Judhlenll. unter Irenr- Nr. Ds NE 110/ Ver-) * mliche H. geber: Dr. Ren Ac. uud k. Frits ran Schulling/ Chelredakteur: Dr. K E. Muller/ Redakuan. Verlag u. Druck: 5 eee N 1. 4-8/ Tel. 44151-53/ Bankk.: DSodwendenk Mannk Depka. W. 1 e Woesellahal keanheim/ Parhchec Baonten: Karlsruhe Nr. 300 18. Berlin Vr. 98 1 95 Frecheint: Dienstag. Donnerstag und Samt 1 0 Fur unverlangte Manuskripte keluerles Cewüht = 480 Zu- Arbeiter eee in Bayern beteiligten sollen, ob un- jh am Freitag an einem vom bayrischen machen dürf 1 icht 5 werkschaftsbund ausgerufenen General-„ 55 eik. Mit der Proklamation des General- Iin. iks beantwortete der Gewerkschtaftsbund ell Ablehnung seines ste dan fegierung vorgelegt hatte. 915 tar auf Grund der„Düsseldorfer Beschlüsse“ * ſertreter der Ernährungsminister der Bizone sei“, hen bes 5 8 8 ren, daß die Länder ihre halb 110. Zuteilungsperiode und rag Ast⸗ 18 kügung stellen sollten, dessen Arbeiter und ner lergleute bereits mit Streik drohten. em Das ultimative Memorandum der bayeri- 1 n Gewerkschaften konzentflerte sich vor a lem auf die Forderung nach schärfsten Er- 7 und B seitens Reglerung. Die bayerische Regierung hatte 1 kHaggit 5 der e ene 5 9 Ja- schaftsrat hat in seiner Freitagsitzung, nach- ar mit dem Hi 1 1 8 1 25 5 F e R Waren, das Nothilfegesetz zur Ermitt- 11. rung der Erfassung Erzeugnissen angenommen. Das Nothilfegesetz stellt einen äußersten Schritt dar, um alle nicht angemeldeten Be- 279 8 von Brotgetreide, Mehl, Nährmitteln N 1 und Kartoffeln, ern Mitteilung der baperischen Staats- pflanzlichen Fetten und Oelen, von Käse und bearbeiten, verarbeiten oder verteilen, sowie Leiter von Einrichtungen und Sammelverpflegung ans EBhar d, sein Gaststätten. der raufhin antwortete der bayerische Gewerk- 1 zaktsbund mit dem Aufruf zum General- ent- reik, den er selbst als„ne Warnung an auf lle behördlichen Stellen“ hezeichnete, die en- herrschende Not nicht Konsequent be- or⸗ mpfen. 5. 5/46 25 5. 5 27 ern voraussichtlich 27 Millonen Mark koste 73 duk dem Königsplatz in nchen sprach der u brösident des bayerischen iter ans ęhenfälle. 7 ro- 17 Conferenz in der bayerischen Staatskanzlei nan MInisterpräsident Dn. car tellvertrefer Dr. Josef Müller, führten am 1 eitag mit dem Präsidenten des bayerischen Ks LocenzZ Hagen, dem eim zepräsidenten Gustav Schiefer längere me, prechungen. Ueber das Ergebnis dieser onferenz heißt es in seiner von der bayeri- en Staatskanzlei hemusgegebenen Presse- 1 klärung, zwischen den Gewerkschaften und 88. Bauernverband rde ein gemeinsames Mu mit dem Staatsministepfum für Ernährung und andwirtschaft zu erirterndes Programm für München.(DENA) Ueber eine Million jedem Einzelfalle daraufhin überprüft werden vorzugsweise vom Streikrecht Gebrauch sie Politische Streiks verurteilt Stuttgart. DENA) Die Sozialausschüsse der i 5 8 Sieben-Funkte-Pro- cDU/ es haben sich in einer Entschließung mms, das er am 17. Januar der hapyerischen gegen die in„jüngster Zeit sich immer stärker Dieses Frogramm zeigenden Zersetzungs- und Störungsbetrebun- gen bestimmter Kreise, deren Ziel der totale 13. Januar verfaßt worden, in denen die Staat in einem bolschewisierten Deutschland r 5 r. 1 insbesondere vorbehaltlich der Zustimmung ihrer jeweili- politische Streiks, die„weder Brot noch Roh- gewandt. Sie verurteilen . Samstag, 24. Januar 1948 Cerrhüttesteflen: Shreimmpen. Hart- Thad Atraſle 1. Teletan 648: Weinheim. Hauptstr. 83. vel. 2231: Heidelberg. Plöd 3. Telelon 48 60: Ludwigshalen am hein. Nheinstralie 37: hezugsn nich Rü 2.40 einsdhlieſlnch Träperlyhn: Pastberugspreis monall. NN 2.28 mliehlich Zustellgel Uhr: Rreusb d HI 3.25/. Z. gilt Anzelgenpreislisie Nr./ Bel Aichtersckeinen inialge höherer Gewalt beleln . Hüdz d. B geld bein Anspruch 3. Einzelpreis 20 Pfennig — eee 8 Demonstrativer Generalstreik in Bayern 3 5 Gewerkschaften fordern einschneidende Erfassungs- und Verteilungsmethoden kür bizonale Angelegenheiten heranzuziehen, den Anteil von Ländersteuern festzusetzen, die er für seine Zwecke bean- sprucht. Außerordentlich wichtig scheint die Befugnis zu sein, derzufolge der Wirtschaftsrat Anleihen aufnehmen und ihre Sicherheit durch die Einnahmen der Bizone gewährleisten kann. Am Mittwoch werden dann in Frankturt die abschließenden Beratungen zwischen den Ministerpräsidenten, den Vertretern des Wirt- schaftsrates und den Vertretern der beiden Militärregierungen stattfinden.“ dem zahlreiche Landesreglerungen— übereimgekommen stoffe schaffen und die Not nicht überwinden“. Fettration In der Entschließung werden die christlichen g. ihre ganze Arbeitnehmer aufgefordert. den Gewerkschaf- tzuteilung der darauffolgenden Zuteilungs- ten beizutreten und jeden Versuch abzulehnen ode dem Lande Nordrhein-Westfalen zur sich politisch mißbrauchen zu lassen. 5 Beschränktes „Speisekammergeselz (p. e.-Eig.-Ber.) Der Wirt- b Frankfurt. Ausschußberatungen voraus- 4 v von land wirtschaftlichen zwischen der britischen, französischen Militärregierung Besprechungen darüber in Gang gekommen, ob man die für London welche Einzelheiten dabei zur Debatte gestellt werden sollen. wurde erklärt, diese Verhandlungen zeigten, dag zum erstenmal die französische Militär- Französische Vorbehalte Berlin.(Dr.-Sch.-Eig.-Ber.) In Berlin sind amerikanischen und in Aussicht genommenen Dreier- esprechungen überhaupt durchführen soll und In alliierten Pressekreisen elegation die erste Geige in dem Konzert der ler Mächte zu Spielen beginne. Die Bespre- chungen standen unter einer starken Brems- wirkung der französischen Sachverständigen, sammentreten. über die geplante schen Francs im Außenhandel ist der britische S tag, laut AFP, nach Paris abgereist. um gebeten, persönlich in Paris dem französr- schen Finanzminister Stellungnahme zu den geplanten französischen Währungsmaßnahmen darlegen zu können. Franc- Abwertung verzögen Paris. DENA-REUTER Das französische Kabinett trat zu einer Sondersitzung zusam- der zögernden Haltung des internationalen Währungsfonds gegenüber den vorgeschla- genen Maßnahmen zur Frane- Abwertung ent- standen ist. Wie verlautet, wurde der fran- zösische Vertreter beim internationalen Wäh- rungsfonds, Pierre Men des- France, an- gewiesen, noch einmal auf die lebenswichtige Bedeutung des Abwertungsplanes für Frank- reich hinzuweisen. 8 Finanzminister Mayer bestätigte erneut den Entschluß der Regierung, die Abwertung als untrennbaren Bestandteil ihrer Politik zur „Rettung des Franc“ durchzuführen. Das Ka- pinett wird im Laufe des Freitags erneut zu- 1 Cripps verhandelt in Paris (DENA) Zu den Besprechungen Abwertung des französi- London. chatzkanzler Sir Stafford Cripps am Frei- Cripps hatte die französische Regierung dar- selne Renée Mayer Ungarns Reparationen herabgesetzt wurde vom Bremer men, um über die Lage zu beraten, die aus zum ersten Bürgermeister un ten der Hansestadt einstmmig wiedergewählt. Damit steht Kaisen seit terbrechung an gierung. Zum zweiten Bürgermeister Wählte der Senat Dr. Donnerstag hatte die Bürgerschaft den Senat neu gewählt, Parteilosen r Zu 5 bestimmten Stichtag 5 dschaftsbun- pflichtig für Bestände in diesen Lebensmitteln 8. i vor 0 000 Streikenden. alle Leiter landwirtschaftlicher Betriebe von r Streik verlief in ganz, Bayern ohne Zwi- Betrieben, die Lebensmittel herstellen, lagern, sowie von gierung wird der Genermistreik das Land anderen Molkereiprodukten, von Fleisch und n. Fleischwaren, sowie von Zucker, zu erfassen. tierischen und sind melde- die zahlreiche Vorbehalte machten, so bei der Bildung einer Trizonen-Ruhrverwaltung unter Anrechnung der Saarkohlenlieferungen auf die Gesamtquote des, Frankreich zustehenden Koh- lenkontingents. In der Saar- und Ruhrfrage bestanden die Franzosen vor allem auf der Würdigung ihrer Kohlen-Chemie-Pläne im Gebiet von Saarbrücken und auf dem Projekt der Verlagerung von Ruhrstahlwerken nach Lothringen. Auch die von amerikanischer Seite an die Franzosen gestellte Forderung auf Einstellung der Demontagen in Süd würt- temberg und Südbaden hat die Dreier- der Gemeinschafts- einschließlich der Die Haushalte haben nach einer Bestim- mung, die dem Gesetz den Beinamen „Speisekammergesetz“ eingebracht hat, nur dann eine Meldung zu erstatten, wenn sie am Stichtag mehr als eine Monatsration Mehl oder mehr als die zulässige Ein- lagerungsmenge Kartoffeln in ihrem Ge- wahrsam gehabt haben. Um die vernünftige Formulierung dieses Paragraphen ist bis in die letzte Minute noch W am Freitag debattiert worden, da von Geners Clay ein sehr deutlich ausgesprochener Wunsch zur Erfassung auch der Haushalte vorlag. Bestände, die ent d Bewirt⸗ verhandlungen ko Beyin:„Die Zeit ist reif f pliziert. Prag.(UP) Zwischen Ungarn und der So- wietunion wurde ein Abkommen unterzeichnet, das die ungarischen. Reparations⸗ lieterungen an die Sowjetunion während der Jahre 1948/49 regelt. Durch dieses Abkom- men werden die eise emen tungen Ungarns gegenüber def Sowjetunion um etwa 20 Millionen PoIIa r herab- gesetzt. Wie die jugoslawische Nachrichten- agentur TANJUG meldet, ist das Abkommen durch General Sabalin für Rußland und Ministerpräsident Lajos Pin ny es für Un- garn unterzeichnet worden. ür den Zusammenschluß Westeuropas“ Kaisen wieder Senatspräsident Bremen. ENA) wilhelm Kaisen(SPD) Senat in geheimer Wahl d Senatspräsiden- August 1945 ohne Un- der Spitze der Bremer Re- Theodor Spitta(BDV). Am der sich nunmehr aus 7 Senato- en der SPD, 6 Senatoren der BDV und einem zusammensetzt. Die CDU hatte ich der Stimme enthalten. Auslieferung des niedersächsischen Ministerpräsidenten gefordert Berlin. DEN A) Einen Antrag der polnischen Regierung auf Auslieferung des niedersächsi- schen Ministerpräsidenten Hinrich Kopf gab der Presseattaché bei der polnischen Militär- mission in Berlin bekannt. Auslieferung von Kopf, der nach Angaben des Presseattachés von dem Ausschuß für Kriegs- verbrecher der Vereinten Nationen am 6. No- vember 1947 auf die Liste der Kriegsverbre- cher gesetzt worden digen britischen Behörden zugeleitet. Nach Be- endigung des polnisch-deutschen Krieges im Jahre 1939 soll Kopf in Oberschlesien die Stelle eines Treuhänders der konflszierten polnischen und jüdischen Güter übernommen haben. Der Antrag auf sei, wurde den zustän- 25 000 im Uranbergbau Dresden. DENA) Der sächsische Minister- präsident Max Seydewitz bestätigte einer Gruppe von amerikanischen Journalisten, dle sich zur Zeit auf einer Reise durch die Sowiet- z0ne befinden, daß der Uranbergbau im Erz- gebirge von einer sowjetischen Aktiengesell- schaft durchgeführt wird. Entgegen anders- lautenden Berichten erklärte Seydewitz, das betreffende Gebiet sei für den normalen Ver- kehr nicht gesperrt. Nach den Angaben des Minister präsidenten sind gegenwärtig in den Bergwerken etwa 25 000 Arbeiter beschäftigt. Der britische Auſßenminister umreißt die künftige britische Außenpolitik vor dem Unterhaus London.(Ap) Außenminister Be vin eröff- 5 nete am Donnerstag die außenpolitische Unter- hausdebatte durch eine mit Spannung erwar- tete Rede. Er setzte das Unterhaus von dem iUllen der Labour-Reglerung in Kenntnis, sich einen Zusammenschluß der westeuro- herrschaft auf dem Kontinent einzusetzen. lch Bube, daß die Zett für die Konsos rung Westeuropas reit ist“ f Gebiete selbst als auch Europas und der gan- zen Welt verwendet werden können. Ueber die Beziehungen zur Sowetunlon sagte der Außenminister, daß diese eine Poliuk betreibe, die darauf hinziele, nicht nur Ost- europa gänzlich unter kommunistischen Ein- fluß zu bekommen, sondern, wie es uns scheine, den Westen auch. Die Grenzen der Sowjetunion seien praktiseh nun schon bis nach Stettin 5 1 erückt. Aber selbst norme rlin ande Werden ane den der öfen ben. niit A 1 g. K. eit Nlitärregierung und beim tung zugeführt. Strafverfolgung findet bei! u n l g 11 1 N an o. Wirtschaftsrat dafin wirken, daß auch alle Wahrheits- und fristgerechter Anmeldung nicht Sagte der pritische Rufen ndinister und gab be- Wötene nieht zufrieden Bevin warnte die 88 kor- Kräfte außerhalb des Wirkungsbereiches der statt. Wer bei der Viehzählung vom 8. Dezem- kannt, daß die diplomatischen Vertreter Eng- N 2 3 5 1 0 Ab- bayerischen Staatspgierung an der Ueber- ber 1947 unrichtige oder unvollständige An- lands in Belgien, buxembur e und 77)VVT́.... ung windung der tiefer Notlage mitarbeiten. gaben gemacht hat, wird ebenfalls nicht be- Niederlanden angewiesen worden sind, erkennung der Sriechischen Rebellenresierung. NA Gx e i. dtraft. wenn er seine Angaben innerhalb von im Einvernehmen mit ren franföstechen V nutten non okt en en. GB- Funktionäre, in Hessen lehnen Streik- zel Wochen nach Inkrafttreten dieses Ge- legen die Verhandlungen aufzunehmen, uni mit ernsten Entwieklungen geführt. Man solle mit — 5 0 aldionen ab 5 5 zuständigen 1 1 den Benelux-Ländern Verträge abzuschließen, 5 e a ee on Ueber 1000 Funktionäre des Freien Ge E raf bestimmungen wegen. nterlassung die im Verein mit dem seinerzeit in Dün- 5 1 a f 3 2 ae sebaftsbundes. sprachen n 5 der Meldepflicht und falscher Meldung sehen kirchen unterzeichneten pritisch- französischen probleme kü! und ruhig 0 1 Frankfurt verſautet. in einer Entschließung Strafen von 100 bis 3000 RN vor. Wenn Art Bündnisvertrag den wesentlichen Kern eines an seine Unterredung mit Stalin im ate ln N gegen jede Streik Hktion Die Belegschaften und Umfang der Zuwiderhandlung die Unzu- zusammengeschlossenen Westeuropas aus- dei der dieser keine Einwände gegen das von 93 ber Zellopha 1 8 15 3 2 9 e 2 15 85 verlässigkeit des Schuldigen für die Ausübung machen würden. Die Aufnahme weiterer Großbritannien und Frankreich geplante rere schen Werke A! e und der Maschinenfabrik o 3 78 5 das Gerieht bel Staaten, insbesondere Italiens, in ein der- Sieherheftsss e hel. in Wies ba den, die am Montag die Arbeit Ai ne W 5 die artiges Bündnissystem sei vorgesehen. die gegenwärtige Teilung Europas 8 ie. 5 15 N 8 g ers verfügen. 