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September 1957 3338 1 5 Bundeskanzler-Wahl im Oktober FDP wünscht keine Koalition mit der CDC/ CSU/ Spekulationen über den Vizekanzler Bon n.(dpa/ AP) Die Wahl des Bundeskanzlers im Dritten Bundestag wird Ende Oktober in Bonn stattfinden, nachdem die konstituierende Sitzung des Parlaments für den 15. Oktober in Berlin angesetzt ist. Die Fraktion wird dem Bundespräsidenten den CDU/ CsU-Bundestagsfraktion als stärkste neuen Kanzler— Konrad Adenauer gilt nach dem Wahlergebnis als einziger Kandidat— vorschlagen. Für die Wahl genügt die einfache Mehrheit der Mitglieder des Bundestages, d. h. 249 Abgeordnete. Nach der Wahl wird der Kanzler die Zusammensetzung seines Kabinetts auf einer näch- sten Sitzung des Bundestages Anfang November bekanntgeben, wobei auch die Ver- eidigung der neuen Bundesminister erfolgt. Bundeskanzler Adenauer hat am Montag zundespräsident Heuss einen Besuch abge- gtattet, teilte das Bundespräsidialamt mit. in dem Gespräch wurden der Verlauf des Wahlkampfes und die Bewertung des Er- gebnisses eingehend besprochen. Zwei Tage nach der Wahl scheint die Koalitionsfrage schon geklärt zu sein: Die (DU/ CSU wird mit der Deutschen Partei zusammengehen. Für die FDP hat deren zweiter Bundesvorsitzender, Dr. Erich Mende, am Dienstag verkündet, eine Koali- tion mit einer Partei, die über die absolute Mehrheit verfüge, komme nicht in Frage. ohne Zweifel werden sich auch die neue FDP-Fraktion und der Parteivorstand, die am Donnerstag tagen, diese Auffassung zu eigen machen. Entscheidend für die Koalitionsfrage, das heißt, ob die CDU entgegen ihrer bisher ver- tretenen Haltung doch bereit wäre, den Ein- tritt der FDP durch Konzèssion zu erkaufen, dürfte nach Ansicht einiger CDU-Politiker aber sein, ob durch eine Koalition mit der FDP die jetzt in München und Düsseldorf regierenden SPD-Ministerpräsidenten durch eine CDU/FDP-Regierung abgelöst werden könnten. Das Münchner Kabinett hat alle derartigen Spekulationen von vornherein für unsinnig erklärt.(Vergleiche den Bericht auf Seite 9.) Das nordrhein- westfälische Lan- deskabinett hat sich am Dienstag ebenfalls Heiße Tage für französische Regierung Bourgès-Maunoury will im Parlament Vertrauensfrage stellen Paris.(dpa) Zwei Wochen vor Ende ihrer Sommerferien ist die französische National- versammlung am Dienstag zu einer Sonder- sitzung über die Algerienfrage und die Wirt- chaftslage zusammengetreten. Gleichzeitig kündigte Ministerpräsident Bourges Mau- noury an, daß er das Schicksal seiner Regie- rung mit der Annahme des Algerien-Statuts und seiner land wirtschaftlichen Reformpläne verbinden wird. 5 Die Beformpläne der französischen Regie- rung für Algerien würden von der National- versammlung kurz nach Beginn der Sonder- sitzung dem Innenpolitischen Ausschuß über- wiesen, der sich um eine Kompromißlösung im Hinblick auf die vorgesehene Exekutive in Algerien bemühen soll. Verteidigungs- minister Morice und andere Politiker wen- den sich gegen ein starke Exekutivgewalt, da sie eine zu weitgehende Selbständigkeit Algeriens befürchten. Auch in Algerien selber opponieren die dort lebenden Franzo- sen gegen dieses Projekt, und haben für Mittwoch Demonstrationen und Streiks an- gekündigt. Algerienminister Lacoste verbot daraufhin alle Kundgebungen in Algerien. Gleichzeitig wies er die zivilen und militäri- schen Dienststellen in Algerien an, Ruhe und Ordnung aufrechtzuerhalten. Nach einer kurzen Sitzungspause ging die französische Nationalversammlung am Dienstag zur Erörterung der allgemeinen Wirtschaftslage und vor allem der landwirt- schaftlichen Situation über. Die Debatte wird sich voraussichtlich diese ganze Woche hinziehen. Gaillard fordert Währungskonferenz Eine Währungskonferenz der Länder des Gemeinsamen Marktes schlug der franzö- sische Finanzminister Felix Gaillard am Dienstag in Paris vor. Auf einem Essen der pritisch- französischen Pressevereinigung er- klärte Gaillard, es habe keinen Sinn, die Zollschranken abbauen zu wollen, wenn die Mitgliedsstaaten des Gemeinsamen Marktes verschiedene Währungspolitiken verfolgen, wenn die Budgets im Defizit sind und wenn die Kreditrestriktionen verschiedenartig ge- handhabt werden. Die Währungskonferenz sollte sich mit der Bildung eines Investi- tions- und Entwicklungs- Fonds befassen und dabei auch das Problem des deutschen Devisenüberschusses und des französischen Defizits erörtern. Der französische Finanz- minister dementierte Berichte über eine deutsche Wirtschaftshilfe für Frankreich. Regierung von Thailand gestürzt Ministerpräsident Pibul Songgram von der Armee verjagt Bangkok.(dpa/ AP) Die thailändische Armee hat am Montag unter Führung ihres Oberbefehlshabers Marschall Sarit Tha- ranat die Regierung Pibul Songgram ohne Blutvergießen gestürzt. Das Militär besetzte die Hauptstadt und forderte den Minister- präsidenten und anderé Kabinettsmitglieder auf, sich zu ergeben. Ministerpräsident Song- gram hat es jedoch vorgezogen, zu fliehen. Der Innenminister und Polizeichef Phao Srijanond und der Marineoberbefehlshaber Admiral Juthasart stellten sich der Armee. Nach Meldungen der ihm selbst gehören- den größten Zeitung Thailands ist der revol- tierende Armeeoberbefehlshaber, der erst vor drei Wochen von dem Posten des Verteidi- sungsministers zurücktrat, Anhänger einer Nachbarschaftspolitik mit der chinesischen Volksrepublik. Er soll bei seiner Revolte die Unterstützung des Königs Phumiphol Aduldet haben. Der Marschall hat jedoch in einer Pressekonferenz zugesichert, die außenpoli- tische Linie Thailands nicht zu ver- andern. Er setzte sich selbst als Gouverneur don Bangkok ein und erklärte, er wünsche, daß das Hauptquartier des Südostasien paktes(SEA TO) in Bangkok bleibe. Die mili- lärischen Planungschefs der acht SEATO- Länder weilen zur Zeit in Bangkok, wo am Donnerstag eine Konferenz stattfinden soll. Marschall Sarit teilte weiter mit, er habe Prinz Wan telegrafisch davon unterrichtet, daß dieser weiterhin Vertreter Tlailands bei der UNO bleibe. Er garantiere die Sicherheit aller Ausländer in Thailand und sagte die Er- künung aller internationalen Verträge und Verpflichtungen Zu. Indonesische Rebellenführer gleichen sich mit Sukarno aus Diakarta,.(dpa) Ap) Die Konferenz der indonesischen Zentralregierung mit den Hebellenführern aus verschiedenen Teilen des Inselreiches, in der sich bereits am amstag die politischen Führer der Auf- standsbewegungen für Präsident Sukarno und den früheren Vizepräsidenten Hatta er- klärt haften, endete am Dienstag mit einem reuebekenntnis auch der militärischen Be- lehlshaber auf den Inseln zur Zentralregie- zung. In einem gemeinsamen Rommuniqueè versicherten Sukarno und Hatta, daß sie in Ukunkt wieder zusammenarbeiten wollen. atta, der ein Befürworter einer gröberen Selbständigkeit der einzelnen Provinzen gegenüber dem„Java- Zentralismus“ ist und großes Ansehen in politischen Kreisen ge- nießt, war im Herbst 1956 aus Protest gegen die Staatsführung Sukarnos als Vizepräsi- dent zurückgetreten. Die indonesische Zentralregierung in Dja- karta hat sich bereiterklärt, den Wunsch weiter Kreise in den einzelnen Inselprovin- zen nach größerer regionaler Selbständigkeit nachzukommen. Die Konferenz beschloß außerdem, einen Sonderausschuß mit der Prüfung der Frage zu betrauen, welches die neue Hauptstadt Indonesiens werden soll, da Diakarta als dieser Aufgabe nicht mehr gewachsen angesehen wird. mit den Auswirkungen der Bundestagswahl beschäftigt. Dabei betonten Ministerpräsident Steinhoff(SPD), Finanzminister Weyer(FDP) und Justizminister Amelunxen(Zentrum) für die drei Düsseldorfer Koalitionsparteien, daß die„bisherige gute und kollegiale Zu- sammenarbeit den Landesregierung fortgesetzt“ werden solle. In Rheinland-Pfalz werden einige nun- mehr in den Bundestag gewählte Landtags- abgeordnete ihren Landtagssitz niederlegen. Dazu gehört auch Innenminister Dr. Alois Zimmer(CDV). Schwerwiegender als dies ist für die CDU das Ausscheiden Zimmers aus der Landesregierung. Sein Rücktritt nach erfolgreicher Wahl war die Voraussetzung für seine Nominierung als Direktkandidat der CDU im Wahlkreis Trier. Bisher hat sich noch kein Parteigremium mit der Frage der Nachfolgeschaft Zimmers beschäftigt. Das größte Rätselraten in Bonn verursacht die Frage: Wird es wieder einen Vizekanzler geben und wer soll es sein? Möglicherweise wird die CSU diesen Posten unter Hinweis auf ihre jetzt so starke Stellung für Ver- teidigungminister Strauß fordern. Wirt- schaftspolitisch maßgebende Kreise der CDU möchten Erhard lieber in diesem Amt sehen. Ob die Sitzungen der Parteivorstände in dieser Woche schon endgültige Aufklärung über die Koalitionsbildung geben, wird in Bonn bezweifelt.„Harte Worte“, aber keine harten Entscheidungen werden nach Ansicht unterrichteter Kreise am Mittwoch beim SPD- Parteivorstand fallen, der in Bonn zu einer Sitzung zusammentritt. Man rechnet mit lebhaften Debatten über den Wahlaus- gang und die Gründe hierfür. In der SPD nahestehenden Kreisen wurde erklärt, es sei denkbar, dag„gewisse Konsequenzen“ in einiger Zeit gezogen werden könnten. In einigen Leitartikel von Zeitungen, die der SPD nahestehen, wurde die Frage aufge- Worfen, ob die SPD nicht besser gefahren wäre, wenn sie der starken Persönlichkeit Adenauers einen anderen Kandidaten für den Bundeskanzlerposten als Ollenhauer entgegengestellt hätte, etwa Professor Carlo Schmid. 5 Heck will Amt niederlegen Der CDU-Bundesgeschäftsführer Dr. Bruno Heck, der am Sorintag im südwürttembergi- schen Wahlkreis Rottweil/ Tuttlingen in den Bundestag gewählt worden ist, teilte mit, daß er sein Amt als Bundesgeschäftsführer sobald wie möglich niederlegen werde. Königin Juliana bittet die Holländer, sich einzuschränken Den Haag.(dpa) Im blumengeschmück- ten historischen Rittersaal in Den Haag eröffnete Königin Juliana am Dienstag das neue Sitzungsjahr des niederländischen Par- laments. In ihrer Thronrede mußte sie die niederländische Bevölkerung bitten, den Gür- tel enger zu schnallen. Holland habe sein Wirtschaftliches Gleichgewicht verloren. Zu- gleich kündigte die Königin Steuererhöhun- gen und Sparmaßnahmen der Regierung an. Die bis jetzt zur Deckung des staatlichen Deflzites getroffenen Maßnahmen seien un- zureichend. Die Niederlande müßten mehr exportieren und weniger selbst verbrauchen. Durch die angekündigte Erhöhung der Umsatzsteuer werden Personenautos, Motor- räder, Fernsehapparate und Zigaretten teu- rer. Darüber hinaus ist eine Erhöhung der Vermögenssteuer um 20 Prozent geplant. Kapitalinvestierungen können 1958 steuer- lich nicht abgesetzt werden. Die Regierung hat einige geplante öffentliche Bauten ge- strichen. An der Förderung des Wohnungs- baues soll jedoch festgehalten werden. Für 1958 sind 80 000 Wohnungen, davon 40 000 im sozialen Wohnungsbau vorgesehen. Die Dramatik eines wichtigen politischen Ereignisses ist in diesem Foto eingefangen. Das verleiht dem Bild den Wert eines über die Meinungen und Urteile des Tages hinausgehobenen Zeitdokuments. Im Bonner Sitzungssaal der SPD- Fraktion nimmt Erick Ollenhauer am 16. September zu dem Ausgang der Bundestagswahl Stellung. Die Enttäuschung, die er und seine Parteifreunde empfinden, spiegelt sich in seinem Gesicht. Doch aus dem großen Porträt, das hinter ihm an der Wand hängt, blik- ken streng die Augen Kurt Schumachers. Der verstorbene Führer der Sozialdemo- leratie war einst mit seinem zersckhundenen Körper und seinem von der Aufgabe des Miederaufbaus erfüllten Geist ein Symbol Nachkriegsdeutschlands. Sein Blick sckeint auch auf diesem Bild zu sagen: Wir kennen nur das Ziel und keine Resignation. Das sollte die Losung der SPD in diesen Tagen sein. Ihr ist weiterhin eine stadtspolitisch wichtige Auf- gabe gestellt; denn in einer parlamentarischen Demokratie wiegt die Bedeutung der Oppo- sition nicht geringer als diejenige der Regierung. 5 AP-Bild Bonn prüft die Belgrader Erklärung Keine„diplomatischen Konsequenzen“ gegen Jugoslawien erwogen? Von unserer Bonner Redaktion Bonn. Die Anerkennung der Oder-Neisse- Linie als endgültige deutsch- polnische Grenze im jugoslawisch- polnischen Abschlußkom- munique und die de Facto-Anerkennung der „DDR“ durch den jugoslawischen Staatschef Tito sind für Bonn zwar nicht unerwartet gekommen, sie haben aber ein starkes Span- nungsfeld geschaffen, das schon zwei Tage nach den Bundestagswahlen die konzen- trierte Aufmerksamkeit der auswärtigen Po- litik erfordert. Zur Zeit weicht die Bundes- regierung einer weiteren Stellungnahme aus, ehe nicht der deutsche Botschafter in Bel- grad, Dr. Pfleiderer, Außenminister von Brentano mündlich Bericht erstattet haben wird. Die Ankunft Pfleiderers wird am heu- Zwischen Gesfern und Morgen Ab sofort erhalten Bewohner der So- Wietzone und Ostberlins in Westberlin Kar- ten für alle kulturellen und sportlichen Veranstaltungen, zum Museumsbesuch so- Wie zum Besuch des Berliner Zoos und des Botanischen Gartens gegen Ostgeld im Ver- hältnis 1:1. Der wegen seiner Schärfe gefürchtete Generalstaatsanwalt der Sowietzone, Ernst Melsheimer(SED), ist allem Anschein nach von seinem bisherigen Stellvertreter Bruno Haid(SED) abgelöst worden. Sowohl der Deutschlandsender als auch der Berliner Rundfunk titulierten Haid in ihren Berichten über einen Spionageprozeg vor dem Ober- sten Gerichtshof der Sowjetzone am Diens- tag wiederholt als„Generalstaatsanwalt“. Eine offizielle Bestätigung für die Vermutung liegt bisher nicht vor. Vor dem Obersten Gericht der Sowjet- zone begann in Ostberlin ein Schauprozeß gegen fünf angebliche Agenten des ameri- kanischen Geheimdienstes. Sie werden be- schuldigt, in den Jahren 1953 bis 1956 in der Sowjetzone Militär- und Wirtschaftsspionage getrieben zu haben und einer„Untergrund- tätigkeit gegen die DDR“ nachgegangen zu sein. Die Angeklagten Friedrich Weihe, Wer- ner Chrobock, Alfred Fritsche, Walter Haupt- mann und Josef Templiner sollen„konter- revolutionäre Banden“ in die Sowjetzone eingeschleust, dort Funkstützpunkte sowie Waffen- und, Sprengstofflager eingerichtet ung VV zur Anwerbung . 75 durch den amerikanischen Geheimdienst nach Westberlin gelockt haben. Der ägyptische Industrieminister Aziz Sedky traf am Dienstag auf Einladung der Sowjetzonenregierung zu einem mehrtägigen Besuch in Ostberlin ein. Polen und die Sowietzone haben in Ost- Berlin ein Regierungsabkommen über die Zusammenarbeit beider Länder bei der friedlichen Nutzung der Atomenergie abge- schlossen, berichtet die Sowjetzonen-Nach- richtenagentur ADN. Der britische Innenminister Richard A. Butler wird sich nach Mitteilung seines Ministeriums am Donnerstag einer Bruch- operation unterziehen. Butler wird in den ersten Wochen nach der Operation nicht in der Oeffentlichkeit auftreten, aber voraussicht- lich schon in wenigen Tagen seine Amts- geschäfte wieder aufnehmen. Neuwahlen zum Präsidium und den Aus- schüssen des Montanparlaments finden im November in Rom statt. Die vier deutschen Vorsitzenden von Ausschüssen des Montan- Parlaments werden in der im November be- Sinnenden Amtsperiode der Gemeinsamen Versammlung nicht mehr angehören. Die Ab- geordneten Pohle CDU, Vorsitzender des Aus- schusses für Zuständigkeiten und Befugnisse, Schöne(SPD), Vorsitzender des Investitions- ausschusses, Blank OP/FVP), Vorsitzender des Ausschusses für Haushaltswesen und Ver- Waltungsfragen und Sabaß(CDU), Vorsitzen- der des Ausschusses für die Grubensicherheit und das Rettungswesen haben nicht mehr zu den Bundestagswahlen kandidiert oder wur- den nicht mehr gewählt, so daß sie auch im Montanparlament kein Mandat mehr aus- üben können. Die iranische Regierung hat mitgeteilt, sie erhebe keine Einwendungen mehr dagegen, daß Ausländer ihr Land als„Persien“ bę- zeichnen. Die Verwendung des Namens „Persien“ war vor etwa 25 Jahren als uner- Wünscht erklärt worden. Das Parlament des brasilianischen Bun- desstaates Alagoas hat die Amtsenthebung des Gouverneurs des Bundesstaates, Muniz Falcao, beschlossen. Dem Gouverneur wird von der Opposition ein politischer Mord vorgeworfen. Der Opposition gelang es, die notwendige Stimmenzahl aufzubringen, in- dem sie zwei bei einem Schußwechsel am Freitag letzter Woche im Parlament ver- letzte Abgeordnete auf Tragbahren in den Sitzungssaal trug. Der Schußwechsel hatte sich bei der Debatte über die Amtsenthebung des Gouverneurs ereignet. Ein Abgeordne- ter war dabei ums Leben gekommen. Die Elementarschulen der Stadt Nashville, in der es in der vergangenen Woche im Zu- sammenhang mit dem Rassenstreit zu Un- ruhen und sogar zu einem Bombenanschlag auf ein Schulgebäude gekommen war, öff- neten unter den wachsamen Augen der Poli- zei wieder ihre Klassen. Es ereigneten sich keinerlei Zwischenfälle Die meisten Far- bigen, die in bisher rein„weißen“ Schulen am Unterricht teilnehmen, waren erschienen. tigen Mittwoch erwartet. Wie aus unterrich- teten Kreisen verlautet, dürfte die deutsche Reaktion kaum in diplomatischen Konse- quenzen bestehen. Es wird vielmehr für möglich gehalten, daß gewisse Verpflichtun- gen des deutsch- jugoslawischen Wiedergut-⸗ machungsabkommens einer Revision unter- Zz0gen werden. Es wird auch von den offiziellen Stellen eingeräumt, daß sich die auswärtige Politik der Bundesregierung mit ihrer Haltung ge- genüber Jugoslawien in einer Zwickmühle befindet. Vor einiger Zeit war offiziell er- klärt worden, eine Anerkennung Pankows durch solche Staaten, die bisher keine Be- ziehungen zur DDR unterhielten, würde von der Bundesregierung als unfreundlicher Akt empfunden werden und diplomatische Konsequenzen nach sich ziehen. Davon ist indessen jetzt nicht mehr die Rede. Von der Berichterstattung Pfleiderers erwartet man eine Antwort auf die Frage, ob Tito etwa eine grundsätzliche Schwenkung vorgenom- men hat. Ferner wartet man begierig auf den Bericht Pfleiderers über sein Gesprach mit dem polnischen Außenminister Rapacki, wobei die Möglichkeiten einer künftigen Normalisierung der deutsch- polnischen Be- ziehungen erörtert worden sein sollen. Die Bonner Parteien bedauerten am Dienstags übereinstimmend die Belgrader Vorgänge. Im Pressedienst der CDT/ CSU heißt es, es gelte hier nach wie vor die Auf- fassung, daß die Wiederherstellung der deut- schen Einheit in die Verantwortung der vier Mächte falle, und daß Verhandlungen mit der Pankower Regierung nicht in Frage kämen. Im Pressedienst der Sozialdemokra⸗ ten wird die Anerkennung der Oder-Neige- Linie durch Tito als ein„folgenschwerer Schritt“ bezeichnet, dessen Wirkungen in der internationalen Politik nicht abzusehen Seien. Die SPD macht der Bundesregierung den Vorwurf, sie ernte heute die Früchte einer geistlosen Ostpolitik. Die Nichtauf⸗ nahme der diplomatischen Beziehungen zu Polen lasse sich nicht mehr rechtfertigen. Auch die Freien Demokraten stellen die Frage, ob die Bundesregierung alles getan habe, um solche Brüskierungen zu verhin- dern. Der Bund der vertriebenen Deutschen und der Verband der Landsmannschaften haben die Bundesregierung aufgefordert, alle Leistungen an Jugoslawien einzustellen. fab beeuee 1 Seite 2 MORGEN Mittwoch, 18. September 1957/ Nr. 216 — N Mittwoch, 18. September 1957 Das Konzept Titos Während die Nachgesänge zur Bundes- tagswahl im Abklingen sind, sieht man sich nicht nur in Bonn, sondern auch in den Zei- tungsredaktionen sowie am bürgerlichen Herd mehr nach der politischen Weltsituation um, in der die neue„alte“ Regierung nach den Wahlschlachten der letzten Wochen wie- der auf Kurs zu gehen hat. Da hat sich nun inzwischen etwas ereignet, was vor allem im Bonner Außenministerium zu eingehenden Erörterungen drängt und nicht ohne Einflug aut den außenpolitischen Kurs, soweit wir Unsere Nase in den Ostwind heben wollen, bleiben kann. Der jugoslawische Staatschef, Marschall Tito, nämlich hat sich in dem Kom- muniqué, das zum Abschluß des Besuches von Gomulka und einer polnischen Regie- rungsdelegation herausgegeben wurde, für die Beibehaltung der Oder-Neiße-Grenze als endgültige Westgrenze Polens ausgesprochen. Jugoslawien ist somit das erste Land, das mit der Bundesrepublik diplomatische Beziehun- gen unterhält, aber dessen ungeachtet sich in dieser für die Bundesrepublik als Rechts- nachfolgerin des Reiches bedeutenden Frage offlziell gegen die Bonner Auffassungen aus- Sesprochen hat. Denn der Bonner Stand- Punkt, daß die Frage der gesamtdeutschen Ostgrenze erst durch einen Friedensvertrag gelöst werden soll, wurde bisher weder ge- andert noch auch in irgendeiner Form ab- geschwächt oder modiflziert. Daß das Außen- ministerium nach der Unterredung des deut- schen Botschafters Pfleiderer mit dem pol nischen Außenminister Rapacki, die im Rah- men des polnischen Besuches in Jugoslawien stattfand, alle seine Botschafter angewiesen hat, künftig auf dem diplomatischen Parkett Erörterungen über die Oder-Neiße-Linie nicht mehr auszuweichen, deutet auf einen der wesentlichsten Punkte im auhenpoliti- schen Programm der Bonner Regierung in der neuen Legislaturperiode hin. Dieser Pro- grammpunkt wird den Versuch einer Neu- regelung der Beziehungen Bonns zu Polen betreffen. Vom polnischen Standpunkt aus ist der Wunsch einer Garantierung der Oder-Neißge- Linie als Westgrenze weniger rechtlich zwar, aber doch als Aequivalent für Landverluste in seinem östlichen Teil durch den letzten Krieg verständlich. Grenzziehungen, die im Gefolge von Kriegen vorgenommen werden, bringen allerdings immer wieder, oft sogar erst nach Jahrzehnten, den Anlaß zu neuen Spannungen mit sich. Nun liegt der Abschluß eines Friedensvertrages für alle Beteiligten in so unerreichbar erscheinender Ferne, daß kür absehbare Zeit auch in Bonn mit der Oder-Neige- Grenze nicht nur als Provi- Sorium gerechnet werden muß. Welche außenpolitische Konzeption des Ostens, so erhebt sich die Frage, steht denn hinter dem Belgrader Kommuniqué? Es ist nach unserer Auffassung kaum anzunehmen, daß Tito das Zugeständnis in dieser Grenz- frage nur Herrn Gomulka als höfliches, ja freundschaftliches Gastgeschenk offeriert hat. Wenn Vermutungen richtig sind, nach denen Gomulka Titos Zustimmung zur Oder-Neige- Grenze überhaupt zur Voraussetzung für seinen Besuch in Belgrad gemacht hat, dann ist das erst recht nicht anzunehmen. Tito war sich der Tragweite seiner Worte, die er gleich zu Beginn des Gomulka-Besuches sprach, und die er nun auch in das Kommuniqué aufnehmen lieg, durchaus bewußt. Durfte er vielleicht sogar Grund zu der Annahme haben, daß Bonn deshalb nicht gleich die diplomatischen Beziehungen zu ihm abbre- chen wird? Es spräche durchaus einiges dafür, daß der jugoslawische Staatschef Chrustschow und dessen neuen Außenminister, Gromyko, für die Idee eines neutralen Gürtels aus so- Zialistischen Staaten, die nicht in erster Linie durch ein Militärbündnis wie den Warschauer Pakt blockartig miteinander verbunden Wären, sondern mehr durch das allen ge- meinsame Beispiel sozialistischer Staats- und Wirtschaftsführung die Voraussetzung auch für ein neues europäisches Sicherheits- system schaffen würden, mehr erwärmen konnte als Molotow und seine Garde. Für die irmenpolitische Entwicklung in den osteuro- Päischen Staaten müßte das eine gewisse Unabhängigkeit von Moskau mit sich brin- Sen, soweit diese wenigstens mit der Formel vom„eigenen Weg“ in Einklang zu bringen ist. Und außenpolitisch könnten dann die Be- Ziehungen zu diesen Staaten auch unserer- seits sehr interessant werden, Tito weiß aus eigener Erfahrung, daß zu große Abhängig- keit von Moskau nur auf Mißtrauen stößt Und der Sache des Sozialismus östlicher Prä- gung nur schadet. Andererseits muß der Westen einschließlich der Bundesrepublik an jeder Lockerung des Moskauer Dirigismus interessiert sein. Solange Vorschläge wie die Ostsee-Neutralisierung oder jetzt eine Bal- kan-Lösung durch Verhandlungen zwischen Jugoslawien, Griechenland und der Türkei einerseits sowie Bulgarien, Rumänien und Albanien andererseits aus dem Kreml kom- men, ist das ohne Zweifel nach Titos Mei- nung wenig erfolgversprechend, Tito Will nach wie vor dem Gerede von der Koexistenz die Praxis friedlichen Zusammenlebens fol- gen lassen. Ein wesentlicher Schritt dahin ist nach seiner Ansicht die größere Verselbstän- digung der osteuropäischen Staaten, Nur 80 läßt sich erklären, daß Tito die Sowjetunion als stärkstes und verantwortungsvollstes Sozialistisches Land anerkennt und auch kei- nerlei Anstalten macht, das östliche sozia- listische Lager zu verraten, zum anderen aber Osteuropa aus der allzu herzlichen Um- klammerung von Moskau lösen will. Es darf angenommen werden, daß Tito in Somulka für diese Konzeption einen Parteigänger gefunden hat. Auf dem Hin- tergrund dieser Konzeption sollte das Bonner Außenministerium die Erörterung über die Neuregelung der Beziehungen zu Polen sehen, an denen Warschau— auch das wurde in Belgrad gesagt— nach wie vor gelegen ist. Daß Polen dabei den An- spruch auf die Oder-Neißge-Grenze nach- drücklich ins Spiel bringt und weiter brin- gen wird und sich auch noch Bundesgenos- sen sucht, die diesen Anspruch anerkennen, kann nicht überraschen. Wenn man dar- überhinaus zu der Erkenntnis bereit ist, daß Tito trotz aller Händel mit Moskau einge- schworener Kommunist— nach östlichem Sprachgebrauch Sozialist— ist, kann seine Stellungnahme zur Oder-Neiße-Grenze auch nicht überraschen. Tito will als sozialisti- scher Realpolitiker gesehen werden. In die- ses Bild paßt auch seine Meinung, daß man um die Existenz zweier deutscher Staaten nicht herumkomme. Dies sollten wir, ob es uns Spaß macht oder nicht, zur Kenntnis nehmen und zum Ausgangspunkt aller Uberlegungen machen, die Osteuropa betreffen. Es sollte für uns wenigstens von Nutzen sein, neben Tito in Gomulka einen weiteren osteuropäischen Gesprächspartner für die einschlägige Pro- blematik zu gewinnen. Es könnte in diesen Staaten der Los-von-Moskau- Bewegung nur Förderlich sein. Wolfgang von Gropper Algier droht ein Generalstreik Schlechtes Klima für die Beratung des Algerienstatuts/ Gaillard zum Gemeinsamen Markt 4 Von unserem Korrespondenten Joseph Rovan Paris, 17. September Zwei Tatsachen beherrschen den politi- schen Himmel in Paris: Der Zusammentritt des Parlamentes und die damit verbundene Agitation um das neue Statut für Algerien einerseits, andererseits die Rede des Finanz- ministers Gaillard über die notwendige Revi- sion der verschiedenen europäischen Wäh- rungen noch vor dem endgültigen Beginn des Inkrafttretens des Gemeinsamen Markts. Was den ersten Punkt anbetrifft, so ist— wie vorgesehen— der Gesetzentwurf, der der Nationalversammlung vorgelegt wurde, sofort zur Behandlung an den innerpoliti- schen Ausschuß überwiesen worden, vor dem Bourgès-Maunoury und Algerien-Minister Lacoste die Struktur des neuen Statuts für Algerien eingehend auseinandergesetzt haben. Die Gegnerschaft der Rechtsparteien gegen das Projekt ist allerdings heute ebenso stark Wie gestern und wird sogar noch unterstützt durch die auflodernden Leidenschaften, die Englische Zeitungen erinnern an Bismarck Britisches Echo auf den hohen Wahlsieg der Partei Adenauers Von unserem Korrespondenten Dr. K. H. Abshagen London, 17. September Dr. Adenauers Wahlsieg— denn als einen persönlichen Erfolg des Bundeskanzlers sieht man das Ergebnis des letzten Sonntags Allge- mein an— gibt den