1951/ N in Be ntongy ierenpuh Se, als me— gu Kkehrte. en Jahres treten, a0 zenierte Zierliche e Sewöhn züchner. 5 bespierte) Worte, der Au um beweg eicher Pig das ale Ik 90 ba. 5 die Let seinem g. Stimme iederte- Se entben . der lehe nach nauptete mit t und Ste en Glanz 0 eger! n Aga auf dem llen Vill Wurden, taucht z ner nach order igt lie Gäste Vverblütte ht 80 bei e etwas r mit ste gern kür spanne uspiel nus Uungsentyl lichen voß der. auch Wel asseler S Trude Ta als Schau sche S diese deu F. 1 0 Zaun Wien Mal innen jebte Bü 3 Holt er stillen Wird ein Wiener inem Arb en und ge muß unde aunterung eine bes t. Es WI in Sym „ohin ja i eratur 2 eist sich g beträc r sich pol eine in de ird zähe Jolt der blieb, eg liebenspi 5 Schaust er Kling enden Bi n ein e Walter Gi, ische Orche wird auf ner Eg, Gastspiel unter ande simon; Chef vom Dienst: 0. Gentner. Herausgeber: Dr. Karl Ackermann, b. Fritz v. Schilling. Druck: Mann- deimer Großdruckerel. Redaktion: politik: E. Schäfer, H. G. Hausser; Wirtschaft: F. O. Weber; Feuilleton: W. Gilles, K. Heinz; Lokal: Dr. F. w. Koch, M Eberhardt; Weinheim: C. Serr; schwetzingen: W. Hertz(in Urlaub), K. Buchter; Frau: H. Hoffmann; Sport: H. Schneekloth; Sozial-Red.: F. A. Bankkonten: Südwestbank, Allg. Bank- gesellschaft, Städt. Sparkasse, sämtl. in Mannheim. Bezirkssparkasse Wein- beim. Postscheckk.: Karlsruhe Nr. 800 16, Ludwigshafen am Rhein Nr. 267 43. für unverlangte Manuskripte über- nimmt der Verlag keinerlei Gewähr. 1 r. 8 5 N 3 Ungbhängige Zeitung Badens und der Pfalz Sesehiftsstellen! Mannheim, R 1, 4-6 schwetzingen, Heidelb. Str. 2 Hockanheim, Rathausstraße 12 Deinheim, Bahnhofstraße 1s Tel. 220 berg, Rohrbacher Str. 3-7„ 4440 Rh., Rheinstr. 37„ 2768 tl. DM 2,80 zuz. DM, i, DM 3,20 zus. Tel.(4181-8 Tel. 7 kein Anspruch auf ng des Bezutgspreises — Jahrgang Nr. 62/ Einzelpreis 0, 15 DM Mannheimer Morgen Verlagsges. m. b. H., Mannheim, am Marktplatz — 3 Adenauer übernimmt Außenministerium Auf Beschluß des Bundeskabinetts/ Ablehnende Haltung der SD und FDP Von unserer Bonner Redaktion Bonn. Dr. Adenauer wird neben seinem Amt als Bundeskanzler gleichzeitig das Amt des ersten Außenministers der Bundesrepublik Deutschland übernehmen Er wird tlas durch die Revision des Besatzungsstatuts geschaffene neue Ministerium nicht wie bisher vermutet worden war— nur für eine provisorische Uebergangslösung geschäftsführend leiten, sondern als regulärer Außenminister sein Ressort in vollem Umfang führen. Sein Staatssekretär wird Prof. Walter Hallstein sein. Zu dieser Regelung, die vom Bundeskabi- nett in der Sitzung am Dienstag für die derzeit noch beschränkte außenpolitische Souveränität Deutschlands“ einmütig gut geheißen wurde, erklärte anschließend ein Regierungssprecher:„Offiziell weiß ich von nichts; denn Höflichkeit und Gepflogenheit gebieten, mit der Bekanntgabe zu warten, Die Ausgaben für den Mannheimer Hafen Stuttgart.(tz.-Eig.-Ber.) Der Finanzaus- schuß des württembergisch- badischen Land- tags stellte am Dienstag einen Antrag der DG-BHE, der die Gleichstellung der Hei- matvertriebenen mit den einheimischen Ruühestandsbeamten vorsieht, in Anbetracht der zur Zeit in Bonn stattfindenden Ver- handlungen zurück. Der Finanzausschuß nahm von Haushaltsüberschreitungen der Hafenver waltung Mannheim Kenntnis. Es handelt sich dabei um Mehrausgaben für den Hafenbahnbetrieb in Höhe von 289 000 DM, die im wesentlichen zur Ein- haltung vertraglicher Verpflichtungen gegen- über der Bundesbahn notwendig wurden. Nach Angaben des Mannheimer Hafenam- tes können aber diese Mehrausgaben durch Mehreinnahmen in Höhe von 290 000 DM nd durch Einsparungen von 70 000 PM nerhalb des gleichen Haushaltskapitels oll gedeckt werden. Wirtschaftsprogramm der SFB Bonn.(gn-Eig.-Ber.) Naeh dem Deutschen gewerkschaftsbund hat nun auch die SPD ein wirtschaftspolitisches Programm zur Be- zeitigung der derzeitigen Schwierigkeiten aufgestellt. Im besonderen werden darin gekordert: Erhöhung der niedrigen Arbeits- einkommen, Anpassung der Renten und Fürsorgeleistungen an die Arbeitseinkommen und an das gestiegene Preisniveau, zentrale Negierungsein- und verkaufe sowie Sub- ſentionierung der lebensnotwendigen Mas- enverbrauchsgüter, Beseitigung des Mehr- erbrauchs der höheren Einkommensempfän- ger durch Fortfall von Steuervergünstigun- zen und steuerliche Erfassung des Mehr- erbrauchs. Ferner fordert die SpD Preisbindungen. Befürwortet werden: Festsetzung von Richt- preisen und scharfe Maßnahmen gegen kreistreiberei Abgelehnt wird eine allge- meine Preiserhöhung, da sie zur Sicherung er Ausfuhrmöglichkeiten erst eine Abwer⸗ ung der DM als Voraussetzung haben müßte. Im politischen Teil des Programms macht dle SPD die Bundesregierung voll verant- Vortlich für die Wirtschaftskrise. Sie wirft der Regierung insbesondere vor, durch Plan- beigkeit eine Unruhe und Kaufpsychose in die Bevölkerung zu tragen. Schließlich wird nnh ein derlangt, die Regierung müsse demissionie- ten und Neuwahlen durchführen lassen, enn es nicht schnell gelinge, die wirtschaft- Wal lebe und soziale Sicherheit wieder herbei- Walle zukünren. ir N N en Wurdes les still Won eGuueb? aB. Ich dl c N sich nul? gehen u Washington. Ein aus drei Richtern zusam- ander, ab gengesetzter Bundesgerichtshof gewährte am hen. son bentag der Kommunistischen Partei der Ver- nicht. J* Staaten eine Einspruchsfrist von ich es 1 W den gegen die Registrierungsanordnung a iter dem Obersten Bundesgericht. Der Aus- 50 Weiten] echub zur Kontrolle umstürzlerischer Elemente burde angewiesen, einstweilen keine Maßnah- r des Ble nen gegen die Kommunistische Partei durch- gegeben,. atühren.— Das Justizministerium hatte an- Tür ins, Keordnet. daß die Kommunistische Partei als Annser Zint alle Sent der Sowjetunion registriert werden le. Ich f g und sah u meldete ch riß die n muß 1 verstehen sser.. Dal echen. Ls 50 furch stand eine! Annes 15 h sie in el wichtig, eines, des ganz aue r. nur die ch ganz? Schrei, M, chte dasl n hatte e och. Und in der. 1. genen ronenheſ Vatikanstadt. Der Sender des Vatikans 5 am Dienstag, in Albanien seien komisch-katholische Geistliche ohne vor- eriges Gerichtsverfahren hingerichtet wor- den Die meisten der noch lebenden Geistlichen len im Gefängnis. Alle albanischen Bischöfe du, wie es weiter heißt, ihres Amtes ent- auen worden oder verschwunden. Nur von ae Bischof, Monsignore Slaha, ist das 0 icksal bekannt. Er befindet sich in seiner ohnung unter Hausarrest. 0 onn. Die Türkei hat der Bundesregierung mlteeteilt, daß sie das bisher beschlagnahmte Botsche diplomatische und konsularische sentum kreigegeben hat. Auskünfte über die Rückführung dieses Eigentums erteilt die 1 Dienststelle der Bundeskanzlei in Bonn Bundesarbeitsminister Anton Storch 1 Berlin gefahren, um mit Bürger- 5 ster Prof. Ernst Reuter über die gemein- dene Verwaltung der seit 1945 blockierten mögen der deutschen Sozialversicherung zu Jerhandeln. bapeunchen. Der chemalige Präsident des Air cden Landesentschädigungsamtes, Dr. pp Auerbach, wurde am Dienstagvormit- . dem Münchener Polizeipräsidium in ere Krankenabteilung des Untersuchungs- angnisses Stadelheim gebracdit. V/ dpa bis der Herr Bundespräsident seine Ernen- nungsurkunde unterschrieben hat“. Nach Auskunft des Regierungssprechers beabsichtigt Dr. Adenauer das Außenmini- sterium solange selbst zu führen, bis auf diesem Gebiet die volle Souveränität der Bundesrepublik hergestellt ist. Nach sorg- kältiger Prüfung der Organisation anderer Westlicher Außenministerien sei das Kabinett zu dem Entschluß gekommen, das neue deut- sche Auswärtige Amt organisatorisch wieder nach dem Beispiel des bewährten Auswär⸗ tigen Dienstes der Weimarer Republik zu errichten. Die Bundesregierung ist über- zeugt, daß Mißstände in jener Zeit nicht durch die Organisation, sondern allein durch eine falsche Auswahl des leitenden Per- sonals verschuldet worden sind. 5 Die SPD bezeichnet die Uebernahme des Außen ministeriums durch Bundeskanzler Dr. Adenauer als in jeder Hinsicht un- zweckmäßig“. Die SPD- Bundestagsfraktion nannte es auf einer Sitzung am Dienstag in Bonn bedauerlich, daß die Regierungspar- teien nicht in der Lage seien, aus ihren Rei- hen eine Persönlichkeit zu benennen, die „fähig gewesen wäre, dieses Amt als selb- ständige Einrichtung zu übernehmen“. Die SPD wendet sich gegen die Konzentration so wichtiger Aemter in einer Hand; die Lei- tung der Außenpolitik„kann man nicht als Nebenbeschäftigung handhaben“. Der Vorsitzende der FDP- Bundestags- fraktion, Euler, erklärte, seine Partei lehne die Personalunion von Bundeskanzler und Außenminister ab. Das könnte nur zu Einer Arbeitsiſberlastung des Kanzlers füh- zen, durch die eine sorgfältige Vorbereitung der Außenpolitik zwangsläufig leiden müsse. Seine Genugtuung über den einmütigen Entschluß des Kabinetts, den Bundeskanz- ler zum Außenminister zu machen, äußerte dagegen Dr. von Brentano, der Vor- sitzende der CDU/ CSU-Fraktion. Wenn die FD und SPD der Auffassung seien, der Kanzler überlaste sich selbst, sei dem ent- gegenzuhalten, daß die Personalunion zwi- schen Kanzler und Außenminister bei Dr. Adenauer durchaus vorteilhaft sei. Rückzieher Dehlers Bonn,(dpa) Vor dem Bonner Land- gericht gab der Anwalt des Bundesjustiz- ministers Dr. Thomas Dehler zu Proto- koll, daß sich der Bundesjustizminister ver- pflichte, nicht mehr zu behaupten, Dr. Schu- macher habe in England geäußert,„‚äman könne in Deutschland nur über eine Dikta- tur zur Demokratie“ kommen. Dr. Schu- macher hatte, wie die SPD-Fraktion am Dienstag in Bonn mitteilte, diese von Dr. Dehler mehrfach aufgestellte Behauptung auf das schärfste zurückgewiesen. Außerdem hatte Dr. Schumacher den Bundesjustiz- minister in einem Zivilprozeß verklagt und beantragt, daß Dr. Dehler verurteilt wer den solle, diese Behauptung zu unterlassen. Die SPD sieht mit der„zu gerichtlichem Protokoll von Dr. Dehler bedingungslos übernommenen Verpflichtung“ das Prozeß- ziel als erreicht an. Der Oberstaatsanwalt in Amberg(Ober- Pfalz) hat die Aufhebung der Immunität des Bundesjustizministers Dr. Dehler, der Mitglied des Bundestages ist, beantragt. Wie die SPD-Fraktion dazu mitteilte, soll Dr. Dehler in einer Wahlversammlung dem jet- zigen bayerischen Landtagsabgeordneten Fal b(SPD) mehrmals zugerufen haben: „Halten Sie Ihren dummen Mund!“ Wäh- eu seiner Reds ei Dr Poehler wil er Hobenen Fäusten auf deri Abgeordneten Falb losgegangen. 5 Mitbestimmungsgeselz erst nach Ostern? Beratungen des Bundeskanzlers mit den Sozialpartnern ohne Ergebnis Von unserer Bonner Redaktion Bonn. Die CDU/CSU-Fraktion hat beim Bundestagspräsidenten beantragt, die zweite Lesung des Gesetzentwurfes über die Mit- bestimmung dei Kohle und Eisen, die für heute vorgesehen ist, zu verschieben. Bis zu einer Debatte im Parlament soll ver- sucht werden, die bestehenden Meinungs- verschiedenheiten in dem für das Mitbe- stimmungsgesetz eingesetzten Bundestags- Ausschuß zu beseitigen. Die Sozialdemo- kraten haben das Verlangen der CDU ab- gelehnt. Der Bundestag soll darüber ent- scheiden, ob die Beratung des Gesetzes so- fort, oder, wie es die CDU verlangt, nach Klärung der Schwierigkeiten nach den Osterferien erfolgt. In der CDV/ CSU-Fraktion wird darauf hingewiesen, daß es bisher auch der klein- sten Fraktion möglich gewesen sei, die Ab- setzung eines Tagesordnungspunktes zu er- reichen, wenn die Umstände das erforder- ten. Der SPD wird vorgeworfen, sie ver- suche, aus der unklaren Situation propa- gandistisches Kapital zu schlagen. Eine Einigung über die Frage der Mit- bestimmung der Arbeitnehmer in den Be- trieben der Grundstoffindustrien konnte auch am Dienstag in einer Besprechung des Bundeskanzlers Dr. Adenauer mit Vertre- tern der Sozialpartner in Bonn nicht erzielt werden. Politische Kreise rechnen damit, daß weitere Aussprachen mit Gewerk- schaftlern und Arbeitgebern notwendig Sirid. Bundeskanzler Dr. Adenauer derichtete am Dienstag vor dem Bundeskabinett über Mittwoch, 14. März 1951 „„ Guten Appetit „„ kann man da nur sagen. Während der Gast mit seiner Sehweinskaxe beschäftigt Ist, nippt der Dackel an dem Starkbier. Herr und Hund vergnugen sich auf inre Weise am Wirts- nhadustisch. Manchmal wird dort auch Politik gemacht, ganz große Politik sogar. werden auch Weltanschauungsprogrumme ent worfen. Mitunter Viele verhinderten Politiker treffen sich an den Biertiscken in aller Welt. Da werden dann Reden gehalten, laut und leise, je nach der Entfernung von der Polizeistunde. Die Phantasie und die Phantastik kennen keine Gren- zen. Die Blertisckpolitik spinnt sich ganz in ihre Träume und Illusionen ein. Ihre Welt ist beschränkt auf Maßkruge, Schweinshare und blauen Tabakdunst. Korea, Außenministerkon- ferenzen und Schumanplan schwimmen in weiter Ferne 5 Bild: UF Weniger Ueberstunden- mehr Arbeitsplätze Bei Einhaltung der 48-Stunden-Woche 25 000 neue Arbeitsplätze Von unserer Stuttgarter Redaktion Stuttgart. Arbeitsminister David Ste ter kündigte in einer Préessekonferenz eine schärfere Ueberwachung und Kontrollmaß- nahmen der Arbeitszeiten in der Industrie, im Handel und Handwerk durch die Ar- beitsbehörden des Landes an. Die Ueber- stunden hätten in den letzten Monaten und Jahren einen derartigen Umfang angenom- men, daß man geradezu von einem Ueber- stundenunwesen sprechen könne. Sein Mini- den bisherigen Stand der Mitbestimmutigs- verhandlungen. Er sprach sich erneut da- für aus, daß die Gesetzesvorlage der Bun- desregierung vom Bundestag verabschiedet wird, da ihr die mit den Arbeitgebern und den Gewerkschaften getroffenen Verein- barungen zugrunde liegen. Wohin will Wimpfen? Stuttgart.(tz-Eig. Ber.) Das württem⸗ bergisch-badische Kabinett befaßte sich am Dienstag mit der in Aussicht genommenen Gemeindebefragung in Bad Wimpfen über die künftige staatliche Zugehörigkeit dieser bis 1945 hessischen und später durch eine Anordnung der Besatzungsmacht verwal- tungsmäßig Württemberg-Baden angeglie- derten Gemeinde. Im Gegensatz zur hessi- schen Regierung, die den 5000 Wimpfenern für den Fall einer Option für den An- schluß an Hessen bereits erhebliche Zu- sicherungen machte, stellte sich das Stutt- garter Kabinett auf den Standpunkt, keine Versprechungen vor der Wahl zu machen. Den Bürgern von Wimpfen würde selbst- verständlich nach einer Entscheidung für Baden die volle bürgerliche Gleichberech- tigung zuerkannt werden. Ihrem Wunsch, der dieser Tage von einer Bürgerabordnung im Innenministerium vorgetragen wurde, in diesem Fall aus dem nordbadischen Land- kreis Sinsheim auszuscheiden und dem nordwürttembergischen Kreis Heilbronn angegliedert zu werden, werde das Innen- ministerium keine Schwierigkeit bereiten. 5 Flolleneinsalz gegen Streik in Barcelona Barcelona.(dpa) In Barcelona, wo es am Montag bei einem Generalstreik von drei- hunderttausend Arbeitern zu Unruhen ge- kommen war, ereigneten sich auch am Dienstag Schießereien. Mindestens zwanzig Personen sollen dabei verletzt worden sein. Die Geschäfte hatten am Dienstag wie- der geöffnet und der Verkehr war normal. Aber die Hälfte der Streikenden, vor allem die Bau-, Textil- und Stahlarbeiter blieben auch am Dienstag der Arbeit fern. Sie wa- ren am Montag als Protest gegen die ge- stiegenen Lebenshaltungskosten in den Aus- stand getreten und wollen jetzt so latige streiken, bis die festgenommenen Streik- führer wieder auf freien Fuß gesetzt wor- den sind. Der Hafen von Barcelona soll vom Streik nicht betroffen sein. Dort sind am Dienstag ein Kreuzer und drei Zerstörer der spanischen Mittelmeerflotte eingelau- ken. Mit einem Sonderzug trafen auch Poli- zeiverstärkungen in der Stadt ein. In einem Kommuniqué des spanischen Inmenministeriums werden die Unruhen in Barcelona auf ausländische Um- triebe zurückgeführt. Die Unruhestifter seien verhaftet worden, Der Protest gegen die hohen Lebenskosten sei nur ein Vor- wand, und die spanische Regierung tue ihr bestes, um für die Bedürfnisse des Volkes zu sorgen. Aus Kreisen, die der spanischen Regie- rung nahestehen, verlautet, der Streik sei von der von den Kommunisten beherrsch- ten Vereinigten Sozialistenpartei von Kata- lonien organisiert worden. Der italienische Kommunistenführer Luigi Longo hat in Rom behauptet, die spanischen Kommuni- sten seien hauptsächlich für den General- streik in Barcelona verantwortlich. Der in Frankreich lebende sozialistische Präsident des spanischen Exilparlaments, Manuel Serra y Moret, hat die Darstellung Longos bestritten. Pariser Konferenz dreht sich im Kreise Paris.