„ Lerllenu unter Len- Mr USD 110/ ver. antworiliche Herausgeber: Dr. ken Ant nn und F. Fun von Sdulling/ Redakhon verlag and Druck glannheim. H l. 44„ ferntul 15182) Bankkonto Südwestbank blann- heim r 3 bebaute Merkle. Allgemeine man p. U vr. 96195 ihren. Freuag u. Samsing anusknpie bemerlel Cewöhr 1 . konten: Horlsruhe vr 800 16. Bern Erscheint Montag. fur urverlangie l, able 3. Jahrgang/ Nummer 123 * fer 8 3 3 77 5 Enischeidung über Feslkonten mand- 1 bar. e Dr. Rp.-Eig.- Ber.) Die West- m Ein- e Itärgouverneure erliegen das Ge- unser 070 uber die Behandlung der Festkonten. s gibt ee Werden 70 Prozent dieser Konten anraig a enn, Weitere zehn Prozent werden aber dle birestitionen verwandt werden, über eren is zum 1. Januar nähere Bestimmun- Sen bekanntge 20 Prozent 953 auf ein Freiko Begründung Wi Geld im Umlau handen sei, 80 Samten Festko erscheine. eben werden. Die restlichen Festkonten-Summe werden nto gutgeschrieben. In der rd erklärt, daß ausreichend kund für Kreditzwecke vor- daß eine Auszahlung der ge- ntensumme nicht angebracht Zu diesen Entscheidungen wird al PEI zu erhal 0 eee e ae Sede eee d mand, die Bank ah die Bizonenbehörden sowie Tragkr era Deutscher Länder den Militärre- val-, Kipß ab Asen vorgeschlagen hätten, die Gut- N f en auf den gesperrten Konten dem deut- . schen V olk als Vermögen zu erhalten. Sie 2 8 Vorläufig nicht freigegeben werden, ab 1. Oktober verzinst und die Zin- sen auf Fre 1 l KO ie U nto gutgeschrieben werden. Straße rte genũ e! N schläge hätten die Militärregie- cht une rungen nicht berücksichtigt. 1 akllor Kotikow nicht für Bannmeile eh K a1 — atsta, 3 DEN) Der sowjetische Stadt- mmstranff 8 don Berlin, General Alexander 1. lil. J den., lehnte in einem Schreiben an mer Stadtverordnetenvorsteher die ung einer Bannmeile um das neue Einricht Stadtha ö Polizei* im sowjetischen Sektor ab. Die Ptadtpari Jedoch angewiesen worden, dem 1. e an Sitzungstagen, falls er- diner. ow cutz zu gewähren. General Koti- N n seine Ablehnung mit dem 1 al der Vorschlag des Berliner nather ei dat erordnetenvorstehers Dr. Otto Suhr, ein.. e Bannmeile einzurichten, nicht demo- kratisch sei und den hri en widerspreche bestehenden Vorschrif- +T 6, 12 lein neuer Grenzenausschuß — Dr.-Rp.-Eig.-Ber.) Die west- einer N01 Regierungschefs beschlossen àuf onferenz in Rudesheim einstimmig, 0 Württemberg-Baden, erg und Südbaden zu emp- ne Volk er den Zusammenschluß soll en. PG abstimmung durchgeführt wer- 4 ole den Fall, daß die Mehrheit der e 2 diese Vereinigung ablehnt, ist bei 1 ternativ-Fragestellung geplant. Da- 8 2 die Bevölkerung dann entschei- „ob sie einen Zusammenschluſ Gesamt- Uebe r 0 und Gesamtwürttembergs wünscht en I. sie den Zusammenschluß des jetzi- en Landes Wü ürttemberg 0 elbe erung des rttemberg-Baden mit Sũd- zu einem Lande und eine Iso- ent jetzigen Landes Südbaden vor- Niignek Antrag Schleswig-Holsteins, die under Pied 1 des Ländergrenzenausschusses süssrom sder aufzunehmen, wurde mit sechs ge- in tünt Stimmen abgelehnt. Gegen den St. 3, tres stimmten die—— von —— N Fheinland-Pfalz, Nordrhein- west- den. s Südbaden, Hamburg und Bremen. tenen, II izt asner des Planes, die Tätigkeit einer machen, onalen Ländergrenzen kommission wie- toggürin * Holste aufzunehmen, vertraten— terrichteter nkt, daß di grenzen 2 damit 5 wie von Seite verlautet— den Stand- 2 Veränderung weiterer Län- 3 2 nicht möglich sei und 2 wartet werden solle, bis der 70 usammenschluß aller vier Zonen Deutsch- n * zu einem Gesamtstaat erreicht wor- Sei. Ferner e nber E el 5 5 faßten die Regierungs- ac ze fete eine Entschliegung, die nicht an die nengasd 0———— gerichtet ist, die bereits atte 3 8 ung— 8 n, daß sie für die Rege ndern gen nicht zuständig seien, ö Faris 3 erstmalig an die Regierungen in London und Washington selbst ri Atet. n ig nac stüm. v nt gou or ausländischen Pressevertretern be- gab, haben die drei Westlichen Mili- Verneure über die wirtschaftliche Fu- mäntef on der tranzösischen Zone mit der Bizone E. 25 geeinigt. Er erwarte die Zustimmung ngtons. Mit einem offiziellen Kom- niaus könne innerhalb der näch n 5 sten ei bis drei Tage gerechnet werden. . 1 5 mretesser Dr. Chaim Welzman hat, nach- r Schwen einem längeren Kuraufenthalt in u D Welz nach Palästina zurückgekehrt ist, don onnerstag sein iin Israel angetrete 8 absi Vorge iskonto ir 1 als Staatspräsident n. Ein vierstündiger ee gegen die von der Regierung dorge lüsten Entlassungen fand am Freitag- lad 2 aut Veranlassung der kommunistischen N christlichen Gewerkschaften in Paris statt./ meimtorlawiache Parlament nahm in einer dig 3 Sitzung beider Häuser einstim- bon ne Entschließung an, in der die Agita- kege der Sowjetunion und des Kominform Nach Jusoslawien verurteilt wird. Das spa- dur* Kabinett hat ein Dekret veröffentlicht, N das die Abhaltung von Gemeindewah- 5 Ne Spanien innerhalb der nächsten dreißig 0 Fuszadanet wird./ In Budapest sind bwſetiasendliche gehängt worden, weil sie ein en es Denkmal mit Dynamit gesprengt e el schen a0 Em 16. und 17. Oktober findet in Stuttgart ber, e Male seit 1931 wieder ein Deutscher un r statt, an dem namhafte Mediziner ruchienselehrte teilnehmen werden. Die der er in Donauwörth reihte den in Prot dalzeit bekannt gewordenen Bildhauer Nute Arno Breker in die Gruppe der Mit- er mit einem Sühnebetrag von 100 PM ein. Nut. Artisten der durch ihren„Todeslauf“ ber- Trusgpitze bekannt gewordenen Camilla 3 ruppe stürzten bei ihrem ersten Auf- 1 n 15 Hamburg vom Seil, wobei der 18läh- . ar er Harry Gründke ums N 10 DENA/AP/ vp/ Eig. Ber. 5 ie General Clay, laut Reuter, in Frank- Samstag, 2. Oktober 1948 Fleisch und Brot werden teuerer Knappe Mehrheit im Wirtschaftsrat billigt Preiserhöhungen/ Finanzzuschüsse für die Weschnitzregulierung gesperrt Frankfurt. ODr.-Rp.-Eig.-Ber.) Nach einer längeren Debatte nahm der Wirtschaftsrat in der Nacht zum Freitag die Vorschläge bizonalen Verwaltungsrates zur Er- höhung der Getreide- und Viehpreise mit 50 Stimmen der CDU, FDP, DP und WAV gegen 42 Stimmen der SPD und KPD bei drei Stimmenthaltungen des Zentrums an. Wirtschaftsteil). des bizonalen Ernährungsausschusses sind die Preiserhöhungen infolge der Verteuerung der land wirtschaftlichen Geräte und der Ange- sichts des Zusammenbruchs der Fleischver- sorgung seien sie das einzige Mittel, einer des (Preisdif ferenzen Nach Angabe siehe des Berichterstatters Düngemittel notwendig geworden. chaotischen Entwicklung zu begegnen. Der Direktor der Zweizonenverwaltung Dr. Schlange- Schöningen, betonte hier- zu, daß man heute vor einer Ernährungs- und Agrarkrise stehe. Es sei teilweise ein ausgebro- chen. Die Dinge seien der Verwaltung aus für Ernährung und Landwirtschaft, „Faschingstaumel von Preisen“ der Hand geglitten und er selbst habe zwei Fehler gmacht: die Freigabe des Handels mit Nutz- und Zuchtvieh und die Freigabe der Eier, die in den nächsten Tagen revi- diert würde. Während jetzt so viel Dünger wie 1938 produziert werde, bleibe er liegen, weil der Bauer ihn nicht kaufen könne. Ein Rückgang aber der land wirtschaftlichen Erzeugung sei untragbar. Es könne nicht zwei Arten von Volkswirtschaft neben- einander geben. Die Wirtschaft müsse wie- der fest in die Hand genommen werden, und er(Schlange-Schöningen) verwahre sich auf das entschiedenste gegen jede„freie Spitze“ in der Fleischbewirtschaftung, die nur eine„Legalisierung der Sünde“ sei und den schlechtesten Eindruck im Ausland machen werde. Die Agrarpreise müßten bis zur Grenze des für den Verbraucher Erträglichen heraufgesetzt werden. Die Forderungen der Bauernverbände seien durchaus begründet, dennoch sei er aus Rücksicht auf den Verbraucher in den Preiserhöhungen nicht so weit gegangen. Abg. Kriedemann(Spp) erklärte in der Debatte, daß seine Fraktion den Preis- erhöhungen nicht zustimmen werde. Die Maßnahme der Preiserhöhung, sagte Kriede- mann, gebe keine Garantie für die Versor- gung, schaffe aber eine soziale Unruhe. Un- ter scharfen Angriffen auf Prof. Dr. Erhard erklärte der SPD-Abgeordnete, daß die So- Klärung und Fortschritt in Bonn Farlamentarischer Rat lehnt Sondersitzung in Berlin ab Bonn.(gn.-Eig.-Bericht) Die Arbeiten des Parlamentarischen Rates werden in der kommenden Woche, nachdem die Ausarbei- tungen der Ausschüsse in erster Lesung fer- tiggestellt wurden, in ein aktives Stadium treten. Wie der Präsident des Rates, Dr. Konrad Adenauer, mitteilte, wird sich ein Redaktionsausschuß damit befassen, festzustellen, in welchen Punkten noch Mei- nungsverschiedenheiten herrschen. Darüber sollen die Verhandlungen interfraktionell fortgesetzt werden, bis die notwendige Uebereinstimmung erzielt ist. Gegenüber dem Vorschlag einer Gruppe jüngerer Ab- geordneter, eine Sondersitzung des Parla- mentarischen Rates in Berlin abzuhalten, wurde im allgemeinen eine ablehnende Hal- tung eingenommen. Die Mehrheit der Ab- geordneten ist der Auffassung, daß eine solche Kundgebung nur die Arbeit verzögern werde und nicht im Ermessen des Parla- mentarischen Rates stehe. Die Berliner Vertreter im Rat haben ihrerseits angeregt, daß die Abgeordneten nach dem Abschluß ihrer Tätigkeit auf einer Kundgebung in Berlin ein Bekenntnis zur deutschen Einheit ablegen sollen. In Köln kanden, wie ferner bekannt wird, Bespre- chungen über die Gestaltung des Bundes- verfassungsgerichtes und über die Bundes- gerichtsbarkeit statt, an denen namhafte Rechts wissenschaftler teilnahmen. Senator Dr. Paul de Chapeaurouge Ham- burg) schlug, laut DENA, im Organisations- ausschuß vor, zugunsten der Ostflüchtlinge einen Eingriff in das allgemeine Wahlrecht vorzunehmen. Bei der Wahl des Bundes- tages sollten von vornherein ein Achtel der Abgeordnetensitze den Ausgewiesenen zu- gewiesen werden, um, wie er sagte, diesen das Gefühl zu geben, daß sie gleichberech- tigte Beachtung fänden und ihre Belange durch eigene Vertrauenspersonen vertreten lassen könnten. Eine politische Struktur- änderung der Wahl soll durch Verteilung der Flüchtlingssitze auf die einzelnen Par- teien verhindert werden. Der Vorschlag, der von den Mitgliedern des Ausschusses gün- stig aufgenommen wurde, soll zeitlich auf einige Jahre befristet sein, bis das Flücht- Iingsproblem gelöst ist. J Stimmen von zialdemokratie eine Kontrolle aller lebens- wichtigen Rohstoffe und Waren in Erzeu- gung und Verteilung fordere. Nachdem sich Abg. Rische und u. a. eine Bodenreform gefordert hatte stellten die Abgeordneten des Zentrums Jakobs und Dr. Strieker, den Antrag daß die Verteuerung von dem Zwischen- handel getragen werden solle, wobei Dr Stricker darauf hinwies, daß derzeit der Handel die meisten Häuser baue. Er übte scharfe Kritik an der CDU, die die Ein- heit, Konsequenz und Initiative einer Regie- rungspartei vermissen lasse und kein ernst- liches Bemühen um eine Verbreiterung der Regierungsmehrheit gezeigt habe. Abg. Kauf mann(CDU) erwiderte, daß die neuen Maßnahmen die Masse der Ver- braucher vor einer Ernährungskrise schütze, während die SPD nur die Rückkehr zur Zwangs wirtschaft vorschlage. Der Wirtschaftrat beschloß ferner die Aufhebung der Kartoffelratio- nierung. während er sich mit 40 gegen 38 Stimmen gegen die Ablehnung eines SPD-Antrag aussprach, die Kartoffelfest- Preise in Höchstpreise umzuwandeln. Außer- dem wurde die Zweizonenverwaltung für Wirtschaft ersucht, Verhandlungen mit dem anglo- amerikanischen Zweimächtekontroll- amt um die Erhöhung der für den Haus- brand freigegebenen Kohlenmenge zu füh- ren. Weiterhin wurde der Freigabe der Gie- Bereierzeugnisse bei Grau-, Stahl- und Tem- perguß zugestimmt. Bei der Beratung der Abänderungsan- träge des Länderrates zum bizonalen Haus- halt wurde dem Antrag des Länderrates zu- gestimmt, den für die Regulierung der Weschnitz vorgesehenen Zuschuß von 200 000 DM(nicht zwei Millionen Mark, wie infolge eines Uebertragungsfehlers gemeldet wurde) zunächst zu sperren. Ufer zu Ufer Die Wiedervereinigung der links- und rechtsrheinischen Pfalz gefordert Mannheim.(Eig. Bericht) Im Hinblick auf die angestrebte Wiede nigung der rechts und links des Rheihies gelègenen Gebiete der ehemaligen Kurpfalz im Rahmen eines süd- westdeutschen Staates haben namhafte Per- sönlichkeiten aus Industrie, Landwirtschaft, Handel und Handwerk des linksrheinischen Gebietes der Pfalz den westdeutschen Mini- sterpräsidenten, die am Freitag in Rüdesheim zusammentraten, und dem Parlamentari- schen Rat in Bonn eine Eingabe überreicht, in der die Vereinigung der linksrheinischen Pfalz mit dem Südweststaat Württemberg- Baden sowie die Bildung eines einheitlichen nordbadisch- pfälzischen Verwaltungsbezirks gefordert wird. Das Zusammengehörigkeits- gefühl über den Rhein hinweg, so heißt es in der Eingabe, sei in der links- und rechts- rheinischen Pfalz niemals erloschen, obwrohl die napoleonische Zeit die Trennung beider Landesteile und die Einverleibung der Nek- karpfalz in den neuen badischen Staat voll- Neuer Angriff Wyschinskis Debatte über Atomkontrolle im politischen Ausschuß der UN Paris.(UP) Der sowjetrussische stellver- tretende Außenminister Wyschinski nahm in der Freitag-Sitzung des politischen Ausschusses wieder die Angriffe gegen die Politik der USA auf. Er warf den Vereinig- ten Staaten vor, sich bewußt einer inter- nationalen Atomkontrolle entgegenzustellen, um ihr Monopol aufrechtzuerhalten. Die Westmächte hätten die Resolution der Voll- versammlung von 1946 über die Kontrolle der Atomenergie in„einen Fetzen Papier“ verwandelt. Woyschinski gab in seiner Rede deutlich zu verstehen, daß Rußland die Atombombe herstellen könne.„Es ist ein Irrtum, zu glauben, daß es nur einen einzigen Staat gibt, der das Monopol auf die Atombombe besitzt“, sagte er. Es wäre unheilvoll und müßte zu schrecklichen Folgen und Fehl- rechnungen führen, wenn man von dieser Annahme ausginge. Wyschinski Kritisierte den amerikani- schen Plan für die Atomkontrolle mit schar- fen Worten und bezeichnete ihn als lächer- lich, unlogisch und widerspruchsvoll. Ex wie- derholte erneut den bekannten russischen Standpunkt, daß zuerst ein Verbot der Atombombe erlassen und die vorhandenen Bomben zerstört werden müßten. Nur dann könnte ein internationaler Kontrollplan auf- gestellt werden.„Warum beweisen Sie jetzt nicht ihren guten Willen und guten Glau- ben, indem Sie diese schrecklichen Waffen und ihre Herstellung verbieten?“ rief Wy- schinski der amerikanischen Delegation zu. „Warum schrecken Sie vor dem Verbot der Atombombe zurück? Warum haben Sie sich nicht von Anfang an dafür entschieden, daß die Produktion der Atombombe von keiner Nation für selbstsüchtige Zwecke durch- geführt werden darf?“ 5 Der russische Delegierte setzte seinen Appell an die amerikanische Delegation mit den Fragen fort:„Warum lösen wir diese Frage nicht gleich heute?“ Wyschinski be- tonte, daß die Sowietunion bereit sei, 3 ieh sokort im Sinne des von ihr ver- tretenen Standpunktes zu ent- scheiden. Wyschinski beendete seine Rede nach mehr als zwei Stunden mit einer völligen Zurückweisung des amerikanischen Kon- trollplanes und dem gestern eingebrachten kanadischen Resolutionsentwurf zugunsten dieses Planes. Der britische UN- Delegierte Hector MelNeil beschuldigte in der Nachmittags- sitzung des politischen Ausschusses der Voll- versammlung im Verlauf der Debatte über die Kontrolle der Atomenergie die Sowet- union, daß sie sich der„Beraubung der Menschheit“ am friedlichen Gebrauch der Atomenergie schuldig gemacht habe. Argentinien ist vorsichtig Paris.(AP) Argentinische Kreise erklär- ten, ihre Delegation würde es auf direkte Anweisung Präsident Perons ablehnen, den Vorsitz im Sicherheitsrat zu überneh- men, wenn der Vertreter der USA bei der Erörterung der Berliner Krise von diesem Posten zurücktreten sollte. Eine Begründung für diese Entscheidung wurde nicht gegeben. Der argentinische Außenminister Bramuglia wird wahr- scheinlich mit dem amerikanischen Außhen- minister zusammentreffen, um ihn von der Anweisung Perons in Kenntnis zu setzen. Korea will mitspreehen Paris.(UP) Der Abgeordnete des korea- nischen Parlaments, John M. Tschang, stellte den formellen Antrag, daß eine Dele- gation Südkoreas im politischen Ausschuß der UN-Vollversammlung zur Debatte über das koreanische Problem zugelassen werde. Tschang weist in seinem Schreiben dar- auf hin, daß die Koreaner viele schwere Jahre lang auf den Tag gewartet hätten, an dem sie zu gen e der Welt über mren heißen Wu ach Freiheit sprechen könnten. 5 zogen habe. Der Strom sei hier niemals als Grenze, sondern immer als eine gemeinsame Lebensader empfunden worden. Die alten Hauptstädte Mannheim und Heidelberg seien für die Pfälzer beiderseits des Nheins immer pfälzische Städte gewesen. Die Ge- meinsamkeit beruhe auch auf der Stammes- gleichheit, die im Wesen des gesamten Volkstums zum Ausdruck komme. Der Zu- sammenschluß soll, so hebt die Eingabe her- vor,„auf alle Fälle“ sofort und vordringlich vollzogen werden,„selbst wenn die von den übrigen Teilen des Landes Rheinland-Pfalz erstrebte rechtsrheinische Verankerung im Augenblick noch auf Schwierigkeiten stoden sollte“. 1 Im weiteren Teil des Schreibens an die Ministerpräsidenten wird die Bitte ausge- sprochen, einen möglichst naheliegenden Termin zu bestimmen, an dem die Vertreter aus der links- und rechtsrheinischen Pfalz zu einer Aussprache über d usammen- schluß der Pfalz mit Württ rg-Baden von den zuständigen Stellen empfangen werden können.„Nicht historische Remini- szenzen“, so heißt es abschließend,„sondern überwiegend wirtschaftliche, kulturelle und politische Gründe verlangen den Zusammen- schluß der organisch zusammengehörenden links- und rechtsrheinischen Gebiete zu einem lebensfähigen südwestdeutschen Stastsgebilde Württemberg-Baden-Pfalz.“ Die Eingabe ist von namhaften Persön- lichkeiten der Pfalz, darunter der Ober- regierungspräsident der Pfalz, Franz B6 g- ler, der Oberbürgermeister von Ludwigs- hafen, Valentin Bauer, Dr. Renzo Glu lini von der Firma Gebr. Giulini G. m. b. H., (Tudwigshafen) und Fritz Neumeyer, Staatsminister a. D.(Kaiserslautern) unter- zeichnet. Der rechtsrheinische Aktionsausschuß für die Wiedervereinigung, dem namhafte Per- sönlichkeiten aus Mannheim und Umgebung angehören, hat sich den von linksrheini- scher Seite vorgebrachten Forderungen an- geschlossen. ö CDU wünscht Grenzenrevision Koblenz. DENA) Der Landesvorstand der CDU in Rheinland-Pfalz forderte die CDU-Fraktion des Parlamentarischen Rates auf, im Grundgesetz für eine baldige Neu- abgrenzung der Länder nach gesamtdeut- schen Gesichtspunkten einzutreten. Dabei soll der Wille der Bevölkerung unabhängig von den Besatzungsmächten berücksichtigt werden. Ferner trat die CDU Rheinland- Pfalz in einer an die Ministerpräsidenten- konferenz gerichteten Resolution für die Bildung von interalliierten Besatzungsorga- nen auf Länder- und Bundesbasis ein, die die Ausübung der den Militärregierungen verbleibenden Kompetenzen im Rahmen eines einheitlichen Besatzungsstatuts regeln sollen. Vor allem soll dadurch erreicht wer- den, daß die Grenzen der Besatzungszonen ausschließlich militärische Bedeutung erhal- ten und keine Rückwirkung auf die Län- dergrenzen haben. Bel einem Volksentscheid soll die Bevöl- kerung auch zur Bildung eines Mittelrhein- Staates, der rheinland- pfälzische, hessische, nassauische und ehemals kurpfälzische Ge- biete können. umfassen soll, Stellung nehmen (KPD) scharf gegen die Preiserhöhungen gewandt zur Bildung einer regionalen Gruppe ſeschälisglellen: Sdweningen. Hort- Theodor- ion 645, Weinheim. Hauptstr. 63. berg. Ploch J. Telelon 4960. m hein. Rheinstralle 37 nailich DM 2.40 einscheſllich aibezugspreis monall. Ut 2.78. 7 Kreuꝛbandd laehüh Einzelpreis 0, 20 DM Deweys auftenpolilisches programm Salt Lake City.(UP) In der ersten wäh- rend seiner Wahlreise gehaltenen grund- sätzlichen außenpolitischen Rede empfahl der republikanische Präsidentschafts-Kan- didat Thomas Dewey den USA, die So- Wjetunion als einen gleichberechtigten Staat freundschaftlich und fair zu behan- deln. Die USA sollten sich jedoch von der Sowjetunion in keiner Weise täuschen oder einschüchtern lassen. Die verantwortlichen Politiker der Sowjetunion müßten erkennen, daß die USA von ihnen respektiert werden müssen. Dewey sprach sich nachdrücklich gegen jede amerikanische Außenpolitik des „Friedens uni jeden Preis“ aus. Dewey entwarf ein Neun-Punkte-Pro- gramm für die amerikanische Außenpolitik, das wie folgt zusammengefaßt werden kann: 1. Rückhaltlose Unterstützung der UN durch die USA. 2. Amerikanische Freundschaft und Hilfe für alle freiheits- liebenden Völker der Welt. 3. Der Marshall- Plan müsse dazu beitragen, den Weg zur Bildung einer Europäischen Union zu ebnen. In diesem Zusammenhang sprach sich De- wey gegen die Produktions be- schränkung des Ruhrgebietes aus und forderte die restlose Ausnützung der Friedensindustrie der Ruhr unter inter- nationaler Kontrolle. 4. Beendigung der „tragischen Vernachlässigung unserer Freunde und Alliierten in China“. 5. Ver- stärkung der Land-, See- und Luftstreit- kräfte. Sie müßten so stark sein, daß keine Macht es wagt, die USA anzugreifen. 6. Verhinderung von wirtschaftlicher Depres- sion und Massenarbeitslosigkeit in den USA. 7. Fortsetzung der engen Zusammen- arbeit zwischen den Staaten des amerikani- schen Kontinents. 8. Die amerikanische Außenpolitik müsse beispiellos in der Ge- schichte der Menschheit sein. 9. Förderung des moralischen Erwachens der Menschheit. Charles de Gaulle bietet sich an Paris.(UP) In einer Pressekonferenz er- klärte General Charles de Gaulle, Frank- reich gehe einer Anarchie entgegen. Er appellierte an das französische Volk, ihn wieder an die Spitze zu stellen, damit er Frankreich vor der drohenden Katastrophe retten könne. General de Gaulle gab den Vertretern der Presse bekannt, daß im Ver- lauf ihres nunmehr einjährigen Bestehens die französische Volksunion(RPF) auf anderthalb Millionen registrierter Mitglie- der angewachsen sei. Der Mufti Präsident von Palästina Kairo.(UP) Der Großmufti von Jerusa- lem Hadsch Amin EI Husseini ist vom arabischen Nationalrat für Palästina mit 64 gegen 11 Stimmen zum Präsidenten des arabischen Teiles Palästinas gewählt wor- den. Scheik Hassan Abou Suud und Michel Azer wurden zu Vizepräsidenten gewählt. Indonesische Republik gegen Kommu- nisten erfolgreich Batavia.(UP) Der Fall des Hauptstütz- punktes der kommunistischen Aufständi- schen auf Java, Madiun, wird in hiesigen europäischen und amerikanischen Kreisen als ein großer moralischer Erfolg der Regie- rung Mohammed Hatta gewertet. Damit habe, so erklärt man in ausländischen Krei- sen, die Regierung der indonesischen Re- publik bewiesen, daß sie erstens nicht kom- munistisch und zweitens in der Lage sei, derartige kommunistische Aufstände nie- derzuwerfen. Gleichzeitig stelle der Fall Madiuns eine schwere kommunistische Nie- derlage in Asien dar. Man erwartet aller- dings, daß die Säuberungsaktionen auf Ja- va noch einige Zeit und Kraft der Regie- rungstruppen in Anspruch nehmen werden. Nach der Einnahme Madiuns durch die Regierungstruppen ist der kommunistische Chef, Mus o, in den Südosten Javas geflo- hen. In der Umgebung Madiuns führen re- publikanische Truppen Säuberungsaktionen durch. Die Oelstadt Tjepu, Sitz der Royal Dutch Shell Company, befindet sich noch in republikanischer Hand, ist jedoch von heranrückenden kommunistischen Truppen bedroht. Ein Völkerbund des Ostens? Paris.(AP) Zwischen dem griechischen Minister präsidenten Constantin Ts alda ris und dem ägyptischen Außenminister Ahmed Mohamed Khashaba Pascha wurde am Mittwoch in einer einstündigen Unterredung in Paris der Weg zur Bildung eines aus zwölf Ländern bestehenden Mittel- ost-Blocks“ innerhalb der Vereinten Na- tionen geebnet, wie am Donnerstag ver- läglich berichtet wurde. Die zwölf Länder sollen Afghanistan, Aegypten, Aethiopien, Griechenland, der Irak, Iran, Libanon, Pa- kistan, Saudi-Arabien, Syrien, die Türkei und der Lemen sein. Die Vertreter der zwölf Nationen, die meinhin eine antisowietische Politik ver- olgen, werden, den erwähnten Quellen zu- folge, am Samstag zusammentreten, um ge- meinsame Richtlinien zu formulieren. Ein Gewährsmann erklärte, Tsaldaris er- blicke in der Maßnahme einen ersten Schritt im Mittelosten außerhalb der Vereinten Na- tionen, etwa in der Art der Benelux. MIN EN 2 * 3 2 n geeblichen Politikern Samstag, 2. Oktober 1948 Wahlpalolen an Rhein und Ruhr In den großen Städten der britischen Besatzungszone hal der Wablkampf für die * unalwahlen, die am 17. Oktober statt- kinden werden, begonnen Es ist bekannt. dag men bislang in Landtagen und Landes- reglsrungen jeder Gefahr aulagewichen ist, die Neuwabzen hätte heraufbeschwören können. Daß auch die Mlitärgouverneure Neigung hatten.