TC 9 Seſtenheimer Anzeiger Anzeigeblatt für Seckenheim ung Npesbeim. r—. 3 21 r Erſcheint Mittwoch und Samstag. Abonnement: Monatlich 80 Pfg., durch die Poſt bezogen viertelfährlich Mk. 1.10. Redaktion, Druck und Verlag von J. Helfrich in Seckenheim. Anzei 9 en: Die einſpaltige Petitzeile oder der n Raum 10 Pfg bei Wiederholungen entſprechenden Rabatt. Nr. 104. Samstag, den 28. Dezember 1907. 7. Jahrgang China, das Reich der Mitte, hat ſeit einiger Zeit einen Anlauf genommen, aus ſeiner alten Er⸗ ſtarrung herauszutreten und der europäiſchen Kultur ſeine Tore zu öffnen. Auch an die Verpflanzung der Induſtrie in das himmliſche Reich wird bereits gedacht und wer weiß, viel⸗ leicht hat dieſer Plan dort mehr Erfolg als der Verſuch des früheren preußiſchen Miniſters und ſpäteren Oberpräſidenten, Induſtrie in Weſtpreußen heimiſch zu machen. Der chine⸗ ſiſche Geſandte Kuang Kao in Rom hat an das Landwirtſchaftsminiſterium in Peking eine Denkſchrift gerichtet, die auf die Weltausſtel⸗ lung in Mailand Bezug nimmt und die Er⸗ richtung von Maſchinenbauſchulen in ſämtlichen Provinzen von China fordert. Das Schrift⸗ ſtück beſpricht zunächſt die Zahl der ausgeſtell⸗ ten Maſchinen und Apparate und dann ihre ſinnreichen Konſtruktionen. Ganz beſonders hervorgehoben werden Ausrüſtungsgegenſtände für den Eiſenbahn⸗ und Schiffbau, die land⸗ wirtſchaftlichen Maſchinen und die Apparate für die Seifenfabrikation. Der Geſandte erklärt ſeiner Regierung, daß das Emporblühen der Induſtrie in den Fremdſtaaten hauptſächlich auf die Entwicklung ihres Maſchinenbaues zurückzuführen ſei. In Mailand habe eine Jury die Maſchinen ſogar auf ihre Leiſtungs⸗ fähigkeit hin geprüft, und eine ſolche Prüfung müſſe die Hebung der ganzen Maſchineninduſtrie zur Folge haben. China ſei ein ſehr großes Land, das viele wertvolle Dinge erzeuge. In neuerer Zeit ſeien zwar auch einige Maſchinen⸗ ſchulen für die ſtaatlichen Betriebe eingerichtet worden; es ſei notwendig, einen Stamm von tüchtigen Fachleuten heranzubilden, die auch auf den Spezialgebieten gut bewandert ſeien. Die Arbeiter der chineſiſchen Maſchinenbau⸗ anſtalten hantierten nur nach Schablonen, Spezialkenntniſſe würden von ihnen gar nicht verlangt. Durch die Ausbildung tüchtiger Fachleute und die Errichtung von Maſchinen⸗ bauſchulen in allen Teilen des großen Reichs würde auch Chinas Induſtrie einen hohen Aufſchwung erfahren. Die Ausführungen des Geſandten haben in Peking angeblich Beifall gefunden, und es ſoll die Weiſung gegeben Eine dunkle Tat. Original-Roman von Carl Braunfels „Ich glaube, Ihnen einen noch beſſeren vorſetzen zu können“, bemerkte Taſchner, klin⸗ elte und gab dem eintretenden Diener den uftrag, Wein zu bringen. Sein Mißtrauen ſchien mehr und mehr zu ſchwinden. Mit der leichten Hand eines gewandten Mannes füllte er die Gläſer und entwickelte eine Freundlichkeit, die wirklich etwas Gewinnendes und Vertrauen⸗ erweckendes hatte. „Ich ſehne mich fort von hier“, ſprach Taſchner.„Mein Verlangen iſt nach der Re⸗ ſidenz gerichtet und ich fühle mit jedem Tage mehr, daß ich hierher nicht paſſe, wo ich nur wenige Freunde beſitze. Ob ich die Schuld trage, daß man mir hier mit Feindſchaft be⸗ gegnet, will ich unerörtet laſſen— es mag ſein, weil ich für manche Verhältniſſe kein Ver⸗ ſtändnis beſitze. Ich will Sie in keiner Weiſe aufmuntern, mein Gut zu kaufen, denn nachdem ich es eine ſo lange Reihe von Jahren be⸗ ſeſſen, kann ich es auch noch länger bewirt⸗ ſchaften. Suchen Sie es kennen zu lernen, Sie werden dann am beſten ſelbſt beurteilen, was gut und ſchlecht iſt. Ein Freund von mir, der meine Abſicht, es zu verkaufen, kennt, gab mir den Rat, einen anderen damit zu be— worden ſein, vorläufig vier Kurſe für Spezial⸗ fächer in der Induſtrieſchule zu Peking einzu⸗ richten. Dieſe Schule ſoll dann als Vorbild für andere dienen, die in der Folgezeit in den Provinzen erſtehen ſollen. Aus Nah und Fern. 2. Seckenheim, 25. Dez. Am 25. d. Mis. hielt der hieſige Turnverein