Nr. 188 len er wol e„Wo- Vorfüh- Wirt- theater- ubs mit Ingriffe Fil erfor-. abe die riegsbe- nus eine ng ge- agbaren lie Auf- ärregie- Vochen- igungen tzer ge- 2 Aner- im vor- Kultur- Landes. einheit- en Ein- ate, dal schau- alz mit Werden 4 her un- z Arti izze in: ung der geführt. velt des nenklang ben er. re erst- em Aus. rt spiel- ter Lei- ert Hau- ung in rung für m Rhein zisen sid offenbar n, Wolftt aft und m Besit le geben einheitl⸗ md Lito- elle Ge- m Detail W. 8. itschland, 8 Stutt- vermit- Nel den. In rmstadt- ingen, in und im zt sie im „dtaffelung dabei da; den In- der Ein- reise vol 1 130 K11l und Ver- Ug, eee k t zweifel 1. August om But. det wor. ndesrate lich wirt werden Oktober 2 wischen mien be. gen üben Altungste nung. demokrz insichtlid ngen an ine Meli, größen om Ver könne! at am nach d aburgisc Amtsbl die Mö stände e Wichlit eben wWel ommissid dem Bal, eutschlalt al bis als Selb mit 8 ehen wel ei, daß“ nommé terge fl Geldind en betre ne Ante nkreich. örse die Not Ussicht. tandes 1 en Grün 1 Weiter ind. ütte 1% 0 5 einem lemens 5 a er 5 1 uptet, 0% und 5. miepapt n um 1 s um ik mit ie übris Nerausgeber: Mannheimer Morgen verlag. Druck: Mannheimer Groß- druckerel. Verlagsleitung: H. Bauser:; Chefredakt.: E. F. v. Schilling, stellv.: 5 Dr. K. Ackermann. Politik: E. Schäfer, H. H. Hausser; Wirtschaft: F. O. weber; Feuilleton: W. Gilles, K. Heinz; Lokal: Dr. F. W. Koch, M. Eberhardt; Ludwigs- baten: H. Schneekloth; Frau: H. Hoff- mann; Sport: H. Schneekloth; Soz.-Red.: F. A. Simon. Chef v. Dienst: O. Gentner. Bankkonten: Südwestbank, Allg. Bank- gesellschaft, Städt. Sparkasse, sàmti. n Mannheim. 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Bei fast unerträglicher Hitze setz te der Bundestag am Mittwoch die dritte Sitzung dieser Woche fort. Im Plenarsaal he rrschte Arbeitstempo nicht dienlich war und eine eine Treibhausatmosphäre, die dem 2 jemlich gereizte und nervöse Stimmung er- zeugte. Als wichtigste Gesetze standen das Rentenzulagegesetz, das Jugendschutzgesetz und das Getreidepreisgesetz auf der Tagesordnung.. Der Bundestag verabschiedete ein Ge- setz zum Schutz der Jugend in der Oeffentlichkeit. Danach ist Jugendlichen unter 16 Jahren der Besuch öffentlicher Tanzveranstaltungen ohne Begleitung eines Erzlehungsberechtigten grundsätzlich ver- boten und mit Begleitung auch nur bis 22 Uhr erlaubt. Sie haben auch nicht zu Varietée-, Kabarett- und Revue-Veranstal- tungen und jugendgefährdenden Schaustel- lungen Zutritt. Auch der Besuch der Film- vorstellungen wird eingeschränkt. Jugend- liche unter 16 Jahren dürfen in der Offent- lichkeit nicht rauchen. Als wichtige wirtschaftliche Maßnahme billigte der Bundestag gegen die Stimmen der SPD, des Zentrums und der KPD die neuen Getreidepreise und die Frühdruschprämien, die eine be- schleunigte Ablieferung von Brotgetreide sicherstellen sollen, damit der Anschluß an die Marshallplan-Einfuhren gefunden wird. In einer Entschließung ersuchte der Bundes- tag die Bundesregierung, die Versorgung mit Brotgetreide durch Einfuhren sicherzu- stellen. Die Bundesregierung soll ferner die Arbeitsämter anweisen, Arbeitslose in die Landwärtschaft zu vermitteln, damit die Ein- bringung der Ernte nicht durch Arbeits- kräftemangel gefährdet wird. Auf eine SPD. anfrage versicherte Staatssekretär Dr. Adolf Hartmann vom Bundesfinanzministerium, daß die Kon- sumbrot- Subventionierung fortgesetzt Werde. Durch die Frühdruschprämie werde das Konsumbrot nicht preislich belastet. Als Sitz der Bundesanstalt für Arbeits vermitekung und Arbeitslosenversiche- rung wurde endgültig Nürnberg gewählt. Die Bundesregierung hatte Koblenz vorgesehen, und in der zweiten Lesung war vom Bun- destag Kassel bestimmt worden. Bei der Entscheidung am Mittwoch ergab sich eine Nr 2 2 Washington. Die Export-Import-Bank hat Spanien einen neuen Kredit in Höhe von 5,75 Millionen Dollar gewährt. 3,5 Millionen Dol lar sind für den Einkauf und den Transport amerikanischer Kohle bestimmt, die in der panischen Stahlindustrie und in spanischen Kokereien benötigt wird. Die restlichen 2,25 Millionen Dollar sollen für zusätzliche Wei⸗ zeneinkäufe in den USA verwandt werden. London. Großbritannien hat gegen die Durchsuchung, Beschlagnahme und angebliche Beraubung des britischen Dampfers„Empire Roach“ bei der ägyptischen Regierung prote- stiert. Außenminister Herbert Morrison gab vor dem Unterhaus bekannt, daß Mannschaf- ten einer ägyptischen Korvette die Besatzung des britischen Dampfers unter Deck festgehal- den und in dieser Zeit Güter im Wert von 2200 DM aus dem Magazin des Schiffes ent- wendet und die Radioeinrichtung zerstört hätten. London. Der deutsche Geschäftsträger in London, Dr. Hans Schlange- Schöningen, nahm am Dienstag zusammen mit seiner Gattin an mem vom Königspaar im Buckingham-Palast Veranstalteten Abendempfang teil. Es war 5 erste offizielle Einladung, die der deut- sche Geschäftsträger bisher vom Buckingham- Palast erhielt. 3 Berlin. Die Sowjets haben die Rückgabe 15 Warenpsgleitscheine, die für den Waren- * zwischen Westberlin und der Bundes- wepublik erforderlich sind, erneut verzögert. den den 2. Z. rund 6500 bei den Sowietzonen- ehörden liegenden Warenbegleitscheinen wur- en am Mittwoch 69 abgestempelt zurück- gegeben. Braunschweig. Bei Hedeper nordöstlich Hernbure in Niedersachsen versuchten in der 1 zum Mittwoch erneut 21 der verbotenen kingnanistischen FDJ angehörende Schul- Inder und fünf Erwachsene. illegal die e nes zu überschreiten. Nach den Fest- lich ungen der Polizei wollten sie offensicht- 1 den kommunistischen Weltjugendfest- 1 in Ostberlin. Sie wurden in ihre Anesstorte Hildesheim. Bielefeld und Braun- schweig zurückgeschickt. . im Prozeß gegen den Bundestags- d beten Wolfgang Hedler vor dem Kie- eine Zactericht beantragte der Staatsanwalt 18 Geenen trate von zehn Monaten. Nach Bee der Staatsanwaltschaft ist durch die 155 Aisaufnahme erwiesen worden., daß Hed- 1 seinen Reden vor und nach der Bun- basswahl in mehreren Orten Schleswig- die Widerstandskämpfer und die Asteins Juden beleidigt hat. zusdcanlckurt. Der Haftbefehl gegen den Willeucterten Frankfurter Polizeibräsidenten Verteidelapproth wurde in einem von seinem länteicker Dr. Laternser beantragten münd- den klaktprütungstermin vom Frankfurter anf cnt trot: Einspruchs der Staats- sclert zcbakt aufgehoben. Klapproth wurde 0 2 Auf ktreien Fuß gesetzt. Klapproth war de Juni wegen Meineidsverdachts und hatt unkelungsgefahr verhaftet worden. Er 2 15 im Frankfurter Polizeibestechungspro- rekorn Sesast. er habe vor der Währungs- G20 Wöchentlich etwa zwei Stangen un- und ger amerikanischer Zigaretten erhalten diese entweder selbst verbraucht oder seinem Büro verschenkt. UP/dpa Mehrheit für die Stadt Nürnberg aus den Stimmen der Sozialdemokraten, der Bayernpartei und mehrerer anderer bayeri- scher Abgeordneter. Die Bundesregierung wurde vom Ple- num ermächtigt, dem allgemeinen 2 011 und Handelsabkommen(GATT) beizutreten. Der Beitritt wurde durch die Annahme eines Gesetzes über das Protokoll on Torquay ermöglicht, das gegen die Stimmen der SpD und der KPD in zweiter und dritter Lesung gebilligt wurde. Das Gesetz soll vor allem dem deutschen Außen- handel eine Reihe Erleichterungen bringen, verschiedene Diskriminierungen gegenüber Deutschland beseitigen helfen und die Bun- desrepublik in den Genuß zahlreicher Zoll- konzessionen setzen. Die Bundesregierung wurde ferner auf Grund eines Ausschußantrags ersucht, bei der alliierten Hohen Kommission eine Am- nestie für den Besitz von Sport- und Jagdwaffen zu erwirken. Durch eine derartige Amnestie könnte erreicht wer- den, daß viele der so notwendig gebrauch- ten Waffen wieder ans Tageslicht kämen. Durch ein anderes, mit großer Mehrheit angenommenes Aenderungsgesetz zum Ge- treidegesetz soll verhindert werden, daß im Inland erzeugte Futtermittel ausge- führt werden. Ein Gesetz über die Errich- tung eines Bundesamtes für Auswanderung Wurde nach erster Lesung an die zuständi- gen Ausschüsse überwiesen. Drei Stunden debattierte das Parlament über Anträge zum Rentenzulagegesetz. Sämtliche Abänderungsanträge, die über- wiegend von SPD. Zentrum und KPD kamen, wurden mit den Stimmen der Re- Sierungsparteien abgelehnt, so daß das Ge- setz in der zweiten Lesung die Form be- hielt, die ihm vom Ausschuß gegeben wor- den war. Die Sprecher der antragstellenden Parteien forderten in der Debatte, daß be- sonders die Bezieher von Mindestrenten bei den Zulagen stärker berücksichtigt werden müssen. Sprecher der Regierungsparteien wandten sich gegen die Verquickung des Versicherungsgedenkens mit dem Wohl- kahrtsgedanken. Der Bundesfinanzminister veranschlagte die Kosten für das vorliegende Gesetz auf 965 Millionen, bei Einbeziehung Berlins sogar auf 1130 Millionen Mark. Die Ver- antwortung für diese Ausgabeti sei schwer, und die Verantwortlichen hätten eine enorme soziale Leistung vollbracht. Die gestellten Abänderungsanträge würden, wenn man sie annähme. Mehraufwendun- ger in Höhe von einer Milliarde Mark er- fordern. Solche Summen seien nicht auf- Zubringen, und wer solche Anträge ab- lehne, brauche keine Vorwürfe zu fürchten. (Bei Redaktionsschluß dauerte die Sit- Zung noch an.) Geld wird stabil bleiben, versichert Schäffer Bonn.(gn-Eig.-Ber.) Für eine Politik des stabilen Geldes und gegen inflationistische Tendenzen sprach sich am Mittwoch Bundes- finanzminister Dr. Schäffer erneut aus. Er erklärte mit Nachdruck, daß er„eine Gefahr, die allen drohe und die ein Raub an allen sei und die nicht nur die deutsche Wirtschaft, sondern auch das Vertrauen des Volkes in den Staat und den sozialen Frie- den im Land zerstören müßte“, abwehren werde, Das sei die Gefahr einer inflationi- stischen Entwicklung. Trotz aller Schwierig- keiten der Zeit sei es bisher gelungen, ihrer Herr zu werden. Zum Wohle des deutschen Volkes müsse er an diesem Ziele festhalten. Harriman in Jeheran willkommen Persische Regierung nimmt Trumans Vorschlag an Teheran.(UP) Die persische Regierung hat sich am Mittwoch mit dem Vorschlag des amerikanischen Präsidenten einverstanden erklärt und ist bereit, Sonderbotschafter Averell Harriman zu Unterredungen über die britisch- persische Oelkrise zu empfangen. Wie ein Sprecher der Verstaatlichungs- kommission für die Erdölindustrie feststellte, habe Persien keine Einwände zu erheben, wenn„jemand nach Persien käme“, um innerhalb der gesetzlichen Bestimmungen über die Verstaatlichungsfrage zu disku- tieren. Das Angebot des amerikanischen Prä- sidenten war dem Ministerpräsidenten Persiens am vergangenen Montag in einem Brief durch den hiesigen US-Bot- schafter überreicht worden. In dem Brief Wurde der persischen Regierung außerdem nahegelegt, sich dem Entscheid des Haager Gerichts-Hofes zu beugen. i Vor einer Entspannung der Krise? Senator Matin Daftari., der Leiter der Verstaatlichungskommission appellierte am Mittwoch an das Parlament. mit Groß- britarmmien und anderen interessierten Län- dern Verhandlungen über den Verkauf des persischen Erdöls aufzunehmen. Sollte sich in diesem Punkte keine Uebereinstimmung erzielen lassen, müsse der Betrieb auf den Oelfeldern eingestellt werden. Daftari war am Dienstag aus dem Erd- ölgebiet von Abadan zurückgekehrt, nach- dem er die Uebernahme der Anlagen in die Regie des persischen Staates abgeschlos- sen hatte. Sein Appell wurde anscheinend von dem Haus günstig aufgenommen. Hiesige poli- tische Beobachter glauben in den Ausfüh- rungen des Senators eine wesentliche Mäßigung gegenüber seiner ursprünglichen Haltung zu erkennen. Daftari befürwortete außerdem eine Auflösung der Militäregierung in Abadan, da sie nicht länger benötigt werde. Da der größte Teil der britischen Fachkräfte in seinen Stellungen bleiben wolle, müsse da- für gesorgt werden, daß sie auch bei einer Einstellung der Arbeit ihre Gehälter weiter bekämen. Auch sei es erforderlich, die An- lagen in gutem Zustand zu erhalten. Wür- den diese Forderungen nicht erfüllt, wäre es später praktisch unmöglich, den Betrieb ohne große Schwierigkeiten wieder aufzu- nehmen, abgesehen davon, daß große Ver- luste an Zeit und Geld dann kaum ver- mieden werden könnten. UsS-Techniker für Persien? Das USA- Außenministerium teilte am Mittwoch mit. es sei davon unterrichtet Worden, daß eine Firma in Los Angeles angeboten habe, 2500 amerikanische Tech- niker für die Arbeit in den südpersischen Oelfeldern und Raffinerien anzuwerben. Die Firma in Los Angeles wird von Erdöl- Sachverständigen in Washington als ein sehr kleines Unternehmen bezeichnet. ES sei deshalb zweifelhaft, ob dieses Unternehmen eine derartige Aufgabe bewältigen könne. Italien droht mit Haager Gerichtshof Rom.(dpa) Der italienische Minister- präsident De Gas peri sagte am Mittwoch im Senat, seine Regierung werde sich beim Internationalen Gerichtshof im Haag über einen Erlaß der britisch- amerikanischen Militärregierung in Triest beschweren, wenn die italienischen Proteste bei der Militär- regierung nicht befriedigend beantwortet werden. Der am 20. März von der Militär- regierung veröffentlichte Erlaß besagt, daß die Amtsgerichte der britisch- amerikanischen Besatzungszone nicht das Recht hätten, an das Berufungsgericht in Rom zu appellieren. Der Erlaß hatte einen heftigen italienischen Pressefeldzug ausgelöst. Ne 5 5 g 1„ 4— 1 8„ 105 5 1 165 „* . 10. 15 8 12 un. Nc 7 11. 15507. 0% 161 . .,.%.. Eine Pferdekur. Deufscher Evangelischer Kirchentag eröffnet Gottesdienste in West- und Ostberlin Von unserem AWM.-Mitarbeiter Berlin. Der dritte Evangelische Kirchen- tag, für dessen Veranstaltungen vom 11. bis 15. Juli 37 in West- und Ostberlin gelegene Stätten vorgesehen sind, wurde am Mitt- wochnachmittag in St. Marien, einer der ältesten, erhalten gebliebenen Kirchen Ber- Iins in Gegenwart von sowietzonalen Regie- rungsvertretern, an ihrer Spitze Staatsprä- sident Pie ek, Kirchenminister Nus chk e, Volkskammer- Präsident Die e kmann, Oberbürgermeister Ebert und im Beisein zahlreicher geistlicher Würdenträger, offiziell eröffnet. Die Bundesregierung hatte keinen Vertreter geschickt, jedoch hatten Bundes- Fräsident Heuß und Bundeskanzler Ade- nauer Begrüßungstelegramme gesandt. Der Bundestag wWar durch seinen Präsidenten, Oberkirchenrat Ehlers, vertreten, der Ber- Iiner Senat durch Kultussenator Tibur- tius. Der Präsident des Kirchentages, Dr. von Thadden-Trieglaff, hob in seiner Ansprache hervor, daß die Veranstaltungen des Kirchentages unpolitisch seien. Für Laienchristen sei er praktisch der Interpret der kirchlichen Verkündung. Er stehe dort, Wo Gott und die Welt zusammenstoße. Quer durch alle Völker, durch alle Staaten und Mächte ziehe sich die Front zwischen Gott und dem Satan. Diese Front gehe auch durch das Herz. Der Kirchentag solle daher nicht nur Begegnungen mit Menschen die- nen, sondern auch mit Christus. Bischof Dibelius sah die Aufgabe des EKirchentages im Bau einer Brücke über den tiefen Abgrund, der die Menschen trenne. Keine andere Stadt in Europa lebe heute „Kommunisten weniger steif und förmlich“ Korea-Waffenstillstandsverhandlungen machen Fortschritte Tokio.(dpa) Die Waffenstillstandsdelega- tionen der UNO- Streitkräfte und der Kom- munisten kamen sich am Mittwoch bei den Verhandlungen über die Aufstellung einer Tagesordnung ein gutes Stück näher. In einem UNO- Kommuniqué, das am Mittwoch, dem zweiten Verhandlungstag, nach Abschluß der Besprechungen veröffent- licht wurde, heißt es, es seien Fortschritte erzielt worden. Es beständen zwar noch Mei- nungsverschiedenheiten über die Reihenfolge der Tagesordnungspunkte, aber„bei allen Teilnehmern ist jetzt das Verständnis für den beabsichtigten Rahmen(der Besprechun- gen) gewachsen. Die kommunistischen Dele- gierten benahmen sich weniger steif und förmlich als am Vortage. Diese Atmosphäre ließ ein besseres Verständnis zwischen den verhandelnden Parteien aufkommen.“ Eines der Mitglieder der UNO- Delegation, Oberst George Ruhlen, sagte nach Ab- schluß der Mittwochsitzung:„Wir sind heute abend einem Waffenstillstand viel näher als vor 24 Stunden.“ Der amerikanische Konteradmiral Arleighh Burke erzklärte, die UNO- Delegation werde die Frage eines Abzugs der ausländischen Truppen aus Korea nicht erörtern. Bei einer Schilderung des Verhandlungs- Verlaufs sagte Oberst Ruhlen, der amerika- nische Delegationsleiter Vizeadmiral Tur- ner Joy und sein nordkoreanischer Kon- trahent General Nam II seien die beherr- schenden Persönlichkeiten beider Parteien gewesen. Ein Vorsitzender sei an den beiden ersten Verhandlungstagen nicht gewählt worden. Ruhlen beschrieb General Nam II als einen„dynamischen und starken Cha- rakter“. Der General habe bei den Sitzun- gen sehr gute Nerven gezeigt. Er habe„vor sich hingesummt“, wenn andere Delega- tionsmitglieder sprachen.„Er erinnert mich an General Ridgway bei seinen Konferen- zen“, meinte Ruhlen. Auf Fragen von Kor- respondenten fügte er hinzu, er habe bis jetzt keinerlei Reibungen zwischen Chinesen und Nordkoreanern feststellen können. Während des zweiten Verhandlungstages waren fünf alliierte Bildreporter in Kaesong zugegen. Die Korrespondenten durften den Konferenzraum nicht betreten. Sie berichten jedoch übereinstimmend, daß sie von den Kommunisten zuvorkommée d und korrekt behandelt wurden und außerhalb des Kon- ferenzzimmers beliebig viel Aufnahmen machen durften. Wie inzwischen von dem Hauptquartier General Matthew Ridgways bekanntgegeben wurde, werden heute Don- nerstag, beim dritten Verhandlungstag. 20 Reporter zugegen sein, jedoch wird auch heute der Konferenzraum nicht für die Presse freigegeben werden. Van Fleet warnt vor neuer Offensive Der Oberbefehlshaber der achten Ar- mee, General James van Fleet. wies am Mittwoch darauf hin. daß die chinesischen Kommunisten jederzeit und an jedem Frontabschnitt eine neue Offensive begin- nen können. Die gegenwärtige Schlagkraft des Gegners im Vergleich zu seinen frühe- ren Angriffen sei nicht bekanmt. Doch be- stehe kein Zweifel, daß die Schlagkraft der kommunistischen Verbände größer sei, als bis vor einiger Zeit. Annähernd 80 000 Südkoreaner hatten sich am Mittwoch vor dem Rathaus von Seoul in einem Industrievorort versam- melt und forderten einen ehrenhaften“ Frieden in Korea. Wie aus Pusan gemeldet Wird, durchzogen Demonstranten mit Transparenten und Flaggen die Straßen der Stadt. Auf den Transparenten stand zu lesen: Widerstand bis zum Tode gegen einen Waffenstillstand ohne Vereinigung.“ Heute Veröffentlichung des Japan- Vertrages London.(dpa) Unterrichtete Kreise in London rechnen für heute mit der gleich- zeitigen Veröffentlichung des Entwurfs für den japanischen Friedensvertrag in London und Washington. Wie verlautet, soll Japan volle Unabhängigkeit auf politischem, wirt- schaftlichem und militärischem Gebiet er- halten. so offenkundig in Gegensätzen wie Berlin. An diesen Gegensätzen entfalteten sich Kräfte, die sonst nicht wirksam würden. Die Kirche beschimpfe Andersdenkende nicht. Zu ihrem Wesen gehöre es, diese Andersdenkenden mit Liebe zu umgeben. Der Kirchenälteste, Schlosser Burk hard, stellte die Dankbarkeit der Arbèeiter fest, vor allem, daß der Kirchentag Themen behandle, die sie angingen, So:„Wofür arbeiten wir eigentlich?