a 1 imer Morgen uszeber: Mannhe . Druck: Mannheimer Groß- drucke rel. Verlagsleitung: H. Bauser; Unabhängige Zeitung Badens und der Pfalz Geschäftsstellen! Mannheim, R 1, 4-6 Schwetzingen, Heidelb. Str. 2 Hockenheim, Rathausstraße 12 einheim, Bahnhofstraße 183 Tel. 2241 erg, Rohrbacher Str. 5-7 Rh., Rheinstr. 37„ tl. DM 2,80 zuz. DM- 40 Tel. 4418154 Tel. 187 „ 4440 2768 Mannheimer Morgen Verlagsges. m. b. H., Mannheim, am Marktplatz Von unserer Bonner Redaktion Bonn. Bundeskanzler Dr. Adenauer und der Sp, vorsitzende Dr. Schumacher trafen am Freitagnachmittag zu einer Aussprache über aktuelle politische Probleme Es war ihre erste Zusammenkunft nach der Unterzeichnung des Schumanplanes und den Landtagswahlen in Niedersachsen und Rheinland-Efalz. Der Bundeskanzler hatte den SpD- vorsitzenden überraschend ge- beten, die Konferenz auf Freitag vorzuverlegen, um„schwierige Fragen schon recht- zeitig“ zu besprechen. Die Aussprache sollte ursprünglich erst am Dienstag stattfinden. lament behandelt hätte. Dem wurde von sozialdemokratischer Seite entgegengehal- ten, daß man unter allen Umständen auf eine Erörterung der Saarfrage in der kom- menden Woche bestehen werde. Notfalls wolle man das Thema durch den sozialde- mokratischen Sprecher bei der Behandlung des Bundeskanzlerhaushaltes aufrollen und auf diese Weise die Stellungnahme der Ra- litionsparteien erzwingen. Bei der Bundesregierung wird die Nei- gung zur Zurückhaltung nach Auffassung unterrichteter Kreise durch zwei Gesichts- punkte bestimmt. Einmal sieht man unan- genehme Auswirkungen auf den französischen Wahlkampf voraus. wenn im deutschen Parlament zu radikale Töne erklingen sollten. Zum zwei- ten liegen am Freitagnachmittag Informa- tionen vor, daß Außenminister Schuman seie Forderung an den saarländischen Ministerpräsidenten auf Verbot der DPS am 8. Mai unmittelbar unter dem Eindruck des sogenannten Remer-Telegramms er- hob, das sich später als Fälschung heraus- Ehemalige DPS-Abgeordnete gegen DPS Saarbrücken.(dpa) Die drei ehemaligen Landtagsabgeordneten der Demokratischen Partei des Saarlandes bezeidmeten in einer Aussprache wischen Adenauer und Schumacher Bundeskabinett bereitet Regierungserklärung zur Saarfrage vor am Freitag vor dem saarländischen Landtag abgegebenen Erklärung das Verbot der DPS als gerechtfertigt. In der Erklärung heißt es, daß sich die Haltung: und Zielsetzung der Partei seit der Generalversammlung vom Juli 1950 plötzlich geändert hätten. Dies sei sichtbar in der Namensänderung von Demokratische Partei des Saarlandes in Demokratische Partei Saar- zum Ausdruck gekommen. In der Generalversammlung seien Leute in den Vorstand gewählt worden, die erst kurz zuvor aus anderen Lagern zur Par- tei gestoßen oder sogar in den Ortsgruppen unbekannt gewesen seien. Unter dieser neuen Führung habe die Partei eine Richtung ein- geschlagen, die mit dem Programm der DPS von 1946 und den damals eingereichten Sat- zungen nicht mehr in Einklang zu bringen seien. Die drei Abgeordneten hatten sich von der Partei getrennt, als diese in Opposition zur Regierung Hoffmann trat. Die DPS war seit- dem im Landtag nicht mehr vertreten. Dengin protestiert Berlin.(dpa) Der Vertreter der sowijeti- schen Kontrollkommission in Berlin. S. A. Dengin, protestierte schriftlich bei dem Kommandanten des amerikanischen Sek- tors, Generalmajor L. Mathe vs on, gegen angebliche„Verfolgungen und Verhaftun- gen fortschrittlicher Eisenbahner“ in West- berlin. In dem Protest Dengins heißt es, im amerikanischen Sektor Berlins würden Angestellte der Stadtbahn, die sich„an der Bewegung des ganzen Volkes für die Schaf- fung eines einheitlichen, friedliebenden und demokratischen Deutschlands beteiligen“, dauernd verfolgt und verhaftet. 5 Landsberg · Enischeidung fällt in Washington Nunmehr außerhalb der Zuständigkeit des Hohen Kommissars von unserem Je- Korrespondenten e 5 Frankfurt. Knapp zwei Stunden vor der Ursprünglich festgesetzten Zeit für die Hin- chefredakt.: E. F. v. Schilling, Stellv.: Dr. K. Ackermann. Politik: E. Schäfer, H. H. Hausser; Wirtschaft: F. O. Weber; 1 reuilleton: W. Gilles, K. Heinz; Lokal: musikz. pr. F. W. Koch,. Eberhardt; Wein- 5 0. Schwetzingen: W. Hertz; sikkestg Bobenheim: k. Bucntert Frau: H. Hoff- Veran. mannz sport: E. Schneeklothz 80z.-Red.: entstag. F. A. simon. Chef v. Dienst: O. Gentner. as Uh. Bankkonten: Südwestbank, Allg. Bank- ich Ne gesellschaft, Städt. Sparkasse, sämtl. vetahn ö in Mannheim. Bezirkssparkasse Wein- n Heinrig Für unverlangte Manuskripte über- 7 t der Verlag keinerlei Gewähr. ielhabee? nimm 15 6 Jahrgang/ Nr. 119/ Einzelpreis 0, 15 DN 1e 5 regen it ig And de un Zei 0 „Klavier ortrag. ir dies undlag , Wurde Sewät gen, di Jets, im Bonner Bundeskanzleramt zusammen. etschng tmeister Auswahl darunter „More Das Bundeskabinett beauftragte am Frei- nis un tag einen Unteraussschuß mit der Ausarbei- tung einer kurzen Regierungserklärung, die matt am Mittwoch anläßlich der Saardebatte des Wischen Bundestages abgegeben wird. U. à. wurde ſordenen dag Auswärtige Amt und das Ministerium l einen für gesamtdeutsche Fragen sowie das Justiz- reich ministerium hinzugezogen. Ueber das Wo- 1 3 51 5 7 Text mit den Vorsitzenden ue i Sowohl in Regler 1 455 i „ M 0 Ungs- als auch in Par- ders un lamentskreiseri ließ sich am Freitag die a0 Tendenz erkennen, in den Erörterungen des lestün g f Saarproblems f urch, unnötige Schärfen zu vermeiden. Meldun- Uhland, gen von einer Absetzung der Saardebatte lie er. bestätigten sich zwar nicht. obwohl der 1„De Bundeskarzler wie man hörte— die vorliegenden Interpellationen der CDU/CSU len s und der SPD lieber im Rahmen der Rati- er von fizierung des Schumanplanes durch das Par- neben 5 m Verfolgung der atischen 2 ö a kommunistischen Truppen 79 0 erstand. 1 5 stellte. r beit Tokio.(dpa) Die letzte kommunistische „„ Großoffensive ist völlig zerschlagen und die alladel Verbände der achten amerikanischen Armee tlerpant 1 sind zum Angriff übergegangen, reizvol. erklärte der Ober kommandierende der achten ürdigten Armee, General Van Fleet, am Freitag. Seine öhlichen Truppen würden die kommunistischen Ver- Händen bände auf dem Rückzug verfolgen und sie „Bilder nicht zur Ruhe kommen lassen. ehr ge⸗ 9 55 6 sind auf allen Ab- schnitten der Koreafront zur Verfolgung der „Chmel fliehenden kommunistischen Truppen über- kegangen und haben gegen nur leichten ge Mderstand überall Boden gewonnen. Im 1 D 1% Ostabschnitt haben UNO-Verbändeèe den 1 38. Breitengrad wieder überschritten. Im Kut ral Mittelabschnitt stießen die UNO-Truppen ahr war che, wo ich kul- i Aben. hr gu, Konzerb os onate m Pro- dritten on Her- n. Die- bastian Analyse Zu dem 18icum“ teheim- 1g. Was eleistet Leiden- eit des Llarheit Ergrik⸗ ist ein in Got- nl mö⸗ Höhe · gehabt Ben. W. St, — Kleinen ch. Er besteck aschen, hrfach Feuer, blauen en in de und vir zu- in die tte in stian? h dich uten, vill ich lit Ka- seiner erwei⸗ nennt selber ih Su- am ich te, die ingen kleine olierte 2 gend. enom- rief!“ ist im ich als jede über den Pukhanfluß vor und nahmen Ischuntschon wieder ein. Im Westen erreich- en sie nördlich von Seoul eine Linie etwa fünf Kilometer südlich des Breitengrades. Am Freitagvormittag waren bereits amerika- nische Einheien mit Panzerunterstützung an lüchtenden kommunistischen Einheiten vor- bei vorgestoßen und hatten nördlich des Brei- tengrades den Sojangfluß überschritten. Ein brößerer kommunistischer Verband ist durch diesen Vorstoß von der Einkesselung bedroht. 0 2 ä 7 London. Zum Abschluß der einwöchigen Londoner Tagung des Internationalen Zei- tungsverlegerverbandes wurde der Präsident des Gesamtverbandes deutscher Zeitungsver- nationalen Verleger verbandes gewählt. Paris. Der amerikanische Generalstabschef Omar Bradley wird in der kommenden Woche in Paris eintreffen, verlautete in gut unter- nichteten Militärkreisen der französischen (Hauptstadt, um mit General Eisenhover Be- eprechungen zu führen. Washington. Die Vereinigten Staaten gaben in Washington bekannt, daß eine weitere Reihe zen Versuchen mit Atomwaffen auf dem Dniwetok-Atoll im mittleren Paziflk„erfolg- deich abgeschlossen worden ist“. Bei den Ver- suchen wurden u. a. Experimente zur Entwick- der Wasserstoffbombe unternommen. London. Der atlantische Exekutiv-Ausschuß gab bekannt, daß ein Plan für die Zusammen- kessung der Hochseeschiffahrt aller Atlantik- paktstaaten im Kriegsfall ausgearbeitet worden zt. Die Regierungen der Akflantikpaktstaaten zollen nach diesem Plan im Kriegsfall oder kriegsähnlichen Notständen aufgefordert wer- den, alle unter ihrer Flagge fahrenden Schiffe zu übernehmen und einem zentralen Pool zur Lerkügung zu stellen. ashington. Der US-Senat stimmte einer Gesetzesvorlage zu, durch die neue Geldmittel 7 Höhe von rund 6,5 Milliarden Dollar für lateidteunssaufgaben in dem am 30. Juni ab- putenden Geschäftsjahr bereitgestellt werden. 1 diese neue Bereitstellung erhöhen sich 1e Gesamtausgaben der amerikanischen Bun- desregierung im laufenden Finanzjahr auf mehr als 86 Milliarden Dollar. London. Der bisherige britische Marine- minister(erster Lord der Admiralität), Vix- count Hall, ist zurückgetreten und wird durch en krüberen Deutschland-Minister und jetzi- zen Minister für Zivilluftfahrt, Lord Paken- am, ersetzt. 0 Huels. Die chemischen Werke Huels mn Westfalen haben die Erlaubnis zum Wieder- audau von vier im Jahre 1949 teilweise demontierten Butadienöfen erhalten, die mo- natlich 500 Tonnen synthetischen Kautschuk erzeugen können. Außerdem darf das Werk 12 Oefen zur Herstellung vo Styrol herrich- n und in Betrieb nehmen. Gütersloh. In der Fahrradteile-Fabrik Mer- 5& Co. in Gütersloh ereignete sich am deitag eine schwere Explosion, bei der sieben beiter schwer und 20 leicht verletzt wurden. ne 30 Meter lange Fabrikationshalle wurde völlig auseinandergerissen. 1 „Nürnberg. Der stellvertretende Minisferprä- Meat der Ostzonenrepublik, Otto Nuschke (t-gobh) weilt gegenwärtig in Rummelsberg del Nürnberg, wo er an einem Kirchenbautag 5 7 evangelischen Kirche vom 25. bis 28. Mai nimmt. UP/dpa * leger, Emil Groß, in den Vorstand des Inter- richtung der sieben Landsberger Todeskan- didaten hat das USA-Außenministerium den amerikanischen Hohen Kommissar MecCloy am Donnerstagabend telefonisch angewiesen, die Urteilsvollstreckung bis auf weiteres nicht durchzuführen. Dieser erneute Voll- streckungsaufschub— wir berichteten be- reits kurz darüber— folgte unmittelbar auf eine Anordnung des Washingtoner Distrikts gerichtes, die Hinrichtungen aufzuschieben. DerſRechtsbeistand der Todeskandidaten hatte noch gerade rechtzeitig beim Washingtoner Bezirksgericht den Erlaß einer einstweiligen Verfügung gegen die USA- Behörden in Deutschland durchsetzen können. Er hatte das Gericht in Zivilklagen gegen Außenmini- ster Acheson und Verteidigungsminister Mar- shall aufgefordert, festzustellen, daß den amerikanischen Behörden in Deutschland die Rechtsgrundlage zur Anordnung der Hin- richtungen fehle. 8 Nach dem Hinrichtungsaufschub liegt das Schicksal der Landsberger Todeskandidaten völlig im Ermessen der Washingtoner Ge- richte und außerhalb der Zuständigkeit des amerikanischen Hohen EKommissars für Deutschland, MecCloy. In UsS-Kreisen bezeichnet man die von dem amerikanischen Rechtsanwalt Warren Magee erreichte einstweilige Verfügung als ein„juristisches Manöver“. Map weist dabei darauf hin, daß, wenn in diesem letz- ten Aufschub ein unmenschliches Moment ge- sehen werde, das allein auf die Taktik der Verteidiger zurückzuführen sei, die bemüht seien, eine solche Situation zu schaffen. Der gestern scheinbar so überraschend gestellte Antrag hätte, wie betont wird, gleichzeitig mit dem habeas-corpus-Antrag gestellt wer- den können und wäre wahrscheinlich zu- gleich mit diesem abgelehnt worden. Aus taktischen Gründen habe Magee statt dessen damit bis zum letzten Augenblick gewartet und sich dann an ein Gericht gewandt, das bisher noch nicht mit dem Fall Landsberg be- faßt worden wäre. Dem Richter sei darum nichts anderes übrig geblieben, als den Auf- schub anzuordnen, um sich über die Sache zu unterrichten. 5 5 Der Aufschub der Hinrichtungen ist bis Dienstag befristet worden, Sollte die Prü- kung für die von Magee beantragte einst- weilige Verfügung durch das Washingtoner Distriktgericht negativ ausfallen, müßten die Exekutionen vollzogen werden; es sei denn, daß es der Verteidigung gelingt, eine Beru- kfungsinstanz zu einem neuen Aufschub zu bewegen. Vier Monate Gefängnis für Remer Verden.(dpa) Der 39jährige ehemalige Generalmajor Otto Ernst Remer wurde am Freitagabend vom Landgericht Verden (Aller) zu vier Monaten Gefängnis verur- teilt. Er war beschuldigt worden, in öfferit- liken Versammlungen der Sozialistischen Reichspartei die Bundesregierung und be- sonders Bundeskanzler Dr. Adenauer ver- ächtlich gemacht zu haben. Jugend sollte politischer werden, meint Mecloy Frankfurt.(Je.-Eig.- Ber) In einer Feier- stunde in der Aula der Frankfurter Universi- tät, die der Grundsteinlegung für das neue Studentenhaus, das in der Hauptsache mit amerikanischer Filfe erstellt wird, vor- ausging, appellierte der Hohe Kommissar MecCloy unter starkem Beifall des Audi- toriums an die Mitarbeit der deutschen Ju- gend. Er forderte sie auf, sich am politischen Werden der Bundesrepublik zu beteiligen und mehr Interesse für politische Fragen aufzu- bringen. Mecloy sprach weiter von der Notwendig- keit einer Hochschulreform Samstag, 26. Mai 1951 Die Kurve der Weltmarktpreise deren Verlauf nach Moodys Inde(USA) un- sere Karte zeigt, fällt seit Februur dieses Jah- res ab. Wenn auch die internationale Roh- stofflage und die Aufrüstung keine anhaltende Wendung nach unten erwarten lassen, 80 scheint doch der Nach- Korea- Höchststand überschritten zu sein und man ſcann hoffen, daß(einzelne Waren ausgenommen) vom Weltmarkt ker keine weitere Teuerung im Inlande ausgelöst wird. wie auch die dargestellte Entwicklung deutschen Grundstoffe zeigt.(Globus) 1004 CHINA GFT EIN vERSrARErE Us gur Freilich wirken sich das Steigen und Fallen der Weltmarktpreise stets erst nach einiger Zeit im Inlande aus, der EUTSCHE RINOSTOFF PREISE l Ober Die Regelung der deulichen Auslandsschulden Tilgungsplan in der Form eines Abkommens Von unserer Bonner Redaktion Bonn. Der Tilgungsplan für die deut- schen Auslandsschulden und die wirtschaft- liche Nachkriegshilfe sollen im Herbst in London auf einer großen Schuldenkonferenz ausgearbeitet werden. Die Hohe Kommis- sion hat am Freitag der Bundesregierung die entsprechenden Dokumente übermit- telt. Die Unterlagen sind zur gleichen Zeit 66 weiteren Staaten zugegamgen, die an der Regelung dieser Frage interessiert sind. In ihnen wird für den 5. Juni ein kurzes Zu- sammentreffen der alliierten Vertreter ein- schließlich der Dreimächte kommission für deutsche Schulden mit der Bundesregierung Vorgeschlagen. Es soll auf deutschem Boden stattfinden,. Anschließend werden am 25. Juni in London informelle Besprechungen zwischen der Dreimächte kommission, Ver- tretern der Gläubiger, der Bundesregierung und der deutschen Schuldner beginnen. Man rechnet damit, daß sie bis Mitte Juli beendet sein werden. Eine deutsche Dele- gation wird ab 5. Juli beteiligt sein. Die Regierungen Belgiens, der Niederlande, Schwedens und der Schweiz werden einge- laden, Beobachter zu entsenden. Das Ziel der Verhandlungen wird sein, einen großen Tilgungsplan ür der Form eines Abkommens aufzustellen. Es wird sich auf Deutschlands öffentliche und private Vorkriegsschulden und auf die deutschen Schulden, die sich aus der nach dem Kriege geleisteten Wirtschaftshilfe er- geben, beziehen. Forderungen, die sich aus Großbritannien zeigt Entgegenkommen Persische Nationalisierungswünsche als Verhandlungsgrundlage London.(dpa) Großbritannien hat die persische Regierung durch ihren Botschafter Sir Francis Shepherd davon unterrichtet, daß sie die Nationalisierungswünsche als Verhandlungsbasis annimmt. Das mündlich vorgetragene Angebot des britischen Bot- schafters geht über den Inhalt der Note vom vorigen Freitag hinaus. In Washington war bereits am Donnerstag bekannt geworden, daß London im Laufe der ständigen diplo- matischen Fühlungnahmen seinen Verhand- lungsvorschlag präzisiert habe. Londoner unterrichtete Kreise betonen jedoch, die Verstaatlichung werde keinesfalls als voll- endete Tatsache einfach anerkannt. Eine der Bedingungen werde sicher sein, daß die tatsächliche Leitung der persischen Oelindu- strie in britischen Händen bleibt. Niemand wüßte zu sagen, wie auf andere Weise der Betrieb in den Oelfeldern und in der Raffi- nerie technisch aufrechterhalten werden könnte. Der persische Ministerpräsident Dr. Mus- sadegh erklärte am Freitag, die persische Regierung beabsichtige, die britisch-per- sische Oelgesellschaft als Organisation be- stehen zu lassen, damit der Strom des per- sischen Oels in die Welt nicht abnimmt. Mussadegh gab diese Erklärung auf einer Pressekonferenz ab, als er aufgefordert wurde, die Haltung der persischen Regie- rung zur Oelverstaatlichungsfrage zu er- läutern. Am Donnerstag hatte die persische Re- gierung der Oelgesellschaft ein sechstägiges Ultimatum gestellt, um sich zur Mitarbeit bei ihrer Verstaatlichung zu entscheiden, andernfalls die Gesellschaft zwangsweise liquidiert würde. Vorher war die Gesell- schaft aufgefordert worden, eigene Vertreter für die Durchführung der Verstaatlichung zu benennen. i Mussadegh richtete einen Appell an die demokratischen Länder der Welt, Persien bei dieser großen Aufgabe der Oelverstaat- lichung beizustehen,. So könnten sie den Niedergang einer Nation verhüten, die eine große Geschichte habe. Diese Unterstützung würde darüber hinaus von entscheidender Bedeutung für das Schicksal der Welt und die Rettung der westlichen Zivilisation vor der drohenden Zerstörung sein. Winston Churchill will eine Debatte über die Maßnahmen der Labour-Regierung im persischen Erdölstreit herbeiführen, wenn das Unterhaus in der nächsten Woche Wieder zusammentritt. Wie aus gut unter- richteten konservativen Kreisen verlautet, sind Churchill und viele seiner Partei- freunde über die Nachricht ernsthaft beun- ruhigt, daß Großbritannien angeboten hat, die persischen Wünsche nach Verstaatli- chung der Erdölindustrie als Verhand- lungsgrundlage anzunehmen. wicklung der persischen Oelkrise und ähn- liche Probleme, die in der letzten Zeit im Nahen und Mittleren Osten aufgetaucht sind, sollen von konservativer Seite als Folgen der früheren Fehler der Labour- Regierung“ gewertet werden. Premierminister Attlee verhandelte am Freitagvormittag mit Außenminister Mor- rison und anderen Ministern über die per- sische Erdölkrise. Briten besuchen Tito Belgrad.(dpa) Am Vorabend seines 59. Geburtstags gab Marschall Tito am Donnerstag in Belgrad einen Empfang zu Ehren einer in Jugoslawien weilenden bri- tischen Parlamentsdelegation. Der Mar- schall erschien dabei zum ersten Male nach seiner Operation wieder in der Oeffentlich- keit. Zur Begrühung der britischen Gäste sprach Marschall Tito den Wunsch aus, daß die freundschaftlichen Beziehungen zwi- schen dem neuen Jugoslawien und Groß- britannien weiter gestärkt werden sollten. Das jugoslawische Volk, sagte Tito, habe besonders in den letzten drei Jahren, als es angesichts der wirtschaftlichen Blockade maßnahmen und Einschüchterungsversuche der Kominformländer moralische und ma- terielle Unterstützung durch Grohbritan- nien erfahren habe, erkennen können, wer seine Freunde sind und wer nicht. In Ju- goslawien erinnere man sich auch sehr gut daran, daß Briten und Jugoslawen in den beiden letzten Weltkriegen Seite an Seite gekämpft hätten. China hilft Indien London.(dpa) Die indische Regierung hat einen Vertrag mit der Volksrepublik China abgeschlossen, der China zum zweit- größten Lieferanten von Getreide für In- dien macht. An erster Stelle stehen die USA. Das am 22. Mai unterzeichnete Ab- kommen sichert, wie der Informationsdienst des Hohen Kommissars für Indien in Lon- don mitteilt, die Lieferung von 400 000 Ton- nen„Milo“, einer in Indien heimischen und in großem Stil auch in China angebauten Art von Brotgetreide. Die Ent- dem Kriege ableiten, werden ausgenommen, da, wie in den alliierten Dokumenten aus- drücklich festgestellt wird, diese nur im Zu- sammenhang mit einem Friedensvertrag be- handelt werden können. Dieses Regierungs- abkommen sollte, wie die Regierungen in Washington, London und Paris betonen, so abgeschlossen werden,„daß seine Bestim- mungen für die verschiedenen betroffenen Beteiligten annehmbar wären.“ Darum müsse den privaten Gläubiger- und Schuld- ner- Interessenten Gelegenheit gegeben wer⸗ den, bei der Ausarbeitung in vollem Um- fange mitzuwirken. Die Aufstellung dieses Tilgungsplanes wird in den der Bundes- regierung übermittelten Schriftstücken als Voraussetzung zur Wiederherstellung nor- maler wirtschaftlicher Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und anderen Ländern bezeichnet. Er müsse darum eine Rückkehr zu normalen Schuldner-Gläubiger-Beziehun- gen ermöglichen und so beschaffen sein, das Deutschlands internationaler Kredit erstarke und daß es nicht wieder mit der Erfüllung seiner übernommenen Verbindlichkeiten in Verzug gerate. 5 Wenig Aussicht auf Papier- sonderquote Frankfurt.(dpa) Für die Bundesrepublik besteht wenig Aussicht, vom Internationalen Rohstoffausschuß für Papier und Zellstoff in nächster Zeit eine Sonderzuteilung von Zei- tungsdruckpapier zu erhalten. Das deutsche Mitglied des Rohstoffkomitees in der„Inter- national Material Conference“ in Washing- ton, Generaldirektor Max H. Schmid von der ZellstofffabriKk Waldhof, berichtete am Freitag nach seiner Rückkehr aus den Vereinigten Staaten in Frankfurt, daß über eine solche Sonderzuteilung vor neuen Be- ratungen im Juli oder August voraussichtlich nicht beschlossen wird. Schmid teilte mit, daß Italien, Frankreich, England und die Bundesrepublik dringend zusätzliche Men- gen Zeitungspapier angefordert haben, Er selbst habe auf die besondere Bedeutung des Zeitungswesens im Bundesgebiet im Hin- blick auf die Nachbarschaft zum totalitären Osten hingewiesen. Die Papiererzeugung der Welt sei jedoch für 1951 und für einen Teil des Jahres 1952 größtenteils schon verkauft. Milch und Butter werden leuerer Bonn.(dpa) Butter und Milch werden teuerer. Der Bundesrat billigte am Frei- tag die von der Bundesregierung vorge- schlagene Erhöhung, derzufolge für den Kleinhandel in Zukunft ein Butterhöchst- preis von 6,34 Mark je Kilogramm gilt. Dieser Preis wird durch Abschläge verän- dert, die sich nach der Qualität und nach den Ortsklassen richten. Die Milch soll je nach Fettgehalt höchstens 38 bis 42 Pfen- nige kosten.. Die Butter kostete bisher durchschnitt- lich 5,60 Mark je Kilogramm und die Milch 34 Pfennige. a Die neuen Butter- und Milchpreise wer- deni in Kürze in Kraft treten, sobald die Preisanordnung verkündet ist. Erfahrungs- gemäß vergehen bis zur Verkündung im Bundesanzeiger vier bis acht Tage. 2 f. ON nden In den Verhandlungen zwischen Bundes- finanzminister Schäffer und Vertretern der Koalitionsparteien ist eine erhebliche Entspan- nung eingetreten. Aus der Umgebung des Finanzministers verlautete am Freitag, daß dieser seine Rücktrittsgedanken vorerst auf- gegeben habe, nachdem eine grundsätzliche Einigung über den Haushalts ausgleich ohne wesentliche neue Steuern erreicht wor- den sei. l —* Der zweite FDP-Vorsitzende Dr. Hermann Schäfer erklärte am Freitag in Bonn, daß die FDP erst dann der Ratifizierung des Schumanplans zustimmen wolle, wenn im Bereich der deutschen Eisen- und Kohlen- wirtschaft und der Chemie wieder klare pri- vat wirtschaftliche Verantwortlichkkeiten ge- schaffen worden seien. eee eee eee Zelte MORGEN Samstag, 26. Mat 1951„ N — More MMemmentar Samstag, 26. Mai 1951 5 Westlicher Erdöl-pool? Die letzten anti- amerikanischen Demon- strationen in Teheran sind in den USA nicht ohne Wirkung geblieben. Bisher hatte auch die amerikanische Bevölkerung dem persi- schen Vorgehen gegen die Anglo-Iranian Oil Co. nicht so ablehnend gegenübergestanden. Daß aber die Einschaltung der USA als„ehr- licher Makler“ die persischen Nationalisten im Verein mit den kommunistischen Tudehs veranlaßt hat, eine unfreundliche Stimmung gegenüber den USA an den Tag zu legen, hat doch stark enttäuscht. Das Ergebnis ist denn auch ein leichter Stimmungsumschwung zu- gunsten Großbritanniens, der auch durch das Verhalten der persischen Regierung begün- stigt worden ist. Sich widersprechende Nachrichten, denen zufolge einerseits offizielle persische Kreise die Sowjets gebeten hätten, im Falle einer britischen Truppenlandung die Rote Armee ebenfalls einmarschieren zu lassen, anderer- seits sich Ministerpräsident Mossadegh ge- Weigert hätte, den sowjetischen Botschafter in Teheran nochmals zu empfangen, trugen Zur Klärung der Situation wenig bei, schei- nen aber das amerikanische Bemühen um eine diplomatische Bereinigung dieses Oel- Konflikts verstärkt zu haben. Hinter diesem amerikanischen Bemühen steckt aber offenbar noch mehr, als nur die Absicht, keinen neuen„kleinen Konflikt“ zwischen Ost und West entstehen zu lassen. Man verweist dabei auf neue amerikanische Pläne für die Intensivierung des„Wirt- schaftskrieges“ gegen den Osten, und beson- ders auf den Plan zur Bildung eines„west- lichen Oel-Pools“. Bei diesem Projekt handelt es sich prak- tisch darum, angesichts der östlichen Gefahr und der Erkenntnis der sowjetischen Unter- legenheit in der Oelversorgung, die gesamten Westlichen Erdöl- Reserven einer gemeinsa- men Organisation zu unterstellen und sie Teil des westlichen Rohstoff-Planes werden zu lassen. Es geht dabei auch um die Beseitigung der Spannungen zwischen den amerikani- schen und britischen Erdöl-Mächten und urn eine Regelung der Versorgung nach kriegs- Wirtschaftlichen Erfordernissen, wobei die in dieser Industrie üblichen Konkurrenz- Sepflogenheiten ausgeschaltet werden sollen. Dadurch würde zweifellos die an sich schon vorhandene Ueberlegenheit des We- stens auf dem Gebiet des Erdöls bedeutend vergrößert werden. Denn es wird zur Zeit in der westlichen Welt sehr viel Erdöl„spazie- ren“ gefahren, während durch eine bessere Organisation viel Zeit und noch mehr Tankerraum gespart werden könnte. Angesichts dieser Pläne erhielt natürlich die Frage des persischen Erdöls ein ganz neues Gesicht, und zwar auch für die USA, Was automatisch dazu führt, daß Washington bei allem Bemühen, den Persern so weit die möslich entgegenzukommen und, wenn Hötig, auch kinanziell einzugreifen— auf die Seite Großbritanniens gedrängt wird. ee 5 5 J. I., Neu Horꝶ In dem Wellenspiel der innerdeutschen Politik ist in den letzten Wochen kaum be- achtet worden, daß sich allmählich eine Brise nähert, die sehr schnell zu einem Tosen an- Wachsen kann. N Der Bundesrat, die Vertretung der Länder in Bonn, bereitet sich darauf vor, die Rolle als„Nebenregierung“ wirkungskräftiger als bisher zu spielen. Der Bundesrat als umbran- deter Fels der förderalistischen Interessen, als das Gibraltar der elf westdeutschen Bun- desländer, baut stillschweigend an der Ver- besserung seiner Position gegenüber dem Bundeskabinett. Das geschieht nicht bloß deshalb, weil im September ein neuer Präsi- dent gewählt werden muß, sondern auch aus anderen Spekulationen: der Bundesrat Will Außenpolitik machen, Das ist eine ganz neue Entwicklung. Die Länder wollen ihre Bonner Kammer zu einem „Privaten Auswärtigen Amt“ erheben. Und warum wollen sie das? Bei der Beantwor- tung dieser Frage muß man etwas weiter in die Vergangenheit zurückgreifen, so weit, bis man auf den 14. August 1949 trifft. Das ist das Datum der Wahl des Bundestages. Damals hat sich die Bevölkerung Westdeutschlands für die Parteien ausgesprochen, die in der freien Marktentwicklung den einzigen Weg gesehen haben, der aus dem Chaos und allge- meinen Bankerott herausführen könnte. Das Pendel Die CDU und FDP haben seinerzeit das Votum der Wählerschaft erhalten. Seitdem haben verschiedene Bundesländer zu ver- schiedenen Terminen ihre zweiten Nach- kriegsparlamente gewählt. Und dabei hat sich herausgestellt, daß das Pendel der poli- tischen Sympathie stärker in der Richtung der Sozialdemokratie auszuschlagen begon- nen hat. Seit dem 14. August 1949 ist in sechs ändern gewählt worden. Jedesmal hat sich die Sozialdemokratische Partei entweder be- haupten, oder sogar verbessern können. Innerhalb dieser Entwicklung ist der Bundesrat von Monat zu Monat stärker sozial- Wer gewinnt in Italien? Mailand. Am Sonntag finden in Italien die Gemeindewahlen statt. Die Illusion, dag es sich dabei um„unpolitische“ Wahlen han- delt, wird jeder aufgeben, der gegenwärtig das Bild der italienischen Städte vor Augen Hat. Zwar hat die Propaganda der Parteien bisher nicht den Umfang erreicht wie vor den Kammer- und Senatswahlen am 18. April 1948, als Italiens Schicksal auf des Messers Schneide zu stehen schien; doch die Intensität der Propaganda ist nicht geringer als vor drei Jahren, sondern womöglich noch er- bitterter. 5 Wieder stehen die beiden Hauptgegner Von damals einander gegenüber: die großen Massenparteien der christlichen Demokraten und der Kommunisten; wieder führt jeder seine Argumente mit einer Leidenschaft ins Feld, die den Anblick bis in die frühen Mor- genstunden diskutierender Gruppen, den Lärm der Lautsprecher auf öffentlichen Plätzen, die mit einer un wahrscheinlichen Menge von Plakaten beklebten Häuser wände alltäglich werden läßt; wieder ist die Polizei mobilisiert, um Zwischenfälle zu verhüten, die sich bisher zum Glück nicht ereignet haben. g Dieser Aufwand an Mitteln, dazu das Aufgebot der besten Parteiredner von De Gasperi bis Nenni und von Scelba bis Sarag aß läßt mit Recht darauf schlie- Ben, daß es bei diesen Wahlen um mehr geht, als die Gemeinde vertretungen. In der Tat steht Wichtigeres auf dem Spiel. Den christ- lichen Demokraten geht es zunächst um zweierlei. Gegenwärtig werden rund 2800 itallenische Gemeinden von Kommunisten oder Linkssozalisten verwaltet, darunter Städte wie Florenz, Bologna, Venedig, Genua, Turin. Die christlich- demokratische Wahl- propaganda ist darum in erster Linie auf das Motto abgestellt: Drängt die Kommunisten aus den Gemeinden hinaus; es darf nicht wieder vorkommen, daß in einer Provinz wie Florenz 48 von 49 Gemeinden in kommu- Uistischer Hand sind. Auf die strategische eutung des„roten Gürtels um den 1 zwar kaum ausdrücklich hin- gewiesen, aber sie versteht sich für jeden Denkenden von selbst.) 5 Zweitens geht es den christlichen Demo- kraten darum, ihre Position zu halten. Vor- Aussagen über den Ausgang der Wahlen 2u machen, ist müßig; doch dürfte es keinem Zweifel unterliegen, daß sowohl die christ- lichen Demokraten wie die Kommunisten an Stimmen verlieren werden. Das zweite wäre eine gemeineuropäische Tendenz, das erste cher eine spezifisch italienische. Sie erklärt sich zunächst daraus, daß am 18. April 1948 alles, was nicht kommunistisch Wählte, die christlichen Demokraten unterstützte, einfach um die Stimmen nicht zu zersplittern. Heute nat sich die Meinung verbreitet, die kom- munistische Gefahr sei in Italien weniger drohend als vor drei Jahren; also brauche man nicht mehr unbedingt christlich-demo- Von unserem Dr. H. Gemeindewahlen können auch das politische Schicksal bestimmen R.-RKorrespondenten kratisch zu wählen. Wer werden die Nutz- nießer sein? Wahrscheinlich die Läberalen und die Sozialdemokraten, vielleicht auch die Neofaschisten— auch das wäre eine Tendenz, die nicht auf Italien beschränkt ist. Dazu kommt die Tatsache, daß die christliche Demokratie bisher nicht nur die stärkste Partei ist, sondern die absolute Mehrheit be- sitzt. Wohlweislich hat sie davon keinen Ge- brauch gemacht, sondern auch die anderen Parteien bei der Regierungsbildung berück- sichtigt, sogar in höherem Maße, als ihnen zahlenmäßig zukäme. Trotzdem behaupten die Gegner, die christlichen Demokraten ver- teilten die wichtigen Posten„unter sich“. Das ist nicht wahr; die Behauptung allein Wird aber auf den Ausgang der Wahlen kaum ohne Einfluß bleiben. Ein besonders delikates Moment stellt die Tatsache dar, daß der Wahlkampf im letzten Augenblick auf das religiöse Feld gedrängt worden ist. Der Papst hat vor kurzem einen ziemlich eindeutigen Trennungsstrich zwi- schen Religion und Politik gezogen. Als die Kommunisten begannen, die gewiß nicht in ihrem Sinne gemeinten Aeußerungen für sich auszubeuten, griffen verschiedene Kar- dinäle ein, um der Gefahr der Wahlenthal- tung und einer weitverbreiteten Gleich- gültigkeit im Bürgertum zu steuern. Der Mailänder Kardinal Schuster erklärte, es sel für jeden Katholik Pflicht zu wählen, da es gar nicht um die Gemeinden allein gehe, sondern um eine politische, ja religiöse Ent- scheidung. Noch deutlicher wurde Kardinal Dalla Costa in Florenz:„Wer sich der Stimme enthält oder Personen wählt, die religionsfeindlich eingestellt sind, macht sich eines Vergehens schuldig, das schwerer wiegt als die Versäumnisse der Messe am Sonntag oder die Nichtbeachtung des Osterfestes. Denn das sind individuelle Sünden, wäh- rend eine falsch oder überhaupt nicht ab- gegebene Stimme eine soziale Sünde; dar- stellt, deren Folgen die Allgemeinheit zu spüren bekommt.