im Lokal „Zum Zähringer Hof? ſeine diesjährige Weih⸗ nachtsfeier, die ſich eines überaus zahlreichen Beſuches zu erfreuen hatte, ab. Neben einem reich ausgeſtatteten Gabentempel, war auch noch eine allgemeine Gabenverloſung für die Mitglieder des Vereins arrangiert worden, um ſo auch jene Gelegenheit zu einem Weihnachts⸗ geſchenk zu bieten, denen das Glück auf andere Weiſe ferngeblieben war. Aber auch ſonſt war der Eindruck ein überaus ſtimmungsvoller, der noch ein beſonderes Gepräge durch den von Herrn Lehrer Gehring zu Nr. 1 des Programms gegebenen Klaviervortrag und die ſich anſchließende, ernſte Begrüßungsrede des 1. Vereinsvorſitzenden, erhielt. Und ſo ermahnte das Feſt zu ernſter Einkehr und Selbſtbe⸗ ſinnung, aber auch die Erkenntnis hervorrufend, daß mehr als bisher dem Wahren und Schönen Beachtung beigelegt werden und der Sinn für das höhere Ideale gepflegt werden muß. Es tut Not, daß in der großen Maſſe des Volkes das Gemüt und die Auffaſſung für das was den Menſchen ſo weit über die andern Naturgeſchöpfen erhebt zugänglicher wird. Es muß erreicht werden, daß eine Abkehr von den falſchen, ſchädlichen den Körper und Geiſt in gleicher Weiſe ruinierenden Ge— nüſſen ſtattfindet. Wir führen vorſtehenden Ermahnungen und Aufgaben für die Einſichts⸗ vollen Elemente, deshalb an, weil gerade bei dieſer Feier ein bedauerlicher Zwiſchenfall uns ganz beſonders hierzu Veranlaſſung giebt. Denn wenn es vorkommt, daß es immer noch Menſchen giebt, deſſen Streben und Sinn nur darnach gerichtet iſt, Mißſtimmung, ja ſogar offenſicht⸗ liche Störungen hervorzurufen, wodurch Hun⸗ derten die Freude und der Genuß an dem ge— botenen, welches wieder nur mit äußerſter Arbeit und Entbehrung der Leitenden und Darſtellenden möglich geworden iſt, verdorben wird, ſo können wir nicht umhin unſer Be⸗ dauern über ſolche tiefſtehende Elemente aus⸗ zuſprechen, was uns aber ſelbſtverſtändlich nicht abhalten kann, die Mittel hiergegen anzu⸗ wenden, die uns für die Folge vor derartigen Störungen bewahrt, zumal es ſich um ſolch unverbeſſerliche Wichte handelt auf die ſchon wiederholt die äußerſten Mittel angewendet werden mußten. Wir werden mit der Ver⸗ öffentlichung der Namen ſolange zurückhalten bis die Unterſuchung abgeſchloſſen iſt. Trotzdem vorerwähnten Vorkommnis ſind aber alle An⸗ weſenden ſich darüber einig geweſen, wie ja das vollzählige Aushalten bis zum Schluſſe bewies, daß die Leiſtungen nach jeder Hinſicht als gute bezeichnet werden müſſen. Neben den turneriſchen Darbietungen, die aus einer Freiübung in Paaren und 1 Muſterriege am Barren beſtanden, ernteten aber auch die von den Turnern, Michael Erny, Gg. Volz II, Jakob Möll, Johann Erny, Jakob Hart⸗ mann II, Philipp Seitz, Seb. Vogler, Peter Winkler und Adolf Wohlfart, ſowie Frl. Marie Frey und Kätſchen Hermann, dargeſtellten Theateraufführungen, brauſenden Beifall und Zuſtimmung. Die verſchiedenen Enſemble, Schwanks und Cuplets wurden aber auch in der Tat mit einer meiſterhaften Sicherheit und Gewandtheit wiedergegeben, die den, von dem zahlreichen Publikum geſpendeten, ungeteilten Applaus, vollauf rechtfertigte, was ohne Selbſt⸗ überhebung ausgeſprochen werden darf. Nach dem Gebotenen verfügt der Verein über Kräfte, auf die bauend, er getroſt in's bevorſtehende neue Jahr hinüberblicken kann und mit Sſcher⸗ heit werden die Freunde und Beſucher der Vereinsveranſtaltungen, wie diesmal auch für die Folge finden was ſie ſuchen, nämlich Er⸗ holung und Zerſtreuung von dem durch die Berufsarbeit hervorgerufenen Belaſtungen und ſomit wieder Kraft zu neuem Tatendrang. Heidelberg, 27. Dez. Die bekannte Wirtſchaft„Zum Siebenmühlenthal“, ein be⸗ liebter Ausflugsort in der Nähe der Vorſtadt Handſchuhsheim, iſt geſtern Nacht vollig nieder⸗ gebrannt. Das Kind des Beſitzers konnte nur mit Mühe gerettet werden. Der Schaden beträgt gegen 90000 Mark. Walldorf, 25. Dez. Ein ſchweres Un⸗ Weſen wiedeeſtrebt, jemand zu täuſchen. Gern werde ich Sie mit allen Verhältniſſen hier ver⸗ traut machen, dann mögen Sie ſelbſt einen Ent⸗ ſchluß faſſen.