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Schneekloth; Kommunales: Dr. Koch; Sport: K. Grein; Land: C. Serr; Soziales: F. A. Simon; L'hafen: H. Kimpinsky; Chef v. D.: O. Gentner; Stellv. W. Kirches; Banken: Südd. Bank, Rhein-Main Bank, Städt. Spark., Bad. Kom. Landesbank, Bad. Bank, sämtl. Mannheim. Postscheck-Kto.: Karlsruhe Nr. 80 016, Ludwigshafen) Rh. Nr. 26 743. Mannheimer FREE Unabhängige Zeitung Badens und der Pfalz Geschäftsstellen: Mannheim, R 1, 4-8, Tel.-Sa.-Nr. 4 41 51 u. 4 12 45: Heidel- berg, Hauptstr. 45, Tel. 7 12 41(Hdlbg. l): Ludwigshafen Rh., Amtsstr. 2, u. 34 Pf Zu- DM zuzügl. 1g im Verlag 3.25 DM. Er- 10. Jahrgang/ Nr. 11/ Einzelpreis 25 Pf Mannheimer Morgen Verlagsges. m. b. H., Mannheim, am Marktplatz Samstag, 15. Januar 1955 ee eee * Im Geiste der Pariser Verträge Umfassender Gedankenaustausch zwischen Adenauer und Mendeès-France in Baden-Baden Baden-Baden.(dpa) Bundeskanzler Dr. Adenauer erklärte nach Abschluß Her Baden-Badener Besprechungen mit dem französischen Ministerpräsidenten, Men- ddlès-France, daß Uebereinstimmung erzielt worden sei und daß auch eine Reihe Be- schlüsse gefaßt wurde. Der Bundeskanzler dankte Mendès- France dafür, daß er seine Rückreise nach Frankreich dazu benutzt habe, um einen Tag in Baden-Baden zu ver- bringen.„Ich bin glücklich, sagen zu können, daß das deutsch- französische Verhältnis sich durch diesen Tag gefestigt hat.“ Die Verhandlungen seien gut vorbereitet gewesen, sagte der Kanzler, so daß in den wenigen Stunden viel Arbeit geleistet wer- den konnte.„Unsere Bemühungen gelten dem Frieden der Welt und der Stabilität Europas“, erklärte der Kanzler vor den Fernseh- Kameras und den Wochenschauen. Der französische Ministerpräsident er- klärte,„ich bereue nicht, den Umweg über Baden-Baden gemacht zu haben.“ Nach der Mitteilung von Mendès-France wurden alle grogen Probleme der internationalen Politik besprochen. Die Beratungen in Ba- den-Baden hätten auch der Vorbereitung der Entspannung gedient, nach der sich die Völker der Welt sehnen. 1 Die Konferenz wurde am späten Freitag- abend nach zehnstündiger Dauer beendet. Im Verlaufe der in freundschaftlichem Geist ge- führten Erörterungen kamen— laut APF— Alle zwischen Deutschland und Frankreich bestehenden Fragen sowie das Verhältnis Westeuropas zur Sowjetunion zur Sprache. Parallel hierzu fanden Besprechungen der Experten vor allem über wirtschaftliche Fra- Sen statt. 5 Die Aussprache hatte am Freitagvormit- tag mit einer Unterredung von Adenauer mit Mendeès-France über allgemeine poli- tische Fragen in Gegenwart von Botschafter Blankenhorn und dem französischen Kabi- nettschef Soutou im Schloßhotel„Hahnhof“ am Stadtrand von Baden-Baden begonnen. Gleichzeitig fanden Besprechungen zwischen dem Leiter der Außenhandelsabteilung im Auk wärtigen Amt, von Maltzan, und dem Moskau warnt und lockt zugleich Neue Note gegen Pariser Verträge/ Zu Atomgesprächen bereit Moskau.(dpa) Die Sowjetunion unternahm am Donnerstagabend einen neuen Schritt in ihren Bemühungen, die Ratifizierung der Pariser Abkommen zu verhindern. In gleich- lautenden Noten an die Regierungen Frank- reichs, Großbritanniens, Italiens, Belgiens, der Niederlande und Luxemburgs machte die Sowjetregierung darauf aufmerksam, daß eine Ratifizierung der Pariser Abkommen eine Verletzung des Genfer Protokolls vom 17. Juni 1925, das chemische und bakterio- logische Kampfmittel Achte, darstellen würde. In der Sowietnote wird diese Feststellung durch den Hinweis begründet, in den Pariser Abkommen sei ausdrücklich vorgesehen, daß die Mitgliedstaaten der geplanten Westeuro- päischen Union Vorräte von chemischen und bakteriologischen Mitteln zur Kriegsführung herstellen und den Truppen zur Verfügung stellen sollen. In der an Frankreich gerich- teten Note fordert die Sowjetunion die fran- zösische Regierung auf, allen Staaten, die das Genfer Protokoll von 1925 unterzeichnet haben, Abschriften der sowjetischen Note Zuzustellen. Die Ratifizierungsurkunden des Genfer Protokolls sind nämlich bei der fran- 26 sischen Regierung hinterlegt. London und Paris haben die neue sowie- tische Note als ein weiteres Propaganda- manöver gegen die Pariser Verträge bezeich- net. Der Inhalt lasse deutlich erkennen, daß es der Sowjetunion allmählich schwer fällt, überzeugende Ansatzpunkte für ihre Beein- flussungs- und Verwirrungsversuche zu fin- den. Ein Sprecher des britischen Außen- ministeriums betonte, in den Pariser Ver- trägen sei kein Hinweis dafür enthalten, dag die Vertragsmächte einen Giftgaskrieg be- Absichtigen. Als neuen Stör versuch, den man bereits erwartete, bezeichnet auch der Presse- dienst der CDU/CSU am Freitag in Bonn die neue Sowietnote. Der stellvertretende Vor- sitzende der SPD, Wilhelm Mellies, warnte dagegen nachdrücklich vor einer Mißachtung der Sowietnote. Nach Ansicht von Mellies zeigt die Note, daß die Russen nicht nach- lassen, der westlichen Welt eindeutig und klar vor Augen zu führen, welche Auswir- kungen die Annahme der Pariser Verträge kür die künftige Politik und vor allem für das Schicksal Deutschlands haben werde.„Es Wäre ein Verhängnis, wenn der Westen diese Warnungen als Störungsversuche oder als Propaganda beiseite schieben würde.“ Die Sowjetunion hat am Freitag auf einer Pressekonferenz in Moskau die Bekanntgabe von wissenschaftlichen und technischen Er- fahrungen angekündigt, die beim Betrieb des ersten sowjetischen Atomkraftwerks gemacht wurden. Die Sowjetunion wird ihren Bericht über das Atomkraftwerk auf der Konferenz vorlegen, die auf der letzten UNO-Vollver- sammlung in New Vork beschlossen wurde. Das sowjetische Atomkraftwerk wurde Ende Juni vergangenen Jahres in Betrieb genom- men und hat eine Kapazität von 5000 Kilo- Watt. Es liefert Strom für industrielle und land wirtschaftliche Zwecke. Der sowjetische Botschafter in Paris, Winogradow, ist am Freitag von seiner Re- gierung zu Besprechungen nach Moskau ge- rufen worden. Costa Rica hat zurückgeschlagen Die Aufständischen befehligt der Sohn eines ehemaligen Präsidenten Washington.(dpa) Ein Sprecher der Bot- schaft von Costa Rica in Washington sagte am Freitag, nach den letzten Informationen an San José sei der Angriff an Costa Rica A2Zurückgeschlagen worden:„Im Augenblick werden die letzten Ueberlebenden, ein- bis zweihundert Mitglieder der Invasionsstreit- kräkte, gefangengenommen oder über die Grenze nach Nicaragua, woher sie kamen, zurückgejagt.“ Die Aufständischen erklär- ten demgegenüber in einer Rundfunksen- dung, sie hätten die Stadt La Cruz, das Eingangstor zur Provinz Guanacaste, besetzt. Der Rat der Organisation amerikanischer Staaten will erneut über Costa Rica be- raten. Ihm liegt ein Bericht seines Unter- suchungsausschusses vor, der die Lage an Ort und Stelle untersucht. Der Ausschuß hat festgestellt, dag ausländische Flugzeuge ille- gal Costa Rica überflogen und mehrere Orte, darunter die Landeshauptstadt San Jose, bombardiert und beschossen haben. Der Sender der Aufständischen teilte mit, dal; die„Revolutionsarmee“ von dem 27 jährigen Teodoro Picado befehligt werde. Er ist der Sohn eines früheren Präsidenten von Costa Rica, der 1948 von Figueras gestürzt wurde. In Stockholm wurde am Freitag amtlich angekündigt, daß Schweden während der Unruhen in Costa Rica keine Ausfuhrge- nehmigungen für Waffen nach Mittelame- rika mehr erteilen werde. Ein deutsches Frachtschiff sei zur Zeit mit Waffen, Muni- tion und Flugzeugteilen nach Nicaragua unterwegs, aber es transportiere nur Rest- lieferungen eines früher genehmigten Auf- trags. Chef der Handelsabteilung im französischen Außenministerium, de Carbonel, statt. Bundeswirtschaftsminister Erhard trug dem französischen Minister präsidenten Men- deèes-France bei der Erörterung der Pläne für einen Rüstungspool, die von französi- scher Seite in Baden-Baden als Vor- schläge für eine gemeinsame Verbesserung und Rationalisierung der europäischen Rü- stungsindustrie bezeichnet werden, ein Ex- posé vor, in dem der Standpunkt der Bun- desregierung niedergelegt ist. Das Exposé soll allen beteiligten Mächten noch vor der am 17. Januar beginnenden Rüstungspool- konferenz zugeleitet werden. Im Mittelpunkt der Sachverständigen- Besprechungen standen neben den Fragen eines Rüstungspools die zukünftige Gestal- tung des deutsch- französischen Handels und die Frage des Mosel- und Rheinseiten- Kanals. Bundeswirtschaftsminister Erhard er- klärte nach Abschluß der Besprechungen, daß er mit ihrem Verlauf zufrieden sei. Eine ganze Reihe von Punkten der deutsch-fran- z6sischen Wirtschaftspeziehungen habe ge- klärt werden können. Die Verhandlungen auf der Ebene der Sachverständigen sollen fortgesetzt werden.(Ueber den Verlauf der Konferenz bis zum späten Freitagnachmit- tag berichten wir auf Seite 2.) Aegyptische Kritik an der Haltung des Irak Kairo.(dpa) Der türkisch- irakische Plan, in nächster Zukunft einen Verteidigungspakt abzuschließen, bedeutet, eine neue Be- lastungsprobe für die arabische Liga. Der Pakt wurde in einem gemeinsamen Kom- muniqué des türkischen Ministerpräsidenten und des irakischen Regierungschefs angekün- digt. Bei der àAgyptischen Regierung hat die- ses Kommuniquèe Aufsehen und Mißfallen erregt. Außenminister Dr. Mahmud Fauzi er- klärte, der Irak hätte als Mitglied der arabi- schen Liga die anderen Mitgliedstaaten von seinem Vorhaben unterrichten müssen, mit einem nicht- arabischen Staat einen Verteidi- gungspakt abzuschließen. Im arabischen Pakt der kollektiven Sicherheit, den der Irak mit unterzeichnet habe, sei festgelegt worden, daß die Nahost-Verteidigung die ureigene Angelegenheit der Araberstaaten sei. Das Vorgehen des Irak bedeute ein Abweichen von der arabischen Politik. Weder Zurückhaltung noch Mißtrauen spiegelt dieses Bild von der gestrigen Begegnung Adenauers mit Mendès-France in Baden- Buden wieder. Von Bildern der ersten Begegnungen zwischen den beiden Staatsmünnern gaben wir noch angere Eindrücke in Erinnerung. Doch scheint guter Wille die Verstän- digungs bereitschaft auf beiden Seiten— mindestens was die Privatgespräcke anbelangt beflügelt zu haben. „Chou En Lai nannte Bild: AP keine Bedingungen“ UINO- Generalsekretär Hammarskjöld über seine Reise nach Peking New Vork.(AP/dpa) Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Hammarskjöld, unterrichtete am Freitag in New Vork die Presse über seine Verhandlungen in Peking und sagte, der chinesische Ministerpräsident Chou En Lai habe keine Bedingungen für eine Freilassung der elf wegen angeblicher Spionage verurteilten amerikanischen Flieger genannt. Hammarskjöld gab zu verstehen, daß ein Nachgeben Chinas in dieser Ange- legenheit von einer Besserung der amerika- nisch- chinesischen Beziehungen abhängig sei. Es sei von keiner Seite ein„Handel“ in dieser Angelegenheit angeregt worden, be- Protest-Streik im Ruhrgebiet Anlaß eine umstrittene Aeußerung von Generaldirektor Dr. Reusch Oberhausen.(AP/dpa) Ueber 11 000 Ar- beiter und Angestellte der Hüttenwerke Oberhausen AG sind am Freitagmorgen in einen 24stündigen Streik getreten, um damit gegen die Erklärung von Generaldirektor Dr. Hermann Reusch zu protestieren, das Mitbestimmungsrecht in der Eisen- und Koh- lenindustrie sei das Ergebnis einer„brutalen Erpressung“ durch die Gewerkschaften ge- wesen. Ueber 16 000 Belegschaftsmitglieder der Neue Hoffnunghütte in Oberhausen und des Drahtwerkes in Gelsenkirchen werden heute, Samstag, den Proteststreik für einen Tag fortsetzen. Die Arbeitsniederlegung der Belegschaf- ten, die selbständig beschlossen worden ist und von den Gewerkschaften gebilligt wird, Hat ein geteiltes Echo gefunden. Kreise der Stahl- und Eisenindustrie im Ruhrgebiet zußerten, die Erklärung Reuschs habe einen „icht glücklichen Zustand“ herbeigeführt. Die deutsche Wirtschaft könne soziale Span- nungen nicht tragen. Dr. Reusch selbst und der Vorstand des Hütten werkes Oberhausen gaben keine Stellungnahme ab. Der nordrhein- westfälische Ministerprä- sident Karl Arnold wies die Bemerkung von Dr. Reusch, falls sie gefallen sei, scharf zu- rück. Der Staat werde das Mitbestimmungs- recht gegen jedermann zu schützen wissen. Arnold mahnte aber zur Ruhe und Beson- nenheit. Das Industrieinstitut in Köln, das Sprach- rohr der industriellen Unternehmerschaft, meinte, Dr. Reusch habe die Dinge„beim richtigen Namen“ genannt. Der Proteststreik sei rechtswidrig. Die Aeußerung von Dr. Reusch sei in Wirklichkeit auch nur ein will- kommener Anlaß zu einem Demonstrations- Streik für die Ausdehnung des Mitbestim- mungsgesetzes auf die Obergesellschaften. Zwischen Gesfern und Morgen Geehrt und gefeiert von aller Welt und mit Spenden und Glückwünschen überschüt- tet, beging am Freitag der Arzt, Philosoph, Musiker und Träger des Friedens-Nobelprei- ses von 1952, Professor Albert Schweitzer, in seinem Urwaldhospital in Lambarene (Aquatorialafrika) seinen 80. Geburtstag. Unter den Gratulanten waren Bundespräsi- dent Heuss, Bundeskanzler Adenauer, Prä- sident Eisenhower und Außenminister Dul- les. Zur Fortsetzung und Erweiterung seiner Apbeit wurden Albert Schweitzer hohe Spen- den überwiesen, darunter 10 000 Mark von der Badischen Anilin- und Sodafabrik(BASF) in Ludwigshafen. Ein Transport mit mehr als 100 Deutschen aus den unter polnischer Verwaltung stehen- den Ostgebieten ist, nach einer Meldung des Ostberliner Rundfunks, am Freitag in der Sowjetzone eingetroffen. Die Umsiedler sol- len unverzüglich in die Bundesrepublik wei- tergeleitet werden. Sieben deutsche Kriegsverurteilte sind von den französischen Behörden am Donnerstag aus dem Gefängnis Loos entlassen worden, teilte am Freitag die Hauptgeschäftsstelle des Verbandes der Heimkehrer in Bonn mit. Da- mit befänden sich zur Zeit noch 101 deutsche Kriegsgefangene in Frankreich. Wegen vollendeten Landesverrats hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe am Freitag nach dreitägiger Verhandlung den 27jähri- gen ehemaligen Oberjäger im Bundesgrenz- schutz, Joachim Mosel, zu drei Jahren Zucht- haus verurteilt. Von 14 Monaten Unter- suchungshaft werden neun Monate angerech- net. Nach Feststellung des Gerichts hat Mosel von Dezember 1952 bis zu seiner Fest- nahme im November 1953 laufend Aufträge des sowietzonalen Geheimdienstes ausge- führt und dabei vor allem personelle und sachliche Geheimnisse aus den Verfassungs- schutzämtern verraten. Einspruch gegen Oesterreichs Bundes- haushalt für 1955 erhob der sowjetische Hohe Kommissar in Wien, IIzitschew, weil der Haushalt die Bereitstellung von Mitteln für den Aufbau von Streitkräften vorsehe, deren Unterhaltung Oesterreich durch die Alliierten Kontrollabkommen verboten sei. IIjitschew unterstellte, daß die im Haushalt für die Ausbildung von Sicherheitsorganen des österreichischen Staats vorgesehenen 187,6 Millionen Schilling(29,4 Mill. Mark) in Wirklichkeit für ein Schutzkorps verwen- det werden sollten, das von der österreichi- schen Regierung illegal in den westlichen Zonen Oesterreichs unterhalten werde. In der Schweiz Spionage betrieben hat wie die schweizerische Bundespolizei am Freitag bekanntgab— der tschechoslowa- kische Militärattaché in der Schweiz, Oberst- leutnant Ludvik Sochor, dessen Abberufung von der schwelzerischen Regierung vor drei Wochen verlangt worden war. Sowjetische Grenztruppen haben einen „Amerikanischen Agenten“ erschossen, der in Estland nach dem Absprung aus einem amerikanischen Flugzeug gestellt worden war und Widerstand leistete, gab der Staals- Sicherheitsausschuß des sowjetischen Mini- sterrates am Freitag bekannt. Ein weiterer „Agent“ sei festgenommen worden und solle jetzt vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Den Rücktritt seines Kabinetts hat der norwegische Ministerpräsident Oscar Torp am Freitag König Haakon angeboten. Gleich- zeitig hat er den König gebeten, den— wie Torp— der Sozialistischen Partei angehören den ersten Ministerpräsidenten Norwegens nach dem Kriege, Einar Gerhardsen, mit der Bildung einer neuen Regierung zu beauf- tragen. Torp gab keine Gründe für den Rück- tritt bekannt. Die britische Atomenergie-Behörde hat am Freitag mitgeteilt, daß ein am Montag aus einem Büro der britischen Elektrizitäts- behörde verschwundenes und möglicherweise gestohlenes Atomdokument Keinerlei militä- rische oder industrielle Atomgeheimnisse enthalten habe. Das Dokument sei von der Elektrizitätsbehörde im Hinblick auf die britischen Pläne für eine langjährige Aus- nutzung der Atomenergie zur Kraftstrom- Versorgung geprüft worden. Sein zehnjähriges Amtsjubiläum als bri- tischer Außenminister feierte am Freitag Sir Anthony Eden. Das nationalchinesische Parlament hat am Freitag einstimmig den gegenseitigen Ver- teidigungspakt mit den USA xatiflziert, der Anfang Dezember unterzeichnet worden war. Nationalchinesische Bomber griffen am Frei- tag erneut kommunistische Geschützstellun- gen auf einer Insel vor der Festlandküste an. tont Hammarskjöld in einer zu Beginn ver- lesenen Erklärung, in der er feststellte, er Selbst wie auch Chou En Lai hätten die An- gelegenheit zunächst einmal jeder von seinem eigenen Gesichtswinkel aus dargelegt.„Ich darf sagen, daß unsere Aussprache sehr ein- gehend war und daß der Besuch in Peking erbracht hat, was er als erster Schritt be- z weckte. Chou En Lai“, so fuhr Hammarskjöld fort,„unterrichtete mich auch über seine Auf- fassung in anderen auf die derzeitigen welt- politischen Spannungen bezüglichen Fragen. Dieser Teil unserer Unterredung war jedoch vollständig getrennt von der Frage der Ge- fangenen. Von keiner Seite wurden irgendwie geartete Abmachungen angeregt oder irgend- eine Verbindung zwischen jenen anderen Fra- gen und der Frage der Gefangenen herge- Stellt. Ich kann jetzt noch nicht sagen, welches der nächste Schritt sein wird, habe aber den Eindruck, daß die Tür sich aufgetan hat und offen gehalten werden kann, wenn alle Be- teiligten Zurückhaltung wahren.“ In Beantwortung einzelner Fragen sagte Hammarskjöld, er könne mit Bestimmtheit feststellen, dag Chou für eine Freigabe der Flieger keine Bedingungen genannt habe, auch nicht die Freigabe von 35 in den Ver- einigten Staaten festgehaltenen chinesischen Studenten. Kurze Zeit nach der Rückkehr des Gene- ralsekretärs nach New Vork am Donnerstag äuhßerte der Chef delegierte der USA bei der UNO- Vollversammlung, Henry Cabot Lodge, er sei zuversichtlich, daß ein Fortschritt er- zielt worden sei und daß die elf Flieger freigelassen würden. Es herrsche aber Ent- täuschung darüber, daß ihre Freilassung nicht sofort erwirkt werden konnte. Er werde sobald als möglich mit Außenmini- ster John Foster Dulles den Bericht Ham- marskjölds besprechen. Dr. Ernst in Stuttgart „Keine Ressentiments gegen Frankreich“ Stuttgart.(tz.-Eig-Ber.) Der frühere Ober- bürgermeister von Straßburg, Dr. Robert Ernst, der am Donnerstag von einem fran- 268ischen Militärgericht zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt, wegen seiner neun- jährigen Untersuchungshaft aber sofort nach der Urteilsverkündung auf freien Fuß ge- setzt worden war, traf am Freitagmittag bei seinen in einem Stuttgarter Altersheim lebenden Eltern ein. Ernst machte einen aus- gesprochen frischen Eindruck. Vor Journa- listen erklärte er, er sei ohne Ressentiments Segen Frankreich zurückgekommen. Seine Behandlung in den meisten Gefängnissen sei Korrekt gewesen und er habe auch von seiten des Wachpersonals viel Menschlichkeit erfahren. Von den Jahren, die schwer ge- Wesen seien, wolle er nicht mehr sprechen. „Wir, müssen im persönlichen wie auch als Volk vergessen lernen und müssen damit bei uns selbst anfangen.“ Sein Fall dürfe die dringend notwendige Verständigung zwi- schen Deutschland und Frankreich nicht stören. Ueber seine Zukunftsabsichten befragt, erklärte Dr. Ernst, er wolle zunächst seinen Eltern und seinen Freunden leben. Er habe den Wunsch, daß ihm möglichst bald alle anderen deutschen Kriegs verurteilten und Inhaftierten in die Freiheit nachfolgen könnten. MORGEN Samstag, 15. Januar 1955/ Nr. 11 Kommentar Samstag, 15. Januar 1935 Politische Wochenschau Vor ein paar Jahren galt die innere und unmittelbare Beziehung zwischen dem Zu- Stand der nordamerikanischen Wirtschaft und der europaischen Finanzlage als so eindeutig, dag für die Beurteilung einer ungünstigen Wendung der Satz galt: Wenn Amerika einen Schnupfen kriegt, bekommt Europa eine Lungenentzündung. Nur die Weisesten der Weisen zweifelten an der Richtigkeit dieser Diagnose— und behielten recht. Amerika bekam im Herbst 1953 einen gar nicht so ganz leichten wirtschaftlichen Schnupfen, an dem es bis zum Frühsommer 1954 herumdokterte, aber Europa hustete nicht einmal. Inzwischen haben die USA die Erkältung überwunden und stellen etwas erstaunt und zugleich er- Beitert fest, daß im Jahre 1954 die Wirtschafts- entwicklung in den sanft vertrottelten Hei- matgebieten ihrer Vorfahren einen erfreu- chen Aufstieg ausweist. Nicht allein in dem underkind, der Bundesrepublik, nein auch in England, Skandinavien, den Sorgenkindern Frankreich und Italien, wie auch in den Bene- e zeigt die Jahresbilanz ein gün- stiges Bil Ob die politische Jahresbilanz dagegen mstig ist oder nicht, hängt noch ein wenig in der Luft. Die Bemühungen scheinen ein Stückchen von der homerischen Deklamation Zorniger Beschimpfungen weggeführt zu aben zu unbequemen, aber praktischen Ent- ſchlüssen. Der Klimawechsel beruht auf der allmählichen Wirkung entscheidender Pruck- ränderungen an vier politischen Wetter- Zentren, die, bis auf eine, schon länger zurück- liegen. In Großbritannien hat sich unter der Regierung der Konservativen Partei der Weg n der soziologischen Theorie zur politischen Praxis als stabilisierend erwiesen. Die Ver- einigten Staaten haben durch Eisenhowers nüchterne Abwägung ihren missionarischen Zifer abgeschüttelt. Moskau hat seit Stalins od nicht mehr so viel Freude daran, den wilden Mann zu spielen. Und Frankreich hat mit Mendèes-France einen Mann zum Regie- rungschef erkoren, der so unorthodox arbei- et, daß der Luftzug seiner Aktivität alle politischen Blaupausen durcheinanderfegt. 8.* In Baden-Baden, wohin der Bundeskanz- ler von seinem Urlaub auf der verschneiten ühlerhöhe hinunterstieg, traf Mendès- France nach acht Tagen im teilweise regneri- chen Italien zu Gesprächen ein, die das Thema des Jahresendes, die Ratifizierung der Pariser Verträge, weit überholten. Die Pari- Ser Verträge sind ja nur ein Mittel, kein Ziel. Von ihrer Verwirklichung aus, die nicht nur die Aufstellung deutscher Verteidigungskon- gente und eine Verständigung über die rkrage enthält, sondern die Herstellung Sr. S. ität der Bundesrepublik, fängt Phase europäischer Politik aàn. Diese Politik muß eine Grundlage haben, die breit genug ist, gegenüber dem Osten wie auch mit Amerika ins Gewicht zu fallen. Das Konzept folgt der Vorstellung, daß eine Interessengemeinschaft Verteidigung eine In- . ssengemeinschaft Rüstungsbedarf zweck- macht. Wie das geschehen kann ohne is, wegen einer möglichen Diskriminie- rung, ohne den Engländern wegen ihrer ereuropäischen Verpflichtungen und ohne Amerikaner wegen ihres bestehenden rteilungsschemas auf die Zehen zu treten, ug vorsichtig ausgehandelt werden. Die selbst ist in vieler Hinsicht praktisch. ielleicht bietet sich die Montan-Union als mtsprechende Dachgesellschaft an. * Ustung und Verteidigung sind aber nur ſttel zum Zweck einer politischen Aus- gangsstellung. Viel wesentlicher ist daher die dolitik, die vor diesem Hintergrund geführt erden soll. Kann statt einer französischen, er italienischen, einer westdeutschen usw. uropäische Politik entworfen werden? das zweite Thema der römischen und en-Badener Gespräche gewesen. Wir en Zwischen östlichen und transatlanti- Atomen alle in demselben Boot in Wieweit sind Freichkreich und die 12 Staaten bereit, sich für die deutsche eder vereinigung als einem dringlichen Ziel Uropäischen Politik gegenüber der owjetunion einzusetzen? Dieser Punkt kann a ammert werden und ist nicht ine deutsche, sondern eine europkische . Und schließlich die Interessengemeinschaft Wirtschaft. Wenn auch die bisherigen An- gen über die gemeinsame Entwicklung nischen Besitzungen Frankreichs schwommen waren, scheint sich doch aussichtsreicher Ansatz zu bieten. mwierigkeiten in dieser Richtung sind falls ungleich geringer, als bei den in- älschen Projekten weißer, grüner nstiger Pläne, Italien, das auch die r Jahren verkündeten und inzwischen ebliebenen Pläne einer italienisch- ischen Zollunion auf Anregung des chen Ministerpräsidenten wieder en will, hat sich offenbar auch dem ischen Projekt geneigt gezeigt. Und es einleuchtend, zunächst das anzupacken, reifbar ist. 5 0 as nicht jedermanns Sache und dei uns bricht immer mal wieder die gung durch, nach den Sternen zu angeln, er Hoffnung, daß ein Wunder geschieht. es kann die Flakat- und Versammlungs- der SpD gegen die Ratifizierung der Verträge kaum verstanden werden. rn ist die Wieder vereinigung. Seine in r Macht gebannte Ferne glaubt man ge Gebete überbrücken zu können, die harte Wahrheit anzuerkennen, daß erren in Moskau taub sind für die Bit- nden und Lahmen. Wir können die erèinigung haben, zu den Bedingun- oskaus. Das würde nicht die Deutschen owietzone befreien, sondern uns in ihr Ksal verstricken. 1* it der Generalsekretär der Ver- Nationen aus Peking greifbare Ergeb- nitgebracht hat, h 1 China 3j is hat sehr praktische 0 ge der Besprechungen N ou En Lai darauf schließen, daß keiner den andern für einen hoffnungslosen Fall gehalten hat. Angesichts dieser spektakulären Verschwie⸗ genheit ist die Reise einer japanischen Handelsdelegation unter Führung des wei- land japanischen Bevollmächtigten in den Philippinen während des Krieges, Murata, nach Peking kaum aufgefallen. * Düsteres meldet dagegen Mittelamerika. Kaum ist die Erregung über die Ermordung des Präsidenten von Panama etwas abge- klungen, da ziehen bewaffnete Aufrührer aus Nicaragua nach Costa Rica ein, um den verdienten Präsidenten Figueres zu stürzen. Während wir im Falle Guatemalas das Körn- chen unserer Sympathie mehr den Aufrüh- rern als dem dann vertriebenen Präsiden- ten Arbentz widmeten, stehen wir diesmal Auf der Seite der Regierung Figueres. Wir lasen mit lebhafter Genugtuung, daß auf keiner Seite der je hundert Kämpfer Atom- waffen eingesetzt werden sollen. * S Was die Verwendung von Atombomben und dergleichen angeht möchten wir uns überhaupt der Ansicht des britischen Sozio- logen Bertrand Russel anschließen, der in einer Neujahrsrede bemerkte, wenn er irgendwo Ministerpräsident wäre, würde er. seine wichtigste Aufgabe darin sehen, dafür zu sorgen, daß die Bevölkerung seines Lan- des nicht ausgerottet würde. E. F. v. Schilling Weißer Flieder für Frau Mendeès.- France Eindrücke vom„Tag der deutsch-französischen Begegnung“ in der Kurstadt an der Oos Baden-Baden, 14. Januar Fast zwölf Stunden dauerte die persönliche Aussprache, die Bundeskanzler Dr. Adenauer mit Ministerpräsident Mendès-France und ihre Mitarbeiter am Freitag in Baden-Baden hatten. Sie begann mit einer längeren Er- örterung der internationalen Lage. Wie ein Regierungssprecher erklärte, versicherten die beiden Regierungschefs erneut und uneinge- schränkt die Bereitschaft zur Einigung im Sinne der Verträge von Paris. Zusammen mit den übrigen Nationen der freien Welt wollen der Bundeskanzler und der französische Mi- nisterpräsident bemüht sein, alle Wege im Sinne des Weltfriedens zu ebnen und eine europäische Entspannung herbeizuführen. Ministerpräsident Mendès-France traf am Freitag, um 9.30 Uhr, von Rom kommend in Baden-Baden ein. Der Oberbürgermeister der Stadt, Dr. Schlapper, überreichte Frau Li Mendes- France einen Fliederstrauß. Die Gattin des französischen Regierungschefs war anschliegend Gast von Frau Frangois-Poncet in der Villa Maria Halden. In den Vormit- tagsstunden hatte der Bundeskanzler die französischen Gäste und ihre Damen z⁊zu Von unserem Korrespondenten Hugo Grüssen einem Essen in das Kurhaus eingeladen. Gastgeberin war Frau Libet Werhahn, die Tochter des Bundeskanzlers. Ungewöhnlich spannungsreich schien der Tag der deutsch- französischen Begegnung in der winterlichen Stille des Bades an der Oos werden zu wollen. Noch am Donnerstagabend Wagte man keine Kombinationen. Vergeblic Wartete man bis zu später Stunde auf Mit- teilung des genauen Termins der Ankunft des französischen Minister präsidenten. In der französischen Informationsstelle im Hotel Stephanie zuckte man die Schultern.„Nichts bekannt, meine Herren“, lautete auch die Information im„Badischen Hof“, wo Staats- sekretär Hallstein, Botschafter Blankenhorn und Bundespressechef v. Eckardt ihr Quartier aufgeschlagen hatten. Als man sich jedoch am Freitag im„Hanhof“ in grünen Polstern gegenübersaß, schien es 50, als seien die pessimistischen Voraussagen voreilig ge- wesen. Botschafter Blankenhorn und der französische Kabinettschef Soutou hatten in ihren mehrfachen Beratungen gute Vorarbeit geleistet.„Die Beiden sind fast unzertrennlich geworden“, meinte Mendès-France in seiner etwas spöttischen Art zu Bundeskanzler Dr. London hält sich die Vermittlerrolle offen Aber die ablehnende Einstellung Großbritanniens zum Rüstungspool hat sich nicht geändert London, 14. Januar Nicht nur mit Rücksicht auf die Verhand- lungen des französischen Ministerpräsiden- ten mit der italienischen Regierung und mit Dr. Adenauer haben sich die britischen amt- lichen Stellen bisher peinliche Zurückhaltung hinsichtlich des von Mendeès-France vor- geschlagenen Rüstungspools auferlegt. Daß sich aber die ablehnende britische Haltung grundsätzlich seit der Londoner Konferenz im vergangenen Herbst nicht geänder hat, kann unterstellt werden. Es wird in London aber wohl für diplomatischer erachtet, den Gegnern, die das französische Projekt auf dem Kontinent hat, den Vortritt zu lassen. Dadurch, sa meint man wohl, verbessert sich die britische Chance, in einem späteren Sta- dium der Verhandlungen den Vermittler zu spielen und eine Kompromißglösung herbei- zuführen. In seiner gegenwärtigen Form ist der französische Plan nicht nur wegen der vor- geschlagenen übernationalen Organisation, welche die„Times“ mit der Montanunion vergleicht, aber als noch komplizierter als diese charakterisiert, für England unannehm- bar. Man ist sich auch darüber klar, daß in den französischen Vorschlägen die von Groß- britannien als überflüssig empfundenen Be- strebungen nach noch strikterer Kontrolle der deutschen Rüstungsindustrie aus soge- nannten Sicherheitsgründen die wirtschaft- lichen Erwägungen überwiegen. Wenn ent⸗ gegen den Erwartungen Mendès-France sein Projekt gegenüber dem September 1954 nicht verwässert, sondern in manchen Punkten noch verstärkt hat, so bringt man das in London mit dem bisherigen Ablauf der Ratiflizierungsdebatte in Paris in Verbindung. Man vermutet dahinter das Bestreben, die Abstimmung im Rat der Republik zugunsten der Ratifizierung zu beeinflussen. Es scheint das britische Bestreben zu sein, die am 17. Januar in Paris beginnenden Verhand- lungen einer Arbeitsgruppe nicht zu über- stürzen. Man will britischerseits zunächst die technischen Fragen— wie etwa die der Standardisierung von Kriegsmaterial— in den Vordergrund stellen. Die politischen Fragen würde man wohl lieber zurückstel- len, bis die Entscheidung über das Pariser Abkommen im Rat der Republik gefallen ist. Auch in der Frage der Standardisierung werden nach britischer Auffassung sorgfäl- tige Verhandlungen notwendig sein, da man Kompetenzkonflikte zwischen der Westeuro- päischen Union und NATO in dieser Frage ausschließen möchte. Der„Economist“ meint Allerdings daß die NATO bisher nur in der Standardisierung kleineren Rüstungszubehörs Wesentliche Fortschritte gemacht und die Frage des schweren Kriegsmaterials noch Von unserem Korrespondenten K. H. Abshagen gar nicht angefaßt habe. Es sei also nichts dagegen einzuwenden, wenn die kontinen- talen Mächte— oder einige unter ihnen dort ansetzten, wo NATO aufgehört habe. Damit, daß Amerika und Großbritannien aus einer solchen Kombination herausbleiben Würden, glaubt der„Economist“ auch zu- gleich dem von manchen Seiten, u. a. von der„Times“, erhobenen Einwand begegnen zu können, daß zu viel Standardisierung den technischen Fortschritt in der Rüstung läh- men könnte. Der„Economist“ sieht wiederum inner- halb des Kreises der kontinentalen Mitglie- der der Westeuropa-Union die Möglichkeit einer koordinierten Produktion bestimmter Kategorien von Kriegsmaterial sowie einer gemeinsamen Rüstungsplanung. Daß das führende Wirtschaftsblatt aber an Verein- barungen von Regierung zu Regierung und nicht an ein übernationales Organ, das sou- verän die Rüstungsaufträge verteilen würde, denkt, geht eindeutig aus der Feststellung hervor, daß das Bestehen auf einem„Huro- päischen Beschaffungs ministerium“ oder aucli anderweitigen weitreichenden Bindungen, die mit Ende nächsten Jahres in Kraft treten würden, eine sofortige Ablehnung— gemeint ist jedenfalls von britischer Seite— hervor- rufen müßte. Der„Economist“ warnt Mendeès- France davor, seine Forderungen in nächster Woche zu überspannen. Auch die„Times“ kommt zu dem Schlusse, daß der französische Plan zu weit gehe und daß in sorgfältigen Verhandlungen ein vielleicht nur kleiner Teil dieser Vorschläge, der Teil,„welcher prak- tisch, notwendig und für alle akzeptabel ist“ verwirklicht werden könne. Die Formulierung„für alle akzeptabel“ schließt schon in sich ein, daß— wie die „Times“ auch an anderer Stelle ausdrücklich sagt und wie gleichfalls der„Economist“ unterstreicht— britischerseits jegliche Dis- kriminierung gegen die Bundesrepublik in der Rüstungsproduktion über das hinaus, Was die Bundesregierung freiwillig in Lon- don und Paris in dieser Richtung übernom- men hat, indiskutabel ist. Adenauer. Einzelfragen, die in den letzten Wochen die Gemüter und die öffentliche Mei- nung erhitzt hatten, erledigten sich am Nach- mittag verhältnismäßig rasch. So einigte man sich auf einen gemeinsamen Vorschlag kür den Saarkommissar. Es handelt sich um den früheren britischen Geschäftsträger in Teheran, Sir Francis Sheppard. Auch die Diskussion über das Problem der Rüstungsproduktion blieb nicht im Engpaß der ursprünglichen französischen Vorschläge stecken. Sie gewann nach Ueberwindung der ersten Schwierigkeiten durch neue Anregun- gen Professor Erhards Zügigkeit. Die Vor- schläge des Bundeswirtschaftsministers liegen in der Richtung eines Rüstungs-Clearings. Hinsichtlich des Saarabkommens konnte man Meinungsverschiedenheiten beilegen und in der Interpretation ein Stück vorankommen. Wie verlautet, sollen an der Volksabstimmung über das Saarstatut alle diejenigen teilneh- men, die am 23. Oktober 1954 an der Saar lebten und im Saargebiet geboren sind. Als besonders bedeutsam wurde von bei- den Seiten weiterhin die Einmütigkeit hin- sichtlich künftiger Ost-West-Gespräche be- zeichnet. Auch in welcher Form eine Fühlung- nahme erfolgen soll, war Gegenstand des Gesprächs. Sowohl Mendès-France wie Dr. Adenauer sind allerdings erst dann für Ab- haltung einer Viererkonferenz mit den So- Wiets, wenn wenigstens auf Teilgebieten die Möglichkeit für ein Uebereinkommen erkenn- bar ist. Zu der Zeit, als unser Korrespondent die- sen Bericht abschloß, wurde bekannt, daß die Besprechungen bis spät in die Nacht hinein andauern werden. Ueber den Fortgang der Beratungen berichten wir auf Seite 1.) Notiz zum Tage: Schlips gehört dazu Die Aerd des offenen Hemdkragens der kommunistischen Revolutionäre scheint auch in Ostberlin vorbei zu sein. Krawatten gehören jetzt zum guten Ton. Nack einer Meldung der Ostberliner„BZ am Abend“ wurde in dem HO- Café„Nord“ ein Krawatten-Verlein fur Gäste mit Schillerkragen eingerichtet. Zu einem guten Anzug genkört nun einmal die Vollendung des Kragenverschlusses in Form einer Krawatte“, schreibt die Zeitung. Wer eine Flasche Wein in dem Lokal trinken will und keinen Schlips um kat, könne sich gegen ein Pfund von 5, Mark eine Krawatte leihen. f(dpa) Ein„Commonwealth“ auf Rubel-Basis 2 Europas politische und wirtschafts politische Situation in niederländischer Sicht Man mag mit den Thesen der nachste- henden Rede einverstanden sein oder nicht; sie ist in jedem Fall interessant, weil sie Gedankengänge wirtschaftlich interessier- ter Kreise der Niederlande wiedergibt, die sehr stark auch den Rllein-Main-Raum ein- beziehen. Rotterdam, im Januar Auch in den Niederlanden ist es Brauch, daß die Vorsitzenden der Handelskammern zu Beginn des neuen Jahres Reden halten. Von besonderem Gehalt war die Rede des Präsidenten der Rotterdamer Handelskam- mer, Dr. K. P. van der Mandele. Obgleich das Thema politisch ist, muß die Rede doch als eine unpolitische und für die Wirtschaft bestimmte Beurteilung der wirtschaftlichen Aspekte angesehen werden. 2 Dr. van der Mandele ging davon aus, daß sich hinter dem Eisernen Vorhang eine be- merkenswerte Umwandlung vollziehe, daß der straff ideologisch organisierte kommu- nistische Block dabei sei, sich in ein öst- liches Commonwealth auf Ru- bel-Basis umzubilden, und daß nach den Ideen des Kremls Oesterreich und Mit- teldeutschland in den Rupelblock einzube- ziehen seien. Zur Verwirklichung dieser Pläne sei die Teilung Deutschlands die beste Voraussetzung, so daß der Sowjetunion die Ratifizierung der Londoner und Pariser Ab- kommen nicht ungelegen komme. Ohne dem Von unserem Korrespondenten H. Opitz Streben nach einer militärischen Verteidi- gung Abbruch tun zu wollen, scheine im Augenblick eine gemeinsame wirtschaftliche Verteidigung notwendiger zu sein, da jetzt eher die wirtschaftlichen Stützpunkte des Westens in der Welt bedroht seien als die militärischen. 8 Dr. van der Mandele sagte in bezug auf den Preis einer eventuellen Wieder vereini- gung Deutschlands, man könne sich des Eindrucks nicht erwehren, daß die Worte über die offiziellen Voraussetzungen nur da- zu dienten, die wahren Gedanken zu ver- bergen. Denn alles was über vertrauliche Gespräche durchgesickert sei, habe sich um das deutsche industrielle Potential gedreht und über die Frage, wie lange, in welchem Maße und auf welche Weise die Parteien über dieses verfügen könnten. Von russi⸗ scher Seite würden jetzt Vorbereitungen ge- troffen, für den Fall, daß die Wiedervereini- gung Deutschlands doch Tatsache werden sollte, die Verbindungen wieder anzuknüp- fen, die von alters her von der Ruhr und der Saar nach der Schwerindustrie liefen, die jetzt hinter dem Eisernen Vorhang liegt. Die Losung laute:„Eine enge Zusammenarbeit zwischen der mittel- und westdeutschen In- dustrie ist nicht nur Voraussetzung, sondern zugleich Lebensnotwendigkeit für eine Ver- einigung Deutschlands.“ Dabei dürfe man p( 5 „Pika-Don“ oder: die Atom-Angst Japans Die USA zahlen an Japan zwei Millionen Dollar Schadenersatz für die Opfer der H-Bomben- Versuche Von unserem Korrespondenten Werner Crome 8 Tokio, im Januar. In Deutschland wird die Nachricht mit Wenigen Zeilen vermerkt worden sein. Aber in Japan brachte sie Schlagzeilen und Leit- artikel und leidenschaftliche Debatten über den Zeitungen und an den Lautsprechern— und sie war mehr oder weniger ein Neu- jahrsgeschenk für das Kabinett Hatoyama- Shigemitsu und sein erster politischer Erfolg. Das hat ihm einen guten Start für den be- Sinnenden Wahlkampf verliehen. Es han- delte sich um die zwei Millionen Dollar, die Amerika nach langwierigen Verhandlungen als Schadenersatz für die letzten Bikini-Ex- perimente zahlen will. Die Summe ist relativ gering und deckt nur ein Drittel der von japanischer Seite berechneten Gesamt- schäden. Aber vor allem ist es die Geste, auf Welche die japanische Oeffentlichkeit seit neun Monaten mit steigender Ungeduld und Erbitterung gewartet hatte. Am 1. März 1934 war der japanische Fischdampfer„Fukurya Maru“ sein Schicksal entsprach nicht seinem Namen „Glücklicher Drache“— in etwa 100 See- meilen Entfernung von Bikini von dem Gift- staub der H- Bombe überrascht worden. Die 23 Mann der Besatzung erlitten Körper- schäden, von denen sie auch jetzt noch nicht aAuskuriert sind; der Schiffsfunker Kubo- yama starb an den Folgen. Auch die Fang- ladung, zum Teil schon auf die Fischmärkte Verteilt, erwies sich als giftverseucht— und das gleiche registrierten die Geiger-Appa- Tate bei über 600 anderen Fischbooten, die ihre Netze in 1000 Seemeilen Entfernung von Bikini ausgeworfen hatt. Japan nahm die Nachricht mit einem ist vorerst noch nicht Schrei der Empörung auf; aber daraus ent- Sowie wickelte sich eine wilde Panik. Wollte mehr Fisch essen. Die Niemand Umwegen zu„sicheren“ Fanggründen. Aber Thunfisch— als„hashimi“ eine Delikatesse, roh in hauchdünne Scheiben geschnitten, die wie zarter Schinken auf der Zunge zergenen — fand keine Abnehmer mehr. Die Oeffent- lichkeit müßtraut auch den Versicherungen des Wohlfahrtsministeriums, wonach jetzt keine Gefahr mehr bestehe. Man hat zuviel gelesen über die Vererbung des„Atom“-Guf- bes. Alle Thunfische des Pazifik, so hieß es in einem„Eingesandt“, könnten im Verlauf einiger Jahre radioaktiv sein! Die Frage der Entschädigung, von den SA unerklärlicherweise so lange verzögert, War eine„hochexplosive Sache“, wie ge- sprächsweise erklärt wurde. Es ging dabei nicht allein um die Material- und Körper- schäden; um die Heilung der seit einem drei- viertel Jahr leidenden Fischer und die Ent- schädigung für die Familie des Funkers Kuboyama. Viel wichtiger war die„mora- lische“ Frage. Die Japaner sind jetzt doppelt empfindlich geworden— und fühlten sich durch Washingtons Zögern als„Kolonie“ be- handelt. Und Stimmungsmäßig hat es an diesen zwei Millionen Dollar gehangen, ob Hatoyama als endgültiger Ministerpräsident aus dem am 27. Januar mit der Reichstags auflösung„offiziell“ beginnenden Wahlkampf hervorgehen wird. 5 Um das zu verstehen, muß man die „Atom“-Stimmung berücksichten, die seit Hiroshima und Nagasaki die japanische Oef- fentlichkeit beherrscht. Japan fühlt sich als das leidende Objekt in der Mitte der beiden „Atom-Mächte“ im Osten und Westen. Kaum eine Woche vergeht ohne Zeitungsberichte über radioaktive Regenschauer, die eine Expslosion über die Nordinsel Hok- ndet, oder über eine aus Amerika „Staub“-Wolke über Kyushu im äglich erscheinen Putze von Be- 5 suchern in Tokios„Wissenschaftlichen Unter- suchungs- Institut“, um Flaschen mit Trink- Wasser, Gemüse- und Reisproben auf„Atom- Gift“ zu untersuchen. Das Atomfieber treibt merkwürdige Treibhausblüten. Die Neon- lichter der Ginza, Tokios Kurfürstendamm- Viertel, preisen in einer Vielfarben-Sym- Phonie allerlei zukunftswichtige Dinge an. So„atomische“ Ueberschuhe, Regenmäntel garantiert Atomregen- sicher, Windschutz- scheiben, die das Auto von atomischen Hitze- strahlen schützen, Patent-Medizinen gegen die Nachwirkungen der„A“-Bombe— und in den Buchläden Kandas, dem„Quartier Latin“ der japanischell Metropole, kann man ganze Reihen gefüllt mit„atomischer“ Litera- tur kinden Das sind die Auswirkungen der„Pika- Don“!-Stimmung, unter der Japan lebt. „Pika-Don“ ist die japanische Umschreibung für das Wesen der A-Bombe und heißt wörtlich soviel wie„Schein und Ton“— oder Blitzlicht und Donner. Aber„Pika- Don“ hat auch zu einer sehr ernsthaften Beschäf- tigung mit dem Problem geführt. Jede der großen staatlichen Universitäten hat ent- sprechende Forschungsanstalten, und in Osaka wird zur Zeit ein neuer Atommeiler als Ersatz für das seinerzeit von der Be- sabzung, irrtümlich“ gesprengte Zyklotrom in Kyoto errichtet. Und in den beiden„Atom“ Städten, Hiroshima und Nagasaki, sollen jetzt Spezial- Krankenhäuser für Pflege und Forschung errichtet werden. „Pika-Don“, wie man auch übertragen die herrschende Geisteshaltung nennt, läßt es erklärlich scheinen, daß die zwei Millionen- „Schadenersatz“ von Onkel Sam mehr als eine Geste bedeuteten,„Pika-Don“ und die zögernde Haltung Washingtons hatten für ein halbes Jahr die Beziehungen zwischen Japa 1 nd den USA vergiftet, nicht aus dem Auge verlieren, daß der Spi- ritus rector dieses neuen Zuges auf dem wirtschaftlichen Schachbrett Moskau ist Etwas boshaft fügte Dr. van der Mandele Hinzu, dies sei das Spiel, das man in London Viel zu gut begreife und durchschaue, denn es sei die eigene Art zu spielen, nur in der entgegengesetzten Richtung. Dies seien auch die Gründe dafür gewesen, daß die Englän- der beschlossen hätten,— allerdings auf einem ehrerbietigen Abstand— mit der Montanunion in Verbindung zu treten. Dr. van der Mandele stelite dann die Frage, ob ein derartiger Verlauf der Dinge für die Deutschen verlockend sein könnte, und be- antwortet sie mit einem„Bestimmt“, denn die Achse Berlin Moskau peking Tokio böten den Deutschen auf die Dauer außer enormen Absatzgebieten auch noch eine Reihe politischer Expansionsmöglichkeiten. Aber, zeichnete Dr. van der Mandele sein Weltbild weiter, die Engländer hätten auch eine Achse im Auge, Sie hätten nicht um- sonst die Ruhr besetzt. Nach dem Kriege sei die Linie Düsseldorf London gezogen und die Belgier hätten den Engländern schon Während des Krieges einen Brückenkopf auf dieser Linie angeboten, so dag Antwerpen der große Umschlagplatz und einer der Pfei- ler dieser Achse geworden sei. Es sei dem Benelux-Partner kein Vorwurf daraus zu machen, daß er versuche, seine Verbindung mit England einerseits und Deutschland andererseits so fest wie möglich zu halten. Auf die„stark umstrittene“ Linie Bonn Paris eingehend, sagte Dr. van der Mandele, daß sich hier wieder einmal das tausend Jahr alte kontinentale Problem in einem neuen Gewande präsentiere und bevor die Frage Ko-Hxistenz mit dem Ostblock mit Aussicht auf Erfolg für den Westen behan- delt werden könne, müsse Sicherheit dar- über geschaffen sein, ob die Linie Bonn Paris endgültig um die atlantische Achse drehen solle oder ob sie durch geschicktes Manövrieren der Russen wirtschaftlich von dem Ostblock aufgesogen werde. Lothringen mit der Saar in französischen Händen gebe den Franzosen eine sehr starke selbständige und unabhängige Verhandlungsposition gegenüber dem Ostblock. Das wohlverstandene Interesse des see- fahrenden und handeltreibenden Volkes der Niederlande liege in einem Zusammengehen mit der Atlantischen Union, sagte Dr. van der Mandele schließlich. Es müsse unver- züglich eine engere Zusammenarbeit mit London gesucht werden, nicht nur mit Rück sicht auf die niederländischen Interessen im britischen Commonwealth, sondern in der Hauptsache auch im Zusammenhang mit den großen industriellen Interessen, die für die Niederlande auf dem Spiel ständen, wenn die natürliche transkontinentale Linie Rhein Donau deutlich als diejenige Achse in Er- scheinung treten werde, um die der atlanti- sche Block und der Rubelblock in Europa ordnen werden. Daß Rotterdam in dieser Linie eine Schlüsselposition einnehmen wer- dde, sei deutlich. Die englische Industrie wolle für ihre Kapitalgüter direkt mit den Donau- ländern verbunden sein und die transkonti- nentale Autobahn und die transkontinentale Wasserstraße— die von West und Ost er strebte Rhein-Main Donau- Verbindung liefen über Rotterdam, da London plane, einen Fährdienst auf Rotterdam ins Leben 2u rufen%%% 3 . — tzten Mei- ach- Aigte lag um r in der ag läge der zun Vor- agen ings. man d in nen. rung neh- Saar bei- hin⸗ be- ing⸗ des Dr. Ab- S0 die nn die- die lein der der in ren lem für Zu die Im Wer Will gen en. pa) 8 ele Jon nn der ich . auf der Dr. die de- un kio 3er ine ein it 5 ö — e MORGEN Seite 3 Nr. 11/ Samstag, 15. Januar 1953 Geistliches Wort Nur wenige.. darum Ein grünes Missionsheftchen war es, das Albert Schweitzer den Weg wies, wie er die dienende Liebe verwirklichen konnte, der er sich von seinem dreißigsten Lebensjahr an widmen wollte.