Nr. 18 chere derent- Martin chaffen Larlene heimer nur ein ich be⸗ ichnete die er e Bach auhber- en wie an Ent. 16 Jah- reis des d wan⸗ osophie „ nach Zzu ver- wurde am, er- schickte eise in Europa, 1783 jedoch ctor der virklich lit dem ius ver- chtliche Grund, Kraus chwWẽëand indurch en hat, bsmusik lassen r Ver- n Ein- ät er- Kfurter itdeckte lat, ge- tigsten“ der ent. e Ge- Zz. Mar- lanisten ar den reffliche Sopran ne“ und Philide“ iBte die nen der Texten 5rzutra. ie Pro- er Kla- obe ließ kühnen ves vor- e Willy, erhielt, als ein- te sich Zugabe. 18. RNapacki-Plan nur dann als sinnvol erwei- Am we- Blacher, zent der strichen ue nicht aliehlich ren und moderne r“, eine Danksin ef Hau- Rudolf (Berlin), stverein leibt bis lersohn- bruar in gezeigt. 8 Anlaß erin zu- Direktor Ausstel- tuttgart) n David g Zeit. merstag, Kunst- vid, Orl eee, W gehei⸗ agst du in San man es schaf- enrietta zurũ 1 gte nur daß sie eit fest- Gegen- enschen vaft, aul m Vor- te Lüg⸗ daraus u über eude 20 el wich⸗ 1 wich- lir dan Hügen! ich abet ich gern in del olg) stuttgan Herausgeber: Mannhelmer Morgen verlag. Druck: Mannheimer Groß- aruckerel. Verlagsitg.: H. Bauser. Chef- red.: E. F. v. Schilling; Dr. K. Acker- mann; Politik: W. Hertz-Eichenrode; wirtschaft: F. O. Weber(erkrankt); Feuilleton: W. Gilles, K. Heinz; Loka- les: H. Schnéekloth, H. Barchet Land); Kommunales: Dr. Koch; Sport: K. Grein; Soziales: F. A. Simon; Ludwigshafen: H. Kimpinsky; Chef v D.: O. Gentner; Stellv.: W. Kirches. Banken: Deutsche Bank, Dresdner Bank, Städt. Sparkasse, Bad. Kom. Landesbank, Bad. Bank, sämtl. Hannheim. Postscheck- Kto.: Karlsruhe Nr. 30 016 Ludwigshafen/ Rh. Nr. 286 743 Unabhängige Zeitung Badens und der Pfalz Zeschäftsstellen: Mannheim, R I, 48, Telefon-Sammel-Nr. 2 49 51; Heidelberg, Hauptstr. 48, Tel. 2 72 41(Heidelberger Tagebl.); Ludwigshafen Rh., Amtsstr. 2, Tel. 6 27 68. Bezugspr.: Monatl. 3,50 DM zuzügl. 50 Pf Trägerl., Postbez 3,50 DM zuzügl. 60 Pf Zeitungsgebühr u. 54 Pf Zusteligeb.; Streifbandbezug 3,50 DM zuzügl. Porto. Bei Abholung im Verlag oder in den Abholstellen 3,50 DM., Ex- scheint tägl. auß. sonntags. Zur Zeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 14. Anz.-Ltg.: R. Adelmann; werbg.: C. Faust. Bei Nicht- erscheinen infolge Streiks u. höh. Ge- walt keine Rückerstatt. d. Bezugspr. Für unverlangte Manuskripte keine Gewähr 13. Jahrgang/ Nr. 14/ 30 Pf Mannheimer Morgen Verlagsges. m. b. H., Mannheim, am Marktplatz Samstag, 18. Januar 1958 Militärischen Rat befolgt Studie zum Rapacki-Plan bestimmte die Ablehnung durch den Bundeskanzler Bonn. Von unserer Bonner Redaktion Das Für und Wider zum Plan einer atomwaffenfreien Zone stand auch am Freitag im Vordergrund der Bonner außenpolitischen Ueberlegungen. Es wird aller Voraussicht nach auch das Hauptdiskussionsthema der außenpolitischen Debatte in der kommenden Woche sein. Bundespressechef von Eckardt erklärte am Freitag vor der Presse in Bonn, daß die ablehnende Haltung des Bundeskanzlers zum Rapacki-Plan klar und eindeutig sei. Wenn es aber zu einer weltweiten kontrollierten Abrüstung komme, dann gehöre selbstverständlich zu dieser Diskussion auch der Rapacki-Plan. Der Bundespressechef machte die aufsehenerregende Mitteilung, daß die Ablehnung des Rapacki- Planes auf eine Studie deutscher Militärs zurückgeht. Diese Studie soll die Schlußfolgerung ent- halten, daß die Verwirklichung einer atom- wafkenfreien Zone in Europa die Grundlage der deutschen Verteidigung empfindlich schä- digt. Die geheime Stellungnahme der wesbdeutschen Militärs liegt, wie unser Korrespondent erfährt, dem Bundeskanzler bereits seit etlichen Tagen vor. Nach Infor- mationen aus militärischen Kreisen ist sie ausschließlich darauf abgestellt, das Für und Wider einer atomwaffenfreien Zone zu untersuchen. Besonders hervorgehoben wer- den die Unklarheiten, die in dem erstmalig von dem polnischen Außenminister Rapacki vorgelegten Plan enthalten sind. Es wird die Frage aufgeworfen, wie weit das Verbot von Atomwaffen in der betreffenden Zone gehen soll, ob es nur Stationierung und Produktion umfaßt oder auch das Ueberfliegen mit nuklearen Waffen. Eine weitere Frage geht dahin, welche Arten von Waffen das Verbot einschließen soll, nur die großen oder auch die aus einer Artilleriekanone abzuschie- genden Sprengsätze. Als eine besonders weiche Stelle des Planes wird die Kontrolle bezeichnet. Es sei kaum möglich, zu verhin- dern, daß insbesondere die Sowjets normale Raketen plötzlich mit nachgeschleusten Atomköpfen ausrüsteten. Die Sachverständigen fahren fort: die Situation der Westmächte sei bisher so ge- wesen, daß die russische Ueberlegenheit an konventionellen Streitkräften nur durch gröbere Feuerkraft wettgemacht werden könne. Dementsprechend würde sich der sen, wenn er sich auch auf eine Beschrän- kung der konventionellen Waffen erstrecke. In diesem Zusammenhang erwähnt man drei weitere Tatbestände: 1. Der amerikanische Außenminister Dul- les habe vor kurzem auf einer Pressekonfe- renz erklärt, die Verwirklichung des Rapacki- Planes bedeute eine De-facto-Neutralisierung der Bundesrepublik. Es sei unmöglich, ameri- kanische Truppen in Westdeutschland zu be- lassen, wenn man sie nicht mit Atomwaffen ausrüsten könne. Andernfalls bleibe nur der Rückzug aus Europa übrig. 2. Ausschlaggebend für die Ablehnung des Rapacki-Planes durch den Bundeskanzler seien polnische Erklärungen, daß die Aus- rüstung der Bundesrepublik mit modernsten Waffen schon deswegen verhindert werden müsse, um eine politische Gewichtszunahme der Bundesrepublik zu verhindern. 3. Der polnische Plan sei zunächst deswe- gen in einem milderen Licht gesehen worden, weil man gehofft habe, mit Warschau in ein Einzelgespräch kommen zu können. Es sei allerdings offenbar geworden, daß die eigent- lichen Initiatoren des Planes in Moskau saßen. Noch kein Raketenbasen- Verzicht Bonn(dpa). Bundespressechef von Eckardt betonte am Freitag, er halte Pariser Presse- meldungen, nach denen der NATO-Ober- befehlshaber, General Norstad, aus politi- schen Gründen auf die Errichtung von Ra- kKketenbasen in der Bundesrepublik verzich- ten wolle, für„überaus verfrüht“. Erst müsse das im NATO- Hauptquartier auszuarbei- tende Gutachten über die Stationierung der Raketenbasen abgewartet werden. Europarat für Ost-West-Konferenz Straßburg(dpa). Die Beratende Ver- sammlung des Europarats hat sich am Frei- tag für eine Konferenz der Regierungschefs zwischen Ost und West ausgesprochen. Sie hat ferner eine Prüfung der politischen und militärischen Aspekte einer regionalen oder begrenzten Abrüstung durch die Westmächte befürwortet, ohne dabei den polnischen Plan zur Schaffung einer atomwaffenfreien Zone in Mitteleuropa direkt zu nennen. Wenn eine Ost-West- Konferenz der Regierungs- chefs Erfolg haben solle, müsse sie allerdings sorgfältig vorbereitet werden, heißt es wei- ter. Die Versammlung fordert ferner, daß der Status quo in Europa nicht anerkannt werde, da sonst die Teilung Deutschlands andauern würde. Kein Einspruch des Bundesrates gegen die Zuckerpreiserhöhungen Bonn.(eg. Eigener Bericht) Jetzt steht endgültig fest, daß die Hausfrauen ab 1. Fe- bruar für das Kilogramm Zucker vier Pfen- nig mehr bezahlen müssen als bisher. Der Wirtschaftsausschuß und der Agrarausschuß des Bundesrates haben sich trotz einiger Be- denken dafür ausgesprochen, daß die Länder- vertretung einer entsprechenden Verordnung der Bundesregierung zum Zuckergesetz zu- timmt. Europarat für Vereinigung mit OEEC Israel wünscht engere Bindung an europäische Wirtschaft Straßburg.(dpa/ AP) Die Beratende Ver- sammlung des Europarates hat sich fast ein- stimmig für die schließliche Vereinigung des Europarates mit dem Europäischen Wirt- schaftsrat(OEEC) ausgesprochen. Die einzige Gegenstimme gegen den von dem französi- schen Abgeordneten Pierre-Henri Teitgen eingebrachten Alitrag wurde von dem italie- nischen Monarchisten Roberto Lueifero ab- gegeben. Zwei weitere Abgeordnete enthiel- ten sich der Stimme. Israel hat den Wunsch geäußert, seine Bindungen an die westeuropäische Wirtschaft zu verstärken. Der Direktor der Wirtschafts- abteilung im israelischen Außenministerium, Moshe Bartur, erklärte vor dem Wirtschafts- ausschuß der Beratenden Versammlung des Europarats, angesichts der bereits bestehen- den engen wirtschaftlichen Beziehungen Is- raels mit Westeuropa sei eine organisatori- sche Assoziierung seines Landes für alle Beteiligten wertvoll.„Die Zeit scheint reif zu sein, um diese Ideen in die Praxis umzuset- Zeri.“ Abwechselnd in Brüssel und Luxemburg Die Kommission der Europäischen Wirt- schaftsgemeinschaft beschloß, die künftigen Sitzungen abwechselnd in Brüssel und in Luxemburg abzuhalten, bis die Außenmini- ster der sechs Länder einen gemeinsamen Sitz für die europäischen Institutionen be- Uebt Großbritannien Druck aus? Der Zwist um die Stationierungskosten ist neu entflammt London.(dpa/ KP) Großbritannien Will nach einem Bericht der liberalen„News Chronicle“ seine Truppen in Westdeutsch- land im ursprünglich vorgesehenen Umfang Verringern, falls die Bundesrepublik oder die NATO nicht einen Anteil der Stationie- rumgskosten übernehmen. Großbritannien hatte ursprünglich vor, seine Truppen bis Ende April 1958 von 77 000 auf 64 000 Mann zu verringern und darüber hinaus die stra- tegische Reserve von 5000 Mann abzuziehen. Auf Einwände der europäischen Länder hin 20g London sein Vorhaben zurück, falls die Kosten dafür getragen würden. Im Hin- blick auf die noch laufenden Beratungen des Ständigen NATO-Rates will die Zeitung von einem Kabinettsbeschluß erfahren ha- ben, nach dem diese 5000 Mann jetzt in Eng- lamd stationiert werden,„wenn das bereits vor einer Woche(im NATO-Rat) zugesagte Vebereinkommen nicht erreicht wird.“ Außerdem schreibt die Zeitung, daß in den kommenden Jahren weitere progressive Kürzungen der in Deutschland stehenden britischen Truppen folgen würden. Ein Sprecher des britischen Außenmini- steriums bestritt am Freitag diesen Bericht und erklärte, es sei„ziemlich hypothetisch und akademisch“ anzunehmen, daß Groß- britannien bereits die Maßnahmen beschlos- sen habe, die es im Falle einer Nichteini- Sung ergreifen wolle. Ein Druck werde auf un nicht ausgeübt. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts be- statigte am Freitag, daß die britische Re- Sierung beim Ständigen Rat der WEU und im Ständigen NATO-Rat Vorstöße zur Ent- scheidung über ihre Stationierungskosten- wünsche unternommen hat. Die Briten hät- ten betont, daß sie mit Rücksicht auf ihren Haushalt an einer baldigen Entscheidung über dieses umstrittene hema dringend interessiert seien. Ein Sprecher des Bundes- verteidigungsministeriums erklärte ergän- zend, ein zusätzlicher Abzug britischer Ver- bände aus dem Frontbereich der NATO Werde in jedem Fall zu einer Schwächung Kühren. Die Lücken könnten zwar zum Teil durch den vorangehenden Aufbau der Bun- deswehr gefüllt werden, doch sei ein hun- dertprozentiger Personalersatz noch nicht möglich. schliegen. Das zweite deutsche Mitglied der Kommission, Hans von der Gröben, wurde mit der Auf gabe betraut, die Verbindungen zu der Hohen Kommission der Montan-Union und der Euratom- Kommission zu pflegen. Die Kommission beschloß ferner, daß sie nur bei Anweserheit von mindestens fünf der neun Mitglieder beschilußfähig sein soll. Gewerkschaftler wollen mitreden in den europäischen Institutionen Düsseldorf.(AP) Rund 100 führende Ge- werkschaftsvertreter aus den sechs Ländern des Europäischen Markts haben sich am Freitag nach einer zweitägigen Sitzung in Düsseldorf dafür ausgesprochen, daß die Gewerkschaften„so eng wie möglich“ mit Allen europäischen Institutionen zusammen- arbeiten und in allen entsprechenden Orga- nen einen ständigen und wirksamen Einfluß ausüben. Zu diesem Zweck wurde beschlos- Sen, ein gemeinschaftliches gewerkschaft- liches Europa- Sekretariat, ein Exekutiv- komitee und drei Sonderausschüsse für die Wirtschaftsgemeinschaft, die Montan-Union und die Atomgemeinschaft zu bilden. Das Sekretariat soll seinen Sitz in der künftigen Europa-Hauptstadt haben. Der Exekutiv- ausschuß wählte Robert Bothereau Frank- reich) zum Präsidenten und den DGB-Vor- sitzenden Willi Richter(Bundesrepublik) so- wie Anton Krier(Luxemburg) zu Vizeprä- sidenten. In einer einmütig gebilligten Entschlie- Bung bezeichnete es die europäische Gewerk- schaftskonferenz als einen„untragbaren Zu- stand“, daß die Arbeitnehmer nicht in der neunköpfigen Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft vertreten seien. Man erwarte daher, daß schnellstens für die Eingliederung einer Gewerkschaftsvertre- tung in die Kommission und die weiteren Organe gesorgt werde. Ueber eine Feuerwehrleiter aus dem Flugzeug zu klettern ist keine alltägliche Sache. Zwei Sportfflieger mußten diesen Weg wählen, weil das Aussetzen des Motors ihres Flugzeugs sie zu einer ungewöhnlichen Landung gezwun⸗ gen hatte: die Maschine blieb— wie auf unserem Bild zu sehen— 25 Meter über dem Erdboden in Buumkronen hängen. Dieser Vorfall ereignete sich in der Nähe der amerika- nischen Stadt Cleveland. Die beiden Flieger bekamen über die Feuerwehrleiter unverletzt wieder festen Grund unter die Füße. Bild: AE Streikgefahr im Oeffentlichen Dienst Ultimatum der Gewerkschaften an die kommunalen Arbeitgeber Von unserem Korrespondenten Fritz Treffz-Eichhöfer Stuttgart. Die Große Tarifkommis- sion der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr(OTW) hat den ge- schäftsführenden Hauptvorstand am Freitag beauftragt, bei allen kommunalen Lohn- empfängern mit dem Ziele von Streiks eine Urabstimmung durchzuführen. falls die Ver- einigung Kommunaler Arbeitgeber verbände micht spätestens bis zum 23. Januar einen noch im Januar liegenden Termin für Ver- handlungen über die Neufassung des Bun- deslohntarifs angeboten hat. Wie Sprecher des Bundesvorstands zu diesem als Ultimatum aufgefaßten Vorstoß erklärten, strebt die Gewerkschaft ein ge- rechteres Verhältnis zwischen den Gehältern der Angestellten und der Arbeiter auf der Ecklohnbasis der Handwerkerlöhne an, die heute noch nicht einmal die niedrigste An- gestelltengruppe erreichen. Es sei daher kein Wunder, daß die Arbeiter der Kommunen Zwischen Gesfern und Morgen Die Weißbrotpreise sind an einigen Orten der Bundesrepublik seit dem Wegfall der Mehlpreissubventionen weit über das ge- rechtfertigte Ausmaß gestiegen. Wie aus dem Bundesernährungsministerium verlautete, sind die Weigbrotpreise seit dem 1. Januar teilweise um 10 bis 15 Pfennig je Kilo erhöht worden. Die Brötchen werden vielerorts für sieben Pfennig das Stück, in manchen Fällen sogar für acht Pfennig verkauft. Das am Besitzstand der Einwohner der Sowjetzone geschehene Unrecht soll auf Grund eines Gesetzes in der Bundesrepublik festgestellt werden. Einen Entwurf hat der Gesamtverband der Sowietzonenflüchtlinge dem Bundestag und der Bundesregierung zugeleitet. Bischof D. Dr. Otto Dibelius ist leicht er- krankt. Näheres über die Erkrankung des 77 Jahre alten Ratsvorsitzenden der Evangeli- schen Kirche in Deutschland wurde nicht be- Kannt. Die sozialdemokratische Bundestagsfrak- tion hat im Bundestag einen Antrag einge- Pracht, in dem die Bundesregierung ersucht wird, die Anhebung der Bundesbahntarife im Berufsverkehr und die Erhöhung der So- zialtarife rückgängig zu machen. Der Antrag wird mit der„angespannten Lohn-Preis- Situation“ begründet. Durch eine Grundgesetzänderung soll das Gesundheitswesen in der Bundesrepublik in die Zuständigkeit des Bundes übergeführt werden und künftig der konkurrierenden Gesetzgebung unterliegen. Das ist das Ziel eines parlamentarischen Vorstoßes, für den der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Bundestages, der FDP- Abgeordnete Stammberger, zur Zeit Unterstützung bei den anderen Fraktionen sucht. Die Hauptverwaltung der Bundesbahn teilt mit, daß die im Januar gelösten Rück- fahrkarten innerhalb ihrer Geltungsdauer auch nach Inkrafttreten der neuen Tarife am 1. Februar obme Aufschlag für die Rückfahrt benutzt werden können. Die erste Privatisierungsmaßnahme des Bundesschatzministers wird der Verkauf von 45 Prozent der deutschen Wochenschau GmbH. sein. Das Bundeskabinett hat be- reits zugestimmt. Die Gesellschaft war bis- her hundertprozentig in Bundesbesitz. Neben dem Bund werden in Zukunft an der Deut- schen Wochenschau die UFA mit 28 Prozent und die Bavaria mit 17 Prozent beteiligt sein. In einer mehrstündigen Sitzung billigte der CDU-Bundesparteivorstand die außen- politische Grundlinie des Bundeskanzlers. Ein großer Teil der Sitzung diente der Er- örterung von Fragen der Parteiorganisation. Bundesgeschäftsführer Dr. Bruno Heck, der in den Bundestag gewählt worden ist, stellte sein Amt zur Verfügung, weil er sich künftig ausschließlich parlamentarischen Aufgaben widmen will. Der Bundeswahlleiter der CDU von 1957, Dr. Franz Meyers, wurde bevoll- mächtigt, alle für die kommenden Landtags- wahlen notwendigen Maßnahmen zu treffen, Die Zahl der bei dem schweren Erdbeben in der historischen peruanischen Stadt Are- quipa am Mittwoch Getöteten ist am Don- nerstagnachmittag auf 28 gestiegen. Vertreter des Roten Kreuzes fürchten, daß die Zahl noch größer ist. Der stellvertretende Ministerpräsident Ungarns, Ference Muennich, erklärte in Bu- dapest vor amerikanischen Journalisten, der Primas der katholischen Kirche in Ungarn, Kardinal Mindszenty, könne„solange er wolle, in der amerikanischen Gesandtschaft bleiben und dann in den Himmel fahren“. Der Kardinal war während des Aufstandes im Jahre 1956 in das Gesandtschaftsgebäàude geflüchtet und hat es seitdem nicht mehr ver- lassen. In den britischen Atomversuchsanlagen in Harwell hat sich ein Betriebsunfall ereignet. Aus bisher noch unbekannten Gründen brach in einem der Laboratorien ein Feuer aus, das Schaden anrichtete. Da der Brand nicht auf radioaktives Material übergriff, sei es zu kei- nerlei radioaktiven Verseuchungen gekom- men. Die deutsch- niederländischen Besprechun- gen in Den Haag, bei denen die noch offenen- Nachkriegsprobleme zur Debatte stehen, sind auf Schwierigkeiten gestoßen und entgegen den ursprünglichen Plänen um einen Tag verlängert worden. Die bisherigen Verhand- lungsergebnisse sollen durch neue niederlän- dische Forderungen in Frage gestellt worden sein. immer mehr in die Privatwirtschaft abwan⸗ dern. Die Sprecher der GTV sagten, es habe große Empörung ausgelöst, daß die Ver- einigung der kommunalen Arbeitgeber alle Verhandlungen mit der Begründung ab- gelehnt hätten, Ergebnisse im Sinne der For- derungen der Gewerkschaft könnten doch nicht erwartet werden. Bisher seien der- artige Holzhammermethoden im öffentlichen Dienst noch nicht üblich gewesen. Im übrigen bestehe der Eindruck, als sei die Protestaktion der kommunalen Lohn- empfänger, die in den letzten Tagen in ver- schiedenen Städten der Bundesrepublik durchgeführt worden war, nicht umsonst ge- wesen. Am Montag wollten die kommunalen Arbeitgeber in Pforzheim zusam- mentreffen, um dort offensichtlich über die Forderungen der Gewerkschaft zu sprechen. Kummernuß kündigte für das Frühjahr weitere Verhandlungen über eine Neufest- setzung der Angestelltengehälter im öffent- lichen Dienst an und sagte, zunächst seien für den 12. Februar Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder wegen einer Arbeitszeitherabsetzung vorgesehen. Tarifeinigung ohne„Kampfmaßnahmen“ (AP) Vertreter des Arbeitgeberverbandes des hessischen Bergbaues und der IG Berg- bau haben nach dreizehnstündigen Verhand- lungen in Bad Nauheim am Freitag Einigung über einen neuen Tarif erzielt. Danach muß den Bergleuten in den Braunkchlenrevieren vom 1. Februar an eine Lohnerhöhung von elf Pfennig die Stunde, eine Nachtschichtzu- lage von zwei Mark und ein Wobhnungsgeld von monatlich zehn Mark gewährt werden. Durch die Einigung konnte ein Streik abge- Wendet werden. Geheimbesuch Chrustschows in der Volksrepublik Polen Mos ka u.(Ap) Der sowzetische Partei- sekretär Chrustschow hat Polen kürzlich zum ersten Male seit den polnischen Unruhen im Oktober 1956 auf Einladung des polnischen Parteisekretärs Gomulka einen dreitägigen Geheim- Besuch abgestatett und bei dieser Gelegenheit Gespräche mit den führenden polnischen Partei- und Regierungsvertretern geführt. Einer Meldung des Moskauer Rund- funks vom Freitag zufolge wurde Chrust- schow eingeladen, als er sich zu einem Urlaubsaufenthalt im sowietisch- polnischen Grenzgebiet befand. Die Gespräche seien in einer„herzlichen und freundschaftlichen Atmosphäre“ verlaufen. Seite 2 NORGEN 8 Samstag, 18. Januar 1958/ Nr. 4 des gleiche, so mag diese Ansicht zwar rich- tig sein, sie blockiert aber von vornherein jede Aussicht zu irgendeiner Art von Ver- stämctigung und ist dadurch absurd. Die Ab- Wägung der Risiken führt unserer Ansicht nach zu einer Staffelung, in der a) das Risiko eines politischen Umsturzes durch kommu- mistische Infiltration steht, b) das Risiko eines sowjetischen Angriffs und c) das Risiko einer irgendwo ausbr echenden, über das lokale Gefecht hinausgehenden kriegerischen Verwicklung atomaren Ausmaßes. Um das töckliche Unternehmen c) aus der Risikoliste streichen zu können, bedarf es des Mutes, Kommentar Samstag, 18. Januar 1958 . Politische Wochenschau 5 Selt die Sowjets von der Beschimpfung der kapitalistischen Staaten zur Lockung der kapitalistischen Völker übergegangen sind, bat sich zwar an der politischen Widerbor- Askeit Moskaus in allen praktischen Fra- die Risikomöglichkeiten à) und b) kaltblütig Sen nichts geändert. aber für die westlichen auf sich zu nehmen. Eine erhebliche Wahr- Staa mer ist die Lage noch unbequemer. spricht dafür, daß die Anfällig- Seworden. Völker lauschen num einmal lie- keit für kommunistische Lehrsätze oder An- ber auf die Stimme des Herzens und sind Weridumgsmethoden in Europa durch die demgemäß leicht geneigt, hinter schönen Epfeh nung verringert worden ist, während Worten auch gute Absichten zu vermuten. militärische Aktionen den Sowj jets keinen Die Frage aber, ob die Herren Bulganin sinnwolzen Vorteil bringen. Die Po- und Chrustschow- gute Absichten mit ihren litik des Westens hat in Wirklichkeit mehr * 3 ist 8 Spie, als sie bisher beansprucht hat. Aus mi geklär Welfelnde und vorsichtige 103 Politiker, wie etwa der amerikanische 55 Außenminister, John Foster Dulles, bestrei- i ten von vornherein die gute Absicht und Für Industrie und Handwerk wird es von Verlangen statt der schönen Worte klare Jahr zu Jahr schwerer, genügend Lehrlinge Taten, bevor sie sich auf neue Pläne, neue zu finden, teilte die Bundesanstalt für Ar- Verhandlungen und neue Zugeständnisse beitsvermittlung und Arbeitslosenversiche- einlassen Wollen. Präsident Eisenhower wie- rung in Nürnberg mit. Im abgelaufenen Jahr derum macht den Versuch, die ausweglose wurden rund 710 000 Jugendliche aus allge- Verhärtung im Zweifel dadurch zu überwin- meinbildenden Schulen in der Bundesrepu- den, daß er sich bereit erklärt, den Extra- blik entlassen, das sind 73 000 weniger als Kilometer auch noch zu gehen, wenn da- im Vorjahr. Bis 1960 wird die Zahl der durch ein Fortschritt zum friedlichen Zu- Schulentlassenen auf jährlich etwa 570 000 sammenleben erleichtert werden könnte. absinken. 