veröllentl. unter Lizen-Nr. US B 110/ Ver- antwortliche Herausgeber: Dr. Karl Ackermann und E. Fritz von Schilling/ Redakuion. Verlag und Druck: annheim. R 1. 46/ Fernrul 44151-53/ Bankkonio: Südwestbank Mann- heim, Deposnenkasse Marktplatz, Allgemeine Bankgesellschan annheim/ Posischeck- komen: Karlsruhe Nr. 800 16. Berlin Ar. 96 195 Erscheint: Montag. liutwock. Freitag u. Samstag Für unverlangie Manuskripte keinerlei Cewähr 3. Jahrgang/ Nummer 121 für die Verteidigung Westeuropas Paris. OENA-REUTER) Die Verteidigungs- minister der fünf Mächte des Brüsseler Pak- tes beraten augenblicklich in Paris über die beschleunigte Durchführung gemeinsamer Verteidigungsmaßnahmen. Militärische Be- obachter Kanadas und der USA nehmen an den Beratungen teil. Wie Ap von maßgebender Seite erfährt, stehen bei den Besprechungen vor allen Dingen eine allgemeine Beschleunigung des militärischen Programmes der fünf Mächte, das Ausmaß der materiellen Hilfe, die Ame- rika und Kanada der Union zu leisten ver- mögen, die Zusammenarbeit der Rüstungs- industrien der fünf Staaten und schließlich eine allgemeine Verlangsamung der Demo- bilisierung im Falle einer Verschlechterung der Ost-West-Beziehungen zur Debatte. Wie hierzu unser KW- Berichterstatter aus London meldet, scheint man sich in den USA schon ganz unverhohlen mit den Plä- nen einer Mobilisierung Westeuropas zu be- schäftigen. Wenn auch die amerikanische militärische Garantie erst nach den Präsi- dentschaftswahlen zu erwarten ist, so geht doch aus der Stellungnahme amerikanischer Blätter hervor, daß die Meinung, der Mar- shall-Plan allein reiche für die Festigung Westeuropas nicht aus, ständig an Boden gewinnt. 0 Heimkehr von der Krim London. OENA- REUTER Der unga- rische Kommunistenführer und stellvertre- tende Ministerpräsident Matvas Ra k Oos i nahm, wie ein Sprecher des britischen Außenministeriums bekanntgab, als Vertre- ter Ungarns an der Konferenz der ost- europäischen Kommunistenführer teil, die unter dem Vorsitz von Marschall Stalin kürzlich auf der Krim stattfand. Damit wird zum erstenmal von maß- geblicher Seite bestätigt, daß auch ein Ver- treter Ungarns an dieser Konferenz teil- nahm, während bis jetzt nur von Vertretern Rumäniens, Bulgariens und der Tschecho- slowakei die Rede war. Der tschechoslowakische Staatspräsident Klement Gottwald kehrte am Dienstag im Flugzeug von seinem„Erholungsurlaub“ auf der Krim nach Prag zurück. Die Beisetzung des Grafen Bernadotte Stockholm. DENA-AFp). Die Beisetzung Graf Folke Bernadottes fand in Stock- holm am Sonntagnachmittag, nach dem Wunsche des Verstorbenen, in aller Stille statt. Dem Trauergottesdienst wohnten Kö- nig Gustav von Schweden, Vertreter der königlichen Familie Norwegens und Däne- marks, der Generalsekretär der UN, Trygve Lie, der ständige Delegierte Großbritanniens bei den UN, Sir Alexander Cadogan, und an- dere bedeutende Persönlichkeiten bei.— Die sterbliche Hülle Bernadottes war in der „Gustavskirche“ aufgebahrt, wo auch die religiöse Feier vor sich ging. Die einzige Rede wurde von dem Geistlichen gehalten, der nochmals den Lebenslauf des Verstorbe- nen urnriß. Europaunion tagt in Freiburg Freiburg. Ft.-Eig.-Ber.) Am 10. Oktober findet in Freiburg i. Br. unter der Teil- nahme zahlreicher ausländischer Gäste eine große Tagung der Europa-Union statt. Unter anderem werden der holländische Minister Dr. Brugmans, die britische Unterhaus- abgeordnete Miß Josephy, die französische Comtesse Suzannet sowie Nationalrat Schny- der aus der Schweiz anwesend sein. Ein- ladungen ergingen ferner an Lord Pakenham und den ehemaligen französischen Botschaf- ter in Berlin, Francois-Poncet. Deutscher- seits wird Dr. Konrad Adenauer an der Tagung teilnehmen. bee, Der sowzetische Gesandte in Finnland hat bei der finnischen Regierung gegen die„mili- tärische Aktivität“ finnischer Jäger- un Schützenvereine protestiert. durch die die Be- dingungen des Friedensvertrages verletzt wür- den. Der oberste Rat der polnischen Links- sozialisten forderte die baldmöglichste Ver- schmelzung mit der kommunistischen Partei. Der internationale Genossenschaftsverband hält in Prag seinen 17. Kongreß ab. 500 Delegierte aus 23 Ländern nehmen daran teil. Pie Auf- nahme der Großeinkaufsgesellschaft Hamburg in die internationale Konsumvereinigung Wur- de von dem polnischen Delegierten als eine Verbeugung vor dem Marshall-Plan kritisiert. N Generalissimus Tschiangkaischek gab die Er- oberung Tsinans durch die kommunistischen Truppen bekannt, sprach ihr aber jede strate- gische Bedeutung ab./ In Ostzava, halten die Kämpfe zwischen republikanischen Regierungs- truppen und kommunistischen Aufständischen Weiter an. Der französische Ministerpräsident Henri Queuille sieht sich durch die angekün- digte Demission seines Unterstaatssekretärs für Ernährung, Coude du Foresto, wegen un- genügender Vollmachten vor neuen Schwierig- keiten. Auch der Rücktritt des Landwirtschafts- ministers Pierre Pflimlin wird erwartet. In Rom streiken seit drei Tagen die städtischen Bediensteten. Das Lichtspieltheater ‚Pamlit“ in Berlin stürzte während einer Vorstellung aus bisher ungeklärten Gründen über 400 anwesenden Kinobesuchern ein, wobei 14 Menschen den Tod tanden. Die britische Militärregierung hat die Vorzensur, die am 21. August über das Kpp-Organ„Hamburger Volkszeitung“ ver- hängt worden war, wieder aufgehoben./ Das Kabinett von Nordrhein-Westfalen hat be- schlossen, allen Gemeinden des Landes, die eine Aufnahme von Flüchtlingen verweigern, e Finanzüberweisungen zu sperren. Das SPP-Vorstandsmitglied Fritz Heine teilte mit, es sei möglich, dag Dr. Kurt Schumacher, der seine Beinoperation gut überstanden habe, in etwa vierzehn Tagen aus dem Krankenhaus entlassen werde. DENA/TAP/YUP/ Eig. Ber. Mittwoch, 29. September 1948 Mannheimer ORG E Ceschültsstellen: Schwetzingen, Korl-Theodor- Siralle 1. Telelon 645: Weinheim. Hauptstr. 63. Tel. 2241: Heidelberg. Plöck 3. Telelon 4980: Ludwigshalen am hein. Rheinstraße 37. Bezugspreis monatlich DI 2.40 einschließlich Trägerlohn; Postbezugspreis monatl. D 2.76. insdilielllcm Zustellgebünr. Rreuzbandbezug Dx 3.25 /. Z. gilt Anzeigenpreisliste Nr. 5/ Hel widuersckeinen iniolge höherer Cewall besteht kein Anspruch u. Nücker d. Bez ld Einzelpreis 0.20 DM Nicht Worte · Taten zur Wiederherstellung des Vertrauens Bevin und Schuman vor der UN-Vollversammlung/ Debatte der Abrüstungsvorschläge Wyschinskis Paris.(Ap) Der britische Außenminister Ernest Bevin setzte sich am Montag vor der Vollversammlung der Vereinten Natio- nen in einer großen Rede über die inter- nationale Lage mit den Ausführungen Wy- schinskis auseinander. Die UdSSR treffe die Schuld, sagte Bevin, wenn das unabsehbare Unglück des Atomkrieges über die Welt hereinbrechen sollte. Obgleich innerhalb der UN immer wieder eine Lösung wesentlicher Probleme versucht worden sei, weigerte sich eine sowjetisch geführte Minderheit ener- gisch, sich in diesen Fragen auch nur im geringsten den Wünschen der Mehrheit an- zupassen. Die Angriffe Wyschinskis gegen die Westmächte beruhten auf„freien Erfindun- gen“, sagte Bevin.„Wenn er oder seine Re- gierung für die breite Masse Europas oder der Welt irgendwelche Gefühle hätten und sich nicht nur von rückständigen und un- wissenschaftlichen Doktrinen leiten ließen, würden sie die ersten sein, die dem großen und selbstlosen Beitrag der Vereinigten Staaten zu dem internationalen Wiederauf- bau Beifall zollten.“ Sich der Deutschlandfrage zu- wendend, gab Bevin seiner Enttäuschung darüber Ausdruck, daß die Sowjetunion das von Außenminister Byrnes seinerzeit vor- geschlagene vierzigjährige Abkommen der vier Großmächte zur Ueberwachung der Entwaffnung Deutschlands abgelehnt habe. Der Abschluß eines solchen Paktes hätte die Völker der Sorge enthoben, daß Deutsch- land jemals wieder zu einer aggressiven Macht werde, sagte Bevin. Nachdem die Sowjets sich einem solchen Schritt wider- setzt hätten, stellten sie sich nun hin und erheben Beschuldigungen.„Alle sowjeti- Weißbuch der amerikanischen Regierung 7* Washington.(UP) Gleichzeitig mit der Ueberreichung ihrer Antwortnote an die so- wjetische Regierung, in der die Ueberwei- sung des Falles Berlin an den Sicherheits- rat der Vereinten Nationen bekannt- gegeben wurde, veröffentlichte die ameri- kanische Regierung ein Weißbuch, in dem die Einzelheiten der Moskauer Verhand- lungen niedergelegt sind. Danach habe Stalin. als ihm der ameri- kanische Botschafter Walter Bedell- Smith am 2. August nach den voraus- gegangenen ergebnislosen Verhandlungen mit Molotow seine Besorgnisse über die äußerst gefährliche Natur der Berliner Krise zum Ausdruck gebracht hatte, er- widert, die Russen hätten nicht die Absicht, die Westmächte aus Berlin zu verdrängen. Die Westmächte hätten jedoch kein gesetz- liches Recht mehr, dort länger zu ver- bleiben. ö Nach weiteren ergebnislosen Bespre- chungen mit Molotow habe am 23. August die zweite Unterredung mit Stalin statt- gefunden, wobei eine grundsätzliche Eini- gung erzielt worden sei. Stalin habe er- klärt, er habe gegen das Verbleiven der Westmächte in Berlin keine Einwände zu erheben. Die Westmächte würden an der Kontrolle einer deutschen Reglerung in Ber- lin zusammen mit der Sowietunjon teil- nehmen, und Berlin würde die Hauptstadt Deutschlands bleiben. Die Blockade würde vorbehaltlich der Klärung der technischen Fragen durch die Militärgouverneure aufge- hoben werden. Nachdem Stalin versprochen hatte, Marschall Sokolowski entspre- chende Anweisungen zu geben. seien die Westmächte damit einverstanden gewesen, ihren Militärgouverneuren in Berlin den Auftrag zu geben, die technischen Einzel- heiten auszuarbeiten. Im Verlaufe der Be- ratungen der Militärgouverneure habe aber Marschall Sokolowski erklärt. daß er den Abmachungen nicht zustimmen könne. Nach dem Notenaustausch der letzten Tage seien die Westmächte zu der Ueber- zeugung gekommen, daß weitere Verhand- lungen zwecklos seien und daß das Ge- heimnis der Moskauer Verhandlungen nun- mehr gelüftet werden könne. In der eingangs erwähnten Note an die. Sowjetunion wird, laut DEN A. in dreizehn Punkten der Standpunkt der Regierungen in Washington, London und Paris noch ein- mal dargelegt und der chronologische Ab- lauf der Ereignisse geschildert. In Punkt 14 wird abschließend erklärt: Die Sowijet- regierung hat damit allein die gesamte Ver- antwortung für eine Situation auf sich ge- nommen, in der es unter den gegenwärti- gen Umständen nicht mehr möglich ist, mit den in Artikel 33 der UN-Charta vor- gesehenen Methoden einen Vergleich her- beizuführen.(Artikel 33 betrifft die Inan- spruchnahme eines Schiedsspruchs Verhandlungen im Falle eines Streitfalles, der den internationalen Frieden und die Sicherheit gefährdet.) Diese Situation stellt des internationalen Frie- cherheit dar. eine Bedrohun dens und der Angesichts dieser Umstände und zur Aufhebung der Bedrohung des Friedens und der internationalen Sicherheit halten sich die Regierungen Frankreichs. der Vereinig- ten Staaten und Großbritanniens verpflich- tet, das Verhalten der Sowietregierung vor den Weltsicherheitsrat zu bringen. Sie be- halten sich dabei das Recht vor, Maß- nahmen zu ergreifen, die sich als erforder- lich erweisen könnten, wenn sie ihre Po- sition in Berlin aufrecht erhalten wollen.“ und schen Handlungen strafen die sowjetischen Worte Lügen.“ Der britische Außenminister warf die Frage auf, ob es wahr sei, daß alles, was die sowjetische Regierung tue, nur aus tak- tischen Gründen geschehe, und daß sie in Wirklichkeit der marxistisch-leninistischen Lehre gemäß kein endgültiges Abkommen mit den nichtkommunistischen Staaten wünsche. Bevin widerlegte die Behauptung, daß die westeuropäische Union gegen die Sowjet- union gerichtet sei, und warnte die Rus- sen davor, das Gebiet der Staaten ihres einflußbereiches zur Vorbereitung von An- griffen gegen den Westen zu benutzen. Dies Iasse eine schwierige Situation entstehen, in welcher der Westen sein Augenmerk ganz auf seine Verteidigung richten müsse. Um das Vertrauen wiederherzustellen, brauchen wir jetzt Taten und nicht Worte, sagte Bevin, unmittelbar zu Wyschinski ge- wandt.„Wir sind es, die sich in der Defen- sive befinden. Wir sind die Opfer des„kal- ten Krieges“, der gegen uns alle von Mos- kau geführt wird.“ Nur das begründete Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens führe zur Abrüstung. Da Wyschinski offen- sichtlich anderer Meinung sei, möge er zu- erst die Tatsachen über die bewaffneten Streitkräfte der Sowjetunion mitteilen. Der Beifall den der britische Außenmi- nister nach Beendigung seiner großen Rede von allen Delegierten mit Ausnahme der- jenigen der UdssR und der Staaten des Ostblocks erntete, war eine der größten Demonstrationen in der Geschichte der UN. Am Dienstagnachmittag ergriff der fran- zösische Außenminister Robert Schuman das Wort vor der Vollversammlung und be- zeichnete in einer längeren Rede, in der er feststellte, daß die Vereinten Nationen vor einem„vollständigen Schiffbruch“ stünden, die Blockade Berlins als einen„Akt der Ge- walt“. Die Westmächte würden es nicht zu- lassen, sagte der Minister, daß sie ihrer Rechte beraubt würden und die ihnen an- vertraute Bevölkérung im Stiche lassen müßten. Er beschuldigte die UdSSR, bei den „Verhandlungen um Berlin“ auch nicht ein Minimum an gutem Willen gezeigt zu haben. Der Planungsausschuß der Voll- versammlung beschloß am Dienstagnachmit- tag einstimmig, der Vollversammlung die Debatte des russischen Vorschlages eines sofortigen Verbotes aller zu Angriffszwecken dienenden Atomwaffen und der Reduzierung der gegenwärtigen Streitkräfte der Groß- mächte um ein Drittel zu empfehlen. Die Annahme dieses Antrages durch die Vollversammlung erfolgte ohne Debatte. Durch die Aufnahme des russischen An- trages ist die Zahl der auf die Tagesord- nung der Vollversammlung gesetzten Punkte auf siebzig gestiegen. Knappe Mehrheit billigt den Bizonenhaushalt Zwei Millionen für die Regulierung der Weschnitz bewilligt/ Kritik an der Wirtschaftsverwaltung Frankfurt Or.-Rp.-Eig.-Ber.). Nach fast 21stündiger Beratung hat der Wirtschafts- rat den Etat der Bizone für 1948 mit 44 ge- gen 42 Stimmen angenommen. Gegen den Haushaltsplan stimmte die SPD und KPD. Von den 408 Millionen RM /DM-Einnahmen und Ausgaben des bizonalen Haushaltspla- nes entfallen als Hauptposten 242 Millionen auf den eigentlichen Verwaltungsbedarf, 46 Millionen auf den Sonderhaushalt ein- schließlich der Aufwendungen für die bizo- nalen Besatzungsbehörden und 32 Millionen auf die allgemeine Finanzverwaltung. Den eigentlichen Ausgaben in Höhe von 320 Mil- lionen RM/ DM stehen Einnahmen in glei- cher Höhe gegenüber, von denen die Eisen- bahnen 174,5 Millionen und die Post 100 Millionen aufbringen sollen. Der Rest von 45,5 Millionen entfällt auf Gebühren und allgemeine Einnahmen. Im Rahmen der Generaldebatte gab Oberdirektor Dr. Hermann Pünder eine politische Erklärung ab.(Siehe Seite 2.) In der Einzeldebatte, zu deren Beginn betont wurde, daß keine Senkung der Ausgaben in dem erhofften Umfang habe erreicht wer- den können, wurde ein SPD-Antrag mit 45 gegen 44 Stimmen abgelehnt, der eine Höchst- grenze für Pensionen von 500 DM monatl. u. die Kürzung aller Pensionen über 200 DM monatlich um die Hälfte des diese Summe übersteigenden Betrages vorsah. Abg. Dr. Cahn-Garnier(SPD) betonte hierzu, es müsse eine Bresche in das veraltete Beam- tengesetz geschlagen, und die Gemeinden müßten von der sie erdrückenden Pen- sionenlast befreit werden. Die von der SPD beantragte sofortige Auflösung des Büros für Währungsfragen(vergl. Wirtschaftsteil vom 25. Sept.) wurde ebenfalls abgelehnt. Der Wirtschaftsrat genehmigte 2,5 Mil- lionen DM für die Bauvorhaben der Rhein- Main-Donau-AG. unter der Voraussetzung der Klärung der Besitzverhältnisse zwi- schen der Bizone und den Ländern. Die In- anspruchnahme des Verwaltungsgebäudes der Hamburg- Mannheimer Versicherung durch die Seeverkehrsverwaltung soll über- prüft werden. Für die Regulierung der Weschnitz in Nordbaden-Hessen wurden zwei Millionen bewilligt. Bei der Beratung des Etats der Zwei- zonenver waltung für Ernährung. Landwirt- schaft und Forsten wurde beschlossen, de- ren Prüfergruppe von 70 auf 90 Prüfer vor- läufig zu erhöhen. Im Mittelpunkt der Aus- sprache über die Zweizonenverwaltung für Wirtschaft stand die Feststellung jahrelan- ger Miß wirtschaft durch das Prüfungsgut- achten des Rechnungshofes. Der Berichter- stätter erwähnte die Tatsache. daß Inter- essenvertreter in dieser Verwaltung tätig gewesen und von anderer Seite bezahlt worden seien. Kriminelle Vergehen seien noch nicht aufgedeckt worden. würden je- doch vermutet. Die Untersuchungen gingen weiter. Die neue Leitung Prof. Dr. Erhards sei nach der Ansicht der Mehrheit des Haus- haltsausschusses nicht oder kaum verant- wortlich für diese Zustände. Sie habe 1100 Kündigungen ausgesprochen, aber es zeige die eingewurzelte Tiefe der Miß- stände, wenn man 400 Telefonleitungen ein- fach habe unterbrechen und Briefe von Dienststellen der Länder an Angestellte an der Posteingangsstelle habe abfangen und wieder zurückgehen lassen müssen, um einen unstatthaften Geschäftsverkehr zu unterbinden. Die Zweizonen verwaltung für Wirtschaft sei auch nicht auf den vom Gut- achten für genügend erklärten Personal- bestand ihres Verwaltungsamtes von rund 800 Personen zurückgegangen, sondern habe als Zwischenlösung die Zahl von rund 950 vorgeschlagen, der sich die Mehrheit des Ausschusses dann angeschlossen habe. Abg. Dr. Seuf fert(SPD) erklärte, daß Prof. Dr. Erhard in nicht unerheblichem Maße dafür verantwortlich sei, daß keines- wegs alle Forderungen des Gutachtens er- füllt worden seien. Der Antrag der SPD, die Einsparungen voll nach diesen Forde- rungen durchzuführen, wurde mit 46 gegen 44 Stimmen abgelehnt. Ein weiterer SPD- Antrag auf Einsetzung eines Sparbeauftrag- ten für alle Verwaltungen wurde angenom- men, wobei Abg. Dr. Cahn-Garnier (SPD) betonte, daß der Kampf zwischen der Bürokratie und der Demokratie entschieden werden müsse. Dr. Cahn-Garnier wies auf das Mannheimer Beispiel eines solchen Sparbeauftragten hin. Länderrat genehmigt Wiedergutmachung Debatte um den Flüchtlingsausgleich in der US-Zone Stuttgart.(tz.-Eig.-Ber.) Auf der 34. und zugleich letzten Sitzung des süddeutschen Länderrates wurde das Gesetz zur Wieder- gutmachung nationalsozialistischen Unrechts und das Gesetz über die Zahlung von Unter- haltsbeträgen für berufsmäßige Wehr- machtsangehörige und ihre Hinterbliebenen angenommen. Nach einer sechsstündigen Debatte am Vortag, in die neben den Finanzsachverständigen der Länder auch der bayerische Staatskommissar für politisch und rassisch Verfolgte, Dr. Auerbach, eingriff, hatte der parlamentarische Rat dem Ent- schädigungsgesetz einstimmig zugestimmt und empfohlen, das Inkrafttreten dieses Ge- setzes bis zum I. Januar 1949 aufzuschieben, da erst nach diesem Zeitpunkt die erforder- lichen Mittel aus dem Lastenausgleich frei werden dürften. 5 In der Frage der KZ-Haftentschädigung kam man zu dem Vorschlag, die Summe für jeden vollverbüßten Haftmonat auf 150 DM festzusetzen. Im Hinblick auf die schwierige Finanzlage der Länder sollen ab Januar zu- nächst 50 Prozent der Zahlungsverpflichtun- gen erfüllt werden. In keinem Fall könne die ausgezahlte Summe jedoch vorerst 3000 DM übersteigen. Auch das Gesetz über die Zahlung von Unterhaltsbeträgen an ehe- malige berufsmäßige Wehrmachtsangehörige und ihre Hinterbliebenen, das eine monat- liche Hilfeleistung in Höhe von 30 bis 160 DM vorsieht, hatte am Vortag die Billi- gung des parlamentarischen Rates gefunden. Im übrigen warfen der Hungerstreik der Flüchtlinge in den bayer. Lagern und die ent- sprechende Debatte im bayerischen Landtag ihre Schatten auf die Beratungen der Par- lamentarier. Bayern sieht die einzige Mög- lichkeit für eine Besserung der Lage in einem Flüchtlingsausgleich mit Württem- berg-Baden und Hessen, die die in den bayerischen Massenquartieren untergebrach- ten Flüchtlinge mit aufnehmen sollen. Württemberg-Baden und Hessen, in denen die Flüchtlingslager aufgelöst sind, verlang- ten von Bayern hingegen, daß dort die glei- chen Anstrengungen zur Unterbringung der Flüchtlinge wie'in ihren Ländern gemacht würden. Nach einer längeren Debatte wurde auf Antrag des Abg. Müller SPD Württemberg- Baden) beschlossen, für die seit dem 31. März 19483 und in Zukunft einströmenden Ostflüchtlinge den alten Verteilerschlüssel von 52(Bayern), 26(Württemberg-Baden), 22(Hessen) bis auf weiteres anzuwenden. rr—ñ.;!:k. Berlins Hilferuf an die UN Berlin.(W. M.-Eig.