„Was der Kongo-Mission not tut“, hieß der Aufsatz, und am Ende war die Hoffnung ausgesprochen, Menschen,„auf denen bereits der Blick des Meisters ruhe“, möchten, durch diesen Appell veranlaßt, sich zur Verfügung stellen.— Ob sich damals außer Albert Schweitzer noch jemand mel- dete? Antonius und Franz von Assissi wurden aus der Bahn geworfen durch ein Bibelwort, das seither noch viele Tausende hörten, ohne daraus Folgerungen zu ziehen. Wer hätte sich wie Augustin bekehrt, wenn er im Nach- bargarten Kinderstimmen gehört hätte: Nimm und lies! Es war nichts Wunderbares dabei, keine Vision, nichts, was das Gehörte einwandfrei als Gottesstimme erwiesen hätte. Und doch folgten sie! Antonius, Augustinus, Franziskus, Albert Schweitzer,— diese Namen und andere, die von ähnlichem zeugen, werden in den Ge- schichtsbüchern mit großen Lettern geschrie- ben. Das erweckt beinahe den Eindruck, als pflege Gott nur alle paar Jahrhunderte ein- mal seinen Blick auf Menschen ruhen zu lassen und ihnen einen Wink zu geben. Allerdings, wenn jedesmal ein welthistori- sches Ereignis daraus werden müßte, das die Betroffenen berühmt macht, träfe das zu. Vielleicht erinnert sich aber der Leser, daß auch er hie und da, etwa bei einer Predigt oder bei einer Beerdigungsansprache, von einem Wort getroffen wurde, daß er sich fragen mußte: War ich gemeint?— Und wie ging's weiter? Das normale Leben verlangte sein Recht, und das augenblickliche Erschrocken- sein wich der Ueberzeugung, der Pfarrer(1?) könne unmöglich von ihm etwas gewußt haben! Es gibt aber auch Menschen, die ebenso schlicht, wie der Ruf zu ihnen kam, mit ihrem Leben darauf antworten. Im Grunde gehören sie alle dazu, auch Antonius, Augu- stinus, Franziskus und Albert Schweitzer. Sie alle wollten nur etwas ganz Einfaches tun, sie wollten folgen, gehorchen. Berühmt ha- ben sie die anderen gemacht. Zwischen die- sen berühmten Fällen liegen viele, viele an- dere, wo die von einem Wort bewirkten Ver- änderungen von Außenstehenden, ja selbst von den Betroffenen gar nicht recht bemerkt Wurden. Es muß nicht jeder gleich in den Urwald gehen, Theologie studieren oder Dia- konisse werden. Ein gutes helfendes Wort für den Nachbarn, sorgendes Mittragen mit seinem Kummer, Abbau des Eigensinns und der Rechthaberei, Verzicht auf kleine„un- schuldige“ Versuche, die Wahrheit und das Glück zu korigieren,— ist solches inneres Herumwerfen des Lebens geringer zu achten als das Einlenken in eine neue äußere Auf- gabe? Das soll nicht heißen, daß das Innere, Geistige, Verborgene in jedem Fall genüge. Wir erleben es heute immer wieder, daß sich Gemeindeglieder in einer früher für unmög- lich gehaltenen Zahl für die Mitarbeit in den Gemeinden zur Verfügung stellen. Da gehen sie bei kirchlichen Sammlungen die Türen ab, besuchen Kranke, bemühen sich, neue Freunde für die Gottesdienste. Män- ner-, Frauen und Jugendkreise zu gewinnen, oder leiten diese sogar. Wie sollte man in einer Zeit, die so auf den persönlichen Profit aus ist wie die unsere, das anders erklären, als daß diese Menschen von einem Wort an- gerührt wurden, und daß sie in seiner Be- kolgung wie Albert Schweitzer die Erfah- rung machten: Jedes vermeintliche Opfer Wird tausendfach aufgewogen durch das Glück, Menschen Mensch sein zu dürfen im Auftrag dessen, der selbst den Menschen Mensch wurde. Noch sind es viel zu wenige. Das Arbeits- feld ist gar zu groß. Die den„Ruf des Mei- sters“ gehört haben, falten darum die Hände, Wie es die Jahreslosung der evangelischen Kirche für 1955 nahelegt, und bitten, daß noch weitere sich für die Arbeit an Men- schen bereit finden. Nicht, weil sie entlastet Werden wollen. Sie möchten vielmehr auch anderen die Erfahrung wünschen, daß ein Opfer zufriedener macht als der mit Ellen bogen erkämpfte Erfolg. Karl Stürmer Bei den Austernfischern von Arcachon Von einer Million Larven gelangen etwa zehn Austern zur Reife/ In Frankreich ein wirklich billiges Volksgericht Der folgende Artikel ist in dem Januar- Heft des von der Gesellschaft der Natur- Tresunde herausgegebenen„Kosmos“ er- schienen. Die Franckhsche Verlagshand- lung, Stuttgart O, Pfizerstraße 5-7, hat uns den Nachdruck gestattet. Schon der vorgeschichtliche Mensch 28 Austern. Er holte sie sich von den Austern- bänken, die sich in Frankreich längs der Küsten hinziehen. Diese natürlichen Austern- bänke wurden im Laufe der Zeit durch den mit dem Scharrnetz betriebenen Raubbau stark dezimiert, teilweise sogar völlig zer- stört. Natürliche Austernbänke sind aber auch für die Zucht wichtig, weil nur zahl- reiche ausgewachsene Austern(sie werden 10 bis 15 Jahre alt) genügend junge Brut erzeugen, um die Kollektoren der Austern- züchter reichlich zu bevölkern. Die Kollek- toren, in denen man die Austern anzüchtet, sind etwa 2 m lang, 50 em breit, 60 m hoch und auf Pfählen fest im Meeresboden ein- gerammt. Sie sind mit 100 bis 120 gut be- festigten. halbrunden Ziegeln bestückt, die mit einem Zemisch aus Sand und Kalk über- Zz0gen sind, damit sich die angewachsenen Austern später leicht abschaben lassen, ohne daß ihre Schalen beschädigt werden. Jedes Jahr werden 2. B. in den Austernzuchten von Arcachon(etwa 60 km südlich von Bordeaux) etwa sieben Millionen Ziegel im Meer auf- gestellt. Das Bassin von Arcachon, eines der be- deutendsten Austernzuchtgebiete in Europa, erzeugte 1952 20 000 Tonnen Austern. Es sind vorwiegend„portugiesische“ Austern, die für den Verkauf an den Händler oder den Verbraucher gezüchtet werden. Die Spezialität von Arcachon ist aber die„platte“ Auster('huitre plate). Ein großer Teil dieser Muscheln geht in auswärtige Züchtereien, vor allem nach Arennes, wo die Austern unter günstigeren Ernährungsverhältnissen die grüne Farbe bekommen und sich im Ge- schmack verfeinern. Für Feinschmecker wird die sehr geschätzte, teure„Belon de claires“ gezüchtet, und zwar 4 bis 5 Stück auf einem Quadratmeter. Von den gewöhnlichen Austern müssen sich 80 bis 90 Stück auf dem gleichen Raum ernähren. Vereinfachend kann man die Austern- zucht folgendermaßen beschreiben: Zuerst werden die mit Ziegeln versehenen Kollek- toren aufgestellt, auf denen sich die mikroskopisch kleinen Austernlarven mit ihrem Drüsensekret(Byssus) anheften. Nach etwa neun Monaten, meist im März, werden die jetzt 1 bis 2 em großen Austern mit einer stumpfen Schabklinge von den Ziegeln gelöst(le détroquage) und auf dem sorgfäl- tig planierten und gesäduberten Meeresboden besonders geschützter, umzäunter Austern- parks ausgestreut, 1% Jahre später werden die nun größer und widerstandsfähiger gewordenen Jungaustern in die normalen Austerngärten übergeführt. Das Mästen und Veredeln der Austern erfolgt in besonderen Becken mit geringem Salzgehalt und reich- haltigem Plankton(pflanzliche und tierische Mikroorganismen). 8 Bucht von Arcachon bei Ebbe. Soweit das Auge reicht, bis an das Cap Ferret: Au Austern... und Kollektoren. Bei Flut stehen Austernparks mit Kollek- toren zur Aufnahme der jungen Austern(bei Ebbe aufgenommen). Bevor die 3- bis 4jährigen Austern an den Verbraucher geliefert werden, spült man sie in reinem Wasser aus, Der in den Ein- geweiden der Muscheln und zwischen den Schalen liegende Schlamm und Sand wird dabei entfernt. Die Austern werden sortiert und abgezählt verpackt. Diesem Zwecke dienen die Holzhäuschen, die man um die Bucht von Arcachon, z. B. in Guyan Mestras und in Le Teich, überall findet. Besonders gut kann man die bis weit ins Meer hinaus angelegten Austernparks mit ihrem Kollektoren besichtigen, wenn man bei Ebbe mit dem Motorboot von Arcachon nach Cap Ferret fährt. Dabei kann man auch die Züchter bei ihrer Arbeit beobachten. Es ist nämlich nicht so, daß man die Austern nur auszustreuen und von Zeit zu Zeit um- zusetzen braucht. Die in Parks ausgebreiteten Austern müssen vielmehr dauernd mit dem Rechen„gekratzt“ werden; denn sonst ver- sinken sie im Schlamm. Haufen, die sich da und dort bilden, werden zerstreut, damit jede Auster genügend mit Plankton gesät tigtes Meereswasser durch die Schalen kächeln kann. Aber auch im Schlamm findet die Auster noch Nahrung; denn sie ist ein Allesfresser. Die Auster ist hermaphroditisch. Dasselbe Individuum kann sowohl Eier als auch Sper- matozoen erzeugen, aber nicht gleichzeitig, so daß es kaum zu einer Selbstbefruchtung kommt. Eine Auster kann in der weiblichen Geschlechtsphase eine Million Eier und in der männlichen Geschlechtsphase zehn Mil- lionen Spermatozoe ausstoßgen. Während der Laichzeit, im Juni und Juli, hat das Meer über Austernbänken zuweilen einen milchi- gen Schimmer, verursacht durch die Mil- stern, diese Anlagen unter Wasser. liarden von Eiern und Spermatozoen, die im Wasser schwimmen. Von einer Million Lar- ven gelangen aber nur etwa zehn Austern zur Reife. Die übrigen werden von Fischen, Würmern und anderen Meeresbewohnern, ja von den Austern selbst gefressen, oder sie sterben ab, weil sie keine geeignete Stelle fanden, um sich mit ihrem Byssus fest- zusetzen. Aber auch die Austern, die sich schon festgesetzt haben, werden von Feinden bedroht. Krabben überfallen vor allem die jungen Austern und zerbrechen mit ihren Scheren die noch dünnen Schalen. Bei älteren Austern brechen sie ein Stück aus dem Schalenrand und holen sich durch die ent- standene Lücke die Beute. Der größte Austernfeind ist der Goldstrich, ein zu den Meerbrassen gehörender Fisch, der mit sei- nem kräftigen Gebiß die Austernschale knackt, sowie der giftige Stachelrochen, dessen starken Kinnbacken keine Austern- schale widerstehen kann. Seesterne packen mit den Füßchen die beiden Schalen und ziehen sie gewaltsam auseinander. Auch die Stachelschnecken verschmähen Austern nicht. Ihr bandartiger Mund ist mit harten, schar- fen Zähnchen bewaffnet. mit denen sie in drei bis vier Stunden die Austernschalen durchreiben, um zu dem begehrten Schmaus zu gelangen. Zum Schutz gegen die Krabben umgibt man die Austernparks mit Drahtgeflechten, auf deren Rand man Brettchen legt, über welche die Krabben nicht klettern können. Gegen die gefürchteten Stachelrochen und den unersättlichen Goldstrich werden die Austernparks nach dem Meer zu durch ein- gerammte Pfähle und Kiefernzweige ge- sichert. Die Seesterne werden bei Ebbe auf- gelesen und als Dung verwendet. Während der Laichzeit ist die Auster „milchig“ und weniger schmackhaft und bekömmlich. Eine alte Regel, die heute aber nicht mehr streng beachtet wird, empfiehlt, die Auster nur in den Monaten mit„r“, rät aber davon ab. sie im Mai, Juni, Juli und August zu essen. In den zahlreichen Austern- stuben und Restaurants von Arcachon konnte ich mich jedoch davon überzeugen. daß sich die Franzosen gar nicht mehr an diese Vor- schrift halten und auch im Juli Austern massenweise verspeisen; denn in Frankreich ist die Auster ein sehr beliebtes billiges Volksgericht. Ein Dutzend„Portugiesen“ kostet nämlich nur 60 bis 80 Franken (72 bis 0,96 DMͤ). 200 000 Personen finden in Frankreich bei der Austernzucht Beschäftigung und Aus- kommen. Der Beruf des Austernzüchters, von denen heute jeder ein Motorboot besitzt, ist nicht mühelos, sondern erfordert beschwer- liche, unermüdliche Arbeit und bringt Sorgen und Enttäuschungen mit sich. Hieran denken wir aber nicht, wenn wir die köstliche Auster, ohne Zutaten oder mit einer Essigsoße und feingehackten Schalotten oder mit Zitrone schlürfen, zu einem Stück Weißbrot mit Butter und zu Weißwein. Ein Dutzend Austern ist übrigens nahrhafter und bekömmlicher als ein großes Beefsteak. Adolf Ziegler Was sonst noch geschah In Sibirien herrschen gegenwärtig außer- gewöhnlich niedrige Temperaturen, wie der Moskauer Rundfunk am Donnerstagabend meldete. Bei Werchojansk wurden 54 Grad unter dem Gefrierpunkt gemessen. * In Begleitung der Mitglieder einer fran- zq6sischen Antarktis-Expedition beförderte die Air France dieser Tage in einem Flug von Paris nach den Kerguelen-Inseln über eine Entfernung von rund 20 000 Kilometer auch zwei Rentier-Paare, die kurz vorher von Lappland eingetroffen waren. Diese Be- wohner des nördlichen Polarkreises in den klimatisch ähnlichen antarktischen Regio- nen einzubürgern, ist eines der Ziele der Expedition, die unter der Leitung des fran- z68sischen Forschers Heurgen steht. * Das britische Kabinett beriet über eine Einschränkung der Farbigen- Einwanderung in Großbritannien. Der Strom von arbeits- suchenden Emigranten, vor allem aus West- indien, wird von der Londoner Presse und den amtlichen Stellen seit Wochen mit Be- sorgnis beobachtet. Die meisten Einwanderer haben in England weder Unterkunft noch Arbeit. Sie tauchen zunächst in Massen- quartieren unter, die ihre Landsleute in ge- mieteten Häusern eingerichtet haben. In einzelnen Stadtteilen Londons und in anderen Städten befürchtet man das Entstehen eines unter elenden Verhältnissen lebenden neuen Proletariats und eine erhebliche Störung des Sozial- und Wirtschafslebens. — Die britische Marine hat ein neues Ret- tungssystem entwickelt, bei dem Schiff- brüchige von Hubschraubern aus mit einem Spezialnetz wie Fische aus dem Wasser ge- zogen werden. Das„Menschennetza, dessen offene Seite durch einen angehängten See- anker nach vorne gerichtet ist, wird von dem Hubschrauber an Drähten auf das Wasser hinabgelassen. Der Pilot fliegt dann langsam vorwärts und fängt den Schiffbrüchigen ein. Das Netz wird darauf mit einer Winde in tie Maschine hochgezogen. Bei der erfolg- reichen Erprobung des neuen Systems gelang es einer Hubschrauberbesatzung innerhalb von 20 Minuten 12 ͤ„menschliche Fische“ zu fangen. * Die italienische Polizei entdeckte in einem Fluß in der Nähe von Venedig die Leiche von Michele Cannarozza, dem Attentäter von Ancona. Cannarozza hatte am Sonntag vier Handgranaten in einem vollbesetzten Kino zur Explosion gebracht und dadurch zwei Frauen getötet und vierzig Personen zum Teil schwer verletzt. Es wird angenom- men, daß der Attentäter Selbstmord beging. Er wurde mit einem Herzschuß aufgefunden. Die ägyptische Regierung hat beschlossen, private Spielelubs zu verbieten, da sich das Glücksspiel nicht mit dem mohamedanischen Glauben vereinbare. Das Spielen in öffent- lichen Spielsälen wurde bereits früher unter- sagt. Sonderbestimmungen gelten lediglich für ausländische Touristen. 5 0 2 Die amerikanische Fernsehindustrie ha inre Produktion in den letzten Monaten des Jahres 1954 gegenüber den ersten Monaten des Jahres verdoppelt. Insgesamt wurden 1954 rund sieben Millionen Fernsehgeräte hergestellt. * Mit der Nase wählte der 41 jährige Ver- Walter eines Altmateriallagers in Hamilton (Kanada) die Nummer des Ueberfallksom- mandos, nachdem Räuber ihm 700 Dollar Ab genommen und ihn an Armen und Beinen gefesselt hatten. ** In einer Werft in Schiedam wurde eine neue schwimmende Walverarbeitungsfabrik im Auftrag der Niederländischen Walfang- Gesellschaft auf Kiel gelegt. Das Schiff wird mit einer Wasserverdrängung von 44 000 Tonnen die größte Einheit der niederländi- schen Handelsflotte und überhaupt das größte Schiff sein, das in den Niederlanden gebaut worden ist. Das 205 Meter lange und 27,5 Meter breite Fahrzeug wird von zwei Dieselmotoren von je 5250 PS mittels zweier Schrauben angetrieben, wird eine Geschwin- digkeit von 13—14 Seemeilen entwickeln und imstande sein, innerhalb von 24 Stun- den 800 Tonnen Walöl zu verarbeiten, Seine Besatzung wird 500 Mann betragen. — Die Nel 56. Fortsetzung „In Gottes Namen“, seufzte er und starrte wieder auf den weißen Weg. Er merkte dar- über nicht, wie eine ältere, schwarzgeklei- dete Frau zu ihm, der mit einem Bein am Wagen, mit dem anderen auf der Freitreppe stand, leise herantrat und ihn mit Flüster- stimme ins Haus bat. Als sie in der Halle angekommen waren, eilte sie ganz nahe auf ihm zu, blickte gegen die Treppe hin und klat, obzwar niemand zu sehen War, Halb hinter einen großen Schrank und schaute Herrn Sulpiz, der über diesen Empfang im- mer beklommener wurde, mit traurig bit- tenden Augen an. Sie legte den Kopf auf die rechte Schulter und hob die Hände, deren Fingerspitzen sie aneinandergelegt hatte. Die etwa sechzigjährige Frau mochte eine mit den Jahren in ihré Vertrauens- stelle aufgerückte Hausgehilfin sein. Sie schien im Flüstergespräch geübt. Was sie Herrn Sulpiz zu allererst und vor allem klarmachen wollte, war nur dies: daß ihre Herrin— nostra Signora“— sagte sie— keine Schuld an diesem herzlosen Empfang habe, und wie groß ihre Freude gewesen, als sie gehört habe, Herr Sulpiz sei in der Stadt.„ar Vater ist erst die vorige Woche Ssstorben, und doch sagte sie— Ihr Be- such, das sei für sie ein Fest so schön wie die Erste Kommunion. Und dann hat sie Ihnen den Wagen geschickt und lief im Haus hin und ber und hat sich schließlich ange- zogen und dann— ja stellen Sie sich vor, Se nach Porfiunculq ROMAN VON STEFAN ANDRES Copyright R. Piper& Co Verlag Mönchen dann Hab ich sie auf dem Boden gefunden, die Puderdose lag neben ihr, und ihr Herz ging so schwach, daß wir gleich den Arzt gerufen haben. Ja, und der kam vorhin, und jetzt liegt sie da und kann niemanden sehen.“ Sie blickte wieder schnell um die Ecke des Schrankes zu der Treppe Hin.„Ich sage mir: so schlimm brauchte sie sich doch nicht aufzuregen. Aber da ist der Signore und—. Wir haben alles getan, damit sie sich nicht aufregte. Was haben wir ihr nicht alles gesagt! Das wird ein alter Mann sein, der da kommt— verzeihen Sie, Signore, ja, so sagten wir, alle Frauen im Haus sag- ten es ihr. Und nun, sehen Sie, unsere Her- rin wußte, wer das ist, der da kommen sollte. Sie lief die Treppen hinauf und hinunter, ließ sich das Haar nochmal schnell waschen, es War dafür eigentlich keine Zeit mehr. Aber wenn der Signore nicht ach, die Arme! Das ganze Haus drehte sich, Ma- donna! So hat sie nicht mehr geweint, seit sie ein Kind War, seit ihre Mutter starb. Selbst als ihr Vater starb— 80 nicht. Ich sage, wenn ein Jugendfreund kommt— da- für hebt doch der Papst sogar das Fasten auf!“ Herr Sulpiz sah in das Gesicht der Alten, in dem kluge Wachsamkeit und heftige, aber leise hin und her springende Leidenschaft einander ablösten. re an den Spitzen zu- sammengelegten Hände bewegten sich, wenn sie heftiger wurde, vor ihrer Brust Wie eine flackernde Flamme., Das einzige aber, Was er Wirklich ganz wahrnahm, war der Duft der Rosen, die er im Arm hielt. Dieser Duft Wurde so stark, daß Herr Sulpiz ihn wie eine Strömung empfand und sich selbst Wie ein Boot, immerhin wie ein Fahrzeug, und die Alte War ein Pfahl, daran er kestgebun- den lag und hin und her schaukelte. Er war wie benommen von ihrem ge- flüsterten Bericht. Die Sonne, die Erwar- tung und die Angst um Klinger hatten ihn in einen Zustand versetzt, in dem seine Ge- danken ihn fern und unbestimmt und fast wie zu einem andern gehörend durchzogen. Sie ist krank— ich kann sie nicht sehen— meinetwegen krank— sie hat sich schön machen Wollen— und ihr Mann ist eifer- süchtig— ihr Mann? An dieser Stelle rig sich der Träumende zusammen. Wel- cher Mann ist das, fragte er sich, und so- fort kragte er mitten in die knisternde Stimme der Alten hinein, was für ein Mann das sei? Ob Anna Riparata denn zum 2 Wei- ten Male verheiratet sei? „Zum zweiten Male? Warum, Signore? Wie meinen Sie das?“ „Ja, aber ist der erste Mann denn nicht im Krieg— verunglückt?“ „Der Signore? Der ist oben— im Krieg war er nicht. Ach, Sie meinen, daß er bei- nahe totgeschlagen wurde? Aber das ist schon lange her, nein, er lebt, gegen Gottes Willen ist nichts zu tun!“ In diesem Augenblick betraten Felicitas und Klinger die weite, aber niedrige Halle. Klinger bewegte sich über die mit Teppichen belegten großen Fliesen, als schöbe inn ein Finger zwischen den Schulterblättern vor- Wärts. „Meine Tochter und ein— Verwandter“, murmelte Herr Sulpiz, und hier, nehmen Sie die Rosen!“ 3 9 5 Die alte Frau nahm mit einem Seufzer voller Zärtlichkeit den Strauß, ging dann auf eine Tür zu, öffnete sie und wies hin- ein— sie schicke den Signore gleich her- unter. Aber die Rosen könne die Signora erst morgen sehen, ,die sind zu schön, und das wäre jetzt nicht gut für sie!“ Kaum war sie fort, als Herr Sulpiz die tür des Salons, in den sie eingetreten Waren, schloß, auf Klinger Zzutrat, ihn bei den Gberarmen faßte und dann vor Er- regung geradezu streng in sein Gesicht blickte:„Sie hatten Recht, Norbert, Sie haben es gefühlt Klinger riß mit einer heftigen Bewegung die Brille aus dem bleichen Gesicht und starrte, wie von einem starken Licht ge- blendet, vor sich hin, blinzelnd und als könnte er niemanden erkennen. „Also?. Nicht wahr? sagte er endlich, nicht anders als ein Erzieher, der einen ungeständigen Zögling soeben über- führt hat. Gleich darauf aber brachen ihm die Tränen hervor, und er keuchte:„O Gott, aber jetzt ist es fast bestanden. Ich werde ihr alles sagen, alles! Jetzt erst weiß ich, Wie sehr ich mit ihr Mitleid hatte— wie tiek mein Abscheu gegen ihn war.“ „Nicht weinen, jetzt nicht, Norbert! Und — es Wartet etwas Furchtbares auf Sie, Nor- bert! Setzen Sie die Brille auf, schnell! Und kein Wort mehr— Sie können kein Italie- nisch— ich meine: Sie dürfen nicht— Sie sind mein Neffe—“ Herr Sulpiz fuhr sich, während er so in außerster Erregung sprach mit der Hand übers Gesicht. Der Schweiß, der ihm über die Stirn rann, störte ihn, und er wehrte sich, ohne zu wissen, was er tat, einfach mit der Hand dagegen Bei dem Geräusch der sich öffnenden Tür fuhr er mitten im Satz herum! Sie standen ziemlich nah an der Tür. Der Mann, der hereintrat, mochte etwa fünfundkünfzig alt sein Er war kaum mittelgroß. Sein breiter Ropf war gänzlich kahl und schien unmittelbar den breiten, robusten Schultern aufgesetzt. Er trug einen kast weißen Anzug, darunter ein weinrotes Hemd, dessen Kragen an seinem dicken Hals offenstand. Ruf dem fetten, braunge- brannten Fleisch seines Gesichts lag ein bis zur Behaglichkeit gediegenes Bewußtsein für die eigene Würde. Sein Lächeln, mit dem er die Gäste begrüßte, zeigte Gold und die un- reinen Zähne eines starken Rauchers. Quer über die Nase, die wie bei einem Boxer ge- brochen war, zog sich eine rote Narbe. Er plickte alle drei mit einem summierenden und betont gleichgültigen Blick an, nickte einen Gruß und nannte seinen Namen: „Diso“. Und kaum, daß Herr Sulpiz seinen Namen gesagt und seine Tochter und Klin- ger vorgestellt hatte, begann Signor Diso mit einem zumal auf Felicitas unangenehm wirkenden, feisten halbseitigen Grinsen, während er sie alle drei mit breiten Arm- bewegungen zu den Sesseln dirigierte, von seinem enormen Vergnügen zu sprechen, das der Besuch des Jugendfreundes seiner Frau ihm und dem ganzen Hause bereitet habe. Leider habe sich aber Annuccia zu sehr gefreut, so sehr nämlich, daß es sie umge- Worken habe, richtig umgeworfen, stellen Sie sich das vor“, sagte Signor Diso in ge- nießerischem Verweilen.„So viel Freude. Herr Sulpiz hatte das Gesicht gesenkt. Eine hilflose Beschämung erfüllte ihn, er spürte, wie allein durch seine Gegenwart in Anna Riparatas Gatten die schlimmsten Möglichkeiten seines Wesens aufgeweckt wurden. „Ich verstehe“, murmelte er„Was auch immer mit ihr geschehen st“, fuhr er müh- sam fort. Doch da verließ ihn die Stimme, und er konnte die ächsten Worte nur im Flüsterton sprechen,„ich bedaure es sehr, daß ich die Ursache war er kam nicht weiter.(Fortsetzung folgt) Seite 4 „Als ich gestern“: Da hat einer Reue Als teh gestern auf die Redaktion Ram, war ich, nach etwa zwei Minuten, einfach „Fertig“. Das bewirkte dieser Brief: Sehr geehrter Herr Redakteur! Am 12. 1954 habe ich vor dem Eisstadion Mren Vw entwendet. Eintreibbare Außen- stände meines ehemaligen Geschäftes ermög- lichen eine teilweise fnansielle Wiedergut- machung des Schadens, Ich bitte Sie, mir bald Ire Forderung mitzuteilen. Für das Ihnen durch mich entstandene Ungemach zeichnet um Entschuldigung bittend, kochachtungs voll Wären Sie da nicht auch„fertig“ gewesen? * Ist ihnen schon einmal etwas gestohlen worden? Ein Fahrrad, ein Motorrad, ein Mo- ped? So ein„Huttelchen“, für das sie jahre- lang gespart haben, das dann ine ganze Freude war, mit dem Sie ins Geschäft und ins Grüne gondelten Dieses heiße Gefühl, das unter der Bauchwand, so in Zwerckfellgegend, Rervorquillt, das über Brust und Rücken huscht (gänsehautmachendes Gefühl)— und das dann in der Kehle plötelick wieder würgt: Herrgott, da habe ich es doch hingestellt gehabt: das Fahrrad, das Moped, den Roller, den Wagen. Leer ist der Platz.— Dir ist, als würde Dein Herzschlag einen Augenblick stocken. Dir kom- men die dümmsten Gedanken: Hat es einer beiseite gestellt, liegt eine Verwechslung vor? Du denkst— und Du verrennst Dich in diesen Gedanken—: Es kann doch gar nicht sein. („Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.“) Aber es ist dock so: Weg! Gestohlen * Ich kasse Diebe. Und ich habe jedesmal— das war in den letzten 20 Jahren viermal, Weil die Burschen mir„Glückspilz“ zwei Fahr- räder, ein Motorrad und schließlich das Auto mausten— unzählige Male zornig geknirscht: „Büberl, wenn ich Dich erwische, dann frauckt's“. Ja, und nun hab' ich also einen. Und es raucht nicht. Da Rat nämlich einer Reue.-kloth Filmspiegel Palast:„Taza, der Sohn des Cochise“ Und wieder ruft der Wilde Westen. Re- gisseur Douglas Sirk zeigt, was eine Rot- Haut-Harke ist. Auch dieser Universal-Film lebt ganz von explosiver„Kintopp“-Drama- tik. Das Drehbuch war um vordergründiges und aufregendes Tohuwabehu bemüht. Die Kamera hingegen schien davon nicht viel zu halten, man hätte ihr mehr Beweglichkeit gewünscht. Rock Hudson als Taza und Apachenhäuptling kämpft für die Selbstver- waltung der Apachen, gegen die US-Kaval- lerie und um das Apachenmädchen Oona. Dabei gerät er in einen unvermeidlichen Konflikt zwischen den Apachenstämmen und der US- Polizei. Ein handwerklich sauberer Reiger wischen Weiß und Rot“ in Fech- nicolor und dreidimensional mit erregenden Lanzenkämpfen, beimtückisch surrenden Pfeilen und grandiosen Szenen der„Mas- senvernichtung“. Hk Alhambra: „Heideschulmeister Uwe Karsten“ Wieder eine Produktion in der Reihe ver- Himter Erfolgsromane, und wieder einer in der Reihe derer, die nicht besser sind als ihr literarisches Vorbild.„Filmvater“ und Regisseur Hans Deppe hat fleißig rührselige Elemente auf dem Heideweg gehäuft und die an sich prächtige, zu Beginn des 20. Jahr- hunderts spielende Geschichte um stolze Stadtbürger und einfache Dorfmenschen trotz Eastmancolor zu sehr in Schwarz- Weig- Kontrasten gemalt. Der hundertfach er- probte Heimatfilm-Stil dominiert: Die gütige Mutter, der geläuterte Trunkenbold, die böse Familie Gut sind die gelungene Schilderung des Hamburger Partrizierhauses, die kräftige Durchzeichnung der Heide- Charaktere und die von Fritz Arno Wagner meisterhaft ein- gefangenen Landschaftsaufnahmen. Die ei- genwillige Barbara Rütting, ferner Claus Holm, Hans Quest und Günther Lüders(dem man leider die ihm jahrelang aufgepregte Lustspiel-Schablone anmerkh) sind die dar- stellerischen Stützen einer Ensembleleistung, die guter Durchschnitt ist. hw Kurbel:„Blut im Schnee“ Ein hübsches Mädchen wird gesucht, weil es Zeuge eines Mordes war. Die Polizei fahndet nach ihm und gleichfalls eine Gangsterbande, die sich dieses unbequemen, Zeugens entledigen will. Im mondänen Berg- hotel des Nationalparkes Montanas enthül- len sich langsam die Geheimnisse der ein- zelnen Gäste, das Mädchen wird gefunden, ein Gangster auch, und nach wilden Ver- folgungsjagden und Kämpfen im Schnee siegen das Recht und ein liebendes Paar. Das alles in Technicolor. Ein unterhaltsamer Film amerikanischer Produktion, der das Kriminalistische mit dem Abenteuerlichen Verbindet und die zerklüfteten Gebirge der Kordilleren zur Kulisse nimmt. Regie führte Louis King. e=tr⸗ Wie wird das Wetter? Naßkalt Vorhersage bis Montagfrüh: Wechselnde, meist starke Be- wWoölkung, besonders am Sams- teig noch einzelne Niederschläge tells als Schauer. auch in niede- ren Lagen überwiegend Schnee. Tagestemperatur nur wenige Grade über 0, nachts leichter, im Bauland besonders in der Nacht von Sonntag auf Montag auch mäßiger Frost. Zunächst noch böige, später abflauende Winde um West bis Nordwest. Enn li e a m 1. November 1956— nach der geplanten I Gelber Streifen contra Gummistempel: Dreiländerecke im Papierkrieg an exponierter Stelle Unklarheiten um Schwerkriegsbeschädigten-Ausweise beseitigt/ Dennoch tut„Bundes-Ausweis-Regelung“ not Der„Bund hirnverletzter Kriegs- und Arbeitsopfer“ in Ludwigshafen wandte sich dieser Tage gegen die Direktion der Mann- heimer Straßenbahn,„die neuerdings die Versehrten-Ausweise im Raum Mannheim nur dann noch anerkenne, wenn sie mit einem von der Straßenbahn gelben Streifen über- klebt sind“. Wir haben uns im Interesse von über 3500 Kriegsversehrten, die ständig die Verkehrsmittel unseres gesamten Gebietes benutzen, um eine Klärung dieser im Zuge des Ausweisunwesens unerfreulichen Ange- legenheit bemüht und dürfen vorweg fest- stellen: Weder die Mannheimer Straßenbahn, noch das Mannheimer Ausgleichsamt, son- dern einzig und allein das badisch-württem⸗ bergische Arbeitsministerium in Stuttgart ist „schuld“ an jenem ominösen gelben Streifen, der im ganzen Land ab 1. Januar 1955 ver- bindlich und klebepflichtig wurde. Und der Hauptschuldige“ ist der Bund, der seit mehreren Jahren eine Kür alle Länder ein- heitliche Regelung der Schwerbeschädigten- ausweise e Aber bisher noch nicht verwirklicht hat. Steigen wir ite 5 das Labyrinth von verordnungen, Durchführungs bestimmungen und Verwaltungspraxis: Die jährliche Ver- längerung der Schwerbeschädigtenausweise (von denen es naturgemäß eine Großzahl ver- schiedener Kategorien gibt) erfolgte bisher auf dem Wege einer Gummibestempelung. Um mehr Uebersichtlichkeit zu erreichen, verfügte das Stuttgarter Arbeitsministerium die Ueberklebung mit dem gelben Papier- streifen, auf daß auch der Straßenbahnschaff- ner sofort erkenne: Dieser Ausweis ist gültig. Südsee- Insulaner Und alles wäre in unserer„Dreiländerecke“ in Ordnung gewesen, hätten nicht Rheinland- Pfalz und Hessen am„traditionsreichen“ Gummistempel festgehalten. Einem Straßenbahnschaffner der Linie 3, die von Waldhof nach Oppau fährt, darf es nicht übel genommen werden, wenn ihn langsam ein sanfter Ausweis- Wahnsinn be- fällt. Denn in Waldhof nimmt er morgens die Schwerbeschädigten aus dem Hessischen Ried auf, die ohne Gelbstreifen, mit Gummi- stempel(und mit Recht) ihre Freifahrt bean- spruchen. Dann steigen die„gelben“ Mann- heimer ein, und über der Rheinbrücke sieht er sich wieder dem„entstreiften“, diesmal rheinland- pfälzischen Stempelgummi gegen- Über. Neben diesen Kategorien muß er im Kopf haben, wie die insgesamt 23 verschie- denen Strecken- u. Netzkarten aussehen und Welche der einzelnen zwölf Fahrscheinhefte und Fahrscheine für welche Teilstrecken gültig sind. Und nun stelle man sich bitte noch einen uüperfüllten Wagen vor. 9 N Schaffner sind nicht zu beneiden Ist es ein Witz, daß die Schwesterstädte eine gemeinsame Stragenbahnverwaltung be- sitzen? Man wußte von den dreierlei Rege- lungen nichts und rief erst, als die Beschwer- den der, Streifenlosen“ Ludwigshafener ein- liefen, die„Fürsorgestelle für Kriegsbe- schädigte und Kriegshinterbliebene“ beim Mannheimer Wohlfahrtsamt zu Hilfe. Jetzt ist das Personal unterrichtet, daß es auch die hessischen und pfälzischen Ausweise aner- kennen muß.„Wir bedauern, daß das alles so kompliziert ist“, meinte Wohlfahrtsamts- direktor Albrecht betrübt. e auf in der Großstadt „Universum“: Die Kilima-Hawaiians mit Gefolge erfreuten ihre Bewunderer Eine„große Musik- Bühnen- Schau“ hat- ten die„Kilima-Hawaiians“ angekündigt und das Publikum strömte in Scharen zum „Universum“, um seine Schallplattenlieb- linge in Person und Aktion zu sehen und zu hören. Man weiß nicht, über was man mehr staunen soll: über den Mut dieses „großen Bühnen- Schau- Ensembles“, oder über die Anspruchslosigkeit des Publikums. Von einigen Ausnahmen abgesehen, waren die Darbietungen des Ensembles mittel- magig; daz a gab es nicht nur höflichen, son- dern auch begeisterten Beifall. 8 Die Kilima Hawaiians selbst waren die tragfähigste Säule des Abends. Sie zeigten eine hervorragende Beherrschung ührer Zupfinstrumente und verstanden es, ihre Vorträge durch passende Kostümierung und humorvolle Darstellung ohne Klamauk zu unterstreichen. Sie verfügen außerdem über kür ihr Metier recht angenehme Mikrophon- stimmen, womit besonders das holländische Hula-Hula-Mädchen überzeugte. Im ersten Teil gab die nasal- schwingende Hawai-Gi- tarre den Ton an. In bunter Mischung hörte man Fox und Marschmelodien, die mit Haàwal nur über dieses Instrument zu tun haben, ans Herz rührende sentimentale deut- sche Schlager und— das war wirklich gut eine Parodie auf einen Hawꝛai-Kriegsgesang. Ein Potpourri nannte sich nach einer Schall- platte„Kilima- Erinnerungen“ I und II und krischte die Erinnerung an die beliebtesten Lieder der vier Holländer auf,„O-A-Hu“ urid„Vaya con dios, my darling“ brachten das Trommelfell zum Schwingen und Klin- Sen. Es muß eine Langspielplatte gewesen sein. Die Kilima-Hawallans waren von einem Rahmenprogramm umgeben, das wohl zu- rückhaltend zusammengestellt war, um sie richtig zur Geltung zu bringen. Es bewegte sich auf der Ebene des in Kabaretts täglich Gebotenen, was keine negative Kritik an den Kabaretts sein soll: aber von einem solchen Abend erwartet man etwas mehr. Die vier„Astras“ sind sicherlich fröhliche Holländer, die ihre Akkordeons beherrschen und auch ganz geschickt mit den Holzschuhen klappern können, aber das ist auch alles. Bei Erika Gläser imponierte weniger das Tanz- talent als die präzise Akrobatik. Ein Unter- und ein Obermann produzieren sich als „Carlo und Rivano“ ernsthaft und als Slim und Slom komisch. Fred Custor als Ansager verstand es, die etwas wässrige Suppe durch Zugabe von teilweise recht kräftiger hu- moriger Würze, parodistischen Einlagen und von Endrikat entliehenen Versen als„fru- gales Mahl“ zu servieren. Theo Wass von Radio Hilversum gab sich mit der musika- lischen Untermalung des Programmes viel Mühe. b-t Flaherty und der das gesamte Ausweisunwesen ist er da nicht Allein. Nichts gegen den gelben Streifen— viel- leicht schafft er wirklich mehr Uebersichtlich- keit. Aber dann sollen die„anderen“ auch gestreift sein, oder Baden- Württemberg soll sich stempeln lassen. Allein Mannheim hat 2271 Schwerbeschädigte der Stufe 5( unent- geltliche Beförderung“), die alle Verkehrs- mittel im Bundesgebiet kostenlos benutzen dürfen. Wenn man überlegt, daß diese be- rechtigte Vergünstigung allein in Mannheim einen Fahrpreiswert von 2271 mal 29 DM (Preis der Gesamtnetzkarte), ergo 65 859 DM darstellt, dann ist die Notwendigkeit genauer Kontrolle einleuchtend. Für sie wiederum ist der gelbe Streifen gar kein so übles Hilfs- mittel. Nur sollte man eben dem Bund. siehe oben HW „Feuerio“: Prinz Ali I. von Wurstonien .. in Amt und Würden eingesetzt/ Großes„Feuerio“ Programm steht bevor Was dem einen„sin Uhl“, ist dem ande- ren„die Nachtigall“. Und so hat die„Fröh- lich Pfalz“ seit dem vergangenen Wochen- ende ihre Prinzessin und der„Feuerio“— Mannheims größter und traditionsreichster Karnevalsverein— seit Donnerstagabend seinen Prinzen,„Ali I. von Wurstonien“., Die Inthronisation von dero Hochwohlgeboren ging im„Kanzlereck“ von statten: Der Elfer- rat mit Präside Dr. Thomas I. an der Spitze setzte sich in Szene, die auf marschierte Prinzengarde salutierte und der Prinz zeigte das strahlendste Lächeln, dessen er fähig ist. Klarer Fall, das„Land Wurstonien“ liegt in einem Mannheimer Metzgerladen. Der Sohn des Hauses, nun zum Prinzen avan- ciert, sieht aber nicht so aus, wie man sich einen Fleischer schlechterdings vorstellt. Im Gegenteil, im Gegenteil. Von den Ampitio- nen zu hehren Wissenschaften beinahe ver- klärt, blickt sein Auge mitunter in die Runde. Das aber muß kein Nachteil sein. Nach einem schmackhaften Prinzenimbiß, bestehend aus einigen Genüssen„Wur- stoniens“, stellte Präside Dr. Thomas den neuen Allgewaltigen des„Feuerio“-Treibens der nächsten Wochen vor. Einen„fortschritt- lichen Fasching“ will er feiern, der gute, liebenswerte Ali, bei dem die Narren lustig und fröhlich sein sollen, bei dem sie alle Sorgen des täglichen Lebens einmal ver- gessen dürfen, weshalb sie aber nicht gleich „um das goldene Kalb tanzen“ müßten. Dann machten die Präsidenten der Bruderschaf- ten„Fröhlich Pfalz“,„Grokageli“, sowie Ex- prinz Karl I.(von Gastronomien)— der eine besonders rauschende Regierungszeit gehabt Dokumentarfilm Regisseur Wolf Hart sprach im Amerikahaus Ueber das Thema„Flaherty und der mo- derne Dokumentarfilm“ sprach dieser Tage Wolf Hart, eine prominente Persönlichkeit im internationalen Dokumentarfilm Schaf- ken und Schöpfer zahlreicher prämiierter Filme, in einer gut besuchten Gemeinschafts- veranstaltung des Amerika-Hauses und des Filmelubs. Der sympathische Filmmann ent- Warf ein liebevolles, wesentlich vom Erleb- nis der persönlichen Begegnung geprägtes Portrait des großen amerikanischen Regis- seurs Flaherty, den er den„Klassiker des Dokumentarfilms“ nannte. Kleine literar- historische Exkursionen zu Goethe und Man- fred Hausmann, die Hart in seinem Referat unternahm, dienten der Bestimmung von Flahertys Kunst als„der Begegnung des Geheimnisses in der Natur mit dem Ge- heimnis im Menschen.“ Zwel Beispiele wurden zur Erläuterung herangezogen: Der Anfang des im Amerika- Haus häufig gespielten Streifens„Louisi- Harts eigener Produktion gezeigt: ana-Legende“, von bezaubernder lyrischer Stimmung erküllt, zeigte Flaherty als „Poeten mit der Kamera“, wogegen eine Szene aus den„Männern von Aran“ ihn als den scharfen Beobachter des Verhältnisses zwischen dem handelnden Menschen und der ihm übermächtig entgegenwirkenden Natur aus wies. Anschließend wurden zwei Streifen aus „Däm- merung über dem Teufelsmoor“ und„Was der Bauer nicht kennt“, Durch diese Kon- frontation der Werke der beiden Regisseure wurde sichtbar, in welch hohem Maße Fla- herty für die Filmgestaltung Wolf Harts vorbildlich wurde. Einige Unterschiede in der Verwendung bestimmter Stilmittel wurden in der an den Vortrag anschließenden Dis- kusslon herausgearbeitet, die das lebhaft interessierte Publikum auch zur Erörterung allgemeiner Fragen der Filmregie benutzte. KS Samstag, 15. Januar 1955/ Nr. 11 0 Entscheidung Theaterneubau fällt am 15. Februar Der Verleihung der Schillerplakette an Professor Dr. A. Schüle— über die wir an anderer Stelle berichten kolgte eins Sitzung des Kuratoriums der Stiftung Na- tionaltheaterbau. Als neues Mitglied nahm erstmals Architekt Fritz Henning teil. Eben- falls anwesend war Architekt Gerhard Weber, Frankfurt, nach dessen Entwurf das neue Nationaltheater erstellt wird. Auch auswärtige Sachverständige nahmen an der Sitzung teil. Es wurden die Einzelheiten des Bauprojekts festgelegt. Eine endgültige Ent- scheidung, nach welchen Plänen der Neubau erfolgt, wird der Stadtrat in einer öffent- lichen Sitzung am 15. Februar zu treffen haben. ö Die Schillerplakette tür Professor Dr. A. Schüle Zu Beginn der Sitzung des Kuratoriums der Stiftung Nationaltheaterbau am 12. Ja- nuar, überreichte der Oberbürgermeister Professor Dr. A. Schüle die ihm durch ein- stimmigen Beschluß des Stadtrats verliehene Schillerplakette. Der Ober bürgermeister wür- digte bei dieser Gelegenheit die Verdienste, die sich Professor Dr. Schüle während seiner Zugehörigkeit zum Mannheimer Stadtrat und als Mitglied des Kuratoriums der Stif- tung Nationaltheaterbau Mannheim um das kulturelle Leben der Stadt Mannheim, ins- besondere um den geplanten Neubau des Nationaltheaters erworben hat. 1— Die Milchhandlung Max Brandt, Stock- hornstraße 42a, feiert in diesen Tagen ihr 50 jähriges Bestehen. Der 1869 geborene In- haber, Max Brandt, verbringt seinen Lebens- abend im Kreise seiner Kinder, Enkel und Urenkel und hat die Leitung des von seiner ältesten Tochter geführten Geschäftes noch fest in der Hand. 0 590808860 68s hat— ihre Honneurs. Allseits Glück und Segenswünsche. Halsbandorden für ver- diente Narrhallesen Es war nach Mitternacht, als sich das Präsidium zu hochherzigem Tun entschloß: Den Damen des Elferrates, die nun wieder „harten Wochen“ entgegensehen, wurde ein besonders hübscher„Trostorden“ um den Hals gehängt. Viel Beifall. Nachdem die Gäste des Abends zu den Klängen der un- ermüdlichen Hauskapelle ein wenig ge- schunkelt hatten, ging dieser erste„Feuerio“- Akt, dem große Taten folgen sollen, früher zu Ende, als das demnächst der Fall sein wird. Das bevorstehende gesellschaftliche Pro- gramm, über das im kleinsten experten Kreise noch fleißig diskutiert wurde, inter- essierte: Zweimal wird der„Feuerio“ den Musensaal füllen. Bei der großen Damen- fremdensitzung(22. Januar und 30. Januar) wird Josef Offenbach(Schauspielhaus Ham- burg) mit von der Partie sein, Den Verant- wortlichen ist ein Stein vom Herzen ge- rutscht, als es klappte. Es wird ein„Ka- nonen“-Programm geboten. Und Kanonen- Programme bringen Sorgen(finanzielle). Da- von will das Narrenvolk vielleicht nichts wissen. Es sei auch nur am Rande ange- deutet. Außerdem: Das Kind wird ja ge- schaukelt werden. Dennoch.-kloth „Feueriol-Präside Dr. Thomas I. setzt Prinz „Ali I. von Wurstonien“ am Donnerstagabend im„Kanzlerech“ in Amt und Würde ein. Foto: Steiger * Slasfong Jongleure von Welfklosse Rekord in Akkorden v. sympathische Conference bas TANZ-NMAeHf- KABARETT in Uenzen DER STab r Au sockEISNMARKT AB SONNTAG, AB SONNTAG, Dee! Pr ANGELA„ Alfkpo u., bee, KETTV bogorhka„ MxENDIN„ ER UND SGORNADI OlVANDA WENKOff un 800 KTLEIN ERNA OkR KGNIG OfFR n und Charme Zum Jam spielt WALTER WII ZEL mit seinen Solisten. 86. 20. 50h frön gesffnet kintritt frei · Intimes NACH TF E OSRAM. 5 Patkplötze Janz mit Können Motorrad in II 1 Los ige Zwiegesprôche mit einer bekannten ſype — f ——— 8 tung lers Die Ged Hof; bis fürs nock Nati „Ph. Aber in d. Pros bind Mitt Schi saal Auf: ven Prol anst Eek N. e oh ein D „„ eee ss . — 1 an r an eine Na- ahm ben hard f das Auch der des Ent- ubau kent effen 9 9 4 — Vor 7 5 * rinz end iger Nr. 11/ Samstag, 15. Januar 1955 MORGEN Seite 5; — Vorbereitungen für die Schiller-Festwoche Gedächtnisausstellung und repräsentativer Spielplan des Theaters Von der Stadtverwaltung werden zur Zeit — 80 teilt die Pressestelle mit— Vorberei- tungen getroffen, um den 150. Todestag Schil- lers am 9. Mai in würdiger Weise zu begehen. Die städtischen Museen werden sich um eine Gedächtnis-Ausstellung bemühen, die im Hofgebäude des Zeughauses stattfindet, weil bis zum Mai das Bibliothekszimmer der Kur- kürstin im Schloß, an das auch gedacht war, noch nicht wiederhergestellt sein wird. Das Nationaltheater wird in der Schillerwoche „Phädra“ und„Fiesko“ aufführen, vor allem aber die Première von„Kabale und Liebe“ in der Inszenierung von Hilpert bringen. Das Programmheft wird Schiller und seiner Ver- bindung zu Mannheim gewidmet sein. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen soll die Schillerfeier am Sonntag, 8. Mai, im Musen saal mit Rezitationen, einer Festrede und der Aufführung der IX. Symphonie von Beetho- ven durch das Nationaltheaterorchester unter Professor Herbert Albert stehen. Mit den Ver- anstaltungen soll die ganze Bevölkerung, nicht zuletzt die Mannheimer Jugend ange- sprochen werden, an die besonders bei der Gestaltung eines literarischen Schillerabends gedacht wird. * Die Mannheimer erinnern sich: Vor nun- mehr 25 Jahren feierte die ganze Stadt schon einmal eine eindrucksvolle Festwoche. Es war im Juni 1929. Sie galt nicht Schiller, wohl aber dem„Schillertheater“, der Bühne Mannheims, und es war auch damals ein 150. Jubiläum. Der Werdegang vom kurfürstlichen Hof- und Nationaltheater zum ersten deutschen Kom- munaltheater, war, so sagt F. Walter in sei- nem Buch„Schicksal einer deutschen Stadt“, das„Thema des Rühmens und Erinnerns“. Ein repräsentativer Spielplan zeichnete jene Woche aus, die weit über Mannheims Gren- zen hinaus großen Widerhall fand. Eine Theaterausstellung in 16 Räumen des Schlog- museums führte die geschichtliche Entwick- lung der einheimischen Bühne ab 1681 in zahl- reichen Bildern, Modellen und Dokumenten vor Augen.