“ und„Keiner ohne den andern“. Die Arbeiter seien froh, dag wichtige Fragen des Eirchentages auch in den Feierabendstunden und am Wochenende behandelt würden, so daß sie an diesen Veranstaltungen teilnehmen könnten. Am Abend hielten Bischof Pibelius, Bischof LIIj e, Bischof Hahn, Eirchen- Präsident Niemöller und Kirchenpräsi- dent Jakob Gottesdienste in West- und Ostberlin ab. Wieder zwei KP-Zeitungen verboten Bonn.(dpa) Die alliierte Hohe Kommis- sion hat die beiden kommunistischen Zeitun- gen„Der deutsche Wähler“, Düsseldorf, und „Die Wahrheit“, Hannover, für neunzig Tage verboten. Die Verbote wurden damit be- gründet, daß die Zeitungen das Ansehen der Besatzungsmächte geschädigt haben. Den Herausgebern und den Druckereien wurde für den gleichen Zeitraum jede Tätigkeit untersagt. Rheinland-Pfalz hat die Propa- ganda für die im August in Ostberlin ge- planten kommunistischen„Weltjugendfest- spiele“ ausdrücklich verboten. Das Innen- ministerium des Landes hat die Behörden auf die Verfassungswidrigkeit dieser Propa- ganda hingeweisen und ihnen zur Pflicht ge- macht, Verstöße gegen das Propagandaver- bot mit allen gesetzlichen Mitteln zu ahnden. TASS zu Kriegsende- Erklärungen Moskau.(dpa) Die von fast allen ehe- mals gegen Deutschland Krieg führenden Staaten abgegebenen Erklärungen zur Be- endigung des Kriegszustandes wurden am Mittwoch von der sowjetischen Nachrichten- agentur TASS als Vorwände für ein weite- res Hinauszögern eines Friedensvertrages mit Deutschland bezeichnet. Der wahre Zweck dieser Erklärungen sei die Beibehal- tung der Teilung Deutschlands. Das Besatzungsstatut der Bundesrepublik, so führte TAS aus, bleibe weiter bestehen. Aus diesem Grunde seien die Kriegsende- Erklärungen lediglich eine Täuschung der Offentlichkeit. BONNE I BONurefele gramm Vizekanzler Blücher wird die deutsche For- derung auf Senkung der Kohlenex port duote in der Sitzung der Ruhrbebhörde zur Sprache bringen, die gestern in Düsseldorf begann. Hauptpunkt der Tagesordnung ist die Sortenaufteilung des deutschen Kohlenexports im dritten Quartal. * Das Bundesfinanzministerium hat Ein- wände gegen den dem Kabinett vom Bundes- vertriebenenministerium zugeleiteten Entwurf eines Bundes vertriebenengesetzes erhoben. Sie richten sich gegen Eingriffe in die Zuständigkeit des Finanz ministeriums. Der Entwurf sieht bestimmte Steuerbe- kreiungen für Flüchtlinge vor. Das Vertrie- benenministerium macht geltend, daß es für alle Fragen zuständig sein müsse, die die Vertriebenen angingen. * Die SPD-Bundestagsfraktion hat die Bun- desregierung um Auskunft über die Arbeit der Vertriebenenbank gebeten. Sie fragt, wie die der Bank zugeteilten ERP- Mittel verwendet worden sind, wieviel davon kür die Unkosten der Bank aufgebraucht wer⸗ den müßten und wieviel in lang- und kurz- kristigen Krediten ausgegeben würden. Tagebuch MORGEN Donnerstag, 12. Juli 1951/ Nx. 1 Donnerstag, 12. Juli 1931 atlament und Gewerkschaften Es ist gewiß erfreulich. daß der sozial- demokratische Bundestagsabgeordnete Jahn, Orsitzender der Gewerkschaft der Eisen- Balmer, erklärt hat, der Kampf um die Revision des Bundesbahngesetzes könne ur auf parlamentarischer Ebene ausgetra- gen werden. Die Versicherung, die Gewerk- schaften wüßten ein verabschiedetes Ge- etz zu respektieren, verliert jedoch an ert, Wenn im gleichen Atemzuge darauf angespielt wird, dag der Gewerkschafts- und Druckmittel in der Hand habe, um sich für einen ihm unliebsamen Par- lamentsbeschluß zu revanchieren. Denn nichts anderes bedeutet es, wenn Jahn hin- zufügt, daß die Gewerkschaftsbewegung en Tag nicht vergessen werde, an dem die 85 Shrheit des Bundestages ein Bundes- ahngesetz ohne ausreichende Mitbestim- Mungsrechte der Arbeimehmer beschlossen Habe, Es sei möglich, daß diese Haltung den Gewerkschaftsbund veranlasse, seine Stellung zum Schumsaplan zu überprüfen und sich gegebenenfalls von ihm zu distan- Zieren. Angesichts solcher Formulierungen tritt der KRuhhandelsgeruch derart scharf vor die Nase, daß man sich mit Unbehagen der Weimarer Zeit erinnert. Kaum ein zweites Argument derer, die damals gegen die Demokratie zu Felde zogen, war gegenüber der Masse der Wähler so erfolgreich wie der Hinweis auf die fortgesetzten par- lamentarischen Kuhhandelsgeschäfte der Parteien. Dennoch wieder zu verlangen. daß tische Parteien ihre Grundsätze für eine Gegenleistung bei einer anderen Ab- ſtimmung preisgeben sollen. kann nur mit em Kopfschütten beantwortet werden. mit gar in einer Zeit zu kommen, in der im Hinblick auf die Erklärungen des neuen DGB-Vorsitzenden Fette das Vertrauen in die sachliche und sittliche Fähigkeit der Gewerkschaften zur verantwortlichen Mit- Wirkung im Wachsen begriffen ist, läßt fahtis unversteckte Drohung als einen wah- en Bärendienst an den Gewerkschaften cheinen. Der Vorgang ist insofern freilich posittv erten, als der Bundestag in der Sache ewiesen hat, daß er seinerseits den mpf auf parlamentarischer Ebene kei- eswegs als eine Gschafthuberei im Stile Kuhhandels auffaßt. Das verdient, her- gehoben zu werden, zumal der Bundes- ag schwer genug um die Herstellung des forderlichen Arisehens zu ringen hat. übrigen sollte. was das Mitbestim- srecht der Arbeitnehmer in behörd- Uch geleiteten Betrieben mit ihren klaren dienstlichen Verantwortlichkeiten und ge- sicherten parlamentarischen Kontrollmög- Ji ten anbelangt, sehr kurz getreten wer- itscheidungen beispielsweise bei der Bun- esbahn auf die Gesamtwirtschaft ud icht nur auf sie, gilt es, das Problem nicht Nein aus der Perspektive von gestern und Vorgestern geschulten Gewerkschaftlern zu en. der Sache sollte auch von der Eisen- gewerkschaft nicht verkannt werden, eine Apparatur, die sie sich heute für selbst sichert, morgen in andere Hände kann, und zwar von Leuten, denen nieht so leicht auf die Finger sehen Wie dem parlamentarisch überwach- Dienstapparat von heute., der gewiß Aufstand der Bedrängten und drückten rechtfertigt. bild Feigesichts der Auswirkung von Fehl- Deutscher Verteidigungsbeitrag 80 Oder so? Entweder in einer Europaarmee oder als Kontingente in den Atlantikstreitkräften Frankfurt. Die Reise des Sicherheitsbe- auftragten der Bundesregierung, Theodor Blank, nach Bonn und die Unterrichtung des Bundeskanzlers über den Stand der Pariser Verhandlungen wird in maßgeben- den amerikanischen Kreisen als hoffnungs- voller Auftakt einer neuen und entschei- denden Phase über den deutschen Vertei- digungsbeitrag betrachtet. Es ist deutlich erkennbar, daß die Amerikaner auf Tempo drängen. So wird auch die Beschleunigung der Bemühungen zur Verwirklichung der Einbeziehung der Bundesrepublik in die westliche Verteidigung und die Schaffung von vertraglichen Beziehungen zwischen Westdeutschland und den Westmächten Hauptanliegen von Besprechungen sein, die der amerikanische Hohe Kommissar Me- Cloy voraussichtlich noch in dieser Woche mit den maßgebenden Vertretern es DGB und in nächster Zeit mit den zuständigen al lierten Stellen in Paris und wahrschein- lich auch in London führen will. Dabei kommt deutlich zum Ausdruck, daß die Bildung einer europäischen Armee den Vereinigten Staaten zur Zeit als der leichteste Weg zur schnellmöglichsten Bil- dung einer wirksamen westlichen Streit- macht unter Einschluß der Bundesrepublik erscheint. Man hofft, daß die gegenwärtig in Paris stattfindenden Verhandlungen zu einem baldigen erfolgreichen Abschluß kom- men und läßt erkennen, daß man alles tun Will, sie so weit wie möglich zu beschleuni- gen. Man hält auch die Schwierigkeiten bei der Schaffung einer Europa-Armee gegenwärtig nicht für allzugroß und weist darauf hin, daß sich die französische Regie- rung mit der Aufstellung deutscher Einhei- ten in Stärke von 10 000 bis 12 000 Mann grundsätzlich einverstanden erklärt habe. Die neue positive Einstellung Amerikas für eine europäische Armee ist erst nach der Rückkehr MecCloys aus Washington deutlich zutage getreten. Man steht der Europa- Armee nicht allein deshalb so positiv gegen- über, weil damit die leichtere Einwilligung der Franzosen zur Aufstellung deutscher Verbände verbunden ist, sondern, weil man diesen Plan für die beste Möglichkeit einer Koordinierung der verschiedenen nationa- len Kontingente und der Bildung einer ein- heitlichen Verteidigungsfront in Europa Hält. Auch General Eisenhower ist mit die- ser Konzeption einverstanden, die— auf einen einfachen Nenner gebracht— einen militärischen Schumanplan darstellen würde und ihren Schwerpunkt in einem weiteren engeren Zusammenschluß Deutschlands und Frankreichs sieht. Das Hauptinteresse der Amerikaner liegt im Augenblick auf einer raschen Be- endigung der Pariser Besprechungen. Das e Vonferen meins Hit den Fepertenbericht der deutsch- Alliierten Militäarbesprechungen nach einer Veberprüfung durch die beteiligten Regie- rungen der für den Herbst vorgesehenen Tagung der Atlantikdakt- Außenminister vorgelegt werden, damit es so rasch wie möglich in die Wirklichkeit umgesetzt werden kant. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, daß die zum Teil bestehende Diskrepanz zwischen den Pari- ser und den Petersbergbesprechungen dar- auf zurückzuführen ist, daß es sich auf dem Petersberg um rein militärische Be- ratungen zwischen Fachleuten gehandelt hat. wähfend in Paris das rein Militärische weitgehend von politischen und wirtschaft- lichen Faktoren überschattet wird. Obwohl mam sehr optimistisch nach Paris blickt Weit ich nach Osten verlegt Wer. 8 8 a enen Crude Wünsche fen“ Von unserem Je- Korrespondenten N und keine unüberwindbaren Schwierigkei- ten erwartet, läßt man keine Zweifel dar- über, daß für den Fall des Scheiterns die- ser Verhandlungen eine direkte Initiative der Vereinigten Staaten zur Einbeziehung deutscher Kontingente in die Atlantik- streitmacht zu erwarten ist. In Verbindung mit der Beschleunigung des deutschen Verteidigungsbeitrages ge- winnt auch das Tempo der Verwirklichung vertraglicher Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und den West- mächten an Bedeutung. Trotzdem dürfte bis zum Beginn der Vertragsphase nach ameri- kanischer Meinung noch mindestens ein halbes Jahr vergehen, da nicht weniger Als 39 Vertragsteile geschaffen werden müssen, die von der Begründung der Anwesenheit alliierter Truppen auf deutschem Boden bis zu den Möglichkeiten für die deutsche For- schung in Betracht kommenden politischen und wirtschaftlichen Fragen regeln werden. Die technischen Grundlagen für diese Ab- machungen werden zur Zeit durch deutsch- Alliierte Kommissionen erarbeitet. Bis zum 1. September soll dadurch die Plattform für die eigentlichen Vertragsverhandlungen ge- schaffen sein, die selbst nur etwa vier Monate in Anspruch nehmen sollen. Als Auftakt für diese wird aller Voraussicht nach von alliierter Seite eine Deklaration veröffentlicht werden, die das Ziel des Ver- trages klar umreissen soll. 0 N 1954 US- TRUPPEN- SARKEN voR EINEM AHR UND HE Ur E seit Beginn des Koreakrieges gewachsen sind. Unsere Karte veranschaulicht, in welchem Umfange die Truppenzaklen der US-Streitkräfte Im ganzen haben sick die Mannschaftszaklen mehr als verdoppelt. Diese Veranderung ist kennzeichnend für das gesamte militärische Po- tential der USA und für einen großen Teil der westlichen Welt. J(Globus) „So östlich wie möglich“ Offene Worte Bradleys zur europäischen Verteidigung Von unserem Skandinavien- Korrespondenten Dr. F. Weltmann Kopenhagen. Ueber den Zeitpunkt und die Art einer deutschen Aufrüstung sowie über die Frage eines Anschlusses der Türkei und von Griechenland an den Atlantikpakt gehen die Ansichten im offiziellen Amerika offenbar nach wie vor auseinander. Das schließt man in hiesigen politischen Kreisen aus einem sehr offenherzigen Interview, das der Generalstabschef der USA, General Omar D. Bradley, im Pentagon in Washing- ton einem Redaktionsmitglied der dänischen Zeitung„Berlingske Tidende“ gewährte. „Ich gebe zu“, sagte General Bradley, „daß es immer schwierig ist, Flankenländer zu verteidigen. Das gilt in Europa ebenso für die beiden skandinavischen Länder wie auch Italien. Aus Rücksicht auf diese Flan- der muß Europas Verteidigung 80 Deutschlands Teilnahme an der gemein- samen Verteidigung.“ General Bradley nährt Bedenken für eine fortgesetzte geistige, Verteidigungsbereit- schaft im Falle der Beendigung des Korea- krieges,„Es wird möglicherweise sehr schwer sein, den Willen und das Verständnis für die Fortsetzung der Aufrüstung im bisherigen Tempo aufrechtzuerhalten. Aber wir müssen alles tun, um eine rückläufige Entwicklung zu verhindern, sonst gehen wir gerade die Wege, die„die anderen“ von uns erhoffen.“ „General Bradley, wann wird nach ihrer Meinung ein deutsches Heer eine Realität?“ Auf diese direkte Frage antwortete der USA- Generalstabschef so vorbehalten, daß man den Eindruck gewann, er referiere loyaler- In der Gemeinde spiegelt sich der Staat Aus der Arbeit des Städtetages/ Kommunale Praxis als Vorbild München. Von den Fenstern des Deut- Museums sieht man unmittelbar ab auf die Isar, die grün, schnell und eigschäumend durch München fließt. Die mer der Jahreshauptversammlung, er Deutsche Städtetag am letzten enende im Kongreßsaal des Deutschen s abgehalten hat, behielten auf diese eine der zahlreichen Schönheiten ens ständig vor Augen. Insofern en sie Fremde, denen der ernstere Hin- nd einer Stadt, vor dem die glanz- Fassaden aufgebaut sind, meist ver- en bleibt. Andererseits traten die zahl- n Oberbürgermeister, Stadträte und ednete aus allen Teilen der Bundes- lik— dem Städtetag gehören 127 kreie Städte und 10 Kommunalver- mit etwa 300 Gemeinden an— in n als kommunale Fachleute auf, die roblematik der Gemeindeverwaltung 1 s ist kein Gegensatz, und es deutet arin bereits eine Grundlinie der kom- len Selbstverwaltung an, die im Publi- zumeist nicht gesehen wird. Tatsäch- aben die politischen und wirtschaft- die sozialen und kulturellen Einzel- unseres Gemeinschaftslebens, also die eten Fragen und Aufgaben, nicht die nogien, gerade heute zu einem über wie- Teil Berührung mit der Gemeinde. anders gesagt: kaum eins der viel- gen Probleme, die unser Gemeinschafts- ute bestimmen, spiegelt sich nicht in ZJemeinde, deutlicher vielfach als im kteren Staat. Kommunalpolitik ist gleichsam Politik an der Schwelle zum at, und sie kann deshalb vielleicht eher lle Appelle an die demokratischen ren Teil dazu beitragen, daß in Schlichten das Interesse am politischen Leben Städtetag gehören, wie vor 1933. nd gemeinden und-kreise sowie die von unserem WF. Korrespondenten hinzuweisen, welche praktische Bedeutung der Selbstverwaltung allein schon dieses zahlenmäßigen Anteils wegen zukommt, ist der Städtetag ständig bemüht. und von der politischen Aufgabe, die darin liegt, war denn auch in München ausführlich die Rede. Dr. Otto Ziebill, der neue Präsidial- direktor, dessen Praxis bisher in dem Po- sten des Nürnberger Oberbürgermeisters bestand, gab in einem grundlegenden Re- kerat über die staatspolitische Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung die Thesen, in denen er keinen Widerspruch fand. Sie sind im großen seit dem Frei- herrn von Stein Selbstverständlichkeiten, die auf solchen Kongressen eigentlich nur wieder einmal in Eritnerung gerufen wer- den. Die Festigkeit des ideellen Funda- ments, auf dem die kommunale Selbstver- waltung beruht, hat nichts damit zu tun, dag über die Formen der Selbstverwaltung im einzelnem gestritten worden ist, seit es sie gibt, und daß auch heute innerhalb des Städtetages diese Diskussion fortdauert. Erschwerend wirkt für die Lage dabei, daß die besatzungsbeeinflußte Nachkriegsent- wick lung, die staatsrechtlich so große, noch immer nicht überwundene Schwierigkeiten bereitet, ganz ähnlich auch auf dem Gebiet des Gemeindeverfassungsrechts eine Zer- splitterung verursacht hat. deren Ueber- windung noch nicht abzusehen ist. Der Städtetag als die Interessen vertretung der Selbstverwaltung hat es bis jetzt nicht er- reichen können, daß die Gemeindeordnun- gen in den verschiedenen Ländern einander angeglichen werden, und das macht die Diskussion über die 5 Formen der Selbstverwaltung im einzelnen recht problematisch. Als Interessenvertretung hat der Städte- tag vor allem aber auch nach außen hin zu agieren, und dazu gibt es Anlaß genug. Das zeigte sich schon bei den Erörterungen über die Stellung der kommunalen Fürsorge im System der sozialen Sicherung. Der Refe- rent, Prof. Dr. Hans Muthesius, ist zu sehr Spezialist, als daß er sich dem Außenste- henden in allen Teilen hätte verständlich machen können. Trotzdem wurde deutlich, wie sehr die Sozialpolitik in allen ihren Sparten Nutzen aus den Erfahrungen zie- hen kann, die man dort macht, wo man den Unterstützten noch kennt: in den Ge- meindeverwaltungen. Die soziale Sicherung der vielen Existenzlosen und Unterstüt- zungsbedürftigen ist auf dem Papier Sache des Gesetzgebers; in der Praxis des Alltags bedarf sie, um wirksam zu werden, indivi- dueller Behandlung und menschlichen An- teils, wie sie nur an Ort und Stelle, also in den Städten, möglich sind weshalb der Staat mehr auf das hören sollte, was die kommunalen Praktiker dazu zu sagen haben. Noch deutlicher wurden die Sorgen der Selbstverwaltung bei der Besprechung der Lage der kommunalen Wirtschaft durch Bürgermeister Brauer. Hamburg, und Ober- stadtdirektor Dr. Hensel, Düsseldorf. Es geht konkret hier um die kommunalen Ver- sorgungsbetriebe, die als Erzeuger von Gas, Wasser und Strom, als gemeinnützige Un- ternehmer des Straßenbahn-, Müllabfuhr- und des Omnibusbetriebs vor wirtschaft- lichen Krisen und Schwierigkeiten heute na- türlich ebensowenig gefeit sind wie die pri- vaten. Vielleicht vermag es sich heute be- reits wieder kaum jemand mehr vorzustel- len, was wäre, wenn Straßenbahnen und Gaswerke, Wasser- und Stromversorgung plötzlich zum Erliegen kämen. Eine solche Gefahr besteht zweifellos nicht. aber der beim Bund noch immer nicht aufgegebene Plan, die kommunalen Versorgungsbetrfiebe mit zum Lastenausgleich heranzuziehen, machte es wahrscheinlich unerläßlich, die Tarife stark zu erhöhen. Damit aber würde der soziale Charakter dieser Fom der Ge- meinwirtschaft endgültig beseitigt, der ohnehin durch die wachsenden Schwierig- keiten der kommunalen Versorgungsbe- triebe bedroht ist. Die Behandlung der Probleme auf die- sem Gebiet durch den Kongreß des Städte- tags zeigte am deutlichsten, daß die Inter- essenvertretung in diesem Spitzengremium der deutschen Städte keine einseitige Macht- politik, sondern ständiges Bemühen um das Gemeinwohl ist, was nicht jeder Interessen- verband, ja nicht einmal jede politische Partei von sich behaupten kann. i 8 weise eine andere Meinung, die nicht oder nicht ganz der seinen entspricht:„Es wird ja dauernd verhandelt, aber es sieht doch so aus, daß man in erster Linie wünscht, dag zuvor eine europäische Gemeinschaftsarmee eine Realität werden solle“. Da er die Be- antwortung der Frage, ob er selbst eine solche europäische Gemeinschaftsarmee als einen Vorteil betrachte, als„politisch“ ab- lehnte, läßt sich die abweichende Meinung des amerikanischen Generalstabschefs über den modus procedendi unschwer erkennen. Noch eindeutiger gab General Bradley seiner Ansicht Ausdruck zu der umstrittenen Frage eines Anschlusses der Türkei und von Griechenland an den Atlantikpakt:„Es kann aus manchen Gründen erwünscht sein, daß 4 5 5 Pak schlossen sind, während anderersei zu stake Ausdefnung der Front G in sich birgt. Ich persönlich bin der Mei- nung, daß ein Anschluß der Türkei und von Griechenland an das gemeinsame Verteidi- gungssystem eine Stärkung bedeutet.