politischen Köpfen in England allerlei zu denken. Man wurde nicht dadurch, daß Adenauer von der Wählerschaft im Amte bestätigt wurde, überrascht, wohl aber über die Größe der Mehrheit, die er er- zielte. Bei dem instinktiven Mißtrauen, das in England immer noch gegen Deutschland und die Deutschen besteht, kann es aber nicht weiter verwundern, daß man hinter dem starken, persönlichen Vertrauensvotum für Adenauer durch den deutschen Wähler eine Bekräftigung des berüchtigten„Führerprin- zips“ vermutet. Derartige Besorgnisse werden durch deutsche oppositionelle Stimmen über die Gefahr der Herrschaft eines Mannes und einer Partei bekräftigt. Die meisten Englän- der machen sich dabei gar nicht klar, daß bei ihnen die jeweilige Herrschaft der einen Partei ja die Regel ist. Die„Times“ wendet sich denn auch gegen derartige Spekulationen wegen des„Führerprinzips“ und meint, die Deutschen könnten sich mit Recht be- schweren, daß alles, was sie täten, im Aus- land irgendwie unfreundlich ausgelegt werde. Immerhin werden auch in Deutschland freundlich gesinnten Kreisen gewisse Be- sorgnisse laut, die sich zum Teil auf Paralle- len mit Bismarck stützen. Man fragt sich, ob Adenauer, nachdem er jetzt eine innerpolitisch unangreifbare Position errungen hat, die staatsmännische Weisheit besitzen werde, das Maß von gegenseitigem Vertrauen und Zu- sammenarbeit zwischen Regierung und Oppo- sition anzubahnen, das nach englischer Auf- fassung auf die Dauer die wichtigste Voraus- Setzung für das Funktionieren der parlamen- tarischen Regierungsform ist. Die Schärfe der Adenauerschen Angriffe gegen die Sozial- demokratie während des Wahlkampfes ist in englischen Kreisen, die mit der deutschen Geschichte vertraut sind, mit Bismarcks Brandmarkung der Sozialdemokraten als „Reichsfeinde“ verglichen worden, in der zum Beispiel der„Manchester Guardian“ eine der Wurzeln der Katastrophe glaubt sehen zu sollen, die das Reich unter Bismarcks Nach- folgern befiel. Ein besseres Zusammenspiel zwischen Re- gierungsparteien und Opposition, wofür nach englischer Auffassung die ausgezeichnete sachliche Arbeit in den Ausschüssen des Zweiten Bundestages gute Voraussetzungen geschaffen hat, würde in den Augen erfah- rener Parlamentarier die beste Gewähr da- für bieten daß die SpD, auch wenn sie noch auf längere Sicht in der Opposition bleiben muß, nicht der Radikalisierung ver- fällt. Daß auch die SPD ihrerseits die Wahl- Kkampfeinstellung überwinden und ihre per- sönlichen Vorurteile gegen den Bundeskanz- ler ablegen müsse, wird gerade in Labour- Kreisen für wünschenswert erklärt. Man weist auf die jahrzehntelange Wartezeit hin, welche die Labour Party durchmachen mußte, ehe sie unter MacDonald in den ZWanziger Jahren zunächst zwei Minderheitsregierun- gen formen konnte, auf die dann weitere 14 Oppositionsjahre folgten, bis Labour 1945 erstmalig mit einer Mehrheit an die Macht kam. Ein weiterer Punkt, der in England eifrig diskutiert wird— wiederum in Parallele zu Bismarck— ist die Frage der Nachfolge Adenauers. Bei aller Bewunderung für die Elastizität des Bundeskanzlers meint man doch, daß er angesichts seines hohen Alters keine Zeit verlieren sollte, um aus der Zahl seiner Mitarbeiter einen oder mehrere an der Gestaltung seiner Politik so zu beteiligen, daß sie befähigt würden, diese eines Tages weiterzuführen. sich in den letzten 24 Stunden in Algerien sehr drohend entwickelt haben. Auf den Aufruf verschiedener natio- nalistischer französischer Organisationen droht in Algier ein Generalstreik auszu- brechen, den der für die Gegend von Algier verantwortliche kommandierende General Massu zu brechen angedroht hat. Massu hat verlauten lassen, daß er den Streik der Euro- päer ebenso rigoros behandeln würde wie seinerzeit den Generalstreik der Eingebore- nen, der von den Aufständischen befohlen worden war und der nach wenigen Tagen unter der drastischen Aktion von Massus Fallschirmjägern zusammenbrach. N Das Klima, in dem solche Worte aus- gesprochen werden können, ist natürlich denkbar schlecht für eine ruhige Behandlung des so lebenswichtigen Projekts, das dem Parlament vorliegt. Die Leidenschaft, die in Algier solche gefährlichen Folgen zeitigen, Werden wahrscheinlich sehr leicht auch auf die Abgeordneten im Parlament übergreifen und werden der Erledigung des Projektes die größten Schwierigkeiten machen. Ver- teidigungsminister Morice ist zwar bis jetzt nicht zurückgetreten, doch steht ziemlich fest, daß er, falls nicht entscheidende Aenderun- gen während der Debatte in das Projekt ein- gefügt werden, doch die Konsequenzen aus seiner Ablehnung der wichtigsten Punkte des Gesetzentwurfs ziehen müßte. Er hat ihn ja auch nicht, wie es sonst üblich ist, mit allen seinen Ministerkollegen zusammen unter- zeichnet, bevor er dem Parlament vorgelegt Wurde. Während der innerpolitische Ausschuß nun schnell mit der Behandlung des Ge- setzentwurfes fortschreitet, hat in der Na- tionalversammlung die Diskussion über die Wirtschaftspolitix der Regierung begonnen. Ihr hat Finanz- und Wirtschaftsminister Gaillard in einer Rede einen neuen und wesentlichen Punkt hinzugefügt. Gaillard erklärte, daß vor Inkrafttreten der Be- stimmungen über den Gemeinsamen Markt eine Neuordnung der monetären Politik aller beteiligten Regierungen unbedingt nötig wäre. Ohne eine solche Neuordnung, die wohl praktisch mit dem Wunsch nach einer Aufwertung der Deutschen Mark zu- sammenfällt, würden ein großer Teil der Hoffnungen, die an den Gemeinsamen Markt CSU beansprucht vier Bonner Ministerien Strauß soll Vizekanzler werden/ Rückwirkungen auf Münchener Koalition Von unserem Korrespondenten Gerd schmitt München, 17. September „Nix rührt sich in Bayern“— mit diesen Worten versuchte der bayerische Landwirt- schaftsminister, Dr. Josef Baumgartner, Chef der hoffnungslos durchgefallenen Fördera- listischen Union, den eisernen Zusammenhalt der Viererregferungskbalition in Bayern auch nach dem Wahlsieg der CSU zu beée- schwören. Auch der bayerische Ministerrst, der am Dienstag zusammentrat, glaubt nicht, daß durch den Wahlausgang irgend eine Aenderung der Regierung in München nötig werde. Ministerpräsident Hoegner bezeichnete es als eine Entwertung des förderalistischen Gedankens, wenn der Ausgang einer Bun- destagswahl die Zusammensetzung der Län- derregierungen ändere. Der CSU-Vorsitzende Dr. Hanns Seidel hatte allerdings bereits am Montag dem Ministerpräsidenten zu bedenken gegeben, daß man im Land nicht gegen eine Partei regieren könne, deren Bundespolitik 58 Pro- zent der Wähler billigten. Einige Abgeord- nete der Bayernpartei und unter Umständen auch des BHE sollen sich angeblich schon zum Absprung in die CSU bereit machen. Allerdings haben sie jetzt von der CSU nicht mehr die Honorierung zu erwarten, die ihnen vor einigen Monaten noch sicher ge- wesen wäre. Die CSU ist wohl auch kaum gewillt, die Regierungsverantwortung in Bayern für das restliche Jahr der Legislatur sonders periode in irgend einer schwankenden Koali. tion zu übernehmen. Viel sympathischer Wäre ihr eine Vorverlegung der bayerischen Landtagswahlen, wenn die jetzige Regie- rung ihre Grundlage im Parlament verlöre. Inzwischen bemüht sich die CSU, ihr be- es Wahlergebnis vom Sonntag in Bonn in politische Münze umzusetzen. Lan- desvorsitzender Dr. Hanns Seidel trifft sich am Mittwoch oder Donnerstag mit Bundes- kanzler Adenauer. Schon jetzt kann man sagen, daß die bayerischen Christlich-Sozia- len ein viertes Bundesministerium bean- spruchen werden. Bestimmt wird die CSU wieder Franz Josef Strauß für das Verteidi- gungsministerium und Fritz Schäffer für das Bundesfinanz ministerium vorschlagen. Fer- ner will sie Strauß für den Posten des Vize- kanzlers empfehlen. Das Postministerium, seit jeher eine bayerische Domäne, möchte man dem Vorsitzenden der CSU-Landes- gruppe in Bonn, Richard Stücklen, antragen. Ernst Lemmer soll allem Anschein nach das Gesamtdeutsche Ministerium übernehmen. Nachdem Professor Siegfried Balke kein Interesse mehr an einem Ministeramt Hat, wird die CSU wohl auf das. Atomministe- rium verzichten. Dafür hat sie ein Auge auf das Landwirtschaftsministerium geworfen. Da Baron Otto von Feury weiterhin Bauern. verbandspräsident bleiben will, wird die CSU für diesen Posten ihren Parteifreund Hans Lücker empfehlen. Auf den Wahlsieg folgt harte Arbeit Die Beratungen über die Regierungsbildung haben begonnen/ Aufgaben des Dritten Bundestags Von unserem Korrespondenten Hugo Grüssen Bonn, 17. September Während die ersten der neugewählten Abgeordneten mit ihren Köfferchen in der Bundeshauptstadt eintreffen und in den Zei- tungen eifrig Ministersessel verteilt werden, begannen im Schoß der Bundesregierung und im engsten Kreis um den Bundeskanzler ernste Beratungen. Gewiß, die Regierungs- bildung wird durch die große Mehrheit der CDU/CSU leichter sein als 1953, wo die Viel- zahl der Koalitionspartner mit ihren ver- schiedenen Wünschen die Verhandlungen er- schwerten. Aber auch diesmal genügt es nicht, wenn nur die einzelnen Landesver- bände und Koalitionspartner nach ihrer Stärke gewogen und dann mit Ministern be- dacht werden. In erster Linie muß man die Aufgaben der dritten Regierung sehen und dann für ihre Lösung die besten Leute suchen. Die Sorgen werden bald beginnen. Der Weitere Aufbau der Bundeswehr stellt seine Anforderungen. Die NATO verlangt die Auf- bringung eines stärkeren Verteidigungs- beitrages. Auch das leidige Problem der Stationierungskosten wird bald als harte Realität vor den Parlamentariern stehen. Die Gewerkschaften deuteten verschiedentlich an, daß sie zu gegebener Zeit mit Lohn- forderungen auftrumpfen wollen. Eine solche Kampagne würde nicht ohne Einfluß auf die Preise bleiben. Ein ganz anderes Problem: der große Erfolg der Christlichen Demokra- ten macht die kleineren Parteien nervös. Sie werden in den Ländern gegen die Sperr- klausel anrennen und die Aenderung der Wahlgesetze wahrscheinlich sogar zur Ko- alitionsfrage machen. Mit Versuchen, die Mehrheit im Bundesrat zu ändern, um ein Gegengewicht gegen die Position der CDU/ CSU im Bundestag zu erreichen, muß gerech- net werden. Schon deutet sich in Schleswig- Holstein einiges an. Die Hamburg- Wahlen im Oktober geben der Sp eine neue Chance. Auch hier also Unruhe. Ernsthafter als bis- lang sollte man sich Gedanken Über einen einheitlichen Wahlturnus in Bund, Ländern und Gemeinden machen. Zu den neuralgischen punkten gehört auch die gesamte Außenpolitik, Eine Neu- organisation des Auswärtigen Amtes und ein baldiger Umbau des Auswärtigen Dien stes werden schon lange verlangt. Der Start in die deutsch- sowjetischen Verhandlungen ging ganz offenbar nicht von jener nüchter- nen Ausgangsbetrachtung aus, die geboten ist. An die Radford-Umrüstungspläne und die plötzliche Abrüstungskrise(Stassen) sei in diesem Zusammenhang erinnert. Sie be- Weisen, daß einiges nicht stimmt. Entweder funktioniert die Berichterstattung aus Wa- Shington nicht oder die Berichte kommen in Bonn nicht zu ihrem Recht. Auch die Fülle neuer Entschlüsse und Maßnahmen, die sich aus der Verwirklichung der Europkischen Verträge ergibt. verlangt von der Bundes- regierung bald Entscheidungen und organi- satorische Schritte. Wenn darüber hinaus der Bundeskanzler, der Bundesaußenminister und die Christlich Demokratische Union überlegten, wie sie auf dem Feld der Außenpolitik das schöne Wort vom„Mag- halten“ realisieren und eine bessere Zu- sammenarbeit mit der Opposition herbei- führen können, so wäre das vernünftig. In der anrollenden Diskussion Über die künftige Politik tauchen aber auch ganz andere Fragen auf. Dr. Adenauer selbst wies am Montag auf den tiefen Einbruch der Union in die Kreise der Arbeiterschaft hin. Die Ueberwindung des Klassenkampfes bedeutet mehr als ein Schlagwort. Man muß deshalb bedauern, daß— rein zahlenmäßig — die Vertretung der Arbeitnehmerschaft in der neuen Bundestagsfraktion der CDU/ CSU schwächer wurde. Dr. Adenauer wäre gut beraten, wenn er einen vitalen Mann, der die Sprache der Arbeitenden spricht und ihr Vertrauen besitzt, in sein Kabinett holte. Eine Analyse der Stimmabgabe zeigt auch, daß in der neuen Bundestagsfraktion die „Grüne Front“ stärker vertreten sein wird, als bisher. In dieser ersten Vorschau auf die Arbeit des Dritten Bundestages und die Haupt- aufgaben der neuen Bundesregierung können nur Strukturen angedeutet werden. Viele heiße Eisen liegen noch in der Schublade. Nur eine Bundesregierung, die straff und konzentriert arbeitet, wird ihrer Herr wer- den.. Privatisierung des Volkswagenwerks Bonn.(eg.-Eig.-Bericht) Es sei damit 2 rechnen, daß eine der ersten Gesetzesvor- lagen, welche die neue Bundesregierung dem Parlament zuleiten werde, das Gesetz zur Privatisierung des Volkswagenwerkes sein Werde, wurde am 17. September im Bundes- wirtschaftsministerium versichert. Ein ent- sprechender Gesetzentwurf der CDU/CSU War vom alten Bundestag zwar beraten, aber nicht mehr verabschiedet worden. Man verweist dabei auf das Wahlergebnis im Stadtbezirk Wolfsburg, wo die C50 12 699, die SPD 7757 und die FDP 1582 Stimmen erhielt. Dieses Ergebnis zeige, so wird ge- sagt, daß die Belegschaft des Volkswagen- Werkes dem Gedanken der Privatisierung des Werkes wesentlich positiver gegenüber- stehe, als es die Industriegewerkschaft Me- tall wahrhaben wolle. Siehe auck Seite 9 geknüpft werden, nicht in Erfüllung gehen können. Gaillard schlägt vor, daß die Re. Slerungen der am Gemeinsamen Markt be. teiligten sechs Länder ab Januar 1958 in Verbindung treten, um diesen wichtigen Tagesordnungspunkt zu beraten, und anschließend auch Verhandlungen mit den- jenigen Regierungen eingegangen werd die eventuell der Freihandelszone beitreten Würden, die mit dem Gemeinsamen Markt verbunden werden soll, das heißt vor allem die Regierungen Großbritanniens und der skandinavischen Länder. Obgleich die Rede von Gaillard nicht im unmittelbaren Zusam- menhang mit den in der Kammerdebatte aufgeworfenen innerpolitischen Wirtschafts. fragen steht, so wird sie doch ohne Zweifel einen großen Widerhall sowohl in Frank. reich wie in den interessierten anderen europäischen Ländern finden. Indiskretionen In Düsseldorf haben dieser Tage die Juristen getagt und ihre Probleme beraten. Viel beachtet wurde dabei ein Referat von Professor Hans Carl Nipperdey, dem Präsidenten des Bundes- arbeitsgerichtes, der das„Recht auf eine pri- vatsphüre“ verteidigte und an die Gerichte appellierte, abschreckende Strafen gegen Presseorgane auszusprechen, die„aus Sen- sationsgier und Geschäftemacherei die Ehre der Menschen mit Füßen treten“; jeder habe das ausschließliche Recht, daruber zu bestim- men, ob seine Privatsphäre durch Presse, Rundfunk oder Schrifttum dargestellt werden durfe. Damit ist ein neuralgischer Punkt des deut- schen Presseunwesens berührt worden; denn nie ist der Schlüsselloch Journalismus üppiger ins Kraut geschossen als in unseren Tagen, Doch kommen solche Dinge, deren harmloseste Form sick in den Indisſeretionen der Illustrier- ten über die Affuiren der Potentaten von ge- stern und die Ehesorgen der von heute spie- gelt, nicht von ungefähr, und leider ist es nduſig so, daß die„Opfer“ selbst das Material für die sogenannten Tatsachenberichte liefern. Welche Geschmacklosigkeit leistete sich bei- spielsweise Maria Schell, als sie in die Melt posaunen Heß, se habe in Saint-Brieuc eine Fehlgeburt gehabt, dieselbe Marid Schell übri- gens, die„in aller Stille“ aus ihrer Hochzeit in der Mieslirche bei Steingaden einen Fim- rummel werden ließ, der seinesgleichen suchen durfte. Denn daß der Ursprung dieser von der Sensationspresse gierig aufgegriffenen„Neuig- keit“ nur von ihr stammen konnte, steht bei der delikaten Materie doch wohl ebenso außer Frage, vie die Tatsache, daß viele Stars und Staxrlets ein Mittel scheuen, um in der Leute Mund zu bleiben oder zu kommen. Als Bei- spiel dafür sei nur an die publicity-süchtige Filmduame erinnert, die vor einiger Zeit die Fotografen um sich versammelte, um alsbuld mit nackter Brust in die Fluten des Mittel- meeres zu steigen und dort in die Arme eines Hartners au sinken, nur damit sie auch einmal in die„Illustrierten“ kam. f Hoch soll solcher Eæhibitionismus nicht be- schönigen, daß„Sensationsgier und Ge- schäftemacherel“ in einem Teil der deutschen Presse häßliche Blüten treiben. Unsere Notiz soll nur dem Hinwsis dienen, daß der Ein- bruch in die privaten Sphären und die daraus resultierenden takt- und geschmachlosen Ent- Hllungen vielfach erst durch das Entgegen- kommen der„Betroffenen“ ermöglicht werden. Wgi. Die zwölfte Tagung der UNO- Vollversammlung eröffnet New Vork.(dpa) Die 12. Tagung der UNO- Vollversammlung in New Vork wurde am Dienstagabend vom Präsidenten der vor- jährigen Sitzung, dem thailändischen Prinzen Wan eröffnet. Die 81 Mitgliedstaaten der UNO sind etwa zur Hälfte durch ihre Außen- minister vertreten, darunter die USA, Groß- britannien und die Sowjetunion. Zu den wich- tigsten Themen der diesjährigen Tagung ge- hören die Abrüstung, Algerien, Zypern und Nahostfragen, wie die Bezahlung der Räu- mung des Suezkanals und der UNO-Polizei- truppe. 5 Staatsminister Marosan in Ungarn unter Polizeiaufsicht? Wien.(Ap) Der ungarische Staatsminister Gygergy Marosan, der sich als einer der schärfsten Verfolger„konterrevolutionärer Elemente hervorgetan hat, soll nach Berich- ten ungarischer Flüchtlinge ins Budapester Harshegy- Sanatorium eingeliefert worden sein und dort unter Polizeiaufsicht stehen, Weil er während des Ferienaufenthalts Ka- dars in der Sowjetunion angeblich die Re- gierungsgewalt an sich zu reißen versuchte. Marosan hatte sich verschiedentlich ge- brüstet, er habe die sowietrussische Armee zur Niederschlagung des Volksaufstandes herbeigerufen. 5 Erneute Ausschreitungen aus Rotchina gemeldet Hongkong.(AP) Zu schweren antikommu- nistischen Ausschreitungen ist es nach einer Meldung der amtlichen Pekinger Nan tenagentur vor zwei Monaten in der süd- chinesischen Provinz Rwantung gekommen. Die„konter revolutionären“ Aust indische sollen ein Lebensmittellager, ein Steueram und andere Regierungsgebäude angegriffen haben. Bei de Revolte sind fünf n stische Funktionäre und mindestens 24 3 ständische getötet worden. Alle am Aufstan beteiligten„konterrevolutionären und krimi- nellen Elemente“ sollen innerhalb von zehn Tagen gefaßt worden sein. Neue Raketenversuche mit wechselndem Erfolg Kap Carneval.(AP) Auf der ameri- kanischen Reketenversuchsstation bei Kap Carneval in Florida haben zwei Raketen versuche stattgefunden. Während eine kleine Rakete, bei der es sich vermutlich um eine Fliegerabwehrrakete vom Typ„Bomare handelte, einwandfrei startete und im Him- mel verschwand, blieb eine größere Rakete am Abschußort liegen, rauchte und war spä- ter in Flammen gehüllt. Ur. 2 In betal gen e Segnt nerzli Schwe den i. Ichke in de! mit Zwar der B cpker! muter Leben om 80 kenhé Woche bereit Fürze auch kenpf sorts dab a Arbei Woche Millio deswii kenhe und Schwe mögli lioner Weite Kran! Kredi 5 . den. den! zu ve Besse den würd in Be träge Prozèe 7 tung Jahr jede nen. 400 00 von Ware Jahre Masc chem Nr. 216 ee g gehen die Re- kt be. 1958 in ichtigen nd dai ut den. werd eitreten „ Markt r allem ind der ie Rede Zusam- debatte 8 Zweifel Frank- anderen Juristen beachtet 5 Hans Bundes- ne Pri- Jerichte gegen s Sen- e Ehre r habe bestim- Presse, Werden s deut- „ denn üppiger Tagen. Moseste ustrier- hon ge- e spie · ist ez lat erial Ulefern. m bei⸗ e. Melt le eine Abri lockzeit Film- suchen on der „Neuig- eht bei außer rs und Leute s Bei- üchtige eit die alsbald Mittel- eines einmal Rt be- Ge- tschen Notiæ Ein- daraus Ent- gegen erden. Wgi. et UNO- e am vor- inzen UNO Ben- Iroß- wich- 8 86 und Räu- lizei- nister der ärer“ rich ester rden ehen, Ka- Re- chte. ge- rmee ndes mu- einer rich- süd- men. chen amt iffen uni- Auf- tand imi- zehn eri- Kap ten- eine eine arc“ im- cete pä⸗ ö vr. 216/ Mittwoch, 18. September 1957 7 — D Hfandlie q Den Schwestern soll es besser gehen Rationalisierung in Sicht?/ Krankenschwestern müssen m ueiner Ministerbesprechung in Bonn belabte man sich vor kurzem mit den Sor- en eines ganzen Berufsstandes, der aus den gegnungen des Wirtschaftswunders bislang herzlich geringen Nutzen zog. Kranken- schwestern und Krankenpflegepersonal wer- den immer knapper, weil die Verdienstmög- lchkeiten und die Zahl der Arbeitsstuden n den karitativen Berufen keinen Vergleich mit anderen Beschäftigungen aushalten. zwar weiß die junge Lehrschwester, daß der Beruf, den sie erwählte, hart und auf- opkernd ist; man kann ihr aber nicht zu- muten, beständig auf der Schattenseite des lebens zu sein, während überall sonst nur om Aufstieg die Rede ist. 80 beträgt die Arbeitszeit in den Kran- kenhäusern heute noch durchschnittlich 60 Fochenstunden. Die 48-Stunden-Woche, die bereits in allen Betrieben zugunsten einer kürzeren Arbeitszeit aufgegeben wird, bleibt zuch weiterhin ein Fernziel für die Kran- lenpflege-Berufe. Aber alle beteiligten Res- sorts der Bundesregierung waren sich einig, daß als erster Schritt eine Herabsetzung der Arbeitszeit in den Krankenhäusern auf 56 Fochenstunden erfolgen müsse. Dreißig Millionen Mark an Krediten will der Bun- deswirtschaftsminister geben, um den Kran- kenhausträgern, also den Kreisen, Städten und karitativen Verbänden, den Bau von schwestern wohnungen und Heimen zu er- möglichen. Natürlich reichen diese 30 Mil- onen, auf fünf Jahr verteilt. keineswegs. Weitere 545 Millionen müssen von den Rrankenhausträgern selbst durch Darlehen, Kredite und Bürgschaften aufgebracht wer- umfassende Arbeitserleichterung für die Schwestern. Die meisten unserer Kranken- häuser sind weit von jeder Rationalisierung entfernt. Aufzüge, Fahrstühle, Sprech- anlagen und technisches Gerät könnten viel Nutzen stiften; allerdings bleibt es die Frage, ob ein Beruf, der so sehr auf indi- viduelle Betreuung abgestellt ist, ein dank- bares Entwicklungsgebiet für das soge- nannte technische Zeitalter ist. Die rationa- lisjierte Krankenschwester wäre ein Wider- spruch in sich: es bleibt zu hoffen, daß es bei den Arbeitserleichterungen bleibt und daß nicht eines Tages vom automatisierten Krankenhaus die Rede ist. dtd Karlsruhe gibt ein Beispiel Der außerordeseliche Mangel an Per- sonal im pflegerischen Beruf wird immer wieder mit der schlechten Bezahlung der Krankenschwestern in Verbindung gebracht. Nicht zu Unrecht. Hier kommt es doch ganz entscheidend auf die Krankenhausver- waltung sowie die städtischen Behörden an. Karlsruhe ist eine der wenigen Städte für die die These von der„Unterbezahlung“ ebenso wie die anderen Schlagworte:„Un- geheizte Dachkammern als Schlafräume“ „keine Freizeit“—„Herumlaufen in Sack und Asche“—„Schwestern sind nur Putz- frauen“ keine Gültigkeit mehr besitzen. Was hier, in einer schwer zerbombten Stadt, seit der Währungsreform auf gerade diesem Gebiet geleistet wurde, ist schlecht- hin vorbildlich. a Vor nicht allzu langer Zeit konnte das 100, Schwesternzimmer, daß neu geschaffen Zeichnung: Christine v. Kalchreuth den. Auch eine Erhöhung der Pflegesätze in den Krankenhäusern und Heimen ist nicht zu vermeiden, wenn die unerläßliche soziale Besserstellung der Schwestern erreicht wer- den soll. Eine solche Pflegesatz-Erhöhung würde sich nur geringfügig auf die ohnehin in Bewegung geratenen Krankenkassenbei- träge auswirken; sie würde etwa ein halbes Prozent der Beiträge ausmachen. Das große Ziel aber bleibt weiterhin die wurde, seiner Besitzerin übergeben wer- den. Sie kann, wie alle ihre Mitschwestern, Stolz sein auf ihr kleines Heim: Breite Fen- ster mit freundlichen Gardinen lassen viel Licht herein, eine moderne Bettcouch mit hübschem Ueberwurf macht den Raum wohnlich, praktische Einbauschränke neh- men keinen Platz weg Grünpflanzen zieren die Wände. Selbstverständlich fehlen ein niedriges Tischchen, Sessel, ein Schreib- Das interessiert die Frau Nur in elf Staaten der Welt sind die Frauen noch vom aktiven und passiven Wahlrecht ausgeschlossen. Dies geht aus einem Bericht des Generalsekretärs der Ver- einten Nationen, Dag Hammarskjöld, hervor, der alljährlich im Einvernehmen mit dem UN- Wirtschafts- und Sozialausschuß zusam- mengestellt wird. Außer in der Schwelz und in Llechten- teln besitzen die Frauen in Afghanistan, Iran, dem Irak, Jordanien, Libyen, Para- zuay, San Marino, Saudi-Arabien und emen kein Wahlrecht. In Aegypten, Guate- mala, Mocano, Portugal und Syrien sind die Frauen den Männern gegenüber rechtlich benachteiligt. 69 Länder haben nach Ham- marskjölds Bericht die Gleichberechtigung eingeführt. 