Me! Mannh ttger- Str. unsere er- Börse Kauf 4.30 Unt aststätte mstraße gendes. 48 wein er N N 4, 8 44151-53/ Bankkonto; Südwestbank Mann- 0 veröllendl. unter Lizen:-Vr. US WB 110/ ver- 7 antworiliche Herausgeber: Dr. Karl Ackermann und E. Frus von Schilling/ Redaktion. Verlag und Druck: Mannheim. R 1. 4-6/ fernrul heim. Dep kasse Marktplau. All Ran! 0 Hege 11*/ p. konten: Karlsruhe Nr. 800 16. Berlin vr. 98195 Erscheint: Montag. Aiuwoch. Freitag u. Samsiag Fur unverlangie Manuskripie keinerlei Cewähr 3 8. Jahrgang/ Nummer 131 b eue Rheinbrücke bei Worms Worms.(-ck-Eig.-Ber.) In Anwesenheit 1 des Gouverneurs von Rheinland-Pfalz, Het- tier de Bois Lambert, der Ministerprä- denten von Rheinland-Pfalz und Hessen, beter Altmeler und Christian Stock, sowie des Gouverneurs von Rheinhessen, Auerin, des Präsidenten der Eisenbahn- dürektion Mainz, Kleinschmidt, und Weiterer namhafter Vertreter der französi- schen und amerikanischen Militärregierun- gen und der deutschen Behörden wurde am Freitagnachmittag in Worms eine Dauer- behelfsbrücke über den Rhein dem Verkehr übergeben. 5 In nahezu allen Ansprachen wurde neben a der wirtschaftlichen Notwendigkeit die sym- dolische Bedeutung der Fertigstellung die- Ser Brücke hervorgehoben. Ministerpräsi- dent Alt meier sagte, es sel mehr als ein zußerlicher Vorgang, wenn nach zwelein- halbjähriger Arbeit die Verkehrsverbindung über den Rhein bei Worms wieder hergestellt Sei. Es sei wichtig, nicht nur Brücken von Ufer zu Ufer, von Volk zu Volk, sondern auch von ALerzen zu Herzen zu bauen. Den gleichen Gedanken legte der hessische Ministerpräsi- dent, Christian Stock, seinen Worten zu- runde, indem er erklärte, die Verbindung Ton Gedanken und Herzen sollten den Menschen dazu dienen, sich in Notzeiten Segenseitig zu stützen. „Der Generalgouverneur von Rheinland- Ptalz, Hettier de Bois Lambert, legte die Be- tonung seiner kurzen Ansprache auf das Verhaltnis der verschiedenen deutschen Län- der untereinander, Er erklärte, die Kritiker es Föderalismus, die sogar sq weit gingen, Frankreich zu beschuldigen, es Frrichte einen Vorhang zwischen der französischen und den anderen Zonen Deutschlands, sollten in der 8e Ee Ich e 0 jerle G 2, 2 den itute wat- von ent- edit- reit, S 2u ter be- lern. talt alles loch 5röße eim: a9 34 5 44 no v 0 2 de 51 noch 0 mt er andauernde Auseinandersetzung, elegt nto) röttnung der neuen Brücke einen Beweis 5 dafür sehen, daß niemand daran denke, die Fkranzösische Besatzungszone von den an- deren Zonen abzuschlieBen. g Den Angaben des Präsidenten der Eisen- bahndirektion Mainz, Kleinschmidt, kutolte ist die Dauerbehelfsbrücke— die Eisenbahnbrücke war im März 1945 ge- SPrengt worden— für eine Zeitdauer von etwa 15 bis 20 Jahren gebaut. Sie ist 963 m lang und hat eine Fahrbahn neben lUsängerwegen auf beiden Seiten— von ctwa sechs Metern. An beiden Ufern wurde die Brücke, die dem Auto- und eingleisigen 1 Eisenbahnverkehr dienen soll, durch den Binbau zweier Kurvenstücke an die frühere Eisenbahnlinie angeschlossen. Die beiden Stragenauffahrten sind mit Lichtsignalen Versehen und durch Schranken gesichert. Jeweils morgends und abends sind einige Stunden für die Abwicklung des Eisenbahn- Verkehrs vorgesehen, während die Brücke tagsüber, und nachts für den Straßenver- kehr frei ist. Auch französische Zone erhöht Preise Freiburg. t.-Elg.-Bericht) Die Länder der französischen Zone haben sich den Preis- erhöhungen für Fleisch und Getreide in der Lone angeschlossen. Man hofft, daß in der Pleischversorgung durch diese 25prozentige relssteigerung eine wesentliche Besserung Antreten wird. Seit den Erhöhungen in der zone waren die Schlachtviehbestände von en Erzeugern zurückgehalten worden, 80 daß die Fleischwirtschaft, vor allem in Süd- aden, dem völligen Zusammenbruch nahe War. Bei Getreide bringt die Preisanglei- zung für die französische Zone eine Er- hung um fünf DM je Zentner mit sich. Bäume für Berliner Heizöfen 42 Berlin.(AWM-Eig.-Ber.) Die ersten Holz- Lallerkolonnen haben mit ihren Arbeiten in den Westberliner Forsten und an den durch des Grunewald führenden Straßen bereits degormen. Der ursprüngliche Plan, 350 000 ummeter Holz in den stadtnahen Wal- zungen und in den Straßen und Alleen Ber- 5 zu schlagen, ist in der Bevölkerung auf eine lebhafte Kritik gestoßen. Man ist der sicht, daß die Holzschlagaktion für die rennstoffversorgung viel zu spät kommt. — e Regierung von Paraguay hat die UN von in Kenntnis gesetzt, daß sie im Gegen- Nie zu der Spanien-Resolution der Vereinten ationen die diplomatischen Beziehungen mit banien wieder aufnehmen werde. Das Prä- baum der tschechoslowakischen Sokol-Ver- e gab bekannt, daß es den Sokol-Grup- 5 von der Regierung verboten worden ist, uch an den Feiern der tschechoslowakischen N Das bhängigkeit am 28. Oktober zu beteiligen. * ehemalige ungarische Gesandte in Wien in die Westzonen Oesterreſchs geflohen. 11 Aer württembergisch-badische Ministerprä- elnent Dr. Reinhold Maier bezelchnete auf an Staatsempfang in Stuttgart die Deutsch- Beurelse des Gründers der internationalen Fewesung zur moralischen Aufrüstung“ Dr. ac Buchman als ein„glückverheißendes d ichen und ein Unterpfand für den Weltfrie⸗ 8„( Seneral Koenig hat den evangelischen davddesbischof kür Württemberg, D. Wurm, von in Kenntnis gesetzt, daß der Abbruch — Mauserwerke in Oberdorf stark einge- werankt worden ist./ Zehn Deutsche, dle dosen Kriegsverbrechen verurteilt worden . sind im Gefängnis in Landsberg hin- . richtet worden./ Die schleswig-holsteinische andesregierung und der Verband der schles- gen holsteinischen Presse veröffentlichten eine nge nsame Erklärung, derzufolge die 5 e 8 der Nichtzulassung kommunistischer ulstenallsten zu einer Pressekonferenz bei Mi- auf Pr isident Lüdemann begann, nunmehr Grund einer mündlichen Aussprache bei- W. worden ist./ Der Bremer Ratskeller Otti nachdem er bisher als amerikanische telersmesse gedlent hatte, wieder als hi- orisches Weinlokal eröffnet. DENA/AP/UP/ Eig.-Ber. Mannheimer Re Samstag, 16. Oktober 1948 Neuer Aufschub in der Berlin-Debatie Bramuglia stellt konkrete Fragen/ Wyschinski zeigt sich unversöhnlich Paris. UP) Der Sicherheitsrat der Ver- einten Nationen nahm am Freitagnachmit- tag die Debatte über den Berliner Streitfall unter dem Vorsitz des argentinischen Außenministers Bramuglia wieder auf. Dr. Juan Bramuglia erklärte zu Beginn der Sitzung, er persönlich sei überzeugt davon, daß die Vereinten Nationen eine friedliche Lösung für die großen Welt- probleme finden könnten. Er forderte„To- leranz und Verständnis“, um eine Lösung der Berliner Krise möglich zu machen. Die Diplomaten der Welt seien bei ihren Arbeiten nicht immer von„Einsicht“ geführt,„Unparteilichkeit und Gerechtig- keit“ müsse die Grundlage der Arbeit des Sicherheitsrates sein.„Wir alle wissen, daß wir im Frieden leben könnten, in einem fortschrittlichen, dynamischen Frieden“. Die moderne Zeit sei durch„Revolution, Kriege und Grausamkeit“ charakterisiert.„Meine Herren, wir haben noch fünzig Jahre vor uns, bevor dieses schreckliche Jahrhundert zu Ende geht.“ Die Ansprache Bramuglias stellte so et- was wie einen letzten Appell an die Groß- .. mächte dar, das Kriegsbeil zu begraben. „Laßt uns eine letzte große Anstrengung unternehmen. Warum nicht alle unsere Fahnen in eine einzige Kolonne einreihen, die für den Frieden kämpft?“ Nach Bramuglia betrat der Delegierte Kanadas, General A. L. G. Menaug hton, die Rednertribüne. Er betonte, daß die in der vergangenen Woche von den sechs „Neutralen“ im Sicherheitsrat geleistete Ar- beit nicht einem Vermittlungs versuch, son- dern einer Klärung der zur Debatte stehen- den Streitfragen gedient habe. Menaughton wies darauf hin, daß der Sicherheitsrat eine Entscheidung in der Berliner Frage fällen müsse. Nach den Ansprachen der vertreter der neutralen“ Mächte öffnete der amtierende Vorsitzende des Sicherheitsrates die Tür für eine letzte Verständigungsmög- lichkeit— und für eine weitere Verzögerung einer eventuellen Verur- teilung Rußlands, indem er die vier Groß- mächte aufforderte, zwei Fragen zu beant- worten: ö 1. Die Vertreter der Vereinigten Staaten, Originalzeichnung: Wolf Strobel 57 N* e, *, e , Vielleicht könnten sie in zwbei Klubsessein gemütlicher miteinander reden leine Revision der estlonlen Entscheidung Großbritanniens, Frankreichs und der So- Wjetunion mögen erklären, und zwar ein- gehend erklären, wie es zu den Einschrän- kungen des Verkehrs, der Transporte und des Handels zwischen Berlin und West- deutschland einerseits urid zwischen West- deutschland und der Ostzone andererseits gekommen ist. 2. Die Vereinigten Staaten, Großbritan- nien, Frankreich und die Sowjetunion mö- gen das Uebereinkommen, das den Instruk- tionen zugrunde lag, die den Militärgou- verneuren in Berlin erteilt wurden, erläu- tern— und zwar eingehend erläutern— und ins einzelne gehende Begründungen für die Umstände angeben, die die verwirk- chung dieses Uebereinkommens verhin- derten. g Der Reihe nach erklärten Philip Jes sup für die Vereinigten Staaten, Sir Alex- ander Cadogan für Großbritannien und Alexandre Parodi für Frankreich sich feierlich bereit, genaue Antworten zu diesen Fragen vorzubereiten. Andrej Wyschinski bezeichnete die Fragestellung Bramuglias als einen„Trick“ und sagte:„Es ist müßig, damit zu rechnen, daß die sowjetische Delegation auf diesen Köeder anbeißen wird.“ Der sowjetische Delegierte erinnerte den Sicherheitsrat an die frühere Feststellung seines Landes, daß eine Behandlung der Berliner Krise durch den Sicherheitsrat nicht legal sei. Den Ver- such, die Großmächte zur Beantwortung der von Bramuglia vorgelegten beiden Fra- gen zu bewegen, bezeichnete Wyschinski als nichts weiter, als den Wunsch, die Sowjet- union in eine Diskussion über die Berliner Frage zu verwickeln, obwohl sie sich bereits früher dagegen geäußert habe. Die Sowjet- union werde dem Sicherheitsrat keinerlei Unterlagen zustellen und die sowjetische Delegation sehe sich nicht in der Lage, ir- gendwelche Antworten auf die beiden Fra- gen zu erteilen.„Das ist alles, was ich zu sagen habe“. 5 Die Sitzung des Sicherheitsrates über Berlin wurde nach zweieinhalbstündiger Dauer auf nächsten Dienstag, 15.00 Uhr, ver- tagt. 859 * 1 er Clay stellt fest:„Transportkosten für die Luftbrücke bezahlen die Alliierten“ Frankfurt. Or.-Rp.-Eig.-Ber.) General Clay erklärte auf einer Pressekonferenz, die Gesamtkosten für den Lufttransport von und nach Berlin würden von den Alliierten getragen, während die Kosten für die Le- bensmittel von der Außenhandelskasse be- glichen würden. Er wies darauf hin, daß die deutschen Beiträge für die Berlinhilfe nur einen geringen Bruchteil der Gesamt- kosten darstellten. Im weiteren Verlauf der Konferenz, an der auch John Foster Dul- les, der außenpolitische Berater des ame- rikanischen Pràsidentschaftskandidaten Tho- mas E. Dewey teilnahm, drückte Clay seine Ueberzeugung aus, daß die überwältigende Mehrheit der Deutschen in den Westzonen bereit sei, Berlin zu helfen. Auf eine entsprechende Frage zu der Kritik an Dr. Schlange-Schöningen antwor- tete der US-Militärgouverneur, der Direktor der VELF habe sehr gute Arbei gelelstet. Man werde aber auf westalliierter Seite alle Entscheidungen des Wirtschaftsrates in der Frage der Ernennungen und Abberufun- gen von Direktoren grundsätzlich respektie- ren, da dem Wirtschaftsrat dieses Recht zu- stehe. Sollte sich der Wirtschaftsrat für einen Nachfolger entschließen, der eine Auf- lockerung der Ernährungsbewirtschaftung wünsche, so sei dies zunächst die Angelegen- heit des Wirtschaftsrates. Es müsse dann erst von dieser Seite aus die Angelegenheit an die Gouverneure herangetragen werden. In der Angelegenheit der Festkonten sei nie beabsichtigt gewesen, die Entschei- dung darüber in deutsche Hände zu legen. Der Beschluß werde nicht revidiert werden. General Clay bestätigte im Verlauf der Pressekonferenz, daß sich die JEIA sehr bald schon nur noch auf Export- und Im- portlizenzen beschränken werde und teilte mit, daß über die Verschmelzung der JEIA mit der Officomex am heutigen Samstag weitere Beratungen zwischen den drei west- lichen Besatzungsmächten stattfinden wer- den, wobei auch die Frage eines Besatzungs- statutes weiter erörtert werden soll. Zur Be- handlung der Schaffung einer Dreizonen- Besatzungs verwaltung sei ein Dreimächteausschuß eingesetzt worden. Es könne aber noch nicht einmal ein Zwischen- bericht über dessen Beratungen gegeben werden. Zur Frage der Besatz ungs kosten äußerte der General, Dr. Pünder habe in sei- ner Aufstellung offenbar alle nur irgend- Wie verfügbaren Zahlen zusammengetragen. Wenn der Anteil der Besatzungskosten am Steueraufkommen zu r Pün- der meine, dann seien e e Steuern zu niedrig. Im übrigen habe die Militärregie- rung die Besatzungskosten auf ein Minimum begrenzt und gedenke dies auch in Zukunft weiter zu tun. Dieses Minimum müsse aller- dings aufgebracht werden. g Im weiteren Verlauf des Presseempfangs erklärte Clay, daß die holländischen und belgischen, wle auch die beiden großen deut- schen Häfen im Rahmen des europäischen Wiederaufbaues herangezogen werden sol- len, daß sich der größte wirtschaftliche Et- fekt daraus ergebe. Durch die Entscheidung über die Einschaltung der belgischen und holländischen Häfen würde die Existenz des Hamburger und des Bremer Hafens nicht gefährdet Für den heutigen Samstag ist eine Kon- ferenz sämtlicher Arbeitsminister der Bi- zone und Vertreter der Gewerkschaften, so- wie des Direktors der Verwaltung für Ar- beit mit den zuständigen allſierten Beamten des anglo- amerikanischen Zweimächtekon- trollamtes vorgesehen, an der die Militär- gouverneure ebenfalls teilnehmen werden. Zu dieser Konferenz sollen außerdem die in Frankfurt weilenden Angehörigen der UN eingeladen werden, um ihnen Gelegenheit zu geben, einen tieferen Einblick in das poli- tische und wirtschaftliche Leben der Bizone zu nehmen. Der Vertreter des französischen Militärgouverneurs, General R. Jean NO ret, wird ebenfalls heute in Frankfurt er- Wartet. g Hinsichtlich der vorgesehenen Senkung der Verbrauchssteuern wurde in Frankfurt bekannt, daß ein Uebereinkom- men der Finanzexperten der britischen, amerikanischen und französischen Militär- regierungen mit den Vertretern der deut- schen Zweizonen-Finanzverwaltung vor- liegen soll. Eine endgültige Verlautbarung über den Inhalt dieses Uebereinkommens könne, so wird erklärt, jedoch erst gegeben werden, nachdem die Militärgouverneure mit dem französischen Militärgouverneur abschließend zu der Frage Stellung genom- men hätten. Adenauers Sorgen in Frankfurt Frankfurt. ODr.-Rp.-Eig.-Ber.) An der Beratung der CDU/CSU-Fraktion des Wirt- schaftsrates am kommenden Montag über die Stellungnahme zu der Kritik an Direk- tor Schlange-Schöningen wird auch, wie ver- lautet, Dr. Konrad Adenauer teilnehmen. Es ist bekannt, daß Schlange-Schöningen zum sogenannten„Adenauer-Kreis“ gehört. Dr. Adenauers Hauptziel wird vor allem die Wahrung der Einigkeit der Fraktion sein. Darüber hinaus wird von dieser Seite auch darauf hingewiesen, daß eine Direktoren; abberufung aus den eigenen Reihen heraus eine allgemeine Labilität der inneren politi- schen Lage bewirken werde, die einer kon- tinuierlichen Arbeit in Frankfurt nicht för- derlich sei. Kriegsächtung im Grundgesetz Bonn.(gn.-Eig.-Ber.) Als erste Verfas- sung in Europa soll das westdeutsche Grund- gesetz die Grundsätze des Völkerrechtes ver- kassunigsmäßig verankern. Dies wurde in dem Ausschuß für Grundsatzfragen fest- gelegt. In der Verfassung soll erhärtet wer- den, daß jeder Krieg und auch dessen Vor- bereitung verfassungswidrig sel. Durch die Gewaltenteilung soll ein unabhängiger Rich- terstand geschaffen werden, der jeden, der gegen diese Bestimmungen verstößt, selbst wenn es die rechtmäßige deutsche Regierung ist, wegen Verfassungsbruch vor das Ge- richt zitieren kann. Der Kompetenzausschuß hat jetzt einen Katalog der Kompetenzen des„Bundes“ herausgegeben. Dieser weist keine wesentlichen Unterschiede gegenüber den Empfehlungen von Herrenchiemsee auf. Es ist lediglich bei der Vorranggesetzgebung eine Straffung eingetreten, so daß hier an Stelle von 38 nur noch 21 Abschnitte auf- gezeichnet wurden. 55. 1 Lastenausgleich nicht im Eiltempo Frankfurt.(Dr.-Rp.-Eig.-Ber.) Die Be- ratungen über den Lastenausgleich sind nunmehr soweit fortgeschritten, daß der Fünfzehnerausschuß seine Vorentwürfe zum vorläufigen Lastenausgleich, der sogenann- ten Soforthilfe, vorlegen kann. Lediglich diese Entwürfe zur Soforthilfe, die reine Gutachten darstellen, werden dem Einund- z wanzigerausschuß des übergeben, der seine Arbeit noch nicht auf- genommen hat. Der Wirtschaftsrat befaßt sich nur mit dieser Soforthilfe, während der endgültige Lastenausgleich dem neuen Trizonen- Parlament überlassen wer- den soll. Die Zustimmung der Militärregie- rungen hierzu wird als sicher angenommen. Die Soforthilfe beschränkt sich nur auf .(Siehe auch Wirtschafts- Transportarbeiterstreik fortgesetzt Kassel. DENA) Nachdem die hessische Landesgewerkschaft„Handel und verwandte Berufe“ den vom Verband des Verkehrs- gewerbes in Hessen als Arbeitgeberverband gemachten Vorschlag, sich einem Schieds- gericht zu unterwerfen, abgelehnt hat, wird, wie der Arbeitgeberverband mitteilte, dieser nunmehr der Gewerkschaft keine Gegenvor- schläge für eine Beilegung des Streikes mehr machen. Wie aus Arbeitgeberkreisen ver- lautete, sind die meisten von ihnen zu Lohn- erhöhungen bereit. e Künstlergehälter keine Besatzungs- kosten a f Bad Nauheim. DEN A) Die Zentralstelle der amerikanischen Truppenbetreuung de- mentierte mit Nachdruck eine Erklärung des hessischen Finanzministers Dr. Werner Hilpert, der zufolge für die amerikani- sche Besatzungsmacht arbeitende Künstler Monatseinkommen von, 2000 bis 7500 DM zu Lasten der Besatzungskosten erhalten sollen. Die Gagen der von der US-Besat- zungsmacht beschäftigten Künstler beweg- ten sich, wie aus den Vertragsunterlagen hervorgeht, monatlich zwischen 200 bis 2000 DM. wobei das durchschnittliche Ein- kommen eines Künstlers etwa 500 PM be- trage. Die Gagen werden in Dollar be- rechnet. Der betreffende Dollarbetrag werde dem deutschen Devisenfonds gutge- schrieben und die Gage zu dem Umrech- nungskurs 30 Dollarcents gleich eine DM ausgezahlt, wobei die Klubs und nicht die Steuerzahler die Mittel aufbrächten. Außer- dem unterliege das Bruttoeinkommen den deutschen Steuerbestimmungen. Hieraus gehe klar hervor, daß die, deutschen Fi- nanzbehörden erstens durch die Devisen- gutschrift und zweitens durch die Steuer- einnahmen aus den Künstlergagen sogar zu Nutznießern der 1 eranstaltun- gen der amerikanischen Armee würden. N Wirtschaftsrates ſeichätustellen: Shwetungen. Korl- Theodor- Siralle 1. Teleſan 645: Weinheim. Hauptstr. 63. Tel. 2241; Heidelberg. Plöck 3. Telelon 4990: Ludwigsbalen 3. Nh., Rheinstr. 37. Tel. 2766. Bezugspreis updellih DA 2.40 einschelmd Trägerlonn: Posibezugspreis wougil. Mu 2.76 caiſieſilich Zustellgebühr. Kr 0 3.25% L Z. gin Anzeigenpreisliste Nr. 5/ Bel Vidnerscheinen inolge höherer Cewall besteht kein Anspruch 3. Nöckerstanung d. Bezugsgeldes 8 Einzelpreis 0. 20 DM Co sagt dem Westen Kampf an Paris.(UP) In einer) Resolution erklärt der kommunistisch- geleitete französische Gewerkschaftsverband CG dem Marshall- Plan und dem Brüsseler Fünfmächtepakt offen den Krieg und fordert die französische Arbeiterschaft auf,„Seite an Seite mit der Sowjetunion“ für eine Politik des Friedens einzutreten. In der Schluß-Sitzung des Jahreskongres- ses der CGT wurde diese Resolution nahezu einstimmig angenommen. Eine zweite, von einer Minderheit eingebrachte Resolution, in der ein ganz Frankreich umfassender Gene- ralstreik zwecks Durchsetzung der For- derung der Arbeiterschaft gefordert wurde, wurde abgelehnt. Während der Streik der 350 000 französi- schen Bergarbeiter noch immer andauert, haben am Freitag an verschiedenen Orten erneut Eisenbahner die Arbeit niedergelegt und dadurch Störungen im Zugverkehr ver- ursacht. politischer Ausschuh lustlos Paris. DENA) Der politische Ausschuß der UN-Vollversammlung trat am Freitag- morgen unter dem Vorsitz des belgischen Ministerpräsidenten Paul Henri Spaak zur Diskussion der Palästina-Frage zusam- men. Der amtierende UN-Vermittler für Pa- lästina, Dr. Ralph Bunche, forderte laut UP die Vereinten Nationen auf, in der Pa- lästina-Frage schnell und entschlossen zu handeln, um ein Wiederaufleben der Kämp- te im, Heiligen Land zu verhindern. Trotz dieser Ermahnung lief die Debatte über die Palästina-Frage im politischen Ausschuß jedoch sofort fest, weil die Großmächte eiligst versuchten, sich günstige Positionen zu schaffen, obwohl jede von ihnen vorher ausdrücklich auf die Dringlichkeit einer be- schleunigten Lösung hingewiesen hatte. Keine der Großmächte scheint gewillt zu sein, sich zu dem Thema zu äußern, ehe die Vertreter der Gegenseite zu Worte gekom- men sind und die Haltung ihres Landes klargelegt haben. Als erster sprach der schwedische Außenminister Oesten-Un- den, der die Vereinten Nationen aufforder- te, die Empfehlungen des ermordeten Pa- lästinavermittlers Graf Folke Ber nadot- te als Leitfaden für die Lösung des Palästi- na-Problems zu benützen. 