“ 5 Es entbehrt nicht einer bösen Ironie, wenn die Kommunisten gegen diesen„Ein- griff der Kirche in die Politik“ ausgerechnet das noch immer gültige Konkordat ins Feld führen, das vom Faschismus mit dem Vati- kan abgeschlossen wurde. Sie dürfen sich also nicht wundern, wenn ihnen die ge- mäßigten Parteien ein„stillschweigendes Einverständnis“ mit den Neofaschisten vor- werfen, die ihrerseits bereits heute ein Referendum über die Vorverlegung der politischen Wahlen fordern, ohne noch den geringsten Erfolg in der Tasche zu haben. Immerhin ist ein solcher nicht ganz unwahrscheinlich, denn in Italien hat sich im letzten Jahre eine bedenkliche„Müdigkeit“ Hinsichtlich parlamentarischer Regierungs- formen gezeigt. Die Gemeindewahlen wer- den beweisen, bis zu welchem Grade solche „Müdigkeit“ ernst zu nehmen ist. demokratisch„gefärbt“ worden. In die Bon- ner„Nebenregierung“ sind immer Sozialdemokraten von den Ländern delegiert worden. Dieser Vorgang ist, wenn man ihn richtig rekonstruiert, nicht ohne Spannung. Von großer Tragweite ist er auf alle Fälle. Mißglücktes Experiment Das ist jüngst für einen kurzen Augenblick offenbar geworden. Die SPD hatte im Land- tag von Nordrhein-Westfalen den Antrag gestellt, eine Debatte über den Schumanplan auf die Tagesordnung zu setzen. Bekanntlich werden zur Stunde in Bonn die Kulissen zu- recht gerückt, um für die Ratifizierung des Schumanplanes durch das Bundesparlament den richtigen Hintergrund und damit eine optische Voraussetzung für eine breite Mehr- heit zu schaffen. Die hygienisch nicht ein- wandfreie Luft rings um das Saarproblem die französischen Wahlen dürften hier auf der Linie Paris Saarbrücken in der Ver- längerung über den Hohen Kommissar Grandval einige beachtenswerte Schatten werfen— ist genau das Klima, in dem die Schlagworte blühen können. So also ist ver- sucht worden, in einem Landesparlament die tastenden Vorgefechte für die große Debatte im Bundestag zu führen. Das Ergebnis von Nordrhein- Westfalen, ein Experiment der Sozialdemokratie, sollte von der Landes- politik her der Promoter sein für die Ent- scheidungen des Bundes. Die Debatte in Düsseldorf ist abgesetzt worden mit der Begründung, die Außen- politik sei ausschließlich eine Angelegenheit des Bundes. Es würde, so wurde gesagt, zu weit führen, wenn jeder westdeutsche Land- tag den Schumanplan ratiflzieren wollte. Bayrische Außenpolitik? Aber da hat sich noch eine andere Stimme zum Wort gemeldet, die weniger auf politische Einzelfragen als auf das Prinzipielle an- spielte. Der Präsident des Bundesrates selber, der bayrische Ministerpräsident Dr. Ehard, hat gemeint, es sei genauer Ueberlegungen wert, ob die Lander ein Mitwirkungsrecht an der Außenpolitik des Bundes hätten. Ehard, der Vertreter eines stark zum Föderalismus und zur Eigenwilligkeit neigenden Landes, hat sich mehrfach zu außenpolitischen Pro- blemen geäußert. Er hat das in der Presse und über den Rundfunk getan, ohne daß ihm bisher ein Sprecher der Bundesregierung oder des neuen Auswärtigen Amtes ins Wort gefallen wäre. Ehard hat durchblicken lassen, daß er sich auch künftig nicht davon abhalten lassen wolle, die Thematik der Außenpolitik zu kommentieren. 5 mehr EN Das Gibraltar der Bundesländer/ ven sehgfer Wie die Linien verlaufen, bedienen sich zwei Kräftegruppen des Bundesrates, um Auhenpolitik zu machen; die Sozialdemo- kratie und das Präsidium des Rates. Die Bun- desopposition begegnet den föderalistischen Energien. Sie lieben sich zwar nicht, aber einer Vernunftehe sind sie offensichtlich nicht abgeneigt. Das ist fesselnd, das ist faszi- nierend. Schon verlangt die eine oder an- dere Länderdelegation in Bonn, daß an der Spitze der Vertretung jeweils ein„Minister für Bundesratsfragen“ stehen müsse. Das beweist, wie sehr man auch in der Repräsen- tation die elf Interessenvertreter in Bonn unterstützen will. Wie man sieht, bereiten sich die Länder darauf vor, ihre Delegierten auf die außenpolitische Olympiade zu schik- ken. Sie gehen dabei äußerst geschickt vor. Die Kosmetiker der Landesregierungen sorgen vorläufig für ein unauffälliges Aus- sehen. Und Württemberg-Baden? Auch unser Kabinett, eine sozialistisch- liberale Regierungsgruppe, fehlt nicht in diesem Spiel. Ministerpräsident Dr. Reinhold Maier ist persönlich mit einer Landesabord- nung unlängst nach Bonn gefahren. Im Vor- dergrund steht zwar die Sorge um die„be- strafte Sparsamkeit“ Württemberg-Badens, das bekanntlich im internen Finanzausgleich der Länder eine tüchtige Portion blechen muß, aber man darf ruhig annehmen, daß der Regierungschef unseres Landes nicht bloß den innerpolitischen und wirtschaftlichen Teil der Zeitungen liest. Mit dem Abstim- mungskampf um die staatliche Neugliederung in Südwestdeutschland und mit der etwaigen Bildung eines starken Staatsgeblides an der Ostgrenze Frankreichs werden ganz von selber auch außenpolitische Dinge berührt. Der Bundesrat steht mitten auf der De- markationslinie zwischen der Innen- und Außenpolitik des Bundes. Es ist möglich, daß er über kurz oder lang diese Grenze zeit- weilig überschreiten wird, mit oder ohne Passierschein. FDp für Stärkung der Bundesgewalt Frankfurt.(UP) Im Namen der FDP- Fraktion forderte der hessische Bundestags- abgeordnete und Fraktions vorsitzende Aug. Martin Euler am Freitag auf einer Presse- konferenz in Frankfurt eine weitere Stär- kung der Zuständigkeit des Bundes gegen- über den Ländern durch den Ausbau von sechs verschiedenen Bundesverwaltungen. Der französische Wahlkampf hat begonnen Mittelblock im Zweifrontenkampf Von unserem Pariser Korrespondenten A. Lang Paris. Am Freitagabend lief die gesetz- liche Anmeldefrist für die Listen verbindung zu den allgemeinen Wahlen am 17. Juni ab. Die unnachgiebige Haltung der Gaullisten, die zu Wahlbündnissen nur unter sehr schweren Bedingungen die Hand boten, hat sämtliche Mittelparteien dazu gedrängt, eine Einheitsfront gegen Kommunisten und Gaullisten gleichzeitig zu bilden. Bis Frei- tagabend hatten sich bereits in rund einem Viertel der französischen Wahlkreise sämt- liche Mittelparteien von den Sozialisten bis zu den Konservativen zu Wahlblocks zu- sammengefunden. Noch häufiger sind die Fälle, in denen die bisherigen Regierungs- parteien gemeinsam gegen die extremen Flügel und die konservative„vierte Kraft“ Front machen. Ursprünglich hatte die Par- lamentsmehrheit das System der Listen- verbindung zu dem Zweck geschaffen, in möglichst vielen Wahlkreisen sämtliche Par- teien gegen die Kommunisten zusammen- zufassen und auf diese Weise die Zahl der kommunistischen Abgeordneten zu verrin- gern. Dieses Ziel konnte infolge der Un- nachgiebigkeit der gaullistischen Bewegung nicht erreicht werden, doch hofft man in den Kreisen der bisherigen Regierungspar- teien, daß wenigstens eine gaullistisch- kommunistische Mehrheit verhindert und von den Sozialisten bis zur äußersten Rech- ten eine regierungsfähige Koalition gebildet Werden kann. Die Erfüllung dieser Hoffnung ist durch- aus nicht sicher. Viele Beobachter sind der Meinung, daß ohne de Gaulle eine neue Mehrheit unmöglich sein wird. Welche tiefgehenden Differenzen selbst zwischen den bisher in der Regierung zusammen- sitzenden Sozialisten und Volksrepublika- nern bestehen, kam bei Gelegenheit der Auflösung der Demokratischen Partei des Saarlandes auf sehr hef- tige Weise zum Ausdruck. Außenminister Schuman mußte sich von dem Deutschland- Spezialisten der so- zialistischen Partei, Salomon Grumbach, in einem Leitartikel sagen lassen, das Verbot sei ein schwerer Fehler gewesen, den Frank- reich noch bitter bereuen werde. Es wirkte etwas komisch, daß zur gleichen Stunde die Schuman nahestehende Zeitung„Aube“ denselben Grumbach freundschaftlich darum bat, seinen Einfluß auf den Belgier Spa ak, den Präsidenten der europaischen Konsul tativversammlung geltend zu machen. der in Bonn ebenfalls herbe Worte über Schumanns Haltung in dieser Frage ausgesprochen hat. Vom„Permit“ zum Sichtvermerk Wie der Ausländer die deutsche Paßhoheit erlebt Von unserem Skandinavien- Korrespondenten Dr. F. Weltmann Kopenhagen. Seit Deutschland seine Paß- hoheit wiedergewonnen hat, spielt im direk- ten Verkehr mit allen Kreisen der auslän- dischen Bevölkerung das„Visumkontor“, wie man es in Skandinavien nennt, die„Abtei- lung für Sichtvermerke, eine besondere Rolle als die erste Visitenkarte der Bundes- republik. Und besonders in Skandinavien stellt die reibungslose, unbürokratische und schnelle„Bedienung, des Publikums sehr große Anforderungen an diese Abteilung des Generalkonsulates. Man kann ja vom Nor- den kein Land des Kontinents mit der Eisen- bahn oder mit dem Auto erreichen, ohne die deutsche Grenze zu überschreiten, und be- reits dazu braucht man einen Durchreise- sichtvermerk. Bis vor wenigen Wochen brauchte man zur Durchreise oder Einreise nach West- deutschland ein„Permit“. Die großen ame- rikanischen, englischen und französischen Flaggen, die während der Dienststunden von der Bürovilla des„Permit- Office“ in Kopen- hagen wehten, demonstrierten, daß man es mit einer Okkupationsbehörde zu tun hatte. Nachdem nunmehr die Sichtvermerkabtei- lung des deutschen Generalkonsulates dieser Villa im Krausesvej übernommen hat, kon- statiert man als ersten Eindruck, daß alles viel„zZivilisierter“ geworden ist. Statt der täglichen Flaggengala begnügt man sich mit einen schlichten Schild:„Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland“. Vormittags 10.30 Uhr— vor den acht Schaltern im großen Expeditionsraum im Erdgeschoß lange Schlangen reiselustiger Dänen, die sich allerdings sehr schnell be- wegen. Das Personal, das mit dem Verkehr mit dem Publikum zu tun hat, ist dänisch oder beherrscht die Sprache vollkommen. „Sie haben ja hier ein recht lebhaftes Ge- schäft“, begrüße ich in seinem Büro im ersten Stock den Leiter der Sichtvermerk- abteilung, Dr. Erdmann.—„Das ist noch gar nichts, da müßten Sie einmal an einem Mon- tag kommen, wenn wir wirklich Hochbe- trieb haben. Wenn wir übrigens in einer halben Stunde wieder nach unten gehen, werden Sie keine Schlange mehr sehen, die Abfertigung geht bei uns sehr schnell.“— „Wieviel Einreise- und Durchreisevisen wer- den in dieser Abteilung des Generalkonsu- lates durchschnittlich ausgestellt?“—„700 bis 900 ꝓro Tag! Aber in der Ferienzeit vom 1. Juni bis 1. September wird sich die„Fro- duktion“ natürlich noch weiter erhöhen.“— „Wieviel Zeit vergeht zwischen Antrag und Visumerteilung.“—„Normalerweise zwei Tage, länger darf es nicht dauern. Aber Wenn z. B. ein dämischer Geschäftsmann die Absolute Dringlichkeit der Reise beweist, kann er das Visum auch in einer halben Stunde bekommen.“ Dr. Erdmann ist kein Bürokrat, sondern ein glänzender Organisator, und vor allem bei seiner neuen Aufgabe gradezu besessen von einer Leidenschaft, die der Sichtver- merkabteilung schon viel Freunde innerhalb der dänischen Geschäftswelt geschaffen hat: Dienst am Kunden. Es war keine Kleinig- keit,„frisch nach Dänemark importiert“ gerade diese Abteilung ohne Ueberleitung mit 50 Prozent neuem Personal zu überneh- men. 37 Leute arbeiten in der Sichtvermerk- Abteilung, vom Leiter bis zum kleinen Ko- penhagener Laufjungen gerechnet. Arbeits- eifer und sehr zweckmäßig organisierter Arbeitseinsatz ermöglichten es, daß der Uebergang vom allilerten„Permit“ zum deutschen Sichtvermerk nicht nur reibungs- los, sondern zu allgemeiner Zufriedenheit des Publikums vor sich ging. Nachdem von einer Villa Gürovilla) und 37 Angestellten berichtet wurde, sei zur Be- ruhigung des deutschen Steuerzahlers ab- schließend hinzugefügt: da der Sichtver- merk ebenso wie früher das Permit Gebüh- ren kostet, trägt sich diese Abteilung des Generalkonsulates nicht nur, sondern bringt Wohl auch einen ganz netten Ueberschuß. Und da die Sichtvermerkabteilung durch ihren ausgezeichneten Dienst am Kunden gleichzeitig eine gute Visitenkarte für die Bundesrepublik ist, verbindet sie somit das Angenehme mit dem Nützlichen. 5 Notiz zum Tage: Mit Erfolg.. „streiten die 870 Schüler der Tdh lischen Karlschule in Tuttlingen(Sudui weil im Keller der Schule seit 1943 meſnn Tausend Liter Benzin gelagert wurden. 1000 g dem alle Vorstellungen und Hinweise g aud. damit verbundenen Gefahren erfolglos 455 ben waren, ließen sich die Kinder diese n auf Anraten ikrer Lehrer von den Tun Entschuldigungssehreiben ausstehen, len . f b in de. nen mitgeteilt wurde, daß sie 80 ſa ö Schule fern bleiben würden, bis das 5e, entfernt sei. Die gefährliche Flussigkeit 0 daraufhin am Donnerstag Weggeschafft. 0 Bayerischer Justizminister unter Polizeischutz München.(UP) Der bayerische Justh minister Dr. Josef Müller wurde. Donnerstag ohne sein Wissen während 190 a Fronleichnamsprozession unter den 155 stärkten Schufa von Kriminalbeamten. stellt. Der persönliche Referent Miller teilte mit, ein Mann, dessen Gnadengem abgelehnt worden sei, habe vor einiger 75 gedroht, er werde Dr. Müller Während 5 Prozession umbringen. 0 . Urabstimmung hat begonnen Stuttgart(dpa) Im gesamten B biet hat am Freitagvormittag die Urebel mung über einen Streit im Oeffeuſls Dienst begonnen. Wie das Tarifsekretarg der Gewerkschaft Oeffentliche Dien Transport und Verkehr in Stuttgart mib! teilte, wird die Urabstimm bedt ö (Samstag) mit der Beendigung der Arbeit n allen Betrieben abgeschlossen sein. Rund 650 000 gewerkschaftlich sierte Angestellte und Arbeiter in den Be. reichen der kommunalen arbeitsrechtlichg Vereinigungen mit Ausnahme von Nord. rhein-Westfalen. im Bereich der Taritg. meinschaft deutscher Länder. in den Bü, desverwaltungen und Betrieben mit Al. nahme des Bundesschleppbetriebes unden der gesamten Sozialversicherung beteilige sich an der Abstimmung. Die Polizei, d Feuerwehr, die Angehörigen des öfen. Uchen Gesundheitswesens und die Arbei“ der Stadt Hamburg nehmen an der Und. stimmung nicht teil. Für sie ist bereits em ausreichende Lohnerhöhung mit der 0. Werkschaft vereinbart worden. Widerstandsgruppe im FDGB Berlin.(dpa) Im kommunistischen Frele Deutschen Gewerkschaftsbund der Soe. zone hat sich unter dem Namen„Nur ge. werkschaftliche Opposition“(No) ein Widerstandsgruppe gebildet, die die Ge. Werkschaftsarbeit wieder auf das u. sprüngliche Ziel richten will: dem Wolle der Arbeiter zu dienen. Wie erst jetzt au unterrichteten Kreisen bekannt wird, ist d. bereits seit einigen Monaten tätig. DE NGO fordert alle Arbeiter und Angestel. ten in den Betrieben der Sowjetzone uni Ostberlins auf, gegen die Beschlüsse de FDGB passiven Widerstand zu leisten und sich gegen Sonderschichten, erhöhte Nor- men, unberechtigte Mehrarbeit, Spitzel. unwesen und Korruption zu wenden.. Zusammenstöße im Frankfurter 5 KP-Haus i Frankfurt.(UP) Eine Alarmbereitscha⸗ der Frankfurter Polizei mußte am Freita die Arbeiter und Angestellten der„Soziale stischen Volkszeitung“, die unter der Leitum des kommunistischen Bundestagsabgeordne ten Oskar Müller in das Gebäude des vel. botenen KPD-Blattes eingedrungen waren aus dem Haus entfernen. Dabei wurde lau Darstellung der Polizei ein Arbeiter verleti der Widerstand geleistet hatte. Wie die Pol. zel Weiter berichtet, hatten die Eindring- linge nicht nur die Siegel von der Tür zum Setz- und Rotationssaal entfernt, sondem auch im Hinterhof des Gebaudes die Fenster- scheiben eingedrückt. 5. Kommunistische Sprecher erklärten am Freitag auf einer Pressekonferenz in Fran- furt, daß man sich der Anordnung der hes. sischen Regierung auf keinen Fall fügen unt die SVZ unter allen Umständen weiter ei- scheinen lassen wolle. Wiederaufbau von Blohm& Voß Hamburg.(g.-k.-Eig.-Ber.) Der Hambur- ger Wirtschaftssenator Prof. Dr. Kal Schiller erklärte auf einer Veranstaltung des deutschen Presseklubs, daß Hambulg sich entschlossen habe, die einst größte Wert auf dem europäischen Festland, Blohm Voß, wieder aufzubauen. Die in der gamen Welt angesehene Hamburger Werft il einst eine der größten Devisenbringerinnen Deutschlands. Blohm& Voß wurde nad dem Zusammenbruch völlig demontiert, Det Wiederaufbau der Werft wird nach Angaben von Prof. Schiller 50 Millionen DL kosten und sich in drei Stufen vollziehen. Präsidentenstichwahl in Oesterreich Wien.(dpa) Die Aussichten des Kandide ten der österreichischen Volkspartei(Oer Landeshauptmann Dr. Gleiss ner, Sonntag im zweiten Wahlgang der öster- reichischen Bundespräsidentenwahl als Sie ger hervorzugehen, werden nunmehr politischen Kreisen Wiens als gesichert al. gesehen. Am Donnerstag sprach sich der Vorsitzende des Verbandes der Unabhäng gen(VDO), Dr. Herbert A. Kraus, in eine persönlichen Erklärung für die Wahl Df Gleissners aus, der den Zielen der österr. chischen Unabhängigen mehr entspreche al der sozialistische Kandidat Bürgermeister Dr. Körner. Der vp hatte im 311 Wahlgang den Hauptteil der 660 000 Breit ner-Wähler gestellt. Gromyko stellte ein Ultimatum Paris,(dpa- REUTER) Auf der 61. Situmt der Pariser Vorkotrferenz forderte der. Wjetische Delegierte Andrei G 2 am Freitag, nach Mitteilung eines wWestli Sprechers, ultimativ eine Erörterung. Atlantikpaktes im Rahmen der we nung der Viererkonferenz. Grompleo 5 klärte. eine Konferenz der Außenminister sinnlos, wenn die Vorkonferenz sich ui hierüber einige. Frei- Die Sitzung der Vorkonferenz au ger tag dauerte dreieinhalb Stunden. 1 Sitzung waren die Delegierten der W.* chen Länder zu einer internen Bespr 0 zusammengetreten. l 55 such sam. der niscl nera Font über im lasse und Kun! ihne: nom. — Wa N über meh! riser Lean Schla lotten zeiun durch stellt tige schäf von von! eigen In geset verpf entsp Je 20 und e zig P Inn Ferie leben hatte flöte lodie ments an de auf il etwa Schla Eil Samp in sei brate warer tausel gelösc unter Ga dent getan, Er st auf! 5 hin un kurze: erzielt Minut jetzt das ni Die ten u Autor gange Harde nahezi der E angege der 1 Vie letzter Brook eine P billige Der P in kur Die F. Händl Brook! karton die M. karton E „Loan, Adr menen N n. Nach. e auf dh s geblie. 78e Woche en Eften ange ge, 3 Benz 5 eit urch ft.%⁰, er Justg. irde a rend de en per. nten 98. Mällez engesuch 18er 0 rend de e Orgaul. den Be chtlichg a Nord. Tarifge. en Büh⸗ nit Au. und i eteiligg lizel, dh öffent. Arbeit?“ r Urab. reits ein ler Ge. GB n Frelen Sowie. Nur ge⸗ O) eint die Ge. las uf. n Wolle jetzt au d, ist sie tig. De ngestell one und üsse de sten und ite Nor- Spitzel. 10 urter Nr. 119 0 Samstag, 26. Mai 1951 MORGEN Seite ä Wachsfigurenkabinett der Wissenschaft Besuch in einem Traumland der Anatomie/ Wiener Sammlung einzigartig in der Welt Eine seltsame Welt tut sich dem Be- sucher der josefinischen Wachspräparate- zammlung in Wien auf: ein Gespensterland der Anatomie, geschaffen für die medizi- nisch-wissenschaftliche Schulung vieler Ge- nerationen. Zwei italienische Meister, Felice Fontana und Paolo Mascagni, haben vor über 160 Jahren diese seltsame Kollektion im Auftrage des Kaisers Josef II. erstehen lassen, die heute noch ebenso neu anmutet wie einst im 18. Jahrhundert. Aus Wachs und feinen Drähten bestehen diese 600 Kunstwerke, aber nur ganz wenige von innen haben im Laufe der Zeit Schaden ge- nommen. Selbst die Uebersiedlung in die Was sonst noch gescha ng. Nachdem sich in letzter Zeit die Klagen über die Unzuverlässigkeit seiner Horoskope mehr und mehr häuften, verhaftete die Pa- riser Polizei den Astrologen„Professor“ Lenndre. Er hatte sich in bezug auf Rat- Schläge zur Erlangung von Losen der Staats- lotterie zu sehr festgelegt und seine Prophe- zeiungen über große Gewinne erwiesen sich durchweg als falsch. Bei einer Haussuchung stellte sich heraus, daß der geschäftstüch- tige Horoskopmacher sieben Angestellte be- schäftigte, einen eleganten Wagen im Werte von über 20 000 DM fuhr und ein Bankkonto von mehr als fünf Millionen Francs sein eigen nannte. 8 In der Schweiz sollen die Hauseigentümer gesetzlich zum Bau von Luftschutzräumen verpflichtet werden. Der Bundesrat hat eine entsprechende Vorlage bereits gutgeheißen. Je zehn Prozent der Kosten sollen vom Staat und den Gemeinden getragen werden, acht- zig Prozent von den Eigentümern. Im Schweizer Kanton Tessin wurde ein Feriengast durch den Biß einer Giftschlange lebensgefährlich verletzt. Der Ausflügler hatte während eines Picknicks seine Block- flöte zur Hand genommen, um eine neue Me- jodie zu üben. Von den Tönen des Instru- ments angelockt, schlängelte sich das Reptil an den Musikanten heran und fuhr wütend auf ihn los. Tierpsychologen fragen sich, ob etwa eine falsch gespielte Melodie die Schlange in Wut versetzt hat. Einen saftigen Schinken wollte sich Louis Sampini, Sügwarenhändler in Salem(USA) in seinem mit Stearin angeheizten Backofen braten. Der Ofen flog in die Luft, der Süß- warenladen brannte ab. Sachschaden: acht- tausend Dollar. Als die Feuerwehr den Brand gelöscht hatte, fand Sampini den Schinken unter den Trümmern. Er war noch nicht gar. * Gary Kaveny, ein neunzehnjähriger Stu- dent der Universität von Kalifornien, hat das getan, worauf die Welt seit langem wartet: Er stellte einen Weltrekord im Schaukeln guf! 53 Stunden und 54 Minuten wippte Gary hin und her und überbot damit die erst vor kurzem von zwei Washingtoner Studenten erzielte Höchstleistung um eine Stunde 49 Minuten. Der neue Weltrekordler hat aber jetzt die Nase voll. Er versicherte:„Ich tue Katakomben— zur Zeit des zweiten Welt- krieges— haben sie gut überstanden. Und das ist ein großes Glück, denn heute lebt wohl niemand mehr, der die Kenntnisse und die Kunstfertigkeit besähe, ahnliche Modelle herzustellen oder auch nur zu reparieren. Die italienischen Wachs- bildhauer haben zwar damals, als die Sammlung auf zwanzig Maultieren über die Alpen nach Wien gebracht wurde, eine Kiste mit Verschiedenfarbigen Wachsen mitge- sandt, aber ihre manuelle Geschicklichkeit konnten sie nicht über die Jahrhunderte hinweg vererben. Selbst das Geheimnis der Wachs zusammenstellung haben sie mit sich ins Grab genommen, und niemand kennt heute das Rezept, das aus dem sprichwörtlich weichen Wachs diese leuch- tend gefärbte feste und kaum zerstörbare Masse gemacht hat. Bewundernswert ist auch die anatomische Treue der Darstellung. Gewiss war Felice Fontana ein Arzt von Weltruf, der zu sei- ner Zeit wahrscheinlich mehr über den Körperbau des Menschen wußte als irgend- ein anderer Arzt. Aber immerhin muß man bedenken, daß die Anatomie im allgemeinen damals doch nch sehr im Argen lag. Man hat jedoch in späteren Jahrzehnten die Mo- delle Fontanas sorgsam mit den neuesten Ergebnissen der modernen Anatomie ver- glichen, und kaum einmal war eine mini- male Abweichung festzustellen. In Rosenholzkassetten mit Goldkanten liegen auf Seide die verschiedenartigsten Organe und Einzelteile des menschlichen Körpers, plastisch und farbengetreu. Win- zige Blutgefäße, hauchdünne Nervenfasern, feinste Farbunterschiede in der Muskulatur — alles ist naturgetreu wiedergegeben, und man kann es kaum fassen, daß diese Zau- berdinge nur aus etwas Wachs und Draht bestehen und von Menschenhänden herge- stellt wurden. Hauptanziehungspunkte sind die lebens- großen Wachsplastiken, die in Haltung und Proportionen teilweise klassischen Statuen nachgebildet sind. Eine liegende männliche Figur erinnert an den„sterbenden Fechter“, und die„zerlegbare Frau“ ist der berühm- „Kaffeeriecher“ stellen fest: Santos oder Costa rica Die Schmuggelbekämpfung bleibt aktuell Im vergangenen Jahr sind durch die Bun- desregierung Schritte unternommen worden, um ein wirksames Instrument der Schmug- gelbekämpfung zu schaffen. Die gesamte Bevölkerung wurde zur Mitarbeit aufgerufen. Die verschiedenen Plakataktionen des Bundesfinanzministers, in denen die Konse- quenzen des Kaufes und Vertriebes unver- zollter Waren Verbrauchern und Händlern nachdrücklich vor Augen geführt worden sind, haben— so wird betont— unerwartet rohen Erfolg gebracht. Der Zollgrenzschutz wurde vergrößert, besser ausgebildet, be- Waffnet und motorisiert. Er verfügt heute über Gewehre und Pistolen, schnelle lei- stungsfähige Pkws und hat eigene Funkge- räte, die ihn zu schnellem konzentrierten Einsatz befähigen. Konzentrierte Razzien Segen Zentren des Schmuggels, wie die Moehlstraße in München oder bestimmte Grenzbezirke, waren ein voller Erfolg. Daneben laufen Bestrebungen, den Schmugglern den Absatz ihrer Waren zu erschweren. Schlagartige Kontrollen von Einzelhandelsgeschäften haben sich als be- sonders wirksam erwiesen. Der Zoll verwen- det hierbei besonders geschulte„Kaffee- riecher“, die bestimmen können, welche Sorte Kaffee von dem Händler angeboten wird. Wenn sie z. B.„Santos“ feststellen und der Händler lediglich den Erwerb von verzoll- tem„Costa rica“ nachweisen kann, so ist es um seine Konzession geschehen. Die außerdem verhängte empfindliche Geldstrafe wurde von den Gerichten meist so hoch be- messen, daß sie die Verdienste aus dem Verkauf von Schmuggelgut restlos erfaßte, außerdem mußte die hinterzogene Steuer nachgezahlt werden. Daneben versucht der Zoll durch Aufklären der Verbraucher, der Angestellten bai den Besatzungsdienststellen und der großen Wirtschaftsorganisationen den Gedanken Allgemeingut werden zu las- sen, daß Begünstigung des Schmuggels ein strafwürdiges unehrenhaftes Vergehen ist. Die Zollschule in Bonn, in der jeweils 250 Zollgrenzschutzbeamte und zwei bis drei Dutzend Zollfahndungsbeamte mit den mo- dernsten Mitteln der Schmuggelbekämpfung vertraut gemacht werden, verfügt gleich- zeitig über soviel Nachrichtengerät und Kraftfahrzeuge, daß sie vom Bundesfinanz- minister als strategische Reserve jederzeit an Brennpunkte des Schmuggels geworfen wer- den kann. Um den über große Räume ver- zweigten Schmuggelbanden wirkungsvoller entgegentreten zu können, wurde die Zoll- bekämpfung in vier Zentralstellen im Bun- desgebiet zusammengefaßt, die für die Ge- biete Nord, West, Südwest und Süd zuständig sind. Direkter Funk- und Fernschreibver- kehr hält die Verbindung mit dem Ausland, um in gemeinsamer Arbeit mit den Nachbar- Jandern die Banden unschädlich zu machen. Neben der direkten Behinderung des Schmuggels und der Verstopfung seiner Ab- satzwege hat sich der Zoll bemüht, den ille- galen Export, durch den der Schmuggel eitschah das niemals wieder mient einmal für Geld.“ Freitag „Sozial. Die Kraftwagenbesitzer in den USA leg- „Leitun ten nach einem Bericht der„American geordne Automobile Association“ während des ver- des ver gangenen Jahres insgesamt rund 730 Mil- 1 Waren liarden Kilometer zurück. Das entspricht irde lad nahezu 200 000 000 mal der Entfernung von verleih der Erde zum Mond. Rund 52 Prozent der die Pol. angegebenen Fahrten wurden im Rahmen Andring der Berufsausübung unternommen, wäh- Tür zum rend 13 Prozent Einkaufszwecken dienten. sondem Auf Arztbesuche und auf andere dringende Fenster Vorhaben entfielen 19 Prozent, während der Anteil der Vergnügungsfahrten nur 16 Pro- rten am zent der Gesamtzahl ausmachte. 1 Frank- 5 5 der hes. Vierzig Milchhändler führten in den igen un letzten Tagen in dem New Vorker Stadtteil elter er. Brooklyn einen erbitterten Preiskrieg gegen eine Bäckerei, die die Milch um einen Cent billiger als die Milchgeschäfte verkaufte. Voß Der Preis für einen Liter Milch sank dabei ambu- in kurzer Zeit von zwanzig auf sechs Cents. r. Kall Die Folge war, daß Hausfrauen und wilde i8tallu Händler aus allen Teilen der Stadt nach Tamburg 0 Brooklyn strömten, um dort die billige Milch te Werl kartonweise aufzukaufen. In Amerika wird ohm 6 die Milch vorwiegend in wasserfesten Liter- r ganzen kartons verkauft. 5 rt wet. ß gerinnen de nach jert. Det 8 Angaben f As des reich candid-“ 8 NRO MAN VON„ er, 1 öster⸗ Copyright by verlag des als Sie. nehr in 58. Fortsetzung a nert al- l„Ich hab' dich ernst genommen. Darum zich det o ich hier. Ich habe noch gestern abend häng. cheriert, dann saß ich in der Bahn, bis zum in einer bend bin ich in diesem Nest herumge- ahl 5e: ſtrolcht, gegessen hab' ich ja, geschlafen österrel, micht, du wirst begreifen, daß ich nicht eche a] mehr viel Worte machen kann. Ich will dir rmeistet] morgen sagen und erklären. was und wie- i ersten] diel du willst, und übermorgen auch noch 0 Breit meinetwegen und zwei Tage lang, und dann werde ich es wahrscheinlich wieder aufge- n und vergessen oder zu beschäftigt dazu tum dein denn du weißt ja, wie ich bin, Ver- Sitzung orechungen will ich nicht machen, ändern der so- ird sich nichts! So hast du mich einmal myko] feliebt und mich genommen. und so bin ich stlichen 15 da und geh nicht obne dich zurück! ng des lles andere ist sinnlos, man erledigt zwei Agesord- erzen nicht mit einer Reise nach Lugano Vo er. mit ein paar Briefen, Auch das Mittel- ister e. en ist nicht groß genug dazu: außerdem nn nicht] parst du nur seekrank werden. Daß wir 18700 Kinder haben, ist ein Schicksal, das n Frei. 1 ragen werden muß. aber wir haben uns, vor ae zasesen gibt es keinen Widerspruch. Und west 1 1 Wiest alles auf, was wir entbehren müs- rechne fete wennst du nicht, Susanne? Ich glaube, habe ich doch allerhand gesprochen, Fbenagleſeh au wa 8 hrscheinlich noch mehr f Willst. Ebens A THE LAM SER T Druckhauses Tempelhof, Berun Er steht da, und die Lider werden ihm plötzlich schwer, als wollten sie ihm über die Augen fallen. Der Platz. auf dem er steht, wird raumlos ohne Wände., Susannes Stimme kommt von sehr weit her: „Ja, du hast wirklich allerhand gesagt; wenn ich dich so höre, weiß ich eigentlich gar nicht mehr, warum ich fortgelaufen Piri.“ Er taumelt in eine Müdigkeit hinein, die ihn wie schweres Opium überfällt, die Ge- danken drehen sich schwerfällig in seinem Hirn, und die Worte fallen daraus hervor Wie Klötze.. „Sehr schade“, murmelt er,„das habe ich dich ja gerade fragen wollen!“ Sie lacht, ein kleines glucksendes Lachen in Moll. Die Zigarette hat sie weggelegt. „Setz dich doch wenigstens, du fällst ja Unm!““ Und er fühlt sich tief in einen weichen Sessel sinken. Er kühlt sie ganz in seiner Nähe, er spürt den kühlen Duft des Puders Sieh mal, Christian“, sagt sie und setzt sich auf die Sessellehne, ,das ist so: Ich komme mir oft nur noch wie deine Assi- stentin vor, wie eine Kollegin, die dir nun. ja, ein wenig nähersteht und die du brauchst, aber dennoch entbehren könntest!“ „Nein, Unsinn“, antwortet er und ist finanziert wird, zu beschränken. Allein in dem Grenzabschnitt zwischen Emmerich und Aachen konnte er in einem halben Jahr für den Export bestimmte Waren im Werte von fast fünf Millionen Mark beschlagnahmen. Es waren vor allem Erzeugnisse der Schwer- industrie oder im Bundesgebiet selbst drin- gend benötigte Fertigerzeugnisse wie Kugel- lager usw. Das Ausmaß des illegalen Waren- schmuggels in die Sowjetzone wird auf jähr- lich über eine halbe Milliarde Mark geschätzt Und übersteigt die legal ausgeführte Waren- menge beträchtlich. Die Bemühungen, dieses Loch zu verstopfen, werden vor allem durch die außerordentlich geschickt ausgeführten Fälschungen amtlicher Dokumente, mit denen die Schmuggler hier operieren, erschwert. 1e Zollverwaltung hat sich deshalb bemüht, einheitliche und übersichtliche Zuständig- keiten und Bestimmungen für den Inter- zonenhandel und den Export zu schaffen. Der Bund hat in der Schmuggelbekämp- kung beachtliche Erfolge erzielt. Nach Schät- zungen amtlicher Stellen ist das illegale Angebot an Schmuggelgütern zum Teil um die Hälfte zurückgegangen. Trotzdem gehen jährlich immer noch Hunderte von Millionen DM durch Schmuggel für die deutsche Volks- Wirtschaft verloren. ten Venus von Medici nachgeschaffen. Die- ses Modell ist derart konstruiert, daß man die einzelnen Teile Schicht um Schicht ab- heben kann und jeweils die darunter lie- genden Organe sehen kann. Felice Fontana trug sich mit dem Gedan- ken, eine Monumentalstatue des mensch- lichen Körpers herzustellen, die aus ver- schiedenen Edelholzsorten angefertigt wer- den und aus dreihunderttausend Einzel- heiten bestehen sollte. Zu diesem Werk ist er leider nicht gekommen, aber wenn mean hier im Josefinum seine Wachsmodelle sieht, traut mai ihm gerne zu, daß er auch das zuwege gebracht hätte. Dabei ist das besonders Verblüffende, daß Fontana an diesen Wachs modellen nicht etwa sein Leben lang gearbeitet hat, son- dern nur innerhalb weniger Jahre den Auf- trag des Kaisers ausführte: es war für ihn sozusagen nicht mehr als eine„größere Be- stellung“. Fontana, der 1730 bis 1805 lebte, War lange Zeit Hofphysikus in Florenz und fand nebenher noch Zeit, Gedichte zu ver- lassen. Heute ist die josefinische Sammlung vor- nehmlich eine Sehenswürdigkeit, obwohl sich nur verhältnismäßig selten Besucher einfin- den. Zu Ende des 18. Jahrhunderts aber und noch weit in das 19. Jahrhundert hin- ein war sie eine Ausbildungsstätte ersten Ranges für Mediziner. Für diesen Zweck war sie ja auch geschaffen worden. Kaiser Josef, der in den Feldzügen, die Oester- reich damals führen mußte, mit Erschütte- rung wahrgenommen hatte, welch erschrek- kende Unbildung die Militärärzte aufwie- sen, wollte mit diesen Präparaten ein In- strument zu besserer medizinischer Ausbil- dung schaffen. Aber auch jetzt noch erfüllt das Josefinum eine wissenschaftliche Auf- gabe. Studenten bereiten sich auf Anato- mieprüfungen vor, Krankenschwestern und Sanitäter erhalten hier einen kurzen, aber eindrucksvollen Anschauungsunterricht über das, Was sie in ihren Kursen gehört haben. Gedämpftes Licht liegt in dem Raum, denn selbst, wenn draußen hell die Sonne scheint, ist hier keine grelle Beleuchtung. Wenn nämlich auch das Zauberwachs des Felice Fontana mehr als anderthalb Jahr- hunderte überdauert hat, so will man doch nicht durch rücksichtslose Sonnenbestrah- lung die Kunstwerke einer unnötigen Ge- kährdung aussetzen. Vielleicht ist es diese Beleuchtung, die den Eindruck des Unwirk- lichen und Phantastischen noch verstärkt und so die unglaublich realistischen Modelle geradezu surreal erscheinen läßt. Diese Wachspräparatesammlung ist ein Traumland der Anatomie, ein Wachsfigurenkabinett der Wissenschaft— mit allem packenden Natu- ralismus, allem ehrfürchtigen Gruseln und aller phantastischen Unwirklichkeit. „Noch nicht Mensch und doch schon Mensch“ Neue Erkenntnisse über die Im Sommersemester 1951 wird der be- kannte Palaäontologe und Anthropologe Professor Dr. Heberer an der Göttinger Georg-August- Universität Vorlesungen über die neuesten Erkenntnisse über die Abstammung des Menschen halten. An den Arbeiten auf diesem Gebiet ist die deutsche Wissenschaft wieder beteiligt. Die Wissenschaft, so sagt der Göttiliger Gelehrte, kann heute feststellen, das die historische Wurzel, des Menschengeschlech- tes auf die Menschenaffen zurückreicht, daß aber schon vor mehreren Millionen Jahren, mindestens in der Tertiärzeit, eine Spal- tung erfolgte. Eine Linie führte zur Ent- wicklung des„homo sapiens“, die andere zur Fortentwicklung der Menschenaffen. Auf Grund der sensationellen Funde ameri- Kkanischer Wissenschaftler bei Markatane am Viktoria-See im vergangenen Jahre und der Auswertung der Grabungen aus den Jahren 1935 und 1948 in Transvaal und bei Johannesburg ist die neuere Hypothese auch wissenschaftlich verstärkt worden, daß der„Vormensch“ kein Hangler, sondern ein Vierhand- Kletterer war. Daß aber der Menschenaffe noch heute ein Hangler ist, kann als Beweis für die Abspaltung von einer gemeinsamen Wurzel gelten. Die amerikanischen Wissenschaftler haben bei den neuen„phraehominen“ Funden in Süd- afrika hervorragend erhaltene Stücke ent- deckt, die eine ganze Reihe menschlicher Merkmale und Kennzeichen tragen, wie die Beckenbildung, Gebiß und Schädelform. plötzlich wieder wach,„das sind doch Flau- sen. Darum brauchst du nicht bis ans Mit- telmeer davomzulaufen. Ich werde es dir sagen, Susanne, es ist möglich, daß ich's micht wiederhole, so etwas macht man zu keinem Tischgespräch, ich sage es dir, weil du es anscheinend noch nicht weist: ich liebe dich, Susanne! Ohne dich geh' ich kaputt! Ich hab's gefühlt in den vergangenen Tagen, so stark, wie ich es nicht einmal geahnt hätte. Ich bin an dich gebunden je und jel Sogar, wenn du dich äußerlich vergessen fühlst! Das macht nichts, das hat gar nichts zu bedeuten, du bis in mir. so wie mein Herz in meiner Brust ist. Du hast schon recht, ich kann sehr vielen helfen, aber mir nicht! Mir ganz bestimmt nicht! Mir— Bilfst du!