Anzeigeblatt für Seckenheim und Npesbeim. Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 30 Pfg., durch die Poſt bezogen vierteljährlich Mk. 1.10. Redaktion, Druck und Verlag von J. helkrich in Seckenheim. Anzeigen: Die einſpaltige Petitzeile oder der n Raum 10 Pfg bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 99. Mittwoch, den 11. Dezember 1907. 7. Jahrgang Ausland. Stockholm, 9. Dez. König Oskar von Schweden iſt geſtern um 9½ Uhr nach kurzer Krankheit im Alter von 78 Jahren geſtorben. Oskar II. war geboren am 21. Januar 1829 als zweiter Sohn des Königs Oskar J. und ſeiner Gemahliu Joſephine, geb. Prinzeſſin von Leuchtenberg, einer Tochter von Napoleons Stiefſohn, Eugen Beauharnais. Den Thron beſtieg er am 18. September 1872 als Nach⸗ folger ſeines kinderloſen Bruders Karl XV. König Oskar war ein hochbegabter, für Kunſt und Wiſſenſchaft begeiſterter Fürſt, der ſelbſt auf dem Gebiete der Geſchichte, des Romans und der Muſik mit Erfolg ſchriftſtelleriſch tätig war. Auch eine Sammlung von Gedichten entſtammt ſeiner Feder. Die Univerſitäten Bologna, Leyden, Wien, Erlangen, Oxford und Cambrigde verliehen ihm die Würde eines Ehrendoktors, die Akademien der Wiſſenſchaf⸗ ten zu Berlin und St. Petersburg ernannten ihn zu ihrem Ehrenmitglied. Mit dem deut⸗ ſchen Kaiſer war er ſehr befreundet. Im Samoaſtreite zwiſchen Deutſchland, England und Amerika war er Schiedsrichter. Die Ent⸗ wicklung der Induſtrie in Schweden und Nor⸗ wegen hat er ſehr gefördert. Seiner Regierung blieben jedoch Streitigkeiten im Innern, nament⸗ lich über Zoll⸗ und Heeresfragen, nicht erſpart. Ganz beſonders ſcharf aber entwickelte ſich ein Konflikt mit dem ſeit 1817 in Perſonalunion mit Schweden vereinigten Norwegen über deſſen ſelbſtändige Vertretung im Auslande, der ſchließ⸗ lich zur Trennung der beiden Reiche und Er⸗ richtung eines völlig ſelbſtändigen Königreiches Norwegen unter dem König Hagkon, einem däniſchen Prinzen, führte. Der Ehe des Königs Oskar mit Prinzeſſin Sophie von Naſſau ent⸗ ſtammen 4 Söhne, von denen der zweite, Prinz Oskar in unebenbürtige Ehe vermählt iſt und den Titel Graf von Wisborg führt, der vierte, Prinz Eugen, Herzog von Nerike, ein begabter Maler iſt. Die Krone ging über auf den älteſten Sohn Oskar Guſtav Adolf, der den Namen Guſtav V. annahm und bereits vor dem Staatsrate den Eid auf die Verfaſ⸗ ſung ablegte. ——— Aus Nah und Fern. Seckenheim, 2. Dez. Bei der am 2. Hezember l. Is. hier vorgenommenen Reichs⸗ viehzählung war das Ergebnis folgendes: 313 Pferde, 1 Eſel, 698 Stück Rindvieh, 1 Schaf, 3034 Stück Schweine darunter 326 Zucht- und Mutterſchweine, 577 Stück Ziegen, 26 Bienen⸗ ſtöcke, 561 Gänſe, 236 Enten, 1440 Tauben, 6011 Hühner, 15 Truthühner und 122 Hunde. Dagegen im Vorjahr(1906): 323 Pferde, 1 Eſel, 727 Stück Rindvieh, 1 Schaf, 2660 Stück Schweine darunter 398 Zucht⸗ und Mutterſchweine, 568 Stück Ziegen, 11 Bienen⸗ ſtöcke, 580 Gänſe, 182 Enten, 1300 Tauben, 6275 Hühner, 1 Truthuhn und 112 Hunde. Mannheim, 9. Nov. Ein dem Trunke ergebener Händler beging in ſeiner Wohnung in der Neckarſtadt aus noch unbekannter Ur⸗ ſache dadurch einen Selbſtmordverſuch, daß er ſich mit einem Raſiermeſſer den Hals durch⸗ ſchneiden wollte. Er wurde von ſeiner Frau daran verhindert.