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Bank, Rhein- 5 Städt. Sparkasse, Bad. Kom- unale Landesbank, Bad. Bank, sämtl. uunheim. postsch.-Konto: Karlsruhe r. 300 16, Ludwigshafen/ Rh. Nr. 267 43 ſerlas-. uckerel. chelredakteur- MG Mannheimer RG E Unabhängige Zeitung Badens und der Pfalz Geschäftsstellen: Mannheim, R 1. 4-86, Telefon 4 41 51-54; Heidelberg, Haupt- straße 45, Tel. 29 38(Hdlb. Tagebl.); Ludwigshafen/ Rh., Rheinstr. 37, Tel. s 27 68 Bezugspreis: Monatl. 2,80 DM zuzügl. 40 Pf. Trägerlohn, Postbezug 3,20 DM zuzügl. 54 Pf Zustellgebühr, Kreuzband- bezug 4.— DM einschl. Porto. Bei Ab- holung im verlag oder in den Agen- turen 2,80 DM. Erscheint täglich außer sonntags. Zur Zeit gilt Anzeigenpreis- liste Nr. 11. Anz.-Ltg.: R. Adelmann; Werbg.: C. Faust. Bei Nichterscheinen infolge höh. Gewalt kein Anspruch auf Rückerstatt. des Bezugspreises. Für un- verlangte Manuskr. keinerlei Gewähr — Jahrgang Nr. 275/ Einzelpreis 20 Pf. Mannheimer Morgen Verlagsges. m. b. H., Mannheim, am Marktplatz Freitag, 28. November 1952 E tion vereitelt. Die Abstimmung wurde mit„Hammel- rung“ vorgenommen, da die übliche Art des Handzeichens kein klares Ergebnis Rigte. Die Abgeordneten Aumer(fraktions- %, Mayer(FDP), Wellhausen FDP) und dalle(SPD) fehlten entschuldigt. 17 Abge- hranete beteiligten sich nicht an der Ab- zummung, da nur 380 Stimmen abgegeben ſurden, aber 397 Abgeordnete hätten an- pyesend sein müssen.. Gegen den Vorschlag der Regierungs- parteien stimmten die Sozialdemokraten, die kommunisten, einige Angehörige der Föde- Aalstischen Union, die fraktionslosen Abge- adneten Adolf von Thadden und Alfred Loritz sowie der FDP-Hospitant Richard Freudenberg und der FDP- Abgeordnete Farl-Georg Pfleiderer. Der Bundeskanzler erklärte nach der Be- kanntgabe des Abstimmungsergebnisses: Das ist eines der besten Resultate, das Wir bieher zu verzeichnen hatten. Ich bin sehr zutrieden. Man kann es beinahe als eine Art Vorentscheidung werten.“ In gleichem anne äußerte sich Vizekanzler Franz Blücher. Das Haus war voll besetzt. Sogar die Kranken waren mobilisiert worden. Selbst der Vizepräsident der Hohen Behörde der Montanunion, Etzel, war nach Bonn ge- eilt, und auch Dr. von Brentano hatte eine Pause in seine europäische Verfassungs- arbeit eingelegt. 5 8 Der Abstimmung ging eine etwa ein- stündige Geschäftsordnungsdebatte voraus, in der Dr. Arndt(SPD) noch einmal den Versuch machte, eine Verschiebung der Mer-Punkte-Friedensprogramm für Nah-Ost N New Vork.(dpa) Sechs Nationen brach- ten un zweiten Politischen Ausschuß der Mo-Vollversammlung eit Vier Punkte- kriedensprogramm ein, das die Differenzen Mischen Israel und seinen arabischen Nach- barn beilegen soll. Die Araberstaaten und Prael sollen von der INO-Vollversamm- lune unter anderem aufgefordert werden. a baldige Verhandlungen über eine fried- iche Lösung in Palästina einzutreten und u Zukunft alle feindseligen Handlungen zu ermeiden. Die Vier- Punkte- Entschlie- hung wurde von Kanada, Dänemark. Ekua- ar. Norwegen. Uruguay und den Nieder- unden eingebracht. In Tel Aviv wurde dieses Friedenspro- damm begrüßt. Indien ändert seinen Koreaplan New Lork.(dpa) Trotz des Widerstandes der Sowjetunion, der Volksrepublik China aud anderer Ostblockstaten will die indische No.-Delegation an ihrem Plan zur Lösung des Krlegsgefangenenproblems in Koria fest- kalten. Nach Besprechungen mit britischen, uud amerikanischen Delegierten legte die l Delegation ihren Plan in abgeänderter Form Vor. Der indische Vorschlag regt jetzt an, dh Kriegsgefangene. die nicht in ihre Hei- 1100 zurückkehren wollen, in die Obhut der 5 0 genommen werden sollen. wenn die orsesehene politische Konferenz 150 Tage dach abschluß des Waffenstillstandes noch ucht über ihr Schicksal entschieden hat. eee . Düsseldort. Vom 1. bis 5. Dezember 1952 fin- ds Pemelis eine der regelmäßigen Tagungen ces prekutirkomitees des Internationalen Bun- tet deer Gewerkschaften(BFC) in den USA betet Mitglied des Exekutfivkomitees und 1 des Deutschen Gewerkschaftsbundes ee A der Vorsitzende des DGB, Walter Frei- 1 1 85 teil. . Zu Meldungen, wonach der Vertreter 55 Soca ellschen Kirche bei der Regierung 15 onſetzone, Probst Grüber, seinen Austritt 1655552 Leitung der evangelischen Kirche Ber- elbe denbdurges erklärt habe, teilte Probet ben Jahr n er habe sich schon seit einem hal- deitsüber mit der Absicht getragen, wegen Ar- une derlastung seit Amt in der Kirchenlei- danes de rzulegen. Die Kirchenleitung Berlin- Wend urg habe ihn jedoch gebeten, davon feet nick nehmen, da sie auf seine Mitarbeit deer 95 verzichten könne. Probst Grüber ist rie itte nachgekommen. Er erklärte aus- las ein dal zwischen ihm und Bischof Dibe- Pashine Differenzen bestünden. merfngton. Die republikanische Fraktion im N Roben chen Senat hat beschlossen, Sena- S. 5 N Taft zu ihrem Vorsitzenden zu wäh- 1. William Knowland soll den Vor- ber n„Politischen Ausschuß“ der Fraktion Hernehmen. 1 del Aviv. ebe 1 Jorsi 0 Die israelische Arbeiterpartei l hat am Donnerstag den ehemaligen 3 des jüdischen Nationalrats in Pa- Aude J. Ben Zwi, als Kandidaten für die e akt nominiert. getz 825 Der Sohn des sowjetischen Staats- sneralleutnant Wassili Stalin, ist nach dapbie“ b ung der Londoner Zeitung„Daily pzetisches Airiem Probeflug mit einem neuen verletzt en Düsenjäger abgestürzt und schwer el worden. Ein Teil seines linken Unter- amputier worden sein. UP/ dpa 801 Von unserer Bonner Redaktion Bonn. Mit 220 gegen 160 Stimmen setzte das Plenum des Deutschen Bundestages am Donnerstag die Schlußlesungen des deutsch- alliierten Vertragswerks auf den 3., 4. und J Dezember fest. Alle Versuche der Opposition und der Gegner des Vertragswerks, noch einmal eine Verzögerung zu erreichen, wurden von dem geschlossenen Block der Koali- Ratifikationsdebatte zu erreichen. Er wies auf das noch ausstehende Rechtsgutachten des Bundesverfassungsgericht und beanstan- dete, daß die Generalberichte des auswär- tigen Ausschusses von den Abgeordneten noch nicht studiert werden konnten. Arndt gab zu bedenken, daß der Bundestag nur „ja“ oder„nein“ sagen, aber keine Aende- rungsvorschläge machen dürfe. Aus Paris dagegen höre man andere Klänge. Deshalb halte er es für richtiger, wenn man nach der zweiten Lesung in einer Anzahl von Entschließungen dem Kanzler und Außen- minister einen neuen Verhandlungsauftrag gebe. Auf scharfe Zwischenrufe antwortete Arndt:„Karlsruhe ist nicht an Bonn, Bonn aber wohl an Karlsruhe gebunden“. Arndt hatte u. a. gesagt, das Nein der SPD stehe bereits seit dem November 1950 fest. Dr. Schröder(CDU/ CSU) parierte mit der Bemerkung, bei dieser Lage erübrige sich jedes weitere Wort. Die Koalition sei in der glücklichen Lage, alle Voraussetzungen für einen glatten Ablauf der Ratifizierung geschaffen zu haben. Die Ausschußberichte würden den Abgeordneten in den nächsten Stunden per Eilboten zugehen. Wörtlich sagte der Sprecher der christlichen Demo- Die Koalition setzt sich durch Bundestag wird Debatte über die Verträge am 3. Dezember beginnen 1 kraten:„Wir freuen uns, daß jetzt endlich der Augenblick gekommen ist, diese Dinge hier politisch zu diskutieren. Wir sind der Auffassung, daß wir uns nicht durch noch so viele Kunstgriffe den Blick dafür verdun- keln lassen sollen, daß hier um eine Schick- salsfrage unseres Volkes zunächst einmal politisch gerungen wird. Und wir werden der deutschen Oeffentlichkeit klar machen, daß dieses Haus hier die höchste gesetzliche und politische Autorität in Deutschland ist.“ Warnend hob nach Schräder der Abge- ordnete Freudenberg, Hospitant der FDP, seine Stimme. Er setzte sich dafür ein, im Interesse der Verantwortung die sorgfäl- tige Prüfung des Vertragswerks fortzusetzen und sich erst dann zu entscheiden, wenn das Gutachten vorliege. Schäfer, Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten, meinte dagegen, jeder Abgeordnete habe seit fast sechs Monaten das notwendige Material in den Händen. Deswegen sei es Unfug, vom „Durchpeitschen“ zu reden. Eines Tages müsse man den Mut zur Entscheidung haben. Man diene so dem Ansehen des Parlaments besser, als wenn man sich in einer politi- schen Frage hinter das Bundesverfassungs- gericht zurückziehe. Dr. von Meer katz (DP) sagte:„Hier von dieser Stelle aus ist eine politische Entscheidung zu fällen. Der Druck liegt auf dem ganzen Volk, es ist höchste Zeit.“ Im gleichen Sinne sprach sich für die CDU/CSU der Abgeordnete TII1- mann aus. Das Ergebnis der Ausschußberatungen Im Mittelpunkt der großen Vertrags- debatte, die nunmehr am 3. Dezember be- ginnen wird, stehen die Generalberichte des Auswärtigen Ausschusses. Gewisse Einzel- bestimmungen stießen im Auswärtigen Aus- schuß auf Kritik und nicht nur von seiten der Opposition. Mancher Auslegungsstreit kann in der Zukunft auftauchen. Grund- sätzlich aber schälten sich folgende grund- sätzliche Feststellungen heraus: 1. Der Deutschlandvertrag liquidiert für das Gebiet der Bundesrepublik den Krieg und das Besatzungsregime. 2. Die Souveränitätsvorbehalte der West- mächte resultieren einzig und allein aus der gegenwärtigen Weltlage. Sie bedeuten keineswegs eine fortdauernde Interven- tionsbefugnis. 3. Die Westmächte haben sich klar und bindend verpflichtet, auch ihrerseits und unwiderruflich die Wiedervereinigung als Ziel ihrer Politik zu betrachten. 4. Das Vertragswerk beseitigt die Gefahr eitler Einigung der vier Besatzungsmächte auf Kosten Deutschlands oder eines Rück- griffs auf Potsdam und Jalta. 5. Die sorgfältigen Untersuchungen ha- ben die Mehrheit des Ausschusses davon überzeugt, daß das vorliegende Vertrags- Werk—im großen gesehen— das Höchst- maß dessen darstellt, was im Augenblick zu erreichen war. 5 8 6. Die Beziehungen zwischen der Bundes- republik und den Westmächten werden künf- tig durch Botschafter gepflegt. Die„drei Mächte“ treten nur noch in Angelegenheiten gemeinsam auf, die sie gemeinsam betreffen, wie das in der Diplomatie auch sonst üblich ist. 5 7. Die Bundesrepublik erkennt die Vorbe- haltsrechte nicht in dem Sinne an, daß den Alliierten diese Rechte von der Bundesrepu- blik übertragen werden, sondern sie nimmt sie zur Kenntnis und nur de- facto hin. 8. Bei dem Recht der Truppenstationie- rung mußte Rücksicht auf die Sowjetunion Kabinett billigt neuen Haushaltsplan Bundesanteil an Ländersteuern soll auf 44 Prozent erhöht werden Bonn.(UP/dpa) Das Bundeskabinett bil- ligte auf einer Sondersitzung am Donners- tag einstimmig den von Bundesfinanzminister Schaeffer vorgelegten Haushaltsplan für das Rechnungsjahr 1953/4, der die bisher größten Einnahmen und Ausgaben des Bun- des in Höhe von je 25 Milliarden Mark vorsieht. 5 Zum Ausgleich dieses Bundeshaushalts sprach sich das Kabinett ebenfalls einstim- mig für die Erhöhung des Bundesanteils an den Einkommen- und Körperschaftssteuern der Länder von bisher 37 auf 44 Prozent aus. Der Haushaltsplan soll dem Parlament noch in dieser Woche zugehen. Damit wer- den Bundesrat und Bundestag zum ersten Male seit Bestehen der Bundesrepublik zu dem Haushaltsplan auch wirklich vor Beginn des entsprechenden Haushaltsjahres Stellung nehmen können. Es muß jedoch damit ge- rechnet werden, daß es über die Erhöhung des Bundesanteils von 37 auf 44 Prozent mit den Ländern zu längeren Auseinander- setzungen kommen wird. Für das laufende Haushaltsjahr hatte der Bundesfinanzmini- ster auch nur nach schwierigen Verhandlun- gen eine Erhöhung des Anteils von 27 auf 37 Prozent erreichen können. Das Bundeskabinett hat ferner die Sen- kung der Kaffee- und Teesteuer von 10 bzw. 15 Mark je Kilogramm auf 5 Mark je Kilo- gramm und die Auswirkungen einer solchen Steuersenkung auf den Haushalt beraten. Außerdem hat der Bundesfinanzminister Gesetzentwürfe über Leistungen an die Be- satzungsgeschädigten und über eine Auf- hebung des Notopfers Berlin für Postsen- dungen zum ersten April 1953 vorgelegt. Die Bundesregierung teilte dem Bundes- tag mit, daß sie den Vorschlag des Bundes- rates, einen besonderen Haushaltsplan für das Bundesverfassungsgericht einzurichten, ablehnt. Die Gelder für das Verfassungs- gericht sollen wie bisher vom Bundesjustiz- ministerium bewirtschaftet werden. Wirtschaftsstrafgesetz verlängert Bonn.(dpa) Zu Beginn seiner Arbeitssit- zung am Donnerstag verabschiedete der Bundestag in allen drei Lesungen ohne Be- gründung und Aussprache gegen die Stim- men der KPD den Gesetzentwurf zur Ver- längerung des Wirtschaftsstraf gesetzes. Da- nach tritt dieses Gesetz, das planmäßig Ende dieses Jahres unwirksam geworden wäre, erst am 30. Juni 1954 außer Kraft. Es ent- hält Strafvorschriften für Verstöße gegen wirtschaftliche Lenkungsmaßnahmen und für Preiswucher. Bundes justizminister Dehler begrün- dete den Entwurf eines Familienrechtsge- setzes, durch das die Gleichberechtigung von Mann und Frau im bürgerlichen Recht ver- wirklicht und die Rechtseinheit im Fami- lienrecht wiederhergestellt werden soll. Mit großer Mehrheit nahm das Parlament zwei Anträge des Ausschusses für Sozial- politik an, in dem verlangt wird, daß die Regierung möglichst bald den Gesetzentwurf zur Reform der Sozialversicherung sowie einen Gesetzentwurf über die Beseitigung des unterschiedlichen Rechts in der Invali- denversicherung vorlegt. und die Aufrechterhaltung der bisherigen Grundlage genommen werden, insbesondere im Hinblick auf Berlin. 9. Die Alliierten haben sich verpflichtet, uns in unseren Beziehungen zu Staaten, zu denen wir keine Verbindungen haben, zu helfen. U. a. ist ausdrücklich klargestellt, daß die Bestimmungen des Deutschlandvertrages die Bundesrepublik nicht daran hindern, in Moskau eine Botschaft zu errichten, wenn sich die Situation einmal ergeben sollte. 10. Der in Artikel 5 enthaltene Notstand muß mit Rücksicht auf seine innerpolitische Bedeutung bedauert werden. Es wird aber zugegeben, daß den Alliierten auf Grund des Besatzungsrechts weitergehende Notstands- befugnisse zustehen und daß das allgemeine Völkerrecht„die Selbstverteidigung“ für im fremden Land stationierte Truppen und das Notwehrrecht ausdrücklich anerkennt. Prak- tisch hervorgehoben wurde, daß die Bundes- regierung im Falle des Notstands keinesfalls von den Alliierten abgesetzt werden kann. Versucht man einmal, die Grundstruktur aufzuzeigen, wie sie sich jetzt nach monate- langen Beratungen kurz vor den Schluß- lesungen des Vertragswerks im Plenum ab- zeichnet. dann ergibt sich etwa folgendes Bild: Deutschlandvertrag und der Vertrag über die Verteidigungsgemeinschaft müssen als Ganzes betrachtet werden. Die Bundes- republik wird von den Hauptlasten des Be- satzungsregimes befreit und erhält im wei- testen Rahmen die Gleichberechtigung zu- rück. Gleichzeitig geht sie mit den West- mächten ein Schutz- und Trutzbündnis ein und verpflichtet sich, mit Soldaten und Ma- terial an der Europäischen Verteidigungs- Gemeinschaft teilzunehmen. Die europäische Integration schließt die Wieder vereinigung in Freiheit und mit friedlichen Mitteln als gemeinsame politische Aufgabe in sich ein. Der Bundeskanzler hat vor dem Ausschuß ausdrücklich betont, daß die sogenannte „Politik der Stärke“ keinesfalls im Sinne auf die Schaffung einer„ultimativen“ Ver- handlungssituation verstanden werden dürfe. Hier liegen die Bedenken der Minder heit, die die Wiedervereinigung als Nahziel behandelt sehen möchte, ohne sich aber für eine Neutralisierung Deutschlands auszu- sprechen. Das Verdun von Indochina lan aan anzoren geflaltens bobiels Veiminh. 5 Nachuublinien Jo n ,,,. MM-Karte: Schulz-Köngen Erschöpft von tagelangen Entbehrungen und langen Fußmärschen trafen von allen Seiten Einheiten der französisch-vietname- sischen Streitkräfte in der Festung Nasan ein, die der letzte feste Punkt in der von den aufständischen Vietminh besetzten Thai-Pro- Vinz ist und den Zugang zu dem Delta des Roten Flusses für die Rebellen versperrt. Die eintreffenden Einheiten zogen sich von Außenposten nach Nasan zurück, wo das framösische Oberkommando eine letzte große Kraftprobe mit den Rebellen im Kampf um die Reiskammer Indochinas er- Wartet. Unablässig fliegen Kampfflugzeuge der französischen Streitkräfte Einsatze ge- gen Truppenansammlungen der Vietminh. Auch die französische Artillerie nimmt die Bereitstellungsräume des Feindes Unter Feuer. Elf Todesurteile in Prag Drei Angeklagte erhielten lebenslängliche Freiheitsstrafen Wien.(UR) Der große kommunistische Schauprozeß, der eine Woche lang im Pra- ger St.-Pankraz-Gefängnis abrollte, hat am Donnerstag mit elf Todesurteilen und drei Verurteilungen zu lebenslänglichen Frei- heitsstrafen sein Ende gefunden. Das kom- munistische Regime der Tschechoslowakei Hat sich damit eines Teiles jener Männer entledigt, die ihm im Jahre 1948 an die Macht verhalfen. Die drei der vierzehn einst führenden tschechoslowakischen Kommunisten. die dem Strang entgingen, sind Arthur London, Evzen Loebel und Vavro Haidu. Die Liste der zum Tode Verurteilten wird von Vladimir Clementis, dem einstigen Außenminister der CSR. ange- führt. Er war Jan Masaryk auf diesem Posten gefolgt, nachdem der Sohn des Gründers der Tschechoslowakischen Repu- blik im März 1948 aus einem Fenster seiner Wohnung im Gebäude des Außenministe- riums in Prag zu Tode gestürzt war. Ihm folgt auf der Todesliste Rudolf Slans k y, mit bürgerlichem Namen Rudolf Salzmann, im Jahre 1900 bei Pilsen geboren. Er war bis zu seiner Verhaftung im Herbst letzten Jahres Generalsekretär der Kommunisti- schen Partei in der CSR. der zweitbedeu- tendste Mann im Staate. Er und der eben- falls zum Tode verurteilte Karel S va b, ehemals General in der Sicherheitspolizei, wurden in der Urteilsbegründung als die „Schuldigsten“ bezeichnet, da de sich ge- Commonwealth hat Dollar-Sorgen Die Konferenz der Premiers begann in London London.(dpa/ UP) Im Kabinettsraum des Amtssitzes Churchills in der Londoner Downing Street begann am Donnerstagabend die Commonwealth-Konferenz, die der australische Ministerpräsident Menzies als„das wichtigste Empire-Treffen seit zwan- zig Jahren“ bezeichnet hat. Sieben Ministerpräsidenten mit Churchill an der Spitze, acht Finanzminister, ein Han- dels- und ein Aufbauminister sowie die wich- tigsten Mitglieder des britischen Kabinetts und ein großer Stab von Beratern wollen auf dieser Konferenz umfassende Maßnahmen zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen und finanziellen Stabilität des Sterlinggebie- tes erörtern. 5 Nicht anwesend sind die Ministerpräsi- denten Indiens und Südafrikas, Nehru und Malan. Die beiden Staaten haben jedoch starke Delegationen entsandt. Zu den Hauptthemen der Konferenz, die sich bis weit in den Dezember hineinziehen dürfte, gehören die Konvertierbarkeit der Sterlingwährung, Zahlungsausgleich, kolo- niale Entwicklungsprojekte, Außenhandel und Empire-Vorzugszölle. Den Delegierten wurde zu Beginn der Konferenz eine 80 Seiten starke Broschüre übergeben, das als eine„Charte“ für die Mobilisierung der wirtschaftlichen Kraft der Commonwealth- Länder und der von ihmen abhängigen Gebiete bezeichnet wird. Im einzelnen sollen hauptsächlich fol- gende Probleme besprochen werden: Ein System der Prioritäten, nach denen die natürlichen Hilfsquellen des Common- wealth erschlossen werden können, um auf diese Weise von Einfuhren aus Dollarlän- dern möglichst unabhängig zu werden. Da- nach sollen die Hilfsquellen bestimmt wer- den, die in weiterem Ausbau im Export ihrer Erzeugnisse Dollars einbringen. Für diesen Ausbau der Anlagen soll ausländi- sches Kapital angezogen werden, und um diese Anziehungskraft zu steigern, soll die Verfügbarkeit des Pfundes eine Erleichte- rung erfahren. Schließlich sollen langfristige Marktabreden getroffen werden, um den Absatz der hergestellten Produkte zu sichern. Der geistige Vater dieses Commonwealth- Programms ist der australische Regierungs- chef Robert G. Menzies, der gegen den Rat seiner Aerzte den australischen Sommer verließ, um im Londoner Winter sein Pro- gramm zu verteidigen. Churchill wird von Eden unterstützt, der gerade in New Vork mit dem künftigen Präsidenten der USA Unterredungen ge- führt hat. So wird er in der Lage sein, den Chefs der Commonwealth- Regierungen manche Hinweise auf die zukünftige Politik der USA zu geben. weigert hätten,„mitzuarbeiten und zu gestehen“, um dadurch das Untersuchungs- verfahren zu verkürzen. Der sodann angeführte Bedrich Ge- minder war einst persönlicher Sekretär Georgi Dimitroffs, als der inzwischen ver- storbene bulgarische Ministerpräsident das Komintern leitete. Er war außerdem Stell- vertreter Slanskys und galt als Hauptagent des Kremls in der CSR. Er wurde deswegen „Graue Eminenz“ genannt. Der ebenfalls zum Tode verurteilte Bedrich Rei cin war vom einfachen Korporal in der sowietischen Armee zum General und Chef des tschecho- slowakischen Sicherheitsdienstes aufgestie- gen. Er war Leiter einer militärischen Dele- gation, die vor dem kommunistischen Putsch in der CSR dem damaligen Staatspräsiden- ten Eduard Benesch mitteilte. er könne nicht auf die Treue der Armee rechnen, wenn er gegen die kommunistischen Putschisten vorgehen wolle. Die weiteren sechs zum Tode Verurteil- ten sind: Der ehemalige Handelsminister Rudolf Margolius, der ehemalige Be- rater des Staatspräsidenten für Wirtschafts- fragen, Ludvik Frejka, der ehemalige zweite stellvertretende Generalsekretär der KP in der CSR, Josef Frank. der frühere KP-Chef im Gebiet von Brünn, Otto Sling(alias Schlesinger), der Mitarbeiter am Porteiorgan„Rude Pravo“. Andre Si- mon(alias Otto Katz) und der ehemalige tschechoslowakische Botschafter in Ostber- lin, Otto Fischl. Alle vierzehn Angeklagten wurden der Spionage, der Sabotage, des Zionismus, des Titoismus sowie des Versuches, die Regierung zu stürzen, für schuldig befunden. Während der sechstägigen Beweisaufnahme hatten sie alle Geständnisse abgelegt und zum Teil selbst versichert, daß sie den Tod verdient hätten. Verhaftung in der Sowjetzone Als erstes Opfer der„Verrätersuche“ durch die SED-Parteikontrollkommission ist nach einer Meldung der Berlincr„Neuen Zei- tung“ vom Donnerstag das ehemalige Polit- büromitglied Paul Merker verhaftet wor- den. Im Prager Schauprozeß hatten mehrere Angeklagte ausgesagt, sie hätten mit dem „Trotzkisten“ Merker Verbindung gehalten. Paul Merker war bereits 1950 wegen angeb- licher Zusammenarbeit mit„westlichen Spionage- und Agentenzentralen“ seines Postens als Staatssekretär und Mitglied des SED-Zentralkomitees enthoben worden. Er blieb jedoch auf freiem Fuß und arbeitete als Schankwirt in einer HO-Gaststätte in Luk kenwalde. Bevan im„Schattenkabinett“ London.