5 In 35 dieser 69 Länder hat sich solche moderne Gesetzgebung jedoch erst nach 1945 durchgesetzt. Das erste Land, in din Frauen Stimmrecht genossen, war Neusee- land, das den Suffragetten schon im Jahre 1993 den Gang zur Wahlurne erlaubte. * Dle„Verlorene Backform“ aus Alumi- nlumfolien soll sich nach eingehender Er- drobung gut bewährt haben. Dabei handelt es sich um Backformen in bestimmten Größen, die, zum einmaligen Gebrauch be- stimmt, dem Käufer als Verpackung der ckwaren mitgeliefert werden. Die Teig- masse wird eingefüllt, in der Form gebak- en und in derselben Form zum Verkauf angeboten. Die Erzeugnisse werden bis zum erkauf nicht mehr mit der Hand berührt. Außer dem hygienischen Vorteil, ist der Transport der Ware viel einfacher. Man dechnet damit, daß die Preise für die Back- lormen in den bisherigen Kuchenpreisen aukgekangen werden können. * Da sich das Geschirrabwaschen un- ter allen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten zweifellos der geringsten Beliebtheit erfreut, aben die Geschirrabwaschmaschinen in den Sa in letzter Zeit immer stärkere Verbrei- tung gefunden. Es wird kaum noch ein Neu- au errichtet, in dessen Küchen nicht solche laschinen fest eingebaut sind. Seit einem Jahr gibt es auch bewegliche Modelle, die an jede Steckdose angeschlossen werden kön- nen. 1956 wurden in den USA insgesamt 400 000 Geschirrabwaschmaschinen verkauft, von denen etwa 15 Prozent transportabel Waren. Für 1963 rechnet man mit einem lrbresebsatz von einer Million. Da diese laschinen durchweg unter Beifügung von emischen Mitteln arbeiten, steigt deren Verbrauch ebenso an und belastet das Budget der amerikanischen Hausfrauen zur Zeit jährlich mit 8 bis 10 Millionen Dollar. Bis 1963 dürfte sich der Waschmittelverbrauch auf jährlich 50 000 Tonnen gesteigert haben. * Nach wissenschaftlichen Urgersuchungen von Professor Lehmann aus Dortmund sind die immer stärker auftretenden Sehnen- scheidenentzündungen bei Stenotypistinnen nicht zum wenigsten eine Folge der„ratio- nellen“ Auslastung der jungen Mädchen be- sonders durch das Diktaphon, weil damit eine Dauerbelastung durch Schreibmaschi- nenschreiben statt des früheren Wechsels von Diktat und Schreiben entstanden sei. entlastet werden schrank(alles neuzeitliche Möbel) und das fließende Wasser nicht! Lampen, kleine Teppiche— man hat an alles gedacht. Auch an den Radioanschlus! Und das schönste: Die Schwester wird von ihrer persönlichen Häuslichkeit auch etwas haben und nicht 365 Tage im Jahr todmüde nachts ins Bett sinken, um wenige Stunden später wieder einen aufreibenden Tag zu beginnen. Na- türlich ist die Arbeit bei aller Umsicht und Rationierung nach wie vor nicht leicht und erfordert den ganzen Menschen. Aber die Freizeit, die geschaffen wurde und einge- halten wird, ist ausreichend und läßt die Schwester auch zu sich selbst kommen. Die Stadt Karlsruhe hat sich die neuen Schwestern- und Hausangestelltenwohnun- gen bisher nicht weniger als 1 387 800 Mark kosten lassen! Es ist selbstverständlich, daß man hofft, dieses kostspielige Unternehmen möchte nicht ohne Erfolg bleiben. Der schönste Erfolg wäre natürlich, wenn sich auf Grund der äußeren und inneren Ver- änderungen in den Krankenanstalten recht viel junge Menschen zu diesem Dienst be- reitfänden. Von seiten der Stadt wird alles getan, den schweren Dienst zu erleichtern. Wenn eine zwanzigjährige Schwester nach zweijähriger Ausbildung schon ein An- kangsgehalt von 330 Mark erhält, das sich im Verlauf der nächsten zehn Dienstjahre natürlich steigert, dann kann sie damit zwar kein Vermögen machen(über die Tat- sache sollte sich allerdings jede junge Schwester, die eintritt, ganz klar sein), aber es kann auch keineswegs mehr von einer Unterbezahlung die Rede sein. Man muß wissen, daß in der Miete, die pro Zimmer nur etwa 22 Mark beträgt(man suche sich anderswo ein solches Zimmer mit dem Komfort!) nicht nur Zentralheizung und Beleuchtung, sondern darüber hinaus das Stellen und Waschen der Bett- und Leib- wäsche, der ganzen Berufswäsche, die Bad- benutzung, Rundfunk, Bedienung und Zim- merinstandhaltung einbegriffen sind! Täg- lich werden alle Räume von Putzfrauen ge- reinigt. Für die volle Verpflegung mit vier Mahlzeiten werden nur 70 Mark berechnet. Vielleicht macht das Beispiel Karlsruhe Schule? Britta-Steiner-Rinneberg Schnappschuß aus dem Urlaub: Eine kleine Holländerin in ihrer kleidsamen Tracht. Foto: H. Held Märkte unter südlichem Himmel Urlaubserinnerungen an den Süden/ Vom Blumenmarkt in Nizza bis zum Rastro von Madrid Märkte gehören zu den kleinen, auf dieser Erde verbliebenen Paradies- Flecken, die sich aus der Vergangenheit hinüberretteten in unsere technisierte, hastige, zur Gleichma- cherei neigende Gegenwart. Auf Märkten verdichtet sich das Leben, gewinnt an Fülle; gleich ob es sich um die berühmten Märkte handelt, um die Caneblere in Marseille oder den Blumenmarkt von Nizza, um den Pferdemarkt in Brüssel oder den Käsemarkt in Amsterdam, um den Geschirrmarkt in Taos in New Mexico oder den Veroneser Taschen-, Leder-, Pullover-, Korbmarkt auf der Piazza d Erbe oder aber um die tausend kleinen Märkte in den unbekannten Städt- chen und Flecken auf allen fünf Erdteilen. Zu allen Märkten gehört Lärm, der Singsang der Anpreisungen, das Geplänkel der Menge, das Lachen von verliebten Leuten, das Mur- meln der Bettler, die Melodie aus einem Drehorgelkasten oder einem Zupfinstrument. Zu Märkten gehört das unverwechselbare Gemisch von Gerüchen; süß weht es vom Stand mit türkischem Honig, in Fettwolken Wandert man an den Bratereien vorüber, scharf kommt es von den Ständen mit den geheimnisvollen, garantiert zwölf Krank- heiten heilenden Arzneien und dumpf und modrig von den Tändlerbuden. Am besten gedeihen Märkte unter süd- lichem Himmel. Das strahlende Licht, die grelle Sonne, die durchwärmte Luft, die leidenschaftliche Ausdrucksstärke der Süd- länder machen die Märkte von Sevilla und Palermo, von Neapel oder Rom zu den leb- haftesten Punkten auf unserem Globus. Hier wird der einschmeichelnde Gesang der Aus- rufer zur Rapsodie. Ernst Moritz Arndt schreibt schon 1798 meisterhaft, wenn auch Zeichnung: MK ein wenig schockiert:„Der interessanteste Fleck aber der Stadt Nizza ist der kleine Fischmarkt am Eingange an den Korso. Hier stehen ungeheuere Klumpen von Gevattern und Gevatterinnen beisammen. Dahin wan- dert alles aus seinen eigenen engen Gassen aus, mit seinem Gerät und seiner Tages- arbeit Man spinnt, man haspelt, man flickt. Man hat seine Kinder im Körbchen und auf den Kissen liegen und begeht unter freiem Himmel so viele kleine Menschlichkeiten, die nur Gewohnheit und Klima entschuldigen können. Alles, was man zur Leibesnotdurft gebraucht, ist umher. Nie ist der Markt ohne kleine Fische, die man sogleich braten lassen kann, nie hört der Kohlendampf auf, über welchem kleine Kuchen oder Stücklein Fleisch geschmort werden, nie werden die Buden des Höckers, woraus ein Stücklein Käse, ein Ei und eine Handvoll Schmink- bohnen feil sind, geschlossen.“ Wirklich bersten die südlicnen Märkte von Sinnenfreude und Vitalität. Nie schmek- ken Austern besser, als wenn man sie auf einem kleinen römischen Markt aus den Schalen saugt und die Finger in den großen, aufgestellten Blechwannen spült. Nie ist der Granatapfel saftiger, als wenn man in ir- gendeinem balkanischen Nest auf dem schat- tigen Markt die Zähne in sein purpurnes Fleisch schlägt und die Blicke über den lebendigen Teppich der Hühner schweifen läßt, die hier mit zusammengebundenen Beinen gackern. Geistiger— so möchte man sagen— sind die Tändlermärkte. Ihr berühmtestes Trio ist Wohl der Flohmarkt von Paris, der Rastro in Madrid und die Dult in München. Das geistige Fassungsvermögen dieser Märkte ist schier verblüffend. Uraltes steht neben Funkelnagelneuem, Raritäten liegen neben Massenartikeln, süßlicher Kitsch verträgt sich in dieser Markt-Luft in der Nachbar- schaft von strenger Schönheit. Am Rastro, der jeden Sonntag geöffnet ist(ebenso wie der obskure Gebrauchtwarenmarkt in der Maxwell-Street, im Knotenpunkt der Slums von Chicago), ist alles zu entdecken vom rostigen Nagel bis zum gewaltigen Boshand⸗ schuh. Kostbar gestickte Torerogewänder erzählen dem phantasiebegabtel Betrachter dramatische Geschichten, und ein Mann mit gutgeprägtem Gesicht, hat über den Mantel, den er trägt, ein Schild gehängt, worauf er diesen als Gelegenheitskauf anbietet. Auf dem Pariser Flohmarkt ist alles Brauchbare aus dem Kehrichthaufen einer Weltstadt meist auf dem Boden ausgebreitet, vom Ofenrohr über bunte Briefmarken bis zu herr lichen Teppichen. Bücher allerdings kauft man besser bei den Bouquinisten, die am Seine-Ufer entlang ihre Bücherkarren auf- gestellt haben und in malerischem Durch- einander Bücher und Bilder in jeglicher Form und Aufmachung anbieten. Langst ver- griffene Werke, wunderschöne Stiche, Litho- Sraphien und seltene Kunstmappen kann der Kundige hier entdecken. Für Pirschgänger und Schnüffler mit fei- ner Nase sind die Märkte faszinierende Jagdgründe. Unter erloschenen Edisonlampen und angelaufenen Generals-Epauletten, Zwi⸗ schen zerfledderten Pelzgehängen und ange- stoßenen Gipsbüsten, bei denen Beethoven von Liszt, Schubert oder Bruckner kaum zu unterscheiden ist, zieht die geschickte und geduldige Hand plötzlich ein RKupfergeschirr von anmutigster Form hervor oder einen Gartenstuhl aus dem vorigen Jahrhundert, der— knallgelb gestrichen— dem Balkon Charakter geben wird. Und solch eine lieb- liche Barock-Madonna, ein zaubrisches Hin- terglasbild, ein seltenes Buch, auf dem Tändletrmarkt erwühlt, das bedeutet einen Sieg, einen Treffer, an dem man sein ganzes Leben seine Freude hat. Anneliese Steinhoff Kleine Kostüme in neuem Stil Gegürtete Jacken und Pelzkrawatten sind aktuell Eins steht fest: das Kostüm wird zum Herbst 1957 eine größere Rolle spielen denn J. Daran wird auch das Wetter kaum etwas andern, weil die Mode sich mit Stoffen und Formen ebensogut auf einen milden wie auf einen sehr kühlen Herbst eingestellt und vorbereitet hat. Zum herbstlichen Kostüm Sehören ungewöhnlich helle Farben beson- ders in bräunlichen Tönen, die fast eine Fortsetzung der Sommermode darstellen. Man bringt Nuancen wie Noisette, Gold- topas, Beige und hellstes Beige. Und damit der starke Kontrast nicht fehlt, gibt es wie- der jugendliche Jackenkleider und Ensem- bles aus ziemlich dunklen Kleinkaros in Blau-Grün, Grün-Rot, Violett mit Schwarz und Schwarz mit Braun. Das schwarze Nachmittagskostüm behält den Ehrenplatz in der Mode und im Klei- derschrank. Für den Spätherbst, also für Kkälteres Wetter, sind zahlreiche Vorschläge gemacht worden, Die Stoffe sind wärmer, dicker und haben häufig rustikales, grobes Aussehen. Bei diesen mehr winterlichen Stoffen fallen Mischungen mit olivgrün auf und andere, die im Gesamteindruck sarok- braun wirken, wie dann der genau passende Persianerbesatz auch. Dieser Farbton hat einen leicht violetten Schimmer. Kräftige Schwarz- Weig-Gewebe bis zum sehr lebhaf- ten Hahnentrittmuster sind nicht vergessen. Alles in allem bemüht sich die Mode um farbliche Frische und freundliche Helligkeit. Dadurch ist auch auf einmal getönter Pelz Wieder da. Zu den hellsten dürfte man blon- den Biber und Luchs rechnen. Persianer ist stark auf den Stoffton abgestimmt. Für die leichteren Kostüme mit kurzen Jacken, denen man später gern einen har⸗ Mmonierenden Mantel beigibt, wird der vom Hals wegstrebende Kragen charakteristisch. In dem dadurch entstehenden vergrößerten Ausschnitt trägt man eine Pelzkrawatte oder läßt eine Chiffonbluse hervorsehen. Diese Kragenlösungen sind jung und hübsch bei den hüftlangen Jacken mit blusigem Rücken. Sehr sportlich sind die gegürteten, soge- nannten Blousonkostüme, die, wie schon ihr Name Sagt, durch den Gürtel bauschig und . werden und auch einen dementspre- chenden gekrausten Schoß zeigen. Daneben gibt es noch sehr hübsche Varianten der losen und halblosen Topper- Kastenjacken. Die erstere ist oben locker und legt sich fest um die Hüften, die andere bleibt gerade. Ungeminderter Beliebtheit Wird sich das kleine Kostüm mit kurzem Revers und kurzem Schoß erfreuen, EE zeichnet die Figur leicht nach, indem die Linie an ihr entlang gleitet, ohne die Taille einzuengen. Dann wird das Paletotkostüm oder der gerade Kurzmantel— es kommt eben auf die Länge der„Jacke“ an— mit schlichtem engem Rock gefragt sein. Man kann diese lange Jacke sogar mit Pelz- füt⸗ tern und ist dann ganz up to date. Und zu all diesen Kostümen und Ensembles wird der Pelzhut, sogar in Mittelgröße oder Als Kappe wieder modern. Lenning eee. Seite 4 MANNHEIM Mittwoch, 18. September 1957/ Nr. 2g Diesmal rechtzeitig zum Stadtjubiläum: In eleganter 8-Kurve über den Neckar Die neue Jungbuschbrücke wird am Donnerstag dem Verkehr übergeben/ Ministerpräsident kommt nach Mannheim Am Donnerstag ist es soweit: Zum letzten Male werden die schweren Fernlaster, aus dem Hafen kommend, über die klappernden Planken der Jungbuschnotbrucke poltern, während auf dem Ufer die Festgãste mit feierlichen Mienen stehen und die Ansprachen zur Eröffnung der neuen Jungbuschbrücke hören werden. Ministerpräsi- dent Dr. Gebhard Müller, Oberbürgermeister Dr. Hans Reschke und Stadtbaudiektor Borelly werden sprechen. Anschliegend gibt die Stadtverwaltung für ihre Gäste und die am Bau beteiligten Ingenieure und Baufirmen einen Empfang. Die Einweihung der neuen Brücke ist aber vor allem auch ein Fest für die Bevölkerung des Jungbuschs und der Neckarstadt. Stand konzert vor der R-5- und der Neckursckule und Wasser- spiele mit Leuchtfontänen am Friedrichsplatz werden dem Tag ein fröhliches Gepräge geben. Fehlt eigentlich nur noch, daß auf Avignon Vorsichtig und langsam ruhr bereits vor einigen Tagen eine Kleine Autoschlange über die neue Jungbuschbrücke. Es waren die Vertreter der Mannheimer Presse, die — auf Einladung von Stadtbaudirektor Borelly— schon vor der feierlichen Eröff- mung das moderne, eindrucksvolle Brücken- bauwerk ganz aus der Nähe besichtigen konnten. Ueberall waren noch die Arbeiter dabei, der Fahrbahn, den Rad- und Geh- Wegen, dem Geländer, den Lampen und den Böschungen den letzten Schliff zu geben. Das groge Werk ist vollendet. Die Mannhei- mer können den Neckar auf einer Brücke überqueren, bei deren Bau die neuesten Er- Kenntnisse der Brückenbaukunst Anwen- dung fanden. Die elegante kühne Linienführung ist es, Was jedem Betrachter der Brücke auf den Dos. modisch Richtige Aus einer großen Auswahl AZ dewoßt niedrigem Preis NU NklbklsERG ersten Blick auffällt. In einer schlanken S- Form legt sich das breite Fahrbahn-Band der Brücke über den Neckar, über die Hafen- und Bahnanlagen. Aber gerade das, was jetzt so leicht und spielerisch aussieht, be- reitete vor der Verwirklichung nicht wenig Schwierigkeiten. Die statischen Berechnun- gen einer so elegant gekrümmten Brücke Wie weit reicht die Junghandwerker diskutierten Wie weitgehend der Bürger in einem Rechtsstaat, wie ihn das Grundgesetz der Bundesrepublik gerantiert, vor willkürlichem oder schikanösem Vorgehen der Polizei oder einzelner Beamter geschützt ist oder sich da- gegen zur Wehr setzen kann, erläuterte Re- Sierungsassessbor Dr. Gamber aus Karlsruhe, einer der Referenten„Der Gesellschaft zur Wahrung der Grundrechte“ der Außenstelle Heidelberg, vor den Mannheimer Junghand- werkern im„Kanzler-Eckä. Um eine ausgie- bige Diskussion zu ermöglichen, faßte sich der Redner kurz und schlug mit einfachen Beispielen einen breiten geraden Weg durch den Irrgarten der Paragraphen zum wesent- lichen Kern des für beide Seiten— Bürger und Polizei— diffizilen Problems. Wer an Hand der vorgebrachten Beispiele folgerich- tis Wweiterdenkt, wird wohl jetzt in jedem Fall leicht selbst abschätzen können, ob Schi- kane oder Willkür vorliegen, oder die für * Neuer Kindergarten teierlich übergeben Der 15. September war nicht nur für die Wahlberechtigten Bürger ein wichtiges Da- tum, sondern auch die Kinder der katholi- schen Pfarrei Sankt Laurentius HKäfertal- Nord) hatten ihren großen Tag: mr Kinder- garten, der mit einem Kostenaufwand von rund 50 000 Mark um- und ausgebaut worden War(Architekt H. Wolf), wurde von Stadt- dekan Nikolaus geweiht. Viele Eltern und Pfarrangehörige hatten sich zu der Feięrstunde eingefunden. In sei- ner kurzen Ansprache betonte der Stadt- dekan, dag die Kirche mit der Weihe Ge- bäude und Bewohner unter Gottes Schutz stelle. Er segnete alle, die am Bau des Hauses mitgewirkt und seine Vollendung ermöglicht hatten. Die zukünftigen kleinen Bewohner des Kindergartens brachten mit viel Herz- Klopfen ihren Dank in kurzen Gedichten und Liedern zum Ausdruck. Bei einem anschließenden Rundgang zeigte sich die Schönheit und Zweckmäßig- keit des ohne überflüssigen Luxus eingerich- teten Hauses. Alle Räume haben hohe Fen- ster und können mit Oel beheizt werden. Es gibt einen EBraum für die„Ganztagskinder“, deren Mütter berufstätig sind, und einen Waschraum mit vielen niederen Waschbecken. Alles ist darauf angelegt, daß die Kinder sich Wohlfühlen und ihr Zuhause nicht vermissen. helm Alte Sänger freundschaft in Endingen gepflegt Am 7. und 8. September unternahm die Jängervereinigung 1884 Feudenheim eine Zängerreise nach Endingen am Kaiserstuhl, am den dortigen Männergesangverein zu Zesuchen, der vollzählig zur Begrüßung der Jeudenheimer erschienen war. Im Rathaus- gaal fand die offizielle Begrüßung der Vor- Stände beider Vereine statt. Nach dem Ihrentrunk trug sich Erster Vorsitzender Villi Werle in das goldene Buch der Stadt dingen ein. Am Abend trafen sich beide Jereine zu einem bunten Liederabend, um- rahmt von Solovorträgen des Bassisten bert Schmitt Feudenheim) und humoristi- zchen Darbietungen eines Freiburger Künst- Ders. Nach dem heiteren Ausklang Sing die Dahrt am Sonntag über Breisach und den Taiserstuhl mit Aufenthalt in Bickensohl nd Ober-Rottweil nach Mannheim zurück. 0 der Brucke getanzt wird, wie seinerzeit in waren eine zeitraubende Angelegenheit und sind eine Leistung, die eigentlich nur von einem Fachmann richtig eingeschätzt werden kann. Das einfachste wäre ja gewesen, man hätte die Brücke nach alter Weise wieder auf die noch stehenden Pfeiler gelegt. Man hätte sie nur— den gewachsenen Verkehrs- verhältnissen entsprechend, verbreitern müs- sen. Man hätte sogar die alten Rampen wiederverwenden können. Befriedigend Wäre diese Lösung aber keineswegs gewesen. Nicht nur die Konstruktion war veraltet, auch die scharfen Krümmungen der alten Rampenanschlüsse— sie hatten einen Ra- dius von nur 30 Meter— waren nicht mehr vertretbar. Schon früher hatten sie zu schweren Verkehrsunfällen geführt. Grund- satz jeder modernen Verkehrsplanung ist es jedoch, den Verkehr glatt und übersichtlich fließen zu lassen. Ein zweiter Lösungsvorschlag stand noch zur Debatte: Eine Brücke„schief“ über den Neckar zu legen. Diese Lösung, bei der der Pfeiler auf der Jungbuschseite hätte ver- wendet werden können, hatte ihre guten Seiten. Sie hätte den Erfordernissen des Verkehrs genügt. Allerdings: Neue Rampen hätte man bauen müssen und— daran scheiterte dieser Vorschlag— die Bahnan- lagen auf der Neckarstadtseite hätten er- heblich verändert werden müssen. Schließlich entschied man sich nach ein- gehender Prüfung aller vorliegenden Pläne für eine dritte Möglichkeit: Der Mittelteil der Brücke über dem Neckar liegt in einer Geraden. Die Seitenöffnungen verschmelzen in sanfter Krümmung mit den Rampen. Der Radius dieser einander entgegengesetzten Kurven beträgt 170 Meter. Die Fahrbahn in den Kurven ist— jeder kennt das von Rennbahnen(die Jungbuschbrücke ist aber Macht der Polizei? über bürgerliche Grundrechte Ordnung und Sicherheit unerläglichen Macht- befugnisse der Polizei ein beanstandetes Vor- gehen rechtfertigen. Dr. Gamber deutete die schwierige Auf- gabe des einzelnen Polizeibeamten an, der blitzschnell, häufig auf sich allein gestellt, entscheiden muß, Was er tun darf und was er tun muß. Ein gewisses Quantum Schneid gemeint ist das so oft fälschlich als„Macht- koller“ ausgelegte forsche und bestimmte Auftreten— müsse der Polizei zugebilligt Werden, sonst sei sie wiederum nicht schlag- kräftig genug. Grundsatz aber sei für jeden Hüter der Ordnung und Sicherheit: Nicht mit Kanonen auf Spatzen schiegen! Ebenso deutlich räumte Dr. Gamber mit der weitverbreiteten Ansicht auf, die Polizei „müsse in jedem Fall“ etwas tun. Keineswegs sei ein Polizist„der Büttel für jedermann“. In beiden Fällen aber— glaube man nun, die Polizei sei zu weit gegangen oder sei man der Ansicht, sie habe nicht genügend getan sei der Bürger in der Lage, sich zu wehren, zu schützen oder zu beschweren. Allgemein aber solle man die Polizei achten, sich ihr unter allen Umständen widerstandslos fügen, aber gegen jeden Uebergriff auf dem Rechts- Weg vorgehen. Die rege Diskussion brachte eine ganze Reihe einzelner Fragen, die erfreulicherweise Weniger darauf abzielten, wann man sich von der Polizei„bedroht“ zu fühlen habe, als vielmehr selbst erlebte Beispiele anführten, Wo sich der Frager darüber im Zweifel war, Was er hätte tun sollen, um öffentliches Aer- gernis, Vergehen oder auch Verbrechen selbst zu verhindern. Sto keine Rennbahn! d. Red.)— überhöht. Die- ses Quergefälle wird im Mittelstück ausge- Slichen. Es fügt sich so— obwohl es ganz gerade den Strom überspannt— harmo- nisch an die Kurven an. Es ist„verwun- den“, wie der Fachmann sagt. Jeder Laie kann sich vorstellen, was das ist, wenn er einen Blechstreifen in die Hand nimmt und die Enden gegeneinander verdreht. Daß die statische Berechnung einer so schwierigen Konstruktion nicht einfach ist, leuchtet ein. Ein Vorbild für eine so konstruierte Brücke gab es bis jetzt nicht. Soweit bekannt, gibt es eine ähnliche Brücke mit dieser Breite, Spannweite und Tragfähigkeit in S-för- miger Linienführung überhaupt nicht. Die Mittelöffnung der neuen Jungbusch- brücke ist 114,38 Meter weit, die Seiten- öfknungen je 64 Meter. Sie hat so unter allen Neckarbrücken die größten Spann- Weiten. Sie ist auch die breiteste Brücke. 26 Meter beträgt der Abstand von Geländer zu Geländer. Das bedeutet, daß sie elf Meter breiter als die frühere Jungbuschbrücke ist. Die Fahrbahn ist 14 Meter, die Radwege auf beiden Seiten sind je zweieinhalb und die Gehwege je dreieinhalb Meter breit. Fach- leute dürften sich vor allem für die fugen- los vorgespannte Stahlbetonplatte von 240 Meter Länge, die elastische Aufhängung der Querträger zwischen den Hauptträgern und die Stahlkonstruktion mit außerordentlich medriger Bauhöhe interessieren. Die Baukosten der Jungbuschbrücke wa- ren 1954 vom Stadtrat in Höhe von 10,1 Mil- lionen Mark veranschlagt worden. Bund und Land haben sich beteiligt, so daß für die Mannheimer noch ein Brocken von 5,5 Mil- lionen Mark übrig blieb. Sie haben ihn ver- daut und dürfen sich freuen, daß der„Spaß“ trotz mancher Preiserhöhung während der Bauzeit nicht höher zu stehen kam. Das Geld reichte sogar noch, um die Zufahrten an der Kreuzung Dalbergstraße/ Ring ver- kehrssicher umzugestalten. Da man jedoch nicht wußte, ob tatsächlich noch ein paar Mark übrigbleiben, hat man damit bis zum Schluß gewartet. Alle Achtung vor den spar- samen Herren des Tiefbauamtes! Die neue Jungbuschbrücke wird mit Pauken und Trompeten eingeweiht. Ihre Eröffnung ist ein würdiger Beitrag zu den Feiern des Jubiläumsjahres. Ihre Vorgän- Serin, um die die Bewohner des Jungbuschs und der Neckarstadt hart gerungen hatten — zuerst wollte man ihnen nur einen Fuß- gängersteg zubilligen— war nicht mehr rechtzeitig zum Stadtjubiläum vor 50 Jahren fertig geworden. Sie wurde damals ziemlich Sang- und klanglos dem Verkehr übergeben. Auch die neue Brücke wird wieder Jung- buschbrücke heißen. Einen besseren, einen echteren Mannheimer Namen gibt es sicher nicht. Hoffentlich wird diese Brücke ein wenig älter als ihre Vorgängerin Mac 5 lang werden die Lastwagen über die hölzerne Notbrücke über Noch einen Tag den Neckar rollen. Ab morgen geht es dann Hüssig über die neue Jungbuschbrüche, die um 11 Uhr feierlich dem Verkehr übergeben wird. In der Neckarstadt und im Jungbusch wird dieses Har mand duuar amd deugt Mann icht Ereignis mit Stand konzerten gefeiert. licher Bild: Steiger gläse Aus dem Polizeibericht: Herzschlag auf der Straße traf 65 jährigen Auf dem Waldhof wollte ein 65jähriger Rentner nach einer Besorgung noch einen Besuch machen. Vor dem betreffenden Haus stürzte er zu Boden und blieb regungslos liegen. Ein Arzt stellte Tod durch Herz- Schlag fest. Geheimnisvolles Zelt Bei der Kontrolle des Campingplatzes in Neuostheim flel der Polizei ein Zelt auf, das schon seit sieben Tagen nicht mehr benutzt Autobahn Mannheim-Heidelberg gesperrt Sperrzeiten: Ab Montag von 7 bis 9 Uhr und 16 bis 18 Uhr Schlechte Kunde für die Autofahrer: Ab Montag werden die Autobahnzufahrten in Mannheim und Heidelberg zwischen 7 und 9 Uhr und 16 und 18 Uhr gesperrt. Der ge- samte Stadtverkehr zwischen Mannheim und Heidelberg muß während dieser Zeit über die Bundesstraße 37(Seckenheim, Edingen, Wieblingen) gehen. Grund für diese Maß- nahme sind Bauarbeiten auf der Autobahn Mannheim- Karlsruhe zwischen km 568,6 bis 569,2. Einen Vorgeschmack bekamen die ver- kehrsteilnehmer bereits am 2. September, als das Straßenbauamt damit begann, auf den Grünstreifen die Uebergänge für den geplanten Einbahnverkehr einzurichten. Ab morgen wird nun mit den Hauptarbeiten begonnen. Auf einem 600 Meter langen Stück müssen die Fahrbahnplatten zertrümmert, abgeräumt und durch neue ersetzt werden. Zunächst wird der Verkehr auf die Ueber- bahn geleitet. Ab Montag bis voraussichtlich zum 20. Oktober muß dann jedoch eingleisig gefahren werden, da der eine Fahrbahn- streifen ganz gesperrt wird. Um die Arbeiten so schnell wie möglich voranzutreiben, wird in zwei, zum Teil auch drei Schichten Tag und Nacht gearbeitet. Vom 20. Oktober bis zum 10. November wird dann zumindest wieder die eine Fahrbahnhälfte der Strecke Mannheim— Heidelberg frei sein, immer vorausgesetzt, daß die Witterung durch diese Planung keinen Strich macht. Auf einer Pressekonferenz des Straßen- bauamtes führte Regierungsdirektor Dr. Leins vom Autobahnamt Stuttgart aus, daß es außerordentlich schwierig sei, geeignete Bauzeiten zu finden. So ist es nicht möglich, Während der Wintermonate und der zwei Ferienmonate Juli und August zu sperren, ebenso wenig zu Ostern und Pfingsten. Wäh- rend der Sperrung der Autobahnzufahrten erreichen die Heidelberger Fahrer die Auto- bahn in Richtung Frankfurt über Viernheim. Bereits während der Vorarbeiten zu den jetzt beginnenden Hauptarbeiten auf der Autobahn kam es auf der Landstraße zwi- schen Mannheim und Heidelberg zu ver- kehrsstauungen, die sich teilweise bis nach Edingen erstreckten. Nur erhöhte Disziplin und Vorsicht der Verkehrsteilnehmer kön- nen die unangenehme Situation einigermaßen meistern. Schie Mannheimer Wahlergebnis amtlich festgestellt Das vorläufige Endergebnis vom Montagmorgen erfuhr nur geringfügige Korrekturen Der Kreiswahlausschuß des Wahlkreises Mannheim kam am Dienstag im Wahlamt Zusammen, um das endgültige Mann- heimer Wahlergebnis amtlich festzustellen. Das in der Nacht auf Montag ermittelte vor- läufige Ergebnis erfährt auf Grund der am Montag ausgeführten Nachprüfungen nur kleine Veränderungen. Die Zahl der Wahlberechtigten betrug 198 176, dazu kamen 12 256 Briefwähler, zu- sammen 210 432. 4155 Erststimmen wurden ungültig, 170 803 wurden gültig Abgegeben. Josef Maier erhielt 73 418(73 374) Erststim- men, Carlo Schmid 76 267(76 179), Robert Margulies 15 087(15 962), ABmuth 2919(2934), Slania 2623(2600), Hintze 489(482).(In Klammern die Zahl des vorläufigen Ergeb- nisses.) 6634 ungültige und 168 324(1638 233) gültige Zweitstimmen wurden festgestellt. Davon entfallen auf die CDU 74 990(74 895), auf die SPD 70 185(70 189), auf die FDP 15 804(15 805), auf G8/BHE 3220(3229), auf die DP 2716(2735), auf BdD 317(317), auf D 382(384), auf DRP 691(688). Der Kreiswahlausschuß stellte ordnungs- gemäß fest, daß Carlo Schmid die meisfen Erststimmen erhielt und somit direkt ge- Wählt wurde. Wahlamtsleiter Dr. Hook sagte, die Wahl sei überschattet gewesen von den Nachteilen der neu eingerichteten Briefwahl. In Mannheim wurden 13 453 Wahlscheine Ausgestellt. 758 Briefstimmen konnten zur Wahl nicht zugelassen werden, weil in dem Srünen Umschlag mit dem Stimmzettel zu- sammen auch der Wahlschein mit der„Er- klärung“ gestopft wurde, die dem grünen Umschlag nur beizulegen war. Mit dem vo- tum wäre auch der Name des Wählers be- kannt geworden, diese Verletzung des Wahl- geheimnisses durfte nicht zugelassen wer- den. Etwa 60 Brief wahlsendungen gingen verspätet ein, darunter solche, die alles in den grünen Umschlag gestopft und auf den roten Umschlag verzichtet hatten! f Dr. Hoock ging auf Schwierigkeiten ein, die das Zwei-Stimmen- Verfahren für das Zählgeschäft mit sich bringt. Nicht in allen Stimmbezirken war genau unterschieden Zz wischen nicht zugelassenen und ungültig abgegebenen Stimmen. Die Vorbereitung „zählfertiger“ Unterlagen durch das Wahl- amt nehme am Wahlsonntag die meiste Zeit in Anspruch. Die zählfertigen Unterlagen werden dann zu IBM Internationale Büro- Maschinen) gebracht und in kürzester Frist durch die Rechenmaschinen gejagt.