14 99 Paul Henri Spaak versuchte. die Vertre- ter der Großmächte zum Sprechen zu brin- gen, bemühte sich aber vergeblich. Schließ- Uch entschloß er sich zur Vertagung der Palästinadebatte auf un? bestimmte Zeit. Er wird nunmehr mit den Vertretern der „interessierten Mächte“ inoffizielle Unter- redungen führen, um festzustellen, wann sie bereit sein werden, in der Palästinafrage vor dem politischen Ausschuß eine bin- dende Erklärung abzugeben. Groß- britannien, die USA und Frankreich haben bekanntlich den Palästinaplan Bernadottes gut geheißen und erklärt, daß die Palästina- frage schnellstens einer Entscheidung ent- gegengeführt werden müsse. Bei der heuti- gen Sitzung des politischen Ausschusses er- weckten die Delegierten jedoch den Ein- druck, als ob sie absolut keine Eile hätten. „Sowjetischer Abrüstungsvorschlag absurd“ Paris. DENA-REUTER Der sowjetische Abrüstungsvorschlag, nach welchem die Streitkräfte der fünf Großmächte um ein Drittel vermindert und die Atombomben verboten werden sollen, wurde am Freitag von den Vereinigten Staaten als„völlig un- annehmbar“ abgelehnt. Frederie H. OS bor n e, der Vertreter der USA in dem am Don- nerstag gebildeten Unterausschuß für Ab- rüstung, bezeichnete es als„absurd“, dag ein solcher Vorschlag von einem Land un- terbreitet wird, das sich so abschließt, daß niemand annähernd feststellen kann, wie weit es seine Rüstungen eingeschränkt hat. Der Atomenergie-Unterausschuß des po- litischen Ausschusses der UN-Vollversamm- lung nahm am Freitag seinen Schlußbericht an, der am kommenden Montag die Grund- lage einer neuen Debatte im politischen Ausschuß werden wird. Der Unterausschug, der bekanntlich den sowjetischen Atom- Kontrollvorschlag mit 7 gegen 2 Stimmen abgelehnt hat, empfiehlt in seinem Bericht, der im wesentlichen mit einer kanadischen Resolution übereinstimmt, die Annahme des amerikanischen Atomkontrollplanes. Der Fall von Tientsin Nanking.(AP) Das chinesische Verteidi- gungsministerium gab bekannt, daß die kommunistischen Streitkräfte am Dormers- agnachmittag die mandschurische Stadt jentsin genommen haben. Tientsin war das Versorgungszentrum der schon seit längerer Zelt obgeschnittenen Stadt Mukden im Nordosten der Mandschurei.. 6 Revolte gegen den Kuomintang Hongkong.(UP) Eine Gruppe von chine- sischen Politikern, die gegen Tschiangkai- schek opponieren, soll sich in das von den chinesischen Kommunisten kontrollierte Ge- biet begeben haben, um dort an einer Kon- terenz teilzunehmen, deren Zweck die Bil- dung einer chinesischen Gegenregierung sein soll. Die Konferenz soll auf Grund eines kommunistischen Autrutes einberufen worden sein, in dem alle dissidierenden Kräfte aufgefordert wurden, sich zusammen- zuschließen und eine gemeinsame„kommu- nistisch-liberale Regierung“ zu bilden, die ch dem Sturz des Kuomintang-Regimes de Mackt in China übernehmen 80ll. 5 828 2 1 5 4 N Umlauf. Frankfurt stark kritisiert, Mor GEN Samstag, 16. Oktober 1948 Nr. 131 Mang Kommentar N Samstag, 16. Oktober 1948 Bayem mißtraut Schlange- Schöningen In Frankfurt sind Krisengerüchte über Dr. Schlange- Schöningen, den Di- rektor der Zweizonen- Verwaltung für Er- nährung, Landwirtschaft und Forsten in Die Beziehungen zwischen Frank- kurt und München, irn allgemeinen schon im- mer nicht allzu innig, wurden in den letzten Tagen äußerst gespannt. Von der Isar ka- men immer drohendere Rufe gegen den a„Diktator über Kartoffeln und Schweine“. Noch in diesem Frühjahr hatte der Vor- sitzende der CSU, Dr. Josef Müller, Oel aut die wallenden Wogen gegossen. In die- sen Herbstwochen aber ist Dr. Müller selbst zu Schlange- Schöningen gegangen mit der Erklärung, daß die Mehrheit der CSU kein Vertrauen mehr in ihn(Schlange-Schönin- gen) habe. Die CSu zählt 12 der 40 CDU-Stimmen im Wirtschaftsrat, der Direktoren berufen und abberufen kann. Wenn die CDU manch- mal mit dem alten Zentrum in manchem verglichen worden ist, so wird die Erinne- rung wach, daß sich nach dem ersten Welt- krieg das Zentrum in Bayern zur Eigen- partei, der Bayerischen Volkspartei, ent- wickelte, und die Erinnerung daran ist be- sonders in Bayern lebendig. Auf alle Fälle sieht man dort die Zeit und die Gelegenheit für gekommen, zu betonen und zu bewei- sen, daß die CSU nicht identisch mit der CDU und keineswegs identisch mit Schlan- ge- Schöningen sei. Es wird zwar in Mün- chen über die Ernährungs wirtschaft in aber zugleich auch mit Betonung erklärt, daß„Hofbege- hungen“ nicht erwünscht seien. Die Prüfer der Zweizonen-Verwaltung für Ernährung sind in Bayern nicht beliebt. Man will Prüfer und Herr im eigenen Haus sein, und man will die Bewirtschaftung in Landes- regie nehmen. Darüber herrscht Klarheit. Es wird nicht so ganz klar sein, ob diese von Bayern aus angestrebte Regie der Be- wirtschaftung der Herstellung der alten Be- wirtschaftungsordnung in ihrer Gesamtheit oder nur der straffen Abgrenzung besonderer bayerischer Verhältnisse gegenüber den an- deren Ländern gilt. Es wird in Bayern der- zelt schon viel von„Reservatrechten“ ge- sprochen, die man sich im Rahmen der neuen Bundesverfassung sichern wolle und an ee een den dane einer zukünftigen Koalition von Bayernpartei und der CSU Werden könnte, zur Plattform, der sich diese beiden Parteien gegen„Bonn“ zusammenfinden könnten, falls Bayerns Stimme dort überstimmt werden sollte. Zu diesen Reservatrechten soll auch die Souve- rünität über die Ställe und Mühlen in Bayern gehören, um derentwillen im letzten Grunde Schlange- Schöningen bei der CSU uin Ungnade gestürzt ist. Er ist auch außerhalb Bayerns bei man- chen in Ungnade geraten, aber aus anderen Gründen. Und es wäre falsch, den Kumpf der Csu-Mehrheit gegen Schlange-Schönin- gen in das Ringen um die Art und den Grad der Bewirtschaftung einzugliedern. Er gehört in den Rahmen„Frankfurt— München“, denn das Signal, das die CSU gegen den Direktor des VELF aufgezogen Bat, ist die bayerische Landesflagge. A. R. MG geht zur Wabl Nordrhein-Westfalen gibt am morgigen Sonntag den Auftakt zu den Kommunal- wahlen in der britischen Zone. Wahlen sind Qulttungen. Diesmal scheint es aber 50 zu werden, daß die Gemeindewahl von einer höheren Warte aus unter Druck gesetzt Wird. Da ist die Flüchtlingsfrage— in man- chen Gemeinden überwiegen die hinzuge- kommenen Vertriebenen die Alteingesesse- nen—, da sind die Fliegergeschädigten, die Kvakulerten, da ist auch dle Frankfurter Preispolitik, die Währungsgesetzgebung, und überhaupt steht unsere ganze Armut zur Debatte. Die schwache Kraft der Parteien steht diesem Koloß ratlos gegenüber. Und da es immer so ist, daß, wenn Wir spüren, daß unsere Kräfte nicht ausreichen, Lautstürke die Schwächen übertönen toll, hat in den letzten Stunden des Wahlkamp- tes in Nordrhein-Westfalen ein unvorstell- bar harter Ton eingesetzt. Er soll dazu dienen, die Stimmbudgets der Partelen an- schwellen zu lassen. Gleichzeitig legte man Rechenschaft ab mit riesigen Tabellen und umfangreichen Berichten für diejenigen, denen es noch nicht aufgefallen sein sollte, daß in den letzten drei Jahren die Welt doch ein Stück weitergerollt ist. Aber die Versammlungsräume waren dünn besetzt. Plakate:„Jede Stimme ein Saatkorn“ klebte die SpD sinngemäß an dem Tag, da die Getreidepreise erhöht wurden, an die wünde. Die CDU hielt es mehr mit den Aepfeln und argumentierte:„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ Mäßig in der Wahlpropaganda waren die KPD und das Zentrum. Der KPD hatte man die Düsseldorfer„Freiheit“ verboten, wührend das Zentrum von sich selbst sagte, „es sel zu arbeiterfreundlich, um von an- deren Geld zu bekommen.“ Konrad Adenauer verkündete den Kampf gegen die Preissteigerungen. Heng ler, der Bezirks vorsitzende der SpD am aul Niederrhein, plädierte dafür, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und wies auf die kommunalpolitische Tradition der SPD hin, die bereits in der Weimarer Republik außerordentlich viel für die Fürsorge und die Wohlfahrtspflege in den Gemeinden ge- tan habe. Brockmann vom Zentrum lief gegen den alten Wahlmodus Sturm und ist glücklich, daß das neue Wahlgesetz in Nord- rhein-Westfalen korrekt sei und unechte Majoritäten verschwinden lasse. Außerdem zeichne es sich durch Sparsamkeit aus. Ein Argument, das immer zieht, eine Absicht, die leider fast immer scheitert. Die KPD ist auch weiterhin für frischen Wind. Sie will im Stadtparlament gegen die Preistrei- ber, Großschieber und Grundstückesspeku- lanten ankämpfen, sie will ehrenamtliche Bürgerausschüsse und demokratischen Geist in den Rathäusern.. Wem nun wird die Bevölkerung ihr Ver- trauen schenken? Jede Stimme ist ein Kapi- tal. Man befürchtet eine geringe Wahlbetei- gung; das käme einer vernichtenten Kritik an allem gleich. Sie könnte nicht ohne Ein- kluß bleiben auf die weitere Struktur der Bizone oder auch in den Ländern, genau 80 wie ein großer Sieg der einen oder anderen Seite gewiß recht wertvolle Hinweise erge- ben könnte. H. Gn. weise, Vorschläge. Sie gaben aber auch eine ganze Anzahl skurriler Anregungen, wie etwa die, zwei Parteien zu schaffen, eine der Frauen und eine der Männer, wodurch das Recht der Familie auf Politik verankert werden soll. Jedenfalls lassen diese Zuschriften erkennen, welches rege Interesse gerade die Wahlrechtsfrage findet. Ein Mosaik von Parteien verwirrt den Wähler Ringen um die Korrektur der Wahlsysteme im Parlamentarischen Rat in Bonn Won unserem westdeutszhen Korrespondenten Hugo Grüssen Die Reaktion der Oeffentlichkeit auf das, was im Parlamentarischen Rat in Bonn bis jetzt geschehen ist, wirkt nicht gerade er- mutigend. Immerhin aber ist es symptoma- tisch, daß sich die Ueberzahl aller bisher in Bonn eingegangenen Zuschriften mit der Frage des künftigen Wahlsystems beschäf- tigt. Viele Briefe enthielten positive Hin- Mahnungen und beherzigenswerte Es dürfte kein Geheimnis sein, daß die Wahlbeteiligung allerorten nicht sonderlich rege ist und daß der Widerhall, den die deutschen Parteien trotz ihrer anerkennens- werten Anstrengungen finden, auch nicht allzu groß ist. Viele Gründe gibt es hierfür. Sie sind zumeist bekannt. Einer der gewich- tigsten ist der, daß bereits wieder eine Viel- zahl von Parteien eine klare Entscheidung des Wählers erschwert und daß er schon wieder gezwungen ist, seine Vertretung nicht durch seine Stimme selbst zu wählen, sondern einem anonymen Parteiapparat die Verantwortung zu überlassen. Mit drei gegen fünf Stimmen wurde durch den Wahlrechtsausschuß des Parla- mentarischen Rates das Mehrheitswihl- system, etwa im Stile des englischen, wie es die CDU vorgeschlagen hatte, abgelehnt. So steht man in Bonn nunmehr vor der Not- wendigkeit, über den Kompromiß zu Kom- binationen zu gelangen. Sicher läßt sich manches ernsthafte Wort gegen das Mehrheitswahlsystem sagen. In zahlreichen Gegenden sind die Wähler der- art aus religiösen oder sozialen Erwägungen und Traditionen heraus gebunden, daß es andere Anschauungen schwer haben, sich durchzusetzen. Auch die Begründung, daß in einer so fragwürdigen Situation, wie der unsrigen, es besser sei, daß keiner Partei die Chance gelassen wird, sich der Verantwor- tung zu entziehen und daß keine Partei die Möglichkeit findet, so mächtig zu werden, daß sie das Volk in Experimente hinein- steuern kann, für die nachher schwer be- * Es gab einmal eine russisch- amerikanische Freundschaft Die Beziehungen der beiden Völker im Wandel der Zeit f Die Geschichte der russisch- amerikani- schen Beziehungen ist durchaus nicht so neuen Datums wie man es unter dem Ein- druck der seit der Beendigung des zweiten Weltkriegs herrschenden und wachsenden Spannung anzunehmen neigt. Die Mensch- heit hat überhaupt die nachteilige Auge- wohnheit, dem Normalen und Guten, solang es währt, zu wenig Aufmerksamkeit zu schenken und in Zeiten von Krisen die Be- tonung auf eben das Kritische zu legen. Vielleicht hätte sich mancher Zusammen- stoß in der Geschichte verhindern, minde- stens aber in seinen Folgen mildern lassen, wenn man sich der gegenteiligen Praxis be- fleigßigt hätte Die Entwicklung des Verhält- nisses zwischen Rußland und den USA bis zu dem Augenblick, da der bolschewistische Expansionsdrang begonnen hat, die Ameri- kaner tief zu beunruhigen und sie zu veran- lassen, die Isolationspolitik so gründlich aufzugeben, daß einige von ihnen die Ver- teldigungslinien ihres Kontinents bereits an der Oder oder bei Istanbul erblicken— diese Entwicklung könnte zur Bestätigung der Richtigkeit einer solchen Auffassung beitragen. Allerdings wird ein Rückblick zelgen, daß eine Bereinigung der Gegensätze nur möglich ist, wenn Selbstbescheidung als politische Tugend geübt wird. Es hat eine Zeit gegeben, da Rußland gerade in seinen Beziehungen zu Amerika solche Weisheit walten ließ Inzwischen haben sich auf der Welt krellich manche Dinge verändert. Es wird manchen Überraschen, zu erfah- ren oder därätf erinnert Rußland und die Vereinigten Staaten im Lauf der Geschichte einmal gemeinsame Grenzen besessen haben. Das war der Fall mit dem heutigen Bundesstaat Oregon, der einst eine russische Kolonie gewesen ist und erst im Jahre 1826— zu einer Zeit, als Ruß- land auf einem Höhepunkt seiner Macht war— nach freier Vereinbarung in den Be- sitz Nordamerikas überging. Und vierzig Jahre später, genauer gesagt 1867, kam es zwischen Washington und St. Petersburg zu einem weiteren Uebereinkommen, dessen Ergebnis war, daß die Vereinigten Staaten Meine Frau Tereda für 7,2 Millionen Dollar das Territorium von Alaska kauften. Beide Gebiete hatten den Russen seit dem 17. Jahrhundert gehört und waren von ihnen unter Aufwand nicht ge- ringer Opfer kolonisiert worden. Es hat da- mals in Rußland nicht an herber Kritik ge- fehlt, besonders über die Abtretung des an Naturschätzen reichen Alaskas. Aber die russischen Politiker jener Zeit hatten klar er- kannt, daß sie auf die Dauer diese Gebiete doch nicht in der Hand behalten konnten, weil sie in einer Sphäre lagen, in der sie nicht zu verteidigen waren. Ueber diese Vereinbarungen hinaus ist die Vergangenheit aber nicht arm an Bei- spielen für den guten Kontakt zwischen Rußland und den Vereinigten Staaten. In St. Petersburg hat man dem Werden des jungen nordamerikanischen Staates große und tätige Sympathie entgegengebracht, wenn man auch nicht übersehen kann, daß diese Haltung zu einem wesentlichen Teil aus der Feindseligkeit der Gefühle gegen England abzuleiten ist. Im Jahre 1780 hat die Kaiserin Katharina II. durch ihre Er- klärung der bewaffneten Neutralität und die Verkündung der Freiheit der Meere im Widerspruch zu den Forderungen Londons den Verlauf des Unabhängigkeitskrieges nicht unwesentlich beeinflußt. Die diploma- tische Anerkennung der Vereinigten Staaten durch Rußland hat jedoch lange Zeit auf sich warten lassen, und es ist nicht uninter- essant, daß sie wiederum— allerdings unter f 5 em Tilsiter er Japan seinerseits unter Druck setzte. Und zu Werden, dag Frieden— gegen Eugland gerichtet war. noch einmal, im Jahre 1921, leisteten die dem Druck Napoleons nach In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts sah man Rußland stets an der Seite der Vereinigten Staaten. Als der Sezes- sionskrieg den jungen Staat in seinem Be- stand bedrohte und die Regierungen von London und Paris eine Intervention planten, lehnte St. Petersburg ab. Es war die Zelt der ersten liberalen Reformen in Rußland, und die Anteilnahme der führenden Kreise ge- hörte ausschließlich der Partei, die für die Befreiung der Neger aus der Sklaverei kämpfte. In diesen Jahren besuchte ein aus acht Einheiten bestehendes russisches Ge- Eine eretzliche EFhegeschichte von E. Fechner ait der freundlichen Genehmigung der Universitas. Deutsche Verlags-Aktiengesellschaft. Berlin 19. Fortsetzung Phantasien um Knackmandeln Ich möchte wissen, sagte Teresa, wirklich ich möchte wissen.. Und sie starrte träu- merisch in den blauen Himmel, der langsam anfing, sich rosig zu färben, als könne sie dort die Antwort auf ihre zweifellos dring- liche Frage ablesen. Teresa, unterbrach ich sie streng, ich well seit langem, daß du zu jeder ernsthaf- ten Arbeit unfähig bist, jed solltest du ethisch genug denken, wenigstens deinem Gatten, der sich in diesem Punkte wesent- lich von dir unterscheidet, nicht hinderlich zu sein! 45 Während ich sprach, schwang ich einen kleinen Holzhammer und ließ ihn mit Schnelligkeit und Präzision auf die harten gelben Mandeln fallen, die wir soeben ge- kauft hatten, und deren Schalen sich unter meinen Händen mit sanftem Krachen öffne- ten. Wir saßen in der weißgetünchten Loggia einer kleinen Osteria, wir hatten gesalzene Sardellen gegessen und Wein dazu getrun- ken, wie immer gegen A kühlte ich in mir den Drang zu ernster, männlicher Ar- beit. f 0 Wein Gott, sagte ich nachdenklich, indem ich den Hammer einen Augenblick ruhen lien und den Arm um Teresa legte, die mein tadelnder Hinweis auf hre Unfähigkeit zur Arbeit durchaus nicht traurig zu stimmen schien, weiß Gott, ich könnte ganz gut noch künt oder sechs von den Dingern vertragen! Und ich deutete auf das leere Sardellen papier. Ich hätte noch einen Dinar riskieren sol- len! Was meinst du? Zu spät! seufzte Teresa.. Ich nickte wehmütig und machte mich wieder an die Arbeit. a Knack! sagte die Schale der Mandel un sprang auf. Teresa löste den Kern und schob mir schwelgend eine ander hin. Die ausgelösten Kerne legte sie in eine kleine, graue Pa- piertüte. Sie arbeitete mit finsterer Ver- bissenheit, wohl, um meine obige Behaup- tung Lügen zu strafen. Teresa, Kind, ermunterte ich gütig, du solltest heiterer sein! Sieh mich an! Mir ist die Arbeit ein Vergnügen! Wenn du wüß- test, wie ich mich nach einer Aufgabe sehne! Ich verlor mich in Träumereien über diesen Gegenstand und schlug mich dabei auf den Zeigefinger. Der Zeigefinger schwoll an und schmerzte, und Teresa lachte höchst unangebracht. Ich werde eine Fabrik gründen, die die Welt mit Mandelkernen versorgen wird! sagte ich entschlossen. Ein weltberühmtes Haus!