“ Seschlossen sind Das politische Buch: Nürnberg „Niemandem zu Liebe und miemandem 2 Leide“, hat Viktor von der Lippe nach seinen el. genen Worten seine„Nürnberger Tagebuchnoti⸗ zen niedergeschrieben und jetzt veröffentlicht. Der Leser darf hierzu feststellen, daß di bedingungslose und durch den Inhalt des Bu ches gerechtfertigte Erklärung zwar den Men schen und namentlich allen Beteiligten de Prozesses gegenüber gilt, darüber hina das Buch im Dienste der Wahrheit worden ist. Tatsächlich stellen diese Notizen, di täglich aus den unmittelbaren Erleben heraus niedergelegt und durch eigene Gedanken sowe! mancherlei ergänzende Hinweise vervollstäg digt wurden, eine unvoreingenommene Chronk der ersten Prozesse vor dem Internationalen Militärtribunal in Nürnberg dar. Sie Wurde unverändert veröffentlicht, so daß bei alle Sachlichkeit in der Darstellung der Schimmg des Lebendigen für den Leser erhalten blieb, Das Buch verdient es, unvoreingenommen betrachtet und nicht in Zitaten für die eig oder andere vorgefaßte Streitmeinung zer. pflückt zu werden, um in seiner Gesamtheit 2 Wirken. Sein Tagebuchcharakter bringt es aller dings mit sich, daß einige Einzelheiten in Laufe der Darstellung berichtigt werden oder dem heutigen Stand der Forschung nicht mem standhalten. Der Gesamtwert der Darstellung deren Geist Frank Thiess in persönlicher Aus einandersetzung mit dem Autor ein wenig be. einflußt haben mag, wird dadurch jedoch nich gemindert. Gerade auf Grund seines per lichen Charakters und des Standpunktes, vo dem aus es geschrieben wurde, und wegen sel nes dokumentarischen Ranges, könnte dieses Buch vielen Deutschen den Zugang zur Pro- blematik von Nürnberg erleichtern helfen dort, wo es sympathisch berührt und erst red 1 Die Karl Karlsru lung d Landes polizei grünem ger sche Betriebs Such, die der ein- mütig kordel der höhe! Nur Heilb polizei sicher ges gestellt. ten ihre Empfang Stutt! reisen 8e allen L Frankrei aussicht! werden. Aus 2 Stutt; dort, wo die bittere Wahrheit den Weg vn Bad Can der streitenden Ereiferung zur Selbsterkennn führen muß. In diesem Sinne nimmt es in det einschlägigen Literatur einen hervorragende Platz ein. g 5 ) Dr. Viktor von der Lippe:„Nürnberge Tagebuchnotizen— Novemebr 1945 bis Oktober 1948“. Verlag Fritz Krapp, Frankfurt a. Main, 15, 548 Seiten. Aufklärung über Luftschutz Wiesbaden.(UP) Der„Allgemeine Luf, schutzverband“ in Wiesbaden ist von det Bundesregierung ermächtigt worden, dus Westdeutsche Bevölkerung über künftig Luftschutzmaßnahmen aufzuklären und Fref willige über das Verhalten bei Luftangriffen zu unterrichten. 5 Hausenstein überreichte Beglaubigungsschreiben und tödl einen vo Sechs 32jährige cher in anlage 2 Schlage die Koch ster sein Paris.(dpa)„Ich hoffe, daß wir uns uu häufiger sehen werden“, erklärte Außen- minister Schuman freundlich lächelnd an Mittwochabend, als er dem neuen deutsche Geschäftsträger in Paris an der Tür sein Arbeitszimmers im Quai d'Orsay zum A. schied die Hand reichte. Damit fand d offizielle Vorstellung des ersten diploma. schen Vertreters der Bundesrepublik Frankreich ihren Abschluß. Generalkonzd Prof. Hausenstein hatte zuvor dem Protokol. chef im gußenministerium im Beisein d Ministers sein offizielles Einführungsschrer I ben überreicht. Regierungsbildung Paris.(UP) bringen. g Hinsichtlich eines Anschlusses Spaniens begann am Mittwoch seine Besprechunge Verstorbe beschränkte sich General Bradley diploma- tisch, aber vielsagend auf die Feststellung, daß dafür„nur rein militärische Vorteile“ sprächen. Mit dem Westen verbunden, sagt Erhard in New Vork New Fork.(UP) Bundeswirtschaftsmini- ster Prof. Erhard versicherte in New Vork, daß die Bundesrepublik„ohne Einschränkungen“ auf der Seite der west- lichen Welt stehe. In einer Rede bei einem Diner der deutsch- amerikanischen Han- delskammer sagte der Minister u. a.: „Mut und Vertrauen könnnen Berge ver- setzen. Geben Sie Deutschland Ihr Ver- trauen, und Sie werden nicht enttäuscht Werden.“. In einem Ueberblick über die langsame wirtschaftliche Wiedergesundung Deutsch- lands, wies Erhard darauf hin. deutsche Volk nicht von seinem eigenen Grund und Boden ernährt werden könne. Auch in bezug auf Rohstoffe sei Deutsch- lend arm und körme nur dann den wirt- schaftlichen Anschluß gewinnen, wenn die übrige Welt seine Erzeugnisse abnehme. Die Bundesrepublik sei in bezug auf seine Rohstoffversorgung von der freien Welt völlig abhängig, und es fühle sich darum mit der westlichen Welt unwiderruflich ver- bunden.. 7 „Le Monde“ warnt vor deutscher Wiederbewaffnung Paris,.(dpa) Die maßgebende Pariser Abendzeitung„Le Monde“ warnte am Mitt- Woch eindringlich vor den Gefahren einer deutschen Wiederbewaffnung und schlägt die Auflösung aller Organisationen militär- ähnlichen Charakters sowohl in der Bundes- republik als auch in der Sowietzone unter Oberaufsicht der Vereinten Nationen vor. „Wenn es eine Frage gibt, die in einem in- nerhalb von 25 Jahren zweimal verwüsteten Frankreich Unruhe erwecken kann, so ist es doch wohl die einer Wiedererichtung der deutschen Armee“, heißt es in dem Artikel. „In zwei Weltkriegen haben die Staatsmän- ner der alliierten Nationen ihren Völkern er- klärt, daß sie kämpfen und leiden müßten, um für immer die Gefahr der deutschen militärischen Stärke zu beseitigen. Heute erzählt man ihnen, daß nicht mehr der deutsche Militarismus, sondern der deutsche Pazifismus eine Gefahr bedeute.“ „Le Monde“ schlägt vor, daß die West- mchte bei einer künftigen internationalen Konferenz der Sowietunion den Wunsch nach Einsetzung einer besonderen UNO- Kommission zur Untersuchung des Aus- mages dieser Organisation und des Rlistungsbestandes in beiden Teilen Deutsch- lands vortragen.„Wenn Rußland einen solchen Vorschlag zurückweisen würde, wäre seine Verantwortung vor der öffentlichen Meinung der Welt riesengroß. Dann würde jedem klar sein, daß die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik bei allen Gefahren, die „mit ihr verbunden sein mögen, ein notwen- diges Uebel ist“. 8 mit den französischen Parteiführern, um eine stabile Regierung der Mittelparten zu bilden, die sich gegen die Oppositiu dem RPF und der Kommunisten behaup ten kann. Man nimmt in gut unterrichtetg Kreisen an, daß die Verhandlungen dd große Schwierigkeiten stoßen werden,„ ein Teil der„unabhängigen“ und recht. stehenden Abgeordneten bei den letzte Abstimmungen zusammen mit dem Rl (Gaullisten) gestimmt hat. ES Wird en genommen, dag Auriol 0 abend einen Politiker der Mittelpartei mit der Regierungsbildung beauftrags Wird. Zwischenbericht über Europa- Armes Konferenz erneut verzögert Paris.(dpa) Die Fertigstellung des 2 chenberichts der Konferenz über die Europ mit dem seit längerer Zeit Dienstag gerechnet worden war, ist ere um zehn Tage verschoben wörden. U französische Außenministerium teilte Mittwoch mit, es seien keine weiteren grum sätzlichen Meinungsverschiedenheiten d getaucht, sondern es handele sich um IE gen der Formulierung des Berichtes. I Reihe von Delegationen— darunter a die deutsche— hätten ihre Bedenken e unmittelbar vor dem vorgesehenen Ter der Fertigstellung bekanntgegeben. frühestens heut verdoppe In Bonn. Wies dar Schweiz ist. Die von Tage gerer Zei Oberh. werden . dadurch 0 kestlichev ö un! Die vorhandenen grundsätzlichen e ba nungsverschiedenheiten könnten— 80 8 der Sprecher— nicht im Rahmen der ser Konferenz von den Delegierten— sie auch noch so hoch gestelit— überbr werden. Sie bedürften unmittelbarer I scheidungen der beteiligten Regierung Ueber Charakter und Umfang dieser I 8 nungsverschiedenheiten könne nichts gest R werden. Sie bezögen sich jedoch auf Ben Fall auf die rechtliche und tatsächli Gleichstellung der Bundesrepublik und! künftigen Einheiten im Rahmen der Europ Armee. Von der untersten bis zur obe Formation dieser Armee würden deutse Soldaten und Generale an allen ihren 4 gaben in gleicher Weise teilnenmmen wWie übrigen Mitglieder. 5 Schwere Unwetter in Japan Austria mit Juvent Vasco da Orschlugri ballturniers Italien f nderkam! aden. De Tokio.(UP) Südwest-Japan wurde dus werd eine schwere Unwetterkatastrophe hein r gesucht, die nach Presseberichten Menschenleben forderte. Durch die sch ren Regenfälle der letzten vier Tage es zu Ueberschwemmungen und. E schen. Die Wetter warten konnten am woch noch keine Wetterbesserung in gu be sicht stellen und warnten die Bevölkerl daß mit weiteren Regenfällen gerecht werden müsse. Außer den 287 Mens die ums Leben gekommen sein sollen, We den noch acht Personeti vermißt. Die% der Verletzten beträgt nach amtli Mitteilungen 34. 5 5 ad Goces 1 Kläge erklasse f Protest! Mä micht gesone r lediglic uten. 5 Nr. 159/ Donnerstag, 12. Juli 1951 MORGFN Blick ins Land Die neue Uniform der Landespolizei a Karlsruhe. In der Landespolizeischule en Karlsruhe-Durlach wurde der Vollversamm- 10 155 jung der Betriebsräte der nordbadischen atlicht Landespolizei die neue Uniform der Landes- 8 diese polizei vorgeführt. Sie ist dunkelgrün mit des Zu- grünem Hemd, schwarzem Binder und lan- en Men. ger schwarzer oder grüner Stiefelhose. Die ten deg Betriebsräte versammlung lehnte jeden Ver- 1 jedoch such, die alten Wehrmachtrangabzeichen wie- Frede ger einzuführen, ab und wandte sich ein- 56 mütig gegen die Einführung von Silber- kordel und Silberbiese zur Unterscheidung en Sowie 5 der höheren Dienstgrade. vollstän- Chronik tionalen Wurden dei Aller chimmer en blieb nommen die eine ing Ler- atheit es aller. iten im den oder cht mehr stellung her Aus- enig be. och nicht persön- ctes, von Agen sel. e dieses zur Pro- relfen— rst recht Weg von kenntni es in der ragenden 5 Urnberger Oktober Tain, 105d, Nur fünf erkannten ihre Fahrräder Heilbronn. Die Heilbronner Kriminal- polizei hatte 35 gestohlene Fahrräder, die sie sichergestellt hatte, zur Besichtigung aus- gestellt. Nur fünf Fahrradbesitzer erkann- ten ihre Räder wieder und konnten sie in Empfang nehmen. Jugend und Verständigung Stuttgart. In vierzehntägigem Turnus reisen seit Anfang Mai Jugendgruppen aus allen Ländern der Bundesrepublik nach Frankreich, um gemeinsam mit Jugend- gruppen anderer Länder die im Kriege schwer beschädigte erste französische Ju- gendherberge Biervielle bei Paris wieder aufzubauen. Die Jugendherberge wird vor- aussichtlich am 16. September eingeweiht werden. Aus Angst vor einem Hund in den Tod Stuttgart. Ein zehnjähriger Junge ist in Bad Cannstatt von einem Pkw. angefahren und tödlich verletzt worden. Nach Zeugen- aussagen war der Junge aus Angst vor einem entgegenkommenden Hund plötzlich vom Gehweg auf die Straße und direkt in einen vorbeifahrenden Pkw. gelaufen. Sechs tödliche Unfälle in einer Woche Säckingen. In Kreise Säckingen ereigne- ten sich allein in der letzten Woche sechs tödliche Unfälle. Am Wochenende war ein Z jähriger Monteur damit beschäftigt, Lö- cher in einen Eisenträger an einer Schalt- anlage zu bohren. Von einem elektrischen Schlage getroffen, stürzte er plötzlich leblos zu Boden. Alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Schnellgericht gegen Verkehrssünder Wiesbaden. Für Verkehrssünder wird die Kochbrunnenstadt bald ein teures Pfla- ster sein. Die Stadtväter billigten einen Vorschlag ihres OB's, ein Schnellgericht einzurichten, das Verkehrssünder sofort nach Verletzung der Verkehrsvorschriften abur- teilt. Der Schnellrichter soll ein städtischer Beamter mit juristischer Vorbildung sein, der die Polizei als Ankläger und den Ange- klagten als Partei hört. Auf diese Weise hofft man, im Kampf gegen die Verkehrs- sünder un disziplinierter Fahrer durch augenblickliche Bestrafung zur Raison zu bringen.. Mehr Geburten, weniger Sterbefälle Mainz, In Rheinland/ Pfalz wurden 1950 56059 Kinder lebend geboren. Davon waren 15 Prozent unehelich. Da die Zahl der Sterbefälle ständig abgenommen hat, be trägt der Geburtenüberschuß im Jahr 24087 Personen. Im März 1951 hat sich die Zahl der Lebendgeborenen gegenüber den Verstorbenen des Vormonats um mehr als verdoppelt. In die Schweiz nicht ohne Paß Bonn. Das Bundesministerium des Innern mies darauf hin, daß zur Einreise in die Schweiz unbedingt ein Reisepaß erforderlich ist. Die bestehenden Ausnahmen in Form von Tagesscheinen seien nur für die seit län- gerer Zeit ansässigen Grenzbewohner gültig. Fahnenarchiv 5 Oberhausen. Der Deutsche Städtetag will ein Fahnenarchiv einrichten, in dem Flaggen aller Städte der Bundesrepublik aufbewahrt werden sollen. Interessierte Städte sollen dadurch die Möglichkeit erhalten, sich für kestliche Veranstaltungen Fahnen auszuleihen. — — tz ne Luft. von def len, dig Künftig nd Frei- angriffen uns nun Außen- aelnd an leutschen ir seines zum Ab- fand di plomati. Ablik in Alk Ong rotokol. sein de, S Sche⸗ t Aurid echungen ern, un Parteien Ppositia behaup- richteten gen dil rden, d 1 rechte 1 letzten em Rll wird al. as heul Parteie Auftrage Armes Eine„wandelbare“ Wohnung wird vorgeschlagen Probleme des modernen Wohnungsbaues auf der„Constructa“ in Hannover „Man darf Fehler machen, aber man darf keine Fehler bauen“ so zitieren die Architekten, die die„Constructa“ in Han- nover aufgebaut haben, Goethe. Die„Con- tructa“ bezeichnet sich als die größte deutsche Bauausstellung seit 20 Jahren, Sie läßt die kleinen Ausstellungen auf diesem Gebiet, die von Jahr zu Jahr an mancher lei Orten sattfinden, nicht gelten und führt als ihre Vorgänger nur die beiden großgen Bauausstellungen von Berlin(1931) und Leipzig(1913) an. Der Zeitpunkt für eine solche Ausstellung ist gut gewählt und ihre Notwendigkeit gegeben, wenn sie umsich- tig vorbereitet ist. Das darf man von der „Constructa“ sagen, und das Messegelände in Hannover-Laetzen ist in der Tat ein idealer Platz für eine solche Aufgabe. Um an jenes Goethe-Wort wieder anzu- knüpfen: Fehler im Städtebau sind irrepa- rabel. Sie zu vermeiden, wird nie gelingen, aber sie einzuschränken, muß die Aufgabe aller Gutgesinnten sein. Die Aufbaubilanz der letzten sechs Jahre ist nicht gerade er- mutigend. Aber noch stehen wir erst am Anfang der unserer Zeit gestellten Bauauf- Sabe. 6 Millionen Wohnungen fehlen, davon nach den Schätzungen 2 Millionen für die Ausgebombten, 2 Millionen für die Heimat- Vertriebenen, I. Million als Nachholbedarf für den im Krieg unterbliebenen Wohnungs- bau und 1 Million als normaler Zuwachs. Die Fachleute befürchten, daß die Chance, die ihnen die Zerstörungen in den deutschen Großstädten geben, nicht für den Aufbau ausgenutzt werden kann, weil die finanziellen und rechtlichen Möglichkeiten dazu zu beschränkt sind. Gerade darum Nat man sich in Hannover aber bemüht, die mit dem Aufbau verbundenen Probleme dem Laien nahezubringen. Der Appell an die Einsicht der Oeffentlichkeit erfogit nicht durch historische Rückblicke, sondern durch eine sachliche Offenlegung der Probleme und Schwierigkeiten. Die Aufbauplanungen der Gemeinden werden nicht in großen Pla- nungsschauen gezeigt, vielmehr ist eine Fachliche Gliederung des Vielschichtigen Themas Städtebau in klar unterteilte The- men mit abgegrenzter Aufgabenstellung vorgenommen worden. Das geschieht durch die Darstellung von 38 Einzelfragen an den Beispielen von rund 50 Städten durch 47 verschiedene Fachleute aus dem gesamten Bundesgebiet. Leitgedanke dabei ist der Wunsch, die Nachteile der uferlos geworde- nen Großstadt durch die Vorteile einer Aufgliederung der Stadtbezirke um eine moderne City als Mittelpunkt aufzuwiegen. Die kleine Wohnung und das kleine Haus werden auf absehbare Zeit in allen Baupro- grammen die entscheidende Rolle spielen. Daher widmet ihnen auch die„Constructa“ besondere Aufmerksamkeit. Um einen gäàrt- nerisch gestalteten Wohnhof sind neun Mietwohnungen und sieben Einfamilien- häuser mit voller Möblierung aufgebaut. Sie stellen Anregungen für den sozialen Wohnungsbau dar und sollen die Diskussion befruchten. Die bewußte Beschränkung auf das wirtschaftlich Mögliche verbot alles Meiträumige und Luxuriöse als Utopie. Trotz aller Raumbeschränkung zeigt sich aber das Bestreben, zu einer gewissen Auflocke- rung des üblichen starren Wohnungschemas zu kommen. Nicht nur auf die wirtschaft- liche Seite Erleichterung der Hausfrauen- arbeit) ist Wert gelegt, sondern auch auf die behagliche Gestaltung des Heims mit wenigen, aber guten Möbeln und einer far- big abgestimmten Behandlung der Räume. Bei den Mietwohnungen wird in der ersten Gruppe die 1- bis 2-Bettenwoh- mung für Einzelpersonen und Kinderlose als besonders dringendes Wohnbedürfnis gezeigt und die Frage des Wohnheims am Beispiel des Grindelberg-Hochhauses be- handelt. Die zweite Gruppe zeigt Vorschläge für die Familienwohnung im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus und die dritte Gruppe eine Wohnung mit Schrankflur und einem Vorschlag für die„wandelbare Woh- nung“, die praktisch außer der festen Naß- zelle von Küche und Bad aus nur einem großen Raum besteht, der durch Leicht- wände oder Schränke nach dem Bedarf des jeweiligen Mieters aufgeteilt werden kann. Aufmerksamkeit verdient auch der Vor- schlag einer besonders für die Eigentums- Wohnung geeigneten Form des Zweifami- lienhauses, in dem die Wohnungen geschog- Weise übereinanderliegen, aber jede Woh- nung einen eigenen Zugang zu dem an ver- schiedenen Seiten des Hauses liegenden Garten hat. Hierdurch und durch eine be- sondere Anordnung der Fenster ist ein Ein modernes Heim für Junggesellen mit viel Licht und Luft, das nicht eta in Wiesbaden bereits errichtet ist und dings nur für Unverheiratete der Besa übergehen. Die US- Behörden haben dieses E Kostenaufwand von 5 Millionen DM bauen auf der Constructa als Projekt gezeigt wird, sondern bis August bezugsfertig sein wird— vorläufig aller- tzungs macht. Später soll es einmal in deutsche Hdnde dauwerſe— das größte Hotel Europas— mit einem lassen. Bild: Herzog, Wohnen ohne gegenseitige Störungen der Wohnungsinhaber erreicht. Das Einfamilienhaus als dem Miethaus überlegene Wohnform wird aus- schließlich an Beispielen des ebenerdigen Hauses in der Form des in den USA üb- lichen„Bungalows“ behandelt. Dabei wird bei einzelnen Vorschlägen auch der Gedanke des„wachsenden Hauses“ wieder aufge- griffen. Wenn auch die einzelnen Objekte inn ihrem Endzustand gezeigt Werden, 80 läßt sich doch erkennen, daß der Kern des Hauses dem Besitzer eine zumutbare Wohn- möglichkeit bietet und die Anordnung der Räume so getroffen wurde, daß das Haus durch im Grundriß und allen technischen Einzelheiten vorher bestimmte Erweite- rungen den wachsenden Anforderungen und einer etwaigen Vergrößerung der Familie entspricht. In einem dieser Entwürfe ist 2. B. ein erster Bauabschnitt mit rund 50 qm Nutzfläche möglich, in dem bereits die Un- terkellerung und die vollständige Einrich- tung von Küche und Bad vorgesehen ist. Das eingeschossige Einfamilien reihen haus, das die Vorteile der Geschoßwohnung (auswirtschaftlicher Betrieb in einer, der Hausfrau das Treppensteigen ersparenden Ebene) mit unmittelbarem Zugang zum Garten verbindet, verdiente fraglos die be- sondere Förderung durch städtebauliche und baupolizeiliche Erleichterungen. Neben diesen die breite Oeffentlichkeit besonders interessierenden Fragen behan- delt die„Constructa“ auch allgemeine Themen: Landesplanung, Siedlungswesen, Bautechnik, Baubetrieb, Bauhandwerk, Bau- industrie und Baumaschinen. Auch bei ihrer Darstellung wird grundsätzlich nicht auf die Leistungen der Vergangenheit zurück- gegriffen; herausgestellt werden vielmehr die Aufgaben, die sich auf allen diesen Ge- bieten jetzt und in den nächsten Jahren er- geben. Mit vielen Beispielen kennzeichnet die Schau ferner die weiten Gebiete des moder- nen Ingenieurbaus und des landwirtschaft- lichen Bauwesens. Im Freigelände sind drei Musterbauernhöfe, ein Landarbeiterhaus und eine vorbildliche Volleingerichtete Scheune in natürlicher Größe zu sehen. Während einer dieser Höfe sich an nieder- deutsche, der andere an süddeutsche Bau- „Große 8 taufte der Volksmund diesen bemerkenswerten gende Beton konstruktion auf der Constructa Bau in die Hände der Messe-AG ub ergeken und a ert des Zul, e Europ Zeit fl st ernel en. D. 0 eilte ide kran e pielt n grüne N. ten a R um Ti tes. Lit Son und Spiel: Auf einen Blick zq6sische Proflelf Olympique Lille Pangert e in Koblenz gegen Tus 8 8 ot-weig 8 m 12. August in Essen gegen 5 Dienstag wurde in Brüssel beschlossen, due Segelflug-Weltmeisterschaften 1952 in der au 3 ausgetragen werden. Wen en pie Schach. Weltmeisterschaft 1951 wurde am 1 Teri z wetssabend in Venedig mit den ersten Spie- a n eröffnet.