1951.0 — ung Hul chule iele als„ wurde z Wenig Was mi m sich ünfhun n Male leren eh traut? ren Hin les, die en Wo Generg melodisd einahe chen f eines Tage nden 0 Rache. hne 2 Vollbra d die und er; HI gleich 3 enschlid veisem Zzugescha ennoch; innyen möchte n loment t Verhäll hrung nach s Von G it mit Schien; les-Auffl as An pg vermocht enderwe re der U daß sie tschen m 80 hö Kt, daß e War, ard F. f Auftreß tel v. Hab N es Thea s Schwei dbautheate ranschlag aenprojekte Senomme⸗ Kredite 30 At. Aus de dit kür ch des Schwe 1 Lotter M zur Ve Theaterben idenzthed Verschwe Grenze bewerb d zen aus d. en. Die di en Monat ind an d. die Pres Pflege Itschland b Zu dere tober se hen wer er aus a 90 ag der hrer Art“ fkentlicht e Sammlu, und Ku Religione rschung u etzt eröftg⸗ ker von d Rahmen d er“ der St 1, 19.30 Uh ge Lage d. ing in Grö ar. 19.30 U. r Grönlau Vortrag v begleitet, —. Nämmcher ammen d erunter, nher bei d beide mäß bschlaf. zerbrochen man ka W muß m r spanisch 8. Mit de Krach. 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Mannheim, R 1. 6-6 Tel. 4418164 Schwetzingen, Heidelb. Str. 2 Tel, 157 Hockenheim, Rathausstraße 12 Weinheim, Bahnhofstraße 15 Tel. 2241 Heidelberg, Rohrbacher Str. 5-7„ 4440 Ludwigshafen/ Rh., Rheinstr. 37„ 2768 Bezugspreis: Monatl. DM 2,80 zuz. DM=, 40 Tragelohn. Postbezug mtl. DM 3,20 zuz. DM-,34 Zustellgebühr. Kreuzbandbezug DM 4, einschl. Porto. Bei Abholung im Verlag oder in den Agenturen DM 2,80 Erscheint täglich außer sonntags Zur Zeit giit Anzeigenpreisliste Nr, 8 Bei Nichterscheinen infolge höherer Gewalt besteht kein Anspruch aut die Rückerstattung des Bezugspreises 6. Jahrgang/ Nr. 8/ Einzelpreis 0, 15 DM Mannheimer Morgen Verlagsges. m. b. H., Mannheim, am Marktplatz Mittwoch, 10. Januar 1951 Auftakt der deuisch-alliierten dicherheitsgespräche Blank, Speidel, Heusinger und Kielmannsegg Mitglieder der deutschen Delegation Von unserer Bonner Redaktion Bonn. Die deutsch- alliierten Sachverständigenverhandlungen über die technischen Möglichkeiten eines deutschen Verteidigungsbeitrages innerhalb einer atlantischen Streitmacht haben am Dienstagvormittag auf dem Petersberg begonnen. Diese ersten offiziellen Gespräche kinden auf Grund der Brüsseler Konferenzbeschlüsse statt, die Bundesrepublik an der Verteidigung Europas teilnehmen zu lassen. s An den Verhandlungen, deren Vorsitz der stellvertretende britische Hohe Kom- missar John Guthrie Ward führt, nehmen von deutscher Seiteée als Delegationsführer der Beauftragte der Bundesregierung für die Unterbringung der alliierten Besatzungs- truppen, Theodor Blank(Md), die ehema- ligen Generale Dr. Hans Speidel und Adolf Heusinger und Oberst Graf Kielmannsegg tell. Neben den stellvertretenden Hohen Kommissaren Armand Berard und General Hays siffd auf alliierter Seite der franzö- sische Beauftragte im alliierten Sicherheits- amt, General Ganeval, und von britischer Seite Generalmajor Lloyd Wassbough-Jo- nes anwesend. Die Auffassungen über die Bedeutung ckeser Verhandlungen sind in politischen Kreisen geteilt. Man hört besonders aus französischem Mund, daß man sich erst ein- mal vortasten wolle. Entscheidendes werde vor der Viererkonferenz nicht geschehen. Wesentlich anders urteilen die Amerikaner. Die Tatsache, daß sich erstmals nach dem Kriege wieder drei ehemalige deutsche Of⸗ kiziere— der Bundestagsabgeordnete Theo- dor Blank war Oberleutnant der Reserve und die früheren Generale Speidel und Heusinger, mit hohen alliierten Truppen- führern an einen Tisch setzen, wird von Beamten der amerikanischen Vertretung unterstrichen. Wie stets bei militärischen Verhandlun- gen, wahrt man auf deutscher und alliierter Seite Stillschweigen. Lediglich ein kleines KRommuniquè wurde veröffentlicht. Es be- sagt: Wie vorher vereinbart wurde, be- Sennen heute auf dem Petersberg informelle Bespreckrunngen uber techmiscte Angelegen- Saarländische Armee? Mannheim.(Eig. Ber.) Auch die Saar will sich an der europäischen Verteidigung beteiligen. Aus Kreisen der Saarregierung wird bekannt, daß morgen in Paris zwischen einer saarländischen Delegation unter der Führung von Ministerpräsident Hoff- mann und englischen, französischen und amerikanischen Sachverständigen die Ver- handlungen beginnen. Die Saararmee soll eine Stärke von 10 000 Mann erhalten. Das Offizierskorps würde von Frankreich ge- stellt. Im Saarland ansässige ehemalige deutsche Offiziere finden keine Verwen- dung, da man„kein Vertrauen zu ihnen Hats. Als Gegenleistung fordert Minister- präsident Hoffmann vollständige Anerken- nung der Saarländischen Souveränität. Diese müsse durch die englische und die ameri- kanische Regierung garantiert werden. Ab 1. Februar deuische Paßvollmacht Stuttgart.(tz.-Eig.-Ber.) Nach der Rück- Zabe der Paßhoheit in deutsche Hände wer- den in Württemberg Baden vom 1. Februar an die Landratsämter in kreisfreien Städten und in unmittelbaren Kreisstädten die Bür- germeisterämter wieder deutsche Reisepässe ausstellen. Die vom combined travel board Allsgestellten vorläufigen Reiseausweise kön- nen bis zum Ablauf ihrer Geltungsdauer als Reisepapier weiter verwendet werden. We ee. Faris. Die Ministerpräsidenten und Außen- minister Frankreichs und Italiens werden dem- nächst eine Konferenz abhalten, teilte ein Sprecher des französischen Außenministeriums mit. Der Konferemzort wird Wahrscheinlich 5 Frankreich sein. Ueber die Tagesordnung liegen noch keine Beschlüsse vor. Washington. Der Militärausschuß des Reprä- sentantenhauses hat sich einstimmig für die Annahme eines zwei Milliarden- Dollar-Plans zum Ausbau der Us-Marinestreitkräfte aus- gesprochen London. Der Name des deutschen Kranken- hauses in London— German Hospital— pleibt erhalten. Bestrebungen, dieser deutschen Grün- dung im Zuge der Uebernahme durch den staaflichen britischen Gesundheitsdienst einen anderen Namen zu geben, sind nach dem Ein- Zreiken deutscher Stellen in London eingestellt worden Das Krankenhaus genoß insbesondere wegen seiner ausgezeichneten gynäkologischen Abteilung einen guten Ruf in England. Koblenz. Die Sp betrachtet den Abgeord- neten und Vizepräsidenfen des Landtags von Rheinland-Pfalz, Paul Röhle, nach einer Mit- teilung der zuständigen SPD- Bezirksleitung, bücht mehr als Mitglied ihrer Partei. Röhle War einer Aufforderung seiner Partei, das Mandat niederzulegen, nicht nachgekommen. Er war beschuldigt worden, Spitzel der Gestapo gewesen zu sein. Bonn. Die Teuerungszuschläge für öfkent⸗ lich Bedienstete fallen entsprechend eines Be- schlusses von Bund und Ländern am 1. Fe- bruar 1951 weg. Die Gewerkschaften haben, wie aus dem Bundesfinanzministerium ver- lautet, Verhandlungen über die Weitergewäh⸗ rung der Zuschläge für Ende Januar erbeten. VPldpa quisitionsvorgänge eingeschaltet heiten zwischen Vertretern der alliierten Hohen Kommission und der deutschen Bundesregierung. Die Vertreter waren an- gewiesen, die Rolle zu untersuchen, die Deutschland zur Erhaltung des Friedens und der gemeinsamen Verteidigung West- europas übernehmen könnte.“ a Der Auftakt der Gespräche war, wie man hört, das gegenseitige„Betasten“ Da- bei wurde die Frage der Uaterbringung der alliierten Truppenverstärkungen be- rührt. Die Bundesregierung hatte den Wunsch zum Ausdruck gebracht, in die Re- zu wer- den. Im Hintergrund jedoch stand unaus- gesprochen ein größeres Problem: Wann werden die amerikanischen Verstärkungen eintreffen? Gut informierte Kreisen wollen Wissen, daß die US-Truppen erst nach einer gewissen Festigung und Koordinierung der europäischen Verteidigungsmöglichkei- ten eintreffen sollen. Im Zusammenhang hiermit befaßt man sich auch mit dem Be- such Eisenhowers. So schreibt der CDU- CSU- informationsdienst besorgt:„Wie nun, wern Eisenhower nach seiner Rückkehr nach Washington erklären würde, er habe die europàische Verteidigung in einem Kata- strophalen Zustand vorgefunden und die OGeleille Ansichten Mentalität der europaischen Völker lasse auch nicht die Wahrscheinlichkeit erken- nen, die Dinge rechtzeitig und durchgrei- fend in Ordnung zu bringen?“ Eisenhower in Brüssel Brüssel. dpa) General Dwight Eisen- ho wer, der Oberbefehlshaber der atlan- tischen Streitkräfte, traf am Dienstag auf seiner Rundreise durch die europäischen Mitgliedstaaten des Nordatlantikpaktes von Paris kommend in Brüssel ein. Bei seiner Ankunft erklärte Eisenhower:„Ich will ein- deutig klarstellen, daß ich diesesmal hier- her gekommen bin, um an dem Aufbau einer Organisation für Frieden und Sicherheit mitzuhelfen. Als ich das letztemal in Bel- gien War(1945), War es im Dienste unserer Kriegsanstrengungen. Eisenhower kün⸗- digte an, daß er in Zukunft häufig zu Be- sprechungen in Brüssel weilen werde. Bevor Eisenhower Paris verließ, ließ er durch die Pressestelle seines Hauptquartiers mitteilen, daß über die wichtigsten Pro- bleme, denen sich das neue atlantische Oberkommando gegenübersieht, noch keine Beschlüsse gefaßt worden sind. Mit dieser Erklärung sollen, wie im französischen Ver- teidigungsministerium mitgeteilt wird. die Behauptungen entkräftet werden, daß Feld- märschall Montgomery bereits zum Re- giohalbefehlshaber im atlantischen Vertei- digungsbereich ernannt worden sei. über Kündigungen Die Rechtsfrage des Streiks der IG Metall Duisburg.(dpa) Die Belegschaften der Hüttenbetriebe haben die Aufforderung der Industriegewerkschaft Metall, ihr Arbeits- Verhältnis Seschlossen zum I. bre 2 kündigen, geteilt aufgenommen. Währen ein großer Teil der Arbeiter sich voll hinter den von der Gewerkschaft empfohlenen Schritt stellt, befürworten andere, ohne vor- herige Kündigung zu streiken, Sie vertreten meist die Ansicht, daß man den„Feind“ nicht erst um Erlaubnis fragen solle. Unter ihnen gibt es aber auch Arbeiter, die aus Sorge um ihre Familie noch zögern. Gegenwärtig finden in den Hüttenwerken Versammlungen der Vertrauensleute und Betriebsräte statt, auf denen die Kündi- gungsaktion vorbereitet wird. In den Duis- burger Hüttenwerken sollen die Kündi- gungslisten bereits in den nächsten Tagen ausgelegt werden. Die geteilte Aufnahme der geplanten Maßnahme wird von den Ge- wWerkschaften in erster Linie damit begrün- det, daß viele Arbeiter sich noch nicht über die rechtliche Notwendigkeit der Kündi- gungsaktion im klaren seien. Die Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeber verbände Untersucht in einer Stellungnahme zu dem geplanten Streik der eisenschaffenden Industrie um das Mitbe- stimmungsrecht die gegebene Rechts- und Haftungsfrage.„Es kann kein Zweifel sein“, heißt es in dieser Erklärung der Arbeit/ geber vereinigung,„daß es sich bei dem aus- gerufenen Streik der 18 Metall um einen rein politischen Streik handelt. Es geht nicht um soziale oder Wirtschaftliche Forderungen an die Arbeitgeberseite als dem sozialen Ge genspieler, sondern um die Erzwingung einer gesetzlichen Regelung des Mitbestimmungs- rechtes im Sinne der gewerkschaftlichen Forderungen.“ Diese Mitbestimmung könn- ten aber nicht die Arbeitgeber, sondern nur das Parlament und die sonst an der Gesetz- gebung beteiligten staatlichen Organe be- Wirken. Ein Streik als Druckmittel auf den Gesetzgeber ist der Verfassung wWesensfremd und widerspricht dem Gebot der Lovalität gegenüber den verfassungsmäßig bestellten staatlichen Organen. Ein Streik gegen die verfassungsmäßig ausgeübte Obrigkeit ist Gewalt, ist Kampf gegen urs selbst, ist Auf- lösung der Verfassung und damit Kampf gegen die demokratische Ordnung.“ Unter dem Vorsitz des stellvertretenden DGB- Vorsitzenden Matthias Foecher hat sich eine Reihe Gewerkschaftler. die der CD angehören, in Düsseldorf mit der ab- lehnenden Stellungnahme der Politiker der CDU CSU-Sozialausschüsse zu dem Arbeits- niederlegungsbeschluß der Industriegewerk⸗ schaft Metall befaßt. In einer Resolution heißt es U. a.:„Die christlichen Mitglieder des Deutschen Ge- Werkschaftsbundes stehen in Absoluter Preue hinter den auf demokratische Weise zustandegekommenen Beschlüssen Mrer Gewerkschaften und lassen sich durch un- verantwortliche und unsachliche Stellung- nahmen parteipolitischer Organe nicht in ihrer Haltung erschüttern. Sie schen es àus ihrem christlich-sozialen Gewissen heraus als Verpflichtung an, zu einem Erfolg der den Gewerkschaften aufgezwungenen Maß- nahmen im Interesse der Arbeitnehmer und des deutschen Volkes beizutragen.“ Zivilrechtler hält Metallarbeiterstreik kür verfassungswidrig Düsseldorf.(dpa) Der Zivilrechtler an der Könner Universität. Prof. Dr. Heinrich Lehmann, hält den geplanten Streik der Arbeiter in der eisen- und stahlschaffenden Industrie, zu dem die Industrie gewerkschaft Metall aufgerufen hat, für„rechtlich un⸗ 21 FCC n einem Gutachten, das er für die Arbeittzeber ver⸗ bände ausgearbeitet hat, erklärt Prof. Leh- mann, dieser Streik verstoße gegen Grund- Sätze des bürgerlichen Gesetzbuches, sei ein „latter Mißbrauch des Streikreclits“ und verpflichte die Gewerkschaften zum Scha- denersatz.. Ein Wink Frankfurt.(dpa) Wilhelm Petersen vom Vorstand der Industriegewerkschaft Metall hat in einem Gespräch über den hessischen Rundfunk am Dienstag erklärt. die Gewerkschaften seien„dafür bekannt, daß sie zu jeder Zeit verhandlungsbereit sind.“ 1 5 5 Oesterreichische Präsidentenwahl 5 am 20. Mai Wien.(UP) Das österreichische Kabinett hat am Dienstag beschlossen, daß die Wahl des neuen Bundespräsidenten am 20. Mai 1951 stattfinden soll. In einer offiziellen Ver- lautbarung des Kabinetts wird dieses Da- tum kür die Wahl festgesetzt, mit der Klau- sel, daß die Rechte des Parlaments dadurch nicht berührt werden. Herriot wieder Präsident der Nationalversammlung Paris.(UP) Der 78 Jahre alte Führer der Radikalsozialisten und frühere französische Premierminister, Edouard Herriot, wurde am Dienstag wiederum zum Präsidenten der französischen Nationalversammlung ge- Wählt. Herriot hat dieses Amt nunmehr für das sechste Jahr ohne Unterbrechung inne. Für den Präsidenten stimmten 287 Abge- ordnete, gegen ihn wurden 142 Stimmen ge- zählt. Auch dem französischen Oberhaus, dem Rat der Republik, sitz ein Angehöriger der Radikalsozialistischen Partei, Gaston Monnerville, vor, der ebenfalls wieder- gewählt wurde.. N 5 228 tems ons ill Pemdierg diskutieren Bevin- Plan Bisher keine Einigung über Anerkennung Pekings London.(dpa) Die Minister präsidenten des britischen Commonwealth setzten am Dienstag ihre Beratungen über den soge- nannten Bevin-Plan fort, der Korea den Frieden bringen und die Meinungsverschie- denheiten mit dem kommunistischen China bereinigen soll. Die neun Ministerpräsiden- ten bemühen sich nach wie vor um eine gemeinsame Grundlage für ihre Ostasien- politik. Ueber Punkt eins des Bevin-Plans die Anerkennung des kommunistischen Chinas.— Wurde bisher keine Einigung erzielt. 5 Im Bevin-Plan sind ferner die Einstel- hung der Feindseligkeiten m Korea, die Bllduns in Sicherheitsei Auf- Stellung einer UNO-Kemmissien, die Sell mit immittelbar dringlichen Problemen Koreas àuseinandersetzen soll, die schritt- Weise Zurückziehung der chinesischen und der UNO-Truppen und die Durchführung freier Wahlen für ganz Korea vorgesehen. Premierminister Attlee und die Mini- Ssterpräsidenten Indiens und Pakistans, Nehru und Liaquat Ali Khan, und einige Aridere Commonwealth-Ministerpräsidenten beabsichtigen, am Dienstagabend inoffizielle Beratungen über den Kaschmirstreit abzu- Halten. Der Ministerpräsident Pakistans, Lia- quat Ali Khan, hatte am Montagabend in Londom betont, das Commonwealth könne nur Überleben, wenn die Bereitschaft be- stehe, die zwischen seinen Mitgliedern ent- standenen oder entstehenden Streitfragen beizulegen. Der Ministerpräsident War“ erst zur Teilnahme an der Commonwealth-Kon- ferenz nach London gekommen, nachdem ihm zugesichert worden war, daß der Streitfall zwischen Pakistan und Indien über die Kaschmirfrage auf der Konferenz erörtert werden würde. Die Ministerpräsidenten haben sich am Dienstag weiterhin darüber geeinigt, dag so bald wie möglich ein Friedensvertrag mit Japan abgeschlossen werden soll. In unterrichteten Kreisen wurde erklärt, daß die Konferenz beschlossen habe, die Frie- denskonferenz mit Japan bald abzuhalten, zuch wenn die Sowjetunion und China es ablehnen daran teilzunehmen. Ischonan und Ischundschu bedroht Tokio.