— Morgens um sleben Uhr werde ich zu arbeiten beginnen(in einem hübschen, schlichten, dunkelblauen Leinenkittell) und die verdammte Schreiberei endlich æinmal hinter mir lassen! Ich fühlte, wie mein Herz bei dem Ge- danken an dies nützliche, streng geregelte Leben erzitterte. Um sieben schon? fragte Teresa mit fre- chem Zweifel in der Stimme und einem La- chen, das mir mißflel und sich wie Meltau auf meine Begeisterung zu legen drohte. Ich überhörte ihren Einwurf. Die Sache wird erstklassig organisiert werden, entgegnete ich, jeder Arbeiter wird eine Gehllfin haben! Willst du meine Ge- hilfin sein, Geliebte? Teresa nickte ergriffen, der Ernst der Stunde schien ihr endlich zum Bewußtsein zu kommen. Wir werden miteinander arbeiten! fuhr ich mit steigender Innigkeit fort, und wäh- rend der Arbeit wird sich unsere Neigun füreinander entwickeln! Aber wir lieben uns doch schon! wandte Teresa erstaunt ein. Ich warf ihr einen mahnenden Blick zu. und sle verstummte. Nach zehn. Jahren 3 nach zwanzig komme ich dann zu deinem Vormund und bitte um deine Hand! Teresa wurde unruhig. irgend etwas an der Sache schien ihr nicht zu gefallen viel- lelcht waren es die zwanzig Jahre, vielleicht wollte sie auch kleinlicherweise einwenden, schwader den Hafen von New Vork und wurde von der Bevölkerung stürmisch ge- feiert; Präsident Lincoln empfing die russi- schen Marineofflziere sogar in Audienz. Aehnliche Kundgebungen spielten sich kurze Zeit darauf in San Francisko ab, als dort ein unter dem Kommando des Admirals Popoff stehendes Geschwader den Hafen an- lief. Bei dieser Gelegenheit drohte ein ern- ster Konflikt mit den Südstaaten, die erklärt hatten, den Hafen von San Franzisko, der keine Verteidigungsanlagen besaß, anzugrei- ten. Der russische Admiral hatte Befehl ge- geben, einen etwaigen Angriff mit Gewalt zu verhindern. Der Ueberfall unterblieb dar- aufhin. N Die Beziehungen blieben auch trotz den verschiedenen politischen Auffassungen und Systemen der beiden Länder gut. Geiß war die Tyrannei des Zarentums nicht nach dem Geschmack der amerikanischen Demo- kraten, und in der russischen Hauptstadt sah man es nicht gern, daß die politisch Ver- folgten hre Zuflucht gerade in den U8A suchten und fanden, aber diese Dinge be- lasteten das sonst gute Verhältnis nicht. Erst im Juli 1900 ergab sich eine leichte Trübung. als die Vereinigten Staaten den Grundsatz der„Offenen Tür“ in China proklamierten. Fünf Jahre danach war es aber gerade dank dem Festhalten an diesem Grundsatz dem Präsidenten Theodor Roosevelt möglich, Rußland im Frieden von Portsmouth uner- trägliche Bedingungen zu ersparen, indem Vereinigten Staaten Rußland unschätzbare Dienste, als sie in Tokio sehr energisch gegen die Besetzung russischen Gebiets im Fernen Osten durch Japan Protest einleg- ten; Japan zog seine Besatzung zurück. Man wird einwenden, die Zeiten und die Verhältnisse hätten sich seitdem gründlich geändert; das ist völlig richtig, aber es ist kein Grund, auch bewährte Methoden über Bord zu werfen. Und diese Methoden, die mehr als ein Jahrhundert lang mit Erfolg zur Anwendung kamen, sind wirklich gut gewesen. a F. H. daß sle gar keinen Vormund besitze), aber ich ließ sie nicht zu Worte kommen, sie ruiniert mir immer die Stimmung. Mein Kind, wird der silberhaarige Greis dich fragen, was ist das für ein Mensch? Ist er deiner würdig? Silberhaarig? murmelte Teresa wider- setzlich, wieso silberhaarig? Pst, machte ich, du vergißt die zwanzig Jahre! Ich aber werde meine Hände vorzeigen, meine ehrlichen, groben Arbeitshände mit den schwieligen, geschwollenen Fingern ier schielte ich auf meinen schmerzenden Zeigefinger), und dein Vormund wird alles, alles verstehen, er wird mich in die Arme schließen und sagen: So nimm sie denn hin, mein braver Sohn, und mache sie glücklich! Fein, sagte Tersa, und dann machst du mich glücklich! i Gewig, doch bleibt unser Glück leider nur kurze Zeit ungetrübt!- Teresas Gesicht zeigte einen Ausdruck üngstlicher Erwar- tung.— Fasse dich, Geliebte, dein Vormund legt sich zwei Tage nach der Hochzeit hin und stirbt! Wieso, fragte Teresa schluchzend. wieso stirbt er, war er denn krank? Das nicht, aber erinnerst du dich nicht. daß er, als er mir deine Hand gewährte, sagte: Nun kann ich ruhig sterben! Ich will, daß er leben bleibt! erklärte Teresa mit Festigkeit. Ich schüttelte feierlich den Kopf. Mein Liebling, dein Vormund ist ein Ehrenmann, bei ihm gilt der Grundsatz: Ein Mann, ein Wort! Aber vielleicht könnte er etwas anderes sagen! beharrte sie. Unmöglich! In seiner Lage pflegt man gerade das zu sagen und nichts anderes! Wenn du dem Leben gleich mir seine tief- sten Wahrheiten abgelauscht hättest, wür- dest du das wissen und nicht so töricht fragen! l Aber— Teresa ließ nicht locker— sagen und tun sind doch zweierleil Du. zum Bei- spiel, sagst jeden Abend., daß du am aäch- 2— Morgen zeitig aufstehen wirst, und ann 8 Teresa, unterbrach ich sie angewidert, es handelt sich hier nicht um mich, die Lauter- keit meines Charakters steht außer Frage! Es handelt sich hier um deinen greisen Vor- mund! Wünschest du etwa, daß er an der Schwelle seiner Tage zum Verräter werde, an 7 was ihm sein Leben lang heilig war a Teresa dachte einen Augenblick nach, und es schien mir, als sel sie durchaus nicht ab- zahlt werden muß, besticht unbedingt. vor „ der Notwendigkeit aber, im Angesicht un“ serer Schwäche arbeitsfänige Regierungen und Parlamente zu erhalten, werden solche Bedenken gegenstandslos. Gerade die Wahl. rechtsdebatte des Ausschusses in Bonn läßt sichtbar werden, welchen Einfluß kleine Parteien erhalten, wenn hier nicht eine gam klare Berichtigung erfolgt. Sie werden zum Zünglein an der Wage und vermögen 80, ob- wohl sich die Wähler gegen sie entschieden i haben, ihre Interessen durchzudrücken, die keinesfalls dem Willen der Mehrheit ent- sprechen. 1 Daß aber die kleineren Parteien nicht füt ein Wahlsystem sind, das sie in ihre Schran- ken weist, liegt auf der 5 dem Ganzen so auch geschadet werden maß Dementsprechend wurden Vertreter der Deutschen heitsbildung und die 0 Person im Wahlkampf ausgesprochen ha ben. Sie wurden erst gehört, nachdem sich der Ausschuß bereits gegen das 1 6 wahlrecht ausgesprochen hatte, währen? man in anderen Ausschüssen die Fach referate bewußt an den Anfang der Möglichkeit zu geben, des westdeutschen Grundgesetzes schon im Werden und in der Diskussion bekann- wird, und nicht erst, nachdem sie durch viele Parteifllter und Kompromisse gesiebt wurden Alter Mann sehr pessimistisch f g Rom.(AP) Der 80jährige ehemalige it“ lienische Ministerpräsident Francesco d Nitti sagte kürzlich im Senat,. ne erst dann vollständig gesunden, wenn Deutschland„politisch und wirts uch wieder auf eigenen Fußen steht“. Del gesamte Handel und die Industrie Itallen selen nach deutschem Muster gestaltet wor“ den, und die Wirtschaften der beiden Län- der ergänzten einander genau. Im Hinblick auf Frankreich sagte Nitti, dieses Land habe die italienischen Nö. te niemals wahrhaft verstanden und nie. mals an Italien geglaubt. m Frankreichs sel der Mangel an Arbeitskrät- ten, es könnte diese Arbeitskräfte aus Ita“ lien erhalten, aber niemand in Frankreich wolle italienische Emigranten beschäftigen Es bestehe keine Aussicht auf eine Verstän? digung zwischen Rußland und den Vereinig ten Staaten, sagte Nitti. Itallen, das in jeden neuen Krieg unweigerlich hineingerissen N werden würde, könne keine Wahl mehr t fen, da es bereits im Aktionsradius Ameri- kas liege, Amerika habe zwar die Atom, bombe, bemerkte Nitti, aber Ru klassen. 15 Hinsichtlich der Europäischen Union bekannte sich Nitti als„h skeptisch“. Dem um fünf Jahre jüngeren derzeitigen italienischen Außenminister Car- 10 Sforza warf er vor, daß er zu viel ver- spreche und im Volke Illusionen erwecdce. ber christlich- demokratische Senator Stefano Jacini sagte in einer Erwiderung auf Nittis Ausführungen:„Er ist zu pessl mistisch— wenn es nach ihm ginge, müß“ ten wir alle Selbstmord verüben“. geneigt, etwas derartiges zu wünschen, aber unter meinem strengen Blicc ergab sie sic schließlich laut weinend in das harte des wackeren alten Mannes. Der Himmel tröste dich Schmerz! murmelte ich erschüttert hauchte einen Kuß auf ihre Stirn.— Osteria war glücklicherweise leer.) Teresa sagte: Ach, weißt du, das mit des Tröstungen des Himmels ist solch unsicher? Sache, kauf du mir lieber Cremeschokolad? za?— Und sie lächelte betörend und er- wartungsvoll. Ich versprach es ernüchtert. Aber muß gestehen, daß ihr krasser Materlali“ mus in diesem feierlichen Momente ö geradezu abstieg. 94 Wirklich, Teresa ist nicht seriös! 5 Manchmal, ganz selten, gelingt es mi. allerdings, die Oberhand zu behalten! fügt ich in Erinnerung an Eddis Forderung. Und, um zu verhindern, daß er mich f einen Aufschneider hielte, berichtete ich Vom falschen Kardinal Teresa behauptet, daß ich niemals mit eiserner Entschlossenheit schliefe, wie maß 5 gens, fünf Minuten vor neun. Sie begre eben nicht, daß ich ein Gourmand Schlafes bin. 9 An dem Tag, von dem ich erzählen WII. kitzelte sie mich am Hals, um mich zu wek ken, und fragte, ob ich ausgeschlafen nättt, Ich sagte: Mein Kind, du arbeitest da mi Begriffen, deren tiefste Bedeutung n fremd ist! Wenn man ausgeschlafen hat, 0 tunit man das Bedürfnis, die Decke zurück zuschleudern, leichtfüßig aus dem Bett 1 springen und singend sein Tagewerk zu be, ginnen.— Der bloße Gedanke. noch tün Minuten länger liegenzubleiben, ſa, de alleinige Anblick eines Bettes pflegt eines* in diesem Zustande mit Abscheu zu erfül, len!— All dies sind untrügliche Zeichen des Ausgeschlafenseins! Erinnerst du dich, je etwas an mir beobachtet zu haben? Teresa konnte das ohne langes Nachden“ ken mit dem besten Gewissen der Welt v. neinen. Nun also, somit hätten wir den fragliches Zegriff eindeutig geklärt. und ich hofze, Ur nie wieder eine so unsinnige Frage 1 nören. ö Teresa versprach es reuevoll. Eine Weile war es still. Durch die offen? Tabinentür der kleinen Jacht flel der 21ʃ, ternde Lichtreflex des Wassers und malte tanzende Kringel an die Decke. 8 Fortsetzung toll!“ Hand, selbst wenn . in Bonn auch die 1 Wänlergesellschat! empfangen, die sich für eine klare Mehr- Betonung def Mehrheits- Arbe 3 stellte. Ferner wurde vermieden, ihnen die 5 mre Gründe det Presse vorzutragen.. Die Oeffentlichkeit begrüßt es aber, wenn die Gestaltung der einzelnen Paragraphen Italien kön: Das Problem Bland hab“ etwas noch gewichtigeres in die Welt ge bracht: den Geist der Revolte der Arbeitet“ 0 d sich ein Mann behaupten müsse, eilig hinzu We nicht densge stàaatli Parad Situat Mensc da; ihnen damal Wa noch 1 e eine N bereit: Friedl daß 8. decker ursprb Ordnu Zensei Wille den 2 lichen freiwi Staate ihrer spruch len 20 also 2 lichun oberul übern! We trauer vom 1 inner! ben a haupt mer 1 möcht Utopie keiner Friede Vorste aher densk. Fr. sofern und e Weder Trium Stück und 1 Finge Weine „Ie „ im K. sich v der a. „V. Minns aber! auch ohne blauen Benäh rinner umgel eine moderne Pilatusfrage. und Einsichten. Fritz ist unter nacperholen und eine Bank 20g. mich Nr. 131/ Samstag, 16. Oktober 1948 — 22 lle. ect c — VVasS ist eigentlich Frieden! ö Von Dr. Gabrielle Strecker „Wenn der Friede da wäre, spräche man nicht soviel von ihm, gäbe es keine Frie- densgesellschaften, Friedensvereine, Welt- staatligen und ähnliche Organisationen. Zum Faradoxen unserer scheinbar friedlichen Situation gehört, daß zwar die meisten Menschen vorgeben, den Krieg zu hassen, dag aber in der Erinnerung der Erieg ihnen nicht mehr den Schrecken einjagt, wie damals, als die Bomben fielen. 33 ist eigentlich Frieden? Offenbar ist 0 micht Frieden, wenn kein Krieg mehr st. Was ist Frieden? ist nichts als bereits 5 f Hier rühren wir Friedl an eine der vielen Ursachen für die dag N unserer Zeit. nämlich daran, 1 81 Wort und Wortinhalt nicht mehr 8 daß die Worte ausgehöhlt sind vom sprünglichen Sinn. Frieden hat mit Recht, rcmung und Freiheit zu tun. Auf der Ge- Pil stehen Gewalt. Unordnung und .— 0 Ich möchte Frieden definieren als liche ustand, in dem Konflikte mit recht- — 1 Mitteln geordnet werden und durch 5 willige Uebereinstimmung Gruppen oder, 1 persönliche Interessen oder Teile N der Souveränität oder ihres Machtan- bruchs opfern im Interesse einer allen Tei- en zugute kommenden Idee. Wir haben te zu wählen zwischen der Vereinheit- lich obe üb ung der Welt durch Gewalt, durch Er- Tuns oder durch die Annahme eines ernationalen Rechts oder Gesetzgebers. 8 Wir es schwer haben, das Mid- 8 der Welt zu zerstreuen. wenn wir 8 3 sprechen, haben wir es auch 5 ieh doppelt schwer. den rechten Glau- 1 die Möglichkeit des Friedens über- N in uns zu wecken. Irgendwo ist im- — uns eine Stimme. die uns sagen Uto 0 der Frieden unerreichbar, eine el 1 ist. Kommt hinzu. daß wir alle gar Frie 40 Senügenden Erfahrungsinhalt vom 1 haben. Wir haben eine genauere Dah eUung vom Krieg, als vom Frieden. er rührt auch das Unfertige aller Frie- denskonzeptionen. 0 r ist nicht, sofern er nicht wird, N 15 nicht täglich, stündlich erarbeitet 0 erkämpft wird. Der Frieden kommt e auf Engelsfüßen noch in einem Stü mphwagen, sondern ist mühsames ückwerk aus unzähligen Kompromissen 0 Welche Aufgabe hat die Frau dem Frie- n Müßte man nicht erst fra- 2 eso kam es. daß die Frauen bisher verhi 3 der Lage waren. Kriege zu 8 ern? Machen wir uns klar, daß die bisher nan der abendländischen Geschichte Ma—2 noch niemals Träger der politischen t gewesen sind und daß sie nicht ge- A. Allerlei aus kleinem Mund die Veranda gekrochen, weil verhauen will. Vater will ihn kriecht ihm in sein Versteck seine Mutter ihn nac verhadznrent flustert Frita:„will sie dich aueh * 8 heulst du denn, Rudi?“ „„äter hat sich mi 5 CCC 1 brauchst du aber doch nicht zu „Ieh hab' ja auch erst gelacht.“ * e ist hier 1082“, fragt der Vater erstaunt sich vo 15 wo der eine der Zwillinge 5 r Lachen kaum halten kann, während 5 N verzweifelt brüllt. Mi* sagt der Lachende,„denk dir, die aber hat ich gar nicht gebadet, den Franz at sie zweimal in die Wanne gesteckt!“ 0 Aus Schulaufsätzen: „ Und wie Goethe von Schiller, 80 ging 5 Enter niemals aus dem Hause Goethes, etwas Wertvolles mitzunehmen.“ 55 * „. Frische Wi— pla esen umgaben den tie a an dessen lieblichen Ufern wohl- 8. 5 92790 Kühe von hübschen Senne- en umgekehrt ale wurden. Im Wasser sah alles Aus dem im Jedermann-Verla 1 E Gleidel- — erschienenen Bändehen„Kindermund“, sammelt von Emil Hartmann. nügend Einfluß hatten, um die politisch mächtigen Männer vom Krieg abzuhalten. Und doch sind die Frauen. wenn man jede einzelne fragt, primär gegen den Krieg und in jedem Falle auch immer die Lasttiere und Opfer des Krieges. Es wäre falsch, von einer Schuld oder Unschuld der Frauen am Krieg zu sprechen. Es ist aber ebenso ab- strakt wie rührend, wenn nach Kriegen Frauen glauben, durch Manifestationen und bloßes Reden ihrer gemeinsamen Friedens- sehnsucht genügt zu haben. g Die Frauen sollten, wenn sie in die poli- tische Arena treten, ganz weibliche Wesen bleiben und ihre Aufgaben darin sehen, daß sie zur Versöhnung der Gegensätze und zur Besänftigung der Leidenschaften beitragen. Sie können unmöglich ihre wich- tige Rolle im öffentlichen Leben frucht- bar spielen. wenn sie nicht versöhnliche Formen, maßvollere Haltung als die Män- ner und weibliches Verständnis an den Tag legen. Es wäre gut, wenn viele Frauen wüßten, wie müde man derselben abgedro- schenen Schlagworte ist. wie man sehnlichst verlangt, Frauen an sichtbarer Stelle zu wissen, die einfach, frei, natürlich, aufge- schlossen, duldsam und ein wenig humor- voll sind. Die Frauen müssen aus der bequemen Glorifizierung von Gattungseigenschaften und der übertriebenen Wertschätzung rein leiblicher Mutterschaft heraus in die klare Luft der Wirklichkeit, die heute heißt: Den- ken, vor allem kausal denken, das Be- wußtsein fördern, wieder schuldig werden zu können, wenn sie sich nicht informieren, wenn sie unter immer gefälligen Ausreden den Kopf in den Sand stecken und wenn sie Warten, bis irgendein starker Mann, eine starke Frau, ein sogenanntes dumpfes Ver- hängnis oder ein historisches Schicksal sie unversehens in eine noch größere Kata- strophe treiben, als die letzte war. Alles schon einmal dagewesen“ „Das sind Typen, aber keine Männer“, sagte vor kurzem ein geistreicher Mann in einem Gespräch, und er meinte damit jene politischen Streber, die von ihrem Amt eine etwas zu einseitige Auffassung haben. Auf mrem Galopp zur Spitze, den ihnen grund- sätzlich niemand übelnimmt, vergessen sie, zunächst einmal Mann, oder besser, Mensch zu sein und es für die Menschen zu bleiben. Sie sind bis über beide Ohren in ihre poli- tische Sendung verliebt und verstehen es, einen Nimbus um ihr Amt zu brauen, dessen Nebel jeden menschlichen Kontakt einfach unmöglich machen. Was sie tun, wird vom Verstand diktiert. Ihr Herz haben sie degra- diert zum simplen Organ, ohne das kein Mensch mehr seufzen kann. Ihr rasender Ehrgeiz zieht meistens den Erfolg nach sich. Zu diesem gesellt sich dann noch der Hoch- mut. Und nun ist es ganz aus. Sie finden nicht mehr die Brücke, die ein freundliches Wort zur rechten Zeit von Mensch zu Mensch schlagen kann. Humor! Der ist hinter der vermeintlichen Würde eingefroren. Dabei.., jeder kleinste Handlanger, die unpolitischste Waschfrau würden vertrauensvoll zu ihnen aufblicken, wenn sie trotz Amt und trotz Würde und trotz Können auch einmal ver- bindlich lachen könnten. Mehr müßte es schon gar nicht sein. Aber dann wären sie schon wieder Männer und keine Typen. „Alles schon einmal dagewesen“, sagt der Geschichtsschreiber. Der Ausspruch des geistreichen Mannes bezog sich aber nicht auf die Vergangenheit. Er zielte auf Zeit- erscheinungen ab. Fin Blſck in das Geschichtsbuch laßt er- d kennen, daß in der Politik sehr viel Typen und sehr wenig Männer aufgetreten sind. Vielleicht ging darum auch so vieles da- neben. Die Diktatoren gehören natürlich zu die- sen fragwürdigen Gestalten. Ihr billiger Ab- klatsch untereinander beschränkt sich nicht nur auf Fahnen, Wimpel und Aufmärsche, leider. Unverständlich wird für alle, die das zweifelhafte Vergnügen haben, in unserem Jahrhundert der Politik zu leben, und für unsere Nachfahren sein, mit welcher Unbe- denklichkeit sie sich selbst so gern gleichzu- schalten pflegen. Einer ganzen Reihe von Königen kam es auch nicht darauf an, in die ausgetretenen Schuhe ihrer Vorgänger einzusteigen, um „ihrer Länder Wert und Zahl“ zu ver- größern. Es sind verschwindend wenig Lan- desväter unter ihnen aufzutreiben. Wenn sie nichts Phantasievolleres wußten, kopierten sie gegenseitig das Modell ihrer jeweiligen Lustschlösser. Erhaben männlich war das auch nicht! Ist nun der Eifer in der Nachahmung und damit das Herabsinken zur Type eine männ- liche Eigenschaft? Wie zeichnet sich die Frau in dieser Frage ab? Das Repertoire an Frauen in Machtstel- lung ist bekanntlich nicht sehr grog. Wenn sie die Geschichte der letzten 1948 Jahre ge- macht hätten, wären sie wahrscheinlich auch öfter in ein Schema verfallen. Unter der geringen Zahl namhafter Politikerinnen fällt jedoch auf: Die Frau liebt die Variante. a Die Schlüssel, Von Ursel Stenzel aden ertommst zwar allmählich, mein — aber das schadet auch nichts“. — mir manchmal, wenn ich mich in einer Ecke des Bahnhofbunkers auf legte und den Mantel über mich keute weig ich garnicht mehr, wie es 1* 8 konnte, daß sich meine Gedan- 3 52 allem Bestehenden loslößen konn- „ als hätte ein normales Leben nie für Richte nsttert. Nichts war mehr wichtig und gachie 2 5 55 gültig als die Tat- „ E 1 War als ein Rue und heimatloser Natürlich war ich damals verbittert 8 rt ge- 8 Menschen und krank vor Sehn- . 5 85 emem Zuhause. Wenn ich mich 2 urch die Straßen ging, konnte es 8 ur Verzweiflung bringen, daß immer ——— N Frage in mir lebendig war: ob Ur* der Lichter auch wieder einmal kante ich brennen würde? Aber eigentlich Aehnhof mich unter den Heimatlosen am all fen und im Bunker wohler als unter 1 0.* die wußten. wo ihre Haus- n de den Fausschlüssel aus der 3 zogen. aufschlossen. eintraten, den e aufhängten und zu Hause waren. — e wenn ich nachts auf wachte, en von den dunklen, fensterlosen Bun- kerwänden auf die schlafenden Menschen er hun mich. die nicht den tiefen Schlaf Schlaf rmüdung. sondern den unruhigen 8 der Erschöpfung schliefen, und ich 6 Wirklich nicht mehr. ob sich dieses 3 noch verlohne. Ich wollte mich velbst en, aber mir fiel nichts Tröstliches ein. Ich versuchte mir ein Zuhause vorzu- stellen mit Gardinen an den Fenstern und Blumen auf dem Tisch und einem Menschen, irgendeinem„Du“, dem ich„Guten Tag“ und„Auf Wiedersehen“ sagen konnte. Es gelang mir nicht. Es war zu unwirklich und nur der Bahnhof war wirklich, der Schmutz und die Hoffnungslosigkeit. Und dann habe ich es eben doch einmal ausgesprochen. Auf eine freundliche Frage, ob ich schon eine Wohnung habe, antwor- tete ich, daß ich am Bahnhof schlafe. Wir kannten uns eigentlich garnicht be- sonders gut und eigentlich wußte sie gar- nichts von mir. Aber sie nahm mich um Abend mit nach Hause und machte mir ein Bett auf einem Gartenstuhl zurecht. „Der kann stehenbleiben für Sie, bis Sie eine Wohnung haben“, sagte sie. Sie zeigte mir in der Küche, wo der Tee steht, und wie man den Gasherd andreht. Sie xäme immer erst spät nach Hause. erzählte sie, aber ich solle nur tun und lessen, was ich wolle, und gehen und kommen, wann ich wolle. Sie griff hinter sich an das Schlüs- selbrett und gab mir ein Schlüsselbund. „Meine?