&ie deutsche Bevöl- wieder einmal die„Macht des Stimmzettels“ erproben zu lassen, zeigen die Londoner Dokumente und auch die grundsätzliche Ablehnung. die Männer für den Parlamentarischen Rat an der Urne er- mitteln zu lassen. So werden die kommen- den Kommunalwahlen als eine General- probe für das kommende Frühjahr betrach- tet, wenn nach dem Abschluß der Verfas- sungsarbelten in Bonn vielleicht ein Bun- degtag gewählt werden muß. Es hieße aber die Bedeutung des 17. Oktober falsch ein- schützen, wollte man sie nur von hier aus bewerten. Gewiß werden die politischen Konzep- tionen in den Parteileitungen und Regierun- gen kormuliert, aber das eigentliche Ringen wird doch in Stadt und Gemeinde ausgetra- gen. Der Verlust eines Ministersessels wird von den Parteien oftmals nicht so schwer- welegend empfunden wie die Preisgabe einer Vorrangstellung in einer großen Stadt. Daß hier auch der Wahlkampf manchmal viel leidenschaftlicher geführt wird, als etwa zur Landtagswahl, sollte sogar eine Lehre sein; denn es läßt erkennen, wie die Demokratie nur dort zu einer Realität werden kann, wWo der Streit der Meinungen zu einem wirk- lichen persönlichen Anliegen wird. Vielen Wählern scheint es verhältnismäßig gleich- gültig zu sein, wer auf diesem oder jenem Sessel der Regierung sitzt, während berson und Persönlichkeit des Oberbürgermeisters, des Bürgermeisters und der Stadtvorord- netep zumeist noch in einem echten Zu- sammenhang mit der Stimme stehen, die ihnen gegeben oder verwehrt Wird. Die Intensitat, mit der die Parteien ihre Wer- bung begonnen haben, beweist, daß sie das in diesem Falle als notwendig gelten lassen, was sie in anderen Babnen allzu oft abzu- streiten bemüht sind. Bei den vergangenen Wahlen stand für die SPD die Sozialisierung im Vordergrund ihrer Argumentation, ein Schlagwort, das sich inzwischen als ziemlich gefährlich erwiesen hat. So hat sie nun auf die Preise umgeschaltet, deren Höne man der Cu gerne zuschieben möchte. Sie bedient sich dabei mit Nach- druck der von ihr besetzten Komraando- brücke der Gewerkschaften. Mit der„Planwirtschaft“ identifiziert zu werden, ist wiederum den Sozialdemokraten außerordentlich unangenehm, die schreck- lich ungern an Minden und manchen Fehl- schlag ihrer Wirtschaftsminister erinnert werden und schleunigst erklären:„Unser Ziel ist die regulierte Marktwirtschaft. Er- hard, Pferdmenges, Reusch und Konsorten aber wollen nur das schaffende Volk aus- plündern“. Und schon klingt aus Herne die Antwort der CDU, die dort das Kriegs- peil zwischen hren beiden Flügeln vorab beerdigte zurück. Ministerpräsident Arnold bekannte sich dort erneut zur Gemeinwirt- schaft für die Kohlen- und Stahlindustrie und betonte, daß er alles daransetzen wer- de, daß in Nordrhein-Westfalen die Boden- reform und das Siedlungsgesetz bald ver- wWirlelicht würden. Er forderte von den maß- ein Handeln in christ- lich-sozialer Aufgeschlossenheit und sprach dem Marxismus die innere Kraft ab, dem deutschen Volk die Rettung zu bringen. Nach einigen Hieben gegen die SPD, als de- ren linken Flügel er die KPD und rechten plügel das Zentrum bezeichnete, gab der ebenfalls auf dem Kongreß anwesende Dr. Konrad Adenauer der Meinung Ausdruck, daß die Sonzialislerungsfrage heute ein gutes Stück weiter wäre. wenn man in Nordrhein-Westfalen mehr auf seinen preund Arnold gehört hätte. 800 De- legierte, überwiegend Vertreter der christ- chen Arbeiterschaft, Klatschten Beifall. Wahlkämpfe sind Machtkämpfe. Jeder win siegen, der eine, weill er vielleicht ernst- lich davon überzeugt ist, daß sein System untenlbar das Heil der Menschheit bedeutet. der andere vielleicht, weil er den uralten Menschheitstraum von der Macht träumt. wobei die mit ihr verbundene Verantwort- lichkelt dann allzu gerne vergessen wird. Für den Wähler aber stellen sich die Dinge anders. Er möchte denjenigen finden, des- sen Redlichkeit und Klugheit er die Vertre- tung seiner Interessen anvertrauen kann. Die bisherigen Aeußerungen der Parteien waren jedoch im großen und ganzen kaum dazu angetan, ein Gefühl der Sicherheit zu geben. Sie schienen Agitation und zum „Fenster hinaus“ gehalten. Der Zwang aber, ständig hinter allen Aeußerungen eine an- dere Schicht aufspüren zu müssen, macht den Wähler skeptisch. Die Methode, sich ge- genseitig recht kräftig zu bezichtigen, mag in anderen demokratischen Staaten viel- leicht üblich sein, bei uns schlägt sie jedoch zu lelcht auf das System zurück. Zweckvol- ler wäre es jedenfalls, mit sachlichen Anga- ben und Erklärungen autzuwarten; denn tür die Wahl eines Bürgermeisters ist es weni- ger notwendig zu wissen, warum innerhalh der CD- Fraktion im Wirtschaftsrat ein Streit ausgebrochen sein soll, als vielmehr 20 erfahren, was der Mann und seine Frak- tion bisher in der Stadt, in der sie wirken. geleistet oder nicht geleistet haben. Hugo Grüssen. Kein Schlupfwinkel kleinstaatlicher Illusionen Politische Eindrücke einer Die geplante Bildung des südwestdeut- schen Staates beschäftigt auch im südlich- sten der deutschen Länder alle wachen Gemüter. Die Wahl zu ihrer Vollendung zwingt die Menschen hier wohl erstmalig nach dem Zusammenbruch zu einem klaren innerpolitischen Bekenntnis, das weit über das tägliche Geschehen hinaus Bedeutung haben wird. Mögen viele der bisherigen Länder- oder RKommunal-Wahlen einen Teil der Wühler in politischer Apathie ab- seits stehen gesehen haben die Frage, die jetzt zur Debatte steht, rüttelt alle auf. Das ist der erste Eindruck, den wir an den herbstlichen Gestaden des Bodensees gewinnen. Hier wohnt ein aufgeweckter Menschen- schlag, für den die letzten Jahre summa- summarum eine Strafe waren und der aus seinem Hang nach einer Aenderung der be- stehenden Zwangsordnung deutschen- und begatzungsmäßigen Gefüges keinerlei Hehl macht. Eine strukturelle Aenderung, würde — Schritt für Schritt— durch den Zusam- menschluß aller drei Landesteile gewähr- leistet Man ahnt das hier und man sehnt gich danach. Man hofft auf schnellste Lö- sung des Status quo und flebert danach, sei- ner Meinung an der Wahlurne endlich treien Ausdruck geben zu können. Mag sein, daß die Verhältnisse ein gerüttelt Maß dazu beitragen, die Stimmung des Volkes so ein- deutig zu formen. 1,2 Millonen Menschen, in deren agrarisches Gebiet sich seit drei Jahren Zehntausende von westlichen Globe trottern ergießen, vor die Frage stellen: wollt Ihr in einem größeren Ganzen Schutz haben oder nicht, heißt diese Frage von vornherein mit„Ja“ beantworten. 1,2 Mil- größeren, von unserem Korrespondenten Fritz Treff z lionen Menschen befragen, ob sie in Zu- kunft Anteil haben wollen, an den Auswir- kungen einer Zusammenfassung mit einem relativ reicheren Staatswesen, heißt ebenfalls, ihnen die Antwort in den Mund legen. Soweit wir als ernsthafte Beobachter Ge- legenheit hatten, danach zu forschen, stell- ten wir ein allgemeines Warten auf den Tag der Selbstbestimmung zur südwestdeutschen Einheit fest. Die jetzige kleinstaatliche Si- tuation Südbadens führe— 80 hörten wir— binnem kurzem zu einem finanziellen Zu- sammenbruch. Das diesem kleinen Volke in den letzten Jahren auferlegte Joch war allzu schwer. So ist es verständlich, daß niemand bereit sein will, noch länger freiwillig daran zu schleppen. Die angebotene Gemeinschaft mit Millionen anderer Landesbrüder wirkt vie die ausgestreckte Hand eines stärkeren Freundes. Wer sollte wen daran hindern, hier kräftig einzuschlagen? Wir fragten Bauern und Fischer, Hand- werker und Arbeiter nach Wohlebs„Nein“. Man versteht den Staats präsidenten nicht und sucht vergeblich nach den Motiven sei- nes Tuns. Wir weilten auch im Kreise füh- renden südbadischer Heimatbündler, extre- mer Föderalisten, die dennoch das Wohl des Landes vor eigensinniges Streben stellen und die Föderatio in Föderatione in größerem Rahmen verwiklicht sehen wol- len, als in dem der 1,2 Millionen unter Wohlebs Regie. Man erzählte uns auch hier von der Unbeliebtheit des Außenseiters. Keine Stimmen fanden wir für ihn und als wir denen, die voller Empörung Waren, das Landtagsergebnis vorhielten, das die Karls- ruher Beschlüsse mit 23 zu 25 Stimmen ab- Der Mensch lebt nicht vom Brot allein Eine Betrachtung zum Erntedankfest Von Dr. Karl Stürmer panem et eircenses— Brot und Spiele korderten die Römer von ihren Herrschern. Brot allein genügte ihnen also nicht. Sie brauchten auch ihr Vergnügen und ihren Sport. Sicher hätten sie sich bei hungrigen Mägen nicht mit ein paar Spielen abspeisen lassen. Aber ebenso sicher ist auch, daß aus- reichendes Essen allein nicht zufriedenstel- len kann. Der Mensch ist mehr als ein Ver- dauungsapparat, darum braucht er auch zur Befriedigung seines Lebens mehr als nur die Nahrung. Die Hungerjahre, die wir durchgemacht haben, brachten ein eigentümliches Mißver- hältnis zwischen dem Brot und den Spielen mit sich. Je weniger es zu essen gab, desto größer war das Angebot an Spielereien, die nicht satt machen konnten. Das allenthalben aufgekommene Mißtrauen gegen die Kom- pensation der mangelnden Ernährung durch irgendwyelche kulturellen und ideellen Ge- müsse ist daher nur zu gut verständlich. Wenn man für sein Geld kein Brot mehr kaufen kann, ist es bestimmt kein Trost, sieh dafür eine Theaterkarte erstehen zu können Und ebenso steht es auch mit den Idealen. Leuten, die materiell gesichert sind, mögen wohl die Ideale besonders wichtig erscheinen. Leute aber, die nichts haben als nur die Ideale, müssen zunächst einmal auf die materielle Sicherung ihres Lebens be- dacht sein. Es kann nicht verhindert werden, daß dasselbe Migtrauen, das den Idealen ent- gegengebracht wird, auch an gewisse reli- glöse Aussagen herangetragen wird.„Der Mensch lebt nicht von Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht“.— ist ein solcher Satz nicht der beste Beweis dafür, daß die Reli- gion wirklich nur Opium tür die Habe- nichtse ist? Läuft die Ausicht solcher Aus- sagen nicht letzten Endes darauf hinaus, die Hungernden auf die Hilfe Gottes zu ver- trösten, damit sie sich besser mit den gegen- wärtigen Umständen abfinden und nicht an eine gewaltsame Aenderung denken? Das wäre ohne weiteres richtig, wenn unter dem, was hier„Wort Gottes“ genannt ist, wirklich nur eine Vertröstung auf das Jenseits zu verstehen wäre. Um was es da- bei aber eigentlich geht, kann vielleicht folgendes verdeutlichen: Als in den ersten Tagen der Kriegsgefangenschaft die Ver- pflegung ausblieb und nur einige wenige ein paar Brocken durch die verschiedenen Kon- trollen hindurchgerettet hatten, da gingen die einen hin und aßen ihr Zeug heimlich in der Nacht für sich allein. Andere teilten red- lich unter den Kameraden. Und so seltsam es Klingen mag: die, die teilten, wurden sat- ter als die, die alles für sich alleine brauchten. Wenn das„Wort Gottes“ so verstanden wird: nicht als eine Vertröstung auf das Jen- seits. sondern als ein göttlicher Anspruch, der durch das Wirken des Menschen Gestalt annehmen will in dieser Welt, dann wird man immer und überall erfahren, daß es wirklich satt macht. Ja, letzten Endes ist es überhaupt nur die Beanspruchung durch Gott, die den Menschen befriedigen kann. Wo diese ausbleibt, herrscht dennoch das Bewußztseln, daß irgendetwas fehlt. So kommt es dann zu dem Schrei nach Spielen und Zerstreuungen, dle die empfundene Leere ausfüllen sollen. Im Grunde sind das alles aber nur Ersatzmittel, die das wahre innere Verlangen nicht befriedigen können. —— Meine Frau Teredu Eine ergötzliche Ehege schichte von E. Fechner Mit der freundlichen Genehmigung der Untversitas, Deutsche Vverlags-Aktiengesellschaft. Berlin 11. Fortsetzung Teresa schnitt mir eine Grimasse und begab sich ins Nebenzimmer. W.o sie hin- gebungsvoll das Barometer beklopfte. Es steigt! verkündigte sie triumphierend. Alle Ihre Machenschaften werden Ihnen nichts nützen, morgen wird skigelaufen! Gegen Abend fing es tatsächlich an zu schneien, und in der Nacht fror es ein biß- chen. Als wir auf wachten, stand die Sonne am blauen Himmel. Teresa frohlockte, und es gelang mir nur unter Aufbietung meiner ganzen Autorität. ungestört zu frühstücken. Dann starteten wir. Richtung Freien- walde. Es gibt dort so nette. kleine Hügelchen, gerade das richtige für Anfänger! erläuterte mein Weib gönnerhaft. Am Ziel angekommen., kletterten wir aus em Wagen, und Teresa unterzog sich mit Ernst und Gewissenhaftiskeit der schweren Aufgabe, mir die elementarsten Regeln des Skilaufs belzubringen— Sie sind nicht unbegabtl stellte sie nach einer halben Stunde lobend fest. Ich verneigte mich dankend und wir be- schlossen, das Uebungsgelände zu verlassen und eine„Skitour“ zu unternehmen. Wir glitten die sanft geneigten Wiesen- hänge hinunter, um sie auf der anderen Seite im Schweiße unseres Angesichts wie- der hinaufzukraxeln. Schließlich kamen wir an ein Wäldchen. Gib acht! sagte Teresa. Ich nickte und fuhr hinterher. Ich weiß heute noch nicht. wie es mög- lich war, aber ich glaube. Teresa geriet in einen nur leichtverschneiten Laub- oder Erdhaufen, blieb mit den Skispitzen darin hängen und stürzte vornüber. lch wollte lachen und etwas Schaden- krohes rufen, aber das Wort erstarb mir auf den Lippen, denn Teresa jammerte laut. Im Nu war ich an ihrer Seite. Um Gottes willen, stammelte ich, was ist geschehen? Hu, hu, hu, hu! hu, wimmerte mein Weib, hu, Und bei dieser wenig aufschlußreichen Aeußerung blieb es für die nächsten fünf Minuten. Ich stand untätig dabei und rang die Hände, denn ich wagte nicht. sie an- zufassen. Plötzlich hörte das Wimmern auf, es war wie abgeschnitten. Jacklechen, ächzte Teresa. ich habe mir das Knie ausgekugelt! Tut es furchtbar weh? setzt. Ich habe mich schon ein bißchen daran gewöhnt! murmelte mein Weib. Du mußt, versuchen, die Bindungen der Skier zu lö- sen!— lch werde schreien. aber mach dir nichts daraus! Das kann ich nicht. stöhnte ich, dazu bin ich n roh genug! Hast du große Schmer- zen? Bitte, Jackiechen, wimmerte Teresa, be- daure mich jetzt nicht! Bedenke, daß wir in Freienwalde sind und nach Berlin müs- sen!!! Ich kann unmöglich meine Kraft vergeuden, indem ich auf unnütze Fragen antworte! Ich sah das ein und fing an, die Bin- dungen zu lösen. Teresa schrie und mir stand der Schweiß auf der Stirn. a Du mußt jetzt den Wagen hierher holen! sagte sie. Aber ich kann dich doch unmöglich. Ihr Blick ließ mich verstummen, sie hatte recht, ich mußte den Wagen holen. Ich deckte meine Jacke über sie, gab ihr einen Kuß und stapfte verstört davon. So- lange ich in Sehweite war. drehte ich mich bei jedem zweiten Schritt um. voller Ver- zweiflung, das dunkelblaue. rotverbrämte Häufchen Unglück auf dem Schnee dort al- lein lassen zu müssen. Glücklicherweise lag die Unfallstelle in der Nähe der Landstraße. ich konnte mit dem Auto bis dicht heranfahren. Unterwegs gelang es mir, einen zünftig gekleideten Skiläufer einzufangen und für den Fall zu interessieren. Mit vereinten Kräften und unendlicher Vorsicht hoben wir die stöhnende Teresa korschte ich ent- Reise nach Konstanz/ Die Ländervereinigung vom Süden aus gesehen lehnt, sagten sie schlicht und einfach: der Landtag ist nicht mehr das Volk. Wie gering die zahlenmäßige Anhänger- schaft der hinter Wohleb stehenden Isola- tionisten ist, beweist im übrigen eine Um- frage des in Allensbach am Bodensee arbei- tenden Instituts für soziometrische For- schung, das nach Art des Gallup-Instituts eine Meinungsbefragung der Bevölkerung nach dem Für und Wider des Anschlusses Die Sonne betrogen und Millionen gespart In Deutschland wurde 1916 erstmals die Sommerzeit eingeführt 4 Dann„vergaß“ er, daß er die Sommerzeit g Die Sommerzeit, die am 3. Oktober wie- der einmal zu Ende geht, wurde zum er- sten Male in Deutschland im Jahre 1916 eingeführt. Zu diesem kleinen Betrug an der Sonne entschloß man sich erst nach hartem Kampf, obwohl durch ihn jährlich viele Millionen eingespart werden können. Deutschland war es, das während des er- sten Weltkrieges zuerst dazu überging. Die anderen Staaten aber beeilten sich, den kleinen Kniff sofort nachzuahmen. Als dann im März 1919 die Nationalversammlung in Weimar über die Beibehaltung der Som- merzeit beriet, drohten die Vertreter der bayerischen Regierung mit dem Milchstreik der Kühe wegen der Sommerzeit. 1922 führten dann Amerika, Ungarn und Ita- len die neue Zeit ein. Seitdem wird jedes Jahr Ende April oder anfangs Mai der Uhrzeiger um eine Stunde vorgerückt. Be- kanntlich hatte man es im Frühjahr 1947 in Deutschland sogar mit einer zweistündi- gen Zeitverschiebung versucht. Dieser Ver- such hat aber Schiffbruch erlitten. Bereits kurz danach kehrte man wieder zur ein- stündigen Sommerzeit zurück. Die Idee der Sommerzeit hat viel früher das Licht der Welt erblickt, als man an- nimmt. Schon 1784 machte Franklin alg Vertreter der nordamerikanischen Union in Paris den Vorschlag, im Sommer die Uhr- zeiger eine Stunde vorzurüclcen. Man lachte inn aber aus und bezeichnete ihn als einen Phantasten. Ueber hundert Jahre später, 1892, wurde dann der Versuch erstmals im Kapland unternommen. Als zweites Land folgte Queensland, und schon im Jahre 1907 beschäftigte die Idee das englische Unter- haus. Wie in Deutschland wurde jedoch erst im Jahre 1916 auch in England die Som- merzeit eingeführt. 5 Absonderliche Wege mußten in Deutsch- land gegangen werden, bis die Stunde Ta- geslicht erschlichen war. Schon vor dem ersten Weltkrieg sammelte eine Schoko- ladenfabrik 120 000 Unterschriften in einer Werbeaktion für die Einführung der Som- merzeit. Niemand aber in der Regierung nahm sich der Sache an. Erst 1915, als man begann, mit den Kohlen, mit dem Gas, dem Strom und auch mit Petroleum zu sparen, war ein biederer Mann mit dem Namen Reese aus Hameln hartnäckig genug, an Be- hörden und Parlamente fortgesetzt Lin- gaben zu schicken. Der Oberbürgermeister von Breslau, Matting, machte sich den or- schlag Reeses zu eigen und verfocht die Idee im Bundesrat. Als Resultat wurde 1916 erstmals in Deutschland die Sommer- zeit eingeführt. Auch der Literaturprofessor Dr. Eduard Engel hatte 1912 in der„Woche“ einen Aufsatz:„Auf der Sonnenseite“ veröffent- licht, darin entwickelte er alle Vorteile der Sommerzeit, und wies nach, daß weiter nichts dazu nötig sei, als an einem bestimm- ten Frühlingstage die Uhren im ganzen Reichsgebiet um eine Stunde vorzustellen und erörterte die möglichen Einwände. auf und betteten sie auf den Rücksitz des Wagens.— Worauf wir uns nach herzlichem Abschied, von den Segenswünschen des Zünftigen begleitet. auf den Heimweg machten. Teresa sah grau aus und hielt die Augen geschlossen; da mir jedoch strengstens un- tersagt war, Fragen zu stellen oder meinem Mitgefünl Ausdruck zu geben. so blieb mir nichts übrig, als mich still vor mich hin zu üngstigen. Ich fuhr wie auf Eiern, dessenungeachtet hüpfte und sprang der Wagen wie ein jun- ges Böckchen. Wahrhaftig. ich hätte nie für möglich gehalten, daß eine wirklich erst- klassige Landstraße so holprig sein könne. Ich grübelte verstört über diese rütsel- hafte Erscheinung, bis Teresas Stimme mich aus meiner Versunkenheit riß. Vermutlich, sagte sie sanft und nach- denklich, vermutlich sind Sie an allem schuld, Sie übler Zwerg. Sie! Ich? stammelte ich entgeistert, wieso denn ich, ich bin doch hinter dir gefahren! Schon! erwiderte mein Weib. aber wer garantiert mir denn, daß Sie nicht hinter- rücks heimtückisch giftgrüne Blicke auf mich geworfen haben! Aber warum in aller Welt sollte a Ooch, zum Beispiel, weil ich so schön Ski laufe! Es scheint Ihnen— dem Himmel sei Dank— besser zu gehen, konstatierte ich freudig, Sie werden bereits wieder bemer- kenswert frech. Ich zwinge mich dazu. versicherte mein Weib, weil ich nicht mit ansehen kann, daß Sie sich ängstigen! b Sie sind von einer ungewöhnlichen Güte! Gewiß, nickte Teresa bescheiden, ganz abgesehen von meinen sonstigen Quali- täten! Unter solchen und ähnlichen Gesprächen verging die Zeit und wir hielten endlich vor der Tür des Krankenhauses,. das wir bei Teresas sämtlichen Zwischenfällen in An- spruch zu nehmen pflegten. Ich stürzte ins Haus. um die Schwestern zu alarmieren. Sie empfingen mich mit auf- richtiger, nur durch den Ernst der Situation gedampfter Freude. Zwei von ihnen kolgten mir auf die Straße, wo wir mit einem Krankenwägel- chen, das sie mitbrachten. und einigen Pas- santen, die sich inzwischen angesammelt hatten, eine hübsche Gruppe vor der offenen Tür des Autos bildeten. Wo nur die Träger bleiben? meinte eine ich durchgeführt hat. Das Ergebnis: 54 Prozent der Befragten sind für eine Verein ung von Gesamt-Württemberg-Baden, nur 2 Pro- 1 5 zent für Beibehaltung des Status quo und nur 23 Prozent für ein seperates Gesamt- Baden, der Rest enthielt sich der Stimme. Dieses Ergebnis dürfte ein schlechtes Omen für die Agitatoren der Vereinsamung Süd⸗ 1 badens sein, wenn sie demnächst ihren Wahlkampf beginnen werden. Für Südbadener aber, die sich den klaren Blick. für die Notwendigkeit des Zusammenschlus- ses zu einem größeren Land durch die Wunschträume ihres Staatspräsidenten nicht haben trüben lassen, wird das Resultat der Umfrage ein wertvoller Fingerzeig beim kommenden Gang zur Wahlurne sein. empfohlen hatte, denn er hielt, wie er sich äußerte, es nicht im geringsten für wahr- Wirklich- scheinlich, daß seine Gedanken je Enkenbach keit würden. Georg Mohler- 5 Das berüchtigte„Tagebuch“ Manchmal schreiben große Leute Tage auch kleinere bücher und manchmal führen Leute über die größeren Tagebuch. Ob el sich lohnt, sie später zu veröffentlichen darüber entscheiden die Verleger. Ob es sich lohnt, das angebliche Tagebuch Es Brauns zu veröffentlichen, darüber ent- schied der obskure Geschmack einer Wochen C schrift, die ein Geschäft witterte. Und ud Geschäfte gewittert werden, tritt gewöhn- lich alles andere, was mit Literatur oder auch nur einer ernsthaften Auffassung vom Druck- und Verlagswesen zusammenhängt weit zurück. Nun soll Eva Braun ein Tage“ buch geschrieben haben, sagen die einen es wäre jedoch eine plumpe Fälschung mei- nen die andern, die wieder an der Gegen sensation verdienen wollen und lassen sich von der Schwester der besagten Eu schriftlich bescheinigen. Und so geht d weiter, bei Lichte besehen ein widerlich Herüber und Hinüber, der Druckerschwär unwürdig, die dafür verwendet wird. nach vö ist nämlich unserer Ansicht gleichgültig, ob die Niederschrift echt is oder nicht, ob sie Herr Trenker„bearbeitet hat oder nicht, das Bild des„großen Adolf“ dürfte sich nach allem Erfahrenem Geschriebenem und Gelesenem für den arm gewordenen deutschen Staatsbürger Besatzungszonen soweit abgerundet haben, daß es dieser Hintertreppenergänzung nich bedarf. Wir naben andere Sorgen und Nöte. ak uns danach zu erkundigen, was der vierte gebildete Heros aus Braunau am Inn für Schuhwrichse benutzt hat, oder in welche Stoffe er frünmorgens geklettert ist. wie e 3 die Spätgetraute nannte und wie sie il Unsere Kenntnisse um diesen Herrn 81 auf ganz anderem Boden gewachsen, s daß wir solche Ergänzungen nachträgli aus so sinnlos bedrucktem Papier beziehen 1 müßten. Diese Sentenz gilt für Verls Redaktion und Leser gleichermaßen, die 81 mit der bloßen Lektüre des echten oder um echten Traktätchens ein Armutszeugnis au stellen. Was eine herzlich unbedeutend Liebesassistentin der verbrecherisch- politi- schen Einmaligkeit Hitler niederzuschreib hätte, wäre der Substanz der Schreibe nach belanglos, selbst wenn sie sich Mühe unterzogen hätte; was sie aber offen“ bar gar nicht getan hat. Da sich einige Interessierte darüber streiten beginnen, könnte das Publikun das dem traurigen Kolportagenstück 20. schaut, annehmen, es handle sich um ein echte Sensation. Nun, es ist nicht einm das, es bleibt eine fade, leere und blamabl Angelegenheit. r O. F. 555 Schwestern nach einer Weile nachdenk ich. ich erwiderte, daß auch ich mich di seit geraumer Zeit frage, ohne eine befri digende Antwort zu finden. 5 5 Nur Teresa zeigte nicht die gering Ungeduld, sie saß ganz still und hielt f Bein in beiden Händen, offenbar War froh, daß man sie einen Augenblick Ruhe ließ. 7 Das Idyll wurde durch einen Mann 4% 3 dem Publikum gestört. der allem Ansche nach ein Tatmensch war und sich dab für verpflichtet hielt, einzugreifen. Er* entschlossen näher und steckte den Kopf den Wagen. Na. kleenet Frollein, sagte er erm, ternd, wat meenen Sie. wenn ick Ihnen nu mal raushöbe? f Ach, erwiderte Teresa ohne sonderlich Begeisterung, Sie werden mir weh tun! Ich? fragte der Tatmensch entrüstet, auß, jeschlossen]! Wo icke doch keene Flieſe Leid tun kann, jeschweije denn son jung“ hübschet Frollein! 