-kloth Tanzlehrer Karl Helm f einem Herzschlag erlegen Tanzlehrer Karl Helm ist am Donners- tagvormittag im Alter von 65 Jahren un- erwartet einem Herzschlag erlegen. Mit ihm ist der Senior der Mannheimer Tanzpäda- gogen verschieden, durch dessen Schule viele tausend Mannheimer im Laufe von kast fünf Jahrzehnten den ersten Schritt in das gesellschaftliche Leben machten. Am 31. Oktober 1954 noch konnte Helm zusam- men mit seiner Gattin im Musensaal sein 45. Berufsjubiläum festlich begehen. Noch am vergangenen Wochenende feierte er, scheinbar gesund, in der„Amicitia“ seinen großen Winterball und gab am Mittwoch- abend noch Tanzunterricht Das berufliche Ansehen des Verstorbenen fand Ausdruck in seiner Berufung zum Lan- desgruppenvorsitzenden Baden des Allge- meinen Deutschen Tanzlehrer verbandes. Helm verkörperte auch ein Stück Alt-Mann- heimer Bürgertums und war in seiner auf- geschlossenen Art besonders der Jugend ein väterlicher Freund. Kr Fortsetzung Lokalteil Seite 6) Die Entwicklung des Swing-Stils Erster Abend einer Jazz-Vortragsreihe im Amerikahaus Hunderte junger Menschen— manch- mal sogar tausend und mehr„strömen“ in die Jazz- Konzerte. Wieviele aber gehen zu jenen Bildungsabenden, in denen ihr (angebliches) Hobbij fachlich, oft an Hand von hervorragenden Schallplattenbeispie- len, untersucht wird.. Einen um strenge Wissenschaftlichkeit bemühten Vortrag über das Thema„Die Entstehung des farbigen und des weißen Swingstils“, hielt der durch einen Vortrags- zyklus in Mannheim bereits bekannte Musik- ethnologe Alfons M. Dauer im Ameikahaus. Ueber insgesamt drei Abende wird sich sein Seminar über„Grundlagen und Entwick- lung des Swing— ein Beitrag Amerikas zur modernen Musik“ erstrecken. Dauer führte aus, daß die Beeinflussung der abend- ländischen Musik in Amerika durch die afrikanische und afro- amerikanische Musik zur Bildung einer euro- afrikanischen Musik, einer Vorläuferform des Swingstils, führte. Hieraus entstand in Nordamerika die Min- strelmusik und der Ragtime Vorstufe des New Orlean-Jazz) Die Bildung des„far- bigen Swingstils“ erläuterte der Sprecher als eine Deformationserscheinung des afro- amerikanischen Jazzstils„Sophisticated spi- rituals“ und„sophästicated blues“ seien die markantesten Ausprägungen. Demgegenüber habe sich der„weiße Swingstil“ durch Imitationen auf der Grund- lage europäischen Musizierens herausgebil- det.— Dauer zeigte die Entwicklungslinie des„weißen Swingstils“, die beim„Dixie: landsti!“ beginnt und über den„Chikago- Stil“ zum„sweet-Stil“ führe. Die flüssig vorgetragenen Ausführungen wurden durch eine Fülle von Schallplatten- beispielen unterstrichen. Sch. Achtung Handballer! Wegen der schlech- ten Platzverhältnisse hat der Vorstand des Badischen Handballverbandes beschlossen, sämtliche für das Wochenende vorgesehenen Spiele abzusetzen. Vetkäbfe Eekbank, roh. Möbel- Scheuermann. U 3. 20. Zu Ostern den Gas- oder Elektro- Herd von Rothermel. Alte Kunden ohne Anzahlung, neue nach Ver- w. Küchenherd m. Kohlenwag., gut einbarung. Pianos-Fluigel Kleinklaviere neu u. gebraucht bei bequem. Teilzahlung Inzahlungnahme gebr. Instrum. 22 e eee [Neckeknannntin- one Restposten Serge-Taft, 140 em breit, per Meter 2,50 DM. Herrn-Ulsterstoffe. reine Wolle, per Meter 15,.— DM. 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Er War der ruhende Pol in der Erscheinungen Flucht, gab hauptsächlich englischen und kranzösischen Unterricht, führte interimi- stisch die Dienstgeschäfte Und längere Zeit das Sekretariat der Anstalt. Besondere Ver- dienste erwarb er sich um das Landheim. Trotz einer schweren Kriegsverletzung war Professor Selzle ein eifriger Turner und Sportler. Er gehörte lange Jahre dem Vor- Stand des TSV 1846 an, war Mitglied der Jahn-Riege und der Publizist des Vereins. Sein stets frisches Wesen hat Schülern und Erwachsenen Freude gemacht. 0 Heimkehrer- Entschädigung Letzter Termin; 2. Februar Der Verband der Heimkehrer hat am Dienstag darauf hingewiesen, dag Anträge Auf Entschädigung für Kriegsgefangenschaft nur noch bis einschlie glich 2. Februar 1955 gestellt werden können. Auch die Heim- Kehrer, die die erforderlichen Beweisunter- lagen noch nicht beisammen haben, müssen ihre Anträge fristgerecht einreichen. Die Papiere können später vorgelegt werden. Heimkehrer, die ihre Anträge nicht frist- gemaß einreichen. verlieren außer der Ent- schädigung auch ihre Ansprüche auf Dar- lehen zum Existenzaufbau, zur Beschaffung 1585 Wohnraum und auf Hausratsbeihilfe. Heuakenn lun Rlung 8 Unerhörte Trennschärfe, 8 höchste Präzision durch Tefefon Hören Sie das Wundergerät mit 4. Stunden- Langspielbond. Prospekte kostenlos TEFI-WELI-RADIO WERK PORZ b. Kö Fabrikfiliale Mannheim, an den Planken, Vetter-Passage, Telefon 5 04 35. Sonntagsdienste Sonntagsdienst der Apotheken. 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Karl Reiss, Mannheim, 1 2 ird 60, Elsa Frey, Mannheim-Nek- Karau, Dortfsärtenstraße 17, ünd Elisabetha Heckmann, Mannheim- Käfertal, Morgenröte 31, werden 70 Jahre alt. Ludwig Söllner, Mann- eim-Neckarau, Neckarauer Straße 26, begeht den 75., Albertine Petri, Mannheim, Alters- heim Marthahaus, F 7, 29, den 77. Marie Tiedke, Mannheim, Marienhaus, R 7, 13, den Geburtstag. Eva Spatz. Mannheim- Feuden- eim, Wallstadter Straße 61, vollendet das 80., Wacker, Mannheim- Feudenheim, Haupt- trage 24., das 82., Peter Geörg, Mannheim Waldhof, Waldpforte 146. das 82., Wilhelm Gerstner, Mannheim, Uhlandstraße 12a, das e Anton Kley, Mannheim, K 4, 19(krüher Seckenheimer Straße 92), das 88. Lebensjahr. Kugust Reimling, Mannheim Käfertal, heimer Straße 39, kann seinen 60. Geburtstag eiern und zugleich Auf 30 jähriges Bestehen Geschäftes(Weinhaus Reimling) zurück- 5 n. Das Milchgeschäft Max Brandt, Mann- heim, Stocchornstrage 42a, besteht 50 Jahre. Hätten Sie— zu Ihrer Zeit— darüber schreiben können? Worte von Albert Schweitzer als Abiturthema Es gab acht Wahlmöglichkeiten/ Alle Themen legen Ehre ein Welche Abitur-Themen werden heute— nach immerhin neun Friedensjahren— den jungen Menschen, die morgen ins Leben hinaustreten, gestellt? Eine Frage, die am Rande wohl alle interessieren mag, die der- einst einmal(schwitzend) eine„höhere Schulbank“ gedrückt haben In dieser Woche haben die Abiturienten des Landes Baden-Württemberg ihren Prü- fungsaufsatz geschrieben: Erste und wich- tigste Etappe auf dem Weg zum Ziel. Sechs Themen hat das Kultusministerium für das ganze Land und alle Schularten gestellt. In den einzelnen Regierungsbezirken haben die Oberschulämter zwei Themen aus der Lek- türe hinzugefügt. Jeder Deutschlehrer konnte die vier für seine Klasse besonders geeig- neten Themen heraussuchen, aus ihnen wählte jeder Schüler„sein“ Thema. Fünf Stunden Zeit standen für die Ausarbeitung zur Verfügung. Mit der Reinschrift waren auch Stoffsammlung und Notizen abzugeben. Und nun sind alle auf die„Benotung“ Se- spannt, die leider auf sich warten läßt. Die sechs Themen des ee lauteten: 1.„Alle Fortschritte des Wissens und Könnens wirken sich zuletzt verhängnisvoll aus, wenn wir nicht durch entsprechende Fortschritte unserer Geistigkeit Gewalt über sie behalten.“ Ein Wort von A. Schweitzer.) 2.„Die Franzosen feiern den 14. Juli, die Schweizer den 1. August, die Vereinigten Staaten von Amerika den 4. Juli. Wie er- klären Sie es sich, daß wir Deutschen keinen solchen Nationalfeiertag haben? Halten Sie irgend ein Ereignis unserer Geschichte für geeignet, einen Nationalfeiertag zu begrün- den?“ 5 3.„Die Hand, die die Wiege bewegt, be- wegt die Welt“(ein spanisches Sprichwort). 4.„Die demokratische Schweiz hat kein Frauenstimmrecht. Welche Gründe führen wohl die Freunde und die Gegner des Frauen- stimmrechts an?“ 5.„Wie erklären Sie sich die Spannung zwischen den Generationen? Gibt es Wege, diese Spannung zu mildern?“ 6.„Wer nichts als Chemie versteht, ver- steht auch die nicht recht— wie verstehen 5 Sie dieses Wort Lichtenbergs?“ Das erste und das sechste Thema liegen gar nicht so weit auseinander.) Das Ober- schulamt beim Regierungsbezirk Nordbaden in Karlsruhe hat die folgenden beiden Auf- gaben zur weiteren Auswahl gestellt:„Die Monologe des Prinzen von Homburg als Stu- fen seiner inneren Wandlung.“„Die Tragik Philipps II. nach Schillers Don Carlos.“— Es hat den Anschein, als ob das Wort Albert Schweitzers besonders gern bearbeitet wurde. * Angehörigen älterer Generationen mögen diese Themen recht schwierig vorkommen. Die Abiturienten, die wir in diesen Tagen zu sehen bekamen, waren aber nicht dieser Auffassung. Sie fanden den Schwierigkeits- grad der Themen„riormal“., Das spricht sehr für die Güte der Unterweisung, die die Ober- klassen gehabt haben. Im Rückblick auf ver- gangene Zeiten will es scheinen, als sei die für die„Schulmänner“ Auswahl der Themen nicht mehr so einseitig literarisch, als das früher der Fall war. Auch kommen die üblich gewesenen üblen Gemein- Plätze nicht mehr vor. Der Blick der Heran- wachsenden ist auf Fragen der Ordnung im Geiste und unter Personen gelenkt, an deren Erörterung ein Schüler bewähren kann, was er bewähren soll: Eine Reife, die zum Hoch- schulstudium befähigt und jeder Betätigung den gediegenen Unterbau gibt. In Mannheim wird die Prüfung Mitte Februar mit Latein, Mathematik, Englisch und Französisch fortgesetzt. Mitte März wird mündlich geprüft.(In Stuttgart ging es nach dem Aufsatz Schlag auf Schlag weiter. Gönnen wir den Mannheimer Abiturienten die„schöpferische Pause“). f. W. K. Der Polizeibericht meldet: 17 jähriger wollte zur Fremdenlegion . Weil er Angst vor einem Strafverfahren hatte Bei einer nächtlichen Kontrolle auf dem Hauptbahnhof wurde ein 17jähriger Lehr- ling aufgegriffen. Er gab zu, daß er von zu Hause ausgerissen war, offenbar weil ein Strafverfahren gegen inn läuft. Der Junge War nach Landau gefahren und hatte sich bei der Fremdenlegion beworben. Glücklicher- Weise erachtete man ihn dort wegen seines Alters noch nicht für tauglich und wies ihn zurück. Das Jugendamt wird den„Findling“ wieder zu seinen Eltern zurückbringen. Unter- und wieder aufgetaucht Eine 21jährige Hausgehilfin sollte sich schon am 1. Dezember in Dortmund melden, um eine längere Gefängnisstrafe anzutreten. zu der sie im Zusammenhang mit einem schweren Raubüberfall verurteilt worden war. Stattdessen verschwand sie und ge- dachte in Mannheim unterzutauchen. In einem Gasthaus hatte sie Arbeit gefunden. Die Polizei war jedoch durch das Fahn- dungsblatt auf sie aufmerksam geworden und nahm sie an der Arbeitsstelle fest. Ein Dieb war„auf Draht“ In der Schwetzingerstadt war ein Ladendieb besonders vorsichtig. Möglicher- weise war es der gleiche Dieb, der vor eini- ger Zeit in diesem Stadtteil in einem anderen Geschäft durch ein KElingelzeichen 80 Se Vorbildliche Arbeit des e, In Zukunft soll der Jugendnot aber Am dritten Abend der im Hinblick auf die Jugendschutzwochen besonders aktuellen noch wirksamer begegnet Werden Pflichtaufgaben behandelt W(Erzie- Winter-Vortragsreihe der Mannheimer Ar- beiterwohlfahrt berichtete Inspektor Rudolf Petereit vom Stadtjugendamt„aus der Tätig- keit des Jugendwohlfahrtsausschusses“, Da die gesetzliche und praktische Verwirk⸗ lichung der„Novelle zum Reichsjugendwohl- kahrtsgesetzö, das die ganze Jugendarbeit auf eine neue Grundlage stellt, noch nicht ab- Seschlossen ist, mußte sich das mit großer Sachkenntnis vorgetragene Referat auf theo- retische Erläuterung der Novelle und ihrer Auswirkungen beschränken. Um der gestiegenen Jugendnot wirksamer begegnen zu können, sagte der Referent, hat- ten Fachkreise schon vor qahren eine grund- legende Aenderung des Jugendwohlfahrts- gesetzes gefordert. Das sei nach langwierigem Ringen durch die Novelle, die das Jugendamt auf zwei Säulen(den Jugendwohlfahrtsaus⸗ schuß und die Verwaltung des Jugendamtes) stelle, nun auch geschehen. Die neue gesetz- liche Regelung habe das Jugendamt zum Mittelpunkt der gesamten Jugendarbeit ge- macht. Nicht nur die traditionellen Fürsorge- aufgaben werden in Zukunft erfüllt, sondern auch solche jugendpflegerische Aufgaben, die bisher Kann-Bestimmunoen des Gesetzes. nun zu Pflichtbestimmungen geworden sind. In Mannheim seien indessen die Kann-Auf- gaben auch bisher schon größtenteils wie kerung müsse, sagte Petereit, von den irrigen 0 hungsberatungsstelle, Kindergärten, Jugend- Ooca- heime,„Häuser der offenen Tür“, Cola-Bälle). Etwas Wichtiges zum Schlu Vorstellung abrücken, daß die gusendärbeit nur der gefährdeten Jugend gelte, denn das Künftige Jugendamt werde die Zentrale für die gesamte Jugendarbeit sein. Kü schrak, daß er unverrichteter Dinge weglief. Dieses Mal war er„schlauer“. Er setzte die Türklingel außer Betrieb, indem er die Drähte durchschnitt. Dann öfknete er unge- stört die Ladenkasse und entwendete 25 Mark. Telefonhörer als Bumerang Ein älterer Handelsvertreter fühlte sich, vom Alkohol„beflügelt“, für besondere Taten stark. In der Neckarstadt schlug er einem Widersacher nach kurzem Wortwech⸗ sel den Telefonhörer auf den Kopf. Der Ge- troffene wurde ins Krankenhaus gebracht. Auch der Schläger mußte mit, damit ihm eine Blutprobe entnommen werden konnte. Anschließend wurde er vorsorglich bis zur Ernüchterung festgenommen, weil sein Ta- tendrang, wie er selbst sagte, noch nicht ge- stillt war. Mannheimer Sündenregister im Zahlenspiegel Die„Mannheimer Kriminalstatistik“ für den Monat Dezember ergibt folgendes Bild (in Klammer: Veränderungen gegenüber dem November): Die Polizei registrierte 4(2) Selbstmordversuche, 10(unverändert) Selbst- tötungen, einen( 10 Mordversuch, eine(I) Körperverletzung mit Todesfolge, 51(20) Fälle von Körperverletzung und 7(1) Ver- brechen von Rauh und Erpressung. 460(19) Verkehrsunfälle mit 9(+2 Toten, 202(26) Verletzten und einem Sach- schaden von 173 000(137 000) DM wurden im Mannheimer Stadtgebiet gezählt. Weitere tödliche Unfälle, tödliche Betriebsunfälle und andere Todesfälle 14(5), Sachbeschä- digungen 28(5), Diebstähle 323(59), Unterschlagungen 51(unverändert), Betrugs- Fälle 88(14), Urkundenfälschungen 6 2) und Eidesdelikte 7(2 ö Ferner würden begaligen 2(1) vorsätz- che und 4(3) fahrlässige Brandstiftungen, 10.(ig) Rauschgiftdelikte, 3(—3) Fälle von Fame ende Mich 49(411) Sittlich⸗ keitsdelikte. 85 5 nen“, 16. Januar: Termine Luftwaffenring, Die auf 15. sammlung im„Durlacher Hof“ fällt aus tech- nischen Gründen aus. Badischer Kanuverband(CJugend): Filmvor- trag, 15. Januar, 19.30 Uhr, Bootshaus des Volks- tümlichen Wassersports Mannheim, Sandhofer Straße 51-53:„Fußball-Weltmeisterschaft“ (Schmetzer),„Durch das Burgen- und Schlösser- land Hohenlohe“(Mechler). Die Tanzschule Lamadé veranstaltet am 15. Januar, 20.30 Uhr, im Musensaal einen Schüler-Ball. CVJM. Hermann Mostar am 15. Januar, CVIM-Heim, G 4. 1-2. 19.30 Unr, Kleintierzuchtverein Rheinau, alter Verein: Jahres versammlung, 15. Januar, 20 Uhr, Lokal „Stengelhof“ Der Handharmonika- Olub, Mannheim-Nek- karau, veranstaltet am 15. Januar, 20 Uhr, im Volkshaus Neckarau ein Konzert. Ostpreußenvereinigung E. V. Am 15. Januar, 20 Uhr, im Hotel„Rheinhof“ Monatsversamm- ö 3 0 lung mit Fleckessen. Sudetendeutsche Landsmannschaft, gruppe Neckarau, 15. Januar, 20 Uhr, zum„Goldenen Engel“, Jahreshauptversamm- lung. Verein für Deutsche Schäferhunde, gruppe Mannheim-Feudenheim: Jahreshaupt- versammlung, 15. Januar, 20 Uhr,„Ratskeller“, Feudenheim, Ziethenstraße 11. Kehler und Hanauer: Monatstreffen, 15. Ja- nuar, 20 Uhr,„Bürgerkeller“. ARKB Solidarität“, Neckarstadt: veramm- lung am 15. Januar fällt aus, statt dessen im „Kgisergarten“, Zehntstraße 20, Maskenball. Sprechstunden der CDU: Am 15. Januar stehen im Parteisekretariat, N 5, 2, von 16 bis 18 Uhr die Stadträte Graf und Bartsch zur Verfügung. Theaterverein„Harmonie“, Schönau. Mas- Kkenball mit Prämiierung, 15. Januar, 20.11 Uhr, Siedlerheim. Die Planken- Tanzschule veranstaltet am 15. Januar, 20.11 Uhr, im Mozartsaal einen bun- ten Tanzabend für Schüler. Deutscher Alpenverein. Pfalz wanderung am Januar: Dürkheim Flaggenturm 16. Odinstal— Eckkopf— Weißer Stein— Ham- melbrunnen— Drei Eichen— Dürkheim. Ab- fahrt: 8.40 Uhr, Rhein-Haardtbahn, Collinistr.* Theaterverein„Dramatischer Club“: Auf- kührung des Lustspiels„Der wahre Jakob“ am 16. Januar, 20 Uhr, im Franziskushaus, Wald- hof. „Die Liese auf der Pfefferwiese“, aufgeführt i vom Märchentheater„Kurpfalz“, wird am 16. Januar, 13.15 Uhr, im„ N 7, wieder- holt. Adventgemeinde: Vortrag„Christliche Ver- antwortung im Zeitalter der Technik“, 16. Ja- Narr, 17 Uhr, J... Reisetaubenzüchter Land, Einsatzgruppe Feudenheim: Reisetau- ben-Ausstellung, 16. Januar, Gasthaus„Schwa- Feudenheim.. Dürkopp-Club, Schönau: Generalversamm- lung, 16. Januar, 15 Uhr, Lokal Schulzen. Ruder- Verein„Amieitia“, Jugend- Abteilung: Bunter Abend, 16. Januar, 19.30 Uhr. „Nymphaea“, Verein für Aquarien Terrarienkunde: Fischbörse, 16. Januar, bis 12 Uhr, Lokal„Arion“, Kameradschaften der ehemaligen Schutz- und truppen und Verband ehemaliger Angehöriger des deutschen Afrikakorps: Vortrag„Erleb- nisse und Eindrücke in den ehemaligen deut- 15 Uhr, Lokal Schen Kolonien“, 16. Januar, 15 Bund ien verletzter Kriegs- und Arbeits- opfer: Monats versammlung, 16. 123 Uhr; Bürgerautomat, K 1. 5 Wanderfreunde Mannheim: en am Großsachsen, Hundskopf, Ursen- bach, Hohe Weid, Schriesheim. Abfahrt 8.15 Uhr, Wohin 4 Wirz Samstag, 15. Januar Theater: Nationaltheater 19.45 bis 22.45 Uhr: „Boulevard- Soirée“. Konzerte: Kunsthalle 20.00 Uhr: Violinabend mit Karlheinz Franke(Violine) und Gerhard Nies(Klavier)(Richard-Wagner- Verband); Volkshaus Neckarau 20.00 Uhr: Konzert des Handharmonika- Clubs Neckarau. Filme: Planken: Roman eines Frauen- Arztes“; 23.00 Uhr:„Die Schönen der Nacht“; Alster:„Die Faust im Nacken“; 23.00 Uhr: „Völker am Aequator“; Capitol:„Garten des Bösen“; 23.00 Uhr:„Weißer Herrscher über Tonga“; Palast:„Taza der Sohn Cochise“; 22.20 Uhr:„Wilde Glut“; Alhambra:„Heide- Schulmeister Uwe Karsten“; 23.00 Uhr:„End- station Sehnsucht“; Universum:„Canaris“(auch 13.15 und 23.15 Uhr); Kamera:„Münchhausen“; Kurbel:„Blut im Schnee“(auch 23.00 Uhr). Teehaus“; Ausstellungen: Kunsthalle 16.00 Uhr: Ex- öfknung der Ausstellung mit Werken von Gra- ham Sutherland; Behrenssaal(Kunsthalle): Rolf Müller-Landau- Ausstellung. Sonstiges: Eichbaum- Stammhaus, P 5, 9, 20.11 Uhr: Karnevalistische Sitzung(Fröhlich Pfalz). Sonntag, 16. Janbar Theater: Nationaltheater 13.30 bis 16.30 Uhr:„Die Zauberflöte“(Jugendbühne, Reihe B); 20.00 bis 22.45 Uhr:„Der Troubadour“; Mozartsaal 19.45 bis 22.45 Uhr:„Das kleine Universum 13.15 Uhr:„Die Liese auf der Pfefferwiese“(Märchentheater„Kur- pfalz“); Franziskushaus, Waldhof, 20.00 Uhr: „Der wahre Jakob“(„Dramatischer Club“); Kunsthalle 20.00 Uhr: Pariser Tbestertrupde Henri Doublier gastiert. Ausstellungen: Kunsthalle, östl. Flügel: Aub stellung über Wohn- und Zweckbauten der We. Mies van der Rohe und Richard Neutra. OEG Neckarstadt. 5 Sudetendeutsche Landsmannschaft, Orts- gruppe Mannheim— Mitte und Neckarstadt: Trachten- und Maskenball, 16. Januar, 16.11 Uhr, „Zähringer Löwe“, Schwetzinger Straße 103. Jugendbühne: Nächste Vorstellung 16. Januar, 14 Uhr,„Zaubertranxk!k/ MGV„Aurelia“ 1889, Sandhofen: Jahresver- am sammlung, 16. Januar, 16 Uhr, Lokal„Deut- sches Haus“. MGV Rheinau 1896: Jahreshauptversamm- lung, 16. Januar, 17 Uhr, Lokal Flörsch. Die Schiffahrt auf dem Neckar war am Freitagmittag noch gesperrt. Bei Mannheim ist der Strom in der Nacht zum Freitag um 1,75 auf 5,55 Meter gestiegen. Das Neckar- Vorland bei Mannheim und Heidelberg ist Überschwemmt; zwei Fähren bei Mannheim mußten ihren Betrieb einstellen. Von den übrigen Orten am Neckar wird ein Nach- lassen des Hochwassers gemeldet. Krofttlahfzeuoge n Verkauf zu verkaufen. Tempo 400, m. Plane, vers, u. verst., weg. Gesch. Aufgabe 2u Verkauf. Feudenheim, Eichbaumstraße 14. . 2 UW. 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Orts- rstadt: 1 Uhr, 103. „ e es ver- Deut- zamm- ir am anheim g um ckar- rg ist heim den Nach- R —— * 1 Allerlei Unglaublich es Blut von fünf Menschen klebt an einem Ring Zum zweitenmal in seiner Geschichte wurde kürzlich der verhängnisvolle„Todes- ring“ gestohlen, ein mit Diamanten reich besetzter Ring, dessen Wert auf 6000 Pfund Sterling(etwa 75 000 Mark) geschätzt wird. Einem Vorfahren des gegenwärtigen Eigen- tümers, des konservativen Unterhausabge- ordneten Sir Fergus Graham, wurde der gleiche Ring im Jahr 1885 aus seinem Wohn- sitz in Netherby Hall(Cumberland) gestoh- len, und die drei Diebe wurden am Tage darauf von der Polizei festgenommen, nach- dem sie in einem Gefecht zwei Beamte ge- tötet hatten. Die Uebeltäter endeten am Galgen, und das wieder beigebrachte Schmuckstück erhielt die Gravierung„Dieser Ring hat fünf Menschen das Leben gekostet“. Die Diebe, die ihn jetzt aus den Räumen des feudalen Guards' Club in Mayfair ent- wendet haben, scheinen diese Inschrift je- doch nicht bemerkt zu haben. Denn sonst hätten sie wahrscheinlich die Finger von dem blutbefleckten Stück gelassen. Seid gut zu den Tieren! Ein Automobilist in Mailand hatte seinen Wagen auf der Straße geparkt und seinen Hund als Wache darin zurückgelassen. Wäh- rend seiner Abwesenheit gelang es einem Dieb, den Hund so liebevoll zu streicheln, daß er ihn in den Wagen hereinließ. Mit dem fröhlich wedelnden Hüter an der Seite suchte er samt dem Auto das Weite. Das eigene Bein gestohlen Von der Anklage des Einbruchsdiebstahls wurde ein Mann in Taunton(Somerset) freigesprochen, nachdem er dem Gericht klar gemacht hatte, er sei nur deshalb in die Wohnung seiner ehemaligen Hauswirtin eingedrungen, um sein Holzbein wiederzu- holen, das diese als Sicherheit für die nicht bezahlte Miete zurückbehalten hatte. Moderner Methusalem In Mexiko verstarb dieser Tage ein Fischer im Alter von 126 Jahren, der 116 Jahre lang Fische gefangen und dabei, ob- gleich er selbst nicht schwimmen konnte, 14 Menschen vom Tode des Ertrinkens ge- rettet hat. Von seinen 17 Kindern sind noch 12 am Leben, darunter ein Sohn von 108 und eine Tochter von 105 Jahren. Insgesamt hinterläßt er an die 2000 Nachkommen. Gut verpackter Schmuck Königin Friederike von Griechenland stattete kürzlich einem Seemanns-Hospital in Athen ihren Besuch ab, in dem zahlreiche bei einem Schiffbruch gerettete Matrosen gepflegt wurden. Zu ihrer Ueberraschung trugen alle Patienten beide Arme in dicken Bandagen. Am Ende des Rundgangs erkun- digte sich daher die Königin bei dem be- gleitenden Chefarzt, wieso sich denn die braven Männer alle beide Arme gebrochen hätten. Dem Arzt war die Frage sichtlich peinlich, aber schließlich rückte er mit der Wahrheit heraus, daß kein einziger Arm- bruch vorliege.„Aber warum denn dann diese Verbände?“ fragte die Königin.„Oh, alle Ma- trosen tragen auf ihren Armen derartig un- gehörige Tätowierungen, daß wir es für an- ständiger hielten, diese dem Anblick Eurer Majestät zu verbergen!“ Lächelnd gab sich die Königin mit dieser Aufklärung zufrieden. Darf er seine Straße selbst pflastern? Noch gibt es in englischen Städten zahl- reiche Privatstraßen, für deren Unterhalt die Grundstückbesitzer verantwortlich sind. Wenn sich nun ihre Ausbesserung als not- wendig erweist, schickt das Straßenbauamt den Eigentümern eine formelle Aufforde- rung, stellt eine angemessene Frist und nimmt dann selbst die Reparaturen vor, natürlich zu Lasten der Betreffenden. Als jedoch der 74jährige John Tuck in Stockton- on-Tees eine solche Aufforderung in seinem Briefkasten vorfand, ergriff er hurtig Hacke und Schaufel und begann, selbst das Pflaster aufzureißen. Das war nun dem Straßenbau- amt keineswegs recht, und es forderte ihn auf, seine Reparaturtätigkeit wieder einzu- stellen, da er nicht über die erforderliche Sachkenntnis verfüge. Mr. Tuck wies jedoch auf eine Verordnung aus dem Jahr 1875 hin und erklärte, er habe vor seiner Pensionie- rung mehr als genug Straßen gebaut und repariert. Außerdem komme es wesentlich billiger, als wenn die Stadt es durchführen ließe. Nun zerbricht sich die Behörde den Kopf, wie sie ihn daran hindern kann, denn sie meint, es gäbe ein fürchterliches Chaos, wenn in Zukunft jeder Hausbesitzer seine Straße selbst pflastern wolle. 555 Schuld war die Natur in gewerbsmäßiger Regenmacher wurde von den Bewohnern der Stadt El Reno (Oklahoma) auf insgesamt 70 000 Dollar Schadenersatz verklagt, weil seine Bemühun- gen allzu erfolgreich waren und einen Wol- kenbruch ergeben hatten, der die Stadt 16 em hoch überflutete und allerlei Schäden an- richtete. Der Beklagte bewies jedoch, daß sein„Generator“ nicht mehr als 5 mm Re- gen verursachen könne, und das Gericht entschied, daß die Natur für das Unwetter verantwortlich sei. Grundbesitzer i Als sich in South Bend(Indiana) ein Mann um die Stelle des städtischen Steuer- schätzers bewarb, wurde ihm bedeutet, daß für dieses wichtige Amt nur ortsansässige Grundbesitzer gewählt werden könnten. Daraufhin erwarb u er einen Siebentel-Anteil an einer Grabstelle auf dem Gemeinde- friedhof, womit er die Bedingung erfüllt hatte und gewählt wurde. Genau gerechnet Bei der Ausfüllung seiner Steuererklä- rung stellte ein Bewohner von Green Bay (Wisconsin) fest, daß der Fiskus ihm noch einen Cent(Knapp 5 Pfennig) schuldig sei. Er reklamierte daraufhin diesen Betrag und erhielt ein paar Tage später Bescheid, daß die durchgeführte Ueberprüfung seinen An- spruch zwar bestätigt, außerdem aber einen Rechenfehler aufgedeckt habe und daß er der Ste gemah uer noch 20 Dollar abzüglich des an- ten Cents schuldig wäre. Köchen-Böfett Adelheid mit zwei Seitenfächern, Glastonnen, emailliertem Speisefach und z Wei Schubladen ausgestattet. le nach Wunsch in elfenbein oder natur- lasiert. 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Nach einem Referat von Oberbürgermeister Engelbrecht über die Europafrage und ergänzenden Darlegungen des stellvertretenden Landesvorsitzenden der Europa-Union, Chefredakteur E. F. von Schilling, wurde der Kreisverband Wein- heim der Europa-Union gegründet. Ober- bürgermeister Engelbrecht wurde zum er- sten Vorsitzenden gewählt. Umfangreiche Wohnungsfreigaben? Heidelberg. Der nordbadische Regierungs- präsident Dr. Hans Huber hat am Mittwoch vor dem deutsch- amerikanischen Beratungs- Ausschuß in Heidelberg der Hoffnung Aus- druck gegeben, daß infolge der Errichtung zahlreicher amerikanischer Wohnungsbauten bei Heidelberg alle noch beschlagnahmten deutschen Häuser bald freigegeben werden können. Hotelfreigabe verzögert sich Heidelberg. Die Freigabe der Heidelber- ger Hotels durch die Amerikaner wird sich aller Voraussicht nach infolge des schlep- penden Fortschritts der Bauarbeiten im Hegenichhofgelände, wo 21 Junggesellen- gebäude im Entstehen sind, bis Ende Mai verzögern. Hasen aus der Sowjetzone Stuttgart. Rund 50 000 lebende Feldhasen Hat eine Ulmer Firma auf dem Wege des Interzonenhandels im vergangenen Jahr aus der Sowjetzone eingeführt, teilt das Land- wirtschaftsministerium von Baden-Würt- temberg mit. Die Hasen wurden in der Ost- zone gefangen und werden in der Bundes- republik an Jagdbesitzer verkauft, um den zu klein gewordenen Bestand in West- deutschland aufzufrischen. i Die Getränkesteuer fiel Stuttgart. In den Stuttgarter Gaststätten braucht vom 1. April an kein Steueraufschlag memhr bezahlt zu werden. Die von den Gast- Wirten im ganzen Bundesgebiet heftig be- . kämpfte Getränkesteuer ist in der Landes- auptstadt gefallen. Eine knappe Mehrheit des Gemeinderats— 29 gegen 26 Stimmen— Sprach sich für die Abschaffung der Ge- tränkesteuer aus. Mit dem Messer erlegt Hattingen. In der Nähe von Hattingen ist es einem Metzger, der auf dem Wege in ein Nachbardorf war, gelungen, ein zwei Zentner schweres Wildschwein mit einem Schlächtermesser zu erlegen. Der Schwarz- Eittel lief dem Metzger und seinem Beglei- ter an einer waldumsäuraten Stelle in den Weg. Mit seinem Messer führte der Metzger so Kunstgerechte Stöße, daß das Wild- schwein schon nach kurzer Zeit verendet am Boden lag. Erdrutsch im Elztal Waldkirch. Bei einem Erdrutsch am Enge- Wald bei Waldkirch wurde die Bundesstraße Nr. 294 etwa drei Kilometer vor der Stadt durch Erd- und Geröllmassen zugeschjittet. Der Verkehr nach Freiburg mußte mehrere Stumden lang über Emmendingen umgelei- tet werden. Erst nach mehrstündigen Arbei- ten konnte man die Durchfahrt wieder frei- geben. Aussichten für den Wintersport Freiburg. Die Schnee verhältnisse in den Wintersportgebieten des Schwarzwaldes baben sich durch Regen und Tauwetter wei- ter verschlechtert. Die Frostgrenze ist wieder Auf 2000 Meter Höhe angestiegen. Nur in Gäpfellagen über 1000 Meter liegt noch etwa 10 bis 30 Zentimeter Altschnee. In mittleren Hthenlagen ist die Schneedecke schon zum Tell durchbrochen und für den Wintersport umureichend. Nach der Vorhersage des Wet- teramtes Freiburg ist jedoch mit einem neuen HKalteeinbruch und Schneefall zu Zwei Kinder verbrannt St. Märgen. Auf dem 1053 Meter hohen Thurner zwischen Breitnau und St. Märgen Im Südschwarzwald wurden ein acht Monate Altes Mädchen und ein dreijähriger Junge Opfer eines Brandes, der ein zum Gasthaus Thurner gehörendes kleines hölzernes Wohn- haus völlig einäscherte. Das Haus wurde von emnem Ehepaar mit seinen beiden Kindern bewohnt. Während die Eltern in der Nach- barschaft weilten und die Kinder schliefen, entstand, vermutlich durch einen überhitz- ten Ofen, ein Zimmerbrand, der das ganze Haus in Flammen setzte. Wetter wolken über dem Stuttgarter Fernsehturm Die hohen Baukosten gefährden das Aussichtsrestaurant in 150 m Höhe Stuttgart. Ueber dem neuen immer höher in den Himmel wachsenden Stuttgarter Fern- sehturm haben sich in den letzten Wochen dunkle Wetterwolken finanzieller Art zu- sammengebraut. Obwohl die Bauarbeiten nach den zeitraubenden Fundamentierungen dank der nicht ungünstigen Witterung am eigentlichen Turmschaft verhältnismäßig rasch voranschreiten konnten, zeigte sich schon bald, daß man mit der veranschlagten Bausumme von 1,8 Millionen DM nicht allzu weit kommen werde. Sicherem Vernehmen nach reichten diese vom Süddeutschen Rund- funk bereitgestellten Gelder gerade bis zu der kurz vor Weihnachten erreichten Höhe, bis zum Ende des sich von acht auf fünf Meter verjüngenden Turmschaftes aus Spannbeton. Das sind immerhin rund 136 Meter. Bis zum Beginn des technisch schwierigsten Abschnit- tes, der viergeschossigen mastkorbartigen Ausbauchung aber, in der nicht nur verschie- dene Fernsehräume, sondern auch zwei Restaurationsetagen Aufnahme finden sollen, müssen vom Verwaltungsrat jetzt neue Gel- der bewilligt werden. Infolge der verschiedenen Feiertage kamen die Ratsherren des SDR noch nicht dazu, dar- über zu entscheiden, ob man die ursprüng- lichen Baupläne— was allerdings Wahr- scheinlich ist— weiterführen und also wei- tere Millionen freimachen, oder ob man sich nur auf eine einfache Aussichtsplattform be- schränken soll, aus der dann die eigentliche stählerne Fernsehantenne weitere 58 Meter in den schwäbischen Himmel ragen wird. Letzteres wird, mit an Sicherheit grenzen- der Wahrscheinlichkeit“ nicht der Fall sein, denn die Verantwortlichen im Stuttgarter Funkhaus wissen genau, daß dieses bisher auf der Welt einmalige Bauwerk durch einen Verzicht auf das Café im„Fernsehturm zum „Fliegende Gutacherin“ kritisch begutachtet Bauernorganisation bezeichnete die Werbeaktion als üblen Mummenschanz Freiburg. Gegen den Jahrmarktsrum- mel mit der Schwarzwälder Bauerntracht“ will sich der badische land wirtschaftliche Hauptverband mit aller Kraft zur Wehr setzen. Im Zusammenhang mit der Werbe- mission der„Fliegenden Gutacherin“ kriti- sierte die südbadische Bauernorganisation in einer am Freitag veröffentlichten Stellung- nahme scharf, daß„eine Stuttgarter Groß- stadtdame in die Tracht einer Bäuerin aus. Gutach im badischen Schwarzwald gesteckt“ und so für eine Werbereise in den USA zu einer Pseudo-Schwarzwälderin gemacht worden sei. Man scheine in Stuttgart kein Gefühl dafür zu haben, daß durch eine derartige Maskerade die gute einheimische Bauerntracht mißbraucht werde. Offenbar habe auch der Ministerpräsident den„üblen Mummenschanz“ nicht erkannt, weil er die beiden Stuttgarter Sendboten, den Humo- risten und die als Bäuerin verkleidete Groß- städterin, noch persönlich auf dem Flugplatz verabschiedet habe. Man erwarte von der Landesregierung, sagt der BLHV, daß sie die Würde und Ehre der trachtentragenden Bauernschaft achte und dafür sorge, daß dieser Mig brauch sofort beendet werde. Schon vor einigen Tagen hatte der Bund„Heimat und Volksleben“ in Südbaden in ähnlicher Weise Stellung genommen. In-die-Ferne-Sehen“ seine eigentliche Zug- kraft auf das Publikum verlieren würde, ganz abgesehen davon, daß die ganzen Kal- Kulationen hinsichtlich der Verzinsung und Amortisation auf den sicherlich erheblichen Einnahmen aus dem Restaurationsbetrieb aufgebaut sind. Wer würde sich denn auch gerne das prickelnde Gefühl entgehen lassen, fast 150 Meter über dem Erdboden auf schwankem Mast n der Welt höchstgelegenen Restaurant zumindest ein Viertele Weines schmecken zu lassen, mit Ausblick bis in die Schweizer Alpen— wenigstens bei klarem Wetter? So gut wie sicher ist auch, daß durch die augenblicklichen finanziellen Wetterwolken keine Verzögerungen beim Weiterbau des Giganten eintreten werden, der schon heute tausende von Neugierigen aus Nah und Fern anzieht. Bis Mitte Januar wollte man selbst bei günstigem Wetter ohnehin eine Baupause eintreten lassen, ehe man mit der schwierigen Arbeit des Korbbaues beginnt. Leider wird sich die Hoffnung, den Turm gleichzeitig mit dem Beginn der für Juli geplanten Lan- desausstellung Baden-Württemberg einzu- weihen, nicht erfüllen lassen. Auch die zeit- lichen Berechnungen der Architekten waren offensichtlich zu optimistisch, was ihnen aber sicherlich niemand übel nehmen wird bei einem Bauwerk, das seiner Konzeption nach auch noch in den nächsten Jahren weit und breit seinesgleichen suchen wird. Das größte Hochwasser seit 1890 Schäden durch Ueberschwemmungen zwischen Tübingen und Rottweil Hechingen. In Haigerloch im Kreise Hechingen und im Eyachtal ist seit 1890 kein S0 großes Hochwasser mehr verzeichnet wor- den wie in der Nacht zum Donnerstag. Der Marktplatz in Haigerloch und die Keller der anliegenden Häuser standen unter Wasser. Auch Wiesen und Aecker wurden über- schwemmt. Unterhalb der Stadt rissen die Fluten eine Brücke weg. Die Inhaber der an der Eyach gelegenen Mühlen mußten in aller Eile ihr Getreide und die Mehlvorräte ver- laden und abtransportieren, da die Fluten bis zu den Mahlstellen hinaufreichten. 5 Darf die Milch legal gepanscht werden? Ein Staatsanwalt macht ernst/ Drei Prozent Fett sind zu wenig Stuttgart. Ein eingefleischter Junggeselle hat sich zum Fürsprecher von Millionen Hausfrauen gemacht: Der Staatsanwalt Dr. Keppner aus Hechingen. Mit den Worten: „Wer Vollmilch verlangt, soll auch Vollmilch bekommen“, hat er einen Prozeß gegen einen Molkereibesitzer angestrengt, der Aufsehen in ganz Deutschland erregen wird. Dr. Kepp- ner stellt sich auf den Standpunkt, daß die auf drei Prozent Fettgehalt gedrückte Milch nicht den gesetzlichen Bestimmungen ent- spricht.„Es ist dringend erforderlich“, sagt er,„daß unsere Kleinkinder wieder Voll- milch bekommen, Es ist nicht zu viel ver- langt, wenn wir nach zehn Friedensjahren auch wieder friedensmäßhige Zustände haben wollen“. Damit hat Dr. Keppner ein heikles Thema angeschnitten, das schon viel böses Blut er- regt hat. Im Krieg war durch eine Notver- ordnung bestimmt worden, daß die Vollmilch durch Beimischung von Magermilch auf drei Prozent Fettgehalt„eingestellt“ werden müsse. Diese Verordnung wurde in den ein- zelnen deutschen Ländern durch neue Be- stimmungen nach dem Krieg weiterhin in Kraft gehalten. Und nun will Dr. Keppner festgestellt wissen, daß ein solches Verfahren unzulässig ist.„Pantschen ist Pantschen, auch wenn es gesetzlich geregelt wird“, sagt er. Der Molkereibesitzer in Südwürttemberg muß also zunächst stellvertretend Sünden- bock für viele andere sein, die die bisher geltenden Bestimmungen durchführten und die Vollmilch„einstellten“. Das Bonner Bundesministerium und auch das Stuttgarter Landwirtschaftsministerium schickten ihre Vertreter nach Hechingen, um Testzustellen, ob es dem Staatsemwalt Wirk- lich Ernst mit seinem Ansinnen ist: Er blieb bei der Klage. Und so wird nichts anderes übrig bleiben, als sie bis zum Ende durchzu- stehen. Dann wird die Frage auftauchen, auf deren Beantwortung alle Hausfrauen Warten: Ob die Milch weiterhin legal ge- Pantscht werden darf, oder ob sie in dem Zustand verkauft werden muß, in dem sie Uns die Mutter Natur zur Verfügung stellt: Mit einem Fettgehalt von 3,5 und mehr Prozent. Auch zwischen Horb und Rottweil richtete das Wasser großen Schaden an. In Horb wur den Teile der unteren Stadt, vor allem die Bundesstraße 14, überschwemmt. Die Ge- meinde Mühringen im Kreis Horb wurde Völlig vom Wasser eingeschlossen. Auch an- dere Gemeinden des Kreisgebietes waren von der Außenwelt getrennt, die Telefonver- bindungen an einigen Stellen durchbrochen. Die Gemeinde Fischingen war infolge eines Umgerissenen Leitungsmastes ohne Strom. Schwer in Mitleidenschaft gezogen wur- den auch die Gemeinden des Mühlbachtals. So war das Dorf Mühlheim am Bach völlig überflutet. Unweit von Oberndorf hat das Hochwasser auf einer Länge von etwa sech- zig Metern die Uferböschung des korrigier- ten Neckars eingerissen, In Oberndorf und 55 Gemeinde Altoberndorf war ein einziger ee. In Rottenburg wurde der Krankenhaus- neubau, der im Frühjahr bezogen werden sollte, unter Wasser gesetzt. Der angerichtete Schaden wird auf etwa 100 000 Mark ge- schätzt. Eine große Explosionsgefahr ent- stand, als in einem überschwemmten Fabrik- hof in Rottenburg elf Karbidfässer vom Wasser erfaßt wurden. Unter Lebensgefahr gelang es Feuerwehrmännern, die Fässer aus dem Wasser zu fischen, ehe sich Gas ent- Wickelt hatte. 9 l Das erste Todesopfer durch das Hoch- Wässer wird aus dem Kreis Ravensburg ge- meldet. Ein fünfjähriger Junge fiel in Ten- nenmoos in den reißenden Grenzbach. Das Kind konnte nur noch tot geborgen werden. Am Freitagmittag war der Wasserstand des Neckars im Gebiet Horb Rottenburg Tübingen wieder normal. Mit Axt und Messer gegen die Polizei Ein wilder Mann wollte seinen Sohn befreien Renningen. Vor dem Rathaus in Ren- ningen ist ein 49 Jahre alter Hilfsarbeiter mit der Axt auf einen Polizeibeamten los- gegangen, nachdem er vorher versucht hatte, seinen durch die Landespolizei festgenom- menen Sohn gewaltsam zu befreien. Schon Schwere Strafe für brutalen Mordversuch Nur sehr glückliche Umstände bewahrten das Opfer vor dem Tod Landau. Das Schwurgericht Landau hat den vorbestraften 24jährigen Melker Heinz N. wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit versuchten schweren Raub und Freiheits- beraubung zu fünf Jahren Zuchthaus und drei Jahren Ehrverlust verurteilt. Der An- geklagte besuchte am 16. Januar 1954 in Hördt eine 62jährige Landwirtsfrau, die er im Herbst 1953 auf einem Bauernhof bei Hördt kennengelernt hatte. Die Frau sagte dem Melker, daß sie ein Stück Vieh verkau- ken wolle. Ohne der Frau etwas mitzuteilen, setzte sich darauf der Melker mit einem Metzger in Verbindung und verkaufte diesem für 900 Mark drei Stück Vieh der Frau und bestellte den Metzger zum Abholen des Viehs. Während die Frau das Futter für die Tiere zubereitete, näherte sich ihr der An- geklagte von hinten und schlug ihr mit einer leeren Flasche auf den Kopf. Die Frau konnte sich jedoch, von dem Schlag nur kurz betäubt, wehren. Doch N. schlug ihr mit einem Messer gegen die Stirn, würgte sie und warf sie in einen Keller, dessen Tür er hinter der Frau verschloß. Die Frau überstand jedoch auch diesen Sturz glücklich. Sie rief um Hilfe und der Melker flüchtete, ohne das Geld mitneh- men zu können. Am 1. April 1954 wurde er in Oberstdorf, von wo er nach Oesterreich fliehen wollte, verhaftet. am Nachmittag war der Mann vor dem Rat. haus wiederholt abgewiesen worden. Gegen 22 Uhr erschien er Wieder, mit einer schwe- ren Axt und einem feststehenden Messer bewaffnet, und versuchte, die inzwischen verschlossene Rathaustüre und eine Fenster- vergitterung aufzubrechen, um seinen Sohn Sus der Arrestzelle herauszuholen. Als ein Polizeibeamter erschien, drang er mit er- hobener Axt auf den Beamten ein und führte auch mehrere Schläge gegen ihn, ob- wohl er von dem Polizisten unter Andro- hung des Schußwaffengebrauchs aufgefor- dert worden war, die Axt Wegzulegen. Der Beamte gab im Rückwärtsgehen auf seinen Widersacher einige Schüsse ab. Dennoch schlug der Arbeiter weiter mis der Axt auf den Polizisten ein, bis schließlich einige Ein- wohner dem zu Boden gestürzten Beamten zu Hilfe kamen. Zum Glück wurde der Poli- zeibeamte nur leicht verletzt. Der Hilfs- arbeiter wurde anschließend in seiner Woh- nung festgenommen und in ein Kranken- haus eingeliefert, da er zwei Schußverlet- zungen erlitten nicht. — Dr. med. E. C. AKRRUS USERS ETZUKEEN Beglaubigte hatte. Lebensgefahr besteht BLICK NACH RHEINLAND-PFALZ BASF stiftete 10 000 Mark Ludwigshafen. Zehntausend Mark hat die Badische Anilin-& Soda-Fabrik zum 80. Geburtstag von Professor Albert Schweitzer nach Lambarene, der Wirkungsstätte des großen Arztes, überwiesen. Dieses Geld soll, wie vom Werk mitgeteilt wurde, zur Förde- rung der Arbeiten in den Krankenhäusern von Lambarene verwendet werden. Hochwasser auch am Oberrhein Speyer. Das Wasser- und Schiffahrtsamt Speyer, das für den Oberrheinabschnitt von der elsässischen Grenze bis oberhalb Worms zuständig ist, rechnet mit dem Einsetzen des Hochwassers am Oberrhein ab Samstag früh. Die Arbeiten an den linksrheinischen Uferbefestigungen wurden bereits einge- stellt. Das Amt befürchtet bei Fortdauer der Schneeschmelze und der starken Nieder- schläge in Alpen und Schwarzwald größere Ueberschwemmungen und Schäden an den Uferbefestigungen. Zwischen Basel und Straßburg mußte die Schiffahrt bereits ein- gestellt werden. Dasselbe wird für den Ab- schnitt des Amtes Speyer bei 7,20 Metern not- wendig. Der Wasserstand bei Speyer betrug am Freitag um 16 Uhr etwas über sech Meter. 5 Hiebe nach allen Seiten Bad Kreuznach. 14 Flaschen Bier und sechs Gläschen Kognak hatte eim 20jähriger Uhrmachergehilfe aus einem Dorf im Kreis Kreuznach in eimer Nacht geleert, bevor er seinen Vater, der ihm Geld für weitere alko- holische Getränke verweigerte, mit der Axt bedrohte, das Rückfenster eines Autos ein- schlug und den Wagen in den Straßengraben fuhr, zwei Polizeibeamte als„Sowjetzonen- verbrecher“ bezeichnet, mit Pflastersteinen nach den Beamten warf, sie mit Fäusten be- arbeitet und nach ihren Pistolen griff. Weil er überdies einen Justizwachtmeister ge- schlagen und eine Weinhändlerin betrogen hatte, verurteilte das Jugendschöffengericht Bad Kreuznach den fünfmal vorbestraften Angeklagten zu einem Jahr und drei Monaten Jugendgefängnis. Zyweibeiniger„Marder“ Affalterbach. In einer schweren Marder- falle, die ein Müller in Affalterbach dieser Tage aufgestellt hatte, um darin den ver- meintlichen Eierdieb zu fangen, fand sich am Abend darauf— die Nachbarin, die laut um Hilfe rief. Als sie das Nest hatte aus- nehmen wollen, gruben sich die scharfen Zähne der Falle in ihren Unterarm. Nicht einmal den vereinten Kräften von Müller und Mahlknecht gelang es, die Falle zu öfknen. Feile, Hammer und Meisel waren nötig, um den zweibeinigen„Marder“ zu be- freien. Von Banditen überfallen Koblenz. Sie sei von vier maskierten Banditen auf dem Wege von Neuwied nach Andernach überfallen, niedergeschlagen und in einen schwarzen Opel- Kapitän gezerrt worden, hat ein 18jähriges Mädchen aus Andernach am Mittwoch der Kriminalpoli- zei mitgeteilt. Die Täter hätten Schals als Gesichtsmasken benutzt und sie bis Namedy mitgenommen. Während der Fahrt seien die Banditen besorgt um sie gewesen und hät- ten die blutende Kopfwunde zu stillen ver- sucht. Plötzlich habe einer der Täter er- klärt, man habe sich in der Person geirrt. Sie sei nicht die Gesuchte. Das Mädchen wurde daraufhin nach Andernach gefahren. emden Auf dem Fernsehschirm Samstag, 15. Januar Kinderstunde Möwen und Wintervögel Evangelischer Vespergottesdienst Die Münchener Abendschau (nur über Sender Wendelstein) Humperklack (eine heitere halbe Stunde) Bei Anruf— Feierabend Wochenspiegel Sonntag; 16. Januar Der Internationale Frühschoppen 1:0 für Sie Montag, 17. Januar Kinderstunde Wir helfen suchen Wochenspiegel Der Sport vom Wochenende Die Münchener Abendschau (nur über Sender Wendelstein) Tagesschau— Wetterkarte Spanisches Intermezzo Deutsche Eiskunstlauf-Meister- schaften 16.30 17.00 18.00 19.00 20.00 20.30 21.45 12.00 20.00 16.30 17.00 17.10 19.00 19.00 20.00 20.20 21.00 P A K t. Arz t Almenhof, Lassallestraße 22 (Nahe Mönchwörthstraße) Telefon 487 37 Ab sofort zu allen Ersatzkassen zugelassen Sprechstunden: Tägl. von 9.30 bis 12.00 und von 16.00 bis 18.00 Uhr. 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Meldung Ruf 5 22 82 o Wer möchte do nicht naschen? * 78 Ich zeige hierdurch an, daß ich meine Praxis nach Mannheim, CI, 4(sreite Straße) Telefon 5 30 88 N verlegt habe. Dr. jur. Wilhelm Heil, gechts en welt Reine Praxis befindet sich ab 17. Jan. 1955 in Mannheim-Rheinau, Mutterstadter Straße 34 Telefon 4 91 18 5. 1 5 Dr. med. HEINZ BECK Dr a k t. Arzt kugelassen zu Privat- und Ersatzkassen sowie Post-Beamten- 5 Krankenkasse, K. B. und Wohlfahrtskasse. Sprechstunden 10, Die., Do,, Frel. von 14 bis 15 Uhr. kur Berufstätige Do. 19.30 bis 20.30 Uhr, Sa. 11.00 bis 12.00 Uhr. in dieser Woche sind unsere* Stusen, Pullis und Nöcke Zwar hat das sine oder andere Stück einen kleinen Schönheitsfehler, einen fleck, anges taub ee. Man sjeht es oft kaum, doch dafür sind dis Preise erheblich herob gesetz. 5 Wir erwarten Sie in den nöchsten Jagen . 217 2 * 7 Praxiser öffnung l. med. N. Merlin Prakt. Arzt Sprechstunden täglich, außer Samstag, von 15-17 Uhr Telefon: 5 24 31, nachts: 4 26 59 . 2 3 2 5 5 4. — 75* Ich habe mich in Mannheim niedergelassen Dr. ALFONS MIEDONIAK Zahnarzt 5 Mannheim, G 4, 9 Sprechst.: 9—12 u. 15—186 Uhr, außer Mittw.