(dpa) Die kommunistischen Streit- kräfte setzten auch am Dienstag alles daran, um die zurückweichende Front der UNO- Truppen im Mittelsektor zu durch- brechen und nach Süden durchzustoßen. Die kommunistischen Stoßkeile drangen bereits bis auf 135 Kilometer vor den Nordab- Einigung der Spb und DVP über Regierungsbildung Morgen voraussichtlich Wahl des Ministerpräsidenten Von unserer Stuttgarter Redaktion Stuttgart. Nach dreistündigen Beratun- gen zwischen Vertretern der SPP und DVP über die Frage der Regierungsneubildung in Württemberg-Baden wurde der Presse in den Abendstunden folgendes gemeinsame Kommuniqué übergeben:„Die Verhand- lungskommissionen der SpD und DVP sind in ihren Verhandlungen grundsätzlich einig geworden und werden das Ergebnis ihren Fraktionen vorlegen.“ b Ueber den Verlauf der Besprechungen, an denen der geschäftsführende Minister- präsident Dr. Reinhold Maler teilnahm, wurde nichts Näheres bekannt. Da nun- mehr aber über die Verteilung der Mini- sterämter Einigung erzielt worden ist, kann mit der Neuwahl des Ministerpräsidenten in der Sitzung des Landtages am Dormners- tag gerechnet werden. Es ist auch snzuneh- men, daß der Ministerpräsident dem Land- tag in der gleichen Sitzung das neue Kabi- nett vorschlagen wird. Die Fraktionen der SPD und DVP werden vor dem Beginn der Landtagssitzung über das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen unterrichtet wer- den. Spannungen in der Regierungs- koalition Bonn.(an-Eig.-Ber.) Bundesfinanzmini- ster Schäffer hat den Bundeskanzler Wissen lassen, dag er vor seinem Gewissen nicht verantworten könne. weiterhin auf seinem Pasten zu bleiben. wenn die Mine- ralölsteuer als Grundlage der Kriegsopfer- versorgung durch den Bundestag abgelehnt werde. Das gleiche erklärte der Finanzmi- nister vor der CDU/CSU-Fraktion, die ihm am Dienstag geschlossen ihr Vertrauen aus- sprach. Die CDU wird versuchen, in der Sit- zung des Bundestages am Donnerstag die Aenderungsvorschläge zur Mineralölsteuer, die von seiten der FDP eingebracht worden sind und durch den Verkehrsausschuß und den Finanzausschuß des Bundestages befür- wortet werden, zurückzudrängen. des ellemaligen Pusan- Brücken- vor. Die Eisenbahn- und Straßen- und Tschundschu schnitt kopfes knotenpunkte Tschonan sind bedroht. Im Westen stieß eine künf zehntausend Mann starke Vorausabteilung des kommu- nistischen Gros hinter der zurückweichen⸗ den amerikanischen achten Armee nach Sü⸗ den vor. Kommunistische Spähtrupps kühl⸗ ten über Osan nach Süden bis auf achtzehn Kilometer vor Tschonan vor. Tschonan 18b eine wichtige Station an der Eisenbahnlinie von Seoul nach dem koreanischen Südosten. An der Mittelfront marschierten etws 140 000 Chinesen und. Nordkoreaner im Raum von Wondschu auf. Kommunistische Spähtrupps sollen bereits bis Aük sechzehn Kilometer an das wichtige mittelkoreani- sche Verkehrszentrum Tschundschu heran- gekommen sein. Militärische Beobachter vermuten, daß die Kommunisten von Tschundschu aus dem Westen einschwen⸗ ken wollen;, um der achten Armee die Rück. zugsstraßen nach Waigwan und Tägu ab- zuschneiden. Truppenverbände der Vereinten Na- tionen, die die Ostflanke der sich weiter zu⸗ rückziehenden achten Armee decken, sind aun Dienstag zu einem Gegenangriff ange- treten und haben im Süden und im Süd⸗ westen von Wondschu nordkoreanische Ein- heiten aufgerieben. Die Gefechte dauerten am Dienstag auch nach Einbruch der Nacht weiter an. Tal conta Truman Washington.(UP) Der republikanische Senator Robert Taft erklärte am Dienstag in einer Rede vor dem amerikanischen Presseklub in Washington, er sei der An⸗ sicht, daß die Bildung einer internationalen Armee in Westeuropa viel eher einen Krieg als den Frieden mit sich bringen werde. Taft betonte, daß die Entsendung amerikanischer Truppen nach Europa von der Beantwortung der Frage abhängig sei, ob die Sowjetunion die Staaten westlich des „Eisernen Vorhanges“ angreifen werde oder nicht. Sollte die Sowjetunion keine Angriffs- Absichten haben, dann sei keine Notwendig keit für die Bildung einer atlantischen Ver- teidigungsstreitmacht vorhanden. Sollte sie einen Angriff planen, dann müsse die Frage aufgeworfen werden, warum drei Jahre ge- Wartet Werden solle, bis eine Wirkliche be- deutsame westliche Armee aufgestellt Sein Wird. Taft ist davon überzeugt, daß nur die Furcht vor den amerikanischen Atombom⸗- ben die Sowjetunion gegenwärtig von emem Angriff abhalte. Stassen ist optimistisch Der republikanische Politiker Harold Stassen erklärte am Dienstag in New Fork nach der Rückkehr von seiner Welt- reise, dem Kreml drohe eine Revolution, an der sich auch die Rote Armee beteiligen werde, wenn die Sowjetregierung einen Aggressionskrieg vom Zaun breche. Stassen, ehemaliger Gouverneur von Minnessota und möglicher Kandidat der Republikaner bei den nächsten USA-Präsidenten wahlen, faßte den Eindruck seiner Reise in die Erklärung zusammen, daß die Aussichten für den Frie- den in der Welt heute günstiger seien als je zuvor in den vergangenen drei Jahren. Der Wunsch der Welt nach Frieden und Freiheit sei so stark,. sagte Stassen, daß so- gar die Rote Armee lieber meutern würde, Als einen Aggressionskrieg führen Diese In- formationen, teilte der Republikaner mit, sei ihm von jenseits des eisernen Vorhangs in die Hände gelangt. Vandenberg für Zusammenarbeit Der republikanische Senator Arthur Vandenberg, der Wortführer einer auf beide Parteien gestützten Außenpolitik, er- klärte am Dienstag zu Präsident Trumans Kongreßbotschaft, der Kongreß und der Präsident sollten gemeinsam mit ganzem Herzen den Aufruf zur Einigkeit in den lebenswichtigen Fragen befolgen. . 28 e e eee e . * e rc * N nicht mehr vorgelassen. eite 2 MoRGEN O RGE Kommentar ö Mittwoch, 10. Januar 1951 Polizei-Inſlalion? Es war damals ein glücklicher Gedanke des Bundeskanzlers, den Grafen von Schwe- rin zu seinem militärischen Berater zu machen. Was aber aus einer guten Idee in Bonn werden kann, zeigt das Schicksal die- ses Mannes. Der Graf ist nicht nur über einige peinliche Indiskretionen und jämmer- liche Aktionen seiner Freunde gestolpert, sein Fall offenbarte vielmehr Mängel in der staatlichen und politischen Führung, die so- kort abgestellt werden müssen. Graf von Schwerin hatte nach einem kurzen Anlauf überhaupt keine Möglichkeit mehr, den Kanzler zu beraten oder von ihm eine Entscheidung zu erhalten. Er wurde Seine Vorschläge sammelten sich zu Bergen und Herr Blan- kenhorn legte sie zu den Akten. Wie eine Mauer schirmten die Herren Blankenhorn und Globke den Kanzler ab, während im Hintergrund Herr Egidi vom Irnenmini- sterium im Polizeispiel mit den J. ändern auf korsch- preußische Art einen Porzellantopf nach dem anderen zerschlug. Was sollte da noch ein militärischer Be- rater? Die Begriffe Polizei und Militär, die Interessen zwischen Bund und Ländern ge- rieten völlig durcheinander. Nur Herr Schu- macher, der einen heimlichen aber guten Kontakt mit dem Grafen Schwerin hatte, er- kannte seine parteitaktische Chance, wie- gelte die öffentliche Meinung auf und nutzte den Wirrwarr bei den letzten Wahlen kräf- tig zum Schaden Deutschlands. Aus diesen schlimmen Erfahrungen hat man leider immer noch nicht gelernt, wie notwendig es ist, endlich eine klare Linie zu finden. Noch vor wenigen Wochen hat sich der Kanzler mit gutem Grunde geweigert, den Planen seiner„Umgebung“ zu folgen und den Minister präsidenten eine Verfassungs- Anderung in der Polizeifrage vorzuschlagen. Dafür vertritt der Bundesinnenminister die- sen Gedanken jetzt vor dem Bundestag. Aus- gerechnet der bayerisch sprechende Staats- sekretär von Lex macht im Innenausschuß Konkrete Vorschläge, wie man die Verfas- sung ändern und die Rechte dei Länder an- greifen muß., um sich eine eigene Bundes- polizei zu schaffen. Der Bundesinnenminister, der zum Hüter der Verfassung berufen ist, schlägt damit die erste Bresche in die Grundlage unseres Staates und erschüttert das Vertrauen des Volkes auf die Garan- tien des Grundgesetzes. Zur gleichen Zeit entfernt der Bundesinnenminister alle die aus dem öffentlichen Dienst, die nicht auf dem Boden der Verfassung stehen. Die Widersprüche sind- geradezu pervers. Es kommt noch schöner. Achselzuckend Sagt der Bund, er habe nicht genügend Geld für die Bereitschaftspolizei der Län- der. Im Zimmer nebenan läßt er durch- blicken, daß er Geld übrig hat, um eine eigene Konkurrenz-Bundesbereitschaftspoli- 2e suükzuüstelfen. Und im dritten Zimmer Erklärt er— man höre und staune— es ist Geld genug da, um zu dieser doppelten Po- Hzeimacht noch einen Bundesgrenzschutz hinzuzufügen. Der Gesetzentwurf hierzu ist bereits vom Bundesrat im ersten Durch- Jauf mit knapper Mehrheit gebilligt wor- den. Wir stehen damit vor einer Polizei- Inflation. Vierlerlei Uniformtuche werden demnächst unser farbendurstiges Auge er- freuen. Wir blicken dann stolz auf Kommu- nalpolizei, gewöhnliche Landespolizei, Lan- des Bereitschaftspolizei, Bundes- Bereit- schaftspolizei, Bundes Zoll Grenzschutz, Bundes Grenzschutz, Bundes- Bahnpolizei und auf die etwa 150 000 Mann, die wir zur internationalen Armee stellen dürfen. Diese tragen vermutlich ein schlichtes oliv-grau Es gibt in den Bonner Zentralinstanzen noch eine ganze Reihe ähnlicher Fälle. Etwas gedankenlos wird bei vielen Schwie- rigkeiten der angeblich nicht funktionie- reride Föderalismus angeprangert. Hier haben wir ein klassisches Beispiel, welche Blüten der Zentralismus zu treiben in der Lage ist. Wir kordern demgegenüber Dezentralisa- tion. Die Gewichte müssen von der Spitze weg nach unten verlagert werden, sonst kippt der kunstvolle Bau um. Wir wollen Froh sein, daß wir in diesen schweren Stunden einen Stastsmann und Menschen als Kanzler haben. Unsere Spitzenorgani- sation muß aber auch so beschaffen sein, daß er die Geschicke der Bundesrepublik Wirklich leiten kann. Er muß sofort ent- lastet werden, damit er mit all denen, die guten Willens sind, die Grundlinien der Politik festlegen und die auseinanderstre- benden Kräfte einen kann. Im Augenblick drohen ihm bei der Fülle seiner Aufgaben die Zügel zu entgleiten. Dieser Einblick in die personellen Inti- mitäten Bonns ist für den politischen Leser nach marcher Richtung recht aufschluß- reich. Er läßt auch verständlich werden. weshalb die beiden Generale Speidel und Heusinger ihre Funktion als Sachverstän- dige von der Bestätigung ihres Auftrags durch den Bundestag abhängig machen. Das Stimmungsbild zeigt ferner, wie falsch das Kanzlerbild ist, das auf den visuellen und akustischen Wänden von Presse und Rund- kunk vielfach erscheint. Was die Sache an- langt, aus deren Behandlung die beteiligten Personen Profil gewinnen, so darf aller- dings nicht übersehen werden, daß die bunt schillernde Fülle an Polizei bisher ebenso wie die oliv-grünen Wehrverbände nur rhetorisch vorhanden ist, was in Deutsch- land, dem klassischen Lande der Strei- tereien um des Kaisers ungewachsenen Bart. allerdings vollauf genügt, um die gegensätz- lichen Leidenschaften zu entzünden. bld Zwei Sperrstunden für Strom und Gas Ab heute Einschränkungen im Reisezugverkehr Von unserer Bonner Redektion Bonn. Für den Privatgebrauch von Strom und Gas werden täglich zwei Sperrstunden eingeführt. Bundesminister Prof. Erhard gab über den Rundfunk bekannt, die Länder seien beauftragt worden, die Reklamebe- leuchtung zu unterbinden und dafür Sorge zu tragen, daß die Schaufensterbeleuchtung eine halbe Stunde nach Ladenschluß völlig eingestellt wird. Außerdem werden die Ein- schränkungen im Reisezugverkehr ab 10. Ja- nuar wirksam. Diese Maßnahmen müßten, Wie Prof. Erhard erklärt, in Kauf genom- men werden, wenn die Produktion und da- mit die Arbeitsplätze für Hunderttausende erhalten werden sollen.„Kohle ist ein Le- bensnerv der deutschen Wirtschaft, ohne Kohle raucht kein Schornstein. Wir müssen daher Kohle sparen, wo wir nur immer können“, forderte der Bundeswirtschafts- 1 die Industrie und die Bevölkerung auf. Wie wir bereits gestern gemeldet haben, wird von seiten des Bundeswirtschaftsmini- steriums den Gerüchten entgegengetreten, die besagen, in Kürze die Bewirtschaftung von lebenswichtigen Nahrungsmitteln, ins- Des Innenministers Polizeisorgen Deutsche Karabiner 98 k und MG 422? Bonn.(gn.-Eig.-Ber.) Das Grundgesetz muß geändert werden, wenn die innere Sicherheit der Bundesrepublik ausreichend gewährleistet werden soll. Diese Forderung erhob Bundesinnenminister Dr. Lehr am Dienstag in Bonn. Er gab vor der CDU/ CSU- Fraktion des Bundestages einen Bericht über seine bisherige Arbeit und schilderte die Schwierigkeiten seines Ministeriums. Die Kernfrage sei die Bemühung um den inneren Frieden. Hier sehe sich die Bundesregierung, wie Dr. Lehr meinte, in einem Dilemma gegenüber wegen der„Kurzsichtigkeit“ alllierter Stellen und den„Krähwinkeleien“ der Länder. Dr. Lehr führte einige Beispiele an. U. a. wurden in Hamburg von englischer Seite deutsche Beutegewehre zur Polizei- bewaffnung abgegeben. Auf die Frage, wo- her die Munition kommen soll, erklärten die Briten, diese könne gegen englische Pfunde gekauft werden. Als frühesten Liefertermin der Waffen gaben sie Mitte Mai an. Auch um die Haltung, Ausbildung und Erziehung der Polizei ist es noch schlecht bestellt. Bundeskanzler Dr. Adenauer wurde unlängst von dem Posten vor seiner Tür am Vormittag stramm gegrüßt. Als er jedoch am Mittag das Haus verließ, nahm der Posten keine Notiz von ihm. Dr. Adenauer stellte die Frage, warum er denn jetzt nicht grüße. Die lakonische Antwort des Polizisten lautete:„Das habe ich doch heute morgen schon getan.“ Zur Bewaffnung gab Dr. Lehr bekannt, daß in Kürze 6000 Karabiner 98 k und 500 MG 42 von Frankreich geliefert werden. Ins- gesamt wollen die Franzosen 18 000 Kara- Dmer Und 1800 Moe aus deutschen Beute- beständen zur Verfügung stellen. Die Moto- risierung soll mit Dieselkraftwagen erfol- gen, um möglichen Benzinschwierigkeiten auszuweichen. Die Polizeiuniform wird „Steingrau“. Arbeitsgericht hebt Kommunisten- entlassung auf 5 Freiburg.(UP) Das Arbeitsgericht Frei- burg hat die fristlose Entlassung des kom- munistischen Referenten im badischen Wirt- schaftsministerium, Paul Treffeisen, für un- Wirksam erklärt. Treffeisen hatte im No- vember v. J. auf einer Versammlung der VVN die Bundesregierung scharf angegrif- ken. Zusammen mit dem Referenten im Finanz ministerium, dem Kommunisten Kar! Dobberkau, war Treffeisen danach auf Grund der Verordnung der Bundesregierung gegen radikale Elemente aus dem öffentlichen Dienst fristlos entlassen worden. Das Ar- beitsgericht stellte fest, daß die Rechtspre- chung an die Voraussetzung für eine frist- lose Entlassung strenge Maßstäbe anlege. Im Grundgesetz und in der badischen Verfas- sung sei das Recht auf freie Meinungsäuße- rung garantiert. Darüber hinaus bestimme die badische Verfassung ausdrücklich, daß kein Arbeits- oder Dienstverhältnis dieses Recht beeinträchtigen dürfe. Die Einstel- lung Treffeisens sei dem Ministerium be- dieser Fragenkomplex kannt. Die KPD gehöre zu den zugelassenen Parteien. Ihre Tätigkeit könne deshalb nicht als staatsfeindlich angesehen werden, So- lange sie nicht im Einzelfall den allgemei- nen Gesetzen zuwiderhandle. Ein Verstoß gegen die Dienstpflichten konnte Treffeisen nicht nachgewiesen werden. Bundestagsdelegation als Fürsprecher für Landsberghäftlinge Frankfurt.(Je-Eig. Ber.) Eine fünfköp- fige Delegation des Bundestages, der u. a. der Bundestagspräsident Dr. Ehlers und der SPD-Abgeordnete Carlo Schmid an- gehören, suchte am Dienstag den ameri- kanischen Hohen Kommissar MeCloy im Frankfurter IG-Haus auf, um die Begna- digung der zum Tode verurteilten Lands- berghäftlinge zu erbitten, die nunmehr seit drei Jahren auf die Vollstreckung des Ur- teils Warten. Nach der fast zweistündigen Unterredung mit dem Hohen Kommissar erklärte Carlo Schmid, daß es sich um eine sehr ernste Auseiriandersetzung gehandelt habe, bei der von beiden Seiten wesent- liche Argumente vorgebracht worden seien und die Gesprächspartner gespürt hätten, daß die Gründe des anderen zu respek- tieren seien. Die Bundestagsdelegation habe in keinem Falle individuelle Gründe für eine Begnadigung vorgebracht, aber die Auffassung vertreten, daß man mit Erhän- gen endgültig aufhören sollte. Mecloy, der erkennen ließ, wie tief ihn rührte, unter- strich, daß seine Entscheidung ficht von politischen Erwägungen beeinflußt würde, sondern lediglich von den Forderungen des Rechts und der Sittlichkeit bestimmt sein werde. Er ließ jedoch nicht durchblicken, wie diese Entscheidung endgültig ausfallen Werde. Ende der„Restdemontage“? Düsseldorf.