“ „Ist das wahr, Christian?“ flüsterte sie. „Ja— das alles hätte ich dir auch zu Hause sagen können!“ „Nein, Christian, denn du hast es ja zu Hause nie gesagt.“ Er schweigt. Er denkt: sie mag schon recht haben. „Und, Christian“, fragt sie nochmals, „daß wir keine Kinder haben? „Wir körmén einmal eines annehmen, wir Können es in unserem Geist erziehen, dann ist es auch wWie unser eigenes. Ich wollte das ja immer mal, du wolltest nicht!“ „Ja, das ist wahr“, bekennt sie, und ganz leise:„Ich war doch eifersüchtig!“ „Gott sei Dank“, antwortete er trocken. „Warum denn Gott sei Dank?“ „Man ist nur eifersüchtig, wenn man Uebt, das habe ich heute unten in dem ver- maledeiten Saal erfahren!“ „Ich liebe dich ja auch“, sagt sie. Ihre Hand fährt leise wie zum ersten Male über sein kurzgeschorenes Haar und bleibt auf seiner Schulter liegen. „Urid was mach' ich jetzt?“ fragt er.„Es Abstammung des Menschen Besonders die Beckenform und die Lage des„Hinterhauptloches“ bei diesen Vor- menschen lieferten der Wissenschaft den endgültigen Beweis dafür, daß der Vor- mensch entgegen allen bisher vorgebrachten Thesen aufrecht ging. Professor Heberer schließt aber auch aus dem erst vor wenigen Monaten bei Marka- tane gefundenen sogenannten„Schädel Nr. 5 des Plesianthropus“ und den anderen süd- afrikanischen Funden, daß der Vormensch Höhlenbewohner war, auf die Jagd ging und sich zur Zubereitung des Wildes auch des Feuers bediente. Daß er daneben Kannibale War, entnimmt Professor Heberer aus an- deren Beweisen. Die Wissenschaft hat als Beginn des „Menschseins“ den Zeitpunkt der Kenntnis vom Gebrauch des Feuers festgelegt. Als Ausgangspunkt des Menschengeschlechtes muß also diese Vormenschenzeit angesehen werden, die rund drei bis vier Millionen Jahre zurückliegt. Nach den Berechnungen Professor Heberers zog sich die„Mensch- werdung“ über 400 000 bis 600 000 Genera- tionen hin; sie führte vom Praehominen über den Neandertaler zum homo sapiens der Eiszeit. Der Vormensch, so lautet die neue Definition Professor Heberers,„war. noch nicht Mensch und doch schon Mensch“. Der bekannte Satz über die Ab- stammung des Menschen vom Affen dürfte demnach also nur noch als bedingt richtig angesehen werden K. Plikat Blick ins Land Ein Prozeß der Millionen kosten kann Stuttgart. Wie in vielen anderen deut- schen Städten, wurden seitens der Stadtver- waltung über Teile des Trümmergebietes Stuttgarts Bausperren verhängt, um den Wiederaufbau in Ruhe planen zu können. Zunächst als„Musterklage“ hat nun ein Betroffener die Stadt Stuttgart für einen Nutzungsausfall in Höhe von nur 93, 50 DM verantwortlich gemacht und Klage einge- reicht. Wenn es sich in diesem Falle auch nur um 93,50 DM handelt, würden, falls die Stadt diesen Prozeß verliert, Schadenersatz- klagen über viele Millionen DM folgen. Steigender Auto-Auslands verkehr Freiburg. Der Autoverkehr aus Deutsch- land in das Ausland hat gegenüber 1950 be- reits erheblich zugenommen. So wurden al- lein von der ADAC-Triptikstelle des Ver- kehrsamtes Säckingen in der Zeit vom 1. Ja- nuar bis zu Beginn des Monats Mai über 100 Grenzdokumente für Autoreisen von Deutschland nach der Schweiz, Italien, Frankfeich und Oesterreich ausgestellt. Da- mit sind jetzt schon 50 Prozent der Triptik⸗ zahlen von 1950 erreicht. Den Mantel über die Lenkstange gehängt. Battweiler(Pfalz). Mit einer Gehirn- erschütterung und Gesichtsverletzungen wurde ein 66 Jahre alter Radfahrer aus Battweiler in das Zweibrücker Kranken- haus eingeliefert. Sein Mantel, den er über den Lenker des Rades gehängt hatte, war in die Speichen des Vorderrades gekommen und hatte dieses blockiert, so daß er in hohem Bogen auf die Straße geschleudert wurde. Zwangsweise gebadet. Ulm. Da sie ihr land wirtschaftliches An- wesen völlig verkommen ließen und in beinahe unmöglichem Schmutz lebten, wur- den in Enzkofen auf Anweisung des Land- ratsamtes drei ältere Frauen von ihrem Hof entfernt. Sie wurden im Saulgauer Amtsgerichtsgefängnis zunächst einmal zwangsweise gebadet, weil sie sich bereits seit Jahren nicht mehr gewaschen hatten. Wolkenbruch über Bonn Bonn. In den späten Nachmittagsstunden des Fronleichnamstages entlud sich über der Bundeshauptstadt ein von wolkenbruch⸗ artigem Regen begleitetes Gewitter, das den gesamten Straßenverkehr für kurze Zeit lahmlegte. Mehrere Bäume brachen um, wobei es einige Verletzte gab. Die ausge- dehnten Kastanienalleen waren noch Stun- den später mit abgebrochenen Aesten über- sät. Die Wetterwarte Bonn verzeichnete Windstärke zehn. 5 „Manneduin- und Modellagentur“ Frankfurt. In Frankfurt wurde die„West- deutsche Mannequin- und Modellagentur“ gegründet. Sie will Vorführdamen und Fotomodelle karteimäßig erfassen. Die Kar- tei soll allen interessierten Kreisen zur Ver- fügung stehen. Schnecken— lohnende Einnahmequelle Blankenheim(Eifel). Die Weinberg⸗ schnecken— eine Plage in den Dörfern an der Oberahr— sind jetzt für manchen zu einer lohnenden Einnahmequelle geworden. Aufkäufer bezahlen 2 Mark je Zent- mer. Eine Frau sammelte mit ihren Kindern in wenigen Tagen acht Zentner. Die Schnek⸗ ken werden nach Frankreich versandt, wo sie als Delikatesse gelten. 8 Ein unerwarteter Rekordbesuch Frankenthal. Trotz der ungünstigen Wit⸗ terung verzeichnete das Frankenthaler Strandbad am Rhein in den ersten 20 Tagen seit Saisoneröffnung einen unerwarteten Rekordbesuch. Dieser Tage wurde bereits der 10 O000ste Besucher gezählt. VI- Blindgänger werden entschärft Düsseldorf: Der erste von mehreren vi Blindgängern wurde am 23. Mai an der Fundstelle Tondorf im Kreis Schleiden in der Eifel entschärft. Da die Entschärfung nur unter bestimmten Witterungsverhält- nissen möglich ist, werden die Arbeiten an den in dieser Gegend noch liegenden VI Blindgängern einige Zeit dauern. ks erfreut stets ernebf ScHboRbAdk! Klingt vielleicht komisch. aber ich sterbe vor Müdigkeit. Kann ich um diese Zeit noch nach einem Zimmer fragen?“ „Nein“, lächelt sie, das kannst du nicht. Derm wenn du umfällst,. wer soll dich denn hin übertragen??? „Dann mußt Du mich behalten!“ Und sein Kopf lehnt sich ein wenig an ihren nackten Arm. Sie nickt und legt den Arm um diesen Kopf. „Dann werde ich dich wohl behalten müssen“, meint sie. Ab und zu fragen die Patienten:„Ist der Herr Doktor noch nicht da?“ Trotz Grasses lustigen Witzen und Alm- quists ernsthafter Besorgtheit vermissen sie ihren eigentlichen Arzt. Er fehlt ihnen irgendwie. Er fehlt auch den Schwestern und den Sprechstundenpatientinnen. Die wenigen Tage, die er jetzt fort ist, dehnen sich zu einer Zeit, die länger erscheint, als sie in Wirklichkeit ist. Immer wieder er- Kundigt sich diese oder jene Stimme:„Wann kommt Herr Doktor denn zurück?“ Aber man weiß von Holl nicht mehr, als daß er abgefahren ist, und man nimmt an, eines schönen, nicht allzu fernen Tages wird er ganz unvermittelt und unvermutet wie- der da sein. Almquist geht durch das Haus und trägt die Last einer Verantwortung auf Schultern, die sich darunter straffen: er kennt keine oberflächliche wichtigtuerische Genugtuung, dieses Auf-den-Posten-gestellt-Sein freut und spornt ihn an, es enthüllt ihm eine un- geahnte, bisher noch nie erprobte Kraft- quelle. Plöztlich merkt auch der Mann Per Almquist, daß er in seinem morphiumkren- ken unfrohen Körper Reserven hat, daß er mehr Willen in sich trägt, als er geglaubt hat, und mehr Trotz. als er wahrhaben Wollte. Diese Tage, bis an den Rand mit 5 Arbeit, Unruhe und Verantwortung gefüllt, tun ähm gut, und er ist Holl auf irgendeine unbewußte und freundschaftliche Weise da- für dankbar. Draußen blüht der Frühling unverändert in Flieder, Krokus und grüner Rasenseide, die Starkästen an den Bäumen sind Längst bezogen, morgens singen die Vögel vor den Fenstern, fast zur gleichen Zeit, da im Kin- dersaal die kleinen Stimmen in den Tag auf- Wachen. Es riecht in den weißen Gängen wie . immer leicht nach Aether und Lysoform, aber es duftet auch nach Blumen. Milch und krisch gebackenem Brot. Schwester Maria staubt die dickknolligen Kakteen und die Oleanderbaume im unteren Vorraum 35. Die Heizungen werden auf schwach gestellt. Mit blanken Fenstern fängt das Haus die Majensonne ein. Schwester Irene geht wir immer mit ihren gewohnten leisen Schritten durch das Haus. Im Zimmer der Fürstin Suworowe liegt schon eine andere Frau. Nichts blieb von Hortense, néèe Millegrand. zurück als ein paar leere Konfektschachteln, ein wenig verstreuter Puder auf dem Nachttisch, ein kleiner Rest französischen Parfüms in einem farbigen Flakon. Im Zug, der gestern abend nach Paris fuhr, blieb von drei vorbestellten Plätzen einer leer.. Als der Fürst seine Gattin aus der Klinik abholte, lag Schwester Irene oben in ihrem Zimmerchen und hatte ein paar Morphium- pulver für ihr Kopfweh genommen. Abends brachte man ihr einen eingeschriebenen Eilbrief. Sie hielt ihn ein wenig in der Hand und zerrig ihn ungelesen iti Kleine Stücke. Es tat nicht weh, es tat nicht wohl, es mußte einfach sein. Fortsetzung folgt e 2 Fp ä . 1 Seite 4 MANNHEIM Samstag, 26. Mai 1951% Nr. 91 Durch die Woche Es gibt manchen, der zetert, mit dem Stadt- gäckel müsse ganz anders gewirtschaftet wer- den, dieses müsse vor jenem den Vorrang naben und überhaupt werde viel zu viel Geld fur Unnützes ausgegeben. Oft ist Unkenntnis die Ursache solchen Grolles, aber manchmal auen die Gekeimnistuerei derer, die unseren Steuergroschen verwalten. Um so lobenswerter ist es, daß die Stadt Mannheim nun ihren neuen Haushaltsplan öffentlich für jedermann zugänglich macht. Ein interessierter Blick der Bürger in seine Seiten ist der beste Beweis, daß man nicht um des Schimpfens willen schimpft, sondern die Gelegenheit, sich über die Dinge aufklären zu lassen, gerne wahr- nimmt. Mancher Irrtum wird da vielleicht korrigiert, und mancher mag wohl sehen, wie schwierig es ist, mit einer Decke auszukom- men, die Kopf und Fuß frei läßt. * Veit Harlan's Fülm ist nun auch in Mann- Reim gelaufen, ohne daß die öffentliche Ruhe und Sickerkeit ins Wanken geraten wäre, Weil man so klug war, nickt den gleichen Fehler au machen wie bei der„Sünderin“, nämlich durch Protest das Interesse erst zu wecken. Denn guristisenm war gegen die„Unsterbliche Ge- liebte“ nichts zu machen. Die moralische Seite der Sache steht jedoch auf einem anderen Blatt * Im Flaggen- und Blumenschmuck des Fron- lelehnamstages san man auch hier und dort protestantiscke Farben. Das war eine schöne Geste, die wir danlebar. verzeichnen. Bedeutet sie doch ein Beispiel geistiger Größe und eine Hinwendung zu gegenseitiger Achtung, Tole- ranz und Brüderliekkeit. Wie nötig haben wir solche Zeichen. 0 Es muß einmal gesagt werden: Es ist nicht nur der Frükling und der nahende Sommer, der überall in Mannheim frisches Grün und bunte Blumen sprießen läßt; das Städtische Gartenbauamt trägt einen großen Teil„Schuld“ daran. Weil es einen Chef hat, dem sein Amt mehr ist als Erwerbsquelle, Man spürt förm- lieh die Liebe, mit der er seinem Geschäft— Mannkeim schöner zu macken— nachgeht. Bußjdger heißt er Übrigens. Wir müßten noen mehr Bußjäger haben. Und nieht nur im Gar- tenbau 2 Apropos Jäger: Die„richtigen“ Jäger sind böse mit vielen Besatzungsangehörigen, weil diese oft ohne Bedenken drauflosknallen und den Nierbestand gefährden. Jagen heißt abe/ nt nur töten, sondern auch pflegen. Und Liebe zur Kreatur gehört auch dazu. Wir glau- ben nient, daß man das in Amerika nicht kennt. Wo sich die Politiker jetzt doch so Mühe ge- ben, uns zu sagen, daß wir alle, eine große Familie sind über Grenzen hinweg, sollten un- sere„Gäste“ doch auch ein wenig politisch denken. Auch in„Kleinigkeiten“ * Der„Rad- und Kraftfahrerbund Solidarität“ Rat, uns gebeten, einen Aufruf zu veröffent- Hohen, indem der Bund seinen Mitgliedern in Anbetfacht der steigenden Unfallziffern An- eisungen gibt, sich richtig im Verkehr zu ver- naten und das eigene Fahrzeug immer wieder auf Verkehrssicherheit zu überprüfen. Es wird darin gesagt, was eigentlich selbstverständlieh sein sollte, und unser magerer Zeitungsumfang gestattet leider nicht die wörtliche Wieder- gabe. Aber wir wollen wenigstens aueh noch einmal auf das Selbstverständliche hinweisen, das jeder Verkehrsteilnehmer kennt, wenn er sieh einmal Gedanken darüber macht. Denn morgen kannst Du es sein, der im Krankenhaus liegt * Das erste Gewittergrollen körten wir diese Woche, Aber es birgt keinen Schrecken, es ist fast Wohltat nach lastender Schwüle, die wir schwerer ertragen als eine richtig knallende Hitze, Die Natur und wir atmen auf, wenn aus dem bleiern verhangenen Himmel die 3 Tropfen fallen und Blitze zucken. Gnikemson 8 Menottis„Konsul“ a m 3. Juni in Mannheim Am 27. Mai, 19 Uhr, wird unter Leitung von Professor Eugen Szenkàr„Der Rosen- Kavalier“ von Richard Strauß mit Natalie Hinsch-Gröndahl in der Titelrolle gegeben. Für. 3. Juni, 19.30 Uhr, ist die Erstauf- führung der Oper„Der Konsul“ von Gian- Carlo Menotti im Mannheimer National- theater vorgesehen, Diese zeitnahe Oper Wurde im vorigen Jahr mit außerordent- lichem Erfolg in New Vork uraufgeführt. Die musikalische Leitung hat Karl Fischer. Wohin gehen wir? Samstag, 26. Mai: Nationaltheater 14.00 Uhr:„Die lustigen Weiber von Windsor“(für den Jugendausschuß), 20.00 Uhr:„Maske in Blau“; Capitol 23.00 Uhr:„Tom Mix räumt auf“; Palast 10,00, 11.45 Uhr:„Erbe des Hen- kers“, 22.00 Uhr:„Mein Mann der Cowboy“; Kurbel 23.00 Uhr:„Geächtet“;„Zähringer Löwe“ 20.00 Uhr: Handharmonikakonzert (Harmonikaschule Nagler); Amerikahaus 15.00, 16.30 Uhr: Filme:„Welt im Film“,„Hoffmans Abschiedsreise“,„Diener ihres Volkes“; Alter 10.30 Uhr: Le pere Goriot“(Abendakademie). Sonntag, 27. Mai: Nationaltheater 19.00 Uhr:„Der Rosenkavalier“; Capitol 14.00 Uhr: „Tom Mix räumt auf“; Kurbel 11.00 Uhr:„Der Glöckner von Notre Dame“, 23.00 Uhr:„Ge- achtet“; Siedlerheim, Schönau, 15,00 Uhr: „Pechvogel und Glückskind“(Lalenbühne „Harmonie“]. Wos wollen Jugendauusschuß und Jugendrul? Aufgabenbereich und Ziele dieser beiden Einrichtungen Der jetzt vorliegende Tätigkeitsbericht des Stadtjugendausschusses Mannheim und des Jugendrats der Mannheimer Jugendver- bände vom 1. Januar vorigen Jahres bis 31. März dieses Jahres gibt Rechenschaft über die jugendpflegerische Tätigkeit, bietet einen Einblick in die Arbeitsgebiete und Inter- essensphären der organisierten Jugend und schließt mit einem Ausblick auf künftige Aufgaben beider Institutionen. Während allgemein in den Stadt- und Landkreisen Württemberg-Badens auf An- regung der damaligen Militärregierung so- genannte Kreisjugendausschüsse zur Förde- rung der Jugendbetätigung sich konstituier- ten, wurde in Mannheim 1948 in teilweiser Abänderung der Besatzungsmacht-Empfeh- lungen statt dessen der„Jugendausschuss für den Stadtkreis Mannheim“ ins Leben geru- fen. Er war ein tot geborenes Kind, das nicht auf eigenen Füßen stehen konnte, und wurde deshalb im Juni 1950 durch den„Stadtjugend- ausschuß“ ersetzt. Nach seinen Satzungen beruht der„Stadt- jugendausschuß Mannheim“ auf der freiwil- ligen Zusammenarbeit der ihm angeschlos- senen Organisationen, deren Selbständigkeit nicht beeinträchtigt werden soll. Sein Ziel sieht er in der Mitwirkung an allen öffent- lichen Aufgaben und in einer Zusammenar- beit mit der Stadtverwaltung und anderen öffentlichen Aemtern. Gegenwärtig sind 17 Jugendorganisationen, Schüler vertretungen der Ober- und Berufsschulen, die GYA-Or- ganisation, das deutsche Jugendherbergs- werk, der Jugendrat sowie Stadtdirektor Schell und andere Persönlichkeiten der Stadt- verwaltung in ihm vertreten. Den Vorsitz führt Stadtrat J. Ott. In der Regel tagt der Stadtjugendausschuß vierteljährlich, doch wird er bei wichtigen Anlässen zu außzerordentlichen Sitzungen ein- berufen. Der aus seinen Reihen gebildete so- genannte„Geschäftsführende Ausschuß“ da- gegen tritt monatlich zusammen. Dem neben dem Stadtjugendausschuß be- stehenden„Jugendrat der Mannheimer Ju- gend verbände“ gehören ausschließlich Ver- treter von Jugendorganisationen als Mitglie- der an, die nicht älter als 25 Jahre sein dürfen. Diese Institution ist eine Art Parla- ment der organisierten Jugend, das jedoch ebenso wie der Jugendausschub— nicht nur die Interessen der organisierten, sondern die der gesamten Jugend wahrnehmen will. Die Mitgliederzahl, die im Laufe der Zeit stän- dig zunahm, beträgt gegenwärtig 36. Die Sitzungen des Jugendrates behandeln insbesondere die Probleme der Jugend, deren Wünsche und Forderungen er an den Jugend- ausschuß, an Behörden und Volksvertreter heranträgt. Außerdem will er das Interesse der Jugend am öffentlichen Leben und an ökkentlichen Einrichtungen sowie an ihren eigenen Belangen durch Jugendreform und Diskussionsabende wachrufen. Zur Unter- stützung sozial und sittlich gefährdeter Ju- gendlicher hat er Arbeitsausschüsse ge- gründet. 8 Die Zusammenstellung der von Stadt- jugendausschuß und Jugendrat bisher gelei- teten Veranstaltungen zeigt nach dem Bericht, „daßz beide Gemeinschaften der freien Ju- gendpflege aktiv und verantwortlich sich den Aufgaben widmen, an der körperlichen, gei- stigen und seelischen Gesunderhaltung und Entwicklung unserer Jugend zu arbeiten.“ Ist der Mensch zum Pilunzenessen geboren? Dr. Are Waerland, Stockholm, Daß Dr. h. c. Are Waerland aus Stock- holm sich durch seinen ersten Vortrag in Mannheim zahlreiche Anhänger— man spricht von Hunderten— und noch mehr Interessierte erworben hat, bewies der stark Überfüllte Kirchensaal des Wartburg- Hospizes. Eigentlich ist Dr. Are Waerland, dem man seine 75 Jahre tatsächlich nicht an- sieht, die beste Werbung für die Methode seiner„Lebenserneuerung“, die er, wie er erzählte, seit seinem 23. Lebensjahr befolgt, ohne je während dieser 50 Jahre krank ge- wesen zu sein. Dr. Waerland sieht die Ursache all un- serer Krankheiten, ganz besonders aber der Erkrankungen des gesamten Verdauungs- apparates in unserer heutigen Ernährungs- Weise. Das ganze Gebiß des Menschen, die Schweißdrüsen seines Körpers und anderes mehr bewiesen, daß er zum Pflanzenesser geschaffen sei. Und zwar sei er ursprünglich Baumgeschöpf gewesen, dem die Bäume Schutz und Nahrung gegeben hätten. Frei- lich nicht nur Früchte, sondern vor allem auch grüne Blätter mit ihrem wertvollen Chloro- phyll. Später seien auf der Erde auch Kräuter, Beeren, Wurzeln und Knollen da- zugekommen, aber erst mit Erfindung der Wafken, des Messers, des Beiles und des fordert natürliche Ernährung Feuers die für ihn völlig falsche Fleisch- nahrung. Der Mensch brauche die gleiche Nahrung wie etwa die großen Menschen- affen, die ebenfalls sofort alle möglichen Krankheiten bekämen, sobald sie in der Ge- fangenschaft unsere Kost erhielten. Das sei Beweis genug für deren Schaulichkeit. Dr. Waerland fordert deshalb als Nahrung für den Menschen: viel grüne Blätter— natür- licht ungekocht, also Salate, Spinat, Kohl- arten, Wildgemüse, dann Knospen, Kräuter, Wurzeln, Samen, Beeren, viel rohe Zwie- beln, Früchte und Knollen, viel Kartoffeln mit der Schale und empfahl das Kartoffel- Wasser(von geschälten Kartoffeln), in dem auch Gelbrüben und Salatblätter einge- weicht waren, als ausgezeichnetes Mittel gegen Rheumatismen. Schließlich berichtete er auch in leben- diger und humorvoller Weise über die Ar- beit in seinem Gesundheitshaus(Sanato- rium) in Stockholm, in dem die Fehler der Lebensführung abgeschafft und die Kran- ken zum Rhythmus der ursprünglichen menschlichen Lebensführung zurückgeführt, keine inzelkrankheiten, sondern kranke Körper in der Gesamtheit geheilt würden. Nach diesen Methoden seien Kreislauf- und Zuckerkranke in wenigen Wochen und die kaum heilbare Schuppenflechte in drei Mo- naten geheilt worden. rei Eine in diesem Rahmen vom Jugendaus- schuß geschaffene besondere Einrichtung ist das Mannheimer Jugendwerk, in dem die Jugend selbst mithelfen will bei der Beschaf- kung von Jugendheimen Die Geschäfte des Stadtjugendausschusses und des Jugendrats tätigt das Städtische Ju- gendsekretariat, das die Stadtverwaltung zur 1 örderung der freien und behördlichen Ju- gendpflege eingerichtet hat. Die Zukunftsmusik, die der Stadtjugend- ausschuß spielt, hat als Motiv die Absicht, sich noch mehr als bisher mit der nicht or- ganisierten Jugend zu beschäftigen und dar- über hinaus eine engere Zusamenarbeit mit Mannheims Schulen anzustreben. Ein beson- derer Akzent soll auf die Schaffung von Ju- gendheimen gelegt werden. Zu den geplan- ten oder bereits vorbereiteten Veranstaltun- gen gehören neben dem traditionellen Wochenende der Jugend“ am 23. und 24. Juni und der Aufführung der Kinderoper„Reise um die Erde“ von J. Popelka die„so dringend notwendige Ausbildung von geeigneten Ju- gendleitern“ auf der Jugendleiter-Schule in Ruit bei Stuttgart, eine Jugendbuchausstel- lung im Herbst sowie auch wieder geschlos- sene Jugendvorstellungen des Nationalthea- ters. Der Jugendrat will seine Jugendforen und Aussprachen fortsetzen und außerdem in besonderem Maße der gefährdeten Jugend helfen. rob Schreinergesellen stellen aus in der Mollschule 84 Gesellenstücke zeigt die Ausstellung der Schreinerinnung in der Mollschule. In zwei großen Sälen liegen und stehen die Werkstücke, die von den Gesellen mit Freude und Mühe, Sorgfalt und mehr oder weniger Erfindungsgeist gebaut wurden: Kommoden, Tische, Sessel, Schränkchen und Parkettbödenausschnitte. Als die besten Stücke wurden von Obermeister Kiefer eine Kommode aus Kirschholz und ein Kombi- nationsschrank aus Nußbaum bezeichnet.“ In- der reichhaltigen Schau werden nur Stücke aus Mannheim Stadt und Ladenburg, Heddesheim, Neckarhausen und Edingen ge- zeigt. Obermeister Kiefer hofft, für diesen Bezirk auch bald eine Lehrlingswerkstätte einrichten zu können. Ein Teil der Mittel soll vom Gewerbeamt zur Verfügung ge- stellt werden, Damit verspricht man sich für die kommenden Jahre noch bessere Ge- sellenstücke, da die Arbeitsbedingungen der Lehrlinge nicht immer als günstig an- gesehen werden können. Um so mehr wüßte bei der diesjährigen Ausstellung die Prüfungskommission die Arbeiten zu würdi- gen, von denen jede Begabung und Fleiß verriet. ug. Taschenfahrplan. Die Südwestwerbung hat wiederum einen kleinen Taschenfahr- plan für Mannheim, Heidelberg und Lud-⸗ wigshafen herausgebracht, der 30 Pf kostet, Ankunft und Abfahrt der Züge in Mann- heim, Heidelberg und Ludwigshafen, Omni- buslinien, sowie den Fahrplan der Heidel- berger Bergbahn, Omnibus- und Kraftpost- verkehrszeiten enthält. 2 Filmspiegel Planken:„Furia“ Der italienische Nachkriegsfilm ist in Europa bahnbrechend gewesen für die Wendung vom einlullenden Lein wandtraum zur realistischen, oft brutal schonungslosen Aussage. Auch„Furia“ setzt diesen Stil Kort mit einem unidealisierten Spiel um die menschliche Leidenschaft. die vier Men- schen in ihren Bann zieht,. bis unausbleib- liche Konflikte und Katastrophen ihnen die Besinnung zurückgibt und die Ueberleben- den Ruhe vor sich selbst finden. Goffredo Allessandrini als Regisseur hat das Drehbuch, das die Handlung mit kon- ventionellen und zu leicht durchschaubaren dramaturgischen Kniffen immer wieder aufpulvert und zu explosiven Entladungen bringt, formal zu einem großen, packenden Bogen gespannt und damit diese Schwächen weitgehend bagatellisiert. Die Gestaltung hat die Substanz überspielt. Unerbittlich kcasequent läßt die Regie die Akteure ungeschminkt“ vor der Ka- mera und einem ebemso veristischen Hinter- grund agieren. Es besteht eine geistige Be- ziehung zwischen der düsteren, fast schmutzig anmutenden Szenerie und der dunklen Triebhaftigkeit der Hauptdarstel- ler, die ihre psychologisch fundierten Par- tien mit Bravour spielen,. Isa Pola ist ganz die Verkörperung hemmungsloser Triebhaf- tigkeit, Rossano Brazzi ihr glaubhaft wir- kender Partner, der ihr trotz aller Abwehr immer wieder erliegt. Doch die souveränste darstellerische Leistung bietet Umberto Spandaro in einer mit erregender Eindring- chkeit und mit nuanciertem Können ge- stalteten Charge. mle Alster:„Die blaue Lagune“ Ein geradezu klassisches Beispiel für Leinwandromantik mit allem Zubehör an Liebe, Naturkatastrophen, Schurkereien, ed- ler Einfalt und glücklichem Ende in letzter, Allerletzter Minute. Hollywood hat wieder einmal alle Register gezogen und alles in Technicolorfarben getaucht. Das Ganze ist eine Mixtur aus Robin- son, Tarzan und Südsee— diesmal in hol- der Zweisamkeit, zum Schluß sogar seliger Dreisamkeit. Zwei Kinder werden auf eine einsame Insel verschlagen, basteln sich be- rückende Kleider, um die sie Pariser Mode- künstler beneiden würden, richten sich ein trauliches Heim ein und warten auf ein Schiff, das sie abholt. Die Jahre vergehen jedoch, aus Kindern werden Leute, die sich lieben lernen, und die Folgen bleiben nicht aus. Gemeinsam besteht das junge Paar den Anschlag zweier verkrachter Existen- zen, die auf die Insel kommen, um sich an Perlen zu bereichern, sich praktischerweise aber gegenseitig umbringen, und schließlich nimmt sie auch ein Schiff auf, das sie end- lich nach London mitnimmt, wo die Stra- gen mit Gold gepflastert sein sollen. Frank Launder als Regisseur brauchte nur auf die bereits bekannten bewährten Knöpfe drücken, um einen Film zustande- zubringen, der geistige Anspruchslosigkeit durch üppige Farbe ersetzt und haargenau den konfektionierten Geschmack auf den Kopf trifft. mle Palast:„Gibraltar“ Leider vermag auch Erich von Stroheims Darstellung diesen Spionagefilm nicht über den Durchschnitt zu erheben; denn es ge- lang dem Regisseur Fedor Ozep nicht, sich von der Versüß lichung gefühlvoller Szenen frelzumachen und so auf der einmal ein- geschlagenen Linie des Spionage-Reißers zu bleiben. In dem internationalen und un- durchsichtigen Tanger lebt ein machthung- riger Abenteurer Erich von Stroheim), dem es beliebt, einige britische Kriegsschiffe Kurz hintereinander in die Luft zu spren- gen und sich als Lockmittel einer verführe- rischen Tänzerin(Viviane Romance) zu be- dienen. Doch da ist ein junger britischer Offlzier(Roger Duchesne), der seine Rolle sehr gut spielt, fast zu gut, bis zum süß- sauren Ende, wWo die Tänzerin für inn, den einzigen Mann, den sie liebt, den Helden- tod stirbt. Fast könnte man glauben, daß dem Re- gisseur dann und wann die Szenen davon- Fachärzte bestätige 27 gen 6 e 907 regelm. gelaufen und selbständig geworden sind. Doch ist es immer wieder Erich von Stro- heim, der— auch schauspielerisch— die Atmosphäre zu ballen versteht und dessen eindrucksvolle Pose sehr oft die Leinwand zu beherrschen scheint, was von der Ka- meraführung auch unterstützt wird. Doch läßt sich auch in anderen Passagen die Spannung nicht leugnen, die dieser Film ausstrahlt, der eine großartige Reportage hätte sein können und ein Zwitter geblie- ben ist g. Capitol:„Die schwarze Füchsin“ Wieder eine Leinwand-Ausgabe des tau- sendfach variierten Themas der Frau zwi- schen zwei Männern— eine recht eigen- willige Ausgabe, Mary Webbs bekannter Roman„Gone to Earth“ ist der thema- tische Vorwurf dieses Korda- Filmes, des- sen geradezu fatalistische Tragik, wie sie am lautersten im Spiel von Jonnifer Jones zum Ausdruck kommt, leider nicht immer zu überzeugen vermag. Schuld daran trägt Wohl nicht zuletzt die Regie(Michael Po- well und Emerie Pregburger), die mit ihrer Voraussage der ganzen dramatischen Ent- wicklung in der episch breiten Exposition zwar nicht den ganzen Spannungsgehalt, aber doch vieles vorwegnimmt, was den weiteren Ablauf der Handlung zu einer mitunter geradezu quälenden Gewißheit macht. So kommt es, daß dieser ausgezeich- net technicolorierte Bildstreifen— nichts gegen seine eindrucksvolle optische Gestal- tung— zwar von Höhepunkt zu Höhepunkt springt, aber keinen echten zentralen Höhepunkt erreicht und oft mehr der Re- poptage zuneigt als einem konsequent auf- gebauten Spielfilm, Der Stoff selbst bietet eine ganze Reihe filmischer Möglichkeiten, die nicht ausgeschöpft, sondern fast immer nur symbolhaft angedeutet werden, Im- merhin bleiben auch nach Abzug aller Passiva noch künstlerische Werte erhalten, die für die Ernsthaftigkeit der Schöpfer dieses nicht sehr optimistischen Leinwand- produktes sprechen. rob ALAG LINE SEIF E — Kurze„MM“- Meldungen Zwei Waldbrände. Am Fronleichnams gab es im Norden Mannheims zwei Wald. brände. Etwa 11 Uhr vormittags entdeckten Radfahrer nahe der hessischen Grenze einer abgelegenen Stelle einen Bodenbrand der sich bereits über etwa à0 Ar ausgebreitet hatte. Die Entdecker des Brandes machten sich selbst sofort daran, den Brand einzu- dämmen und zu ersticken, was ihnen nach etwa eineinhalb Stunden auch gelang, Die später herbeigerufene Feuerwehr(sie Konnte nicht sofort alarmiert werden) beseitigte die letzte Gefahr und wurde dann auf dem Funkweg noch nach Blumenau beordert, wo ein zweiter Brand bis kurz vor Einbruch ö der Dunkelheit gelöscht werden konnte. Jugendvorstellung. gibt am 26. Mai, 14 Uhr, eine Jugendvor- stellung der Oper„Die lustigen Weiber von Windsor“ von O. Nicolai. sind im städtischen Jugendsekretariat und vor Beginn an der Theaterkasse erhältlich Stadtmeisterschaft 26. Mai beginnt in Käfertal die Mannheimer Stadtmeisterschaft im Schachspiel im Lokal „Zorn“, Käfertal; Spielbeginn 15 Uhr. „Die Landsmannschaft Schlesien“ hält am 26. Mai, um 19 Uhr, im„Kaisergarten“ ihre Monats versammlung mit anschließendem kulturellem Teil ab. Verband der Sowietzonenflüchtlinge. Am 26. Mai, 19.30 Uhr, hält der Verband det Sowjetzonenflüchtlinge im„Großen Hirsch, S 1, 15, seine Monatsversammlung ab. Abendliederkonzert. Der Männergesang. verein„Freundschaft“ Käfertal lädt einem Konzert alter und neuer Abendlieder Mai, 15.30 Uhr, in die Käfertaler am 27. Auferstehungskirche ein. Handharmonikakonzert. Die Akkordeon- und Harmonikaschule Nagler lädt füt 26. Mai, 20 Uhr, in den„Zähringer Löwen“ zu einem Konzert ein. Laienspiel in Seckenheim. Der Bund katholischer Jugend, Mannheim-Seckenheim, bringt am 27. Mai um 20 Uhr in der Turn- halle 98(Seckenheim) Friedrich Forster Bühnenstück„Robinson soll nicht sterben“ als Lalenaufführung. Die Laienbühne„Harmonie“, Mann- heim- Schönau, lädt für 27. Mai, 15 Uhr, u Märchensplel das Siedlerheim zu einem „Pechvogel und Glückskind“ ein. Sonntagsdienst der Apotheken. Folgende Apotheken haben ab heute 18 Uhr Nacht. bzw. Sonntagsdienst: Hof-Apotheke, C J, (Tel. 44790); Neckar- Apotheke, Langgstrabe Nr. 41(Tel. 52702); Tattersall- Apotheke, M 7, 14(Tel. 41017); Almenhof- Apotheke, Niederfeldstraße 105(Tel. 42334); Waldhof. Apotheke, Oppauer Straße 6(Tel. 59479 Brunnen-Apotheke, Feudenheim, Haupt. straße 44(Tel. 50126); Süd-Apotheke, Käfer tal, Mannheimer Straße 86(Tel. 53756). Sonntagsdienst der Heilpraktiker. Am 27. Mai ist Joseph Ruppert, F 32313), dienstbereit. Zahnärztlicher Sonntagsdienst. Zur zahn- ärztlichen Betreuung steht Dr. Werner Knebel, Bibienastraße 12, zur Verfügung. Neues Trikotagengeschäft. In dem soeben fertiggestellten Neubau auf dem Grundstück 1, 13 haben die Gebrüder Gisser ein Fach- geschäft für Trikotagen, Damen- und Her- ren- Unterwäsche eingerichtet. Wir gratulieren! Fritz Bachler, Mann- heim, Geibelstraße 9, und Friedrich Staab, Mannheim-Neckarau, Rheingärtenstrasbe 14 werden 70 Jahre alt. Ludwig Mannheim- Schönausiedlung, Sonderburger Straße 27(Früher Neckarau, Neudammsii, 19 5 7), begeht den 72. Geburtstag, Daß Lebensjahr vollenden Josefine Höhne, 420 Fend, Mannheim, Weberstraße 5, und Martin Scholl, Mannheim-Käfertal, Aeußen Bogenstraße 10. Elise Giloy, Mannheim Neuostheim, Grünewaldstraße 28, Wurde 84 Jahre alt, Ebenfalls den 84. Geburtstag kann Philipp: Schifferdecker, Heidelbelg Werderstraße 72(rüner Mannheim, Gon, tardstraße 4) feiern, Die Eheleute Karl und Karoline Brüstle, Mannheim Seckenheim, Meersburger Straße 5, haben goldene Hoch. zeit. Werkmeister Franz Weichert, Friec⸗ rich-Ebert-Straße 24, kann auf eine 40a rige Tätigkeit bei der Firma Motoren- Werke Mannheim zurückblicken gleich seinen 70. Geburtstag feiern. Den Mut nicht verloren Flüchtlingsbetrieb wieder 15 Sehwung Daß auch aus nichts etwas werden Kang beweist das Beispiel von Joh. Rösler ad Reichenberg im Sudetenland, der als O8. vertriebener sein dort zurückgelassenes Un. ternehmen hier neu aufbaute. Der Betrieh der langsam von einem Handwerksunter nehmen in einen Fabrikbetrieb hineinwächs mietete sich in der Langstraße 99 ein Schlosserei, begann seinen Aufbau 194% mi Schlossereiarbeiten zu finanzieren und stell heute bereits elf Typen von Spezialmasch. nen für die Polster warenindustrie her— 45 wohl einziges Werk seiner Art in Mannhein und Umgebung. Der Verein für Handwerksausstel lun und Messen befürwortete die Teilnahme der Firma Rösler an der Handwerksmesde in München, die mit fünf Maschinen, Rösler scher Produktion beschickt wird, als„Spitae, betrieb des betreffenden Handwerks“, Auslandsaufträgen zählt der birmeninte Exporte nach Holland, Südamerika und In dien auf. Mit der Feier des 75jährigen Be- stehens seiner Firma in diesem Jahr Verbin⸗ det er die Bitte um ein kleines Entgegen to, men durch die Stadtverwaltung, das ihm d Erstellung eines Neubaues erleichtern Sell r einen lieblicheren Ieinl haben linnen Das Nationaltheater Eintrittskarten im Schachspiel. AW 2 2(Telefon Schlachter und au- Nr. * Baht macl das lasse 5 nisse rer s stehe Ma- tand den Be wurde Platz 85 jähr in ihr ren F nämlic straße hütte“ ger G. kamer mit d. den im Be der St Ausfal hofsge Hallen befand säle, 4 terhall die Rh Am Sch wa. Gra Ein genstu Bahnge schritt, Ueber schen Leiche okkenbe ben ge Schiene teten der he seines hinunte Ust br⸗ er es 2 eine G platzwyi Lebens Nac! sich de seiner Sein 2 verlass das Kir men, d mit der lenden Wie seinen 1 Gra Südwes . it und ältlich. I. Am neimer Loks! ält am 1 ihre endem e. Am ad der lirsch, sang. dt 1 dlieder ertaler rdeon· it tür wen Bund heim, Turn- orsterz terben“ Mann- Uhr, in enspiel olgende Nacht. C 4 gstrabe otheke, otheke, aldhof- 5904700 Haupt. Käfer⸗ 6). r. Am Telefon r zahn Werner ung. soeben ndstück n Fach- id Her- Mann- Staab, ale 145 Hachter, burger ammstt, g. Daz Höhne, 5, und euere mheim- Wurde hurtstag delberg „ Gon. arl und enheim, e Hoch Fried 40 äh: lotoren-“ ind au- i er In n Kang, ler al als Os, nes Un- Betrieb, Ksunter⸗ wächst, 99 eine 1947 mit nd stel Imaschi. er— 16 annheim ellungen nahme ks mess 5 Rösler Spitzel. Ks. in 17 119/ Samstag, 26. Mai 1981 MORGEN Mannheims erſter Bahnhof ſteht heute noch in Neckarelz und wird nun dort ein Dreivierteljahrhundert alt Ein Leser, der den ersten Mannheimer Bahnhof als Junge noch selbst gesehen hat, macht uns auf ein Jubiläum aufmerksam, Wir das Wert ist, festgehalten zu werden. lassen den Augenzeugen selbst berichten: „In der Zeit der durch politische Schreck- nisse sehr bewegten Jahre hat man in unse- rer Stadt ganz vergessen, das 75 ährige Be- stehen des Bahnhofes an seinem heutigen sall, wo zur festgesetzten Zeit ein engli- scher Lokomotivführer im Bewußtsein sei- nes Historischen Amtes, in noblen schwar- zen Kleidern und Glacehandschuhen, einen feinen Zylinder auf dem Haupte, seine eng- lische Lokomotive in den neuen Mannhbei- mer Bahnhof hineindirigierte. Und die Mannheimer Damen im Reifrock, die Her- ren mit Zylinder, dem Bambusstock mit goldenem Knopf schwingend, umsäumten in Mannheims erster Bahnhof, wie er in der Zeit von 1840 bis 1876 aussah. stand damals nicht an der heutigen Stelle, den Bau abgelöst, der bis in die Jahre des wurde 1876 nach Neckarelz geschafft, wo er in seinen Grundzügen noch bis heute erhalten ist. Platz zu feſern, und jetzt erst erinnern sich 86 jährige und noch Aeltere daran, daß sie in ihren Jugendjahren an einem ganz ande- ren Platz in die Züge eingestiegen sind, nämlich in der Gegend der Tattersall- straße bei der alten Wirtschaft„Zur Hasen- hütte“. Von draußen, von den Schwetzin- ger Gärten her bei der Schwetzinger Straße kamen die Lokomotiven„Greif“ und„Löwe“ mit dem kleinen Schwanz von Wagen auf den Heidelberger Geleisen mit viel Radau im Bogen gegen die beiden hölzernen, an der Stirnseite mit Holz verzierten Ein- und Ausfahrtsfallen herangedampft. Das Bahn- hofsgebäude war 200 Schritt lang, mit den Hallen 45 Schritt breit. Auf der einen Seite befanden sich die Büroräume und Warte- sale, alles einstöckig; später kamen die„Gü- terhallen“ für die Main-Neckarbahn und die Rheinische Bahn hinzu. Am 12. September 1840 wälzte sich ein Schwarm Neugieriger hinaus zum Tatter- Grausiger Fund auf den Schienen Ein Bahnpolizist, der in den frühen Mor- genstunden des Fronleichnamstages die Bahngeleise seines Dienstbereiches ab- schritt, machte in der Nähe des Neckarauer Ueberganges einen grausigen Fund. Zwi- chen den Schienen lag die zerstückelte Leiche eines 33jährigen Mannes, der sich okkenbar in der vergangenen Nacht das Le- ben genommen hat. In nächster Nähe der Schienen lag der dreijährige Sohn des Ge- töteten; der wahrscheinlich beim Anprall der heranrollenden Lokomotive vom Arm eines Vaters geschleudert und die Böschung binuntergefallen sein dürfte. Der Bahnpoli- ust brachte das Kind, unmittelbar nachdem er es gefunden hatte, ins Krankenhaus, wo eine Gehirnerschütterung und eine Kopf- platzwunde festgestellt wurden. Es besteht Lebensgefahr. 