(Nach Feststellung der Zeitungsleute wurde von en Damen und Herren der IBM ganz fabel- hafte Arbeit geleistet. Allerdings— wenn kein Zahlenmaterial an ihre Maschinen kommt, stehen diese Maschinen Still) Nachdem Oberbürgermeister Dr. Reschke dem Leiter des Wahlamtes und allen Mit- arbeitern gedankt hatte, wurde die Nieder- schrift von allen Mitgliedern des Wahlkreis- ausschusses unterschrieben. f. W. k. 1. Weniger glücklich mit dem Ablauf der Zählarbeit in der Wahlnacht waren einige Zeitungsleute. Sie sind als Mittler zur Oeffentlichkeit— nicht nur am Endergebnis interessiert, sondern auch an dessen Auf- bereitung auf die einzelnen Stadtteile. Damit aber wird es in Mannheim von Jahr zu Jahr später. Damit wiederum wird die Zeitspanne zwischen dieser Ergebniser mittlung und dem Druckbeginn immer kürzer. Gewih, die Vorprüfung der Ergebnisse aus den Stimmbezirken muß genau vorgenommen werden, und es gab diesmal gewisse Irr- tümer, die bei der Niederschrift der Brief- Wahlergebnisse auftraten, was die Feststel- jung des vorläufigen Endergebnisses ver- 26gerte. Das ist alles verständlich. Unver- ständlich aber ist, daß das Schwetzinger End- resultat(rund 10 000 Wähler) zu einem Zeit- punkt im„MM“ eintraf, zu dem uns von Mannheim noch nicht einmal das Ergebnis der kleinsten Bezirke(Krankenanstalten US w.) vorlag. Sind sie„zurückgehalten“ wor- den, damit„kein erster irreführender Ein- druck“ entsteht? Das würde bei einer Wahl- beteiligung von 83 Prozent doch wohl das Interesse der Wahlberechtigten und ihre Fähigkeit, Teilresultate richtig zu beurteilen, erheblich unterschätzen. Außerdem ist füglich anzuzweifeln, ob solche„Zurückhaltung“ zum Aufgabenbereich einer Wahlamtsleitung ge- Hört, die ja wohl keine Politische Institution ist. Als das Endergebnis des gesamten Wahlkreises Mannheim-Land mit seinen immerhin 27 Ortschaften und fast 100 000 Wahlberechtigten gegen 21.20 Uhr bekannt Wurde, wurde dem OB in Mannheim gerade ein Zwischenresultat Vorgelegt: Es waren die ersten 17 Wahlbezirke mit knapp 20 000 Wahlberechtigten. f. W. k./-kloth Worden war. Das Zelt und die darin befind- Freu. lichen Gegenstände, darunter ein Uniform- Welt hemd mit dem Abzeichen eines US-Sergean- ten, sind amerikanischen Ursprungs. Die Er- ten I mittlungen sollen Klarheit darüber bringen, des ob es sich bei dem Zeltinhaber um einen desertierten amerikanischen Soldaten han- 5 delt. 5 5 270 00 Funkstreifenwagen verunglückt glied Der Fahrer eines Pkw. bog unvorsichtig Manr Aus einer Seitenstraße in die Rheinstraße der ein. Ein Funkstreifenwagen, der auf der Frau Rheinstraße in Richtung Luisenring unter- Aufe Wess war, mußte deshalb abbremsen und] anna Ausweichen, Dabei kam er auf der Hassen zich b Straße ins Rutschen und stieß Hit einem zu we entgegenkommenden Straßgenbahnwagen der Line 1 zusammen. Die beiden Polizeibeam- ten wurden leicht verletzt; der Sachschaden beträgt etwa 3500 Mark. Dieb wurde ermittelt Aus einer Lagerhalle in Neckarau ver- schwand ein stationärer Motor im Wert von 700 Mark. Kurze Zeit danach wurden aus In einem Haus in der Bahnhofstraße heben sich zwei Familien von den anderen ab. Obwohl sie nicht mehr verdienen- Wirken sie sehr viel anspruchsvoller. Der Grund? Sie leben anders als ihre Nachbarn. So begnügen sie sich nicht mit flüchtig ein- gekauften Lebensmitteln, sondern wählen mit Bedacht das Besondere: Eden— die reine Pflanzenmargarine, reich an Vitaminen, Wel- zenkeimöl, Spurenelementen. Anspruchsvolle wissen: Eden. man wei. was man lot denn Eden ist etwas Besonderes! In jedem Reformhaus erhältlich. » Anzeige- einem Schuppen ein Elektromotor und ein Ofen entwendet. Der Dieb konnte jetzt in Rheinau gestellt werden. Er hat beide Dieb- stähle zugegeben. Die„Beute“ wurde sicher- gestellt. Täter konnte entkommen Wie wir bereits gestern berichteten, Über- iel ein amerikanischer Soldat auf der Fried- Tich-Ebert-Stragße ein 15jähriges Mädchen. Obwohl deutsche und amerikanische Kri- minalpolizei, Militärpolizei und Beamte des neunten Reviers sofort eine Fahndung ein- leiteten, konnte der Täter entkommen. Wer war Zeuge? Am 15. September wurde auf der Kur- pfalzbrücke ein 64jähriger Fußgänger von einem VW- Transporter angefahren und töd- lich verletzt. Personen, die den Unfall be- obachtet haben, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfallkommando Mannheim, L 6, I, Zimmer 25, zu melden. Termine Das Rote Kreuz beginnt neue Kurse in häus- licher Krankenpflege. Die Kurse sind kostenlos. Anmeldungen nimmt die Kreisstelle in L 2, 11-13, Telefon 2 38 23/24/25, entgegen. Schachklub 1910 Mannheim, Lokal„Para- dies“, Schimperstraße 16: Anmeldung zum Winterturnier; Beginn des Winterturniers àm 4. Oktober. Vespa- Club: 18. September, 20 Uhr,„Park- stuben“(Parkhoteh, Clubabend. Kolpingfamilie Mannheim-Zentral: 18.— 7 tember, 20 Uhr, Kolpinghaus, Familienabend. Zeltmission: 18. September, 20 Uhr, Alter Mehßplatz,„Maskerade der Herzen“. Filmclub Mannheim-Ludwigshafen: 18. Sep- tember, 20 Uhr, Amerikahaus,„Einmal Millio- när sein“. 33 DAG, Berufsgruppe Oeffentlicher 22 55 18. September, 19.30 Uhr, großer DAG-8 2 L. 13, 9, Vortrag von Hans Polchlopek, Stutt⸗ gart:„Tarifsituation und Arbeitszeitverkür- zung im öffentlichen und alliierten 1 Männer-Quartett 1913: 18. September, 20, Uhr, Lenau-Klause, Beginn der wöchentlichen Singstunde. Halb i Persi „Krie damn e über er die In der Steiger befind- Jniform- Sergean- Die Er. bringen, m einen en han- ct orsichtig Ainstraße auf der 2 unter- zen und massen t einem gen der eibeam- Schaden au ver- Vert von den aus anderen men er. Der chbarn. tig ein- Wählen je reine n, Wei- svolle Ar. 216 Mittwoch, 18. September 1957 MANNHEIM Seite 3 — schallen seit Tagen Über eine Hau-Ruck Lautsprecheranlage die Rom- mandos fur schwerarbeitende Männer des Tief- bauamtes, die zwischen 8 3 und 8 4 dabei sind, ormdicſce Kabel unterirdisch zu verlegen. Ge- deugte Rücken ziehen im Takt, bis dieser Mannheimer„Canale grande“ Wieder zuge- chüttet werden kann. Bild: Steiger „So lebt denn wohl, ihr Freunde hier, traurig ziehe ich von hier, und find' ich wo ein größer Glück, ich denk doch gern an Euch zurück.“ Mit diesem aus der Stimmung des Augenblicks gereimten Vers verabschiedete aich Kommandandeurs- Oberst Reginald Woods, der sechs Jahre die Geschicke der deutschen Salutisten leitete, in Mannheim von der„Süd- West-Division“ der Heilsarmee. Der hagere, große Brite mit den freund- chen Augen hinter den starken Brillen- gläsern„kam in einer Zeit, da wir noch Hilfe brauchten“. Wie sich Reginald Woods dann für die Deutschen einsetzte, ihnen wieder die Freundschaft der übrigen Salutisten in aller Welt sicherte, was er in Deutschland selbst leistete, das schilderten mit dankbaren Wor- ten Divisions-Offizier Wilderoder, der Leiter des Männer-Sozialwerks Wilhelm Oesterle und Jugendsekretärin Brigadierin Rochow. Der„Heimbund“, dem in aller Welt über 270 000 Frauen angehören, hatte seine Mit- glieder in Süd-West-Deutschland zu einer Mannheimer Arbeitstagung im Gemeindesaal der Trinitatis-Eirche zusammengezogen. Da Frau Woods sich während des Deutschland- Aufenthaltes ihres Mannes des„Heimbundes“ annahm, wurde diese Gelegenheit benutzt, Aich hier von den südwestdeutschen Salutisten zu verabschieden. 5 Am 27. September wird Reginald Woods Wohin gehen wir? Mittwoch, 18. September Theater: Nationaltheater Großes Haus 20 00 bis 22.45 Uhr:„Der Freischütz“(Miete C, Th.-G. Gr. C, kreier Verkauf).— Kleines Haus 20.00 bis 22.15 Uhr:„Philemon und Baukis“(Miete O, Halbgruppe I, Th.-G. Gr. O, freier Verkauf). Filme: Planken:„Die unentschuldigte Stunde“; Alster:„The Kid“; Schauburg:„Sturm über Persien“; Capitol:„Liebe, Lumpen, Leiden- schaften“; Palast:„Der Kampf um die Silber- mine“, 10.00, 11.50, 22.30 Uhr:„In den Fängen der Unterwelt“; Alhambra:„Das einfache Mädchen“; Universum:„Blaue Jungs“; Kamera: „Krieg und Frieden“; Kurbel:„Stadt der Ver- dammten“. 8 Büro- Fachausstellung im Rosengarten: „Groß angriff auf die Herzen der Sekretärinnen“ Maschinen, die„so schwerelos arbeiten wie der Flügelschlag des Schmetterlings“ In Deutschland sitzen täglich 1 250 O00 Mädchen, Männer und Frauen in den Büros an einer Schreibmaschine. Das ist eine Ziffer, die die Einwohnerzahl der bayrischen Landeshauptstadt München weit übertrißt. 2 500 000 Händen) schreiben täglich mehrere Die Fünf-Viertel-Million Menschen(mit zig- tausend Kilometer Briefe, Rechnungen, Aletennotizen. Wie wichtig es ist, die Arbeit in den Büros zu erleichtern, zu beschleu- nigen, zu rationalisieren, wird an diesen Zahlen kommentarlos klar. Während aber in den letzten hundert Jahren die Produktivität der industriellen Arbeit um 1400 Prozent größer wurde, stieg die Produktivität der Büroarbeit im gleichen Zeit- raum(bis 1950) nur um 40 Prozent. Die Entwicklung auf diesem Gebiete vorunzutrei- ben, vor allem auch im Hinblick auf die Arbeitszeitverkürzung, ist der Sinn der Büro- fachausstellung Mannkeim 1957, die der Verband Büromaschinen und Papierhundel für Württemberg und Nordbaden bis Donnerstag in allen Räumen des Rosengartens veranstaltet. Schon in der Nacht zum Montag schlepp- ten schwer beladene Männer Buchungs- automaten, Büro- Druckmaschinen, Robo- typer und anderes Büromöbel die Treppen zu Musen und Mozartsaal hinauf. Am Montagabend, 17 Uhr(17 Stunden vor der Eröffnung) standen auf Teppichen und Läu- fern in den Rosengarten-Räumen einige hundert Büromaschinen und Geräte von der Unterschriftenmappe bis zum riesigen Aktenpatanoster zur großen Leistungsschau bereit. Zum dritten Mal seit Kriegsende geht diese Fachschau über die Mannheimer Bühne. 1954 begann der Reigen, 1955 und 1957 wurde und wird er fortgesetzt. Im zweijährigen Turnus Abschied von den deutschen Salutisten 5 Heilsarmee-Oberst Reginald Woods kehrt nach England zurück von dem Schweden Oberst Eric Widberg ab- gelöst. Widberg kennt Deutschland, hat eine Deutsche zur Frau und spricht fliegend deutsch, was Kommandeur Woods erst erlernen mußte, jetzt aber gut beherrscht. Reginald Woods redigierte vor seinem Einsatz in Deutschland das Hauptorgan der Salutisten, die Wochen- zeitschrift„Der Kriegsruf“, und wird jetzt als Leiter der Literaturabteilung nach London zurückbeordert. Die kurze Abschiedsfeier gestalteten Sän- gerinnen und Sänger aus Pforzheim und Mannheim und die„Guitarrenbrigade“ der Frankfurter Salutisten. Für den Mannheimer Ober bürgermeister, der sich durch seine Ar- beit als Wahlkreisleiter der Bundestagswahl entschuldigte, überbrachte Bürgermeister Graf die Grüße und den Dank der Stadtver- Waltung für die in Mannheim geleistete Sozialarbeit. Pfarrer Scharnberger von der Trinitatisgemeinde sprach für die evangelische Allianz. Sto soll die Mannheimer Büromaschinenmess künftig wiederholt werden. Während si 1954 nur zwölf Aussteller beteiligten, ware es ein Jahr später schon 19, und heuer zei- gen 23 Fachgeschäfte der Büromaschinen- branche ihre Artikel. 7 500 Kataloge ver- schickten die Initiatoren an Interessenten im Umkreis von 60 Kilometer, um für die Ausstellung zu werben, auf der die Fabri- kate von über 250 Herstellerfirmen gezeigt werden. Die Veranstalter rechnen mit einem Besuch, der jenen vor zwei Jahren noch 2 h n übertrifft, als 3000 Personen durch die „bürokratisierten“ Rosengartenhallen wan- delten. Ein Gang durch die Fachschau verschlägt dem Laien den Atem. Da wird fakturiert, diktiert, frankiert, photokopiert und revolu- tioniert; da wird korrespondiert, registriert, saldiert, thermokopiert und rationalisiert. Da stehen Typer und Supertyper, Auto- maten und Superautomaten. Da werden Rechenmaschinen angepriesen als„die meist gekauften der Bundesrepublik“, da klappern automatisch gesteuerte Korrespondenz- maschinen 700 bis 800 Anschläge in der Minute herunter. Da werden in vier Sekun- den(in der gleichen Zeit, in der Ihre Sekre- tärin den Briefbogen einspannt“) ganze Briefseiten originalgetreu thermekopiert. Das Motto„Zeit ist Geld“ wird auf dieser umfassenden Schau moderner Bürotechnik ganz groß geschrieben:„Zeit für sich selbst gewinnen, sich pudelwohl fühlen“, verheißt ein Slogan.„Schwerelos wie der Flügel- schlag des Schmetterlings ist das Spiel der Hände auf der X. V.-Maschine“; lockt ein anderer Werbespruch. Nebenbei erhält der Besucher Unterricht in der Büromaschinen- Historie. Schon 1642 wurde die erste Rechen- maschine entwickelt. 1889 konstruierte Fried- rich Soennecken seinen ersten Umlegkalen- der und damit das„zweite Gedächtnis“ für vielbeschäftigte Menschen. Der erste ge- federte Drehstuhl der Welt wurde im Jahre Gemeinschaft im Betrieb und beim Sport Ueber 300 Teilnehmer am BBC- Betriebssportfest in Käfertal Schon immer hat sich die Firma BBC sehr aufgeschlossen für den gesunden kör- perlichen Ausgleich ihrer Arbeiter und An- gestellten durch Sport und Spiel gezeigt. Wenn auch der schöne betriebseigene Sport- platz neben dem Werk Käfertal neuen Fabrikhallen weichen mußte, so wurde doch alles getan, um den Werksangehörigen im gleichen Ausmaß wie bisher die Ausübung der verschiedensten Sportarten zu ermög- lichen. Hans Rösler, der neue Leiter der Betriebssportler, dankte daher der Werks- leitung am Samstag beim Betriebssportfest für ihr Entgegenkommen. Körperliche Aus- geglichenheit, das lebendige Gemeinschafts- gefühl und die gegenseitige Wertschätzung im Sport verspüre nicht nur der Einzelne, sondern sie seien zugleich die Gewähr für einen frischen und natürlichen Geist im Be- Unterstützen und zu fördern, sei dem Vor- stand hoch anzurechnen, der auf dem neu- angelegten Sportplatz des Sc Käfertal durch die Direktoren Knöll und Mariaux. den Leiter der Personalabteilung Sexauer und die Betriebsräte Hasenfuß und Wagner vertreten war. Trotz des schlechten Wetters— Regen- schauer zwangen immer wieder zu Pausen— konnte das umfangreiche Programm— über 300 Männer und 37 Frauen von den ins- gesamt etwas mehr als 1000 Betriebssport- lern der BBC-Werke und Tochtergesell- schaften traten in den einzelnen Disziplinen an— in der vorgesehenen Zeit abgewickelt Werden. Der Abend vereinte Sportler und Passive zur Siegerehrung im Käfertaler „Löwen“, der sich einige vergnügte Stunden mit buntem unterhaltsamem Programm an- 1927 geboren und dreht sich seitdem S0 selbstverständlich wie die Erdkugel. Dem Ausflug in die Geschichte folgt ein Ausflug in die Aesthetik:„Die Welt wird farbig“, heißt es da. Nach den bunten Ni- schen und Balkonen an modernen Häusern werden auch die Schreibmaschinen farbig. Dem Betrachter fällt es schwer, sich für lavendelblau, elfenbein, korallenrot, lind- grün oder silbergrau zu entscheiden. Die Perfektionierung der Bürotechnik feiert auf dieser Ausstellung, die täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet ist, wahre Triumphe. Man- cher mag sich mehr jene gemütlichen Ver- hältnisse wünschen, als die Feder noch ein angesehenes Schreibgerät war. Aber das Rad läßt sich nicht mehr zurückdrehen.„Rechne schneller, rechne schneller, rechne schnel- ler!“ kommandiert das technisierte 20. Jahr- nundert seinen Zeitgenossen. Die Bürofachausstellung 1957 zeigt die Wege und Mittel dazu. Sie offeriert Geräte, die das Herz jeder Sekretärin erobern und die Arbeits- und Nervenkraft manchen Chefs schonen werden. Hk Froher Jubiläumsausklang bei der Grokageli Ende gut, alles gut, kann auch die Große Karneval- Gesellschaft Lindenhof zu ihrem nun abgelaufenen Jubiläumsjahr sagen. Den Schlugpunkt brachte das Herbstfest im großen Saal des MRC von 1875, bei dem Vize Franz Heller an Ehrengästen Carl Blepp(Fröhlich Pfalz), zu vorgerückter Stunde Franz Simmendinger(Cdd viern- heim), eine Reihe Ehrenmitglieder und den Mannheimer Mundartdichter Jakob Frank herzlich willkommen heißen konnte. Stim- mungsvoll war der Start mit Franz Erhard; gesangliche Leckerbissen bot Edwin Schwei kert mit seinem herrlichen Baß. Kurt Schölch brachte nette Vorträge in Manne- mer Mundart, und Helmut Fecker wußte durch Pfälzer Lieder das Volk durcheinander zu schaukeln. Liberti schließlich zeigte Iustige Zaubereien. Den Rest besorgte die Hauskapelle. Er Baugrube eingestürzt Zwei Arbeiter verschüttet Eine Baugrube stürzte gestern nachmittag gegen 15 Uhr im Mannheimer Hauptbahnhof bei Bahnsteig IV ein. Bei dem Unfall wurden zei Arbeiter verschüttet. Einer von ihnen konnte sofort befreit werden, der andere mußte einige Zeit später mit schweren, je- doch nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert Werden. Einige Züge erhielten durch diesen Bauunfall, der sich im Rahmen der am Mannheimer Haupt- bahnhof vorgenommenen Umbau- und Elek- trifizierungsarbeiten ereignete, e schie Rollschuhmeisterschaft für ARK B Neckarau Mit Sportgeist gingen auch dieses Jahr wieder die Rollschuhsportler des ARRB Solidarität Neckarau ins deutsche Finale. Bei starker Konkurrenz gelang es Monika Ha- chenburger und Karlheinz Klee, die Bun- desmeéisterschaft im Paarlaufen der Schüler zu erringen.„Altmeister“ Karlheinz Klee reichte es dieses Mal im Einerlauf nur zu einem dritten Platz. Nicht zuletzt sind diese Erfolge ein Verdienst der Trainingsleiterin Maria Imhof. Am 14. September veranstal- tet die Ortsgruppe Neckarau im Volkshaus (Gute Stub) einen internen Abend, an dem die Sportler geehrt werden. 0 Schönauer Siedler auf Sonntagsfahrt Am Sonntag startete, nach erfüllter Wahlpflicht, die Siedler- und Eigenheim gemeinschaft Schönau zu einer Ausfahrt. Nach Besichtigung des Schwetzinger Schloß gartens ging es zum Mittagessen nach Mauer. Dort sorgte eine Kapelle für Unter- haltung und bald schlugen Stimmung, Ge- sang und Humor hohe Wellen. Viel zu früh wurde„Auf Wiederseh'n“ geblasen 0. Zeltmission ruft die Menschen zum Gebet Missionar vom Tanganjikasee predigt auf dem Meßplatz „Wir haben es fast überall gespürt: trotz des wachsenden Wohlstandes fragen die Menschen wieder mehr nach den ewigen Werten des Wortes Gottes. In manchen gro- Ben Städten, in denen wir nach zwei, fünf und sechs Jahren wieder im Zelt evangeli- sierten, sind die Zahlen der Besucher und der Bekenntnisse zum christlichen Glauben erheblich höher gewesen.“ Dieser Erfolg bestätigt die Aufgabe einer Zeltmission, die auch heute noch wichtig, Wertvoll und zeitgemäß ist, trotz neugebau- ter oder wiederhergestellter Kirchen und Kapellen. Denn nicht in eine Kirche will Friedrich Brinkert, der weißhaarige, dunkel- gebräunte Friese die Menschen rufen, son- dern zum christlichen Glauben schlechthin will er bekehren. Als Missionar vom Tanganjikasee schuf sich Friedrich Brinkert, Bundesevangelist der„Vereinigung Evangelischer Freikirchen in Deutschland“, einen Namen. Der ehe- malige Seemann„sieht die Sache mit der Seele“. Sein„Frontalangriff gegen die in- nere Not des Menschen“ basiert auf der Sehnsucht des Menschen, in der Sicherheit des Glaubens geborgen zu sein. Seine Vor- träge sind zeitnah, er zeigt sich modernen Problemen aufgeschlossen und seine packend Seschilderten Erlebnisse fesseln die Zuhörer In Tübingen, wo das 1200 Plätze fassende Zelt zuletzt aufgeschlagen war, stieg die Zahl von Brinkerts Zuhörern von Abend zu Abend. Einen ähnlichen Erfolg erhofft sich die Mannheimer Gemeinde freikirchlicher Christen, die für die Vorträge des Missio nars wirbt und auf deren Bitte Friedrich Brinkert 14 Tage in Mannheim spricht. Das Zelt steht auf dem Meßplatz an der Feuer- wache. Sto. Filmspiegel Kurbel:„Die Stadt der Verdammten“ Die Volksmeinung kann immer und über- all sehr schwankend sein. Dazu brauchte die deutsche Uebersetzung eines simplen ameri- kanischen Städtenamens—„Silver lode“ wie der Filmtitel ausweist— nicht gleich eine „Stadt der Verdammten“ daraus zu machen. Immerhin wurde den Bürgern dieses kleinen, wild westlichen Fleckens von dem Held(John Payne) allerhand zugemutet, bis das alles bestätigende Telegramm dem Gejagten Recht gibt. Der rächt sich mit ein paar markig- moralischen Worten an die Gemeinde und setzt den Schlußpunkt unter eine Handlung, die in ihrer Fristsetzung an„12 Uhr mittags“ erinnert, weniger allerdings in der Span- SACHS. Kundendienst oberolt Henri à Sachs A8. SchWrIn FUr Tal- Hunoras gots für alle Rassen Paket 1. DUN tuNo-Dgos knit Kätertaler Str. 41(Neckarstadt) Lumpen— Schrott Autoschrott, Ztg., Bücher kauft lfd.; evtl. Abholung. R. Liubi. F 3, 2, Tel. 2 05 75. Akten Verschiedenes Vervielfältigungen: Lingott, U 6, 12 Nolzfugböcen schleift und versiegelt LORENZ Lenaustraße 42 Jel. 33511 Jetzt d. Küchenmasch. v. Rothermel Schreibarbeiten— Abschriften Schreibbüro im Hauptbahnhof Wer überläßt Witwe auf einige Zeit gebr. Schlafzimmermöpel? Zuschr. unter Nr. 02730 an den Verlag. Radio-Reparatur. Komme ins Haus. Maier, Kä., Wormser Str. 57, T. 76744“ trieb selbst. Dies erkannt zu haben, zu schlossen. in seinen Bann. nungsintensität. kim. 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E. Kipper, hatte den Bundesausschuß für gesundheitliche Volks- Pelehrung und das Hessische Lehrerfortbil- dungs für die Tagung in der vom Grog Stadtverkehr abgelegenen Reinhardswald Schule interessiert. Die Angaben, die Chefarzt Dr. Triebold Dortmund) über den Gesundheitszustand der Kinder machte, waren Wenig erfreulich: mur bei 38 Prozent kann er als gut bezeichnet Werden; gur ein Viertel aller Schülerinnen und Schüler hat ein gesundes Gebiß. Der Oberarzt der Münchner Universitäts- Kinder-Klinik, Dr. med. habil. Hellbrügge, hat durch eigene Untersuchunger gestellt, daß die kindliche Leistungskurve sich kaum von der der Erwachsenen unter- Scheidet. Und diese erreicht zwischen 10 und 11 Uhr ihr Optimum, während die Leistungs bereitschaft zwischen 13 und 15 Uhr sta: K zurückgeht, um erst wieder zwischen 17 und Plötzliche Abreise Ibn Sauds Baden-Baden. Völlig überraschend hat sieh König Saud von Saudi-Arabien ent- fest- 19 Uhr ein„Hoch“ zu erreichen. Aus diesen Erkenntnissen ergibt sich die Forderung, die Finder zwischen 13 und 15 Uhr keinesfalls übermäßig zu beanspruchen, weil das un- Weigerlich zur Ausschöpfung wertvoller Kraftreserven führen würde. Für die Fünf- Tage-Woche, die Unterrichtszeiten zwischen 8 und 16 Uhr erfordert, bedeutet das, daß man die zweistündige Mittagspause un- bedingt in diese Zeit legen mus. Für die Schüler soll die Unterrichtsstunde nicht la Als 45 bis 50 Minuten dauern. Kleinere Pausen sollen die Auf ahmebereit- schaft steigern. Von einer 20-Minuten-Pause, während der die Kinder in Gegenwart des Lehrers èin Milch- oder Obstfrühstück ein- nehmen sollen, verspricht man sich sehr Viel. Außerdem soll die Bewegung nicht fehlen. Dozent Dr. Franke(Oldenburg) meinte, dag die vielen Haltungsfehler durch eine tägliche Spiel- und Bewegungsstunde wes entlich ge- 352 erden könnten. Das Fernziel ist ein ter„Turngarten“ in d Nähe der schule.(In Frankkurt gibt es bereits 38 Klein- Sportplätze, die Schulen zur Verfügung stehen!) Eine zu frühe Einschulung hat schon immer Kindern wie Lehrern groge Mühe bereitet. Obwohl die Volksschulreife theo- retisch zwischen dem 5. und 7. Lebensjahr liegt, wird sie vom größten Teil der Kinder Erst Zach dem 6. Geburtstag erreicht. Eine Verlängerte„Spielperiode“ wird daher nie etwas schaden— am günstigsten wäre es — davon, Sie meinen, daß die Schädigungen, die durch das Nachholen der Schularbeiten auftreten, den Erfolungserfolg in Frage stel- len und empfehlen, die Erholungsfürsorge in die Ferien zu verlegen beziehungsweise überhaupt mit der ganzen Klasse einige Wochen in Schullandheime zu gehen. Daß der Schwerpunkt der Ferien im Sommer (mindestens 6 Wochen) und zu Ostern(min- destens 3 Wochen) liegen mi„ Würde in Kassel von Aerzten und Pädagogen Zleicher- maßen gefordert. Ebenfalls der einheitliche Beginn des Schuljahres.(Bayern beginnt bekanntlich„außer Konkurrenz“ im Herbst.) Besondere Beachtung fanden auch die Ausführungen von Reg.-Med-Rat Dr. Tie- demann(Hannover) über die bisherigen Er- folge der KEinderlähmungsimpfungen. Es liegen zwar ausreichende Ergebnisse erst aus den USA vor, aber die besagen, daß man damit rechnen kann, die Kinderläh- mung zu 80 Prozent durch Impfung zu ver- hindern. Nach den Angaben von Dr. Tiede- mann hat man in der Bundesrepublik nie an eine Zwangsimpfung gedacht, In den letzten Monaten— nachdem sich die Gefahrlosig- keit herausstellte— habe die Impfbeteill- Sung zugenommen. Die Kasseler Tagung hat deutlich ge- macht, wie wertvoll für die Schuljugend die Zusammenarbeit von Aerzten und Lehrern ist. Die Gespräche waren deshalb von gro- Bem Wert, weil sich Referenten und Zuhö- rer nicht darauf beschränkten, die augen- —— Blinder Eifer schadet nur dent der einsame Wanderer, wenn er sich in der Vänke von Nienburg an der wezer mitten auf der Viehweide plötzlich einer Brücke gegenühersieht, die gar nichts üb erbrücgt, als so gleichsam einer Brücke ohne Legitimation. Sie entstand 1938 im Zuge der Vorarbeiten schlossen, seinen Kuraufenthalt in Baden- natürlich, w 5 18 Kl 1 J blickliche Situation darzustellen, sondern Zur Weser kanalistierung etwas zu rechtzeitig, denn— wie sich spdter herausstellte— war Baden zu beenden. Der König fliegt am o 1 85 33 weil sie auch Lösungen aufzeigten, die alle sie überhaupt nicht nötig. Jetzt bemunt sich das Wasser- An Schiffahrtsamt Nienburg, 0 Donnerstag von Stuttgart aus nach Gent, des Lebens Vorbereiten? könnte, In England für die Jugenderziehung Verantwortlichen die so Nutzlose günstig z2u verkaufen und sorgt liebevoll für ihre Pflege, um sie ver- 5 vo vorraussichtlich nds Tage blei- hat man mit dieser Methode stark beachtete begrüßen dürften! Dr. Siegfried Löffler locend æu erhalten. Bild: dpa 8 5 85 5. 9155. 5 F. 1 5 8 wesen grinsen, 8 as Ausleseverfahren für die Oberschu- Little Rock“ in Baumholder? ils ih. Uscher und familiärer“ Gründe nach Riad len ist noch nicht einheitlich geregelt, Die 1 h— N„Little Rock“ in Baumholder? 3 Zurtickkehren müsse. Der König äußerte Aerzte betrachten vom 1 Nässe bedro t die Tierwelt Baumholder. Auf ein ausschließlich von e sich über seinen Aufenthalt in Baden-Baden Standpunkt das hessische verfahren(sechs- gew itt f 1 5 karbigen Amerikanern besuchtes Vergnl. Saur betriedigt. Er will im nächsten Jahr, tägiger Probeunterricht, während 25 215 Schwalben sterben/ Weidevieh abgeschnitten/ Grippewelle wächst Zungslokal in Baumholder wurde ein 4. e allerdings mit nur wenigen 8 wier Prüfungen stattfinden) ais das beste— dle Hamburk. Das naßkalte Wetter der letz- len sind. Von Jägern wurde beobachtet, dag schlag verüpt. Der Täter nach Augenzeugen. pn-W. derkommen. außerdem ee———— Pädagogen ebenfalls. ten Zeit wirkt sich jetzt auch auf die Tier- sich Wildtauben wegen der Durchfeuchtung berichten ein weißer amerikanischer Soldet gestä 3 8 eee 1 l 5.— Die Frage der Ferien war ein spezielles welt aus. Am Montag wurden in Holstein ihres Gefieders nicht mehr zum Flug er- mit einem rot-lackierten großen Wagen, wi de r. 1 3 F 45 5 8 3 85 Problem. So sympathisch es allgemein Kin- tote Schwalben aufgefunden, die vermutlich heben konnten. Aehnliches wird von Teich- noch irnmer gesucht. Aus seinem langem anick Institut errichten zu sen dun dis doris ger anden, während der Schüle in Erholung der Kälte und Nässe und dem damit ver- hühnern und anderem Wildgeflügel berich- fahrenden Auto hatte der Soldat einen lasse gen Heilquellen zu nützen. zu fahren: die Mediziner halten nicht viel bundenen Nahrungsmangel zum Opfer gefal- tet. Iltisse und Wiesel sind in großer Zahl 3535 2 def f 1888 a. 1 H Gere Lar- rer Granateinschläge bei Manöverübungen Zusammenstoß— zwei Tote 8 1 5 5 e Mar. 15 den Lakaleingang 95* Ehingen. Auf der Bundesstraße Riedlin- ämtlic e Wu stma Kt R K d b h Aber nicht nur das Wild, sondern auch Worfen. i Mülnd gen— Ehingen, einen Kilometer vor der T + 8 E OT E ge Oc en das Vieh auf den Weiden Schleswig-Hol- A 5 i 24 0* 5 ö 0 3 2 uch in Mainz mit„30 Sachen Len großen Obermarchtaler Brücke, stieß eine 1 steins ist von Nässe bedroht. In Pithmar- 0 5 5 ren; 2 Schweizerin mit ihrem Personenwagen bei Etwa 375 000 Besucher tranken 141 000 Liter Wein schen hat es seit vier Wochen keinen nieder- Mainz. Auch in der rheinland- pfälzischen 5 1 0 hoh Geschwindigkeit frontal d lagsfreien T. b 1 8 Landeshauptstadt Mainz dürfen die Kraft.