1 Mit diesen Worten griff er zu; Teres schrie auf, dann saß sie wimmernd in del Krankenwägelchen und rollte. die Neusit des Publikums hinter sich lassend, dave, Ich bekam sie erst wieder zu Gesicht, sie, bandagiert in ihrem Bett liegend. al der Narkose erwachte. Sie sah mich lange nachdenklich an. Komisch, sagte sie dann schläfrig, 0 so ein hübsches sympathisches Kranken haus so unmäßig viele Türschwellen habe, 3 Es ist mir früher nie aufgefallen!“ 7. Ich schüttelte den Kopf und wollte% rade meine analoge Beobachtung über, erstaunliche Holprigkeit erstklassiger Lans, straßen zum besten geben. aber Tere, hörte schon nicht mehr. sie schlief bere wieder, und 80 mußte die Unterhalt über dies interessante Phänomen oder übel bis zu ihrem endgültigen wachen vertagt werden. 0 Ein abwechslungsreiches Leben fühig du an der Seite dieser Dame! sagte Ed anerkennend. O ja, ich kann niclit klagen. sie hat ei durchaus individuelle Art. die Welt und Dinge zu erleben! Ich bin seit nahezu 1 Jahren mit ihr verheiratet. aber ich ve sichere dir, sie bekommt es fertig. mic, immer wieder in neue, reizvolle Sſtuations, zu versetzen. Du wirst gleich sehen.. ich meine. Fortsetzung fo dlie 34 „ 4 0 Nie inre b grüße auf nim Zang den. positiv mit de Die Indust: gung i Daß si reiches schen der Fr Das lich di Gottes hatte ist seit und ne tigen feierlic jahrest messe lender! die Ki: tung. 7 von al verblaſ ser W. einzeln vorfüh Dies ter Me andere Vom Zer. bel- Ur ufer a. gend, i das Fr Schau nur di alter „Straße Längsr deren Maine kurt“ ü Markt in der einer Die 2. jüngst. genwa Bennet stein, Gebiet talste 700 Lei! Jahrbi Stadtr. Fr: In in viel fenbac derme haupte In turter huge N Messe lem R die F. delt. 1 Erzeuę bracht Punkt Verwe die Fe ratsla- Beend völlig Hei deckte Verf N r. 123 rozent kigung 2 Pro- o und samt- imme. Omen Süd- ihren 1 die Blick schlus- die nicht at der beim je ihn n sind zen, alf träglich eziehen Verlag die sich der un- us aus“ eutende politi- hreibel eiberiſ ich det offen- ber 20 blikum K zu m eint einm damabl- OF. H — denk- ch die befrie“ rings elt iht var luck in ann au nschell 8 * selbst zu erkennen. erfolgreichen Verlauf zum Ausdruck bringen. der Währungsreform statt und bietet den Käufern und Besuchern Gelegenheit, die große furter Herbstmesse 1948“ Wendung, die in dem sich ausweitenden Geschäftsvolumen der Bizone stattgefunden hat, Ich hoffe weiterhin, daß sowohl die Frankfurter Herbstmesse als auch ahnliche Veranstaltungen dazu beitragen werden, den Eæporthandel der Bizone zu fördern, Nichts regt die Initiative und Schaffensfreude der Wirtschaft mehr an, als wenn sie re besten Leistungen öffentlich vorführen und zum Verkauf stellen kann. grüße ich es besonders herzlich, daß auch Franfurt/M. aufnimmt. Mit der Währungsreform und der Darum be- seine alte Messetradition wieder erfolgreich begonnenen Umstellung von der Zwangs- zur Marktwirtschaft sind unserer Wirtschaft schwere Fesseln abgenommen wor- den. Sie hat jetzt eine große Chance. Möge auck die Frankfurter Messe ihr eine Fülle von positiven Anregungen geben, damit sie bald wieder in der Lage ist, unser Volk wenigstens mit dem Notwendigsten ausreichend zu versorgen. Geleitwort des Oberdirektors Dr. Messe“ für den„Mannheimer Morgen“. pünder zur Eröffnung der„Frankfurter Die Eröffnung der Frankfurter Messe ist ein weiterer Beweis dafür. daß die deutsche Industrie auf gutem wege ist, verlorenen Boden wiederzugewinnen. Die industrielle Erzeu- gung in Westdeutschland hat mengenmäßig 67 Daß sie im Begriffe steht, aueh qualitäts mäßig 9% der Erzeugung des Jahres 1938 erreicht. den Anschluß an das Ausland wieder zu er- reichen, wird die Frankfurter Messe dem deutschen Inlands- Kaufmann wie dem ausländi- schen Interessenten beweisen. der Frankfurter Messe vollen Erfolg. Geleitwort von ministerum. Ministerialdirektor Alle in der deutschen Wirtschaft tätigen Kräfte wünschen Hessisches Wirtschafts- Dr. Magnus, Von der Wallfahrt bis zur Handelsmesse Von F. O. WEBER und H. H. HOLZ Das Wort„Messe“ bezeichnet ursprüng- ich die hauptsächliche Form des katholischen Gottesdienstes. Eine dieser kirchlichen Messen hatte eine besondere Bedeutung. Jede Kirche ist seit jeher zu Ehren eines Heiligen geweiht und nach ihm benannt. Neben dem lokal wich- tigen Ereignisse des Kirchweihfestes, der feierlichen Begehung des Kircheneinweihungs- jahrestages(der Kirchweih, Kerw, Kerb, Kirch- messe oder Kirmeß genannt), gewann der ka- lendermäßige Gedächtnistag des Heiligen, dem die Kirche geweiht ist, immer größere Bedeu- tung. Zu dieser„Messe“ wallfahrten Gläubige von allen Seiten. Im Laufe der Jahrhunderte verblaßte jedoch die kirchliche Bedeutung die- ser Wallfahrtsmessen und verlagerte sich an einzelne Wallfahrtsorte. Von allem Anbeginn mußte für die vielen zusammenströmenden Menschen mit Speisen, Getränken etc. gesorgt werden. Viele Wall- Tahrer wollten auch gerne ihren An- gehörigen Andenken mitbringen; daher entstanden an solchen Orten Buden, in denen sowohl die nötigen Nahrungs- mittel, als auch Gebetbücher, Heiligenbilder ete. verkauft wurden. Dann fanden sich bald kluge Köpfe, die den Besuchern allerlei gerade nicht zum Feste in Beziehung stehende Waren vor führten, um Kauflust zu wecken. Dieser Entwicklung verdankt die Frankfur- ter Messe, ebenso wie die Handelsmessen in anderen Städten ihre Entstehung. Vom Römerstraßen-Knotenpunkt zum Kilometerstein„Null“ Zerstört sind fast gänzlich die stolzen Gie- bel- und Fachwerkhäuser zwischen dem Main- ufer auf dem Roßmarkt in Frankfurt, der Ge- gend, in der sich im Laute der letzten 700 Jahre das Frankfurter Messeleben auf wandernden Schauplätzen abspielte, Geblieben ist aber das nur durch Ausweitung geringfügig im Mittel- alter veränderte Verkehrsnetz der römischen Stragen, das mit einem seiner Balken der Längsrichtung des Mains folgend mit dem an- deren den Flug durch die berühmte— der Mam-netropole namengebenden—„Franken- kurt“ überschreitet. Der Kreuzungspunkt wurde Markt und Messeplatz. später Handelsstadt und in den letzten Jahrzehnten— mit mehr als mer halben Million Einwohner— Großstadt. Die Zunahme an Bedeutung wurde in der Jüngsten Vergangenheit und wird in der Ge- genwart dadurch gefördert, daß das Autostra- Bennetz von Frankfurt aus mit dem Kilometer- Stein„Null!“ seinen Ausgang nimmt; daß im Gebiete von Frankfurt à. Main der monumen- talste Flughafen Eüropas errichtet wird. 700 Jahre Frankfurter„Handelsmesse“ Leipzig, die deutsche Messestadt des XIX. Jahrhunderts, erwarb erst im XII. Jahrhundert Stadtrechfe und wurde erst im XV. Jahrhun- Frankfurter Messe vergeht In der napoleonischen Zeit kam die Messe in vielen Sparten zum Erliegen. Die Nähe Of- tenbachs war die Ursache, daß sich nur die Le- dermesse bis zum Jahre 1866 in Frankfurt be- haupten konnte. 4 In dem gleichen Tempo, in dem die Frank- . Messe an Umfang und Bedeutung Ein- — erlitt, nahm Leipzig als internationaler Iassss platz an Berühmtheit und internationa- die Rute zu. Im Laufe der Zeit hatte sich auch 25 Funktion der Messen grundlegend gewan- Er t. Die Warenmesse. die den Händler und 5 8 dem Kunden und Verbraucher näber- rachte, wurde zum ausschließlichen Treff- Punkt der Händler miteinander oder der Händ- er und Erzeuger. 2 Initiative tatkräftiger Frankfurter Bür- n War es zu verdanken, daß 1907 mit 2 5 7 5 Bau der Festhalle der Grundstock für ein bald Messegelände gelegt wurde, das sich auch nahme udehnte und heute wieder zur Auf. 180 Na mer führenden Handelsmesse geeignet 8 im zweiten Weltkrieg durch eine gie Fenn Tat illegaler Widerstandskämpfer Fate e damals ein großes Heeresvor- Been died Völlig ausbranmte Setzte bald nach völli Zung des Krieges der Wiederaufbau des is zerstörten Messegeländes ein. 1700 Aussteller auf 60 000 am Heute stehen bereits wieder 35 000 qm ge- deckte Hallen i113 Verfügung. und 25 000 qm Freifläche zur Fran dert zum Messeplatz erkürt. Frankfurt a. Main vermag mit der diesjährigen Messe hingegen den 700. Jahrestag des Bestehens der Frank- furter Handelsmesse begehen.„Die Mutter allen Kaufmannsgewerb“, wie Hans Sachs Frankfurt benennt, erhielt zwar bereits im Jahre 1240 von Kaiser Friedrich II. einen Gunstbrief in dem„all Maenleyn und Weyb- lein, so dig Meß in Frankfurt besuchen, Unser Gnad und Schutz zum Vortheyl an Gesunt- heidt und Eygenthum“ verhiegen wird, jedoch weil Aeneas Sylvia Piccolomini. Friedrichs des Dritten gelehrter Chronist und nachmaliger Papst Pius II. in der Geschichte der deutschen Städte zu sagen, daß erstmalig Handel mit Wa- ren allerlei„Gueth und Sortherei“ im Jahre 1248 in Frankfurt in Kirchmessezeit getrieben wurde und zwar„vom Anläuten bis zum Aus- läuten der Messe“(15. August bis 8. Septem- ber). Der Hinweis aus Aeneas Sylvia ist zuver- lässiger als der nicht lückenlos erhalten ge- bliebener Chroniken, der das Frankfurter Messewesen im Zusammenhang mit dem so- genannten„Messegeleit“ erwähnt und der aus dem Jahre 1227 stammt. Geht doch aus letzte- rem nicht einwandfrei hervor, daß es sich in Frankfurt um eine delt hat. „Handelsmesse“ gehan- Im Jahre 1330 ge- stattete Kaiser Lud- wig der Bayer den Frankfurtern die Ab- haltung einer Oster- messe und förderte dadurch die Bedeu- tung des Frankfurter Handels- und Ver- kehrszentrums, die durch das sogenannte „Stapelrecht“— das die Frankfurter eifer- süchtig wahrten, so- lange moderne Ver- kehrsmittel das mit- telalterliche Straßen- fluß nicht verdräng- ten— stabilisiert wurde. b Besonderen Auf- Die Buchgasse: Schau- schwung nahm die glatz der Buchmesse Messe in Frankfurt durch die Erfindung der Buchdruckerkunst. Gutenberg und Fust— finanziert von der fortschrittlichen Frankfurter Bürgerschaft— wirkten und lebten etwa 25 Jahre in Frankfurt und waren wohl Anlaß dazu, daß die erste und berühmteste Buchmesse durch Jahrhunderte hindurch ihren Sitz in Frankfurt hatte. Als dauerndes Andenken an diese Zeiten mittelalterlichen bis in das Jahr 1792 hineinrei- chenden Glanzes, heißt heute noch die ehema- lige Stätte der Frankfurter Buchmesse Buch- gasse. Frankfurter Messe ersteht Mehr als 1700 Aussteller haben sich zur dies- jährigen Messe angemeldet, darunter italieni- sche, belgische, englische und Schweizer Fir- men. Holland wird mit einer großen Kollektiv- schau vertreten sein, die zwei Hallen von zu- sammen 600 qm umfaßt. Seit der Währungsreform hat sich stetig das Schwergewicht der Messe vom Textilsektor zu den Zweigen des Maschinenbaues verschoben. Einen besonders breiten Raum nehmen die Ma- schinen und Apparaturen ein, die dem Wieder- aufbau von Betrieb und Wohnung dienen. Druckluftanlagen für die verschiedensten Ver- wendungszwecke verdienen besondere Beach- tung. Sie dienen der Bauindustrie, dem Berg- bau, Brückenbau, Einsenkonstruktionswerk- stätten, Maschinenfabriken, Eisenbahnwerkstät- ten, der Steinbearbeitung und den Gießereien. Eine große Frankfurter Firma bringt als Neu- heit fahrbare einachsige Kompressoranlagen, bei denen der Rohrrahmen gleichzeitig als Druckluftbehälter dient. Als Neuheit erscheint das Modell eines Wippdrehkranes. Besondere Aufmerksamkeit wird die Aus- stellung von Haus- und Küchengeräten, Möbeln und Nahrungsmitteln auf sich ziehen, da sie dem täglichen Bedarf des Konsumenten dienen. Für die Erzeugnisse des Kunstgewerbes dürften die Aussichten heute ungünstiger sein. Ein Zweig der alten Frankfurter Messen, der lange Zeit eine Domäne der Leipziger Mes- sen geworden war, das Gebiet der„Rauch- K furter Mess e Sie findet zu einem günstigen Zeitpunkt nach SIEBENHUNDERT JAHRE FRANKFURTER HANDELSMESSE 1„Anläßlich der Frankfurter Herbstmesse 1948 möchte ich meine besten Wünscke für deren der die deutsche Industrie mit lebenswichtigen Rohstoffeinfuhren versorgt. amerikanischen Militärregierung verbürge ich meine Unterstützung zum Erfolg der Frank- General Clay hat der am kommenden Sonntag beginnenden Frankfurter Messe diesen Gruß gewidmet, den die„Frankfurter Rundschau“ in einer Sonderbeilage ihrer Wochenendausgabe veröffentlichte. Im Namen der 1. Wenn alle deutschen Bäckereien mit so vorzüglicher Einrichtung ausgestattet wären, wür de die Backlohnspanne geringer sein. 2. Dieses geheimnisvolle Instrument dient nicht zur At omenergie- Erzeugung, sondern die eisenschaff ende Industrie bedarf dieser Einrichtung. 3. Der Globus eymbolistert die weltweite Bedeutung unserer Nordseemetropole Hamburg, die ihre wirtschaftliehe Genesung auck unter Be- weis stellen will. 4. Heimstätte für Obdachlose 4500 D-Mar h. kreuz und den Main- Messebesucher finden: Teætilerzeugnisse u. Rauch- in waren N lle Lund V Nahrungs- und Genußmittel„ II Möbel und Zubehör, Korb- möbel und Korbwaren Leder und Lederwaren, Schuhe, Sportbedarf„ Verlag und Buchhandel, Bü- ron Geschüftsbedarf und Re lcla me, Pupièer waren, Ver- packungsmittel, Schmuck- waren und Uhren, Rau- cherartikel, Kunstgewerbe und Kunstverlag„ VI Rauchwaren T Spielwaren und Lehrmittel, Musileinstrumente u. Mu- sikcalien e eee Land- u. garten wirtschaft- liche Geräte und Maschi- nen r* Elektrotechnik, Beleuchtung, Metallwaren und elektro- technische Schwachstrom- artikel, Optile, Kino und „ Haus- und Küchengeräte, Glas-, Porzellan- u. Stein- gut waren,, Bürsten, Besen, Pinsel, Rudioapparate und r Maschinenbau u. Werkzeuge„ Bautbesen, Heizung, sanitäre Anlagen, Fahrgeuge aller c Medizin, Chirurgie u. Gum- mi waren, Seife, Parfüme- rie. Kosmetiſe und Toilet- teartikel, Chem. Erzeugn.„ III XI-XIV XV-XVI XX XXI XXII XXIII XxxIV — Messehalle. Die Messehalle, wie sie bis zur Kriegsgerstörung aussah. Photo: Jäger Sepp und Flüchtlinge. waren“, wird in diesem Jahr wieder vertreten sein. Viele der früher im Osten ansässigen Fur- men der Rauchwarenherstellung und Verar- beitung von Pelzwaren, die durch die Entwick- lung der Verhältnisse in der Ostzone zur Ab- v erung nlaßt wurden, haben sich in Frankfurt ansässig gemacht, darunter bekannte Veredelungsbetriebe von Weltruf. Sie haben Jeder kann es sick bei einigermaßen Sparsamkeit anschaffen. Preis Photos: Bauer-Nord unter schwierigsten Voraussetzungen ihre Ar- beit am neuen Platz aufgenommen und wol- len nun hier ihre Leistungsfähigkeit zur Gel- tung bringen. So verspricht die diesjährige Frankfurter Messe, die erste nach dem Kriege, ein reich- haltiges Bild vom Stand der südwestdeut- schen Wirtschaft seit der Währungsreform. Angenehme Enttäuschung- allgemein Als die Stadt Fremk furt Auchnach der Wäh- rungsretftorm an dem Plan festhlelt- äm Oktober eine große Südwestdeutsche Messe durchzufüh- ren, verhielt sich die Mehrzahl der Messespe- zlalisten und Wirtschaftsfachleute abwartend und skeptisch. Man glaubte allgemein nicht, daß die Aussichten der Produktions- und In- vestitionsgüter eine größere Ausstellung recht- fertigten. Die letzten Monate haben diese Voraussage nicht bestätigt. Den Einladungen zur Beteili- gung an der Frankfurter Messe ist eine 80 Überraschend große Zahl von Ausstellern ge- folgt, daß es nicht möglich war, die Wünsche aller messewilligen Firmen nach Ausstel- lungsfläche zu erfüllen. Die deutschen Ausstel- ler kommen aus allen vier Zonen. Die höchste Beteiligung(69 Prozent) fällt auf die ameri- kanische Zone; die englische Zone ist mit 138,1 Prozent, die französische Zone mit 5,5 Prozent und die russische Zone mit 6,4 Prozent beteiligt. Auch das Besucherinteresse im In- und Aus- land ist außerordentlich rage, so daß neben der guten Beschickung auch mit einem guten Besuch zu rechnen ist. Mögen die veränderten Wirtschaftlichen Vorzeichen und der neue Mitt- ler des Güteraustausches allen denen, die sich der Austauschkraft der Frankfurter Messen an- vertrauen, Ausstellern und Besuchern einen vollen Erfolg bringen. Sieg der Technik Im Anfang stand die Abteilung Textilien an der Spitze der 33 Gruppen der Frankfurter Messe. Mit dem Näherrücken des Termins der Messe verschob sich allmählich das Schwerge- wicht zur Produktionsgüterindustrije. Der Zahl der Aussteller und auch der belegten Fläche nach führt wenige Tage vor Beginn der Messe nuch endgültiger Standeinteilung die Abteilung Maschinen mit ca. 25 Prozent der Gesamtaus- stellerzahl, die über 1700 Beschicker beträgt. An zweiter Stelle folgen Textilerzeugnisse und Rauchwaren mit 11 Prozent, es folgen Haus- und Küchengeräte, Glas, Porzellan und Stein- gut. Bürsten, Besen und Pinsel mit 9 Pro- zent, Lederwaren, Reiseartikel, Sportbedarf, Schuhe und Leder stellen 7 Prozent, desglei- chen die Abteilung Büro, Geschäftsbedarf und Reklame, Papierwaren und Raucherartikel. Ebenfalls 7 Prozent machen Spielwaren und Lehrmittel. Musikinstrumente und Musikalien apparate und Zubehör aus. Innerhalb der Abteilung Maschinenbau neh- men die Gruppen Maschinen und Maschinen- teile, Armaturen, Werkstatteinrichtungen, Werkzeuge und Werkstattbedarf 12 Prozent, Elektrotechnik, Beleuchtung, Metallwaren und elektrotechnische Schwachstromartikel 7 Pro- zent, Optik, Kino und Photo 2 Prozent, land- und gartenwirtschaftliche Geräte und Maschi- nen 2 Prozent und Fahrzeuge aller Art eben- falls 2 Prozent ein. Einen besonderen Raum nehmen Maschinen und Apparaturen ein, die dem Wiederaufbau und der Wiederinstallation von Betrieb und Wohnung dienen. Es finden sich Druckluftan- lagen stationärer und fahrbarer Ausführung, Druckluftwerkzeuge für die verschiedensten Verwendungszwecke, besonders soweit sie der Bauindustrie dienen oder für Bergbau, Brük- kenbau, für Eisenkonstruktionswerkstätten, Maschinenfabriken, Eisenbahnwerkstätten, Steinbrüche und Steinbearbeitungswerkstätten oder Gießereien bestimmt sind. Eine grobe Frankfurter Firma bringt zwei fahrbare ein- achsige Kompressorenanlagen, bei denen der Rohrrahmen gleichzeitig als Druckluftbehälter dient. Für diese Anlagen, die besonders für die Bauindustrie geeignet sind, wird vor allem ausländisches Interesse erwartet. Eine Neuheit stellt das Modell eines Wippdrehkrans für Ha- fkenanlagen dar. Besondere Aktualität für alle Möbelwerkstätten darf wohl eine Furnier schnellpresse beanspruchen. Auf dem Gebiet der Heizungsanlagen bringt eine Frankfurter Firma einen Oelheizungskleinkessel mit erhöh- ter Wärmeeinheitsleistung. Auf dem Sektor der Werkzeugmaschinen sind Objekte für alle Zwecke und in vielfachen Neukonstruktionen vertreten, von der Drehbank, der Kaltsägema- schine und dem Universalwerkstättengerät bis zu den allgemeinen Werkzeugen für Metall- und Holzbearbeitung oder Fräs-, Schneide- und Felnmeßwerkzeugen. Eine neue vollautoma- tische Schuhsohlenklebepresse, eine Ringpresse mit 14, 26 und 56 Preßstellen, die mit Preßluft betrieben wird, beschränkt den Arbeitsvorgang, macht inn mühelos und zeitsparend. Durch elektrische Heizung der genormten, austausch- baren Preßkissen wird die Arbeitszeit wesent- lich verkürzt. Fortsetzung nächste Seite) im Spiegel der Zeit Frapefurter Hafen: Seniſſe, die Messeware brachten, werden entladen eres e eee FCP 5 i— 8 Franffurter Stapelplatz: Hier spielte sich die Frankfurter Messe dis zum XV. Jahrhundert ab Römerplatz: Cees fade 8 None een Heut dee Nich bet Norssepe ge ed Auch er war Schauplatz der Frankfurter Messe e ee ee dhl e un krürf Gele Photo: Bauer Nord Seite 4 More ENM Samstag, 2. Oktober 1948/ Nr. 123 (Fortsetzung von Seite 3) Auf dem Gebiete des Automatenbaus finden sich Automaten für verschiedene Zwecke; eine Firma zeigt den seinen Maßen nach kleinsten Nagelautomaten mit einer monatlichen Lei- stung von 1,5 Mill. Nägel. Wohl umfassend ist die Uebersicht über die geläuflgsten tragbaren HRlektromaschinen für Zimmereien und sonstige Holzbearbeitung, die eine Spezialfirma alle in Betrieb vorführt. Es findet sich eine Uebersicht über Antriebsmaschinen und Aggregate aller Art, Elektromotoren, Generatoren, Umformer und Transformatoren, Schweißaggregate und Aggregate zur Stromerzeugung. Die Wärme- technik bringt Luftheizungs- und Klimaanla- gen für Großbauten und Kinos. Daneben sind Destillierapparate und Destillieranlagen ver- schiedener Größen vertreten, Rührwerke und Konservenautoklaven. Fahrradmotor in Taschenformat Unter den Neuheiten, die jede Messe zu bringen pflegt, befindet sich ein Fahrrad mit Hilfsmotor der Firma Walter Kratzsch aus Göbnitz. Der Motor mit 40 cem Hubvolumen ist ohne Ventilatorkühlung, ohne Zweigang- getriebe, Zahnräder, Kuppelung und Dekon- pressionsventil. Die Bauart ist so schmal, daß der Motor zwischen den Pedalen im Rahmer untergebracht werden kann. Diese Konstruk- tion stellt den einfachsten Hilfsmotor dar, den es heute in Deutschland gibt. Seine Betriebs- sicherheit soll den höchsten Anforderungen gerecht werden. .. und der Farben, Lacke, Kosmetik Die chemische Industrie umfaßt neben den industriellen Chemikalien auch pharmazeutl- sche und kosmetische Artikel. Zahlreich ver- treten sind die Betriebe der Lack- und Farben- herstellung, die zu den ältesten Zweigen der chemischen Industrie im Rhein-Main-Gebiet gehören. Ihr Aufgabenbereich liegt zu einem Wesentlichen Teil bei der Veredelung und dem Schutz von Werkstoffen. Modeschau mit geschweißten Kleidern Die Gruppe Textilerzeugnisse als zweit- stärkste Gruppe der Ausstellung weist eine besonders starke Beschickung aus der ameri- kanischen Zone auf. Etwa 36% der Aussteller kommen aus Hessen, etwa 22% aus Bayern und etwa 17% aus Rheinland-Westfalen. Die frau zösische und russische Zone sind etwa gleich Stark mit Ausstellern beteiligt und auch das Ausland, Italien, Holland und England tritt mu einem interessanten Angebot auf. Die stärk- Sten Abteilungen sind Damen- und Herren- bekleidung, daneben Strick- und Wirkwaren und Herrenartikel, sehr gut ist auch das An- gebot an Kurzwaren und Tapisserien, Garnes und Gespinnsten. Damenwäsche und Innenaus- stattungen, ebenso Bettfedern und Daunen sing mit zeitgemäßen Angeboten vertreten. Gerin- ger ist das Angebot bei Drellen und Jute. Eine Modeschau wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Modeschaffen etwa achtzig Maodellkleider und Mäntel als Vorschau auf die kommende Wintermode vorführen. Auf der Ausstellung finden sich neben Trachtenkostu- men und gestickten Damenblusen, die nach Künstlerischen Entwürfen hergestellt sind, auch feinste Handstickereien in Damenwäsche, Nachthemden und Bett- und Tischwäsche. Die Plauener Kammgarnwebereien beschicken die Messe mit Stoften aus Wolle, Baumwolle und Zellwolle und Kammgarn. Die Kunststoffver- arbeitung für Arbeiterschutzbekleidung, die gegen Nässe, Säuren und Laugen beständig sein muß, ist mit eigenen Ständen vertreten. An Stelle der bisher genähten Kleidungsstücke dieser Art werden nunmehr die Nahtstelle geschweißt, um damit jegliches Durchdringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Formular-Pelze— dernier eri ö Eine schöne Gruppe bilden die Rauchwaren, rohe und verarbeitete Pelze; in einer Sonder- Ausstellung tritt die Rauchwaren-Industrie her- Vor. Die besten Leistungen und Verarbeitungs- methoden sind hier von den Betrieben vorge- führt, die sich in den letzten Jahren in Frank- furt und Umgebung als Flüchtlingsbetriebe nledergelassen haben, nachdem sie in der Ost- zone eine Wirkungsmöglichkeit nicht mehr finden konnten. Was hier an altem, gutem Können und an gewerblicher Erfahrung in den Ausstellungsstücken sichtbar wird, ist der Höhepunkt handwerklicher Leistung und eine Wiare, die beste Exportaussichten hat. Fine Neuheit der Frankfurter Messe stellt die Rauchwarenausstellung dar. Ein neues Verfahren zur Veredelung von Fellen ist in 15 Auslandsstaaten patentiert worden, Die Herstellung von Formular-Pelzen und Fellen Wird durch eine neuartige Zuschneidemethode vor der Fellveredelung erleichtert. Es werden ferner auserlesendste Modellmäntel aus Edel- belzen gezeigt. Quantität rivalisiert mit Qualität in Offenbach 5 Die Offenbacher Lederwarenindustrie zeigt die verschiedensten Erzeugnisse ihrer vielseiti- gen Produktion. Angesichts der Tatsache, daß Seit der Währungsreform eine Marktschwemme von Lederwaren einsetzte, die jetzt schon wie- der zu einem Ausverkauf der gehorteten erst- klaseligen Erzeugnisse führte, wird den auf- merksamen Besucher dieser Teil der Messe besonders interessieren. Es muß sich zeigen, ob die schon allenthalben im Kleinverkauf zu bemerkende Qualitätsminderung vorübergehend sein wird, oder als Symptom zu werten ist. Dr Gretehnruf: Am Golde hängt undeutsch Die Tatsache, daß die Abteilung Juwelen, Sold, Silber., Schmuckwaren und Uhren zu den groben Abteilungen der Frankfurter Messe gehört, beantwortet die Frage, ob Schmuck heute noch aktuell sei, eindeutig positiv. Die führenden Firmen Deutschlands, vor allem die Pforzheimer Industrie, wird wieder stark ver- treten sein; neben ihren alten Mustern zeigt die Schmuckindustrie die neuen Formen und moderne Muster, die Zeichner, Techniker, Zünftler und Goldschmiede für Schmuckgegen- stände, Gebrauchsartikel und Kleinsilberwaren gestalteten. Einen Schmuck mit auswechsel- baren Steinen zeigt eine Homburger Firma, die bei diesem Schmuck,„wie er noch nicht da War“, eine besondere Attraktion für das Aus- land verspricht. Mit zwei kleinen Schräub- chen, die sich in die Ornamentik des Schmucks einpassen, kann der Stein ausgewechselt wer- den und in seiner Farbe dem jeweils getrage- nen Kleide, der der jeweiligen Gelegenheit, zu er Ring, Collier oder Brosche getragen Wer- den soll, angepaßt werden. Führende Männer der Schmuckwarenindustrie stehen auf dem Standpunkt, daß Deutschland mindestens in den nächsten Jahren keine Aufnahmefähiskeit für Schmuckwaren haben wird. Aus diesem 5 Grund besonders versucht die Schmuckwaren- industrie, deutschen, modischen Schmuck ex- portreit und exportfähig zu machen. Neben dem Qualitätsschmuck und Edelsteinen aus Idar-Oberstein und Pforzheim wird auch die Gablonzer Schmuckindustrie vertreten sein. Es Werden Devotionalien, Spielwaren und Kunst- gewerbe, u. a. auch Strountarsienarbeiten ge- eigt. Haarschmuck, besonders in Filigran, rundet diese Abteilung ab. Mehrzimmerwohnungen zusammenlegbar 5. 