5 Nach den bisherigen Ermittlungen hat sich der 33jährige wegen Zerwürfnissen in seiner zweiten Ehe das Leben genommen. dein Zuhause hat er mit der Bemerkung verlassen;„Ich werde verreisen“ und dabei das Kind mitgenommen. Es wird angenom- men, daß er etwa gegen zwei Uhr nachts mit dem Kind auf dem Arm dem heranrol- lenden Zug entgegengegangen ist. Wie wir soeben erfahren, ist das Kind seinen Verletzungen erlegen. Wie wird das Wetter? Etwas kühler, 5. er gdoch nicht . unkreundllich Vorhersage bis Montag früh: Wechselnd bewölkt mit Aufhei- terungen, Vor allem am Sams- tag noch einzelne gewittrige Schauer möglich. Höchsttempeèra- tur 20 bis 24, Tiefstwerte 7 bis Schwache bis mäßige Winde um 1 Grad. Südwest. Der Bahnhof sondern fast am Tattersall, wurde aber 1876 dureh zweien Weltkrieges hinein stand. Der erste Bahnhof Jahrgang 1934: „Distance“ die Einfahrtsstelle. Flügel hat der Mensch gefunden, und des Raumes Schranke fällt“ schrieb damals eine Mann- heimer Zeitung Bald aber zwang der wachsende Ver- kehr und Handel mitsamt den neuen Bahn- strecken zu einer Verlegung dieses Bahn- hofes in seinen heutigen Platz. Das war nun vor 75 Jahren. im Jahre 1876. Per- sonen- und Güterbahnhof lagen damals nebeneinander, erst 1890 erfolgte eine Los- trennung des Güterbahnhofes. Damit wurde dann auch eine Erweiterung und Verbrei- terung des Persomenbahrihofes und seiner Bahnsteige möglich. 1929 wurde dann die Vorderfront des Stationsgebäudes um einige Meter vorgesetzt unter Aufgabe der schö- nen gärtnerischen Anlage auf dem Platz vor dem Bahnhof. Durch die Verlegung des Bahnhofes vom Tattersall zum heutigen Platz waren 1876 die Baulichkeiten des ersten Mannheimer Bahnhofes freigeworden. Aber schon hatte man eine anderweitige Verwendung dafür: In Neckarelz— wohin mittlerweile die über Meckesheim— Aglasterhausen führende Odenwaldbahn ihre Schienenstränge vorge- trieben hatte, fand das ganze Mannheimer Bahnhofsgebäude Aufstellung, so wie wir es heute noch in seinen Hauptzügen dort sehen. Es hat in dieser langen Zeit als Veteran des badischen Eisenbahnwesens die große Entwicklung des Bahnverkehrs gesehen und als Pionier zur Bewältigung des Betriebes Mannheim Würzburg mitge- holfen 2 Wer wollte einen Stein aui sie werfen? Jugendliche zwischen unverschuldetem Schicksal und schicksalhafter Schuld Er erscheint ganz allein vor Gericht. Seine Eltern haben sich nicht die Mühe ge- macht, ihn zu begleiten. Sie haben sich über- Baupt nie viel Mühe um ihn gemacht. Er ist herangewachsen inmitten einer Horde von Geschwistern, in einem Haushalt, der von einer sehr schmalen Rente bestritten wird. Im Sommer zieht er mit von Meßplatz zu Meßplatz. Er ist ein wenig verwahrlost, schwächlich, zurückgeblieben; eigentlich sieht er mehr wie ein zwölf jähriger, als ein Junge von 16 Jahren aus. Das meinen auch die Leute auf dem Arbeitsamt. Eine Stelle konnte ihm bisher nicht vermittelt werden. Deshalb kennt er sich so gut aus bei den Gerichten. Er ist zum vierten Male ange- klagt. Erst waren es ein paar Keks, die am Meßplatz heimlich mitgenommen wurden, dann wertvollere Dinge. Jetzt hat er beim Diebstahl aus einem Pkw. den Aufpasser ge- spielt. Irgendwo auf einem Parkplatz— aàm hellichten Tage. Eine Frau hatte aus dem Fenster zu- gesehen und plötzlich gerufen:„Haltet den Dieb!“ Einige eilten dem flüchtenden Bur- schen nach; Kinder, Halbwüchsige darunter. Niemand achtete auf den kleinen Jungen, der teilnahmslos am Rande des Parkplatzes stehengeblieben war. Der Dieb wurde gefaßt, Keiner verdächtigte den Aufpasser. Jetzt steht er ebenso teilnahmslos vor dem Jugendrichter. „Drei Wochen Jugendarrest und Schutz- aufsicht!“ 5 Der Kleine greift wortlos nach seiner Fahrradpumpe und verläßt den Saal. 5 Er ist groß, kräftig und aufgeschlossen. Er besuchte eine Oberschule in der Ostzone, ehe er vor einigen Monaten von einem staat- lichen Lehrbauernhof davonlief.„Bitte war- nen Sie meinen Sohn“, schreibt der Vater, ein Mann, der drei Jahre in Buchenwald verbracht hat und jetzt aus Torgau nach Westberlin geflüchtet ist. Die Verhältnisse in Berlin sind schwierig. Er kann, auf kei- nen Fall nach Torgau zurückkehren!“ Der. Sohn schlägt sich im Bundesgebiet alleine durch; als Maurerlehrling, Seine Mut- ter, eine gelähmte Frau, ist in Torgau zurückgeblieben. Er taucht heute hier auf, morgen dort,— verschwindet wieder, ver- sucht es erneut... nirgendwo gibt es etwas, das ihn hält. Die Hüter der Ordnung fanden eine Hand- habe gegen ihn. Landstreichereil Strafbare Landstreicherei. Außerdem hat er sich irgendwo 10 DM Vorschuß geben lassen und ist nie zur Arbeit erschienen. Aber das Gericht urteilt milde. Eine Jugendarreststrafe von drei Wochen gilt durch den vorläufigen Aufenthalt im Ge- Tängnis als verbüßt,. Schutzaufsicht wird an- geordnet. Die Innere Mission nimmt sich des Jun- gen an. Noch am gleichen Tage soll er in ein qugendheim überwiesen werden. Dort wird man ihm Arbeit vermitteln. Der groge Junge, der seine Mütze verlegen in den Hän- den dreht, bedankt sich.„Ieh werde Sie Zzufriedenstellen!“ i-tu. Aus dem Polizeibericht Alter Trick— immer wieder neu. Man wolle ein Fest feiern, erklärte ein angeb- licher Dr. W. in einem Feinkostgeschäft und bestellte Lebensmittel, Süßwaren und Spiri- tuosen flir 150 DM. Die Ware wurde, wie es der„Herr Dr.“ wünschte, in die Wohnung gebracht, wo er sie entgegennahm und die Ueberbringerin in einem Zimmer warten hieß, damit er ihr das Geld aushändigen könne. Statt dessen verschwand er unter Mitnahme der Waren, und auch die ver- mieterin konnte über seinen Verbleib keine Angaben machen, da sich der Betrüger das Zimmer kurz vorher gemietet hatte und ihr die Personalien unbekannt waren. Lockendes Kupfer. Ein Holländer wurde dabei angetroffen, wie er einen Kupferpreßg- ballen im Gewicht von 30 kg vergraben Wollte. Nähere Nachforschungen ergaben, daß er zusammen mit einem anderen Hol- länder insgesamt sechs Ballen— Gesamt- gewicht 180 kg, Wert 720 DM— von einem Schiff, das seine Kupferladung am Rheinkai löschen sollte, gestohlen hatte. Das Diebes- gut konnte im Logis der Diebe auf Schiffen, auf denen sie beschäftigt sind, sichergestellt Werden.. Ballon verbrannte. Beim Oeffnen einer zum Füllen eines Werbeballons bestimmten Gasflasche entstand aus ungeklärter Ursache eine Flamme, die die Ballonhülle ergriff. Der Ballon verbrannte in wenigen Minuten, der Schaden beträgt etwa 2000 DM. Die Böschung hinunter. Auf der Fried- rich-Ebert-Straße stieß ein Lastkraftwagen gegen einen Oberleitungsmast der Straßen- bahn. Der Fahrer verlor dadurch die Herr- schaft über seinen Wagen und fuhr kurz vor der Einmündung der Karl-Mathy-Straße die Böschung hinunter. Der Fahrer des Last- kraftwagens stand allen Anschein nach unter Alkoholein wirkung. Der angerichtete Sach- schaden beträgt etwa 5000 DM. Die Berufs- feuerwehr schleppte das beschädigte Fahr- Es ist einfach nicht zu glauben ein Bürger(selbstverständlich ein fuß ballbegeisterter) war es, Freitug nachmittag, der am vergangenen mit Flasckenbier wohlversehen, im Ludwigshafener Stadion saß und dem Treffen zwischen dem I. FCk und Schalke bd entgegenharrte.— Als wir gestern am Stadion vorbeikamen trauten wir unseren Augen nicht. Der Wackere war wieder da, dock, wie unser Bild zeigt, nicht mehr allein. Flaschenbier und Kartenspiel bei schönem Sonnenschein, das ist ubrigens gar keine schlechte Beschäftigung. Nur: was machen die. Drei nachts:(Sicher haben sie hinter der Tribune ihre Feldbetten stehen).— Und wer es nicht glaubt, daß die Drei wirk-. lieh dort sitzen, kann ja noch einmal, wie am und sieh davon Überzeugen! vergangenen Wochenende, zum Stadion pilgern Bild:„Morgen“-Foto-Steiger Blumenau und Sozialwerk Wollen zusammenarbeiten Auf Einladung kamen die Vorsitzenden der Blumenauer Vereine beim Jugendsozial- werk im ehemaligen Kinderheim Sandtorf zusammen, über das wir schon mehrfach berichteten. Heinz Benker, der Leiter des Heimes, begrüßte die Gäste und sprach über. Idee und Aufgabe des Jugendsozialwerks. Er stellte vor allem den Willen zur engen Zusammenarbeit mit der Blumenauer Be- völkerung heraus und hofft, die Blumenauer recht oft bei Veranstaltungen im Heim be- grüßen zu können. In der Aussprache sagten die Sprecher der Arbeitsgemeinschaft volle Unterstützung für das Werk zu. Für den 23. Juni wurde eine gemeinsame Sonnwendfeier auf dem Sportplatz vereinbart. Das Heim lädt für 30. Mai, 20.30 Uhr, zu einem Filmabend mit dem Spielfilm„Louisiana-Legende“ ein. Ferner ist bei genügender Beteiligung die Eröffnung eines Kindergartens durch das Jugendsozialwerk geplant. unter asttologisehe/ Wochen vom 27. Mai bis 2. Juni Widder(21. März bis 20. Aprih: Die Anstrengungen der letzten Tage zeiti- gen nun ihre Ergebnisse. Sie werden auch weiter gut arbeiten, müssen nur Ihre Ratlosig- keit eindämmen und sich nicht von blindem Eifer leiten lassen. Alles muß reiflich durch- dacht werden, da viele Augen auf Sie gerich- tet sind. Stier(21. April bis 20. Mai): Diese Woche ist gut für Neuerungen, die zur Verbesserung Ihrer Lebensbedingungen dienen, auch für Wohnungsangelegenheiten. Es zeigen sich hier Aenderungen an, doch müssen Sie dabei aktiv handeln. Halten Sie sich in diesen Tagen gut mit einer maßgeben- den Persönlichkeit. Zwillinge(21. Mai bis 21. Jun: Große Ansprüche können Sie jetzt nicht stellen, denn die äußeren Verhältnisse sind nicht ganz günstig. Sie müssen sich mit klei- nen Teilerfolgen zufrieden geben. Vor allem merken Sie jetzt, daß auch die kleinen Dinge des Lebens bedeutungsvoll sein können und Freude bieten. Krebs(22. Juni bis 23. Juli): Fragen des Berufs und der Wohnung sind jetzt von großer Wichtigkeit. Die Zeit ist aber nicht günstig für eine größere Veränderung, vielmehr müssen Sie sich mit den bestehen- den Verhältnissen abfinden. Aber es macht sich eine Tendenz der Erweiterung geltend. Löwe(24. Juli bis 23. August): Halten Sie sich an Tatsachen und verlan- gen Sie sichere Voraussetzungen, denn un- bestimmte Versprechen verlieren später an Wert. Sie müssen Geld und Freundschaft tren- nen. Es bietet sich aber für Sie keine Mög- liehkeit zur Machtgewinnung. 8 Jungfrau(24. August bis 23. September): Es sind wesentlich innere Hemmungen, die Sie an der Entfaltung Ihrer Kräfte hindern, weil Sie gerade in diesen Tagen von Stim- mungen der Unlust und Unzufriedenheit be- einträchtigt werden. Sie müssen sich jetzt MILCH ..die sahnige! kalende/ 5 doppelt anstrengen, damit Sie im Wettbewerb nicht erliegen. Waage(24. September bis 23. Oktober): In der Unruhe und Aufregung Ihrer Um- gebung müssen Sie fest stehen. Zunächst ist kein erheblicher Schaden entstanden und alles kann wieder eingerenkt werden. Außerdem Kann Ihnen persönlich nichts passieren, denn Sie finden eine Hilfe bei einer Person Ihrer Umgebung. 5 Skorpion(24. Oktober bis 22. November): In diesen Tagen gelingt es Ihnen, angenehme Verbindungen anzubahnen. Die ZugehéNgkeit zu Ihrem Kreise ermöglicht Ihnen manche Vorteile und Erleichterungen. Sie haben kei- nen Grund zur Unzufriedenheit und können sich weiterhin gleichmäßig entwickeln. 5 Schütze(23. November bis 22. Denember): Unterrichten Sie sich gründlich, ehe Sie sich entscheiden, denn es hängt viel für Sie ab vom jetztigen Geschehen. Von einer Lösung Ihrer Beziehung zu einem liebenswerten Men- schen muß abgeraten werden. Behördliche Angelegenheiten sind vorsichtig zu behandeln. Steinbock(23, Dezember bis 21. Januar): Halten Sie sich an das Naheliegende und er- ledigen Sie die kleinen Dinge des Alltags mit Sorgfalt, Es ist jetzt nicht an der Zeit, größe- ren Plänen nachzuhängen. Gehen Sie in allen Sachen auf sicher und lassen Sie sich nicht auf Spekulationen ein. 2 Wassermann(22. Januar bis 19, Februar): Nehmen Sie einer nahestehenden Person diese unbedachte Keußerung nicht übel, Gehen Sie von positiven Werten und Gesinnümggen aus, die Sie zu prüfen Gelegenheit hatten. Jetzt können Sie auch etwas für einen be- freundeten Menschen tun. 0 Fische(20. Februar bis 20. März): iese ruhige Woche macht es Ihnen mög- lich, eine zurückliegende Sache zu klären und einen Konflikt zu bereinigen. Damit haben Sie sich eine Türe geöffnet für spätere Ent⸗ scheidung. Beim Wochenende bietet sich Ihnen eine Chance, die Sie ausnützen müssen. Ol, Für Vergesermotoren des bekennt Hochleistungs- cles sich bei jeder ö zeug ab. 0 die r Für neue und generelüberholte Motoren ein ganz besonderes Motoröl, das eigens zur Ge- Währleistung bester Einfahrergebnisse entwickelt wurde. Hun. ichlige Sorte für den Feahrzeugdiesel das Speziqlöl, das gegen Růücks fands bildung und Korrosion rkt. Es sorgt för eine voll- leistende und saubere Maschine. Seite 6 MORGEN Samstag, 26. Mai 1951 Ne. 10 C — 8 MDUsTRIE- UD HANDEL SKANTEER NMANNHE eröffnet heute ihre neuen Räume in L I, die alte bauliche Gegebenheiten mit moderner Architektur harmonisch verbinden Ausführung aller Ausführung der gesamten r dodemdste ameken ERNST PAT TNER, Architekt BDA. schloss erarbelten Inh. Kurt E. Günther 5 5 Mannheim i Sophienstreige 6 Ee e hein ect Erwin Schuster K. G. ein 50 82 p Uhlandstraße 8. 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Wir benützen daker heute die Gelegenheit, aueh 1. einmal einem weiten Kreise über Sinn und Zweck einer Industrie- und Handels- — kammer zu berichten. Mann Eine Industrie- und Handelskammer ist keine Institution, die unmittelbar in das Leben der Bürger eingreift. Sie ist auch nicht, wie oft vermutet wird, eine Be- g hörde, sondern eine freie Vereinigung der Kaufmannschaft des Stadt- und Landkreises— Mannheim. Sie ist zwar eine Organisation der Unternehmer, aber kein Arbeitgeber- 2 23 Am verbend, also auch kein Partner bei Lohnverhandlungen. Sie lehnt es infolgedessen Mannheims ele gan te Parfüm erlel ahr SE SAMI- AUSSTATTUNG VON 93 in 0 0 5 einzugreifen. IHfre vornehmste Aufgabe Abteilung für moderne Gesichtspflege N 155 IREKTIONSRRUMEN ist es, dem Willen der ihr angeschlossenen Mitglieder, nämlich der Kaufmannschaft, f 1 K DIR E O 12 gegenüber Behörden des Bundes und des Landes, der Stadt und der Gemeinden Aus- 22CCßC00ͥ ͤ ̃̃ͤ—uw SITZUNGSSALEN a druck zu geben, und vor allem dem Kaufmann in schwierigen Lagen Hilfestellung E EMGBFANGSHALLEN zu leisten. Ihre Tätigkeit wird aber zum Beispiel sichtbar, wenn Ladenschlußzeiten ß 79. 1 oder wenn Eltern ihre Kinder in eine kaufmännische oder Fach-. Ne arbeiterlehre geben wollen. Die Kammer führt die Lehrlingsstammrollen und der 5 Stru SONDERANFERTIGUNGEN junge Bürger kommt mit der Kammer bei Ablegung der Gehilfenprüfung in Be- 2 NACH EIGENEN UND rührung. SEGEBENEN ENTWUORFEEN Bei der Fahrplangestaltung, besonders im Bundesbahnverkehr, schaltet sie sich ein, 50 U. 975 um einen allgemein zufriedenstellenden Ausgleich der Interessen zu erreichen. Sie e Kli 8 2 1 b l K K 0 umme ing& Echterbecker K. O., 5 5 5 MANNHEIM, M I, 4 b i 8 Tapeten · linoleum nit + 5 l F Tie M e— 5 1 Mennheim LI, 1- felefon 41446 u. 47275 5 fü FSteinwerk AUT KOSTNER u. SOH 10 Büro: Suckowstraße 6 Telefon 4 35 78 N un Lieferung der Erdgeschoß-Fassadenverkleidung 4 in Naturmuschelkalkstein„Blaue Bank“ 70 6 J sowie der Fensterumrahmungen in Kunststein. N BUCHHANDLUNE. emnich sa da 1 eee 8 i Iskel 5 vollbringt eine vielfältige, meist indirekte Tetiskeit kür die e unserer 5 E Dr. Hauer Stadt ung des Landkresses MANNHEIM, I J, 1. felefen 38. Für die Kaufmannschaft selbst stellt sie einen Mittelpunkt dar. Zahlreiche Wünsche, S Ive . Mennbeim 3 5 zur e(auch in Streitfällen, Wettbewerb; ei in eten, Pachten usw.) werden an sie herangetragen.. augerst rasch im Llefem Auswärtige Kaufleute und Firmen des Auslands, die neue Geschäftsbeziehungen an- 1 knüpfen wollen, erkundigen sich bei der Kammer, bei welchen Firmen sie ihre An- N gebote abgeben oder Nachfrage nach bestimmten Gütern halten können. Die Mit- glieder dagegen benötigen ihre Kammer als Referenz und Beraterin bei der An- 2 5 5 a bahnung von Ein- und Ausfuhrgeschäften wie auch bei Geschäftsabschlüssen im Inland. NVerner Feile EAR. 8. 5 Eine nicht kleine Leistung steckt darin, über samtliche gültigen Zolltarife, Schiffahrts- INNENAUSSTIATTUN GEN 1 5 5 5 und Frachtsätze, Devisen- und Pahßangelegenheiten, Ein- und Ausfuhrbestimmungen, 5 5 1 Steuer- und Rechtsfragen oder über die wirtschaftspolitische Lage des In- und Aus- 1 9, 7 Telefon 4 4553 lands Bescheid zu geben. 5 f Für Verschlechtert sich die Versorgungslage mit Kohle, Strom, Gas, Stahl, NE- Metallen, Hein EKautschuk, Asbest usw., so gehört es mit zu ihren Aufgaben, für das einzelne Mitglied. oder für die Gesamtheit der Firmen als 5 bei den amtlichen Organen auf- zutreten. g— Andererseits wird aber auch die Kammer von den Bundes- und Landesbehörden J. 0 I 22 215 als Vertrauensstelle zur Abgabe von Berichten über die Wirtschaftslage und Stellung- spre 7 2 4 72. 4 nahme zu aktuellen wirtschaftspolitischen Fragen herangezogen, ferner dazu, Gutachten N A N N N E 1 N über einzelne Firmen aus dem Kammerbezirk abzugeben, z. B. wenn ERP- Kredite, Ma 5 a Existenz-Aufbaubilfe, Staatsdarlehen, staatsverbürgte Kredite, Soforthilfe gewährt D 3, 13%/1 3 D 8 8 85 e e werden sollen oder Firmen gerichtlichen Vergleich beantragen. 0 a Telefon 327 32 Ausführung der gesomten sanitäten „ Installations-Anlagen 77 N 0— e 80 Carl Aug. Roth„„ L. Esselborn 7 5—. 1 15 Dochdeckermeister 1— 5 IA 2 8 f 5 und Mon- losef- Straße 32 M AN NEUN telefon 5 39 74— HNolzbau FRANZ SPIEZ 1 3.. LZielstraße 10 Zielstraße 10 3 K 6 1 1 6 N e Ausführung von i. 1 1 + 5 5.. rem 1 0 5 Mhm. 2 GEW RSEKLUHIschERN ANKE 15 + Glaserei, Fenster- und Türenfabrikation K UHL MASCHINEN 02 — 4 Fra Kl. 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Mal 1951 entschlief nach schwerer Krankheit im 74. Lebens- jahr mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvater, Schwieger vater, Schwager und Onkel, Herr Eberhard Möhlenfeld Neckargemünd Friedrich-Ebert-Straße 17a), Strümpfelbrunn, Eberbach In stiller Trauer: Frau Johanna Möhlenfeld, geb. Backhaus Dr. phil. Reinhard Brauss und Frau Ursula, geb. Möhlenfeld Dr. med. Günther Stephan und Frau Lore, geb. Möhlenfeld Irmgard Möhlenfeld 5 Enkelkinder und Anverwandte Die Beerdigung findet am Montag, dem 28. Mai 1951, 11 Uhr vor- mittags, auf dem Friedhof in Neckargemünd statt Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme Sowie die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen, Herrn Dr. Emil Stein sagen wir allen unseren herzlichen Dank. Insbesondere danken wir Herrn Stadtpfarrer Amann, der Zahnärzte: kammer und Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nord- baden, der Zabnärzteschaft Mannheim, der Bad. Den- tisten kammer sowie dem Kleingartenverein Mannheim- Feudenheim für die ehrenden Nachrufe. Mannheim Feudenheim, den 25. Mai 1951 Ivesheimer Straße 9 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Helmut Stein Ilse Stein 8.15, — Lchiictie MacHxIcHE Ev. Kirche Mannheim. So., 27. 8. 81: Trinitatiskirche: 8.30 Fgd., Schenkel; 9.30 Hg., Scharnberger; 20.00 Ag., Schenkel. Konkordienkirche: 8.00 Fgd., Wernz; 9.30 Hg., Wernz. Chri- stuskirche: 9.30 Hg., Mayer. Neu- ostheim: 9.30 Hg., Blail. Friedens- kirche: 9.30 Hg., Staudt. Johannis- kirche: 10.00 Hg., Ertz. Markus- kirche: 9.30 Hg., Speck. Luther- kirche; 9.30 Hg., Heinzelmann. Dammstraße 45: 9.00 Morgenand., Heinzelmann. Eggenstraße 6: 9.00 IIg., Lehmann. Melanchthonkirche: 8.30 Fgd., Stobbies; 9.30 Hg. Zeller- VERKAUF E ee, Registrier-Kasse, etwas rep.-bed., f. 250 DM zu verkf. Kimmer, Mann- heim, Käfertaler Str 45, Tel. 5 12 82. 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Paul Bingenheimer opfernde Pflege, dem. 5 und Frau Dorothea. Fam. verein Teutonia und nhe Heinrich Bingenheimer. um euctendenm, zem mob Fark. Ludwig Bingenheimer. Pelcuartett der xannheimer „Fam., Hans Hübschmann. Liedertafel sowie Herrn Opern- Fam. Oskar u. Hans Friebel. sänger Franz Umlauf für den Fam. Hans Nestler. Fam. erhebenden Grabgesang. Ferner Arthur Vermann. Enkel- danken wir der Steinmetz- und kinder Gerd, Gisela u. Inge. Bildhauer Innung sowie der Teuerbestattung: Montag, 26. 5. Fachgruppe Grabmalgewerbe. 1051, 13.30 Uhr. Krematorium. Mhm.-Feudenheim, Neckarstr. 24 Hauptfrieanof Mannheim Die trauernden Hinterbliebenen ö Statt Karten! Für die vielen Beweise herzl. Anteilnahme sowie die zahl- reichen Kranz- u. Biumenspen- den beim Heimgang unserer lie- ben Entschlafenen, Frau 8 Katharina Lindner geb. Herney sagen wir allen unseren tief- gefühlten Dank. 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Obergesch., Zimmer 13, eine 99 erstanden Wäre Wasser- und Schiffahrtsamt Mannheim, Parkring 39. 3 8. U 5 F K A 5 T E N Mi.:„Der Sünde Sold““ 5 Oo.:„ Was hindert's, daß ich Brauerei Durlacher Hof A.-G., Mannheim alle rorueniene. M. in O.:„.. ich nabe antwort: Innerhalb 5 „ mich laufen lasse?“ Wir laden hiermit die Aktionäre unserer Gesellschaft zu der panchenversammlung einen Srogen Elssterten Topt. Minuten werden duren VA D. BUN N Fr.:„Kommt her zu mir alle“ J. NAD HAU am Donnerstag, dem 21. Juni 1931, vormittags 11 Uhr, den jeh früher einmal für Gur- vel 40- 500 Typhus-, parath y 3 a l f im Sitzungssaal der Südwestbank Mannheim, B 4, Iba, stattfindenden der Spengler und Installateure ren erzumsenen brauchte. phus-, Coll-, Eiter, Diphtnerle- FFF ordentlichen Hauptversammlung ein, eee„ benen u,,, Beginn 20 Uhr Eintritt frei! Alter Meßpletz 3 585 Tages rd Un 1. Bericht der Branchemeitung ee. den Kiederne Jede Val Ab- wäsche iat yrs 5 3 1. Vorlage der Bilanz mit Gewinn- und Verlustrecnnung fur das Ge- l e 9 nisch einwandfrei. 1 schäftsjahr vom 1. Oktober 1949 bis 30. September 1950 nebst den Be- f. Stelnguttöpten vorgenommen lieh bin ganz EN 21 2 715 1 richten des Vorstandes und des Aufsichtsrates. 2. Gewerkschaftl. Informationen And önnen e Fr. L. in M.: rleden 2. Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates für das Geschäfts- besonders empfehlen, da der erzktaunt und W 5 N Jahr 194950. Topf dle VALAN-Lauge be- mit Ihrem ALA“ i a N 3. Aufsichtsratswahl. I f.. Kann jeder Hausfrau emp- 4. Wahl des Abschlußprüfers für 1950/51. OShenend- 1 5 1 1555 warum Wusche 5 Zur Teilnahme an der Hauptversammlung sind diejenigen Aktionäre be-„ in Br.:„, len habe in gie neile Brühe TRIKOTAGENHAuS rechtigt, welche bis spätestens 18. Juni 1951 die Aktien mit Lieferbar- 2. bis 3, uni Fahrt VVVVVVVVTCCCCCCC f keits bescheinigung während der üblichen Geschäftsstunden bei der Ge- gewaschen. festgestellt. dag legen. 7 sellschaftskasse oder bei der Samstagnachmittag bis das Ausspulen, besonders am ne wird vor 1 5 f Sonntagabend Morgen leichter geht, wenn Antwort: Wäse deswegen 1 8 Südwestbank, Mannheim, mit modernen Bussen in den ich.. weichgemachtes wasser dem Waschen nuf e wird: 5 i 43 Hessischen Bank, Frankfurt a. M., 15 nochschwarzwalel rum spülen verwende naß, Well sie N 4 5 hinterlegen un is zur Beendigung der Hauptversammlung belassen. 5 Antwort: VALAN braucht MANNHEIM 7 Qu 15 13(Telefon 326 27 Zur Ausübung des Stimmrechtes aus einer kraftlosen Aktie(8 3 WBOC) Gesamtpreis 25, DN Sle 3„ welchen. Das ist gerade 2 a wird nur zugelassen, wer nach 88 4 fr. des Gesetzes über die Ausübung Feisedienst dann bei VAllAN mit der it- und zeitsparen . 187515 1 1 seiner arbelt- 6 von Mitgliedschaftsrechten 1 1 Aktien während der Wertpapier berei- plankenpessage Hälfte der gewohnten Menge den Vorteile Vorge waschen 2 nigung vom 9. 10. 1950(BGBl. S. 690) den Ausweis als Aktionär erbringt 2 7 vo 1 N t- oder D AS f AC HGS FEHESCHA FT FUR FEINSTE und sich nicht später ais am vierzennten Tag vor der Hauptversammiung Hapag-Lloyd Reisebüro, 0 4, 4 6 eenestbene me 8 5 usw. angemeldet hat. N Bayr. Reisedienst, Friedrichspl. 12 R. M. in 8.: 51 n elwelgflecken. Win usdrük- 75 17 4 9 Mannheim, den 17. Mai 1937. Der vorstand. Sen. 1 mögllonst veltgehend 0 1a amen; u. ierten- llnietwã sche G e ee e we eg tene 5. 5 70 5 N e Wäsche nieht gekoc 5 a 1 b 42 5 7 För di H 2 WIr d 77 5 abgekünlt wird. sowie TRIKOTAGE N zo angemessenen Preisen. ö 2 6 Ob allt 5 d 5 5 1 70 5 5 5 A SCHt 5 5 2 ö J ein 5 2011. 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Mai 1951 5 MORGEN Seite 9 —— ADAC und Industrie üben Dienst am Kunden: 6 IAcht-Stunden-Motorrud-Zerreißprobe uuf der Solitüde Ergebnis dieser Prüfung erleichtert jedermann die Frage:„Welchen Hobel kauf ich mir?“ Acht Stunden lang, ohne Unterbrechung, eine Durchschnittsgewindigkeit von über 80 Kilometern durchzuhalten, das bedeutet schon eine Kleinigkeit an fahrerischem Können und an Zuverlässigkeit der Maschinen. Dieser gewaltigen Zerreißprobe am kommenden Sonn- tag auf der Solitude entzieht sich keine der deutschen Motorradfirmen. sie werden alle serienmäßig hergestellte Motorräder mit ihren bekannten und einsetzen. Der Zweck dieser Veranstaltung liegt klar auf der Hand: Motorsport ist nicht nur der aukpeitschende und aufreibende Kampf der Matadoren auf den Rennmaschinen. Im Gegen- tell, je weiter sich unser Leben und vor allem unsere Wirtschaft normalisieren, desto mehr tritt der sogenannte Gebauchssport gleichbe- rechtigt mit dem Rennsport auf. Beim Ge- brauchssport geht es um die Zuverlässigkeit des Materials— um die Zuverlässigkeit des Fabrikates! Kein Mensch kann sich den Fall GBumetang Der„Eingeweihte“ wußte von Anfang an Bescheid, denn es ist Ja nickt gerade ein Ge- heimnis, daß in unserer näheren und weiteren Umgebung einige Leutchen der Hafer sticht, der Hufer nämlich, daß Mannheim auch in der kommenden Saison mit drei Vereinen in der §üd- Oberliga spielen wird. Deshalb wurde via Darmstadt- Frankfurt von interessierter(aber unberufener) Seite ein„Fällehen“ ausgegraben und ein wenig krampfhaft zum„Fall E K- bert“ gemacht— einem Fall, von dem man dann, da er zu offensichtlich konstruiert war, nicht die Notiz nahm, die sich die„Konstruk- teure“ erhofft(und erwunscht) hatten. Inzwischen haben Ermittlungen über die pielberechtigung Eckerts ergeben, daß Eckert beim Amuateurverein Mundenheim nach seiner Ruckkehr aus der Schweiz einige Spiele ab- golviert hat, eine Spielerluubnis beim Südwest- deutschen Verband jedoch nicht angefordert und auen nicht erteilt wurde. Die Spielgenehmi- gung für den Waldhof entspricht hingegen den gültigen Bestimmungen). Damit ist— in Mun- denheim!— der Tatbestand des„ Wildspielens“ gegeben, und der SWFV wird wohl, sowohl ge- gen Eekert als auch gegen Mundenheim, ein 7 Verfahren anhängig machen. O Bumerang, o Bumerang]!— Womit natür- len nicht gesagt sein soll, daß Eckert oder Mundenkeim das„Ding angekurbelt“ haben Abschließend sei ein Hinweis fur Kulissen- zehieber gegeben: Es ist äußerst unklug, sich zum„Unterschieben fauler Bier“ einen Verein auszuwrùhlen, dem der Spielaussckuß- Vorsit- zende des Suddeutschen Fußball- Verbandes an- genört, denn in der Geschäftsleitung eines solchen Vereins sind die einschlägigen Sport- gesetze zu genau bekannt, als daß derart ind- licher Unsinn angerichtet werden Könnte. Doch trõstet euch, ihr„anonymen Freunde“, vielleieht gelingt's das nächste mal. Diesmal war's ne Beule.— Künstlerpech Kloth Außenseitersieg im Florett bei Fechtweltmeisterschaften Mit dem überraschenden Sieg des Italieners di Rosa wurde am Donnerstag in Stockholm bei den Fechtweltmeisterschaften das Einzel- Florett der Männer entschieden. Der Italiener, im Vorjahre nur sechster der Welttitelkämpfe in Monte Carlo war, besiegte in der Endrunde seine Landsleute Bergamini und Nostini jeweils mit 5:3, die Franzosen Lapaste Netter und Buhan jeweils mit 5:4 und en Aegypter Deessouki mit 5:2. Am Freitag ereignete sich ein tödlicher Un- slücksfa II. Der finnische Fechter Iimari Vartia starb wenige Minuten nachdem ihm die Säbel spitze seines Gegners 7 em tief in die Brust gedrungen war. Varita focht mit dem dänischen Meister Mogens Luechow, der von dem Un- klücksfall tief betroffen war. Die Fecht peltmeisterschaften wurden zu Ehren des toten fechters kurzfristig unterbrochen. Gustav Weiler 70 Ein nicht nur in den Turnerkreisen des Mannheimer und Heidelberger Bezirks, son- dern des ganzen badischen Gebietes bekann- ter Mann, Steuerinspektor i. R. Gustav Weiler, kann am Sonntag seinen 70. Ge- burtstag feiern. Gustav Weiler stand seit dem Jahre 1912 an führender Stelle der Deutschen Turnerschaft. 1915 wurde er Gau- zeldwart, später Kreisgeldwart des Badischen Neckarturngaues. 1937 schied er infolge der damafigen sportpolitischen Entwicklung aus, um aber sofort nach dem Wiedererstehen des Turnkreises Mannheim dessen Geldwart Mm werden. Als Abgeordneter des Neckar- lurngaues nahm er 1929 an der bedeutsamen Sitzung des Deutschen Turntages in Berlin im Reichstag teil. Für seine gasgen Verdienste um das Turnwesen wurden ihm bereits hohe Auszeichnungen verliehen. Er gehört zu der orte der leider immer seltener werdenden Ilealisten, die in uneigennütziger und stets zukopfernder Weise ihre Kraft dem Turnen Ind dem Sport zur Verfügung stellen. — routinierten Werksfahrern „Hirsch“, mit dem Feiner Fleischmann, Georg Meier und Walter Zeller um die Bahn in Hockenheim jagen, kaufen und mit ihm auf der Breiten Straße„promenieren“. Aber jeder- mann kann, nach der gewaltigen Prüfung am Sonntag, wenn er sich genaueste Unterlagen über die Ereignisse verschafft, Rückschlüsse ziehen, welcher„Hobel“ für seine Zwecke und .