99 300 Ausbildungsstellen für Jun- Diese tausend Schritte mehr, ein Entgegen- gen und 39 600 für Mädchen bleiben unbe- kommen so weit es nur geht, entsprechen setzt. im Grunde dem Temperament und der Frie- denssehnsucht des amerikanischen Volkes. In des amerikanischen Präsidenten Jahres- bericht über die Lage des Staates fanden ge- rade die Stellen, die sich auf die Bemühun- a um Frieden und den Appell an die etunion bezogen, den stärksten Beifall der beiden Häuser des Parlaments, mehr Beifall noch, als die energische Darstellung der amerikanischen Zuversicht und Fähig- keit, im technischen Rennen um Sicherheit und die Beteiligung am Flugverkehr im zußerst mißmutig über die kompromißgfreu- 5* mren Mann zu stehen. dige Politik Dänemarks und Norwegens aus. * Die alten Argumente von der schwachen Wir zweifeln nicht, daß das gelingen Nordflanke und die Zweifel an der absoluten Wird, aber die Schwierigkeit liegt nicht so Zuverläàssigkeit der nördlichen Bündnispart- Semz bei den Sternen über uns, als bei den ner verbargen sich hinter diesen publizisti- Gesetzen in uns, bei den Kräften, die uns schen Attacken, die allerdings über das Ziel bewegen. So schwierig es sein mag, zum hinausschossen. Sie kalkulierten nämlich Mond 2u fliegen, ungleich schwieriger ist es nicht die militärischen Möglichkeiten und die trotzdem noch, auf dieser Erde seinen Mann Kapazität der skandinavischen Staaten ein. au stehen, wenn nicht mehr erkennbar ist, Dänemark steht beispielsweise vor einer Wo die Fata Morgana aufhört und der Bron- radikalen Kürzung seiner Verteidigungs- nen der Erkeniitnis fließt. Wenn die Sow. jets ausgaben. Die finanzielle Krise des dänischen Briefe schreiben und eine Gipfelkonferenz Staates ist derart akut geworden, daß sich Vorschlagen, auf der all die Fragen frei und schärfste Einsparungen auf allen Gebieten offen besprochen werden sollen, die uns im nicht vermeiden lassen. In NATO-Kreisen Magen liegen, dann klingt das so einleuch- hatte man schon vor etwa einem Jahr schr end für Herrn und Frau Jedermann und empfindlich reagiert, als die sozialdemokra- uns selbst, daß die zögernde Ablehnung als tische Minoritätsregierung den Druck der uneinsichtige Böswilligkeit empfunden wird, bürgerlichen Opposition nur mit einer Re- die noch zudem den scheinbar 50 guten duzierung der Militärausgaben um 30 Millio- illen des Briefschreibers verleugnet und nen Kronen Auffangen konnte. Nach den . n, echten, herrlichen und ersehn- Wahlen im letzten Frühjahr erhielt Däne en verspielt. Das ist genau die mark endlich eine stabile Regierung, und Stimmung, die der Absender der Offenen man erhoffte sich nun eine Konsolidierung Briefe erreichen will, denn dadurch hofft er, der Verteidigungspolitik. Heute zeigt sich die Regierungen unter dem Druck der indessen, daß sich Dänemarks Stellung als entlichen Meinung ihrer Völker, zu Zuge- Verteidigungspartner eher verschlechtert als ständmissen zu zwingen, die sie auf Grund verbessert hat. Ministerpräsident Hansen Mrer besseren Unterrichtung und Kenntnis mußte nach den Wahlen eine Koalition mit de wirklichen Motive solcher Manöver nicht den NATO-feindlichen Liberalen und der machen Würden. Dieser verzwickte Zusam- anachronistischen Bodenreformpartei ein- Hang ist werbemäßig gut genug bekannt gehen, wenn er das Regieren nicht den ntsprechend von Goebbels bis Chrust- Bauern und Konservativen überlassen gern und leider auch mit selten ver- wollte. Ueber das Zustandekommen ven agendem Erfolg für die eigenen Zwecke be- Hansens merkwürdiger Koalition ist in Dä- 5 orden. An sich sollten gerade wir nemark ausgiebig spekuliert worden, und dergleichen aus praktischer Erfahrung heute meint man nun, daß Hansen der libe- 80 anfällig sein, und wir sind es auch ralen Venstrepartei einige Konzessionen in einigem Nachdenken nicht arg, nur daß der Höhe der Verteidigungskosten machte. mit der Zeit vieles vergessen wird und che es sowieso nie 5 8 8 Kopenhagen, im Januar Nach der Pariser NATO- Konferenz lie- Ben sich einige amerikanische Zeitungen 1 Rede des Bundeskanzlers am ver- nen Mittwoch hatte, von einigen Klar- abgesehen, den Zweck, die Offent- Von arauf hinzuweisen, dag über das pier der edlen Episteln eine zarte Washington, im Januar gezogen ist, auf die die lieben Wenn die Antwortnote Eisenhowers an en und die anderen Völker brief- Bulganin die Tür zu weiteren Verhandlungen gender Regierungen kriechen sollen. zwischen Osten und Westen ziemlich weit lich sämtliche Westlichen Regierungen offen ließ und wenn es gar im Laufe dieses 0 besondere auch Pr. Adenauer bereits Jahres zu einer neuen Gipfelkonferenz kom- Paris erklärt hatten, daß sie bereit wären, men sollte, so ist das nicht zum geringsten lit ets in ernsthafte Besprechungen das Verdienst eines Mannes, der in der wei- verschiedenen Vorschläge zur Ent- teren Oeffentlichkeit bisher sehr wenig be- inzutreten, hätte es ja offensicht- kannt geworden ist. Es ist Llewellyn E. r erneuten Brief welle bedurft. Thompson jr., 2. Z. Botschafter der USA in g in Moskau brauchte nur ja zu Moskau. Seine Berichte und Ratschläge wer- nichts.„Ja“ zu einer diplomati- den sowohl im Außenamt wie im Weißen mtersuchung der einigungsreifen Haus sehr hoch bewertet. Seine Meinung über uit dem Ziel einer abschliefenden die Ziele und Methoden der russischen Au“ der Staatschefs. Nicht umgek 8 Benpolitik und über die Art und Weise, wie die Vereinigten Staaten am besten darauf ing in wesentlichen Fragen vor- reagieren sollten, steht inhaltlich den Rat- im steht der diplomatischen Vorr schlägen nahe, die Stassen dem Präsidenten ichts im Wege, oder er ist nicht Eisenhower 2 geben pflegt. Aber während Zwischen Stassen und Dulles eine bis ins Per- sönliche gehende Rivalität besteht, so daß der eine von vornherein das vorschlägt, was der andere ablehnt, und umgekehrt, hat Thompson, der ein Berufsdiplomat ist, einen gewissen Einfluß auch auf Dulles. Thompson ist ein westlicher Diplomat, der owWjets nicht herum, Wenn sie ernst sich rühmen kann, in seinen Verhandlungen n werden wollen. mit der kommunistischen Welt wirkliche . 5„ e Er 5 3 8 a 5 f er kührende Unterhändler in den langen bleiben. 3 5 und schwierigen Auseinandersetzungen zwi- A und O der 825 3 5 1 15 Ute. schen Italien und Jugoslawien über die Reg- Abriistung stecken blef 5. lung der Triester Frage. Eine mindestens e Unsicherheit, die uns die 85 ebenso führende Rolle spielte Thompson in Hat, hat nnn 8 den ebenfalls über Jahre sich hinziehenden nach der totalen Sicherheit 8 Verhandlungen über die Beendigung der 5 4 eee 1 militärischen Besetzung Oesterreichs durch 8 eit 3 5 1— Nen die Westmächte und Rußland. Die 5 n erpeiehen, wenn die Heben Genschen aigung über Oesterreich führte übrigens daz eblich ändern, wou 3 3 da die Stimmung in den Vereinigten Staaten den in der nahen Zukunft 585. zugunsten einer auf breiterer Grundlage auf- durch das Spiel um die totale Sicher. 1 ann gebauten Verständigung ümschlug. Die un- 5 8 eee 85585 1 mittelbare Folge war die Genfer Konferenz. Stelle neulich schon darzustellen ver- terher nur e Hoff- bleiben. Je schwieriger die to sorgfältiger muß die Vor- ler Konferenz sein, die praktische Thompson war während des Krieges Mit- Ausweg. Wenn von manchen, in kau. Während der sich über viele Monate hin- Falle nicht deutschen boite. ziehenden Beratungen und Konferenzen lands in Bremen gefordert. Vor 120 Delegierten und 90 Gäàsten und Ehrengästen aus dem In- und Ausland wies der Präsident des Bremer Senats, Wilhelm Wiedervereinigung ein. NATO-Staat Dänemark in Druck Bewaffnung ist weitgehend auch eine Frage des Haushaltsplanes Von unserem Korrespondenten Walter Hanf Anders ist die vorgesehene Kürzung des Mi-. e 425 litär 1j KI3 11 ies wpun S8 1 0 Sans 3 1 8 % 5 stattfinde, in dem die Mühen um einen wirt- 5 Bash 3 5 1 55. 18 ten werden, dann— so schreibt eine Zeitung schaftlichen Zusammenschluß ihre rechts- munten 3 5 ee 5 verbindliche Bestätigung fänden. die Mittelmeerinsel e Vor seinem Ab- flug sagte er, er sei überzeugt, daß eine ge- Bundesaußenminister von Brentano rechte Regelung für die politische Zukunft Warnte in einem Grußwort davor, sich in- der Insel gefunden werden könne, die so- mitten einer von Spannung erfüllten Welt wohl Griechen wie auch Türken zufrieden „kann Dänemark alle Gedanken an Widerstand gegen einen eventuellen Angriff aufgeben, es kann überhaupt Lebewohl sa- gen zu seiner Mitgliedschaft in der NATO“. Noch ist das letzte Wort über die Höhe der Kürzungen nicht gesprochen. Aber ge- kürzt wird sicher. Daß die Einschränkun- gen gerade zu diesem Zeitpunkt unvermeid- lich wurden, ist für Dänemarks Verteidi- gung besonders unangenehm. Hat doch die Regierung schon der Lieferung von ameri- kanischen Kurzstreckenraketen ohne Atom- Sprengsätze zugestimmt, und nun weiß man n, Selbst Dulles hört auf Thompsons Anregungen Eisenhower und sein Außenminister können die Argumente ihres Moskauer Botschafters nicht übergehen Thompson bereits durch seine Ratschläge und Stalin-Diktatur in wirksamer Weise teils be- durch die Art und Weise, wie er mit den Rus- seitigt, teils erheblich abgemildert habe und sen selbst sprechen konnte, stark in den Vor- daß diese neue, wenn auch noch äußerst be- tag auf Anfrage, daß sich der CDU-Kreis- verband Münster, dem Nellen angehört, mit der Sache befassen werde. Der Vorsitzende der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion will Nel- dergrund. Als er als Nachfolger Bohlens in Moskau führen könne, die, vom Standpunkt des auf den Plan trat, hinderte ihn zunächst Westens aus gesehen, nur begrüßt werden Krankheit an größerer Aktivität. Baldestellte können. Mit einem Wort: Thompson sieht er aber fest, daß sich seit dem Tode Stalins positive Anhaltspunkte für einen ernsthaften mehr in Rußland geandert hat und noch weit Versuch einer erneuten Aussprache zwischen mehr Dinge in Fluß geraten sind, als es nach Ost und West. aubhen den Anschein hat. Thompson ist z. B. der Ansicht, daß die industrielle Dezentrali- vielleicht entscheidender Weise die ohnehin sierung. und die Neuland-Bewegung in Sibi- wachsenden Reihen führender amerikani- e 5 72 rien zweifellos darauf hindeuten, daß der scher Kreise innerhalb und außerhalb der 55 5 1„ Kreml keinen Angriffskrieg Vorbereitet, son- Regierung und des Kongresses, die sich der K1456 15 A 1 Bun- dern im Gegenteil versuchen will, mit Hilfe Politik des sterilen Neinsagens entgegenstel- d 55 5 1 855 5 15. 1 ie und eines großzügigen Programms den Lebens- len. Der konzilante Ton der Eisenhower⸗ 1 75 1 3 8 8 5 1 einer standard zu heben. Thompson weist weiter schen Antwortnote ist ihnen zu verdanken. 5 e 8 285 2 1 1 55 aktor- darauf hin, daß das neue Regime gewisse Selbst Dulles kann sich diesem Druck J 88 Auswüchse und Unterdrückungsmethoden der ganz entziehen. — „Europa braucht die USA im Rücken“ Zehnter Jahreskongreß der Europa-Union fordert ein Ost-West-Gespräch Bremen, 17. Januar Kinoverbot soll bleiben schaftlichen Kräfte der USA, Großbritanniens und Westeuropas in lockerer Form als erstre- benswertes Ziel. Kurz notiert Lemmer sprach zur Jugend Komplott zu verwickeln. europäischen Staaten bestehen dürfe. Die schossen werden kann. slawischen Völker gehörten ebenso dazu. haben im Grußadressen an den Kongreß ihre gung Europas zum Ausdruck gebracht. Bun- räsident Heuss wies in einem Tele- F. e 8 9 sitzenden. mit dem bisher Erreichten zufrieden zu ge- stellt. Nellen in Opposition gegen Adenauer CDU-Abgeordneter vertritt seine eigene außenpolitische Konzeption schränkte Freiheit zu internen Entwicklungen len in der nächsten Woche sprechen. Mit dieser Einstellung bereichert er in sind in Bonn günstig, sagt Dehler Europa im Kühlschrank einbart haben). Diese Tätigkeit gibt einem ſelei- 5 und unfruchtbar eine derart auf die Spitze ge- Eigenstandigfei 5. auch Seite 9 Wie Kaisen und Roser distanzierte sich ben. Es sei die 1 ee die 1 nahme eine st-West⸗ 4 auch der Hauptgeschäftsführer des Bundes- vertrauensvolle und unauflöslic 1e Zusam. e 8 5 Verbandes der Deutschen Industrie, Wilhelm menarbeit aller europäischen Nationen 2u schaftsgemeinschaft durch eine Freihandels- Beutler, von der Auffassung, das geeinigte verwirklichen. zone und die Besinnung auf die große Idee Europa könne eine„dritte Kraft“ darstellen. der menschlichen Solidarität wurden am Nach seiner Ansicht muß es sich vielmehr 8 Preitag bei der Eröffnung des zehnten Jah- die atlantische Gemeinschaft einordnen. Er Bonn.(dpa/ AP) Der Bundestagsaus- reskongresses der Europa-Unio Deutsch- bezeichnete die Zusammenfassung der wirt- schuß für Familien- und Jugendfragen ist nach einer Mitteilung der CDU/ CSU-Bundes. tagsfraktion einmütig der Auffassung, dag das Kinoverbot für Kinder unter sechs Jah. Einer möglichst großen und umfassenden ren beibehalten werden soll. Ein Vorschlag, Kaisen, darauf hin, daß Europa seine füh- Freihandelszone um die europäische Wirt- die Rentabilität von Märchenfilmen trotz des rende Stellung verloren habe. Das Gewicht schaftsgemeinschaft sollten nach Möslichkeit Einnahmeausfalles durch günstige Darlehen zwischen Ost und West könne sich nur dann alle Länder der Organisation für Wirtschaft- an die Produzenten sicherzustellen, sei im zugunsten des Westens behaupten, wenn liche Zusammenarbeit(OEECO) angehören. Die Ausschuß begrüßt worden. Amerika mit Europa verbunden bleibe. Die Landwirtschaft sollte nach Beutlers Ansicht Gefahren für die Welt, so sagte Kaisen wei- in den Zoll- und Kontingentabbau einbezogen r, kämen heute nicht mehr von Europa, Werden. Ihren berechtigten Schutzansprüchen sondern von den Unruheherden im Nahen müsse durch ein System der Mindestpreise air und Fernen Osten sowie von den Differen- und langfristiger Lieferabkommen Rechnung hat die Verhaftung von neun Offizieren des zen zwischen den USA und der Sowjetunion. Setragen werden. Für eine gemeinsame Außenpolitik der 5 europäischen Staaten setzte sich der Vizeprä- sident der Europa-Union, Dieter Roser, ein. Das türkische Verteidigungsministerium Heeres bekanntgegeben, die des Versuchs be. schuldigt werden, die türkische Armee in ein In einer Kundgebung, die neben dem Der indonesische Staatspräsident Sukarno Dabei sollte der Westen jede föderalistische Kongreß stattfand, sagte der Bundesmini- ist von Kairo kommend zu einem zweitägi. Entwicklung im osteuropäischen Raum för- ster für Gesamtdeutsche Fragen, Ernst Lem- sen Besuch in Belgrad eingetroffen. dern. Man müsse sich allerdings darüber klar mer, vor 1200 Jugendlichen:„Solange 5 sein, daß zu einer derartigen osteuropäischen Deutschland geteilt ist, können wir nicht nur von Kap Canaveral in Florida wurde eine Gemeinschaft für absehbare Zeit auch die Europa sehen.“ Nach seiner Ansicht wird„Polaris“-Rakete erfolgreich erprobt. deutsche Sowjetzone gehören müsse. Eine allerdings die deutsche Wiedervereinigung„Polaris“ ist eine von der amerikanischen ost west europàische Wiedervereinigung durch die europäische Einigungsbewegung Marine entwickelte Mittelstreckenrakete mit schließe letzten Endes aber auch die deutsche nicht erschwert, sondern gefördert. Lemmer einer Reichweite von 2400 Kilometern, die betonte, daß Europa nicht nur aus west- von einem getauchten Unterseeboot abge- Auf dem amerikanischen Versuchsgelände Lester Pearson, der frühere kanadische 1 1005 111 Auhßenminister, übernimmt die Führung der Zahlreiche Politiker der westlichen Welt perlen Patel seines Landes Ilit g f f i fi Jie min. Mehrheit wählte die in der Opposition ste- Verbundenheit mit der Arbeit für die Eini- JJ preises 1957 in Ottawa zu ihrem neuen Vor- Der britische Gouverneur von Zypern, Bonn, 17. Januar verdiene. Selbstverständlich müßte ein sol- in Kopenhagen nicht, wie man diese Waffen Der c Sů. Bumdestagsabgeordnete cher Raum vereinbart, gesichert und ver- bezahlen soll. Noch vor wenigen Wochen Peter Nellen hat nach einem Vorabdruck traglich Wirkungsvoll kontrolliert werden. wurde eine Erhöhung des Verteidigungsbud- eines Artikels in den Blättern für deutsche Anscheinend sehe man den Plan ausschließ. Sets um 20 Prozent erörtert. Nun soll das und internationale Politik“ und in einem lich Unter dem Blickwinkel der nicht ge- gleiche Budget um 20 Prozent gekürzt Aufsatz in der„Allgemeinen Sonntagszei- wünschten Minderung des heutigen militäri- 5 tung“ den Plan einer militärisch verdünnten schen NATO- Potentials. Wenn aber der Auch in Schweden(nicht NATO- Partner) und atomwaffenfreien Zone in Mitteleuropa Rückzug der Roten Armee bis hinter die ist die zurückhaltende Verteidigungspolitik befürwortet. Nellen war bereits Ende ver- Westgremme der UdSSR wünschenswert und der Sozialdemoekratischen Regierung schon gangenen Jahres mit einer Schrift hervor- nobwendig erscheine, dann— wir wagen seit einiger Zeit das Ziel von opositionel- getreten, in der er die Vorschläge des ehe- es ausdrücklich zu wiederholen— kann man len Angriffen. Zwar sind dort für die Mo- maligen amerikanischen Botschafters in nicht die USA- Kräfte dort fixieren Wollen, dernisierung der Armee 70 Millionen Kro- Moskau, Kennan, zur Entspannung befür- wo sie heute stehen“. nen an Mehrausgaben geplant, aber die libe- wortet hatte. Tale„Dagens Nymeter“ parodiert das Budget Unsere ideologische Posation und Zuge In seinem Aufsatz in den„Blättern für hörigkeit zur westlichen Welt sei so sehr „Was die Verteidigung betrifft, so ver- deutsche und internationale Politik“, der in über jeden Zweifel erhaben, daß man nicht merkt man als wichtigste und größte Neuig- der kommenden Woche erscheinen soll, fragt deran denken könne, ein solches„Arran- keit die Bereitstellung von besseren Matrat- Nellen, ob der Plam einer militärisch ver- gement“ gegen oder ohne die Führungs- zen, so daß der Soldat nicht mehr auf dem dünnten und atomwaffenfreien Zone im macht der Westlichen Welt ins Auge zu fas- stechenden Stroh zu liegen braucht. Des wei- Herzen Europas, die nicht nur das geteilte sen. schreibt Nellen. Andererseits könne die teren hat der Staat anscheinend kein Geld, Deutschland umfassen würde und die viel- östliche Führungsmacht, die auf unserem um seine Flugzeuge in bar zu bezahlen, son- leicht die gefährliche Begegnung der beiden Kontinent angesiedelt ist, nicht aus dem dern er muß sie auf Abzahlung erstehen. Großmächte erschweren oder verhindern Spiel gelassen werden.“ Hoffentlich werden die Monatsraten pünkt- könnte, so abwegig sei. Nellen fragt, ob die- lich bezahlt, so daß der Lieferant die Waren ser Plan eine„kaum oder nur schlecht be, nen Sonntagszeitung“ heißt es, sowohl die nicht zurückzieht, wenn sie am nötigsten ge- gründete Abweisung schon vor der Schwelle Sowjetunion als auch ihre Macht und ihre braucht werden.“ eines politisch-diplomatischen e politisch- militärischen. Interessen seien in der Welt.„Wir verstehen sie ausdrücklich und präzise als das, Was der Bundeskanzler die„berechtigten Sicherheitsinteressen der Russen nennt“. Selbst bei veränderter Ideo- logie und bei manierlichem politischem Stil bliebe dieser Nachbar schon wegen seiner g Größe und seines Potentials immer„gefähr- unserem Korrespondenten Heinz Pol lich“. Im Bundesparteivorstand der CU er- klärte Bundeskanzler Adenauer in seiner Eigenschaft als Parteivorsitzender am Frei- In dem Aufsatz Nellens in der„Allgemei- Aussichten für Atomgesetz Karlsruhe.(dt.-Eig. Ber.) Die Aussichten G. m. b. H. Die Bestimmungen über die Zu- ständigkeiten und über die friedlichen Zwecke der Kernenergie- Unternehmen in der Bundesrepublik halte er für nicht mehr strit- tig. Dehler hielt es dagegen für bedauerlich, Die Idee von einer Einigung Europas, noch mender Zustandigkeiten, zu deren Veberwin- daß der Karlsruher Landrat Groß mit der vor zehn Jahren von vielen belächelt, de- dung eben die Europa-Idee geboren wurde. kommt mehr und mehr Profil. Am I. Januur Schaffung der Rechtsgrundlagen für den Jene TEEZuge müssen namlich jewells deutschen Forschungsreaktor FR 2 belastet traten wiederum zwei wientige Verträge in so viele Eisschränke haben, wie sie Länder Sei, weil es noch kein Bundesatomgesetz 7 5 die Vertragswerhe über den Gemein- durchfahren, Schuld daran ist der Zoll. Ist bei- Zu den Vorwürfen der Gemeinden 9 samen Europdischen Markt und die Europaische spielsweise der Zug in Holland eingetrohen, richstal und Linkenheim, die im e Atom gemeinschaft. Neben diesen gewaltigen so dürfen die Speisewagen-Gdste nur aus dem Segen den Landrat, die R Schnittpunſeten im europdischen Einigungs- niederländischen Hihlschranł verköstigt wer- 1 Seen 7 Land 5 bestreben läuft die Arbeit im Kleinen, die den. An der belgischen Grenæstation erscheint 8 i 525 1 125 in man nicht für weniger wichtig kalten sollte. dann ein Zollbeamter, um den holländischen 1 15„ übereilt e Ueberall gibt es freilich jene einzementierten Eisschrank zu plombieren. Der belgische wird 1 and 8 noch Keine. 55 en Schran hen, die die Bemuhungen um den Zu- dafur geößnet, denn von nun an durfen die„ notwendigen Sicherheftsmalns 8 5 ö 5 5. 5 gegen radioaktive Verseuchung gemacht wor sammenschluß Europas zu einer Sisyphus- hungrigen Fahrgäste nur die einheimisch den, sagte der e Bundes- Arbeit machen. Von der Theorie zur Prdæis ist belgischen Producte genießen. Das Versiegeln 5 5 3 eben ein weiter, steiniger Weg. Dafür gibt es und Entsiegeln der Eisschränke erfolgt auf immer wieder Beispiele, aber so zwerchfell- diese Weise und aus den gleichen Gründen erschutternd comische wie das jüngst aus an jeder Grenze(mit Ausnahme der Bundes- 1 berichtete Beispiel der„reisenden republik, wo Zoll und Bahn Freizügigkeit ver- Kühlschranke“ vernimmt man nur selten. Vor nicht langer Zeit schenkten uns die nen Heer von Zollbeamten Arbeit und den Rei- europaischen Eisenbahngesellschaften die sog. senden der verschiedensten Nationalität die TEE-¶(Trans-Europa-Eæpreß) Züge, jene beson- Gewißheit, daß ihr Menu nicht etwa gegen die Sibt es aus einer Risikolage keinen glied der amerikanischen Botschaft in Mos- ders schnellen und mit reichlichem Komfort Zollbestimmungen verstoßt. Darüber hinaus ausgestatteten Züge, die meist mehrere Lünder aber verhilft innen die Kenntnis solcher Vor- durchqueren. Eine Morgengabe der Eisen- gänge vielleicht zu der Einsicht, wie unnüte 9 werde. a zwischen Moskau und Washington über das bahngesellschaften an Buropa, könnte man Problem, wie und in welcher Form die Ver- sagen. Doch demonstriert sien gerade an innen triebene und sich oelbst ad 5 führende i einten Nationen gestartet werden sollten,“ 5 besonders deutlich die nationale Wirrnis hem- tagsabgeordnete Dr. Ratzel, das Ausland be- lächle sogar die übertriebenen Sicherheits- Vorkehrungen, die in der Bundesrepublik beim Bau von Reaktoren getroffen würden, Der CDU-Abgeordnete Dr. Leiske versicherte, der zuständige Bundestagsausschuß sei be- eindruckt davon, mit welchem Nachdruck die Lönder, vor allem aber Baden- Württemberg, auf eine schnelle Verabschiedung des Bun- desatomgesetzes drängten, damit eine Rechts- zersplitterung in der VVV 1 Fra eva! heit mili Mar Nr. 14 be, dle Zusam- nen zu (dpa) agsaus- gen ist zundes. 