(UP) Sprecher für die Delegationen der Westmächte teilten am Dienstagabend mit, daß die achte Sitzung der Außenmini- sterstellvertreter der vier Großmächte kei- nen Ausweg aus der Sackgasse gezeigt hat, in die das Problem der Tagesordnung für eine neue Konferenz des Außenminister- rates hineingeraten ist. Ein Delegierter er- klärte beim Verlassen des Konferenzsaales: „Wir bewegten uns ständig im Kreis“, sterium werde mit allen Mitteln versuchen, dieser für die Allgemeinheit verhängnisvol- len Entwicklung Einhalt zu gebieten. Die Gewerbeaufsichtsämter würden künftig bei Verstößen gegen die Arbeitszeitverordnung Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft er- statten. Minister Stetter bezeichnete es als er- kreulich, daß die Gerichte in den letzten Monaten dazu übergegangen seien, schär- fere Strafen in solchen Fällen zu verhängen. Da es sich herausgestellt habe, daß die Verordnungen über die Arbeitszeiten viel- tach bei Arbeitgebern und auch den Be- triebsräten unbekannt seien, würden in nächster Zeit entsprechende Merkblätter ausgegeben werden. Der neuralgische Punkt in diesen Bestrebungen des Arbeitsmini- steriums, die nur den Zweck verfolgten, neue Arbeitsplätze zu schaffen und so zur Ver- minderung der Arbeitslosigkeit beizutragen, sei aber nicht zuletzt der Widerstand, der Arbeitnehmer und ihrer Organisationen Selbst. In einer der Presse übergebenen Denk- schrift weist das Arbeitsministerium darauf hin, daß die Zahl der Arbeitslosen in Würt⸗ temberg-Baden ständig 30 000 bis 40 000 be- trägt. Die Zahl der von den Arbeitnehmern geforderten und geleisteten Arbeitsstunden sei aber seit der Währungsreform ständig gestiegen. Diese Steigerung betrage bei den Industriearbeitern durchschnittlich sechs Arbeitsstunden je Woche und Arbeiter. Es sei heute tatsächlich so, daß in vielen In- dustriezweigen die normale 48stündigs Wochenarbeitszeit die Ausnahme, Ueber- stunden dagegen die Regel bildeten. In den wichtigsten Branchen arbeiteten 31—85 Pro- zent über 48 bis 54 Stunden wöchentlich, 10 36 Prozent sogar über 60 Stunden. Aussprache über Schumanplan Bonn.(dpa) Bundeskanzler Dr. Ade“ nauer und der französische Hohe Kom- missar Fran gois-Poncet hatten am Dienstag eine weistündige Aussprache über die im Schumanplan noch offenen Fragen. Wie von zuständiger Seite bekannt wird, wurde eine weitgehende Klärung der Stand- punkte erzielt, so daß in Kürze mit einer Paraphierung des Vertragstextes zu rech- nen ist. Vorher sollen jedoch noch Rück- sprachen mit dem Bundeskabinett und der französischen Regierung stattfinden. „Macht mir den rechten Flügel stark“ Eisenhower für Aufnahme Spaniens und Jugoslawiens in den Atlantikpakt Washington.(dpa-REUTER) Der atlan- tische Oberbefehlshaber General Eisen- hower hat, wie in Washington bekannt wird, vor Ausschüssen des USA-Senats er- klärt, von einem rein militärischen Standpunkt aus gesehen befürworte er die Aufnahme Spaniens, der Türkei, Griechenlands und Jugoslawiens in die nord- atlantischen Verteidigungs vorbereitungen. Zu den damit zusammenhängenden politi- schen Fragen nahm Eisenhower keine Stel- lung. Er erklärte jedoch, daß die Atlantik- paktstaaten„eine wirklich starke Flanke an Stelle einer schwa chen“ haben würden, wenn diese Staaten von starken amerikanischen Luft- und See- streitkräften gestützt würden. Zur Frage einer jugoslawischen Teil- nahme an den westlichen Verteidigungsan- strengungen erklärte Eisenhower:„Wenn es eine politische Formel gibt, unter der wir die Jugoslawen in das westliche Verteidi- gungssystem bringen und sie bewaffnen Körmen, dann bin ich für die Mitarbeit der Jugoslawen“. Die bereits am Montag veröffentlichten Erklärungen Eisenhowers in Geheimsitzun- gen vor Kongrebßausschüssen werden von der amerikanischen Presse groß herausgestellt. Eisenhower hatte, wie es heißt, erklärt, er Werde im Kriegsfalle sofort die Atombombe einsetzen, wenn das Ergebnis der Kämpfe dadurch entscheidend beeinflußt werden könne. Nach einer Darstellung der USA- Presse soll Eisenhower gesagt haben, er würde die Atombombe nicht verwenden, wenn seiner Ansicht nach die militärischen Vorteile ihres Einsatzes weniger bedeuteten als die moralischen Nachteile. In diesem Zusammenhang wird erneut darauf hin- gewiesen, daß nur Präsident Truman nach den geltenden Bestimmungen die Atombombe für eine Anwendung durch die amerikanischen Streitkräfte freigeben kann. Sowohl der Vorsitzende der entsprechen- den Senatsausschüsse, vor denen Eisen- hower seine geheimen Erklärungen abge- geben hat, als auch das atlantische Haupt- quartier Eisenhowers in Paris verweigern jede Stellungnahme zu diesen Berichten mit dem Hinweis, daß es sich hier um geheime Aussagen des Generals handelt. Die Truppenentsendungs-Debatte Washington.(UP) Der außenpolitische und der Militärausschuß des amerikanischen Senats billigten am Dienstag eins tim mig die vorgesehene Entsendung von wei⸗ teren vier amerikanischen Divisionen nach Europa. Die beiden Ausschüsse beschlossen jedoch zur gleichen Zeit, daß der Kongreß die Zustimmung zur Vornahme weiterer Truppenentsendungen geben müsse. Nach diesem Beschluß wird die heißg- umstrittene Truppenentsendungsfrage an den Senat weitergeleitet, der möglicher- weise am Donnerstag die Debatte auf- nehmen wird. Der Militärausschuß des amerikanischen Repräsentantenhauses lehnte die Gesetzes- vorlage des USA-Senats ab, nach der das Einberufungsalter in den USA auf 18 Jahre herabgesetzt werden soll. Dagegen stimmte der Militärausschuß einem Gesetzesentwurkf zu, der eine Herabsetzung des Einberufungs- alters auf 18 Jahre und 6 Monate vorsieht, und genehmigte eine Verlängerung der Dienstzeit auf 26 Monate. — MORGEN Mittwoch, 14. März 1951/ Nr. EN Nommenfuar Mittwoch, 14. März 1951 Die Bamberger Brücken Die Bamberger Stadtväter weigern sich, die Pläne zu den Mainübergängen freiwillig herauszugeben. Grund: Sie wollen den Ein- bau von Sprengkammern in ihre Brücken verhindern. Der Stadt könne nicht zugemu- tet werden, die mühsam wieder rekonstru- jerten Bauwerke erneut zu gefährden. Nur Befehl höherer Gewalt. also Besatzungs- macht oder Hohe Kommission. könne sie zwingen, die Konstruktionszeichnungen aus- zufolgern. Die Bamberger rufen den Bun- deskanzler, den Bundestag und die baye- rische Regierung um Beistand an. Ob diese ihnen helfen werden? Jedenfalls die Stadträte beweisen zivilen Mut. Manchem mag dies töricht erscheinen: Was soll dieser papierene Protest? Die Brücken werden unterminiert werden. Das verlangt die defensive Strategie. Und damit basta! Ausgezeichnet. Wir verbeugen uns vor den schlagenden Argumenten einer General- stabslogik. Wir haben uns seit Jahrhunder- ten davor gebeugt. Siehe die defensive De- vastation der Pfalz durch Herrn Melac, siehe Schleifung von Ehrenbreitstein, siehe Magi- not-Linie, siehe Westwall, siehe.. Selbst- verständlich fällt es dem Stadtrat von Bam- berg nicht ein, die Gesetze der höheren Ver- teicigungskunst in den Wind zu schlagen. Nur, er hat eben ein so wenig schwaches Gedächtnis. Er kann nicht vergessen, wie vor kaum sechs Jahren die Mainbrücken aus Gründen der Defensive in die Luft flogen. Damals war die SS der Sündenbock. Nichts hat das deutsche Volk der Hitlerregierung so übel genommen wie das Sprengen der Brücken, zumal es sich herausstellte, daß diese strategische Feuerwerkerei den Ver- folger kaum Stunden aufzuhalten vermochte. Die Sinnlosigkeit des Unternehmens lag also schon damals auf der Hand. Moderne Armeen pflegen nämlich ihre Brücken mit- zubringen. Wenn heute in Korea noch immer um Flußübergänge gekämpft wird, so beweist das höchstens etwas für die Schwierigkeiten einer Kriegsführung in Asien, nicht aber in Europa. Aber die strategische Sinnlosigkeit des Unternehmens ist eigentlich nicht das Pro- blem. Vielmehr muß gefragt werden, was denn eigentlich für ein taktischer Sinn hin- ter der offensichtlichen Beunruhigung des deutschen Staatsbürgers durch das demon- Strative Anlegen von Sprengkammern stek- ken soll. Im Augenblick wünschen wir Deut- sche nichts mehr als von allen militärischen Unternehmen verschont zu bleiben. Wenn Just in diesem Augenblick auf der Vierer- konferenz im Palais Rose als Punkt eins der Tagesordnung„Maßnahmen zur Beseitigung der Furcht von Aggression“ erwogen wer- den, so finden wir es reichlich verfehlt, eine Angstpsychose zu fördern, wie sie schon seit der Anbohrung der Lorelei entstanden ist. Muß das sein? 5 5 Kürzlich ist auf der Jahrestagung des Züricher Gffizierkorps darauf hingewiesen Worden, daß ein dritter Weltkrieg durchaus nicht zu den unausweichlichen Notwendig- keiten gehört, und zum anderen, daß es für eine mögliche Wehrbereitschaft von größter Wichtigkeit sei, daß sich eine Bevölkerung in einer zuversichtlichen Stimmung befinde. Das offenkundige Anlegen von Brücken- minen, und gar die Aufforderung an die deutschen Gemeinden, selbst die Axt an die Wurzeln ihrer Existenz zu legen— das ist Wahrhaftig eine schöne Zuversicht. Wenn man noch etwas mehr Fatalismus und Selbstaufgabe unter den Deutschen nötig haben sollte, dann wäre es nur noch an- gebracht, Handgranaten unter das Volk zu Streuen, damit es sich gegebenenfalls selbst in die Luft sprengt. Kurzum, man kann es dem Bamberger Stadtrat wahrhaftig nicht verdenken, wenn er das Ansinnen zur freiwilligen Herausgabe der Brückenpläne weit von sich weist. Selbst wenn der Beitrag zu einer defensiven Kriegsführung nicht unter die vom Nürn- berger Tribunal postulierte moralische Aech- tung källt, verbietet uns das Gebot der Selbsterhaltung jede Maßnahme, die Deutschland von vonherein zum Schlachtfeld bestimmt, das heißt also unter den gegebe- nen Umständen jede Art von Kriegsvorbe- reitung. Wenn es ist richtig ist, daß ein dritter Weltkrieg keine Notwendigkeit dar- stellt, so wird man wohl richtig daran tun, Mars möglichst nicht zu ermuntern. Die Theorie, daß eine wohl vorbereitete Rüstung noch immer den Krieg verhindert habe, hat sich ja nun schon wiederholt in katastropha- ler Weise als falsch erwiesen. Das Gegenteil Auszuprobieren, wäre an der Zeit. Die Bamberger jedenfalls haben die Lektion von Nürnberg gelernt. Und sie haben gut daran getan. Ob wohl die deutschen Regierungen derselben Meinung sind? Dr. Karl Ackermann Anfrage nach Vorbereitungen zu Brückensprengungen Bonn.(UP) Abgeordnete der extremen Rechtsgruppen im Bundestag richten an die Bundesregierung eine Anfrage, ob ihr von Vorbereitungen der amerikanischen Trup- ben in Deutschland zur Sprengung von Brücken etwas bekannt sei. Falls die Regie- rung davon wisse, solle sie sagen, was sie dagegen zu unternehmen gedenke. Die Fragesteller behaupten, die amerikanische Armee habe den Einbau von Sprengkam- mern in etwa 50 Brücken Bayerns befohlen. Die Arbeiten würden von Pioniereinheiten ausgeführt, da sowohl die oberste Bau- behörde in Bayern als auch Privatfirmen es abgelehnt hätten, die verlangten Spreng- kammern einzubauen. Dabei handele es sich um Brücken über die Donau, den Main, den Regen, Brücken im Bayerischen Wald und im Fichtelgebirge. Allgaier klagt Stuttgart.(dpa) Der suspendierte Ober- bürgermeister von Geislingen, Dr. Alfred Allgaier, hat beim württembergisch- badischen Verwaltungsgerichtshof Anfech- tungsklage gegen das Innenministerium er- hoben. Er beantragt, daß die Verfügung des Innen ministeriums aufgehoben wird, durch die ihm die Ausübung seines Dienstes als Oberbürgermeister untersagt worden ist. Der Geislinger Gemeinderat hatte Dr. All- gaier Anfang des Monats seine Mißbilligung ausgesprochen, weil er an zwei Tagungen der„Gesellschaft für deutsch- sowjetische Freundschaft“ in Bremen teilgenommen hatte. Allgaier hatte versucht, eine Abstim- mung über die Vertrauensfrage dadurch zu verhindern, daß er die Sitzung für geschlos- sen erklärte und den Saal verließ. Das Miß trauensvotum wollte er nicht anerkennen. Schon bei früheren Zusammenstößen mit dem Gemeinderat hatte er sich darauf be- rufen, daß er das Vertrauen des Gemeinde- rats nicht brauche, da er von der Bevölke- rung direkt gewählt worden sei. Anglo- italienisches Gespräch über Triest Großbritannien wünscht direkte Einigung zwischen Rom und Belgrad London.(dpa) Der Ministerpräsident und der Außenminister Italiens, Alcide De Gasperi und Graf Carlo Sforza, ha- ben am Dienstag, dem ersten Tag ihrer Lon- doner diplomatischen Gespräche, die Ant- wort auf eine Frage erhalten, die in Ita- lien in diesen Tagen mit Unruhe und ban- ger Sorge gestellt wurde: Was wird mit Triest? Die britische Regierung ver- sicherte den beiden italienischen Staats- männern, daß Großbritannien nach wie vor zu der Dreimächte-Erklärung vom März 1948 steht, in der die Rückgabe ganz Triests an Italien vorgeschlagen wurde. Allerdings — und das gibt der überraschenden briti- schen Erklärung einen Ton der Einschrän- kung Wünscht die britische Regierung wohlverstanden zu sehen, daß jede Lö- sung der Triest-Frage auf friedlichem Wege nur zwischen Italien und Jugoslawien allein gefunden wer- den soll. Bei diesen Verhandlungen soll nach dem britischen Vorschlag die Drei- mächte-Erklärung von 1948 als Diskus- sionsgrundlage dienen. Allgemein brachten Premierminister Attlee und Außenminister Morrison bei den Besprechungen über Triest, die den größten Teil der Gespräche am Dienstag einnahmen, den britischen Wunsch zum Ausdruck, daß die jugoslawisch-italienischen Beziehungen sich weiter verbessern. Bei den italienisch- britischen Gesprächen, derem Atmosphäre De Gasperi am Dienstag als„äußerst herzlich“ bezeichnete, kamen am ersten Tag auch die Frage der Mittel- meer verteidigung— besonders des östlichen Mittelmeers— einschließlich der Verteidi- gungslage Griechenlands, der Türkei und Jugoslawiens sowie die Frage der ehemali- Zen italienischen Besitzungen in Afrika zur Sprache. Die Londoner Gespräche sollen am Mittwochabend abgeschlossen werden. Wird Falkenhausen entlassen? Brüssel.