(dpa) Die interalliierten Ver- handlungen über die Restdemontagen in der Bundesrepublik sind nach authentischen In- kormationen in ein neues Stadium getreten. Von alliierter Seite wird angestrebt, die mei- sten noch schwebenden Probleme kurzfristig positiv zu lösen. Hierbei wird besonders an die Wiederverwendung der in Hamburg noch lagernden Grobblechkapazitäten der Ruhrindustrie und den endgültigen Ver- bleib der 10 000-Tonnen-Schmiedepresse der Dortmund- Hörder- Hüttenverein- AG im Bundesgebiet gedacht. In der Ruhrindustrie wird der Besuch des früheren britischen Deutschlandministers John Hynd in Dortmund als ein Zeichen dafür angesehen, daß auch von britischer Seite alles verhindert werden soll, was die durch die Streikdebatte der Gewerkschaften ausgelöste prekäre psychologische Situation 1 den Ruhrarbeitern noch komplizieren önnte. besondere von Zucker und Speisefett, bis zum Endverbraucher durchzuführen. In Kürze wird der Bundestag sich mit einem Gesetz über Sicherungsmaßnahmen für die deutsche Wirtschaft befassen. Mit diesem Gesetz wird ausdrücklich eine Bewirtschaf- tung bis zum Endverbraucher untersagt. Man ist in Bonn der Ansicht, daß in be- stimmten Zeitabständen Hamsterpsychosen augenscheinlich systematisch gefördert wer- den, woran auch die Erzeugerverbände und der Nahrungsmittelhandel teilweise nicht ganz unschuldig seien. Auf dem Gebiet der gewerblichen Wirtschaft werde man aller- dings, so wird amtlich erklärt, um be- stimmte Lenkungsmaßnahmen nicht herum- kommen. Im ERP- Ministerium fand am Dienstag unter dem Vorsitz von Vizekanzler Blü- cher eine Aussprache mit Amerikanern über die Rohstoffsituation der Bundesrepu- blik statt. Die deutsche Wirtschaftsplanung in den kommenden Jahren müsse in Ueber- einklang mit der Wirtschaftspolitik der übrigen Marshallplanländer von der Tat- sache ausgehen, daß die Verteidigungsauf- gaben eine besondere Rohstoffverteilung be- dingten. Insbesondere solle die Verarbeitung von wichtigen Rohstoffen für Zivilzwecke eingestellt werden. Der interministerielle wirtschaftspolitische Ausschuß, der vor weni- gen Tagen von der Bundesregierung ins Leben gerufen wurde, hat mit einer Ueber- prüfung des deutschen Rohstoffbestandes begonnen. Ur. 8 1— Notiz zum Tage: 1 Kaum beachtet. Der Aufruf der Kraftverkehrswirtsch i am Dienstagmittag mit einer viertelstündg Fi Verkehrsruhe gegen die geplante Mine lege steuer zu protestieren, ist nur wenig beach daten worden. In den meisten Städten der Bun republik ging der Kraftwagenverkehr wie 9. wöhnlich weiter. Nur in Bonn waren um! Mittagszeit sehr wenige Fahrzeuge zu zen Das Autotawi-Gewerbe hatte dort seine Fah angewiesen, in dieser Zeit keine Fahrten g zunehmen. In Hamburg stoppte der Veh nur vorübergehend an einigen Verkehrsknotß punkten der Innenstadt. Der Allgemeine de sche Automobil-Club(ADAC) erklärt, daß“ Autofahrer zu spdt von der Protestaktion ung richtet wurden.(dpa) Europagedanke noch populärer machen ö Stuttgart.(Eig.-Ber.) Wirtschaftsmini Dr. Hermann Veit und Kultminister Th dor Bäuerle eröffneten im Stuttgs Lindenmuseum eine Wanderausstellung d Europa-Union, die unter dem Motto, urg ruft!“ für den europäischen Zusamme schluß wirbt. Minister Veit betonte dab unter stürmischem Beifall:„Wir dürfend Europagedanken nicht auf Eis legen.) Zeit drängt zu Entscheidungen. Entwen wir vollziehen den wirtschaftlichen und g litischen Zusammenschluß jetzt oder Eur wird nicht sein- Europa werde nicht g schaffen, wenn man die Einigung d Staatsmännern und Parlamenten überlas denen nationalstaatliche Sonderinteress über dem Wohl des Ganzen stünden. mehr müsse der Europagedanke in Massen hineingetragen werden. Helgoland-Status wird überprüft London.(dpa) Ein Sprecher des britischen Außenministeriums gab am Dienstag in einer Pressekonferenz bekannt, daß der geger.- wärtige Status der Insel Helgoland zur Zeit von britischen Behörden in Deutschland und in London überprüft wird. Auf die Frage, ob dies eine Aenderung der britischen Poli- tik zum Helgoland-Problem bedeute, er- widerte der Sprecher, die Verwendung der Insel als Bombenziel für Flugzeuge der Royal Air Force sei schon verschiedentlich einer Nachprüfung unterzogen worden. Es Wäre sinnlos, solche Beratungen zu führen, ohne sich dabei mit dem Gedanken einer Aenderung der bisherigen Politik zu tragen. Heinemann dementiert Essen.(dpa) Der ehemalige Bundesinnen- minister Dr. Gustav Heinemann distan- zierte sich am Dienstag in Essen von der Mitteilung aus Hannover, er habe zusam- men mit dem hessischen Kirchenpräsidenten Martin Niemöller, dem früheren nieder- sächsischen Landwirtschaftsminister Dr. Gün- ther Gereke und dem Vorsitzenden des „Nauheimer Kreises“, Prof. Ulrich No a e k, eine Interessengruppe gebildet, um die ge- samtdeutschen Bestrebungen Gerekes zu för- dern.„Ich habe mit Dr. Gereke auf Einla- dung von dritter Seite vor Weihnachten ein Gespräch gehabt“, sagte Heinemann.„Mel- dungen, daß Wir eine gemeinsame politische Aktion beschlossen hätten, sind unzutref- fend.“ Es sei auch unwahr, daß unter den Gesprächspartnern„völlige Uebereinstim- mung über die zu beschreitenden Wege“ er- zielt worden sei. Dr. Gereke möge seine n- gekündigte Erklärung getrost abgeben, er— Heinemann— habe damit nichts zu tun. Geringe Aussichten für die große Koalition in Berlin Berlin.(AWM- Eig. Ber.) Die Mahnung des Bundeskanzlers Dr. Adenauer, keine Möglichkeit zur Bildung der großen Koa- lition unbenutzt zu lassen, da in Berlin nationale Interessen von großer Bedeutung auf dem Spiele ständen, hat die Situation bisher nicht ändern können. Die Aussichten auf das Zustandekommen der großen Koa- lition(SD, CDU und FDP) sind nur noch gering. Sowohl die SPD als auch die CDU und FDP wollen von ihren Forderungen nicht nachlassen. Es herrscht daher in Ber- lin allgemein die Ueberzeugung, daß die Bildung der großen Koalition scheitern wird, wenn nicht in letzter Minute noch ein von beiden Seiten anerkannter Vermittler eine Einigung zustande bringt. In Kreisen des linken Flügels der CDU hofft man noch immer auf eine Vermittlung des Bundes- ministers für gesamtdeutsche Fragen, Jab Kaiser. Die kleine Koalition(CDU und FD würde über eine Mehrheit von nur fn Stimmen verfügen. Bei dieser Sachlage ge die Meinung politischer Kreise dahin, di die Gewinnung Reuters und der Soze demokratie das Zugeständnis seitens d bürgerlichen Parteien rechtfertigen wür den Posten des Innensenators mit eine Sozialdemokraten zu besetzen. Das ist d. einzige Streitpunkt, der der Bildung d großen Koalition im Wege steht. 8 Südbadens Wahlgesetzentwurf umstritten Freiburg. Et-Eig.-Ber.) Im südbadische Landtag verließen am Dienstagnachmittz die Fraktionen der SpD, FDP und KPD de Sitzungssaal vor der Behandlung des der Regierung vorgelegten Entwurfes eine neuen Landes wahlgesetzes für die kommen den Landtagswahlen in Südbaden. In eine von der SPD-Fraktion vor ihrem Auszug ab, gegebenen Erklärung wurde betont, daß d. Entwurf, der die„Herrschaft der CDU! Südbaden verewigen solle“, aus Angst u der politischen Entwicklung entstanden bel die sich bei den Wahlen in Württemberg Baden, Hessen und Bayern abgezeichn habe. Die diktatorische Haltung der CD“ habe bei den Ausschußberatungen ed Verbesserungsvorschlag unmöglich gemach In der FDP- Erklärung wurde der Wah gesetzentwurf als ein reiner Willkürakt d CDU bezeichnet,„dem jedes Gefühl i demokratisches Denken fehle“. Das Gesel 125 ein Musterbeispiel selbstsüchtigen Den ens.. Die CDU-Fraktion verabschiedete daraut hin allein das Wahlgesetz in zwei Lesul, gen. Das Gesetz sleht eine Kombination dd Mehrheits- und Verhältniswahlrecht 9 35000 Wohnungen gebaul Stuttgart.(tz Eig. Ber.) Nach einer am lichen Statistik des Innenministeriums Wu den im vergangenen Jahr in Württemberg Baden mit öffentlichen Mitteln im sozlae Wohnungsbau 35 000 Wohnungen gebaut bzw. stehen kurz vor der Vollendung, de von 20 000 im Landesbezirk Nordwürttem berg und 14 000 in Nordbaden. Hinzu kom. men noch 1200 Wohnungen für Umsiede aus Schleswig-Holstein. Frei finanziert, a ohne Förderung durch öffentliche Mitte wurden im gleichen Zeitraum in Nordwür temberg rund 5500, in Nordbaden rund 20 Wohnungen. b —— Menschen im Hofel Ein Kolportageroman mit Hintergründen von Vicki Baum Copyright by 8. Fischer 64 Fortsetzung „So etwas eben. So etwas wie dich. So etwas ganz Schönes. So etwas Grohartiges. Unsereiner weiß gar nicht, daß es so etwas gibt wie dich. Unsereiner kennt nichts und Sieht nichts und glaubt, das alles, Ehe und Alles dergleichen mit einer Frau, das muß 80 schäbig sein, so abgefranst, so häßlich und ohne Freude oder so mindere Sorte wie hier in den Lokalen. Aber wie du vorhin hier gelegen hast und ohnmächtig warst ich habe mich kaum getraut, hinzusehen. Das gibt es, denkt unsereiner da, das gibt Ss, Wunder gibt es, Wunder—“ Ja, so ist es mit Kringelein. Er sitzt auf dem Bettrand und spricht nicht wie ein sie- benundvierzigjähriger Hilfsbuchhalter, son- dern wie ein Liebender. Seine verheim- lichte, zärtliche und unbeholfene Seele kriecht aus ihrem Gehäuse und bewegt ihre kleinen, neuen Flügel. Flämmchen legt die Arme um ihre hochgezogenen Knie und hört zu, mit einem verwunderten und ungläu- bigen Lächeln. Zuweilen schluchzt es noch in ihrer Kehle wie bei einem Kind, das ge- Weint hat. Kringelein ist nicht jung, nicht Hübsch, nicht flott, nicht gesund, nicht stark, er hat keine einzige Eigenschaft eines Lieb- Habers. Und wenn sein Stammeln in unge- schickten Worten, sein Schielen aus ver- fleberten Augen, sein schüchternes Greifen, das in der Luft hängen bleibt, dennoch Ein- druck auf Flämmchen macht, so muß das in tieferen Schichten verankert sein. Vielleicht 18t es alles in allem, die Kenntnis des Lei- dens, die inständige Leidenschaft, einen Verlag. Frankfurt a. M. Schluck des Lebens zu trinken und die schweigsame Todesbereitschaft zugleich, was aus dieser kleinen Menschenruine im hell- blau gestreiften Pyjama etwas Männliches und Liebenswertes macht. Es ist ja nicht etwa so, daß Flämmchen sich nun in Eringelein verlieben würde, nein, das Leben ist weit davon entfernt, solche Süßigkeiten zu produzieren. Aber es überkommt sie in diesem Hotelzimmer Nr. 70 etwas von Nähe und Geborgensein, etwas, das haltbarer zu sein scheint als die sonstigen Improvisationen ihrer flirrenden Insektenexistenz. Kringelein spricht und spricht, es fließen ihm immer mehr Worte zu, während er spricht, er redet sich sein Leben vom Herzen herunter, und es sieht ihm in dieser Stunde so aus, als hätte er dieses Leben nur auf ein Ziel und eine Er- füllung hingelebt: auf das Wunder, das ihm zugestoßen ist, auf das vollkommen Schöne, das in seinem Bett liegt, auf das Mädchen, daß da zu ihm kam. Flämmchen hatte keine allzu große Mei- nung von sich selbst. Sie kannte ihren Preis. Woher hätte sie die Hochschätzung für ihre eigene Person nehmen sollen? Aber in Kringeleins Worten entdeckte sie sich selbst zum erstenmal, sie sah sich wie in einem Spiegel, sie sah ihre kostbare goldene Haut, ihr Haar aus Weißgold, alle ihre Glieder, jedes eine Schönheit und Glückseligkeit, ihre Frische, ihr unbekümmertes Dasein und Vorwärtsleben— sie entdeckte sich selbst, wie einen vergrabenen Schatz. „Aber ich bin doch gar nichts Besonde- res— murmelte sie glühend und beschei- den. Mitten in den Anschwung der Kringe- leinschen Worte erschrak sie und schauerte zusammen, als der Name Preysing flel. Sie hatten beide in der letzten halben Stunde vergessen, was dort geschehen, war, in dem grünen Licht von Nr. 71. Jetzt war mit einemmal das volle Entsetzen wieder da. „Ich gehe nicht mehr dorthin zurück“, flüsterte Flämmchen. Sie werden ihn schon verhaftet haben. Mich werden sie auch ver- haften wollen. Ich bleibe hier versteckt.“ Kringelein lächelte nervös.„Warum denn dich?“ fragte er, aber er bekam Angst. Auch sah er jetzt Gaigern sehr deutlich vor sich, Gaigern im Auto, Gaigern im Flug- zeug, am Spieltisch, in weißen Licht des Boxrings, Gaigern. der sich über ihn beugt, Gaigern der seine Brieftasche wiedergibt, Gaigern, der durch die Drehtür geht. „Warum sollen sie dich verhaften?“ kragte er. Flämmchen nickte bedeutsam.„Als Zeu- gin“, sagte sie völlig unwissend. „Meint du—?“ fragte Kringelein ziellos und schaute durch sie hindurch, immer auf Gaigern. Plötzlich war er wieder mitten drin in dem sausenden Gefahrentempo des ge- strigen Tages.„Du brauchst keine Angst haben. Ich ordne alles für dich“, sagte er schmell.„Wirst du— du wirst doch bei mir bleiben? Du sollst es gut haben bei mir. Ich will nichts, als daß es dir gut geht. Willst du? Ich habe Geld. Ich habe genug Geld. Es reicht noch für eine ganze Zeit. Ich kann auch noch dazugewinnen, wenn ich spiele. Wir reisen. Wir fahren nach Paris. Oder wohin willst du?“ „Mein Paß ist für England visiert—“ „Gut, gut. England. Wohin du willst. Was du willst. Du sollst Kleider haben, Man muß Kleider haben und Geld haben. eee Wee eee.— Wir werden direkt leichtsiniig sein, ist dir das recht? Ich schenke dir das Geld, das ich gewonnen habe, dreitausendvierhundert Mark. Später kannst du noch mehr haben. Sag' nichts, sag nichts, sei ganz still, bleibe ruhig hier liegen, Ich gehe jetzt hinüber. Ich gehe zu Preysing. Ich sehe nach, Was geschehen ist mit ihm. Glaubst du mir, daß du es bei mir hesser haben wirst als bei Preysing? Bleibst du bei mir lieber als bei Preysing? Ich gehe jetzt und hole deine Sachen hierher. Verlasse dich auf mich. Hab' keine Angst—“ Kringelein verschwand im Badezimmer, seine Hände flogen, während er sich anzog, das schwarze Jackett und die dunkle Kra- Watte aus schwerer Seide. Es war ein son- derbares, fieberhaftes und zerreißend erreg- tes Gefühl, sich so mitten in der Nacht an- zuzlehen, während die Straße unten schon stiller wurde und die Heizkörper auskühl- ten. Flämmchen in seinem Bett legte die Wange auf ihre Knie und atmete tief aus sich heraus. Ihr Kopf begann jetzt zu schmerzen nach der Ohnmacht, und ihr Hals war trocken. Sie wünschte sich einen Apfel und eine Zigarette. Sie nahm die Flasche mit Hundts Lebenbalsam vom Nachtisch und schnupperte daran, aber der Zimtgeruch mißflel ihr. Kringelein kam zu- rück, er sah wie ein feiner Herr aus. Viel- leicht war er sogar ein feiner Herr, dieser Kringelein aus Fredersdorf, der seiner Frau zwanzig Jahre lang täglich das Brennholz Kleingemacht hatte „Ich gehe jetzt. Bleibe du ganz Still hier“, sagte er und setzte den Kneifer vor seine hellen, slänzenden und schielenden Augen, in denen die Pupillen groß und schwarz geworden waren. An der Tür kehrte er um. Er ging bis an das Bett her- an und murmelte etwas, das Flämmcechen nicht verstand.„Ja. Aber ja“, sagte sie da- zu.„Gerne. Ja.“ Kringelein putzte seinen Kneifer dem Taschentuchzipfel, der aus seine Brusttasche hing, und verließ das Zimme“ Flämmchen konnte hören, wie er di Außentür abschloß und wie seine Schal“ den Korridor hinabwanderten. Und dam noch ganz entfernt die Musik aus dem gef ben Pavillon, Wo noch die gleichen Mes. schen tanzten wie drei Stunden vorher. . * Gaigern llegt auf dem Teppich von Nr. und ist tot. Nichts mehr kann ihm gesch hen. Niemand mehr auf der Welt kann bedrängen, verfolgen, nie wird dieser Bard Gaigern ins Zuchthaus kommen, und d ist gut. Nie wird er in Wien eintreffen, die Grusinskaja auf ihn wartet, und das traurig. Aber er hat sein rundes, erfülle“ Leben gehabt, dieser schöne, starke, en, gleiste Mensch: er war ein Kind auf ein Wiese, ein Knabe auf Pferderücken, el Soldat im Krieg, ein Kämpfer, ein Jäge ein Spieler, ein Liebender und ein Geliebte Jetzt ist er tot. Ein wenig Feuchtigkeit Klee in seinen Haaren, ein Tintenfleck ist seinem dunkelblauen Seidenpyjama n ein erstauntes Lächeln auf seinem Mund An den Füßen trägt er dicke, wollene Dieb“ strümpfe, und in seiner Kaltgewordenel rechten Hand wird die Schnittwunde ve letzten Abenteuer nicht mehre vernarbel können Auch Preysing hörte die Tanzmusik vol unten, und sie quälte inn unaussprechid' Alles, was er dachte, nahm den Synkope rhythmus an, den die Eastman-Band da m. ten im gelben Pavillon durch die Hoe“ wände rummelte. Nichts konnte schlechte“ zueinander passen als das, was die gan Nacht hindurch da unten gespielt, und de was die ganze Nacht hindurch hier oben gedacht wurde. 