18, daß as Jah- rschlag cotz deg arlehen Sei im sterium ren des Ichs be. 2 in ein ukarno veitägl⸗ gelände de eine dt. Die nischen ete mit rn, die abge- adische Ing der großer on ste- snobel- en Vor- Zypern, Zespre- ng auf m Ab- ine ge- ukunkft die so- krieden T 1 in sol- d ver- verden. chließ. t ge- ilitäri⸗ r der ter die rt und Wagen m man Wollen, Zuge⸗ o sehr n nicht Arran- rungs- zu fas- me die aserem S dem gemei- h die d ihre len in ücklich tamzler n der Ideo- m Stil seiner efähr- U er- seiner Frei- Kreis- rt, mit tzende L Nel- (dpa) Z + ichten Setzes 18, er- Bun- und einer aktor- e Zu- lichen in der strit⸗ erlich, it der den lastet 2 gibt. Fried- streit schaft berg Atom- mn in ungen hmen t Wor- ndes- d be- heits- ublik irden. herte, 1 be- K die berg, Bun- chts- ver- Nr. 14 Samstag, 18. Januar 1958 MORGEN Seite 3 Geistliches Wort: —— Mischehen Das Hirtenwort der katholischen Bischöfe hat in der Oeffentlichkeit allenthalben die Frage laut werden lassen, wie denn die evangelische Kirche zur Frage der Bekennt- nisverschiedenen Ehen stehe. Es bedarf keiner Frage: Die innere Ein- heit und Geschlossenheit einer Ehe und Fa- milie ist dann am besten gewahrt, wenn Mann und Frau und Kinder auch in Glau- bensfragen einig sind. Wie oft ist die Frage der kirchlichen Trauung, der Kindererzie- hung der erste schwere Streitpunkt. Und andererseits bindet nichts so sehr als das gemeinsame Aufschauen zu Gott, dem wir alle Verantwortung schuldig sind. Es ist auch eine statistische Tatsache, daß kon- fessions- einheitliche Ehen stabiler sind als andere. Darum gibt die evangelische Kirche den Rat, und zwar den dringlichen und ernsten Rat, bei der Wahl des Ehepartners die Konfession nicht aus den Augen zu las- sen. Aber das ist ein Rat. Irgendwelche Eirchezuchtmaßnahmen werden dabei nicht angedroht. Weder wird ein evangelischer Christ von dem Sakramentsempfang aus- geschlossen(exkommuniziert) noch wird ihm die kirchliche Bestattung versagt, wenn er mit einem katholischen Partner verheiratet ist und sich mit ihm hat katholisch trauen lassen. Deshalb wird auch oft gesagt: Für einen evangelischen Partner sei es leichter, sich in die Bedingungen der anderen Kon- fession zu fügen, als für den Nichtevangeli- schen, denn diesem drohten Kirchenstrafen. Trotzdem hält sich die evangelische Kirche für verpflichtet, in Glaubens- und Gewis- sensfragen keinen Zwang zu üben. Glaube heiß soviel wie Vertrauen. Vertrauen aber kann nicht durch Strafandrohung geweckt werden. Die evangelische Kirche ist über- zeüigt, daß der Verzicht auf Kirchenstrafen eher den Glauben wecken als beeinträchti- gen kann, und die im Hirtenbrief der Bi- schöfe festgestellte Tatsache, daß trotz ernster Maßnahmen Mischehen mehr zur evangelischen Seite hinneigen, scheint dem recht zu geben.(Wenn die evangelische Kir- che Amtshandlungen verweigert, dann nur an denen, die aus der Kirche ausgetreten sind. Kürzlich sagte jemand:„Mischehen“ heißt es, weil sich in diese Ehen so viele einmischen. Vor solcher Einmischung kann aber nicht genug gewarnt werden. Sicher ist es schmerzlich, wenn jemand sich nicht 80 entscheidet, wie man es selbst von ihm ge- wünscht und erwartet hätte. Wir können je- doch unsere Kinder nicht immer am Gän- gelband führen. Der Augenblick der Ver- heiratung ist der Zeitpunkt, wo die Eltern endlich die Selbstverantwortung der Kinder achten, ja mehr noch: fördern müssen. Die jungen Paare sollen wohl hören auf das, Was Eltern und im Leben Erfahrene ihnen raten, ihre Entscheidung aber müssen sie allein treffen. Nie zu begreifen ist es für einen Evan- gelischen, wenn die konfessions verschiedene Ehe, die nicht nach dem Ritus der einen Konfession geschlossen ist, als„ungültig“, und die daraus entsprossenen Kinder dem- entsprechend wie unehelich betrachtet wer- den. Nicht die kirchliche Trauung macht die Ehe, sondern die Willenserklärung der bei- den Partner. Das ist allgemein- christliche Lehre, evangelisch wie katholisch, Schon von daher ist die Auffassung der Ehe als Sakrament sehr anfechtbar, ganz abgesehen davon, daß die Auffassung der Ehe als Sak- rament auf einem falschen Verständnis des Wortes„sacramentum“ in der lateinischen Upersetzung beruht, im griechischen Urtext ist der Sinm ganz deutlich: Geheimnis(Eph. 6, 32). Die Ehe ist eine Schöpfungs-, keine Er- lösungsgabe, und die Ehepartner bedürfen der Sakramente, sind sich nicht aber selber Sakrament. Daher tun wir gut, die Ehe schlicht-natürlich zu betrachten, auch unter Christen. Schwere und unerträgliche Bürden zu binden und sie den Menschen auf den Hals zu legen, davor hat Christus sehr nach- drücklich gewarnt. Darum stellt die evan- gelische Kirche bei der Trauung keine Be- dingungen und verlangt keine Unterschrif- ten. Sie möchte nur zeigen, wie schön und befriedigend es ist, wenn einer dem anderen hilft, seine Last zu tragen, und so dasselbe zu tun, was Christus seiner Gemeinde tat. Evangelium, frohe Botschaft zu bringen, das ist größter und notwendigster Dienst! Karl Stürmer Vor der Bekanntgabe eines geheimnisvollen Wissens Haben britische Wissenschaftler Möglichkeiten entdeckt, Strom aus dem Mit der langerwarteten Nachricht über die„Zähmung“ der Wasserstoffbombe und die Nutzung ihrer Energie für friedliche Zwecke ist, wie wir bereits mitgeteilt haben, am 24. Januar zu rechnen. An diesem Tage wollen die britische Atomenergie-Behörde und die amerikanische Atomenergie-Rom- mission gemeinsam eine Verlautbarung über den Stand der Forschung auf diesem Gebiet, das für die künftige Energiegewin- nung von so außerordentlicher Bedeutung ist, herausgeben. Ueber die großen Schwie- rigkeiten, vor denen die Wissenschaftler bei der Zähmung des Verschmelzungsvor- ganges stehen, berichtet nachstehender Artikel aus der Londoner Wochenzeitung „The Economist“. In einem Jahr wird man vielleicht die folgenden Ereignisse als die hervorragend- sten wissenschaftlichen Großtaten der drei letzten Jahre bezeichnen: 1956 Eröffnung des Atomkraftwerks Calder Hall; 1957 Abschuß des Sputnik; 1958 Zähmung der Kernver- schmelzung. Alle drei sind sie seltsame Blü- ten giftiger militärischer Gewächse— zwei wurden in Großbritannien zum Erblühen gebracht, eine in der Sowjetunion. Länger als ein Jahr wird es jedoch noch dauern, bevor man entscheiden kann, wel- ches der drei Ereignisse für die Menschheit und die Weltwirtschaft die bedeutsamsten Folgen haben wird. Allerdings hat die ge- zähmte thermonukleare Fusion, die eine so Urngeheure Energieausbeute verspricht und kür die Brennstoff in den Meeren unbe- grenzt zur Verfügung steht, den märchen- haften Reiz eines Füllhorns, den bescheide- nere Sterbliche der frostigen Aussicht auf eine Reise zu den Sternen vorziehen. Ist es Wirklich mehr als ein Märchen? Die techni- schen Schwierigkeiten auf dem Wege zum thermonuklearen elektrischen Strom sehen viel beängstigender aus als die, denen die Konstrukteure von Calder Hall gegenüber- standen. Es besteht zwar kein Grund anzuneh- men, daß der Verschmelzungsvorgang leich- ter, billiger oder einfacher zu zähmen sein wird als die Atomspaltung— eher trifft das Gegenteil zu. Aber es lockt auch ein höherer Gewinn. Wenn aus der noch im Verlauf dieses Monats zu erwartenden Erklärung der Regierung hervorgeht, daß die britischen Experimente zur Zähmung der Kernver- schmelzung erfolgreich verlaufen sind, dann ist der„Wasserstoffstrom“ in erreichbare Nähe gerückt. Wie lange es dauern wird, bis dem erfolgreichen Laborexperiment ein betriebsfertiges großes Kraftwerk folgen kann, steht auf einem anderen Blatt. Im gegenwärtigen Zeitpunkt kann man böch- stens über die Wege sprechen, die die Wis- senschaftler einschlagen werden, und über der Einfügung des„Fusionsstroms“ in die allgemeine Elektrizitätsversorgung. Im Vergleich zur Kernspaltung könnte man die Kernverschmelzung als einen un- natürlichen Vorgang bezeichnen. Bei der Atomspaltung werden große, schwere und schon recht unstabile Atome auseinanderge- brochen. Die Atome haben eine natürliche Neigung, zu zerfallen, und eine natürliche Abneigung gegen eine Vereinigung. Die tech- nische Schwierigkeit bei der Nutzbarma- chung des Fusionsvorgangs besteht darin, die starke natürliche Kraft zu überwinden, mit der sich die Atomkerne gegenseitig ab- stohen. Der Schlüssel zu dem ganzen Fusions- prozeßz, sei es bei der Wasserstoffbombe oder beim Wasserstoffstrom, liegt darin, Atome, oder besser ihre Kerne. so nahe zusammen- zubringen, daß sie sich zu einem etwas größeren Atom vereinigen. Die positive elektrische Ladung eines jeden Atomkerns tut ihr möglichstes, ihn von seinem Nach- barn fernzuhalten. Es bedarf ungeheurer Anstrengung, um die Kraft dieser elektrischen Abstoßung zu überwinden und der einzig gangbare Weg, den die Wissenschaftler gefunden haben, besteht darin, es genauso zu machen wie die Sonne, auf der ständig Kernverschmelzun- gen vor sich gehen, und Temperaturen von 100 Millionen, wenn möglich annähernd einer Milliarde Grad zu erzeugen. Bei der H- Bombe besteht dieses Problem nicht, da hier die Fusion durch die intensive Hitze einer Kernspaltungsexplosion in Gang gesetzt Wird; die A-Bombe wirkt als„Zündhüt- chen“). Zu einer Kernverschmelzung kommt es schon bei Temperaturen von einer Mil- lion Grad aufwärts, jedoch ist die Aufein- anderfolge erst bei einer Temperatur von annahernd 100 Millionen Grad schnell genug, um eine nutzbare Energiequelle darzustellen. Alle mechanischen, technischen und me- tallurgischen Probleme im Zusammenhang mit der Zähmung der Wasserstoffkraft ha- ben hier ihren Ursprung; die Wissenschaft- ler zwingen die Atome, etwas zu tun, was ihrer Natur zuwiderläuft, und man braucht phantastisch hohe Temperaturen, um die Reaktion zustandezubringen. Nachdem die Wissenschaftler festgestellt haben, daß die Fusion nur in großer Hitze vor sich gehen kann, müssen sie Wege finden, diese sagen- haften Temperaturen zu erreichen und Was noch schwieriger ist— zu halten. Die Erzeugung hoher Temperaturen bereitet die größten Schwierigkeiten. Es ist gar kein Problem, die erforderliche elektrische Span- nung zu erzeugen; die Schwierigkeit besteht darin, die Wärme am Entweichen zu hin- dern, weil man sonst die Temperatur im Innern des Behälters nicht auf die zur Er- haltung des Verschmelzungsvorgangs erfor- derliche Höhe bringen kann. Von 1948, als die Forschung auf dem Ge- piet der Kernverschmelzung begann, bis zum Sommer 1957 ist es den Wissenschaftler in Harwell gelungen, Temperaturen von 200 000 Grad Celsius zu erreichen; russische Wissenschaftler haben Temperaturen von annähernd einer Million Grad erreicht. Sie arbeiten nach einem verhältnismäßig ein- fachen System. Die zur Fusion verwendeten Wasserstoffatome sind gasförmig. Wenn man einen elektrischen Strom durch das Gas schickt, kann man den sogenannten Pinch- Effekt(Bündelungseffekt) erzielen. Praktisch bedeutet das, daß sich das Gas in einer dichten Säule in der Mitte des Behälters sammelt, ohne die Wände zu berühren. Da- mit ist er der vollen Hitzewirkung ausge- setzt. Wenn der Behälter die Form eines Rohres hat, dessen Enden einander treffen — wie bei einem Kringel—, übt der Strom die größte Wirkung auf das Gas aus. Der Bündelungseffekt ist jedoch keine exakt be- grenzbare Erscheinung. Einer der wesentli- chen Tricks bei der Zähmung der Fusion besteht darin, ein Magnetfeld so auf die Gassäule einwirken zu lassen, daß jede Instabilität ausgeschaltet und ein glatter Fluß gewährleistet ist. Der zweite und noch wichtigere Trick ist, diese hohen Temperaturen genügend lange peizubehalten, um das Gas auf den Punkt zu erhitzen, bei dem die Verschmelzung stattfindet. Es mag notwendig sein, diese Temperaturen bis zu einer Sekunde auf- rechtzuerhalten, aber je höher sie werden (über 100 Millionen Grad hinaus). desto schneller kommt es zur Fusion. Mehrere kleine„Kringel“ dieser Art sind in Los Alamos in den Vereinigten Staaten ge- baut worden; einer arbeitet in Frankreich; der größte jedoch wurde in Harwell Errich- tet und erst im vergangenen Sommer in Be- trieb genommen. Dieser ist unter der Be- zeichnung„Zeta“ bekannt, und es wird jetzt Als Tatsache angesehen, daß in dieser An- lage seit dem Herbst 1957 die gesteuerte Verschmelzung von Wasserstoffatomen ver- Wirklicht worden ist. Die erreichten Tem- peraturen sind höchst wahrscheinlich Nicht hoch genug, um praktisch verwertbare Energie zu liefern: sie dürften zwischen einer und fünf Millionen Grad Celsius lie- gen, was nach Fusions-Maßstäben Kühl ist, obwohl sie genügen, um die Ver- schmelzung zustande zu bringen. Die Versuche haben jedoch bewiesen, daß die Wissenschaftler in Harwell die Schwierigkeiten in der Steuerrung der Gas- säule und in der Erreichung und Beibehal- tung der hohen Temperaturen gemeistert haben. Das ist das Wissen, um das sich andere Länder bemühen, und— 80 unro- mantisch es klingt— dieses Wissen ist die Grundlage für die Ueber zeugung. daß Groß- britannien auf dem Gebiet der gesteuerten Kernschmelzung führend in der Welt ist. Ohne dieses Wissen ist die gesteuerte Kern- fusion nicht möglich. Ein auf dieser Form der gesteuerten Kernverschmelzung errichtetes Kraftwerk könnte aus einer Batterie solcher„Kringel“ bestehen, obgleich einige Wissenschaftler der Meinung sind, daß ein einziger genügen würde, da er potentiell in der Lage ist, eine Wärmemenge von einer Million Megawatt in einem einzigen Stoß freizusetzen. Die Frei- setzung von Energie durch eine Verschmel- zung von Wasserstoffatomkernen ist im wesentlichen ein stoßweiser Prozeß; während die Brennstoffladung eines herkömmlichen Atomkraftwerks drei bis fünf Jahre vor- hält, wird bei der Verschmelzungsreaktion Wasserstoffkern zu gewinnen? das Gas innerhalb einer Sekunde oder noch weniger verbrannt und muß dann durch neules Gas ersetzt werden, das erneut unter Spannung gesetzt werden muß, um es auf Verschmélzungstemperatur zu bringen. Dar- aus folgt, daß Rernverschmelzungswerke große Verbraucher ihrer eigenen Elektrizi- tät sein werden. Theoretisch müßte es bei Verwendung der idealen Brennstoffe(die nicht notwen- cdigerweise die billigsten oder am leichtesten verwendbaren sind) möglich sein, hundertmal so viel Energie zu gewinnen, wie zur Aus- lösung der Reaktion benötigt wird. Die Ingenieure jedoch, die sich ernsthaft mit der Möglichkeit des Baus von Kernver- schmelzanlagen befassen. glauben, daß sie in der Praxis nicht im entferntesten einen 80 großen Energiegewinn erzielen werden. Sie beginnen zu zweifeln, ob ein Fernver- schmelzungskraftwerk, das nur Elektrizität erzeugt, überhaupt leistungsfähiger sein würde, als sie es sich von den gewöhnlichen Atomkraftwerken für die Zukunft verspre- chen. Ein Verschmekzungskraftwerk könnte je- doch weit mehr leisten als nur Strom er- zeugen. Es könnte außerdem nukleare Brennstoffe herstellen, genauso wie sie in dem in Bau befindlichen Brutreaktor bei Dounreay herstellt werden sollen— nur wesentlich schneller. Der Brutprozeß wird durch die Atomteilchen ausgelöst, die bei der Spaltung wie bei der Verschmelzung frei Werden. Beim Dounreay-Reaktor und bei anderen Anlagen dieser Art braucht mam einen hohen Prozentsatz dieser Teil- chen, um den Reaktor in Betrieb zu halten, und nur der Rest wird zum„Brüten“ ver- wendet. In einer Verschmelzungsanlage Wären diese Teilchen in fast unbeschränkter Menge alle für den Brutprozeß verfügbar. Man könnte eine Verschmelzungsanlage Els eine Großanlage zur Herstellung von atomaren Brennstoffen betrachten, die einen beträchtlichen Netto-Ueberschuß an Elek- trizität an das Stromversorgungsnetz abgibt, aber gleichzeitig große Mengen Uran und Plutonium aus sonst unbrauchbaren Stoffen herstellt und diese an die Atomkraftwerke herkömmlicher Art liefert. Deshalb kann die Wirtschaftlichkeit der Fusion im ersten Stadium sehr wohl von der Verbindung der Verschmelzungskraftwerke mit einem Netz von Atomkraftwerken abhängen, die wie- derum für die Versorgung mit billigem Brennstoff von der Fusion abhängig sind. Im Falle einer raschen Entwicklung auf dem Gebiet der Verschmelzungstechnik werden Brutreaktoren vom Typ Dounreay wohl für eine industrielle Verwendung überhaupt nie gebaut werden. Die erregendste Aussicht, die die Wasser- stoffkraft eröffnet, ist die unmittelbare Er- zeugung von Elektrizität. Es bietet sich die Möglichkeit, die Verschmelzungsreaktion zur direkten Stromerzeugung zu nutzen ohne die ganze umständliche Zwischenschal- tung von Wärmeaustauschern, Kesseln, Dampferzeugungsanlagen und Turbinen. Die Wissenschaftler argumentieren so: Nachdem das Gas innerhalb des„Kringels“ durch den elekrischen Strom zu einer dichten dünnen Säule gebündelt“ worden ist, erfolgt die Verschmelzung, und durch die Verschmel- zungswärme dehnt sich das gebündelte Gas aus. Könnte man diese Ausdehnung des Gases dazu verwenden Energie in den Transformator zurückzuleiten, der ursprüng- lich den Strom zur Erhitzung des Gases ge- liefert hat? Falls ja, so dürfte wesentlich mehr Energie an den Transformator zurück- gegeben werden, als dieser ursprunglich in den„Kringel“ abgegeben hat. Die erste Energiequelle, bei der diese Art der un- müttelbaren Elektrizitätserzeugung theore- tisch überhaupt möglich erscheint, ist die Kernverschmelzung. Sie ist der Stein der Weisen, nach dem die Elektroingenieure seit Generationen suchen. Sie würden einen 80 radikalen Fortschritt in der Energieerzeu- gung bedeuten, daß alle bestehenden Maß- stäbe hinfällig würden. Und das könnte mit Hilfe eines Brennstoffes erreicht werden, der so billig und in solchen Mengen vorhanden ist wie Seewasser. Niemand karm heute zu Beginn des Jahres 1958 voraussagen, wie lange es dauern wird, bis wir dieses Zeit- alter der Energiegewinnung erreichen wer- den und welche technischen Schwierigkeiten noch überwunden werden müssen. Aber noch in diesem Jahr werden dort, wo noch vor zwölf Jahren ein unbenutzter Flugplatz — Harwell— lag, die ersten Schritte auf dieses Ziel hin getan. Copyright THE ECONOMIST Wetterbericht mitgeteilt von der Wetterwarte Mannheim Aussichten bis Montagfrüh: Stark bewölkt is bedeckt, zeitweise etwas Sprühregen, ater vereinzelt meist schauerartige Nie- ze, ab mittleren Lagen in Schnee über gehend. Tagestemperaturen 2 bis 4 Grad, Piefsttemperaturen um null Grad. Odenwald und Bauland Tagestemperaturen um null Grad, nachts leichter Frost. Mäßiger Auf West bis Nordwest drehender Wind. Jebersicht: Das ostatlantische Hoch ver- stärkt sich und Weitet sich nach Norden aus. Dadurch werden an seiner Ostflanke polar- maritime Luftmassen nach Mitteleuropa ge- führt, doch ist deren Wetterwirksamkeit vor- erst gering. Sonnenaufgang: 8.15 Uhr. Sonnenuntergang: 16.58 Uhr. Vorhersage-Harte fUr 12.188.—½ Uhr. 22 O vinds til Nordwyind S Ostwind 0 wolkenlos 10 Km/h 20 Kk MI deiter halb bedeckt Socwind Westwind 3O0 KIp⁵ 40 Km U wolkig bedeckt WARM FRONT KALT FRONT am Soden. nn der RHöne ee . oKrustON — warme H kalte Loftstrmung Schaber za Gewitter 9 Niesein * Schnee Regen = Nebel , Niederschiagsgebie: Luftoruck in Millibar. Temp. in C Stad H AHoch- 7 Tietdruckgebiet Pegelstand vom 17. Januar Rhein: Maxau 371(13); Mannheim 225 (21); Worms 161 19); Caub 225(6) Neckar: Plochingen 138(3); Gundels heim 197(—8); Mamnheim 240(20). Wir alle enthalten radioaktives Strontium Spuren des radioaktiven Isotops Stron- tium 90 befinden sich sehr wahrscheinlich bereits im Körper aller Menschen, wie Untersuchungen des Geologischen Lamont- Observatoriums der Columbia- Universität in den USA ergaben. Das ist keine alamie- rende Feststellung; denn erst bei Vorhan- densein größerer Dosen besteht die Gefahr, daß Rnochenkrebs sich herausbildet. Bisher ergab sich bei allen Untersuchten ein überaus geringer Gehalt an Strontium 90, nämlich nur etwa der 10000, Teil der Menge, welche die Wissenschaft durch- schnittlich als ungefährlich gelten läßt. In der Natur kommt Strotium 90 nicht vor; es gelangt einzig und allein als Abfall aus den Atombombenversuchen in unseren Körper(mit den Niederschlägen kommt es aus der Stratosphäre in den Boden und über Nahrungspflanzen und Fleisch von Tieren, die strontiumhaltige Pflanzen ge- fressen haben, auch in den menschlichen Körper). Auch falls keine weiteren Atombomben- versuche gemacht würden, wäre doch damit zu rechnen, daß bis 1970 die Menge, die der menschliche Knochen an Strontium auf- nimmt, etwa das Zehnfache der heute in ihm eindringenden wäre. Aber auch diese Menge liegt noch immer weit unter der Ge- kährlichkeitsgrenze. DAS EULENH AUS Roman von Agatha Chrislie 4. Fortsetzung Ach, wozu sich jetzt darüber den Kopf zer- brechen? Er durfte nicht anfangen, über Hen- rletta nachzudenken. Heute nachmittag würde er sie sehen. Jetzt galt es, in der Sprechstunde fortzufahren, auf die Klingel zu drücken und in Gottes Namen die Krankheitsschilderungen einer weiteren Patientin über sich ergehen zu lassen. Ein Zwanzigstel der angeblichen Lei- den war echt, der Rest beruhte auf Einbildung. Aber schließlich war es ja die Privatangele- genheit der reichen Damen, ob sie sich mit nicht vorhandenen Krankheiten die Zeit ver- trieben, solange sie dafür, daß man sich um sie kümmerte, zahlten. Die Sorte wurde durch die Mrs. Crabtrees dieser Welt aufgehoben. Noch immer hatte er sich nicht dazu auf- gera tt, die Hand zu heben und auf den Knopf zu drücken. Er war so schrecklich ranüde! Schon lange steckte diese lähmende Müdigkeit in ihm. Er sehnte sich nach irgend etwas.. Wonach nur? Und plötzlich wußte er die Antwort auf die Frage:„Ich möchte heim!“ Verwirrt schüttelte er den Kopf. Wie war er auf diesen Einfall gekommen? Was sollte das bedeuten? Heim? Er hatte nie ein Heim besessen. Seine Eltern hatten in Indien gelebt, und er war bei Onkel und Tanten erzogen worden. Sein erstes richtiges Heim war dieses Haus in Harley Street. War dieses Haus in seiner Gedankenwelt als„Heim“ verankert? Er schüttelte abermals den Kopf. Nein, er wohnte hier, aber es war nicht sein Heim. Das Interesse des Wissenschaftlers war nun in ihm erwacht. Was steckte hinter dieser Sehnsucht, die da plötzlich in ihm aufgeflackert War? „Ich möchte heim!“ Was veranlaßte ihn zu diesem Verlangen? Es mußte doch auf einem geheimen Wunsch basieren. Er schloß die Augen und saß grübelnd da. Und langsam formte sich das Bild des Mittel- meers vor seinen Augen, die südliche Land- schaft mit Palmen und Kakteen; er erinnerte sich an sonnenüberglühte Tage und das er- frischende Eintauchen ins kühle Wasser des Meeres. San Miguel! Verwirrt schlug er die Augen auf. Wieso War ihm gerade jetzt San Miguel eingefallen? Seit Jahren hatte er nicht mehr daran ge- dacht. Zog es ihn dorthin zurück? Bestimmt nicht. San Miguel gehörte einem abgeschlos- senen Kapitel seines Lebens an. Zwölf— vierzehn, nein fünfzehn Jahre War das nun her. Er hatte richtig gehandelt. Er war verrückt verliebt in Veronica gewesen, pis über die Ohren verliebt, Aber es wäre niemals gut gegangen mit ihnen beiden. Ve- ronica pflegte von den Menschen Besitz zu er- greifen, sie sich untertan zu machen. Sie war eine große Egoistin und hatte kein Hehl dar- aus gemacht. Sie führte durch, was sie sich in den Kopf setzte, und fesselte an sich, wen sie an sich zu fesseln wünschte. Nur ihn hatte sie nicht halten können. Er war eine Ausnahme gewesen. Sicher hatte noch niemand sie 80 ehandelt wie er. Er war einfach auf und da- von und hatte ihr den Laufpaßg gegeben. Er mußte sein eigenes Leben leben, und das war bei Veronica unmöglich. Sie ließ einem keine Ruhe. Ihren Wünschen hatte sich alles unter- zuordnen, und zu ihren Wünschen gehörte es, ihrer Karriere zu leben und John als Anhäng- sel mit sich in der Welt herumzuschleppen. Wie aus den Wolken gefallen, hatte sie ihn angestarrt, als er Sich weigerte, sie nach Hollywood zu begleiten. „Wenn deine Seligkeit daran hängt, Arzt zu Werden, kannst du ja meinetwegen auch drüben dein Staatsexamen machen. Nötig ist es, weiß Gott, nicht. Du hast genug Ver- mögen, um anständig leben zu können, und ich verdiene doch eine Unmasse Geld.“ Erregt hatte er sie angefahren:„Ich liebe meinen Beruf. Begreifst du denn das nicht? Ich werde mit Radley arbeiten.“ Mit wel- chem Respekt er den Namen Radley damals nannte. Veronica hatte die Nase gerümpft. „Dieser brummige alte Patron?“ „Dieser brummige alte Patron hat Un- glaubliches auf dem Gebiet der Bekämpfung der Prattschen Krankheit geleistet, er—“ „Oh, spare dir deine Lobreden. Wen inter- essiert schon die Prattsche Krankheit?“ hatte sie ihn unterbrochen. Und dann waren verlockende Schilderungen von Kalifornien gefolgt und zum Schluß das Geständnis: „Ohne dich wird mir das alles keinen Spaß machen. Ich will dich, John— ich brauche dich!