8 8 5 115 n haſſten, haben am Freitag die Ar- 2 5 5 8„Nichts, was die britische Reglerung augen- beibehalten werde, so nur durch die Haltung . E. beit Wiedler aufgenommen, Der bessische Ar- Neue Wege in der Erfassung plicklich unternimmt, ist gegen die Sowjet- der Sowjetunion und mit dem Willen der elt⸗ 1 set Arndtgen erklärte, clie 1 i 5 union oder irgend ein anderes Land gerich- Sowjetregierung. 5 au- US- Militärpegirung für Hessen habe ihm bs- Das Kernstück des Gesetzes zur Kende- tet. Aber wir haben das Recht, im Westen England werde sich weder durch Drohun- rk. n daß im Falle einer Ausdeh- rung der Er fassungsmethode in der Gleichgesinnte um uns zu scharen, ebenso gen noch durch Propaganda von seinem Ziel eine nung des Stläks die streikenden Betriebe in Landwirtschaft ist die Einführung des soge- wie die Sowjets im Osten Gleichgesinnte aphringen lassen, die jenigen Stasten Europas lite nannten Getreide wertes, der auf jedes Erzeug- g um sich geschart haben N 5 Der 8 1 a nis pflanzlicher und tierischer Art umgerech- 8„ und der Welt durch Handels-, 3— 5 NEN net werden kann. Das Ablieferungssoll, das je Europa sei nicht nur als gecsraphische; Be- andere 1 5 5 N. edu? nachm Güte und Umfang der Betriebe fest- ertit aufzufassen. Die Rofsolldlermug, West- 323 3 , 5 5 gesetzt wird, wird im Getreidewert angegeben. suropas müsse Wirtschaftlich unterstützt wer- Im 5 seiner Ausführungen Sins Be- 1 a Entscheidend neu ist dabei die Tatsache, daß den durch engste Zusammenarbeit mit dem vin kurz a 1818. 1 W nicht 3 wie bisher jeder landwirtschaftliche 5 2 355 8 8 5 die Deutschlandfrage bin i de der e nestschen Re- Betrieb Zwangskontrollen unterworfen ist, ten Frankreichs. Hollands, Belgiens und Por- ein, indem er die Entwideluns bedauerte, die . K. CCW sondern in Zukunft nur noch derjenige, der tugals, deren reiche Hülfsqve len sowohl zum andere Wege gegangen ist, als im Potsdamer — der Span ung gekommen. Gegen den anglo- sein festgesetztes Jahressoll nicht erfüllt hat. allgemeinen Vorteil der Bevölkerung dieser Abkommen vorgesehen war. England sei sich ber- krakischen Vertrag opponieren maßgebende Poli- Gewisse Geld- und Naturalprämien sollen zur a ann tiker des Krak, an ihrer Spitze der Regent und verbesserten Ablieferung anreizen und bei er- i eur: der Kronreinz, da dieser Vertrag nicht die natio-. heblicher Ueberschreitung des Durchschnittes— N Ack: ee des Irak. 2 5 770—— gewährt werden. Erzeugnisse, die über das f g ö 5 1 l 2 nto: jetis elfen Besatzungsbehörden in Oes erreich festgesetzte Ablieferungssoll hina erzeugt 17 4 g M 0 0 2 2 2 angeordyſete 1 1 iserhön für öster⸗ 8 8 12 a 0 K 1 b 4 1 ee een. eee den Werden, können nach Maßgabe besonderer Be- er WII. ELI eiNs Er A. er Melis er 7 ost- a vorläufig zurückgestellt worden, nach-. 2 N. 8 nd. dem di½ Bundesregierung Einspruch erhoben eh. Die bis 8 1 3* f 3 1 5 1 8 hatte. Finne 1 b Reglexungsdelegatlon mungen treten am 1. Juli d. J. außer Kraft. Aufruf Ueberparieilicher Wshlervereinigung für Dr. Fritz Cahn Garnier ist in Budapest eingetroffen, um ein ungarisch- 8 a 8 8 — uma sches Freundschafts- und Beistandsabkom- Schwankende Rationssätze bis 30. Juni Dem Wunsche breitester Bevölkerungs- mer men 2 unterzeichnen. Der baldige Zusammen- 8 schichten Mannheims folgend, hat sich Dr. rage enluf, der Kommunisten und Sozialisten Rumä- Ein neuer Lebensmittelrationerungsplan Cahn- Garn! um die Stelle des Ober- N00 niens wurde von Außenmintster Anna Pauker an- der Bizone für die Zeit vom 2. Februar bis 2 n- arnier Ur 5 e .. digt. Gene ien eier 5 110 30. Juni Wurde laut DEN A von der Verwal- bürgermeisters beworben. 5 TV salt den Gergenten nun bur, Ernährung und Landwirtschatt nach Dr. Cahn-Garnier ist weitesten Kreisen ches ben seine Erkrankung in der Oeffentlichkeit. Billigung durch das Zweimächtekontroll- Hannheims durch seine Tätigkeit als Sym- ar! In Morenz begann am Freitag ein kommunistisen amt und mit Zustimmung des Exekutivrates dikus unserer Stadt bekannt. Ins Mrierter Generalstreik. Die allgemeine Lage bekanntgegeben., Diesem Plan zufolge werden 8 5 . in Norditalien ist unruhig und durch zahlreiche die Rationen in den einzelnen Ländern aus Am 20. Juni 1889 in Mannbeim geboxreg, — Baden peßn den alen 1. der einheimischen Erzeugung, aus übergebiet- evangelisch, besuchte er hier die Volks- i 2 Abirgstruppen befinde sich au r Fahrt 1 18 5 5. 5 3 Antarktis. Das genaue Ziel wurde vom Argen e e M schule und das Gymnasium, und studierte 0, kipischen Kriegsminfisterium nicht bekanntgege- 5* 1 chieden hoch fest anschliebend Rechts wissenschaft. Nach Ab- kelte n. Der Vorstand des amerikanischen Gewerk je na ersorgungslage verschieden ho est schluß seines Studiums trat er in den Staats- sall! gahattsbundes Ci sprach sich gegen die Ein- gesetzt werden. Für fehlende Fettmengen 80l1ʃ 8 55 90 5 Heriehung einer dritten Partei in die Präsident- die 1 19 55 58 8 1 5 5 dienst ein, 5 10798 Schaftswahlkampagne aus. Das belgische Fr- den kür ieferausfälle an eis 18 Im Jahre 1922 wurde er als Stadtsyn- nährungsministerlüm kündigte die Aufhebung der vorgesehen. Die Zuckerration in der 111. Zutei- Gikus nach Mannheim berufen und hat 85 Das Zweimächtekontrollamt hat einen Plan des her g anz. Wirtschaftsrates genehmigt, 5 ung nächsten zwei Jahren in der Bizone dureh a1 hr, Einfuhr von Rohtextilien im Werte von 45 N. del- lionen Dollar die Versorgung von mehr als Unr 9.5 Aülionen deutscher Kinder. im Alter bis zu sichergestellt 15 Jahren mit Kleidungsstücken Hat gegen die Stimmen der in dem Werden 80ll. Der Landtag von Rneintand-Ffelz Die augenblickliche Ra- jungsperiode wird auf 1000 Gramm erhöht. An- Anglo- amerikanische Proklamation überreicht in dieser Schlüsselstellung der Verwaltung nach dem Urteil aller Parteien hervor- ragend bewährt. Bel der Machtübernahme der National- Sozialisten wurde er aus dem Amt gejagt, von der Gestapo verfolgt und bis 1945 ab- wechselnd ins Gefängnis und ins Konzen- trationslager verbracht. Nach dem Einmarsch der Amerikaner im Jahre 1945 stellte sich Dr. Cahn-Gar- nier der Stadtverwaltung sofort wieder als Stadtsyndikus zur Verfügung. Nach kurzer Zeit wurde er Mitglied der vorläufigen Lan- des versammlung, später Landtagsabgeord- des die Kommunistische und die g der letzten Stadtratswahlen 71 Prozent der die Kandidatur Dr. Cahn-Garniers. 3 gem Ver- beraten. Die Proklsmation, die nach Anwei⸗ 1 8 sung des Zweimächtekontrollamtes vorläufig l 9 nicht veröfkentlicht werden soll ist am Frei- Dr. Fritz Cahn-Garnier Privat- Photo 15 tag den Ministerpräsidenten überreicht Wor-. 8 N 99 neter, und übernahm nach der Vereinigung von Württemberg-Baden das Amt 5. 1 er Sie sieht, wie unser p. e.- Korrespondent er- Finanzministers. Zur Zeit ist Pr. Cahn-Garnier Präsident der Landeszentralbank von aul Finisterpräsident Rat fährt, gegenüber dem ersten allgemeinen Ent- Württemberg-Baden und Mitglied des bizonalen Wirtschaftsrates. 800 dem Antrag des Rektors der in wurf vom 7. Januar eine weitere bedeutsame Die Bewerbung Dr. Cahn-Garniers ist in allen Bevölkerungsschichten mit Genug- 5 1 i ndl früheren Kültusministers, n Verstärkung der beim Wirtschaftsrat konzen- zuung aufgenommen worden. Die Sozialdemcekratische, 2 V N Rektors trierten legislatbven 3 5 Demokratische Volkspartei haben beschlossen ihre Wähler aufzufordern, für die Wah! . 1. ität rochen. La 1 it ei änkt. 3 5 0 l f 7 8 1 2 an legale e e der sowjetischen Be- Fang Welte nee unc gelten wird dem Cahn-Garnier inzütreten. Ait diesem Beschluß unterstütet eine breite überparteiliche 9 5. satzunsszone murgen Sachsen vom Wirtschaftsrat zugesprochen, so das Recht, Wählervereinigäng, die nach dem Ausgan 925 Arbeitskräfte Mannheimer Bevölkerung repräsentiert, 14. Dezember bis 5. Janu stets bewußt, daß eine Aufteilung Deutsch- lands den Revanchegedanken in der deutschen Bevölkerung fördern müsse. Der Außenmini- ster machte die Haltung der Sowjetunion, ins- besondere die im Kontrollrat immer Wieder gegen die Westmächte erhobenen Beschuldi- gungen für die Verzögerung in der Verwirk⸗ lichung der seinerzeit gefaßten Beschlüsse ver- antwortlich. Er erwähnte die Dringlich- keit einer deutschen Währungs- strebt werde. Die drei W. nisse in ihren Zonen bemüht, wozu die it arbeit der Deutschen erforderlich sei. Er wies dabei auf die Verantwortung hin, die Deulsch- land an der heutigen Weltlage trage, wenn er auch nicht das ganze deutsche Volk für schul; dig halte. Nur durch harte Arbeit könnten die Deutschen sich wieder die Achtung der Welt erringen. 5 Opposition unterstützt Bevins Politik Am Freitag antwortete der Führer der Op- position, der frühere Ministerpräsident Winston Churchill, auf Bevins Rede. Er appellierte an die westlichen Demokratien, sich zu eini- gen und in den Beziehungen zur Sowjetunion Klarheit zu schaffen, noch bevor diese im Besitz der Atombombe ist. Er warnte sie gleichzeitig vor der„sehr realen Gefahr“ des Zögerns. Zwar würde auch eine baldige Rege- lung mit Rußland keine Garantie dafür sein. daß es nicht doch zu einem Krieg kommt, er- klärte Churchill, doch glaube er,„daß es die beste Möglichkeit ist, ihn zu verhindern urid, sollte er kommen, ihn lebend zu überstehen.“ Der ehemalige Ministerpräsident gab der Außenpolitik der Regierung, die Demokratien Westeuropas gegen die sowjetische Expansions- politik zu konsolidieren, die volle Unterstüt- zung seiner Oppositionspartei. Der britische Ministerpräsident Clement Attlee, erklärte zum Abschluß der außen- politischen Debatte des Unterhauses, er glaube nicht an die unmittelbare Gefahr eines Krie- ges.„Aber ich glaube“, so sagte er,„daß Wir inter Aufwand der größten Anstrengungen daran gehen müssen, die Ursachen für einen neuen Krieg zu beseitigen“. Sieben-Mächte-Konferenz? London.(UP) Fine Sieben-Mächte-Ronfe- renz werde, wie von britischer Seite ange- deutet wurde, wahrscheinlich binnen kurzem einberufen werden, um die Verschiedenen Aspekte des in Aussicht genommenen Paktes zwischen den beiden westeuropäischen Groß- mächten und den drei Benelux- Staaten zu dis- kutieren. Als sechste und siebente Macht wür- den möglicherweise Portugal und Italien hin- zugezogen werden. Verhandlungen mit Benelux Paris.(DENA-REUTER) Ein Sprecher des kranzösischen Außen ministeriums gab im Na- men der französischen Regierung folgende Er- klärung bekannt:„Der framösische Außen- minister Georges Bidault hat am 27, Februar vergangenen Jahres, als er vor der National- versammlung über die französisch- britischen Besprechungen hinsichtlich des Dün Kkir che- ner Vertrages sprach, seine Absicht be- tont, Frankreichs Beziehungen zu seinen näch- sten Nachbarn zu vertiefen. Nach einem Ge- dankenaustausch zwischen der französischen und der britischen Regierung haben die fran- zösischen Geschäftsträger in Brüssel, Den Haag und Luxemburg in Uebereinstimmung mit ihren britischen Kollegen den Außenmini- stern der drei betreffenden Länder vorgeschla- gen, die Möglichkeiten zur Ausführung dieses Planes zu überprüfen.“ Ibero- argentinische Allianz Madrid. DENA-INS) Der Entwurf eines Militärpaktes zwischen Spanien und Ar- gentinien ist, wie aus zuverlässigen Kreisen der spanischen Hauptstadt verlautet, im Prin- zip gebilligt worden. Der Pakt soll im Falle der Bedrohung einer der beiden unterzeich- neten Mächte die volle! Koordinie- rung der bewaffneten Streit- kräfte beider Nationen vorsehen. Ferner soll er alle Formen beiderseitigen Beistandes einschließlich wirtschaftlicher, finanzieller und industrieller Hilfe einschließen. 5 * Ang 28 te seie die Besserung der wirtschaftlichen Ver Alt⸗ Mer Samstag, 24. Januar 1948/ Nr. und wer weiß, wieviel andere Produkte auf dem schwarzen Markt verschwanden. Wir stim- men ihm vorbehaltlos zu. wenn er straffere Maßnahmen verlangt, und würden uns freuen, wenn er damit Erfolg hätte. Es klingt uns der „laute Beifall“ noch übel im Ohr, der dem Vorschlag im bayerischen Landtag gespendet wurde, einen„Normalverbraueher“ zum Land- wirtschaftsminister zu ernennen.(Er würde es ja doch nichts lange bleiben.) Generalstreik aber ist eine zweischneidige Waffe, die leicht mehr Schaden anrichten kann, als sie nutzt. Als reines Sturmsignal scheint uns dieses Mit- tel zur Wahrung eigener Belange hier dem Verzweiflungsschrei einer Frau aus dem glei- chen Lande zu entsprechen, die uns kürzlich „Was ich Samstag. 24. Januar 1948 „Dieser Tag gehört Ihnen, Mr. Kohl, gehen Sie mit mir zu den Schwerarbeitern in die Fa- briken. Ich will sehen, wie Sie leben,“ sagte Mr. La Follette am Morgen seines zwei- ten Besuchstages in Mannheim. Ueber der Fa- brikstadt lagert dunstige Luft und sterbende Schneeflocken stören die Melancholie der trost- losen Trümmer. Draußen bei Lanz, um des- sen Arbeitsgelände die toten Häuserblockes Speisekammerparagiaph 86 Stunden lang kreiste die Vollversamm- ung des Wirtschaftsrates in Frankfurt. Gebo- den Wurde eine Maus. Man stelle sich den ur- brünglichen Entwurf vor: 20 Millionen Haus- Atungen hätten in der Zwie-Zone kragebo- ert werden sollen. Selbst der bürokratische dmimmel bäumte sich vor dieser Unseheuers schrieb, die Not wachse unerträglich, da es in heute noch liegen, wie sie die Marter jener Uthkeit auf. Aber vom Erhapenen zum Lä- Bayern jetzt nur noch für Kinder Voll- infernalistischen Nächte zemlampfte und lichen ist aur ein Schritt und der Wirt- milch gebe. v. S. schlug, beginnt der Gang in die Welt harter Aktsrat hat diesen Schritt getan Zwar die— l zsuger, Händler und Gastwirte erhalten hren Fragebogen, aber die Hausfrau mag sich trost schlafen legen. Falls sie aber doch ein Schlechtes Gewissen hat und ihrer übergrotzen Vorräte ihr Sorge bereiten sollten, so darf sie zur Gewissenserleichterung einen Fragebogen ankordern und darauf gewissenhaft ihren er- Hamsterten Vorrat zur Kenntnis geben. 