— Westdeutschland ist durch „kinder vertreten. bs 5 eidgenössische Turnfest 1951, das vom 14. 0„Juli in Lausanne abgehalten wirdꝭ sieht lonnsichtlich 28 000 Teilnehmer beim Sek- Deurnen, a Deutschland nderkampf „Juli in Mœ zen Ile — 80 800 der 1 — Wält 5 prüd der Kunstradfahrer 1— Schweiz findet am 21. und wer In 8 ünchen- Gladbach statt. zierung anremschwimmer Strobel, der die Strecke ser Ile jeg Köln(190 kin) in 25 Stunden zurück- its gesdh 5 8 5 trotz seiner guten Leistung zum ur kene 4 0 Wwiramen nicht zugelassen. achlch mit Ustria Wien qualifizierte sich zusammen sd 0 95 Juventus Turin, Palmeiras Sao Paulo und und in ee da gama Rio de Janeiro für die erste Europ B orschlußrunde des Interngtionalen Rio-Fuß- Oberste Lallturniers. K deutsch ande en hat Deutschland zu einem Fecht⸗ iren Al gel dertempf in Säbel, Degen und Florett ein- e h aden. Das Treffen soll noch in diesem Jahr a wle ussetragen werden. 90 Hauptausschuß des ADAC hat bis zu Disc sndgültigen Entscheidung der OM die ie anlidzierung der elf Fahrer ausgesprochen, gan Str am Sonntag beim Donauringrennen in den de duns 05 Setreten waren. Von dieser Verfügung de dun„Bag en U. a. betroffen: Heinz Thorn-Strikker, le hein, Fel Godesberg: Karl Lottes, Marburg und ten Mtertgadsser. Freiburg. Die in der Viertel- e sche nes in Ingolstadt gestarteten Privatfah- age Kn g atten in Ingolstadt ihre Maschinen schon 82 1e er ersten Runde angehalten, weil sie dage- f Erdtt Sen protestieren Wollten, daß die Privatfahrer am Mit Wa Sesondert gewertet wurden. Das Rennen desteiteislich von den drei DK W.-Fabrikfahrern ritten. Großen Preis von Rouen“ für Rennwagen mel II gewann der Italiener Giovanni lenschel Am to auf Ferrari in 2:31.21, Stunden(306 en, wel dini 155 Manzon, Frankreich, auf Simca-Gor- 8 ad P. Whikneard, England, auf Ferrari. Die 10 N Jahresbestleistung erzielte der be- umtli dr w. Hammerwerfer Karl Wolf, Karlsruhe. ark in Agram den Hammer 58,45 m weit. 52 Iusländer bei„Rund um Scholten“ Der TT-Sieger MeCandlessam am Start/ Eines der spannendsten Rennen Zum ersten Male nach dem Kriege wer- den am 15. Juli beim Motorradrennen Rund um Schotten“(vierter Meisterschaftslauf) europàische Elitefahrer am Start sein. 52 aus- ländische Fahrer stehen einem Aufgebot von 108 deutschen Konkurrenten auf dem kurven- reichen 16-Kilometerkurs in Schotten gegen- über. Einen besonderen Reiz erhält die Ver- anstaltung durch die Teilnahme des diesjäh- rigen TT- Siegers auf der Insel Man, des fren W. A. C. Mie Candless, der in der Light- Weight-Trophy siegte und in der Senior- Trophy den dritten Platz belegte. Zusammen mit seinen Norton-Kameraden Bill Peteh und Sidney Mason nimmt er den Kampf gegen die NSU-Fabrikmannschaft,(Fleisch- mann, von Woedtke) und die BMW- Werks- Es dürfte eines der spannendsten Rennen nach dem Kriege in Deutschland werden. Zu den Startern gehören u. a. noch: der Sieger von Monschau, der belgische Meister Deronne (Norton), dessen Landsmann Er ge(Norton), der Holänder Rijswiik(Triumph) sowie vier Moto-Guzzi mit Scopigno, Mon- tan ar i(beide Italien), Maurice Cann(Eng- land) und der finnische Meister Hollmin g. In den übrigen Klasen starten: Ausländer in Klammern): bis 125 cem: nur deutsche Fah- rer, bis 250 cem: 20 deutsche Fahrer(10), bis 350 cem: 18 deutsche Fahrer(18), beide Sei- tenwagenklassen: 30(3). Für die deutschen vertretung(Zeller, G. Meier) in der Halb- Fahrer ist die Placierung Schottens insofern literklasse auf. von Bedeutung, weil dies Rennen bei Punkt- Insgesamt starten in der Halbliterklasse gleichheit in der Meisterschaft auschlag- 42 Maschinen(21 Deutsche und 21 Ausländer). gebend ist.. Deutsche Ruderer gefielen in Henley Dr. Wülfing zum Start der deutschen Ruderer in England Der Endlauf um den„Thames- Cup“ wurde von dem Flörsheimer Achter unter sehr ungünstigen Verhältnissen gegen die Universität Pennsylvanien verloren, sagte der Präsident des Deutschen Ruder- Verbandes, Dr. Walter Wülfing(Hannover), bei seiner Rückkehr von der. königlichen Henley-Re- gatta. Besonders nachteilig hätten sich das heiße und drückende Wetter und die leich- tere Bauweise des siegreichen amerikanischen Bootes ausgewirkt. Hinzu sei gekommen, daß der deutsche Achter um 12 Uhr in der Vor- schlußrunde und bereits fünf Stunden später im Endlauf starten mußte. Der Beifall für die Deutschen an der Start- linie sei beim Aufrudern sehr herzlich ge- Wesen. Sie hätten dem siegreichen amerika- nischen Achter das Letzte abverlangt. Die Amerikaner verausgabten sich bei dem Ren- nen derart, daß am Ziel zwei Mann aus dem Boot gehoben und weggetragen werden muß- ten. Ein dritter konnte nur mit Mühe unter starker Unterstützung zweier Kameraden auf den Beinen gehalten werden. Der deutsche Doppelzweier Wilke/ Neu- burger kam in seinem Schlußlauf nicht auf volle Touren, meinte Dr. Wülfing. Er verlor Segen das englische Boot, das vierzehn Tage vorher in Marlow von der deutschen Vertre- tung glatt geschlagen wurde. Das Fazit in technischer Hinsicht ist nach Auffassung Dr. Wülfings, daß die deutschen Mannschaften gleichwertig sind und einen Vergleich mit dem Ausland auch auf großen internationalen Regatten nicht zu scheuen brauchen. Es bleibe vielleicht die Frage, ob man gegen die leichter gebauten amerikani- schen Boote den in Henley hervorgetretenen Nachteil hinnehmen oder ob man sich über kurz oder lang die Erfahrungen mit der leich- teren Bauart zunutze machen solle. Dr. Wülfing hatte in Henley Gelegenheit, mit dem Präsidenten des Internationalen Ru- derverbandes(FIS), Mulleg(Schweiz), über die Aufnahme Deutschlands zu verhan- deln. Der deutsche Antrag wurde inzwischen gestellt. Er wird auf der Tagung im August behandelt werden. Deutschlands, Vertretung für den Wiener Länderkampf am 29. Juli wurde verstärkt. Dr. Wülfing gelang es, der R. G. Flörsheim/ Rüsselsheim für Wien erhofft hatte. zu verpflichten. Somit braucht also der in Re- serve gehaltene Achter der Mannheimer R. G. Amicitia Baden nicht auf der Donau zu star- ten. Die neuen Deutschen Meister des Bundes„Solidarität“ Die Austragung der Meisterschaften im Stadion Frankfurt hatten folgendes Ergebnis: l1ieger fahren: Rutekopp, Solingen, r reer—— Die Constructa zeigt neben den reinen Bauten und dem Bauzubehör eine Fülle technischer Neuerungen, die auf eine Vereinfachung der Arbeitsweise und eine damit verbundene Ver- billigung in der Bauausführung kinzielen, Der neuartige mechanische Eisenflechter, den unser Bild zeigt, gestattet, bis z⁊u 3000. Drahtbhindun- gen in der Stundę vorzunehmen. In seiner Ar- beitsweise entspricht er der gewöhnlichen Heft maschine, wie sie auf fast jedem Schreib- tisch zu finden ist. Bild: dpa formen anlehnt, weist der dritte ein mo- dernes Flachdach auf. Auch das Ausland ist an der„Con- structa“ beteiligt. Die USA, Frankreich, Spanien, die Schweiz, Norwegen, die Nie- derlande, Japan und Oesterreich behandeln aktuelle Fragen des Städtebaues und des Wobhnungswesens. Auf diese Weise ist die Möglichkeit zu einem internationalen Er- fehrungsaustausch gegeben, der für die Beteiligten von nachhaltigem Nutzen sein kann. Dr. G. Weise e hnauz e“ Bau der Zementindustrie— eine weitaustra⸗ in Hannover. Nach der Ausstellung soll der Is Cafè Verwendung finden. 8 Bild: dpa Deutscher Meister; Punktefahren: Ru- land, Köln, Deutscher Meister: Alters klasse: Lorenz, Mannheim, Deutscher Mei- ster; Mannschaftsfahren: Lösel- Pfannenmüller, Nürnberg, Deutscher Meister; Jugendklasse: Strübe, Hannover. In der Altersklasse konnte sich Stapf, Mannheim, den zweiten Platz sichern. Im Mannschaftsfahren belegten Ziegler und Rexin, Mannheim, ebenfalls den zweiten Platz. Robinson hat seinen Meister gefunden Randolph Turpin schlägt den„besten Boxer der Welt“ und holt die Mittel- gewichtsmeisterschaft nach England Was sich am Dienstagabend in der Riesen- halle von Earls-Court in London ereignet hat, kann man getrost die größte Sensation im Weltsport nennen. Ray„Sugar“ Robinson, jener Srogartige Amerikaner, den alle Fachleute des Faustkampfsportes als den besten Boxer der Welt bezeichneten, wurde von dem 233äh- rigen Mulatten Randolph Turpin in einem mörderischen fünfzehn Runden Kampf ent- thront. Die Mittelgewichtsweltmeisterschaft ist damit an Großbritannien übergegangen.(Wir haben hierüber bereits in einem Teil in unse- rer Auflage berichtet.) Wie soll man dieses Wunder erklären? Man könnte vielleicht sagen, daß Robinson durch seine vielen kurzen Siege in Europa über- mütig geworden ist und sich nicht energisch Senug vorbereitet hat. Aber richtiger ist die Feststellung, daß die Welt in Turpin einen Boxmeister geschenkt erhielt, der zu den größ- ten aller Zeiten gehört. Der ungeheuere Punsch Turpins, seine präzisen, genau auf die Sekun- denbruchteile kommenden Schläge in Robin- sons Gesicht zermürbten„Sugar“. Nach der siebten Runde riß Turpin das Kommando endgültig an sich und demon- strierte von der zehnten bis zur fünfzehnten Runde einen Finish, wie man es selten ge- sehen hat. Robinson, der etwa 320 000 DM für den Kampf erhielt(Turpin bekam nur 110 000) versuchte durch Körpertreffer den Vorsprung des Briten wett zu machen. Aber er fand bei ihm nicht die weiche Stelle am Magen, die er Von den beidhändigen Haken Turpins durchgeschüttelt, machte der bisherige Weltmeister schließlich einen ermüdeten Ein- druck und hatte gegen das Feuerwerk des Mu- erheblich latten nichts mehr einzusetzen. Turpin han- den Achter delte nach seiner Devise:„Wir alle haben zwei Fäuste, zwei Füße und ein Kinn, auf das man schlagen muß. schlage ich.“ Der neue Weltmeister, ein Mulatte aus Bri- tisch-Guajana, wurde von seinen beiden eben- falls boxenden Brüdern Dick und Jackie be- treut. Er will von seiner Börse seiner tauben und fast erblindeten Mutter ein Häuschen bauen. In der Ecke des geschlagenen 31 jährigen Exweltmeisters Robinson herrschte verstand licherweise größte Niedergeschlagenheit. Man weiß jetzt, daß man sich gründlich verrechnet hat und setzt alle Hoffnungen auf einen Re- vanchekampf, auf den man sich besser vorbe- reiten will, als auf die historische Londoner Begegnung vor 18 000 am 10. Juli 1931 zu Earls Court. Hamburger Regatta international Die im Anschluß an Henley vom 14. bis 15. Juli stattfindende 64. Internationale Ham- burger Ruderregatta wird mit voraussichtlich acht teilnehmenden Nationen die internatio- nal am stärksten bezetzte deutsche Nachkriegs- regatte. Neben schwedischen und englischen Booten, die bereits zusagten, werden auch por- tugiesische, Schweizer und italienische erwar- tet. Eine Mannschaft der Pennsylvania Uni- versität/ USA startet im Leichtgewichtsvierer und im 2. Achter, den Etuf-Essen zu verteidi⸗ gen hat, und zum 1. Vierer mit Steuermann meldete ferner der Club de Remo aus Bar- celona. In allen Rennen werden sich im vor- olympischen Jahr also wertvolle Vergleiche zwischen dem deutschen und dem ausländi- schen Rudersport ergeben. Und wenn ich es sehe, dann Leichtgewichts-Weltmeister Jim Carter (USA) wird seinen Titel am 16. August in Flint(Michigan) gegen seinen Landsmann Babyface Jones verteidigen, den er 1949 schon einmal nach Punkten schlug. MANNHEIM Donnerstag, 12. Juli 1951/ Nr. 18 . Soll es so weilergenen! D- 22 2 gn zga! E E n fre ee 2 e. 2 2 7 * . 2 2 1 , 7 — 2 — N era RHEIN * 4 ehrsunfälle im Juni 1951. Die Kreuze bezeichnen 2 Punkte mittlere, nicht besonders hervorgekobene nter Richtung einen Tag des Die graphische Darstellung zeigt die Ver mit einem Todesopfer verbundenen, di Quadrate leichte Unfälle. Jedes Quadrat bedeutet in waagrec Monaks, in senkrechter Richtung einen Unfall. . Der Juni 1951 ist der„Rekordmonat“ in Mannheim; 340 Verkehrsunfälle, vier Tote 5 und 205 Verletzte! Sachschaden 69 314 DM! Den Hauptteil haben Kraftfahrzeuge mit Fußgängern kommen 16 Unfälle, Auf- oder Abspringen von der Straßenbahn ist zwei- mal angeführt, die Straßenbahn selbst und Fuhrwerke sind viermal in der Monats- statistik vertreten. d 1945 im August waren in Mannheim 520 personenkraftwagen zugelassen, 150 Kraft- räder und 700 Lastfahrzeuge, zusammen 1370 Fahrzeuge. Heute meldet die Zulassungs- behörde 16 716 Fahrzeuge! Das ist eine Steigerung um mehr als das Zwölffache. Was läge pei einer solchen Steigerung näher als eine mit dem Wachsen der Zahl parallel zunehmende Verkehrsdisziplin? Die Juni-Statistik zeigt aber deutlich, daß hier nicht Schritt gehalten wurde. Von den 247 durch Kraftfahrzeuge im Juni 1951 verursachten Unkällen kommen allein 129 auf das Konto„Verkehrswidriges Verhalten“; nur insgesamt acht sind äußeren Umständen(technische Mängel, Straßenverhältnisse usw.) zuzuschrei- ben. Nur eines kann die Wahrscheinlichk eit reduzieren, daß wir nicht auch eines Tages zu den fünfzehn Toten gehören, die der U 27 6 2 178 dis⁊ip tin Verkehr heute täglich in Westdeutschland fordert: Eins genügte wohl nicht. Sieben urid neun Jahre alt sind die beiden Jungen, die in der Mittagszeit versuchten, ein vor einem Kaufhaus abgestelltes Damenfahr- rad mit der daran hängenden Tinkaufs- tasche zu stehlen,. Die Eigentümerin kam aber rechtzeitig zurück, so daß sie die bei- den Jungen der Polizei übergeben konnte, zus dem Polizeibericht Nachts in der Schule. In der Nacht ver- schafften sich unbekannte Täter mit Nach- schlüsseln Zugang in zwei Klassenzimmer 5 aldhofschule, vermutlich um die bei- Ausflugskassen mit 176,.— und 146, zu stehlen. Sie erbeuteten aber nur DM, die sie in der Kasse für Schul- g vorfanden. Für die gleichzeitig àus n gewaltsam geöffneten Schränken ge- Menschen im Alltag: holten Fuß- vnd Medizinbälle hatten die iebe offensichtlich keine Verwendung. Er ging„fensterin“. Nachdem er in einer Wirtschaft im Jungbusch Zechbrellerei be- fangen hatte, stieg ein jetzt festgenomme- er Mann durch das offenstehende Fenster nes zur gleichen Wirtschaft gehörenden. Zimmers und stahl aus den Kleidern der 5 Schlafenden 80. PM. Angebot und Nachfrage. Wegen Kuppelei gte ein Marm zur Anzeige, der sich vor n Nachtlokal gestellt und zwei Mädchen it ren amer kanischen Soldaten seine — Es begann damit, daß sich der von seiner 5 rmieterin Beklagte auf den Richtertisch ümmelte und in einem sich zum Orkan stei- dann der Vertreter der Hauseigentümerin kurz zu Wort kam, konnte man entnehmen, og zwischen einem Pkw. ind einem Drei- 8. adheferwasen. Der Fahrer des Liefer- Sturm der Ereignisse unterging. eben. Sachschaden etwa 1500.— PRI. Wohin gehen wir? „Geliebte Manuela“; Amerikahaus: Tanzabend mit Mina Craig, USA; Wirt- Arno Landmann, Friedrich-Karl-Straße 14, 20 Uhr: Hauskonzert(Balladenabend mit Kurt Kung, Schneider); Centre Franco-Allemand 19 Uhr: a 5. francaise“; Kunsthalle geworden war. Uhr: Vortrag von Dr. W. Passarge: j 1 msthandwerk und Kunstindustrie“(VD)); V Es- und Musikbücherei 19.30 Uhr: Schall- attenkonzert(Arien aus Wagneropern). Freitag, 13. Juli: Nationaltheater 19.30 Uhr: aria Stuart“; Amerikahaus 15. 17 Uhr: gendfilmstunde:„Wochenschau“. es gehe die Klägerin einen Dreck an 247 Unfällen, es folgen durch Radfahrer verursachte Unfälle mit 71, auf das Konto von die feststellte, daß die Jungen schon zuvor gernden Wortschwall die Geschichte seiner Wohnung vom Jahre 1943 an erzählte. Als 3 5 5 daß es sich in erster Linie um rückständige 1 55 e Mietzahlungen handelte. Das ursprünglich ene Nacht 30.— D- 5 Sekundäre aber, nämlich die ebenfalls be- 5 5 auptete, völlige Verwahrlosung der Woh- 3 nung, wurde durch das erwähnte Verhalten — 8 e des Beklagten zum Hauptgegenstand der 8 5 Verhandlung, während die fällige Miete im ers mußte zien mei einer ernsten Kopf. sten Vertreter, der em Vortage put eller tzung in ärztliche Behandhos be- jhm zur Verfügung stehenden List die Woh- nung hatte in Augenschein nehmen können, eine über Zimmerlautstärke hinausgehende Vorlesung über Anstand hielt und dem Rich- 5 ter im gleichen Ton erklärte, er solle ihn ge- onnerstag, 12. Juli: Nationaltheater 19.30 fälligst ausreden lassen oder er gehe gleich, 20 riß diesem die Geduld und er kündigte für den Fall des nächsten Schlachtgebrülls eine aaktshochscnule 18 Uhr: Prof. Pr. Käthe 4 a Mengelberg spricht über„Sozialismus und Ordnungsstrate an. D araufhin verstummte Kommunismus im amerikanischen Urteil“; dann auch der wackere Streiter, nachdem er seinen letzten Schrei in Form der Bemer- wenn sich seine Frau die Füße wasche, los- Schilderung der Gegenseite, die den Zustand der Wohnung als unhaltbar bezeichnete, gipfelte in der Er- wännung demolierter Fensterscheiben, finger- hohen Schmutzes und einer stattlichen An- „Freund- zahl von über den Fußboden verstreuten in der Nähe des Marktplatzes ein Damen- fahrrad gestohlen hatten, das sie auch mit sich führten. Freitod durch Gas. Starker Gasgeruch, der aus einer Wohnung kam, führte dazu, daß man die Türe zur Wohnung mit Gewalt öffnete. Der 45jährige Wobnungsinhaber wurde in der Küche auf einer Ruhestätte tot aufgefunden. Einer hinterlassenen Notiz zufolge ist der Verlebte freiwillig aus dem Leben geschieden wegen zerrütteter Fami- lienverhältnisse. Nicht alles abgeliefert. Mangelhaft ein- gehende Geldbeträge waren wohl die Ur- sache, daß eine auswärtige Zeitschriften- handlung eine Ueberprüfung ihrer hiesigen Zeitschriftenträgerin vornehmen mußte. Da- bei stellte sich heraus, daß die Frau von den in den letzten Wochen einkassierten Gel- dern einen größeren Betrag für sich zurück- behalten und verbraucht hatte. Anuumuumumunummimueeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeen Kirschenplotzer 8 In hell- bis dunkelbrauner Tönung Kommt dieser Tage, knusprig-frisch Des Sommers teig-geword'ne Krönung Als Kirsckenplotzer auf den Tisch. Also serviert, stimmt er gewöhnlich Beim heftigsten Familienstreit, Herz und Gemüter schnell versöhnlich, Schafft im Genusse Einig leit. Bis traulich-kaulich, unter Schweigen Die Platte bon der Last befreit, Und Kirschkernpyramiden zeugen Von plotziger Vergangenheit. Mit süßem Kuchendufte zieht es In jede Nase schwer und spricht: Ich bin ein durch und durck solides Süddeutsckes Nationalgericht. web uununuumummmummmemeemeeeeeeeeeeeeneeeneeeeeee Liebfrauenkirche wird wieder in gotischem Stil instandgesetzt Die durch Kriegsein wirkungen erheblich beschädigte Liebfrauenkirche am Luisenring, deren Langhaus bereits vor längerer Zeit Wieder instandgesetzt wurde, wird jetzt auch in ihrem rückwärtigen Teil wiederhergestellt. Die Bauarbeiten umfassen das Querschiff (die Vierung) und den Chor. Dieser Teil der Kirche ist, um den Gottesdienst im Lang- haus während der Bauarbeiten nicht zu stören, von dem vorderen Teil durch eine Zwischenwand abgeteilt worden. Da vor allem die Dachkonstruktion sowie die in gotischem Stil gehaltenen Kreuz- gewölbe(Netzgewölbe) zerstört worden sind, mußte im Innern des Bauteils ein bis zur Decke reichendes Stahlrohrgerüst erstellt werden. Die Restaurierung der fast voll- ständig vernichteten Netzgewölbe gestaltet sich außerordentlich schwierig, weil fast sämtliche Werksteine erneuert werden müs- sen und sowohl sehr komplizierte Schalungs- wie auch äußerst exakte Steinhauerarbeiten für die Wiederherstellung der Kreuzgewölbe erforderlich sind. Die Instandsetzung der Liebfrauenkirche untersteht dem Erzbischöf- lichen Bauamt.