(UP) Aneurin Bevan, der Füh- rer des linken Flügels der Labour Party, wurde am Donnerstag ins britische„Schat- tenkabinett“ gewählt. Das„Schattenkabi- nett“ setzt sich aus den führenden Mitgliedern der Opposition im Unterhaus zusammen, die im Falle eines Regierungswechsels die Re- giesung übernehmen würden. MORGEN MEN Freitag, 28. November 1952 Indochina Der Krieg in Indochina ist die Hölle. Er verbraucht die Menschen ebenso inferna- Usch wie die Maschinen. Seine Generäle heißen: Schlamm, Regen, Hinterhalt, Grau- samkeit. Seine Soldaten sind zusammenge- Würfelte Legionäre aus aller Herren Län- der. Deutsche, Neger, Weißrussen, Inder unter Führung von französischen Offizieren auf der einen Seite und fanatische Ein- geborene auf seiten der Vietminh. Halsab- Schneider gibt es an beiden Fronten. Der Krieg wurde im Dezember 1946 von Frankreich gegen die Republik Vietminh begonnen und dauert mit unverminderter Verbissenheit schon sieben Jahre. Für Frankreich verbluten dort seine besten Jahrgänge. Nach den Angaben von Mini- sterpräsident Pleven werden von diesem Feldzug über 26 Prozent der Offiziere und 42% Aller Unteroffiziere des französischen Landheeres beansprucht und 35% des ge- samten Militärhaushalts, der sich innerhalb von wenigen Jahren mehr als verdoppelt hat. Infolgedessen verlangt heute Frank- reichs Parlament kategorisch entweder den Abbruch des aussichtslosen Abenteuers oder aber die Fortführung durch die UNO. Nun hat aber die UNO mit ihrem Krieg in Korea nicht gerade die besten Erfah- rungen gemacht und es gelüstet niemand danach, weitere Tropenkriege zu führen, bei denen nichts zu gewinnen ist als ein sehr mageres Prestige zu Gunsten der weißen Rasse. Frankreich steht daher ziemlich Sllein mit seinem Anspruch auf Hilfe des Westens, werm auch gesagt werden muß, daß in Vietnam mehr auf dem Spiel steht als in Korea. Das„Land des Südens“ ist tatsächlich mehr als nur ein Glied in einer Sperrkette gegen die Sowjetunion, es ist der archimedische Punkt von dem aus die ganze hinterindische und möglicherweise vorderindische Welt aus den Angeln ge- hoben werden kann. Die sich langsam ab- zeichnende Niederlage bei Hanoi wird über kurz oder lang auch Laos, Kambodscha und Burma unhaltbar machen. Schon treffen Nachrichten ein, daß die kommunistischen Weiß- und Schwarzflaggen in Thailand sich Auszusöhnen im Begriffe sind und eine Volksregierung bilden, gegen die sich auch die modern ausgerüstete burmesische Regie- rungsarmee und die dort eingesickerten Tschiengkaischek-Freischärler nur schwer behaupten werden. Schon melden sich auch die aufständischen Karen und ebenso ist der Islam an den Vorgängen in Vietnam micht uninteressiert. * Wenn angesichts dieser gespannten Lage sich die Vereinigten Staaten nunmehr ent- schlossen haben, eine Luftbrücke nach Hanoi zu errichten und dreißig Millionen Dollar für den Ausbau des Militärflugwesens und der Truppenübungsplätze locker zu machen, 80 bedeutet dies gar nichts mehr, denn im um- zingelten Nasan erlebt Frankreich vielleicht sein Stalingrad. Die französische Gegenoffen- sive ist zusammengebrochen und die Ver- pände haben im Rückzug den Großteil ihres Materials verloren. General De Lattre de Tassigny, dessen artilleristische Initiative dem Kampf vorübergehend eine profranzö- sische Wendung gab, lebt nicht mehr, und sein Nachfolger mußte die bereits eingezoge- nen 45 000 einheimischen Rekruten wieder nach Hause schicken, da es ihm sowohl an Waffen wie an Ausrüstung gebricht. Es nimmt nicht Wunder, daß Frankreich selbst unter diesen Umständen äußerst ent- mutigt ist und die ganze Schuld dem Ver- sagen Amerikas zuzuschieben geneigt ist, das in einem weltweiten Ringen von Frankreich zwar Europa-Einheiten verlangt, im Fernen Osten aber keine wesentliche Hilfe leiste, weil es arigeblich mit dem Kolonialismus der großen Nation nicht einverstanden ist, in Wirklichkeit aber, weil dort keine direkten amerikanischen, sondern höchstens englische und französische Interessen auf dem Spiel ständen. Es scheint so, als ob Indochina sich zur nationalen Katastrophe Frankreichs aus- wachsen könnte, denn ebensowenig wie es fortfahren kann, seine Söhne im Schlamm der Reisfelder ersticken zu lassen, ist es noch in der Lage, sich aus der Verstrickung dieses Feldzuges herauszuwinden. Sowohl das Pre- stige der französischen Union wie auch der drohende Staatsbankrott hindern die Regie- rung am Abbruch des„schmutzigen Krieges“. Die Hoffnung auf die Weiterführung der verfahrenen Aktion durch die UNO bleibt Frankreich als einziger Ausweg, wenn es nicht, was unwahrscheinlich ist, durch ein Machtwort von Moskau von diesem würgen- den Alpdruck befreit wird. Inzwischen fragen sich die Diplomaten und Militärs in Paris, Was teurer zu stehen kommt— Marshallhilfe oder ein Molotoweocktail. Räumungsaktion in Kenia Nairobi.(dpa) Fast 3000 Angehörige des Kikuyustammes sind in den letzten Tagen inn Kenia aus ihren Dörfern vertrieben wor- den. Die britischen Verwaltungsbebörden haben ein Gebiet von etwa 600 Quadrat- kilometern auf beiden Seiten des Aequators von allen Kikuyus geräumt. Die große Räumungsaktion im Gebiet der Thompson-Fälle begann nach einem Ueber- fall auf ein britisches Ehepaar, bei dem ein Farmer getötet und seine Frau schwer ver- letzt worden waren. Etwa 2200 Frauen und Kinder und 750 Männer des Kikuyustammes wurden mit Lastwagen aus ihren Dörfern und von einzelnen Farmen abtransportiert. In der Ortschaft Thompson-Falls warten jetzt die meisten von ihnen darauf, nach Kikuyu- Reservaten transportiert zu werden. Viele von ihnen sangen Mau-Mau-Lieder, Als sie in das Gefängnis gebracht wurden. P Indien in Sicht von West und Ost Ein Europäer und eine Inderin äußern sich über die Möglichkeit einer Wandlung Von Dr. K. Fischer(I)) und Padma Kulkarni, Bombay(II) I. Die Armut des indischen Volkes ist für europäische Begriffe einfach unvorstellbar. In den 700 000 Dörfern des Landes, welche den größten Teil der indischen Bevölkerung beherbergen, herrscht fast immer Knappheit an Lebensmitteln; die Abhängigkeit des Landes von Regen bedeutet, daß ein ver- spätetes Einsetzen des Monsums vielen Pro- vinzen Hungersnot bringt. Bekleidung oder Ausrüstung mit den wichtigsten Gerätschaf- ten des täglichen bäuerlichen Lebens ist gleichermaßen rückständig.— In den weni- gen Großstädten und Industriezentren Indiens entsteht ein neues Proletariat, dessen Lebensbedingungen weit schlechter sind als die aller Arbeiter, die sich bisher dem Mar- xismus anvertraut haben. Kann man sich etwas ärmlicheres als die Hütten an den Stadträndern von Bombay vorstellen, in denen 10 bis 20 Menschen in einem dunklen und stickig heißen Raume hausen? Ja: daß tausende Arbeiter und Arbeitslose nicht ein- mal diese Hütte haben; nachts liegen die Bürgersteige von Bombay voll von Schlafen den. Unmittelbar daneben führen neureiche indische Großkaufleute ein Leben des Luxus, das die Traditionen der Maharadscha- Zeit fortsetzt. So müßte man annehmen, daß der Kommunismus für seine Propaganda in ganz Indien den Boden aufs beste vorbe- reitet findet. Kein Boden für Kommunismus Aber gerade der Kommunismus(als eine typisch westliche, aktive Gesinnung) ist der östlichen Lebensweisheit des Inders ganz fremd. Ihm gilt als höchste Aufgabe, den Zustand, in den er hineingeboren ist, nicht zu verändern, sondern nach bester Möglich- keit auszufüllen. Wenn es ihm schlechter geht als seinem reichen Nachbarn— so ist er eben bisher nie so anständig gewesen wie dieser; und will er später einmal besser leben, S0 kann er dies keinesfalls durch die neue Sünde erreichen, sich gegen den jetzigen Zustand aufzulehnen, sondern nur dadurch, in ihm so vollkommen zu leben wie möglich. — noch für europäische Technik Fachleute für Landwirtschaft haben fest- gestellt, daß jährlich Millionen von Rupies dadurch vergeudet werden, daß die Bauern den Kuhmist als Feuerungsmaterial ver- wenden, statt ihn als wertvollen Dung zu ge- brauchen. Künstliche Düngung kann diesen Verlust nicht ersetzen, da die benötigten Mengen zu groß sind. Aber— wie dies den Leuten begreiflich machen, wenn sie keine Aufklärungsschrift lesen können? Im Rahmen des Sechsjahresplans macht die Re- gierung hohe Ausgaben, um Schädlingsbe- Kkämpfungsmittel, besonders gegen die Land- plage der Wanderheuschrecke zur Verfügung zu stellen; aber nach jahrtausendalter Sitte lehnt das Volk es ab, irgend einem Lebe- wesen etwas zuleid zu tun. Selbst wenn es die Flugblätter lesen könnte, auf denen die Verwendung der Pulver und Spritzen be- schrieben wird, die ihm eine gute Ernte garantieren sollen, würde es zunächst ver- ständnislos diese Gottlosigkeit ablehnen. Das Gesundheitsministerium startet Feldzüge gegen Malaria, Cholera, Ruhr; es verschwen- det jede Mühe und, Rupie nutzlos, solange die Menschen nicht aufhören, täglich und stündlich gegen die einfachsten Gesetze der Hygiene zu verstoßen: überall hinzuspucken, schmutziges und mit Bazillen verseuchtes Obst unge waschen zu essen, in den Fieber- herden der heiligen Teiche mit offenen Wun- den zu baden. Kein Plakat, keine Tafel er- füllt den Zweck, vor so gefährlichen Hand- lungen zu warnen— keiner von denen, die es anginge, kann sie lesen II In wenigstens 18 464 Dörfern Indiens ist ein neues Leben eingezogen. Die indische Regierung nahm Mahatma Ghandis 83. Ge- burtstag zum Anlaß, um ihr neues„Gemein- schaftswerk“ zu starten. An diesem Tage be- fand ich mich selbst in einem dieser Dörfer. Die Bäuerinnen glaubten die Kunde nicht, daß sich in ihren Dörfern nun bald ein gro- Ber Wandel vollziehen werde, denn in Kürze würden die Frauen das Trinkwasser nicht mehr den Kilometer langen Weg vom Fluß auf dem Kopf heranzutragen brauchen und die Bauern wagten nicht zu hoffen, daß sie nun bald ihre Aecker mit der Hilfe von Trak- toren statt mit der von Stieren würden pflügen können. Taten statt Reden Aber schon bald mußten die Leute ein- sehen, daß das Projekt tatsächlich in Angriff genommen wurde, und sie waren selber mit dabei, um es zu verwirklichen. Moderne land wirtschaftliche Geräte waren zur Stelle, Fachleute waren ebenfalls gekommen, und in einigen Fällen war es sogar ein„Gora Sahib“ (weißer Herr), der auf ihren Landstellen im Schlamm watete. Unter weitgehendem Ver- zicht auf Bürokratie und bloßes Gerede, also auf Dinge, die einem indischen Bauern bis dahin nur allzu geläufig gewesen waren, wurde hier endlich einmal Hand angelegt. Das bedeutete einen großen Fortschritt Der Bauer sah, daß man sich um ihn küm- merte, daß in seinem Interesse gehandelt wurde. Jetzt ist seine Bereitschaft, selbst mitzuarbeiten, gewaltig gestiegen, und das neue Gemeinschaftswerk rückt in großen Sprüngen vor. Man kann sogar behaupten, daß mit dem neuen Leben, das in diese 18 464 Dörfer eingezogen ist, ein neues Zeit- alter in Indien begonnen hat, das in näch- ster Zukunft das Leben nicht nur in diesen Dörfern, sondern in allen 700 000 Dörfern des Landes umformen wird. Wasser begeistert Im Rahmen verschiedener kleiner Be- wässerungspläne sollen neue Brunnen, kleine Staudämme und Kanäle gebaut werden, um eine stetige Wasserversorgung sicherzustel- len. An diesen Arbeiten muß der Bauer aktiv Das Parlament braucht ein neues Haus Nach den Stuttgarter Plänen soll der Rohbau 1953 unter Dach kommen von unserer Stuttgarter Redaktion Obwohl es in der Stuttgarter Heusteig- straße schon zu manchen heißen Ausein- andersetzungen zwischen den Regierungs- parteien und der Opposition gekommen ist, bestanden bei den Abgeordneten aller Par- teien niemals Meinungsverschiedenheiten darüber, daß der jetzige Saal zur Not gerade kür die hundert Abgeordneten des früheren württembergisch- badischen Landtags aus- reichte, für die 121 Abgeordneten des neuen Bundeslandes Baden- Württemberg jedoch zu klein ist und die sachliche Arbeit behindert. Ueber die räumliche Enge können auch nicht der renovierte Plenarsaal und die vom Frei- burger Landtag übernommenen Polster- stühle hinwegtäuschen. Deshalb beschäftig- ten sich Vorstand und Aeltestenrat der Verfassungsversammlung des neuen Bundes- landes bereis im Sommer eingehender mit Projekten, die dem Parlament ein zweck- entsprechendes, schlichtes. aber doch auch repräsentatives Heim geben sollen. Sicherlich wird sich bald auch die Oeffentlichkeit für die bereits vorliegenden ersten Entwürfe mehr interessieren als bisher. Da simd die Anregungen des zur Zeit in der Türkei Städte bauenden Schöpfer des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Prof. Paul Bona tz. In Anbetracht der hohen Kosten dieses Projektes(man spricht von etwa 12 Millionen DW) konnte sich der Aeltesten- rat noch nicht sehr dafür erwärmen. Die von der staatlichen Bauverwaltung einge- brachten ersten Voranschläge sollen um die Hälfte, bzw. um ein Drittel niedriger liegen. Nachdem es lange Zeit den Anschein hatte, als würde das neue Parlamentsgebäude auf dem Gelände des ehemaligen Wilhelm palais, dem späteren Ehrenmal der deut- schen Leistung im Ausland“. erstellt wer- den, konzentrierte sich das Hauptinteresse der Zuständigen in den letzten Monaten mehr und mehr auf das ausgebrannte Neue Schlog. Auch der im Zentrum der Stadt gelegene Platz des früheren Interims- theaters würde sich für den Neubau gut eignen. Der erste von dem Leiter der staatlichen Bauabteilung, Reg.- Baudirektor Schuler, ausgearbeitete Plan sieht den Wiederaufbau der Hauptfront des Neuen Schlosses vor, hinter der ein neues 40 mal 40 Meter gro- Bes Gebäude für den Plenarsaal errichtet werden soll. Im Erdgeschoß des Haupttrak- tes des Schlosses sollen mehrere Fraktions- zimmer und Beratungsräume untergebracht werden. während das erste Obergeschoß einen Empfangssaal und daran rechts und links anschließend zwei Restaurationsräume und die Räumlichkeiten für den Landtags- präsidenten, die Landtagsverwaltung und die Bibliothek aufnehmen soll. Im zweiten Obergeschoß wären weitere Büroräume, das Archiv. zwei Lesesäle und kleinere Biblio- theksräume zu finden. Vom ersten Oberge- schoß aus führt auf dem Plan ein breiter Durchgang zu der 10 mal 40 Meter großen Wandelhalle vor dem Plenarsaal. Der qua- dratische, etwa 20 mal 20 Meter große Sit- zungssaal soll von allen Seiten aus zugäng- lich sein. Die Sitze sind halbrund. mit Blick- richtung auf den Präsidentenplatz angeord- net. Ii halber Höhe des durch zwei Ge- schosse reichenden Plenarsaales sind, der Präsidententribüne gegenüber, die Galerien für Presse und Funk vorgesehen. Die bei- den Seitengalerien sollen die Zuhörer auf- nehmen. Auch das Bonatz- Projekt stützt sich auf den Gedanken einer Wiederherstellung des Mittelteiles des Neuen Schlosses und sieht ebenfalls einen getrennten Bau für den Ple- nmarsaal vor. Aber auch hier handelt es sich nicht um baureife Pläne, sondern nur um Gwundrißg- Skizzen. Das Projekt für den Interimstheaterplatz, das mit dem geringsten Kostenaufwand zu verwirklichen wäre, sieht einen dreigeschos- sigen, etwa 60 Meter langen Bau mit Flach- dach, Freitreppe und einem von vier Säulen getragenen flachen Vorbau vor. Gegenüber befinden sich das Große Haus des Würt⸗ bembergischen Staatstheaters und der nym- phengeschmückte Anlagensee. Im Erdgeschoſß sind hier Fraktionszimmer. Büroräume und ein Erfrischumgsraum geplant. Im ersten Obergeschoß sollen die Räume des Präsiden- ten und der Landtagsver waltung unterge- bracht werden. während das zweite Ober- geschoß weitere Fraktions- und Beratungs- raume aufnehmen soll. Vom ersten Stock- Werk aus führt ein breiter Durchgang zum Plenarsaal. der im wesentlichen den übri- gen Vorschlägen entspricht. Neben den Ga- jerien für Presse und Rundfunk sind hier allerdings besondere Stehplatzgalerien für Zuhörer vorgesehen, während die beiden Längsseiten der Galerien zahlreiche Sitz- plätze für die Zuhörer aufweisen würden. Für welchen der hier umrissenen Pläne oder Plätze sich das Parlament entscheiden wird. steht noch dahin. Die Verfassungsver- sammlung beabsichtigt. im Frühjahr näch- sten Jahres eine öffentliche Ausschreibung vorzunehmen und im Frühsommer mit den Bauarbeiten zu beginnen. Der Rohbau des neuen Parlaments soll noch im Laufe des Jahres 1953 fertig werden. Von 1954 an, 80 hofft man, wird der Landtag die Geschicke des neuen Bundeslandes von einem würdi- gen Parlamentsgebäude aus lenken können. Hamburg führt Fünf-Prozent- Klausel ein Hamburg.(dpa) Die Hamburger Bürger- schaft nahm gegen die Stimmen der Kom- munisten eine Anderung des Landeswahlge- setzes vom 18. August 1949 an und führte damit die Fünf-Prozent-Klausel ein. Diese Klausel, die auch im Bundeswahlgesetz und in den Verfassungen mehrerer Bundesländer und Westberlins enthalten ist, soll die staats- politische Gefahr bannen, die sich für die Funktionsfähigkeit des Parlaments durch das Aufkommen von Splitterparteien ergibt. Das Hamburger Wahlrecht ist eine Verbindung von Grundsàtzen der Mehrheitswahl und der Verhältniswahl. teilnehmen. Und er tut es auch. Diese Arbei- ten versteht er, sie leuchten ihm ein. Denn er weiß: wenn ich mich auf die Wasserzu- fuhr verlassen karin, dann bin ich auch im- stande, bessere Ernten zu erzielen, ich bin nicht vom Regen abhängig, und unter den neu geschaffenen Verhältnissen kann ich sogar zweimal im Jahre ernten. Solche Aus- sichten haben begreiflicherweise die Begei- sterung für das Projekt bei den Dorfbewoh- nern hervorgerufen und sie veranlaßt, an dem Plan bereitwillig mitzuarbeiten. Hinzu kommt, daß Tausende von Arbeitslosen in diesen Dörfern durch dieses Gemeinschafts- werk wieder zu einer Arbeit finden. Es war nötig, eine Anzahl von For- schungsstellen einzurichten, so daß nun jedes Dorf die Möglichkeit hat. sich von Fachleu- ten beraten und helfen zu lassen. und es war nicht schwer, solche zu finden. die sich auf Ackerbau, Viehzucht, kooperative Be- triebs wirtschaft und land wirtschaftliches Maschinenwesen verstehen. Ferner ist man an die Einrichtung von Gesundheitsbera- tungsstellen herangegangen, und man hat im gleichen Zuge eine kooperative Bewe- Alarm im finnischen Norden Lappland im Kreuzfeuer nordischer und russischer Interessen Von Hilding Bengtson Stockholm. Die finnische Regierung rich- tet gegenwärtig ein lebhaftes Interesse auf die nördlichen Gebiete des Landes. Im Früh- jahr veröffentlichte Ministerpräsident Dr. Kekkonen einen Industrialisierungsplan für Nordfinnland. Er schlug vor, das schwach besiedelte und bisher nur holzwirtschaft- lich erschlossenes Gebiet am Polarzirkel eniger an den wirtschaftlichen Kreislauf des Landes anzuschließen, am Kemi-Elf große Kraftwerke zu errichten, die Grubenindu- strie zu entwickeln und ein leistungsfähiges Straßennetz anzulegen. In diesen Gegenden, in denen sich die Polarfüchse gute Nacht sagen, laufen ge- heimnisvolle Gerüchte um. Die Bewohner sind zum Teil nomadisierende Lappen. Un- ter ihnen treten Agitatoren auf, die von einer selbständigen Lappenrepublik reden. Solche Forderungen sind auch auf Konfe- renzen laut geworden, die in letzter Zeit in Murmansk und in Petrosawodsk, der Haupt- stadt der Sowjetrepublik Karelien, stattge- kunden haben. Andere Gerüchte, von denen der kalte Krieg auch die skandinavische Po- Iarzone nicht verschont, sprechen von einem erhöhten strategischen Interesse der Sowiet- union an Nordfinnland, in dessen greifbarer Nähe Narwik und die schwedischen Erz- gruben liegen. In diesen aus nicht feststell- baren Quellen herrührenden Vermutungen heißt es weiter, die Sowietregierung wolle Finnland einen Gebietsaustausch vorschla- gen und Viborg— also das im Friedensver- trag von 1947 abgetretene Südkarelien gegen das an der Eismeerstraße gelegene Rovaniemi, den Schlüsselpunkt Nordfinn- lands, hergeben. In diesem Zusammenhange könnten Kekkonens Industrialisierungsplan und seine Lapplandreise der Bemühung ent- springen, diesen hartnäckigen Gerüchten entgegenzuwirken. Strategische Hintergründe Die Nervenkriegsparolen stützen sich im wesentlichen auf drei Argumente. Erstens wird darauf hingewiesen, daß Rußland schon einmal das Gebiet von Viborg an Finnland zurückgegeben habe. Dies geschah im Jahre 1809, als Zar Alexander I. den Schweden ganz Finnland wegnahm, es zum Groß- fürstentum erklärte und das früher eroberte Südkarelien wieder mit Finnland vereinigte. Das zweite Argument ist die Salla-Bahn, deren Existenz in der Tat ein unergründ- liches Rätsel ist. Die Russen haben den nördlichen Grenzübergang niemals geöffnet. Der gesamte Wirtschaftsverkehr mit der Sowjetunion auf dem Landwege läuft wei- terhin ausschließlich über die Strecke Hel- Freitag, 28. November 1932 Nr 2 Seeing gung für Gesundheitspflege in die geleitet. Bei allem aber liegt die Hau der Verantwortung bei den Dortbenon selbst. f 0 Land ist Gold wert Ganz Indien verfolgt dieses neue meinschaftswerk mit größter Autmerten keit. Dernm von seinem Erfolg wird 5 hängen, ob andere Projekte dieser 1 10 das ganze Land in Angriff genommen 805 den sollen.