5 Aber was nun erfolgen wird, diese 5 Schlammflut von Denunziation und Bosheit, 3 die sich allenthalben schlimmer als das Hoch- 9 wasser herabwälzen wird, davor graut uns wahrhaftig und wir denken mit Schauder an die schlimmsten Zeiten der Gesinnungsschnüf- kelei zurück. Die Vorschläge des Zwelmächtekontroll- amtes gehen gewiß von dem vernünftigen Ge- danken aus, daß unsere Ernährungs wirtschaft so nicht weitergehen kann, daß jede Hilfe aus dem Ausland und jede Rationierung im Inland zwecklos wird, wenn Mehl, Fett, Kartoffeln und Nährmittel in geheimen Lebensmittellagern, in Speise kammern und Vorratsspeichern ver- 8 schwinden und auf keine Weise mehr zum 1 Normalverbraucher gelangen. Ist es doch be- f reits soweit, daß wir die Hungerkalorien auf unseren Lebensmittelkarten nicht mehr erhal- 1 ten. Keine Krankenmilch, keine Butter für die 5 Kleinkinder, kein Frischfleisch, nicht ein ein- ziges Ei, keinen Käse, keine Kartoffel kein Gemüse und kein Obst, das ist unser Ernäh- 5 rungskalender. Hat nun der Wirtschaftsrat mit 1 semnem Gesetz wirklich die Folgerungen gezo- 1 5 gen, die notwendig sind? Versucht man nicht schon seit Jahren die Schwarzerzeuger und Großschieber zur Ordnung zu rufen. Und was ist dabei herausgekommen? Glaubt man wirk- lich, daß durch Gesetze und Fragebogen das Gewissen der Gewissenlosen erweckt werden könnte? Liegt denn das wirtschaftliche Siech- tuch unserer Nation überhaupt beim schlechten Willen des einzelnen? Es gibt nur eine Mög- lichkeit, eine ruinierte Volkswirtschaft zu sa- nieren, und das ist die Wiederherstellung einer normalen Produktion, die Belebung von Indu- strie und Landwirtschaft durch weitherzige 1 Bereitstellung von Rohstoffen und Krediten. 1 Alles andere ist Pfuschwerk, nur geeignet, die Empörung auf die Spitze zu treiben und den in allen nicht privilegierten Staatsbürgern brodelnden Unmut zu entflammen. g Die Initiative zu diesem Gesetz mag gewiß gut gemeint gewesen sein, aber sicher haben die Urheber nicht den Wunsch gehabt, die durch Hunger und Entkräftung an den Rand ihrer Nervenkraft getriebene Bevölkerung, in die Verzweiflung zu jagen. Darum wäre es Aufgabe der deutschen Ratgeber und Gesetz- geber gewesen, augenblicklich zu diesem Ent- Wurk„Nein“ zu sagen und sich garnicht erst auf Beratungen einzulassen. Gesetze, die eine derartige Beunruhigung des ganzen Volkes nach sich ziehen und außerdem eine verfas- sungswidrige Verletzung der Heiligkeit der Wohnung darstellen, sollten außerhalb jeder legalen Erwägung stehen, mögen sie kommen, Lon wem sie wollen. Wenn aber unsere höch⸗ Den Vertreter in der bisherigen Weise fort- fahren, zu arbeiten, so steuern sie unsere provi- soxische Demokratie in den Abgrund. Seit drei Jahren sitzen nun Männer, die sich Demo- kraten nennen, in den Parlamenten und brin- gen nichts zu Wege. Wir gewöhnlichen Sterb- lichen aber, sollen wir Wirklich unser Sanzes Leben damit zubringen, nichtsnutzige Frage- bogen zu beantworten und diese papier dreschende Windmühle der Bürokratie am Holland möchte liefern, um zu leben Wir müssen leben, um zu liefern dag die niederländischen Angebote einmal nicht genügend Kalorien enthielten, zum an- deren preismäßig untragbar seien. Das immer wieder angewandte Kalorienexempel wurde inzwischen in seiner ganzen Zweifelhafligkeit von Ernährungsfschleuten der ganzen Welt in zählreichen Gutachten enthüllt. Bisher nicht widerlegt aber wurde einmal die Tatsache des Hungers, zum anderen die kaufmännische Ueberlegung, dall bei einem Geschäft auf ge- sunder Gegenseitigkeitsbasis die holländischen Ackerbaugebiete vor den Toren den Haags und um Venlo herum wieder existenzfähig und. Wie die niederländische Regierung klipp und klar erklärt hat, bei einer Steigerung ihrer Agrarausfuhr nach Peutschland in demselben Maße die entsprechenden Einfuhren aus Deutschland gesteigert werden. In dem speziellen Fall des holländischen Hilfsangebotes für die Ruhr wurde zum Aus- druck gebracht, daß die Holländer diesmal be- reit sind, von der sonst üblichen Verknüpfung der Abgabe von Kartoffeln mit einer gleich- zeitigen Abnahme von Gemüse abzusehen. Wei⸗ terhin will man eventuellen Transportschwie- rigkeiten dadurch begegnen, daß holländische Eisenbahnwaggons zur Verfügung gestellt wer- den sollen. Gerade von seiten der niederlän- dischen Wirtschaft wird z. Z. wieder sehr stark darauf hingewiesen, daß man auch für das Jahr 1948 eine ähnliehe Katastrophe befürch- ten müsse, wie sie die holländische Landwirt- In diesem Augenblick höchster Not, des Hungers und der durch den Hunger ausge- lösten Streiks, ist von holländischer Seite wie- derum ein Vorstoß unternommen worden, die Schranken, die zwei stark voneinander abhän- gende Wirtschaftsräume trennen, zu durch- brechen. Holland offeriert Kartoffeln für die verzweifelt nach Kartoffeln suchende Bevöl- kerung des rheinisch- westfälischen Industrie- gebietes Die Lieferungen könnten sofort erfolgen, so wird in nlederländischen Wirt- schaftskreisen gesagt, wenn nicht Hinter diesem„wenn nicht“ birgt sich die ganze Gro- teske des aus den Fugen geratenen europäi- schen Marktes. 5 Die Niederlande hatten in ihrer Acker- und Gartenbauwirtschaft beträchtliche Kapitalien investlert. Ihre Hauptabnehmer waren die Großstädte an Rhein und Ruhr. In einer na- türlichen Relation wog sich die Lieferung von Industrieerzeugnissen aus Deutschland und von Lebensmitteln, insbesondere Butter, Ge- müse und Kartoffeln aus den Niederlanden aus. Seit dem Zerbrechen des Verhältnisses sehen wir auf der einen Seite die holländische Land- wirtschaft in der schwersten Krise seit ihrem Bestehen. Wir erlebten 1947, daß tausende Zentner Gemüse verfaulten und auf der an- deren Seite das westdeutsche Industriegebiet immer tiefer in eine lähmende Hungerkata- strophe geriet. Amtlicherseits wird dieser Wi- derspruch damit begründet, daß man nur in der Lage sei, für die deutsche Bevölkerung kalorienreiche Lebensmittel einzukaufen, und ieee Originalzeichnung: Wolf Strobel gleichgerichteten Interessen an einen Tisch zu bekommen. Was dem bisher im Wege stände, sei hauptsächlich die Starrheit eines bürckra- tischen Systems, das sich vor der zwingenden Erkenntnis der Realitäten hinter Formularen verschanze. Die Frage erhebe sich in diesem Augenblick der Not einerseits, der wirtschaft- chen FHilfsmöglichkeit, anderseits, ob den holländischen Exporteuren nicht die Gelegen- heit zu direkten Verhandlungen mit deutschen Stellen erteilt werden sollte— zu beider Nut- zen und nicht zuletzt zum Nutzen der europäi- schen Wirtschaftserholung. Hugo Grüssen. Clay für erhöhte Einfuhr Washington. DENA-INS) General Lucius D. Cay erklärte bei seiner Ankunft in den Ver- einigten Staaten am Donnerstag, er werde sich für che Erhöhung der Lebensmitteleinfuhren nach Deutschland einsetzen.„Wir müssen be- sonders im Ruhrgebiet und anderen Industrie- bezirken für eine Besserung der Ernährungs- lage sorgen, wenn wir den von den Kommuni- sten inspirierten Demonstra 8 wollen , We, ln, 2 0 Aly, e „Meine Herren, das veberschreiten der Abgrenzung kostet drei Mark Strafe.. schaft 1947 erlebte, wenn es nicht gelinge, die sah, wercle ich nicht für mich behalten!“ Mit dem Direktor der Militär-Regierung in Mannheimer Großwerken/ Tatsachen, Sorgen und neue Hoffnungez N Arbeit, die uns heute noch im Bann hält mit ihrem Lärm und der Hitze, dem Ruß, Stahl- staub, Hämmern, Bohren und Kreischen. In Dämmer und Stickluft schier endloser Hallen, im gellenden Zischen hydraulischer Pressen, im Blendlicht sprühender Schmelztigel und den Schatten vielgliedriger stählerner Riesen pocht lärmend all das fleißige Leben, das draußen im Grau zerschlagener Fassaden erstorben liegt, und jeder wuchtige Hammer- schlag all der entfesselten Kräfte scheint es trotzig hinauszuschreien:„Mannheim will leben — Mannheim wird leben!“ f ** 8 Wir kommen überraschend, um die Dinge zu sehen, wie der graue Alltag sie sieht. In Sleißendem Licht flüssigen Stahls greifen Männer, junge und alte, mit Zangen und Stan- gen in schwieligen Händen Eisen und flüssigen Stahl. Sie sind— und dessen wird sich hier jeder bewußt— auch heute noch Herr der Ma- schinen Vorgestern hundert, gestern tausend, heute zehntausende. Von Erfahrung, Wissen, Können und Stolz spricht jeder Handgriff, sprechen die stählernen Werke, wenn sie die lärmenden Hallen verlassen. Der Mannheimer Arbeiter ist kein Bettler. Und mag es ihm noch so elend gehen, er beißt sleh durch, schafft aus dem Chaos das Leben. Die Werkhallen hier sind jetzt seine Zeugen: er selbst hat sie wieder aus Schutt und Trüm- mern erbaut; damals, als alles versagte und floh, griff er zu Hammer, Mörtel, Stahl und dem Stein, weckte das todwunde Leben. Nistet die Folge des Krieges noch immer im Zer- bombten Gebälk, so zwingt er sie Stück für Stück doch in die Ordnung. 0 6* Mr. LaFollette sieht diese Welt der Arbeit um sich, sieht die mageren Elendsgestalten, steht Schweis und Fleiß, Ingrimm und zähen Willen. Immer wieder winkt er diesen und jenen Mann von der Werkbank, von den Ham- mern und Pressen: „Ist das Ihre einzige Hose?“„Ma!“ „Ist das Ihr einziger Kittel?“—„Ja!“ „Sind das Ihre einzigen Schuhe?“—„Ja!“ »Haben Sie genug zu essen?“—„Nein!“ Zerrissene Sohlen, zerfetzte Kleider, ver- branntes Leder, Schwielen, Blasen, Wunden, hohle Wangen, magere Körper, Knochen, Knochen, schlechte Zähne, gebückter Gang, Hürftigkeit 5 Mr. LafFollette sieht das alles, er will es Sehen. Er geht Schritt für Schritt, Kilometer um Kilometer durch das pochende, hammernde Herz von Mannheim. Er sieht die vielen Schat- ten und all das Trübe, das dem harten Alltag der Männer hier die Freude nimmt. Er sieht aber auch Licht in den Schatten, sieht noch Glauben und Hoffnung, sieht den Willen der schaffenden Mannheimer Menschen, der aus jedem Handgriff spricht. Einmal sagt er vol- ler Achtung:„Made in germany“ und später: Ach will nichts von der Produktion wissen, N sehen, wie die Arbeiter schaffen und eben!“ Daimler-Benz, Bopp& Reuther, MWM, Stahl- werke, Sunlicht, Lanz: diese Reihenfolge, Kü- chen, Waschräume, Kantinen, Lager, Werks- wohnungen— alles hat der Direktor der Mili- tärregierung gesehen. Die Arbeitsstätten von Zehntausenden von n Gemäuern ver- daß durch zer- düsteres Licht auf n Källt, „Die Situation ist ernst“, sagt Herr Schwei⸗ „Ich wein und, ich sehe es. Was Minister Kohl und Sie mir sagten— alles ist wahr. Sie können sich darauf verlassen, daß ich glles, Nürnberg. DEN A) Das Bombenattentat gehalten hatten, wurden 10 was in meiner Macht steht, tue, um hier 5 helfen. Was ich in Mannheim sah, werde“ nicht für mich behalten!“. E** Die Hämmer pochen, die Zangen ges glühenden Stahl, die Bohrer kreischen. Sch rinnt von rußigen Stirnen. Gestern wie he Und wieder zieht ein Funke neuer Hog in die verhärmten Herzen ein. Fritz ye Angeblich 34 Parteien in der Bis Stuttgart.(tz.-Eig.-Ber) Ein Komm beaimter in Bruchsal wies anläßlich eines B fanges den Direktor der Militärregierung Württemberg-Baden, Mr. La Folle tte, die Gefnhren hin, die der neuen Demokt aus dert alizu freigebigen Genehmigungen ne, Parteien durch die Militärregierung er wach würden. In der Bizone seien heute schon der 24 pofitische Parteien genehmigt. Wähte die alten Parteien, z. B. die SPD, monate um die Lizenz gekämpft hätten, schössen h wieder Parteien aller Richtungen wie adus dem Baden hervor. Mr. LaFollette gegnete, er selbst sei ein Gegner zu vi Parteien und werde in Berlin für eine si gere Handbabung der Lizenzgebung eintresg Eine„saubere“ Justiz Stuttgart. MM-Eig.-Ber.) Auf der unlz abgehaltenen Landeskonferenz der Sp Württemberg-Baden gab der Vorsitzende Jungsozialisten Dr. Mom ler aufschl reiche Einzelheiten über die Beschäftigung vom. Befreiuigsgesetz Betroffenen inner! der Ministerſen in Württemberg-Baden kannt. 5 N Danach sind von den im Justiz mig ster lum Beschäftigten über 48 Prozent Befreiungsgesetz betroffen. Es folgen das nanzministerium mit 42 Prozent, das Kuli ministerium, das Arbeits ministerium, Wirtschaftsmiristgrium sowie das Innen sterium und das Ernährungs- und Verkeh ministerium, das Arbeitsministerium, ministerium. Im Justiz ministerium arbeiten höheren Dienst nahezu 60 Prozent Betrof im gehobenen Dlenst über 7d Prozent und g mittleren Dienst 40 Prozent Betroffene. 5 sämtlichen Laufharmen aller Ministerien ste das Justizministetwum mit der höchsten schäftigtenzahl am Betroffenen nach den gaben Dr. Mommers an der Spitze. 5 in der US-Zon „Volkskongr 5 verboten Berlin.(UP) Ein Sprecher der amerika schen Militärregiene gab bekannt, daß“ „Volkskongresse“ in der Us-Zone verbo werden. Diese Erkläsung folgt einer leid artigen Maßnahme der britischen Militärreg rung. 5 Gegen das Verbat des„Volkskongres für Nordrhein- Westfalen haben laut DENA d drei Vorsitzenden des ständigen Ausschu des„Volkskongresses“ in Berlin, Dr. Wilh K U Iz(LDP), Wilhein Pie ek SED) Otto Nuschke(CD in einem Schreihe an die britische Mifftängtegierung in Be Protest erhoben, „Bombenwerfer nur“ Krawallmacher berg, das von eee Wurde nach Ansicht der Fit der Untessuch des Vorfalles beauftragten Beamten der rikanischen Polizei nichtii durch eine orgs sierte Bande ausgeführt. Die Beamten zeichneten den oder die 8 als„Kra macher“. Zwei Personen, die sich zur lichen Zeit in der Umgebu des Tatortes aud genommen.. aufen zu halten? Soll denn wirklich garnichts mehr für das Volk getan werden? Haben nur noch Schieber, Nutznießer, Behörden und Kompensatoren ein Lebensrecht? Es ist Zeit, höchste Zeit, daß wirkliche Re- formen für die Deutschen und von den Deut- schen durchgeführt werden, daß politische Not- Wendigkeit, wirtschaftliche Lebensvorausset- zung und soziale Gerechtigkeit und nicht hohle Versprechungen und Projektenmacherei regie- ren. Die Puümpenchwengel sind in Bewegung zu setzen und nicht die Tropfen zu zählen, die spärlich aus der Wasserröhre fließen und im Boden versickern. 