“ „Ich bin Ihnen ſehr dankbar“, gab Blum zur Antwort. Jetzt erſchien Taſchner ganz, wie Degen ihm denſelben geſchildert hatte, freundlich, gewinnend in ſeinen Formen, ſchlau unter der Maske der Rechtſchaffenheit. Taſchner ſchien kein Wort ohue Berechnung zu ſagen, und er bewahrte eine Ruhe, die nur allzu leicht täuſchen konnte. Blum war aufgeſtanden und an das Fenſter getreten, um einen Blick auf den Hof zu werfen. Taſchner eilte zu ihm: 5 „Sie werden durch dieſen Blick keine gute Meinung von mir bekommen“, ſprach er.„Es fehlt die Ordnung, die Gebäude ſind vernach⸗ läſſigt, das alles weiß ich ſehr wohl, allein mir mangelte die Luſt, es zu ändern.“ „Würden Sie nicht beſſer getan haben, wenn Sie das Gut verpachtet hätten?“ warf Blum ein. „Gewiß, und doch konnte ich mich nicht dazu entſchließen. Anfangs bildete ich mir ein, das Gut ſelbſt verwalten zu können, und als ich endlich zur Einſicht gelangte, daß ich nicht die erforderliche Befähigung beſaß, war es zu ſpät zum Verpachten. Das Gut hätte nur je⸗ mand für eine Reihe von Jahren pachten konnen, ich dagegen mochte mich auf längere Zeit nicht auftragen, ich lehnte dies ab, weil es meinem binden, da ich ſchon vor Jahren die Idee hatte, es zu verkaufen; eigentlich geſchah es nur des⸗ Ich bin einen großen Teil des Jahres nicht hier und erſt vor wenigen Tagen von einer längeren Reiſe zurückgekehrt, da wird manches verſäumt. Doch wenn es Ihnen recht iſt, ſehen Sie ſich die Beſitzung näher an, ich werde mir erlauben, Sie zu führen, obſchon ich ſehr wenig geeignet dazu bin, denn wie Sie bereits merkten, bin ich nicht im Stande, einen Gegenſtand anzu⸗ preiſen, den ich zu kaufen beabſichtigte.“ „Dann würden Sie zum Kaufmanne wenig paſſen“, bemerkte Blum lächelnd, während Sie das Haus verließen und in den großen Garten traten, der urſprünglich hübſch angelegt war, aber der pflegenden Hand entbehrte. „Als Kaufmann hätte ich läugſt Bankerote gemacht“, erwiederte Taſchner.„Meine Freunde necken mich noch heute über die Art und Weiſe mit der ich vor Jahren ein Pſerd vertauſchte! Es beſuchte mich ein mir bekannter Gutsbeſſtzer, wir ritten zuſammen ſpazieren und fanden an unſeren Pferden gegenſeitig Gefallen. Es waren noch mehrere Bekannte zugegen und dieſe keln uns zu tauſchen; wir beide waren damit ein⸗ verſtanden. Offen nannte ich die Fehler, welche mein Pferd beſaß, denn es wäre mir peinlich geweſen, wenn dieſelben hinterher entdeckt worden wären. Der Gutsbeſitzer ſchlug ein anderes Verfahren ein, er lobte ſein Pferd außerordentlich, und da hiernach der Tauſch gleich war, ſo zahlte ich Ihm noch einige Lonisd'or. Er lachte, als halb nicht, weil ich mich nicht darum nc e glück hat ſich geſtern hier ereignet. Die 13/ Jahre alte Magdalena Willinger wurde von einem Fuhrwerk überfahren und getötet. Wie das arme Kind unter die Räder des Wagens gekommen, iſt unaufgeklärt. Mannheim, 27. Dez. Zu dem Brand bei der Pure Oil Company in der Nacht von Samstag zum Sonntag werden noch allerlei intereſſante Einzelheiten bekannt. Von den ver⸗ brannten Fäſſern enthielt jedes 100 Liter Petro⸗ leum. Daß ihre Zahl eine ſo große war, kam daher, daß die Tankſchiffe infolge des niederen Waſſerſtandes des Rheins nicht mehr den Strom herauf fahren konnten, weshalb die Zufuhr des Petroleums in Fäſſern auf der Eiſenbahn er- folgen mußte. Die Zahl der leeren Fäſſer be⸗ trug 5000, die der gefüllten, wie ſchon mitge⸗ teilt, 2400 bis 3000. In der Lagerhalle des Herrn Dr. Raſchig befanden ſich 300 Behälter mit Kohlenſäure, die, da große Waſſermaſſen darauf geworfen wurden, geſchützt werden konn⸗ ten, wie weit dieſe Säure jedoch Schaden ge⸗ nommen hat, wird noch feſtzuſtellen ſein. Neidenſtein, 26. Dez. In der Nacht vom 20. auf 21. d. Mis. wurde im hieſigen Gaſthaus zum„Adler“ ein frecher Einbruchs⸗ Diebſtahl verübt. Der oder die Diebe nahmen den Weg durch das Kellerloch in den Keller und gingen von da aus ins Wirtslokal, wo ſie die Kaſſe erbrachen und derſelben den Betrag von 200 Mk., eine Uhr mit Kette, ſowie 2 Trauringe entnahmen und ſich dann wieder auf demſelben Weg entfernten. Von den Tätern hat man bis jetzt noch keine Spur. Pforzheim, 25. Dez. In einer der letzten Nächte wurden auf einem im Gewann Arlingen im Stadtteil Brötzingen gelegenen Acker des Steinhauers Joſeph Schneider 25 ſchöne junge Obſtäume böswillig in der Mitte abgebrochen. Es gelang der Polizei, den nichts⸗ nutzigen Verüber dieſes Streiches in der Perſon des eigenen Brudes des Geſchädigten zu ermit⸗ teln.