NI 7 busch und erker. apier- Uhr. Letöllentl. unter Lizenz-Nr. USB 110/ Ver- antwortliche Herausgeber: Dr. Karl Ackermann und E. Frs von Schilling/ Redaktion. Verlag und Druck: Mannheim. R 1. 46/ fernruf 4411-53/ Bankkonio: Südwestbank Mann- beim, Deposnenkasse Marktplatz, Allgemeine Bankgesellschat d. Posischech konten: Rarlsruhe Nr. 300 16. Berlin Nr. 96 1 95 krachein: Montag. iuwoch, Freitag u. Samstag Für unvetlangie Manusbripte keinerlei Cewähr 3. Jahrgang/ Nummer 120 Mannheimer ONCE Montag, 27. September 1948 Ceschöllsslellen: Schwetzingen. Honl- Tnendo!- Siralle 1. Teleion 645: Weinheim. Hauptstr. 63. Tel. 2241: Heidelberg. Plock 3. Teleton 49805 Ludwigshalen am hein. Rheinsttaſſe 32. Bezugspreis monailidt D 2.40 einschlielllich Trägerlohn: Postberugspreis monatl. D 2.76. einschlieſllich Zustellgebühr. Rreuzbandbeazug Du 3.25 /. Z. gin Anzeigenpreisliste Nr. 5/ Bei Miduerscheinen inlolge höherer Gewalt bestehü kein Anspruch d. Bückerstaung d. Bezugsgeldes Einzelpreis 0. 20 DM Die Moskauer Verhandlungen sind fehlgeschlagen Berliner Streitfall wird von den Wesimächten den Vereinten Nationen unterbreitet werden 8(Up) Die Außenminister der V * ankreichs haben nach Kenntnisnahme der N vom 22. September am Sonntagnachmit vor das Forum der vereinten Nationen der Zusammenbruch der bisherigen in Mosk hervorging. Nachstehendes Kommunique 5 0 què wurde am auneremachenlttag in Paris veröffentlicht: Bevin 8 Schuman, Außenminister en 1 2. Marshall trafen kurz um di r am Quai d'Orsay zusammen, zu p Fülen zetische Note vom 25. September 85 155 die sich mit der Lage in Berlin ee je durch die Verhängung und Fort- 8 der sowjetischen Blockade des 8 Ne, Straßen- und Wasserstraßen- 25 8 zwischen Berlin und den westli- 0 Ssatzungszonen entstanden ist. e auf die Tatsache, daß die aberei 3 unter Verletzung des 188 e e zwischen den vier Mäch- seitiger 1 der Verhandlungen in ein- billigen e ane relee veröffentlicht hat, N ie drei Minister die folgende Er- V.— 2 Die Regierungen Frankreichs, der Koni 8 250 Staaten und des britischen 20 8 0 sind sich darin einig, daß die unbek e Note vom 25. September als e gen d zu bezeichnen ist. Die dis von d Regierung hat es unterlassen, Jen e 155 drei Regierungen in ihren No- e 2. September 1948 geforderten Blockade ngen zu erteilen, daß die illegalen Zusstzlich insnmen. aufgehoben werden. Güter. hierzu verlangt sie, daß der e Passagierverkehr zwischen den wege 3 und Berlin sowohl auf dem Luft- 75 auch durch die Eisenbahn, auf dem trolle* und auf den Straßen der Kon- in De Ses sowjetischen Oberkommandos Bae gend unterworfen werde. e Forderung der sowjetischen Re- Nah wird mit besonderer Betonung in Kom erf Moskau veröffentlichten amtlichen 8„ 75 erneut erhoben. Zusätzlich äußerte 0 in bezug auf die Währungsfrage chend de sowjetische Note sich auswei- W und erteilt keine Antwort auf die deuti en drei Regierungen geäußerte ein- 8 Se Stellungnahme. Uebereinstimmend rmitteln die drei Regierungen eine Note See en berge e 80 uc eindeutig dargestellt und die 9 dag e davon in Kenntnis 882g stehen des ie sich im Hinblick auf das Be- 3 Sowjetunion auf der weiteren rung erhaltung und auf der Einfüh- E von Einschränkungen des e entsprechend ihren Ver- einten 2 auf Grund der Charta der Ver- Selege ationen gezwungen sehen, die An- De nheit dem Sicherheitsrat der Ver- en Nationen zu unterbreiten.“ * 3 Außenminister der drei Westmächte 8 späten Sonntagabend zusammen- 5 n, um die entsprechende Note an die . auszuarbeiten. 4 15 sowjetische Antwort auf die Note estmächte vom 22. September war am Samstagabend in Washington, London Ein S gab bek. 8* W Foreign Office 1 t, daß am 18. Oktober in London tennfen neumlechen Vertretern und Großbri- trage besnbrechungen über die Südschleswig- städtischen Ann werden./ Der Streik der auch am n Angestellten der Stadt Roms hielt eins Ve Wochenende an./ In Paraguay ist Eren dun ne, aufgedeckt worden, die die 2 Ziele h des Staatspräsidenten Gonzalez des Lanqbette,“ Im Anschluß an den Rücktritt Toro 18 Twirtschaftsministers Antonio Rico Krise— der bolivianischen Regierung eine Note die den ecden. In einer sowjetischen wurde der finnischen Regierung übermittelt Schützenverdd die Auflösung der finnischen 20 des Pinizungen gefordert./ Der Vorsit- Untersucht Repräsentantenhausausschusses zur Kings! ung fragwürdiger Handelspraktiken, von Stahlsaf, Nager, forderte die Durchführung 2 ahlschrottlieferungen aus Deutschland. 1515 Nürnbnuchkammervernandlung gegen den ehemali erger Juristenprozeß freigesprochenen 55 I Senatspräsidenten beim Volksge- am 11 555 Stuttgart, Hermann Cuhorst, wird Stuttgard. Boes, Lor einer Spruchkammer in 1 Bad-Cannstatt beginnen./ Das Haupt- (Oldend: der dänischen Brigade in Jever legun. kündigte die bevorstehende Ver- schen B er viertausend Mann starken däni- Oldenpussätzungstruppen aus dem Gebiet von stein 8* und dem Harz nach Schleswig-Hol- Zone 5 Der im vorigen Jahr in die US- alerpräsldaenttete ehemalige thüringische Mini- Zeid von der Pr. Mnge Faul. pemünt lch aur Rechtsan er Frankfurter Anwaltskammer als 1 D in Frankfurt zugelassen zu wer- 8 die Treuhänderschaft über eine und zw. ita handlune übertragen worden. 5* ausend Eisenhüttenleute haben auf Eeeahnge Versammlung des Vereins deutscher und K enleute die Militärgouverneure Clay Urteile— in einem Schreiben gebeten, die durch 3 2 Krupp- und Röchling-Prozeß 5* öchsten Gerichtshöfe der USA und migung d nachprüfen zu lassen./ Mit Geneh- d n5— Justizministeriums wurde in Hessen n iche wirtschaftliche vereinigung ehe- und ihr Berufssoldaten, Wehrmachtsbeamten 5 0 01 Hinterbliebenen“ gegründet, die sich Wentenk un tragen mit Behörden und Parla- Ber—— zu treten/ Die Kasseler Vorsitz— ammer hat das gegen den ersten Wolf 3 en des Deutschen Blocks in Kassel. Betati eck, im April d. J. verhängte politische isungsverbot aufgehoben. DENATAP/ U/ ig. Ben lsesetzt hat, wegen der Regelung von hebung des Lohnstops ereinigten Staaten, Großbritanniens und russischen Antwortnote auf ihre eigene tag in Paris beschlossen, den Berliner Streit- zu bringen, da aus der russischen Antwort au und Berlin geführten Verhandlungen und Paris von den russischen Botschaftern übergeben worden Ihr Text ist im einzel- nen nicht veröffentlicht worden, doch geht ihr Inhalt aus dem am Sonntagmorgen vom sowjetischen Rundfunk verbreiteten Bericht der amtlichen sowjetischen Nachrichten- agentur TASs über die bisherige Verhand- lung hervor. Aus diesem Bericht wird er- sichtlich, daß die Sowjetunion für sich die vollständige Kontrolle sämtlicher Transporte aus den Westzonen nach Berlin forderte und daß Moskau jede Einmischung seitens einer Viermächte- Finanzkommission in die ostdeutsche Währung ablehnte. Der Standpunkt Moskaus Der TASS-Bericht erklärt, daß die Ber- liner Lage als das Ergebnis der Verletzung der Potsdamer Beschlüsse und des Vier- mächteabkommens über die Kontroll- maschinerie in Deutschland und in Berlin durch die drei Westmächte entstanden ist. Diese Verletzung besteht in der Durchfüh- rung einer separaten Währungsreform in den Westzonen, der Einführung einer geson- derten Währung in den westlichen Sektoren Berlins und der Politik einer Zerstückelung Deutschlands. Der Bericht beschuldigt die Westmächte der Einmischung in die mone- tären und fmanziellen Angelegenheiten der Ostzone und des Versuches, die Wirtschaft der Sowjetzone zu desorganisieren und Sowjetrußland schließlich daraus zu ver- treiben. Dadurch sei das sowjetische Ober- kommando in Deutschland zur Einschrän- kung der Transportverbindungen zwischen Berlin und den westlichen Besatzungszonen gezwungen worden, um die Interessen der deutschen Bevölkerung und das Wirtschafts- leben der sowjetischen Zone vor einer Des- organisation zu schützen. Nach der sowjetischen Darstellung ist man bei den Moskauer Verhandlungen übereingekommen, die Verkehrsbeschrän- kungen zwischen Berlin und den Westzonen aufzuheben, die deutsche Ostmark in Berlin als einziges Zahlungsmittel einzuführen und den Währungsumlauf in Berlin einer Viermächtekontrolle zu unterstellen. Die vier Oberbefehlshaber in Berlin seien ange- wiesen worden, konkrete Vorschläge zur Durchführung dieser Beschlüsse auszuarbei- ten. Doch hätten sich bei den Besprechungen in Berlin Meinungsverschiedenheiten erge- ben, da die sowjetische Regierung erstens darauf bestand, den Frachten- und Passa- gier-Luftverkehr zwischen Berlin und den Westzonen, sowie jeden anderen Verkehr zu kontrollieren, und zweitens eine Einmi- schung der Viermächtefinanzkommission in den Geldumlauf der Ostzone ablehnte. Andererseits habe sich die sowjetische Regierung mit dem Wunsche der Regierun- gen der USA, Großbritanniens und Frank- reichs hinsichtlich einer Viermächtekontrolle des Berliner Handels mit den Westzonen und anderen Ländern einverstanden erklärt. Die Verlautbarung der sowjetischen Nach- richtenagentur schließt mit der Feststellung, daß die sowjetische Regierung alles getan habe, um auf einer für beide Seiten an- nehmbaren Grundlage zu einer Regelung der Lage in Berlin zu kommen. Unter die- sen Umständen hänge es von den Regierun- gen der USA, Großbritanniens und Frank- reichs ab, ob ein befriedigendes Ueberein- kommen zwischen den vier Mächten zu- stande kommen wird. N Wyschinski fordert Abrüstung Heftige Angriffe des sowjetischen Delegationsführers gegen die Vereinigten Staaten Paris. OENA) Die Samstagsitzung der UN- Vollversammlung stand im Zeichen der mit Spannung erwarteten Erklärung des so- wjetischen Hauptdelegierten Andrej WV schinsk i. Wyschinski griff in einer Rede, die er so schnell vortrugs, daß die Uebersetzer kaum folgen konnten, die „Kriegshetzerei“ in den westlichen Demo- kratien, vor allen Dingen in den Vereinig- ten Staaten, die Westunion und das„wilde Wettrüsten“ im Westen an. Wyschinski be- hauptete, die westlichen Demokratien be- 45minütigen reiteten einen neuen Krieg vor. Als Beweise für seine Erklärung zitierte er die kombi- nierten anglo- amerikanischen Seekriegs- manöôver des vergangenen Jahres im Atlan- tik, die kombinierten anglo- amerikanischen Luftmandver über Großbritannjlen Anfang dieses Monats und schließlich Zeitungs- und Zeitschriftenartikel in den westlichen Ländern, in denen„in dem unverschämten Ton wahnsinnig gewordener Kriegshetzer“ verschiedene Pläne zum Angriff auf die Sowjetunion diskutiert würden. 5 Die Bildung der Westunion bezeich- nete er als„eine direkte Verletzung der In- teressen zur Stärkung des Friedens und der Sicherheit der Völker“. Die Zusammen- arbeit der Oststaaten hingegen stelle den Versuch dar, eine neue deutsche Ag gression zu verhindern. In schärfstem Ton wandte sich Wyschinski gegen die „Kriegshetzer“ in der westlichen Welt. Er nannte dabei namentlich den amerikani- schen Verteidigungsminister James For- restal und den Staatssekretär für die Ar- mee Kenneth Roy all. Am Schluß seiner Ausführungen legte Wyschinski eine Resolution vor, in der eine Reduzierung des derzeitigen Bestandes der Land-, See- und Luftstreitkräfte der fünf Großmächte um ein Drittel innerhalb eines Jahres und ein vollständiges Verbot der Atomwaffen für An- griffs- und Nichtverteidigungszwecke vorge- schlagen wird. Zur Durchführung dieser Re- solution soll die Versammlung die Schaf- fung eines internationalen Kontrollorgans empfehlen, um Abrüstungsmaßnahmen und das Verbot von Atomwaffen zu überwachen. Vor der Ansprache Wyschinskis hatte die indische Hauptdelegierte Frau Vijayalak- schmi Pan dit, welche die Sitzung erött- net hatte, einen Aufruf an die Delegierten tur Welttrieden, Abrüstung und krühest mögliche Beendigung des Koelenlalsystems gerichtet. Mit dem Hinweis auf die Streitig- keiten der fünf Großmächte rief sie zu To- leranz und Mäßigung auf. Dr. Herbert V. Evatt, der Präsident der Vollversammlung der Vereinten Nationen, sagte, laut AP, in einem Komenmtar zu der Rede des stellvertretenden sowjetischen Außenministers Wyschinski, vom Stand- punkt der Vollversammlung aus sei diese Rede zwar nicht so entgegenkommend, wie manche es nach der Rede des amerikani- schen Auſenministers erwartet hätten, doch auch keineswegs so kompromißlos im Ton, wie viele andere es vorausgesagt hätten. 0„Keine Kriegsgefahr“ London.(UP) Der britische Kriegsmini- ster Emanuel Shin well erklärte in einer in Derbyshire gehaltenen Rede, es bestehe im gegenwärtigen Zeitpunkt keine Kriegs- gefahr. Shinwell sagte u. a„Es wird eine g Menge über Krieg geredet. Ich möchte ihnen den dringenden Rat geben, sich nicht von Panik erfassen zu lassen. Zur gegenwärti- gen Zeit besteht wahrhaftig keine Gefahr“. Marsballplanvoranschläge der Bizone gekürzt Streichungen um über Frankfurt. Dr.-Rp.-Eig.-Bericht) Die von den Zweizonenbehörden vorgelegten Vor- anschläge für die Zuwendungen im zweiten Jahr des Marshallplanes sind. wie verlautet, von OMG us nicht genehmigt worden. Wie United Press erfährt, sollen die Militärgou- verneure Clay und Robertson eine Kürzung von 450 auf 183 Millionen Dollar Wirtschaftsrat wird uns immer teurer Sieben Millionen D-Mark Mehrkosten im neuen Etat Frankfurt(Dr. Rp.-Eig.-Ber.). Der Wirt- schaftsrat wird heute und morgen mit der großen Haushaltdebatte beginnen, die schon überfällig geworden ist. Die Etatberatungen des Wirtschaftsrates stehen unter einem Un- stern. Schon der Haushaltplan für 1947 konnte erst im Frühjahr 1948 verabschiedet werden und es wurde dabei erklärt, es biete „kein schönes Bild“, den Voranschlag für ein Jahr zu beraten, das schon längst vergangen sei. Auch der Voranschlag für 1948 konnte erst vorgelegt werden, als das Jahr zur Hälfte schon vorüber war. Seine Beratung wurde dann wegen der Umstellung auf D- Mark das erstemal, wegen weiterer Prü- fungen ein zweites Mal verschoben. Bei der zweiten Vertagung wurde von den Militär- regierungen erklärt, daß sie ihr nicht zu- stimmen könnten, und dem Präsidenten des Wirtschaftsrates der dringende Wunsch nach sofortiger Beratung des Haushalts übermittelt. Als sich der Wirtschaftsrat den- noch dazu nicht entschließen konnte, wurde von anglo- amerikanischer Seite der 30. Sep- tember als der letzte Termin festgesetzt. Der neue Etat bringt die Mehrkosten von über sieben Millionen D-Mark für den neu- geschaffenen bizonalen Verwaltungsrat, während die Kosten für die neue Zweizonen- Verwaltung für Arbeit noch nicht fest- stehen. Die Kosten des Wirtschaftsrates ha- ben sich wegen der Verdoppelung seiner Mitglieder auf drei Millionen D-Mark er- höht. Bei den Verwaltungen hat der Vor- anschlag für Wirtschaft große Debatten im Ausschuß hervorgerufen, der nun einen Ab- strich in Höhe von über 13 Millionen vor- genommen hat, wie auch bei allen anderen Etats Einsparungen beantragt wurden. Die Sitzung am Mittwoch bleibt wahr- der Beratung über die Auf- und über die Er- höhung des Fleisch- und Brotpreises vorbe- Halten. 5 Krosigk beschuldigt die Parteien Nürnberk. ODENA) Der im Wihehnstra- Benprozeß angeklagte ehemalige Finanz- scheinlich minister Lutz Schwerin von Krosigk beschuldigte im Verhör durch seinen Ver- teidiger, Pr. Stephan Fritsch, die deutschen Parteien, sie hätten, mit Ausnahme der So- zialdemokratie, die Entwicklung zur Dikta- tur Hitlers gefördert. Es sei nicht so gewe- sen, sagte der Angeklagte, daß die Diktatur 1933 mit einem Schlag dagewesen sei. Sie habe sich langsam entwickelt. Schon zu Brünings Zeiten sei der Reichskanzler ein wichtiger politischer Exponent im Minister- rat geworden. Durch die Annahme des Er- mächtigungsgesetzes im März 1933, das dem Reichskanzler und seinem Kabinett alle Macht gegeben habe, sei diese Entwicklung forciert worden. 60 Prozent empfohlen in einem Brief an die Vertreter der Bizone bei der Organisation für die wirtschaftliche Zusammenarbeit Europas(OEEC) in Paris zur Weiterleitung an die zuständigen Stellen der Marshallplanverwaltung vorgeschlagen haben. Der Inhalt dieses Briefes wurde am Freitag hohen Beamten der deutschen Zwei- zonenbehörden anläßlich einer Konferenz mit den Leitern des anglo- amerikanischen Zweimüchtekontrollamtes bekanntgegeben. Die zuständigen deutschen Stellen haben diese Nachricht mit großer Besorgnis zur Kenntnis genommen und erklärt. daß es für Westdeutschland unmöglich sei. seine Mar- shallplanverpflichtungen zu erfüllen, wenn die Zuteilungen nicht in der ursprünglich geplanten Höhe beibehalten würden. Jede Kürzung der ursprünglich geplanten Zutei- lungen für Westdeutschland müsse den westdeutschen Wiederaufbau schwerwiegend beeinflussen. Gewöhnlich gut unterrichtete Kreise er- klärten in diesem Zusammenhang, daß die ganze Angelegenheit noch Gegenstand ge- heimer Konferenzen werden dürfte, bei denen es möglich sei, daß amerikanischer- seits die Beendigung der Demontagen vor- geschlagen werde. Die anderen Alliierten sollen dafür mit Marshallplangeldern zu- frieden gestellt werden, die ursprünglich für Deutschland vorgesehen waren. Schutz und Sicherheit für die Opfer des Krieges Eine Million Körperbeschädigte, Hinterbliebene und Sozialrentner im BDK Stuttgart.