5 Warum wird durch unfähige Methoden die Hungerpsychose vergrößert? Es bedarf längst keines Planes M mehr, Streiks auszulösen oder die USA-Hilfe zu diskreditieren, das be- sorgen solche„Pläne“ wie das Hausratsgeselz oder der Spelsekammerparagraph auf viel dra- stischere Weise. Kurzsichtige, engstirnige deut- sche Schildbürgerei ist es, die die Stunde regiert und den Neuaufbau zu Grunde richtet. Ist das aber ein Wunder? Man sperre normale Men- schen jahrelang in einen engen Raum ein, nehme ihnen jeden vernünftigen Gedanken- austausch— nach 12 Jahren völliger Gedan- kenlosigkeit wohlgemerkt— gebe ihnen Was- ser, Brot und keine Wärme, weder physisch noch seelisch. Was kann dabei. Ich habe sie, wie jedermann auf der Straße, erst in dem Augenblick gewahrt, in dem sie einander umarmten, und da wurden sie von vielen bemerkt. Man sah einen jungen Mann in der schwarzgefärbten Uniform des entlas- senen Kriegsgefangenen und eine junge Frau, auf die man sonst kaum geachtet hätte. Ich sage: viele bemerkten sie. Waren es viele? Ich weiß es nicht, die Erschöpfung macht die Augen blind, wir gehen jetzt js nur zu oft im Joch der Tage und fürchten, daß wir der Last erliegen. Vielleicht hatten auch sie beide 80 gedacht, vielleicht waren sie bis zu diesem Augenblick noch ärmer an Hoffnung als die andern, denn bis zu dieser Stunde hatten sie allein gelebt. Vielleicht. Aber es kann auch sein, daß sie die Hoffnung besaßen— eine Hoffnung: sich wiederzufinden, da sie einander im furchtbaren Sturm des Krieges verloren- Segangen waren. Diese Hoffnung war das Licht ihres Alleinseins, die Würze ihrer Tage, das Salz ihres verlorenen Lebens, verloren im Mahlstrom der Zeit. Und jetzt hatten sie sich gefunden, sie trieben nicht mehr dahin, sie waren nicht mehr verloren. Sie hielten ein- ander fest. Die Zeit stand still und beugte sich zu ihnen herab. Seine letzte Vergangenheit konnte ich mir denken. Er war Soldat gewesen, Jahr um Jahr, er war wie alle, in die Tiefe des Zusam- menbruches gestürzt, er war Gefangener ge- wesen in einer Zeit, die totem Brackwasser glich, er war wieder gekommen. Er hatte den Ort seines alten Lebens gesucht und Trümmer gefunden; vielleicht hatte er auch nicht mehr dorthin zurückkehren können, wo er gelebt hatte. Er hatte seine Frau gesucht und nicht gefunden. Die Welt war ungeheuer groß; man fand nicht immer wieder, was man verloren, auch wenn man es geliebt hatte. Er versuchte allein zu leben und arbeitete und suchte noch immer. Von ihrem Leben war schwerer etwas zu sagen. Wahrscheinlich war es das Leben aller Frauen, die arbeiten müssen und niemanden haben, der sie schützt. Ihr Leben war so ge- wesen wie das von vielen Frauen im Krieg. es enthielt Arbeit, Nächte in Schutzkellern Stunden, in denen sie ihm, der durch die Ferne gewirbelt wurde, wie ein Blatt, einen Brief schrieb, dann das tiefe Schweigen, das Tod oder Gefangenschaft bedeuten mochte dann die Flucht oder Ausgewiesensein oder Trümmer, in denen ihr 5 Leben begraben lag. 1 1 Und jetzt gingen sie einander entgegen. in dieser Stunde am frühen Abend, zur rechten Zeit, als das schwindende Licht ihnen noch er- laubte, sich zu erkennen. Sie gingen aufein- ander zu, sie erkannten sich und umarmter ** HGegneralskeik in Bayern 5 Die erste spontane Wirkung der Nachricht von dem vierundzwanzigstündigen General- Streik in Bayern war bei den von uns befrag- ten Personen der Ausruf:„Ausgerechnet in Bayern!“ Eine Umfrage unseres westdeutschen Korrespondenten im Ruhrgebiet ergab Ant- worten, die sich auf rheinisch formuliert in dem Satz zusammenfassen lassen:„Jetzt wird's aber Zeit, daß wir den armen Bayern endlich Fett schicken!“ Im Ruhrgebiet leben und ar- beiten Menschen, die, mit Ausnahme der auf die Bergleute beschränkten Care-Aktion, seit Jahren kaum einmal in einem oder zwei Mo- naten ihre Rationen so zuverlässig erhalten haben, wie das in Bayern unseres Wissens der Fall gewesen ist. Unter Wohnverhältnissen, die bis auf ganz wenige Städte in Bayern un- bekannt sind, unter Arbeits verhältnissen, die auherordentlich hohe Anforderungen stellen, und bei Nahrungsmittel-Zuteilungen, die schon lange der Kalorienakrobatik mehr Rechtumg tragen als der Ernährung, haben diese Män- ner und Frauen weitergearbeitet und bewußt aus ihrer Verpflichtung gegenüber Deutschland die sinnlose Störung eines demonstrativen Generalstreiks abgelehnt. Sie haben seit Wo- chen die innen kartenmäßig zustehenden Fett- rationen garnicht oder nur zu einem geringen Teil erhalten. In dem Augenblick aber, in dem in Bayern auf einen Teil der Fettzuteilung verzichtet werden soll,(eine Maßnahme, die in der ursprünglichen Härte sowieso nicht durch- geführt werden wird) halten sich die bayri- N schen Gewerkschaften für berechtigt, die ich schweigend. Lahmlegung der gesamten Wirtschaft, ein- Wie kam es, daß er und sie in der gleicher schliehlich der lebens notwendigen Transporte in das Ruhrgebiet, durch einen Generalstreik zu veranlassen. Wir stimmen dem bayerischen Gewerk- schaftsbund ohne Vorbehalt darin zu, daß die Erfassungs- und Ablieferungsmoral in einem erstaunlichen Gegensatz zu den Deklamationen jhrer Regierung gestanden haben muß, wenn Millionen von Schweinen, tausende Lüter Milch, Zeit unterwegs waren— und zu welchem Ziel! Wir können uns darüber Gedanken machen soviel wir wollen, wir lösen das Geheimnis nicht, das ihnen, ohne daß sie davon wußten. zufiüsterte, auf dieser Straße zu gehen, nicht guf einer anderen. Wohin auch jeder von ihnen an diesem Abend gehen mochte.— ein Schritt um den andern führte sie einander ent- gegen, und da, wo jeh stand, um mit vielen 5 Das Wiederfinden 1 Erzählung von Walter Bauer Ermüdeten auf die Straßenbahn zu Warten, da erreichten sich die Bahnen, da berührten sie sich, und ihre Umarmung wurde der Scheitel- Dunkt ihrer Wege und die leuchtende Mitte der Welt. Ich habe sie beide gesehen, und auch an- dere bemerkten sie und wunderten sich wohl darüber, daß ein Mann und eine Frau sich auf der Straße, vor aller Augen umarmten. Sie aber konnten nichts anderes und niemanden sonst sehen— nur sich. Sie sagten nicht: Frie- den,— so wunderbar dieses Wort, um dessen Erfüllung wir ringen und uns immer wieder betrügen, in allen Sprachen der Welt klingt. Vielleicht flüsterte jeder nur des andern Na- men. Dann bedeutete das, was sie sagten, das gleiche: Frieden! Und wenn sie schwiegen, weil der Inhalt dieses Augenblickes über ihr Vermögen ging, ihn zu fassen und mit einem Wort zusammenzuhalten— auch das Schwei- gen bedeutete das gleiche: Frieden. Die zer- brochene Welt wurde wieder ganz, allein durch ihre Umarmung. Die Leiden der Welt waren zu Ende; sie ging nicht mehr unter, sie war gerettet. Die schwere, mit Schuld und Blut bedeckte Vergangenbeit wurde durch die Be- wegung der Arme und Hände, die sich wie Flügel hoben, in das Nichts verwiesen. Die Zukunft brach an. 5 5. Aus Heidelbergs Kunstleben Theater— Konzerte— Bilder Mit der Neuinszenſlerung des„BI berpelz“ von Gerhart Hauptmann hat das„Heidelberger Volkstheater“ eine Glanzleistung vollbracht. Das Handschuhsheimer Privattheater ist auf dem besten Wege, als Volkstheater ein Begriff zu wer⸗ den und dem ursprünglichen, un problematischen und in dleser Form stets unwiderstehlichen Thea ter ein würdiges Heim zu bereiten. Friedrich Brandenburg hat als Gastregisseur auch bei dieser Auffünrung den rechten Ton getroffen. Und Helene Dletriehs Mutter Wolfen möchte man sofort in jedes große Haus übernehmen. Sie ist prachtvoli vital, herrlich durchtrieben, so entwaffnend in ihrer zur Schau getragenen Ehr- Uehkeit, das der Wehrhahn(Richard Bohne) ruhig einiger zu sehr karikierender züge hätte entbehren können. Der Beifall an diesem wahr- haft erqulckenden Theaterabend wollte kein Ende nehmen. * Die„Städtischen Bühnen Heidelberg“ haben mit der„Butter fIiy“ einen der bewöhrtesten Kassenmagneten der Gpernliteratur hervorgeholt. Daf man damit gleich in die Stadthalle zog, mag jedem, der diesen Raum und seine Tücken kennt. als ein Wagnis erschienen sein, Tatsächlich fünite sich die kleine Frau Schmetterling dort auch nicht recht wohl, Sie braucht schon ein wenig Stimmung, braucht ein Wenig Atmosphäre, um den ihr eigenen Zauber ausstrahlen zu können Diese Inszenſerung wird darum an den Schwierig- keiten gemessen werden müssen, die nr ent- gegenstanden. Um so dankbarer nahm min die große Ueberraschung des Abends an: Lieselotte Diehl als Butter. Wie diese noch junge Elinstlerin die umfangreiche und schwierige Partie sang und spielte, verdient hohe Anerken- nung. Sie gab der Aufführung, die von Fritz Bohne musikalisch und von Helmut conradt szenisch mit lobenswertem Geschick dureh alle Klippen hindurchgesteuert wurde, dias besondere Kolorit. 0 8 Mit vier großen Symphonie. und einem Kam- merorchester-Konzert hat Heidelberg im Januar wichen. Der alte Hofer stellt heute bloß noch eine Rekordleistung aufgestellt, die, genau be- sehen, durchaus nicht sehr positiv zu Werten ist. Das musikalische Gesicht einer Stadt wird nun einmal nicht von Gastverpflichtungen her be- stimmt. Gäste sollten lediglieh anregen, anspor- nen, eine fruchtbare Konkurrenz abgeben. Wenn man das Fazit der Heidelberger Gastkonzerte zieht— Georg Albert Keck muslzlerte mit Mit- gliedern des Städtischen Orchesters und Bernhard Conz war mit dem Pfälzischen Landes-Sinfonie- orchester gekommen—, so wird man dem ein- heimischen Orchester bestätigen dürfen, daß es unter seinem ständigen Chefdirigenten Lindemann besseres zu leisten vermag und besseres auch bereits geleistet hat. Dies sei einmal ganz offen und gerade im Hinblick auf das kommende Konzert der Stadt ausgesprochen, das Lindemann, getreu seinem Vorsatz, wiederum zum Teil der zeitgenössischen Musik gewidmet hat. wie un- berechtigt die Scheu vor dleser Musik und gerage auch vor Hindemith ist, bewies das„Zweite Kam- merorchester-Konzert“ der„Gesellschaft der Kunst- und Musikfreunde“, Unter der sehr sorg- samen Leitung Dr. Treſlbers und von Albert Dietrlieh hervorragend gespielt, fand hier das Bratschenkonzert„Der Schwanendreher“ von Hindemith einen in seiner Spontanität verblüffen- den Erfolg. 5 Ermanno WolHETerrari deutsch- itallenische Komppnßt. Mit Ermanno Wolf-Ferrari zeitgenössischer Bühnenkomp, gegangen, ein Meister der leis Musikkomödie kapriziöser un sich gern in jenem geschmack diktierten Parlanddstil mani stiert, der das wesentliche Kennveichen alle hafte Witwe“,„Die vier Grobfane“, sannens Geheimnis“, der 2Campiello“ und ein früher RiBer,„ Schmuck der Madonna“, sind seit Mahrzehn von allen deutschen Bühnen viel Pielt wo musik, einiger Orchester- und Chonwerke ha * Bernhard Klein, einer der Mitbegründer und Initiatoren der„Freien Gruppe, zeigt in diesem RI t in seiner kleinen Privatgalerie Pastelle Hans Wagners. Als Autodidakt ist dieser in Wiesbaden lebende Künstler eher darauf bedacht, Klang behalten wird.. 0. amine nmmmmmnmunnnmmnmnnnumnn dyn Fefe wirt, liegt eine köstlich anmutende Heiter die Grenzen seines künstlerischen Er- Keit. lebens und seines Könnens abzulaufen, als sich— vorzeitig programmatisch festzulegen. 80 blitzt„Des Teufels General“ in Mannheim. We in seinen durchweg abstrakten Komposftionen Nationaltheater mitteilt, ist die Mannheim doch immer wieder eine Erinnerung an Gegen- aufführung von Zuekmayers Schauspiel Del stänclliches auf. In Foynen freilich, die oft, wie Teufels gen S ral“ mit Willy Bir gi in dem stets wieder a renden„Urtier“, traum- haft-vlstlonkre Zuse tragen. In seiner Fabulſerlust und in seiner Farbigkeit, die er sehr lebendig nandhabt und nie dem Kompositionellen allein der Titelrolle, den. Intendant Dornseiff hat die Inszen 3 Heinz Daniel entwarf das BU 1d. 5 Die Suche nach der Wahrheit Das Gemeinsame von kunst und ReIlIlglon Kunst und Religion haben eine gemeinsame Wurzel, weil sie beide dem Ethos verpflichtet sind. Wir wollen uns jedoch vor der romanti- schen Vorstellung hüten, dem Künstler ein prie- Sterliches Amt zuzuweisen und den Priester auf den künstlerischen Schöpfungsprozeß festzulegen. Wir suchen vor allem nach Wahrheit, nach einem (eigentlich relativen) Begriff, der in gleſchem Maße zeſtlich und Überzeitlich fixſert und in nim- mermüder geistiger Anstrengung errungen wer- den muß. 4 5 2 Warum wird seit Jahrhunderten jede Gene- ration von Dürer, Cranach, Holbein oder Rem- brandt angesprochen, warum gefallen uns deren Schöpfungen zu jeder Zeit! Sie sind gewiß nicht nach absoluten Sthönheitsgesetzen einzustufen und abzzischstzen. Ihre anhaltende Wirkung liegt in der anhaltenden Wahrheit, ähnlſeh wie hristis Bergpredigt nicht mit formaler oder ästhetischer Deutung beizukommen ist, sondern lediglich im Sinne res Wahrheitegehaltes. Es ist dementsprechend folgerichtig, das wir beisplels- Weise vor dem Isenheimer Altar darauf verges- sen, unser Urteil mit den herkömmlichen Schön- heitsbegriffen zu begründen. Der schrecklich ge- beinigte Körper des Hellandes von Matthias Grünewald ist nicht ästhetisch zu erfassen oder gar zu geniegen: er beeindruckt uns einzig störten Bezlehungen, der Künstler Weis keinen ebenfalls zu den„Entarteten“ zählend. die Entlarvung unserer schreienden Anklage, Bei einem anderen führen- den Meister, bei Karl Schmitt-Rottluft, Steig halte seiner Bilder sind beinahe nebensächlich Der Künstler begreift seine Mission nur aus dem Wesen der Farbe heraus. und noch düsteren Gegenstände verbreiten schon Atmosphäre steht zu erwarten. Indem die Kunst eifrig experimentiert und als bis ste in ihrem Spiegel unsere Situation restlos erkshren hat. Und jedes religiöse Bestre- ben ist nicht minder auf jenes Selbstbefragen an- gewiesen. Wir gelangen in kein neues und dauer- Raftes Verhältnis zu Gott, ohne vorher alle Mög- lichkeiten abzutasten, um Sängsstellung zu gewinnen, nen, bevor wir zu erkennen imstande sind. Die vergangenen Jahre haben allzu stark um Ermanno Wolf- Ferre rd, der bekann tat in de nedig im Alter von 72 Jahn gestorben,* ist eine d Uebenswrertesten Erscheinungem aus der Reil Miisten 25 buffoneske Stilart, ein reicher, beweglicher“ Geist. dess natürlich gewachsener, ironiegelidener Hum von fetrührem Musik Schöpfungen Wolk-Ferraris ist. Sehne n e,. n, beiter den. Auch als Schöpfer reizvoller Kammer sich Wolf-Ferrari in der Musikwelt einen Ne men gemacht. der noch lange sein en gute auf den ß. Februar angesetzt, 2 test, seln Pinsel ist ein Seismograph unserer zer“ Weg mehr. Sein um ein Jahrzennt Jungerer Ge. sinnungsgefährte Otto Dix, im„Dritten dee 5 3 5 Zustände noch zt wird wiederum ein Schritt weiter getan. Die in“ Seine tintigen Meere und fahnden nach dem Licht. M re rhemen von Mal zu Mel enger einkreist, er“ arbeitet sle sich Ansatzpunkte für den schweren Gang in die Zukunft. Sie kann das nicht eher eine Würdige Aus. Wir müssen heken- 1 * * durch seine furchtbare Wahrheit. Auf dem Sprung in unsere Gegenwart begeg- nen wir denselben Richtsätzen. Der nahezu 70 jährige Berliner Meister Carl Hofer demon- triert uns in Graphiken ud Oel vornehmlich Masken. Das menschliche Antlitz ist von erbar- mungswürdiger Einsamkeit, es ist erstarrt und kratzennaft, das Göttliche ist langst daraus ent- sere Grundfesten erschüttert. Die Verantwortung einer mächtigen Burde angewachsen Fs wird lange dauern, bis sich diese Last Wieder einmal in die beglüekend-beseligende Heiterkeit vom Range Kunst und Rellgton unmittelbar in demselben Ziel: Denn nun verwandeln sie beide Zeit Ewigkeit! 