„„ 7. Schlechte Sitten und guter Wille vor Gericht Es ging um Mietschulden und Unterhaltskosten 3 wußztsein eines Mannes, der es„denen da drin aber mal gegeben hat.“ .* Daß es auch anders geht, zeigte der näch- ste Termin. Eine Ehe war aus beiderseitigem Verschulden geschieden worden, und das einzige Kind blieb bei der Mutter. Sie ver- langte mit Recht von seinem Vater eine Unterhaltszahlung von 30 DM im Monat. Der Vater aber, der sich wieder verheiratet hatte, mußte auch die neue, diesmal vier- köpfige Familie ernähren, und zwar mit einem Nettoeinkommen von 236 DM. Daß beides, zusammen mit einigen kleineren Schulden, die unbedingt abbezahlt werden müssen, auf Schwierigkeiten stößt, sah auch das Stadtjugendamt als Vertreter der Mut- ter ein, und erklärte sich mit dem Vorschlag des Vaters, bis zum 1. April 1952 nur monat- lich 20 DM zu zahlen, sofort einverstanden. Von da ab wird die volle Summe wieder ge- zahlt werden können, und die Parteien ver- liegen nach abgeschlossenem Vergleich in Ruhe und Eintracht den Gerichtssaal. web 5 Fahr langsam um die Ecke rum, wie leicht kippt so ein Flugzeug um!... sangen gestern nachmittag Mädchen und Buben von Mannheimer Volks- und Oberschulen mit ebensoviel Begeisterung wie Stimmauf- wand bei der Probeauf führung von der Kinderoper:„Die Reise um die Erde“(Text: „.. Wie leicht kippt so ein Flugzeug um“ Kinder spielen für 85 Nach zwöli Vorstrufen wieder ins Gefängnis Und eine junge Frau, die mit 600 Mark nicht auskam i Hd Wenn ein junger Mann, nach Verbüßung liegt überhaupt dann ein Rückfall nach dem 4 seiner zwölften Vorstrafe, mitten im Winter StGB vor? Das wurde nach heftigem Stret h aus dem Gefängnis entlassen wird, gerade bejaht. Und die Angeklagte wurde zu nem 5 eine schwere Mittelohrvereiterung überstan- Monaten Gefängnis verurteilt, weil sie trotz: Ge 5 den hat und überdies keinen Pfennig sein dem eine Mannheimer Pension ausgeplün SEW eigen nennt, dann ist dies eine sehr un- dert hatte. Nicht etwa aus Not, sondern wel“ 90 angenehme Situation. Diese Situation spitzt sie das für ihre Verhältnisse fürstliche Ein: ahn! sich noch zu, wenn dieser junge Mann dann kommen von mindestens 600 Mark men te mn erfährt, daß mam in der Zwischenzeit seine als großzügig hinausgeworfen und des hab)“ des wenigen, aus der Ostzone mit herüber- Schulden hatte. Diese Schulden konnte selb- 90 gebrachten Habseligkeiten versteigert hat, der amerikanische Vater ihres Kindes, dee 0 8 und die Fürsorge nicht für ihn sorgt. Aber, den obigen Betrag monatlich an sie berappte 22 5 anstatt sich nun Arbeit zu suchen, tut er nicht begleichen. 1 5 etwas anderes, indem er nur so tut, als ob 3 e er etwas tun will, und„erwirbt“ sich auf So geschah es, daß sie die am Nachmittag mit i diese Weise einen Ledermantel und einen von ihr bezahlten 250 DM für Kost und ter kleineren Geldbetrag. Logis am gleichen Abend im Mai, als d zurüe 5 5. Pension ein rauschendes Fest feierte, sd, Sterb Im März, als der Frühling kömmt, kommt zwecks besserer Verwendung wieder vn nicht er durch den gleichen Trick zu 20 Mark und Küchenschrank wegnahm und eine Stund 11 dem Fahrrad eines Arbeitskameraden. Und später, in Ermangelung eines Griffs nac als er dann in der Pfalz auftaucht, gelingt den Sternen, den Griff in die Kasse tat, 2 1 F es ihm erneut, mit Lug und Trug, von der sie Schlüssel und 300 DM fand. Es K. ahnungslosen Bauern weitere Summen und schah weiter, daß sie nach drei Tagen nod den noch ein Fahrrad zu erschwindeln, denn der einmal die saloppen Pensions verhältnisse n Jahre angebliche land wirtschaftliche Arbeiter muß Galopp ausnützte, weitere 100 PM„en. 18 nur noch schnell zum Flüchtlingslager fah- nahm“ und dann noch ein völlig auf- ul Kang! Sn ausgeräumtes Badezimmer hinterließ. Dem 9 Deuts Das schlechte Gewissen treibt ihn schließ- daraus waren Herrenanzüge, Gabardine den hosen, zwei Silberfüchse und vier Pa fünft; lich zur Selbstanzeige bei der Polizei, und das ist sein Positivum, weil es sehr mildernd ins Gewicht fällt. Deshalb dst es nur eine Gefängnisstrafe von einem Jahr, die das Schöffengericht dem mehrfach rückfälligen Schuhe mitgegangen.. Mitgefangen aber wurde sie dann vu] der Polizei, die damit einem verständliche Wunsch der Pensionsleiterin entsprach, dem Betrüger zudiktiert, entgegen dem Antrag diese hatte in sehr freundschaftlichem Vu Fi auf eine Zuchthausstrafe. hältnis zur Angeklagten gestanden und y' 1 . aufs Bitterste enttäuscht worden. Und a. der Der zweite Fall war von erheblichem Ende standen die neun Monate, die das Ge der 8. juristischem Interesse: Wußte die 27jährige richt nur wegen der Geständigkeit der Au. dich 8 Angeklagte, daß sie schon zweimal rechts- geklagten nicht auf einen längeren Zeitram 1010 0 kräftig wegen Diebstahls verurteilt war, und ausgedehnt hatte. wet“ in 7¹ 1 Mi Kurze„MM“-Meldungen an 5. ichti Die„MM.. Freilichtaufführung„Dorn- Festplatz, sondern die SG-Kapelle un: Grune röschen“ wird der großen Nachfrage wegen Leitung von K. Senghas. Schaft am Sonntag, 16 Uhr, vor dem Planetarium Hundesportler gruppieren sich. Am So. drei im Luisenpark wiederholt.. tag wurde im Lokal„Zorn“:(Käfertal d 18 Carlo Schmid spricht. Am„Tag der Soli- Ortsabteilung Mannheim des Bundes de, 8 let. darität“, dem traditionellen Treffen der scher Rassehundezüchter gegründet. zu eres Sozialdemokratischen Partei, Stadt- und Ortsabteilungsleiter und Zuchtwart wur Landkreis Mannheim, am 15. Juli auf der Friedrich Rückher gewählt. 0 Sellweide, Sportplatz- Anlage der Sport- Erfolgreiche Mannheimer Tänzer, I gemeinschaft Mannheim, wird der Mannhei- großer Sieg des Blau-Gold-Club Mannheh mer Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Carlo bei dem Amateurtanzturnier der süd we, Schmid in der Kundgebung um 15 Uhr deutschen Städte im großen Kurhauss aal“! Mo sprechen. Anschließend buntes Programm. Staatsbades Wildbad wurde in der Sonde 9 9 Vierte offene Musikstunde. Die Mannhei- 3 1„ err und Eren nicht 8 8 85 5 8 5 sler und Herr u i mer Musikhochschule lädt für 13. Juli, 20 Uhr, Frau Schader ertanzt, die in dieser Reihen Sante ihrer vierten Offenen Muikstunde ein. Es f 5 5 575 5 deut . g 5 1 folge die drei ersten Plätze belegten. eutur spricht Martin Schulze über die Liedform 8 8 23 zucht der klassischen Instrumentalmusik unter Wieder Päckchen an Gefangene in Fed besitzt Mitwirkung von Chlire Imhof-Diochen(Vio- Dem Evangenschen kliltswerk für Inis, ganz line). ü i nierte und Kriegsgefangene in Mün dom 2 g. liegen Mitteilungen von deutschen Gel 81125 Die Landsmannschaft Sudetenland hält genen in polnischen Lagern und Gefän 15 ackchen b ihre Monatsversammlung am 14. Juli, 20 Uhr, sen vor, daß sie wieder im„Zähringer Löwen“ Ab. Es spricht Frank zwei Kilo empfangen dürfe Seiboth über wichtige Tagesfragen. Vdk ist nicht 1 Die Landsmannschaft Sachsen und badener Firma bringt an Handel- undes Thüringen hält am 14. Juli, 20 Uhr, im werbetreibende sowie Betriebe, die Telefo guten „Großen Hirsch“ ihre Monatsversammlung anschluß besitzen, einen Telefon-Ruf-x Preispi ab. 5 ohne daß eine Bestellung vorliegt, zum d schauli sand. Dieses Produkt wird unter dem e wurde Einen„Bunten Abend“ für die Heimat- vertriebenen und deren Mannheimer Freunde unter dem Motto„Schlesisches Himmelreich“ gibt die Landsmannschaft Schlesien am 14. Juli, um 20 Uhr, im Volkshaus Neckarau. a Der Ring- und Stemmklub Mannheim- Schönau gibt vom 14. bis 17. Juli ein Som- merfest, das am 14. Juli. um 20 Uhr, im Siedlerheim mit einem Festbankett beginnt. Betrogene besprechen sich. Der Deutsche Gewerkschaftspbund, Ortsausschuß Mann- heim, wurde verschiedentlich darum ange- bandsabzeichen„Vdk,, mit der Bemerhu Sem trögt det Hen zum BadestHenHd den Sskko, leicht und ele gen, E gangen, eine Versammlung der früheren kür Genossenschaftsmitglieder der„Gemein- Ker. schaftshilfe der Flüchtlinge und FKriegsge- 2 schädigten Deutschlands e. G. m. b. H.“, Mann- n heim, zur Besprechung der Lage einzube-— rufen. Dieser Anregung folgend, lädt der Aufgev Deutsche Gewerkschaftsbund hiermit alle 9 riger früheren Genossenschaftsmitglieder für 16. 8 Ho. Juli, 20 Uhr, in den Saal des Gewerkschafts- 99 2 5 hauses, O 4, 8/9, ein. i San u. 5 5 denheit Beim Feudenheimer Sängerfest begleitete.— nicht die Kapelle Wahl die Sänger m 1 4 4 ö 9 i Aus leichter, poròs gewirktet Fahpra Wolle. In allen Gröhen, vielen 8 modischen Farben, ab 16.30 weuthun, 5 zust — 1. 5 Kreich Kinder eine Oper Unzer Haus und unzere Schaufenster 7 e etwas in Netese Heräbenten Splelieltene) üer eu me die Bretter ging, ist ein echtes Kinderspiel, 5 8 a i Prag von 1. 81 und für Kinder gespielt. Ein an den Theaterspiel mit Musik, Gesang und Tanz, Gestalt gewordene Phantasie der Kinder- 5 seelen, die einen eigenen Hinterhof bewoh- Des gekleidungsbeus in Nannheim: Ad den bla nen und ein neues Spiel erfinden:„Wir g 15 ohne Grenzen,„Pueblo Junge 20 Uhr: Kirschkernen. Und eine bewunderungswür- 0 5 i 4. Wird ge aglischer Vortrag.„Ine Historie FPriangle: dige Langmut vertagte den Prozeß auf einen, Arthur Wetzig, Musik: Joachim Popelka). reisen um die Welt!“— ro 5 e Biobnschale eitpunk. der hinter einer Besichtigung Was da mit viel Schwung, schauspiele- Und sie reisen um die Welt! Der Hol- arbeltstt da safer 20 Uhr: Martin Schulze der Wohnung durch das Wohlfahrtsamt liegt. rischer Fertigkeit und sehr viel tänzerischem länder wird zu einem Fliegenden, Flug- f unsen spricht über die Liedform der klassischen Der Beklagte aber entfernte sich mit dem Be- Geschick(unter Anleitung eines zeitweise eus genannt, und von oben besehen sich zum Versand gebracht, daß die Abnel Ae 8 8 5 8 e.. 1 a 5. die ganze runde Erde. Zwi- durch den Kauf dazu beitragen, Schwe gel schorrbräus, 9, 18. r: Vortrag 2 2 5 schen Polen und Ural tanzen die kleinen Not der Kriegsopfer zu lindern. Dem Spahn, e enen ee ne Vierzig bewegte Jahre der Liselotteschule Bauernmädchen einen klassischen russischen band der Kriegsbeschädigten(VdK),. 2 r: Die 1 3 8 Tanz. In Japan gibt der Kaiser zu Ehren temberg-Baden, ist nicht bekannt, wohn 1 13 Die 1911 gegründete Schule feiert Geburtstag 955 1. i in Spa- Mittel fließen. Derart Geschäftemael* 5 1 1 8 5 8 ien tanzen di 0 1 2 1 Atzlich 7 F N In diesem Jahr feiert die Liselotteschule mit Beginn des Jahres 1928 seiner Bestim- und schlagen 1 5 8 3 lehnt* 7 9 N 900 8 Mannheim ihr 40 jähriges Bestehen. Ent- mung übergeben. Im zweiten Weltkrieg Takt, bei den Indianern werden Friedens- zu identifizieren 1 5 10 Wie wird das Wetter? standen ist die Schule 1911 aus der damali- wurde die Anstalt in der Collinistraße zer- pfeifen geraucht, und nach glücklicher Rl— B f 5 8 5 5 pet mlt el 5 gen Notwendigkeit, Schülerinnen in den stört, so daß bis heute immer noch die kehr aus i ee Busch 1192 Hi 77 15 ung von EKrlessstes Lorzue Einzelne rasch wachsenden östlichen Stadtteilen eine Gastfreundschaft der Elisabethschule in den beiden in Mannheim ein Empfa 2 W 1.. 0 1 2—.— schauerartige Höhere Schule zu geben, die bequem zu er- deren Haus in anspruch genommen werden reitet, der sich sehen la 5 pkang be- Wehrmachtsangehöriger, die eine 1 1 Niederschläge reichen war(in der Collinistraße) und fur muß. Das Landheim, das nach Kriegsende Sichten den Fracht 3 25 1 1 8 ene 8 0 * die ständig überfüllten Klassen der Elisa- mit Flüchtlingen belegt wurde, konnte leider Angefangen vom Stag 3 3 2 5 85 W u ee 8 Verbersage bis Freltag trün: bethechule nun die Moslicnkeelt der Teilung auen noch nicht wieder in Betrieb genom- Rede aus dem abgenommene V 5 5 weine Serbe e e Vorwes Fewelkt mit bot. So wurde die Liselotteschule als Höhere men werden. Die Mittel wollen sich die bis zu den Pie er r 1 5 25 esttzen, wollen sich bitte aus g Saen einzelnen, tells auch gewittri:⸗ Mädchenschule mit Fortbildungskurs und Schülerinnen erspielen und ersingen durch jnhren Intervi N retern, die sich mit 95 5 Nes Eintrag Lich . gen Niederschlägen. Noch zeit- Oberrealschule“ geschaffen. verschiedene Aufführungen und auch er- e. 11 ekalles und Erteilung einer 1 an de Weise schwül. Höchsttemperstu- Der Titel änderte sich mit den veränder- arbeiten durch Altmaterialsammlungen. Was da gestern probeweise über die 10 1 7 80 ie ee eee ee 3* 2¹ 1 25„ 12 bis ten Erfordernissen der Zeit und der Lehr- Jetzt aber sollen zunächst die festlichen Bretter ging, soll am 21. Juli bühnenreif 1 85 18„wenn sie zu irgendwelchen achte .* plangestaltung noch verschiedentlich bis zum Tage des Jubiläums eröffnet werden, durch sein und im Namen des Stadtjugendaus- FVV 8 8 vebersicht: Innerhalb der auf der Süd- hautisem Mädebenreslavmnastum, Kade der eine Festfeier am 15. Juli im National- schusses im Ufa-Theater in N 7 für Mann- Wir gratulieren! Jakob Simon,. des Schottlandstiefs in unser Gebiet ein- 20er Jahre wurden von der Liselotteschule, th 5 5„ heimer Schulen aufgeführt werd heim-Neckarau, Friedrichstraße 56,. b ngenen kühleren Meeresluft kommt es deren Schülerzahl rasch gestiegen war, Klas- 5 8 5 8. 2 en ai Vorstellungen in Mannhei 3 7 Jahre alt. Christoph Delp Mann oder den Auerartigen Nie dersel, en aber eeigt und put denen von def les, nerienen did dnespiel der donne, Fororten eind Vorgesene 295 u in den Neckarau, önchwörthstrage 43, peen eer 5 8 Wetteramt Karlsrune bethschule zur Hans-Thnoma-Schule ver- zendieb“, das auf eine Episode, die Mörike soll der eee e 77. Geburtstag. Philipp Benz, Man Pens ee g gn, fl. Tant, dean 501 G0 einigt. 1525,26 Konnte der Verein Land- in seiner Novelle„ezert auf der Reise gute kommen. Der Rundfunk hat ic bereits 5 7. wid 70, dete Preis Wen ane beim 403(U), Worps 319(5), Caub schulheim der Liselotteschule e. V.“ ein nach Prag“ erzählt zurückgeht, und mit der für eine Uebertragung des 8 1 bereits P 2, 8, wird 72 Jahre alt. Jakob Seht i 8 5 5 5 Landhaus in Oberfinkenbach erwerben und Musi von W. A. Mozart ausgestattet ist. merken lassen pieles vor- Mannhelmn-Friegrichsfeld. Neudorfstrdl . tu. 2 vollendete das 80. Lebensjahr. ach dem m Streit zu neun ie trotz. Sgeplün. lern Weil che Ein- K meh deshalb te selbst ides, def derappte chmittag Lost und „ Als die rte, sich der vom Stund iffs nach ze tat, 21 1. Es ge. Sen noch tnisse in DM„ent. auf- und 28. Den Aabardine. ier Pau ann von ändlichen ach, dem nem Ver“ und wðar Und an das Ge. der An. Zeitraum Web Ile unter Am Sonn. ertal) d. des deu. det. Zun rt Wurd nzer. II Mannheln Südwest ussaal d r Sonder Frau Gel Herr un 1 Reihen n. in Pole ür Inter Münch en Gef Jefängnt en hi? une Wit -und. 65 e Telefch Ruf-Kul zum el dem Zemerki det Hei sand 5. Sleganl., kiet alen 5.30 ter steht Lib den Plane 8 Abnelh „ schen Dem dE, i t, wohin! teach er Vell nterneu zterbefil 7erstorbe dienst, Diensts aden b, les Stent us Grün, tragung aer Stel It erst chen A en. non, 11 56, Wi Mann begell Mann Mann b Schm rfstrabl Nr. 159 Donnerstag, 12. Juli 1931 ee 8 1 MORGEN Seite h Die Bevölkerungsbewegung im Landkreis Mannheim Höchste Geburtenziffer im Jahre 1947 erreicht nicht Vorkriegs-Durchschnitt Karlsruhe. Es ist eine bekannte Tat- zache, daß nach Kriegen stark ansteigender Geburtenüberschuß möglichst schnell die gewaltsam in den Bevölkerungsstand ge- rissenen Lücken zu schließen trachtet. Eine ähnliche Entwicklung ist auch in Württ tember g- Baden erfolgt, unbeschadet des als Folge des Krieges eingetretenen Bevölkerungsdruckes, der die tatsächlichen Verluste der eingesessenen Bevölkerung zahlenmäßig nicht in Erscheinung treten ließ. Freilich stieg diesmal die Geburten- ziffer nur sehr zögernd an und blieb auch mit ihrem 1947 erreichten Höchststand hin- ter dem Durchschnitt der Vorkriegsjahre zurück, so daß trotz spürbar gesunkener Sterblichkeitsziffer der Geburtenüberschußg nicht annähernd die Vorkriegshöhe er- Fünftausend Nerzte kommen Karlsruhe. Vom 1. bis 9. September fin- den in Karlsruhe vie in den vergangenen Jahren drei ärztliche Grohßveranstaltungen, die Deutsche Therapiewoche, der Verbands- kongreß des Chefarztverbandes und die Deutsche Heilmittelausstellung, statt. Zu den drei Veranstaltungen werden rund fünftausend Aerzte erwartet. Bestialische Kindesmörderin Tauberbischofsheim. Eine ledige techni- gche Zeichnerin aus Laufach brachte in der Dachkammer ihres elterlichen Anwesens ein Kind zur Welt. Sofort nach der Geburt steckte sie das Kind in einen Sack und schlug diesen mehrmals gegen eine Steinwand. Als der Säugling immer noch Lebenszeichen von sich gab, erdrosselte die„Mutter“ das Kind mit einem Strick.. Im 100-km-Tempo gegen Bäume Miltenberg. Zwischen Nordheim und Gers- feld fuhr ein Lastzug im 100-km-Tempo in Richtung hessische Grenze. Aus irgendeinem Grunde verlor der Fahrer plötzlich die Herr- schaft über sein Fahrzeug und raste gegen drei am Straßenrand stehende Bäume, die glatt abrasiert wurden. Das Steuerrad drückte sich u den Bauch des Fahrers. Der Schwer- verletzte starb wenige Minuten später. reichte. Die genaue Entwicklung während der Nachkriegsjahre zeigt die nachstehende Tabelle, deren Zahlen auf je 1000 Einwoh- ner berechnet sind und im Vergleich die Durchschnittszahlen der Jahre 1936 bis 1938 nennt: Eheschließungen Geburten Sterbef. Geburten- überschuß 1986/38 9,7 19.3 11.3 8,0 1945 6,7 13.8 16.1 2,3 1946 9,7 16.9 125 4,7 1947 9,7 17.0 11.1 5.9 1948 10,3 16.7 10.4 6,3 1949 9,6 16.2 10.1 6,1 1950 10, 15,8 10.2 5.6 Die Bevölkerungsbewegung in den ein- zelnen Kreisen weicht