“ fragte ich. Sie nickte und forderte mich auf, die Schlüssel zu probieren, ob ich damit zurechtkäme. Ich ging zum Haus hinaus und drehte gehorsam den Schlüssel hin und her. Dann sah ich hoch in den Himmel. Es war ster- nenklar, das Wetter würde schön bleiben. Und dann geschah etwas. was mir schon lange nicht mehr geschehen war: Ich heulte vor mich hin und war glücklich. Von Natur mit einer Vielfältigkeit des We- sens ausgestattet, spielt sie damit, wie auf einem Klavier. Und fast immer, wenn sie nicht mit männlichen Zügen behaftet ist, tritt das Frauliche, das Mütterliche bei ihr hervor, sei sie nun Königin oder moderne Politikerin kleineren Machtformats. Interessant ist es, bedeutende Herrsche- rinnen auf dem Thron miteinander zu ver- gleichen. Was sich die große Zarin erlaubte, hätte eine Elisabeth von England abgelehnt. An Ehrgeiz und Verstand stand Maria The- resia dem Alten Fritz nicht nach. Aber sie ist nicht nur als dessen gefährliche Gegen- spielerin, sondern auch als liebenswürdige Mutter ihrer Söldner und sechzehn eigener Kinder in die Geschichte eingegangen. Gibt es ein sprechenderes Bild, als Wilhelmine von Folland in jüngeren Jahren— schon Mutter einer erwachsenen Tochter— auf dem Rad in ihrer Kapitale. Etikette?!! Sie war und ist geliebte Landesmutter. Bei Luise Schröder hätte man nicht das Gefühl, zunächst über den„stellvertretenden Oberbürgermeister“ hinwegklettern zu müs- sen, um ihr zu sagen:„Ihr Vorhaben, neue Einrichtungen zu besichtigen, ist zwar sehr interessant aber wenig erbaulich heute, denn es ist sehr kalt, und ich habe keine Strümpfe an!“ Sie würde zwar nicht ein Paar Nylons überreichen, aber sie würde wohl keine stra- fenden Blicke nach unten werfen, die da gleichzeitig heißen:„zur Sache, meine Dame, zur Sache“, wie das ein Amtsbruder von ihr tat. Sie würde ganz einfach lächeln.— Wie man es auch dreht und wendet, unter den politischen Frauen findet man eher Ori- ginale als Typen. Treten sie aber als Typen auf, geben sie vor, für die gute Sache einzu- stehen, arbeiten jedoch in Wirklichkeit in eigener Angelegenheit, dann sind sie unaus- stehlicher als die männliche Gattung. Sie sind dann gefährlicher, weil sie hemmungs- loser im Gebrauch ihrer Machtmittel sind. Man muß sich oft fragen, warum läßt sich auch der moderne Mensch immer noch von Typen tyrannisieren, warum wehrt er sich nicht gegen deren Anmaßung? Gehört soviel Mut dazu, den demokratischen Kate- chismus vor ihnen auf zuschlagen? Erfreulich ist jedenfalls die Begegnung mit Typen nicht, seien sie nun mit Können ausgestattet und mit Wissen vollgepfropft. Er baulicher ist dann schon eher ein Gespräch mit einem Straßenkehrer, der sich nur in der Bibel auskennt, aber dafur die Weisheit eines Salomon in sich aufgenommen hat und sie auch weiterzugeben versteht. Johanna Henny Hoffmann Wintermantel aus zweierlei Tuch Das neue Kleid mit dem weiten Rock zieht eine neue Sorge nach sich: Die Anschaffung eines Wintermantels. Er soll gefällig sitzen, darf aber nicht zu teuer sein. Die Lösung ist nicht schwer! Zwelerlei Tuch— geschmackvoll zusammenge- stellt— oder eingesetzter Pelz können die Kosten, bei Verwendung des alten Mantels, verringern. Das über die Schultern reichende Passenteil, der hochanstenende Schalkragen und die weiten Aermel unterstreichen die neue Linie. g Zelchnung: Lore-Lina schmidt Schlafendes Mädchen Balthasar Denner Aus„Deutsche Zeichnungen des 17. und 18. Jahrhunderts“ von Hans Möhle. Verlag Gebr. Mann, Berlin Was dem Heidelberger Stadttheater trotz aller Mühe noch nicht wieder gelingen will: mit Skapespeares„Hamlet“ etwa oder Zuck- mayers„Katharina Knie“ volle Häuser und Kassen zu machen— den„Ballets de Paris“ gelang es spielend. Es war ein Kunststück, zu einer Karte zu kommen. Paris— dieser Name zieht eben noch immer bei uns Deut- schen, um ihn kreist, wie üm kaum eine an- dere europäische Stadt, die aufgeweckte Phan- tasie unseres Publikums. So lief denn alles, Was Beine hat, an diesem Abend ins Theater; die Wagenauffahrt hatte, dank mannigfacher amerikanischer Stromlinienformen, internatio- nales Gepräge. Ja, die„Pariserinnen“ wollte sich keiner entgehen lassen. 1 Und wirklich: um einer einzigen Frau wil- len lohnte es sich schon,„dabei“ gewesen zu sein. Ste heißt Colette Marchand. Wann immer sie auftrat, folgte man ihr entzückt und hatte kaum einen Blick für das, was um sie herum und mit ihr geschah. Wie dieses schmale, grazile Geschöpf aus einer unerhör- ten Beherrschung des Körpers zur fliegenden Linie jhres Tanzes, zu seiner edlen Vollkom- menheit und reinen Schönheit, zur Musik der Gebürde, kommt, gehört zu den unvergeßlichen Eindrücken dieses Abends. Es ist die hohe Schule des, wenn man will, russischen Balletts, und es ist keine Blasphemie, wenn dabei Er- innerungen an die großen Namen der Vergan- genheit wach werden. Wie man hört, hat sich Colette Marchand zusammen mit einigen an- deren Mitgliedern der Truppe vor nicht allzu langer Zeit erst von Serge Lifar getrennt, dem berühmten, heute seines Auftretens während der deutschen Besatzungszeit politisch umstrit- tenen Solotänzer der Pariser Oper. Neben ihr sah man als weitere Solistinnen die reizende und charmante Renée Jeanmalre und Janine Charat, die als Choreographin den „Chor“, die Tanztruppe selbst, vor allem im Hohe Schule des Balletts /e nefdeTner ze ersten Bild, reizvoll zu gruppieren wußte, und auch später als erfahrene und begabte Ballet- teuse sichtbar am Werke war. „ g 5 Mit den Tänzern ist es so eine Sache. Die Ansicht, einen Mann tanzen zu sehen, ene? reine Freude, ist eine nicht ganz mit d rec 0 weit verbreitete Meinung. Es zibt wirklick nur eine Handvoll Tänzer, die man sich„an- sehen“ kann. Bei Wladimir Skouratoft und Roland Petit mußte das erste und nächstliegende Urteil: gute„Untermänner“, im Laufe des Abends revidiert werden. Vor al- lem der Russe überraschte schließlich duren recht glückliche Einfälle.. ** * Vier Ballette standen auf dem Programm: ein skurrilee Märchen mit tödlichem Ausgang von Jean Anouilh, zu der Jean Francais eine recht witzig untermalende, im ganzen sehr konventionelle Musik geschrieben hat; die „Raymonda!-Suite von Glaszunoff; dann die Frau und ihr Schatten“, eine nicht recht durchsichtige Geschiehte aus dem Chinesi- schen von Paul Claudel, mit der Musik von Tscherepnin, und abschlieſend„Tänze von der schönen blauen Donau“. Nicht ganz stilecht. diese Wiener-Wald-Szenen, aber mit viel Geist und Humor und einer angenehm unsentimen- talen Frische getanzt. 2 Kamen die Heidelberger auf ihre Kosten? Dem jubelnden Beifall nach zu schließen: ja. Offenbar hatte doch niemand eine Wanderauf- lage der„Follies Bergères“ erwartet. Und auch keinen Ableger der„Grande Opéra“, len sprach mit Kennern der Pariser Ch graphie Disie waren nicht ganz zufrieden. Wie hoch 5 müssen dort die Ansprüche sein! Wir jeden- talls sir d bescheidener geworden, und fanden dies. gemessen an dem heutigen deutschen Niveau, sehr beachtenswert. K. Die Wintervorträge im Freien Bund Der Freie Bund veranstaltet im Behrenssaal der Kunsthalle im kommenden Winterhalbjahr drei Vortragsreihen und einen Einzelvortrag. Die erste Reihe der Lichtbildervorträge, die am 20. Oktober beginnt, ist der englischen Kunst gewidmet. In dieser Reihe werden sprechen: Prof. H. W. Langer, Mannheim(über das Wesen der englischen Kunst und Kultur, sowie über das Kinderbildnis), Prof. Dr. H. Wentzel, Stuttgart(Mittelalterliche Baukunst), Dr. Hartlaub, Heidelberg 8 Hogarth, die großen Bildnismaler und William Balke), Dr. Fuchs. Mannheim(über Turner und den Re- alismus), Frau H. Kronberger-Frentzen, Mann- heim Das Kunsthandwerk). In einem Einzel- vortrag wird Dr. Carl Lamb, München, die Asamkirche in München in farbigen Licht- bildern zeigen Nach Weihnachten folgt ein Zyklus„Kunst- fragen der Gegenwart“, in dem Dozent Dr. Schmoll, Darmstadt, die Baukunst der Ge- genwart, Dozent Dr. F. Roh, München, die Richtungskämpfe in der modernen Malerei und Dr. Passarge, Mannheim, die Zeichenkunst der Gegenwart, sowie Kunsthandwerk und Kunst- industrie unserer Zeit behandeln werden. In der letzten Reihe„Pfälzische Kunst“ wird Dr. L. Böhm, Mannheim über Mannheim, die kurpfälzische Residenz, die Malerfamille Kobell, sowie über Frankenthaler Porzellan sprechen. Die Reihe schließt mit einem Vortrag von Dr. R. Benz über die Maler der Heidelberger Romantik. Pfälzer Gebrauchsgraphiker stellen aus Ueber die Leistungsfähigkeit und das Ni- veau der heimischen„angewandten Graphik“ gibt die Ausstellung der„Pfäkzer Gebrauchs- graphiker“, die zur Zeit in der„Brücke“ in Ludwigshafen zu sehen ist, Auskunft. Wenn man das bekannte Kriterium— daß die gute Gebrauchsgraphik eine Synthese von nüchter- ner Zweckmügigkeit und gestaltgewordener künstlerischer Intuition darstelle— einmal un- eingeschränkt gelten läßt, dann schneiden elnige der hier ausstellenden Graphiker recht vorteilhaft ab. So zum Beispiel H. Zi neck graf, Neustadt, oder auch Sepp Semar, Zweibrücken, der mit allen seinen Ausstel- lungsstücken hervorgehoben werden muß. Ge- rade bei Semars großformatigen, farbenpräch- tigen, mitunter abstrakte Klänge aufweisenden Arbeiten spürt man, daß hier über bloßen Zweckmäßigkeitsgedanken der Drang zu künst- lerischer Aussage dominiert. Daneben wird aber auch die Gefahr der Gebrauchsgraphiker deutlich: die Gefahr, bei der rein handwerk lich-technischen Fertigkeit stehen geblieben zu seln. Hierauf resultiert ein gewisses Weiter- laufen in herkömmlichen(erprobten) Bahnen, und man vermißt, was gute Gebrauchsgraphik über das„Nur-Gute“ ins Meisterhafte erhebt: künstlerischen Wagemut. Die Ausstellung im ganzen bietet Aus- schnitte aus allen vorkommenden Arbeitagebie- ten der angewandten Graphik(Schrifttypen, Buchausstattungen, Illustrationen, Prospe Werbeblätter, Großplakate, Briefmarken, Ge- schäftsanzeigen, Wertpapiere, Banknoten, Fir- men- und Zeitungsköpfe, Etiketten usw.). Dar- über hinaus enthält sie sowohl Skizzen als auch Entwürfe und Drucke, um die Entstehung einer graphischen Arbeit zu demonstrieren. Ein sehr lobenswertes Unterfangen, das allerdings den negativen Beweis liefert, daß nicht immer graphisch glücklichsten Lösungen zur Ausfüh- Dreitausendmal„Vom winde verweht“, Die 3000. Kuffunrung des amertkanischen Fümes„Vom Winde verweht“ konnte in London verzeichnet werden. Das ist die höchste Auffünrungsziffer. die ein Fum oder Theaterstück in London jemals erreicht hat. 1 * N * Goethes„Iphigenſe“. neulnszentert. Das Na- tlonalithester nimmt am Montag, den 18. Gkto Goethes„Iphigenie auf Tauris“ in neuer Insze- nierung in seinen Spielplan auf. Die Titelrolle spielt Heid! Kuhlmann den Toas Hans Joachin Recknitz, Orest Hemnz Rlppert. Pylades Walte Vits-Muhlen, Arkas Karl Marx. Regle fü Richard Dornseift. Das Bühnenbild stammt von Richard Zuckmayer. N 8 Lehär außer Lebensgefahr. in der Krankheit Franz Lebärs ist eine Wendung zum Besseren eingetreten Lehär, der seit kurzem an einem Herz- und Magenleiden erkrankt ist, befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr.(dena). Seite 4 7577 2* 4 85 Morc EN N Samstag, 16. Oktober 1948/ Nr. 131 Lustenausgleich oder„Lufſi-den-Ausgleich“ Zweiprozentige Vermögensabgabe reicht nicht zum Sofortprogramm Wir erfahren von gut unterrichteter Stelle, daß die Beratungen über den Gesetzentwurf zum Sofortprogramm auf schier unüberwind- liche Schwierigkeiten stoßen. Wie wir bereits vorige Woche berichteten, sollten die Sofortmaßnahmen zum Lastenaus- gleich in der Weise flnanziert werden, daß auf alle Vermögen eine Abgabe von 2% erhoben werden sollte. Ausgehend von der Annahme, daß der Gesamtbetrag belastbaren Vermögens rd. 0 Milliarden DM darstellt, ergäbe sich somit ein Lastenausgleichs- Steueraufkommen von 1d. 1,86 Mrd. DM. Aus diesem Betrage würde das Sotortprogramm finanziert werden; allerdings müßhten auch die an die öffentliche Hand abge- lieferten Beträge, die aus den Forderungen zur Sicherstellung des Lastenausgleiches stam- men, und die rund 500 Millionen DM betragen würden, hinzugezogen werden. Diese Beträge sind auf die Abschöpfung der Währungsge- winne von Hypothekenschuldnern zurückzu- führen, die bei der Umstellung von Reichs- markschulden auf DM-Beträge entstanden sind. Insgesamt würden somit für das Sofortpro- gramm rund 2,1 Mrd. DM zur Verfügung stehen. Der Kreis der Sozialbedürftigen, die auf Hilfe angewiesen sind, wird jedoch in dem Ge- biete der Trizone auf 9 590 000 Personen ge- schätzt. Es ist daher notwendig, den Krels der lastenausgleichsberechtigten Personen mög- lichst eng zu ziehen, und vor allem jene Per- sonen auszuscheiden, deren Sozialbedürftigkeit naturgemäß Anspruch an die öffentliche Hand begründet.. Es ergibt sich daher eine Zweiteilung des so- zlalen Hilfswerkes, nämlich in das sogenannte alte Hilfswerk(die seit jeher übliche Wohl- fahrtspflege des Staates) und das neue Hilfs- werk des Lastenausgleiches. Hierbei haben sich 1970 000 Alleinstehende oder Familienvorstände 1 600 000 Familienangehörige Ehefrau 88 CVVT Dyrehschnitt Rao, Zusammen also erforderliches Aufkommen für Lastenausgleichs- Sofortmaßnahmen Dies entspräche einer Jahresgesamtbelastung v Die maßgeblichen Stellen befassen sich dar- nach mit der Frage, ob bei einem geschätzten Sozialprodukt von 40 Mrd. DM jährlich eine solche Abgabe und deren Verwendung ohne volks wirtschaftliche Zielsetzung tragbar er- scheint. Die Vermögensabgabe reduziert näm- lich, wird sie wirklich vom Vermögen geleistet, seine Ursprungsquelle, solange sie nicht vom ohnehin reduzierten Sozialprodukt, also vom Vermögensertrag abgezweigt wird. Die Ab- zweigung vom Sozialprodukt erscheint hingegen im Hinblick auf die zu erwartenden Auswir- kungen auf die Preisbildung un zweckmäßig. Auf der anderen Seite sind die sozlalen Aus- wirkungen der Währungsreform für Krlegs- und Nachkriegsgeschädigte so katastrophal, daß von dem Gedenken der Sofortmaßnahmen nicht abgegangen werden kann, soll den primitivsten Gedanken des Menschenrechtes Rechnung ge- tragen werden. „Deswegen wurde von den Grundentwürfen, die dem Fünfzehnerausschuß eingereicht wor- den waren, die von einem Kreis von über 3½ Millionen Personen für die Soforthilfe spra- chen, Abstand genommen. Heute werden etwa 2 Millionen Personen in Betracht gezogen, wo- bei nur wirklich bedürftige Personen, für die eine Soforthilfe Anwendung finden soll, be- rücksichtigt werden sollen.„ l 5 Es sel hervorgehoben, daß alle Angaben über die Höhe der Soforthilfe bis jetzt nur Vorschläge sind, die noch nicht einmal im eee endgültig beschlossen wur- en. Auch über die Aufbringung der Mittel be- steht bis jetzt nur der Vorschlag des Direktors kür Finanzen(2prozentige Vermögensabgabe). Dabe! t die Frage der Freigrenze und sozia- ler ühigungen ebenfalls noch nicht ent- zehleden. Ueberhaupt muß immer wieder be- tont werden, daß die Beratung des Lastenaus- in der statistischen Erhebung folgende Zahlen ergeben: Altes Hilfswerk: Land wirtschaftliche Alten- teiler, die weiterhin vom Hof unterhalten werden müssen 5 Ruhestandsbeamte, die Pensionen empfangen Alters-, Invaliden- und 150 000 Personen 525 000 Personen Unfallrentenempfänger 3 340 000 Personen Wohlfahrtsunterstützungs-. empfänger 445 000 Personen Teiler werbstätige Studenten 120 000 Personen Erwerbstätige Hausfrauen 1.130 000 Personen Anstaltszöglinge, Waisen, Kranke, Sieche) 290 000 Personen 3 590 000 Neues Hilfswerk: Rentner, die durch die Währungsreform ihre Existenz verloren Nicht erwerbsfähige Ueberaltete Nicht erwerbsfähige allein- stehende Studenten Nicht erwerbsfähige allein- stehende Frauen 2 200 000 Personen Bislang versteckte Arbeitslose 170 000 Personen Hierzu obiger Personenkreis in der französischen Zone 70 000 Personen 800 000 Personen 20 000 Personen 330 000 Personen 6 000 000 Dem Bevölkerungskreis von 3 590 000 Per- sonen sollte nunmehr im Zuge der Sofortmaß- nahmen zum Lastenausgleich folgende Unter- stützungssätze gewährt werden: Unterstützungssatz je Kopf Gesamtbetrag .. b 70.— DN 137 900 000 DRI 30.— DN 20.— . DMI 25.— DN 40 000 000 . DM 50.— DMA 1 000 000 r Dl 178 900 000 N DM. 2 146 600 000 gleichs jetzt erst in die Phase der parlamenta- rischen Ausschußberatung eintreten wird, und alles bisher darüber an die Oeffentlichkeit be- kommene lediglich gutachtendes Material be- deute. Auch die vom Fünfzehnerausschuß noch zu beschließenden Entwürfe werden erst die allerersten Vorentwürfe darstellen. F. O. W. Ostzone um Wiederaufbaubank-Länge voran Die neue deutsche Investitionsbank in der Sowjetzone hat ihren Betrieb aufgenommen, wie der Präsident der Bank, Kurt Lehmann, laut Radio Leipzig auf einer Pressekonferenz ankündigte. Die Bank soll langfristige Kredite an Industrie und Landwirtschaft gewähren. Ihr Grundkapital von 200 Millionen Mark wird von der öffentlichen Hand aufgebracht.(dena) Auf Grund des Befehls Nr. 53 der SM wurde am Mittwoch die„Deutsche Investitions- bank“ mit dem Sitz in Berlin gegründet. Die Bank ist mit einem Kapital von 200 Millionen D-Mark(Ost) ausgestattet und soll als zentrale Lenkungsstelle für langfristige Kredite und als zonale Kreditausgleichsstelle dienen. Sie wird sowohl an private Firmen als auch an volkseigene Betriebe Kredite von jeweils über 10 000 D-Mark ausgeben. Bei Privatbetrieben sollen die Kredite hypothekarisch gesichert werden, während bei den volkseigenen Betrie- ben die Länder die Bürgschaft übernehmen. Die Leitung der Bank liegt bei einem fünfköp- ligen Direktorium unter Vorsitz von Präsident Lehmann und Vizepräsident Dr. Brechling. Dem Verwaltungsrat gehören unter anderem Vertreter der Hauptverwaltung Finanzen der DWEK, der deutschen Notenbank, des FDGB und der Vereinigung der gegenseitigen Bauern- hilfe(DGB) an. Zur Zeit sollen bereits Kre- ditanträge in Höhe von 1.3 Millionen D-Mark vorliegen.(dena) Nutzvieh-Freiheit beschränkt. Auf ein- stimmigen Beschluß der Ernährungs- und Landwirtschaftsminister des Vereinigten Wirt- schaftsgebietes wird der Transport und Ver- kehr mit Zucht- und Nutzvieh aller Art mit Ausnahme des Auf- und Abtriebes zu und von einer zugelassenen Absatzveranstaltung im Interesse der Wiederherstellung der Fleisch- bewirtschaftung bis zum 31. Oktober gesperrt Technischer Handel. Zentralblatt für technische Bedarfsartikel aller Art. Mitteflungsblatt der Ar- beitsgemeinschaft der Verbände der Technischen Händer. Diese Zeitschrift erscheint jetzt wieder un Verlage Curt R. Vmcentz, Hannover, Am Schiffgraben 41. Monatlich ein Heft. Im gleichen Verlag erscheint seit Jahresfrist die Zeitschritt „Farbe und Lack“, jetzt im 54. Jahrgang. Deulscher Aufenhundel wird deulsch IEIA berät Uebergabe an deutsche Stellen Die seit längerer Zeit vorbereitete Ueber- gabe der Außenhandelskontrolle, die bisher von der JEIA ausgeübt wurde, an deutsche Stellen steht jetzt vor ihrem Abschluß. Die Besprechungen über die Einführung eines neuen Außenhandelsverfahrens haben zur Aus- arbeitung eines Entwurfs geführt, der den bei- den Vorsitzenden des Zweimächtekontrollamtes zur Prüfung und Genehmigung vorgelegt wird. Die künftige deutsche Außenhandelspolltik wird von der Notwendigkeit regiert, Deutsch- lands internationale Handelsbeziehungen, die in den vergangenen Kriegsjahren in Ver- gessenheit gerieten, wieder anzuknüpfen. Es ist jedoch in der Praxis so, daß das deutsche Angebot nicht mehr auf die selbe Gegenliebe stieß, die vor dem Kriege noch verzeichnet 3 konnte. e er ungen haben im, Ausland, zu ähnlichen Ten- denzeff geführt, Abgesehen davon ist die, Qua- e 1 Waren 1 e e Wertiger als, die dez, ulandspragtehste, as, Lor dem Arias au ue e Wesen ist auch der Einfluß ausländischer Konkurren- ten gewesen, die sich nicht immer auf morali- schem Wege in den Besitz deutscher Patente und deutscher Herstellungsverfahren zu setzen wußten und die eine zwangsläufige Protektion ihres Absatzmarktes dazu verwandten, deut- sche Erzeugnisse zur Weiter verarbeitung billig zu erwerben und somit in besserer Qualität zu billigeren Preisen als Konkurrenten des deut- schen Ringens nach Auslandsabsatz auftreten Statistik der Erholung Württemberg-Badens Produktion Das Württembergische Statistische Landes- amt veröffentlicht seit kurzem monatlich den Index der Industrieproduktion von Württemberg-Baden, wobei zum Vergleich der Monatsdurchschnitt des Jahres 1936 auf- geführt wird. Im September erreichte der Index den Stand von 75 und ist damit gegen den Vor- monat um 18 v. H. angestiegen. Das Pro- duktionsvolumen konnte im ersten Viertel- jahr nach der Währungsreform gegenüber dem Vorvierteljahr um 33 v. H. oder um 286 v. H. je Arbeitstag gestelgert werden. Im September lag die Produktion je Arbeits- tag sogar um etwas über 40 v. H. über der im 2. Vierteljahr 1948. Diese Steigerung ist auf eine bemerkenswert große Beschäftigten- zunahme, auf die Erhöhung der Arpbeitslei- stung des einzelnen Arbeiters je geleisteter Arbeitsstunde und auf dle höhere tägliche Arbeitszeit zurückzuführen. 