(tz-Eig.-Bericht) Die Landes- verbände der Körperbeschädigten, Sozial- rentner und Hinterbliebenen der westlichen Besatzungszonen schlossen sich auf ihrem ersten Bundestag in Stuttgart zum„Bund der Kriegs- und Zivilbeschädigten-, Sozial- rentner- und FHinterbliebenenverbände“ (BDI) mit dem Sitz in Frankfurt zusammen. Dieser Bund stellt nunmehr die Vertretung der sozialpolitischen Belange aller Körper- beschädigten, Sozialrentner und Hinterblie- benen gegenüber den Zentralstellen für die Gesetzgebung und Verwaltung, den wirt- schaftlichen Organisationen und den politi- schen Parteien dar. In ihm sind annähernd eine Million Menschen organisiert. Der Bund ist parteipolitisch und konfessionell neutral. In einer einstimmig angenommenen Ent- schließung, die sich mit den sozialpoliti- schen Fragen der Körperbeschädigten und Hinterbliebenen befaßt, wird darauf hin- gewiesen, daß kein neues„Staatsrentner- tum“ geschaffen werden soll. Unabdingbar aber sei die Pflicht des deutschen Volkes, bei der Neugestaltung der Existenz der Be- troffenen für deren Schutz und Sicherheit N 0 nachdrücklich Hilfe zu leisten. Weiter wird darauf hingewiesen, daß die heute übliche Gruppen versiche- rung nicht geeignet sei, die berechtigten Versorgungsansprüche zu sichern. ES sei notwendig, eine ergänzende indivi- duelle Versicherung mit einer besonderen Versicherungsverwaltung zu schaffen, der ein abgeschlossenes Versicherungsgesetz mit einheitlicher Geltung zugrunde tegen müsse. In erster Linie seien aber sofort Maßnahmen zu treffen, um eine beschleu- nigte Auszahlung der längst fälligen Ver- sorgungsgebühren zu gewährleisten. Der Sekretär der bisherigen Arbeits- gemeinschaft der Körperbeschädigtenver- bände, Helmut Bazille, gab in einem ausführlichen Referat seinem Bedauern über die vorläufige Aufhebung der deut- schen Sozialgesetzgebung Ausdruck und wies darauf hin, daß eine Neuordnung des Soꝛzialversicherungswesens unter allen Um- ständen erreicht werden müsse. Die, Spott- geburt“ des KB-Leistungsgesetzes trage den besonderen Verhältnissen der Körperbeschä- dligten in keiner Weise Rechnung Der Sport berichiel: Am dritten Spieltag der Süd-Ober- liga gab es wieder große Ueber- raschungen. Beide Mannheimer Ver- eine, der VfR Mannheim und der 8 Waldhof, trennten sich nach spannen- den Spielen mit 1:1 unentschieden, während der favorisierte 1. FC Nürn- berg gegen Kickers Offenbach eine hohe 4:1-Niederlage bezog. Der Pfälzer Philipp Hilpert, Fran- kenthal, behauptete gegen Bautz, Dortmund, seinen 22-Sekunden-Vor- sprung und wurde damit Gesamt- sieger der kleinen Deutschlandfahrt um das„Grüne Band der IRA“. Das Hamburger Rundstreckenrennen ge- wann der Stuttgarter Weimer vor Preiskeit, München. In der französischen Zonenliga überraschte der hohe 14:0-Sieg des 1. FC Kaiserslautern gegen Eintracht Trier. Der Tag der Jugend, der ein Tag der Freude und ein Bekenntnis für den Frieden war, sah die Mannheimer ge- zen Ludwigshafen im Handball- mit 15:4 und im Fußballspiel mit 4:3 als Sieger. An den Staffelläufen„Rund um den Friedrichsplatz“ beteiligten sich 700 Läufer. Bei den Deutschen Tennis-Hoch- schulmeisterschaften in Heidelberg wurden im Einzel Kümpfel, München, mit 2:0, 6:3, 7:5 und Frl. Schmitt- henner, Frankfurt, mit 6:3, 6:4 Hoch- schulmeister 1949. Verteidigungstat der Wesltunion tagt Paris.(Ap) Die fünf Verteidigungs- minister der Signatarmächte des Brüsseler Abkommens werden sich am heutigen Montag in Paris versammeln, um gemein- same militärische Probleme zu erörtern. Die Nachricht über die Zusammenkunft der Verteidigungsminister Großbritanniens, Frankreichs, Belgiens, der Niederlande und Luxemburgs wurde nach einer Besprechung des britischen Außenministers Be vin mit dem französischen Verteidigungsminister Ramadier über„Verteidigungsfragen der Westunion“ herausgegeben. Man nimmt an, daß Bevin den französischen Minister ausführlich über die militärischen Vorsichts- maßregeln Großbritanniens angesichts der enwärtigen internationalen Lage infor- miert hat. Bei der Sitzung der militärischen Chefs der Westunion werden auch amerik a- nische und kanadische Militärbeob- achter zugegen sein. Sie sind dem Aus- schuß vor zwei bis drei Monaten als Beob- achter beigetreten. 1 5 Zeligewinn für Oueuille Paris.(UP) Die französische Nationalver- sammlung setzte sich über den Beschluß des Rates der Republik hinweg und beschloß, die Departementswahlen endgültig im März 1949 abzuhalten. Mit diesem Beschluß findet der erbitterte Konflikt zwischen den beiden Häusern sein Ende. Die Nationalversammlung hatte zu Be- ginn dieser Woche beschlossen, die Wahlen im März 1949 abzuhalten. Dieser Beschluß wurde jedoch vom Rat der Republik umge- stoßen, der festsetzte, daß die Wahlen im Oktober dieses Jahres abzuhalten seien. Auf Grund der französischen Verfassung kann die Nationalversammlung einen Beschluß des Oberhauses umstoßen, wenn sie einen vom Rat der Republik abgelehnten Beschluß in zweiter Lesung annimmt. Henri Queuille, forderte die franzö- sischen Arbeiter in einer Rundfunkrede auf, die Bemühungen Frankreichs nicht durch nutzlose Streiks zu stören. Auf Grund der neuesten Steuern sei das Budget für das laufende Geschäftsjahr endgültig ausgegli- chen. Der französische Export müsse um 15 Prozent gesteigert werden, fuhr Queuille fort. Er warnte die Bauern, daß die Regie- rung bereits vorbereitete„wirksame“ Maß- nahmen ergreifen müsse, falls sie die Auf- forderung zur„Vernunft“ bei der Abliefe- rung und den Lebensmittelpreisen nicht be- herzigten. f Peron klagt an Buenos Aires.(UP) Der argentinische Präsident Peron bezichtigte in einer Massen- versammlung vor dem Regierungsgebäude den früheren amerikanischen Kulturattaché John Griffith, daß er die Pläne für einen Umsturz in Argentinien und für die Ermordung des Präsidenten und seiner Frau angestiftet hätte. Griffith habe sich unter dem Schutz der diplomatischen Immunität zuerst in Argentinien als Spion betätigt und sei dann nach Uruguay gegangen, um von dort aus die Revolte in Argentinien zu leiten.. Der Allgemeine Gewerkschaftsverband Argentiniens hat einen Generalstreik zur Unterstützung Perons gegen die angeblichen Staatsstreichpläne ausgerufen. Schumacher beinamputiert Hannover. DENA) Dem ersten Vor- sitzenden der SPD, Dr. Kurt Schuma- cher, wurde am Sonnabend ein Bein am- putiert. Wie aus dem Sekretariat Dr. Schu- machers mitgeteilt wurde, ist die Operatli gut verlaufen und der Zustand des Potienl ten befriedigend. Wird, ist der dem Verbande der Vereinten Nationen— erscheinen muß. Denn 3 alisgleichs“ Neo EN Montes, 27. September 1946/ N. 120 .——— Mone Kommentar Montag, 27. September 1948 Und was nun? Die letzte seit Wochen nur noch leise schwelende Hoffnung ist erloschen: Das Schicksal Berlins, das Schicksal Europas, das Schicksal der Welt bleibt weiterhin in einer Ungewißheit, die fast schon Gewißheit zu werden droht. Der Kreml hat als erster den Nebel des Schweigens zerrissen. der über den lang- wierigen Verhandlungen der Botschafter lag. Die Verlautbarungen der sowjetischen Nach- richtenagentur TASS konnten kaum mehr überraschen, nachdem sich die Erfolglosig- keit der Moskauer Gespräche immer deut- licher am Hintergrund der Berliner Zwi- schenfälle abzuzeichnen begann und die offi- ziöse Prager Zeitung„Svobodne Siovo“ schon in der vergangenen Woche, die rus- sischen Argumente vorausnehmend, alle Schuld den westlichen Alliierten in die Schuhe geschoben hat. Die von den Russen erhobene Forderung auf Kontrolle des ge- samten westlichen Verkehrs nach Berlin— also auch des Flugverkehrs— erlaubte am Sonntagmorgen keine Zweifel mehr über die Reaktion der bisherigen Gesprächspart- ner: und Zug um Zug folgte am Sonntag- nachmittag die Ankündigung der in Paris versammelten drei westlichen Außenmini- ster, den„Fall Berlin“ den Vereinten Na- tionen vorzulegen und unter Bezugnahme auf einen noch zu bestimmenden Para- graphen der UN-Charta vor dem Sicher- heitsrat Klage gegen die Sowietunion zu erheben. Der komplizierte, schwerfaällige UN-Me- chanismus wird sich also, um einen neuen Akt bereichert, in Bewegung setzen, während über zwei Millionen Berliner einem unge- wissen Winter entgegensehen. Sie, wie über- haupt niemand, und am wenigsten wohl die Westmächte selbst, werden sich hinsichtlich der praktischen Erfolge einer UN-Bemü- hung kaum irgendwelchen Illusionen hinge- ben. Denn die Unmöglichkeit, mit den Rus- sen zu einer Verständigung zu kommen, ist derart evident geworden, daß schon mehr als Optimismus vonnöten wäre, um von Pariser Entschließungen eine positive Aen- derung der Lage zu erwarten. Wollten die Russen in Moskau und Berlin nicht, 80 werden sie in Paris erst recht nicht wollen, und man wird in Zukunft mit der durch nichts mehr zu bemüntelnden Tatsache zu rechne haben, daß die Vertreter von an- nähernd 200 Millionen Bewohnern dieses Planeten einfach andere Wege zu gehen Wünschen. Auch Mehrheitsbeschlüsse ver- mögen diese 200 Millionen Menschen nicht in Acht und Bann zu tun und zu einer Re- vision ihrer Ansichten zu bewegen. Das Ein- zige, was wahrscheinlich erreicht werden Austritt der Sowietunion aus eine Entwicklung, die sich angesichts der kortgesetzten Mißtrauensäußerungen Mos- kaus und zuletzt nach der unerhört heftigen Anklagerede Wyschinskis gegen die„Westli- chen Kriegstreiber“ anzubahnen scheint. Aber was nun? Die Türen sind zuge- schlagen; die Dokumente werden veröffent- licht, die Fronten erstarren. Gleich einer Maus in der Falle sucht die Vernunft ver- zweifelt einen Ausweg aus einer Situation, die selbst den Vernünftigsten ausweglos diese Welt ist 1 bleibt unteilbar. bie Last des Lastenausgleich Wer sich einmal die Zeit nimmt, einen Stapel von Zeitungen und Zeitschriften durchzublättern, oder am Radio die Nach- richtensendungen der Rundfunkstationen abzuhören, muß sehr schnell den Eindruck gewinnen, als gäbe es in der deutschen In- nenpolitik außer dem Konflikt um Berlin und den Verfassungsarbeiten im Parlamen- tarlschen Rat in Bonn nur noch ein einziges Thema: den Lastenausgleich. f In Verlautbarungen, Kommentaren und Karikaturen wird diese mehr als delikate Frage derartig breit publik gemacht— um nicht zu sagen populär—, daß der bedau- ernswerte Bürger Lehmann oder Muller schon gar nicht mehr durch den Dschungel hindurchfindet. Er liest und hört in hun- dertfältigen Variationen nur das eine Wort: Lastenausgleich. 0 Das alles aber addiert sich zu einer Summe nervöser Spannungen, die sowohl bel denjenigen herrschen, die vermutlich betroffen sein werden, als auch dort, wWo die Hoffnung auf ein Quentchen materielle Hilfe wie ein winziges. aber wärmendes Fünkchen behütet wird. Wäre es darum nicht ein Anliegen der klugen Behutsamkeit, in vorsichtigen Bewegungen den Kern aus der Schale, in der es kräftig rumort, her- auszulösen? Wir meinen, daß es vermieden werden müsse, jetzt wieder die Wirtschaft, das öffentliche und private Leben in die mehr als krankhafte Atmosphäre zu stür- zen, wie sie vor dem Tag X Millionen von Menschen im wahrsten Sinne verhext hatte. Das aber zu verhindern., müßte eine An- gelegenheit der Presse, des Rundfunks, der Parteien und der vielen anderen Institu- tionen der öffentlichen Meinungsbildung sein; denn wir alle haben in den vergan, genen fünfzehn Jahren so viele Male auf X.-Daten und X-Zeiten warten und auf- passen müssen, daß es nun endlich an der Zeit wäre, uns auch von jenem Zustand zu betreien, wie ihn der Jäger kennt, den seine Passion dazu zwingt, dauernd auf dem An- stand zu sitzen, wenn er etwas aus seinen Jagdpfründen profitieren will. 8 Veberdies: Was ist allgemein über den Lastenausgleich bekannt? Doch nur so viel, daß er nach einer Anordnung der Militär- gouverneure bis zum 21. Dezember durch ein Gesetz in Kraft gesetzt werden mul. Was sonst durchdringt, sind Vorschläge, Empfehlungen, Memoranden und private 5 und offiziöse Ansichten. Kurz: Konferenz- material und wieder Konferenzmaterial. Sein Umfang aber und die Intensität, mit der es allerorts vérbreitet wird, hat aus m sachlichen Inhalt der Beratungen bei- nahe schon eine„Psychologie des Lasten- gemacht, die sich schon rein zwangsläufig mit der Psychose beschäftigen „ E. Scher Polens rote Kompaßnadel zittert Der Sturz Gomulkas und die Kollektivisierung der polnischen Landwirtschaft Mit Beilen und Axten gehen bei winter die breiten Massen. Dazwischen liegt der Kommunisten auch ein anderer schweben- licher Waldarbeit die Bauern zweier Nach- bardörfer aufeinander los. So endet in Rey- monts nobelpreisgekröntem Roman der pol- nischen Bauern die einzige Kollektivarbeit, zu der sich diese Bauern zusammengefun- den haben. Polens Landbevölkerung scheint von Natur extrem individualistisch zu sein. Nur im engeren Kreis höherer Parteifunk- tionäre malte Mitte Juli der polnische Kommunist Zambrowski rote Kolchos- güter inmitten grüner Sagtfelder aus, als er die Entwicklung von„Dorfgenossen- schaften“ zum Programmpunkt Nr. 1 der kommunistischen Arbeiterpartei Polens er- hob. Erst ein Hof von 100 wird 1949 von der Kollektivierung betroffen sein, beru- higte unlängst ein anderer prominenter Kommunist in Polen, Handelsminister Minc, Sturz Gomulkas vom Posten des Gene- ralsekretärs der Arbeiterpartei wegen sei- nes Widerstandes gegen die Kollektiwisierung. Man sieht, die rote Kompahßnadel Po- lens, die eine so heftige Korrektur erfuhr, zittert noch hin und her. Wo wird sie zum Stillstand kommen? Die Arbeiterpartei kann sich nicht mehr darauf berufen, dab sie unter ihren 900 000 Mitgliedern 200 000 Bauern zählt, Das Agrarland Polen hat 23 Millionen Einwohner. Staatspräsident Bie- rut als Generalsekretär der Arbeiter- partei illustriert zwar die Personalunion von Kommunismus und Staatsapparat. Aber auch das polnische Politbüro ist realistisch genug, um mit der Stimmung der Bauern- massen zu rechnen. Problematisch ist mulka und die den Fall Go- der polnischen durch Krise Kleiner Bummel durch München Ursula Bloy schreibt dem„MM“ von Musiziert wird zur Zeit in München je nach Geschmack: Tausende begeisterten sich für Knappertsbusch. Edwin Fischer, Tasch- ner, Heinrich Schlusnus und Max Lorenz— aber Sonderzüge, Last- und Personenwagen, Straßenbahnen und Omnibusse haben alle Räder voll zu tun, um Hunderttausenden zum Genuß des ohrenbetäubenden Lärms mrer„Wies'n“ zu verhelfen! Die„Wies'n“ — das im September stattfindende Oktober- fest auf der Theresien-Wiese— ist in vil- facher Potenz dem Münchner das, was dem Berliner der„Rummel“ und dem Ham- burger sein„Dom“ ist. Urahne, Großmutter, Mutter und Kind und, soweit vorhanden, deren männliche Gegenstücke, geben sich und ihr Geld hemmungslos den Wonnen dieses urbayerischen, durch hundertacht- unddreißigjährige Tradition geheiligten Volksfestes hin— begeistern sich an Sen- sationen von gestern, heute und morgen— besteigen schäumende Karussellhengste— sausen durch die Lüfte— schwitzen zu fünftausend im großen Bierzelt. Junge und alte Nasen schwelgen genießerisch im langentbehrten Duft von„Steckerlfisch“, „Schweinswürstl“ und„Brathendl“ Getztere das Stück zu 6 bis 15 DM, bitte!) oder sen- ken sich nicht minder genießerisch ins end- lich erlaubte Achtprozentige(„die Maaß“ zu 1,80 DM, bitte!), Trotz der taktlos warnen den Drehorgel, daß er oder sie nicht treu sein kann, heftet der Bua seinem Madl das traditionelle Lebkuchenherz mit der gleich- ralls traditionellen buntzuckrigen Inschrift „A Herzerl fürs Herzer!“ an den Busen, und wenn der Bua ein Ami ist und das Madl eine Schoko-lady, dann heißt die Widmung eben:„A Heart for your Heart'er!“! „Warum küßt du denn die Wangen dei- ner Braut?