5 wir K Lage nisch Ber; Schle Jako 1 08 Paul man Sche Ried ker; Voge tär; Aspe Pete Wal Sch! 4 Obe beit ter; Vg rich wirt Pete Mei ser tas, Bau Dr. Nei Joh tär! Les Dre Pre rer Ge. He ma Ge No Wi ste nie G0 Aist sel De na Be ke Be det K. Ir J eil Ur di Ar In A L. Ne in I 1 . F 51 TN 2 wirtsch stündig Minera⸗ 9 beach r Bund 2 wie en um zu deßz ine Fah ahrteng r Vert Rrsknoz eine De rt, daß tion unt —— lärer ktsminig ster The Stuttgan ellung to„Eurq usamme te dag dürfen gen. Entwes n und p ler Eurq nicht g Sung c überlaß rinteress den. Vie b in gen, Jab mud FD nur fh hlage gel lahin, di er So zig. itens c en Würd nit einer bas ist dt. Idung c wurf dbadische aachmitta⸗ KPD dei des von Irfes eine Kommen 1. In eine Tuszug ab. it, daß de r CDU i Angst vn. tanden se rttemberz „gezeichte der CO. geri jede 1 gemach der Wah cürakt de Jefühl fl Das Gesel tigen Den te da ral. ei Les, nation 0 recht v ebaul einer an ums Wür rttembetz m soziale m gebal dung, d dwürttem inzu Kom. Umsiedle iert, al, e Mitte! Nordwür rund 250 en Men. vorher. von Nx. um gesche t kann i leser Bard „ und 4 treffen,. ind das 8, er küllte Arke, ent auf eine ücken, el ein Jagen Geliebte gkeit klel K ist a jama unf em Mund jene Dieb-- ewordenel unde vol vernarbel musik vol sprech! Symkopet⸗ nd da Un- die Hoe“ schlechte MANNHEIM Seite 3 Nr. 8/ Mittwoch, 10. Januar 1821 Wer kommi zu Würden? Der Wähler hat das Wort Für die Stadtratswahl am 28. Januar legen nun die Namen der jeweils 24 Kandi- daten der SPD, CDU und DV vor, die wir im folgenden bekanntgeben: SPD: Korbinian Heckl, Ingenieur; Lagerist; Leonhard Raufelder, kaufmän- nischer Angestellter; Oskar Hasenfuß, Dre- her; Fritz Esser, Techniker; Georg Fischer, Schlosser; Ferdinand Mündel, Architekt; Jakob Baumann, Gewerkschaftssekretür; Dr. Richard Heine, praktischer Arzt; Inge Paulus, Angestellte; Otto Deschler, Kauf- mann; Christian Koch, Werkmeister; Else Schäfer, Gewerkschaftssekretärin; preisbehörde führt Struſverlahren wegen Brotpreis durch Das Mannheimer Städtische Amt für öffentliche Ordnung, Preisbehörde, schreibt uns wörtlich: „Unter Bezugnahme auf die in Ihrer Ta- geszeitung erschienene Notiz über die durch die Bäckerinnung Mannheim vorgenommene Willi Kirsch, Preisänderung für Brot und Brötchen neh- men wir zu der Maßnahme der Bäcker- innung wie folgt Stellung: Die Bäckerinnung Mannheim hat mit Rundschreiben Nr. 1/51 vom 3. 1. 1951 allen ren Mitgliedern empfohlen, ab 8. 1. 1951 die in Innungsversammlungen vom 28. 12. 1950 und 3. 1. 1951 beschlossene Preis- Rudi erhöhung für Brot und Brötchen durchzu- 1 1 N— Riedt, Elektromonteur; Dr. Toeller, Chemi kühren. Diese Erhöhungen betragen: ker; Kar! Becker, Verlademeister; Fritz Vogel, Ingenieur; Jakob Ott, Parteisekre- tär; Josef Brückelmeyer, Eisenhobler; Willi Aspenleiter, kaufmännischer Angestellter; Peter Sickinger, Innungs- Obermeister; Dr. Walter Siebler, Verwaltungsrat; Paul Laas, Schlosser; Albert Busch, Schulrat. CDU: Lutz Elisabeth, Pfarrfrau; Braun Josef, Oberbürgermeister a. D.; Maier Josef, Ar- peitersekretär; Bartsch Wilhelm, Angestell- ter; Dr. Raudenbusch Heinrich, Rechtsanwalt; Vögele Heinz, Fabrikant; Eisenhuth Fried- rich, Kraftfahrer; Bühler Rudolf, Kreisland- wirt Litters Josef, Obermaschinist; Schilpp Peter, Maschinenführer; Vogt Magdalene, Meisterin; Stengel Karl, Stadtschulrat; Kai- ser Ludwig, Maschinenformer; Mäder Pro- tas, Uhrmachermeister; Hester Herbert, Bauingenieur; Schmid Engelbert, Müller; Dr. Duttlinger Rudolf, Oberstudiendirektor; Neubauer fleinrich, Werkmeister: Dünkel Johann, Polsterermeister; Block Julie, Sekre- tärin; Hügel Friedrich, Regierungsinspektor; Leschmann Heinrich, Dipl.-Ing.; Derra Josef, Schreinermeister, und Heitzmann Leopold. Drogist. DVP: Wilhelm Slanie, Betriebswirtschaftler; Prof. Dr. Adolf Schüle, Hauptgeschäftsfüh- rer der Industrie- und Handelskammer; Georg Maier, Versicherungskaufmann; Fritz Henning, Architekt; Wolfgang Hausen, kauf- männischer Angestellter; Eduard Hermann, Geschäftsführer der Aerztekammer und KV Nordbaden; Karl Dörr, Getreidekaufmann; Willi Seipp, Justizinspektor; Irene Flecken- stein, Hausfrau; Willi Wowereit, Oberinge- nieur; Willi Maus, Bauingenieur; Günther Gommel, Student; Lotte Banzhaf, Journa- listin; Julius Etz, Sportredakteur; Josef Mo- ser, Hauptlehrer; Otto Thiele, Polsterer- und Dekorateurmeister; Hans Hofmann, Buch- Halter; Richard Kraft, Kaufmann; Karl Böhler, Großhandelsvertreter; Fritz Pesch- kes, kaufmännischer Angestellter; Franz Berberig, Schneidermstr.; Siegfried Schluch- der, Maschinenarbeiter; Richard Greilach, Kaufmann. * 8 Ausspracheabende mit KPD-Stadträten. Im Hinblick auf die Gemeindewahl am 28. Januar startet die Kommunistische Partei eine Reihe öffentlicher Ausspracheabende umter dem Motto: Die Bevölkerung krägt. die Stadträte der Kommunistischen Partei antworten“ die am 10. Januar. 19.30 Uhr. im Lokal„Autohof“(Neuostheim) besinnen. Anwesend werden hierbei die Stadträte Langendorf. Kunz und Stark sein. Der nächste Abend Ist für 12. Januar. 19.30 Obr. im Lokal Pfalz,(Seckenheim) vorgesehen. Hier werden die Stadträte Locherer. Eimuth und Kober sprechen. Berufung mit Erfolg Kündigung widerrufen Die Kündigung des Straßenbahnschaff- ners V. muß widerrufen werden, weil sie als unbillige Härte zu betrachten ist, entschied jetzt das Landesarbeitsgericht, nachdem V. Mischbrot 60% Type 1150 und 40% Type 1050, 1000 f= 58 Dpf(bisher 54 Dpf); Weiß- brot 100% Type 812, 1000 g= 70 Dpf(bis- her 65—66 Dpf); Wasserbrötchen 42—43 g— 5 Dpf(bisher 4 Dpf) und Mürbe Brötchen 40—41 g 2 5 Ppf(bisher 43—45 g). Die Innung schreibt ihren Mitgliedern wörtlich folgendes:„Um eine Einheitlichkeit in der Preisgestaltung zu wahren, empfeh- len wir unseren Mitgliedern, vorstehende Preise ab 8. 1. 1951 einzuführen. Gleichzeitig ersuchen wir die Mitglieder, die Preise nach ſmren eigenen Betriebs verhältnissen zu kal- kulieren und Sie werden feststellen, daß obige Preise als Mindestpreise anzusehen sind.“ Die am 8. 1. 1951 von der Preisbehörde Mannheim durchgeführten Ermittlungen ha- ben ergeben, daß die Bäckermeister im all- gemeinen dieser Empfehlung ihrer Innung Folge geleistet haben. Es trifft demnach nicht zu— wie in zwei(anderen) Tageszei- tungen berichtet wurde—, daß die Bröt- chenpreise unverändert geblieben seien. Ge- rade bei Brötchen ist die Erhöhung der Preise besonders stark; sie macht nämlich etwa 28 Dpf je kg aus. Preisrechtlich ist diese Empfehlung der Bäckerinnung Mannheim eine Unzulässige Preisbindung Preisabsprache) im Sinne der 88 1 und 2 der Verordnung über Preisbin- dungen vom 23. 11. 1940. Darnach liegt eine unzulässige Preisbindung der ersten Hand vor, wenn Verbände oder andere Zusammen- schlüsse ihre Mitglieder oder andere Ange- hörige desselben Erwerbszweiges verpflich- ten, mit ihnen verabreden oder ihnen emp- fehlen, für ihre Güter oder Leistungen be- stimmte Preise oder Preisgrenzen einzu- halten. Die Bäckerinnung begründet die vorge- nommene Preiserhöhung in der Hauptsache mit den allgemein erhöhten Betriebsunkosten bei Kohlen, Licht, Strom, Gas, Löhnen etc. und den erhöhten Bäckereirohstoffen(Meh)). Hierzu ist festzustellen, daß die Kohlen- preiserhöhung sich auf das Backgewerbe nicht ausgewirkt haben kann, weil hier als Brennstoffe in der Hauptsache Braunkoh- lenbriketts und Gas verwendet werden. Beide Brennstoffe haben seit der letzten Brotpreiserhöhung im J uli/ August v. J. keine Erhöhung erfahren. Die Licht- und Strom- tarife sind ebenfalls unverändert geblieben. Etwa in Zukunft zu erwartende Tarifände- rungen können im gegenwärtigen Zeitpunkt keine Kalkulationsgrundlage für das Bäcker- gewerbe sein. In bezug auf die angeblich er- Höhten Löhne ist hier lediglich bekannt, dab Tarifverhandlungen mit dem Bäckerinnungs- verband schweben. Auch hier können er- Wartete Lohnerhöhungen noch nicht als Kal- kulationsbasis dienen. Die Mehlpreise haben sich in den letzten Monaten um etwa 1.50 DM per 100 kg erhöht. Diese auf die uner- kreulichen Verhältnisse auf dem Getreide- markt zurückzuführende Preiserhöhung Kurze„MAM“-Meldungen Randalierende Fahrgäste. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein Taxi- fahrer mit vollen Bierflaschen bedroht und die Lampen an seinem Fahrzeug eingeschla- gen. Der geforderte Fahrpreis wurde nicht entrichtet. Nach Verständigung der MP hatten die drei Soldaten die Flucht ergriffen und waren nicht mehr zu ermitteln. Auf der Heimfahrt überfallen. Zwei Verkäuferinnen. die in Blumenau tätig sind und auf dem Heimwege waren., fuhren mit ihren Fahrrädern am Waldesrand entlang. als sie feststellten, daß ihnen ein Radfahrer ohne Licht folgte. Beim Ueberholen 208 plötzlich der Radfahrer das eine Mädchen gewaltsam von ihrem Rad und versuchte es auf den Boden zu werfen. während die zweite Radfahrerin weiterfuhr um in der Nähe Hilfe zu holen. Währenddessen wehrte sich das überfallene Mädchen nach Leibes- kräften. konnte aber nicht verhindern, daß ihr der Bursche aus ihrer am Rad in einem Netz befindlichen Handtasche den Betrag von 80. DM raubte und dann flüchtete. Die Ermittlungen sind im Gange. rechtfertigt jedoch auf keinen Fall die tat- sächlich vorgenommene Erhöhung der Brot- und Brötchenpreise. Die Presseerklärung der Bäckerinnung, daß sie beim Mischbrot statt(kalkulationsmäßig) 61 nur 58 Dpf und bei Weißbrot statt(Kalkulationsmäßig) 71 nur 70 Dpf je kg fordert, um„Härten“ zu vermeiden, muß als irreführend angesehen werden, weil diese angebliche Großzügig- keit bei den Brötchenpreisen mit etwa 28 Dpf je kg Erhöhung mehr als ausgegli- chen sein dürfte.. Die Preisbehörde Mannheim sieht daher in dem Vorgehen der Bäckerinnung den Tat- bestand der Preistreiberei im Sinne des 8 19 des Wistc als gegeben an. Diese Armahme erhält durch das Verhalten der Konsum- genossenschaft eine willkommene Bestäti- gung, die die zunächst auch übernommene Preiserhöhung unverzüglich wieder rück- gängig gemacht hat. In erster Linie wird nun die Preisbehörde Mannheim gegen die verantwortlichen Vor- standsmitglieder der Bäckerinnung Straf- verfahren wegen Preistreiberei und unzu- lässiger Preisbindung durchführen.“ gez. Dr. Grenz au, Oberrechtsrat. münmimnnmnmunmmmmumeeeeeneeeeeeeeeeeeeeee. Keine Reklamebeleuchtung mehr 30 Jahre Zuchthaus für„vorsätzlichen Mord“ Heidelberg hat seine Sensation: Pana- giotis Tjacas, 53jähriger Corporal der ame- rikanischen Armee, der seit Tagen unter der Anklage des Mordes vor den Richtern des Armeegerichtes in Heidelberg steht (Wir berichteten bereits über den Beginn der Verhandlung). Anschuldigungen und Belastungen Wech- selten in diesem Prozeß in schneller Folge. Das 24jährige deutsche Mädchen, um des- sentwillen Panagiotis Tjacas am 6. Oktober 1950 einen 34 jährigen Amerikaner in einem Heidelberger Hotel getötet hat, belastete ihn mit seinen Aussagen schwer. Tiacas habe zn der Tür des Hotelzimmers, in dem sie sich mit dem Amerikaner aufgehalten habe, solange geklopft, bis ihm schließlich geöffnet wurde; er sei dann gleich mit einem Messer auf den Amerikener einge- stürzt und habe ihn getötet. Sie habe ver- gebens versucht, ihn daran zu hindern und sei mit Tjacas zusammen die Treppe hin- untergestürzt, während der Verletzte sich eingeschlossen habe und in seinem Zimmer verblutet sei. Kälte im Dezember- Zunahme der Arbeitslosigkeit Trotzdem nahm aber auch die Zahl der Beschäftigten zu Die Arbeitsmarktlage im Dezember ver- gangenen Jahres wird, was größtenteils auf den überraschenden Kälteeinbruch zurück- zuführen sein dürfte, charakterisiert durch eine übernormale Steigerung der Arbeits- losigkeit. Da auf der anderen Seite aber auch die Zahl der Beschäftigten Weiter zu- genommen hat, bezeichnete Arbeitsamts- direktor August Kuhn bei seiner gestrigen allmonatlichen Pressekonferenz diese Ent- wicklung eher als eine jahreszeitlich be- dingte, denn als eine wirtschaftskrisenhafte Erscheinung. Verglichen mit anderen Städten der Um- gebung kann die Situation auf dem Mann- heimer Arbeitsmarkt immer noch als gün- stig bezeichnet werden. Denn von 100 Ar- beitnehmern waren in Mannheim im De- zember 1950 nur 4,9(im November 1950 4,1, im Dezember 1949 4,7 und im Novem- per 1949 4,5) arbeitslos, in Karlsruhe da- gegen 6,8, in Heidelberg 11,2, in Ludwigsha- ken 6,0 und im Land Württemberg-Baden Das im Dezember erfahrungsgemäß im- gegen da teil 1 1 n- nei* des Arbeitsgerichts dw mer am niedrigsten liegende Vermittlungs- heim, das seine Klage abgewiesen hatte(wir berichteten über diesen Fal), Berufung ein- legte. Ausschlaggebend für dieses Urteil war Jahres wohl in der Hauptsache das Gutachten des noch Arztes, der V. damals behandelt hatte. Der Arzt bestätigte, daß V., der an insgesamt 281 Arbeitstagen nicht gearbeitet hakte, Während dieser Zeit tatsächlich für den Fahrdienst untauglich war. Die Stadt hatte durch ihren Vertreter haupten lassen, einer Zeit ferngeblieben sei, arbeitsfähig war. Als hatte sie unter anderem ahigegeben, daß V. auf der einen Seite nicht mehr voll fahr- auf der anderen Seite aber 2900 noch zu besetzen. dienstfähig sei, kein Arbeitsplatz mit sitzender Tätigkeit zur sollten nicht langjährige Dezember um verdlente Beamte oder Angestellte verdrängt die Zahl der der der Arbeitslosen versicherung und Arbeits- Verfügung stehe, werden. pe- 1949. Außerdem konnte daß V. der Arbeit auch zu 592 in der er beschädigten, Kündigungsgrund helfen. Von den 6500 im Arbeitsamtsbezirk Wohin gehen wir? Mittwoch, 10. Januar: Nationaltheater, 19.00 Upr:„Die heilige Johanna“; Ufa- Theater: 14.45 Uhr:„Der verlorene Himmelsschlüssel“ 9 chentheater„Kurpfalz“); Amerikhaus, Beethoven, Walter Piston; demischer Winter): Alster:„Der Reigen“; Palast:„Rasputin“. Donnerstag, 11. Januar: 19.00 Uhr:„Die heilige Johanna“; Amer haus. 19.30 Uhr: Deutscher Vortrag:„Buddhisti- Denk- Tao Chuen; „ Städt. Volks- der Stadt in na Uhr: Schall- ehren und in Erinn sche Meditation— eine besondere methode“. Spr.: Martin Steinke Filmpalast Neckarau. 20.00 Uhr: „Filmpalast etwas verrückt“; und Musikbücherei, U 3, 1, 19.30 plattenkonzert: J. S. Bach. Wie wird das Wetter? Nicht beständig Vorhersage bis Donnerstag früh: nur leicht bewölkt oder beiter, verlauf aber zunehmende Bewölkung und an- underung erregte, Zunächst und durch seine m Im Tages- Kurfürstlichen Hof Car ergebnis, ist— Was ebenfalls auf den Frost zurückgeführt wird— unter das des Vor- abgesunken. Während im November 5051 Arbeitsstellen vom Arbeitsamt vermittelt wurden, Waren es im Dezember 1950 nur noch 3372. Die Gesamtzahl der Vermittlungen des letzten Jahres wird bei einem Monatsdurchschnitt von, 4833 auf 57 990 beziffert gegenüber 58 350 im Jahre das Arbeitsamt 1950 Schwerbeschädigten, davon 75 Schwerst⸗ zu neuen Arbeitsplätzen ver- zu besetzenden Pflichtplätzen für Schwer- beschädigte sind 3600 tatsächlich besetzt und Obwohl die Zahl der Arbeitslosen im 1296 gestiegen ist, hat sich Unterstützungsempfänger in ANRECAUN CEM. a BESGHWER EN — ͤ—᷑——ᷣ•ũͤu—ẽ.——— Darum nicht nachmittags „Hänsel und Gretel“ gegeben werden, Johanna“ dern entgegen Humperdincks nachmittage am * ick tel Nationaltheater, 9 Vöõß in eine Abendvorstel 5 Direktion des Nationaltheaters. Warum keine Mozartstraße Es ist gewiß löblich und ein Akt der Pietät, onders wenn sie mit bedeutende Männer, bes wren Namen. daß die Stadt bei schliezend vor allem nachts etwas Rasen 8 vollständig vergessen hat— Mozart. lich. Höchsttemperatur 3 bis 6 Grad. Na nur leichte Frostgefahr. drehende Winde. durch eine von Westen sich unnstenn nähernde Störung Wieder abgebaut, Wetteramt Pegelstand am 9. Januar: Mannheim 253(486): Worms 240(413). 