1 Die Entwicklung des Index in Württem- berg-Baden seit dem 3. Vierteljahr 1946 zeigt folgende Uebersicht: 1946 1947 3. Viertelſahr 37,4 1. Vierteljahr 32. 4. Vierteljahr 42,8 Vierteljahr 42,6 3. Vierteljahr 43,2 4. Vierteljahr 48,6 1948 1. Vierteljahr 48,3 2. Vierteljahr 50,7 3. Vierteljahr 67.4 In den einzelnen Industriegruppen ist sowohl Stand als auch Entwicklung des In- dex sehr unterschiedlich. Für die wichtige- ren Gruppen ist seine Höhe in den einzelnen Quartalen des Jahres 1949 in nachfolgender Tabelle angegeben, wobei zu beachten ist. daß das erste Vierteljahr im Monatsdurch- schnitt 23% Arbeitstage, das zweite 25 und das dritte 26% hat. 1948 Industriegruppen 1* 5 ö Vierteljahr Steine und Erden 43 60 88 Elsen- und Metallindustrie 37 40 55 Chemische Industrie 66 70 79 Holzindustrie 1 57 63 61 Papierindustrie u. Drudegewerbe 33 37 47 Leder- und Schuhindustrie 46 42 66 Textil und Bekleidung 41 43 65 Nahrungs- und Genußmittel 66 68 77 Gas- u. Hlektrizitätserzeugung 100 95 106 -er Röpkes Zauberstab Der bekannte Schweizer Nationalökonom Prof. Dr Wilhelm Röpke, sprach sich in einem Vortrag in Hannover anerkennend über die Auswirkungen der Währungsreform in West- deutschland aus. Röpke sagte:„Ich kann nach sorgfältiger Ueberprüfung der deutschen Wirt- schaft nach der Währungsreform und unter Be- rücksichtigung von wirtschaftlichen Erholungs- versuchen in anderen Ländern Europas sagen, daß Deutschland wie von einem Zauberstab der Marktwirtschaft berührt ist. Die Wieder- herstellung der Marktwirtschaft hat den Krampt gelöst und den Heilungsprozeß für das gesamte Wirtschaftsleben in Deutschland ein- geleitet.(dena) Von der Luft können die Metzger nicht leben Die Kulbacher Metzger werden nach einem Beschluß der Fleischer-Iinnung ab 18. Oktober keine Schlachtungen mehr durchführen, weil Schlachtvieh zu den vorgesehenen Preisen nicht zu bekommen ist. Die Metzger der Landkreise Berchtesgaden, Traunstein und Laufen werden ab 18. Oktober bis vorläufig 1. November auf Beschluß ihrer Innung ihre Betriebe schließen, da sie dle Preisentwicklung nicht mehr„mitmachen und unterstützen“ könnten.(dena) Brotrechnung ohne Wirt gemacht Zu dem Vorschlag der Ernährungsminister, die Brotration in der Bizone um 1000 Gramm zu kürzen, erklärte der Leiter der Omgus- Ernährungsabteilung, Dr. J. E. Canning, er halte eine Rationskürzung nicht für notwendig und sehe keinen Grund für eine solche Maß- nahme. In Westdeutschland seien keine Ereig- nisse eingetreten, die die Ernährungslage ver- ändert hätten. Die Ernte sei in diesem Jahre sehr gut gewesen und es ständen zur Deckung der festgesetzten Rationen ausreichende Vor- rüte zur 1— Das Herbstwetter ist laut Canning insbesondere für Hackfrüchte und Zuckerrüben sehr günstig gewesen und hat gute Erträge ermöglicht. Nach seinen Schätzun- gen könne man den durchschnittlichen Zucker- gehalt der Zuckerrüben als gut 8 (dena Blockierte erhalten 2000 Kalorien In einer gemeinsamen Erklärung geben die drei westlichen Militärregterungen Einzelheiten über die Erhöhung der Ratlonssätze in den Berliner Westsektoren bekannt. Danach wird der durchschnittliche Kalorienwert der Tages- ration in West-Berlin um 15 Prozent auf 2000 Kalorlen erhöht. Die Kommandanten der drei Westsektoren heben hervor, daß die zusätzliche Ernährung während der Wintermonate die West-Berliner Bevölkerung in ihrer klar zum Ausdruck gebrachten Absicht bestärken sol! nicht der sowjetischen Blodeade zu erliegen (dena Gehortetes Mehl kommt teuer Der hessische Bauernverband gab bekannt dal die erhöhten Erzeugerpreise für Getreide nach einer Regelung der VELF auch für die Getreidemengen der diesjährigen Ernte nach- gezahlt werden, die bereits vor der Preis- erhöhung abgeliefert worden sind und nun bei Münlen, Händlern und Genossenschaften lagern. Können.(Es sei in diesem Zusammenhang an das Beispiel des französischen Chemie-Konzerns Rhöne-Poulene— Badische Anilin- und Soda- fabrik, Ludwigshafen, erinnert. Rhöne-Poulenc erzeugte bislang Nylon-Waren nach einem von Dupont in Amerika entwickelten Verfah- ren, dessen Nachtell in den hohen Kosten be- stand. Jetzt gelang es Rhône-Poulenc, billige Nylon-Grundstoffe von der BSAF zu bekom- men und damit einen Vorsprung gegenüber der früheren deutschen Exportindustrie zu er- reichen. Die JEITA hat eine Gesundung des deut- schen Außenhandels durch Abschluß zahl- reicher Außenhandelsverträge vorbereitet. Es wird nun an den deutschen Stellen liegen, die neu angeknüpften Außenhandelsverbin- dungen weiter auszudehnen und zu vertiefen. Bemerkenswert an dem neuen Außenhan- delsverfahren ist, daß künftig mit Ausnahme bestimmter Exportgüter, wie Holz, Eisen, Stahl, Schrott und alle Lohnveredelungsgeschäfte keine Ausfuhranträge mehr erforderlich sind. Ferner verzichtet die JEIA auf den von ihr bisher ausgeübten Einfluß auf die Preisgestal- tung, wobel es jedoch dem deutschen Exporteur zur Pflicht gemacht wird, seine Erzeugnisse zum Weltmarktpreis zu verkaufen. Die De- visenkontrolle untersteht weiterhin der JEIA. Die JEIA wird künftig nur noch dann für die Ausfuhr von Waren verantwortlich sein, wenn es sich um Mangelgüter handelt oder wenn sie ausdrücklich der Zuständigkeit deut- scher Stellen entzogen wurden, Im übrigen wurde die von der JEIA in Fragen des Auſlen- handels herausgegebene Anweisung Nr. 1 den Beratungen zugrunde gelegt. Sie soll nach An- nahme der Verbesserungs vorschläge in den ent- sprechenden Punkten abgeändert werden. Tex Bayerische Bürokratie muß leben Steuerzahler und Penslonlsten sollen büßen Der Faushaltsausschuß des bayerischen Landtages begann mit den Beratungen über den Betrlebsmittelplan für das dritte Rech- nungsvierteljahr 1946, der bei Ausgaben in Höhe von 622 Millionen DM und Einnahmen von 570 Milllonen ein Deflzit von 52 Mil- lionen DM aufweist. Der bayerische Finanz- minister Dr. Kraus betonte, ein Ausgleich des Haushaltes durch Einsparungen auf der Aus- gabenseite sei nicht mehr möglich. Der Mini- ster sprach sich für die Einführung neuer Steuern, die Senkung der überhöhten Ver- brauchssteuern und eine verschärfte Steuer- erfassung aus. In dem Zeitraum von der Währungsreform bis Ende dieses Jahres wür- den bei den personellen Ausgaben 24,4 Mil- lionen DM eingespart. Der CSU-Abgeordnete August Hauleiter forderte, vom FDP-Abge- ordneten Dr. Fritz Linnert unterstützt, eine Kürzung der Beamten- Pensionen,(dena) Besatzungsmächte mahnen Der Haushalt für die Zweizonen-Verwal- tung, der auf der Einnahme- und auf der Aus- gabenseite mit rund 406,4 Millionen D-Mark abschließt, ist, wie die Zweizonen-Finanzkon- troll-Gruppe mitteilte, von den beiden Militär- gouverneuren genehmigt worden. Gleichzeitig ordneten die Militärgouverneure jedoch an, daß zusätzliche Mittel für die Finanzierung der Le- bensmittelversorgung Berlins, für die Wieder- autbaubank und zur Zahlung von Subsidien tür den Kohlenbergbau bereitgestellt werden. Für die Lebensmittelversorgung Berlins wurde auf die Dauer von drei Monaten ein Mindest- betrag von 50 Millionen D-Mark monatlich kestgesetzt.— 7 Die Erhöhung des Haushaltsplanes um rund 100 Millionen im Vergleich zum vorausgegan- genen Rechnungsjahr wird auf die Bildung neuer Aemter und Verwaltungsstellen(wie z. B. die Verwaltung für Arbeit, die Schulden- verwaltung und das Ob gericht„für die Bi- zone) zurückgeführt. Im Zweizonenhaushalt sind Besatzungskosten in Höhe von 46 Mil- lionen D-Mark enthalten. Sie umfassen die Ausgaben für das Zweimächte-Kontrollamt und zum ersten Male auch für die JEIA und die Kohlenkontrollgruppe in Essen, sowie die Kosten für deutsche Delegationen im Ausland. die bisher aus Mitteln der Militärregierung be- stritten wurden. Bei der Genehmigung des Zudgets wiesen die Militärgouverneure darauf. ain, daß sowohl die deutsche Post wie die gisenbahn z. Z. mit Defizit arbeiten. Die Zwei- zonenbehörden sollten sich daher nicht allzu- ehr auf die Einnahmen von diesen beiden vaternehmen verlassen.(dena) Gummi-Berufsstiefel sind frei Gummi-Berufsstiefel, die bisher noch Be- igsmarkenpflichtig waren, können nach einer Mitteilung der Verwaltung für Wirtschaft so- kort frei gelletert und bezogen werden.(dena) OEG legt 1948 Rechnung für 1946 In der am 15. Oktober stattgefundenen Hauptversammlung der Oberrheinischen Eisen- bahn AG. in Mannheim wurde der Geschäfts- bericht des Jahres 1946 genehmigt. Er schließt mit einem Gewinn von 1987 226,33 RM nach Rücklagezuführung einen Gewinnvortrag von 979 229,26 RM ergibt. Das Anlagevermö- gen zeigt einen Zugang von rund 580 000 RM. in der Hauptsache Erneuerungen an vorhan- denen Gleisanlagen und Betriebsmitteln Die Abgänge sind auf die Ausmerzung wertlos ge- wordener Anlageteile zurückzuziehen. Die Be- teiligungen blieben unverändert, ebenso die Wertpapiere, das Grundkapital und die gesetz- lichen Rücklagen. Der Bahnerhaltungsrücklage wurden 451 846,90 RM zugeführt, an die zweckge- bundene Rücklage wurde ein weiterer Betrag von 37 000 RM abgegeben. Die Darlehen wur- den, wie planmäßig vorgesehen, verzinst. Skrs- Anleihen konnten infolge Transfer-Schwierig- keiten nicht abgebaut werden. Die Betriebs- erträge erreichten mit 11,4 Millionen RM den höchsten Stand seit Besteheff der Gesellschaft. Weripupierbörsen Frankfurt. Freundlich. Obwohl sich der Die Betriebsausgaben des Bahnbetriebes er- forderten rund 30 Prozent der Einnahmen. Die Steuern vom Einkommenertrag und Vermögen waren der größte Ausgabeposten. Das Anlage- vermögen repräsentiert im Bahnbetrieb einen Wert von 19,7 Millionen RM. im Kraftverkehrs- betrieb rund 0,25 Millionen RM. Senden gungsbetrieb rund 3,5 Millionen RM. 3 5 Millionen RM stellen die gegebenen Anzah— gen einen bedeutenden Posten dar, 8 die Forderungen an das Reich rund 1.7 2 lionen RM und die Bankguthaben etwa 9,4 Mil- lionen RM betragen. Für Wahrungs unterschied wurden rund 620 00 RM zurückgestellt. 325 den Verbindlichkeiten ist das von der 9 2 5 Mannheim garantierte Darlehen mit 7.25 M lionen RM an erster Stelle. Die Hauptversammlung entlastete den Vor- stand und bestätigte an Stelle des ehemaligen Oberbürgermeisters. Josef Braun, Oberbürger- meister Dr. Fritz Cahn-Garnier zum 3 5 zenden des Aufsichtsrates. Andere Verän 5 rungen ergaben sich im Aufsichtsrat 80 Oordereingung weiter in engen Grenzen hielt und auch die berufsmäßigen Börsenlereise kei ne rechte Unternekhmungslust bekundeten, ver- blieb auf allen Marktgebieten eine freundliche Tendenz. außerordentlich rukig und größtenteils unverändert, hingegen 1 5 die Haltung durchaus freundlich, Pfandbriefe be! gut gefragt. Auch am Renten marlet war guter Nachfrage überwiegend // höker. Industrie- Anleihen ziemlich still verändert. Hamburg. Bei ruhigem Marktverlauf erh ielt den Vortagen für Aktien und für Renten. Auf ungen in engen Grenzen. Tagesumsatz nom. et. 0, 3 Mill., entfiel. Munchen. Die Börse lag im wesentlichen unverandert. Am Aletienmarkt der Kursbesserungen, die in den meisten Fũll 10 Mille Ryeinstahl mit 33 umgesetzt. Der Ren unverändert. Montanaktien lagen nach wie vor dlieben Maschinenwerte weiter und wenig 0 1 sich die freundliche Grundstimmung, 8 dem Aktienmarkt hielten sich die ne wovon ein Großteil auf Pfandbrie gab es wie- en 3-6% betrugen. Im Freiverkehr 8 tenmarkt blied mit 150 Mille in Pfandbriefe Stuttgart, Der Effektenmarkt zeigt freundliche Haltung. Am pfundbrief markt lagen größere Kaufaufträge seitens der Bankenkundschaft vor, denen ein den bewilligten Kursen gegenüber stand. Der Aktienmarkt lag ausgesprochen zu weiteren Steigerungen. Bank- und Versiche dustrie-Obligationen und Axtien traten keine enügendes Angebot bei —— fest. Es kam rungsaxtien unverändert. In auswärtigen In- Veränderungen ein. t Fra burg Mäncher Stuttgar g Aktien: 1 11. 10. 14. 10. 11. 10. 14. 10. 11. 10. 12.12. Accumulatoren 1 100 E 19 7 5 2 1 dlerwerke Kleyer 1 4 X——— 0 8.. 10 2 10¼ 9 97% 10 9 Aschaffenb. Zellstoff. 30 4⁰ 38 30 40½— 15 Augsb.-Nürnb. Masch. 300 42—5 2 30 42 2 8 Bayer. Motor.-Werke. 185 10 R 10% 19 17% 19½— 5 J. P. Bemberg 38 30 30 2 2— 2 Jul. Berger 15 15¼ 15 13 15 19— 8 Berlin. Kraft u. Licht 771 65 67 6 7 77 3 2 Buderus J 0 32½ 27 31 20 31— 8 Conti Gummi* 50 XK 51 R 51 51 51 50½ 1 19 Daimler e. 19% Xð 19 19½ 19½ 19 2⁰ 19 25 Demag 75 200 20%& 19 21 23 23 555 2 Deutsche Erde! 3 16½ XR 16¼ 10½ 16/8 167% 4 1 Degussa 2 4142 42½ X—— 42 42. 2 N Deutsche Einoleu 30 KB 300% 28 20 30 30 28 5 Deutsch. Eisennandel 5/1 6 81 5 85 17 75 0 El. Lileferungsges. 10 ¼ů 10 99 971 10 9 5— 5 El. Licht u. Kraft 10%* 10 ½¼ 85— 11. 11* 10 Eglinger Maschinen 34 ½ 6— 2 30½ 30 5 2 Feinmechanik Jetter 10 23———— 1 5 Feldmühlle 27 X 27 27 26——— 55 Felten& Guilleaume 42 xX 41½ 40 41 42 4¹— 3 Th. Goldschmidt 5* 327 3² 32 34— 2 Werke Füssen— 2 7 2 2 5 Bap e Bergbau 35⁵ 3⁵ 35 35 245 210%— 2 Heidelberger Zement. 48 ½& 40* 45 47 481% 48½ 45 N Hoesch A.-G. 130 18* 18* 18 18 ꝙͤ 18 ½ 18— 45 Ph. Holzmann„ 28 32 31 35½½— 1 Junghans 5 18 18* 17 17 18 18 17. Kali Chemie 2% 23—— 0*— 2 Klöckner werke 19%ù X 19 X 19 19 20 20— 25 Lahme ver 14 41½ 42 4⁰ 41 5— 2 Lanz Hm.[2% 30 K 2 28 20 27¼— 2 Lechwerke 62 63½½&— 63% 633%. 2 Löwenbräu 1 0—— 35 3⁵ 56½ 56/ 2 8 raft werke— 2. 8 2 2 eee Röhren J 18¾ Xx J 18½ X 18 ½ 180 19½ 10— 5 Metall gesellschaft 25 Ne— 20 27 4 5 Moenus. Maschinen 18 XR 17—— 7 5— 2 Rhein Braunkohle 53½ 54x 50 53 50 52— 25 dein A Se. g,„ie r 4„ 5 2 Rheinmeta. 7 I nurn 7 77.— 5 Rheinstah! n 2½ X 23— 23 23 23 8 7 Rhein.-Westf El. 45 RK 44 X 43 43 4⁴ 44— 4 Rütgers 5 133 3 12 12 13 13— Salzdettur tn 2⁰ 19% 19 2⁰ 2¹ 10—— Stlemens& Halske 11½ 12½ 1 11½ 12 11% 12—— do. Vorz. 10% 11 10½ 10% 10½ 105 1 5 südd. Zucker 5.7. 34 5⁴ 54 54¼ 54% 5300 33½ Verein, Stahlwerke 18/8 18* 18 18 18 ½ 18¼ 18 18 Westd. Kaufhof 7 30 37 39 37 37 5 1 Wintershall 1% 10½ 17½ 17 16 16¼ 8 2 Zellstoft Waldhof 24* 24 23 237 22½½ 23 2 A.-G. f. Verkehrs 17 17574 17% 16% 16½ 16—— Erläuterunfen 6= Briel*= bezahlt(alle übrigen Kurse: Geldkurse) Duseinskumpf mit Gewerkschaften Spannungen in der Metallindustrie 4 Zwischen den Gewerkschaften und den Ar- beitgebern der Metallindustrie Württemberg Badens wurden in Stuttgart Besprechungen über die von den Gewerkschaften geforderte Teuerungszulage geführt. Die Gewerkschaften hatten ursprünglich eine Lohnerhöhung von 20 Prozent gefordert, waren aber schon zu Beginn der Verhandlungen von dieser Forderung auf 10 bzw. 12 Prozent zurückgegangen. Eine von den Arbeitgebern als äàußerstes-. Zugeständnis angebotene dreimonatige Zulage von 10 Pro- zent für verheiratete und 8 Prozent für ledige Arbeiter wurde von den Gewerkschaften, die auf ihrer jeweils um 2 Prozent höheren For- derung beharrten, abgelehnt. Die Verhandlun- gen blieben ohne Ergebnis. Die Arbeiter der Robert-Bosch-Werke in Stuttgart und Feuerbach beantworteten das er- neute Scheitern der Lohnverhandlungen mit einer Protestversammlung. In einer Entschlie- ung wird der Gewerkschaftsbund aufgefor- dert,„die notwendigen Kampfmaßnahmen ein- zuleiten, um die Realisierung der Forderun- gen auf eine 20proz. Lohnerhöhung zu er- zwingen.“„Die Geduld der Gewerkschaft ist er- schöpft. Es ist das Gebot der Stunde, nicht mehr zu reden, sondern zu handeln“, schließt die Resolution. Lohnangleichung in der Pfalz Zwischen der Sozialabteilu des Bezirks- verbandes Eisen- und Metallindustrie für die Pfalz und dem Landesverband der Industrie- gewerkschaft Metall, Rheinland-Pfalz, wurde nach über zwei Monate sich erstreckenden Ver- handlungen eine Lohnangleichung vereinbart. Diese ersten Lohnverhandlungen in der Me- tallindustrie der Pfalz wurden durch eine Dienstnote der französischen Militärregiet ung ermöglicht. Da die letzte Tarifordnung aus dem Jahre 1936 stammt und sich das Lohn- gefüge seither erheblich verändert hat, wurde durch eine Anordnung des Arbeitsministeriums bestimmt, daß die am 8. Mai 1945 gezahlten Löhne als Ausgangspunkt dienen sollen. Nach langen Verhandlungen wurde festgelegt, daß am 8. Mai 1945 der Ecklohn 0,92 DM betragen hat. Dieser Lohn wird um 15 Prozent erhöht. so daß der neue Ecklohn 1,06 DM beträgt, der vereinbarungsgemäß nunmehr schon mit 21. Jahren und nicht, wie früher, mit 24 Jahren erreicht wird. Weiterhin sollen Leistungszula- gen gewührt werden, die bis zu 15 und 20 Pro- zent des Ecklohnes betragen. Leistungszulagen finden also im allgemeinen am Akkordricht- satz, der 1,22 DM beträgt, hre Grenze. Erhal- ten jedoch Facharbeiter heute schon einen hö- heren Lohn, als der Akkordrichtsatz beträgt. so wird der Effektivlohn um 10 Prozent erhöht Die neue Leistungszulage soll im allgemeinen 25 Prozent des Ecklohnes nicht überschreiten. Die Erziehungsbeihilfen für Lehrlinge werden ebenfalls um 15 Prozent erhöht. Die Verein- barung gilt rückwirkend ab 1. August, sie muß noch von der französischen Wilttärresier n. genehmigt werden. l Das Schicksal der Alteren Angestellten Der Hauptvorstand der Deutschen 4883 stelltengewerkschaft Ad) hat sich einschegf- mit der Frage befaßt, wie den zahlreichen 4 teren Angestellten, die infolge des Krieges dee auf Grund der Währungsreform ihre——— verloren haben, wirklich geholfen We 11 kann. Um eine weitere ungerechte Benachte 5 gung der älteren Angestellten zu vermengt soll eine gesetzliche Regelung nerpeiget 5 werden, dle allen privaten und staatlichen— ternehmen die Verpflichtung auferlegt,— 95 bestimmten Prozentsatz von älteren Angeste 4 ten zu beschäftigen. Der sozialpolitische— schuß der DAG wurde beauftragt, einen 5 7 sprechenden Gesetzentwurf auszuarbeiten. de- den zuständigen behördlichen Stellen, den bes litischen Parteien und allen an dieser Frage interessierten Organisationen vorgelegt Wer den soll, um beschleunigt darauf N 5 daß den Zehntausenden notleidender 18 Angestellter schnellste Hilfe zuteil wird. D Kündigungsschutz ist rechtswirksam Da, vom Landtag vor zwel Monaten verab- schiedete Kündigungsschutz-Gesetz ist 1 mehr in Kraft getreten. Das Gesetz gestatte allen Arbeitern und Angestellten, gegen an Kündigung durch den Arbeitgeber Einspruch it erheben, vorausgesetzt, die Kündigung 1 5 eine unbillige, nicht dureb die Verhältnisse 850 Betriebs oder durch das Verhalten des dur beitnehmers bedingte Härte dar. Der Ein- spruch gegen die Kündigung und die Anrufung des Arbeitsgerichts haben jedoch keine au schiebende Wirkung; während der Arbeitgeber bel Widerruf der Kündigung andererseits 5 pflichtet ist dem Arbeitnehmer gemäß 8 615. Satz 2, des Bürgerlichen Geseſzbuches für, die Zelt zwischen der Entlassung und der Weiter- beschäftigung Lohn oder Gehalt zu 1 chemie-Gewerkachaften vereinigen sich Auf elner Tagung der Industriegewerkschaft 17 mie, Keramik und Papier für die britische un amerikanische Zone, die in Hannover zusam- mengetreten war, wurde einstimmig die Ver- einigung dieser Gewerkscheften auf bizonaler Basis, sowie der Anschluß der entsprechenden Zewerkschaftsgruppen der französischen Zone schlossen. Metallarbeiter schließen sich zusammen. Ein gemeinsamer Verbandstag der Industriege- werkschaften Metall für die US- und britische Zone, der vom 19. bis 21. Oktober in Lüden- scheid stattfindet, soll den Zusammenschlu der Metallgewerkschaften beider Zonen her- beitühren. Der Anschluß der Gewerkschaften der französischen Zone ist. wie verlautet. in- kolge gewisser Vorbehalte der kranzösischen Militärregi ch nicht möglich. 11¹ glerung vorerst no 1 dena) hinzuwirken. Ir. 1318 ö BR A Thes Ab Di werden d stellungen Rang-Mitt Reihe im Reihen in gesetzt. preise für Märchen- bis 25 27 gese Durch soll auch terinteress Vorstellun Klagen »Uns 1 die Kind Schnee ur Schule 121 der Garte baracke( weil es h. unter den Nun, N ten, daß e Außerderr ungünstig ter. Die der= 21 bringen, einem Jal vier weit sten daf Wurde nic dann kart der Bau Wann Wir Auf d klagt ma. Volksschv nicht gere senzimme täglich g. unzufried der große 1800 Schü müssen, v bedürftig Wir sahen ben-Klos- nutzbar Tatsache, Spiegelfa Fensterre daß Löch werden. die Gart können 8 dem Schi Außer ter de Winter ge Badegele grüßen ner eigen vorausge. 