„Früher“, so sagte ein Ba „mußten wir glauben, daß man uns 15 0 Wollte. Wir wurden herumgestoßen 15 jedem. dem es gerade so gefiel. Landbestz lung wurde mißachtet. Alles lief in 1 großen Städte. Wohl kamen zuweilen hai Persönlichkeiten, aber sie kamen nur 5 uns Lektionen zu erteilen. Nur daß 10 Lektionen einem Bauern nichts nützen. hat sich das alles geändert. Es gesclie tatsächlich etwas, etwas. das uns Batlern 55 geht, und wir vertehen die Dinge, de 1 geschehen. Land ist Gold wert. Wir wulle das schon immer, aber niemand gab eth darauf. Heute aber sind es nicht nur bug. gestellte indische Beamte. sondern 89g; Gora Sahibs(weiße Herren und W. Fachleute aus dem Ausland), die sich 155 scheuen, den Schlamm unseres Landes ihren Händen anzufassen. Es hat den h. schein, als seien sie wirklich an unde e . interessiert. Und. kein 208 el, das wird dem ganzen. 1 bringen.“ Lande Glla sinki—Leningrad. Mit einem gewissen Re glaubt man daher heute sagen zu Könner die Sallabahn sei auf Grund einer lug fristigen, ausschließlich strategischen Pl. nung entstanden, die auf Rovaniemi mt darüber hinaus auf Schweden und Norwegg ziele. Drittens erinnert man an den 100 auf Stalins persönliches Verlangen standegekommenen russisch- finnischen Be. standspakt, der der Sowjetunion die Haut habe bietet, solche Interessen mit oder d Gebietsaustausch auch wahrzunehmen.. Kekkonen hatte den Pakt aktualisiert, 4 er im Februar dieses Jahres— kurz bem sein auffälliges Interesse an Nordfinnlent sichtbar wurde— Dänemark und Norwegg beschwor, nichts zu unternehmen, Was dz Sowetregierung einen Anlaß bieten künt die kinnische Beistands verpflichtung Funktion zu setzen. Inzwischen hat Din mark unmittelbar nach den NATO-NMal. brace- Manövern in der Stützpunktfrage el scharfe Moskauer Note erhalten. Schwede ist wegen der Flugzeugzwischenfälle de der Ostsee ebenfalls in eine Auseinander setzung hineingeraten. Davon kann d Stimmung in Finnland nicht unberül bleiben. Innerpolitische Folgen Eine weitere Sorge ist der scharfe griff Malenkows auf dem Moskauer Parte“ Kongreß gegen die finnische Sozialdemokrz. tie. nahme nicht ohne Einfluß bleiben; se be rührte unmittelbar die in Helsinki seit la. N Was ZW. kamen Nerv El Die et dei A. ermög eind J. groß. bin am M werkes eine I. erfaßt gegen der y. ten V. Ein dis 19 tätig g lener man 1 rund In Finnland konnte diese Stell Hu Madri gerer Zeit laufenden Verhafdhmgen ang gegen eine Kabinettsumbildung. Der parteilos Außenminister Sakari Tuomioja, u der argrarische Innenminister Dr. Sukse, lainen hatten den Wunsch, sich aus de politischen Schußzlinie zurückzuziehen. I. Sozialdemokraten wünschten bei dieser de legenheit, ihre Stellung zu verstärken, ul hatten ein Auge auf das Außenministerin geworfen. Der Rücktritt Tuomiojas, der in die 1a tung der Staatsbank zurückkehren wird, nun von Präsident Paasikivi angenomme worden. Dr. Kekkonen hat das Aufßßenmi sterium mitübernommen. Nach der Verts, sung werden die Grundlinien der Außes politix vom Staatspräsidenten bestimmt“ ist zu vermuten, daß Präsident Pr. Paas den gegenwärtigen Zeitpunkt ebenfalls fl ungeeignet hält, mit dem Außenministerin zu experimentieren, und daß er Kekkone verstärkte Einflußnahme auf die auswä gen Beziehungen befürworten wird. Neue Geschäftsverteilung beim Bundesvorstand des DGB Düsseldorf.(UP) Im Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes(DGB) ist jetzt eine neue Verteilung der Geschäfte vorgenommen worden. Zu den Aufgaben des Vorsitzenden des DGB. Walter Frei- tag, gehören nunmehr außer der Vertre- tung des DGB„nach innen und außen“ und der Koordinierung der Hauptabteilungen auch die Leitung der Hauptabteilung für Wirtschaftspolitik. Die Hauptabteilung„Or- ganisation und Verwaltung“ untersteht dem stellvertretenden Vorsitzenden, Georg Re u- ter, während der zweite stellvertretende Vorsitzende, Matthias Fö cher. die Haupt- abteilung„Bildungswesen“ leitet. Die Hauptabteilung„Finanzen und Ver- mögens verwaltung“ liegt in Händen von Albin Karl, dem bisher die Haupt- Abteilung„Organisation“ unterstellt war. Willi Richter leitet die Hauptabteilung „Sozialpolitik“, Ludwig Rosenberg die Hauptabteilung„Internationales.“ Die Haupt- abteilung„Angestellte und Beamte“ ist nach wie vor Hans B ö hm unterstellt, auch die Hauptabteilungen„Frauen“ und„Ju- gend“ werden von ihren bisherigen Leitern Thea Hartmuth und Willi Giahold Weitergeführt. 88,7 Prozent der Bergarbeiter stimmten für Kampfmaßnahmen Essen.(dpa) 88,7 Prozent der stimm- berechtigten Belegschaftsmitglieder des westdeutschen Steinkohlenbergbaus haben nach dem am Donnerstagabend bekannt- gegebenen Gesamtergebnis den Hauptvor- stand der Industriegewerkschaft Bergbau ermächtigt, notfalls Kampfmaßnahmen ein- zuleiten, um den geforderten Siebeneinhalb- Stunden-Tag im Untertage- Betrieb durch- zusetzen. 5 Von 438 280 Stimmberechtigten beteiligten sich 400 854, das sind 91.4 Prozent, an der Abstimmung, Davon stimmten 388 947, das sind 97 Prozent, mit„Ja“ und 7509. 10 Pl. zent, mit„Nein.“ 4398 Stimmen oder 1. Pf zent waren ungültig. Das Abstimmungsergebnis wurde von c Industriegewerkschaft Bergbau mit Gen tuung aufgenommen, Von Unternehmens wird erklärt, daß nach Art der gestellia Frage kein anderes Ergebnis zu ern gewesen sei. Alle beteiligten Kreise 8 sich jedoch darüber klar, daß das Ergen der Urabstimmung noch keineswegs Kan maßnahmen auszulösen braucht oder 4 den Streik bedeutet. Der DGB hält die neuen Beamten besoldungspläne für unzureichend Düsseldorf.(dpa) Als völlig unzureichen bezeichnete der Deutsche Gewerkschel bund DGB) am Donnerstag in Düssel 1 die vom Bundesfinanzminister vor 0 genen Weihnachtsbeihilfen für Beamte 1 Angestellte und die siebenprozentige 1— freie Grundgehaltserhöhung.(Siehe 1 Ausgabe vom 27. November). In der klärung des DGB heißt es, die sieben zentige Grundgehaltserhöhung als Tele rungszulage entspreche keinesfalls dem 55 höhten Lebenskostenstand. Der DGB 1 dere nach wie vor die sofortige Austalt 5 eines halben Monatsgehalts und trete 1 über hinaus für eine angemessene Geha aufbesserung ein. Kriegsopfer sollen 13. Monatsrente erhalten Bonn.(dpa) Der Kriegsopferausschüf 0 Bundestages hat am Donnerstag 929 sen, dem Parlament vorzuschlagen da 190 anspruchsberechtigten Kriegsopfern doppelte Monatsrente gezahlt werden a Die erste Hälfte der zusätzlichen M. 1 rente soll noch im Dezember dieses de ab die zweite Hälfte im Mai Kommenden res gezahlt werden. Die zusätzliche Fübr⸗ umschliegt auch die Pflegezulage d ff hund-Zulage und die gewährten Berit den Kleiderverschleiß. ol. gunge durch aber Polize Aehur Die Mitgli haftet Vertri Reises italien Mitgli Beęrif Noten zuhän 70⁰ betrug schen drei Spani Behör schen Gelbe Devis⸗ mache blanc —— Nas v 2 de Lichtu Unter monat Wie si ausgibt tikeln Sendu Progr. arbeit 853 3 e 722. e 6 2528. Lan* 775/ Freitag, 28. November 1952 MORGEN 5 Seite 3 lie WSG cn Vas sonst noch geschah. Zzwölk Kinder und zwei Erwachsene Er Vulkana b h f 8 B d 5 en am Mittwoch ums Leben. als die Am 17. Septemb 5 125 5 855 1 n 0 2 70 22— a eu rvenheilanstalt in Huntingdon(West Vir- September 1952 tauchte eine i e ment zeta e 5 a een Being weihte 5 a eine feuerspeiende Insel aus dem Meere/ Beobachtungen von Naturforschern nicht gefragt d es gb. Die etwa 260 Insassen der Anstalt konnten nruhevoll und drohend brodelt es wieder stitute für O. ie 1 f 1 e ae 1 Die Ausbruch des Bran des nicht fliehen, da 513 dem Meeresboden des Stillen Ozeans. finanzierte eee ee e eee. 1 1 1 0 5 bre i 5 nen we. de sich in abgeschlossenen Schlafräumen mit 5 e Seismographen auf den Inseln und an flügen. Die Ergebnisse werden zur Zeit aus- 150 Mete tief. D d ien n e eee ee eee, n Ballet vergitterten Fenstern befanden. Nur unter 3 Rädern der Kontingente registrieren seit gewertet von einem Fünf-Mann-Team, des- Anteil 1 Sch tel e e 5 uns mah insatz ihres eigenen Lebens konnten die e Juli ununterbrochen kleinere lokale sen Mitglieder ebenfalls am Scripps Institute est. 5 1875 5 85 1 e A 5 idee e eee, 1 geuerwehrleute 1 Hammen eee e, eben im Gebirge des pazifischen Meeres- arbeiten und im Auftrag der US-Navy sich bald e N. 575 5 197 ben ee e ee ee ndbestel. mu ihnen gelangen und sie befreien. rundes. Drei-, viermal aber schuf sich die ausschließlich mit der Erforsch d 2 51 dee nien A en e eee, 7 9 2 tektonische Umlagerung gewaltsam Luft. Die zifischen Meeresbodens Descl 1 1. 1 8 1 VVT len hohe 5 5 8 ganze Erde erzitterte, mächtige Flutwellen Während das Flugze ite Kr i een 1 Hawall,. 115 be a per mittlere Teil der Vereinigten Staaten brachen sich an den Gestaden, und in den den schwelenden K at 5 V ee 5 ab n wurde am Mittwoch von dem ersten Bliz- Kratern der Vulkane began l 12e F.. V. l 5 3 55 i a 5 5 i e e Solch“ 5 5 5 8 gann die Lava wie- Forscher, daß der Vulkan in gleichmäßigen Die Beobachtungsfiüge San Diego— San en. Vun ard r 3 5 8 5 zu kochen. Vor der japanischen 20-Minuten-Abständen seinen giftigen 8 Benedicto den täglich wiederholt, und e„ esche Mündes 1 5 F 8 dem von 1 2 tauchte am 17. September dieses kenden Atem ausstießg. Die Eruption erfolgte während sich das optische Bild vom Plus- 8 Wien. 1 e dern dn. 95 ber. Der Schnee tin 05 en Sturm 5 res ee feuerspeiende Insel aus dem in Form einer Knolle, die Sekunden später zeug aus rundete bemünten sich, andere ber e eee „ die d. 1 den großen Seen 8 N 1 als sie nach sechs Tagen wieder ver- zerplatzte und sich allmählich in Nebel und Kenner der Vulkanolosie in den Archiven Suse r Gen r wüten 3 6 5 infegte, e riß sie eine wissenschaftliche Ex- Dunst auflöste. Ueber den Rand des weiten über seismographischen Notizen aus allen und Ver un i e . 0 3. e 1 ben ur gere 8 20 nut de rike Kraters quoll gleichzeitig in rhythmischen. Randgebieten um eine Erklärung 3 5 7228 5 3 deutschen An- 5 JF 1 5 i er jüngsten Störungen. estelltengewerkscha schlossen. Die Ta- rn seg Amerika hat, wie die„New Vork Times“ 1 dee ee Ozeans auf dem 5 5 1 aldi, Es scheint, als 1 die erdgeschichtliche 8 h 8 e e e meisten] berichtet, in seiner Geschichte noch selten l San Benedicto— einer der zu als Bimsstein, gleich dicken Schwäm ins a 1a Peri a 8 e eee sich nich 10 wenig Arbeitslose gehabt wie gegenwär⸗ 1 gehörenden vier Revilla-Gigedo- offene Meer N 5. e 8 0 5„ e indes mf tig. Die Zahl der Arbeitslosen in den USA seln— ein höllischer Schlund auf und be- Vor dem Ausbruch gab es auf dem kahlen geschlossen Dis Jüngste dt 151 8 1 5 l 35 A e ee den. luage zur Zeit mur 1,3 Millionen. gann in hohen Eruptionen schwefelgelbe Eiland nur zwei 1 1 1 l 5 f 2 Dab 5 5 e 1 1 Berggipfel. Der Vulkan mit Jahrhunderttausenden als kleinster Zeit Gegen. Aus Furcht vor Strafe Fur cine 0 tel aber noch zu berücksichtigen, daß viele werfen 1 3. träge Schlacken auszu- brach genau in der Mitte zwischen ihnen einheit rechnet, reicht ohne Zweifel pis in Lüge lief ein zehnjähriger Junge aus Giefen de 3 eils nur Kurzfristig wegen eines Wech- Inseig 5. 15 Wie die ganze hervor, und über dem ehedem kaum 60 Meter die Neuzeit herein. Vermutlich steht die von Hause fort und kehrte bis zum späten ..——— ̃ f dritter riesige peziflsetie Serke noch im Begrig, don a dl nient mie, aue ine 5 5 7p 5 starteten Gipfel bis zu einer Höhe von 300 Metern einem gewaltigen Erdriß vollends durch- der Alten pisden ahne Aron, Se . 5 ee 5 dem 5 25 über den Meeresspiegel empor Der klaffende zogen zu werden. Bei diesen gewaltsamen wurde der vermißte Schüler am nächsten e. art N cripps In- Krater war, soweit das durch die Asche- mächtigen Umlagerungen der Erdschichten Tas von einem Schulkameraden auf der enen, dite ge Selen ann 70 0 5 3 8 zwangsläufig riesige Schollen auf der be, e eee Er hatte die n a 5 8 ache der glühenden und nicht mehr aner Telefonzelle mitten in der Stadt zu- e ilde Hunde- Schrecken des Dsch den Wiekeletsenscklct ce b i 5 5 5 ungels harten Nickeleisenschicht in unserer Erde gebracht. Die Eltern des„Finders“ brachten worden. tortgedrückt. Wenn zwei 3 iBher in sei . f g 9 2 1 g jungen Ausreißer in sein Elternhaus zu- erste rat 1 5 2 Gefährlicher als Tiger und Jaguar/ Tagelange Verfolgung der Opfer gleich mächtigen Blasen“„ 1 1 Sen Rech e erste udson endricks in 4 5 5 i„. a 5 i u kü] rankin Gndiana) nach seiner Entlassung Die allgemein verbreitete Ansicht, Tiger den Tiger. Bei der Jagd wird der konzen- starrte Masse nach e e 8 e 1 3 zus der Armee war, daß er seinem Feld- 3 5 855 gefährlichsten trierte Angriff bevorzugt. Das Opfer wird dieser Aufwürke schießt unter erheblichen Seele 8 t e e en Pi. pebel Jack Meyer die Nase blutig schlug. ere des Dschungels, trifft nach den regelrecht eingekreist 1 i Druck 1 a i a i terne an No 5 lemi u] Kendricks wurde zu 35 Dollar. Feststellungen amerikanischer Großwild- Hetzerei mürbe 118 b 8 ee ä Baro 8 cn Miittwoe rd, ee Norwegg] ferurteilt. Das war die Sache wert“, sagte jäger nicht zu. Sie meinen, daß das gefähr- das wilde Geheul der Hunde im Dschungel An d M. ü f d. 89 e 8 den Ig er, und zahlte auf der Stelle. lichste Tier, der wahre Schrecken des ertönt, stürzen die Tiere auseinander d U 8 F„55 e ingen z..* Dschungels, der wilde Hund ist. Seiner suchen in ihren Höhlen Zuflucht. Wird 45 59 e ee ee n eee eee die e 925 1 i 5 zußeren JJ%%ö 1 5 5 vorgängig aufgelockert und bricht gleich e Stock Werk erfaßte. Die Feuerwehr die Hu] italien und die Schweiz haben im Grenz. 8. harmloses Tier zu sein. Er hat nichts stillen die wilden Hunde nur ihren Blut- alten Wunden von neuem auf; die àufersten lg%%% oder uu gebiet ron Grieioni einen Austausch kleiner Königliches an sich wie etwa der Tiger. durst. Den toten Kadaver lassen sie Degen. Ränder einer dieser hochbeanspruchten zukämpfen. 5 0 e e enen u ger ez Pen von Gestalt, mit einem struppigen Im allgemeinen gehen die wilden Hunde Nahtstellen sind die Revilla-Gigedo-Inseln. Bundesrechnungshof überprüft CCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCC%%CTCCCCCCCC rdkinnlat eind je etwa einen halben Quadratkilometer den Hund völlig e Er 3„ 585 1 a Sehen sie zum N Spannungen nicht nachlassen, beweist üde 5 Alt e e 1 er Norwegen] groß. 5 so schmell, dag im kaum ein anderes Raub-⸗ kährlich 5 eee eee e 0 5 8 8 e 31. „ Was de, 0 tier zu folgen vermag. Auf dieser beispiel 5 i e N ie dar ear elt 101, we. a f 5. tet. Die Bundesstelle hat Zei ö en kön] Eine Gruppe italienischer Arbeiter wurde losen Schnelligkeit und ausd berul s e e Beamte, Angestellt d Arbei abung J in Mitwoch bel einer Baustelle des Kraft. der Erler i bei ger Je. engen gere 1 olg, den der wilde Hund bei der Jagd 117 1 1 1 hat Dine] werks Oberhasli(Gadmental/ Sch 1 auf grö 1 3 f 8 asilika 155 4 1 td n 8 Welz) durch gröbere Tiere davonträgt, mit denen er gut 292 En ee t che Weihnachte TO-Mab] eine Lawine verschüttet. Di es an Kaft nicht J 5 sollen deutsche Weihnach 80 erkaßten die Arbeiter und„ Die wilden 1 10 1 A allein JCVTVAV-. werte alflerke Sele ier al e 8 1 5 5 5 5 1 immer in Rudeln von 20 oder Reste einer frühchristlichen Kirche, die zwischen verfall 5 Kl 1 3 1 1 1 zeinande] ten Verletzungen. e erlit- K Tieren auf die Jagd, bei welcher der als die größte bisher bekannte Basilika an- Unter ih 8 Funde ä 85 nheit 8„„ 1 85 85 kann d 8 r zum F ührer wird. Er spürt der zusehen ist, wurden kürzlich in Aquileja eines Al Ge 55 142 ee test bel N Ta 5 e unberünß Ein über achtzigjähriger Junggeselle, d Baden 7 5 Wu e die übrigen ausgegraben. Sie stammt aus dem 4. Jahr gut Era ee e Steuben Satie Gesellschaft 1 N 5 f 8 ſunggeselle, der Be wilden Hunde verfolgen ein hundert n. Chr. und dürft ö“ griechi i i i 0 5 c in Due; JJV 5 f 8 fürfte etwa 50 Jahrè griechischen und orientalischen N. d. die deutsch-englische Gesellschaft i 8 i 5 5 5 ge, bis es vor Mü- lang bestanden haben, b i f i e i 0 Tanad een r.. ö N aben, bevor sie von den Stifter versehen ist, so daß ü 1 seldorf, die deutsch- i VVCVCJVVVVJV(CCCC%%%%%%%%Cccc 111 er. aa nen in eemern Bett ein Barvermögen von mehr die Mordgier, die Sucht nach frischem wei ie Reste der Basilika, die bis jetzt als wird Da irn 4. Jahrhundert die dernelige An eee eee, r Parte rund 100 000 Schweizer Franken. Blut. Es gibt kein Raubtier, das d 5 einkeller und Kornspeicher eines Bauern- Millionenstadt Aduilela sich zu einem Zen- sam dazu aufgerufen, zu Weihnachten Sol- 8 i f* Hund fürchtet, auch nicht. hofs diente, befanden sich unter einer Trüm- trum des antiken Christentums entwickelte, daten einzuladen.. e 5 VV guar oder merschicht, auf der im Mittelalter ein in- 85 8 3 nahe, daß das ursprüng- Schiffe liegen im Nebel fest* 1 5 0 er Universita ö 5. Ache Gotteshaus als für die wachsende Ge-. 1 Seit In. Madrid protestierten am 26. November 5 242 8 mreind i f N 3 i 0 0 a 8 f 3 i 1 i e zu klein abgerissen und an seiner mburs. Wegen starken anhaltenden 89 Leber eine Verschärfung der Examenbedin- Unterirdischer Gas speich El, bestand Sei De P T obe Stelle aus den alten Steinen ein neues, Nebels sind die Schiffahrt auf der Elbe und Pa 1 N und riefen während eines Umzugs It Fun ahr 1953 50ll. f een eee Tobe rögeres errichtet 7. N im Nordostseekanal sowie der Flugverkehr ö 5 1 5 9 8 Au mögen Franco, f J soll Leuchtgas in die Höhlen gepreßt werden Der Mosaikboden der Basilika zeigt noch 8018 Bier Ae ee ö dug Einen renner 5e 5 n Sili igt no seit Dienstagabend stillgelegt. Etwa 200 u aus de Polizei löste die Demonstrati 551 5 Der erste unterirdische Gasspeicher Eu- hinei 1 5 Brandspuren, die auf den Hunneneinfall Schiffe sind vor Ank ange 105 1 Aehungsministerium auf.. 8 18 e schon im näch- und e F 5 der damals ver- ten auf bessere Sicht Dis Eu 5 5 sten Jahr 1 5 1. ge- nichteten anti ie! b f 1 1 5 .. 00 3 1 15 5 0. 28 5 110 i 9 bis sie durch Bohr- kümmerliches Dorf) 1 0. 5 N 1 5 121 88 222 7 1 1 2— 4 22 5 2 5 1 5 + 2 ea. 8 1 i g ü gelelt. 1 8 eee, 5 V 5 aer ee.! 9 3 3 weiterlebt, gelten als die Gründer von Ve. Hannover und Bremen umgeleitet 99170 5 iter bcnalen Bande nover, wies am Dienstag auf ein von ihm im ermöglichen, Leuchtgas in Zukunf 10 5 50. VVV it ei n die 10 9 0 die sich mit der Herstellung und dem 1 1 der„Ruhrgas- Gesellschaft“ festge- und billiger Als dee 05 5 1.„%% H e, fe aner 1 Wird ertrieb falscher Dollarnoten und falscher stelltes geeignetes geologisches Gelände bei 5 55 ae oe e e Reiseschecks befaßt i 5 dem Dorf Engelbostel(Krei. l 5 5 enomme] ee aßzte. Gleichzeitig nahm die 8 el(Kreis Hannover) hin. i Ma iu Ein, cee üben* Polizei in Como drei andere Etwa 100 Meter unter der Erde befänden D i eren een de n ee ae ee e er Verla e dieser Bande fest, die gerade im sich hier poröses Kalkgestein und unter- ur ch Arbeit ZUr Fr eundschaft a es e en r Auer 8 waren, 25 000 Dollar in falschen irdische Höhlen, die nach allen Seiten hin Di 5 backen die dur eier Senablade 150 Zreresen timmt. B 8 schweizerischen Komplicen aus-% a„Diese Vankees können doch mehr als in Tanzlokalen herumlungern“ 5 5 3 W l n„. eine eintodpistole entwendet. Der falls fl. 0 bei Bohrversuchen alte Gasvorkommen fest- In der englischen Hafenstadt Margate, Hause im Zivilleben ein i Sat w e e 5 l 5 5 8. 5 i 11e nahmen. Sie sollen Sch b f 1 a inisterinn 700 Millionen Francs(8.4 Millionen D gestellt. Sie seien ein Beweis dafür, daß 90 die Beziehungen zwischen den nahebei für diese Arbeit keinen L.. Ah ile Tier ar Tür Keck delrug der Gesamtumsatz des. 3 Speicher Gas stationierten amerikanischen Fliegern und Gewinn deser Aktion 85 198 0 hatt 8 anten in Ger Due auswörl 3 Devisenschmugglers Gelberg, der vor„ den Einheimischen manchmal einiges zu fahrer Initiatoren darin liegen, daß die Ein- kommen Die Pistol n. 15 e 5. beim Uebertrittsversuch nach Die„Ruhrgas“ Will vom nächsten Früh- Wünschen übrig lassen, will man jetzt ein 0 e 5 e Behörd Marokko von den französischen jahr ab versuchsweise Leuchtgas unter neues Rezept ausprobieren, um die, anglo- 555 o 3F*FFFC* CFC „5 N verhaftet wurde. Dem französi- hohen Druck in diesen unterirdischen Gas- amerikanische Freundschaft an Ort und und in Tanzlokalen herumlungern“. Cuxhaven. Eine briti 5. 