“ Daraufhin hatte er Veronica den für sie überraschenden Vorschlag gemacht, ihr Engagement in Hollywood im Stich zu las- sen, ihn zu heiraten und ihm nach London zu folgen. Veronica war zuerst sprachlos und dann amüsiert gewesen. Aber ihr Entschluß stand fest. Sie wollte in Hollywood filmen, aber sie dachte gar nicht daran, sich von John zu trennen. Sie liebte John, also sollte John mit ihr kommen. Bisher hatte ihre Macht über die Männer noch nie versagt. Jede Diskussion war sinnlos, das sah John ein. Es gab nur ein Mittel,. und er zögerte nicht, es zu ergreifen. Nach kurzem, aber hartem Kampf schrieb er ihr, daß er die Verlobung als gelöst betrachte. Es War ihm schwergefallen; er hatte unter der Trennung gelitten. Aber keine Sekunde zweifelte er daran, richtig gehan- delt zu haben. Er war nach London zurück- gekehrt, hatte sich in die Arbeit mit Radley gestürzt und nach kaum einem Jahr Gerda geheiratet, die in jeder, aber wirklich in jeder Beziehung anders war als Veronica. Die Türe öffnete sich; Beryl Collier, Johns Sprechstundenhilfe, betrat das Zimmer. „Mrs. Forrester sitzt noch im Warte- zimmer.“ „Ich weiß“, antwortete er kurz angebun- ben. „Ich dachte, Sie hätten es vergessen.“ Beryl verschwand durch eine zweite Türe, und Johns Augen folgten ihr. Kein sehr schönes Mädchen, diese Beryl Collier, aber unerhört tüchtig. Sechs Jahre arbeitete sie nun schon bei ihm, und in der ganzen Zeit war ihr nie ein Fehler unterlaufen. Mit energisch vorgestrecktem Kinn und einer Brille vor den grauen Augen musterte sie ihren Vorgesetzten wie die übrige Welt aus kühler Distanz. John hatte Wert auf eine tüchtige Sprech- stundenhilfe gelegt, der keine Flausen im Kopf herumspukten, und er hatte gefunden, Was er suchte. Doch aller Logik zum Trotz kam ihm Beryl Colliers unerschütterliche Tüchtigkeit manchmal unbehaglich zu Be- wußtsein. In Filmen und Romanen pflegten Sprechstundenhilfen ihren Chef zu vergöt⸗ tern und sich in unglücklicher Liebe zu dem Unnahbaren zu verzehren. Beryl strafte sämtliche Drehbuchautoren und Roman- schriftsteller Lügen. John hatte nicht die geringsten Chancen bei ihr. Sie dachte nicht daran, ihn zu vergöttern, noch verzehrte sie sich in unglücklicher Liebe. Sie betrachtete ihn als ein menschliches Wesen mit mensch- lichen Schwächen und blieb unempfindlich für die Ausstrahlungen seiner Persönlichkeit oder gar für seinen männlichen Charme. Zuzeiten konnte er sich sogar des Ein- drucks nicht erwehren, daß sie ihn nicht leiden mochte. Zufällig hatte er einmal gehört, wie sie mit ihrer Freundin telephonierte. „Nein, selbstsüchtiger ist er eigentlich nicht geworden“, hatte sie gerade gesagt, „eher zerfahrener und rücksichtsloser Als früher.“ Bestimmt war von ihm die Rede gewesen, daran zweifelte er nicht. Vierundzwanzig Stunden lag ihm ein störender Druck auf dem Magen, wenn er an das belauschte Ge- spräch dachte. Gerdas vorbehaltlose Bewunderung ging ihm auf die Nerven, aber Beryls abschätzen- des Urteil reizte ihn auch. Kergerlich stellte er fest, daß ihm nichts mehr recht war. Was war nur mit ihm los? War er über- arbeitet? Vielleicht. Ach, Unsinn, wider- sprach er sich selbst, Ueberarbeitung war die hübsche kleine Ausrede, mit der man viel zu leichtfertig umsprang. Hinter seiner Schlappheit, dieser Müdigkeit und Trägheit mußte etwas anderes stecken. Er richtete sich auf. So ging es nicht mehr weiter. Dieser Zustand konnte nicht länger an- dauern. Wenn er weg könnte a Da schlich sich schon wieder dieser Ge- danke einer Flucht in seine Ueberlegungen. „Ich möchte heim!“ Zum Teufel. Harley Street Nummer 404 War sein Heim! Und draußen Forrester im Wartezimmer. Eine scheußliche Person mit viel zu viel Geld und noch viel mehr Zeit. aum über ihre nicht vorhandenen Leiden Nachzudenken. Sas Mrs. (Fortsetzung folgt) Copyright by Scherz Verlag, Stuttgart N N n N l e V N 8 8 Seite MANNREIU Welche Srabsteine sind würdig und pietätvoll? — für zahlreiche Bürger Mannheim der S 38, der detaillierte vors in spiegelnd polierter Bearbeitung.“ f erste Prozeß ist längst entschieden. Die den Verwaltungsgerichtshof, Priedhofsverwaltung und Friedhofsord- nung— Institution und Paragraphen legen dem Bürger, der seinen Verstorbenen eine Würdige Gedenkstätte errichten Will, emen Panzer einengender Vorschriften um die Brust, in welcher Form er das gefälligst Tu tur, bzw, bleiben zu lassen hat. Bürger- schaftlicher Freiheitswille(der in Mannheim schon immer recht, ausgeprägt war) wehrt sich aber gegen allzu einengende Vorschrif- ten. Deshalb wohl gibt es gerade in dieser Stadt recht oft Reibereien nicht nur um die Paragraphen, sondern auch um die Institu- tion. Man erinnert sich, daß letztere vor Stlichen Jahren ein unvorschriftsmäßiges Grabmal entfernt hat, ohne die betoffenen Pamilien angehörigen zu verständigen. Ein Entrüstungssturm war die Folge. Jüngst hat besagte Verwaltungsdienststelle auch im Be- stattungsfall des Rentners Wüst nicht ge- rade mit Glanz und Gloria abgeschnitten. Wie wird die Stadtverwaltung Mannheim (als Rechtsträgerin aller Mannheimer Fried- hoe) im nun anstehendem Rechtsstreit ab- schneiden? N stellen schwarzpolierter Grabsteine Sehen wir einmal von Zorn und Ver- ärgerung zahlreicher Bürger, denen das Auf- Auf 8 Die Friedhofs- und Bestattungsordnung ist— und dies nicht nur in Mannheim ein Quell ewigen Aergers. Ein Sonderkapitel bildet in chriften über das Material für Grabsteine und deren Bearbeitung enthält. Dieser Paragraph verbietet vor allem„die verwen- dung von tlefschwarzen und diesen gleich zu achtenden dunklen Vverkstoffen Eine etwas geschwollene Umschreibung: Es geht schlicht und einfach um das„Verbot der Schwarzpolierten“, das etliche Wackere Mannheimer Bürger so in Harnisch gebracht hat, daß sie Anfechtungs- Klage gegen die Stadtverwaltung beim Verwaltungsgericht Karlsruhe erhoben. Der Stadt hat ihn verlor en. Sie hat aller- dings nach einer Sitzung des Friedhofs ausschusses im Herbst 1937 Berufung an die nächst höhere Instanz, eingelegt. ist die Rechtslage natürlich für sogenannte „Friedhofs-Sonderfelder“) Nur ein gegen- teiliges Urteil ist bisher in München er- Sangen. Es stützte sich auf ein etwas hoch- gestochenes Gutachten der Münchener Aka- demie der bildenten Künste und das Gericht glaubte(neben dem Gutachten), aus der Bayerischen Verfassung einen„kulturellen Führungsanspruch“ der Gemeinden gegen- über ihren Bürgern konstruieren zu können. Ausgerechnet auf dieses Urteil verwiesen die Vertreter Mannheims vor Gericht zur Begründung ihres Rechtsstandpunktes. Auch eine Stellungnahme Professor Scheuners Streit um das Verbot der„Schwarzpoliertenꝰ In Opposition gegen die F riedhofsordnung(S 38) stehende Bürger gewannen Rechtsstreit in erster Instanz (Bonn) legten sie vor. Aus ihr kann indirekt die recht arrogante Meinung herausgelesen werden.„daß das Urteil der Mehrheit der Grabstellenbenutzer“ nicht maßgebend sein könne für das, was würdige Ehrung der Toten sei und was nicht. * Hinter dem ganzen Rechtsstreit steht noch ein anderes ernstes Problem. Es ist die Frage nach der Reife unserer Demokratie, bzw. die Frage nach unserer eigenen Reife für die Demokratie. In etlichen Leserbriefen fiel das bittere Wort von der„Verwaltungs- diktatur“. Damit keine Irrtümer entstehen: Der Chronist dieses Prozesses und aller da- mit verbundenen Streitfragen hält persön- lich garnichts von schwarzpolierten Grabsteinen, auch nichts von den ebenfalls untersagten Goldlettern auf ihnen. Aber jede Form von Geschmacks- oder Verwal- tungsdiktatur muß ihre Grenze an den be- rechtigten Wünschen freiheitlicher Bürger finden. Und so geschmacklos, wie manche Oberexperten meinen, ist die Mehrzahl der Bürger ja nun wiederum nicht! H. Schneekloth „Für Material und Bearbeitung der Grabsteine gilt folgendes: (J) Das Grabmal aus Stein darf nur aus einem Werkstoff angefertigt werden. Zugelassen sind alle Natursteine mit Ausnahme der grellweißen Ge- steinsarten. Die Verwendung von tief- schwarzen und diesen gleichzuachten- ꝗWEINZHEIMERS Mannheimer Friedhöfen untersagt wurde, dann geht es im Kern um interessante juristische Fragen. Was ist maßgebend für eine würdige, pietätvolle, die Toten ehrende 1 staltung: die Meinung ausgepräg- Aestheten und Kunstsachverständigen oder das Empfinden des gebildeten Durch- Schnittsbürgers? Zweite Frage: Was hat Vorrang, die Friedhofsordnung der Verwal- tung oder Artikel 2 des Grundgesetzes, der das Recht auf freie Entfaltung der Persön- chkeit garantiert? Dritte Frage: Darf die Verwaltung ihre Monopolstellung, die sie als Agerin aller Friedhöfe ohne Zweifel hat, iBbrauchen, indem sie der Bevölkerung isse Verbote aufzwingt, auch wenn das Gegenteil der Verbote nicht gegen die Mehr- tsauffassung der Bürger und das Sitten Setz verstößt? 5 Das Verwaltungsgericht entschied:„Die riedhofsordnung hat sich darauf zu be- chränken, Anordnungen zu treffen, die der esti(geordnete Bestattung Pietätvolles Gedenken der Verstorbe- entsprechen. Sie kann demgemäß auch mungen über die Gestaltung der steine enthalten.“ Aber nur insoweit, ies„zur Wahrung der Würde des dhofes notwendig ist.“ Dabei„kommt es auf die Auffassung des aesthetisch be- s empfindsamen und geschulten Gut- sondern vielmehr auf das Emp- s sogenannten gebildeten Durch- nschen, ein Rechtsstandpunkt, der der Auslegung der Baugestaltungs- ung(Urteil des Bundesverwaltungs- gesetzt hat.“ ter befand das Gericht:„Daß Fried- nit einer großen Anzahl schwarzpolier- steine das Empfinden einer großen on Friedhofsbenutzern keineswegs erhellt daraus, daß sich allerorts edhöfe befinden, die in erheblichem Um- Grabmäler der beanstandeten Art auf- ohne daß behauptet werden kann, Begräbnisplätze widersprächen digen Totenehrung.“ Solches wurde u Karlsruhe mittels Lichtbildern elbst auf vielen Mannheimer ehen schwarzpolierte Steine. richt schluß folgerte messer- Somit hält sich die Friedhofsord- er Stadt Mannheim, insoweit sie die Verwendung polierter absteine verbietet, nicht im es Anstaltszweckes.“ Erste Prozeßrunde verloren! Das auszusehen, den es liegen rechts- Urteile gleicher Art der Landes- ungsgerichte Köln und Hannover n Jahren 1955 bereits vor.(Anders Sonntagsdienste nntagsdienst der Apotheken. Ab heute, r, Nacht- bzw. Sonntagsdienst: Wasser- Apotheke, P 7, 16-17(Tel. 25510); Roland- otheke, Mittelstraße 103(Tel. 53636); Freya- theke, Gartenstadt, Unter den Birken 48 59060), Schönau-Apotheke, eke, Obere Riedstrage 40(Tel. 76616); 386232); Flora-Apotheke, straße 112(Tel. 71815). 5 ärzte: Heute 15 bis 17 Uhr, Sonntag 1 Uhr, Minni Schütz, Langstraße 41(Tele- on 52731). 5 5 Heilpra 5 ker: 19. Januar, Josef Ruppert, den dunklen Werkstoffen in spiegelnd polierter Bearbeitung ist nicht ge- stattet. (2) Mit Rücksicht darauf, daß sich der Farbgrad der Hartgesteine je nach der Bearbeitungsart(Stocken, Schlei- ken, Polieren) ändert, ist folgendes zu beachten: a) zu bevorzugen ist zur Erzielung eines guten Eindrucks die gleich- artige Bearbeitungsweise aller Sei- ten des Grabmals, jedoch nicht grober als gestockt, b) im anderen Falle dürfen geschlif- kene oder polierte Flächen nicht unmittelbar in seitlich anstogende rauhe Flächen übergehen, sondern missen von einem Kantenschlag, Falz oder anderer Umrahmung, die vermittelt, umgeben sein, bei Grabmälern aus tiefschwarzem Werkstoff(insbesondere schwarz- schwedischem Granit) ist als außer- ster Bearbeitungsgrad Matt Schliff zulässig. Diesem Werk- stoff sind auch diejenigen dunklen Werkstoffe gleichzuachten, die, wenn auch um Schattierungen hel- ler, im Friedhofsbild und im Ver- gleich zu ihrer Umgebung ein dem — — 0 Der umstrittene 8 38 der Friedhofsordnung — Tiefschwarzen ähnliches Aussehen haben, wie z. B. Schwedisch Neu- Srün, Dunkler Blauberg, Dunkler Nabrador, Deutscher dunkler Sye- nit Nixdorfer, Odenwälder Sprem- berg), Hessischer Grünstein u.a. m. Bei diesen Gesteinen dürfen nur einzelne Teile der mattgeschliffe- nen Oberfläche durch Politur her- vorgehoben werden, wenn damit eine Erhöhung der Wirkung erzielt wird und die polierten Flächenteile einen Bruchteil der Gesamtfläche ausmachen. (3) Nicht gestattet sind: a) Natursteinsockel aus anderem Werkstoff, als er zum Grabmal Selbst verwendet wird, b) Kunststeinsockel unter Naturstein- grab, e) Oelfarbenanstriche auf Steingrab- mälern, d) Behandlung der Steine mit Oel, % Machs und ähnlichen Mitteln, die dem dunklen Stein ein polituràhn- liches, glänzendes Aussehen geben. Findlinge dürfen zwischen steinmetz- mäßig bearbeiteten Steinen nicht auf- gestellt werden. Sie werden nur aus- nahms weise und für geeignete, geson- dert liegende Grabstätten zugelassen. 6) Mit Sandstrahl geblasene Schriften oder Ornamente, sowie Schriften in Gold- oder Siberton sind verboten. Vertiefte Schrift kann in einem von der Werkstoffarbe abgewandelten Farbton getönt werden. (6) Jeder Grabstein muß mit einem Kenn- „„ Lindenhofbrücke: Jeder Fir 7 ma ihre eigene Grüne Welle Bud: Stelger Autoschlangen an Lindenhofüberführung Die Straßenverkehrsbehörde wurde vorher nicht benachrichtigt Gestern morgen stauten sich lange Wagenschlangen auf beiden Auffahrten zur Lindenhofüber führung. Mehrere Arbeiter hatten auf der Ueberführung die eine Hälfte der Fahrbahn an einigen Stellen aufgeris- Ser. Kurz vor der Brücke standen auf Stadt- und Lindenhofseite transportable Ampeln, die den Verkehr eingleisig regelten. Die Omnibusse der Städtischen Verkehrsbetriebe fuhren teilweise mit Verspätung, weil die Wartezeiten zwischen den Grünphasen einige Minuten betrugen. Tiefbaudirektor Wolfgang Borellx— bez kragt, wie lange die Reparatur dauernd werde— meinte:„Auf der Brücke liegen So- genannte Buckelplatten, deren Bimsbeton- Unterlagen an mehreren Stellen schadhaft geworden sind. Sie müssen mit Asphaltbin- der befestigt werden. Es sind kleine Aus- flickarbeiten, die immer wieder auftreten können und nicht voraussehbar sind.“ zeichen des Herstellers versehen 3 Die Schönborns waren Prof. Dr. H. Jedin S Prach über In dem Jahrhundert nach dem Westfäli- schen Frieden(1648) wurden sechs Sprossen des rheinischen Adelsgeschlechts der Schön- born Fürstbischöfe. In ihren Händen war moch einmal geistliche und weltliche Macht vereinigt. In diese Problemlage führte Pro- fessor Dr. Hubert Jedin(Bonn) ein, der in der Gesellschaft der Freunde Mannheims über die„Reichskirche der Schönbornzeit“ sprach. 5 Die Schönborng waren als Bischöfe Erz- bischöfe) von Mainz, Worms, Würzburg, Speyer, Trier, Konstanz und Bamberg Nach- barn der Kurpfalz. Sie waren ebenso wie die Kurfürsten große Herren der Barock- Zeit. Johann Philipp Schönborn(1605—1673) schaffte die Hexenprozesse ab, zog den jum- gen Leibniz an seinen Hof, baute das zer- Störte Hochstikt Würzburg wieder auf. Lothar Framz(16551729) erbaute die Resi- denz zu Bamberg umd das Schloß Pommers- felden. Johann Philipp Frenz(16731724) gewamm Balthasar Neumann und J. L. v. Hil- debrandt für den Bau der Würzburger Re- sidenz. Damian Hugo Philipp(16761743) erbaute Schloß Bruchsal, Friedrich Karl(1674 bis 1746)) das Schönbornpalais in Wien und de Schönbomkapelle in Würzburg. Schon aus dieser unvollständigen Aufzählung geht der starke Drang zum kulturellen Wirken hervor: Kirche und Kultur trennten sich erst in der zweiten Hälfte des 18. Jemrhunderts. Unter den Nachwirkungen dieser Trennung fällt es heute noch schwrer, die in der Barock- zeit Wirksame Durchdringung beider begreif- lich zu finden. Gegenüber dieser Schwerfälligkeit betonte Professor Jedin: Jede Zeit muß an den ihr gestellten Aufgaben gemessen werden: Oeffnete sich die Reichskirche der vom Kon- zil von Trient ausgehenden Formkraft, ent- sprachen die Schönborns den in Trient ent- wickelten Idealvorstellungen von einem Bischof?.. Professor Jedin verfolgte nicht die Ab- sicht,„um die Häupter barocker Persönlich- keiten Heiligenscheine zu legen“, Er ließ sich auch nicht auf eine Ausdeutung der von den Schönborns unternommenen Bauten zu- gunsten ihrer persönlichen religiösen Hal- Kattowitzer tung ein, Als redlicher Kirchenhistoriker 132(Tel. 59871); Industrie-Apotheke, Nek- äàrbeitete er mit anderen Zeugnissen, die an „Friedrichstraße 1-3(Tel. 82183); Rosen- der persönlichen Priester-Fürsten keine Zweifel lassen. Sie ge- eke, Seckenheim. Kehler Straße 4 brauchten ihre geistliche Macht geistig, sie Feudenheim, gehörten nicht zu den skeptischen Schöngei- stern, die in der zweiten Hälfte der 18. Jahr- Glaubwürdigkeit dieser hunderts Bischofssitze erlangen(und den Zusammenbruch vorbereiten) konnten. Die Mehrung der hohen geistlich- weltlichen Aemter in wenigen Händen und die Steue- rung der Nachfolge auf Sprossen aus be- Nachbarn der Kurpfalz Persönlichkeiten des Barock bestimmten Familien war in sich problema- tisch und mußte in stürmisch sich zersetzen den Zeiten ihren Sinn verfehlen. Aus einer bewußt sachlich gehaltenen Darstellung ergaben sich Bilder von farbigen, schwungvollen, an geistigen und seelischen Werten reichen Persönlichkeiten, die als Kanzler oder diplomatische Vertreter des Reiches den großen Lebensstil ihrer Zeit teilten, deren priesterliches Wirken auch An- dersgläubige faszinieren konnte. Was im Schicksal der Kirche in Deutschland seit der Slaubensspaltung begründet lag, wollte Pro- fessor Jedin nicht dem mehr oder minder guten persönlichen Willen einzelner zur Last gelegt wissen. Vermutlich rechnet er dazu auch die„zentrifugale“ Reichspolitik der Schönborns, die den europäischen Frieden auch nicht sichern konnte. Dr. Florian Waldeck sprach den Dank für Ff. W. k. den interessanten Vortrag aus. Dit SSSGIUCANE W. Borelly sagte weiter, daß diese schad haften Stellen bei der Hebung der Linden- hofbrücke noch nicht bekannt waren. So weit wäre alles in Ordnung gewesen. Als jedoch Amtmann Claus von der Ver- kehrsabteilung im Polizeipräsidium von die- ser Reparatur erfuhr— die gestern abend bereits beendet sein sollte— sagte er:„Da- von haben wir gar nichts gewußt.“ Laut Paragraph 3, Absatz 3 der Straßenverkehrs- ordnung sind nämlich die ausführenden Tiefbauflrmen verpflichtet, solche Arbeiten der Straßen ver kehrs behörde mit- zuteilen. Der entscheidende Absatz lautet: „Ihre Maßnahmen bedürfen der vorheri- gen Zustimmung der Straßenverkehrsbe- hörden Das Tiefbauamt handelte korrekt, als es den Auftrag zur Ausbesserung einer Firma übertrug. Die Firma aber versäumte es, Amtmann Claus zu benachrichtigen, der, wie er sagt, vielleicht verfügt hätte, die Ar- beiten seien in den späten Abendstunden oder nachts auszuführen, damit der Verkehr nicht behindert wird. Anscheinend sind solche Fälle in letzter Zeit öfters vorgekommen. Die Folge ist, daß 1 NO. S Umleitungen oder eingleisige Verkehrs- regelungen nicht in der kürzesten und besten Art organisiert wurden. Leidtragende sind dann immer die Verkehrsteinehmer, 5 H- Jahreshauptversammlung der Natur freundejugend Vor seinen Mitgliedern gab dieser Tage im Saal des Jugendheimes Erlenhof“ der Vor- stand der Mannheimer Naturfreundejugend Rechenschaft über das verflossene Geschäfts- jahr. Jugendleiterin Helga Werner konnte in ihrem Rückblick von einer steten Auf- Wärtsentwicklung der Organisation berich. ten. Zu der zentral im Jugendheim Erlenhof beheimateten Hauptgruppe kamen noch wei⸗ tere Gruppen in Rheinau und Waldhof. Die in einem Zyklus gehaltenen Vorträge, die sich über das ganze Jahr erstreckten, geben Zeugnis von einer regen Kulturarbeit, ange- fangen bei Filmabenden mit erfolgreichen Spitzenfllmen, Vorträgen über„Vererbungs- lehre“ und„Geschichte der Arbeiterjugend“ bis zum Thema„Junge Menschen und Poli- tik“. Die Filmabende sollen künftig gemein- sam mit befreundeten Organisationen durch- geführt werden. Auch die gute Zusammen- arbeit mit dem Stadtjugendring soll beibe- halten werden. Im Geschäftsjahr wurden über 500 Wanderungen gemacht. Bei der Neuwahl des Vorstandes wurde Helga Werner wieder Jugendleiterin; Hans Lamparter, Günter Berwanger, Helga Schu- mann und Robert Schach unterstützen sie in ihrer Arbeit. nh Der Stadtsalat Dem Kultminister ging zu Leibe Der Elternbeirat mit Protest. Man stellte bös, bei Mann und Weibe, Empõrende Behandlung fest. * Aus Stuttgart sah man Zuschuß fließen Und unsres teuren Landes Geld Sich uber Mannheim warm ergießen. (Ein Brauch, den man gern beibehält.) 255 Der Ball der Köche war recht würzig Und delikates Ruhmesblatt. Die Bundesstraße Vilxundvuxreig Kriegt zwei Millionen von der Stadt. * Ein Kardinal kam zu Soldaten. ö Die„Amis“ raucht man jetet legal. Zu Witwen- Operetten- Taten Trat Heesters in den Buhnensaal. J* 1145 Fürst, der sich Karl- Ludwig nannte, al vor dreihundert Jahren schlicht ¶ Nachdem er ste schon lange kannte) Die Degenfeld geehelicht. * Den Fürst, den wir Karl-Ludwig nennen, Hat uns der„Feuerio“ geschenkt. Es lt sich daraus klar erłennen, 1 Daß alles eng zusaommenhangt. Ma Nix Der Prinz ist da: Karl Ludwig der Erste gestern proklamiert Mit der feierlichen Proklamation des „Feuerio“- Prinzen hat sestern abend im Weinzimmer des Rosengartens die Mannhei⸗ liche Kaiserin hat alle verzaubert. Einträchtiges Gehimmel von der betagten Tante Frieda bis zum Säugling: Die könig Zeichnung: Schneider . mer Karnevalskampagne 1958 offiziell be- gonnen. Vor ergriffenen Ehrengästen lüftete Präsident Rudl Bommarius den Schleier über der Persönlichkeit, die dieses Jahr als Prinz des jubilierenden„Feuerio“ über das närri- sche Volk Mannheims herrschen wird: Pr. med. Karl Ludwig Schmeißer, Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, hat als Karl Ludwig I. von Aeskulapien unter dem Schlachfruf„Haltet Hals, Nase und Ohren offen“ das Narrenzepter ergriffen. Wir wer⸗ den in der Montagsausgabe ausführlich ü seinen Regierungsantritt berichten. 1 Nr. 10 Nr. 14/ Samstag, 18. Januar 1958 MANNHEIM Seite 3 Aus dem Polizeibericht: Polizeihund„Asta“ bei Operation gestorben Der bekannte Suchhund„Asta“ der Kri- minalpolizei Mannheim ist am Donnerstag- abend, gegen 21 Uhr, bei einer Operation durch zwei Tierärzte gestorben. Er war bereits vor etwa einem Jahr wegen des gleichen Leidens(Tumor in der Bauchhöhle) operiert worden.„Asta“ erreichte ein Alter von elf Jahren. Das Tier bewährte sich während seines zehnjährigen Einsatzes bei der Mannheimer Kriminalpolizei— vor allem bei der Aufklärung einiger Kapitalverbrechen hervorragend. Berlinreise war vergeblich In Heidelberg wurde jetzt der 32jährige Angestellte festgenommen, der sich— wie bereits berichtet— aus dem Staube machte, nachdem er 300 Mark unterschlagen hatte. Der Mann hatte damals, ehe er verschwand, in einer Apotheke noch Arzneimittel im Werte von 26 Mark auf Rechnung seines Arbeigebers gekauft und mitgenommen. Da er beabsichtigte, in der Ostzone unterzu- tauchen, fuhr er zunächst nach Berlin. Als sich sein Plan nicht verwirklichen ließ, kehrte er wieder in die Bundesrepublik zurück. Das unterschlagene Geld hatte er inzwischen restlos ausgegeben. Armeemantel gestohlen Wegen Diebstahls- Verdacht wurde ein 37. Jähriger Arbeiter festgenommen. In der Reisetasche, die er mit sich führte, trug er einen amerikanischen Armeemantel mit den Rangabzeichen eines Captain und andere Gegenstände. Der Mann gab an, er sei von einem amerikanischen Soldaten von Plank- stadt nach Mannheim mitgenommen worden. Bei der Fahrt habe ihm der Amerikaner einen unsittlichen Antrag gemacht, worauf er den Soldaten niedergeschlagen habe. Bei der Gelegenheit habe er den Mantel und die anderen Dinge mitgehen heißen.: Seger, Stadtverwaltung zu den Sorgen der Omnibus-Unternehmer: Keine dauernde Verpflichtung der Verkehrsbetriebe ... kann aus dem Mieten privater Omnibusse hergeleitet werden/ Sie sparen auch keine Betriebskosten „Und die Sorgen der Omnibus-Unterneh- mer?