-Ber.) Das Berliner Stadtparlament billigte einstimmig einen Appell des Berliner Magistrats an die UN. Die SED-Fraktion nahm an der Sitzung, die im britischen Sektor stattfand, nicht teil. Der von Dr. Ferdinand Friedensburg dem amtierenden Berliner Oberbürgermei- ster, verlesene Appell an die UN weist, laut DENA, auf den schwierigen Charakter Ber- lins als Viermächtestadt hin. Verwaltung und Wirtschaft könnten nur gedeihen, wenn das Verständnis und die Unterstützung aller vier Besatzungsmächte gegeben seien. Der Ma- gistrat erhoffe von den Vereinten Nationen eine Beilegung des Konfliktes zwischen den Großmächten, der der Stadt schwere Scha- den zugefügt habe. In dem Appell werden außerdem verschiedene Wünsche vorgetra- gen, die im Abzug der Besatzungstruppen aus Deutschland und insbesondere aus Berlin gipfeln. Sollte ein Abzug nicht möglich sein, so sollte zumindest eine Tätigkeits- beschränkung der Besatzungsmächte auf rein militärische Aufgaben angestrebt Wer- den. Der Viermächtecharakter der Stadt müsse aber auch dann erhalten bleiben. Weiter wird um eine sofortige Beendigung der Verkehrsschwierigkeiten gebeten. Eine einheitliche Währung, die jedoch von allen vier Mächten oder von den deutschen Stel- len allein kontrolliert werden müsse, Sei unerläßlich. Ferner wird die baldmög- lichste Inkraftsetzung der Berliner Ver- fassung gefordert. Das Stadtparlament billigte im Verlauf der Sitzung einstimmig einen Antrag, die Arbeit seiner Ausschüsse in das Studenten- haus im britischen Sektor zu verlegen. Der 16jährige Berliner Horst Stern, der am 23. September von einem sowjetischen Revisionsgericht zu einem Jahr Arbeitslager mit Bewährungsfrist verurteilt worden war, ist aus der Haft entlassen worden. Stern War zuvor am 13. September unter der An- klage der Teilnahme an den Zwischenfällen am Brandenburger Tor mit vier weiteren Berlinern von einem sowjetischen Militär- tribunal zu 25 Jahren Zwangsarbeit verur- teilt worden. e in deuischer Zuständigkeit Frankfurt. DENA) Die britische und die amerikanische Militärreglerung haben dem Wirtschaftsrat die Zuständigkeit für die Gesetzgebung auf dem Gebiete der Ver- brauchssteuern zuerkannt. Dadurch kann die am 20. August den Militärregierungen empfohlene Senkung der Kaffee-, Tabak-, Bier- und Alkoholsteuer durch Gesetze des Wirtschaftsrates in Kraft gesetzt werden. Man hofft, daß der Wirtschaftsrat diese in Kürze in allen Lesungen verabschieden 2 wird. Der Ausgleich der ERP-Kürzung Frankfurt. Or.-Rp.-Eig.-Ber.) Zu der gemeldeten Kürzung der für das zweite Marshall-Plan-Jahr vorgesehenen Lieferun- gen auf 183 Millionen Dollar wird von den deutschen Stellen darauf hingewiesen, das fast 730 Millionen Dollar für Lieferungen aus dem amerikanischen Heeresprogramm vorgesehen sind. In diesem Punkt wurden die sehr weit gestellten deutschen Vor- anschläge nicht gekürzt. Eine Schwierig- keit liegt allerdings darin, daß dieses Pro- gramm Lebensmittellieferungen vorsieht, Während Westdeutschland dringend der Roh⸗ stofklieferungen bedarf.(Siehe auch Wirt⸗ schaftsteil.) a 5 Militärgouverneure nicht zuständig Frankfurt.(UP) In einem Brief der drei Militärgouverneure der Westmächte an die deutschen Ministerpräsidenten der West- zonen wird festgestellt. daß das Problem der Demontagen nur von den Regierungen der Westmächte selbst behandelt werden könne. Der Brief stellt eine Antwort auf die vor etwa zwei Wochen von dem hessi- schen Ministerpräsidenten Stock im Namen der westdeutschen Regierungschefs unter- breitete Bitte an die drei Militärgouver- neure dar, die gesamten Demontagen in Westdeutschland im Lichte der ERP-Ziele zur Wiedererholung Westeuropas einer Ueberprüfung zu unterziehen. Der französische Militärgouverneur, Ge- neral Pierre Koenig. soll in dem Brief darauf hingewiesen haben, daß die west- deutschen Ministerpräsidenten durch den Schritt in der Demontage angelegenheit ihre Kompetenzen überschritten hätten. 5 Parteien am runden Tisch Bonn. OENA) Maßgebende Politiker, Wirtschaftler und Parlamentarier der CDU/ CSU, der SPD und der FDPyYLDP/ DVP tra- fen sich auf Einladung des stellvertretenden bayerischen CSU-Vorsitzenden und Leiters der bayerischen„Jungen Union“, Augus Hausleitner, in St. Goar zu Gesprächen übe die Problematik der deutschen Demokratie Das Kernproblem der Gespräche war die Frage, wie einer Radikalisierung der Massen begegnet werden könne. Dabei wurden vor allem die Gefahr der Gruppenbildung bei Flüchtlingen, Entnazifizierten und der Ju- gend besprochen und die Gefahren des Kom- munismus und Nationalismus behandelt. Ebenfalls ist die Möglichkeit einer„Ent- radikalisierung“ der Arbeiter durch die e- teiligung an den Betrieben und am Eigentum erörtert worden. Die Teilnehmer versuchten sich im Verlauf der Gespräche über die Wege zu einigen, die zur Stärkung der De mokratie und der Regierungsautorität zu be- schreiten sind. 5 Morne AmarEN Kommentar Mittwoch, 29. September 1948 Aufbauende Kritik Dr. Hermann Pünder, der Vorsitzende Ben ihre Stimme für die Vernunft und fü Deutschland erhoben, einen harten Stand in ihren Völkern gehabt und haben ihn viel fach heute noch. Das sollten wir bei den Schritten, die nun von uns zu tun sind, nich vergessen. Unsere künftige Stellung Kreis der Völker wird weitgehend bestimm im des Zweizonenverwaltungsrates. gab am Montag das Stichwort zu einer neuen Phase im Verhältnis deutscher verantwortlicher Stellen zu den Besatzungsmächten. Er nannte seine Erklärung eine„aufbauende Kritik“. Unser Leser wird diese Kritik zweifellos keineswegs so sensationell empfinden, wie sie von dem ersten Sprecher des deutschen Volkes im Westen gemeint war. Onne un- serer Redaktion und unserer Zeitung ein Selbstlob zu spenden, müssen wir darauf hinweisen, daß wir seit Anbeginn unseres Erscheinens solch aufbauende Kritik geübt haben, und daß es uns nur gewundert hat, daß nicht von allen Seiten in ähnlicher Weise vorgegangen wurde. Die Grenze un- serer Kritik war die Nachrichtenkontroll- vorschrift Nr. 3. Sie verbot uns jeden An- Frankfurt. Dr.-Rp.-Eig.-Ber.) Im Rahmen der Generaldebatte im Wirtschaftsrat gab der Vorsitzende des bizonalen Verwaltungs- rates, Dr. Hermann Pünder, eine„Auf- stellung unverrückbarer deutscher Wünsche“ an die Besatzungsmächte bekannt. Er er- klärte, daß eine neue deutsche Verfassung die zusätzliche deutsche Verantwortung und die vermehrte deutsche Zuständigkeit be- dinge und das Verhältnis der Organe des deutschen Staates zu den Besatzungsmäch- ten so abgegrenzt werden müsse, daß die Ueberwachungsbefugnisse der Besatzungs- mächte auf das mit ihren Interessen noch Alernber 1948/ Nr. 121 r werden von dem Takt und der Klugheit un- serer Politiker, aber auch von der Bereit- schaft zur Verantwortung und politischer Neugestaltung eines jeden einzelnen von uns. Die kommenden Aufgaben sind schwer. Eine Politik, die lediglich durch ein paar künstlich rekonstruierte Parteiapparate be- t t Erzeugung der Bizone entsprochen. Bei gleicher Höhe würden sie 1948 fast die Hälfte des Steueraufkommens in Anspruch nehmen. Das würde jedoch jede geord- nete Haushaltführung der Länder vereiteln. Wie das von den Besatzungsmächten aus- gesprochene Verbot von Haushaltdeflziten befolgt werden könne, werde in erster Linie von ihnen selbst zu überprüfen sein. Bis jetzt übersteigen die Besatzungskosten nicht unwesentlich die Hilfeleistungen aus dem ERP. Dr. Pünder unterstrich, daß der Mar- griff auf Politik und Personal der Militär- regierung, der nicht gut gemeint war. Sie untersagte uns jede Aeußerung, die die Ein- tracht unter den Alliierten zerstören könnte. In strenger Objektivität waren wir eifer- süchtig auf unsere Unabhängigkeit bedacht, . und es trat uns wenig, als man uns von eine ins Gewicht fallende Verminderung 2 gewisser Seite Parteinahme oder gar kom- bringe. 2 munistisches Verhalten vorwarf. Es gibt Dr. Pünder erklärte, daß die Besatzungs- keinen kommunistischen Lizenzträger im „Mannheimer Morgen“. Und was wir be- richtet haben, können wir jederzeit nicht nur vor der amerikanischen Pressekontrolle, sondern vor allem vor unseren deutschen Landsleuten als unparteiisch im besten Sinne verantworten. Wir haben die Frage des Besatzungs- statuts, der Besatzungskosten und des gan- zen unmöglichen Schwebezustandes zwi- schen Krleg und Frieden in die Debatte ge- worfen, als man an höchster Stelle noch micht den Mut dazu fand. Wir waren längst der Ansicht, daß es besser wäre. die Deut- schen aus eigener Kraft wirtschaften zu lassen, als sie zu Bettlern Europas zu machen. Die Frage der Demontagen und insbesondere der Abbau der Schwarzwälder Uhrenindustrie, die Wiederzulassung Deutsch- land zum Walfang, der Schutz deutscher Forschungsarbeiten und alle die brennenden Fragen, die nunmehr im Wirtschaftsrat aufgeworfen wurden, sind längst von uns behandelt worden, ehe sie endlich durch die langsame Mühle der Aemter- und Parteiinstanzen gedreht wurden. Es freut uns nun, feststellen zu dürfen. daß wir im vollen Umfang im Dienste unseres Lesers und der deutschen Sache gestanden haben, ohne daß wir die notwendige Rücksicht auf unsere Besatzungsmächte verletzen mußten. „Aufbauende Kritik“ ist vor allem eine gerechte Kritik und darf niemals als Spei- chelleckerei aufgefaßt werden.„Aufbauende Eritik“ muß auch mutige Kritik sein und soll nicht dazu führen, daß man in unbilli- ger Weise nur dort kritisiert. wo man nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann, Wir sind Überzeugt, daß unser Leser auf die Dauer uns beipflichten wird. daß unsere Haltung, die darin besteht. nicht Oel in schwelende Feuer zu gießen, die einzige vernünftige Haltung in der gegenwärtigen ituation Deutschlands sein kann. Leuten, die sich einer einseitigen Propaganda ver- schrieben haben, mag das nicht gefallen. Sie mögen mit Verleumdungen und Ent- stellungen um sich werfen. uns ficht das nicht an. Leuten, die bei jedem Stellungs- und Stimmungswechsel in der Weltpolitik sich selbst Lügen strafen, mag unsere auf- rechte Haltung nicht gefallen. Wir halten dafür, daß ein Demokrat keine Wetterfahne sei und daß eine„aufbauende Kritik“ auf eipem festen Fundament steht. und nicht auf Flugsand. Karl Ackermann Ohne Gouvernante General Robertson hat in dem anglo- amerikanischen Presseklub in Paris in einer Weise über die„Deutschen und Deutschland“ 5 gesprochen, die wohl in weitesten Kreisen unseres Volkes Wiederhall finden und Sym- athie auslösen dürfte. Von alliierten Stel- len wird der Fortgang der Arbeiten an einer politischen Neuregelung der deutschen Ver- hältnisse mit außerordentlicher Aufmerk- mkeit verfolgt. Man muß sich auch klar darüber sein, daß es hierbei nicht an Miß trauen fehlt. Vielerorts ist man geneigt an- zuerkennen, daß Westdeutschland schnell- stens wiederaufgebaut werden muß, daß die Industrien arbeiten und daß die Menschen unabhängig und frei ihre politischen Ent- scheidungen fällen sollen. Man verspricht ch hiervon eine Entlastung der euro- aischen Situation. Eine derartige Entwick- ung setzt natürlich eine verfassungsmäßige Grundlage voraus, die jedoch nur auf der Basis echter Freiheit zustande kommen kann. Aber, so hört man immer wieder be- sorgte Stimmen im Ausland, werden die Deutschen mit dieser Freiheit umzugehen wissen, werden sie keinen Mißbrauch mit ihr treiben? Pranzösische und englische Beobachter, sich lange Zeit in Deutschland aufhiel- ten, sind oftmals der Meinung, daß es der größeren Mehrheit unseres Volkes immer eh an wirklichem politischen Interesse angele. Sie stellen dieses nicht einmal mit Gehässigkeit fest, sondern sind der Auffas- sung, daß nach einer fast dreizehnjährigen Diktatur und nach dreijähriger Militärherr- aft allzu vielen Menschen das Verant- ortlichkeitsempfinden des Einzelnen ge- genüber dem Ganzen und die Maßstäbe ab- gehen, um wirklich entscheiden zu können, Was gut und was schlecht ist. In den Worten General Robertsons sind es vor allem zwei Feststellungen, die diese Einwände beiseite Heben:„Wird Westeuropa sicher sein, nur weil wir Westdeutschland schwach und machtlos halten? Ich sage nein!“ Und die andere:„Die Westmächte sind dabel, den tschen eine Regierung zu geben. Wir den uns selbst belügen, wenn wir glaub- „ daß wir danach noch die Gouvernante len könnten.“ 5 enn wir einmal die letzten drei Jahre blicken, dann sehen wir, wie Schranke chranke fiel, wie wir Schritt um Schritt, sam zwar und oft bitter Not leidend, aus Chaos des Krieges und unter dem la- enden Druck des Hasses vorwärts gekom- en sind. Oft haben die Männer, die drau- 55 zu vereinbarende Mindestmaß kosten eine Normalisierung erfahren, kosten 1946 insgesamt 4,574 Milliarden, im Jahre 1947 sogar 4,930 Milliarden betragen In der französischen Zone hätten wenig über sechs Millionen Menschen 900 Millionen DM an Besatzungskosten tragen 1947 hätten die Besatzungskosten dem Gesamtwert der land wirtschaftlichen hätten. müssen. Ein Menschenalter Finanzminister Dr. Hei begrenzt werden müßten. Das Besatzungsstatut sei das zentrale Problem. Im Gefüge eines sol- chen Statuts müßten auch die Besatzungs- die shallplan die größte Stütze im wirtschaft- lichen Wiederaufbau sei. aber an sich weit höhere Investitutionen noch erforderlich seien und eine möglichst reiche Belieferung Westdeutschlands auch einem Gebot der Gerechtigkeit entspreche. Die amerikanische Lebensmittelhilfe müsse ja nur wegen des Verlustes der Ostgebiete so groß sein. Eng verbunden mit diesem Problem nannte Dr. Pünder die Fragen der deutschen Außen- methoden der Besatzungsmächte, wie er sagte,„nicht ohne Sorge“ verfolge. West- deutschland könne sich auf die Dauer nicht leisten, daß Kohle, Holz. Schrott die größ- ten Posten seiner Ausfuhr blieben, und praktischer Politik nrich Köhler 70 Jahre alt Heute, am 29. September, ist der Reichs- Baden wurde er stellvertretender Minister- minister a. D. und jetzige Finanzminister Heinrich Köhler, 70 Jahre alt geworden. Er selbst von Württemberg-Baden, Dr. präsident, Präsident des Landesbezirks Ba- den und Ende 1946 Finanzminister. Die Stadt Karlsruhe hat im vorigen Jahr die rechnet sich zur ältesten Generation der Po- litiker von heute, die eigentlich im dritten Glied stehen sollten, aber durch den Man- gel an politischem Nachwuchs in die erste Linie hervorgeholt wurden; denn ein gan- zes Menschenalter praktische Politils hat Köhler hinter sich. Schon auf die frühen Jugenderinnerungen wirkte bereits das starke politische Erleben aus nächster Nähe ein. Karlsruhe, die Vaterstadt Köhlers, war im parlamentarischen Leben ein Knoten- punkt, an dem die großen politischen Macht- kämpfe auch im kleinen sichtbar wurden. Sehr früh politisch interessiert, wurde Köhler mit kaum 30 Jahren Stadtverord- neter von Karlsruhe. Als Mitglied des Zen- trums kam er 1913 in den badischen Land- tag und 1920 in den Reichstag. Im Novem- ber 1918 gehörte er zu den Männern, die das Zentrum für die vorläufige badische Volksregierung stellte. i später leitete er als Ministèrialrat diè Kanz- lei des badischen Staatspräsidenten. Von 1920 bis 1927 war Köhler badischer Finanz- minister, zwischendurch zweimal badischer Staatspräsident und anschließend Reichs- finanzminister im Kabinett Marx. Nach 1933 wurde Köhler verhaftet, des Landes verwiesen und mußte sich— Eh- rendoktor von drei Universitäten— von Berlin aus als Reisevertreter eine neue Exi- stenz gründen. Im August 1945 übertrugen die amerika- nischen Besatzungsbehörden Köhler die Lei- tung der deutschen Verwaltung Nordbadens. Mit der Bildung des Landes Württemberg- — Ein halbes Jahr Photo: MM- Archiv Verdienste Köhlers um seine badische Hei- mat durch die Verleihung des Ehrenbürger- rechts belohnt. Wenn demnächst die Kon- zeption eines süddeutschen Staates Wirk- lichkeit wird, so ist der mäßigende und maßgebende Einfluß Köhlers im Interesse Badens nicht zum wenigsten daran be- teiligt. IB D/ Bgr. Handelspolitik, wobei er die Außenhandels- trieben wird und sich in Händen einiger ho- her Funktionäre befindet, die einsam über den Gewässern schweben, wird ihrer nie- mals gerecht werden können. Das kann nur die Anerkennung dieser Aufgaben durch das Volk und ein echter Enthusiasmus des Wil- lens zu ihrer Bewältigung. H. Gn. Deutscher Wunschzettel an die Besatzungsmächte Erklärung Oberdirektor Pünders vor dem Wirtschaftsrat/ Besatzungsstatut das zentrale Problem diese Rohstoffausfuhr bereits den Stand von 1936 erreicht habe, die Ausfuhr an Fertig- Waren jedoch nur ein Zehntel dieses Stan- des betrage. N Ferner wäre es jetzt an der Zeit, daß die Zuständigkeit der JEIA auch hinsicht- lich der Handelsverträge auf deutsche Stel- len übertragen und die Zuständigkeit der Besatzungsmächte sich auf die Ratiflzlerung dieser Verträge beschränken würde. Dr. Pünder richtete dann einen Appell an die Weltöf fentlichkeit, daß die geschäftliche Konkurrenz bei Demontagen keine Rolle spielen dürfe, und nannte den Abbau eines weltbekannten pharmazeutischen Werkes in Ludwigshafen und die Sequestrierung eines Teiles der Rheinflotte, die sich in das Sy- stem eines anderen Staates nicht eiaglie- dern wollte, bedauerliche Symptome. Hier- zu stillzuschweigen, könne den Deutschen einmal ebenso vorgeworfen werden, wie Die Antwort eines Es gibt keine Frage, die ich seit meiner Rückkehr aus russischer Kriegsgefangen- schaft öfter hörte, als die:„Warum kommt mein Mann nicht?“ Ich will in aller Oef- fentlichkeit für alle Frauen, die auf ihre Männer warten, diese Frage beantworten. Dazu muß ich aber zum vollen Verständnis recht weit ausholen und die Gefangenen- politik der Russen erklären, denn mit einer glatten Antwort würde ich keiner Frau helfen. Jeder hat schon„Heimkehrer“ aus Ruß- land gesehen. Jede Frau hat beim Eintref- fen eines neuen Transportes gehofft, gerade ihr Mann müßte dabei sein. Diese Hoff- nung ist selbstverständlich, menschlich be- greiflich, aber ob sie vernünftig ist, möchte ich bezweifeln. Liebe Frau, so möchte man sagen, kannst du ernsthaft hoffen, daß dein Mann so heimkehrt wie wir, die wir schon da sind? Denke daran, was du gesehen hast. Entnervte, todkranke Jammergestalten. die erst ins Krankenhaus müssen, aus dem viele nicht zurückkehren. Und wer noch lebend aus dem Krankenhaus kommt, ist energie- und kraftlos, unfähig, tatkräftig im Lebens- kampf zu stehen. Aus Rußland kamen bis vor kurzem nur „Auskommissionierte“. Das sind Kriegsge- fangene, die durch hundert Kommissionen von russischen Aerzten gingen und überein- stimmend arbeitsunfähig befunden wurden. Es gibt in- russischen Kriegsgefangenen lagern fünf Klassen, die man Arbeitsklassen nennt, aber die in Wirklichkeit Kraft- und Gesundheitsstufen sind. Die erste Klasse umfaßt kerngesunde, sehr starke Menschen. Die zweite Klasse auch kerngesunde, aber Weniger starke Männer. Die dritte Klasse heute manchen Deutschen vorgeworfen werde, bei den Völkerrechts verletzungen des Dritten Reiches geschwiegen zu haben Bei den Restitutionen, so fuhr er fort, stün- den sich berechtigte Ansprüche und eins Fülle undilliger Härten gegenüber. Die Hoffnungen auf eine verständnisvolle— handlung dieser Fälle hätten sich vorerst nicht erfüllt, so daß eine Regelung durch das Besatzungsstatut dringend geboten Sel Es sel auch eine deutsche Beteiligung be der Aufstellung des Besatzungsbedarfs Vor- gesehen. In einem halben Jahre, sagte Pün- der, seien mehr als die Hälfte der erzeug f ten Nähmaschinen und Prismengläser und über ein Drittel der Photoapparate für den Besatzungsbedarf verwandt worden. Der Oberdirektor ersuchte u. a. um Einschränkung der Forschungskontrolle, den Schutz der Patente und Warenzeichen im Ausland. Schließlich betonte er, daß Deutschland seinen Anspruch auf die Betei- ligung am Walfang niemals aufgeben kön- ne. Im Besatzungsstatut müsse auch die Waldnutzung durch die Besatzungsmächte geregelt werden, um einen Ruin des deut- schen Waldes zu verhüten. Abschliegend betonte Dr. Pünder, er wisse, daß das Verständnis für die deut- schen Probleme auf alliierter Seite ständig wachse, und er hoffe, daß der Erlaß des Be- satzungsstatuts eine der schwersten Epo- chen des deutschen Volkes abschließen möge. Warum kommt mein Mann nicht? Rußland-Heimkehrers sen 2 und 1 an; es sind starke, gesunde und kräftige Menschen aller Altersklassen. Der Russe kümmert sich nicht um das Alter der Kriegsgefangenen, sondern nur um ihre Kraft zur Arbeitsleistung. Ich wünsche jeder Frau, daß ihr Mann zur Klasse 1 gehört und als letzter heim- kehrt, mit dem wir schon Heimgekehrte gern tauschen möchten, wenn wir dafür auch die Gesundheit mittauschen könnten. Eine Ausnahme gibt es allerdings. Pas sind politisch schwer belastete Kriegsgefan- gene, wenn es ihnen nicht gelang, die Rus: sen zu täuschen. Der Russe hat nämlich keine Anhaltspunkte außer der Uniform für die Herkunft der betreffenden Leute als die eigenen Angaben. Wer da geistig beweglich war, läuft als weißer Rabe unangefochten herum, selbst wenn er noch so viel poli- tisch auf dem Gewissen hat. Richard Petzold Deutsche ohne Initiative? Frankfurt. Or.-Rp.-Eig.