— In Birkenfeld ſprang der 32 Jahre alte verheiratete Kettenmacher Eugen Weſſinger in einem Anfall von religiöſem Wahnſinn geſtern früh aus dem Fenſter ſeiner Wohnung. Er erlitt eine Stauchung beider Beine. Donaueſchingen, 26. Dez. Das Kolo⸗ nialamt kaufte durch Vermittlung des Zuchtin⸗ ſpektors Müller in Radolfzell von den Land⸗ wirten Joſeph Frank in Hüfingen und Kaſpar Hauſer in Hauſenvorwald je drei Farren zu Zuchtzwecken in Südweſtafrika. Hün ingen, 26. Dez. Im hieſigen Amts⸗ gefängnis iſt ein wegen mehrfachen Raubes ver⸗ folgter, von der Schweiz hierher ausgelieferter Unterſuchnngsgefangener namens Perrot aus Merzweiler ausgebrochen. Es gelang Perrot, mit einem von der Bettſtelle losgelöfien Eiſen⸗ ſtück die Mauer zu durbrechen. Bis jetzt iſt man ſeiner noch nicht habhaft geworden; ver— mutlich iſt derſelbe wieder nach der Schweiz zurückgekehrt. b Lenhauſen, 25. Dez. Unmittelbar nach der Verhaftung des Franz Heſſe von hier, welcher des an der Buchhalterin Hartmann * e ccc aus Hagen verübten Luſtmordes bezichtigt wird, tauchten hier und in der Umgegend Gerüchte auf, welche Heſſe noch mit anderen, früher im Sauerlande verübten, aber noch nicht aufge⸗ klärten Mordtaten in Verbindung brachten. Am Weihnachtsabend des Jahres 1891 wurde in der Bölerheide bei Hagen die 17jährige Amalie Mander ermordet, und aus verſchie⸗ denen Indizien wird vermutet, daß Heſſe der Mörder auch dieſes Mädchens iſt. Ende der achtziger Jahre wurde dann der Metzgerlehrling Heſſe, der nicht mit dem verhafteten Heſſe verwandt, wohl aber in der Nähe von deſſen Wohnort zu Hauſe iſt, ermordet. Er war von ſeinem Lehrherrn, einem Iſerlohner Metzger⸗ meiſter, zwecks Einkaufs von Vieh in das Kölniſche Sauerland geſchickt und mit Geld⸗ mitteln verſehen worden; von dieſem Gange iſt der Junge nicht zurückgekehrt, auch fand man ſeine Leiche nicht, weshalb angenommen wird, daß ihn ſein Mörder an einer einſam gelegenen Stelle verſcharrt hat. Heſſe hat ſich nun zur Zeit dieſer Mordtat in Iſerlohn auf⸗ gehalten. Weiter wird dann Heſſe mit einem an dem Bahnhofsvorſteher Huppertz in Meggen begangenen Morde in Verbindung gebracht. Huppertz wurde nächtlicherweile, als er ſich allein im Bureau befand, ermordert und die Stationskaſſe beraubt. Die Unterſuchung dieſer Fälle, die jahrelang geruht hat, wird lt. Frkf. Ztg. zweiffellos nun wieder aufgenommen werden. Mitteilungen aus der Seckenheimer Gemeinderats⸗Sitzung. (Vom 20. Dezember 1907.) Das Waſſerwerk Rheinau teilt das Er⸗ gebnis der Prüfung des Waſſermeſſers im Hildaſchulhauſe in Rheinau mit. 2 Grundſtücke von Rheinau werden amtlich geſchätzt. Zu der am Montag, den 23. d. Mts. wegen Schließung von Bahnübergängen zwiſchen Friedrichsfeld und Schwetzingen ſtattfindenden Ortsbeſichtigung werden die Herren Hörner und Karl ernannt. Die Schätzung des dem Leonhard Frey und Baſtlius Ditſch entſtandenen Brandſchadens wird vorgelegt und anerkannt. Nachdem der Unternehmer, welcher das Begießen der Straßen in Rheinau übernommen hatte, den Vertrag mit der Gemeinde gekündigt hat, werden dieſe Leiſtungen neuerdings aus⸗ geſchrieben. Mit Wegwart Peter Anton Blümmel in Rheinau wird ein Dienſtvertrag abgeſchloſſen. Das Averſum des Verlegers des Seckenheimer Anzeigers für Veröffentlichung der amtlichen Bekanntmachungen wird vom 1. Januar 1908 ab auf 300 Mark jährlich erhöht. 