(und Kassen verhältnisse) der Beste ist. 180 Fahrzeuge aller Klassen(bis herunter zum Fahrrad mit Hilfsmotor), für die Durch- schnittsgeschwindigkeiten von 81 km /st(500er), 73 km/st(350er), 68 km /st(250er) bis 19 km/st Fahrräder mit Hilfsmotor bis 20 cem) vor- geschrieben sind, werden am Sonntag um 9 Uhr auf die Acht-Stunden-Fahrt geschickt. Diese Dauerleistung will auf dem schwerer Solitudekurs etwas heißen, denn die Gebirgs- rundstrecke mit Steigungen bis 15 Prozent, mit Gefälle von 11 Prozent und den 40 Rechts- und Linkskurven ist so recht danach, alles von den Fahrern und Maschinen zu verlangen. Rund 10 000-Solitude-Runden(je 11,5 km) sind ins- gesamt zu drehen und es bedarf einer aus- gesuchten Organisation, um diese„rollende Motorenschau im Einsatz“ zu steuern. Dabei wird genau überwacht, daß nur solche Maschi- nen auf die Strecke gelangen, die serienmäßig hergestellt sind Walter Vogel auf der Solitude Walter Vogel aus Ladenburg, der Nach- wuchsfahrer des Motorsportes, der als ein- ziger badischer Fahrer von der ADAC- Deutschlandfahrt die Goldene Plakette und den Silbernen Becher bheimbrachte, startet am Sonntag auf der Solitude im Rahmen der Acht-Stunden-Fahrt für Motorräder mit sei- ner kleinen, aber zuverlässigen„Adler 100“.— Wir wünschen Vogel Hals- und Beinbruch! Keine einwandfreie Kruftprobe in Florenz Mangelhafte Organisation verdarb Turnen der Nationen Die nach dem Turnländerkampf Schweiz— Deutschland am erwartete große internationale Kraftprobe in Florenz, und Iran beteiligt sein mangelhafte Organisation ihren Wert verloren. Der land, Italien, Jugoslawien, Oesterreich letzten Sonntag in Luzern an der Schweiz, Finnland, Deutsch- sollten hat durch eine aus Kürübungen an Barren, Ringen, Seitpferd, Reck, Bodenturnen und Pferdsprung bestehende Wettkampf sollte nach mehreren Terminverlegungen am Donnerstag entschieden werden. schienen jedoch zu spät. Die deutsche Vertretung, die eine Einla- dung für Freitag hatte, kam am Donnerstag- abend in Florenz an. Inzwischen wurde aber bereits bis zum Einbruch der Dunkelheit ge- turnt. Die deutsche Mannschaft konnte den Wettkampf am Freitag nicht mehr aufnehmen, da der Länderkampf bereits entschieden war. Die Entscheidung war bereits am Donnerstag- abend zu Gunsten der Schweiz gefallen, die mit 339,40 Punkten gegenüber Finnland, 327,82 Punkte, siegreich blieb. Großer Preis von Nußloch Am kommenden Sonntag ist Nußloch bei Hei- delberg Schauplatz eines Rundstreckenrennens, das eine überraschend starke Beteiligung auf- weisen kann. In 3 Klassen geht es ab 9.30 Uhr über die Strecke, wobei die A-Klasse 40 Runden, die B-Klasse 30 Runden und die Jugend 15 Run- den zu fahren hat. Ueber 120 Fahrer aus den Bezirken Mannheim, Karlsruhe und Umgebung erscheinen am Start, so daß in sämtlichen Klas- sen sehr scharfe Kämpfe zu erwarten sind. Max- Heiser-Pokalspiele der Handball-Jugend am Sonntag Am Sonntag spielen in Plankstadt die Jugendmannschaften des Kreises Mannheim in drei Klassen die Max-Heiser- Pokalrunde. Mit ihnen fährt der Tod! ffliysteriòse Die„500 Meilen von Indianapolis“ sind das größte und Spahnendste Automobil. Rennen Die meisten Mannschaften er- Bei der A-Jugend kämpfen 12 Mannschaften. Acht Mannschaften der B-Jugend streiten um den Wanderpreis des„Mannheimer Morgen“, Während bei der gemischten Jugend eben- falls acht Mannschaften um den Pokal von Plankstadt kämpfen. Die Vorspiele beginnen bereits um 9 Uhr. Ab 15.30 Uhr werden die Entscheidungsspiele ausgetragen. Hockey-Spiegel Von Mannheims Hockeyvereinen haben über das Wochenende nur Mr und Ger- mania Wettkämpfe vereinbart. Die MTG kommt mit ihrer ersten und zweiten Herren- und der Schülermannschaft einer Rückspiel- verpflichtung beim TV Frankenthal nach, der im Vorspiel über eine klare 4:0-Niederlage quittieren mußte. Die 1. Jugendmannschaft der MTG folgt einer Einladung des Mainzer Hockeyclubs und des Wiesbadener THC. Germania Mannheim empfängt mit den 1. und 2. Herren- sowie Damen- und Schüler- mannschaften den FV Speyer, der über eine beachtliche Spielstärke verfügt. Schach-Stadtmeisterschaft Am Samstagnachmittag und Sonntagvormittag beginnen die Stadtmeisterschaften der Schach- spieler mit den beiden ersten Runden. Lokal: Café Zorn, Käfertal. Americas]! Am 30. Mai wird die gewaltige Prüfung wieder ausgetragen. 50 000 Dollar uin- cen dem Sieger dieses Kampfes, der Mensch und Maschine gleichermaßen zermürbt. Seit Tagen bereits jagen die besten Fahrer der Staaten uber den vier Kilometer langen Back- steinurs, um den Erlaubnisschein zum Start zu erwerben. Walter Faulkner erreichte bereits Rundengeschwindigkeiten über 260 Km/st. 200 mal muß der Kurs, der Wagemut und toll- kuhne Fahrweise abverlangt, deim Rennen durchfahren werden, jenem gigantischen Ren- nen, über dessen Sieger und deren Lebensschicksalen sich seit Jahrzehnten der Schleier des Mysteriösen, Unerklärbaren ausbreitet. Das un heimliche Fazit dieser„Story“ sagt: Von den 26 Rennfakrern, die bisker die mörderischen„500 Meilen“ gewannen, starb nur einer im Bett. Immer wieder greift der Tod in mysteriöser Weise nach den Siegern dieser schwersten und spannendsten Schlacht der Motore, die die Welt kennt. Zu seinem ersten Opfer erkor er sich einen Mann, dessen Name in dem Wagen weiterlebt, den er einst schuf. 1920 jagte Ga- ston Chevrolet an der Spitze des Feldes über die Ziellinie. Ein halbes Jahr danach erlitt er einen tödlichen Verkehrsunfall. Damit nahm ein Verhängnis seinen Lauf, das alle siegreichen Matadore dieses Rennens überschattet. 1926 triumphierte Frank LOEk kart. Zwei Jahre später kam er auf die Zleiche tragische Art ums Leben. Dem Sieger von 1929, Ray Ke ech, war eine noch kürzere Spanne des Ruhmes vergönnt. Bereits 16 Tage nach seinem Erfolg weilte er nicht mehr unter den Lebenden. Als Bill Cummings 1934 das nervenkostende Rennen gewann, entschloß er sich, damit seine Laufbahn zu beenden. Cum- mings galt als einer der kühnsten Fahrer Amerikas. Nie wieder bestieg er einen Renn- wagen. Aber 1939 ereilte das Schicksal auch ihn. Auf einer vereisten Straße geriet sein Wagen ins Schleudern, und man fand ihn tot am Steuer sitzend auf. Im selben Jahr hatte es sich Floyd Roberts zum Ziele gesetzt, seinen Vorjahrssieg zu wiederholen. Fast auf die Minute genau, in der er damals gewann, stürzte er. Wagen und Fahrer wirbelten durch die Luft und schlugen hart auf den Klinkern auf. Roberts zog man tot unter den Trümmern hervor. Sie spürten den Hauch des Todes Nur drei Fahrer konnten seit 1920 je drei- mal die„500 Meilen“ gewinnen, und zwei von ihnen steckten den Rennsport auf, als der Tod nach ihnen griff. Lou Meyer, ein verwegener Draufgänger, befand sich 1939 zum vierten Male auf Siegesfahrt. Elf Kilometer vor Schluß lag er weit an der Spitze. Da begann sein Wagen zu tänzeln und überschlug sich. Kaum hatte der wie durch ein Wunder unverletzt gebliebene Fahrer sich freigemacht, da ging Die gesamte Automobil- und Motorrad-Fahr erelite der Welt gibt sich am Wochenende in Bern beim„Großen Preis der Schweiz“ ein Stell dichein. Die Autorennfahrer bestreiten dabei ihren ersten Meisterschaftslau f. der Formel I. während die Motorräder den zweiten Wertungslauf zur Weltmeisterschaft absolviere n. Die schwierige, 7,280 km lange Bremgarten wald- Rundstrecke stellt an Fahrer und Maschine große und vielseitige Anforderungen. Sie for- derte bereits eine Anzahl von Todesopfern, dar unter auch den bekannten italienischen Wagen fahrer Varzi. Die Formel-I-Wagen haben am Sonntagnachmittag 42 Runden(305, 760 km) zu- rückzulegen. Unter den Startern befinden sich unter anderen der Vorjahres- Weltmeister Dr. Farina(Italien), sein größter Rivale Fangio(Ar gentinien) und der Schweizer de Graffenried, die den Kern der Alfa- Romeo- Mannschaft dar stellen. Einen 4, 5-I-Ferrari werden Ascari und Villoresi(beide Italien) fahren. Am Start wer den außerdem drei Maserati, 1,5 l, fünf Talbot, ein Veritas, drei weitere Ferrari, zwei HWM und der neue kompressorlose 4, 5-I-Osca sein. Unser Bild zeigt Weltmeister Farina, wie er gerade als Sieger im„Großen Preis von Pa- ris“(Vorsonntag) über die Ziellinie geht. Licht und Schatten uuf Aschenbuhn und Busen Blick auf die deutsche Leichtathletik im vorolympischen Jahr „Endlich wieder Klassesprinter!“— Das ist nur einer der noch offenen Wünsche der deut- schen Leichtathletik für diese Saison. Die Er- innerung darf zwei Jahrzehnte überschlagen. Damals war Deutschland in Europa führend auf den kurzen Strecken. 100-m-Läufer mit 10,5 füllten jeden Endlauf und über 200 m lie- ken die Sprinter um 21 Sekunden herum. Im Vorjahr schlug der Stuttgarter Zandt die Brücke zur verlorenen Herrlichkeit. Vorerst aber geben die guten Zeiten unserer 400- und 800-m-Cracks der deutschen Leichtathletik ein solideres Fundament. Die erstaunliche Bestän- digkeit der Huppertz, Geister, Haas ist unsere beste Waffe auf der Aschenbahn, und die Sai- son bringt, wenn nicht alles täuscht, den Sprung unter die 47-Sekunden-Grenze. Auch die 800-m-Stars, die Steines, Cleve und Ulz- heimer, hängen einander wie Kletten an den Fersen. Eine Sekunde trennt dieses Trio noch von 1,50 Minuten, und die müßte zu schaffen sein. In den 1500 Metern sieht es leider nicht so günstig aus. Man fragt sich vergeblich, wa- rum? Wie man Schranken zur Weltklasse, Sekicesate de:„50 O-HMleilen- Siegert von Judianapolis Von 26 siegreichen Fahrern verunglückten bisher 12 tödlich/ Von J. C. Arby das Fahrzeug in Flammen auf. Die ersten Worte Meyers waren die Versicherung, nie Wieder ein Rennen zu bestreiten. Er blieb bei seinem Entschluß. Auch Wilbur Shaw erlag der Psychose von Indianapolis, die auf diesen Männern ohne Nerven lastet. 1941, im Jahr nach seinem dritten Sieg, führte er 500 Kilo- meter lang das Feld und raste dann in eine Mauer hinein. Shaw trat ab. Auch er hatte den Hauch des Todes im Nacken verspürt. Das Mysterium des Labor Day Eine geradezu unheimliche Tragik verknüpft das Schicksal weiterer Sieger von Indianapolis mit dem Labor Day, dem nationalen Festtag der Arbeit in Amerika. Vier der Matadore der „500 Meilen“ verloren allein an ihm ihr Leben. HowWdy Wilcox hatte 1919 das große Rennen gewonnen. Vier Jahre danach wurde er am Labor Day bei einem Autounglück getötet. 1924 kamen am selben Feiertag gleich zwei Indiana- polissieger auf die lange Liste der toten Mei- ster. Dario Resta und Joe Boyer flelen ihm — Hunderte von Kilometern voneinander ent- fernt— zum Opfer. Der Vierte in dieser Kette mysteriöser Todesstürze hieß George Robson. Er wurde am Labor Day 1946, wenige Monate nach seinem Triumph von Indianapolis, bei einem Verkehrsunfall in Atlanta getötet. Ist es also verwunderlich, wenn die un- erschrockenen Sieger der„500 Meilen“ zwei Tage im Jahre mehr fürchten als alle anderen bricht, hat demgegenüber Langstreckenmeister Schade gezeigt. Ueber den Hürden ist uns das Ausland davongeeilt. Auch in den Sprüngen hat die deutsche Leichtathetik gewaltig an Boden eingebüßt. Während man sich bei uns noch im Stabhoch- sprung um 4 m bemüht, schwebten 1939 zehn Europäer über 4, 20 m, von den phantastischen Höhen der Amerikaner ganz zu schweigen. Es hieße sich Sand in die Augen streuen, wenn man meinte, daß es im Hochsprung an- ders sei. Auch da ist mit 1,95 m in der Welt kaum noch Staat zu machen. Hingegen kün- den sich im Weitsprung hinter Meister Luther neue Talente an, Aus den Wurfwettbewerbern hebt sich inter- national nur das Hammerwerfen heraus, in dem ein Storch und Wolf immer noch zur Weltelite zählen. Von Zehnkampfmeister Hipp ist im Diskuswerfen am ehesten noch Fort- schritt zu erhoffen, die deutschen Speerwer- fer reichen nicht, an die nordische Klasse heran— das wird uns der Länderkampf mit Schweden lehren— und im Kugelstoßen sind Wir ganz und gar abgerutscht. Dabei hielten wir in dieser Uebung einmal den Weltrekord und stellten den Olympiasieger 19361 Es wäre vermessen, von der Saison 1931 mehr zu erwarten, als sie auf Grund dieses Bildes verspricht. Unsere Leichtathletik ist trotz manchen schwachen Wettbewerbes in den wenigen Nachkriegsjahren wieder ein Partner von europäischem Format geworden. Dies ist des Guten zur Zeit genug. Erfahrene Trainer haben ihr Können über den Krieg hinüber gerettet, ihre Arbeit wird von Jahr zu Jahr mehr Zinsen tragen. zusammen. Es ist der Tag des Rennens selbst und dann der Labor Day, an dem man- cher Rennfahrer, den das Schicksal bisher ver- schonte, nie sein Haus verläßt. Man cönnte sehr leicht versucht sein, zu die- ser Kurzreportage von J. C. Arby zu bemerken, daß sie nicht gerade einen sonderlich lustigen Lesestoff im Rahmen eines Sportfeuilletons darstelle. Dagegen wäre natzrlich wenig zu sagen. Mancher wird sogar denken oder sagen, daß die„öberduammten Hirnstößer“ das Rennen- fahren in Indianapolis ja bleiben lassen könn- ten. Auf dieses Argument kann man sogar nicht einmal eine vernünftige Antwort geben. Aber alle, die einmal auf zwei oder vier Rüdern mit einer hohen Tourenzakl über den „Weißen Strich“ gebraust sind und sich dann im Rennsattel oder im Sitz, alle Muskeln ent- spannend, zurückgelehnt haben, wissen, daß in solchen Dingen überhaupt keine vernunftbe- gründeten Argumentationen möglich sind.— Sie fahren immer wieder. Heminguaꝝ würde von ihnen sagen, ihre Herzen seien wie die der Mutigen unter den Stierkämpfern 1 . 5 60 W und —— 8 11 9 05 8 Mädchen-. Budecanzüge Damen- Badeanzüge zweiteilige Formen 10,75 6,75 3,75 11,90 16,90 22,50 bamen- Badeanzüge Knaben- Badehosen einteflige Formen 4,50 2,43 1,95 12,25 17,50 22,50 Damen- Strandkleider Herren- Badehosen 17,50 2175 275 0% 8,0 4,30 Damen- Bademäntel Herren- Bademäntel 49,25 54,75 58,75 63, 87,75 49,25 Wir föhren v. d. bekannte Merkenfabrikate: „Benger-Riband“-„Heinzelmann- Orchidee“„Hautand“ lu D D ad 16 = S————— 7 N zetllitt Seite 10 e INDUSTRIE- UND HANDELSBLATT Samstag, 26. Mal 1951 N cee „Wirb- und werde“ Werbung. Güte Umsatz Güte allein genügt nicht „Die schönsten Redensarten der Welt sind Wertlos, wenn sie sich nicht bezahlt machen“. Das ist die Meinung von Claude C. Hopkins, dem Senior der amerikanischen Reklameleute, Strategen ungezählter Werbefeldzüge. 430 Mill. Dollar sind allein durch ihn oder auf seine Anregung hin für Anzeigen verausgabt wor- den. Die moderne Zeitungsreklame geht auf Hopkins zurück. Was ist Werbung, was Re- klame? Der Kongreß der Werbefachleute in Hamburg in der vergangenen Woche gab neue Antworten auf alte Fragen. Im Vergleich mit den Anfangszeiten der modernen Reklame sind die Dinge nicht einfacher geworden, sondern komplizierter. Die Werbung, gleichviel in wel- cher Form sie stattfindet, stellt heute einen echten Bestandteil der Produktionskosten dar, den Kitt zwischen Produzenten und Verbrau- chern, ein bindendes Element in der Markt- Wirtschaft und unlöslich mit ihr verbunden. Millionen von Einzelentscheidungen des Käu- ters fallen täglich allein angeregt durch das Inserat, durch den Werbespruch, durch die Ständige Einflußnahme und Gegenwart der Reklame. Was nützt, um den Gedanken Mr. Hopkins Abzuwandeln, die vielseitigste Produktion, Wenn sie nicht an den Mann oder an die Frau zu bringen ist? Eine Wirtschaftsordnung, die auf der freien Wahl des Käufers beruht, kommt ohne Re- klame nicht mehr aus. Der ewig kritische Käuker vergißt das leicht. Er sieht den Preis und denkt:„Soviel Reklame, warum nicht statt ihrer billiger?“ Jene sonderbare Wechsel- Wirkung zwischen Umsatz und Preis, die schnelle Amortisation der Ausgaben für Wer- bung zugunsten einer in Massen gängigen Verkaufsware, berührt ihn im Augenblick des Kaufes nicht mehr. Sie hat ihn nur unmerk- lich zum Kauf bestimmt und gerade darin liegt das unwägbare Moment, das der Fach- mann als Werbe psychologie bezeichnet. Gewiß, die Güte der Ware spricht immer für sich, Aber die beste Ware bleibt unabsetzbar, wenn niemand von ihrer Güte weiß. Die Werbefachleute können sich heute eines außerordentlich vervollkommneten Rüstungs- gutes bedienen, einer vielseitigen und kom- Plizierten Apparatur. In Hamburg wurden Beispiele dafür geboten: Gehör, Gesicht, Ge- Schmack, Film, Rundfunk und Presse, Flug- zeug und Automobil, Verpackung und Auf- machung, Plakat- und Werbeartikel, Druck und Wort, als Neuestes das der Fernseher, Alles dient der Werbung. Eine umfangreiche Werbeausstellung bot Anregungen dieser Art, auch aus dem Auslande. Aber was davon ist das richtige Mittel? Der Werbeberater hat heute in der Wirtschaft eine ähnliche Stel- lung wie der Steuerberater. Beide bringen in der Regel mehr Geld ein, als sie kosten, von beiden erwartet man, daß sie mit allen Was- sern gewaschen sind und sich auskennen in dem geschlungenen Gestrüpp der unbegrenz- ten Möglichkeiten. Werbeberater und Steuer- berater sind die Paladine der annonymen Wirtschaft geworden, der eine am Start, der andere am Ziel. 5 0 9 Werbung, Reklame, Propaganda, Agitation sind nicht bloß verschiedene Ausdrücke für die gleiche Sache, sie bezeichnen mehr einen Standort. Die Begriffe schwanken zuweilen im Bereich der Anwendung. Propaganda gilt als abgenutzt, Reklame kommt neu auf und Wer- bung ist umfassender, mehr ein Oberbegriff, Wogegen Reklame öffentlicher Anruf. Auf der Hamburger Tagung wurde den Werbeleuten von höchst instanzlicher Stelle gut zugeredet, im Ausland gutes Wetter für die Exporte zu machen. Dies sei das beste Jagdrevier des Propagandamannes“ Die Zielsetzung kam gleichzeitig mit der Bekanntgabe unserer erst- mals aktiven Handelsbilanz. Richtig daran wäre, daß die Ausfuhr von echten Impulsen getragen werden muß, daß ihr die Flügel Wachsen sollten, daß ihre Ausbreitung posi- tiver Argumente bedarf, weil das erzielte Aktivum im zwischenstaatlichen Handelsver- kehr, den fatalen Beigeschmack hat, durch einfache Drosselung der Einfuhr erreicht wor- den zu sein. g Im Sinne der Liberalisierung heißt es hier: „Wirb und werde“. Dr. Krebs 2 Preise und Prognosen Es ist bekannt, daß Professor Erhard die Prognosen liebt. Man wird ihm auch zubilli- gen müssen, daß er dabei sehr häufig Recht — manche wenden sagen: Glück— hatte. Bei einigen Voraussagen hat er allerdings auch tüchtig daneben gegriffen. Immerhin kann er sich bei seiner jüngsten Ankündigung wei- terhin rückläufiger Weltmarktpreise auf Material stützen, das seine Ansicht zu be- stätigen scheint. Seit Ende Februar sind die Preise der wichtigsten Rohstoffe um fünf Prozent gefallen, für Zinn, Gummi und Wolle sogar um zehn Prozent. Darüber hin- aus lassen auch die Notierungen auf den Warenterminmärkten darauf schließen, daß sich der Rückgang der Rohstoffpreise noch fortsetzen wird. So ist der Index der auf Ter- min gehandelten Waren in den USA seit Fe- bruar von 215 auf 199 gesunken. Die Notiz für Baumvoelle für Lieferung Ende 1951 liegt um fast 15 Prozent unter dem Kassakurs. Auch bei Gummi rechnet die amerikanische Industrie damit, daß die Erzeugung in diesem Jahr den Verbrauch erheblich übersteigen wird. Bei Wolle ist man indessen in London schon we- sentlich vorsichtiger. Man glaubt zwar, daß der Zivllbedarf befriedigt werden kann— voraus- gesetzt, daß die Regierungen auf strategische Vorratskäufe in absehbarer Zeit verzichten. Diese Einschränkung muß aber bei allen Produkten gemacht werden, die irgendwie mit der Rüstung zusammenhängen. Ernst zu neh- mende Preisprognosen ließen sich daher nur aufstellen, wenn die Rohstoffpolitik der Re- gierungen(und zwar vor allem der USA) eini- germaßen übersehbar wäre. Das ist aber noch keineswegs der Fall. Auch die internationalen Rohstoffkonferenzen, an die anfangs groge Hoffnungen geknüpft wurden, haben bisher noch keine Klärung bringen können. Ob man hier, wie das geschieht, bereits von einem end- gültigen Mißerfolg sprechen kann, sei dahin gestellt, Sicher ist dagegen, daß die Rück- schläge auf den Weltrohstoffmärkten in den letzten Monaten einzig und allein auf eine stärkere Zurückhaltung bei den Regierungs- käufen zurückzuführen sind und daß, sich daher das Blatt sofort wieder wenden kann, wenn sich die Einkaufspolitik der Regierun- gen ändern sollte. Jedenfalls sind alle Ver- suche, die Preise der wichtigsten Rohstoffe in irgendeiner Form international zu binden, bisher gescheitert. Es ist auch nicht zu erwar- ten, daß die strategischen Vorratskäufe noch länger gedrosselt bleiben werden. So dürfte sich der Umstand, daß das amerikanische Bud- get für das am 1. Juli beginnende Haushalts- jahr für militärische Ausgaben 71 Milliarden Dollar(gegen 56 im letzten Etatj ahr) vorsieht, daß maßgebende Wirtschafts- und Finanzkreise in Washington und London die Preisflaute auf den Rohstoffmärkten nur als vorübergehend ansehen und damit rechnen, daß die Material- knappheit im nächsten Jahr erst ihren Höhe- punkt erreichen wird. In Deutschland hat sich der Preisanstieg in der letzten Zeit etwas verlangsamt. Der Index der industriellen Grundstoffpreise ist— zum erstenmal seit einem Jahr— im April sogar um vier Punkte gefallen. Zu diesem Erfolg haben neben der Entwicklung der Weltmarkt- Preise und der(übrigens auch in den USA) rückläufigen Nachfrage der Verbraucher auch die Kreditrestriktionen der Bd ihren Teil beigetragen. Dem Bemühen der Notenbank, einen Druck auf die Preise auszuüben, sind allerdings auch Grenzen gezogen. Soweit da- mit eine spekulative Warenhortung unterbun- den wird, ist diese Politik durchaus am Platze. Notverkäufe und der Abbau von Vorräten können indessen einen Umfang annehmen, der die Versorgung von morgen zu gefährden ver- mag. Darauf wird die EdL Rücksicht nehmen müssen. Auch Preispolitik darf nämlich nicht „um jeden Preis“ getrieben werden. Kreditrestriktion von der Landeszentralbank In Württemberg-Baden ist im ersten Quartal 1951 auf Grund der restriktiven Kreditpolitik des Bundes namentlich die Gewährung kurzfristiger Kredite an Wirt- schaftsunternehmen und Private beträcht- lich zurückgegangen. Wie die Landeszen- tralbank ii ihrem Vierteljahresbericht mit- teilt, gingen von Ende Oktober 1950 bis Ende März 1951 die Akzeptkredite von 298 Millionen DM auf 228 Millionen DM zurück. Kurz- und langfristige Kredite entwickel- ten sich gleichmäßiger. Im ersten Quartal dieses Jahres betrug der Zuwachs an lang- kristigen Ausleihungen 144 Millionen DM gegenüber 171 Millionen DM im vierten Quartal 1950. 8 Das Schwergewicht der Neufinanzierun- gen lag nicht wie in den vorhergehenden Monaten beim Wohnungsbau, sondern mehr bei der Privatwirtschaft. Besonders wurden 5 3 18 5 schon bald, wahrscheinlich schon im Herbst, 8 und langfristige Exportaufträge bemerkbar machen, Es ist daher zu verstehen, finanziert. f KURZZ NACHRICHTEN Schneckentempo der Investitionshilfe lieferbar. Schwierigkeiten in der Waggongestel- Nachdem der Gemeinschaftsausschuß der Se- lung oder der Versorgung mit Verpackungs- werblichen Wirtschaft am 25. Mai in Bonn er- material hätten sich neuerdings nicht mehr neut die Durchführung der Investitionshilfe der ergeben. gewerblichen Wirtschaft beraten hat, wird ange- nommen, daß die Vorarbeiten auf einer Sitzung am 29. Mai abgeschlossen werden können. Silberner Hoffnungsstreif mit Rohkaffee In Freisen des Kaffeehandels rechnet man damit, dag in allernächster Zeit wieder Roh- kaffee- Einfuhren aus Brasilien und Kolumbien Ausgeschrieben werden, berichtet der„Verein der Kaffee-Großröster und Händler“. Die Veröffent- lichung der Ausschreibung im„Bundesanzeiger“ erwarte man Anfang nächster Woche. Chile-Kupfer teurer geworden Die„Chile Cooper Company“ hat den Preis für Kupfer aus der chilenischen Produktion um drei Cents(13 Dpfennig) per LBE erhöht. Der Lieferpreis nach den Vereinigten Staaten auf der Basis Sonnecticut Valley stellt sich danach auf 27½ Cents(1,1 DW per LB,„ Zinn-Ausschuß scheitert mangels Interesse N Der Vorsitzende des Hauptausschusses, der Internationalen Rohstoff-Lenkungsbehörde, Edwin Gibson, gab bekannt, daß bisher kein offizieller Antrag zur Gründung eines Kautschuk und Zinn-Ausschusses gestellt worden sei. Es würde auch nutzlos sein, diese Ausschüsse zu bilden, wenn nicht die wichtigsten Erzeuger- und Ver- braucherländer daran beteiligt seien. Auch Holland hat Zahlungsbilanzsorgen Die Zahlungsbilanz Hollands gebe der Regie- rung Anlaß zur Besorgnis, heißt es in einem Memorandum des Finanzministers, Prof. Pieter Lieftinck, an das Parlament. Im Jahre 1950 sei das Defizit auf 1 106 Millionen Gulden(1 216,6 Mil- lionen DW) angewachsen gegenüber 350 Millionen Gulden(933 Millionen DM) Ende 1949. Die Aus- sichten für das laufende Jahr seien darüber hinaus sehr ungünstig Insbesondere nach dem Dollargebiet müsse der Export gesteigert werden. Ruhrstickstoff lebhaft gefragt Vom deutschen Ammoniakvertrieb in Bochum wird ein lebhafter Abruf von Ruhrstickstoff ge- meldet, entsprechend der Jahreszeit würden, so wird in einem Bericht festgestellt, die Salpeter- sorten bevorzugt. Kalkammonsalpeter und Ammonsulphatsalpeter seien gegenwärtig prompt Türkei kauft deutsche Remonte-Pferde Die Türkei will, wie der Zentralverband für Zucht und Prüfung deutscher Pferde mitteilt, demnächst Remonte-Pferde für ihre Armee in, der Bundesrepublik kaufen. Usa schlachtet weniger Rinder Die amerikanische Regierung hat durch eine Snordnung die Schlachtquote für Rinder im Juni herabgesetzt, um dadurch eine gerechte Fleisch- versorgung sicherzustellen, falls die Anlieferung an den Viehmärkten zurückgehen sollte. Nach dem Quotensystem können die Schlächterfelen soviel Vieh aufkaufen, daß sie ihre Schlacht- quote erfüllen. Die Schweineschlachtquote im Juni wurde etwas erhöht. Buchprüfer sammeln sich in Stuttgart Der Bünde derbeud der Tateiclsten Buenpru⸗ ter beschlog ang dieser Woche in Bonn, sich von der&. 8e des Instituts der Wirt- schaftsprüfer in Düsseldorf zu lösen und eine eigene Geschäftsstelle in Stuttgart einzurichten. 15 000 Zentner Schurwolle werden versteigert Die deutsche Wollver wertung, Abteilung sud in Neu-Ulm Donau, veranstaltet am 31. Mal eine Versteigerung von etwa 15 000 Zentner süddeut- scher Schurwolle in voraussichtlich 1 300 bis 1 500 Losen. Die Versteigerung dürfte zwei Tage in Anspruch nehmen. Die Besichtigung der Wolle Kann am 28. Mai erfolgen. Kataloge sind im Ver- Wwaltungsgebäude erhältlich. Rotchina hilft Indien Das kommunistische China hat bisher 42 137 Tonnen Brotgetreide nach Indien geschickt. Mit der Lieferung von weiteren 200 000 Tonnen werde in nächster Zeit gerechnet, teilte der indische Ernährungsminister mit. Osthandel über Macao gesperrt Die Behörden der britischen Kronkolonie haben ciie Beschlagnahme von strategischem Material im Werte von 27 000 Dollar angeordnet, das für Macao bestimmt war. Diese Maßnahme erfolgte auf Grund von Beschuldigungen der National- Chinesen, daß die portugiesische Kolonie Macao einer der wichtigsten Umschlagplätze für Kriegs- material nach Rot-China sei. e Gläubiger-Länder entscheiden über E Z U-Schieks al „Wir brauchen eine kräftige Steigerung unseres Exportes und wir brauchen eine gewisse Devisenreserve“, erklärte am Mitt- woch der Präsident des Direktoriums der Bank Deutscher Länder, Geheimrat Dr. Wilhelm Vocke auf der Tagung der deut- schen Gruppe der Internationalen Handels- kammer. Diese Devisenreserve müsse min- destns so groß sein, daß Deutschland jeder- zeit seinen Verpflichtungen und darüber hinaus auch eine Reihe ungünstiger Mo- nate aushalten könne.. Eine Rückkehr zum bilateralen Handel sei abzulehnen, da er auch zu einem zwei- seitigen Zahlungsverkehr führen müsse. Der mehrseitige Zahlungsausgleich sei aber eine der wichtigsten Errungenschaften der EZ U. Die EZ U„stehe und falle“ mit der praktischen Durchsetzung der ILberalisie- rung und des multilateralen Handels- und Zahlungsverkehrs. Endzweck der EZ U sei die Schaffung eines„größeren, freien Mark- tes in Europa“. Bei Gründung der EZ U vor etwa einem Jahr habe man im Ausland die Ansicht vertreten, daß Deutschland binnen kurzem seine traditionelle Wirtschaftsstruktur der Vorkriegszeit wieder erlangen werde. Da- bei habe man aber folgendes übersehen: à) daß Westdeutschland durch den Ver- lust seiner Ernährungsgrundlage im Osten heute viel stärker auf Einfuhren aus dem Westen angewiesen sei. b) daß die Dollarhilfe für Westdeutsch- land im vergangenen Jahr um die Hälfte gekürzt worden sei. c) dag die EZ U nicht nur die europäi- schen Länder der OEEC umfasse, sondern auch die ihnen währungsmäßig angeschlos- senen Ueberseegebiete. Dieser Raum sei aber in seiner Gesamtheit zum großen Teil ein Rohstoffgebiet, gegenüber dem auch vor dem Kriege Deutschland kaum Ueberschüsse aufzuweisen hatte. 5 d) daß schlieglich auch heute noch die Westdeutsche Produktion und der Außen- handel mitten im Wiederaufbau steckten. Die Bundesrepublik stehe heute mit ihrem Kapital- und Devisenbedarf keines- wegs als Sonderfall da. Noch vor 2% Jah- ren habe Frankreich, heute ein Ueberschuß- land, das größte Zahlungsbilanzdeflzit aller westeuropäischen Staaten gehabt. Deutsch- land stehe mit seinem Wiederaufbau aber erst ungefähr da, wo Frankreich und Groß- britannien 1949 standen. Westdeutschland brauche nicht auf un- absehbare Zeit mit einer„unheilbaren Lücke“ in seiner EZ U-Bilanz zu rechnen. Ein„struktuelles Deflzit“ gebe es nur da, Wo ein Drittes es abdecke. Daran sei aber Auf die Dauer nicht zu denken. Eine Quelle neuer Schwierigkeiten in- nerhalb der EZ U sei, so sagte Vocke, die Unterscheidung in„starke“ und„schwache“ Länder. Es sei zwar richtig, daß zunächst die Schuldnerländer zum Ausgleich ange- halten würden. Es bestehe dabei aber die Gefahr, da“— wie bei Deutschland— die Schulqdnerlänger trotz aller Anstrengungen zur Einfuhrrestriktion gezwungen würden. Das Künftige Schicksal des EZ U-Systems sei also weitgehend in die Hände der Gläu- bigerstaaten gelegt. Deshalb müßten diese die Liberalisierung weiter vorantreiben als die Schuldnerstaaten. Devisen-Leistungsprämien statt Devisen bonus Das Bundeswirtschaftsministerium arbeitet zur Zeit eine Vorlage aus, wonach der Export- Wirtschaft zusätzliche Devisen in Form von Prämien zugewiesen werden können, verlau- tet am Freitag von zuständiger Stelle. Diese neuen Exportprämien sollen an Stelle des bisherigen Devisenbonus treten, der bekanntlich in Fortfall kommt. Zu dem Beschluß, den Devisenbonus weg- fallen zu lassen, hat nach Angaben von Sach- verständigen nicht zuletzt die Erkenntnis ge- führt, daß dieser Bonus zum Teil an Firmen — 5 langte, die ihn nicht ra en gelangte, die uchten, au 1 die Bonus-Devisen an dritte Firmen 0. worden.. Es sel jetet geplant. dem Bundes St schaftsministerium sog.„Globaldevisenkoni gente“ zur Verfügung zu stellen, aus denen u. solche Firmen zweckgebundene Devisendetpz überwiesen werden, die sich besonders 10 Stel den Export bemühen. 0 Frankreichs Außenhandel Die in Ostriehtung schrumpft zelhän Frankreich hat seine Ausfuhr nach 4% 3 Ostblockstaaten im vergangenen Jahr gegen hande über 1949 um 35 Prozent verringert, Währen in eine die Bezüge aus diesem Gebiet um rund g zung n Prozent herabgesetzt wurden. Die Liefern. zweige gen Frankreichs an die Sowjetunlon, Bülgz. Im rien, Ungarn, Polen, Rumänien und die Tech. Steuer. choslowakei, erreichten 1950 einen Wert h Besuch 11,5. Milliarden französische Franken(eta 1h N 5 55 5 Millionen DM). Seine Importe aus diesen 9 Ländern betrugen 12,2 Milliarden Französisch 5 gebli Franken(146 Millionen DMͤ). 6 3 Tes 7 nach Atbeit und Lohn:. Som DGB-Mitgliederzahl nahm zu auf wi Die im Deutschen Gewerkschaftsbund O0 fangen zusammengeschlossenen 16 Gewerkschaften t Hand, ten im 1. Vierteljahr 1951 einen Mitglied teh zuwachs von 191 612 Personen zu verzeldin vers Damit gehörten dem Dag am Quartalsende n jener Sesamt 6 641.602 Mitslieder an(Inde i des Ste 5 449 990).— Von den einzelnen Gewerkschaft hier ni hat die IG Metall mit 1 452 892 die höchste I 8 er. Sliederzahl(Ende 1950: 1 32 0100. An 2. sen ist ist steht die Gewerkschaft Oeffentuuche lente umsatz Transport und Verkehr mit 749 890 Mitglieden schaft. und die IG-Bergbau mit 590 897 Angehörigen Inu dritter Stelle,. i 50 Rheinstrom- Baggereten erhöhten Löhne gangsp! Eine 14% ige Lohn- und Gehaltserhöhung u- rialbea für die Arbeiter und Angestellten der Rue. handels strom-Baggereien in Nordrhein-Westfalen. Möbel schen dem zuständigen Arbeitgeberverband un 1 der Gewerkschaft Oeffentliche Pienste, Transat Sein 80 und Verkehr beschlossen. Wie von gewer, gen Fa schaftlicher Seite mitgeteilt wurde, wird für d von 30ʃ Monst April nachträglich eine 10% ige Erhähüg gteigen der Lohn- und Gehaltssatze gewährt. iert 1 Lohnerhõhungn in der US-Autoindustrie 5 0 Rund einer Million Automobilarbeiter u dd beamte Vereinigten Staaten ist eine Lohnerhöhung m bekomn drei Cents per Stunde bewilligt worden. Pte(hingt, Umständen sollen die Stundenlöhne noch um wel. Mark! tere vier Cents erhöht werden, falls das Loln stabilisierungsamt zustimmt. Einkom Bergbau- Lohnverhandlungen durch Auslande Nohnur Auflagen recht schwierig geworden Won Der Beirat der deutschen Kohlenbergbau de Maßstä! tung hat sich in Essen für die Fortführung de keine! vor kurzem unterbrochenen Lohnverhandlunge g für den westdeutschen Kohlenbergbau ausgesptt. Konstri chen. Auf der Sitzung wurden die für en] gebung Wiederaufnahme der Verhandlungen mit de zutreter Arbeitnehmervertretung erferderlichen Vortag, 0 J setzungen besprochen.— Zu der bisher von d eren 18 Bergbau geforderten la4ꝙbigen Erhöhung de Inde Gehälter und Löhne wird in Kreisen des Benz. verfolgt baues erklärt, daß die gegenwärtige Kosten. un. Ertragslage im Steinkohlenbergbau keine. ben di höhung der Gehälter und Löhne zulasse, De buketts Weigerung der alliierten Stellen, eine Neuregs tägigen lung des Kohlen-Exportpreises zuzustimmen, hab die letzte Möglichkeit für eine Aufbesserung det dolange Löhne und Gehälter genommen.— Die Id Betßꝭ für etw bau vertritt die Ansicht, daß eine Lohnerhönugß J Milli ohne Verteuerung des Kohlenpreises erreicht wer Sonders den muß. Ihrer Ansicht nach soll eine gröben Sohder Zahl von Zechen in der Lage sein, aus eigene DM ein Mitteln die neuen Lohnforderungen erfüllen u Die können. Den ertragsmäßig schlechter gestellten. Zechen soll durch einen Ausgleich die Mösli“ Regieru keit gegeben werden, ihre Zahlungsfähigze digen zu erhalten. 