1 1925 1 0* find wie e kennen, fin möbel, Unſversalmöbel, die mehrere täglich benötigte Möbel in sich vereinigen und dabei inen Abmessungen den ersetzten Einzel- n entspricht. Es werden Polstermöbel und Matratzen gebracht, die von den herkömm- lichen Formen der Polstermöbel und Matratzen abweichen und sich den engen Wohnverhält- nissen der großen Masse der Verbraucher an- passen. Eine Wohn- Schlaf-Garnitur der Rhei- nischen Polstermöbelwerke bietet sowohl ein behagliches Wohnzimmer wie auch eine be- queme Schlafgelegenheit. Die Frage der Un- terbringung des Bettzeugs, die bisher bei allen solchen Kombinationen offen blieb, wurde durch den Truhentisch gelöst, der zugleich dem Bettzeug Raum gibt und eine Bereicherung des Wohnzimmers darstellt. Deutschlands Exportschlager:„Bier“ In der Lebensmittelabteilung der Messe be- gegnen die Besucher wieder vielen Dingen, die sie lange nicht mehr gesehen haben. Neben den mehr alltäglichen Lebensmitteln wird ihnen der Duft feinsten Kaffees in die Nase steigen, sowohl von Roh- wie von Röstkaffee; Tee und Gewürze aller Art sind zu finden, ebenso Backmittel und Backhilfsmittel. Als besondere Süßigkeiten sind Original Lübecker Marzipan und Lübecker Konfitüren zu finden. In die gleiche Abteilung gehören auch die Biere, die wir nun wieder in erfreulicher Qualität bekommen. Die Brauwirtschaft denkꝛ ebenfalls sehr stark— wie die meisten In- dustriezweige— an den Export. Leistungsfühigkeit muß bewiesen werden Von Dr. Sehnorr, Leiter Nach Beendigung des 2. Weltkrieges ebenso wie nach dem IJ. Weltkrieg— schien ein wahrer Wettstreit unter den Städten aus- gebrochen zu sein, durch rasch aufgezogene Veranstaltungen messe- und ausstellungsmäſi- ger Art, Eæportschauen und dergleichen, die ungebrochene eigene Daseinskraft zu erweisen. Das sarkastische Wort„Je weniger Ware, desto mehr Messen“, traf durchaus ins Schwar- ze, wenn es damit die Sinnlosigkeit eines des Frankfurter Messeamtes. u hertriebenen Veranstaltungsdranges kenn- zeichnen wollte. Messen kann man nicht an beliebigem Ort und zu beliebiger Zeit mit be- llebigem Inhalt ins Leben rufen. Eine Messe als Instrument der Marktbildung, des Ab- satzes, der Beschaffung und der Marktbeob- achtung bedarf einer Reihe wichtiger Voraus- setzungen, ohne deren Vorhandensein sie ni- mals fanktionsfähig, d. h. erfolgreich sein ann. Nur die Messen, sei es in Gestalt von Die neueste Ueberraschung des Wirtschaftsrates Ernährung monullich um fünf Murk leurer Auszug aus der Begründung des Preiserhöhungs-Antrags Die Entwieklung, die die Preise für land- wirtschaftliche und industrielle Erzeugnisse in den letzten Jahren, vor allem aber auch noch in der Zeit nach der Währungsreform genommen haben, wirkt sich in immer stei- gendem Maße zu einer ernsten Gefahr für die land wirtschaftliche Produktion aus. Während die Preise für die landwirt- schaftlichen Erzeugnisse bis auf einige we- nige Ausnahmen auch nach dem Zusammen- bruch im Jahre 1945 im wesentlichen stabil Land wirtschaftliche Maschinen VVV ein Gespannmäh binder ein Normag- Schlepper ein kleiner Deutz- Schlepper, 11 Ein klarer Ueberblick über die derzei- tigen Preise der land wirtschaftlichen Ma- schinen und Geräte ist heute noch nicht zu gewinnen, doch kann im allgemeinen eine Schwefels. Ammoniax Amm. Sulfatsalpeter Klapp ete Natronsalpeter Thomasphosphat Superphosphat Kalidüngesalz(40%) Kalimagnessi es Schwefelsaures Kall „ „5. I X ( 7... 8 Die Handwerkerarbeiten Hufbeschlag, Stellmacherarbeiten u. dgl.) lagen 1947 um durchschnittlich 100%, die Handwerkerlöhne (Reparaturarbeiten u. dal.) um durchschnitt- lich 50% über den Vorkriegspreisen. Deswegen nahm der Wirtschaftsrat fol- gende Preisregelung an: Der Erzeugerpreis für Weizen erhöht sich im, Durchschnitt pro, Tonne von 206 auf 260 DM, der Roggenpreis von 190 auf 240 DM, die Tonne Gerste und Hafer von 174 auf 200 DM. Daraus ergeben sich folgende Ver- kaufspreise für Brot: Roggenbrot 35 Pfg. pro Kg(bisheriger Preis), Weizenmischpreis 40 bis 41 Pfg., Weizenbrot 68 bis 70 Pfg. pro kg. Während das Getreide sich um etwa 20 Pro- PS, etwa Notdrucłke für Studenten gehalten werden konnten, weisen fast alle landwirtschaftlichen Bedarfsartikel(land- wirtschaftliche Maschinen und Geräte, Kohle, Treibstofk, Düngemittel, Baustoffe usw.) sowie der sonstige land wirtschaftliche Betriebsaufwand(Löhne, Handwerkerlei- stungen, Reparaturkosten u. dgl.) Preisstei- gerungen auf, die bei Berücksichtigung gleichzeitiger Qualitätsverschlechterungen zum Teil bis 300% ausmachen. So kosteten beispielsweise nach der Währungsreform heutiger Preis Stoppreis 2 DM 600,.— RM 350,.— 85 DM 1 800,— bis RM 800,.— bis i 2 000.— 1000.— 3 DM 10 000,.— NM 4 500,.— DM 7 600.— RM 3 500.— Preiserhöhung um 100% gegenüber den früheren Stoppreisen angenommen werden. Für Düngemittel betragen die Preise nach der Währungsreform 1937 1947 seit August 1948 0 45.— 63,50 83,10 . 48.— 68.— 86,10 5 65,.— 90.— 107.— 5 67.— 95,.— 111.— 0 22.— 22.— 28.— 0 31.—* 5 12,65 13.— 22,20 1 17,10 17,29 36.— 5 17,80 18,33 33.— je 100 kg Rein-Nährstoffe. zent verteuert, steigt der Schlachtviehpreis um etwa 30%, der Verbraucherpreis für Rindfleisch um 26% von 1,12 auf 1,42 PM, für Schweinefleisch um 36% von 99 Pfg. auf 1,37 DM pro Pfund. Diese Erhöhungen be- deuten für eine fünfköpfige Familie eine Mehrausgabe von etwa 5 DM im Monat, während sie andererseits die Erlöse der Landwirtschaft von 3,8 auf 5,2 Milliarden im Jahr steigen lassen. Sie sind, wie der Be- richterstatter des Ernährungsausschusses ausführte, notwendig geworden wegen der Verteuerung der land wirtschaftlichen Geräte und der Düngemittel von rund 100%. An- gesichts des praktischen Zusammenbruchs der Fleischversorgung seien sie das einzige Die wissenschaftliche Literatur geht neuè Wege Der Lehrbuchmangel an den deutschen Universitäten hat zu ungewöhnlichen Maß- nahmen geführt. Man hat versucht, sich da- durch zu helfen, daß man Standardwerke mit der Maschine abschrieb und vervielfäl- tigte. Dieser unrationellen Methode setzen weniger die hohen Preise als der Papier- mangel Grenzen. Nichtsdestoweniger ist die- ses Verfahren noch immer im Schwange. Die Universität Göttingen regte seinerzeit durch ein Rundschreiben an alle wissenschaftlichen Verlage an, Auszüge aus den vorhandenen Lehrbüchern nachzudrucken und an die Studenten zu verteilen. Doch diesem Plan standen naturgemäß verlagsrechtliche Schwierigkeiten entgegen. 0 Diese Verhältnisse ließen schon im ersten Jahr nach der Niederlage in Wolfenbüttel den Plan eines wissenschaftlichen Verlages, der dann 1946 lizenzierten„Wolfenbüttler Verlags-Anstalt“, entstehen, der auf der An- sicht aufbaute, man könne der Lehrbuch- notlage der Studenten viel besser dadurch begegnen, daß man eine ganz neue Art Wis- senschaftlicher Literatur schaffe, die bei einem Umfange von fünf bis sieben Bogen, das heißt also von etwa 80 bis 112 Seiten, in einem knappen, prägnanten Stil eine Zu- sammenfassung der bisherigen wissenschaft- lichen Ergebnisse auf den einzelnen Fach- gebieten bis zu den neuesten Erkenntnissen brächte. Durch Verwendung eines einheit- lichen Formats(Din A5) war damit die Möglichkeit gegeben, bei einer Auflage von 3000 bis 5000 Stück mit etwa 100 t Papier den dringendsten Erstbedarf dieser neuen Studentenliteratur herauszubringen. Die so entstandenen„Notdrucke“ sind inzwischen an den Universitäten und Hoch- schulen zu einem festen Begriff geworden. Schon im ersten Jahr der Verlagstätigkeit wurden in 129 Fällen Verträge mit Autoren über zu erscheinende Werke abgeschlossen. Das Programm umfaßt eine technische, eine mathematisch- naturwissenschaftliche, eine medizinische, eine rechtswissenschaftliche und eine kulturwissenschaftliche Reihe. Namhafte Forscher wirken an ihnen mit. Die Grenzen des Programms setzt vorerst die Papier frage, doch war es möglich, bisher monatlich vier bis fünf Notdrucke heraus- zubringen. Werden die Notdrucke nun eine Notmaß- nahme bleiben oder wird sich aus diesen „Schulbüchern für Studenten“ eine neue Art wissenschaftlicher Veröffentlichungen ent- wickeln lassen, die zu einer Dauerlösung führen kann? Der Verlag steht auf dem Standpunkt, daß eine Reform der wissen- schaftlichen Literatur auch hätte stattfinden müssen, wenn die vielen Bibliotheken nicht ausgebombt worden wären, weil es einmal an der nötigen Uebersicht mangelte, es we- nige geeignete kurze Zusammenfassungen gab und ausführliche Handbücher ganzer Wissensgebiete bei ihrem vollständigen Er- scheinen in ihren ersten Teilen bereits wie- der überholt waren und in spätestens zehn Jahren neu bearbeitet werden mußten. Ab- gesehen von der sachlichen Unökonomie waren diese Werke fast nur für die Bi- bliotheken geeignet. Der Preis war infolge des großen Umfanges und der geringen Auf- lagen hoch, so daß auch bei bester Qualität und Propaganda der Kreis der Abnehmer die Zahl von tausend Stück kaum über- schritt. Konnte man sich diesen Luxus in der wissenschaftlichen Literatur früher auf Grund der staatlichen Zuschüsse leisten, so verbietet sich das infolge der Not für die nächsten Jahre. Der moderne wissenschaftliche Verlag hätte also einen Weg zu finden, der es er- möglichte, umfassend, schnell und auf die Dauer zu Lösungen zu kommen, die die Um- fänge auf das erträgliche Maß reduzieren und dabei Verkaufspreise ergeben, die es jedem Wissenschaftler ermöglichen, umfas- sende Handbücher seines Fachgebiets anzu- schaffen. Ja, er müßte es möglich machen, daß auch der Student sich das Werk kaufen kann, um endlich einmal die Phasenver- schiebung zwischen dem neuesten Stande der Wissenschaft und dem Stande bei Ab- schluß des Staatsexamens so gering wie möglich zu machen. Von dieser Grundlage aus ergibt sich die technische Frage: wäre es möglich, solche Handbücher in der Form des Einblattsystems oder des Heftsystems herauszubringen? Durch die Lieferung von Ergänzungsblättern oder-heften könnte ein solches Handbuchwerk ständig auf dem neuesten wissepschaftlichen Stand gehalten werden. Die olfenbüttler Verlagsanstalt macht zur Zeit einen solchen Versuch bei der Herausgabe eines„Maschinenbauarchivs“. Dr. Gerhard Weise Expressionistische Ausstellungen „Der Expressionismus ist die einseitige Her- vorkehrung des expressiven Elementes in der Kunst.“ Dieser meisterlichen Formulierung er- innert man sich unwillkürlich, wenn man durch die wieder hergestellten Räume des „Frankfurter Städe!“ geht, die seit einigen Tagen die Expressionisten-Sammlung Carl Hagemanns beherbergen. Mag man auch heutzutage den Expressionismus gern als über- wunden ansehen(worüber sich streiten ließe), die Kraft, die Vitalität, der Ausbruch elemen- tarer Kräfte packen einem heute noch ebenso, wie sie die ersten Betrachter solcher Bilder gepackt haben mögen, sofern sie nur frei und allgemeinen Messen oder Fachmessen, werden bestehen können, die ihre Existenzberechti- gung in sich selbst besitzen, die durch ihre geographische Lage und dureh ihre wirtschaft- liche Werbekraft sich dem Aussteller und Einkdufer als besonders wichtig erweisen. Da- bei ist allerdings zu beachten, daß in einem Wirtschaftsgebiet von bestimmter Größe ein Zuviel schädlich wirken kann. Wie überall im Wirtschaftsleben, so gibt es auch kier ein- gewissen Nutzungsgrad, eine Grenze, die nich“ überschritten werden darf, will man das Ver- hältnis von Kosten und Nutzen nicht zuun- gunsten des Nutzens gestalten. Die Voraussetzungen einer äußerst günsti- gen verkehrsgeographischen Lage, einer star- ken örtlichen Wirtschafts- und Handelskraft. die Vorortstellung Frankfurts als Sitz eines breit entwiekelten Großhandels, das Bestehen und Weiterwirken alter weitreichender Benie- nungen und Verbindungen zum In- und Aus- land, die Ausrüstung mit besten Umschlags- und Speditions einrichtungen, organisatorische Fr fahrungen und gute Traditionen solehe Voraussetzungen sind in Frankfurt in hohem Maße vorhanden— haben Veranlassung ge- gehen. wieder Frankfurter Messen zu ver- anstalten. Mittel, einer chaotischen Entwicklung zu be- gegnen.— Im einzelnen ergibt sich aus obiger Preis- Kassandraklänge um Tabak Der deutsche Rohtabakvorrat reicht nur noch bis November 1948 aus, wie aus dem Wirtschaftsministerlum des Landes Nordrhein- Westfalen bekannt wird. Dem Ministerium ist von der Vfw üin Frankfurt mitgeteilt worden, das der Plan bestehe, außer den Rohtabak- eintuhren auch Tabakfertigwaren aus USA zu importieren und zwar Zigarren, Rauchtabake und Zigaretten. Gegen die Einfuhr von Fertig- waren hat die VfW bereits protestiert, da die deutsche Tabakverarbeitungsindustrie dadurch weitgehend lahmgelegt würde. Bei der Rohtabakverarbeitung in Westfalen haben bereits mehrere größere Betriebe ihre Produktion eingestellt. Es besteht Gefahr, daß ein großer Teil der 18 000—20 000 Zigarren- und Rohfabakarbeiter in Westfalen durch den Roh- stoffkmangel arbeitslos wird. Aus Kreisen der Industrie werde auf eine Wiedereinführung der Bewirtschaftung gedrängt. Um sie jeder- zeit wieder mit Nachdrucde durchführen zu können, seien die Raucherkarten für November bereits in Pruck gegeben worden.(ID) pegelstand am 1. oktober 1943: Mannheim 2,50 m- 7), Caub 1,56 m 2). Einigung in der Eisenbahnergewerkschaft Die Gewerkschaft der Eisenbahner Deutsch- lands und die Fachabteilung Eisenbahn der Gewerkschaft Oeffentliche Dienste, Transport und Verkehr haben am 30. September in Frankfurt einmütig beschlossen, alle Eisen- kahner der Bizone in der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands zu vereinigen. Per Uebertritt der bisher bei der Fachabteilung Eisenbahn der Gewerkschaft Oeffentliche Dienste, Transport und Verkehr organisierten 80 000 Mitglieder zur Gewerkschaft der Eisen- bahner Deutschlands erfolgt am 1. Oktober unter Wahrung aller Rechten und Pflichten. erhöhung folgende Verteuerung der Er-(dena) zeuger- und Handelspreise: lmmnummummmummmmnunmmnmnmmimmummuummummmnmnunnmen Preise für Getreide je Tonne g I. Roggen Preis- Juli bis März gebiet Sept. Okt. Nov. Dez. Jan. Febr. bis Juni R IX 226,.— 228,50 231.— 233,50 236.— 238,50 241.— R X 227.— 229,50 232.— 234,50 237.— 239,50 242.— R XI 228.— 230,50 233.— 235,50 238.— 240,50 243,.— R XII 229.— 231,50 234.— 236,50 239.— 241,50 244,.— R XIII 230.— 232,50 235,.— 237,50 240.— 242,50 245.— R XIV 231.— 233,50 236.— 238,50 241.— 243,50 246.— R XV 232.— 234,50 237.— 239,50 242.— 244,50 247.— R XVI 234.— 236,50 229.— 241,50 244.— 246,50 249.— R XVII 235.— 237,50 240.— 242,50 245.— 247,50 250.— R XVIII 236.— 238,50 241.— 243,50 246.— 246,50 217. R XIX 238.— 240,50 243.— 245,50 248.— 250,50 253,.— II. Weizen Preis- Juli bis März geblet Sept. Okt. Nov. Dez. Jan. Febr. bis Juni W V 243.— 245,50 248.— 250.50 253.— 255,50 258.— W VII 245.— 247,50. 250.— 252,50 255.— 257,50 260.— W VIII 246.— 248,50 251.— 253,50 256.— 258,50 261.— W IX 247.— 249,50 252.— 254,50 257.— 239,50 262,.— WX 248.— 250,50 253.— 255,50 258.— 260,50 263.— W XI 249.— 251,50 254.— 256,50 259.— 261,50 264.— W XII 250.— 252,50 255.— 257,50 260.— 262,50 265.— W XIII 251.— 233,50 256,.— 238,50 261.— 283,50 2866, W XIV 252,.— 254,50 257.— 259,50 262.— 264,50 267.— W XVI 254,.— 256,50 259.— 261.50 264.— 266,50 269.— W XVII 255.— 257,50 260,.— 262,50 265.— 267,50 270.— W XVIII 256.— 258,50 261.— 263,50 266.— 268,50 271.— W XIX 258.— 260,50 263,.— 265,50 268.— 270,50 273.— W XX 260.— 262,50 265.— 267,50 270.— 272,50 7 Schlachtviehgroßmarkt mit Schlachtschweinen Schlachtwertklasse 2 u. bi b 0 d e t 8¹ 2 n 1 Lebendgewicht 135 u. 120-136,5 100-119, 80-99,5 60-79,5 unt.so tette and. Eber Alt- 8 in Kg mehr 8 Speck- Sauen 7 sauen Darmstadt, Essen, 90-91, 89-90 87-89 79-60 77-78 72»90 82 82 89 Frankfurt a. M., Karlsruhe, Mann- 6 heim, Wiesbaden Schlachtviehgroßmärkte Lämmer Hammel Böcke Schafe mit Schlachtschafen A B— A B C Karlsruhe, Mann- 59—62 50—58 bis 49 51—54 43—50 bis 42 heim, Stuttgart keit des Herzens zu spüren, die Künstler wie Emil Nolde. Erich Heckel, Schmidt-Rottluff, Otto Müller, und wie sie alle heißen, antrieb. Die Frankfurter Ausstellung, die durch ihre Persönliche Note besticht, ist vor allem auf E. L. Kirchner abgestimmt, dessen Frühwerke (4907) noch ganz als„Bürgerschreck“ angelegt sind. Aus seinen späteren Werken ist ein sehr wachsamer Intellekt zu spüren, der sei- nem Schaffen eine erstaunliche Vielgestaltig- keit verleiht. Namen, die man in Frankfurt vermißt, trifft man in der kleinen aber instruktiven neuen Ausstellung der Galerie Egon Günther in Mannheim an: graphische Blätter Barlachs, Feiningers, Paul Klees, Beckmanns, Mares, George Grosz' hängen neben Arbeiten von Hofer, Nolde, Campendonck und Otto Dix. Das besondere Gepräge geben dieser Schau aber vier Plastiken von Alexander Archipenko, die nur sehr mühsam herangeholt werden konnten, An Archipenko mit der Vorstellung heranzutreten, ein idealistertes Abbild des Men- schen oder Tieres zu finden, ist grundfalsch. Man muß ihn von der Musikalität seiner Li- nien und Bewegungen, von der zwecklosen Schönheit geformten Materials her zu ver- stehen suchen. K h Intendant Peter Hauber. Kulturnachrichten Köhler-Helftrich N in Düsseldorf. Gustaf Sründgens, der geschäftsführende Präsident des Deutschen Bühnenvereins, hat Intendant Heinrich Köhler-Helffrich, Städt. Bühnen Heidel- berg, eingeladen, auf einer Tagung des Deutschen Bühnenvereins in Dusseldorf das Hauptreterat über die Lage der gemeinnützigen Theater nach der Wänrungsreform zu übernehmen. Züricher Goethefeier mit Thomas Mann. Auch das Züricher Schauspielhaus trifft bereits Vor- bereitungen zur Feier des 200. Todestages Goe- thes. In einer Matineen-Reihe werden u. a. au Thomas Mann und der amerikanische Schrift- steller Thornton Wilder sprechen. Das Züricher Schauspielhaus bereitet einen Goethe-Zyklus mit „Faust,,„Torquato Tasso“,„Götz von Berlinchin,, 3 1 Geschwister“ und„Die Mitschuldigen „(Eis Weiblicher Hamlet in Passau. Die Kammer- spiele in Passau eröffnen am 7. Oktober ihre neue Splelzeit mit Shakespeares„Hamlet“. Die Titel- rolle wird die Schauspielerin Ruth Eiben spielen. Das Passauer Theater nimmt damit die schen ver- schiedene Male versuchte Uebung auf den Hamlet von einer Frau darstellen zu lassen. Ruth Eibens Vorfahrerinnen waren dabeſ u. a. Sarah Bernhardt. Adele Sandrock und Asta Nielsen. Die Regie führt 18 Podium- oder Cudckastenbühne! Gedanken zur Heidelberger p Die beiden„kurpfälzischen“ Theater, Mannheim und Heidelberg, lassen es sich an- gelegen sein, in größerem, mitunter aber auch in kürzestem Abstand die gleichen Bühnen- werke zur Aufführung zu bringen. Sie fordern damit zum Vergleich heraus, der wiederum über das Abwägen der einzelnen künstleri- schen Leistungen hinaus zu einer der grund- sätzlichen Fragen des heutigen Theaters führt, zur Frage, ob die des Aufwands entsagende, die geistige Substanz herausarbeitende Po- diumbühne mit ihrer unvermeidlichen und auch gewollten Tendenz zum szenischen Oratorium oder die dem Glanz und der Vir- tuosität des traditionellen IIlusionstheaters nachstrebende Guckkastenbühne dem moder- nen Stilempfinden näher kommt. Mozarts„Zauberflöte“ lien durchaus noch beide Möglichkeiten offen: Köhler-Helffrichs märchenhaft gesprächige Spieloper wirkte 80 Überzeugend wie die mehr oratorische, my- stisch-weihevolle Aufführung des Mannhei- mer Nationaltheaters. Bei Verdis„Othello“ aber, den die Heidelberger Städtischen Büh- nen zur Eröffnung ihrer eigentlichen Spielzeit herausgebracht haben, wird sich der„aktive“ Theaterfreund entscheiden. Und es ist ver- blüftend, daß selbst bei dieser Oper, die doch ganz und gar noch aus dem Geist des Illu- slonstheaters geboren ist, die moderne Fas- sung(Podiumbühne) stärker wirkt. Köhler- He lffrich schwelgt als Regisseur in Raum und Technik seiner, für heutige Verhältnisse großen Bühne. Da blitzt und donnert es, da stürmt es in dem großartigen ersten Akt, was die Maschinerie des Theaters nur hergibt. Packend und erregend dieses Bild, wie sein Auftakt zum„Fliegenden Holländer“. Dann aber mußte man offensichtlich sparen und konnte sich nach dem zweiten Bild einen wei- remlere von Verdis„Othello“ klemmenden Mauern eines Festungshofes(der eher einer Edda-Fabel als einem südländi- schen Eifersuchtsdrama den rechten Rahmen gegeben hätte) einschlafen muß, so geht dar- über natürlich alle Intimität des szenischen und musikalischen Geschehens verloren; das optische Bild wirkt lähmend statt fördernd. Was Charles Morgan einmal von der Prosa for- derte: daß sie die Phantasie des Lesers weniger befriedigen, wohl aber sie anregen, aufstacheln, zu einem selbstschöpferischen Prozeß führen solle, das gilt heute mehr und mehr auch für die szenische Gestaltung unserer Bühnenwerke. Mannheim hatte sich vor zwel Jahren an die- ser Lösung versucht, aus seiner„Otello“-Auf- führung(auf der schwarz ausgeschlagenen Podium-Bühne standen nur einige wenige Ver- satzstücke) wehte, vom Orchesterpart bis in die glühenden Farben der Kostüme aufsteigend, ein dramatisch heißer Atem, wie man ihn nur dort antrifft,. wo Musik und Szene von allem Belwerk befreit auf ihren Kern, auf ihre tat- sächliche Aussage konzentriert sind. Ueber solchen Gedanken aber sollen die po- sitiven Züge dieser gewiß mit Recht umjubel- ten Heidelberger Inszenierung nicht übersehen werden. Ewald Lindemanns Stärke ist das Lyrisch-Schöngeistige, unter seiner Lei- tung kamen im Orchester die Szenen um un mit Desdemona in ergreifender Schönheit zum Erklingen. Wie man überhaupt die Gestalt der Desdemona als stärksten Eindruc aus dieser Aufführung mitnimmt: Hedwig Hilleng aß let, stimmlisch wie darstellerisch, eine ideale Vertreterin der Rolle. Um neben ihr alt Othello gleichwertig bestehen zu können, kehlt Erich Halls tröm nur die dramatische Verve. Rudolf Treuheits Jago dagegen würe 1 gewesen, wenn er sich weni- ger teuf isch gebärdet hätte. Prachtvoll diszi- unvoreingenommen genug waren, um das re- teren Umbau nicht mehr leisten. Und wenn pliniert die Chöre, sich selbst übertreffend das volutionäre Pathos und die Leidenschaftlich- Desdemona im Freien, umgeben von den be- Orchester. Kurt Heinz, Nr. 123/ 8 BRI A Sanz kl. neue an sie vol sieht, ur chlagen he mser Bild ind die Zi Seit me eichsfleis ſedes Tier, erwendet Schlachtun ug. Bes ungen be 12 2. B.! und Bauc! erden. Be kahr der 1 Halb muß Verdachtsf Pleischverg ird jedes ſchinen Unt Fleisch, d urde, Sch rodesfzller 1 onaten 5 Fersonen mes Wild ichinose. N 7 Res das gevviss chaugeset ergiftung die Epider durch die 5 Warzscl S v»schv ſchlachthé zucht wür mauer hö! ntersueh ächlich 2 dort kons auch nach Sollte die geboten dem Gen Un „Wann zwitschert am Telefe entagen dtunden f. Arbeitszef dind aber udwigsh in 52 Solche seitdem V mheim. daß der aten Sd Tinkaufst erukstät tig wie roblema einer Un N In Luc etz vom mittwoch zelhandel tags offef im Hinb worden Eritilc d. enn er kung der kolgt, wie ngestel wie alle muß der lagen. Zur! Interreg nach qu der Einz einlar f Satis! nur dem nein- n ist rden, bak- A zu bake rtig- die lurch talen ihre daß und Roh- der rung der- zu nber VID) e im haft tsch der port 7 sen- der Der lung liche rten sen- ober 1. ena) nun t- N mer ler 89 der di- nen ar- nen nd. or- ger In, en kür le- 11 r- lie id, m t- . 