“ fragt die Musik, als Polizei und Tierschutzverein gemeinsam den Floh- zirkus betreten, um die Angelegenheit weiterzumelden“, wie sie sagen. Wenn sie mit der„Angelegenheit“ die freundlich ge- gebene Belehrung meinen, daß der Mensch, mit Flohkräften ausgestattet. eine Schnell- zuglokomotive zichen bzw. mit einem Satz von hler nach England springen könnte, 80 täten selbige Herren recht daran, denn Auf- klärung der Behörden kann nie schaden. Was Bayern in punkto Aufbau kenn, wenn es will, beweisen die letzten acht Monate Aufräumungsarbeiten in München. Trotz Währungsreform und Treibstoffman- gel wurde allein im August mit 800 000 cbm die Gesamtmenge des im Vorjahre beweg- ten Schuttes erreicht. Ueber die Hälfte der zirka 5 Millionen ebm betragenden Trümmermassen sind damit beseitigt und Meine Frau- der Oktoberwiese und anderen Dingen zu bereits 20 Meter hohen Bergen in die Außenbezirke abgefahren worden. Wiesen, Bäume und ein Restaurant sollen auf die- ser künstlichen Hügellandschaft ein neues Ausflugsziel erstehen lassen, wobei der aus- gebombte Münchener dann die Chance hat, in des Wortes wahrster Bedeutung auf den Trümmern seines Hauses zu sitzen. Daß man jedoch kein Staats- oder Stadt- oberhaupt zu sein braucht, um sich etwas einfallen zu lassen, bewiesen: 1. die Städti- schen Verkehrsbetriebe, die ihre Straßen- bahnen und Busse seit einigen Tagen statt bis 22 Uhr bis Mitternacht fahren lassen; 2. die Postämter, indem sie keine Brief- marken haben; 3. die Geschäftsleute, die samstags ihre Läden bereits um 2 Uhr dicht machen; 4. die Schwerhörigen und Spätertaubten, indem sie sich zu einem Bund zusammenschlossen; 5. Kabarett-, Theater- und Fllmunternehmungen, nach der Währungsreform nicht pleite(toi- toi-toil), sondern neu aufmachten; 6. Tierpark Hellabrunn mit einer Ausstellung und Prämiierung rasseloser Hunde sicherer Tip: Kreuzung zwischen Bettvor- leger und Zahnbürstel) und last, aber nicht veröffentlicht. Eine dokumentarische Fixie- blick über die„Umwandlung des Klassischen least: Künstler-Schwabings Maler, die un- der Punkt des polnischen Parteiwesens ge- worden: die schon so lange angekündigte endgültige Verschmelzung zwischen Ar- beiterpartei und Sozialisten. Die offenen Hände, die die Kommunisten diesen zur Ver- brüderung boten, haben sich unter der scharfen Kritik von oben zur linientreu ge- ballten Faust verschlossen. Mangelnde Vor- sicht bei der Aufnahme neuer Mitglieder— das ist einer der Kardinalfehler auf dem jüngsten Schuld- und Reuebekenntnis der Kommunisten. Eine tiefgreifende Säube- rungsaktion ist im Gange. Unter diesen Um- ständen wird die nicht mehr vom Pro- abzusetzende Verschmelzung der gramm Kommunisten und Sozialisten nicht nur Bieruts starke Hand, sondern auch sein ganzes Geschick erfordern. Ob Gomulka parteipolitisch jemals wieder eine Rolle spie- len wird? Das Geflüster, er sei mit seinem Widerspruch an den Plänen Moskaus ge- scheitert, dle polnische Westgrenze zugun- sten eines ostdeutschen SED-Staates zu revidieren, wird zwar allgemein als Gerücht bezeichnet, aber doch überall der Frwän- nung wert gefunden. Würde es in abseh- barer Zeit durch die Tatsachen bestätigt— die Belassung des chemaligen kommunisti- schen Generalsekretärs auf seinem Mi- nisterposten für die Westgebiete könnte ein Danaergeschenk für ihn werden, Pol- nischer Nationalismus nach Westen wie nach Osten— hier liegt der dritte Stö- rungsfaktor für die rote Kursnadel über Polens Wäldern und Feldern. JP) Atlantikcharta kein Völkerrechtsdokument N Freie Wahl des Arbeitsplatzes Dortmund. DENA) Auf einer CDU- Kundgebung kündigte der Direktor der Zweizonen verwaltung kür Arbeit, Storch, die Aufhebung der pflichtungen und Arbeitsverordnungen 11 kommenden Monat an und erklärte, künftig werde jeder die Möglichkeit haben. sich selbst seine Arbeitsstelle auszusuchen. Fer- ner gab er bekannt. der a werde sich in der kommenden Woche mit der Beseitigung des Lohnstops befassen. Dementi zum Betriebsrätegeset- Wiesbaden.(DEN A) Der Pressereferent der hessischen Staatsregierung, Fr. dementierte die Meldung. derzufolge hessische Regierung die Absicht das Betrlebsrätegesetz einschließlich des: ticels über das wirtschaftliche Mitbestim mungrecht demnächst der Us-Militärregierung offlziell als Gesetz zu verkünden. Bartsch erklärte, die hes sische Regierung habe zu keiner einen solchen Schritt in Erwägung gezogen. die Clay antwortet Wurm stuttgart. DENA) General Clay hat, einem Bericht des evangelischen Pressever- bandes für Württemberg zufolge, ein Schrei- ben an den Landesbischof D. Theophil Wurm gerichtet und darin mitgeteilt, daß die Militärregierung die Berichte der oVvan ö gelischen Pfarrer in den Internierteniagern geprüft hat. In allen Fällen, Wo Abhilfe ge“ 5 sel eine solche 8e? rechtfertigt erschien. 5 schaffen worden. DP. Wurm hatte sich im vergangenen Winter mehrmals wegen der Wirtschaftsrat Bartsch. haben soll, Ar- Stunde Anton Zwangsver-:- im ohne Genehmigung verhältnisse in den Interniertenlagern in 5 General Clay gewandt. Prof. Dr. Karl Loewenstein(Universität Amherst-USA) sprach in Heidelberg „Die Atlantik- Charta mit der wie be- kannt die westlichen Alliierten zum ersten Male während des Krieges ihr Nach- krlegsprogramm bekannt gaben), existiert Besprechungen Roosevelts und Churchills Cadogan(der amerikanische und der eng- und diese, numeriert, über den Funk rung jedoch ist nicht erfolgt, und auch Im übrigen bereitet die UN unter leb- hafter Beteiligung der Russen einen Ent- 2 wurf allgemeiner Menschenrechte vor, der verbindlich für alle Staaten und Landes die jn keiner schriftlichen Fassung. Ueber die der Erde werden solle. Wer immer dagegen verstoße, dürfe und müsse vor das Forum der hatten Sunmer wells und Sir Alexander der Vereinten Nationen gebracht werden. In seinen Betrachtungen über die politi- (tot- lische Unterstaatssekretär) Notizen gemacht schen Nachkriegstendenzen in den Sieger staaten gab Prof. Loewenstein einen Ueber- Parlamentarismus“ in England, hob die Auf- ter dem Motto:„.. und über uns der Him- diese Notizen sind mit dem vor Singapur hebung aller Krlegsbeschränkungen in den mel“, zu gemeinsamer Abwehr kollektiver Berufsnot kameradschaftlich verbunden, eine Ausstellung ihrer Werke im Trümmer versenkten„Prince of Wales“ verloren gegangen.“ Diese Nachricht flocht Prof. Dr. Karl USA hervor und behandelte nach einem kur- f zen Bllek auf Frankreich und England aueh in summarischer Weise die Staalen jenseits gelände des Alten Botanischen Gartens ver- I,oewenstein(Universität Amherst— des eisernen Vorhangs. Diese Völker, so be- anstalteten. Und da wir schon mal bei Hans USA), der auf seiner Vortragsreise durch hauptete der Redner, würden auch ohne Albers sind, wäre noch zu berichten, daß gie IS-Zone in diesen Tagen auch in Hei i 1 90 2 den direkten Einfluß der Russen nicht libe- 9 5 5— 1 N 5 ehen. delberg sprach in seine Austuhrunten uber nglsdemokratisch gewählt chaben, da die 3 en„Sergean f Hindu 8 ale Wün- das Völkerrecht ein, das er als einen fort- Mißstände des Agrarfeudallsmus eine radi- n ane een eee ee e Mün- jaufend schöpferischen Akt bezeichnete. Das kale Lösung begünstigt hätten. Ueber Ruf- chener Kinoprogramme gewährt und b) er- neut beweist, daß der junge deutsche Film etwas schwach ist auf der Brust! Ihm und uns zum Trost sei jedoch festgestellt, daß das amerikanische„Lied von Bernadette“ keineswegs aus einer kräftigeren Lunge pu- stet— jedenfalls soweit es sich um seine Hauptdarstellerin Jennifer Jones handelt. Sie ist keine Heilige von Lourdes, sondern eine von Hollywoods Gnaden. 1 Aber Was schert uns Hollywood, wWenn wir in München sind! Freuen wir urs an selnen meterlangen Speisekarten, neuen Höflichkeit der Kellner und Kellne- Völkerrecht muß den Erfordernissen der Zeit angepaßt werden. So sieht die Atlantik- Charta das Selbstbestimmungsrecht der Völker vor, beschränkt es jedoch durch die Bestimmung, daß faschistische oder nazisti- sche Regierungsformen als Diktaturen den Weltfrieden gefährden und daher nicht ge- duldet werden können. Die Amerikaner sind sich so führte Prof. Loewenstein Weiter aus, darüber klar, daß die Form der Be- ordnung hinausgehen. Deutschland aber setzung Deutschlands sowie die Institution und dle Arbeit des Kontrollrates an sich- an der über den Rahmen der Haager Landkriegs- gertum, ist im Abklingen. land selbst habe man zu wenig objektives Material, um verbindliche Rückschlüsse 2u ziehen; daß seine Regierungsreform sich auch in den kritischsten Stunden des Krie- ges nicht geändert habe, sehe man in den USA als ein Zeichen dafür an, daß die Mehr- heit der Russen mit ihr zufrieden sei. Professor Staatsform, fugend auf e Die Forderung wird nicht mehr lauten: Freiheit vom Staat, rinnen, an dem alten Glanz des prachtvollen habe sich durch seine Taten des Rechtes sondern— Freiheit von Mangel, Freiheit von Stadtbildes, an der schwebenden Friedensengels und an der unschuldvollen Unverschämtheit, mit der die fetten Tauben vor der Feldherrnhalle ren Kopf in Er- mangelung von Sand unter den Flügel stek- ken. Wem haben sie das bloß abgeguckt?! Teredu Eine ergötzliche Ehegeschichte von E. Fechner Mit der freundlichen Genehmigung der Universitas, Deutsche verlags-Aktiengesellschaft. Berlin 8. Fortsetzung Während ich sie noch gedankenverloren und nicht ohne Wohlwollen betrachtete, be- merkte ich zu meinem Erstaunen, daß Teresa zum Ausgehen fertig zur Tür hereintrat. Wo willst du denn hin, mein Juwel, er- kundigte ich mich erstaunt, denn sie hatte mir vorher nichts diesbezügliches mitgeteilt. Zum Friseur natürlich. Jacklechen, er- widerte mein Weib eilig. Du hast doch eben selbst gelesen, daß die Nackenrolle total un- modern ist! Ich kann unmöglich noch länger damit herumlaufen! f Sprach's und entschwand meinen ent- geisterten Blicken, ehe ich noch Zeit gefun- den hatte, ein Wort des Protestes zu Auhern. Uebrigens erging es ihr mit der neuen Frisur wie mit dem„würdigen schicken Ge- bilde“ ihrer Phantasie, auf das wir mitein- ander Jagd gemacht hatten, sie paßte durch- aus nicht zu ihr, und so kehrte sie, wie der- einst zu den albernen Babyhütchen, vier- undzwanzig Stunden später reumütig zu der unmodernen Nackenralle zurück. l Ob es dir allerdings gelingen wird, dei- ner zukünftigen Frau gegebenenfalls mo- dische Absurditäten zu verekeln, möchte ich nach dem, was du mir eben über sie erzählt hast, dahingestellt lassen! Eddi machte ein betretenes Gesicht, und ich freute mich diebisch, daß es mir endlich zu gelingen schien, ihn hinsichtlich der Schwlerigkeiten, die dem nichtsahnenden Junggesellen in einer Ehe drohen, nach- denklich zu stimmen. Der/ Maharadscha wird ihm den Rest geben, dachte ich zufrie- den, nahm einen Schluck Wein und begann zu erzählen: Teresa saß auf dem Teppich und las die Zeitung. Sie las sie in der verabscheuungs- würdigen Art, in der Frauen Zeitungen zu lesen pflegen, d. h. sie warf die einzelnen Blätter durcheinander, wühlte ein bißchen darin und verstreute schließlich alles rings auf den Fußboden. Es ist erstaunlich, was eine Frau auf diese Weise aus einer ein- zigen Zeitung zu machen versteht. Teresa also las die Zeitung. Jackiechen, sagte sie plötzlich, der Ma- haradscha von Bastar will Einsiedler wer- den! Er verhandelt bereits über den Ankauf einer einsamen Insel im Süd-Atlantik. Ich warf einen wehmütigen Blick auf die zerrupfte Zeitung, überdachte blitz- schnell die zukünftigen Chancen des Ma- haradschas hinsichtlich seiner Zeitungen und nickte anerkennend. Sehr vernünftig von dem Mann! So, sagte Teresa pikiert, du findest das also vernünftig! Gewiß, erwiderte ich, auch Karl V. ging ins Kloster! Teresa raschelte kampflustig mit dem, was sle aus der Zeitung gemacht hatte. Wo kämen wir da hin, rief sie, ohne sich weiter bei Karl V. aufzuhalten. wo kämen wir da hin, wenn jetzt schon die Mahara- dschas anfangen wollten, sich von der Welt zurückzuziehen? Ich zuckte die Achseln, um anzudeuten, daß ich es nicht wisse. Hach, seufzte Teresa, son Maharadscha hat doch den Himmel auf Erden! So. 07 204A N Jedes Kind weiß das belehrte mich mein Weib. Beispielweise die Elefanten, die er jeden Morgen reitet, während andere Leute im Büro sitzen!... Weiße Elefanten, mit ro- tem Leder aufgezüumt!.. Dazu die Dschun- gel im Glanz der Morgensonne.. mit Or- chideen und Kolibris! Ich stellte mir vor, wie der Maharadscha anzurufen. Auch gingen ja die Alliierten über die ihnen auferlegten Verpflichtungen hinaus, indem sie„Reparationen“ an das besiegte Volk bezahlten, um es überhaupt am Leben zu erhalten. —— Also gut: Der Maharadscha badet seine braunen Glieder in einem weiſen Marmor- bassin, es liegt, von Sonnenlicht überflutet, inmitten schattiger Gärten. ... umhaucht von den balsamischen Düf- ten fremdartiger Blumen! warf ich ein. Teresa nickte zustimmend. ... in köstliche Gewänder gehüllt, mit Perlen und Edelsteinen geschmückt, betritt der Maharadscha nunmehr die Terrasse, wo das Frühstück Ist es ein englisches Frühstück? forschte ich interessiert. Teresa sah mich gramerfüllt an. Es wäre ein englisches Frühstück ge- wesen, sagte sie traurig, wenn Sie nicht darauf bestanden hätten, daß Maharadschas küllig wären! Schade, seufzte ich, könnte man nicht hin und wieder eine Ausnahme.. wo doch im Orient ein anderes Schönheitsideal. Es tut mir leid, unterbrach mich Teresa kalt, der Maharadscha trinkt Tee und ißt dazu frische Brötchen. Mit Butter und Honig! schlug ich vor. Nein, sagte mein Weib rachsüchtig. Trocken! Ich versuchte, sie zu überzeugen, daß man den Maharadscha mit dieser Art von Frühstück grundlegend verärgern würde, aber es war nichts zu machen. Ich schwieg verstimmt. Nach dem Frühstück arbeitet er dann ein bißchen! verkündete Teresa. Arbeiten??? fragte ich, unangenehm be- rührt. a ö Na ja, regieren und so.. Teresa machte eine unbestimmte Handbewegung. Mit allen Perlen? erkundigte ich mich entsetzt. 2 Gewiß, nickte sie stolz, ein Kilo Perlen und eineinhalb Kilo Diamanten!(Offenbar Wollte sie sich nicht lumpen lassen.) Ich stellte mir vor, wie der Arme, also Grazie des beraubt, den Schutz des Haager Protokolls purcht. Wir stehen in einer Weltrevolution, dle in ihrem Ausmaß und in ihrer Bedeu- tung mit der Reformation oder der französi- schen Revolution verglichen werden kann.“ a 5 K. H. mit ihr fortzusetzen, ergriff die Zeitung und zog mich in einen Sessel zurück. Allwo i Gelegenheit hatte, Betrachtungen über die weibliche Gründlichkeit bei der Lektüre einer Zeitung festzustellen. Teresa, sagte ich streng, du hast nichts davon erwähnt, daß der Maharadscha sich von der Welt zurückziehen will, weil seine Frau gestorben ist. Das verändert doch die Sachlage mit einem Schlage. Ich meine, du solltest dem Mann daraufhin nichts mehr in den Weg legen! 8 Ach, erwiderte Teresa, so weit bin ich noch gar nicht gekommen! Zeis mal! Und sie streckte die Hand aus, um mir die Zeitung wieder zu entreißen. Nein, protestierte ich energisch, ichll! Später, wenn ich fertig bin, du das Blatt wiederhaben. Der Maharadscha, meuterte Teresa, gab der Maharani immer 77 895 Jawohl, aber die Maharani hat auch niemals die Zeitungen so zerpflückt wie du. Wenn ich nun, fragte Teresa nach län- gerem Schweigen, wenn ich nun nie, nie wieder deine Zeitungen in Unordnung jetzt lese kannst bringe.. gehst du dann auch auf eine ein⸗ same Insel, wenn ich sterbe??? Selbstredend, mein Juwel! Aber das kommt ja bei dir Gott sei Dank nicht in Betracht, du versprichst mir doch immer, zweiundachtzig Jahre zu werden! Mit diesem Versprechen aber verhält es sich folgendermaßen: Teresa ist ein Feind jeglicher Eintönigkeit Nur keine Langeweile! pflegt sie 2u sagen und würzt daher unsern bescheidenen Alltag in angemessenen Zwischenräumen mit ausgekugelten Knien. Autounfällen, Blutvergiftungen, Gasexplosionen und Was 3 reizvolle Abwechselungen mehr sind. 5 ö Da sie eine rücksichtsvolle Natur ist, 80 da 80 Morgen für Morgen darin herumritt geschmückt, mit dem kürzlichen Frünstück wänlt sie dazu mit Vorliebe Augenblicke, und fing an, die Sache nicht übel zu finden. Nach Hause zurückgekehrt. badet der Maharadscha seine schlanken, braunen Glieder 1 Wieso schlank? unterbrach ich Teress, Maharadschas sind füllig! Meine sind schlank! erwiderte sie streit- süchtig. 1 55 Sei nicht unvernünftig, mahnte ich, jedermann, der etwas davon versteht, weiß, daß Maharadschas füllig sind! Man darf die Phantasie seiner Zu- hörer nicht überanstrengen! Teresa schmollte. mein Juwel, im Magen, bei der Hitze regierte, und wun- derte mich keinen Augenblick mehr, daß der Mann die Sache satt hatte und auf eine einsame Insel wollte. Ich sagte das Teresa, auch, daß ich die Langmut des Maharadschas bewunderte, weil ich, meinerseits, dies Hundeleben be- reits vor dem Mittagessen satt haben würde. Teresa nahm es übel, sie behauptete, ich sel faul und gefräßgig und daher unfähig, die ethischen Ziele ernsthafter Männer zu begreifen. 5 2 Natürlicherweise fühlte ich danach kei- nerlei Verlangen mehr, die Unterhaltung in denen ich beruflich fern weile. Wenn ich nachher leichenblaß und mit schlottern- den Knien an ihrem Schmerzenslager er- scheine, so liegt sie unschuldsvoll in den Kissen, lächelt mich zärtlich an und flüstert 5 beschwörend: Reg dien bloß nicht auf, Jackiechen, es ist wirklich nicht der Rede wert! Du weißt ja, ich werde zwelund- achtzig. b. Aber ich nicht, bei all diesen Auf- regungen! versichere ich dann verzweifelt. Nimm es mir nicht übel, mein Liebling, ich ganz bestimmt nicht! 5 f Fortsetzung folgt l Loewenstein kam zu dem Schluß:„Der Staat der Zukunft ist ein 30“ zlaler Staat— die liberal-demokrstische inem stabllen Bur- Nr. 120 — es cpu- r der Anton 188ver- en n. sich n. Fe laftsrat ne mit sen. setz eferent irtsch.* g die 2 soll,„ des Ar- stim- migung Gesetz e hes- Stunde ezogen. y hat, im cünftis 3 sse ver? Schrei. neophil It, daß ovan- nagern 170 8e= de ge- ich im en der ern n ent g 5 elberg 2 leb- n Ent- or, der Länder agegen 2 Nr. 120/ Montag, 27. September 1948 DIE MondEN-sETITEN Eün — e Seite 3 Der I. FC Nürnberg verliert in Offenbhuch 1:4 Vin Mannheim-Kickers Stuftgurt I:! 