9. 1 schen Zoll j ü N e eee r 11 b Celbergs 115 es gelungen, die Buchführung 150 5 pressen. Sie glaubt, dort bis zu Stelle zu kitten: d. 3 2575 3 1 dee ee, hergs sicherzustellen und damit einer 100 UIillionen Kubikmeter Gas aufbewahren Di i251 1 en zuständigen amerikanischen Stäben und liegt, wird in Kürze et jer Woche n„ Kg nen Pee de e ee een ie amerikanischen Flieger sollen einge- der örtlichen Industrie- und Handelskammer Minen vor der Elbe. 9 an 1 1e von de ten die zwischen Tanger und Casa- Wochen mit kompromierter Euft angestellt 5 ä einige Stunden in gemeinsam ausgearbeitet worden. Alle Be- räumen, damit der Astenerunsewes, des 9 anea ein lohnendes Geschäft betrieb. wurden, haben ergeben, daß die in die Erde in àhnlichen F 8 bew ßCCCCCCC0 0 er wes 5 0 12 85 5. 55 WA 1 1 2 2 2 228 0 ist bisher nur eine Seemeile breit gesellen erme Me wir. hörten: d i 5 0 blick auf die Gegenwart nicht ganz ver- die Zusammenkunft Chamberlains, Daladi lebe in li f Ergebll 8 en d 1 di 8 h 1 gessen, doch wir hätten gern auf manches und Mussolinis mit Hitler in eee N ,, 1. ungen ür die Schu jugend 1 Detail verzichtet und etwas mehr einmal gerettet schien. Vielleicht war diese Dostojewski: Die Brüder„ oder„ Der 5 a.*** über den gegenwärtigen Stand der Ent- Sendung selbst für 9 l Piper& Co. Vert 1 N it 3 5 sich zu einer Ein- Persönlichkeit verbindet, wenn aus der ein- Wicklung, das unaufhaltsame Fortschreiten noch 5 und g de een een 1 65 rene ae eee dere aer 5 V dem modernen samen Tat eines einzelnen, aus dem Feuer sroßer weltgeschichtlicher Ideen mit ihren ni ändli ͤ eee f 5 e 0 5 5 nicht ganz verständlich. Aber wenn sie auch 5 e „ e mehr wegzudenken ist. Eine seines Herzens und einem unerschütterlichen revolutionierenden Umwälzungen auch im nicht alles begriffen haben, so war doch d 5b de been Ba un ae, 5 Wie sie 2 B. d einende Schulfunk-Zeitschrift, Helfer willen das Werk christlicher Liebes- Lebensraum der asiatischen Frau erfahren. Eindruck von Arenen e 5 951 ee e e ichenl ausgibt unt er Süddeutsche Rundfunk her- tätigkeit wächst und im Bewuftsein des Allerdings ist es bei einem so weitgefaßten Angst, dem Terror und der Ratlosle 2 85 0 ice ten und Ae und ergänzt mit Ar- ganzen Volkes Wurzeln schlägt. S0 war es Thema kaum möglich, die immense Fülle jener Jahre so zwingend. dag die Linde in erer precbtealte, este Waere usch Sendungen N 158. 185 Johann Hinrich Wichern, dem Begründer von Material in einer halben Stunde auch nach dem Wie und Warum 8 9 ausgabe in einem Wc een Gesche a en 5 VVVVTVVVVCCCCCCVVTTCTCCCCCTCCCCCCTTTT„Rauhen Hauses“ in Hamburg, Initiator nur annähernd zu bewältigen. Von der B a uad vorse st, in er l aureſe „ e e dle pädagogische Fach. der Inneren Mission und Reformator des ale Beitrag aun agussteede een Ge- es ce e e 1 dee ee e e g e 5 te wi ünregungen 1 darüber hinaus wertvolle preußischen Strafvollzugs, dessen Lebensbild schichte—„Chamberlain fliegt nach Mün- Menschen, immun gegen JFC ĩ˙. ze teln Eltern und 8 die Diskussion zwischen vom Südwestfunk in der ä ene. ene e e 5 45 unen„ Geschichte Relig 1 Gewissens“ überzeugend gestaltet wurde. 5 dramatisch bewegtes Hörbild aus dem Katastrophen, wieder ein falsches Welt- und 1 75 Ae See e 12 1. Wr 10 d e in einen Mee e e ee ahre 1938, als der gefährdete Frieden durch Geschichtsbild revidieren müssen. E. P. e N e B „ TJJJJVETTTTTTTTTTTTTCTCTVTCTCTCT ebenfalls vom 2 Sen ar c Keb Cher agen Karge Lebiete, die in ei 5 ie den, Südwestkunk, der interess Not ü ü i i e ee e als Tele die in einem sorgfälti Ar. Südwestkunk, der interessante Versuch g. O11Ze den nene te e e 1 e eee eee een deen ves n eg n Se e e 00 8 le. detengelt werden. Es ist wahrlich el eraicra Alten Testaments in Beaiehung zur Gegen- Beusd Marthe Meine: Nöte Nu weng, lens Mense und fete Gindisbeit, allen Und di us zahlung duüs wahl von. 1 5 1 1 wart zu setzen. Wir hörten die Geschichte 3 der Stundenlohn Gottes“(Verlag Jakob ist erschäütternd und gehört zu 8885 8 e e trete dl fantasie der Kin, die nicht nur die von Kain und Abel, und der biblische Bericht egner. Köln). Bruce Marshall wird mit sei- wertesten des Buchherbstes e e e, tre„Stellung, er Kinder anregen, ihren Vor- über d t Brud 4 414151 nem neuen Buch den Kreis seiner begeisterten S 1 55, a e a eee 5 weitern und ihren Wissens- mord, dlalosls Leser, die er mit dem 5 5:»Das große Lebens- Folterung und schlief 8 Gehalt urst Sskreis erweite d über den ersten Brudermord, dialogisch auf Le t„Wunder des Malachias eee e N 8 8 lichen Vollstreccung des . bekriedigen, sondern auch für die Er- gelockert und verdeutlicht, gewann durch erworben hat, sicher noch vergrößern. Im e ʒ auchsenen manches Lehrreiche und Interes- die Interpretation eine unerhört aktuelle Mittelpunkt einer bewegten Handlung, die Verlag. München). Gsboren in Alcala auf der FFFFTTFTFCTTTTCTCCTTC0 te 5 bringen, längstvergessenes Schulwissen Bedeutung, die auch Kinder aus den Er- die Zeit vom ersten Weltkrieg bis zur Gegen- beetllschen Hochebene als Schn eines ddesimen nierend schillernder icht erscheinen Mü N 155 rischen und— gestehen wir es ruhig fahrungen ihres kleinen Lebensbereiches be- wart umfaßt und Sozialistenaufstände, Krieg% ĩ ·„zv 8„ FVV ache Bildungslücke auf eine recht unter- greifen konnten. und Besatzung einschliekt. stelit ein Pariser fte sines Kardinals. dann Soldat und in er Ruth 1 255 altsame Art füllen Unter d 1 8 Fünke Pfarrer, ein einfacher, selbstloser Mensch, der Seeschlacht von Lepanto verwundet, Heimfahrt R 55 ae chuß dg Allerdi. nter den übrigen Schulfunksendungen durch seine vorurteilslose Hilfsbereitsch kt in mit verkrüppelter Hand, unmittelb e det e besclle⸗ getan ings muß auch das Thema dazu dieser Woche verdient ein Versuch des Hes- viele Schwierigkeiten gerät und. 5 Küste Spaniens jedoch von Sers be. 3 i V ale e dab de dundfu. sein. Wenn aber im Hessischen sischen Rundfunks Erwähnung, der es un- den Unwillen seiner Obrigkeit erregt On e fangen und als Sklave nach Al e gebr⸗ cht, Sal Sch delt, dat e c Gb i kahrte nk beispielsweise die„Arbeiter wohl- ternahm, in der Reihe„Frauen in Ost und Ehrgeiz und Abenteuerlust und oft 75 e nach fünf Jahren endlich Rückkehr. b eee eee, e U uld behandelt wurde, die den Schülern West“ die Probleme der asiatischen Frauen- erfüllt, hilft er allen. die sich 55 Elte 5 1 8 5 ohne Mittel, als Beamter des Vonigs mehrfach rid 1 warme,, rden 70 0 au, Entwicklung und Tätigkeitsbereich emanzipation, ihre historischen, religiösen wenden: verfolgten Kommunisten 181 15 scheiternd, von Stufe zu Stufe N und in schildert mit Wwarmherzigem Einfühlungsvermö- 1 5 N sozialen Organisation vor und kulturellen Voraussetzungen und die zen Mädchen, jüdischen rmchtüingen. wider Butt g de Ee 105 Feten den nere ee 10 40, h der berausorene ol, bernate dae Keane arenen n 7)3CCC0ç0ò0ç⁰0ͤ²——T. eee e e La eee 1 e„ dateaniune die! Lune ziemlich trok- zuzeigen. Zwar hatte der fleißige Verfasser üperle selbst in Getahr und Bedrängnis. lit Pas Schicksal eines stolzen See e Air de e p die Für. logeinblen lung, die auch durch kurze viel geschichtliches Material. besonders über und Verwit Kenntnis um die Wünsche, Note ters mit gütigem Herzen e eee. Ane dee e ee, 9 198 5 endungen nicht schmackhafter China, Japan und Indien, zusammengetragen. der Menschen und mit lä- lichen Optimisten. Eines Menschen wert die 5 o ö zurde. Der Eindrucde karitativer und humani- und neben den ausführlichen Schilderungen liche. 3 1 5 1 ore oder den Lorbeer seines Zeitalters zu r 3 Schließ- 5 5 i 6 ˖ i a ine„son ragen. All dies macht das Buch Juam Arbés Jugendzeit“ kennen, aber man erlebt dle N der Leistungen k f venn 8 ngen kann erst plastisch werden n sich die Sache mit einer überragenden der diversen Frauenideale vergangener Zei- ten einen recht knapp bemessenen Seiten- Marshall wunderbar lebendige Charaktere ge- schaffen. Sein Buch, erfüllt von Lebensbeja- lebendig, das mehr als eine Biographie, das bei aller historischen Treue— ein Roman ist, lichen Nöte und Gefühle einer Halbwüchsigen. Ei. eee eee 5 Seite 4 MANNHEIM Freitag, 28. November 1952 Nr. 10 Ist dus„Soldatenspielen“ wirklich so schlimm? „Ring politischer Jugend“ diskutierte über den Generalvertrag wohl nicht erwartet werden. Der„Ring politischer Jugend“ hatte unter dem Vorsitz der Jungen Union zu einem Ausspracheab end über„Deutschlandvertrag und EVG- Ver- trag“ eingeladen. Wie auf der großen innerpolitischen Ebene, löste diese Themenstellung auch im kleinen Kreise eine lebhafte, von grundsätzlichen Gegensätzen getragene Diskussion zwischen„Regierung“ und„Opposition“ aus, die sich aber leider nicht in vollem Umfang entfalten konnte, weil ge- rade die„Opposition“ der Jungsozialisten zahlenmäßig sehr schwach er- schienen war und sich wirklich„einstimmig“ der geballten Uberlegenheit der Jungen Union und den ebenfalls nur zweimal vertretenen Jungdemo- kraten gegenüber sah. Trotzdem wurde der Zweck des Abends erreicht, wenn er auch nur in einer nochmaligen Klarstellung und der Definition zweler bis jetzt unvereinbarer Standpunkte in Erscheinung trat, denn bei der gegenwärtigen Situation konnte eine Synthese beider Anschauungen Mit einem Kurzreferat über die beiden noch zu ratiflzierenden Abkommen leitete Gerichtsreferendar W. Kimmel aus der Sicht der CDU die Diskussion ein und bezeichnete den Deutschlandvertrag als Grundbedingung Kür eine gleichberechtigte Partnerschaft der Bundesrepublik in der Europäischen Verteidi- gungs- Gemeinschaft. Die hauptsächlich ange- Srifkflenen Punkte Notstandsklausel, Revi- Slonsklatisel id das Verbleiben der Be- Satzungstruppen erklärte er mit der Notwen- digkeit eines gleichbleibenden Rechtstitels gegenüber Sowjetrußland, der Angst der Alliierten vor einem neuen deutschen Radi- kalismus und dem überwiegenden Interesse der Bundesregierung an der Einheit Deutsch- lands. Im übrigen sei durch den„Truppen- vertrag“ die Möglichkeit geboten, familien- rechtliche Ansprüche gegen Besatzungsväter geltend zu machen, und die Besatzungskosten Paritätisch über den EVG-Haushalt zu ver- Sechzig Frugen und nicht rechnen. Zum„revolutionierenden Geist“ des EVG-Vertrages sagte Kimmel, das Gespenst des Bolschewismus müsse die nationalen Resentiments Frankreichs ad absurdum führen. Die Entscheidung des Bundesver- kassungsgerichtes über die Ubereinstimmung der Verträge mit dem Grundgesetz werde eine politische Entscheidung sein. Als einziger Vertreter der Jungsozialisten forderte H. Streit in erster Linie die politi- sche Einheit Europas. ler erst dann ein militärisches Zusammengehen zu, folgen habe.„Entscheidend ist. wer die erste, nicht Wer die letzte Schlacht gewinnt“, sagte Streit und bezeichnete, da er nicht an ein rein militärisches Sowietgespenst glaubte, den EVG-Vertrag als politische Gefahr mit finanzieller Ueberbelastung. Das Argument, „Wer hat heute Lust, Soldat zu spielen?“ büßte auch durch den massierten Diskus- Sionsangriff der„Union“ nichts von seiner immer richtige Antworten Egon Jameson leitete einen Quiz-Abend Was hat der Oberbürgermeister zu tun? Finden Sie innerhalb einer halben Minute die Antwort? Wahrscheinlich würde es vielen anderen auch so gehen, wie den im Quizfeuer sitzenden jungen Mädchen und Jungen, die den OB zum Vorsitzenden des Elektrizitätswerkes, zum Vorstand des Stadt- rates zum Gehaltsempfänger oder zum Re- präsentanten der Stadt machten. Aber auch andere Fragen des ersten vom Stadtjugend- ausschuß in Verbindung mit der„Gesell- schaft zur Wahrung der Grundrechte“ arran- gierten Quiz-Abends im Jugendheim Erlen- hof bereiteten einiges Kopfzerbrechen. Beigeordneter Riedel meinte bei seiner Begrüßung, daß auch für Erwachsene die Ausgewihlten Fragen um das Thema„Kentist du deine Vaterstadt?“ nicht leicht zu beant- worten seien. Die Stadträte einmal danach zu kragen— eine ganze Reihe von ihnen war unter den Gästen— schlug Egon Ja- meson, Frankfurt, vor, der— in Mannheim kein Unbekannter mehr— mit überlegenem Hufe die Quizleitung innehatte und 60 Fragen stellte: Die Zusammensetzung des Stadtrates? Die Fraktionsvorsitzenden? Die einzelnen e orts der Stadtverwaltung? Das zu Wissen— gar nicht so einfach! „Wo ist die Geheime Staatspolizei zu finden„Im dritten Stock des Polizei- präsidiums“, kam es prompt, und schon war der Voreilige in die Falle gegangen. Auf dem kulturellen Sektor war man noch etwas un- sicherer. Wahrzeichen der Stadt Mannheim? „De Blumepeter!“ Aber man dachte auch noch an das Schloß und an den Wasser- turm. Besser wußte man schon auf dem Wirtschaftsgebiet Bescheid, als nach den ver- schiedenen Industrien und ihrer Produktion gefragt wurde. Wohin gehen wir? Freitag, 28. November: Nationaltheater 19.30 bis 22.30 Uhr:„Die Zauberflöte“; Mozartsaal 19.30 bis 21.30 Uhr:„Der eingebildet Kranke“; Alster:„Schwester Maria Bonaventura“: Ka- mera und Kurbel:„Sturmfahrt nach Alaska“; Palast: Der fröhliche Weinberg“; Capitol: „Hölle der roten Berge“: Gewerkschaftshaus 19.30 Uhr: Lichtbildervortrag von Dr. Böhm: „Umriß einer Stadtgeschichte“(TV„Die Natur- kreunde“); Wirtschaftshochschule 19.30 Uhr: Dr. A. Mayer spricht über„Das Wesen der Liebe“ Vortragsreihe„Psychologie der Geschlechter“): Goethesaal 19.30 Uhr:„Der Krebs als Zeit- krankheit und Schicksalsfolge“, Spr.: Dr. med. Walther Bühler(Anthroposophische Gesell- schaft); Ufa- Theater 14.00 Uhr: Feier zum 25 jährigen Bestehen des Landheimes(Elisabeth- Schule); Lokal Fahsold. T 2, 15, 17.00 Uhr: Karl Ruge spricht über„Geld- und Kreditwesen“ DAG, Bank-, Sparkassen- und Versicherungs- angestellte); Kunthalle 20.30 Uhr: Film:„Film- dummel durch das heutige Berlin“(Bund der Berliner): Musensaal 20.00 Uhr: Skilehrfllm (Erigelhorn& Sturm); Rosengarten 17.00 Uhr: Beamtenkundgebung: Besoldungsreform und Personalvertretungsgesetz“, Spr.: Hans Böhm (Sewerkschaftsbund); Städtische Musikbücherei 19.30 Uhr:„Unterhaltung über Formen der alt- japanischen Musik“, Lächtbildervortrag von Dr. Hans Eckardt, Heidelberg: Wartburg-Hospiz 20.00 Uhr: Kundgebung, Spr.: MdL. Haußleiter (Deutsche Gemeinschaft); Amerikahaus 20.00 Uhr:„Knechtschaft des Unbewußten“, Spr.: Paul Löser, Bamberg; 13.00 Uhr: Schallplatten- Wurischkonzert mit Werken von Beethoven, Schostakowitsch, Strawinskij. Wie wird das Wetter? . 25 4 Weiterhin veränderlich Vorhersage bis Samstag früh: Wechselnde, zeitweise immer wieder stärkere Bewölkung und noch einzelne Regenschauer. Temperaturen in der Ebene meist 4 bis 7 Grad, kein wesentlicher Nachtfrost. Mäßige winde aus Südwest bis West. Fegelstand des Rheins am 27. November: Maxau 520(35), Mannheim 375(710), Worms 289(1), Caub 270(—7). Pegelstand des Neckars am 27. November: Plochingen 271(30), Gundelsheim 260(468), Mannheim 380(10). Unserer heutigen Ausgabe liegt ein Werbe- blatt der Firma Kaufhaus Hansa AG., Mann- heim, bei. Buchpreise gab es für alle Sieger, und die nur wenige Punkte erraten konnten, durkten sich mit einer Tafel Schokolade stärken. Ein begeistert aufgenommener Vor- schlag ließ Egon Jameson zum Abschluß des Wohlgelungenen Quizabends noch über die Journalistentätigkeit plaudern, amüsant und spannend; die jungen Leute waren ganz bei 8 Sache, und der Berichterstatter schmun- zelte 5 Gewichtigkeit ein, und die Tatsache, daß Deutsche auf Deutsche schießen müßten, ver- emlaßßte Streit, die Notwendigkeit einer Wirt- schaftseinheit vor allen Dingen anzustreben. weil ein verbesserter Lebensstandard am ehesten die Macht der fünften Kolonne bre- chen könnte. Die Diskussion(,es kommt darauf an, daß die erste Schlacht überhaupt nicht geschla- gen wird“!) spitzte sich letztlich auf die Alternative politische Einheit oder militäri- sche Einheit zu. Uebereinstimmung herrschte darüber, daß verteidigt werden soll, aber der Weg dazu war ein Streitpunkt, über den beide Parteien sich nicht einigten. Zwei fundierte Anschauungen blieben übrig:„Die Politik des Westens will durch militäri- sches Gleichgewicht den Osten verhand- lhumgsbereiter machen“ CDU/FDH) und„Zu- erst eine wirtschaftliche und politische Ein- heit Europas und eine Verteidigung. die hinten anfängt und nach vorne geht“(SPD). hw] Heute: Viertes„Mannheimer Gespräch“ im Rundfunk Heute abend, 18.30 Uhr, wird im zweiten Programm des Süddeutschen Rundfunks das vierte„Mannheimer Gespräch“ gesendet, das vorgestern abend im Rathaus aufgenommen wurde und Baufragen der Stadt Mannheim be- handelt. An dem Gespräch sind Bürgermei- ster J. Trumpfheller, der Beigeordnete Dr. Fehsenbecker, Stadtbaudirektor Jörg, Oberbaurat Urban, die frei arbei- tenden Architekten Serini und Dr. Schmechel, Dr. Wünsche von der Auf- bauförderungsgesellschaft sowie H. Vö- gele als Interessenvertreter des Haus- und Grundbesitzervereins beteiligt. Das Gespräch wird eröffnet mit einer knappen Darstellung der Wohnraum- situation in Mannheim, an die sich ver- schiedenartige Standpunkte bei grund- legend gemeinsamem Interesse anschlie- Ben. Star- und„Stärchen“-Promenude in Munnheim Acht vom Film stellten sich bei uns vor Kaum war die feierliche„Welturauffüh- rung!(so nennt man heute das, was früher schlicht und einfach eine Uraufführung war) des nach dem Bühnenstück von Carl Zuckmayer gedrehten deutschen Filmes „Der fröhliche Weinberg“ in Mainz sowohl feucht wie auch fröhlich am Dienstagabend von Stapel gelassen, wurde der Film in Mannheim ‚eingesetzt“— wie es im Fach- jargon heißt— und acht an ihm beteiligte Personen dem Publikum der Quadratestadt gestern in zwei Abendvorstellungen prä- sentiert. Es stellten sich Erich Engel als Regis- seur mit Rang und Namen, Kameramann Hans Schneeberger, der gerade seinen 100. Film„geschossen“ hat, der renomierte Gustav Knuth, der liebenswürdige Paul Henckels, der altbewährte Paul Heidemann, die Damen Lotte Rausch und Camilla Spira sowie der jugendliche Nachwuchs-Held Lutz Moik vor, umrauscht vom Beifall des„Plan- Kken-Lichtspiele- Publikums. Dem öffentlichen Auftreten sing ein Presseempfang im Gloria-Hotel voraus, bei Ein unerschöpfliches Themu: Lustenuusgleich Eine einschlägige Vortragsreihe im Rosengarten Zahlreichen Wünschen aus der Wirtschaft entgegenkommend, gibt die„Deutsche Gesell- schaft für Betriebs wirtschaft“ in Verbindung mit der Industrie- und Handelskammer Mannheim, der Rechtsanwaltskammer Mann- heim und dem Verband Deutscher Diplom- Kaufleute E. V. in Mannheim eine Folge von Vier Vorträgen über das Thema Lastenaus- gleich, in deren Rahmen von maßgeblicher Seite Dezernenten des Bonner Finanzmini- steriums und andere) der mit diesem Thema zusammenhängende, teilweise recht schwie- rige Fragenkomplex behandelt wird. Eröffnet wurde diese Vortragsreihe gestern nachmittag im Rosengarten mit einem Refe- rat von Min.-Rat Dr. v. Eisenhart-Rothe vom Bonner Bundesministerium der Finan- zen über„Die Schuldnergewinn-Abgaben im Rahmen des Lastenausgleichsgesetzes(Hy- pothekengewinnabgabe u. Kreditgewinnab- gabe“). Dr. v. Eisenbart-Rothe informierte da- bei in tiefschürfenden u. detaillierten sachli- chen Ausführungen insbesondere über den Begriff des Schuldnergewinns, die Zweck- mähßigkeit von Abgaben sowie über die Grundzüge der Hypotheken- und Kredit- gewinnabgabe. Vorher hatte Dr. Weiß im Namen der Industrie- und Handelskammer die Ta- gungsteilnehmer willkommen geheißen und auf den Kompromißcharakter des Lasten- a ausgleichsgesetzes und dessen wirtschaft- liche Bedeutung hingewiesen. Das als Er- öfknungsvortrag vorgesehene grundsätzliche „Lichterstuadt Mannheim“ Die festliche Beleuchtung der Mann- heimer Geschäftsstraßen soll, nach Rück- sprache mit den zuständigen Stellen der Stadtverwaltung, am 29. November be- ginnen und am 28. Dezember enden. Die Beleuchtung soll täglich bis 24 Uhr er- strahlen. Die Geschäfte und Geschäfts- leute der Mannheimer Innenstadt wer- den gebeten, auch ihre sonstige Rekla- mebeleuchtung während dieser Zeit ein- geschaltet zu lassen. Die Werbegemein- schaft wird es begrüßen, wenn sich wo⸗ möglich noch viele Geschäftsleute an dem Erwerb von kleinen Lichterbäumen für den gemeinsamen Schmuck der Stra- Ben beteiligen. Referat von Dipl.