5 a NI. 8 ist für den Künstler wie für den seelenhirten 2 Mozarts umsetzen läßt. Von da an berühren sich 2 1 chlicht D ehnt 13 Nr. 10/ Samstag, 24. Januar 1948 Seite 3 MARE N * 1 2 5— e- E r F S 12 LaFolette bei den Gewerkschaften Den zweiten Tag seiner Besichtigungsfahrt durch Mannheims Fabriken verband der Di- rektor der Militärregierung für Württemberg⸗ Baden, Mr. LaFollette, mit einem Besuch der Spitzenfunktionäre des Gewerkschaftsbundes. Dessen Vorsitzender, Herr Schweizer, gab dem hohen amerikanischen Beamten zunächst ein ungeschminktes Bild von der verzweifelten Lage der Mannheimer Arbeiterschaft. In Mann- heim fehlten heute noch für 27 000 Menschen die Winterkartoffeln und wenn sich die Ge- Werkschaften entschlossen hätten., die Fettkür- zung zugunsten von Nordrhein- Westfalen ab- zulehnen, so sei das nicht aus mangelndem Solidaritätsgefühl geschehen, sondern weil ver- langt werde, daß diejenigen Bänder in erster Linle zum Ausgleich herangezogen werden müßten, die schlechter abgeliefert hätten als Württemberg-Baden, dessen Bauern im großen und ganzen ihre Pflicht erfüllt hätten. Eine Er- haltung der Leistungsfäbigkeit der Mannhei- mer Betriebe setze sogar eine Verbesserung der Versorgung voraus. Mr. LaFollette, der zehn Jahre lang als An- wolt der Gewerkschaften in seiner Heimat- stadt gearbeitet hat, betonte, wie sehr er des- wegen auch in seiner heutigen Position mit den Arbeitern verbunden sei. Er weigere sich, diese bei vorkommenden Unruhen von vorn- herein zu verurteilen und sagte zu. mit allen in seiner Macht stehenden Mitteln darauf bin- zuwirken, daß die Gründe der Unzufriedenheit beseitigt werden. Er bat die Gewerkschaftler, ihm Vertrauen zu schenken. z. Der Bericht über den ersten Besuchstag Mr. LafFollettes in unserer vorigen Ausgabe hat in Bezug auf die Einwohnerzahl Mannheims eine Unklarheit enthalten Mr. LaFollette hatte, wie wir berichtigen, sein Erstaunen darüber zum Ausdruck gebracht, daß es der Stadtverwaltung trotz des engen Zusammenlebens von etwa einer Million Menschen im Umkreis von 253 km vom Wasserturm gelungen sei. vrleder eine erstaunliche Ordnung in das Chads zu bringen. Deutschland überlebt nur mit Europa Die paneuropäische Bewegung in Deutsch- land, die durch die vor kurzem beschlossene Verschmelzung der Europa-Union mit dem Europabund in eine neue Phase ihrer Entwick- jung getreten ist, bildete das Thema eines Vortrages, den E. F. v. Schilling im MAC (Mannheimer Akademischer Club) hielt. Der tragische Verlauf der Geschichte besonders in unserem Jahrhundert zwinge, so führte der Redner aus, mit gebieterischer Notwendigkeit zu paneuropkischem Denken und Handeln. Heute gehe es nicht mehr um die Wahrung der sogenannten„heiligsten Güter“ der ein- zelnen europäischen Nationen, es gehe viel- mehr um Gedeih oder Verderb der abendlän- dischen Kultur schlechthin. Die Ausführungen gipfelten in der Feststellung, daß auch Deutschland nur mit Europa überleben wird. „Die große Aufgabe der deutschen Paneuropa- Bewegung sei es nun, ein klares Programm auszuarbeiten und zu propagieren, das der Idee der Vereinten Nationen von Europa dien- lich ist. 5 Die Diskussion, die sich dem Vortrag an- schloß, bewies, daß im Mac, dessen eigene Satzungen manches kosmopolitische Gedanken- gut enthalten, die paneuropäischen Bestrebun- gen eine aufmerksame Beobachtung finden. 5. Der Jugend nur Gutes die Jugend und die Hebung ihres kul Niveaus waren in der letzten Sitzung der Mannheimer Vortragsgemeinschaft abermals Gegenstand eingehender Beratung. Inzwischen würde der Besuch von Abendvorstellungen nach 21 Uhr für Jugendliche unter 18 Jahren ohne Begleitung Erwachsener verboten. Aber dieser Erlaß genügt nicht. Deshalb wurde be- schlossen, die Ausdehnung des bereits für das Nationaltheater bestehenden Verbots auch auf Operettentheater, Varietés und Kabarette zu erwirken. Außerdem wird man versuchen, im Landtag Gesetze zum kulturellen Schutz der Jugend einzubringen.* Negieren zu bleiben, will die Vortragsgemein- schaft selbst gute Jugendveranstaltungen ins Leben rufen, bei denen die Jugend selbst ent- scheiden soll, welche Darbietung ihr am besten gefällt. rei. Tat ohne Erinnerung Ein Fall erschütternder Tragik wurde vor einer Frankfurter Strafkammer verhandelt: der Miährige Alfred Leonhard hatte in einem Anfall geistiger Verwirrung im Oktober 1946 seine 10jährige Tochter mit einem Beil sich bei der Tat um eine Episode gehandelt ten auf seien Geisteszustand untersucht 5 habe, von der mit Sicherheit gesagt werden so schwer verletzt, daß hr im Krankenhaus hatte, bekundete in seinem Gutachten, es drei Finger amputiert werden mußten. Nach der Tat, die ohne jedes erkennbare Motiv aus- geführt wurde, unternahm Leonhard einen mißglückten Selbstmordversuch. Heute ist ihm jede Erinnerung an diese Ereignisse ent- schwunden. Medizinalrat Dr. Kohl, der den Angeklag- handle sich bei dem Täter um einen Menschen, der im ersten Weltkrieg eine Schädelverlet- zung davongetragen habe, später oft an epileptischen Anfällen litt, und billigte dem Angeklagten den 5 51(völlige Unzurechnungs- fähigkeit) zu. Dr. Kohl verbürgte sich, daß es könne, 0 bringung in eine Heilanstalt halte er daher nicht für nötig. Daraufhin wies das Gericht einen derartigen Antrag des Staatsanwalts zurück und gab den Angeklagten seiner Fa- fende Mensch mit der herrschenden Beamten: milie wieder. B. hürokratie unzufrieden, und wer konnte, sann daß sle nicht wiederkehre. Die Unter- 2 r 5 29. Nunheim vor 100 Jahren 028 Von P. Kübler 5 Es war damals in Mannheim fast jeder den- auf Abhilfe. Aber es lassen sich keine Beweise finden, daß deswegen ein gewaltsamer Umsturz in Deutschland vorbereitet wurde. Wenn der 7 russische Revolutionär Bakunin aus Paris an den Dichter Herwegk schrieb:„Ich warte auf meine Frau, die Revolution. Nur dann werden wir glücklich, das heißt: wir selbst sein, uenn der ganze Erdboden im Brande steht“, 80 kann gesagt werden, daß in Mannheim. also in der ersten deutschen Stadt, in der revolutionären Ideen der Boden geebnet wurde, niemand zu seinem persönlichen Glück eine brennende Klussenzimmer- uber nichi für Schüler Nach Ueberwindung des Lehrermangels fehlt es an Schulräumen schulfremde Einrichtungen immer noch in Schulhäusern das Unterrichtswesen Mann- heims stark behindern und hemmen. Die so notwendige Erziehung unserer Ju- Um aber nicht beim 2 Nachdem im Schulwesen Mannheims auf dem Gebiet der zunachst brennendsten Frage — der Auffüllung der durch politische Säube- rung entstandenen Lücken im Lehrkörper— überraschend gute Fortschritte erzielt werden konnten, schiebt sich ein weiteres Problem immer mehr in den Vordergrund: der Mangel an Schulräumen. 1939 verfügte im Stadtbezirk das Stadtschulamt für 33 610 Schüler mit 784 Lehrkräften über 899 Klassenzimmer. Heute müssen sich 26 213 Schüler bei an- nähernd 500 Lehrkräften mit 394 Klassen- zimmern begnügen. 5 Dabei werden zur gleichen Zeit 121 ver- wendungsfähige Klassenzimmer zu an- deren als Schulzwecken benützt. So sind z. B. in der Friedriceh-Schule in 18 Klassenzimmern die Handwerkskammer und das Finanzamt untergebracht; in der Feudenheim- Schule werden 28 Klas- senzimmer als Gewerberäume und Notwoh- nungen verwendet; in der Pestalozzi- schule stehen 6 Klassenzimmer einer Pri- vatflrma und dem Staatl. Eichamt zur Verfü- gung. Darüber hinaus ist die gesamte K 5. Schule von der Stadtverwaltung, den Stadt- zogen waren konnten vor kurzem zwar in die Obhut des Stadtschulamtes zurückgegeben werden, doch mußten dafür in Rheinau wie- der Schulräume abgetreten werden. Ein Kin- der- Krankenhaus das in der Wallstadtschule untengebracht war, konnte in das Städtische Krankenhaus verlegt werden, doch gelang es nur mit Mühe, eine neue Belegung des Schul- gebäudes mit dem Wespinstift zu verhindern. Wohl ist es verständlich, daß während des Krieges und kurz danach, als die Schul- gebäude nicht oder nur teilweise dem Unter- richt dienen konnten, obdachlose private und öktentliche Institutionen sich in den damals zum großen Teil leerstehenden Räumen nie- derlieben. Es mußte jedoch von vornherein klar sein, daß diese Belegung nur eine vor- übergehende Lösung sein Konnte. Es ist heute auf keinen Fall mehr zu verantworten, wenn gend, die durch die allgemeine Notlage ohnehin sehr erschwert ist, darf nicht noch weiter in erheblichem Maße durch Vorenthaltung dringend benötigter, tat- sächlich vorhandener Räume leiden. dem Schulwesen zusammenhängenden Fragen in ihrer Bedeutung häufig unterschätzt. Daher muß immer wieder mit aller Deutlich- keit darauf hingewiesen werden, daß nichts unversucht bleiben darf, dieses Problem ernst- haft anzufassen. Bedauerlicherweise ist die Lage schon so schwierig geworden, daß nicht alle Lehrer voll beschäftigt werden können und nicht alle Schüler die Mindestzahl an Unterrichtsstunden erhalten. Durch Bautätig- keit sind für die Volksschule im letzten Jahr lediglieh 18 neue Schulräume gewonnen wor- den. Die Hauptarbeit muß sich aber darauf richten, noch vorhandene Klassenzimmer wie- der ihrem ursprünglichen Zweck nutzbar zu machen Zweifellos werden nicht die Schwie- rigkeiten verkannt, die sich dieser Notwendig keit in den Weg stellen. Man kann nicht neue Rzume aus dem Boden stampfen; man kann auch Institutionen, die jetzt in Schulräumen untergebracht sind, nicht von heute auf mor- gen auf die Straße setzen. Aber bel gutem Willen muß es doch möglich sein, in dieser Richtung etwas zu tun. Wenn vielleicht die jetzigen Be-, sitzer“ der Klassenzimmer zu- nächst einmal ein bißchen zusammenrückten? Wie wär's damit? ler vergenliche SA-Munn Drei Jahre Gefängnis für Landfriedensbruch Wieder einmal hatte sich das Landgericht Mannheim mit einem Landfriedensbruch zu be- tassen. Angeklagt war der 54jährige Buchhal- ter Frledrich Appel aus Mannheim, der sich 1938 an den Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung in Mannheim aktiv be- teiligt hatte. Ich weiß von nichts“,„ich kann mich daran leider nicht mehr entsinnen“, wa- ren die stetigen Antworten, mit denen er die einzelnen Punkte der Anklage abzutun ver- suchte. Mit zusammengekniffenen Lippen und unschuldsvoller Miene stand er vor dem Rich- ter und versuchte den Eindruck zu machen, als sei er vor einem halben Jahr zu unrecht von der Spruchkammer als Hauptschuldiger für zweieinhalb Jahre in ein Arbeitslager ein- Zahlreiche Zeugen aber tzten Sa-Uni⸗- 8 Pflicht“ ein Zigarrenges t wegen Plünderungsgef. . „bewacht“ hatte, gesellte er sich am Abend zu einer Gruppe von SA-Leuten, die das Ge- schäftshaus Mayer in der Rheinaustraße auf Waffen zu untersuchen vorgab. Appel wollte — nach seinen, Angaben— bei dieser Gelegen- heit nur einen Nichtjuden, von dem er wußte, daß er viel in der jüdischen Familie ver- kehrte, zur Vorsicht mahnen. Daß dieses Mahnen ihn bis in den Keller des Hauses zur „Kontrolle der Geschäftsbücher“ führte, war leider seinem Gedächtnis entschwunden. Die Frau des 1944 an„Erschöpfung“ in einem Ju- denlager umgekommenen damaligen Geschäfts- inhabers konnte aber als Augenzeugin die Lüeken in seinem Gedächtnis ausfüllen. Auch von der am folgenden Morgen durchgeführten Durchsuchung des Anwesens der Familie Darmstädter wußte er nichts mehr, obwohl er anschließend seinen Arbeitskollegen prahle- risch erzählte, daß sich die Gattin des Juden in ihrer Verzweiflung die Kleider vom Leibe gerissen hade, um dadurch den„Herren- menschen“ Einhalt in ihrem Tun zu gebieten. Ebenso bestritt er seinen Kollegen im Be- trieb ein Bündel Banknoten, das er sich bei der Beschwerden und Anrequnqen * Hier spricht die Verzweiflung 4 Als eifriger Zeitungsleser und Radichörer ver- tolge ich schon wochen- und monatelang die Be- betten über unsere schlechte Ernährungslage. Nie- mand weiß einen Rat und noch viel weniger zu einer Tat sich aufzuraffen, um das Ubel radikal auszurotten. Ich möchte hierzu zwei Vorschläge machen: 1. Alle Normalverbraucher, dazu sehöre auch ich und meine kränkliche Frau, erhalten ab sofort die ihnen zustehenden Lebensmittel ent- zogen, die ja alles andere als 1550 Kalorien sind. Als Ersatz dafür erhalten sie nur noch Vitamin- Tabletten. Die dadurch ersparten Lebensmittel sollen den Schwer- und den 3 80 protzen- Grundrechte nicht elendig Alle alten Leute über 68 Jahre Blumenstrauß in der Hand mrer Gemeinde sammeln, um ins Jenseits befördert sowie den Selbstversorgern zugute kommen, mit diese Sippe von Menschen, die haft und kaltblütig slen über die mrer Mitmenschen binwegsetzen, zugrunde gehen. 2. wollen sich mit einem auf dem Friedhof dort abzuwarten, bis sie Wer können. 8 5 Karl Seiler, Mannkeim-Neckarsu. Vorschlag zur Erfassung Das eine s der Erfassung, 8 Hat. Leider hat es den Anschein, trotzdem das derzeitige Verfahren behalten, sandern, um es voll zu gestalten, Einsatz bewaffneter ausholen sol. Also, noch Verwaltungsapparat immer größer Werden lassen. nieht daran, ichen System des„Herausholens““ abzugehen. gibt aber auch andere Mittel der Erfassung. . 