(UP) Der Wehrmachtskomman- dant von Lüttich während der deutschen Besetzung Belgiens, General Bernhard von Clär, ist am Dienstag nach Deutschland Abgereist. Man rechnet in unterrichteten Kreisen der belgischen Hauptstadt damit, daß auch der frühere Militärgouverneur von Belgien und Nordfrankreich, General Alexander von Falkenhausen, der frühere Chef der deutschen Zivilverwaltung in Belgien, Gene- ral Eggerth Reeder und der Vorgänger v. Clärs als Kommandant von Lüttich, Gene- Der landespolitische Rommentar: Noch einmal davongekommen? Seit einigen Wochen schweben zwischen Mannheim, Karlsruhe und Stuttgart Gespräche um eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 400 000 DOA, die das Land Württemberg-Baden einer Filmproduktionsgesellschaft gegenüber über- nommen hat, Das Raunen will und will nicht zur Ruhe kommen, daß diese Summe gefähr- det sei. Das würde mit dürren Worten hei- Ben, daß die 400 00 DM aus dem Etat des Landes gezahlt werden müßten und daß das Land irgendwelche anderen Aufgaben zurück- zustellen hätte. Es könnten dann beispiels- weise für 400 00 DM weniger Wohnungen gebaut werden. Das Land hat Pech mit seinen Ausfallbürg- schaften. Jedem Zeitungsleser sind wohl noch die Fälle Gebrüder Kahler(Neckarzimmern) und Derschum(Mannheim), erinnerlich, bei denen Hunderttausende die bekannte Bach hin untergegangen sind. Das waren nicht irgendwelche Gelder, sondern Steuermittel aus den Taschen der Bürger, die nachgerade zusammenfahren, wenn von Ausfallbürgschaf- ten die Rede ist. Es besteht übrigens keine Veranlassung, den Staat und seine Organe in diesem Zusammenhang besonders hervorzu- heben: auch die Kommunen können„es“ ganz gut, wie der Fall Bürkle in der Landeshaupt- stadt und der Fall Brender in unserer Nähe bezeugen. Falscher Stolz wäre also reichlich unangebracht. Die Sache mit den mehr oder minder ge- fährdeten 400 000 DM ist nach Auskünften zu- ständiger Stellen noch in der Schwebe. In die Angelegenheiten eines privaten Wirtschafts- betriebes mischen wir uns nicht ein, aber die Frage nach der Ausfallbürgschaft und ihrer eventuellen Inanspruchnahme hat auch eine habs pEs HGebens ROMAN VON K ATH E L AMS ER T Copyright by Verlag des Druckhauses Tempelhof, Berlin Erster Teil Auf Zimmer sechzehn in der Frauen- Klinik Doktor Holl liegt die junge Frau Kuschitsky. An der anderen Zimmerwand, Unks vom Fenster, steht das zweite Bett, und man hört Josepha Spratt darin kurz und ungleichmäßig atmen; es ist möglich, daß auch sie nicht schläft. Draußen weht die Nacht mit dunklem Flügelschlag immer den gleichen Birn- baumzweig ans Fenster, und ein wenig Blütenschnee flockt ab und fällt ins Gras. Die junge Frau Kuschitsky liegt mit oktenen Augen. Die blasse Dämmerung der Mainacht, wie sie schon leise in den Mor- gen übergeht, verschattet das große Zim- mer nicht mehr tief, alle Gegenstände, an die das Auge sich tagsüber gewöhnte, sind erkennbar: die zwei weißen Betten mit den Nachttischen daneben und je einem Stuhl am Fußende, die Waschbecken mit den gläsernen Aufsätzen und den dunklen Ne- gativen der Spiegel darüber. auf dem run- den Korbtisch die Majolikavase mit dem Strauß aus Tannenzweigen und Mistel- blüten(dem einzigen, der nachts nicht auf den Korridor hinausgetragen wird). Das großblumige Muster der Diwandecke zeigt in verschwommenen Arabesken die glei- chen breitblättrigen Phantasieblumen, mit denen die zugezogenen Vorhänge bedruckt ind. Der leichte Luftzug durch die oberen dblkkenen Fensterklappen bauscht sie ein 5 wenig. Wie ein ausgelöschter Mond hängt die runde Deckenkuppel über der Raum- mitte. Else Kuschitsky sieht immer geradeaus auf die weiße Schleiflacktür. Sie wird sich jetzt bestimmt nicht öffnen, jetzt kommt niemand, nicht einmal die Nachtschwester, falls man nicht nach ihr klingelt. Jetzt in der Nacht sollte diese Tür eigentlich nicht weiter beunruhigend sein. Tagsüber hält sie Else Kuschitsky in einer immerwährenden herzklopfenden Erwartung. So war es gestern, so wird es wohl morgen wieder sein, so lange, bis sie sich doch endlich vor dem einen öffnen wird. auf den man war- tet, in Angst und Liebe wartet. weil es doch der Mann ist. Mag er noch so unzufrieden mit ihr sein, einmal muß er ja doch kommen. Sie kann ja wirklich nichts dafür, daß es ein Mäd- chen geworden ist, zum drittenmal ein Mädchen— aber immer sollte es ein Junge sein. Ihr wäre das gleich. Sie liebt all ihre Kinder, wie sie sind und kamen; fast ein bißchen zu schnell nacheinander. klein und blondschöpfig, hilflos und süß. alle mit den grogen braunen Augen der Kuschitskys. Zwei laufen schon, nun ist das dritte da, gestern in der ersten Morgenstunde ist es gekommen, knapp fünf Pfund schwer die- ses Mal, aber der Doktor meint. es würde sich schon machen, die Stärkste wäre sie kremmdlliche die Oeffentlichkeit berührende und inter- essierendte Seite, und wenn wir schon Kri- minalpolzzei, Staatsanwaltschaft, Treuhänder, Finanzausschuß des Landtages und eine Son- derkommission an der Arbeit wissen, die Klarheit darüber gewinnen wollen, ob der Staat wieder einmal 400 00% DM verliert oder nicht, ist nicht einzusehen, warum die For- derung nach einer baldgefälligen Aufklärung des gesamten Fragenkomplexes noch länger hinunterseschluckt werden sollte. 3 ES ist Wohl doch zu krün, um auf be⸗ Einzelheiten, wie sie bisher durchgesickert sind, einzugehen. Wir sind auch der Auffassung, daß einer mit seinem eigenen Gelde machen kann, was er will, wohingegen es niemand gleichgültig bleiben könnte, wenn von der Allgemeinheit auf- gebrachte oder aufzubringende Mittel ihrer Zweckbestimmung entfremdet würden— um das einmal ganz vorsichtig zum Ausdruck zu bringen. Aller Wahrscheinlichkeit wird die Angelegenheit im Landtag zur Sprache ge- bracht werden müssen. Den Bürger würde interessieren, ob im Falle eines Falles von allen beteiligten Stellen mit der gesetzlich vor- geschriebenen Sorgfaltspflicht bei der Kredit- gewährung vorgegangen wurde. Hat die aus- Zahlende Bank die Kreditwürdigkeit geprüft und laufend überwacht, hat sie direkt oder, wie verlangt wird, über einen Treuhänder ausgezahlt? Wie ist es mit den Sicherheiten bestellt? Diese Frage könnte entfallen, wenn sich bei den Nachprüfungen herausstellen sollte, dag Staatsmittel nicht gefährdet sind, ein anderes Konsortium die noch nicht richtig flott gewordene Produktion der Filmproduktions- gesellschaft übernimmt oder ein schwerer Verfahrensfehler den Staat aus seiner Haftung entlassen würde. Dann hätte der Staat zwar das Glück gehabt, noch einmal davongekommen zu sein— aber wir hätten trotzdem noch ein ernstes Wort über Ausfallbürgschaften und dergleichen mit ihm zu reden. selber ja gerade auch nicht. und sie hätte auf jeden Fall einmal eine längere Ruhe- pause nötig. Diese plötzliche lange Ohn- macht unmittelbar nachher sei kein beson- ders aufmunterndes Zeichen. „Kleine tapfere Frau“, hat er gesagt, als sie endlich wieder aufwachte. wie aus einer brückenlosen Ferne her, mit dem Blick voll Traum und Unverständnis. Sie fühlte im Halbdämmer eine Hand an ihrem Puls, sie sah ein Gesicht dicht über sich gebeugt, quer über die linke Wange lief die ver- nähte Narbe, die der Krieg hineingezeich- net hatte. Schwester Sophia hatte ihr da- von erzählt, Schwester Sophia war ja schon lange hier, sie wußte auch. daß es dieses Mal eigentlich wirklich ein Junge hätte werden müssen und daß eine so lange Ohn- macht von zu großer Schwäche kommt. Aber Else Kuschitsky wußte es dennoch besser: die Ohnmacht kam vom Schreck. Der überfiel sie bei dem Worte des Arztes: „Ein Mädchen.“— Reizendes Dingelchen“, setzte er hinzu. Er wiederholte es ein paar- mal, sie verstand ihn gut, aber er tröstete in jenem Augenblick noch nicht. Sie für ihren Teil brauchte auch keinen Trost. Was gilt denn einer Mutter das Geschlecht des Kindes? Es ist da, und sie liebt es. Aber der Vater ist ein Mann. und ein Mann braucht einen Sohn. a Aus dem Bett an der anderen Wand kommt ein Seufzer, leise und vereinsamt. Da weiß Else Kuschitsky: auch jene kann nicht schlafen. Auch jene hat es schwer. Man liegt erst einen Tag lang so beisam- men, man kennt einander kaum. Aber man weiß schon, daß die gewiß nicht mehr ganz junge Frau dort gegenüber, durch deren braune Flechten schon ein grauer Schimmer läuft, einen Sohn hat. Eigentlich zwei Söhne: einen von zwanzig Jahren und einen von vier Tagen. Etwas muß auch drüben nicht stimmen; denn der Mann kommt auch nicht. Der große Sohn war noch nicht da. Dr. F. W. K. ral Georg Bertram, in Kürze aus der Haft entlassen werden. Man nimmt an, daß der belgische Justiz- minister Ludovic Moyersoen sich dabei auf das sogenannte„Lejeune- Gesetz“ berufen wird, wonach ein Gefangener in Freiheit gesetzt werden kann, falls er ein Drittel seiner Strafe verbüßt und sich während die- ser Zeit gut geführt hat. Die verurteilten Generale befinden sich seit Kriegsende in Haft. i Israel fordert 6,3 Milliarden DM Reparationen Tel Aviv.(dpa-REUTER) Israel hat den vier Großmächten— USA, Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion— mitge- teilt, daß es von Deutschland 1,5 Milliar- den Dollar(6,3 Milliarden D) fordert. Entsprechende Noten wurden am Montag in Washington, London und Paris und in Tel Aviv dem sowjetischen Gesandten überreicht. Die Forderung rührt, wie es heißt, von dem tatsächlichen körperlichen und ma- teriellen Schaden her, den die Juden in dem seinerzeit von dem nationalsozialistischen Deutschland besetzten Europa erlitten haben. Sie umfaßt ferner fmanzielle Aufwendungen Israels für Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die vier Großmächte werden in den Noten ersucht, die Frage der israelischen Reparations forderungen auf die Tagesord- nung der geplanten Viermächte-Außenmini- sterkonferenz zu setzen, die zur Zeit in Paris Vorbereitet wird. Völliger Rückzug der Kommunisten Tokio.(UP) Die kommunistischen Armeen sind am Dienstagabend beinahe völlig von anhen Schlachtfronten in Korea verschwun- den. Die Befehlshaber der Alliierten wissen von ihnen nur noch, daß sie sich irgendwo nördlich von ihren Truppen befinden, Aber der Oberbefehlshaber der achten Armee, Generalleutnant Matthew Ridgway, warnte auf einer Pressekonferenz davor, die Lage mit allzugroßen Optimismus zu be- trachten. Fest steht jedenfalls, daß die Kom- munisten sich in den meisten Fällen in vol- ler Ordnung zurückgezogen haben.„Die chinesischen Kommunisten sind nicht ver- nichtet worden“ meldet der Korrespondent der United Press aus dem Hongchon-Ab- schnütt.„Ihr Rückzug von den Höhenstel- jungen südlich von Hongchon war ein gut geplantes und gut ausgeführtes Manöver“. Die Kampftätigkeit ist zur Zeit zu einer Art Versteckspiel ausgeartet, wobei Späh- trupps und kleineren Kampfgruppen der Alliierten die Hauptrollen zugewiesen sind. Sie suchen Kontakt mit den verschwundenen Kommunisten wiederherzustellen, und durch- kämmen das Niemandsland und die verlas- senen kommunistischen Verteidigungsstel- lungen. 5 Queuilles Start sammlung hat dem Kabinett des Radikal- sozialisten Henri Queuille am Dienstag mit 388 gegen 180 Stimmen der Kommu- nisten das Vertrauen ausgesprochen. Es han- delte sich nicht um ein formelles Ver- trauensvotum, sondern um ein Abstim- mungsergebnis, mit dem der kommunistische Vorschlag einer Debatte über die allgemeine Regierungspolitik abgelehnt wurde. Ministerausschuß des Europarates in Paris 5 London.(dpa- REUTER) Der britische Außenminister Herbert Morrison wird am Freitag zum ersten Male in seiner neuen Eigenschaft als Chef des Foreign Office an einer internationalen Konferenz außerhalb Großbritanniens teilnehmen. Morrison wird in Paris an einer Sitzung des Minister- ausschusses des Europarats teil- nehmen. 5 Auf der Sitzung des Ministerausschusses sollen Pläne zur Revision des Statuts des Europarats geprüft werden, die von einem Sachverständigenausschuß ausgearbeitet wor- den sind. Dieser Ausschuß wurde im ver- gangenen Jahr in Rom vom Ministeraus- schuß eingesetzt. Sein Bild steht auf ihrem Nachttisch. Und immer wieder sieht sie es tagsüber an. Else Kuschitsky hat heiße, überwachte Augen. Die dumpfe Leere im Kopf läßt auch nicht nach, als ob alle Gedanken wie in ein tiefes Loch hinabgesunken wären, mut- und hoffnungslos. Aber so dürfte es doch nicht sein, wenn man wieder ein Kind hat. So ein Kind ist doch eine Freude. Alles Schwere vergißt sich, wenn man seinen ersten Schrei hört, diesen wunderbaren Schrei des Lebens, die- ses unbeschreiblich große Glück einer klei- nen Stimme, die am Tag vorher noch gar nicht da war. Wie ist es möglich, daß es Wilhelm nicht zu dieser kleinen Stimme zieht, zu diesem winzigen Gesicht aus seinem Fleisch und Blut? Ist das überhaupt zu fassen? Aber sie will gar nicht mehr an Wilhelms ungrech- ten Trotz, sie will nur an ihr kleines Kind denken und an die anderen zwei. Ob die Schwägerin gut) zu ihnen ist? Sie ist be- stimmt gewissenhaft und umsichtig, aber sie war nie eine Mutter, niemals eine Frau. Sie ist Wilhelms einzige Schwester, zehn Jahre älter als er und ganz seiner Meinung: es hätte längst ein Junge kommen müssen. Ob auch wirklich zu Hause alles gut geht? Ach, es wäre doch auf jeden Fall bes- ser gewesen, sie wäre daheim geblieben. Warum mußten auch plötzlich die Wehen aussetzen und die große rieselnde Schwäche sie überkommen? Rot und dunkel tropfte das Leben aus ihr, nur noch durch einen Schleier hatte sie ein fremdes, ernstes Arzt- gesicht gesehen. Es ging alles so schnell: Abschied und Fahrt hierher und Wilhelms Worte noch an der Tür:„Also mach's gut, N ich frag' dann nach, wenn der Junge a 18t. Es war kein Junge, und er fragte nicht nach. Sie hatte Wilhelm seither nicht mehr gesehen. Als sie aus ihrer langen Ohnmacht aufwachte, spürte sie an den Gesichtern, was man ihr verschweigen wollte: ja, er sei da- N ee e f Prügelszene Polizeiwache- Grundrechte Vertreter der Gesellschaft zur Wahrung der bürgerlichen Grundrechte, der Poliszei, der Technischen Hochschule und der Presse be⸗ faßten sick in einer gemeinsamen Aussprache mit einem Vorfall, der sich in einem Kalz. ruher Polizeirevier abgespielt hat. Zwei junge Studenten waren mit ihren Fahrrädern durch eine wegen Bauarbeiten ge. sperrte Straße gefahren. Sie wurden von einem Polizeibeamten angehalten. Durch Un. kluges Verhalten der Studenten, von denen sich der eine weigerte, sich auszuweisen unc als er zur Feststellung seiner Personalien vor. läufig festgenommen werden sollte, nach den Haftbefehl fragte, kam es zu einem port. wechsel, der mit der Verbringung des gh. denten zur Polizeiwache endete. Dort hatte sich inzwischen sein Begleiter eingefunden. Er wurde aufgefordert, die Wache zu verlaszen Als er sieh nicht entfernte, sollte er wegen Hausfriedensbruch hinausgesetzt werden, da. bei kam es zu einem Handgemenge. Der Stu- dent schlug zu, ohne, wie er angibt, zu tref. fen. Der Polizeibeamte dagegen behauplet zweimal getroffen worden zu sein. Nach Aus. sagen des Studenten hätten mehrere Polizisten dann auf inn mit Fäusten eingeschlagen und ihn, als er auf einen Stuhl gefallen sei, an den Haaren hochgezogen und erneut verprügelt. Der Arat, den der Student aufsuchte und der bei der Besprechung ebenfalls antesent war, stellte Blutergũsse und Schwellungen am Auge und Symptome einer Gehirnerschütte. rung fest und schloß daraus, daß es sich un eine grobe Mißhandlung gehandelt haben müsse. Die Polizeibeamten streiten ab, ge. schlagen zu haben., So stent Aussage gegen Aussage. Der Student hat Strafanzeige Wegen Körperverletzung, die Polizei wegen Haus, friedensbruch und Widerstandes gestellt. 5 Gericht wird den Vorgang klären und die Frage entscheiden mussen, ob die Polizeibeum- ten, wie es zunächst den Anschein hat, dei dieser Auseinandersetzung ihre Befugniene uberschritten haben. Es darf als ein Beweis fortschreitender demoleratischer Erziehung gewertet werd daß es möglich war, diesen Fall in sachliche?“ Aussprache nach allen Seiten zu beleuchten und die gemachten Fehler aufzudecken, ohne daraus eine Sensation zu machen. M. L. Ein ger We dem es gerer S beg in lung vo zur Deb Der dag u. lage ii zus Nec des Vor. genden ch üb deren der Sta en seir Der boxer 2 keit der Is habe bis heu ene Zu In e ede Kr Ichtete, don der die Hä daben. die IIle. Rusche enn ene Hi Die nachge v Jeitraur hatte be der Sta nsmäsi als die der let Mannhe — Mittw hr:„D III an die Herausgabe“ Antwort an G. Sch. Die in der Ausgabe vom Samstag an die- Jopp& I Amphor palast 9. freund“; Ipusik de dt. Lieb. ert des Amerika lrlebnis“ ser Stelle veröffentlichte Antwort an den Abg. Schloß läßt so sehr die Sachlichkeit ver- missen, wie die Zurufe gewisser Elemente in der Weinheimer Forumsveranstaltung, dig durchaus nicht von der Mehrheit der ge- sucher geteilt wurden. Zunächst sei fest- gestellt, daß der Abg. Schloß überhaupt nicht vor dem Weinheimer Forum, sondern vor dem Landtag in Stuttgart die vom Einsender miß- verstandene Aeußerung getan hat. Das hätte der Einsender, ohne einen Blick ins Lexiko zu werfen, allein aus der Zeitung vom Vor tage entnehmen können. Herr Schloß hat, voller Mißbilligung des staatsanwaltlich Vorgehens, seiner Sorge darüber Ausdruck 9 geben, dag ein so sachlicher und geschä Paris.