4. Bürgersſöhne wurden als Bürger zuge⸗ laſſen. Die vorliegenden Rechnungen werden ge— prüft und zur Zahlung angewieſen. Vermiſchtes. Seckenheim, 27. Dez. Eine ſchw ere Meſſeraffäre ereignete ſich geſtern vormittag auf der Herberge in Rheinau. Zwei Italiener bekamen mit dem Verwalter der Herberge, Oeſterlin, Streit. Die Italiener griffen zum Meſſer und brachten dem Verwalter lebensge—⸗ fährliche Meſſerſtiche bei. Sie wurden durch die Gendarmerie verhaftet. Lambsheim(Pfalz). 26. Dez. Die Beerdigung des Studenten Fritz Moſchel, der in München von einem Schutzmann erſchoſſen wurde, hat geſtern unter Anteilnahme der ganzen Bevölkerung hier ſtattgefunden, um dem verſtorbenen Kommilitonen die letzte Ehre zu erweiſen. Ein unabſehbarer Leichenzug be⸗ gleitete den Sarg zum Friedhof. Hier hielt Ortspfarrer Huſt eine eindrucksvolle Predigt. In ſcharfem Gegenſatz zu dem Polizeibericht, deſſen Angaben über Moſchels Perſönlichkeit hier großen Unwillen hervorriefen, betonte der Geiſtliche, daß der Verſtorbene ein nüchterner und fleißiger Menſch und nur etwas leicht reizbar geweſen ſei. Sein Fleiß und ſeine Tüchtigkeit werde von allen ſeinen Lehrern in ehrendſter Weiſe anerkannt. Was er in der verhängnisvollen Nacht getan, bedürfe keiner Verzeihung. Nach der Predigt und mit dem Gebet wurden unter kurzen Anſprachen mehrere Kränze niedergelegt, u. a. ein ſolcher von Schul⸗ und Studienfreunden des Verſtorbenen, unter denen er wegen ſeines biederen Charakters und ſeines geſunden Humors ungemein beliebt war. Köln, 24. Dez. Die Kaiſerglocke im Dom, die an hohen Feſttagen und an Kaiſers Geburtstag beſtimmungsgemäß geläutet wird, ſollte auch am heutigen Weihnachtsabend ihre ſenore Stimme ertönen laſſen. Leider iſt dies, wie die Blätter melden, unmöglich geworden. Durch die vor einiger Zeit vorgenommene Re viſion wurde nämlich am oberen Ende des 16 Zentner ſchweren Klöppels ein Riß feſtgeſtellt. Da der Klöppel aus einem Stück gegoſſen, alſo eine Teilreparatur nicht möglich iſt, wird ein neuer Guß herbeigeführt werden müſſen. Berlin, 27. Dez. In einem Miets⸗ hauſe in Weſtend kamen bei einem Brande 3 Kinder im Alter von 4—7 Jahren ums Leben. Die Mutter wurde ſchwer verletzt. Madrid, 25. Dez. Ein entſetzliches Un⸗ glück ereignete ſich in Pylona Navarra in einer Milchwirtſchaft, wo 5 Frauen arbeiteten, von deneu eine ein zweijähriges Kind bei ſich hatte. Das Kind fiel in einen Keſſel mit kochender Milch, ohne daß es von den Frauen bemerkt wurde. Erſt einige Stunden ſpäter fanden ſie die gekochte Kindesleiche. Die Mutter wurde infolge des Schreckens wahnſinnig. San Franzisko, 26. Derz. Ein Meteor iſt in der vergangenen Nacht in der Nähe von Belle Fontaine niedergegangen. Ein Gebäude wurde vollſtändig zertrümmert. er dieſelben in der Taſche trug und auf meinem Pferde davonritt, denn ich war, wie ich nur zu bald gewahr wurde, der Angeführte. Sein Pferd hatte ſehr unangenehme Fehler, welche er indeſſen verſchwiegen. Ich verkaufte das Tier kurze Je darauf mit nicht unerheblichem Schaden wleder, und meine Freunde necken mich noch heute mit meiner törichten Ehrlichkeit.“ Sie durchſchritten den Garten und traten auf has Feld, um die zu dem Gute gehörigen Ländereien in Augenſchein zu nehmen. Blum amüſierte ſich im Stillen über die ſchlaue Art und Weiſe, mit der Taſchner den Harmloſen und Ehrlichen ſpielte. Es war eine kluge Berechnung, daß er ſich über den vernachläſſig⸗ ten Zuſtand des Gutes von vorneherein mit größter Offenheit ausſprach, da derſelbe ohnehin nicht verheimlicht werden konnte. Mit Geſchick verſtand er jede günſtige Seite hervorzuheben, obſchon er ſich den Anſchein gab, als ob ihm an dem Verkaufe des Gutes nicht viel gelegen ſei. Mehr und mehr entwickelte er ſeine ganze Liebenswürdigkeit, da er offenbar Blum zu feſſeln ſuchte. Er behandelte ihn faſt ſchon wie einen alten Bekannten und Freund. „Sie können mein Gut nicht an einem Tage kennen lernen“, ſprach er,„prüfen Sie in aller Ruhe, und damit Sie dies um ſo ungeſtörter können, erlauben Sie mir, Ihnen einen Vorſchlag zu machen, wohnen Sie bet mir, ſo lange es Ihnen gefällt. Daß ich hin⸗ reichend Platz habe, brauche ich Ihnen nicht zu ſagen, Sie dürfen freilich an die Wirtſchaft eines Junggeſellen nicht allzu hohe Anfor⸗ derungen ſtellen. Nun ſchlagen Sie ein, dann ſchicke ich ſofort zur Waldſchenke, um Ihre Sachen holen zu laſſen!