-Kaufmann Johannes Kunze, Vorsitzender des Lastenausgleich- Ausschusses im Bundestag, über„Die poli- tische und soziale Bedeutung des Lasten ausgleichs“ mußte wegen Nichterscheinens des Redners vertagt werden. rob Das Epos von Kirche und Staut im Mittelulter Dozent Dr. Ewig Mainz) sprach darüber im Katholischen Bildungswerk Jede geschichtliche Schilderung habe den Wert eines Dramas oder eines Epos, sagte Dozent Dr. Ewig von der Universität Mainz, der beim Katholischen Bildungswerk über Kirche und Staat im Mittelalter sprach. Ewig gab in konzentrierter Form ein Epos. Im fränkischen Reich bauten Kleriker und Laien gemeinsam am Gottestaat, der auf die Grundbegriffe Ordnung, Gerechtig- keit und Frieden gestellt war. Augustin Hatte diese Begriffe entwickelt, Isidor von Sevilla sie im westgotischen Reich auf spa- nischer Erde in die Praxis umgesetzt, die Ottonen und Salier hatten sie von Isidor übernommen. Alle Herrschaft wurde als ein Dienen aufgefaßt, kollektive Pflichten waren anerkannt. Idee und Wirklichkeit haben sich vielleicht nie inniger entsprochen, sagte Dr. Ewig von dieser Zeit, deren Lebens- äubßerungen in vielen Kulturbereichen er vorzüglich belegte. Die Erneuerungsbe we- gungen der großen Orden bewahrten vor jeder Erstarrung, in den Bauten der Ro- mantik und frühen Gotik fand die theozen- trische Geistigkeit ihren sinnfälligsten Aus- druck. Der Umschwurig trat durch den Investi- turstreit ein und die rationale Ausgliede- rung und Durchformung der Staatsidee. In- dem die Kirche ihre Unabhängigkeit und Eigenart herausarbeitete, gab sie Stichworte für die Emanzipationsbewegungen der nie- deren Stände. Die nationalstaatlichen Aus- gliederungstendenzen und die sozialen Ver- selbständigungen erschütterten das Sacrum Imperium, das heilige Reich. Johann von Salisbury stellte den Vorrang der Deutschen in Frage. Nach der Katastrophe der staufischen Kaiser wurde die Notwendigkeit einer Herr- schaft überhaupt in Zweifel gezogen, Die Kaiser des späten Mittelalters handelten zwischen Kirche und Staat klug und beson- nen, aber das Volk träumte von den glän- zenden Herrscherfiguren der Vergangenheit, der Zusammenhang zwischen Staatsführung und Volk lockerte sich und ging verloren. Als Kaiser Sigismund das Konstanzer Kon- zil berief, die erste„Europa- Konferenz“, war das Gefüge noch in wirksamer Ordnung. Dann lebten die deutschen Lande, sagte Dr. Ewig, etwas bequem im Schutze der habsburgischen Länderkomplexe und ver- säumten den Anschluß an eine Entwicklung, die mit den Entdeckungen und der West- Orientierung ausgelöst war. Als Karl v. in Worms am Tage nach Luthers Auftreten vor dem Reichstag seine kaiserliche Ansicht von der Lage bekanntgab, war das der Epi log und Abschied vom mittelalterlichen Kaiser- tum. f. w. l. dem die Gaste mit launigen und trotzdem kundierten Worten von Verkehrsvereins- Geschäftsführer Dr. R. Vogel namens der Stadt Marnheim mehr als nur„der Pflicht gehorchend“ begrüßt wurden. Man möchte sich mehr„Vögel“ in Mannheim wünschen, die mit gleichem Geschick, mit gleichem Charme bei anderen Gelegenheiten so an- genehm die Flügel zu rühren verstehen. Zwischen Kaffee und Kuchen wurde dann manches Einzelgespräch geführt, von dem man glauben konnte, es sei mehr als nur ein höfliches Geplauder gewesen. Man kam sich näher, als es„offiziell“ notwen- dig war, es kam echter Kontakt zustande, der immer für beide Teile— und sei es auch nicht sofort und auch nicht direkt sichtbar— Gewinn und Bereicherung bringt. gui Berufsbildungswerk im Gewerkschafts- bund. In Mannheim wird das Berufsbildungs- werk im Gewerkschaftsbund in der ersten Januarhälfte 1953 die Arbeit aufnehmen. Vorerst sieht der Plan kaufmännische, technische und Facharbeiterlehrgänge vor. Im einzelnen sind dies Buchhaltungskurs I und II, Stenographiekurs 1 bis III. Schreib- maschinenkursus, Fachlehrgang für Ver- käufer(Lebensmittelkunde). Das Recht des Kaufmanns(technisches Rechnen), Der Rechenschieber(Algebra) und Vorbereitungs- kurs für die Facharbeiterprüfung(Maschi- nenschlosser). Aufbauend auf die Buchhal- tungskurse beginnt ab Sommer 1953 in Er- weiterung dieses Planes ein Kursus in Be- triebswirtschaftslehre und Steuerrecht. An- meldungen für die Kurse bis 31. Dezember im Gewerkschaftshaus. — Tödlicher Strom Betriebsunfall im Hafen Kurz vor 7 Uhr ging plötzlich auf ein Lagerplatz eines Unternehmens am Rheine das Licht aus und ein Arbeiter bemerit wie aus der Schaltstation eine Stichflamm! schlug. Beim Betreten des Schalthe wurde ein 45jähriger Kranführer leblos dem Boden liegend aufgefunden. Nach den ersten Feststellungen muß angendo werden, daß der Arbeiter vermutlich zu noch unbekannten Gründen das Schutzgite eines 50 KVA-Schalters öffnete, dabei mt einer Hand in die Nähe der spannungsfih. renden Teile des Schalters geriet und eine Kurzschluß auslöste, der sich für ihn tödlich auswirkte; nach seiner Einlieferung Krankenhaus konnte nur noch der Pod fe,. gestellt werden. Ius dem Polizeibericht Die unmöglichsten sittlichen Verfehlun. gen ließ sich ein 61 jähriger Handwerker Anwesenheit von drei elfjährigen Mädchg in seiner Werkstätte zuschulden k Es ist leider damit zu rechnen, daß sich der Kreis der Kinder, die in den Bann die Jugendverderbers gezogen wurden, noch her gröhert. Die Ermittlungen sind im Gangt Der Festgenommene wurde ins Landes kängnis eingeliefert. Der tägliche Unfall. In den frühen Morgenstunden prallte ein amerikanisches Fahrzeug, das am Ende einer Fahrzeug- kolonme fuhr und sich verfah- ren hatte, beim Zurückstoßen mit einem in Richtung Lampertheim fahreg. den Omnibus zusammen mit dem Ergeb daß drei Arbeiter leicht verletzt und d leeisſaufstörungen 7 Arterfenverkalkung/ Tnoblauch-Beere allicinverstärkt iner, j linge. Sachschaden von etwa 4000 DM verursach wurde. Der schwer beschädigte Ommibu mußte abgeschleppt werden.— Zwei Ver. letzte gab es bei einem Zusammenstoß all dem Bahnübergang Casterfeldstraße zw. schen einem in Richtung Rheinau fahrenden Dreirad-Lieferwagen und einem aus de entgegengesetzten Richtung kommenden per. sonenkraftwagen. Die Schuld dürfte de Fahrer des Liefer wagens treffen, weil e. nicht die rechte Fahrbahnseite benützte un außerdem drei Personen im Führerhan saßen, so daß er in der Bedienung se. nes Fahrzeuges behindert war, Sachschaden etwa 1200 DM.— Beim Ueberqueren de Neckarauer Straße wurde eine 40jährig Frau von einem vorbeifahrenden Personen- Kraftwagen erfaßt und zu Boden geschleu- dert. Die Frau zog sich eine Gehirnerschüte- rung und Oberschenkelprellungen zu. Lleine Chronik der großen Studt Gewerkschaftsbund. Das Beamtensekre- tariat, die Gewerkschaft Offentliche Dienste, die Gewerkschaft der Eisenbahner, die Deutsche Post-Gewerkschaft und die Ge- werkschaft Erziehung und Wissenschaft laden für 28. November, zu einer Beamten- kundgebung in der Wandelhalle des Rosen- gartens ein, bei der um 17 Uhr Hans Böhm über„Besoldungsreform und Personalver- tretungsgesetz“ spricht. Reichsbund, Ortsgruppe Innenstadt. Ver- sammlung am 29. November, 19.30 Uhr, im Lokal Fahsold, T 2, 15. Fragen des öffentlichen Lebens ist in Dies Academicus gewidmet, der am 29. No- vember von der„Gesellschaft zur Wahrung der Grundrechte“ im Zusammenwirken mit dem Rektorat der Ingenieurschule für die Studierenden der Schule durchgeführt wird. In der Kunsthalle sprechen Md, Kurt Angstmann, Dr. Helga Hodeige Bonn) und Landgerichtsrat Dr. Hachenburg(Heidelberg). Bäckergehilfenverein„Einigkeit.“ Am 29. November. 20.30 Uhr, im„Kaisergarten“ Gründungsfeier. VdK, Ortsgruppe Rheinau. Am 29. No- vember, 20 Uhr, im Lokal„Zum Rheinau; hafen“ Mitglieder versammlung. Vogelausstellung. Die Kanarienzucht- und Vogelschutzvereine Mannheim-Sstadt und Mannheim-Neckarau stellen am 29. und 30. November in Sandhofen im Lokal„Goldener Pflug“ gemeinsam aus. Turnverein 1877. Am 29. November, 20 Uhr, im Franziskushaus Waldhof der tradi- tionelle„Weiße Ball“ des Vereins. Kleintierzuchtverein Rheinau(alter Ver- ein). Am 29. und 30. November im Lokal Jenner Kaninchen- und Geflügelausstellung. Wir gratulieren! Karl Meier, Mannheim Waldhof, Donaxstrage 4, begeht den 75., Autoiahrer saßen, und dus Progrumm rollte Ein gesellschaftliches Ereignis: Ball des Automobil- Clubs Man sah zunächst schwarz vor lauter Smokings und Fräcken, aber dann ging es um so bunter auf der Bühne zu, denn der „Mannheimer Automobil-Club im Allgemei- nen Deutschen Automobil-Club“ hatte wahr- lich weder Kosten noch Mühe gescheut, für sein Herbstfest sich von der Agentur Hoff- meister ein Unterhaltungsprogramm zusam- menstellen zu lassen, das sich sehen lassen konnte. Da war Heinz Erhardt, der Mann, der die„Doofheit“ mit Intelligenz ad absurdum und damit zur geistreichen Witzigkeit führt und in einem Bühnenspiel um ihn Rudi För- ster, Dita Wranitzky, Emmy Merz und Jua- nita Anbuhl, deren Aufgabe im wesentlichen darin bestand, ihm die Pointen vorzuberei- ten helfen. Mehr oder weniger glatt ein- gebaut in die sich manchmal mühselig da- hinschleppende„Handlung“ wurden die eigenständigen Solisten Liselotte Malkow⸗- sky, die Liedersängerin mit der dunklen, faszinierenden(Mikrophon-) Stimme, der bril- lante Interpret seiner selbst, Vico Toriani aus der Schweiz, Emmy Merz mit einer witizgen Parodie als„Autobahnhyäne“, Peter Igelhoff, der Komponist und Schlager- sänger, mehr bekannt von früher als von heute, der Tanzparodist Sherrier, ein Mann scheinbar ohne Knochen und Ernst Mielke mit seinen Instrumental-Solisten. Fast zwei- einhalb Stunden bestritt das Ensemble das Programm, das vielleicht noch besser„an- gekommen“ wäre, hätte man einen stim- mungskurbelnden Conferencier eingebaut, den man zwar mit Absicht, aber nicht mit Erfolg weggelassen hatte. Doch Stimmung kam auch so auf, wenn auch etwas langsamer als gedacht. Nicht zuletzt, weil Willy Berking vom Hessischen Rundfunk fleißig und zum Tanz aufspielte, für den sich die freigemachte Fläche als fast zu klein erwies. Im übrigen war man sich an den einzelnen Tischen in kleiner Gesell- schaft innerhalb der großen Gesellschaft freundlich zugetan, so daß der Club sein Fest als positiven Erfolg buchen und den „Sprung“ von Schwetzingen(wo man voriges Jahr feierte) nach Mannheim als geglückt betrachten kann. gni Martin Schreck, Mannheim-Feudenhein Ziethenstraße 38, den 77., Karl Janda, Mann. heim-Sandhofen, Karlstraße 60, den 78. unt Karl Binder, Mannheim, Weidenstraße 1 den 79. Geburtstag. Frau E. Dreyfus, Mann- heim, Rathenaustraße 7, vollendet das f Lebensjahr. 5 Filmspiegel Planken und Palast:„Der fröhliche Weinberg“ Wirklich ein„fröhlicher“ Weinberg m rebenduftender Atmosphäre, Ursprüngld. keit und einer durch das Bühnenstück C Zuckmayers allseits bekannten Handlung die sich in einer schwungvollen Quartet. hochzeit weinselig erschöpft und den 4. schauer vom vergnügten Schmunzeln wol zum lauten Lachen führen kann. Aber nid mehr als eben fröhlich, und vielleicht mit u hoch gespannten Erwartungen, weil ihm d letzte Abrundung fehlt und weil er dun einige Längen der Regie(Erich Engel) etui zu viel vom„Kintopp“ mitbekommen b So bedauerlich es ist: Das kleine Städich Nackenheim am Rhein kommt in seiner sl len Harmonie mit unserer überausgeschlal⸗ nen Katastrophenzeit nicht mehr ganz nil. Was in der thematischen Durchführunz und in der Besetzung aus der trotzdem u sterblichen Zuckmayergeschichte geworden ist, darf mit gutem Gewissen gelobf werden Einfälle, die weniger neu als ausgezeichne placiert sind, knappe und schlagkräftige Di- loge und eine heitere Auswahl von Dafste“ tern heben den Film weit über den üblichen Genre„Unterhaltung“ hinaus. Gustav Knul als Zentralfigur spielt meisterhaft auf de Gefühlsskala von barsch bis verliebt, unt Wilfried Seyferth assistiert ihm mit zwerd. kellerschütternder Mimik. In weiteren 50, len Eva Ingeborg Scholz, Lutz Moik, Pal Henckels, Ludwig Schmitz und Willi 110 chert. a Pf ser Taqetuc Ludwigshafen. Ein 47jähriger Arbeite der einem Kraftfahrer beim Antrag eines Anhängers behilflich war, verfehlte 105 der Anhänger-Schere das Kupplunssstu des zurückstoßenden Motorwagens wurde von den beiden Fahrzeugen 1 klemmt. Er erlag kurze Zeit danach sein schweren Verletzungen. Mit einer großen Modellbahnanlage, 55 schiedenen Filmen und einem French schreiben für die besten Aufsätze N Bundesbahn-Direktion Mainz in Ludi hafen während der kommenden Tage Jugend interessieren. 40 Neuottstein. Während der, Zucken) pagne werden zur Zeit täglich etwa, ter Zentner Rüben verarbeitet. Wie 1 Schumacher mitteilt, sei der Zuckerveta ge- in Westdeutschland innerhalb des 2 15 nen Jahres um 4 Kilogramm auf 28 cke · gramm je Kopf der Bevölkerung zur gangen. Nr. 2 ken uf einen eine emerkte alta blos aul Jach des mommen tlic at utzgitter abel ni ungstüh. nd einen N tödlich ung im Tod fe. erfehlm. verker Mädchen sich ger m diese noch yer. * Gang Aandesge. erursac Ommidu wel Ver. 28toß al ae W. ahrenden aus der nden ben. irkte den Weil er ützte unt mrerhan lung el. schaden eren des 40 jährig dersonen- geschleu- schütte; 2%% 119 denheim a, Mann- n 78. unt traße 15 6, Mann- t das 80 öhliche berg mi rünglich⸗ tück Can Tandlung Quartet. den 4. eln woll ber nich ht mit u ihm dh er durch gel) eta men ha Städiche einer öl geschlale⸗ anz mil. führung zdem ul: geworden t werden ſe zeichne ktige Di- Darstel- üblichen av Knut auf det 'ebt, unt t 2werch⸗ ren Rol, ik, Pal illi Rel nb c Arbeitel nkuppel ehlte ni ingsstüc ns Ul. n einge hn seinen age, ver⸗ preisaus“ will die Ludwies Ta ge die kerkam- 7a 72 000 Direklot erbral ergange 28 Kilo- urückbe⸗ Nr. 275/ Freitag, 28. November 1952 MORGEN gyrengi Sy Waldhof den Niegel der lief. Schuler Spitzenreiter der Südliga am Wochenende„zu Hause“/ VfR vor schwerer Aufgabe in Mühlburg die Spiele gegen Ende der Vorrunde stellen immer einen gewissen Höhepunkt dar. Es hat 2 an sich nicht viel zu bedeuten, wer bei Halbzeit den ersten Platz einnimmt, aber es ruhigt doch ungemein, wenn man mit einem kleinen Punktvorsprung in den zweiten Teil der Meisterschaft gehen kann. Und hat es nicht schon einige Träger des belanglosen Herbst- meister-Titels gegeben, die ihren Punktvorsprung bis ins Ziel verteidigen konnten? Alle from men Wünsche, die man in Offenbach und Stut Eintracht hat eine feste Bastion bezogen. tgart hegt. nützen nichts: Die Frankfurter Wenn man berücksichtigt, daß zwischen dem Tabellen-Sechsten und dem Tabellen-Letzten nur eine Differenz von drei Plus- bzw. Minus- punkten besteht, in der Abstiegsfrage also noch die tollsten Ueberraschungen eintreten Können, dann sind vier Punkte Vorsprung an deer Spitze geradezu von enormer Bedeutung. am Wochenende wird dem Tabellenführer allerdings ordentlich auf den Zahn gefühlt. schweinfurt hat der Eintracht. selbst in Frank- kurt, in den vergangenen Jahren schon man- chen Streich gespielt. Gewiß, das war nicht in der letzten Saison, in der die Kupfer-Elf mit 06 deklassiert wurde. Dennoch sind die Schweinfurter so eine Art kleiner„Angst-Geg- ner“ für die Eintracht. Eine Ueberraschung wäre für uns keine Ueberraschung, wenn auch bach der Papierform der Frankfurter Sturm den Ausschlag geben müßte. Auf dem Wal dhof platz stellt sich am bonntagnachmittag der FSV Frankfurt vor. das Debakel des Vorjahres(mit 7:1 wurden de Gäste damals gründlich bedient) ist noch n guter Erinnerung. Die Mannschaft von Wil- Vik geht auf große Fahrt Der VfR Mannheim hat die seit langem geführten Verhandlungen mit französi- schen Vereinen zu einem guten Abschluß gebracht. Der Erfolg ist eine 14tägige Reise der Oberliga-Elf des VfR, die bis nach Nordafrika führt. Das erste Spiel tragen die Rasenspieler am 21. Dezember gegen Arago Orleans, einen französischen Ama- teur-Verein, aus. Am ersten Feiertag trifkt die Mannschaft in Gibraltar auf die dort stationierte Mannschaft der britischen Royal Navy und am zweiten Feiertag trägt die Mannschaft ihr drittes Spiel in Gibraltar gegen die Mannschaft der dort stationierten britischen Royal Air Force aus. Von Gibraltar aus geht die Reise nach Nordafrika, wo in Algier die beiden letzten Spiele folgen.— Es ist eine sehr interessante, aber auch sehr strapaziöse Fahrt für die Elf des VfR, denn sie muß innerhalb 14 Tagen fünf Spiele absolvie- ren und darf, will sie ihren Namen nicht gefährden, nicht schlecht abschneiden. dertäßl Heckarau die Munteres Wechselspiel in An der Tabellenspitze der II. Liga Süd herrscht ein ewiges Kommen und Gehen. Nur einen Sonntag erfreute sich Jahn Regensburg der Spitze, dann hatte Reutlingen schon eine Grube gegraben., Hessen Kassel stieß wieder nach vorne. Wie lange werden die Hessen obenauf bleiben? Es hat den Anschein, daß schon am kommenden Sonntag in Straubing der eine Punkt Vorsprung wieder flöten geht. Fürs nächste dürfte Jahn Regensburg, das den Tabellenletzten erwartet, wieder erste Anwartschaft anmelden. Aber auch der Karls- ruher FV, SSV Reutlingen, Wiesbaden und Hof wollen noch ein ernsthaftes Wort mit- sprechen. Wie weit mit Erfolg, das wird sich in den nächsten Spielen zeigen. Für eine Riesenüberraschung sorgten in Darmstadt die Neckarauer. Wie sie das Schützenfest zusammengebracht haben, werden sie am Sonntag ihrem Anhang im Heimspiel gegen Bayern Hof zeigen wollen. Da weder der Tabellenletzte Cham noch die vor Nek- karau placierten Augsburger Schwaben vor be- neidenswerten Aufgaben stehen, könnte der VL am Wochenende mit einem Sieg endgültig die„unteren Regionen“ verlassen. Hat sich die Ei wirklich gefangen? Wir hoffen es! Der zweite Mannheimer Vertreter muß nach Freiburg. Der FC, der sich wacker in der Tabellenmitte hält. ist ein schwerer Gegner für die Feudenheimer. Die Spielpaarungen: Karlsruher FV- Schwa- den Augsburg; TSV Straubing— Hessen Kassel. Jahn Regensburg— As Cham; VfL. Nek- karau— Bayern Hof; Fc Singen 04— S8 Reutlingen; Freiburger Fe— Asy Feuden- deim; Sy Wiesbaden Union Böckingen: 1 e Bamberg— SV Darmstadt; 1. FC Pforz- im— Bayern Hof. Erstes Feld-NHandballspiel „einer deutschen Frauen-Nationalelf Der Deutsche Handball-Bund erlaubt sich kür sein erstes Frauen-Länderspiel im Feld- handball seit 14 Jahren keinerlei Experimente. 0 werden am Sonntagmorgen auf dem Hage- 5 Höing gegen Frankreich lediglich die Mit- kelläuferin Wolf und die schußstarke Ex- Ai kurterin Rückriem erstmals das National- ot tragen. Im Angriff stehen mit der frü- 0 Berlienerin Tutti Kühnel, der erfolg- 15 sten Spielerin der beiden Vorkriegs-Län- . Ruth Framke- Schiemann(Post Mün- 3 und Else Gillrath- Wildhagen(SV 04 Düs- orf) drei Spielerinnen, die schon vor 14 ahren gemeinsam stürmten. Frankreich stellt eine wesentlich jüngere startet am Samstag mit drei neue Runde. Der SC Rießersee trifft in Bad Nauheim auf den VfL, in Füssen gibt der EC Bad Tölz eine Gastrolle und in Düsseldorf ste- hen sich Düsseldorfer EG und EV Rosenheim gegenüber. Die Reihe der deutsch- schweizeri- schen Freundschaftsspiele wird mit einem Be- such des HC Davos fortgesetzt, der in Köln Ubald Kreß hat sich nach zwei Auswärtssiegen in Fürth und Ulm am vergangenen Wochen- ende gegen BCA zu Hause einen tollen Schnit- zer geleistet. Da der Waldhof in Heimspielen noch keinen Punkt abgab(sechs Spiele, sechs Siege) ist er für das Treffen klarer Favorit. Die Frankfurter haben zwar mit ihrer mas- sierten Deckung in ihren sechs Auswärtsspie- len(zwei Siege, zwei Unentschieden, zwei Nie- derlagen) schon manchen Punkt gutgemacht, aber wir glauben, daß die Waldhof-Stürmer diese Deckung aufreißen können; sogar vor dem Halbzeitpfiff. Eine wesentlich schwerere Aufgabe hat der VfR Mannheim, der nach Mühlburg muß. Aber hier bleibt zu berücksichtigen, daß RSC/Phö- nix an mannschaftlicher Harmonie eingebüßt hat und die Elf im Angriff nur noch an einem guten Tag etwas zuwege bringt. Das Spiel VfB Stuttgart gegen 1. FC Nürn- ffleisterschatisstari der Cisliocke- Oberliga HC Davos gibt in Köln Die acht Vereine starke Eishockey- Oberliga Spielen in die (Sa) auf Preußen Krefeld und am Sonntag im Krefelder Hallen-Sstadion auf den deutschen Meister Krefelder EV trifft. Der Sc Rießersee darf sich in Bad Nauheim auf den starken Widerstand des VfL gefaßt machen, zumal der zweite(junge) Sturm der Hessen mit Langsdorf und Barczikowski der ersten Angriffsreihe(Ulrich-Pfundtner-Nieß) „unſeren Regionen“ 2. Liga Süd geht weiter Elf, die in ihrer Spielstärke nicht leicht ein- zuschätzen ist. Fest steht auf jeden Fall, daß die französische Frauen-Elf stärker ist als die französische Männer-Elf. die zuletzt gegen Oesterreich nur 6:8 verlor. Die deutsche Frauen-Mannschaft spielt mit: Schwabe(VfV Spandau): Hornig(SV 04 Düsseldorf), Wybie- ralski(Urania Hamburg); Hannen(SV 04 Düs- seldorf), Wolf(Friesen 60 Haspe), Burmeister (Eimsbüttel): Kühnel(Stuttgarter Kickers), Framke(VfL München). Walter VfV Spandau), Gillrath(SV 04 Düsseldorf) und Rückriem(VfL. München). 