7 also mi Deutschrösterreichisches Arbeits abkommen gen De Verhandlungen über ein Gegenseitigkeitsabkom- tigt. Di men zwischen der Deutschen Bundesrepublix üg„ Oesterreich auf dem Gebiet der Arbeitssoen, säulen versicherung wurden in diesen Tagen in uns reits be bruck abgeschlossen. Das Abkommen sieht daf pormuli Gleichstellung der Staatsangehörigen der Partneg 1 länder in der Arbeitslosenversicherung und, u ex beitslosenfürsorge vor. Weiter ist geplant, de Säulen Arbeitsantritt Deutscher in Oesterreich ul] der led! umgekehrt möglichst zu erleichtern und den Au. berückes tausch von Gastarbeitern zu fördern. Bisher uu; 1 es für deutsche Staatsbürger in Oesterrei ühi⸗ kei auhßerorentlich schwer, Arbeit zu finden, Beeren] erwähnt vor rund vier Wochen war zwischen der Bundes steuer 1 republik und Oesterreich ein Abkommen ile de 5 die gegenseitige Anerkennung der Invaliden, den, die Angestellten- und der gesetzlichen Kranzef, ud 801 Versicherung abgeschlossen worden. steigen. Bundesrepublik bei Internationaler Arbe. Die konferenz durchse Die deutsche Delegation für die am 6. Jun h aur Pin Gent beginnende 34. Konferenz der Internation- 1 len Arbeitsor ganisation(GLO) wird von Staetz, Soziale werden, renten Sozial ve sekretär Sauerborn aus dem Bundesarbeitsmin sterſlum angeführt werden. vom Deutschen G Werkschaftsbund mog) wird das Mitglied de Bundesvorstandes, Erich Bührig, teilnehmen, llterlenverkalkung Kireislaufſtörungen vorzeitiges fflltern lassen sich mit Hämoskleran Wirksam bekämpfen. 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Mai 1951 e eee eee steuern ersinnen ist nicht schwer steuern bezahlen um so mehr Dieser Tage befaßten sich die Möbelein- zelhändler handelsverbandes Mannheims. Ludwigshafens— Mitglieder des Heidelbergs und 8 Möbel- Württemberg- Baden in einer zu Mannheim stattfindenden Sit- zung mit den Problemen ihres Wirtschafts- zweiges. Im Vordergrund stand die Sonderumsatz- steuer. Der Vorsitzende berichtete von einem Besuch im Bundesfinanz ministerium in Bonn. Bei diesem Besuch sei ihm von maß- geblichen ministeriellen Funktionären deutet worden, daß Festsetzung der be- sich Bemessung und Sonderumsatzsteuer nur nach dem Finanzbedarf der Oeffentlichen Hand richten könne. Somit scheidet jegliche Rücksichtnahme auf wirtschaftliche Belange aus. Was aber INDUSTRIE- UND HANDELSBLATT alles vermindert das Defizit theoretisch um 4,4 Milliarden D-Mark. Für die noch zwei Milliarden DM ü betragende Differenz konnte kein anderer Ausweg gefunden werden als dieselbe in den außerordentlichen Haus- haltsplan abzuschieben. Mitunter erschrecken die anderen, die nicht Exekutivorgan der deutschen Finanz- verwaltung sind, über die verheerenden Folgen ihres eigenen Vorhabens Dies er- wies sich in humoristisch wirkender Weise bei der Streichung der Bewirtungsspesen“. Bekanntlich hat die Mehrheit des Bundes- tags bei der Aenderung des Einkommen- steuergesetzes dessen Paragraph 9a gestri- chen, d. h. Bewirtungsspesen für Ge- schäftsfreunde sollen überhaupt nicht mehr steuerabzugsfähig sein. Es ist nun inter- Essant, daß gerade der Sprecher der Sozial- demokraten(also jener Partei, die den An- trag auf Streichung des 8 9 einbrachte) der Meinung Ausdruck gab, es könnten alle Bewirtungsspesen nicht generell als nichtsteuer abzugsfähig angesehen werden. Ausnahmeregelungen seien erfor- derlich. Hier hat jemand vor seinem eige- nen Mut Angst bekommen Diese Entwicklung zeitigt jedoch auch gute Seiten. Möglich, ja sehr wahrschein- lich, daß die Verordnung. Bewirtungs- Spesen von Geschäftsfreunden generell nicht steuerabzugsfähig zu machen, zur Einsicht führen wird, daß es überhaupt ein Fehler ist, generelle Bestimmungen da zu treffen, wo die Ausnahme als Regel gilt. Und das ist wohl im Geschäftsleben der Fall, wie überhaupt in der Wirtschaft. Zu wünschen ist nur, daß die Fülle und stete Wiederholung der Fehler der finanz- politischen Gebiete— gleichgültig ob sie von deutscher oder von alliierter Seite gemacht werden— in ansteigendem Ausmaße zum Erkennen der Fehlerhaftigkeit und zum Einschlagen neuer, weniger fehlerbelasteter Wege führt. F. O. Weber Die DLG- Ueberraschung der Heinrich Lanz AG, Mannheim „Lanz- System“, das die Landwirtschaft revolutionieren wird Die Deutsche Land wirtschaftliche Ge- sellschaft öffnet zu Hamburg die Tore der diesjährigen DLG-Ausstellung, und wenn nicht alle Anzeichen trügen, so wird die wirt Grünfutter muß. „Guck dieh- um- Verfahren“ abgeschafft Die konventionelle Form des Schleppers gestattete eine wirklich überzeugende, voll- kommen gespannlose Arbeit im Klein-Betrieb nicht, immer noch mußten Gespanntiere für bestimmte Arbeiten gehalten werden. Der Anwendung der Vollmotorisierung der Feld- vom Felde beimbringen und Transportarbeiten schien bisher eine untere Betriebsgröße gesetzt zu sein. Kleine Betriebe können sich nicht gleichzeitig Ge- spann- und Motorzug leisten. Für diese Betriebe hat LANZ auf Grund jahrelanger betriebs wirtschaftlicher und arbeitswissenschaflicher Untersuchungen den LANZ-Motor-Geräteträger für die Verwirk- lichung des„LANZ- Systems“ herausgebracht. Der Kern dieses, LANZ-Systems“ besteht aus Motor- Triebachse nebst doppelseitigem, offenem Rohrrahmen, der in einfacher Form angen wir an, mit dieer Oeffentlichen 5 5. f Eten dul 15 die zwar sich selbst noch zu erhalten 1135 1 e. 1 8 1 versteht, aber nichts beiträgt zur Förderung objekten 8 1 5 5 5 VVV ende i jener Wirtschaft. die eigentlich Lebensblut Seit. 55„55 ade i dies Staatswesens sein soll? Gemeint sind 1 55 8 sich ee e dem drecdene hier nicht nur die Möbelhändler. Gemeint Lokomotivbau zuwandte. befassen sich die te ü ene pier die 8 Techniker und Konstrukteure der Heinrich die gesamte cher e unausgesetzt mit dem Problem Tue nenn Arpeit zu rationellsle- „ I geangspunkt sei“, so habe dieser Ministe- 5 85 5 11 e dem Vorsitzenden des Möbel- 8 N Werden Können kime er dae bandelsverbandes gesagt.„daß alle jene eacutsame Ekapbe in dieser Entwicklung dene an lebe und Einrichtungen sonderbesteuert. 535355 dar. 1 Arden in sollen, die den Bedarf einer vierköpfi- liche 85 5 slclr um eine aßrarwirtschakt⸗ gewer gen Familie mit einem Monatseinkommen 1 4 15 1580 55 ersten Ranges, denn der d für ag fon 300 DM— weil zu luxuriös— über- 75„ Betrted ist Frotatr e deen ere ae wee men wee wie zeger dapiabgtener ee, e . iert würde, dann mu leser Ministerial- 5 8 5 5 a ente den Nöbewpreis tür deine Unschold Ves eger berrias, denen uderwiesenden nung un bekommen, mit der er der Annahme nach- ermögenswerte in Sach- und Grundbesitz u du( hängt, daß eine vierköpfige Familie mit 300 1 J sind, an dem Mangel liquider 1 1 Monatseinkommen noch wesentliche. ist daher erforderlich, daß der Fommensteſle für die Anschaffung von denadgirt seine Betriebsausgaben kur An- JJ 57 1 5.„ iasstabe sind und das somit den ist. Nicht immer ist dies der Fall. Eine andlunger 1 Dreschmaschine z. B. kostet viel Geld und ausgespin, Konstrukteuren unserer Steuergesetz- r 5 für eig) gebung mit größerem Mißtrauen entgegen- Bien 5 181055 iti 5 3 n r von ge deren Einfälle sind auch unberechenbar. en de e 85„„ 5 hung der Indes— oben angeführte Darstellung 3 5 5 gspr. 8 J bertoler lestelich ilustratzve Zwecte— ha- ae dre Gruppen beneleirtechaftncher reine. den die Architekten des neuen Steuer- Maschinen: sse. b buketts der Bundesregierung nach mehr- 1. men fee täsigen Beratungen die Sonderbesteuerung 2. 5 erung de solange amputiert, bis nur eine Luxussteuer 25 N 5 10 bag für etwa 100 bis 150 Gegenstände, die rund eech, ga ee d bailienen Dil Jährlich erbringen el(ie 35 Ute lerpchterntemarcnmen, e gehe dondersteuer sollte 300 pis 900 hillionen Senernteverarbeitungemasctinen e een u cee e eee e Die Finanz- und Wirtschaftsexperten der gie. 5 e 5 e Regierungskoalition und die e due dlaschinen nur zeitweise eingesetat skähigkel men Atseb komt. ublix ug beitslozen⸗ in Inns⸗ sieht di 1 Partner: und. plant, de eich u den Al. zisher hesterreid , Bereit r Bundes men übe validen, Krankel. Arbeit. 6. Jun in er nations n Staetz⸗ beltsminb schen Gt. glied de men, beer 7 2 1 digen der Bundesregierung haben also mit der Beseitigung des 3,4 Milliar- den Defizites im Bundeshaushalt beschäf- tigt. Die von ihnen erarbetteten„Haupt- Saulen“ der neuen Steuerpolitik reits bekannt. wenn auch die endgültige Formulierung erst in den nächsten Tagen uu erwarten Säulen“ ist die unbefangene Kühnheit. mit der lediglich der Finanzbedarf des Bundes berücksichtigt wurde und nicht die Trag- higkeit der Wirtschaft. Außer der bereits erwahnten Luxussteuer steuer um 1,5 auf 4,5 Prozent erhöht wer- den, die Mineralölsteuer soll erhöht werden ud somit der Benzinpreis um 10 Pfennig steigen. ist. sich sind be- Beachtlich bei diesen sol! die Umsatz- Die Produktionssteuer konnte sich nicht durchsetzen, dagegen ist endlich ein Schritt zur Einsparung von Ausgaben, denen wenig doziale Bedeutung beizumessen ist, gemacht werden, und zwar sollen die sog. Bagatell- renten(bei der allgemeinen Erhöhung der Sozialversicherungsrenten um 25 Prozent) kegfallen und es soll Plennig-Zigarette verzichtet werden. auch auf die 83 Das werden können. Die ganzjährige Gebrauchs- maschine Lanz hat auf dem Gebiete der vielzweck- und Allzweck- Maschinen bereits früher be- achtliche Erfolge erzielt, die landwirtschaft- lichen Geräte und Maschinen wurden 80 ausgestattet, daß sie— ergänzt durch Ein- richtungen für anderen Verwendungszweck — mehrfach und zu verschiedenen Leistun- Zen eingesetzt werden konnten. Das genügte den Konstrukteuren der Firma Lanz nicht. Unter der Leitung Prof. Dr. Knolles wurde ein selbstfahrender Binder konstruiert. Er ist mit eigenem Mo- tor ausgestattet und arbeitet ohne Eleva- toren. Das Förderband liegt auf dem Binde- tisch, das Fördertuch ist endlos und ist ohne Hilfsmittel innerhalb weniger Sekunden abziehbar. Auch der Bindetisch kann mit Wenigen Griffen abgenommen werden und die ganze Maschine kann Grünfutter direkt auf einen Wagen laden. Das bedeutet na- türlich, daß diese Maschine nicht nur in der Erntezeit eingesetzt werden kann, sondern auch in der ganzen Zeit, in der der Land- ohne Schraubenschlüssel-Montage, innerhalb weniger Sekunden mit allen für die land- wirtschaftlichen Arbeiten erforderlichen Werkzeugen und Einrichtungen versehen werden kann. Da im Gegensatz zu dem bis- herigen„Guck-Dich- um- System“ alle Geräte bei dem„LANZ-M-Gtr“ vor dem Fahrer angebracht werden, ist das„LANZ-System“ ein„Schau- voraus- System“ und damit gleich- zeitig ein„Ein-Mann- System“. Es gibt keine Bestell-, Pflege- und Trans- portarbeit während des ganzen Jahres, die der„LANZ-M-Gtr“ im Rahmen dieses „LANZ-Systems“ nicht leisten könnte. Das ziehende Pferd war das Vorbild für den ziehenden Motor. Von dieser historischen Form der Zugkraftanwendung hat sich das „LANZ-System“ frei gemacht. Es stellt eine Arbeitssynthese zwischen Lenker, Motor und Werkzeug dar. Am Morgen versieht der Bauer mit zwei Griffen seinen LANZ-Motor-Geräteträger mit der Plattform und belädt diese mit allen Dingen, die er zur Feldarbeit braucht: Dünger. Getreide, Bodenbearbeitungswerkzeugen, den Vesperkorb u. a. m. Er fährt mit vierfacher Pferdegeschwindigkeit auf sein Feld. Dort entlädt und entfernt er im Handumdrehen seine Plattform und stellt die mitgeführten Werkzeuge ein. Der LANZ-Motoren-Geräte-Träger kann einscharig Pflügen Düngerstreuen zweischarig Schälen Drillen Grubbern Hacken Eggen Häufeln Schleppen Striegeln u. a. m. Außer dem Pflügen können alle leichteren Arbeiten in einer Arbeitsbreite bis zu 2 m und mehr ausgeführt werden, weil die Rad- spur zwischen 1.25 m und 2 m einstellbar ist. Hieraus ergibt sich erstmalig die Möglichkeit einer Beet- Kultur im land wirtschaftlichen Betrieb. Der 2m breite Streifen braucht weder von Mensch noch Tier betreten zu werden und kann so in einer für das Pflanzen wachs tum idealen Verfassung gehalten werden. Zur Erleichterung der Spurverstellung hebt sich das ganze Fahrzeug mit Hilfe einer sinnreichen, fast selbsttätig wirkenden Stelze vorn und hinten vom Boden ab. Das Gerät ist nicht nur auf die Ebene beschränkt, son- dern zeigt durch eine sinnreiche Lenkvorrich- tung am Hang eine vollkommene Sicherheit des Fahrens in Pflanzenreihen, weil die Hinterachse durch ein zweites, Steuersäule angebrachtes Lenkrad unab- hängig von den Vorderrädern vom Fahrer gelenkt werden kann. Es gibt keine bisher an tierische Zug- kraft gebundene Feldarbeit in Klein-, Mit- tel- und Großbetrieben, die nicht mit dem „LANZ-M-Gtr“ und dem„LANZ-System“ bewältigt werden könnte. Das sind die beiden Neuerungen, mit denen die Firma Lanz auf der DLG-Aus- stellung in Hamburg gewiß nicht nur die Besucher des Inlands, sondern auch die ausländischen Betrachter in Erstaunen set- zen dürfte. Es erübrigt sich, darauf hinzu- Weisen, daß sich hiermit eine Umwälzung in der landwirtschaftlichen Technik an- bahnt, die rentable Bewirtschaftung selbst kleiner Anwesen gewährleistet. Wie wir noch zusätzlich erfahren, wird Lanz auf der DLG- Ausstellung neben sei- nen 16, 20, 25, 35, 45, 55 PS-Bulldoggs(20 und 25 PS- Schlepper als Allzweck- und als gewöhnliche Schlepper ausgestattet) das ganze Arsenal der land wirtschaftlichen Ma- schinener zeugung der Firma Heinrich Lanz AG. auffahren lassen. In dieser Serie der Ausstellungsgegenstände ist noch der neue Grasmäher der Firma Lanz besonders be- achtlich. Er zeigt gegenüber den anderen Grasmähern weitgehende Verbesserung, ist mit Vollölbad und mit geschliffenen Zahn- rädern ausgestattet. Beachtlich ist auch eine leicht transportable Lohndresch- maschine mit eingebautem Elektromotor auf Vollgummirädern, deren Dreschkapazität 20 bis 25 dz je Stunde beträgt. Tex. auf der Seite 11 Brown, Boveri& Cie. AG., Mannheim hielt Hauptversammlung a b Die Hauptversammlung unter Leitung des Aufsichtsratsvorsitzers, Herrn Dr. Theodor Boveri, genehmigte einstimmig die bereits bekannten RM-Schlußbilanz, DM- Eröffnungsbilanz und den Abschluß für das verbundene Geschäftsjahr, 21. Juni 1946 bis 31. Dezember 1949,) wobei das Grundkapital umgestellt 1:1 mit 24 Millionen DM und die offenen Rücklagen ebenfalls mit 24 Mil- lionen DM ausgewiesen werden. Die turnusmäßig ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder, Geheim- rat Dr. Walther Frisch und Emil Zaugg, wurden wiedergewählt. Wie der Vorsitzer des Vorstan- des, Handelskammerpräsident Dr. Hammerbacher, ausführte, ist das Geschäftsjahr 1950 befriedigend verlaufen. Die Abschlußarbeiten sind zur Zeit im Gange. Die Bilanz zum 31. Dezember 1950 wird voraussichtlich im Herbst zur Vorlage gelangen. Ueber die Frage der Wiederaufnahme einer Dividendenzahlung kann endgültig erst nach Fer- tigstellung des Jahresabschlusses entschieden wer- den. Die Aussichten für das Jahr 1931 sind schwer zu übersehen. Nachteilig auf den Geschäfts- umfang macht sich einerseits die schwierige Rohmaterialbeschaffung, andererseits trotz Wei- fellos vorhandenem großen Bedarf die immer stärker werdende Auswirkung der Kredit-Restrik- tionen bemerkbar. Es bleibt weiterhin zu hof-⸗ fen, daß die Bemühungen für eine Stabilisierung des Lohn- und Preisgefüges zu einem Erfolg führen und damit eine sichere Kalkulationsbasis geschaffen wird. 1) Siehe„Morgen“ vom 25. Mai,„Bilanzen Mannheimer Großunternehmen“. Berliner Autosalon Opfer der Einfuhrpolitik Die in der Gruppe Importeure von Kraft- fahrzeugen“ zusammengeschlossenen Vertre- tungen ausländischer Automobilwerke mit Ausnahme von Ford und General Motors sehen sich nicht in der Lage, den vom 6. bis 16. September 1951 stattfindenden Berliner Auto- salon zu beschicken. Damit ist der internatio- nale Charakter des Berliner Autosalons, der unter beratender Mitwirkung des Verbandes der Automobilindustrie e. V. von der Gesell- schaft„Berliner Ausstellungen durchgeführt wird in Frage gestellt. Die Importeure begründen ihren Entschluß mit den derzeitigen Schwierigkeiten bei der Einfuhr nach Westdeutschland. Trotz großer Nachfrage sei ein Verkaufserfolg daher äußerst zweifelhaft. Bereits bei der Beschaf- fung der Ausstellungskontingente für die in- ternationale Automobilausstellung in Frank- furt a. M. hätten sich Schwierigkeiten er- geben. 2 Wirtschafts- und Finanzbüro der Atlantikpakt- Organisation formulierte Aufgabengebiet Das neugeschaffene Wirtschafts- und Fi- nanzbüro der Atlantikpaktorganisation been dete in Paris seine erste Sitzung. In einem Kommunique, das nach Abschluß der Konferenz herausgegeben wurde, werden die Aufgaben des Büros in folgenden Punkten zusammengefaßt: 1. Die Ueberprüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Probleme im Zusammenhang mit den Verteidigungsbemühungen des Wer stens. l 2. Ausarbeitung von Empfehlungen über die Verteilung der Lasten für die gemeinsame Verteidigung unter den Mitgliedern der At- lantikpaktor ganisation. 0 3. Ausarbeitung von Empfehlungen, die an- deren Atlantikpaktorganen, insbesondere dem Ausschuß für die Verteidigungsproduktion, über wirtschaftliche und finanzielle Fragen vorgelegt werden sollen. Neue Ehrensenatoren der Technischen Hochschule Darmstadt Generaldirektor Dr. Ing. c. h. Wilhelm Has pel Daimler-Benz), Stuttgart; Direktor Franz Grabowski(Buderus), Wetzlar, und Dr. Hans Leonhard Hammerbacher(Brown, Boveri & Cie), Mannheim, wurden zu Ehrensenatoren der Technischen Hochschule Darmstadt ernannt. Dies gab der Rektor, Prof. Dr. Mehmel, bei der Hauptversammlung der Vereinigung der Freunde der Technische Hochschule Darmstadt Ernst-Lud- Wig-Hochschulgesellschaft) bekannt. Direktor Fritz Happold 70 Jahre alt. Der Senior- chef der bekannten Lack- und Lackfarben-Fabrik Chr. Lechler& Sohn Nachfolger, Stuttgart-Feuer- bach, Direktor Fritz Happold, kann heute seinen 70. Geburtstag feiern. Der Jubilar hat die von ihm geleitete Firma zu einer der bedeutendsten deutschen Unternehmen der wickelt. Hanken-Drogerie, 8 Mchaelis-Drogerie Michels, G 2, 2 Drog, Hofmann, Langerötterstr. 16 NANMNHETTEN VRHUTEN HERMES. 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Mai 1951 Seite 13 — Sprechstunden der Sozlalredaktion in Mannheim Auskünfte werden kostenlos nach bestem Wissen, mittwochs von 912 donnerstags von 5—7 Uhr. doch ohne Gewähr erteilt. G. R. Das Wonungsamt beschlagnahmte mir von meiner Wohnung ein Leerzimmer, in das ein Untermieter eingewiesen wurde. Der Unter- mieter will mir lediglich die anteilige Leer- raummiete zahlen, jedoch nichts vergüten für die Unannehmlichkeiten, die nun einmal eine Untervermietung bereitet. Für die Mitbenut- zung der Küche, die ihm gleichfalls vom Woh- nungsamt gestattet wurde, will er mir ledig- lich 2 DM zahlen. Was kann ich verlangen?— Sie können nur die anteilige Leerraummiete in Rechnung stellen. Untermieterzuschläge sind nicht zulässig. Bei Mitbenutzung der Küche dür- en von Einzelmietern höchstens 1 DM, von Fa- milien höchstens 2,50 DM monatlich erhoben werden. Frau Käthe R. in M. In einer Kaffeestunde machte eine Freundin die Anwesenden darauf aufmerksam, daß man bei der Verwendung alter Kartoffeln im Frühjahr eine gewisse Vor- icht walten lassen solle, da sich ein Gift„So- laenin“ in den Kartoffeln bilde. Stimmt das?— Nan weiß, daß eine in ihrem chemischen Auf- bau noch nicht genau bekannte organische Ver- bindung in der Kartoffel vorkommt und gele- gentlich auch zu leichten Vergiftungserschei- nungen(Benommenheit, Erbrechen und Darm- keizung) führen kann. Diese Vergiftungserschei- nungen, die sich im Frühjahr einstellen, wer- den häufig in ihrer Ursache nicht erkannt. Es ist festgestellt worden, daß sich Solanin etwa vom März ab in den eingekellerten Kartoffeln in steigender Menge bildet, und zwar vorwie- gend in der Schale und in den Schößlingen. Der Solaningehalt nimmt nach derm Innern der Kar- tokfel zu ab. Wenn die Kartoffeln dem Licht ausgesetzt sind, wird der Solaningehalt wesent- lich gesteigert. Im Dunkel gelagerte Kartoffeln führen niemals zu Vergiftungserscheinungen. Landwirt B. in W. Einige meiner Hühner legen im Frühling und auch anfangs Sommer Windeier. Die Hennen kränkeln, legen schlecht und im vergangenen Jahr gingen mir sogar zwei Tiere ein. Worauf ist diese Erkrankung zurück- zuführen?— Hervorgerufen wird dieses Uebel durch eine Erkrankung des Eileiters, die von den Trematoden— durchsichtigen, etwa 1,5 em großen Würmern— verursacht wird. Diese Scheuen Sie nicht die Kosten der Aufbewahrung in einem Pelzfachgeschäft. Nur in einem sol- chen haben Sie die unbedingte Gewähr, daß Ihr Mantel nicht beschädigt wird. M. S. Was versteht man unter dem Begriff „Schrecksekunde“ und wie ist man zu seiner Er- kenntnis gekommen?— Zwischen einem von außen kommenden Reiz(Erblicken eines Ver- kehrshindernisses oder eines Verkehrszeichens, Hören eines Signals usw.) und der durch diesen Reiz ausgelösten„Antwort“ des Fahrzeuglen- kers besteht eine„Antwort- oder Reaktions- zeit“. Viele derartige Reaktionshandlungen wer- den— besonders bei den sicheren und geübten Fahrzeuglenkern— automatisch, d. h. ohne be- wußte Ueberlegung, sofort ausgeführt. Unter Schrecksekunde versteht man nun die Erweite- rung dieser normalen Reaktionszeit. Das Pro- blem der Schrecksekunde wurde wohl im Jahre 1912 zum erstenmal richtig erkannt. Es hatte sich zu dieser Zeit in Müllheim, Baden, ein schweres Eisenbahnunglück ereignet, das eine große Anzahl Opfer forderte. Zu diesem gro- Ben Prozeß gegen die schuldigen Eisenbahn- beamten wurde ein psychologischer Sachver- ständiger namens Marbe zugezogen. Er hat auf Grund eingehender Untersuchungen auf der Lokomotive das Problem der Schrecksekunde in seinem Sachverständigen-Gutachten zum er- 5 vor den Schranken des Gerichtes er- örtert. Frau Lisa B. in W. Mein Mann ist ein sehr nervöser und sensibler Mensch. Er behauptet, daß diese Ueberempfindlichkeit bei ihm Erbgut sei, denn schon Vater und Großvater wären sehr sensible Menschen gewesen, deren Stimmung in hohem Grade mit den Sonnenflecken zusam- menhänge. Können Sie mir in diesem Zusam- menhang sagen, was die Wissenschaft über die Sonnenfſecke und ihren Einfluß auf Menschen weiß?— Auf der Oberfläche der Sonne sind häu- fig dunklere Flecken von charakteristischem Aussehen zu beobachten. Die Ausdehnung die- ser Flecken kann so bedeutend werden, daß die Abzeichnungen selbst mit freien Augen zu er- kennen sind. Während die Temperatur der Sonnenfläche 6000 Grad beträgt, schätzt man die Temperatur der Flecken auf etwa 5000 Grad. Es müssen also in den Fleckengebieten Vor- gänge vorhanden sein, die eine Abkühlung her- vorrufen. Man glaubt die Ursachen dieser Ab- kühlungen auf wirbelige Strömungen zurück- führen zu können. Die Sonnenflecken üben nach den Forschungsergebnissen auf viele Erschei- MORGEN Nus unserer Sozial- Redablion dem Untermieter zu versagen, zumal Sie ja die Waschküche nicht ständig benutzen. Die Mit- benutzung Ihrer Wannen brauchen Sie nicht zu gestatten. Heimkehrer L. Ich kehrte im Jahre 1950 aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Da ich dringend meinen durch einen Motorradunfall verletzten und arbeitsunfähigen Schwager in seinem eigenen Geschäft vertreten mußte, mel- dete ich mich jetzt erst wieder zur Arbeits- aufnahme bei meinem früheren Arbeitgeber. Dieser lehnte die Einstellung ab, vermutlich deshalb, weil ich mich früher nationalsoziali- stisch betätigt habe. Habe ich irgendwelche rechtlichen Ansprüche als Heimkehrer auf Wiedereinstellung oder auf eine Geldentschä- digung?— Der Heimkehrer muß dem Arbeit- geber spätestens 14 Tage nach seiner Heim- kehr erklären, daß er den alten Arbeitsplatz beansprucht. Ein Beschäftigungsverbot auf Grund früherer nationalsozialistischer Betäti- gung steht den Ansprüchen des Heimkehrers nicht entgegen. Frau Mina D. Ich beabsichtige mich von meinem Mann aus dessen Verschulden schei- den zu lassen. Kann ich nun vor der Ehe- scheidung schon eine Regelung hinsichtlich der Unterhaltszahlung mit meinem Mann tref- fen in der Weise, daß diese meinen Mann auch nach der Ehescheidung bindet?— Unter- haltsvereinbarungen für die Zeit nach der Ehescheidung können nach& 72 Ehescheidungs- gesetz jederzeit getroffen werden. Diese Vor- schrift geht von der Erwägung aus, daß es den Ehegatten überlassen sein muß, bei Vor- liegen eines berechtigten Ehescheidungsgrun- des in freier Entscheidung eine Vereinbarung über die künftigen Unterhaltszahlungen abzu- schließen. Allerdings darf diese Vereinbarung nicht gegen die guten Sitten verstoßen und materielle Vorteile zum Zwecke der Erleich- terung der Ehescheidung versprechen. Es darf hinter einer solchen Regelung nicht ein„Los- kauf“ von der Fhe zu finanziell günstigen Bedingungen stecken. Der scheidungsberech- tigte Ehegatte muß an sich entschlossen sein, die Scheidungsklage durchzuführen und von der Ausführung dieses Entschlusses einstwei- len nur deswegen absehen, weil ihm die wirt- schaftliche Sicherheit seiner und der Kinder WIRTSCHAFTS-KABEL Buderus Eisenwerke 1:1 Die Buderussche Eisenwerke A8 in Wetzlar Wird ihren Aktionären auf der für den 28. Mai anberaumten Hauptversammlung eine Umstellung des Grundkapitals im Verhältnis 1:1 sowie die Ausschüttung einer fünfprozentigen Dividende auf das 26 Millionen DM betragende Grundkapital für die Zeit vom 21. Juni 1948 bis 31. Dezember 1949 vorschlagen. Der Hauptversammlung wird die Reichsmark-Schlußbilanz, die DM- Eröffnungsbilanz sqwie der Abschluß zum 31. Dezember 1949 vorge- legt werden. Der Geschäftsgang im Jahre 1950 und den ersten Monaten des laufenden Jahres kann nach einer Mitteilung der Industrie- und Handelskammer Frankfurt als durchaus befriedigend angesehen werden, wenngleich die Rohstofflage die Entwiek- lungsmöglichkeiten beeinträchtigt. Beachtlich sind die außéèrordentlich großen freiwilligen Sozial- leistungen des Unternehmens, die auf 6 Millionen DM jährlich geschätzt werden. Blohm& voß wird wieder aufgebaut. „Für uns besteht kein Zweifel mehr, wir wer- den Blohm& Voß wieder aufbauen“, erklärte der Hamburger Wirtschaftssenator, Prof. Karl Schil- ler, vor dem deutschen Presseclub Hamburg. Be- reits seit geraumer Zeit laufen entsprechende An- träge, die über das Bundeskanzleramt an den Pe- tersberg geleitet wurden. Siemens& Halske 3:3; Siemens-Schuckert 6:5 Die Aufsichtsräte der siemens& Halske AG, Berlin-München, und der Siemens-Schuckert- Werke Ad, Berlin-Erlangen, beschlossen àam 24. Mai in München, den Hauptversammlungen der Gesellschaften eine Umstellung des Grundkapitals der Siemens& Halske Ad im Verhälnitnis 5:3 auf 240 Millionen DM und der Siemens-Schuckert- Werke AG im Verhältnis 6:5 auf 200 Millionen DM vorzuschlagen. Bei der siemens& Halske AG soll der Reingewinn aus dem Geschäftsjahr 1948/49 von 0,78 Millionen DM vorgetragen werden. Der Rein- gewinn aus 1949/50, der sich um den Gewinnvor- trag auf 6,42 Millionen DM erhöht, soll zur Zah- lung der Vorzugsdividende von 1,75 Prozent auf die Vorzugsaktien für die Zeit vom 1. Oktober 1944 bis 30. September 1950 verwandt werden. Der danach verbleibende Betrag von 2,77 Millionen DM soll auf neue Rechnung übernommen werden. Für die Siemens-Schuckert-Werke AG. wird vorge- schlagen, aus dem Reingewinn 1938/9 von 4,84 Mil- lionen DM eine Dividende von zwei Prozent zu zahlen und aus dem Reingewinn 1949/0, der sich um den Gewinnvortrag auf 6,83 Millionen DM er- höht, drei Prozent Dividende zu verteilen. Der überschießende Gewinn von 0,63 Millionen DM soll vorgetragen werden. Die Hauptversammlung der siemens& Halske AG findet am 5. Juli in München, die Hauptversammlung der Siemens- Schuckert-Werke AG am 3. Juli in Berlin statt. Metallgesellschaft stellt 5:4 Die Metallgesellschaft AG, Frankfurt/ Main, schlägt der zum 28. Mai einberufenen Hauptver- sammlurig vor, das Grundkapital von bisher 70 Millionen DM im Verhältnis 5:4 auf 56 Millionen DM umzustellen. Ferner sollen eine gesetzliche Rücklage von 6,88 Millionen DM, eine freie Rück- lage von 4,32 Millionen DM sowie eine besondere Rücklage von 14,5 Millionen DM gebildet werden. Für das verlängerte erste DM- Geschäftsjahr vom 21. Juni 1948 bis 30. September 1949 wird aus einem Rohertrag von 31,34 Millionen DM nach 3,33 Millio- nen DM Abschreibungen und Wertberichtigungen sowie Zuweisung von 0,65 Millionen DM àn den Delkredere-Fonds ein Reingewinn von 1 Millio- nen DM ausgewiesen, aus dem für die Berichts- zeit eine Dividende von drei Prozent auf das neue Grundkapital verteilt werden soll. In dem Ge- schätfsbericht wird auf die ungewöhnlich ver- stärkte Nachfrage nach Metallen in der ganzen Welt hingewiesen, die eine gewaltige Erhöhung der Metallpreise zur Folge hatte. Dies bedeute ein schwerwiegendes Risiko, dessen Abdeckung nur in beschränktem Umfange möglich sei. Die vor- wiegend politisch bedingte Entwicklung am Me- tallmarkt wirkte sich in einer erheblichen Stei- gerung der Erzeugung der der Gesellschaft ange- schlossenen Metalhhütten und der metallverarbei- tenden Werke sowie in einer Erhöhung des Han- delsumsatzes in Erzen und Metallen aus. Für das Geschäftsszahr 1949/0 kann voraussichtlich eine Dividende von vier Prozent verteilt werden. Auch die erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahres weist weiterhin zufriedenstellende Ergebnisse aus. August-Thyssen-Hütte nimmt zweiten Hochofen in Betrieb Der zweite Hochofen der August-Thyssen- Hütte wurde am 24. Mai angeblasen. Einschließ- lich des am 7. Mai in Betrieb genommenen ersten Hochofens wird das Werk jetzt 40 00 Tonnen Roheisen monatlich herstellen können. Ein dritter Ofen sowie ein sSiemens-Martin-Stahlwerk sollen im Herbst in die Produktion eingeschaltet werden. Grundig übernimmt„Lumophon“-Radiowerke Die Grundig-Radio-Werke GmbH. Fürth haben die drei Werke der Nürnberger„Lumophon“- Radiofabrik übernommen. Die Grundig-Werke be- schäftigen gegenwärtig 3200 Personen. — Woripupierbörse Die Tendenz an der Börse war in der abgelaufenen Woche uneinheitlich. Montanwerte waren gut behauptet. blieben gefragt, Lanz 60%, Girosa 54, während die im Verhältnis 5:3 eine Enttäuschung hervorrief. chung auf 57% bzw. für Zuteilungsansprüche a/ irosammel 52¼0. Lebhaftes Interesse bestand weiterhin für Bank- Aktien, Zellstoffwerte, deren Kurse geringfügige Abschwächungen zu verzeichnen hatten. dagegen vernachlässigt Maschinenwerte Umstellung des Aktienkapitals bei Daimler-Benz Der Kurs erfuhr am Wochenende eine Abschwä⸗ Das Geschäft in Zuteilungs- ansprüchen à/ Girosammel war weiterhin recht leb haft. Krankheit ist nicht ansteckend, d. h. sie über- nungen einen starken Einfluß aus. So sind z. B. Existenz für die Zeit nach der Ehescheidung Freiverkehr Freiverkehr trägt sich nicht direkt von Huhn zu Huhn, son- das Wachstum der Pflanzen und die Ausbrei- noch nicht ausreichend gewährleistet erscheint. Girosammel- Sirosammel- dern durch einen sogenannten Zwischenwirt. tung der Radiowellen nicht unerheblich von Einer besonderen Form bedürfen diese Ver- Frankfurt depot Frankfurt depot Die Ansteckung erfolgt durch Libellen, deren dem Rhythmus der Sonnenfleckenzahlen abhän- einbarungen nicht. Es ist zu empfehlen, diese Aktien„ Aktien 21. 5. 25. 5. 25. S. Larven die Eier der Trematoden fressen. Diese gig. Auch Wetterbildung und Ernteerträge un- jedoch nur unter Hinzuziehung eines Notars entwickeln sich dann in der Libelle zum Zwi- kerliegen dem Einfluß der Sonnenflecken. Es oder Rechtsahwalts abzuschließen. Wenn nach schenstadium und wandern bei der Aufnahme ist nicht von der Hand zu weisen, daß die ner- Vertragsschluß veränderte Umstände eintre- accumulatoren 15 145 1435 Rheinstann 74 220% 65 durch die Hühner in deren Verdauungsapparat vösen Spannungen der Menschen auch von den ten, dann müssen diese berücksichtigt d Adlerw. Kle yer 55, 555 545 RWE 5 92 937⁹ 88 bis in die Kloake, Von da aus gelangen sie in Sonnenflecken beeinflußt werden können. Un- wenn es sich u 5 ö 11 iS eden, Aan 20%[ 297% 267 Salamander 5 7 55 den Legedarm, Wo sie schwere Reizung und sere Kenntnise sind allerdings noch zu lücken- 5 8 m eine wesentliche Verände-] A8. f. Energiewirtschaft 95 255 87 Salzdet furt 305 200 1 Intzündung in den Schleimhäuten hervor- haft, um diese und weitergehende Zussmmen- ppfichtaterddere, Wirtscharthchen Lage des Ver- Augsb. Nb. e 109% 25 TC rufen. Die Hühner erzeugen dann krankhaft hänge in präziser Weise erkennen zu können, Pflichteten handelt. Dies gilt z. B. für eine Bay, j n 2 5 1 111 555 8⁴ 84 5 Bay. Motoren 32 32 25.0 Seilind. Wolff 73˙/ mehr Eiweiß, aber keine Kalkschale, legen also 5. 5 Wiederverheiratung des Verpflichteten. Es ist] Beku is 3 27 S5 i 55%;84 52 Wind- oder Fließeier. Der After verklebt sich H. in B. Ein Kind wurde von meinem Hund zu empfehlen, daß jedoch in die Unterhalts- Bemberg 100 98 87 Siemens Vorzüge 5⁵ 55 52 bald mit Eiweiß, und das Gefleder wird stumpf- gebissen. Ohne die Eltern zu verständigen, ließ vereinbarung die Klausel aufgenommen wird, Berger Tiefbau 26 ö[25%(2 VV 265 3 43 —fearbis und struppig. Befallene Tiere müssen ich sofort dem Kinde durch einen zufällig an- daß eine Wiederverheiratung keinen Grund] Zn Fleinlen 34 40 31 Suczuen er. 48½% 40 von gesunden abgesondert und besonders sorg- wesenden befreundeten Arzt eine Tetanus- für eine Aenderung der Unterhaltspflicht sein VVV 2 162 85. 5707 57 83 — fkaltis gepflegt und gefüttert werden, Ein Heil-(Wundstarrkrampf-) Spritze verabfolgen. Nun soll. 7 l iel mittel gibt es noch nicht. Wo Libellen sind— will der Vater des Kindes gegen mich und den El 5 N 55* 113½ 112 103½ 9 1 2 80 2 85 84% 7 meist in der Nähe von Gewässern— sollen die Arzt Anzeige erstatten. Ich stehe dagegen auf Eltern E. in L. Unser einziger Sohn hat auf Daimler. 00 57 52 Zellstoff Waldhof 5 70/ 695% 3 fan Ffliünner erst swat am Moczes aus dem Ftall gen fen end arn der birner geltenden Zuftas. e F Degu ss 80½] 80 75 Zelß-Ikon 4 8b 22 lassen werden; denn die vom Tau feuchten haben!— Nach der bisher geltenden Auffas-. DM abgeschlossen und als bezugsbe- Pte. Erdei 8 ½¼ 383 ¼Z 79%½ f 5 Libellen können in den frühen Tagesstunden sung, wie sie durch die obersten Gerichte ver- i tür diese Versicherungssumme seine Ute. Linoleum 130] 12 121 Badisch 18 26 26 22 Aterong nur schlecht fliegen, halten sich also nahe der treten worden sind, war jeder Eingriff eines raut bei der Versicherungsgesellschaft be- Pt. Steinzeug 4% 1 b 138 Bayer 8 u. Wech- 12% Erde und werden so von den Hünnern zu ihrem Arztes eine Körperverletzung. Die Strafbarkeit 5e 5 5 testamentarisch ee 1 22552 5 15 5 sel- Bank 3 g 43½ 43 38 eigenen Schaden oft und schnell aufgepickt. War aber ausgeschlossen, wenn die Einwilligung Seine Braut zur Olleinerbin eingesetzt, weil die] niche Wann 5% Sommerzbank 2 2 25 22e b en. dies Patienten oder dessen Vertreter— in Verheiratung bevorstand. Bei einem Verkehrs- Rl. Licht z Kraft 5 5 28 eutsche Banxͤ 34%[25 3 nnen Vater K. Mein Junge kann eine kaufmän- Ihrem Falle also des Vaters jenes Kindes unfall ist nun unser Sohn tödlich verunglückt, 0 1 7 55 1 120 121 110 Dresdner Bank 34, 34½j 32 — nische Lehrstelle erhalten. Der Arbeitgeber vorgelegen hat. Konnte dagegen diese Einwil- ohne nennenswertes Vermögen zu hinterlassen.] Sehr Fanr: 2 2 20 Pfalz. Hyp.