- u. Samstagnachm. und nach Vereinbarung. Zu allen Ersatzkassen zugelassen: 5 Dr. med. Günter Stolze 1 Facharzt für innere Krankheiten Telefon 4 40 09 * FRIEDRICH ILATZ direkt sm Rosengarten ANN HET NT, Renzstraße 7 Seite MORGEN Jr. 11 eee 1 Cb o( 5 0 sees sse e 7 Heute morgen, am 14. Januar 1955, entschllef plötzlich und un- 0 erwartet meine liebe Frau und 8 gute Mutter, Schwiegermutter, Statt Karten Schwägerin und Tante, Frau 9 Barbara Schlotthauer 0 Für die wohltuenden Beweise liebevoller Teilnahme, die uns beim Heim- 1 e e 8 8 8 im ter von ahren. Ann Serre 3 0 1 gang unseres lieben Entschlafenen, Herrn Mannheim, 14. Januar 1953* a 965 Alter Rangierbahnhof 0 n 80. 2 In tleftem Leid: 2 eitzer zugen 1 0 ritz Heinrich Schlotthauer des Josef Schlotthauer u. 0 1 80ll Frau Klara geb. Klemmer 0 85 durch Wort, Schrift, Kranz- und Blumenspenden zuteil wurden, sprechen Beerdigung: Montag, 17. Januar, 2 f 3 10 Uhr, Hauptfriedhof Mannheim 6 usern Wir hierdurch unseren herzlichsten Dank aus. 5 0 CCC Mannheim-Feudenheim, den 14. Januar 1955 ü 8 n Schwanenstraße 95 5 0 9 Die trauernden Hinterbliebenen 2 2 9905 Runsiene augen 1 t von N Forms kertigt nach der Natur an, am 0 3 5 Montag, 24. 1. u. Dienstag, 25. 1. in etzen Mannheim, Mittelstr. 12, A. Heinz 0 Salydi A fſoues Koser, stag Pommer, Karlsruhe, Bahnhofstr. 34 E schen 5 1 1 1 7858 2 Auf diese frage gibt ihnen ihr Heim- Spezialist der 2 eine klare Antwort. 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Beising 0 Ar In stiller Trauer: Sofie Sturm geb. Rack e Das Möbelverkaufshaus mit 7 Stockwerken Mannheim, E 3, 12 9 888 Frau Martha Helm Verlangen Sie unverbindlich unseren 352 seitigen Ktaleg nen- Leo und Mart'l j e 8 einen 5 78 Als Verlobte srüßen: 1 0 Unser Töchterchen ist angekommen: . 1 5 n Montag, 17, Januar, 11.30 Unr im krauptkried⸗ All denen, die meinem lieben Mann, meinem herzensguten Elvira Tesch He In dankbarer Freude: ö of Mannheim. i 8 17 7 1 5 Vati, Herrn Renate Reinhard geb. Thomas Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen. 2 n aten Hubert Weis 5 Walter Reinhard laten Paul McedClimans opernsänger Mannheim, den 13. Januar 19535 Seckenheimer Straße 58 in so liebevoller Verehrung durch Wort, Schrift, Kranz- und Mannheim Pennsylvania. i Blumenspenden die letzte Ehre erwiesen haben, danken wir 8 1, 5 2. T. St.-Hedwig-Klinik von ganzem Herzen. 0 der- 5 1 Ne 5 3. Mannheim, den 18. Januar 1955 0 1 Am 13. Januar 1955 verschied unerwartet unser + 3, 1 0— 1 sich 3 f Frau Gerda Weis und Kind vera KU 9es 0e he a Für die zahlreichen Aufmerk lalit langjähriger Landesgruppenleiter, Herr 2 6 Unsere Ute 5 8 5 samkeiten anläßlich unserer Aus-— Wen Rusin Instrumeme ist angekommen. goldenen Hochzeit sagen 5 gut erhalten. r Spi g Annemarie Fieger geb. Fischer 4 Nicht Karl Helm zu kaufen gesucht. Angebote unt. Kurt Fieger e wir unseren aufrichtigen Bank. Uller Nr. BP 3192 an den Verlag erbet. N 2 2¹ Mannheim, den 11. Januar 1955 Mhm.-Blumenau, im Januar 1935 Aren Tanzlehrer Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme sowie die Naähmeschine Steubenstraße 25 1... 0 15 1 ee die wir beim Heimgang unseres gebr. zu kaufen gesucht. Angeb.] 2. Z. Studt. Krankenhaus Franz Keller und Frau Wir betrauern den Tod eines Mitarbeiters, der in 1 unter Nr. PS 2949 an den Verlag. N 5 ö ester Pflichterfüllung seine Arbeitskraft in den. 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Sie sind, wie der Deutsche Verkehrsschutz sagt,„die stummen Stellvertreter der Poli- 2. nun einmal nicht allgegenwärtig sein — 4 * 7 An der Spitze der Motorisierung im Bundesgebiet steht München mit einem Be- stand von 116 000 Kraftfahrzeugen auf rund eine Million Einwohner. Während zur Zeit auf acht Einwohner ein Kraftfahrzeug kommt, rechnen Sachverständige damit, daß sich das Verhältnis in den nächsten Jahren auf 5:1 stellt. * chtstöckige„Parkhäuser“ für 800 Fahr- uge kündigt ein Hannoveraner gegen die Parkraumnot in Großstädten an. Ein Park- haus soll 1,6 Mill. DM kosten. In einer an- deren zum Patent angemeldeten Großgarage können innerhalb von 30 Minuten 3000 Pkw. und 170 Lkw. einfahren. * .. Aethiopiens erreichte ein Mercedes-Unimog als erstes Motor fahrzeug den 3500 m Uontschisee. Auf Maultierwegen mußten dabei Steigungen bis zu 50 Prozent bewältigt werden. Der Unimog dient einer deutschen Forschungsexpeèdition unter Lei- 8 von H. Hillebrand. eferte allein die Düsseldorfer Hanomag- Generalvertretung aus. Diese Tatsache ist ein eredtes Zeichen für die immer stärkere Um- e der deutschen e auf tortslerten Betrieb. * l Als behördlich genehmigten Verkehrssün- der setzt die Pariser Polizei einen weißen Wagen ein, der gegen die Verkehrsvorschrif- ten zu verstoßen hat. Wer von den Passan- ten die erste Anzeige erstattet, erhält als Verkehrsschule bewirkt auch, daß seither we ise Privatwagen auffallend vorsichtig * 11 0 r beanspruchte die Herstellung des ersten Cadillac im Jahre 08. Für den 25millionsten Wagen der Gene- stunden benötigt, bis zum 50millionsten n 1954 sank die Zahl der Arbeitsstun- auf roller und Mopeds 1955 ist auch im Buch- 228 Zeitschriften-Handel sowie an Kiosken erhältlich. Auf 160 Seiten bringt diese Schrift vielerlei Wissenswertem über Motor- Ahrgestellbau, Lärmbekämpfung, die 99 5 12 e gedeckten Roller Fahrzeuge, die erstmals 1955 auf den Markt e werden. * ein Goldstück. Diese praktische Großes Anzugsvermögen/ Mit dem Taunus 15 Mö haben die Ford- Werke in Köln einen neuen kopfgesteuerten 1,5 Liter- Kurzhub- Vierzylindermotor mit übergroßen Ventilen und neuartig geform- ten Verbrennungsräumen herausgebracht, der in seiner äußeren Form die enge Ver- wandtschaft mit dem 12 Mü deutlich sichtbar werden läßt. Im äußeren Bild hat der neue Wagen jedoch eine betont breitere klar- gegliederte Kühleröffnung, wodurch er sich von seinem Kleineren Zwillingsbruder un- terscheidet. Er leistet 55 PS bei einem Kraft- stoffnormverbrauch von 8 Liter pro 100 km. Dieser neue Wagen, der wesentliche techni- sche Verbesserungen aufweist, kostet mit künfkacher Bereifung als Limousine 6185 DM. Die Ford- Werke bezeichnen den form- verschönerten Taunus 15 Mü als einen der schnellsten Wagen in seiner Klasse, der je- doch nicht auf extrem hohe Endgeschwindig- keit gezüchtet worden ist. Größter Wert ist 0 Das Gesicht des Taunus 15 M wird bestimmt durch den breiten, klar geformten strömungs- richtigen Kükllufteinlaß und die Scheinwerfer- Schirmblenden, die zu einem organischen Be- standteil der Karosserie wurden. Kraftfahrzeug-Mosaik der„Moniteur de Automobile“ im Zusam- menhang mit der Weltausstellung 1958 stellt. Die Zeitschrift ist der Auffassung, daß eine Sperrung erfolgen muß, um eine Verkehrs- katastrophe zu verhindern. * Der Mercedes-Rennwagen, mit dem der Argentinier Fangio den Weltmeistertitel er- rang, besteht nicht nur aus Spezialanferti- ungen. So ist beispielsweise der Schmieröl Spaltfilter ein serienmäßiges Produkt von Knecht. * Japanische Kabinenroller führt Italien ein, die später auch in Lizenz gebaut wer- den sollen. * Bei Schwarzfahrten macht das neue schweizerische Straßgenverkehrsgesetz künf- tig nicht nur den Fahrer, sondern sämtliche Insassen haftbar. * Die stattliche Zahl von 300 000 Mitglie- dern erreichte und überschritt der ADAC im Dezember. 1* Ohne Kennzeichen„Fahrschule“ werden künftig Prüfungsfahrten zur Erlangung des Führerscheins durchgeführt. Der Prüfling muß sich im Verkehr richtig bewegen kön- nen, auch wenn die übrigen Verkehrsteil- nehmer keine besondere Rücksicht auf ihn nehmen. * Versuche mit heizbaren Straßen werden in Kopenhagen unternommen. Bereits in die- sem Winter soll die erste Anlage ergeben, ob Heizung teurér ist als die bisher übliche Beseitigung von Schnee durch Fortschaufeln und Abfahren. * Energisch zur Wehr setzt sich der ADñꝗAC gegen gewissenlose Geschäftemacher, die das Klubschild an Hotels„verhöͤkern“ wollen. Das Mitglied soll die Gewähr haben, daß mit dem Schild gekennzeichnete Hotels empfeh- lenswert sind. * Blau- weiße Verkehrsschilder sind nach einem Beschluß des Verkehrsministeriums nur noch als Hinweistafeln für Autobahnen zulässig. * Die erste Automobil-Zeitschrift der Welt erschien vor 60 Jahren, am 1. Dezember 1894 unter dem Titel„La Locomotion Automo- bile“ in Paris. Die erste deutsche Fachzeit- schrift 1898. Heute gibt es allein in West- deutschland und Westberlin 80 Kraftfahrzeit- schriften(Ostzone 3). Der Weltbestand macht mehr als 250 mit Millionen Exemplaren aus. * Zu einer Kerze mit vergrößertem Wärme- Wert-Bereich entwickelte Bosch die T 11 S, die damit den unterschiedlichen thermischen Belastungen verschiedener Zweitakt- und Hochleistungsmotoren mehr angepaßt ist. * Geänderte Typenbezeichnungen führte Büssing ein. Die dabei mitverwandten Buch- staben U, T und S bedeuten„Trambus“ (stets mit Unterflurmotor),„stehender Mo- tor“ sowie„Unterflurmotor“., Das Fertigungs- Programm für LkW und* Weist zehn Typen auf. Fordwerke mit neuem Taunus 15 M Zahlreiche Verbesserungen vielmehr auf Anzugsfreudigkeit und Elasti- zität gelegt(max. 2000 U/min). Bei den Probefahrten zeigte der Wagen ein enormes Beschleunigungsvermögen aus allen Ge- schwindigkeitsbereichen heraus und— in- folge der Duplex-Bremsen in den Vorder- rädern— ein hohes Bremsmoment. Von den zahlreichen konstruktiven Ver- besserungen des Wagens ragen der Solex- Vergaser mit Zwei-Düsen- Systemen und Be- schleunigerpumpe plus Startvergaser her- aus, die Synchronisation des Getriebes und die hypoidverzahnte Hinterachse. Die Rad- aufhängung folgt dem bereits bekannten Taunus-Prinzip: Einzelaufhängung an den Schraubenfedern vorne, Starrachse an den Längsfedern hinten und Teleskop-Stogdämp- fer. Neu ist, daß die Längsfedern progressiv wirken, für normale Fahrt weicher gehalten sind und harte Stöße trotzdem sicher auf- fangen. Die Ausstattung ist besonders reichhaltig und auf höchsten Fahrtkomfort bedacht. Be- sonders herausragend das Ein-Blick-RKombi- nations- Instrument mit linearem Geschwin- digkeitsmesser, Tageskilometerzähler und elektrischer Zeituhr. In der äußeren Form betont das Gesicht des Wagens die horizon- tale Gliederung. Die Scheinwerfer-Schirm- blenden sind eine organische Fortsetzung der Karosserie. Neben neugeformten Heck- leuchten ist an dem Mittelpfosten seitlich ein drittes Blinkerpaar angebracht, das auf stromsparendes Parklicht umgeschaltet wer- den kann. Interessant ist die Neuerung des Tankverschlusses in der Wagenmitte hinter dem umklappbaren, aber automatisch sich wieder aufrichtenden Nummernschild. Konstruktive Verbesserung im Automobilbau Das aerodynamische Prinzip tritt stärker in den Vordergrund Das Jahr 1954 brachte wesentliche kon- struktive Verbesserungen im Automobilbau. Eine der auffallendsten Erscheinungen, die sich an vielen Beispielen nachweisen läßt, ist die Tendenz zur Erhöhung der effektiven Motorleistung durch Hinaufsetzen der Ver- dichtung auf ein höheres Kompressionsver- hältnis und im Zusammenhang damit eine bessere Ausnützung des Hubvolumens durch vollkommenere Füllung der Zylinder mit Explosionsgemisch. Dazu kommt eine Ver- besserung des Leistungsgewichtes für die damit ausgerüsteten Fahrzeuge, welche im Trockenzustand zum Teil erheblich leichter sind als noch vor zwei Jahren. Die zunehmende Verwendung von Strö- mungsgetrieben darf als ein Zeichen der Zeit angesehen werden: man will den Kauf- lustigen die Sorge um das Schalten und Kuppeln abnehmen, da sich der Kreis der Autolenker, die keine technische Beziehung zu ihrem Fahrzeug besitzen, zusehends ver- gröhert. Der immer dichter werdende Verkehr, die Ansammlung von Fahrzeugen an Kreuzun- gen, die Vermehrung der Kollisionsgefahren in- und außerhalb der Städte, machen es vor Autotips für kalte Tage Bei Temperaturen unter null Grad reißt der Oelfiim der Zylinder, wenn der kalte Motor gleich mit Vollgas laufen muß, daher: gleich und schonend anfahren, bis die rich- tige Betriebstemperatur erreicht ist. Frostgeschütztes Kühlwasser vermeidet teure Reparaturen. Bis—10 Grad auf 80 Teile Wasser 20 Teile Frostschutzmittel verwenden, bis—20 Grad das Verhältnis 60:40 wählen, ab—35 Grad 50:50. Mit Beginn jeder Fahrt die Bremsen durchprüfen, sie können angefroren sein. Um Anfrieren zu vermeiden, wird der stehende Wagen mit einem kleinen Gang arretiert, nicht mit der Handbremse. Auf vereister Straße in niedrigeren Gängen kahren, dabei aber mit dem Gaspedal weich umgehen, nicht plötzlich„auf die Tube drük- ken“, aber auch nicht schlagartig alles Gas wegnehmen. Und noch langsamer fahren. Spezial- Winterreifen oder Schneeketten helfen sehr viel, manchmal braucht man aber doch eine Schaufel oder ein Abschlepp- Seil. Die Leistung der Batterie sinkt mit ab- nehmenden Temperaturen. Die üblichen War- tungen müssen daher häufiger vorgenommen werden. Beim Anlassen den Starter nicht minutenlang betätigen, sondern zwischen- durch immer wieder eine kurze Pause ein- legen, wenn der Motor nicht anspringt. Am Kühlwasserrohr auf einem Schild vermerken:„Frostschutz— Nicht ablassen“. Genau so aber auch:„Kühlwasser ist ab- gelassen“. Denken Sie auch daran, daß das Fahr- zeug im Winter häufiger abgeschmiert wer- den muß und daß es durchaus im eigenen Interesse ist, das Oel öfter zu wechseln 5 während der warmen Jahreszeit. S828 1 allem nötig, daß der Lenker eine gute Sicht auf die Straße hat. Heute sind Limousinen mit kleinen Fenstern, einem winzigen Rück- fenster und einer durch dicke Umrahmungen begrenzten Windschutzscheibe nicht mehr denkbar, genauer gesagt, unerwünscht. Bei der Karosserie steht diesseits und jenseits des Ozeans wieder mehr das aerody- namische Prinzip im Vordergrund, das in einer niedern und sanft ansteigenden, brei- ten Motorhaube als Uebergang zum Auf- bau besteht. Bei vielen Modellen wurde eine Tieferlegung des Wagenpbodens erreicht. Dies wiederum war nur durch veränderte Aufhängung der Räder und der Hinterachse möglich, wie sie sich an den modernen Wagen großenteils durchgesetzt hat. Wenn von einer wirklichen Neuheit gesprochen Werden kann, dann betrifft es die ersten in Serie herausgebrachten Karosserien aus Kunstharz, die sich auf dem Genfer Salon vorstellten und von denen man sich man- cherlei Vorteile verspricht. Und nachdem sich neue Kunststoffe auch auf anderen Ge- bieten entgegen allen Voraussagen bewährt haben, besteht Aussicht für ihre Eignung„ auch als Baustoff in 3 55 tion ee e. R e Neue Erkenntnisse und Erfindungen Zug ohne Schienen Für den Transport von Gütern durch Wweglose Sandwüsten oder über schlechte Straßen hat eine amerikanische Firma einen gummibereiften Zug entwickelt. Gemäß einem Bericht in Heft 23 der„Umschau in Wissenschaft und Technik“ Frankfurt) be- steht der Zug aus einer„Lokomotive“, die einem großen Schlepper ähnelt, und einer Anzahl Anhänger, die durch einen einfachen Steuermechanismus alle in derselben Spur fahren wie die„Lokomotive“. Für den An- trieb des Zuges stellt die„Lokomotive“ aus einem Dieselgenerator elektrische Energie Zur Verfügung. Jedes einzelne Rad dieses Zuges hat innerhalb seiner Felgen einen eigenen Elektromotor, der das Rad über ein Getriebe antreibt oder bremst. Die Lokomo- tive zieht also nicht den Zug, sondern liefert lediglich elektrische Energie zum Antrieb der Rad motoren und dient zum Steuern des Zuges. „Narrensicheres“ Getriebe Ein neuartiges Getriebe, vor allem für Gepäckkarren, Erdràumer und industrielle Maschinen gedacht, das bei voller Geschwin- digkeit die Einschaltung des Rückwärtsgan- ges ohne Benutzung der Kupplung ermög- nieht. wurde— laut„Die Wagen; und Karos- seriebau-Technik“, Bielefeld— von einer amerikanischen Spezialfabrik entwickelt. Das neue System arbeitet mit Druckluft innerhalb des Getriebes. Der durch die plötzliche Um- schaltung von Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt (oder auch umgekehrt) entstehende Schock wird durch ein hydraulisches Blemssystem abgefangen. Das interessante neuartige Ge- triebe ist besonders dort geeignet, wo ein ständiges Wechseln der Fahrtrichtung erfor- derlich ist, beispielsweise bei Gepäckkarren, Gabelstaplern und Erdräumern. Bei den hohen Geschwindigkeiten moderner Per- sonen wagen dürfte sich ein so plötzliches Umschalten des Getriebes von Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt kaum empfehlen Zentralheiz ungen elektrisch geheizt Die Zentraſheizung, im allgemeinen wegen ihrer bequemen und sauberen Wartung sehr beliebt, hat bekanntlich den Nachteil, daß sie erhebliche Brennstoffmengen erfordert, wenn man die Zimmertemperatur nur um einige Grade steigern will. In der kühleren Uebergangszeit arbeitet sie also unwirt- schaftlich. Jetzt ist— laut„Elektro-Nach- m. richten“, Bielefeld— hier Abhilfe geschaffen. Es wurde nämlich ein Elektro-Heizaggregat entwickelt, das mit Hilfe elektrischer Energie eine rationelle Verwendung der Zentral- heizung auch in der Uebergangszeit ermög- 5 licht. Das neuartige Gerät, das mühelos auch nachträglich in jede vorhandene Zentral- heizungsanlage eingebaut werden kann, wird durch einen Schalter in Betrieb gesetzt und arbeitet ähnlich wie ein elektrischer Durch- lauferhitzer für Wasser. Seine Bauelemente sind die gleichen wie die der seit Jahrzehn- ten bewährten FHeißwasserspeicher. Das Elektro-Heizaggregat, dessen Heizleistung etwa 30 bis 50 Prozent der Wärmeleistung des Heizkessels betragen soll, wird in ver- schiedenen Größen hergestellt; ganz beson- ders eignet es sich für Einfamilienhäuser, Etagen wohnungen und gewerbliche Betriebe. Höhenluft zu Hause (g) Nicht nur sie, auch Bräune und Wärme wie im Gebirge verspricht Ihnen ein neuer Infra-Breitstrahler. Er ist mit besonderer Bräunlampe und einem kleinen Ventilator versehen, der Sie mit ultraviolett aufgefrisch- ter Luft umwedelt. „Sie finden nichts, Herr Einbrecher!“ (g) Was glauben Sie, wie bei einem solchen Spruch ungebetene Gäste nachts in Ihrem Laden zurückschrecken. So läßt sich das jetzt machen: Die beiden Nachtbesucher sind zwar ganz leise aufgetreten, aber was half ihnen das? Sie gerieten in das unsichtbare elektri- sche Feld einer neuen Warn-Anlage, das Licht schaltete sich selbsttätig an, und das Band begann zu laufen, immer 2,5 Sekunden wärmt wurde. Die geschmackvolle Düse über lang der gleiche Text(siehe oben, falls Sie es so wüpschen.). Im Laden hört man es, auf der Straße hört man es, auf der Polizei wird man alarmiert. Welcher Einbrecher muß⸗ da nicht mürbe werden. Ofen mit Düse (g) Aus der Frontseite dieses neuen Dauer- brenners strömt Heißluft, die auf ihrem Weg vom Glutrost über die Flamme Hinweg er⸗ . 14 33 der Ofentür spendet bereits Wärme, ehe die Ofenwände heiß geworden sind. Durch den ganzen Ofen, der auf der Rückseite ansaugt, läuft eine ständige Zirkulation der Luft. Einkochen, Waschen, Baden. erledigt alles ein einziger neuer Dampf- waschautomat. Er vereinigt die Tätigkeiten des Einkochapparates, der Waschmaschine, des Badeboilers. Für die Wäsche bemüht er sich insgesamt um drei Arbeitsgänge: Kochen, Waschen, Spülen— alles elektrisch. Stellen Sie inn neben die Wanne, so ist warmes Bade- Wasser zu jeder gewünschten Stunde zur Hand.(g) Alles zusehen g) Keine Schubladen mehr nutzlos auf- reißen, in denen man doch nicht das Richtige findet, ist das Motto einer neuen Erfindung für Reparatur werkstätten. Es gibt neue Sortimentskästen, sie sind durchsichtig aus Plastik und schwenkbar um eine Achse; man kann, ohne zu öffnen, alles sehen. 5 * 3 J ein sehr guter- und gar nicht teurer Weinbrand RhkuMAHSMUSs- 5 HEXENMSschuss Sich können ſeden Menschen befallen, in erster linie aber den, der schwere Arbeit leisten muß. Der im Bergbau 50 e, der mit„Naßarbeiten“ Be- atigte der gavorbeiter, Eisen- 5 5 Kraftfahrer u. viele andere bekommen leicht dies„Rheuma- Seißel“- u. damit Arbeifsonfähig⸗ keit und mögliche Invalidität— zu spören. at sich Rheum o erst mal 112 festgesetzt, dann bringt Sichrosfxir Hilfe. SICHTOSINT „die Trinkkur im Hause“ greift Die Pariser Messe 1955 kommmen. FIRE PARIS „ INTERNATIONATIE MESSE IN PARIS Sie Wird wieder einen technischen Teil und einen für Verbrauchs- göter umfassen und in ihrer Größe den letzten Messen gleich- Messedusweise und Auskunff bei dem GSeneralrepräsentanten Dr. A. Brauer, Fronkfurt am Main, Börse, Eingeing Fernsprecher: 90181 und 903351 ö Fahrprelsermäßigungen auf deutschen und fr. 8 f N wird vom 14. 30. Mei stattfinden. 37 Ralgen EI 13 8 +%»Ü4 durch Auflösung und Ableitung der Rheumaschlacken die Wurzel des Obels an. SIcHrostNr— nach der Analyse 0 125 Geschäfts- Anzeigen. 4 68ter A 5* dematde eee g Stnglung Barockrahmen gangb. Gr. auf Lager 7 8 von Rheumatikern seine befreiende Wirkung bewiesen. Eiltransporte bis 2,5 Tonnen E IT 6 3 1A Ruf 5 14 62. 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Nachdem die CDG/ OSS nunmehr durch ihre Mitarbeit im Außenhandelsausschuß ihre Forderung auf- Segeben hat, daß die Entscheidung für die Zollsenkungen einer Unterkommission unter Vorsitz des CDU-Abgeordneten Dr. Serres Vorbehalten sein solle, konnte der Außen- handelsausschuß die Tarifsenkungen jetzt vornehmen Er hat die ursprünglich bis Mitte 1955 befristeten Senkungen für den Zeitraum vom 1. April 1955 bis zum 31. März 1956 festgesetzt, weil sonst der handels- und Wirtschaftspolitische Effekt der Zollsenkun- Sen praktisch gleich Null gewesen wäre. Im einzelnen hat der Ausschuß den„Ent- Wurt eines Gesetzes zur Aenderung des Zoll- tarüfs(individuelle Zollsenkung)“, sowie den „Entwurf einer neunzehnten Verordnung über Zollsatzänderungen(individuelle Zoll- senkung)“ verabschiedet. Sie müssen vom Bundestag und zum Teil auch vom Bundesrat noch genehmigt werden. Da jedoch der Ge- schäftsordnungsausschuß des Bundestages der aus rechtlichen Gründen in dem„Haus- Streit“ angerufen worden war, festgestellt Hat, daß einzelne Positionen nicht vom Bun- destag, sondern nur von der Bundesregierung geändert werden können, muß erst noch der Aeltestenrat über die Technik der Verab- schiedung im Bundestag entscheiden. Die Zollsenkung erstreckt sich auf über 750 Zollsätze des Zolltarifs. Der Ausschuß ist da- bei nicht allen Vorschlägen der Bundesregie- rung gefolgt und hat unter anderem Senkun- Sen dees Wertzollsatzes für Aceton, fertig- gestellte Decken, Geschirr, Haushaltsgeräte Und Toilettengegenstände aus Porzellan, fer- ner für Einrichtungs-, Schmuck- und Zier- gegenstände aus Ton, Steinzeug, Steingut und orzellan, sowie für bestimmte Glaswaren icht gesenkt. Auch die von der Regierung vorgesehene Senkung des Wertzollsatzes bei bestimmten Waren aus Eisen oder Stahl ist vom Außenhandelsausschuß nicht gutgehei- Ben worden. Die vorgesehene Zollsenkung für estimmte Personenkraftwagen von dem bis- herigen Wertzollsatz von 35 auf 30 bzw. 22 H. sowie bestimmte Waren aus Zement, die on 35 auf 28 v. H. gesenkt werden, sollen nur r die Zeit vom 1. April bis 30. Juni 1955 im Zoll herabgesetzt werden. Sleichzeitig hat der Außenhandelsaus- chuß einen Antrag der Sozialdemokraten auf lineare Zollsenkung um 10 v. H. abgelehnt. Gleichzeitig verabschiedete der Ausschuß den „Entwurf einer 16. Verordnung über Zollsatz- änderungen“ wonach künftig getrocknete Eier, Zierfische, Aale, Saugfohle und Lupinen- samen Zollfrei sein sollen. Ein Antrag der Freien Demokraten auf Einführung eines Gleitzolles für Eier wurde zurückgestellt, bis ine Denkschrift über den Gleitzoll vorliegt, enso erging es einem Antrag über die Ein- ung eines Gleitzolls für Stärke. Dagegen de der Regierungsentwurf einer 22. Ver- ung über Zollsatzänderungen vom 1s t Kühlschränke und Fernsehgeräte werden billiger. Es sind dies keineswegs Gegenstände des gehobenen Bedarfs, denn sie finden sich bereits als— dem Mieter gegen geringe Auf- zahlung vielfach— mitgelieferte Bestandteile des sozialen Wohnungsbaues. Womit die so- zialen Wohnungsbauer nicht nur zur Hebung des Lebensstandards ihrer Mieter beitrugen, sondern auch zur Verbilligung der Erzeugung, die erhöhter Umsatz nach sich zieht. Auch Automobile sind billiger geworden. Das sind nun Erzeugnisse, deren Besitz und Nutzung wahrlich Bevölkerungskreisen vorbehalten ist, die bedeutend mehr als Durchschnitts- einkommen beziehen. Statistik, nicht Wirklichkeit Dagegen sind Artikel des Massenver- brauches sowie Gegenstände des täglichen Verbrauches teurer geworden. Die Tafel- margarine zum Beispiel und die Bleistifte, auch bei Möbel wirft eine Preiserhöhung ihre Schatten unverkennbar voraus. In der Textil- wirtschaft stehen die Dinge ähnlich. Für den oft zu Unrecht als armseligen Statist der Wirtschaftsgeschichte bezeichneten— Stati- stiker macht das alles vielleicht nicht viel aus. Plus/ minus wiegen einander in seinem Rech- nungsschema Preiserhöhungen mit Preis- senkungen auf.„Lieb Vaterland magst ruhig sein“, es hat sich ja im Grunde nichts ver- ändert. Von der sich ankündigenden Erhöhung der Milchpreise(vergl. MM vom 14. Januar) ist hier nicht die Rede, weil es ein Vorgang ist, der sich außerhalb des Marktgeschehens, auf einer„Insel noch vorhandener Bewirt- schaftung“, abspielt. Auch für diese Preis- erhöhung könnte der Statistiker im Laufe der Zeit einen Ausgleich finden, der durch etwatige Preissenkung auf anderen Gebieten geschaffen wird. Anders für den Wirtschaftler. Ignaz Pet- schek, geistreicher Spötter, Kohlenbaron alten Schlages, Bankier und Finanzwirtschaftler aus Prag sagte einmal:„Die Preisbewegungen sind für den Wirtschaftler, das was Wellen- schläge des bewegten Meeres für den Schiffer sind. Die Meereshöhe verändert sich ja àn sich nicht. Aber an den Wellen kann das Schiff zerbersten.“ Der Wirtschaftler stellt sich an- gesichts dieser— vorläufig ja noch vereinzelt auftretenden— Preisentwicklung besorgt die Frage:„Ist dies das richtige Mittel, der be- Die Witwen- und Waisenkasse, Allge- meine Lebensversicherungsanstalt a. G. Mün- chen, die heuer auf das 70. Jahr ihres Be- stehens zurückblickt, legt der Oeffentlichkeit ihren Rechenschaftsbericht für die Zeit vom 21. Juni 1948 mit 31. Dezember 1953 vor. Die gute Entwicklung des Geschäftes geht aus der ausgewiesenen Gewinnrückstellung der Versicherten hervor: Entwicklung der Gewinnrückstellung der Versicherten dohnen aufzuheben, während die von der SPP geforderte Aufhebung des Zollsatzes für n noch einmal verhandelt werden soll. Zwei Fällen hat der Ausschuß eine Zoll- atze öhung ausgesprochen, und zwar bei eie von 4 auf 8 DM für 100 kg, bei Oel- chen von 5 auf 8 DM. Begründet wird diese ung für Kleie damit, daß es sich um Ner Neuzugang an versicherungen zeigt eine von Jahr zu Jahr steigende Tendenz. Neu abgeschlossen und von den Versiche- rungsnehmern eingelöst wurden(einschließ- ch erfolgter Erhöhungen bestehender Ver- sicherungen) im Geschäftsjahr Anzahl der Versicherungen Versicherungs- enen Jahr ihre Produktion als drittgrößte henhandelsnation der Welt weiter ge- t, stellt der Bundesverband der Deut- zen Industrie in einem am Donnerstag in Sin veröffentlichten Bericht fest. Nach vor- Aufigen Berechnungen seien im vergangenen r von Westdeutschland Waren im Werte der 21 Md. DM exportiert und Güter erte von mehr als 19 Md. DM importiert rden. Dabei sei besonders bemerkenswert, laß die prozentuale Steigerung des Einfuhr- umens im Jahre 1954 die der Ausfuhr treffe. 5 er BDI erklärt, auch in diesem Jahr eien die Aussichten für den deutschen Benhandel günstig, wenn man von dem zit vorliegenden Auftragsbestand aus- Die seit dem Jahre 1912 von den Freien Gewerkschaften und den Konsumgenossen- schaften getragene„Volksfürsorge“(„Alte Volksfürsorge“), Gewerkschaftlich-genossen- schaftliche Lebensversicherungs- Aktien- gesellschaft, legt der Oeffentlichkeit einen sauber eingebundenen Geschäftsbericht in Buchform(etwa 160 Seiten) vor. Darin sind die Geschäftsabschlüsse seit der Währungs- reform enthalten, und es geht nicht nur aus den Bilanzzahlen, die untenstehende Tabelle auf andere Gewerkschaften schaften übertragen werden. Der Zauberkreis un wirtschaftlicher Preisbildung Konstruktion aus Wohlfahrtsideen klagten sinkenden Absatzkurve entgegenzu- Wirken?“ Mitnichten, denn wenn die Sachen teurer werden, dann wird ja noch weniger gekauft. Müßgig über Ursachen zu sprechen, die diese Wirkungen auslösten. Sie liegen nicht im— gesunde Bereinigung herbeiführenden — Sbpiel von Angebot und Nachfrage. Die Nachfrage überwiegt ja— besonders auf dem Gebiete der Bleistifterzeugung— sowohl im Bereiche der Möbelwirtschaft, als auch in Tafelmargarine weit das Angebot. Wenn Bleistifte mittelbar oder unmittel- bar Hilfsmittel und Bedarfsartikel für Wie- deraufrüstung wären, dann könnte noch die Rede davon sein, die Rüstungschancen— will sagen, die Hoffnungen von Aufrüstungsge- winnlern in spe— verursachen die Preis- steigerung. Das wäre aber selbst dann nicht der Fall, wenn im zukünftigen 500 O00-Mann- Heer jeder Muschkote mit einer Garnitur von Bleistiften ausgerüstet würde. Aehnlich ver- hält es sich auf dem Gebiete der Möbelwirt- schaft. Von Tafelmargarine soll hier nur am Rande die Rede sein. Ihr Verbrauch be- schränkt sich auf 10 v. H. des gesamten Fett- verbrauches, der pro Kopf und Nase der Bundesbevölkerung mit 19 kg ausgewiesen wird, wWwovon 11 kg auf Margarine besserer Sorten und 8 kg auf Butter usw. entfallen. Was kann, was könnte zur Abhilfe geschehen? Zwang oder Automatismus Der Bundeswirtschaftsminister erblickt eine Möglichkeit darin, durch marktkon- forme Mittel die Preisbildung zu beeinflus- sen. Mit anderen— der Allgemeinheit ver- ständlicheren Worten— Erhard will eine Angebotsschwemme schaffen, die Erzeuger und Verteiler(Händler) nötigt, so billig wie möglich zu produzieren, somit also möglichst billig anzubieten. Diese Angebotsschwemme soll durch Einfuhren herbeigeführt werden. Andere Kreise huldigen der Ansicht, Wirt- schafts- und vor allem Preiskontrolle sei ein geeignetes Mittel. Neben dem— rein politischen Wunsch die Wirtschaft zu beherrschen, spielt bei die- sem Streben auch die Furcht vor sozial un- erwünschten Auswirkungen etwaiger Preis- senkungen eine bedeutende Rolle. Die Ver- billigungsapostel auf Basis der Wirtschafts- Kontrolle verläßt der Mut vor der eigenen Courage. Vor allem, sobald sie Murren des Allgemeine Lebensversicherungsanstalt aG. schloß erfolgreich ab 1953 bereits wieder 67,3 Millionen DM erreicht. Die Kapitalneuanlagen beliefen sich in der Berichtszeit auf 33,9 Millio- nen DM, wovon nahezu die Hälfte auf Hypotheken entfallen. Die Höhe der Kapital- erträge wurde maßgeblich beeinflußt durch die geringe Verzinsung der Ausgleichsforde- rungen(3½ Prozent). Gleichwohl konnte 1953 ein Durchschnittszins von 5,94 Prozent er- zielt werden. Demgemäß entwickelten sich die Bilanzsummen wie folgt: e 5 1000 DN ö Außenhandelsausschuß angenommen, nach 21. 6. 1948 660 3 1 D Felchem die Zollbelastung des Rohkakaos 57 15 5 7 7200 3 e ch oben begrenzt wird. Gleichzeitig wurde 31. 12. 1951 4 634 g 31. 12. 1950 45,69 in Antrag der Sozialdemokraten abgelehnt, 5 2 3 3 1 15 125 1 N 1 5 5 12. 1953 7. 5 Zollsätze für Kaffee, Tee und Kakao 8 2 31. 47 ale Dank der sparsamen Verwaltung, die sich in folgendem Auszug aus den Gewinn- und Verlustrechnungen ergibt, einer guten An- lagepolitik und eines befriedigenden Wagnis- verlaufes konnten die in der oben angeführ- ten Gewinnrückstellung der Versicherten Wiedergegebenen hohen Gewinne erzielt Werden: 8 8 Summe en handelt, deren Erzeugung im Bundes- 1948/49 34 924 mit 52 842 276 D 8 5 8 r 5 ewinn- und Verlustrechnungen t kür den Bedarf nicht ausreicht. 2 5 5 28 2 555 15 3 Ronertrag Verwaltungskosten g 8 1952 67 291 mit 91 687 800 DM Mill. D MIII. DN Bol freut sich 1953 65 452 mit 106 857 920 DN 8 8 0 Benhandel auf Rekordhöhe Das Vermögen der WWE, das in der be- 5 8.„ 5 i 5 richtigten DM-Eröffnungsbilanz mit 34,6 Mil- 1285 1 310 P) Die Bundesrepublik hat im vergan- lionen DM ausgewiesen ist, hat zum 31. 12. 1953 74,02 2.53 und Genossen- Das war für die Entwicklung des Unter- nehmens insofern vorteilhaft, weil die Er- richtung der einzelnen Geschäftsstellen in ganz Deutschland den gewerkschaftlichen und genossenschaftlichen Organisationen der betreffenden Städte konnte. In dem Organisationsplan der Volks- kürsorge von 1913 heißt es: überlassen bleiben „Die der Generalkommission angeschlos- 1953 1054 23 0k, fksbaurekordiahr deutschen Werften sind 1954 Seeschiffe Aattit Au FAU 3 Zen — a 725 3 Sg bt se t beer wiedergibt, sondern vor allem aus den ver- öfkentlichten Abschlußziffern über zustande gekommene Versicherungsverträge hervor, wie das Unternehmen von der wirtschaft- lichen Konjunkturentwicklung profitieren durfte. Die Entwicklung der Lebensversiche- rungbestände zeigt folgendes Bild: Jahr Anzahl der Versicherungen Versicherte Summen 1000 DM 21. 6. 1948 2 724 494 900 490 31. 12. 1949 2 860 274 826 614 31. 12. 1950 2 990 109 939 384 31. 12. 1951 3 036 712 1 046 104 31. 12. 1952 3110 965 1 182 890 31. 12. 1953 3232 349 1343 426 Zugang seit 21. 6.48 307 855 442 936 Mit anderen Worten gesagt: In den Jah- ren seit der Währungsreform sind mehr als 500 000 neue Versicherungen über einen Ge- samtbetrag von fast 450 Millionen DM ab- geschlossen worden. Die„Klein-Lebensver- sicherungen“ überwiegen. Am 31. Dezember 1953 wurden ausgewiesen 5 Groß-Lebens- Klein-Lebens- versicherung Policen-Anzahl 137 829 3 093 452 Versicherte Summen 234 927 00 DM 1 107 937 000 DMœ Das entspricht ganz dem Charakter dieses Versicherungsunternehmens, von dem des- sen Generaldirektor, Hermann Thiele, be- richtet, ursprünglicher Gründungszweck die- esamttonmese von etwa 200 000 PR ze. ser Anstalt sei gewesen, dem Versicherungs- 5 amit stellte die Bundesrepublik Weltschiffsbaues. Sie liegt an zwei- Großbritannien. Im Verhältnis zu 1954 auf deutsche Rechnung etwa die Tornage gebaut. Die Steigerung trat durch träge ein. 1938, im letzten deutschen „Wurden auf den Werften zwischen 4 nigsberg etwa 500 00 BRT Damals wurden in erster ebaut, heute über- bedürfnis breiter Massen minderbemittelter Volksschichten zu entsprechen. Um den de- mokratischen Charakter des Un- ternehmens zu wahren, müsse sich das Ak tienkapital der Anstalt stets ausschließlich im Besitz von Gewerkschaften und senschaften befinden; könne nur mit E willigung des Vorstandes und Aufs chtsrates senen Gewerkschaften und die dem Zentral- verband deutscher Konsumvereine ange- schlossenen Genosserischaften werden mit all ihren Funktionären in den Dienst der Volks- fürsorge gestellt.. Die Tätigkeit der Ver- trauenspersonen ist eine ehrenamtliche.“ Demgemäß sind die Verwaltungskosten des Unternehmens sehr einsparungsfähig wie auch aus nachfolgenden, der Gewinn- und Verlustrechnung entnommenen Auswei- sungen hervorgeht. Die Verwaltungskosten betrugen(unter Ausschluß der Leistungen für in Rückdeckung übernommene Versiche- rungen und der Abschlußkosten): 1949/49 11,82 Mill. P 1950 7.65 MIII. DM 1951 9,11 Mill. DM 1952 9,70 MIII. DN 1953 10,88 Mill. DMM Hinsichtlich des Reingewinns bestimme die Satzung— sagt Thiele—, das Aktien- Kapital dürfte höchstens mit 4 v. H. jährlich verzinst werden. Der gesamte Ueberschuß müsse ausschließlich im Interesse der Ver- sicherten verwendet werden. Diesen, dem gemeinnützigen Charakter des Unternehmens entsprechenden Bestimmungen entspreche die Anstalt durch ihre Kapitalanlagepolitik, die in erster Linie darauf ausgerichtet sei, den sozialen genossenschaftlichen Wohnungsbau und den Ausbau anderer gemeinwirtschaft- licher Unternehmen zu fördern. Seit der Währungsreform am 20. Juni 1948 habe die„Alte Volksfürsorge“ bis Ende 1952 aus den eingegangenen Prämien ein Gesamt- kapital von 209 Mill. DM neu angesammelt, wovon mehr als die Hälfte, nämlich 130 Mill. DM, im sozialen Wohnungsbau investiert rden sei. 5 l 5 Das Unternehmen hat in den Ostgebieten Grundstücke und im Ausland vier Grund- Volkes befürchten, Murren, das eintreten könnte, sobald preisliches Wellental zur Ein- schränkung von Kapazitäten und zur daran anschließenden Freisetzung von Arbeits- kräften führen könnte. Deswegen die Be- mühungen, die Preise— zwar nicht anzu- heben, aber auf einer als„tragbar“ bezeich- neten Höhe zu halten. Auf der anderen Seite lehrt uns die Exfahrung, daß jede Art von Wirtschafts- und Preiskontrolle den Markt zweiteilt; nämlich in den wirtschaft- lich und preislich kontrollierten und den Schwarz!-) Markt, der sich jeder Kontrolle entzieht, aber— in Anrechnung damit ver- bundenen Risikos— maßlos verteuert ist. Wirtschaftliche Vernunft. — will sagen, wirtschaftliche Folgerichtig- keit gebietet stellenweise auftretende Absatzschwierigkeiten und damit gleichzei- tig verbundenen Preiserhöhungen revoltie- rend entgegenzuwirken. Ein großes Arsenal steht zur Verfügung, harrt der Mopilisie- rung, um diesen Zweck zu erfüllen. Nicht Dur die echte— Erübrigung von Kaufkraft den Verbrauchern ermöglichende— Steuer- reform, kann dahin wirken. Es wäre auch möglich, einen beträchtlichen Teil der nun- mehr sehr kostspielig gewordenen zwangs- weisen Zukunftssicherung von Millionen Einzelner, deren eigener Verfügung, deren Selbstbestimmung zu überlassen. Das sind alles Möglichkeiten, die heute zwar vorhanden sind, die aber nicht genutzt werden können, weil sie vorweggenommen werden zugunsten einer angeblichen Sicher- heit von Staats wegen. Einer Sicherheit, die übrigens scheinbar bleibt und ist, weil letzt- lich der Staat bestenfalls nur Almosen ga- rantieren kann, aber keine Sicherung.(Vergl. „Sozial Bedürftige analysiert“ im MM vom 14. Januar.) Uebermäßig groß, in Dauer und Umfang Sar nicht abschätzbar, ist der Bedarf, sind die Bedürfnisse des westdeutschen Verbrau- chers. Erzeuger und Verteiler harren nur darauf, Bedarf und Bedürfnisse zu stillen; können dies jedoch nicht, weil noch immer den Markt gewaltsam verriegelnde Mag- nahmen in Kraft sind. Solange aber die Schere zwischen Preisen und Kosten nicht mittels erhöhter Umsätze erzieltem Mehr- verdienst geschlossen werden kann, solange bleibt der Wirtschaft als einziger Ausweg die Preiserhöhung bei sinkender Absatzlage. Uebrigens— eingangs wurde angedeutet — Kühlschränke und Fernsehapparate sind ja auch nicht teurer geworden, obwohl sie häufiger gekauft werden, sondern sie wur- den billiger, weil sich Ausstoß und Umsatz erhöhten. Bleibt abzuwarten, wie wir aus diesem Zauberkreis hinausgelangen. Ob die Me- thode des Bundes wirtschaftsministers— sie trug ja wesentlich zur Verkraftung des Korea-Booms bei— sich durchsetzt, ober ob die Politiker der Wirtschaft Gewalt antun werden. F. O. Weber Flüchtlingsbetrieben dureh Umschuldung helfen (VWD) Die Umschuldung von Vertriebe nen- und Flüchtlingsbetrieben stand im Mit- telpunkt der Beratungen des Bundestagsaus- schusses„Heimatvertriebene Wirtschaft“, der am 13. Januar zum erstenmal zusammenge- treten ist. Zur Diskussion stand ein Umschul- dungsplan der CDU/ CSU, nach dem die Lastenausgleichsbank eine Anleihe von rund 100 Mill. DM auflegen und mit diesen Mitteln die Kreditforderungen der Geldinstitute an die heimatvertriebene Wirtschaft ablösen soll. Der Unterausschuß hat dem Bundeskabinett einstimmig empfohlen, einen Kabinettsbe- schluß zur Durchführung der Umschuldung herbeizuführen und in den ordentlichen Haushalt fünf Mill. DM für die notwendige Zinsverbilligung einzusetzen. Das Bankge- werbe hat sich bereits mit dem Umschul- dungsplan einverstanden erklärt. Brillanter Ceschüftsabschluß hei„Alte Volksfürsorge“ Gewerkschaftlich- Genossenschaftliche Lebens versicherung legt Bilanzen vor stücke verloren, besitzt aber in 29 bedeuten- den Städten des Bundesgebietes zweckmäßig eingerichtete schöne Verwaltungsgebäude. Unter anderem auch in Mannheim. Die Mannheimer Geschäftsstelle betreut rund 80 000 Versicherungsnehmer. Ihr Bereich schließt Heidelberg ein und reicht auf der einen Seite bis Mosbach usw., wird auf der anderen Seite vom Rhein begrenzt. Nr. —— 2 8 1 larginalien ae. ristenlisehes Der Bauer ist kein Spielzeug (AP). Die wirtschaftliche Lage in der Land- K wirtschaft könne nur beurteilt werden, wenn nung man die verschiedenen großen Betriebsgruppen dest getrennt betrachte, schreibt der„Wirtschafts- frete dienst der SPD“ am 13. Januar. Man könne„Ber nicht allgemein von der Lage der Landwirt- chen schaft sprechen, denn in keinem anderen Wirt- schaftszweig gebe es so große Differenzierun- 5 V 8 Wirtschaftsdienst schreibt mit der sum- lich. marischen Betrachtung werde nur Unfug ge- gent trieben. Der Bauernverband stütze darauf seine einb Paritäts forderungen, deren Verwirklichung den ES bereits gut verdienenden Mittel- und Groß- und bauern höhere Einnahmen, den Kleinbetrie- ben aber keine Besserung bringen würde, Nur rech bei einer gesonderten Beurteilung der einzel- daß nen Betriebstypen könne eine wirksame ar ge. als lage für eine wirkungsvolle Agrarpolitik ge- Ban funden werden. here Die unterschiedliche Lage der Landwirte ist wiederholt Gesprächsthema einsicktiger 1 Mirtsckhaftler und Politiker gewesen. Es ist halt* von allem Anbeginn der Fehler begangen Frle worden, daß der industrialisierungsfähige 0 landwirtschaftliche Großbetrieb mit dem Be. tage 5 lang 8 bahr „Ah... Gesko 1 Das Werbeschild des Geska-Stumpens mi iz dem einprägsamen Slogan„Ah... I Geska“ 1 le! sieht man jetzt überall in den Läden. Dieser Lidt aus der Vorkriegszeit weitherum bekannte(Kre 10-Pf-Stumpen wird allgemein gelobt. Seine an Geschmacksrichtung ist der Vorliebe vieler Teil Raucher für milde, überseeische Mischungen Höh angepaßt, 1 0 (Anzeige) lane 4 Sich j 3 dest grißf einer auszurottenden, realtionären, mo- dire narchischen oder feudalen Ordnung verwechselt sche wurde. Diese Verwechslung war so gründlich, Bei daß die Landwirtschaftsbetriebe atomistiert und drei die Ertrags fähigkeit größtenteils ausgerottet 1855 wurde. Heute überwiegen mit rund 84 v. H. 25 aller land wirtschaftlichen Betriebe jene leleinen non land wirtschaftlichen Anwesen, deren Besitzer Abe! vom Ertrag des Hofes nicht leben xönnen. echt „Nicht jede Untat findet ihren Rächer im che Leben“, sagte einmal Richelieu, der franzö- 50 sische Kirchenfürst und Politiker.„Hingegen 1 cönne man gewiß sein, daß jeder Irrtum sich krist rächen würde.“ In der deutschen Agrarpolitix Wir sind seit etwa 100 Jakren nur Irrtümer began gen worden. Jetzt ist es schwer, den richtigen Gut Weg zu finden. 0 der Kummer um Toto 58 Es sei falsch, sich am Montagmorgen in den fün Fabriken uber den Fußballtoto zu unterhalten, Exp statt über das Schicksal der Arbeiterschaft z2u Zen diskutieren, sagte der GTV- Vorsitzende Kum- Stri mernuß. Es sollte versucht werden, neben den der Betriebsraten einen Stamm von gewerkschaft- von lichen Vertrauens männern aufzubauen. Der V. Vorsitzende der Gewerkschaft Offentliche Dien- ste, Transport und Verkehr, Adolf Kummer- Dun muß, forderte die Geuerxschafts mitglieder im. Hinblick auf bevorstehende harte Lohnlampfe pag auf, die Stärxe und Schlag-raft des DGB durch Sche gesteigertes Selbstbewußtsein und größere Pre Aktivitat in den Betrieben ⁊u erköhen. Die Ge- We werleschaftler müßten die„Inorganisierten«- stel ständig in politische, wenn auch nicht partei⸗ nac politische Diskussionen verwickeln. Wer sick— 5 einer solchen Aufklärung böswillig widersetze, „mit dem muß das Band zerschnitten werdend. Soweit eine AP-Meldung, die von großer „Einfältigeit“ des Redners zeugt. Aus Zu- hörer bereisen soll— wie aus anderer Quelle verlautet— allerdings der Zuruf ergangen sein, Wegen der großen Popularität des Toto-Spiels sei es erforderlich, daß endlich eine Toto-Orga- nisation geschaffen würde, in der die Spieler vo? Spielverlust geschutzt würden. Das war nicht einfältig, sondern noch einfälliger. Wieder einmal verbuttert (AP). Das Bundesministerium für Ernäh- rung, Landwirtschaft und Forsten(BENM) be- tont in einer im„Bulletin“ der Bundesregie- rung veröffentlichten Stellungnahme, angesichts der gegenwärtigen Marktlage sei jede Befürch- tung für eine Verteuerung oder Verknappung der Butter gegenstandslos. Durch Butterein- kuhren sei die Versorgung gesichert. Nach der Einfuhr von 4000 Tonnen Butter im Dezember beständen auf Grund bereits erfolgter Aus- schreibungen weitere Einfuhrmöglichkeiten für 11 600 Tonnen Butter. Das Ministerium weist weiter darauf hin, daß der Butterpreis frei ist und durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Den naturbe- dingten niedrigen Sommerpreisen würden im- mer höhere Winterpreise gegenüberstehen, Im vergangenen Jahr sei der Unterschied zwischen Sommer- und Winterpreis sogar geringer ge- Wesen als in den Vorjahren. 1953 betrug er eine DM, 1952 1,50 DM, 1954 belief er sich dagegen nur auf 0,50 DN. N Das BEM verschweigt amtlich taktisch, daß mit der letzten Butterausschreibung die Chance, Bilanzvergleich 5 Butter zum Preise von 7,16 DM einzuführen, DM ERB). 1 8* versdumt wurde. Man fumlte sich ja so sicher in 3 N 1 75 Bilanzsumme 124 331 131 880 397 120 4. 262 70 n Bonn, daß es zu keiner P e een A 0 kommen ſcönne, daß man mit Einfukrausschrei- Ford. an Aktion. 94 94 94— bungen zuwartete. bis die Dünen den Preis für 5. 128 22 5 15 5 7 4 52 115 Deutschland angebotene Hæportbutter auf 7,50 Sclwuldsen Ford. 4 90 084 189 441 J 135 901 Dit heraufsetzten. Sehr klug fürwahr, das muß Wer e pecg 35 105 95 201 33 75— 1 694 schon jedermann dem sich jetet in„bulle⸗ ertpapiere 1 88 15 06 88 242. 56 355 finösen“ fizi eld in- Darl. a. Policen 150 139 5 217 + 5 057 5 5 1„„ Beteiligungen 145 128 30— 115 denden BEM lassen. e 5„ 10 963 9 370 9 659— 1304 8 J an and. Vs.-Untern. 237 75„ Preistreiberei bei Holz gest. Prämien 63209 3162 2439— 3 690 5 1 0 Seen Autenet, 0 n i. Verhindern f -Außenst,. 86 01¹ 367 28 1 1 Kassa u. Postsch. 856 316 5 LRT) Bei der Holzversteigerung am 14. 5 8 401¹ 47¹ 712 311 Januar in Annweiler, auf der 12 700 Fest- 8e Aktiva: met i j— versch., Debit. 959 959 4916* 3 957 185 5 9 8 5 versch. Best. 42 87 17— 25 meter Fichtenholz aus den pfälzischen Staats- Rechn.-Abgr. 239 2 17— 222 und Gemeindewaldungen angeboten wurden, Passiva: 5 hat das Regierungsforstamt der Pfalz für die Abc a pe 1 000 2 000 2 000— Versteigerung der Holzbestände aus den ene e 5 1330 1 440 8 55 Staatswaldungen zum ersten Male das soge- Becken, 1 6 15 3 e ole f 3 20% nannte französische Abstrichverfahren ange- Praten dite 177 125 129 165 235 319 4 209 519 Wandt, um ein weiteres Hochtreiben des rämienũpertr. 