-Bericht) Die auf Aufforderung General Clay s nach Deutsch- land gekommenen Vertreter der amerika- nischen Gesellschaft für bürgerliche Frei- heit, Mr. Roger Baldwin und Mr. Ar- thur G. Hays, regten auf einer Versamm- lung des Frankfurter deutsch- amerikani- Aucl ber. 0 eutsc! obachte unleug! Geldre: In können lelsten, doch n gestraf liche unterst Die schaf tli Senkur oder a vom A gelten, habe, Zuscha! Auslan wendu haben baltspl träglic schen Klubs die Gründung einer ähnlichen Gesellschaft in Deutschland an, und, ver sprachen dieser tatkräftige und auch man- zielle Unterstützung. Sie gaben ihrer Ver. Wunderung Ausdruck, daß in Deutschland alle Initiative zur Schaffung größerer Frei- heiten für die Deutschen bei den Besat- zungsbehörden liege und die Deutschen selbst passiv seien. Es wundere sie, daß zwar auch sehr gesunde, aber mittelstarke. von deutscher Seite im dritten Jahre der Die vierte Klasse endlich sind Invaliden. Besatzung noch kleine Diskriminierungen Die letzte, fünfte Klasse, besteht nur aus ohne Protest bingenommen würden, Wie Lazarettinsassen. Bisher sind nur Leute auch keine deutsche Initiative für den aus den Klassen 4 und 5 entlassen worden, Uebergang des Rundfunks in deutsche und wenn die zu Ende gehen, kommt die Hände oder auf völlige Freiheit der Presse 3. Klasse heran, die aber relativ klein ist. ausgegangen sei, sondern diese Entwick- Die Mehrzahl der noch in Rußland befind- lung allein von der Besatzungsmacht habe lichen Kriegsgefangenen gehört den Klas- begonnen werden müssen. —————— Meine Frau Teredu Eine ergötzliche Ehegeschichte von E. Fechner Mit der freundlichen Genehmigung der Universi 9. Fortsetzung Keine Drohungen, Jackiechen, begütigt Teresa darauf mit sanftem Vorwurf ii der Stimme. Du weißt, ein Gentleman droht nicht! Unter diesen Umständen wird jeder- mann begreifen, daß ich mein Weib nur wenn unumgänglich nötig und auch dann nur mit Zittern und Zagen allein lasse und jedesmal aufatme, wenn ich sie bei meiner Rückkehr gesund und munter auf dem Bahnsteig stehen sehe. Als ich im vergangenen Sommer aus London zurückkam, stand sie nicht auf dem Bahnsteig. Statt ihrer entdeckte ich Fräu- lein Mathilde, unser Faktotum, ein rüh- rendes, älteres Wesen, das Teresa, neben Auguste, mit in die Ehe gebracht hat, und das ihr an Originalität kaum etwas wach- gibt. Ich stürzte auf sie zu. Um Gottes willen, Mathildchen, wo ist meine Frau? stammelte ich. Die gnädige Frau läßt grüßen und sa- gen, es ginge ihr gut! entgegnete Fräulein Mathilde mit fühlbarer Zurückhaltung. Ja, aber warum kommt sie dann nicht selbst? Sie kann nicht! versicherte unser Fak- totum, leicht gekränkt durch eine so alberne Frage. Mathildchen...! flehte ich. Die gnädige Frau liegt im Krankenhaus! Nun war es heraus. 0 Mir wurde ganz übel vor Schreck. Ja, berichtete Fräulein Mathilde, am Morgen, gleich nachdem der Herr abgereist war, bekam die gnädige Frau Schmerzen. Mathildchen, sagte sie zu mir. ich muß et- was gegessen haben, was mir nicht bekom- men ist, ist Ihnen auch so übel?— Nein, antwortete ich, gar nicht, aber vielleicht sollte die gnädige Frau ins Bett gehen! Ich werde das Heizkissen bringen!— Aber da- von wurde es nicht besser, ganz im Gegen- teil, und gegen Mittag sagte die gnädige Frau: Mathildchen, sagte sie, ich glaube, ich habe Blinddarmentzündung, wir wollen den Hausarzt kommen lassen.— Der unter- suchte sehr sorgfältig und meinte: Der tas, Deutsche Verlags-Aktiengesellschaft. Berlin Blinddarm sei es glücklicherweise nicht, dle gnädige Frau solle aber ruhig im Bett blei- ben, Schleimsuppe essen und das schmerz- Aber diesmal kann ich wirklich und Spritze für eine Narkose zu machen, neulich wahrhaftig nichts dafür, Jackiechen, vertei- hätte er sich bei einer Dame eine Viertel- digte sie sich, ich bin ja selbst der geschä- stunde plagen müssen, ehe er sie gefunden digte Teil! Exemplar ohne Blinddarm und mit Narbe Ich bin nun ein fehlerhaftes hat. Du bist eine ungewöhnlich tüchtige Per- im Bauch! Vermutlich wird mich niemand son! sagte ich anerkennend. mehr mögen! Vermutlich! Aber dafür hast du ja Teresa schwieg zufrieden. Die dicke blonde Dame im Büro habe schließlich die vielen Blumen bekommen ich leider etwas erschrecken müssen, sagte und das Obst und die Schokolade: Teresa betrachtete ihre Schätze sorgen voll. Ach, Jackiechen, seufzte sie,. sie nach einer Weile bedauernd. Wieso denn? Ach, weißt du, als ich mit dem Arzt an- ich weiß kam, da wollte sie so allerlei wissen stillende Mittel nehmen, das er jetzt gleich wirklich nicht, ob das ein vollwertiger Er- wie ich heiße, und wann ich geboren bin verschreiben würde. satz ist! Sieh mal, die Blumen verwelken und wann du geboren bist. und Wo. Als er fort war, wollte ich in die Apo- und die anderen Sachen werden aufgeges- und die Straße.. und das Telephon.. un theke, aber die gnädige Frau schüttelte den sen, aber so'n Blinddarm ist doch was Blei- die Religion 0 Dinge. Sie war von Amtswegen sehr wiß⸗ Kopf. Laß nur, Mathildchen, sagte sie, ich bendes! Da hast du eigentlich recht! Aber rede begierig, und solange ich konnte, habe ich nehme das Zeug doch nicht, es ist besser, wenn ich merke, ob die Schmerzen heftiger nicht soviel, es strengt dich an! werden!— Und das wurden sie dann auch, und die gnädige Frau stöhnte immer leise vor sich hin.. und dann— Vielleicht zwei Stunden später, sagte sie: Ich habe doch Blinddarmentzündung. Mathildchen, eine durchaus trügerische Vermutung. und noch tausend andere auch geantwortet, aber dann ging es plötz- Teresa schloß die Augen, es hatte den lich nicht mehr. Ich sagte ihr das, und es nschein, als wolle sie ruhen. Doch war dies schien ihr nicht ganz recht zu sein, vermut- Du mußt jetzt alles tun, was ich will! ich verkündigte sie nach kurzer Pause trium- lich hätte sie gern noch mehr gewußt. Na, und? 5 Und es wurde mir schlecht, ganz schwarz glaube, ich muß operiert werden, Sie kön- phierend. Weil ich nämlich krank bin! Wenn vor den Augen——— und sie wollte so nen schon immer den kleinen. Eoffer packen,— Sie wissen ja, alles, was man sie auf! fügte sie erläuternd hinzu. man so für ein paar Tage braucht!— Und Ich versicherte gottergeben, braunen man kranken Leuten widerspricht, so regt gern, daß ich all das noch unterschreiben sollte, aber ich sagte, es täte mir schrecklich daß dies leid, es ginge nicht mehr, ich würde jetzt dann rief sie das Krankenhaus an und bat durchaus nicht in meiner Absicht läge, und ohnmächtig. den Chirurgen, zu kommen.— Ich weiß, harrte der Forderungen, Mathildchen, sagte sie, es ist nicht korrekt, würde. weil doch Doktor X. schon hier war, aber wenn ich nachher tot bin, fragt niemand fragte ich, als nichts erfolgte. mehr danach, und der Herr würde bestimmt die sie stellen Was möchtest du denn. Ooch, sagte Teresa, gar nichts! Ich habe sehr böse sein, wenn ich aus lauter Rück- ja alles.. Blumen und Obst und Schoko- sicht für fremde Leute stürbe!— Und dann kam der Chirurg und sagte, es sel allerhöchste Zeit! Und die gnädige Frau antwortete: Es sei gleich mit! All das erzählte Fräulein Mathilde stoß- wollte weise, während ich den Wagen mit rasen- der Geschwindigkeit steuerte, um so schnell wie Teresa zu gelangen.——— möglich zu durch die Strahen ein bißchen müden Hände in die meinen. lade und Bücher und Zeitungen und— dich! Ja aber, du sagtest doch eben.. Und dann wurde ich ohnmächtig. Es war sicher rücksichtslos gegen die dicke, blonde mein Juwel? Dame, aber was konnte ich schon dagegen tun, nicht wahr? Teresa sah mich zustimmungheischend an. Ich nickte. Als ich wieder zu mir kam. lag ich im Bett, und zwei Nonnen waren bei mir un Natürlich, erwiderte Teresa, weil es doch ein Krankenwärter. Und sie fragten, ob sie gut, sie führe schön ist, zu denken, daß jch alles haben dich 5 könnte, und du alles tun müßtest, was ich sollten, und ich sagte, sie sollten sich ja nicht unterstehen, dich zu erschrecken. wenn ich wollte? Verstehst du? Ich nickte und nahm ihre blaßbraunen, Teresa lächelte zärtlich. Alle Schwestern haben mich um meinen wesen! nicht telegraphisch benachrichtigen Aber Teresa, wenn es nun gefährlich geworden wäre? Dann wäre immer noch Zeit dazu ge- erwiderte Teresa streitsüchtig, 80 Und dann stand ich wieder einmal blaß braunen Bauch beneidet! berichtete sie dann schnell stirbt man nicht! und mit zitternden Knien vor einem weißen voller Stolz. (Ich versuchte, mir die würdigen Nonnen lich, denn Teresas Erzählung hatte meine Krankenhausbett, aus dem Teresas Köpf- chen mir voller Zärtlichkeit lächelte. sie beschwörend... es ist wirklich nicht der Rede wert! Du weißt ja, ich werde zweiund- achtzig.. Manchmal doch! murmelte ich widersetz- entgegen- von diesem eitlen Wunsche beseeit vorzu- Nerven etwas angegriffen. stellen und fühlte berechtigte Zweifel, die Reg dich bloß nicht auf, Jackiechen, sagte ich jedoch mannhaft unterdrückte.) Ich nicht! versicherte mein Weib, du weißt ja, ich werde zweiundachtzig: Und Ja, und Schwester Gertrud hat gesagt, überhaupt sollst du dich nicht aufregen, Ich muß mich aufregen über ein so zügel- Kann sie aber nicht, die Arme. weil sie rot- loses Benehmen! erwiderte ich streng. Kaum haarig ist! drehe ich den Rücken, so arrangierst du einen Zwischenfall! Teresa machte ein schuldbewußtes Ge- sicht. Sie würdigte die Tragik im Leben Schwe- ster Gertruds durch ein kurzes Schweigen. Aerzte! Glaub doch bloß nicht immer alles Ja, und der Arzt hat gesagt, ich hätte was die reden. eine erstklassige Vene am Arm, um die sie möchte nur ein einziges Mal in ihrem Jackiechen, du siehst ja, es ist nicht der Leben überall so braun sein. wie ich...! Rede wert! So? Der Arzt sagt. es wäre allerhöchste Zeit gewesen, kurz vor dem Durchbruch! Gott! erwiderte Teresa wegwerfend, dies Fortsetzung fols 5 2 worfen zungen haben, t, stün⸗ d eine T. lle Be- vorerst durch ten sel, ing bel fs vor; te Pün- erzeug- ser und kür den um die Ile, zeichen T, Betei- n kön- ch die zmächte s deut- fisch ler, er deut- ständig des Be- n Epo- hließben gesunde klassen as Alte im ihre r Mann heim; ekehrte dafur zönnten. 8. Die auf eutsch- nerika- Frei- Ir. Ar- samm- rIkani- r Frei- Besat- rungen n, wie ir den eutsche Presse atwick⸗ it habe — neulich riertel-⸗ kunden ge Per- 1 habe sagte rzt an- ssen en bin Wo .und andere r wißg- be i plötz- und es ermut- chwarz Ute so reiben ecklich e jetat ES. War blonde agegen nd an. ich im ir und ob sie tigen ich ja 5 ihrlich u ge- is, 0 ersetz- meine b, du n regen, it der öchste b F alles kols! Nr. 121 Mor GEN leklung der holländischen der Minister weiter sagte, digend“ zu bezeichnen. An- der seit 1938 um 13 Prozent gestiege- nen Bevölkerungszahl sei stand jedoch ni vollständigen Er chen könnte. die Kohleförderung und hätten nicht die er wart Als besonders wichtige Die jüngste Entw nicht unbefrie 385000 Köche und 139 Minister verderben den Bre Sparen in Deutschland, aber nicht an Deutschland Gemessen an dem Haushalt ei ituti einer Institution A Bedeutung, wie der UN, ist der Akelt als er— wegen ihrer bisherigen Unfer- 8 den ron anzusprechenden— Ver- 011 8 vereinigten Wirtschaftsgebietes 2 mit einer Gesamtaufwendungs- ume von 408 Milli 1 onen Dollar). onen(d. i. also rund 130 Das Opter von 400 Millionen Mark wäre Wenn die aufgewandten Kosten die und Wirtschaftsleben ge- sie schaffen sollten. 0. 12 den oheitsträgern die . 8 den Händen geglitten. Aus 611. tive gesehen, ist jede D-Mark ge n Aufwandes unverantwortlich ver- In Deutschland r der Produktions- daß man von einer gesetzes sind Ve holung der Wirtschaft spre- trägen in Abwei r allem der Wohnungsbau, die Textilindustrie umzustellen, eten Fortschrit Maßnahme bezeichnete wirkt war“. Lieftinck die Einschränkung der staatlichen Zuschüsse.(dena-Reuter) montageverschont, dann kann seine Belieferung aus dem ERP eingeschränkt werden. Wie fehl diese Erwägung am Platze ist, geht daß Deutschland ohne seinen Marshall- vernichten muß. Wir müssen— und hier ist eine in der letzten Zeit bemerkbare Wandlung in der Einstellung der westlichen Besatzungs- mächte zu verzeichnen— uns von der über- mächtigen Bürokratie, die bereits zum ganz Deutschland belastenden Plasma geworden ist, befreien. Die 8 Milliarden eingespart oder auf den Sektor des Wiederaufbaues verlagert, er- gäben eine stattliche Anzahl aufgebauter Rui- wiedereingerichteter Fabriken, beschäftigter Müßiggänger, die sich jetzt einer inhaltslosen Geschäftigkeit hingeben. Der Ruf nach Einsparung ist durch die kürz- lich bekannt gewordene Einsparung an ERP- Lieferungen, der die Bizone zum Opfer källt, dringlicher als je zuvor geworden. Es ist etwas ganz Merkwürdiges um die Auffassung des Auslandes, auf dessen Hilfe wir angewiesen sind, über die Auswirkungen von Vor kurzem hat die Ver- nunft den Sieg errungen über den Vernich- tungswillen, der in den Demontageplänen sei- nen Ausdruck fand. Flugs wurde eine Gegen- forderung angemeldet: Bleibt Deutschland de- wohl daraus hervor, ERP-Lieferungen niemals Plan-Verpflichtungen nachkommen kann, und daß dadurch zweifellos der ganze Marshall- Plan gefährdet wird. Wiederaufbau ist unve Aus dieser Perspe die Demontagen als unzwe. aufbau ist aber ebenso un Aussetzen von Belieferungen. Es wäre hoch an der Zeit, wenn, wie Ge- im Pariser Presseclub er- die Welt erkennen würde, daß alle H land gewährt wird, in Anbetracht de wohl zuletzt den Deut- t und an erster Stelle Eu- tlichen Hemisphäre. schwere Arbeit, durch harte Entbehrungen, späterhin zuletzt auch in den Genuß von Vorteilen gelangen, das liegt in der Automatik der reinbar mit Nieder- ktive erwiesen sich Schwedische Kundschaft sehr begehrt Aufstellung über die Ab- gemeint ist. Die endgültige holmer Messe zeigt folgendes schaffen hätten, di „ die 1 deldst Reichsminister schlüsse der Stock „ sind jedoch durchführbar mit tschen Ausstellungs- S wurden Import- t, während für einen g dle Importlizenzen Für einen Teil der deu muster im Wert von 62 816 lizenzen gewähr Teil im Wert von 6123 noch schweben. Im Oktober sollen die Handels gen mit Schweden weitergehen von der Grundlage aus, daß Schweden exportiere neral Robertson fe, die Deutsch der jetzigen Zustän schen zugute komm ropa und der wes Deutschen durch egieren nebenelnander und 5 1 sowie 386757 9 om Regierungsrat aufwärts), er Wateehhelt halber und um des 2 8 ortgebrauches willen jetzt„Angestell- 8 Heer bee das deutsche ersonellen und sachlichen wendun f 1 enz Deu 3 8 Milliarden Mark in 8 Betrag wäre noch verantwort- n— zur wirtschaftlichen Genesung ddachten wi aufgewandt wäre. Statt dessen be- e 5 in zunehmendem Maße, daß die 8 re e in der Wirtschaft, die im eldreform erzielt wurde, einer an- rschlechterung der Verhältnisse 4 Dies mag wohl damit zusam- daß der psychologische Effekt der * im Ausklingen ist. er 1 wirtschaftlichen Wohlstandes 2 5 Völker. können es sich Staaten 2855 Präsentativausgaben zu tätigen. Je- niemals Konnte sich ein Volk un- in Notzeiten geschäft- müßige Geschäftigkeit zu Sparmaßnahmen. die Bizone nach wirtschaftlichen Haushaltporzell Motoren usw. Werkzeuge, elektr. Werkzeuge, E optische Instrumente Präzislons- und Chemikalien und Pharmazeutika. Bizonule Puakelpos! lungsum inlernulionul am 1. Oktober wird der Paketpostdienst zwischen dem vereinigten Wirtschaftsgebiet und einer Reihe von europischen Ländern Dänemark, Finnland, Großbritan- Island, Niederlande, Norwegen, Schwe- und Tschechoslowakei) aufge- Ausdehnung des internatio- nalen Paketpostverkehrs auf weitere Länder kann in Kürze gerechnet werden, sobald sich diese einverstanden erklärt haben. Es sind nur gewöhnliche Pakete bis zu einem Gewicht von 10 kg zugelassen. Sie dürfen bestimmte Gröhe- mae nicht überschreiten. Die Gebühr für Aus- landspakete ist nach Gewichtsklassen gestaffelt. Es werden zum Beispiel erhoben: nach Groß- nach der britannlen Schweiz Junkers. Die Rahmentragfähigkeit be- Techn. Textilien höchst zulässige Gesamtge- rtig stellen die Süd- LꝑEW mit 110-PS- trägt 6100 kg, das wicht 10000 kg. Gegenwa werke einen 4,5-Tonnen- Benzin-Motor her, von dem monatlich zw. 25 und 30 Stück produziert werden. Privatkapital-Investition konkurriert ERP Amerikanische Geschäftsleute sind darüber enttäuscht, daß ihr Angebot, in den E. dern 170 Millionen Doll nen Widerhall bei den gefunden hat. Pforzheimer Schmuck nach Südamerika Die süd- und zentralamerikanischen Staate machten diese Woche Wiederaufnahme ihrer erhe Importe in Schmu ters aus Württem garter Büro der JE Laufe dieser Wo schlüsse zwischen fabrikanten und Länder unterz über 7185 Dollar für de goldenen Kreuz und Perlmutter einge handlungen über me trakte sind zur Zeit im Gange. den, Schweiz nommen. Mit der den ersten Schritt blichen Vorkriegs- waren religiö rg-Baden, wie da IA heute bekanntga ar zu investieren 1 wurden mehrere aft unter fan n g gen, Mügigkeit oder petreffenden Ländern Vertretern südamerikanischer eichnet, darunter ein Kontrakt n Export von goldenen Angebot bereits vor zwei Mo- naten dem Außenministerium un von der ERP-Verwal Reglerungen ohne Verzö wurde, sei bisher kein einziges 2 terbreitet und tung an die europäischen gerung weitergeleitet 2 deutschen Volkes, sein wirt- e eee erheischt eine icher öffentlicher Aufwendungen mamzierung dieser Aufwendungen Hier mag die Einwendung usland keine Veranlassung 51 1 solchen Finanzierung ein- es gilt nur insoweit, als dieses nicht bei dem Entstehen der Auf- 8 n hat. on des bizonalen Haus- bens uke gehört., daß dessen uner- e wa von Wünschen der Be- te ausgelöst sein soll, die den . 3 gegenüber- onen, die naturgemäß e sind, als Vorbild dar- 11 0 eutsche Nachahmung forderten. i es berechtigt, auslän- les Kost 1e 1 Orzanlsstlong wesen„ oder aber Fi 15 1 5 tür Pakete bis 1 kx 8 0 für Pak. von 1 kg aufwürt für Pak. von 3 kg aufwärts bis 5 KG für Pak. von 5 kg aufwärts bis 10 kg Ueber weitere Gebühren und die postali- schen Versendungsbedingungen erteilen die Postämter Auskunft. Alle Auslandspakete müs- sen vor der Einlieferung bei der Post einer Zollstelle zur Prüfung des Inhaltes vorgezeigt Die Postämter nehmen Pakete zur Auslandsbeförderung nur an, wenn sie vor- her zollamtlich abgefertigt und mit einem zollamtlichen Genehmigungsvermerk versehen sind. Für die Erteilung von Auskünften über Ausfuhrfragen sind die Zollämter zuständig. beten, daß das A habe, sich bei eine könnten von privaten Kreisen in Jahren rund eine Milliarde Dollar für Investierungen in Eurcha zur Ver- fügung gestellt werden. Unterstützung dieser B rantiefonds von insgesam nen Dollar vor. Kapitalgeber entschädigt w. die Schuldnerländer nicht in der die von ihnen zu zahlenden Beträge 1 lar zu konvertieren. Britische Beamte über die ablehnende Ha nischen Angebot gegen zu verstehen, daß dure tionsprogramm setzung der direkten gen erfolgen könnte. Hollands Erholung Das Defizit im holl halt wird 1949 voraussicht sein wie im la dische Finanzminister. P ferte bei der Vorlage des ne planes im Parlame zit auf 660 Millione Milliarden Gulden 1 den USA 1 f n 5 Freut euch Biertinker kontrollamt hat das Ernährung, Landwirtscha sgefan- ie Rus- Das ERP sieht zur estrebungen einen Ga- t dreihundert Millio- die amerikanischen erden sollen, falls Das Zweimächte der Verwaltung für und Forsten vorgelegte Brauprog 15. September gene nach können folgende Biersor s 2 Prozent, Prozent und zwische würzegehalt. Das Bier mi würzegehalt hat nämlich orm für tr. als die weglich fochten 21 poli- Petzold Wirkung vom len Verh stehen, eigene—— tung dem amerika- b, sie gaben aber h das private Investi- tänden eine Herab- Marshall-Plan-Leistun- Durchführung des Programms sind zunächst 50 000 Tonnen Gerste freigege- Neuer deutscher Lastkraftwagen ben worden.(dena) Die„Südwerke“ GmbH. in Bamberg sind N den Vorbereitungsarbeiten zur Produk- tionsaufnahme eines neuen LKW beschäftigt. Sie bringen noch in diesem Jahr einen 5-Ton- nen-Diesel-LKW mit 90-PS-Dreizylinder-Motor wesensfremd Die Devisentaxl-Devise 1948 war der Taxi der US-Zone angehörige und war, in deutsche der JEIA gemeinsam mi nisterien der Länder k rend im März mit 447 F. eingenommen wurden, us der Tatsache. das Deutschland den der in zehn Städten 8 werloren hat, resultiert noch nicht die kolgerung, dag sich Deutschland selbst Ausländer eingerichtet Hände übergegangen t den Wirtschaftsmi- worden. Wäh- ahrzeugen etwa 35 000 8 steigerten sich die 1290 Fahrzeugen mit dürfte ein gewisser H da mit einer erhe rung der Taxis nicht mehr zu re ändlischen Staatshaus- lich nur halb so hoch ufenden Jahre. ieter Lleftinck, bezif- uen Haushalt- nt das veranschlagte n Gulden gegenüber 1,294 940 und 2,108 Milliarden Trolz leuerer Rüben billigerer Süße Steuerermäßigung Zucker ektor der VELF beabsichtigt, wie 1 6 1 1 erreicht sein, em dem Ernährungsausschuß 87 W produktion gesteigert würde. Dies sei auch des- 8 85 vorgelegten Gutachten hervorgeht, Landwirtschaft zu er irt- wegen notwendig, um die Krisenfestigkeit der 1 Ermäßigung der wirtschaftliche Viel— 8 1 wirts iche Vielgestaltigkeit gefördert wird. teuer von 40 DM auf 24 DM pro Dop- 15 der N daß ein Hektar Wen 5 b 1 normaler Ernte, die Erhaltung von 17 8 dieses Antrages führt das Stück Rindvieh ermöglicht, geht hervor,/ dab 5 8 widersprechenden Dar- die Erfüllung der Zahlen d 8 2 aß die 5 Weltzuäterproduktlon die eine Zuckerer zeugung der Trizone von rund n dürft n Kulminationspunkt erreicht 800 000 t vorsehen, r fähig 0 2 keiner weiteren Steigerung Anbausteigerung u — aber trotz unwahrschein- zusätzlich 120 000 Stück Rindvien mehr zu bei der M ö* 5 Weltzuckerproduktion ernähren. Dies hätte eine entsprechende ölker rt info 8e des Anwachsens der gerung der Milch- u. Fetterzeugung zur cht erfüll ung um 150 Millionen Menschen rung des 5— und daß überdies eine Steige- Nu uckerkonsums in Westdeutschland 20 ine Jahresration von 1 anzustreben von 26,5 8 wurde vorüber- a ahre der Vorkriegszeit als itstand des deutschen Zuckerverbraùches Krise der Einheiisgewerkachult N chüsse behandeln Gewerkschaftsfragen Schwäche oder mit Dagegen 1 ing verwechseln. hinterließ den Ein- ter Appell der n Deutschen Gewerk- us, die aufge- r Heran- zusc mer zu beantragen. Christlich-Demokratische Sozialauss M 1 5 4 W sein aber keineswegs mit Scheu vor der Entscheidu, Die Tagung in Herne druck, als ob sie al Soꝛzialausschüsse an de schaftsbund aufgefaßt werden m zeigten Mißstände, bildung des Nachwuchses, merzen und sich au weltanschauliche Neu ten zu besinnen. Diese überhört werden, wenn terschaft nicht auf e als die christliche Scharfes Urteil über Erhards Wirtsch Die Sozialausschüsse durch die damit verbundene deutschland hielten vo m 50 000 ha es ermöglicht, von etwa kurzem in Herne eine ten besuchte Tagung ab, Id, Dr. Konrad inister präsident Arno chen. Johan- Jakob Kaiser spra bers, der Vors sagte in einem e Parteien an de Stei- Adenauer und Folge. nel Al Nach dem Vorschlag der VELF soll der land- 2 es für die wirtschaftliche Erzeugerpreis für Zuckerrüben zu überlegen, ob von 4,.