— In der Nacht vom 7. zum 8. d. Mts. wurde gelegentlich der Vor⸗ nahme einer Nachtkontrolle ein hieſiger Polizei⸗ kommiſſär von einer noch unbekannten Manns⸗ perſon von hinten angefallen und durch einen Meſſerſtich in das Genick verletzt. Der Täter konnte nicht mehr eingeholt werden. Heidelberg, 9. Dez. Wegen Ueber⸗ füllung des hieſigen Amtsgefängniſſes wurden eine Anzahl Inſaſſen von hier in das Ge— fängnis von Neckarbiſchofsheim verbracht. Auch ein Zeichen der Zeit. Hockenheim(A. Schwetzingen), 9. Dez Der verwitwete 30 Jahre alte Taglöhner Johann Brenner wurde geſtern bei einem Streit mit ledigen Burſchen durch Meſſerſtiche lebens- gefährlich verlezt. Vier Burſchen wurden ver⸗ haftet. Eberbach, 9. Dez. Durch das einge⸗ tretene Regenwetter iſt heute der Neckar in Heilbronn auf 49 und hier auf 73 Zentimeter geſtiegen, ſodaß die Schiffahrt wieder aufge⸗ nommen wird. Raſtatt, 9. Dez. Eine ſaubere Ge⸗ ſellſchaft iſt geſtern von der hieſigen Kriminal⸗ polizei entdeckt worden. Eine Anzahl 10jähriger Jungen hatten in letzter Zeit auf den beiden Eine dunkle Tat. Friedhöfen hier Kreuze und Umfaſſungen ge⸗ erreichte die deutſche Grenze. ſtohlen und an einen Alteiſenhändler weiter⸗ verkauft. Die Buben geſtanden, noch andere Diebſtähle begangen zu haben. Buchen, 9. Dez. Hauptlehrer Schnar⸗ renberger in Schweinberg iſt der älteſte aktive Lehrer Badens. Er iſt 79 Jahre alt, 60 Jahre Lehrer, erhält aber erſt auf 1. Januar 1909 ſeinen Hoöͤchſtgehalt, wie alle alten Lehrer. Emmendingen, 9. Dez. Das bisher im Beſitz der Frau Karl Wagner Witwe befind- liche Gaswerk Emmendingen ging für eine halbe Million in den Beſitz der Stadtgemeinde über. Die Höhe des Verkaufspreis gab der Steuer- behörde Veranlaſſung, eine Unterſuchung wegen Steuerhinterziehung anzuſtellen, in deren Verlauf am Samstag bei der bisherigen Beſitzerin eine Hausſuchung ſtattfand. Die nach den bis⸗ herigen Ermittelungen wegen Steuerhinter⸗ ziehung zu zahlende Strafe beläuft ſich über 100 000 Mk. Breiſach, 8. Dez. Eine gepfefferte Strafe hat das hieſige Schöffengericht gegen eine gewerbsmäßige Milchfälſcherin ausge⸗ ſprochen. Wegen Verkaufs von Milch, die bis 40 Proz. gewaͤſſert war, wurde die Ehefrau des Landwirts Ernſt Huber von Koöͤnigsſchaff⸗ hauſen zu drei Monaten Gefängnis und 200 Mk. Geldbuße verurteilt. Frankfurt a. M., 8. Dez. Den Haupt⸗ bahnhof paſſierte geſtern ein Deſſerteur, der auf die Feſtung transportiert wurde. Der Mann war vor 2 Jahren deſertiert, in die Fremdenlegion eingetreten und hatte den Feldzug gegen Marokko, auch das Gefecht von Caſa⸗ blanea, mitgemacht. Von den Mauren ge⸗ fangen genommen, wurde er wegen eines Exzeſſes zum Tode verurteilt. Es gelang ihm aber, einige Stunden vor Vollſtreckung des Todesurteiles zu entkommen. Nach langen Irrfahrten landete er endlich in Marſeille und Dort nahm man ihn feſt, verurteilte ihn dann wegen Fahnen⸗ flucht und ſchickte ihn dann auf ein Jahr zur Feſtung. Nach Verbüßung der Strafe muß er ein Jahr nachdienen. Fürth, 9. Dez. Hier iſt geſtern der ſeit acht Monaten verſchwundene achtjährige Knabe Fiſcher, den, wie ſeiner Zeit gemeldet wurde, ein unbekannt gebliebener Mann entführt nehmen wird, der Arzt ſcheint ſehr ernſtlich beſorgt zu ſein.“ Original⸗Roman von Car! Brau nfels. „Iſt es ſchon erwieſen, daß Zollner der Mörder iſt?“ warf Blum ein. „Ja“, gab der Bürgermeiſter mit Be⸗ ſtimmtheit zur Antwort.„Der Kommiſſär ſprach vielleicht eine andere Anſicht gegen Sie ans?“ „Er berührte dieſen Gegenſtand gar nicht, unſere Unterhaltung betraf nur Familienver⸗ hältniſſe, wir ſprachen über Bekannte in der Hauptſtadt.