“ war ein Artikel am 9. Januar über- schrieben, der darauf hinwies, daß das Tief- bauamt zwar zum letzten Rundgespräch in der Mannheimer Industrie- und Handels- kammer Stellung genommen habe, daß aber eine Aeußerung der Verkehrsbetriebe noch vermißt werde. Bei dem Rundgespräch war es um„Sorgen und Wünsche der privaten Verkehrsunternehmer“ gegangen, wobei u. a. auch der Sprecher der Omnibus-Unter- nehmer(Erich Klingler) geklagt hatte, daß für diesen Winter nur acht Busse von den städtischen Straßenbahnen geschartert wor- den seien,„obwohl im Linienverkehr ein- gesetzte Privatomnibusse für die Stadt eine Einsparung bedeuteten.“ Nun haben die Verkehrsbetriebe eben- falls geantwortet. Es heißt in der Stellung- nahme:„Für die Verdienstmöglichkeit, die den privaten Omnibusunternehmungen zur Zeit von uns geboten wird, ist nicht nur die Anzahl der eingesetzten Leihwagen, sondern auch die Höhe der zu vergütenden Fahrlei- stungen maßgebend. Hierzu ist festzustel- len, daß die Leihwagen 1957 im Dezember 24113 Wagenkilometer gegenüber 21 544 im Dezember 1956 geleistet haben.. Die Mehr- leistung gegenüber dem Vorjahre betrug bis Ende Dezember 1957 insgesamt 26 071 Wa- genkilometer. Die Behauptung, daß die„Stadt“ durch Anmietung von Leihwagen Betriebskosten einspare, wird schwerlich zu beweisen sein. Die Anmietkosten stellen nämlich nur einen Teil der Gesamtbetriebskosten dar. Den EKilometersätzen, die an die Unternehmer vergütet werden, müssen noch die Personal- und Ausrüstungskosten der Schaffner, die Kosten für Fahrtausweise und Fahrgeldab- rechner, die Kosten für Fahrplangestaltung, Dienstplanaufstellung, Betriebsaufsicht und die allgemeinen Kosten hinzugerechnet wer- den, die bei jedem öffentlichen Omnibus- Linien-Betrieb entstehen. Dadurch ergibt sich zwangsläufig ein höherer Gesamtkosten- satz. Selbstverständlich kann ein Unterneh- mer im einfachen Gelegenheits- und Ausflugsverkehr mit niedrigeren Kostensät- zen rechnen, ohne dadurch mit den bestehen- den Betriebs vorschriften und Verordnungen der Aufsichtsbehörden in Konflikt zu gera- ten. Im öffentlichen Lin i e nverkehrs lie- gen indessen bedeutend schwierigere Ver- hältnisse vor. Die im Jahre 1956 vorgenommene An- mietung privater Omnibusse ist allein durch die damals vorliegenden personellen Schwie- rigkeiten bedingt gewesen. Stadteigene Fahr- zeuge waren in ausreichender Zahl verfüg- bar. Der diesjährige Einsatz privater Omni- busse beruhte auf der Einführung der 45-Stunden-Woche und der starken Grippe- Welle. Keinesfalls kann aus der Anmietung privater Omnibusse in den Jahren 1956 und 1957 eine dauernde Verpflichtung der Ver- kehrsbetriebe hergeleitet werden, nunmehr jeden Winter private Wagen anzumieten und ihre eigenen Wagen nicht voll einzusetzen. Die Bürger unserer Stadt hätten dafür be- stimmt kein Verständnis.“ * „Wohlfundiert“ hatten wir am 9. Januar die Stellungnahme des Tiefbauamtes zu etlichen Klagen des Güterverkehrs- Gewerbes genannt und dann gefragt:„Darf auch zu den Sorgen der Omnibus- Unternehmer eine 50 klare Antwort erwartet werden?“ Nun, sie ist unseres Erachtens einleuchtend ausgefal- len, allerdings werden die privaten Omnibus- Unternehmer nun das nicht schöne Gefühl haben, nur als„Lückenbüßer“ gedient zu haben. Aber eine dauernde Verpflichtung der Verwaltung kann tatsächlich nicht kon- struiert werden, so angenehm es sein mag, wenn gelegentliche Verwaltungsaufträge aus- gesprochenen Saisonbetrieben über ihre „saueren Monate“ hinweghelfen, Ein Spaß- vogel(der durchaus Verstandnis sür die Sor- gen solcher Saisonbetriebe hat) meinte kürz- lich:„Schauen Sie, dann müßte die Verwal- tung ja eventuell auch täglich einige hundert Beamte und Angestellte in den Wintermona- ten zum Eisschlecken in die Eisdielen abkom- mandieren Kloth Das erste gasbeheizte Wohnhochhaus Moderner Neubau der„GEWAG“ Ecke Humboldt- und Gartenfeldstraße In der Neckarstadt, Ecke Humboldt- Gartenfeldstraße, hat die Gemeinnützige Wohnungsbau-Aktiengesellschaft, Karlsruhe (GEW), ein achtgeschossiges Wohnhoch- haus mit 40 Einzimmer- Wohnungen errichtet, in dem als erstem Wohnhaus in Mannheim das Stadtgas nicht nur zum Kochen, Braten, Backen und Warmwasserbereiten, sondern auch für die Raumheizung verwendet den in jeder Wohnung ein Gasherd, ein Durchlauf wasserheizer und ein Augenwand- Gasheizofen mit einer Leistung von 7500 Kkcalh. In sehr vielen Fällen konnte bisher Gashei- zung deshalb keine Verwendung finden, weil eine geeignete Anschluß möglichkeit an einen Schornstein nicht vorhanden war. Bei den Außenwand-Gasheizöfen ist ein solcher Schornsteinanschluß nicht mehr erforderlich. Im Prinzip arbeiten diese Oefen folgender- Mannheimer Kabarett: Generalprobe um Mitternacht VF Eine nette Idee: Alle Künstler spielen dem Publikum eine Generalprobe vor, jenes Ereignis, das sich an jedem 1. und 15. jeden Monats nachmittags aàbspielt, wenn die neuen Künstler, die sich oft gar nicht ken- nen, eintreffen. Es geht da kunterbunt zu; ein wenig verkrampft wurde bei der Generalproben- Premiere noch gespielt. Das wird sich geben, denn es war eine Stehgrelf- leistung. Pietro Ferrari, der sympathische junge Italiener, der erneut im Programm ist, spielte am gelockertsten, Mit seinen Auf gutem Wege: Pietro Ferrari Bild: Bohnert& Neusch Liedern(darunter viele Volkslieder aus sei- ner Heimat) hat er immer größeren Erfolg. Ein Italiener im Nachtkabarett, der nicht schnulzt und schmalzt— das ist ja auch ohne dtelger wird. 5 5 In unserem Breitengrad überwiegt die maßen: Die Verbrennungsluft und die Ab- Zweifel etwas Besonderes. Heizperiode mit etwa 210 Tagen diejenige der a8 werden durch eine sinnvolle Konstruk- Die neuen Kräfte: Mara Lanyi kommt 18 warmen Jahreszeit. Diese Tatsache sollte bei tion über einen semeinsamen Mauerkasten vom literarischen Kabarett. Ihrer brüchigen einem Neubau hinsichtlich der wärmedäm- angesaugt, bzw. ins Freie seführt. Der Stimme und ihrem Ss schickten. Auftreten 4 menden Baumaterialien, aber auch bei der Mauerkasten ist mit dem Gasheizofen fest glaubt man gern zenen Sespielten. Das Mannheimer Wahl des Heizungssystems, vom Planer wie und Sut abgedichtet verbunden. An der von Verworfenheit“, der Eu ihren Vorträgen tehrs. N Hauswand wird der Mauerkasten durch ein Paßt. Helga Rinke singt mit Kopfstimme Stadt auch vom Bauherrn nicht übersehen werden. W. 5 4 0„ und ta gas 5 Ktälli Gitter abgeschlossen. In alle„Mexiko und Granada“, während die Sparte gende„5 Die grundlegende Aenderung der soziologi- auffälliges Otter adde. 5. diesmal von Mariela Maran und Do- „ wird in diesem Neubau Gasheizöf d th lektrische Zünd- Tanz diesma 0 e ö 0 schen Struktur der Bevölkerung nach dem Gashelzoten m. 1 lores Montenegro vertreten wird. Erstere ge- ö nicht nur zum Kochen die d Ausst. 5 H-e 5 letzten Krieg stellt an die Hausfrauen er- sicherungen eingebaut, die das Ausströmen fällt in exotischen Tänzen, letztere, eine 8 Backen und Warmwasser- bereiten verwendet, son- dern auch für die Raum- gheizung. Es ist das erste höhte Anforderungen, die nach einer Ent- lastung der Hausarbeit verlangen. Auch in der kleinsten Wohnung macht das Heizen zu- von unverbrannten Gasen verhindern. Die Entzündung der Brenner erfolgt durch einen Magnetfunken, so daß das Streichholz über- Jugoslawin, kann nicht nur im Takt ihre ge- waltige Haarmähne schütteln, sondern tanzt wirklich ansprechend, was vor allem bei ge im gasbekeiꝛte MWohnhochhaus sätzlichen Arbeitsaufwand erforderlich, der flüssig ist. Um eine„ ihrem Mambo auffäll f a Vor in Mannheim, das Ecke vielleicht gerade die ersehnte Freizeit be- temperatur und auch Wirtschaftlickkelk zu Mit Evelyn Adams(Sängerin) begrüßt gend Humboldt-/ Gartenfeld- einträchtigt. Die Gasheizung gelangt unter gewährleisten, sind Temperaturregler ein- man eine alte Bekannte, deren Schlager- JAakts⸗ straße von einer Karls- diesen Gesichtspunkten mit ihrer Zweckmä- gebaut. Hierdurch wird jede Temperatur- begabung schon mehrfach gelobt wurde. Das onnte ruker Wohnbaugesellschaft gigkeit und Wirtschaftlichkeit immer mehr überwachung erspart. einfallsreiche Heinz-Kunert-Trio aus Dres- Auf errichtet wurde. 1 1., den gibt nun endgültig sein Abschiedsgast-⸗ 585 3 zur Anerkennung. Ein vorhandener Fahrstuhl und ein Müll- spiel(schade) Kloth 5 a Die 40 Einzimmer- Wohnungen(Apparte- schlucker vervollständigen die moderne 1 5 ments) in diesem Neubau haben je eine Diele, Haustechnik dieses Neubaus Ecke Humboldt- 8 5 a. b. Die Kochnische, Bad und Balkon. Installiert wur- Gartenfeldstraße. W. Sch., Ing. Weitere Lokalnachrichten Seite 6 „ die. geben 2 Zimmer, Küche, Bad, Diele, Miete 2 4 N 5 1 hie 5 104,(LAG Schein u. Wonnungsber.* N ichen 2 u. Lu'hafen zu vermiet. Zu vermieten r 1 55 4 N ang Eee VVT mieten 57 elubernahme 4000, 15 5 möbl. Zimmer usw. Ifd. gesucht. innen* ah.—. 4 5 5 stadt„ u. Nr. Lag. 9915 M. Greulich, Immob., T. 6 44 69 2. Zimmer-Wohnungen 1 85. 1285 5 den 1 in modischer Form und Farbe OUu- Ludwigshafen Rhein, Rottstr. 34.„— Schöne 3-Zimmer-Altbau-Wohnung, nein 2. 5 25 i Oststadt, auf 1. April 195 zu ver-. NKle DPer- ¹Karl 2. 9 7. 19 om Waisserturm 5 Zwel große Läden 8 ds 30 m 0 ag. gingeb. Bagergeleten, Seeger d. B ddt d. We 1 aum etwa 4 m. Badeofen, Zentralhzg., berechtigten u. P 0901 a. d. Verlag. men- i 5 20 g 5 2785 5 55 u an bees un derne dae reellen ben, ut ae wenenen Pe g g8g 48 Vee 100 395 cm(+ 80 am Untergeschoß), 6 Schaufenster und Telefon 2 36 67 5 140, DM, 5 verm. Zuschr. u. 0885 a, d. Verlag. 360 qm( 180 qm Untergeschoß), 4 Schaufenster 2 800— peziehb. Ma 2 5 evtl. auch zusammen auf Frühjahr 1950 preisgünstig zu vermieten. möbl. Wohnungen, Zentr. 5 A 1 1958 b e dch. r urde Geeignet für Einzelhandel, Großhandel, Auslieferungslager, In- WSlne 11 Imrn., Tel. 2 45 71. ZW. Augus Troeger..„ Hans dustrie-Ausstellungsräume usw. Evtl. zusätzlich noch Büroräume. 1 a 3-Zimmer-Wohnung Möbl. Zimmer zu vermieten. Zuschr. 8 Angebote unter Nr. DP 2370 an den Verlag. 2 unter Nr. 0995 an den Verlag. N chu⸗ 8 5 Gewerberaum 36 an, eingeb. Bad, Zen-, e f 5 8 ie in 52— 1 j 3 eerzim. an inst. berufst. Frau 2 in d 4500— e verm. Angeb. d. olfts 8. d. V. In jeder Etage Zuschrift. u. Nr. 01145 an d. Verl.] PR. beziehbar August 1958 epi. Zimmer per 1. Februar an in jedem Haus 1. A 0 E 2 2 A 9 957 2 ee. Herrn zu vermieten. J 1, 18, 1. St. lösen diese Angebote . 5 Keller-Lagerraum. Mal. 1. u. 2.Bettzie m. Koctleu. u. Wirklich einmaligeFreude aus Mehrere Lagerräume in Mannheim u. Umge- 3- Zimmer-Wohnungen Bad, Rheinauhafen, ab 1. 2. 56, bung von 100 bis 1200 qm zu vermieten. mit Einfahrt, Nähe Feuerwache, 5 8 an perufst. ält. Dame od. Ehep. 5 e, 85 5 zu vermieten. Tel. 5 37 91. 86 am, eingeb. Bäder, Bal- z. vm. Adr. einzus. u. A 01202 f. V. Haargern- Teppiche f 8 Zentralhzg. u. Auf- 21. n 5 5 Mannheim 0 7, 20 Gut möbl. Zimmer kons, alhzg, 2.Zi.-Wohn. m. Bad u. Balk, o. Bkz 1 5 79 5 N. Telefon 5 33 36 u. 5 3188 5 1 it zug. mtl. Miete 181. PM, im Almenhof z. 1. 8. zu Vermiet. cd. 200/00 7 5 5 3 Heizung, fließ. Wasser, m Mietvorauszhg. 3500, DM. Angebote u. Nr 01207 an d Verl. 8 en Garage 5 1 f f 5 5 7 ich CC zu vermieten. Telefon 7 67 79. beziehbar März 1958 8. 1 8 5 4 5 Woll-Tourndy-Teppie 2 f Lindenhof unter Nr. 01216 an den Verlag erb. 75 7 5* Garagen Leere zimmer. alle Stadt- 7 240,340 190/200 ö 2. zimmer · wohnung i 9 5 e immer- Wong e 5 5 Oststadt, ptr., Etag.-Hzg., Bad, Lindenhof, sofort zu vermieten.. l Zim, Küchenben., Bad, auch an 85 rob 1 1 en N Drgl.-Karte erfordl., sof., sowie Telefon 2 49 83/64. 2 l„laden Bl 0 45 qm, eingeb. Bad, Balkon, Amerikaner, sofort zu vermieten. ourndy-lepp mif feste 30 am Gewerberaum 25 nunge, 1 4 88 Ofenhzg., mtl. Miete 88. Adr. einzuseh. u. A 01226 im Verl. 93 5 185/½30 59 a neuzeitl., per 1. 3. 58 zu verm. 1 ADEN 0 3 DM, Mietvorauszhg. 2000,— 3. bis 4.- Zimmer-Wohnung. Dach- 190/290 9 65/ 9 Zuschr. u. Nr. 01201 8. d. Verl.— 8 DM, beziehb. April/Mai 1958 Seschog, Neubau, zu vermieten. 5 3 Schriesheim, Theocor-Körner- Str. SHumrandung ca. 40 am, 2 gr. Schaufenster, 3 5 0 8 5 0 m. b 9 5 Heubau-Wonnun 3 Zim., Rochn., 2 Nebenräume, zus. 35 dm, auch 5 07 12 Pit 23939 E 3- Zimmer-Wohnungen Nr. 19, beim Bahnhof. in ausgesucht schönen Dessins und Farben 0 0 eingeb. Bad, als Gewerberäume od. Ausliefe- 828 5 0 2 85 qm, eingeb. Bäder, Bal- Möbl. Doppelzimmer an 2 Herren 49 Kachelofenheizg., Balk., in ruhig. rungslager zu verm.(Neben- kons Ofenhzg., mtl. Miete ab sofort zu vermiet. Friedrich, 45* 3* Lage, Vorort Mhm., per 1. März, räume auch als Wohnung ge- 5 2 Neckarau, Angelstraße 44. geg. 4000,— Bkz zu verm.(Wohn- eignet. Ammer möbliert und 31 2 170, DM, Mietvorauszhg.„ zimmermöbel kann evtl. übern. Jo h. Ess er, Laudenbach /Bstr. Wünsch, Im. 2 45 71 U 4500, DM, beziehb. April, Leere u. möbl. Zim u. Wohnungen Tourngy-Vorlagen 15 werd. Zuschr. u. P 2341 an d. Verl. Friedrich-HEbert-straße 13 5 Mai 1958 185 nF 3 19 50 14 90 11 90 7 75 55 V Almenhof Immob.-Huber. Augusta-Anlege 10. 5 5 5 5 Zum 1. Aprn 19886 Nane stadt- e Telefon 4 33 70, Nähe Wasserturm ß Werke 100 Am Parterreraum mit Balkon, 1. 1 5 8 3- Zimmer-Wohnungen Häk Iöill 0 1 Töll — h dt ale eee eee, e e eee ee 1. Zl.-Komf.-Wohng., abwohnb. Bkz äkeltülle und engl. Tölle 6 gewerbl. Räume als Laden, Praxis oder Gewerbe- Angeb. u. Nr. P 2440 a. d. Verlag.] 91 am, eingeb. Bäder, Bal. eee Wee 2 3 27 i 1 95 i 1 25 en 1. Obergesch.(Hofeinfahrt), we- raum geeignet, bis sommer be. Heller Lagerraum, m. Einfahrt, etwa] kons, Zentralheizung mtl. 5 8 5 5 150 em brei 1; 80 em breit a gen Todesfall preisgünstig 2u zugsfertig, langfristig zu vermiet.] 70 am, Ende Käfertaler Strage zu Miete 190. DM, Mietvor- 5 vermieten. Zuschriften unter„„ 9 5 vermieten. Zuschr. u. Nr. 01061 4. V. auszhg. 3000 DRM.—, bezieh- 100 am Büroraum Moderne Druckstoffe 000 a 5. or. Leerzimmer, fi. Wasser, Sep.] bar April/Mai 1958 5 i 120 em breit, Struktur-Quclitöt Eingang, Zentralheizung, Badben., m. Heizung(1. Etage) in der Jung- 7 iv In günst. Lage der Neckarstadt zu vermieten, Mietvorauszahlung. l 5 8 zu vermieten. 2 95 2 25 1 95 Laden 28 um Lagerraum mit Garage Augen u.. alben zn den Ves. immer. Wohnungen 5 5 K a gute Lage, 2 Schaufenster, 1 Stufe; etwa 90 qm u. Kellerraum, etwa Garagen, Neckarstadt. 5.— bis 25.— f 1— 8 Dekoretions-Stoffe Lager 28 dm(trocken); Halle 40 cm] 40 am, auch als Werkstatt ge- auch f. Kräder. Im. Kundt, T. 50571] 89 qm, eingeb. Bäder, Bal- Hetchattsvel achtung U auch als Auswelchlager sseisnet, eisnet, sofort zu vermieten. Sep. gutmöbl. Zimmer mit fl. Wass. kons, Ofenhzg., mtl. Miete 120 cm breit 3 90 2 95 2 25 „ 55 1 1 Zuschr. unt. P 1897 a, d. Verl. 1 19 5 9 178,.— DM, Mietvorauszhg. Wonnungs- und Zimmer- Nachweis em brei 0 9 5 ö»‚᷑? e n. 3500,— DM, beziehb. Febr. durch Immob. Kauffmann, 5 8 des Krrieserstr. 9, Fel. 5 6 96, Send i in e, Ver Narz 1958 Rich.-Wagner-str. 57, Tel. 4 32 66. Anneihme aller Warenkreditscheine im nur an berufst. Herrn zu vermiet. Garage(Einzelboxe) Nähe Kurpfalz- 85 nel Doppelzimmer jede Preislage, S 3, 2. Adr. einzuseh, u. K 01228 im Verl. brücke-Luisenring zu vermieten. 4. Zimmer-Wohnung Schönes Doppelbettzimmer, N. Was- be⸗ J) 105 am, eingeb. Bad, 33 qm serturm, an ruh. Miet. zu vermiet. tete Gutm. Zim. an sol. He. 2. 1. 2. Zz. Vm. gr. Terrasse Okenhzg., mtl. Zuschr. u. Nr. 01116 ͤ an den Verlag. ber Kar, ein zus u. Nr. A elt. Lern] Miete 210.— DM, Mietvor- 25 5 a i 5 rinz 3. Zimmer- Wohnungen in Stadtmitte auszhg. 4500, DM bezieh 4 2 u. Stadtrand geg. Bkz ab sofort zu 0 5 2 5 ri. en vermieten, Immob.- Vaith, vorm. bar Febr. März 1958 uro Pyalspame Dr. FORMVOILENpErk Ni Schwarz, O 6. 9, Telefon 2 02 42. g 1 22 2 80 am, dir, am Tatterssllplatz, als„ AN NEUN Aumer nor zg dg e Klare 2 Sete auf 1. April 1958 freiwerdend, b lem FRIEDRICHM SPATZ g Im. RUND. Alphornstr. 27 21 rm n 8 W 1 N 5 ren TE 4177 Immobilien Finanzierungen ase ren ee i—. er- Trock. Lagerraum, 36 qm, evtl. mit 1 10 3 8 8 5 82 8 5 Garage, Stadtm., zu vermieten. Kaiserring 36 Tel. 4 39 38 an den Verlag. Mannheim— Breite Strahe, 4 1. 3•4 Zuschrift. u. Nr. 644 an 4. Verl.. 5 1b MANNHEIM Seite 6 Samstag, 18. Januar 1958/ Nr. H eng Nr. Kehrseite der Kultur-Epochen:— D K 1 Ki 0 2 4„* 0 es Kustos Kitsch- und Kuriositäten-Kabinett Ein Besuch bei Dr. Heinz Fuchs: Bismarck-Bierkopf mit aufklappbarer„Hirnschale“ und andere Köstlichkeiten Der altrömische Bäckermeister, der vor zwei Jahrtausenden sein Grabmal in Knecht„für christlich- germanische Jüng- Form eines Backofens errichten ließ, gilt in der Ueberlieferung als der Urvater 1a und das Portemonnaie mit Innenbe- 7 des Kitsches. Daß Kitsch ewig währt und durch nichts aus dem vielgestaltigen Be- 8(„Geldwechseln in Dunkeln un- temt reich zwischen Kunst und Handwerk vertrieben werden kann, beweist eine Zei- Hier wird die Rückseite der jeweiligen Schie tungsanzeige von 1956, die eine Kombination von Gemälde und Radioapparat an- Zeitkultur lebendig, hier blüht das gutge- 51 pries: Wer das Ding an die Wand hängt, wird nicht nur des Anblicks von mazestä- 8. Können Sie caken. Heber 1 855 3 Bäumen teilhaftig, ee A Ren e Musik, die durch Laub und 5 n e 3 gebr Stämme an das Ohr des Besitzers dringt. Kitsch ist leichter zu erkennen als zu tentinhabers aus Dresden? Nach dessen Ver- ein definieren— diese Erfahrung machte der Reporter, als er den Besitzer einer pri- sicherung werden Ihre Bilder verblüffen 1 vaten Kitsch- und Kuriositätensammlung aufsuchte: Den Kustos der Mannheimer zaurch den Anschein der Kunsttertis- d 0. g. i 8. keit in Porträts, Medaillon bis Lebensgrößze 995 Kunsthalle, Dr. Heinz Fuchs, das Enfant terrible unter den EKunsthistorikern, der in Oelfarben, welche jeder ohne Talent und beck durch seine halboffiziellen Fastnachtsscherze dem einheimischen Kunstinstitut ge- Vorkenntnisse.. herstellen und überall vie! Ban legentlich außerplanmäßige Publizität mit internationaler Resonanz verschaffte. verdienen kann“. 99 Wer sich erinnert, daß Dr. Fuchs einst in Form eines Bismarck-RKopfes, Ausdruck N 5 Tale den tollen Tagen des betreffenden Jahres vaterländischer Verehrung für den Eisernen den Würde, sei dahingestellt. Wer jedoch 5 wird aue Bloßen dier Statuen aus Bronze. Stein Kanaler, der hier beim Geffnen des Krug- irgend einen e 275 und Holz mit den notdürftigsten KRleidungs- deckels gewissermaßen mit Aufklappbarer bügle 488 KUnstinsfitüte Suükstieht das Skückeen bedeckte, daß er Vor zwei Jahren Hirnschale figuriert. Oder wie wäre es mit 1 Sie indes 48 Bistarckt- Kopf 5 halt aus dem Sleichen Anlaß leere Bilderrahmen einem elrunden Behälter, der unten àls Auto Berkrugterm zeigen e 1 3 ee. Sockel für Plastiken mit verkleidet ist e auf dessen Deckel ein 1 i 8 5 es k erts brechenden Werktiteln(„Kampf der Un- neckisches Engelchen mit Flügeln, Auto- 1 5 ese sichtbaren“,„Weiges Rechteck bei Tag“) als mütze und Schutzbrille am Steuer sitzt? Mannheimer Kabarett. 85 neue Kunstrichtung namens„Blanchismus“ Und wie gefällt ihnen die Sauciere mit Aus- 4 6 ne, 8 3 Wer schließlich weiß, daß er für* 55 Entenschnabelform, versehen mit„Es leuchten die Sterne sen ommenden Februar eine andere, noch nie dem Sternenbanner und dem Kopf des Gra- 1 o dagewesene Attraktion plant, der findet es fen Zeppelin? Der N Witz des FFFFͥͤͥ ü 1 8 durchaus in Ordnung, daß ein solcher Mann Erfinders, der für das Werk Musterschutz„Es leuchten die Sterne“ heißt der Titel und Seh gelengentlich an seinen Kitsch- und reklamierte, wird— sofern ihr guter Ge- des zweiten Januarprogramms. Gemeint sind unte Kuriositätenfunden ergötzt. schmack nicht ganz verdorben ist— die zwei passable Balance- und Jongliernum- kön! Während Dr. Fuchs seine Schätze auf Nachwelt lachen machen.. mern, der Conférencier Rudi Büttner und were dem Fisch zur Schau stellte. mißglang ihn Daß die produktive Kitschfreudiskeit drei aparte Tänzerinnen, die einen großen + und dem Reporter der Versuch, eine stich- und die Ritschempfänslichkeit des Verbrau- Teil des Programms bestreiten. Der„char- üben haltige Definition für den Kitsch zu finden. chers in keiner Epoche brachliegen, belegt mante Lausbub“ Rudi Büttner macht viele mit Irgendwo hatte jede Begriffsbestimmung Dr. Fuchs mit einem lehrreichen Privatissi- muntere Späßchen, von denen einige ebenso treft Mren Haken. Dafür bot der Kustos eine ein- mum. Hiernach blüht das Irgend-etwas-in- muntere Bärtchen tragen; seine starken Sei- leuchtende Erklärung, unter welchen Um- anderer-Gestalt-Präsentieren ungehindert ten sind das Reimen, das Singen und eine 1 85 ständen Kitsch leicht entsteht: Wenn näm- im Zeitalter des Barock, das ja allgemeine verblüffende Schlagfertigkeit. Jongleur Va-— Uch ein Ding in wesensfremder Gestalt prä- Ehrfurcht genießt. Und schließlich gerät man lento überzeugt mit einem„Klötzerbau- im 85 sentiert wird(siehe den altrömischen Grab- in die Grenzgebiete des Themas bei der Handstand; seine Assistentin Dorothy, die 8 85 mal- Backofen, siehe das bundesdeutsche Frage, ob die Geschmacksverwandlung des auch als Schnellzeichnerin Rozania fungiert, plac Gemälde- Radio). Gansfleischs, dank der Kunst eines Kochs ist sympathisch, aber um ein Jota zu„tem-„Pa Siehe vor allem den klassischen deut- aus dem 18. Jahrhundert wie Fecht peramentvoll“, Ein Höhepunkt sind die Ber- 5 schen Kitschgegenstand, der sich im Besitz schmeckte, nicht schon oder noch als Kitsch Sinis, ein Trio, zu dem ein Glasbalance- und dieses Sammlers befindet: Den Bierkrug in zu bezeichnen sei. Künstler und zwei Assistentinnen gehören; gut 5 Die Abteilung„Kuriositäten“ in Dr. der Mann jongliert mit 13 gläsernen Lampen- 2 Um Fuchsens Kabineft besteht aus zahlreichen schirmen gleichzeitig— eine Bravourleistung! 2 85 Mappen mit Zeitungsausschnitten der ver- Die bildschöne Eva-Maria„legt“ einen„hei- der Sangenen hundert Jahre. Nicht auszudenken, ßen“ Blues auf die Bretter, während die bei- tete Was alles schon einmal dagewesen ist! Als den letzten Programmnummern dem Schön- 5 a lant die Vereinigten Staaten im machtpolitischen heitstanz gewidmet sind, wobel die Schenheit Pickelhaube hoch: Prost auf den eisernen Kanzler: trot Spiel der Kräfte noch ein bescheidenes Da- Selbstverständlich vor dem Tanzen rangiert: Opf 2 1 5 es in Deutschland schon Madeleine zeigt einen pikanten„Bananen- 5 5 5 Snheitskonkurrenzen, und zwar ziemlich tanze; Elvirana setzt mit einem Schleiertanz ck d 3 Paritätisch für Damen und Herren, Der Be- den kleinkünstlerischen Schlußpunkt. Das Bli auf 1e Leinwand rieht eines unserer Kollegen um die Jahr- Tanz- und Schauorchester Franz Tober 5 i. hundertwende vermerkt, daß unter den„tobt“ mehr als Schau- denn als Tanz- Palast:„Aasgeier 1 R Na- Konkurrentinnen einer solchen Schau hinter orchester. Hk 20 ge g 0 ahl men: Da gibts einen Aiblinger, einen Moos- gen Kulissen sich Mißgunst und Eifersucht l Gld Bug- und Telttele fleagk: vertagen Packer und emen Zoppel;„ in einem Mage ausbreiteten, daß— man Angestellte Drogisten J0 l Murcott Url Myles Wilder das Drehbuch fehlen auch die Josepha und der Wastl nicht. Fan bedenke,— einige sich ihren Mitbewerbe. Wählten neuen Vorstand zu diesem abenteuerlichen Schatzsucherfllm, Mesieseur Hans H. König hält den ganzen an! gumen Fesenüber sogar»zu Schlägen mit dem Regisseur W. Lee Wilder mit kleinen Gerein kest am Inszenierungebanderl— den rat dem Fächer hinreißen ließen“ Vor eineinhalb Jahren nahm der„Bund Einst F fer erer ie Stellen n- Quetschwerkbesitzer(Jan Hendriks), den für Eigenartig berührt gerade uns Mann- angestellter Drogisten“ auch in Mannheim e eee e ee 1 Grenzer(Sepp Rist) und die Förster(Helmum dur heimer die Annoce des alten Herrn Benz, seine Tätigkeit auf. Er hat es sich zur Auf- 5 2 5„ 7 7—— Victor Schneider und Willi Rösner), daß es eine den 8 der seinen neuen„Patent-Motor- Wagen“ als gabe gemacht, durch Fachvorträge das Wis- 2 5 3 8 5 5 1 tor Freud' ist. Dazwischen erklingt gezithert das gelt g Ersatz für Pferde“ anpreist, lustig dagegen sen und die Berufsausbiftung aller jungen 999 S John Bron. Heirgatlied„Mein Bayernland“ Die Außen- Eur 8 die Erfindung eines Badewannenfabrikanten: Drogisten zu erweitern. In der Jahreshaupt- 5 87 70 g e e 5 1 8 0 aufnahmen sind das Sehenswerte in diesem kau 8 Die Patent- Motorwame„Undosa“ mit Pro- versammlung betonte der Gründer, Peter. g 5 ee 78 78 8 e 48 Film; sie wurden im Berchtesgadener Land Sta Pellermodell als„Ersatz für Nordseebäder“. Bock, daß ein gehobener Progistenstand nur erz un 1 5 1 10 1 10 gemacht. Fazit: Oh du mein Bayernland, wie mas Der Erfindungsgabe waren überhaupt nie dann möglich sel, wenn von der Lehrzeit an 01 3 e e een„ bleibst du schön— auch wenn sie tausend unc Srenzen gesetzl. Da paradieren in der Verbände und Vereine existierten, die ihren ihrer Rollen überzeugend. Sto Heimatfilmchen drehn b Wü Kuriositätensammlung der„Universal-Läkör- Mitgliedern hülfen, mit dem im Beruf an- Kamera: Das Mädchen 1 men Stock“, ein Spazierstock mit Trinkglas im fallenden Fragen fertig zu werden. Bock wies it d.. 0 Strü ken“ Universum: auc 8 5 3 5 außerdem darauf hin, daß der Bund auf kei- 8 55 9. 