vom Landesdurch- schnitt teilweise erheblich ab. Während die sieben Stadtkreise sämtlich 1948 den Höhe- punkt der natürlichen Bevölkerungszu- nahme überschritten, erreichten ihn ein- zelne Landkreise erst 1949 oder gar 1950. Die Entwicklung im Landkreis Mann- heim während der charakteristischen letz- ten drei Jahre ergibt sich aus folgender Tabelle: 1948 1949 1950 Eheschließungen gesamt 1594 1384 1467 je 1000 Einwohner 12,1 10,8 108 Lebendgeborene gesamt 2481 2412 2255 je 1000 Einwohner 18,8 18,0 16,6 Sterbefälle gesamt 1310 1412 1422 je 1000 Einwohner 9,9 10,4 10,4 Geburtenüberschuß gesamt 1171 1000 833 je 1000 Einwohner 8,9 7,6 6,2 Erfolgreicher Hungerstreik Wertheim. Der Heimatvertriebene Josef Schart aus Neustadt/ Aisch war Ende Juni in den Hungerstreik getreten, weil er als Ar- beitsloser mit seiner wöchentlichen Unter- stützung in Höhe von 23,40 DM als Arbeits- loser seine Familie nicht mehr ernähren konnte. Die Tatsache teilte er dem Regie- rungspräsidenten, dem Fürsorgeamt und der Arbeitslosen vermittlung mit. Jetzt gab er sei- nen Hungerstreik auf, weil ihm das Arbeits- amt eine Stelle besorgt hat, die es ihm ermög- licht, ein menschenwürdiges Dasein zu führen. Ein Bienenvolk auf dem Fahrrad Karlsruhe. Ein nicht alltägliches Erlebnis hatte ein Radfahrer dieser Tage auf der Ma- rienstraße. Eine Bienenkönigin ließ sich auf der Lenkstange seines Fahrzeuges nieder und Tausende von Bienen folgten. Bald bildete sich die nicht ganz ungefährliche Traube, die den Fahrer zu eiliger Flucht veranlaßte. Nun waren auch die Heide Die Zahl der von Zollfahndungs-Akt Heidelberg. Die bisher größte Zollfahn- dungsaktion in Heidelberg wurde am Diens- tag von insgesamt 50 Beamten der Zollfahn- dungsstellen Karlsruhe und Frankfurt durch- geführt. Die Zahl der von der Fahndungs- aktion betroffenen Privatpersonen, Geschäfte und Kioske geht in die Hunderte. Abends gab der Leiter der Zollfahndungsstelle Karls- ruhe einige Erklärungen zu der Groß-Fahn- „Mannem vorne“- auch bei der Landjugend! Der erste Württembergisch-Badische Landjugendtag Stuttgart. Am Wochenende fand auf dem Hörnle(Kirchheim-Teck) der erste Württemb. Badische Landjugendtag nach dem Kriege statt. Landjugendgruppen aus sämtlichen Kreisen unseres Landes waren eingetroffen, um dort erneut in aller Oeffentlichkeit ihr Bekenntnis zum Bauerntum abzulegen und in ernster Feiergestaltung und im fröhlichen Spiel Zeugnis zu geben von ihrer bisherigen Arbeit. Die Fleckviehzucht in Nordbaden Eine eindrucksvolle Verbandsleistungsschau in Mosbach Mosbach. Der Nordbadische Fleckvieh- züchter- Verband trat in Mosbach mit einer Leistungsschau an die Oeffentlichkeit, um nicht nur der ländlichen, sondern der ge- samten Bevölkerung zu zeigen, welche Be- deutung eine gesunde und zielstrebige Vieh- zucht für die Ernährung der Bevölkerung besitzt. Ueber 200 der wertvollsten Tiere aus ganz Nordbaden gaben ein beredtes Zeugnis vom Züchtergeist und Zückhterfleiß der Be- sitzer ab. In seiner Ansprache hob Min.-Rat Dr. Herren hervor, daß diese Leistungsschau in erster Einje den Fortschritt der nordbadi- schen Viehzücht in den vergangenen zehn Jahren aufzeige, der durch eine Fülle von guten und milchreichen Kühen, die den Preisrichtern vorgeführt wurden, am an- schaulichsten zum Ausdruck kam. Damit wurde klar demonstriert, welch unschätz- bare Bedeutung der Zucht von Herdbuch- vieh zusteht. Der Odenwald, noch wenig berührt von größerer Industrie, ist das Rückgrat gesunder Viehzucht in Baden und wird es auch bleiben. Fünf Milliarden DM bringt der deutsche Bauer jährlich allein durch die Rinderzucht, Wovon allein 50 Prozent auf die Milcherträge entfallen. Die Mosbacher Schau überraschte gerade deshalb so angenehm, weil mehr als die Hälfte der ausgestellten Tiere einen Milch- fettgehalt von über 4 Prozent aufwiesen, Während der Großteil der restlichen Tiere einen Milchfettgehalt zwischen 3,8 und 4,0 Prozent nachweisen konnten. Dadurch würde der vermeintliche Vorsprung des Niede- rungsviehs— mit einer höheren Milchlei- stung, dafür aber niederen Fettdquote ausgeglichen werden. Der Festplatz lag hoch oben auf der Höhe, knapp 100 m unter der Burg Teck und war so gewählt, daß man einen Weiten, freien Blick auf das zu Füßen liegende Land hatte. Der Samstagnachmittag war mit fachlichen und fröhlichen Spielwettkämpfen ausgefüllt. Hier zeigte sich sofort, daß Mannem eben doch vorne ist und es verstand, sich gegen die Schwaben zu behaupten. Obwohl die Schwaben alte, eingefuchste Wettkampfgruppen stellten, vermochte doch die junge, erst knapp ein Jahr bestehende Laudenbacher Mannschaft sich den 3. Preis bei der Tierbeurteilung zu sichern. Auch bei dem Tauziehen brachten wir die schwäbische Gemütlichkeit etwas in Verwirrung, als wie- der die Laudenbacher, verstärkt durch einige Leute anderer Mannheimer Gruppen, sofort nach Startsignal wie aus der Pistole geschos- sen das Tau über die Mittellinie zogen, ehe überhaupt die andere Mannschaft„geschal- tet hatte. Den Abschluß des Tages bildete eine Feierabendgestaltung„Heimat und Bauern- tum“ mit dem Spiel„Die goldene Jungfrau“. Der Sonntag begann mit den Festgottes- diensten beider Konfessionen, anschließend fand sich die fröhliche bunte Schar der Jungbauern und-bäuerinnen auf dem Fest- Platz zum offenen Singen und Musizieren zu- sammen. Mittags überbrachte jeder Land- Kreis ein Geschenk, verbunden mit einem lustigen Gedicht, welches treffend die Land- Wirtschaft des überbringenden Kreises cha- rakterisieren sollte. Was geschah auf Gleis fünft. Die Sorgfaltspflichten eines Fahrdienstleiters sind sehr groß Ludwigshafen. Es war im April, als Fahrdienstleiter S. im Bahnhof Limburger- hof die Verantwortung für die Zugfolge der nächsten zwölf Stunden übernommen hatte. Als um 23.45 Uhr der letzte, Personenzug abgefahren war, ahnte S. noch keineswegs, daß sich wenige Minuten später ein schweres Unglück ereignen würde, das ihn als Schul- digen am vergangenen Mittwoch vor die Gerichtsschranken brachte. Auf Gleis 5 nämlich stand ein einzelner nicht blockierter Güterwagen, der kurz vor Mitternacht von dem äußerst starken Wind in Richtung Bahnübergang ins Rollen kam. In dieser Minute näherte sich jedoch auch von Schifferstadt kommend ein Pkw. mit dem Ehepaar Dr. Sch. dem Ubergang, und wurde im Augenblick des Passierens von dem langsam aus dem Dunkeln kommenden Güterwagen in der Breitseite erfaßt. Wäh- Iberger Schmuggler„drun“ ion Betroffenen geht in die Hunderte dungsaktion ab, die allgemein Tagesgespräch war. Nach dessen Aussage sind die Vorberei- tungen zu der Zollfahndungsaktion seit etwa drei Wochen im Gange. In erster Linie habe sich die Aktion gegen die gewerbsmäßigen Händler mit unverzollten und unversteuer- ten Waren gerichtet. Hier scheint die Ami- Zigarette immer noch an erster Stelle zu stehen. Die Zollfahndung erstreckte sich bis in Brieftaschen und Privatwohnungen. Der Lei- ter der Zollfahndungsstelle Karlsruhe er- klärte in diesem Zusammenhang, daß eine Berichtigung dazu seitens der Zollfahn- dungsbeamten vorliege und zwar würden diese als Hilfsbeamte der Staatsanwaltschaft handeln.„Wenn also auf Grund eines Ver- dachtes die sogenannte Gefahr im Verzuge ist, dann hat der Fahndungsbeamte das Recht, zur Verdachts-Nachschau. In einigen Fällen habe man zwar— behauptete der Leiter der Fehndungsaktion— sich vorsorg- lich einen richterlichen Hausdurchsuchungs- befehl besorgt. rend der linke Puffer das Motorgehäuse zer- trümmerte, drang der rechteé durch die Tür- scheibe ein und klemmte den Fahrer, der neben Kiefernbrüchen, eine Stirnbeinverlet- zung sowie Gehirnerschütterung davontrug, derart unglücklich ein, daß er nur mit großer Vorsicht von Straßenpassanten geborgen werden konnte. Seine Ehefrau erlitt leichtere Verletzungen Nach eingehender Vernehmung von acht Zeugen, die durchweg den Bahn- übergang zur Zeit des Unglücks als sehr schlecht beleuchtet bezeichneten, hatte das Gericht die Kardinalfrage zu beantworten, ob ein schuldhaftes Verhalten des Fahr- dienstleiters vorliegt. Auf Grund eines bun- desbahnamtlichen Gutachtens, nach dem ein Fahrdienstleiter erhöhte Sorgfaltspflicht wal⸗ ten lassen muß, wenn, wie in diesem Fall, die Wetter verhältnisse ungüristig sind, War eine strafbare Handlung zweifellos vorhan- den. Auch die große Arbeitsbelastung des Angeklagten Expreßgutabfertigung, Fahr- Kartenverkauf, Morsestreifen usw.) konnte nicht die Gültigkeit dieser äußerst strengen Bundesbahn- Paragraphen abschwächen. Während der Kraftfahrzeug-Sachverstän- dige in keiner Weise ein Mitverschulden des Autofahrers finden konnte, sah die Verteidi- gung des Angeklagten das nicht völlige Rechtsfahren des Verletzten als ausschlag- gebend an. Seinem Mandanten seien in die- sem Fall nicht zumutbare Pflichten aufge- bürdet.— Gegenteilig war die Ansicht des Gerichts, das Heinz S. zu einer 400 DM⸗ Geldstrafe verurteilte und ihm außerdem noch die erheblichen Verfahrenskosten auf- erlegte.—Atzl Omnibus mit 38 Turnern verunglückt Oberhausen. Am Sonntag verunglückte ein auf der Fahrt von Oberhausen fach Gondelsheim befindlicher Omnibus, der mit 38 Turnerinnen und Turnern besetzt war. Durch den plötzlichen Bruch der Vorder- achse war das Fahrzeug bei einer Geschwin⸗ dig von 40 km /st steuerungsunfähig gewor- den und prallte gegen einen Lichtmast. Während der Omnibus erheblich beschädigt wurde, erlitten von den 38 Insassen glück- licherweise nur drei leichtere Verletzungen. Eine Marokko-Expedition ist gesturtet Sie gilt der Erforschung des Atlas-Gebirges Heidelberg. Prof. Werner Rauh vom Hei- delberger Botanischen Institut fuhr zu einer dreieinhalbmonatigen botanischen, geogra- phischen und bergsteigerischen Expedition nach Marokko ab. Die Expedition besteht aubher Prof. Rauh aus vier Göttinger Geo- graphen und Bergsteigern. Professor Rauhs Teilnahme an dieser Expedition, die beson- ders den bisher wenig erforschten Teilen des Atlas-Gebirges gilt, wurde von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften finanziert. Der kleine, aber solide gebaute„Gut- brod“ bog sich unter der Last der Koffer und Pakete, die die Expedition für ihre weite Reise und die wissenschaftlichen 2 00 tersuchungen benötigt. Noch eine Photo- ausrüstung und noch ein Zelt verpackte Professor Rauh im Inneren und auf dem Dach des Wagens, während die Göttinger Studennten letzte Handgriffe an dem Motor ihres„Gutbrod-Alas 1000“ legten, der sie jetzt in das Atlas-Gebirge bringen soll. Die notwendigen Spezial-Ausrüstungen wurden zum größten Teil von schwäbischen und westfälischen Firmen zur Verfügung gestellt. Die Heidelberger und Göttinger Akademie der Wissenschaften unterstützte die wissen- schaftlichen Teilnehmer der Expedition, der Alpenverein steuerte einen Zuschuß für die Studenten bei, die als Bergsteiger das Un- ternehmen mitmachen. Nach einem Jahr der Vorbereitungen und des mühseligen Ramp- kes um die nötigen Visen war am Dienstag- abend endlich der Augenblick gekommen, um von Heidelberg aus die Expedition Zzu starten. DD bree, Magee, uu bundenU nefiüfen S IEILEN- AN GE BE O 13 1 E II für Bohrpfahlgründg., Betonpfahlderstellg., Kernbohr. usw., auch mit baufachlich, Arbeit. Erfahrener selbständ. Bohrmeister 2 Grün& Bilfinger A. G., Mannheim, Akademiestraße 4-8 Angebote mit Tätigkeits--Nachweis u. begl. Zeugnisabschriften.) Bodenuntersuch., vertraut, sucht N. N r e e DIE VFUFE BATSCHARI Aufgeweckter, riger Junge als Ronditor-Lehraing gesucht. Café Schneider, Fau- denheim, Hauptstraße 55. ührraumechaniher-Lenrung gesucht. Pfaffenhuber, H 1, 14. flinker, 14—15jäh- Taufjunge, nicht üb. 17 J., gesucht. Vorzustell. zwisch. 3 u. 9 Uhr bei Kreichgauer, Stockhornstraße 16. Erfahr. Kraftfahrer für neuen 28⸗t- Büssing-Zug gesucht. Es kommen nur Fahrer mit langer Fahrpraxis Frage. Angeb. u. Nr. P 26759 an den Verlag. zue zuverläss. Dreschmaschinen- rer u. drei Einleger für Nähe Mannheim gesucht. Es kommen nur äugerst fleiß. Männer in Frage. auch ein zuverlass. Bulldogfahrer Wird gesucht. Ang. U. Nr. 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Juli 1981, 20 Uhr, im Bootshaus ö e Abschnitt in der technischen Vervollkommnuns Vergrößerter Betrieb in der Jungbuschstraße Ire regsesoranung: Pmanzlerung des Wiederautbaues. e ausdem 1931 verlegte dle firme hre Arpettsstatte nacn G l. 2 nd büineee Mannheimer Ruder- Club von 1875 e. V. Der Vorstand N 7577 8* konnte sich dort selbst in den Jahren schwerster wirtschaft- Fs 8 5 5 18 5 3 8 i. dazu arte ine licher Depression behaupten, bis die Zerstörung 1944 zunächst gleichen! 5 8 r names ae auch inem ken ein Ende beter. man ut m neee, ung as 8. 8 5 5 peit der Wiederaufbau vollendet, und durch Einbeziehung ad 0 e U 2e 8 2 K 5 8 h d f E58 11 bleuesleluer Hels 1.20 Waren. Und welehe Entwielklung von dem ersten Kgfertaler Seer Wacker rundete hat der Betrieb eine e ae 8 18 2 K. 2 n iche 2 Aadden ein: Mesenleher 7 1.75* 5 8 Rande Zuschauern— Narren Frweiterung erfahren. Das Bemerkenswerteste daran dürtte Isges 5 a 5 oder allzu Neugierigen, wie man meinte— zu den heutigen, 5 30K 11 Met de Werkstatt sein, in der d 5 Karl Silbernagel und Frau Grete f 0 19 Rien Hock enbe ln R di n¹ die große, helle, 30& eter messende Werkstatt sein, in der den Vdor Aitleler Biptel e 1.85 JJ die Motorräder instand gesetzt werden. Noch fehlen die Aus- 5 6 1 der 2 Autobörse Mannheim, H 7, 8 Im Ausschank: Bürgerbräu Ludwigshafen/ ch. Unncneringer 5 2.00 Wein Pfeiffer nicht eindringlicher die Volkstümlichkeit des Motorradsports dokumentieren können.. Wartung und Pflege sind entscheidend tauschmotoren, deren Herstellung Rohstofflage und Kapazität vorerst verhindern. Aber die Generalüberholung einschließ- lich Ausschleifen des Zylinders und Auswechseln von Kolben und Kurbelwelle dauert heute nur noch 10 Stunden, 80 daß der Fahrer sein Motorrad morgens bringen und abends 5 Splielleiſung. Musik. Ein relæendesMdrchenspiel nach Brũde: Stimm, bearbeitet von Robert Bürkner, mit Musik, Gesang und Kinderballen Elisabefß Laas AAred Kögler Eintrin für Erwachsene Tänæe. Carola FErnsf und Kinder: 50 D, Tecon. Ceuung. Roland Inruß numer. Pldtæe 80 Dpl D orrerhauf—1f Uhr in der Schalterhalle des MANNHEIMER mohd bd R 1, 4-8 Dies Vierteljahrhundert ist aber auch in keinem anderen 5 garuinenlelsten Ell R 3, 30 Ruf: 327 91 Wirtschaftszweig in solch starkem Maße ein unablässiger durch die ebenfalls 25 Jahre bestehende Shell-Station mit l FPelllchtSplele Tel. 40771 a Dienst am Kunden— und zwar an dem Kunden, dessen Gro- Sprit versorgt— wieder mitnehmen kann. Und schließlich 1 85 f sSehmidt schen besonders schwer wiegen. Nicht der Verkauf, sondern dienen auch die sogenannten Kundendienstschulen der füh- ach in der Ruine der ev. Kirene zu Eilbhoten- Rut 3 28 69 75 4 gi 4 die Wartung und Pflege stehen hier im Vordergrund. Und so renden Markenfirmen, auf denen das Fachpersonal in zwei- Sen, Lampertheim Qu 3, 6-7 U enen Jie tan. galt auch schon vor 25 Jahren, als sich die Firma in der alten wöchigen Kursen weitergebildet wird, letztlich dem Käufer, mein 70. daß die Ziehung der 4. Klesse der„City“-Garage in H 7, 30, einzurichten begann, das Haupt- der hier die Uberzeugung gewinnt, daß sein Fahrzeug auch Vate Dede mau 5 e Schlacken Fllüdeulschen Hlassenlotterie augenmerk der Werkstatt. Die erste Zylinderschleifmaschine später in besten Händen ist. Schy jefert Telefon 5 7. 5 3 8 e ee bereits am 19. u. 20. Juli 1951— . tatifindet . KI EIN TRANSPORTE. Am Aufbau waren beielligtf: Allen 2 er- 1 ennie eb Sandhofen Lee 1e. 2201 u. 1815 im 4 um 19.45 und 20.15 Uhr 2 5 Entwurf 4 Mar venstabinscnes Augenwasser Erbin 0 10 dae E. S PickERT as Hans 118 1 5 E ESCHAFTS- ANZEIGE 1 Mannlieim-Neckarau- Rheingoldstraße 43. 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Juli 1951 INDUSTRIE- UND HANDELSBLATT Rätselraten um Investitionshilfe Der Beschluß des Aeltestenrates, das Ge- setz über die Investitionshilfe der Gewerb⸗ chen Wirtschaft doch noch vor den Parlaments- ferien zu verabschieden, Bank deutscher Länder, ermöglicht es der eventuell mit einer Vorfinanzierung bis zum ersten Abgabetermin einen schnellen Anlauf der Investitionshilfe zu gewährleisten. Dies wäre aber nicht mög- lich gewesen, wenn für eine solche Vorfinan- zierung keine gesetzliche Grundlage gegeben gewesen wäre. Gegenvorschläge Der Gemeinschaftsausschuß der Gewerb⸗ chen Wirtschaft hat zu den Aenderungen des Gesetzentwurfes durch den Bundesrat und zu der Stellungnahme der Bundesregierung noch einmal seinen Standpunkt dargelegt. Es hat den Anschein, als ob insbesondere die Bemes- sungsgrundlage zunächst in den Ausschüssen zu lebhaften Diskussionen führen wird. Es wird dabei um die Frage gehen, ob die Vor- schläge des Bundesrates, die Hochsee- und Küstenschiffahrt von der Umlage zu befreien, die Rundfunkunternehmen nicht mit einzube- ziehen und auch die Versorgungsbetriebe der ökkentlichen Hand herauszulassen, gut gehei- gen werden sollen. Die Vorschläge für die Be- messungsgrundlage, die der Bundesrat ge- macht hat, werden dabei keineswegs so àb- weichend beurteilt, wie es zunächst schien. Insbesondere dürften die Vertreter von Han- del und Handwerk diesen Vorschlägen eher zustimmen als den bisherigen, vom Bundes- kabinett gemachten. Der Abgeordnete des Bundestages, R. Freu- denberg(Weinheim), der sich gegen die Inve- stitionshilfe der Gewerblichen Wirtschaft aus- gesprochen hat, weil sich in der Konsumgüter- Wirtschaft ernste Lähmungserscheinungen zeig- ten und weil damit die Voraussetzungen, von denen man bei der Idee einer freiwilligen In- vestitionsumlage der Gewerblichen Wirtschaft seinerzeit ausgegangen sei, nicht mehr gegeben gelen, hat am 11. Juli in Bonn Gegenvorschläge unterbreitet. Diese sehen einen Investitions- zuschlag auf den Preis für Industriekohle in Höhe bis zu 12 DM. je t vor. Bei einem In- vestitionszuschlag von insgesamt 8 DM je t im Durchschnitt würden nach Freudenberg bei 40 Mill. Jahrestonnen Industriekohle 320 Mill. DM erzielt werden. Aehnlich solle auch ein Zuschlag bei Indu- striestrom erhoben werden. Bei einer Jahres- produktion von rund 50 Mrd. kWh beziehe die Industrie etwa 35 Mrd. kWh zu einem mitt- leren kWh-Preis von 4,5 Pfennig je kWh. Würde für den Industriestrom der Preis um 25% erhöht, so erbrächte dieser Sonderpreis jährlich 400 MiII. DM, zusammen also mit der Industriekohle mehr als 700 Mill. DM. Weiter schlägt Freudenberg eine Sonder- finanzierung„für die Bleche durch die beson- ders liquiditätsstarke Autoindustrie“ vor. das Kalenderjahr 1951 Teil dem Aufbringungszeitraum vom 1. Prozent Betriebseinnahmen ab. Juidität durch den Bemessungsschlüssel abweichende Bemessungsgrundlage Rechtsverordpung festgestellt werden. eine durch Schäden berũcksicktigen Weiter schlägt der Gemeinschaftsausschug vor, Entgelte aus der Veräußerung aus unbe- wesglichem Vermögen festzustellen; auch Ent- gelte für die Ueberlassung von Wohnraum sollen unberücksichtigt bleiben. Schließlich soll nach Vorschlag des Gemeinschaftsausschusses der jetzige Paragraph 20b eine Fassung erhal- ten, wonach Aufbringungsschul znern, die durch Kriegsschäden, Demontage, Enteignung und ähnliche Maßnahmen mindestens ein Drittel des Wertes der Wirtschaftsgüter des Anlage- vermögens der dem Eintritt des Schadens vor- ausgehenden Steuerbilanz erloren haben, auf Antrag die Aufbringung ganz oder teilweise erlassen werden soll. Ein weiterer Vorschlag Seht dahin, die HZufbringungssätze für Aus- a8 ist. Es wäre der Liqui- ditätszustand erfaßt, der zu einem erheblichen Juli 1951 bis 30. Juni 1952 entspricht. Bei besonde- ren Härten helfe der Plafond in Höhe von 30 1 B. Außerdem nne bei übermäßiger Beanspruchung der Li- fuhrbetriebe entsprechend dem Exportförde- rungsgesetz zu ermäßigen, wobei diese Mes- sung 30 Prozent des Aufbringungsbetrages nicht übersteigen darf. Altmetallhandel vor neuen Vorschriften Zur Präzisierung des Großhandelsbegriffes wird im Anschluß an den Altmetall- Richtwert erlag vom 1. Juni im Bundes wirtschaftsmini- sterium zur Zeit die Großhandelserlaubnis nach 8 11 des Metallhandelsgesetzes von 1923 überarbeitet. Mit einer entsprechenden Unter- richtung der zuständigen Obersten Landesbe- hörden ist in den nächsten Tagen zu rechnen. 