182(4•6): Nach Südosten sich Karlsruhe Maxau 383(); Caub einer Gedenktafel am Haus 5 Auf 8 Wissens die Inschrift: stand meines 4. ponisten gegeben, derlich. niemand konnte zwischen Weih- Uhr: Filme:„Unsere Zeit 33d,„Human Body“, nachten und Dreikönigstag nicht nachmittags „Erdäölleitung“, 19.30 Uhr: Schallplattenkonzert: Kunsthalle, 19.30„Die heilige Uhr: Prof. Dr. Freiherr von Weizsäcker spricht troffen wer über„Die Künftige Lage der Medizin,(Alg: weil die Vorbereitungen für von Bernhard Shaw ge- den mußten. Um Eltern und Kin- zu kommen, wurde Engelbert Märchenoper für die Sonntag- 21. und 28. Januar angesetzt, here Berührung kamen, zu erung zu behalten durch die Bezeichnung von Straßen, Plätzen u. dgl. mit Ganz unbegreiflich aber ist es, Mannheim bis jetzt einen unse- rer bedeutemisten Musiker. der dazu noch ein halbes Jahr als junger Mensch hier gelebt hat Uusikalischen Vorträge am 1 Theodors große Be- der Namensgebung Bei der Erwei- josenfürsorge nur um 827 von 3357 auf 4184 (gegenüber 3564 im Dezember 1949) erhöht. Auch 1950 hat Mannheim als Wirt- schaftsmetropole Südwestdeutschlands wie- der Arbeitskräfte aus der Umgebung. aus den Bezirken der Arbeitsämter Karlsruhe, Heidelberg, Mosbach, und Tauberbischofs- Heim, vor allem aber àus Ried und der Pfalz aufgenommen. Bei einem Monatszurchschnitt von 921 fanden 1950 insgesamt 11 153 auswärtige Arbeits- kräfte in Mannheim eine Erwerbsquelle. Der Berufsberatung gelang es im De- zember 1950, die schulentlassenen männli- chen Jugendlichen nahezu alle unterzu- bringen, und auch das Vermittlungsergebnis für die weiblichen Schulentlassenen läßt sich schen. Noch nicht vermittelt werden konn- ten 77 männliche und 326 weibliche, zusam- men also 403, Berufsanwärter gegenüber 658 im November 1950, 518 im Dezember 1949 und 675 im November 1949. Die Aufschlüsselung der Arbeitslosen nach den Hauptwirtschaftszweigen zeigt, daß insbesondere die Landwirtschaft in steigen- dem Maße Arbeitskräfte abgegeben hat, ein Verlust, der auch durch den Lehrbedarf in der Forstwirtschaft nicht wettgemacht wer- den kann. Sie zeigt aber auch die vor allem für das Baugewerbe durch die Witterung pedingte ungünstige Arbeitsmarktlage. Die Ausfallunterstützung wurde auch im letzten Jahr nach Einsetzen der Kälte- periode wieder stark beansprucht. Bis jetzt erstatteten 146 Baufirmen mit mehr als 3000 Beschäftigten Anzeige auf Arbeitsausfall, so daß durch Gewährung der Unterstützung hier die Mehrzahl der betroffenen Arbeit- nehmer gehalten werden konnte. In ähn- licher Weise wurde in 34 insbesondere unter Rohstoff- undloder Kohlenmangel leiden- den Unternehmen für 3500 Erwerbsfähige Kurzarbeiterunterstützung eingeführt. Im Rahmen der Notstandsmaßnahmen laufen gegenwärtig 17 Aufträge, die 192 Arbeitneh- mer beschäftigen. rob wünschen, daß dieses Versäumnis gelegentlich nachgeholt wird. A. Ch. 7 und 16 Die Wagen der Straßenbahnlinien 7 und 16 pflegen zwischen 22 und 23 Uhr in Richtung Neckarau stets in einem Ausmaß überfüllt zu daß ab und an nur ein Teil der am Tat- befördert werdlen kann. Die- sem Zustand könnte leicht abgeholfen werden, wenn dem allein fahrenden Motorwagen(ö) ein Sicherlich sind kalkuliert, daß der Betrieb nicht nur dann wirtschaftlich ist, Wenn die Fahrgäste sich gegenseitig auf den Füßen ste- hen. Da bisher jedoch nichts geschah(außer der Tariferhöhung), kann man nur annehmen, daß die planmäßige Wagenüberfüllung ohne Rück- (kür das die Straßenbahn nämlich da ist) aus Etatgründen Diesen Vorwurf trifft ein Unter- nehmen, das gemeinnützig sein sollte und eine Mehrheit dem volks- „Bedarfsdek- (an Stelle des Erwerbs) Sympatnien entgegenbringt. Es wäre zu schön, wenn 8 es 211. sein, tersall Wartenden Anhänger mitgegeben würde. auch die Tarife 80 sichtnahme auf das Publikum geschieht. Stadtverwaltung, deren Wirtschaftlichen Gedanken der kung“ diese Einstellung in den kleinen Dingen Alltags auswirken würde. Gefährliches Türöffnen Kleine Berichte über Unfälle, die entstehen „In die- . 8 ird sem Haus wohnte 1776/77 Wolfgang Amedleus Uebersicht: Der Zwischenhocheinfluf wird Mozart mit seiner Mutter Gebiet serung der Oststadt in Richtung Schlacatnaf hat man den dortigen Straßen Namen von Kom- die wohl nicht alle etwas mit Mannheim zu tun hatten, und es ist verwun- daß bei der Suche nach Namen sich an Mozart erinnert hat. Es wäre zu Zeitung. Ich bin selbst Radfahrer fahrer dieser Gefahr ausgesetzt ist. dem hessischen wenn ein Autofahrer die Wagentür zur Stra- gzenseite hin plötzlich öffnet, standen im Laufe des vergangenen Jahres mehrmals in Ihrer und weiß aus eigener Erfahrung wie oft man als Rad- Ich bin Stuttgart. Vom 10. Januar an dürfen in Württemberg-Baden lediglich die Schaufen- ster oder Schaukästen eine halbe Stunde vor Verkaufsbeginn bis eine halbe Stunde nach Ladenschlußg beleuchtet werden. Not- oder Sicherheitsbeleuchtungen sind von dem Ver- bot ausgenommen. Beschränkte Ausnahmen können in geringem Umfang zugelassen Wer- den. Für Verstöße gegen diese Anordnung, die bis zum 31. März gilt, sind hohe Gefäng-⸗ nis- und Geldstrafen angedroht. tuumimummmumumummmmnumemnmenneeeeeeeeeneeeen Soweit die Aussagen der Kronzeugin, die an Glaubwürdigkeit verloren durch die Aussage eines dritten Zeugen, der ver- sicherte:„Sie hat nach der Tat erklärt, sie werde Tjacas so belasten, daß er nicht mehr herauskomme.“ Entgegen der Gewohnheit der meisten Angeklagten vor dem amerikanischen Ar- mesgericht, erklärte Tiacas sich bereit, als Angeklagter ebenfalls auszusagen. Er habe ursprünglich die Mutter des Mädchens hei- raten wollen, sagte er, dann sei es aber zu einer engeren Verbindung gekommen zwi- schen hm und der Tochter, die er seit 1946 kenne. Er habe die Heiratspapiere kür sie beide besorgt gehabt. Das Mädchen, das seit Dezember 1949 Beziehungen zu dem anderen Amerikaner habe, habe ihm mehr- fach versprochen. zu ihm zurückzukehren. Zwei Tage vor der Tat kam es nach Aus- sagen des Angeklagten in Anwesenheit des Mädchens zu einer Ausein andersetzung Zwi- schen den beiden Rivalen., Geh nach Hause, Corporal, du bist zu alt für dieses Mäd- chen“, soll der jüngere dabei gesagt haben. Als Tjacas am Abend des 6. Oktober das Zimmer des Rivalen betrat. in dem sich Züge fallen aus. Um Kohlen einzusparen kallen folgende Züge, die am 10. Januar zum letzten Male fahren, aus: D 161 Heidelberg München-Gladbach, Mannheim an 6.06. ah 6.14; D 162 München-Gladbach— Heidelberg, Mannheim an 22.05, ab 22.30; D 417 Ludwrigs- hafen fleidelberg— Osterburken, Mannheim an 15.09, ab 15.17 und D 418 Osterburken Heidelberg Pirmasens, Mannheim àn 12.50. ab 12.56. Der letztgenannte Zug fährt zum jetzten Male am 11. Januar. verbesserung im Arbeiterverkehr. Im Arbeiterverkehr zwischen Hockenheim und Mannheim ist eine weitere Verbesserung auch das Mädchen aufhielt, habe der Andere eingetreten. Ab sofort fährt auf dieser Strecke täglich ein Zug ab 07.16 in Hocken- inn um den Hals gefaßt. In seiner Angst. der andere könne die Pistole ziehen und heim mit Halt in Oftersheim, Schwetzingen, schießen, will Tjacas mit dem Messer zu- Mannheim-Rheinau und Mannheim-Nek- gestoßen haben. karau. Professor Rauch von der Psychiatrischen Grundschein winkt. Am 10. Januar um Klinik Heidelberg erklärte in einem aus- 20.30 Uhr beginnt ein neuer Lehrgang im kührlichen Gutachten, Tjacas habe die Tat Rettungsschwimmen in Mannheimer Her- im Zustand verminderter Zurechnungs- schelbad. Der Lehrgang dauert etwa acht fähigkeit begangen. Das Armeegericht Wochen. Ausbildungszeit ist immer der zeigte allerdings wenig Neigung, sich dieser Mittwochabend von 20.30 bis 21.30 Uhr. Bei Auffassung anzuschließen. diesem Lehrgang wird durch die Deutsche Der Staatsanwalt beantragte die Todes- Lebensrettungs- Gesellschaft kostenlose Aus- strafe, doch das Gericht entschied sich bildung im Rettungsschwimmen erteilt. Nach „wegen vorsätzlichen Mordes“ zu 30 Jahren Abschluß des Lehrgangs werden Prüfungen Zuchthaus und unehrenhaftem Ausscheiden für den Grund- und Leistungsschein ab- aus der Armee. f genommen. Anmeldung bei Kursbeginn im Tjacas, der das Urteil bewegt entgegen- Herschelbad. nahm, hatte die Stimmung des Publikums 4 5 5 5 g Betriebsräteschulung! Der Ortsausschuß weitgehend auf seiner Seite. i-tu. Mannheim des Deutschen Gewerkschafts- pundes setzt seine Schulungsabende für die b 5 5 i Betriebsräte und interessierten Mitglieder Es gibt nur wenige Filme, in denen sich am 11. Januar fort. Im Saal des Gewerk- die russische Mentalität gültig widersple schaftshauses Sprient um 19.30 Uhr Adam gelt. Der französische Film„Rasputin“, der Remmele zu dem Thema:„Privatkapitalisti- die Wunderheilungen eines sibirischen sche, staatspolitische und genossenschaftliche Bauern zu Beginn unseres Jahrhunderts Wirtschaftsformen“. zum Vorwurf hat, treibt den Versuch, die 8 5 Gestalt des Rasputin zu erklären. sehr weit Helgoland-Kundgebung. Das Seleretärlat oran. Es ist die Gegensztzlichkeit des Heidelberg den„Deutschen Aktion“ lädt für 10. Januar, 20 Uhr, in die Klingenteich- saufenden und Feste feiernden Bauern, g dem es gelingt, nicht nur Menschen seines Turnhalle. Heidelberg zu einer Kundgebung sibirischen Lebenskreises, sondern auch den on. Georg von Hatzfeld und Prinz Hubertus Kronprinzen zu heilen, die seine Umgebung 8 Löwenstein werden über den Verlauf, Sinn und Ziel des Unternehmens sprechen, reizt.„Rettet eure Seele durch die Sünde“ ist seine Lehre. 8 Die Abteilung„Grün- weiß“ im Sportbund Rhein-Neckar lädt für Mittwoch in den Sas! Regisseur Marcel L Herbier fand in Harry Baur einen Rasputin von großer Ge- des Jugendheims in der Schwetzinger Str. 103 zu einem Tonfilm- und Sportabend mit staltungswucht. Die Wandlung vom Orgas mus zur Verinnerlichung ist erregend dar- Darbietungen der Jugend und Ansprache ein. Palast:„Rasputin“ gestellt, gleichermaßen maskenbildnerisch K 1 5 Wie fotograflsch. War es Absicht oder Man- Wir gratulieren! arms Feindel, Mann- gel, daß die Leistungen der Schauspieler beim- Käfertal. Sendgewann 12 wurde 5 70 Jahre alt. Katharina Gumbel, Mann- Jean Worms, Marcelle Chantal und Pierre- 5 5 Richard Willm vor der geschlossenen dar- en stellerischen Leistung Baurs verblaßten! Waldparkst 36 22(krüner Schwetzinger Nur die Schlußszene, als Rasputin wie ein 5 5 raudiger Hund zusammengeschossen 915 Straße 94), den 79. Geburtstag. Michael Rük- laßt etwas von der durchaus mögliche ker, Mannheim-Waldhof, Oppauer Straße 38, Ensembleleistung spüren. Hier wird der Sa a 0 5 wa ee, Fila boledder fränz5 dsc: krsgi und Se. 1 ens een, nis vereinigen sich ug. 84. Lebensjahr. Das seltene Fest der dia- mantenen Hochzeit begehen die Eheleute Nikolaus Herbold und Elisabetha geb. Flachs, Mannheim-Waldhof, Oppauer Str. 24. Kirchbergstraße 41, be- Konrad Vogel, Mannheim, Oberbaurat à. D. Josef Beck 70 Jahre auch schon an die amtlichen Stellen heran- Oberbaurat Josef Beck wird am heutigen getreten und habe Vorschläge gemacht, um Tage 70 Jahre alt. Er wurde 1911 an das diese Gefahr auszuschalten. leider aber ohne Hochbauamt in Mannheim berufen und ist 3 Dieser Migstand 5„ beg hier unter Perrey maßgebend beteiligt ge- eben, wenn man nur anordnen wollte. 5 851 3 2 8 5 an dem Neubau des städtischen Kran- 2— ee nach der Gehwesseite Fenhauses. Unter seiner tatkräftigen Mit- Str. Agenbahnspktingen Wirkung 5 unter anderem das Fröbelsemi- l 1 i 5 naar die Mädchenberufsschule, das für die Bedingt durch Schichtarbeit bei einer Firma damalige Zeit erstklassige Kinderheim an in Feudenheim. müssen verschiedene Arbeiter 5 5 5 bat benützen, um den Kasernen und die Schönauschule ent- den Spätwagen 5 5 nach Hause Zzu gelangen. Dabei muß man noch- Standen. In den Krisenjahren 1930/31 hat mals 40 Pf. bezahlen. Es wäre angebracht, wann Beck sich in hervorragender Weise für das auf dem schnellsten Wege etwas geschehen Mannheimer Soziale Hilfswerk eingesetzt, würde, um den Arbeitern nicht nochmals in dessen Organisation er über das ganze Ba- der Woche zwei DM aus der Tasche zu holen, dener Oberland ausdehnte. In Anbetracht die alle eine Arbeiter wochenkarte haben. Für seiner Verdienste um den Wiederaufpau Nrachtbummler ist der Sonderpreis gerecht- nach dem letzten Kriege hat ihm seine Hei- Laren matgemeinde Schweighofen, Kreis Berg- Was Hamburg kann Zz ꝗqabern Pfalz zu seinem 70. Geburtstage das Der Tarif der Straßenbahn Mannheim Fhrenbürgerrecht verliehen Ludwigshafen ist für die meisten Berufstäti- 8 5 gen eine Härte, Die Straßenbahn möge ein- Otto Göller gestorben. In Haslach im mal diesen Tarif mit dem der Hamburger Kinzigtal, wo er viele Jahre als Studienrat Hochbahn AG(Verkehrsbetriebe Hamburg) gewirkt und seine Ruhestandsjahre ver- vergleichen. Dort kostet eine Wochenkarte ſebt hatte, starb der aus Mannheim gebür⸗ 2,30 Dia. Sie kann von jeder Bergen ohne tige Heimatforscher Otto Göller. Er zählte Nachweis des 3 19 1 der 3 zu den kenntnisreichsten Mitarbeitern des gung gelöst und belie ig oft benützt werden, 1 f 1 17 10 also auch von der Hausfrau. Die Karte hat ee 1 8„ 1 Gültigkeit von Sonntag bis Samstag zu je- Haslach It 8 5 d 11 n der Zeit, auf jeder Strecke und bei jedem Ale galt sein besonderes Interesses Verkehrsmitte!(Straßenbann, Hochbahn, neben der Stadtgeschichte dem Leben und Werke Heinrich Hansjakobs. Er war es Autobus, Hafenfähre und Alsterdampfer). Die 8 Monatskarte kostet unter den leichen Be- auch, der das Haslacher Heimatmuseum zu dingungen 10.— DM. K A. Mannheim einem Hansjakob- Museum umgestaltete. . 5 1. 8——— ee 8 LUDWICSHAFEN UND DIE PPAI. 3 Selte 4 8 5 Mittwoch, 10. Januar 1951 N“—: 5 0 8 5 7 5 7 15 dings, daß Elise gar nicht gewußt hat, daß. 95 Stadtnachrichten„Michis uber i8t S0 fein gesponnen 1 eine Ehebrecherin bestraft werden könne. 4 255 1 e 10 1 Wohin rollten die Aepfelchen? Einen n 5 1 5 5 4 Die gestand dies frank und frei ein! Beim Verladen von Korkballen stürg Weidenkorb voll mit Obst erwartete eine„Liebe auf den ersten Blick“,„Spionagetätigkeit“ und ein Gerichtsfall De deen der Anklage N auch ein 1 5 1 A Hale 5 Frau als Frachtgut, aber er traf nicht ein. 5 5 N 8 2 1 n ganz anderer Meinung:„Der Zeugeneid ist Umschlasflirma beschäftigter Arbeiter rü gewi Nun e e Zürte n durch Auf einem Fisenbabnerball lernten sie gebürdet bekommen. Also mußte die Frage 85 Wen 1 e. Ange gf dle Kante der Raimauer. Er Schl, sten 8 3 en Haus, sich kennen. Es war„Liebe auf den ersten nach ehewidrigen Beziehungen verneint* 5 2. S leter tiefer liegenden 2 von den Spediteur sei der Korb anderen Haus- 3 g 8 5 sprechung und seine Verletzung ein Ver- auf den fünf Meter tiefer liegenden Zemeſ 8. 3 2 Blick“, was der Umstand beweist, daß sie werden. Und das taten beide denn auch.„ 8 8 5 8 8 auf und versank im Wasser, bes Squa bewohnern abgeliefert und von diesen un-. 3 115 8 g 8 5 brechen, das entsprechend gesühnt werden Vorsprung und v. e 5 eden. Sich sleich in einem dunklen Park auf eine Elise sogar unter Eid.—„Nichts ist jedoch muß!“ Er forderte eine Zuchthausstrafe von Hilfe gebracht werden konnte. Seine Leich 8982 Zwei ne n reichten Lich Bank setzten. 5 zu fein Sesponnen.. 5 5 einem Jahr für Elise und einem 1 einem wurde von der Berufsfeuerwehr geborgen 18 5 8 9 8 5 Nun saßen Elise und Wilhelm aus Lud- Da war nämlich ein Zeuge, der für Wil- 8 5 8 5 5 2 am 8. Januar. In der Friesenheimer Straße 0 N 88 5 8 1 g. 3 Monat für Wilhelm. Aber wie schon gesagt, 8 5 82 73 K g 5 g 8 5 in Wigshafen wieder auf einer Bank. Dieses helms Frau Spionagedienste geleistet hatte n.. 8 5 5 5 Rh Id:„Sensationen für 1 War es ein Motorrad und ein Fahrrad, in 5 8. 8 80 3 92 8 z die beiden hatten Glück, denn das Gericht eingold:„ pun 8 5 5 3 Mal aber nicht im Grünen, sondern in einem und an dessen belastenden Aussagen in; l. g 5 5 asch der Frankenthaler Straße ein Pkw. und l 8 8 5 85 5 l 5 schickte sie nur für je zehn Monate ins Ge- Millionen Tasc ee sches un nüchternen Saal des Landgerichts. Das hatte der Hauptverhandlung vor der Großen kangnis.— Ergo muß Wilhel Gen Besit 8 7 5 88 a 8 8 e seinen guten Grund. Wilhelm war nämlich Strafkammer gab es nichts zu deuteln. Den- nde che 78 7 255 58 1 1 ö Als vor dem Krieg die ersten, Broadw zum FFC Ferheiratet und seine betrogene bessere noch versuchten die beiden Angeklagten zu haltskosten tra 585 e nf. Melodie“-Filmrevuen bei uns gezeigt wu line Sen 3 D Hälfte war rechtzeitig hinter seine Schliche bagatellisieren. Für die Schuldfrage war 8 0 N den, prägte der Name der Hauptdarsteller N l 3 e gekommen. In einem Cafehaus hatte sie die dies allerdings belanglos, denn ihre Bezie- sich sofort allgemein ein: Eleanor Po wWel 86 CFF +Ehebrecher beobachtet, nachdem sie ihrem hungen hatten sie nach reichlichem Zureden Kindermaskenball. Wie immer 80ʃl 3 hn Man hatte bis dahin noch nicht gewußt, u. menden l 11 A estate, Aueers⸗ Gatterich mit detektivähnlichem Instinkt der Richter einsichtsvoll nicht mehr abge- in diesem Jahr Rien e den 383 Step-Tanz ist, was er jedenfalls sein Ra 8 heim einen grogen Maskenball. bei dem es nachgespürt hatte. Ja, ja, Frauen haben stritten. Das Gericht zeigte sehr viel mensch- es àußzer den großen noch Kleine 8 wenn er bis zu solcher Virtuosität gesteige unse keine Strafmandate, dafür aber Prämiierun- manchmal so ein feines Gefühl) liches Verständnis und sah Elises Tat, den gibt. So veranstaltet der Pfalzbau heute wird. beau gen der originellsten Masken gibt. n Die Folse war ein Ehescheidungsverfah- Meineid, unter dem Gesichtswinkel des Not- nachmittag einen Kindermaskenball unte Das Wiedersehen mit Eleanor Powell J fern Mit Gewalt versuchte ein Hilfsarbeiter ren. Wilhel d Eli hielten die obli- standes, da ihre Handlungsweis Furcht e 3 3 3. 