1 e arte des Arbeiters Voraus- go wie die Sempelk e so muß vom Bauern und 5 je Rohstoffe, Dünger un werden, wenn er Energie,. müßten beim und es müßte einmal setzung ist, um auch nur Stück oder seine Kinder zu kaufen, geführt industrielle Erzeugnisse jeder Art zeugnisse und deren rasche Zuführung an Verbraucher gegeben. Mit einem solchen könnten sich alle nt fest, daß das bisherige System wenn ein solches bestand. versagt als oh man nicht nur bei- doch noch Wirkungs- ausbauen wolle. Es wird vom deutscher Polizei 5 N 1 wirtschaftlichen Erzeugnisse her- welche die landwir e ee edge einen Kontrolleur, den hinter jedem Schutzmann 8 Wer diesen Apparat nach der Währungsreform bezahlt. darüber macht man sich anscheinend wenig Kopfzerbrechen. Auch darüber nicht, daß diese in letzter Linie doch immer un- produktive Kräfte sein werden. Man denkt auch endlich einmal von dem 3 E. pfangsmeldungen der katsächfieh abgeliefert 5 sind. Bel den anderen wird er natürlich auf Widerstand stoßen. Piesen Bös willigen nachzu- geben, heißt aber allmählich sich selbst aufgeben. Auf jeden Fall wäre, abgesehen von der Seschil- derten praktischen Auswirkung, ein großes Un- recht gegenüber den Arbeitnehmern beseitigt. O. Fr., Neckarau. Unterernährung der Kinder und Geburtenregelung Der Verfasser des Artikels„Unterernährung der Kinder und Geburten regelung“ wirft die Frage auf:„Kann man es verantworten, neues Leben in die Welt zu setzen Und man muß leider entgegnen: Nein!“ Der Verfasser hält es also für alle, die es verantworten mögen, fur richtig, auf das Leben der Kinder, die mnen geboren werden könnten, freiwillig verzieht zu leisten. Warum?— Weil den Kindern ja doch Hunger, Mangel und Not ihr grausames Siegel aufdrückten und sie „zum Hungern— wenn nicht gar zum Hunger- tode“ bestimmten. 5 Ich selber halte es mit denen, die sich der kurchtharen Not zum Trotz den gesunden Sinn bewahrt haben und nicht verzweifeln wollen, die es als ihr elementares Recht betrachten, Kindern das Leben schenken zu dürfen und in ihnen den Sinn mres Lebens sehen, die nicht nur von Verantwortung reden, sondern verantwortlich Randein, zwar nicht sich selbst gegenüber, son- dern Gott gegenüber. Dies zum Artikel!— Ueber den MM aber muß ich mich Wundern, daß er trotz des Paplermangels Platz hat für solchen alten und immer wieder neu aufgewärmten Mist, den man ais Rettung aus der Not anzupreisen sich erkühnt.(Welchen nun? Die Red) Kurt Degen, Mannheim-Räfertal. Nochmals: Handelskammer In der Ausgabe vom 17. Januar 948 veröffent- tient der My ein Dementi der Industrie- und Handelskammer Mannheim, in dem diese in Ab- rede stellt, hre Mitglieder je zur Warenhortung aufgefordert zu haben. 5 in der Nr. 22 des Nachrichtendienstes der In- dustrie- und Handelskammer Mannheim(erschlie- nen am 15. November 1947 ist in einem Bericht über eine Aussprache über die Hofbegehung dei der Landwirtschaft, in der auch Betriebsbegshun- gen bei Handel und Industrie gefordert wurden. um Warenhortungen und unzulässige Kompen- sationen aufzudecken, folgendes zu lesen: 5 Das Kapital der Industrie besteht aus Gebu- gen, Maschinen, Rohwaren, Halberzeugnissen usw. Das Kapftal des Kaufmanns bilden im wesent- lichen nur seine Warenvorräte. Der Kaufmann hat nicht nur das Recht. diese Warenvorräte zu halten und pflegen— allerdings nur in einem wirtschaftlich zu rechtfertigenden Verhältnis zu seinen Umsätzen— sondern er hat vielmehr ge- radezu die Pflicht, dieses Warenlager so zu sor- tleren und zu pflegen, daß er auch für späters Aufgaben noch leistungsfähig 18t.“ O. W. 8. 8 8 Durchsuchung aneignete, gezeigt zu haben. Da seine Stellung in der SA zu„gering“ war, wußte er nicht einmal, was mit den damals verhafteten männlichen Juden geschah. Das Gericht ließ sich aber kein X für ein U vormachen und verurteilte Appel unter Be- rücksichtigung mildernder Umstände zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren. Die bürger Ichen Ehrenrechte wurden ihm für die gleiche Dauer entzogen. Gleichzeitig wurde Haftbefehl gegen ihn erlassen. cke. Das neue Gütezei- chen des deutschen Hortungskandels für alle Zonen. Entworfen von Walf Strobel 0 8 3 2 Das Lager voll, der Laden leer; Man schiebt und lebt kompensionär „Das Haus der Lady Alauist“— Psychologisch interessant und spannend ſst dieser Kriminalfilm(Palast und Capito), ohne Zweifel, obwohl man den Mörder von Anfang an kennt, jedoch nicht sein Motiv. Ausgezeich- net ist auch die Darstellung der Hauptrollen, aber das Quülende einer konsequenten, grau- samen Suggestion quält schließlich auch den Zuschauer. Und von vielen Zuschauern dürfte ein derart psychologischer Film, der ins Psychopathische geht, vor allem als Nerven- kitzel genossen werden. Fei. Ein Christ sieht den Islam. Ueber dieses Theme spricht auf Grund seiner Erlebnisse in englischer Kriegsgefangenschaft Pfarrer Simon im Gemeindesaal, Eggenstraßge 6, am Sonntag. dem 25. Januar, 19.30 Uhr. Schwedischer Besuch in Mannheim. Auf einer Studienreise durch Deutschland besucht am 25. Januar der Generalsekretär des Stock- holmer Christlichen Vereins Junger Männer, Gunnar Jannsson, Mannheim, und hält um 18.30 Uhr einen Farblichtbildervortrag über das Thema„Jugend in Schweden“ im Hause des CVJM. G. 4, 1—2. „Stellungnahme zur Ernährungslage.“ Zur Besprechung dieser Frage bittet der Gewerk- schaftsbund zu einer Betriebsräte- und Dele- glerten-Vollversammlung am Mittwoch, dem 28. Januar, vormittags 8.30 Uhr, in der Wandel- halle des Rosengartens. Zutritt nur gegen Vor- zeigen der Ausweise. Spruchkammertermine. Sams ta g, 24. Januar. 9 Uhr: Martin Jakob, Mannheim; 12 Uhr: Dr. Wil- helm Behm, Mannheim-Feudenheim; Freitag. 30. Januar, 9 Uhr: Hermann Moll; 10.30 Uhr: Wil- helm Binder: Samstag, 31. Januar: 9 Uhr: Hans-Werner Lay, Mannheim; 11.30 Uhr: Otto Weber, Mannheim-Neckarau. Familien nachrichten. Daniel Stamm. Mannheim, Hugo-Wolf-Straße 6, wurge 80 Jahpe alt. Am Montag feiern hren 80. Geburtstag Jakob Henkel, Feudenheim, Wilhelmstr. 13, und Wilhelm Hert- weck, Mannheim, Jungbuschstraße 4. Unsere Glückwünsche! g. N i Sscluaer f HRE Ludwigshafen. Die Firma Gustav Gulde K. G., Oggersheim, stellt Kleinarmaturen für Dampf- kesselanlagen, Laboratorien unck die Elektro- branche her und verfügte im Jahr 1945 über 130 moderne Maschinen. Obwohl sie nicht auf der Demontageliste steht, wurden 1946/47 85 Maschinen (Pitler-Revolverbänke, Fräs-, Schleif- und Bohr- maschinen) entnommen. Die Kapazität ist auf 10 Prozent gesunken, Das Werk beschäftigte vor dem Krieg 180 und jetzt 30 Personen. AIZ. Speyer. Die seit über sechs Monaten gesperrte Fähre bei Speyer-Rheinhausen ist jetzt wieder von 6 dis 18.30 Unr für Personen- und Kraft- wagenverkehr geöffnet. Die Wiedereröffnung be- deutet eine Entlastung des Interzonenverkehrs über die Rheinbrücke Mannheim-Ludwigshafen. xX. Worms. Der Bäckermeister Josef Bergold wur- de, als er in der Nacht einem Geräusch in seiner Backstube nachging, von einer masklerten Räuber- bande, die auf Mehljagd war, niedergeschossen und in die Backstubs geschleift. Dort wurde er durch einen Kopfschuß getötet. Seine herbei- ellende Frau wurde dureh Schüsse in den Unter- Kiefer schwer verletzt. Die Diebesbande entkam unerkannt. 5 X. Heidelberg. Die Voruntersuchungen der Staats- anwaltschaft über die Vorfälle an der Universi- tätskinderklinik, Wo Ende 1946 von sieben Kindern im Alter bis zu fünf Jahren vier durch Infizierung mit dem Blut einer an Syphilis erkrankten Per- son starben, sind nunmehf abgeschlossen worden. Danach werden der ehemalige Direktor der Kin- derklinik, Prof. Dr. Philipp Bamberger. der ehe- malige Oberarzt Dr. Arthur Richard Sefrin, die Rote-Rreuz- schwester Anneliese Pfeffer und der Blutspender Hermann Onth der„fahrlässigen Körperverletzung“ beschuldigt. Der Präsident des Landgerichts Heidelberg erklärte, daß mit dem Prozeßbeglnn wegen der Fülle des Akten materials vor Ende Februar nicht zu rechnen sel. DEN Warum .. Wird der Paradeplatz in einem Zustand belassen, der ihn bei Regenwetter zu einem Morast werden läßt und das Ueberqueren un- möglich macht? 5 dauert es seit einiger Zeit oft sehr lange, bis die Störstelle des Fernsprechamtes Beseitigung von Störungen veranlaßt, oder erst nach zahlreichen Reklamationen Unter- suchungen anstellt?. Werden an den Kassen der Filmtheater nicht eine bestimmte Menge von Karten für die Berufstätigen zurückgelegt, die sich nicht am Vormittag um den Vorverkauf bemühen können? 5 5. ... Hat man noch nicht mit dem Wieder- aufbau des beschädigten Seitenflügels des Städt. Krankenhauses begonnen, obwohl da- durch Raum für mehr als 100 Betten beschafft würde? Sendestelle Heidelberg Täglich 7.00 7.48 Unr:„Norgenstund' hat Gold im Mund“. Bonntas, 25. Jan.: 11.30—12.00: Prof. Karl Du- randt:„Geschichte und Geschichtsschreibung“; 20.00—21.30 Städt. Bühnen Heidelberg:„Dr. Johan- Etwas winterlicher Vorhersage bis Montagabend: Am Samstag stark bewölkt, zeitweise Regen oder Schnee. Höchst- temperatur plus 2 Grad. Tiefstwerte um o Grad. Am Sonntag und Montag überwiegend wolkig, zeitweise etwas Schnee Höchsttemperatur über 0 Grad, Tiefstwerte minus 2 bis minus 4 Grad. Meist schwache Winde zwischen süd und Ost. Amt für Wetterdienst, Karlsruhe Ebalriod Die Sozialredaktion des„Mannheimer Mor- gen“ erteilt jeden Mittwoch, vormittag von 912 Uhr. mündliche Auskunft. Außer- dem haben wir an jedem Donnerstag. von 1719 Uhr., eine Abends prechst unde eingerichtet Abonnementsquittungen brau- chen nicht vorgelegt werden. Emilie Sch. Mein Verlobter verstarb plötzlich an einem Unfall. Die Mutter des Verstorbenen verlangt von mir die Rückgabe des Verlobungs- ringes und einiger Geschenke. Bin ich zur Rück- gabe verpflichtet?— Wir verweisen auf fl 1301 des BGB:„‚nterbleibt die Eheschließung, 80 kann jeder Verlobte von dem anderen die Her- ausgabe desjenigen, was er ihm geschenkt oder zum Zeichen des Verlöbnisses gegeben hat, nach den Vorschriften über die Herausgabe einer un- gerechtfertigten Bereicherung fordern. Im Zwei- kel ist anzunehmen, daß die Rückforderung aus- geschlossen ist, wenn das Verlöbnis durch den Tod eines der Verlobten auftzelöst wird.““ Lehnen Sie also die Rückgabe der Geschenke ab. Emil S. in N. ſch bewonne seit 28 Jahren mit meiner Frau elne Vier-Zimmer-Wohnung. Ein Zimmer devon wurde ausgebombt, zwei andere Zimmer wurden vom Wohnungsamt einer Familie mit einem Kind zugewiesen. Dieser Mieter hat nun beim Hausbesitzer die Forderung erhoben, daß er selbst als Hauptmieter umgeschrieben werde. Ich lehnte den Wunsch des Hausbesitzers, dem Mieter nachzugeben, ab, da ich Hauptmieter bleiben will. Wie ist die Rechtslage?— Sie sind nach wie vor Hauptmieter, denn der Hauptmiet- vertrag, der ja auch ungekündigt ist, lautet auf mren Namen. F. R., Edingen. Leck gewordene Holzfässer cuchtet man ab, indem die Holzteile im Innern des Gefäßes mit feinem, feuchtem Zement ein- gerieben werden, so daß sich beim Trocken- werden eine dünne Zementschicht bilden kann. Karl L. Seit drei Monaten läuft bei uns im Hause das Wasser in einem Klosett. Ich habe den Hausbesitzer viermal auf diesen Umstand hingewiesen, ohne daß eine Reparatur vorgenom- men wurde. Im Januar kam nun eine große Veberwasserrechnung, deren Zahlung ich ab- lehnte. Der Hausbesitzer fordert von mir die Be- zahlung des vollen Ueber wassergeldes. Wie habe ieh mich zu verhalten.— Da sie den Schaden dem Hausbesitzer gemeldet hatten. entfällt für Ste die Zahlung des Ueberwassergeldes insoweit, als der Mehrverbrauch durch den Leitungsschaden entstanden Ist. 5 8 Frau Elise B., Waldhof. Um mren Keller von Kellerasseln zu befreien, empfehlen wir das Auf- stellen eines Blumentopfes mit gekochten Kar- tofteln. Der Inhalt wird dann verbrannt. E. R. Ich bin 20 Jahre alte Waise. Mein onkel ist tot. Ich erwarte ein Kind und möchte heiraten, doch gibt mir der Vormund nicht die Genehmi- gung. Was kann ich tun— Die Einwilligung kann, wenn sie vom vormund verweigert wird, auf Antrag des Mündels durch das Vormund- schaftsgerleht ersetzt werden. Das wird immer der Fall sein, wenn die Eingehung der The im Interesse des Miindels liegt. N Franz B. Wir verweisen auf g i des BGB. Der Bürge kann die Befriedigung des Glsubtgers verweigern, solange nicht der Gläubiger eine Zwangsvollstreckung gegen den Hauptschuldner ohne Erfolg versucht hat. Frau K., Waldhofstraße. Infolge eines kleinen Neulußheim, Streites mit dem Hausbesitzer wegen des Ueber- Mannheim— Sandhofen. „ Welt wollte. Mannkeim zählte damals zu sei- nen Bürgern eine Reihe von fähigen Männern, die klar saken, daß die Hemmungen des Poli- zeistaates, die die Erwerbs verhältnisse drück: ten, dazu führten, daß die unternehmungslusti- Leider wird aut 9 der 8 9 aden Len zungen Leute nach, America wanderten. ee e e e e enn. Kart Malnzu, der 1806 in Mannheim geboren let. . VV 1834 seine Laufbahn als Finanzbeamter auf- erz Ing 1 1 mit geben mußte wegen seiner Teilnahme am Hambacher Fest, hat auf diese Sachlage hin- gewiesen. Nachdem Math jahrelang als Jour- nalist in der Schweiz gelebt hatte, gründete er in Mannheim mit Friedrich Daniel Bassermann eine Buchhandlung. Matki sckrieb 1847 in der Rundschau:„Geht es so fort mit der papiernen Wirtschaft, mit der stets wachsenden Schar von Beamten, Gesetzen, Verordnungen und Maßregeln, mit den Einrichtungen, welche den Besitz von Sachen schützen und schirmen. aber den Erwerb beeinträchtigen, den Menschen und seine persönlichen Güter vernachlässigen — dann werden die Schiffe noch eine Zeitlang Menschen nach Amerika und Früchte herüber- bringen, bis jenen die Mittel zum Auswandern wie zum Bezahlen der Einfuhr mangeln.“ Eine weitere Zeitung, ein ausgesprochenes Opposi- tlonsorgan, den„Deutschen Zuschauer“, fatta Gustav von Struwe und Heinrick Hoff 1846 ge- gründet. Die„Mannheimer Abendzeitung“ hatte der Zensur und dem Karlsruher Ministerium schon ziemlicken Aerger verursacht, aber Stru- wes„Deutscher Zuschauer“ bewirkte erregte Protestnoten fast aller größeren Bundesstaaten. Fortsetzung folgt. menen Wahlversummlungen Die Mannheimer Wänlervereinigungen und Parteſen veranstalten im Hinblick auf die für 1. Februar angesetzte Oberbürgermeisterwahl fol- gende Versammlungen, die wir— mit den Namen der Redner— bis einschließlich Mittwoch, 28. Ja- nuar, wiedergeben. Weitere Termine werden noch bekanntgegeben. 