-Banß 22 20 verlangt eine Probezeit von sechs Monaten. Ich ligung nicht eingeholt werden, so wurde auch Können wir als Eltern Rechte aus der Versiche- Feldmhle 97 97 86 Rheinische Hyp.-Bank 24 24 225 5 halte eine derartig lange Probezeit für ein zu die mutmaßliche Einwilligung als ausreichend rangssumme geltend machen?— Nachdem Sie] Felten& Guil.. 71 71 68 Nicht notiert) 2 9 großes Risiko, denn unter Umständen ist dieses angesehen, um das Eingreifen des gewissenhaf- nicht zu Erben eingesetzt worden sind, haben Goldschm dt. 56,7[56 5¹ Baumwollspi. Speyer. 140 140 5 1 balbe Jahr für den Jungen vollkommen ver- ten Arztes zu schützen. Der Arzt und Sie durf- Sie lediglich den Effichtteilanspruch, weicher in] Sritener Kayser 11⁰ 108 Bürgerbräu Lhafen 57 27 3 loren. Wie ist hre Meinung?— Die ersten vier ten nach Sachlage mit der Einwilligung eines Ihrem Fall den hälftigen Wert des Nachlasses Haid& Neu 1 10 17 125 Sharlottenb. Wasser 60 50 50 6 Wochen des Lehrverhältnisses gelten als Pro- vernünftigen Vaters rechnen. Nach der neuesten ausmacht, da Sie als Eltern die einzigen gesetz- fangwerte dusen 2 760% 5 Bingler- Werke 1 A 55 bezeit, wenn eine längere Probezeit vertraglich Hrkenntnis ist ein Eingriff oder eine Behand- lichen Erben Ihres Sohnes sind. Die Versiche- arpener, Bergbau 5 Pyckernott Lement a g f f N 1 8 8 Heidelb, Zement 110% 117½% 113 Eisenhütte K6I 45 45— LU nicht vereinbart worden ist. Sie darf jedoch drei jung, die ein gewissenhafter Arzt übungsent- rungssumme gehört nun nicht zum Nachlaß, da Ho 50 5 5 62% 62˙½ 57 1 1 55 r 86 80 81 5 Monate nicht übersteigen, Vereinbarungen über sprechend vornimmt, überhaupt keine Körper- die Braut, auch wenn sie Alleinerbin geworden 1 5 35355 26 26% 2½ Gute Roftnungsndltis 5 7250 73½½ 70 en eine längere Probezeit sind nichtig. Während verletzung mehr. Ein Vorgehen gegen Sie und ist, den Betrag von 800 DM auf Grund des Klein, Schanzl.& B. 5 8 20 Herrenmünle Genz 95 95— der Probezeit kann jede Partei zu jeder Zeit den Arzt hat somit keine Aussicht auf Erfolg. Versicherungsvertrags und der formlos gülti- Klöckner werke 75 76 73 Inter. Baumaschinen 50 ½ 59ʃ½— en vom Lehrvertrag zurücktreten. 7 5 e e 3 in ihrer Knorr 5 8 8 8270 Kammgarn Stöhr 5 77 80 73 — f 1. 1„ Frau Luise D. Wwe. Ich bewohne ein Fin- Eigenschaft als Erbin ausbezahtl erhält. Es liegt Lahme yer 2 2 Kühnle, Kopp& Kausch 100 10⁰ 90 6 33 a famiſienhaus. Zwei leere Zimmer mußte ich in Ihrem Fall auch keine Schenkung der Ver- Lan, 11 97955 101 Mot.-Werke Mhm 5 140 140 1307 Zz 2 an eine Familie abgeben. Obwohl der Miet- sicherungssumme seitens Ihres Sohnes an seine ee 8 55 41 41 37% 5& Koppel 3 5 3375 bie Kin 195 zusgeführt zu haben? ertrag über eine Mitbenutzung der Wasch- Braut vor; denn der Anspruch auf den Betrag Eudw. Welemühle 97 97 88„ 80 5 Die Kriminalpolizei konnte den Dieb nicht fest- I. 1 g J 5 Ludw. Walzmühle Rhein Strohzellstoff. 17 175— 5 zellen.— Nach der bisherigen arbeitsgericht⸗ küche nichts enthält, beansprucht die Unter- von 8000 DM ist erst mit dem Tod Ihres Sohnes Mannesmann. 63/8 04 00 Schubert& Salzer 58 58 53 lüchen Rechtsprechung ist der bloße Verdacht mieterin die Waschküche für zwei Tage des entstanden und ist nicht aus seinem Vermögen Metallgesellschaft 8 70% 80 64¹% Tonw Wiesloch e 70 70 62 III einer strafbaren Handlung nicht 3 Monats, Muß ich dem Verlangen stattgeben? an die Braut weggegeben worden. Unter die- Rhein. Braunkohlen 125— 120 Vereinigte Fränkische e krietlose 0 182 Weben Bin ich verpflichtet, auch meine eigenen Wan- sem Gesichtspunkt können Sie deshalb nicht die hein. Elektr.. 9⁵ 9⁵ 87 o 1 25 75 68 . 1 85 Us brechen. nen zur Verfügung zu stellen?— Gbwohl dem Ergänzung des Pflichtteils nach 8 2325 BGB ver- 5 11 1 10 5 1 a 1 zuch 8 128 der Gewerbeordnung enthält einen Untermieter durch das Wohnungsamt nur zwei langen. Wohl aber können die von Ihrem Sohn)) ³ĩ¹WAA ecken bolchen fristlosen Entlassungsgrund nicht. Als 51 3 Rhe. 1 8 5 888 5 a 5 5 Zimmer als Wohnung zugewiesen worden sind, bereits gezahlten Versicherungsprämien als Züricher Devisennotierungqen erdachlemomente 30 schwerwiegend Bind, dag fetten anner erk Mitkeovtenns der Walen ff ß ptunde und Dollar je Einheit alle ubrigen! 5 binheit er 1 3 küche gerechtfertigt. In zwei Zimmern allein lese rämienzahlungen sin deshalb dem N rigen je nheiten Ker 9 des Arbeitsverhältnisses nicht kann man keinen Haushalt führen. Dazu ge- Nachlaß Ihres Sohnes zuzurechnen. Von diesem Banknoten] 19. 8. J 23. 5. 19. 5. J 23. 5. 19.5. 23. 5. 10. 8. J 23. 8. ö i hören vielmehr noch die notwendigen Neben- so erhöhten Nachlaß ist dann der Pflichtteils- Bonn 7.00 86,25 Amsterd. 107,00 107.00 Kopenhag] 49.00 48.50 that 5 8 f 5 5 1„ 5 5 8 0 50 Buen Air. 20,50 20,00 a3 2 Gertrud L. Ich besitze einen sehr wert- räume, insbesondere eine Gelegenheit zum anspruch 7 errechnen. D in Ihrem Fall die London 8 7 1 7 Stockholm 3 1 Oslo 49,00 49,00] Bolivien 3.00 3.00 8 85 vollen Pelzmantel, den ich unbedingt vor Mot- Waschen und ein Keller oder Lagerplatz zur Prämien jedoch offensichtlich nur für kurze Paris,.. Mailand..„ Kairo 10.80 10,80 Peru 24.50 24.50 ten sichern möchte. Können Sie mir ein Mittel Feuerung. Es würde gegen Treu und Glauben Zeit bezahlt worden sind, fallen diese nicht be- Ne Vork 755 8 5 Wien 1670 15 Lissabon 2 150 Ankers 1.18 1.18 angeben, das Schädigungen verhindert?— verstoßen, die Mitbenutzung der Waschküche sonders mehr ins Gewicht. Brüssel 5 35[Prag a 1% Madrid 50] 8,45[Mexiko. 45,00 45.00 1 a ö ſrreul 873 Tsſahan 0 Tsolter.* letrien Nalileer Ela Lachg rf Weltertassung gerlehtete phl- Nnnnz, Judi, Be., deltuggeglse; begun ndert pit, Surguse nge. ft. Re: Trieste nstgat. pez. Mig 12s stein dt Helen log. Anschauung. Abrahams im AT. auf versch. nordnung der schen Sage, Geliebte(s.) Tri- est: Tries reistaat, Dode- wig- Holstein mit Hafen an d. wen Gf Eren, lat unwiruhch Isabeau, Kgu. v. Frankreich. Atome im Molekül; mor- stans. ⁵ẽ„„„ 8 zogen u 1 de 5 ital. 97 855 löst; sett 13711485, seit 1892. pnter gießz 8 3 Stoffe 1sonzo, jugoslaw.-ital. Fluß, v. 5 5 1 0 Jugosla- mentfabriken. N rag, P. 55 5 f versuchte frz. Thron an Eng- m gleicher Kristallform; entspringt in Jul. Alpen, 136 wien, Briga und renda an zwan, russ., Johan bſld.- Bl. 1670 besteh. pol. een land zu bringen. Phane, Sr., Linien a, d. Hand- em ig., Mundung im Goit v. Frankgeten, Kolonſen dater moskkow. Grogkürsten 1 ittet. eee am isabella, span,(v. hebr. Je- Karte, die Orte mit sleichen Friest mit vorgeschobenem Treuhänlefschakt d.(s.) Ver- Zaren, 2 III., 14301505, Ver m, u 5 n c erf Ungarn) leben- zabel), weibl. vorname;„. 7 Delta: schlachten,(s.) 1. einten Nationen. einigte ganz Rußlan a, 5 78 den itallener im ital. Staat; die Katholische, Een i Sb 5 e) Jerbinden! Weltkrieg. Ttaliker, etwa 1000 v. Ch. nach tete d. byzant. Prinzessin So- 5 8 4511504, seit 1474 Kgn. pren, gr., G. Hs, flüss. Koh- N 5 Italien eingewanderte indo- 10 g bungen, Min- nien, 1„ Israel, hebr., Gottesstreiter 5 phis(Erbin v. Byzanz) u. be- allg. für Bestrebungen, Nl. von Kastilien, vermählt mit lenwasserstoff. Ausgangspro-„ 5 a germ. Volksstämme. seitigte 1480 Oderhberrschaft 3 derheiten z. Mutterland zu- and, Aragon er dukt z, Herstellung künstlich. nach Trennung v.(s.) Juda gte rherrscha 7 rückzuholen(rredentismus). Ferdinand, g. L, e Kautschuks;„ thérmen, gr., 926 v. Ch. N- Reich der Juden, Ithaka, eine der jon. Inseln, d. Tartaren üb. Rußland; a g 5 oberte mit ihm 1492 das Mau- in Klimakarten Linien mit aus io Stammen gebildet;, b. Homer Heimat d. Odysseus. IV., Grosny, der Schre Hast O regulär; lat., unregelmäßig, kenreſcir Granadg, often. Orten gleicher Jahres- bzw. bebr, Pfete israel, 1940 aus- Itinerar, lat., Straßenver- Helle, 188054. nahm 1547 offin. 1 unordentlich. ozean. Fahrten d. Kolumbus. Monats temperatur; topen, Serutener Freistaat auf dem zeichnis; alt-röm. Reisefünrer Zarentitel an. Blutige Auf- W Irrelevant, lat., unerheblich, Isabellfarben, bräunlichgelb. gr., Abarten V. chen. Elemen- Hoden d. ehemal. brit Man- mit Aufzählungen v. Orten u. Hentunt cd. Sue zaberrschs 5 05. bedeutungslos. Isar, beyr. Fluß, r. Nebenfluß ken, d. m. diesen jewells an e(.) Palästina, Entfernungen. 1 Rußlands n. chen, l. Irrellsiositat, lat, Rellglons- d. Donau. entspringt i“ hinte- sleicner Stelle A.(0 Systems daun d. Jüdlscht Besctzte Tell Lid, Hirobumt, sap. Fürst u. ianow b ade d losigkeit, Unglaube. ren Karwendelgebirge. 382 km e 5 4 5 ee 2 d. fa. kilo, Schep⸗ ff 8 i 1 85 it, s.) lang. alten sind, N 5 5 er d. jap. Verfassung v. 1889 1200 eee„cls, Vulkaninsel am Golf e 8 85 F n. e Vorbild 1. 8. jap. 1 5 0 ee= Wos- — 15 46 km, 27.500 E: bei allen Elementen zu fin- arm in Holland, zwei Sroßmachtstellung dch. Siege 5. 5 presstves 5 W Wein. Pische. den, zuerst bei radioaktiven Arnheim ab, mündet ins 18 Un. China(49945) U. üb. Ruß⸗ Iwein, M-liche Sagengestak rs eh V Ischias, gr., Hüftweh, meist e 9 8 5 ee e and 904%). Generalresident d. Artusrunde, mnd. EpOs V. f N a; J e„ 5 1 gr., chem. Substanzen v. phys. Issus, Stadt Kl.-Asi m v. Korea, dort ermord 5 ur 10 Apparat, besteh. aus cylindr. insects 8 e Be eee e eee ee 0. 55 a, t er et. Hertmann v. Aue. bun. Sate m. Schlauch u. Spine neee un Gebets gleicnen Eigenschaften: Ge- Cn. Schlacht bei 8, Sieg Ale- ace rohr. 1 ade d Ne zens.: heterotrop, anisotrop. Xanders d. Gr. uber d. Per- U rg Irritabel, lat., reſzbar, erreg- Ischl, u. 85 serkönig Darius III. 8 11.000 Einw. Isoller.„ öl, sehr reines er bar. 011 72 75 m5 058 n 1. Nechnalzdusllen. Mineralöl ohne 1. 1105— Irrlicht, Trrwisc schwa. fähigkeit, verwend. in Trans- zanz, türk. Name f. Konstan- 3, 10. Buchstabe des Alpha- Jach 5 ien zchimmernde plaue Fisma. fegen in dt. Tlersase aw tormatoren, Hochspannungs- finopel, alte Hptstdt. d. Tür.. e e ec eee. Pe chen über Sumpf und Moor,. Wolf. 5 1 schultern;»-stoffe, Nichtlei- kei v. 1453—1923, an d. Bucht ben I unterschieden; chem. nach Rumpfform in Schwert⸗ b. Lleteſ bis zu 15 em hoch; meist Isel, Berg., südl. Imnsbru 45 ter für Elektrizität: Porzel- d. Bosporus,„Goldenes Horn“, Teichen für(s.) Jod; phys. u. Kiel-v, nach Verwendungs- Schnel⸗ selbstentzündetes Sumpfgas 148 m; m. 653 m Ig. Tunnel lan, Glas, Hartgummi, Hart- auf einer Halbinsel gelegen, Abk. für(s.) Joule. 5 g. Nac.(Methan); im Volksaperglau- Brennerbahn. papier, troccene Luft. 846.000 E, Univ., bed. Kirchen i 8. 0 2 1 1 Jabalpur, Dschabalpur, Stadt Zülch den Seelen ungetaufter Kin- ksenheimer Altar. in Kolmes Isolatoren, allg. Stoffe m. feh- u, Moscheen atis christlich. u. Tritt. Vorderindlen, 178 000 1520 P der, die in d. Irre verlocken jim Elsaß, v. Mathias(63, lender od. geringer Leitfänig- islam. Zeit(Hagia Sophia), 1 5 885 8 35,00-% wollen. Grunewald(1810, m. 2 Flügel- 4. Elektrizität, Wärme usw. Denkmäler d. rom Kra(Kon- Einw. 0 D1% Irtysch, sibir, strom, 1. Ne- paaren Üpereinander. Im Besonderen isolferende stamtinssdule, Wasserleitung). Jablonol-Gebirge, Waldiges 75 benfl. d.(s.) Ob, 3700 Em Ig, Iser, r. Nebenflus d, Elbe 1. Körper, meist aus Porzellan, bed. Welthandelsplatz. Bergland in(8 Transbaita- on 60-10% entspringt am Fktug Altai, Böhmen, entspringt im ge- f. elektr. Freileitungen. Istar,(s.) Astarte. Uen, bis 2480 m, Gold- u. Erz- Trateng bis an d. chines. Grenze schiff- pirge(Tafelfichte, 1128 m). VLeokrates, gr. Redner u. Poll: Ist-Eingang, tatsghl. erte Werne „tragen bar. 5 Isère, I. Nebenfluß d. Rhöne, tiker, 436338 V. Ch., Vor- Zahlungen. Jablunka-Gebirge, Verlänge- ile Fenn Irving, Edward, 21834, 290 lem ig., nach ihm benannt kämptfer d. griech.-magedon. Isthmus, gr., Landenge;- v. ung d. West-Beskiden nach ntgetallen schottisch. Prediger in London frz. Dep.“, Hptstdt. Grenoble. Einigung geg. Perser. Korinth(ö Km breit) u. Pa- SW Paß, 561 m, mit Eisen- i., Kosſe u. Gründer der Apostolisch- Igerlohn, Krsstdt. in S-West- Isolation, Abgrenzung. Ab- nama 650 km breit). bahntunnel, verbindet Pruth- bt 20 O ace Jene e ee deen. zee e ienleur⸗ sonderung; techn Schutz geg. Istrien, Halbinsel d. N-Adrie O u. oberes Teißgebiet. auch 16n n e schule, Eisenindustrie. Schall und Erschütterungen, meist verkarstetes Tafelland Jabot, frz., Brustkrause aus Holte chriktstell., 17681999, han,(Ispahan), Stadt in Feuchtigkeit, Wärmeabgabe, m. guten Häfen(8.) Pola, ca. Spitzen, männl. Tracht J. 18. ker boch History of New Isfa„ISD 5 Pore n(Ge- Tran, 208.000 E, alte Hptstdt. Stromübergang aus elektr. 400.00 E(Slowenen, Kroaten, u. Beginn d. 19. Jh., jetzt nur Jacht(Kieljacht?ꝰ stalt d. 555 van Winſele). Persiens m. schöner Moschee. Leitungen. usw. Italiener): bis 1797 zu Venedig noch dei weibl. Kleidung. Unks Großsegel, rechts Foch Wohin in den Ferien sagt mnen unsere latäglich erscheinende B6e 1126 „ERMOTUNG vou artrae“ dne innen die Wahl mres Reisezlels erleichtert Mannheim, qu 3, 16-19 Schwetzinger Straße 29 Zweigstelle: Wohin in den Ferien gat mnen unsere latäglich erscheinende Beilage „E RMNOTUNN Ven Altre, e nen die Wahl mres Reiseziels erleichtert s Freitag: Ffkunk; 8.15: Schulfunk: Odenwaldschule; 13.30: Klaviermusik; 15,5: Wirtschaftsfunk; 16.00: Nachmittagskonzert; 16.50: Frauenfunk; 17.05: Kleines Konzert; 17.45: Wies daheim war; 18.00: Zeitgeschehen; 18.20: Klänge der Heimat; 19.00: Stimme Amerikas; 19.30: Mensch und Arbeit; 19.45: Nachrichten, Wert- ter, Kommentar; 20.05: Verdi-Zyklus; 21.55: Nach- richten, Wetter, Sport; 22.05: Ueber dramatische Tage über Hitlers Reich; 22.15: Filmmusik; 23.00; Kabarett; 23.30: Barmusik; 23.45: Nachrichten. 1„5.20: Nachrichten; 5.50: Markt- Mittwoch: rundschau; 6.00: Frühmusik; 6.40: Heimatpost; 6.55: Nachrichten, Wetter; 7.00: Ka- tholische Andacht; 7.15: Werbefunk; 7.55: Nach- richten; 8.00: Frauenfunk; 8.15: Morgenmusik; 9.00: Nachrichten; 9.05: Unterhaltungsmusik; 9.45: Such- meldungen; 10.15: Schulfunk: Odenwaldschule; 10.43: Krankensendung; 11.45: Landfunk; 12.00: Mittagsmusik; 12.45: Nachrichten, Wetter; 13.00: Echo aus Baden; 13.10: Werbefunk; 13.45: Schüler- Funk; 14.00: Unterhaltungsmusik; 14.30: Kinder- Funk; 15.00: Schulfunk: Germanin; 15.30: Klavier- musik; 15.45: Wirtschaftsfunk; 16.00: Ueber einen Schweizer Dramatiker; 16.15: Für die Hausfrau; 17,00: Für Eltern und Erzieher; 17.15: Hausmusik; 17.45: Heimatpost; 18.00: Zeitgeschehen; 18.20: Felerabendmusik; 19.00: Stimme Amerikas; 19.30: Wirtschaftsfunk; 19.45: Nachrichten, Wetter, Kom- mentar; 20.05: Ueber dramatische Tage in Hitlers Reich; 21.00: Musik von Tschaikowsky; 21.45: Nachrichten, Wetter, Sport; 22.05: Französische Schlager; 22.30: Ueber große deutsche Journali- sten; 22.45: Orchesterkonzert; 23.45: Nachrichten. „ 5.20: Nachrichten; 5.50: Markt- Donnerstag: rundschau; 6.00: Frühmusik, Nachrichten; 6.40: Heimatpost; 6.55: Nachrichten, Wetter; 7.00: Katholische Andacht; 7.15: Werbe- funk; 7.55: Nachrichten; 8.00: Frauenfunk; 8.15: Morgenmusik; 9.00: Nachrichten; 9.05: Unterhal- tungsmusik; 9.45: Suchmeldungen; 10.15: Schul- funk: Germanin; 11.15: Konzert; 11.45: Landfunk; 12,05: Mittagsmusik, 12.45: Nachrichten, Wetter; 13.00: Echo aus Baden; 13.10: Werbefunk; 15.00: Schulfunk: Märchen; 15.30: Klaviermusik; 15.45: Wirtschaftsfunk; 16.00: Konzertstunde; 16.50: Uber ein Waisenhaus; 17.10: Volkslieder; 17.45: Heimat- post; 18.00: Zeitgeschehen; 13.25: Große Sänger und Instrumentalisten; 19.00: Stimme Amerikas; 19.30: Sport; 19.453: Nachrichten, Wetter, Kommen- tar; 20.05: Klaviermusik von Debussy; 22.30: Uber die Not der deutschen Wissenschaft; 23.15: Unter- Haltungsmusik; 23.45: Nachrichten; 23.50: Nacht- feuilleton; 0.05: Jazz im Funk. U 5.20: Nachrichten; 3.50: Marktrund- schau; 6.00: Nachrichten, Frühmusik; Heimatpost; 7.00: Andacht der Baptisten; Werbefunk; 7.55: Nachrichten; 8.00: Frauen- Morgenmusik; 9.00 Nachrichten; 9.035: Südamerikanische Klaviermusik; 9.45: Suchmel- Jungen; 10.15: Schulfunk: Märchen; 10.45: Kran- kensendung; 12.00: Mittagsmusik; 12.45: Nachrich- ten, Wetter; 13.00: Echo aus Baden; 13.10: Werbe- 5.40: 7.15: funk; 15.00: Schulfunk: Geschichte; 15.30: Kinder- funk; 15.45: Wirtschaftsfunk; 16.00: Nachmittags- „ 5.00: Nachrichten, Sport; 6.10: Mor- Montag: genkonzert; 7.00: Nachrichten; 7.30: Morgenmusik; 8.10: Eigenprogramm der Studios; 8.40: Musikalisches Intermezzo; 9.00: Für die Haus- frau; 9.30: Nachrichten; 11.00: Werbefunk; 11.30: Eigenprogramm der Studios; 12.20: Mittagskon- zerrt; 12.45: Nachrichten; 13.15: Musik nach Tisch; 14.00: Schulfunk; 14.30: Französischer Sprachunter- richt; 15.00: Fröhliche Klänge; 15.45: Wirtschafts- funk; 16.00: Fröhliche Klänge; 16.30: Literatur der Landschaft; 17.00: Solistenkonzert; 17.30: Das Tee- gespräch; 17.40: Eigenprogramm der Studios; 18.20: Sport; 18.30: Werbefunk; 19.00: Zeitfunk; 20.00: Musik für dich; 20.50: Probleme der Zeit; 21.00; Aus der Welt der Oper; 22.00: Nachrichten, Wet ter, Sport; 22.20: Klaviermusik; 22.30: Nachtstudio; 23.00: Vergnügte Minuten; 0.00: Nachrichten. 3„ 6.00: Nachrichten, Wetter; 6.10: Dienstag: Morgenkonzert; 8.00: Nachrichten, Wetter, Wasserstand; 38.10: Eigenprogramm der Studios; 8.40: Musikalisches Intermezzo; 9. 00: Schulfunk; 9.30: Nachrichten; 11.00: Werbefunk; 11.30: Eigenprogramm der Studios; 12.20: Mittagskonzert; 12.45: Nachrichten; 13.15: Musik nach Tisch; 14. 00: Junge Menschen; 14.30: Französischer Sprach- unterricht; 15.00: Schulfunk; 15.15: Volksmusik; 15.45: Erzählung von Leonard Frank: 16.00: Kon- Zzert; 16.45: Literarische Reise; 17.00: Unterhal- tungsmusik; 17.40: Eigenprogramm der Studios; 18.20: Parteienfunk; 18.30: Werbefunk; 19.00: Zeit- funk; 20.00: Volksmusik; 20.30: die Herrlichkeit“, Hörspiel; 21.50: Zwischenmusik; 22.00: Nachrichten, Wetter, Sport; 22.20: Probleme der Zeit; 22.30: Nachtstudio; 23,30: Jazz 1951; 0.00: Nachrichten. 1„ 6.00: Nachrichten; 6.10: Morgen- Mittwoch: konzert; 8.00: Nachrichten, Wet ter, Wasserstand; 8.10: Eigenprogramm der Stu- dos; 8.40: Musikalisches Intermezzo; 9.00: Für die Hausfrau; 11.00: Werbefunk; 11.30: Eigenprogramm der Studios; 12.20: Mittagskonzert; 12.45: Nach- richten; 13.15: Musik nach Tisch; 14.00: Schulfunk; 14.30: Französischer Sprachunterricht; 15.00: Nach- mittagskonzert; 16.00: Eigenprogramm der Stu- dios; 16.30: Bücherschau; 16.50: Volksmusik; 17.20: Aus Wissenschaft und Technik; 17.40: Eigenpro- gramm der Studios; 18.20: Probleme der Zeit; 18.30: Werbefunk; 19.00: Zeitfunk; 20.00: Melodien- reigen; 21.30: Gewerkschaftsfunk; 21.40: Unterhal- tungsmusik; 22.00: Nachrichten, Wetter, Sport; 22.20: Klaviermusik; 22.30: Nachtstudio; 23.00: Tanzmusik; 0.00: Nachrichten; 0.10: Swing-Sere- nade. 6.00: Nachrichten; 6.10: Mor- genkonzert; 8.00: Nachrich- Wasserstand; 38.10: Eigenprogramm der Studios; 8.40: Musikalisches Intermezzo; 9.00: Schulfunk; 9.30: Nachrichten; 11.00: Werbefunk; 11.30: Eigenprogramm der Studios; 12.20: Mittags- konzert; 12.45: Nachrichten; 13.15: Musik nach Tisch; 14.09: Kinderliedersingen; 14.30: Französi- scher Sprachunterricht; 15.00: Wirtschaftsfunk; 15.15: Nachwuchs; 15.5: Lyrik der Zeit; 16.00: Eigenprogramm der Studios; 17.00: Klaviermusik; Donnerstag: ten, Wetter, „Die Kraft und chester der Welt; 19.30: Nachrichten, Sport; 20.60: Filmmelodien; 22.00: Nachrichten; 22.10: Sport; 22.30: Tanzmusik, dazwischen Funkbrettl; 24.00: Nachrichten. „ 6.30: Nachrichten, Wetter:; 7.152: Montag: Frühkonzert; 8.10: Wasserstand; 9.00: Schulfunk; 11.13: Hausfrauenmusik; 12.00: Mittagsmusik; 12.45: Nachrichten; 14.13: Schulfunk; 16.00: Musikalische Märchen; 18.25: Unterhaltungs- musik; 19.30: Nachrichten, Kommentar; 20.00: Von Melodie zu Melodie; 22.00: Nachrichten, Wetter; 22.15: Kompositionsstunde; 23.15: Tanzmusik; 24.00: Nachrichten. 1„ 6.30: Nachrichten, Wetter; 7.18: Dienstag: Frünmusik; 9.00; Schulfunk; 11.15: Hausfrauenmusik; 12.00: Musik zu Tisch; 12.45: Nachrichten, Wetter; 14.13: Schulfunk; 15.00: Bör- senberichte; 16.00: Orchesterkonzert; 17.13: Volks- tümliche Klänge; 138.10: Unterhaltungsmusik; 19.30: Nachrichten, Kommentar; 20.00: Plauderei mit Musik; 21.10: Kabarett; 22.00: Nachrichten, Wetter, Kommentar; 22.15: Abendstudio; 24.00: Nachrichten. 2„ 6.30: Nachrichten, Wetter; 7.15: Mittwoch: Frühmusik; 9.00: Schulfunk; 11.45: Landfunk; 12.00: Mittagsmusik; 12.43: Nach- richten, Wetter; 14.13: Schulfunk; 15.00: Börsen- berichte; 16.00: Der Dichter und sein Werk; 18.15: Unterhaltungsmusik: 19.30: Nachrichten, Kommen- tar 20.00:„Aida“, Oper von verdi; 21.45: Ueber Frühdiagnose des Krebses; 22.00: Nachrichten, Wetter; 22.15: Hessischer Bühnenspiegel; 23.00: Tanzmusik; 24.00: Nachrichten. „ 6.30: Nachrichten, Wetter; 7.15: Donnerstag: Frün konzert, 9.80: Schultunk; 11.45: Landfunk; 12.00: Mittagsmusik: 12.45: Nach- richten, Wetter; 14.15: Schulfunk; 15.00: Börsen- berichte; 16.00: Unterhaltungsmusik; 17.00: Fran- zösische Chansons; 18.10: Unterhaltungsmusik; 19.30: Nachrichten, Kommentar; 20.00: Operetten- Klänge; 21.10: Musik aus Frankreich; 22.00: Nach- richten, Wetter; 22.15: Den Freunden der Dich- tung; 22.45: Klaviermusik; 23.00: Unterhaltungs- musik aus London: 24.00: Nachrichten. 6.30: Nachrichten, Wetter; 7.15: Früh- musik; 9.00: Schulfunk; 11.45: Land- funk; 12.00: Mittegsmusik; 12.45; Nachrichten, Wetter; 14.15: Schulfunk; 135.00: Börsenberichte; 16.00: Junge Solisten; 16.50: Unterhaltungskonzert; 18.15: Jugendkonzert; 19.30: Nachrichten, Kom- mentar; 20.00: Orchesterkonzert; 21.00: Lieblings- melodien; 22.00: Nachrichten, Wetter, Kommentar; 22.15: Musik alter Meister; 23.00: Tanzmusik; 24.00: Nachrichten. Freitag: „ 6.30: Nachrichten, Wetter; 7.18: Samstag: ruhmuelk; 4.50 Schul Rmk; 11.45: Landfunk; 12.00: Mittagsmusik; 12.45: Nachrichten, Wetter; 14.15: Vergnügen mit Musik; 15.15: Volks- tümliches Wissen; 138.00: Recht für jedermann; 19.30: Nachrichten, Kommentar; 20.00: Heiterer Abend; 21.30: Musik der Heimat; 22.00: Nachrich- ten, Wetter; 22.15: Sport; 22.30: Tanz und Unter- geglichene Gesamtleistung zustande kam. Heinz Lahayes schaurig-schöne Plüschsalon- Kulisse kam dabei den Absichten des Regis- seurs, die Karikatur zu karikieren, ver- ständnisvoll entgegen, so dag man der zwar einzigartigen, aber allmählich doch etwas angegrauten Persiflage auf die Verhältnisse im zaristischen Rußland des vergangenen Eine Skizze Gogols, die Schlußszene seines „Revisors“ darstellend Jahrhunderts ohne Langeweile folgen Konnte. Im Mittelpunkt standen Franz Rücker als der bauernschlaue Kreis- hauptmann Anton Antonowitsch und Johan- nes Schütz als der vermeintliche Revisor Iwan Alexandrowitsch. Um diese beiden Hauptfiguren gruppiert sich, bunt zusam- mengewürfelt, die Gesellschaft der korrup- ten Beamten und betrügerischen Kaufleute, die alle ein schlechtes Gewissen haben und deshalb willfährige Opfer eines Betrügers werden. Der Beifall des Publikums, das trotz drückender Hitze und Gewitterstim- mung zahlreich erschienen war, war herz- lich. 08 „Der Drachenthron“ Hörspiel der Sendestelle „Der Drachenthron“, das 13. Hörspiel aus der Produktion der Sendestelle Heidelberg- Mannheim, das am Mittwochabend von Radio Stuttgart gesendet wurde, erwies sich als ein großartiger dichterischer Wurf des Funkautors Oskar Wessel, der sich bereits mit dem Hörspiel„Hiroshima“ einen Namen gemacht hat. In der bilderreichen Sprache östlicher Legenden wird das Traumerlebnis des Sol- dem .—. 8 5 5 2 0 8 5 5* N 5 n 85* 8 e 5* 2 2 5 e 8 8 5 9 N 8 8 N 3 l 8 9 2— 5 1 0 2—— Seite 14 MORGEN Samstag, 26. Mai 1951/ Nr. 110 — * ** 2 0 55 8— 8 Die Woche L 7 une dom 27 fflai bis 2. uni F 8 8 Premiere in München Etwa nnotwendis werdende kurzfristise Abänderungen der sendeprogsramme bleiben vorbehelten Das Schauspiel des jungen französischen tut so, als ob sie das Zimmer 29 verlassen Existenzialisten Guy Verdot aus dem Sar- wollte und läßt sich von ihm aus dem Affekt * 25 heiter; 17.45: Heimatpost; 18.00: Zeitgeschehen; Studios; 18.20: Jugend zur Jugend; 18.30: Werbe- tre-Kreis„La Dame et le Monsieur“ geht der Eifersucht heraus erschießen. Daraufhi ö 7 4 18.30: Feierabendmusik;: Sti Amerikas; funk; 19.00: ö 20.00: Oper ange; 8 g 1 5 i f 19.30: P n aer 200 Scherz e 21.00:„ auf eine Zeitungsmeldung vom Doppel- schreibt er besagten Zettel und drückt sich 8„ 7.00: Andacht der Altkatkfollken; richten, Wetter, Kommentar; 20.05: Konzert: Nachrichten, Wetter; 22.153: Sendung aus Paris; selbstmord eines Liebespaares zurück. Im selbst den Revolver an die Schläfe. Schade! onntag: 7.15: Fröhliche Morgenstunde; 7.55: Beethoven, Mozart, Schubert; 21.15:. 22.30: Bielefelder Kinderchor; 23.00: Ueber das Zimmer 29 eines zweitklassigen Pariser Ho- Schade um Otto Arnet und schade vor Nachrichten, Wetter; 8.00: Landfunk; 8.453: Evan- literarischen Arbeitsgemeinschaft; 21.45: Nac wich- UNESCo- Experiment in FHaiiti; 23.15: Chansons g 13 21 5 1 ir all 8 1 itz. G gelische ent 9.15: Geistliche Musik; 9.45: ten, Wetter, Sport; 22.05: Heitere fotografische und Weltgeschichte; 0.00: Nachrichten. tels hinterließen sie auf emem Zettel:„Wir allem um e Schmitz. deren Sroßze und Musik zum Sonntag; 10.30: Morgenmusik; 11.00: Betrachtungen; 22.45: Tanz und Unterhaltung; werden sterben, wenn wir uns nicht mehr echte Darstellungskunst wir lieber in einer * Beethoven, 5 n 3 23.45: Nachrichten. Freitag: 6.00 Nachrichten, Wetter; 6.10: Mor- lieben“. Unter der Regie von Beate von anderen Rolle bewundert hätten, als in achrichten, wetter; 13.00: Leichte Musik; 13.30: genkonzert; 8.00: Nachrichten, Wet⸗ 188 U 2 Zim- diesem pathologischen Privatissi Aus der Heimat; 14.00: Bundesllederfest Karls- 8 t„5.20: Nachrichten; 5.50: Marktrund- ter, Wasserstand; 8.10: Eigenprogramm der Stu- Molo erlebte dieses Stück 1 als„Zim 1 3 8 585 8 alt 8 Ssimum, das ruhe; 14.30: Kinderfunk; 15.00: Versnügter Nach- Samstag: schau; 6.00: Nachrichten, Früh- dios; 8.40: Musikalisches Intermezzo; 9.00: Für die mer 29“ im Münchener Ateliertheater seine keinen Gedanken enthält, der es wert Wäre . 8 5 0 15 die. 5 6.55:. 1 2 1 5 8 9.30: Nachrichten; 11.00: Werbefunk; deutsche Erstaufführung. nachgedacht zu werden. Außer vielleicht dem Arspiel; 18.00: Unterhaltungsmusik; 55 Ooto; im Alltag; 7.15: erbefunk; 55: achrichten;. Eigenprogramm der Studios; 12.20: Mittags- J Ahr. i Ne 1 im- ein f f i 501 19,00 Stimme Amerikas; 19.30: Sport; 19.55: Nach- 8.00: Frauenfunk; 8.15: Morgenmusik; 9.00: Nach- konzert; 12.45: Nachrichten; 13.00: Filmrundschau; Was sich während Ser Nacht In Zim N mit 0 8 nachdenklicher Zel- richten, Wetter; 20.95: Aus Konzert und Oper; richten; 9.05: Unterhaltungsmusik; 9.45; Suchmel- 13.15: Musik nach Täsch; 14.00: Schulfunk; 14.30: mer 29 abspielt, sind psychologische Varia- tungsverkäufer Ernst Rotmund) das Stück .. 2 3 8 5.. 3 e e eee 15.00: Nachmit- tionen zu einem Thema: lebensüberdrüssige einzuleiten hatte: Kein Selbstmörder tötet altungsmusik; 22,30: Panzmusik; 23.55: Achrich- 15: Heidelberger Komponisten; 11.45: Landfunk; tagsmusik; 5.45: Bücherschau; 16.00: Kammer- 5 f 5 8 383 8 5 f 1 1 ten; 24.00: So sing und tanzt Amerika. 12.00: Mittagsmusik; 12.45: Nachrichten, Wetter; musik; 16.30: Der Lebensroman eines Modekönigs; Frau hat nicht den Muf sich zu töten. Sie sich freiwillig. Jeder wird von irgendjemand ö 13.00: Echo aus Baden; 13.10: Werbefunk; 13.45; 16.45: Unterhaltungsmusik; 17.30: Welt und Wis- stiftet daher hörigen Liebhaber zum Dop- umgebracht. e Sport; 14.00: Zeitfunk; 15.00: Volksmusik; 15.40: sen; 17.40: Eigenprogramm der Studios; 13.20:*„ j 8 Man kann sich nun darüber N Montag: 85 e 5 Mark trund⸗ Jugendfunk; 16.00 Nachmittagskonzert; 17.00: Film- Frauenfunk; 18.30: Werbefunk; 19.00: Zeitfunk; Fanden an Der aber bringt es auch 5 2 8 streiten, 0b Schau; 6.00 Nachrichten, Früh- prisma; 17.15: Bekann listen; 17.48: schen 20.00: Filmr. 5 gen— ju, nicht fertig, ersten Schuß auf Geliebte ab- das ein sehr fruchtbarer Gedankengang ist n feimatsdst: 6.35: Nachruchten. Wet⸗ Prisma; 17.15: Bekannte Solisten; 17.45: Mensche 00: Filmrundschau; 20.43; Elternsorgen Ju 5 8 8 f 5 e Natbolis e. 4.15: Werbefunk; und Arbeit; 18.00: Die Woche in Bonn; 18.20: sendnôte: 21.00 Konzert; 22.00: Nachrichten, Wet zugeben. Außerdem bekundet er keine rechte da es ja im Endeffekt doch immer wieder ee en g e n ee, meer dc Za Lale der Werde e Sauger e eber leisten en Kiel; g Tust au der zaneen Inasböcle, wwe ihm auge Umbringen nnauetommmt. Wer— nes bern Nachrichten. Wetter, Kommentar; 20.05: Frohes Musik zur Nacht; 0.00: Nachrichten. woiederum die Sympathie der Zuschauer das dürfte hinterher nicht mehr zur Debatte kunk: F 10.43: Krankensendung; II. 00: 3 Na. J sichert. Schließlich, nach allen möglichen stehen. Ebensowenig, wie in diesem Stück Sendepause: 12.90: dalttsgsmusik: 12.35: Nachrich- Stimmen;, 2230: Klingen e Samstag: 1 5 Wetter; 6.10: Variationen, Haß- und Liebesszenen, spie- ernsthaft das Leben außerhalb des Zim- e ene Erdg unde, 18.30 ider. Mikternachtsmelodie Bis: Nachrichten; 2.00: wetter, Wasserstand; 4.10; Bigenprogramm der selt sie ihm einen anderen Liebhaber vor; mers 29 zur Depatte steht. Axel v. Hahn 5: Wirtschaftsfunk; 16.00: Nachmittags- Nachtkonzert: Vietti, Schubert. Schulgenr 30, f e Intermezzo; 9.00: a 5 et: 16.45: 11 e 17.00: Konzertstunde; Schulfunk; 9.30: Nachrichten; 11.00: Werbefunk; 3 5 P 18.28. Kla- 5 11.30: Eigenprosramm der Studios; 12.20: Mittags- Nikolaj Cogol:„Der Revisor“ daten Sung-Chi(Walter Andreas Schwarz) viermusik; 19.00: Stimme Amerikas; 19.30: Vor- BAD EN- B AD EN konzert; 12.45: Nachrichten; 13.18: Musik nach 1 erzählt, der sich bei einem Besuch des ge. trag:„Ein neuer Fümhelde 19.45: Nachrichten, 5 0 1. 5 3 Peter Hamel inszenierte in spenstischen leeren Kaiserpalastes in Peking . Kol ar: 20.05: iK für jedermann;. 14.50: Briefmar 15.00: gessene 8 8 8 5 5 1 e An Sonntag: 7.00 Nachrichten, Wetter: 7.30: Opern; 16.00: Heimatlieder; 16.305 N Heidelberg Wünscht, einmal Kaiser zu sein, um die Rendezvous am Montagabend; 21.45: Nachrichten, Morgenchoral; 8.00? Nachrichten, magazin; 17.30: Friedrich Sieburg spricht; 17.40: 5 3 5. Weltordnung zu verbessern. Aus Wetter, Sport; 22405: Zeltgenossische Müsik: Fran- Wetter, Wasserstand:. 5 Eigenprogramm der Studios; 18.20: Glocken zum Die Städtischen Bühnen Heidelberg Wunsch wird traumhafte Wirklichkeit. Ver. g e e enn a ee bent, nee eee ne eee en, urn ceuecnen bah hen dee Nuge Gao vor neh eis geblich end ate wermunen des Wein 5 8 5 ee eee sik; 30: sitätss 11.00: Ko entar; 19.15: Zeitfunk; 20.00: Zum de n 5 8 801 Revi- 53 2 8 8. 8 75 n 23.155 Kleines Konzert; Sonntagsmusik; 11.485: Bauernfunk; 12.00: Eigen- Weintag; 22.00: Nachrichten, Wetter; 22.15: Sport; 100 Jahren entstandene Komödie„Der Revi händlers Ting-Lu(Max Noack, Frankfurt n Neeindch ten: 43.30, desi bn Far 4. 00r Piet. 220; Fenzmusile; ooh: Nachrichten; b. 0: Tanz- sor neu heraus. Die Inszenierung des Gast- der als Wächter des Thrones und Flüter der 8 5 8 achrichten; 13.30: Musik nach Tisch; 14.00: Plau- musik. regisseurs Peter amel vom Württem- 1855.. Dienstag: 0 Nachrichten; 5.50: Markt- derei; 14.18: Viel Musik, wenig Worte; 15.00: Kin- 55 19055 3 5 V Weisheit zur Vernunft mahnt. Schicksalhat J: rundschau: 6.00 Nachrichten, derfunk; 16.00: Fröhliche Klänge. Fußballrepor- er gischen atstheater in Stuittgar rollt das Spiel ab, die Tragödie der Ma Frühmusik: 6.40: Heimatpost; 6.55: Nachrichten, tage; 18.20: Glosse; 18.30: Sport; 19.00: Bigenpro-* riet eine besondere Vorliebe für groteske qdie den romantischen Träumer Sung-Ch Wetter; 7.00; Katholische Andacht; 7.15: Werber gramm der Studios; 19.20: Volkslieder; 20.00: Kon- FRANKFURT Verzerrungen und Uebertreibungen und einen rasenden Tyrannen ve 5 n funk; 1.55; Nachrichten; 8.00: Frauenfunk; 8.10: zert; 21.30: Das Buch der Woche; 21.45: Tänzeri- einen Sinn für ausgelassenes Komödien 5 75 5* 8 e elt. Das Wasserstand; 9.00: Nachrichten; 9.05; Unferhal- sche Musik; 22.00: Nachrichten, Wetter; 22.10: In- B 5 E Selass 0 schöne Fräulein Wu Elisabeth Höbarth), die zunsmuen; dus: Suendtenst; 10.15. schulung. formationen: 22.20 Sport; 28.00: Aus Literatur und Sonntag: pFrahkenzert; 9.30 Schatekästiein: Spiel, der auch die schwächsten Glieder des sein Herz mit Liebe erfüllt, der gewinnsüch. . F 5 Wissenschaft; 23.10: Fröhlicher Ausklang; 0.00 11.00: Flughafenkonzert; 12.45: Nachrichten; 14.30: Ensembles mitzureißen vermochte, so daß tige Reishändler Thu-Fu(Max Hansen 2.00: Mittagsmusik; 12.45: Nachrichten, Nachrichten; 0.10: Tanzmusik. ci funk; 16.00: r haltunt Ai 700 0 81 sgele. 