— DM auf 4,30 DM pro Doppelzentner wegung nicht lie erhöht werden. Der Raffinierielohn der Zucker- mokraten und oh soll von 18,25 auf 24,07 DM erhöht ten wollten. hrend de Handelsspannen eine Er- wünschten gewe 31 auf 11,45 DM erfahren. Ein- Gewerkschaften ung von 4,30 a gung der Umsatzsteue ich der Verbraucherpreis des lzentner sodann auf 106 DM insbesondere in de schnellstens aus parteipolitische tralität der Gewerks Warnung sollte n die christliche Arbei- inen Weg getrieben wer- d mehr bedauern würde, n Gewerkschaftler selber.“ inleitenden Referat, r Zeit sei, sich sle in der Gewerkschaftsbe- per mit den christlichen De- ne die Kommunisten arbei- christlichen Demokraten rkschaftliche Einheit, aber die dürfen nicht Sturmbock der 26,5 kg je Kopf der Diese Jahresra- gehend in eine mähigung von 12, schließlich der Frachterhöh 4,55 und Ermäßi uf 6,67 stellt s. Zuckers pro Doppe an Stelle 114 DM. Dieser Vorschlag der VELF, der weder der rungen: Parteien werden. Einem im Pressedienst der C Bericht über diese Fragen, Stimmungsgehalt der Konferenz hmen wir folgende Ausfüh- 1 n den Westzonen Deutschlands könnten, so Du und CS Ferd in dem Gutachten weiter ausgeführt, tr halt ensivierung des Rübenbaues bei prakti. der Jahresration von 18 kg Pedarfes lediglich 50 bis 60 v. H. des Zucker- aus eigener Produktion gedeckt wer- Verwaltung für Finanzen dzuckere 1 en rerzeugung in den drei 1942743 en betru vor allem den wledergibt, entne Auf einer Konferenz der hessischen Lan- d Versicherungen“ desgewerkschaft„Banken un mit der Ver- die sich eingehend schmelzung der Anges der Bizone beschäftigte, lution die Wirtschaftspo noch der für Wirt- n ist, sten hinsicht- der Cb der britischen cklinghausen stellte Johannes Albert 12„ 9 0 ch des Uebergriffes in die Preisregulierung Vier und Ainslie des ant dr dur in die Steuergesetzgebung àa VtW, denen der Schöningens vom Ernährungsausschuß August in Re kussſonsrede von Male die Stellung der ch zur Einheitsgewerkschaft der Vorsitzende der wird von Krei- Spaltung der CDU inter- des sogenannten lin- Gewisse Hoffnungen, Spb und das neue Zentrum s knüpften, werden ch von den In- genommen. Die — wenn es noch restlose Klarheit geschaffen. der führenden CDU-Leute in ine einheitliche Linie in der So- in die ganz bewußt auch beit eingeschlossen auch Dr. Adenauer nicht den dings— und das ist jeben die Gewerkschaftler in der In zahllosen Gesprächen Herner Tagung konnte daß sich die christliche Verantwortung nicht für bewußt ist, sondern daß sie sich ichberechtigtes Glied des Volksganzen ihre Arbeit als Dienst an der gesam- ten Gemeinschaft auffaßt. Mit großer Bes Uen Delegierten a in der einseit schen Nachwuchsbi schaften liegt. werden absolut einseitig Die Existenz nam christlicher Sozia lungsleitern der Einhe chwiegen. Ja, beit der Einheitsgewerk absolut antichristlich ingsten Rücksichten auf die im Ruhrgebiet auheror- christlichen Arbeiterschaft. rten sich nicht wenig Stim- leunigte Neugründung der Gewerkschaften für Es herrschte sogar der Eindruck vor, jele Delegierte von der Herner Tagung die Proklamierung der schaften erwartet hätten. rde darauf auch deutlich angespie Albers und seine in der schaftsbewegung eunde vor diesem Schritt nach wie warnen, so beweist das ein hohes — Verantwortungsbewußtseln gegenüber den An- liegen der Gesamtarbeiters land. Man darf dieses Verantwortungs auf Widerstand der 624 773 ͤ t Uebergriffes Widerstand der VfW, Professor Erhard, scharf verurteilt. wurde darauf hingewiesen, der Währungsr gekündigten Ma gestlegen selen vor der Wührungsrefo durch den schwarzen oder gra durch Kompensationen und durch Wa tungen betrogen und mre Geschäfte mit an Die Arbeitnehm endlich für ihre scheidenen Ante den Waren kaufen zu können, len, daß nur Großverdiene zen aus der Währungsrefo Bei den kommenden Wahlen soll schen Arbeitnehmer nicht vergessen, daß Pro- fessor Erhard und die Mehrheit des Wirt- schaftsrates für die jetzigen Zustände verant- wortlich seien. Keine Zunahme der Arbeitslosigkeit Arbeiterschaft Antrag ziell zur Debatte. Albers, zugeleitet worden ist. r * + esslert sind, als Exponent tie wird bel vorslentiger Schätzung nach Mei- n 1 8 der VELF 1948/49 520 00 t betragen. Um Schlange- ufwand durch Zuckerimporte zu des Wirtschaftsrates sei es erforderlich, daß die Eigen- — die vor allem die an die Haltung von Alber seit Recklinghausen wohl au teressenten nicht mehr ernst Tagung in Herne notwendig war Firma Deutsches Landwerk GmbI., d baut nach modernen Uer Art mit kli- Spezialheizungs- asser, sowie Geräte Maschinen für den Erwerbsgarten un Landwirtschaft.(tyd) Berliner Schreibmaschinen gegen sch Der Arbeitsausschuf der Berliner die Gewer chtete kürzlich an Darüber läßt u. a. der Westzonen eine Be- daß die westdeutsche Bü- wesentlich— mre CDU kein Eigenleben. mit Delegierten der tlon von festgestellt werden, istungsfähigen Berli- Arbeiterschaft Lieferungen der eine„ Blockade als gle Reutlingen, plant un Grundsätzen Gewächshäuser a ausgebeutet hätten, deren Mitteln fortsetzten. er, die geglaubt hätten. Lönne und Gehälter einen be- I der zur Verfügung stehen- U tstel- zu, müssen festste. Wirischufisnotizen een ge dultlänenen im Krele Rrucheal. matechnischen Einrichtun * 3— im Bruchsaler Bezirk wieder kessel für Dampf- und 5 75 rme zur Erdölgewinnung in Be- und en worden, die von der Internatio- AG. Hermann Rautenkranz in Celle rden, Das gewonnene Erdöl wird in 8 und Sodafabrik in Lud wigs- 1 gegenwärtige monatliche Pro- dl! in diesem Bezirk beläuft sich F — Herne lassen e erschlossen we welzer zialpolitik erkennen, 29 dier Badischen hafen raffinſer duktion an E r und Schieber Nut- rm ziehen könnten. Büromaschinenindustrie xi ten die deut- den Wirtschaftsrat chwerde darüber, chinenindustrie bmaschinen aus der Schweiz be ringsten 2 Tonwaren- In e Heidelberg.. n Wiesloch erz. 5 Wiesloch AG., Wiesloch bei 8 Tonwaren-Industrie Wiesloch AG. romas lelte im Geschäftsjahr 1947 einen Schrei 0,7 Mill. Ru. Nach Abzug der statt sie bei den drei für von o, Schreibmaschinentypen le ner Fabriken zu bestellen. Die Firmen sollen auch während der Ludowiei durchgeführt werden. 1 1400 Luftkilometer für D- 0,94 Nachdem im März d. seas Airlines als erste nach dem Kriege noch lung deutsche Flugg furt—Berlin beförderte, Ludwi Linien, die SAS, 10 5 Walzmühle, Ludwizsharen a. Rh. Belsp schäftzlahs 8 Walzmühle weist für das Ge- burg, r* Verlust von RM 46 000,— Septem jahren auf b. 55 Verlustvortrag aus den Vor- g 000,— erhöht Wird mit RM 910 000.—(i. 0 die Typen für ungen ergibt sich ein Verlust RA, um den sich d den Vorjahren——29 er Verlustvo 1152 e eit sich im Besitz der C. (FeingealeltBegelhschagt auf Aktien in Jockgrimm 8 pfalz) befindet, beträgt 1,35 Mill. RM. urge Wiegen, i 1 a 2 n denen die Kriegsschäder den ach. sind. Rücklagen und Wertperlentigun- 8 Ae mit 0,69 Mill. RM zu Buch. Die Lei- 8— 1 des Betriebes ist zur Zeit voll aus- 9 Es werden rund 230 Arbeiter beschäf- RNM˖M) auf 0,53 Mill. R des Unternehmens, tärreglerung ist in der zungszone Deutschlands Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. eine Verminderung feststellbar. bar nach der Währungsreform aufgetretene nzifter hat Mitte dern der US-Zone funkt überschritten und geht nun zurück. Die höchste Zahl der S-Zone seit Kriegsende Mark erhältlick. Luftverkehrsgesellschaft a gegen Reichsmarkzah- d uf der Strecke Frank- sind jetzt drei weitere die PAA und die BEA und führen zwischen Ham- Frankfurt, München, ber auch Stuttgart regelm hne Sondergenehmigung lassen sind. Damit hat tz über Deutschland die Ge- 1400 km erreicht. orgnis wurde in Herne von Die unmittel- uf dle Gefahr hingewiesen, igen, oft kraß partelpoliti- dung der Einbeitsgewerk- besondere die Soziallehren dargestellt und behan- hafter und führender ird von den Schu- itsgewerkschaft konse- nicht nur das: Hanz sind unter Zunahme der Arbeitslose in allen vier Län wieder langsam Arbeitslosen in der U wurde am 9. September mit 388 850 9 5 18. e 7„— je- 0 ereits wieder um 10 000 vermindert.(OP) durch, auf denen o 8 Der Rohertrag deutsche Reisende it das Flugstrecke Gewerkschaften gegen Unternehmer Der Bizonale Gewerkschaftsrat veröffent- Üchte eine Stellungnahme zu der Eingabe von 18 Wirtschaftsverbänden der britischen Zone an den Präsidenten des Wirtschaftsrates, Pr. Erich Köhler, in der die paritätische Beteili- gung der Gewerkschaften in den Wirtschafts- stellen abgelehnt wurde. Der Gewerkschafts- rat vertritt dagegen die Ansicht, die Unter- nehmerverbände erhielten bei einer alleinigen Exekutivgewalt in den Wirtschaftsstellen eine stärkere wirtschaftliche Machtposition als sie früher durch ihre freiwilligen Kartell- und Konzernzusammenschlüsse erreichen konnten. In Anbetracht der Entkartellisierung und Kon- zernentflechtung wäre es daher grotesk, wenn den Unternehmern durch eine gesetzliche In- stitution eine noch größere Machtposition ein- geräumt würde.(dena) V. RM 990 000.—) au Abschreibungen In der Bilanz erscheinen samt in ihrer Tendenz nimmt nicht die ger Gefühle der ger dentlich starken In Herne äuße men, die ein RM 120 000.— zu Buch. mit RM 390 000,—, Bankguthaben mit RM 920 000,—, Verbindlichkeiten mit RI 1 790 000.— und sonstige Forderungen, einschlieglich Kriegs- schäden mit RM 4 220 000,.—. Bürstenfabrik Emil Kränzlein AG., Erl 75 angen. schine: Dakota. reg e e er wesentliche Umsatzstei- 9 . a infolge besserer Rohstoffzuteilung. Rumdtlug: 9 A 885 e 0—— 1 nielt die Belebung an. 5 „ 8 eingewi 5— 25 nn erhöht sich der Vortrag Neues Nachrichtenorgan des Baufachs, 17 ö bringt der vom Oktober ab in chen 19 erscheinende„Pressedienst Bauwesen“ Rundflug: DM 72.—, Do chten der gesam- 5 Peitet ve Maschine: Dakota. Frankfurt Hamburg: Flugpreis: DM 137.—, Rundflug: DM 247,.—, täglich, Linie: SAS, Ma- Frankfurt— Berlin: Flugpreis: DM 110,—, hielten. schine: Skymaster. Frankfurt München: Flugpreis: DM 80.—, Rundflug: DM 144.—, Do., Fr., Sa., Lini Maschine: Dakota. Frankfurt— Stuttgart: Flugpreis: DM 40,.—, „ Fr., Sa., Linie: PAA, Fr Flugpreis: DM 72, Rundflug: DM 126.—, Linle: BEA, Maschine: In Diskussionsreden einen Extrakt aus den Ba — Fach- und 1 Rae Architekten und Ingenieuren, ergänzt durch ullge Kuslandsmeldungen und Übersichtlich an- geordnet in Sachgruppen mit Nachschlagregister. Hamburg—gBerlin: ſchaft in Deutsch- Die richtige Auslegung Werkverträge nach dem Geldschnitt Nach 8 18 Abs. 1 Ziff. 2 des Umstel! rbindlichkeiten aus Werkver- hung von der grundlegenden 16 im Verhältnis 1:1 auf DM „wenn und soweit die Gegen- 21. Juni 1948 noch nicht be- Vorschrift des 8 leistung vor dem 1 Omer, Vorschrift ist ledig Bestellers zur Zahlung der Unternehmerver- verstehen, während mit der„Gegen- die Sachleistung des Unternehmers gütung zu leistung“ a) War der Werklohn vor dem 21. Juni 1948 6 so besteht keine Reichsmarkver- bindlichkeit des Bestellers mehr(6 13 bereits gezahlt, des Umstellungsgesetzes). Der Unternehmer bleibt hier zur Leistung verpflichtet, ohne Nachzahlung fordern zu können. b) Durch eine vor dem 21. Juni 1940 vom, Be- steller geleistete An- oder Teilzahlung wird die Forderung des Unternehmers in Höhe der Zah- t man lung getilgt, so daß nur der übersteigende Reichs- mark-Forderungsbetrag nach dem Umstellungs- gesetz auf DM umgestellt wird. e) Das unter a) und b) Gesagte gilt nur dann icht, wenn zwischen den Parteien nicht verein- — bart war, daß vor dem 21. Juni 1946 eine Zahlung 85 zu leisten war oder wenn sich der Unternehmer mit ihr nicht einverstanden erklärt hat. ei ihre Annahme nicht ausdrücklich hat, kann für sich allein nicht als Be- sein Einverständnis gewertet werden, halten muß vielmehr den Schluß recht- daß er dle Zahlung in Reichsmark als ner Forderung annehmen wollte. Reichsmäark-Zahlungen, die hier nicht als Voll- anzusehen sind, werden im Verhältnis M- Verpflichtung des Bestellers an- g 291 256,70 sache, daß F 492 990,36 abgelehnt 38 500,— wels für 1 700,.— sein Ver 3 100,.— fertigen, Erfüllung sei erfüllung 10:1 auf die D gerechnet. d) Die unter a) bis c) dargelegten Grundsätze r finden auch dann Anwendung, wenn der Besteller Material gellefert hat, dessen Wert vereinbarungs- gemäß oder Üblicherweise auf den Werklohn an- zurechnen ist. 2. Die Verpflichtung des Unternehmers aus 21 3 ist 8 als„bewirkt“ im Sinne des 8 18 Abs. 1 Ziff. 2 anzusehen, Wenn Pforzheimer Schmuckwaren sie im bürgerlich- rechtlichen Sinne„erfüllt“ ist. Einheitliche Werkleistungen können hier- bei in der Regel nicht in eine vor bzw. nach dem Währungsstichtag erstellte Sachleistung 8 1 Dem Worte„soweit“ in 8 8. 1 ik. 2 des Umstellungsgesetzes hrere neue Export-Kon- kommt daher Bedeutung nur bei solchen Sach- 1 zu, die ihrer Natur nach teilbar sind. a) Hauptverpflichtung des Unternehmers ist 3e § 631 des Zuürgerlienen Gesetzbuches die ven- tung zur Herstellung des versprochend n l kes. Bel Werkverträgen, die die Herstellung sine unbeweglichen Sache oder Arbeiten an algen zum Gegenstand haben, z. B. bei Bauverwätgen, 18“ leistung dann als„bewirkt! an- e fraglichen Arbeiten vollendet ist mithin die Ver- t Pflich „ sind. Bei einem Bauvertrag n 7 bis 5 ronant— gütung grundsätzlich im Verhältnis 1:1 in Oht au t rozent entricfiten, wenn das Bauwerk am Währungsstich- s 2 Prozent Al- tag noch nicht fertiggestellt war. Teilbarkeit der Leistung kann angenommen werden, wenn ein- zelnen Bauabschnitten selbständige Bedeutung zu- kommt und sie auch hinsichtlicn der Abrecum-ung als Teillieferungen behandelt werden, z. B. bei der Aufteilung eines Bauwerks in mehrere Baulose. 588 2 9 der 2 Herstellung, Re- 8 paratur oder Bearbeitung einer eweglichen Sache Berlin für Besatzungs- zum Gegenstand hat, gehört nicht nur die Voll- worden endung des Werkes, sondern in der Regel auch und von dessen Ablieferung zu den vertraglichen Unter- Der Besteller hat daher Werklohn auctt dann in voller Höhe in DM zu entrichten, wenn der Unternehmer das Werk am l 20. Juni 1948 bereits fertiggestellt hatte, es dem n- Besteller aber erst nach dem Währungsstichtag auf Übergeben hat(es sei denn, daß der unten unter ehandelte Falll einer vorsätzlichen Ver- vorliegt). Teilbarkeit der Leistung Kann. enommen werden, wenn der Vertrag sich auf mehrere Sachen von selbständigem Wirt- schaftlichem Wert bezieht(z. B. bei Herstellung mehrerer Maschinen auf Grund eines Vertrages) oder wenn auf Grund eines Vertrages mehrere verschledene Arbeiten zu leisten sind, die im Ge- schäftsverkehr als selbständige Leistungen betrach- tet, insbesondere üblicherweise gesondert berech- net werden(z. B. Druck und Binden eines Buches), st Z. B. die Herstellung oder Reparatur inen Maschine in der Regel als unteil- bare Leistung anzusehen. 3. Bei der Abwicklung von Werkverträgen., bei denen die Unternehmervergütung sich aus den Selbstkosten zuzüglich eines Unternehmer- hlages zusammensetzt, entspricht es dem zu- Sinne der getroffenen Vereinbarungen, den tat- und sächlichen Aufwand des Unternehmers chaf- Berechnung der Vergütung zugrundezulegen. icht Aufwendungen in RM wird der Unternehmer daher nach dem Währungsstichtag nur im Ver- hältnis 10:1 in DM in Rechnung stellen dürfen. Aufwendungen in DM. sind dagegen in voller Höhe in DM zu erstatten. Dies gilt auch dann, wenn der Unternehmer die ihm obliegende Lei- Währungsstichtag gemäß 5 18 Umstellungsgesetzes bereits hat, mit Rücksicht auf die Bestim- § 10 Abs. 1 Ziff. 1 des Umstellungs- flichtet ist, seinen Arbeit- gsstichtag ge- nehmerpflichten. öhepunkt Ziff. 4 b Ale einer einze afts- stung vor de Abs. 1 Ziff. 2 des „bewirkt“ mungen des —.——* 2— nehmern für vor m Wührun zel ang ain eder ese. Jö eth kernenen, ace none le iran e ti des Di— 5 der Der Unternehmer kann hier Erstattung des Nene vollen Lohnaufwandes— einschließlich des daß trotz aller selt* 3 Unternehmerzuschlages— geführten und an- nahmen die Preise unentwegt und daß dieselben Kreise, die rm ihre Mitmenschen 4. Hat der Unternehmer die hm obliegende Lelstung vorsätzlich verzögert. um Zahlung in der neuen Währung zu erwirken, so kann dem ruch auf Zahlung des vollen Unternehmer- in DM unter Umständen die Einrede der Arglist entgegengesetzt werden. bleibt die Geltendmachung eines Schadensrsatzanspruches wegen Schuldnerver- zuges unberührt. N 5. Dem Besteller stand ein Rücktrittsr das bis zum 10. Juli 1946 ausgeübt werden te(§ 20 Abs. 1 des Umstellungsgesetzes). Nach der 4. Durchführungsverordnung zun, Umstellungsgesetz können der Lieferant sowie dessen Vorlieferanten nach dem 10. Juli 1948 von Verträgen mit ihren ten zurücktreten, s Rücktrittsrecht gemäß 8 20 Abs. 1 Umstellungsgesetz ausgeübt haben. Der Rück- 1 5 1 dem N e muß unverzüg- g ch, d. h. ohne sc aftes Zögern, erklärt Nach einer Bekanntmachung der UsS-Mili- werden. Zu beachten ist, dal dieses Rücktritts- amerikanischen Besat- recht lediglich dem Besteller zusteht. Für den keine Zunahme der Unternehmer iat ein Rüdietrittsrecht im Umstel- sondern sogar lungsgesetz nicht vorgesehen. 6. Neben dem Rücktrittsrecht hat der Be- steller die— zeitlich nicht befristete— Mög- lichkeit, richterliche Vertragshilfe mit dem Zie! einer Stundung oder Herabsetzung des f schuldeten Betrages anzurufen, wenn und so- weilt die Zahlung seiner Schuld ihm bei ge- rechter Abwägung der Interessen und der Lage beider Teile nicht nicht zugemutet kann. Auch dieses Recht steht nur dem Be- steller nicht aber dem Unternehmer zu. Ansp lohnes Vorllefer nehmer bekanntgegeben. Verbindlichkeit“ im Sinne dieser ch die Verpflichtung des Hauptversammlungen Bayer. Lloyd Schiffahrts-AG., Re vom 21. 9. fand nicht statt. e bekanntgegeben. genossens Neuer Termin wird 2 1 N 8 andesgewerbebank- Gemein- Nützige Ad 1. L., Darmstadt, am 29. 9. in 1 stadt. Malzfabrik Rheinpfalz AG, Pfungstadt(Hes- sen) am 7. 10. in Darmstadt. Mechan. Seilerwaren- fabrik Bamberg Ad am 5. 10. in Bamberg. Mittel- schwäbische Ueberlandzentrale AG, Giengen(r. am 21. 10. in Giengen. Mohr& Co. Ad, München, HV vom 9. 9. fand nicht 8 8 Termin wires nd-Licht Ad, Nürn- berg, am 4. 10. in Nürnberg. Spinnerei Neun Hof a. d. S., vom 28. 9. auf 6. 11. verlegt, in Hat. Vereinigte Kunstanstalten AG, Kaufbeuren, 5 N rein 40, Kunstmühlen -Rosenhe„Lands 2 9. in Landshut. e Pegelstand am 28. September 2.61 m(- 0) Caub 1,69 m(- 6) 1948: Mannheim Nr. 121/ Mittwoch, 29. September 1948 W auger Ng N SG Ende der Sommerzeit Die Sommerzeit endet in Deutschland am 3. Oktober um 3 Uhr morgens. Dies wurde f auf einer Sitzung der Vertreter des Sekre- 8 tariats der drei westlichen Alliierten in Ber- lin beschlossen. Die sowjetischen Vertreter, die nicht erschienen waren, haben ihr Ein- verständnis schriftlich erklärt. Das Arbeitsgericht hat zu tun Das Mannheimer Arbeitsgericht, das un- ter dem Vorsitz des Arbeitsgerichtspräsi- denten Weber eineinhalb Jahre besteht, War bis zur Geldneuordnung eine wenig be- 5 achtete Einrichtung. Aber schon der Monat Juli ließ die Zahl der verhandelten Fälle von 160 auf 335 steigen. Oft wird der kleine Sitzungssaal in der Mittelstraße 137 zum Schauplatz von Szenen, bei denen weder an heißen Tränen oder rohem Hohngelächter, noch an Stimmenaufwand gespart wird— denn meistens geht es um Lohnforderun- gen, Kündigungen oder um die Berechti- gung zur fristlosen Entlassung. Da ist es des Richters schwierige Aufgabe, die strei- tenden Parteien— oft ist es einèe Frage psychologischen Einfühlungsvermögens zur gütlichen Beilegung des Streites oder 5 Wenigstens zur Vernunft zu bewegen. Hat 7 er aber— mitunter nach bewunderungs- 8 würdigem Langmut— all diese Möglichkei- ten erschöpft, dann dürfen die Parteien noch immer auf ein gerechtes Urteil hoffen. Durch den starken Arbeitsanfall ist die Ein- richtung einer zweiten Kammer geplant. ht Hilde stach in's Auge Bei dem vom Deutschen Modenschau- dienst Wiesbaden als Vorentscheidung zur deutschen Schönheitskonkurrenz veranstal- teten Wettbewerb„Wir suchen die schönste Mannheimerin“ ging Hilde Stich, Mann- heim, Taubenstraße 4, als Siegerin hervor. Diese ‚Stich“-Wahl stellt jedoch noch nicht 5 das endgültige Resultat der Suche nach 6„Mis Mannheim“ dar. Diese Konkurrenz 3 wird erst am 5. Oktober ausgetragen. Der Unterschied zu dem vergangenen Wett- bewerb liegt darin, daß bei dieser Veran- staltung strenge„Maß“-Stäbe angelegt werden, die es erforderlich machen, daß die Bewerberinnen um den Titel sich den Preis- richtern im Badekostüm präsentieren, wäh- rend Hilde Specht sich mit ihren anderen Konkurrentinnen zunächst nur im vollen Ornat zu zeigen hatte. Das Ministerium stellt anheim Das Wirtschaftsministerium Württemberg- Baden teilt mit: d Infolge der durch die Geldneuordnung geschaffenen Verhältnisse ist es nicht mehr notwendig, für Verkaufsstellen Mindest- öffnungszeiten vorzuschreiben. Das Wirt- schafts ministerium Württemberg-Baden hat deshalb den Runderlaß vom 18. September 1946, in dem die Offnungszeiten für die ver- schledenen Branchen vorgeschrieben waren, aufgehoben. Nunmehr können zweck- mähigerweise für den Bereich von Stadt- oder Landkreisen— durch Verhandlungen zwischen den örtlichen Organisationen des Handwerks, des Handels, der Gewerkschaf- ten und den Organisationen der Ver- ö braucherschaft Vereinbarungen getroffen 0 werden, die den Interessen aller Beteiligten Kreise in bezug auf die Ladenöffnungs- zeiten entsprechen. Hierbei ist jedoch die Vorschrift der Arbeitszeitordnung zu be- achten, wonach offene Verkaufsstellen grundsätzlich in der Zeit von 19—7 Uhr ge- schlossen sein müssen. Die Kripo bringt es an den Tag Dank der guten Zusammenarbeit zwi- schen der Kriminalhauptstelle der Landes- polizei Stuttgart und der Städtischen Polizei in Mannheim konnte am 24. September im Lager für illegale Grenzgänger in Korn- westheim der wegen Mords gesuchte 19- jährige Harry Kindler, zuletzt wohnhaft N in Mannheim-Seckenheim, festgenommen werden. 