr 1905. Genehmigung des Vertrags mit Herrn Gemeinderechner Seitz in Seckenheim. Verkündung der Gemeinderechnung vom Jahr 1906. Verkündung der Rechnung der Ortsviehverſicherungsanſtalt vom Jahr 1906. Die Verkündung der Gemeindekrankenverſicherungsrechnung vom Jahr 1906. .Die Feſtſetzung der Steinſetzergebühren für Dienſtverrichtungen im Ortsbezirk. .Die Beſtellung eines zweiten Bürgermeiſters mit dem Sitz in Rheinau. Die Freigabe eines Grundſtücks. Die Erſtellung einer allgemeinen Waſſerverſorguugsanlage im Hauptort Seckenheim. Die Eingemeindung der Gemeinde Seckenheim nach Mannheim. Den Verkauf von Gelände an die Gr. Eiſenbahnverwaltung. Den Umbau des Schulhauſes in der Friedrichſtraße in ein Krankenhaus. Nicht gerechtfertigtes Ausbleiben wird mit 3 Mk. beſtraft.(§ 46 Gd.⸗Ordg.). Seckenheim, 29. Oktober 1907. Der gürgermeiſter: A. 12. 13. 14. 15. Der Ratſchreiber Neige 7 SS 28 8 Lerner ferlige Hoſen u. Joppen, Kleiderſtoffe, Hemden⸗ ſtoffe, ferlige Hemden füt Männer, Frauen und Kinder, Bluſen, Strümpfe, Socken, Kragen, Crawatten, elekt. Birnen und Sicherungen ꝛe. E. Merklein. Gratulationskarten in großer Auswahl neu eingetroffen bei J. Helfrich. 2 —— 1 — 1255 2 — . 2 2 . zähliges Erſcheinen erwünscht. Herbſt⸗Kontroll⸗Verſammlungen 1907 im Landwehrbezirk Mannheim, Bezirk des Hauptmeldeamts Mannheim, für die Ortſchaften des Amtsbezirks Mannheim. Zur Teilnahme ſind verpflichtet: Sämtliche Unteroffiziere und Mannſchaften der Jahresklaſſen 1900 bis 1907, ſowie diejenigen der Jahresklaſſe 1895, welche in der Zeit vom 1. April bis 30. September 1895 eingetreten ſind. Es haben zu erſcheinen: In Seckenheim(im Schlößchen): Donnerstag, den 14. November 1907, vorm. 950 Uhr, alle oben aufgeführten Mannſchaften der Gemeinden Feckenheim und Ilvesheim. Militärpäſſe und Kriegs⸗Beorderungen ſind mitzubringen. Die Jahresklaſſe jeden Mannes befindet ſich auf der Vorderſeite des Militär⸗ paſſes verzeichnet. Unentſchuldigtes Fehlen und Erſcheinen zu einer un⸗ richtigen Kontroll-Verſammlung werden beſtraft. Erſatz⸗Reſerviſten haben zur Herbſtkontrollverſammlung nicht zu erſcheinen. a Bezirks⸗Kommando Mannheim. Vorſtehendes bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis. Seckenheim, 28. Oktober 1907. gürgermeiſteramt: Volz. Haushaltungsunterricht. Die Einfuhrung des Haushaltungsunterrichts in Seckenheim betr. Der an Stelle des Fortbildungsunterrichts der Mädchen dahier eingeführte Haushaltungsunterricht nimmt für das laufende Jahr ſeinen Anfang am Dienstag, den 5. November 1907. Sämtliche fort⸗ bildungsſchulpflichtigen Mädchen haben ſich an dieſem Tage Vormittags 10 Uhr in der Friedrichſchule dahier einzufinden. Seckenheim, den 29. Oktober 1907. Ortsſchulbehörde Volz. Gaſthaus„zum Bad. Hof“ dahier. Heute Samstag den 2. November, präeis 8 Uhr abends findet im Saale des Badiſchen Hofes dahier ein Grosses Militär⸗Concert ausgeführt von der Kapelle der Königl. Militärmuſikſchule Königſtein, Schmitt. O unter perſönlicher Leitung des Königl. Kapellmeiſters G. Stiehl ſtatt. Auftreten von Piston und Xylophonsolisten. Eintrittspreis 40 Pfg. die Perſon. Bei der vorzüglichen Leiſtung dieſer Kapelle dürfte der verehrl. 