“ „Ich erkenne an“, fuhr der Bürgermeiſter fort,„daß Ihr Freund ein ſehr tüchtiger Poli⸗ zeibeamter iſt, allein in der Angelegenheit Buſchmann war er nicht ohne einen gewiſſen Eigenſinn, und er mußte denſelben ſchwer büßen. Er wollte nicht an Zöllner's Schuld glauben und unterſtützte mich in der Nach⸗ forſchung nach dem Entflohenen wenig. Wäre er meinem Rate gefolgt! Die Herren aus der Hauptſtadt blicken aber gewöhnlich mit Geringſchätzung auf uns herab, ſie vergeſſen, daß man auch in einer kleinen Stadt Gele⸗ genheit hat, ſeine Erfahrungen auszubilden und ſich einen ſcharfen Blick aneignen. Ich darf bekennen, daß ich mich ſelten irre. Ich hoffe, daß es mit „Wer iſt zur Pflege bei ihm?“ „Dornberg und der Arzt ſelbſt.“ „Wollen Sie nicht noch einen Arzt aus der Hauptſtadt herbeiholen laſſen?“ „Es wird nicht nötig ſein, der hieſige Arzt iſt ein ſehr tüchtiger Mann; Sie ver⸗ geſſen, daß hier ein Bad iſt und ſich ihm dem Kommiſſär ein gutes Ende jährlich viele Fremde anvertrauen.“ Der Bürgermeiſter wurde abgerufen, der verhaftete Waldarbeiter wurde in die Stadt gebracht und faſt die Hälfte der Einwohner eilte neugierig entgegen, um den Mörder zu ſehen. Zöllner ſaß an Händen und Füßen ge⸗ feſſelt auf dem Wagen, neben ihm hatten die beiden Polizeidiener Platz genommen. Die Bürger, welche zur Ergreifung des Verbrechers ausgezogen waren, ſchritten an beiden Seiten neben dem Wagen her, um eine Flucht des Verhafteten auf jeden Fall zu verhüten. Auf ihren Geſichtern war Freude und Stolz aus— geprägt, ſie fühlten ihre ganze Wichtigkeit und gaben derſelben Ausdruck. Zöllner ſaß regungslos auf dem Wagen und blickte finſter um ſich. Es lag in ſeinem Blicke etwas Drohendes und Trotziges, und Mancher, der von demſelben getroffen wurde, trat ſcheu zur Seite. Der Zug mit dem Gefangenen langte vor Männer empfing und begrüßte. Er nannte ſie dem Rathauſe an, wo der Bürgermeiſter die in ſeiner Rede„Retter der Stadt“ und pries den tapferen Bürgerſinn, der keine Gefahr geſcheut, um den Verbrecher zu ergreifen. Dann ließ er Zöllner in das Rathaus führen, um das erſte Verhör mit ihm vorzu⸗ nehmen. Der Verhaftete konnte ihm jetzt nicht gefährlich werden, da er gefeſſelt war und die Polizeidiener neben ihm ſtanden, außerdem befand ſich noch ein breiter grüner Tiſch zwiſchen ihm und dem Verbrecher. Ehe er ein Wort an ihn richtete, ließ er den Blick ſcharf, durchdringend auf ihm ruhen, um ihm zu zeigen, daß er jetzt von einem anderen Manne, als von dem Kommiſſär, verhört werde. Degen ſuchte durch eine Menge Fragen gleichſam ein Netz um den Schuldigen zu ziehen und durch Widerſprüche zu fangen; der Bürgermeiſter, hielt dies Verfahren für falſch, er liebte es, die Verdächtigen ſofort zu beſchuldigen, weil er aus ihrer Beſtürzung Vorteil zu ziehen hoffte. „Zoͤllner, Ihr habt den Polizeikommiſſär Degen in der vergangenen Nacht zu ermorden verſucht“, ſprach er. Der Beſchuldigte blickte ihn erſtaunt an. „Geſteht es ein“, fuhr der Bürgermeiſter fort, der dies Erſtaunen ſchon als einen ſicheren Beweis der Schuld anſah.„Euer Vorhaben iſt Euch mißlungen, denn der Kommiſſär lebt noch, er hat Euch geſehen und erkannt.