5 Er hatte in der Nacht vom 12. auf 13. Juli 1948 zusammen mit Alex Kolominzef und Henrik Antoni Damrowski in Mann- beim bei der witwe Gertrud Thonig 0 einen Einbruchsdiebstahl verübt und die 2 7 N ermordet. Er war anschließend geflohen und war am 10. August im Lager in Korn- Westheim aufgetaucht. Die beiden Mittäter 0 konnten schon vor einigen Wochen in Mannheim festgenommen werden. Blick über Auf dem Wege der Verständigung Nach den letzten Informationen hat sich die Demontage- Angelegenheit der Firma N no AG in Ludwigshafen weiter gün- stig entwickelt. In der letzten Woche spra- chen sich in Koblenz die Werksleitung, Be- triebsrat sowie zuständige deutsche und französische Dienststellen erneut aus. Die dabei von französischer Seite aufgeworfenen Fragen deckten sich völlig mit den Er- 725 hebungen, die ein persönlich Beauftragter dies Generals Koenig kürzlich im Werk selbst angestellt hatte. Die Koblenzer Ge- spräche erstreckten sich auf die Ueberprü- fung der Folgen einer Demontage auf sozia- lem und politischem, insbesondere jedoch auf technischem Gebiet. Als praktisches Ergebnis dieser erneuten Verhandlungen konnten am Montag der Werksleitung bestimmte Erleichterungen mitgeteilt werden. Sie wirken sich in einer Teilfreigabe von Betriebszweigen und Ein- zelabteilungen aus, die bisher für die Voll- demontage vorgesehen waren. Endgültige Mitteilungen, wieviel Prozent des 8 emontiert werden müssen! können n nicht gemacht werden, da alle Beteiligten den bisherigen Weg unermüdlichen Verhan- delns noch nicht für abgeschlossen betrach- ten. Durch diese Entwicklung wird das von uns berichtete bisherige Verhalten der 119 5 Mehrzahl der Betriebsräte und Gewerk- schaftler Ludwigshafens gęrechtfertigt. Be- kanntlich hatten sie in ihren Sitzungen dar- 1 F. Jugend beschenkt Jugend „Geschenk von den Schulen der USA durch das Amerikanische Jugend-Rote- Kreuz“, so lautet die Widmung auf 20 000 Aufsatzheften und 20 000 Bleistiften, die für die Mannheimer Schuljugend gestiftet wurden. Da Mannheim aber 26 000 bis 27 000 Schüler besitzt, können nur diejenigen Heft und Bleistift erhalten, Mor RENM die zeichnen und Aufsätze schreiben. 5000 Hefte und Bleistifte für die 8 Schulen der Innenstadt, Neckarstadt, Schwetzingerstadt und Lindenhof überreichte— dæ dem Roten Kreuz die Verteilung obliegt— der Bereit- schaftsführer des Ortsvereins vom Roten Kreuz am Montagnachmittag in der Wohl- gelegenschule dem Mannheimer Stadt- schulamt.. Stadtschulrat Stengel dankte in einer kleinen Feier, an der eine Schulklasse und die Rektoren der bedachten Schulen teil- nahmen, den Schülern des Amerikanischen Jugend-Rot-Kreuzes, die durch eine Geld- spende von 15 000 Dollars diese Geschenke ermöglicht hatten. Außer Mannheim erhal- ten auch Stuttgart, Heilbronn und Bruchsal diese Schülerhilfe. rei. Der Stund der Tuberkuloschilfe Von Bürgermeister a. D. Richard Böttger Der derzeitige Stand der Tuberkulose im Stadt- und Landkreis Mannheim verpflich- tet nach wie vor zu größter Achtsamkeit und Hilfsbereitschaft. An dieser Feststellung andert auch die augenblickliche mehr jahres- zeitlich bedingte Auflockerung nichts. Jeden- falls ist die Gesamtlage so ernst wie zuvor. Gleichgültigkeit oder Nachlassen in der Be- kämpfung wäre unverantwortlich und würde die schwersten Folgen nach sich ziehen. Nach den Monatsberichten des Gesund- heitsamtes waren Ende August 2936 Män- ner, 2343 Frauen und 1317 Kinder, das sind 6596 Personen an aktiver Tuberkulose der Lunge oder anderer Organe erkrankt. Von diesen Tuberkulosen entfallen mehr als 75 auf die Stadt Mannheim, während der Rest sich auf die Gemeinden des Landkreises verteilt. Diese Rekordziffern fallen um so schwerer ins Gewicht, wenn man in Rech- nung stellt, daß es vor 1933 aktive Kinder- tuberkulose nur in wenigen Einzelfällen gab und damals im Gegensatz zu heute noch hinreichend vorbeugende Hilfsmittel zur Verfügung standen. Diese Gegenüberstellungen besagen, daß zur Zeit, abgesehen von anderen Ubeln, der Ansteckung sozusagen Tor und Tür geöffnet sind. Niemals zuvor, auch damals nicht, als die schlesischen Weber zu Zehntausenden an Hungertyphus zugrunde gingen, war die körperliche Widerstandskraft der Minder- bemittelten— und das sind die eigentlichen UUndendddddmmdmddddmmmamddddadddmmaddd Wer fährt noch mit? Am Sonntag, 3. Oktober, will der MM mit interessierten Lesern nach Bad Wimpfen fahren. Wimpfen, die malerische Stadt auf dem Berge an der schönen Neckarschleife, ist für die Mannheimer schon immer ein lockendes Ziel gewesen. In der Samstag-Ausgabe ist auf diese Sonder- fahrt schon einmal hingewiesen worden. Heute sind die zweckdienlichen Einzelheiten bekanntzugeben. Die Teilnehmer treffen sich spätestens 6.55 Uhr am Hauptbahnhof Mannheim. Gefahren wird mit dem fahr- planmäßigen Zug ab Mannheim 7.10 Uhr, der 10.32 Uhr in Bad Wimpfen eintrifft. In Wimpfen-Tal werden zunächst die Saline und die gotische Ritterstiftskirche besich- tigt. Nach dem Mittagessen erfolgt der Rundgang in der Stadt auf dem Berge mit ihren Türmen und Toren, Kirchen und Bür- gerhäusern, mit der Pfalz-Galerie hoch über der schönen Neckarlandschaft. Zum Mittag- essen 50 g Fleisch, 10 g Fett, 1.50 DMW) wer- den Meldungen entgegengenommen. Nach dem Stadtrundgang ist noch Gelegenheit zu einer Kaffee de, dann geht es 16.49 Uhr wieder heimwärts. Um Zeit zu sparen, wurde die Rückfahrt über Sinsheim fest- gelegt. In der Nacht von Samstag auf Sonn- tag wird bekanntlich die Uhr um eine Stunde zurückgestellt, damit würde eine Rückfahrt durch das Neckartal zu tief in den Abend hineinkommen. Zu der Sonder- kahrt des MM nach Bad Wimpfen kann man sich bis 2. Oktober. 11 Uhr, bei den Schaltern des„Mannheimer Morgen“ oder bei dem Reisedienst Stürmer(Plankenhof) anmelden. Einschließlich Mittagessen kommt die Fahrt auf 6,20 DM. 0 eee Opfer der Tuberkulose— so gering wie jetzt, nachdem wir 3% Jahre nach einer Weltkata- strophe nur von Hoffnungen und Ent- täuschungen und von„Kalorien“ leben müssen. An ernsten Bemühungen, der immer dro- hender werdenden Volksseuche Herr zu werden, hat es nicht gefehlt. Die Stadtver- waltung Mannheim macht augenblicklich genz erhebliche Anstrengungen, um zum Ziele zu gelangen. Auf den Trümmern des jüdischen Altersheims ist bereits eine be- achtliche Tuberkulosestation der städtischen Krankenanstalten mit 120 Betten erstanden. Hinzu kommt das idyllisch gelegene stadt- eigene Erholungsheim im Käfertaler Wald mit 100 Betten, welches der Aufnahme von tuberkulosen Kindern dient. In dieser An- stalt sind die Heilerfolge über alle Erwar- tungen günstig, sie sind aber in Frage ge- stellt, weil der größte Teil der Genesener notgedrungen in Elendsquartiere zurück- kehren muß. den NMhein auf hingewiesen, daß durch Streik- oder Protestaktionen keine Demontageerleichte- rungen zu erzielen seien, während der Ver- handlungsweg zu Erfolgen führen we—* klo Abbau der Ansprüche Die Theatersituation in Ludwigshafen war in den vergangenen Jahren nicht dazu angetan, Hoffnungen für die Zukunft auf- kommen zu lassen. Mehrfach war das Volks- haus in der Gartenstadt als für Auffüh- rungen geeignet bezeichnet worden. Even- tuell auftretendes Defizit sollte durch Kino- vorführungen ausgeglichen werden. D Projekt konnte jedoch niemals realisier werden. g Man wurde daraufhin bescheidener und schlug vor, das Volkshaus— ein sehr re- präsentatives Gebäude— wenigstens als ständige Unterkunft eines Ludwigshafener Theaterensembles herrichten zu lassen, in der die Proben stattfinden und alle anfal- lenden Theaterarbeiten erledigt werden könnten. Auch dieser Plan blieb auf dem Papier, obwohl er nicht ganz so utopisch War wie der erste. Doch die in der Gartenstadt ansässigen Vereine, Parteien und Körperschaften wol- len keinesfalls auf den einzigen Raum für ihre Veranstaltungen verzichten. Bei einer Besprechung der am Volkshaus interessier- ten Kreise wurde darauf hingewiesen, daß es zumindest jedenfalls angebracht sei, es zu restaurieren. Iks- Wollen wir der furchtbaren Volksseuche von Grund auf Herr werden, so bleibt nur ein Radikalmittel. Das ist die vordringliche Lösung des Wohnungsproblems, gleichviel, ob auf kommunal-sozialer Grundlage oder durch tatkräftige Privatinitiative. Eine Ver- nichtung der massenhaften Tuberkulose- herde ist nur möglich, wenn genügend ung gesundheitlich einwandfreie Wohnungen zur Verfügung stehen. Das ist eine Binsen wahr- hei; an Aktualität hat sie nichts verloren. Verschwinden die Brutstätten der Tuber- kulose, so verschwinden zugleich auch jene Lasterhöhlen, die als Ursache zahlreicfler Krimineller und sittlicher Verbrechen ange- sprochen werden können. Ohne Beseitigung des Wohnungselendes sind alle medizinischen und sozialpolitischen Anstrengungen nur eine Sysiphusarbeit. Freilich: Wohnungen lassen sich nicht aus dem Boden stampfen, und auch dem maschi- nell angekurbelten Wohnungsbau sind aus finanziellen Gründen bestimmte Grenzen gesetzt. N. Die Währungsreform mit ihrem furcht- baren Aderlaß droht alle mühsam erreichten Erfolge auch in der Tuberkulosefürsorge zu vernichten. So haben die Versicherungs- träger einen Teil ihrer Pflichtleistungen drosseln müssen. Die Durchführung von Heilverfahren mußte ohnehin eingeschränkt werden, weil viele Heilanstalten noch vor! den Besatzungsmächten beschlagnahmt sind. Aber nicht nur in der Heilfürsorge steht die Landesversicherungsanstalt vor ernsten Schwierigkeiten; sie mußte zwangsläufig auch in der wirtschaftlichen, Tuberkulose- fürsorge sehr bedenkliche Einschränkungen anordnen. Die wirtschaftliche Hilfe für Tuberkulose gehört grundsätzlich nicht zu den Aufgaben der kommunalen Wohlfahrtspflege. Die Für- sorgestellen der Gemeinden und Gemeinde- verbände sind in diesem Falle lediglich aus- führende Organe jener Behörden, die auch als verantwortliche Kostenträger in Frage kommen. Schon einmal in den letzten Jah- ren ruhte die ganze Last der Rentenversi- cherung, wenn auch nur vorübergehend, auf den schwachen Schultern der kommunalen Bezirksfürsorgeverbände. Das war der Fall, als 1945 die Landesversicherungsanstalt we- gen Zahlungsunfähigkeit ihre finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Versicherten nicht erfüllen konnte. Als Auswirkung der Währungsreform Kurze„MIM- Abstürze aus gefährlicher Höhe. Ein Un- fall ereignete sich beim„Fest der Jugend“ am Sonntagabend. Ein 17jähriges Mädchen stürzte von dem Rundgang des Wasserturms in einen etwa drei Meter tiefen Schacht, wobei sie sich einen Oberarmbruch zuzog. Durch die Berufs- feuerwehr wurde sie geborgen und ins Städti- sche Krankenhaus gebracht.— Wohl in einem Anfall von Geistesgestörtheit überschritt ein älterer Mann die Absperrungen der zerstörten Hindenburgbrüce und flel von der etwa fünf Meter hohen Auffahrt auf die Neckarwiese. Mit erheblichen Verletzungen wurde er ins Städtische Krankenhaus eingeliefert. Folgen eines Familienstreites. In der Wall- stadter Straße brachte sich nach voraus- rvan- genem Familienstreit eine Frau mit einer Ra- slerklinge einen gefährlichen Schnitt am Arm bei, der ihre Aufnahme ins Krankenhaus er- forderlich machte. Er hätte sie lleber trinken sollen. Beim Fußballspiel VfL Neckarau gegen Spy Schwet- zingen auf dem Neckarauer Platz am letzten Sonntag schlug ein Zuschauer einem anderen eine volle Weinflasche auf den Kopf, so daß dieser erheblich am Kopf verletzt wurde und ins Städtische Krankenhaus eingewiesen wer- den mußte. 2 Motorsport-Salson klingt aus Das erste Dieburger Dreiecksrennen sah kast die gesamte Rennfahrer-Elite am Start. Der dem Hockenheim-Ring ähnliche 3,3 km lange Kurs, mit seinen drei geraden Spitzkeh- ren und einer Vollgas-Kurve, erwies sich bei seiner Fahrtiefe sehr schnell, wobei die 35 000 Zuschauer einen neuen Sieg von Georg Meier (München) sahen, der die 12 Runden im Gesamt- durchschnitt von 127,5 km/ Std. bewältigte. Der zweitschnellste Fahrer war der Lampertheimer Herz auf seiner 380 cem-NsU mit einem Stun- denmittel von 123,5 und der schnellsten Runde von 127,8 km/std. In der Viertelliter-Klasse siegte H. P. Müller(Bielefeld) auf DKW mit 111,5 ganz knapp vor Kuhnke(Braunschweig). 125 cem: 1. Rolf Hammer auf Puch, 89,3 km/ Std. Beiwagenklasse: Josef Müller(München) auf 1200 cem-BMW fuhr mit 104,9 km/Std. die schnellste Zeit aller Gespannfahrer. 600 cem- Klasse: 1. Schmidt(Oberhainriet) auf NSU, 99,83 km/ Std. Tischtennis- das Spiel der Jugend Die Tischtennisabteilung des TSV 1846 Mann- heim führte ein zweitägiges Turnier der Klasse B durch, an dem sich 220 Sportler beteiligten. Der volle Erfolg zeigte, daß diese Sportart be- sonders bei der Jugend sehr beliebt ist. Her- ren-Einzel: 1. Jacobs(Waldhof), 2. Moltz(Hei- delberg), 3. Klump(Weinheim). Damen: 1. Mo- ser(Waldhof), 2. Schäfer(VfL), 3. E. Heilmann (Hockenheim). Herren-Doppei: 1. Nies wand/ Hahn(Plankstadt), 2. Gutmann Günther(MSc), 3. Moltz/ Wunderle(78 Heidelberg). Damen: „ E. Heilmann Heilmann(Hockenheim), 2. Hüttner/ David(MSG/ Heidelberg). Gemischtes Doppel: 1. Wickkersheimer/ Koch(MSc), 2. Jeckel/ Nold(Friedrichsfeld). Thdl. Handball-Ergebnisse Verbandsklasse: VfL. Neckarau SpVgg. Ketsch 13:8; TSV Rot— SG St. Leon 6:8. Grup- penliga: TSV Viernheim— Sc 99 Seckenheim 11:2: 88 Leutershausen— HSV Hockenheim 10:7. Bezirksklasse: TV Edingen— Vfñ Kur- pfalz 6.4; VfR Mannheim— Sd Reichsbahn 23: TV. Schriesheim— TSV Neulußheim 22: TV Brühl— 86 Hemsbach 4.11. 7 sind jetzt die Unterstützungssätze der wirt- schaftlichen Tuberkulosefürsorge den Richt- sätzen der allgemeinen Fürsorge gleichge- stellt. Diese drakonische Maßnahme bedeutet in jedem Einzelfalle eine Kürzung der Unterstützung um nicht weniger als 138,53 DM pro Monat und hat bei den Betroffe- nen— man denke dabei an kinderreiche Familien— berechtigte Proteste ausgelöst. Mehr noch als die Hilfsbedürftigen der offe- nen Fürsorge sehen die Tuberkulose- Kranken dem kommenden Winter mit größ- ter Sorge entgegen. Aus diesen Erwägungen hat die Mannheimer Wohlfahrtskasse die seitherigen Unterstützungen in der Erwar- tung weiterbezahlt, daß der Mehraufwand von den eigentlichen Kostenträgern— dazu sehört auch der Landesfürsorgeverband zurückerstattet wird. Darüber hinaus ist das Wohlfahrtsamt bestrebt, auch den Kranken jene Verbesserungen zukommen zu lassen, welche als Winternotstandsmaßnahmen vor- gesehen sind. Zusammenfassend ergeben sich somit aus der Gesamtlage der öffentlichen Tuber- kulosehilfe folgende Notwendigkeien: 3) Beschleunigter R nwohnungsbau. b) Freigabe der beschlagnahmten Heil- stätten. e) Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Berufstätigen. d) Anpassung der Renten an die verän- derten Zeitverhältnisse. e) Sofortige Aufhebung aller Einschrän- kungen auf dem Gebiete der wirtschaftlichen Fürsorge, sowohl für versicherte als auch nichtversicherte Tuberkulose-Kranke. Bei dieser Betrachtung seien die Bemü- hungen nicht vergessen, die wegen der Er- richtung einer neuen Tuberkulosen-Heil- stätte für den Gebietsteil Nordbaden-Pfalz gemacht werden Die Gründung eines Zweck- verbandes als Träger der zukünftigen Heil- stätte steht vor dem Abschluß. Die Suche nach einem geeigneten Objekt freilich stößt auf ernste Schwierigkeiten. Die Dinge lie- gen so, daß die Realisierung dieses Dring- lichkeitsproblems aus eigener Kraft unmög- lich ist. Die Hilfe muß auch hier von den Besatzungsmächten kommen. Sie sollten in den zahlreichen Kasernen und beschlag- nahmten Wohnhäusern unserer Stadt, der Not gehorchend, zusammenrücken, damit Platz für Kranke und Obdachlose geschaf- ken wird. -Meldungen Meisterprüfung 1949. Die Handwerkskam- mer Mannheim bittet um folgende Bekannt- gabe: Bei allen Gewerbeschulen in Nordbaden beginnen im Oktober Vorbereitungskurse für die Meisterprüfung 1949 mit neuem, erweiter- tem Lehrstoff. Es wird jedem, der sich 1049 der Meisterprüfung unterziehen will, empfoh- len, sich zur Teilnahme anzumelden. „Kleines Wirtschaftsgeld— hohe Preise“. Ueber dieses Thema spricht Margarete Specht Frauenfachschule) heute um 15 Uhr im Ro- sengartenrestaurant. Der Mannheimer Frauen- verein lädt alle Hausfrauen zu dieser Veran- staltung wieder im Rahmen eines gemütlichen Nachmittags ein. Anschließend Diskussion. Hunde werden verlost. Bei der Hunde-Aus- stellung am 3. Oktober wird auf jeweils tau- sent Besucher ein junger wertvoller Rassehund verlost. Diese Jungtiere werden aus Mannhei- mer Zwingern für die Ausstellung zur Verfü- gung gestellt. Alle Besucher sollten daher die numerierten Eintrittskarten sorgfältig auf- bewahren, damit sie sich sofort melden kön- nen, wenn nach Ueberschreiten der Besucher- zahl 1000, 2000, 3000 usf. die Gewinnnummer durch Lautsprecher bekanntgegeben wird. Wir gratulieren! Priska Herzog, Mannheim, Käfertaler Straße 67, wurde 73 Jahre und Kos- mas Straub, Mannheim-Waldhof, Anemonen- weg 25, wurde 75 Jahre alt. Ihren 80. Geburts- tag feierte Eva Köhler, Mannheim-Feuden- im, Diakonissenstraße 5. Johanna Orth, Mannheim-Waldhof, Hebelstrage 11, wird 71 Jahre, Christina Deutsch, Mannheim-Nectarau, Holunderstraße 7, wird 75 Jahre und Katharina Lorbauer, Mannheim, J 5, 6, wird 73. Jahre alt. Luise Steegmüller, Mannheim, Hafenstraße 20, begeht ihr 25 jähriges Arbeitsjubiläum. Ein Munn gibt Auskunlt Flüchtlingsfragen— wie Der Staatsbeauftragte für das Flüchtlings- Wesen in Württemberg-Baden, Direktor ettinger, gab der Presse einen Einblick in die Lage der Vertriebenen, Heimkehrer und illegalen Grenzgänger. Bei einer Ge- samtzahl von 670 000 Flüchtlingen sei es bis- her immer noch gelungen, alle Neuzugänge aufzunehmen und bis auf relativ geringe Zahlen, die in staatlichen oder gemeind- lichen Lagern aufgenommen werden muß ten, auf das ganze Land zu verteilen. Es schwebten noch Verhandlungen über die Neuaufnahme von Flüchtlingen aus Dä- nemark(650), aus Bayern(45 000) und aus Schleswig- Holstein(5000), doch werde eine Regelung wohl erst nach erfolgter Wohn- raumüberprüfung aller Länder erfolgen, die bis zum Frühjahr 1949 stattfinden soll. An illegalen Grenzgängern träfen täglich noch 50 und mehr Personen ein(davon 70 Prozent von der Ostzone, 3 Prozent von der franzö- sischen Zone, 9 Prozent aus Ungarn, 4%½ Pro- zent aus der CSR, 4% Prozent aus Oester- reich, der Rest aus Italien, Rumänien usw.). Die national-tchechischen illegalen Grenz- gänger seien inzwischen in die Betreuung der IRoO übergegangen. Zwei Ausländer- transporte aus Italien sollen wieder ins Aus- land vermittelt werden. Weiter sei bean- tragt, Heimkehrern eine zusätzliche Unter- stützung von 30 DM über das Entlassungs- geld von 50 DM hinaus zu gewähren. In den Durchgangslagern erhielten die körperlich oft. erschöpften Heimkehrer eine Verpfle- gung von 2 bis 3000 Kalorien täglich. Direktor Bettinger äußerte sich weiter Stieikinder? Man kann sich des Eindrucks nicht er- wehren: die beiden Spätlinge Neuostheil und Neuhermsheim geraten allgemac 1 die Rolle von Stiefkindern, vielleicht well insbesondere Neuostheim seiner Mutte Mannheim immer zu sehr am Schürzenben del gehangen und zu wenig Selbständigkeit und Eigenleben entwickelt hat. Gegrändel als ausgesprochener Villenvorort wurde zumeist von Pensionären und Leuten mi eigenem Wagen bewohnt, für die es kein Problem bedeutete, in die Stadt zu fahren dort einzukaufen und sonstige Angelegenhei- ten zu erledigen. Infolge der Zertrümmerung des Stadtin nern ist aber die Bevölkerung Neuosthei sehr stark angewachsen und hat sich au soziologisch umgeschichtet. Denn heute woh nen auch zahlreiche Arbeiterfamilien da und kleine Angestellte, Leute, die mit dem Pfen- nig, rechnen müssen. 1 Darum kann man es eigentlich nicht b greifen, daß die Sparkommission sich im mer noch nicht entschlossen hat, die kleine Zweigstelle Neuostheim, die monatlich n zwanzig DM Wohnungsmiete kosten würde in Neuostheim zu belassen. Heißt das nich am verkehrten Ende gespart, wenn ma Wegen solch einer geringen Ausgabe eine Sanzen Vorort ständige Fahrten zum Ernäh- rungsamt und langen Zeitverlust durch An stehen zumutet? Daß sich die Gartenstadt gegen den Entzug ihrer Zweigstelle des Er- nährungsamtes nicht wehrt, ist schließlich kein Grund, sie auch dem sich wehrenden bah, Neuostheim zu nehmen. 15 Merkwürdigerweise kennt auch die Pos kür Neuostheim keinen„Dienst am Kunden“, Jeder Einschreibebrief, jede Geldsendung, jedes Paket bedeutet eine Fahrt zur Stadt. Mit gutem Willen hätte man beizeiten Räume für eine Posthilfsstelle finden können. Da am Böcklinplatz Fundamente für Baracken vorhanden sind, ließe sich vielleicht die Postbaracke in N 2, die durch den Bau des Postamtes daneben in absehbarer Zeit dort überflüssig werden dürfte, nach Neuostheim verpflanzen. Sicher wäre auch Neuherms heim froh. darüber. Nicht minder aber über eine Apotheke in Neuostheim. 