1 Mannheim: Jöckel; Senck, Rößling; Maier, euerleber, de la Vigne; Körber, Stief- vater, Bolleyer, Altig, Löttke. 1 Stuttgart: Jahn; Sälzler. Vetter; Sing, 1 K. Kronenbitter: S. Kronenbitter, reher, Conen, Schaletzki, Witt. Schiedsrichter: Siebert(Kassel). Zuschauer: 20 000. . L.) Immer, wenn die Stuttgarter Kickers in Mannheim aufkreuzen, sind die Erwartungen der Fußballfreunde besonders hochgeschraubt. Wenn diese Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden, so lag das we- 5 1 1 195 9 Forum verden. politi- Sieger- Ueber- am 1. 5 wen zischen Ssten erwartet wurden. Es war ein e Auf- in den m kur- d auch enselts so he- ohne t Übe- la die radi- Ruß- n n ektives sse 2u sich Krie- in den n mir zt lese cannst ten(und Die in Deckung und Aufbau gleich starke niger an den Stuttgartern. Die Stuttgarter spielten den von ihnen seit jeher gewohn- gern gesehenen) Erfolgsfußball. Läuferreihe, in der auch Sing wieder auf- tauchte, sorgte dem erstmals mit dem Ex- Berliner Erich Dreher antretenden sturm für senügend Bewegungsfreiheit, seine Angriffs- aktionen immer dort anzusetzen, wo sie 8 für den VfR, daß Bolleyer in schnel- er Erfassung der Situation einen Freistoß wuchtig einschoß. Das war in der 15. Minute und entsprach bis dahin sicherlich dem IsSpielverlauf. Es war, wie gesagt, ein Glück. Denn die nächste halbe Stunde gehörte eindeutig den Kickers, die mit ihrem reum- Sreifenden Angriffsspiel der VfR-Hinter- mannschaft mächtig einheizten. Auffallend War besonders das oft ungenaue Abspiel von de la Vigne. Jöckel, den man in Kri- Der VfB Mühlburg hatte auch in diesem Jahr keinen guten Start. Das Unentschieden im ersten Heimspiel gegen die Eintracht und ie überaus hohe Niederlage am vergange- 1 nen Sonntag in Stuttgart waren nicht dazu dansetan, das Selbstvertrauen der Mann- Schaft zu stärken. Hinzu kamen die Aufstel- lungssorgen im Sturm, einst das Kernstück der Mannschaft und jetzt wohl deren Schwächster Teil. Von den neuen Zugängen at in den ersten beiden Spielen eigentlich nur Ehrmann nicht enttäuscht, während Lehmann als weit vorgeschobener„Tanker“ in Stuttgart so gut wie völlig versagte. So atte man sich entschlossen, an seiner Stelle heute den ehemaligen Daxlander Bechtel . einzusetzen, Traub gegen Kunkel auszutau- schen und Rastetter auf halbrechts stürmen zu lassen. Nachdem Gora doch noch frei Wurde, Wurde Rinks angestammter Platz in der Läuferreihe erstmalig mit dem neuen Mann aus Hameln besetzt. Die Waldhöfer erfreuen sich in Karlsruhe roger Sympathien. Unvergessen ist noch Immer ihr eindrucksvoller Sieg vom vorigen Jahr, der sie hier als eine der besten Mann- 9 kehacten auswies. Auch sie verloren am letz- en Sonntag auf eigenem Platz einen wert- vollen Punkt gegen die harten Offenbacher Kickers. Grund genug wohl, die Reise nach Mühlburg nicht allzu sorglos anzutreten. in der Aufstellung: Siaserdbor: Vetter, Schall, Rögling, Schaud, Segel, Rendler, Siffling, Herbold, Lipponer, Rube und Hölzer und chaunburgt Scheib. Held, Fritscher- E. Fr- 8 er, Kühn, Gora, Ehrmann, Seeburger, echtel, Rastetter, Kunkel 1 1 N sich die Mannschaften Schiedsrichter Ar ger. überraschenden Augenblicken vor Ein unvergleichlich schöner Herbsttag und der große Name des Gegners hatten 16000 Nenn 2 3 gelockt. zum Platz an der Honsel-Straße Das Spiel beginnt sofort mit einigen Mü dern zählburger Tor, wo Scheib einen Schuß e nicht festhalten kann und die erteidigung alle Mühe hat, das Leder weg- zubringen. Dann streift ein unheimlich scharfer Strafstoß Rastetters etwas hoch über Vetters Torlatte. Bald darauf ist es 5 * 1 1 — Schreckschuß Kunkels, der knapp vor- g igeht. Ueberhaupt gehört die erste Vier- elstunde unzweideutig den Mühlburgern. Trotzdem fällt aus einem Strafstoß Schalls, den Siffling überlegt einköpft, in der 16. Minute das Führungstor für die .. Immer wieder scheint der Ausgleich der Luft zu liegen, aber auch Kunkel 3 auf Rechtsaußen die sichersten Ge- Sgenheiten. Als Held in der 25. Minute Verletzt ausscheiden muß, sinken Mühlburgs Aussichten erheblich. Ganz überragend ist Gora, der immer wieder zerstörend in die Slänzende Waldhof-Kombination fährt. In dier letzten Minute der ersten Hälfte dik- tieren „ die mal* ee kann Scheib Schüsse von Gäste eindeutig das Spiel. Drei- Herbold und Lipponer nur noch durch Fau- sten abwehren. Zuspiel und Freilaufen qe des einzelnen Waldhof-Spielers erscheinen jetzt geradezu bestechend. Sofort nach dem Wechsel fabriziert aud beinahe ein Eigentor, als er eine Kunkel-Flanke mit vollem Schuß an Vetter vorbei zurückgibt. Auf der anderen Seite rollt ein Schuß Lipponers sanft an dem cchon geschlagenen Scheib vorbei ins Aus. Ecke abschlagen kann. tiken aus dem Frankfurter Spiel gegen Rö- delheim als schwach bezeichnet hatte, be- hielt in dieser Hochflut der Stuttgarter An- griffe einen klaren Kopf. Einen über- raschenden Fernschuß von Conen lenkte er ebenso sicher über die Latte, wie er einen gefährlichen Drehball von S. Kronenbitter unschädlich machte. Erwähnenswert auf seiten des VfR besonders der sich unermüd- lich abrackernde Maier. Etwas paradox das Eckballverhältnis bei der Pause mit 5:1 für VfR. Nach der Pause schien der Stuttgarter Ausgleich nur noch eine Frage der Zeit. Dies glaubten auch die Photographen, als sie sich mit ihren„entsicherten“ Apparaten hinter Jöckels Tor postierten und prompt versäumten, als Sälzler einen herrlichen Hechtsprung nach einer Löttke-Flanke machte. In der 65. Spielminute gab es einen Mißton in dem zwar kampfbetonten, aber von beiden Mannschaften fair durchgeführ- ten Treffen. Bei einem Stuttgarter Angriff wollte es Dreher gegen Jöckel mit„Gewalt“ schaffen, was er vorher im Spiel nicht er- reicht hatte. Der gute Schiedsrichter Siebert (Kassel) stellte Dreher vom Platz. Was elf Stuttgartern nicht gelungen war, brachte jetzt die dezimierte Elf zuwege. Ein Frei- stoß, von Maier verschuldet, ging vom Fuß Conens an der Mauer vorbei ins Netz Zusammenfassend muß gesagt werden, daß das erreichte Unentschieden für den VfR sozusagen ein Pflästerchen auf die offene Wunde bedeutete. Die offene Wunde War die unglücklich gewählte Mannschafts- aufstellung der Rasenspieler. Wir können uns denken, daß Striebinger am linken und Löttke am rechten Flügel dem Sturm größere Wirkung verliehen hätten. Die Stuttgarter hatten eine schnelle, kampfesfreudige Elf mit zweckmäßigem, auf den Erfolg zugeschnittenen Stil zur Stelle. Hätten sie das Kombinationsspiel nicht zu stark auf Conen konzentriert und mehr die Flügel eingesetzt, wäre sicher auch der zweite Punkt nach Stuttgart gewandert. Beste Kickers-Spieler: Baumann. Sing(et- was zu hart) und Sälzler. Beim VfR konn- ten sich Maier, Rößgling und besonders in der ersten Halbzeit auch Jöckel hervortun. Mühlburg holt mit Glück einen Punk VIB Mühlburg— Sportverein Waldhof 1:1 Ein Abseitstor Rubes in der 14. Minute wird von Karger nicht gegeben. En un- glaubliches Glück hat dann Waldhof bei einem Ehrmann- Schuß aus einem Meter Entfernung, den Vetter gerade noch zur Trotz zehn Mann versucht Mühlburg mit letzter Anstrengung, zum Ausgleich zu kommen., und das gelingt auch in der 70. Minute, als Bechtel mit un- haltbarem Schrägschuß zum 1:1 einsendet. Soviel zu sehen war. erhielt er den Ball in Abseitsstellung. Es folgen nun eine ganze Serie von dramatischen Situationen vor den beiden Toren, die die ganze Spannung aus- drücken, die das Spiel jetzt gewonnen hat. Aber an dem Ergebnis ändert sich nichts mehr. Bester Mann bei Mühlburg war Fritscher, bei Waldhof der unermüdliche Lipponer. Schiedsrichter Karger erregte einige Male den Unwillen des Publikums, jedoch waren seine Entscheidungen im großen und gan- zen korrekt. Die Spiele der südd. Oberliga VfR Mannheim— Stuttgarter Kickers 111 VfB Mühlburg— SV Waldhof 121 Ulm 1846— 1860 München 0·1 VfB Stuttgart— Eintracht Frankfurt 11 Kickers Offenbach— 1. FC Nürnbergs 4:1 Bayern München— Schwaben Augsburg 3:0 BC Augsburg— 05 Schweinfurt 21 FSV Frankfurt— FC Rödelheim 1-0 Die Ueberraschung brachten die Offen- bacher Kickers zustande, die den Deutschen Meister, den 1. FC Nürnberg. hoch 4:1 schlu- gen. Durch diesen Sieg haben die Offen- bacher Kickers die Tabellenführung über- nommen; die Nürnberger sind mit 4 Ver- lustpunkten zurückgefallen. Der VfR Mannheim konnte diesmal mit Glück einen Punkt gegen die Stuttgarter Kickers retten. Durch den beiderseitigen Punktverlust sind beide Vereine wieder punktgleich Der VfB Mühlburg holte sich gegen den SV Waldhof mit Glück durch das 1:1 einen wertvollen Punkt. Auf Grund der Gesamt- leistung hätte Waldhof das Spiel gewinnen müssen. Waldhof konnte den Anschluß be- halten. 1860 München gewann in Ulm knapp 170. Ulm hat jetzt nacheinander drei Nieder- Die groſze Leistung von Ofienbuch Offenbacher Kickers— 1. FC Nürnberg 4:1(1: 20 000 Sportbegeisterte waren auf den Bieberer Berg geströmt, um den deutschen Meister im Spiel gegen Kickers Offenbach zu sehen und sie erlebten eine Sensation Aber die Offenbacher haben sich ihren Sieg redlich verdient. Ihre Mannschaft war in glänzender Verfassung. Dieser 4:1-Sieg ist vor allem ein Verdienst der Offenbacher Läuferreihe. Adolf Schmidt und Keim fin- gen immer den Nürnberger Sturm ab und schickten ihren eigenen nach vorn. Der Club fand sich dagegen gar nicht zurecht. Der Sturm konnte nicht überzeugen, nur Pöschl und Morlock zeigten hin und wieder gute Einzelleistungen, die aber eben Einzel- leistungen blieben. Niemann im Nürnber- ger Tor überwand bald eine anfängliche Nervosität und verhütete schließlich weitere Treffer der Offenbacher. Fünf Minuten nach Beginn stand es 1:0 kür den Club, als Morlock nach einer mei- sterhaften Kombination von Uebelein 1— Pöschl einschoß. Aber dabei blieb es für den Club. Die Offenbacher brachten die Füh- rung an sich und gaben sie bis Ende des Spieles nicht mehr ab. Drei Minuten nach dem Clubtor erzielte Meier nach einer schö- nen Innenfeldkombination den Ausgleich. Bis zur Pause verhinderte die Hintermann- schaft des Clubs weitere Tore. Nach der Pause greifen die Offenbacher wieder an. Unter dröhnendem Gejohle der Zuschauer übersieht Schiedsrichter Rein- hardt Stuttgart) das zweite Mal ein Handspiel im Nürnberger Strafraum. Die Offenbacher ziehen alle Register ihres Kön- nens und der Club kann sich kaum seiner Haut wehren. Er versucht es mit Härte. Aber da bricht das Unglück herein. In der 59. und 65. Minute gibt Reinhardt wegen groben Fouls im Strafraum Elfmeter, den Piccard mit Routine verwandelt. Pöschl, mit den Entscheidungen des Schiedsrichters und dem ganzen Spiel nicht einverstanden, nimmt den Ball und will das Spielfeld ver- lassen. Gebhard, der durch seine Fairneß die Zuschauer öfters zu spontanem Beifall ver- anlaßt, hält ihn mit Gewalt zurück. Das Spiel geht weiter. Der Club ist völlig aus- einandergefallen. Die Zuschauer feuern die Otftenbacher mit ohrenbetäubendem Gebrüll 2—— 5 2 garen er auf em en Flügel allein durch uhd e i 4:1 für Offenbach. 3 Punkteteilung in Stuttgart vtß stuttgart— Eintracht Frankfurt 1:1 0:0 Alle Anzeichen deuteten auch auf eine zahlenmäßig hohe Niederlage der Main- städtler hin, denn bis weit in die zweite Halbzeit hinein lief das Kombinationsspiel der Stuttgarter Bewegungsspieler nahezu reibungslos. Tore schienen tatsächlich nur eine Frage von Minuten zu sein und bei aller Anerken- nung des energiegeladenen Willens sämtli- cher Eintrachtspieler muß man doch zuge- stehen, daß die Frankfurter außerordentlich vom Glück begünstigt waren. In der 27. Minute des Spieles kamen die Stuttgarter zu ihrem längst verdienten Erfolg durch den jungen Blessing, der einen von Herberger geschossenen und von Jänig abgeklatschten Schuß leicht ins leere Gehäuse schieben konnte. Die Frankfurter waren insofern von Pech verfolgt, als durch ein beiderseitig recht hart geführtes Spiel die Eintrachtler die Leidtragenden waren und vor allem der Mittelläufer Gärtner derart hüftverletzt wurde, dag er von der Mitte der zweiten Halbzeit an nur noch als lahmer Statist auf Linksaußen umherhumpelte und der blonde Adam Schmitt, seinen Posten übernehmen mußte. Mit nur einem Tor Vorsprung in die Halbzeit zu gehen, war zweiffellos auch der launischen Glücksgöttin zuzuschreiben. Nach Wiederbeginn schien die Frankfur- ter Eintracht sich gefangen zu haben. Der VfB kam ziemlich in Bedrängnis und als in der 3. Minute der zweiten Halbzeit das Aus- gleichstor durch Kudras per Kopf erzielt wurde, rochen die 15 000 Zuschauer eine Sensation. Aber das wäre denn doch des Guten zuviel gewesen und letzten Endes war Eintracht recht froh, wenigstens diesen wertvollen Punkt auf dem heißen Boden gegen die Stuttgarter erstritten zu haben. lagen erlitten und liegt als einziger Verein ohne Punktgewirm am Tabellenende. Vin Stuttgart, der Eintracht Frankfurt zu Gast hatte, spielte unentschieden 1:1 und blieb mit Eintracht wieder punktgleich. Die Bayern München schlugen Schwaben Augsburg sicher 310 und holten sich so ihren ersten Sieg neben zwei Unentschieden. Bayern rückte nach oben, Augsburg fiel etwas zurück. Der Tabellenneuling BC Augsburg be- siegte Schweinfurt 2:1 und liegt jetzt ganz gut im Rennen. Schweinfurt hat zusammen mit Schwaben Augsburg 3 Verlustpunkte. Das Lokaltreffen FSV Frankfurt gegen 1. FC Rödelheim endete 1:0 für den FSV. An der Stellung beider Vereine hat sich wenig geändert. Vereine Sp. f. u. v. Tore F. Offenbacher Kickers 3 7 1% Kickers Stuttgart F 1 1 Bayern München 3 1 2 0 6:3 42 1860 München 3 2 BCO Augsburg 8 2 1 Ia SV Waldhof 3 1 2 0 54 4•2 VfR Mannbeim 2 1 2 0 6:5 Schwaben Aursburg. 05 Schweinfurt 3 1 1 1 4:4 3:3 FSV Frankfurt 2 1 1 183 FC Rödelheim 3 1 0 2 32:4 224 Eintracht Frankfurt Aa 0 2, VfB Stuttgart 3 0 2 1 0 1. C Nürnberg 3 0 2 1 8:9 VtB Mühlburg U 3 0 2 1 2:6 224 1806 46 Ulm 3 0 0 2 2:5 988 Der Tad der Juqend Rund um den Friedrichsplatz Im Rahmen der Veranstaltungen des Mannheimer Jugendausschusses kamen am Sonntagvormittag auch Staffelläute Rund um den Friedrichsplatz“ zum Austrag. Ergebnisse der Läufe: Weibl. Jugend: 1. VfR Mannbeim, 346,1; 2. TV Edingen, 3:49,8; 3. TSV 1846. Schüler: 1. Lessingschule, 3:29.11; 2. TV Edingen, 3:34.6; 3. TSV 1846, 3.35. Jugend B: 1. Lessingschule, 3:14, 1; 2. Tullaschule, 3:15: 3. MSG, 3.16, 2. Jugend A: 1. TSV 1346, 3:03,9; 2. MSG, 3:04.4: 3. Lessingschule, 3:04, 9. Fußball-Städtespiel Mannheim Lud- Wigshafen 4:3 und Handball 15:4. Deutsche Mannschaftsmeisterschaft f im Ringen Deutscher Mannschaftsmeister im Rin- gen(klassischer Stil) wurde am Sonntag Reichsbahn Köln durch einen 4:3-Erfolg über Sportfreunde Neuaubing. Da die Kol- ner bereits den Vorkampf mit 4:3 zu ihren Gunsten gestalten konnten, lautet das Ge- samtergebnis 8:6. Die deutschen Tonnis-Hochschulmeisterschnlten 5 Kümpfel(München)— Frl. Schmidth enner Crankfurt) Hochschulmeister N Die deutschen Hochschulmeisterschaften haben bei einer Beteiligung von 78 Herren und 23 Damen ihren Anfang genommen. Alle gemeldeten Favoriten sind eingetrof- ten mit Ausnahme des letztjährigen deut- schen Hochschulmeisters Mauritz,(Mün- chen) und der deutschen Hochschulmeisterin 1947, Frau Vollmer-Obst. Die Ergebnisse Herren-Einzel: Dittrich(Heidelberg) Bachmann(Erlangen) 6:4, 7:5; Bormann (Heidelberg)— Neuer(Heidelberg) 6:0, 6:1; Bostelmann Hamburg)— Sartert(TH Re- genburg) 6:1, 0:6, 6:1; Abendroth(Ham- burg)— Hilsdorf Darmstadt) 6:1, 6:4; Klee SV Waldhof mußte kümpien 15 5 Die Spiele der Handball-Verbandsklasse— Waldhof siegt knapp Birkenau groß in Fahrt Als die 22 Akteure beim Stande von 6.4 für Beiertheim in die Pause gingen, herrschte ziemlich gedrückte Stimmung beim Meister, während der Gast schon einen dicken Silberstreifen am Horizont erblickte. Wie das kam? Die Waldhöfer hatten ihre Mannschaft etwas umgestellt. Kretzler führte den Angriff, Notz stürmte rechts- außen, und auf de mlinken Flügel stand mit Weißer eine neue junge Kraft. Wald- hof spielte zunächst ohne Einsatz, war in der Deckung unaufmerksam und ließ vor allem in den hintersten Reihen viele Wün- sche offen. Der südbadische Meister war aus einem anderen Holz geschnitzt; ob da Fritz Speng- lers Arbeit doch schon Früchte trägt? Un- beschwert wurden die Angriffe vorgetragen, rasch abgespielt und im Strafraum ge- schossen, daß es eine Freude war. So kam es zur frühen 3:0 Führung, die zwar bei 4.4 wieder verloren war, aber bis zum Wechsel hieß es doch 6:4 für Beiertheim, für die bessere Manschaft. Als der Unparteiische Pfrang- Wein- heim, der nicht restlos überzeugen konnte, die zweite Halbzeit anpfiff, hatte Waldhof urngestellt, Dr. Reinhardt wieder die Sturmführung anvertraut, und nun wurde es beser. Bis zur Mitte dieser Hälfte hieß es schon 7:7, und dann schafften die Man- nen um Reinhardt, bei denen Kretzler mit 8 Toren der erfolgreichste Spieler war, doch noch den etwas glücklichen Sieg mit 10.7 Toren, der eigentlich ein moralischer Erfolg der tapfer kämpfenden südbadischen Mann- schaft ist. ö sk Birkenau— TSV Bulsch, 19:5(8:2) Nach dem 17:1 Sieg der einheimischen Reserven sprangen die 22 Spieler des Haupttreffens unter Führung des sicher amtierenden Rapp-Ketsch ins Feld. Bulach, das ohne große Chancen in den Kampf ging. überraschte zunächst durch ein gefälliges Splel und einige Prachtwürfe Landspergers. Langsam aber sicher schälte sich die Ueber- legenheit der einheimischen Elf heraus, und der Gast kam mehr und mehr ins Hinter- treffen. Zielbewußt arbeitete die Fünferreihe Birkenaus unter Führung K. Guldners, der nicht nur ein reifes Stürmerspiel zeigte, sondern auch ein enormes Wurfvermögen sein eigen nennt. Die linke Sturmseite war in diesem Treffen etwas stärker als die rechte, hatte allerdings auch die stärkere Deckungsreihe gegen sich. Mit 19:5— Halb- zeit 8:2— mußte Bulach die Ueberlegen- heit des Birkenauer Clubs anerkennen, des- sen Tore Guldner K.