“ „Er kann mich nicht geſehen haben, denn haben ſoll, als halbverweſte Leiche in der Nähe der elterlichen Wohnung in einer Sand- grube verſchüttet aufgefunden worden. Berlin, 7. Dez. Unter dem Verdacht des Gattenmordes wurde heute morgen die Frau des Hauseigentümers und Rentiers Hein⸗ rich aus der Hainerſtraße 19 verhaftet. Die Frau wird beſchuldigt, den Verſuch gemacht zu haben, ihn während des Schlafes durch aus⸗ ſtrömendes Gas zu töten. Berlin, 9. Dez. Ein unglaublich dreiſter Einbruch iſt in der geſtrigen Nacht im benachbarten Eberswalde verübt worden. Das dortige Amtsgericht wurde von Einbrechern heimgeſucht, die die inmitten der Gefängnis⸗ Verwaltung liegenden Geſchäftsräume des Ge⸗ fängnis⸗Inſpektors erbrachen. Den Dieben fielen Goldſachen und Bargeld in die Hände. Chemnitz, 9. Dez. In Niederwürſchnitz wurden 2 Perſonen, ein 19jähriger Bergarbeiter und ein 17 Jahre alter Gießerlehrling, tot aufgefunden. Sie waren von einem zerriſſenen Telephondraht, der mit Starkſtrom in Be⸗ rührung kam, getroffen und getötet worden. Garmiſch, 9. Dez. Das Gemeinde⸗ kollegium beſchloß, ein eigenes Elektrizitätswerk zu errichten, nachdem der Beſitzer des Elektrizi⸗ tätswerks im Streit mit der Gemeinde die elektriſche Leitung einfach abſtellen ließ, ſo daß Garmiſch ohne Licht blieb. Poſen, 7. Dez. Aus der Provinz⸗ Irrenanſtalt Owinsk ſind vier gemeingefähr⸗ liche Verbrecher entflohen, nachdem ſie einen Wärter niedergeſchlagen und ſchwer verletzt hatten. Einer der Ausreißer wurde einge⸗ fangen. Es iſt ein Brandſtifter, der vor etwa einem Jahre 30 Gebäude anzündete Die anderen beiden Verbrecher ſind ſpurlos ver— ſchwunden. Genua, 7. Dez. Ein furchtbares Fami⸗ liendrama ereignete ſich geſtern abend in der Vorſtadt Sampiedarena. Dort wohnte in einem ärmlichen Hauſe der Straßenbahnſchaffner Bianchi mit ſeiner Frau und vier Kindern. Die Leute hatten ein Zimmer an ein Ehepaar Quattrochi weſter vermietet, das die Miete wiederholt ſchuldig blieb. Darüber erhob ſich geſtern abend ein Streit. In der Hitze des Wortgefechts zog Quattrochi ein ſcharfes Meſſer und ſtürzte ſich, von ſeiner Frau unterſtützt, auf die Frau des Bianchi. Dieſe trug ihr jüngſtes, ein Jahr altes Kind auf dem Arm. Beide wurden von Quattrochi durch Meſſer⸗ ſtiche getötet. Dann ſtürzte ſich der Mörder auf Blanchi ſelbſt und ſchlitzte ihm den Leib auf. Von den drei Kindern der Bianchis war indeſſen eines ohnmächtig geworden, während die anderen zu entkommen ſuchten. Das wütende Ehepaar Quattrochi ſtürzte ſich aber auf die Kinder und erwürgte eines nach dem anderen. Dann liefen beide davon. Auf der Straße wurden Frauen auf die blutbefleckte Kleidung der Fliehenden aufmerkſam und rannten unter dem lauten Rufe„Mörder!“ hinter ihnen her. Es entſtand ein furchtbarer Auflauf in den Straßen. Eine raſende Volks- W N menge verfolgte das Mörderpaar ſo lange, bis es ſeiner habhaft wurde. Es kamen andere, die in das Haus Bianchis gedrungen waren, hinzu und berichteten von der geſchehenen Mordtat. Voller Wut warf die Volksmenge den Mörder Quattrochi und ſein Weib vor einen vorbeiſauſenden Straßenbahnwagen, der beide tötete. Fürchterlich verſtümmelt wurden ihre Leichen unter dem Wagen hervorgezogen. Mitteilungen aus der Seckenheimer Gemeinderats⸗Sitzung. (Vom 3. Dezember 1907.) 4 Anträge über abgeſchloſſene Fahrnisver⸗ ſicherungen werden geprüft und blieben unbe⸗ anſtandet. 