(U) Die französische Nationalver- Mann, wie der Stuttgarter Rundfunk- mentator Mostar, den Oberstaatsanwalt Forum als Feigling bezeichnete, weil er zi nicht der Oeffentlichkeit gestellt habe. Annahme dieser Methode würde bedeuten, d wir unsere Gerichtsbarkeit schließlich ein wildgemachten Mob ausliefern würden; da hieße im Endeffekt wiederum„das gesund Volksempfinden über das geschriebene Gesel stellen“. Wer im übrigen die sachliche Arbeit de Abg. Schloß unmittelbar kennt, wird best. tigen, daß er sich im Landtag über seine Fra. tion hinaus gerade wegen seiner Objektiyii Ansehen erworben hat, und daß es ihm fem liegt, irgendeine Gruppe der Bevölkerung f dem diskriminievenden Ausdruck„Mob“ belegen. Allein die Tatsache, daß Herr Sci sofort nach den Vorwürfen des Abg. Ang. mann in einer persönlichen Erklärung vor den Landtag ganz eindeutig die Unterstellung ul sich wies, daß er die Besucher des Wel. heimer Forums mit dem Ausdruck habe tel. fen wollen, und daß seine Ausführungen lediglich den oben gekennzeichneten Sinn hat- ten, müßte jedem sachlichen Beurteiler ge. nügen. Es ist kaum anzunehmen, daß sich dt Wählerkreis des Herrn Schloß— und daribr hinaus viele Urteilsfähige aus anderen Lagen — als Mob angesprochen fühlt. Demokratische Volkspaftf Landſereis Mannheim gez. Dr. Jahrl — gewesen, aber gleich wieder gegangen. Nein gesagt hätte er nicht viel. Und dann Wal gleich wieder der Arzt bei ihr und lächele beruhigend; sie solle sich ja keine Gedangen%, machen, erst mal schlafen, ausruhen, Krälle fassen. Dann sich am Kindchen freiden, di Wilhelm käme schon, bockt halt ein bib · chen, macht nichts, so gibt's viele Mängel, Vielleicht waren viele Männer 80, konnte wahr sein, aber es tat doch weh. Wenn es dieses Mal kein Junge 1. hatte Wilhelm gesagt; es klang fast wie ein Drohung. Sie hatte antworten wollen: abet ein Mädchen. ein Mädchen ist doch aud ein Kind, unser Kind! Aber sie hatte“ schwiegen, zu lachen versucht, zu glauben fast gewaltsam zu hoffen gewagt: ein Jungs Nachts, wenn der Mann neben ihr schlie oder tags, mitten aus der Arbeit heral hatte sie heimlich die Hände gefaltet: Liebe Gott, ein Junge! Nicht für mich, denn! dank' dir für alles, aber gib ihm den Sohn, ich will ja alles dulden dafür, ich wWill 4 alles aushalfen, laß es mir so schecht N wie nie, nur lieber Gott— einen Jungen Aber Gott hatte ihr Gebet auch diesm nicht erhört, Sie vergab ihm, als sie den“, sten Schrei ihres Kindes hörte. Es ist d. Augenblick, da Gott und Mutter sich sel nahe sind. 0 Da seufzt es wieder nebenan. Dann 1 eine Hand über den Nachttisch wie nat dem Bild oder dem Taschentuch. 50 Else Kuschitsky liegt mäuschenstill. 1. bedrückt sie, daß sie der Frau dort m( ein Wort sagen kann; es müßte doch eigen lich möglich sein, sie sind sich doch ber. verwandt, wie sje hier in einem Zimme liegen, ganz gleich, aus welchen Schickes len sie kamen— beide sind sie Mütter Aber zu fremden Schmerzen muß mam hutsam sein. Else Kuschitsky wei 5 Freuden teilt man so gern— Kummer ver, schließt man zm besten. So hat sie es in Ehe gelernt. Fortsetzung folgt) weideck ſelsspani ehe„2 duder ven Ihr:„W „ Roed auen-V Donne lr:„Ca Hawai em P. % Uh edraler mstha! um d Aster 20 angel beldinge kranco- z kroyat, dWallpla Vorhe och na u wee dauern Abe 1 Grad.! Leber ſerlager! Aaseite nuch uns Pegel' nhei 9. 15 en, Aährte. De deve a 8 MANNHEIM Seite 9 51 1 5 Ar 62/ Mittwoch, 14. März 1981 eee 7 Ein Prozeß, der von dem Hintergrund ger Weinheimer Geschehnisse abrollte und dem es deshalb in keiner Minute an in- gerer Spannung mangelte, stand am Diens- in einer aufsehenerregenden Verhand- jung vor der Zweiten Großen Strafkammer ur Debatte. Der gewerbsmäßigen Abtreibung ange- hlagt und in 86 Fällen im Sinne der An- lage überführt, wurde eine 49 jährige Frau zus Neckarau. Ihre Verhaftung im August des vorigen Jahres und die daran anschlie- genden umfangreichen Ermittlungen, die ch über Monate hinzogen, dürften unter underem ausschlaggebend für das Vorgehen der Staatsanwaltschaft in Weinheim gewe- en sein. Der Staatsanwalt kam in seinem Pla- oper zu dem Zugeständnis, die Strafbar- keit der Abtreibung stelle ein Problem dar. Is habe sich aber an der Strafandrohung dis heute nichts geändert. Er beantragte ene Zuchthausstrafe von drei Jahren. in einem sachlichen Plädoyer, das auf ede Kritik an dem Paragraphen 218 ver- uchtete, versuchte der Verteidiger die Situa- on der 86 Frauen aufzuzeigen, die sich in le Hände dieser Abtreiberin begeben daben. Er warnte auch vor der„Flucht in die Illegalität“, vor dem Gang zum Kur- Ruscher, der zwangsläufig folgen müsse, enn Frauenarzt und praktischer Arzt ene Hilfe abgelehnt hätten. 5 Die 86 Abtreibungen, die der Klara K. lachge wiesen wurden, datieren aus dem zeitraum von 1940 bis 1950. Die Angeklagte chatte bei ihrem Vorgehen— das müßte auch der Staatsanwalt anerkennen—„verhält- umäßig sicher“ und sauberer gearbeitet, bees die übrigen Männer und Frauen, die in ter letzten Zeit wegen Abtreibung von Nannheimer Gerichten verurteilt worden urden bon Durch un. von denen Veisen un alien vor. erprügelt. suchte und s anwesend ungen an rnerschütte. es sich um delt haben n ab, ge. sage gegen beige wegen gen Hdus. ſestellt. Wohin gehen wir? Mittwoch, 14. März: Nationaltheater 19.00 ur: Die heilige Johanna“; Saal der Firma gopp& Reuther, Walddhof, 20.00 Uhr: 3. Volks- ymphonjekonzert(Nationaltheater- Orchester); kalast 9.50, 11.35 und 22.00 Uhr:„Sein bester rreund“; Wartburg-Hospiz 20.00 Uhr: Abend- rusik der Trinitatisgemeinde; Schwesternhaus t. Lieba, Weylstraße, 20.00 Uhr: Abendkon- ert des Musikstudios der St. Bonifatiuskirche: merikahaus 15.30 Uhr: Filme: Hawai— ein lie. lebnis“,„Flug in die Welt mt dem PARA eideck- Stratosphärenkreuzer“; Kunsthalle 0 Uhr: Vortrag: Die Problematik der Han- inlkelsspannen“, Spr.: Prof. Dr. Sandig(Vortrags- ſeſeihe„Akademischer Winter in Mannheim“); ge- luderverein Amicitia“, Gutenbergstraße, 15.00 hr:„Was lesen unsere Kinder?“, Spr.: Käthe Roeder-Gnadeberg(Mannheimer Haus- auen- Verband). Donnerstag, 153. März: Nationaltheater 19.00 lr:„Carmen“; Amerikahaus 19.00 Uhr: Filme: Hawai— ein Erlebnis“, Flug in die Welt mit en PAA Zweideck-Stratosphärenkreuzer“, h Uhr: Lichtbildervortrag:„Englische Ka- ralen“, Spr.: Dr. Hans Peters, Hormef; thalle 20.00 Uhr: Lichtbilder vortrag: Rät-⸗ m.das Abe= Zum Geheimnis der Schrift- men“, Spr.: Prof. Dr. W. H. Lange, Offen- ch(Gesellschaft der Freunde Mannheims): Iter 20.30 Uhr: Meister-Konzert mit Heinrich dlusnus: Goethesaal, 19.30 Uhr: Vortrag: angelium und Càsaren“, Spr.: Dr. Friedrich en heldinger(Christen gemeinschaft): Centre eanco-Allemand 19.00 Uhr: Vortrag:„Henri boyat, romancier franco-russe“, 20.00 Uhr: Ichallplattenkonzert: Faure: Requiem. 3 vom Vor nog ha ird Wie wird das Wetter? 60 Nicht beständig im tem Vorhersage bis Donnerstag früh: Am Mitt- TKerung il doch nach nächtlichen Regenfällen Uebergang u wechselnder Bewölkung mit einzelnen dsuern. Höchsttemperatur 9 bis 11, nächt⸗ e Tiefstwerte zum Donnerstag 2 bis Grad. Mäßige bis frische südwestliche Winde. Vebersicht: Das sich allmählich ostwärts kerlagernde ostatlantische Tief führt an seiner Waseite kühlere Meeresluftmassen heran, die auch unser Gebiet überfluten. Wetteramt Karlsruhe Pegelstand am 13. März: Maxau 392(-); 8 256(—1): Worms 186(1); Caub „Mob“ 1 Herr Sci Abg. Aug ing vor den tellung dun des Wein- habe tel us führungen n Sinn bal urteiler ge daß sich dar ind darüber eren Lagen Volxspofte annheim lohe Gefängnisstrafe für 86 erwiesene Abtreibungen Die Angeklagte besaß ungewöhnliche medizinische Kenntnisse sind. Sie hatte die„tauglichste Methode“ angewandt und die entsprechenden Vor- sichtsmaßnahmen nicht außer Acht gelas- sen. Dieser Sachkenntnis war es zu ver- danken, daß ihr bei der Vielzahl der Ein- griffe keinerlei Verletzungen, sondern le- diglich einige Infektionen unterliefen. Wie sich im Laufe der Verhandlung herausstellte, hat die Angeklagte sich diese, für Kurpfuscher ungewöhnliche Sachkennt- nis als Arztgehilfin in einem russischen Krankenhaus angeeignet. Sie verteidigte sich mit dem Hinweis, in ihrer russischen Heimat sei die Indikation angewandt wor- den, wann immer sie erwünscht gewesen sei. Wie fast alle gewerbsmäßigen Abtrei- ber brachte sie als Vorwand für ihr Tun die Behauptung vor: Sie habe sich schließ- lich bedroht gefühlt und gefürchtet, sie werde aus Rache angezeigt werden, wenn sie nicht jeder Frau, die zu ihr kam, auch tatsächlich helfe. a Der Richter hatte Grund, widersprechen. Er warf der Angeklagten vor, sie habe sich durch andere Frauen „Patientinnen“ beitreiben lassen, und diese „Beitreiberinnen“ dafür bezahlt. Eine die- ser Frauen war in der gleichen Verhand- lung wegen Beihilfe zur Abtreibung an- geklagt. Während der gesamten Verhandlung, die unter Ausschluß der Oeffentlichkeit vor sich ging, hatte das Publikum vor den To- ren des Gerichtes mit auffallender Aus- dauer gewartet. In den frühen Abendstun- den fällte die Große Strafkammer das mit ihr hier zu Spannung erwartete Urteil: Drei Jahre und drei Monate Gefängnis für die Angeklagte Klara K., zwei Monate Gefängnis wegen Beihilfe zur Abtreibung für die zweite An- geklagte. Klara K., die während der Verhandlung sachliche Auskünfte gegeben hatte, nahm das Urteil mit völliger Fassungslosigkeit entgegen. i-tu. „Wildverkehrsordnung“ wurde veröffentlicht Im Regierungsblatt der Regierung Würt⸗ temberg-Badens vom 22. Februar ist die „Wildverkehrsordnung“ veröffentlicht, die mit den Verordnungen gleicher Art der übrigen Bundesländer koordiniert ist. Da- mit ist der seitherige unkontrollierte Han- del mit Wild endlich, unterbunden, zumal es den Besatzungsangehörigen grundsätz- lich verboten ist, Wild zu verkaufen. Die Verordnung bestimmt, daß„sämt- liches erlegte Schalenwild, dazu rechnen Rot-, Dam-, Gems-, Reh- und Schwarzwild, durch Anbringung eines Ursprungzeichens Plombe) zu kennzeichnen ist. Betriebe, die gewerbsmäßig Wild kaufen, verkaufen oder verbrauchen(Wildhandlungen-, Gast-, Schank- und Speise wirtschaften und dergl.) müssen künftig ein Wildhandelsbuch füh- ren Am 15. Tage nach Ablauf der Jagdzeit darf auch das Wildpret solcher Wildarten, kür die keine Wildursprungszeichen erfor- derlich sind, nur versandt und erworben werden, wenn es mit besonderen Kenn- zeichen versehen ist. Die Kennzeichnung er- folgt durch die Landratsämter, in kreis- freien Städten durch die Bürgermeisteräm- ter. Die Gio und die abendländische Kultur Dr. Dr. Himmelheber über seine Liberia-Expedition Aus der Unmittelbarkeit eigenen Erle- bens und gründlicher Forschung bei seiner Liberia-Expedition in der Nachkriegszeit, in der Form jedoch mehr aufgelockert und mehr feuilletonistisch als wissenschaftlich, vermittelte Dr. Dr. H. Himmelheber seinen stark interessierten Zuhörern, unterstützt von vielen Lichtbildern, einen sehr lebendi- gen Eindruck vom Wesen, Leben und Brauchtum des etwa 100 000 Köpfe zählen- den afrikanischen Negerstammes der Gio. Vielleicht einmal durch nordafrikanische Eroberer aus dem fruchtbaren afrikanischen Grasland der Park- und Obstsavannen ver- drängt, leben sie, von Sippenhäuptlingen regiert, als Bauern im liberianischen Ur- wald, den die Männer roden, wogegen die Frauen als eigentliche Trägerinnen der Wirtschaft säen, pflanzen, ernten, spinnen, weben und alle keramischen Arbeiten be- treiben. Die übrigen handwerklichen Ar- beiten, auch sehr schöner Goldguß in der verlorenen Form“ sind Sache der Männer. Als Bauern sind die Gios schon seßhaft, aber zugleich noch instinktsichere Jäger, Sammler und Kämpfer, sind also noch um eine Kuülturstufeè jünger als etwa europäi- sche Bauern. An einzelnen Typen ließ sich erkennen, daß die gut gewachsenen Men- schen dieses Stammes zum Teil nicht rein- rassige Neger sind, sondern vereinzelt sich auch mit Pygmäen vermischten und in ih- ren Herrschergeschlechten zum Teil auch mit asiatischen Einwanderern. Auch ihre Kultur zeigt mohammedanische und medi- terrane Einflüsse. Durch Berührung mit eu- ropàischer Kultur, etwa in den Missionen, setzt sehr oft Landflucht und Stammes flucht bei ihnen ein. Die„kultivierten“ Ne- ger ziehen mit Vorliebe nach den Küsten- städten und bleiben ihrem Stamm verloren. Auch die christliche Einehe wirkt sich an- gesichts der hohen Frauen- und Säuglings- sterblichkeit ungünstig aus. Dr. Himmelheber zeigte an Beispielen, daß ein Neger, der zehn Frauen hat, mei- stens nur von zweien Kinder bekommt, da die anderen oft bei Geburten sterben oder keine Kinder haben. Im übrigen kennt der Gio Liebe in unserem Sinne nicht, die Frau AuREun eM.. BESc HERDER Jahr — Zehn schmutzige Finger Jer in Mannheim neu zuzieht und sich dann d n Einwohnermeldeamt registrieren läßt, muß id lächele S eich gekallen lassen, mit den Abdrücken 5 danken amtlicher Finger in eine Sammlung einsor- e Gedane tert zu werden. Dem verwundert-empört neng Kräte) ſagenden, der sich erinnert, daß gemäß dem kreisen, det undgesetz die Würde des Menschen unantast- t ein bib“ ber ist, wird becleutet, dies sei vorbeugende le Mängel. ſerprechensbekämpfung und geschehe im ner 80, e luisen auf Anordnung der Besatzungsmacht. h weh. an vergegenwärtigt sich, daß die turbulen- unge wil Nachkriegszeiten seit geraumer Weile st wie ein müder sind und daß wir in einem Staat 01 n: Aber den, der die Persönlichkeitsrechte des Indi- 9 uch pu zu Wahren und sich meistens Mühe doch eue Judt ich meine aber, man mache es sich doch hatte be. u einfach. K. H zu glaubel ngen, Nein Dienst am Kunden i n 5 2 5 gal Ort und Zeit der Handlung: Gepäck 1 75 13 duldewahrungsschalter Hauptbahnhof Mann- eit hen 15 deim, am Sonntagmorgen, dem 11. März. Zug tet: Lier kürt in künk Minuten. 5 „ denn Personen: der Beamte, die Frau mit dem den Sohn dahrrad. 5 ch will 6] Mach künfmaligem Klopfen erscheint mur. echt gehen ach der Beamte:„Was is'n los mit Ihne? Jungen! ine Sie, mir sin blos fer die Leit do:“ jesm die Frau:„Ich möchte das Fahrrad auf- en eure een, e sie den der J Der Beamte:„Was, à Fahrrad hawwe Se, Ee jet eit bur nad ich sowieso ka Platzl r sich sel ie Frau:„Ich muß mit dem Fahrrad her- „hren, weil sonntags der Omnibus nicht hann bastel] Hbrte. Wie nach Der Beamte:„Des is mir ganz egal, dann i leine sie halt acham-. A. B. ſenstill. g Behörden einmal anders gesehen dort un.] ue i u ördliche Stellen gent; stens liest man über behördliche Ste oeh 1. angenehme Dinge. Angenehme Dinge doch ber, perden als selbstverständlich hingenommen. m Zimme Will daher heute einmal zu Gunsten einer Schickss] tödlichen Stelle das Wort ergreifen. 5 e Mütter en seft geraumer Zeit führt das Arbeits- 3 men be. an Mannheim für arbeitslose und arbeit- Weiß es tende Stenotypistinnen und Maschinen- mmer ver- Hatelberinnen Lehrgänge in Stenografle und in det Sschinenschreiben durch. Diese Lehrgänge E 1 ostenlos. Schon Hunderte von arbeits- Rien Mädel und Frauen konnten durch die rung von Stenograflie und Maschinen- schreiben Arbeit finden und verdanken dies ausschließlich dem Arbeitsamt Mannheirn, das mit bewährten Lehrkräften diese Kurse durch- Führt. Die genannten Personengruppen, darun- ter viele Kriegerwitwen, Kriegsversehrte und Kriegsgefangenenrückkehrer, wären finanziell nicht in der Lage gewesen, derartige Lehr- gänge zu bezahlen. E. M. Sympton unserer Zeit? Als am Montagabend, etwa gegen 18.43 Uhr an der Käfertaler Straße ein junges Mädchen von einem Wagen überfahren wurde, da wollte von den aus Neugierde haltenden Auto- fahrern keiner das verletzte Kind ins Rran- kenhaus bringen. Man sprach zwar davon, einen Krankenwagen holen zu wollen, doch erst ein zufällig des Weges kommender Schupo hielt einen zur Stadt fahrenden Wagen an; es war ein amerikanischer Personenwagen, der das Kind sofort ins Krankenhaus brachte. Vielleicht hatten die aus Neugierde halten- den Kraftfahrer Bedenken, die Bezüge ihrer Wagen könnten verunreinigt werden— Symp- ton unserer Zeit? H. 1. Kann die Polizei es verhindern? Mit Erstaunen habe ich in der Zeitung ge- lesen, daß Plastiken aus den Mannheimer Parks wieder entfernt werden müssen, weil die Gefahr besteht, daß sie gestohlen werden. Ich finde aber, daß bei einer so großen Zahl von Polizeibeamten wie wir sie doch sicher in unserer Stadt haben, dieses Vorgehen recht beschämend ist. Ist unsere Polizei nicht in der Lage, hier für Ordnung und Sicherheit zu sorgen? A. G. Am ͤ Schwanz aufgezäumt? Seit einiger Zeit beschäftigen sich Gewerk- schaften, Presse und Rundfunk mit der Frage der Gehaltserhöhung der Bediensteten im öffentlichen Dienst. Was würden 15 Prozent aber für den kleinen Mann bedeuten? Gerade bei den kleinsten Gehältern nehmen wir einen Grundgehalt von etwa 200 DM) würden diese 15 Prozent eine Erhöhung von monatlich 30 DM bedeuten. Die eigentliche Parole müßte jedoch lauten: Keine Gehaltserhöhung, aber sofortige Sen- kung aller Lebensmittelpreise. Wenn unsere Bundesregierung dies zustande bringen würde, wäre es uns allen lieber als eine Gehalts- erhöhung. K. H. ist Besitzobjekt. Die erste Frau wird ge- kauft, Nebenfrauen können verliehen wer⸗ den, eventuelle Kinder gehören dem ver- leiher. Da die Gios glauben, daß Kindern magische Kräfte innewohnen, werden na- mentlich kleine Mädchen gern zu Kinder- opfern genommen. Knaben und Mädchen kommen in getrennte Reifelager. Interes- santes wußte Dr. Himmelheber über Frucht- barkeitsbräuche, Religion, Heimatgefühl der Neger, Hausbau, tägliches Leben, Schmuck und manches andere