“ 5 oher Geschwindigkeit frontal gegen das 5 8 l 5 egen die schlagsfreien Tag mehr gegeben., In großen aupts⸗ l 2 dürken di als m entgegenkommende Auto N n Bad Dürkheim. Die Wurstmarktexperten den, denn die durstigen Besucher ließen die Tellen Schleswig Holsteins stehen weite kährer künftig mit 30 Stundenkilometern 1 5 Die Wucht des Zusammenpralls war so groß, 3. 5 mit einem 5 805 141 000 Litern ieee Wiesenflächen unter Wasser, da die Ent- Geschwindigkeit durch die Straßen fahren. glörd dabßz beide Fahrer auf der Stelle tot waren.“ 2 e 3 ie 5 8 5 5 und»schenkenbönl“ über die Zunge rinnen. Wässerungssräben übergelaufen sind. Viele Die Meinung der Stadtverwaltung, daß die durch suchern in helle Begeisterung versetzte, W Bad Dürkhei 6 Bauern können deshalb ihr Vieh nicht von bisherige Begrenzung in Mainz von 40 Stun- Kanfte 25 wurde die letzte Nacht des großen Wein- achthot von Bad Dürkheim mu 5 1 g.. Knirps fuhr fremden Pkw 1 Fuße Michel 3 leitet. ten in den Tagen des Wärstmarktes genau den Weiden holen. Die Tiere haben sich auf denkilometern bestehen bleiben solle, hat bel beide Reutlingen. Ganz behutsam und mit 5 b 483 Schweine, 89 Rinder und 45 Kälber ihr hochgelegene Stellen inmitten großer, un- den zuständigen staatlichen Stellen Wider- Jog a1 Sa 8. e 8 ein fest der Welt beirren ganzen Zauber— und D e)) 90 tofahrer er Bundesstraße 312 zwi- klang 80 vi 5 5 1— Fil 5 isch, 1 d zu Brat- 08en. 5 i. 5 a 5 1 O¹ schen Reutlingen und Unterhausen einen e würsten verarbeitet wurden. In dieser Zahl e immer steht in Schleswig-Holstein Neue Schule ein Pavillon präch. Vor ihm fahrenden Personenwagen. Er hatte ie Fach ö it: Lind die 13 900 Kahnchen unberücksichtigt, Getreide auf den Feldern. Bls zu zehn Pro- feidelberg. Heidelbergs erste neue Volks. zum 7 5 8 Hatten die Fachleute die Wahrheit prophezeit: 51 5 1 b zent der Ernte ist verfault. Viele Feldwege g 5 6 a i 5 beim Näherkommen bemerkt, daß am Steuer nach dem idealen Wetter zum Wurstmarkt- die Zwischendurch frisch vom Spieß Ne e Webe schule ist feierlich eingeweiht worden. Die Berlir ein Preigasskoch sag, der kaum über das pes 3 ö nascht worden sind. Sancl kür Trecker unbelshrbar, 0 dag der zum Peil im modernsten Pavillonstil exbaute 1 57 4: beginn zeigte sich, daß der Wurstmarkt 1987„Hafermotor“, das Pferd, Wieder zu Ehren Anlage bietef Platz für 800 Kinder Hat fiber 1 Hecken Konnte. Der N tatsächlich alle seitherigen Rekorde gebro- In. der gestern vorgelegten. Abschluß komnit. 3000 am Paussgifscne Sie nn 5 8 e e 3 Chiert Hat. 5 bilanz wird außerdem betont, daß in diesen Das schlechte Wetter in der ganzen Bun- bad. und für je vier der nellen freundlichen munen die Folizel, der es na Die gestern nachmittag vorgelegte Zah- Fahre fast 50 000 EKrakttahrzeuse rund um desrepublik begünstigt die Ausbreitung der Klasserez en* Zehn Kilometer Fahrt gelang, den Wagen 55 ö K 16 5 8 8 8 Assenhraume einen besonderen Gruppen der 1 V lenbilanz beziffert die Zahl der Besucher an den Festpark parkten, Einen Höchststand be. Grippe außerordentlich. In Hessen und raum. Soft . pe am Steuer zul s. Es den zehn Tagen und Nächten mit insgesamt deuten auch die 500 Omnibusse, während die Nordrhein- Westfalen mußten wieder zahl- 5 a 5 Var en neumfähriger Junge an Nuk auen 375 000 Personen. Das bedeutet, daß in die- Bundesbahn traditionsgemäß 40 Sonderzüge reiche Schulen geschlossen werden. In Glad- Ein Toter, zwei Schwerverletzte 1 5 Setzen dditternacht eine An aufge- sem Jahr kast 35 000 Menschen mehr als 1956 einsetzte, die meist ausverkauft waren. Trotz beck starb ein Kind an der Grippe, In Es- Leonberg. Auf der Autobahn in der Nähe 1 1 n dessen nach Bad Dürkheim gepilgert sind. Auch ihr dem gewaltigen Verkehr auf den Anmarsch- sen wurde am Montag der Unterricht in„on Frielsdeim ger d 5 Richtung 15 8 Assel steckte, 55 1 2 Durst war erheblich größer: erstmals reich- straßen zum Wurstmarkt und trotz des Re- sämtlichen Volks- und Hilfsschulen für eine Karlsruhe kommender Personenwagen aus 85 f 85 der Junge Seine„ er ten die rechtzeitig eingelagerten 140 000 Liter kord-Durstes kam es, wie die Polizei berich- Woche eingestellt. In Gladbach, Herne, Gel- noch ungeklärten Gründen zuf en 5 5 . 8 völlig 5— 8 8 er Festwein nicht aus. In letzter Minute mußten tete, nur au insgesamt 25 Unfällen mit vor- senkirchen, Neheim-Hüsten und Bielefeld streifen, drehte sich um 180 Grad, raste auf bgen 5 Veder ein Auto, noch versteht er noch flüssige Reserven herangeschafft wer- wiegend leichtem Sachschaden. Wurde der Unterricht vollständig eingestellt. gie gegenkahrbahn und prallte dort mit stellt N zor hn liel de innen alteren piel- einem zus Richkung Stuttbart komen e. Jugendliche Diebesbande gefaßt tet sich die Grippewelle über das Münster- 3 5 an. Der air 70 g 5 85 4 Unsere Korres onclenten melden: land und das Ruhrgebiet auch auf den Watzen zum 185 125 7 8 zppin⸗ 3 Villingen. Die Kriminalpolizei konnte 0 Aachener Raum und den Niederrhein aus. sens, ein 49 Jahre alter Mann aus Göppin 18 8 8 N 1 8 8 5 8 f 7 7. 5 5 8 8 11 8.„ erl. 0 5 Ustelle seinen halter jetzt in 1 25 i Bande Wieder 596 Aussiedler len von ihnen gelang, über es zu triumphije- Lediglich Köln, Düsseldorf und Hagen blie- 5 5 5 Bei- best e 1 en Ein 1 e 1 8 325 Büchen. Ein weiterer Transport mit 3906 ren.“ Das„Krlegsblinden-Jahrbuch“ ist in ben bisher fast völlig verschont. Shrer und der Lenker des nee 8— 85 5 5 8 Uli 1 5 u. Aussiedlern aus den unter polnischer Ver- Scue aaultase von 100 000 Exemplaren er- am stärksten betroffen 18t in Nordrhein- zeuges. ein 25jühriger junger Mann, mit ins ——— 8 8 1 5 ratung, etehenden deutschen Oetgebieten 1 8 dazu beser en eine Bree Westfalen der Kreis Unna- Lüdinghausen, wo N Venletzu is Kran- werde l a 5 Ae 1„r traf auf dem Zonengrenzbahnhof Büchen sche in die„Mauer der Verständnisarmut“„„ 5 3 5 353„ 5 kehrt, .. ein. Die Aussiedler kamen vorwiegend aus zu schlagen, die noch 80 manchen Kriegs- e 1 3. kenhaus eingeliefert werden mußten. 1 3 in der letzten Zeit in 20 Fällen mihbräuch- dem Glatzer und Waldenburger Bergland blinden in Deutschland umglbt. Krankheitsquote liegt in den betroffenen Auch Josef Maier, Mannheim liebzer Uch Mopeds benutzt one aus dem oberschlesischen Industrie- Revision im Röhm- Prozeß Gebieten des Landes bei zehn bis 20 Prozent. j 4 treter 5 gebiet um Kattowitz und Hindenburg. Osnabrück. Staatsanwalt und Verteidiger Verschiedene Betriebe meiden Grippe- Im Reuen Bundestag zenhe Falschmünzer entlarvt haben im Osnabrücker Röhmputsch-Prozeß Aus talle bis 2 25 Pi Aae In unserer gestrigen Ausgabe brachten wird Rastatt. Eine fast drei Jahre zurücklie- Aufruf Albert Schweitzers Revision vor dem Bundesgerichtshof einge- l ine Urlau kür sämtliche Ar- wir unter der Ueberschrift„Wer hält Ein⸗ hier 5 125 57 Are.* 1 j legt. Wie der Verteidiger des Angeklagten Weise ß 8 zug in den neuen Bundestag“ die Namen der Sende Falschmünzeraffäre fand jetzt ihre Bielefeld. Der Friedensnobelpreisträger legt. 1 Ser 8 8 beiter verhängt, um die Produktion aufrecht- 8 in den 8 8 1 ührte 1 Verhaf: ines Prof. Dr. Alb Schweit t die Oeffent- von Woyrsch. Dr. Hugo Netz, mitteilte, 5 85. 5 Wahlsieger in Baden- Württemberg und Aultlruns und führte zur Verhaftung eines Prof. Dr. Albert Schweitzer hat die Oeffen a erhalten zu können Nach dem Beispiel der 805 1 i 412 Graphikers aus Düsseldorf und eines tech- lichkeit aufgefordert, den Kriegsblinden mit rechnet er damit, daß die Revisionsverhand- Runkel en 5 Bes ab 3 42 Rheinland-Pfalz. Unter den A nisch Zeich a Rastatt. Die beiden mehr„Ehrerbietung und FHilfsbereitschaft“ lung erst in etwa einem Jahr in Karlsruhe N 3 5 für die CDU über die Landesliste in das 2 t 1. or Weihr ht 1954 f i zu begegnen In einem Geleitwort für das stattfindet, Das Osnabrücker Schwurgericht Ubergegangen, ihrer Belegschaft täglich zur Bundesparlament einziehen, wurde auch Ge- Auen Furz vor Weihnachten 1954 in einem e 5 Vorbeugung Chinin zu verabreichen. Werkschaftssekretär Josef Maier àus Ra- Rastatter Büro eine größere Anzahl Falsch geldstücke mit einem Nennwert von fünf Mark hergestellt. Als die Falschmünzer eine Entdeckung befürchteten, warfen sie das Falschgeld und FHerstellungsmaterial in einen Bach. „Kriegsblinden-dahrbuch 1958“ des Bundes der Kriegsblinden Deutschlands E. V. schreibt Albert Schweitzer: Der Kampf, mit ihrem Schicksal fertig zu werden, ist ein besonders schwerer für die Kriegsblinden. Ich bin tief erschüttert gewesen von der Art, wie es vie- hatte nach über dreimonatiger Prozeßdauer am 2, August den Hauptangeklagten, den ehemaligen Obersten Ss-Führer Schlesiens, Udo von Woyrsch, wegen Beihilfe zum Tot- schlag in acht Fällen zu vier Jahren Zucht- haus verurteilt. Nach den Beobachtungen der Gesund- heitsämter anderer Länder scheint sich die Grippe jetzt auch auf Niedersachsen auszu- dehnen und wandert langsam in Richtung Süden. vensburg genannt. Es handelt sich dabei natürlich um den Mannheimer CDU-Kandi- daten und Gewerkschaftssekretär Josef Maier, der bereits dem vorherigen Bundes- tag angehörte Jetat sechs Direktflüge & Von Deutschland fliegt PAA direkt zu den Metro- wöchentlich in den Nahen und Fernen Osten Mit PA schnell und bequem nach 8 Ländern: Türkei, Libanon, lran, Pakistan, Indien, Thailand, Japan, Philippinen * Die P AA bietet Ihnen die weltweite Erfahrung aus mehr als 3000 Rund · um · die· Weft. Flügen. 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Die erbaute at über wimm- cllichen Uppen- zte r Nähe ichtung en aus Mittel- ste guf rt mit nenden 8 Wa⸗ öppin- seinen Bei- Fohr- * mit Kran- achten t Ein- en der m, die in das m Ge- Ra- dabei MORGEN Seite 7 vr. 216 Mittwroch, 18. September 1957 — 8 Genau wie Bremerhaven 93 im vergangenen Jahr: eg und Niederlage für K5U 84 Mit seiner Gewichtheber- und Ringer- gaffel stattete der KSV 184 Mannheim am Sonntag dem KSV Ludwigshafen-Munden- deim einen Besuch ab. Den Kampf an der Scheibenhantel konnten überraschend die durch den Rheingonheimer Hollerbach ver- stärkten Pfälzer mit 38403690 Pfund für ach entscheiden. Allerdings hatten die 84er in dieser Begegnung vier Nachwuchshebern de Chance der Bewährung gegeben. Beim zingen behaupteten sich die Mannheimer Var mit 14:7 Punkten. Fliegen- und Schwer- gewicht sing an die Gastgeber, dazwischen gegten jedoch Hettel, Steinle, Habich, Shlakhäuser, Münch und Weber. Der KSV- deg ist selbst in dieser Höhe als verdient u bezeichnen. Seinen Punktekampf in der nordbadi- hen Ringer-Oberliga trug der SRC Viern- gem auf eigener Matte gegen KSV Deut- che Eiche Oestringen erst am Sonntagabend as, Die Viernheimer konnten einen knap- aber verdienten 11:9-Sieg für sich güchen. Gallei und Reinhardt zogen sich da- hei jedoch Verletzungen zu und mußten ihre Kämpfe aufgeben. Neben dem Unentschie- en Von Reiß im Schwergewicht kamen die ſernheimer durch E. Müller und Pfennig in Flieegn- und Weltergewicht zu zwei Schultersiegen, während sich Müller und Lang im Leicht- und Halbschwergewicht mit Punktsiegen zufriedengeben mußten. a—.a11 Von den Teilnehmern an den Endrunden- spielen der letzten Deutschen Fußball- Meisterschaften sind bisher nur im Süden der 1. FC Nürnberg und im Norden der HSV, bedrängt von anderen Clubs, in führender Position. Hannover 96(Norden) und VfR Frankenthal, die in der letzten Saison im Kampf um den bedeutungsvollen zweiten Platz nur knapp geschlagen wurden, rutsch- ten in dieser Spielzeit bedenklich in die Nähe des Tabellenendes. Berlins Meister Hertha, BSC steht nach zwei Spieltagen sogar am Tabellenende der Berliner Stadtliga. Aber auch andere prominente Vereine, wie etwa Rotweiß Essen und Fortuna Düsseldorf im Westen, stehen auf schlechten Tabellen- plätzen. Kommen diesmal andere Namen stärker in den Vordergrund? Fast möchte man es meinen, So hat jedenfalls Aleman- nia Aachen einen aufsehenerregenden Sieges- zug verzeichnen können. Sechs Siege, ohne ein einziges Gegentor hinnehmen zu müssen, das hat es in den Oberligen bisher erst ein- mal gegeben. Im Vorjahr startete Bremer- haven 93 ähnlich verheißungsvoll; nach sechs Spielen unbesiegt und mit 10:0 Toren„er- wischte“ es die Bremerhavener erstmals im Lawrenz— der Weltrekordler-Schreck: Iöbosgon tobt deulsche Mliitetlslechte- Die seltsame Vorgeschichte des Doppelsieges über 1500 m in Hannover schen Rekordler hinter mir, und jetzt auch noch Ibbotson. Vielleicht ist beim Länder- kampf gegen die CSR am kommenden Wo- chenende in Berlin auch Jungwirth fällig.“ Derek Ibbotson, der 25 jährige britische Mei- lenweltrekordmann, hält dies für durchaus möglich. Der Elektriker aus Huddersfield, den man nicht zu unrecht als„Spaßvogel der Aschenbahn“ bezeichnet, gratulierte lachend seinen deutschen Bezwingern:„Ihr habt uns mit unseren eigenen Waffen ge- schlagen. Das war eine taktische Meister- leistung. Für mich gibt es keine Entschul- digung.“ Dabei verschwieg der Rekord mann, daß auch ein Läufer seines Formats und mit der„Kondition eines Rennpferdes“, wie sein Landmann Mike Rawson einwarf, nicht 60 Rennen in einer immer noch nicht abgeschlossenen Saison stets in der gleichen Hochform bestreiten kann. Ibbotson hatte seine besondere Freude, als er hörte, Law- renz verdanke es nur dem Rat von Arthur Lambert, der von seinem Schützling Werner Lueg enttäuscht war, daß er sich bei den deutschen, Meisterschaften plötzlich für die 1500 m entschied und dann auch den Titel gewann. Hochachtung brachte Ibbotson seinem Be- zwinger Edmund Brenner entgegen. Vor allem, nachdem er die Vorgeschichte des Laufes von Hannover erfahren hatte. Der Ansicht seines Trainers Gerschler folgend, glaubte nämlich der im Beruf wie im Sport gleichermaßen fleißige Ludwigsburger auch, seine Chancen lägen allein auf der 800-m- Strecke. Erst eine Woche vor Hannover be- reitete er sich auf die 1500 m vor, als er in Solingen einen Hinweis über seinen Start auf dieser Strecke bekam. Die offizielle Mit- teilung erfolgte erst in Hannover. In seinem ersten 1500-m-Lauf der Saison erreichte er, der mit der Nachkriegsbestzeit von 1:48, 0 Minuten über 800 m die besten Vorausset- zungen mitbrachte, mit 3:46,8 Minuten seine persönliche Bestleistung, ohne daß er voll auslief. Kameradschaftlich schirmte er lange Zeit Lawrenz gegen Ibbotson ab, konterte zwei Angriffe des Briten sehr eindrucksvoll, um erst dann davonzuziehen, und im Spurt zu siegen, obwohl er kein Spurtläufer ist. Brenner kann zweifellos unter 3:43 Minuten laufen und Weltklasseläufer schlagen; denn kaum ein anderer deutscher Mittelstreckler besitzt seinen Mut zum Tempolauf und die Kraft, auf den letzten 400 m seinen Gegnern davonzulaufen, wenn es erforderlich ist. Das erfreulichste Moment an seinem Sieg in Hannover ist, dag Brenner erst jetzt er- kannt hat, wo seine Möglichkeiten liegen. Deutschlands Mittelstreckler sind besser als ihr internationaler Ruf. Was sich auf der Fordlandreise schon anbahnte, fand in Han- nover vor allem beim überraschenden 1500 Meter-Doppelerfolg durch Edmund Brenner und Olaf Lawrenz über den britischen Mei- len-Weltrekordmann Derek Ibbotson seine zestätigung: Wenn unsere Mittelstreckler in die richtigen, stark besetzten Rennen ge- schickt werden, laufen sie auch noch Welt- klassezeiten. Allerdings mußten sie, um diese Erkenntnis zu gewinnen, zur richtigen Einschätzung ihrer Stärke nahezu gezwyn- gen werden. Olaf Lawrenz und auch Ed- mund Brenner wollten sich noch vor weni- gen Wochen ganz auf die 800 m konzentrie- ren; auf eine Strecke also, die bei Länder- kämpfen kaum besser besetzt werden kann als mit dem spurtstarken und gut aufeinan- der abgestimmten Gespann Paul Schmidt Hörde) und Friedel Stracke(Barmen). Fast durch Zufall— wenn nicht sogar durch sanfte Gewalt darauf gestoßen— fanden beide den Wettbewerb, in dem sie zweifel- los auch international die besten Aussich- ten besitzen. Olaf Lawrenz weist jetzt schon zwei prächtige Erfolge auf.„Langsam werde ich zum Weltrekordler-Schreck“, meinte der Berliner.„In Helsinki blieb einer der finni- Zweierlei Maß! In Schweden ist man froh darüber, daß der Vizeweltmeister Ungarn die Hürde in Sofa durch einen 2:1-Sieg über Bulgarien genommen und damit die Fahrkarten zur Weltmeisterschafts-Endrunde ziemlich sicher in der Tasche hat. Hoffentlich gibt es aber, so sagt man in Stockholm, kein dickes Ende um Torwart Grosics. Dann könnte nämlich mit einem Schlag die Qualifikation der zugkräf- tigen ungarischen Mannschaft in Frage ge- stellt sein. Zwar hatten die Bulgaren gegen eine Teilnahme des hervorragenden Buda- pester Torstehers anscheinend nichts einzu- wenden, aber wie wird sich Norwegen ver- halten, das noch zum Abschluß in Buda- best anzutreten hat? Die Ungarn haben von der FIFA mit Nachdruck verlangt, daß die ins Ausland emigrierten Spieler gesperrt werden. Aber im Falle des wieder heimge- kehrten Nationaltorwartes wollen sie plötz- uch nichts mehr von einer Sperre wissen und legen blitzschnell eine Amnestie in Kraft treten. Die FIFA kann mit dieser Angele- senheit neuen Aerger bekommen und man wird an sie gewiß die Frage richten:„Darf er mit zweierlei Maß gemessen werden?“ siebten Spiel, in dem sie von Eintracht Braunschweig 3:0 gestoppt wurde. Selbst der 1. FC Kaiserslautern in seinen Glanzzeiten vermochte seine„Tor-Weste“ so lange nicht sauber zu halten. Im Kampf gegen den Duis- burger SV wird es der Alemannia allerdings sehr schwer fallen, neuerdings ein„zu Null“ herauszuholen. Im Süden führen die Frankfurter Ein- tracht und 1. FC Nürnberg(je 10:2 P.) knapp vor dem VfB Stuttgart und 1860 München (je 9:3 P.) Noch ist jeder der vier Vereine aussichtsreich im Rennen. Möglicherweise erreicht Nürnberg am Wochenende einen Vorteil, da er am Zabo spielen kann, wäh- rend die schärfsten Rivalen Eintracht Frank- furt und VfB Stuttgart schwere Auswärts- spiele zu bestehen haben. Allerdings kann die Eintracht im Frankfurter Waldstadion spielen und braucht nicht auf dem Bieberer Berg gegen die Offenbacher Kickers anzu- treten. Wegen des èr warteten Massenandran- ges wollen die Offenbacher ihr Spiel ver- legen. Die Eintracht ist als einziger süddeut- scher Verein unbesiegt und hat im Wald- stadion natürlich mehr Chancen, diesen Nimbus zu wahren, zumal die Offenbacher derzeit nicht in bester Form sind. Im Südwesten muß man sich daran ge- wöhnen, daß neue Namen die Geschehnisse der oberen Tabellenhälfte bestimmen. Mei- ster Kaiserslautern wurde durch Tura Lud- wigshafen erneut zurückgeworfen, der 1. FC Saarbrücken und VfR Frankenthal krebsen ohnehin in unteren Regionen! Der FK Pir- masens unterlag zwar in Bad Kreuznach knapp 0:1, aber auf dem Horeb werden sich die Mannen um Helmut Schneiders von der Wormatia Worms kaum etwas am Zeug flicken lassen. Auch Phönix Ludwigshafen gegen Mainz 05 und Borussia Negnkirchen gegen Bad Kreuznach haben vor eigenem Publikum die besseren Gewinnaussichten. Auf den ersten Tabellenplätzen sollte es kaum Veränderungen geben. Neben Alemannia Aachen gibt es im Westen noch zwei weitere unbesiegte Mann- schaften: Schalke 04 und Preußen Münster. Diese, sowie der Duisburger SV und der Deutsche Meister Borrusia Dortmund haben derzeit offenbar die Trümpfe in der Hand. Die Schlagerpartie sieht Duisburg, Wo der vorjährige Zweite, der DSV, den Aachenern den sauberen Torrekord und womöglich die Führungsrolle„vermasseln“ möchte. In den letzten Jahren waren sich beide Clubs etwa gleichwertig, doch gelang den Aachenern kein Sieg in Duisburg(1955/56 2:2), Wo die Punkte für die Gäste rar sind. Im Vorjahr verlor der DSV auf eigenem Platz nur ein Spiel gegen Rotweiß Essen. Schalke 04 hat bei dem nun endlich zum ersten Sieg gekomme- nen Team von Rotweiß Essen einen schwe- ren Stand, ebenso Preußen Münster beim Deutschen Meister Dortmund. Es ist sehr Ntemannia Hachen: Sechs Siege ohne gegentor Im Süden ist nur noch die Frankfurter Eintracht ungeschlagen/ Ist die Aera des 1. FC Kaiserslautern vorbei? leicht möglich, daß die Gäste hier die Rech- nung bezahlen und dabei die ersten Nieder- lagen quittieren. Die spielerische Ueberlegenheit des Ham- burger SV im Norden ist unbestritten. Den- noch muß sich der Meister gegen jeden Ver- ein besonders anstrengen. Ein Beispiel dafür ist die Eintracht Nordhorn, die seit zwei Jah- ren zur Oberliga Nord gehört. In vier Spie- len trennte sich der HSV von Nordhorn un- entschieden, dreimal 1:1, einmal 3:3. Ob es diesmal zu einem Sieg für den HSV reicht? Auch der Tabellenzweite, VfL Osnabrück, wird beim Neuling VfB Lübeck schwer zu kämpfen haben. Es ist denkbar, daß diesmal Holstein Kiel der lachende Dritte im Füh- rungstrio sein wird, denn die„Störche“ er- warten zu Hause Hannover 96, das derzeit in einer Formkrise steckt. Auch Spanien bewirbt sich Neben Deutschland bewirbt sich auch Spanien um die Austragung der Fußball- Weltmeisterschaft 1966. Ueber die Bewer- bungen entscheidet der nächste FIFA-Kon- greß 1958 in Stockholm. Da der Deutsche Fußball-Bund bereits beim letzten Kongreß in Lissabon eine Kandidatur für die Titel- kämpfe von 1962 anmeldete, dann aber zu- gunsten von Chile zurücktrat und dafür eine Anwartschaft auf das Turnier von 1966 anmeldete, dürfte der deutsche Antrag ge- genüber dem jetzt vorgebrachten spanischen die größeren Aussichten haben. Spanien stützt seinen Wunsch u. a. mit einem Hin- weis auf die zur Verfügung stehenden Sta- dien. Mit dem„Hans-Gamper“-Stadion in Barcelona, das 100 000 Zuschauer faßt, spa- ter aber auf 150 000 Zuschauer ausgebaut werden soll, und dem Madrider„Bernabeu“- Stadion(125 000 Plätze) besitzt das Land Zwei Anlagen mit einer Kapazität von über 100 000 Besuchern. Daneben gibt es fünf andere Stadien, die je 60 000 fassen, und fünf Stadien, in denen zwischen 25 000 und 40 000 Zuschauer Platz finden. Klare Führung vor Italien, CSR und Sowjetunion: Hur deulsches Jropliyteam ohne Safpunbie Nach zwei Tagen der Sechstagefahrt bereits 93 von 246 Fahrern ausgeschieden Schon der Start zur zweiten Etappe der internationalen Sechstagefahrt für Motor- räder brachte in Spindlermühle eine Ueber- raschung. Die Maschine von Polanka kam wegen Getriebeschadens nicht weg, und da- mit war die Mannschaft des Vorjahrssiegers Tschechoslowakei für die internationale Trophae bereits gesprengt. Da das deutsche Team auch den zweiten Tag mit zwei 200 kKm- Schleifen trotz unvorstellbar schlechten Wetters ohne Strafpunkte überstand, ist die Führung vor Italien(263 Strafpunkte), CSR (500 P.) und der Sowjetunion(2202 P.) schon klar. Von den deutschen Fabrikmannschaf- ten sind Zündapp I und II wie Maico eben- falls noch ohne Punktverlust. Dagegen fle- len beide Silbervasen- Mannschaften hoff- mungslos zurück, nachdem Lose(Hamburg) auf Zündapp wegen Motorschadens und der DRK W-Fahrer Seitz wegen Verletzung aus- schieden. Auf der zweiten Etappe, die etwa 80 km weit durch früher sudetendeutsches Gebiet führte, gab es trotz der schwierigen Bedin- gungen wesentlich weniger Strafpunkte als am Vortage, da nach Schlechtwetterzeiten gefahren wurde. Neuschnee bis zu zehn Zentimetern zwischen 880 und 1300 m Höhe wechselten mit ständigem Regen in den Tälern, der durch mehrere schwere Gewitter mit Hagelschlag verstärkt wurde. Als die Fahrer wieder in Spindlermühle eintrafen, war es auf den Straßen stockfinster, da ein Blitz die Stromversorgung vorübergehend außer Betrieb gesetzt hatte, Nach bisherigen Feststellungen sind 93 von 246 gestarteten Fahrern an den beiden ersten Tagen ausge- 1.2.0: DER /MORGEN-.⸗FOITG Nr. Pla tzverein e 3 1 e Gast verein 8 b e 1 Karlsruher Sd 111/22 2101/2 21 VfB Stuttgart 10 2 0 0 1 2 Kick. Offenbach I 1 1/0 2 2111/0 0 1 Eintr. Frankfurt OC 1 1 0 0 0 3 München 1860 111/12 0 1 1 2/2 00 schweinfurt 05 1 0 1 1 1 1 4 RW Essen VVV Schalke 04 2 0 0 2 2 2 5 Duisburger SV 0 11/ 2 0 1111%2 11 Alem. Aachen 0 1 1 0 0 1 0 Hamborn 70 121/11 0102/0 1 2 1. FC Köln 1 U 1 1 1 1 7 Westfalia Herne 0 2 0 ½/ 2 2 02 00% 1 1 1 Rieidericher Sy 0 2 0 1 0 0 8 Berliner Sy 92 110/ 11010 2/2 21 Spandauer SV I I 1 2 2 1 9 Holstein Kiel e Hannover 96 I 1 1 1 1 1 10 Eintr. Nordhorn 2 10/2 2 2111/1 11, Hamburger SV 2 2 2 2 2 0 11 1. FCO Kaisersl. 1 0 1%/2 1 20 2 0/ 2 0 2 VfR Frankenthal 1 0 1 1 1 1 12[Ek Pirmasens 1 1 11 1 2[1 10% 0 1 0 worm. Worms I 1 1 1 1 1 a) Tip nach der MM- Tabelle b) Erich Retter, VfB Stuttgart o) Reportertip fallen. Zwölf deutsche Teilnehmer sind noch unter den 43 strafpunktfreien Bewerbern. Am stärksten betroffen von den Ausfällen ist die Sowjetunion mit bisher 14. Für acht von den 38 Deutschen ist das Rennen eben- falls schon beendet. Obwohl sich die deut- schen Teilnehmer also trotz der fehlenden Unterstützung durch die Industrie prächtig gehalten haben, konzentrieren sich die Hoff- nungen auf die Trophy als begehrtesten Preis und die Fabrikteams, denn neben den Silber vasenmannschaften sind auch die Klubs nicht mehr frei von Strafpunkten. Ungarn schlug auch Frankreich bei den Fechtweltmeisterschaften Bei den Fechtweltmeisterschaften in Paris schlug Italien am Dienstag in der End- runde der Florett-Mannschaftskämpfe die Sowietunion mit 11:5 Siegen. Die Italiener traten mit Pellegrino, Carpandeda und den Olympiateilnehmern Bergamini und Spal- lino an. Ebenfalls in der- Endrunde zeigte sich Ungarn im Florett überraschend stark und war mit 9:7 Siegen Frankreich über- legen. Im Kampf um den fünften bis achten Platz unterlag die Bundesrepublik mit 7:9 Siegen den Engländern, während Belgien mit 11:5 Siegen über Rumänien triumphierte. Tischtennis Ergebnisse Da Plankstadt— TVS Viernneim und TV Waldhof— TTC Weinheim II ausfielen, wurden am Wochenende in der Tischtennis- Bezirksklasse nur drei Spiele ausgetragen. Die Post-Sd behauptete sich dabei gegen die zweite Mannschaft des Sc Käfertal mit 976 während MTG II mit 9:2 bei FC Friedrichs feld II zum höchsten Sieg des Tages kam. Den zweiten Auswärtserfolg gab es in Sand- hofen, wo TTC Hockenheim bei Tus II mit 9:4 Punkten gewann. Wie steht mein Verein! Nordbadische Ringer-Oberliga S Kirchheim 2 2 0 301 SRC Viernheim 2 2 0 0 23:17 4:0 ASV Feudenheim 2 2 00 0 20 18 4:0 SpVgg Ketsch 2 1 0 1 28s KSV Kirrlach 2 1 0 12 ASV Heidelberg 2 10 110 AC Germ. Ziegelhausen 2 9 1 A ASV Lampertheim 2 9 1111 KSV Eiche Oestringen 2 0 2 1ͤ KSV Schriesheim 2 0 0 2 14.27 0:4 Oberliga- Reserven SG Kirchheim 2 2 0 0 27:13 4:0 AC Germ. Ziegelhausen 2 2 0 0 21:17 4:0 KSV Kirrlach 2 1 0 1 11 KSV Eiche Oestringen 2 1 0 1 24.20 2:2 ASV Feudenbheim 2 1)0ͤ ⏑ ASV Lampertheim 2 101 ASV Heidelberg 2 10 1 KSV Schriesheim 2 0 1 1 188 SRC Viernhiem 2 0 111! SpVgg Ketsch 2 0 0 2 18.24 024 ebe. MORGEN Was sflugzeug vom t wieder im re- tzt werden soll, hat die Strecke Lo Beirut und zurück in 12 Stunden und 45 Minuten zurückgelegt. Ein Alteres Modell des Comet war vor längerer Zeit aus dem Verkehr gezogen worden, nach- dem es eine Reihe von Unfällen gegeben hatte. Ein britis Typ Comet, der Zulären Dienst e * Zu einem schweren Zusammenstoß zwi- schen Angehörigen der verschiedenen, offi- 7 1 3 Wetterbericht mitgeteilt von der Wetterwarte Mannheim Aussichten bis Donnerstagabend: Wolkig bis heiter, örtlich Frühnebelbildungen, im ganzen trocken, Höchsttemperaturen um 20 Grad, Frühtemperaturen 8 bis 10 Grad. in Odenwald und Bauland auch örtlich um 5 Grad. Meist schwacher Wind aus südwest- lichen Richtungen. Uebersicht: Ein ausgedehntes Regengebiet, das gestern bei uns durchzog, bildet die Grenze zwischen der nach Osten abfließen- den Kaltluft und der von Südwesten vor- dringenden Warmluft. Die Warmluft wird tür mehrere Tage wetterbestimmend wer- den und einen recht freundlichen Witterungs- Abschnitt bringen. Sonnenaufgang: 6.05 Uhr. Sannenuntergang: 18.31 Uhr Vothersage-Karte Tür 1 8 S 2 Uhr 0 ſo23 75* . 