5 5 Waldhof-Boxer gegen Frankfurt Die von der Waldhof-Boxabteilung ge- plante Veranstaltung gegen den Saarmeister St. Ingbert wurde wegen den Saar-Wahlen abgesagt. An Stelle dieser Veranstaltung tre- ten die Waldhöfer gegen die bekannte Frank- furter FSV-Staffel an. Die Frankfurter kom- men verstärkt als Kampfgemeinschaft Frank- furt mit Boxern des FSV, Eintracht und Rot- Weiß Frankfurt. Die Kämpfe beginnen Sonn- tag, 19 Uhr, im Gesellschaftshaus„Brückl“, Waldhof. Jubiläums-Rennen auf der Akrobaten-piste 100. Sechstage-Rennen Deutschlands wird in Berlin gestartet Dreizehn Mannschaften starten heute abend in der Sporthalle am Funkturm zum 37. Berliner Sechstagerennen, das zu- gleich das 100. in Deutschland ist. Ein- hundert 145-Stunden-Rennen— und ein Ende ist noch nicht abzusehen. Im Gegen- teil! Die Sechstagerennen erleben augen- blicklich in Deutschland einen„Boom“, wie ihn selbst Amerika in der Glanzzeit der„Six-days“ nicht gekannt hat. Ja, das runde Hundert ist voll! Ein feierlicher Augenblick. Für Promoter und Fahrer. Daß man sich zum Jubiläumsrennen aber ausgerechnet die Berliner Funkturmbahn ausgesucht hat— hoffentlich ist das kein Regiefehler. Ein Unglücksfall im Jubi- läumsrennen? Das wäre übel. Drei Radrennfahrer haben sich seit Be- stehen der Berliner Bahn, das heißt innerhalb drei Jahren, zu Tode gestürzt. Wenn man be- denkt, daß tödliche Unfälle selten in der Ge- schichte der„Sechstage“ sind, so ist das eine traurige Bilanz. Was waren die Ursachen? Die Meinungen der Fachleute sind geteilt. Während die einen Materialschäden als Ur- Mit Josef Stalder und Hans Eugster: Mannschaftsleiter Franz Tagliatti wird zum Kunstturnkampf gegen den TSV 46 1 75 Samstagabend eine junge Luzerner Riege ans Gerät und zum Sieg führen. Sie ist nach Leistung und Alter eine vor- zügliche Mischung von Könnern und Lehr- meistern auf der einen, und gelehrigen Schülern auf der anderen Seite. Diese Kombination ermöglichte es auch, daß dach einem Stalder ein Eugster Weltmei⸗ ster werden konnte und sich heute schon wieder ein Talent heranbildet, das schon nächster Zeit von sich reden machen sollte: Hans Schwarzentruber! Die Bür- gerturner werden durchfolgende Mannschaft vertreten: Josef Stalder(33), Hans Eug- ster(23), Hans Schwarzentruber(20), Oth- mar Hüsler(25), Walter Krieg(22), Edy Zingg(33), Albert Müller(25), Fritz Gen- hart(25). Die Mannheimer Riege setzt sich eben- kalls aus Turnern der guten alten Schule und hoffnungsvollen Jungtalenten zusam- — In der luzerner Riege turnen zwei Weltmeister Großveranstaltung beim TSV 46 in der Stresemannstraße men, ist aber mit einem Durchschnitts- alter von 33 Jahren wesentlich älter. Für die 46er turnen: Emil Anna(39), Helmut Heger(23), Franz Eschwei(46), Helmut Achatz(20), Heinz: Marcks(30), Kurt Ranfft(4), Franz Patera(28) und Kurt rico(33). Turner können auch in höhe- ren Altersklassen noch erstklassig sein. Die Mannheimer Riege ist ein Beweis da- für und das, was die„Alten“ noch zu lei- sten in der Lage sind, hat der Riege in den letzten Jahren immer wieder die Landes- meisterschaft eingetragen und darüber hinaus auch noch zu einem sehr beacht- lichen vierten Platz in der deutschen Turn- einsmeisterschaft gereicht. N in allem verspricht der Wettkampf am Samstagabend in der Turnhalle in der Stresemannstraße viele e sei es Reck(Josef Stalder) oder sei es am e(Hans Eugster). Auf jeden Fall aber wird man auf Hans Schwarzentru- ber, den„kommenden Mann“, ein beson- deres Auge haben müssen. berg könnte, obwohl es heuer kein Kampf zweier Spitzenmannschaften ist, zum Schlager des Tages werden. Der VfB verfolgt die Ein- tracht und der Club will Anschluß an das Mit- telfeld finden. Diese Tatsachen sprechen für einen Großkampf, in dem der deutsche Mei- ster höher einzuschätzen ist. weil er in hei- mischer Umgebung spielt. In Offenbach weiß man. was in der Be- gegnung mit München 60 auf dem Spiel steht. Der Angriff muß wieder die Zielstrebigkeit finden, die in den letzten Auswärtsspielen ver- mißt wurde. 1860, rein spielerisch unterlegen, hat nichts zu verlieren und wird ohne Hem- mungen spielen können. Die Stuttgarter Kik- kers haben ihren sechsten Platz bei den Münchner Bayern zu verteidigen, die selbt Punkte bitter notwendig haben. Die Mann- schaft um Streitle hat ein leichtes Plus.— Ulm 46 war gegen den BC Augsburg immer stark und meist auch Sieger. Mehr Mühe sollte Fürth gegen Aschaffenburg haben, das sich anscheinend wieder gefunden hat. Spielpaarungen: Eintracht Frankfurt— Schwein Furt 05(6:0, 1:4); VfB Stuttgart— 1. Fe Nürnberg (2:0, 1:1), Kickers Offenbach— 1860 München(2:2, 1:0); KSC Mühlburg— VfR Mannheim(5:2, 1:3); Bayern München— Stuttgarter Kickers(2:0, 2:9); SV Waldhof— FSV Frankfurt(7:1, 1:2); EC Augs- purg— Ulm 46(2:3, 1:5); SpVgg. Fürth— Viktoria Aschaffenburg(0:0, 1:3). und Krefeld Gastspiele nicht viel nachsteht.— Füssen ist zwar ausge- glichener besetzt als die jüngste Mannschaft der Oberliga Bad Tölz(Durchschnitt 22 Jahre)), aber die Tölzer Jungen um den Nationalspie- ler Rampf sind ein harter Prüfstein für die Allgäuer.— Offen ist die Düsseldorfer Begeg- nung, bei der auf beiden Seiten Mans Huber- Rosenheim und Dolna-DECG) zwei Spieler stehen, die gegen Schweiz B eingesetzt wurden. Müller auf Platz vier Der deutsche Straßen- Weltmeister Heinz Müller erkämpfte sich auf der zweiten Etappe der argentinischen Radrundfahrt einen beacht- lichen vierten Platz hinter dem Sieger Adolfo Grosso, dem Belgier Stan Ockers und dem Argentinier Lucio Kaiser. Die Etappe führte bei einer Gluthitze von über 30 Grad von Per- gamino über 147 Kilometer nach Venado Tuerto. Der Sieger bewältigte die fast ebene Strecke in vier Stunden und 35 Minuten. Ockers lag um 4:30 Minuten zurück, während Heinz Müller bei einer Massenankunft von etwa 20 Fahrern den Spurtsieg errang und in 4:40:30 Stunden als Vierter placiert wurde. Auf der zweiten Etappe wurde eine Reihe von Geldstrafen wegen verschiedener reglement- verstöbhe verhängt. Davon wurde auch Welt- meister Müller betroffen, der 25 Pesos bezah- len muß, weil er von einem nicht offiziellen Begleitwagen Unterstützung erhielt. Charles besiegte Bivins Der frühere Box weltmeister im Schwerge⸗ wicht, Ezzard Charles(US), besiegte am Mittwoch in Chikago in einer Ausscheidung zur Weltmeisterschraft seinen Landsmann Jimm e, Bivins über zehn Runden klar nach Punkten. Charles hat damit das Recht auf einen Welt. meisterschaftskampf gegen den Sieger des Re- vanchetreffens zwischen Titelhalter Rocky Mareiano und Exmeister Joe Walcott er- Worben. „Ausschnitte aus der skilauf-Technik“. Unter diesem Motto veranstalten Engelhorn & Sturm heute abend, 20 Uhr, im Musensaal des Rosengartens eine Ski- Filmvorführung. sache der schweren Stürze angeben, halten die anderen die Beschaffenheit der Fahrfläche kür den Grund. Ursache und Wirkung sind je- doch— das dürfte nicht wegzuleugnen sein— auf der Berliner Piste ganz andere, ungleich größere Faktoren als sonstwo. 5 Wenn in diesem Zusammenhang wiederholt behauptet wurde, daß verschiedene Bahnen in Amerika noch kürzer als die 156 m lange Funkturmbahn seien, so geht diese Ansicht am Kern der Sache vorbei, weil besagte Bahnen insgesamt runder, nicht so steil, demnach „langsamer“ und ungefährlicher waren. Hören wir einmal, was prominente Rennfahrer über die Berliner Piste sagen: Ex-Flieger weltmeister Reg Harris Eng- land) erklärt:„Die Berliner Bahn ist furcht- bar, ich komme überhaupt nicht herum!“ Der Australier Reg Arnold, der zwei Sechstage- rennen in Berlin gewonnen hat und die Bahn genau kennt, sagte:„Die Berliner Bahn ist un- Ubersichtlich und bietet keine Sicherheit!“ Der Schweizer Armin von Büren, der mit Hugo Koblet von Sieg zu Sieg eilt, äußerte:„In Berlin hatte ich Angst! Ich fuhr vorsichtig und bin froh, heil über die Strecke gekommen zu sein!“ Was meint der beste Sechstagefahrer des Kontinents, der Franzose Milo Carrara? „Die Bahn ist schwierig zu steuern, gestürzten Fahrern nur schwer auszuweichen!“ Richtigist, daß damals Mirke, Kroll und der Holländer van Beek durch Reifenschäden, bzw. Gabelbruch zu Fall kamen. Um eine Si- cherheit des Materials zu gewährleisten, hatte der Berufsradsportverband daraufhin angeord- net. auf den kleinen Bahnen in Kiel. Münster. und Berlin nur noch Vorderräder mit Holz- felgen und 180-Gramm-Reifen zuzulassen. Eine Maßnahme, mit der das Pferd beim Schwanze aufgezäumt wurde, weil sich heute kein Mensch mehr an diese Regelung hält. Selbst wenn Defekte vermieden werden, lassen sich Karambolagen vermeiden? Die Sache liegt überhaupt anders, denn Reifenschäden verlaufen in Radrenpen auf der Winterbahn sehr oft glimpflich. Die Fahrer reggieren blitzschnell, verreißen die Maschine und rutschen in der Kurve ab. falls es ihnen nicht gelingt, das Rad auszustevbern. In Berlin sind die Voraussetzungen für diese Reaktion nicht gegeben. In der verbauten, engen und steilen Bahn fällt der von einem Radschaden betroffene Fahrer sofort nach unten und schlägt schwrer auf. Des beißt also: Ein Sturz in den 60 Prozent überhöhten Kurven mit 15 Meter breitem Radius kann lebensgefährlich sein! Was jedoch niemanden hindert. dort weiter Sechstagerennen zu veranstalten. Das 77. Berliner, das 100, in Deutschland. wird auf jeden Fall durchgeführt. Ohne Rücksicht! Hof. kentlich auch ohne Verluste. H. G. Grünthal ssen. Iiinken und Rauchen-das all Leib und öeele kasümnen! b f 77)VCFCTCFCCCCCTCCTCTCTCCTCTCTCTCT0TdVTVT0TſTdTTVVTCdTdVTF—B—vwç:...... 2 2 rr Z 2 E.... TTT... 2 2 1 5 1 4 imm f 0 5 — S V— 98 2 5 S N 5 1 W. 15 5 — — 7 U — 0 Lin, DNN N. W U i 0 NV Seite 8 MORGEN Freitag, 28. NoVember 1952/ Nr. 28 . „Fall Neudori“ machte Schule Wössingen. Die Neudorfer Spukgeschich- ten machten in den letzten Tagen bereits Schule. In Wössingen kamen einige junge Burschen auf den Gedanken, durch allerlei „Gespenstergeschichtchen“ auch ihre Ge- meinde bekanntzumachen. In mehreren Nächten stiegen sie deshalb in landwirt- schaftliche Anwesen ein, banden die Kühe und Kälber an den Schwänzen an, legten den Tieren Masken an und bemalten sie mit Farbe. Die Landespolizei machte jedoch dem Spuk schnell ein Ende, indem sie die „Geister“ hinter Schloß und Riegel brachte. Sieben auf einen Streich Vaihingen(Enz). Auf der Umgehungs- straße bei Vaihingen(Enz) verursachte ein Lastzug eine Reihe von Verkehrsunfällen. An einer gefahrvollen und vereisten Stra- Benstelle bremste der Fahrer des Lastzuges sein Fahrzeug jah ab. Ein dicht hinter ihm folgender zweiter Lastzug konnte nicht schnell genug zum Stehen gebracht werden und fuhr auf den ersten auf, Dabei stellten sich die Anhänger der Wagen quer über die Fahrbahn. Auf dieses Verkehrshindernis fuhren dann noch drei Lastzüge auf. „Budisch-Sibirien“ hofft aui buldige Hille Regierung wird sich an Ort und Stelle über die wirtschaftlichen Probleme des badischen Hinterlandes unterrichten Tauberbis chofsheim. Vier Mitglieder der Landesregierung von Baden- Württemberg werden am kommenden Dienstag die durch einen Beschluß des Land- tages zu Förderbezirken erklärten Landkreise Buchen und Tauberbischofsheim besuchen. Wie schon bei ähnlichen Staatsbesuchen in anderen Notstandsgebieten werden sich die Mitglieder der Regie rung an Ort und Stelle über die wirtschaft- lichen und sozialen Probleme unterrichten, die dringend einer Lösung bedürfen. Die Bevölkerung des Landkreises Buchen hat, vor allem durch die Aufnahme von Heimatvertriebenen, in den Jahren nach dem Kriege um 42,6 Prozent zugenommen. Da- durch hat der Landkreis mit seinen 82 Ge- meinden, deren Bevölkerung früher fast ausschließlich von der Landwirtschaft lebte, einen völligen Wandel der Struktur erfah- ren. Schon vor dem zweiten Weltkriege pendelten Arbeitnehmer aus dem wirtschaft- lich armen Hinterland in die Industrie- zentren von Mannheim, Stuttgart und Pforzheim, da der Kreis auch damals nicht im Stande war, seine Arbeiter selbst in Industrie und Gewerbe unterzubringen. Heute ist die Pendelbewegung vor allem innerhalb des Kreisgebietes sehr stark. Aus rein land wirtschaftlichen Gemeinden fahren viele Arbeiter Tag für Tag in die sogenann- ten Aufbaugemeinden und Ortschaften, in denen Industrie angesiedelt worden ist. Ge- Mel zuwenig Krunkenhäuser Im Bundesgebiet fehlen über 70 000 Krankenbetten Stuttgart. Auf einer Tagung der„Deut- schen Krankenhausgesellschafté“, des Ge- samtverbandes der kommunalen, freien, ge- meinnützigen und privaten Krankenhäuser des Bundesgebietes. wurde dieser Tage nachdrücklich auf die große flnanzielle Not- lage fast sämtlicher Krankenanstalten und auf die Notwendigkeit der Modernisierung der Krankenhäuser hingewiesen. Ein großer Teil der Krankenanstalten sei heute völlig veraltert. Im Bundesgebiet fehlten gegen- wärtig über 70 000 Krankenbetten. Die vor- handenen 500 000 Betten seien zu über 90 Prozent belegt. Um für pistzlich auf- tretende Katastrophenfälle und Epidemien gerüstet zu sein, sollte dieser Belegungsgrad jedoch höchstens 75 Prozent betragen. Die Modernisierung und Neuerrichtung von Krankenhäusern stoße auf außerordentliche Finanerungsschwierigkeiten. Bei neu zu bauenden Krankenhäusern müsse mit einem Kostenaufwand von rund 18 000 Mark je Bett gerechnet werden. Die erforderliche Verringerung der Bettenzahl je Kranken- zimmer würde aber eine weitere Kosten- steigerung nach sich ziehen. Die Kranken- anstalten des Bundesgebietes würden täglich ein Deflzit von 3 bis 5 Mark je Kranken- bett aufweisen. Gegenüber der Vorkriegs- zeit hätten sich die Betriebskosten der An- stalten fast verdoppelt. Während die von den Kassen gezahlten Pflegesätze lediglich um 40 bis 60 Prozent gestiegen seien, Insgesamt Seien die Krankenhäuser jährlich auf öffent- niche Zuschüsse in Höhe von 400 bis 700 Millionen Mark angewiesen, also auf ein Vielfaches gegenüber früher. Wieder unter Verwallung der Bundesbahn Auf allen deutschen Eisenbahnstrecken in der Schweiz ist der Vorkriegsstatus wieder hergestellt Basel. Die auf Schweizer Hoheitsgebiet gelegenen deutschen Eisenbahnstrecken der Kantone Schaffhausen und Basel, die nach Kriegsende von der Schweiz treuhänderisch übernommen worden Waren, stehen jetzt wieder ausnahmslos unter Verwaltung der Deutschen Bundesbahn. Wie am Dienstag anläßlich einer von von der Eisenbahndirek- tion Karlsruhe veranstalteten Pressefahrt mitgeteilt wurde, ist auf allen diesen Strek- ken der Vorkriegsstatus wieder hergestellt. Die wichtigste Rechtsgrundlage für den Bau, Betrieb und die Rechtsverhältnisse deutscher Strecken in der Schweiz bildet der Vertrag zwischen der schweizerischen Eid- genossenschaft und dem Großherzogtum Ba- den über die Weiterführung der badischen Eisenbahnen über schweizerisches Gebiet vom 27. Juli/11. August 1852. Der Vertrag ist nach 100jähriger Dauer heute noch in Kraft. Durch den Vertrag überließ die Schweiz unter ausdrücklicher Wahrung ihrer Hoheitsrechte Baden nicht nur den Bau der rade diese Aufbaugemeinden bilden jedoch ein besonderes Problem des Kreises Buchen, weil sie stark verschuldet sind. Sie sind weder in der Lage, ansiedlungswilligen Fir- men finanzielle Erleichterungen irgendwel- cher Art zu gewähren, noch können sie Kre- dite mit normalen Zinsen und Amortisa- tionssatzen tragen. Aus diesem Grunde wird von der Kreisverwaltung immer wieder eine großzügige finanzielle Unterstützung der Aufbaugemeinden befürwortet, damit für die Errichtung von Betrieben im badischen Hin- terland ein Anreiz geschaffen werden könne. Die verkehrstechnischen Verhältnisse und die wasser wirtschaftliche Lage des Kreises lassen nur die Ansiedlung ganz bestimmter Industriezweige zu. Nur 23 von 82 Gemein- den des Kreises haben Bahnanschluß. 39 andere werden von Omnibuslinien berührt. Durch den„Bartunek-Plan“, der die Binnenumsiedlung von Vertriebenen aus den wirtschaftlich armen Gebieten in die Indu- striezentren Mannheim und Pforzheim vor- sieht, sind bereits über 100 Familien aus dem Kreis Buchen umgesiedelt worden. Allerdings werden in dieser Aktion nur Facharbeiter und erwerbsfähige Menschen umgesiedelt, während alte, kranke und an- dere erwerbsunfähige weiterhin im Kreis bleiben. Die Kreisbehörden streben vor allem an, Eisenbahn durch die Kantone Basel-Stadt und Schaffhausen, sondern auch den unbe- hinderten Betrieb der Bahnstrecken auf Schweizer Gebiet. Der Vertrag von 1852 wurde in der Folge hauptsächlich durch weitere Vereinbarungen ergänzt. Als nach dem zweiten Weltkrieg das Ver- mögen des Reiches und damit auch das Ver- mögen der Reichsbahn zugunsten der Be- satzungsmacht beschlagnahmt wurde, hielt es der schweizerische Bundesrat für ge- boten, durch Beschluß vom 8. Juni 1945 für die deutschen Strecken in der Schweiz eine Treuhandverwaltung einzusetzen. Verwal- tung und Betrieb wurden für Rechnung des Eigentümers geführt. Eine Neuregelung brachte das Uebereinkommen zwischen der Militärregierung der französisch besetzten Zone Deutschlands in Baden-Baden und dem Amt für Verkehr des eidgenössischen Post- und Eisenbahn- Departements vom 9. Juni 1947. Danach blieben allerdings die Anlagen und Einrichtungen der deutschen Bahn auf die Abgeschlossenheit des Heimkehrerverbund bietet Geiseln an Göppingen. Der Verband der Heimkehper hat die Gewahrsamsmächte deutscher Kriegsgefangener gebeten, alle Verurteilten und in Untersuchungshaft befindlichen Ge. fangenen, denen nicht kriminelle oder vol. kerrechtswidrige Taten vorgeworfen werder bis Weihnachten freizulassen. Wenn dieser Bitte nicht stattgegeben werde, so solle man allen Gefangenen vom 20. Dezember bis zum 5. Januar Urlaub auf Ehrenwort Sewebren Falls dafür Bürgschaften gefordert werden sollten, haben sich, wie in der Dezember. Ausgabe der Zeitung„Der Heimkehrer Stimme der Kriegsgeneration“ mitgetell wird, alle Mitglieder des Hauptvorstandes des Verbandes der Heimkehrer und mt ihnen eine große Anzahl von Heimkehrer bereit erklärt, in der Zeit der Beurlaubun mrer noch gefangenen Kameraden an deren Stelle in die Lager und die Gefängnisse m gehen. Um die Besatzungsverhältnisse Bad Mergentheim. Zwischen Vertreten der Bundes- und der Landesregierung 30. Wie der örtlichen Behörden wurden dieser Tage in Bad Mergentheim die Möglichkel. ten zu einer Milderung der Besatzungsver. hältnisse in der Kurstadt besprochen. NMeunjähriger Junge klagt gegen die Studt Ulm Er war im Krankenhaus von Kinderlähmung angesteckt worden daß die Wirtschaft gefördert werde und daß man sich erst in zweiter Linie mit der Um- siedlung der Heimatvertriebenen in andere Gebiete des Landes beschäftige. Aehnlich liegen die Verhältnisse im Land- kreis Tauberbischofsheim. Auch hier bestrei- ten 44 Prozent der Bevölkerung ihren Lebensunterhalt durch land wirtschaftliche Arbeit. Mit der Aufnahme von rund 23 000 Heimatvertriebenen ist der Landkreis über- Völkert. Es fehlen Wohnungen und vor allem Arbeitsplätze. Hier können nur Land und Bund helfen. Ein weiteres Problem bildet der schlechte Zustand der Kreisstraße(etwa 185 km) und Main-Tauber- Gebietes, die mit ein Grund für die schlech- ten Aussichten einer Industrialisierung sind. Sorgen, Nöte, Wünsche und Hoffnungen werden den Mitgliedern der Regierung bei mrem Besuch in dem landschaftlich reiz- vollen badischen Frankenland präsentiert werden. Die Bevölkerung hofft, daß diesem Land, das im Volksmund„Badisch-Sibirien“ heißt, geholfen wird. Ulm. Vor der ersten Zivilkammer des Landgerichts Ulm fand dieser Tage eine wohl einmalige Verhandlung statt. Behan- delt wurde die Klage eines neunjährigen Jungen gegen die Stadtverwaltung. Das Kind gibt an, es sei während eines Aufen. halts im Krankenhaus wegen einer Schar. lacherkrankung von spinaler Kinderlähmung angesteckt worden, und klagt jetzt auf Scha. denersatz und Schmerzengeld. Die Stadl. verwaltung verlangt. daß die Klage abge. wiesen wird. Der Vorsitzende erklärte während der Verhandlung, nach dem Gutachten eines Sachverständigen hätten in der zuständigen Abteilung des Ulmer Krankenhauses zu der fraglichen Zeit„ganz erhebliche Mißstände“ geherrscht, Nach Ansicht des Sachverständ!. gen sei die Ansteckung sehr wahrscheinlich im Krankenhaus erfolgt, da dort nicht de erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen ge. troffen worden seien. Nach Meinung des Gerichts könne die Stadtverwaltung trob der Zerstörungen der Kriegs- und Nach. kriegszeit nicht von der Pflicht entbunden werden, für eine ausreichende Isolierung der Infektionskranken zu sorgen. Das Urteil wird voraussichtlich am 3. Dezember verkündet. Zollbeamte handeln mit Ellwangen. In Ellwangen und Umgebung haben sich in den letzten Tagen Beamte der Zollfahndung in den Schwarzhandel mit Zigaretten und Kaffee zwischen Angehörigen der Besatsungsmacht und der Zivilbevôl- kerung mit Erfolg eingeschaltet. Die Beam. ten, die sich als Käufer ausgaben, konnten mehr als 8000 Zigaretten und eine grobe Menge Kaffee sicherstellen. Schweizer Gebiet weiterhin unter schweize⸗ rischer, Treuhänderschaft, der Eisenbahnbe- trieb aber wurde von nun an durch die Be- triebsvereinigung der süddeutschen Eisen- bahnen unter Kontrolle der Militärregie- rung der französischen Zone geführt. Im Einvernehmen mit den Besatzungsmächten, denen ebenfalls daran lag, die Zuständig- keiten der Bundesrepublik Deutschland zu erweitern, wurde das Uebereinkommen vom 9. Juni 1947 durch eine Vereinbarung vom 20. April 1951 über den Betrieb und die Ver- waltung der deutschen Eisenbahnstrecken in der Schweiz ersetzt. An Stelle der Militär- regierung der französisch besetzten Zone Deutschlands ist mit Zustimmung des fran- z6sischen Hohen Kommissars als Vertrags- partner der Bundesminister für Verkehr der Bundesrepublik Deutschland getreten. Da- mit ist der Rahmen der alten Staatsver- träge zwischen Deutschland und der Schweiz wiederhergestellt. Am Donnerstag, dem 27. November, entschlief sanft, für uns alle unfaßbar, mein geliebter Mann, unser guter, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Onkel, Herr Gustav Dietzel Oberingenieur Betriebsleiter des Großkraftwerkes Mannheim von 1922 bis 1942 Mannheim- Neckarau, den 27. November 1952 Friedrichstraße 3 In tiefer Trauer: Frau Irma Dietzel geb. Brey Fritz Dietzel, Dipl.