8 11 bestimmt, daß der Großhandel von den Verpflichtungen der kleinen Altmetallsammler, wie genaue Buchführung, Vornahme von Kon- trollen und Ausweisüberprüfung beim Ankauf von Altmetall befreit werden kann. Da sich im Altmetallhandel seit dem 1. Juni eine verstärkte Tendenz zur Antragstellung bei den Obersten Landesbehörden auf Zulassung zur Großhandelserlaubnis bemerkbar macht, sieht sich das Bundeswirtschaftsministerium genötigt, eine für alle Länder der Bundesrepu- blik einheitlich geltende Neufassung des 5 11 vorzunehmen.. K URZ NACHRICHTEN Mehr Rinder und Schweine Aus den vorläufigen Ergebnissen der im Bun- desgebiet am 4. Juni 1931 vorgenommenen vieh- Zwischenzählung geht hervor, daß sich der Auf- bau des Rinderbestandes Segenüber dem Vorjahr in langsamem, der Aufbau des Schweinebestandes dagegen in raschem Tempo fortgesetzt hat. Der Schafbestand hat sich weiter Verringert. An Rindvieh wurden 11,4 Mill. Stück kestgestellt, das sind 1,3% mehr als im Vorjahre. Die Zahl der Schweine betrug 12 Mill. Stück oder 32% mehr als 1950. Verglichen mit dem Durchschnitt des Monats Juni in den Jahren 1935/8 hat sich der Schweine- bestand damit um fast 8% vergrößert. Der Schaf- bestand ging gegenüber dem Vorjahr von 2,3 Mill. Stück um 12% auf 2,0 Mill. Stück zurück. Nordbadisches Erdl Die Erdölproduktion in der nordbadischen Rheinebene bei Karlsruhe wird sich in diesem Jahre voraussichtlich auf insgesamt 3 930 t be- laufen. Die Produktion des Sesamten Bundes- Sebietes beträgt jährlich rund 1 118 000 t. Wie am 10. Juli in der Sitzung des Finanzausschusses des Württembergisch-badischen Landtages mitgeteilt wurde, ist beabsichtigt, die Erdölvorkommen in der nordbadischen Tiefebene planmäßig zu er- fassen, nachdem das Gebiet im Vorjahre schon geologisch auf derartige Vorkommen untersucht worden ist.* Wolfram- und Molybdän- Verteilung Der Wolfram und Molybdän- Ausschuß der Internationalen Rohstoffkonferenz hat einen Zu- teilungsplan für Wolfram und Molybdän aufge- stellt, der eine gerechte Verteſlung der beiden Me- talle unter den elf Mitgliedern des Ausschusses Sewährleisten soll. Weiterhin setzte der Ausschuß Höchst- und Mindestpreise fest, die vorläufig bis zum 30. September 1951 in Kraft bleiben werden. Die Bundesrepublik wird nach dem Verteilungs- plan im laufenden Vierteljahr eine Zuteilung von Sesundheit, erklärte der Präsident des Verbandes Deutscher Drogisten auf einer Tagung des Dro- gisten- Verbandes Nordrhein-Provinz in Düsseldorf, die im Zeichen einer heftigen Demonstration Segen die kaiserliche Verordnung aus dem Jahre 1901 stand, die den Vertrieb dieser Mittel nur den Apothekern gestattet. Die Drogisten beabsichtigten nicht, den Apotheken die Funktion streitig zu machen, Arzneimittel zu verabreichen. Sie neh- men aber für sich das Recht in Anspruch, Stär- Kungs- und Vorbeugungsmittel zu vertreiben. Frankreich erweitert Freiliste Die französische Freiliste von Mai 1951 gilt jetzt auch für Guadeloupe, Guayana, Martmidue und Reunion. Die Liste ist auch für Französisch- Westafrika gültig, jedoch mit Ausnahme von Zel- Iulose-Azetat, gewissen Kunststoffen auf Zellu- losebasis, verschiedenen Chemikalien für die Her- stellung von Kunststoffen, sowie Kautschuk, be- stimmten Maschinen und Webstühlen. Frankiurter Effektenbörse vom 11. Juli Die Börse bot ein farbloses Bild. Bei allgemein kleinen Umsätzen blieben die Kurs veränderungen Sering. Das Interesse, für Bankaktien hat vorüber- Sehend nachgelassen Auch Montanwerte lagen verhältnismäßig ruhig. Klöckner, Buderus und Ver. Stahlwerke konnten sich nicht voll behaup- ten. GHH gaben 1% her. Mannesmann und Har- Bener zogen leicht an. Von Elektrowerten wurden Stemens St um 34% herabgesetzt, Siemens VA Waren zu 56 gesucht. Bei den Maschinen- und Motorenaktien stiegen Demag um 1%, während Lindes Eis ½% hergaben. Chemiepapiere wurden bis zu ½% heraufgesetzt. Am Bankenmarkt kamen Commerzbank um ſ½%e höher zur Notiz, BHG Damoklesschwert? (Auf wandsteuer) Ein neuer Warenkatalog der sogenannten Auf- wandsteuer wird zur Zeit im Bundesfinanzmini- sterium ausgearbeitet. Die einzelnen Gruppen werden streng geheim gehalten. Ein Sprecher des Ministeriums erklärte, daß ein Käuferansturm auf die bisher bekannt gewordenen Waren, die steuerlich zusätzlich belastet werden sollen, sinn- los sein werde, da man sie überwiegend zu Gun- sten anderer Erzeugnisse streichen wolle. Wollgefälle US-Sehnsuchtstraum Ein hoher Beamter der US-Regierung er- klärte am 11. Juli, die amerikanische Regie- rung werde noch im Laufe dieses Monats von zwei Seiten aus an das Problem der Siche- rung der Wollversorgung der Vereinigten Staaten herangehen. Es dürfe nicht noch ein- mal wie zu Beginn des Koreakrieges gesche- hen, daß die USA ohne ausreichende Woll- Vorräte dastünden. Nach den Aussagen Beamten werde einmal der Leiter e Behörse zur Verteidi- gungsmobilisierung, Charles E. Wilson, eine offizielle Erklärung abgehen, in der ausdrück- lich festgestellt werden soll, daß die Herstel- lung synthetischer Wolle sowie Maßnahmen zur Förderung der Produktion eine nationale Notwendigkeit seien. Zum anderen werde der Wollausschuß der internationalen Rohstoffkonferenz um den 19. Juli herum mit den Besprechungen über den Verschlag der amerikanischen Regierung be- ginnen, Höchstpreise und Zuteilungsquoten für aturwolle festzusetzen. Die Schaffung einer nationalen Wollpolitik auf der Grundlage dieser Richtlinſen sei not- wendig geworden. Dies gelte vor allem im Hinblick auf die Tatsache, daß einige der woll- erzeugenden Länder sich bisher nicht bereit gefunden hätten, mit den Vereinigten Staaten bei der Ueberwachung der Wollversorgung zu- sammenzuarbeiten. Zuckerkrise geht Ende entgegen Die Zuckerversorgungslage im Bundesge- biet habe sich in den letzten Wochen gebes- sert. wie der Verband des deutschen Zucker- handels e. V., Hamburg. mitteilt. Das Bundes- ernährungsministerium hat daher die nächste Freigabe für die Zeit vom 15. Juli bis zum 15. August auf 150 000 t festgesetzt gegenüber 120 000 t im Vormonat. Von dieser Menge gehen zunächst die Sonderzuteilungen für Imker und für die Obst-, Gemüse- und 3 tränkeindustrie ab, außerdem das Deputat für die Rübenanbauer und die Sonderabgabe für Berlin. Für die Mundzuckerversorgung wer- den 34 163 t zur Verfügung gestellt. Auf die Be- zugskontingente der Direktbezieher entfallen dem Kontrollratsgesstz Nr. 12 ungedeckte For- derungen gegen das Reich in den Bilanzen Aktiviert werden mußten, Dadurch hätten Sich Scheingewinne errechnet, die in Wahrheit Verluste seien, aber dennoch versteuert wer- den müßten. Diese Steuern hätten die meisten der betroffenen Unternehmer auch bezahlt, teilweise seien jedoch die Steuerzahlungen von den Finanzämtern auch gestundet worden. Nachdem aber nach der Währungsumstel- lung diese Forderungen bis auf eine DM ab- geschrieben worden seien, sei auch der Stun- dungsgrund weggefallen, so daß nunmehr die Finanzbehörden Zahlung verlangten. Es sei je- doch nicht angängig, betonte der Handwerks- tag, daß ein großer Teil der Unternehmer diese Schulden mit Reichsmark bezahlt habe, wöhrend der andere Teil heute die Beträge in DM bezahlen müsse. Zwang zur Verteuerung von Mineralöl? Die Zentrale Arbeitsgemeinschaft des Ver- kehrsgewerbes protestierte am 11. Juli in Bonn gegen die Erhöhung der Treibstoffpreise und gegen die kraftverkehrsfeindliche Einstellung der Bundesregierung. Präsident Geiger er- klärte, es sei bal so, daß der gewerbliche Mittelstand sich gezwungen sehe, politisch einen eigenen Weg zu gehen. Zwischen den Parteien zu stehen oder sie gar zu„Poussie- ren“, widerstrebe dem Verkehrsgewerbe. Wei⸗ ter unterstrich Geiger die Widerrufung der Automobilindustrie gegenüber eingegangenen Verpflichtungen und stellte fest, daß, wenn der Protest des Verkehrsgewerbes gegen die Erhöhung der Preise— wie seinerzeit bei dem Protest der Süßwarenindust je— mit vor sorglicher Kündigung von 20 000 Gewerk schaftsmitgliedern verbunden würde, man Wahrscheinlich auch irgendwie zum Ziele kom- men werde. Die Erdölgesellschaften hatten sich, so er- klärte Geicer weiter, an einen Tisch gesetzt und nach Aufhebung der Zollbegünstigung die Erhöhung beschlossen. Kein Preiskommissar habe davon Notiz genommen. Eine deutsche Erdölgesellschaft, die die Preiserhöhung nicht habe mitmachen wollen, sei Montagnacht ein- fach dazu gezwunsen worden. Von 65 000 Be- trieben im Verkehrsgewerbe seien im Jahre 1950 rund 11 000 ausgeschieden, weil die Abga- ben ihre Substanz restlos aufgezehrt hatten, ohne daß sie den hinterlassenen Verpflichtun- gen hätten nachkommen können. Der Vertreter der bayerischen Verkehrs- unternehmer wies auf die nicht mehr tragbare Diskrepanz zwischen Tarifindex im Vergleich der Jahre 1937/1951 und dem Selbstkostenindex darauf hin, daß es sich hier beim Ausgangs- Punkt 100 des Jahres 1937 Tarifindex Une Selbstkostenindex des Jahres 1951 verhält wie 148:192. 18 8 200 t Wolfram und 125 t Molybdän erhalten. zeug, die um 5, tr 455. Ferner gewan- 86 G0 k Apotheker-Gewinne 1777„ 0 8 5 8 5 5 zation. Bemessungsgrundlage strittig Blei-Höchtspreis zu niedrig nen Conti Gummi und Metallgesellschaft je 1% Der Verband des deutschen Zuckerhandels halbiert etwa Der Gemeinschaftsausschuß der Gewerb-⸗„Die Aufhebung des für den Us-Markt gültigen und Rheinbraunkohlen 1½ 9b. Schiffahrtswerte weist in diesem Zusammenhang darauf Der Reingewinn der deutschen Apotheken m ein lichen Wirtschaft erklärte in einer Stellung- deen drelses tür glei von 11 Dente per ib. kor- lagen ruhig. am Rentenmarkt traten kaum Ver- hin, daß sich das am 16. Juni dieses Fanres zit don 2479 Porn des im enen menne ais demcssunserundlage der Bundes a 0 Tall vor dem Bel gaserksterband Won faafe erung en ein. 4 an e e d f e. f Iung der Lendervertreter gut bewährt habe. gegangen, wie aus einem von der Arbeits- ger als diejenige des Bundesrates: Vorschriften könne eine Verknappung auf dem Handel mit 18-Farben-Aktien 2 Der Zucker gehe nunmehr den ordnungsge- Semeinschaft der Berufsvertretungen deut- Be Ihre Elemente seien Abschreibungen, so- Blei-Markt verhindert Werden. Dureh 83. Das Bundeswirtschaftsministerium hat sich bei mäßen Weg und es habe den Anschein, als ob scher Apgtheker in Frankfurt/Main durch- 2, und Peit noch vorhanden, d. h. soweit sie nicht für sen Preis würde die Erschliefung Scene en der Allſierten 10. Farben-Kontrellbenörde dafür eine allgemeine Leruhigung auf dem Zucker- geführten Betriebsvergleich hervorgeht. Dem 5 Lönne, Gehälter und Aufwand verwandt sind. 3 e e außer- eingesetzt, dag durch die Registrierung der Id. markt eintrete. Vergleich liegen die Betriebsstatistiken von chaft. Es seien weiter die Rückstellungen mit der B er 5 18 3 Gente Per 15 o 5. 300 Apotheken in allen Teilen des Bundes- 3 10 1 3 1 8„ n n— 2 nächst„5 77 e gegenüber. vertretbar; die Itatlonäre ungünstiger zu be- Forderungen gegen das Reich gebietes zugrunde. 11 hriger mit ausnahme der Löhne, Gehälter usw. Saar- stahiproduktion steigt handeln als die Aktionäre anderer zu entflechten- 5 11„Die Arbeitsgemeinschaft begründe en chung nunc geh Kutewandes und schließlich der Rech- zm Saanland wurden im ersten Halbjahr 1951 der Unternehmen. deren Aktien vom Börsenhan; Luftblasen gleich Sestellt Rückgang mit der Stgigerung der Ware 2 lich dunssabzrenetittgsposten, der etwa dem hand- 1 143 000 f Roheisen hergestellt gegenüber 743 000 t del niemals ausgeschlossen wurden. Der württembergisch-badische Handwerks- Fogten, der Dersonglaukwendufzen und der en Werklichen Gewinn entspricht. in der gleichen Leit des Vorjahres, Die Ronstahl- aud Grund der Vorstellungen des Bundes wirt- tas hat am 10. Juli in einer Erklärung sefor- Steuern. Ferner ist die ungünstige Entwick- 5 dürtte Insgesamt habe diese Bemessungsgrundlage brodukflon stieg von 821 000 f auf 1252 000 t.„. s een dert, daß noch nicht beslichene Steuerschul- lung auf das Vordringen der, harmazeu- in der den Vorteil der etwa dem handelsrechtlichen Proglsten grelfen an n e eee e Euweleuns den aus ungedeckten Forderungen gegen das tischen Markenartikel aut A en 4 1 5 Aus- Cewinn entspricht. Weiter habe sie den Vor- Die Drogerien verlangen das Recht auf den von Aktien der Nachfolgegesellschaften an Aktio- Reich sofort und bedingungslos erlassen wer- anfertigung von Arzneien in den Apotheken 582114 teil der Zeitnähe, da der Bemessungszeitraum vertrieb von Vorbeugungsmitteln für die Volks- näre“ vorbereiten s0lI.„ den. Der Handwerkstag betont dazu, daß nach zurückzuführen. ließ N 5. Tolben N 5 Darmträgheit 8 FA M! N 0 VERKEKU FEE glaie 0 daß. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nach- undd Fettansatz verhüten nds richt, daß mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater Küchen 4 Büfetts t. 1 n mit und Großvater, Herr lasten Galle, Teber und Herz, zeln e ee küh Nach kurzer, schwerer Krankheit entschlief heute mor- Leonhard Eck Alter Meßsplatz,. Bunker(Tellznig. 155 B Karp, 2 25 5 r küh⸗ 5 11 8 5 4 8 0 n Apotheken u. Drogerien 2001. gen, wWohlvorbereitet für den Weg in die Ewigkeit, am 3. Juli 1951, im Alter von 59 Jahren, nach langem, schwerem 3232 Täufer, mein innigstgeliebter Mann, unser lieber, treusorgender Leiden in Frieden entschlafen ist. Nach 18 Uhr. H 7, 18, 3. St., 3 l. 0 KRATTTAHRZEUOE 4 5 5 4 Todtnauberg(Schw.), Mannheim-Käfertal Poststraße 15). Klavier t erhalt., zu verkaufen. g auch Vater, Schwiegervater, Opa, Schwiegersohn, Bruder, 1 ee 5 5 Schwager und Onkel, Herr 15.. 1 5 g Kier ow 84 90 ul 10284 rau kama Eck, Seb. el Büchner& Co., Rheinhkuserstr. 14. — H E. Willi Zeitler und Frau Johanna, geb. Eck eee ee. 5 Er mann Nn Zer und Kind Irmgard a. A 1 V 1 in 3.. — im Alter von 62 Jahren. 5 Die Beerdigung fand am 6. Juli 1951 in Todtnauberg statt. Nohlbleeksteine ut Erle* Köstlich und mannheim, den 11. Ju 1551 e, ß Friesenheimer Straße 17a N 4 1 04. Telefon 4 25 34 2* Büro: Hürerstr. 140, Telef. 4 27 04. 5 E ü v 1 In tiefer Trauer 7 N Rheinhäuserstraße 51-53 ne SAS ung — 2 0 2 Ida Ent eb. 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Juli 1951/ Nr. 1 Von Jürgen 3 Es gibt Dinge, die man schicklich nicht kragt. Schon im ganz profan alltäglichen er- tappt man sich mit leichtem Lächeln immer Wieder bei dem Kitzel, solcherlei Unmög- üchkeiten an den Mann zu bringen, an den Vorgeordneten oder die ältliche Tante, selbst auf die Gefahr hin, für vorlaut zu gelten. Frag nicht so vorlaut, Bengel! Damit fing es an, gewissermassen als Belastung für Leb- zeiten. Vor dem Erhabenen allein verstummt die Frage von selbst. Oder man erkennt es nicht und vermag es nicht zu fühlen; und das Leben wird arm. Schließlich sogar an Fragen. II. Vom Lächerlichen zum Erhabenen aller- dings führt bekanntlich nur ein Schritt. Das Sprichwort will es so. Dieser Schritt jedoch mag mit den Augen der Ewigkeit gemessen sein. Zwischen ihm nämlich liegen noch Fragen in Unzahl. Und ebensoviel Unmög- Üchkeiten, sie schicklich anzuwenden. III. . Man fragt nicht nach dem Alter, man kragt nicht nach Schönheitsfehlern, nicht— schicklich— nach der Steuerschuld. Man kragt nicht nach dem Glauben. Nicht seinen Nachbarn im Omnibus, den Kollegen im Büro, die Freundin beim Randezvous. . IV. Das läßt nur Goethe einmal geschehen. Dort, wo der„Faust“ aufhört Theater zu sein, festliches, erhabenes und erregendes zwar, aber immer noch Schauspiel. Denn an dieser Stelle geschieht es, daß man als Mensch gepackt wird, daß man mitleben muß; wenn man versteht, Mensch zu sein. Es ist übrigens, wenn registriert werden soll, die einzige wirkliche Liebesszene im Sanzen Stück. Marthens Garten. Nun, Hein- rich, sag, wie hast du's mit der Religion? V. Heinrich hat, wir wissen es,„und leider auch die Theologie studiert mit heißer Müh“. Doch das nützt ihm nicht. Man kennt diese Margareten, vor ihnen muß man als Mensch bestehen. Diese Frage meint es anders. Was glaubst du, fragt sie. Sie fragt nicht nach der Theologie. VI. Man kann daraus ein Experiment machen. So viel hat man nämlich aus dieser Szene zu verstehen gewußt: diese Frage, in einem solchen Augenblick gestellt, rührt irgendwo an die Existenz. Eine Lockung, die in der Zeit Sartres schwerer wiegt, als zum Bei- spiel die Schicklichkeit.(Außerdem hat Gretchen ja auch gefragt). Man transferiert in die Gegenwart. Wie hast du's also mit der Religion? Was glaubst du? Nein, was glaubst du wirklich? hst sagst du nichts und bist verle- a f streichst mit den Fingern über einen Zweig. Natürlich glaube ich an Gott, meinst du dann und zuckst verlegen mit den Achseln. Und: meine Kinder sollen natürlich reli- gi6s erzogen werden, verstehst du? So etwa wirst du antworten und leicht verstimmt zur Gegenfrage übergehen: Warum kragst du das? lch weiß keine Antwort. Ich bin etwas . unglücklich, denn ich wollte dich ja nicht schämen. Sage deshalb überstürzt, daß es aich gar nicht so wichtig ist und ganz ohne Bedeutung für mich, aber ich spüre, daß du mir nicht glaubst und nun schämen wir uns beide. Voreinander vielleicht. Es gibt eine tumme Pause, in der wir plötzlich sehr Die Frage in Marthens Garten C. Weichert stellt wird, fällt alles weg, was unecht und unwahr ist. Unter Umständen ein Glaubensbekennt- nis, das man ein Leben lang geleiert hat. Dann aber werden Grundlagen frei, von denen aus das wirkliche Leben beginnt. Voraussetzung, daß man nicht aufhört zu kragen. Denn die Frage stellt sich verschie- den, nach Situation und Stunde, in der Nacht mit dunklen Schatten in den Ecken und am schüchtern hellen Tage, bei Lun- genentzündung in der Todeszelle und wäh- rend der Tanzpause; in der Studierstube und in Marthens Garten.: Ausschlaggebend für ihre Wirkung bleibt die Ehrlichkeit und der Wille zur Konse- quenz. VIII. Sie unterhalten sich auf dem Balkon. Der Mond sollte eigentlich aufgehen, aber es liegt Nebel über der Stadt und er kommt nicht durch, und nach kurzem fängt es wieder an zu nieseln und sie gehen hinein. Draußen verwandelt sich der Nebel in Regen und nach geraumer Zeit regnet es heftig, und sie hören es auf dem Dach trommeln. Sie machen ein paar Worte darüber. „Du wirst mich immer lieb haben, nicht wahr?