0 ktahren* »Diese einer ille De zeiger N Streifens man spũ stelle, di standen schränku »Ausgest einer il! wohl sog me, die 1 zu sehen Film des die Hetz „Gruppe stehende wird. Me bis mä Pegelst 9, ca Die Der Willy 5 abend v oldthes Zierungs er, au Lor acht r verw tischen tete„se ärte, 0 anläglid Skandals und Op Angriffe Sen, die verkocht Vor alle 1933„fe Feller, Verhaft tigkeit würde e sters vo destätis As La DM De jeden B Schulde seien 50 Satzun r Uonen für der 80 Proꝛ kosten 131. des ex- en. Die mögen anlage- beinen rkehrs- versor- Mit 4.1 dürger⸗ hielt „ ver- e vor weiter e bei wenig aus wan drieje wie- urden riefen lagen ot bei kam In- 0 21.— 8 2 1 ni 3 e — 1 8 * 1 1 E einiitni b 0 i 1111 Ein en- lulf er- ten in- ꝛen ch. na) * 2 . Samstag, 16. Oktober 194 6 BRIIc& E 8 W N W V 0 0 8 2 Theaterkarten werden billiger b Dienstag der kommenden Woche is die Eintrittspreise für Abendvor- 1 der Platzgattungen Parkett-Seite, ile litte 10. Reihe und Rang-Seite 2. ben Nationaltheater und der, letzten 5*. Rosengarten erheblich herab- — eichzeitig werden die Eintritts- eise für Nachmittags-, Vormittags- und bis 25 Ur cl gen um durchschnittlich 30 5 8 r Sonntag-Morgenfeiern um n diese verbilligten Eintrittspreise eint den Weniger kaufkräftigen Thea- eressenten ein regelmäßiger Besuch der orstellungen ermöglicht werden. Klagen in Waldhof und Gartenstadt E ne Angst vor dem winter, wenn Sch er sogar vom Karlstern durch 5 und Schneematsch in die Waldhof- . 5 r müssen!“ sagen Mütter aus r 8„Und in der einen Schul- weil 887 er Waldschule) stinkt es immer, 1 s hereingeregnet hat, und die Balken nter dem Fußboden faulen.“ 3 25 man konnte wirklich nicht behaup- Nu es in dieser Holzbarackce gut riecht. n sind die Lichtverhältnisse recht * Be namentlich bei schlechtem wet- 3 21 schule muß eben ca. 800 Kin- 8 en in 10 Schulräumen unter- 3 5 3 sind drei Baracken. Vor Nr ahr hat man zwar den Ausbau von Ren en Räumen begohnen, die Ro- Nu afür waren auch genehmigt, aber es Ran 3 Serade im Eiltempo gebaut, und 3 am die Währungswende... Nun ist 3 au noch nicht einmal winterfest, und ann wird er fertig werden? N dem Arbeiter-Vorort Waldhof be- Volk 1 1 580 sich, daß die Klassenzimmer der . alen an zwei Tagen der Woche n gereinigt werden, während die Klas- tal 2 der höheren Schulen in der Stadt 1 n würden. Man ist weiter . 8015 en mit den sanitären Verhältnissen 1800 Schül. Schule auf dem Waldhof, die ca. Bunge mer zählt, die oft„Schlange stehen“ 7 Wein das zuständige Amt reparatur- 55 N Klosetts einfach zunageln läßt. 1 daß von einer langen Reihe Bu- 1 5 osetts mur ein einziges offen und be- 22 War. Nicht minder kurios ist die 33 0 dal die Schule von der nahen —— abril zwar Fensterglas, aber keine 8 An vom Bauamt erhält, und 1 in den Böden nicht ausgebessert die 2 trotz der Ueberbelastung dureh ae enstadt-Schüler und die Raumnot 1 n Schulfremde immer noch nicht aus Augeulhaus entfernt werden. b diesen Sorgen haben die Wald- Winter 8550 Wunsch, ihr Volksbad auch im Bade Le zu finden, da sie sonst keine 4 15 genheit besitzen. Auch würden sie 85 en wenn der Marktplatz wieder sei- . lichen Bestimmung dienen könnte, Ann gesetzt natürlich, daß er auch gut be- Kanren würde. rei l„Ausgestoßen“ 0 ee Füm will nicht die Geschichte de 1 egalen politischen Widerstandsgrup- Freire das muß man zu Beginn dieses Ran E im Palast und Capitol lesen, und 1 die Aengstlichkeit einer Zensur- 3 ie befürchtet, daß etwas falsch ver- R Wird. Ja, es muß wohl die Ein- * Weung einer Dienststelle sein, denn ee ee das ist doch die Geschichte l illegalen politischen Gruppe, es ist me ere einer der besten englischen Fil- . 5* man seit Kriegsende in Deutschland 1 bekommen hat. Ein realistischer die H„ Regisseurs Carol Reed, der 8 Stzjagd auf einen im Dienste seiner * N die für ein freies Irland kämpft, A Menschen zeigt, der zum Mörder — Venschen begegnen ihm auf seiner 1 Leicht unbeständig Vorhersage bis Montagtrün: Wech- zelnd bewölkt, gelegentlich leichte J Niederschläge, teilweise in Form 1 von Schauern. Höchsttempera- turen: 13 bis 17 Grad: Tiefsttem- bis mit Hoeratairen: 4 bis 8 Grad. Schwache mäßig Winde aus sudwest bis West. 5 Amt für Wetterdienst, Karlsruhe. 8 selstand am 13. Oktober: Mannheim 212 ), Caub 129 6 5.. Die Wäsche ist noch nicht sauber Wild p ehemalige Wiederaufbauministef abend eller antwortete am Donnerstag- goldthen dr etwa 2000 Menschen im Rhein- —— ater in Ludwigshafen dem Oberre- er Esprüsident der Pfalz, Franz Bög- . auf die Anschuldigungen, die dieser 5 acht Tagen gegen Feller erhoben hatte. Becht erwahrte sich gegen das aus wahltak- tete 2 Gründen von der SpD veranstal- klärte crautzige Wäschewaschen“ und er- anlabl dall er zu den im„Neuen Leben“ e 9 der Aufdeckung des Schieber- und 3 von Mundenheim gegen Bögler 5 Aeerbürgermeister Bauer gerichteten gen due stehe. Seine scharfen Ausführun- vert 1 in der Klarlegung der von der KP 2 tenen Politik gipfelten, stützen sich 3j em aut die Tatsache, daß Bögler Felle»leige emigriert“ sei, während er, erk„ Ulegal den Kampf bis zu seiner tückanttung weitergeführt habe. Die Rich- wire der von der KP verfolgten Politik ster de, Jurch die Angaben des Pinanzmini- Pestz 9598 Nheinland-Pfalz, Hofmann(SPD), das Lab der erklärt habe, daß jetzt schon Dy.. Rheinland- Pfalz 45 Millionen jeden 7 15 zu verzeichnen habe, zu dem Schulgeld pat etwa 20 Millionen ODI neue Seien 50 hinzukommen würden. Weiterhin Satz Prozent der Einnahmen an die Be- Monats abzutühren. Zwar seien ——— Besatzungskosten auf 15 Mil- tür de M. herabgesetzt worden, jedoch sei 8 5 Dächsten Monat zu erwarten, daß 01 zent der Einnahmen als Besatzungs- en abgeschrieben werden müßten.-Iks- für diesen Flucht: Wie sie ihm helfen, um ihn los zu werden, wie sie Angst haben, durch ihn ge- fährdet zu werden, wie sie Geld an ihm ver- dienen möchten, wie einer, in perverser Sucht nach neuen künstlerischen Aspekten, ihn malen will, wie sie alle den leidenden Menschen vergessen, alle— außer dem Mädchen, das ihn liebt, das ist nicht mehr allein die realistische Darstellung eines Schicksals, das ist sozial-kritische Anklage. Manche Szenen, die in ihrem überscharfen Realismus an Bert Brechts„Drei-Groschen- Oper“ erinnern, 3 eine Intensität der Bildwirkung, wie sie Rur unter den sen- siblen Händen eines meisterlichen Regis seurs entstehen kann. Die Einsicht, daß Sennen In unserer Brotversorgung sind wir zur Zeit einzig und allein auf unsere eigene Ernte angewiesen, da die Mi- Utärregierung verlangt, daß wir vor der Verwendung von Importen unsere eigenen Erzeugnisse restlos erfas- sen und verbrauchen. Unsere Gesamt- ernte wurde durch sorgfältige Untersu- chungen von der Militärregierung fest- gestellt, die sämtliche Vorräte a u Getreideimporten bis z ur restlosen Erfassung un- serer Ernte zur Verarbei- tung gesperrt hat. Die Sicherung der Ernährung un- serer Bevölkerung macht es daher not- wendig, daß Brotgetreide, Gerste, Ha- fer und Oelfrüchte schnellstens abge- liefert werden, was in unserem Kreis möglich ist, da er zu den Frühdrusch- gebieten gehört. Die nunmehr erfolgte Erhöhung der Getreidepreise hat die Forderungen der Bauernverbände na- hezu erfüllt. Damit ist jeglicher Grund des Zurückhaltens von Getreide und Oelfrüchten hinfällig geworden ekt gititügtsibiteseregtipiteskesnrteslstunttratteamaunnieenkä mean imumgrnstursuugteukaketeun K. 21 Nur Ablieferung kann helfen! bas Landwirtschaftsamt appelliert an den Stadt- und Landkreis Seite 5 Morne Menschen mehr sind als Kulissen, die man auf eine photographische Platte bannen kann, sicher auch das Wissen um die Zweifelhaf- tigkeit dessen, was man allgemein als real bezeichnet, weil die Augen nicht mehr scharf und die Nerven nicht mehr empfindlich ge- nug sind, mehr zu sehen und zu spüren, das muß es wohl sein, was diese Art Realismus von der billigen Klischierung trennt. Die Hauptdarsteller James Mason und Kathleen Ryan und all die glänzenden Figuren am Rande, Kutscher, Vagabunden, Straßenbah- ner und kleine Beamte, alle tragen dazu bei, diesen Film zu einer Meisterleistung an Dichte der Handlung und der Bilder zu ma- chen.-Zer. Nur eine schnelle und restlose Ab- lieferung kann eine Stockung in der Brotversorgung verhindern. Es liegt jetzt einzig und allein an der Ver- nunft und an dem guten Willen der Landbevölkerung, ihren Verpflichtun- gen nachzukommen. Gleichzeitig ap- pellieren wir an die Disziplin der Ver- braucher, den Landwirt nicht durch Angebote von Ueberpreisen in Ver- suchung zu führen und dadurch mit- zuhelfen, wertvollste Ernährungsgüter nicht in falsche Kanäle laufen zu las- sen. Es muß auch darauf hingewiesen werden, daß Säumigkeiten in der Ab- lieferung Zwangsmaßnahmen und er- hebliche Strafen zur Folge haben. Bringt deshalb Eure Erzeugnisse umgehend auf legale Weise auf den Markt. Ihr wendet dadurch erneut drohende Gefahren von der Stadtbe- völkerung ab!. l Landwirtschaftsamt Mannheim 5 ez 7 T i Kurze MM“- Meldungen Kostbares Naß ging verloren. In der Kurve zur Rheinbrückenabfahrt flelen von einem LKWzwel Weinfässer herunter, wobei ein Faß mit 743 Liter Rotwein auslief. Eine größere Menschenmenge mußte tatenlos zusehen, wie der„Rote“ in die Binsen ging. Der Tod geht um. Trotz aller Warnungen und Ermahnungen werden immer noch die einfachsten Verkehrsregeln nicht„ So wollte in der Nähe von Edingen ein LKW., der aus einem Feldweg herauskam, noch schnell vor einem aus Richtung Heidelberg kommenden PKW die Autobahn überqueren. Der PKW wurde so stark gerammt, daß von den vier Insassen zwei lebensgefährlich und die beiden anderen leicht verletzt wurden. Das Fahrzeug selbst wurde stark beschädigt. In der Nähe der Haltestelle Neckarplatt wurde ein Amerikaner bei dem Versuch, über die Straßenbahnschienen in Richtung Riedbahn- brücke zu gelangen, mit seinem Wagen von einer Straßenbahn der Linie 16 erfaßt und durch die Wucht des Anpralls sofort getötet. Der Straßenbahnführer erlitt leichtere, Ver- letzungen. J Sammlung mit Standkonzert. Anläßlich der von der Arbeiterwohlfahrt am 16. und 17. Oktober zu Gunsten von Heimkehrern ver- anstalteten Sammlung het sich die Musikab- teilung der Sportgemeinschaft Mannheim. V. für zwei Standkonzerte zur Verfügung ge- stellt, die am. 16. Oktober von 16 bis 17 Uhr am OG-Bahnhof Neckarstadt und am 17. Oktober auf der Necdtarstadtseite der Fried- rich-Ebert-Brücke von 13.30 bis 14.30 Uhr stattfinden. Pfälzische Kunst. Parallel mit der Max- Slevogt-Ausstellung zeigt das Städtische Schloß- museum aß 17. Oktober in der Kunsthalle im Obergeschoß eine Sonderschau pfälzischer Kunst, in der ausgewählte Werke des 18. Jahr- hunderts— Gemälde und Plastiken sowle eine Reihe von Porzellanbildwerken der Franken maler Manufaktur aus den Sammlungen des Schloßmuseums— gezeigt werden. Dle Schau, die einige stadtgeschichtlich bezeichnende Werke enthält, ist bei freiem Eintritt täglich von 10 bis 17 Uhr, außer montags, zugänglich. Die nächsten Fahrten mit MM und Rei- sedienst Stürmer: In den Odenwald am 20. Oktober, Meldeschluß Dienstag, 12 Uhr; in die Pfalz am 23. Oktober, Melde- schluß: Freitag, 12 Uhr. Abfahrt jeweils 13.30 Uhr vor dem Verlagsgebäude des MM auf dem Marktplatz. Teilnehmerkarten zu je DM 4,50 an den Schaltern des MM und bei Reisedienst Stürmer, Plankenhof. Mit dem MM zur„Csardasfürstin“. Wir bit- ten unsere Leser, auf eine Anzeige im heutiger Inseratenteil zu achten, die darauf aufmerk- sam macht, daß im Ufa-Palast am 20. Oktober, Blick über den Nein Wer finanziert den Hafenbau? In der 39. Plenarsitzung des Landtages von Rheinland-Pfalz am vergangenen Don- nerstag in Koblenz stand der Ludwigshafe- ner Hafen als einer der 34 Punkte auf der Tagesordnung. Der CDU-Abg. Reichling (Ludwigshafen) begründete den Antrag sei- ner Partei, in dem die Regierung ersucht wird, unverzüglich alle Schritte in die Wege zu leiten, um den Wiederaufbau des Hafens zu finanzieren. Gegenfalls möge die Regie- rung Verhandlungen mit den bizonalen Aemtern und der Bank der deutschen Län- der aufnehmen. Reichling verwies auf die große Bedeutung des Hafens für ganz West- deutschland und bezeichnete seine Wieder- herstellung im Zuge des Aufbaues Deutsch- lands als unbedingt erforderlich. Der Spre- cher der KP-Fraktion, Minister a. D. Fel- ler Ludwigshafen), forderte namens seiner Partei die finanzielle Unterstützung des Landes. Er verwies auf die Gesamtbedeu- tung des Hafenumschlagsplatzes Mannheim Ludwigshafen und betonte, daß der mit dem Wiederaufbau des Ludwigshafener Hafens verbundene wirtschaftliche Aufschwung vie- len Menschen Verdienst und Brot sichern würde. Für die SP-Fraktion sprach Abg. Volkmann Pirmasens), der sich im We- sentlichen seinen Vorrednern anschlog. Der Antrag der CDU-Fraktion wurde zur wei- teren Beratung dem zuständigen Ausschuß UÜber wiesen. -kloth. han um 17 Uhr, eine Sondervorstellung des Mann- heimer Operettentheaters zu ermäßhigten Prei- sen für Leser des„Mannheimer Morgen“ ver- anstaltet wird. Vorstellungen fallen aus. Die für Sonntag auf 11 Uhr, Montag und Dienstag auf je 22 Uhr, im Ufa-Palast angesetzten Vorstellun- gen des Mannheimer Operettentheaters müsse ausfallen. Dafür wird die Operette„Die Csardasfürstin“ am Montag und Dienstag, je- weils 19 Uhr, im Volkshaus Neckarau gegeben. Wir gratulieren! Ferdinand Bellen, Mann- heim- Waldhof, Schönausiedlung, Sonderbur- ger Straße 22, wird 71 Jahre, Anna Otto, Mannheim, August-Bebel-Straße 59, wird 75 Jahre, und Martin Mehl, Mannheim-Frled- richsfeld, Hirtenbrunnenstraße 13, wird 77 Jahre alt. Seinen 90. Geburtstag feiert Paul Wimdrath, Mannheim, Mittelstraße 41. Sein 81. Lebensjahr vollendet Franz Bürner, Mann- beim-Käfertal-süd, Ungsteiner Straße 12. Das Feat der silbernen Hochzeit feiern Ludwig und Maria Schifferdecker, Mannheim, L. 4. 12, Ihr 40 jähriges Ehejubiläum begehen Fried- rich und Maria Endres. Mannheim Garnison- Straße 16. Ladenburg. Es war der vierzehnte Aus- spracheabend mit der amerikanischen Militär- reglerung im Landkreis Mannheim, der in La- denburg stattfand. Die Bevölkerung brachte ihm großes Interesse entgegen, und er hatte — im Gegensatz zu vielen bisherigen— ein beachtliches Niveau; es wurden keine Be- schwerden und Wünsche privater Art vorge- bracht, vielmehr wirklich öffentliche Ange- legenheiten behandelt. Haushaltsplan, Kartof- tel- und Kohlenversorgung, Benzinzuteilung, Sozialrentnerhilfe, Wohnungs- und Flücht- Ungsfragen, Demontage, Warenversorgung aus dem STFd-Lager Mannheim und anderes. Zum Wunsch nach mehr öffentlichen Ge- meinderatssitzungen bemerkte Landrat Dr. Gaa, daß grundsätzlich alle Gemeinderatssit- zungen öffentlich sein müssen, es aber Fragen gebe, dle man öffentlich einfach nicht behan- deln könne; in ötftentlichen Sitzungen werde ott nur zum Fenster hinaus geredet. Die Zel- ten, da man agitatorische Anträge stellte, die Ausgaben erfordern, seien vorbei; wer solche Anträge stelle, müsse auch gleich eine, Ein- nahmequelle für deren Aufwand zeigen kön- nen. Zur Wohnungstrage schlug Oberst Mair vor, jetzt nicht gleich wieder Häuser auf hun- dert Jahre hinaus zu errichten, sondern mit dem gleichen Material leichtere und dafür mehr Häuser zu bauen. Radio Stuttgart sendet: Sonntag, 17. Oktober. 9.00: Ev. Morgen- teler. 10.00: Besinnlicher Morgen. 16.30: Hör- spiel: Zurück zu Methusalem. 18.30: Chormu- sik der Renaissance. 19.30: Sport. 20.00: 8. Symphonie in c-moll von A. Bruckner. 21.30: Süddeutsche Herrgottsfahrt. 23.00: Heiter 1 der Sonntag aus. ontag, 18. Oktober. 17.00: Kleines Kon- zert. 18.15: Sport. 18.30: Berühmte Sänger von einst. 20.00: Bunte Stunde. 22.15: Studiokon- zert. 23.00: Musik zur Nacht. Dienstag, 19. Oktober. 15.00: Stunde der Hausmusik. 15.45: Aus neuen Büchern. 16.25: Funklexikon. 17.00: Deutsch in Dosen. 17.18: Moderne Kammermusik. 18.00: Für die Frau. 20.00: Symphoniekonzert. 21.50: Aus Opern und Konzertsaal. 22.30: Funkbrettl. 28.00: Wir bitten zum Tanz. Mittwoch, 20. Oktober. 16.30: Kinderfunk. 17.18: Solistenkonzert. 18.00: bed 18.30: Sport. 20.30:„Dynamit“, Hörspiel von Oskar Wessel. 22.15; Liebeslieder von Anton Dvorak. 22.30: Film im Funk. 22.30: Nachtsendung. Donnerstag, 21. Oktober. 15.00: Das NBC- Symphonieorchester unter Arturo Toscanini. 15.45: Astronomische Plauderei. 17.18: Solisten- konzert. 18.00: Mensch und Arbeit. 20.00: Hei- tere Hörtfolge. 20.30: Ou Us Berlin sendet. 20.45: Plauderei um neue Bücher. 21.00: Opern- . 23.00: Traummelodie. 23.30: Meister des azz. Freitag,. 22. Oktober. 17.00: Zum 10. Todes- tag von Ernst Barlach. 17.18: Solistenkonzert. 18.00:„Die böse Politik“. 20.00: Aus Operette und Tonfilm. 21.00: Eine Sendung um den Dichter Klabund. 21.50: Aus der Welt des Schauspiels. 22.15: Swingserenade. 23.00: Nacht- sendung. Samstag, 23. Oktober. 13.15: Aus selten ge- hörten Operetten. 14.00: Sport. 15.30: Paul Hin- demith: Klaviersonate Nr. 3, Igor Strawinsky: Sonate in C. 16.00: Frohes Wochenende. 18.00: Sendung aus England. 18.15: Die Volksvertre- tung. 18.30: Carl Schmitt-Walter mit Hubert Giesen. 19.30: Zur Politik der Woche. 20.00: „Eine Nacht in Venedig“, Operette von Jo- n Strauß. 22.15: Tanz in den Sonntag. Gewichtsklassen sind — Regelung für Ex- BOW's Aus einer Bekanntgabe der Pressestelle des Staats ministeriums Württemberg-Ba- den, für die im einzelnen noch keine prak- tischen Durchführungsbestimmungen vorlie- gen, veröffentlichen wir folgenden Auszug: Einem Schreiben General Clays an die württembergisch-badische Regierung zu- folge sind die Militärreglerungen der ame- rikanischen, britischen und französischen Besatzungszonen über die Regelung noch offenstehender Ansprüche ehemaliger Kriegsgefangener, die von Amerika, land und Frankreich in Gewahrsam gehal- ten wurden, zu einer Uebereinkunft ge- langt. Die Verpflichtungen umfassen die Einlösung von Kreditzertifikaten, in denen die Ansprüche deutscher Kriegsgefangener verbrieft sind. Es besteht auch die Absicht, solche Ansprüche anzuerkennen, die wegen Abganges oder Nichtausstellung durch Zer- titakate nicht belegt sind. Ebenso sollen die auf Arbeitsentgelt, Sold oder auf Schaden- ersatz für nicht zurückerstattetes Eigentum Ansprüche der Erben und gesetzlichen Ver- treter von verstorbenen oder geistig unzu- rechnungsfähigen Kriegsgefangenen geprüft werden. 58 Nach dem Wänrungs-Umstellungsgesetz gelten die Zertifikate, deren Inhaber nach Bayern, Bremen, Hessen. Württemberg Baden, Niedersachsen, Nordrhein- Westfalen, Schleswig-Holstein, Hansestadt Hamburg, Rheinpfalz, Württemberg-Hohenzollern und Baden zurückgekehrt sind oder dort ihren Wohnsitz gegründet haben, als P-Mark-Ver- bindlichkeiten. Die erforderlichen Zahlungs- mittel etwa 76 Millionen DM— werden durch Beiträge der drei Militärregierungen aufgebracht und auf die Länder verteilt, die für die Verteilung und endgültige Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen die Verantwor- tung tragen. Auf Dollar lautende Zertifikate sollen Verhältnis von 30 Cents zu einer DM,. Sterling lautende Zertifikate von 1 Pfund zu 15 PM,. auf französischen France lautende Zertifikate im Verhältnis von 25 Francs zu 1 DM bzw. für die nach dem 15. Mai 1948 zurückgekehrten Kriegsgefangenen zum Kurs von 64,40 Frances= 1 PM umgestellt werden. Für die Rücdcerstattung abgenommener Barbeträge tragen die Länder keine Verant- wortung, sondern sie richten sich nach den Bestimmungen der einzelnen Zonen. Nach dem Wunsch der Militärregierungen soll das .. in Gang gesetzt wer- 1 Regelung der N Oktober beginnen. 2 FI e Samstag, 16. Oktober 1 „Rund um den Friedrichsplatz, Mit der ne mten Wiederholung dieses Tradttions- Ren- nens des RV 1897 Mannheim-Wwaldhof wird im Radsport Kehraus gefelert. Ueber küntzig Fahzer aus Mannheim, Ludwigshafen, Frank- furt, Darmstadt, Stuttgart, Karlsruhe, Pforz- heim, Herpersdorf und Köln werden um den Preis der Stadt Mannheim die Runden kur- ven. Eine 30 Mann starke Musikkapelle wird zu dem Rennen um 15.30 Uhr aufspielen. Amateur-Boxen. Kreisauswahl Karlsruhe = Kreisauswahl Mannheim, Boxen um den Preis des„Mannheimer Morgen“. Sämtliche erstklassig besetzt. Die r 7 N— Oberliga-Fuß- s aut Samstsag vorverlegt.(Fr.