-Ing., Dozent, und Frau Agathe geb. Jacob Hans Dietzel, Schiffoffizier und Frau Irmgard geb. Rechtsanwalt und Frau Liesel geb. Drescher und die 4 Enkelkinder: Lutz, Hans-Ullrich, Felicitas, Gabriele Helmut Dietzel, Beerdigung am Samstag, 29. November, um 11.186 Uhr auf dem Friedhof Neckarau. 6. Am Mittwoch, 26. November 1952, wurde unsere liebe und treusorgende Mutter, Oma, Schwieger mutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Käthe Haas geb. Beringer nach einem arbeitsreichen Leben, kurz vor Vollen- dung ihres 65. Lebensjahres, in die Ewigkeit ab- gerufen. Mannheim, den 28. November 1952 Elfenstraße 13 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Rudolf Haas Beerdigung: Montag, den 1. Dezember 1952, 11.0 Uhr, Hauptfriedhof Mannheim. Unsere liebe Mutter, Frau Käthe! bed. Beeteis ist am 26. November 1952 im& uns gegangen. Mhm.-Feudenheim, Scheffelstraße 40 Beerdigung: Samstag, 29. Nov., um 9.30 Uhr Hauptfriedhof Mhm. Klein Wwe. N e fur immer von 8 der trauernden Hinter- Bestattungen in Mannheim Hauptfriedhof Zelt Schweigert, Friedrich, Diedesfelder Straße 21.. 10.30 Boos, Katharina, Pozzistraße 3. 11.30 Lenz, Klara, Augartenstraße 1303 11.30 Krematorium Hartmann, Georg, Uhlandstraße 9geeaeae 13.30 JJͤͤ ùͥ17])m 14.00 Vogel, Cornelius, U 6, 1s 14.30 Friedhof Feudenheim Krummrein, Hermann, Wallstadter Straße 0 14.00 Mitgetellt von der Friedhofver waltung der Stadt Mannheim Ohne Gewähr gucken Lemmermann — Gegr. 1641 8 N 2, 9 0 Mietgesuche 0 (Kunststr.) Stahlwaren Vertrauenssache Bestecke in jed. gusfüunrung Unverbindliche Beratung v. Vorlage . Einzel- und Dopgefummer auf 1. Dezember für Künstler ge- sucht. Angebote an Topf- und Zuhnschmerzen Nheuma und krkältung Migräne und Neuralgien J. 2 fabl. geben in wenigen Minuten spörbore Erleichterung. Bei Abge- sponntheit, Oberurbeifung v. Witte tungsempfindlichkeit wirkt Temogin belebend u. quffrischend. 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Wahrend bisher die Rechtsanwälte in erster Instanz nicht zugelassen waren und während der Reglerungsentwurf gegen den Willen des Bundesarbeitsministers diese Zulassung bechloß, hat der Arbeitsausschuß beschlos- g zen, die Rechtsanwälte zwar grundsätzlich in erster Instanz auszuschließen. doch sollen de Arbeitsgerichte in bestimmten Fällen berechtigt sein, etwa bei einem schwierigen Rechtsstreit. Rechtsanwälte zuzulassen. Auch die Frage der Vorsitzenden Effektenbörse Mitgeteilt von: Süddeutsche Bank Aktiengesellschaft Filiale Mannheim Rrsenverlauf: Frankfurt a. M., am 27. Nov. 1952) Gewinnmitnahmen und Glattstellungen führten mn der heutigen Börse zu Kursabschwächungen, die sich jedoch in engen Grenzen hielten. Montan- Verte teilweise bis 4% abgeschwächt, Großbank aktien behauptet. Nachfrage zeigte sich nach Zell- kolfwerten. Aschaffenb. Zellstoff 72% nach 70%. in Um- Tageskurse Bezeichnung Stells 20. fl. 27. ll. W 221½% 3210 1 127 137.) VVwĩĩcĩĩcĩc˖r 32 32 Conti Gummi 111 130%¼ 120 8 belmler- Benz 33 74 73% be Erdl. 11 95% 93 beguss as 1 117 116 5 di. Linoleumwerke 11 14 147½) durlacher Hof 33 4 4⁴ kichbsum-Werger. 10.7 67 67 3 keinger Union 10:8 67 975 CFC 155 947% 19 kelten& Guilleaume 1 5 70 & Bilfinger 5 2 7— * 44 137 249 B 247 feidelberger Cement 121 145 B— hn— 168 164 Klöckner werke 8—— 190 ½ VVV ii; 50% 50 Hannemann 1˙2 140 144 dbeinische Braun kohlen 180 179 dhein elektra 1•1 9⁵ 95 9 , 1˙1 104 104 Sellwolffe 55 5 5 5 demens& Halske 5 12 Jad Zucker 11 118 8 118 B Ver, Stahlwerke 204 20¹ Lelstoft Waldno zg 43 62 63 Badische Bank 2⁴ 24 Commerzbank 3 47 47 beutsche Bang. 1906,25 38 58 biesaner Bank 10.6 58 58 Reichsbank- Anteile Sal— 65% 65 9 i-Notlerung) ex Dividende,) ex Bezugs · echt. 1 i * INDUSTRIE. UND HANDELSBLATII erster Instanz ist vom Arbeitsausschuß anders gelöst worden als es der Regierungs- entwiurf Vorgesehen hat. Bis 1945 waren da- für nur Volljuristen Zugelassen, während nachher zumeist auch im Arbeitsrecht Tätige Vorsitzende sei konnten. Der Mangel an Juristischen Arbeitsrechtlern machte diese Regelung notwendig. Der Regierungsent- Wurf sleht vor, daß grundsätzlich nur Be- rufsrichter in erster Instanz Vorsitzende Sein sollen, doch sollen die bisher bestellten Nichtberufsrichter weiterhin belassen wer- den. Darin sieht der Arbeitsausschußg jedoch eine Diskriminierung der Letzteren, so daß er beschloß, beide 2u Vorsitzenden beruferi lassen zu können. wobei jedoch die Voll- quristen bevorzugt werden sollen. Schließlich hat sich der Arbeitsausschug dem Vorschlag des Bundeskabinetts ange- schlossen. Wonach die Zuständigkeit bei den Arbeitsverwaltungen liegen soll. Für be- stimmte Streitfälle ist jedoch vorgesehen, daß das„Benehmen“(statt Einvernehmen) mit der Justizverwaltung zu suchen ist. Abebbender Exportauischwung bei wachsender Konsolidierung (VWD) Auf einer Veranstaltung der In- dustrie- und Handelskammer Frankfurt Sing Ministerialdirektor Dr. v. Maltzan vom Bundes wirtschaftsministerium am 26. November auf aktuelle Fragen des deut- schen Außenhandels ein. Er stellte fest, daß der Exportauf- schwung der Bundesrepublik langsam ab- ebbe und die deutsche Wirtschaft von der Wachstumsperiode zur Konsolidierung kom- men müsse. Die deutsche Position inner- halb der einzelnen Zahlungsräume recht- fertige den Ruf nach einem Umbau der EZ U, der freien Konvertierbarkeit der Währungen und der Abschaffung der De- visenbewirtschaftung. Diese Probleme könn- ten aber nur multilateral gelöst werden. Mehr als bisher müsse sich die Bundes- republik in den Transithandel einschalten, um die deutsche Zahlungsbilanz günstiger zu gestalten. Zu den Schwierigkeiten im Warenverkehr mit Brasilien sagte v. Malt- zan, die Bundesregierung sei zur vollen Deckung der zurückliegenden Zahlungsfälle bereit. Investitionshilfe Abgabe der endgültigen ET Klärung Das Finanzamt Mannheim teilt mit: Der Bundesminister der Finanzen hat als äußerste Frist die Abgabe der Er- klärung über den endgültigen Aufprin- gungsbetrag den 30. November 1952 fest- gesetzt. Dies gilt auch für diejenigen Auf- bringungspflichtigen, denen die Frist zur Abgabe der Steuererklärungen über diesen Zeitpunkt hinaus verlängert worden ist oder noch verlängert wird. Alle Aufbrin- gungspflichtigen müssen daher bis zum 30. November 1952 die Erklärung über den endgültigen Aufbringungsbetrag oder min- destens eine vorläufige Erklärung darüber einreichen, auf welchen Betrag ihre end- gültige Aufbringungsschuld sich voraus- sichtlich belaufen wird. Falls ein Unterneh- mer seiner Erklärungspflicht nicht frist- gemäß nachkommt, wird gem. 8 15 Abs. 1 IHG der Aufbringungsbetrag durch das Finanzamt, erforderlicherfalls im Wege der Schätzung, festgesetzt. Geburtstag der Lufthansa durch Wiedergeburt feiern (VWD) In Anwesenheit von Vertretern der Bundes- und Länderministerien sowie der deutschen Verkehrsflughäfen fand am 26. November in Bonn die Abschlußsitzung des Vorbereitungsausschusses für die Grün- dung einer neuen deutschen Luftverkehrs- gesellschaft statt. Es wurde beschlossen, die Vorbereitungen für die Gründung der Ge- sellschaft für Luftverkehrsbedarf, einer Vorläuferin der künftigen deutschen Luft- verkehrsgesellschaft, beschleunigt abzu- schließen, damit ste am 6. Januar 1953, dem 27. Jahrestag der Gründung der alten Deutschen Lufthansa, ins Leben gerufen werden kann. Bundesverkehrsminister Dr. Seebohm betonte, daß sich der deutsche Luftverkehr nur stufenweise unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Bun- desrepublik entwickeln könne und daß eine Firratizielle Beteiligung der privaten Wirt- schaft an dem neuen Unternehmen erfor- derlich sei. Eisenpreis-Verluste ausgleichen (VWD) Mehrkosten, die Unternehmer der eisen verarbeitenden Industrie aus den verschiedenen Eisenpreiserhöhungen nach dem 1. Dezember 1950 bei Ausfuhrverträ- gen entstanden sind, die zwischen dem 1. April 1950 und 31. Oktober 1951 zu festen Preisem abgeschlosseri wurden, sollen durch eine auf Anordnung des ZBundeswirt- schaftsministeriums gebildete Festpreisaus- gleichskasse kompensiert werden. In die Ausgleichskasse hat die eisenschaffende Industrie pro Tonne der von ihr gelieferten Walz werkserzeugnisse ab 1. November 1951 einen Betrag von 2 DM je Tonne und ab 10. April 1952 einen Betrag von 3 DM je Torme einzuzahlen. Hausbrandkohle s0IIl Ausnahms preis beibehalten (dpa) Der Vizepräsident der Hohen Be- hörde der Montanunion, Franz Etzel, kün- digte am 24. November in Luxemburg an, daß die Hohe Behörde nach der Errichtung des gemeinsamen Marktes voraussichtlich Sonderpreise für Hausbrandkohle wenig- stens in diesem Winter zulassen wird. Durch diese Ausnahmeregelung soll verhindert werden, daß durch die Einführung eines einheitlichen Kohlepreises im gesamten Ge- biet der Montanunion noch in diesem Win- ter die Preise für Hausbrand, vor allem in Deutschland, ansteigen. Etzel versicherte, daß die Hohe Behörde den im Vertrag vorgesehenen 10. Februar als Termin für die Errichtung des gemein- samen Marktes einhalten werde. Eine Ver- schiehumgades Termins sei von der Hchen Behördle nicht beabsichtigt. ſflarginalien des Tintenfische Listengeichen Finanzministers Katz- und Maus- Spielen (Hi) Wie in jedem Jahr, so scheint auch in diesem Jahr die Diskussion über die Höhe einer steuerfreien Weinnachtsgratifikation den Bundes- tag in die Gefahr einer späten Entscheidung zu bringen. Nachdem Anträge vorliegen, die sowohl Gratifikationen bis zu 100 DM als auch bis zu 200 DM steuerfrei lassen wollen, wird jetzt außerdem erwogen, die Gratifikation nach der Kopfzahl der Familien zu bestimmen. Ein entsprechender An- trag wird im Bundestag in Kürze erwartet. Wer kann sich des Eindruckes erwehren, daß Fritz Schäffer wohlweislich die Be- kanntgabe der Steuerfreigrenze für Weih- nachts- oder Neujahrszuwendungen ver- schleppt? Vielleicht will der Herr Finanz- minister— beileibe nicht aus sozialen, son- dern aus rein fiskalischen Gründen— ver- meiden, daß die Weihnachtsgratifikationen niedriger bemessen werden als sie bemessen würden, wüßte man genau, wieviel(pardon! wie wenig) davon von der Steuer befreit sein wird. Gebern und Empfängern von Weihnachts- oder Neujahrs-Gratiflkationen dünkt solches Verhalten widerliches„Katz- und Maus- spielen“. Insbesondere deswegen, weil ge- rade der Zweck dieser bereits eingebürger- ten sozialen Wettbewerbsform eigentlich der ist, den nichtselbständig Erwerbstätigen Sonderauslagen, die jahreszeitlich bedingt sind, und besondere Ersatzbeschaffungen zu ermöglichen. Es gibt breite Bevölkerungskreise, die dem Bundesfinanzminister nachsagen, die von ihm praktizierte Finanzwirtschaft sei rein fiskalisch ausgerichtet und unterhöhle die soziale Marktwirtschaft. Das mag eine Ueberspitzung sein, eine Verkennung tat- sächlichen Willens und Wollens Fritz Schäf- fers. Aber etwas Rücksicht für den einzel- nen— gerade für den minderbemittelten Steuerzahler— darf erbeten werden. Es ist nicht einmal Sozialismus sozial, wenn seine Auswirkungen, praktisch angewendet, dem Arbeitnehmer nicht frommen. Der letzte Schrei aus USA: Importfôrderung (VoD) Die Bildung eines Ausschusses zur För- derung der amerikanischen Einfuhr hat der Ver- band amerikanischer Importeure beschlossen. Der Ausschuß soll vor allem die Arbeit der gegenwär- tig am amerikanischen Importhandel interessier- ten Gruppen koordinieren. In allen Teilen der Vereinigten Staaten will der Ausschuß Zweigstel- len errichten. Seite 9 77 G ã d In Zeitläuften, in denen sich durch das gesamte wirtschaftliche Geschehen aller Länder und Staaten wie ein roter Faden händeringendes Bemühen um Ausfuhrstei- gerung hindurchzieht, in solchen Zeitläuften kann wahrlich eine Meldung wie die ein- gangs zitierte nur erfreuen. Beweist sie doch, daß die internationale Handelsbezie- hungen hemmende Hauptursache— nämlich die Verhinderung zweigleisigen, auf Ein- und Ausfuhr gegründeten Außenhandels beseitigt werden soll. Beseitigt würde da- mit auch die gewissermaßen zum Menetekel der Gegenwartswirtschaft gewordene Dol larlücke. In einem Memorandum des Bundeswirt- schaftsministers an den US-Außenhandels- minister Sawyer, in zahlreichen Vorträgen und Verhandlungen Fritz Bergs, des gegen- wärtig in USA weilenden BDI- Vorsitzenden wurden diese Themen— Export na ch USA; Dollarlücke— wiederholt aufs Tapet ge- bracht. Um so erfreulicher, daß nunmehr in den USA selbst Regungen laut werden, unser Anliegen— mit dem sich übrigens die gesamte europäische Wirtschaft identifi- ziert— zu unterstützen. Es mag bedauer- lich sein, daß unsere Bundesgenossen amerikanische Interessenten sind, daß sie sich in verschwindender Minderheit gegen- über jenen Interessengruppen befinden, denen anscheinend nur daran gelegen ist, aus den USA zu exportieren. Schamröte steigt jedem Zeitgenossen zu Gesicht, wenn er angesichts solch einseitiger Exporteur- Interessen auf die Binsen wahr- heit verweisen muß, daß Außenhandels- beziehungen einer Waage vergleichbar sind, die nur dann Ausgewogenheit aufweist, wenn gleiche Gewichte auf beiden Waag⸗ schalen ruhen. 0 K URZ NACHRICHTEN Die vom Bund verordnete Steuerlast () Das Gesamtaufkommen aus Steuern des Bundes und der Länder betrug im Oktober im Bundesgebiet rund 2.1 Milliarden DM. Wie das Bundesfinanzministerium im„Bulletin“ am 27. No- vember mitteilte, erhöht sich dieser Betrag bei Einbeziehung Westberlins auf 2.2 Milliarden DRM. Demgegenüber hatte der September als Voraus- zahlungsmonat für die Einkommen- und Körper- schaftssteuer 2.9 Milliarden DM erbracht. Die gemeindliche Steuerlast (VD) In den drei Monaten Juli bis September haben die Einnahmen der Gemeinden und Ge meindeverbände im Bundesgebiet aus gemeinde eigenen Steuern mit 1041,3 Millionen DM einen neuen Höchststand erreicht. Marktberichte vom 27. November Mannheimer Ferkelmarkt (VWD) Bei 62(in der Vorwoche 61) zugeführten Ferkeln erzielten bei langsamem Geschäft: Ferkeln über 6 Wochen 49—62 DM(52—63) je Stück. Es verblieb Uberstand. Läufer waren nicht angeboten. Handschuhsheimer Obst- und Gemüsegroßmarkt (WD) Es erzielten: Tafeläpfel IA 22—27, A 18—21, Wirtschaftsäpfel gepflückt 12—15. Tafelbir- nen 1A 3032, K 2—16, Wirtschaftsbirnen gepflückt 910, Feldsalat I 148155, II 100130, Spinat 14—16, Rosenkohl 30—34, Blumenkohl 1 15-30, Knollensel- lerie 15—16, Lauch 1418. Mannheimer Obst und Gemüsegroßmarkt (VWD) Durch ungünstige Witterung wurde das knapp anfallende Gemtise restlos verkauft. Uber- stände verzeichneten nur minder Qualitäten. Auch in Kernobst lebhafte Nachfrage für gut sortierte Birnen und Aepfeln bei anziehenden Preisen. Zu nachfolgenden Preisen wurden umgesetzt: Blu- menkohl 40—100, Karotten Möhren 12—16, Kartof- keln 8,50—9, Oberkohlrabi 10—14, Knoblauch 7080, Lauch Stückpreis 10—14, Gewichtsware 2426, Meerrettich 100—120, Petersilie 8—10, Rosenkohl 48 bis 60, Rotkohl 14—16, Rote Rüben 16-20, Endivien- salat Holl. Steige 7—7,50, Stückpreis 1824, Kopf- salat holl. Steige 9,50—10, Schwarzwurzeln 70-80, Schnittlauch 8—10, Sellerie Stückware 25—40, Ge- wichtsware 28-30, Spinat 16—18, Tomaten ini. 23 bis 35, ausl. 45—50, Feldsalat geputzt 150-180, un- Seputzt 100—120, Weigkohl 9—10, Wirsing 12—186, Zwiebeln holl. 24—26, Obst: Tafeläpfel ausl. 23 bis 40, inl. 22—38, Wirtschaftsäpfel 16-24, Orangen ital. Kiste 36—38, Bananen Kiste 16—18, Tafelbir- nen 18—36, Kochbirnen 16—24, Datteln 120-130, Fei gen Paket 30—32, Kranz 30—52, Kastanien inl. 2 bis 24. ausl. 36—38, Quitten 16-20, Trauben frang 48—50, Walnüsse 65—70, Zitronen Kiste 3430, Stückware 1520. 5 as bietel L EA8 81A“ „ er Appenz. 1.2 3 - Aaalbeimer Rotwein „ le Liter-Flosche o. Gl. 1.45 . Malkenpperscun t 3.40 „„„6„„„5 rrat!„%- Flasche o. Ol. 8 „ ee 4.05 nüaün olnepschoholade] woe. — anon 438 uss NG 15. ieee ee ee komb. wonnschrank echt nugb., 180 em, schön., mod. sen will, bevorzugt Birkel? Hühnchen- Eiernudeln. Sie sind so schmockhaft, bekõmmlich und belosten nicht, weil sie nur hochwertige Naturprodukte enthal- ten. 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Nov. 1932, Heute: und Personalvertretungsgesetz geöffnet Beamtensekretariat Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands Gewerkschaft Erziehung und 7 IANZ- UND BARBETRIEBE MANNHEIM K 2.52 kleiner Tanzraum mit Bar ES SPIELT DIE KAPELLE GST DiDO NG Ab 808 zel Die. Schwiegermütte Ab Im Dutzend billiger linden- ene e big Seherischroten dgner Wallstacit 90 P LANKEN KAFFEE KONZ ERTKAFffk Sonntag, den 30. November 1952 ABSCHIEDSABEN DER KAPELLE HUTTEMANN Wissenschaft Das weltberühmte Starkbier der Paulaner Brauerel, München ist wieder eingetroffen. Bestellungen in Faß und Flaschen nimmt entgegen: A. Minne, Biergroßhandlung, Ludwigshafen Rh., Hoffraannstraße 18, Telefon 6 23 02. DAMEN- u. 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RE 5 7 2 ST D A88 E lur erhöltlich in A0 Geschöfßen mit der at · Pytomide ————̃——ͤ 7.— Seite 12 MORGEN Freitag, 28. November 1952/ Nr. 1 —— Der Entdecker und klassische Schilderer lnnerasiens Sven von Hedin, der in der Nacht vom 25. zum 26. November 1952 fast 88jährig in seiner mit Büchern, Kartenwerken und den unzähligen Erinnerungen eines langen, rei- chen, im Lichte höchsten Ruhmes strahlen- den Forscherlebens angefüllten Stockholmer Wohnung, umsorgt von seinen beiden Schwe- Stern, gestorben ist, war für viele aus der heutigen Generation schon eine legendäre Gestalt geworden. Als er vor zwei Menschenaltern zum er- sten Male eine Forschungsreise nach Zen- tralasien unternahm, war der größte Erdteil unseres Planeten, dessen dramatische kul- turelle Wandlung und dessen machtvolles Eingreifen in das Geschehen unserer Zeit Heute wie ein gewaltiger düsterer Schatten über Europa lastet, noch weithin unbekannt und voller Geheimnisse. Sven Anders Hedin wurde am 19. Februar 1865 als Sohn eines Architekten in Stockholm geboren. Nach sei- ner Studienzeit in der Heimatstadt, in Up- sala und Berlin und nach seiner Promotion in Falle begann er bereits im Jahre 1886 jerle Folge sensationeller Expeditionen, die inn während eines halben Jahrhunderts kreuz und quer durch die meisten Länder Asiens geführt haben. Damals waren solche Reisen noch gefährliche Abenteuer. Der Forscher, dem nur die Mittel urtümlichen Verkehrs— Lastträger, Karawanentiere, primitive Karren und einfache Boote— zur Verfügung standen, tauchte für Monate in der unendlichen Einsamkeit der Steppen und Wüsten, der Hochgebirge und Wildnisse un- ter und setzte sein Leben Tag um Tag unter den größten Entbehrungen aufs Spiel, wo jetzt Motorfahrzeuge und Flugmaschinen in wenigen Stunden die Entfernungen durch- messen und drahtlose Nachrichtenverbindun- gen zwischen den abgelegensten Punkten destehen. Nach Fahrten in Persien, Mesopotamien und russisch Turkestan trat Hedin 1894 die große bis 1897 dauernde Durchquerung In- nerasiens an, die ihn über den Pamir und durch die sterile Wüste Takla Makan nach Uebersteigung des Puen Lun- Gebirges und mühseliger Wanderung in Nordtibet schließ- nch bis Peking führte. Das von König Oskar II. von Schweden großzügig unter- stützte Unternehmen war mit bewunderns- würdiger Präzision, großem Mut und gegen die vielseitigsten Hemmnisse durchgeführt worden und machte den Forscher mit einem Schlage weltberühmt. Die zweite zentral- Asiatische Reise Hedins dauerte von 1899 bis 1902. Mit dem Boot wurde der damals noch rätselhafte Tarimfluß bis zum Lopnor-See befahren; dann in einem verlustreichen Wüstenzug, der auch Hedin beinahe das Le- ben gekostet hätte, Tibet betreten und Schließlich über Leh und Karakorum Kasch- gar erreicht. Dabei wurden mehrere für die Geschichte Innerasiens bedeutungsvolle Rui- nenstädte entdeckt. Der große Wunsch frei- lich, Lhasa zu besuchen und den Dalai Lama zu sehen, ging nicht in Erfüllung. Die tibe- tische Regierung hat damals Hedin mit Waf- fengewalt den Weg verlegt und auch die toll- Künsten Versuche, in Verkleidung den Kor- don zu durchbrechen, schlugen fehl. Kultur-Chronik Die Mannheimer Hochschule für Musik und Theater plant einige Konzerte mit früheren, inzwischen als Musiker erfolgreich wirkenden Studierenden ihres Institutes. Als erster dieser Abende findet am Dienstag, 2. Dezember, 20 Uhr, im Vortragsaal der Mannheimer Kunst- Halle ein Duo-Abend mit Helmut Helle r, dem derzeitigen Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, und der in Heidelberg leben- den Pianistin Liselotte Freystetter statt. Es werden Sonaten von Reger, Brahms, Szy- manowski und Knab gespielt. Das Mannheimer Nationaltheater bringt als nächste Schauspielpremiere im Mozartsaal des Rosengartens Mitte Dezember Gerhart Haupt- manns Diebskomödie Der Biber pelz“ heraus. Die Operette bereitet zur Zeit„BOC caceio“ von Franz von Suppé vor. Dr. Joachim Klaiber, Oberspielleiter der Oper des Nationaltheaters Mannheim, ist vom Stadttheater Zürich zur Gast-Inszenierung der Oper Der Widerspenstigen Zähmung“ von Hermann Goetz eingeladen worden. 