(9), Guldner H.(4), Ziener() und Keck erzielten. Gegentore warfen Frank(2), (2) und Simianer. Die fünf 0 Das lustige Regelbuch Tempo Tempo— schuß und Tor: Dieses hu- morvolle Büchlein von Franzel Schmitt, in Verse geschrieben und von Wills trefflich geführtem Zei- chenstift in Karikatur gesetzt, bringt Abwechs- lung in die Reihe der erschienenen Regelbücher. Beide wählten nicht den Weg der nüchternen Re- gelauslegung, sondern die sehr beliebte heitere, volkstümliche Erklärung. Der Landes- Schieds- richterobmann-Emil Schmetzer schrieb zu dem Büchlein, das nur 0,0 DM kostet, eine Eintun- rung. o. p. e. Der I. Sieg von Buyern München Bayern— Schwaben Augsburg 3:0 20 000 Zuschauer waren wieder Zeuge eines fesselnden Kampfes, bei dem die Münchener Bayern zu ihrem ersten verdien- ten Sieg kamen. In der gleichen Besetzung wie gegen den 1. FC. Nürnberg ohne Holz- müller und Seybold lieferten sie den Schwa- ben eine überlegene Partie, die auch in ihrer Höhe verdient endete. Vor allem der An- griff brillierte durch hervorragendes Zu- sammenspiel, das Spiel der Schwaben dage- gen zerfiel in Einzelaktionen, die immer wieder an der sicheren Abwehr der Ein- heimischen scheiterten. Zwei Spieler traten besonders hervor, Streitle, der diesmal in- ternationales Format aufwies, und drüben wär es der Stopper Dziarstek, der stets mit Erfolg eingriff. Die Deckungsleute der Bay- ern bauten entschieden besser auf als die Schwaben-Läufer. Im Angriff gefiel bei den Gästen die linke Seite mit Grünsteudel bes- ser als das Gegenüber, während die Rot- nosen vorne fast keinen schwachen Punkt hatten. Fehlerfrei arbeiteten beide Tormän- ner, denn Süßmann im Schwabentor trug an der Niederlage keine Schuld. Ecken 7:6 für die Schwaben. Vom Anstoß weg fanden sich die Mün- chener schneller und im Anschluß an die erste Ecke gelang das 1:0 durch Me von Linksaußen Resch. In der 14. Minute hatte Mittelstürmer Ostertag für die Schwaben eine Gelegenheit zum Ausgleich, jagte den Ball aber über die Querlatte. Die 39. Minute brachte das 2:0 für die Bayern. Nach einem Strafstoß, den Dziarstek verschuldete und Linksaußen Resch zum 2. Tor verwandelte, zing es in die Pause. Die zweite Hälfte be- gannen die Bayern sofort mit überlegenen Vorstößen, zunächst ohne Erfolg, obwohl Schweizer zweimal die Latte traf. Die Nie- derlage der Schwaben wurde in der 68. Mi- nute endgültig besiegelt, als nach einem fa- mosen Flügelwechsel von links nach rechts Hädelt das 3. Tor schoß. In der 85. Minute hatten die Gäste noch eine Gelegenheit, den Ehrentreffer zu erzielen, aber Ostertag schoß knapp neben die Latte. Finnland gewann am Freitag den Leichtathletik-Länderkampf gegen Norwe- gen in Oslo mit 102:93 Punkten. Die besten Leistungen vollbrachten der Finne Rauta- vaara im Speerwerfen mit einer Weite von 69,75 Meter und der Norweger Kaas im Stabhochsprung mit 4,20 Meter. * Landsperger (Bonn)— Twele(Karlsruhe) 6:4, 6:1; Nhode (Köln)— Zimmermann(Tübingen) 6:0, 6:0 Schwarz(Erlangen)— Kämmerer(Mainz) 6:1, 6:1; Bendix(Köln)— Grohl Nurnberg) 6:1, 6:1; Böttger Freiburg)— Köddermann (Mainz) 6:0, 6:4. Damen- Einzel: Ruckle(Tübingen)— Twele(Karlsruhe) 6:1, 6:1; Berdoll(Heidel- berg!— Heffte r( Stuttgart) 9:7, 6:1; Sommer (Germersheim)— Bub(Karlsruhe) 6:1, 6:1; Hammacher(Bonn)— Bauer(Tübingen) 6:0, 60; Schmidthenner Frankfurt)— Meining- haus(Heidelberg) 6:0, 6:0. 5 5 Weitere Kümpfel(München)— Bendix(Köln) 6:0, 6:0; Dittrich(Heidelberg)— Hasenwandel (Stuttgart) 6:4, 6:2; Hofer(Berlin)— Böcher (Heidelberg) 6:1, 6:2: Uhl(Hamburg) Klein(München) 6:4, 6:0; Abendroth(Ham- burg)— Bormann(Heidelberg) 6:4, 8:6. Damen-Einzel: Schmidthenner Frank- furt)— Meininghaus(Bonn) 6:0, 6:0; Pröger (München)— Ruckle(Tübingen) 6:0, 7:5; Berdoll(Heidelberg)— Dr. Wimmer(Mün- chen) 6:4, 6:2; Hammacher(Bonn)— Mar- kotay(München) 6:3, 6:1. Die Siegerinnen dieser vier Spiele haben sich für die Vorschlußrunde qualifiziert. Bei den Herern haben sich im großen und ganzen sämtliche Favoriten, wie Kümpfel — * 5 85 8 Ergebnisse im Herreneinzel: (Hamburg), Wieneke Berlin), Dittrich Hei- delberg) durchgesetzt und ihre Spiele ein- wandfrei gewonnen. Als Favorit für die Meisterschaft im Herreneinzel gilt nach wie vor Kümpfel(München), bei den Damen ist mit einem Sieg von Frl. Schmidt- henner Frankfurt) oder Frl. Ham- macher(Bonn) zu rechnen. Die größte Ueberraschung war die Niederlage des nie- dersächsischen Medenspielers Lahmann (Hannover) gegen Kleefisch(Köln) 4:6, 7:5, 6.1. g Im Herreneinzel standen sich in der Schlußrunde die beiden Favoriten Kümp- fel!(München) und Fürst(T. H. Stutt- gart) gegenüber. Kümpfel glänzte durch sei- nen harten und plazierten Aufschlag sowie klug angewendete Stoppbälle. Der württem- bergische Meister Fürst konnte während des ganzen Spielverlaufes eine gewisse Un- sicherheit nicht ablegen und zeigte nicht in allen Phasen sein wirkliches Können. Kümpfel, der durch sein blitzschnelles Re- aktionsvermögen, seine scharfen Vor- und Rlickhandbälle ein schönes Spiel lieferte, gewann, nachdem Fürst im 2. Satz mit 2.0 geführt hatte, mit 6:3, 75. Bei den Pa men hatten sich Sehmidt- henner Frankfurt) und Ha mmacher (Bonn) auseinanderzusetzen. schulmeisterin wurde Frl. Schmidthenner. Im 1. Satz sah es nach schönem Ballwechsel nach einem Sieg von Frl. Hammacher aus. die aber die anderen Sätze mit 6:3, 6:4 an die sehr sicher auf Sieg spielende Gegnerin abgeben mußta. 2 Als einzigen Vertreter der Universität Heidelberg gelang es dem Spitzenspieler des Heidelberger Tennisclubs, Helmut Ditt- rich, mit Fürst(Stuttgart) im Doppel in die Schlußrunde zu kommen. M. G. N Tennishoch⸗ (München), Hofer Gerlin), ni! 3 Seite 4 More N 2“. September 1948/ Nr. 12⁰ Montag, Die Oberliga der franz. Zone Französische Zone, Gruppe Nord FC Pirmasens— Oppau 6:3 Trier-Kürenz— Spyg. Weisenau- 1:4 Wormatia Worms— VfL Neustadt 3:1 1. FC Kaiserslautern— Eintracht Trier 14:0 — 05— Gonsenheim 4:0 hönix Ludwigsh.— SpVg. Andernach 2:2 Gruppe Sud Eintracht Singen— TV Tübingen SV Rastatt— Biberach Fortuna Freiburg— Villingen Wormatia Worms— Neustadt 3:1(3:0) Vor 4000 Zuschauern tat sich Wormatia auch diesmal gegen die eifrigen, teilweise etwas harten Neustadter recht schwer! Ihr lebendiges Stürmerspiel sicherte den Nibe- lungenstädtern aber bis zum Pausenpfiff des bedenklich schwachen Heidelberger Gott- tried eine klare 3:0-Führung durch Tore des Mittelstürmers Vogt, des jungen Links- außen Müller und des einheimischen Rechts- außen Mechnig. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel teilweise recht hart. Die Wormser schienen sich mit dem Vorsprung sichtlich zufrieden zu geben, und so kamen die Neustadter im Anschluß an einen Straf- stoß durch ihren besten Mittelstürmer Willis zum verdienten Ehrentreffer. Mainz 05— Gonsenheim 4:0(2:0) Am Mainzer Bruchweg holten, sich die chemaligen Schützlinge Helmuth Schnei- ders einen klar anerkanten Erfolg in diesem Lokaltreffen, wie es in dem Ergeb- nis rein zahlenmäßig zum Ausdruck kommt. Die Mainzer Rothemden waren in allen technischen und taktischen Belangen Klar tonangebend, hatten in ihrem neuen Mittel- läufer und in dem Berliner Tennis-Borussen Brand einen umsichtigen Stopper und in ihrer Hintermannschaft in der Besetzung Amadori-Higi zwei ausgezeichnete Vertei- diger. Beim Wechsel führte die 05 durch zwei Tore von Erfurt und dem Ex-Wald- höfer Grab mit 2:0. Nach Wiederbeginn verwandelte Amadori einen Faulelfmeter, und der Linksaußen Grab stellte das End- ebnis her. Schiedsrichter Weigel aus Frankfurt leitete recht ordentlich. Oberliga West emannia Aachen— Vohwinkel 80 lenania Würselen— Spfr. Katernberg born 07— Erkenschwick Horst-Emscher— Rotweiß Essen Borussia Dortmund— Schalke 04 Freundschaftsspiel: Fortuna Düsseldorf— Spvg. Neuendorf Oberliga Nord Eimsbüttel— Hamburger Sv Werder Bremen— Osnabrück Bremerhaven— Arminia Hannover Göttingen 05— Braunschweig Vt Lübeck— Holstein Kiel Tischtennis— Landesliga ASV Eppelheim— SV Waldhof TV Sandhofen— Msd Mannheim ITC Hockenheim— ASV Durlach VfL Neckarau— ASV Durlach 0: 3: 1: 22 e & de de — S4 28 P d 2288 * Snort im Hockenheim bleibt Tabellen- führer 0 Auch Neulußheim, Altlußheim und Ofters- heim erfochten Kantersiege Vor 10 000 Zuschauern, die an dem Ge- schehen auf dem Rasen leidenschaftlichen Anteil nahmen, stellte sich der Meister- schaftsfavorit 08 Hockenheim auf dem Naturinplatz in Weinheim vdr. Seine tech- nisch versierte und blitzschnelle Elf erzielte durch Rechtsaußen Haas, der mit einem Steilpaß von Brandenburger davonzog, be- reits in der 7. Minute das Führungstor. Hockenheim brillierte immer wieder dureh keines Zusammenspiel, aber auch die Wein- heimer Elf kam gut in den gegnerischen Strafraum. Gleich nach dem Seitenwechsel erzielte Haas in kürzen Abständen weitere zwei Tore, die den Hockenheimer Sieg sicherstell- ten. 20 Minuten vor Schluß schied Hocken- heims ausgezeichneter Torhüter Rausch we- gen Verletzung aus und sein Ersatzmann Brandenburger hielt mit Bravour einen Handelfmeter. Auch mit zehn Mann dräng- ten die Hockenheimer die Weinheimer in mre Hälfte zurück. Als Rausch wieder er- schien, markierte Brandenburger den 4. Treffer. 5 Eine wenig sportliche Haltung zeigten die Weinheimer Zuschauer, die den Hockenhei- mer Torwart durch Steinwürfe aus dem Konzept zu bringen versuchten und auch die abfahrenden Hockenheimer Schlachten- bummler mit Steinen bewarfen. Schieds- richter Höhn- Mannbeim leitete hervor- ragend.. Altlußheim spielt wieder vollständig — Die Mannschaft von Phönix Mannheim hatte in Altlußheim nichts zu bestellen und mußte eine klare 6:2-Niederlage hinnehmen. Die Einheimischen spielten erstmals wieder vollständig. Nach drei Minuten Spielzeit schoß der Linksaußen den Führungstreffer, und binnen 20 Minuten hatten Noak(3) und Langlotz auf 5:0 erhöht. Kurz vor Schluß markierte Langlotz den sechsten Treffer. TSGd Plankstadt— Vikt. Neckarhausen 5:0 Bei ihrem ersten Heimspiel zeigte sich die TSG Plankstadt in bester Verfassung. Die Gäste konnten das Spiel nur in der ersten Hälfte einigermaßen offen halten. In der zweiten Hälfte stellten die Plankstedter durch Tore von Kolb, Engelhardt und Ber- Unghof das Endergebnis her. H. F. Eppelheim verliert hoch Die Neulußheimer Olympianer konnten ihr zweites Punktespiel in Eppelgeim über- legen mit 5:2 für sich entscheiden. Der Neu- jußheimer Sturm, unter der Führung seines hervorragenden Halbrechten E. Langlotz, 15 schoß aus allen Lagen auf das gegnerische Tor. Nach einem Halbzeitstand von 31 Konnten die Olympianer noch zwei weitere Tore erzielen. Die Eppelheimer zeichneten sich wieder einmal durch eine äußerst un- faire Spielweise aus. Der Rechtsaußen Tes- sendorf tat sich dabei besonders hervor. Schiedsrichter Moos Gurlach) bemühte sich redlich, das Spiel über die Zeit zu 8 Nerkuruus erwurleter Sieg Die Spiele der nordbadischen Landesliga VIiL Neckarau— SV Schwetzingen 3:0 ASV Durlach— ASV Feudenheim 4·0 Germ. Brötzingen— Phönix Karlsruhe 3:2 1. FC Pforzheim— Amieitia Viernheim 6:0 TSG Rohrbach— VfB Knielingen 2·˙² SpVgg. Sandhofen— VfR Pforzheim 0:3 (H. Sch.) Der VfL Neckarau, der bekannt- termahen keineswegs aus mangelndem Kön- nen, sondern lediglich eines in der Vorrunde der entschwundenen Oberligaherrlichkeit mißglückten Torwartexperiments we- gen jetzt in der Landesliga spielt, ist allen seinen Gegnern, wie es auch das harte und in verbissener Gangart durchgeführte Spiel gegen Schwetzingen den 2000 Zuschauern zeigte, spieltechnisch klar voraus, und dies auch ohne den im Treffen gegen Phönix Karlsruhe verletzten Feth. Erst in der 43. Minute konnte Neccarau, dessen Abwehrblock Nenninger, Konrad und Gramminger K. in der ersten halben Stunde sehr auf Draht sein mußte, um keine Ueberraschung zu erleben, in Führung ge- hen. Linksaußen Helfenstein, seine größte Leistung in diesem Treffen vollbringend, hatte zwei Gegner überlaufen und so exakt zu Balogh gepaßt, der einige Zeit zuvor einen Strafball an die Torpfosten gesetzt hatte, daß dieser mühelos mit scharfem Schuß einsenden konnte. Neckaraus Ueber- legenheit hielt weiter an. obwohl Gram- minger M., angeschlagen, jetzt nur noch mit halber Kraft am linken Flügel stand, und der vorher als Mittelstürmer spielende Wahl dessen Posten in der Läuferreihe be- zogen hatte, in der Wahl dann aber so groß- artig aufspielte, daß es wiederholt zu Sonderbeifall kam. Die stämmige Tordeckung von Schwet- zingen gab trotz des stürmischen Anziehens der Neckarauer das Rennen noch nicht auf, zumal ihr Angriff in schneidigen Zwischen- spurts immer wieder für Atempausen sorgte. Hohe Bälle wurden restlos eine Beute der Verteidiger Philipp und Heil, zwischen denen Mittelläufer Th. Berger ein großes Stopperspiel zu zeigen wußte. Mit Kopfball schloß Preschle in der 73. Minute ein Getümmel mit dem zweiten Erfolg ab, und kurz vor Schluß ging Balogh allein durch und schoß überlegt zum dritten Tref- ler ein. Schwetzingen reklamierte bel diesem Tor ganz zu unrecht Abseits. Dies wäre ge- geben gewesen, wenn Balogh nicht, wie ge- schehen, auf eigene Faust aus rückwärtiger Position durchgebrochen wäre. sondern das Leder an einen seiner Kameraden abgescho- ben hätte, die, auf gleicher Höhe mit der gegnerischen Abwehr stehend, ohne in das Spiel einzugreifen, sich an dem famosen und wohlüberlegten Tun ihres Schützen- königs laben durften. Man hatte also keinen Grund, mit den Entscheidungen des Schiedsrichters Win- genfeldt Fulda) zu hadern, dessen Regelauslegungen durchaus sattelfest waren. ASV Durlach— ASV Feudenheim 4:0 Die Feudenheimer hatten bis jetzt einen recht unglücklichen Start erwischt. Aus dem Unentschieden in Friedrichsfeld wurden zwei saftige Niederlagen, bei denen der Sturm nicht ein einziges Gegentor herausho- len konnte. In Durlach begann der Torse- gen mit einem Eigentor der Gäste durch Kwak, dem in der 25. Minute ein zweites Tor von dem flinken Durlacher Wasko folgte. Feudenheim verstand nicht, die Ver- teidigung von Durlach in der ersten Vier- telstunde zu überrumpeln, obwohl diese ge- rade zu dem Zeitpunkt stark im Schwim- men war. Immer wieder versuchten die Feudenheimer das Ergebnis zu verbessern, aber die Hintermannschaft war nun in Fahrt und ließ dem Gästesturm fast keine Chancen. In der 73. Minute gelang es den Durlachern, nachdem Feudenheim stark ge- drückt hatte, durch Krebs zum dritten Tor Die kleine Deuischlund-Rundiuhri Hilpert-Frankenthal gewinnt das„Grüne Band der IRA“ Am Samstagfrüh starteten in Biele- feld noch 30 Fahrer von den ursprüngli- chen 44 zur vorletzten Etappe der„kleinen Deutschland-Rundfahrt“, die mit 266 Kilo- metern zugleich die längste war. Bei herr- lichem Wetter, leichtem Rückenwind und fast völlig flacher Strecke war das Rennen verhältnismäßig leicht und eintönig. Je- doch wurde unentwegt hohes Tempo gefah- ren. Ein Ausreigversuch der beiden Spitzen- reiter Hilpert und Bautz wurde vom Feld rasch vereitelt. Der Münchner Hörmann, der Dortmunder Vopel und der Kölner Schulte hatten nacheinander Defekt, setz- ten aber mit Erfolg nach und holten das Feld schnell wieder ein. Die Prämie in Han- Lundkreis Oftersheim— Dossenheim 5:1 Bel leicht überlegenem Spiel ging Dos- senheim kurz vor der Pause in Führung, doch konnte Neufer durch Strafstoß den Ausgleich für Oftersheim erzielen. Nach dem Wechsel brachte Lutsch Auftrieb in den Oftersheimer Sturm und innerhalb von 17 Minuten stand die Partie durch Tore von Paxian, Rehm, Rotenhöfer und Lutsch 51. Bester Mann des Feldes war der Oftershei- mer Mittelläufer Neufer. NR. Neulußheimer Handballer sehr schwach Auf eigenem Gelände trafen die TSG- Handballer auf SV Schriesheim. Neulußheim war nicht wieder zu erkennen, und dank des schwachen und unsicheren Stürmerspieles connten die Gäste einen 7:2-Sieg mit nach Hause nehmen. i Während sich die Neulußbeimer Hinter- mannschaft bemühte, den Angriffen der Schriesheimer recht und schlecht entgegen- zutreten, geflel sich der Sturm in planiosem Hin- und Herlaufen. Schiedsrichter Rĩieh- ter(Schwetzingen) hatte kein Amt zu erfülten. 