5 27 lisscbon 3 Lee ess. s Pegelstand vom 17. September Rhein: Maxau 466(7), Mannheim 305 (1), Worms 230(418), Caub 214(+8). Neckar: Plochingen 127(6), Gundels- Beim 192(8), Mannheim 308(10). sonst noch geschah. ziell in Indien verbotenen Kasten kam es in einem Dorf des Bezirks Ra nanathapuram. „Unberührbare“ und Hindus lieferten sick ein regelrechtes Feuer efecht, das sechs Tote und 19 Verletzte fore rte. Mehr Häuser des Dorfes wurden niedergebrannt. * Begünstigt durch das regnerische und kalte Wetter der letzten Wochen. nimmt die asiatische Grippe in Holland örtlich epidemie- artige Formen an. In Amsterdam sind ganze Familien grippekrank. Im allgemeinen ver- läukt die asiatische Grippe harmlos. Nur in einigen Fällen führte sie im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen zu Komplikatio- nen, an denen einige Kranke starben. * In der riesigen Albers-Mühle von Oakland in Kalifornien ereignete sich am Montag eine Explosion, durch die das oberste Stockwerk des Mühlengebäudes zerstört und mindestens 18 Personen verletzt wurden. Anschließend brach ein Brand aus, der jedoch innerhalb einer halben Stunde wieder eingedämmt Werden konnte. Der Explosionsdruck zer- trümmerte die Zementmauern und schleu- derte einzelne Bruchstücke bis zu 30 Meter in den Hof. 2* Auf der Raketenversuchsstation der ame- rikanischen Marine in Dover(New Jersey) explodierte ein Raketentriebwerk. Bei dem Unglück wurde eine Person getötet, sechs weitere erlitten schwere Brandverletzungen. * Israelische Archäologen Baben bei Hatsor im oberen Galiläa bei Ausgrabungen ein Mauertor gefunden, das in der Zeit König Salomons entstanden ist. Ein ähnliches Tor War bereits früher bei der biblischen Stätte Meggido, etwa 45 km weiter südwestlich ge- funden worden. Während der Ausgrabungen sind bereits luxuriös eingerichtete Wohn- räume der Befehlshaber der Feste Hatsor die Behausungen von Offizieren und Soldaten und ein Teil der Verteidigungsanlagen frei- gelegt worden. * Sowjetische Archäologen haben in der alten Feste Hulbuk im südöstlichen Tadschi- kistan einen Satz 800 Jahre alter Schach- figuren aus Elfenbein gefunden. * Die Londoner Polizei beschlagnahmte in dem Stadtteil Wandsworth dicke Pakete ge- kälschter Fünfpfundnoten, die anscheinend frisch gedruckt waren. Sie wurden in dem Keller eines Hauses gefunden, das durch Störung des Rundfunk- und Fernsehempfangs Aufgefallen war. Zwei Männer und zwei Frauen wurden festgenommen, um dem Polizeigericht vorgeführt zu werden. Sie werden beschuldigt, in Besitz von 123 ge- kälschten Fünfpfundnoten gewesen zu sein. Nach Berichten der Londonèr Presse hat die Polizei aber mehr als einhunderttausend Pfund(1,2 Millionen DMW) in falschen Fünf- pfundnoten beschlagnahmt. In einem durch- suchten Haus sollen auch Maschinen und Geräte— unter anderem eine zentner- schwere Druckerpresse— gefunden worden sein. Falschnoten waren in den letzten Mona- ten in den Umsätzen von Rennplätzen und Theaterkassen festgestellt worden. 8 a Die Jugendkriminalität in Polen hat nach amtlichen Feststellungen ein ungewöhnliches Ausmaß angenommen. Nach den Erhebungen einer Kommission betrug im vergangenen Jahr, wie der Warschauer Rundfunk meldete, der Anteil der Jugendlichen an Totschlags delikten 44,5 Prozent, an bewaffneten Raub- überfällen 63,8 Prozent und an Einbrüchen 64,4 Prozent. Ein Drittel aller dieser Ver- gehen wurde von Kindern unter 13 Jahren verübt. * Weite Teile Italiens wurden von Unwet⸗ tern heimgesucht. Ueber Mailand und der Po-Ebene gingen Wolkenbrüche nieder. Einige Stadtteile Mailands wurden unter Wasser gesetzt. In Rom rig der Sturm Bäume und Lichtmasten um., In Südtirol ist ein früher Winter eingezogen. Die Schnee- grenze liegt bei 1500 Meter. In der Provinz Bozen sank das Thermometer in der Nacht zum Montag unter den Nullpunkt. * Ein Großfeuer, das in einem Lagerschup- pen der sowietzonalen Handelszentrale Chemie in Leipzig ausbrach, verursachte nach einer Meldung der sowietzonalen Nachrichtenagentur AN einen Schaden von rund einer Million Ostmark, Eine etwa 500 qm große Lagerhalle sowie einige La- gerschuppen wurden vernichtet. Der Brand grifk auch auf den Dachstuhl eines in der Nähe stehenden Wohnhauses über. Eine 80 jährige Bewohnerin des Hauses fand durch die starke Rauchentwicklung oder durch Herzschlag den Tod. Die Ursache des Brandes konnte laut ADN bisher noch nicht geklärt werden. 8* Die französische Luftverkenrsgesellschaft „Air-France“ will in absehbarer Zeit dem Beispiel schwedischer und amerikanischer Luftverkehrsunternehmen folgen und einen Flugdienst über den Nordpol nach dem We- sten der Vereinigten Staaten organisieren. 5* Vier Pilzsucher sind in der Nähe von Posen in einem Walde von einem wilden Eber überfallen worden. Er tötete einen von ihnen. Die anderen erlitten lebensgefähr- liche Verletzungen. * Die Polizei ganz West-Oesterreichs ist auf der Suche nach dem Mörder der 14 jährigen Bauerntochter Marianne Handle. Das Mädchen war am Montag in der Nähe von Landeck in einer Scheune überfallen und durch Stiche mit einer Heugabel und einem Messer getötet worden. Bärengrube Aittwoch, 18. September 1957/ Nr. 10 ly. —— fit us Jer 80 pol bes es Gunge kel gek krömt ruft ei Das ens be dsher Leber chen prozen Abstar 970 iti gen. Ang nachzu Ve Wa tagt nennt sich diese moderne Straßenkreuzung in der Nähe der holldndischen Stadt Utrecht. ewa Das Besondere an dieser Kreuzung ist, daß man bei der Planung auch an die Radfahrer 8 die gedacht Rat, die es in den Niederlanden zu Tausenden gibt. Für se baute man unter dem zampf oberen, nur für Autofahrer bestimmten Kreisel, eine eigene Unterführung. AP-Bild 115 1 Abstin ö 0 0 kanzle Krieg zwischen Basutos und Zulus amd. a. 5 5 chobe Weile Polizei vor hoffnungsloser Aufgabe/ Bisher 60 Tote le in chefs Die seit Wochen andauernden Stammes- wollten. Das bedeutet nach den Stammes. n eir fehden zwischen den Basutos und Zulus in gesetzen eine völlige Austreibung des felnd- der 8 den Negerstadttellen von Johannesburg haben sich zu einem regelrechten Krieg zu- Sespitzt. Am Samstag wurden 13, am Sonn- tag 32 Menschen bei dem erbarmungslosen Gemetzel getötet, bei dem alle Waffen des Dschungelkrieges wie Streitäxte, Keulen und Wurfspeere eingesetzt werden. Die Gesamt- zahl der Toten wurde am Montag auf 60 ge- schätzt. Trotz starker und schwer bewaffneter Polizeiaufgebote ist mit einer Fortsetzung der Kämpfe zu rechnen. Die Feindseligkeiten richten sich nicht gegen Europäer. Dle Kämpfe brachen aus, nachdem Gangsterbanden der Basutos in der vergan- genen Woche wiederholt Zulus überfallen, beraubt und getötet hatten. Die von Natur aus kriegerischen Zulus starteten einen Rachefeldzug und überfielen mit 1500 Mann einen von der Polizei geschützten Trauerzug der Basutos. Seitdem werden die Kämpfe zwischen den beiden Stämmen nach den Ge- setzen des Dschungelkrieges geführt. Die Zulus erklärten den Polizisten, daß sie„die Schlacht bis zum letzten“ auskämpfen lichen Stammes aus der Stadt. Im Innern aten, von Johannesburg ist es völlig ruhig, Da- Aulerh gegen herrscht in den Vorstädten, die von belass“ den Schwarzen bewohnt werden, teilpetze von ih eine Spannung wie bei einem Bürgerkrieg, geit 0 Den weißen Polizisten fällt die fast hoff. nungslose Aufgabe zu, hier Frieden stiften zu sollen. Die ganze Polizei des Gebiets ist alarmiert, die Streifen in den Farbigen- Siedlungen snd verstärkt worden, da mit weiteren Zwischen- fällen zu rechnen ist. Hunderte von Basutos sind mit Aexten, Messern und anderen Wat. ken versehen aus ihren Siedlungen ver- schwunden und erhalten angeblich Verstär Ue Hin kung aus Basuto-Siedlungen der weiteren Schrift Umgebung. oder a Der Stadtrat von Johannesburg hat elnef werde umfassende Untersuchung über die Ursachen in ihre dieses Konflikts beschlossen, die bisher nil wllste bekannt sind. Es wird befürchtet, dafl bel dleser einer Ausbreitung des Konflikts immer ment es irt Tarbige Arbeiter der Arbeit fernbleiben, un Christ die Heime ihrer Angehörigen und Sippen il 1 770 schützen. e die wir hier zubereiten, Diesmal — — IIUHIIIIui unh Himmel und Erde: 250g Zwiebeln. 1000 g Kartoffeln, 500 f Apfel putzen. waschen. schneiden und in 50 g Sanella andünsten. Mit ½ 1 Wasser auf- füllen, salzen. Apfel 15 Minuten mitkochen lassen. Mit Salz. Zucker abschmecken, 300 g Grütz: oder Blutwurst abpellen, in Sanella braten und um die Kartoffeln anrichten. n ollen Sie mehr ausgeben? Zungenragout mit Pilzen: Zunge waschen, weichkochen (11%½d Stunden), enthäuten, kleinschneiden. 300 g Pilze putzen, Waschen, dünsten. Aus 80 g Sanella, 80 g Mehl. 1 Liter Brühe 1 dunkle Mehlschwitze machen, Zunge und Pilze daæzu- geben. Mit Salz. Pfeffer, Zitrone. Zucker abschmecken, mit Bur- gunder verfeinern. Petersilie darüberstreuen. Alle Rezepte gelten für Hersonen Ihnen Ihre mlit einem Blick in die Wirtschaftskasse. 350 DM kosten? Kapernfrikadellen und Gemüse: 500 g Wurzeln, 300 g Sellerie. 2 Apfel schälen, wa- schen, schneiden. Die Wurzeln in Sanella andünsten,/ 1 Was- ser auffüllen, nach je 10 Mi- nuten Sellerie und Apfel zufü- gen. Mit Salz, Zucker abschmek- ken. Aus einem Hackteig mit recht viel Kapern Frikadellen braten und dazu reichen. Kleinigkeit für Sie: Ein Sanella- Kochbuch„für die berufstätige Hausfrau mit vielen prak- tischen Rezepten für alle Gele- genheiten. Schreiben Sie noch heute an die Sanella- Küche Koch mit. Hamburg 1, Post- fach 800. Gegen 60 Pfennig in Briefmarken schicken wir Ihnen das Büchlein gern und gleich ins Haus. Alles Gute wünscht Alles, wes eine Margarine Wirklich gut macht, ist in Zanella enthalten NEU ONO GSSRAOUCHI verm. OTTO AHRENO MHM. 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Durch weit geölfnete Fenster krömt frischer, rauher Wind. Zur Besinnung aut ein neuer Tag. 5 Das Elektronengehirn und das Lochkar- eneystern standen Am Ende des gröhten ſerbefeldzugs, den die deutsche Demokr cher gesehen hat. Gefühle und Parole leberzeugungen und Traditionen sind inzwi- den maschinell umgemünzt worden 2u Mbzentzahlen der politischen Macht. Um den Abstand des Siegers gibt es keinen Streit. 90 groß er ist, so groß ist dessen Freiheit, die bolt der nächsten Vier Jahre zu bestim- gen., Genau so groß ist aber die Verantwor- uuns Genau so groß die Pflicht, darüber Achzudenken, wie und warum dieser Spruch ies Volkes zustande kam,. War es überhaupt so, daß bei dieser Bun- gestagswahl 1957 Parteien und Abgeordnete gewählt wurden, wie es das Wahlgesetz, wie 6 die Verfassung will? Wer den Wahl- lempf verfolgt hat, dem zwang sich der Ein- kuck auf, daß vielmehr ein Mann und ein zustand zur Wahl, oder, besser gesagt, zur abstimmung gestanden haben: der Bundes- kanzler Konrad Adenauer und der Wohl- Kand. Unmerklich haben sich die Werte ver- oben: die Volkswahl des Parlaments und dle indirekte Bestätigung des Regierungs- ches durch die Volksvertreter sind einfach u einem einzigen Akt verwoben worden. ber Sieger dieser Wahl wäre schlecht be- naten, wenn er das schiefe Bild weiterhin im Allerheiligsten der deutschen Demokratie belassen würde. Meinte er es ernst mit der ton ihm suggestiv gestellten Frage„Sicher- leit oder Experimente?“, so darf er das Berlin, 17. September Hinter langen Leitartikeln unter Ueber- schriften wie„Wahlen wie zu Hitlers Zeiten“ der„Adenauer muß trotzdem geschlagen werden“, verbirgt die Presse der Sowjetzone in ihren verspäteten Kommentaren nur un- ſollständig ihre Ueberraschung über den in dieser Höhe östlich der Elbe noch weniger als im Westen erwarteten Wahlerfolg der Christlich Demokratischen Union, Das„Neue Deutschland“ als Zentralorgan jener Ein- heitspartei, die 96 Prozent Ja-Stimmen auf ren Wahllisten jeweils als durchaus an- gemessen und normal empfindet, entdeckt plötzlich voll Migtrauen die Problematik ab- Muter Mehrheiten und schließt daraus mit einer der materialistischen Dialektik eigenen Unbekümmertheit, weil es„unvorstellbar sei, daß eine große Masse von Wählern, vor eine klare Frage gestellt und in richtiger Er- kenntnis der Fragestellung, gegen die eigenen Interessen abstimmt“é, habe es sich in der Bundesrepublik um eine„durch und durch undemokratische Wahl gehandelt“. . Das betretene Schweigen, das im Ostber- ner Regierungsviertel anzutreffen ist, und Experiment mit der auf die Dauer unbe- rechenbaren Volksseele nicht zum obersten Grundsatz erheben. Dauerhafte Sicherheit läßt sich nicht allein auf dem populären Grund einer einzigen Führergestalt bauen. Sicherheit— das war das Wort, das mit- ten hinein führte in des Volkes Gunst.„Was Du hast, weißt Dull, war das große Motto der politischen Reklame, sein Erfinder hat viel- leicht mehf zum Erfolg der CDU beigetragen als alle klugen Theoretil alle„Kron- juristen“ und alle Sachverständigen der Bundestagsfraktion, Die Menschen der Bun- desrepublik wollen behalten und beharren. Nie zuvor hat sich das Behagen an der Kon- nellichen u 8 55 ürde es für gut halten, wenn Deutschland den Luftikussen der Amateurpolitik zum Opfer flele. Allein, Fundament, 1 diese Bundesrepub 1 ten geloben könnten, nie mehr ein Ex- periment zu wegen. Es wäre zutiefst gefähr- lich, wenn eine Partei, die einst die Losung einer doch vorwiegend materiellen„Sicher- heit“ ausgab, die Gefolgschaft verlöre, wenn sie selbst einmal gezwungen würde, ein Ex- periment zu riskieren, sei es, um die staat- liche Einheit herzustellen, sei es einfach, um die Position im weltweiten Wettbewerb der Nationen zu wahren. Jede Furcht wäre un- begründet, wenn diese Wahl gezeigt hätte, daß die Wähler aus einer wahrhaft konser- vativen Haltung heraus entschieden hätten. Aber gerade das scheint nicht der Fall zu sein. Ein Konservativer sein, das heißt eine politische Idee haben, das bedeutet mehr, als bloß zu wissen und zu glauben, was man hat“. Es gibt viele Gründe, die es geraten sein lassen, die meisten Reden dieses Wahlkamp- Zei Betretenes Schweigen in Ostberlin Ueber Adenauers Wahlerfolg herrscht deutlich erkennbare Ratlosigkeit Von unserem Korrespondenten Paul Werner die geringe Neigung zuständiger Politiker, über die Phrasenmonologie hinaus einen persönlichen Standpunkt zum westdeutschen Wahlergebnis zu äußern, ist nicht nur auf die zur Zeit das gesamte politische Leben in der DPR lähmende Abwesenheit von Partei- chef Ulbricht und Ministerpräsident Grote- Wohl zurückzuführen, sondern entspringt auch einer deutlich erkennb n Ratlosig- keit. Immerhin wird indirekt zugegeben, man habe im stillen doch mit einem Wahlerfolg Ollenhauers gerechnet, von dem in Berlin- Pankow trotz seiner wiederholten gegen- teiligen Erklärungen immer noch angenom- men wurde, er werde eher als der B. kKanler zu einem gemeinsamen Ges die Wieder vereinigung zu bewegen sein, so war von untergeordneter Seite der Ost- CDI zu erfahren, es werde unter den neuen politischen Voraussetzungen in Westdeutsch- land für die Regierung in Berlin-Pankow immer schwieriger, ihren von der Sowjet- umlon unterstützten Vorschlag zur Bildung einer gemeinsamen Föderation beider Teile Deutschlands vor die Oeffentlichkeit zu tragen. Der Wahlkampf war kein Tribünengespräch Die Wahl wirkte wie eine Abstimmung über einen Mann und einen Zustand: Adenauer und der Wohlstand Von unserem Redaktions mitglied Hans-Joachim Deckert kes nunmehr zu vergessen. Es hat Worte da- bei gegeben, die wie Hiebe waren. Viele Sätze wurden nicht gesagt, um zu überzeu- gen, sondern um zu verletzen, zu trennen, zu schlagen. Keine Partei hat da der anderen Viel vorzuwerfen,. Der Kanzler, der den An- griff liebt, stand auch hier im Mittelpunkt. Er hat der SPD schon in den ersten Wochen den Fehdehandschuh der Unversöhnlichkeit Hingeworfen, als er auf dem Nürnberger Landesparteitag der CSU zum ersten Male — es folgten viele Abwendlungen— der SPD bescheinigte, ein Wahlsieg der Sozialdemo- kraten bedeute den Untergang Deutschlands. Die Antwort blieb nicht aus, konnte nicht ausbleiben:„Adenauer gefährdet den Frie- den der Welt“(Ollenhauer in Hildesheim), „Der Bundeskanzler der Atomrüstung wird niemals gleichzeitig der Bundeskanzler der A nig sein“(Erler in Karlsruhe). Wenn Adenauer vor katholischen Männern in Bam- berg erklärt Batte, es gehe bei dieser Wahl um Christentum oder Kommunismus, 80 schallte es aus der FDP-Ecke zurück:„Wenn die CDU die absolute Mehrheit erhält, bedeutet das das Ende des zweiten Versuchs, in Deutschland einen demokratischen Staat zu errichten“ FDP-Wahlkampfleiter Döring in Alzey). Genug davon. Es ist keine erfreu- liche Lektüre. Mancher Auszug aus einer Rede war schlimmer als eine Schlägerei, von denen dieses Land auch nicht verschont blieb, nachdem die alte Weimarer Methode der Plakatbeschädigungen durch rüde Roll- kommandos wieder eingesetzt hatte. Natürlich hatte Konrad Adenauer recht, wenn er sich mit dem Hinweis verteidigte, ein Wahlkampf sei„kein Tribünengespräch“. Aber die Härte der Auseinandersetzungen war unecht. Deshalb war sie auch unnötig. Sie war deshalb unecht, weil sie verdecken sollte, wie wenig im Grunde die Parteien, die schließlich allesamt bürgerliche Parteien —„wenigstens bisher“— waren, trennt. In München, wo man den Versuch(oder soll man sagen das„Experiment?“) gewagt hatte, den CSU-Abgeordneten Jäger und den SPD- Abgeordneten Arndt in einer gemeinsamen Versammlung miteinander diskutieren zu lassen, wurde alsbald augenfällig, wie viele gemeinsame Anschauungen die beiden gro- Ben KFonkurrenten verbinden. Weil die „Wahlkampfleiter“ und die Werbepsycho- logen es nicht für richtig hielten, wurde aus einer notwendigen Diskussion und einem fruchtbaren Streit ein Krieg zwischen poli- tischen und— schlimmer noch— persön- lichen Feinden. Weil jede Partei sich unbe- dingt von allen anderen grundsätzlich und weltanschaulich absondern wollte, wurde uns leider eine im Grunde langweilige Reihe von Monologen, auf diskussionslosen„Fund- gebungen“ geboten, wurde die Wahlkam- pPagne durch ständiges Wiederholen von „Rernsätzen“ im Stile einer Markenartikel Werbung geführt. Die Zeit, so ist zuversichtlich zu hoffen, wird vieles heilen. Es wird aber notwendig H prozeßg mitzuwirken Wahl- gebnisse sind niemals zeitlose Dipleme der Macht oder der Ohnmacht und in vier Jah- ren kann vieles geschehen, das den Zusam- menhalt aller Parteien erfordert. Gegner- schaft ist unvermeidlich. Sie ist in einer Demokratie sogar wünschenswert. Us muß sich aber in den nächsten Wochen entschei- den, ob aus dieser Gegnerschaft nicht dauernde Feindschaft wird, die uns alle in Gefahr bringen könnte. Der jüngste Abgeordnete des Dritten Bundestags ist der 26 Jahre alte Kasseler Betonfackharbeiter und Hilfspolier Holger Börner. Als Kandidat der SPD erhielt er in direkter Wahl die meisten Stimmen in seinem Wafllereis. Seit 1986 ist er Stadtverordneter von Kassel und stellvertretender Fraktionsvorsitzender. — Unser Bild zeigt ihn(mit Hut) auf dem gebäudes, wo er gerade mit einem Arbeitskollegen die Plùne für die Betondechee b Neubau des Kasseler Polizei- Verwaltungs- espricht. AP-Bild Dr. Schneiders Parolen ziehen nicht mehr An der Saar wird über eine Aenderung der Koalition gesprochen Von unserem Korrespondenten Günter Hahn Saarbrücken, 17. September Eine mögliche Veränderung der von CDU, DPS und SpD gebildeten Regierungskoa- lition war am Dienstag in Saarbrücken be- vorzugtes Gesprächsthema aller Parteien. Die damit verbundene Frage, wann und wie der Zusammenschluß zwischen der CDU und der aus der CVp des ehemaligen Minister- präsidenten Johannes Hoffmann hervorge- gangenen saarländischen CSU erfolgen soll, wurde Allerdings noch nicht beantwortet. Das Ergebnis der Bundestagswahl Hat aber gezeigt, daß CDU und CSU an der Saar alle Direktmandate und die absolute Mehrheit bekommen hätten, wenn sie nicht getrennt in den Wahlkampf gegangen wären. Während sich die CSU im wesentlichen halten konnte, mußte die in der FDP aufge- gangene Demokratische Partei Saar Dr. Schneiders ren zweiten Platz an die SPD abgeben und noch hinter die von ihr im Stile des Abstimmungskampfes angegriffene Su rücken. Der größte Teil der abgewan- derten Wähler sing zur ODU, ein kleiner Teil zur SPD, die im übrigen die meisten Wähler der aufgelösten Sozialdemokrati- schen Partei Saar zurückgewinnen konnte. Daraus ziehen CDU und CSU die Schluß- kolgerung, daß die einst werbewirksame Be- zeichnung„Separatist“ der überwiegenden Mehrheit der saarländischen Bevölkerung heute wenig bu sagen vermag, Die Begrün- dung der DPS, sie sei lediglich in den Zwei- parteien-Sog geraten, wird den tatsächlichen geistig-politischen Veränderungen an der Saar nicht gerecht. Wenn auch die Forderungen der CSU, restlos rehabilitiert zu werden, der CDU an der Saar wegen der damit verbundenen personellen Veränderungen noch viele Schwierigkeiten bereiten wird, so erinnert man sich jetzt doch daran, daß die Bildung einer CDU- CSU-SPD-Regierungskoalition vor den Bundestagswahlen auch deshalb von den Parteigremien nicht gebilligt worden war, weil man sich der Reaktion des Wäh- lers nicht gewiß war. CDU und SPD be- fürchteten damals, von der DPS als„Ver- räter am Heimatbund“ in die Defensive ge- drängt zu werden und einen großen Teil ihrer unter nationalen Gesichtspunkten ge- wonnenen Wähler an die DPS abgeben 2 müssen. Das Ergebnis der Bundestagswahl aber hat gezeigt, daß man sich an der Saar we- niger für die Vergangenheit mit ihren selbst Familien spaltenden nationalen Konflikten interessiert, sondern unter anderem aus dem ungewissen französischen Whrungsraum endgültig in den sicheren, weniger unruhi- gen Bereich der DM kommen will. Die Wäh- ler haben in erster Linie denen ihre Stimme gegeben, von denen sie am ehesten anneh- men konnten, daß sie in Bonn über den notwendigen Einfluß verfügen. lippe, Erkällung Vetkäbfe nend Erhölillch in allen Apotheken 20 Tabletten DM 4.50 Hife, verlangen sie kostenlose Broschüre: Trineral- Werk Abt München 8. G Alge Teppiche ung fasssermöbel, Wanauen 130, Um . Pele Neckarau, Rosenstr. 55 1 Mhm., Rheinhäuserstr. 112 umständeh. Kohlenherd, 86 em, Luxusausführg., Körting- Fernsehgerät, 43er Bild, aus nichterfülltem TZ-Vertrag 1048, 650, DM, neuwertig mit Gar. WHV J. Karl Otto, K 2, 22. zu verk. Tel. 5 94 22. statt Schreinerei, Polsterei, Tel. 8 27 74. 35 S MOBEL-LASGER ö verkauft: Stühle, Tische, Spinde, Betten Ooppeldecker), Matr., Schreibtische usw, billig, mit 10% Na Elektr. Noffernähmaschine mit Automatic, leicht gebr.,(Vor- führmaschine) bei voller Garantie Pfaffenhuber, H 1, 14. chlaß abzugeben. J. Bauer, Holzgroßhdig., T. 44423 Fabrikstationstr, 53a(Linie 7). 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September 1957 Höferstraße 14 von uns gegangen. Klara Stellrecht geb. Freitag Giulio Goio u. Frau Klara geb. Stellrecht Heinz Schilling u. Frau Rosemarie geb. Stellrecht Kanalstraße 50 Für die liebevollen Beweise der Anteilnahme an dem schmerzlichen Verlust, der uns betroffen hat, sagen wir Mein lieber, herzensguter Mann, unser treusorgender Vater, Schwieger vater, Großvater, Schwager und Onkel, Herr Jakob Wipfler ist am Dienstag, dem 17. September 1957 im Alter von 72 Jahren für immer Ludwigs hafen Rh., Mannheim, Worms/ Rh. Beerdigung: Donnerstag, den 19. September, 14 Uhr, Hauptfriedhof Ludwigshafen. In tlieker Prauer: Wilhelmine Wipfler geb. Kuss Wilhelm Mayer u. Frau Trudi geb. Wipfler Heinrich Wipfler ü. Frau Elisabeth geb. Zanger Enkelkinder: Christl und Sylvia und Angehörige hierdurch unseren herzlichen Dank. Nach kurzem, schweren Leiden, entschlief am 17. September 1957 unsere liebe Mutter, Großmut- ter, Urgroßmutter, Schwägerin und Tante, Frau 0 Eva Hauck geb. Michler 8 im Alter von nahezu 79 Jahren. Mannheim, den 18. Sept. 1957 Gärtnerstraße 6 Bellwood/USA Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Gretel Schmidtke geb. Hauck Feuerehrung: Donnerstag, den 19. Sept., 13.30 Uhr, Krematorium Hauptfriedhof Mannheim. Mhm.- Waldhof Tannenstraße 13 Im Namen der Hinterbliebenen: Georg Helbig Für die wohltuenden Beweise aufrichtiger und ehrender Anteinahme, die uns beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen, Frau Anna Pfleiderer durch Wort, Schrift, Blumen- und Kranzspenden zuteil wurden, sprechen wir hiermit unseren herzlichen Dank aus. Mannheim, den 18. September 1957 Lameystraße 22 Mein guter Mann, unser lieber Vater und Großvater, Herr Karl Ludwig Zimmerermeister 5 ist vorgestern früh im 76. Le- bensjahr unerwartet von uns gegangen. Mhm.-Gartenstadt, 18. Sept. 1957 Waldpforte 152 En stiller Trauer: Rosa Ludwig u. Angehörige Beerdigung: Mittwoch, 18. Sept., 14 Uhr, Friedhof Käfertal. Im Namen der Angehörigen: Else Mayer geb. Pfleiderer HERZLICHEN DANK Fur die unserer lieben Mutter, Frau Therese Mechler erwiesene letzte Ehrung. Besonders danken möchten wir Hochw. Herrn Stadtpfarrer Rebel, der ehrw. Schwester Oberin sowie ihren Mitschwestern vom Caritasheim Maria Frieden in Mhm.-Sandhofen und allen denen, die der Verschiedenen in ihren schweren Stunden Trost und Fürsorge gaben. Statt Karten Für die vielen Beweise freund- licher Anteilnahme durch Wort, Schrift, Kranz- u. Blumenspen- den beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen, Herrn f Samuel Schock sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. Besonderen Dank Herrn Vikar Stepputat, Herrn Dr. Winkel- mann, Schwester Luise und Schwester Elsbeth für ihre liebevolle Pflege, dem Gesang- verein„Eintracht“ Käfertal und allen denen, die dem Verstor- Benen die letzte Ehre erwiesen haben. Mhm.-Käfertal, 17. Sept. 1957 Wormser Str. 8 vie trauernden Hinterbliebenen Stuttgart- N, den 16. September 1957 Feuerbacher Weg 98 Familie Heinrich Mechler Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme sowie die zahl- reichen Kranz- und Blumenspenden beim Heimgang unserer lieben verstorbenen, Frau 3 Paula Michel geb. Bottke sagen wir auf diesem Wege allen unseren innigsten Dank. Besonderen Dank Herrn Pr. Weirich und Schwester Maria Rosana und all denen, die der Verstorbenen die letzte Ehre erwiesen. Mhm.- Waldhof, den 18. September 1957 Oppauer Straße 3 Die trauernden Hinterbliebenen: August Michel und Kinder Für die Beweise inniger An- teilnahme durch Wort, Schrift, Kranz-— und Blumenspenden beim Heimgang meiner lieben, 5 unvergessenen Frau- Rosa Busse Bestattungen in Mannheim Mittwoch, den 18. September 1957 Hauptfriedhof Zeit N Sawan, Jose,%! 9.30 sage ich hiermit allen herz- Weitz, Margarethe, Rahnfelsstrage 99... 10.00 lichen Dank. N Grimm, Maria, An den Kasernen 20. 190.30 8 Horn, Elfriede, Karl-Ludwig- Straße 17. 11.00 Mhm.-Wallstadt, 18. Sept. 1957 Steidle, Anna, Untere Clignetstrage s 11.30 EKönigshofer Str. 3 Friedhof Käfertal Ludwig, Karl, Waldpforte 1528. 114.00 Schollmeier, Konrad, Tannenstraßse 99. 114.30 Friedhof Sandhofen Noe, Julius, Taubenstraße s ² n 14.00 Mitgeteilt von der Friedhofverwaltung der Stadt Mannheim Ohne Gewähr Paul Busse und Angehörige Für die vielen Beweise herzl. Anteilnahme, an dem schweren Verlust meiner lieben Frau und herzensguten Mutter, Frau Maria Schäfer geb. Gaupp sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden u. allen denen, die der Verstorbenen das letzte Geleit gaben, sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Mhm.