1 15 1 8 55 8„Wenn Frauen schwindeln“ 5 5 5 chat; e moretten- Drehorgel(„eignet nen Fall als Gewerkschaft, sondern als rei- Die schwarzen Strümpfe sind nur dem a„ S2 Kitsch as Kitsch can zich durch ihren lauten Ton zur Unterhal- ner Fachverband anzusehen sei. Bei der Neu. deutschen Titeldichter eingetallen: Sie kom-„ Eilmwelt— glückliche Welt. Wahrschein- Ha Bilder: Steiger tung gamer Gesellschaften“); der Stiefel wahl des Vorstandes wurde Uwe Völker zum men überhaupt nicht vor. Es ist auch kein lichkeit 3 hier nicht gefragt. Wenn es nur Sol ersten und Christel Brechtel zur zweiten Vor- Film aus dem anrüchigen Milieu, sondern 5 5 15 1 85 5 B sti 3 85 3 5 5 sitzenden gewählt. Kassiererin wurde Elisa- ganz im Gegenteil ein handfestes Mord- 1 1 1 Ben 9 2 e 1 5 190 her Polizisten wünschen verkürzte Arbeitszeit, ne Sentier bens festere? fade ie eren bereuen der eden ber erlegen, 15 o- Hier feiert die von den Amerikanern per- abs 8 8 3 1 5 8 5 fektionierte Psychoanalyse wahre Triumphe: mu Kreisfachabteilung Polizei in der GTV diskutierte im Gewerkschaftshaus Spreeathener tagten Sener li 185 8 3 n e Ueber 30 Jahre 5 1. 1049 Polizeibeamte gehörten am Jahres- nur strafrechtlich, sondern auch zivilfecht- an den Rheinterrassen Usch derangierten Person, Kreuz- und quer- N erser- Teppiche-Brücken 9 ende 1957 der Kreisfachabteilung Polizei“ in lich belangt werden.“ Otto Frey, der auch Der Kreisverband Mannheim-Ludwi laufende psychopathische Fäden und dunkel- 3 ing 885 5 1 17 0 8 b + ö— 88 1 4 4 1 5 5 laufend Neueingänge— durch der Gewerkschaft Offentliche Dienste, Trans- über die Konferenz der Bezirksfachabteilung hafen im Bund der Berliner traf sich zur Wirre Begebenheiten, die nie ganz aufge- ee r Port und Verkehr(OT) an. In einer Mitglie- in Baden-Baden berichtete, übte Kritik an Jahreshauptversammlung im Mannheimer klärt werden. Schade, daß Lex Barker(der** der versammlung im Gewerkschaftshaus den Ausbildungsvorschriften vom 25. März Ruderclub Gesehäftskührer Dr. Chlebowsky schöne Ex-Tarzan) und die silberblonde, FRANZ BAUSBACK MaNNHIEINn Wählten die organisierten Polizeibeamten am 1953:„Sie sind dehnbar Wie Kaugummi!“ sprach in 861118111 Tätigkeitsbericht über 4 8 5 ausdruckslose Mamie von Doren das Dar- jetzt N 3, 9 Telefon 2 11 76 und 7 20 00 405 Donnerstag den neuen Vorstand; mit Aus- In der Diskussion, die von Willi Herzber- vers üängene Jaflir die Hoffnung aus, das gute steller-Niveau entwerten. He 5 nahme eines freiwillig ausscheidenden Be- ger geleitet Wurde, korderte ein Beamter Verliältnis des Bundes der Berliner zum ver- 13 10 seiner durch das Genre bedingten Traum: ma er de dee ae tber det aer Polt. torbenen Berliner Oberbürgermeister Dr Schauburg., Jägerblut kulisse noch Witz und Charme hat, ist nicht ab Stätigt; die Versammlung beschloß außerdem, zei“, Ein anderer meinte:„Im Stellenplan 5 1 b ind sie biedere Bürger— di f f 85 d 5 Vorstand auf 15 Mitglleder zu erweitern. hängt Mannheim nach- 15 35 5 D Suhr moge auch Zu dem neuen Berliner Tags er sind sie biedere Bürger— die Versucht worden. Leider scheidet sich der Pf: t en Otto 5 2 81 h d rüb 6 nen: Fun Dritter beklagte Regierungschef, Willy Brandt, erhalten blei- Halunken, die der Handlung die dpamatische Film dadurch in zwei Hälften: Hie Albern- ein 1 ff N ans ds technische Ausstattung ben. Bei der Neuwehl des Vorstandes stellte Würze geben. Sie sind genau 0 bieder wie heit, da gekonnte Schau mit netten Schla- 192 5 25 15 b„ Behne„ vor allem fehlen auch sich der bisherige Vorsitzende, Kurt Meske, dieser deutsche Heimatfilm. Nachts verstoßen gern und hübschen Einfällen. Bibi Johns ein ucot Bücher gedachte, gab in seinem Ge- Schreibmaschinen. In diesem Zusammenhang aus beruflichen Gründen nicht mehr zur sie— schmuggelnd, wildernd und holzsteh- wirkt in ihrer Schauspielrolle etwas sche- en 5 aun Ueberblick über cle ge- wurcke die neue Rundtsprschanlage im Poli. Wahl. An seine stelle rückte der bisherige lend— gegen die Strafgesetze Genau 80 wie matisch, ist aber stimmlich auf der Höhe. Las b 7 8 W e e e 5„Gestell“ zweite Vorsitzende, Herbert Müller. Der lang- der agfacolorierte Zelluloidstreifen gegen Gustav Knuth, Fita Benkhoff und der auf Ba ner Motto Wie teht it d 3 55 85 mas 1 anschaffen jährige Geschäftsführer Dr. Chlebowsky und die filmkünstlerischen Gesetze verstößt. An- Filmtrottel spezialisierte Boy Gobert reißen Fa Inter dem Motto, ie ste es mit dem Po nnen. Sekretär Frey tröstete:„Wir werden Rudolf Koch wurden wiedergewählt. Als sonsten werden alle gängigen Heimatfilm- das Ensemble noch einmal aus dem drohen- WC Uizeidienst in Mannheim?“ erklärte er:„Man Unis bemühen, in Mannheim dieselben Ver- neuen zweiten Vorsitzenden wählten die Requisiten aufgeboten: Maßkrüge und Mie den Stunt der Verflachung heraus. Regie: ha kann Verschiedener Meinung darüber sein, hältnisse zu schaffen wie bei der Landes- Mitglieder Heinz Hackert und als Beisitzer der, Bergeshänge und Busser ln, Wiesenraine Paul Martin. H-e Kle Wie im Polizeidienst die Arbeitszeit verkürzt polizei. 5 Hk Willi Rüppel und Josef Fabian. 0— und Wilderer. Die Helden der gemütvollen i„ Ko Werden soll, daß sie verkürzt werden muß er — das steht fest.“ Bühnenschau: Mit einer 1 1 Er forderte, daß Beamte, die im Dienst 0 0 der Hand und zwei Liedern aus dem Fi verletzt werden, nicht schlechter gestellt wer- Mannheimer Terminkalender stellte sich Friedel Hensch in zwei Abend- den als andere Personen, die nicht der Polizei. 8 5 vorstellungen vor. Begleitet von der Poldi- l angehören.„Kriminelle Elemente, die tätlich Skat- Gemeinschaft Mannheim-Rheinau: Am Arbeitsgemeinschaft der Memelkreise: Der burg— Bad Dürkheim; Abfahrt 7.50 Uhr mit Thomas-Combo sang nach ihr Bibbi Johns Ste gegen Polizeibeamte vorgehen, sollen nicht 18. Januar, 20 Uhr,„Rheinauer Hof“, General- Farblichtbildervortrag„Zwischen Haff und Rhein-Haardtbahn ab Collinistraße. ebenfalls zwei Schlager aus dem eben ge- Sp versammlung. Meer“ von Dr. Ecke, Bonn, wurde auf 25. Ja- Deutscher Alpenverein: 19. Januar, Wande- laufenen Film. Sie beantwortete Fragen und dig 5 DJK„Löwenjäger“: 18. Januar, 20.11 Uhr, Auar, 19.30 Uhr, Reiß-Museum, verlegt. rung Heidelberg— Weißer Stein— Strah- mimte noch— zum Gaudium des Publi- Mie Wohin gehen wir? Jenstest ane dterfal Obere Riedstraße le. Or- ankB soldaritzt. Neckarstagt: 18. Januar, jenburg— Schriesheim; Abfahrt 9.24 Unr, OEG kums— eine kleine Uhren Stehl. Szene. f- De an densfest und Proklamation der Prinzessin. 20 Uhr,„Paradies“, Schimperstrage 16, Mitglie- ee ee der Tiere: 19. Januar sa. . 5 5 Club„Graf Folke Bernadotte“— Internatio- derversammlung. i l e 2 2 Theater: Nationaltheater Großes Haus 20.00 naler Kreis: 18. Januar, 20 Uhr, D 4, 15, Unter- Männergesangverein„Pfingstberg“: 18. Ja- 8 e ee ee e Wer kann Hinweise geben? 15 is 22.30 Uhr:„Turandot“(Miete J, Th.-G. Gr. J, haltungsabend. nuar, 20 Uhr, Vereinslokal, Generalversamm-* 945 55 8 del Schauspielschule Melanie f 5 en Treier Verkauf); Kleines Haus 19.00 bis 22.45 Sudetendeutsche Landsmannschaft, Orts- lung. nl. 8 5 8 5 am Donnerstag, 12. Dezember 1957 gegen U Bur: Die Räuber“(Theatergemeinde auswär- gruppe Neckarau: 18. Januar,„Goldener Engel“, Eleintierzuchtverein Schwetzingerstadt: Am A nas de Rlleinau? 19. Januar 21.35 Uhr, stießen auf der Kreuzung H 1½ 2 5 tige Gruppen, Jugendbühne Gr. A). Neckarau, 19.30 Uhr, Jahreshauptversammlung. 19. Januar, 16 Unr, Vereinsheim, außerordent- 15 Uhr, Türnhalle Mitgliederversammiung Wel Personenkraftwagen zusammen. Der 8 Filme: Flanken:„Sissi— Schicksalsjahre Veranstaltungen in Schönau: 18. Januar, liche Mitgliederversammlung. Volkschor Tlederkranz, Neckarau: 19, Januar, Schuldige PRw-Fahrer, der Fahrerflucht be- O7 — 2 Bie Un Lupin— der 19.30 Uhr, Siedlerheim(Nebenzimmer) General- Eleintierzuchtverein Rheinau: 19. Januar, 16 Uhr, Volkshaus, Generalversammlung. Sing, Wurde inzwischen ermittelt. Bei dem 5 fen“, 23.00 Uhr: 1—„ e versammiung des Eleintierzuchtvereins Schönau. 15 Uhr,„Rheinauer Hof“ Generalversammlung.„Nymphaea“, Verein für Aduarien- und Ter- Unfall entstand großer Sachschaden. Um den 5 Falast:„Aasgelere, 10.00, 11.50, 22.30 Uhr: Tie, ab 10 fel ze Gemeinde Schänaut 1g, Januar„Naturfreunde Beiirksgruppe Käfertal! rarklenkunde: 19. Januar, 9 30 bis 12 Uhr, Ke- Hergang weiter aufzuklären, Werden noch 8 125 40.00, 11.50, 22.30 r:„Lie- ab 19 Uhr, 19. Januar ab 13 Uhr Wohltätig- 19. Januar, 16 Uhr, Lokal„Löwen“, Hauptver- gelbahn Lokal„Arion“, Uhlandstraße 19, Fisch- Zeugen gesucht; sie werden gebeten, sich mit ler . 5 1 5 zin süber Fate“, Leitsbasar im evang. Gemelndesäal. sammlung. börse. 8 dem Verkehrsunfallkommando Mannheim, 5 77 5„Ha endirne 5 Universum; Wenn Spar- und Unterhaltungsverein„Einigkeit“ Verein bayr. Waldler: 19. Januar, 15 Uhr, Deutsche Gemeinschaft: 19. Januar, 10.30 L. 6, 1(Tel.: 5 80 41, Hausapparat 315) in Ver- rauen schwindeln“ Kamera: Das Mädchen Neckarau: 18. Januar, 20 Uhr,„Goldener Engel“, Vereinslokal, Generalversammlung. Uhr,„Schwarzwälder Hof“, Rheinhäuserstr. 8, hin 155. be mit den schwarzen Strümpfen“; Kurbel: Der Jeneral versammlung. 5 Badischer Sängerbund: 19, Januar, 9 Uhr, Reichsgründungsfeier. 5 bindung eu setzen oder im Zimmer 207 vor- n Schauburg: Jägerblut“; Scala: 5 ee am 15 J Bezirks-Jahres- Wir 1 3. zusprechen. 5 n 5 5 8 5 0 5 1 Ar, OlIEshaus eckarau, auptversammlung. Mannheim, Zellerstraße 72, wird 60 Jahre alt. 11 8 1 16.00 Uhr, Eröffnung Prunksitzung. Deutscher n e 19. Januar, Rosa Mehnert, Mannheim, Bassermannstr. 40, ee ee 3 a¹ * ersohn-Becker-Ausstellung.„Grokaselt: 48. Januar, 20.11 Uhr, Bicnbaum- 9 Uhr, Führung durch die Gewächshäuser der begeht den 75. Christine Harm, Mannheim An der gefährlichen Kreuzung Friedrich- ge Sonntag, 19 Januar Stammhaus, P 5, 911, Ordens fest. Stadtgärtnerei; Treffpunkt: Eingang zur Stadt- U 4, 25(früher Augartenstraße 44), den 80. Ge- Ebert-Grenadierstraße versäumte es ein de Theater: Nationaltheater Großes Haus 13.30 Mannhefmer Schifterverein von 1894: 18. Ja- gärtnerei. burfstag. Marie Müller. Mannheim-Käkertal, 58 jähriger Radfahrer, der die Kreuzung 5 bis 16.00 Unr:„Der Postillon e 30 Auar, 20 Uhr, Musensaal, Schiffer-Ball. RSpV„Sturmvogel“, Neckarau: 19, Januar, Postweg g, vollendet das 82, Nikolaus Gem- überqueren wollte, einem auf der Friedrich- E n 1 5 125 i Vespa- Club: 18. Januar, 20 Uhr, Parkstuben Lokal Engel“, Neckarau, Reisetaubenausstel- ming, Mannheim Rheinau, Haßlocher Str. 73-75, Ebert-Strage fahrenden Motorroller die Vor- 25 auf); 19.45 bis 1 n 5 er Parkhotel), Jahres-Mitgliederversammlung. lung; Vorführung der Filme Dortmund 1957“ ebenfalls das 82, Lebensjahr Karl Butz, Mann- fahrt zu überlassen. Es kam zu einem hefti- t Miete); Kleines u 19.00 3. 10 1 8 4 1 und. Schwingen“ um 14 und 17 Uhr heim-Luzenberg, Stolberger Straße 26, kann gen Zusammenprall, bei dem der Radfahrer 3 1 2 J 8.*„„Landkutsche“, 5, 4, Generalver- im Ausstellungslokal am gleichen Tag. en 86 Ge tstag feiern. 1 a ine . 3. 5 Sammlung;— Filmvortrag Zwischen Haff und Wanderkreunde Menne Wandern amn 8% Am 19. Januar, eine Kopf- und Schulte rverleteunn 1 125 d. „ onkordienkirche 18.00 Uhr: Kir- Meer“ verlegt auf 25. Januar, 19.30 Uhr, Reiß- 19, Januar— Bad Dürkheim Peterskopf— 17 Uhr,„Kaisergarten“, Zehntstraße, Familien- Gehirnerschütterung erlitt. Der Fahrer P. 85 8 Museum. Lindemannsruhe— Schlangenweiher— Lim abend. Motorrollers zog sich Prellungen zu. 8 W Nr. U Na- Loos- dlich nicht. zen den den muth eine das Ben- egen Land Wie send Ek gein- nur sika- spiel trotz 06 um- licht der ern- Hla- ns che- öhe. auf igen len- gie: H-e In im nd di- hns 82 ind bli- -e gen 42 der be- em len och nit m, er- - H- in H- ** i- er ne 28 Nr. 14/ Samstag, 18. Januar 1958 AUS DEN BUWDESLANDERN Seite 7 eee „Kleinigkeiten“ kosteten 80 Seeleuten das Leben Man ist bereit, die Konsequenzen aus der„Pamir“-Katastrophe zu ziehen Lübeck. Den Hurricane Carrie und die tobende See hätte die„Pamir“ am 21. Sep- tember vergangenen Jahres, als sie das Schicksal 550 Seemeilen östlich der Azoren ereilte, überstanden. Die verrutschte Ladung zusammen mit dem Einbruch von gewaltigen Wassermassen hat den Segler zum Kentern gebracht. Das ist nicht höhere Gewalt, das ist ein Versagen der bisher als bewährt gelten- den Vorschriften. Inwieweit menschliches Versagen hinzukommt, wird nie geklärt wer- den. Das ist das Facit der sechstägigen Lü- becker Seeamtsverhandlung über den Unter- gang der„Pamir“. Den Spruch und damit den Abschluß der Tragödie, der 80 Seeleute zum Opfer flelen, wird das Seeamt am Montag fällen. Ein Urteil im strafrechtlichen Sinne wird das Lübecker Seeamt nicht abgeben. Das Verfahren endet mit einem Spruch, in dem das schuldhafte oder nicht schuldhafte Ver- halten der Beteiligten festgestellt wird. In der Lübecker Seeamtsverhandlung gab es keine Beteiligten im Sinne der Seeamts- gesetze, weil nur die Inhaber einer Seefahrts- gewerbebefugnis, Patentinhaber wie Kapitä- ne, Schiffsofflziere und Schiffsingenieure, die- sen Status haben. Nur sie gelten als Verant- Wwortliche in seemännischer, navigatorischer und technischer Hinsicht. Kapitän Diebitsch und seine Offiziere sind mit der„Pamir“ untergegangen. Die sechs geretteten Seeleute können also nicht als Beteiligte angesprochen werden. Sie fungierten lediglich als Zeugen. Der Spruch des Lübecker Seeamtes dar- über besteht kein Zweifel— wird sich nicht mit höherer Gewalt und dem Zusammen- treffen ungünstiger Umstände begnügen kön- nen. Es gab so viele Umstände und Ursachen, die auch der Bundesbeauftragte, Kapitän a. D. Wesemann, der annähernd die Funktion eines Staatsanwaltes ausübte, in seinem Schlußg- plädoyer kritisch betrachtete. 36mal hatte die „Pamir“ Kap Horn umrundet. Jahrlang hatte sie sich auch auf anderen Routen in Wind und Wetter behauptet. Ihre Takelage war so gut wie in ihrer frühesten Jugend, denn bis zum Kentern war trotz des gewaltigen Stur- mes nichts gebrochen. Dieses und vieles an- dere von Schiff, Führung und Besatzung wer- tete der Bundesbeauftragte kritisch. Aber 80 lange Menschen zur See fahren, wird die See trotz aller modernen Errungenschaften ihre Opfer fordern. Verschärfte Maßnahmen gegen Truppenschmuggel Heidelberg. Das Hauptquartier der ameri- kanischen Streitkräfte in Europa hat, ver- anlaßt durch Beschwerden der deutschen und französischen Zollbehörden, neue Richtlinien für den Verkauf von unverzollten Waren durch amerikanische Soldaten erlassen. Von den Zollbehörden war unter anderem bemän- gelt worden, daß viele Soldaten ihre nach Europa mitgebrachten Autos kurzerhand ver- kauften, sobald sie wieder in die Vereinigten Staaten zurückkehren müssen. Auch Schreib- maschinen, Waschmaschinen, Kühlschränke und andere hochwertige Gebrauchsgüter würden besonders in Deutschland in zuneh- mendem Maße verkauft. Zudem finde hier auch der zu billigen Preisen in den ameri- kanischen Einkaufsläden angebotene Alkohol sehr starken Absatz. In einer Mitteilung des Hauptquartiers heißt es, daß amerikanische Soldaten, die weiterhin entgegen den Be- stimmungen des Truppenvertrages ohne vor- herige Genehmigung deutscher und amerika- nischer Zollbehörden Waren in Deutschland absetzen, mit Geld- oder Haftstrafen rechnen müssen. Auch gebrauchte Autos dürften nur mit Genehmigung der deutschen Zollbehör- den an Schrotthändler oder andere Inter- essenten verkauft werden. Schadenersatzklage abgewiesen Stuttgart. Die Zivilñkammer des Oberlan- desgerichts Stuttgart hat in zweiter Instanz die Schadenersatzklage einer Pfullinger Fir- ma gegen die Stadt Pfullingen kostenpflichtig abgewiesen. Die Firma wollte von der Stadt Pfullingen Schadenersatz für den Einsturz eines Fabrikgebäudes, bei dem am 22. März 1952 sechs Menschen ums Leben kamen und ein Gesamtschaden von 1,5 Millionen Mark entstand. Die Klage war mit der Vernach- lässigung der Bauaufsichtspflicht durch das Bauamt der Stadt Pfullingen beim Bau des Fabrikgebäudes im Jahre 1922 begründet worden. Bereits das Landgericht Tübingen hatte am 24. März 1954 die Schadenersatz- klage der Firma gegen die Stadt Pfullingen kostenpflichtig abgewiesen, die Urteilsbe- gründung liegt noch nicht vor. „Katz- und Maus-Spiel“ Weil am Rhein. In der südbadischen Grenz- stadt Weil am Rhein will sich ein drittes Spielkasino niederlassen, obwohl die zustän- digen Lokalbehörden seit Jahren Unterneh- men dieser Art den Kampf angesagt haben. Der Lörracher Landrat Wolfgang Bechtold sagte am Freitag vor der Presse, das„Katz- und Maus-Spiel“ um die Grenzkasinos habe sich zu einer„unwürdigen Angelegenheit“ entwickelt. Die Spielbetriebe, die infolge guter Einnahmen recht finanzkräftig sind, beantworten die Schliegungsverfügungen der Ortspolizeibehörde jeweils mit verwaltungs- gerichtlichen Klagen, die in der Regel durch alle Instanzen laufen. Bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Urteils wird den„Spielhöl- len“ von der Verwaltungsgerichtsbarkeit je- weils die Erlaubnis zum Weiterspielen erteilt. Der vierte Ausbrecher gefaßt Rottweil. Der letzte der vier Strafgefan- genen, die in der Nacht zum Dreikönigstag aus der Landesstrafanstalt Hohenasperg aus- gebrochen waren, ist, wie erst am Freitag von der Polizei bestätigt wurde, bereits am Mitt- woch in Schramberg festgenommen worden. Es handelt sich um den 35 Jahre alten Willi Lustig, gegen den bei seiner letzten Verur- teilung Sicherheitsverwahrung angeordnet worden war und der als der Gefährlichste der vier Ausbrecher galt. Zwei seiner Kom- plicen hatten sich bereits am 7. Januar selbst Sestellt. Der dritte war, ebenfalls am Mitt- woch, in einem Hotel in Lindau festgenom- men worden. Die Aufgabe des Lübecker Seeamtes war es, nicht nur die Ursachen eines Seeunfalles zu untersuchen, sondern auch Verbesserun- gen für die Zukunft vorzuschlagen. Wenn der Gesetzgeber und alle Stellen, die sich mit Sicherheitsfragen in der Schiffahrt be- faßten, aus diesen Vorschlägen des Seeamtes und des Bundesbeauftragten die Lehre zie- hen, dann wird die„Pamir“-Katastrophe, So tragisch sie für die Angehörigen und die Schiffahrt ist, doch noch einen positiven Aspekt gewinnen. Vielleicht erspart das Opfer der„Pamir“-Besatzung Generationen von Seeleuten in Zukunft ein ähnliches Schicksal. Die letzten Minuten des Segel- schulschiffes haben eindringlich bewiesen, daß auch der letzte technische Fortschritt, der in der Seeschiffahrt Radar, Funkpeilung, Echolote und meteorologische Detailberech- nungen zur alltäglichen Selbstverständlich- keit hat werden lassen, nicht verhindern kann, daß die Naturgewalten alle mensch- liche Voraussicht ad absurdum führen. Wäh- rend die Sicherheitseinrichtungen an Bord der„Pamir“ den Paragraphen der Sicher- heitsvorschriften entsprachen, waren zahl- reiche Rettungsgeräte, die genau so den Vor- schriften entsprachen, dem aufgewühlten Meer nicht gewachsen. Beispielsweise dür- ken auf deutschen Schiffen künftig keine Schwimmwesten mit Kapokfüllung mehr verwendet werden. Die Seeberufsgenossen- schaft wird grundsätzlich in der deutschen Seeschiffahrt Kapokwesten verbieten und allein Korkwesten zulassen. Das ist eine der wichtigsten Lehren, die noch vor Verkün- dung des Spruches aus dem Untergang der „Pamir“ gezogen worden ist. Die Kapok- faser saugt sich nämlich, wie festgestellt wurde, mit Oel und Benzin voll und verliert dabei ihre Tragfähigkeit. Durch Versuche ist eindeutig festgestellt worden, daß Ret- tungswesten mit Kapokfüllung, die bisher in der Seeschiffahrt hauptsächlich Verwen- dung fanden, in einem Seewasser-Olgemisch innerhalb von einer Minute wegsacken. Oel und Benzin aber verbreiten sich auf der Wasseroberfläche bei nahezu jedem Schiffs- untergang. Eine weitere Konsequenz aus den Erfah- rungen der„Pamir“-Katastrophe ist die Not- Wendigkeit, die Rettungsboote nach neuen Prinzipien zu konstruieren und auch an Deck für eine bessere Befestigung zu sorgen. Auch der„Pamir“ ist es beispielsweise nicht möglich gewesen, bei einer Schlagseite von 37 Grad die Rettungsboote zu Wasser zu las- sen. Auf der Seite, die durch die Schräglage aus dem Wasser herausragte, wurden die Rettungsbote an der Bordwand zertrümmert. Auf der Wasserseite gelang es nicht, die Boote von den Davits freizubekommen, weil sie zum Teil schon unter Wasser gedrückt Waren. Rettungsboote müssen, das haben die Suchaktionen nach der Pamir bewiesen, nicht nur mit fluoreszierender Farbe in Orange ge- strichen sein, sondern auch mit Radarreflek- toren ausgerüstet werden, um ein leichteres Auffinden der Schiffbrüchigen zu ermög- lichen. Erforderlich ist außerdem eine we- sentlich sichere Unterbringung der Trinkwas- ser- und Proviantbehälter auf den Rettungs- booten. Bei zwei der„Pamir“-Rettungsboote Waren die nur mit einfachsten Sicherungen befestigten Behälter durch die See heraus- gespült worden. Proviant und Trinkwasser aber sind dafür entscheidend, wielange Schiffprüchige in ihrer mißlichen und lebens- gefährlichen Lage ausharren können. Scharfe Kritik übte der Bundesbeauf- tragte am Notproviant der Rettungsboote. Auch in diesem Fall wird dus Lübecker See- amt den Seeberufsgenossenschaften nahe legen, eine sofortige Aenderung herbeizu- führen. Denn was nützt es schließlich einem Schiffbrüchigen, wenn er, wie es ein„Pamir“- Ueberlebender erlebte, Konservendosen nicht öffnen kann, weil die Oeffner über Bord ge- spült wurden, und wenn aus Milchdosen statt der erhofften Flüssigkeit ein zähflüssiger, ungenießbarer Brei herauskommt? Genau so wesentlich ist es, die Luftbenälter, durch die die Rettungsboote unsinkbar gemacht werden sollen, in einem Stück mit dem Bootskörper zu verbinden, um ein Abreißen, wie bei den „Pamir“-Rettungsboten, zu verhindern, Da- bei genügen oft schon die primitivsten Mittel, um die Schwimmfähigkeit der Rettungs- boote zu erhöhen. So empfahl z. B. der Bun- desbeauftragte, Ketten von Tennisbällen in die Boote einzubauen. Oberflächlich betrach- tet, scheinen all diese Maßnahmen nur Klei- nigkeiten zu sein, aber gerade sie waren es, die vermutlich 80 Seeleuten der Pamir das Leben kosteten. G. Kistenmacher Das erste Rad fur die neue Quadriga auf dem Brandenburger Tor wurde jetzt in einer Ber- liner Fabrik fertiggestellt. Das Rad hat einen Durch- messer von drei Metern und besteht wie der Wa- gen, die Siegesgöttin undd die Pferde, aus Kupfer- blech. AP-Bild 22 1 „Wehret den Anfängen! Lehrer verbände zum Fall Zind/ Protest gegen„langes Schweigen“ Hamburg. Die Arbeitsgemeinschaft Deut- scher Lehrerverbände hat im Namen ihrer 100 000 Mitglieder Anklage wegen Verbre- chens gegen die Menschlichkeit gegen den Offenburger Studienrat Ludwig Zind gefor- dert. Die Forderung ist in einem Aufruf mit dem Titel„Wehret den Anfängen!