8 Sport- V. Waldhof— AC Weinheim 92 10:4 Waldhof-Boxer doch stärker 1000 Zuschauer, angelockt von bestem Boxwetter und viel versprechenden Kämp- ferpaarungen erlebten am Sonntagnachmit- tag spannende Ringschlachten im Gymna- slumshof. Der wohl stärkste Mannheimer Boxverein demonstrierte in allen Klassen besten Boxsport. Die Ergebnisse: Jugendfedergewicht: Antes- Waldhof— Heubach-Weinheim unentschieden. Zei den Senioren besiegte Flohr-Waldhof Einzelbecker-Weinheim nach Punkten. Federgewicht: Schmitt-Waldhof Schäfer-Weinheim unentschieden. Leichtgewicht: Theo Augstein-Waldhof besiegte Noe-Weinheim nach Punkten. Weltergewicht: Fritz Augstein-Waldhof schlug Bohrmann- Weinheim in der ersten Runde ko. Mittelgewicht: Bader I- Waldhof wurde Punktsieger über Gerl- Weinheim. Schwergewicht: Blohmann-Waldhof be- slegte Götzke- Weinheim durch techn. Ko. Ringrichter Wenzel-Mannheim leitete die Kämpfe korrekt und sicher. Die zweite Mannschaft der Boxabteilung von Waldhof gewann gegen die erste Mann- schaft vom AC 92 Weinheim mit 10:4. und Ernst Köhler noch besser Bei einer Werbeveranstaltung in der französischen Zone in Schifferstadt stellte Ernst Köhler. AC 92 Weinheim, eine Jahresbestleistung im Reißen mit 220 Pfund auf. Im Drücken schaffte er 210 Pfund und im Stoßen 270 Pfund. Diese Veranstaltung war die erste größere, nachdem der Kraft- sport erst seit zwei Monaten in der fran- zösischen Zone wieder zugelassen ist. Als Konkurrenten standen dem Weinheimer Köhler der Zirkusathlet Schattner, Exwelt- meister im Schwergewicht, und der Stutt- . garter Wahl gegenüber. schweres nover holte sich im Spurt der Stuttgarter Weimer mit 20 Sekunden Vorsprung vor Diederichs, Bautz und Süg. Nach der halbstündigen Zwangspause verzichtete Weimer auf seine 20 Sekunden und startete zusammen mit dem Feld. das zunächst wieder eng zusammen blieb. Erst in Soltau unternahm der Dortmunder Hen- ning einen Ausreißversuch, der ihm auch glückte und zeitweise einen Vorsprung von über zwei Minuten einbrachte. Er hatte sich dabei aber zu sehr verausgabt und mußte schließlich, völlig erschöpft, das ganze Feld an sich vorbeiziehen lassen.. Der erwartete Endkampf der Spitzen- reiter setzte erst rund 1.5 Kilometer vor dem Ziel ein, als Bautz in Harburg alles auf eine Karte setzte, um seinen knappen Rückstand gegenüber Hilpert auszugleichen. Doch er hatte Pech. An den Elbbrücken schmolz sein etwa 60 Sekunden betragender Vorsprung, den er sich erkämpft hatte, durch eine Verkehrsstockung wieder zusam- men, was ihm den Gewinn des weißen Tri- kots gekostet haben dürfte. Immerhin rettete er in 6:38,11 Stunden vor den beiden nächsten Verfolgern Sieferts und Stubbe noch 15 Sekunden zum Ziel in der großen Allee 1 dem Hamburger Hauptbahn- hof, wo eine vielköpfige Menschen- menge begeistert zujubelte. Siefert wurde von der Rennleitung bei gleicher Zeit auf den dritten Platz hinter Stubbe gesetzt, weil er diesen im Spurt stark behindert hatte. Das Gesamtergebnis nach der 9. Etappe 1. und Träger des weißen Trikots: Phi- lipp Hilpert Frankenthal), 40:31,00 Stun- den, 344 Punkte; 2. Bautz Dortmund) 40:31,13, 341 Punkte; 3. Fritz Scheller Nürn- berg) 40:32,16, 309 Punkte: 4. Fritz Siefert ODortmund) 40:33.46: 5. Fritz Diederichs (Dortmund) 40:33,58; 6. Emil Schöpflin(Ber- lin) 40:39,32; 7. H. Schultenjohann Wort- mund) 40:39, 42; 8. Emil Kijewski Dort- mund) 40:39,42; 9. Hans Hörmann(München) 40:40,47; 10. Sepp Berger(Rosenheim) 40:41, 12. Hilpert Gesamtsieger Philipp Hilpert-Frankenthal behauptete am Sonntag im 70 km Rundstreckenrennen im Hamburger Stadtpark, das als zehnte und letzte Etappe der kleinen Deutschland- fahrt um das„Grüne Band der IRA“ ge- wertet wurde, seine 22 Sekunden Vor- sprung vor Bautz-Dortmund und wurde da- mit Sleger in der Gesamtwertung und Ge- winner des grünen Bandes. 2. Erich Bautz- Dortmund mit 22 Sekunden Rückstand. 3. Fritz Scheller-Nürnberg mit 1:16 Minuten Rückstand. 4. Fritz Siefert-Nürnberg mit 2.46 Minuten Rückstand. 5. Diederichs mit 2:58 Minuten Rückstand. 6. Schöpflin- Berlin mit 8:32 Minuten Rückstand. Das Hamburger Rundstreckenrennen ge- wann der Stuttgarter Karl Weimer im Spurt vor Hans Preiskeit-München, Stein- hilb-Stuttgart und Schulte-Köln. 09 Weinheim— 08 Hockenheim 0:4(0:1) Vox 1500 Zuschauern kam Hockenheim zum verdienten Sieg. Die gesamte Mann- schaft hinterließ einen guten Eindruck und hatte, was Kondition, Spielweise und Spiel- aufbau anlangt, klare Vorteile. Die Wein- heimer hatten gegen die sich in guter Form befindlichen Gegner nur wenige Gewinn- aussichten. Sle waren in jeder Spielhand- lung immer im Nachteil. Gleich zu Anfang zeigte sich die Gefähr- lichkeit des von Walch in Angriff gesetz- ten Sturmes der Hockenheimer. In der 3. Minute kamen diese durch unhaltbaren Schuß zur 1:0-Führung. Beiderseitige Tor- chancen wurden dann vergeben. Hocken- heim war immer schneller am Ball und lief in der zweiten Halbzeit zu großer Form auf. Drei weitere Tore waren das sichtbare Zei- chen für die Ueberlegenheit. Weinheim konnte durch Auslassen eines Elfmeters nicht einmal das Fhrentor erzielen und ent- terre cs een Zuschauer nach der unopgenehnnen Seite. und in der 78. durch Stehlig zum vierten Tor zu kommen. Stehlig hatte drei Mann der Feudenheimer umspielt und unhaltbar eingesandt. W. 1. FTC Pforzheim— Am. Viernheim 6:0 6:00 Die Viernheimer wurden in Pforzheim direkt überfahren und mußten mit einem 6:0 eine erneute Niederlage einstecken. In drei Spielen verstand es diese Mannschaft nicht. Torerfolge zu erzielen und steht nun mit 0:8 Toren im Gesamtverhältnis an letzter Stelle der Tabelle. Pforzheim hatte das Spiel vom Beginn bis zum Schluß fest in der Hand und daran konnte auch die Umstel- lung im Viernheimer Sturm nichts ändern. Ueberragender Mann in der Hintermann- 125 bei Pforzheim war der Mittelläufer Woll, der an diesem Sieg beachtlichen An- teil hatte. SpVgg. Sandhofen— VfR Pforzheim 0:3(0:1) Mit viel Schußpech verlor Sandhofen auf eigenem Platz, wobei die Gästétore durch- aus haltbar gewesen wären. Schuld an der Niederlage war die Leistung des Torhüters Schönleber, der heute einen besonders schlechten Tag hatte. Nachdem Fechter für die Gäste die Führung geholt hatte, ver- suchte Sandhofen den Ausgleich, aber Flu- der und auch Samstag vergaben die besten Aussichten. Zwei weitere Tore nach der Pause von Schmitt und Fechter vergrößer- ten den Vorsprung der Gäste, der trotz be- stem Einsatz nicht mehr aufgeholt werden konnte. Die Oberligu im Zeichen des Fuffbull-Tolos SV Waldhof— VfB Stuttgart Schweinfurt 05— VfR Mannheim Eintracht Frankfurt— Bayern München 1. FG Nürnberg— FSV Frankfurt Stuttgarter Kickers— Ulm 1846 Schwaben Augsburg— Kickers Offenbach 1860 München— BC Augsburg F Rödelheim— VfB Mühlburg Der Fußball-Toto tritt am 3. Oktober zum ersten Male in Tätigkeit. Ueberall in Württemberg-Baden wurden Annahmestel- len eingerichtet, um den Wettenden Ge- legenheit zu geben, ihr Glück am Fußball- Toto zu versuchen. Es ist natürlich schwer, bei 10 Spielen, die für den Toto gewertet werden, die richtigen Ergebnisse voraus- zusagen. Bei Volltreffern besteht die Chance, für eine D-Mark unter Umständen einige tausend D-Mark zu bekommen., Daß dieser Fall nicht zu häufig ist, liegt bei der Un- gewißheit des jeweiligen Spielausgangs auf der Hand. Aber auch derjenige, der neun oder acht Spielergebnisse richtig voraus- sagt, erhält auf alle Fälle noch eine gewisse Quote ausbezahlt. Die Möglichkeiten, einen entsprechenden Betrag für seinen I- DM- Einsatz zu erhalten, sind also bei zehn, neun und acht richtig erratenen Ergebnissen gegeben. Wurde in der Klasse der 10 rich- tig vorxausgesagten Ergebnisse von keinem der Wettenden ein Ergebnis erzielt, so fällt der Betrag, der für diese Klasse vorgesehen War, an die anderen Klassen. Es könnte also der Fall eintreten, daß der gesamte auszuzahlende Betrag in der Klasse der 8 richtig vorausgesagten Ergebnisse zur Ver- teilung kommt. Man Keht, die Möglichkeit, durch geringen Einsatz etwas zu gewinnen, sind groß. Alte Fußballanhänger werden bald „ihr System“ beim Fußball-Toto haben. Ob es Erfolg bringt, wird die Zukunft zeigen. Am ersten Sonntag des Fußball-Potos empfängt der SV Waldhof auf eigenem Platz VfB Stuttgart. Im letzten Spieljahr verloren die Waldhöfer gegen VfB Stuttgart beide Spiele 0:4 und 2:3. Die Waldhöfer, die am Sonntag gegen Mühlburg ein gutes Spiel zeigten, sollten auf eigenem Gelände ge- winnen. VfR Mannheim besucht Schweinfurt 08. Die Rasenspieler, die im vergangenen Jahr zu Hause 0:1 verloren, siegten in Schwein- furt klar 2:0. Schweinfurt verlor gegen den Neuling BC Augsburg 1:2. Da VfR den 4— schluß behalten will, kann man damit rech- nen, daß die Mannheimer diesmal knapp sie- gen. Eintracht Frankfurt spielt gegen Bayern München. Nach dem lclaren Sieg der Bayern muß Eintracht Glück haben, wenn es zu einem Unentschieden reicht. f A-Brielen an den Morgen. Amrum a BTS cHW EDEN Der Mannheimer wünscht Frischfleisch Der Mannheimer Konsument ist fast aus- schließlich auf Büchsenfleisch und auf baye- rische Wurst angewiesen. Die Kilodose Büch- senfleisch kostet DM 3,40. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, daß die Dose durchschnittlich nur einen Inhalt von 820 g aufweist, der auch wiederum nicht aus reinem Fleisch besteht, sondern zu etwa 20% aus einer sülzartigen Masse. Es verbleiben somit von einer Kilo- dose Büechsenfleisch 660 g reines Fleisch- gewicht, das sind bei einem Pfund Büchsen- fleisch, welches DM 1,70 kostet, nur 330 g reines Fleischgewicht. Ersteht der zum erhöhten Preis von 1,80 DM Vorschlag des Obermeisters der Fleischer-Innung) ein Pfund frisches Rindfleisch, so kann er sich die Qualität aussuchen und bekommt außer- dem— selbst wenn man 25% Knochen ab- rechnet, 375 g reines Fleischgewicht, also im- mer noch 45 g mehr als beim Büchsenfleisch. Aber die— sind ja nicht ein völlig wertloser Bestandteil des Fleisches, sie bilden im Gegenteil für die Hausfrau eine erwünsch- te Grundlage zu einer kräftigen Suppe oder Bouillon, während die dem Büchsenfleisch zugesetzte Sülze nicht annähernd eine solche Verwendung finden kann. Ieh glaube daher, es wird kaum eine Hausfrau geben, die nicht ein Pfund Suppenfleisch mit Knochen einem Pfund Büchsenfleisch vorziehen wird, auch wenn sie es mit 10 Pfennig teurer bezahlen müßte, denn in Wirklichkeit ist es ja billiger, da besser und ausgiebiger als Büchsenfleisch. l E. St., Mannheim. Die„Exmitts“ Das sind die aus Haus und Habe Vertriebe- nen, in diesem Falle die„Besatzungsopfer“. In den meisten Fällen war die Räumungsfrist so, kurz bemessen, daß nur das nötige Bettzeug oft nicht einmal dieses, mitgenommen werden durfte. Die Unterbringung erfolgte dann auch ebenso überheg e. Seit ü drei Jahren leben sie als ungern gesehene Eingewiesene in frem- Käufer BR — 0 Phönix Ludwigshafen— Andernach 2:2(0:2 Nur 2000 Zuschauer sahen eine etwas enttäuschende Partie der Ludwigshafener: die auf eigenem Gelände beim Wechsel ge en die Andernacher durch zwei grobe End Deckungstehler noch mit 0:2 im Rückstand Ber lagen. Im zweiten Gang kam der Phönix- Baden i. Rechtsaußen, Kern, bald zum ersten Kian 5 treffer, und einen etwas umstrittenen Han meindeb elfmeter verwandelte der einheimische 0 wieder teidiger Favoretto glücklich zum Ausgleich aufnahn Bei Phönix versagten die beiden Junioren vorstanc Eckert als Halbrechter und Streiner 13 len. Jede Mittellauf. Dagegen waren Höcker und be- eines fr sonders Oster im Angriff recht lebendig Verwalt Die Andernacher befleißigten sich diesmal Grundst einer betont fairen Partie und zeigten über Betriebs weite Strecken eine in Technik und Taktik I statt e, I. gleich abgerundete Leistung.——— auszukül Dusch aus Kaiserslautern war dagegen recht Gemeinc schwach. Grundst — sen sin Pirmasens— Oppau 6:3(3:1) 3 nachzufe Immer noch ohne den ehemaligen Rohr- des Bet! bacher Hermann Laag antretend, holten sich kertigunt die Pirmasenser in einer beiderseits anstän- müssen dig durchgeführten Partie einen Klaren kür die Heimsieg. Kurz vor dem Wechsel führten gende 1 die Hinterpfälzer durch drei Tore Nen gefüllt; Sauer, Weber und dem Ex-Aschaffenburge! verursac Schütz mit 3:0, ehe die Oppauer durch ihren allem fü Mittelstürmer Zöller zum Pausenergebnis J genauigl kamen. Nach Wiederbeginn markierten die] gaben s. im Felde wesentlich schnelleren Pirmasen- J Tohnstet ser durch einen Kopfball von Schütz, einen und aut fünften Treffer Webers sowie durch einen ist deshe von Schütz verwandelten Elfmeter noch dre! drucke e weitere Tore. Die beiden Gegentreffer der Der! Oppauer erzielten Engelter und Dörrzapf. Bezeichr Schiedsrichter Bibus aus Herxheim konnte der Ha die 4000 Zuschauer nicht überzeugen. 1 Mo dem gle schnitt chung v Beschäft Der 1. Fo Nürnberz, der bis jetzt kein, a8, ll. Spiel gewinnen konnte, sieht den Fs N Frankfurt bei sich. Wenn Nürnberg dien f zu stark zurückfallen will, muß es diesma 8 Die gewinnen. aden v . 5 den Geldinst Die Stuttgarter Kickers müssen gegen ziell gu Tabellenletzten Uim 1846 zu einem sicheren bis* Sieg kommen. Es hand Schwaben Augsburg empfängt den B.. Militärbe zwinger des 1. FC Nürnberg, Kickers Offen- von 1 f bach. Dieser Sieg hat den Offenbachern 121 deutsche cher mächtigen Auftrieb gegeben, 0 dal] bankesch. der Sieger diesmal wahrscheinlich Offen von 1 R. bach heißt. Selten, 1860 München tritt gegen den Neulinge Nennwer BC Augsburg an. Beide Vereine liesen nig und punktgleich im Rennen. Die größere Er- Deutsche fahrung und der eigene Platz sollten zu geldsche einem Sieg von 18660 München reichen. Besatzul Der zweite Oberliganeuling FC Rödel? Lanluns neim empfängt Vi Mühlburg. Nach der] dennwe Leistung gegen Waldhof sollte Mühlburg ennig einen Punkt retten können. —— ̃ ̃—õͤ.f —— len vor „Mach so weiter, Unzicker!“ 8 Fin: Diese Worte sprach Georg Kieninger(d esichti alte Titeleerteldiger) zu 3 5 jungen Stude Lastena ten Unzicker, als dieser nachstehende F darauf gewann und damit Deutschlandmeister, 1940, des Fin wurde. nen nung se Partie Nr. 16(französisch) und dal Deutsche Meisterschaft Essen) Lastena Weiß: Unzicker. Schwarz: Niephaus 1 zu mach 1. es es, 2. da ds, 3. Scg Lba, 4. eß be(Ein in die 1 neuer Eröffnungsgedanke des westdeutschen treffend Meisters Elsaß, der„schlechte“ Läufer ch soll drüche über ab abgetauscht werden. Bei dem Welt- 2 meister Botwinnik jedoch, dem wohl besten Kenner der französischen Partie, sieht man Al nur 4.. 7 c5.), 5. Dg4! LfS, 6. Shbg! Eine J Zu e Neuerung von Unzicker, die ihm in diesem lange h. Turnier zwei Erfolge einbrachte.), 6.... Dad,, am e 7. Sta se7(Besser 86, was Shö- verhindert.), Mi! 8. Sns 8g6, 9. hal Las, 10. Sxg7-. Lag“, 1 assert! 5 LxII, 12. Kxfl Scs, 13. hege hxg6, 14. Tante umschlu hs, 15. Las!(Verhindert die lange Ro- weinsell chade.), 15.. LS7, 16. Dh4 Lis(Schwarz ber nach He findet sich schon in Schwierigkeiten un gehende kommt zu keiner harmonischen Entwick- Mensche lung. fé6 und damit Bf sind unheilbar Sündent zehwacn), 17. di Ded, 16. Dhi Pas-, 19. Edt armten Del Was einzige, aber ungenügende Gegen- spiel in Schwarz), 20. Tasll Sad, 21, bs Db, gehren 22. a3 Des 23. Les Se2-E(Wohl oder übel sollte Ilione Schwarz mit Dxcg nebst Sea die Dame und wo opfern), 24. Sxez Dxcz, 25. Sf4 cs, 26. Sres! deiner, Die glanzvolle taktische Krönung der, weiten Himmel Fartieanlage), 26.. Dxd3, 27. Se. Kdt?]„Was ash. 28. Drri-. Keb. 20. Sxag Ddl- F, g, Nuchter 5 2 5. Keb, beet g n Lloyd-R De 34. Sc7! Schwarz gibt auf. 0 droht auf ag Matt.) 8 8 G. H. ne f„K51 dem Eigentum und dürfen dafür erhöhte Mie- aich d ten bezahlen. Als Betroffene gelten gleicher Modehs welse die Hausbesitzer wie die Mieter. Zu den garten“ erhöhten Mietbelastungen treten die zu er war, Wa tenden Reparaturkosten für die ungewöhnli me starke Abnutzung der Wohnungen und inref f muß, U Einrichtung, weiter die Beschädigung oder def tators N Veriuet der Möbel. Zur materiellen Einbune] der Sch tritt die oft noch härter empfundene seelische 2 Belastung. Wir Exmittierten bringen Ns 80 2 Opter für die Allgemeinheit. Es ist daher recht schau) und billig, wenn wir gewisse Rechte und I mich de teile für uns verlangen. An folgende Punk mehr s iet dabel gedacht: 1. Steuerliche. Pesde] man stigung, wie Abzugsfähigkeit eines Teiles der m neuen Mieten als Werbungskosten. 2. Abzugs: men) e fähigkeit von Anschaffungen von Hausrat nne; oder v. da unser Eigentum nicht greifbar. verschlep f entsche oder zerschlagen ist. 3. Ausdrüdeliche Klarste ku jung und Anerkennung unseres Eigentumsrech- drenz tes und Sicherung der noch vorhandenen Möbel. sucht! 4. Freigabe nicht benötigter oder für den eige- Es nen Bedarf notwendiger Möbel. 