8 Die Galerie Rudolf Probst zeigt am Sonntag, 30. November, von 11 bis 13 Uhr, zum letzten Male die Ausstellung des in Paris lebenden Malers Hans Hartung im Mannheimer Schloß. Die Ausstellung wird anschließend im Städ- tischen Museum der Stadt Amsterdam zu sehen sein. Zum Tode des großen Forschers Sven Hedin In den Jahren 1905 bis 1908 widmet sich Hedin der Erforschung der Wüstengebiete zwischen Persien und Indien. In Nordtibet sucht er als erster Europäer die Quellen des Brahmaputra, des Indus und des Satletsch auf und überquert mehrfach das von ihm entdeckte, heute nach ihm benannte gewal- tige Gebirge des Transhimalaja. Sein Name ist nun in aller Mund. In der ganzen Kultur- welt werden ihm Ehrungen zu Teil. Der schwedische König hatte ihm den persön- ichen Adelstitel verliehen. Ein hervorragend geschulter Wissenschaftler, hat er die berei- sten Gebiete stets aufs genaueste untersucht, geographisch bearbeitet und topographisch vermessen. Gleichzeitig aber erleben seine glänzend geschriebenen und von ihm selbst illustrierten populären Reiseschilderungen, die in alle Kultursprachen übersetzt werden und in Deutschland meist bei Brockhaus er- scheinen, ungeheuere Auflagen. Noch heute gehören Werke wie„Durch Asiens Wüsten“ (1899),„Im Herzen von Asien“(1903),„Trans- himalaja“(1909),„Von Pol zu Pol“(1911/12) zu den Perlen klassischer Reiseliteratur. Im Jahre 1927 hat Hedin dann zusammen mit chinesischen, schwedischen und deut- schen Mitarbeitern eine großangelegte Ex- pedition nach Innerasien mit ganz modernen Verkehrsmitteln und Forschungsmethoden geleitet, wobei neben geographischen, klima- tologischen, völkerkundlichen und archso- logischen auch wichtige moderne verkehrs- technische und wirtschaftspolitische Pro- bleme untersucht werden konnten. Seine letzte größere Reise führte Hedin schließlich 1934 bis 1935 durch Chinesisch-Turkestan. Die Auswertung dieser jüngsten Unterneh- mungen beschäftigte ihn ohne Unterlaß bis vor kurzem. Selbst eine schwere Augen- erkrankung und andere Erscheinungen des Alters hinderten ihn nicht, fest auf die Fer- tigstellung eines 35 bändigen wissenschaft- lichen Werkes zu hoffen, in dem er seine und seiner Mitarbeiter Erfahrungen nieder- zulegen begonnen hatte. Seit seinen Studentenjahren in Deutsch- land als Schüler des großen und liebenswer- ten Geographen Ferdinand von Richthofen hat Hedin eine begeisterte Verehrung für Deutschland und das deutsche Wesen gehegt. Im ersten Welkkrieg trat er trotz aller An- keindungen unentwegt für das Land seiner Liebe ein. Auf Einladung Kaiser Wilhelms II. besuchte er die Fronten. Seine Berichte hier- über gehören freilich zum schwächsten, was je aus seiner Feder geflossen ist. Erstaun- licherweise ließ Hedin auch 1932 nicht von seiner Begeisterung für Deutschland, obwohl er, doch auf Grund seiner Abstammung— seine Mutter war Jüdin— sicherlich nur bitterstes Unheil erfahren hätte, wäre er Deutscher gewesen. Vielen erschien von nun an sein Charakter in einem sehr zwei- felhaften Licht. Seine zum Teil hieraus fol- gende Vereinsamung trieb ihn wohl zu dem Versuch, in zwei Schriften seine Haltung Hitler gegenüber zu erklären und zu recht- fertigen. VA In Sven Hedin fanden sich zwei Eigen“ schaften innig vereint: ein geradezu stähler- ner Wille bei erstaunlicher körperlicher Zähigkeit und Härte, daneben aber eine sel- tene, fast rührende menschliche Zartheit, Wärme und Herzensgüte, Ich hatte mehrmals Gelegenheit, mit Sven Hedin in persönlicher Berührung zu kommen. Jedesmal hat mich auch die große, aus innerstem Gefühl kom- mende Bescheidenheit und Hilfsbereitschaft des grogen Forschers ergriffen. Als Profes- sor Hedin an seinem 70. Geburtstag im Jahre 1935 vor Tausenden von Zuhörern in Stuttgart über seine eben abgeschlossenen letzten Forschungen gesprochen hatte, dräng- ten sich die Menschen in Scharen heran, um ein Autogramm von seiner Hand zu erhal- ten. Auf seinen dringenden Wunsch mußten Wir jeden, ob groß oder klein, vorlassen und er gab mit stets gleich liebenswürdiger Geste seine Unterschriften bis zur völligen Erschöpfung und bis seine Schwester Alma, alle Einwendungen des Bruders ignorierend, die Leute kurzerhand zur Tür hinausdrängte und mir auftrug, Hedin schnellstens in sein Hotel zu bringen. In gleicher Weise hat Hedin von jeher auch die an ihn gerichteten Grüße und Glückwünsche stets persönlich mit ein paar lieben und höflichen Worten erwidert, obwohl diese Korrespondenz zu- weilen viele Stunden seiner sonst mit kon- zentrierter wissenschaftlicher Arbeit reich- lich angefüllten Tage und Nächte in An- spruch nahm. Aus dieser fast übergroßen Güte, dem ausgeprägten Gefühl für Dankbarkeit und vielleicht auch einem allzu starren, eigen- Sinnigen Festhalten an einer einma! einge- mommenen Stellung heraus mag es erklär- bar sein, daß Hedin aller Welt zum Trotz in Deutschlands schwerster, tragischer Zeit glaubte, nicht von der alten Freundschaft lassen zu können. Noch immer sah er Deutschland als das Herz und als Träger einer wichtigen Mission in der Zukunft. Ahtite er die Greuel, die aus dem zweiten Weltkrieg entfesselt bis heute den Erdkreis erfüllen? Man sollte nicht rechten mit dem Toten! Neigen wir uns vor ihm als einem der größten Pioniere der erdkundlichen For- schung und als dem eigentlichen Entdecker und Klassischen Schilderer der innerasiati- schen Landschaft mit ihren heute in vieler Hinsicht zu Ende gehenden geschichtlichen Lebensformen. Robert Pfaff-Giesberg * Rektor und Senat der Universität Heidel- berg würdigten in einem auf Wunsch der Stockholmer Tageszeitung„Dagens Nyheter“ ver faßten Erinnerungstelegramm die Be- deutung des verstorbenen schwedischen For- schers Sven Hedin. Sein Tod. so heißt es in dem Telegramm. treffe die Universität Hei- delberg, deren Ehrendoktor er 1928 ange- nommen habe, tief.„Wir teilen die Trauer der schwedischen Nation und wünschen ihr, daß sie Sven Hedins Lebensarbeit. den von ihm bereits als Student in Angriff genom- menen Atlas von Zentralasien im Geist des großen Toten abschließen kann.“ Vater und Sohn Eine Szene zwischen Hans Mahnke(rechts) und Hans Caninenberg in Wal- ter Erick Schäfers Schau- spiel„Aus Abend und Morgené«, das jetzt im Württembergischen Staats- theater Stuttgart urauf- geführt wurde. dpa- Foto preugens Gloria stark angezweifelt Urqufföhrung von Walter Erich Schäfers„Aus Abend und Morgen“ in Stuttgart Vor drei Jahren wollte der Intendant des Stuttgarter Neuen Theaters, Fred Schroer, ein Stück mit dem Titel„Hora mortis“ von Herbert Schwab uraufführen. Ein Teil der Schauspieler benützte das Text- buch zu einer Palast-Revolution gegen den Intendanten: das Schauspiel sei militari- stisch und verherrliche Preußens Gloria, argumentierten sie. Die Uraufführung Wurde wieder abgeblasen, weil der Haupt- darsteller inzwischen eingesperrt war. Seit diesen drei Jahren hat sich viel ge- andert. Preußens Gloria wurde ven Wa- shington und von Moskau aus intomiert. Das Stuttgarter Neue Theater mußte schlie- Ben. Hinter dem Pseudonym Herbert Schwab demaskierte sich der alte Theater- hase Walter Erich Schäfer, Autor der„Ver- schwörung“, der inzwischen Intendant des Württembergischen Staatstheaters und Haus- herr des Schauspiels geworden ist, in dem damals so harte Anklagen gegen sein Stück vorgebracht wurden. icht geändert aber hat sich das Schau- spiel. Nur der Titel wurde umbenannt Das Zitat Hora mortis“(„Die Todesstunde“) Aus dem Ave Maria würde durch ein Zitat aus der Schöpfungsgeschichte ersetzt:„Aus Abend und Morgen“ 6, wird ein neuer Tag“ ergänzt die Bibel. Der bescheidene Schwab ließ sich lange drängen, bis er sein Stück dem Direktor seines Schauspielhauses, Paul Hoffmann, zur Uraufführung in die Hand gab, und diese Uraufführung bewies, dag Schauspieler noch nie ein Stück 80 gründlich mißgverstanden haben, wie es Schroers Rebellen taten. Walter Erich Schäfer zerreißt den Le- gendenkranz, der in Schullesebüchern und in vaterländischen Geschichtswerken um Friedrich Wilhelm und um seinen Sohn Friedrich gewoben wurde. In acht Bildern schildert er die Todesnacht des Soldaten- könligs im Schloß zu Königswusterhausen am 30. Mai 1740. In dieser Todesstunde spiegelt sich das Verhältnis des Vaters zum Sohn wider. Friedrich Wilhelm ist ein bäurischer, star- rer, puritanischer, grob ungeistiger, aber im Grunde seines Herzens gutmütiger Herr- scher, der seinen Sohn in dumpfer Haßg- liebe erzogen hat. Friedrich aber wurde unter der Knute des Vaters, ein böser Mensch. Er haßte ihn vom Augenblick an, da er seinen Freund Katte hinrichten ließ. Aus dem sensiblen Künstler ist dabei ein galliger Menschenverächter geworden. Die Erziehung Friedrichs ist bei Schäfer der Schlüssel zur kriegerischen Geschichte Preu- Bens. Diese kühne und etwas überstürzte Theorie hat Schäfer aus einer französischen Ausgabe der Briefe Friedrichs, aus denen der Haß des Sohnes gegen den Vater spricht. Der Autor benutzte zwei dieser Briefe als dramaturgischen Hebel, mit welchem er den Preußen-Mythos aus den Angeln hebt. Schäfer hat im Kriege eine erste Fassung des Stückes aus einem akuten Zorn gegen die Glorifizierung des Preußentums und gegen die Nationalsozialisten geschrieben. Diese Fassung ist verbrannt. So nahm sich Schäfer 1947 den Stoff noch einmal vor. Aber der Zorn grollt immer noch hinter dem ungemein theater wirksamen Stück, das atemberaubende Szenen hat: wie der ster- bende König seinen eigenen Trauerkondukt vom Rollstuhl aus kommandiert, wie er dem Narren beichtet, wie er seinen Sohn um Liebe anfleht. 2 Aber der Zorn hat das Stück auch schwächer gemacht, als es sein könnte. Es ist manchmal zu deutlich. Es nimmt zu ein- seitig Stellung. Der Effekt ist an einigen Stellen zu stark Go, wenn der Vater aus verschmähter Liebe gegen den Sohn die Pistole zieht). Die Symbole der Flöte und der Krone werden zu oft gezeigt, der Ge Kattes zu Oft beschworen. Die ausgezeichneg Stuttgarter Aufführung unter Paul Hoffman der schon im Textbuch kräftig gestriche hatte, bewies, dag wir kaum ein nach 100 geschriebenes Stück eines deutschen Auto haben, das so bühnenreif und so theates Wirksam ist. Das Schauspiel wird noch melt gewinnen, wenn es durch den Verzicht au einige Effekte an Deutlichkeit verliert, B ist darüber hinaus aber auch ein anregende Stück, das zur historischen Diskussion zwing Hans Mahnke starb als Soldatenkönzg den längsten Tod, der je auf der Bülte dargestellt wurde. Stets lieg er hinter de Brutalität dieses Preußen mehr Tragi ahnen, als ihm der Text zustand. Hau Caninenberg kämpfte als Friedrich gegen die über(Otto) Gebühr strapazierten Vol. stellungen des Publikums. Mila Kopp spiele die konspierende Königin, Erich Ponto des Narren. 5 Das Publikum, zum Teil etwas schockiert darüber, daß ihm das Schäfer-Spiel einen schönen Wahn zerstörte, feierte den Aut und die Darsteller durch langen und herz- lichen Applaus. Hans Baye Oesterreichische Barockbauten Vortrag von Professor Gerhard Franz in der Kunsthalle Mannheim Am dritten Vortragsabend des„Freien Bundes“ sprach der Mainzer Kunstwissen- schaftler Professor Dr. Gerhard Franz über die wichtigsten Barockbauten in Oester- reich, Böhmen und Mähren. Die glanzvol- lem Zeugen der Barock- Architektur gerade dieser Landschaftsgebiete zeigen besonders deutlich die Wandlung und Weiterentwick- lung des gegen Ende des 17. Jahrhunderts vom Italien übernommenen Barockstils und seine schöpferische Bereicherung durch neue charakteristische Form-Elemente. Am Beispiel der Salzburger Dreifaltig- keitskirche und der Collegienkirche des grogen Baumeisters Fischer von Erlach und dessem weltlichen Wiener Bauten, ferner an den Schöpfungen Lucas von Hildebrandts, der im Gegensatz zu Fischer von Erlach und dem Meister der Prager Nikolauskirche Christoph Dientzenhofer, leichter, beschwing- ter und freizügiger baute, zeigte der Vor- tragende die individuellen Unterschiede der architektonischen Formgebung des österrei- chischen Barockstils auf, unter Einbeziehung auch Jacob Prandauers, des Erbauers der grohgartigen Benediktinerabtei zu Melk, je- mes Glanzstücks österreichischer Barock- baukunst. Schließlich wurde am Beispiel des Dresdner Zwingers das Ubergreifen de reichen und mannigfaltigen Barockforme des österreichisch-böbmischen Raumes 1 die Nachbarländer deutlich gemacht, wie s ähnlich ja schon an einzelnen fränkischen Bauten Dientzenhofers, die Prof. Evers 1 seinem vorletzten Vortrag zeigte, sichibet wurde. e. 0. Gespräche zur Zeit Lesecbende des Nationaltheqtefs Das Nationaltheater Mannheim teilt m Im Rahmen seiner literarischen Abende be. reitet das Nationaltheater eine neue e. anstaltungsreihe vox, die der modem Literatur gewidmet ist. Unter dem lig „Gespräche der Zeit“ werden wesentien moderne Dialogdichtungen, die die gebt Situation des heutigen Menschen behandelt szenisch gelesen. Vorgesehen sind u. à. Mal von Benn, Claudel, Eliot, Valery, Wide Als 1.„Gespräch der Zeit“ bringt das. tionaltheater in der Kunsthalle am Samees 6. Dezember 1952, 19.30 Uhr, in Szenische Lesung durch Mitglieder des Schauspe Ensembles die Versdichtung„Das Zeitele der Angst“, von W. H. Auden, Regie. Claus Helmut Drese. 2 n 2 2 mich lieb, und all so Sachen, das hat das macht ja Wunderkuren, das muß wahr sein, wie versenkt; Lungaus lächelte dazu en Die Ehe der Elisateih P er senihein Rehle natürlich gefressen, wie das Rehle das gebe ich selber zu—“ weltweises Lächeln,„Der, den 8 angel Roman von Vicki Baum Copyright by Droemer, Presserechte Prometheus Verlag Gröbenzell 21. Fortsetzung Lungaus war so in sich selber und sein heiseres Gemurmel vertieft, daß er es nicht hörte, als der Doktor ihn anrief, sondern Weiterstockerte, die knarrende Holztreppe Hinauf und zu seiner Kammer unter dem Dach; oben angelangt, knipste er die Trep- penbeleuchtung ab, so daß Doktor Persen- thein unten im Dunkeln stand und sich erst nach ein paar Momenten der Ueberlegung entschloß, das Licht wieder aufzudrehen und Lungaus zu folgen. Als er die Kammer betrat, fand er sie zwar umbeleuchtet, aber erfüllt von einer schwimmenden Helligkeit, denn es fehlten nur zwei Tage zum Vollmond. Ganz schwarz und gespensterhaft vergrößert stand Lungaus als Schatten am Fenster, die Hände auf das Fensterbrett gestützt und mit sich selbst sprechend.„ „Haben Sie wieder irgend etwas aus- gefressen?“, fragte Doktor Persenthein, der sein Versuchsobjekt genau kannte. „Wie meint der Herr Doktor das?“, fragte Lungaus und drehte sich langsam der Türe zu. Persenthein ließ es auf sich beruhen. „Wo ist das Rehle?“, fragte er zunächst. „Ja. Wo ist das Rehle?“ antwortete der Arbeiter gereizt.„Da fragen Sie mich. Ich ärgere mich schon den ganzen Tag, daß sie das Rehle immerzu abschiebt. Aber könnte ich nicht das Rehle zu Bett bringen? Oder könnte Rehle nicht selber? Die ist doch nelle, die ist doch klüger als manche Er- Wachsene, das Rehle „Na, wo ist es denn?“ fragte der Doktor, etwas verwundert über den weinerlichen Ton, den Lungaus zeigte. Allerdings war die Liebe zu Rehle die weiche Stelle im hart- gesottenen Organismus dieses so verfinster- ten und widerspenstigen Lungaus. „Vielleicht ist das arme Kind zu ihrem Großvater gegangen, das arme Kind. Wo soll es denn bleiben, wenn die Mutter fort- geht.“ „Na, ich bin doch schließlich zu Hause. Warum marschiert es denn davon, ohne zu fragen?“ sagte Persenthein ärgerlich. „Auf Sie ist sie beleidigt, weil Sie sie nicht mitgenommen haben“, gab Lungaus Auskunft, mit deutlicher Parteinahme für Rehle. „Herrgott, ich kann sie doch nicht schon zu Entbindungen mitnehmen!“ rief der Dok- tor. Lungaus zuckte die Achseln. „Ich möchte essen. Ich kann keine Teller finden“, fuhr der Doktor fort. Lungaus setzte sich an den Bettrand, be- hielt aber das Fenster im Auge und ging auf Persentheins wirtschaftliche Verlegen- heit nicht ein, sondern folgte seinen Gedan- kengängen. „Das ist nicht recht, sage ich, daß sie dem Kind so ein Theater vormacht. Dreimal rein in die Kammer zu Rehle und jedesmal ge- heult und schleppt das Kind herum und küßt es ab wie verrückt, und dann fragen: Rehle, wen Mutter fortgeht, was tust du dann? Und Rehle, halt mich doch fest, und: Rehle, nimm mich um den Hals, und: Rehle, hab schon mal ist. Die ist doch, wie so ne Hasel nuß ist die, kommt mir vor, da haben Sie lang zu beißen, bevor sie reinkommen, Herr Doktor. Da kommt das Rehle zu mir und sagt, wenn Mutter weggehen will, sagt sie, da soll sie doch gehen. Ich hab doch den Kola, sagt sie, und du bist auch da, ich lerne dir kochen, da brauchen wir Mutter nicht, Wahrhaftig, das sagt das Kind, und Erika ist auch noch da, sagt sie— das ist doch die Puppe ohne Kopf, weiß der Doktor. Na, da sage ich: Bist klug, Rehle, sage ich, immer laufen lassen, was nicht bleiben will. Aber recht ist das nicht, daß sie da mit dem Kind darüber redet, da soll sie doch gehen, wie sie will, aber das Kind in Ruhe lassen damit, so ein Kind weiß genau, was los ist.“ Zwar war Doktor Persenthein ziemlich zu Hause in der Redeweise seines Schütz- lings, aber diesmal fand er nicht durch. „Wovon ist die Rede“, fragte er ungeduldig. „Ist da so ein Aufstand, weil meine Frau mal inis Kino gegangen ist?“„Jawohl, ein Aufstand“, wiederholte Lungaus und kratzte auf seiner Bettdecke herum.„Ein Aufstand.“ Das Wort schien ihm zu gefallen. „Na, Lungaus—, erwiderte er;„jetzt könnten Sie mir also helfen, Teller suchen.“ „Die sind im Büfett, unten im zweiten Fach“, teilte Lungaus mit, nicht willens, sich nützlich zu machen.„Sie vernachlässigt Sie natürlich auch, natürlich, Keine Bananen im Haus und kein Apfelsinensaft, und die Milch sauer geworden. Essen Sie mal Wurststulle, Lungaus, sagte sie zu mir, aber der Herr Doktor braucht es nicht zu wissen. Na, da eg ich natürlich Wurststulle, wenn sie mich 80 vernachlässigt. Was brauch ich das dem Herrn Doktor lang erzählen, das merkt der Herr Doktor morgen ja doch, morgen ist Wieder Blutprobe, und der Herr Doktor „Haben Sie die Wurststulle gegessen?“ kragte Persenthein heftig und spürte, daß er blaß vor Wut wurde; er bekam immer so kalte Ohrmuscheln im Jähzorn— „Wenn der Herr Doktor sonst bloß keine Sorgen haben“, antwortete Lungaus, und das klang halb wie nackter Hohn und halb wie Mitleid. Der Doktor rückte auf ihn zu und packte ihn an den Schultern:„Sagen Sie mal: Besoffen sind Sie wohl auch wieder?“ kragte er drohend und spürte zugleich ver- wundert, dag Lungaus' harte, magere Schul- terknochen nervös zitterten. „O nein“, erwiderte Lungaus ruhig. Die Bodenkammer lag noch immer ohne Licht, nur angefüllt von dem wolkigen Mondschein draußen, in dem, entfernter als sonst, die Umrisse des Fabrikschornsteins und der Gebäude von Profets Fabrik sich ab- zeichneten. Lungaus hatte während des gan- zen Gesprächs das Fenster in der geschräg- ten Giebelwand nicht aus den Augen ge- lassen. Jetzt plötzlich drehte er den Kopf zu Doktor Persenthein. „Immer laufen lassen“, sagte er ge- heimnisvoll. 5 „Wenn sie mal so weit sind, dann hält sie keiner mehr. Immerzu laufen lassen, Herr Doktor. Ist nicht schön für einen Mann, und daneben sitzen und warten, bis sie mit dem andern loszieht.“ „Wovon reden Sie denn?“ fragte der Doktor, ein wenig beeindruckt durch Lun- gaus' Gehaben, durch das Zittern in dem mageren Körper, durch einen dumpfen Aus- druck von Einverständnis und Verbunden- heit, der ihm neu war. „Von unserer Mutter natürlich“, erwiderte Lungaus und schaute ihn starr an.„Daß unsere Mutter uns mit dem Kerl betrügt.“ Der Doktor ließ den Arbeiter schnell los, seiner exakten Taschenuhr war es wundert sich immer am meisten“, bemer er. „Sie sind ja irrsinnig“, sagte der Dol schon an der Tür.„Wenn ich draufgomme daß Sie heute wieder gesoffen haben, fliege! Sie raus.“ 5 1 „Heute habe ich nicht gesoffen, beute sagte Lungaus und schaute zum Fenster 1 5 aus. Da war etwas wie ein Schleier e Fabrikgebäude, eine Ahnung von Helis. am Horizont, gerade dort, Wo das e die Weinhügel überging, die sich hinter 50 Fabrikmauer talwärts zur Station 1 Der Doktor knallte die Tür zu und nn in das Wohnzimmer zurück. Sonderde, weise fühlte er eine Art Schwindel 1 Benommenheit, als er aus der dunklen 1 mer herauskam, ein seltsames Gelün del wären die letzten Minuten außerhalb Zeit abgelaufen.„Dieser Idiot kann einen vollständig dumm reden“, dachte er. 0 Hunger war ihm völlig vertesse indes fast acht geworden, während es vom Kirch. turm eben dreiviertel schlug, denn die 15 chenuhr blieb täglich etwas. e würde nur samstags aufgezogen, Kleine Lohwinckler waren es gewöhnt, diese lieren Ungenauigkeit in ihr Leben einzukalku 5 Gleich danach klingelte es unten: kurs Dal kurz, was Rehles Signal war, und der ich tor lief erleichtert an die Haustür. 9 75 stand das Rehle. draußen, klein aber gestreckt, und in ihrem Besuchsteleid „Da bin ich, Kola“, meldete sie, 80 lend zufrieden mit sich, daß der Do im Augenblick aufgab, ihr Vord 75 machen.„Wo warst du bloß, Nüßchen fragte er nur. 4 66 „Bei Grohgvater. Fortseteumt bold Herau verlas Intsch die He Vebere Genfer nalen Die Abstin bat de ralvere schobe Freita; digte. ten. De gab be gierun notwer In schusse eine Kl Ost un Ar Le stands! USA-L schen! aus. De gekang Stabl Lon am De Stimme industr führen. dustrie im Feb Vor che derung degiert Beide Opposit rung v lichen. auk ein Gewisse beide lägt. L Die 28 20 von 7 paren. ken ge dich di mit 316 Alieder! den le dem Si Asgesa den, 8 dartei ablkr Die Ne Termye