“ fragt Catherine plötzlich. „Ja“, anwortet er. „Und der Regen hat damit nichts zu tun?““ „Nein.“ „Das ist gut, weil ich 8 vor dem Regen habe“. Und er merkt, daß sie wirklich Angst vor dem Regen hat. Warum? Aber sie sagt es nicht, sie will es nicht sagen und dann sagt sie es: Weil sie sich. tot im Regen liegen sieht. Nein. Und manchmal sehe Regen liegen. Das ist schon wahrscheinlicher. Er ist Soldat und es ist Krieg. Nein, Liebling, weil ich dich beschützen kann. Ich weiß, ich kann es. Aber niemand kann sich selbst beschützen. Er will, daß sie aufhört, sie soll nicht verrückt spielen. Es ist alles Unsinn, es ist nichts wie Unsinn. Sie selbst sagt es nun. Ich habe keine Angt sor dem Regen, sagt sie. O Gott, ich wünschte. ich hätte keine Angst. Sie weint, er tröstet sie und sie hört auf zu weinen. Aber draußen regnet es weiter. ich dich tot inn IX. Das Gespräch dieser Zwischenszene ist von Hemingway. Nicht von Goethe. Eine Liebesszene, eine unwahrscheinlich unver- nünftige und echte Szene. Es ist die leben- dige Gegenwart. Es ist unser Gespräch: Es fehlt 8 r ee eee hausgemacht. 8 Zur Zeit der Ausflüge und der Ferien, zu allen Zeiten, wenn Großstadtmenschen ein Leben im Grünen zu führen genötigt sind, entsteht, durch die nie versiegenden Fragen der Lieblinge(Vati, was ist das für ein Baum? Wie heißt diese Blume hier? Was für ein Stein ist das? Wie nennt man den Stern dort? Was ist das für ein Vogel?“), ein naturwissenschaftliches System, von dem weder bei Brehm, noch bei Linné etwas zu finden ist.„Das da“, hörte ich jüngst im Grünen einen vielgeplagten Vater, nach Hilflosem Blick in die Runde, sagen,„ah das sind so... grobe Blätter.“—„Große 5 15 Wert Unter Selbstmördern 55 „Morgen ist auch ein Tag“ che in Berlin uraufgeführt Dr. Das wär das Schlußlicht dieser Berlne 885 Spielzeit:„Morgen ist auch ein Tag“ vg Or. On, Augen 1 Heinz Coubier im„Theater am Kurfürsten date damm“, eine Uraufführung. Coubier—% man 2 boren in Duisburg, wie das Programmhef F. A 8 f meldet— hat sein Theaterstück aus de 0 5 1 schön und 8 bekanntesten Einzelteilen der Filmlustspies 050 ie seid ihr nur ineins zu Operetten und Zeitungsgeschichten zusam. 10 8 an wechselnden und immer neuen Lichtern reich? menmontiert. Gefällige Arhorismen Dein 8 Frauen, Männer und Beamte sind schm ud Bald hell, bald düster, demutvoll und prahlend kend eingebaut. Darüber ist Musik Sestred 125 nd mein Bangen Die Liebeslieder klingen freundlich, abe gewahrt euch N e n 10 d Bang das recht blechern geratene politische 101. in der Gefühle ewigem Widerstreit. hatte bei der Premiere den größeren Erfolg. Ja! Und wieviel Süße, wieviel Bitterkeit seiner Schlußpointe wegen. Pa tönt, bei% Se ist di 1 in f d Allsonntäglichen RIAS- Sendung auf Ban ist dieses Herz von ihnen zu empfangen mitgeschnitten, die prominente„Stimm zu jeder Stunde, jedem Wink bereit! 5. 18 5 ter der Bü. 5 ö 1 8 t senten Friedri u inter der ne Nun, da ihr Tod und Leben für mich seid, vor. Herr Luft im Parkett amüsierte 4 ihr Augen, glücklich, selig und geliebt, 8 nicht sehr, wie er am folgende pleibt mir für immer hell und ungetrübt. 0 e be Der Vorgang: ein junger Mann und en Rudolt Hagelstange junges Mädchen, beide aus ver J 2 Gründen des Lebens müde, wollen sich. den leichen Stunde in den gleichen Fluß 8 Der 7 zen. Das Mädchen ist von ihrem Geliebte folg Kurz vor der Hochzeit versetzt worden, De ter 8 Mann willigt ein, den eigenen Selbstmol Bun 1 und vor dem Standesbem eine en den Bräutigam zu vertreten. Er da den — 7 27. 89. „Die Sonnendiebstahlmalerei“ drnge Auer ade Pehealbeg au Zum 100. Todestage von Dag uerre, dem Erfinder des Lichtbildes 1. 3 weten zurückgekelr 5 18 orher muß er natürli— m 3 Vor rund 100 Jahren brach jene Epoche Verfahren, das dann durch chemische Mittel der fremden, aber 1 8 3 in e Arkls an, die wir in der Kulturgeschichte allgemein bald verbessert wurde, bei ausreichender Brautgemach gesperrt oder allein, n— als das Zeitalter der Technik bezeichnen. Der Sonneneinwirkung nur 10 bis 15 Minuten stellvertretend, ins Gefängnis gestech. erste Telegraph wurde gebaut. Die Elektri- Belichtungszeit für seine ersten fotografl- Die in Berlin noch unbekannte, hochtal Lo zität löste den Dampf ab, und die Romantik schen Erzeugnisse nötig. tierte und ammutige Edith Teichmann m i der Postkutsche versank im Ruß der ersten Durch Vermittlung bekannter Physiker, unter der milden Regie Ernst Karchn Eisenbahnen. Durch viele Erfindungen be- unter denen sich auch Alexander von Hum- auch die ihr aufgebürdeten Lyrismen dud 5 kam die Welt ein neues Gesicht. boldt befand, hat Daguerre seine Erfindung Parodie erträglich. chr! ö 5 91 Zu den umwälzenden Erscheinungen des dem französischen Staate verkauft. Er er- 5 55 8 vorigen Jahrhunderts gehört auch die Geburt hielt dafür die lächerliche Jahresrente von it 1 der Fotografie, und man weiß, wie eminent 6000 Franken; das war— wie viele damals Kulturnachrichten 1987 sie sich auf den verschiedensten Gebieten der empört feststellten— weniger als„die 1 51 Kunst, Wissenschaft und Forschung bis auf Affen im Zoo für ihren jährlichen Unter- Der Zeichner und Karikaturist aß e den heutigen Tag ausgewirkt hat, im Film halt kosten.“ Dafür steht aber auf dem Frier starb im Alter von 61 Jahren in Seine 5 und Fernsehen ebenso wie in den Heil- Grabstein des Erfinders die hymtiische In- E 8 155 Collingwood, O 5 methoden der Medizin und in der Arbeit schrift“„So zwang Daguerre das Licht, 8855 ee 5 8 ieee 3 der Kriminalistik. Der Mann, der das Foto- dauerhafte Werke zu schaffen. welche eben- e. Schwächen der Menschen mit Liebe und De grafleren im modernen Sinne durch Zufall so vollkommen sind. wie die Natur selbst.“ ständnis ohne Boshaftigkeit karikieren, Pholi und genialische Gabe fand und damit erfand, Mit besonderem Interesse liest man oft als einer der letzten Romantiker unen 12 War der Pariser Landschafts- und Theater- nach, wie verschieden damals die Kultur- Zeit bezeichnet worden. Der Prager Kum, 1 85 maler Louis Jacques Mandé Daguerre, der welt auf die Erfindung der Fotografie akademie entlaufen. kam Trier zunächst nad 5 vor hundert Jahren, am 12. Juli 1851, starb. reagierte. Der Satiriker Saphir übersetzt 3 mae e B Natürlich hat Daguerre bei seinen licht- die Daguerreotypie(der erste Name für lin gel 8 n a 3 e 8 bildnerischen Versuchen auch die Erfahrun- das Lichtbild) mit dem fröhlich-spöttischen oder der„Lustigen Blätter“ Wartet: Sal gen und Ergebnisse seiner Vorgänger und Wort ‚Sonnendiebstahlmalerei.“ Ein be- zeit Unzählige mit Spannung von Ausgab Bei Mitarbeiter(wie ätzbare Druckplatten, licht- geisterter Kunsthändler, aber schrieb:„Man Ausgabe. Walter Trier hat nicht nur ei Wärtie empfindliche Asphaltschicht usw.) verwertet könnte den Verstand verlieren. wenn man Kinderbücher Erich Kästners illustriert, u hat d. und dann vervollkommnet. Aber noch sein ein von Natur gewissermaßen selbst ge- dern auch Dutzende van. Kinderbüche Pr. HI Freund Niépce, der zehn Jahre vor ihm schaffenes Bild sieht.“ ohne Worte gezeichnet. Zu seinen grole, einem starb, brauchte viele Stunden allein für die Der bekannte Karikaturist Daumier e Leue 1 1 4e sich 0 Belichtung, um überhaupt einen Bildeindruck machte seine witzigen Zeichenglossen über schuf. aer 5 2wisch 2u erhalten. 8 e hatte kür sein die deue„Kunst“, während der Kunst- Deutsc maler Paul Delaroche ausgerufen haben zum Berliner Bnderstren et jetet, schlieb i e e Weißbuch„Der Berliner Bilderstreit. Unt ziehe. 5 5 25 lagen zur Urteilsbildung aus Schriftwe 1 Von 8 Kalenter Porträtisten glaubten zuerst auch, dag die und Arbeits ns ersctllenen. Das Fotografie innen das Brot nehmen könnte. geber erklärt Professor Joachim Tiburs regiert Glimmer, und was auch am ee Wie sehr sie sich irrten. hat die Zeit ge- der Berliner Senator für Volksbildung tigt ist erstrahlen mag, es ist Mars. So ein Stern, lehrt. Die Fotografie ist niemals ein Er- seinem Vorwort, der Senat habe in di- Volkes solch eine Blume, einmal von der väter- satz für die persönliche Handschrift des Sanzen Streit zwei Ziele verfolgt: 1. Die silien, lichen Autorität falsch benannt, segelt dann Künstlers. e 85 25 10 1 J Mussen, 1 britanr wohl durch ein halbes Kinderleben unter Welche Bedeutung sie hat, erkannte er A 88 Werne Se teilung falscher Flagge, bis.. der Schulunter- vielleicht am klarsten der Verleger Hein- große Teile von Europa herumreisen mi zustane richt kommt und der Naturkundelehrer mit rich Brockhaus, als er in seinem Tagebuch vor den Gefahren weiterer derartiger Re beziehe dem Irrtum aufräumt, nicht ahnend, daß er notierte:„Die Daguerreschen Bilder sind 2 bewahren und 2. den Anspruch der Bu daher damit einen bis dahin vergötterten Vater wahre Wunderwerke in ihrer Art, und die liner auf ständige Ausstellungen 1 schränl schwer kompromittiert und in einem kind- Erfindung ist gewiß eine der interessan- Museen zu erfüllen. 5 Berlin lichen Gemüt der Glaube an die Autorität testen, die jemals gemacht wurden, die zu schwanken beginnt. getreuesten Abschriften der Wirklichkeit, Welch weiter und dornenvoller Weg, an nur durch Einwirkung des Lichts hervor- Enttäuschungen und Götterdämmerungen gerufen. Kdt Ein Museum für altchristliche Archäole wird in diesem Monat in Trier erö Das Museum soll alle Funde aufnehmen, in den letzten Jahren vor und unter Dom und an dem Platz der Trierer Le gufregte, in einem Hause zu sein, das ein irkliches Heim war, oder ob ich darüber starrten, als behaglich machten. it. Das Essen für haben wir um zwölf Uhr“, . Was Mutter sagte. „Ich habe keine anderen Kleider“, ich. Meine Stimme, jenem engen Raum. „Das sind n mein liebes Kind. u Kannst am selben Tisch sitzen wie sie.“ „Ich mag nämlich Frauen nicht“, entsetzt war. Ich erinnere mich nur, daß ich mich eingesperrt und eingeengt fühlte und aß es mir meine Brüder und meine Schwe- die um mich herumstanden und mich ob ich kein wirklicher Mensch, sondern ein Wundertier wäre, recht Joan, kleide dich um. denn es ist Essens- unsere Pensionäre das war das Ant- abgetönt auf offene Meer, knaltle wie eine Kanone in prich doch nicht so laut“, warnte Mut- Um ihr Auslangen zu finden, hielt Mut- Pensionäre aus. Universität von Cali- „Sind alle Professoren Männer?“ wollte ich wissen. Mutter sagte, es seien Männer, me wenigstens. die in ihrem Hause lebten. kügte schiegen. Ich hielt sie für nette, freundliche Männer, die sich für die See interessierten, bis sie begannen, gegen mich aggressiv zu werden. schon von der See? Dann mußte ich im Widerspruch zu einer Bemerkung, die ich zufällig gemacht hatte, die Entgegnung hören: Was wußten Sie „Heutzutage, in unserer Zivilisierten Welt, gibt es keinerlei Sklavenhandel mehr.“ Der backenbärtige Professor mir gegenüber schlug bei diesen Worten mit der Hand auf den Tisch. Er versuchte, mich Lügen zu strafen, und dies ging mir über die Hut- schnur. „Zum Teufel, ja, es gibt n schrie ich zurück, ebenso schroff und noch viel lauter, so daß er sich in seine Schale 2u— rückzog. „Pst, Joan“, dies war Mutters Stimme von der Spitze der Tafel. Ich glaube, sie hatte Angst, ich könnte ihr die Pensionäre verjagen. „Nichts da mit Pst!“ schrie ich so laut wie früher.„Er will mich Lügen strafen. Fragen Sie nur Vater, er wird's Ihnen schon a sagen!“ i haben. Anstatt sie in die Heimat zurückzu- Am folgenden Morten war ich bei Tages- nehmen, löschen die Kapitäne diese Ladung anbruch auf. Ich zog mich schnell an, lief von Schwarzen auf der ersten dazu geeig- durch das Haus und rief: neten Insel, die an ihrem Kurs liegt. Das„Alle Mann an Deck. Es ist vier Glasen!“ ist auch der Grund, warum man heute Vater kam aus seinem Zimmer und faßte kaum mehr einen reinen Typ von Einge- mich beim Genick. borenen in irgend einem Stamm findet—„Wirst du wohl still sein, du, hier schla- die ‚Schwarzvogelfänger' tragen die Schuld fen doch Leute“, sagte er. Nach dem Schiff- Al dieser Rassenvermischung.“ Stundenplan war es jetzt Zeit, das Früh- „Erstaunlich!“ lautete der Kommentar stück zu essen. Die Pensionäre waren durch der gelehrten Frager.„Erstaunlich!“ Zu mein Geschrei geweckt worden. Mutter ser- Vater sagte Mutter nicht Pst! Man wagte vierte ihnen das Frühstück, so, schnell sie nicht, Vater offen zu widersprechen, darum es nur herstellen konnte. Als sie zum Früh- wandte man sich wieder mir zu. Zuerst stück rief, stürzte ich zum Tisch und faßte fragten sie nach Stürmen auf der See, nach mir die größte Portion von Eiern und eine unseren Abenteuern— und dann glaubten ganze Menge Pfannkuchen heraus und be- sie nicht daran. Der Professor der National- gann sie in mich zu stopfen. ökonomie war der ärgste. 8„Wo sind denn deine Manieren?“ so sprach „Sie sind ein sehr interessantes Studium, Mutter und nabm die Portion wieder weg. kleines Mädel.“ Er erhob sich vom Tisch„Ich war zuerst hier“, protestierte ich, und lieg mich mit einem Gefühl zurück, ‚und wer zuerst kommt, mahlt zuerst!“ als wäre ich eine Bakterie unter einem Aber Mutter hatte hierfür kein Verständnis. Mikroskop. Ich konnte sehen, daß die Navi- Nun folgte eine Serie von Tagen, voll gation unser diesen Landratten nicht so ein- von verwirrenden Problemen für mich. Die fach werden würde. andern Kinder in der Nachbarschaft zogen In jener Nacht schlief ich zum ersten sich, statt mit mir zu spielen, wie ich es Male in meinem Leben in einem regelrech- mir immer erträumt hatte, von mir zurück. ten Bett. Die Leintücher fühlten sich so„Sie gebraucht ordninäre Flüche“, 80 Kitzlich und kühl an und die Matratze war hörte ich ein Mädchen zu einem anderen 2 weich, aber ich konnte nicht schlafen. Das sagen. 5 8 sam sind. Das ist alles. Wir kennen diese Blätter?“—„Ja.“—„Aber wie heißen sie?“ reich, liegt zwischen der schmerzlichen Er- 1 Frage nicht. Wir haben sie verlernt. Viel-„Kind, wie sollen große Blätter anders kenntnis, daß der väterliche Ahorn eine 5 ee ,, New icht sind wir zu fern vom wesentlichen. heißen als große Blätter?“ Esche ist, und dem Lächeln der Erinnerung, Die Internationale Atomphysikertagung im Der badische Kunstverein Karlsruhe er kanisch. Oder wir haben Angst davor. Besser wir Bei uns war jeder Vogel, nach dem wir wenn ein Waldvogel den Weg streift und Rockefeller-Institut von Kopenhagen, zu nete eine Ausstellung mit Bildern von 8 Garnitu bleiben bei der Schicklichkeit und lassen es fragten, ein Eichelhäher, jeder Baum, der der Wanderer, längst schon selber Vater, 5. 10 90 a lern Wilhelm Trübners. Aus der Vielzahl“ bören, Dinge geben, die man nicht fragt. uns interessierte, ein Ahorn, jeder Stern, der seinen Sprößling erklärt:„Euer Großvater 1 e e e Werke ragen besonders die Arbeiten duns de an den zarten Sommerabenden der Kind- pflegte bei jedem Vogel zu sagen: Seht, nach viertägiger Dauer beendet. Unter den 5 1 VV: 1 ö e 5 VII. heit aufging, die Venus und jeder Stein, den Kinder, ein Eichelhäher! Und dann Teilnehmern, vor allem Mitarbeiter des Dänen ans Kusche, Hagemann und Saba 9 5 Oder versuchen diese Frage erst einmal wir am Wege fanden und ob eines seltsamen fragt von ungefahr Hans(sieben Jahre): Niels Bohr wp zahlreiche Nobelpreisträger, Georg Schmidt, ehemaliger Konzertmelt Athe uris selbst. Kein Zweifel, daß sie dadurch Blinkens oder einer sonderbaren Form„Was war das für ein Vogel?“ Und man waren folgende deutsche Wissenschaftler: beim Gewandhausorchester in Leipzig und schafter och an Schärfe gewinnt, an Gewicht. Zum aufhoben, ein Quarz. In anderen Familien antwortet:„Eine Waldtaube.“ Und im Hin- Prof. Werner Heisenberg, Prof. C. F. von terer erster Konzertmeister am Groben“ Grundh wesentlichen hin. zur Existenz. gibt es, wie ich später feststellte, vorwie- tergrund murmelt der kleine Fritz mit einem e een 6 1 VV 155 e f a Emme beachtliche Möglichkeit liegt darin. end Nüzusebussarde, Linden und Glimmer, vielsagenden Rippenstoß Kottchen zu:„Du, Daniel(ieidelbert), Fritz Bopp(älüncher) berger Städtische Orchester verpilgf popelee Wenn sie ehrlich und ohne Ausflucht ge- rasend viel Glimmer, ganze Gebirge von das ist heute schon die achte..“ und Erwin Füs(Stuttgart). worden. N rung he 5 8 3 okkiziell. 5 8 8 N 3—————— die Er 8 1 5 5. 5 8„Gewig gibt es auch heute noch Sklaven- Haus war so still und ich schaukelte nicht!„Dieses Schiffsmädel ist zu ungesd 1 5 75 5 IOAN LOWELL: Ich 8 ucke egen den W ind handel“, sagte Vater mürrisch.„In der Süd- Die Stille verursachte mir das Gefühl einer fen, sagt meine Mutter“, erwiderte 281 — P a see nennt man's Schwarze Vögel fangen“. Seekrankheit. Ich hörte kein Geräusch von kleine Freundin. Und so ging es weil, Zifkpak. Deutsch von Richard Hoffmann Copyright by Paul Zsolnay verlag, Wien-London Einige Kapitäne von Segelschiffen nehmen Füßen über mir auf Deck. Mein Vogel und Warum mochten sie mich nicht leiden?? Neuseel' 5 3 von 1 2 2 meine Katzen waren im Schiffsraum oder waren Kinder in meinem Alter und 8 95 e machen für ein Pfund pro Stück fünfjährige eigentlich, wie man es auf dem Lan 1e 1 it ihnen spe“ Nis Erk 27. Fortsetzung Meine Schwester zog sich aus dem Raum Kontrakte mit den Pflanzern in Nord- nennt, im Keller des 1 8 Und 95 135 2155 Ales 0 Ach, age aan Mutter lachte und sagte: zurück. Sie Wwar eine sehr ordentliche Junge australien. Wenn die Eingeborenen dann ich den größten Teil der Nacht wach, schreckte sie von mir ab. Meine es, 55 Du Kannst sie im ffinterhof Bates Dame und ich fand absolut nicht ihre Billi- fast bis zum Tod abgerackert sind, zahlen strampelnd, stoßend und erfüllt von dem Schwester und meine Brüder suchten bolreich Nachdem dieses Kompromiß geschlossen Suns. An jenem Tage beim Essen traf ich die Pflanzer den Seekapitänen, damit sie innigen Wunsch, das Haus möge nur ein reden, um sich ihren Freunden anscht? Frank War, lieg ich die Schranken meiner Feind-.%%% b n Wieder zu den Inseln zu- klein wenig schwanken, damit ich einschla- und mich allein lassen zu können, Der! Polizeipr 8 n mir vorg 1 n be rückbringen, von denen sie sie entführt fen könne. l jon Hi r nerstag seligkeiten fallen. Ich weiß nicht, ob es mich mich von allen Seiten mit Fragen anz trieb ihrer Pension hielt meine Mute Aieht ständig in Atem und Vater war den gat Tag an Bord seines Schiffes. Wenn abends nach Hause kam, beschäftigte sich natürlich mit Mutter. Ich schien vel sen zu sein. Oh, wie ich mich nach en gennten Sturm sehnte, dessen Ausbruch die Bat 15 keit und Einsamkeit des Lebens auf“! Lande hinweggeweht hätte. Im sucher konnte ich nicht bleiben, denn es lastet polizei f malmend auf mir, und die Professoren? nerstag billigten mich. Darum hielt ich mich, 8% en ich nur konnte im Hinterhof auf. Alles“ 5 b so anders auf dem Lande. Meine Möve 8 am zweiten Tag meines Aufenthalts Hause, Ich versuchte, diesen Verlust Liebe zu den Hühnern zu ersetzen, die ter hielt. Aber die Hühner konnten fliegen. Sie schienen ebenso an die gefesselt, wie ich es war, fern vom S Selbst die Rosen im Garten trugen Do Die Lilien auf den Inseln hatten 9, Stengel gehabt und waren lieblich gets. Ich konnte das nicht ertragen. Ich gebe der Mutter nicht, denn ich wußte, d, nicht stark genug war, mich zu prüß Jeden Abend kam Vater vom Schitt Hause und dann pflegte sie ihm zu ef neden n len, wie schwer ich zu behandeln el bängende iger Cortsetzung folgt) 1