5. Mute Scheinv entschädigung für die Möbel usw. rück wirken ter zu ab 1948. 6. Ersatz der verschleppten oder re ter d schlagenen Röbel. 7. Berücksichtigung unseres I fandter Belastung beim Lastenausgleich. 8. Verstürkcte 0 aden Bemühungen der Behörden um endliche Frei- vokerte gage unseres Besitzes.— In Erlangen und Bam: erscha berg hat sich eine„Interessengemeinschaft der und w Besatzungs geschädigten“— lizenziert von der ann d Besatzungsmacht— gebildet! Sollte das in die Sch Weinheim und den Nachbarstädten nicht auch den Sc möglich sein? W. R., Weinheim. würtig 80 Viel Aerger bliebe erspart, wenn. manche Wäre es nicht möglich, von maßgebender Rose 8 Stelle aus eine Ermahnung an die Autofahrer sich 5 zu erlassen, wieder, wie es früher üblich Met, 5 0 in der Dunkelheit bei entgegenkommenden att Fahrzeugen abzublenden und sollte es sich hier- U bei auch nur um kleine Radfahrer handeln. Man würde damit vielen Menschen viel Aerger, Verdruß und manche Schramme cr n. 4 M. A., Erlen 3 120 (0:2) stwas ener, ge- grobe stand önix- egen- land- Ver- leich. lioren rim d ber endig. ssmal über aktik ichter recht Rohr- a sich stän- laren hrten von urge ihren ebnis n die asen- einen einen A drei r der rzapf. onnte os kein FS nicht esma] n den heren 1 öffen-⸗- rn si- o daß ken- liegen e Er- en zu. h der alburg E — er(der ud 1 56(Ein utschen cs soll Welt- besten it man Eine diesem . Dau, und at wick heilbar 9. Kg1 Gegen- 3 Db, sollte Dame Sxeb! weißen Kd? „ 20. 4 Df5, uf.(Es G. H. N — te Mie- leicher- Zu den erwar- öhnlich u ihrer jer der Anbuße eelische dieses er recht ad Vor- Punkte Begün- les der Abzugs- at usw., ſchleppt larstel- nsrech- Möbel. n eige- zungs- rirkend er zer- inserer stärkte Frei- d Bam · aft der on der das in t auch nheim. 8 bender fahrer h Wer, lenden hier- nadeln. erger, 0. zen lv Baden m eulingd“ Rödel? Partie 120/ Montag, 27. September 1948 Seite 8 More N W Dnuggek 8 e Endlich wieder ein Fragebogen Per Präsident des Le 27 33— in Karlsruhe gibt eee ee er wird durch die Ge- 3 örden im Landesbezirk Baden dunahme 9 Personenstands- und Betriebs- nd urchgeführt. Jeder Haushalts- len. gecle at eine Haushaltsliste auszufül- i 1 r Gewerbetreibende und Angehörige r Berufs und jede Behörde und F astdc usw. haben für jede auf einem Pelett in Nordbaden unterhaltene Nate 0 te(2. B. Werkstätte. Handels- Süszutüll ger, Kontor usw.) ein Betriebsblatt 1 Die Vordrucke werden von den eee durch Vermittlung der 13 1 sbesitzer ausgegeben. Bei die- er 4 Zusätzlich benötigte Vordrucke * 55 8 Jede Haushaltsliste und je- tertigu ebsblatt ist nur in einfacher Aus- müssen auszufüllen. Die Eintragungen ür die 2 lesbar sein. Das gilt besonders n aushaltslite. Für jede einzutra- gefüllt erson müssen alle Spalten aus- R Nachträgliche Ermittlungen Wem 10 en Zeitverlust und Kosten. Vor aui Reit deftrehmer können durch Un- en 2 und Unvollständiskeit der An- . euerliche Nachteile entstehen. Ihre euerkarten können nicht rechtzeitig U let derbe en ausgeschrieben werden. Es a alb ratsam, vor Ausfüllung der Vor- e die Anleitungen durchzulesen. Der 10. Oktober ist ein ür di Sonntag. Für die der Rinane des Arbeitsverhältnisses(Sp. 1 1 Montultellste) ist deshalb der Stand — lente, 11. Oktober, maßgebend. Aus e e Grunde ist im letzten Ab- 1 es Betriebsblattes— unter Abwei- Fe dem Vordruck— die Zahl der 10 Sten nach dem Stand vom Mon- 8, 11. Oktober, anzugeben. N Nur noch bis 30. September Landeszentralbank Württemberg- e darauf aufmerksam, daß die tell e das bis 31. August 1948 offi- bis 15— gewesene Kleingeld nur noch 5 r el ger einschließlich annehmen. Mallltarb 0 sich um die Noten der Alliierten 3 5 örde im ursprünglichen Nennwert a 8 und ½ Mark, die 10 bzw. 5 1 kennige gelten, um die Renten- 29 8 im ursprünglichen Nennwert 3 enmark, die 10 Peutsche Pfennige de die Münzen im ursprünglichen Nie und 8 5 Reichspfennig, 1 Reichspfen- Bose Rentenpfennig, die% bzw. 10 —— Pfennig gelten, und um Behelfs- 3 ne der Länder der französischen * ngszone, die nur dort gesetzliche neskraft besitzen, im ursprünglichen ennwert von 5 1* Pfennig 4. e Pfennig, die 1 Deutschen An die Leichtgläubigen! In letzter Zeit h. aben Personen bei Fami- — Finsesprochen und sich als Beauftragte Besichtigurents ausgegeben um angeblſch Zungen und Feststellungen für den Die aste 8 darauf arsch durchzuführen. Wir machen aufmerksam, daß jeder Beauftragte 5 beim Betreten einer Woh- 4 Dienstausweis vorzuzeigen hat, 1— Finanzämter bis jetzt für den —— leich noch keine Vorerhebungen in die 2 haben. Vermutlich ist es den be- aushaltungen für gelegentliche Ein- tretenden P bro ersone 3 druche zu eee zu tun, Einblicke des Fi nung Alte Liebe rostet nicht 5 2 1 1 J 8 8 Zeit, da man eigentlich schon am litt e zu Hause sein wollen, entluden Wasserturne nabend vier Omnibusse am umschlungen en, die zweihundert brüderlich weinsell tene Mannheimer, die immer noch —„Nach Hause, nach Hause, gehende vll wir nicht. Vorüber- enschen 4 en erstaunt stehen, denn diese Sündenfall, a benahmen sich wie vor dem armten jed verschenkten Trauben und um- Jahren daran: der es nicht wollte oder seit Millionen af, wartete.„Seid umschlungen und wollte sang ein alter Mannheimer einer 5 nach 30jähriger Ehe immej n einmal die Sterne vom IN ist d. 1 10 N 3 N enn hier los? lond-Batge wissen— Nun, 8 der nach* 0 hat zum ersten Male wie- em Kriege in Zusammenarbeit „Köni J dich de 50 Modehäuse Zarten“ 5 bei Frau Mode— so nannte 1 d modenschau Mannheimer 0 3 vier Tage lang im„Palm- was man aug tersall an 82 Modellen zeigte, muß, um Stott und Pelz alles machen tators xl 3 üclcstrahlender Slclave des Dik- der 8 chöpf zu werden, Da man den Herren nur die 200 aber nicht zumuten tconnte, hau) und e beim Besuch der Moden- mich doch dle Folgen davon Ch kann mehr 5 meinen alten Fännchen nicht man mlt nn zu blechen, verband men) eine ser Augenweide(ür die Da- oder wen 1(tür die Herren): Mehr entscheldun r krampfhaft wurde, als Vor- kurrenz 3 zur Deutschen Schönheitskon- zucht d schönste Mannheimerin ge- Es jst ni Schei 1 e und Stielaugen über die Bret- ter der Welt pedlie nicht für alle die Bret- bedeuten. Aber immernin: Es 80 jeden Abend einige, die sich verschämter 15 Zeoptfert wurden. Mit viel 8 Gekicher, feistem Gelächter bann dazu icher Ueberredungskunst. Man die schlechteste sagen, daß es nicht immer den Scheft 8 Zind. die ihr Licht unter wärtig 8 stellten und 80 geistesgegen- so man 1 zu Hause zu bleiben, Es blüht Lrenicee im Verborgenen, und 11 ten. Wlümchen wird für eine 1 8 Aber über Geschmack läßt n 7 streiten. Und wäre man auch Über g unte man hinzufügen, daß en guten Geschmack sich dis- „jederfraus“ Sache, vor mit der Mannheimer Omnibusgesellschaft die traditionellen Omnibusfahrten gestartet, die nun jeden Mittwoch- und Samstag- nachmittag die Mannheimer in„ihre Palz“ bringen werden. Da sind die Mannemer wieder die alten mit ihrer Liebe zu der Pfalz und— dem Wein! bre Schule— angenehm gemacht Bei strahlender Herbstsonne feierte die Elisabethschule Mannheim in Buchklingen Man muß es der Stadtverwaltung schon lassen: Ihr Bemühen zielt darauf, mehr zu tun, als nur das öffentliche Leben einer Viertelmillionenstadt zu verwalten. Im Rat- haus hat man erkannt, daß ein Gemein- wesen nicht isoliert leben kann. Das Wohl und Wehe einer Gruppe und auch des ein- zelnen ist nicht mehr losgelöst vom großen Geschehen der Welt, und es gibt keine In- seln, die sich ungestraft dem Ruf oder auch der Drohung der in der Welt offen oder latent vorhandenen Ideen oder Entwick- lungen entziehen dürften. Zu einer Zeit, da Völker einander nicht erreichen konnten, mag es richtig gewesen sein, nur im lokalen Rahmen zu denken und zu handeln. Aber seit die Technik die Erde zu einer lächer- lich kleinen Kugel gemacht hat. muß auch das Denken einer Verwaltung politisch wer- den und aus den Grenzen der Gemeinde, ja des Landes heraustreten. Wenn die morali- schen Voraussetzungen dazu nicht gegeben sind, so müßte nach den Erfahrungen, die hinter uns liegen, schon die rein verstan- desmäßige Ueberlegung zu diesem Schluß führen. Diese Dinge mögen dem Kurzsich- tigen unwesentlich erscheinen. wenn er un- genügend bekleidet und ernährt ist und nur ein unzureichendes Dach sein Haupt schützt. Aber wir müßten eigentlich gelernt haben, daß die„primitiven“ Dinge des Lebens gar nicht so selbstverständlich sind. wie wir sie manchmal ansehen. Sie stehen in Wahrheit in engster Wechselwirkung mit dem, was man nicht zählen und messen kann. Geist und Materie treiben einander vorwärts. Das eine kann nicht ohne das andere sein, und so ist auch der nur am Materiellen Hängende ebenso der ständgen Gefahr ausgesetzt, eines Tages„überfahren“ zu werden, wie auch der Anbeter der reinen Idee. Harmonie ist des Vielgemischten Einheit und des Zwieträchtigen Zusammenhang, sagte ein- mal ein griechischer Philosoph, und an die- ser Definition hat sich bis auf unsere Tage noch nichts geändert. Wir glauben, die Aktivität der Stadt- verwaltung während der vergangenen Woche in diesem Sinne deuten zu können. Pro- fessor Langer mit seiner anregenden Kraft der Gedanken und der Rede war der be- rufene Interpret dafür. Wenn er mitunter Gefahr läuft, über Gegebenheiten und Mög- Uichkeiten hinauszuschießen, so hat dieser liebenswerte Feuerkopf in unserem auf- geschlossenen Stadtoberhaupt einen fast ideal zu nennenden Ausgleich. Wir erlebten einen Sickinger-Gedenktag, der wohl über die Grenzen Mannheims hin- aus Bedeutung hatte und vielleicht nicht j. O. die Wiedereröffnung ihres Schulland- heimes. Unter starker Beteiligung der Schul- und Dorfgemeinde begann das Fest mit einem feierlichen Akt auf dem nahegelege- nen Spielplatz. Frohe Lieder, ein Festge- dicht und Volkstänze umrahmten die Fest- rede von Oberstudiendirektor Dr. Dutt- linger, der allen dankte. durch deren Mitwirkung es möglich wurde, daß nun die Klassen wieder regelmäßig zu l4tägigem Aufenthalt ins Landheim ziehen können. Er ohne Eindruck auf die Unterrichtsverwal- tung in Karlsruhe geblieben ist. Am Samstag und Sonntag erlebten wir mit ausländischen Gästen ein Wochenende für die Jugend unter dem Gedanken„Friede und Freude“, das mit einer Friedenskund- gebung im Ufatheater eröffnet wurde. Der Amerikaner John Steiner stellte dabei in einer Ansprache fest, wie leicht es sei, die „Schlechten“ dieser Welt zu organisteren, wie unendlich schwer dagegen, die„Guten“ zu sammeln. Bei einem Gästeabend knüpfte Prof. Langer daran an und begründete diese Erscheinung mit der Tatsache, daß Gutes eben errungen werden müßte. wogegen Schlechtes zufalle. Eine Vertreterin der französischen Militärregierung in Baden- Baden und eine Delegierte der UNESCO in Paris sowie der Abgesandte einer Inter- betonte vor allem die soziale Seite dieser Einrichtung. Direktor Gref dankte im Na- men der Elternschaft. Dann begann ein fro- hes Festtreiben. Neben Tombola, Tanzplatz, Kabarett und Kasperletheater erfreuten auch Genüsse wie Kaffee, Kuchen, belegte Bröt- chen, Eis, Wein und Zigarren die Festteil- nehmer. Unter den Festgästen bekundete auch der Leiter des Sozialwesens der Stadt- verwaltung, R. Röttger, sein Interesse für die wiedererstandene Einrichtung. Lebendiger Geist in Munnheim „ tritt und damit tausenden Menschen schon das Leben gerettet hat(es handelt sich um die Organisation„Weiße Zonen“ mit ihrem Sitz in Genf, deren Leiter demnächst in Mannheim zu sprechen beabsichtigt) dank- ten für die Gastlichkeit der Stadt, unter- strichen die Solidarität derer, die guten Willens sind, gleichgültig, hinter welchen Grenzen sie auch leben mögen. Der Sonntag brachte— unter dem Motto „Freude“— eine Reihe sportlicher Jugend- veranstaltungen, über die wir in unserem Sportteil berichten. Den Abschluß der Veran- staltungsreihe, die rein äußerlich den Wunsch nach Freiheit, Friede und Freude und die Bereitschaft Mannheims, jedem, der die Solidarität der Lauterkeit teilen will, die Hand zu bieten, veranschaulichte, bildete ein Fest der Jugend auf dem Friedrichs- nationalen Vereinigung, die für den Schutz platz mit Musik, Gesang, Spielen und der Zivilbevölkerung in Kriegszeiten ein- Tanz. mle re— „Das Land des Lächelns“ Das Mannheimer Operettentheater geht nach nunmehr einjährigem Bestehen mit vollen Se- geln in die neue Spielzeit. Hans Tol ks dorf hat große Pläne, die bis zum Bau eines eignen Hauses gehen. Das dürfte freilich noch gute Weile haben, aber es bedeutet schon genug Ak- tivität, serienweise zweierlei Operetten in Neckarau und im Ufa-Palast zu spielen und überdies die Essener Gastspiele beizubehalten. Ob und in welcher Weise diese Expansion nach drei Seiten hin die einzelnen Aufführungen qulitativ befruchten wird, muß die Zukunft lehren. Die technischen und personellen Schwierigkeiten, unter den heutigen Verhält- nissen zu einem wirklich anspruchsvollen Operettentheater zu kommen, liegen auf der Hand. Die Eröffnungsvorstellung mit dem nicht gerade glücklich gewählten„Land des La- chelns“ im Ufa-Theater ließen, darüber wer- den sich auch Hans Tolksdorf und seine Mit- arbeiter klar sein, noch Wünsche offen. Gerade dieses Lehär-Werk, dessen operettenferne Lar- moyanz auch seine Gefahr ist, verlangt grohe Subtilität im Stimmlichen und einen Instru- mentalkörper, stark genug, dem immerhin be- merkenswerten orchestralen Kolorit der Par- titur einigermaßen Geltung zu verschaffen. Die Klangintensität bedarf noch größerer Ausge- glichenheit und Verdichtung, die Spielkultur der Verfeinerung. Im übrigen begleitete Ka- pellmeister W. Siedento die Bühnenvor- gänge diskret und anschmiegsam. Tolksdorfs Prinz Sou-Shong wirkte stimmlich ein wenig zuschwer gegenüber dem schmächtigen Sopran seiner Partnerin Gerda Schmidt- mann, die in der Höhe bisweilen ein reiz- volles Plano zu entwickeln weiß. Das Publikum zeigte sich ihnen und den nachgerade arg ab- gegriffenen säuselnden Hauptschlagern freund- lich gewogen. Die einzige in diesem Fernost- Dus Kind und die Studt- ein Problem Schon 1904 bestanck in Mannheim eine Gesellschaft für Kinderpsychologie, gab Oberbürgermeister Dr. Cahn-Garnier bei der ersten öffentlichen Veranstaltung des„Instituts für Kinderfor- schung“ bekannt. Aber es kann sich heute nicht darum handeln, diese Gesell- schaft nur wieder aufleben zu lassen, führte Prof. Langer aus. Seit 1904 hat sich doch viel geändert. Das Institut wird die Ergeb- nisse der Soziologie mitverarbeiten und das Kind nicht ohne seine Umwelt studieren müssen. Manchem Kinde ist nur zu helfen, wenn seiner Mutter geholfen wird. Das Mannheimer Institut wird daher betonter- mahßen Milieu- Studien zu machen haben, die sich auch auf die Eigenart der Stadt selbst erstrecken. Nicht erst durch die Kriegsereignisse ist die Stadt in mehrere Teile auseinandergefallen, in denen sehr unterschiedliche Kindertypen heranwachsen. Das Institut hat die Aufgabe, alle Tat- sachen aufzugreifen und darzustellen, die den praktischen Erzieher in den Stand set- zen sollen, dem Kinde zu seinem Urrecht und zu seiner Würde zu verhelfen. Das Kind muß sich entdunkeln und den Lichte näher geführt werden. Gelingt die- ser Prozeß, so wächst es mit seinen Alters- genossen hinein in eine entgiftete Gemein- schaft. Jedes Kind, auch das charmante kutieren ließe. Wo wir doch im Zeitalter der Diskussion, der Nährhefe und der ein- mütigen Resolutionen leben. Es blieb auch hier nicht aus, daß man von Demokratie sprach. Und zwar insofern, als es dem Moloch Publikum erlaubt wurde, abzustimmen. Welch herrliche Aspekte! Es ist ein köstliches Gefühl. Präsidenten und Königinnen(der Schönheit) wählen zu dür- fen. Beiden ist zumindest gemeinsam, daß sle eine Rolle spielen möchten. Eine Königin darf träumen. Sogar im Wachen. Sie darf davon träumen, vom Fleck weg zum Film oder zur Bühne engagiert zu werden, oder ihrem Gesicht auf einem Vier- farbenplakat einer Zahnpastafabrik zu be- gegnen. Es ist aber das Vorrecat aller Träume, die Wirklichkeit zum Narren zu halten, die normalerweise mit Strümpfe- stopfen und Haushaltsausweis für mehrere Personen endet. Leider tobte in der Sonntagnacht der Endkampf der Schönen um den Titel der Schönsten noch, als unsere Rotations- maschine anfing, zu rumpeln. Wir müssen Ihre brennende Ungeduld daher bis zur nächsten Ausgabe auf die Folter spannen. Von einem Extrablatt haben wir nach reif- cher Ueberlegung nämlich doch Abstand genommen. 