0 dtutige Regelung: mit Nr. 123 0 Samstag, 2. Oktober 1948 MGRMd EN 5 BRUCE N N 0 U N erden VSt Menschliche Zeiten 0 2 2 die d und bescheiden sieht sie aus, e 0 r der Konkordienkirche, wenn sieht, um unten— von der Straße aus— chlagen ee zu informieren, was es ge- nber Bild Aber das ist recht relativ, wie ind die 2 eindringlich beweist. Immerhin ifterblätter mannshoch. Es hängt 3 5. 2 Photo: Ihrt Pie ab. Die aubt. g r ihrer Objektivität be- 3 Wird vom Menschen hin- und de Somme n. Morgen früh um 3 Uhr endet ue Uhr 3 Wir sollten nicht vergessen, 0* 5 2 8 zurüchzustellen. Und 3 Arum wäre, daß wir ei e länger schlafen können. e ö ben doch * alles v Zeit selbst ist 1005 Stund War i nung an die Schwarzesser Von dung Direktion des Städtischen m ae ebe en Mannheim wird 0 dei——ů— Jahrzehnten ist durch das es Tier das us ugesetz bestimmt, daß erwendet 0 5 die menschliche Nahrung Schlachtung 5 en soll, vor und nach der muß. Bes 4 lerärztlich untersucht werden ungen bel ers streng sind die Bestim- ie z. B 1 Tieren, die wegen Krankheiten, nd Bau W Magen-, Darm-, Nieren- erden. Bei dies ündungen 8 notgeschlachtet ahr der ene Krankheiten ist die Ge- alb muß jede vergiftung sehr groß. Des- Verda chtstall es notgeschlachtete Tier im leischvergi noch bazkteriologisch auf ird rsikter untersucht werden. Ferner rd ters chine 8. Schwein mikroskopisch auf Tri- 0 leisch, deer cht, da schon häufig durch das der urde, schwere E odeställen entsta Fleischbeschau entzogen en mit zahlreichen Mon nden sind. Vor einigen 1 3 2. B in Unterfranken vier eines wilde 3 untersuchtes Fleisch ichinoge. mes gegessen hatten, an dus genie hennte das deutsche Volk auf 5 Sngedetg 88 durchgeführte Fleischbe- ergiftungen ola sein, durch das Fleisch- de Epiderei verhütet wurden. Dieser gegen durch die 845 aufgerichtete Wall ist jetzt WWazschlcn ee mehr um sich greifenden Das 7 tungen ins Wanken geraten. Schlachthöfe Fleisch geht nicht über die kucht würde Wo es ordnungsgemäß unter- Puar 8 Die Tiere werden, da der Ptersuenunr Preise erzielt, direkt ohne küchlich 0 an die Wirtschaften, haupt- bert konsum em Lande, abgegeben, und fach nach 50 So groß die Versuchung bollte die B— langen Hungerjahren ist, angebotenen erung doch alle schwarz dem Genug Pleischgerichte ablehnen. Mit N muß ist immer die große Gefahr Blick über Um den freien Nachmittag Wuitechert soll ich mein Brot einkaufen?“ am Telef d eme aufgeregte weibliche Stimme chenta on in Ludwigshafen.„An den Wo- st 1 habe ich nur in den Mittags- Arbeits 5 und am Samstag endigt meine eind 2 erst um ein Uhr. Bekanntlich * N 2 den Mittagsstunden auch in din in 2 05 en die Geschäfte geschlossen Ich in annbe s haken beschäftigt und wohne zehen?« eim. Wann soll ich einkaufen 8 beit dem dn rmrute erreichen uns ständig, heim r die Notiz: Das Ministerium stellt N 4 5 veröffentlichten. Man kürchtet, 2 adlische Erlaß auch in Ludwigs- inkauf nule machen wird und damit die Berufstatigealichelten der alleinstehenden Natürlich 110. Auf ein Minimum herabdrückt. * liegen nicht alle Fälle so ungün- bei der Dame aus Mannheim. Die ik„Einkaufen“ war uns jedoch 8 e wert. setz 5 211 Haafen gilt immer noch das Ge- Mittwoch Dezember 1939, das besagt, daß zelhandelz chrnttags die Geschäfte des Ein- tags ofte 5 geschlossen und samstagnachmit- im Hinblick halten sind. Dieses Gesetz, das orden war auf die Kriegszeit geschaffen Kritik ge zelst schon lang Gegenstand der 3 ig me handels in Ludwigshafen; rung der 5 cndwenten, daß eine Abwande- olgt, wie acawuchskräfte zur Industrie er- „ früher schon geschehen ist Die ie alle en dees Einzelhandels wünschen, dus der es Beschäftigten, in den Ge- lagen amstag-Sonntag-Frelzeit zu ge- Zur Zeit herrs interregnum. J n. Jeder Geschäftsmann handelt er melting In Bälde jedoch— so hofft land andel— wird auch die Regierung Pfalz amutte eken, eine end- wochnachmittags ge- Neffen wle ca nachtuittags Neschlnagch, 2 — L es bereits in Kaiserslautern und seschehen ist. Damit alleinstehende cht in Ludwigshafen ein einer Fleischvergiftung verbunden, zumal oft Fleisch von notgeschlachteten Tieren in die dunklen Kanäle des Schwarzhandels ge- langt. Es ergeht deshab nochmals die ernste Mahnung, durch Ablehnung des Schwarz- marktfleisches sich vor Krankheiten zu schützen und mitzuhelfen, daß die Gesetze wieder geachtet und durchgeführt werden. Dadurch wird auch die Möglichkeit geschaf- fen, den Schlachthöfen, den Metzgern und der Bevölkerung wieder Frischfleisch zuzu- führen. Heidelberg bisher ohne Defizit Wir konnten bisher den Haushaltsplan clurchführen, ohne daß ein Defizit entstand, sind aber nicht in der Lage zu sagen, ob dies auch weiterhin möglich sein wird. Mit dieser Feststellung schloß der städtische Fi- nanzdirektor in einer öffentlichen Sitzung des Stadtrates seine Ausführungen über die Entwicklung der Finanzen der Stadt Hei- delberg seit der Währungsreform. Er zog die Dotation, die Mannheim erzielt, zum Vergleich heran und rechmete aus, daß sie für Mannheim 37,19 DM pro Kopf der Bevölkerung ausmache, für Heidelberg aber nur 29 DM. Zum Teil sei dies darauf zu- rückzuführen, daß in Mannheim die Stra- Benbahnen eine städtische Einrichtung sind, deren hohe Einnahmen bei der Berech- nung der Dotation berücksichtigt wurden, während die Straßenbahnen in Heidelberg in Form einer A. G. betrieben werden. Fer- ner habe Heidelberg an Mannheim monat- lich 50 000 RM für den Bezug von Wasser und Gas gezahlt, die ebenfalls in die Ein- nahmeberechnung für Mannheim einbezo- gen wurden. — Die Schiffahrt auf dem Rhein Die einträglichsten Frachten gehen verloren 1941 zählte die deutsche Rheinflotte 666 Schlepper, 464 Selbstfahrer und 2697 Kähne, die einen Laderaum von 2,9 Mil- lionen Tonnen besaßen. Ende 1947 gab es im französischen Besatzungsgebiet 32 Schlep- per, 11 Selbstfahrer und 141 Kähne, in der Doppelzone ein Jahr zuvor 247 Schlepper, 148 Selbstfahrer und 678 Kähne. 500 000 bis 600 000 Topnen an Kähnen. die festliegen, sind außerdem noch reparabel— Was dar- über hinaus an den Ziffern von 1941 fehlt, flel dem Krieg zum Opfer. Im Gegensatz zum ersten Weltkrieg stellten die Sleger- staaten so gut wie keine Ansprüche auf Auslieferung von Binnenschiffahrtsraum. Der Grund hierzu dürfte in der außer- ordentlichen Ueberalterung der deutschen Bestände liegen: 70 bis 80 Prozent der Kähne und Schlepper sind älter als zwan- 2ig Jahre. Die Ueberalterung und, die dadurch ver- ursachte hohe Reparaturquote sind auch der Hauptgrund dafür, warum der Wiederauf- bau der deutschen Rheinschiffahrtsflotte seit 1945 sich so schleppend vollzog. Die In- standsetzungskosten wurden vor der Geld- neuordnung von den Eigentümern fast durchweg in Selbstfinanzierung aufgebracht; der Währungsschnitt hat dieses Verfahren zumindesten bei den Partikulierschiffern radikal unterbunden. Den Partikulierschif- fern gehört aber ungefähr die Hälfte des augenblicklich zur Verfügung stenenden Frachtraumes. Soweit es sich um konzern- eigenen Schiffsraum handelt. ist die Ent- flechtung dieser Konzerne und Gesellschaf- ten eine Frage, die eine Bereitstellung ge- — Kurze„MM“- Meldungen Bitte herumliegende Muniton melden. In der Gartenstadt explodierte ein Sprenkörper, wodurch zwei spielende Kinder durch Splitter an den Armen und Beinen verletzt wurden und in das Städt. Krankenhaus verbracht wer- den mußten. Im Zusammenhang mit diesem Unglücksfall wird darauf hingewiesen, daß immer noch Munition herumliegt, über deren Vorhandensein die Polizeibehörde keine Kenntnis hat. Um derartige Bestände und ein- zeln herumliegende Munition restlos zu erfas- sen und vor allen Dingen Unglücksfälle zu vermeiden, wird nochmals um die Mithilfe der Bevölkerung gebeten. Auch die Lehrer in den Schulen und sonstige Erziehungsberechtigte können einen wesentlichen Beitrag leisten, in- dem sie die Kinder auf die Gefahren hinwei- sen. Wird irgendwo Munition entdeckt, dann bitte sofort das nächste Polizeirevier zu ver- ständigen, das Beseitigung der Munition ver- anlaßt. Zweimal Betriebsbrand. Beim Verdünnen einer Lackmasse entstand in einem chemischen Betrieb in Rheinau ein Brand, der durch einen Löschzug der Feuerwehr nach etwa 20 Minu- ten gelöscht werden konnte. Gesamtschaden etwa 1300,— DM.— Aus noch unbekannten Gründen brannte in der Nacht vom Donners- tag auf Freitag ein Lagerschuppen der Firma Bassermann, in dem chemische Produkte gela- gert wurden, bis auf die Grundmauern nieder. Nothelfer und Werksanitäter. Das große Unglück in der BASF, Ludwigshafen, hat ge- zeigt, wie wichtig es ist, daß in größeren Be- trieben in erster Hilfe ausgebildete Personen in genügender Anzahl vorhanden sind. Aus diesem Grund beabsichtigt das Gewerbeauf- sichtsamt, in Zusammenarbeit mit Gesundheits- ämtern und Rotem Kreuz Ausbildungskurse in erster Hilfe durchzuführen.(rei) Ein Engländer spricht. Am 4. Oktober spricht um 19 Uhr Professor Liepmann vom Oriel Col- lege Oxford in der Wirtschaftshochschule(audi- torium maximum) über„Deutschlands wirt- schaftliche Zukunft“ im Rahmen einer Ver- anstaltung der Abendakademie. 8 Zeitgemäßes„Studentenfutter“. Die Hoover speisung für Studenten der Wirtschaftshoch- schule beginnt am 4. Oktober um 17 Uhr in der Mensa im Goetheplatzbunker. Der Preis einer Mahlzeit beträgt 15 Dpfg. Großtagung des CVJM. In Willingen(Wal- deck) versammelten sich Abgeordnete aus allen deutschen Gauen zur zweiten Jungmän- nervertretung des Evangelischen Jungmänner- werks Deutschlands. In seiner Eröffnungsan- sprache umriß Reichswart D. Stange aus Kassel die Aufgaben der gewählten Vertreter, die der Arbeit in den Christlichen Vereinen Junger Männer Anregung geben sollen. Der Vertreter des Weltbundes der YMCA, Reve- rend Gilbert Pollard, nahm als Gast an den Beratungen teil. Rettungsschwimmkurs. Am 6. Oktober be- ginnt um 20.15 Uhr im Herschelbad ein neuer den Rhein Berufstätige ebenfalls einkaufen können, wird angeordnet werden, daß verschiedene Geschäfte samstags zusätzlich zwei Stunden geöffnet bleiben. Der Einzelhandel Ludwigs- hafens glaubt, daß auch in Mannheim eine ähnliche Regelung erfolgen wird.-Iks- Auf dem Weg zur Type 00 Wenn auch der kürzlich veröffentlichte Geschäftsbericht ein durch Kriegs- und Nachltkriegswehen bedingtes Deflzit aufwies, so ist doch— selbst für das Auge des Laien — unverkennbar, daß es in der Ludwigs- hafener Walzmühle, dem alten Wahrzeichen der Stadt, aufwärts geht. Die Mühle blickt heute auf ein mehr als 50 jähriges Bestehen zurück und war bis Kriegsausbruch, ja selbst noch während des Krieges eine der größten und bedeutendsten Industriemühlen Deutschlands. Ihre tägliche Mahlkapazität betrug einstmals 750 Tonnen Getreide; 15 000 Tonnen Rohware und rund 5000 Tonnen an Fabrikaten konnten gelagert werden. Zerstörungen, insbesondere der Si- los, verringerten die Lagerkapazität etwa um ein Drittel und bedingten einen Rück- gang der Verarbeitungskapazität auf rund 450 Tonnen. 8 Dank eines zügigen Wiederaufbaues konn- ten Mühlen und Kraftanlagen, soweit sie er- halten geblieben sind, wieder in friedens- mäßigen Zustand gebracht werden, ebenso die beschädigten Gebäude, sodaß es heute bereits wieder möglich ist, alle Brotgetreide- arten zu allen, auch den friedensmäßigen Mehltypen zu verarbeiten. Zur Zeit wird unmittelbar am Flußufer die„Rheinhalle“ neu gebaut, die sowohl La- gerzwecken als auch der maschinellen Ent- und Beladung von Kohle- und Getreideschif- fen und Waggons dienen wird. Die Wieder- errichtung der zerstörten Silos soll ebenfalls bald in Angriff genommen werden. Auch der Wohnungsbau für Arbeiter und Ange- stellte machte Fortschritte.-kloth Kurs, der Schwimmern Gelegenheit gibt, ihre Kenntnisse zu vervollkommnen und Rettungs- Schwimmer zu werden. Neue Reisemarken. Bei den Reisemarken für November 1948 bis Februar 1949 werden die Marken über 50 Gramm Brot, 25 Gramm Nährmittel, 5 Gramm Fett und 10 Gramm Zucker durch sogenannte kurzfristige Reise- marken ersetzt, die aus Kleinabschnitten der normalen Lebensmittelkarten zusammenge- stellt sind. Ihre Gültigkeitsdauer beträgt zu- nächst zwei, ab 1. Januar voraussichtlich drei Monate. Die übrigen Reisemarken wer- den wie bisher als langfristige Marken aus- gegeben. Die neuen Tageskarten setzen sich in Zukunft aus Einzelabschnitten zusammen, die in Wert und Aufmachung den Reisemarken entsprechen.(dena) Commedia dell arte.. In den Bühnenblät- tern des Nationaltheaters Mannheim liest man Erstaunliches über die mit Recht beliebte Com- media dell arte:„Und doch war ein Schema vorhanden, eine Ordnung der Auf- und Ab- tritte.— Wir sind nicht für das Schema, aber Ordnung, auf oder hinter der Bühne, muß natürlich sein. Wir gratulieren! Elisabeth Kurz, Mannheim- Neckarau, Fischerstraße 49, feierte ihren 76. und Georg Bausch. Mannheim Seckenheim, Mefkircherstraße 48, seinen 78. Geburtstag. Oskar Embach, Mannheim-Friedrichsfeld. Kol- marer Straße, begeht sein 25jähriges Arbeits- jubiläum. Otto Hofmann, Mannheim, Lenau- straße 22a, wird 73 Jahre alt. Ihren 70. Ge- burtstag feiern Marie Blessing, Mannheim, Alp- hornstraße 32, und Georg Fuchs, Mannheim Seckenheim, Sieédlung. 80 Jahre alt werden Anna Schiller. Mannheim-Käfertal. Innere Bogenstraße 4 und Adolf Weber. Mannheim, Neckarvorlandstragße 127. Das Malergeschäft Stefan Mozin, Mannheim, Seckenheimer Str. 10, besteht 60 Jahre. e. 2 Samstag, 2. Oktober: Süd- Oberliga: 1. Fe Rödelheim— VfB Mühlburg; 1860 München— BC Augsburg. Landesliga: VfR Pforzheim— FV Schwet- zingen; ASV Feudenheim SpVgg. Sand- hof en. Kreisklasse: FV Neckarhausen— VfB Kur- pfalz(in Ladenburg 17.30 Uhr); TSV Viern- heim— FV Leutershausen(17.30 Uhr). 1 Profi-Boxen: Der Boxring Mannheim prä- sentiert in der Stadion-Arena(16.30 Uhr) fol- gende Paarungen: Im Achtrunden-Federge- Wichtskampf Werner Abele(Mannheim) Burgmüller Hannover); Weltergewicht: 8 Run- den: Krüchten(Holland)— Neuhalfen Bonn); Schopp(Speyer) Müller(Bonn); Packlin (Hannover)— Müller(Speyer); Münch(Mann- heim)— Profitlich II(Bonn). Kunstturnen: Die TSG 62 Weinheim fährt im Bienhaussaal(20 Uhr) ein Kunstturnen der Städte Heidelberg. Schwetzingen und Wein- heim durch. „ Sonntag, 3. Oktober: Süd- Oberliga: SV Waldhof— VfB Stutt- gart; FC 05 Schweinfurt— VfR Mannheim; Eintracht Frankfurt— Bayern München; 1. FC Nürnberg— FSV Frankfurt; Schwaben Augs- burg— Kickers Offenbach; Stuttgarter Kik- kers— TSG Ulm 1846. Landesliga: Amicitia Viernheim— VfL Neckarau; VfB Knielingen— Germ. Brötzin- gen; Phönix Karlsruhe— ASV Durlach; Germ. Friedrichsfeld— 1. FC Pforzheim. Bezirksklasse: FV 08 Hockenheim— Olym- pia Neulußheim; FV Altlußheim— FV 09 Weinheim; Sc Ilvesheim— ASV Eppelheim; Sd Sandhausen— 88 Rheinau; VfB Wies- loch— Astoria Walldorf; TSG Dossenheim— KSG Leimen; Phönix Mannheim— FV Ofters- heim. Kreisklasse: FV Ladenburg— SG Hems- bach; 07 Mannheim— TSG Plankstadt; MFC 0s Mannheim— Sc Käfertal; FSG Secken- heim— Fortuna Heddesheim; FV Brühl— F Wallstadt; Sc Neckarstadt— ASV Schönau (10.30 Uhr); Ms Mannheim— VfL Hocken- heim; Eintracht Plankstadt— S6 Reilingen; FV Rohrhof— Reichsbahn Mannheim; TSV Neckarau— TSV 1843 Mannheim; FV Alten- bach— FV Unterflockenbach; FV Sulzbach— FV Laudenbach; 86 Hohensachsen— FV Lützelsachsen; Polizei Mannheim FV Schriesheim.(Beginn 1. Mansnchaften 15 Uhr, 2. Mannschaften 13.15 Uhr). Handball-Verbandsklasse: TSG 62 Wein- heim— TSV Rot; SpVgg. Ketsch— SV Wald- hof; Sd St. Leon— SKG Birkenau; TSV Bretten— VfL Neckarau; Tus Beiertheim— TSV Bulach. Gruppenliga Nord: TSV Handschuhsheim— TSV Oftersheim; 18 Laudenbach— SC 99 Seckenheim; S6 Leutershausen— TV 98 Sek- kenheim; TSV Viernheim— TSV Schwetzin- gen. Hockey: VfR Mannheim— HTV 46 Heidel- berg(Germ.-Platz 9.45 Uhr); HC Heidelberg TSV 1846 Mannheim; TSG. 76 Heidelberg Ms Mannheim; KTV 46 Karlsruhe— T88 Bruchsal. Tischtennis: Ms Mannheim— ASV Ep- pelheim(Humboldtschule 9 Uhr); SV Waldhof 5 TV Sandhofen; 76 Heidelberg— VfL Nek- arau sellschaftseigener Mittel außerordentlich er- schwert. Wären die Transportmittel nicht so auhßerordentlich verknappt, daß jeder ver- fügbare Laderaum ohne Rücksicht auf die Gesetze der Wirtschaftlichkeit belegt würde, dann träte die verzweifelte Situation, in der sich die Rheinschiffahrt befindet. noch deut- licher zutage, wenn auch die Erhöhung der Frachtsätze bei der Eisenbahn um 40 Pro- zent die Lage entspannt hat. Andererseits hat sich die Beförderungsdauer auf den bei- den Verkehrsmitteln trotz der auch bei der Bahn verlängerten Verkehrszeiten zuun- gunsten des Schiffes verzögert. Bis zu zwan- zig Tagen laufen die überalterten Schiffe heute vom Ruhrgebiet zum Oberrhein län- ger um als sogar während der ersten Kriegsjahre. Angesichts dieser Situation müßte es ge- lingen. Milderung oder gar Aufhebung des Schiffsneubauverbotes zu erreichen. Neubau ist der einzige Weg, der fortschreitenden Ueberalterung zu begegnen. Des weiteren müßte es gelingen, den deutschen Schiffen wieder den Weg zum Meere zu öffnen. Bis jetzt endet der deutsche Schiffsverkehr an der deutsch- holländischen Grenze bei Em- merich. Damit gehen die wertvollsten Frach- ten in beiden Richtungen verloren. Die Frage gewinnt angesichts der Einfuhren aus dem Marshallplan noch erhöhte Bedeu- tung. Schließlich müßte sich der Zustand wie- derherstellen lassen, wie er vor dem Kriege die Regel war: daß nämlich Schiffe ver- schiedener Nationen auf dem Rhein zu einem Schleppzug zusammengestellt wer- den. Erleidet heute ein deutscher Schlepper irgendeine Havarie, so muß ein anderer deutscher Schlepper zur Stelle geschafft werden, bevor es weitergehen kann. Noch schlimmer: sogar die Schiffe der Doppel- zone und des französischen Besatzungs- gebietes fahren getrennt. Es bedarf keiner Erörterung, welche Vorteile die Wiederher- stellung des früheren Zustandes brächte. Ws Jäger schießen mit Worten Bei einer Hauptversammlung der würt- tembergisch- badischen Jägerschaft in Gronau wurde folgende Resolution gefaßt: 1. Es bedeutet eine Diffamierung des deutschen Jägers, wenn ihm trotz dreijäh- riger Waffenruhe die Führung einer Sport- waffe versagt wird. Die Verweigerung der Jagdausübung ist eine zusätzliche Bestra- fung einer Volksgruppe, die in ihrem We- sen antimilitaristisch und in ihrer Freiheits- und Naturliebe im deutschen Brauchtum und Volkslied so tief verwurzelt ist, daß ihre derzeitige Behandlung durch die Be- satzungsmacht einer Aberkennung der Bür- gerrechte gleichkommt. 2. Für die Verweigerung der Jagdausübung mit Schrotgewehren besteht keinerlei recht- liche Grundlage mehr. Nachdem die Ver- waltung in deutsche Hände übergegangen, das Jagdgesetz von der Besatzungsmacht genehmigt ist, die qagden verpachtet sind und Jagdpacht an die Gemeinden bezahlt wird, ist es unverständlich, weshalb die Führung von Schrotflinten nicht genehmigt wird. Beim heutigen Stand der Kriegstechnik ist es lächerlich, eine Schrotflinte als Waffe schlechthin anzusprechen. 3. Die Jäger erheben erneut ihre Stim- daß die men, u darauf hinzuweisen, Ueberhandnahme der Wildschweinplage nicht zulétzt auf die Verweigerung der Jagdausübungsrechte zurückzuführen ist. Gleichzeitig stellen sie fest, daß die Vernich- tung des deutschen Nutzwildes erst nach Einstellung der Kampfhandlungen einge- setzt hat. Sie fordern deshalb im Interesse der deutschen Volkswirtschaft die Wieder- herstellung der Jagdausübung. Radio Stuttgart sendet: Sonntag, 3. Oktober: 9.00: Evangelische Mor- genfeier; 10.00: Gedenktage im Oktober; 11.30: Komponistenbildnisse: Julius Weismann; 17.00: Hörspiel„Anna Christie“; 18.30: Volkslieder und Volksliederkantaten; 19.30: Sport; 20.00: Verliebte Ferienreise; 21.30: Radio Stuttgart spielt auf; 22.20: Beliebte Tanzweisen. Montag. 4. Oktober: 16.45: Aus Kunst und Wissenschaft; 17.00: Kleines Konzert; 18.00: Sendung für Werktätige; 19.30: Sport; 21.00: Funkmagazin; 22.30: Selten gehörte Musik; 23.00: Studiokonzert. Dienstag, 5. Oktober: 17.00: Für den Bücher- freund: 17.15: Hermann Reutter: Lieder für eine hohe Stimme; 20.30: Unterhaltungskonzert: 21.05: Abendkonzert; 22.30: Wir bitten zum Tanz; 23.30: Melodien zum Träumen. Mittwoch, 6. Oktober: 16.30: Kinderfunk; 17.00: Blick in die Welt; 17.15: Konzertstunde; 18.20: Sport; 20.00: Opernklänge, Ausschnitte aus„Lucia di Lammermoor“; 21.00: Hörspiel Aber die Liebe“; 22.30: Tanzmusik; 23.00: Der bichter Hans Bethge; 23.20: Musik zur Nacht. Donnerstag, 7. Oktober: 16.25: Kleines Funk- lexikon; 17.15: Kleines Konzert mit Liedern von Max Reger und Harald Genzmer; 20.00: Funkkabarett; 20.30: OMGUSs Berlin sendet; 21.00: Symphoniekonzert; 23.00: Eine kleine Barmusik. Freitag, 8. Oktober: 12.30: Prozesse der Zeit; 16.45: Aus der Weltliteratur: Zum 60. Geburts- tag von Eugene O'Neill; 17.00: Kleines Konzert; 20.00: Sendung für Kriegsgefangene; 21.05: Zum Feierabend; 22.30: Kammerkonzert; 23.00: Ame- rikanische Operettenmelodien; 23.30: Meister des Jazz. Samstag, 9. Oktober: 13.45: Sport; 15.00: Stimmen zur Gegenwart; 16.00: Bunter Nach- mittag: 18.00: Sendung aus England; 18.15: Be- richte und Kommentare; 19.30: Zur Politik der Woche; 20.00: Erstes öffentliches Preisraten von Radio Stuttgart; 21.00: Fröhliche Musik aus Wien; 22.00: Richard Leibert an der Kino-Orgel; 22.30: Tanz in den Sonntag. 2 2 —, Trockenes N Herbstwetter Vorhersage bis Montagfrüh: Am Sams- tag heiter oder leicht bewölkt. Am 0 Sonntag zeitweise wolkig, trocken. In den Morgenstunden stellenweise neb- 1 lig. Höchsttemperaturen 20 bis 22 Grad. Tiefsttemperaturen 5 bis 8 Grad. Schwache Luftbewegung. Amt für Wetterdienst, Karlsruhe. Sprechstunden der Soziatredaktion mittwochs von 9—12 donnerstags von 5—1 Uhr. Auskünfte werden kostenlos nach bestem Wissen doch ohne Gewähr erteilt. Auswanderung nach USA. Welche Schritte muß ich unterneumen, um nacn Nordamerika auswandern zu können? Jeder, der nach den Vereinigten Staaten auszuwandern wünscht, muß sich zunächst für die Quoten- Warteliste registrieren lassen und auf seine Quotennummer warten. Um ein Registrie- rungsformular zu erhalten, ist ein schriftli- ches Gesuch an die Visenabteilung des zustän- digen amerikanischen Konsulates zu richten. Dem Gesuch muß ein adressierter und frei- gemachter Briefumschlag für die Rückantwort beigefügt werden. Die Ehefrau und, die Kin- der unter 21 Jahren sind auf dem Regi- strierungsformular des Mannes mit aufzufüh- ren. Alle übrigen Familienmitglieder müssen getrennte Gesuche einsenden. Bürgschaften, Geburtsurkunden usw. sollen erst eingereicht werden, wenn diese ausdrücklich verlangt werden. Personen, deren Visumantrag schon bei einem Konsulat vorliegt, müssen sich gleichfalls für die Quotenwarteliste registrie- ren lassen. Das amerikanische Konsulat in Stuttgart bearbeitet Anträge aus dem Ge- biet von Württemberg-Baden einschließlich des französisch bese zten Teiles. Das Konsu- lat Frankfurt/ Main bearbeitet das Gebiet von Hessen und die französische Besatzungszone westlich des Rheines. Krankengelder von Privatkrankenkassen. Das vereinbarte Krankengeld ist von den pri- vaten Versicherungsunternehmungen, soweit es aut die Zeit vom 21. Juni 1948 ab entfällt, in voller Höhe in DM zu bezahlen. Auch Lei- stungen durch Aerzte, Zahnärzte usw. sowie Heil- und Hilfsmittel jeder Art, soweit sie nach dem 20. Juni gewährt oder in Anspruch ge- nommen werden, müssen in der vollen Höhe in DM gemäß den Versicherungsbedingungen gewährt werden. Fräulein Auguste W. Es bietet sich mir Ge- legenheit, einen älteren Mann zu heiraten, der Altersrente bezieht. Käme ich auch in den Ge- nuß einer Witwenrente? Wie lauten die gesetz- lichen Bestimmungen?