1 Grundſtück von Seckenheim wird amtlich geſchätzt. Gegen die Aufnahme des Spenglermeiſters Johann Schäfer in Rheinau in den badiſchen Staatsverband werden keine Bedenken erhoben. Verſchiedene Erlaſſe des Gr. Bezirksamts, betreffend„die Koſten der Lagerbuchsarbeiten und der Grenzbeſichtigen, die Aufſtellung der Gemeindevoranſchläge“ werden zur Kenntnis gebracht. Den Gemeinderechnern wird die Weiter⸗ führung ihrer Tagebücher bis zum 15. Januar R Js. geſtattet. Ein Geſuch der Viehzähler in Rheinau um Erhöhung der Zählungsgebühr wird ver⸗ beſchieden. Herr Rechtsanwalt König teilt mit, daß die Klage des Wegwarts Philipp Schreiber in Rheinau gegen die Gemeinde koſtenfällig abge⸗ wieſen wurde. Termin zur Vornahme der Erneuerungs⸗ wahl der Rheinauer Gemeinderäte wird auf Samstag, den 21. Dezember l. Js., Mittags ½1— 02 Uhr anberaumt. Zu Urkundsper⸗ ſonen an dieſer Wahl werden die Herren Ge— meinderäte Köhler und Stabhalter Wöllner ernannt. Die vorliegenden Rechnungen geprüft und zur Zahlung angewieſen. Vermiſchtes. — Kam da dieſer Tage ein Gjähriger Knabe auf das Rathaus zu Heilbronn und betrat keck und kühn das Zimmer eines Be⸗ amten. Hier brachte er folgendes vor: Er ſei am Schaufenſter eines Optikers in der Sülmer⸗ ſtraße von anderen Jungen„weggeſchubſt“ worden. Erſtaunt fragte der Beamte, was er denn mit dieſem Vorbringen bei ihm wolle. Der Kleine antwortete kühl: Klagen! Darob war natürlich der Beamte nicht wenig erſtaunt, ein ſolcher Kläger war ihm in ſeiner Praxis noch nicht vorgekommen. Er belehrte den kleinen Prozeßhanſel, daß er noch nicht rechts⸗ fähig ſei, wenn ſchon geklagt werden ſolle, ſo müſſe dies ſein Vater für ihn tun. Mit den Worten:„Dann werde ich meinen Vater ſchicken!“ zog der Kleine ab, deſſen größter werden Fehler kindliche Schüchternheit nicht zu ſein ſcheint und der einmal ſicher ſeinen Platz an der Sonne behaupten wird. — In Hochſtadt(Elſaß) überfielen 10 Wilderer die Wohnung des Förſters und ſchoſſen alle Fenſter entzwei. Dann zogen ſie vor das Haus des Altbürgermeiſters und eröffneten ein wahres Schnellfeuer. Sämmtliche Scheiben im Hauſe wurden zertrümmert und alle Möbel von Kugeln durchbohrt. Es iſt ein Wunder, daß der Bürgermeiſter und deſſen Sohn nicht ver⸗ wundet wurden. Die Polizei hat bereits mehrere Verhaftungen vorgenommen. — Der Eheſcheidungsgerichtshof in Lon- don hat jüngſt eine Scheidung ausgeſprochen, weil der als Kläger auftretende Mann unter anderen Beſchwerden gegen ſeine Frau anführte, daß ſie ihn fortwährend verhöhne 1. wegen der lächerlichen Form ſeiner Beine, 2. weil er ſich das Bart⸗ und Haupthaar ſchlecht ſchneiden laſſe, 3. weil ihr ſeine Oberlippe nicht gefiel, 4. weil er das„H“ im Anlaut nicht gut aus⸗ ſprechen könnte und 5. weil er nichts von „Theologie“ verſtehe, deshalb während der Sonntagspredigt ſtets einſchlafe. — Geſellſchaftsreiſen der Deutſchen Land— wirtſchafts⸗Geſellſchaft im Sommer 1908. All⸗ jährlich veranſtaltet die Deutſche Landwirtſchafts⸗ Geſellſchaft Studienreiſen ihrer Mitglieder im In⸗ und Auslande, um auch auf dieſe Weiſe belehrend zu wirken. Für den Sommer 1608 iſt im Anſchluß an die 22. Wanderausſtellung der Deutſchen Landwirtſchafts⸗Geſellſchaft, welche vom 25.— 30. Juni in Stuttgart ſtattfin⸗ den wird, eine Studienreiſe nach der Schweiz vorgeſehen, um die Schweizer Originalzuchten mit den ſüddeutſchen Zuchten, welche auf der Ausſtellung in Stuttgart gezeigt werden, zu vergleichen, dann aber auch, um die großen Meliorationsarbeiten, welche in der Schweiz ausgeführt werden, zu ſtudieren. Außerdem ſoll eine Inlandsreiſe durch die Anſtedlungs⸗ gebiete in den preußiſchen Provinzen des Oſtens ausgeführt werden. Dieſe zweite Reiſe ſoll ſich aber auch auf die Beſichtigung des Großgrund⸗ — Aus einem Studentenbrief.„Lieber Onkel!... Stehe mir nur noch diesmal mit Rat und Draht bei!