8 5 2 0 ge eme wa de od Fandes de ihre Handlunssweise aus Furcht der Mitwirkung von der Tanzschule Hamm. ein Vergnügen für alle Tanz- und auch fi zu a si Zutritt zu parkenden Autos zu ver- torisch d beratschlagt 0 or ein rafverfol wegen Ehebruch 3 ae 1 sich g F a Satorische Ladung und beratschlagten, was vor einer Strafverfolgung wegen ruches Schlagsahne- Wettessen und Luftballon- die Jazz-Freunde, denn zu den turbulente der schaffen, indem er die Türklinken abriß. Er zu tun sei. Wilhelms Schuldigsprechung resultiert haben könnte. Die Verteidigung Aufblasen gehören i e 2 1 und den ple Schw Konnte den geplanten Raub aber nicht aus- mußte vor allen Dingen verhindert werden, war dieser Auffassung ganz und gar. 5. 188„ 5 f 8 Furo 85 8 8 2 5 2 5 5 8 i„ 5 8 E der zu den Höhepunkten, die von der Lud- denden Balletts spielen zwei der besteß 4 Führen, da er bei seiner nächtlichen Tätig- sollte er nicht die Unterhaltspflicht auf-(„Treppenwitz“ dieser Sache ist nun aller- wigshafener Jugend immer mit Begeiste- Orchester: Der temperamentvolle Cab Calla 5 8 3 7 3 S S 5 2 3 eee 5 3 8 rung aufgenommen werden. way mit seinen Negern und der fantastisch furt a 5 2 8.— 22 2 2 2 Hat sie das Geld wegge, putzt“? In einem Klarinettist Woody Herman mit seinen konn 1949 8 5 3 8 tschakt Fristlose Kündigung als rechtsunwirksam erklärt Haushalt in Oppau wird ein Geldbeutel mit Orchester. In der Fülle der Varieté- Sens, gen an aus einer Gutwürte 5 a. 28 DM Inhalt vermißt. Der Verdacht richtet tionen fällt besondern der Dachgarten-Ciren der in der 1 wurden 5 der 3 Interessanter Präzedenzfall vor dem Ludwigshafener Arbeitsrichter sich auf eine Werberin für Putzmittel, die mit seinen erstklassigen Artisten auf. Abe Senü zum 7. Januar Rauchwaren im Gesamtwert r 5. a 5 8 5 Sete Mare von 280 DM gestohlen. Das Arbeitsgericht Ludwigshafen hatte haben. Nachdem ihn die Firma in seiner 1 1 3 in 885 Zimmer war. 8 55 9 5 Mühevolle Kleinarbeit leisteten ein sich dieser Tage mit einem Fall zu beschäf- Wohnung ebenfalls nicht antreffen kongte,* upferner Wem elm von einer B m 0 gefallen hat 5 deut Arbeiter und ein Jugendlicher im Keller tigen, der die Frage der recht- oder un- teilte sie ihm seine fristlose Kündigung Apparatur wurde aus der Easerhalle einer 5 5 3 Hein eines Anwesens in der Prinzregentenstrage, rechtmäßige fristlose Entlassung des stell- mit, zu der nachträglich die Zustimmung hiesigen Firma nach Durchbrechen einer Im Beiprogramm läuft ein interessante Han, Wo sie am 6. Januar ein längeres Erdkabel- stück in kleine Teile zerlegten. Mehrere Kabelstücke und Bleimäntel konnten sicher- gestellt werden. Der Haupttäter gab an, er habe das Kabelstück in einem Bombenloch gefunden. Eine Alarm- Vorrichtung an der Ein- gangstür eines Schuhgeschäftes im Stadtteil Nord weckte eines Nachts die Hausbewoh- ner, die dadurch einen Diebstahl verhindern konnten, der von zwei bis jetzt noch un- bekannten Tätern versucht wurde. Ein vorbildliches Werk vertretenden Betriebsratsvorsitzenden Karl H. eines Ludwigshafener Großbetriebes be- handelte. Seit 1939 war Karl bei der Firma als Dreher beschäftigt und wurde wegen seiner anerkannten Tüchtigkeit außerdem zum Vorsitzenden in der Akkord- und Lohnkommission bestimmt. Am 28. August vorigen Jahres hatte Karl seinem Meister mitgeteilt, daß er er- krankt sei. Er blieb dann aber länger als drei Tage der Arbeit fern, ohne eine Ar- beitsunfähigkeitsbescheinigung vorgelegt zu der Cemeinschuftshilfe Gesamte christliche Bevölkerung der Pfalz zur Bauhilfe aufgerufen Die Siedlungsträger der katholischen und evangelischen Kirche in der Pfalz haben im Auftrag des Bischofs von Speyer und des Kirchenpräsidenten der evangelischen Kirche zur Beschaffung der 1. Hypotheken für den Siedlungs- und Wohnungsbau die Wo gehen wir bin? Filmtheater im Pfalzbau:„Große Freiheit gesamte christliche Bevölkerung zum Bau- hilfssparen aufgerufen. Die durch das Bau- hilfssparen aufkommenden Spargelder sollen dazu verwendet werden, die für den sozialen Wohnungsbau notwendigen Baugelder zu beschaffen. Es ist zu hoffen, daß dieses vor- bildliche Vorhaben, das in wenigen Tagen wie in vielen Orten der Pfalz auch in Lud- Wigshafen anlaufen soll, vollen Erfolg hat, zudem bekannt wird, daß alle Spargelder, die in Ludwigshafen aufgebracht werden, des Arbeitsamtes gegeben wurde. Der Be- triebsrat setzte sich allerdings für Karl ein und lehnte die Kündigung als ungerecht- fertigt ab. Die Firma beantragte nun auf Grund der strittigen Auslegung des Siche- rungsgesetzes erneut die Zustimmung des Arbeitsamtes zu der fristlosen Entlassung, die wiederum gegeben wurde. Inzwischen war Karl aber auch nicht untätig geblieben. Er reichte Klage beim Arbeitsamt ein und konnte beweisen, daß er tatsächlich erkrankt war, und zwar be- dingt durch eine chronische Störung des Nervensystems als Folge seiner Haft im Konzentrationslager. Er konnte weiterhin beweisen, daß er, um eine bessere Pflege zu haben, zu seinem Bruder nach Düssel- dorf gefahren war und dadurch der Nach- Weis seiner Arbeitsunfähigkeit erst ver- spätet eingereicht werden konnte. Wenn das Arbeitsgericht auch nicht um- hin konnte, Karls Verhalten als nicht völlig Korrekt anzusehen, so lag nach Ansicht des Richters doch kein Grund zur fristlosen Entlassung vor, da im allgemeinen ein for- meller Verstoß dieser Art zuerst einmal mit einer Verwarnung geahndet wird. Der Ent- scheid fiel also zu Karls Gunsten aus, indem Seitenmauer gestohlen. Der Wert des etwa 20 kg schweren Kupfers ist 350 DM. Film über die alte Kultur der Indianer: Mexikos. geb! Ueber 1000 Flüchtlinge in Schifferstadt. .. haben sich in kurzer Zeit gut eingelebt Die Stadt Schifferstadt zählte am 1. Ja- nuar dieses Jahres 13 330 Einwohner. Davon sind über 1000 Einwohner Heimatvertrie- bene, die den Flüchtlingsnachweis„A“ be- sitzen. Sie kamen in der Mehrzahl erst im Laufe des vergangenen Jahres in die Stadt, haben sich aber im großen und ganzen schon gut eingelebt. Das kommt in den mo- natlich einmal abgehaltenen Versammlungen des Bundes der Heimatvertriebenen immer wieder zum Ausdruck. Ihren Zusammen- halt und ein gewisses Rückgrat finden die Heimatvertriebenen in der Ortsgruppe ihres Bundes, die eine überaus große Mitglieder- zahl aufzuweisen hat. Dieser Tage hielten sie in Anwesenheit des ersten Vorsitzenden des Bezirksverban- des Pfalz des Bundes der Heimatvertriebe- nen, Wolf, eine Monats versammlung ab. In einem Rückblick würdigte der seitherige 1 gerade dazu angetan, die Zukunft in bun“ ten Farben erstrahlen zu lassen. Der Gast. redner übte in erster Linie an dem zur Zeit vorliegenden Lastenausgleichsentwurf Ki. tik. Er bezeichnete ihn als eine Art Fort- setzung der Soforthilfe, unter Benachteill“ Sung derer, denen geholfen werden soll! Falls dieser Entwurf nicht abgeändert wird so betonte der Vorsitzende des Bezirksver- n E bandes Pfalz der Heimatvertriebenen, dann müßten die Flüchtlinge dazu übergehen. in allen Orten Westdeutschlands Protestkund- gebungen abzuhalten. Das Vertrauen der Schifferstadter Hei. matvertriebenen zu ihrer Vorstandschaft spiegelte sich in der starken Beteiligung an den Neuwahlen wie in dem Wahlergebnis selbst wider. Mit rund 99 Prozent der abge- gebenen Stimmen wurde Karl Jilg, der seit einem Monat kommissarischer Kreis- ee 9 f 5 8 5 die Kündigung als rechtsunwirksam er- Vorsitzende der Ortsgruppe, Karl Jilg, die obmann ist und seit mehreren Monaten dem dur Iiittonen, Spstvorstellüng:- Welberregl. aueh in Ludwisshafen verbaut werden sollen. klärt wurde. 10% Verdienste des Verbandes um die Betreu- Verbandsvorstand Pfalz angehört, wieder- ment.— Raschig Filmtheater:„König der Die Siedlungsträger beider Kirchen haben 55 ung seiner Mitglieder. Er zollte vor allen gewählt. Mit ähnlichen Stimmenverhältnis- Dschungel— Parktheater: Nachtwache.— bisher über 100 Häuser in Ludwigshafen im Ein unbeleuchteter Volkswagen hielt zur Dingen der Stadtverwaltung Dank für die sen wurde auch dem größten Teil der bis- . 5— 1 Bau oder zum größten Teil bereits erstellt. Nachtzeit vor einem Radiogeschäft in Unterstützung, die deutlich in der Schaffung heriger Vorstandsmitglieder in geheimer 8 8 2 83 8 8 5 SSielhaus am Schillerplatz:„Heimatlos“. Filmtheater Gartenstadt:„Der große Sohn des Rintintin“.— Casino-Lichtspiele Mundenheim: 8 1 Jagd“.— Alhambra Mundenheim: „Hamlet“. Durch diese Bauhilfesparaktion sollen sie nun in die Lage versetzt werden, die Bau- tätigkeit im Jahre 1951 mindestens in glei- cher Weise fortzuführen, wenn möglich aber noch zu steigern. Oggersheim. Die Insassen des Wagens lie- Ben den Motor weiter laufen, schlugen die Schaufensterscheibe ein entwendeten aus der Auslage drei Radiogeräte. Der Schaden ist erheblich. von 120 Neubauwohnungen für Flüchtlinge zum Ausdruck kommt. Die Vorausschau euf das angefangene Jahr war jedoch weniger Oplimistisch. Die Ausführungen des Be- Zirksverbandsvorsitzenden waren auch nicht Wahl das Vertrauen ausgesprochen. Die Be- geisterung der Flüchtlinge ging soweit, daß sie ihren Vorsitzenden Unter den nee mrer Hauskapelle und unter großem Jubel auf die Bühne des Saales holten, Vr Bruch DLounrERRIcHT J Suche guten Deutschlehrer. An- gebote unt. Nr. 07598 an den Verl. „Sie streichen doch auch Margarine 84 80 kann immer größer werden und es besteht die Möglichkeit 7 5 880 einer Brucheinklemmung, wenn Sie ein schlechtsitzendes Guter Klavierunterrieht B 97 An. Bruchband tragen. Schon Tausenden konnte ich helfen und bei Isolde Wassermann l 5 rot᷑ 5 Uh auch Sie werden überrascht sein, wie leicht und bequem sich 5 5 big Ihr Bruch zurückhalten läßt. 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Januar 1951, 11.00 Uhr. 1 Stürz Hafeg ter Tuch Er schhz Zemem er, bey 1e Leich eborgen für oadW ay igt wu rstellerg Oo Wel! yußt, 3. ein Kang zesteigen owell i auch fü bulente len blen r besten ab Callh. mastisch seinen E-Sensz⸗ n-Ciren uf. Aber köstlich Neger. ressanter Indianet Seb in bun⸗ er Gast. Zur Zeit rf Eri. rt Fort- achteill. len soll rt Wird Airksver- en, dann hen, in stkund⸗ er Hei- ndschaft gung an ergebnis er abge- der seit Kreis- ten dem Wieder- rhältnis⸗ der bis- eheimer Die Be- eit, dab m Jubel nnen. ver- n der stand 11 au der ung in be bis Nr 8/ Mittwoch, 10. Januar 1951 P e 3.— MORGEN —— Seite 8 Sport und Spiel: „Ezz“ verteidigt Titel Am kommenden Freitag verteidigt Schwer- gewichts weltmeister Ezzard Charles zum sech- stenmal seinen Titel, seitdem er Nachfolger von Joe Louis wurde. Im New Lorker Madison Square Garden trifkt er auf den in Rußland geborenen Lee Oma, der als einer der un- beständigsten Boxer gilt. Charles hat nach sei- nem letzten k. o.-Sieg über Nick Barone in 73 Kämpfen 45mal durch k. o. und 22mal mach Punkten gewonnen. Sollte es eine Ueber- raschung Seben und Oma den Titel in seinen Besitz bringen, so muß er innerhalb 90 Tagen zum Revanchekampf antreten. Doch Oma Klingt„alt“ und Charles ist erst 27 Jahre Talent Gustav Scholz Seit französische Berufsboxer wieder in deutschen Ringen zu sehen sind, interessiert man sich jenseits des Rheins für die Stärke unserer Profis. Die Sportzeitung»LE Equipe“ beauftragte den österreichischen Experten Hermann Kurz, den deutschen Berufsboxsport zu analysieren. Kurz schreibt, daß nach sei- ner Ansicht Deutschland im Halbschwer- und Schwergewicht unbestreitbar die besten Leute Europas besitze. Er lobt aber auch leichtere Kämpfer, wie den 20 jährigen Berliner Wel- tergewichtler Gustav Scholz, der in Frank- furt den Franzosen Gilbert Stock schlagen konnte. Scholz, der 22 Profikämpfe ausgetra- gen hat und dabei 22 Siege erzielte, wird. in der französischen Sportzeitung in einer Rie- genüberschrift als„der kommende deutsche Marcel Cerdan“ bzeichnet. Besonders hervor- gehoben werden neben Scholz noch folgende deutsche Boxer: Conny Rux, Hein ten Hoff, Heinz Neuhaus, Peter Müller. Willy Hoepner, Hans Häfner und Walter Demke. Gentleman und Sportler zugleich- Georg von Opel Lebensskizze des Präsidenten der Deutschen Olympischen Gesellschaft Die feierlich aus der Taufe gehobene Deut- sche Olympische Gesellschaft hat in Georg von Opel einen Präsidenten erhalten, in dessen Wesen und Können Organisatlonsvermögen und Sportlertum eine glückliche Ehe einge- sangen sind. Schon mit dem kühnen Sprung, mit dem er nach seiner Wahl das Rednerpodest im Senckenberg-Museum enterte, kennzeich- nete er symbolhaft den Geist, der ihn beseelt. Man merkt ihm die 36 Lenze nicht an, wenn er breitschultrig, drahtig undd austrainiert seine 1,82 Meter durch die festliche Menge bewegt. Ein großer Junge mit großer Schaffenskraft vor großen Aufgaben! Am 18. Mai 1912 wurde Georg von Opel als Sohn des Kommerzienrates Karl von Opel in Frankfurt geboren. Er widmete sich vielen Sportarten, von denen ihm das Rudern am schwersten fiel. Er fühlte sich zum Radfahren geboren. worin er als 16jähriger Kreisjugend- meister werden konnte. 1930 begann seine Ru- derlaufbahn. Elfmal kam er an den Start und Wurcle ebensooft— Letzter! Dann ging es je- doch sprunghaft aufwärts! Bereits 1932 War er Einermeister von England, 1933 Meister von Kanada, 1934 Einermeister der USA. Bei den Olympischen Spielen war er Ersatznann im Einer; auch im Schießen war er in der engeren Auswahl. Zahlreich waren in den nächsten Jahren seine Titelerfolge. Den Rekord er- brachte zweifellos das Jahr 1950, in dem er micht weniger als 28() Siege herausfahren konnte, was im deutschen Rudersport einmalig sein dürfte. In diesem Jahre nun wird er mit seinen Flörsheimer Kameraden am 23. Juni nach Marlow und am 7. Juli nach Henley fah- ren, um dort an den großen englischen Regat- ten teilzunehmen. Georg von Opel erfreut sich gleich dem DSB-Präsidenten Willi Daume größter wirt- schaftlicher Unabhängigkeit. Schon 1936 wurde er Inhaber und Geschäftsführer des Frank- kurter Autohauses Opel. Seit 1939 ist er ver- heiratet mit der bekannten Turnierreiterin Irmgard von Opel. Georg von Opel weiß, daß der Aufgaben- bereich der ihm unterstellten Deutschen Olym- pischen Gesellschaft ein zweigeteilter ist. Ein- mal soll die olympische Idee im deutschen Volke wieder in stärkerem Maße als bisner eine Heimstätte finden. zum anderen soll sie materielle Mittel unserer Olympia-Expedition an die Hand geben.„Wenn jeder Deutsche— und sei er noch s0 arm— auch nur einen Pfennig beisteuert, haben wir schon mehr als ein Herr Himmelseher!“ Aber auch so hofft er, den auf ihn gesetzten Erwartungen gerecht zu werden und eventuell eine siebenstellige Zahl dem NOR zuzuführen. Doch über allem steht ihen das ethische Ziel des ‚Gutseins“ mit den vier Forderungen: körperlich stark, se- lisch gesund, geistig klar, menschlich sauber! Eishockey-Endrunde mit überruschendem Auftakt Werden Krefelder„Preußen“ ungefährdet deutscher Meister? Die deutsche Eishockeymeisterschafts-End- runde hat, wie aus unseren verschiedenen Splelberichten hervorging, einen geradezu sen- sationellen Auftakt genommen. Wer hätte ge- dacht, daß Preußen Krefeld aus den süddeut- schen Hochburgen Füssen und Garmisch vier Punkte entführen und sich nach seinem 7:5 über Ev Füssen und 6:1() über 80 Rießerse an die Spitze der Tabelle setzen würde! Füs- sen wahrte wenigstens durch einen 5:2-Sieg über VfL. Bad Nauheim noch eine Chance, während der Titelverteidiger Sc Rießersee trotz der kanadischen Verstärkung durch Me- Gibbon nur ein einziges Pünktchen aus dem 3:3 gegen Nauheim retten konnte. Die Tabelle lautet nun: Preußen Krefeld 2 Sp. 13:6 Tore 4:0 Pkt. EV Füssen 2 Sp. 10:9 Tore 2:2 Pkt. Vfl. Bad Nauheim 2 Sp. 58 Tore 1:3 Pkt. Sc Rießersee 2 Sp. 4:9 Tore 1:3 Pkt. EV Krefeld 0 Sp. 0:0 Tore 0:0 Pkt. 21 Stürmer waren an den 32 Treffern der ersten vier Finalspiele beteiligt. Der Schwede Johannson(Preußen Krefeld) konnte sich mit vier Toren an die Spitze der Torschützenliste setzen. Er wird„verfolgt“ von sieben Spielern, die es bisher auf je zwei Treffer brachten: Ulrich, Weide, Brandenburg(Preußen Kre- feld), Unsinn, Holderried, Guggemoos(E Füssen) und Wild(Sc Rießersee). Am 16. Ja- nuar wird erstmals auch der vorjährige Tor- schützenkönig Poitsch mit seiner Mannschaft, dem EV Krefeld, in die Spiele eingreifen. Die nächsten Begegnungen: 13. Januar: Nauheim Preußen Krefeld; 16. Januar: Preußen Kre- feld— EV Krefeld, Sc Rießersee— EV Füs- sen; 20. Januar: Preußen refeld— Bad Nau- heim, EV Füssen— EV Krefeld; 23. Januar: Sc Rießersee— EV Krefeld. Toto-„ Trust“ gebildet West-Süd-Block mit 24 Millionen Einwohnern Die westdeutsche Fußballtoto GmbH. in Köln, die staatliche Sport-Toto Gmb. Württemberg⸗ Baden in Stuttgart und die staatliche Sport- Toto Gmb. Hessen in Wiesbaden sind laut dpa nach Zustimmung ihrer Aufsichtsorgane über- eingekommen, künftig einen gemeinsamen Wettschein herauszugeben und die gesetzliche Gewinnausschüttung von 50 Prozent des Um- satzes gemeinsam vorzunehmen. Die neue Wettgemeinschaft, die unter dem Namen „West-⸗Süd- Block“ die Hälfte des Bun- desgebietes mit fast 24 Millionen Einwohnern umfaßt, wird am 21. Januar(Toto wettbewerb Nr. 24) ihren ersten gemeinsamen Wett⸗ bewerb ausspielen Der neue Totoblock West- Süd hat bei Gewinnen keine Höchstgrenze festgesetzt. Die drei im West-Süd-Block ver- ankerten Toto- Gesellschaften sind nach wie vor selbständig. Der West-Süd-Block wird an der Zehner und Zwölfer-Wette mit einem Tip- schein festhalten. Zusatzwetten können von den einzelnen Gesellschaften regional aus- gespielt werden. — Usa Tennismeister Ake Larsen und sein junger Landsmann Dick Savitt treffen Ende Februar beim 37. internationalen Tennistur- nier in San Remo auf so starke Spieler wie Jaroslaw Drobny(Aegypten) und Europas Ranglistenersten Lennart Bergelin. Amerikas Championat der Flachrennreiter endete mit einem„toten Rennen“ zwischen Joe Culmone und Willie Shoemaker, die je 388 Siegritte erzielten. Beide Reiter egalisierten damit auch gleichzeitig den bisherigen Rekord, den Walter Miller im Jahre 1906 mit 388 Sie- gen aufgestellt hatte. 