5 Der Aerztemangel in Neuostheim ist be⸗ hoben, nun wäre es an der Zeit, eine der nicht genutzten Apotheken-Konzessionen der Innenstadt, die keinen Mangel an Apo- theken hat, dem wirklichen Bedarf entspre- chend nach Neuostheim zu verlegen. Es sind noch Ruinen vorhanden, die dazu ausgebaut werden könnten. Sache des Kreisapothekers und der Apothekerkammer in Karlsuhe Wäre es, sich um diese Errichtung einer Apotheke zu kümmern. rel Rohrbrüche Diesmal fragten wir den Mann, den Wir: So oft schon beobachteten, wie er mit einem geheimnisvollen, vor der Brust hängenden Apparat durch die Straßen geht und einen dazugehörigen Stock in Löcher steckt, die sein Kollege zum Teil in die Straße schlagen oder bohren muß. 1 Wir haben die beiden einmal auf ihrem Weg begleitet und sahen, wie auf asphal- tierten Straßen aus den im Abstand von etwa 1,50 Meter eingebauten daumenstar- ken„Riechrohren“ ein Stöpsel entfernt un mit zwei Gummiblasen durch den eingesetz ten Stab Luft— und leider eben auch sehr oft Gas— in das Kontrollgerät eingesaugt Wird. Gepflasterte Straßen besitzen keine eigens angelegten„Riechlöcher“— hier wird zwischen den Steinen ein Loch ge- schlagen, um an die ungefähr 80 Zenti- meter tief liegende Gasleitung zu kommen, deren genaue Lage bekannt ist. Das Gerät ermöglicht es normalerweise, nach mehreren Messungen die Stellen g- nauestens anzugeben, an denen Gas ent- weicht. Doch nicht immer ist es so einfach. denn oft liegen mehrere Leitungen neben- einander, oder das Gas wandert unter der Straßendecke an entfernte Stellen, bis es eine Stelle findet, wo es entweichen kann. So war. es auch vor dem Eechaus in L 8, 5, an dem unauffällig die Zahl„80 stand.„380“ bedeutet den höchsten Grad an ausströmendem Gas— hier war es sogar eb. am zu riechen.. Die betreffende Stelle wurde n n r. nun dem städtischen Bautrupp gemeldet, der Storbe. gestern nun auch prompt die Straße auf- un t riß und ein oder gar zwei neue Rohre ein- Liesel legen/ wird. f wateis In dem jetat restlos abgesuchten Gebiet 1 von den A- bis zu den K-Quadraten konn- berg ten allein über 50 Gasrohrbrüche ermittelt aue werden, die nicht aus Kriegszeiten geanne sie der Beauftragte sieht über eine Möbelbeschaffungsaktion für Neu- bürger unter Anwendung eines günstigen Ratenzahlungssystems, über die Tätigkeit überörtlicher Wohnungskommissionen, über den relativ geringen Anstieg der Arbeits- losigkeit bei den Neubürgern, über die Neu- registrierung von Flüchtlingsbetrieben, Kre- dithilfe und Staats wirtschaften für letztere, über die verschiedenen Maßnahmen zur Stei- gerung des Wohnungs-Neu-, Aus- und Um- baues, z. B. durch Genossenschaften unter Einschaltung der Bausparkassen und kom- munalen Verbände sowie über einen Plan zur landwirtschaftlichen Siedlung. Einen breiten Raum des Berichtes nahm die Schil- derung der verschiedensten präzise gefaßten Forderungen aller Neubürger- und Flieger- geschädigten-Verbänden zum Lastenaus- gleich ein. 8 Zusammenfassend könne gesagt werden, daß trotz aller Hemmnisse die Normalisie- rung der Verhältnisse der Neubürger gute Fortschritte gemacht habe, was von allen Beteiligten anerkannt werde. tz. eri 7 — Zeitweise n wolkiger Vorhersage bis Freitagfrünh: as Mittwoch vorübergehend stärker be- wölkt, aber im allgemeinen trocken. Am Donnerstag wieder aufheiternd. nachts stellenweise Nebelbildung. Höchsttemperaturen 20 bis 22 Grad, Tietsttemperaturen 8 bis 10 Grad. Schwache bis mäßige Winde um sudwest. Amt für Wetterdienst, Karlsruhe. * ſicder 8 d d hn im kleine h nu würde 1 man einem Zrnäh h An- es Er- jeBlich 14 28 MORGEN mi sind, ur nd e wurde zu einem recht N uns liegenden Musikwinters. 3 m mit Werken und Namen, die schrecken und ihres Erfolges immer „Musikalischen Aka- glückhaften verfehlte seine starke Anziehungs- unser dem„Neuen“ vielfach nur wi- Zugeneigten Konzertpublikum nicht. damit allein wäre dennoch nichts getan. en Abend für den Musikfreund beson- Aheniegerisch machte, war die sich unge- Net überzeugend entfaltende Kraft etation durch das Nationalthea⸗ ed Lespielte bozusage en Runtsenten Fritz Rieger. g 1 higkeit und Suggestivkraft er wundervoll sichtbar tuen 8 Arbeitsgeist des Orchesters also feier- * ture arehe ster und seinen hochqualifizier- Die Einfüh- Riegers werdende ausge- un diesem ersten Abend ihren leuchtenden 1 und 3 1 * Es war erstaunlich, die seltener zu Weite Leonoren-Ouver- 3 allem Dvoraks reichlich ab- infonie„Aus der Neuen Welt“ n entstaubt und i 1 d in blendend neuem Riegers willensmäßig sehr Das erste Konzert ein verheißungs voller Auftakt erste Konzertabend der nunmehr wie- 5 95 tandenen bestimmte, nicht selten höchst temperamentvoll auffahrende und ausladende Stabführung be- wirkt die beglückend greifbar formale Klar- heit des Aufbaus, bei sorgsamer Beobachtung subtilster Transparenz der Stimmung und des Klanges. Die lodernde Besessenheit seines in- dividuell getaltenden, doch nie vergewaltigen- den Geistes fand somit in der(manchmal reich- lich kompakten) Architektonik der Dvorak-Sin- fonie mit ihrem edel- volkstümlichen Einschlag und ihrer melodischen Beseelung(dieses ver- hauchend zarte Pianissimolh) das rechte Ob- jekt. Nicht weniger bestachen im mehr kraft- meierisch als stark dahinstürmenden A- dur- Klavierkonzert von Liszt, das von Hermann Godeß mit höchst virtuoser tech- nischer Brillanz gespielt wurde, die untadel- hafte rhythmische Disziplin, die Farbe und Klangkraft des orchestralen Parts. Die an solcher Führung sich sichtlich ent- zündende Musizierbegeisterung des gesamten Instrumentalkörpers teilte sich in ihrer Aus- Wirkung sehr bald auch den Hörern mit, so daß der Abend in stürmischen Huldigungen für den Dirigenten, den Solisten und das Orchester gipfelte. Carl Onno Eis enbart. »Die Brücke von San Luis Rey“ Das Wilder- Hörspiel 8 renden e Post nden“. ndung, Stadt. ist be- le der sionen Apo- itspre- Is sind gebaut hekers risuhe einer rei. en wir einem genden einen ct, die biegen ihrem sphal- d von mstar- at und gesetz h sehr esaugt keine hieß n 88 Zenti- mmen, Weise, n— . infach. neben- er der bis es kann. nus in 1„80“ rad an sogar . et, der auf- ein- Gebiet K. 1 anttelt mmen. „ Neu- istigen tigkeit über rbeits- Neu- „ tztere, r Stei- 1 Um- unter kom- Plan Einen Schil- faßten leger- enaus- erden, alisie- r gute allen tz. e 7 12 A ter be- rocken. iternd, dung. Grad, he bis Isruhe. * 855 NI Cleichs 8 1 üchter s—— als eine Ar enstadt dhe Wilder 1. spiel Wir sind noch einmal davongekom- am Freitag nun ationaltheaters erlebten die Bes t Einführung in die Amerikaners Thorn- vielgegebenes großes Wesenheit des (dessen auch in den Spielplan aufgenommen werden ucher der ersten sonn- en Morgenveranstaltung das nach Wil- Roman R 2 5* buls Wel, dem 1s R In k hat. m das Unf „Die Brücke von San von Ernst Schnabel geschaffene m der Mannheimer Dramaturg F. ng optisch-szenische Gestalt ge- Wilder nimmt in seinem Roman Jahr 1714 verlegten Einsturz einer e 1 l in fru pee zum Ausgangspunkt. Das gemeinsamen jähen Sterbens scheinbar wahllos vom Schicksal zu- gewürfelten Menschen, die bei dem 2 u Tode kamen, ist Gegenstand die- ses Hörspiels, das, durchaus im Epischen wur- zelnd, ohne äußere dramatische Konflikte ver- läuft. Es geht sehr schlicht und verhalten zu. Zwei„Erzähler“ Rippert und Timmer mann) tragen den Hergang der Ereignisse vor. Sie blättern das Lebensbuch der fünf Toten auf: das einer alten Marchesa(von Heidi Kuhlmann mit starker künstlerischer In- tensität dargestellt) und ihrer jungen Zofe Urmgard Kleber), das des jungen Mannes Esteban Vitsmühlen), das des alten On- kels Pio(bon Scheven) und des kleinen Knaben Jaime. Die wesentlichen Stationen ihres Erdenwandels erfahren bildhaft szeni- sche Ausdeutungen, in denen sich Reales und Irreales mischen, Diesseitiges und Jenseitiges einander seltsam faszinierend zu durchdringen scheinen. Und die Frage nach dem Sinn und Warum? Sie alle, die da starben, mit ihren gu- ten und schlechten menschlichen Eigenschaften, Waren, trotz ihrer Altersunterschiède, erfüllte Leben, die im Augenblick ihrer größten Ver- Seite 5 einsamung im Tode sich vollendeten und durch ihr Sterben Mahnung und Ursache wurden zur eignen Gewissenerforschung derer, die ihnen im Leben nahestanden und sich(ein echter Wilderscher Zug) unter dem Eindruck des schicksalhaften Unglücks aus schuldhaft-schuld- losen Verstrickungen im Allzumenschlichen durchringen zur Demut und zur allumfassenden Menschenliebe. Die Hörer folgten dem hintergründigen, mit dichterischer Kraft an tiefste seelische und moralische Probleme rührenden Spiel(in dem fast das gesamte Schauspielensemble mit ein- drucksvollen Einzelleistungen ehrenvoll be- stand) teils befremdet, teils erfreulich aufge- schlossen. Alle aber vermochten sich am Schluß einer offensichtlich starken inneren Ergriffen- heit nicht zu entziehen. Die Aufführung wäre wert. wiederholt zu werden. C. O. E. Lettisches Streichquartett In Mannheim bereits vorteilhaft bekannt, bewiesen die Mitglieder des Lettischen Streich- quartetts ihre echte Vertrautheit mit den ver- schiedensten Stilrichtungen der Literatur für vier Streichinstrumente. War es bei Mozart die kristallklare Durchsichtigkeit, die die Zuhörer entzückte, so fordert Ravel( 1937) bei enor- men Ansprüchen an rein technische Fertigkeit ein äußerst präzises Zusammenspiel für sein noch während der Studienzeit bei Faure ent- standenes Quartett. Echte, ungebrochene Mu- sizierfreude sprach aus der lebensprühenden Wiedergabe von Smetanas stellenweise or- chestral empfundenem Streichquartett„Aus meinem Leben“, eine musikalische Rückschau auf die eigene Vergangenheit. allerdings mit Bevorzugung der lichten Seiten. Rauschender Beifall der begeisterten Hörer schon nach dem Ravel. ch Ausstellung der Freien Akademie Als erste Leistungsschau der„Freien Aka- demie“ seit Kriegsende will eine Ausstellung von Schülerarbeiten gewertet werden, die in Gegenwart zahlreicher Besucher und Vertreter der badischen Regierung im Schloß eröffnet wurde. Die Fülle der Arbeiten und die viel- fältigen Arbeitsgebiete: Plastik, Malerei, freie und Gebrauchsgraphik, Modeentwürfe, beson- ders zeitgemäße Entwürfe für Stoffe, Tapeten, Möbel, Inneneinrichtungen, dann Glasmalerei und Keramik, verwirrt zunächst. Aber dann hebt sich diese oder jene Arbeit durch ihr eigenes Gepräge aus der Menge heraus. 80 etwa die graphischen Illustrationen des schon frei arbeitenden Meisterschülers Schanzenbe- cher zu Tartarin von Tarascon, die durch Aus- drucksvermögen und eigenen Stil fesseln, wei- ter das Porträt einer alten Dame und andere Bilder der gleichen Hand, die offenkundige Begabung verraten. Ueber die zur Uebung geschaffenen plastischen Madonnen-Kopien hinweg ziehen sicher und frei gestaltete Akt- plastiken in Holz den Blick auf sich: ein klei- nes Mädchen und eine keck dastehende Frau. Ebenso verweilt man vor einem weiblichen Torso und einer sehr vereinfachten, eigenwil- lig und sinnvoll gestalteten Krippe, vor schö- nen und ausdrucksvoll geformten Keramiken „Die unmöglichen Eltern“ Jean Cocteau ist ohne Zweifel einer der am meisten ernstzunehmenden Schriftsteller Frankreichs und unseres Zeitalters überhaupt. Sein Schauspiel„Les parents terrib- les“, noch vor dem letzten Krieg entstanden, ist von einer dichterischen Klarsichtigkeit, die das Innere einer mordbiden Gesellschaft in seltsamer, einmal ganz anderer Weise offen- bar werden läßt. Es ist die Tragödie der in einem von giftigen Lügengespinsten erfüllten Käfig gefangene Freiheit, die sich in den end- losen, immer wieder zu sich selbst zurückflie- henden Korridoren und Zimmerfluchten eines verwinkelten Appartements— welche Möglich- keiten für einen besessenen Kameramann!— totläuft. Es ist der sinnlose, hoffnungslose, von Anbeginn verdammte Ausbruchsversuch des Ichs aus der Lüge, der schreckliche Schrei der im Wahne befangenen Kreatur. der im Unver- mögen und im Todesröcheln endet. Wer je diese„unmöglichen Eltern“ auf der Bühne ge- sehen hat, dieses Stück der fünf aneinander- geketteten, ineinanderverfilzten Personen, die zu handeln glauben und sich in ihren eigenen Intrigen fangen, wird die Erinnerung daran nicht los, vor allem nicht an die unvergeßliche Mutter Vvonne de Bray's, deren Mutterliebe die Grenze zum Animalischen überschreitet und in den Schatten des Inzest tritt. Nicht zu- letzt dieser großen Schauspielerin wegen wird die anläßlich der Neustadter Filmfes t- woche zum ersten Male gezeigte Verfilmung der Cocteau'schen Tragödie zu einem bemer- kenswerten Erlebnis, wenn auch der Streifen, die drei Akte allzu getreu wiedergebend und ungeheure Anforderungen an Aufmerksamkeit Man erkennt, daß die jungen Menschen, die mit ernstem Streben arbeiten, wahrhaft Lie- bende sia,„Amateure“, wie Rudolf Probst in seiner teinsinnigen, tiefen Ansprache sagte. Kunstliebende, deren Begabung hier ihre Förderung findet. rel. Internationale Konzerte in Stuttgart. Das erste in der von der amerikanischen Militärregierung zugunsten des Stuttgarter Studentenhilfswerkes veranstalteten internationalen Konzertreihe findet Donnerstag, 19.30 Uhr, im Stuttgarter Staats- theater statt, und zwar unter Leitung des Schwei- zer Dirigenten Edmond ApPIàA und der Mit- wirkung der griechischen Sopranistin Nausicas Calan os Welturaufführung des neuen Cocteau-Filmes in Neustadt an das Publikum stellend, die Intensität des Schauspiels nicht erreicht und das hintergrün- dige Geschehen allzu sehr in die Nähe eines unerquicklichen Familiengeschreis bringt. Die schauspielerischen Leistungen sind indessen über allen Zweifel erhaben. Josette Day und Jean Marais, persönlich bei der Urauffüh- rung anwesend, haben hier unendlich viel mehr zu sagen und zu geben als in dem hier kürzlich besprochenen zauberhaften Märchen- film Cocteaus„Es war einmal“ und rechtfer- tigen ihren Platz unter Frankreichs ersten Schauspielern. Der Einfallsreichtum der die Zwielichtigkeit des„Mileus““ genial zeichnen- den Photographie ist verblüffend und hinrei- Bend. Ohne das wären die filmisch kaum mehr vertretbaren endlosen Dialoge vollends uner- träglich.(Bis jetzt durfte sich nur ein Sacha Guitry ungestraft derartige Dialog- und Mo- nologfilme erlauben) Diese spezifisch französische Kunst der Photographie besticht auch bei dem anderen, in Neustadt gezeigten Cocteau-Film Der Doppeladler“.„L'Aigle a deux tétes“, ein neueres Stück, war in Paris ein Kassener- folg, an dem seine Hauptdarstellerin, Edwige Feuillère, eine der faszinierendsten Frauen des französischen Theaters, und wie- der Jean Mareis, gewiß nicht den kleinsten Verdienst hatten. Von den Brettern haben sie diese romantische Geschichte, geschrieben aus reiner Freude am Erfinden, eine zugkräftige Mixtur aus vielerlei Reminiszensen von Ruy Blas bis Heinrich Heine, auf die Leinwand ge- tragen. Die Freunde des Melodrams haben ihre Freude, das Auge die seine.. der Familien nachrichten 90 Ant seres Sonntagsmàdels Zeigen ale hocherfreut an: leze mar schumann u. Frau Anne 2 2.. Wehe, Uhlandstraße 14, bei! tädt. Krankenhaus, Privat- ung Dr. Wittmann. 0571 Unser Stammhalter ö 7 l Ludwig-Peter br 1 deus chommen. In dankbarer Ne Ludwig Kalmbacher jr., N liese er meister, u. Frau Anne az Seb. Qhrist. Mh. Dürer- tir 16), 22. 9. 48; z. Z. Privat- Otto Bachem Huthmann, Beck-Straße 24, Dr. Jrion. hre Vermählung geben bek.: Gustav Six Ruth Six, geb. Beyler nheim Mnm.-Neckarau Schmiedgasse 12 den 2. Okt. 1948. nd t ioppSer u erw. Wocher, geb. Lang anrmeim, 30 g Nu„ 30. September 1948. Upprechtstr.3 Brentanostr. 52 de 5 10 aun —. mann u wir herzlich. Willi beendach ran Elisabeth, geb. . 2 Hochzeit gingen uns 80 dessen ckwünsche und Blumen- zu, so daß wir auf diesem herzlichst danken. ach u. Frau Susanna, geb. uns anläßlich unserer Ver- tenb S erwiesenen Aufmerksam- Anläglich unserer Nach einem arbeitsreich. Leben ist unser guter, treusorgender Vater und Großvater, Herr August Gimber im Alter von 72 Jahren sanft entschlafen. Mhm.-Waldhof, Schlehenweg 6. Die trauernden Kinder. Beerdigung findet am Don- nerstag, 20. 9. 48, um 11.30 Uhr, im Hauptfriedhof statt. Mein lieber Mann, unser guter Vater, Opa, Onkel, Bruder und Schwager; Herr Anion Sachsenmeier ist im Alter von 65 Jahren von uns gegangen. Mannheim(J 1, 12), 27. 9. 1948. In tiefer Trauer: Anna Sachsenmeier u. Angeh. Beerdigg.: 1. Hauptfriedhof Für die vielen Beweise herzl. Anteilnahme u. d. herrl. Kranz- u. Blumenspenden beim Heim- gang unserer geliebten Mutter, Schwiegermutter und Oma, un- serer unvergeßlichen Schwe- ster, Schwägerin u. Tante, Frau Elise Wagenmann geb. Galle sagen wir statt jeder beson- deren Anzeige auf diesem Wege unseren tiefgefühlten Dank. Mh.-Käfertal, Wormser Str. 31. Familie Karl Wagenmann Famille Rudolf Morche Adam Amerer. Käfertal, Gewerbstr. 26. 1 g 3 langem Warten erhielten 12 le traurige Nachricht, daß Lbeus lieb. guter Mann, unser Wiege Vater, einziger Sohn, ersohn, Bruder, Schwa- und Neffe N Adolf Schmies Spediteur leb. 1 18. 9. 1910, im Februar ussisch. Gef bsstorben ist e 1 5 10 1 tieter Trauer: 3 Schmies, geb. Gernet, 1. sela u. werner, Mannheim, olzstraße 11; Familie Jos. N N Mesner, Heidel- aun Blumenstraße 32, und Alle Angehörigen. dein lieber, guter Mann, unsr uwager und onkel, Herr Linus Haas em Alter von 63 Jahren un- 1 3 unser. Sohne Werner die ewige Heimat gefolgt. 3 Gartenfeldstr. 48. m tieter Trauer: argarete Ha 5 1 as, geb. Traband und Verwandte. in derbestattung am 29. 9. 48, r, Krematorium. dur alle mir erwiesen e Liebe u. f menme beim Hinscheiden mes lieben Mannes, Herrn ur Ludwig Hafner ne ich auf diesem wege 8 n 8 den tiefempfundenen 97. ur um.-Küfertal, Fasanenstr. 37. klse Hafner u. Angehörige Für die vielen Beweise herzl. Anteilnahme beim Hinscheiden meines lb. Gatten sage ich auf diesem Wege meinen herzlich. Dank. Vor allem danke ich der Fa. Brurein u. den Arb.-Kam. sowie den Hausbewohnern und dem Esperanto-Verein für ihre Anteilnahme. Johanna Strasser u. Angeh. Für die aufrichtige Teilnahme u. vielen Blumenspenden beim Helmgang unserer lieb. Mutter, Frau Eva Sponagel Wwe. geb. Setzer sagen wir uns. innigst. Dank. Feudenheim, Weinbergstrahe 23. Die trauernd. Hinterbliebenen Für alle mir erwiesene Liebe und Teilnahme beim Hinschei- den meines Ib. Mannes, Herrn Heinrich Strubel. sage ich auf diesem Wege mei- nen tiefempfundenen Dank. Mhm.-Käfertal, Mannh. Str. 66. Babette Strubel, geb. Galle Für die vielen Beweise herzl. Anteilnahme beim Tode meiner w. Frau, Mutter, Oma. Schwe- ster u. Schwiegermutter sagen [wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. N Karl orth, Marla Orth und Angehörige Für die vielen Beweise der An- tellnahme, für alle gut. Worte u. reichen Blumenspenden be- danken wir uns herzlichst. Mannheim Forbach. Frau Liesel Vorderbrügge und Tochter. f en Folgen eines Autounfalles verschied zu unserem großen uns 4 85 am Sonmtag, dem 28. 9. 1948, im Krankenhaus Bruchsal r stellvertretender Geschäftsführer, Herr Georg Jũhe 8 und tür unser rendes Andenken bewahren. 8 in dem Verstorbenen einen umsichtigen Mitarbeiter orgesetzten, dessen früher Heimgang einen herben Verlust Unternehmen bedeutet. Wir werden ihm stets ein annheim Dammstraße 3), den 27. September 1948. Geschälislührung und Belegscheit der Raab Kercher G. m. D. H. Mannheim D 1 le Beerdigung findet am Mittwoch, 29. September 1948, 15 Uhr, auf dem Friedhof Durlach statt 10. 48, 11.30 Uhr, Stellen- Angebote Herr aus der Lackbranche gesucht, Welcher mit Recht als routinierter Kenner der speziellen Ein- u. Ver- kaufsbelange angesprochen werden kann. Darüber hinaus sollte der- selbe auf Grund charakterlicher u. universell- fachlicher Fähigkeiten prädestiniert sein, zur Aufwärts- entwicklung eines im Wirtschafts- zentrum Mhm.-Heidelb. gelegenen Betriebes mit beizutragen. Angeb., denen Erfolgsnachweise der seit- herigen Tätigkeit beigefügt sind, erb. unt. M H 1071 an Wilh. Geppert G. m. b. H., Anzeigenmittler, Mann- heim, Wespinstraßge 20. 27643 Vertreter für den Bez. Mannheim zur Mitnahme einiger gangbarer Artikel gesucht. Bewerber müssen b. Lebensmittel-, Feinkostgeschäft. u. Metzgereien bestens eingeführt sein. W. Schäfer, Wiesbaden, Adler straße 44, Nährmittel-Großhandlg. Maschinenfabrik sucht für Vernick- lungs- und Verchromungs- Anlage einen tüchtigen Galvaniseur zum sofortigen Eintritt. Bewerbungen unter P 27862 an den Verlag. FHrfahrener Meister für den Lager- Platz von bedeutend. Schrottgroßg- Handelsflrma zum sofortig. Eintritt gesucht. Ang. u. P 27859 an d. Verl. Alteingeführte Privatkrankenkasse mit Krankengeldtarifen sucht für Mannheim u. Vororte im Haupt- oder Nebenberuf tüchtige, ehrliche Einkassierer, welche auch in der Lage sind, den vorhand. Bestand weiter auszubauen. Sicherheit, evtl. in Form v. Bürgschaft, erforderl. Angeb. unt. P 27731 an den Verlag. Architekt oder Bautechniker für Industrie- Bauten sofort gesucht. Greiling- Werke KG., Mannheim, Seckenheimer Landstr. 210. 27848 Gute Existenz! Bezirksvertreter für alle Kreise u. Städte d. Post- leitzahl-Gebiets 7a sowie fleißige Mitarbeiter allerorts gesucht. An- gebote mit Rückporto an H. Wüst, Karlsruhe, Hirschstr. 117. 0604 Herren u. Damen für leicht verk. Artikel gesucht. Angebote unter P 27868 ͤ an den Verlag. Alteingeführte Großhandlung in gr. Stadt der Vorderpfalz(mit Stadt- und Landkundschaft) sucht Vertr. bzw. Uebern. eines Auslieferungs- lagers. Lager, Büro u. kl. LKW vorh. Ang. unt. P 27650 an d. Verl. 2 Hilfsarbeiter sof. ges. Otto Christ, Drahtwarenfabrik, Mhm.-RKäfertal- Süd, Rieslingweg 14. 0373 Zuverläss., rüstiger Mann zwischen 40—50 Jahr., mit eig. Fahrrad, für Dauerstellung gesucht. Vorzustellen Südd. Bewachungsges., B 5, 11. Tücht. Großstückschneider, nur gute Kraft, sof. gesucht. Joseph Krämer, Weinheim, Luisenstraße 7. W 02636 Kürschner bei guter Bezahlung in Dauerstellung ges. Pelzwerkstätte Kessel, Weinheim. W 2604 Gipserpolier und Gipser gesucht.