4 503 40— 9 os Holzpreises zu vermeiden, der nach Ansicht Gewinnreserve 6 528 147 5 55 3 75 VVV 68 130. 6 611 der Forstbehörde vielfach bis 2u 50 v. H. über geg. andere Vers. dem Normalpreis liegt. Die an der Versteige- . 126 202 468 342 rung beteiligten pfalzischen Gemeinden hiel- Gewinnanteif 2 0% 10 n 9 2— 300 ten, allerdings an dem alten Autstrichver- versch., Kredite 3364 2139 2942— 922 kahren fest, wie os bisher bei Versteigerungen Rechn.-Abgrenz. 278 83 360 2 üblich war. Reingewinn: 00 8 364 17 306 + 17 308 4. 4 Gewinn- und Verlustrechnung. Wie der Vertreter des Regierungsforst- (in 1000 DB) amtes sagte, will sich die Forstverwaltung a Roherträge Jahresreingewinn nicht preissteigernd betätigen, sondern durch 1948/95) 198 516 3 364 das neue Verfahren für eine Normalisierung 1255 2 5 4 120 des Preisgefüges sorgen. Wie die Sägewerke 1585 240 41 5 und die holzverarbeitende Industrie das A- 1933 5 410 284 17 308 strichverfahren im Gegensatz zum sonst üb- ** 14 lichen Aufstrichverfahren aufnehmen, wird sich erst nach Auswertung der Ergebnisse ) DM.- Eröffnungsbilanz, berichtigt nach dem Stand vom 31. Dezember 1953;) 21. Juni 1948 bis 31. Dezember 1949) Veränderungen gegend der DA-Er. ötknungsbilanz. steigerungen beurteilen 10, Weiterer auf dieser Basis abgewickelfer Ver , Nr. 11 Nr. 11/ Samstag, 18. Januar 1953 MORGEN Seite 12 3 ü Re 8 r Land- „, wenn gruppen schafts- 1 könne mdwirt- n Wirt- ier un- er sum- ug ge- Af seine ung den Groß- nbetrie- de. Nur einzel- Grund- itix ge- ndwirte sichtiger 1 ist halt egangen g sfdhige em Be- — ns mit Geska“ Dieser kannte . Seine vieler hungen — n, mo- bechselt undlich, ert und gerottet 4 v. H. kleinen Besitzer N. Rer im franzò- ingegen um sich politik hegan-⸗ ichtigen 0 in den halten, haft zu Kum- hen den schaft W. Der e Dien- immer- der im cd mpfe E durch größere 1 Die Ge- ierten“ N 23 partęi- er sich ersetze, erden. großer 1s Zu- Ouelle en sein, -Spiels -Orga⸗ Spieler 1s war K. Ernäh- òW) be- sregie- gesichts efürch⸗ bung terein- ich der zember Aus- en für H hin, ngebot iturbe- en im- 5 en, Im ischen er ge- r eine agegen b, daß Rance, uhren, sicher erung schrei- is für 7,50 muß bulle- in- N m 14. Fest- Fest- taats- rden, ir die den soge- ange- des asicht über eige- Biel- Hver- ingen * orst- Itung jurch rung üb- wird nisse Ver- N höher verzinsliche Anlagemöglichkeit Einseitige Gegenseitigkeit oder Multilateralis mus (VD) Für die Beibehaltung des Verrech- nungsverkehrs zwischen der deutschen Bun- desrepublik und Argentinien haben sich Ver- treter der Wirtschaft in einer Sitzung des „Beratungsausschusses Argentinien“ ausgespro- chen, die am 12. Januar in Bonn stattfand. Soweit die offizielle Agenturmeldung, von der gesagt werden muß, sie sei erstaun- lich. Vor einigen Monaten wurde mit Ar- gentinien ein Verechnungsabkommen ver- einbart, das mindestens drei Jahre lang gilt. Es liegt also kein Grund dafür vor, extra und auffällig für Beibehaltung dieses Ver- rechmmgsabkommens zu plädieren. Möglich, daß die— zu Unrecht von einigen Seiten als„stur“ bezeichnete— Einstellung der Bank deutscher Länder solche Deklamation herauf beschwor. Niemals hat die Bd— sie ist übrigens an dem Zustandekommen des neuen drei- jährigen Verrechnungsabkommens beteiligt gewesen— einen Hehl daraus gemacht, vielseitige Handels- und Zahlungssysteme seien ihr sympathischer als der bloße Bila- teralismus, der jeweils dann in einer Sack- gasse endet, wenn einer der Partner etwas mehr lieferte, bzw. bezog. Der Leiter der BdL-Außenhandelsstelle, Direktor Tüngeler, hat bei der Tagung des „Beratungsausschusses Argentinien“ den Standpunkt der Bd sehr klar formuliert dargestellt. Er— der Standpunkt der Bd. deckt sich übrigens auch mit den Auffassun- gen der maßgeblichen westdeutschen Wirt- schaftsorganisationen. Widerstand kommt eigentlich nur von argentinischer Seite her, weil die Argentinier doch nicht genügend Mut zur Courage haben, an multilaterale Verträge auch nur entfernt zu denken. K URZ NACHRICHTEN Erleichterungen für die Bundesbahn WD) Der Verkehrsausschußg des Bundes- tages beschloß am 14. Januar, den Ansatz für langfristige Investitionskredite an die Bundes- bahn im außberordentlichen Haushalt von 100 auf 300 Mill. DM zu erhöhen. Zur Verbesse- rung der Verkehrssicherheit sollen statt vier Mill. DM 40 Mill. DM vorgesehen werden. Als Kompromißlösung in der Frage der be- trlebsfremden Lasten der Bahn wurde die Liquiditätshilfe in Höhe von 200 Mill. DM. (Kredit) in einen nicht rückzahlbaren Zuschußſß an die Bundesbahn umgewandelt, der einen Teil der betriebsfremden Lasten abdecken soll. Höhere Sparzinsen für echte Sparer? (CD) Für eine höhere Verzinsung der längerfristig festgelegten Margelder setzten sich Sprecher der 700 Volksbanken der Bun- desrepublik auf einer Konferenz der Verbands- direktoren der 15 Prüfungsverbände des deut- schen Genossenschaftsverbandes in Bonn ein. Bei einer Festlegung der Spargelder auf über drei Jahre hinaus schlugen sie eine Verzin- sung bis zu fünf v. H. vor, um eine neuerliche Schlechterstellung des Kontensparers gegen- er dem Effektensparer zu verhindern. Diese sollte aber nach Ansicht der Volksbanken nur dem echten Sparer, nicht dagegen öffentlich-recht- lichen Körperschaften und anderen juristischen Personen eingeräumt werden. Die Volksban- ken wären bei einer solchen Neuregelung in der Lage, das so dringende mittel- und lang- fristige Kreditbedürfnis der mittelständischen Wirtschaft zu befriedigen. Gutes Exportgeschäft der Elektroindustrie (VWD) Im Jahre 1954 hat die Erzeugung der deutschen Elektroindustrie zum erstenmal den Wert von acht Md. DM überschritten. Damit hat sich die Produktion in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. Der gesamte Exporterlös der Elektroindustrie wird vom Zentralverband der elektrotechnischen Indu- strie auf 1,75 Md. DM geschätzt. Der Anteil der Elektroindustrie am deutschen Export ist von 6,87 v. H. im Jahre 1953 auf etwa neun v. H. gegen Ende 1954 gestiegen. Dunlop baut nicht auf Spekulation (VWD) Die Deutsche Dunlop Gummi Com- pagnie AG.“ in Hanau, der zweitgrößte deut- sche Reifenproduzent, beabsichtigt, trotz der Preisentwicklung für Rohkautschuk an den Weltmärkten die Reifenpreise zu halten. Die steigende Tendenz der Kautschukpreise hat nach Ansicht der Gesellschaft mehrere zum Teil spekulative, zum Teil auch nur zeitlich begründete Ursachen. Dunlop erklärt, daß die Frage einer Erhöhung der Reifenpreise nicht zuletzt auch im Interesse der Automobilindu- strie und des Fahrzeughalters bis auf weiteres hinausgeschoben und evtl. zu einem späteren Zeitpunkt neu überprüft werden sollte. Deutsche elektrifizieren Burma Der burmesische Elektrizitäts-Rat hat in Deutschland 57 dieselelektrische Kraftzentralen bestellt, die für die Erstelektrifizierung von 28 Bezirkshauptstädten der Union of Burma bestimmt sind. Die Dieselmotoren werden von der MAN, die Generatoren und die elektrischen Ausrüstungen von der AEG geliefert. Neues Volkswagenwerk nach Wolfsburg (dpa) Bei Besprechungen unter Vorsitz von Vizekanzler Franz Blücher wurde— wie der niedersächsische Wirtschaftsminister Ahrens am 12. Januar bekanntgab— die Stadt Wolfs- burg aus wirtschaftlichen Gründen als der für das geplante Volkswagen- Zweigwerk geeig- netste Platz bezeichnet. Dem Aufsichtsrat des Werkes sollen entsprechende Vorschläge un- terbreitet werden. Die Minister Oberländer und Preusker nahmen an der Besprechung ebenfalls teil. Stromumsatz der EVs um 8 Prozent gestiegen (sw) Die Energieversorgung Schwaben AG., die rund zwei Drittel des Bedarfs an elektri- scher Energie in Nord- und Süd württemberg deckt, hat ihren Stromumsatz im vergangenen Jahre um über acht v. H. gegenüber 1953 stei- gern können, Die Abgabe mit Eigenverbrauch Und Verlusten betrug 2,12 Md. Kilowattstun- den, während es im Jahre 1953 1.96 Md. Waren. Die unmittelbare Abgabe an Groß- und Klein- verbraucher stieg sogar um fast 13 v. H. an. Nach Mitteilung der EVS konnte der Energie- bedarf voll gedeckt werden. Die Stromerzeu- gungs- und Verteilungsanlagen wurden weiter ausgebaut. 60 Jahre Jakobs-Kaffee Am 15. Januar 1295 eröffnete der 26jährige in Bremen-Borgfeld geborene Johann Jakobs in Bremen ein Spezialgeschäft für Kaffee und Tee, das sich weit über die Grenzen Bremens hinaus entwickelte, Zweimaliges Weltkriegs- geschehen unterbrach diese Entwicklung, be- endete sie jedoch nicht. Als der erste Roh- kaffee 1948 nach Bremen kam, fing J. J. froh- gemut wieder an und nahm wieder die Ver- bindung mit der in sämtlichen Teilen Deutsch- lands gelegenen Kundschaft auf. Vorbeugung der TSuerungswelle (Ap) Die Gewerkschaften würden ihren ganzen Einfluß geltend machen, um eine neue Teuerungswelle als Folge einer mög- lichen Rüstungskonjunktur in der Bundes- republik zu verhindern, erklärte das DGB- Organ„Welt der Arbeit“. In einem Artikel:„Besorgnisse um Preis- gestaltung“ betont das Blatt, trotz aller amt- lichen Versicherungen, daß die Wiederauf- rüstung den Lebensstandard der westdeut- schen Bevölkerung nicht gefährden werde, mache sich bereits jetzt eine„gewisse Un- ruhe in der Preisgestaltung“ bemerkbar. Durch die Beseitigung der Preiswucherbe- stimmungen habe sich die Bundesregierung selbst die Möglichkeit genommen, um wirk- sam eingreifen zu können. Im Zusammen- hang mit der Wiederaufrüstung seien grö- Bere Aufträge für die deutsche Industrie zu erwarten, nachdem sich in den letzten Mo- naten die Bestellungen in den meisten In- dustriezweigen bereits schon gehäuft hätten. „Eine solche Stauung der Aufträge bietet die denkbar besten Voraussetzungen für einen Preisauftrieb“. Deshalb müsse bereits den Anfängen gesteuert werden.„Es geht auf keinen Fall an, daß die Spekulation auf Rü- stungsaufträge den privaten Verbrauch ein- engt und die Lebenshaltung der breiten Volksmasse mindert“. OEEC-Rat billigte Konvertibilitätsbericht (VWD) In der Sitzung des OEEC-Mini- sterrats vom 14. Januar unterbreitete Bud- get minister Vanoni offiziell den italienischen Zehnjahresplan. Italien ist der Ansicht, daß die anderen OEEC-Länder zur Durchführung des Planes durch moralische und politische Unterstützung, einer noch liberaleren Han- delspolitix und durch Kredite beitragen kön- nen. Alle Delegationsführer erklärten sich bereit, Italien zu helfen. Der Rat setzte einen Arbeitsausschuß für die damit zusam- menhängenden Probleme ein. Der Vertreter Griechenlands kündigte seinerseits die Vorlage eines Aufbauplanes an. Der türkische Delegierte überbrachte den Wunsch seiner Regierung nach Entsendung einer OEEC- Delegation nach Ankara, welche die türkischen Zahlungsschwierigkeiten un- tersuchen soll. In Delegiertenkreisen hofft man nun auf eine fruchtbare Zusammen- arbeit mit den Türken. Der Rat billigte sodann den Konvertibi- litätsbericht des Minister ausschusses und be- auftragte das EZ U- Direktorium. einen Be- richt über die Verlängerung der Zahlungs- union um ein weiteres Jahr, sowie das Sta- tut eines europäischen Währungsfonds aus- Zuarbeiten. Marktberichte vom 14. Januar 77. Süddeutsche Häutezentralauktion Folgende Preise wurden erzielt. In Klammern die Stuttgarter Dezemberpreise). EKalbfelle: bis 4,5 kg 5,474—5,68 94(4,585, 10); 4,6 bis 7,5 Kg 4,28½—4,48(4,184, 40); über 7,5 Kg 3.— (2,90). Norddeutsche Kalbfelle: bis 4,3 kg 4,85; Über 4,5 kg 3,30(4,27, 22); Schuß-Kalbfelle: 3,20(3,20); Fresserfelle: 2.13(2,15); Wollfelle voll: (2,32); halb: 2,12½(2,32); kurz: 1,85(2,17); Blößen: bis 14,8 kg 2,60(2, 42). Ochsenhäute: 2,40(2,24); 25 bis 29,5 Kg 2,21½(1,97—2,17); 30 bis 39,5 Kg 1,701,684(1,80—1,93); 40 bis 49,5 Kg 1,74½ bis 1,874(1,80 1,91); 50 und mehr kg nicht notiert (1,70— 1,80). Rinderhäute: 13 bis 24,5 Kg 2,35—2,82½ (2,272,839); 25 bis 29,5 Kg 2,14—2,47(2,25—2,65); 30 bis 39,5 kg 1,79/ 2,084(1,85—2,13); 40 und mehr Kg 1,77½(1,87); Kuhhäute: 15 bis 24,5 kg 1,77½2,12 (1.772,12); 25 bis 29,5 kg 1.70—2,02¼(1,75—2,10); 30 bis 39,5 kg 1,651,994(1.722,11); 40 und mehr kg 1,72½—1,90(1,80—1,95). Bullenhäute: 15 bis 24.5 Kg 2,62¼(2, 282,61); 25 bis 29,5 kg 2,11½—2,22¼(2,11 bis 2,27); 30 bis 39,5 kg 1,70—1,99(1,90); 40 bis 49,5 Kg 1,55(1,60); 50 bis 59,5 Kg 1,25(1,32); 60 und mehr kg 1,16(1,21). Norddeutsche Kuh-, Rinder- und Ochsenhkute: 1,56¼(1,50). Norddeutsche Bul- lenhäute: 1,40(1,500. Schuß-Häute: bis 25 kg 1,81 (1,20); äber 26 kg 1,20(1,10). Mannheimer Eiergroßhandelspreise (vw) Die Preise haben nachgegeben. Für holl. und dänische Ware der Klasse B nennt man 10 Ppf mit 1 Dpf Auf- und 1½ Dpf Abschlag für größere bzw. klelbere Sorten. Deutsche Ware ist zur Zeit sehr wenig im Handel. 15 bis 24,8 kg Handschuhsheimer Obst- und Gemũlse-Großmarkt (VWD) Anfuhr und Absatz gut. Es erzielten: Aepfel A 12—18, B 8—10; Feldsalat 80120; Spinat 25; Rosenkohl 3233: Karotten 12—15; Sellerie 1 28 bis 31, II 15—25; Lauch 25; Zwiebeln 15—20, NE-Metalle Elektrolyt-Kupfer für Leitzwecke 342, 78345, 5 PN Blei in Kabeln 124—125 DPM Aluminium für Leitzwecke 240—242 DM Westdeutscher Zinnpreis 836 DM Freie Levisenkurse Geld Brief 100 belg. Francs 8,415 9,435 100 franz. Francs 1,2020 1,2040 100 Schweizer Franken 95,825 96,025 100 Holl. Gulden 110,90 111,12 1 kanad. Dollar 4.347 4,357 1 engl. Pfund 11,741 11,741 100 schwed. Kronen 80,86 91,02 100 dan. Kronen 60,605 60,725 100 norw. Kronen 58,625 53,748 100 Schweizer Fr.(frei) 97,87 98,07 1 US-Dollar 4,1949 4,2048 Ostmark 475.— 22,35 Effektenbörse Mitgeteilt: Badische Bank Filiale Mannheim Frankfurt a. M., vom 10. Januar bis 14. Januar 1955 Börsenverlauf: Die Wochenschlußbörse eröffnete mit einer gewissen Zurückhaltung. Von seiten des Auslandes lagen einige Verkaufsorders in Farben-Nachfolgern vor, die anfänglich Kursabschläge von etwa 3% bewirkten. Montanwerte mit beiderseitigen Kursschwankungen bis zu 3% Sonder- bewegung hatten Zeche Erin, die 11% Über Vortag mit 276% sowie Handelsunion mit 27% fester mit 240% umgesetzt, sowie Augsburg-Nürnberger-Mas chinen 20% fester 240% taxiert. Aktien 10. 1. 14. 1. Aktien 10. 1. 14. 1. Aktien 10. 1. 14. 1. accumulatoren 151 151%[ Mannesmann 187 187½ eh. GEHE: Adlerw. Kleyer 13% 130 Metallges. 322 33⁵ Hütten w. Oberh. 161 177 7 ↄ ˙ 199d Rhein-Braunk. 213 212 Bergb.NeueHoffg. 157¼ 168 AschzelIl. 125 120 Rhein, Elektr. 157½ 162½[SH Nürnberg. 215 223 Augsburg Nürnb.] 215 240 r Rheinstaht).%% 73 Bet. Ges. Ruhrort 385 38⁴ Bayer. Motoren 104 162 FFCFVVFFVVVVEVVTVCVVC 270 Bemberg 115 13⁴ Salzdetfurtn. 220 230 Berger Tiefbau 1341 128 T Schering 289½ 287 eh. Hoesch: BBSSTHREiX“ii,. ,), Schlossduellbräu. 137 T 14% Hoeschwerke 100 404 Buderus 4190 190 Schubert& Salz)—— AltessenerBergw. 150% 102 Chem. Albert 180 18⁴ Schwartz Storch. 149 152 Industriewerte 155⁵ 108½ Conti Gummi 230— 85 N S 5 15 25 5 244 jemens Stämme 2 5 Degussa. 2% 289% Siemens Vorzüge 2 27, ch. Kiscsnern.: Demag 27 r%% Sinner 104 114 T Nordw. Dt. Hüt⸗ Dt. Erdöl. 182 183 Südzucker 174 188 tenverein 165% 174 Pt. Linoleum. 204 20⁵ VDM. 76 177 Klöckn. Humb. D. 190 199 Dt. Steinzeug 20 20⁰ Ver. Stahlwerke. 28½ 27½[Bergw. Königsb.- Durlacher Hof 127 T 130 T7 Wintershall 5 W. 2 1620½ Eichbaum-Werger] 132 155 Zeiß-I kon. 2 Stahlwerk süd- El. Licht& Kraft] 130 132%[ Zellstoff Waldhof 163 164% westfalen 163 10⁵ Enzinger Union 177, 183/ Gebr. Fahr 102 T 102 Banken b e 18. Farben Liqu. Badische Bank). 160 160 5 5 75 Ant.- sch.) 44%½ 44%[ Bayr. Hypothek. Dt. Edelstahlwerk 171½ 172 2 250 U. Wechsel-Bk.) 192 180 Dortm. Hörder Casella 450 425 commerzbank)) 12 12½ Hüttenunion 140 148½ Farbenf. Bayer 257½ 253 Commerz- Gelsenk. Bergw. 160%¼ 160% Farbwerke Höchst] 262½ 258 u. Credit-Bank 184 184 Gußstahlw. Boch. 134 150 Feldmünle. 241 250 Deutsche Bank)) 13½ 13 Substahlw. Witt. 193½½ 192 Felten& Guill. 1 19%[Süddeutsche Bank 207 20⁰ Hamborn. Bergb. 130 152 Goldschmidt 138 15%[ Dresdner Bank)) 13% 13½] Haudels-Unlen 07 242 ½ Gritzner Kayser 128 120 Rhein-Main Bank 204 204 Hüttenw. Phönix 171. 170¹ Grün se Bilfinger 150 154 Pfälz. Hyp.-Bank 13 Hüttenw. Siegerl. 164% 108 Harp. Bergbau 14%½ 14%[ Reichsbenk-Ant.. 1 80 Niederrh. Hütte 180 188 Hdlb. Zement 255 Rhein. Hyp.-Bank 135 150 Rhein. Röhrenw. 180% Hoesch) 4— Rheinst. Union 171 179 Holzmann 177 172́& Montan Rhein.-Westf. Klein, Schanzlin 180 1 199 Nachfolger Eisen u. Stahl 171½ 216 Knorr 185 7 190 T en. Eis. u. Hütte Ruhrst. Hatting. 173 171 Lahme ver 175 177 8 85 Stahlw. Südwestf. 103 165 Lanz 125½ 131 e 5 Aug. Thyssen-H. 109% 107 Linde's Eis 219% 222 Eis.- u. Hüttenw. 129 133½[[ Zeche Erin 381 37 Ludw. Walzm. l 98%(— Stahlw. Bochum. 149 150 1) RM- Werte,) Restquoten 3 2 n Züricher Devisennotierungen Pfunde und Dollar je Einheit, alle übrigen je 100 Einheiten 10. 1. J 14. 1. 10. 1. 14.1. 10. 1. 14. 1. 10. 1. J 14. New Vork 4.284 4.283] Amsterd. 112.70 112,75[Kairo 11.35 11.30 Istanbul 065 0.64 Toronto 4.435 4437 Stockholm] 7700 77,50] Buen. Air.] 15,5 13,0 Tel-Aviup 1.65 1.65 London 11,45 11,48] Wien 10,08 16,08 Kopennhag.] 5725575 Rio de gan. 3,75 5.75 2 Paris 1.133 1,134 Rom 9.671] 0,600 Oslo 54.00 55.00 Sidney 8,70, 8,725 zel: prankfurt 90.40 00.45 Madrid 9.50 9.75 Budapest. 10.00 10,00 Helsinki 1 22 Brüssel 85 8.55[ Lissabon. 14.80 1 Zagrev 0,66 0% Algier 1,125] 113 1,16¼(1,04); Lammfelle 1,10(1.—). Leichte Häute: eee Immobilien Nachweis von vorteilhaften Fachliche Beratung und Nachwels-Hypotheken Neubau und Altbau durch: Kalserring 36 Immobilien— Finanzierungen Ruinengrundstücken Straßenfront: 3,72 20,30 m 21,70 720,45 Lu 10,0 m Alt. Zweifamilienhaus, N'stadt-Ost 13,0 m m. anlieg. 450 qm Lagerplatz und 30,00 m Schuppen zu 36 000, DM bei 21 000, 25,00 11.00 m DM Anzahlung sof. zu verkaufen. 14,50 m Angeb. u. Nr. 01461 an den Verlag. 17,00 16,0 m 16,60 36,10 m Bauplatz in Mannheim, auch Vorort, 14,00 22,10 m bis 1000 qm zu kaufen gesucht. 50 m Angeb. u. Nr. 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Den muß ich zu Papier bringen!“ Da i aber net gewußt hab, was dös is, hab i dem vorsorglicherweis glei eins einighaut. Denn be- leidigen loß i mi net. I net.“ An diese Geschichte wurde der Chronist er- innert, als er von einer ähnlichen Begebenheit hörte, die sich jetzt im Chiemgau zutrug. Da hätte ein Wort einem Verein beinahe die spiel- tücktigste Neuerwerbung, einen jungen, aber sehr empfindlichen Spieler, gekostet: Bei der Durckgabe seines Spielberichtes an die Lokal- zeitung Ratte der Fußballobmann das jüngste Mitglied der Mannschaft mit„Benjamin“ be- zeichnet. Das hätte er nicht tun sollen: mit der noch druclefeuchten Zeitung raste der„Benja- min“ am nächsten Morgen zur Vereinsgeschäfts- stelle, warf wutentbrannt seine Spielerlleidung auf den Tisch und verlangte den Paß zurüch. Warum?— der„Benjamin“ gab nach langen Verhandlungen schließlich zu, daß er in seinem Unverstand die Bezeichnung„Benjamin“ mit „Depp“ gleichgesetzt hatte. Ausgleichende Gerechtigkeit: die einen habens im Kopf, die andern eben in den Beinen. * „Die wollen wir nicht wiedersehen, so schrieb die in Kopenhagen erscheinende „Berlingske Tidende“ und gab damit der Ent- rustung der dänischen Zuschauer über die Hal- tung von fünf deutschen Berufsradrennfakrern Ausdruck, die für gutes Geld schlechten Sport boten. Berufsradrennfahrer haben bestimmt kein leichtes Brot, aber wenn sie schon eine Start- verpflichtung eingenen— noch dazu im Aus- land— dann sollte man erwarten, daß ste diese Verpflichtung auch ernst nehmen. So meint man in Kopenhagen. „Und das meinen wir auch. * Major Puskus, einst gefeierter Kapitùn der ungarischen Nationalmannschaft, ist nicht mehr der Fußballprimas von ehedem. Sein Stern scheint zu verblassen.„Er hat nicht nur einige Kilo Uebergewickht, sondern Auftreten und Lebenshaltung sind nicht mehr so, uie man es vom Herrn Major erwarten sollte.“ Jetzt hat er„Selbstan klage“ erhoben und hoch und hei- lig Besserung gelobt. Das Ueblicke also. Inter- essant aber die Einleitung seiner General- beichte:„Ich erreichte dank einer gewissen- haften Vorbereitung ſenapp vor den Weltmei- sterschaften 1954 meinen sportlichen Höhepunkt. Dann lam im ersten Deutschlandspiel das Foul. von Liebrich. Die Verletzung bedeutete für mich einen seelischen Zusammenbruch.“ Schau, schau! Mie seltsam! Puskkas selbst war es, der nach dem bewußten Spiel erklärte, Liebrich habe inn nicht vorsätzlich gefoult. ¶ Uebrigens in Sandhofen zeigte Emil Schmetzer dieser Tage einen Film, den er während der Welt meisterschaft drehte und bei dem klar ⁊zu erkennen war, daß Pusłus' Verletzung von Heb- rich nicht absichtlien herbeigeführt worden war). Der Kaiserslautéèrer Stopper muß nun also jetæt in Pus gas“ Beichte herhalten. Furwahr: es ist wirklich nicht mehr der Pus las von ehedem * Sepp Herberger unterhielt sich dieser Tage in Franhefurt mit Journalisten, die dabei einen Beim einzigen außereuropäischen Meisterschaftslauf: Werbung wichliger als Welimeisterschafispunie Der„Große Preis von Argentinien“— als Generalprobe für die Grand-Prix-Saison gesehen Morgen wird die Automobil-Weltmei- sterschaft 1955 mit dem„Großen Preis von Argentinien“ in Buenos Aires eröffnet. Mehr als vier Monate liegen zwischen dem ersten und zweiten Weltmeisterschaftslauf, während den Technikern nach Abschluß der Saison 1954 nur knapp drei Monate zur Vorbereitung der neuen Rennwagen zur Verfügung standen. Argentinien, das diesen einzigen außer- europäischen Weltmeister- schaftslauf der Formel I den großartigen Nachkriegserfolgen seiner Rennfahrer auf den europäischen Rennbahnen verdankt, hat einen sehr ungünstigen Termin gewählt. Die Argentinier, die das modernste„Autostadion“ der Welt— das zehn verschiedene Kurse besitzt und einen Ueberblick über den ge- samten Rennverlauf gestattet— sicherlich bis zum letzten Platz füllen werden, dürfen also nicht erwarten, schon die endgültigen Werksmoqgelle 1955 zu sehen. Der„Große Preis von Argentinien“ muß vielmehr als „Generalprobe“ für die im Mai beginnende Grand-Prix-Saison bezeichnet werden. Die Weltmeisterschaftspunkte von Buenos Aires sind für die europäischen Firmen kaum wichtig, werden doch für jeden Fahrer nur die vier besten von insgesamt zehn Welt- meisterschaftsläufen gewertet. Eine Nieder- lage bedeutet also kein Handicap; sie kann sogar viel wert sein, wenn die Konse- quenzen daraus gezogen werden. Wenn den- noch alle verfügbaren Kräfte bei den„Gro- Ben Vier“, Ferrari, Maserati, Lancia und Mercedes, mobilisiert und keine Kosten ge- scheut wurden, dann hat dies zwei besondere Gründe: Da die Saison in Europa erst spät beginnt, wäre eine gründliche Erprobung der weiterentwickelten Rennwagen und ein Ver- gleich mit anderen Fabrikaten so rechtzeitig, daß noch Aenderungen vorgenommen wer- den könnten, kaum möglich. Und dann: Die Werbung. Argentinien besitzt keine eigene Kraftfahrzeugindustrie und ist deshalb ein heißumkämpftes Exportland. Den Sport- erfolgen hat es die europäische Automobil- industrie aber in erster Linie zu verdanken, daß die amerikanische Hegemonie auf dem Kraftfahrzeugmarkt zumindest stark be- droht werden konnte. Nach den großen Mercedes-Erfolgen in der vergangenen Saison wurde sogar schon davon gesprochen, daß nur ein Rennwagen, der ebenfalls über eine Benzineinspritzung verfügt, in Zukunft konkurrenzfähig sein kann, von Zufallserfolgen(Barcelona) ab- gesehen. Dennoch haben die Italiener bis jetzt auf Experimente in dieser Richtung Verzichtet. Vielleicht aber fanden sie ein an- deres Geheimrezept“? Darüber wird der „Große Preis von Argentinien“, an dem bis auf den erkrankten Engländer Mike Haw- thorn alle bekannten Rennfahrer teilnehmen, Aufschluß geben. Paul Ludwig Bob-Training auch im Sommer: Das Nezepi des Jaborilenschrecks Mit„Eigenbau“-Schlitten begannen die Ohlstädter das Training Das kleine Dorf Ohlstadt bei Garmisch ist seit dem vorjährigen Winter ein Begriff im Wintersport geworden: Von dort her stammt die Bobmannschaft Schelle, Nirschel, Henn, Koller, die sich im vergangenen Jahr die Europa-Junioren meisterschaft holte. Sie erwies sich in dieser Saison als gefürchteter Favoritenschreck. Im Zweier- wie im Vierer- „Abgerechnet wird erst am Schluß!“ Mit diesen Worten entæieht sich Mercedes- Rennleiter Alfred Neubauer allen Fragen, die über den Ausgang des ersten großen Preises des Jahres 1955 am ihn gestellt werden. Dennoch ist der Daimler-Rennboß überaus optimistisch, wenn am 16. Januar seine vier Silberpfeile im Autodrom von Buenos Aires an den Start ge- schoben werden. Unser Bild zeigt Neubauer und Fangio bei ernster Diskussion während des Trainings zum„Gran Premo de la Republica Argentinia“. dpa-Bild bob haben Franz Schelle und sein Bremser Edmund Koller mit Jakob Nirschel und Hans Henn als Beifahrer reelle Chancen, Deutsch- land bei den Weltmeisterschaften in St. Mo- ritz zu vertreten. Das Durchschnittsalter der Mannschaft, die zu den jüngsten deutschen Bobfahrern gehört, ist 27 Jahre! Ganz Ohlstadt bereitete seinen jungen Bürgern nach dem Europameisterschafts- erfolg und jetzt als bayrischen Viererbob- meistern triumphale Empfänge— denn in Ohlstadt ist der Bobsport zu Hause. Mit „Eigenbau“-Schlitten üben dort und in dem benachbarten Dorf Eschenlohe die Bauern- buben auf Waldwegen das Bobfahren. So haben auch Schelle und seine Kameraden angefangen, ehe sie vor zwei Jahren zur Spitzenklasse vorstiegen. Der Stolz aller Einwohner ist die 850 Meter lange Bobbahn, die als anspruchsvolle Trainingsbahn eine gute Schulung bietet, aber wegen Geldman- gels nicht immer in Betrieb ist. Wie ist es möglich, daß so junge Fahrer wie Schelle & Co. die alten Hasen wie Ostler, Rösch und Kitt, die bisher eindeutig die Spitze im deut- schen Bobsport bildeten, zu schlagen begin- nen? Gewig, der 26jährige Fuhrunternehmer Schelle ist ein begabter Steuermann, der sich mit dem Schreiner Koller(24 Jahre), dem Bäckermeister Nirschel(29) und dem Maler Henn(28) glänzend versteht. Auch achten sie sorgfältig auf den so wichtigen Kurven- schliff an ihrem hervorragenden Fahrzeug. Das eigentliche Geheimnis liegt woanders: „Wir trainieren jeden Sonntag auf Radunter- satz unseren Mannschaftsstart, und zwar das ganze Jahr hindurch. So bleiben wir immer gut in Form. Turnen wird groß und Ver- gnügen klein geschrieben! Streit kennen Wir nicht in unserem Team.“ Nach diesem Rezept handeln die biederen Handwerker des kleinen Bauerndorfes Ohl- Stäcdt Urnck— ellen von Sieg zu Sieg. Noch immer schwierigste Langstreckenfahrt, aber Laltye fflonte Carlo 1955 wesentlich geändert Fangio neuer Bahnrekord Vor Tausenden von Zuschauern erzielte Weltmeister Juan Manuel Fangio am Don- nerstag mit 1:44, 1 Min.(135,297 Kmistd) einen neuen inoffiziellen Bahnrekord. Die offizielle, 1954 im„Großen Preis“ er- zielte Bestzeit seines Landsmanns Gonzales (Ferrari) steht auf 1:48,8(134,394 kmistd), der bisherige inoffizielle Rekord wurde von Fan- gios Stallgefährten Stirling Moss am Diens- tag mit 1:44,3 aufgestellt. Auch die übrigen Mercedes-Fahrer waren in blendender Verfassung, doch erwies sich am Donnerstag, daß sich auch die andern Fahrer an den Kurs gewöhnt haben und schneller geworden sind. Die Placierung am Donnerstag hinter Fangio: Jean Behra Frankreich) auf Märati 1:44,5, Farina(Ita- lien) auf Ferrari 1:45,3, Hans Herrmann (Deutschland) auf Mercedes 1:45,3, Karl Kling Deutschland) auf Mercedes 1:45,5, Moss auf Mercedes 1:45,8, Gonzales auf Ferrari 1:46, 1. „Potz“ startet in Paris Als einzige für den Radsport noch offene Winterbahn bringt die Dortmunder West- kfalenhalle am Sonntag Steherrennen über insgesamt 100 Kilometer. In der A-Klasse starten über zweimal 30 Kilometer Bethery (Frankreich), Meier(Schweiz), Timoner (Spanien), Holzmann und Schiller, während die B-Klasse(zweimal 20 Kilometer) mit Holthöfer, Petry, Schürmann, Siefert und Schild eine rein deutsche Besetzung auf- weist. Das Duell Holzmann- Schiller dürfte zum Höhepunkt der Veranstaltung werden, nachdem der Nürnberger den bisherigen Lokalmatador Holzmann am zweiten Weih- nachtstag ausstechen konnte. Kaum weniger interessant sollte das zweite Rennen wer- den, da Schürmann und Siefert die größere Erfahrung ihrer Gegner durch die stärkere Publikumsunterstützung ausgleichen können. Deutschlands große Fliegerhoffnung, Wer- ner Potzernheim(Hannover), absolviert am Sonntag sein erstes Pariser Profi-Rennen. Gerade auf der berühmten Piste des Winter- velodroms wird es der Olympiadrifte gegen Aof Engelsschwingen mit ROfrBART N- Klingen N A mit EXTRA DUNN got raster- got gelaunt die Vertreter der Weltklasse nicht leicht haben, obwohl Amateur- Weltmeister Pea- cock und Gaignard wie es Neulinge unter den Professionals sind. Tiedfke schlug Lütgehetmann Bereits in der ersten Runde der sechsten Billard-Europameisterschaft im Einband gab es am Donnerstag in Idar-Oberstein mit dem Sieg des Düsseldorfers August Tiedtke über Pitelverteidiger Lütgehetmann eine Vor- entscheidung. Tiedtke schlug den Frankfur- ter mit 150:106 Bällen bei 29 Aufnahmen. Die Durchschnitte betrugen 5,15 bzw. 3,68 und die Höchstserien 19 bzw. 18 Bälle. In den übrigen Partien kamen Nachwuchsspieler zu Erfolgen. Die Ergebnisse: Chassereau (Frankreich) 71(Bälle)— 37(Aufnahmen) öchte i beckselten Bundestrainer t der 1 118 a. lern. 272 1 e ee 1101 Neue Sonderprüfungen und Klasseneinteilungen/ Deutschland hofft auf DKW, Porsche und BMW 8(Höchstserie)— 1,91 Ourchschnitt) unter- 8 goldenen Worten einen im ganzen recht opti-“ was Tradition bedeutet und ausmacht, Bourges bzw. Dijon, um über Reims, Paris einer Art Gleichmägigkeitsprükung über V N 1 8 8 mistischen Ausblick auf die Zukunft des deut- kann man beim Rallye Monte Carlo sehen. Vesoul und Chambeèry das vorläufige Ziel 160 km nach Monte Carlo. 5 5 5 J(Portugal) 146— me schen Fußballs cab. Hier aus Sepps Erfah- Penn obwohl diese Wohl schwierigste Lang- Gap zu erreichen. Von hier aus geht es in In„Monte“ werden an Hand der Bord-(Oesterreich) 150 92 0. e 155. 1 0 15 Rat an alle streckenfahrt ähnlich wie die Tourist Trophy bücher erstmals die Strafpunkte gezählt und 5 5 e feen mmer wieder angefeindet wird, nehmen dann mit einer Brems- und Beschleunigungs- Cortina sehr gefragt Haft.)). 17 31 Montag bis Sonn- prüfung auf dem Boulevard Albert weitere Mit einem ungewöhnlich grogen Auf- Stammtisch wegbleibt, desto länger wird man auch in diesem Jahre vom 8 id troff daß Sans 8 b Verl. 5 e 1 8 1 Hyefah teil. Anders Ausscheidungen getroffen, so daß am Salns- gebot von 50 Skiläufern wird die Sowzet⸗ an diesem Stammtisch lobend über euer fuß- tag die 364 besten Rollyefahrer teil. tag nur die 100 besten Fahrer zu einer 325 union Anfang Febr 1 Corti 4 ballerisches Können sprechen.“ als die„TT“ jedoch, ist der Rallye Monaco 5 km-Bergrundfahrt und am Sonntag zur Ge- pezzo. e 5 pol eN Wie recht er nur Rat, der Sepp mit der Zeit gegangen. Er weist eine Reihe schwindigkeitsprüfung auf dem Grand-Prix- Skiläufern soll den Sowjets Gelegenheit n* von Aenderungen auf, von denen die neue Kurs von Monaco übrigbleiben. Die beson- geboten werden, sich an die Rennstrecken 8 Von dem ehrlichen Bemiinen, Amateurboger inteilung(Normale Serien- Touren- ders im Rennen erzielten Zeiten entschei- zu gewö f 5 „ Klassenei 0. 8 50 5 hnen, auf denen 1956 die Wett 6 vor gesundheitlichen Schäden æu bewahren, sie wagen, Grand Tourisme- und Spezial- Serien- den dann über den Gesamtsieger, die sechs bewerbe der Olympischen Winterspiele III zu retten vor dem Zerschlugenwerden in aus- tourenwagen jeweils bis 1000, 2000 und über„Klassenersten“ und die Placierungen— eine ausgetragen werden. geschl., sichtslosen Kämpfen, zeugen die neuen Re- 2000 cem) vielleicht die wichtigste ist. Dar- Siebung, die sehr umstritten ist und kaum 1.. en od. geln der Wettkampfbestimmungen auf inter- ni bt es auf den 3400 km eine den besonderen Aufgaben einer Zuverläs- Petri siegt, Schömig verliert 11 nationaler Basis. Ein„Bravo“ den Verantwort- 215 580 ond i kunden Die Summe sigkeitsfahrt gerecht wird. Der Leichtgewichtler Ludwig Petri schlug A 1105 4 i 1 5 Reihe neuer 5 f 8 5 5 8 5 5 5 J C lin dafur plädiert, in Zukunft nicht drei, sondern erhöht. Das stärkste Aufgebot stellen mit e e 5 3 8 Nan Un e een in Itwoh- 1 fünf Punſetrickter an den Ring zu setzten, dann 132 Fahrern die Engländer vor Frankreich Selbst Mercedes vor drei Jahren icht 5 legen.“ zesucht nicht allein deswegen, um Tumulte des Publi-(88), Deutschland(23), Holland und Schwe- lang: ein Platz unter den ersten Fünf! Bie In der gleichen Gewichtsklasse unterlag 88801 ums bei Fehlurteilen æu vermeiden, sondern] den(de 22) in der Zahl der Fahrzeuge 7 5 Konkurrenz ist groß und gut, aber Europa- Hans Schömig gegen den Franzosen Marcel Verlag, weil auch ihm bekannt ist, daß es Borer gibt, giert Porsche mit 19 Startern 1 55 meister Schlüten Menz und der deutsche Merle in der fünften Runde durch k. o. f FF C000%%%%ôCôòↄ˙ * deſtte! Eure 3 5 5 jedermayr, Engel und utenschlager au im den. Bei fünf Wertungen aber sind Fehl- Der Start erfolgt am Montagabend in 8 8 5 0 Super oder Fürst e 5 8 b. Hag. urteile nahezu ausgeschlossen. Die Folgen sind München(49 Fahrer), Stockholm(40, Oslo ien une eiireneramann inen er Wie sie spielen— 2 e d. V. i ee 85 3 0 V Steuer des BMW 501 könnten es durchaus Sonntag, 14.30 Uhr, VfR-Platz 5 setet sich 5 Techniker durch, 5 55 18 0 e e Starter Wilh. ö 1 der Weltrexordmann schaffen. Die größten Erwartungen hegt man VfR Mannheim: Samstag; Stiefvater, 8 3„Boæschlachten“ mehr geben, son 1 5 au e ie e e helm Herz,„tet wieder, dies- bei der Auto-Union im Kampf um den Heitmann; Kunzmann, Keuerleber, Heck- 8 9 ce 55 2 3 5 1 5 8 5 8. 5 2 3 15 8 5 25 en. ing en pe ens f Hamburg. Lüttich ist das Ziel mal allerdings nicht auf NSU, sondern mit Pen der im Vorjahre durch 0 Siegel, Langlotz, Meyer, de la Vigne, 5 5 1 N 8 5 i BMW-50I- Wagen zum Rallye Monte„ Wein. wird. Kämpfer, d ½ von gesundheitlichen der Teilnehmer aus Glasgow; Pau, Rom und einem BH f g. 5 2 2 suche e 1 f Belgrad die Dienstag- Station der„Lissabon- Carlo. Mit seinen Beifahrern, dem Franzosen Die Organisation der durch Deutschland 1 e Seu, „Heiz. Zaudern wir nicht ihre schlimmsten Auswir- ner“, Starter aus Palermo bz. der Athe- Roman Chrat und ethar amen da, wiener am führenden Routen hat erneut der aon Krup a; Pinkert, Gehring, Hub Voötn, e ungen zu nennen: Schlagtrunkenheii und lang- ner“. Am Mittwoch treffen sich alle Fahrer Montag, 22 Uhr, in München an den Start ge- übernommen, der den Start in München und N 5 E, abenn en —, su. es eien de geldhden Kräfte(mit Ausnahme der aus Athen kommenden, nen. Unser Bild zeigt Wilhelm Herz(rechts) die Kontrollstellen in Freiburg. Frankfurt, 8 5 5 e Kurt Grein die bis Gap allein fahren), spätestens ab und Lothar Amenda vor ihrem BMW. Hagen, Hannover und Hamburg betreut. Weitere Sportnachrichten Seite 19 suche Ange- Verl. Neck. N f 5 d. V. 2 eckak-—— gebote phono.. 5——— erlag. 7— 5 2 5 5 25 9 2 f 16—— bel fernsehen pfiono- Uiiyine Phono- Uityine Saba Freiburg u in Mi- Tune. Lux%οỹ f Kkarau. 00 8 f it Phil.„Sagitta“, 2 lot.. 10 5 rd 33˙%„Record 55 Röhren, 23 Kreise, F 8 7 8 7 e, 3 8 555 5 F 1 eee . f ,, Wees mi 105 Gegeniele nech 398 4 atienwechsl. 489 3 b 1 1 attenwechsler polsterung 1 1 9 Hausbor DM 5 94 21 Beleuchtung und 282„ 10 Plattenwechsler 318 59. ja 3 D Aus- 8950 Plaſtenständer 5%* bel. u. Pld.-Std. 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Danner& Co., Mannheim Verkaufsbüro: L 15, 9, Tel. 5 12 61 Entwürfe u. Kostenvoranschläge Kostenlos u. unverbindlich. Ledermäntel fertigt R 1, 7 mannheim neben, mm Nachrichten vc Mannheim-Stadt Geborene: 29. Dez. 1954: Prause Gustav Franz, städt. Arbeiter, und Erika Margarete geb. Blumenschein, W., Speckweg 108, e. S. Martin Hugo.— Kwiedor Wilheim, Gieger, und Elfriede Herta geb. Hartung, Landwehrstr 40, e. T Beate Elke.— Warkocz Leon- Hard Josef, Kraftfahrer, und Maria geb, Köhler, Kä., Schwalben⸗ straße 32, e. T. Gabriele.— Ries Helmut Ottokar, Regierungs- inspektor-Anwärter, und Doris Anna Charlotte geb. Schlempp., Fe., Blücherstr. 18, e. T. Ulrike.— 30. Dez. 1954: Feuerstack Her- mann Arwed Edmund, kfm. Angest., Dipl.-Kaufmann, und Alma Käthe geb. Weck, Ne., Rosenstr. 116, e. T. Bärbel.— Haamann Karl Hans Peter, Dipl.-Ingenieur, und Margarete Ilse Erika geb. Busch, Fe., Hermann-Löns- Straße 25, e. S. Karl Peter Lutz.— Gebert Karl, Former, und Anita Magdalena geb. Schmitt, Stock- hHornstr. 17, e. S. Kari Adalbert Alois,— Schaller Helmut Günter, Arbeiter, und Martha geb. Küchel, J. 7, 28, e. P. Elsa Erika.— Bischof Kornel Philipp, Schlosser, und FHildegart Sabina geb. Hauck, Fe., Schwanenstr. 29, e. T. Beate Gertrud.— 31. Dez. 1934: Bayer Gregor Kaspar, Gerbereiarbeiter, und Ella Hildegard geb. Löffler, Uhlandstr. 12a, e. T. Monika Ella.— Mörk Peter Karl, Schlosser, und Margot Berta Ida geb. Scholz, Lechleiter-Platz, Bunker, e. S. Peter Georg.— Isensee Eberhard Ernst, Bauführer, und Ruth geb. Reinig, Seckenheimer Str. 89, e. T. Petra LVvonne. — Weibler Walther, Arbeiter, und Gerda Elli geb. Sch eld, Ulmenweg 7-17, e. T. Elvira Doris u. e. T. Gerda.— 1. Jan. 1935: Zillmes Armin Karl, Maschinenbauingenieur, und Ruth geb. Rei- mer, Kä., Bäckerweg 3, e. S. Joachim Heinrich.— Legerlotz Fritz Werner Günter, Arbeiter, und Helga Margot geb. Mittel, Logau- weg 5, e. S. Günter Heinrich Wilfried.— 2. Bucher Friedrich, Kfm. Angestellter, und Elfriede geb, Wolf, Ne., August- Bebel-Str. 100, e. T. Irene Hedwig Anna.— Schneider Thomas, Arzt, Doktor der Medizin, und Edeltrud Maria geb, Bauer, Ne,, Trützschlerstr. 2, e. F. Edeltrud Maria.— Moos Wilhelm, Stell- Werkmeister, und Frieda geb. Herold, Neckarspitze 12, e. S. Gün- ter Manfred.— Pickel Kurt Herbert, Kellner, und Frieda geb. Ritter, J 7, 5, e. S. Gisbert.— Wdowiak Helmut Peter, Schlosser, und Gisela Luise geb. Brendel, Hafenstr. 68, e. P. Elke Ursula.— Weber Karl Theodor, Werkmeister, und Martha Dora Irmgard geb. Zscheische. W., Guter Fortschritt 13, e. T. Ingeborg Maria.— 3. Jan. 1955: Ihrig Karl Wilhelm, Gärtner, und Ella Wilhenimina geb. Sulzer, Weylstr. 26, e. T. Edith Hedwig.— Of Fugen, Ver- sSicherungsangestellter, und Margarete Anna geb. Stadler, Katto- Witzer Zeile 73, e. S. Wolfgang.— Kensster Alfred Hans Her- mann, Kraftfahrer, und Rita Gerda Laurentiana geb. Gallus, Fe., Lützowstr. 16, e. S. Gerd Alfred Hermann.— Deutsch wilhelm, Arbeiter, und, Elfriede geb. Albrecht, Fe,, Schillerstr. 6, e. S. Rainer.— Pott Josef Heinrich, Ingenieur, und Maria Alexandra geb. Lehmann, Ne. Voltastr. 20, e. S. Hans-Günther Bertram.— 4. Jan. 1955: Schimanski Lothar Alfred Ludwig Fritz, Diplom- Ingenieur, und Marianne Irmgard geb. Thur. Rh., Casterfeld- straße 192, e. S. Michael Lothar.— Seubert Walter Kurt, Kellner, und Dagmar geb. Klein, Fe., Querstr. 7, e. S. Walter Hans.— Döbbeling Karl Heinrich, Studienassessor, und Gertrud geb. Mül- ler, O 7, 19. e. S. Hans.— 5. Jan. 1985: Röder Adam, Händler, und Barbara geb. Stroh, Hochuferstr 74, e. S. Franz.— Balles Karl, Steuerberater, Dipl.-Kaufmann, und Hella Eima geb. Schöner, IL 3, 15, e. T. Heidrun Hella Maria.— Zakrzweski Georg Florian, Bankangestellter, und Hildegard Gertrud geb. Schirpke, Zeppe- Iinstr. 8, e. T. Bernadette Hildegard.— Schmidt Willi Rolf, Schuh- macher, und Maria Therese geb Schmidt, W., Haselweg 4, e. T. Gabriela.— 6. Jan. 1958: Zenzinger Reinhold Rudolf, Polier, und Hermine geb. Krebs, Bassermannstr. 41a, e. T. Bärbel.— Wagner Manfred Karl, Eisendreher, und Maria geb. Walter, Lenaustr. 37, e. S. Hans Peter.— Weidenhüller Walter Johannes, kfm. Ange- stellter, und Lore geb. Frahm, W., Mittelried 3, e. S. Heinz Peter — 7, Jan. 1955: Martin Walter, Arbeiter. und Gisela geb. Schwarz, W., Große Ausdauer 12, e. S. Wolfgang.— Huber Josef, Dipl.- Kaufmann, und Irma Maria geb. Mayer, Alphornstr. 24, e. F. Gabriele.— Ebinger August, Eisendreher, und Gertrud geb. Frauenkorn, Stockhornstr. 13, e. T. Monika Rosemarie.— 10. Jan. 1955: Böhler Karl Albert, Maschinist, und Emilie Elisabeth geb. Bender, C 4, 6, e. T. Manuela Dina. Verkündete: Kilthau Werner, Facharzt, Dr. d. Medizin, Speck Weg 34, und Picker Doris, Dammstr. 20.— Windel Hermann, Dipl.- Chemiker, Dr. der Natur wissenschaften, Heidelberg, Dantestr. 14, und Müller Gerda, Meerlachstr. g.— Sikh August, Sprachlehrer, Pr. der Philosophie, Moselstr. 36, und Muthmann Reine, Heidel- berg, Sandgasse 6.— Koerfgen Franz, Referent für Außenhandel, Erlangen, Saarstr. 7, und Spies Eleonore, Uhlandstr. 4.— Mer- genthaler Erich, Stadtinspektor, Alphornstr. 48. und Paehlke Gu- drun, Ludwigshafen, Ginsterweg 44.— Raiß Karl, verw.- Inspektor, Friedrichsring 20, und Pudelka Lotte, Viernheim, Königsacker- straße 60.— Mayo Johann, Techniker, G 7, 8, und Geiger Elisa- beth, Weylstr. 41.— Dewald Kerlheinz, Elektromonteur, Käfer taler Str. 2013, und Bartelt Marianne, Weiherstr. 23.— Reinhardt Günther, Elektromonteur, Wupperstr. 17. und Herrmann IIse, Waldhofstr. 215.— Lenz Günther, Verm.-Techniker, Waibstadt, Hauptstr. 32, und Gilbert Ingeborg, Eisenlohrstr. 14.— Weisenbach Karl, Kraftfahrer, Kirchenstr. 4, und Remmers Edith, K 2, 16.— Fuchs Alfred, Chemiewerker, Dammstr. 4, und Walter Margot, Schimperstr. 22.— Herrwerth Heinz Mechaniker, Ruppertsberger Straße 3, und Schmid Charlotte, Zellerstr. 57. Mächtel Ludwig, Metallarbeiter, Danziger Baumgang 111 FKalkermffrudel, Wald- Hofstr. 223.— Truka Karl, Arbeiter, Eisenlohrstr.3, und Appeb eg, Waltraud, Garnisonstr. 6. 1 Werlang Peter, Arbeiter, Riedfeld- straße 4, Und Englert Gisela, Mainstr. 3. Bart Franz, Bförtner, und Herrmann Margaretha, beide Langstr. 81.— Meyer Heinrich, Maschinenschlosser, und Denk Erna, beide Augusta-Anlage 22. Getraute: 31. Dez. 1954: Polstor Andrew Marcus, Sergeant, Me Gregor im Staat Texas, und Bühler 9 1 5 Annemarie geb. Laier, W., Altrheinstr. 21.— Bingel Bernhard Leo, Sergeant, Coulter- vilie im Staat Illinois, und mhm Magdalena, Eichendorffstr. 3.— Lee Herman Herschel, Sergeant, Ferndale im Staat Michigan, und Ehrler Helena Gretel, landstr. 17.— Kobayakawa Thomas Shigeyukli, Sergeant First Class, Wainaku, Hilo, Territorium Hawaii, und Odenwald Ruth Brunhilde, Sa., Bartholomäusstr. 21. — 4. Jan. 1955: Stumpf Peter Paul, Gärtner, Danziger Baum- gang 89, und Klein Irma Johanna geb. Ronelienfitsch, Alphorn- straße 36.— Harden William Edward. Master Sergeant, Seneca im Staat South Carolina, und Ulmrich Rita Eleonore, Rh., Im Hum- melhorst 4.— 5. Jan. 1955: Rogers Willis Artemus, Spengler und Installateur, Nashua im Staat New Hampshire, und Rechkemmer Margarete, W., Glücksburger Weg 34.— 8. Jan. 1955: Huntley, Oren O., Chief Warrant Officer, Tacoma im Staat Washington, und Mittenzwei, Erna Johanne, Schwetzinger Str. 22 Kalitowski Johann Jakob, Eisenbahnschaffner, Viernheim, Weinheimer Str. 18, und Kalker Elisabeth, Waldhofstr. 223.— Wurl Charlie Hermann, Kellner, Ludwigshafen, Hopfenstr. 19, und Uhl Maria Josefine, HKarl-Marthy-Str. 3.— Büchner Günter Otto, Spengler und Instal- lateur, Dammstr. 44a, und Kuhn Anneliese, Laurentiusstr. 24. Sauter Albert Wilhelm August, Landesoberinspektor a. D., Brake (Unterweser) Bahnhofstr. 6, und Wettig Hildegard Johanna, 8 6, 16. diclcel, Haulunreinheilen, Flechien, Ekzeme u. öhm. Dekömpff wirkscirn das seh UDer 40 gahren bewöhrte D. D.. Hammiĩitel. Uberzeugen auch Sie sich durch einen Versuch, Sie Wer den zufrieden sein.- Flosche ab 195 DDD Balsom geg. Offene Heine u. jucken. de Hõmorrhoiden, für empfindl. Körper- sſellen u. die zarte Haul der Kinder ab 195 2 DDD.-Hautmittel hilft heilen AMS AUMöBEI- polstkRMö BEI Auch alle Arten von Bettcouches. Anfertigung am Platze, viele Bezüge.- Im Spezial geschäft MOBEL-SEUBERT MANNHEIM, F 3, 21 Nähe Paradeplatz) gekanntma chungen Hüttenwerk Oberhausen 5 Aktiiengesellschefi Oberhausen/ RId. Wir laden die Aktionäre unserer Gesellschaft zu der am Donnerstag, dem 10. Februar 19385, 16.00 Uhr im Gästehaus der Gesellschaft(Werks- gasthaus) in Oberhausen, Essener Straße 3, stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein. Einzelheiten über die Tagesordnung und die Ausübung des Stimm- rechts bitten wir der Veröffentlichung 14. Januar 1935 zu entnehmen. Oberhausen, im Januar 1985. Hüttenwerk Oberhausen Aktiengesellschaft Der Vorstand* Zergbau-Aktiengesellschaft Neue Meffnung Oberhausen/ Rhidd. Wir laden hierdurch die Aktionäre unserer Gesellschaft zu der am Donnerstag, dem 10. Februar 1935, 10.30 Uhr im Gästehaus der Gute: hoffnungshütte zu Oberhausen- Sterkrade, Steinbrinkstraße 192, statt- findenden ordentlichen Hauptversammlung ein. Einzelheiten über die Tagesordnung und die Ausübung des Stimm- rechts bitten wir der Veröffentlichung im Bundesenzeiger Nr. 9 vom 14. Januar 1955 zu entnehmen. Oberhausen, im Januar 1955. Der Vorstand. U KeNf NN A0. 1465 Mannheim. b 2. 8-9 Rof 3146 Perser- feppiche Brücken dus dirsktem import FRANZ BAUSBATck MANNHEIM, F 2, 1 Telefon 3176 7 20 06 f E 1 eim Marktpſdfz Biber-Befineher, Cespenvare weiß gebleicht 150% 250 5 13,50 12,30 11,75 atper-Operhenüeher sees. 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W., Haselweg 3. — Meisinger Joseph Wil helm Karl, Eck Anita geb. t Kurt, Dekorations Dez. 354: Haas Friedrich Theodor, Malermeister, 25. 10. 94, C 3, 10.— 23. Dez. 1964: Weeh Karl, früherer Gipser, 28. 7. 84, Feuer wachbunker.— 26 Dez. 1954: Volk Jakob, Arbeiter, 4. 10. 1900, H 2, 11.— 31. Dez. 1954: Knodel Heinrich, feüherer Werk- zeugschlosser, 9. 12. 86, Rliedfeldstr. 9.— 1. Jan. 1955: Bender Sophia, 29. 1. 83, Rh., Herre nd 29.— Baist Heinrich Ludwig, früherer Bäcker, I. 3. 83, Sa., Zlegelgasse 61.— Delp Wilhelm, früherer Arbeiter, 9. 9. 83, Ne., Im Morchhof 25.— Firmbach Ferdinand, früherer Hafenarbeiter, 19, 8. 7, Gutemannstr. 2.— 2. Jan. 1955: Staudt Joseph Robert, früherer Arbeiter, 16. 10. 97, Dalbergstr. 22.— Krapp Johann Heinrich, früherer Schlosser, 30. 11. 1875, Waldhofstr. 43a.— Schneider Ludwig, früherer Eisendreher, 13. 10. 68, Ne., Luisenstr. 63. Jan. 1855: Noblet Cäcilia geb. Haslauer, 13. 1. 95, W., Spiegelfabrik 267.— Klaus Raimund Fried- rich, früherer Angestellter, 5. 1. 93, Lensustr. 37.— Fromm Elisa- beth geb. Fritz, 11. 