5 N mie Und nun vom Kern zur Schale. Die viel- besprochene neue Linie: Ein Kompliment den beteiligten Mannheimer Geschäfts- leuten, die den Mut und die Einsicht hat- ten, zwar Hüftbetonung und weite Glocke aufzunehmen, sich aber sehr deutlich von der Extravaganz in Paris und Uebersee ste, muß als ein kleiner Kreuzträger ver- standen werden; die Gemeinschurnt oite ihm behilflich sein, daß es unter seiner Last nicht zusammenbricht. Jeder einzelne er- zieht durch sein Verhalten den gesamten Nachwuchs der Stadt. Ein verständnisloses, barsches und brutales Reagieren kann un- absehbaren Schaden verursachen, ein warm- herziges und verständnisvolles Verhalten reichen Segen stiften. In allen Stadtteilen werden Arbeitskreise eingerichtet, in denen alle mittun können, die offene Augen und ein warmes Herz für das Kind haben. Anschließend gab Dr. Lämmer mann eine sehr fein ausgearbeitete Schilderung der wichtigsten Stadien der Entwieklung des Kindes durch die drei Trotz-Alter bis zur Reife, die Forschungen Sprangers und Ni- colai Hartmanns zur Sichtung und Wertung der Lebenstatsachen heranziehend und eine rein physiologische Erklärung der Phäno- mene ablehnend. Dr. Cahn-Garnier brachte das besondere Interesse der Stadtverwaltung an der Ar- beit des Institutes zum Ausdruck. Die Stadt- verwaltung ist sich darüber klar, daß sie für Mannheims Jugend viel tun muß, um ihr die schwerste Strecke des Lebensweges leichter zu machen. Sie ist gewillt, diese Pflicht im Geiste Anton Sickingers zu er- füllen. f. w. k Wus jetzi wieder alles Mode wird. distanzierten. Sie bemühten sich, selbst auf die Gefahr hin, als provinziell angesprochen zu werden, in Schnitt. Stil und Länge auf die zur Einfachheit gezwungenen P'rauen einzugehen. Fast alle Modelle waren so ge- arbeitet, daß sie, nachgeahmt, den weib- lichen Körper nicht verunstalten können. Auffällig war eine starke Betonung des Schottenmusters. Vorsicht bei der Kopie! Nur junge Mädchen und große, schlanke Frauen können mit Grazie„schottisch“ daherkommen. Die Mannequins? Sie sahen durchweg sehr ansprechend aus, aber es ist doch eine Kunst,„richtig“ zu gehen. Zugegeben, daß Fachkräfte fehlen. Aber wer aufs Podium tritt, darf nicht Taschen wie einen Porsil- koffer schwenken und sollte den Schirm mit jener Anmut tragen, die unseren Groß- müttern eigen war. Eine einzige Vorführ- dame machte es richtig. Hübsch und ausgesucht war das modische Beiwerk. Reizvoller Schmuck, flotte Schuhe und Taschen wie fesche Hüte schufen einen eleganten Hintergrund. Es führten vor die Kaufstätte Anker, Kaufhaus Gebr. Braun, Mode-Kunstwerk- stätte Geschwister Nixe und das Pelzhaus Schwenzke. Das unerläßliche Beiwerk stammte aus den Häusern A.& L. Limbeck, Damenhüte Konrad, Offenbacher Leder- waren K. Engraf, Irion& Co., Hans Schroth, Juwelier Wilh. Braun und W. Marquet. Die Frisuren wurden vom Salon Toni Fische gearbeitet. a Und die Frauen zeigten, wie aus dem Andrang zu ersehen war, ein sehr reges Interesse! hm * theater“ kann Milieu stilsicher wirkende Operettenfigur ist das kleine Chinesenfräulein Mͤi, das musika- lisch und tänzerisch apart bedacht ist. Irene Arndt spielte es mit viel schauspielerischer Grazie, doch mit einem Zwitscherstimmchen von allzu gebrechlicher Zartheit. Wilkried Werners dickwanstiger Obereunuch über- blitzte den zähen Strom des elegischen Senti- ments mit einigen erheiternd grotesken Schlag- lichtern, und in der Reihe der typisierteen Operettengrafen und Exzellenzen machte be- sonders Fred Kiepuras Graf Pottenstein gute Figur. Hans-Heinz Klüfer hatte die chinesisch- europäische Eheirrung nach Maß- gabe der verfügbaren Mittel in eine augen- gefällige Szene gestellt. Es fehlte nicht an Blu- men und— aus Anlaß des vierzigsten Geburts- tages Tolksdorfs— an einer ehrenden An- sprache des Regisseurs. C. O. E. Badisch— mit schwäbischem Akzent Es war nicht eben schwarzrotgelb, das „Bunte Bilderbuch aus Baden“ von Willy Reichert, in dem Radio Stuttgart am Sams- tagnachmittag in Friedrichsfeld vor ausver- kauftem Hause blätterte. Es war noch weni- ger rotgelb, sondern— wie könnte es auch bei Radio Stuttgart anders sein!— nett und bieder schwarzrot und an einem Zipfel ein wenig blauweiß. Aber da wir Badener doch schon fast„eingemeindet“ und schwarzroten Kummer gewöhnt sind, kam das Publikum bei der unterhaltenden und witzigen Sende- folge rasch„in Fahrt“, lachte sich die Sor- gen weg und applaudierte begeistert. Vor allem dem unverwüstlichen Willy Reichert, der ansagte und mit Elisabeth Amann im Programm weiter mitwirkte, den knapp und gut pointierten zeitsatirischen Couplets von „Fröhlich und Schön“ und den mutwilligen musikalischen Parodien von Fee von Reich- lin. Sehr gut trafen auch die„Lustigen Fünf“ den Publikumsgeschmack, das schmis- sige Tanzensemble(Wehrmann) und die flott und exakt musizierende Streichergruppe (W. F. Ruff). Traute Rose, Rudolf Jung, die Vier Melodears und— nicht ganz glücklich — Barbara Gallauner rundeten den heiteren Nachmittag. 1 Tel. Daß wir vor einer grundlegenden Umwäl- zung der Form des europäischen Theaters ste- hen, ist in diesen drei Nachkriegsjahren all- mählich offenbar geworden. Das Hinschwinden überkommener dramatischer Grundsätze, die Abwendung der durch die Brände des Welt- krleges geschrittenen Dichter unserer Tage vom tönenden Pathos und schwärmenden Ge- fühl und ihre Hinwendung zu Verhaltenheit, Stille und schicksalhafter Gefaßtheit bedeutet nicht Theatertod, sondern, so die Götter und die Musen wollen, Neugeburt im Geistigen. In einer nach dem neuartigen Forum- Prinzip arrangierten anregenden Morgenfeier des Na- tionaltheaters wurde versucht, zur Klärung der Situation des heutigen Theaters beizutragen. In der Formulierung des Themas„BII- dungstheater oder Gegenwarts- theater“ werden zwar zwei Begriffe ein- ander alternativ gegenübergestellt, als wären sie Divergenzen, obwohl sie es in tieferem Sinne nicht sind. Auf diesen Umstand wies be- sonders Dr. Hartlaub hin.„Bildungs- in der Tat auch„Zeittheater“ sein und ist keineswegs etwa nur dem Auf- nahmevermögen sogenannter„Gebildeter“ vorbehalten, ebensowenig wie man etwa dem „Zeittheater“ die bildende Wirkung auf den Zuschauer absprechen könnte. Freilich will das heutige Theater nicht mehr oder nicht aus- schließlich in jenem Schillerschen Sinne als „moralische Anstalt“ gelten, sondern es hat, das bemerkte mit Recht der Dramaturg Dr. Reinking, zu förderst auszugehen von der Zerrissenheit und der Tragik unseres eignen Daseins. Damit war denn dem dichterischen Zeitstück(nicht dem politischen Tendenzstück) nachdrücklich das Wort geredet. Doch will Dr. Reinking ähnlich wie Dr. Hartlaub auch das klassische Drama lebendig erhalten, soweit es in seiner Problemstellung unsere Zeit noch an- geht.: 5 Sehr interessant war die Aeußerung eines Sprechers der jungen Generation(Erwin Höh), der überraschender Weise das völlige Desinteressement der großen Masse der Ju- gend am Theater überhaupt und insbesondere gegenüber den Zeit- und Emigrantenstücken feststellte. Nur ein kleiner Kreis junger Men- schen sei heute bereit, am Erleben und Ge- stalten literarischer Zeitprobleme teilzunehmen. Allgemein wünschten die jugendlichen Theater- freunde die großen Dichtungen der Klassiker aufgeführt zu sehen. Es gab in dieser Diskus- sion keine großen Gegensätze, außer- man rech- net den von Herta Fuchs verlesenen Brief einer Theaterbesucherin hinzu, die gegen Wilders Schauspiel„Wir sind noch einmal da- vongekommen“(das wir am Freitag sehen sollen), mit dem ganzen Vokabelschatz einer offenbar ehrlichen Ueberzeugung von gestern gewaltig vom Leder zieht. Stadtrat Breiling lenkte die Aufmerksamkeit der Diskutierenden vom rein Geistigen hinweg auf praktisch- ökonomische Erwägungen— vom Stadtsäckel aus gesehen. 5 Da letzten Endes das Publikum entscheide, ob ein Theater ist oder nicht ist, sei die- zes Publikum von der Bühne herab anzuspre- chen, ohne damit oberflächlichem Geschmack Konzessionen zu machen. Problematische Stücke solle man, um finanzielle Fehlschläge zu vermeiden. lieber zuerst in Studio-Auk- Zuleitungskabeln Kurze„MM“ Meldungen Gedankenlose Taten. In letzter Zeit mehren sich die Fälle, daß Unbefugte in Kellerräumen ausgebombter oder wenig bewohnter Häuser die in Bleirohren liegenden Zuleitungskabel abschneiden sowie Bleiverdichtungen an Ab- laufrohren entfernen. Dadurch wird der öffent- liche Fernsprechverkehr empfindlich gestört. Das unbefugte Entfernen dieser Bleirohre mit und Bleiverdichtungen ist Diebstahl. Das Blei wird von den Dieben mei- stens eingeschmolzen und ist für den Fachmann leicht erkenntlich. Aufkäufer Hachen sich so- mit der Hehlerei schuldig. Es wird daher vor Ankauf gewarnt. Sonderzug nach Frankfurt. Die Iudustrie- und Handelskammer Mannheim teilt mit, daß am 3. Oktober(nicht wie ursprünglich vor- gesehen am 6. Oktober) ein Sonderzug zur Frankfurter Messe verkehrt. Abfahrt Mann- heim-Hbf. gegen 7.15 Uhr, Rückkunft gegen 21.00 Uhr. Fahrpreis für Hin- und Rückfahrt 5,.— DM. Fahrkarten und Messeausweise sind beim Hapag-Lloyd-Reisebüro, O 4, 4, erhält- lich. Der Sonderzug kann auch von Nichtmesse- besuchern benützt werden. Zu treuen Händen. Da durch den Krieg wertvolle Unterlagen zu einer geschichtlichen Darstellung der Volksbildung in Mannheim (Volkshochschule, Volksbildungswerk u. a.) verloren gegangen sind, werden Behörden und Private gebeten, die noch entsprechendes Quel- lenmaterlal besitzen, dieses zu treuen Händen für kurze Zeit zur Verfügung zu stellen. Eben- so sind die Sickinger-Memoria zugrunde ge- gangen. Auch hier wird gebeten, Briefe, An- sprachen oder sonstige Memoria für kurze Zeit zur Verfügung zu stellen. Hauptabteilung IV, Schuldezernat. Rathaus K 7. Hunde lieben Mannheim. Für die Mann- heimer Hundeausstellung am 3. Oktober wur- den 900 Hunde gemeldet. Wenn Mannheim auch eine große Tradition in Hundeausstellun- gen hat, so liegt dieses hervorragende Melde- ergebnis doch noch um 50 Prozent über jeder früheren Beteiligung. Die in Friedenszeiten am besten beschickte Hundeausstellung in Mannheim konnte nur 600 Meldungen auf- weisen. Rechtsschutz für Kriegsgefangene. Das deut- sche Rote Kreuz hat in Stuttgart auf Anregung des internationalen Komitees vom Roten Kreuz zur Bearbeitung aller Rechts angelegenheiten von deutschen Kriegsgefangenen und Zivilar- beitern im Ausland, die in der US-Zone be- heimatet sind, eine Rechtsschutzstelle errichtet. Wir gratulieren! Jakob Kaiser, Mannheim, Meerlachstraßge 11, wird 85 Jahre alt. Franz und Anna Berlinghof, Mannheim-Seckenheim, Hauptstraße 21, feiern das Fest der goldenen Hochzeit. s Ludwigshafen. Die Militärregierung weist darauf hin, daß ab 1. Oktober in der französi- schen Zone der Verkehr für 5 für Nachtfahrten müssen von der Militärregie- rung(Sürete) unterzeichnet sein. 274 Viernheim. Vor der Spruchkammer des In- terniertenlagers Darmstadt hatte sich Hans Georg Bechtel zu verantworten, der von 1933 bis 1940 Bürgermeister von Viernheim war. Nach mehrstündiger Verhandlung wurde Bechtel in die Gruppe II der Aktivisten einge- reiht und auf die Dauer von drei Jahren in ein Arbeitslager verwiesen. Die Internierungszeit wird angerechnet. Bechtel hat außerdem 500.— DM an einen Wiedergutmachungsfonds abzu- geben. Dem Betroffenen wurde zur Last gelegt, mit dem damaligen 8S8-Führer Jakob Schneider zusammen die Synagoge des Ortes zerstört und sich Möbelstücke aus zerstörten jüdischen Woh- nungen angeeignet zu haben. , . — KXoachts milder Wettervorhersage bis Mittwoch- trün: Heiter bis wolkig, trocken, Höchsttemperaturen 29 bis 22 Grad. Tiefstwerte 4 bis 8 Grad. Schwache, später zum Teil mäßige Winde aus sud bis Südwest. Amt für Wetterdienst Karlsruhe Cegenwartstheater 55 Kraftfahrzeuge von 22 bis 5 Uhr verboten ist. Erlaubnisscheine, führungen auf ihre Wirkung hin prüfen, eine Methode, die ja nicht neu ist. Intendant Dornseiff schließlich bekannte sich im Sinne von Goethes Theaterdirektor im Faust- Vorspiel(dessen Verse wir zu Anfang von Karl Marx, Helmuth von Scheven und Walter Vits- Mühlen klangvoll ater von Qualität für alle und zum unerschüt- 0 dekla- mieren hörten) zum weltumspannenden The- terlichen Glauben an die notwendige Mission des deutschen Theaters. Als Ausklang des für eine Morgenfeler er- heblich zu umfangreichen Programms ließen sich die Zuhörer von der Aufführung des von K. F. Reinking besorgten szenischen Um- setzung des Hörspiels„Die Brücke von San Luis Rey“ von Thornton Wilder tief ergreifen. Darüber soll noch einiges gesagt 3 i Film-Biennale in Neustadt Es schien alles versammelt zu sein, was Rang und Namen im Film der Westzonen hat. Man traf nicht nur auf Marikka Rökk(die als erste der angesagten deutschen Fllmschauspie- ler angekommen war), begegnete nicht nur den französischen Filmlieblingen mit Josette Day und qean Marais an der Spitze, man hörte auch die Namen Pommer(des amerikanischen Film- beauftragten) oder Jakoby(eines bekannten Regisseurs) oder Curt Oertel(des Kulturfliim⸗ produzenten, den wir vor kurzem in Heidelberg sprachen) nennen. Kein Wunder, daß Neu- stadt schier aus dem Häuschen war und sich vor den drei Kinos und gewiß noch mehr auf dem abendlichen Filmball im Glanz der großen Namen sonnte. Und das Fazit? Es wäre ungerecht, den heutigen deutschen Film mit den gezeigten französischen Streiten zu vergleichen.„Beate“— ein Tova- Film—,„Finale“, der bereits bekannte Muslk- Hm. und„Film ohne Titel! stellen zwar die Jüngsten, alles in allem aber nicht unbedingt dle besten Erzeugnisse der deutschen Nach- Kriegsproduktion dar. Und Käutners Apfel ist ab“, dessen Uraufführung man für Neustadt versprochen hatte, flel aus. So konn- ten die französischen Filme ohne große Mühe den Vogel abschieben.(Zumal auch„Der himm- lische Walzer“, ein österreichischer Film, nur Dutzend-Ware ist.) Jean Paul Sartres„Les jeus „Der 0 * sont faits“(Das Spiel ist aus) ist ein ebenso meisterlicher Streifen wie. in seiner Art, der Kriminalfilm H. G. Clouzots„Unter falschem Verdacht“. Beherrschend in Frankreich zeigte sich dle Stellung Jean Cocteaus, der mit meh- 5 reren Filmen, darunter den in Neustadt welt- urauf geführten„Unmöglichen Eltern“(auf den wir noch zurück kommen werden), vertreten war. Dem aufmerksamen Be- obachter wurde bei dieser Filmrevue eines der FErfolgsgeheimnisse des fran⸗- zösischen Filmes offenbar: die Besetzung mit hervorragenden Schauspielern bis in dio kleinste Nebenfolle. Und noch ein Geheimnis lüftete sich: das künstlerisch vollendet ausge- wogene Quartett mann- Schauspieler. 0 Am Rande lief die„1. internationale kino- technische Ausstellung“, die von der einfachen Bogenlampe über den Regulator bis zum Groß- Vorführgerät alles zeigt, wessen ein modernes Kino bedarf. Kloth /H Autor-Regisseur-Kamera- 2 Seite 6 MONGEMN 7 0 Familiennachrichten Wir haben uns verlobt: Anneliese Rohn- Heinz Klein. Mhm., E 7, 2 Waldhof, Aufstieg 49, am 23. 9. 48. Nach einem arbeitsreichen Le- ben entschlief heute, nach kur- zem, schwerem Leiden, uns. lb. Mutter, Schwiegermutter, Groß- mutter, Urgroßmutter, Schwe- ster, Schwägerin u. Tante, Frau Elisabeih Ernst. geb. Gallei im Alter von 74 Jahren. Mhm.-Käfertal, Rebenstraße 87, 24. 9. 49. In tiefer Trauer: Die Kinder nebst Angehörigen. Beerdigung: Montag, 27. 9. 1948, 13.30 Uhr, Friedhof Käfertal. Nach Gottes heiligem Willen verschied am Samstag, dem 25. Sept. 1948, 10 Uhr, meine herzensgute Frau, unsere treu- besorgte Mutter, Tochter, Schwiegermutter, Oma, Schwe- Schwägerin und Tante, ster, Frau Elisabeih Kalker, geb. Räuchle Meister für Spenglerei u. Installat. (mit Beteiligung) gesucht. Angeb. unter Nr. 0104 an den Verlag. Strebsame Herren(auch Damen) als Vertreter(innen) gesucht für neuen Vertrieb der Photovergrößerung sowie wverkleinerung, mit Liefe- rung von Medaillons, kurze Liefer- frist. Hohe Provision wird gebot. Angeb. unt. P 0212 an den Verlag. Kaufm. Lehrling für Elektro-Groß- handel gesucht. Angebote unt. Nr. P 0203 an den Verlag. 2 Hilfsarbeiter sof. ges. Otto Christ, DPrahtwarenfabrik, Mhm.-Käfertal- Süd, Rieslingweg 14. 0373 Sibirien-Heimkehrern nebenberuf- liche Verdienstmöglichkeit. Nähe res unter P 0369 an den Verlag. Spezialhaus für Herren- u. Knaben- kleidung in Mhm. sucht branche kundige, junge u. gewandte Ver- käufer u. Verkäuferinnen. 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Die trauernd. Hinterbliebenen: Fam. Wilh. u. Robert Sänger. Die Feuerbestattung findet am Dienstag, dem 28. 9., 13 Uhr, im Hauptfriedhof statt. Unsere liebe Mutter und Oma Kaih. Schmiii geb. Reinhard ist am Sonntag, 26. 9. 48, um 13.20 Uhr, nach kurzem aber schwerem Krankenlager sanft entschlafen. Wir werden uns. Mutter ein stetes liebevolles Andenken bewahren. Die trauernden Kinder. Die Beerdigung findet Dienstag, 28. 9. 48, um 14 Uhr, vom Fried- hof Käfertal aus statt. Für die vielen Beweise herzl. Anteilnahme am Tode meiner w. Mama, Tochter u. Schwester Elisabeih Grassinger . Wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Kaufm. Angestellter Zuv. Arbeiter, Junger Damen- Vertreterstelle Kohlenfachmann mit Lagerist mit Führerschein Welches Werbe-Atelier sucht zuver- lässig. Mitarbeiter Gühnenmaler), mögl. Hausarbeit? Angebote unt. Nr. 077 an den Verlag. (48 J.), selbst. Arbeit. f. Büro, Lag. od. Baustelle, firm in Lagerhalt. Kartei u. sonst. Büroarb., gt. Kenntn. sämtl. 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