— I. Witwenrente aus der Angestellten versicherung 628 Av) erhält die Witwe nach dem Tode des versicherten Ehemannes ohne Rücksicht auf ihr Alter oder ihre Berufsfähigkeit. II. Wit- wenrente aus der Invaliden versiche- rung G 1256 RVO) erhält die Witwe des ver- sicherten Ehemannes bei vorliegender Er- werbsunfähigkeit(mindestens 6626 Prozent) bei Erreichung des 65. Lebensjahres, beim 55. Lebensjahr, wenn die Witwe mindestens vier lebende Kinder geboren hat. Hierbei ist Vor- aussetzung, daß der Tod des Versicherten oder die Vollendung des 55. Lebensjahres der Witwe nach dem 1. Mal 1942 eingetreten bzw. voll- endet wurde. Ferner erhält auch die Witwe Witwenrente, die noch vier waisenrentenbe- rechtigte Kinder zu erziehen hat. Zu I. und II. ist Voraussetzung, daß die Witwe mit dem Verstorbenen in rechtmäßiger Ehe gelebt hat. Unberücksichtigt bleibt auch für die Gewäh- rung der Witwenrente, ob die Ehe vor oder nach Beginn des Rentenfalles geschlossen wird oder wurde. Der Vollständigkeit halber be- züglich Witwenrente aus der Invalidenver- sicherung sei noch darauf hingewiesen, daß auch die Witwe Witwenrente erhält, die noch mindestens zwei waisenrentenberechtigte Kin- der zu erziehen hat. Ueberschreitet hiervon ein Kind das sechste Lebensjahr oder stirbt eines der beiden Kinder, fällt die Witwenrente wieder fort. P. L., Neckarau. Ich bin z. Z. mit der Grün- dung einer Großhandelsifrma beschäftigt. Ob- wohl die Aussichten in meiner Branche gün- stig sind, muß ich doch in dieser unsicheren Zeit mit wirtschaftlichem Mißerfolg rechnen und möchte deshalb zur Sicherstellung meiner Familie mein Grundsück auf den Namen mei- ner Frau übertragen. Hat diese Uebertragung einen Sinn? Meine Freunde sind der Auffas- sung, daß eine solche Uebertragung jederzeit von den Gläubigern angefochten werden kann. — Die Auffassung Ihrer Freunde ist irrig. Ein sittenwidriger Uebereignungsvertrag liegt vor allem dann nicht vor, wenn der wirtschaft- liche Schutz der Familie bezweckt wurde und aus dem Vertrag zu ersehen ist, daß eine Schä- digung von Gläubigern nicht beabsichtigt ist. Nur wenn beide Vertragsteile sittenwidrig handeln, wäre ein solcher Vertrag wegen Ver- stoßes gegen die guten Sitten nichtig. Ein Uebereignungsvertrag, wie Sie ihn zur Sicher- stellung der Familie vor den Wechselfällen des wirtschaftlichen Lebens abzuschließen beab- sichtigen, ist auch nach Auffassung des Reichs- gerichts nicht als eine Maßnahme anzusehen, die gegen das Anstands- und Ehrgefühl aller gerecht und billig Denkenden verstößt.. H. K. Edingen. Ich bin 70 Jahre alt, ver- heiratet. beziehe seit fünf Jahren Angestell- tenversicherungsrente, arbeite noch, auswärts und bin in Mannheim total flieger- geschädigt. Die aus dem Arbeitsverdienst an- fallende Lohnsteuer wird mir von der Firma ordnungsgemäß abgezogen. Bisher mußte ich meine Rente als Einkommen zusätzlich ver- steuern, da das Finanzamt die Altersrente als Einkommen bewertet. Ist das Finanzamt dazu berechtigt, da ich bisher annahm, daß Bezüge aus der Sozialversicherung steuerfrei sind.— Ihre Annahme, alle Bezüge aus der Sozialver- sicherung seien steuerfrei, trifft nicht zu. 5 3 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes neuer Fassung Anhang zum Militärregierungs- gesetz Nr. 64 über die vorläufige Neuordnung von Steuern— beschränkt die Steuerfreiheit der Einkünfte aus der Sozialversicherung auf die Bezüge, die nach dem Einkommensteuer- gesetz 1939 steuerfrei waren. Die Renten aus der Angestellten-, Invaliden- und Knapp- schafts versicherungen waren bisher steuer- pflichtig; infolgedessen werden diese Renten auch nach dem 21. Juni 1948 zur Einkommen- steuer herangezogen. Wenn Sie nach dem 21. Juni für die Wiederbeschaffung verlorenge- gangenen Hausrats, Bekleidung und Wäsche Auf wendungen gemacht haben oder machen, 80 sind diese Aufwendungen im Lohnsteuerab- zugsverfahren und bei der Festsetzung der Einkommensteuer im Rahmen der zulässigen Höchstgrenze als Sonderausgaben vom Ge- samtbetrag der Einkünfte des Jahres abzuzie- hen, in dem Sie diese Ausgaben hatten. Sie müssen freilich den Nachweis erbringen, daß Ihnen die wiederangeschafften Sachen durch Kriegseinwirkung verloren gingen und müs- sen auch Rechnungen und Quittungen dem Fi- nanzamt vorlegen. X. Ich gab im April dieses Jahres einen Stoff zur Verarbeitung an eine hiesige Firma, die ihn nach außerhalb weitergab. Auf An- frage der Firma am 3. Juli, ob ich den Auf- trag infolge der veränderten Verhältnisse zu- rückziehen wolle, bejahte ich, denn es war mir klar, daß ich den geforderten Betrag in neuer Währung nicht aufbringen konnte. Nun hat die Firma den Stoff doch verarbeiten las- sen und verlangt jetzt von mir 38.— DM, wäh- rend sie bei Auftragserteilung den Preis auf 40.— bis 50.— RM festgesetzt hatte. Wie soll ich mich jetzt verhalten? Auf meinen Ver- gleichsvorschlag, 20.— DM zu zahlen, geht die Firma nicht ein.— Da Sie rechtzeitig am 3. Juli vom Vertrag zurckgetreten sind, kann die Firma die 38,.— DM von Ihnen nicht verlan- gen. Ihr Vergleichsvorschlag über 20. DM ist durchaus angemessen. n wohne 38 NGC EN Samstag, 2. Oktober 1948 Nr. 14 C dekeannimachungen ö Zahlungsaufforderung. Die Beiträge zur Kranken-, Invaliden-, Ange- stellten- u. Arbeitslosen versicherung sind von den Betrieben, die die Beiträge nach dem wirklichen Arbeitsverdienst berechnen, am zwei- ten Tage nach jeder Lohn- oder Gehaltszahlung zu entrichten. Die- jenigen Betriebe, die die Zahlung der Beiträge für den vergangenen Monat bisher nicht vorgenommen haben, werden hiermit aufgefordert, die Beitragsentrichtung bis spätestens am 12. des laufenden Monats nachzuholen. Von allen übrigen Arbeitgebern sind die Beiträge inner- halb 7 Tagen nach Zustellung der Beitragsrechnung einzuzahlen. Bei Zahlungsverzug muß ein einmaliger Säumniszuschlag in Höhe von 2 v. H. der rückständigen Schuld erhoben werden. Auch muß ohne weitere Mahnung die Anordnung der Zwangsvollstreckung erfolgen. Allgemeine Ortskrankenkasse Mannheim, Der Vorstand. Landesversicherungsanstalt Baden, Außenstelle Heidelberg. Ab 5. Ok- tober 1948 werden sämtliche Angelegenheiten der Kriegshinterbliebenen (Witwen, Waisen und Eltern)(- auch aus den Stadtkreisen Heidelberg und Mannheim) nur noch bei der Landesversicherungsanstalt Baden in Karlsruhe, Moltkestraße- Ecke Blücherstraße, bearbeitet. Anträge dieser Art werden auch weiterhin bei der Außenstelle Heidelberg, Plöck 79, und bei der Allgemeinen Ortskrankenkasse Mannheim, ent- gegengenommen und Auskünfte erteilt. 28443 Mannheimer Abendakademie, Wohlgelegenschule, Tel. 528 54.„Die Römer am Neckar und am Rhein“— Arbeitsgemeinschaft ab Donnerstag, d. 7. Oktober 48, von 1819.30 Uhr in der Wohlgelegenschule, Zimmer 24. (cand. phil. E. Gropengießer.) Prot. Liepmann vom Oriel College, Oxford, spricht über„Deutschlands Wirtschaftliche Zukunft“ am Montag, 4. Oktober, 19 Uhr, in der Wirt- schaftshochschule(auditorium maximum 1 Treppe hoch). Beschluß: Der am 30. 4. 1913 in Plankstadt geb., zul. in Mhm.-Rheinau, Oasterfeldstr. 211, wohnh. gew. Maler(Uffz.) Georg Valentin Baust wird für tot erklärt. Zeitpunkt des Todes: 23. 1. 1943, 24 Uhr. 28391 Offenhaitung der Milchgeschäfte. Mit Zustimmung des Wirtschaftsaus- schusses der Stadt Mannheim bleiben die Milchgeschäfte ab 3. Oktober 1946 bis einschließlich 31. März 1949 an Sonn- u. Feiertagen geschlossen. Bei 2 aufeinanderfolgenden Feiertagen sind die Milchgeschäfte jeweils am 2. Tag für den Verkauf geöffnet. Mannheim, 30. September 1948. Städtisches Amt für öffentliche Ordnung, Abt. V/. Vornahme der schöffenwahl für die Wahlperiode 1949%90. Als Urliste Tür die Vornahme der Schöffenwahl für die Wahlperiode 1949/50 wird die Wänlerliste für die Oberbürgermeisterwahl vom 1. 2. 1948 zugrunde gelegt. Als Schöffen kommen jedoch Personen unter 30 Jahren und die durch Wegzug inzwischen aus dem Gemeindeverband Ausgeschie- denen nicht in Frage. Die Urliste wird in der Zeit vom 4. bis einschl. 11. Oktober 1946(Montag bis Freitag von 8—12 und 13—16 Uhr, Samstag 312 Uhr) in, der Adremazentrale des Städt. Wahlamts in K 5(Keller- geschoß, Eingang zwischen K 5 und K 7) zur allgemeinen Einsicht auf- gelegt. Etwaige Einsprachen gegen Eintragungen in der Urliste sind dort anzubringen. Auch den zugelassenen politischen Parteien steht ein Einspracherecht zu. Mannheim, den 30. September 1948. Stadt- verwaltung, Abteilung VR. Gas- und strompreiserhöhung. Zur Deckung des für die Stadtwerke in- folge der Kohlen-, Eisen- und Stahlpreiserhöhungen ab 1., 0 ein getretenen Mehraufwandes werden in Vollzug der Ermächtigung der Verwaltung für Wirtschaft die Gas- und Stromtarife It. Stadtrats- peschluß v. 23. Sept. 46 ab September-Verbrauch 1948 wie folgt festgesetzt: Allgemeiner Gaspreis 19 Pig./ cbm. Allgemeiner Staffeltarif für ge- werbliche u. industrielle Zwecke: für die ersten 20 000 cbm der Jahres- entnahme 19 Pfg. cbm; für die folgend. 30 000 ehm der Jahresentnahme 10 Pfg. ebm; für die folgend. 50 00 cbm der Jahresentnahme 16 Pfg. ebm: tür ber 100 000 ebm der Jahresentnahme 15 Pfg./ cbm. Gas für Groß- Küchen: Die ersten 300 ebm im Monat 15 Pfg. ebm; die folgenden 300 chm im Monat 13 Pfg. ebm; alle weiteren cbm im Monat 10 Pfg. ebm. Bäckereien 8 Pfg. ebm. Metzgereien 9 Pfg. ebm. Gaszimmeröfen die ersten 100 ebm im Monat 10 Pfg. cbm; alle weiteren 8 Pfg. ebm. Zentralheizungen 7 Pfg. ebm. Haushalt mit Raumhelzung: Staffel a 19 Pfg. ebm; Staffel b 10 Pfg. ebm; Staffel c 8 Pfg./ bm. Gas zu spe- ziellen Verwendungszwecken in Gewerbe und Industrie: Staffel a 19 Pfg. cbm.; Staffel b 10 Pfg. ebm. Staffel c 86 Pfg. ebm; Staffel d 6 Pfg. cbm. Gas für Waschmaschinen 12 Pfg. cbm. Strompreise: a) Tarife ohne Grundgebühr: Kleinstabnehmer(Licht- strom) 42 Pfg./ KWh; Kleinstabnehmer(Kraftstrom) 22 Pfg. /K Wh: Sonder- fälle 7 Pfg. K Wn; Wärmestrom 10 Pfg. /k Wh. Eicht- u. Kraftstrom: ge- meinsame Messung 32 Pfg. /K Wh. Nachtstrom für Kühlanlagen usw. 4 Pfg.k Wh; Schweisstrom 22 Pfg. /K Wh; Nachtstrom Sperrzeiten- 11 Pfg. /k Wh; Sonderfälle 7 Pfg. /K Wh.- b) Tarife mit Grundgebühr: Haushaltsstrom: Monatlicher Grundpreis für den ersten Raum 1.—. DM, tür jeden weiteren Raum 1, 10 DM. Gewerbe-Lichttarif 1. Monatlicher Grundpreis für den ersten Raum 2.—, für jeden weiteren Raum 1.30 DM. Gewerbe-Lichttarif II: Monatlicher Grundpreis für den ersten Raum 1,30 DM, für ſeden weiteren Raum—,656 DM. Gewerbe-Krafttarif I: Monatl. Grundpreis für die ersten 9.5 kW Anschlußwert 3,25 DM, für jedes 0,5 kW des weiteren Anschluß wertes 1,95 DM. Gewerbe-Kraft- tarit II: Monatl. Grundpreis für die ersten 0% kW Anschlußwert 1,30, für jedes 0, kW des weiteren Anschlußwertes 9.65 DM. Landwirt- schaftstarit I: Monatl. Grundpreis für die ersten 3 ha 4,20, jedes wei- tere 0,5 ha bis 10 ha—,40, jedes weitere 0,5 na—,15 DM. Landwirt- Schaftstarif II: Monatl. Grundpreis für die ersten 3 ha 2,65 DM, für ſedes weitere 0,5 bis 10 ha—.25 für jedes weitere 5 ha—,10 DM. Die Arbeltspreise bei den Grundgebührentarifen bleiben unverändert. Mannheim, den 29. September 1948. Stadtwerke Mannheim— Wasser-, Gas- und Elektrizitätsbetriebe. N 7 8 3 ae, — Familienucchrichten Unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwe- ster und Tante, Frau Noberia Volz geb. Ziegler ist am 30. September nach einem arbeitsreichen u. gottgesegneten Leben im 84. Lebensjahr sanft entschlafen. Im Namen der Familie: Renée Lux, geb. Volz Dr. Roberi Volz Heidelberg(Schillerstr. 3), Schlettstadt, Straßburg, 30. 9 48. Beerdigung: Samstag, 2. 10. 46, 10 Uhr, Bergfriedhof Heidelberg Von Belleidsbesuchen bitten wir abzusehen Von der letzt. Ruhestätte mei- nes lieben Mannes u. unver- geglichen Papas Waller Künzler heimgekehrt, ist es mir in- nigstes Herzensbedürfnis, all denen zu danken, die ihm die letzte Ehre erwiesen. Besond. Danke Herrn Dr. Schramm für 8 Das Fest der goldenen Hochæel teiern heute die Eheleute Josef Kirnberger, Ida, geb. Lieblang 8 Mannheim, Spelzenstr. 13 8 die trostreichen Worte u. Über- aus zahlreichen Kranz- und Stellen. Angebote. Blumenspenden. 5 Schwetzingen, den 27. 9. 1948. 0 In tiefem Schmerz: U 0 Ian 91 Eifriede Künzler, geb. Walter,———— am. Tüchtige Kraftfahrzeug-Hand- werker, Auto-Elektriker, Auto- Spengler, zuverlässiger, ehrl. zZurückgekehrt v. Grabe mei- TankwWarl. nes lleben Mannes sagen wir branchekundiger, tüchtiger tür die aufrichtigen Beweise Verwallier herzlicher Anteilnahme und tür Auto-Ersatzteillager mit kaufmänn. Kenntnissen, zuverl. Wagenwascher- Pfleger zum baldigen Eintritt gesucht. Auto- Islinger In hab. Ernst Islinger, die vielen Kranz- u. Blumen- spenden allen herzlich. Dank. Marianne Straub, geb. Autz, Dieter und Heidi für Innen- und Außendienst v. Farbengroßhandlung gesucht. Fachkundige Herren bitte ich um Bewerbung mit Lebens!. unter Nr. P 0743 an d. Verlag. Gut eingeführte Waschmittel- kabrik sucht für Mannheim und Umgebung zuverlässigen Jerlreler Geboten wird Fixum, Spesen und Provision.- Angebote un- ter Nr. P 28 416 an den Verlag. Bestempfohlene fleißige Herren Propagandistin f. Putztrau, Hausgehilfin od. Anlernmädch. ges. Dr. Kruse, Steuerb., Qu 1, 9. 0458 Suche saub., ordentl. Mädchen, per- fekt in Küche und Hauswirtschaft, für gepflegten, kinderlosen Haus- Halt geg. gute Eezahſung. Eigenes Zimmer. Ang. unt. 28367 a. d. Verl. Perfebte Steno-Kontoristin zum so- fortigen Eintritt von namhafter Großghandeisfirma gesucht. Ange- bote unter P 26450 an den Verlag. Heimarbeiterinnen zum Stricken gesucht. Vorzustellen am 6. Oktbr. Anleitung wird gegeben. Modell- handstrickerei Anna Maria Selter, Mhm., Kirchenstraße 12. 756 Kontoristin(Stenotypistin), an selb- ständiges Arbeiten gewöhnt, von Großhandlung per 1. Oktbr. 48 in ausbaufähige Stellung gesucht., Eil- angebote mit übl. Unterlagen erb. an Postfach 30, Mhm.-Rheinau, Schmuckverkauf gesucht. Zu melden b. Herberholz, Kaufhaus Anker. 0402 amal wöchentlich halb- tags gesucht. Langerötter-Drogerie zur Neubesetzung d. Verkaufs- organisation tücht., e 55 ebertra- verirefer. zung des Alleinvertriebs möglich. Bewer- bung unter Nr. P 27739 an den Verlag erbeten. Neisender mögl. aus der Markenartikel- branche für den Bezirk Mann- heim von bekannter besteinge- fünhrter Nahrungsmittelfabrik gegen Gehalt und Spesen zum sofortigen Eintritt gesucht. Bewerbg. erbet. unt. B 1594 an Ann.-Expedit. Jak. Vowinckel, Bielefeld. Hafenstr. 17%/1 Für die viel. Beweise der An- Groß- Versandhaus teimahme, f. alle gut. Worte in Textilien, Trikotagen, Bett- u. reichen Blumenspenden b. wäsche, Kleider und Stoffe Tode uns. lieb. Mutter, Frau Anna Zelt, sagen wir auf dies. Wege unseren innigst. Dank. Mannheim, Unlandstraße 14. Die Kinder und Angehörigen. sucht für die Bezirke Nord- baden, Pfalz, Rheinhessen, Hes- sen- Oberfranken, engerische u. zielbewußte Drov. VERTIRETER zum Besuch v. Priv.-Kundsch. Herren, welche die Voraus- setzung erfüllen, reichen ihre Unterlagen mit Bild u. Refe- renzen unter Nr. 0926 an den Verlag ein. Nach langem schwerem Leiden verstarb plötzlich meine liebe Frau unsere gute Mutter und Großmutter, Frau i 8425 Langerötterstraße 16. 0419 —*— Kontoristin, perfekt in Buchheltg., VERTIRETER zum sofort. Eintritt von Lebens- gesucht. Nur schriftliche mittelgroßhandlung gesucht, eutl. Angebote mit Referenzen erb. e 8 5 unter Nie r. 0483 an den Verlag. . Nothilfe 5 Tagesmädchen im Alter von 15-18 Krankenversicherung V. a. G., Jahren zu einem Kind gesucht. Mannheim, Erzbergerstr. 9-13. Angeb. unter Nr. 0507 an d. Verl. 8— Chem. Betrieb ellen- Seuche sucht für die Sparte Hand- Bilanzbuchhalter, firm im Steuer-, waschpaste u. Reinigungsmittel Mahn- u. Klage wesen, sucht neuen Wirkungskreis, ev. auch Halbtags- arbeit im Nachtragen v. Büchern. Angeb. unt. WP 1471 an d. Verlag. In welcher Gegend wird ein tücht., Uhrmacher gebraucht? Angeb. un- ter Nr. 0596 an den Verlag. Bautechniker(HTL), 39 J., alleinst., Führerschein 1, 2, 3, kaufm. Kennt- nisse, sucht Tätigkeit. Angeb. unt. H 06283 ͤ an den Verlag. Dachdeckermeister, firm in allen Arbeiten, sicher im Verkehr mit Behörden und Privat, sucht Steile als Meister od. Polier. Evtl. Pacht emes Dachdeckerbetriebes. Angeb. unter Nr. 0474 an den Verlag. Erfahrener Konstrukteur in Vor- richtungsbau und Wärmetechnik, mit engl. u. russ. Sprachkenntn., sucht Stellung. Gute Referenzen. Angeb. unt. W 1458 an d. Verlag. perfekte Nenotypistin von Großhandlung gesucht. (Blindschrift, 10-Finger-System, ca. 200 Anschläge, Diktat in die Maschine, selbständiges Ar- beiten, langjährige Erfahrung.) Angebote unter Nr. P 28 327 an den Verlag. Tüchtige Linotypesetzer, Hand- getzer für Akzidenz u. Anzeigen, Metteur sof. gesucht. Mannheimer Groß druckerei, R 1, 4-6. 28152 Stellenangebote m. Zuzug wöchent- lich aus 120 Zeitungen! Monatlich DM 3.—(Postscheck 13 890) Mün- chen 13(.„RAT UND TAT“. Stahlbauschlosser, Masch.- Schlosser, Elektroschweißer und Hilfsarbeiter sofort gesucht. Kranbau u. Eisen- gießerei Walter Bischoff, Mannh., Mühldorfer Straße 4. 28151 Vertreter od. Kolonnen zum Besuch von Privatkundschaft gesucht. An- gebote unt. P 26046 an den Verlag. Apothekerin) halbtags in Mannh. Apotheke gesucht. Angebote unt. Nr. 0614 an den Verlag. Jüngerer, tüchtig. Kontorist(in) mit Kenntnissen in Stenographie und Schreibmaschine, für allgemeine Büroarbeiten zum alsbaldigen Ein- tritt gesucht. Schriftl. Bewerbg. mit Lebenslauf, Zeugnisabschr. u. Gehaltsanspr. u. P 29061 an d. Verl. Inkasso-Lieferbote für festen Abon- nenten-Stand, rüstig, ehrlich, mit Fahrrad, sofort gesucht. Vorstellg.: Fa. Karl Möller KG., Mhm., F 7, 18. Kosmetik. Führ. Firma der Branche sucht erfahrenen, gut eingeführten Reisenden. Es kommt nur eine erste Verkaufskraft in Frage. Aus- führliche Angeb. mit Lebenslauf, Lichtbild u. Zeugnisabschrift. erb. unter P 28322 an den Verlag. Drechsler und Holzbildhauer sofort gesucht. Karl Hechler, Holzdreherei, Holzverarbeitung, Mannh., Käfer- taler Straße 31. 28401 Karosserlebauer, Spengler, Schlos- ser, Lackierer stellt ein: Otto Zähringer, Ludwigshafen a. Rhein, Frankenthaler Straße 202. 28409 Herren und Damen für leicht ver- Kkäufl. Artikel an Private in Stadt und Land bei sofort. hohem Ver- dienst gesucht. Angebote unter H 0629 an den Verlag. Altangesehenes, bestens eingeführ- tes Versicherungsunternehmen, alle Sparten führend, hat einige Be- Zzirksvertretungen mit Inkassobe- stand in Nordbaden zu vergeben. Strebsamen, zielbewußten Herren bietet sich Dauerexistenz. Indivi- duelle Einarbeitung und laufende Unterstützung wird zugesichert. Ausführliche Bewerbung erbeten unter P 26444 an den Verlag. Sichere Existenz durch Auswertung des Bestandes einer d. führenden Krankenversicherungsgesellschaften geboten. Bewerbg. von Fachkräften und Vertretern anderer Sparten u. Branchen zwecks Einarbeitung er- beten. an CLAR- Werbung. Heidelberg, Hauptstraße 30. 28441 Vertreter auf Provisionsbasis von Lack- u. Farbengroßhulg. gesucnt. Gute Verdienstmöglichkeiten, bei Bewährung evtl. Uebernahme in festes Vertrags verhältnis. Bewerb. unter Nr. 28370 an den Verlag. 2 Lastwagen-Monteure, an selbstd. Arbeiten gewöhnt, bei guter Be- zahlg. sofort gesucht. Real-Garage, Mhm., Werftstraße 33. 28369 Handelsvertreter, gut eingeführt bei Lebensmittelgroß- u. Kleinpandlg., fUr neuartiges, fettlösende Haus- Wirtschaftsmittel, das auf großer Basis eingef. werden soll, sofort geslicht. Angebote unter L995 an ANNONCEN- LIEBALD, Braun- schweig, Ritterstraße 7. 20362 Tüchtig., erfahr. Meister des Kraft- fahrzeug Handwerks(Dfesel-Spe- zlalist) Zur Leitung meiner Werk- statt geésucht. Baldiger Eintritt er- Wünscht. Nur Bewerber, die diese Voraussetzg. erfüllen, wollen sich melden unt. P 28353 ͤ an den Verlag. Nürnberger L.-Vers.-AG(alle Vers.“ Arten) sucht Mitarbeiter i. Haupt- und Nebenberuf. Angebote unter Nr. 0797 an den Verlag. Jg. Bauzeichner oder Lehrling sof. od. spät. ges. Dr.-Ing. Schmechel, Architekt BDA, Mannh., M 1, 3 Reisende und Hausierer für gute Artikel der Waschmittel- Branche gesucht. Hoher Verdienst. Angeb. unter Nr. 0694 an den Verlag. Hausgehilfin für gepflegten Villen- haushalt(Oststadt) bei besten Be- dingungen sofort gesucht. Ange- bote unter P 0912 an den Verlag. Für den Außendienst Mhm.-Land, Hdlbg.-Land suche ich noch einige ehemal. Krankenschwestern, auch mediz. geschulte Frauen, b. Tages- Anna Künzler verdienst DM 20.—-. Vorzustell. bei geb. Jung im Alter von 36 Jahren. Mhm.-Feudenheim, I. Okt. 1948. (Hauptstraße 75) In stiller Trauer: Friedrich Künzler u. Kinder Beerdigung. Montag, den 4. 10. 14 Uhr, Feudenheim Zur Neu-Eröffnung wird für November u. laufend tüchtiger Wander- Dekorateur gesucht. Schriftl. Bewerbg. m. Referenz. erbet. u. Nr. P 26 427 a. d. Verl. Frau C. Molter, Mhm.-Neckarau, Friedrichstraße 93(Hauseingang in Rosenstr. 133) zwischen 10—12 Uhr. Erstkl. Hausschneiderin für einige Tage im Monat gesucht. Angebote unter Nr. 0711 an den Verlag. Junge perf. Stenotypistin sofort ges. Anfragen unter Tel. 5207/2. 90357 Tücht. Näherin f. einige Tage ins Haus ges. Käfertal, Auerhahnstr. 16 Angebote unter AM 1954/1 Herrschafisfahrer und Neisechauffeur m. Obersekundareife, sämtliche Führerscheine, 23 Jahre Fahr- praxis(ohne Unfalh, Repara- turkenntnisse, Erfahrung als Diener und Hausmeister, sucht sich zu verändern. Angeb. unt. Nr. 09789 an den Verlag. Ehemalig. Kfz.-Meister sucht Stel- lung als Kraftfahrer. Angeb. unt. Nr. 0437 an den Verlag. Kaufmann- Laborant(org. pharm.) sucht Stellung. Angebote unter Nr. 0433 ͤ an den Verlag. Gut eingespielte Unterhaltungs- kapelle(2 Mann) sucht Beschäf- tigung. Angeb. u. Nr. 0486 a. d. V. Erstklass. Damenfriseur möchte sich verändern. Angebote u. Nr. 0500 an den Verlag. Graveur, gemischte Branche, vor- wiegend Stahl. sucht sich zu ver- ändern. Angeb. u. 0496 a. d. Verl. Schriftsetzer(Meisterprüfg.) sucht Stellung. Angeb. unt. Nr. 0510 an den Verlag. Gehbehind., ehrl. Herr sucht pass. Haupt- od. Nebenverd., Heimarb. ebenfalls angenehm, ebenso stun- denweise Beschäftig. Leichte Büro- arbeit bevorz. Kenntn. in Garten- arbeit. Ang. unt, 05786 an d. Verlag. Tücht. Polstermeister sucht sich zu verändern. Ang. u. 0612 an d. Verl. Jg. Mann mit kaufm. Kenntnissen sucht sich zu verändern als Ver- käufer in Spiel-, Galanterie-, Korb- Waren, evtl. als Volontär. Angebote unter P 0615 an den Verlag. Beinamputierter, 34 J., verh., sucht Stelle als Hausmeister od. Portier. Angeb. unt. Nr. 0699 a. d. Verlag. Ehemal. Verwaltungsoberinspektor, 50 Jahre, bilanzsicher, Steuererfah- rung, sucht Vertrauensstellg., auch halbtags, evtl. Vertretung. An- gebote unter Nr. 0674 an den Verl. Junge Frau(Buchh.) sucht stunden- weise Beschäftig. jegl. Art. An- gebote unter Nr, 041 an d. Verlag. Jüngeres Fräulein, 6 Jahre Ober- schule, mit engl. Dolmetscherprü- fung, engl. Stenographie u. Handels- sprache sucht pass. Beschäftigung. Angebote unt. P 0744 à. d. Verlag. Gebild., junge Frau, alleinst., perf in Büro u. Hausarbeit, sucht pass. Wirkungskreis. Angeb. unter Nr. 0231 an den Verlag. Heimarbeit jeder Art wird lfd. an- genommen. Raum vorh. Angeb. unter Nr. 0246 a. d. Verlag. Kontoristin- Stenotypistin mit gut. Buchhaltungskenntnissen, sucht p. sofort od. später neuen Wirkungs- Kreis. Angeb. u. Nr. 0677 a. d. V. Heimarbeit(keine Strieksachen) ges. Adr. einzus u. A 0257 im Verlag. Wer hat Arbeit für tüchtige, zuver- lässige Hausschneiderin. Angebote unter 0309 an den Verlag. Wirtschafterin, alleinsteh., zuverl. u. ssuber, sucht Wirkungskreis. An- gebote unter 0265 an den Verlag. Sekretärin sucht Halbtagsbeschäfti- gung, da z. Zt. ganzt. nicht mehr ausgelastet. Ang. unt. 0266 a. d. V. Jg. Frau übernimmt Heimarbeit auf elg. Schreibmaschine. Stenokenntn. vorh. Angeb. unt. 0350 a. d. Verl. Alleinst. Frau, ohne Anh., zuverl., wünscht geb. Herrn den Haushalt zu führen. Angebote unter 0371 an cden Verlag. Stenotypistin übern. Halbtagsbesch., eigene Schreibmaschine vorhanden. Angebote unt. Nr. 0472 an d. Verl. Suche Stelle als Hausgehilfin. Bin Geschäfts-Empiehlungen Anzünde-Bündelholz liefert z. Pr . DM 180. pro 1000 St. ab Lager. Ir O. Ferner 5 0 Ding elde, Beer- felden im Odenwald. Kunststoff-Artikel in geschmack- Formen und Farben, wie: n, Marmeladendosen, Becher, tecke, Löffel, Eierbecher, Salbendosen, Flaschen- Pfeifenmundstücke u. ristig lieferbar. Norddt. Kunststoff-G. m. b. H., Hamburg 36. Gr. Bleichen 12-14. 28047 Blumenzwiebeln eingetroff.: Tulpen, Narzissen, Iris, Giadiolen. Samen- haus Hauer, Waldhof, Speckweg 6. Alteingeführte Großhandiung in gr. Stadt der Vorderpfalz(mit Stadt- und Landkundschaft) sucht Vertr. bzw. Uebern. eines Auslieferungs- lagers. Lager, Büro u. Kl. LKW vorh. Ang. unt. P 27850 an d. Verl. BIURO ScHEKEIBMASCHINEN, Klein-schreibmaschinen. J. Bucher. Friedrichsplatz 10, Ruf 447 57 50 420 ist meine neue Telefon- Nr. Georg Hotz, Wand- und Boden- platten- Spezialgeschäft, Mannh.- Wer es kennt— nimmt Kukident Millionen Zahnei hat ihnen unsck atzträger haben Kukident ständig gebraucht, und are Dienste gelelstet. 5 Falls Sie Kukident noch nicht kennen sollten: Man löst ½ Teelöffe Kukident in etwas warmem Wasser auf und legt die Gebißplatte hinein Morgens nimmt man sie heraus, spült sie unter der Wasserleitu ab und nimmt sie in den Mund. Die Heinzelmännchen haben ihre: beit getan. Bei täglicher Anwendung genügt es, wenn sie die Gebißplatte morgeſ etwa/ Stunde in die Kukidentlösung legen. 