zu erzählen. Bis jetzt ahmen diese Neger, sofern sie mit ihr in Berührung kommen, abendländi- sche Kultur nur nach, besitzen aber nach Dr. Himmelhebers Beobachtungen den Willen, sich darin zu behaupten, sind gute Hand- Werker und tüchtige Kaufleute, besitzen aber auch musische Begabung, so daß ein Einfluß auf die Kulturentwicklung durch sie durchaus als möglich erscheint. rei. „Das Jahr der Volksschule“ beginnt an Ostern „ u Ostern 1951 beginnt das„Jahr der Volksschule“, das eine innere Belebung der Volksschule und zugleich— auf Veranlas- sung von Oberbürgermeister Dr. Heimerich — auch nach Maßgabe der Mittel fortschrei- tend neue, moderne Schulbauten bringen Soll. Auf diese Ziele hin arbeiten bereits das Statistische Amt und die Mannheimer Lehrerschaft je eine Denkschrift aus. Außer- dem hat im Auftrag des Stadtrats das Re- kerat des Beigeordneten Professor Langer informatorisches Material gesammelt und wird daraus eine interne kleine Ausstellung aufbauen, die in Druckschriften und Licht- bildern Aufschluß gibt über Schulwesen und neuzeitliche Schulbauten in der Schweiz, Holland, England und Frankreich. Ausländische Plakate bei der Galerie Rudolf Probst Eine völlig unbeabsichtigte Duplizitat der Ereignisse bringt als willkommene Ergän- zung und Vergleichsmöglichkeit zu der be- reits eröffneten Ausstellung deutscher Pla- kate in der Kunsthalle eine Ausstellung schweizerischer, französischer und polnischer Plakate in der Mannheimer Galerie Rudolf Probst, die dort vom 15. März bis 18. April gezeigt wird. Die Kollektion wurde von der Stiftung „Pro Helvetia“, Zürich, und dem Schweizer Werkbund gemeinsam zusammengestellt un- ter dem Titel„Schweizerische Plakatkunst“. Daneben werden Gruppen französischer und polnischer Plakate gezeigt. Die Ausstellung wird am 17. März, um 15.30 Uhr, eröffnet. „Wochenende der Jugend“ im Mai nicht möglich Stadtjugendausschuß warnt vor Im Vordergrund der letzten Sitzung des Stadtjugendausschusses Mannheim am Mon- tagabend im Rathaus, standen organisa- torische bzw. Kompetenzfragen. Es ging ins- besondere um die Existenzberechtigung der vor etwa einem Jahr ins Leben gerufenen Arbeitsgemeinschaft der Kreisjugendaus- schüsse Nordbaden, die von der Mehrzahl der Stadtjugendausschuß- Mitglieder ange- zweifelt wurde, weil nach ihrer Auffassung die Aufgabengebiete der Arbeistgemein- schaft sich mit denen des Landesjugendaus- schusses weitgehend decken bzw. über- schneiden. Der Vorsitzende der Arbeitsge- meinschaft, Jugendsekretär Brenn aus Hei- delberg, vermochte mit seinem Bericht über die(insbesondere beratenden und koordi- nierenden) Aufgaben der von ihm vertre- tenen Organisation die Versammlung nicht von deren Daseinsnotwendigkeit ausreichend zu überzeugen. Vorsitzender Stadtrat Ott warnte in die- sem Zusammenhang vor einer Verbehörd- lichung der Jugendarbeit durch eine immer größer werdende organisatorische Dick- leibigkeit, und qugendsekretär Schröter vom städtischen Jugendsekretariat Mannbeim Wollte an die Stelle der Arbeitsgemeinschaft der Kreisjugendausschüsse eine Aktivierung und erforderlichenfalls Satzungsänderung des Landesjugendausschusses gesetzt wissen. Eine Tagung von Jugendvertretern am 16. bis 18. März in Mosbach wird unter anderem auch über Sein oder Nichtsein der Arbeits- gemeinschaft entscheiden. Das Resultat der bisherigen Bespre- chungen des Stadtjugendausschusses über das diesjährige Wochenende der Jugend, das entgegen der ursprünglichen Absicht auf Grund technischer Schwierigkeiten nicht schon im Mai, sondern voraussichtlich erst vom 16. bis 17. Juni gefeiert werden kann, hatte Jugendsekretar Schröter in einem Pro- grammentwurf zusammengefaßt, der die Allgemeine Billigung des Gremiums fand und im einzelnen von einem Vorbereitungs-Aus- schuß weiter ausgearbeitet werden wird. Danach ist für den 16. Juni(Samstag) eine Aus dem Polizeibericht Das Gewissen schlug. Unter dem Druck seines Gewissens gestand ein Mann einem Polizeibeamten auf der Hauptstraße in Feudenheim, morgens um 5 Uhr, daß er zusammen mit einem Komplizen im Ok- tober 1950 in eine Wirtschaft in Feuden- heim einen Einbruch verübt zu haben, wo- bei ihnen Zigaretten, Schmuckstücke und Bargeld im Werte von etwa 600 DM in die Hände gefallen seien. Unter falschem Namen. Das erste Mal brachte es ein junger Mann unter falschem Namen fertig, einen Altmetallhändler zu täuschen und Kupferdraht sowie Blei im Werte von rund 100 DM an ihn zu ver- kaufen. Die Polizei hatte aber festgestellt, daß der angegebene Namen nicht stimmte. Beim zweiten Auftauchen unter dem an- Senommenen Namen wurde der Metall- Verkäufer gestellt. Das Material hatte der Juige Mann an seiner Arbeitsstelle ge- stohlen.. Die täglichen Unfälle. Auf der Neckar- auer Straße durchstieß ein Motorradfah- rer aus Schwetzingen mit seinem Motorrad die ordnungsgemäß beleuchtete Absper- rung an einer Aufgrabungsstelle. An einem Sandhaufen wurde er von seinem Motor- rad geschleudert und blieb bewußtlos lie- gen. Im Städtischen Krankenhaus wurde festgestellt, daß der Motorradfahrer eine leichte Gehirnerschütterung davongetra- gen hatte. Die Straßenecke Garnison- straße Käfertaler Straße wurde einer 13 Jahre alten Schülerin aus Käfertal zum Verhängnis. Sie war gerade im Begriff, von der Garnisonstraße in die Käfertaler Straße einzubiegen, als sie von einem auf der Käfertaler Straße fahrenden Pkw. erfaßt wurde und durch den Anprall auf die Seite flog. Ergebnis: Schlüsselbeinbruch und eine ernste Kopfverletzung.— Ohne auf den Straßenverkehr zu achten, rannte auf der Sandhofer Straße ein fünf Jahre altes Mäad- chen auf die Fahrbahn, um auf die andere Straßenseite zu kommen. Von einem in Richtung Mannheim fahrenden Pkw. wurde das Kind so heftig angefahren, daß es auf den Kühler des Autos flog, etwa 3 bis 6 Meter mitgenommen wurde und dann auf die Straße fiel. Mit verschiedenen Ver- letzungen wurde das Mädchen in ärzt⸗ liche Behandlung gebracht. Lebensgefahr besteht nicht. Der Fahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um das bewußtlos auf der Straße liegende Kind zu kümmern. „organisatorischer Dickleibigkeit“ gemeinsame Abendveranstaltung der qugend- verbände im Freien(möglicherweise Lam- pionfest und Sonnwendfeier) vorgesehen. Der Sonntagvormittag soll Rollschuhläufen, Vorführungen auf Kunsträdern und Radball- spielen in der Friedrich-Karl- Straße vor- behalten bleiben. Um 13.30 Uhr wollen dann die verschiedenen Jugendgruppen einen Sternmarsch zum Luisenpark starten, 0 wie alljährlich von 14 bis gegen 19 Uhr ein Jugend- und Sportfest von sich reden machen wird. Für Sonntagabend(Beginn 20 Uhr) ist ein geselliges Beisammensein der Jugendausschuß- und Jugendratsmit- glieder mit Vertretern des Stadtrates und der Stadtverwaltung geplant. Auch dem Verteilungsplan Schröters über 900 DM staatliche Geider und etwa 1000 DM städtische Mittel für die verschiedenen Ju- gendverbände wurde zugestimmt. Insgesamt sollen davon 1810 DM verteilt werden, während die restlichen 90 DM voraussicht- lich als Wettbewerbspreise zum Wochenende der Jugend in Frage kommen. rob Kurze„MM“- Meldungen Steigende Preistendenz bei Einfuhrobst. Der Dienstag- Wochenmarkt zeigte bei Ein- kuhrobst, vor allem bei Bananen, die je Pfund 1,10 bis 1,25 DM kosteten, steigende Preistendenz. Orangen kosteten 45 bis 65, Zitronen je Stück durchgängig 15, Aepfel waren zu haben je Pfund 20 bis 45 Pf. An Gemüse gab es auch einige Neuheiten, so Löwenzahnsalat zu 1,20, Treibhausradies- chen je Büschel 35 und Treibhausschlangen- gurken pro Stück 1,80 DM. Sonst notierte mit Pfundpreisen Kresse 80, Feldsalat 1. bis 1,20 DM, Spinat 30 bis 35, Chicorée 1.— DM, Wirsing 18 bis 20, Rotkraut 15 bis 18, Weißkraut 12 bis 15, Schwarzwurzeln 35, Rosenkohl 75 bis 80, Gelbrüben 10, Rot- rüben 8 bis 10, Zwiebeln 10 bis 13. Lauch 13 bis 20, Sellerie 40 Pf. Mit Stückpreisen wa⸗ ren angeboten: Blumenkohl von 35 bis 1,50 DM, Kopfsalat von 30 bis 50 und Endivien- salat von 25 bis 50 Pf. Betriebsräteschulung. Am 15. März, 19.30 Uhr, spricht im Gewerkschaftshaus K. Oppermann über„Betriebs wirtschafts- lehre“. Der Männergesangverein„Liederkranz“, Waldhof, lädt für 16. März(Angabe der Uhrzeit fehlt) in das Lokal„Zum Wein- berg“, Luzenbergstraße, zur Jahreshaupt⸗ versammlung ein. Delegiertenwahl der„Naturfreunde“. Der Touristenverein„Die Naturfreunde“ lädt zu einer Mitgliederversammlung am 16. März (Angabe der Uhrzeit fehlt leider) in das Ge- Werkschaftshaus ein, bei der Stellung ge- nommen werden soll zur Landestagung und Delegierte gewählt werden sollen. Die Landsmannschaft Danzig-Westpreu⸗ Ben hält am 17. März, 19 Uhr, im Lokal „Komet, Langstraße 14, hre Monatsver-⸗ sammlung ab. Wer singt am besten? Am 17. März werden im Heidelberger Haus der Jugend, Sophienstraße 5, die besten jugendlichen Sänger aus den vorangegangen örtlichen Wettbewerben ermittelt. Die drei besten Sänger dieses Wettstreits werden Nord- baden am 13., 14. und 153. April bei dem US-Zonen- Wettbewerb in Nürnberg ver⸗ treten. a Terminverlegung. Der von der„Chri- stengemeinschaft“ für heute angekündigts Vortrag„Die Auferstehung der Toten“ mit R. Wagner, Mainz, als Sprecher, mußte auf 21. März, 19.30 Uhr, verlegt werden. Der Vortrag wird im Goethesaal gehalten. Wer will Hafenrundfahrt mitmachen? Der Süddeutsche Rundfunk, Sendestelle Mannheim- Heidelberg, berichtet heute nach- mittag um 14.30 Uhr in seiner Kinderstunde über einen Besuch Heidelberger Kinder in Marmheim. Dabei werden Mannheimer Kin- der aufgefordert werden, sich für eine Ha- fenrundfahrt im Sommer zu melden. Die Sendung sei daher unseren kleinen Mit- bürgern besonders empfohlen. Wir gratulieren! Luise Wegert, Mann- heim, H 2, 14, wird 72, Friedrich Kreß, Mannheim, Bürgermeister-Fuchs-Straße 62, 75 Jahre alt. Den 80. Geburtstag begehen Katharina Knell, Mannheim, H 7, 29, und Ludwig Hartmann, Mannheim-Neckarau, Evangelisches Altersheim. Karl Ludwig Schneider, Schiltach(früher Mannheim), vollendet das 81., Barbara Franz, Mann- heim Feudenheim, Löwenstraße 18, das 82. Lebensjahr. Unveränderte Spitze Während der Nachtstunden gab es beim 34. Berliner Sechstagerennen zahlreiche Jag- den, bei denen die Führung wiederholt wech⸗ selte. In den Morgenstunden waren die nach den Anstrengungen der ersten drei Nächte er- mücleten Fahrer durch keine Maßnahme des Wettfahrausschusses zu größerer Aktivität zu bewegen. Rigoni/Terruzzi wurden mit einer Geldstrafe belegt, weil sie bereits vor Eintritt der Neutralisation auf dem Innenstreifen fuh- ren. Stand am Dienstagmorgen bei der Neutra- lisation nach 1 780 060 zurückgelegeten Kilo- metern. 1. Naye Roth 374 Punkte; eine Runde zur.: 2. Thyssen/ Depauw 146; zwei Runden zurück: 3. Rigoni/Terruzzi 124; 4. Saager/ Vooren 90; 5. Lapeble/Gillen 41.— Rest vier bis sieben Runden zurück. Toto-Quoten Nordblock: 1. Rang: 7 400,50 DM: 2. Rang: 301 DM;: 3 Rang: 29,90 DM. Bayern: Ilzer: I. Rang: 3 001 DM: 2. Rang: 160,80 DM; 3. Rang: 18,40 DM.— ger“: 1. Rang: 202,30 DM; 2. Rang: 13,60 DM.— Internationale: 1. Rang: 171,30 DM; 2. Rang: 13,20 DM; 3. Rang: 2,20 DM. 2 Gewinner je Südwestblock: 1. Rang: 122 344,20 DM: 2. Rang: 1 973,10 DM: 3. Rang: 140,80 DM. 10er: 1. Rang: 21 897,10 DM; 2. Rang: 778,40 DM; 3. Rang: 57,10 DM. Zusatzwette: 1. Rang: 218,15 DM; 2. Rang: 13,05 DM. J Berichtigung: Unser Handballbericht in der Dienstagausgabe enthielt einen bedauerlichen Fehler. Nicht die Weinheimer Mädels sondern die des VfL Neckarau haben das Verbands- spiel vom Sonntag knapp mit 2:1 gewonnen. Sport und Spiel Der Süden zehrt vom alten Fußbullruhm Bundestrainer Herberger sieht eine Verlegenheitself in Hamburg Der früher„allmächtige Süden“ unternimmt das Wagnis, zu einem Zweifrontenkampf mit Nord und West anzutreten und dabei auf Spie- ler aus Frankfurt, Stuttgart und München zu verzichten. Zwar ist die Nachkriegsbilanz des Südens noch aktiv, aber in den letzten Spie- len zeigte sich immer mehr, daß in Nord und West in der Auswahl kaum ein schlechterer Fußball gespielt wird. Die Nachkriegsbilanz lautet: Süddeutschland 8 4 3 1 1.914 11:5 Norddeutschland J Westddeutschland JJ... Südwesfdeutschland I 0 1 0 222 1:1 Bunt gewürfelt ist vor allem die Mann- schaft, die in Hamburg gegen Norddeutschland antritt. Niemand kann dabei behaupten, daß diese Süd mannschaft jene Qualität aufweist, die für ein Repräsentativspiel eigentlich selbst- verständliche Voraussetzung sein müßte. * Nord— Süd in Hamburg Der Norden hat in Vergleichskämpfen mit dem Süden besser abgeschnitten. Dem 1:1 in Nürnberg 1946 folgte in Hannover 1949 ein 1:0 Sieg des Nordens und aus des Südens erhoff- ter Revanche im Herbst des gleichen Jahres in München wurde nichts(2:2). Soll diese für Hamburg vorgesehene Verlegenheits-Elf ein Wunder vollbringen? Die bereits wiederholt abgeänderte Südelf ist immer noch nicht klar, da jetzt wieder Siegfried Kronenbitter(Stutt garter Kickers) und Rudi Maier(VfR Mann- heim) verletzt wurden. Wahrscheinlich wird nun auf den Augsburger Flügel Platzer und Schlump zurückgegriffen. Nord: Peper-Kiel: Burdenski-Bremen, Oett- ler-Osnabrück; Haferkamp- Osnabrück, Posipal- HSV, Spundflasche-HSv: Müller-Göttingen, Gunkel-Göttingen, Vetter-Osnabrück, Woit⸗ kowiak-HSV: Ihms-Eimsbüttel. 55 Süd- Skudlarek- Waldhof; M. Fischer-Mühl⸗ burg; Picard- Offenbach; Langlotz- VfR Mann- heim, Gärtner-Mühlburg, Trenkel-Mühlburg; Platzer-BC Augsburg, Schlump-BC Augsburg, Lipponer-Waldhof, Buhtz-Mühlburg, Kunkel Mühlburg. 5 Westen hofft auf ersten Sieg Seit 1946 standen sich West und Süd vier- al gegenüber, wenn man das Zonenspiel Süd Segen Britische Zone einbezieht, bei dem der Westen mit einer Ausnahme die Spieler ab- stellte. 3:0, 4:3, 2:1 und 5:4 lautete die Sieges- serie des Südens. Der Westen will alles daransetzen, um in Duisburg endlich einmel zu einem Sieg über den Süden zu kommen. Eine rein Nürnberg-Fürther Kombination ver- tritt die süddeutschen Farben. 5 West: Kisker-Hamborn; Lesch-Münster, Hinz-Essen; Michallek- Dortmund, Matzkowski⸗ Schalke, Schanko- Dortmund: Gerritzen-Mün⸗ ster, Rachuba- Münster. Kasperski- Dortmund, Islacker-Rheydt, Berni Klodt-Schalke. Süd: Schaffer-I. FCN; Knoll-Fürth, Plawy⸗ Fürth; Bergner- iI. FCN, Baumann-1. Fer, Ucko-Il. FCN; Hofmann-Fürth, Morlock-1. FN, Schade-Fürth, Appis-Fürth, Kallenborn-1. FœN. (Hier ist in letzter Stunde Kallenborn an Stelle von Nöth auf den linken Flügel gekommen.) Seite 4 LUDWIGSHAFEN UND DIE PFALZ Mittwoch, 14, März 1951/ Nr 6 — Mr. 62 — Emspiegel 81 0 B sch it drei M 0 1 U d Es kluppert in Rheingönheim eee ae eee ee ee Iuppi muh schon mit drei Monaten versteuert werden pnen in de eee Pfalzbau:„Das Kuckucksei“ 8 8„Hurra, Hurra, der Klapperstorch iu ger reer er Haupt- und Finanzausschuß lehnte Steuererhöhung ab. e 35.„ Ente. schele 8 1 8 5 a sondern ein wirklicher Storch, der als erst Herrr 1 3 Familie dene In der letzten Sitzung des Haupt- und brauchshunde für Herden in der erforder- Kindermoden- und Spielzeugschau veran- seiner Gattung heimkehrte. Seit zwei 15 . er 8 erke ren. daß seine Auser- Finanz-Ausschusses von Ludwigshafen stand lichen Anzahl und Versuchshunde für wis- staltet. Und weil Ostern vor der Tür steht, gen sitzt er in seiner Altwohnung auf eite. Wählte ein Findelkind ist, und als er ihre unter anderem auch die Erhöhung der senschaftliche Zwecke. Anstalten von Tier- wird der Osterhase erscheinen und in dem Rheingönheimer Scheune und bessert ohm richtige Mutter, eine dem Trunk ergebene Hundesteuer zur Debatte. Grund: Ab schutz- oder ähnlichen Verbänden, sowie von Hans und Mela Hamm erdachten Mär- Baukostenzuschuß alle in seiner Abwesen⸗ und nicht sehr ehrliche Tingeltangel- 1. April gilt für die Erhebung der Hunde- Blinde, Taube oder völlig hilflose Personen, chenspiel mitwirken. An Schmetterlingen, heit entstandenen Schäden aus. Ob das Rl. 2 Sängerin kennenlernt, wird nichts aus der steuer nicht mehr das Bayerische Hunde- die auf den Schutz ihres treuen Vierbeiners Frühlingsblumen und kleinen Käfern, dar- ra- ro“ der Sommertagszüge seinen Flug be. 8. geplanten Verlobung. Um zu beweisen, daß abgabegesetz, sondern das Landesgesetz vom angewiesen sind, gelten als steuerfrei. Wie gestellt vom Kinderballet der Tanzschule schleunigt hat, ob er sichere Kunde vom 8 auch aus der Mutter ein anständiger Mensch 2. Februar 1951. Das neue Gesetz bringt gesagt, bei der Stadt werden die genannten Hamm, wird es ebenfalls nicht fehlen. Auf Einzug des Frühlings hat. als Wir skep. J nen! geworden wäre, wenn sie eine sorgfältige eituge Aenderungen. So muß Herrchen Regelungen zweifellos zu einer Minderung der Bühne, zu der ein leiner Steg führt, tischen Menschenkinder— wer weill. Pe I denen Erziehung genossen hätte, folgt die Tochter nun schon einen Monat früher für Molly des Aufkommens führen. weshalb der Fi- werden die jüngsten Ma. nequins aus Lud- steht, er ist da und klappert auf der Rhe. J Serbe einem Ruf als Musiklehrerin nach Salzburg den Geldbeutel zücken und ihn im blähen- nanzausschuß über die Möglichkeit durch wigshafen vor den kritischen Augen der gönheimer Scheune vergnügt wärmen Blum. und nimmt die Mutter mit. Aber erst nach- den Jugendalter von drei Monaten(bisher eine Steuererhöhung, nach den Höchst- kleinen Gäste zeigen, was die kleinst 9 2„ N 8 5 580 a N 55 5 e Dame Tagen entgegen Mh m dem die Rückfälle der Unverbesserlichen VVCTTVTFCFF 5 e einen Ausgleich im Frühjahr und Sommer 1951 trägt. Es ö Ciege 2 1 5 5 1 1 3 77 5 8 2 2 4 2 3 2 7 2 55 3 der Trolersſcnen Nei der Hundebesitzer, sondern der Hundehal- Viele Herrchen dürfen aber aufatmen, wird sein. wie bei den Groben, nur mit Stadtnachrichten ein und zu anderen Katsstropuen ber, das heist der Haushalts- bzw. Be- denn alle Ausschufimitglieder zigten sich em tckennen Unerscnied. Pisamecle ten. 8 5 95. 