5 Wähler vereinigung(SpD, KPD, Do) Di., 22. Jan., 19 30 Uhr, Waldhof, Waldhofschule, Dr. Cahn-Garnier; 20 Uhr, Sandhofen, im„ genstern“, Trumpfneller, Dr. Cahn-Garnler. I., 28. Jan., 19.30 Uhr, Neckarau, Vereinshaus, Dr. Cahn-Garnier: 19.30 Uhr, Rheinau, Lokal Zum Rheinauhafen“, Trumpfheller, Dr. Cahn-Garnler. Volksausschuß Braun Sa., 24. Jan., 17 Uhr, Rheinau, Turnhalle der Rheinauschule. So., 25. Jan., 11 Uhr, Mannheim,„Astoria“, Mittelstraße; 15 Uhr, Walistadt,„Prinz Max“. Mo., 26. Jan., 19.30 Uhr, Feudenheim, Jugend- herberge. 1 DI., 27. Jan., 19.30 Uhr, Seckenheim, Turnhalle am OHG Bahnhof.. MI., 28. Jan., 18.30 Uhr, Rosengarten Mannheim. Bei allen Veranstaltungen wird Oberbürg meister Braun sprechen. 25 KPD: 5 Wie uns die Geschäftsstelle der Kommunist! schen Partei mitteilt, werden keine eigenen Ver sammlungen durchgeführt. 1 5 * 5 1 0 5 5 Die Liste der Kandidaten für Mannheim iat noch nicht endgültig abgeschlossen, da einige der üder 30 Bewerber sieh nieht immer darüber im Klaren waren, daß es sich bei der Besetzung der Oberbürgermeisterstelle nicht, um eine Verge 5 dieses Postens, sondern um eine Wahl handelt. Dadurch wurden Rückfragen notwendig, ob die Kandidatur trotzdem aufrecht erhalten bleibt. Die Heidelberger Kandidaten J. Wahl des Heidelberger oberbürgermelsters habe 1 gibt, bis zum 20. Januar folgende NRandi- daten gemeldet: Der derzeltige Ober bürgermeister, Staatssekretär a. D. Dr. Hugo Swart; Dr. Ger- hard Golditz, Vorsitzender einer Spruchkam- mer, Itzelberg b. Heidenheim; Dr. Hans Hecht Doerzbacher, versicherungsbeamter, Heidel- berg; Josef Prokop, Kaufmann, Hüchtling aus der Tschechoslowakei; Josef Amann, Stadtrat und Fraktionsvorsitzender der SPD. 5 mmm Wassergeldes hat mir der Vermieter das eten seiner Wohnung untersagt. Er selbst 5 Wir schon den 21. Januar schreiben, die Miete bei mir nicht abgeholt, wie er das bisher getan hat. Wie muß ich rechtmäßig handeln?— Die Miete —5 eine 6 Um nicht in Verzug zu mmen, erweisen Sie also ch de e dle Miete durch esorgte Mutter. Ich habe seit Jahren keine Nachricht von meinem in Rußland 8 Sohn. Ich hörte, daß es ein großes Lager gebe, durch das alle entlassenen Kriegsgefangenen ge- schleust werden. Können Sie mir das Lager nennen? Hat es Zweck, eventuell dorthin zu kehren, um bei den Entlassenen Nachforschungen anzustellen?— Es handelt sich um das Durch- gangslager Kienlesberg in Uim a, d. Donau. Von einer Reise nach Ulm raten wir ab, ds ja die Rückkehrer durch das Rote Rreuz registriert und Angaben über Vermißte vom Roten Kreuz an die Angehörigen weitergegeben werden. 5 5 * osaba-⸗ Samstag, 24. Januar vn Mannheim— I. Fe os Schweinfurt 40 Uhr, Waldhof platz). 3 Ringen: A8V Feudenheim—„Eiche“ nofen(Schulturnhalle), 16 Uhr); spogg. Ketsch Ac Germ. Ziegelhausen(Lokal„Rose“, 19 Uhrz. Sonntag, 25. Januar a Süd- Oberliga: Spygg Fürtn— SV Wache; Stuttgarter Kickers— Bayern WUB Frankfurt— Vi Stuttgart; Schwaben Augsburg — Eintracht Frankfurt; TSG 1846 Uim— Sport- treunde Stuttgart. 5 5 Landesliga: As Feudenheim— Fu Lauda Germania Friedrichsfeld— sd Sandhausen; A8“ Eppelheim— Ts Schwetzingen; TSG Rohrbach gegen Phönix Mannheim; FV Mosbach— Spygg. Sandhofen; Amicitia Viernheim— Olympia Neu- lußheim. 5 „Turnen; Vorturnerstunde für nordbadische Spitzenturner(Saal des TSV 1846, Stresemann straße, 9 Uhr). 5 5 Handball: SV Waldhof— 1802 Weinheim: HSV Hockenheim— Ts Schwetzingen; Spygg. Ketsch gegen Sd Leutershausen; Vf. Neckarau— 1899 Seckerheim; TSV Rot— SKG Birkenau.— Be- zirksklasse: Neulußheim— Hemsbach, Lauden- bach— Brühl, VfR Mannbeim— 1899 Seckenheim, 3 N— Ts Viernheim. 5 ockey: HC Heidelberg— Kw 46 Karlsruhe, sv 4 Mannheim TSG 7d Heidelberg Ringen: 88 Lampertheim— Ad Germ. Ro bach Ciokal„Reiehszdler“, 16 Uhr). 5 Tischtennis: Msd Mannheim— Ladenburg. Sc Mannheim— Viernheim, Almenhof— Fried- richsfeld, Waldhof— Schwetzingen, Weinheim Hockenheim— Flankstadt, VfR sich, wie die Städtische Pressestelle be. Benelux. tischen teiligten, burg, enthält Werden. schen und die Werden, daß stimmung. tierte, Umgekehrt Krieg!“. nugr — clieser ein Wenig geheimnisvoll anmutende Begriff, den ein unbekannter Wirtschaftszeſtung Suropaische Bedeutung Belgien, er die gehlante Angleichung verschieden gelagerter Wirtschaftlicher Die ersten konstruktiven Grundlagen entstan- den bereits in den Jahren 1940 bis 1945 in London am Eaton Square, wo die Mitglieder der belgi- holländischen nebeneinander liegenden Häusern saßen. Die von den drei Ländern angestrebte Verschmehzung soll stufenweise vollzogen werden. Ueber die Aufstel- lung eines gemeinsamen Zolltarifes will man über Angleichung Transportkosten und einer Uebereinstimmung der Devisenlage, das Lohn- und Preisniveau auf einen Nenner bringen. Es kann aber nicht verschwiegen bereits J dem Streben um gleiche Tarife auherordentliche a Schwierigkeiten eintreten, an den scharfen Eeken der alitäglichen Realitäten schon augenscheinlich an Stoßkraft einbüßte. Zweifellos ist der Unionsgedanke populär und findet in den Bevölkerungen der Großstädte Zu- Dort aber, wo das Opfern beginnen muß— eine Angleichung verlangt nun einmal 4 gewisse Preisgaben a Heben Schwierigkeiten an. Als Holland im ver- Hossenen Jahr nach Belgien im Rahmen der ge- troffenen Vereinbarungen 50 00 hl Bier erregten entfesselte die Einfuhr Kirschen in den Niederlanden eine Art„Kirschen- 10 Im gegenwärtigen Stadium Nutznieser. Die Tatsache, daß das für den 1. Ja- Vorgesehene Wirksamwerden Samstag, 24. Januar 1948/ Nr. 10 BEN EEUX Weg und Beispiel eines Vemuches zum mindesten im wortbildh . zerrt Junger Volkswirt in einer bri⸗ erstmalig prägte, hat enommen. Für die Be- die Niederlande und Luxem- eine Fülle Probleme, die durch Strukturen eraufbeschworen mit Exilregierungen in der Verbrauchssteuern und 8 auf 30%. in der ersten Phase— in und daß die Benelux —, fangen auch die eigent- Aber s impor- Bierbrauer. belgischer sich die belgischen neues ist Holland der der neuen s uf beschworen Taritfvereinbarungen erneut in die Diskussion Se- zur Stunde sagen kann, ob in den für Ende Januar in Brüssel angesetzten Konferenzen nicht agoch neue vereinbarungen getroffen werden müssen, ei hellt Ausmaß und Fragweite der Probleme, die bereits bei der Frage der Zolltarife dadurch her- dag Holland wertzölle ausgesprochen fiskalischem Charakter hat, während Belgien Gewichtzölle, die überwiegend Schutzzölle sind, entwickelte. Bei den Verhand- lungen einigte man sich auf den an sich niedrige ren belgischen Satz Wandlung in Wertzölle, hindern, dag wurde, und dag noch kein Mensch werden, unter entsprechender insgesamt doch 25 9% % Zestiegen, Belgien ist kein reines Industrieland und die flämische Landwirtschaft segen die Vorrangstellung der holländischen An- ljeferungen protestiert. schließlich vorzüglicher Industrien Kriegsende sie weiter einen freien Markt, Holland kontingentiert bis in das wirtschaftliche Detail hinab. Die belgischen Lönne liegen höher als die holländischen. In Bel- Sten stimmen Preise und Löhne überein, in Hol- land dagegen differieren ste stark. hat bereits Holland Agrarland, und bemüht sich auszubauen. Gebilde entsteht, das leistungsmäßig doch Um- konnte aber nicht ver- eine wesentlich höhere Zollbelastung eintrat. Kartoffel und Speck, die früher z. B. in Belgien zollfrei waren, sind heute mit 10% belegt, Fischkonserven sind von Büchsenfleisch von 9 auf energisch ist nicht aus- sondern hat eine Anzahl seit Belgien hat Am RFNande eht Luxemburg, dessen Schwierigkeiten in seinem Budgetdeflzit von 600 Millionen Frane zum Ausdruek kommen. So reizvoll die Tatsache an sich auch erscheint, daß durch den Zusammen- schluß der drei kleinen westlichen Nachbarn ein an zweiter Stelle in Europa rangiert, so darf nicht übersehen werden, daß auch ein solches nur in einer organischen Relation existieren kann. An- gebote, die man an Frankreich, das eigentlich der erste Verfechter tende Tendenz. Verhältnis der für kommen. und Regierungen zu Verfolgung der Pläne Ungt, die französische zu erzielen. stellung für Haus- reich erweitert, Aut eines Beneluxländer Es scheint, nach der Haltung der Parlamente anzu- nehmen, daß der Beneluxversuch zum Scheitern verurteilt ist. Vielmehr schließen, verfehlt, deutet an, daß man nicht beab- sichtigt, die Zukunft von Morgen auf's Spiel zu setzen und sich erneut hinter nationalen Grenzen zu verschenzen. Dabei dürfte der endgültige Er- kolg weitgehend davon abhängen, wie weit es ge- Animosität zu überwinden und eine gewisse deutsche Mitwirkungsfähigkeit n. Kölner und Passauer Frühjahrsmesse In der Zeit vom 18. bis zum 20. April findet in Köln eine Messe für Textilien und verwandte Warengruppen und vom 25. bis 28. April eine Aus- und Wohnbedarf statt. Eröfknung der diesjährigen Passauer Frühjahrs- messe wurde auf den 1. Mai festgesetzt. einer Konferenz zwischen geeinten Europas war. herantrug, blieben ohne Erfolg. Im Gegenteil, der Konkurrenzkampf um die ehemaligen von Deutsch- land belieferten Märkte zeigt eine sich verschär- Noch aufschlußreicher ist das zu Deutschland. Von hieraus erklangen die ersten Stimmen, die eine Wiedererrichtung der deutschen wirt- schaft und für die sofortige Einbeziehung des deutschen Handels plädierten. europäischen wirtschafts- und Zollprobleme nach Auffassung der Beneluxexperten ohne Ein- schaltung Deutschlands nicht denkbar. ser Ueberlegung heraus soll auch auf der ferenz der Beneluxstaaten, bis Fnde des Monats voraussichtlich stattfindet, gung an der europäischen Zollunſon zur Sprache Eine Lösung der ist Aus die- Kon- die deutsche Beteili- die konsequente Vertretern der vier Besatzungsmächte und der an dem Durchgangsverkehr interessierten Länder Belgien, CSR, Frankreich, Italien, Luxemburg. Holland und Schweiz— wurde vereinbart, daß im Februar mehr als 2000 Güterzüge durch die Be- sstzungszonen Deutschlands und Oesterreichs ge- leitet werden. Dies bedeutet eine 25prozentige Steigerung des Transitverkehrs gegenüber Fe- bruar 1947. DENA Srlechischer Tabak für die Bizone. Die von Griechenland intensiv betriebenen Bestrebungen. Tabak in die Bizone einführen zu können, waren von Erfolg. 19486 wird Griechenland für 3,5 Mil- lionen Dollar land wirtschaftliche Produkte, dar- unter in erster Linie Tabak, in die ne exportieren. Die Bizone bietet als Gegenleistung Industrieerzeusnisse im Werte von 3 Millionen Dollar an. Die Differenz von 1,3 Millionen Dollar wird von der Sriechischen Regierung in Dollars bezahlt. DEN A Angestellte erheben Protest Das„Amerika- Geschäft“, welches die Ueber- Auf einer Protestkundgebung der Karlsruher nahme überschüssiger amerikanischer Armee Angesteltlen forderte der Vorsitzende des An- bestände in Werte von 183 Millionen Dollar dureh den Wirtschaftsrat vorsieht, wurde durch den Präsidenten des Wirtschaftsrates, Dr. Erich Köh- ler, akzeptiert. DENA Ein Pfälzer Firmenkatalog, der über 2000 Fir- men mit angelaufenem Produktionsprogramm so- Wie ein Ortsverzeichnis der Pfalz enthält, ist bei der Südwest-Werbung GmbH., Mannheim, er- schienen. M . 2 Gewerkschaften zur Ernährungskrise Die Landeskonferenz des Gewerkschaftsbundes Württemberg-Baden hat sich nach Anhören eines Berichtes von Landwirtschaftsminister Stoo g über die Ernährungslage gegen die beabsichtigte Kürzung der Fettration ausgesprochen, Die Kon- Die ferenz forderte in schärfster Form, noch einmal strengste Maßnahmen zur Erfassung der land- Wirtschaftlichen, industriellen und gewerblichen Produktion. Sie lehnte jede verantwortung für Transitverkehr durch Deutschland und Oester- die weitere Entwicklung ab und behielt sich ent- sprechende Maßnahmen vor, wenn die von den Gewerkschaften nicht raschestens erfüllt werden. Eine Betriebsrätekonferenz zur Ernährungslage. räte wandten sich schärfstens schaften. einen aus Vertretern der und Beamten Arbeiter, bestehenden Ausschuß, der gaben zu meistern imtsande sind. gestelltenverbendes für Württemberg-Baden. Max Erhardt, eine Verbesserung der Lebensmittel- rationen für Angestellte, die durch eine Aendse- Uagesystems, gesteigerte Emnfuhren und re Verteilung der land wirtschaftlichen rung des eine besse Erzeugniss ermögliclit werden müsse. Die vor- gesehene Kürzung der Fettration wurde zurück Sewiesen, da, die Angestellten mit ihrer Arbeits- kraft am Ende seien. Zumutbare Arbeitsleistung überschritten. Die Arbeits gemeinschaft der hessischen kommunalen Spitzenverbände erklärte zur Forderung der Ge- Werkschaft auf Einführung der à0-Stundenwoche, daß die Grenze der zumutbaren Arbeitsleistung überschritten sei. Die Verosrgung der Bevölke- rung musse jedoch aufrechterhalten werden, wenn kein Chaos entstehen soll. 8 DENA FDB auf der Leipziger Messe. Der Fog wird mit einem eigenen Stand auf der Leipziger Messe Lertreten sein, um die erzielten Produktionsstei- gerungen und die Verbesserung der Lebenshal- tung der Werktätigen zu zeigen. SK. erhobenen Mindest forderung der Eisenbahner, die von allen Dienststellen des Bereichs Mann- heim besucht war, nahm u. a. ebenfalls Stellung Die Eisenbahner-Betriebs- gegen die beab- sichtigte Kürzung der Lebensmittelrationen und stellten sich unter Hinweis auf die Folgen ein- stimmig hinter die Entschließung der Gewerk. Die Versammlung wählte außerdem Angestellten die Schulung der Betriebsräte in die Wege leiten soll, damit bei dem zu erwartenden Mitbestimmungz- recht die Betriebsräte die innen zufallenden 9 K,. DENA . Hans Mayer, Spenglermeister, 51 J. Waldpark- 3 Straße 8. Beerdigung: 24. 1. 48, 9.30 Uhr. 151 Jakob Göpel, 72 J. 21. 1. 48. Mnm., An d. Ka- 1 sernen 25. Beerd. 24. 1., 10 U., Hptfrdh. Mhm. 1 Elise Göttge, 62½ J. Neckarau, Aufeldstr. 12. f Feuerbestattg. 24. 1. 48, 11 Uhr, Hauptfriedh. 5 Franziska Schlippe geb. Kaminsky, 32 J. Zep- 33 pelinstr. 43. Beerd. 28. 1., 10.30 U., Hauptfrdh. Josef Huckele, Stellwerkm. i. R., 74 J. Gg.-Lech- leiter-Pl. 7. Beerd. 26. 1., 18.30 Uhr, Hauptfrdh. 3 Arno Schandin, 23 J., Rußlandheimk., Waldhof, 1 Sandgewarn 70. Beerdigg.: 26. 1. 48. Feudhm. ö Bekennimachungen 2 Die Lebensmittelkarten für die 111. Zutellungs- periode werden an die Haushalte mit den An- 1 Tangsbuchstaben ausgegeben: 1 A. B, C, D. E Montag. 26. 1. 1948 1.— Dienstag. 27. 