14 Ohne Bürste, ohne jede Mühe ist die Gebißgplatte selbsttätig wie neu Aber gleichzeitig keimfrei geworden. Sie haben einen angenehmen 0 schmack im Munde und verbreiten keinen üblen Geruch mehr, de Ihre Umgebung häufig empfindlich stört. Men merkt es nicht, d 5 Sie ein künstliches Gebig tragen, weil die Zähne wieder natürlich 1 Wirken. Daß Kukident völlig unschädlich für Prothesen eder Art sei noch besonders erwähnt. Mehr als 10 000 Zahnärzte und Dentisten haben Kukident in ihrer Praxis verwendet. Jede Apotheke und Fachdrogerie kann Kukident heute wieder vr, rätig halten oder schnell besorgen. Waldhof, Hafenbahnstraße Nr. 86. Fordern Sie Angebot. 60537 Photo-Frey, Photo-Kino- Projektion, Mannh., Langerötterstr. 12-14, ent- wickelt, kopiert, vergrößert Paß- bild, Porträt, Hochzeitsaufnahmen. Die neuesten Brautkränze wieder eingetroffen, in bek. gr. Auswahl. Fachm. Beratung. Brautbuketts u. Altarschmückg. in schönster Ausf. Geschw Karcher Blumengeschäft, fr. K 1, 5, jetzt a. Friedh. 1, Tel. 51220 An alle chemischen Betriebe: Blei- apparatebau, Montage, Verblei- ungsarbeiten, Bleiventile und alle einschläg. Reparaturen führt aus: Fa. H. L. Ersing Mhm.-Neckarau. Heinrich-Hertz-Straße 71 Tel. 481 61. Photo-Apparate— Optiken— Feld- stecher kauft laufend: Photo-Frey, Photo-Kino- Projektion, Mannheim, Langerötterstraße 12-14. 27544 Schreibmaschinenarbeiten u. Ueber- setzungen Schreibstube- Ueber- setzungsbüro Hauptbahnhof. Umzüge, Möbel- und Klaviertrans- porte: Wilh. Kraus, jetzt Feuden- heim, Schillerstr. 24. Tel. 508 22. 5000 neue Adressenkollektionen für Handel, Industrie und Wirtschaft Liste kostl. d. Merkur, Einbeck 440. Hug& Co., K 1, 5b. 1. H. National- theater. Für die Färberei Kramer übernehmen wir Aufträge f. Fär- ben und Reinigen. Wir fertigen aus Kundenstoffen, evtl. unter Zu- gabe uns. Futterzutaten, moderne Herren- u. Damenkleidung. Wir ändern Kleidungsstücke, liefern Textilwaren aller Art, Betten u. Matratzen, evtl. gegen Zahlungs- erleichterung. 23639 Drahtmatratzen-Reparaturen Ant. Knopf, Wallstadt, Telefon 526 65. Marken- Füllhalter in groß. Auswahl bei Käthe Kraft, Mhm., J I, 6. Vervielfältigungen, Schreibmasch.- Arbeiten schnell u. fachmännisch. Schreibbüro U 6, 12/Ring. Tel. 42694. Betten reinigt: Ressel. Neckarau Wingertstraße 31. Kleiderschränke in groß. Auswahl, zweitürig, Natur u. Elfenbein, mit Wäscheabt., volle Flächen, ab 175.—, dreitürig, 160 u. 130 breit, schöne, schwere u. glatte Ausführ., in ver- schiedenen Ausführ. u. Preislagen. Möbel- Schmidt, E 3, 2. 28449 Kampf dem Ungeziefer! Wanzen, Käfer usw. vernichtet das Fach- geschäft für Ungeziefer- u. Schad- lingsbekämpfg. Otto Schöps, Mann- heim, Parkring 25, Telefon 447 19, Ankauf von Aitgold, altem Gold- schmuck u. Brillanten bis zu den höchsten Werten. Beratungen un- verbindl. Gebr. Rexin, Juweliere, 2. Z. noch in unser. Provisorium, K 1, 8, 1 Treppe. 1 Nähmaschinenreparaturen aller Fa- brikate u. Systeme prompt u. ge- wissenhaft von ersten Fachkräften Pfaffenhuber, H 1, 14. Marktplatz. Haumüller, T 4, 9, reinigt färbt- bügelt und dekatiert. 19371 Gardinen und Decken werden auf neu gewaschen und gespannt. Else Schmälzle, Mh., Käfert. Str. 35, III. Umzüge, Möbel-, Flügel- u. Klavier- Transporte K. A. Braig. Mannh., P 7, 9, Telefon 426 66 175 W. Sojez, Optik-Foto, Liefer. aller Krankenkassen, jetzt Moselstr. 33. Gasherde, billig u. fein, kauft man beim Meister Rothermel ein. Dürerstr. 2 Alte Frankfurter Str. 26 Tel. 423 37 Tel. 394 22 Haarwuchs fördernde Mittel: Zarus Haarkur- pulver 90 Pfg., Birken-Haarwasser 1,60, Haaröl 1,25 + Porto. Jahr- zehntelang bewährt. Versandhaus Lebenskunst(Abt. 50), Kassel-B. Postfach. Praktische Geschenke in Gold und Silber von bleibendem Wert.— Zimmer, Uhren, Schmuck, Optik, Schwetzinger Straße 18. 22781 Aufträge für Brennholzsägen mit fahrbarer Dieselmotor- Bandsäge nimmt entgegen: Otto Fischer, Mhm., Schimperstraße 35. 0673 Elen. Damenmoden nach Ma in Kleidern, Kostümen u. Mänteln tertigt sofort an: Berta Löffler, Modewerkstätte, Neckarstadt- Ost, Kinzigstraße 2, Tel. 525 92. 38306 Stotterer können sehr bald stotterfrei reden, auf Grund jähr. Er- fahrung. Dauererfolg, viele Dankschreiben. Ausk. u. Pro- spekt kostenlos. H. Steinmeier, (20a) Hagenburg üb. Wunstorf. Halsketten, gut versilbert, 45 em lang, zum Preise von DM 24.- per 100 Stück sofort gegen Nachnahme lieferbar. Muster auf Wunsch geg. DM 0.50 einschl. Porto v. Parisiana, Sohlingen-Ohligs, Bahnstraße 3. Matratzen— Metallbetten— Kinder- betten— Bettfedern wieder ein- getroffen. Betten-Schmalzl, Mhm., Friedrichsring 30a. 28351 27 Jahre, selbständig. Angebote unter P 0561 an den Verlag. 0 Vertretungen Eiserne Dezimal-, Laufgew.-, Lager- haus-, Vieh- u. Muldenwaagen für Vertreterfirma Odler Vertreter der Düngemittelbranche, best. eingeführt, für Mannheim und Umgeb, einschl. Pfalz gesucht. Ang. u. Nr. P 0795 a, d. Verlag Kohlen, Kartoffeln, Dünger usw. sowie Spezialwaagen in moderner Qualitätsausführg. liefert prompt: Josef Vath, Brückenwaagenbau- Reparaturen, Pettenkoferstraße 10, vor Straßenbahndepot Neckarstadt. Einzelmöbel: Küchenuntert., Eiche, 245,.— DM, Chaiselongues 115, DM. Hch. Baumann& Co., Mannheim, K 238 erstkl. Vertretungen f. Oberfranken. Angeb. unt. H 0617 an den Verlag. C 22 a Qu 5, 4. Eingeführter Vertreter sucht noch TABAKFEIND besiegt alles Rauch- verlangen einfach, sofort, große Ersparnis; Leistungssteigerung.— Lebenswichtige Kurschrift mit Ga- rantie und Kurpulver DM 5.—. Broedling,(z21a)scherfede 34, Westf. RICAL vernichtet Ungeziefer im Hause, wie Schwaben, Kakerlaken, Silperfischchen. Erhältlich in Fachdrogerien. H375 „Münchner TT- Spindel“ spart Geld u. überwindet Wollknappheit. Ein- fache, aber praktische Vorrichtung für die Nähmaschine zum Spinnen von Wolle, Hanf und Flachs. Für Wiedel verkäufer. Herstell.: Theod. Triebenbacher, München 15, Bayer- straße a, Telef. 703 85. Verlangen Sie. Preisliste. Frauendusche DM 9.20 m. Desinfm. Fromm's Act. Dutz. 4.20, Liste 0.30. Antis. Feinseife DM 1.—. Vers.-Haus Kröning, Stuttgart. Postfach 356. Dachziegel sof. ab Lager. Henning, Mannheim, P 6, 138. 5 0707 Kuk lrol-Fabrlk, Weinheim(Bergsir Wir reinigen und färben in qen Farben schneſ, gut und preiswert FAnberai Sisal DNS EE Annahmestellen: qu 4, 19, Tel. 419 76 Mhm.-Raeinau. Pfingstberg straße 28 Lebensmittelgeschätt H. Berlinghof, Rheinau, Karlsruhe Straße 5. Neu eröffnet: Waldhof, Alte Frankfurter Str. 19. Mhm. Fries richsfeld, Wallonenstraße 20. a Fahrradreifen, Gummischuhe aller Art und Autoschläuehe werden wieder laufend zum Reparieren angenommen von 9—18 und samstags von 9—12 Uhr Vulkanisieranstalt Philipp Neidig Mannheim, L 1᷑, 18, am Hauptbahnhof, Fernsprecher 419 86 An alle Einzelhändler! Sonderangebof 0 Eis-Lametta in Tüten Christbaumschmuck in reicher Auswahl Weihnachts- u. Adventskerzen in Kürze eintreffend Alle Wiederverkàufer geben jetzt schon rechtzeitig inren Bedarf auff Ewald Ernesius, Großhandiung Limburgerhof /Rheinpf., Fernruf 337 Amt Neuhofen Gasisftätftenbeſf lebe! Die k RAU T- EINMACH ZEIT ist da! Ab sofort bin ich 1 der Lage, Sie mit la Filderkraut und Rundkraut - maschinell eingeschnitten zu beliefern. Sichern Sie mren Beda durch rechtzeitigen Auftrag bei mir. Lieferung zu den niedrigsten Tagespreisen. Auf Wunsch erfolgt Zufuhr ins 9 17 00 Ferner übernehme ich gerne mre Bestellung für beste 8 o cet Winterobst zu den billigsten Tagespreisen S. Frledmann 0 lektrische Krautein schneider e! 60 AHkk 1 1 Stefan Mozin Malermeister, Mannheim“ trüher Rheinhäuserstraße 30, jetzt: Seckenheimer Str. 1. doß dur der große Etnteerttdge erzielt, det dos Sootguot vof Aus- 80* Khes vinterung end gegen Vogelfroß schögzt ceres ones Morkit sind dobei zuverlössige Helfer „Hage leverkusen rene eee Telefon 418 21 Ab Sonntag, 3. Oktbr. 1948, steht ein Waggon imm hochtragender, schwarzbunter DANO Kühe und Rinder qufuhlst in unseren Stallungen dich- roh; Mh.-Seckenheim, Hauptstr. 193 z um Verkauf Gebr. Schnell Gmbfl. Viehhandlung. Mannheim, Telefon 472 90 7825 DAUU,õmu¾ws eee Alt-Gold und Alt- Silber 5 2 Jetzt Obsibsume beslellen zu höchsten Ankaufs- preisen gesucht. Wimelm Braun, Juwelier Mannheim, P 8, 22 C 1 Martin Bonifer In h. E. Brand Mannheim, d 3, 21. Freßgasse) Große Auswahl in: Zimmerbesen, Handfegern, Feinbürsten aller Art, Dek- kenbürsten Ringpinseln, Strichziehern, Künstlerpin- seln, Fensterleder und Schwämme in nur besten Qugslitäten. zu Originalpreisen. rung November. Constantin& Löffler Gm Samengroßhandlung, Mannheim, F 1, 3. Breite 88 1 Suchen Sie eine Tausch Wohnung! dieben Sie uns Ihre Wünsche bekannt Wir helfen innen! FRITZ FELS NASDelspe dito HElolsEnS Plock 75 Telefon 3951 Obst Gemüse Südfrüchte Kartoffel] Mannheim, Waldhofstr. 1, Ruf 507 40 Lager u. Verkaufsraum: H 7, 11 3 2 7 UIIILULITUEUTUTULULULUTULULULELLLLLLI 0 7 Blitzs Priva Nur D l. Vers Sta Rote stelle 5 Bank Stürm kenhe — —— Jos Jetzt Gart lerne it, und Teelöfft tte hinein serleitun 1 ihre e morgen wie nel hmen 49 mehr, licht, dal natürlich er Art 18 Dentisteh eder voß —— igstberg: arlsruhef Mhm. — ten d * 18. W 0 Nr. 123/ Samstag, 2. Oktober 1948 Drunk orurscue BAHN — 4 SünWESTSauMK 2 — — 0 2 Houptgeschöft Mennheim — 8 4. 100— — ö un 45 Depositenkossen 2 — ond Zohlstellen:— — Lindenhof, Windechstobe Id 81 — Neckorou. Mortpiotr 22 a — Neclorstoch, Nn Jose fHjõi%ο. — 05.6 keidelbetgertif. u. Marktploz)—.— — Seckenhelmersto0e 72— E l* — Seckenbeim, NHoup robe 0— * E 2 Ausföhrung—. 2 oller Bankgeschäfte— L Jeizt Telelon 30122: Dacharbeiten aller Art Blitzschutzanlagen, Grundwas- serisolierungen Privat Behörden Industrie Nur fachmännische Ausführung Nudolt wuneim Dachdeckermeister, Rüdesheimer Straße 4 Autoris. Körting Radio-Reparatur- dienst für Radiogeräte, Verstärk.- Laut- sprecher, Mikro- 5 von und Ueber- gungsanl. ete. Auch and. Fabrikate Werden repar. Neue Körting-Radioger. demnächst. Körting. Radio Vogt& Co., Weinheim a. d. B., Hauptstr. 37 Telefon 2141 und 2209 — 0 Immobilien 0 Frele Berufe . Wir suchen zum Aufbau eines Textilhandelsgeschäftes ausbaufähiges Gelände zum Kauf od. Pacht. Angeb. unter Nr. 28 054 an den Verlag. Neuostheim! Ausbautfäh. 2xg3-Zimm.- Haus, hypothekenfrei, zu verkauf. Immob.-Büro Karmann, Mannheim Rosengartenstraße 34, Tel. 412 73. Wohnhaus, zxz Zimmer u. Küche, 1 Ladenlokal, in guter Lage, für jedles Geschäft geeignet, 1 große Scheune, Stallung und Nebengeb., gr. Garten, preisw. zu verkaufen. Auskunft: Viernheim, Holzstr. 9. Immob.-Büro R. Karmann, Rosen- Zartenstraße 34, Tel. 412 73, sucht Bauplätze, Ruinengrundst., Linden- hof, Almengeb., Gststadt, Feuden- heim, Kätfertal-suüd u. Umgebung von Mannheim. 26395 Trümmergrundstück, entschuttet, in allerbester Verkehrslage der Stadt Mannheim zu verkaufen durch: Hans Simon, Treuhand- u. Vermö- gensverw., Mannheim, D 3, 15/16. Versch. Ruinenplätze u. beschädigte Häuser in Mannheim u. auswärts, 2. T. mit Wirtschafts- u. Metzgerei- Konzession, gegen bar zu verkauf. Anfrage, vorl. schriftl., an Carl BENSEL, Immobilien, Unterhöll- grund, Post Strümptfelbrunn. 23387 Lagerplatz, ca. 1300 qm, in bester Lage günst. zu verpacht. Tel. 318 71. Haus od. Hausruine in Innenst. zu Kauf. ges. Ang. u. 0553 an d. Verl. 3-Famillen-Wohnhaus, je 2 Zim. u. Küche, ausgangs Feudenh., zu ver- Kaufen. Ang. unt. 0487 an d. Verl. Zxz-Zim.- Wohnhaus, Almenhof, im Wiederaufbau, zu verkf. Bittiger, Immob., Goeggstraße 13. 0530 Ruinengrundstück, Mannh. Kai- serring, Nähe Hauptbahnh., beste Lage, rund 800 qm, verkäuflich. Angeb. u. Nr. P 0665 an d. Verlag. 2 J Stiller Teilhaber mit Einlage von DM 6000.- gesucht. Gute Verzinsg., Gewinnbeteiligung und aussichts- reiche Existenzmöglichk. wird ge- boten. Ang. unt. H 376 an d. Verl. Verantwortungsbewußte, gebildete Persönlichkeit, Mitte Fünfzig, Füh- rerschein, Hausbesitzer, Referenzen sucht tätige Beteilig., Mitarb., se- riöse Interessenvertr. od. ähnliches. Angeb. unt. H 0634 an den verlag. Neues Geld neue Hofinung DVM 5SOO OOO. D 300000. DM 200000. DM 100 OOO. und 70 000 wellere dewinne In dor uddeulzchen Klaszenlofferie ½% Los nur 3. DM je Klasse Versuchen auch Sie Ihr Glück! e 6 Lotterieeinnahme Schweickert kecte Acreuz-Lotterlegeschätts- 8 deten W., Marienstr. 10 stach. Stuttgart 47302 Bank: Dtsch. Bank, Stuttgart. Stürmer, Mannheim, y s lan- kenhoßh, Fostsch.; 214 Karlsruhe —— — oseph Brinschwitz Schmiedewerkstötte Mannheim, Sellerstr. 3 Gung- busch)— Gegründet 1886 Otoreparaturen, Hufbeschlag. Wagenbau, Lieferung v. Hand- u. Pritschenwagen, mit u. ohne Federn, Reparaturen aller Art, autogene Schneid- u. Schweiß- anlage. Antertigung von vorrätige Bauklammern sowie —Prompte Bedieng.! Schmiedestũu lach. 11 cken, suanke eee Waldhofs Sportler Unzen hel Reinhold Fanz Jetzt auch Tippmöglichkeit Gartenstadt, Freyaplatz 1 (Schuhhaus Münzer) ferner Waldhof, Oppauer Str. 23 Luzenberg, Untere Ried- str. 22(Zig.-Haus Stoll) — — deschäfts eröffnung Modische Kleider, Kurbel- und Plattstich-Stickereien in Kunst- lerischen Ausfünrungen, Appli- tionen, Buntstickereien und onogramme./ Ausnähen von Fnopflöchern an Kleidern und usche./ Neuanfertigung und eparatur von Triktkotwäsche. Auf Stoffknöpfe kann gewartet werden. Buugste Preise und fachmän- mische Bedienung ist mein Be- streben! Madewerkstäte IIb Eu D FRANZ Mannheim, Weberstraße 9 ane Standesamt) Vermietungen 1 Heller, trockener Lagerplatz, 62 qm, mit gut. Anfahrt, zu verm. Näh.: Mhm.-Seckenh., Freiburger Str. 14. 3-4- Zimmerwohnung, in schönster Lage 1. Heidelberg- Schlierbach, ge- gen Baukostenzuschuß sofort zu verm. Ang. unt. P 28446 a. d. Verl. 2 bis 3-Zimm.-Wohng., Innenstadt, geg. flnanz. Beteil. v. ca. 200 DM zu vergeb. Ang. u. 0610 an d. Verl. Wer sucht 1 Zim. u. Küche? Zuschr. unt. Nr. 0652 ͤ an den Verlag. E Wohnungstausch 14 Biete 2 Zi. u. Kü., Nähe Megßpl., gg. 1 Zi. u. Kü., Schwetzinger- oder Oststadt. Ang. u. Nr. 0470 an d. V. Biete 1 groß. Zimmer u. kl. Küche mit Abschluß, part.(Luzenberg), Miete 19.-; suche 2 Zimmer u. Kü. Angeb. unt. Nr. 0529 an d. Verlag. Biete in der Mittelstr. Laden mit Einrichtung, groß. Nebenraum und Keller; suche 2- od. 3-Zi.-Wohng. Angeb. unt. Nr. 0730 an d. Verlag. Biete 3½-Zimmer-Wohng. mit Gas, Nlektrisch, We, in günstiger Lage Innenstadt Leipzig. Suche i. Tausch gleichwertige Vorort. Angebote unter Nr. 0133 an den Verlag. Biete neu hergericht. 2-Zim.-Woh- nung m. Küche, 4. St.; suche 2 Zi. m. Küche u. Kammer 2.—3. St. Angeb. unt. Nr. 0234 a. d. Verlag. Biete schönes, leer. Zimmer m. Gas, Wasser u. Keller in Sandhofen; suche 1—2 leere Zimmer. Angeb. unt. Nr. 0194 a. d. Verlag. Wir tauschen 2 kl. Zimmer u. Küche soW. 1 Zimmer u. Kü. in schönem Landstädtehen(Kr. Heilbronn) ge- gen ebens. 1. Stadtkreis Mannheim. Angeb. an Heinr., Friedrich, Möck- mühl-Wttpg., Bahnhofstr. 2. 0343 1 Mietgesuche I Raum für Werkstatt(eventl. auch Hinterhaus) im Stadtinnern, Qua- drate FC—K, zu mieten ges. Friess, H 2, 6-7, Telefon 418 32. 28333 Möbl. Zimmer, mögl. Nähe Wasser- turm, von Ing. gesucht. Angebote unter P 28306 an den Verlag. Möbl. Zimmer von jg. berufst. Frl. gesucht. Ang. unt. 0697 an d. Verl. Geschäftsräume, ca. 100-150 qm, für Modengeschäft mit Werkstätten sof. gesucht. Evtl. Baukostenzusch. Angeb. unt. P 27788 an den Verlag. Berutst. ält. Frl. su. leer. Zimmer (evtl. teilmöbl.). Ang. u. 0871 a. V. Berufst. Dame sucht möbl. Zim. in Mhm. Ang. unt. H 0633 an d. Verl. Aktiengesellschaftt sucht für An- gestellte 1—2-Zi.-Wohnungen, evtl. bei Beteiligung am Wiederaufbau. Angeb. unt. P 28361 an den Verlag. Gr. leeres Zimmer, evtl. m. etwas Küchenbenützung v. berufstätiger Dame gesucht. Angeb. unter Nr. 0229 a. d. Verlag. Möbl. Zim. von berutstät. Dame ab 1. 10. 43 zu mieten ges. Angeb. unt. Nr. 0120 a. d. Verlag. 2-3- Zimmerwohnung od. Kleinhaus, Behelfsheim, auch Vorstadt oder Dorf, mögl. verkehrsgünstig, ges. Angebote unter 02886 a. d. Verlag. 1-2 Zimmer von kinderlosem Ehe- paar gegen beste Bezahlung ges. Angebote unt. P 037 a. d. Verlag. Fabrikant, alleinsteh., sucht schön möbl. Zimmer in gutem Hause. Angebote unt. Nr. 0381 an d. Verl. 1 Zimmer od. Zim. m. Kü. von ält. Ehepaar zu mieten gesucht. An- gebote u. Nr. 0379 an d. Verlag. Ladenlokal mit Nebenräumen, ge- eignet für Konditorei und Café, gesucht. Angeb. unt. Nr. 0399 an den Verlag. Leeres Zimmer in nur gut. Hause von alleinsteh. Dame, berufstätig. gesucht. Ang. u. Nr. 040g a. d. V. Leeres Zimmer. Zentrum Mannh., dringend gesucht. Evtl. Uebern. d. Ausb. Ang. u. Nr. 0428 a. d. Verl. Werkstattraum, bis zu 50 am. in Mannheim- stadt, zu miet. gesucht. Angeb. u. Nr. 046% an den Verlag. Möbl. od. leeres Zimmer v. An- gestellten gesucht. Oststadt erw. Angeb. u. Nr. 0506 an d. Verlag. 500 on provision bei Mietabschlug Gesucht 2 bis 3 Büroràume im Stadtmnern, auch Laden- geschäft. Angebote unter Nr. an den Verlag. P 20 330 in Mannheim oder Inztitut für med. Diagnostik Med.- chemisches Laboratorium Or. med. Or. phil. nat. C. BIANKENKBURG Mneim, P 6, 26(a. Plankenhof) Telephon 41169 Montag b. Freitag 8 bis 16 Uhr Samstag 8 bis 11 Uhr. it Lu Facharzt f. Haut- u. Geschl. Leiden, von der Reise zurück. Feudenh., Nadlerstr. 17, T. 53540 Habe meine Praxis ab sofort Mhm.-Feudenheim, Schwanen- straffe 25(Haltest. d. Straßen- bahn) verlegt. Sprechstunden von 9-12 u. 3—7 Uhr nach vor- heriger Anmeldung. Tel. 529 04. Zu allen Krankenkassen zugel. Kurt Schellenberger. staatlich geprüfter Dentist Jahnarzt Dr. Böhm Mannheim, P 6, 26, am Planken- hof- jetzt Rufnummer 500 33 Jetzt Mannheimer Ruf-Nr. 59338 Walter Habermann, Architekt, Mh.-Sandhofen, Obergasse 42a Am 4. 10. Praxisverlegung nach Wald- hof, Oppauer Str. 8, Tel. 59467. Dr. med. J. Brenek. Sprechstund. tägl. von 8-10 u. 15-17 Uhr, außer Mitt- woch und Samstag. 019 Rita Kühn, staatl. gepr., Kosmetik, Massagen, Fugpfl., Höhens., Lichtb. Alle Kassen. U 6, 19, Tel. 426 09. Dipl.-Kaufmann Josef Kühlwein, Buchsachverständiger, Helfer in Steuersachen, Mhm., Meerwiesen- straße 7. Bin telefon. zu erreichen unter Nr. 416 59. 084 Praxiseröffnung am 1. Oktober 438; Dr. med. Fritz Straub, prakt. Arzt u. Geburtshelfer, Mannh., Robert- Blum-Strage 12, Tel. 411 36. Privat und Privatkassen. Sprechstunden: 10—12 und 13—15 Uhr außer Mitt- woch und Samstag. 0457 Dr. Julius Fehsenbecker, zugel. als Rechtsanwalt a. Landgericht Mann- neim. Sprechstunden vorl. Mhm., C2, 7: Die. u. Fr. v. 9—12 Uhr so- Wie nach Vereinbarung. Wohnung: Heidelberg, Häusserstr. 28, Tel. 5907 Dr. med. Erich Haaß, Hals-, Nasen-, Ohrenarzt, verreist vom 30. 9. bis 14. 10. 48. Ab 15. 10. 48 Praxis in P 6, 22. Vertr.: Frau Dr. Krempin, Feudenheim, Nadlerstr. 18. Sprech- stunden: Mo. und Do, von 10—12, DI. u. Fr. von 15—17 Uhr. 0709 Werner Pox, Dentist, Meerwiesen- straße 23, Telefon 436 10. Praxis Wieder aufgenommen. 0⁵²⁵ Wir üben uns. Tätigkeit gemeinsam aus: Syndikus Dr. Bruno Rotzinger beratend. Betriebswirt, Dr. Adolf Wellenreuther, Dipl.-Kfm., Dipl.- Volkswirt, Helfer in Steuersachen, Mannheim, U 4, 14, Ruf Nr. 420 22. Paula Jordan, ärztl. gepr. Kosme- tikerin, Mannheim, Mittelstr. 37, Tel, 505 36. Massagen, Entfernung von Schönheitstehlern, Hautrei- nigungs-Kuren. Spezlalbehandlung tür erschlaff. Haut, Bestrahlung, Höhensonne. 14636 Meine Praxis ist unter Nr. 500 20 an das Fernsprechnetz angeschlossen. K. Saueressig, staatl. gepr. Dentist (Kassendentist), Mhm., Jungbusch- straße 13, Sprechzeit 9—13 u. 14—18, Samstag nur 9—12 Uhr. 909986 Habe mich als Zahnarzt in Mhm.- Lindenhof, Eschkoptstr. 1, nieder- gelassen. Dr. Helmut Rapp. Habe mich nach sjähr. Tätigkeit an der Universitäts-Klieferklinik Hei- delberg als Fach- Zahnärztin für Kleferorthopädte in Mhm.-Linden- hof, Eschkopfstr. 1 Nähe Alters- heim) niedergelassen. Dr. Irmgard Rapp-Weber. Zu allen Kranken- kassen zugelassen. 0404 Prof. Dr. J. Berendes, Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenkranke. Priv.- Sprechstunde ab 4. Okt.: Mo., Di., Do. Fr. 15.30—17.30 Uhr in Qu 7, 15 (Friedrichsring), Telefon 427 38(Dr. Rychel), sonst nach Verabredung im Städt. Krankenhaus, Tel. 541 31. Zurück Dr. med. Oskar Barber, Arzt, Mannheim Feudenheim, Haupt- straße 103. Tel. 52407. 28386 Dr. R. Nalbach, Zahnarzt, vorläufig noch: Heidelberg, Wiülh.-Erb-Str. 4, in Praxis Dr. Gaukel. Sprechstd.: Mo., Mi., Fr. 8—13 Uhr. Tel. 3142. Syndikus, mit langjähr. Erfahrung, Büroräumen in zentraler Lage und geschultem Personal, Übernimmt noch Geschäftsstelle von Verband, Innung oder Genossenschaft. An- gebote unt. P 2837/90 an den Verlag. 1 Verschiedenes f Wer fertigt laufend Strickkleider Handarbeit) bei Gestellung des Matertals und Anleitung für die Modelle? Eilangebote unter P 28021 an den Verlag. g Sackkarren, 500 kg Tragkraft, Preis DM 40. ab Werk laufend liefer- bar.— Adresse einzusehen unter A 24304 im Verlag. Unterstellraum für Handwagen in der Nähe von N 3, 12 gesucht. An- gebote an Hill& Müller, N 3, 12. Opel-Kapitän, geschloss. Lileferwag., 400 kg Tragfähigk., mit Fahrer frei. Off. erb. u. Nr. 912 an R. Schwa- nitz, Ann.-Exb., Mannheim, P 5, 14 Wer webt Teppiche nach Allgäuer Manier im Lohn?— Großauftrag. Angebote unt. P 28158 an d. Verlag. D.-Armbanduhr in Neckarstadt ver- loren. Abzugeb. geg. Belohng. bei Krieger, Mhm., Rupprechtstr. 14. Achtung, ambulanter Handel! Wir lietern 4 Wochen in Kommission unser Schlager- Sortiment„Haus- halt“. Verlangen Sie Mustersendg. gegen DM 20. per Nachnahme. An- gebote unt. P 28403 an den Verlag. Baugeschäft übernimmt Maurer-, Abbruch- u. Aufräumungsarbeiten. Angeb. unt. Nr. 0330 an d. Verlag. Flügel(Blüthner) zu vermieten.— Elsele, Feudenheim, Hauptstr. 140. Ostflüchtling mit höherer Schul- bildung sucht Heimarbeit. Angeb. unter Nr. 0531 an den Verlag. Ingenieur empfiehlt sich f. d. Aus- führung v. Projekten u. Montage- Plänen, sanit. Anlagen u. Zentral- heizungen. Ang. unt. 0729 a. d. V. Für Warenhäuser, schmuckwaren- geschäfte! 700 Armbänder(Galalith) Stückpr. DM 0.90 u. 1. sof. lieferb. Anteb. unt. P 28426 an den Verlag. Zugelassener PKW mit Fahrer zu vermieten. Zu exfr. bei Karrasch, Schwetzingen, Viktoriastraße 12. Zu verkaufen: Garten, 280 qm. An- gebote unter Nr. 0418 an den Verl. Seite 7 KA an Ibex pHANCE N Unterrich! ü 1 Kaufgesuche 1 Dr. phil. Iosef Leininger Sprachschule mit Uebersetzungs- büro, Englisch, Französ., Spanisch, Italienisch. Einzelunterricht und Kleine Gruppen. Meine ungewöhnl. reich, prakt. Spracher fahrungen in 4 Erdteilen verburgen gut. Erfolg. Hohe amerikanische Anerkennung. Dolmetscher-Ausbildung wöchentl. 1 Stunde. Sehr günstige Beding. Mannh.-Feudenheim, Außeneck 9, bei Wallstadter Straße, Endhalte- stelle Linie 16 und 5. 28383 Handelsschule Grone, Mhm., Tulla- straße 14, Tel. 424 24. Sprechzeiten: montags bis freitags 6-19.30 Uhr. Geschloss. Handelskurse am Tage (6 u. 12 Mon.). Nächster Beginn: Mitte Oktbr. Anmeldungen sofort. Am Abend: Ausbildung in allen kaufm. Fächern(Anfg. u. Fortg.): Steno, Masch., Buchführung.- In Kürze beginnt für Berufstätige ein Lehrg. in Deutsch. Vormerk. jederz. Bilde Dich selbs! Beratung u. Hilfe beim Heimstudium in Französisch/ Mathematik(Al- gebra, Geometrie, Ster eometrie) technisches, bürgerliches und kaufmänn. Rechnen, technisch. Zeichnen/ Festigkeitslehre durch Privat · Institut„Schwabenland“ udolf Becker, Ebingen(Württ.) Nr. 916d, Postfach 190. Kostenlosé Prospekte anfordern. FPrivat- Handelsschule Vinc. Stock, Mannh., C 4, 11, Inhaber u. Leiter: Dipl.-Kfm., Dipl.-Hdl. Dr. W. Krauß, gegr. 1099, älteste Privat-Handels- schule am Platze. Tagesschule: Neue Halbiahreslehrgänge, nächst. Beginn: 3. Nov. 480. Abendschule: Neue Lehrgänge in Stenographie tür Anfänger und Fortgeschrittene (Eilschrift), nächster Beginn: 3. No- vember 46. Anmeldungen für alle Lehrgänge ab sofort tägl. 8—19 Uhr, samstags 8—12 Uhr. 26378 Klavier-, Zither-, Gitarren-Unterr. ert.: A. Metzger, Musikl., staatl. anerk., Mönchwörthstr. 125. 080 Tanzschule Lamade, D 4, 13, Ruf 44308 Anmeldungen f. Oktoberkurse er- beten. Einzelstunden jederzeit. Sprechz. 10—12 und 15—19 Uhr. Tanzschule Helm, M2, 17a, Rut 43471. Anf. Okt. beginnen Kurse jed. Art u. jeden Alters, auch Step. Neu- helt: Kinderkurse, 6-12 jähr. Vor- anmeldg. auch f. Einzelstund. erb. Unterricht in Mathematik, Vorber. u. Nachhilfe, erteilt Dr. Fütterer, Neuostheim, Schwindstr. 2a, II. Isolde Wassermann, Klavierunter- richt nach schnellförd. Methoden, Mhm., Augusta-Anlage, Tel. 441 79. Adrema-Adressiermaschine mit Zu- behör geg. bar sofort zu kauf. ges. Angeb. unt. P 27867 an den Verlag. Kiosk, gebr., geg. bar zu kauf. ges. Angeb. unt. P 28146 an den Verlag. Weißer Wasserstein, mögl. 2teilig, zu kaufen gesucht. Angebote unt. F 27746 an den Verlag. Büro- od. Reiseschreibmaschine geg. bar zu kaufen gesucht. Angebote unter P 27747 an den Verlag. Lexikon(mögl. neueren Datums) eilig zu kaufen gesucht. Hurst, Mhm., J 4a, 2a, Tel. 417 23. 28159 Mehrere elastikbereifte Anhänger, 5—7 t, gegen Kasse zu kaufen ges. Angebote an H. Heinzmann, Lud- Wigshafen, Industriestr. 