1 5 ö 1 1 g r etunk; 1330: 5 Finderfunle; 16.00: Unterhaltungsmusik: 17.00: Or- eine zwar ausgelassene, aber angenehm aus- Feidelberg), der ihn besticht, der General Ho-Nan(Walter Kottenkamp, Stuttgart), der seine Befehle ausführt, und der Mann ohne Gesicht Hanns Ernst Jäger, Mannheim), der ihn anklagt, sind die Gestalten dieses sym- bolischen Geschehens, in dem sich der ewige Fluch unbegrenzter Macht wiederholt: der Mensch erträgt sie nicht, er mißbraucht sie und geht daran zugrunde. Die Regie(Walter Knaus), unterstützt von den durchweg ausgezeichneten Sprechern und einer unheimlich suggestiven Musik (Hans Voigt), gestaltete diese Funk-Dichtung zu einem packenden Erlebnis von nachhal- tiger Wirkung. E. Cekürzte Theater-Zuschũsse ain Rheinland-Pfalz Die Landesregierung von Rheinland- Pfalz soll, wie dpa erfährt, die Städte Trier, Neuwied, Koblenz, Mainz, Worms und Kai- serslautern, sowie das rheinische Sinfonie; orchester und das pfälzische Landessinfonie- orchester falz- Orchester) davon unterrich- tet haben, daß im kommenden Haushalts- jahr nur noch 50 Prozent der bisher gelei- steten Zuschüsse für Theater und Orchester zur Verfügung gestellt werden können. Be- reits für den Monat April erhielten die in Frage kommenden Theater und Orchester nur noch eine entsprechend gekürzte Zu- Weisung. In Theaterkreisen wird damit gerechnet, daß der neue Landtag der vorgesehenen Kürzung zustimmen wird. Der Landesver- band Rheinland-Pfalz des deutschen Büh- nenvereins hatte vor einigen Tagen auf seiner Mitgliederversammlung in Mainz gegen jede Kürzungsabsicht Stellung ge- mommen und betont, daß Rheinland-Pfalz im Fall einer Verringerung der Landes- zuschüsse in absehbarer Zeit das einzige Land der Bundesrepublik ohne Theater sein werde. Wie Dr. Wegener vom Kultusministerium Rheinland-Pfalz mitteilte, erhielten die Bühnen und Orchester des Landes im Rech- nungsjahr 1950/1 insgesamt 600 000 DM an staatlichen Zuschüssen. Darüber hinaus seien den Sinfonieorchestern Sonderzuschüsse ge- Währt worden, die der jeweiligen Finanz- meist offener Wagen. wechselvoll. Geschichte. Aus- gegelung. Jack, engl., Hans; Matrosen- spitzname nach Jace Tur, im Deutschen:„Teerq ache“. Jacobsen, Jens Peter, dan. Dichter, 184785, Wegbereiter d. psychol., Naturalismus, Ro- mene„Niels Lyhne“, Frau Marie Grubber, Novellen. Jaeguard, Jos., frz. Seiden Weber, 17521334; Erfinder d. Maschine, Webmaschine 2. Herstellung kompliz. Stoff- muster. Jacques-Daleroze, Emile, 1865 1950, Rhythmische Gymna- stik, musikal. Erziehungs- methode;(s.) Hellerau. Jade, Mineral,(s.) Nephrit. Jade, K stenfluß in Olden- burg, Mündung im 190 km großen busen d. Nordsee. Jaffa, gr. Joppe, Hafenstadt in Palästina, 101.800 E, Wein, Orangen. Jagd, n. weidmänn. Regeln erfolg. Hegen, Aufspüren und Erlegen von jagdbarem Wild; Hohe, auf(s.) Hochwild, sonst niedere„; Arten: Suche, Anstand, Balz-, Treib- und Hetze, Pirsch, Beiz. Ausübg. Leitl. begrenzt, Schonzeiten: Thund, Gebrauchshund für verschied. Ras- (8.). Gepard; Jagdzwecke, gen; veleopard, Jagellonen, Jagiellonen, litau- isch-poln. Herrscherhaus, 1388 1572, ben. n. Jagello F 143%, Großfürst v. Litauen, als Wla- dislaw II. Kg. v. Polen, 1410 Sieger v.(s.) Tannenberg ge- gen Dt. Ritterorden. Jagen, regelmäß., meist recht- eckige Flächeneinteilung der Forsten durch unbeholzte Schneisen oder Gestelle. Jagst, r. Nebenfluß d. Neckar, 196 kra 1g. Jaguar, S- u. mittelamerikan. Großkatze m. kurz. Schwanz, rötl.-gelb, schwarz gefleckt, gefährl. Raubtier, auch Onza genannt. Jahn, Friedrich Lud t., 1778 1852, Begr. d. neuzeitl. Geräte- turnens(„Turnvater“), Vor- kämpfer einer national. Er- zlehung, Gegner Napoleons I., 1619—25 f. Demagoge“ i. Haft. Jahr, Umlaufzeit d. Erde um die Sonne= 365 Tage, 6 Stun- den, 9 Minuten, 9,35 Sekund.; EFalendere, 365 Tage, alle vier Jahre ein Schalttag(im Fe- Pruar 29 Tage); julianisches, 365.25 Tage; tropisches, Zeit- raum zw. 2 Durchgängen der Sonne durch den Frühlings- punkt, 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten, 46 Sekunden; si- gerisches,(Stern-), Rück- kehr der Sonne zum selben Fixstern, 20 Minuten länger als tropisches; markt, Feilbieten v. Waren aller Art unter freiem Himmel, meist auf Marktplätz. klein. Städte, häufig vor od. zu bestimmten Festlichkeiten od. Feiertagen. Jahres., ringe, konzen- trische Ringe, aus denen der Querschnitt v. Holzpflanzen- stammen gebildet ist, im Som- jeden Sonntag für nur 1 0 Opf mesgemeinschaft d. Westger- manen 1. d. Rheingegend, aus mnen singen die Franken hervor. Iswolski, Aleander, russ. Außenminister u. Diplomat, 19561919, maßgeb. a. d. deutsch- keindl. russ. Außenpolitik vor d. 1. Weltkrieg beteiligt. Itakolumit, nach Itakolumi (Berg in Brasilien) gen. Mi- neral, Schieferquarz(Gelenk- guarz) in dünnen Platten, bisweilen Diamanten u. Gold enthaltend. Itala, eig. Versio Itala, Bruch- stücke Altester lat. Bibelüber- setzungen, durch d.(s.) Vul- gata berichtigt. Italien, Staat d. v. Apennin- Gebirge durchzog. mittleren Mittelmeer-Halbinsel, von d. Wasserscheide d. Alpen b. n. Sizilien reichend, mit Inseln Sizilien, Sardinien, Elba und d. Liparen. 310.000 Km, ca. 46 Million. E, im 8 Mittelmeer- Klima, sommerl. Hitze und Trockenheit bis zu 6 Monat. Apennin Klimascheide z. mit- teleurop. Klima d. Po-Ebene, d. fruchtbarsten Teil d. Lan- des, d. zugleich/ d. it. Indu- strie enthält. Verschied. mi- neral. Bodenschätze, besond. Schwefel, aber Fehlen von Brennstoffen u. wichtig. Me- tallen. Alpenbesitz gibt Was- serkräfte u. Holz. 11% Acker- land m. 47% d. Erwerbstäti- gen, hauptsächl. Weizen u. Mais, im S Oliven u. Citrus- früchte, ertragreiche See- Fischerei; größter ital. Hafen Genua. Hptstdt. Rom. Ge- schichte: Bis zur völkerwan- derungszeit vgl. Gesch. v.(s.) Rom u. Röm. Reich. Im MA Schauplatz des gr. Kampfes TW. Päpsten(754 Gründung d. bildung v. Stadtrepubliken im N, bes. Genua, Venedig, Flo- renz, Mailand; Seerivalität zw. Genua u. Venedig; von 1494—1559 Kriege zw. Frankr. u. span,-dt. Kalsermacht um Mailand. Neapel u. Sizilien werden span. Blüte d. städt. Kultur in der Renaissance- Zeit. 1713 erhält Haus Habs- burg Mailand, Neapel u. Sar- dinſen. 1800 Eroberung durch Napoleon I. Wiener Frieden v. 1815 schafft österr. Vor- herrschaft in Oberitalien, Lombardei u. Venedig u. stellt d. Kirchenstaat wieder her. 1845/9 national. Aufstand ge- gen Osterr. unter Führung Savoyens, v. Osterr. unter- drückt. 1659 neuer Ausbruch d. Krieges f. nationale Unab- hängigkeit u. Einheit unter Führung Cavours; ausl. Für- sten abgesetzt, 1861 Kgr. Ita- lien unt. Haus Savoyen. Hpt.- stadt Florenz. 1866 Gewinn Venetiens, 1870 Rom Hptstdt., Kirchenstaat d. Kgr. einver- lelbt. Allmähl. Erstarken zur europ. Großmacht u. Erwerb v. Kolonien in O- u. N-Afrika. Im 1. Weltkrieg auf Seiten d. Entente. Gewinn v, Südtirol bis Brenner, Triest, Istrien, dalmatin. Inseln(1919%0) und Fiume(192%). 1922 Mussolinis Marsch auf Rom: Herrschaft des Faschismus; 1929 Lateran- verträge m. d. Papsttum, sou- verän. Gebiet Vatikanstaat) innerhalb Roms. 1940 Eintritt in den 2. Weltkrieg auf Sei- ten Dtschlds., nach d. Sturz Mussolinis am 25. 7. 1943 Ka- pitulation-s. König Viktor Emanuel III. 1946 zugunst. d. Kronprinz. Umberto zurück- getreten, Bildung einer demo- Kkrat. Reglerung. 1946 Ausrufg. der Republik. Friedensver- FOTOZKINOREIMANN bos greg feotorspezialh sos 5 2.(Plenken) Telefon 44916 Bewahrer antik. Gelehrsamkeit. Isis, altägypt. Himmelsgöttin, Sohn Horus, dargestellt m. Kuhhörnern u. Bruder Osiris, Sonnenscheibe. u. kirchl. konzert; 16.45: Uber neue Bücher; 17.00: Froh und 17.30: Rechtsspiegel; 17.40: Eigenprogramm der haltung, dazwischen Funkbrettl und Nachrichten. lage des Landes entsprachen. Jacke* Jahres: 2 letvdonen* alten 0 ieidorus 27⁴ 150 7 8 in Renn- u. bequemere vergehen, Jagdfrev., wider- geh., dann zu Usterr., 1926 ital., Klrchenstaates) und Kaisern. Isidorus, gr., männl. vorname; f hochnord. Tier- u. Pflanzen- Kreuzer unterschieden; rechtlich. Jagen,(s.) Wildern; 1945 teilw. zu Jugoslawien. In S-Ttaljen Besetzung durch v. Sevilla, Heiliger, 560—636 welt(einziger Waldbaum: Dampf- u. Motor- ohne Be- wagen, leichter, stabiler, Istväonen, Istavonen, stam- Sarazenen u. Normannen m. N. Chr., Bischof, Sammler u. Birke). Hptstdt. Reyjavil, Univ. Geschichte: seit 874 v. Norwegern besiedelt, 1000 das Christentum eingeführt, 1264 an Norwegen, 1380 an Däne mark, 1874 eigene Verfassung, 1918 eigen. Königreich, durch Personalunion m. Dänemark Iskenderun, türk. Name f.(s.) verbunden; seit 1944 unab- Alexandrette. hängige Republik. Islam, arab. Hingabe, Un- Isländisches Moos, Lungen- terwer fung; von(s.) Moham- med begr. Weltreligion aus „ Jüd.- christlich, u. arab.-heid- nisch. Bestandteilen, Koran als Sammlung wörtl. Offenbarungen Gottes. Einzi- 7 ger Gott: Allah; sein Prophet: Mohammed. Weltlaut von Allah vorherbestimmt(Kismet), En- el als göttl. Boten, d. Kämp- zern f. d. Islam winkt d. Pa- radies. Relig. Bräuche: mal tgl. Gebet in Richtung Mekka (salat), pflichtmägiges Almo- Fasten im Monat Ramadan, Wallfahrt n. Mekka. Vielweiberei b. I. neueste Zeit Genuß von Wein u. Schweinefleisch verboten. Ausbreitung des seit 7. Jh. durch krieg. Vorstöße üb. N- Afrika bis n. Spanien, sowie nach Persien, Turkestan, Vor- derindien; 1453 Eroberung v. Konstantinopel, Vordringen i. S0O-Europa, später v. Konti- nent allmähl. zurückgedrängt, bes. in Spanien. Spaltung in Sunniten u. Schiiten. Gegen- Wwärtig ea. 260 Mill. Gläubige, eifrige Missionstätigkeit, bes. in Afrika, Indien u. SO-Asien. zweitgrößte europ. Insel zwisch. Nordatlantik u. 102.320 Km, 132.000 E, vorwiegend vieh- züchter u. Fischer; altertüml. Sprache. Vulkanisches Hoch- land(130 Vulkane, viele warme Quellen u. Geysire) m. groß. Flateaugletschern. Artenarme sengeben, statthaft, Island, nördl. Eismeer, moos, Flechte des Heidebo- dens, bes. im N u. Gebirgsge- bieten, Heilmittel gegen Ka- tarrhe. Ismaeliten, N-arab. Stämme, angebl. Nachkommen Isma- els, d. Sohnes Abrahams u. d. Hagar. Ismailia, àgypt. Stadt a. Suez- Kanal, 15.00% E, Sitz d. Kanal- verwaltung. Ismid, türk. stadt am Mar- marameer m. Kriegshafen. Ismir, türk. Name f. Smyrna. Iso.., gr., Vorsilbe gleich, baren, gr., auf Wetterkar- ten: Linien, die Orte gleichen Luftdruckes miteinander ver- binden; chrom, gr., farbton- richtig; photogr. Platten m. Anilinzusatz, dadurch farben- empfindlich wie menschliches Auge;„-chron, gr., von glei- cher Zeitdauer;-gammen, Linien auf geolog, Karten, die Orte m. gleicher Schwerkraft od. gleicher Abweichung vom Normalfeld verbinden; gonen, gr., auf Landkarten Linien, die Orte gleicher ma- gnet. Abweichung verbinden; d-hypsen, gr., Höhenlinien auf Landkarten, meist in Ab- ständen von 10—100 m:;„-Kkli- nen, gr., Verbindungslinien aller Orte gleicher magn. In- Klination;- mer, gr., chem. Verbindung. v. gleich. stoffl. Zusammensetzung, aber von chem, u. Phys. verschied. Ver- mit d. jeden Sonntag 10 Opf für nur Bestimn Ludwig Viktoria 1. 277 1 5 P. Luzenbe in Feud Park. H. — Wir mant — für I für Herr. in d. 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Verl. unübertroffen Sparsam! nur Es Pf n Seite 16 MORGEN Strãfling über Bord 3 Von Ernst Kreuder Der Gefangene ließ sich an einem Tau vorsichtig neben der hohen Bordwand her- unter. Es war die dritte Nachtstunde, und das Schiff hatte volle Fahrt. Die Luft über dem Meer war lau, das dunkle Gewölbe der Nacht blitzte von unzähligen, klar leuchten- den Sternen. Ein leichter Fahrtwind kühlte die Stirn des Gefangenen, der noch einmal 26gerte, als seine Füße schon die Wasser- fläche berührten. Er blickte nach dem fer- nen, dunklen Streifen hinüber, in dem einige Winzige Lichter glühten. Das mußte eine Küste sein, aber sie lag weit, und ringsum dehnte sich nur das riesige Grab des Meeres. Jetzt ließ er das Tau los. Er Slitt in die dunkle Flut und wurde sofort eine Strecke durchs Wasser gerissen. Auf dem Srogen, dunklen Schiff hatte man Von seiner Flucht nichts bemerkt Der mächtige Schatten ent- kfernte sich zusehends mehr von ihm. Mit einigen kräftigen Schwimmstögen hatte sich Vorworn von der Kiellinie ferngehalten. Er atmete tief auf und dankte dem Himmel, daß es ihm nach langen, mühseligen Vor- bereitungen gelungen War, diesem Sträf- Iingsschiff zu entfliehen. Vorworn trug nichts an sich als die alte, gestreifte Sträflingshose. Er war ein Mann von vierzig Jahren, kräftig, muskulös, ehe- mals War er Matrose gewesen. Zuletzt hatte er in seinem Heimatstädtchen eine kleine Taverne besessen, draußen vor den letzten Häusern am Wegrand, gegenüber dem Olivenhain. Die durchziehenden Maultier- treiber, Ol- und Früchtehändler waren bei ihm eingekehrt, in seiner Schenke Sing es reell und sauber zu. Seine Frau War bei Aller Tüchtigkeit anziehend und von den Gästen gern gesehen. Dann war eines Tages Melouche, dieser fremde Matrose aufge- taucht, hatte sich bei ihm einlogiert und vom ersten Abend an begonnen, seiner Frau den Hof zu machen. Eine Woche darauf war das Unglück geschehen, als er Melouche im Hof aufforderte, sein Bündel zu packen und seines Weges zu ziehen Jetzt trieb Vorworn viele Meilen von seiner Heimat und der gemütlichen Taverne in einer Sternennacht auf dem Meer, und er hatte von all dem, was er einst besessen, nur noch das eigene, kummervolle Leben behalten. Er war ein guter Brustschwimmer, und er ging jetzt vorsichtig mit seinen Kräften um. Unmerklich, aber sicher kam er voran und näherte sich der fernen, dunklen Küste. Bald wurde es im Osten über dem Meer langsam fahl und das Sternenlicht verblaßte. Er konnte die Küste deutlicher vor sich schen, die Lichter brannten noch immer, und die lange, gewellte Linie über dem Land deutete einen großen Wald an. Wenn er die Küste erreichte und unbemerkt an Land kam, konnte er sich vielleicht in dem un- bekannten Wald verkriechen. Nach vierstündigem, ununterbrochenem Schwimmen verließ Vorworn das Wasser und schlich den sandigen Hang des Strandes hinauf. Die Sonne brannte schon, aber der Sand war noch kühl und am Strande war niemand zu sehen. Er kam unbemerkt unter eine Felsklippe, wo er sich zum erstenmal ausruhte. Er schloß die Augen, ohne be- fürchten zu müssen, einzuschlafen, denn Seine Einbildungs- Kraft war über wach und seine Sinne ge- schärft. Was er am Leibe trug, waren nur noch Fetzen, die langsam in der Mor- Semluft trockneten. Als Vorworn et- Was zu Kräften ge- kommen war, kroch er den Felsenhang hihnauf und er- blickte schräg gegen- über, auf der anderen Seite der Küste, an einer Hafenbucht die hohen, weißen Häuser- blocks einer Stadt. Aber nun hörte er Schritte im Sand knirschen, er unterrichtete sich rasch, wo der Wald lag und begann vorsichtig auf dem Bauch weiter zu kriechen. Die Schritte entfernten sich wieder und Vorworn kam an Stillen, vergitterten Baracken vorbei, er ge- langte schließlich an eine Landstraße. Ge- i 8 ces ch la ch U 7 Von Theodor Plievier Vor 335 Jahren— am 31. Mai 1916— fand die Schlacht vor dem Skagerrak statt. Diesem tragischen Geschehen und dem Andenken an 9 526 deutsche und britische Seeleute, die an jenem Tage den Tod in den Wellen fanden, ist der nachfol- gende Beitrag gewidmet. „Das Meer verändert sich. ist über- deckt von blinden Spiegeln. Gasbälle und Wolkeninseln springen aus dem Nichts. Die Atmosphäre bewegt sich nach außerge- Wöhnlichen Gesetzen. Es gibt keine mensch- lichen Maße mehr. Die Faust eines Gottes, die Regenbogen zeichnet— die gestohlene Faust Gottes! Der in schneller Salvenfolge aufspringende Flammenkreis stanzt eine Ungeheure Scheibe aus den Flächen der Nordsee. Auf dieser gottverlassenen Scheibe bewegen sich die 27 Schiffe. Sie erreichen den Rand der Scheibe nicht. Die feuernde Umklammerung bewegt sich mit gleicher Geschwindigkeit. Die 45 000 Mann der Hochseeflotte sind nur noch eine einzige Fracht für den Tod. Und hier holt Scheer zu dem Stoß aus, den er gegen die unent wickelte Flotte Jellicoes verpaßt hat. Er reißt seine Schiffe noch ein- mal auf Ostkurs und setzt sie gegen die Mitte der feindlichen Linie an. Schwere Artillerie, Mittelartillerie— alle sieben Se- kunden eine Salve. Und die Menschen, da sind Menschen, in den Kasematten, in den Pulverkammern, auf den Drehscheiben der Türme. Kein Lärm mehr. das Grauen hat auch eine Grenze. Nur das kalte Fieber Kreisende Panzerwände. Klaffende Geschützmäuler. Panzersprenggranaten. 27000 Schuß— raus damit! Die Lützow schert aus der Linie und legt sich auf die Seite. Kleine Kreuzer und Torpedoboote hüllen den sterbenden Riesen inn einne Bank schwarzen Rauches. Auf dem Flottenflaggschiff steigt ein Signal: duckt, mit hastigen Sprüngen überquerte er die weiße, staubige Straße und tauchte auf der anderen Seite in einem stachligen Ge- büsch unter. Er riß sich das Gesicht und die Arme blutig, die Fetzen an seinem Leibe wurden noch weniger, aber er kam dem Wald immer näher, und nachdem er noch einen verlassenen Steinbruch durchlaufen und drüben wieder hinaufgeklettert War, taumelte er in den dunklen Schatten des dichten, schweigenden Waldes. Er bahnte sich durch die zähen Schlinggewächse einen Weg und fiel zuletzt, am Fuße eines mächti- gen Baumes, im hohen Wildgras erschöpft nieder. Er wußte nicht, wie lange er hier ge- schlafen hatte. Die Sonnenstrahlen drangen nicht in diese tiefe, dämmernde Wildnis. Sein ganzer Körper schien jetzt zu brennen, die Insekten hatten ihn während des Schlafs überfallen. Er sprang verzweifelt auf, um diesen winzigen, schwirrenden Teufeln zu entfliehen und um eine Wasserstelle zu suchen, wo er den verzehrenden Durst stillen konnte. Vorsichtig drang er in der dumpfen Schwüle des Waldes weiter. Die Insekten verfolgten ihn, er konnte sich ihrer nur mühselig erwehren. Nach Stunden, die ihm wie Tage dünkten, sah er den Wald vor sich lichter werden, dann vernahm er ein leises, ununterbroche- nes Rauschen, das langsam anschwoll, je mehr er sich dem Ende des hohen Waldes näherte. Zuletzt sah er durch die Bäume silbrig blitzende Lichter, und nach hundert Schritten stand er am Ufer eines breiten, eilig dahinziehenden dunkelgrünen Stromes. Am jenseitigen Ufer erhoben sich verwit⸗ terte Holzhäuser mit breiten, halbverfalle- nen Veranden.. Am Stande der Sonne sah Vorworn, daß es gegen Mittag ging. Er befand sich schon zwei Tage in diesem unbekannten Land. Nun entdeckte er bei scharfem Hinsehen, flußabwärts am jenseitigen Ufer eine ausge- dehnte Pflanzung, hohe Stauden, an denen Bündel von halbreifen, länglichen Früch- ten hingen, Bananen. Da er auf dem Was- serspiegel nichts Verdächtiges bemerkte, ließ er sich langsam in das laue Wasser gleiten und begann in schräger Richtung über den Strom zu schwimmen. Etwa in der Mitte des Flusses glaubte er vor Entkräftung ohnmächtig zu werden, dann sah er wieder die Bananenbündel drüben in der Sonne hängen, legte sich auf den Rücken, atmete tief, ließ sich ein Stück treiben, der Schwächeanfall verging, er konnte sich wieder herumwerfen und die letzte Hälfte zurücklegen. Als er das sumpfige Ufer hinan stieg, wurde es ihm schwarz vor Augen, er verlor die Besinnung. Er kam nach einiger Zeit wieder zu sich und fand sich in dem übelriechenden Schlamm nahe am Wasser liegen, Mühselig erhob er sich und schwankte der Pflanzung zu. An der ersten Staude riß er sich ein Bündel Bananen ab, ließ sich im Schatten der Bäume nieder und verzehrte die Früchte mit Heißhunger. Als er gesättigt war, über- fiel ihn aufs neue die Müdigkeit. Für Stun- den fiel er in einen totenähnlichen Schlaf. Der Durst weckte ihn. Er stand auf, riß sich die verschlissenen Fetzen vom Leibe und fertigte sich einen Lendenschurz daraus an. Dann näherte er sich vorsichtig dem Holzschuppen der Plantage. Plötzlich wurde er auf Englisch angeru- fen. Diese Sprache war ihm aus seiner Ma- trosenzeit geläufig. Er gab Antwort und sah bald darauf einen großen, weißgekleideten, strengblickenden Herrn vor sich stehen. Der Pflanzer nahm den dicken Tropenhelm vom Kopf und wischte sich mit dem Rockärmel die nasse Stirn. „Verdammt, dich habe ich bestimmt noch nicht gesehen“, sagte der Pflanzer. Er sah sich den weißhäutigen, abgezehrten Mann mit dem Lendenschurz an, dessen Gesicht zerkratzt und verstochen war. „Ich suche etwas zu trinken“, stammelte Vorworn heiser, mit ausgetrockneter Kehle. Der Pflanzer rief einen Aufseher heran, und der verwahrloste Flüchtling wurde von dem Aufseher in eine Hütte gebracht, wo er aus einem Tonkrug lauwarmes Wasser zu trinken bekam. „Wo kommst du her?“ fragte der Auf- seher, ein kleiner, dicker, listig blinzelnder, Slatzköpfiger Mann. „Schlachtkreuzer ran an den Feind, voll einsetzen!“ Den Feind rammen! umschreibt die alter kümliche Sprache des Signalbuches dieses Flaggenzeichen. In die moderne Technik übersetzt heißt es: Tod. Die Torpedoboote an die feindliche Linie herantragen und sin. kend den Rückmarsch decken. Die Panzerkreuzer und Torpedoboots- flottillen lösen sich von dem Gros. Kurs auf die Spitze der Grand Fleet“! Das Ende der Welt ist gekommen. Ausgebrannte Türme riechen anders als eingegaste Kasematten. An teibende Schiffstrümmer geklebte Ge- sichter sehen wie ein Idyll aus. Ein zersieb- ter Kapitänleutnant wimmert nicht anders als ein Kuli. Unterschiede haben aufgehört — goldene Aermelstreifen oder Mützenbän- der, Steckrüben oder fünf Gänge, alles ist eins. Lützow“ liegt im Kielwasser in der Rauchdschungel. Derfflinger' führt— ohne FT., ohne Signale, alle Flaggen sind ver- brannt. Das Schiff schiebt sich gegen den flammenden Horizont. die andern drei fol- gen. Der Admiral jagt ohne Schiff neben seinem Geschwader her, von einem Torpedo- boot will er auf den Panzerkreuzer Seyd- itz übersteigen. Auf der Brücke des Pan- zers', gegen das Aufscheinen krepierender Granaten gezeichnet, ein Signalmatrose, die Arme gespreizt wie der Gekreuzigte, in den Händen Winkflaggen. Der Winkspruch lautet: „20 schwere Artillerietreffer. Räume und Decks zerrissen. Kohlenbunker unter Was- ser. Antennen- und FT-Anlage weggefegt. Noch drei Rohre im Gefecht.“ Der Admiral jagt weiter und findet kein Schiff. Derfflinger hat noch einen Turm, Von der Tann“ einen Turm. Moltke 1000 Tormen Wasser im Schiff. Totentürme, aus- „Um die Wahrheit zu sagen, Herr“, sagte Vorworn,„aus dem Meer“. „Erzähle“, sagte der Aufseher. Er nahm Zwei zerknitterte Zigaretten hinterm Ohr hervor, gab dem Flüchtling eine und steckte sich die andere an. In der Bretterhütte war es dämmerig, schwül und still. Aus einer Ecke roch es durchdringend nach Schnaps. „Ich schwamm in der Nacht viele Stun- den im Meer und dann wanderte ich lange durch den großen Wald. Zuletzt schwamm ich über diesen Fluß.“ „Gut“, sagte der Aufseher,„zieh das aus.“ Vorworn band den Lendenschurz ab. Der Aufseher sah sich die Sträflingsstreifen im Tuch an, kniff ein Auge zu und warf die Fetzen in die Ecke. Dann holte er unter dem Tisch eine kurze, fleckige Hose hervor. „Zieh das da an“, sagte er,„wie heißt du eigentlich?“ „Zu Hause nannten sie mich Jon, weil ich zur See gefahren bin.“ „Also gut, Jon. Du kannst hier arbeiten und meine Hütte ordentlich halten, das Reiskochen wirst du noch lernen. Du schul- dest mir jetzt hundert Pfund. Die Hälfte bekäme ich, wenn ich dich auslieferte, und die andere Hälfte kriege ich, weil ich dich vor dem Galgen rette. Hier, unterschreib.“ Der Aufseher kritzelte etwas in sein Taschenbuch und Vorworn schrieb„Jon“ darunter.* „Wie lange muß ich dafür arbeiten?“ fragte der Flüchtling. „Bist du nicht zufrieden, dag du noch lange leben wirst?“ fragte der Aufseher. „Das bin ich, Herr“, sagte Jon. „Und jetzt trinken wir einen auf das Geschäft“, sagte der Aufseher. Er holte die Flasche aus der Ecke und stellte zwei Glä-⸗ ser auf den wackligen, verklebten Tisch. Das Rattenschiff 7 Von Hans Marx Endlich war die lange untätige Wartezeit auf der Reede vor Buenos- Aires vorüber. Am Morgen war der Kapitän mit dem Lot- sen an Bord gekommen und gab uns Offi- zieren bekannt, dag wir die restlichen 100 Tonnen Kohlen, die wir noch im Schiff hatten, nach Rosario segeln sollten. Rosario liegt gut 200 Meilen den Parana aufwärts inn Argentinien. Die Order wurde an Bord schnell bekannt, und die Mannschaft freute sich auf eine„tropische Fahrt“ auf dem zwei bis drei Meilen breiten Strom. Wir fuhren mit gutem Wind und vollen Segeln in das Mündungsgebiet des Stromes hinein. Nun begann unsere Leidenszeit. Offiziere wie Mannschaften mußten Sträf- Iingsarbeiten verrichten. Der Parana hat eine starke Strömung, die nur bei gutem Wind angesegelt werden kann, dazu kamen die unzähligen Untiefen und Schlammbänke. Immer und immer wieder gerieten wir auf Grund, daß Anker und Warps ausgebracht werden mußten, um wieder in tiefes Wasser zu kommen. So quälten wir uns zehn Tage lang, bis endlich in Rosario, an dem fünf- zehn Meter hohen Stromufer festgemacht werden konnte. In der ersten Nacht liefen uns schon zwei Mann von Bord, und einer mußte wegen Krankheit entlassen werden. Um den Alten machte alles einen Bogen; er stand auf der Brücke zum Zerplatzen gefüllt mit Gift und Galle. Wir griffen alle mit zu, um die Kohlen schnell zu löschen. Unsere neue Ladung be- stand aus Knochen, die wir nach Falmouth bringen sollten. Mittels Schüttelrutscher kamen die Knochen, an denen noch Fleisch- teile hingen, an Bord. Es war September und sehr warm. Der Geruch, der den Knochen entströmte, war unerträglich. Fünf Tage haben wir geschuftet und nun sahen wir die Bescherung! Aus allen Luken Kkrochen zollange Maden, die sich zu einem ekligen Geschmeiß verpuppten. Das ganze Schiff wimmelte von dem Ungeziefer. Auch mußten lebende Ratten an Bord gekommen sein, was bei dieser Ladung ja kein Wunder War; Flöhe hatten wir unzählbar. Mit dieser halb lebenden Ladung traten wir die Heimreise an. Wir hofften, Weih- nachten bei Muttern zu sein. Es ist gut, dag geräucherte Kasematten. die Flanken auf- gerissen, Waser in den Bäuchen— 80 ren- nen sie gegen die feindliche Linie. „Torpedoboote zum Angriff!“ Am Himmel schwindet das letzte Licht. Das Meer ist wie schwarzes Tuch. Die Boote erbleichen im Licht aufflammender Schein- Werfer. Blechschachteln mit 10 Millimeter dicken Bordwänden. Wo eine Granate trifft, bleibt nicht mehr viel. Das aus den zerisse- nen Tanks quellende Oel wird grün aufglü- hendes Gas. Hundert Gesichter. zweihundert Gesichter kleben an bewegungslos geschos- senen Trümmerhaufen. Kommandanten stimmen das Flaggenlied an. Alle brüllen. sie würden beten. würden heulen, wenn einer vorbeten, vorheulen würde. Britische Funksprüche: „Habe. Hochseeflotte aus Sicht verloren. Bin im Gefecht mit Schlachtkreu zer Feindliche Schlachtkreuzer peilen S0. Dringend! Bin von Torpedo getroffen Feindliche Zerstörer in SW- Wendung Treffenweise Wendung 2 Strich ab vom Feind—— Wendung 3 Strich Backbord — Wendung 4 Strich Backbord—— Admi- ral beabsichtigt 22 Knoten zu laufen Admiral beabsichtigt 24 Knoten zu laufen.“ Die Grand Fleet staffelt vor dem Tor- Dedobootsangriff ab. Die Linie wird weich. der Flammenkreis schmilzt. Und das ist nicht das Material, das ist Jellicoe und sind taktische Erwägungen. Für den Starken der Tag— die Nacht mit ihren Zufällen läßt auch dem Schwachen Chancen. Der ,‚ Grand Fleet gehört die Welt, sie kann nichts mehr dazugewinnen, sie kann nur noch verlieren. Die Klaue der Gran Fleet' öffnet sich wieder. Die Hochseeflotte verschwindet in den Weiten der sternlosen Nacht. Herbert Tucholsky: Am Wasser der Mensch nicht weiß, was das Schicksal für ihn bereit hält. Wenn wir alles geahnt hätten, ich glaube, wir hätten allesamt ge- meutert und den Stinkkasten in die tiefsten Tiefen des Meeres verwünscht. Mit dem Strom ging es ganz gut vor- wärts. Viel ungünstiger Wind zwang uns dauerd zum Kreuzen und Wenden. Zum Ueberfluß sagen wir noch einen Tag auf der Barre fest und erreichten endlich nach vier- zehn Tagen bei Montevideo den Südatlantik. Der Alte gab eine doppelte Ration Rum aus, und die Mannschaft kratzte mit einem Nagel am Großmast, um günstigen Wind zu erflehen.. 70 lange Tage und lange Nächte dauerte die Fahrt nach Europa. Wir haben alle grau- sigen Vorstellungen eines Hölleninferno überboten. Wir waren der Klabautermann selbst, der Verfluchte, dessen abgestorbenen Seelen ruhelos das Meer durchkreuzten. Aller Proviant wurde lebendig! Das Ge- Würm war im Zwieback, im Mehl, im Reis, in der Grütze, in Erbsen und Bohnen. Das gepökelte Fleisch stank so sehr, daß es un- genießbar war. Die Ratten vermehrten sich fürchterlich; sie beherrschten das Schiff. Auf Schritt und Tritt hörte man sie pfeifen. Sie hatten sich durch die Spinde genagt, sie tragen die Stiefel, die Seesäcke, die Klei- dung an. Sie fraßen die Ladung, das Schiff und wahrscheinlich eines Tages uns selbst auch noch auf. Am schlimmsten hatte es der Smutje. Während der ganzen Ueberfahrt kam er nicht aus den Kleidern. Mit Ruß und Mehl beschmiert, fortgesetzt ellenlange Flüche ausstoßend, hauste er in seiner Kombüse Wie ein greulicher Dämon der Unterwelt. Mit dem Kochlöffel in der linken Hand und einem Feuerhaken in der rechten tobte er in der Kombüse herum. Bald hieb er zwischen Töpfe und Tiegel, zwischen Erbsen und Bohnensäcke, sprang an die Regale, tanzte von einem Bein aufs andere. Die Ratten schauten von allen Spinden herunter, sie rissen hinter seinem Rücken das Fleisch vom Tisch, ja, er glaubte, sie bereiteten einen Plan vor, ihn selbst zu fressen. Gefährlich wurde die Sache, als die Rat- ten an die Wassertonnen gingen. Das Vieh- zeug hatte Durst, unvorstellbaren Durst, der es verzweifelt und tollkühn machte. Wir rollten die Wasserfässer nach achtern, spannten Segel darüber, und der Schiffs- junge mit dem Segelmacher hielten neben den Tonnen Wache. Bei einem Sturm schlin- gerte das Schiff so stark, dabei gingen zwei Fässer über Bord; es kam fast zu einer Meuterei. Wir mußten Wasser haben, so signali- sierte der Alte den ersten auf kreuzenden Segler herbei und bat um Hilfe. Es War ein Holländer, der auch beidrehte und das Großboot ausschwenkte. Zehn Bootslängen Vor unserem Schiff stoppte sie. Wir sahen sie heftig gestikulieren. Sie sahen entsetzt in unsere hohlwangigen Gesichter mit den tiefliegenden Augen, rochen den fürchter- lichen Gestank wendeten und pullten davon, als hätten wir die Pest an Bord. Unser Alter tobte und fluchte wie ein Irrsinniger; wir brüllten im Chore mit. Das veranlaßte die Niederländer nur um 80 mehr, alle Segel zu setzen und schleunigst das Weite zu suchen. Endlich kam die Küste von Corwau in Sicht. Weihnachten ankerten wir auf der Reede von Falmouth. In Deutschland lau- teten die Christglok- ken, der Punsch dampfte in der Ter- rine und Muttern Wo der Junge steckt? Ja das Verhäng- nis war über uns; ens eingegangene Order befahl das Schiff nicht zu 16 schen, sondern die Ladung nach Berwick am Tweed(Schott- land) zu bringen, So segelten wir denn schaute über See — 8 65 1 Deutsche Kunstagentur Göttingen durch den Kanal in die Nordsee hinein.. Wurde grimmig kalt. Wir begrüßten den Frost als Bundesgenossen. Er zwang die Ratten tief ins Schiffsinnere; auf Deck und in den Kojen hatten wir etwas Ruhe. Schwerer wurde wohl nie ein Schiff ent laden als unseres in Berwick auf der Reede von Kary Rock. Die Teufelsladung wurd mit Wagen gleich zur Guanofabrik gefahren Dieses Mistzeug waren wir los, die Ratten aber waren anhänglich und blieben an Bord. Am 15. Januar 1881 setzten wir alle Segel und der Wind blies heimwärts. Die Stimmung war froh, es wurde gelacht, und die alten Sailersongs ertönten, obwohl das Thermometer 26 Grad unter Null zeigte. Wir hatten schon Skagen hinter uns, al eine geschlossene Packeismasse das Weiter- segeln unmöglich machte. Unsere so frohe f Berausge verlag. grucke rel Chetreda! Hl. H. Hau peuilletol Dr. F. 0 beim: C. a fockenhe mann; Spe F. A. Simo Bankkont. gesellscha in Mannh heim, Post Ludwigsh für un ve ummt de — 6. Jahrg 2 leislut Hamb der Der (Lo) der Bun Dr. Hans Besatzurn Deutsche Bundese! in Hamb die Grül Bundes k. Ansprack schen Le Kriegsen och me werde at der Bunc lichen ei Wirtscha Rer Olden Otto Err einem Ve rede gege ö Anaten gegen da anwalt D seinem J. Klärung einer pol Londo bat am Cerichtsb der irani lranian Internatic britischen veranlass durch ein Die k dieser Bi Stimmung sank auch unter Null. Was half alles Wenden, wir nahmen Kurs auf Nor- wegen und erreichten den vereisten Hafen Newlunghavn im Distrikt Larvig. Hier legten wir uns in der vereisten offenen Bucht vor Anker und froren noch in der- selben Nacht fest ein. Die Offiziere teilten die Mannschaften in drei Gruppen ein. Die eine hatte Schiffs- dienst, die andere ging über das Eis an Land und holte Frischwasser, das gefroren an Bord kam und erst aufgetaut werden mußte. Diese Gruppe hatte sich auch mit der Landbevölkerung angefreundet und 205 mit zu den Eislöchern, wo der Dorsch ge- angelt wurde. Der frische Fisch bot eine willkommene Bereicherung unserer Bord- kost. Ich war beim Jagdkommando, mit allen nur erdenklichen Mitteln und Fallen rück ten wir den Ratten zu Leibe. Der smutje hatte eine große leere Mehltrommel in den Niedergang gerückt, Ueber die Oeffnung legte er ein Wippbrett, das auf dem äußersten Ende ein Mehlhäuf- chen trug. Lief nun eine Ratte auf dem Brett entlang, kippte es nach unten und das Vieh plumpste in die Tonne. Nach kurzer Zeit hatten wir so 45 Stück gefangen und erschlagen über Bord geworfen. Jeden elferte, die höchste Jagdbeute zu stellen. Am nächsten Morgen wollten wir alle zusammen das Schlachtfeld betrachten, doch wer beschreibt unser Erstaunen. Es lag kein Kadaver mehr auf dem Eise. Die über- lebenden Ratten hatten die toten aufgefres- sen und hatten samt und sonders das Schiff Verlassen. Welch ungeheure Zahl es war, sahen wir an der Spur im Schnee, die in einem immer enger werdenden Keil an Land führte. Wie froh wir waren, läßt sich gar nicht beschreiben. Einsetzender Schneefall hatte die Spuren schnell verwischt. Nach zwei Tagen kam der Lotse an Bord und fragte unseren Alten, ob wir Ratten im Schiff hätten. Wir verneinten eifrigst, hatten ja auch tatsächlich keine mehr, konn- ten aber dabei das Lachen kaum verbergen. Der Schiffer erzählte uns aufgeregt, daß die Bevölkerung von Newlunghavn noch nie eine lebende Ratte gesehen hätte, jetat seien über Nacht Keller und Häuser über- füllt. „Wo dies verdammichte Viehzeug bloß herkommt?“ Wir wußten es, hüteten 18 aber, etwas verlauten zu lassen. Ende März brach das Eis, ein englischer Trawler meldete zwar, daß das Eis im Kat- tegat noch 10 bis 32 Fuß dick sei, für uns gab es aber kein Halten mehr. Wir segelten längs der Küste und tragen im Sund teils schon freies Wasser. Bald war das Feuer des Mittelgrund-Feuerturms auszumachen. Na drei Tagen hatten wir in Warnemünde fest- gemacht. Es war alles vergessen; wir waren bei Muttern. Illustrationen: Hens Fischer. any, d und dere die jranis Mit ihrer Gerichts zich auf zwischen schen Re. Nach Art. 9 Müän lonsschlu Bundesta kreis Dor Kandidat zor Wilhe öster! Wien gemeldet dp, Dr. donntag Bundespr: V N 4 C Straßbu kahn ram Aolzbrück⸗ mMeinufer Da der P. gesamte der Rhein Warsch: Gesetz an e Ausar! kaszung be ungsaussc enten eir kiten une ment zur 5 Fantiag zeil Chile lurch Stü et worde Aut Milli dert Fami „zei we Ugehorsa m Zusam wastisch lerun warige⸗ 0 Bonn. ebgeor kehrisch f der Bu Iven n u deutsch dichige f 7 Fanstalt Mzidente