“ enthalten, der vom Hauptvorstand der Arbeitsgemein- schaft am Freitag veröffentlicht wurde. In dem Aufruf heißt es, die Arbeitsge- meinschaft habe mit Empörung vom Fall des Studienrates Zind Kenntnis genommen. Sie bezeichnet es als eine Schande, daß dieser Mann als Erzieher tätig ist und protestiert dagegen, daß die verantwortlichen Stellen lange Zeit zu den nicht widerlegten antisemi- tischen Aeußerungen des Studienrats ge- schwiegen haben. Die Arbeitsgemeinschaft verlangt Auskunft darüber, wer vom April bis Dezember 1957 die„ungeheuerlichen Aeußerungen“ des Studienrats vertuscht habe und was vom Direktor des Gymnasiums in Ofkenburę, an dem Zind tätig war, dem Ober- schulamt in Freiburg und dem baden-würt-⸗ tembergischen Kultusministerium in dem- Selben Zeitraum getan worden sei. Gegen Zind wurde— wie wir bereits mitteilten— ein Strafverfahren eingeleitet, Säckinger Frauenmörder gefaßt Monatelange Kleinarbeit hatte Erfolg/ Noch kein Geständnis Waldshut/ Hochrhein. Nach monatelanger Kleinarbeit ist es der Waldshuter Kriminal- polizei gelungen, das geheimnisvolle Dunkel um den Tod der 14jährigen Doris Heidt aus Säckingen aufzuhellen. Die Leiche des Mäd- chens war im Juni 1956 bei Säckingen aus dem Rhein geborgen worden. Ein Fahrrad, das der Toten gehörte, wurde bald darauf am Stromufer gefunden. Doris Heidt hatte Sich etwa zwei Wochen zuvor von zu Hause entfernt und war nicht mehr zurückgekehrt. Lange Zeit bestand Unklarheit darüber, ob das Mädchen einem Unfall oder einem Ver- brechen zum Opfer gefallen war. Wie der Waldshuter Oberstaatsanwalt Dr. Angelber- ger am Freitag mitteilte, konnte nunmehr ein etwas über dreißig Jahre alter Mann aus Säckingen der Tötung der Doris Heidt überführt werden. Der Name des Verhafte- ten, der noch kein Geständnis abgelegt Hat, und die näheren Umstände der Tat wurden von den Gerichtsbehörden bisher nicht be- kanntgegeben. Möglicherweise kommt der Festgenom- mene noch für andere Verbrechen als Täter in Frage. Unter anderem konnten ihm bisher rund 60 Wäschediebstänhle nachgewiesen werden. Hauptsächlich handelte es sich da- bei um Frauenwäsche. Zwei Jahre vor dem Tod der Doris Heidt war in Säckingen fast an der gleichen Stelle im Rhein die 16jäh- rige Gisela Wiesner unter ebenfalls noch un- geklärten Umständen ums Lebens gekommen. Imre Leiche wurde damals am Rechen eines Kraftwerkes angetrieben. Auch in diesem Falle untersuchen die Justizbehörden, ob der Festgenommene mit dem Tod des jungen Mädchens in Zusammehang gebracht wer- den kann. In den Kreis der Ermittlungen wurden ferner Straftaten einbezogen, die pis in die Zeit unmittelbar nach Kriegsende zurückgehen. in dem untersucht werden soll, ob er sich der öffentlichen Billigung von Verbrechen schul- dig gemacht hat. Ein Dienststrafverfahren gegen ihn wird am 27. Januar vor der Dienst- Strafkammer des Freiburger Landgerichts eröffnet. Vom Kultus ministerium wurde Zind vorläufig seines Amtes enthoben. Ihm wird vorgeworfen, in einem Gespräch mit einem halbjüdischen Kaufmann erklärt zu haben, man habe vergessen, den Kaufmann„durch den Rauch gehen zu lassen“. Außerdem soll der Studienrat gesagt haben: Israel gehört ausradiert und wird ausradiert“. 13jähriger verhinderte Verbrechen Tübingen. Die Kriminalpolizei hat einen 43 Jahre alten Mann aus Friedrichshafen verhaftet, der in der Nacht zum 15. Dezember 1957 versucht hatte, sich selbst und seine vier Kinder im Alter von vier bis 13 Jahren mit Leuchtgas zu vergiften. Wie die Kriminal- hauptstelle Tübingen am Freitag mitteilte, war der Mann damals angetrunken nach Hause gekommen, hatte in der Küche drei Gashahnen geöffnet, die Türen zu den Schlafzimmern aufgemacht und sich ins Bett gelegt. Er nahm offenbar an, daß seine vier Kinder, mit denen er aus dem Leben schei- den wollte, fest schliefen. Der älteste Sohn hatte den Vater jedoch heimkommen gehört und vernahm später das zischende Geräusch des in der Küche ausströmenden Gases. Der 13jährige stand auf, stellte das Gas ab, weckte seine übrigen Geschwister und machte dem Vater Vorhaltungen. Die Mutter war an dem Abend nicht zu Hause. In dem Bericht der Polizei wird hervorgehoben, daß der Junge durch sein Verhalten ein schweres Verbrechen verhindert und möglicherweise auch die Mit- bewohner des Hauses vor einer Katastrophe bewahrt hat. Als Motiv der Tat werden Familienstreitigkeiten angenommen. Nordbadisches Zigarrengut verkauft Bei der Heidelberger Tabakeinschreibung zogen die Preise an Heidelberg. Schon am ersten Tag der Ver- kaufssitzung des Landesverbandes der badi- schen Tabakbauvereine im Königssaal des Heidelberger Schlosses zeigte sich die Ten- denz flotten Absatzes und guter Preise für das Haupt- und Obergut der nordbadischen Anbaugebiete sowie für den Havanna der mainfränkischen und württembergischen Pflanzer verbände. Im Bruhrain erzielte Un- teröwisheim mit 222,95 DM für Havanna und 208,68 DM für Geudertheimer die höchsten Preise. Der Spitzenpreis des Tages und der gesamten Einschreibung fiel nach Mainfran- ken; Großheubachs Havanna-Hauptgut wur- de zu 254,88 DM abgegeben. In Württemberg kam die Spitzenanbaugemeinde Pleidelsheim auf 210,99 DM. Geudertheimer erreichte am ersten Tag nur selten die 200-DM- Grenze, kam jedoch am zweiten Tag in den meisten Fällen erheblich darüber, da die anhaltende Nachfrage seitens der Käufer die Preise an- ziehen ließ. So vollzog sich die Einschreibung des restlichen Zigarrenguts der Ernte 1957 ohne jede Stockung. Helmstadt notierte für sein Havanna-Hauptgut 253,99 DM, dicht ge- folgt von Bammental mit 253,91 DPM. Der Geudertheimer von Horrenderg wurde mit 236,37 DPM am besten bewertet. Die Entwick- lung läßt erwarten, daß auch für die noch bevorstehende südbadische Zigarrengut-Ein- schreibung am 30. und 31. Januar in Offen- burg günstige Aussichten bestehen. Dort werden noch 45 0%. Zentner Rohtabak ange- boten, während an beiden Tagen in Heidel- berg 28 230 Zentner verkauft wurden. Bei der Preisgestaltung in den letzten Verkaufs- sitzungen dürfte sich mancher Pflanzer die in Aussicht genommene Beschränkung der An- baufläche noch überlegen, zumindest in den Zigarrengut- Anbaugebieten.— el. Das Jahr fängt nicht gut an in Stuttgart Aerger über 50 Metzger/ Gemeinderat sitzt untätig da— Düsenjägerlärm— Teure Hafen-Einweihung Stuttgart. Die Stuttgarter haben in die- sen Tagen allen Grund, mit sich und ihrer Umwelt unzufrieden und ärgerlich zu sein. Nicht genug damit, daß ihr vor mehr als einem Jahre gewählter Gemeinderat wegen Prozessiererei immer noch zur Untätigkeit verdammt ist, hat ihnen jetzt der Skandal um die jahrelang latent vergiftete Wurst in mehr als 50 Metzgereien vorläufig gründ- lich den Appetit auf ff. Wurstwaren ver- dorben. Noch mehr betrübt sie in diesen ersten Januarwochen: Pläne von einer künftigen Benutzung des Flugplatzes Stuttgart-Echter- dingen durch NATO- Düsenjäger singen alarmierend durch die Lokalpresse, wurden vom Ministerpräsidenten fast dementiert („Sie wollen den Platz ja im Jahr nur Zwei- bis dreimal anfliegen und bezahlen euch da- für die kostspielige 600 m lange geplante neue Startbahn!“), von Oberbürgermeister Dr. Klett jedoch wesentlich weniger ver- harmlost. Dieser spricht schon von 12 Ta- gen NATO-Benutzung und lehnt— wie wir bereits berichteten— eine Einbeziehung des Stuttgarter Flughafens in jede militärische Planung energisch ab. Kaum aber hatten sich die Wogen der Unruhe über bevorstehendes Düsen-Ge- kreische über den Dächern Stuttgarts ge- glättet, da wurden Planungen über einen Hubschrauber-Flugplatz der amerikanischen Streitkräfte zwischen Hohenheim und Kem- nat bekannt. Auch dagegen laufen Gemeinde- räte und Bevölkerung nun Sturm. Das Ge- lände steht unter Naturschutz, und außer- dem würde der Lärm der Hubschrauber den Lehrbetrieb an der Land wirtschaft- lichen Hochschule Hohenheim künftig uner- träglich erschweren, sagen sie. Ueber einen weiteren Vorgang nicht all- täglicher Art halten sich die Stuttgarter auf: Die Stadtverwaltung will sich die für den 31. März geplante Einweihung des Neckar- hafens über eine Viertelmillion DM kosten lassen. Wenn auch mancher Mann auf der Straße stolz darauf ist, künftig Bewoh- ner einer Hafenstadt zu sein und dabei un Inneren seines Gemüts irgendwie an Hafen- kaschemmen mit Nächten à la Reeperbahn denkt, so fragen sich doch viele, ob dd pe- kunlar nicht des Guten zu viel getan und . ein Teil des Geldes nicht besser zum Aus- bau von Schulen verwandt würde, für die auch in Stuttgart nicht genügend Geld vor- handen ist. Nun, die Mehrheit der Stadtväter ver- tritt einen anderen Standpunkt. Sie will den künftigen Großkunden des Industriehafens etwas bieten und ihnen Stuttgart für künf- tiges Vor-Anker-Gehen schmackhaft ma- chen. Mag sein, daß sie Recht haben und dag die Mittel für Böllerschösse, 15 000 Warme Würstchen, Gala- Illumination und aberhundertfaches Mittagsmahl später ver- Vielfacht via Hafenumschlag wieder in den Stadtsäckel zurückströmen werden. Das bleibt abzuwarten, ebenso wie das Urteil der Revisionsinstanz in Sachen ange fochltener Gemeinderatswahl. Da der Stuttgarter Land- tag demnächst ein Kommunalwahlrechts- Gesetz verabschieden wird, in dem die bis- her gültige aufschiebende Wirkung von Ein- sprüchen rückwirkend aufgehoben wird, mißte der seit langen Monaten untätige neue Gemeinderat in Stuttgart endlich be- ginnen, seines— wie man aus diesen Zeilen ersieht— auch 1958 schwierigen Amtes zu walten. F. Treffz-Eichhöfer Gemeinsame Schritte Elektrifizierung Ludwigshafen— Saarbrücken Mainz. Vertreter der Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und dem Saarland Wer- den in der kommenden Woche in Mainz über neue gemeinsame Schritte in der Frage der Elektrifizierung der Bahnstrecke Lud- wigshafen— Saarbrücken beraten. Nachdem die Elektrifizierung grundsätzlich beschlos- sen worden ist, geht es nunmehr vor allem um die Vorfinanzierung. In Mainz wird nach wie vor der Standpunkt vertreten, daß es Sache des Bundes sei, der Bundesbahn die erforderlichen Darlehen zur Verfügung zu stellen. Bei Rauferei tödlich verletzt Pirmasens. Bei einer Rauferei mit einem Schulkameraden ist der 15jährige Berufs- schüler Oskar Jung aus Thaleischweiler in der Berufsschule in Rodalben im Kreis Pir- masens tödlich verletzt worden. Er hatte sich in einer Pause im Schulsaal mit einem anderen Schüler in ein Handgemenge ein- gelassen und war dabei so unglücklich Auf den Boden geschlagen, daß der Tod— ver- mutlich durch einen Bruch der Halswirbel- säule— auf der Stelle eintrat. Ein Schuß— drei Verletzte Mosbach. Ein zu einer Gruppe von Land- fahrern gehörender Mann hantierte bel Sattelbach mit einer alten Pistole, aus der sich plötzlich ein Schuß löste. Das Geschoß verletzte den Schützen selbst an der Hand, durchschlug den Oberarm eines Daneben- stehenden und blieb schließlich im Oberarm einer dritten Person stecken. Alle drei Ver- letzten mußten in das Kreiskrankenhaus Mosbach gebracht werden. Lottobetrüger flüchtig Koblenz. Die Koblenzer Kriminalpolizei hat eine Großfahndung nach dem flüchtigen 45jährigen Handelsvertreter Hans Engels aus Offenbach/ Main ausgelöst, der in den Lotto-Betrug verwickelt sein soll. Gegen Engels wurde bereits am 2. Januar vom Amtsgericht Koblenz Haftbefehl erlassen. Bei den Betrügereien sind 2,27 Millionen Mark Lottogelder veruntreut worden. Elk Beschuldigte sind gegenwärtig in Haft. Ueberfall wird gesühnt Flugplatz Ramstein. Ueber einen der schwersten Uebergriffe, den sich bisher aus- landische Soldaten in der Pfalz zu Schulden kommen lassen haben, wird seit Freitag vor einem Militärgericht der amerikanischen Luftwaffe auf dem Flugplatz Ramstein/ Bandstuhl verhandelt. Angeklagt sind drei Luftwaffensoldaten, die am 22. Desember zu- sammen mit drei Kameraden den 29 jährigen Kaplan Aloys Ruffing vor der katholischen Kirche in Ramstein ohne ersichtlichen Grund niedergeschlagen haben. Zu Beginn des Ver- fahrens erklärten sich die drei Soldaten für schuldig. Der Prozeß gegen die drei anderen Uebeltäter ist aus prozessualen Gründen ab- getrennt worden. Schuß fiel aus Polizeiwaffe Koblenz. Der tödliche Schuß auf den 36 Jahre alten Franzosen Georges Reinhardt aus Forbach(Lothringen) bei einer Massenschlä- gerei in der Neujahrsnacht in Koblenz ist nach den Feststellungen der Waffenspezia- listen beim Bundeskriminalamt in Wiesbaden aus einer Polizeipistole abgegeben worden. Die Kriminalpolizei teilte dies in Koblenz mit, ohne nähere Einzelheiten anzugeben. Sie ließ insbesondere die Frage offen, ob etwa einer der Warnschüsse der Polizeibeamten den Franzosen getroffen hat oder ob der Schuß von einem der an der Schlägerei betei- ligten Männer aus einer der Polizei gestoh- lenen Waffe gefeuert wurde. Zu der Schlä- gerei war es damals gekommen, als 50 bis 60 Fin wohner des Koblenzer Stadtteils„Feste Franz“ über heimkehrende Insassen des Lan- desaufnahmeheims„Bodelschwingh“ her- flelen. 5 N N ö 225— 1 Seite 8 M ORGRN Samstag, 18. Januar 1958/ Nr. 14 Statt Karten Für die vielen Beweise aufrich- tiger Anteilnahme, sowie die schönen Kranz- und Blumen- spenden beim Heimgang unse- res lieben Entschlafenen, Herrn Josef Schabel sagen wir allen unseren innig- sten Dank. Besonderen Dank dem Hochwürdigen Herrn Pater Hildebrand für seine tröstenden Worte, seinen Sangesbrüdern des Quartetts„Rheingold“ für den erhebenden Gesang, seinen lieben Arbeitskameraden für ihre ehrenden Worte am Grabe, den Hausbewohnern, sowie all 5 denen, die unserem lieben Ver- torbenen die letzte Ehre er- Wiesen haben. Sie alle waren uns Trost in unserem tiefen Sehmerz. 1 Marmheim, den 16. Jan. 1958 Friedrich-Ebert-Str. 24 Frau Emma schabel Sohn Walter und Angehörige Seelenamt: Montag, den 20. Jan. 1958, 6.30 Uhr. Statt Karten Benötigen f. einen Angestellten lunseres Hauses ab 1. 2. 1958 Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme sowie die zahl- reichen Kranz- und Blumenspenden beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen, Herrn Ernst Beres sage Ich allen meinen innigsten Dank. Ganz besonderen Dank der Direktion und Belegschaft der Firma Hommelwerke für den ehrenden Nachruf. schönes möbliertes Ammer Mannheim, den 18. Januar 1958 in der Nähe der Autobahn- V3, 13 Ausfahrt. Angebote an In tlefer Trauer: DAIMIER-BENZ A6 Anna Beres nebst Angehörigen Niederlassung Mannheim Nach kurzem schwerem Leiden ist unser lieber Neffe, Kusin und Onkel, Herr Rochus Haeling im Alter von 52 Jahren von uns gegangen. Mannheim, Heidelberg, Urberach, den 17. Januar 1958 Augusta-Anlage 27 * In tiefer Trauer: Luise Baumann u. Angehörige Familie Stührmann Familie Ronradi Gottlieb-Daimler-Straße 11/17 Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme in Wort, Schrift a. d. Autobahn und Blumenspenden beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen, duard Bürger sagen wir allen innigsten Dank. Ganz besonderen Dank H. Pfarrer Walter, der Geschäftsleitung der Firma Daimler-Benz AG, seinen Vorgesetzten, dem Betriebsrat und seinen Arbeitskameraden. Trauerfeier: Montag, den 20. Januar 19388, 15 Uhr, im Bergfriedhof Heidelberg. Wir suchen für leitenden Ange- stellten 8 1c 21% 71 3-bis 3-Zimmer-Wohnung 0 geräumig, mit Bad u. Zentral- Heizg., vorzugsweise im östl. Be- reich von Mannheim od. Umgebg. Segen Bkz oder Tausch geg. reno. vierte 3-Zimmer-Aufbau wohnung. mit Bad, in Frankfurt/Main. Ang. u. Nr. P 2253 an den Verlag, oder Telefon 4 18 87/ 4 61 86. Mhm.- Gartenstadt, den 18. Januar 1958 Siebseeweg 28 NHeferschüttert geben wir hiervon Nachricht, daß unser langjähriger Mitarbeiter Die trauernden Hinterbliebenen und Geschäftsführer, Herr Rochus Haeling am 17. Januar 1958, nach kurzer schwerer Krankheit gestorben ist. Der Verstorbene hat in jahrelanger Tätigkeit unserem Betrieb treue Dienste ge- leistet und sich dadurch ein dauerndes ehrendes Andenken in den Herzen aller FAMILIEN- ANZEIGEN Bestattungen in Mannheim Samstag, 18. Januar 1958 Hauptfriedhof Zeit Neugebauer, Wilhelm, Fe, Adolf-Damaschke-Ring 6 9.00 ö 3 Möbliertes 3 12 1 Fritz, Martha, Sandhofen, Kalthorststrage 16 9.30 ö esichert, die mit ihm zusammen arbeiteten. Massie, Emil, Richard-Wagner- Straße 7 10.00 8 2 5 1 Beve, Karl, Schimperstraße 1000 1 schäftsführung und Belegschaft Sommer, Maria, Meeräckerplatz. 85 der 1 58 55 Mae, Sone%, un für Angestellte per sofort ge- Krematorium sucht. Mannheim- Neckarau bzw. Zentral-Garage Hog& Baumann Gmbfl. Baumann, Rosa, Pettenkofer Straße 12 3 312.00 Almenhof bevorzugt. Mannheim Friedhof Friedrichsfeld Spatz, Franz, Neckarhauser Straße 20 10.00 1 S O L. A 13 1 O N A. G. bb ˙⅛ůʃiʒ;‚ẽ⁵ꝓ ⅛—-ð? ¼ö ö] Mannheim Neckarau Telefon 8 30 11 10 amerfkan. Famſmeg su. gut möbl. Wohng., eig. Küche. Strauß, Waldhofstr. 6, Tel. 5 08 17. bis ca. 80 mi, möglichst mit Nebenraum, in zentraler, guter Geschäftslage, evtl. gegen Miet- vorauszahlung für sofort oder später zu mieten gesucht. Telefon 341 07 Mietgesuche Nach kurzer, schwerer Krankheit verschied mein lieber Mann und guter Vati, Herr Friedrich Klumpp Bankkaufmann Meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Oma, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Luise Krotz verw. Mayerhöfer it, nach mit großer Geduld ertragenem Leiden am 16. Januar 1958, im Alter von 67 Jahren, für immer von uns gegangen. Wir suchen für unsere Verkaufsniederlassung in Mannheim eM 600: 800 qm Lagerräume 1 8 eM IOO- 20 qm Bõtrorùume n Gute LkwW-Anfahrtmöglichkeit zu den Lagerräumen erforderlich. Es wird Wert gelegt auf gute Stadtlage und helle Lagerräume(auch Kellerräume). im Alter von 38 Jahren. Mhm.-Feudenhelim, den 17. Januar 1988 Adolf-Damaschke-Ring 21 In stiller Trauer: Frau Friedl Klumpp geb. Weippert Sohn Bernd und Anverwandte Mannheim, den 138. Januar 1958 Kleinfeldstraßge 5 Im Namen der trauernden HI nterbliebenen: Beerdigung am Montag, den 20. Januar 1958, 14 Uhr, Friedhof August Krotz Feudenheim. f. Ebenfalls erwünscht sind zwei bis drei Garagen. 8 3 20. Januar 1958, um 14.30 Uhr, —— 5 Angebote unter Nr. P 01186 an den Verlag erbeten. im Krematorium Hauptfriedhof Mannheim. Suche Zimmer u. Küche, Bad Biete 2500,.— DM abwohnb. Bk. Angeb. u. Nr. P 0978 a. d. Verlag. Statt Karten Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme in wort und Schrift sowie die überaus schönen Kranz- und Blumenspenden bel dem schmerzlichen verlust meiner lieben Frau und unserer guten Mutter, Frau Anna Feuerer geb. Hägele 5 LI Lagerräume in Mannheim etwa 200 bis 300 qm für Möbellagerung geeignet, ebenerdig od. in Rampenhöhe, möglichst Stadtmitte und gute Zufahrt, an sofort gesucht. Zuschriften unter P 2133 àn den Verlag erbeten. Zimmer leer oder möbl. mit Koch- gelegenheit, mögl. fl. W. von ält. ehrl. u. anst. Frau gesucht Bevorz. Feudenh. Angeb. u. 01160 a. d. V. 165 N berutst. dl. Ammer 1 55 Seen, Auschr. u. Nr. P 01071 a. d. Verlag. Statt Karten Für die vielen Beweise liebevoller Teilnahme in Wort und Schrift sowie die vielen Kranz- und Blumenspenden beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen, Herrn Willi Herrmann agen wir auf diesem Wege allen unseren innigsten Dank. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Gscheidle für seine trost- reichen Worte, den Geschäftskollegen der Firma Daimler- Benz AG. sowie dem Gesangverein„Germania“ und all denen, die den Verstorbenen zur letzten Ruhestätte geleiteten. sagen wir auf diesem Wege allen unseren innigsten Dank. Besonderen Dank den Herren Aerzten und Schwestern des Thereslenkrankenhauses für ihre überaus aufopfernde Pflege, dem Herrn Geistlichen Rat, Dörfler, allen Hausbewohnern, der Geschäftsleitung sowie dem Personal des Kaufhauses Vetter und all denen, die der Verstorbenen die letzte Ehre erwiesen haben. Mh m.- Luzenberg, den 18. Januar 1938 Stationstraße 6 5 August Feuerer 2-Zimmer-Wohnung mit Bad und Alt. Ehepaar(pens. Beamter) sucht Amerik. Ehepaar sucht 2 Zim, Kü., 5 evtl. kl. Balkon für leitenden An- 2 bis 2½-Zim.-Wohnung evtl. mit] Bad. Miete nach vereinbarung. gestellten gesucht. Bkz w. gegeb. Bad. 4-Zi.-Wohng. kann in Tausch] Zuschr. u. Nr. P 01043 àa. d. Verlag. Angebote u. P 2419 an den Verl.] gegeb. werden. Angeb. u. 01183 a. V. Leerzim. v. jung. Thepaar in bahm. Individuelle Vermittlg. s. 17d. leer. u.] Zum 1. Februar wird kleiners, od. Umgebg. zu mieten gesucht.“ möbl. Zimmer. Troeger, T. 4 36 14. separates uten, n e bee en een Nee, Saub. möbl. Zimmer für Angestell- EN Zimmer 0 Mhm.- Wallstadt, den 18. Januar 1958 Alemannenstr. 19, Lutherstr. 7 E Ag. 8 88 8.8 FSS FSS Die trauernden Hinterbliebenen Plötzlich und unerwartet verschied am 15. Januar 19586 mein lieber Mann und guter Papa, Bruder, Schwager und Onkel, Herr Peter Reinacher um Alter von 33 Jahren. Mh m. Rheinau, den 18. Januar 1938 Hornbergstrage 8 In 3t1IIler Trauer: Günter Feuerer Lilli Billen geb. Feuerer gang unserer lieben Mutter, Frau Hermine Gläser Für die lieben Beweise herzlicher Anteilnahme in wort und Schrift sowie für die Kranz- und Blumenspenden beim Heim- Amerik. Soldat(farbig) sucht für seine Braut leeres od. teilmöbl. Zimmer. Adr. einzusehen unter Nr. A 2427 im Verlag. Möbl. Zimmer mit sep. Eingang (mögl. fl. W.) von Herrn gesucht. Zuschr. u. Nr. 0996 an den Verlag. Alleinsteh. ruh. Witwe(55) sucht im Laufe d. J. Zimmer u. Küche geg. Bkz. Vorort ausgeschlossen. Angeb, u. Nr. 0949 an den Verlag. 4 Kleine Wohnung von kinderl. Ehe- paar gesucht.(Mann gel. Gärtner, könnte Gartenarbeit Übernehmen.) Angeb. u. Nr. 0951 an den Verlag. ten, in Käfertal oder näh. Umge- bung sofort gesucht. Tel. 7 66 78. Dipl.-Ing. bietet übl. Bkz aus LAG- Mitteln. Sucht 2 bis 3-Zimmer- Wohnung in Mannheim. Zuschrift. mit Zentralheizg. in Innenstadt von MM-Redaktlonsmitglied ge- sucht.— Angebote unter Nr. P 2411 an den Verlag erbeten. unter Nr. P 2486 an den Verlag. 2- bis 3-Zim.-Wohg. evtl. m. Garage N V. Jg. Bhep.(Angest.) m. 7j. Sohn Gum gesucht. Angeb. u. 01032 a. d. Verl. 3-Zim.-Wohng auch Eigentumswhg. geg. Bkz od. Abstand in hm./ Lu. gesucht. Zuschr. u. 01050 a, d. Verl. 50150 qm im Hof oc. Keller zum Einlagern von nicht wertvollem Gerät, mögl. Innenstadt, gesucht. Angeb. u. Nr. P 2478 a. d. Verlag. 2 Ig. Herrn suchen Doppel-Bettzim- mer, mögl. fl. W., Neckarstadt be- Sofort zu mieten gesucht: Frau Frieda Reinacher geb. Beisel und Tochter Ruth und Angehörige DBeerchigungt Montag, 20. Januar 1988, 14 Uhr, Friedhof Neckarau. sagen wir auf dlesem Wege unseren innigaten Dank. Besonders danken wWir Herrn Pfarrer Heinzelmann fur die trostreichen Worte, den PDiakonissenschwestern für die llebevolle Pflege, den Hausbewohnern und all denen, die unserer lieben Mutter die letzte Ehre erwiesen. 100 qm Bro- 4 Ubpl. 4151 vorzugt. Zuschr. u. 01058 a. d. verl. Freundl. möbl. Zimmer von allein- und cn. 250 qm Lager-NRAune stehenden Herrn zu miet. gesucht. Kinderl. Ehepaar sucht drgd. Zimmer . u. Nr. 0963 Verlag. u. Kü. Hausarbeit wird ubernom- e 1 4 men. Zuschr. u. Nr. bibel a. d. V. trocken, f. Faplerwaren, tage- 5 bl. Zimmer von berufstät. Herrn gebiet. Zuschriften unter Nr. ö 8 gesucht. Tel. Moctetriseur Berufstät. junge Dame sucht zum P 0117/4 an den verlag. ö Dlemm, Nr. 4 18 70. 