“ Er ſtreckte Blum die Hand entgegen. Dieſer zögerte, einzuſchlagen, obgleich ihm dies Anerbieten mit Freude erfüllte, denn dann konnte er Taſchner, dem daran gelegen zu ſein ſchien, ihn von dem Wirte der Waldſchenke fern zu halten um ſo ſorgfältiger beobachten. „Sie ſind zu freundlich— indeſſen“. entgegnete er zögernd. „Ich errate Ihr Bedenken, Herr Blum“, fiel Taſchner lächelnd ein.„Sie wollen von mir keine Gefälligkeit annehmen und ſich nicht verpflichtet fühlen, um ſich deſto unbefangener entſcheiden zu könneu. Wenn Sie länger mit mir bekannt wären, wurden Sie dies Be⸗ denken nicht hegen. Sie erweiſen mir einen Dienſt, denn ich begrüße jeden mit Freuden, der hierher kommt, um mir das Leben in dieſer Einſamkeit zu erleichtern. Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, daß ich Sie mit demſelben Vergnügen als Gaſt in meinem Hauſe ſehe, auch wenn Sie mir heute noch mitteilen, daß Sie mein Gut nie kaufen. Nun ſchlagen Sie ein! Ich freue mich aufrichtig, daß Sie mir Geſellſchaft leiſten werden!“ Blum gab den Bitten nach. „Das iſt prächtig!“ rief Taſchner ſcheinbar auf das Höchſte erfreut.„Sagen Sie auf— richtig, würden Sie im umgekehrten Falle es mit mir nicht ebenſo gemacht haben? Oder hätten Sie mich in der erbärmlichen Wald⸗ ſchenke wohnen laſſen? Der Wein dort mag ja ganz gut ſein, in jeder anderen Beziehung würden Sie dort ſehr übel bedient ſein!“ Sie kehrten zu dem Gute zurück. Taſchner gab ſofort Auftrag, Blum's Sachen aus der Waldſchenke zu holen und ließ für den Gaſt ein Zimmer in Bereitſchaft ſetzen. „Nun kommen Sie“, fuhr Taſchner fort, indem er die Hand in Blum's Arm legte und ihn in ſein Zimmer zog.„Bis zu einem ge⸗ wiſſen Grade ſind wir Menſchen ſämtlich Egoiſten. Ich bin jedesmal vergnügt, wenn ich jemand eingefangen habe, der mir die Zeit hinbringen hilft. Ich war länger als ſechs Wochen in Kreuznach und habe dort wirklich vergügte Tage gehabt, nun gefällt mir die Einſamkeit um ſo weniger. Kennen Sie Kreuznach??? „Nur dem Namen nach. Iſt es ein großes Bad?“ bemerkte Blum, der gern das einmal Berührte feſthielt, um Taſchner zu beobachten. „Ein kleines Bad, welches jedoch jeden, der nicht zu große Anſprüche macht, durchaus befrieden wird. Es liegt ſehr hübſch, und ich lernte dort wirklich prächtige Menſchen kennen, an die ich gerne zurückdenke.“ „Ich muß faſt mit Befchämung geſtehen, daß ich das Leben eines Badeortes nicht kenne“, fuhr Blum fort.„Aus Geſundheits⸗ rückſichten war ich nie genötigt, ein Bad zu beſuchen und zum Vergnügen fehlte mir ſtets die Zeit, da die Badeſaiſon in die Zeit fällt, in welcher ein Oekonom am wenigſten ab⸗ kommen kann.“(Fortſ. folgt.) 1 T Das Meteor fiel kurz vor Mitternach, begleitet von einer heftigen Exploſton und drang 6 Meter tief in den Boden ein. Das Meteor hatte einen Umfang von 10 Meter. — Wie im Schlaraffenlande fühlten ſich kürzlich die Gäſte in einem Lokal in Hamburg. Der Beſitzer war mit ſeiner Frau zu einer Beerdigung nach Ohlsdorf gefahren und über— ließ ſein Geſchäft der Obhut ſeines vor fünf Tagen bei ihm eingetretenen 15jährigen Dienſt⸗ mädchens. Letzteres empfand, da keine Gäſte zu bedienen waren, ſchließlich Langeweile und telephonierte an einen Freund, der bald darauf mit einem Bekannten erſchien und ſich von dem Mädchen bewirten ließ. Nachdem ſich die drei genügend an Eſſen und Getränken geſtärkt und die Männer noch jeder 50 Zigarren zu ſich geſteckt hatten, entnahm das Mädchen der Kaſſe 4 Mk., mit denen es nach der Meſſe fuhr, ohne das Lokal zu ſchließen. Nach * 22 n einiger Zeit erſchienen Gäſte in der Wirtſchaft und als ſie niemand vorfanden, machten ſte ſich über die