“ — Ein ſcharfer Beobachter. Jochen(auf der Gallerie):„Sieh nur die Kerls an, auf die iſt auch kein Verlaß! Sobald der Kapell⸗ meiſter mal nach der rechten Seite hinſteht, gleich hören die links mit dem Arbeiten auf.“ — Anzüglich. Präſident:„Nun, Ange⸗ klagter, Sie ſind jetzt freigeſprochen; hüten Sie ſich aber für die Folge vor ſchlechter Geſell⸗ ſchaft!“— Angeklagter:„Ja, Herr Präſident, ich hoffe nie mehr wieder hier vor Ihnen zu ſtehen.“ beſitzes der dortigen Gegend erſtrecken. Jolksbad Seckenheim. Heute Mittwoch für Frauen geöffnet. PPP/ oooeoßßoßfccecece ec ich habe ihm nichts getan“, gab der Arbeiter zur Antwart. „Wenn Ihr hofft, mir gegenüber mit Eurem Leugnen durchzukommen, ſo irrt Ihr!“ rief das Stadtoberhaupt heftig.„Ich laſſe mich nicht durch Eure freche Stirne täuſchen. Weshalb habt Ihr den Kommiſſär ermorden wollen?“ „Es iſt dies nie meine Abſicht geweſen.“ „Nicht? Nun ich will es Euch ſagen, weil er Euch als Mörder Buſchmann's ver⸗ haftet hat!“ „Ich bin Buſchmann's Mörder nicht.“ „Weshalb ſeid Ihr dann entſprungen, als Ihr verhaftet war't?“ „Weil ich mich nicht in das Gefängnis führen laſſen wollte.“ „Nein, weil Ihr Euch ſchuldig fühlet“, unterbrach ihn der Bürgermeiſter.„Jetzt „Hier in der Stadt ſeit Ihr geweſen und ich werde Euch die Zeugin ſtellen, die Euch zwiſchen den Gärten am Tor geſtern Abend ſpät geſehen hat.“ Der Gefeſſelte zuckte bei dieſen Worten zuſammen, denn er war allerdings in der ſein Auge durch das Zimmer hin. ö 0 geſteht Eure Schuld ein, denn daß Ihr nicht zum zweiten Male entkommt, dafür werde ich ſorgen.“ „Was ich zu geſtehen habe, habe ich bereits geſtanden. Ich habe das Portemonnaie im Walde gefunden und wollte das Geld be— halten. Das iſt meine Schuld, nicht mehr!“ Gefängniſſe geſeſſen habt. Dort iſt ſchon Flüchtig halb ſuchend glitt Er erin⸗ nerte ſich, daß ihm dort eine Frau begegnet war, allein er hatte nicht geglaubt, daß er erkannt ſei. War es nicht am klügſten, wenn er dies offen eingeſtand? „Ja, ich bin in der vergangenen Nacht hier in der Stadt geweſen“, ſprach er. „So!“ rief der Bürgermeiſter erfreut. „Dies geſteht Ihr alſo wenigſtens ein. Und Stadt geweſen. weshalb ſeid Ihr hierher gekommen? Sprecht die Wahrheit, denn Ihr ſeht, daß ich doch bereits alles weiß.“ „Es fehlte mir an Lebensmitteln im Walde: die letzten hatte ich bereits geſtern Morgen verzehrt, ich kam, um mir neue zu holen.“ „Von wem?“ „Ich werde den Namen nicht nennen, denn ich mag für den Freundſchaftsdienſt nicht zum „Ihr werdet Euch ſchon auf noch mehr beſinnen, wenn Ihr erſt eine Zeit lang im 5 mancher Verbrecher zahm und kleinlaut ge⸗ worden. Wo ſeid Ihr denn in der vergan⸗ genen Nacht geweſen?“ „Im Walde“, gab Zöllner nach kurzem Zögern zur Antwort. 5 Verräter werden.“ „Ihr müßt ihn nennen!“ „Es kann mich niemand zwingen.“ „Und wann habt Ihr die Stadt wieder verlaſſen?“ „Sobald ich das Gewünſchte erhalten hatte.„Ich weiß die Zeit nicht genau, es war aber vor Mitternacht.“ „Und Ihr hättet den Kommiſſär gar nicht geſehen?“ „Nein.“ „Nun gut. Ich werdet heute noch nach der Hauptſtadt in's Gefängnis gebracht werden, hättet Ihr mir Eure Tat offen geſtanden, ſo würde ich bemüht geweſen ſein, mich für Euch zu verwenden, um Euch eine milderere Be⸗ handlung zu erwirken. Jetzt wird das Gegen⸗ teil geſchehen, Ihr ſollt kennen lernen, wie töricht es iſt, mich täuſchen zu wollen!“ Die Ankündigung, daß er nach der Haupt⸗ ſtadt in's Gefängnis gebracht werden ſollte, ſchien dem Gefeſſelten wenig zu gefallen; ſein Geſicht verzog ſich. „Herr Bürgermeiſter“, ſprach er nach kurzem Bedenken,„ich ſprach die volle Wahrheit, laſſen Sie mich frei!