- Angeb. unt. Nr. 0589 an d. Verl. Lad ERISsT für Kolonialwarengroßhandlg. (alte Firma) bald ges. Fach- kundige, zuverl. u. ehrl. Herren, nicht Über 35 J., bitte ich um Angeb. u. Nr. P 27735 a. d. V. Chem. Betrieb sucht für die Sparte Hand- Waschpaste u. Reinigungsmittel zur Neubesetzung d. Verkaufs- organisation tücht., ein 15 05 ebertra- verireſier. gung des Alleinvertriebs möglich. Bewer- bung unter Nr. P 27739 an den Verlag erbeten. Mehrere tüchtige NMaurer für grögere Baustellen in Mannheim gesucht. Wilhelm Bungert GinblI. Bauunternehmg., Mh.-Feuden- neim, Schillerstr. 40, Tel. 530 21 Erstkl. Bulldogiahrer gel. Schlosser, mit langjährig. Fahrpraxis, sofort gesucht.- Angeb. u. Nr. 0547 an d. Verl. Erstes Institut(keine Versich.) bietet erfahrenem Verkäufer im Außen- dienst gut bezahlte Dauerexistenz. Angebote mit Zeugnisabschr. unt. Nr. AA 937 an Südwest-Werbung GmbH., Mannheim, P 1, 8-9. 27349 Einrahmer und Vergolder gesucht. Angeb. unt. Nr. 0387 an d. Verlag. Hilfsarbeiter sofort ges. Eisstadion Mannheim, Friedrichspark. Möbelschreiner ges. Schumacher, Mannheim, P 7, 8. 0⁴⁰⁰ Tüchtiger Kraftfahrzeug-Elektriker (nur erste Fachkraft) sof. gesucht. Heinrich Weber, Mhm., J 6, 3-4. Tücht. Kraftfahrer f. Kohlenhandel ges. Ang. u. Nr. 0412 an d. Verl. Jg. kräft. Lagerarbeiter sof. gesucht. Angeb. unt. Nr. 0459 an den Verl. Junger Koch f. Vorort Mannheim in Gasthaus z. 15. Okt. gesucht. Angeb. unt. Nr. P 0454 an d. Vexl. Aelt. Mann für land wirtschaftliche Arbeiten gesucht. Karl Glock, Muckensturm bei Viernheim. Spengler- und Installateur-Lehrling aus achtbarer Familie gesucht. Angeb. unter Nr. 0316 a. d. Verlag. Perf. Röntgen- Assistentin, vertraut mit Schreibmaschine, Steno und Kassenabrechnung, sofort gesucht. Angeb. unt. P 27844 an den Verlag. Perfekte Handbüglerin für Kleider, perf. Masch.-Büglerin, eine jugend- liche Hilfskraft sofort gesucht. An- gebote unt. Nr. 27133 an d. Verlag. Hausgehilfin od. Tagesmädchen in guten kinderlos. Haushalt gesucht. Angebote unt. P 09629 a. d. Verlag. Mädchen für halbtags, auch Anlern- mädchen für Haushalt gesucht. An- gebote unter Nr. 09980 an d. Verl. Hausgeh. üb. 24 J., selbst., d. koch. K., b. gut. Unterk., p. 1. 10. od. sp. gesucht. Dr. Schmuck, J 7, 14. Wein- und Spirituosengroßhandlung sucht gut eingeführten Vertreter. Angebote unt. Wo2582 an d. Verlag. Werkstattleiterin und 2—3 perfekte Schneiderinnen mit langjähriger Praxis sofort gesucht. Modesalon Lina Engel, K 1, 16. 0585 UHausgehilfin gesucht. Dr. Kruse, Steuerberater, au 1, 9. 045 Junge, flotte Verkäuferin per sofort gesucht. Emma Schäfer, Buch-, Schreibwaren- und Schnittmuster- Handlung, Mhm., D 1, 13. 7 Junges Mädchen, ehrlich, fleißig u. Kinderlieb, f. Arzthaus Mhm.-Land gesucht. Ang. u. P 27/743 an d. Verl. Berufst. Witwe sucht für kleinen Haushalt zu 2 Kindern Tagesmäd- chen od. Hausgehilfin. Angeb. un- ter Nr. 0599 an den Verlag. 8 Hausgehilſin, tägl. v.—15 Uhr ge- sucht. Fahrgeld w. vergüt. Schnei- der, Mhm., Waldparkstraße a. Perfekte Friseuse in erstklassigen Salon gesucht. Angebote unter Nr. 0111 an den Verlag. Stundenfrau ges. Krapp, B 6, 29. Altere, Kinderlilebe Hausgehilfin für Arzthaushalt gesucht. Angeb. unt. P 0169 an den Verlag. Gute Hausschneiderin gesucht. An- gebote unt. Nr. 02186 àa. d. Verlag. Tagesmädchen für Bäckereihaush. als Zweitmädchen ges. Bäckerei Bollmann, Mhm., Dürerstraße 20. Perf. Büglerin u. 1 Hilfskraft für Textilfärberei gesucht. Angeb. u. Nr. 0252 a. d. Verlag. Stellenangebote m. Zuzug wöchent- lich aus 120 Zeitungen! Monatlich DM 3.—(Postscheck 13 090) Mün- chen 15(N)„RAT UND TAT“. Stellen-Gesuche * Nacht- oder Halbtagesarbeit von intelligent., vielseit. gebild. Mann mittl. Alters gesucht. Angeb. unt. H 0625 an den Verlag. Jg. Kautmann m. Führerschein Kl. 2 u. 3 und Kraftfahrz.-Kenntn. sucht Stellung, mögl. i. Speditionsfirma. Angeb. u. Nr. H 0624 an den Verl. Bäckergeselle sucht Stelle in größ. Bäckerei. Ang. u. 0592 a. d. Verl. Fräulein sucht Stelle als Helferin bei Zahnarzt oder Dentist. Angeb. unter Nr. 0375 an den Verlag. Aus Interesse sucht 45jähr., gut aus- sehende Frau Stelle als Bedienung od. Büfettdame(auch aushilfs weise) in nur gutem Restaurant od. Cafe. (Stadtmitte bevorzugt.) Angebote unter P 0580 an den Verlag. Jg., sehr saub. Frau sucht Heimarb. gleich welch. Art. Nähm. vorhand. Adresse einzus. u. A 09636 im V. Stenotypistin und Kontoristin sucht Stellung, auch halbtags. Angebote unter Nr. 010 an den Verlag. Stelle zur Führ. ein. Geschäftshaus- haltes oder frauenlos. Haushaltes gesucht. Ang. u. Nr. 09991 an d. V. [ eschäfteEmpfehlongen 25 Bekanntmachungen 2 Stepp- und Daunendecken Neuanfertig., Reparatur. Hoerner. Friedrich-Ebert-Str. 53, Tel. 533 27. BURO- SCHREIB MASCHINEN, Klein- Schreibmaschinen. J. Bucher. Friedrichsplatz 10, Ruf 447 57. Billige Küche mit Tisch u. Stühlen DM 225. Hceh. Baumann& Co., Mannheim, Qu 5, 4. M238 Wir liefern ab Lager od. kurzfrist.: Zementdachztiegel, Hohlblocksteine aus Bims oder Kies, Riegelsteine aus Bims, Gehsteig- u. Terrazzo- platten. Schwäbische Dachziegel- Werke, Köngen-Neckar. 27856 Ia Bodensee-Tafelobst liefert preis- wert in 28-Kkg-Originalversandkist.- Packung geg. Nachn. oder Vorein- sendung des Betrages. Geben Sie schon jetzt Ihre Bestellg. f. Winter- Lagerobst auf! Steurer,(7b) Kon- stanz, Alter Wall 17. 8995 An- u. Verkauf von Gold- u. Silber- schmuck, Porzellan, Teppichen, El- fenbein, Antiquitäten, Kunstgegen- ständen. L. Schäfer, Mannheim, Versteigerungen, Kepplerstraße 40. Drahtmatratzen- Reparaturen Aft. Knopf, Wallstadt, Telefon 526 65. Vervielfältigungen, Arbeiten schnell u. fachmännisch. Schreibbüro U 6, 12/ Ring, Tel. 42694. Beiz- u. Polleraufträge jeder Art. Spez. Radiogehäuse, Klaviere ete., Übernimmt Heinrich Mink, Mann- heim, L. 14, 2, Telefon 417 54. Einzelmöbel! Chaiselongue DM 115.—, Schuhschränkchen DM 48.—, Patent- Roste DM 24.-, Hocker DM 4.50. Hch. Baumann& Co., Mhm., Qu 5, 4 Möbel-Gelegenheitskauf! Gebr. älte- res aber vornehmes Wohn- Speise- zimmer, Nußbaum poliert, Büfett, Vertiko, großes Sofa mit Aufbau, Ausziehtisch, 5 Stühle, aus Erbgut fur DM 780,-, evtl. gegen Zahlungs- erleichterung zu verkaufen. Zu he- sichtigen werktags im Lager-Rück- gebäude, K 2, 8. 2522² Blumenzwiebeln eingetroff.: Tulpen, Narzissen, Iris, Gladijolen. Samen- haus Hauer, Waldhof, Speckweg 6. Transporte u. Lieferfahrten, prompte Ausführung. R. Vpma, Tel. 514 62. Wo nehmen Sie in dieser Zeit das Geld her, wenn unerwartet ernste Krankheit auftritt u. für Kranken- hauspflege, Operatlonen, Arzt, Apo- theker usw. plötzlich Hunderte od. gar Tausende aufgebracht werden müssen? Heute ist zuverlässiger Krankenschutz zur Existenzfrage geworden. Genaue Unterlagen über den altbewährten PKV-Schutz und die erschwinglichen DRKV-Beiträge erhalten Sie kostenlos. Senden Sie neute noch Ihre Adresse an die Filial- Direktion der Deutschen Krankenversicherungs-Ad in Mann- heim, P 3, 2, od. rufen Sie 42665 an. „Helipon“— Kopf waschpulver mit heilsamer Wirkung auf den Haar- boden verschönert die Haare wun- derbar. Jetzt wieder zu 25 Pfg. er- nältlich. Bitte verlangen Sie aus- drücklich„Helipon“. Die Ladenge- schäfte bezieh, deh. d. Großhandel) Gardinen u. Filet-Decken auf neu Wüscht, spannt, färbt: Wäscherei „Expreß“, Mhm., Alphornstraße 13. Wir verpachten oder verkaufen: Zementdachziegel- Maschinen mit Formen. Schwäbische Dachziegel- werke, Köngen-Neckar. 27857 Fr. Karl ESOSERI Kanalbau Hausentwässerung Jotzt Lindenhofstraße 68, Telephon demnächst. Eingetroffen Wohnzimmerschränke kombiniert, auch für Kleider, Bücherschränke ztürig, Eiche, sofort lieferbar. Möbel-Meisel, E 3, 9 1 Frele Beroſe J Werner Pox, Dentist, Meerwiesen- straße 23, Telefon 436 10. Praxis wieder aufgenommen. 0525 Dipl.-Kaufmann Josef Kühlwein, Buchsach verständiger, Helfer Steuersachen, Mhm., Meerwiesen- straße 7. Bin telefon, zu erreichen unter Nr. 416 59. 034 IMHBEG... Wir produzieren und lie fern: Beion-Vibraſionsziegel(rot) Stahlbeion- Masslvdecken Hohlblock- und Kaminsieine- Beſon-Bauelemenie 8 1a d! Schreibmasch.- in Gebühr für Zuchttiere. Nach einem Beschluß des Stadtrates wird ab 1. Oktober 1940 für die einmalige Inanspruchnahme der von der Stadt unterhaltenen männlichen Zuchttiere eine Gebühr von DM 2.— bei Bullen und Ebern bzw. DM I.— bei Ziegenböcken erhoben. verwaltung Mannheim. Stadt- Maul- und Klauenseuche. Nachdem in Mannheim, Friesenheimer Insel, im viehbestand des Landwirts Karl Dehus die Maul- und Klauen- seuche ausgebrochen A) Sperrbezirk: ist, werden folgende Anordnungen getroffen: Die auf der Friesenheimer Insel befindlichen Gehöfte Werden als Sperrbezirk gemäß der 88 161 fl. der Ausfünhrungsvorschriften zum Viehseuchengesetz erklärt. B) Beobachtungsgebiet: Im Sinne der 88 165 fr. der Ausführu ngsvorschriften zum Viehseucnengesetz Wird der Stadtteil Sandhofen zum Beobachtungsgebiet erklärt.— C) 15 km Um- Kreis(Schutzzone): In den Umkreis von 15 km vom Seuchenort Friesen- heimer Insel entfernt ( 166 AVz VSG) fallen außer dem Stadtkreis Mannheim mit Vororten folgende badische Ortschaften, die in dieser Entfernung vom Seuchenort liegen: Großsachsen, Heddesheim, Leuters- hausen, Lützelsachsen Ilvesheim. kreis) dürfen an öffentlichen Versammlungen „Ladenburg, Schriesheim, Neckarhausen und In Beobachtungsgebieten und Schutzzonen(15 km Um- nichtortansässige Per- sonen nur mit Genehmigung der unteren Verwaltungsbehörde teil- nehmen. Mannheim, den 25. September 1948. Städtisches Amt für öfkentliche Ordnung VI. Ueberprüfung der gewerblichen Zulagen. Der Herr Präsident des Landes- pezirks Baden Abt. Landwirtschaft und Ernährung daß alle Betriebe, die zlehen, zum Zwecke der Ueberprüfung der Zulageberechtigun in dreffacher Auskerti abtellungen und innerhalb der Abteilungen nach Arbeiter gruppen Diese Listen sind unserer Abteilung für Arbeiter- vorzulegen haben. hat angeordnet, für Arbeitnehmer gewerbliche Zulagekarten be- 1.18 en. t gung- gegebenenfalls getrennt nach etrlebs zulagen in der Werderstraße 86 zu Übergeben, die sle zur Prüfung an das Gewerbeaufsichtsamt weiterleiten wird. Ste müssen folgende An- gaben enthalten: und Angestellten(eins 1. Die Zahl der Beschäftigten, getrennt nach Arbeitern chliegl. der Lehrlinge), wobei die Zahl der Ar- beiter und Angestellten in männliche und weibliche aufzuteilen ist. 2. Eine Efklärung über die Dauer beitszeit des Betriebes bzw. der Wochenarbeitszeit wen der regelmäßigen wöchentlichen Ar- Betriebsabteilung und- sofern die iger als 46 Stunden beträgt- die Angabe, welche Stelle dlese Arbeitszeitverkürzung genehmigt hat.- 3. Die Zahl der für die 119. Zutellungsperiode empfangenen Zulagekarten getrennt nach den einzelnen Zulageg ruppen.- 4. Die Zahl der am 1. 10. 1943 vorhan- denen Zulageempfänger. 5. Die Namen aller Zulageempfänger und 6. deren regelmäßige innen bisher empfangenen Zulagekarten. Tätigkeit im Betrieb sowie 7. die Art der von Für die Listen sind beson- dere Vordrucke zu verwenden, die bei unserer Abteilung für Arbeiter- zulagen in Empfang ge nommen werden können. Die ausgefüllten Listen, und zwar alle drei Fertigungen, sind dieser Abteilung in der Zeit vom 1.—9. 10. 1943 während trlebe, tellungsperiode keine füllung der Listen ist strafbar. der üblichen Dienststunden zu übergeben. Be- die die Vorlage der Eisten unterlassen, können für die 120. Zu- Die unrichtige Aus- Zulagekarten bekommen. September 1948. Mannheim, den 29. Städtisches Ernährungs- und Wirtschaftsamt. Verlegung bzw. schaftsamts. einigt bzw. verlegt: a) Zweigstelle Gartenstadt. stelle wird zum Teil Baracke und zum Teil vereinigt. begrenzt: Hessische Straße; im Norden durch den Kuhbuckel; Lampertheimer Straße.“ Hessische Straße, Eigene Scholle, Lichte Zeile, Aufstieg, Morgenröte, Obhut, 2 Das Gebiet, im Süden durch die Obere Rledstraße; im Westen durch die Vereinigung von Dienststellen des Ernährungs- u. Wirt- Aus Erspärnisgründen werden folgende Dienststellen ver- Waldschenke, Kasseler Straße; Diese Zweig- mit der Zweigstelle Waldhof, Waldhofschule- mit der Zweigstelle Käfertal, Obere Riedstrasde 2, welches zur Zweigstelle Käfertal fällt, wird im Osten durch die Bezirk umfaßt folgende Stragen: Starke Hoffnung, Neues Leben, Sonnenschein, Lampertheimer Str., Freie Luft, uflucht, Kuhbuckel, Stiller Weg, Wormser Str., Dieser Wotanstr. 102 aufwärts, Speckweg 148 aufwärts, Korbangel 31 aufwärts. Alle nicht genannten Straßen, soweit ste nicht in diesen Bezirk fallen, zählen künftighin zur Zweigstelle Waldhof. Die periodische Ausgabe der Lebensmittelmarken erfolgt jedoch für den ganzen Bezirk künftig hin im Langenschlag-Bunker in der Gartenstadt. am Sämstag, dem 2. 10. 1948. ligten Zweigstellen an Der Umzug erfolgt Aus diesem Grunde bleiben die betei- dies. Tage für d. Publikumsverkehr geschlossen. Die Schönausledlung, welche bisher zum Bezirk der Zweigstelle Wald- hof gezählt hat, Zweigstelle Sandhofen zugeteilt. werden also künftighi wird von dieser Zweigstelle abgetrennt und der Die Bewohner der Schönausiedlung n von der Zweigstelle Sandhofen versorgt. Die periodische Ausgabe der Lebensmittelmarken in der Schönausiedlung blelbt hiervon unberührt. Um den Bewohnern der Schönausiedlung den Weg nach der Zweigstelle Sandhofen zu erleichtern, ist bei den Stadt- werken— Abtellg. Verkehrsbetriebe angeregt, die Omnibuslinſe von der Schönausiedlung nach Sandhofen weiterzuführen. b) Zweigstelle Jungbu sch, K-5-Schule: Diese Zweigstelle wird mit der Zweigstelle Innenstadt E 5, Technisches Rathaus, vereinigt. Der Um- zug erfolgt am Dienstag, 5. 10. 1948. Beide Zweigstellen sind wegen des Umzuges an diesem Tage geschlossen. c) Die Punktverrechnungsstelle in der U.2-Friedrichsschule wird nach der K-5-Schule, Zimm 6. 10. 1943. Dieserhal verkehr geschlossen. Beschlüsse. Gemäß 8 RGBl. I S. 1186 wird der Tod des am 7. Ferdinand Sommer und dessen am 14. 8. er 1, verlegt. Der Umzug erfolgt am Mittwoch, ben bleibt die Abteilung für den Publikums- Städt. Ernährungs- und Wirtschaftsamt. 39 fr. 9 des Verschollenheits-Ges. vom 4. 7. 39 Mal 187/% in Freudenberg geb. 1883 in Mhm. geb. Ehefrau Selma, geb Bauer, beide zul. in Mhm. wohnh. gewesen u. als Zeitpunkt des Todes der 31 12. 1944, 24 Uhr, festgestellt. Die am 24. August 1699 in Tenkitten, Kreis Fischhausen, geb., zul. in Königsberg, Otto-Reinke-Str. 11, wohnh, gew. Frau Therese Arndt, geb. Grippel, wird für tot Der am 27. 1. 1916 in Mhm. erklärt. Zeitpunkt d. Todes: 31. 1. 1945, 24 Uhr. geb., zul. in Mhm.-Neckarau, Adlerstr. 58a, wohnh. gew. Arbeiter(Obergefr.) Wunelm Heinrich Berger wird für tot erklärt. Der am 17. 12. 1913 in gew. e ose Georg Hilterhaus wird für tot erklärt. . 12. 1944, 24 Uhr. Todes: 3 Der am 10. 12. 1098 in Stadtsekretär Paul Ludwig Kräussel wird für tot erklärt. des Todes: 31. 1. 1944, Gemäß 88 30 fr. des Verschollenheits-Ges. vom 4. 7. 39— wird der Tod a) des 7. 1096 in Frankfurt/M. Zeitpunkt des Todes: 31. Januar 1943, 24 Uhr. Schönberg geb., zul. in Mhm., F 3. 7, wohnhaft Zeitpunkt des in Mhm., N 4, 2/3, wohnh. gew. Zeitpunkt RGBl. I, S. 1169 am 17. 11. 1886 in Korb/ Baden geb., zul. in Mhm., Mhm. geb., zul. 24 Uhr. B 7, 3(Altersheim) wohnh. gew. Otto Neuberger und b) der am 17. geb., zul. in Mhm., Akademiestr. 7, Wwohnh. gew. Clara Hide Neuberger, geb. Koch, festgestellt. Als Zeitpunkt des Todes a) des O. Neuberger wird der 31. 12. 1942. 24 Uhr, b) der Clara Hilde Neuberger, geb. Koch, Personenstands- und Betriebsaufnahme. der 31. 12. 1940, 24 Uhr, festgesetzt. Am 10. Oktober 1948 ist auf Anordnung des Landesflnanzamts Karlsruhe eine Personenstands- un Betriebsaufnahme durchzuführen. Die entsprechenden Vordrucke und zwar für jedes Anwesen eine Hausliste, für jeden einzelnen Haus- halt eine Haushaltsliste und für jeden Betrieb ein Betriebsblatt- werden demnächst durch die Polizei für jedes Anwesen dem Grund- stückseigentümer oder Beauftragten zugestellt jedem Haushalt eine unterhaltenen Betrieb Stand vom 10. Ok tobe einem in dem betreffenden Anwesen wohnenden .Die Empfänger der Vordrucke werden gebeten, Haushaltsliste und jedem auf dem Grundstude ein Betriebsblatt zwecks Ausfüllung nach dem r 1946 zu übergeben, die ausgefüllten Vordrucke unverzüglich wieder einzusammeln, die Haushalte in die Hausliste ein- zutragen und zusammen mit etwaigen Betriebsblättern— zur Ab- holung durch den Polizeibeamten bereit zu halten. Mannheim, den 30. September 1940. Stadtverwaltung Abt. I F. N 9 * 9 * — Mittwoch, 29. September 1948/ Nr. Fele Auint 24 44. f immobiſien 5 leb mti de, Sulu. Kl. Einfam.-Haus, 3 Zimm., Küche, Zubehör, in Vorort od. Nähe von Ame A n, F 200 f. d. Verl. 2 Angeb. unt. Nr. P 26875 a. d. Verl. 500 6009 Biete Kl. Einfam.-Haus, direkt am 4 N 20 0 0007 Wasser, im Bez. Bergzabern/ Pfalz; suche ebensolches in od. bei Mann- heim. Auch Verkauf, wenn 2-Zim.- losprals:%% 3. V 6. Horto u. Ist xt N Mannheim, J 2 Sohr Wohnung geboten. Angebote unter P 0473 an den Verlag. (Zigarren · Bender „Mannheim, 8 J, 3 Or. Ma rtin Postsch. 98 Kirhe. In Mannh.-Waldhof zu verkaufen: Gelände, 527 qm, 1 Werkstatt, 1 Kl. Bürogebäude(als Wohng. geeign.). Licht, Kraftstrom, Wasser, Telefon vorh. Angeb. u. Nr. 0493 a. d. Verl. Ausbaufähige Backsteinbaracke mit Holzdach, 36 qm, als Werkstatt od. Kleinwohnung geeignet, sof. für DM 400,.— zu verkaufen. Angeb. unter Nr. 0511 ͤ an den Verlag. Wiederaufbau J Hiesiges Mühlenunternehmen sucht für seine Werkangehörig. mehrere Wohnungen und beteiligt sich am Aufbau. Ang. u. P 27738 an d. Verl. 22 Mannheim, P 6 4 Beteilige mich finanziell am Ausbau Störmer Fostsch. 214 Krhes. fleiner Wohnung. Angebote unter Nr. 0481 an den Verlag. Jeden Tag 0 Beteiligungen J Neveingänge in Baustoffen Eingetroffen sind: Hohlblocksteine, Betonfalzziegel Kamintüren m. Blech u. Beton. Isoliler pappe, Wasserdicht. Zementzusatz, Betonsinkkästen, roter Lack für Eisen, Blech u. Mineralwasser-Fabrikant, 30 Jahre, selbständig, wünscht tätige Betei- ligung. Angebote unter Nr. 09843 an den Verlag. Suche tät. Beteiligung bis 50 000 DM. Ausf. Ang. unt. P 0210 an d. Verl. Tätiger Teilhaber, mögl. technisch. Kaufmann od. Ingenieur, mit 15 000 bis 20%—u DM zur Produktions- erweiterung eines Rohrmöbel her- stellenden Betriebes gesucht. An- gebote unt. P 27382 an den Verlag. Tücht. Teilhaber für Baugeschäft u. Zimmerei gesucht.(Evtl. Verkauf.) Holz, Aufzugkübel, Mörtel- Angeb. unt. P 0468 an den Verlag. träger, Mörtelfässer, Mörtel- pfannen, Sackkarren. Lermietongen 5 Mod. 3-Zimmer-Wohnung mit Bad im Lindenhof, bezugsfertig 1. 12. 48 (Baukostenzuschuß 5-600 DM) zu verm. Ang. unt. P 27192 an d. Verl. Sonnige 3-Zimmer-Wohnung u. Kü. bei Aufbaubeteilig. sofort zu verm. Angeb. unt. P 27742 an den Verlag. Alle Lieferungen frei Baustelle Hermann pfähler ömbll. Mannheim- Neckarau Neckarauer Str. 9½/9, Tel. 482 07 Garage z. 1. 10. 43 zu verm. Mhm., Seckenheimer Str. 73, Tel. 441 74. 7 Gut möbl. Zimmer an seriés. Herrn Wedereröfinung in Feudenheim zu vermieten. An- der Schuhmacherei am 1. 10. 48. gebote unt. Nr. 0393 an d. Verlag. Albert Hof mann, Mannheim— H 7, 2 0 Mietgesuche 4 8 chõ Zimmer mit 2 Betten, in nur gut. Hause, part. od. 1. Stock, Nähe Marktplatz, auf 10—14 Tage geg. gute Vergütung gesucht. An- gebote unt. P 27758 an den Verlag. Dringend gesucht für Direktor der zentralen Verwaltungsstelle eines Exportunternehmens, Mh., Frucht- bahnhofstraße 3, 2 Zimmer, Küche, Bad u. Zubeh., Garage, in gt. Lage Mannh., Oststadt/ Neuosth. bevorz. 1—2 möbl. Zimmer mit Kochgel. in gut. Wohnlage baldmögl. gesucht. Angeb. unt. P 0346 an den Verlag. Lagerraum od. Laden in der Größe Chem. Laboratorium Dr. G. Graff MANNHEIM 2. 2. WEINNHEIN Amtsgasse 2 Telephon 2600. 100—200 am, ebenerdig, in guter Mannheimer Stadtlage von altem Untersuchungen, Begutachtun- Handelsunternehmen schnellstens gen v. Nahrungsmitteln, Wein zu mieten gesucht. 1 N 2 8 5 5 Angeb. unt. P 27202 an den Verlag. 8 1 ee ae 8 29 Leerer Raum oder Saal, ca. 40 qm, rungsanalysen), Trink- u. Ge- heizbar, zu mieten od. zu pachten brauchswasser, Oele und Fette. Welter: Brennstoffe, Treib- und Schmiermittel. gesucht. Ang. unt. 0489 an d. Verl. Leerstehende Räume oder ausbau- fähige Räume, für Büro- u. Wohn- zwecke geeignet, in Mhm. od. näh. Umgeb. v. Bauunternehm. gesucht. Angeb. unt. SP 1001 an d. Verlag. Laden od, Büroraum in guter Ver- kehrslage Mannheims per sofort zu mieten gesucht. Angebote unter P 27756 an den Verlag. J Einf. möbl. Z.. Herrn (viel auf Reisen) in d. Innenstadt gesucht. Ang. unt. 09901 an d. Verl. Geräumiges, heizbares, gut möbl. eu 0 u. Gummiberufskleidung repa- riert wun. Ahl, Mh.-Neckarau, Morchfeldstraße 90, Tel. 401 16 Zimmer, sonnig, in gutem Hause, von berufst., solid, geb. Herrn ab sofort od. später gesucht. Neckar- stadt-Ost, möglichst Gegend Karl- Benz- Straße, Herzogenriedpark.