11. 70, Richard-W-Str. 56.— Munk Marie geb. Bauer, 11. 5. 99, W., Märker au lag 31.— Büchler Eva, Städt. Angestellte, 21. 3. 06, Fe,, Blücherstr. 21.— Preißendörfer Peter, Heizer, 30. 8. 1900, Kä., Reiherstr. 25.— 4. Jan. 19553: Wel- ker Heinrich Martin, früherer Buchdrucker, 23. 5. 81, Alphorn- straße 53.— Wenz Franziska geb. Kerner, 30 5. 38, K 2, 28.— Reiter Maria geb. Traband, 5. 5. 92, H 7, 17.— Hechtberger The- resia Elisabeth geb. Kraus, 5. 7. 02, Eisenlohrstr. 5.— Murr Wil- helm Norbert, Schüler, 8. 1. 39, Sa., Quedlinburger Weg 32.— Gestorbene: 17. — 3. Aichmeyer Friedrich, Kaufmann, 2. 9. 02, Landwehrstr. 39.— Gei- ger Johann Richard, Oberkontrolleur a. D., 1. 4. 72, E 6, 1.— 5. Jan. 1955: Balles 5 geb. Schöllig, 16. 11. 68, L 8, 15.— 915. W. 5 Rossenstr. 27.— Peters Johann Josef, früherer Schlosser, 10. 11. 82, Draisstr. 73.— Lauinger Robert Wilhelm, Postbetriebsassistent a 15 22. 12. 98, K 2, 8.— Ziegler Anna Karoline geb. Haas, 18. 8. 83, Holzstr. 16.— Noe Withebhnine Pauline geb. Müller, 15. 10. 74, Hohwiesenstr. 9a.— Seitz Johann Oswald, Landwirt, 22. 2. 90, Se., Rastatter Str. 3.— Mohr Johann, früherer Elektriker, 5. 4. 75, Ne., Katharinenstr. 94.— Krause Her- mann Otto, Hilfsarbeiter, 10. 4. 02, Fe., Wingertsau 44.— 6. Jan. 1955: Gottwald Martha geb. Wolowezyk, 25. 6. 78, Geibelstr. 5.— Zakrzewski Bernadette Hildegard, 5. 1. 35, Zeppelinstr. 8.— 7. Jan. 1955: Schönet Sofie geb. Schmitt, 13. 5. 02, Herzogenriedstr. 4.— Rohe Kurt Peter Frſedrich, Zahnarzt, Doktor der Zahnheilkunde, 17. 12. 21, K ä., Keußere Querstr. 5.— Link Johann, früherer Hei- zer, 15. 7. 84, Schafweide 59.— Rack Karl Ludwig Rudolf Martin, Fabrikant, 8. 7. 04, Lenaustr. 33.— Hammer Christian, früherer Zeitungshändler, 15. 10. 83, U 4, 27.— Brockhaus Auguste Caroline geb. Dresel, 7. 4. 74, Meeräckerplatz 4.— Reinmuth Adolf, Loko- motivführer, 30. 10. 02, Neckarspitze 11.— 8. Jan. 1955: Beck Johann Michael, früherer Maschinenformer, 6. 12. 70, Wa., Sand- hofer Str. 13a.— Müller Anna Magdalena geb. Leitz, 5. 4. 86, Alp- hornstr. 3.— Schild Karl Friedrich, früherer Schiffbauer, 5. 10. 1875, Kirchenstr. 10.— Kreuzer Cecilia geb. Rach, 12. 10. 86, Kä., Enzlanstr. 12.— Weis Hubert Philipp Josef, Opernsänger, 15. 9. 07, J. 3, 1.— 9. Jan. 1955: Czermak Johanna Frieda geb. Hefner, 13. 4. 1888, J 6, 11.— Schmiedel Max Willy, Schriftsetzermeister, 10. 5. 1901, Ne., Germaniastr. 70.— Neff Georg, früherer Verwaltungs- angestellter, 10. 4. 91, Se., Maxauer Str. 6.— Gerstung Karl Wil- helm, Vorarbeiter, 13. 8. 98, Untermühlaustr. 41. Mattil Valentin, Wirt, 11. Mannheim-Neckarau Geborene: 3. Jan. 1955: Elektriker Werner Wilhelm Gustav Heiler, und Gerda Lina geb. Schmitt, Im Morchhof 25, e. T. Elke Edith.— 5. Jan. 1955: Kraftfahrer Paul Hermann Löffelmann und Gertrud Lina geb. Waldherr, Niederfeld, Weg I Nr. 10, e. S. Klaus Dieter. Jan. 1935: Gußschleifer Hermann Gräf und Brigitte geb. Haßlinger, Rheinau, Ruhrorter Str. 39, e. T. Christa. Verkündete: Kaufmann Walter Mink, Käfertal, Reiherstr. 26, und Margot Förstler, Rathausstr. 2.— Arbeiter Heinz Engelhardt, Angelstr. 116, und Gerlinde Wiegand, Angelstr. 116. Getraute: 8. Jan. 1955: Schmied Friedrich Martin Albert Uhl- mann, Rheinau, Am Geheugraben 36, und Ruth Anni Herkner, Im Sennteich 17. Geborene: 8. Jan. 1955: Szezerba Kazimierz, Autoschlosser, und straße 42, 11. 7. 1872.— Anna Ottlik geb. Stanulla, Mönchwörth- straße 134, 8. 11. 1896.— 8. Jan, 1935: Marie Anna Friedrich geb. Stalter, Mönchwörthstr. 52, 9. Juli 1893. — Mannheim-Käfertal Geborne: g. Jan. 1955: Szezerba Kazimierz. Autoschlosser, und Edith geb. Reis, Gartenstr. 3, e. T. Gabriele. verkündete: Plachta Werner, Malermeister, Pfeilstr. 14, und. Buda Hflen, Manneim, Landwehrstr. 21— Köhler Karl, Maurer, und Kiefer Emilie, beide Rüdesheimer Str. 47.— Mohr Werner, Korrespondent, Schwetzingen, Mannheimer Str. 39, und Mayer Gerlinde, Wasser Wer K, Bau II. Gestorbene: 6. Jan. 1955: Herrwerth Heinrich Philipp, mann, 4. 10. 1885, Bensheim, Hauptstr. 23.— 7. Jan, 1955: Maria geb. Volk, 7. 4. 1868, Maikammerstraße la. Kauf- Suland Mannheim- Sandhofen Geborene: 6. Januar: Holzheimer, Emil, Straßenbahnschaffner, und Frieda geb. Hemberger, Sch., Tarnowitzer Weg 72, e. Roland Joachim. Verkündete: Riffert, Georg, Schneider, Koblenz, Moselweiser Straße 96, und Singer, Alice, Sch., Tarnowitzer Weg 31.— Kuchen- mann, Karl, Metallarbeiter, Heddesheim, Muckensturm 1, und Prötel, Johanna, Sch., Hohensalzaer Straße 12.— Maurer, August Egon, Schneider, Birnbaumstraße 18, und Heck, Ester Ruth, Hanfstraße 16. Getraute: Haas, Johann Thomas, Maler und Tüncher, Jute- Kolonie 34a, und Seibert, Elisabeth Gisela, Garnstraße 16.— Freitag, Kurt, Schweißer, Wallstadt, Römerstraße 37, und Braun, Gisela Käthe, Oppauer Kreuzweg 18.— Riddle, John Henry, Bahn- arbeiter, zur Zeit Sergeant, Venice fllinois, USA, 640 Washington Street, und Schwarz, Rosa Emilie, Sch., Graudenzer Linie 36. Gestorbene: 4. Januar: Becker, Wilhelm, Hauptlehrer i. R., 12. 1. 1874, Kriegerstraße 23. — die 8685 Gardinen- Abele von 54091 NaNN NET N Fachspezialisten leiten unsere Abteilung. im eigenen Atelier wird gouf Wonsch jede Dekoration ange- fertigt. 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Januar 1955 MORGEN Seite 19 43% 144 9 4 95 Hien us hc SSeNU0³ die SGE SNN Scuduuze Selw-, * 24 7 7 0 9 Eishockey gegen Schweden Die deutsche Eishockey-Nationalmann- schaft wird nach ihren zwei Spielen in Finn- land heute und morgen in Göteborg auf eine schwedische Mannschaft treffen. Die deutsche Mannschaft hat Aussichten, das zehnte Länderspiel für sich zu entschei- den, da der schwedische Eishockey verband wegen der Punktspiele der schwedischen Lige eine Mannschaft aufgestellt hat, die nicht zu den stärksten in Schweden zählt. Unter anderem werden die erstklassigen Verteidiger Ake Lassas und Wilgot Larsson, die einen wesentlichen Anteil an dem schwedischen Sieg über die favorisierten sowjetischen Spieler in Moskau hatten, nicht dabei sein. Ebenso fehlt das außerordentlich erfolgreiche Stürmertrio Carlsson, Johansson und Petterson. 5000 Aktive und. Alma ia- das, Heheimnis“ vussischer Weltrekorde Den sowjetischen V orbexeitungen zur Eisschnellauf-Weltmeisterschaft fielen fast alle Weltrekorde zum Opfer Die Vorherrschaft Norwegens, Finnlands und Hollands im Eisschnellauf dürfte in diesem Jahr eindeutig und endgültig von den sowjetischen Eisschnelläufern gebrochen worden sein. Rußlands Elite bereitet sich ge- genwärtig auf die Weltmeisterschaften vor, die Mitte Februar in Moskau ausgetragen werden. Vielleicht auch, man weiß darüber noch nichts genaues, auf die Europameister- schaften, die drei Wochen zuvor in Hamar (Schweden) entschieden werden. Und die Presse meldet seit Sonntag fast täglich, daß diesen Vorbereitungen ein Weltrekord nach dem anderen zum Opfer fällt. Am Montag War es Weltmeister Schilkow, der den 5000-m-Rekord um 18,1 Sekunden Uunterbot, ein Tag später Mikhailow, der die 1500 m in 2:11, Minuten herunterraste und Wenig spä- Dem Weltmeister auf ter von Grischin, dem neuen Titelträger der 1000-m- Distanz, noch um fast zwei Sekun- den unterboten wurde. Bei den Frauen sorgte Tamara, Rylowa mit 45,6 Sekunden und 133,4 Minuten für die 500 bzw. 1000 m, dafür, daß es um die russischen Sportler nicht ruhig wurde. Wie sind diese russischen Weltrekorde eigentlich möglich, die wieder auf der Eis- bahn von Alma Ata, in der Nähe der gleich- namigen Industriestadt, aufgestellt wurden? Jahrzehntelang galt die Eisbahn von Davos als traditionelle Weltrekord-Anlage. Mit wissenschaftlicher Gründlichkeit gingen aber vor einigen Jahren russische Mediziner ans Werk, die besten Voraussetzungen für maximale Leistungsfähigkeit in Rußland zu die Schliche kommen: Deulsche HMandbalt-Cenitilme star gettagi Württemberg dreht einen Film mit Göppingens Nationalspieler Kempa Nachdem das Mutterland des Handball- sports, Deutschland, die Weltmeisterschatf im Feldhandball errang und in der Hallen- Handball- Weltmeisterschaft Vizemeister (Binter Schweden) wurde, hallt in allen am Hanball interessierten Ländern der Ruf nach deutschen Lehrern und deutschen Filmen. Man will dem Weltmeister-Land hinter seine Schliche kommen. Und da deutsche Hand- ball-Lehrer augenblicklich im Hinblick auf die 4. Weltmeisterschaft im Feldhandball überall angefordert werden, nehmen sie auch gern Film-Material zu Lehrzwecken ins Ausland. Deutschland besaß schon früher als Ur- sprungsland des Handballs gute Lehrfilme. Nach 1945/46 mußten aber zuerst Fritz Fromm, der Nationalspieler, mit Amateuren, und dann eben Nationalspieler Heinz Klein mit Springer kommen nicht vergebens zum Hundseck: Sportler siegten liber sdumigen Wetter gol .. und zauberten winterliches Eiland in eine fast frühlingshafte Landschaft Dem spöttischen Gerede, es liege ja doch kein Schnee und die Plakate mit der Ankün- digung eines Skispringens seien sinnlos, be- gegnete der Ski-Club Baden-Baden mit einem Entschluß, wie er bisher im Nord- schwarzwald seit Menschengedenken nicht gefaßt wurde: mitten in einer fast schnee- losen Landschaft, durch die frühlingsmäßige Stürme tobten und über die sogar warmer Regen niederging, will er das Skispringen trotzdem sichern. Gãste des Kurhauses Hundseck schüttelten die Köpfe, als sie Lastwagen, Förderbänder, Planierraupen, Winden und dergleichen her- anfahren sahen, als sie Zwanzig, dreißig sin- gende Männlein und Weiblein von ihren Zim- mern aus mit Schaufeln auf den Schultern beobachteten und Stunden später die Last- wagen, voll beladen mit Schnee, wieder drü- ben an der Nordschwarzwaldschanze vor- fuhren. Wo sie den Schnee wohl geholt haben mochten?— jene, die ihn fünf Kilometer ent- fernt, an geschützten Nordhängen aufge- klaubt und auf die Kipper geschaufelt hatten, wußten, daß sie ein Wagnis begingen. Technik und Menschenhand, Wille und Kameradschaft sollten sich der Natur widersetzen und das unmöglich scheinende möglich machen: eine Sportveranstaltung zu sichern, die eigentlich hätte abgesagt werden müssen. Zwanzig Lastwagen kippten ihre weiße Last am ersten Tag an den Schanzenauslauf, fast vierzig waren es am zweiten Tag, und da sich die Anbeit, die hier am Hundseck vor sich Sing, herumgesprochen hatte, wurden es durch eine noch größere Beteiligung helfen- der Kräfte, fünfzig am dritten Tag. Arbeiter von befreundeten Baufirmen, die die Ma- schinen„in Stellung gebracht“ hatten, sorg- ten für den Weitertransport des Schnees auf die Schanze. Die Planierraupe schob ihn in großen Packen bergan. Wo ihre Kraft endete, setzten die Förderbänder ein, und wo diese schließlich den Schnee wieder auf die Erde Warfen, standen wiederum die Skisportler und schaufelten ihn in große Bottiche, die von der Winde auf den Anlauf gezogen und dort entladen wurden. Von der uke, wo die Springer heraus- treten und ihre Fahrt auf dem Anlauf begin- nen, bis dorthin, wo sie nach dem Sprung ab- zuschwingen pflegen, sind es gut 140 Meter. Vor drei Tagen bestand diese Entfernung aus einem hölzernen Gerüst, aus Gras und Stei- nen inmitten einer grünen Wiese und flan- kiert von hohen Tannen. Heute bietet sie sich als ein winterliches Eiland inmitten einer fast frühlingshaften Landschaft dar! Der wenige Schnee, der zuweilen fiel, in der Nacht zum Freitag aber wieder zu Wasser wurde, ver- mochte die Skiläufer in ihrer Arbeit nicht auf- zuhalten. Sie vertrauten nicht auf ihn und nicht auf die Einsicht von Petrus, vielmehr auf ihren Willen und ihre Kameradschaft, die erreichten, daß die Springer aus den einzel- nen deutschen Ländern am Sonntag nicht um- sonst nach dem Hundseck kommen. Hans Geilenberg mit Spitzenspielern der Jugend und der Junioren wieder Filme drehen. Die Versuche glückten, wenn auch mitunter noch eine straffere Führung und Gestaltung möglich gewesen sein könnte. Nun wurde vom„Handball-Vverband Württem- berg“ in Zusammenarbeit mit der Filmstelle des Landessportbundes Württemberg ein dritter Filmstreifen in Arbeit genommen. Initiator ist der frühere Repräsentativspieler der Polizei Weißenfels, Walter Poprawa, ein ehemaliger schlesischer Gendarmerie- Offizier, der damals mit den berühmten Klingler und Laqua zur Spitzenklasse deutscher Handball- meister gehörte. Württemberg, das in Frischauf Göppingen mit dessen Nationalspieler Bernhard Kempa die deutschen Meistertitel im Feld und in der Halle eroberte, war eine geeignete Kulisse für einen neuen Lehrfilm, der besonders zur Schulung in Stadt und Land gebraucht wer- den kann. Der Reporter hatte Gelegenheit, den ersten Teil des von Toni Nett gedrehten Films laufen zu sehen. Schon jetzt staunt man über die straffe Führung des Themas„Es wird Handball gelehrt!“ Dem 700 m langen Technik-Teil wird ein 300-m-Teil über Kon- dition folgen. Dann kommt der 800-m-Teil „Taktik im Feldhandball“, dann 600 m „Taktik im Hallenhandball“ und schließlich 500 m Film über Regeln und Schiedsrichter- Auslegungen. 3. Hallen-Hockeyturnier am 15./16. Januar auf dem Killesberg Die Hockeyabteilung der Stuttgarter Kik- kers führt am 15.16. Januar auf dem Killes- berg in Stuttgart ihr 3. internationales Hal- lenhockeyturnier durch. Wie schon in den vergangenen Jahren kann der Veranstalter ein ausgezeichnetes Meldeergebnis ankündigen. 0 gaben unter anderem: Der Schweizer Meister Red Sox Zürich, Grasshoppers Zürich, WRTC Wiesbaden, HC Limburg, Süd-West Ludwigs- hafen, HC Heidelberg, HTV 46 Heidelberg und VfR Mannheim sowie führende Clubs aus Bayern, Hessen und Württemberg. Turnvergleichstreffen TV Friedrichsfeld— TSV Oftersheim Die Turnriege des TSV Oftersheim tritt am Samstag in Friedrichsfeld an. Es ist ein spannender Gerätevergleichskampf zu er- warten, da die Turnriegen ziemlich gleich- Wertig sind. Auch Turnerinnen nehmen an diesem Vergleichskampf teil. Sie werden be- strebt sein, gute Leistungen zu zeigen. Weitere Sportnachrichten Seite 17 Ihre Zusage finden. Sie entdeckten, daß für kurze Zeit, besonders in Höhenluft, außergewöhnliche sportliche Leistungen, wie sie eben der Eis- schnellauf erfordert, vollbracht werden kön- nen. Und in der Sowjetunion gibt es eine Anlage, die diese Voraussetzungen hundert- Prozentig erfüllt: Alma Ata, jenseits des Ural gelegen, dort, wo sich mit 7500 m der höchste Berg Rußlands erhebt. Es gibt dort einen Talkessel, auf dessen Grund sich eine Natur- Eisschicht befindet. Die hohen Felswände ge- währen völligen Schutz, die Luft ist staub- frei, die Temperaturen sinken nie unter minus fünf Grad. Hier, im Tian-Chan-Mas- siv, entstand unter Einsatz modernster Ar- beitsgeräte eine der vorbildlichsten Anlagen der Welt. 500 m lange Geraden, breite Kur- ven mit idealen Ueberhöhungen: die Bahn, die für Weltrekorde prädestiniert ist. Dann ging es an die Lauffläche. Wissen- schaftler knobelten aus, welches Eis sich am besten mit den Stahlkufen der Schlittschuhe verträgt. Es war das von klarem, kalkarmem Quellwasser. Man schöpfte also aus den Fluten des Pamir. erwärmte das„Elixier“ auf sieben Grad, goß es auf die Natur-Eis- schicht und ließ es gefrieren. Das war das „Geheimrezept“ der Russen. Und das ist auch das ganze Geheimnis der „Traumbahn“. Es anderen Ländern mitzutei- len, liegen sich in jüngster Zeit Moskauer Zeitungen angelegen sein. Das andere (offene) Geheimnis: Die Sowjets verfügen über eine fast unvorstellbar große Zahl von Läufern. Haben wir in Deutschland kaum ein halbes Dutzend Eisschnelläufer, so kön- nen die Russen auf mindestens 5000 Aktive zurückgreifen. Und deren schlechtester würde noch den besten Deutschen mühelos schlagen. Seltsamer Telegramm- Wechsel: Zwischen Düsseldorf und Lahore Unsere Hocken- Nationalmannschaft erreichte auf ihrer Pakistun-Reise in Lahore folgendes Telegramm aus Düsseldorf:„Verbinden mit herzlichsten Wünschen zum Wein nachtsfest und weiteren schönen Spielen geharnischten Protest der deutschen Sportpresse an Eæpeditionslei- tung, wegen unterbundener Reiseberickterstat- tung dureh Spielerbriefe— stop— Folge ist Berichterstattungsboykott. Ges.: Gers, Verein Westdeutsche Sportpresse.“ Der Präsident des Deutschen Hochey-Bundes, Paul Reinberg, antwortete aus Pahistun:„Ver- binden mit Dank für Weiknacktsgrüße Mittei- lung, daß Spielberichte erhältlich bei Bundes- pressewart Eggers, Bremen. Unterbindung Spielberichte erfolgte aus spielerischen Grün- den und notwendiger Ruhe. Begrüßen ange- drohten Boykott, du Veranlassung zu Maßnah- men gesamtdeutschen Sports durch Deutscken Sportbund und NOk zum Schutze deutscher Sportler gegen derartige unerhörten Versuche von Nötigung und Beeinflussung der Spieler und Berickterstattung. Deutscher Hockey- Bund, Paul Reinberg, I. Vorsitzender.“ Im Hintergrund steht die Tatsache, daß Sportłorrespondenzen und Tageszeitungen mit Spielern Abmachungen über Spielberichte ge- troffen kaben, die aber mit der Dauer der Reisestrapazen nicht mehr erfüllt werden und auch nicht mehr erfüllt werden konnten, da die Nachrichtenmittel versagten. Mannschaftsbe- treuer Behn, dessen Pakistunreise von der Presse finanziert wurde, soll nun der Sünden boch sein, da man ihm alle privaten Ab- machungen der Spieler mit Zeitungen kurzer- kand zur Erledigung übergab. Wie dem allem aber auch sein mag, ein der- artiger Telegrammaustausch hätte nie und nim- mer stattfinden dürften. Nachdem die Mann- schaft nun wieder in Deutschland eingetroffen ist, wird sich sicherlich auch wieder ein Weg Nnden. um die erhitzten Gemuter ⁊u beruhigen und die alten guten Beziehungen zwiscken Sportpresse und Hockeysport wiederherzu- stellen. Der Sport am Wochenende Fußball 1. Liga Süd: Karlsruher Sd- SpVgg Fürth(Sa.); Kickers Offenbach— BC Augsburg Sa); VfR Mannheim— Jahn Regensburg; Stuttg. Kickers Segen Eintracht Frankfurt; FSW Frankfurt gegen Bayern München; schwaben Augsburg— VfB Stuttgart; 1. FC Nürnberg— Ss Reutlingen; KSV Hessen Kassel— SV 05 Schweinfurt. 2. Liga: TSG Ulm 1846— Spygg Weiden; Fc Singen 04— ASV Cham; Bayern Hof— Frei- burger FC; ASV Durlach— 1. Fe Bamberg; TSV Straubing— 1. Fe Pforzheim; SV 98 Darmstadt gegen VfL Neustadt; SV Wiesbaden— SV Wald- Hof; TSV 1860 München— Viktoria Aschaffenburg; 1. FC Hanau 93— Karlsruher F. 1. Amateurliga Nordbaden: Spygg Birkenfeld gegen FV Daxlanden; DSC Heidelberg— Karls- ruher Sc; Germania Friedrichsfeld— ASV Feu- denheim; VfB Leimen— FV os Hockenheim; Olympia Kirrlach— VfL Neckarau; FV 09 Wein- heim— TSG Plankstadt; VfR Pforzheim— VfB Bretten; SV 98 Schwetzingen— 1. Fe Neureut. 2. Amateurliga, Staffel 1: FV 03 Ladenburg ge- Sen FV Oftersheim; SV Waldhof— Spoygg Wall- stadt; SV 07 Seckenheim Sg Hemsbach; SpVgg 03 Sandhofen— MF Phönix Mannheim; Eintracht Plankstadt— Fortuna Heddesheim; Olympia Neu- lIußheim— Spvgg 03 Ilvesheim. A-Klasse Nord: FV Leutefshausen— SV Wald- Hot Amateure; Fortuna Edingen— FTsg 62 Wein- Heim; FSV Sulzbach— SV Unterfockenbach; S Schriesheim— ASV 47 Schönau; FV 98 Secken- heim— VfR Mannheim Amateure; Polizei SV Mannheim— TSV Viernheim. A-Klasse Süd: MyFc os Mannheim— Spvgg Ketsch; VfL. Hockenheim— Sc Neckarstadt: FV Brühl— DK Sandhofen; Sc Pfingstberg Hoch- stätt— TSV 1846; SpVgg 07 Mannheim— SV Alt- jußheim. B-Klasse Nord: Postsportgem.— SV Lauden- bach; TSV 1891 Lützelsachsen— SV 09 Lützel- sachsen; Tus Einheit Weinheim— Sportfr. Wald- hof; Fortuna Schönau— Straßenbahn so Mann- heim. B-Klasse Süd: Sc 083 Reilingen— Rot-weiß Rheinau; Alemannia Rheinau— TSV Neckarau; ESV Blau-Weis Mannheim— TSG 92 Friedrichs- feld; Sd Mannheim— VfB Gartenstadt. Handball Verbandsliga Nord: Sd Leutershausen— TSG Ketsch; TSV Rot— TV 98 Seckenheim; VfR Mann- heim— 86 Nußloch; HSV Hockenheim— TSV Birkenau; SV Waldhof— TSV Handschuhsheim. Bezirksklasse, Staffel 1: TG Laudenbach— TSV 1846 Mannheim; FV 09 Weinheim— VI. Neckarau; TSG 62 Weinheim— TV Großsachsen; Sd Hohen- sachsen— TV Edingen; Polizei SV Mannheim ge- gen TV Hemsbach; SpVgg 03 Ilvesheim— SpVgg 03 Sandhofen. A-Klasse: TSV Neckarau— SV 07 Seckenheim; TSV Viernheim— ABT Heddesheim; TV Brühl Segen Tus Einheit Weinheim; Mr Mannheim ge- gen TSV Badenia Feudenheim; TB Jahn 99 Sek- kenheim— TSG Rheinau. In der Ringer-Oberliga: Feudennheim und Eiche“ reisen RSC„Eiche“ Sandhofen und ASV Feu- denheim sind übers Wochenende auf Reisen. Erwartet man dabei von den Sandhöfern bei den Ziegelhausener Germanen die Wieder- holung des 6:2-Vorkampferfolges, so ist die Situation für die Feudenheimer bei der heimstarken Tsd. Ketsch wesentlich anders. Die Feudenheimer dürften mit einer 4:4 Punkteteilung sehr zufrieden sein, Das gleiche Ergebnis erwartet man bei der Spit- zen-Begegnung ASV Heidelberg— S 98 Brötzingen. SRC Viernheim muß sich beim abstieggefährdeten KSV Kirrlach anstrengen, um knapp in Front zu bleiben. KSV Wiesen- tal sollte sich an den Bruchsaler Germanen für die 2:6-Vorkampfniederlage revanchie- ren körmen, womit der derzeitige Spitzen- reiter gestürzt wäre, Das sieglose Schlußlicht, AC Germania Rohrbach, hat bei KSV Eiche Oestringen keine Aussicht auf den ersten doppelten Punktegewinn.—.1¹ Ringen beim KSV 84 Am Samstag, 20 Uhr, ringt in der Halle hinter der Uhlandschule die Mannschaft des AC Sulzbach gegen die Kraftsportvereinigung 1884 Mannheim. Die Mannheimer werden sich anstrengen müssen, um das„ſAbonnement auf Unentschieden“ abzubrechen. 86 54138 EN d 1 ä ——— . ——— —— — m 5—— bos bekleſdungshaus in Munnheim seit 1890 es n i Von den planken bis zum Cockelsmurkt 05 1.6 Auch die weiteste Fahrf nach Mannheim lohnt sich Schecks der KKB; und BBBB Werden in Zahlung genommen. MORGEN srurreAkT . SAMs TA 8 258 Musik— Nachrichten 00 Nachr.— Frauenfunk 8.20 Melodien am Morgen 10%5 Schulfunk: Der Monatsmänn 19.35 Jus Opern von Rossini und Lortzing 1% Nachr.— Pressestimmen— Landfunk 14.00 Sport— Nachrichten Musik aus neuen Tonfilmen Mit Volksmusik ins Land hinaus Etwas für Heim-Hörspieler Froher Start ins Wochenende Das Jahr im Lied Politischer Wochenbericht— Musik Nachrichten— Fernsehen und Familie Slocken der Heimat— Volksmusik Nachrichten— Politik der Woche Abs wird gelacht“; bunter Abend Nachrichten— Berichte— Sport Deutsche Schlagererfolge im Ausland Musik zum Tanzen Nachrichten— Nachtkonzert 15.00 Heidelberg spielt auf 7.05 Briefmarkenecke— Musik Klingendes Wochenende Schwetzinger Serenade dl a Vom 15. bis 21. Januor BADEN-BADEN S AMS TAC 6 Morgengymnastik 7.00 Nachrichten— Musik 8.30 mes Intermezzo 9.00 Kk. Beethovens„Fidelio“ Mittagsstunde ichten— Pressestimmen Klänge von Schallplatten Welt der Oper PO-Oase Kuweit Gute Laune zum Wochenende Neues vom Büchermarkt Altes und neues Darmstadt Innenpol mer Kommentar Zeitfunk ribüne der Zeit Filmball in Bad Ems Von Melodie zu Melodie achrichten d ortrundschau K zum Tanzen 8 anrichten— Unterhaltungsmusik UKV 15.00 Großer Melodienreigen 19.30 Mainzer Konfetti 21.00„Die Ubungspatrone“; Hörspiel 23.00 Nachtkonzert 19.00 19.15 aus oEM FUNK PROGRAMM DER WO chE FRANKFURT SAMSTAG 700 Nachr., Rundschau 8.00 9.00 11.30 12.35 13.40 14.20 14.80 15,15 15.30 16.00 17.45 18.15 19.00 19.50 20.00 21.00 21.30 22.00 22.30 24.00 7.10 Sport, Musik Nachrichten— Ratgeber des Frauenfunks Schulfunk: Opernprobe Musik zur Mittagspause Rundschau— Nachrichten Sportvorschau— Pressestimmen Das interessiert die Jugend Musikalische Winterfreuden Informationen für Ost und West Reportagen aus sller Welt Lieblingsmelodien unserer Hörer Nachrichten— Stimme der Arbeit Zeit im Funk— Stimme Amerikas Musik zum Feierabend Rundschau— Nachrichten— Kommentar Bunte Melodienkette Quiz London— Frankfurt Unterhaltungsmusik Nachrichten— Woche in Bonn— Sport Mitternachtscocktail Nachrichten— Musik bis in die Früh UKW 15.15 Bilderbogen rund um Dresden 19.00 22.15 18.00 Musik für dich Sinfoniekonzert Studio für Neue Musik 0 4 I TA 6 10 Frönliche Morgenstunde 2 8.00 Nachr.— Landfunk Katholische Morgenfeier Pang. Morgenfeier— Musik u. Dichtung % Lebendige Wissenschaft o Unterhaltungsmusik Nachrichten— Streiflichter— Musik Heimatfunk: Hundert Jahre Ekkehardt Kinderfunk: Hörspiel Vergnügter Nachmittag Sport am Sonntag— Totoergebnisse Abenteuer wider Willen“; Hörspiel Sport am Sonntag— Beschwingte Melodien Nachrichten— Woche in Bonn 0 Allerlei Heiteres und Merkwürdiges 20.45 Sinfoniekonzert Nachrichten— Sport aus nah und fern Schallplattenplauderei 8 Nachrichten— Unterhaltungsmusik UKW 12.00 Internat, Frühschoppen a 13.10 Musik für alle 17.00 Sport und Musik 19.00„Der Vogelhändler“; Operette von Zeller SONNTAG 700 Nachrichten— Musik 8.15 Klaviermusik 8.30 Evangelische Morgenfeier 9.15 Katholische Morgenfeier 11.00 Unterhaltungskonzert 12.45 Nachrichten— Musik nach Tisch 14.15 Anstandsregeln unter Brüdern 15.00 Kinderfunk: Hörspiel 13.80 Großes Unterhaltungskonzert 5 17.00 Sportreportage— Musikal. Erinnerungen 18.00 Aus französischen Opern 18.50 Kulturpolitische Glosse— Sportecho 19,40 Nachrichten— Weltpolit. Wochenschau 20.00 Konzert: Mozart, Hindemith, Dvorak 21.30 Unterhaltungsmusik 8 Nachrichten— Kommentar— Sport Flotte Tanzrhythmen Nachrichten— Musik bis in die Früh UKW 13.00 Aus Opern von Verdi 14.45 Unterhaltungsmusik mit Sport Walter Foitzick: Am Kamin Gesellige Lieder aus alter und neuer Zeit 19.00 19.30 20.30 22.50 Fröhlicher musikalischer Ausklang Sport vom Sonntag— Unterhaltungsmusik 80 3.30 9.33 10.15 11.00 12.40 14.00 15.30 16˙45 17.00 18.15 19.20 19.30 20.00 20.45 21.00 22.00 22.30 23.00 NN TAGS 3.0 Morgenmusik 8.00 Nachrichten, Rundschau Evangelische Morgenfeier Meisterwerke in Musik und Dichtung Frauenfunk Frankfurter Gespräch— Kammerkonzert Rundschau— Nachrichten— Musik Kinderfunk: Hörspiel Musik zur Kaffeestunde Vom Ursprung des Lebens; Bericht Sport und Musik— Buch der Woche Die Märchenkutsche; mit Pelz von Felinau Sportergebnisse 7 5 Rundschau— Nachrichten— Betrachtung Tänze aus aller Welt Die Bundesbehörden antworten Orchesterkonzert: Brahms, Beethoven Nachrichten— Sportberichte Kleines Abendkabarett Tanzmusik— Nachrichten KVV 11.30 Internat. Rundfunkuniversität 16.30 19.00 20.00 15.00 Sportreportagen mit Musik Konzert zum Nachmittag 5 Hesselbach GmbH.; Vorsicht, Diebe! Orchesterkonzert 2.8 Sauber der Musfk 6.10 Musik— Nachrichten MONTa 8 8.00 Nachr.— Frauenfunk Melodien am Morgen Schulfunk: Bismarcks Berufung Klingendes Tagebuch Nachr.— Pressestimmen— Landfunk Nachrichten— Kulturumschau— Musik Kinderfunk: Fröhliches Turnen Frauenfunk: Marie Hamsun erzählt Unterhaltungsmusik— Heimatpost Nachrichten— Musik macht güte Laune Zeitfunk und Musik Nachrichten— Berichte— Kommentare Musikalisches Kunterbunt Eine Geschichte vom Fliegenlernen Nachrichten— Militärpol. Kommentar Musik zum Tanzen Nachrichten 18.45 Leichte Musik 21.15 Jazzcocktail 22.00 23.00 MONTAG 6% worgengymnas tik 7.00 Nachrichten 8.30 Musikalisches Intermezzo 9.10 Für die Hausfrau 12.45 Nachrichten— Musik nach Tisch 14.30 Schulfunk: Geschichte unserer Zeit 16.00 Orchesterkonzert 17.15 Nachrichten 18.20 Aus der Welt des Sports 19.00 Zeitfunk— Tribüne der Zeit 20.00 Bunte Melodienkette 21.15 Deutsch- französische Standpunkte 21.30 Divertimento: Berlioz, Massenet, Dukas Nachrichten— Sport— Klaviermusik Unterhaltungsmusik a 1 24.00 Nachrichten— Musik bis in die Früh UKW 14.30 Literarisches Studio 1.00 Bunte Melodienkette 20.30 Das deutsche Lied 21.40 Unterhaltungskonzert MONTAG 1% Frünmusik 9.00 11.80 12.35 16.00 16.45 17.00 8.00 Nachr., Frauenfunk Schulfunk: Städtebild Musik zur Mittagspause undschau— Nachrichten Russische Ballettmusik Kinder im Tunnel; Erzählung Heitere sächsische Miniaturen Nachrichten— Stimme der Jugend Zeit im Funk— Stimme Amerikas Musik zum Feierabend Rundschau— Nachrichten— Kommentar „WIldwest“; Hörspiel Verliebte Musik Nachrichten— Aktuelles vom Tage Kompositionen von Bartok, Ravel, Ibert Neue Bücher Melodien vor Mitternacht Nachrichten UKV 19.20 Bunte Melodienkette 20.30 Quiz London— Frankfurt 6.10 Musik— Nachrichten 8.00 Nachr.— Frauenfunk Melodten am Morgen Schulfunk: Erdkunde Klingendes Tagebuch Nachr.— Pressestimmen— Landfunk 5 Reise um die Welt in einer Nacht Kleines Unterhaltungskonzert Wirtschaftstunk— Nachmittagskonzert 90 RKonzertstunde: Beethoven, Spohr Heimatpost: Das versunkene Kirchlein % Nachrichten— Musik macht gute Laune 9.05 Zeittunk und Sport Nachrichten— Berichte— Kommentare Buntes Magazin Geburt der Oper; einführende Worte II Nachrichten— Kommentar— Orgelmusik Eleonora Duse und Friedrich Mitter wurzer Unterhaltungs- und Tanzmusik Nachrichten— Musik bis in die Früh UKW 18.45 Leichte Musik 22.00 6.30 Morgengymnastik OoIENSTAG 7.00 Nachrichten— Musik 8.30 Musikalisches Intermezzo 12.45 Nachrichten— Musik nach Tisch 14.00 Surt Hohoff: Löwenjagd— mein Hobby 15.00 Schulfunk: Märchen der Völker 15.15 Musik der Landschaft 15.35 Erzählung von Georg Britting 16.00 Unterhaltungskonzert 17.15 Nachrichten— Jugendfunk 18.20 Arbeiterinnen zwischen 20 und 40 19.00 Zeittfunk— Tribüne der Zeit 20.00 Volkstümliche Weisen für alt und jung 20.30„Ein Traumspiel“; Hörspiel! 22.30 W. Klaulehn plaudert über Conférenciers 23.00 Deutsche Kammermusik der Gegenwart 24.00 Nachrichten UKV 13.45 Tausend bunte Melodien 16.30 Orchesterkonzert 20,30 Wir erfüllen Hörerwünsche 21.20 Zwischen Gärten u. Gletschern; Reportage Nachrichten— Spoft— Probleme der Zeit D 1 8 N 8 1A 8 7.19 Morgenmusik 9.00 11.30 12.35 15.00 16.00 16.45 17.00 19.15 19,00 19.30 20.00 21.45 22.00 22.20 23.20 23.00 UK 8.00 Nachr., Frauenfunk Schulfunk Musik zur Mittagspause Rundschau— Nachrichten Wirtschaftsfunk— Deutsche Fragen Kammerkonzert Leichte musikalische Mischung Nachrichten— Frauenfunk Zeit im Funk— Stimme Amerikas Musik zum Feierabend Rundschau— Nachrichten— Kommentar Musikalisches Kunterbunt Lebendiges Wissen; Wieweit formte dle Eiszeit unsere Landschaft? Nachrichten— Aktuelles vom Tage Diskussion über den Kinsey Report Nachtkonzert: Monteverdi, Händel Nachrichten 19.00 Musik des Barock 20,30 Werke v. Schubert, Brahms, Mozart 20.00 Erfüllte musikal. Hörerwünsche 6.10 Musik— Nachrichten MII TWO 8 1 9.00 Nachr.— Frauenfunk 9.13 Schutfunk: Franz Schubert 5 Klingendes Tagebuch Nachr.— Pressestimmen— Landfunk 14.15 Nachrichten— Frauenfunk— Musik 0 Funkkinder im Schiffer-Kinderheim 7.00 Tänze aus Nord- und sudspanien 17.30 Vortrag über Mecklenburg 1.50 Die Bundesregierung antwortet 19.00 Nachrichten— Musik macht gute Laune 19.05 Zeittunk und Musik 9.0 Nachrichten— Berichte— kommentare 0 Schlagercocktail 20½%0„Das Unternehmen der Wega“; Hörspiel 1.45 Kleines Solistenkonzert 2.00 Nachr.— Kommentar— Zwischenmusik 22.30 Dr. M. Braun: Gespräch mit A. Toynbee 0 Nachtkonzert: Händel, Beethoven % Nachrichten— Musik bis in die Früh 8.45 Leichte Musik Orchesterkonzert 8 Morgengymnastik 00 Nachr.— Frauenfunk Musikalisches Intermezzo Nachrichten— Pressestimmen— Musik Schulfunk: Der Suez-Kanal 5 Wirtschaftsfunk— Unterhaltungsmusik Jugendschutz, eine Aufgabe der Frau Nachrichten— Kleine Melodie Forschung und Technik Probleme der Zeit Zeitfunk— Tribüne der Zeit Musik und Humor Wert und Ehre deutscher Sprache „Herzog Blaubarts Burg“: Oper N Nachrichten— Sport— Kleine Melodie Klänge aus Mainz 5 23.00 Unterhaltungsmusik 24.00 Nachrichten— Swing- Serenade UKW 14.00 Operettenklänge 15.00 Nachmittagskonzert 21.30 Lieder, Anekdoten und Verse aus dem alten Rußland— Unterhaltungsmusik MIIIWO cn 70 8.30 12.45 14.30 15.00 16.30 17.15 17.30 18.20 19.00 20.00 20.50 21.00 22.00 22.30 MITTWOCH 2 Morgenmusik 9.00 11.30 12.35 15.00 16.00 16.20 16.45 17.00 17.45 16.15 19.00 19.30 20.00 21.00 22.00 22.20 23.00 24.00 00 Nachr., Frauenfunk Schulfunk Musik zur Mittagspause Rundschau— Nachrichten— Sport Wirtschaftsfunk— Deutsche Fragen Kompositionen von Eugen Bodart Hoppla, die Purzel sind da! Aus der Landeshauptstadt Rhythmische Klänge Nachrichten— Sozialpolitisches Forum Zeit im Funk— Stimme Amerikas Musik zum Feierabend Rundschau— Nachrichten— Kommentar Musik von neuen Schallplatten Schule für Eheglück: Pünktlichkeit Nachrichten— Aktuelles vom Tage Neues von Bühne, Atelier, Schreibtisch Studio für Neue Musik Nachrichten UKWY 19.00 Operettenklänge 20.00 Abendstudio: Dichtung ö 8 6.45 Frauenf., Nachr. 0 N N R R 5 7 A 5 8.00 Nachr., Frauenf. Melodien am Morgen Schulfunk: Gemeinschaftskunde ingendes Tagebuch Nachr.— Pressestimmen— Landfunk 5 Nachr.— Kulturumschau— Hausmusik 45 Wirtschaftsfunk— Nachmittagskonzert 5 Hochschulbericht— Unterhaltungskonzert 17.30 Heimatpost: Winter in der Pfalz Nachrichten— Musik macht gute Laune 9.05 Wirtschaftsfunk— Zeitfunk und Musik Nachrichten— Berichte— Kommentare 00 Fröhlicher Feierabend Sinfoniekonzert 00 Nachrichten— Sport— Zwischenmusik Eine Lanze für das Feuilleton; von F. H. Ryssel Zärtliche und beschwingte Musik chrichten— Musik bis in die Früh UKW 25.0 Aus französischen Opern 6.30 Gymnastik DONN E R 8 1a 7.00 Nachr.— Musik 8.30 Musikalisches Intermezzo 12,45 Nachrichten— Musik nach Tisch 14.30 FKindlerliedersingen mit Tante Lilo 3 Welt und Wissen— Orchesterkonzert 16.30 Spiegel des Großen Brockhaus Nachrichten— Rechtsspiegel Jugendtfunk: von Mädchen für Mädchen Zeittunk— Pripüne der Zeit Unterhaltungskonzert 5 Parteien- Gespräch— Zwischenmusik 17.15 18.20 19.00 20.00 21.00 22.00 22.30 23.00 Jazz 1955: Oscar Pettiford H. Sahl; Hermann Brochs Nachlaß 23.15 Musik für Kenner und Liebhaber 24.00 Nachrichten UKW 1.15 Die Welt der Frau 16,30 Nachmittagskonzert 19.00 Zeitkritisches Studio 55 21.00„Meistersinger von Nürnberg“; 1. Aufzug Prof. H. J. Schoeps: Geistesgeschichte im Nachrichten— Sport— Probleme der Zeit 2 8.00 Nachr., Frauenfk. DONNERSTAG z Morsenmusike 9.00 11.30 12.35 15.00 16.00 16.45 17.00 17.45 19.15 19.00 19.30 20.00 20.45 21.00 22.00 22.20 22.50 23.15 Schulfunk Musik zur Mittagspause Rundschau— Nachrichten a Wirtschaftsfunk— Deutsche Fragen Unterhaltungsmusik Der Jugendrat tagt Der hessische Bilderbogen Nachrichten— Wirtschaftsfunk Zeit im Funk— Stimme Amerikas Musik zun Feierabend Rundschau— Nachrichten— Kommentar Unterhaltungskonzert a Dolf Sternberger spricht Bunte Folge schöner Musik Nachrichten Aktuelles vom Tage. Ein französischer Dramatiker: André obey Gitarrenklänge 5 Tanzmusik— Nachrichten UKV 19.00 Hörspiel 22.15 Beliebte Stimmen 21.15 Das Südfunk-Brettl 6.10 Musik 5 Nachrichten R 11a 8.00 Nachrichten— Frauenfunk lelodien ar Morgen Schulfung Klingendes Tagebuch Musik für Kinder Wirtschaftsfunk— Nachmittagskonzert Fumprisma— Konzertstunde Nachrichten— Musik macht gute Laune Zeitfunk und Musik Nachrichten— Berichte— Kommentare üdfunklotterie 2. usik hören mit G. H. Mostar as Heidelberg: Grundlagen der Ernährung arichten— Umschau— Zwischenmusik eitagabend: Probleme der Zeit lie Jazzfreunde— Nachrichten 13.45 Leichte Musik 20.00„Träne des Teufels“; Mysterium 20.45 Morgengymnastik Nachrichten Musikalisches Intermezzo Die halbe Stunde für die Hausfrau Nachrichten— Pressestimmen— Musik Schulfunk; Der Detektivroman Wirtschaftsfunk— Nachmittagskonzert Sang und Klang um den Pulverschnee Henri Matisse— der Maler der Freude Nachrichten— Unterhaltungsmusik Arbeiterinnen zwischen 20 und 40 Zeittunk— Fribüne der Zeit Operettenklänge 8 Familie, Mittelpunkt des Lebens Musik großer Meister Nachrichten— Sport— Kleine Melodie 22.30 Nachtstudio: Romain Rolland 23.30 Verträumte Melodien— Nachrichten UKW 13.40 Klingendes Kaleidoskop 15,5 Welt und Wissen 18.00 Schlußszenen berühmter Operngestalten 20.30 Unvergeßliche Tanzschlager FREITAG 5 8.30 9.00 12.45 14.30 15,00 16.30 17.90 17.15 18.20 19.00 20.00 21.900 22.00 FREITAG 7% Morgenmusik. 9.00 11.30 12.35 15.00 15.30 16.30 16.45 17.00 17.45 18.15 19.00 19.30 20.00 22.00 22.20 23.00 23.15 24.00 UV 8.00 Nachrichten, Frauenfunk Schulfunk Musik zur Mittagspause Rundschau— Nachrichten Wirtschaftsfunk— Deutsche Fragen Schulfunk: Auf dem Dorfe Was Frauen interessiert Der Shrist in der Welt Leichte musikalische Kost Nachrichten— Recht für jedermann Zeit im Funk— Stimme Amerikas Musik zum Feierabend Rundschau— Nachrichten— Kommentar Sinfoniekonzert Nachrichten— Aktuelles vom Tage Der Jazzelub Heinrich Böll liest aus seinem Roman Musik zum Träumen 8 Nachrichten— Musik bis in die Früh 20.00 Schule für Eheglück 22.30 Musikalische Meisterwerke Kreuzworträtsel . 5, ,. Waagerecht: 1. Mittelalter, 7. Adriahafen, 8. englische Ha- Mongolenfürst im tenstadt, 10. Inselform, 12. französische Herrscheranrede, 13. Kulturstrauch, 15. Strö- mung, 16. Düngemittel, 17. Laubbaum, 19. Donauzufluß, 21. Windrichtung(kranz.), 22. Teil der Kirche, 24. Einbringung der Frucht, 26. Laubbaum, 27. Stadt im Huns- rück, 28. Gattung der Säugetiere. Senkrecht: 1. indianisches Stammes- zeichen, 2. Heilpflanze, 3. Zeichen, 4. Schick sal, 5. Nachrichtenschiff, 6. römischer Kai- ser, 7. Kartenspiel, 9. Verzeichnis, 11. Kü- chenpflanze, 14. Milchprodukt, 17. Gestalt aus„Don Carlos“, 18. semitische Göttin, 20. Schuhmacher werkzeug, 21. Schluß, 23. nordisches Huftier, 25. nordafrikanische Landschaft. Zahlenrätsel Die nachfolgenden Zahlen sind durch Buchstaben so zu ersetzen, daß 16 Wörter ent- stehen, deren erste und letzte Buchstaben von oben nach unten gelesen ein Sprichwort ergeben(ch= ein Buchstabe). Selbstmatt, ein Thema, über das man ge- teilter Meinung sein kann. Es läßt sich aber micht von der Hand weisen, daß es wesentlich schwieriger ist, den Gegner zu zwingen, einen selbst matt zu setzen, als ihn zu bezwingen. Zur Unterstreichung dieser Tatsache heute 2 ,5ei hervorragende Selbstmatt-Aufgaben (Zwillinge) von Karl Flatt. 1. Aufgabe ee , Wa 11 * A N N —— , ,. 1. 4* 5. e 2 22 a b h d W 4,. 7, . 7 7 6 3 2 3 2 Selbstmatt in 7 Zügen Leis 1 k. O. PTAUEN: VATER UND SoHN Samstag 15. Januar 1955/ Nr. 11 FUR DIE FUNK PAUs E RATSEIL F3C %%ͤũ ᷣ V. V% ß) 33 „%%% JJV ĩ ĩñ?7s 8 J);ͥç 83 20 ö 9 19997 % 122 12 2 13. 19 4 1. 8 7 er Bedeutung der Wörter: 1. Männername, 2. geographischer Begriff, 3. Frauenname, 4. Schmelzüberzug, 5. Musikstück, 6. letzter Tag im Jahr, 7. Darmkrankheit, 8. Schneehütte, 9. Zahl, 10. Wandschmuck, 11. Gesellschafts- insel, 12. Oper von Strauß, 13. Edelholz, 14. Biene, 15. Schnelläufer, 16. Einsiedler. Rötsel- Auflösungen e op ans veHνẽꝭz Sufes qqepcos dopo) n= Oe S= 61 O0 gf CC I= II 2 rf A= 6 g D A u 9 = II 2= f T= 6 g P= I u A S OS 2 A Mullen 91 umd gf uu⁰ν-f zou ef Swe zT Hrusd, IT pff 0 AA 6 nisT g fo essa 9 dzurmog d feuncg 5 Uvαõν i eee e sor I: les IBAue luz Au ge ue de pu le suv 02 Hod z guues bt Wonen t Jenspsen 6 Sued z ON 9 OS HAN g 80% P eM S Sol A Mee DD Nu — Tamnqug ge Tepf Le end 9e Sund= rod e lee e ee er eee ound 91 S808 gt Se g dal 21 Hoa OT Aead. vod bet ones e eM ISS IZRAY IAO A 2z nN schacn 2. Aufgabe 8 ,... 5 e Ae e ae eee , 4,„ 43 e, e AE R 8 Selbstmatt in 7 8 f Lösung uethpns ce ee ap deu ee-Meu¹⁰NgeS eee een eee 5 Au b bd I. EdT 4590 9 201 dg ge ippd. 5 988 pd e EL. gc 2 ig ige:e des gn . ee e dd, d E dxL 9 55(b) gore p) L f. LI 5 9 geh. 8 28. gd, s ig io d In Copyright by Südverlag ihr Set. gel in Nr. 11/ Samstag, 15. Januar 1935 Seite 21 lr. 11 MORGEN Abs der Famili a 7 Verlag Fretz& Wasmuth, Zürich/ Stuttgart) f 0 5 jenngesschichte der du Mauriers Mary Anne wächst in ärmlichen Verhältnis- Kultu r- Chronik 0 i 1.„ enn sen auf, stürzt sich mit sechzehn Jahren in Der Münchener Kabarettist Theo Prosel ist und Schweden weiterreisen. Sie boten einen n die Engländerin Daphne du Mau- punkt des ersten Teiles der Familienge- eine törichte Heirat, deren einziger Gewinn—— Donnerstag im Alter von 65 Jahren gestor-. e 8 5 Ae 1455 rier daran ging, sich mit einer Reihe erfolg- schi: ihr E 12 5 1 1 l„ben. Prosel, ein gebürtiger Wiener, kam 1920 panische Tanzkunst, beginnend mit zeremoniel- reicher Geselischafts romane einen Na 5 4 5 Ehemann Louis-Mathurin ist ein Wes 1 3 aer Seiter nach München und trat mit Weiß Ferdl auf. len Tanzszenen aus dem im Mittelalter entstan- 3 Namen au erkolsloser Erfinder, dessen Optimismus und tungstrieb und eine unstillbare Begierde Später wechselte er in den„simpl“ von Kathi denen No-Spiel in historischer Kostümierung F 88 nicht dreißig Ueberredungskunst immer wieder Gönner nach Luxus sind. Ihre Karriere zur großen Kobus über, dessen Leitung er nach ihrem Tod und mit Tänzen aus dem jüngeren, aber eben- The du Na 3 7 7 Familie. Sewinnt, von denen er mit seiner Familie Kurtisane und zur Maitresse eines englischen übernahm. Das Lokal bestand auch noch nach falls auf jahrhundertealte Tradition zurück- 2 1 jetzt 5 dd. 5 3 in London, recht gut leben kann. Ihre drei Kinder sind Königssohnes ist folgerichtig und zielbewußt dem Kriege, mußte aber vor wenigen Jahren gehenden Kabuki- Theater. Andere Tänze grif- un erst 3 5 Wird der erste Teil in der deut- Sehr Verschieden geartet: die schöne Isabella bringt nur nicht den 9 Geldsegen, geschlossen werden. Prosel schrieb zahlreiche fen die traditionellen Anregungen in freier Ge- schen Uebersetzung von Isabel Hamer vom die zum Kummer ihrer Mutter oberflächlich sondern 1 Fi die sie Sketches und Gedichte und war lange Jahre ein staltung und Kostümierung auf. Pabel ergaben Rainer Wunderlich Verlag Hermann Leins in und äußerlich ist, wird in Paris Düsseldorf durch 1 9 4 5 e 1 55 e gutactiac engen Tübingen unter dem Titel, Kehrt wieder, die und London zur Gouvernante ausgebildet t chat 9 5 i Der, bisherige Generalmusikdirektor des Wirkungen auf das Aan ebe ich liebe“ den deutschen Lese legt d f 8 b 88 Welt schafft. Als der hohe Herr sie eines Ta- Staatstheat in Gilden Rat- Wirkungen auf das sich spürbar er wärmende 5 5 10 5 Les rn Vorgel egt. un ndet schließlich doch einen Mann; das ges aus seinem Schutz entläßt und damit auch; 8.. 1 7 3 4 und immer begeisterter mitgehende Publikum. Der ainer underlich Verlag setzt mit die- unverstandene schwarze Schaf Gyggy wird alle Möglichkeiten zur Korruption hinfällig eee ä der. Besonderen Applaus erhielten komisch getönte 85* seine erfolgreichen Soldat in der kranzösischen Armee und ge- sind, wird sie in ihrer Rachsucht und ihrem 8 5 ee ee 858 Szenen wie der„Tanz des häßlichen Mädchens“ Uebersetzungen englischer Frauenromane fährdet mit seinen Geldsorgen ständig die Haß so erfindungsreich, wie sie es vorher in pertal gewählt. Weisbach scheidet nach Voll-(Mihoko Hanavagud) und der Nowe cer ie fort, von denen Kennicotts Buch„Das Herz ohnehin schwankend f a 5 5 f seligkeit“(Masao Takeuchi). Mit ungewöhnlich 1 5 R 5 1 8 85 5 den Finanzen der Fa- der Liebe war: Sie bezichtigt den Herzog endung des 70 Lebensjahres aus dem Amt. 5 1 ch die drel Musiker 1 A 7 2 8 S 8 ormane 7775— 8 125 begabte Kicky endlich soll die Er- öffentlich der Korruption, veranlaßt eine Die Wiener Philharmoniker werden auf ihrer 3 5 Ie die Tanz- *„Nor Sc mmern unzählige Underpläne seines Vaters ausführen, studiert Untersuchun des Unterha die seine Ab- Auslandstournee auch in Deutschland gastie- J 1 Soloauftritten begeisterte Leserinnen gefunden haben. Chemie und kommt erst nach zahllosen dankung al 0 rbef 1 1 5 i Folge hat ren, Pas erste Konzert findet am 28. Januar bedacht eee . Auch mit der Geschichte der Familie du Schwierigkeiten dazu, nach seinen ei VVV 1 leuft noise del in München statt. Am nächsten Tag spielen die 5 8987 5 a eigenen und ihr zweifelhafte Berühmtheit und d Alt Maurier hat der Verlag ein Buch gewählt, Wünschen 2 2 WIr. ü„„ l iker in Frankfurt a. M i Professor Dr. Ernst Straut, der 9 ö 8 5 gewählt, Unschen zu leben. Er wird zum berühmten stattliche Jahresrente ei bringt, von der noch r Familie entstammt und jetzt an 85 1 dem man einen großen Erfolg prophezeien Zeichner des Punch“ und mit sechzig Jahren Kinder und adden er 1 du. 3 F) ˙¾- der Satie ene in Freiburg 5 kann, Der Roman, der ein großartiges Genre- zum Verfasser des ersten B 8 j 5 er Rückreise sind die Konzerte in Bremen, tätig abt l i 5.. 3 5 88 estsellers der Maurier ist es nicht ganz gelungen, die Vor- Hamb 1 1 1 5 8 tätig ist, gibt auf Einladung der Mannheimer pild einer englisch- französischen Familie Welt. Die ganze Be Famili it i 55 1 115 2 5 1 VHV 1 Mittwoch, 19. Januar. ne 2 f 8 5 s mili. Sanze Sroße Familie mit ihren Ver- züge dieser Frau, ihren Charme und ihre Stuttgart und Nürnb ssehen. Musikhochschule am Mittwoch. 19. Januar, N vom ausgehenden Rokoko bis zur viktoriani- wandten und Freunden ist mit ihrem unbür- Wasbee d die zu ihrer Karriere un-—— e ee die auch 20, Uhr, in der Staddtiscnen Kunsthalle einen 5 schen kochte bietet und gaistorisch wie Ute. serlichen unsteten Schicksal, dias sie durch erlaßlich gewesen sein müssen, ins rechte volkstümliche Theaterstücke herausbringen, Sanaßert s wit Werken von Frans Tas rarisch eleich interessant ist, beginnt mit dem Sanz Europa führt, ihrem Leichtsinn, ihrem Licht 2 ie schi i jerige, Opern in Auftrag geben und junge Schauspie- Schubert. a 5 7 Jahr 1810 d 8 5 5 5 u setzen. Sie schildert eine„gierige, Ope g. 8 jung p 5 Goethebildes“ heißt 5 ahr 1810, in dem die in vielen Skandalen Charme und ihrer Begabung vorurteilsfrei habsüchtige, treulose, lügnerische Person, die ler ausbilden will, wurde in Peking eröffnet. er een eee afts⸗ berühmt gewordene Ahnfrau Mary Anna und mit verständnisv i 5011 ö j 1 6 5 8 Die Nationaloper ist die Nachfolgerin eines das Thema des Vortrages, den Professor Ernst 8e jandnisvoller Liebe geschildert. ihre Liebhaber als Börse für das Wohlleben 8 8 8 ler, Direktor des Freien Deutschen Hoch- 2, 14. Clarke mit ihrer Tochter Ellen London ver- Der Leser lernt nicht nur eine liebenswerte benutzt und all die erbärmliche Verschmitzt- IIII!!C!C!CCCC 8 itte 19105 5 Frankfurter Gefu am läßt und nach Frankreich übersiedelt. Mar Familie voll Eigenart kennen, sondern mit heit ihres Geschlechts und alle seine niedri- ee 55 5 1 Donnerstag, den 20. Januar, 20 Uhr. in der Anne, einst eine charmante Kurtisane, ist ihr eine Zeit, die der Eigenart und Bega- gen Eigenschaften besitzt.