vorgefundenen Butterbröte, Zi— garren und Getränke her. Als alles aufgezehrt war, trafen die immer zahlreicher werdenden Gäſte Anſtalt, aus dem Keller den dort lagern— den Wein herbeizuſchaffen. In dieſem Augen⸗ blick erſchien der Eigentümer auf der Bildfläche und räumte, als er die Situation überſchaut hatte, mit Hilfe zweier Schutzleute das Lokal. Mehrere Namen der ungebetenen Gäſte ſind notiert worden, auch wurde Strafantrag gegen das Mädchen geſtellt. — Die amtliche Statiſtik über die Aus⸗ dehnung der Maul- und Klauenſeuche im Deutſchen Reiche nach dem Stande vom 15. Dezember 1907 weiſt im ganzen 101 Gemein⸗ den mit 222 verſeuchten Gehoften auf. — In der Umgebung von Peters burg ebenſo wie in der finnländiſchen Provinz, r 3 n herrſcht furchtbare Kälte. In jüngſter Nacht fank die Temperatur auf 33 Grad unter Null. Dabei fiel auch ſogenannter Polarſchnee, be⸗ ſtehend aus wenig aneinander hängenden Kry⸗ ſtallen, der nur bei ſehr tiefen Temperaturen vorkommt. — Für den Anfang.„Nun, ſchlägt das neue Mädchen auch ordentlich ein?“—„Das will ich meinen: drei Fenſterſcheiben ſind ſchon zum Teufel!“ n Seckenheim, 24. Dez. Der heutige Ferkelmarkt war mit 47 Stück befahren und wurden 40 zum Preiſe von 10—14 Mk. pro Paar abgeſetzt. Volksbad Seckenheim. Heute und morgen für Männer geöffnet. Bekanntmachung. Die Erhebung der Beiträge für die land- und forſtwirtſchaftliche Unfallverſicherung für das Jahr 1907 betr. No. 8 984. Das Kataſter der land- und forſtwirtſchaftlichen Un⸗ fallverſicherung pro 1907 von Seckenheim liegt vom Dienstag, den 24. Dezember 1907 an, während zwei Wochen auf dem Rathaus dahier— Zimmer No. 5—(in den üblichen Bureauſtunden) zur Einſicht der Beteiligten auf. Während dieſer Zeit und weiterer vier Wochen kann gegen das⸗ ſelbe von den Beteiligten bei dem unterzeichneten Bürgermeiſteramt mündlich oder ſchriftlich Einſprache erhoben werden, welche jedoch nur darauf geſtützt werden darf, daß der Unternehmer ins Kataſter nicht aufgenommen oder mit Unrecht darin aufgenommen wurde, oder daß die Abſchätzung der Arbeitstage eine unrichtige iſt. Seckenheim, 23. Dezember 1907. Hürgermeiſteramt: Volz. Schmitt. Landw. Ein und Oerkaufsgenossenschaft Heckenheim(E. G. m. b. H.). Bekanntmachung Die Verkaufsſtelle iſt infolge Inventuraufnahme am 2. Jaunar geſchloſſen. Die Mitglieder werden deshalb erſucht, ihren Bedarf an Waren vorher zu decken. 5 Wer noch eine Forderung an die Genoſſenſchaft zu machen hat, wird erſucht, um ſofortige Einreichung ſeiner Rechnung. Seckenheim, den 27. Dezember 1607. Der Vorſtand. Tünsſige Geſegenbefskaufe bieten sich im Auktionslokal J 2. 16 Mannheim nur einige Tage für neue und gebfauchte Möbel als: Betten, einzelne Bettteile, Kleiderschränke, Waschkommode. Nachttische, viereckige und runde Tische, Divans, Sofas, Stühle, Bilder, Küchenmöbel aller Art, 1 Schreibpult, 1 Waren- schrank, 1 russ. Billard, I eleg. vollst. Schlaf- zimmer und vieles anderes mehr. Kommen Sie, ehe die Sachen vergriffen sind, nach 2, 16 Mannheim 2, 18. peter Schauss, Auktionator. 2a u. ͤ˙ͤ—˙—»⁰˙ 1 Für den Winter frisch eingetroffen: Männer-, Frauen- und Kinderhandschuhe, Unterjacken für Männer u. Frauen, gestriokte Westen für Knaben u. Alünner, Unterhosen für Ruaben und Mädchen, 1 für Frauen und Alänner, Strümpfe, Socken, Fausthandschuhe, Selbendschuhe in allen Größen, fertige Hemden u. Unterhosen für Rinder, Männer und Frauen, Leib und Seel(Hinderanzüge) in allen Größen. Wollene Kinderjäckchen, Ohrenͤkappen und Zipfelkappen in farbig und ſchwarz, Lieber- und Halhwollenflanelle zu Hemden und Unterhoſen, Wollene und Halbwollenſtoffe zu Kleider, weiße und farbige Vettücher de. E. Merklein. EEECCCCCCCbCTbPTPTPTPTPbTPTPTbCbCTGTCTGTGTbTPTbTPbPCTGTGTGTGTbTGbTbTbTbTbTVTCTbTTbVTbTVTVTCC—TT——TTTTTTTT Die Städt. Sparkaſſe Schwetzingen — Rathaus— verzinst ab 1. Januar 1908 4 fümtliche Einlagen mit Prozent. Täglich geöffnete Aunahmeſtelle für Einlagen bei Herrn Natſchreiber Fauer in Seckenheim. 