— Angebote erbeten unter Nr. 09905 an den Verlag. Büroraum, leer od. möbl., zu miet. gesucht. Kein Publikumsverkehr. Angeb. unt. Nr. 09911 an d. Verlag. Schlafstellen oder möbl. Zimmer Nähe Mesßplatz gesucht. Angebote unter Nr. 09914 an den Verlag. Trockener Lagerraum, 30-100 qm, mit Büro, ca. 30 qm, zu miet. ges. Angebote u. Nr. 09967 an den Verl. Möbl. Zimmer in gutem Hause von gebild. Herrn zu mieten gesucht. Angebote u. Nr. 09990 an den Verl. Zimmer u. Kü., auch ausbaufähig, V. Ehepaar in gt. Pos. zu mieten gesucht. Ang. u. Nr. 03 an d. Verl Möbl. od. leeres Zimmer zu miet. gesucht. Feudenh. od. Neckarstadt bevorzugt. Ang. u. 031 an d. Verl. Laden od. Ladenanteil für altbe- stehendes saub. Geschäft zu mieten gesucht. Ang. u. Nr. 0242 à. Verl. Suche 2 leere Zim. u. Ku. Gleichw. Tausch Erlangen mögl. Dr. L. Behr. 1. Solocellist, Nationaltheater. Leeres Zimmer mit Waschgelegenh., evtl. samstags u. sonntags Küchen- benützung, zu mieten gesucht. An- gebote unter Nr. 01786 an d. Verlag. Laden geg. Baukostenzuschuß ges. Angeb. unt. P 0173 an den Verlag. Geschäftsinhaber sucht möbl. Zim- 4.78 mer in guter Lage(auch Neckar- 5 stadt). Angeb. u. Nr. 0190 a. Verl. 2 Seldverkehr 3 34000 DM v. Bauunternehmer ge- sucht. Ang. unt. H 0627 an d. Verl. Zum Wiederaufbau werden v. Fach- geschäft DM 78000 bei gut. Sicher- heit, Zinsen u. monatl. Tilgung ges. Angeb. u. Nr. 0224 a. d. Verl. dem 4. Okt., kommt Herr Schneider per- Am Montag, sönlich nach Mannheim um mit Hilfe seiner wissen- schaftlichen Untersuchungsme- thoden alle zu beraten, die an Störungen d. Haarwuchses lei- den oder Wege suchen, wie das Haar verschönert werden kann. Sprechstunden von 9 bis 13 und 14 bis 16 Uhr im Wartburg- hospiz, F 4, /. Niederlage Storchen dro- gerle, Marktplatz. 1. Wwürttembergisches Haarbehandlungs-Institut dig. Schneider& Sohn Stammhaus in stuttgart, Gymnasiumstraße 21. pfingstrosen 5 Stück in herrl. Farben. 10 Winterastern m. prachtv. Bl. 4.— 5 Blutrhabarber„Loher Blut“ 3.— 10 m Buchsbaum 2. Wegelntssg. 5.— Lebensbäume, 2„ v. fur Hecken, 40/80, 50 Stek. 30.—, 100 Stek. 50.— Nachnahmevers. Farbig. Katalog uber alle Gartenpflanzen gratis. Horstmann& Co., Großgärtnerel. (24) Elmshorn 120(Holstein) AUTO- REIFEN 0 ö 8 len fur PKW, LKW und Traktoren werden ab sofort in al Größen zur fabrikmäßigen Runderneuerung von Wulst zu Wulst mit kurzen Lieferzeiten angenommen. Straßen-, Acker- und Allwetter- Profile 5 M AN N M E 1 NReifen-Hummel Seckenheimer Landstr. 20 Tel. 414% IuTRAPALAIA LN e cznowaE TRAUSpoE PALAIIA (vormals Walfer& Kärger) Spezialität: Großraum- und Masseniransporie Gemũseiransporie, Viehiransporie MUTTERSTADT/ Plalz Fernsprecher 410 — Nr LUDWIGSHAFEN AH RHEIN TEL. Nr. 268 u. 486 Se e Al sERT WAGNER WAR ME UND LI UFT TECHNIK at% GSOOsnSsSs EM ERFOLG GROSSRAUM-TLTUFTNHEIZ UN GEN ScMHRIESHE INA SEnGSTaaSsSE TEL. Nr. 222 u. 249 IRCHEN-LUFTHEAZUNGEN EL. ZIMMERRADIATOREN STATIONAR u. TRANSPORTABEL/ ZUR SCHNETTEN ERWARMUNG VON FABRKEN, H ALLEN, GARAGEN, KINOS, ZEITEN ETC. AB SAUGE ANLAGEN BAUAUSTROCKNVUNGEN one. WARMWASSERBE REITER(BADEOFEN) FAcHINGENIEURBE SUCHE KOSTENTCOS UND UNVERBINDLICH Heizungsanlagen, besonders loftheizungen, sind Vissenschoftliche Vertrauensarbeiten, welche neben theoretischen Kenntnissen lange praktische Erfahrungen erfordern. Man höte sich, derartige Arbeiten in die Hände von Nichtfachleuten zu legen. 0 Verkäufe 41 Weiner Herd u. a. zu verkaufen. Luisenring 41-42, Alfonshaus. 1 Kühlschrank BRC, 1600 1 Inhalt, 220/80 Volt, zu verkaufen. Angeb. unter P 27863 an den Verlag. 1 eisernes Gittertor, 7,40 x 1,80 m, zweiflügelig, gebr., für Fabrik od. Lagerplatz geeignet, billigst zu verkaufen. Hehn& Greiner vorm. Andr. König, Stahlbau, Mannheim- Neckarau, Rhenaniſastr. 62. 27861 Schneiderbügelofen, gekachelt, auch als Zimmerofen verwendbar, mit ge ter Koch fläche, neuw., Hxels- N ere. + en Guterhalt.. schwarz poliert, zu verkaufen n- gebote unt, 8 220 an- den. N Polstermöbel(1 Sofa und 4 Sesseh. neu bezogen, Friedensqualität, Stil- garnitur, zu verkaufen. Adresse einzusehen unter A 27866 im Verlag. Achtung! Betonwerke, Baustellen! Wegen Betriebsumstellg. 2 Rüttel- tische, 200K 0, eine Anzahl Hohl- blockformen geg. sof. Kasse abzu- geben. Ang. u. P 27865 an d. Verl. Markenklavier sowie Gobelin (Wandbilch, schön. Motiv, zu verk. Angeb. unt. Nr. 0445 an d. Verlag. Fläm. Schrank, steilig, zu verkauf. Möbelspedition Bender, D 4, 8. Schmalfllmgerät 9,5, Optik 13,5, Cine Nito DM 100.—, Herders Kon- versations-Lexikon. 3. Aufl., 8 Bde., 3 Erg.-Bände, zu verk. Baltazar, Mannheim, C 8, 7(von 9—13 Uhr). „Kaiser“- Betonmischer, 300 1. mit Aufzug, Elektromotor, 220-280 V, neuw., ebenso Lastwagenanhänger mit Vollgummibereifung, gut erh., zu verkaufen oder zu vermieten. Angebote unt. L 0152 an d. Verlag. Elegantes Herren-Stilzimmer(ital. Renaissance) zu verk. Heidelberg, Rohrbacher Str. 60, III. H 0620 Elektro-Motor, 10 PS, 1500 Umdr., 125 oder 220 Volt, gebr., garantiert betriebstüchtig, Neupreis DM 850.—, für DM 500.— abzugeben, ferner Motoren in allen Größen, neu und gebraucht, preiswert. Angeb. unt. WP 1455 an den Verlag. Etwa 10 kg Parfüm-Grundstoffe: Lavendel, Chypre, Fougere und Crep de chin, preiswert abzugeben. Nüheres unt. Tel. Viernheim 161. Zu verkaufen: 3,5 ebm neue Bohlen, 3,00—4,50 m Länge und 18-286 em Breite, 50 mm stark, DM 400.—, Wagenplane, 50 qm, gut erh., 200. Angeb. unt. P 274 an den Verlag. Drehbank(älteres Modell), 150 mm Spitzenhöne, Drehstrommotor 3 PS, Vorgelege, Transmissionen, Treib- riemen zu verkaufen. Tel. 464 01. zräd. neuer, schw. Handwagen(für Bauhandw.) zu verkauf. Tel. 44181. Büro- schreibmaschine Torpedo, letz- tes Vorkriegsmodell, DM 500, zu verkauf. Ang. unt. 0270 a. d. Verl. Radio, Super„Braun“ mit Platten- spieler u. Schallplatten zu verkf. Angeb. unt. Wozé1o an den Verlag. 1 nèeuer Zim.-Oten, Esch-Dauerbr., 1 Volksempfg., evtl. mit Körting- Vorsatzgerät, i Holztreppe Forle), wenig gebr., i m br., 2 Sandstein- tröge für Grogvieh zu verkaufen. Angeb. unt. WP 02612 an d. Verlag. Gelegenheitskauf! Etwa 300 Ztr. Zementkalk billig abzugeben. Karl Steinmeier, Hockenheim, Tel. 441. Küche verk. Fachmann und nimmt Bestellungen entgegen nach Ihrem Geschmack. Angebote unt. Nr. 0113 an den Verlag. Tischbandsäge(neu) zu verk., 240.—. Viernheim, Künnerstr. 19. 04⁴² Hoffert, Seckenh., Bühler Str. 5a. Brautkleid zu verkaufen. M. Käfer- tal, Musbacher Straße 5. 12 echt silberne Fischbestecke zu verkaufen. Angebote unter H 0621 an den Verlag. N Klubsofa, 2 Sessel zu verkaufen. Angebote unt. H 0622 an den Verl. Kachelofen(Mahagoni m. Messing- platte) zu verkaufen. Angebote unt. Nr. 0221 a. d. Verlag. Transportable Hütte, neuw., 42 m, als Verkaufshäuschen geeignet, ab- zugeben. Ang. u. Nr. 0220 a. Vexl. 2 Lastwagenreifen goοc 20, Schläuche, Felgenband, 100%, Kinderwagen, gut erhalt., Laufgarten(sechseckig) zu verk. Telefon 50362. 0219 Perserteppich, seltenes Stück, 1, 20 1,92 m, preiswert zu verkauf. An- gebote unt. Nr. 0213 a. d. Verlag. Küche, neu, Schreinerarbeit, zu verk. od. geg. Seitenbordmotor zu tauschen. Ang. u. Nr. 0201 a. Verl. Neuw. Kinderwagen Peddigrohr) zu verk. Angeb. u. Nr. 0197 a. Verlag. Els. Bett m. Rost zu verk. Angeb. unt. Nr. 0195 a. d. Verlag. Architekten-Tisch, 2, 25ð 1,10 m, zu verk. Tel. 44208. K 0185 2 Dam.- Wintermantel, Dam.-Kostüm, Upergangsmantel Gr. 42, Mädchen- W.-Mantel, Mädchen-Skihose und Skijacke(gebraucht), 14—16 Kleider Gr. 40, Strickweste, Pullover, Kna- ben-Sportstrümpfe Gr 10 zu verk. UA, 23 part. 2xð läuten, nachm. 15—18 Uhr. 0196 1 Trumeau m. gr. Spiegel(Eich.), 1 Schreibtischlampe m. Scheren- arm, 1 Heizsonne, 1 Badedusche, vernickelt m. Schlauch, 1 H.-Wint.- Mantel, schwarz, mittl. Größe, 1 D. Wintermantel, Sportform, schwarz, mittl. Gr., zu verk. Angeb. unt. Nr. 0187 a. d. Verlag. 1. Telgtenapparat Feixstwankesge 3 Dop ee ade e Nds 8 1. Ragig. e 5 1 n 1442 hot 5 e e e Küchenschrank, DM 38.-, Mandoline, DM 12,—, 2 Gigemülde, DM 50,- u. 70,-, Z. vk. Neckarau, Rheingärtenstr. 12. Für Gastwirte: 1 Krautständ., eiche, 5 Zentner fassend, zu verkaufen. O 7, 29, Hinterhaus. 0339 Trockentrafo, 10 KVA, Drehstrom, 380-120 V., 15/3 Amp., zu verkauf. Angebote unt. 0344 an den Verlag. Siberfuchs zu verkaufen. Angebote unter 0320 an den Verlag. 1 gebr. Strebelkessel, Rova, 1,1 qm, mit Isolierung, DM 110, 1 gebr. Weinfaß, 200 Il, DM 50,—-, zu verk. Angebote unt. 0322 an den Verlag. Schwelßkabel, 15 m 70 U◻ à DM 8, 50, 45 m 50 U◻+ à DM 7.-, zu verkaufen. Angeb. unt. Nr. 0323 an d. Verlag. Drahtseil, 7o m lang, 10 mm, ge- eignet für Aufzug, zu verkaufen. Angeb. unt. P 0302 an den Verlag. Tennisschläger, fast neu, m. 3 Bäll., zu verk. Adr. einzus. u. A 0259 i. V. Nühmaschine, wenig gebr., zu verk. Angebote unter 0315 a. d. Verlag. Waschkessel, 100 1, Kupfer. Kohlen- teuerung, zu verkaufen. Angebote unter 0314 an den Verlag. Küchenschrank, Staubsauger(Miele) zu verk. Ang. u. 0263 a. d. Verlag. L Kaolgesuche 2 Adrema-Adressiermaschine mit Zu- behör geg. bar sofort zu kauf. ges. Angeb. unt. P 27867 an den Verlag. Hühnerfutter zu kauf. gesucht. An- gebote unt. P 27841 an den Verlag. Gebrauchte Büromaschinen gesucht: Schreibmaschinen, Addiermasch., Buchungsmasch., Rechenmaschinen, auch defekte u. bombenbeschädigte Maschinen. Ausführl. Angeb. an: Wün. Marnet Nachf., Neustadt a. d. Haardt, Hetzelstr. 17. Masch. werd. b. gunst. Preis gg. Barz. abgeholt. Vanillin zu kaufen gesucht. Angeb. unt. A 258 an Annonc.-Exp. Junk. Koblenz, Friedrich-Ebert-Ring 39. Bücher aller Art, einzeln u. ganze Bibliotheken, kauft laufend: Buch- handlung Schneider, Mhm., F 2, 3. Reise schreibmaschine, neuw., gegen Kasse zu kaufen ges. Tel. 438 82. Schreibmaschine, gebr., zu kaufen gesucht. Ang. unt. 0427 an d. Verlag. Reiseschreibmasch. u. Perserbrücke in nur einwandfr. Zust., geg. Kasse zu kf. ges. Preisang. u. 0327 a. d. V. Federbetten zu kaufen gesucht.— „Goldener Bock“, Weinheim. Weißer Wasserstein, mögl. 2teilig, zu kaufen gesucht. Angebote unt. P 27/746 an den Verlag. Büro- od. Reiseschreibmaschine geg. bar zu kaufen gesucht. Angebote unter P2777 an den Verlag. Handrechenmaschine zu kaufen ges. Angeb. unt. P 27648 an den Verlag. Gebr. Schreibmaschine kauft Herb. Sommer, O.-Beck-Str. 8, Tel. 42703. Strickmaschinen jeder Art gegen bar dringend zu kaufen gesucht. L. Bender, Strickwarentabrik, Malsch bei Heidelberg. 0440 Zwel zteil. Matratzen, Ix2 m, und 2 Deckbetten, neuwert. od. gut erh., zu kaufen ges. Angeb. mit Preis erb. unter Nr. 0156 an den Verlag. H.-Uebergangs- bzw. Wintermantel für gr. schlk. Figur zu kaufen ges. Angeb. unt. Nr. 0157 an d. Verlag. Kohlen-Badeofen(Kupfer), neuwer- tig, zu kaufen gesucht. Angebote unt. Nr. 0230 a. d. Verlag. Zimmerteppich zu kaufen gesucht. Angeb. unt. Nr. 0241 a. d. Vexlag. Guterhalt. Nähmaschine zu kaufen gesucht. Ihle, Werftstr. 24(Werft). H.- Wintermantel, Anzug, schwarze Hose Gr. 1.78, gut erh., zu kaufen gesucht. Angeb. u. Nr. 0193 a. Verl. Kohlebadeofen und Küchenherd zu kaufen gesucht. Tel. 43610. 0³⁴⁵ Nähmaschine, gut erh., versenkb., z. kf. ges. Herrmann, Parkring 7, V. Nähmaschine zu kaufen gesucht. Angebote unt. 0297 an den Verlag. Herrenanzug, Gr. 44(auch Einzel- hose), gut erh., zu kaufen gesucht. Angebote unt, oa6t an den Verlag. Kraftfahrzeuge 4 DKW 350 cem, DKW 100 cem, Motor- rad Ardie mit Beiwagen zu verk. Schriesheim, Neue Anlage 5. Mercedes-Benz 3/8, sfach bereift, Benzin u. Holzgas, fahrbereit, so- wie 1 Motor, 1,7—2 PS, anschlußf., zu verk. Ehinger, Schimperstr. 15. Tempo-Lieferwagen, 400 cem, Groß- raumpritsche, Framo-Lieferwagen, Tieflader, 1.2 Opel-Lim., 3,2 Röhr- Cabriolet, 1,1 Hanomag- Cabrio- Limousine, 1,5 Stöwer-Greif-Chassis mit Motor(luftgekühlt) zu ver- kaufen,, Besichtigung: Auto-Flachs, Mannheim, Ruf, 480 86. 27933 Suche dringend zu kaufen: 2 Motor- pad- Decken, 3, 0 N ο de f 3,25& 49, Lleferung v. Bausteinen. Anfragen: Telefon Mhm. 481 61. 27854 DKW- Personenwagen zu kauf. ges. Angeb. unt. P 27053 an den Verlag. Kleinwagen gesucht. Angebote unt. P 27646 an den Verlag. Neuwertiger Ford-LKW V s sowie 3½—85-t-Anhänger, fahrbereit, zu verkaufen. PKW wird in Zahlung genommen. Angebote unt. P 27864 an den Verlag. PKW. 1.7 1 Inhalt oder mehr, gut erh., sofort geg. bar zu. kauf. ges. Angeb. unt. P 27741 an den Verlag. 1-Achs-Anhänger, 1,5 t, neuwertig, mit Bremse, für Zugmaschine und LKW geeignet, zu verkaufen.— Hehn& Greiner vorm. Andr. König, Stahlbau, M.-Neckarau. Rhenania- straße 62. 27860 PKW-Anhänger, einachsig, Pritsche 1, 30x 2, 20 m, gut. Zustand, preisw. zu verkaufen od. gegen Bretter zu tauschen. Näheres Tel. 514 92. Sehr gut erh. PKW, Mercedes 70 od. Olympia sofort zu kaufen ges. Ang. an Gasth. u. Metzgerei Gölz, Gorxheim Whm., Tel. 2280. W28642 Motor u. Getriebe für 1,2 Ltr.-Opel (generalüberh.), vollk. kpl., zu vk. Weinheim, Rosenbrunnenstraße 10. Neuw. Motorrad, 250 cem, zu verk. Adr. einzus. u. A 0479 im Verlag. Dreirad- Tempo, generalüberholt, neu bereift. mit Plane u. Spriegel, sofort zu verkaufen. Tel. 504 26. PKW, bis 1,5 1, fahrber., zu kauf. ges. Angeb. u. Nr. 0504 an d. Verl. Ersatzteile für Citroen-LKW, 3½ t, zu verk.: Motor mit Getr., 90 PS, gen.-ÜUberh., Vorder- u. Hinterachse kompl., Chassisrahmen, Kühler, Bremszyl., Anlasser, Federn, neue Pritsche(4,50 m I1g., 2,20 br.). Joh. Fries, Möbelsped., L'hafen, Hart- mannstr. 52, Tel. Friesenheim 191. Ein 50-PS-Deutz- Dieselmotor, 3 Zyl., zum Einbauen in Zugmaschine od. LKW zu verkaufen. Tel. 392 24. LKW Standard, geschl., 200 cem, 4-Rad, d t, in gut. Zustand, geg. PKW(am liebst. Kleinwagen) od. DKW. in nur gut. Zust., zu tausch. ges. Angeb. unt. 046 an d. Verlag. 200- Od. 250-Cœꝙοmm-Motorrad geg. Bar- zahlung zu kaufen gesucht. Sulz- bach/ Bergstr., Landstr. 5. W02573 J-t-LKW, Motor gen.-Uberh., fahrb. u. zugel., mit Perma-Anlage, geg. PKW zu tauschen, evtl. Verkauf. Angeb. unt. Nr. 0122 an d. Verlag. Neuw. PKW dring. ges. Bauplatz in Feudenh., 600 qm, wird in Zahlg. gegeben. Ang. unt. 0175 an d. Verl. Hanomag-Record, 1,5 J, in gut. Zu- stand, tadellose Bereifg., mit An- hänger zu verkaufen. Angeb. unt. Nr. 0125 an den Verlag. Neues Gedrak- Getriebe, hängend, fur 200-œem-Masch. zu verkaufen. L. Rau, Laudenbach, Bachstr. 34. 1 Rahmen, 1 Vorderachse, 1 Ge- triebe, alles für LGF 3000 zu verk. Telefon 59066. 0124 Biete Tempovorderlader, fahrbereit, evtl. mit Reifen; suche Motorrad., 200—350 cem. Tel. 43138. 032 Dreiradlieferwag.„Standard“, Bauj. 39, 200 cem, in sehr gut. Zustand, zugel., f. DM 1800, zu verkaufen. Angebote unter 0335 an den Verlag. Biete 1 Reifen, evtl. m. Schlauch u. Felge, 100%, Gr. 5,25 Xx 17; suche gleichwert., 5,00 Xx 16. J. Wayand, Lu.-Rheingönheim, Industriestr. 2. Volkswagen- Chassis zu kaufen ges. Angebote unter 0305 an den Verlag. Lieferwagen, 2 1, Steyr, general- überholt, mit Perma-Gasanlage u. Benzin zu verkaufen. Steg, Mann- heim, Karl-Ludwig-Str. 21. 0361 LKW- Krupp, 4%½ t, neu, für DM 20 000, zu verkaufen. Scheid, M. Feudenheim, Zlethenstr. 18. 0355 PKW, 2 1 Opel, 2türig, zugelassen, gegen Motorrad, 200-350 cem, zu tauschen oder evtl. zu verkaufen. Angeb. unt. Nr. 0384 an d. Verlag. Triumph-Motorrad, 300 cem, fahr- bereit, mit neuem Beiwagen, zu verk. od. zu vermiet. Tel. 510 06. 0 Verschiedenes 19. 9. Die Dame, die Sonntag, mit der OEG 6 Uhr, mit dem blonden Jungen von Friedrichsbrücke bis Flugplatz mitfuhr, wird um Le- benszeichen gebeten. Zuschriften unter P 0662 an den Verlag. Betonmischer, 250 1, mit Aufzug sofort zu leihen gesucht. Angebote unter P 27850 an den Verlag. Sackkarren, 500 kg Tragkraft. Preis DM 40.—, ab Werk laufend liefer- bar.— Adresse einzusehen unter A 24304 im Verlag. PKW mit Anhänger u. Fahrer von montags bis einschl. freitags zu vermieten. Ang. unt. 0353 a. d. V. Maurerarbeiten werden ausgeführt. Angebote unt. 0312 an den Verlag. Eismaschine mit Handbetrieb zu mieten oder zu kaufen gesucht.- Angeb. unt. Nr. 0166 an d. Verlag. Baugeschäft übernimmt Maurer-, Abbruch- u. Aufräumungsarbeiten. Angeb. unt. Nr. 0330 an d. Verlag. Splitt, rd. Korn, sort., bis 15 mm G, u. Bausand gibt lfd. ab. Tel. Hdlb. 5694 Schreiner gesucht, der uns gegen extra besond.Vergüt. 1 zerlegbaren Stand, leicht zum Auf- u. Abbau, mit Material anfertigt. Breite 2 m, Tiefe 2 m, hoch vorn 2,00, hinten 1.85 m, mit Regalen, Fußboden- vordach für Regen. Angebote unt. P 27759 ͤ an den Verlag. Feinstückkohle(Braunkohle), ohne Bezugspunkte, mehrere Waggons abzugeben. Pro Tonne ab Station Oberpfalz 42.— DM, la Qualität. Angebote unter H 0623 an d. Verl. Wer hat Interesse an auf Examen zugeschnittenen Jurist.-Rep.-Kursen in Mannheim? Kl. Arbeitskreise, getrennt f. Wirtschaftshochschuler u. Juristen. Ang. u. 0354 a. d. Verl. Schreinerarbeiten werden ausge- fuhrt. Ang. u. Nr. 0476 an d. Verl. Flickarbeiten werden noch angen. Holzstraße 18, 3. Stock rechts. Kl., schw. Hund, weiße Brust, ann 16. 9. entlaufen. Name„Bobby“). Wiederbringer erhält hohe Be- lohnung. Weisbrod, K 2, 29 oder U1, 15(Wirtschaft). 0617 f Veranstaltungen 11 Palast-Theater, Breite Str., J I, 6. Donnerstag letzter Tag! Der große Abenteuerfilm:„Gefährliche Reise“ mit Stewart Granger, Beginn 11.00, 13.00, 15.20, 17.50, 20.20, Kassenöffn. u. Vorverkauf ab 10.30. Voranzeige! Ab Freitag bringen wir den preisgekrönten amerikan. Film, der überall großes Aufsehen erregte u. Millionen auf der ganzen Welt in seinen Bann zog:„Die besten Jahre seres Lebens“ in deutscher Sprache. Capitol- Filmtheater. Nur noch bis einschl. Donnerstag der spannende Kriminalfilm in deutscher Sprache: „Zwielicht“. Ein rätselhafter Mord in einer Londoner Vorstadtpension. In den Hauptrollen: Joh. Mills u. Joan Greenwood. Beginn: 13, 15, 17, 19 und 21 Uhr. 27752 Capitol- Filmtheater. Voranzeige! Ab Freitag: M. P. E. A. zeigt in Erst- aufführung für Mannheim: Mirna Loy, Fredric March in„Die besten Jahre unseres Lebens“. Der beste Film des Jahres— ausgezeichnet mit dem Akademiepreis 1946-47. In- folge der außer gewöhnlichen Länge des Filmes veränderte Anfangs- zeiten beachten! 13.30, 16.45, 20.00. „Hänsel und Gretel“, ein zauber- naftes Märchenspiel in 4 Bildern mit Musik, Gesang u. Kinderballett, aufgeführt vom Märchen-Theater „Kurpfalz“, Sonnt., 3. 10., 10.30 Uhr im CAPITOL-Fumtheater. Karten 16859761. U.„80 in, den bek. en e. Capitol- kasse(numerierte Plätze). 5h. 1. Okt 48, Neueröffnung: Großes Per Femina-EHetriebe—, K 2, 31-32, im Hause der„Lieder- tafel“. Es spielt HANS WILK mit seinem Orchester(8 Herren) täglich nachmittags u-abends. Eintritt frei. Tages-Konditorei ab 11 Uhr geöffn. »„Tusculum“, 0 6, 2, Telefon 434 49. Täglich 4-Uhr-Tanz-Tee. Geöffnet bis 3 Uhr nachts. Palmgarten am Tattersall. Ab 1.10: Nachtkabarett. Vom 2.-9. 10.: Wein- fest, u. a. Gesangsquartette-Wett- streit. Anmeldungen erbeten. Mitt- woch: Hausfr.-Nachmittag, abends Kabarett der Namenlosen. Samstag u. Sonntag, 16 Uhr: Tanztee. 23686 Kleingärtner-Verein„Friesenheimer Insel e. V.“, Mannheim. Sonntag, 3. 10., 9 Uhr: Mitgliederversamm- lung im Lokal„Flora“, Laurentius- straße. wozu wir höfl. einladen. Der Vorstand. 0414 Landsmannschaft Schlesien d. Flücht- Iings-Vereinig. Samstag, 2. 10. 48, 16.30 Uhr, in d. Wohlgelegenschule: Monatsversammlung mit Angehö- rigen und Gästen. 27753 82 Unterricht 1 i 1 übermorgen Freitag, I. Oktobel Beginn 19.30 Uhr, Rosengartel] Heinrich Huter Sternemmdcfite Was bringen die Jahre 1948— Das Horoskop d. 20. g 7 Am Schluß interessante Experimen 1 Heinz Hoffmeister 40 Asp eldirektion Umbfl., Mm. 17.8 1 Erster Abend vollst. aus vel 10 55. Er Nachmals I Mens. Jahrhund Karten zu DPM 1.—. b. 3.— i. den bekannten Vorverkaufsstellen u. an der Abendkasse gula der vyirtschattshochsthuſee Montag, 4. Okt., Beginn 19.30 U 0 Jean Kent. Das 4 Salvati-Auartei e. 1 1 ied 2 tette a er ee ä 3 Race 2 h ms Assun Johannes Bra 3 Karten zu DM 1,50 b. dert 4,.— in d. 1 ner * rkaufsstellen u. 3 Abendkasse Kae exte . Vertr. Stimn Be einigt üdb: lern stimn Re lend relefon: 520 56/58— 7 en täglich 20 Uhr den Freitag, l. Oktober 19480. PVollt. Dremiere NVurtt 0 Hohe 28 Sen v Internationale aden 2 6 0 Fi Vuriei. Jubi ld ums b— Hrogrummes bel i Karten an den bekangten Vorve. 0 koufsstellen o. an der ITbeaterkas Nord! Bo naue schen eine z besag dente: Parlan Seiner beton Dinge Bründ — verscł Den 7 mögli. bas StAuME volksfesT au K, 3 1 82 auf e 2 9 der Der Tauschring. zite Taser Mann. Fachgeschäfte 2 cn tunrt ab 1. November 1948 ein Tarle neue Tauschform eines ein u. erklärt daner sämtlich das f Tauschschein e 281t müßte Oktober 48 für ung A Qualitäten. Tanzschule Helm, M2, 17a, Rut 43471. Anf. Okt. beginnen Kurse jed. Art u. jeden Alters, auch Step. Neu- heit: Kinderkurse, 6—12jähr. Vor- anmeldg. auch f. Einzelstund. erb. Englisch, Französisch„wie man spricht“. Tel. 43174, Auslandspraxis. B.& O. LAMADE Schule för Gesellschaftstanz Anmeldungen f. Oktober-Kurse Privatstunden erbeten D 4, 18 Rufnummer 44508 des R 25 mehre Martin Bonifer Sind. In h. E. Brand 5 Mannheim, d 3, 21, Freggasse Große Auswahl in g Zimmerbesen, Handfe ger Fr Feinbürsten aller Art, P 10 mone kenbürsten, Ring pinsein, dente Strichziehern, Künstlern N neure seln, Fensterleder 5 1 Schwämme in nur besten urt Berli. werd. Neuerung!„. ober 48s— kintnit frei SOsES⁵ Konxeri- Cafè M HAUSEH ODER ILIIEOERTAF EU HANS WILK an seinem Orchester(acht Herren! fäglich nachmittags und abends Es spielt IAGFHES-KONDITO RET dukti Auswanderung Eleick stiege nuch USA dit ber Originaltext in deutscge nanz⸗ Uebersetzung(7 Seitem 12 die E vom amerikan. Rebräsen eon halte tenhaus amtl. veröffentl. K„ 1 2. ferenzberichtes betr. das nich Samk Einwanderungsgesetz erhält, gegen Vorauszahlung von m 5,50 aut Postscheckkonto Han burg Nr. 40025. 8 1 Arna TRAVNL aEN HRC Hamburg 1, Chilehaus A- be let es och, ost jav rei Kirch S FEMINA- SETI EEE bester K 2, 3½2 Ab 11.00 Uhr geöffnet früher Mannheim. Vom 2. bis 9. 10. 40 u. vom 16. bis 22. 10% Hoffmenter-Reizen. d. schönste all. Auto-Reisen in Deutschland 0 quer durch die bayrischen Alper über Füssen, Garmisch-Partenkirchen nach Berchtesgaden und zurück! Heidelberg zu DM 139.—, einschl. Fahrt ab u. zurück Heidelberg, gug Unterkunft, volle gute Verpflegung, 4 Kurtaxen. Verlangen Sie sofort Prospekti— Anmeldungen und 2a lungen an Reise-Hoffmeister, gegr. 1928, Heidelberg- Schönau, Tel. 945 Trinkgelder. Reiseleitung u