1 Slücklichen triebsvorsitzende zu verstehen. Auch zu- sowohl menschen- als auch tier freundlich. e e e Ein Herrenfahrrad Marke, Standard a 8 1 5„ Stilles Lokal er- gelaufene Struppis müssen mit dem Steuer- Der einstimmige Beschluß lautete: Ange werte von etwa 110 DM wurde dieser fag 2 5 urch den volkstümlichen Gesang und markenkollier(sprich Hundemarke) ge- sichts der sozialen Struktur der Ludwigs- l 5 einem 24jährigen Metzger Sestohlen. D die Geschäftstüchtigkeit der Mutter einen schmückt werden, wern sie nicht binnen hafener Bevölkerung bleibt der Steuersatz Drei Schularten in Oppau Rad war vor einer Gastwirtschaft in er n 90 0 880. eines Monats abgegeben werden. in Höhe von 60 DM pro Jahr auch weiter- Ratschläge des Presbyteriums Steinstraße unverschlossen abgestellt. vater sen Verlobten bekommt ein langjähriger 3 hin erhalten. Durch die Elternbefre Oktob Pkw. auf Abwegen. Ein PKw., der dh schüchterner Verehrer die H een Das Gesetz sieht außerdem aber auch 8 urch die Elternbefragung vom ober 8 1 e 5 55 3 1 8. ertreuliche Aenderungen, wenn auch nicht Di 1 Stöh die Mütter 1950 sind in Ludwigshafen- Oppau drei Stragenkrouzung Sctiuen end 1875 0 3 3. t-Fum für den Stadtsäckel, sondern für die Herr- lesmal stöhnen die Mutter Schularten entstanden: Christliche Gemein- Straße überqueren Wollte, 45 te uh . 1„ 55 Wenn er nicht de chen-Portemonnais vor, da die 50prozen- ie die Alten sungen, so zwitschern die schaftsschule, katholische Bekenntnisschule, LKʒ w. ausweichen und. 10 den Alec 3 verantwortlich zeichnet. Außer Käthe tige Senkung der Steuern für einen größe- Jungen. In diesem Fall werden es die klein- und protestantische Bekenntnisschule. Wer rechten Vorderrad auf den eine Bel 1 3 deren starke Vitalität manche pein- ren Kreis erweitert wurde. Als völlig sten Bürger Ludwigshafens sein, für die damals für die Gemeinschaftsschule stimmte diesem Manôver streikte 3 4 9 5 iche Szene Atrgellch macht, sieht man in steuerbefreit gelten ferner: Dienstnunde eine Gemeinschaft Ludwigshafener Firmen mußte eine entsprechende Erklärung ab- Fubsänserin, die 85 8 Stit 5 5 10— kleineren Rollen Curd Jürgens, Hans Holt der staatlichen Stellen, Wachhunde von am Freitag und Samstag, jeweils nachmit- geben, wer dies unterließ, stimmte für die letzungen in das ee ee 5 und Gustav Waldau. Annemarie Blanc, ein öffentlich angestellten Nachtwachtern, Ge- tags, im Plalzbau bei freiem Eintritt eine Protestantische bzw. für die katholische Werden mufite. i 3 neues Filmgesicht, hinterließ keinen Ein- Konfessionsschule. Dazu nimmt das Pres- Wie die Stadt Ludwigshafen mitteilt, de. I dem druck. gebi byterium der Protestantischen Kirchen- fanden sich Ende Februar 1951 im Stad. Parktheater:„Das Recht auf Liebe“ „Das Recht auf Liebe“ wird zwischen einer Sennhütte und einem Bergdorf geltend ge- 1 8 1 nach 5 In Schifferstadt wurden am Sonntag In ihrer Resolution fordern die Heimat- mäßig eine Kleine protestantische Bekennt- A beträgt 3751. — 1 5 2 880 1 5 8 Vorbereitungen für eine Protestaktion gegen vertriebenen als erstes einen vererbbaren nisschule zu bilden, bei der mehrere Jahr- Am Kinn verletzt wurde ein fünfjährigs ist eine ischung von nghofer gänge zu einer Klasse zusammengefaßt sind, Junge, als er beim Ueberqueren der Tat und Courts-Mahler. Ein hoffnungsvoller Bauernsohn verliebt sich in eine Magd, ver- lobt sich aber gleichzeitig mit der Tochter des Gutsbesitzers, um den verschuldeten Hof seiner Eltern zu retten. Daß das nicht gut ausgehen kann, versteht sich von selbst. Zu allem Unglück balit sich das Gewitter Faul Reimers, erklärte, habe der Bezirks- werden. Sie fordern weiterhin eine Haus- in zug der Linie 3 zu springen. Er rutscht auch noch am Hochzeitstage der Komtesse vorstand des Bundes bereits die entspre- ratsentschädigung, die sich nach den erlit-„ 5 dabei aus und wurde etwa sieben Meter zusammen. Der unglückliche Liebhaber chenden Beschlüsse gefaßt. Die Heimat- tenen Hausratsverlusten richtet. Ein Wich- an der dnstlichen Gemeinschaftsschule mitgeschleift. Die erlittenen Prellungen wird von seinem Nebenbuhler gestellt und stürzt dabei ab. Kurz vor seinem Tode macht er aber doch die Magd noch zu seiner Frau. Der Herr Graf aber ist verschnupft, Protestaktion gegen Verzögerung des Lustendusgleichs Heimatvertriebene fordern soziale Staffelung die Verzögerung des Lastenausgleiches be- gonnen. Nach dem Wunsch der Urheber dieser Aktion soll sie nach und nach in allen Orten der Pfalz Kreise ziehen. Wie der Geschäftsführer des Bezirksverbandes Pfalz im Bunde der Heimatvertriebenen, vertriebenen sollen dennach den Bürger- meistern der Städte und Dörfer, mit der Bitte um Weiterleitung an die Bundesregie- urig, Protestresolutionen überreichen. Rechtsanspruch auf eine Entschädigung. Sie fordern ferner einen sozial gestaffelten quotalen Lastenausgleich unter Heranzie- hung auch der Wohlhabenden ohne Haus und Boden. Nicht erwerbsfähigen Personen soll eine Vollkriegsschadenrente gezahlt tiger Punkt der Forderung ist folgender: Die Schaffung der Möglichkeit für Geschä- digte bei der Wohnraumhilfe Eigentum an Grundstücken und Wohnungen zu erwer- gemeinde Oppau wie folgt Stellung: 1. Das Presbyterium sieht die Errichtung von drei Schularten nebeneinander als keine glückliche Lösung an. 2 Es ist unzweck- neben einer großen christlichen Gemein- schaf tsschule, die in der Lage ist, die schu- lisch bessere Arbeit zu leisten. 3. Das Presbyterium rät daher im jetzigen Augen- blick den protestantischen Eltern ihre Kin- der bei der christlichen Gemeinschaftsschule dem Verhältnis der protestantischen Schü- lerzahl entspricht und daß der Religions- unterricht und die protestantische christ- liche Erziehung gewährleistet ist. 4. Ge- kreis Ludwigshafen insgesamt 5056 Flüch. linge, einschließlich der Kinder bis zu vier- zehn Jahren, und 282 Zuge wanderte. Bg Zahl der ausgegebenen Flüchtlingsauswes bahn in der Rohrlachstraße von einem PAY angefahren wurde. Weniger eilig, wäre schneller gewesen, Am 8. März, gegen 18.35 Uhr, versuchte eh Arbeiter auf einen fahrenden Straßenbahn- werden ihm nun Zeit lassen, über zu grole Eile nachzudenken. Außerdem wurde ein Blutprobe angeordnet. Aus dem Lager seines Arbeitgebers en- 5 — 71 ö 5 und es geht ans Pfänden des verschuldeten Gleichzeitig sollen die Bundestagsabgeord- ben. Ein weiterer Passus fordert: Sofortige gebenenfalls wird das Presbyterium die wendete ein 26jähriger Mann am 9. Män Ab Hofes, der aber schließlich doch der jungen neten von dem Inhalt der Resolutionen Fälligkeit der Abgabepflicht als Sicherung protestantischen Eltern über Schwierig- 38,1 Kilogramm Rotguß im Werte von 50 DM. Bäuerin und ihrem kleinen Vinzenz erhal- unterrichtet werden. gegen einen eventuell eintretenden Wäh- keiten unterrichten und zu entsprechenden Der Täter ist geständig. 3 ten bleibt. Die Regie hatte es mit den Dar- Bezirksgeschäftsführer Reimers erläu- rungsverfall. notwendig werdenden Schritten veranlassen. Zwanzig Meter Dachrinnen aus Zinkblech I zu ve steller-Ensemble, dem dieses Mal Magda terte die Forderungen der Heimatvertriebe- wurd 81 Aae Gebäudeverwaltung.. neter, Anneliese Uhlig, Viktor Stahl, nen unter Darstellung des bisher frucht- 8 8 5 vor 5 85 ehemaligen Radiotempel im Ebert, Faul Wegener und andere bekannte Gesich- losen Weges, den der Lastenausgleich nahm. Rundblick von der Spitze des Eifielturms park gestohlen. Die Kriminalpolizei Lud Ualer- ter angehörten, nicht sonderlich schwer. Dabei machte er nicht nur die deutschen Wigshafen bittet um sachdienliche Angaben] von 80, Wer weiß, welche un wahrscheinlichen Auf- Stellen für das Versagen verantwortlich, f 2 lagenerfolge die Romane Courts-Mahlers erzielten, der wundert sich auch nicht, daß einmal solche Filme gedreht wurden. h. t. Die Alliierten trü- einen Teil der sondern auch alliierte. gen nach seiner Ansicht Schuld an dem ganzen Problem. In scharfen Kleine Schulung für Paris-Reisende Jacques Lasserre, Rektor an der Volks- hochschule in Neustadt, hielt für die Lud- beiden Ufern der Seine weit ausgebreiteten Stadt auf sich wirken.“ Als ortskundiger Brieftaschen im Kanalschacht. In de Kegelbahn einer Ludwigshafener Gastwirt schaft wurde am 7. März aus der abgelegten Rheingold:„Der Seeräuber“ Worten nahm er gegen die Remilitarisie- wigshafener Reisegesellschaft, die in den Cicerone führte er die Gesellschaft kreuz und 1 1 Sean 9 Hu Die Verbindung von Abenteuerfilm mit rung Stellung und betonte,, daß die Flücht- Ostertagen die Kunstwerke in Paris besich- quer durch die Stadt zu den wichtigsten a8 3 185 88 un e 50 Riel, A Technicolor karben scheint sich erfolgrelch linge erst dann zum Marschierem bereit“ tigen wird in der Mädchenoberschule einen Punkten. an der Seine entlang bummeite 75 85 5 Tage iter damen be denn Trede e enn ire alte Heimat auch in das einführenden Vortrag.„Steigen Sie zuerst man vom Trocadéro-Platz zum Invaliden- entwendet. Zwei 115 1 5 80 1 10 i Power und Maureen O'Hara sich in die Europa eingescholssen wird. das verteidigt auf die Plattform des Eiffelturms“, so lautete Dom(dem Grab Napoleons), zur Deputier-„ der ver e u Das Hauptrollen teilen. Läßt man dazu noch werden soll.“ i 8 Sein Rat,„und lassen Sie das Bild dieser an ten-Kammer und zenlieglien zur Insel le 2 1 8 l 0 e Sasengestalten der Freibeuter aus der 5 eee ne dne erer wurden im mieichen ba 2D Spemischen Aera auferstehen, legt ihnen 337 1 7 5 77 833 eee dee seen kleene. eee eee, gere en, e,— de ite aut die giftgrünen. und Jagt„Politische Belustungen Sind keine Widerrulsgründe 3 Kuppel des„Panthèeon“ schweitte 0 6 ebenfalls von Diebstählen herrühte Sie sich in Grausamkeiten ergehen, so ist 5 3 2 8 8„ 3 F 1„ en K der Erfolg sicher. Den Speck läßt man mit Entscheidung des Arbeitsgerichtes Mannheim zu Gunsten eines Ex-Pg. große Geschäftsstraße„Rue de Rivoli“ ent- In der Nacht zum 13. März wurde f gel, 2 einer etwas herben Liebesgeschichte durch- 8 l 5 95 5 1 langs kam mam zum„Louvre, und dort Ludwigshafen ein wegen Diebstahls gesucde agen, 1 OEG gegen Ex-PG stand über dieser unter seiner tätigen Mitwirkung aus ähren reichte der Blick vom kleinen Triumpfbogen ter 23jähriger Mann festgenommen. Neckars Wachsen. Dann hat man die Elemente, die Arbeitsgerichtsverhandlung, und der Ex-PG Stellungen entlassen und S. selbst bewirkte über den riesigen Platz„Concorde“ und „Am Horst der wilden Adler“ ist der I. VCC 8 gewann. Der jetzt 64jährige S. war bis zu in verschiedenen Fällen, daß über die Ent- über die„Champs-Elysçes“ bis zum großen tei nes Nu die Na ehen der 3 ewe. seiner Irvalidisierung von 1925 bis 1943 als lassenen noch eine Vermittlungssperre beim„Arc de Triomphe“. Manche interessante tel eines Kulturfilmes, den die Nat 8 5 gewis- 5 a 4 2 a 3 1 5 1 155 freunde am Donnerstag, 20 Uhr, im Hein. mit nicht entbehrt Wagner in einer Betriebswerkstätte der Arbeitsamt verhängt wurde. Dabei rühmte Abschweifung berichtete über markante Er- d. 5 Wilhel Tyrone Power und Maureen O'Hara Oberrheinischen Eisenbahngesellschaft tätig. er sich seiner Tätigkeit. indem er erklärte: eignisse in der Geschichte dieser Stadt, feine ger 8% geben ihrem Spiel eine Gegensätzlichkeit, Nach seinem Ausscheiden erhielt er eine Ich hab' die Schwarz-Roten hinausgeschmis- Schilderungen ließen die Atmosphäre des Straße, vorführen werden. eentlien zur inneren Spannung bei- monatliche Beihilfe zur Invalidenrente von sen. von denen kommt mir keiner mehr dn sprühendem Leben erfüllten Zentrums Versammlung soll Protestkundgebun trägt. Das Ensemble wird wirkungsvoll er- 30 DM. Die Zahlung wurde 1945 auf An- Herein Frankreichs erstehen.-gebi- werden. ie Gewerkschaft Oeffentlich gänzt von Laird Gregar, Thomas Mitchell ordnung der Militärregierung eingestellt, j N 5 Dienste, Transport und Lerhehr lädt in und George Sanders, 3 es-gelingt, einen weil der Invalidierte politisch belastet war.. 3 e An alle Berufs- und Amateur- Freitag, 16 Uhr, in das Große Bür gerd ſe Abenteuerfilm voller Glut und Leidenschaf- Aus dem gleichen Grund wurde auch die nach dem Erwerb des Auspruches dieser S fotografen zu einer Versammlung ein, die in der rg gel en erregend durchzuspielen. Die musika- Invalidenrente nicht mehr bezahlt. S. i 4 der Lohn- und Gehalts forderungen Auf, lische Untermalung von Robert Newmann die Gruppe der Belasteten eingereiht wor- gene wi N 5 50 10 1 5 Das Städtische Presse- und Werbeamt klärung geben soll. Bezirksleiter E. Il beschränkt sich im wesentlichen auf melo- den. Nachdem er auf ein Gnadengesuch hin ohl 15 5 N 855 8 155 a 8 benötigt eine größere Anzahl guter Fotos und Beamtensachbearbeiter Paul Dissinget Auf dramatische Untermalung. ug. durch den Ministerpräsidenten jedoch mit z 8 1 R. 2 3 5 5 3 1 8 aus dem gesamten Stadtkreis Ludwigs- werden sprechen. Die Versammlung ist b] in v Wirkung vom 1. Mai 1949 von den„auto- 5 8 8 8 155 enten hafen. In der Hauptsache werden für Lud- Protestkundgebung gegen die Arbeitgeber- Vr. matischen Folgen- des Artgels 18, Ziffer 3. nach Auffassung des Gericnte Joch ein Wisshaten charakteristiche Kufnanmen verbände gedacht. 8 5 5 a 5 8 N vom Rhein, von Industrie und Handel, vo l Das 284 Wo gehen wir hin? befreit worden war. erhielt er von diesem Rechtsgrund in Gestalt des bestehenden seinen Vororten, sowie vom Wied 805 wan Versammlung der Heimkehrer. Der Lu] Mun Filmtheater im Pfalzbau: Das Kuckucksei“ Tage ab Wieder seins fiesetzliche Iwallden⸗ Brauchs(allen Arbeitern nach treuer 9 FFF wigshafener Heimkehrerverband versan- bt bill Aheingold-Theater;„Der Seeräuber, Spätvor- rente. Aus dieser Tatsache leitete S. die Pflichterfüllung bei Zurruhesetzung einen e melt sich am Freitag, 20 Uhr, im Großen] Mster Stelumg: Im Banne der Ver meit“— wieder aufgelebte Pflicht der OEG her zur g 5 Die Bilder sind nach Möglichkeit im For- Bü 5 in 1 1 des⸗ . e der gangenheit“. 2 monatlichen Zuschuß zur Invalidenrente zu g Bürgerbräu, um ein Referat des Landes Parktheater:„Das Recht auf Liebe“.— Raschig- Zählung der erwähnten Rente und bean- zahlen) als gegeben erachtet. Es bedeutet mat 13 x 18 oder 18& 24 om in schwarz. verbandsvorsitzenden Hans van de Sand 0 Filmtheater:„Die groge Nummer“.— Weißes tragte deshalb Verurteilung zur Rentenzah- einen Verstoß gegen die Treu- und Für⸗ weiß, hochglänzend, einzusenden. Auf der zu hören Fobnmt Röss' 1 Oggersheim:„90 Minuten Aufenthalt“.— lung ab 1. Mai 1949 bis vorerst 31. Januar lieh Segen 5 1 ur Rückseite müssen die Fotos folgende Anga- g mu ver! Fümtheater Gartenstadt:„Höllenfahrt nach 1951, das heißt für 21 Monate zu je 30 Dil, sorgepflicht, wenn die OEG 8. die Rente ben enthalten: Volle Anschrift des Einsen- Volteshochschulvortrag. Die Vortrat] fue. Santa Fe“.— Casino Mundenheim:„König der zusammen also 630 DNMœ ohne wichtigen Grund versagen wolle.