2, 16 Ein guterhaltener einſpänner Wagen iſt zu verkaufen A. Probſt, Friedrichsfeld. Mmännergesang⸗Oerein Seckenheim. Die heutige Fingprobe fällt aus. Der Vorſtand. 5 Uhrmacher Neckarſtraße 9. Großes Lager in n Uhren aller Art. Gold- u. Hilberwaren, Brillen und optiſche Gegenſtände. Trauringe ohne Lötfugen(D.⸗R.⸗P.) in Preiſen in Zahlung genommen. Für jede bei mir gekaufte Uhr leiſte 2 ſchriftliche Garantie. 5 i ba Jet Jedes Brautpaar erhält bei einem Einkauf von 20 Mk. an einen gutgehenden Wecker gratis. Philipp Wol Philipp Wol allen Größen und Breiten. 3 4 Durch Dareinkauf bin ich in der Lage, jeder Konkurrenz 1 4 9. Seckenheim 8 Ales Geld und Kilber wird zu höchſten 4 Spitze zu bieten. D οοοοοοοοονινονντνεοσο eee ee Seckenheim. Am Fonntag, den 29. d. Alts., nachmittags 3 Uhr findet im Lokale Gaſthaus zum„Löwen“ unſere diesjährige General-Verſammlung mit folgender Tagesordnung ſtatt: Abhaltung eines Buchführungs⸗ und Kalkulationsunterrichts. Aufnahme neuer Mitglieder. Vorſtandswahl. Kaſſenbericht und Kafſterwahl. Beftimmung des Themas des nächſten Vortrags. „Verſchiedenes, u. a. die Ausſtellung von Rechnungen alle Einer verehrlichen Einwohnerſchaft von Seckenheim, Alves⸗ heim und Umgegend die ergebene Mitteilung, daß ich per 1. Ok⸗ tober d. Is. das ein ⸗Restaurant Mannheim U 2, 1a S N N Vierteljahr. Hierzu werden unſere Mitglieder zu Nahwdach m Erſcheinen freund⸗ 8 s ichſt eingeladen. Der Varſtand. übernommen habe. Führe nur prima reine Weine offen und in Claſchen. Warme und kalte Speisen zu jeder Tageszeit. Verein ehemaliger ier. Morgen Sonntag, den 29. ds. Mts., abends 7 Uhr findet in unſerem Lokale Gaſthaus zur Kapelle Ohristdaumfeier mit Conzert Einem geneigten Beſuch ſehe gerne entgegen. Hochachtungsvoll ſtatt, wozu wir die Kameraden mit Falienangehörigen, ſowie Freunde§. Huber. und Gönner des Vereins. einladen. f Der Bertem. GOοοοοοοοοονA0οινhάẽ,“ỹ0%o Trelwillige Fanitätsköſonne Seckenheim. 2 Es empfiehlt ſein Lager in Fonntag, den 29. Dez mber, nachmittags 4 Uhr findet ſämtichen bei Herrn Carl Zahn„zur Pfatz unſere Weihnachts Feier — 7 Bürſten- und ſtatt unter Mitwirkung der hemotjſtiſch n Club. Pin ſe 1 wären Die Mitglieder mit Familienangehörigen und Gönner des Vereins i landlichſt eingeladen ff guten Schwämmen und Teppichklopfern Der 1. Kolonnenführer: J. Herdt. L. Gilmer, g i im Hauſe des Herrn Holzhändler Bühler Eingang ins Geſchäft über die Treppen im Hof. Bringe auf Neufahr mein Branntwein- und Likör-Lager in empfehlende Erinnerung. 1 4 1 0%, 16 9 Kirschwasser, Zwetschgenwasser, Wachholder, Cognac, Magenbitter, Pfeffermünz, Magenheil, Vanill- vom Jage den 19 0b. Likör, Eiercognao, ſunie Punschessenzen in allen Preislagen. Leopold Schaffner. eingetr. Gen. mit unbeschranklen Haftplliaoii. ö Comploin.. ö BOE 25 8 Zauber Carſſheodorstrasse Ar.. des Badischen Landesvereins. verleiht. Gesſcht ein roſiges jugend⸗ Züpfe u. Haarketten Verſandt nach Auswärts. Kesel& Maier 7, 4 Mann 1 gut erhaltener Herd, eine gut 2 ban 0, erhaltene Wertſtattlampe größeren E.... Stils ſowie Baſtmatten fur Küchen⸗ 2 Du Sa 5 228545 e e de ble e W Stsckenpferd-Lilienmilch-Seife 3 8 dot 5 0. n 1 Haben Sie noch 44,0%, Mur eee Hauptgewinne 75 1 2820, 000 Mart ö nicht daran gedacht? 920. Mart ee ebene 24,000 Markl— 1 Mittwoch bos 1 Ai. e versendet das General J. Stürmer, Strassburq i. E 2 5 belege, Decken für Gärten und ein] Einfach möbliertes 1 Marktſtand Zimme 1 ö 9 2 verkaufen. mit 1 öder 2 Betten an ſolide Leute zu vermieten. Zu erfragen 8. Sebel A Wilhelmſtraße 6. Schloßſtraße 1 9 Januar Geschälts-Empfebſung 55 1 Grösste Auswahl in Empfehle mich in Bezug von Zimmer 8 n und Küche zu vermiete. 1 N Gistl⸗ und Heuſahrskarten pries und Neujabrskarten von 2 Pfg. an per Stück mit rikets un Erfindungen oder Couverts. Koks. Jadeen nimmt auf i 1 hn Um geneigten Zuſpruch bittet Direktor J. gayer ee He rie 2 Heinrich Stamm, Karlsruhe(Baden), * f Schloßſtraße 36. Hübſcheſtraße. 825 1** 5 a 8 2— N ee 1 5 2 2—— 2 2 N