— nalle der SV Waldhof, 16.30 Uhr) eee Sonntag, 17. Oktober Kunstturn- Wettkampf. Die 1. Rie e des TSV 1840 Mannheim tritt gegen die Bad Hom- burger Turngemeinde Kirderf um 10 Uhr im Universum, N 7, an. Der Olympiasieger Kon- rad Frey und H. Schnepf, der deutsche Mel- ster im Bodenturnen und 1. Sieger beim Frankfurter Turnfest nehmen neben den an- 8 besten Turnern an der Veranstaltung eil. Sud- Oberliga: VfR Mannheim— 1860 Mün- chen(18 Uhr). Alle anderen Be egnungen fal- len wegen des Nürnberger Splels Süddeutsch- land— Norddeutschland aus. Landesliga: 1. FC Pforzheim— vt Knle- Ungen(16.10 Uhr); Feudenheim; TSG Rohrbach— ASV Durlach; SV Schwetzingen Germ. Friedrichsfeld; SpVsg. Sandhofen— Amieitia Viernheim; Germ. Brötzingen— VIR Pforzheim. Beulirksklasse: Ne lugheim— Altlugheim; Ottersheim— Hocken im; Leimen— Wein- heim; Rheinau— Ilvesheim; Wiesloch— Ep- pelheim; Dossenheim— Sandhausen; Phönix Mannheim— Walldorf. Kreisklasse: Käfertal— Hemsbach Neckar hausen— 06 Mannheim; Ladenburg— Fr Seckenheim; 98 Seckenheim— 07 Mannheim; 1 8— Plankstadt; Heddesheim— Kur- Handball- Verbandsliga: 99 Seckenheim 98 Seckenheim(18.30 Uhr); Leutershausen— Viernheim; Handschuhsheim— Laudenbach; Auswahlsplel Sud— Nord in St. Leon; Süd- west— Süddeutschland in Landau. Südmann- schaft: Thome; Reichert, Bernhard: Kern, Pe- ters, Morawetz; Wodtke. Richter. Zutter, Kempa, Dr. Barth. Bezirksklasse: Brühl— Neulußheim; Hems- bach— Sd Reichsbahn; Schriesheim— Edin gen; 1846 Mannheim— VfR Mannheim: 88 Mannheim— Lampertheim. Kreisklasse; Sd Reilingen— TSV Neckar- au; Friedrichsfeld— 0 Mannheim; Laden- burg— Ilvesheim; Waldhof III— Nectarhau- sen: Plankstadt— SpVgg. Ketsch. Ringen: Eiche Sandhofen— Aswv peuden- heim(10 Uhr, Lokal„Morgenstern“); KSV 1864 Mannheim— KSV Wiesental(10.30 Uhr. Uhlandschule); Sy 98 Brötzingen— SpVgg. Ketsch; KSV Kirrlach— ASV Lampertheim. Amateur-Boxen: ASV Schönausſedlung— Lampertheim(Lokal„Ratskeller“, 16 Uhr). VfL. Neckarau— A8 — Sprechstunden der Sozlalredaktion mittwochs von 9—12, donnerstags von 5—7 Uhr. Auskünfte werden kostenlos nach bestem Wissen, doch ohne Gewähr erteilt. I.. K. Können neue Spareinlagen, also Einzah- lungen, die nach der Währungsreform gemacht worden sind, aut das erhaltene Kopfgeld verrech- net werden?— Spareinlagen oder sonstige Ein- lagen, die nach dem 21. Juni in DM bei Geld- instituten gemacht worden sind, können nach den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen nicht zur Anrectmung von erhaltenem Kopfgeld herangezo- gen Werden. Eine derartige Anrechnung ist auch in Zukunft vollkommen ausgeschlossen. K. E. S. Mein Sohn hatte am 1. September 1948 seine dreijährige Lehre beendet. Die praktische Prüfungsarbeit konnte erst im September durch- geführt werden. Die theoretische Prüfung wurde von der Gewerbeschule auf Mitte Oktober 1946 angesetzt Ist es richtig, daß mein Sohn erst vier Wochen nach Ablegung der Gesellenprüfung(Ge- Werbeschule) Anspruch auf tarifmäßige Gesellen- entlohnung hat?— Der Anspruch auf den Lohn des Gesellen entsteht am Tage nach Ablauf des Lehrvertrages. Ihr Sohn hat also ab 1. September Anspruch auf Gesellenlohn. Nach einer arbeits- ministeriellen Verfügung kann die Zahlung von Gesellenlohn nicht von der Ablegung der Gesel- lenprütung abhängig gemacht werden. H. H., Ludwigshafen. Im Jahre 1945 wurde mein vierstöckiges Haus ausgebonmbt. Nun hat die Hypothekenbank die Zahlung der Zinsen seit Ja- nuar 15 verlangt. Da ich keinerlei Mieteingang habe, war mir die Zahlung der Hypothekenzinsen bisher nicht möglich. Was habe ich zu tun?— Die Rechtslage bei den Ruinenhypotheken ist ge- setzlich noch nicht geklärt. Ist das Grundstück ertragslos, so brauchen keine Hypothekenzinsen bezahlt zu werden. Da infolge des Umstellungs- gesetzes die Forderung des Hypothekengläubigers 10:1 abgewertet ist und zu 9/10 die öffentliche Hand Grundschuldgläubiger wurde, müssen Sie hinsicht- tien der 9/10 eim Finanzamt, hinsichtich des recht- Uchen Zehntels beim trüneren Gläubiger Stundungsantrag stellen. V. Sch. in H. Ich nabe mit einem Bewachungs- institut un August 1946 ein Bewachungsabkommen abgeschlossen, in dem ich mich verpflichtete, auf die Dauer von 3 Jahren einen Monatsbeitrag von 15 RM zu zahlen. Dieses Abkommen habe ich mit sofortiger Wirkung gekündigt, da ich, bedingt durch die Währungsreform, nicht mehr in der Lage bin, die lautenden Beiträge aufzubringen. Das Institut hat die Wundigung jedach abgelehnt.— Es handelt sich um einen Dienstvertrag, der ge- müg 8 626 BB aus wichtigen Gründen fristlos ge- kündigt werden kann. Die durch die Geldreform verursachte Verschlechterung der Zahlungsfähig- keit stellt einen wientigen Grund dar. Frau L., Rheinau. len erbte mit meinen Ge- schwistern gemeinsam von den Eltern ein Haus. Im Testament wurde bestimmt, daß einer meiner Brüder das Haus erhält und die anderen Geschwi- ster auszuzahlen hat. Ist nun die Erbschaft 111 oder 101 1* Auszahl zu bringen? Empfiehlt es sich, dle krbauseinandersetzung noch vor dem Lastenausgleich vorzunehmen?- Die Auseinander- setzung erfolgt auch bei Geldansprüchen 111(8 16 Zift. 3 Umsteflungsgesetz). Die Ausein andersetzung vor dem Lastenausgleich ist zu empfehlen.“ Ludwig B. in H. Durch Auflage wurde ich am 1. Juni 1946 verpflichtet, einen Farren abzuliefern. Das Tier wurde am 6. Juni durch eine Tieragentur aus meinen Stallungen geholt. Bis heute habe ich nicht einmal Bescheid, Was jeh für das Stück Vien bekomme. Bin ich verpflichtet, mein mir zu- stehendes Geld in alter Währung anzunehmen, oder habe ich Anspruch auf DM?— Sie haben gegen den Erwerber des Tieres den Kaufpreis- anspruch, der 10:1 abzuwerten ist. A. 8. Mein Schwiegersohn brachte die vollstän- dig zerstorte. Wohnung ohne Hülfe der Baugenos- senschaft mit seinem Baukostenzuschuß von 4500 Rolchsmark in Ordnung,. Darüber hinaus fielen 1200 DM an. Von diesem Betrag zahlte die Ge- nossenschaft 500 DM Außerdem gab die Genossen- schaft meinem Schwiegersohn 450 DM(das Dar- jlehen von 48% RM 1:10 abgewertet) und verlangt die volle monatliche Miete. Hat die Genossenschaft dat Recht, die volle Miete zu verlangen? Können Wir nicht die 120 DM zahlen und das Baudarlehen in voller Höhe abwohnen?— Da in Ziff. 3 des vor- gelegten Vertrages ausdrücklich eine Verrechnung des Baudarlehens mit den zukünftig fällig werden- den Mieten festgelegt ist, muß die Abwertung des den am Stichtag bestehenden Baudarlehens als un- kerechtfertigt angesehen werden. Die Abwicklung Vollzieht sich gemäd Zifter 4 des Aas deen in der Weise, daß der verminderte. bis das Baudarlehen verbraucht i8t. Friseurmeister M. Bin ich als Handwerksmeister zur Führung eines Wareneingangspuches verpflich- tet?— Ja. Betreit von der Verpflichtung zur Füh- rung des Wareneingangsbuches sind nur solche Unternehmer, die zur eren von Handels- büchern nach dem Handelsgesetzbuch verpflichtet sind(Vollkaufleute). Frau B. Mein Zimmer ist, da die Wonnung lange Zeit infolge Bombenschadens Witterungs- elnflüssen ausgesetzt war, recht feucht. Gibt es ein Mittel, dem Zimmer die Feuchtigkeit zu neh- men?— Stellen Sie Konservenbüchsen mit Chlor- Kalzium auf, das die Feuchtigkeit aufnimmt 0 K. L. Ich habe einige Wochen vor der Währungs- retorm bei einer Krankenkasse eine Rechnung uber zwei Zahnkronen vorgelegt. Laut Kassen- gate Wird fur jede Krone 10 Mark vergütet. Nun- mehr überwies mir die Kasse den Betrag von 1 DM. Mug ien mich damit abfinden?— Sie haben nur Anspruch auf 1 DM für jede Krone. Erbstreit. Kann ein von den Eltern und deren Kindern bei einem Notar abgeschlosse- ner Erbvertrag umge worfen werden, wenn er von allen Beteiligten und dem Notar aner- kannt und unterschrieben wurde? Dle Eltern sind gestorben. Hat ein nachträglich mit den Eltern abgeschlossenes Testament, das ohne Zeugen und Notar gemacht wurde, Rechtsgül- tiskeit, auch wenn eln Erbschaftsvertrag be- steht? Kann einer der Erben, der nachträglich mit Mehrtorderungen hervortritt, die Verstei- gerung des Grundstücks beantragen ohne Ein- willlgung der Miterben? Ist ein Erbschaftsver- trag, wle aus der oben gestellten Frage her- vorgeht, rechtsgültig, auch wenn ein Ehegatte des Erben seine Zustimmung versagt?— Ein Erbvertrag kann wegen Irrtums des Erblassers und wegen Uebergehung eines Pflichttellbe- rechtigten angefochten werden. Anfechtungs- berechtigt ist derjenige, welchem dle Auf- hebung des Erbvertrages unmittelbar zustatten kommen würde. Das Antechtungsrecht ist aus- geschlossen, wenn der Erblasser z. Zt. des Erb- talls nicht mehr anfechten konnte, weil die Jahresfrist verstrichen war, binnen welcher er hütte anfechten müssen. Die Jahreskrist zühlt ab Kenntnis von dem Anfechtungsgrund. Ein Testament ist stets einseitige Verfügung. Diese kann einen vorher abgeschlossenen Erb- vertrag nicht ungültig machen. Falls die Erben- gemeinschaft zu keiner Einigung über die Ver- tellung kommt, wird diese durch das Gericht vorgenommen. Nur dieses kann die Grund- stücksversteigerung zulassen. Eln Erbvertrag braucht nicht unbedingt zwischen Ehegatten abgeschlossen zu werden. Ein Ehegattenerb- vertrag kann natürlich nicht gegen den Willen eines Ehegatten perfekt werden. Wohnungsbewirtachultung und Beschüftaruum Das Wohnungsamt erfaßt nur Räume, die zum Wohnen dienen, also nicht Stallungen, Lager-, Dienst- oder Geschäftsräume Zu letzteren gehört jeder gewerblichen oder freiberuflichen Zwecken dienende Raum. Dabei kommt es allein auf dle Art der Nutzung des Inhabers an. Der Raum vird nicht dadurch ein gewerblicher, daß der Vermieter ihn gewerbsmägig abgegeben hat. Bei gemischt genutzten Räumen entscheidet meist die vorwie- gende Benutzung. Das Verbot der Zweckentfrem- dung von Wohnraum greift aber erst durch, wenn der Wohnzweck durch die gewerbliche Nutzung völlig verdrängt worden ist. Der Geschäftsmann, der sein Gewerbe im Wohnzimmer ausübt, bleibt unbehelligt, auch wenn die gewerbliche B utzung überwiegt. Andererseits kann man einen Geschäfts- raum nicht dadurch zu einem Wohnraum stem- 1 daß man ein Bett hineinstellt. In allen Fäl- en ist der ursprüngliche Zweck des Raumes maß- geblich. Eine vorübergehende Zwecküänderung ist für den Raumcharakter ohne Belang. Da Wenn räume nur für einen Daueraufenthalt bestimmt sein können, sind Fremdenzimmer von Gasthöfen immer. Gewerberkume. Die Unterscheidung der beiden Raumarten hat Zieh — praktische Bedeutung auch tür den Mieterschutz. Vorübergehende Mietverhältnisse genießen keimen Mleterschutz. Solche liegen aber nicht schon vor, Mieterschutz. Solche liegen nſent schon vor, wenn sie befristet sind Es ist nur zu verlangen, daß sie nieht kurztristig sind. Die Einweisungen durch das Wohnungsamt werden nur in Ausnaflmefüällen kurzfristig sein, so daß der Eingewiesene immer mit dem Faleterzchutz rechnen kann. Anders ver- hält es sich, sotern bei Vorhandensein von Not- Ründen auf Grund des Reichsleistungsgesetzes eine Zwangseinquartierung erfolgt Sie geschieht im- mer nur bis zur Beseitigung des Notstandes. Räume, die so klein sind, daß ein Daueraufent- malt unmöglich erscheint, scheiden bei der Betrach- tung ganz aus. e einem Flächeninhan unter 10 Quadratmeter sind niemals Wohnräume. Bel ausreichender Gröge zählen dagegen alle Ne- N zu der Wohnung, wie Trockenböden, Keller, Waschküche, Badezimmer und Hausflure. Ibre Umwandlung in Geschüftsruume ist ebenso untersagt, wie die Umwandlung der eigentlichen Wohnrzume. Die Nebenräume sind bei der Er- mittlung der Belegungsstürke allerdings abzu- en. Dr. Jost ns solange gilt,* 0 375 Seite 6 NONE Samstag, 16. Oktober 1948 Nr. 131 — Femilienucchrichten 1 Unterricht 1 Nachruf! Wir machen hiermit die schmerzliche Mitteilung daß der Gründer und das geschäftsführende Vorstandsmitglied un- serer Genossenschart, Herr Wilhelm Enfer am 13, Oktober 1940 völlig unerwartet im Alter von 81 Jahren 2 3 arbeits- und erfolgsreichen Leben herausgerissen rde. 9 Mit inm verliert die Genossenschaft und die Stadt Mannheim einen ihrer verständnisvollsten Förderer des gemeinnützigen Wohnungsbaues auf genossenschaftlicher Grundlage, der seine ganze Schaffenskraft mehr als ein Vierteljahrhundert bis zur letzten Stunde in den Dienst der Gemeinschaft gestellt matte. Wir werden dem Dahingegangenen nicht nur als Mitarbeiter, sondarn auch als Persönlichkeit, die uns stets als Vorbild dienen konnte, ein ehrendes Andenken bewahren. Aufsichtsrat und Vorstand der Gartenheim Baugenossenschaft der Angestellten u. Beamten e. G. m. b. H. Mannheim Die Erdbestattung findet am Montag, 18. 10. 1948, 11.30 Uhr. im Hauptfriedhof statt. I. Unser herzensguter Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder und Onkel, Herr wineim Enier Prokurist ist nach einem arbeitsreichen Leben plötzlich und unef wartet am 13. Oktober 1948 für immer von uns gegangen.„ Mannheim,(Kalmitstraße 2), den 13. Oktober 1948 In tiefem Schmerz: Familie Enier, Familie Sieh und Angehörige Die Beerdigung findet am Montag, 18. Oktober 1948, vormittags 11.30 Uhr, im Hauptfriedhof statt. Freunden u. Bekannten die schmerzl. Nachricht, dag unser liebes Kind Ruth nach kurzer, schwerer Krank- neit unerwartet im Alter von In nohem Lebensalter ver- schied unerwartet unser Pro- kurist, Herr Wilhelm Enier Wir verlieren in ihm einen unserer treuesten und bewähr- testen Mitarbeiter, der es ver- stand, unsere Interessen wäh- rend eines Zeitraums von fast tunt Dezennien aufs beste zu vertreten ist. M.-Feudenheim, Diakonissen- straße 9. Die trauernd. Hinterbliebenen: Rudolf Fäßler Elisabeth Fägler, geb Kruller und alle Angehörigen. Beerdigung am 16. 10. 1948, 14 Uhr in Feudenheim. 01992 Meine treue Lebenskameradin, unsere liebe Mutter, Grohmut- ter, Schwester und Lande, Frau Frieda Mechler geb. Kroneisen wurde gestern im Alter von 69 ö Ihr. durch einen sanft. Tod von ihrem langen Leiden erlöst. Mannheim, 14. Oktober 1948 Eichendorftstrage 76. 0 Otto Mechler 1 a mit Kindern u. Enkeln Einäscherung Mo„ 1. 5 Wir werden ihm ein ehren- des und bleibendes Gedenken bewahren. Mannheim, den 14. Oktober 1946 „ Esch& C Otenfabrik 13 Uhr, auf dem Haupttfriedh, Statt Karten! Für die herzl. Anteilnahme sowie die Kranz- und Blumen- spende beim Heimgang meines leben Mannes, unseres Vaters und Großvaters, Herrn Friedrich Welck Stadtamtmann a. D. sagen wir aut diesem Wege in- nigsten Dank. Mannheim, den 13. Oktober 1948 Luisenring 48. 5 Unerwartet, nach schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden verschied am 15. Oktober mein eb. Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater Ludwig Baumunk im Alter von 62 Jahren. In tiefer Trauer: Anna Baumunk und Angehörige Die Beerdigung findet am Mon- Kur die un erwiesene herz. tag, 18. Okt. 1948, um 14 Uhr, im Friedhor Waustadt statt. relenen Kranz. n ben, unvergeßlichen Mannes u. meines Vaters, Herrn Alberi Döhmann sagen Wir allen auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Unerwartet verstarb nach kur- zer, schwerer Krankheit unsere herzensgute Mutter, Schwieger- mutter und Großmutter, Frau Kafharina Baier geb. Koch im Alter von 73 Jahren. Mhm.- Sandhofen, Obergasse 6. Jürgen Döhmann 16% Jahren von uns gegangen Emma Welck, geb. Eekert und Angehörige. 01943 liche Anteilnahme und die 80 und Blumen- spenden beim Tode meines lie- Mannheim, Schopenhauerstr. 18 Grete Döhmann, geb. Klein Die trauernden Hinterbliebenen Beerdigung: Montag, 18. Okt., 14.00 Uhr, Friedhof Sandhofen 2 Statt Karten! mre Verlobung geben bekannt: mfoniefte Cesſaro Lilli Fals oberflockenbach, 16. Okt. 1046 Freunden u. Bekangten die traurige Nachricht, daß liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Groß- mutter. 178 1 Frieda Matter geb. Zimmermepn nach kurzer Krankheit uner- wartet im Alter von 70 Jahren sanft entschlafen ist. Die trauernd. Hinterbliebenen: Wilnelm Matter; Winelm 11 Metzger u. Frau Frieda, geb. Helene Burner Matter; Eduard Beck u. Frau Eugen Müller Emma, geb. Matter, und 3 Enlcelkinder. Hemsbach/ Bergstr., 17. Okt. 4 Mannheim, Augartenstr. 109. Rückgasse 22 Bachgasse 40 Beerdigung am 16. 10. 1948,* 9.30 Uhr, Haupttriedhof. 01988 0 mre Verlobung geben e kannt Für die vielen Beweise herzl. Anteilnahme, Kranz- u. Blu- menspenden sowie für d. trost- relchen Worte des Herrn Ptrs. Schäfer b. Tode meiner lieben Frau, unserer lb. Mutter, Frau Elisabeih Kußmann Carl J. Lasker karau, Friedrichstraße 34. E 5 mre Vermählung geben be- Elfriede Lasker, geb. Morasch Kansas City Mo/ USA/ Nek- Kirchl. Trauung am 16. Ok- * tober 1948, 11.30 Uhr. 01970 geb. Stupp sagen wir unseren herzl. Dank.. Hans Kußmann u. Kinder Dr. Lutz EKekert Vermählfe Heidelberg, Werderplatz 17 september 1948 Wir bitten unsere Kunden imre Kränze für Allerheiligen frühzeitig zu bestellen, da der Andrang in den letzten Tagen vor Allerheiligen immer zu 4 Friedel Eekert, zeb. Wolf In dem soeben beginn. Ausbildungs- lehrgang für Kindergärtnerinnen am Heidelberger Fröbel- Seminar können Schülerinnen mit mittlerer Reife aufgenommen werden. An- meldung Mittw.- u. Freitagnachm. zw. 17 u. 19 Uhr bei Ackerknecht, Handschuhsheimer Landstraße 21. INSTITUT SchwWARZEZ, Mannheim, staatlich gen. Höhere Privatschule. Lehrplan des Realgymnasiums— Aufgabenanfertigung— Umschulg. Sprechstund. u. Anmeldg.: Kalmit- platz 11(Lindenhof), Mittwochvor- u. nachm. od. Samstagvorm. oder tel. Vereinbarung 416 82. Direktion: Dr. Sessler und Dr. Heckmann. B.& O. LAMA DE Schule för Gesellschoftstanz Kurs für Ehepaare in Vorbereitung sorgfältig Zusammenstellung 2 Gefl. Anmeldungen erbeten. Sprechz. 10—12 und 15—19 Uhr D 4, 15 Ruf 445 08 5 ri vate Unterrichtsräume . Privat- Handelsschule Vinc. Stock, Mannheim, C 4, 11, gegr. 1899. Inh. und Leiter: Dipl.-Kfm., Dipl.-Hdl. Dr. W. Krauß. Tagesschule: Geschlossene Handels- kurse in allen kaufmänn. Fächern. Nächster Beginn: 3. November 1948. Anmeldung ab sofort. 4 Abendschule: Neue Lehrgänge in Stenographie für Anfänger und Fortgeschr.(Eilschrift), in Masch.- Schreiben. Nächster Beginn: 3. No- vember 1948. Anmeldung ab sofort. Privathandelsschule H. Loth, Mhm., jetzt Holzstr. 19(Nähe K 7, Rat- haus), Tel. 41576. Leiterin: Handels- oberl., Dipl.-Handelsl. H. Loth.— Geschlossene Lehrgänge mit allen ktm. Fächern beginnen Anf. Januar 1949.(Dauer 6 und 10 Monate.)— Einzellehrgänge nachm. u. abends: in Buchf., kfm. Rechnen. Betriebs- wirtsch., Steno(Anf., Fortgeschr., Eilschr.), Steno-Engl.(Anf.), Deutsch mit Schriftverk., Maschinenschr. u. Fremdspr. Beginn: Dezbr./ Januar. Anmeldung ab sofort. 30384 ehem. Nationaltheater Mhm. erteilt Gesangsunterricht bis zur Theaterreife/ Schüler be- reits an guten Theatern Mannheim: Anruf 42026(Voegtle) Weinheim: Bismarckstr. 13 Unterricht in Mathematik, Vorber. u. Nachhilfe, erteilt Dr. Fütterer, Neuostheim, Schwindstr. 2a, II. Engl. Abendunterricht wünscht Ar- beiter, zmal wöchentlich. Angeb. unter Nr. 01626 an den Verlag. Ausbildung zum qualifiziert. Bilanz- buchhalter: Gedruckte Lehre und Fernunterricht mit Abschlußzeug- nis. Gesamtpreis DM 15.—-. Gerichtl. Sachverst. Bornhold, Schleswig. Nachhilfeunterricht für Volks- und Oberschüler erteilt akadem. gebild. Lehrer. Angebote unter Nr. 01999 an den Verlag. Wer ertellt Jungen(Quinta) Nach- nilfeuntèrricht in Mathematik und Deutsch? Ang. u. 01339, an d. Verl. Unterr. im Tischdecken Servieren, Anrichten, Umgangsformen, Haus- wirtschaft, Koch- und Backkurse. Feudenheim, Feldstraße 12. Ferd. „ Swifak SCHIroERNMALER MEISTER iat ſetzt Weder durch nuf Nr. 49 89 20 erreichen Ile Wartetztte lr ein zthönes Firnensthild [DLchuche Nochiichten Altkath. Kirche: Schloßkapelle, 10 Uhr; Erlöserkirche, 17 Uhr; ½4 Uhr: Männerkreis. 3 Evang. Kirche Mannheim. Sonntag, 17. Okt. 1948: Evang. Männertag— Kollekte für das Evang. Männer- werk. Von Montag, 16. Okt., bis Sonntag, 24. Okt., täglich 19.30 Unr in allen evang. Kirchen: Fürbitte- gottesdienste fur 15 Gefangenen und Vermißten. Trinitatiskirche: 9.30 Hg., Scharnberger; 19.30 Fink. Konkordienkirche: 8.00 Fruhgottes- dienst, Weigt;, 9.30 Hg., Weigt.— Christuskirche: Samstag 19.30 Vor- trag von Bischof D. Dohrmann: „Ausweg aus der Ratlosigkeit“; Sonntag 9.30 Gemeinde gottesdienst, Bischof D. Dohrmann; 15.00 Pfr. Dr. Heidland:„Die Wende des bür- gerlichen Zeitalters“ u. 1. Bürger- Christ im Lebenskampf“.— Neu- ostheim: 9.30 Hg., Blaſl; 17.30 Ag., Blail.— Friedenskirche: 9.30 Hg., Staudt.— Johanniskirche: 10.00 Hg.. Emlein.— Markuskirche: 9.45 Hg., Hahn.— Lutherkirche: 9.30 Hg., Heinzelmann; 20.00 Stunde der Be- sinnung:„Der Ruf“.— Eggenstr. 6 9.00 Hg., Rexin.— Melanchthon- kirche: 9.30 Hg., Dr. Stürmer.— St. Krankenhs.: 10.30 Hg., Steeger. Neckarau: 9.00 Hg. Rosenstr., Kühn; 10.00 Hg. Gemeindehaus, Kühn.— Auferstenungskirche; 9.30 Hg., Wal- ter.— Pauluskirche: 9.30 Hg., Hörner.— Feudenheim: 9.30 Hg., Dr. Hirschberg.— Friedrichsfeld: 9.30 Hg., Schönthal.— Käfertal: 10.00 Hg., Schäfer.— Käfertal-Sud: 9.00 IIg., Schäfer. Rheinau; 10.00 Hg., Dr. Riecker.