“ Das Stadtoberhaupt fuhr erſchreckt zurück, denn dieſe Zumutung erſchien ihm zu frech. „Ich ſoll einen Mörder in Freiheit ſetzen!“ rief er.„Ihr wagt es, eine ſolche Bitte an mich zu richten!— Feſſelt ihn ſo, daß er ſich nicht rühren kann!“ wandte er ſich an die Polizeidiener.„Er ſoll kennen lernen, in welchen Händen er ſich befindet! Behandelt ihn, wie es ein gefährlicher Verbrecher verdient!“ Die Polizeidiener kamen dem Befehle nach und zogen die Stricke, mit denen die Hände des Unglücklichen gebunden waren, noch feſter zuſammen. Kein Zug des Schmerzes machte ſich auf Zöllner's Geſicht bemerkbar, aber ſein Auge ruhte drohend auf dem Bürgermeiſter. Fortſetzung folgt.) 8 8 5 * 9 7 7 b 5 2 F E r S— 11 ˙Üd 898 Bekanntmachung. Die Bekämpfung der Schweineſeuche, der Schweine peſt und des Rotlaufs der Schweine betr. Nr. 158915 1. Gemäß 8 12 der Verordnung vom 21. Juni 1895 die veterinärpolizeiliche Bekämpfung der Schweineſeuche, der Schweinepeſt und des Rotlaufs der Schweine wird angeordnet: Einſtellſchweine(Milch- und Ferkelſchweine) welche durch Händler aus Norddeutſchland, d. h. den nördlich des Mains gelegenen deutſchen Gebietsteilen, einſchließlich der preußiſchen Provinz Rheinlande, aus der bayeriſchen Pfalz und aus Lothringen, eingeführt werden, dürfen nur dann im Amtsbezirke verkauft werden, wenn die Tiere laut bezirkstier⸗“. ärztlichen Zeugniſſe während der letzten vierzehn Tage in ſeuchenfreiem Zuſtande ſich in einer badiſchen Gemeinde befunden haben. Zuwiderhandlungen werden gemäß 8 19 fl.§ 66 Ziffer 4 Reichs⸗ geſetz vom 23. Juni 1880 betr. die Abwehr und Unterdrückung von 1. Mai 1894 Viehſeuchen, ſoweit nicht nach den ſonſtigen beſtehenden geſetzlichen Be⸗ ſtimmungen eine höhere Strafe verwirkt iſt, mit Geldſtrafe bis zu 150 Mark oder mit Haft beſtraft. Mannheim, den 30. November 1907. Großh. Sezirksamt, Abt. Ill: Dr. V. Pfaff. Nr. 8595. Vorſtehendes bringen wir zur öffentlichen Kenntnis und weiſen auf die hierunter abgedruckten Vorſchriften des§8 9 des Reichsviehſeuchengeſetzes und des§ 1 der Verordnung vom 21. Juni 1895 hin, wonach der Ausbruch der Schweineſeuche, Schweinepeſt, Rot⸗ lauf ſofort bei der Ortspolizeibehörde anzuzeigen iſt. Seckenheim, 6. Dezember 1907. gürgermeiſteramt Volz. (Reichs viehſeuchengeſetzz.§8 9. Der Beſitzer von Haustieren iſt verpflichtet, von dem Ausbruch einer der in 8 10 angeführten Seuchen unter ſeinem Viehſtande und von allen verdächtlichen Erſcheinungen, bei demſelben, welche den Ausbruch einer ſolchen Krankheit befürchten laſſen, ſofort der Polizeibehörde Anzeige zu machen, auch das Tier von Orten, an welchen die Gefahr der Anſteckung fremder Tiere beſteht, fern zu alten. 0 Die gleichen Pflichten liegen demjenigen ob, welcher in Vertretung des Beſitzers der Wirtſchaft vorſteht, feiner bezüglich der auf dem Transporte befindlichen Tiere dem Begleiter derſelben und bezüglich der in fremdem Gewahrſam befindlichen Tiere dem Beſitzer der betreffenden Gehöfte, Stallungen, Koppeln oder Weiden. (Verordnung vom 21. Juni 1895.) 