25 Einwohnerſchaft insbeſondere den Muſikfreunden ein genußreicher Abend bevorſtehen und lade zu recht zahlreichem Beſuche hierzu freundlichſt ein. Meng zum Bad. Hof. Wir bringen in Erinnerung: Neuinſtallationen und Erweiterungen von elektrischen Licht- und Kraftanlagen, welche an unſer Leitungsnetz angeſchloſſen werden ſollen, dürfen nur von Inſtallateuren ausgeführt werden, die von uns zur Ausführung von Inſtallationsarbeiten ermächtigt ſind und ſich ver⸗ pflichtet haben, den von uns in Uebereinſtimmung mit den Sicherheits⸗ vorſchriften der deutſchen Privatfeuerverſicherungs-Geſellſchaft erlaſſenen Inſtallationsvorſchriften gemäß, zu inſtallieren. Für Reparaturen und Umänderungen beſtehender Anlagen gelten dieſelben Beſtimmungen. Ein Verzeichnis der Firmen, welche die Berechtigung zur In⸗ ſtallation an unſerem Leitungsnetz beſitzen, legt in unſerem Büro, ſowie in der Wohnung unseres Monteurs Herrn Franz Buntxel, Withelmſtraße, zur Einſicht auf. f Elektricitätswerk Rheinau. ii ttittitttttittttttittttttttttttl Frauen⸗OGerein Seckenheim. Die hieſige Ortsgruppe des Frauen-Vereins gedenkt auch in dieſem Jahre wieder auf 1. Adventſonntag Auszeichnungen in Form von Ehrengeſchenken für treue Pflichterfüllung an ſolche weibliche Dienſtboten zu verleihen, welche bei einer Herrſchaft 5, 10 und 15 Jahre treu gedient haben. Anmeldungen wollen bis ſpäteſtens 10. November bei der 5 1— 5 —. 5 Unterzeichneten gemacht werden.— 2 Seckenheim, 26. Oktober 1907. 5 ö 5 Die 1. Präſidentin: 5 i M. Volz.- 722 Kath. Männer-Uerein„Centrum“ Seckenheim. inladung. Am kommenden Sonntag, den 3. Nov., nachmittags halb 4 Uhr findet im Gaſthaus zur Kapelle eine ordentliche 2 Mitglieder⸗Verſammlung ſtatt, wozu ſämtliche Mitglieder freundlichſt eingeladen werden. Voll⸗ 6 Der Vorſtand. 5 25 · E 85 . 8 28.* N 8850 3 3 4 n 0 5 n 8 n Zahlungs⸗Aufforderung⸗ Die Erhebung der allgemeine Kirchenſteuern betr. Diejenigen Steuerpflichtigen, welche mit Zahlung der evangeliſchen Kirchenſtener für 1907 noch im Rückſtande ſind, werden an ihre Zahlungspflicht— mit Friſt von acht Tagen— erinnert, bei Ver⸗ meidung perſönlicher Mahnung. Seckenheim, 26. Oktober 1907. Die evangeliſche Kirchenſtener-Verrechnung C. L. Schmitt,(Luiſenſtraße Nr. 3). Schwarze Saccos 1150 270 7.50 bis amen- Aonfektion 8 35 45 30 30 30 1 aus feinen Tuchen und ſolche Schwarze Saccos an Sede Mt. 18, 25 bis ße Auswahl Schwarze Frauenpaletots is, 30 bes 15 Macharten, elegante Schwarze Frauen-Kapes Sichen A. 2.50 h viele Farben, chie gemacht Mark 4.75 bis Zipelin-Kapes für Mädchen und Frauen fantasie-Paletots W elegante Neuheiten Damen-Kostüme Mark 12.50 bis * agli Ei S Staubmäntel täglicher Eingang von e in Tuch und Moiree und ſonſtige Stoffe, wirklich ganz enorme Auswahl, billig Mark 1.75 bis Jupons 2 Kinder- Konfektion. Mädchen-Konfektion Mädchen-Kleider Mädchen-Paletots Kapes uno Pyjacks anerkannt große Saen de vii digen Prein Pelze, Garnituren Colliers, Stokals etc. in jeder Preislage Gebr. Nothichild Neckarſehe Mannheim K 1. 1 Elektrische 4 Zellen Bäder Syſtem Dr. Schnee, Karlsbad. Nach den neuen wiſſenſchaftl. 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Mittwoch, den 6. November Mitgliederzuſammenkunft. Oesang-Verein Liedertafel. Samstag, 2. November, Abends ¼½9 Uhr Gösang-Probe, dagegen fällt Probe am Sonntag aus. Um pünktliches Erſcheinen bittet Der Vorſtard. 301 Fußball⸗Geſellſchaft geckenheim 1898. Morgen Sonntag, den 3. ds. Mts., nachmittags 250 Uhr in Feu⸗ denheim Verbands⸗ Wettſpiel der 1. Mannſchaft gegen Fußball⸗ Club Feudenheim 1. Abfahrt mit der Nebenbahn 126 nachm. Um 3 Uhr in Seckenheim Wettſpiel der 2. Mannſchaft gegen Fußball- vereinigung Schwetzingen 2. Der 1. Bpielführer. Nur IT Mf. das Los c dl. XVI. Strassburg. Pferde-Lotterle Ziehung sicher 16. Movember bünstige dewinnaussichten esamtbetrag i. W. 39,000 Mark Hauptgewinne 12,500 Mark 1198 Gewinne zusammen 26,500 Mark Die 31 pferde-Gew. m. 750% u. 11801 letzten Gew. m. 900% wacher 11 Loſe 10 Mk. 105 1 Alk.(borto u. Liſte 25 Pfg. versendet das General-Debit S usr qusps u 25 4 2 — J. Stürmer, Strassburg i. Schöne Wohnung von 2 Zimmern und Küche nebſt Zubehör per 15. 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