“ Im Gegensatz zur N 3JJ;;⁷ͥʃĩ«”“7D“ Kunsthalle hält. Der Vortrag findet im Rahmen un eme alternde, ordinäre Frau, die von bung die Möglichkeit zur freien Entfaltung lebensvollen Darstellung der weitverzweigten Das japanische Ballett unter Leitung von der Veranstaltungen der Gesellschaft der ihrer ruhmreichen Vergangenheit zehrt und bot. g Familie du Maurier, in der Mary Anne nur Mine Hanayagui begann am Donnerstag im Freunde Mannheims statt. mit ungenierten Erzählungen davon ständig Gleichzeitig mit der Geschichte der Fa- als originelle Randfigur existiert, hat die Hamburger Deutschen Schauspielhaus ein kur- Professor Herbert Albert und ein Kammer- Luo ihre unscheinbare, kluße und, nüchterne milie du Maurier erscheint bei einem ande- Autorin bei der Charakterschillderung dieser zes Peutschland-Gastspiel das mit begeistertem orchester des Nationaltheatsrorchesters Mann- 81 Tochter Ellen in die peinlichste Verlegenheit ren Verlag ein Roman von Daphne du Mau- außerordentlichen Frau eine Schwarz-Weiß Beifall aufgenommen wurde. Die Japanischen heim führen àm Sonntag, 28. Januar 11 Uhr, 3 L setzt. Ellen und die nach Frankreich zurück- rier, der sich mit der Karriere der Ahnfrau Zeichnung gefertigt, die unglaubwürdig und Bü d We N 3 4 N F. 9 gekehrte verarmte Adelsfamilie du Maurier, und femme fatale der Familie befaßt. vor allem in den allzu ausführlichen Prozeß- o en 1875 9 in die sie hineinheiratet, stehen im Mittel- Oaph 15. ichen FTOZ sind zum ersten Male in Deutschland, wo sie M. Tippet und D. Schostakowitsch auf. Solist; 1 91 5 a i in Mittel: Gaphne du Maurier: Mary Anne. Roman. berichten langweilig wirkt. egi. drei Tage auftreten und dann nach Dänemark Günther Ludwig Klavier), München. S eL. 2 5 2 2 84 0 Welches Abfümrmittel soll man nehmen! 5 Ein gutes Abführmittel muß wirksam, aber doch mild sein und darf den Darm nicht reizen. Es soll nicht nur den Stuhl fördern, 8 sondern Wirklich den ganzen Stoffwechsel anregen und innerlich . reinigen. Diese Vorzüge sind in dem neuen Maffee vereinigt und „ 1 geben diesem modernen Präparat seine besondere Note. 1 8 Maffee-Dragees sind das Stuhlförderungsmittel für alle, die mit uss chronischen Verdauungsbeschwerden, mit Magen-, Leber- und L 58 85 Gallenstörungen zu tun haben, sowie für solche, deren Stoff- 5 wechsel wegen Fettleibigkeit eine ständige milde Anregung 9 braucht. Maffee hat sich auch in hartnäckigen Fällen von Ver- 1 stopfung und Darmträgheit ausgezeichnet bewährt! Es wirkt b Prompt und zuverlässig, ist unschädlich und führt zu keiner Gewöhnung. Uberzeugen Sie sich noch heute durch einen Ver- such— auch Sie werden, wie Unzählige vor Ihnen, von Maffee begeistert sein! In Apotheken. Wir suchen dringend j e 5 22885 Kur- und Erholungsfreiplätze für Kinder und Frauen von Kriegs- 2 2 gefangenen und Vermißten sowie für Heimkehrer. Nur die 1933 Auftragsdienst Kwik, 8 2. 1 3 11 32 Belt 1954— haben einen Rechtsanspruch auf Er- olung; nicht aber die früher Entlassenen und die Angehörigen Studenten machen jede Arbeit der heute noch Gefangenen. Ihre oftmals schlechten Verhältnisse e. keinen Erholungsaufenthalt, obwohl sie inn drin- gen rauchten. Wir können den deutschen Kriegsgefangenen Baustoffe I. Renschler 3 5 37 37 L am besten dadurch helfen, wenn wir ihnen die Sorge um das 8 8 8 g 55 Schicksal ihrer Angehörigen abnehmen. Deshalb bittet der Ver- Eternitvertrieb, Glaseisenbetonarbeiten. und 5 3884 band der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermißten-Ange- 5 8 Deutschlands E. V.(dE): Stittet Freiplätze! Neubespannen er VdH ist Staatlich als gemeinnützig anerkannt. Für den Ge- 2 8 genwert der Freiplätze(und eventuelle weitere Sonderleistungen, Bettrost-Reparaturen-Heitmann N 5 5 22 65 Wie Taschengeld, Fahrgeld usw.) wird von uns eine N 5 fähige Spendenbescheinigung für das Finanzamt ausgestellt. BETT 5 0 SIE- Rephratur u. Peter Rosenzwelg 5 08 40 Anmeldung und Auskunft: 3 1 Neusnfertigung Kobellstraße 13 Verband der Heimkehrer, Kriegsgefangenen 1 0 8 3 e e und Vermißten- Angehörigen Deutschlands E. V. 7 leder r t, schnell un reiswer 5 9 Dacharbeiten RI ET H, Feen ckerges Katt 9 0 5 32 82 Hauptgeschäftsstelle, Bad Godesberg, Heerstraße 17. Blitzableiterbau, Mannheim, Zehntstraße 10 und Mittelstraße 38 je ludwig à Senunneim ud. Drogerie 1 94 42919, 429 45 ꝓns 25. 5 Fru Morgenrot und Frau Engel plaudern ganz gemütlich auf der Streige. Da die 125 Drogerie-HlicHAEL Is, 6 2. 2 jet Z f 3 14 88 Unterhaltung sich eweis in clie Länge zieht und es windig ist, muß Frau Morgen- 5 rot plötzlich niesen. Ddbei fliegt ihr künstliches Gebiß auf die Straße. Ein ent- 5 WALTER PICHLER 5 5 8 3. 12 Wellblechgaragen Mannheim 03, 2 3 21 77 setzter Schrei:„Putzi“ hat sich auf den vermeintlichen Knochen gestürzt. Es ö kneickt einmal und noch einmal, und Freu Morgenrots Beißerchen sind k. o. +. 9 f ini Hari Brand, Wallstattstr. 62 Schnell kommt unser aller Freund, der Schufzmann, neuerdings Polizist genannt, L 8 fiche. lam. einigung taden seckenheimer str. 38 428 18 herbeigeeilt. Zum Glück kann das Herrchen des lustwandelnden Putzi durch die 8 Hundemarke festgestellt werden. Herrchen ist haffpflichwersichert, und so be- Mannheimer Kleintransporte K 4, 5 Tägl. Sammeiguwerkehr Meidelberg 2257 Lesezirkel BUNTE MApPE, e ener 8 8406 34 2 Mannheim, Dörerstraße 48 Mager Beep Har Körner 5 Op ER Zergmann& Mahland. E 1, 15 3 11 60 parletiböden und Schleifarbeſten N 7. 20 OHaNNES Rr: set 1886 8 31991 Victoria Versicherung Geschäftsstelle Mannheim 122. 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Januar 1955/ Nr. 11 Sraham Sotherlands dornige Chimären Zu einer Ausstellung des englischen Malers in der Mannheimer Kunsthalle Vor einiger Zeit war die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkkeit auf den Namen des englischen Malers Graham Sutherland ge- lenkt: als er zum 80. Geburtstag des briti- schen Staatsmanns Winston Churchill den Auftrag erhalten hatte, ihn zu portraitieren. Als das Bild fertig war, blieb es nicht ganz unumstritten; auch Churchill selbst kleidete Semen Dank für dies Geschenk, das das Par- Iament ihm zu seinem Ehrentage machte, in Teinsinnige und trotzdem leicht distanzie- rende Ironie. Wenn in der jetzigen Mann- heimer Ausstellung von 57 Werken Suther- lands(geöffnet bis zum 13. Februar) auch ein Portrait gezeigt wird, das des Lord Beaver- rock aus dem Jahre 1951, so kann man nun — im Gegensatz zu dem nur von Photogra- phien bekannten Churchill-Bild— hier das Wesen Sutherland'scher Portraitkunst recht Klar erkennen. Bei aller jovialen Bonhommie des Dargestellten scheint in seinen lächelnd Verkniffenen Zügen etwas Insektenhaftes zu egen, ein feindlich-larvenhaft-dämonischer Zug, der seltsame Parallelen zu den vielfäl- tigen Bildern Sutherlands von Ameisen, Grillen, Gottesanbeterinnen und ähnlichen, nicht immer sehr zutraulich aussehenden Tieren bietet. Der kontinentaleuropäischen Kunstwelt war Sutherland eigentlich erst ein fester Be- griff geworden, als die Biennale 1952 in Ve- nedig eine umfassende Kollektion seines Schaffens aus den Jahren 1936 bis 1952 bot. Erfreulicher weise kann man feststellen, daß ein gar nicht so geringer Teil jener venezia- mischer Bilder nun in der Mannheimer Aus- stellung erneut dargeboten wird. Da es sich auf der Biennale auf jeden Fall um einen repräsentativen, alle Bereiche der Suther- Iand'schen Kunst umfassenden Querschnitt gehandelt hat, darf man auch diese Mann- heimer Ausstellung als gültig und repräsen- tativ ansehen. Und man muß dem British Council und vor allem auch den zahlreichen englischen Privatsammlern, deren Besitz diese Bilder entstammen, dankbar dafür sein, daß sie dies alles dem deutschen Pu- blikum zugänglich machten. Mag man auch Kritische Einwände gegen Sutherlands Ma- lerei erheben können, so gilt er doch nicht zu Unrecht als der bedeutendste englische Maler der Gegenwart, und es ist ebenso an- regend wie notwendig, sich mit ihm ausein- anderzusetzen. Was einem zuerst auffällt, ist das Stach- lige, das Dornige an diesen Bildern. Der „Bornenbaum“ von 1945, schon in Venedig ein Höhepunkt jener Selektion, zeigt Suther- lands Vorliebe für das Vegetative, an dem inn sowohl die räumlich- formalen Möglich- keiten wie die geistigen Hintergründe locken. Er beobachtete, wie er selbst einmal schrieb, die„Struktur von Dornen, die die Luft in Allen Richtungen durchstoßen und deren Spitzen die imaginären Grenzen eines Luft- raumes festlegen“; zugleich aber verwandelt sich dies Bild vor ihm wieder auf magische Weise, und für Sutherlands künstlerische Visionskraft sind die„Dornen zu etwas an- derem geworden, zu einer Art von Para- Phrase der Kreuzigung und des Kopfes des Gekreuzigten, zur Grausamkeit selbst“. Was Sutherland malt, ist im Prinzip des organi- schen Wachstums verwurzelt, und in man- cher der hier gebotenen Verwandlungsstufen läst sich der Weg zu einer noch fast natura- Ustischen Detailstudie bis zu jenen ins Grau- sam-Kalte umgeformten Metamorphosen der Pflanzen und Tiere verfolgen. Wenn man die Reihe der in der Mann- heimer Kunsthalle gehängten Bilder verfolgt, scheint sich freilich der malerische Impetus ummer mehr zu verlieren, je länger Suther- land dieses sein ewiges Thema umkreist. Er variiert die Formen stets von neuem und überrascht darum auch vielfach wieder von neuem, aber die malerische Ausführung läßt allmählich nach. Dann jedoch hängt plötzlich die Vorstudie zu seiner großen„Kreuzigung“ dazwischen, und hier wird offenbar, daß Vielleicht die ganze Fülle der Dornenbilder eben nur eine Vorstudie zu dieser an Grüne- Wald gemahnenden Expression von Leiden und unlöschbarer Qual darstellen mag. Hier ist vor allem auch zu echter Dämonie(auch im antiken, sokratischen Sinne!) geworden, Was zuvor in seiner bösartigen Stachlichkeit nicht mehr als chimärenhaft wirkte. Und die großartige, in der Linienführung so faszinie- rende„Weinende Magdalena“(von 1946) be- weist dazu, wie sehr der moderne Maler Graham Sutherland trotz allem in den gro- Ben Traditionen der Vergangenheit wurzelt. Dem un vorbereiteten Besucher wird man- ches an seinen spitzen, sperrigen, kakteen- artigen Gebilden schier in die Augen stechen. Manches an seinem Werk mag bereits zur Manier geworden sein, vieles ist nur ein überlang gewordener Umweg, und nicht alles rechtfertigt den großen Namen. Ein gewisser Hang zum Ornamentalen zeigt Sutherlands Zugehörigkeit zur nordischen Kunst, in der malerischen Kultur einiger Arbeiten läßt sich französischer Einfluß spüren. In den Farben schwingt hie und da noch Edvard Munch nach, und seine Visionen des Schrecks, der Grausamkeit und der tötenden Natur wecken Erinnerungen an den Surrealismus. Trotz- dem gibt es kein einziges Bild, das nicht auf den ersten Blick als ein Graham Sutherland erkennbar wäre. Es ist eine Kunst, die Schauer weckt, die Gefahr spüren läßt, die sich mit einem bisweilen schon psychisch krankhaft scheinenden Mut und selbstquäle- rischer Lust in die Arme der Furcht wirft. Selbst der, dem Sutherlands Ausgeburten des Vegetabilisch- Wuchernden unbequem sind, wer sich von ihnen sogar abgestoßen fühlen mag, wer von seinen raffinierten Farbdisharmonien aufgestört wird, dürfte trotz alles Schmerzhaften daran und darin doch innerlich angerührt sein. * Wie stets, so hat auch dieses Mal wieder die Mannheimer Kunsthalle im Behrenssaal gleichzeitig eine zweite Ausstellung aufge- baut. Aber wer nun aus der so widerborsti- gen, den Widerspruch provozierenden, Alb- träume weckenden Ausstellung Graham Sutherlands in diesen anderen Raum mit Aquarellen von Rolf Müller-Landau, hineinkommt, dürfte eigenartig enttäuscht Sein. Gewiß: das ist alles handwerklich sehr schön gekonnt, es hat die Möglichkeiten moderner Kunst bei durchaus empfehlens- werten Vorbildern erlernt, aber es bleibt doch eine gewisse innere Leere bei all die- sen Blättern zurück. Der weltoffene, ge- wandte Künstler Rolf Müller wandelt sich vielleicht allzu oft, nimmt allzu viele Anre- gungen auf. Was er jetzt zeigt, setzt die Reihe seiner provenzalischen Reisebilder von der letzten Speyerer Ausstellung der Pfäl- zischen Sezession fort. Und was in Speyer relativ zum Besten des dort gezeigten ge- hörte, was gegenüber den dortigen anderen Werken noch als reif und ausgewogen er- schien, besteht letztlich d. sowie es einem so einst zeitgenössischen Malerei gegenübergestellt ist. Natürlich sollte und kann man nicht ver- gleichen, aber der Gegensatz drängt sich nun einmal von selbst auf. Und— bei allen not- wendigen Einwänden— strahlt so die Be- deutung Sutherlands nur ungetrübter. Ulrich Seelmann-Eggebert nicht mehr, Toßzen in der „A remarkable exqm- ple of modern art.“ Ein Ausschnitt aus Gra- nam Sutherlands weltbe- rühmt gewordenem Por- trätbild des englischen Premierministers Winston Churchill, das„Winnie“ an seinem 80. Geburtstag zu dem oben zitierten Ausspruch veranlaßte. Eine Ausstellung von Ge- mͤlden und Zeichnungen Sutherlands wird heute in der Mannheimer Kunst- halle eröffnet. Schwetzinger Festspiele mit vielseitigem Programm Söste aus Italien, Spanien, England und Dänemark Die Schwetzinger Festspiele, die, aber- mals in der Regie des Süddeutschen Rund- kunks Stuttgart, vom 14. Mai bis 12. Juni stattfinden, bieten in diesem Jahr ein unge- wöhnlich vielseitiges Programm. Insgesamt sind 25 Konzerte und Theateraufführungen vorgesehen, Künstler von Rang und Namen sowohl aus Deutschland wie aus Spanien, Italien, England und Dänemark wurden da- kür verpflichtet. Als Auftakt der Festspiele steht am Samstag, 14. Mai, die komische Oper„II Signor Bruschini“ von Gioacchino Rossini auf dem Programm, in einer Aufführung, die der Süddeutsche Rundfunk selbst szenisch und mit Marcello Cortis(Mailand) in der Titelpartie herausbringen will. Wie- derholungen sind für 15., 17., 27. und 29. Mai sowie für den 7. und 8. Juni vorge- sehen. Eine deutsche Erstaufführung wird mit Benjamin Brittens im September ver- gangenen Jahres bei der Musik-Biennale in Venedig uraufgeführter(und dabei von uns besprochener) Oper„The Turn of the Screw“ am 26. und 28. Mai geboten. Es spielt die English Opera Group, die das Werk auch in Venedig aus der Taufe gehoben hatte unde mit Brittens„Raub der Lukrezia“ bei den Schwetzinger Festspielen des vergange- nen Jahres zu Gast gewesen war. Die musi- kalische Leitung hat der Komponist. Das Düsseldorfer Schauspielhaus kommt, wie schon gemeldet, mit Gustaf Gründgens in einer Aufführung von Schillers„Parasit“ am 2., 3. und 4. Juni nach Schwetzingen. Das spanische Tanzpaar Susana Audeoud und José Udaeta, aus vielen Gastspielen in unse- rem Raum wohlbekannt, zeigt am 20., 21. und 22. Mai Tänze seiner Heimat. Den Beschluß der Festspiele macht dann das Solisten- ensemble des Königlich-Dänischen Balletts aus Kopenhagen mit drei Ballettabenden am 10., 11. und 12. Juni. An der Spitze der musikalisch-konzer- tanten Darbietungen sei das Sinfoniekonzert des Städtischen Orchesters Frankfurt unter der Leitung von Georg Solti(am 9. Juni genannt. Der englische Tenor Peter Pears wird am 30. Mai zusammen mit dem Kom- ponisten Benjamin Britten(als Begleiter) einen Liederabend geben. Das Stuttgarter Kammerorchester, gleichfalls aus dem Vor- jahr in bester Erinnerung, wird, von Kar! Münchinger geleitet, am 19. Mai in Schwet- zingen spielen. Außerdem wird die Reihe der„Schwetzinger Serenaden“ mit Musik von Komponisten der Mannheimer Schule auch in diesem Jahr wieder fortgesetzt. Die Konzerte sind am 18. und 25. Mai sowie am 1. und 5. Juni und bringen zu den einzelnen Programmnummern jeweils eine szenische Wiedergabe des Intermezzos„Il maestro di capella“ von Domenico Cimarosa. Während der Festspiele wird schließlich im linken Zirkelbau des Schwetzinger Schlos- ses eine Ausstellung von Bühnenfotograflen gezeigt. die 700 Aufnahmen aus zehn euro- päischen Ländern und den Vereinigten Staaten von Ailerika uffifagßt. EW Im Badischen Kunstverein Karlsruhe wird am kommenden Sonntag eine Ausstellung mit Plastiken, Holzschnitten und Zeichnungen des in Köln lebenden Bildhauers Gerhard Marcks eröffnet. 5 Nur zwei Tage Debtsche Kunst für Sao Paulo Was demnächst in der Internationalen Biennale der Bildenden Künste zu Sao Paulo als deutsche Auswahl zu sehen sein wird, ist jetzt, ehe es die weite Reise über den Ozean antritt, in einer Auswahl in der Städtischen Kunsthalle Mannheim der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht. Leider können die Arbeiten nur eineinhalb Tage lang, am Samstagnachmittag und am Sonn- tag, besichtigt werden, da 812 bereits am Montag wieder eingepackt werden müssen. Kunsthallendirektor Dr. Walther Passarge hatte als Kommissar des Auswärtigen Amtes die Zusammenstellung der deutschen Selektion übernommen, und dadurch ist jetzt auch diese kurzfristige Ausstellung in Mannheim möglich geworden. Was nach Sao Paulo geht, kann beim besten Willen kein umfassender Ueberblick über und nicht einmal ein Querschnitt durch die zeitgenössische deutsche Kunst sein. Wer vor zwei Jahren dort ausgestellt hatte, sollte aus Billigkeitsgründen dieses Mal fern bleiben. Gegenstands verbundene und gegenstandsferne Kunst sollte in ge- rechter Verteilung in der Auswahl enthal- ten sein; andererseits sollten in gewissem Umfang wieder jüngere Kräfte bevorzugt Werden. Insgesamt sind fünfzehn Künstler beteiligt, von denen jeweils bis 2¹ sechs oder gar acht Werken zu sehen sein Wer- den. Nur Max Beckmann ist in umfassen- der Weise vertreten: rund 80 graphische Blätter von ihm geben einen repräsen- tativen Eindruck seines schon zu den klas- sischen Leistungen der modernen Kunst zählenden Könnens. Unter den Graphikern findet man den Mannheimer Karl Rödel mit semen 80 prächtig gekonnten Lithographien, den in Leipzig wohnenden Josef Hegenbarth mit ein paar illustrativen Zeichnungen, den Rheinländer Edvard Frank mit seinen Süd- lich bestimmten, so eigenwillig dem Fres- kenhaften verbundenen Aquarellen, sowie den weniger bekannten Rudolf Kügler. Die Plastik ist durch Emy Roeder, Philipp Hart, Kurt Lehmann und Hans Wimmer aus- gewogen und überzeugend vertreten. An Malern sieht man Hans Meyboden und den Hamburger Willem Grimm, da- neben die südlich-naturhaften Halbabstrak- tionen von Eduard Bargheer, und mit Ernst Wilhelm Nay und Fritz Winter sind die Nichtgegenständlichen mit Kräften dabei, die auch im Ausland die verdiente Anerkennung finden müßten. SE. Notizen öber Bücher Unter den vielen Kleinbuchreihen hat die zumeist von Gerhard M. Hotop in rem Aeußeren geschmackvoll gestaltete Piper- Bücherei(Piper-Verlag München) rasch Viele Freunde gewonnen, nicht zuletzt durch die überlegte Wahl der verschiedenen Titel, die mehr und mehr den gesamten Bereich der Weltliteratur umgreifen. Von Stefan Andres mit einem klugen, persönlichen Nachwort 82 leitet, sind jetzt zwei der stärksten Erzählun⸗ gen Joseph Conrads:„Die Tremolino“ und „Weihe“ erschienen,„Deutsche Gedichte seit 1900 hat Oskar Jancke, der erfahrene Kenner und Interpret deutscher Dichtung, ausgewählt und zu dem Bändchen„Wellen und Ufer, vers, ber einigt. Eine sehr knappe und bis wellen eigen- willige Auswahl, die von 5 Egon Holthusen reicht und mit Umsicht und Einfühlung das Schaffen der Lebenden berück- sichtigt. Freilich nicht ohne Lücken— der Name Hagelstange beispielsweise sollte auch in einer noch so begrenzten Auswahl nicht fehlen dürfen. elwe Schlank werden auf schwedische Art durch CARRUGAN, die sättigende und gesunde Milch-Diät Ging es Ihnen auch so?: Nach der„Währung“ waren viele dem plötz- lichen Ansturm aller möglichen Tafel-Freuden nicht mehr gewachsen. Der Körper— in den Kriegs- und Nachkriegsjahren zu äußerster Sparsamkeit erzogen— lagerte an den verschiedensten Stellen Fett- polster ab. Heute genügt deren Anblick, um uns die gute Laune gründlich zu verderben. Und trotzdem: Auf Hungerkuren möchten Wir verzichten! Schließlich haben wir jahrelang gehungert und möch- ten unserem Körper aus freien Stücken diese Entbehrungen nicht noch einmal zumuten. CARRUGAN ist wirksam CARRUdAN— die in Schweden entwickelte Diät-Form— macht Wirklich schlank, ohne uns dem Hunger und seinen Folgen aus- zusetzen. Mit CARRUGAN erzielt man erfahrungsgemäß an den Diät- Tagen Gewichts-Abnahmen bis zu 2 Pfund. Dabei sorgen 67 Gläser Milch, die durch CARRUGAN sahnig und schwer wird, für ein zu- kriedenes Sättigungsgefühl. Der säuerlich- frische und prickelnde Geschmack der Carrugan-Milch ist ausgezeichnet. Seine besondere Note wird auch dem zusagen, der sonst Milch nicht gerne trinkt. CARRUGAN ist gesund C ARRUGAN entfernt auf natürlichem Wege das überflüssige und störende Fettgewebe, und da CARRUGAN frei von arzneiartigen Zusktzen und Abführmitteln ist, fördert diese Dlät-Form die Gesund- heit. So wie das Messer des Chirurgen Organen halt macht, so stoppt CARRUGAN da, wo die Gesundheit es gebietet. Diese sinnreiche Dynamik von CARRUGRN ist auf die bio- logisch hochwertigen Nährstoffe und auf die Vitamine und Mineral- salze zurückzuführen, die der Organismus durch die CARRUGAN- Diät laufend erhält. 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Halls und rück der auch nicht elwe 0 Uhr, 1 it in ischt Itner inger tags) rung, — Nr. 11/ Samstag, 15. Januar 1955 MORGEN Seite 28 N Maus unzerer Sozial- Pedaklion 5 1 Auskünfte werden nach bestem Wissen, doch ohne Gewähr gegeben. Sprechstunden der Sozialredaktion: Mittwoch 9 Uhr, Donnerstag 17 Uhr. E. W. in U. Unsere Tochter hat mit ihrem Themann vôr zwei Jahren eine Neubauwohnung bezogen, wobei ein Baukostenzuschuß von 4000 DM. eu leisten war. Die Miete beträgt mo- natlich 100 DM, hiervon sollten 30 DM verrech- net werden. Der Betrag von 4000 PM wurde dem Vermitter unmittelbar von uns zur Verfügung gestellt. Dieser trat dann die Mietzinsforderung in Höhe von 30 DM an uns ab. Demgemäß zahle uns unsere Tochter monatlich 30 DM zurück. Nun geriet der Vermieter in Zwangs- verwaltung. Der Zwangsverwalter verlangt die Vollmiete von 100 DM mit der Begründung, daß ihn der Baukostenzuschuß nichts angehe. Aus Ihrer bisherigen Beantwortung von Briefen an die Sozialredaktion wissen wir aber, daß der Zwangsverwalter die Mietverrechnung gegen sich gelten lassen muß.— Die Besonderheit ihres Falles liegt darin, daß der Baukosten- zuschuß nicht vom Mieter, sondern von dritter Zeite, nämlich von Ihnen, geleistet wurde. Die Bauhilfe wurde also außerhalb des Mietverhält- 9 nisses gegeben. Während im Normalfall nur Vermieter als Empfänger der Bauhilfe und Mieter als Geldgeber sich gegenüber stehen, ist bei Ihnen die Rechtsbeziehung dreiseitig: Ver- mieter, Mieter und Sie als Geldgeber. In Ihrem Fall kann der Baukostenzuschuß nicht als Miet- Vorauszahlung behandelt werden. Die recht- lichen Gesichtspunkte, welche in der Rechtspre- chung zu einer Anerkennung der Verrechnungs- miete in der Zwangsverwaltung führten,— es wären dies insbesondere soziale Erwägungen für den Mieter— scheiden in Ihrem besonderen Fall aus. Aus der Tatsache, daß der Vermieter Innen einen Teilbetrag der Monatsmiete von 30 DM angeboten hat, ergibt sich, daß ein wirk- licher Darlehensvertrag vorliegt, welcher das Mietverhältnis selbst nicht unmittelbar berührt. In diesem Sinne hat erst neuerdings das Ober- landesgericht Stuttgart entschieden(1 U 83/54). Paul W. Ich möchte als Arbeitnehmer wis- en, ob auch nach der neuen Steuerreform die f Unkosten, die aufgewendet werden müssen, um einen entfernt gelegenen Arbeitsplatz zu er- reichen(Aufwendungen für Bahnfahrt, Omni- bus, Motorrad usw.) als steuerfreier Betrag geltend gemacht werden können und wie die Einzelheiten der Formalitäten(Antragstellung beim Finanzamt?) sind?— Zu den Werbungs- Hosten gehören die Aufwendungen eines Steuer- pflichtigen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Zur Abgeltung des Abzugs dieser Aufwendungen bei Benutzung eines eigenen Kraftfahrzeuges wird durch eine Rechtsverord- nung je ein Pauschbetrag für die Benutzung eines Kraftwagens, Motorrads, Rollers od. Fahr- rades mit Motor festgesetzt. Dabei sind die Absetzungen für Abnutzung mit zu berücksich- tigen. Zur Antragstellung müssen Sie den Vor- druck„Antrag auf Berücksichtigung erhöhter Werbungskosten und Sonderausgaben“ verwen- den. Diese Aufwentlungen werden dann als ab- zugsfähige Werbungskosten nicht anerkannt, wenn ein Arbeitnehmer lediglich aus persön- lichen Gründen nicht an seinem Beschätigungs- ort wohnt. F. R. Meine einzige Tochter wird demnächst heiraten. Ich habe infolgedessen erhebliche Auf wendungen für eine Aussteuer, und deshalb würde mich interessieren, ob ich diese Aus- gaben steuerlich absetzen kann?— Aufwendun- gen für die angemessene Aussteuer einer Toch- ter, die aus Anlaß ihrer Eheschließung gemacht werden, können steuerermäßigungsfähige Aus- gaben sein. Solche Ausgaben bleiben außer Be- tracht, soweit sie aus dem Vermögen der Toch- ter bestritten werden können, es sei denn, daß diese nur ein geringfügiges Vermögen— bis 5000 DM— hat. Haben die Eltern leicht ver- wertbares eigenes Vermögen von 10 O00 DM oder mehr, so ist die Aussteuerbeschaffung in der Regel steuerlich nicht zu berücksichtigen. Es wird wegen außergewöhnlicher Belastung keine Steuerermäßigung gewährt. Das gleiche gilt, wenn günstige Einkommensverhältnisse gege- ben sind, so daß die Aussteuer aus dem Ein- kommen beschafft werden kann. Fr. L. in W. Wir sind drei Mietparteien, die zusammen ein Zweifamilienhaus bewoh- nen. Der Hauseigentümer wohnt nicht im Haus. Das Haus ist mit Zentralheizung ver- sehen, und diese wird von einem vom Haus- eigentümer beauftragten Rentner, der in der Nachbarschaft wohnt, versehen. Die Kosten der Zentralheizung sind in der Miete enthal- ten. Wir drei Parteien leiden darunter, daß die Räume nur außerordentlich schwach er- wärmt sind. Wir haben selten über 15 Grad Zimmertemperatur Alle Vortellungen beim Hauseigentümer waren bis jetzt vergeblich. Welche Zimmertemperatur können wir recht- lich verlangen? Was ist evtl. zu tun, wenn der Hauseigentümer unzugänglich bleibt?— Nach der Rechtssprechung können die Mieter ver- langen, daß in den Wohnungen eine Tempera- tur von 19 bis 20 Grad herrscht. Wird es in den Zimmern der Mieter nicht so warm und hilft der Hauseigentümer diesem Mangel nicht ab, so ist nach Auffassung mehrerer Ge- richte der Mieter aus dem Gesichtspunkt von Treu und Glauben berechtigt, seine Teilnahme an der Sammelheizung für die Heizperiode zu kündigen und den Heizkörper abzu- schalten. Die Gerichte erkennen ausdrücklich einem derartig betroffenen Mieter das Recht zu, die Bezahlung der vereinbarten Heizungs- kosten zu verweigern. Wir empfehlen Ihnen, Regelung der Staatsangehörigkeit Volksdeutscher Nach über zweijährigen Beratungen tritt nun endlich das Gesetz zur Regelung von Fragen der Staatsangehörigkeit in Kraft. Da- mit wird für Millionen von Vertriebenen und Flüchtlingen ein Nachkriegsnotstand beseitigt, denn für viele von ihnen waren die Staats- angehörigkeitsverhältnisse umstritten. Betroffen werden folgende Gruppen: 1. Volks- deutsche, die die deutsche Staatsangehörigkeit durch Sammeleinwirkung in der Zeit von 1938 bis Kriegsende erhalten haben; 2. ein- zelne Flüchtlinge und Vertriebene, die im deutschen Staatsgebiet innerhalb der Grenzen vom 31. Dezember 1937 Aufnahme gefunden haben; 3. deutsche Volkszugehörige, die auf ihrem Fluchtwege nicht bis nach Deutschland gekommen sind; 4. deutsche Volkszugehörige, die aus rassischen Gründen von den Sammel- einbürgerungen ausgenommen worden sind; 5. Ausländer, die in der deutschen Wehrmacht, der Waffen-SS, der deutschen Polizei, der Organisation Todt oder dem Reichsarbeits- dienst gedient haben. Im Dritten Reich war der volksdeutschen Bevölkerung in den damals eingegliederten Gebieten die deutsche Staatsangehörigkeit durch Sammeleinbürgerungen verliehen wor- den. Für die Volksgruppen, die nach dem Kriege von ihren früheren Heimatländern mit dem Hauseigentümer eine andere Rege- lung zu treffen. Er nimmt die Heizungs- kosten aus der Miete heraus und die Mieter zahlen Kohlen, Anfuhrlohn und Betreuung der Heizungsanlage durch den Rentner selbst. Die Umlage auf die Mieter erfolgt dann nach der Quadratmeterzahl der beheizten Räume. Eine derartige Regelung würde allen Beteiligten gerecht werden. Gerhard und Hans. Wir haben einmal gele- sen, daß es einen Magnetberg gibt, der alle Schiffe, die in seine Nähe kommen, voraus- gesetzt natürlich, daß die Schiffe aus Eisen sind, an sich zieht. Wo steht dieser Magnetberg? Einen solchen Magnetberg gibt es nicht. Was Ihn gelesen habt, war eine mittelalterliche Sage. Nach dieser soll ein derartiger Berg im Norden der Erde liegen. Der Berg soll die Kraft haben, aus Schiffen, die in seine Nähe kommen, die Nägel herauszuziehen, so daß das Schiff in Planken auseinanderfällt und un- tergeht. Aber wie gesagt handelt es sich um eine Legende, denn eine Fernwirkung magnetischer Kräfte kann nie so groß sein. Fest steht aber, daß von einem Magneten Kraftlinien ausgehen, Strahlen, die man nur deshalb anders tituliert, weil sie nicht gradlinig sind und den Strahlen nun einmal das Merkmal der Gradlinigkeit ge- geben wurde. Wir möchten bei dieser Gelegen- heit aber eine ans Wunderbare grenzende „magnetische Tatsache“ erwähnen. Auch Ihr kennt ja die gewaltige anziehende Kraft star- ker Stahlmagnete. Von der ebenso großen Ab- stoßfähigkeit wird dagegen kaum gesprochen. Jeder Stabmagnet, auch jeder andere Magnet, hat zwei Pole, einen Nordpol und einen Süd- pol. Der Nordpol zieht nur einen Südpol an und umgekehrt. Gleichnamige Pole aber stoßen sich ab. Nun gelang es der Wissenschaft und Technik, Legierungen herzustellen, die eine noch viel stärkere magnetische Kraft aufweisen als die üblichen Stahlmagneten. Sie bestehen z. B. aus Eisen, Aluminium und Nickel. Ordnet man zwei solche Magnete übereinander an, so daß ein Nordpol über einen Nordpol und ein Südpol über einem Südpol liegt, so geschieht das Unwahr- scheinliche, daß der eine Stab frei über dem anderen in der Luft schwebt. nicht wieder als deren StaatsangeHörige be- trachtet wurden, werden diese kollektiven Einbürgerungen jetzt als endgültig anerkannt. Dies gilt für die Danziger, die Volksdeut- schen aus dem Sudetenland, aus dem früheren Protektorat Böhmen und Mähren, dem Memelland, den während des Krieges ein- gegliederten Ostgebieten und der Ukraine und den jugoslawischen Gebieten von Unter- steiermark, Kärnten und Krain. Ausgenom- men sind die Sammeleinbürgerungen von Be- wohnern Elsaß- Lothringens, Luxemburgs, Eupens, Malmedys und Moresnet. Die Sam- meleinbürgerungen der Elsaß-Lothringer und Luxemburger wurden schon im Jahre 1949 durch die alliierte Hohe Kommission für nichtig und rechtsunwirksam erklärt, Die Be- wohner der anderen drei Gebiete wurden von Belgien wieder als seine Staatsange- hörige betrachtet. Im Gegensatz dazu haben Polen, die Tschechoslowakei und die Sowjet- union auf die ehemals in ihren Staatsgebie- ten lebenden Volksdeutschen verzichtet oder ihnen ausdrücklich die Staatsbürgerschaft ab- erkannt. Für sie alle wird die deutsche Staatsangehörigkeit durch das neue Gesetz endgültig verankert. Durch das Gesetz sollen die Rechte der Vertriebenen auf ihre alte Heimat jedoch nicht angetastet werden. Die Regelung des Heimat- und Rückkehrrechtes Unze astrologische: Wochenkalender vom 16. bis Widder(21. März bis 20. Aprih: Ihre Aufmerksamkeit wird nachlassen und Sie werden bald bemerken, daß sich das nachteilig auf Ihre Position auswirkt. Ihr Verehrer hält sie wegen Ihrer verschiedenen Flirts für klatterhaft und findet daher nicht den Mut, Ihnen seine Gefühle zu offenbaren. Vorsicht beim Wintersport, da Gefahr von Knochenbrüchen besteht! Stier(21. April bis 20. Mai: Eine aussichtsreiche Chance können Sie nur dann erfolgreich wahrnehmen, wenn Sie sich von allen Rücksichten frei machen und sich nicht auf die Versprechungen anderer verlas- sen. Ihr Liebesglück wird weiter anhalten, Bringen Sie einem Freund ein kleines Opfer, das für diesen sehr wertvoll sein wird. 24 ist Ihre Glückszahl. ö Zwillinge(21. Mai bis 21. Juni): Sie werden mit einem Menschen, den Sie bisher aus der Ferne angeschwärmt haben, überraschend zusammentreffen, und es wird sich eine verheißgungsvolle Beziehung anspin- nen. Alte Rückstände, die Sie behindern, soll- ten Sie erst aufarbeiten, bevor Sie Neues in Angriff nehmen. Vernachlässigen Sie an Kal- ten Tagen Ihre Hautpflege nicht. Krebs(22. Juni bis 22. Juli): Passen Sie sich geschickt den veränderten Verhältnissen an und nehmen Sie mehr Rück- sicht auf die praktische Seite einer jeden Situation. Eine Nebenbuhlerin wird versuchen, Ihnen das geliebte Wesen durch allerlei Ver- leumdungen abspenstig zu machen. Nehmen Sie den Kampf offen auf. Fehler werden Innen unterlaufen, weil Sie mit Ihren Gedan- ken nicht immer bei Ihrer Arbeit sind. Löwe(23. Juli bis 23. August): Sie werden sich in einem Irrgarten der Gefühle befinden, aus dem Sie keinen Aus- weg sehen. Bald wird sich aber alles als Ein Nachkriegsnotstand Wurde endlich beseitigt der Volksdeutschen bleibt dem Friedensver- trag vorbehalten. Für die Volkszugehörigen, die bereits durch die Sammeleinbürgerungen deutsche Staatsangehörige geworden sind, schreibt das Gesetz keine Formalitäten vor, Jeder kollek- tiv Eingebürgerte hat dagegen das Recht, die deutsche Staatsangehörigkeit aus zuschlagen. Flüchtlingen und Vertriebenen deutscher Volkszugehörigkeit, die im Reichsgebiet inner- Halb der Grenzen vom 31. Dezember 1937 Auf- nahme gefunden haben, räumt das neue Ge- setz einen Einbürgerungsanspruch ein. Es handelt sich dabei u. a. um Flüchtlinge und Vertriebenen aus Ungarn, Rumänien, Bul- garien, Jugoslawien, der Sowjetunion und den baltischen Staaten sowie auch um die sogenannten Westvertriebenen. Ihnen kann die Einbürgerung jedoch verweigert werden, wenn durch sie die Sicherheit der Bundes- republik gefährdet werden könnte. Die Staatsangehörigkeit österreichischer Staatsbürger, die durch den„Anschluß“ im Jahre 1938 deutsche Staatsangehörige gewor- den waren, wird durch dieses Gesetz nicht angetastet. Für Oesterreicher, die in Oester- reich leben, ist der Anschluß null und nichtig. Für die Oesterreicher, die seit Kriegsende ununterbrochen in der Bundesrepublik leben, ist eine Sonderregelung geplant. 22. Januar weit einfacher herausstellen. Man wird nen eine ungewohnte Aufgabe übertragen, und Sie werden sich rasch einarbeiten und schöne Er- folge erzielen. Regen Sie sich nicht unnötig über Dinge auf, die Sie doch nicht Andern können. Jungfrau(24. August bis September): Imre Wünsche und die des geliebten We- sens werden sich harmonisch ergänzen, so daß Ihnen eine längere Periode ungetrübten Glücks bevorsteht. Ihre Arbeitsbedingungen werden sich stetig bessern, und Sie werden mit gesteigerter Schaffenskraft wirken, so daß auch Ihre Einkünfte bald zunehmen werden. Führen Sie in Ihrem Haushalt modernere Methoden ein. Waage(24. September bis 23. Oktober): Ihre Mitarbeiter laden alle lästigen Auf- gaben auf Ihre Schultern ab. Lassen Sie Ihre Gutmütigkeit nicht weiter ausnützen. Wie- deranknüpfen einer alten Verbindung kann Innen wertvolle Unterstützung einbringen. Ihr Partner besteht dickköpfig auf seinem Willen und kommt Ihren Wünschen nicht entgegen. Nehmen Sie es nicht zu tragisch. Skorpion(24. Oktober bis 22. November): Das geliebte Wesen wird von Fremden un- günstig beeinflußt, so daß Sie an Ihren Chan- cen zweifeln. Mit etwas Geschick werden Sie es doch für sich gewinnen können. Dank eines genialen Einfalls werden Sie eine schwierige Aufgabe glänzend lösen, und wei⸗ tere Erfolge werden sich anschließen. Sagen Sie einem Menschen, der Ihr Vertrauen miß- braucht hat, ganz offen Ihre Meinung. Schütze(23. November bis 21. Dezember): Gute Zeit zum Schmieden neuer Pläne, da- mit Sie aus Ihren Schwierigkeiten durch einen großen Schlag herauskommen. Machen Sie an- deren klar, daß Sie mit gemeinsamem Vor- gehen mehr erreichen können als getrennt. Ein harmloser Streit mit rem Partner kann zu einer Szene ausarten, die Sie beide bald bereuen werden. Rosa ist ihre Glücksfarbe. Steinbock(22. Dezember bis 19. Januar): Sorgsame Einteilung von Zeit und Kraft ist nötig, da Sie sonst mit der Fülle der auf Sie eindrängenden Aufgaben nicht fertig werden. Ein bestürzendes Ereignis wird Ihre Liebe erschüttern. Vermeiden Sie aber un- überlegte Handlungen, da sich manches später 22 23. aufklären wird. Schützen Sie sich vor Be- lästigung durch Lärm und große Gesell- schaften. Wassermann(20. Januar bis 18. Februar): In einer Anwandlung von Eifersucht wird man Ihnen böse Worte sagen, die Sie aber nicht auf die Goldwaage legen sollten. Bald wird Ihr Partner sein Unrecht selbst einsehen. Sie haben Gelegenheit, Ihre Fähigkeiten zu beweisen und dadurch eine aussichtsreiche Wendung Ihrer beruflichen Laufbahn herbei- zuführen. Essen Sie nichts, was nicht mehr frisch ist und Was Sie nicht vertragen. Fische(19. Februar bis 20. März): Ihre Schwierigkeiten werden bald behoben sein, wenn Sie in Ihren Bemühungen nicht nachlassen. Eine vorübergehende Trennung von Ihrem Partner wird sie in Versuchung zu Seitensprüngen bringen, der Sie besser Widerstand leisten, weil Sie die Folgen nicht übersehen können. Der Rat eines guten Freundes wird Ihnen sehr wertvoll sein. füreislaufſtörungen deründerter Blutöruck- Adernverkalkung und vorzeitiges Altern sind Erscheinungen, die häufig von Kopfschmerzen, Benommenhèit, nervösen Herzbeschwerden, Ohrensausen, Angst- und Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit und Reizbarkeit begleitet werden. Hier empfiehlt sich die Anwendung von Hämoskleran, immer wieder Hämoskleran, dem sinnvollen, hochwirksamen Spezifikum. Hunderttausende gebrauchen dieses völlig unschädliche Mittel, das ein altbewährtes Blutsalzgemisch, angereichert mit herzstärkenden, blutdruckregulierenden Drogen, enthält. Auf Grund neuester Forschungsergebnisse wurde durch Hinzunahme von Rutin(macht Adernwände elastisch) und zwei Weiteren wertvollen Stoffen die Wirkung erhöht. Packung mit 70 Tabletten DM 2.16 nur in Apotheken. Verlangen Sie interessante Druckschrift H kostenlos von Fabrik pharmaz. Präparate Cari Bühler, Konstanz Bekanntmachungen Zahlungsaufforderung. 1. Die Beiträge zur Kranken-, Invaliden, Angestellten- u. Arbeitslosen- versſcherung sind von den Betrieben, welche die Beiträge nach dem wirklichen Arbeitsverdienst berechnen(Selbstabrechner), am zweiten Tage nach jeder Lohn- oder Gehaltszahlung zu entrichten. Diejenigen Betriebe, welche die Zahlung der Beiträge für den vergangenen Monat bisher nicht vorgenommen haben, werden hiermit auf gefor- dert, die Beitragsentrichtung binnen einer Woche nachzuholen. Bel Zahlungsverzug muß ein einmaliger Säumniszuschlag in Höhe von 2 v. H. der rückständigen Schuld erhoben werden. 6 2. Die Beiträge für die versicherungsberechtigten und Weiterversicher- ten sind monatlich im voraus zu entrichten und jeweils am ersten Werktag des Beitragsmonats fällig. Dieſenigen Versicherungsberech- tigten und Weiterversicherten, die den Beitrag für diesen Monat noch 7 nicht einbezahlt haben, werden hiermit aufgefordert, die Zahlung binnen einer woche nachzuholen. 9 Die Mitgliedschaft Versicherungsberechtigter und Weiterversicherter erlischt, wenn sie zweimal nacheinander am Zahltage die Beiträge nicht entrichten. Nach Ablauf der Frist von einer Woche wird ohne weitere Mahnung die wangsvollstreckung angeordnet. 5 Allg. Ortskrankenkasse Mannheim. Erd- und Straßenbauarbeiten— Befestigung der Hofflächen— zu den Postdienstbauten am neuen pPersonenbahnhof in Heidelberg. Die obi- gen Arbeiten sollen im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden. Angebotsunterlagen können ab 17. Januar 1955— soweit Vorrat reicht— bei der Postbauieitung in Heidelberg, Czernyring, gegen eine Gebühr von 5,— DM abgeholt werden. Zeichnungen liegen bei der Postbau- leitung zur Einsichtnahme auf. Die Eröffnung der Angebote findet am 25, Januar 1955, 10.00 Uhr bei der Fostbauleitung Heidelberg, Czerny- ring, statt. 8 Röhfen 17 Kreise davon 10 UKW. Kreise eingebaute UKW-Antenne Störsttablungssſcher mit dem hochwettigen Flachgleichfichtet von Unbegrenzter bebensdabef oM 268.— Anzahlung 48, DM, Rest 10 Monatsraten 8 24,6% OM 980 pHOTO- KINO- RADIO MANNHEIHM. AN DEN PLANK EN. O 7, 3 relefon 524 4% und 524 4% Siemens-Super 0 TJietmatkt 0 Erstkl. reiner Rot-Langhaarteckel, Rüde, 4% Monate, zu verk. Eltern Ausstellungssieger 1953/4. Wein- heim, Gundelbacher Str. 21. Deulsche Dogge Rüde, 2½ jähr., schwarz- wg., präch- tig. Tier, mannfest, geeign. für Geschäfts- od. Herrenhaus, wegen Platzmangel günst. zu vk. J. Wör- ner, Lu., Frankenthaler Straße 76. Wellensittiche nestjung, z. Sprechenlernen 8, Kendrien-Hähne Ja Harzer Roller a4 b 17. Moderne Vogelkäfige, ab 3, 80 8 AD. SAMENHAUS KX. Schmidt RG Breite Str. 8 1, 3 neb. Nordsee qunge wenensticne sowie Sing- u. Ziervögel aller Art in gr. 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Jesuiten-Kirche: Messen 7.00, 8.00, Christuskirche: 9.30 Hgd., Dr. 9.00, 10.00, 11.30; Andacht 19.30.— Weber.— Diakonissenhaus: 10,00] St. Sebastian: Messen 6.00, 7.00, Gd.— Emmauskirche: 9.00 Hgd., 8.00, 9.15, 10.307 Andacht 19.00; Ewald.— Feudenheim: 9.30 Hgd., Abendmesse 19.30.— Herz-Jesu: Kammerer.— Friedenskirche: 9.30[ Messen 6.30, 7.05, 8.00, 9.30, 11.00; Hgd., Staudt.— Friedrichsfeld: Andacht 14.30.— Feilig-Geist: 9.30 Hgd., Birkholz.— Gnaden- Messen 7.00, 8.00, 9.00, 10.00, 11.30.— Kirche: 9.30 Hgd., Weber.— Hafen-] Liebfrauen: Messen 7.00, 8.00, 9.30, Kirche: 3.30 Frühg., Reutlinger; 11.00.— St. Josef: Messen 7.00, 8.00, 10.00 Hgd., Reutlinger.— Johan- 9.30; Andacht 18.00.— St. Bo- miskirche: 9.30 Hgd., Bühler.—] nifatius; Messen 7.00..00, 9.15, Käfertal-süd: 9.30 Hgd., Staubitz. 10.30, 11.30; Andacht 18.00.— St. — FKonkordienkirche: 9.30 Hgd., Peter: Messen 7.00, 8.30, 10.00, 11.15; Weigt; 18.00 Abendgd., Weigt. Kreuzkirche: 9.30 Hgd., Stobbies. Lutherkirche: 9.30 Hgd., Heinzel mann.— Eggenstraße: 9.00 Hgd., Simon.— Markuskirche: 9.30 Hgd. Matthäuskirche: 8.30 Frühgd. (Mönchwörthstrage 10, Mühleisen; 8.30 Frühgd.(Rosenstr. 25), Kühn; 9.30 Hgd.(Kirche). Mühleisen.— Melanchthonkirche: 9.30 Hgd., Wöll- ner; 18.00 Agd., Lehmann.— Mi- chaelskirche: 10,00 Hgd.— Martins- kirche: 8.30 Hgd.— Pfingstberg- kirche: 10,00 Hgd.— Pauluskirche: 10.00 Hgd., Rupp. Sandhofen: 9.30 Hgd., Vikar Eibler.— Secken- heim: 9.30 Hgd., John.— Städt. Krankenhaus: 10.00 Gd., Stegger — Theresienkrankenhaus: 8.45 Gd., Fuchs.— Colliniklinik: 10.00 Gd., Fuchs.— Thomaskirche: 9.30 Hgd., Blall.— Neuhermsheim: 8.30 Hgd., Blail.— Trinitatiskirche: 9.30 Hgd., Scharnberger; 18.00 Agd., Roesin- ger.— Unionskirche: 9.30 Hgd., Leiser.— Wallstadt, Petruskirche: 9.30 Hg d., Gscheidlen. Evang.-Luth. Gemeinde. Gottesdienst 10 Uhr Ludwigshafen, Pranclchstraße 44. Evangelische Gemeinschaft(Erlöser- kirche) Vviktoflastr. 1-3. 9.30 Predigtgd., 10.45 Sonntags- schule, Montag: 20.00 Chorübung. Mittwoch: 20.00 Jugendst. Donners- tag: 20.00 Bibelstunde. Samstag: 14.00 Unterricht. Evang. Allianz: Sonntag 19.30 Uhr: Feierstunde in der Erlöserkirche, Viktoriastr. 1-3, Redner: Dr. Bangerter und Prediger Wol- ter(Kreissänger-Chor). Kirche Jesu Christi der Heiligen Goethesaal, Rathenaustr. 5: 9.30 0 der letzten Tage: So., 10 Uhr, Unr Menschenweihehandlung mit 0 Sonntagsschule, 16 Uhr, Predigt, Predigt, 10.40 Uhr Sonntagshandlung 77 Dienstag. 19.30 Frauenhilfsvereini- gung, Bonnerstag, 19.30 Uhr, Ge- meinsch. Fortbildungsver. Ver- sammlungshaus, H 7, 28. Christi. wissenschaft(Christian Sei- ence) jeden Sonntag von 10 bis 11 Uhr u. jed. 1. Mittwoch im Monat v. 20 bis 21 Uhr in der Sickinger- Schule. U 2. 5. Die Heilsarmee- Mannheim, C 1, 15. Sonntag, 9.30: Heiligungsvers. 11.00: Sonntagsschule. 19.00: Evangelisa- tion.— Mittwoch, 19.30: Jugendliga. —Honnerstag, 19.30: Heimbund(Für Frauen).— Freitag, 19.30: Heili- Sungsvers. Neuapostolische Kirche. Moselstr. 6. Gottesdienst: So, 9.00 u. 18. Uhr. Mittwochs 20.00 Uhr. Andacht 18.00. St. Nikolaus: Messen: 7.30, 9.00, 10,00; Andacht 18.00.— Feudenheim: Messen 6.30, 7.30, 9.00, 10.00, 11.15; Andacht 18.00. — Neckarau: Messen 7.00, 8.00, 10.00, 11.15; Andacht 18.00.— Sandhofen: Messen 7.00, 9.00, 11.00; Andacht 19.30.— Käfertal: Messen 7.00, 8.00. 9.15, 11.00; Andacht 18.00.— Fried- richsfeld: Messen 7.30, 9.30, 11.00; Andacht 14.00.— Seckenheim: Mes- sen 7.00, 8.30, 10.00; Andacht 14.00; Don-Bosco-Kapelle: Messe 8.30.— Waldhof: Messen 7.00, 9.00, 10.30; Andacht 18.30.— Wallstadt: Mes- sen 7.30, 10.00: Andacht 14.00. Rheinau: Messen 7.30, 9.00, 10.30; Andacht 18.00; Marien-Kapelle: Messe 8.30; Johanneskirche: Messe 10.00.— Pfingstberg: Messen 7.00, 9.00, 11.00: Andacht 15.00.— Almen- hof: Mess. 7.00, 8.00, 9.30, 11.00; An- dacht 18.00.— Käfertal-Süd: Mes- sen 7.30, 10.00; Andacht 14.00. Gartenstadt: Messen 7.00, 8.00, 9.15, 10.15; Andacht 18.00.— F Messen 7.00, 8.30, 10.30; ndach Sonntas: 17.00.— nvesheim: Messen 7.15 9.30; Andacht 14.00.— Städt. Kran- kenhaus: Messen 5.45, 8.15, 11.15.— Krankenhaus Bassermannstraße: Sonntag: Messe 10.00. Alt-Kath. Kirche: uin Schloß- und Erlöserkirche 10 Uhr Amt mit Pre- digt; Mittwoch 9 Uhr Amt; Sams- tag in Erlöserkirche 13 Uhr Trau- ung Rolf Fontagnier Maria Ritter. Baptistengemeinde, Max- Joseph- Pfarrer Str. 12, Sonntag, 9.30 Uhr, Rehse; Mittwoch, 19.30 Uhr, Rehse. Die Christengemeinschaft. Sonntag, für Kinder. Advent Kirchengemeinde, Mann- heim, J l, 14. Gottesdienste: Sams- tag: 9 Uhr Bibelschule: 10 Uhr Predigt; 16 Uhr Jugendstunde: Sonntag: 10 Uhr Religionsunter- richt; Sonntag. 17.00 Vortrag. Methodistenkirche.— Evang. kirche, Augartenstraße 26. Sonn, tag, 9 43 Uhr Gottesdienst; 11.00 Uhr sonntagsschule. Dienstag 19.36 Uhr Wochengottesdienst. Landeskirchl. Gemeinschaft„Bethes- da“, I. 11, 4. Sonntag 15 Uhr: Ver- sammlung. Dienstag 20 Uhr: Män- nerbibelstunde; Jungmädchenkrs. Frei- Donnerstag 15.30 Uhr: Frauenbibel- stunde. 2 1 %%. 1 10 70 ländischen Teppichen Wir zeigen. 71 5 10 1 7.(7 10 75¹ 0 5 6 7 160 10 1 %% 4 1 1 9— U U 771 170%% 5 0 1 15 17751. 5 1 77 1 5 7 6% 1 040 Sued, L Pago Unser feppich Roboter beclient Sie zu jeder Tageszeit und Stundde, wann immer Sie unsere Groß- Auswahl in Teppichen sehen möchten. Erstmalig geben wir Ihnen deimit Gelegenheit, sich öber unsere leistungen in erstklassigen in- und aus- qutomatisches Vorföhren zu 0 informieren. 