6. 20402 100 bis 200 Pfannenbleche zu kaufen oder gegen Holz zu tauschen ge- sucht. Angebote an die Firma: Osenbrück& Co. Gmbfl., Heidel- berg-Pfaffengrund. 29439 Handrechenmaschine zu kaufen ges. Angeb. unt. P 27646 an den Verlag. Gebr. Schlafzimmer zu kaufen ge- sucht. Adresse zu erfragen unter WP 02619 an den Verlag. Leica gegen bar zu kaufen gesucht. Angeb. unt. Wo25d06 an den Verlag. Wellblech-Garage, transportabel, in gut. Zustand, geg. Kasse zu kauf. Bes. Ang. unt, P 28454 a. d. Verlag. Gut erh. Schreibmaschine zu kaufen gesucht. Ang. unt. 0/74 a. d. Veri. Dieselmotor, 70-90 PS, kompl., mit Getriebe(auch reparaturbed.), ge- gen bar zu kaufen gesucht. Ange- bote unter P 0746 an den Verlag. Gut erh. Harmonlum zu kaufen ge- sucht. Angebote mit näheren An- gaben unter p 0719 an den Verlag. Neue oder gebr. Thelte zu kaufen gesucht. Ang. unt. 0717 a, d. Veri. Doppel-Luftschutz-Bett gesucht.— Telefon Nr. 422 15. 0541 Badewanne u. Badeofen zu kaufen gesucht. Ang. unt. 0276 an d. Verl. — u Katnego- ee I gu. Wiedereröffnung der Kronenapotheke (am Tattersall Die im Jahre 1943 ausgebombte Kronenapotheke wird Anfang Oktober im Hause Mannheim, Schwetzinger Straße 26 wiedereröffnet. Josef Hof mann, Pächter Holzstein- Fulbodenplatten tür Wohn- u. Geschäftsräume geeignet, in verschied. Farben liefert und verlegt kurzfristig Karl Mauchert, Wand- u. Bodenplattenbeläge, Mannh.-Neckarau, Dorfgärten- straße 17, Telefon 485 84 1 Kraftfahrzeuge 1 LKW. 3 t, zu mieten oder gegen klein. PKW zu tauschen ges. An- gebote unt. Wp 02695 an d. Verlag. PKW, auch reparat.-bed., Holzgas- umbauten od. Unfallwagen kaufen wir laufend. N. A. M., Salzgitter/ Harz, Tel. 720, 722, 291. 28049 Verkaufe Motor für Opel 2 Liter. Angeb. unt. Nr. 0733 an d. Verlag. Ein 50-PS-Deutz- Dieselmotor, 3 ZyI., zum Einbauen in Zugmaschine od. LKW zu verkaufen. Tel. 592 24. 3.5-t-Diesel-Lastwagen geg. bar zu Kk, ges. Ang. u. P 09810 a. d. Verl. PKW in erstklass. Zustand gegen Barzahlung zu kaufen gesucht. Detaillierte Preisangebote erbeten D unter P 283280 an den Verlag. Limousine, 4 ſurig V. 1,72, Ltr., in gt. Zustand, aus Privathand zu kaufen od. zu miet. ges.(200% Sicherh.) Prelsangeb. m. Beschreibg. un- ter Nr. 0607 an den Verlag. KOH LER Sd ngeche lnachzanbänger für PKW und. LRKW Hes lal-Jolkzwagen-Anhänger lahriah-Transporter bereift lieferbar Frankfurter Messe Stand 1824, Freigelände General vertretung MAT IIG& Co,, G. M. B. H. WEINHEIM a. d. B., Kriemhildstr. 4 Telefon 2382 EE DDS . 80 Sau bel, Seel, e, g. verkävfe U Sehr schöner Teppich, 2, 5ðũ“ñ,5 m, u. 2 Polstersessel sowie Couch um- ständehalber zu verkaufen. An- gebote unt. WP 1473 an d. Verlag. Perserteppich(Jorawan), ca. zxæ m, und Kohlenbadeofen, zu verkaufen. Angeb. unt. Wo2602 an den Verlag. Polstermöbel d Sofa und 4 Sesseh, neu bezogen, Friedensqualität, Stil- garnitur, zu verkaufen. Adresse einzusehen unter A 27866 im Verlag. 4 Holzhäuschen, 6,75Xxs, 75 m, istöckig, 3 Zimmer, Küche und We, 1 dito 6, 75ð*ð 12,00 m, 4 Zi., Kü., Bad u. We, preiswert zu verkaufen. Lützel- schwab& Schneckenburger, Holz- aus- u. Hallenbau,(17) Minseln Uber Schopfheim. 28149 Heizkörper für Zentralhetzg. abzu- geben. Qu 1, 9, 3. Stock. 09539 Zu verkaufen: 1 Schreibtisch, eine Kredenz, Stehlampe, mod. Holz- ausführung, Hängelampe, 1 rund. Tisch, all. neu, naturlasiert, ferner 1 Küchentisch, 1 Ablageschrank, 2 Stühle in weis, sowie Decken- leuchte für DM 600.-. Angeb. unt. P 28406 an den Verlag. Leica I zu verkauften. Angebote un- ter 0784 an den Verlag. Neue Dosenverschlußmaschine zu verkaufen. Ang. u. 0730 an d. Verl. Neue Hohner-Akkordeons zu verkf. Verdi IIIb, 120 B., 2 Reg., DM 490.—, Tango IIb, 80 B., 2 Reg., DM 390.—, Verdi II DM 290.-. Angebote unter P 197-10 an Anzeigen- Steudel, Stutt- gart, Postfach 374. 28420 Markenklavier sowie Radio(„Blau- Punkt“, 3 Röhr.) u. schmiedeeisern. 2flügel. Gittertor, geeign. f. Fabrik Od. Lagerplatz, billig zu verkauf. Angeb. unt. P 20438 an den Verlag. Elektrobohner, 220 Volt, fabrikneu, Marke Fakir, DM 150. geg. bar zu Lerk. Ang. unt. P 26404 an d. Verl. »„Kalser“- Betonmischer, 500 1, mit Aufzug., Elektromotor, 220-280 V, neuw., ebenso Lastwagenanhänger mit Vollguramibereifung, gut erh., zu verkaufen oder zu vermieten. Angebote unt. L 0152 an d. Verlag. Stehspiegel(Facett), 1,55& 583 groß, Zu verk. Ang. u. P 28324 an d. Verl. Wirtschafts-Gasbactherd mit Grill und Tellerwärmer, emaill., Marke „Prometheus“, 4fl., zu verkaufen. Werle, Heidelberg- Handschuhs- heim, Eberlinweg 1. 07 Mod. Baby- Waage, bis 20 kg, zu ver- kaufen. Ang. unt. 0800 an d. verl. 1 8lemens-Filmbandkamera F 16 mm Licht 1-2, mit Tonaufnahme, für DM 900.— zu verkaufen. Angebote unter L 0153 an den Verlag. Kakteen, ca. 70 verschied. Arten, Radio, modern, 4 R., Batt.„Nora“, mit Akku und Anode, Kopfhörer, 3.— bis 10.—, Bastelteile, Röhren zu verkaufen. Mittelried 3(Sied- lung hinter Benz). 0435 Wirtschaftsherd, I, 80x, 80 mn, neu, 2 Bratéfen zu verkaufen. Angeb. unter H 0630 an den Verlag. Fohlen-Pelzmantel Gr. 40 u. Kanin- Pelzmantel Gr. 42, neuw., preis w. 1. A. zu verk. Zeh, M.-Friedrichs- teld, Edinger Straße 26. 0430 Dauerwell-Apparat(stromlos), elektr. Haurschneidmasch., Firmen- schild zu verkaufen. Näh.: Fischer, Langerötterstr. 102, 2. Stock. 093 Schlafzimmer, Kiefer, Schrank 1,30 Meter, komplett, Ate-Kühlschrank, 310 Liter Größe, Telefunken-A-R.- Allstrom, Type 785 GW, zu verkf. Angeb. unt. Nr. 0295 an d. verlag. Rofhaarmatratze, stellig, Friedens- qualität, neuw., DM 190. zu verk. Angeb. unt. Nr. 0103 an d. Verlag. Puppensportwagen, gr. Holländer, Rollschuhe, neu, Lederschulranzen, Schulpult zu verkaufen. Stecher, Mhm., Haardtstraße 8. 0659 1 originelles neues Bauernzimmer (Wohnraum- Einricht.), feine kunst- handwerkl. Einzelanfertig., Lärche Natur, preisw. zu verkaufen. An- gebote unt. P 0640 an den Verlag. Guterhalt. Kinderkorbwagen zu ver- Kaufen. Ang. u. P 28811 an d. Verl. Itlamm. Gasherd, gebr., mit Tisch zu verkaufen. Angeb. unt. Nr. 0689 an den Verlag. Neue Couch preisw. zu verkaufen. Akademiestraße 13, 1. Stock links. DE chiiche Nachrichen Evang. Kirche Mannheim. Sonntag, J. Okt., 2. Bezirkskollekte- Ernte- dankfest. Trinitatiskirche: 9.30 Hg. Scharnberger; 20.00 Rösinger. Konkordienkirche: 9.30 Hg., Weigt. Shristuskirche: 9.30 Hg., Br. Weber, Erntedankfest, Altarbésichtigung b. 17 Uhr; 16.00 Dichterlesungen von Frau Siever, Johanna Meyer-Abich. Neuostheim: 9.30 Hg., Blall; 17.30 Blail.— Friedenskirche: 9.30 Hg., Staudt; 16.00 Erntedankfeier. Johanniskirche: 10.00 Hg., Emlein. Markuskirche: 9.43 Hg., Luts. Lutherkirche: 9.30 Hg. m. hl. Abend- mahl(Einzelkelch), Lehmann. Eggenstr. 6: 9.00 Hg., Heinzelmann. Melanchthonkirche: 9.30 Hg., Strob- bies; 20.00 Gemeinde versammlung m. Erntedankfeier.— St. Kranken- haus: 10.30 Hg., Steeger.— Nek Kkarau: 9.00 Hg. Rosenstraße 25, NMünzel; 10.00 Hg. Gemeindehaus, Münzel. Auterstehungskirche: 9.30 Hg., Walter.— Pauluskirche: 9.30 Hg., Hörner.— Feudenheim: 9.30 Hg., Dr. Hirschberg.— Fried- richsfeld: 9.30 Hg., Schönthal. Kätertal: 10.00 Hg., Schäfer.— K. Süd: 9.00 Hg., Schäfer.— Rheinau: 10.00 Hg., Dr. Rlecker.— Pfingst- berg: 9.00 Hg., Luger.— Sand- hofen: 9.30 Hg., Bartholomä. Schönausledlg.: 9.00 Hg., Ewald. Seckenheim: 9.30 Hg., John.— Wall- stadt: 9.30 Hg., Gscheidlen.— Stra- Benheim: 8.30 Hg., Gscheidlen. Evang.-Freik. Gemeinde(Baptisten) Max-Jos.-Str. 12. So. 9.00 heiliges Abendmahl; 11.00 Sonntagsschule; 14.30 Erntedankfest. Montag 20.00 Allianz-Brüdergebetstunde. Mittw. 19.30 Bibelst.; Freit. 18.00 Jugendst. Freireligtöse Gemeinde Mannheim. Sonntag, 3. Okt., 10.30 Uhr Morgen- teler in der Moschee des Schwetzg. Schloggartens von Pred. Dr. h. C. Schramm über:„Der unsichtbare om“. Abfahrt Mhm. Hauptbahnh. 9.30 Uhr. Dienstag, 5. Okt., 19.15 Uhr in I. 8, 9: Franz-Schubert-Abend. Evang. Gemeinschaft, U 3, 23. Sonnt. 9.30 Gottesd.; 10.45 Kg.; MI. 19.30 Jugendkr.; Do. 19.30 Bibelstunde. Altkath. Kirche. Schloßgkapelle 10.00. Erlöserkirche 8.00(Erntedankfest). 6 Mannheimer pfarrer der Konkordienkirche, Luther- kirche, Melanchthonkirche, Neu- ostheim beginnen Montag, 3., bis 9. Oktober, jeweils 20.00 Unr, auf folgende Fragen zu antworten: „Kino, Sport und Zigarette“, Aus- einandersetzung mit dem Weg un- serer Jugend; „Horoskop u. Kartenlegerin“, Aus- einandersetzung mit mod. Glauben; »Das Recht auf Liebe“, Auseinan- dersetzg. mit d. Problemen d. Ehe: „Sind das wirklieh Zeugen Jeho- vas“, Auseinandersetzung mit den ernsten Bibelforschern u. anderen Sektierern; „Warum nicht eine Kirche?“, Aus- einandersetzung mit Rom; „Gehört Politik in die Kirche?“ Auseinandersetzung mit Christen und Politikern. Dle Reihenfolge ist aus den An- schlägen an den Kirchentüren zu ersehen. 28392 17 120 5 22 7 en ren! 7⁴ Das soeben erschienene Ofttoberheſt bringt: 6 Atomkraft- Fabrik 0 Scotland Vard's größtes Geheimnis o Wie stark ist Rußland? Dazu mehr als 20 weitere interessante Beiträge fielen 2 4 Heul le Ne. rc „ as Beste eader Diges R 136 Seiten Behagliches wohnen mit DREI der hochinteressanten Neuheit auf dem Baumarkt. Der mo- derne Fußbodenbelag— billig. geschmackvoll, haltbar Auskunft erteilt: Deutsche Duroleum Gesellschaft m. b. H. Geschäftsstelle: Scheuerfeld/ Sieg(22b) Höcliste Zeit. ist es, Oefen, Herde und son- stige Heizanlagen vor dem Winter in Ordnung zu bringen. Die erforderlichen Materialien wie schamottesteine, Schamotte- Platten, Schamotte-Mehl sowie Kaminfutter und Kamintüren liefert: Hermann pfähler Gmbll. Mannheim-Neckarau, Neckarauer Str. 97/899 Dis Dome: Dos graue Haer macht mich ölter. als ich bin! Dor Fri KLEINOL SIMPLE X veſjungt Ihr Hor es firbl noturecht! NEUEINeAGE in Kartons, 26* 9& 15 em Rollenwellpappe Krepp- Packpapier Lehr& Christ Mannheim, Kepplerstr. Telefon 418 82 2⁵ LUDWIG GEOSS Inh.: Gretel Gros — —.— —.— Uhren Trauringe Bestecke Schmuck Uhren- und Goldwarenrepara- turen in bester Ausführung jetzt: Hannnheim, F 1. 8 Telefon 424 22 Wenn sie heute bereits wieder über verfügen und die Absicht zum Bauen haben, dann sotort die Baustoffe besorgen! Sie sparen durch mre derzeitige finan- zielle Möglichkeit des sotfor- tigen Kaufes 30 bis 50% der Rohstoff-Baukosten. Im näch- sten Frühjahr werden Sie er- heblich teuerer einkaufen müs- sen. Es berät Sle beim Kauf aller Baustoffe: Süddeutsche Baustoff-G. m h. H. Wiesloch/had., Staatsbahnhot- straße 6(im Gelände d. Ton- waren-Industrie) Tel. Wiesl. Nr. 7 Sue, Blenda Werke Maine 57 P Nesſſulen-Hüchen 8 0 EN vingetrohen! 1 Büfett 160 em breit, in Elfenbein, WD trisch, 2 stühle, 1 Hocker 4 a 11 2 5 DN 350. uονονν“ν,. Hein rische 30,—, Stühle 9,50, Patent- Eggenstraße 9 roste 21, Matratzen 75, auf- Erlenstraße 2 wärts bis zur Schlaraffla. (bei Humboldtschule)* 2 Linie 3 und 10 Möbel aller Art und Teilzahlung. Seit 40 Jahren Korsett- und Wäsche- Speziolgeschäft Anne Busche e. krüher F 1, 3, Breite Straße etzt: Neuostheim, Böcklinstr. 90, Ielefon 43426 Mannhelm- Max losenh. Str. 19 Baumaterialien Renzchler Telefon 537 8½ö837 88 Reiche Auswahl in Corselets, Korsetts, Gummischlüpfer, Leib- binden und Büstenhaltern sowie Damenwäsche/ Die neuesten Modelle für die jetzige Mode eingetroffen/ Maßanfertigung von Büstenhaltern mit u. ohne Stoffabgabe/ Ausführg. aller Reparat. Wir verkaufen: Satentroste sofort lieferbar: 90/190, 100/190, 100%00 om. Nach jedem Bett passend, Anfertigung innerhalb 8 Tagen.. SFhonerdechen sotort lieferbar: 90/190 und 100/00 em; Matratzen aller Art, auf Bestellung in Seegras, Wolle und Federeinlage. Binzenfiöfer Am Tattersall N Vertretung und Verkaut Hauptbüro und Stadtiager: Mannheim. Hax- Joseph Straße 19 Hohlblock- u. Vollsteine ei- gener Produktion, Kalk, Ze- ment, Gips, Leichtbauplatten, Dachpappe, Teerprodukte, Schamotte materialien, ISO- lieranstrich- und Dichtungs- mittel usw. Erzeugnisse erster Werke Hauptlager: An den Sell- weiden am Neckarkanal Aentung! Tip- Freunde! Hlermit gebe ich Ihnen bekannt, daß mir ab 1. 10. 1948 eine Wettannahmestelle der Sport-Toto-mbif. übertragen wurde. Sie können Ihren Wettschein bei mir bis freitagabends 19.00 Uhr einlösen. Zur Information stehen Innen alle südd. Sportzeitschriften zur Verfügg. Kartenvorverkauf für sportliche Veranstaltungen! ZEIT UN GSKI OSK DlETZ Friedrichsbröcke U Abbruch Ind Entschuttungen von Industrieanlagen, Ge- schäfts- u. Wohnhäusern preiswert u. schnell Mannneim, Max-Joseph- Str.“ EInZelhendelsumfernehrmnen sucht für Laden- Ein- oder Ausbau geeignefes Obfe kf Nähe Breite- oder Jungbusch straße A. Au Neerwiesenstroße 22. felefon 42832 N Ihren Brei vom Arzt festgestellt, empfinden Sie lästig? Warum tragen Sie dann noch nicht mein seit 1926 tausendfach bewährtes Kugel- gelenk-Bruchband? Wie ein Muskel schließt die Weiche, flache Pelotte bequem von unten nach oben. Kein Nachgeben bei Bücken, Strecken, Husten u. Heben, ohne Feder 9d. Schenkel- riemen. Kein Scheuern, da freitragend. Außerst preiswert. Nur Maßgarertigung. Für sie kostenlos und unverbindlich wie nachstehend zu sprechen. Den Erfinder und Hersteller: Paul Fleischer, Spez. Bandagen, Freisbach Über Speyer. Mannheim: Dienst., 5. 10., Schloß-Hotel, M 5, 8-9, v. 10—4 Uhr Weinheim: Mittwoch, 6. 10., Hotel zum Bahnhof, von 9—12 Uhr Selen biin, vet, Mieb md in dar, Culca St Ma ere 500000 300.000% 200000 700.000 losprels: Vs A. V 6. Hoco u. Ist xt Dr. Martin bbd- N dhe Stürmer Sohr Mannheim, F 6 postsch. 214 Kirhe. Mannheim, J 2 (Zigarren- Bender) Robert Dörfer Grösstes Fachgeschäft in Korb- u. Stohlflechtereien Verkauf von Besen und Börsten Mannßeim I, 16(am Ring) Bett- Couches Polstermöbel- Sessel Matratzen nur vom Speztalhaus Kessler, Rnheindammstr. 19 beim Gontardplatz. Ruf 434 63 Samstag, 2. Oktober 1948 Nr. 123 Mon GEN Verſog Dkg Nr Gm hl. MANMNHENYN B. 1 46 el, 45/58 cuEE HAN TIM FE. F. A Scittlng AMERIKA- HiAUSs Wirtschaftshochschule 0 1 N ikten, Vorträge, Diskussionen, Filmvorführungen, Bücher, Zeitschr. Zeitungen aus Amerika, England. Frankreich, Schweiz u. Deutschland Veranstaltungen NO., 4. 10., 19.00 Uhr: Bookworm Club: 1 5 Besprechung der Werke von Sigrid Undset Di., 5. 10., 19.00 Uhr: J Lichtbildervortrag: MI., 6. 10., 15.30 Uhr: f Panorama of the States sa, 9. 10., 18.30 Uhr:) 1. Southeastern Region 2. Southwestern Region Mi., 6. 10., 19.00 Uhr: Fortsetzung der Vortragsreihe: „Contemporary American Life“ Thema:„Cultural Institutions in 4 Sprecher: Mr. Marshall Prentice Do. 7. 10., 19.00 Uhr: Englischer Vortrag und Diskussion: 90 f Thema:„Extremist Political Movements in the United States“ 5 Sprecher: Mr. Seymore Baggish merica“ Leseraum und Buchausleihe geöffnet werktags von 10—20 Uhr. Eintritt frei und für jedermann! Di., Mi., Do., Fr., Sa., So., 10. 10., 18.30: In neuer Inszenierung:»Der Wildschütz“, Mo., 11. 10., 19.30: Salome, Oper von Richard Strauß. NATIONAI.- THEATER MANNHEIM Spielplan vom 3. Oktober bis 11. Oktober 1948 (Freiverkauf— FV. Platzsicherung— Ps. Premieren-Abonnement PA) So., 3. 10., 14.00: Der Opernball, Operette v. R. Heuberger FV So., 3. 10., 19.00: Fidelio, Oper von Ludwig van Beethoven FV Mo., 4. 10. 18.30: Wir sind noch einmal davongekommen Schauspiel von Thornton Wilder PS J/ 10., 18.30: Die Zauberflöte, Oper von W. A. Mozart PS K/2 . 10., 19.30: Candida, ein Mysterium von G. B. Shaw PS 5 . 10., 19.00: Fidelio, Oper von Ludwig van Beethoven PS 12 10., 19.30: Der Lügner, Lustspiel von Carlo Goldoni PS L/ 10., 18.30: Wir sind noch einmal davongekommen Schauspiel von Thornton Wilder 8 9 9 PS A/ So., 10. 10, 11.00: Wiederholung der I. Morgenveranstaltung „Das Forum“ wir nehmen Stellung:„BI. dungstheater oder Theater der Gegenwart FV PA 3 rtzin komische Oper von Albert Eortzing PS C/ IM ROSEN GARTEN So., 3. 10., 19.00: Arm wie eine Kirchenmaus, Lustsp. v. Fodor FV So., 10. 10., 19.00: Arm wie eine Kirchenmaus, Lustsp. v. Fodor FV Veranstaltungen 1 Aula der Wirtschaltshochschule Jalvati-Quartettt Quartette und Zigeunerlieder 1. a 7 Wiesbadener 52 3 Heilanstalt für am r 01 d 7 demnächst wieder eröffnet. Zur Behandlung kommen: Inn. u. Aug. Hämorrhoſden, Afterflssuren(Risse), Fisteln, Vorfall, Akterekzem, Obstipation. Prospekt durch Robert Fleisch, Lud- Wigshafen am Rhein, Rollesstraße 14(Turmhoteh. 74 * Ci Oßau Cui Mint Zuuai Morta a iu gaclaula! Mannheim, D 2, 4-5, Tel. 41109. Samstags 19.15 u. 21.30 Uhr Werners moderne Kleiderpflege „— Telefon 434 24 Erntedank-Herbstfest auĩ der BLUMENAU Ubermorgen, Hiontag 4. oktober 19˙⁰ Einziges Konzert des Liebeslieder-Walzer von Johannes Brahms Blumen- u. Gemüseschau. Samstag u. Sonntag, 2. u. 3. Okt. Festzug Sonntag 14 Uhr.— 2 Tanzdielen— erstkl. Kapelle.— Für Essen und Trinken ist gesorgt. Sämtl. Aus- stellungswaren können erworben werden. Omnibusverk. bis Endstat. Schönau, Sonnt.-Fahrk. Reichsbahn bis Blumenau. Es ladet frdl, ein: Gärtnervereinigung und Arbeits- gemeinschaft Blumenau. 28059 Karten DM 1,50 bis 4.—. Veranstalt.: Heinz nemme Lamperiheimer Konzertdir., GmbH, Mh., N 7, Helmatwoche vom 2. bis 17. Oktober 1948 Heimatabende Volkskonzert Mundart-Theater g Samstag s Fuer Uhr Kunst-Ausstellung „Schaffende Kunst in Lampert- heim“ vom 2.—15. Oktober Geöffnet vom 3. bis 15. Oktober täglich von 14—18 Ubr Able der Wirtscheftshochschule der ungarische Melsterpionist Leung von Vazaehl spielt“ Werke von Beethoven, Schumann, Debussy, Chopin. Karten zu DM 1.50 bis 4.— Veranstalter: HEINZ HOFFMEISTER Konzertdirektion mbH. Mhm. N. 8 preisgekrönte amerikan. Film Vorvetkaulsztellen: Bötiger. Schtaitt, Schleicher, Felber, Schreckenberger. 8 e eee e Uhr; ½2 Uhr Kindervorstellung. Letzte Wiederholung: Telefon: 520 56/58 Töglich 20 Uhr Sonntags 16 Uhr holbe preise zu DM. 1.50, 1.- u. 50 in den bek. Vorverkaufsstellen u, an d. Capitol- kasse(numerierte Plätze). Das 5 4 W Gaststube, am 2. 2 riedrichsring, S 6, 20, Tel. 44322. internationale bree arb Genn, 1. Patt, Leben 2 sych. Arb.-Gem. f. prakt. Lebens- Furieté- wan er ans zit, Hock. ab ir maurerei“ am Mittwoch, 6. Oktbr., Jubiläums- 19 Uhr, 25 Sitzungszi. der„Rosen- garten-Gaststätte“. 2523323 L rogramm Bronners Malzstübl, J 4a. Meinen Karten an den bekongten Vorver- koufsstellen v. an der ſheaterkasse Edeltafelobst v. Bodensee lief. nur an Private Helmut Kränkel, Obstversand, (17b) Ueberlingen/ Bodensee Waldpark- Restaurant„Am Stern“, Mhm., Tel. 441 65. V. 19.30—4 Uhr: Tanz; jeden Sonn- tag von 15—23 Uhr: Tanz(Haus- kapelle Jung). Bei jeder Witterung Palmgarten. Weinfest bis 10. 10. mit Wir reparieren: Kinderwagen/ Puppenwagen Verdecke(Neubezug)/ Korb- waren/ Korbmöbel Spez. Reparatur- Werkstätte WIL. NEICHARDT nur C 1, 1 Breite Straße „Tusculum“, 0 6, 2, Telefon 434 49. bis 3 Uhr nachts. Der Vorstand. Palast-Theater, Breite Str., J I, 6. Capitol- Filmtheater, am Meßgplatz. Heute bis einschl. Donnerstag der in beiden Theatern:„Die besten Jahre unseres Lebens“ in dtsch. Sprache mit Myrna Loy, Fredrie March, Dana Andrews, Teresa Wright.— Infolge der außergewönnl, Länge veränderte Anfangszeiten! Beginn: Palast 10.50, 13.55, 17.00, 20.15 Uhr, Sonntag 13.40, 16.50, 20.10. Capitol: 13.40, 16.50, 20.10 Uhr.— Benützen Saalbau-Theater, Waldhof. Bis Don- nerstag:„Die Kinder von Mara- Mara“. Achtung! Neue Anfangs- zeiten: samstags 17.00, 19.30 u. 22.00 Uhr; sonntags: 15.30, 18.00 u. 20.30 Rei-To-Li-Fllmtheater Mhm.-Käfer- tal, Gasthaus„Zum Pflug“. Heute bis einschl. Donnerstag, 7. 10., der packende Zeitfilm:„Die Jahre da- zwischen“. Spielzeiten tägl. 16.15 u. 20.30, So. 15.30, 18.15 u. 20.30 Uhr. 2 45 MANNHEIMER ODPEREITIEN-IHEAIER Ab freitag, l. Oktober 1948, täglich 22 Uhr Operette von Die Csardusſürstin tnereh almen 1 FA- 4 AS 1 Ne ene Nach Schluß der Spätvorstellungen für die Besucher aus den Vororten Theater-Sonderwagen der Straßen- bahn ab Plankenhof. Nach Lindenhof und nach Ludwigshafen(Omnibus) 0 Ab Samstag, 2. Oktober 1948, täglich 19 Uhr 2 Operette von Das Caucl clas Cdchiælus ant Löber Ini voresHnaus NECKAR, Rheingoldstraß)e 47 Straßenbahn-Endstelle Vorverkauf för beide Häuser: rageskasze im Uta-Dalast täglich II bis 13 Uhr und ab 17 Oh; sowie in den bekannten Vorverkautsstellen in Mannheim und Lodwigshofen. felefon 48151(Theaterböro Neckarou) K geachten Sie unseren Wochenspielplon! 1 Oktober, 21 Uhr „ DIENSTAG Mzünheimer Schönheitskonkurrenz Herausforderung um den internatlona en Titel„MSS MANNHEUTN 1948“ im vorgeschriebenen Konkurrenz · Dreß(Bade · Anzug Rendez-Vous bei Miss Mannheim Es ird jeder schönen Mannheimerin nochmals Gelegenheit gegeben, on dieser Herausforderung teilzunehmen. Meldungen o. Tel 485 06 im Polmgarten qußerdem„WINZERFEST“ und Nacht- Kabarett mit TANZ Veranstalter: Konzertdirektion Leo Scheftelowitsch Nörfen 20 BN d.— bel Agar ren-Schmidt, 5, 14, Zigarren- Kiosk Schleicher am ſottersall u. im belmgarten(47 200 „Hänsel und Gretel“, ein zauber- haftes Märchenspiel in 4 Bildern mit Musik, Gesang u. Kinderballett, aufgeführt vom Märchen-Theater „Kurpfalz“, Sonnt., 3. 10., 10.30 Uhr im CAPTroOL-Fumtheater. Karten Konzertfreunden zur Kenntnis, daß S E GIN N: 19. 00 unt OKTO SGE 2 sa mste s N Sroßer gunz- u. MHnteriaftungs abend cles — ADA e eitung: Paul Haefele sen. ich samstags und sonntags wieder volkstümliches Konzert einführe. Besuchen Sie mich bitte- wie einst. FT Jeden Samsta nsel e. V.“, Mannheim. Sonntag. . 3. 10., 5 Uhr: Mitgllederversamm- lung im Lokal„Flora“, Laurentius- straße. wozu wir höfl. einladen. CVIM-(IMCA-) Erndedankfest- Tanz— Nacht-Kabarett. Mittwoch, Familienabend, G 4, 12 am Sonn- Samstag, Sonnt. 16 Uhr Tanz-Tee. tag, 3. 10., 19 Uhr. 28366 Verb. d. Körperbeschädigt., Ortsgr. Täglich 4-Unr-Tanz- Tee. Geöffnet Neckarau. Mo., 4. 10., 19.30 Uhr: Mitglleder versammlung. 9094 u. Gummiberufskleidung repa- riert Wiln. Ahl, Mh.-Neckarau, Morchfeldstraße 80, Tel. 461 16 Drahtsiebe groß 2.50 Salatseiher mit Fun 4.83 Kafteemühie geräuschlos 13.30 Flelschmaschine 13.75 Töpfe, Eimer, Schüsseln, Was- ser- u. Flötenkessel, Kuchen- bleche, Kuchendraht, Glas, Porzellan, Keramik, Kristall, Besen, Bürsten u. kl. Küchen- in dem bekannten Spezialhaus Bkcke Ac à co. Mannheim. 14a. 9 Oletobermesse in Mannheim vom 2. bis 12. Oktober 1046 aut dem Platz hinter der Hauptfeuerwache Besucht das Volksfest und den Neuheiten- Verkaufsmarkt auf dem G-1-Marktplatz Volksbelustigungen aller Art: Autoskooter, Autodrom, Raupkn- bahn, Wiener walzerfahrt, Schwingkreisel, Schiffschaukeln, Karussells, Kasperltheater, Schaugeschäfte, Schieß- und Spiel- hallen, Visitenkartendruckerei 1 Verkauf von Speiseeis, Zuckerwaren, Fisch- brötchen, Spielwaren u. Neuheiten aller Art Es ladet freundlichst ein: Landesverband amb. Gewerbebetr. Württemberg-Baden II Und Wohin am Wochenende? Auf ins Weinzelt gouf der Oktobermesse hinter der Feuerwache. Samstog großer Eröffnungsabend mit Riesen- stimmungsprogromm v. tausend Uberraschungen. Auserlesene alte Weine Frisch gekelterter Ungsteiner. und dozo die vorzüglichen Bratwürste. Zom ſonz spielen die„HBälzer auwe““. Es ladet ein: Die festwirtin Luise Kknödler im unteren Sqaole des Rosengartens(Rosengartenrestaurant) AlL CEM EINEM DkurschEN AU ToMOBH, CTUBs 99 —— — eme Naluecg- de Ade 555 i Nu ˖ον HD DURHHEIMN artikel in großer Auswahl! 7 zu7ẽm HERRBSTFTEST 1948 auf den Wurstmerktwliesen am 9. 10., U., 6. und 7. Oxtober l * Großer Vergnügungspark mit modernen Fahr- und Schaugeschäften 2 3 Weinzelte— Weinstände— Musik— Tanz An den Festtagen: Rheinhaardtbahn Ludwigshafen— Bad Dürk- neim und zurück im Halbstundenverkehr von 12.00 03.00 Uhr. Sonderzüge der Eisenbahn auf der gleichen Strecke 3 Delnſlascge zum Umtausch. mif ringe 7— n 5 HADAG-LLo DREI SEHURO MANNHEIM veranstoltet: Zur Frankfurter Messe 4 Ommnibusfahrten am 4., 3., 7. und 8. Oktober DN 7.30 Zur Weinlese in die Pfalz f 2 Omnibus-Nachmittagsfahrten 6. und 7. Oktober H 4.30 An einem Rerbstsonntag durchs Neckartal im bequemen Reiseomnibus, 10. Oktober Endlich wieder an den Bodensee Mildes südliches Klima, Sonnen- u. Seebäder im Spätherbst. zwei lstagige Gesellschattsreisen, 1b. u. 17. Okt. D 92. Zum Dürkheimer„Wurstmarkt“ 2 Sonderzüge, 10. und 17. Oktober o 2.90 Zum Fußballspiel Basel-Kʒarlsruhe 0 5 10. Oktober DN 3.70 zum Fußballspiel zürich- stuttgart ö 10. Oktober DN 13.20 Aenderungen vorbehalten! Prospekte und Anmeldung im Lob REISE RTURO N AA. NH EN O4, 4. fel. 42955 0 DON 6.3 * — siden Koni eines abscl sicht trolll lage diese Abge der Kenn Setzu arbei steter zugu Höhe erfaſ Verm Werte Sprũc weite sehen De Finan r, kamm ten m Jahre Träge glicd Orga lichen sen v Begri die h. teiam kung Pa Hilfsfe Herbs eine! vier 1 vom Auftre Bat 81 der U geben Da eines ligt, neure eine unter in An Stützu der 1 Zwecl