— Pfingstberg: 9.00 Hg., Luger.— Sandhofen: 9.30 Hg., Bartholomä; 20.00 Kretzer. Schönausiedlung: 9.00 Hg., Kretzer. Seckenheim: 9.30 Hg., John.— Wall- stadt: 9.30 Hg., Gscheidlen. 6 Mannheimer Pfarrer der Konkordienkirche, Lutherkirche, Melanchthonkirche, Neuostheim antworten in der Woche von Mon- tag, 18. Okt., bis Sonntag, 24. Okt., jewells 20 Uhr auf weitere Fragen: Gibt es eine Verbindung mit un- seren Toten? Was ist uns geblieben? Wie komme ich zum Glauben? Wer hat eigentlich in der Kirche etwas zu sagen? Warum schickt Gott uns so viel Leid? Mehr Freude! Sonntag, 24. Okt.: Leben aus Wort und Wasser, Brot und Wein. Ab- schlußfeier mit Hl. Abendmahl. Frelreligiöse Gemeinde M.-Waldhof. Sonntag, 17. 10. 1948, vorm. 10 Uhr, im Vortragssaale d. Waldhofschule: Sonntagsfeler v. Pred. Dr. Har- dung. Predigt:„Von der Stille“. tag, 16. bis Mittwoch, 20. Oktober, um 19.30 Uhr: Evangelisation.— Sonntag, 9.30 Uhr: Gottesdienst, Pred. Schkobe; 11 Uhr Kindergd.: 19.30 Uhr: Evangelisation. K 36 Ev.-luth. Gemeinde, U 3, 23. Sonntag. 15 Uhr, Pf. Wilken.(Kollekte luth. Gottesk.). K 209 Evgl. Freik. Gemeinde(Baptisten), Max-Jos.-Str. 12. 80. 9.30 Gottesd., 11.00 So.-Schule; 20.00 Gottesd.; Mi. 19.30 Bibeistd.; Fr. 18.00 Jugendstd Weltverwirrunz— Weltevangelium! Zweiter öffentl. Vortrag: Sonntag, 5 stark wird und wir dann nicht 17. Oktober, 16.30 Uhr, im Saale, Mhm., J 1, 14. Eintritt frei! Ad- 01473 7 alle ee eee, mre vermählung geben bekannt: ventsmission. 5 Wiinelim Gund/ Hannelore Gund., Methodistenkirche, z. Z. Stamitz- Gärtnerei Karl Seitz, Ketsch. geb. ltelder. Mannh.-Neckarau, straße 15. Sonnt. 9.30 Erntedank- Friedrichstr. 48, 16. Okt. 1948. 30722 gottesdienst. Do. 19.30 Bibelstunde. * meister Schneider-Konstanz:„Der Evang. Gemeinschaft, U 3, 23. Sams- D Schar 15 emich Je K 3, 18 Lleterant aller Hrankenkassen! Nächste Woche Ziehung e. ele ele 300000. 300000 200 000. 500000 losprels: n J. V 6. Horto u. Ist axtea 22 Mannheim, f 6 Stõ rmer Ppostsch. 214 Kirhe. Sohr Zigarren · Bender Mannheim, 8 J, 3 Mannheim, J 2 Dr. Ma rtin Postsch. 98 Klrhe Ankauf von Altgold und Altsilber zu Höchstpreisen ., lun * Uhren, Schmuck, Juwelen MAMNMHETM K 7 Steite Straße Joh. Lammer, Mannheim G 7, 42 u. weylstr. 16, Tel. 51184 vorm. Lammer& Schumacher Autotransporte aller Art Billige und reelle Bedienung! E Frele Berufe 1 Dr. Erich Walz, Zahnarzt. 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Oktober der Seifenkarte September Dezember Abschnitte für Monat 1946 werden mit folgenden Zuteilungsmengen Die beliefert: Seifenkarte M(Kkenn-Nr. 90: Abschnitt:„1 Stück Einheitsseife Okt.“— 2 Stück Einheitsseife; Abschnitt: 250 g Waschhilfsmittel; Abschnitt: Abschnitt: 1 Stück Rasierseſfe oder mende, amerikanische Rasierereme. Seifenkarte F, Jgd. K(Kenn-Nr. 92): 1 NP= 250 g Waschpulver; mit Aufdruck Witt.-Baden % NE Waschhilfsmittel Okt.“ 8 1 NE „ „½ NE Waschhilfsmittel Okt.“ „1 Stück Raslerseife Sept. Dez.“ 1 Tube schäu- Abschnitt:„1 Stück Einheitsseife Okt.“ 2 Stück Einheitsseife: Abschnitt:„½% NE Waschhilfsmittel Okt.“ 1 NE Seifenkarte Kk(Kenn-Nr. 94): 2 Stück Einheitsseife; Abschnitt: 250 g Waschhilfsmittel; Abschnitt: Okt.“- 1 NP= 250 g Waschpulver. Abschnitt: „½, NE Waschhilfsmittel „1 Stück Einheitsseife Okt.“ „ NE Waschnhilfsmittel Okt. 1 NE= 250 f Waschhilfsmittel; Abschnitt:„% NE Waschhilfsmittel Okt.“ 1 NH= 250 f, Waschpulver; Abschnitt Nr. 1 NP= 250 g Waschpulver. FEinkaufsausweises Klk Seifenkarte Klst(Kenn-Nr. 95): Abschnitt:„1 7 des braunen Mannheimer Stück Feinseife Okt.“ 2 Stück Feinseife oder 2 Stück Kernseife mit je 60 g Frischgewicht; Abschnitt:„/, NE Waschhilfsmittel Okt.“ = 1 NE= 250 bf Waschhilfs- mittel; Abschnitt:„½ NE Waschhilfsmittel Okt.“ 1 NP= 250 g Wasch- pulver; Abschnitt Nr. 427 der roten und weißen Mannheimer Einkaufs- ausweise Klst u. Sgl 1 NP= 250 g Waschpulver. Bei der Abrechnung der Seifenkartenabschnitte Oktober 1946 werden für 100 Abschnitte Feinseife Feinseife oder Kernseife; 100 Abschn. scheine für 200 Stück Einheitsseife; heimer Einkaufsausweise Klk, Klst, Sammelbezugscheine für wahlweise 200 Steck. itte Eirheitsseife- Sammelbezug- 100 Abschnitte Nr. 427 der Mann- Sl= Sammelbezugscheine tur 100 NP Waschpulver; 100 Abschnitte Waschhifsmittel— Sammelbezug- scheine für 100 NE Waschhüfsmittel u. 100 NP Waschpulver ausgestellt. Um die reibungslose Verteilung 4. Quartal zu gewährleisten, wurden vom bezugscheine in Anspruch genommen. Ueberbrückungsbezugscheine mit verein- nahmten Bezugsrechten wird noch bekanntgegeben. Aenderung der He wirtschaſtungsvorschriften: Auf waltung für Wirtschaft werden folgende Erzeugnisse mit deckung der ausgestellten doppelten Zutellungsmenge im Handel Ueberbrückungs- Termin für die Ab- der Der Weisung der Ver- sofortiger Wirkung von der Bewirtschaftung ausgenommen: 1. Flüssige Seite bis 12% Fettsäuregehalt; 2. nautschonende Reinigungsmittel wie, Praecutan, Satina usw. Medizinische Seifen sind hierfür bisher zusätzlich erforderliche Bezugsmarke für 1 Stück Fein- Wir weisen ausdücklich darauf hin, daß schau seife entfällt ab sofort. wefterhin rezeptpflichtig; die mende Rasier creme auch ausländische Erzeugnisse- bewirtschaftet ist und nur auf Rasier-Seifenabschnitte Städt. Ernährungs- Mit Erlaß Nr. 8 werden darf. Preisaus zeichnung. der Seifenkarte abgegeben und Wirtschaftsamt Mannheim. B 2 1/12(D/ B) des Wirtschafts- ministeriums Württemberg-Baden vom 30. 9. 48 ist die folgende wich- tige Aenderung in der Preisauszeichnungsp des g 2 Abs. 2b des Uebergangsgesetzes Über Preisbildung und Preis- überwachung nebe ich hi dungs waren, (Preisgesetz) vom 10. mit die in Erlassen die Preisbildung enthaltenen Einschränkungen der Preisauszeichnun 5 pflicht für Rauchwaren und Pelze, für die in Apotheken zum Verkauf kommenden W. 4. 1948(Ges. u. VOBI. d. WR S. 27) des früheren Reichskommissars tur 8 für sogenannte hochwertige Bek en, für Blumen und Zierpflanzen sowie für schaupackungen mit sof tiger Wirkung auf. In Zukunft unterliegen sämtliche Waren, die in Schau- fenstern, Schaukästen auf Verkaufsständen oder in sonstiger Weise sichtbar zum Verkauf ausgestellt werden, in vollem Umfang der Preis- auszeichnung, entsprechend der Verordnung über Preisauszeichnung vom 16. 11. 1940(RG Bl. I, S. 1535) in der Fassung vom 6. 4. 1944(RG Bl. I. S. 96) und vom 29. 3. 1947(Nachrichten der Preis verwaltung Nr. 8, S. 69). Ausgenommen Uber Sammlergegenstände vom sind lediglich die in die Preisgestaltung für Schmuck, 15. 4. 1947(Nachrichten der Preisver waltung 227/47 g 1 der Anordnung PR Nr. und Antiquitäten, Kunst- Nr. 8, S. 69) aufgeführen Gegenstände sowie orientalische Teppiche. Es wird besonders darauf hingewiesen, daß z. B. in Textil- und Schuh- geschäften die bisher von ab sofort ausnahmslo der Preisauszeichnung freigestellten Waren mit Preisschildern versehen sein müssen. Ver; stöße gegen die Preisauszeichnungspflicht werden nach der Preisstraf- rechts verordnung bestraft. Städt. Amt für öffentl. Ordnung. Abt. V/. Die Städt. Krankenanstalten Mannheim benötigen dringend, Blutspender. Gesunde Frauen und Männer, wollen, werden gebeten. sich zentrale- Station M 7) zu melden. von 3100 Kalorien ausgegeben. Kirchensteuerzahlung. in der Zeit von 1415.30 Uhr, Für 100300 cem werden 20,.— DM vergütet. aus werden für je 100 cem Lebensmittelzulagekarten im Direktion der Städt. Krankenanstalten. Auf 15. Oktober 1946 war das dritte Viertel der die sich dazu zur Verfügung stellen im Städt. Krankenhaus(Blutspender- auhßer samstags, Darüber hin- Gesamtwert Kirchensteuer für Grundvermögen und Gewerbebetrieb für 1948 fällig. Wir bitten um umgehende Be dem letzten Steuerbescheid angegebenen Beträge in D-Mark. Kirchengemeindeamt. Nach Ge Stelle, die Grenadierstraße, in migung durch die Militärregierung 18. 10. 1946, die Haltestellen Sotironstraße in Richtung Eisenlohrstraße in Richtung Friedrich-Ebert-Brücke wieder en beiden Richtungen zuückverlegt. gleichung der noch offen stehenden, auf Evang. 30754 werden ab Montag, Käfertal und ihre alte Städt. Straßenbahn Mannheim-Ludwigshafen. Haus- und Grundbesitzer! Mit der Verwaltung von Umstellungsgrund- schulden nach dem Gesetz zur Lastenausgleich) sind bis 20. auftragen, Grundschulden Sicherung von Forderungen für den Oktober 1948 Real-Kreditinstitute zu be- soweit dlese Grundschulden aus Privat-Hypotheken und (einschl. solcher von Kreditbanken, Bankiers u. Kredit- genossenschaften) entstanden und Real-Kreditinstitute nypothekarisch an dem Grundstuck nicht beteiligt sind. Wir sind bereit, solche Ve waltungsaufträge für die Eigentümer kostenlos anzunehmen und bitten die Eigentümer bzw. Die deren Beauftragte, anzufordern. Rheinische Hypothekenbank Mannheim, A. 2, 1. Tel. 428 55/56. Gewerbebau- Gesellschaft m. b. H. Gläubiger werden aufgefordert, sich bei ihr zu melden. den 6. 10. 1948. Gewerbebau- GmbH., Liquidator: Dipl.-Kfm. A. Lang. Antrags vordrucke von uns in Mannheim ist aufgelöst. Die 1 Mannheim, 1. Liqui. Mannheim, F 2. 6. Der 30296 Die NV Amsterdamsche Ledermaatschappy Herengracht 462 Amsterdam und mre Tochter gesellschaften als vormalige Eigentümer der Aktien- mehrheit(mehr als 73% é der Adler und Oppenheimer AG etzt Nord- deutsche Lederwerke Ac) mit Hauptsitz Berlin Frankfurt a. M., Köln, sungen in Neumünster, und Zweigniederlas- Pirmasens geben be- kannt, daß innen in 1939 und später aus Gründen der Rasse und Re- ligion mhrer Aktionäre die Aktien obengenannter Gesellschaft ent- zogen wurden. Hiermit ergeht an alle Personen, die Aktien der Adler und oppenheimer Ad bzw. Norddeutsche Lederwerke AG besitzen. verwalten oder beaufsichtigen, oder seit 1939 besessen. die Aufforderung auf Grund Artikel 21, 73 des 39 der amerikanischen Militärregierung beaufsichtigt haben, Rückerstattungsgesetzes Nr. verwaltet oder und Artikel 2 der Allgem. Verf. für das brit. Kontrollgebiet, Anzeige bei den vorgesehenen Stellen über die den früheren Berechtigten ent- zogenen Vermögensteile bei Meidung der gesetzl. zu machen. NV Amsterdamsche * vorgesehenen Strafen Ledermaatschappy. 30712 Ach fung! Bucpeckersammler Für 5 kg gut getrocknete Bucheckern(ohne Fremdbesatz und frei von tauben Kernen) liefert die Firma N VEREIN DEUTScHERULFASRIKEN HANN RHEIN 1 kg(ca. 1.1 Ltr) feinstes raffiniertes Bucheckern- Speiseöl. Preis des Speiseöles beträgt DM 1,10 per Kilo. bie Oelausgabestellen werden noch rechtzeitig bekanntgegeben Die Annahme der Bucheckern erfolgt bei den bekannten Sammel- stellen und ab 1. November 1948 augerdem in der Fabrik, Mank neim-Industriehafen, Bonadiesstraße 3-5 3 4 Der n Bulldog besifg er 1 Hot ihr Schlepper g Schnellgeng für erhöhte Fahrleistung Seilwinde für Baustelle und wald Reifenfüllenlage für bequeme Bedlenuns Ahbalken für die Landwirtschaft Eindau dureh den 5 H Lanz-Kkundendienst- Betrieb i 1 Oscar Schlegel, Mannheim Betrieb: Rheingu, Rhenanlastr. 108, Le efon 48213 Berverkauisböro: Schwarzwaldstl. 79, Telefon 41818 Dach und Windschutz für den Winter de Beleuchtung füt die Nechtfahrt* Anlesszünduns. elektr., für redueme bedlenuns Doppelschwingsitz für den Fahrer K Oruckluftenlage für den Anhönger k flicht eingetreten: Auf Grund volle Aufwertung von Stahl und Eisen, an Maschinen und Geräten jeder Art für Industrie und Handwerk, Landwirtschaft, Bauwirtschaft, Kratt- fahrzeugwerkstätten usw. 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Aber, was soll der unglückliche Besitzer von Hühneraugen 2 855 den vielen angebotenen Mitteln wählen? Wer die Wohl Bat, he bekanntlich die Qual. Alle Guälerei ist jedoch schnell beendet. wenn sle richtig wählen. Ich, der bekannte Dr. Unblutig. empfehle Ihnen: Wählen Sie K. H.P. Sie kennen K. H.P. noch nieht? K H.P. bedeutet nicht Kleinrentner-ilfs-Partel, sonders Kukirol-Hühneraugen-Pflaster. Ohne Entzündung, ohne Schmer zen, ohne Blutvergießen werden sie schnell und sicher von mren Plagegeistern befreit. Kuklrol hat Millionen geholfen. Auch mnen wird es helfen. Eilen Sie! Kukirolen Sie! Das echte Kukirol ist jetzt wieder überall erb äitlich oder kann schnell besorgt werden. Kukirol-Tabriz, Weinheim(Bergstr.) r. 131/ Sar 9 2 Tisck tenn Hoch Spru Eric Nane O0 Uileterbar Mannhein von Lage lieferbar und Kör Abt. Kie ostenio schulden Srundst. 20. 10. enitsprec Wies kleilar de mn Inn. u. Aktereh wigsha. A C6 iccativ, Außen, rungen, 1993 — GER 1. Der geben mmel- Mann- / Sanistag, 16. 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Kartenvorverkauf ab 11.30 Uhr ununterbrochen Kriminalfilm. Sa.: 17, 10.30 u. 22; So. 15.30, 16 u. 20.30 ½2 Kinder- vorstellung. 30710 Neues Theater der Jugend.—„Das Apostelspiel“ am Sonntag, 17. 10. 48 beginnt nicht um 17.00 Uhr, son- dern um 1.00 Uhr. Heute bis Erstaufführung des Beginn: Palast: 11.00% kunst. Vortrag am 20. Okt., 10 Uhr, in d. artengaststätte“ über: „Freimaurerei“. Gäste willkommen. Ueber den Heimkehrerdienst des Juntzmännerwerks gibt Sekr. Rexin einen Lichtbilderbericht 1. Christl. Verem gunger Männer(Maag), 8 4, 1-2, am 80., 17. 10., 19,30 Uhr. Wal DHOF ene Alpen- Verein Mannheim. Freitag, Das rettende Lied“, ein 25 22. d. M., 5 18.45 Ur. 5 Überaus spannendei Saale der Handelskammer, L I, 2, Lichtbildervortrag:„Urlaubserleb- nisse im Glocknergebiet“. Sprecher Fred Oswald. Nur für Mitglieder 4.00, 16.30, 19.00, unter Vorzeigen der Mitgliedskarte. Der Vorstand. 30746 „Tusculum“, 0 6, 2, Telefon 434 49. Täglich 4-Uhr-Tanz-Tee. Geöffnet bis 3 Uhr nachts. 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Tonfilmvor führung: von Nordhof Mi., 20. 10., 15.30 Uhr: 1.„Uruguay“, Sa., 23. 10, 13.30 Uhr:) 2.„The Bridge“ 5 Di., 19. 10., 19.00 Uhr: German-American Discussion Club: „Social Behaviour in the Us and in Germay“ I., 20. 10., 18.30 Uhr: Play Reading Group Le with Father“ by Clarence Day Leitung: Miss Betty O'Brien 1 Englischer vortrag und Diskussion: Sports in the US. Background and ganization of School“ Sprecher: Mr. Frank Ruff. —— 0 5 5 r. Leseraum und Buchausleme geöffnet werktags Lon 3 Un Eintritt frei und für jedermann Do., 21. 10., 19.00 Uhr: NATIONAL-TAHEATEN MANNHEI (Frelverkauf— FV. Platzsicherung— PS. Premieren-Abonnem So., 17. 10., 14.00: Wir So., 17. 10., 19.00: Der Wildschütz, Kom. Oper v. Alb. Lortzing FV Mo., 18. 10., 19.00: Di., 19. 10., 19.30: Candida, ein Mysterium von G. B. Shaw MI., 20. 10., 18.30: Die Zaubergste, Oper von W. A. Mozaf 4 Do., 21. 10., 19.00: Iphigenie auf Tauris, Schauspiel von Wolf- pS KU ee, br., 22. 10., 13.30: Für die Schiller hönerer Lehranstal olg ohne 1 Fr., 22. 10., 19.00: Der Wildschütz, Kom. Oper v. Alb. Lortzing PS 7 S0., 24. 10., 10.00: Der Wildschütz, kom. Oper v. A. Lortzing P Mo., 258. 10., 19.00: Fidelio, Oper von Ludwig van Bee So., 17. 10., 19.00: Arm wie eine Kirchenmaus, Lustsp. v. Fodor 22 So., 24. 10., 19.00: Arm wie eine Kirchenmaus, Lustsp v. Fodor für Abendvorstellungen der Platzgattungen Parkett-Seite, Rang- Reihen im Rosengarten erheblich herabgesetzt. stellungen um durchschnittlich 20 bis 25%, für Sonntag-Morgenf weer borekeuhittelen des NATIONAL THEATER sind vom 16. Oktober ab eingerichtet in den Vororten: Käfertal: Leinbücherei Selzinger, Schwalbenstraße 2a; Splelplan vom 17. Oktober bis 28. Oktober 1948 2 sind noch einmal davongekommen rv Schauspiel von Thornton Wilder, In neuer Inszenierung: Iphigenie auf Tauris b Schauspiel von Wolfgang v. Goethe ps H N t PS D/ gang von Goethe Iphigenie auf Tauris, Schauspiel von W. tenver gang von Goethe 1 Sa., 23. 10., 18.30: Wir sind noch einmal davongekommen ps c Schauspiel von Thornton Wüder b So., 24. 10., 11.00: Musikalische Morgenfeier: Unbekannte Meisterwerke des 18. Jahr. t hunderts“, Leitung: Fritz Kneuglin Gase!)— Das Nationaltheater-Orchester, Werke von 552* Cannabich, Stamitz, Haydn 4 thoven PS ECS IM ROSEN GARTEN 1 vom Dienstag der kommenden Woche an werden die Eintrittsg f— 1 ater und der le 10. Reihe und Rang-Seite 2. Reihe im Nationalthe Gleichzeitig wer die Eintrittspreise für Nachmittags-, Vormittags- und Mürdtengel um 50 ½ gesenkt. K Durch diese verbilligten Eintrittspreise soll auch den„ kräftigen Theaterinteressenten ein regelmägiger Besuch der 10 lungen des Nationaltheaters ermöglicht werden. Mannheim, 15. 10. Der Intendant. Waldhof: Zigarrengeschäft Zingraff, Oppauer Straße 286. Der intend uusIKALISCUEAKADEAIE des Vaflonaolfgedfer-Orcßesfers. N L. AKADEUIE- KONZERT Beethoven-A end vorkonzert: Montag, den 18. Oktober 1948, 19.00 Hauptkonzert: Dienstag, den 19. Oktober 1948, 19. jetzt im Ufa-Palast, Mann elm. X 7 Musikalische Leitung: Fritz Rieger aun Solisten: Richter-Haaser, Münch-Holland, Werner— 5 0 Beethoven Tripelkonzert Symphonie Nr. 6 Pastorale a Eintrittspreise: 2— bis 6.— DM Kartenverkauf: Geschäftsstelle Rosengarten(1012, 1 1 Heckel, O 3: Buchhandig. Boettger. O 7: Zigarren Uhr 00 Uhr. Wiedereröffnung zur Kirchweln in Feudenheim Samstag, 16. Oktober Altes Schützenhaus Hauptstraße 150 Speise-, Bler-, Weln- Restaurant empflehlt Geflügel, Wild, Bockwurst usw. in alter Gute. Otto Lutz u. Frau (trünher M 2, 2) Wiedereröffnung der altbekannten Gaststätte „Zum Badischen Hol“ Feudenheim am Kirchweih- Samstag, 16. Okt. Gutgepflegte Weine und Bier sowie dle bekannte gute Küche empfehlen Georg Spreng und Frau TANZ VERLANGERUNG Welnrestaurant zur Truube Feudenheim bletet zur Klrehwelhn in Küche und Keller das Beste. Sonntag, Montag und Dienstag. Es ladet freundlichst ein K. Püster und Frau Kirchweln in Seckenheim! Spelseheus Karioffelduſſerstube Ollenburger Stlaße 60 Für Speisen und Getränke ist 1 bestens gesorgt! Spezlalität: Russische Eier. Es ladet freundlichst ein: 01984 Die Wirtin. Ich habe zu meinem Herren- Salon nun auch den Damen- Salon wieder erötftnet. Karl Müller, Rheinhäuserstrase 67. — Hotel NReinbrücen i eMFPFIEHLr boAS KLEINE RESTAURANT IN MEUEM GEWAND gegenüber dem Hauptbohnhof Heinz Hoffmeister Konrertüirektion Umbll., Mm. N 7. f Aula der Wirtschaftshochschule 17. Oktober, morgen Sonntag Beginn 19.30 Uhr 2. Kammermusik-Abend im Abonnement pasguier-Triox Streichtrios von Schubert, Florent, Schmitt u. Beethoven Karten zu 1,50 bis 4,50 DM Aula der Wirtschaftshochschule 22. Oktober, Freitag Eugen Roth 8 der Dichter von„Ein Mensch“ Uest aus eigenen Werken: „Vundertoktor“, de schöne An“ u. a, feinsinnige Kurzgeschichten Karten zu 1,80 bis 3.— DM Aula der Wwirtschaftshochschule 23. Oktober, Samstag FRANZ ScHUBERT Die Winterreise Es singt: Clemens Kaiser-Breme Bariton). Am Flugel: General- musikdirektor Otto Volkmann Karten zu 1,50 bis 4.— DM Vorverkaufsstellen: Schmitt, Böttger, Schleicher, Felber, Schreckenberger. Kürner Feudenh. Zum Jubildumsteg GROSSE FESTVORSTEIIunG Sichern Sle sich rechtzeitig Karten an den bek. Vorverk.- Stellen u. an der Theaterkasse Staatliche Lottertieeinnahme J. Schweickert Rote-Kreuz-Lottertegeschäfts- stelle Stuttgart W., Marienstr. 1D Postsch. Stuttgart 47302 Bank: Dtsch. Bank. Stuttgart. Stürmer, Mannheim, P 6 lan- kenhof), Postsch.: 216 Karlsruhe mrer Zeitungsquittung tallen Sonderveranstaltung für unsere Leser im UFA-PALAST MANNHEIM. N 7 am Mittwoch, 20. oktober 1948, 17 Uhr „Die Csärddsfürstin“ eine Vorstellung des MAVVNVHE IME RN OPDPERETTEN-THEATERS Einheitspreis auf allen Plätzen: 1.30 DM gegen Vorlage Oktober. den ersten Käufern zu. Slehern ste sich noch heute gute Plätze! 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Deuls Stut Aäeratet meinscl mern v teilnehi eröffnet Malie! den Ae Auseine Sei, ihr. sten De der We Sozialen utes 1 Bewähr Im bau ein den Ae trägern Schieds ereini, fahru Aerztes Hozialve ung d Gesetzg nommel Kass von d. „Hande Sruppe Streik! Nordhes sel) bis hessisch gen die beit nac I Heid erinner m Pari Prankfu Heidelb iga fü Beauftr. Organis kanische — rinnen teilicher m Feid f 1 Gedank nerinne besonde 616 und): Mannhe „ 0 Schmidt, p 5, 14 Kohlep, Ludwigshafen. Pfalz N In Heldeiberg: Konzertzentrale, Soſlenstr. f Köln 72 und an der Abendkasse. g Vertrete Abonnements für die restlichen 7 Konzerte 1 und der können noch in der Geschäftsstelle Rosengarten(40—12,— An hö Unr) abgeschlossen werden. Auch schriftliche und telefonis 11 WSehöl Bestellungen werden entgegengenommen itärregi öln ar Straßen 5 7 Avergeb AN NVH EIMER a— ODPEREIIEVNV-IHEAIE die mot g Nee 0 ite von N rd. Ir 2 8 VI Die(sardagürstin gnnete, Klmen 3 bolks Saus Neckarau 2060 1. no., 18. Oober, 1.0 Ol., 10. 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