0 — 5 FE AMIIIEN NACHRICHTEN Für die vielen Beweise herzlicher Anteil statt Karten! nahme sowie für die Kranz und Blumenspenden beim Heim- gang unserer lieben Entschlafenen, Frau Emma Curtius Wwe. geb. Walter sagen Wir allen Dank. Besonderen Dank auch den Aerzten und des Theresienkrankenhauses für die liebevolle Pflege Schwestern sowie den Bewohnern der Karl-Benz- straße Anteilnahme. Mannheim, den 8. Januar 1951 Familie F. Curtius/ Familie H. Schmitt Gott der Allmächtige hat unse- ren lieben, guten, treusorgen- kurzer, Schwiegervater, den Vater. Schwager und Opa, Bruder, Onkel. Herrn Am 9. Jan. 1931 verstarb nach schwerer mein lieber Mann und guter Papa, Bruder, Schwager, schwie- gersohn und Onkel, Herr WEISSWARENI Besondere Helegenhelt! WolrkENE für die herzliche Jaequerd muster 150/209 em groß M 2.5 1.7 SCHTAFDECREN 28.50 ollie, bene 1.48 ute, bewährte ussteuer-Aualitäten Jäglich 8. S0. FEN KUE T BERILI N Der günstigste flogdienst mit Essen a Bord A e Einfach: 9 DM, Sonder- Hin- und Rückflug: Sie sporen 54. DON front burt. M., An det Hobptweche 7.8. el. 9 23 2.92488 80. em breit, blötenweiß, 1 65 160 em breit, schwere 3 7 Mtr. OM I: Quolitäüt... Mtr. OM. 5 5 Preis 158 M. Schlalanzug Flenell Nane neusten durchgewebt, ochtferbi 1.90 u reſt, mit* vod oeürschRtaNd e Nit AIR FRANCE Bell-Damast Inlett kannt..———9 130 em breit, schõônestreifen mit Seidenglenz, Mtr. 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Januar 1951, 9.45 Uhr, 7 775 e r Haupt. 1 Suche stille Beteiligung mit 5000, 9 1 DM an solidem Unternehmen. um.. Angeb. unter Nr. P 07594 an d. V. 1 S TEIIEN ANS ESO R 2 2 Zahlreiche Rehelumalionen von Bewerbern veranlassen uns, die Auftragseber von Stellenangebots- Anzeigen ausdrücklich darum zu bitten, den Einsendern sobald als mög- uch ire Bewerbungsunterlagen zurückzureichen. Zeugnisse, deglau-; bigte Abschriften und Photos stellen für die Bewerber wertvolle Unter- lagen dar deren Wiederbeschaffung— soweit überhsupt möglich — mit beträchtlichen Kosten verbunden 18t. Dipl.-Architekt und tüchtiger Bauführer für eine größere Bauaufgabe zum sofortig. Eintritt gesucht. Zeichnerische Unterlagen mit Gehaltsansprüchen an 5 Architekturbüro Alfred Au Mannheim, Meerwiesenstr. 22. Juter Nebenverelienst dch. Verkauf eines Bedarfsartikels an Wiederverkäufer. Angeb. u. Nr. P 1005 an den verlag. 7 2 Merbeleiter oder Oberreisender für Reise- u. Versandbuchhandig. sof, ges. 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Januar 1931 Das Lebenswerk Oskar Kokoschkas In einer neuen Ausstellung Aus London, wo er seit 1938— inzwi- schen auch als englischer Staatsbürger— lebt, fuhr Oskar Kokoschka vor einigen Wochen Wieder einmal nach Deutschland, um in Bonn Professor Theodor Heuß zu porträtieren. Vierzehn Tage lang malte er, in drei Sitzungen täglich, an diesem Bild, zu ͤ dem der Bundespräsident, wie man er- „Zählt, schließlich in seiner humorvollen Weise geäußert habe, es zeige ihn vielleicht doch etwas zu semütlick und zu wenig nach- denklich.„Wie wär's, Kokoschka, etwas Weniger Rotwein und etwas mehr Tinte?“ (auf diesem Bilde nämlich). Leider ist dieses Porträt nicht unter den rund fünfzig Oelbildern und den zahlreichen graphischen Blättern zu finden, die nun bis zum 22. Januar in der Mannheimer Kunst- Halle gezeigt werden. Schade— es wäre Sewiß sehr reizvoll gewesen, dieses Wahr- scheinlich jüngste Bild Kokoschkas neben den Porträts aus den Jahren des Beginns (dem„Prof. Forel“, dem„Herwarth Wal- den“, dem„Schauspieler Dr. Rudolf Blüm- mer) oder aus den mittleren und späten Perioden(den zahlreichen Selbstbildnissen zum Beispie) zu sehen, es im malerischen Ausdruck mit ihnen zu vergleichen und zu Prüfen, wie dieser mit so seismographischer Sensibilität begabte Maler aus dem Antlitz das Wesen von Professor Heuß ertastet hat. Von der prophetischen Einfühlungskraft des Portratisten Oskar Kokoschka weiß die Schriftstellerin Karin Michaelis eine recht Hezeichnende und doch wohl wahre Ge- schichte zu erzählen. Ich hatte vor kur- zem“, so schrieb sie 1918,„ein Bild gesehen, das ein junges Mädchen darstellte, das das ganze Gesicht gewissermaßen voll großer Kohlenstäubchen oder Schlierpunkte hatte. Diese Punkte erklärte er Kokoschka) da- mit, daß das Modell— eine glänzend be- gabte Holländerin— 80 abwesend und zer- Stireut sei, daß ihr inneres Gesicht sich um s gezeigt habe. Später bekam er in- sofern recht, als die junge Dame, was da- mals keiner von uns ahnte. in Zeistige Unmachtung verfiel.“ Dieses Unter- die- Haut-sehen, dieses Aufspüren der eeli- schen Landschaft: in einem Gesicht ist ja em Charakteristikum Kokoschkas, ist sein 8 „hHomerische Symphonie“ Ballett Uraufführung in der 3 Wiener Staatsoper 5 In einem gut gelungenen Ballettabend brachte die Wiener Staatsoper neben Stra- Winskys längst akzeptiertem„Feuervogel“ die Uraufführung von Theodor Bergers „Homerischer Symphonie“. Der österreichi- sche Komponist Theodor Berger tritt hier— nach einigen wenigen kaum bemerkten Symphonischen Produktionen— erstmals mit einem großen Oeuvre vor ein Publikum, das er mit einer großartig plastischen Orchestersprache überrascht. Niemals wer- den die virtuosen Anforderungen, die der Fomponist an sein Orchester(vor allem an dcdie Bläser) stellt, zum leeren Selbstzweck erniedrigt, sondern überzeugen immer als musikalische und dramatische Funktionen. Usammen mit der Choreographin Erika ka(Von der auch die Idee stammt) schuf us Homers Odysseus Sage eine sorfäl- künstlerisches Zeugnis aus, das die Auf- merksamkeit bald auch jenseits der Gren- en Oesterreichs auf sein Schaffen lenken Walter Grieder * der Mannheimer Kunsthalle Wesentlichstes Anliegen geblieben durch di vier Jahrzehnte seines bisherigen Schaffens Mag auch so vieles in Stil und Ausdrud sich gewandelt haben, dieses analytische Moment ist in den dünnhäutigen, fas transparenten Bildern um 1910 herum eben- so spürbar wie in den mit kühner, vitale Verve aufgetragenen, farbdicken Porträts er zwanziger Jahre, es kristallisiert sick aus den in schillerndem Leuchten prunken- den Arbeiten des folgenden Jahrzehnts her- aus wie aus den impressionistisch hellen ganz aufgelockerten Oelbildern der jüngsten Zeit. Die Haut. die alle Erscheinungsformen der Natur umspannt, ist so dünn, so porös, sie reißt mitunter auf und dahinter wird ein Abgrund sichtbar, der ins Bodenlose führt, ins Unwägbare, in seelische Räume, von denen der Mensch nur in nachtdunklen Visionen zu künden weiß. Etwas Bestürzen- des weht aus diesen aufgerissenen Gesich- tern, eine Welt ohne Halt und doch voll Daseins-Sehnsucht spricht aus ihnen; fie- brig erregt suchen sie die Leere zu füllen, vor der der Mensch unserer Zeit steht. In Kokoschkas Bildern glüht eine im- mense innere Unrast auf, ein Nicht- ver- Weilen- Können, ein ständiges Verlangen, den Augenblick einzufangen, ehe er zer- bricht. Sieben Jahre lang, von 1924 bis 1931, ist Kokoschka durch die Welt gereist, durch England, Holland, durch die Schweiz, durch Frankreich, Spanien, Italien, Nordafrika und Vorderasien. Landschafts- oder, Großstadt- Porträts“ hat man die Bilder, die er von diesen Reisen mitbrachte, einmal genannt, weil sie, den Antlitzstudien verwandt, ein Wesenhaftes und zumeist auch etwas inner- lich Bedrohtes unter der äußeren Hülle durchscheinen lassen. Eines der schönsten Stücke davon, der Blick auf„Amsterdam“, ist zusammen mit dem„Bildnis des Profes- sor Forel“, dem Geniestreich des Zweiund- zZwanzigjährigen, im Besitz der Mannheinier Kunsthalle.) Daß er früher mit dem Pinsel- Stiel in seine Bilder fuhr, später mit der Spachtel in ungebärdigem Zupacken auftrug oder mit dem breiten Pinsel zuckende Krin- gel und kreisende Linien auf die Leinwand Warf, daß er schließlich heute seine Oelbil- der mit hell leuchtenden, unendlich viel- kältigen Farbtupfen überflutet— all das entspringt im Grunde dem leichen Trieb, die Dynamik allen Seins auch noch in der letzten Faser zu packen und in künstlerische Aussage zu bannen.. Auch in der Graphik ist dieses Bemühen spürbar. Wenn auch hier, naturgemäß, die Form sich festigt und eine größere Oekono- mie sichtbar wird. Mit wenigen Strichen vermag Kokoschka eine Porträt-Studie zu umreißen und auch darin wieder mehr als nur die äußere Erscheinungsform wieder- zugeben. Aus der Schweiz, aus England, Irland, Schweden, aus Oesterreich, Italien, sogar aus Brasilien und natürlich auch aus deut- schem Galerie- und Privatbesitz hat man die Bilder dieser Ausstellung zusammen- Setragefl. Im September vergangenen Jahres Waren sie in München zum ersten Male zu sehen(Vergl.„Morgen“ vom 8. Sept. 1950); von dort gingen sie nach Hamburg und von Mannheim aus werden sie noch nach Ber- Iin reisen. Auch andere Städte und Museen in Westdeutschland hatten sich um diese Ausstellung bemüht, aber die Leihgeber drängen, verständlicher weise, darauf, ihre Bilder wieder zurück zubekommen. Umso dankbarer wird man Direktor Dr. Passarge sein dürfen, daß es ihm gelungen ist, dieses Lebenswerk für einige Wochen festzuhalten und in 1 Räumen der Kunsthalle auszu- Oskar Kokoschka: B45 Konzert breiten, wo vor zwanzig Jahren die letzte umfassende Kokoschka- Ausstellung auf, deutschem Boden weit über die Grenzen Mannheims hinaus von sich hatte reden machen. Man wird auch jetzt diese Ausstel- lung, die Dr. Passarge mit ein paar einfüh- renden Worten und Richard Laugs mit der Wiedergabe von Hindemiths zweiter Kla- Vier-Sonate eröffneten, nicht ohne tiefe inmere Bewegung verlassen. Mag man auch vor der scheinbar wirren Fülle dieses oder jenes Bildes zunächst zweifelnd und suchend stehen, bei längerem Verweilen erschließen sich doch auch hier der außerordentliche Künstlerische Gestaltungsdrang Kokoschkas, seine auch heute noch— in seinem 65. Le- bensjahr— ungebrochene Vitalität, seine Wahrhaftigkeit und seine innere Berufung. . Kurt Heinz Werner Egks„Französische Suite“ im vierten Heidelberger Symphoniekonzert Es geschieht im Konzertleben nicht häu- 18, daß das Publikum durch seinen Beifall lie Wiederholung eines ihm vor der Auf- kührung noch unbekannten Werkes verlangt. Allerdings handelte es sich bei der„Fran- zösischen Suite nach Rameau“(1949), mit ler Ewald Lindemann das vierte Heidel- berger Städtische Symphoniekonzert einlei- tete, um ein leicht und rasch ansprechendes Werk. Es ist weder eine reine Ballettsuite noch eine symphonische Dichtung und der Name Rameau wird vom Komponisten wohl nur der Loyalität halber genannt, denn Werner Egks farbfüllige Palette schuf ein hinsichtlich historischer Uebernahme durchaus selbständiges Werk. Was beim Anhören dagegen sofort eingeht— und deshalb dem Ohr auch schmeichelt— ist die enge Beziehung zum„Hoch“-Impressionis- mus, dessen Flächigkeit Egk mit einschnei- denden rhythmischen Akzenten durchsetzt. Die so entstandene starke musikantische Plastik, die zum Teil einer großen Raffi- nesse der instrumentalen Behandlung zu verdanken ist, wurde namentlich im letz- ten, von Lindemann wiederholten Satz offensichtlich: das Huschen und Brillieren der Streicher, Flöten- und Harfenläufe in diesem Orchester wirbel und schließlich be- herrschenden Blechakzente konnten ihre Wirkung nicht verfehlen. Zudem machte die ausgezeichnete Wiedergabe unter Linde- mann den Wunsch des Publikums verständ- lich. f 5 Der Pianist Adrian Aeschbacher bestä- tigte mit Beethovens C-dur-Konzert sein auch in Mannheim geschätztes Können. Aeschbacher gestaltet technisch geschliffen und stellt seine bewußte geistige Auffas- sung völlig in den Dienst des Mozart noch verpflichteten, seine Selbständigkeit aber recht ausgeprägt ankündigenden frühen Beethoven. Besonders im dritten Satz ver- mittelte er, von Dirigent und Orchester sorgfältig und zurückhaltend begleitet, eine feine, dezent abgerundete Klangsprache. jean Anouilh:„Romeo und jeanette“ Eröffnung eines neuen Zimmertheaters in Frankfurt In Frankfurt hat sich ein neues Theater aufgetan, ein Theaterchen, das sich sehr be- scheiden als Studio Kleine Bühne“ bezeich- het. So ganz neu ist es allerdings nicht; es ist dasselbe Ensemble das bisher im Werk- heim an der Vilbelerstraße spielte und sich nun notgedrungen nach einem neuen Heim umsehen mußte. Der Saal im Werkheim mit seiner chaotischen Mischung von Lagerspei- cher und Ausstellungshalle(in dem man zu- letzt Sartres„Tote ohne Begräbnis“ sah) War in seiner Art vollkommen, er war selber eine stimmungsvolle Gratisdekoration. Der neue Raum an der Myliusstraße ist enger, es ist jetzt wirklich ein Zimmertheater, mit rund 40 Plätzen; die Stühle sind bunt assor- tiert, jeder ein Modell kür sich. Zur Er- 2 spielte man Jean Anguilhs„Rm e 0 stärkste Stück Anouilhs, aber eines mit sehr verlockenden Rollen. Man hatte es früher schon einmal im Romödienhaus in Sachsen- hausen gesehen und war gespannt, wie es sich in dem engeren Raum mit aufgehobener Distanz ausnehmen würde. Nun, es eignet sich gewiß für ein Zimmertheater, wie man denn überhaupt dem Leiter der Kleinen Bühne, Hans Joachim Droz, bescheinigen kann, daß er eine glückliche Hand in der Auswahl seiner Stücke hat, abgesehen da- von, daß er ein sehr begabter Regisseur ist. Das hat er auch mit seinem neuen Stück Jeannebtel, nicht gerade das wiederum bewiesen. Er hatte sich selber die Partie des Lucien reserviert, der das Amt des Raisonneurs versieht, eines Zynisch ver- bitterten Raisonneurs in diesem Falle, her- Vorragend befähigt, immer 8 85 einzugrei- fen, wenn es sonst nicht weitergehen Will. Die nicht sehr dankbare Rolle der Julia lag in den Händen einer vielversprechenden De- büfttantin(Ursula Ligockh, die mit erstaun- licher Einfühlung den richtigen Ton traf. Die zentrale Partie der Jeannette spielte Inge Borg; die bösartige Verbindung von Amora- lität unc kompromißloser Hingabe an das Gefühl machte sie überzeugend glaubhaft. In der Rolle des Familiensohns, dem die Be- gegnung mit Jeanette zum Verhängnis wird, 5 Wolfgang 3 seiner be eistungen. Das volle Haus aud. W Martin Steinke, der im vergangenen Jahr bereits über seine Erfahrungen als Mönch eines tibetanischen Buddhistenklosters im Mannheimer Amerikahaus berichtete, wird hier in einem zweiten Vortrag am Donnerstag. 11. Januar. 19.30 Uhr über„Buddhistische Me- sprechen. i. Die von der Galerie Rudolf Probst im Manmheimer Schloß veranstaltete Ausstellung mit Werken von Carl Trummer(Plastik) und Pal Berger-Bergner Bilder und Graphik) ist bis eimschlieglich Sonntag, 14. Januar, geöffnet. N INDUSTRIE UND HAN DEI. 5 2 5 F Gaswerke in der Versorgungs- klemme Anleihe beim Hausbrand 1e Kohleversorgung der westdeutschen erke war seit Kriegsende noch nie s0 cht wie im Augenblick. Statt der benö- n rund 600 000 Tonnen beträgt die Lie- rrichtmenge für Januar nur 400 000 Tonnen. lerkenswert ist dabei, daß die Dezember- stände bei manchen Werken bis 2u 35 betragen und daß nunmehr feststeht, daß i ds Nachlieferung erfolgt. Die Januar-Richtmenge für die Hausbrand- versorgung bleibt bei 1,5 Millionen Tonnen. Davon werden aber nur 1,4 Millionen an den Handel ausgegeben werden. 