„Po- ders Zeitpunkt der 3 Be- reihe B„Meister der italienischen Rena Pesag Nassauer— Lichtspielhaus am Schillerplatz: 5 5 g litische Belastungen aus früheren Jahren,„ 3 1 sance-Malerei“ wird heute abend mit einem Cyankali“.— Capitol Rheingönheim:„Kätchen Die Od beantragte Klageabweisung. selbst in der S. vorgeworfenen Art, konn- zeichnung der Kamera. mit der die Auf- 1 1„ r 00 zur alles— Metropol Friesenheim: Manege“. Die fragliche Zuwendung beruhe auf frei- ten als Widerrufsgründe nicht ausreichen, zahmen gemacht Wurden. Die nicht aum ITC 5 ä— 5 williger Basis und sei jederzeit widerruflich, qa sie weder geklärt, noch bewiesen 1 Ankauf geeigneten Bilder werden den Ein- Museumsdirektor Dr. Kurt Gravenkamg Bess tungen führte sie zur Begründung an. Weiter nen“ 5 sendern zurückgesendt. Letzter Einsende- Frankfurt a. M., fortgesetzt. 14. März: Magdalena Isemann, 62 Jahre, Wurde von ihr auf Feststellungen im Be- e N 5 termin: 31. März 1951. Die Aufnahmen kön- Die Theatergemeinde Oggersheim 10 abe 3 Hauptfriedhof, 13.30 Uhr.— scheid der Spruchkammer gegen S. verwie- Das Arbeitsgericht Mannheim verur- nen auch direkt beim Städtischen Presse- heute abend zu einer Aufführung des„=. Magdalena Mehr, 65 Jahre, Pfalzstraße 3, sen, in dem unter anderem zu lesen sei: teilte die OEG an S. 630 DM zu zahlen und und Werbeamt, Stadthaus. Jubiläumsstraße, mont“, gespielt vom Stadttheater Worms in n Hauptfriedhof, 14 Uhr.„Seine früheren Arbeitskollegen wurden die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.-der Zimmer 303, abgegeben werden. in der Oggersheimer Festhalle ein. 5 Möblier eee eee 5 N 5 5 NN Fabrikn. 1000 cem 4-Zyl., ARIE L. ter got 7. n enalder 8 1 85 günst, abzugeben. ARIEIL.-Vertrieb, 99 Els zu 1 Heidelberg, Bleichstraße 13. 5 damn on 17 Zu einer guten Tasse Bohnenkaſfes geliört Autoreifen für Pkw., 16 u. 17 Zoll, Angeb. eine gute Kaſfeesorte und ein richtiges Gs- abzugeb. Angeb. u. P 9303 4. d. V. 5 9205 würz. Eins, das das Nasser tauglich macht 0 a u 2 5. t, neuer Diesel- A1 und augleich den Kaffee verfeinert. Das macht ag 75 115 175 ben Leute— 0 07 ahrb., billig abzugeben ngebote 5 NEBEN Nauaclolleduu unter W 0204 an den Verlag. 2 I 6 9 925 5 Opel 1,2 Liter, Ford-Eifel, BMW- 97 8 855 Sport, 750 cm, Hansa 1700, Sta- N tionswagen, Adler 1,7 Liter, Ev, e 5 0 sämtl. 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Ver- storbenen durch so zahlreiche zlumenspenden gedacht haben. Gewissenhafter, Alterer FAHRER dreimal wöchentlich, stundenweise (für Fiat) ges. Ang. u. P 01109 a. V. Schneldder, Sehnelderinnen für Aenderungen von Mänteln, Ko- stümen, Kleidern in Heimarbeit ge- sucht. Angeb. u. P 9301 a. d. Verl. Fabrik sucht f. d. Werbever- kauf eines in jedem Haushalt dring. notwendigen Verbrauchs- artikels Damen ung Herren mit guter Garderobe. Einarbei- tung erfolgt durch Fachkräfte. Bel Bewährung Festanstellung und Garantieverdienst. Vor- Zustellen am Mittwoch: Speisehaus Ludwig, U 3, 1 ab 10.00 Uhr Bis 150, DN Wochenverdienst können ungeb. 1g. Damen u. Herren verdienen. Keine Kassagesch. Keine Vers. Vorzustel- len: 15. und 16. März 1951, 10.30 bis 14.00 Uhr, Cafe Platzl, U 2, 2. [Lstkitku-aEsU cu? Maschinenführer Kran und Kfz.) sucht Stellung. Angebote unter Nr. P 0997 an den Verlag. Alleinstehende Frau su. Putzstelle in Privat oder Büro. Angebote un- ter Nr. 01099 an den Verlag. 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Rechte, die zur selben Zeit noch nicht im Grundbuch eingetragen waren, sind spätestens in der Versteigerung vor der Aufforderung zum Bieten anzumelden und bei Widerspruch des Gläubigers glaubhaft zu machen; sle werden sonst im geringsten Gebot nicht und bei der Erlösvertei- lung erst nach dem Anspruch des Gläubigers und nach den Übrigen Rechten berücksichtigt. Wer ein Recht gegen die Versteigerung hat, muß das Verfahren vor dem Zuschlag aufheben oder einstweilen einstellen lassen; sonst tritt für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes. Die Nachweise über das Grundstück samt Schätzung kann jedermann einsehen. Es ist zweckmäßig, schon 2 Wochen vor dem Termin eine genaue Berechnung der Ansprüche an Kapital, Zinsen und Kosten der Kündigung und der die Befriedigung aus dem Grundstück bezweckenden Rechtsverfolgung mit Angabe des beanspruchten Ranges schriftlich einzureichen. Grundstücksbeschrieb: Grundbuch von Mannheim, Band 1039, Blatt 22, Lgb.-Nr. 8792/2, 4 Ar 33 qm; Hofreite, Mannheim-Waldhof, Altrheinstrage 24, Schätzung: 9000,— DM(höchstzulässiges Gebot). Mannheim, 26. Februar 1951. Notariat II als Vollstreckungsgericht. Versteigerung nicht eingelöst. Pfän- 7 der des Leinhauses E. Witt, Mann- 5 Skscuxfts-Auzklefu heim, K 3. 10. Es werden verstei- gert die Pfandnummern bis Nr. p 4 Uhren- Reparaturen 50. Letzter Einlösetag: Montag, 19. Marz 1951. Leihhaus E. Witt. e Tattersall * 5 Vervielfältigungen 2 Schreibmaschinenarbeiten. Schreib- MARCHENTHEATER büro Lingott. U 6. 12. Tel. 4 26 94. „K URPFALZ“ bringt VFHA- TRANSPORTE M ITT WOC R, und Lieferfahrten Telefon 6 16 62. 21. März 1951, 14.30 Uhr im UF A- Theater Mannheim, N 7 Lumpel- nil chen Osterhasenspiel in 8, Bildern nach Brüder Grimm * Karten wieder im Vorverkauf in der Schalterhalle des e Nannneimer. 5 MGRY EN ab morgen, Donnerstag, zum Preise von Reise- Schreibmaschinen lief. zu günst. 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Ob sie nun Weltwirtschaft beraten oder einen Quark breittreten: es ist eine Konferenz. Während eine solche statt- kindet, ist keiner von ihnen zu sprechen, nicht einmal am Telefon. Was auf Konfe- renzen geregelt wird, ist nicht gefaselt, son- dern konferiert. Wenn es keine Konferen- zen gäbe, stünden alle Räder still und das Wirtschaftsleben siechte dahin. Die Einberufung einer Konferenz ist in der Regel ein Akt des Terrors. Die Teil- nehmer werden nicht gefragt, worüber sie zu konferieren Lust haben,— es gibt so viele Dinge, die Männer zutiefst angehen, etwa das Briefmarkensammeln oder der Umgang mit Feuerzeugen—, sondern das Thema wird vorgeschrieben, und zwar wird aus einer Auswahl sehr trockener, immer das Allertrockenste herausgesucht und zum Be- handlungsgegenstand erhoben. Ungeachtet anderer und anziehenderer Möglichkeiten, sich auszuleben., wie von Brücken ins Was- ser spucken oder Spazierengehen, eilen, wenn der Ruf an sie ergeht, die Konferen- zialisten von allen Seiten herbei und tun sich in der vorgeschriebenen Zahl zu der erforderlichen Konferenz zusammen, und zwar gern—, was ein soziologisches Rätsel ist. Der echte Konferenzialist ergreift in einer Konferenz das Wort und legt seine Ansichten dar, auch wenn er keine hat. Wenn alle Teilnehmer in gleicher Gehalts- stufe sind, gestaltet sich die Konferenz schwierig. In der Regel ist es einfacher, wenn ein Vorgesetzter da ist, der seine An- sicht darlegt, denn dann können die ande- ren ihm beipflichten. Ich bin in meinem Leben schon sehr oft in die Zwangslage geraten, an Konferenzen teilnehmen zu dürfen, und war auf ihnen gemeinhin in Außerster Verlegenheit um eine eigene Meinung. In solchen Fällen muß man eine Technik herausbilden, ein lebhaft interessiertes Gesicht zu machen und durch dasselbe auszudrücken, daß man dem Fortgang der Konferenz mit größtem Verständnis folgt und fast jede Meinung, die entwickelt wird, sehr beachtlich findet, jedoch nicht hundertprozentig zufrieden- stellend. Den Prozentsatz Zweifel, den men an den Tag legen will, drückt man durch nachdenkliches Mienenspiel und Kopfwie- gen, den Prozentsatz direkten Einwand durch Stirnrunzeln aus. Natürlich darf die- ses nicht so drohend ausfallen, daß man in Gefahr gerät, zu einer Stellungnahme auf- gefordert zu werden. Es empfiehlt sich auch, Während einer lebhaften Debatte unmittel- bar, bevor ein todsicherer Wortergreifer Ein deutscher Filmrat 8011 gegründet werden Ein„Gründungskomitee für den deut- schen Filmrat“, das in München gebildet wurde, soll nach den Worten des Filmpro- duzenten Walter Koppel die Schaffung einer Sckrten Repräsentanz des deutschen Films“ vorbereiten. Ihm gehören die Schriftsteller Erich Kästner, Leonhard Frank, Luise Rin- Ser, Eberhard Keindorf und von der Seite des Films Erich Engel, Harald Braun, Wal- ter Koppel, Paul May, Fritz Podehl und der Verleiher Kurt Zobel an. Das Gründungs- komitee wird in der nächsten Zeit Vor- schläge zur Besetzung des geplanten Film- rats machen, der dem deutschen Film im Kusland und gegenüber staatlichen und an- deren Instanzen des öffentlichen Lebens in Deutschland Gehör verschaffen soll. das Wort ergreift, scheinbar gleichfalls nach dem Wort zu greifen, es jedoch, wie von Höflichkeit überwältigt, zu dessen Gunsten Wieder fahren zu lassen. Bis der Wort- ergreifer dann fertig ist. ist es wieder ver- gessen, doch bleibt der unbewußte Ein- druck, daß man eigentlich auch etwas Be- deutendes zu sagen gehabt habe. Der Hauptgegner, mit dem man auf der Konferenz kämpft, ist der Schlaf. Es ist je- doch so eingerichtet, daß die Technik des interessierten Gesichtes auch hierbei gute Dienste leistet; da sie eine durchaus an- strengende physiognomische Arbeit er- heischt, dämmt sie die Schlafsucht zurück. Der Konferenzialist gibt sich während der Konferenz einer bestimmten Beschäf- tigung hin, die sehr zu Unrecht als ein Ne- bending angesehen wird: Er hat vor sich auf dem Platz ein Blatt Papier und einen Bleistift liegen, hierfür haben bereits die Ordnungsschüler vor Beginn der Konferenz gesorgt, damit jeder Teilnehmer nach Her- zenslüust seine Lösungen aufs Papier brin- gen kann. Damit er nicht in Rede oder Ge- murmel ausbricht und frei döst, was ja stö- ren würde darf er es auf dem Papier. Die beliebtesten Döser sind a) Männchen, b) ge- wisse Systeme von Ornamenten, Kästen und Kurven, aus denen Psychiater auf die Charakteranlage des Dösenden schließen können, was aber neèuen Forschungen zu- kolge ein Irrtum ist; eher kann man aus ihnen auf die Oede der betreffenden Kon- ferenz schließen. Wir berichteten vor einiger Zeit, daß die Städtische Kunsthalle Mannheim einige der in den Grünanlagen der Stadt aufgestellten Plasticen wieder eingezogen hat, weil die Gefahr be- stand, daß sie von Metallcieben gestohlen werden. Auch in anderen deutschen Städten ist man jeteti dazu übergegangen, die wertvollen Metallplastiken an öffentlichen Plũtzen und Straßen zu demontieren und in die Museen zu bringen. Unser Bild zeigt drei Plastiken Wil- helm Lehmbrucks„Der Trauernde“,„Die Kniende“ und„Badende Jungfrau“ duf ihren neuen Plätzen im Städtischen Museum Duisburg. dpa-Bild: Paetz Ein Worpsweder Totentanz N Neues Stück von Manfred Haus mann in Wiesbaden Staatsintendant Heinrich Köhler- Helff- rich hatte für sein Wiesbadener Theater die Uraufführung des neuesten Werkes eines der bedeutendsten deutschen Dichter unserer Tage zu erwerben vermocht: Man- kred Hausmanns Mysterienspiel„Der dunkle Reigen“. Während sich anderenorts die Uraufführungen ausländischer Autoren häufen, die nicht immer Serade ersten Ranges sind, und die raren Stücke deutscher Provenienz auch zum guten Teil keinen Ge- win für unsere Theater bedeuten, hat hier eine der repräsentativsten Bühnen des Süd- Westens endlich einen Dichter wieder zu Wort kommen lassen, der geistiges und poetisches Format besitzt, dessen Aussage Wesentlich für unsere heutige Situation ist, und der sein Werk wirklich aus spezifisch deutschem seelischem Empfinden heraus konzipierte. Vielleicht kann man auch sagen: nord- deutschem, fast allzu norddeutschem sogar, denn die Nebelschwaden des Worpsweder Teufelmoors weben über diesem nachtdunk- jen Totentanz. Aber hinter der Sposken- kiekerei der Weser-Landschaft, hinter dem versponnenen lyrischen Bilderbogen steht eine entschiedene geistige Absicht: die Ab- sage an den Nihilismus unserer Zeit, an die Todessehnsucht Jean Ancuilhs und anderer- seits an jene unverbindliche Traumfabrik, zu der das moderne Uffterhalfüngsthsgter bereits Wurde. Neben der eindringlichen sprachlichen Formkraft Hausmanns gibt es noch allerlei Füllzeilen in diesem Stück, die spätestens der Rotstift des Dramaturgen hätte streichen sollen. Wichtiger äber als einzelne äußere Mängel ist der Versuch, hier aus dem dramatisierten Wettstreit von Leben und Tod, vom Glanz und Elend des Menschlichen umgeben, die Philosophie einer christlichen Lebensbejahung von einer neuen mythischen Grundlage her zu ent- Wickeln. 5 a Der Tod und das Leben streiten, wer von ihnen beiden mächtiger sei. Sie rufen den Reigen der Menschen heran, der in zwölf Gestalten vorüberzieht. Was aber Schnitz- ler im Reigen des Sich-Begegnens und des Sich-wieder-Ablösens zu einer Komödie des Eros gemacht hatte, vertieft und ver- wandelt Hausmann zur Tragik der Leiden- schaft. Im Gipfelpunkt des Begehrens und im Moment der möglichen Erfüllung, die immer mit Schuld verbunden ist, legt der Tod dem Menschen die Hand auf die Schul- ter, birgt ihn gnädig in seinem verhüllen- den Mantel und führt ihn davon, Aber nicht der Tod itt der Sinn des Lebens: Hausmann führt aus dem Dualismus von Leben und Tod zu einer wechselseitgen Ergänzung im Sinne einer Harmonie der Schöpfung. Was Hausmanns dichterische Variatio- nen über das Motiv des mittelalterlichen Totentanzes, so Wenig eigentliche Dramatik in der Formung liegt, doch vor dem lyri- schen Zerfließen bewahrt, ist die wunder- bare innere Architektur dieses Werkes. Immer wieder unterbricht der Tod den Shaw und die Veberraschung George Bernard Shaw stand in einer Londoner Buchhandlung. als sin Khridé eintrat. Der junge Mann kaufte einen Band Ssarmmelter Werke von Shaw und trat mit der Bitte an den Dichter heran, das Buch zu signieren.„Meine Frau liebt Ihre Sachen“, sagte er verlegen und wie zur Entschuldi- gung.„Ich will ihr das Buch zum Geburts- tag schenken.“ „Das wird eine Ueberraschung werden, Was?“, fragte Shaw e freundlich. „Na, und ob!“, erwiderte der junge Mann grinsend.„Sie wünscht sich nämlich ein Auto!“ — —— Kuh erschlagen und dann melken Der Verfasser dieses Artikels ist selbst Heimatvertriebener aus dem Sudetenland. In der Diskussion über den Lastenausgleich spitzt sich die Problematik immer mehr da- Bingehend zu, daß die armen Menschen, denen der Lastenausgleich so quasi als Silberstreifen am Horizont gezeigt wird, mit zunehmender Dauer der Vorführung dieses Silberstreifens erkennen müssen, daß nichts mehr übrig bleibt, weil sie selbst zum Lastenausgleich beitragen müssen. Nun haben die pfälzischen Heimatvertrie- benen ein großes Wort gelassen ausgesprochen. Sie haben gesagt; die von den Besitzenden jährlich aufzubringenden 1,5 Milliarden DM seien zu wenig, es könnte mehr geleistet werden. Zweifellos, diese Leute haben Recht. Man könnte spielend leicht an die Flüchtlinge, an die Bombengeschàdigten; zehn, zwanzig, drei- Big, vierzig, ja hundert Milliarden Mark inner- halb eines Jahres zur Auszahlung bringen. Allerdings hat die Sache einen Haken. Da das gesamte Kreditvolumen lediglich 13 Milliarden Mark beträgt und der Bargeldumlauf rund 7 Milliarden und da wegen unseres großen Sozialhaushaltes und anderer Kriegsfolgelasten einschließlich Besatzungskosten die öffentliche Verwaltung allein rund 20 Milliarden Mark jahrlich verbraucht, müßte das Geld, das den Flüchtlingen gegeben werden würde, erst ge- drückt werden. Praktisch hätten die Flücht- Unge vom Lastenausgleich gar nichts, denn sie würden das, was sie mit der rechten Hand ein- nehmen mit der linken Hand wegen Preis- Steigerungen, die mit dem gegenwärtigen Zu- stand nicht mehr vergleichbar wären, aus- geben. Nun, die Heimatvertriebenen aus der Pfalz Wissen einen Ausweg, und zwar sollen die Lastenausgleichsberechtigten vor einem even- tuellen Verfall der Währung gesichert werden. Eine herrliche Idee, die sofort dem Patent- amt angemeldet werden müßte. Zuerst schlägt man die Kuh tot, um auch ihres Fleisches teil- haftig zu werden und dann verlangt man von wem übrigens— die Sicherheit, daß ge- nügend Milch vorhanden ist. Normale Menschen würden nur den Kopf schütteln über solches Begehren, doch Orga- nisationen pflegen nicht lange darüber nach- zudenken, was in Resolutionen und in Reden gesagt wird. Hauptsache ist, daß es den Mit- gliedern gefällt. Nebensächlich, daß Sterne Versprochen werden, die nie erreicht werden können. 