-Waldhof, 18. Sept. 1957 Tannenstraße 11 Adolf Schäfer mehr Lebensfreude— durch die„Jung- brunnen der Natur“: Weizenkeim- und Knoblauchöl, vereint und verstärkt durch , Zusätzliche Vitalstoffe in den geruchfreien losterfrau Aktiv- Kapseln. iese Kapseln dienen Mann und 5 Frau zur Leistungssteigerung 2 und zur Abwehr vorzeitiger Anzeigen- Alt chei. 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A 3429— 13. 9. 1957 Adolf Dörr Fenster- u. Türenfabrikation, Glaserei in Mannheim(Schwetzinger Straße 47-49). Inhaber ist Artur Adolf Dörr, Glaser meister in Mannheim. A 3430— 13. 9. 1957 Franz Bell in Mannheim(Großmetzgereli, Wurst- u. Fleischwarenfabrikation, G3, 23-24). Inhaber ist Walter Franz Bell, Mittwoch, 18. September 1957/ Nr. 2 Fr. 21 P — 11 1 OS 8 ble 2 0 De setzte 175 derjer deuts⸗ Deng über zaume Jusan nicht 8en A gest! chend AA Ga e Nel nirtsc Hani zedoch proble darste e di mpor zönnt keiner pfund Mirtse lösen. Eir ktater 2 kitisc chaft e dem G poliert litik gekähl nalen Dollar nell, Metzgermeister in Mannheim. A 3431— 13. 9. 1957 Liesel Messerschmidt in Mannheim(Einzelhandel mit Schuhen und Strümpfen, Qu 1, h). Inhaber ist Liesel Messerschmidt, Kaufmann in Mannheim. B 1054— 10. 9. 19357 Mannheimer Lebensversicherungs-Geselischaft Aktiengesellschaft in Mannheim(E 5, Techn. Rathaus). Die Satzung ist am 9. März 1922 festgestellt und mehrfach geändert. Gegenstand des Unternehmens ist: Unmittelbarer und mittelbarer Betrieb der Lebens- versicherung sowie damit verbundener Zusatz versicherungen. Das Grund- Kapital beträgt 1 000 000 DM. Vorstandsmitglieder sind: Martin Bothe, Versicherungsdirektor in Mannheim, stellvertretend: Arthur Braune, Direktor in Mannheim. Besteht der Vorstand aus mehreren Personen, so wird die, Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich. WIR HABEN UNSVERLORBT Wilma Sieber Rolf Behr Heidelberg, im September 1957 bauer ein H. 1 0 oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. In der Hauptversammlung vom 2. April 1957 wurde beschlos- sem: à) die Neufestsetzung des Grundkapitals nach dem DM-Bilanzgesetz auf 400 00 DM, b) die Erhöhung des Grundkapitals um 600 00 DM auf 1 000% DM, c) die Sitzverlegung von Bonn nach Mannheim, d) die Anderung und Neufassung der Satzung im ganzen nach Maßgabe der eingereichten Urkunden, auf die bezug genommen wird. Die Kapital- erhöhung ist durchgeführt. Gesamtprokura mit einem Vorstandsmitglied oder einem anderen Prokuristen haben: Dr. Hermann Flath, Mannheim, Fritz Koscießa, Mannheim, Hildegard Nesthoff, Mannheim, Hans West- phal, Mannheim und Alfred Krämer, Berlin. Als nicht eingetragen wird bekanntgemacht: Auf den Erhöhungsbetrag des Grundkapitals wurden a 1000 neue auf den Namen lautende Aktien mit dem Nennwert von 600 DM VOD Vielen gelesen 9 ausgegeben, Das Grundkapital ist nunmehr eingeteilt in 1000 Aktien der Litera A im Nennbetrag von 400 DM und in 1000 Aktien der Litera B im Nennbetrag von 600 PM. Veränderungen: A 1385— 9. 9. 1957 Hehn& Greiner vorm. Andreas König Stahlbau in Mannheim Neckarau, Rhenaniastrage 62). Otto Greiner ist aus der Gesell- schaft ausgeschieden. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Der bisherige per- Arbeitsvergabe. sönlich haftende Gesellschafter Josef Hehn, Ingenieur in Mannheim ist alleiniger Inhaber der Firma. A 1906— 13. 9. 1937 Emil Bihlmaier in Mannheim(Neckarau, Friedrich- straße 10. Kommanditgesellschaft. Die Gesellschaft hat am 1. Januar 1937 ist geändert in: E. BfHlmajer K. A 1985— 13. 9. 1957 Mannheimer Malzfabrik Gebrüder Nusselt in Mannheim(Käfertal, Braustraße 1-9). Die Prokura von Heinrich Ernst ist erloschen. Anni Adrienne Nusselt geb. van Herwerden in Mannheim und Irene Nusselt geb. Lorenz in Mannheim haben Gesamtprokura. Jede ist mit einem anderen Prokuristen vertretungsberechtigt. Ein Komman- ditist ist aus der Gesellschaft ausgeschieden. A 3208— 13. 9. 1957 Erich Gerngroß Inh. Norbert Freiherr von Neu- kirchen-Zips in Mannheim-Neckarau(Casterfeldstraße 115). Die Firma ist geändert in: Industrie-Anlagen-Verwertung Dipl. Kfm. Norbert Freiherr von Neukirchen-Zips. A 3237— 9. 9. 1957 Spedition-Ferntransporte& Lagerei Paul Dirscherl Zweigniederlassung Mannheim in Mannheim, Zweigniederlassung der Firma Spedition-Ferntransporte& Lagerei Paul Dirscherl mit Haupt- 2 7 ANIIIEN- z gener Buggg, e — r die uns anläglich unserer goldenen Hochzeit dar- braue AN 5 F 1 0 E N Sebrachten Glückwünsche, Blu- lung men und Geschenke, danken klärt 8 wir auf diesem Wege recht f m herzlich. elk MM“ ꝛ:ß, F? 8 7 Feudenheim 77 Wallstadter Str. 40 l 185 Johann Bierreth u. Frau bieres 9 15 Leit Ii dent h Be Knit c hungen f 5 f ver 8 Die Gemeinnützige Baugesellschaft Mannheim mb vergibt folgende Arbeiten: E 1. Schlosserarbeiten(Anschlag) Punkthaus D 1, D 2, D 3, D 4, W und steuer in Mannheim- Schönau N Nolladenarbeiten für die Wohn 5 bauten Sohrauer Straße III. Bau- Aichtli abschnitt in Mannheim-schönau 1 5 88 den 8 Schreinerarbeiten Fußböden) Block B/sch in Mannheim schönau Lirreri Schreinerarbeiten Fußböden) für die Wohnbauten Sohrauer Straße N III. Bauabschnitt in Mannheim- Schönau * Fliesenarbeiten für die Wohnbaute abschnitt in Mannheim-schönau 82 in Mannheim- Schönau 1 in Mannheim- Schönau 8. Anstricharbeiten Innenanstrich D 4, Wund* in Mannheim-Sch Angebotsvordrucke können— solange Vorrat reicht— bei der Ge-. schäftsstelle der Gemeinnützigen Baugesellschaft Mannheim Max- Schreinerarbeiten Fußböden) für die Wohnbauten Block BB Fliesenarbeiten für die Wohnbauten Block BB und B/ Sch ) für die Punkthäuser PI, D 2, p55 nau. Joseph- Straße 1, Auskunft, abgeholt werden. Gemeinnützige Baugesellschaft Mannheim mbll. n Sohrauer Straße, III. Bau- 8 niederlassung Nürnberg.(Geschäftslokal: Neckarauer Str. 245-251). Die Prokura von Erich Rottmann ist erloschen. Siegfried Lang in Nürnberg- Laufamholz hat Einzelprokura. Die Eintragung im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg ist erfolgt und im Bundesanzeiger Nr. 141 bekanntgemacht. B 78— 9. 9. 1957 Fettsäure- und Glycerin-Fabrik Zweigniederlassung der Scheidemandel-Motard-Weke Aktiengesellschaft in Mannheim, Zweigniederlassung, Hauptsitz: Berlin.(Geschäftslokal: Industriestr. 39). Diplom-Kaufmann Herbert Verbeek in Hamburg ist zum stellvertreten- den Vorstandsmitglied bestellt. Die Eintragung im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg ist erfolgt und im Bundesanzeiger Nr. 15%ö7 bekanntgemacht. B 89— 9. 9. 1957 Deutsche Steinzeugwarenfabrik für Kanalisation und chemische Industrie in Mannheim- Friedrichsfeld. Chlodwig Kammerscheid und Dr. Max Schmid sind nicht mehr Vorstandsmitglieder. Dipl.-Ing. Hans Dobringer in Mannheim ist zum Vorstandsmitglied und Kari Wer- ner Hecker in Heidelberg zum stellvertretenden Vorstandsmitglied be- stellt worden. Die Prokura von Karl werner Hecker ist erloschen. B 410— 9. 9. 1957 Gesellschaft für Bau und Verwaltung elektrischer Anlagen„Rheinelektra“ mit beschränkter Haftung in Mannheim (Augusta-Anlage 32). Hermann Kappes ist nicht mehr Geschäftsführer, Erwin Bauer, Diplom-Kaufmann in Mannheim ist zum Geschäftsführer bestellt. B 772— g. 9. 1957 Kaufhalle Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Durch Gesellschafterbeschluß vom 5. April 1957 ist das Stammkapital um 5 000 00 DM auf 15 000 00 DM erhöht und der Gesellschaftsvertrag ent- sprechend geändert in 8 5(Stammkapital) sowie abgeändert in 8 11 Zif- fer 5(Geschäftsführer). Die Eintragung im Handelsregister des Amtsgerichts Köln ist er- rolgt und im Bundesanzeiger Nr. 117%87 bekanntgemacht. B 881— 9. 9. 1957 Motor-Handelsgesellschaft mit beschränkter Haftung in Mannheim(8 6, 22). Gesamtprokura mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen hat Hermann Kautz in Weinheim. B 974— 9. 9. 1957 ROyal Me Bee Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Mannheim(Weinheimer Straße 52-66). Helmut Radtcke ist nicht mehr Geschäftsführer,. Josef Berrendorf, Oberingenieur in Offenbach M. ist zum Geschäftsführer bestellt. 5 Erlos chen: A 1612— 9. 9, 1937 Friedrich Winkler Mannheim. Die Firma ist erloschen. Vetsteigetungen Zwangs versteigerung. Im Zwangsweg versteigert das Notariat am Mitt- woch, dem 6. November 1957, um 14.30 Uhr, in seinen Diensträumen in Mannheim, Schloß, linker Flügel, II. Stock, Zimmer 213, das Grundstück der Frieda Siefert geb. Weiss, Osterburken, Bahnhofstr. 4, auf Ge- markung Mannheim. Die Versteigerungsanordnung wurde am 21. Mai 1957 im Grundbuch vermerkt. Rechte die zur selben Zeit noch nicht im Grundbuch eingetragen waren, Sind bis spätestens in der Versteigerung vor der Aufforderung zum Bieten anzumelden und bei Widerspruch des Gläubigers glaubhaft Zzu machen; sie werden sonst im geringsten Gebot nicht und bei der Erlösverteilung erts nach dem Anspruch des Gläubigers und nach den übrigen Rechten berücksichtigt. Wer ein Recht hat, das der Ver- steigerung des Grundstücks oder des nach 8 55 ZVG. mithaftenden Zu- behörs entgegensteht, wird aufgefordert, vor der Erteilung des Zu- schlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an Sonntag, den 22. September 1957 Städte besuch Franburi(ſflain) Reisende ab Heidelbeer g benutzen den fahrplan- mäßigen Anschlußzug bis und ab Mhm.-Friedrichsfeld und steigen dort in den Sonderzug ein(Wagen sind zentig reserviert). Vorschläge zur Gestaltung des Tages: Morgenspaziergang durch die Innenstadt, Besichtigung der Sehenswördigkeiten: Goethe- Haus, Römer mit Kai- sersqal, Dom(Wahlkirche der deutschen Kciser), Pauls- kirche(ehem. Sifz der Deutschen Nationdlversemmlung) 6. q.— Besuch des Zoologischen Gartens oder des palmengartens. Omnibusverbindung zum Rhein- Main- Flughafen, Flugpiatzrundfahrten. Fahrpreise: ab Mannheim ab Heidelberg ab Mhm.- Friedrichsfeld. DM 6,40 Mannheim Hbf. Heidelberg Hbf. Mhm.-Friedrichsfeld Frankfurt a. M. Fahrkarten im Schaltertoum des„Mannheimer Morgen“, Monnheim, am Marktplatz. Fahrplan: ab 6.38 Uhr f an 20.47 Uhr Pros ab 8.38 Uhr ab 3.54 Uhr „ an 10.20 Uhr& ab 19.11 Uhr an 20.45 Uhr an 20.29 Uhr strebt We DM 6,70 . DN 6,80 Zimm' Stad Imm Beruf: Kc gebe clie Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Die Nachweise über das Grundstück samt Schätzung kann jedermann einsehen. 5 Der Verkehrswert des Grundstücks wird gemäß 8 74a ZVG. festgesetzt auf 90 00 DNA. Es ist zweckmäßig, schon zwei Wochen vor dem Termin eine genaue Berechnung der Ansprüche an Kapital, Zinsen und Kosten der Kündigung und der die Befriedigung aus dem Grundstück be- zweckenden Rechtsverfolgung unter Angabe des beanspruchten Ranges dem Notariat einzureichen. Grundstückbeschrieb Grundbuch von Mannheim Bandes Blatt 12, Mannheim-Neckarstadt, Langstraße 28: Lgb.-Nr. 45d; 3 Ar 90 am, Hofreite mit Gebäuden. Schätzungswert: 90 O00, DM. Zubehör wert:—. Mannheim, den 12. September 1937 Zimm Geg. Ang Fernsehempfängen in höchster Reife von bild und ſon 1 Notariat V als vollstreckungsgericht 57/ Nr. —— 2 v 26/ Mittwoch, 18. September 1957 e ee ee INDUSTRIE- UND HANDELSBLATT Seite 11 8 Dollar- und DM-Hunger bleiben englische Krankheit Der britische Oppositionsführer Gaitskell gtzte sich für eine sofortige Lösung aller derjenigen Probleme ein, die sich aus dem numes ergeben haben. Er erklärte in diesem lusammenhang:„Wenn die Deutschen selbst ncht die erforderlichen Schritte tun, um die- en Ausgleich herbeizuführen, dann wird der fest Europas gezwungen sein, die entspre- denden Maßnahmen zu treffen.“ Gaitskell, der auf einem Essen der ame- nkenischen Handelskammer sprach, vertrat gedoch weiter die Ansicht, daß das grögere problem die amerikanische Zahlungsbilanz darstelle und daß er keine Möglichkeit sehe, gie die übrige Welt eine Einschränkung ihrer porte aus dem Dollar-Raum vermeiden könnte. Gaitskell sagte, er sehe gegenwärtig einen Anlaß für eine Abwertung des Rundes. Ein derartiger Schritt könne die Firtschaftsprobleme Großbritanniens nicht bösen. b Einleitend hatte Gaitskell erklärt, die ſürtschaftlichen Auseinandersetzungen der taten Monate seien eine Mahnung, daß eine ritisch- amerikanische Absprache auf wirt- haktspolitischem Gebiet genau so wie auf dem Gebiet der Verteidigung und der Außen- politik erforderlich sei. Die wahrscheinlich gekährlichste Entwicklung der internatio- nalen Lage sei das Wiedererscheinen der Dollarlücke, von der Finanzfachleute anneh- men, daß sie nicht nur vorübergehend sei. Aus ½ mach 1 erklärt wurde, bestrebt, den Zeitverlust bei der Hereinnehme von Steuererklärungen Möglichst rasch wieder aufzuholen, der durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts über die Grundgesetzwidrigkeit der gemein- samen Steuerveranlagung von Eheleuten und Es wird jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach Ende des Jahres werden, bevor die eue Einkommensteuerdurchführungsverord- nung und die dazugehörigen Einkommen- steuerrichtlinien erarbeitet und verabschie- det sind. Die Verordnung und die Richtlinien müssen erlassen sein, ehe die Steuerzahler zur Abgabe der Einkommensteuererklärung aufgefordert werden. 5 Manteltarif-Streit s Ang- und klanglos beendet (kh) Am 3. September hat die Industrie- gewerkschaft Metall, Bezirksleitung Stutt- gart, eine am 5. Juli 1957 ausgesprochene Kündigung der Zusatz vereinbarung des Manteltarifvertrages vom 16. Januar 1957 zurückgenommen.(Vgl. MM vom 2. August: „Getöse um Manteltarif der Metallindustrie“) Bei diesem Zusatzabkommen, das für die Metallarbeiter Nordwürttembergs und Nord- die damit zusammenhängenden Lohn-Kate- gorien. Die IG Metall begründete seinerzeit die fristlose Kündigung des Zusatzabkom- mens damit, sie sei„arglistig getäuscht“ worden. Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfah- ren, ist die Rücknahme der Kündigung auf eine während eines Schiedsverfahrens ge- troffene Vereinbarung zurückzuführen. Es verlautet, daß in den nächsten Tagen über die strittigen Punkte des Zusatzabkommens selbst, also über die Begriffsauslegung, zwi- schen der IG Metall und dem metallindu- striellen Arbeitgeberverband in Stuttgart verhandelt werden soll. Schichtprämien auf der Anklagebank Eine Klage gegen den zwischen der Hohen Behörde der Montanunion und der deutschen Bundesregierung getroffenen Schichtprämien- dert die Annullierung der Entscheidung der Hohen Behörde, wonach die deutsche Berg- arbeiter-Schichtprämie in ihrer jetzigen Form vom deutschen Fiskus weitergezahlt werden darf, wenn die Bundesregierung im nächsten Finanzjahr den deutschen Bergbau wieder mit dem vollen Arbeitgeberanteil an den Knappschaftsversicherungsbeiträgen be- lastet. Ein Teil dieser Arbeitgeberbeiträge werden zur Zeit vom Bund getragen. Der niederländische Zechenverband hatte die Hohe Behörde bereits vor Einreichen der Klage darauf hingewiesen, daß er die deut- sche Schichtprämie nach wie vor als eine vom Montanvertrag verbotene Subvention an- vollbeschäſtigung gefährdet sich selbst Verführung für wirtschaftspolitisehe Himmelsstürmer Fallweise auftretende Arbeitslosigkeit überliefert uns die Geschichtsschreibung am laufenden Bande. Was Wunder, wenn Voll- beschäftigung“ zum Wunschtraum der Menschheit wurde! John Maynard Keynes, der britische Poli- tiker(1883 bis 1946) vertrat sogar die An- sicht, Vollbeschäftigung müsse mittels Wäh- rungsmanipulationen, Zollschutz und ähn- Bei einem Beschäftigtenstand, der an der 20-Millionen-Grenze liegt, entspricht der prozentuale Anteil der Arbeitslosen an der Beschäftigtenzahl 3,5 V. H. Das Bundes- arbeitsministerium rechnet nun, daß im Ver- laufe des Kalenderjahres 1957 mit einer Zunahme der Beschäftigten um 550 000 bis 600 000 Personen gerechnet werden könne. Die Restarbeitslosigkeiti), deren aber nicht dürfen, weil sonst— siehe oben —„der Bart ab ist.“ Aus dieser Sicht ist es verständlich, daß der westdeutsche Bergbau jetzt große Be- Sorgnisse äußert, weil in der Metallindustrie Lohnerhöhungen und Arbeitszeitverkürzung — in Baden-Wüttemberg z. B. auf 44 Stun- den— gefordert werden. Der Bergbau, der die letzte Lohnwelle mit einer unzuläng- sleht. Außerdem hatte er die Hohe Behörde aufgefordert, ihren Beschluß über die Wei- tere Duldung der Schichtprämie zu veröffent- lichen. Die Hohe Behörde ist dieser Auffor- derung bisher nicht nachgekommen. Unter den aktuellen Arbeitsmarktproble- men der Bundesrepublik nehme der Kräfte- g en Zahlungsbilanzüberschuß gegen- die dadurch notwendig gewordene Neufas- badens am 1. Mai 1957 in Kraft trat, ging es Kompromiß hat der niederländische Stein- 1 1 den ern außerhalb des Dollar- sung des Steuerrechts entstanden ist. um die Auslegung der Begriffe„einfache Ar- kohlenerzeugerverband beim Gerichtshof der 5 e beit“,„Anlernen“ und„Einarbeiten“, bzw. Montanunion eingereicht. Der Verband for- St, an f 1: Petz vom Bundesarbeitsministerium in einem Vortrag auf dem deutschen Betriebswirt- schaftertag am 16. September in Berlin. Deshalb seien alle Bemühungen des Berg- baus und der Bundesregierung darauf ge- richtet, einen leistungsfähigen Bergarbeiter- stamm zu erhalten, neue Arbeitskräfte zu gewinnen und den jugendlichen Nachwuchs sicherzustellen. Marktberichte vom 17. September Mannheimer Obst- und Gemüsegroßmarkt (VWD) Bei guter Anfuhr zufrledenstellender Absatz. Obst mehr gefragt als Gemüse, vereinzelt VUeberstand. Es erzlelten: Blumenkohl St. 25—50, Stangenbohnen 25-30, Feuerbohnen 2025, Frei- landgurken 12—24, Salatgurken St. 25—55, Karotten 1418, Kartoffeln 8—9, Kohlrabi St. 86—9, Petersilie Bd. 9—10, Radieschen Bd. 8—10, Rettiche Bd. 10 bis 12, dto. St. 8—10, Rotkohl 12—14, Rote Beete 11—12, Endiviensalat St. 10—15, Kopfsalat St. 1020, Schnittlauch Bd. 9—10, Spinat 1012, Tomaten A 35—40, B 2040, Weigkohl 8—10, Wirsing 12—14, Zwiebeln 14—18, Aepfel A 50—65, B 30—45, Orangen 50—55, Bananen Kiste 1718, Birnen A 30—70, B 30 bis 45, Pfirsiche 40—75, Weintrauben 45—60, Quit- ten 30—35, Walnüsse 110—120, Zitronen Kiste 2833, dto. St. 12—14, Zwetschgen 45—50. Handschuhsheimer Obst- und Gemüsegroßmarkt (VWD) Anfuhr gut, Absatz zufriedenstellend. Es erzleiten: Spätzwetschgen 36-43, Kepfel Ia 50 bis 65, A 32—47, B 20—30, Birnen A 38—50, B 28—35, Kopfsalat St. 15—20, Endjvien St. 6—10, Tomaten 50—60 min Durchmesser 28—32, 40—50 mm 25—27, Agrar- Einmaleins lichen Maßnahmen„gezüchtet“ werden. Die purchschnittsstandi) 679 008 Personen lichen Preiserhöhung abgefangen hat, sieht Stangenbonnen 1/22, peuerbonnen 10-18, Blu- ) Gegen die Feststellung aus Hopfen- Theorie erwies sich als falsch, weil sowohl Höchststand im Januar 1937 1 476 416 Arbeitslosen deswegen einer bedrohlichen Zukunft ent- 5 ee e 5 5 20⁰ — bauerkreisen, daß in den derzeitigen Bierpreis Währungsexperimente, als auch Schutz- Tieftand im August 1957 365 002 Arbeitslosen gegen. Erstens zieht die im Ruhrrevier 18 mim 1 mm 25-30,—25. an Hopfenpreis von 875 DM je Zentner ein- Zollpolitik, den Wirtschaftsraum begren- 5 der letzten 12 Monate. durchgeführte Arbeitszeitverkürzung einen Freie Devisenkurse zend, eine echte Absatz- und Umsatzauswei- 5 5 Förderausfall von schätzungsweise vier Mil- Geld Brief tung verhindern. Was gegen Keynes polemi- betrug, dürfte— nach Meinung des Ar- lionen Jahrestonnen nach sich. Zweitens be- 100 dan. Kronen 60,305 60,425 sierende Theoretiker schon um die Jahr- beitsministeriums— in mäbigem ee Aroht jede Lohnerhöhung den Kohlenpreis, 100 988985 0 99.70 59505 hundertwende als richtig erkannten, prak- noch weiter absinken. Ganz Werden die ar- und drittens wird die deutsche Kohle immer 1 engl. Prund 1.56% 17633 tizlerte Schließlich der bundesdeutsche Wirt⸗ beitslosen nicht verschwinden, denn in zu- mehr von der ausländischen Konkurrenz 100 oll. Gulden 109,92 110,14 % ͤ VVV Sd V o nem Amtsantritt eine Wirtschaftspolitik der der letzten Monate lehrt— Frauen in das»M BA vom 14. September„Mehr Kohle“) 10% Seeger range 1 92 Ausweitung, indem er Schritt für Schritt Erwerbsleben eingetreten. Das hängt auch verbilligt die US-Kchle in einem Ausmaße, 1000 Ital. Lire 6,682 6,702 3. 85— mitunter auch clirittchen weises Jie 0. 5 33 e 1 8 daß die 1 85 5 Kohle zu 5 0 17 5 225 — 108 5 i 5 f er Arbeitszei eueinstellungen nötig ge- voraussichtlich bald sehr gering sein wird. 1 35. d unsere elkullert sei, wendet sich der Deutsche be e worden sind, für die nicht ausreichendes All diese Kehrseften der Vollbeschäfti- 100„„ NN eit der. Frauerbund. Es liege offenbar eine Verwechs- kehrs- und Zahlungsbeschränkungen besei- Angebot mänmlicher Arbeitskräfte vorhan- gung 2u erwähnen, bedeutéet noch nicht, 100 D-= 448,— PII-O; 100 Dal-O E 23,96 Duk- y ae e 5 5 Saß N e vor, er- tigte. 5 5 den war. ein Feind der Vollbeschäftigung und ein elle a danken lärt der Brauerbund. In ie letzte Bierpreis- lu Jie 1 85 18 5 Es wurde eingangs darauf hingewiesen, Befürworter der Arbeitslosigkeit zu sein. N 1 1 5 reeht ffelkulation des Jahres 1952, die für die Fest- e den erffeulickte ter kreuliclten dals die Vollbeschäfligung zwangslzufg be- Nein! Im Gegentell. Es ist dies mier nur des- Fler in Kaden 110 0-111 00 Pg 1 setzung der süddeutschen Bierpreise ma- Zustand der gleitet sei von einer Vermehrung der Mas- halb gesagt worden, damit über sozialpoli- Aluminium für Leitzwecke 250,00— 265,00 P- 5 gebend war, ist Hopfen mit 500 DM je Zentner seneinkommen. Das ist nur natürlich, denn tische Fehlgriffe und Irrtümer der erzielten eee Zinnpreis 882,00—890,0 D eingesetzt worden. Bei Einführung des Voll- Vollbeschäftigung je mehr Leute gegen Lohn arbeiten, desto Vollbeschäftigung nicht der Garaus gemacht IIS 36„ bieres 1950 wurde ein Hopfenpreis von 420 DM Mit mren Problemen haben wir uns her- Srößer sind die Masseneinkommen. wird. F. O. Weber Ms 63 207,00—212,00 DPR je Zentner für Exportbier veranschlagt. Zur zeit liege der Hopfenpreis um 120 bis 200 Pro- dent höher. ö Ehesteuer-Krach verzögert For mular-Ausgabe EG) Die Formulare für die Einkommen- steuererklärungen für 1956 werden voraus- sichtlich nicht vor Januar nächsten Jahres den Steuerzahlern zugehen. Das Bundes- umzuschlagen. Es sind ziemlich komplizierte Probleme: denn Vollbeschäftigung heißt, dag a) Arbeitskräfte knapp werden; b) Die Masseneinkommen sich vermehren, wodurch 1. die Preisbildung ungünstig— nämlich nach oben tendierend— beeinflußt Wird; 2. der Ansporn zur Mehrleistung zwecks In gleichem Verhältnis wächst eder der Druck auf den Markt, d. h. es strömt immer mehr Kaufkraft in den Verbrauch. Soweit der allgemeine Bedarf laufend gedeckt wer- den kann, wird dies zu keinerlei Preiserhö- hungen führen. Sobald aber die Bedarfs- deckung Ein- und Errichtung neuer Ver- sorgungsstätten(Handelseinrichtungen) oder Fabriken bzw. Erweiterung der bestehen- den Einrichtungen erheischt, ist die Ver- Effektenbörse Bankhaus Bensel& Co. Mannheim Frankfurt a. M., 17. September 1957 Börsenverlauf: Dle Aufwärtsbewegung der letzten Tage wurde unterbrochen. Das aus Gewinn- mitnahmen stammende Material drückte bei geringer Infolgedessen kam es in den führenden Werten Punkten. Darüber hinaus schwächten sich die Aufnahmebereitschaft auf das Kursniveau. überwiegend zu Kursverlusten von ein bis drei sprunghaft gestiegenen Harpener Bergbau um fast neun Punkte ab. Weiterhin freundliche Tendenz wiesen verschiedene Lokal- und Spezialpapiere auf. Deutsche Conti Gas lagen im Zusammenhang mit der Bezugsrechtnotierung erneut etwas fester. ita 11 7 2 5 ö f W 8 suchung nahe, den damit zusammenhängen Das Bezugsrecht selbst Kani bei teilweiser Zuteilung mit 44¼—45 V. H. Zustandes Hiss Reali A- JJJCCCCCCCCVVVCVCVCVVVCCVTVCCTTTTVTTdTTTTTVVVVhVVwWVWWWWWWJJVWVVJV½Ä½WIIJTJTUTVVTVàTTUTUUTUTUUTUTUUTUVUDTVDVTVUUUFUTUUUTUTUTUUTUTUUUTUVUPUUUUUUUVUVUVVUVUVUVVCVVVUVUUEUUTUUEETTETCTCTCTCTCCVCT de Bau- 5 5 5„ 16. 9. 17.9. Aktien 16,„ 16.9. 17 5 Zinslos unbefristetes Moratorium VVV i 8 855 1 855— 8B 8 scharfe Besteuerung von Einkommen und Adel 150 148 Mannesmann 17 8011 Henschel- Krise beseitigen Vermögen die Bildung von Kapital behin- Adler werke. 107% 107 NMetellges. 445 8 Sass een 234 282 dert. Steigende Preise aber würden wieder AB. 193 191 Rhein Braunk. 240 25 Bet. Ges. Ruhrort— „ 2 55 Abe Möglichkeiten für eine grundlegende Semlers— noch am 17. September beim neue Lohnforderungen auslösen. Es ist also V„ͤ A— 88 12% J en. Hoesch 46 1 der Ge] Sanierung der Henschel und Sohn Gmbll, Amtsgericht Kassel gestellt. In dem Ver- erforderlich, daß hier eine wirtschafts- und BMV 138 130 RVE. 420% 206% Hoeschwerkke 15 ½ l 140% eim Mar. Kassel, waren Gegenstand von Gesprächen, gleich wird das Einverständnis der Gläubi- finanzpolitische Abstimmung erfolgt. die ins Berberg eu: 88 80[Salzdetfurtn. 223 222 5 die zwischen den drei Hausbanken. der Hen- ger zu einer zinslosen Stundung der For- uferlose führende Preisbildung verhindert. BBE. 225 234 Schſessduehzran. 221 2 e eee 1607 106 eim mbH. schel-Werke, der Deutschen Bank, der Com- derungen gewünscht. Die Firma will die Es ist vorher noch gesagt worden, daß Buderus 187 185 Schubert& S BIZ.) 180 7 1 e e 204 201 merzbank und der Frankfurter Bank und gestundeten Forderungen im vollen Umfang als Folge der Vollbeschäftigung auch eine Chem. Albert. 15% 15[Schwartz Storch. 23 233 Kloeckner- Bergb. 159½½] 157½ ſdem Sonderbevollmächfigten der Henschel- decken, sich jedoch nicht auf Zahlungster- Abschwächung des Willens eintritt, durch Paier Benz. b 31% Stehnens. 6 if Sante Südwest. 1880. 18 Werke, Dr. Johannes Semler, am 16. Septem- mine festlegen. Die beträchtliche Zahl der Mehrleistung zur Einkommensvermehrung Pegussa f 62½ 261½[Sinner 12 127 eh. Ver. Stahlw.: ber in Frankfurt/ Main geführt wurden. Vgl. Gläubiger mit Forderungen bis zu 4000 DM zu gelangen. Das spielt sich nun zweipolig Berna 3 8 20%[uclzucker 225 222 Dt. Edelstahlwerk 223½ 222 MM. vom 14. September.) Der Status der soll nach Auffassung Semlers alsbald nach ab. Entweder wird von großen Organisa- BR. 3 244 3 e anlwerke 175 25 85 güte. 5 1 46. Gesellschaft wurde eingehend erörtert. Im Bestätigung des Vergleichs befriedigt wer- tionen, die Arbeitnehmer- Interessen vertre- Pt. Steinzeug 5 Wintershall 8 258 ber 1 121½ 1500 übrigen informierten sich die Banken über den. ten, Verkürzung der Arbeitszeit verlangt, Durlacher Hof 240 24⁰ Zeißg-Ikon 210 270% Bochum. Verein 160 a 5 die Vorschläge Dr. Semlers zur Ueberwin- Wie weiter bekannt wird, belaufen sich oder aber die Arbeitnehmer selbst, zeigen H 1 0 25 enen Wee ene, 129 dung der Krise und für die langfristige die Verpflichtungen der Firma Henschel auf wenig Bereitschaft— etwa über die nor- Enzinger Union. 200 200 Bantcen. 25% 261 Gesundung der Henschel-Werke. Diese Vor- rund 100 Mill. DM, von denen allein 40 Mill. male Arbeitszeit hinaus— Arbeit zu lei- Sebr. Fahr. 427— 8775 Akypothek. 1 iss nente Rheinröhr% 148 schläge sehen neben dem Vergleichsverfah- auf Ansprüche von Lieferanten entfallen. sten. f ant Sch u. Wechsel- Bu. 2 2s Niedere, Pic erl. 2 155 den die Zusammenlegung des Gesellschafts- Der Auftragsbestand umfaßt rund 200 Mill. Innerhalb des marktwirtschaftlich aus- BASF. 190.— Sommerzbank“ 9 97 e 50 1285 kapitals und die Wiederaufstockung durch DM und entspricht damit der Höhe des Um- gerichteten Geschehens kann keinem Betei- Casella 301 301 Gommern Rhein.