100 000 Tonnen erbleiben als Bundesreserve. Die Gaswirt- laft hat den Wunsch geäußert, etwa die dieser Reserve gegen die Rücklieferung Sichen Menge Koks zur Ueberbrückung ihrer größten Versorgungsschwierigkeiten 12 2 schon in Anspruch zu nehmen. Im Bundeswirtschaftsministerium häufen 81 dringenden Anfragen und Ersuchen der Gaswerke um Fohlelieferungen. allem die Werke in Baden und Württemberg- Baden befinden sich in einer beinahe schon 5 Atastrophalen Versorgungslage. Seit Frei- 5 rgangener Woche wurden dort die ersten größeren Industrieabschaltungen vorgenom- men. Die akute Zuspitzung ist in erster Linie zuführen auf Transportschwierigkeiten, ie infolge des wetterbedingten Ausfalls der asserstraße während der zurückliegenden Frostperiods aufgetreten sind. Zurückgebdlie- Förderung, fehlerhafte Planung und an- Sesichts der Ausweitung des industriellen Pro- duktionsvolumens zu hohe Exportverpflichtun- gen sind die allgemeinen Gründe für die hleverknappung, die sich naturgemäß auch der Versorgung der Gaswerke schmerzlich acht. 5 ie Versorgungssituation bei den revier- ahen Werken günstiger ist als in Süd- und üdweskdeutschland, ist eine bevorzugte Belie- 4 der dortigen Gaswerke vorgesehen. in zaden reichen die Vorräte im Durchschnitt nur schieber mit Deputatkohle etliche Preisbehörden in Nordrhein-West⸗ nd jetzt den ersten großen Kohlenschie- auf die Spur gekommen. Es handelt sich Fallen um Deputatkohlen, die zu 70 bis an eine Schwarzhandelsorganisation ben Würden. Als Hauptliefergeblet haben Bergarbeitersiedhungen bei Walsum und rg herausgestellt. Die Kohlen wurden mit 0 gen an verschiedene Zwischenhändler rt, die in zahlreichen Städten zwischen ch und Braunschwelg Kleinbetriebe und Hausbrand zu Preisen zwischen 120 und 150 DN ersorgten. Gewinnquote abzüglich der genen Versandkosten stellte sich dabei auf rehschnttflich 40 bis 60 Dau je t oder bis 2 bis 3 PII je Ztr. Es konnten Transporte bis zu etwy a 200. Str. geschnappt werden. 5 K. Vor noch für einen halben bis einen Tag. Um- kangreiche Industrieabschaltungen mußten vor allem in Siegen vorgenommen werden. In Württemberg-Baden verfügt das Stutt- garter Gaswerk über keine Reserven mehr. Der Betrieb wird mit Kohlen des Elektrizi- tätswerkes gèérade noch aufrechterhalten. Ulm erhielt für sein Gaswerk im Dezember um 346 Tonnen oder 21 v. H. weniger als zuge- Sagt. Bei einhem Tagesbedarf von 60 Tonnen verfügt es nur noch über Reserven für zwei Tage. Göppingen hat für vier Tage Saarkohle erhalten. Walldürn mußte sein Caswerk ab 4. Januar bis auf weiteres schließen. München erhielt im Dezember statt der zu- gesagten 14 000 Tonnen nur 9000 Tonnen ge- liefert. Der Kohlevorrat ist auf einen Tages- bedarf abgesunken. Verwendungs-, Verarbeitungs-, Bez ugsgebote und Verbote Der interministerielle Wirtschaftsausschuß zur Koordinierung der allgemeinen Wirt- schaftspolitik, wie dies im EZU-Memorandum gefordert wird, hielt am Dienstag im Wirt- schaftsministerium seine erste Arbeitssitzung ab. Die Ausschußmitglieder nahmen dabei einen Bericht des Leiters der deutschen Mar- shallplan-Vertretung in den USK— Podeyn über Organisierung der wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit in den Vereinigten Staaten entgegen. Anschließend wurde Fragen der internationalen Rohstoff- Situation auf den Weltmärkten und den daraus resultierenden Erfordernissen für die Sicherung der inner- deutschen Rohstoffversorgung behandelt. Der wirtschaftspolitische Ausschuß des Bundestages begann die Beratung über das Sicherungs- und Ueberleitungsgesetz der ein- zelnen Gebiete der gewerblichen Wirtschaft. Ausgangspunkt ist der vom Bundestag im An- schluß an die Vorlage dieses Gesetzentwurfes an den Ausschuß rückverwiesene mündliche Bericht des Wirtschaftsausschusses. Ob und in- wieweit neben der allgemeinen Tätigkeit des Koordinierungs- Gremiums, wie es der inter- ministerielle Wirtschaftsausschuß darstellt, sich auch auf innerdeutsche Lenkungsmaß- nahmen ausdehnen wird, hängt nach Ansicht maßgebender wirtschaftspolitischer Kreise ent- scheidend vom Schicksal dieses Sicherungs- und UDeberleitungsgesetzes ab-. Immerhin haben die Amerikaner bereits erkennen lassen, daß sie die Rohstoffbelieferung der OEEC-Länder von ihrer Beitragsbereitschaft für die Sicher- heitsbemühungen des Westens abhängig machen wollen. Auch der Bundesrepublik wurde diese Verduickung von Sicherheits- beitrag, der ebenso im Wirtschaftlichen wie im Militärischen bestehen kann, zu verstehen gegeben. Wenn aber die Rohstoffbelieferung, von deren sicherheitszweckbetonter Verwen- dung abhängig gemacht werden soll, dann ist es naheliegend, dag die Bundesrepublik ge- Setzliche Handhabe erhalten muß, um diese Verwendung zu überwachen und zu lenken. Das Veberſeitungsgesetz enthält diese Mög- lichkeiten, indem darin Kengerung der bisheri- 5 8 1 1 3 gen Rechtslage die Ermächtigung für die Bun- desrepublik enthalten ist, nüt Zustimmung des Bundesrats durch Rechtsverordnung, Verwen- dungs-, Verarbeitungs- und Bezugsgebote aus- zusprechen. Die Annahme dieses Gesetzes durch den Bundestag wird somit eine we- sentliche Voraussetzung für unsere Situation bei einem internationalen Rohstoffbezug lie- kern, gleichzeitig aber eine innerdeutsche Roh- Stofflenkunng in greifbare Nähe rücken. Auslands-In vestitionen 0 Fehlanzeige „Die Aufhebung des Verbots privater aus- landischer Kapitalinvestifionen in der Bundes- republik im Sommer 1950 hat praktisch keine Auswirkungen gehabt, erklärte ein amerikani- scher Wirtschaftssachverständiger in Frankfurt. Weder von amerikanischer noch von sonstiger ausländischer privat wirtschaftlicher Seite seien irgendwelche nennenswerte Beträge westdeutschen Wirtschaft investiert worden Das sei weniger auf das politische als viel- mehr auf das Wirtschaftliche Risiko zurückzu- führen. Das Zinsproblem spiele eine wesent- liche Rolle, da die Zinsen von den in der Bun- desrepublik angelegten ausländischen Geldern bisher nicht aus Deutschland ausgeführt Wer- den können. Es sei klar, daß zum Beispiel ein Kaufmann in Chikago. wenn er Geld an- legen wolle, wirtschaftliche sicherere Platze Als Deutschland suchen und finden werde. Das KURZ NAC Wohnungsbau mit USA-Geld 5 Wie Wir erfahren, Werden im Zusammenhang mit der Seplanten Verlegung der amerikanischen Hohen Kommission von Frankfurt in den Raum Bonn Godesberg für etwa 500 Familien von Be- Satzungsangehörigen Wohnungen errichtet. Das Bauvorhaben soll in freien amerikanischen Dol lars finanziert werden Auch die Grundstücke, auf denen die Wohnungen erstellt werden sollen, werden mit amerikanischem Geld gekauft. Weitere 1 000 Wohnungen sollen für Familien voll deutschen Bediensteten errichtet werden. Diese Wohnungen werden ebenfalls mit amerika- nischem Geld, also nicht auf Besatzungskosten errichtet. Die Grundstücke für diese 1 0 Woh- nungen, die vom Bund und den Gemeinden Godesberg und Bonn zur Verfügung gestellt wer- den, bleiben deutsches Eigentum und sollen zu einem späterer Zeitzunkt, wenn die Wohnungen nicht mehr von den in amerikanischen Diensten stehenden Personen benötigt Werden, in deutsches Eigentum übergehen. Weiterhin tragen die Amerikaner, die nicht unerheblichen Aufschlie- BZungskosten für diese Siedlungen. wie Straßen- bau, alisation, Gas und Elektrizität. Der Gesamtaufwand für die 1.500 Wohnungen wird e rund 16 Mill. Dollar betragen. „Hoch“ der Baum wollpreis Bei der ersten diesjährigen Wollversteigerung in Sydney am 8. Januar zogen die Preise gegen- Über der letzten Versteigerung am 7. Dezember 1950 um 15 bis 20% an. Großbritannien und Kontinental-Europa standen an der Spitze der Kaufinteressenten. Der Wettbewerb war außer- ordentlich lebhaft, obwohl die Qualität kaum mehr als guter Durchschnitt war. Die ägyptische Regierung setzte den Ausfuhr- zoll für Baumwolle von vier auf acht ägyptische Pfund je 100 kg und für Baumwollerzeusnisse von drei auf sechs ägyptische Pfund je 100 kg herauf. Durch diese zusätzlichen Einnahmen will die Regierung die erhöhten Staatsausgaben decken, 1 in der ganze sei jedoch eine Lage, 80 betonte der Wirtschaftssachverständige, die sich im Laufe der Zeit bessern werde. 0 Umsatzsteuererhöhung f Fehlschlag? 85 Die Hauptgemeinschaft des deutschen Ein- zelhandels àußerst sich besorgt über die in der dritten Steuerreform offenbar vorgesehene allgemeine Erhöhung der Umsatzsteuer. Der Einzelhandel ist, so betonte die Hauptgemein- schaft, angesichts der beschränkten Kaufkraft auf niedrige Preise angewiesen. Bei der stel- genden Preistendenz der Rohstoffs kann nach ihrer Ansicht eine Erhöhung der Umsatzsteuer in der Handelssparme nicht mehr aufgefangen werden.. i Die Hauptgemeinschaft wendet sich ebenso gegen eine differenzierte Umsatzsteuer, die nach ihrer Auffassung eine andere Form der Luxussteuer ist. Sie sieht hierin die Gefahr, daß die Ware bei überhöhten Steuersstzen auf den schwarzen Markt abwandern könnte. Damit sei der Steuer zweck rücht erreicht, der Einzelhandel dagegen auf weiten Gebieten sei- nes Absatzes schwer geschädigt. 5 Die Hauptgemeinschaft hofft, daß bei einer Erhöhung der Umsatzsteuer die alte For- derung des Lebensmitteleinzelhandels verwirk- licht werde, die Umsatzsteuer Für sozialkalku- lierte Artikel zu ermäßigen. HRICHTENNN˖˖ 0 die Lebenshaltungskosten senken und den infla- tionistischen Entwicklungen entgegenwirken. Werkzeugmaschinenbau weiterhin gut Gegen Jahresende hat der Werkzeusmaschinen- bau trotz aller Materialverknappung weiterhin steigende Umsätze zu verzeichnen. Im Vergleich zu Oktober betrug der Produktionszuwachs der Werke in Nordrhein-Westfalen bei Metallbearbei- tungsmaschinen 11%, bei Holzbearbeitungsmaschi- nen 26%, bei Wälzlagern 21%, bei Schweiß-, Schneid- und Metallspitzgeräten 40%. Der Auf- tragseingang aus dem Ausland zeigt eine noch stärkere Steigerung. so daß zur Zeit Werke mit kurzfristigen Lieferterminen bis zu 90% ihrer Fertigungen exportieren. Besondere Nachfrage kommt aus Südamerika, Finnland, Griechenland und Belglisch- Kongo. R. H. Rohstoffverknappung wirkte sich noch nicht aus Die Engpässe in der Energie- und Materialver- sorgung Wirkten sich bisher auf die Industrie- beschäftigung noch nicht aus, Entlassungen oder Arbeitszeitverkürzungen unterblieben bisher, teilt das Arbeits ministerium von Nordrhein-Westfalen mit. Der Dezemberzugang von 48 760 Arbeits- losen, der die Gesamtzahl auf 212 330 brachte, entfiel(wegen des starken Frosteinfalls) allein mit 35 200 auf die Bauaußenberufe. Frankfurter Eklektenbörse 9. Januar 5 8 Die Frankfurter Effektenbörse stand im Zel- chen einer stärkeren Abgabeneigung des Pub- kums. Da zudem nur beschränkte Kauflust be- Stand, konnte die Mehrzahl der gehandelten Werte das Vortagsniveau nicht ganz behaupten. Lediglich verschiedene Spezlalwerte konnten wei tere Aufbesserungen erzielen, so Westdeutscher Kaufhof um 1% auf 386% und BBC um 1½% auf 128½½%. Weiterhin fest lagen auch Zellstoff- Aktien Am Rentenmarkt gab es bei geringen Umsätzen nur unbedeutende Kursveränderungen. 5 0„ 8 8 5* Bewegtheit. Themen ausgestattet hatte. ausländischen Eisenindustrie des Schumanplan Tschaikowskys„Symphonie Pathét erfüllte Ewald Lindemann mit dramatis Im Gegensatz zu der kürzt von Professor Szenkar in Mannheim ge nen Wiedergabe arbeitete Lindemann eigentümliche seelische Versponnenheit ses Werkes mehr als eine Begleit-Substz heraus. Die vom dritten Satz an deut Konzentration der Tempi ergänzte de schlossenen Zug, den Lindemann insges angelegt und mit schöner Sanglichkeit W. Faust als Cast Tenor- Gastspiel im Nati ona theater Mannheim 1 Im Nationaltheater hatte am Mont abend in einer Aufführung von Goun „Margarethe“ Kurt Wolinski, ein Frankfurt gekommener Gast, die Partie Faust übernommen. Eine gewinnende àug Erscheinung, verbunden mit überlege Bühnensicherheit und offensichtlicher mm kalischer Intelligenz, verschaffte dem 8 ger, der über eine leicht ansprechende sonders in der Mittellage durch schöne tabilität auffallende Stimme verfügt, 2d die Gunst des Pubikums. Als alter Fa entwickelte der klar und deutlich deklam rende Künstler Kraft und Wohllaut und der schwärmenden Lyrik Gounods grüßt seist du, o holde Stätte“) die notws dige biegsame Geschmeidigkeit der 10 gebung. Auch im Gartenduett verband d die Stimme des Gastes mit dem Sop Gertrud Jennes zu reizvollem Zwiege Leider aber zeigte es sich zweimal an e nierter Stelle, daß der Ton in ausladen tenoraler Hochlage plötzlich an Kraft 9 liert, dem Willen des Sängers nicht me gehorcht und sich brüchig überschlägt. gleiche Erscheinung, die in letzter mehrfach an unserem einheimischen Te zu beobachten war und dem Publikum ein Schock in die Glieder fährt. Solten her etwa Engagementsabsichten mit Gastspiel Kurt Wolinskis verbunden Wesen sein, so wäre vor Vertragsabsch Sine Nachprüfung jener offenbar als Te Krankheit grassierenden Erscheinung d Send anzuraten. a 5 Im übrigen hatte die Gesamtauffüh der Gounod-Oper an musikalischer schlossenheit gegenüber der Weihnad, première noch erheblich gewonnen unleugbares Verdienst des Dirigenten Fischer. 8 Die meistübersetzten Bücher f Dickens an der Spitze Die fünf im Jahre 1948 am meisten setzten Autoren Frankreichs waren Verne(21), Balzac(19), André Gide Maupassant(15) und Sartre(14). Zu den häufigsten übersetzten Schriftstellern Weitliteratur gehörten zum glei : Dickens(41), Tols Spear und Jack London(je 37), Chur (33), Lenin(32), Andersen, Dostojewski, 5 der Grimm(je 31). In einer Anzahl 1948 botener Uebersetzungen großer Schrit ler der Altertums und der europa Literaturen der vergangenen Jahrhunde! ditation— eine besondere Denkmethode“. o Deco(15), Homer und Moliere(je 1%,. vantes(13), Rousseau und Voltaire(12, 9 dec Phokles(10, Cicero(10), Aristoteles u Jur. Swꝛirt(je 9), Aischylos und Pascal(ie Boccaccio, Bunyan, Euripides, Montaig Vergil und Goethe(je 7), Schiller(3). 5 2³ Prozent Eigentumsrecht der Eisenindustrie an der 5 g Kohlenkör derung „Nur durch einen Verbund Kohle- könne die Produktivität die volle Leistung die Wettbewerbsfähigkeit der westdeuts 25 Eisenindustrie erreicht werden“, erklärte Bundeswirtschaftsministerium zu der bisb 80 strikten Ablehnung eines Verbundes zwische Hütten und Zechen seitens der Alliierten. müsse dabei aber auch betont werden, d diese Verbundwirtschaft allein durch Eige tum und nicht durch Liefervertrag erhalten werden könne. Das Bundeswi schaftsministerium betrachtet die Wiederbe stellung einer abgemessenen Eigentumsverbl dung Kohlenbergbau-Eisenindustrie als el entscheidende Voraussetzung für die Ernel rung der Produktivität und Wettbewerbställ keit dieser beiden Hrzeugerstufen. Dad werde auch die Gleichberechtigung mit d wieder berg stellt. Eine Trennung von Kohle-Eisen wür dagegen einer dauernden diskriminierend Benachteiligung der deutschen gleichkommen. Das Gesetz 7 lasse eine ang messene Verbindung Kohle-Eisen zu. Weiter wird seitens des Bundes wirtschel ministeriums betont, daß die volle Witsch“ lichkeit und Leistung der westdeutschen Hoh Stenwerke dadurch zu erreichen sei, daß Mannigfaltigkeit und Verschiedenartigkeit hier zu verhüttenden Erzsorten durch e Eigenkokserzeugung nach Hütte und Wert s geglichen werde. Ohne einen solchen Verb a mit der Kokserzeugung sei nicht zu erkenne der wie die Stahlindustrie zu einem wertvoll Beitrag für den Schumanplan werden k Die technischen Notwendigkeiten einer eig tuümsmäßigen Verbindung Kohle-Eisen Würd“ Wirtschaftlich ergänzt durch ein sinnvolles sammenspiel dieser Erzeugungsstufen, je ns der Beschäftigungslage durch eine Abstm mung der Indestition und Erneuerungsvorte ben, durch Rationalisierung des Transpor usw.. Das Bundeswirtschaftsministerium hält schließlich für richtig, das frühere Eigen der Eisenindustrie von 36 Prozent der we, deutschen Kohleförderung in diesem Umfan nicht wieder herzustellen und die Figentum verbindung Kohle-Eisen auf etwa 28 Pro der Kohleförderung zu beschränken. Diese Prozent würden keine Möglichkeit der Ma beeinflussung der europäischen Kohle wirtsch bedeuten, da sie, gemessen an der gesamte europäischen Kohleförderung nur 5 Prote, ausmachten. Gegenüber dem vertikalen 4 bau amerikanischer Stahlgesellschaften b ben diese Neuordnungsvorschläge weit rück 10 J 5 a Nur durch den Verzicht auf diskrimint' rende Benachteiligungen erscheine die Eingl derung der deutschen Grundstoffindustrien möglich. Damit Wer