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Wer das Talleyrand-Zitat nicht überblättert, dürfte zum Eingang des Buches also bereits einen Schimmer davon haben, wie Abshagen die Persönlichkeit des deutschen Abwehrchefs der Jahre 1935 bis 1944 auf den folgenden Seiten zu zeich- nen gedenkt. * Der Admiral Wilhelm Canaris ist nach vielen übereinstimmenden Berichten und nach dem von Abshagen wiedergegebenen Augen- und Ohrenzeugen des ehemaligen Chefs des geheimen Nachrichtendienstes von Dänemark, des überlebenden Oberst- leutnants Lunding, am 9. April des Jahres 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg, nahe der tschechisch- bayerischen Grenze, durch Erhängen hingerichtet worden. Sein Persönliches Tagebuch wurde von Angehöri- Sen des damaligen Sicherheitsdienstes ge- kunden und vernichtet. Die vorhandene Hinterlassenschaft an Briefen oder son- stigen Notizen, die wertende oder gar kri- tische Rückschlüsse auf den Menschen Canaris zulassen, sind rar. Allerdings hatte er, kast über die ganze Welt verstreut, einen riesigen Bekanntenkreis“, weshalb stets unzählige Stimmen laut werden, wenn die Sprache auf Canaris kommt. Ueber die sachliche Bedeutung solcher zeitgenössi- scher Aussagen braucht man kein Wort zu Verlieren. Aber wer ein Buch über Canaris schreiben will, muß, wenn er ihm nicht angetraut oder sein Freund war, Weitgehend auf diese Stimmen hören. Abs- hagen tat dies, wie seinen Quellenangaben zu entnehmen ist. Darüber hinaus kann er Auf einige persönliche Gespräche mit Cana- Tris in den Jahren 1238 und 1939 verweisen. Abshagens Buch liest sich gut. Es ent- behrt weder der gediegenen Sachlichkeit noch der angenehmen Spannung. Die Dar- stellung des Marine- Offiziers, des Abwehr- chefs und des Menschen Canaris, wie schon dargelegt, auf eine Auswahl von zeitgenös- sischen Stimmen gestützt, ist in der großen Linie überzeugend. Canaris war— nach Abshagen— ein Patriot und Weltbürger. Einer christlich gläubigen, der Welt gegen- über sehr aufgeschlossenen und dem Mit- menschen sich immer als mitfühlend, hilfs- bereit und, wo Not war, helfend erweisen- den Familie entwachsen, schlug Wilhelm Canaris zunächst die normale Laufbahn eines Marine- Offiziers ein. Eher etwas schmächtig als stark an Wuchs und Körper- kraft zeichnete sich der heranwachsende Soldat weniger durch effektvolle draufgängerische Husarenstücke als viel- mehr durch frappierendes Geschick in der Menschenbehandlung, in der Beurteilung von Situationen und der Erkenntnis von mannigfachen und tiefen Zusammenhängen Aus. Letztere Fähigkeit lieg ihn jedoch auch Selten militärisch kurz entschlossen han- deln. Seine Klugheit, sein Gerechtigkeits- Sinm in patriotischer und weltbürgerlicher Hinsicht, das Verständnis für die Situation des anderen, ja des Gegners, machten ihn zu einem Menschen, Vorgesetzten und Staatsdiener, der nur der Eingebung seines Gewissens absoluten Gehorsam zu leisten bereit war. Vielleicht darf man sagen: Talleyrand(vom Autor zum Vergleich her- angezogen) verband seine Klugheit und sein diplomatisches Geschick mit einer ge- Nicht freigegeben: „Verrat an Deutschland“ Der Film„Verrat an Deutschland“, der den Spionagefall Dr. Sorge behandelt, ist, wie die reiwyillige Selbstkontrolle der Filmwirt- schaft„in der vorgeführten Fassung zur öffentlichen Vorführung nicht freigegeben worden“. Ueber die Gründe der Ablehnung macht die Selbstkontrolle entsprechend ihren Richtlimien keine Angaben. Sie werden dem Alitragsteller mitgeteilt, der den Film nach Schmitten oder Aenderungen wieder vorlegen kamm. Im Münchener Universum-Film-Thea- ter lief der Film am Mittwoch ohne Freigabe der Selbstkontrolle an. Am Tag darauf er- klärte die Gloria-Verleihgesellschaft, sie werde den Film auf Grund der Entscheidung der Filmselbstkontrolle sofort aus dem Vertrieb Zurückziehen, jedoch alle Maßnahmen tref- fen, um Verrat an Deutschland“ in der Oeffentlichkeit zur Diskussion zu stelllen. dpa und wissen Spielernatur: Canaris dagegen immer in Abshagens Sicht— wurde seine außergewöhnliche Begabung zumeist zum Widerpart eines im Christlichen ringen- den Gewissens. * Canaris löste im Jahre 1935 den Admiral Patzig auf seinem Posten als Abwehrchef ab. Einige Jahre später wäre dieser Posten im Zuge einer Ablösung dessen, der dar- auf saß, ohne Zweifel vom Sicherheits- hauptamt, dessen Leiter Heydrich war, be- setzt worden. Zu dieser Zeit Allerdings Wollte man der Wehrmacht diesen ange- stammte Platz noch nicht streitig machen, Weshalb Canaris auf Grund seiner außer- gewöhnlichen Begabungen als, übrigens keineswegs speziell ausgebildeter, höherer Offizier dieses Amt antrat. Es ist kaum an- zunehmen, daß damals Heydrich daran dachte, in Canaris jemals einen so geschick ten und zähen Gegenspieler zu erhalten. Canaris wuchs, wenn man Abshagen Glau- ben schenken darf, buchstäblich an seiner Aufgabe. Er war gemäß seiner Welt- anschauung Gegner des herrschenden Re- Simes. Durch menschliche Begegnungen erfuhr er von den Widerstandsgruppen und bekannte sich zu ihnen. Auffallend aktiv zeigte er sich in dieser Beziehung aller- dings nie, was seiner stets vorsichtig ab- Wägenden Haltung entsprach. Er versuchte, die Widerstandsleute nur nach bestem Ver- mögen zu decken und Verfolgten, soweit es in seiner Macht stand, zu helfen. ** Der Film„Canaris“, der nun in der Bun- desrepublik, jetzt auch in Mannheim ange- laufen ist, lehnt sich offenbar stark an dieses Buch an und schiebt alle anderen Veröffent- lichungen über den einstigen Abwehrchef, die ihn mindestens als sehr zwielichtige Er- scheinung kennzeichnen, beiseite. Da wir uns für Abshagens Darstellung entschieden ha- ben, stimmen wir dem Grundtenor des Films auch zu. Bewußt wird auf der Leinwand darauf aufmerksam gemacht, dag es sich beim ganzen Handlungsablauf des Films um eine freie Dramatisierung des„Canaris-Stof- fes“ handelt. Der Film kann nur einen klei- nen Ausschnitt aus dem Leben und der Tä- tigkeit von Canaris zeigen. Er tut das, indem er Canaris als Exponent der Humanitas in Tyrannos, als Mensch mit Gewissen und Verantwortungsgefühl gegenüber dem Sy- stem der grenzen- und gewissenlosen Dik- tatur dem Publikum nahebringt. Der Gegen- eXponent ist Heydrich, sicherlich um der dramatischen Ausein andersetzung willen gleichermaßen in der Anlage als Mensch, Staatsdiener(im nazistischen Sinne) und Repräsentant der„neuen Idee“ im psycho- analytischen Bild des Films„gerafft“. * Der Canaris des Films wirkt doch recht Als ein Mann der Tat. Ja, es besteht sogar die Gefahr, ihn angesichts seiner Stellung im Staate und seiner aktiven Auseinander- setzung mit Heydrich, wie sie der Film bringt, als einen der ersten Männer auch der Widerstandsbewegung zu sehen. Der Dar- steller des Admirals(O. E. Hasse)— im Ge- Sensatz zu Abshagens Buch in den meisten Auftritten in voller Uniform zu sehen— ist in seinem gewichtigen Erscheinungsbild schon, man möchte sagen zur Aktivität, zum auch einmal kurz entschlossenen Handeln verurteilt. Dem Film schadet das nicht, weil die Handlungsprinzipien öffentlicher Ver- antwortlichkeit in den Gegenspielern Heyd- rich(Martin Held) und Canaris personifi- ziert sind. Die übrigen Personen des Films teilen sich— allerdings mit großem Ge- schick vom Regisseur(Alfred Weidenmann) keineswegs so vordergründig in der Wirkung eingesetzt, wie es hier gesagt wird— wie in Himmel und Hölle, in zwei Lager. 5 Die Gefahr des Verfilmens eines zunächst nicht für den Film abgefaßten literarischen Vorwurfs liegt immer in der durch die Eigen- Sesetzlichkeit der Filmdramatisierung not- wendigen Veränderung der einem Roman oder Tatsachenbericht oder auch einem Büh- nenstück zugrundeliegenden Form. Damit verschieben sich aber auch— häufig sogar bis zur Unkenntlichkeit— die Schwerge- wichte des Inhalts. Und diese Verschiebung ist von den künstlerischen Leitern des Ca- naris-Films mit spürbarem Verantwortungs- bewußtsein und sicherem Instinkt beachtet und behandelt worden. Eine schwerwiegende Verzeichnung tritt hier gegenüber dem einer literarischen Tatsachendarstellung entnom- menen Admiral und Abwehrchef Canaris nicht ein. Was bei der ansonsten zumeist üblichen Arbeitsweise des Films viel heißen Will. Wolfgang von Gropper Wenn Marlene kößt Einen zärtlichen und Wahrlick hingebungsvollen Kuß gibt hier Marlene Dietrich dem französi- schen Botschafter in Wa- shington, Henri Bonnet, der Amerika verließ, um sich einem anderen Wir- kungskreis zu widmen. dpa- Foto Das Gewissen erwacht vor der Sewolt g „Die Faust im Nacken“, ein preisgekrönter Film von Elio Kazan Man darf es nicht dem Film zum Vorwurf machen, daß die deutsche Verleihfirma ihm den ebenso billigen wie in diesem Zu- sammenhang reichlich sinnlosen deutschen Titel„Die Faust im Nacken“ mit auf den Weg gab. Im Original hieß er„On the Water Front“(Auf der Hafenseite), und in der Manier des italienischen Neorealismus wird hier eine proletarische Tragödie unter den Hafenarbeitern von New Vork Hoboken) erzählt. Der Film, der auf der letzten Biennale in Venedig einige Beachtung fand, wurde dort mit einem der Silbernen Löwen ausgezeichnet, und auch das Katholische Filmbureau hatte ihn dort mit einer An- erkennung bedacht. Nach etlichem Hin und Her hat ihn auch die Filmbewertungsstelle der deutschen Länder als„wertvoll“ an- erkannt. Auf jeden Fall gehört„On the Water Front“, auch wenn es zu dem von den Amerikanern erhofften Großen Preis von Venedig natürlich nicht langte, doch zu den technisch am besten gelungenen Filmen aus der amerikanischen Produktion dieser letzten Jahre. Die Handlung geht auf wirkliche Er- eignisse zurück. Budd Schulberg schrieb das Drehbuch nach authentischen Berichten des Jesuitenpaters John M. Corridan, der lange * 20 Gast bei Margot Hielscher: Maurice Chevalier In einer ungewöhnlich reizvollen, die scheinbare Improvisation mit leichter Hund durch- kaltenden Sendung mit dem Titel„Zu Gast bei Margot Hielscher“ trat jetzt der französische Filmschauspieler Maurice Chevalier zum ersten Male im deutschen Fernsenfunk auf. Wie man hört, erhielt er 5000 Marl dafür, was wenig ist im Vergleich zu den Fernseh- Hono- raren, die er kurzlich in London lcassierte, nämlich 36 000 Mark. Unser Bild zeigt den mit unversieglichem Charme begnadeten Schauspieler bei seiner Ankunft in München, wo inn Margot Hielscher, seine attraktive Partnerin im Fernsehspiel, auf dem Bahnhof empfing und gleich mit Bier und heißen Würstchen trahetierte. Keystone-Bild Zeit als Seelsorger unter den Arbeitern des New Lorker Hafens tätig gewesen War, sowie nach einer Artikelserie, die der Journalist Malcolm Johnson im„New Vork Sun“ über das Gangsterwesen innerhalb der Gewerkschaft der Hafenarbeiter veröffent- licht hatte. Der Film, von dem sozusagen unabhängigen Produzenten Sam Spiegel her- gestellt, gehört mit in die Reihe„anti- kommunistischer“ Werke, die ja auch der berühmte Regisseur Elia Kazan nun schon mehrfach hat drehen müssen, seit er mit „Gentlemans Agreement“ und sogar mit „Endstation Sehnsucht“ das Mißfallen der Kreise um MedCarthy erregte. Immerhin ist diese Tendenz hier sehr geschickt verborgen, denn den Mißbrauch einer Gewerkschaft durch verbreècherische Elemente wird natür- lich jeder mißbilligen; der Film, der jetzt auch in Mannheim läuft, soll sogar— falls Wir richtig unterrichtet worden sind— jene Zustände in Hoboken zu beseitigen verholfen haben. Aber die symbolische Anklage gegen das gesamte Gewerkschaftswesen, gegen den Mißbrauch des guten Willens und der arm- seligen Not der Arbeiterschaft durch ver- brecherische antiamerikanische Kräfte und gegen das Nachwirken der viel zitierten „zWanzig Jahre Verrat“ im öffentlichen Leb. merikas schimmert noch immer durch diesen so eminent politischen Gangster- film. Daß auf den Docks von New Vork ein brutaler Terror geherrscht hat, ist ja bekannt. Die Gangster waren als„Arbeitsvermittler“ getarnt, und nur wer ihren Befehlen be- dingungslos folgte, wer einen Teil seines Lohnes an sie abgab, konnte auf Einstellung und Verdienst rechnen. Ein Arbeiter, der zu rebellieren wagte, wird eines Tages vom Dach herunterge worfen; alles ist so geschickt als Unfall kaschiert, daß die Polizei keine Handhabe zum Eingreifen besitzt. Aber der junge Terry Malloy, mitschuldig an diesem Mord, begegnet bald darauf Edie, der Schwester des Toten, und vor der wachsenden Liebe zu ihr sieht er allmählich sein Unrecht ein. Der Hafenpfarrer, der Pater Barry, weiß das Erwachen von Terrys Gewissen vor der Drohung der Gewalt zu stützen, und schließlich tritt Terry zum Entscheidungs- kampf gegen den mächtigen, auch faust- kräftigen Bonzen von den„Racketeers“ an. Das geht hart auf hart, und wenn der Film darüber auch hier seinen geschlossenen, aus der Andeutung des Atmosphärischen leben- den Stil verliert und der Maskenbildner immer hemmungsloser den Inhalt der Blut- tube in den Gesichtern verschmieren muß, 80 War diese Konzession an den herkömmlichen Reißer wohl doch aus finanziellen Gründen vonnöten. Am Ende geht Terry allein zur Arbeit in den Schuppen, und der Gangster- ring ist zerbrochen. Die optische Seite des Films ist vor- züglich. Der Kameramann Boris Kaufmann hat das auf den echten Stätten des Ge- schehens in Hoboken photographiert, meist bei schlechtem Wetter, und der verwaschene Regen und der verschwimmende Nebel über den Quais verdeutlichen das Lastende, Niederdrückende auf diesen Menschen. Marlon Brando als Terry hat hier seine bis. lang wohl beste Rolle gefunden: 80 hemmungslos natürlich, so kraftstrotzend stur und dann doch wieder so empfindsan für das keimende Gefühl und das langsame Hellwerden in seiner von der Gleichgültigkeit verschütteten Seele— so überzeugend War er noch nie. Daß die sowieso schon farblose Eva Marie Saint als Edie neben ihm zur völligen Bedeutungslosigkeit absinkt, bleibt leider eine Schwäche des Films. Aber groß- artig ist wiederum die Musik, die der junge Leonhard Bernstein komponierte, die nerven- zerrende Spannungen ausmalt und die ganze Welt der alltäglichen Geräusche mit in die Partitur nimmt. Was wirkliche Tonfilm- musik ist, hört man hier bis zur letzten Konsequenz durchgestaltet. Und im End- effekt ist die filmische Perfektion von der „Water Front“ doch weit stärker als ihre Fehler. Die Jury von Venedig, an deren Spitze der Dichter Ignazio Silone stand, bescheinigte diesem Film die„überzeugende Darstellung des Gewissens, das in einer Umwelt brutaler Gewalt erwacht.“ Und das Katholische Filmbureau lobte an ihm„das Unterstreichen 1 der Rolle des Christentums beim Wieder“ erwachen einer Seele und beim kollektive Bewußtwerden der Pflichten ven Gerechtig- keit und Nächstenliebe“. Auch um 9 3 14 USE. ethischen Werte willen verdient„On th Water Front“ es, beachtet zu werden. Film- Notizen In einem Schreiben an Bundeskanzler Dr. Adenauer übte der Vorsitzende des Bun- destagsausschusses für Fragen der Presse, des Rundfunks und des Films, Paul Bausch (CDU), scharfe Kritik an der Haltung des Bundeswirtschaftsministeriums in filmpoli- tischen Fragen. In dem Brief, der jetzt in Bonn veröffentlicht wurde, bemängelt Bausch! daß das Wirtschaftsministerium und auch das Finanzministerium in den Beratungen des Ausschusses über Filmbürgschaften den Film als Ware bezeichnet und kein Verständnis dafür aufgebracht hätte, daß der Film eine 5 kulturelle, sittliche, sozial- ethische und volks- 0 erzieherische Aufgabe habe. Entspréchende Hinweise eines Vertreters des Bundesinnen- ministeriums seien von Vertretern des Bun- deswirtschaftsministeriums auf das wütend⸗ ste bekämpft und angegriffen worden. Bausch fordert den Bundeskanzler auf, wegen der be- sonderen Bedeutung der Fragen des Films die Federführung für diese Fragen dem Bun- deswirtschaftsministerium zu nehmen und dem Bundeskanzleramt oder dem Bundes- innenministerium zu übertragen. Es sei offenkundig, daß bisher eine Filmpolitik der Bundesregierung nicht bestehe. * Die Musikaufnahmen zu einem in deutsch-englischer Gemeinschaftsarbeit vor- gesehenen Fledermaus-Film sollen Mitte Januar in Wien beginnen. Bisher wurden für den Film verpflichtet: Adolf Wohlbrück Orson Welles, Anneliese Rothenberger, Michael Redgrave, Ludmilla Tscherina und Oscar Sima. a 0 Unterricht Akkerdeen- Unterricht Sründl. u. bill, bei Eddi Bäumler, Musiklehrer. Schimperstr. 3, part. ENGLIscn- FRAMZUSiscn- SPANISCH Ausbildung in Tageskursen zum fremdsprachlichen WIR SchafFfskoggsPpONDENTENUN) Vorbereitung zur staatl. Ubersetzer- und DorHETScHERPRUFUNG Semesterbeginn: 1. April 1955 Abendkurse f. Anfänger u. Fortgeschrittene PRIVATE FacA SCHULE FUN Das DOtNETScHERWESEN Stuttgart N Königstraße 72 Klavier-, Akkordeon-, Harmonie- lehre, K. Hoffmann-Rosin, staatl. gepr. Musiklehrer, Lu.-Parkinsel, Lenbachstraße 10. Wer gibt Untersekunda- Schülerin Nachhilfe in Matbhem., Engl., Frz.. evtl. Latein? 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Januar um 20.00 Uhr, hält Prof. Dr. Dr. h. e. Gerhard Ritter 1955, in der Kunsthalle Gortrags- saal) einen Vortrag über das Thema: „Vom Ursprung des Einparteienstaates in Europa“ Eintritt frei! Herrliche Frühjahrsreisen Franz. Riviera, Nizza 305, Große Jugoslawienreise 20, Klass. Italien, Rom— Neapel 330, Große Spanienreise 680.— Griechenland(Türke 310, Spanien-Marokko 1210, Alles inbegr. Omnibus ab Nürn- berg. Gratisprospekt RE BA Reisen, Nürnberg, M1. Demnächst Demnächst im im Cinemascope-Theater Cinemascope-Theater R. Widmarck: ‚Garten d. Bösen“ J 1, 6. Telefon 5 02 76 18.10, 20.20. Jg dl. zgl. So. ab 13.50 Rock Hudson i. d. 3-D-Farbfilm 22.20 Spätvorstelig. Gary Cooper Barb. Stanwyck 5 Milde Eluf 8 Heute SAMSTAG 23.00 Uhr Spätvorstellung 8 FigKE IN Dl Schlot! DER NAchf e 8 a Ein Film von René Clair mit Gerard Philipe, G. Lollobrigida Mart. Carol in einem bunten Reigen lustiger Situationen. Elegant— Pikant— Charmant Balser in E E O l 2 A Ein Film um Beethovens Leben und Liebe. . 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Telefon 5 02 76 2 7 Freitag, Samstag, 23.00 Uhr Sonntag, 14.00 Uhr: Jugendvorstellung Burt Lancaster in dem tempogeladenen Abenteurer-Farbfilm: Weiger Herrscher über Tonga SONNTAG, 11.00 Uhr, MATINEE Ein neuer deutscher Märchenfilm mit DORETHRA WIEK— OLGA LINMBURG Der Froschkönig nach dem Märchen von Gebr. Grimm mit einem Farbteil! Am Megplatz Telefon 5 11 86 GEoRG THOMALLA- RENATE HOLM Deis Fräulein vom Amt Beginn!: 16.00, 18.15, 20.30 Uhr. So. 14 Uhr Märch.: Schneeweißchen und Rosenrot Bis einschließlich Montag: an jedem Finger zehn Die neue Schlagerparade) Eine Revue der Prominenten von Film, Funk und Schallplatte. Wo. 18,15, 20.30, S0. 16.00, 18.15, 20,30 Uhr. Igdfrei. Sanna 13.0 Pur Der gebrochene Pfeil Sonntag 13.30 Uhr 18.30, 20.45 Uhr Die goldene Stackt So. auch 16.15: Mittelstraße 41 Telefon 5 11 96 R E X das Filmtheater d. Schwetzingerstadt Augartenstr. 38/0 Telefon 433 10 SAAL a s Reus 20 Jer Unhemnone Untermieter n 8 Der blaue Stein des Mabarauscha 18.00 20.30 Uhr 8660 50 bi. Jig gühwarzen Heiter von Lata Von Samstag bis Montag, jeweils 18.15 u. 20.30, Sonntag auch 16,00 Uhr: Bei Dir war es immer 80 schön Ein musikalischer Film um Theo Mackebens schönste Melodien. Samstagnacht 22.45 Uhr in Spätvorstellung: gerehe mr Der Kaplan von Sen Lorenzo G. ic 0% und SNN TAC, 14.00 Uhr SANMS T G, Hader diarchen- ger verzauberte kKönigtzohn Sa. und So. 23.00 Uhr Vorstellung: Bis Mo. 19.45 u. 21 Uhr „Kampf der Welten“ Samstag auch 15 Uhr SONNTAG 14.00 Unr Sonntag auch 16,30 Uhr 5 Der Zansuirsen „Rivale u. Verräter“ 977 80 Tel. 5 98 88 LVU K NFERT A. Telefon 7 66 56 Neueste Farbfilmope- Cͤĩ[[ðo¹n auf Breitwand. Montag, 17. Januar 1955, 16.00 Uhr: Mhm.-Waldhof(Gesellschaftshaus Brückl) Dienstag, 18. Januar 1955, 16.00 Uhr: Mhm.- Sandhofen(Saal Morgenstern) Mittwoch, 19. Januar 1955— 15.00 Uhr: Mannheim(Rosengarten— Mozartsaa) Donnerstag, 20. Januar 1955, 15.00 Uhr Mhm.-Feudenheim(Schützenhaus) Preise: 40 bis 30 Pf. Aschaffenburger Marionettentheater: Blüderchen u. Schwesſerchen Oberbayern in der Konststraßze Nr Cell. oel Schönheits-Lektionen Reute: BOCK BIER-RUMNMEIL Vom 17. bis 22. lenuar 1955 erwartet Sie Elizabeih Bock's Assi- stentin zu einer kostenlosen Behandlung und Besprechung Thema: Iſfur Sahönfeitsplam Fir dem inter! Rechtzeitige Vorbestellung erbeten Preise 1,50 7,50 DM. Platzbestellungen dringend empfohlen. Vorverkauf: Frankfurter Neue Presse, Schillerstr. 19, Tel. 90161 W. Schmitt im Kaufhof, Telefon 9 42 16 Verkehrsverein Hauptbahnhof, Telefon 3 30 10 Messegelände-Haupteingang, Telefon 7 73 77 17 72 76 G ERKRKUNDIGEN SIE SICH UEBER AUTOBUSFAEHRTEN G Hliæza- Partümetie zanuar 93 MANNHEIM 25. Diensteg 20 planken O 6, 4. felefon 431 53 Mozartsaal Rosengarten das Hüchste der Heine Haydn-Mozart- Beethoven Kammermusik-Abend mit dem Koeckert⸗ Quartett Geitenkauf- Ve⸗-lrauenssache! nee, N 2 D w. A. Mozart: A-Dur K. 464 8 2 er mae ur 0 von größter 9 e e bu Jos. Haydn: D-Dur op. 64¼ 0 UROPA e r Eine Heinz-Hoffmeister- Veranstaltung! 1. Große Auswahl. F E RN EX RES S Karten zu 2,30 bis 3, DL 2. Gute Quant Anmeldungen wie immer; in d. Voxverkaufstellen: 3. Aus eigener Fabrik MANNHEIM Schleier, Werenver 4. vonelnafte preise bb, e ee. AKnörzerbau) AADE EA in Lu.: Blatz u. Knoll. 7 2 7. Tägl. Beitf.-Reinig. N önenlunkurort Malen l. Dow. BROHN Das Spezialgeschäft für Betten u. Polstermöbel AANN MEIN,(1. 3 Breite Str., beim Paradepl. Telefon 5 32 10 Beehren Sie uns— Wir beraten Sie fachmän- nisch und vorteilhaft = Suamsfags N Summung u. Tanz in Pechore-Sra, ne. Hans Schobert mit seinen Solisten und Sonja Eine elegante Helziseke aus Ihrem alten Mantel u. sämtl. Reparaturen u. 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Nationalth., Verkehrsverein, N 1, Musik. Akademie, Collinistr. 26, Musikhaus Heckel, O 3, Rosengartenverw. Städt. Rechschule für Musik und Theater Mannheim Mittwoch, den 19. Januar 1953, 20.00 Uhr, Städt. Kunsthalle Schubert-Abend Prof. Dr. Ernst Strauß(freiburg) Klavier Sonaten a-moll op. 143 und B-Dur op. posth. Klavierstücke und Impromptus Eintrittskarten zu 3,-, 2,-, 1, DM(Stud. u. Schüler die Hälfte] bei den bek. Vorverkaufst. sowie i. d. Musikhochschule R 3, 6 NATIONALTHEATER MANNHEIM Spielplan vom 15. Januar bis 24. Januar 1955 Anfang Ende Samstag, 15. 1. 19.45— 22.45„Boulevard- Soiree“ Kurpfalzstraße Ein heiterer Ballett- und Opern-Abend mit und um Offenbach Musik von Jacques Offenbach, zusammen- gestellt von Sigurd Baller Außer Miete! Sonntag, 16. 1. 13.30— 16.30 Für die Mannheimer Jugendbühne Reihe Kurpfalzstraße„Die Zauberflöte“, Oper von W. A. Mozart Geschlossene Vorstellung! Sonntag, 16. 1. 20.00— 22.45„Der Troubadour“, Oper von G. Verdi Kurpfalzstraßge Miete L, Th.-G. Gr. L und freier Verkauf Sonntag, 16. 1. 19.45— 22.45„Das kleine Teehaus“. Friedrichsplatz Ein Spiel von John Patrick Deutsch von Oscar Karlweis Theatergemeinde 5 Montag, 17. 1. 20.00— 22.00„Schaubudengeschichte“ EKurpfalzstraße Heitere Oper von Erie Spieß ö Musik von Gerhard Wimberger Miete N, Th.-G. Gr. N und freier Verkauf Montag, 17. 1. 20.00— 22.30„Zwei Engel steigen aus“ Friedrichsplatz Komödie von Günther Weisenborn 0 Miete J, Gr. I und Th.-G. Gr. J Dienstag, 18. 1. 13.30— 15.00 Für die Schüler höherer Lehranstalten: Kurpfalzstraße„Phädra“, Tragödie nach Raeine von Friedrich Schiller Geschlossene Vorstellung Dienstag, 18. 1. 20.00— 22.45 Für die Theatergemeinde Nrn. 1-925 Kurpfalzstraße„Der Troubadour“ g Geschlossene Vorstellung Dienstag, 18. 1. 19.45— 22.45„Das kleine Teehaus“ Friedrichsplatz Theatergemeinde Mittwoch, 19. 1. 20.00— 22.00„Das Glas Wasser“ Kurpfalzstraße Lustspiel von Eugéne Seribe Bearbeitung von Helmut Käutner Miete M und freier Verkauf Donnerst., 20. 1. 20.00— 21.30„Phädra“ Kurpfalzstraße Miete D und freier Verkauf Donnerst., 20. 1. 20.00— 22.15„Der Zaubertrank“ Friedrichsplatz Nach drei Kapiteln des Romans von Tristan und Isot v. Joseph Bedier Musik von Frank Martin Theatergemeinde Freitag, 21. 1. 19.30— 22.45 In neuer Inszenierung! Kurpfalzstraße„Cosi fan tutte“, Komische Oper von W. A. Mozart Premieren-Miete und freier Verkauf Freitag, 21. 1. 19.30— 22.45„Hexenjagd“, Drama von Arthur Miller Friedrichsplatz Deutsch von Marianne Wentzel Miete A Gr. II, Th.-G. Gr. A Samstag, 22. 1. 20.00— 22.30„Fidelio“, Oper von L. v. Beethoven Kurpfalzstraße Miete K, Th.-G. Gr. K und freier Verkauf Sonntag, 23. 1. 11.00— 12.45 Kammer-RKonzert Friedrichsplatz Dirigent: Herbert Albert Mozartsaal Solist: Günter Ludwig, München(Klavier) Werke von Mich. Tippet, Franco Donatoni, Wolfgang Fortner, Dimitri Schostakowitsch Eintrittspreise: 1.— u. 2,.— DM Sonntag, 23. 1. 13.30— 16.00 Zum letzten Male! Kurpfalzstraße„Peter Pan“ Das Märchen vom Jungen, der nicht groß werden wollte, von J. M. Barrie Deutsch von Erich Kästner Eintrittspreise 0,50 bis 3. DPM Sonntag, 23. 1. 19.30— 22.45„Cosi fan tutte“ Kurpfalzstraße Komische Oper von W. A. Mozart Miete E, Th.-G. Gr. E und freier Verkauf Montag, 24. 1. 19,45— 22,45 Für die Theatergemeinde Nrn. 37014625 Kurpfalzstraßge„Das kleine Teehaus“ Geschlossene Vorstellung Wir machen unsere Platzmieter darauf aufmerksam, daß die 3. Rate des Mietpreises am 1. Januar 1953 fällig war. Zahlungen können täglich von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 16 Uhr (ausgenommen samstagnachmittags und sonntags) unter Vorlage des Platzausweises an der Theaterkasse, Collinistraße 26, und an der Tages- kasse, K I, 5, zu den üblichen Kassenstunden erfolgen. Ueberweisung en werden auf Konto Karlsruhe Nr. 79 510 und Ludwigshafen Nr. 2693 erbeten. Die e 15 135 1725 zo börgerlichen Preisen Warme Küche von 18 Uhr bis 2 Uhr nachts Fflileet dſeſasſtile Auserlesene Gastronomie das gr. Talent unter d. deutsch. Sprechern u. Jan. 55 let ctonpen 95 50 2 CahαtHNA s acbeten d Voitgere Und ein großes internationales Programm Sonn- und feiertags de Unr Nachmittags- vorstellung 16. Jan. bis annbeims intime Nachtbar täglich von 21 bis 5 Uhr früh TANZ und ein großes Mitternachts- Programm 1 nis, Seite 26 MORGEN Die Familie(familia demostica commu- sie wäre sicherlich nach Weimar gekommen, die gemeine Hausfamilie) Mitteleuropa wild vor und verharrt gewöhn- ihrem Pompadour etwas Cachou entnommen lich in diesem Zustande. Sie besteht aus und wäre schließlich durch und durch be- i Menschen ver- leidigt wieder abgefahren. Goethe hat aber die ihre Hauptauf- solche Tanten nicht gehabt, sondern seine 8 e in deine Ruhe— und auf diese Weise ist der Faust einer Ansammlung schiedenen Geschlechts, Sabe darin erblicken, Angelegenheiten Familie größeren Umfang erreicht 15 nennt gefunden. man sie„Verwandtschaft“(siehe im Wörter buch unter W). Die Familie erscheint meist Familie etwas zu schenken. Viel Zweck hat zu scheußlichen Klumpen geballt und würde das übrigens nicht; bei Aufständen dauernd Gefahr laufen, er- alles wieder um. weil sie grundsätzlich nicht auseinandergeht. Die Familie ist sich l 85 5 5 5 in der Regel heftig zum Ekel. Die Familien- zu entziehen, gibt es nicht. Mein alter zugehörigkeit befördert einen Krankheits- keim, der weit verbreitet ist: alle Mitglie- der der Innung nehmen dauernd übel. Jene Tante, die auf dem berühmten Sofa saß, ist eine Geschichts fälschung: eine Tante niemals nimmt sie immer übel— nicht nur auf dem Sofa: im Sitzen, im Stehen, im Liegen und auf der Untergrundbahn. schossen zu werden, „Bie Familie weis voneinander alles: wann so steht zu befürchten, daß dir im Jenseits Karlchen die Masern gehabt hat, wie Inge 8 mit ihrem Schneider zufrieden ist, Erna den Elektrotechniker und daß Jenny nach der letzten Ausein- ander verwandt 26 Und eilends, erschreckt andersetzung nun endgültig mit ihrem Mann zusammenbleiben wird. Derartige Nachrich- du. Zur Hölle. ten pflanzen sich vormittags zwischen elf und eins durch das wehrlose Telephon fort. Die Familie weiß alles, mißbilligt es aber grundsätzlich. Andere wilde Indianerstämme leben entweder auf den Kriegsfüßen oder rauchen eine Friedenszigarre: die Familie Kann gleichzeitig beides. Die Familie ist sehr exklusiv. jüngste Neffe musternd zusammen, zwanzig Nasen schnup- pern mißtrauisch:„Wer ist das? Ist sie der deten zu sein. sein“ der Familie meistens zu einem Krach. In ihren Umgangsformen herrscht jener Sauersüße Ton vor, der am besten mit einer Sommernachmittagstimmung einem Gewitter zu vergleichen ist. Was aber lich zerklüftete Familie eine Hochzeitsfeier- . 85 und nachdem sich alle die Spfe zerschlagen hatten, stand ein promi- 8 ö 1 i 1 Mitglied der Familie Auf 98 Sagte eben gehört Keineswegs behlte eine reich- im lieblichsten Ton der Welt:„Wir kommen beschickte Automobilausstell. ung mit Renn- schierten, meine Zinnsoldaten, sie kamen Sie kommen wagen, Lieferwagen und Luxuskarosserien. dennoch nie vom Fleck(dem mit grünem Auch sah man sehr praktische Zimmerein- Metallgras bewachsenen), auf dem ihre Stie- 8070 richtungen, Küchen Ehbestecke und sogar fel wie ange wurzelt standen. Und doch muß D 1e en, daß keiner 80 Wek⸗ auch einzelne lackierte Gänsebraten, Und ich sagen, sie bewiesen einen ungeheuren, tun könne, wie das engere Kastenmitglied, da schließlich weder Geschäftsläden mit Re- einen unbeugsamen Willen zum Vorwärts- eil das genau um die empfindlichsten Stel- Sistrierkasse, noch Eisenbahnen mit größe- kommen: in den Abgrund des Tischrandes len des Opfers wisse. Man kennt sich eben rem Schienenvorrat nebst Landschaft fehl- gefallen, Au gut, um sich herzinniglich zu lieben, und ten, so war— vielleicht die Bestattungs- jetzt zu dem Tafellied— 1“ immer zum Tafellied. Schon in der großen Soziologie Die Familie/ Ven Kort fuecbelst Die Griechen, die so gut wußten, was ein Freund ist, haben die Verwandten mit einem 5 Ausdruck bezeichnet, welcher der Superlaliv fallen zu finden. des Wortes„Fr. 1 el unerklärlich. Als Gott am sechsten bt mir Friedrich Nietzsche Schöpfungstage Leib zu rücken, wie die Cousine deiner alles ansah, was er gemacht hatte, war zwar Schwägerin, à conto der Verwandtschaft. alles gut, aber dafür war auch die Familie 5 noch nicht da. Der rächte i Menschengeschlechtes ist hauptsächlich als der glühe aufzufassen, einmal, ohne Familie dahinleben zu dürfen. Was ist die Familie? verfrühte Optimismus die„Allerliebsten“? Die ganze junge Welt dem Paradiese qer Familie. Und gründet später selbst eine 8 7 Wunsch und wird dann gerade so. ein einziges Mal denn erstens sitzt und zweitens Lebensunkenntnis entsprungen. Man fängt Warm nen Palmenwedel schwingt und spricht: heiraten Wird, Was der nach nicht gut genug, um noch aneinander Ge- Man ist sich sehr nah. Nie würde es ein fremder Mensch wagen, dir so nah auf den Nannten die alten Griechen ihre Verwandten des von heute nennt sie anders. Und leidet unter Es gibt kein Familienmitglied, das ein anderes Familienmitglied jemals ernst nimmt. Hätte Goethe eine alte Tante gehabt, in um zu schen, was der Junge macht, hätte die entstanden. Die Tante hätte ihn übertrieben Zu Geburtstagen empfiehlt es sich, der Sie tauscht regelmäßig Irgendeine Möglichkeit, sich der Familie Freund Theobald Tiger singt zwar: „Fang nie was mit Verwandtschaft an denn das geht schief. denn das geht schief!“ aber diese Verse sind nur einer stupenden ja gar nichts mit der Verwandtschaft an— die Verwandtschaft besorgt das ganz allein. Und wenn die ganze Welt zugrunde geht, ein holder Engel entgegenkommt, leise sei- „Sagen Sie mal— sind wir nicht mitein- und im innersten Herzen gebrochen, enteilst Das hilft dir aber gar nichts. Denn da sitzen alle, alle die andern. Könnte. Oskar Kokoschkd: Frauenbildnis Allein mir fehlte noch immer etwas. Ich Singen aber, auswaggoniert, sogleich mutig „Mama“ sagen. Und sie alle zeigten zwar zum Angriff vor gegen den Feind, der zu- seelische Regung in Mienen und Gebärden; weilen noch Sar nicht vorhanden war. Sie Dabei führt das„gesellige e doch blieben sie völlig unbeweglich, als Arbeiteten sich mit fliegenden Fahnen durch wenn ihnen die Stunde, wo, sie ans warme eine chaotische Landschaft von Schulbuch- Leben gedrückt werden, doch nicht entgehen Tafelbergen, Tintenfaß- Pyramiden und sil- 5 bernen Lampengebirgen; vorwärts Sing es Dann hingen da, an Papptafeln aufge- über Löschpapier, Rechenaufgabe und Ra- die Gemütlichkeit nicht hindert. Die seligen näht, die Utensilien und Insignien der diergummi, immer nur vorwärts! Ob mit 8e Herrnfelds stellten einmal in einem ihrer menschlichen Berufe: Briefträgermützen und schultertem oder gefälltem Gewehr— 55 Stücke eine Szene dar, in der die entsetz- taschen, Zimmermannswerkzeug, Feuer- marschierten immer, denn sie hatten sehr wehrhelme und-äxte, Indianerkriegsschmuck wohl das Wort begriffen, das da Sagt, daß mit Tomahawks, und was sonst noch zum Marschieren die Arbeit des Soldaten sei. Aber merkwürdig, soviel sie auch mar- von messingnen Erbsenkanonen hingemäht, ins dunkelste Verließ der Papp- ch mochte endlich einen jungen haben, so klug und stark, vie Kinder heute sind. Nor etwas fehlt mir noch zu diesem Knaben. Mir fehlt nur noch die Mutter zu dem Kind. Nicht jedes Fraulein kommt daft in Frage. Seit vielen Jahren such ich schon. Das Glück ist seſtner als die Feiertage. Und deine Mutter Weiß noch nichts von uns, mein Sonn. Doch eines schönen Tages wird's dich geben. Ich freue mich schon heute sehr darquf. Dann lernst du laufen, und dann lernst du leben, und was dars entsteht, heißt lebenslqvf. 2 Anfang schreist du bloß und machst Gebärden, bis du zu andern Taten übergehst, bis do und deine Augen größer Werden und bis du das, Was mon verstehen muß, verstehst. Brief an meinen Sohn Wer zu verstehn beginnt, versteht nichts mehr. Er starrt entgeistert quf das Welttheqter. Zu Anfang braucht ein Kind die Mutter sehr. Doch Wenn qu größer Wirst, brauchst du den Vater. ch wil mit dir durch Kohlengruben gehn. 1 ch will dir Patłs mit Marmorvillen zeigen. Du wirst mich anschaun und es nicht verstehn. ch Werde dich belehren, Kind, und schweigen. 1 Ich will mit dir nach Vaux und Ypern reisen und gouf das Meer von Weißen Kreuzen blicken. Ich Werde still sein und dir nichts beweisen. Doch Wenn du Weinen Wirst, mein Kind, dann will ich nicken. Ich will nicht reden, Wie die Dinge liegen. Ich Will dir zeigen, Wie die Sache steht. Denn die Vernunft muß ganz von selber siegen. Ich Will dein Vater sein und kein Prophet. Weénn du trotzdem ein Mensch wirst wie die meisten, all dem, was ich dich schauen ließ, zum Hohn, ein Kerl wie alle, über einen leisten, donn Wirst du nie, Was du sein sollst: mein Sohn! ö 7 Erich Kästner Foto: Marburg Fortschritt der Zinnsoldaten/ Von Setsmond von faded Neulich führte mich mein Weg an einer branche ausgenommen— so ziemlich die in seinen freien Stunden Sbielwarenhandlung vorbei. Das erste Schau- ganze Welt hinter diesen Scheiben versam- treibt, ist ihr bekannt, aber wehe, wenn es fenster sah fast wie die kristallene Ober- melt. dem jungen Mann einflele, eine Fremde zu fläche des Storchenteiches aus, aus dem die heiraten! Zwanzig Lorgnons richten sich auf Babys geholt werden. Da standen lauter ließ den Blick zerstreut durch die Auslagen das arme Opfer, vierzig Augen kneifen sich Puppen und strebten mit ausgestreckten schweifen— und da, da hatte ich es ge- Aermchen aus ihren Pappkartons den jungen funden: da z0 gen sie, Reihen um Reihen, hohen Ehre teilhaftig?“ Auf der anderen 1 8 1 8 8„ an der frisch aus Liliput eingerückt, die Zinnsolda- Seite ist das ebenso. In diesen Fällen sind Glasscheibe die Nasen weiddrückten. Dann ten! Neugierig schaufe ich mir sie an, war gewöhnlich beide Parteien davon durch- hingen dort in seidenen Schaukelbändern es doch ein Wiedersehen nach einer sehr drungen, tief unter ihr Niveau hinunter- allerhand tierhafte Wesen mit Veloursfell langen Trennung von dieser Truppe. Und und angenähten Knopfaugen, die in Hunde- mit einem Male sah ich nicht mehr nach Hat die Familie aber den Fremdling erst e ausendliec Varteten da man außen das Schaufenster, sondern nach innen l in ihren Schoß aufgenommen, dann kaum wird einschlafen können, wenn man die kleine Armee, jene Armee der Zinnsol- legt sich die große Hand der Sippe auch auf sie nicht auf dem Kopfkissen ganz nahe daten, mit denen ich einst gespielt hatte. diesen Scheitel. Auch das neue Mitglied muß neben der Wange liegen hat. Auch kleine Diese Zinnsoldaten lagen damals in Span- auf dem Altar der Verwandtschaft opfern; nackte Püppchen gab es dd, glättköpfig tind Schachteln auf einer dürktigen Streu von kein Feiertag, der nicht der Familie gehört! mit Scharnierknien, die schliefen mit ewig Holzwolle ziemlich betäubt durcheinander, Alle fluchen, keiner tut's gern— aber Gnade offenen Augen und konnten noch nicht Gott, wenn einer fehlte! Und seufzend beugt 8 sich alles unter das bittere Joch. kestung geworfen, marschierte jeder trotz- dem mit zusammengebissenen Zähnen wei- ter, und waren sie in den grünblechernen Festungsgraben geplumpst, der voll von einer Karaffe Wasser stand, so marschierten sie unter Wasser immer noch weiter, Muster einer eisernen Pflichterfüllung. Bei solch unverdrossenem Zustreben auf den Ort der Kampfhandlung konnte es nicht fehlen, daß man dieser selbst mit flebernder Erwartung entgegensah— denn das mußte etwas Furchtbares, ein wahrhaft giganti- sches Ringen geben! Aber auch da hielten ie Zinnsoldaten ihren Charakter durch. Kämpfen?— nicht siel Sie marschierten mit geschultertem Gewehr bestenfalls aneinan- der vorüber, Wie Passanten auf dem Trot- kolr, und mußten dazu noch mit dem Finger geschoben werden, so daß den beiden diri- Sierenden Feldherren nichts übrigblieb jeder beanspruchte den Sieg für sich—, els sich sehr lebendig in die Haare zu geraten, Wobei der Festungsgraben gern umkippte und beide wie mit kaltem Wasser übergoß. Das wẽar dann das Signal zum Waffenstill- stand. 0 So kann man sich vorstellen, daß ich mit einer gewissen Neugierde nach den Zinn- soldaten im Schaufenster blickte: ob sie al die Jahre hindurch immer noch unbeweglich marschierten? Da harrte meiner eine Ueber- raschung. Himmel. sie hatten sich bewegt, sie Waren fortgeschritten!„Das Bild der Kampfhandlung hat sich völlig verändert“, wie es in den taktischen Lehrbüchern heißt. Zwar einige Zinnsoldaten marschierten noch in Reih und Glied, wie eh und je— aber der große Elan durchgängigen Marschierens, der seinerzeit der ganzen Truppe das Hin- reißende gegeben hatte, er war dahin, Ihr starrer Willensimpuls war in Einzelepisoden zerfallen. Wie ich so schaute, war es mir, als Ob meine Zinnsoldaten von irgendeinem Magier lebendig gemacht, und dann mitten in ihrer Tätigkeit wieder zu Zinn verzau- bert seien:— hier stand einer mit entblöß- tem Oberkörper und wusch sich— dort ließ sich einer von einer Schwester verbinden dort putzte einer sein Lederzeug— und dort endlich lag einer im Grase, die Knie luxuriös überschlagen, stützte den Hinterkopf auf die gefalteten Hände und träumte vor sich hin. Tatsächlich! Andere fuhren gekauert Motor- rad und hatten Kameraden auf dem Sozius- Sitz. Andere legten Gasmasken an. Nein, was aus meiner Armee geworden war! Und das War also der Fortschritt der Zinnsoldaten, daß sie nicht mehr durch und durch mar- schierten. Ach, sie hatten ihren Stil verloren; ein verheerender Naturalismus war unter den Zinnsoldaten ausgebrochen! Denn der Blei- held von einst hatte den wichtigsten Zug des Soldaten— des mutige Marschieren herausgegriffen mit aller Standhaftigkeit, und das übrige der Phantasie überlassen, So ein marschierender Zinnsoldat konnte Sie- ger, Geschlagener, Verwundeter, Gefangener — er konnte alles sein. Er war in seiner Starrheit voll von Leben. Aber ein Zinnsol- dat der sich über eine Waschschiissel beugt und gerade die Zeigefinger in den Ohren hat, ist nur dazu zu verwenden, und sonst 2u nichts. Er schlägt jede Phantasie, und also auch das Spiel aus dem Felde. Der Zinn- soldat von einst hatte das Ideal der griechi- schen Plastik„Bewegung in Ruhe darzustel- len“ vorbildlich im Gleichschritt erreicht. So schritt er ins Märchen hinein. Der fortge- schrittene Zinnsoldat stellt eine momentfoto- grafische Ruhe in der Bewegung dar— der wird mit seinem Waschen über der Wasch- schüssel nie fertig, darauf kann man sich todsicher verlassen! Und jetzt warte ich nur noch darauf, daß die Puppen statt„Mama“ etwa sagen„das SOWieso...“ Samstag, 15. Jenuar 1955/ Nr. 11 Druckfehler Von Alfred polgar Geschriebenes, bei seinem Uebergang in Zeitungsdruck, erleidet wunderliche Verän- derungen, deren Unheimliches es ist, daß ihnen eine gewisse rätselhafte Gesetzmäßig- keit innewohnt. Manches kann ich mir ja erklären, zum Beispiel das mit den Beistrichen. Der Setzer bedient sich vermutlich der Einfachheit hal- ber einer Art Komma-Büchse(gebaut wie eine Zuckerbüchse), aus der er Beistriche über den fertigen Satz streut. Wo sie eben hinfallen, dort schlagen sie Würzelchen unt haften. Wie zartes Unkraut, das aus Mauer- fugen sprießt, blühen sie zwischen den Wörtern. Aber wie ist das mit den Absätzen? Wie kommt es, daß sie im Druck ganz wo anders stehen, als wo sie im Manuskript, durch den Beginn einer neuen Zeile und überdies durch einen deutlichen Haken kenntlich ge- macht, standen? Jeder Setzer, ja sogar jeder Redakteur weiß doch, daß die Wirkung des Gedruckten, außer von ein paar Kleinigkei- ten, auch von den Atempausen und Cäsuren abhängt, zu denen das Druckbild den Leser nötigt. Welche Bosheit, diese Pausen will- kürlich zu verwischen oder dort hineinzu- hängen, wo sie, eng Zusammengehöriges aus- einanderreißend den Blutkreislauf des Textes roh durchbrechen. Ich kann nicht glauben, daß die Setzer mit Absicht so tun. Bleibt Also nur anzunehmen, daß es rein formal zeichnerische Erwägungen sind, von denen die Offizin bei der Verteilung des Schwar- zen auf dem Weihen, das heißt bei der Zu- sammenfassung des Textes in gröhere und kleinere Zeilenhäufchen sich leiten läßt. Sie sorgt offenbar vor allem für die ornamentale Wirkung des Gedruckten, so zwar, daß des- sen Anblick auch denen die es nicht lesen, ja vor allem denen, äàsthetisches Vergnügen bereitet. Der Schriftsetzer hat es ja, das gebe ich zu, nicht leicht. Man zwingt ihm oft Sachen auf, die seiner innersten Natur ganz und gar zuwider laufen. Aber er wehrt sich! Ver- suchen Sie einmal, ihn mit dem Wort„kos- misch“ hineinzulegen. Im Druck wird doch immer, auch wenn Sie das„s“ in einem eigenen eingeschriebenen Brief mitgeschickt haben,„komisch“ stehen. Das Kosmische ist nun einmal für den Setzer das Komische, und nichts wird ihn von dieser Weltanschau- ung— die ja ihr Apartes hat— abbringen. Zu sicherem Scheitern ist auch das Unter- nehmen verurteilt, das Fremdwort„Romple- ment“ in den Text schmuggeln zu wollen. Es wird immer ein„Kompliment“ daraus. Set- zer sind höfliche Leute. Sie sagen„Gott grüß die Kunst!“ und„Excusez!“, und wo sie ein Kompliment anbringen können, tun sie es. Im allgemeinen will ich ja über die Druckfehler nicht klagen. Man darf kein Pe- dant sein. Geringfügige Textab weichungen Wie„Ventil“ statt„Detail“,„geschlechtlich“ statt„geschichtlich“,„Kuhpocken“ statt „Kuhglocken“,„Krapfen“ statt„Karpfen“, machen die Diktion nur saftiger, so wie auch fehlende Zeilen nur der Stil-Dichte zugute kommen. Es besteht überdies hier immer die Chance, daß der Leser, im geborstenen Satz ratlos herumstolpernd, nicht den Autor, son- dern sich für einen Trottel hält. Eine Chance, von der bekanntlich manche literarischen Schulen jahrelang gelebt ehen und zwar gar nicht schlecht. Viele Mängel des Talents wurden schon mehr als ausgeglichen durch Defekte des Drucks, und oft sind es allein die Setzer, die dem Text den verwirrenden Opalglanz ge- ben, den der Schriftsteller aus eigenem ihm nicht zu geben vermocht hatte. Klagen wir nicht über Druckfehler. Man weigh nicht. wodurch man tief wird. Fahrt durch Lorbeer wölder Von Victor Aubortin Es war in jener Trambahn von Fiesole mach Florenz, an einem Maitage. Diese Trambahn ist nicht wie andere Trambahnen, die zwischen Häusern und Zeitungskiosken entlang fahren. die Trambahn von Fiesole nach Florenz geht vielmehr zwischen blühenden Mandelbäumen und Lorbeerhainen zu Tal und hat immer die Florentiner Domkuppel vor sich, die da unten in der seligen Ebene silbern ragt. Es ist die schönste Trambahn der Welt. Eine selige Trambahn. 5 In diese Bahn stiegen nun oben in Fiesole ein deutscher Rechnungsrat benebst seiner Frau Gemahlin ein, um hinabzufahren durch die Lorbeer wälder. Die Bahn wurde sehr voll, so daß nur die Frau Rechnungsrätin einen Sitzplatz bekam, er aber draußen stehen mußte. Und während der Lorbeerfahrt ent- Spann sich nun zwischen inm und ihr durch die offene Tür des Wagens hindurch folgen- der Dialog: Der Herr Rechnungsrat: Warum sie nun hier keinen Anhängewagen laufen lassen? (Pause.) Komisch,(Pause.) Da könnten sie doch einen Anhängewagen anhängen. Pause.) Ich muß nun sagen.. Pause.) Bei solchem Verkehr versteht sich das doch eigentlich von selbst.(Pause.) Begreife nicht, warum sie nun keinen Anhängewagen laufen lassen. Die Frau Rechnungsrat(von innen): Ed- gar, nimm meinen Schal, du erkältest dich. Der Herr Rechnungsrat: Danke.,(Pause.) Bei uns würde man in solchen Fällen einen Anhänge wagen anhängen.(Pause.) Gehört 8 einfach. Pause.) Na, man sieht eben wie- einmal(Pause). Warum sie da nun keinen Anhängewagen anhängen?(Pause.) Bei solchem Verkehr könnten sie doch Wohl einen Anbängewagen laufen lassen. Die Frau Rechnungsrat: Edgar, wenn ich dir sage; du stehst da im Zuge; nimm meinen Schal. Der Herr Rechnungsrat: Danke. Pause.) Aber das muß ich sagen, da könnten sie doch wohl einen Anhängewagen aufen lassen. (Pause.) Die Leute müssen doch wissen, Was für ein Andrang hier ist. Pause) Na. mit einem Wort: Italien!(Pause.) Da würde es sich doch gehören, daß sie einen Anhänge- Wagen anhängen Und so fort bis unten an den Florentiner Dom unter die Kuppel Brunelleschis. Dieser Rechnungsrat ist jetzt wieder zu- rück in Deutschland, und wenn in Gesell- schaft die Sprache auf Italien kommt, so schließt er verträumt die Augen und flüstert. „Italien, Italien; tadellos, sage ich Ihnen; aber man muß dagewesen sein, muß mit offenem Herzen genossen haben. Sonst versteht man es nicht. Sonst versteht man es einfach nicht.“ Hera Verla drucl Chef: stell“ W. H Webe Loka Dr.! serrz Kim; Stell“ Bank Bad.! Manr Nr. 8 ee 10. J e bort von Son bort ES hab mar