8 1 Alles in Butter mit deutscher Butter Es ist zu erwarten, daß die noch vorhan- denen Butterreserven in Kfirze mehr oder wenlger verbraucht sein Werten, erklärten Fachleute der Milch- und Fettwirtschaft in üsseldorf. Aussichten auf nennenswerte ſttereinfuhren beständen bei der augenblick- INDUSTRIE UND HANDEL lichen Devisenlage für die nächsten Wochen nicht, doch werde dank der Vorratswirtschaft und der wiedereinsetzenden verstärkten Milch- erzeugung mit Versorgungsschwierigkeiten nicht zu rechnen sein. Die Aussichten der Milcherzeugung für das laufende Jahr werden recht günstig beurteilt. Für Frühjahr 1950 wurden 24 000 Tonnen Butter eingelagert. Die Reserve betrug am 22 2 6 „Planmäßige“ 3. Februar noch 13 000 Tonnen. Durch die am 23. Februar eingeleitete Umwälzaktion sind bis zum 8. März 8 037 Tonnen aus den Kühlhäu- sern genommen worden, während diesen in der gleichen Zeit 3 500 Tonnen neu zugeführt wurden. Am 9. und 10. März wurden zusätz- lich 1 100 Tonnen aus den Lagern genommen. Die Qualität der ausgelagerten Butter wird in Fachkreisen als sehr gut bezeichnet. Der überwiegende Teil ist als Markenbutter zu be- werten, der Rest als Molkereibutter bzw. als Landbutter. Fruchtbarkeit statt fruchtbarer Arbeit 9 Ist die Viekzahl wirtschaftspolitischer Pro- gramme und Pläne, die mehr oder minder fachmännisch von mehr oder minder kom- petenten Personen ausgearbeitet und mehr oder minder kompetenten Stellen vorgelegt wurden, Beweis dessen, daß die große wirt- Schaf tspolitische Konzeption von gestern fehlt? Oder ist sie Auswirkung dessen, daß des Bun- deskanzlers schweigsame Unschlüssigkeit und beharrliches Schwanken zwischen fiskalischer, sozialer und wirtschaftlicher Politik einen Zu- stand schuf, der alle Wege geeignet erscheinen läßt, wenn sie nur aus der Gegenwartslage hin ausführen? Im Anfang war bekanntlich die Süßwaren- steuer. Sie strapazierte die ganze soziale Tonleiter und war zur Erfolglosigkeit ver- dammt, weil sie gleichzeitig die Wirtschaft zu sehr strapaziert hätte. Dann kam Dr. Erhards Sparmarkenplan. Er ist heute noch aktuell und hat Anhänger, die zumindest hoffen, daß gerettet werden kann, was noch zu retten ist. Erhards Plan ist deswegen schmack- hafter, weil dem Verbraucher das Geld nicht endgültig weggenommen, sondern nur für ihn angelegt werden soll, wobei wieder ein Mei- lenstein zum Kollektivismus hinter sich ge- bracht weren könnte. Plan Nr. 3 stammt aus Niederbreisig. Er läßt sich besonders angelegen sein, das Preisgefüge von Verzer- pungen zu befreien. Verzerrungen, die daraus entstanden, daß auf einzelnen Gebieten der Wirtschaft jahrzehnte hindurch bestehende Preisbindungen im allgemeinen Preisauftrieb der Weltmärkte nicht mehr tragbar geworden sind. Plan Nr. 4 stammt vom inter ministeriel- len Wirtschaftsausschuß und versuchte, Pläne 1 bis 3 zu koordinieren. Einige Lieblingskin- der des Bundeskanzlers heckten den Plan Nr. 5 aus: Zwangssparen im Wege einer generellen Belastung aller Einkommen, Er- höhung des Weizenpreises auf 370 DM Nieder- breisig hatte 420 DM vorgeschlagen, des Stahl- preises um 9, 27 DM(Niederbreisig: 33 DM). Der Kohlepreis sollte unverändert bleiben. Aus dem Nichts anscheinend, denn niemand Will der Urheber sein und der Direktor der Wiederaufbaubank— Hermann Abs— demen- tiert energisch die ihm zugeschriebene Ur- heberschaft, tauchte Plänchen Nr. 7 auf. Danach sollen die Industriebetriebe gezwun- gen werden, einen bestimmten Teil ihrer Ab- schreibungen(man spricht vorläufig von 20%) in Obligationen anzulegen. * Den achten Plan legte der Bundesvorstand des DGB vor(sehe „Morgen“ vom 13. März„Wirtschaftsprogramm des DGB). Letztlich liegt aber noch ein Plan vor. Er ist zweifellos ältesten Datums und gilt als der Bundesregierung gegebene Empfehlungen der europäischen Zahlungsunion auf Grund des Sachverständigengutachtens Per Jacobsons und Cairncross! Dieser Plan ist so ziemlich das Vernünftigste vom Vernünftigen, weil er jede politischen Agitationszieles bar ist und einzig und allein darauf hinausgeht, eine Gesundung der Wirtschaft herbeizuführen, um sodann, bzw. um dadurch die Voraussetzungen für best- mögliche Sozialpolitik zu schaffen. Eines läßt die überwiegende Mehrheit der imändischen Pläne vermissen: Die gesamtwirt- schaftliche Sicht. Der Finanzminister sieht nur fiskalische Interessen. Am weitesten bringt es der Bundeswirtschaftsminister, der— zwar fiskalische Interessen übergehend und des- Wegen in steter Fehde mit dem Finanzminister liegend— durch seine Kaufkraftumlenkung Wenigstens zugibt, dag die Wirtschaftslage nicht durch Gleichmacherei oder einseitige Be- vorzugungen gemeistert werden können. Von den anderen Gutachten zu sprechen, erübrigt sich; Sie gehen alle von nicht bestehenden Voraussetzungen aus und können nie wirk- sam werden, weil sie auf Unwirklichkeiten basieren... 0 Das ist die Katastrophe, denn der Kreis, der sich um die Erfinder dieser Pläne schart, scheint bei der Mitwirkung wirtschaftspoli- tischer Heilbehandlung auszuscheiden, viel- leicht bewußt und absichtlich, weil irgend- welche machtpolitische Aspirationen dadurch gefördert zu werden versprechen. Eine Sekunde der Ueberlegung: Ist es er- strebenswert, am Zustandekommen eines Kon- kurses mitzuwirken, um dann Macht zu haben über die Konkursmasse. Wäre es nicht dank- barere Aufgabe, den Konkurs zu vermeiden, um teilzunehmen an dem wirtschaftlichen Ge- deihen, das dem ganzen Volke zugute kommt und jedem Menschen. Denn im Mittelpunkt steht der Mensch und wenn in anderen Staaten aus Veberfluß ge- schöpft werden kann bei der Beschränkung des Verbrauchers, so müßte in Westdeutsch- land, weil kein Ueberfluß herrscht, ein anderer Weg gewählt werden, nämlich die Mehrleistung. 5 . 5 F. O. Webe . Reigen, in ebenso gleichmäßiger Folge führt das Leben einen neuen Menschen hinzu, und mit der Gesetzmäßigkeit der Natur schließt sich aus Versuchung, Schuld und Erlösung. hier der Kreis des ewigen Stirb und Werde. Ludwig Roselius, der am Premierenabend auch am Dirigentenpult stand, komponierte eine stimmungsvolle Begleitmusik, die keinerlei Eigenleben beanspruchen will, die aber mit tiefer Einfühlung in die dich- terische Welt Manfred Hausmanns das Wesentliche durch die kluge Verwendung von Leitmotiven herauszukristallisieren Wußte. Die Wiesbadener Inszenierung hatte das Werk auf eine beinahe kultische Bühne von zwei Spielflächen gestellt, mit dem Hinter- grund eines gotischen Kircheliportals, Auch die für Hausmanns jüngere Werke wichtige Sprachliche Architektonik ist von fast allen Darstellern in klarer Präzision und mit schon musikalischer Beseeltheit gemeistert. Wie das tuberkulöse Mädchen(Cécile von Tucher) den Tod als Freund erwartet, wie die Buhlerin(rene Kressel) sich ihm hin- geben will und dann doch aufschreit vor Entsetzen, wie der Landsknecht(Krafft Alexander) ihn zum Kampfe fordert, wie die Bäuerin(Gertrud Burg) als junge Witwe die Liebe ersehnt und wie sie dann als alte Frau in Demut das Wunder eines Oktobertages erlebt, wie der Mönch(Claus Biederstaedt) aufbegehrt gegen Gott, und wie sich das Kind(Gardy Granaß) den Tod als Spielgefährten erwählt— das sind nicht nur Szenen von lyrischer Eindringlichkeit und menschlicher Fülle, sondern ist vor allem auch von der schauspielerischen Elsemble-Leistung her zu einem echten szenischen Erlebnis geworden. Das Publikum verharrte am Schluß noch einige Zeit in ergriffenem Schweigen. Ulrich Seelmann-Eggebert —— Zweiter Abend des Laugs- Tig in der Kunsthalle Die Beethoven-Abende der von Rich Laugs(Klavier) Helmut Mendius iolin und Dr. Ludwig Behr(Cello) Sebildecg ers E. Fri heime! Politik Wirtsc W. Gil! M. E. Schwe Trio-Gemeinschaft haben, das zeigte der gute Besuch des zweiten Abends in Kunsthalle, ein außerordentlich erfreulichg Publikums-Echo gefunden. Diesmal brachte ö die Spieler das frühe dreisätzige B- dur. Art (Op. 11), dessen großes gereiftes Gegensſic (op. 97) in der gleichen Tonart am letzte Abend(30. März) erklingen wird, ferner q ebenfalls noch aus der Bonner Zeit stp menden reizvollen Es-dur-Variationg (op. 44) und vor allem die beiden sehr 10 deutenden und ihrer Bedeutung entspp. chend mit einer alle klangliche Schönzei ud geistige Tiefe erschließenden Einfih lungskraft gespielten beiden Stücke Opus 70. Ueberhaupt zeichnete sich a5 Wiedergabe aller Werke durch eine bei pa. stischer Melodieführung immer gewalt schöne Einheitlichkeit der Phrasierung i Dynamik aus. Bewegtes Linienspiel mi echte Musizier freude der drei Künste schufen den in andächtiger Hingegebenb folgenden Zuhörern schwelgerisches Gee Ben und eine Atmosphäre, die auch per. steckte Beziehungen wie selbstverständid erhellte. In allem: ideale Kammermusik! C. 0%. Wilhelm Kempff im VI. Heidelberger Symphonie. k On zert. Für das VI. Symphoniekonzert d Stadt Heidelberg war als Solist Wiel Kempff verpflichtet worden, den man dieser wie in der vergangenen Saison 100 minist ii Mannheim als Gast der Musikaliscen Akademie gehört hatte. In der bis auf den letzten Platz besetzten Stadthalle spiel der Pianist nun Betthovens G-dur-Klapier konzert— auf eine zwingende geist Komeption angelegt, großartig gesteigel und doch immer noch durchmodelliert q Fortissimo, schlicht und ohne jeden Send, mentalen Augenaufschlag in den aus mam lich-herbem Gefühl aufsteigenden Partien das Heidelberger Publikum so emphatizd dankte, daß Wilhelm Kempff sich erst nad zwei Zugaben(Beethoven und Bach) we. abschieden durfte. Den vorangegangenen„Vier Tondichta. gen nach Arnold Böcklin“ Der geigeni Eremit— Im Spiel der Wellen— Die Toter insel— Bacchanal) widmete sich Ey Lindemann an der Spitze des Stad schen Orchesters mit der ihm eigenen Ne. gung, die Formen absoluter Musik über d rein Ton malerische zu stellen. Was au Eine geniale künstlerische Leistung, für 9 bei diesem, das mythische Pathos Böhle scher Bilder in eine reinere Sphäre en hebenden Werk gewiß im Sinne Regers d. In solche Nachbarschaft gestellt, offenbar die das Konzert beschließende viertes Ewald Lindemann mit seiner überlegt formten Wiedergabe um eine posftios tung zu dieser symphonischen Roma Warb. 5 0 schule teilt mit, daß Kirchenmusikdirektor Oscar Deffner die Leitung des Hochsch chors übernehmen wird. Kammersänger Heinrich Schlusnus singt Donnerstag, 15. März, 20.30 Uhr, in d Schrottausfuhr dureh KompIIzjerung gründlich . verekelt Das Bundeswirtschaftsministerium hat am Montag mit dem Ausfuhrrundschreiben Nr. 5/51 neue Richtlinien für die Schrottausfuhr auf- gestellt, die am 15. März 1951 wirksam wer- den. Danach werden Lieferungsgenehmigungen für die Ausfuhr von Schrott, Gußbruch und Kupolofenschrott sowie Versandgenehmigungen von der zentralen Genehmigungsstelle nur noch im Rahmen einer erworbenen Ausfuhrberech- tigung erteilt. Diese Ausfuhrberechtigung wird erworben durch Leferungen von Schrott(nicht Gußbruch und Kupolofenschrott) an inlän- dische Verbraucher, die diesen Schrott zur Herstellnug von Roheisen und Rohstahl in Elektro-, Siemens-Martin- und Hochöfen ver- wenden. Diese inländischen Verbraucher von Schrott melden der Schrottauftragsstelle in Düsseldorf) Oststraße 162, die von den einzel- nen Schrottfirmen angelieferten Mengen. Die Schrottauftragsstelle bestätigt ihrerseits der zentralen Genehmigungsstelle die angefallenen Ausfuhrberechtigungen. Die Höhe der Aus- kührperechtigung wird im Verhältnis zu den Anlieferungen vom BWM für einen bestimm- ten Zeitraum festgelegt. Fr eig a be 1 des Ex port-Schrottpreises Der Präsident des deutschen Schrotthandels- verbandes, Hermann Adloff, teilte der Bun- KURZ NACHRICHTEN Die Gewerkschaften seien bereit, die Hin- führung der vom Bundesfinanzminister ge- planten Sonderumsatzsteuern zu befürworten, falls diese Maßnahme als ein erster Schritt zu einer allgemeinen Steuerreform angesehen werden könne, verlautet am Dienstag aus Bonner Regierungskreisen. Der Bundesfinanzminister habe den Ge- werkschaften versichert, daß er bei dieser Reform die Absicht hätte, die Umsatzsteuer bei lebens notwendigen Gütern überhaupt wegfal⸗ len zu lassen und statt dessen mehr und mehr den sogenannten„erhöhten Aufwand“ zu be- steuern. 5 Juden sollen gleichmäßig behandelt werden In der Frage der israelischen Rückerstattungs- ansprüche laufen seit rund einem Jahr Verhand- lungen, wie VWD aus gut unterrichteten Bonner EKreèeisen erfährt. Die Regierung von Israel hatte vor mehreren Monaten den Vorschlag gemacht, die Bundesrepublik solle die israelischen For- derungen in Form von devisenlosen Exporten nach Israel abgelten. Die alliierte Bankenkom- mission hat sich aber grundsätzlich gegen diesen Vorschlag gestellt. da die angespannte Devisen- lage der Bundesrepublik eine solche Transaktion nicht zuläßt. Deutsche Stellen sind außerdem der Meinung, daß bel Annahme des Vorschlages nicht nur die Bürger von Israel, sondern auch jüdische Rückerstattungsgläubiger in anderen Staaten auf eine derartige Regelung ihrer Ansprüche drän- gen werden. Es geht aufwärts— mit den Papierpreisen Die Gemeinschaftsorganisationen der nord- europäischen Papierfabriken haben eins Erhöhung K. Buc H. Se simon Bankk gesells m Mal helm. Lud wi Für u nimmt 3 6. Jah e 4 Bu bekan Haush schaft: der b bleibe geben les He Zustär minist anspri voll 21 Erb Mrtsc — deou Tol haben den F schen es sich nistisc men 1 munis! Mannheimer Alster-Lichtspielen Lieder Nordk Schubert, Lothar, Schoeck und Wolf, uuf die der Flügel begleitet Otto Braun. W. 2 E Pra despressekonferenz mit, daß das Bundes wit] ferlau schaftsministerium den Preis für Exportscuaf sowal freigeben wird. Augenblicklich beträgt daf don Schrotthöchstpreis pro Tonne 92 DM auf de, 10 Frachtbasis Essen gegenüber 140 DH a 8 Tonne auf dem„grauen Markt“. 5 benmi 5 Sturz Besatzungsaufträge fen machen noch immer Sorgen„Lor Bei der Vergebung von Aufträgen diu Mnist amerikanische Dienststellen sind Firmen d mentis britischen Zone unberücksichtigt geblieben] Die at Die Bundesstelle für Besatzungsbedarf ti bende hierzu dem Deutschen Industrie- und Handel, ein a tag mit, die Vereinbarung der britischen 1 Minist amerikanischen Besatzungsmacht über die 5e schränkung auf die jeweilige Besatzung] ppi beruhe darauf, daß jede Besatzungsmad einen eigenen Besatzungskostenhausha b. Bo. sitzt und bestrebt ist, die Aufträge mö fl um 20 innerhalb der eigenen Zone unterzubringen fürd Eine Aenderung des bisherigen amer den. nischen und englischen Standpunktes dür ums erst in dem Augenblick zu erreichen sein, l Direkt dem die deutsche Einflußnahme auf eine, 2) gerechte Steuerung aller Besatzungsauftg über möglich ist. Der erste Schritt hierzu bet 2 recht der Einschaltung deutscher Dienststellen, 9 8 den Vorschlägen von Firmen an die be 5 Besatzungsmacht im Rahmen des neues ſunkt tischen Beschaffungs verfahrens getan. 15 mion Verfahren soll ab 1. April 1951 eine stüe ken ir weise nach Warengruppen gegliederte kühren schaltung herbeiführen, der Papierpreise tür alle Sorten beschlossen h. Verteuerung soll dem Vernehmen nach d tragen. Zellulosepreis wurde kürzlich um é Bel, 75% erhöht. nahm Bayerischer Steuergutschein-Unfug Jon P vor dem Zentralbankrat 105 jährig Mit der in Bayern begonnenen Ausgabe 0 Mittw, Steuergutscheinen, die in Bonn und auch eine in Bel Bundesländern zu erheblichen Währungen! 8 schen Bedenken Anlaß gegeben hat, wird eu 155 Kürze der Zentralbankrat beschäftigen, Vet reit tete in Bonn. 1 Kie Am 12. März betrug die westdenee, 1 5 steinkohlenfördee ung insgesamt 413 7 he dische nen und hat damit einen neuen 1 50 rekord erreicht, Bereits im Februar. a wählt. schritt die Steinkohlenförderung drein] die die 400 000-Tonnen- Grenze. e 2 nahm, Frankfurter Efiektenbörse] bsstun 13. M L 2. Lustlos, eher apbröckelnd. Nit Ausnahme krien Eisenhüteh, die 1% höher einsetzten, lagen] prich tane knapp behauptet. klektrizitätswerke den krwir kalls etwas leichter, Die übrigen Industrien Aa verkehrten teils auf gestriger Basis, 17 0 Asche zu ½% ermähigten Notierungen. Daruber zu Alttu Bemberg 2%, Conti Gummi, Goldschmidt 8 Löwenbräu je 1% gebessert. Demag 10 m 1 Variablen Verkehr bis%% höher mit 8 20 and 105½% umgesetzt und flelen zu Kasssunmee Clär 105% zurück. Niedriger tendierten: Lade Zildc Rheinmetall und Rütgers je 1%, sowie agent n Dr.! Degussa je 1½%. Dresdner Benk unverän Diplo 25 bezahlt. tulate