-Westf. Zufluß neuen Kapitals vor. satzes der Firma im vergangenen Jahr. ligten seine Haltung verübelt werden. Es pefderihis: 3 205% peutsche Bente e N 91 Bekanntlich hat, sich der Aufsichtsrat der Mehrere Konzerne in Deutschland und im ist aber dabei zu bedenken, daß die wirt- Pelten& Bull. 759 127 Dt. Bank 48. 219 215 Stehle. Wee 855 187% Henschel-Werke bereits am 13. September Ausland haben in den letzten Tagen ihr schaftliche Leistungsfähigkeit der einzelnen Goldschmidt 19⁵ 194 5 55 Bank) 1%] 1½ Aug. Thyssen-H. 175% 173½ nach viestündigen Erörterungen im Prinzip Interesse an einer Uebernahme der Hen- Wirtschaftszweige, die sogenannte Produk- Sritzner-Fanser 0 hr Pfalz Hyp-Bant ie ie eren. 0 285 mit dem beabsichtigten Verkauf verschie- schel-Werke bzw. an einer Beteiligung an tivität, recht unterschiedlich ist. grün& Fnanger 130 f s Beiehsbent- Ant 80 81/x Investm de 8 117 Harp. Bergbau 130 125[Rhein. Hyp. 7 inv entfonds ner Töchter, Beteiligungen und Grund- der Firma bekundet. 55 Hdlb. Zement. 242 r 5. 1 dücke einverstanden erklärt. Gleichlaufend mit der finanziellen Be- Infektiöse Lohnforderungen e,. e.. Die Verhandlungen mit den Hausbanken reinigung ist eine Verringerung der rund Sie greifen nämlich flugs auch auf jene Klein, Schenzi u. B. 200 7 200 7 5 onde 8 baden noch nicht zu greifbaren Resultaten 10 000 Arbeitnehmer zählenden Belegschaft Bereiche über, die im Schatten der Kon- Knorr. 325 32 fg. d Küttenw.: i N— 28 lan- zekührt. Die Besprechungen werden fort- bei Henschel vorgesehen! Mit der Entlassung junktur stehen, die gar nicht in der Lage Lahme ver. 185 184 Stehe 1400 155 rest 1— 11300 01d e Der Antrag auf Eröffnung eines von 450 Belegschaftsmitgliedern, beginnend sind den stetig steigenden Bedarf zu dek- E„— 15 7 5 5 J Hel. Eleotr. Doll)“ 2 8 ergleichsver fahrens, in dem eine 100pro- vom Ende dieser Woche an, hat sich das ken; die vielleicht dazu in der Lage wären, Ludw. Walzmühle I 103 os IHuttenw. Oberh.. 167% l 165%%% 255 ind zentige Befriedigung der Gläubiger amge- Landesarbeitsamt in Wiesbaden bereits ein- wenn sie durch Finanzierung über den Preis 5 5 eee 85 strebt würd, wurde— nach Angaben Dr. verstanden erklärt. ihre Produktion ausweiten dürften, was sie)= RM-Werte N ö 3. ong 5 f N Suche 2 Zl., Kü., Bad, evtl. Bkz bis a 4 85 s 3000,—. Zuschr. u. P 02680 à. d. V. 4. 8 8„„ 5 Zum 1. 10. su. Jg. Ing. möbl. Zi 5 ., e ee eee e 80 0„ a. d. Verlag. ges e 5. 625 15 8 5„ 5 1 8 e ee 3 Sep., . ö 1 m Zentrum, 10 8 stät. . 5 Remstal- Jii: den ſllagen 2 K c e e N 2 5 an den Verlag. 1 8* wegen an, N 28 N bormstotungen ges. Angeb. u. Nr. 02751 a, d. Verl. elihtsch srßtobf mit besten kffolgesg N FFF V ne „... i Ange b. u. Nr. F 02349 8. d. Verlag. nnn 5 5 5 5 5 Es wirkt sdurebindend,. zu miet. ges. Margulies, Am 4. + 1 0 M O 8 1 J a 8 erzogenriedpark 22, Tel. 2 22 67. 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September 1957/ Ar. 10 Krauss lag uckere geltede g 3 12 K. 4 Der siebenjährige Mozart ist in der Daftgenre stadt Köln zu Gast gewesen, die sich rühghalletc die Pflege seiner Werke dann früh beg l K. 8. nen zu haben. In Köln wurde auch erste Band der neuen Mozart-Gesam es: gabe erschien, durch einen eindruckspch Kimp Festakt die Verbundenheit mit diesem Mels: ster betont; woraus das Recht abgelel Werden soll, künftig von einer aus reich. Wiettstreit nach Noten Vom 6. Internationalen Musikwettbewerb der Rondfunkanstalten in Mönchen Das Deutsche Mozortfeg Ein großes Programm in Köln Die Rolle des Mäzens der musikalischen Jugend der Welt haben die bundesdeutschen Rundfunkanstalten gut gewählt. Sie zeigen sich von einer Generosität, wie sie heute ben nur noch Sendestationen möglich ist. Zum sechsten Male konnten sich vor Juroren von internationalem Rang die jungen Mu- Siker unter Dreißig vernehmen lassen; wem kein Preis oder keine Förderungsprämie zu- gesprochen wurde, der erfuhr doch aus be- nen Italien. Polen, Ungarn und die Tschecho- Slowakei entsandten genauso Teilnehmer Wie Australien, Chile, Japan, Persien und Indien. Bemerkenswert: im Prüfungsfach Oboe mel deten sich drei Damen; im Fach Klarinette eine Dame., Die Blasinstrumente sind nicht länger ein männliches Privileg. Die Preisrichter können erste Preise in Höhe von 2500 bzw. 1500 Mark zuerkenfen, zweite Preise zwischen 1500 und 1000 Mark, „ 48 f Tüufenstem Munde ein Urteil über Wert und Aussichten seines künstlerischen Strebens, erfuhr den Leistungsstand der ihn umgeben den Konkurrenten und konnte anhand der Prüfungsergebnisse sich selbst prüfen, ob ihn die Musik erwählt hat, oder ob nur er die Musik erwählte. Vom 5. bis 14. September währten die Prüfungen, öffentlich, bei freiem Eintritt, in den Münchner Konzertsälen und Kirchen. Das Vorspiel und Vorsingen sah nicht nach Schulaufgabe aus, sondern mach Ernstfall: man stand auf dem Podium, vor sich Publi- kum und Jury. Gewertet wurde nach einem Seit Jahren erprobten Punktsystem, das Technik, Gestaltungskraft und Vielseitigkeit berücksichtigt. In jedem Fach gab es Pflicht- aufgaben, etwa ein Choralvorspiel von Bach Für die Organisten, einen Beethoven-Sond- tensatz für die Violoncellisten, das Oboen- konzert von Haydn für die Bläser und vier Arien aus vier Stilperioden für die Sänger. Den Pianisten sah man von vornherein auf die Finger; einige gängige Stücke, die sich mit Fleig und Routine bewältigen lassen, Wurden für die„Kürübungen“ verboten. Die Auslese fing also schon bei der Programm- Wahl an. Gemeldet hatten sich 239 Teilnehmer, meist Leute zwischen Achtzehn und Dreißig. Deutschland war zahlenmäßig am stärksten vertreten, gefolgt von dem mit ausgezeich- neten Bläsern vertretenen Frankreich, von dem mit Stimmtalenten gesegneten Amerika und von dem pianistisch glänzend vertrete- ferner Förderungsprämien mungsurkunden. Unter Pädagogischem Ansehen; Viorica Ursuleac die Witwe des Dirigenten Clemens Krauss Waltige Summen auf. solche Wettbewerbe: Was wird nun aus den Eintagsblüten? Korrigiert nicht manchmal das Musikleben die Urteile der Jury? Dar- lungsleiter des Bayerischen Rundfunks und Betreuer des Wettbewerbs, erschöpfend Auf- schluß.„Meine Kinder“— 80 nennt er die Prämiierten Prüflinge— haben sich zum Srößten Teil glänzend bewährt. Die jungen Leute melden sich von selbst immer wieder bei den Sendern, werden beraten, beschäftigt und überwacht. Konzertagenten stürzen sich Auf sie. So hat die Preisträgerin in Violine beim vorigen Musikwettbewerb, die einund- Zwanzigjährige Edith Peinemann, mittler- weilen von den bestrenommierten deutschen Orchestern Einladungen erhalten und tritt heuer in großen philharmonischen Konzerten Auf. Die jungen Bläser finden mühelos den Weg in gute Orchester. Die Sänger bekom- men Engagements angeboten. Die Pianisten Haben es bei der Vielzahl der Konkurrenten kreilich am schwersten. Im großen und gan- zen läßt sich sagen, daß die Preisträger ihren Weg machen und sehr selten das günstige Prüfungsergebnis durch eine abbrechende Entwicklung Lügen strafen. Am heißesten wurde heuer in den Fächern Klavier und Gesang gerungen. In den Vor- Ausscheidungen zeigte sich, daß es mit dem Die neuen Kräffe des. Nationqlthecters Mannheim VIII und der Tenor Walter Ludwig sitzen über die Sänger zu Gericht, Enrico Mainardi beurteilt die Violoncellisten, Alfred Loewenguth das Duo Violine/ Klavier, Rudolf Gall die Klari- nettisten, Karl Höller die Organisten, Leon Goossens die Oboer, Ros! Schmid und Clif- ford Curzon die Pianisten. Allein für die internationale Zusammensetzung des Preis- richterkollegiums wendet der Rundfunk ge- Immer wieder hört man im Anschluß an Preisgekrönten Leuten? Bewähren sie sich auch in freier Wildbahn? Blühen sie ab wie über gab Dr. Willibald Götze, Musikabtei- und Anerken- den Preisrichtern sitzen Kapazitäten von künstlerischem und 5 * Bettina und Pasqualino Maria- Magdalena Thie- sing und der Mannheimer Claus 4. Landsittel als Liebespaar in der deutsch- sprachigen Neufassung von Carlo Goldonis Ko- mödie„Bettina oder das ehrbare Mädchen“ durch das Zürcher Schauspiel- haus.(Siehe auck unseren Bericht auf dieser Seite.) Foto: René Haury deutschen Sängernachwuchs nicht 80 Welt her ist als etwa mit dem Angebot an Naturtalen- ten aus den USA und den slawischen Staaten. Im Fach Klavier zeichnete sich rasch eine Spitzengruppe ab, unter der zu wählen den Juroren nicht leicht flel. Bemerkenswert war überall der angespannte Ernst; die Typen der mit der Musik kokettierenden höheren Tochter und des von Sendungsbewußtsein geschwellten Genialikers sind jungen Leuten gewichen, die wissen, daß Kunst von Können Karl Schumann kommt. Der Wettbewerb wurde nach Zz wölktägiger Dauer am Montag mit öffentlichen Konzerten der Preisträger und mit der Verteilung der „Bettina oder das ehrbare Mädchen“ Eine sehr vergnügliche Soldoni- Komôdie in einer deutschsprachigen Neufassung in Zörich geschichtlicher Tradition gewachsenen 1 nei zart-Stadt“ zu sprechen. Und nun hat* „Deutsche Mozart- Gesellschaft“, Semähg ine Grundsatz, die Mozartfeste nicht an el bestimmten Ort zu binden, nach Augsb Ansbach, Ludwigsburg(das Zweimal Sunssort war) und Hannover, Köln Stätte der Begegnung der Mozartfreunde 1 Jahre 1957 gewählt. Mit einer Mmusikalig ausgestalteten Feierstunde wurde an dies Wochenende im Isabellensaal des Kl „Gürzenich“ das sechste fest“ eröffnet, in dessen Rahmen pis An 21. September 14 Veranstaltungen unte Mitwirkung bekannter Morartinterpret des In- und Auslands in der Domstadt el Rhein stattfinden. Das Programm umfaßt als Beitrag dd B Kölner Städtischen Bühnen eine Nele lin nierung der„Zauberflöte“, ferner die„Fat let. führung aus dem Serail“ und Neuaufnagf u de men von„Figaros Hochzeit“,„Cosi fan tutte lung sowie— als eine reizvolle Gegenüberstel üst, lung— den unvertonten„Figaros-Stoff, nam empf. lich Beaumarchais“ Komödie Ein tolle den, Tag“, die den Kölner Generalintendant Hen stand bert Maisch schon 1936 während der Schwei zung Zzinger Festspiele mit seinem Ensemble bra sentierte und jetzt auch wieder in Köln zeil.. gen wird. ſubile Zwei Sinfoniekonzerte werden von den ggtanc Sinfonie-Orchester des Westdeutschen Rund tanzt funks(unter Leitung Joseph Keilberthe ung dem Kölner Gürzenich-Orchester(Güntne Wand) bestritten. Auch der Kammermusi Mozarts sind zwei Abende Vorbehalten, belsthalt denen das Leipziger Gewandhaus- Quartett der junge amerikanische Pianist Leon Flelzuni scher sowie unter anderen die als Gast vet Pflichtete Elisabeth Grümmer als Interpreten mitwirken. Ein weiteres großes Konzert hel streiten das Westdeutsche Rundfunk-Orchel ster und der Kölner Rundfunkchor unte der Leitung von Mario Rossi mit den S0 sten Stich-Randall, Delorie, Trarel. Für de Abschlußtag ist nachmittags ein Vortrag vcßundes Professor Valentin„Jugend musiziert fiftaliti Jugend“ vorgesehen. Bei schönem Wettebemok klingt dann das reichhaltige Programm i einem Ballettabend der Kölner Bühnen i Park des Brühler Schlosses aus, bei de „Eine kleine Nachtmusik“ in der Choreogt phie von Lisa Kretschmar(krüher Nationa theater Mannheim) getanzt wird. 5 Jah ne e „Deutsche Mozzz Urkunden abgeschlossen. An der Spitze der Preisträger steht Deutschland, das mit Franz Lehrndorfer Regensburg) im Prüfungsfach Orgel und mit Georg Donderer(München) in Violoncello zwei erste Preise, außerdem zwei zweite Preise in Orgel und Klarinette So- wie vier Anerkennungsurkunden erwerben Konnte. Es folgt Frankreich mit zwei ersten Preisen(in Klavier für Therese Dussaut urid in Klarinette für Edmond Boulanger), mit einem zweiten Preis in Gesang und vier An- erkennungsurkunden. Besonders erfolgreich liegt Ungarn auf dem dritten Platz mit einem ersten Preis(Violine-Klavier- Duo Georg Pauk und Peter Framkh, zwei zweiten Prei- sen in Gesang und Oboe und drei Anerken- nungsurkunden. dpa Wolfgang Hofmann Als Sohn des in Wien wirkenden Kammer- sangers Ludwig Hofmann ist Wolfgang Hof- singt er nicht, sondern wird als Charakter- Bonvivant dem Schauspiel- Ensemble des Na- tionaltheaters angehören. Er trat vorher in Hamburg, Essen, Trier und Baden-Baden auf. In Bertolt Brechts Stuck„Der gute Mensch von Sezuan“ stent er zum ersten Male auf der Mannheimer Bühne. Im weiteren Verlauf der Spielzeit wird er uns in der männlichen Haupt- rolle des Zwei- Personen- Stuchs„Ich liebe dich“ von Roman Niewiarowiez begegnen, fer- ner als Lord IIlingworth in Oscar Wildes Frau ohne Bedeutung“ und in der Urauffün- rung des Stückes von Karl Wittlinger, dessen Titel noch nicht feststeht. Foto: Tschira mann sozusagen„erblich belastet“. Allerdings Die Welt des Theaters feiert in diesem Jahre den 250. Geburtstag von Carlo Gol- doni, dem großen italienischen Drafhatiker. Dazu hat sich nun das Zürcher Schauspiel- haus etwas Besonderes Ausgedacht. Ent- gegen der Gepflogenheit, die Spielzeit mit Shakespeare oder einem großen deutschen Klassiker zu eröffnen, begann man mit eimem Goldoni, und zwar nicht mit irgend- einem der bekannteren Werke, sondern mit der deutschsprachigen Neufassung der „Putta Onorata“ unter dem Titel„Bettina Oder das ehrbare Mädchen“. Es besteht kein Zweifel, daß dieses ehr- bare Mädchen Bettina von Zürich aus den Weg auf viele deutsche Bühnen finden wird, um auch dort zu lieben, zu leiden und schließlich zu triumphieren. Die von Lola Lorme besorgte Uebersetzung ist stilistisch treffend, geschmackvoll und Wortgewandt. Im Mittelpunkt der Komödie steht Bettina, ein venezianisches Mädchen, vater- und mut- ter lose Waise, die sich von ihrer Hàmde Ar- beit, als Wäscherin, erhält. Sie ist nicht Prüde oder frömmlerisch, aber tugendhaft, und obwohl sie ihr Herz längst an Pasqua- Uno verloren hat, muß sie sich vieler Nach- stellungen erwehren. Da ist zum Beispiel ihr Beschützer, der alte Kaufmann Panta- lone, der sie für sich selber möchte, und als er einsehen muß, daß dies denn doch nicht geht, sie wenigstens für seinen Sohn haben Will; denn mit Bettinas Wahl ist er absolut nicht einverstanden. Auch Pasqualinos Va- ter, der Gondoliere Cainello, ist gegen die Verbindung der jungen Leute und Stellt Bettina seinerseits nach. Am schlimmsten aber treibt es der Marquese Ottavio, der Bettina schließlich sogar entführen läßt. Daß das seiner Gattin, der Marquesa Bea- trice, nicht recht ist, kann man verstehen. Zuerst rächt sie sich nur, indem sie so nach und nach das halbe Vermögen des Marquese verspielt, dann greift sie jedoch aktiv in die Handlung ein, und aus Bettinas natür- licher Feindin wird ihre Beschützerin und Freundin. Wir müßten allerdings nicht in Venedig mit seinem Maskentreiben und bei Goldoni sein, wenn nicht außerdem noch etliche Verwechslungen zustande kämen, hervorgerufen durch das Vertauschen zweier Kinder, der Söhne Pantalones und Cainellos vor rund 20 Jahren. Donna Pasqua, des Gon- dolieres Frau, wollte ihrem Sohn eine gute Erziehung sichern, und legte ihn dem rei- chen Kaufmann in die Wiege, während sie selbst dessen Kind großgzog. Doch ist das Blut stärker als die Kinderstube, der ver- meintliche Kaufmannssohn Lelio möchte Sar zu gern Gondoliere Werden, wmrend Pasqualino der Drang nach Höherem nicht abzugewöhnen war. Nun, da sich heraus- stellt, wessen Sohn er in Wahrheit ist, gibt Pantalone natürlich seinen Segen einschließ- lich der Bettina versprochenen, aber bisher Vorenthaltenen Mitgift. Die Marquesa ver- zeiht dem Marquese und umgekehrt, und alles feiert in fröhlicher Karnevalslaune die Verlobung Pasqualinos mit seiner Bettina. Leonard Steckels Inszenierung ist ge- radezu ein Musterbeispiel dafür, wie man mit einer Fülle eigener Zutaten einen Gol- doni spielen lassen kann, ohne dem Dichter Gewalt anzutun oder gar sich in Parodien Zu ergehen. Dazu das entzückende„Vene- dig“, das Teo Otto vorwiegend in Schwarz- Weiß um herrlich bunte Kostüme herum aufgebaut hat. Was Steckel mit den Schau- spielern gemacht hat, ohne daß man's merkt, könnte einen auf die Idee bringen, daß dieses Ensemble nur Goldoni spielt, und nicht morgen den„Arzt am Scheideweg“, in einer Woche„Romeo und Julia“ und in einem Monat„Blick zurück im Zorn“, Die Titelheldin Zürichs rührende„Anne Frank“ des Vorjahres— ist Maria-Magda- jena Thiesing. Ihre Bettina ist so bezaubernd jung, wie sie sein sol!— und weiß doch schon genau, was sie will und vor allem, Was sie nicht will. Als ihr Pasqualino de- bütiert der junge Mannheimer Claus A. Landsittel in Zürich. Das erste Auftreten hätte nicht besser ausfallen können; er hat sofort die Sympathien des Publikums ge- wonnen. In John Osbornes„Blick zurück im Zorn“ wird er sich dann auch als Re- Sisseur vorstellen. Während man sich mit Peter Schüttes etwas zu sehr über der Sache stehendem Marquese nicht so recht befreun- den konnte, war die Marquesa Margrit Win- ters ganz verführerische Grande Dame des 18. Jahrhunderts. Sprühend vor Lebenslust und Schlagfertigkeit Elsbeth von Lüdinghau- sen als Bettinas Schwester, überaus komisch der Gondoliere von Carl Kuhlmann und, schauspielerisch die Sroßgartigste Leistung, eine Charakterstudie à la Molière, der Pan- talone von Erwin Parker. Das Publikum feierte die Schauspieler und vor allem Steckel ausdauernd und stürmisch, und da zum Schluß auf der Bühne nicht nur der Alkohol floß, sondern es auch Konfetti reg- nete, konnte man fast meinen, der Silvester- premiere beizu wohnen, und nicht dem überaus gut gelungenen Start der neuen Spielzeit. Hans Elsner Koltur-Chronik Hans Arp, der heute in Straßburg leben Dichter und Bildhauer, beging dieser Tage 8 nen 70., Geburtstag. Arp gehörte e Zz Wanziger Jahren dem„Blauen Reiter“ Sründete dann in Zürich mit Ball, Tzara n Hülsenbeck das Dada- Cabaret und zählt hel als Bildhauer zu dem Raben Bufzend der 1 umstrittenen, deren Werke in allen Muse moderner Kunst stehen. Ponist, wurde am Dienstag in Berlin 60 Jah alt. Meisels bekannteste Operetten Sin „Fräulein, Pardon“, Eine Freundin 80 gold Wie. du“,„Zehn Minuten Glück“,„Sylyi und„Was macht eine Frau mit zwei Ma nern“. Verflimt wurden unter anderem„Kön gin einer Nacht“ und„Die Frau im Spiegel Zu den sogenannten„Evergreens“ unter Mel sels Schlagern gehören„Schön sst jeder Tag den du mir schenkst, Marie Luise“,„Tausend rote Rosen blühn“,„Wir wollen Freunde seil kürs ganze Leben“ und„Die Sonne geht auf Die Saisoneröffnung mit Carl Maria vo Webers„Freischütz“ im Zürcher Stadttheatel erkolgte unter Mißklängen und schrillen Pfif ten aus dem Publikum. Anlaß dazu gab di Inszenierung, die einem Avantgardism Lon Vorgestern huldigend— die„romantische Oper“ radikal entromantisierte und sie ii unserer Zeit spielen ließ. Die zweitägigen Weltmeisterschaften lf Akkordeonspiel im Helmond in der niederlän dischen Provinz Brabant wurden von dem 10 Jahre alten Italiener Luigi Luoni aus Varese gewonnen. Die internationale Jury erkannte ihm die Weltmeistertrophäe für den Vortrag der„Phantasie und Fuge in e“ von Jacques Mendel zu. Den zweiten Platz eroberte Sich der Italiener Gianfranco Simonetti. Auch in der Juniorenabteilung besetzten die Italiener den ersten und zweiten Platz. Die„Confedera- tion Mondiale de I Accordeon“ beschloß, die nächsten Meisterschaften 1958 in Wien auszu- tragen. Ne gomon von Vicki Baum Deutsche Rechte bel Verlog Kiepenheuer 8 Witsch, Köln- Berlis unterwegs am Bach, so eilig hatte der Mann es, ihn zum Punggawa mitzunehmen. Pal liel ein wenig aus seinen Höhen auf diesen Weg, und er kam sich etwas verlassen vol Pak im Grunde seines Herzens. Seine Tante aber, die sich sonst so benahm, als wäre sie die einzige im Dorf, die Opfer richtig Zu machen, verstand, murrte und weigerte sich, von Wayan gehen und seine Baumstàmme abarbeiten. Auch verbrachte er viel Zeit bei den Hahnenkämpfen, denn er kühlte sich Slücklich und erfolgreich und hatte großen VVV 40. Fortsetzung Aber als Wayan 600 Kepeng pro Stamm verlangte, da fühlte er sein Herz sinken und schmappte nach Luft. Er konnte diesen Preis nicht zahlen, aber er wollte sich auch nicht selbst als einen armen Mann hinstellen vor seinem künftigen Schwiegervater. Und er bot ihm an, die Hälfte in Geld zu bezahlen und die andere Hälfte auf den Sawahs von Wayan abzuarbeiten. Als endlich der Han- del abgeschlossen War, da schickte Wayan seinen jüngsten Sohn auf eine Palme und bot Pak die Milch einer jungen Kokosmußgß an we einem geehrten Gast, und Pak wan delte heim auf Wolken gleichsam und ge- schwollen von Stolz und Zufriedenheit. Am nächsten Tag nahm er seine Axt ud Sing mit mehreren Freunden zur Pflan- Zn, um zuerst die zwei Kokospalmen zu Fällen. Er tat, wie sein Vater ihn gelehrt Hatte. Er umarmte den Stamm jeder Palme, legte ein Opfer zu ihren Fügen und redete sie an.„Palme, meine Mutter“, so sagte er, „ich trug dich fällen, nicht weil ich dich töten will, sondern weil ich Pfosten für mein neues Haus brauche. Vergib mir, liebe Palme, und gestatte mir, die Axt in deinen Stamm zu schlagen.“ Und als sie die Palmen Fällten und sie mit dem schweren Rauschen ihrer Kronen umsanken, da hatte er die Kräfte von zehn Märmern, denn er be- merkte, daß Sarna sich in der Pflanzung Versteckt hielt und seine Arbeit beobachtete, und nichts macht einen Mann glücklicher, als dieses Opfer zu richten und niederzulegen. Sie sei sich zu gut, um den Weg für unaus- gewachsene Hühner zu bereiten, so sagte sie, und es ginge sie nichts an, ob das neue Haus gesegnet sei oder nicht. Dies Alles War sehr peinlich für Pak, denn der Balian, Teragias Vater, war gekommen, um die nöti- gen Gebete zu sprechen, und eine Halbe Stunde lang sah alles nach großer Verwir- Tung und Unzulänglichkeit aus. Aber zuletzt kam Teragia selbst und legte ihre Hand auf Lambons Nacken und zeigte ihr, wie die Opfer zu bereiten seien. Und Paks kleine Schwester, zwar unbeholfen, aber doch mit der Zierlichkeit einer ehemaligen Tänzerin, brachte das Opfer dar, und der Balian konnte um Segen für das Haus beten und dag Krankheiten ihm fernbleiben sollten. Auch Hatte die Tante sich zuletzt doch bereit ge- kunden, mit ihrer Wissenschaft herauszu- kommen, und so lagen schließlich die vorge- schriebenen acht Opfer an den richtigen Stellen, um den Hausgott Begawan Suwa⸗ Karma zu gewinnen. Es war ein großer Tag Mut, zu wetten. Wirklich gewann sein wei⸗ Ber Hahn dreimal, und Pak bekam auf diese Weise siebenhundert von den dreitausend Kepeng, die er dem Wayan schuldig war. Und er ging an den Strand und sammelte Korallenstein, der viel Kalk enthielt, und schleppte die Steine in Körben zu den Kalk- ken in Sanur und gab den Leuten dort sechs reife Kokosnüsse dafür, daß sie ihm schönen weißen Kalk brannten zum Anstreichen sei- ner Haus wände. Auch trug er seine Kopra zum Chinesen Njo Tok Suey und bekam z weiundzwanzighundert Keépeng dafür, was keine gute Bezahlung war, aber doch bei den Kosten half, die Pak noch vor sich Wußte. Als die Wände aufgerichtet und die Tür eingesetzt waren, da nahm Pak seinen Spa- ten, und vor Puglugs eigenen Augen grub er die Teller aus und setzte sle in die Wand ein. Einen mitten über die Tür und die an- deren zwei zu beiden Seiten. Zu dieser Zeit War das Haus schon so gut wie vollendet und hatte ein solches Ansehen von Pracht und denn weder war sein Vater mit ihm noch konnte er Krkek befragen, was dieser Rut zu bedeuten haben mochte. Er sorgte sich, denn es ahnte ihm, seine Teller, die nun 80 okken in der Wand seines neuen Hauses teckten, Könnten etwas damit zu tun haben Auch tauchte immer wieder dieses und jenes Gerede wegen des Bootes auf, das damals gestrandet war, und Leute vom Hof in Bs. dung wurden öfter im Dorf gesehen, wie sie Fragen stellten und nach Strandgut suchten, Wirklich, wie er den Hof des Punggawa betrat, da war das erste, was er sah, die Ge- stalt eines mächtigen Mannes vom Hofe. Es War dies der Anak Agung Buma, ein Ver- Wandter des Fürsten, wie Pak wußte. Et saß neben dem Punggawa auf einer feinen Matte und kaute Sirih. Pak kauerte sich mit gefalteten Händen hin und wartete. „Mein Freund“, sagte der Anak Aguns, „ich glaube, mich zu erinnern, daß deine Fa- milie schon seit zwei Generationen zur Pur Wenn die richtige Frau ihn bei der Arbeit bewundert. Während die Stämme trockneten, ging er aus, um Bambusstangen für das Dach zu schneiden, und es traf sich gut, daß er selbst ein Bambusdickicht am Rand der Sawahs besaß, so daß er die Stangen nicht kaufen mußte, Kühl und hoch und schattig schloß sich der Bambus über dem Bach zusammen, der darunter durchrann, und Pak hatte eine gute Zeit, die Stangen zu schneiden und zu- rechtzuschnitzen in der richtigen Länge. Auch ging er hin und mähte Alang-Alang- Gras für das Dach; es stand hoch auf dem Grasstück seines Onkels, fast bis zu seiner Brust. Es zischte und flüsterte unter seiner Sichel und legte sich in Reihen hin und trocknete in zwei Tagen und war bereit, ge- knüpft zu werden. Er sprach mit Krkek, und der schickte ihm Männer, die halfen, das Dach zu bauen, und Pak bewirtete sie Will Meisel, der Operetten- und Filmkonle wolle Seil mutione den k. meinse chergi, parlan beschn der Ez Markt unions Aisiont Dei Behör B Lol das u eidigt Verble vorsie! Malay belken neuen Malay Aktioi unt n ein britan kung a Schwe! beilzur rolle britan dation Gre krete beidigt düdlic ande dige bereit nahme kralaf! Trank Leilne plant, jeden gehört. Hat nicht dein Vater schon Sawahs vom alten Fürsten erhalten?“ „So ist es, Hoheit“, sagte Pak verwundert „Auch dein Bruder arbeitet, in der Pur und ich habe ihm erst kürzlich die Ehre 10 Wiesen, einen Kristräger für mich selbs von ihm zu bestellen.“ Pak verbeugte sich wieder. Einen Moment lang waren ihm Puglugs gefährliche Andeu- tungen über Merus Liebesabenteuer einge fallen, und er atmete auf, als alles sich um Ehren und Auszeichnungen zu handeln schien. und bezahlte sie mit Reis, aus seiner vollen Scheune. Bei dieser Gelegereit bekam Pug- lug noch einmal einen Anfall ihrer früheren Beredsamkeit, und sie schrie viele unange- nehme Sachen in den Hof, ohne sich doch an eine bestimmte Person zu wenden. Und noch unerfreulicher zeigten sich die Frauen seines Hofes, als die Pfosten aufgerichtet Waren und es sich darum handelte, daß ein Opfer in der Nordostecke des Hauses durch eine Frau niedergelegt werden mußte. Pug⸗ lug verschwand an diesem feierlichen Tag und war einfach nicht Aufzufinden, und ihr tückisches Nichtvorhandensein erbitterte für Pak und auch für die Hühner und Hunde, die nachher den Reis und die gebratenen Gedärme aus den Opfertellern verzehrten. Was aber Puglugs Herz verbrannt hatte an diesem Tag und unfügsam gemacht ihrem Ehemann, das war die Pracht, die von dem rot und goldenen Garudavogel ausging, der an dem Mittelpfosten hing als ein Zeichen von Merus Handfertigkeit. Paks Tage waren so angefüllt in dieser Zeit, daß er Sarna nur selten und kurz zu schen bekam. Denn jetzt richtete er die Wände auf und setzte die Tür in die Mauer, und dazwischen mußte er auf die Sawahs Reichtum, daß das ganze Dorf zusammen- lief und immer ein paar Leute in Paks Hof standen und Beh sagten und bewundernde Worte ausriefen, Es wurde Pak nicht ganz leicht, seine Bescheidenheit zu bewahren und sein neues Haus eine arme. schmutzige Hütte zu nennen— aber das tat er um der Höf lichkeit willen. Mitten in all dieser Geschäftigkeit ge⸗ schah es an einem Mittwoch und besonders günstigen Tag, daß Pak zum Punggawa ge- rufen wurde. Er fand dessen Diener vor seiner Pforte, als er vom Schneiden des Kuhfutters heimkam, und wusch sich nur Fortsetzung folg moder auszus Die auf bi ausge eine Vertei und ir Serwe dacht. im Pri Negies den br