1. 1948 7 N, O, P, G. R Mittwoch. 28. 1. 1948 S. T, U, C. W,. X, V. 2 Donnerstag, 29. 1. 1949 * jeweils von 6.30—16 Uhr(ausschl. Mittagspause). 8 Für die Bewohner der„Sschönausiedlung“: in der Saststätte Erny, Memeler Straße, an den oben- 13 genannten Tagen von 9—15.30 Uhr, ausschl. Mit- 13 tagspause; für dle Bewohner der„Blumenau!: im Harzburger Weg 2, bei Junghans, aber nur am Mo., 26. 1. 48, von 9—16 Uhr, ausschl. Mittags- Hause; für die Bewohner der„Station Secken- heim“ im„Feldschlößchen“ am Mi., 28. 1. 48, von 1415.30 Uhr. Am Fr., 30. 1. 48, sind alle Karten- ausgabestellen geschlossen. Bei verspät. Abholg. erfolgt Kürzung f. d. abgel. Zeit. Beim Abholen der Karten ist außer Hausnaltsausweis, für alle Personen, die vor dem 5. März 1928 geboren sind, dle Quittung einer Mannheimer Polzeiwache über die Abgabe des„Meldebogens“ vorzulegen, 8 sofern die Nummer der Meldebogenquittung von der Kartenstelle noch nicht vermerkt werden konnte. Die Meldebogenquittung wird ersetzt durch N. B.-Bescheid des öffentlichen Klägers, Sühnebescheid oder Kammerspruch.„Melde- pflichtige“(auch Ausländer) haben überdies die „Meldekarte“ des Arbeitsamts mit dem Bestä- tigungsvermerk für die 111. Zuteilungsperiode vorzulegen. Die empfang. Karten sind sofort auf Zahl und Richtigkeit nachzuprüfen. Spätere Einwendungen werden nicht berücksichtigt. Un- T. insbesondere durch nach auswärts verzogene od. auswärts wohnende Personen oder Doppelbezug 3 v. Lebensmittelkarten wird bestraft. Ausländer tFrhalten ihre Karten, wie oben aufgerufen nur im„Siemenshaus“, Mannheim, N 7. Mannheim, 20. 1. 1948. Städt. Ernährungs- u. Wirtschaftsamt. Antragstellung bei der Kohlenstelle. Um eine rei- bungslose Abfertigung der Antragsteller zu sichern, kann die Ausgabe der Bezugsberech- tigungen für Brennstoffe von der Kohlenstelle nur in alphabetischer Reihenfolge durchgeführt werden. Es können Anträge gestellt werden von: alten und gebrechl. Personen über 70 Jahre, deren Zuname mit den Anfangsbuchstaben be- Eimnt: A Mo., 28. 1. 48; H- MI., 28. 1. 48; RZ Fr., 30. 1. 48. Der grüne Haushaltsausweis ist vorzulegen. Die Kohlenstelle ist an diesen Pagen jeweils von 8.3016 Uhl geöffnet.(Mit- tagspause von 12.30—13.30 Uhr.) Der Aufruf Weiterer Verbrauchergr., die voraussichtl. für eine Brennstoffzuteilung in Frage kommen könn- ten, wied jeweils v. Woche zu Woche im Amts- blatt und im Mannh. Morgen erfolgen. Im ei- genen Interesse der Antragst. bitten wir drin- gend, sich an die obige Buchstabeneintellung zu alten. Ausn. davon könn. in kein. Falle gemacht Werden. Städt. Ernährungs- u. Wirtschaftsamt. Hlaushaltnadelschecks an den einschl. Einzelhandel können bei der Punktverrechnungsstelle K 5. Zi. 9, abgeholt werden. Die Schecks dürfen von den Einzelhändlern nur an die vom Landes wirt- schaftsamt Karlsruhe best. Großhändler weiter- gegeben werden. Eine Liste dieser Firmen liegt Bel der Punktverrechnungsstelle zur Einsicht guf. Der als Scheckempfänger auf dem Scheck genannte Einzelhändler hat bei der Weitergabe Unterschrift mit Firmenstempel auf der Rück- seite des Schecks einzutragen. Der Großhändler *— fs starben: er Bezug von Lebensmittelkarten usw. hat die gleiche Verpflichtung bei der Weitergabe des Schecks an den Hersteller. Verloren zegan- gene oder abhanden gekommene Schecks können Srundsätzlich nicht ersetzt werden. Sofern der Einzelhändler mit den FHaushaltnadeln„Not- helfer“ bereits bevorratet ist, steht dem Verkauf an die Bezugsberechtigten gegen Abgabe der abgest. Bezugsmarke nichts im Wege. Der ver- Kaufspreis beträgt für eine Schachtel„Nothelfer“ 25 Pfg. Der Einzelhandel wird angewies., von den eingenomm. u. beliefert. Bezugsmarken das Unks unten befindl., schwarz gekennzeichn. Drei- eck abzutrennen, damit die Bezugsmarken nicht ein zweites Mal zur Belieferung vorgelegt wer- den können. Nach Auslieferung der Haushelt- nadeln haben die Einzelhändler die Bezugs- marken bei der Punktverrechnungsstelle ab- zullefern; die Summe der Bezugsmarken muß sich mit der Höhe der erhalt. Schecks decken. Die Verbraucher müssen die Haushaltnadeln bei demjenigen Einzelhändler beziehen, der semer · zeit den Vorbestellabschnitt erhalten und die Rückseite der Bezugsmarke mit seinem Firmen- stempel versehen Rat. Städt. Ernährungs- und Wirtschaftsamt Mannheim. Wahl des Oberbürgermeisters in Mannheim. Ge- mäß Verordnung des Irmnenministeriums Würt- temberg-Baden vom 4. 12. 1947 zur Durchführung des Ges, Nr. 328 Über die Neuwahl d. Gemeinde- räte u. Bürgermeister, Kreistage u. Landräte findet die Wahl am So., 1. 2. 48, von 17 Uhr, statt. Das Stadtgebiet ist in 112 Wahlbez. ein- Seteilt. Die Abgrenzung der Wahlbezirke, die zugehör. Wahllokale u. die Namen der Wahl- Hezirksvorsitzenden können in einer beim Städt. Wahlamt(K 5, Zi. 3) auflieg. Liste eingesehen Werden.- Stimmzettel u. Stimmabgabe: Es wird mit nicht amtl. hergestellt. Stimmzetteln(auf weißem od. weißlichem Papier) gewählt. Die Stimmzettel werden an den Eingängen zu den Wahllokalen zur Entnahme durch die Wänler aufgelegt. Die Stimmabgabe geschieht in der Weise, daß der Wähler den Stimmzettel des Be- werbers, dem er seine Stimme geben will, hin- ter der Wahlabschirmung in den amtl. Wahl- umschlag legt, den er bei Betreten des Wahl- raumes erhält. Der Wähler tritt sodann an den Vorstandstisch, zeigt seine Wahl- benachrichtigungskarte(soweit er dem Wahl- bezirksvorstand nicht persönlich bekannt ist, auch seine Kennkarte) For und üpe. 4 der Sch iftführer den Namen in der r befindl. Stimmzettel dem Wahlvorsitzenden, der inn ungeöffnet sofort in die Wahlurne legt. Die Wahlbenschrichtigungskarten sind von den wän- lern für eine etwalge spätere Stichwahl wieder mitzunehmen und Sorgfältig aufzubewahren. Ausstellung von Stimmscheinen: Wahlberechtige, die aus gesundheitl. Gründen(z. B. Insassen von Krankenanstalten, Gebrechliche) od. sonstigen zwingend. Gründen(z. B. Mitglieder eines Wahl- bezirksvorstandes) ihr Wahlrecht außerh. ihres Wohnnungszuständ. Wahlbezirks geltend machen Wollen, können beim Städt. Wahlzmt die Aus- stellung eines Stimmscheins beantragen, mit d. sie in jedem Wahlbezirk innerhalb der Mannh. Gemarkung ihr Hlrecht ausüben können. Es Wird aber ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Angehörigen von wahlberecht. Krankenhaus- patienten sich frühzeitig um die Ausstellung ei- nes Stimmscheins beim Städt. Wahlamt bemühen müssen, damit diese Krankenhausinsassen arn 1. 2. 1943 ihres Wahlrechts nicht verlustig gehen. Der letzte Tag für die Ausstellung von Stimm- scheinen ist der 30, 1. 48. In Anbetracht der Wich- tigkeit der Wahl werden alle Wahlberechtigten hiermit aufgerufen, sich an der Wahl zu betei- ligen. Mannheim, 22. 1. 1948. Stadtverwaltung. Das Straßenverkehrsamt Mannheim- stadt gibt be- kannt: Im Nachgang zu er bereits erfolgten Er- assung der durch die franz. Besatzungsmacht beschlagn. PRW werden diejenigen Kraftfahr- zeughalter, deren PKW durch die amerik. Mili- tärreglerung beschlagn. wurden, aufgefordert, schriftl. Meldung unter genauer Angabe des Fahrzeugtyps sowie der techn. Daten u. ob mit oder ohne Requisitionsschein, sowie über die Höhe der Entschädigung d. Straßenverkehrsamt Mannheim, L. 8. 14, Zi. 216, bis 1. 2. 48 vorzulegen. 5 Bekanntgaben des Städt. Ernährungsamts für die IV. Woche der 110. Zuteilungsperiode, d. l. vom 26. Januar bis 1. Februar 1943.(Gültig nur für Mannheim- Stadt.) 0 über 20 Jahre E 10-20 Jgd 5-10 K 3e Kix 13 Kier f=I 381 ſſo d e 12 22 K. 3,28, 1 234 5.2835 16* 70 i.srot 9% 100.½⁰ 10%% 1000/ u 200 l/ 300% N 200 V2 200 5 IVb 500/ ic i 500 b 200 n 200 ib 1 200 2 102 1000 2 102 800 2 101 10008 1000 5 i——⁰ N 5 250 2 250 2 250 2 20 2 250 280 e 2350 Nöhrmitte 9 2 a 1 4 7 8 5 Ve 2⁵⁰ *— 8 5— A 20 NI 25 5 Nr. I, 2 12. 22 15, 25 14. 24 15, 25 kleisch N— 100 2 joo 2 Jo 1001 100„% 100 e Lene Aumefk 3 1003 1⁰⁰ 5 1 100 8 Karten-Nr. 15 16 5 5 uteri 80 r J 30— . 8 fen A 30 fen K 80 5 Karten- Nr. 11. 21 12 32 13, 28 14. 34 8 eK 5 8 15 2,5 Rl 1 62,5 Bü 1 62,5——! 62,5 88 a 9 Kase! 62,5 Rise 1 6. Nüsse. 2 E. Milch 1 0,25 0,50 0,75———— 5 Vellmilgt 1——— 250 8.— 25 3.20 . l Wer Kartoffel eingekellert hat, kann diesem Vorrat entnehmen Certotfel 8 2000 2000 20 2000 1000 1000— * Zuteilung entsprechend der Anlieferung. Sprechstunden des Sekretariats des Ernährungs- amts K 7, Zimmer 417, werktäglich von 8—12 Uhr. Brot: Z- Abschn. mit and. Emdrucken als„Wttbg.- Baden“ sind ungültig. Z- Abschn. mit den Ein- drucken„TSV-Brot“ od. Fl BR.“ od. Bu BR.“ d4dlirten nicht beliefert werden. Da nicht alle Brot- aber auch nicht alle Z 102-Abschn. mit Brot belief. werden, ist genau auf Aufruf zu achten. Fleisch: Da nicht alle Fleischabschn. aufgerufen werden, genau auf Bekanntmachung achten, Mit den oben aufgerufenen Fleischabschn, sind fol- gende Rontrollabschn., in Klammer, abzugeben: Tarte ½110 1(113) Karte Klst/110„ 1 10 n NI /T110%— TVs „„(60707105 110 2(113) f a 0„1=(1„ Mü II1%— 1b „ XIk 110 1(113)(2/70 /107 Die Kontrollabschnitte müssen den Eindruck „E Baden“ tragen. 5 FPreibankfleischverkauf: Do., 29. 1. 48, 7—13 Uhr. an polit. Verfolgte; 14-19 Uhr an werd. Mütter. Fr., 30. 1. 49, 713 u. 14—16 Uhr. an Ausweis- inhaber 9001—10 0% und 11200: 16—19 Uhr an Nr. 30 00030 300. Berechtigungsscheine vorlegen. Donnerstag und Freitag kein freier Verkauf. Butter- Schmalz Margarine: Nicht alle Fettabschn. der Lebensmittelkarten werden aufgerufen, des halb auf„Bekanntgaben“ achten.. Käse: Die Käseabschn. 2 der Normalverbraucher- karten sind ungültig. Die Käseabschn. der Zu- lagekarten 60—64 u. 70 können nach Mengen- eindruck beliefert werden, ebenso die Käsereise- marken. Belieferung nach Vorratslage. Käse- abschnitte der 110. Z.-P. gelten bis 29. 2. 1948. Kartenverfall: Die Abschn., der ehem. bad. Kran- Kkenzusatzkarten dürfen nicht mehr beliefert werden. Weiter verfallen am 1. 2. 48 alle Abschn. der neuen bizonalen Krankenzusatzkarten mit dem Aufdruck„107(100)“. Die(grünen) Tages- karten(10. 11. 47—1. 2. 48) verfallen ebenfalls am 1. 2. 1943. Soweit im Einzelfalle nicht anders vermerkt, verfallen alle Lebensmittelkarten-, Kartoffelkarten-, Zulagekarten-, Marnh. Ein- kaufsausweils- u. ähnl. Kartenabschnitte am Ende der Kartenperſode, in der sie aufgeruf. worden sind: die in der 4. Woche aufgeruf. Kartenabschn. am Ende der 1. Woche der unmittelb. folgend. Kartenperiode. Die nicht aufgeruf. Abschn. der Kartoffelkarten u. d. Mannh. Einkaufsausweise dürfen nicht vernichtet werden. Die grünen Reisemarken(105. bis 109. Z.-P.) gelten auch in der 111. Zut.-Periode. Mannheim, 21. 1. 1948. Städt. Ernährungs- und Wirtschaftsamt. 5 aufgefunden hat, den Umschlag mit dem darin Die Städt. Volks- u. Zeitungs- Der Lesesaal dienstl. Wirtschaftsoberschule. Höher, Schulen kenntn. Sekretariat in R 2, 2 Musikbücherei kann nach läng. Bau- u. Instandsetzungsarbeiten, deren Ab- schluß sich durch den Mangel an Baustoffen u. Arbeitskräften verzögerte, ab Di., 27. 1. 1948. in Maschinen- u. ihrer Hauptstelle, U 3, 1, der Bevölkerung einen und Zeitschriftenlesesael machen. Den Besuchern stehen insgesamt 30 Zeit- schriften aus allen Wissensgebieten sowie 15 Zei- tungen aus den 4 Besatzungszonen z. verfügung. kann während der Oeffnungs- zeiten von jedem in Mannheim wohnenden od. hier Beschäftigten, der über 16 Jahre alt ist, nach Lösung emer Benützerkarte besucht Die Gebühr der Benũtzerkarte, die jeweils für das lauf. Kalenderjahr ausgestellt wird, beträgt 8 RM 1.—. Der Lesesaal ist geöffnet: Di. bis Sa. von 14—19 Uhr, Sonntag u. Montag geschlossen. Fernsprechanschluß der Gewerbeschule II. (11—15 Uhr) bis spätest. 31. 1. 48 unt. Vorlage des letzten Schulzeugnisses. Stenograſle- Kurse. nen zu Abendkursen fänger- auf, dem Sekretariat u. Geschäftsstenografen) In den nächsten 8 Tagen kön- aller Leistungsgrade(An- Anmeldungen der Vereinigten Handels- lehranstalten in R 2, 2, erfolgen. Die Direktion. N Stellen- Angebote Nur mit Senehmigung des Arbeitsemtes Anzeisenleiter f. gewerbl. Fachzeitschr., m. lang- jähr. Erfahrg., findet b, vielseit. 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Samm.- Nr. 48 261, Nebenstelle 331, zu erreichen. bisherige Amtsanschluß Nr. 449 78 dieser Schule fällt mit d. Zeitpunkt fort. Städt. Maschinenamt. Schüler und Schülerinnen mit Obersekunda-Reife können nach den neuen Bestimmungen nur noch in die 7. Klasse der Wirtschaftsoberschule aufgenom- men werden, wenn sie den Nachweis von Vor- in bestimmten Wirtschaftsfächern er- bringen. Für die Aneignung dieser Kenntn. wird zweimal wöchentl. mit je 2 Stunden Gelegenheit in einem Kursus geboten. Anmeldungen auf d. Der Stellen- Gesuche Nuf mit Senehmigung des Arbeitsamtes Tätigkeit. S unt. 04451 an MNM gebiet, vollk. Ausarbeitung, Selbst. Kreis. 2 unter 088 an MM Jg. Kaufmann m. Abitur Masch.-Ingenſeur, u. gut. Kenntn. in Be- triebsbuchhaltung und Engl. sucht vorüberg. Beschäft. v. 1. 2. 1. 4. unter P 0743 an MM Bäcker- Konditor, 32 J., led., selbst., sucht seine Münchner Betätig.(n. Mannh.-Umgebung) zu verändern. Kost und Wohng. erw. unter MP 297486 an Ann.-Exp. Carl Gabler G. m. b. 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I., 18 Uhr:„Gasparone“; 28. 1., 17 Uhr: 29. 1., 18.18 Uhr, Revue:„so wie wir müßt Ihr es machen“, 1307 Capſtol-Flimtheater. Gastspiel des Mannheimer Operetten-Theaters: 24. I., 21.15 Uhr:„Clivia“; 23. 1., 26. 1., 27. 1., jeweils 21.15 Uhr, die Lust⸗ spiel-Operette:„Eine Frau aus heitrem Himmel“. Capitol- Filmtheater Mhm. Gastspiele des volks- theaters Heidelberg. Jeweils 21.13 Uhr: Mi., 28. 1., Po., 29. 1., Sa., 31. I., So,, 1. 2.:„Ein Walzer⸗ traum Operette. Mo., 2. 2.:„Der Zigeunerbaron“, Operette. Eintrittskarten von 2.— bis 6.— irn Vorverk.: Kiosk Schleicher, am Tattersall; 21g. Haus Schmitt, P 5, 14. u. Capitolk., tägl. ab 10.J. „Triumph der Operette“: So., 25. I., 21.30 Uhr, in Sandhofen,„zum Morgenstern“, mit Künstlern d. Nordw.-Deutsch, Rundfunks. Finale:„Ein Abend bei Paul Linke“.(Ronzertdir. C. Haupt sen., Friedrich-Ebert- Straße 64). 97¹⁷ So., 1. 2. 48, 18 Uhr, Aula d. 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