8 1. Der Beſitzer von Schweinen iſt verpflichtet, von dem Ausbruch der Schweineſeuche, der Schweinepeſt und des Rotlaufs unter ihren Schweinebeſtänden und von allen verdächtigen Erſcheinungen unter denſelben, welche den Ausbruch einer ſolchen Krankheit befürchten laſſen, ſofort der Ortspolizeibehörde Anzeige zu erſtatten, auch ihre Tiere von Orten, an welchen die Gefahr der Anſteckung beſteht, ferne zu halten. Die gleichen Pflichten liegen denjenigen ob, welche die Vertretung des Beſitzers der Wirtſchaft vorſtehen, ferner bezüglich der auf dem Transporte befindlichen Tieren den Begleitern derſelben und bezüglich der in fremdem Gewahrſam befindliche Tiere den Beſitzern der betreffen— den Gehöfte, Stallungen, Koppeln und Weide. Bekanntmachung. Die Reichsviehzählung am 2. Dezember 1907 betr. No. 8 672. Die Zählungsliſten über den Rindvieh⸗ und Pferde⸗ beſtand pro 1907, welche für die Berechnung der Beiträge maßgebend ſind, die von den Rindvieh- und Pferdebeſitzern zur Deckung der Ver⸗ gütungen für die auf poltzeiliche Anordnung getöteten Tiere entrichtet werden müſſen, liegen vom 9. Dezember 1907 an während 8 Tagen auf vem Rathauſe— Zimmer No. 5— zur jedermanns Einſicht auf. Wir bringen dies zur öffentlichen Kenntnis mit dem Anfügen, daß etwaige Anträge auf Berichtigung der Liſten innerhalb der gleichen Friſt ſchriftlich oder mündlich bei uns vorzubringen ſind. Seckenheim, 7. Dezember 1907. Bürgermeiſteramt Volz. Frauen⸗Verein Seckenheim. Die verehrlichen Vorſtandsfrauen und Beiräte werden hiermit zur Verſammlung auf Freitag, den 13. da. Mts., abends 8 Uhr freundlichſt eingeladen. Seckenheim, den 10. Dezember 1907. Schmitt. Die 1. Präſidentin: M. Volz. Pfreſwiſſige Grundstücks-Versteigerung. Auf Antrag des Feifenſteders Georg Philipp Vol in Reinickendorf ſollen die nachverzeichneten Grundſtücke am Mittwoch, den 18. Dezember 1907, vormittags 91 Uhr im Rathaus zu Seckenheim öffentlich verſteigert werden. Gemarkung Seckenheim: Lagerbuch Nummer 8884, 21 Ar 03 Quadrat- meter Ackerland im Sand im hinteren Riemen Anſchlag 600 Mk. Lagerbuch-Nummer 820, 15 Ar 31 Quadrat⸗ 2* 1 1 8 25 8 8 2 88.— RR * wann meter Acker gewann bergerſtraße geſehen werden. 2* Lagerbuch⸗-Nummer 3587, meter Acker im Oberfeld am Stock P meter Acker im Niederfeld Pfadgewann Anſchlag 900 Mk. Lagerbuch⸗Nummer 1224, 18 Ar 99 Quadrat⸗ meter Ackerland im Niederfeld, Eſelspfad Anſchlag 1600 Mk. Lagerbuch⸗Nummer 1453, 16 Ar 40 Quadrat- meter, Acker im Niederfeld, Brunnenge⸗ Anſchlag 1 200 Mk. 16 Ar 40 Quadrat- Anſchlag 1600 Mk. Lagerbuch-Nummer 3289, 10 Ar 35 Quadrat- im Mittelfeld Schoͤnberger— Anſchlag 500 Mk. Lagerbuch⸗Nummer 4070, 11 Ar 39 Quadrat⸗ meter Acker im Oberfeld auf die Heidel— Anſchlag 900 Mk. Lagerbuch⸗Nummer 4529, 14 Ar 28 Quadrat⸗ meter Acker im Oberfeld Langgewann Anſchlag 1000 Mk. Lagerbuch⸗Nummer 5942, 24 Ar 75 Quadrat- meter Acker im Sand in der unteren Hall Anſchlag 1500 Mk. Gemarkung Friedrichsfeld: Lagerbuch⸗Nummer 279, 12 Ar 16 Quadrat⸗ meter Ackerland bei den drei Bäumen Anſchlag 600 Mk. Verſteigerungsgedinge können auf diesſeitiger Notariatskanzlei ein⸗ Mannheim, den 5. Dezember 1907. Grossh. Notariat IX: Breunig. No. 8 675. Bekanntmachung. Die Bewirtſchaftung des Gemeindewaldes betr. Das Heimführen und das Kleinmachen des Schul⸗ und Gemeindeholzes für 1908 wird am Donnerstag, den 12. Dezem- ber, vormittags 10 Uhr auf dem Rathauſe öffentlich verſteigert. Seckenheim, den 9. Dezember 1007. Gemeinderat Volz. Oeihnachts⸗Geschenke beſonders geeignet empfehle ich: Gesangbücher für beide Konfeſſtonen, in großer Auswahl, Namenauf druck gratis. Brlefkassetten in neueſter Ausführung ſchon von 55 Pfg. an Spiele als Bilder⸗Lotto u. ſ. w. in Karton zu 50 Pfg. 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