1. Februar einf. möbl. Zimmer in Berufst. bange, Garterg mucnß ung n u. P 01080 a. d. Verl Werkshalle Lummer mol. mit zentr. uns Wir zuchen für einen leitenden An- mit Zufahrt, e mit u. flieg. Wasser, Nähe Therestlen- gestellten unserer Firma 3 Zim- Fraftstrom und 8. krankenhaus bevorzugt. Zuschr. mer, Küche u. Bad in Mannheim] langfristig s0f. au e 2 unter Nr. P 00% an den Verlag. Segen Bk od. entsprech. Miete. Zuschr. u. Nr. P 2536 8. d. Verlag. Zimmer u. Küche von alleinst. Dame Mri- Amber, Mannheim, O 5, 7. 5. i gesucht. Mwz oder Herrichtungs- Leerzl. od. Mans. v. berufst. He, ge- 2 —L—K;. 0 Faosten, Zuschr. u. BF 0979 a. d. V. sucht. Zuschr. u. Nr. 01143 à. d. V. 1 19 EN mit Lager 5 Ehepaar, kinderlos, beide berufs- I1-Zim.-Wohnung ab sofort gesucht. ö l. 555 Sucht zum 1. April od. I. Mai] Zuschr. u. Nr, 01121 an den Verlag. 5 5 Are ge r t ee ene e Se e er, fegen e aas ohne Bkz. Evtl, Mietvorauszahig.] Eingang sof. od. später von Dauer- r Verlag 1 Zuschr. u. Nr. 0981 an den Verlag.] mieter gesucht(auch Umgebung 4 5 Mm.) Zuschr, u. 01090 a. d. Verl. 22 Junges Ehepaar, berufst., sucht per ö 9 58 e m. N Be Berufstät. Herr(Beamter) sucht per Dl. Eimmer ö nutzg. Zuschr. unt. 0799 a. d. Verl. 2 7700 r„ heizbar, in Käfertal od. Umgebg., 1 4 1 oder Schlafstelle in ohnähe.] v. Dipl.-Ing, sof. ges, Angeb. m. Möbl. od. Leerzim. v. He. in Käfert. Zuschr. u. Nr. 0107 an den Verlag. Preis unt. PI, 040 an den Verlag. VVV Leeres od. möbl. Zimmer v. berufst. 71 U 5 Geschäftsraum 2030 qm, in gut be- Dame gesucht. Zuschr. u. 01106 a, V. 3. Im 1 0 Muang wohnter Gegend mit Wohnung a 2 (2—3 Zimmer, Kü., Bad) gesucht. uche möbl u. leere Zim. T 50871 Ihm. od. Umgeb., abwohnbar. Zuschr. u. Nr. 0843 an den Verlag. Im.-K UN DT. Alphornstr. 27 Bz kann gest. werd., gesucht.“ 5 Zuschr. unt. Nr. 01029 a, d. Verl. 2 bis 3-Zi.-Wohng. in Sandhofen od. 5 4 4 Umse b, gesucht. 770 bis 2800,-Zimmer-Wohnung 5 Adr. einzuseh. u. A 0656 im Verl. gegen Rkz zu mieten gesucht. 755 8 5 9 gunges Ehepaar sucht 1- Od. 2 im- Angebote u. P 2274 an den Verl. Zimmer mer- Wohnung Mhm. oder Vorort. 311 teytl. auch tellmöpl. oder leer) Zuschr. u. NF. 0079 an den Verlag. Perufstätiges Ehepaar sucht Schwetzingerstadt, Innenstadt, Lin- b 8 denhof od. Nstadt-Ost, zu mieten .———.— bl. 2. Zimmer-Wohnung mit Bad, Læeer zimmer 1 Mannheim, den 18. Januar 1938 Langstrage 73 Nach kurzer schwerer Krankheit verschied am 16. Januar 1988 unser lleber Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Schwager und Onkel, Herr Ludwig Christian Orth um Alter von nahezu 82 Jahren. Mh m. Neckarau, den 16. Januar 1938 Katharinenstrage 83 Die trauernden Hinterbliebenen Beerdigung: Montag, 20. Januar 1958, 13.30 Uhr, Friedhof Neckarau Herbert Goldhan, u. Frau Anneliese geb, Gläser Statt Karten Fur die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme sowie die Kranz und Blumenspenden beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen, Frau Susanna Müller geb. Häuser Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme in Wort und Schrift sowie die überaus schönen Kranz- und Blumenspenden beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen, Frau Wilhelmine Schwarz geb. Rihm sagen wir auf diesem Wege allen unseren innigsten Dank. Ins- besondere danken wir Herrn Stadtpfarrer Luger für die trö- stenden Worte, den Herren Aerzten und Schwestern des Theresienkrankenhauses für die ärztliche Betreuung und die AuUfopfernde, liebevolle Pflege, den Schulkameradinnen 1906/07 für die letzten Ehrungen und die Kranzniederlegungen sowie All denen, die unserer lieben Verstorbenen das letzte Geleit gaben. Mh m. Räfertal, den 18. Januar 1938 Gartenstraße 3a sagen wir allen unseren innigsten Dank. Besonderen Dank Herrn Dr. Fath, der ehrw. schwester Reinulva für ihre fürsorgliche Pflege, Herrn Stadtpfarrer Anton Kunz für die trostreichen Worte und dem Kirchenchor mit seiner Dirigentin, Fr. Kaul, für den schönen Gesang. Mh m.- Wallstadt, den 18. Januar 1958 Römerstraße 10 Die trauernden Hinterbliebenen 5 4 ges. Angeb. unt. 2028 an den Verl. 8 B 5 1„ mösl. Tentralhelzg, von amerik. Zuschr. u. Nr. 0117 an den verlag. 13 7 5 9 8 bTFhepaar ohne Kinger gesucht. 2 Zuschr. u. Nr, 0900 an den Verlag. gert Fhengar(kinderl.) sucht sof.] Suche per sofort „ 1 Zimmer, Küche u. 4 17 ö an 3 5 5 3 Bad, Stadtmitte bevorz., Bkz vorh. 2 Zimmer. Küche. Bad f dis 1500, Zuschr. d. P 0921 a. V. eb. u. Nr. F 01052 a. d. Verlag.] bel 2000— DIL kz und 10 10 4 5 1 8 5 te Mi. ahlg. Zuschx. kreerzimmer mit Kü. od. Kochnische apl. Wohnungen für amerik. unter Nr, f 200 1 Verlag. (evtl. möbl.) von ält. berufstät. sucht Maklerbüro G0 s e h. Käfer. 5 Ehepaar ohne Kinder sof, gesucht. 5 Zuschr., u. Nr. 0869 an den Verlag. 2. erstr. 22. Telefon 1 63 25. 1-1 Wonng N e 5„ VOrau 1„ 1 2-Zi.-Wohng. m. Kü. u. Bad p. März 9 Wohng. mit Myz sucht 1 in Ahr. 0d, Vorert ges, Evtl. MöZ. A II- ane Stadttt Wünsch, 8.2. uschr. u. Nr. 0490 8rn den Verlag Angeb. unt. Nr. P 0769 a, d. Verl. 5 röbl. Wohnung für amerikaner] Junger Herr(Ausländer) sucht für Febrüar 195 dringend gesucht. Immob.-Huber, stwa 1 Jahr V Augüsta-Anlage 19, Tel. 4 33 70. gumöbl. ZimMER freundlich möhl. Zimmer 1 Leerzimmer in Mhm. od. vorort ge- einschließl. versorgung in ruhiger mögl. mit Zentralheizg. Siemens- 0 Die trauernden Hinterbliebenen: Willi Schwarz Elvira Ruhl geh. Dönges Gerlinde Dönges Mit tieter Erschütterung erfahren wir, daß unser Mitarbeiter Kurt Schwarz in den Morgenstunden des 16. Januar 1939 an den Folgen eines Schlaganfalles verstorben ist. Wir verlieren in ihm nicht mur einen zuverlässigen und treuen Kollegen, sondern auch einen Menschen, dessen Persönlichkeit erfüllt war von der Liebe 2 seiner Familie und dem unermüdlichen, fleißigen und hilfsbereiten Einsatz für unser Unternehmen. Wir werden ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren. Statt Karten Wir danken von Herzen all denen, die unserem lieben Entschla- fenen, Herrn Johannes Häfner die letzte Ehre erwiesen haben. Besonderen Dank der HH. Geist- Wir suchen für jung. Angestellten Geschäftsführung und Betriebsangehörige 0 f der Mannheimer Milch- 5 sucht, Zuschr. u. 01169 a. d. Verl. Nonenlase. Reiniger- Werke Ad, Mannheim, a f 8 Zimmer und Küche bel Mvz, mögl. Zuschr. u. Nr. 0973 an den Verlag. L. 7, 12, Tel. 2 29 06. Mhm.-Feudenheim, den 18, Januar 1958 Kraftstoffe Minerals Innenstad. l 0 1 5 0 2 1 ölwerk Gmb neustadt, zu mieten gesucht. 5— 2 Brunnenstraße 25 5 25 1 f Zuschr. u. Nr. 01170 a0 Die trauernden Hinterbliebenen Mannheirn-Rheinau o an den Verlag. 2 9¹8 3 Zi., Kal., Bad NEAI ESTATE AGENCY Bei Mvz 1. bis 2-Zimmer-Wohnung l. Mannheimer Vorort, Viernhei 5 f* m] sucht laufend möbl. Wohnungen od. 3 von ät. Ehep. ge- od. dergl. ges., evtl. Mz. Zuschr. für Amerikaner. R. Prohn, Mhm. sucht. Zuschr, u. 01150 a, d. Verl. unter Nr. 14s an den Verlag.] Rheinhäuserstr. 3, Telefon 4 19 64 gegangen in agg gere? 222. ²ͤ ˙˙.. ̃ ᷣq K]]ô⸗ iche. 8 17. er t- er lem it. lag. 9 zer) in- ten erl. ht. ag. en m, en 84 Nr. 14/ Samstag, 18. Januar 1958 MORGEN Seite 9 Gaillard kam noch einmal davon Das Parlament zögerte wegen des Konflikts mit Tunesien, eine Regierungskrise auszulösen Von unserem Korrespondenten Joseph Paris, 17. Januar Die knappe Mehrheit von 20 Stimmen, die Ministerpräsident Gaillard am Donnerstag- abend in der Nationalversammlung erhalten hat, kann kaum als ein Erfolg ausgelegt wer- den. Wie der Sprecher der Sozialisten, die gelbst im Kabinett vertreten sind, offen be- stätigte, hatten die Abgeordneten zwischen einer Finanzpolitik, die sie offen mißbilligen, und einer Regierungskrise zu wählen. Sie wählten in der Mehrheit das kleinere Uebel, gaben aber zu erkennen, daß sie bei nächster Gelegenheit die Frage der finanziellen Lei- stungen zugunsten der ehemaligen Kriegs- teilnehmer wieder auf den Tisch des Hauses bringen werden. Gaillard hat ohne Zweifel einen psychologischen Fehler begangen, in- dem er sich in einer Frage auf Ersparnisse versteifte, die besonders bei der älteren Ge- neration eine rationell gar nicht zu erfassende symbolische Bedeutung hat. Andererseits hätte er, wenn er nachgegeben hätte, einen großen Prestigeverlust erlitten. Aber auch so eht seine Autorität keineswegs gestärkt aus der Debatte hervor. Was nötig wäre, wurde jedenfalls von niemanden erwähnt: Eine 21¹¹— gemeine Reform des Unterstützungsprinzips, das die Renten erhöhen, aber nur den wirk- ch Bedürftigen zugutekommen lassen würde. Zur Rettung des Kabinetts, dessen Schick- gal mehrmals im Laufe des Tages in Schwebe war, hat auch der neue Konflikt mit Tunesien beigetragen. Es ist klar, daß die rund 100 000 algerischen„Flüchtlinge“, die sich gegenwär- tig auf tunesischem Gebiet aufhalten, zumeist aktiv für die Rebellion tätig sind und Tune- sien zum Ausgangspunkt für Streifzüge in ihr Mutterland benutzen, mit mehr oder weniger Unterstützung der tunesischen Behörden, die ihnen gegenüber mit ihren knapp 7000 Sol- daten eigentlich auch machtlos sind. Gerade deshalb hatte ja Präsident Bourguiba Ende letzten Jahres versucht, sich Waffen zwecks Aufstellung eigener Kräfte zu verschaffen, Was damals bereits zu einem Konflikt mit Frankreich geführt hat. Nun wurden vor einigen Tagen von algerischen Aufständi- schen, die wahrscheinlich aus Tunesien ge- kommen waren, bei Kämpfen nahe der Grenze vier Gefangene gemacht, während 15 Franzosen das Leben verloren. Die erklärliche Erregung der Militärs über die indirekte tu- nesische Hilfe für die Rebellen hat sich auf große Teile des Parlaments und der Oeffent- lichkeit ausgedehnt, wobei die Blätter, die die Regierungspolitik unterstützen, sowie das Radio das Ihrige zur Erhitzung der Gemüter beitrugen. Die Gefangenen wurden angeblich auf tunesisches Gebiet entführt. Wenn sie jedoch je dort waren, so sind sie jetzt schon längst in eine von den Rebellen kontrollierte Zone Algeriens weiter verschleppt. Jedenfalls behaupten die Tunesier, nichts von den Ge- fangenen zu wissen. Das französische Kabinett hat darauf die die seit Jahren schwebenden Verhandlungen mit Tunesien wieder einmal abgebrochen, und Ministerpräsident Gaillard schickte zwei seiner Mitarbeiter mit einer persönlichen Botschaft an Bourgniba nach Tunis. Der eine Die Saar sucht feste Marschroute Hoffnungen auf Verkürzung der Uebergangszeit scheinen zu trügen Von unserem Korrespen Saarbrücken, 17. Januar Zur Zeit mehren sich am der Saar die Stimmen, welche eine parlamentarische Aussprache oder doch zumindest eine interne Absprache darüber verlangen, wie man sich angesichts der Tatsache verhalten soll, dag die Wirtschaftliche Uebergangszeit der Saar m die Bundesrepublik wohl nicht verkürzt werden kann, sondern, wie im Saarvertrag vorgesehen, erst am 31. Dezember 1959 aus- jaufen wird. Eine solche Aus- oder Ab- sprache wird verlangt, um in diesem ent- scheidenden Stadium zu einer festen Marsch- route zu kommen. Denn das Verfahren ein- zelner saarländischer Politiker, in Bonm auf eigenes Risiko zu arbeiten, aus einem Vor- schlag einen Plan umd aus dem Ergebnis eines informatorisch geführten Gesprächs ein Kommuniqué zu machen, wird kritisiert, weil damit eine Hoffnung genährtworden sei, die sich nun als trügerisch erweise. Die Hoff- nung nämlich, noch vor dem 31. Dezember 1959 auch wärtschaftlich ein Teil der Bundes- republik zu werden. a Entsprechende Mitteilungen wurden im Übrigen an der Saar relativ ruhig aufgenom- men. Begründet wird das mit dem Hinweis, daß die inflationistische Entwicklung des Franc nicht solche Formen angenommen hat, vie man das nach der ersten rigorosen Ab- wertung habe befürchten müssen. Auf welche Forderungen sich die Saar nun konzentrieren wird, wenn es zu keiner Abkürzung der wirtschaftlichen Ueber- denten Günter Hahn gangszeit kommt, ließ der saarländische Wirtschafts minister, Dr. Schneider, vor Pressevertretern durchblicken. Drei Punkte, die auch Bestandteil des an die Bundesregie- rung übersandten Saarmemorandums sind, müßten dann erneut in den Vordergrund ge- rückt werden: Einfuhrplan, Währungsgaran- tie, Endregelung. Die Einfuhr von Erzeugnissen aus dem Devisenausland, insbesondere aus dem Übri- gen Bundesgebiet, in das Saarland, sollen in einem Umfang ermöglicht werden, der die notwendige Versorgung des Saarlandes mit Investitionsgütern, Rohstoffen, Halbfertig- fabrikaten, land wirtschaftlichen Betriebsmit- teln und Konsumgütern sicherstellt. Um Klarheit darüber zu bekommen, in wieweit eine Währungsgarantie über den Kreis der Sparkonten-Inhaber hinaus gegeben werden s0ll, und welcher Betrag notfalls von der Bundesregierung dafür bereitgestellt werden müßte, laufen zur Zeit noch umfangreiche Berechnungen des saarländischen Wirt- schafts ministeriums. Eine verbesserte, den Interessen Frankreichs und des Saarlandes dienende Erweiterung des Warenaustausches sowie die Förderung der Saar wirtschaft auch nach vollzogener wirtschaftlicher Eingliede- rung in die Bundesrepublik, sind weitere Ziele, die bei den in der kommenden Woche in Bonn anlaufenden Verhandlungen zwi- schen Vertretern der saarländischen Regie- rung und der Bundesregierung erreicht wer- den sollen. Technische Hilfe für Afrika Acht afrikanische und europäische Staaten gründen eine Stiktung N London, 17. Januar Acht afrikanische und europäische Län- der haben am Freitag in London die Grün- dung einer Stiftung für gegenseitigen Beistand in Afrika südlich der Sahara ange- kündigt, durch welche die wirtschaftliche Entwieklung in diesem Gebiet gefördert wer- den soll. Mitglieder dieser neuen Organisa- Non, die in Akkra am 19. und 20. Februar offiziell gegründet werden soll, zind Belgien, die Zentralafrikanische Union, Frankreich, Ghana, Liberia, Portugal, Südafrika und e ade Der Beitritt des Sudans und A iniens wird erwartet. Wie aus unterrichteten diplomatischen Kreisen verlautet, werden die USA, dle Bundesrepublik, Israel und andere europäi- sche Länder die neue Organisation wahr- scheinlich unterstützen, indem sie Kapital, Fachleute und Ausrüstungen zur Verfügung stellen, wenn spezielle Projekte für die Ent- vicklung des Verkehrswesens, der Landwirt- schaft, der Erziehung und des Gesundheits- wesens in den betreffenden afrikanischen Ländern auftauchen. Die technische Hilfe soll zweiseitig zwischen dem Geber und dem Empfänger arrangiert werden, wobei die Stiftung als Clearingstelle fungiert. Als Empfänger kommen auch alle afrikanischen Länder südlich der Sahara in Frage, die nicht der Stiktung angehören. Scharfer Angriff auf die Lebensmittelverfälscher Stuttgart.(LSW) Der Landesverband Württemperg-Baden der Deutschen Ange- stelltengewerkschaft hat die Meldungen über eine Verwendung von Natriumnitrit zur Wurstfärbung in unzulässigen Mengen durch Stuttgarter Metzger zum Anlaß ge- nommen, erneut nachdrücklich die schnelle Verabschiedung eines Lebensmittelgesetzes 2 fordern, das die Bevölkerung vor Ge- sundheitsschädigungen schitzt. Es sei völlig unverständlich, dag noch immer keine wirk- samen gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Verbraucher gegen Lebensmit- telverfälschungen getroffen worden sind. Bei der unwerantwortlichen Handlungsweise und der„verwerflichen Blasphemie der Beteilig- ten“ im Stuttgarter„Wurstskandal“ hätte die breite Verbrauchers nicht ein anderes Urteil erwartet. Das baden- württembergische Innenmini- sterium hat am Freitagabend in einer Erklä- rung festgestellt, die vorhandenen Vor- schriften reichten aus, um eine mißbräuch- liche Verwendung von Natriumnitrit bei der Behandlung von Fleisch und Fleischerzeug- nissen ahnden zu können. Bei der vom Bund in Angriff genommenen Reform des Lebens- mittelrechts müsse aber geprüft werden, ob Natriumnitrit, dessen gesetzwidrige Verwen- dung in Lebensmitteln schwer nachweisbar sei, überhaupt noch als Lebensmittelzusatz zugelassen werden könne. RO van dieser Spezlalabgesandten ist aber ein mili- tärischer Berater im Generalsrang, der früher in Tunesien stand und dort keine guten Er- innerungen hinterlassen haben soll. Die Tunesier behaupten jetzt, sie hätten bereits vor dem Abflug der Mission in Paris mit- geteilt, der General würde nicht empfangen Werden. So geschah es auch. Das zivile Mit- glied der Mission, ein Kabinettschef von Gaillard, wiederum konnte ohne seinen militärischen Kollegen seine Botschaft nicht übergeben, so daß man nun mitten in einem Prestigekonflikt steht. Die Tunesier bieten an, bei den Auf- ständischen vermittelnd einen Besuch einer Roten-EKreuz-Mission bei den Gefangenen durchzusetzen. Doch scheint das Kommando der Aufständischen seinerseits Bourniba die Wege keineswegs zu erleichtern. Während- dessen haben die sozialdemokratischen Mini- ster Lacoste und Lejeune die Erregung über diesen neuen, im Grunde drittrangigen Zwischenfall benutzt, um im Ministerrat eine Entscheidung über die Frage durchzusetzen, ob die zukünftige Pipeline, die das Sahara- Erdöl ans Mittelmeer bringen soll, über die kürzere Strecke durch Tunesien oder die längere, die nur algerisches Gebiet berührt, verlaufen soll. Die Tunesier und alle an der Zusammenarbeit mit Tunesien interessierten Franzosen treten für die erste Lösung ein, während die Extremisten unter Führung von Lacoste und Lejeune die zweite wollen. Gaillard hatte sich bisher zugunsten der tunesischen Lösung eingesetzt. Nun hat sich dank des neuen Zwischenfalls die algerische Lösung als die stärkere erwiesen. Wieder einmal haben die französischen und die auf- ständischen Extremisten sich gegenseitig in die Hände und die gemäßigten Elemente auf beiden Seiten überspielt. Bourguiba, der in dauernder Konsultie- rung mit dem amerikanischen Botschafter steht, hat sondierend die Idee eines Appells an die UNO in die Diskussion werfen lassen. die internationale Truppen zur Kontrolle der Grenze auf die tunesische Seite entsen- den könnte. Dieser Gedanke ist sowohl den Aufständischen wie den Wortführern der Lacoste-Politik in Frankreich unangenehm, weil er einerseits zu einer weiteren Be- schleunigung der Internationalisierung des Algerien-Problems führen könnte, und weil andererseits die Rebellen es dann schwerer hätten, Tunesien als Operationsbasis zu be- nutzen. Auf kurze Frist aber hat sich die neue Spannung mit Tunesien in der Don- nerstag-Abstimmung zugunsten von Gail- lard ausgewirkt, den man nicht gut während der Dauer des Konflikts stürzen konnte. Herr Essig reagierte sauer Ein gewisser Bürger der Bundesrepublik namens Essig hält das Ladenschlußgesetz für eine Erfindung des Teufels. Nachdem ihm nun noch die Möglichkeit genommen wurde, an Samstagen nach 14 Uhr einzukaufen, besann er sien auf eine Institution, die allerdings dieses Ladenschlußgesetz verschuldete. Voll des gereckten, aber unmäßigen Zornes richtete er eine Petition an den Bundestag und nannte die Abgeordneten, die solches zustandege- bracht käͤtten, kurzerhand Idioten. Der Aus- schuß für Wahlprüfung und Immunität des Bundestages, dem in solchen Fällen die Ahn- dung obliegt, erwog am Freitag, ob man gegen einen gewissen zornigen Bundesbürger namens Essig wegen Beleidigung des Parlaments Straf- antrag stellen solle. Die Einsichtigen behielten die Oberhand. Es lohne sich nicht, sagten sie, einen Mann vor den Kadi zu zerren, der sicherlich nur in der ersten Aufwallung seines Gemũtes sauer reagiert habe. Und also kann ein gewisser Herrr namens Essig sich rühmen, die Abgeordneten des Deutschen Bundestages in einer bestimmten Sache ungestraft Idioten gesckolten zu haben. on. 1 6 U 8 0 N 3 Sonsiige westliche Fule B. 0 FF 2 Anden J Aufbeu on in ꝶereben O Aan Beten gods Ange „77... 2. 5 5 2 S Bwag besen de. Songeristpe H. Atenbember Houten xn Ein Blick auf diese Karte macht deutlich, weshalb die USA mit größtem Nachdruck die Errichtung von Raketenbasen rings um die torium liegt so gut wie vollständig innerhalb der Reickueite der sowjetischen inter- Die USA verfügen vorerst nur über Mittelstrecken- Raketen (Reichweite 2400 Kilometer). Von den gegenwärtig bereits vorhandenen oder fest pro- jeʒtierten Abschußbasen aus kann in der Sowjetunion ein Gebiet von etwa der Größe Chinas(auf der Karte weiß und gestrichelte Linie) mit diesen Mittelstrechen- Raketen nicht erreicht werden. In diesem Gebiet befinden sich große Industriezentren. Aus der Karte ist zu ersehen, daß den Amerikanern viel daran liegen muß, insbesondere von Nor- wegen und Japan die Erlaubnis zur Errichtung von Abschußbasen zu erkalten. kontinentalen Raketen. Gipfelkonferenz im Laufe des Sommers? London möchte ihr eine Außenminister-Konferenz im Mai vorausgehen lassen von unserem Korrespondenten Dr. K. H. Abshagen London, 17. Januar Macmillans Antwort an Bulganin findet in weiten Kreisen der englischen Oeffentlich- keit Zustimmung, weil sie alle Möglichkeiten kür künktige Verhandlungen mit der Sowiet- union offen hält. Die Kritik des Oppositions- Führers Gaitskell, der in der Note positive neue Vorschläge für eine friedliche Lösung vermißt und außerdem bemängelt, daß der Premierminister nicht das sowietische An- gebot der Einstellung aller nuklearen Ver- suche angenommen habe, wird selbst in Labour-Kreisen vielfach für voreilig ge- halten. Viele Labeur-Politiker helten es für wesentlich, daß Macmillan den Rapacki-Plan nicht wie Dr. Adenauer rundweg abgelehnt, sondern sich die Möglichkeit vorbehalten hat, Gegenvorschläge mit Bezug auf eine atom- waffenfreie Zone zu machen. Ganz allgemein herrscht die Uberzeugung, daß die Abhaltung einer Gipfelkonferenz im Laufe dieses Sommers nicht zu vermeiden sein wird, schon deshalb nicht, weil der Westen es sich nicht leisten kann, daß die Sowjetunion eine Gipfelkonferenz des Ost- blocks mit den nicht an Ost oder West ge- bundenen Nationen ohne Beteiligung des Westens abhält. Allerdings wird die britische Reglerung versuchen, zunächst eine Außen- ministerkonferenz zustande zu bringen. Der diplomatische Korrespondent des„Daily Der Rapacki-Plan wird in London geprüft Weitere Einzelheiten aus Macmillans Antwort an Bulganin London, 17. Januar Per britische Premierminister, Macmillan, hat der Ansicht des sowjetischen Minister- präsidenten Bulganin zugestimmt, daß per- sönliche Kontakte zwischen den Staatsmän- nern zu einem Uebereinkommen zwischen Ost und West beitragen können. Er hat jedoch in seiner Antwort auf das Schreiben Bulga- nins vom 10. Dezember zu dem sowjetischen Vorschlag für eine Konzerenz der Regie- rungschefs noch nicht Stellung genommen. Dies soll erst nach eingehender Prüfung in Briefe an die Herausgeber 1 Nachstehend bringen wir weltere Leserzuschriften zum Thema Mischehe. Wegen der Fülle der Einsendungen kön- nen auch diesmal die Briefe nur in Aus- zügen, das heißt die wesentlichsten Ar- gumente daraus, veröffentlicht werden. Die darin zum Ausdruck gebrachten Meinungen stellen nicht den Standpunkt der Redaktion dar, sondern den des Ein- senders. Im übrigen verweisen wir un- sere Leser auf das Geistliche Wort, Seite 3, in dem der evangelische Pfarrer Stür- mer ebenfalls zum Problem der Misch- ehe Stellung nimmt. Die Redaktion „Eine Ehe kann zerbrechen“ Lieber Herr S.! CLeserzuschrift in der Mittwoch-Ausgabe) Sie schreiben: Ich bin evangelisch getauft“. Wenn Sie Ihre religiö- sen Pflichten ausübten, dann wüßten Sie, daß man von Ihrer Seite die Mischehe auch nicht gerne sieht. Sie glauben nicht, daß eine Ehe an der konfessionellen Einstellung zerbrechen kann, sondern, so schreiben Sie, wenn kein anderer Grund vorliegt, diese Glaubensver- künder Anlaß zu Fhestreitigkeiten geben? Aber ich glaube, daß eine Ehe an der kon- fessionellen Einstellung zerbrechen kann, sind doch die Eheleute in der Wichtigsten Sache— dem Glauben— nicht einig. Ferner glaube ich schon gar nicht, daß„diese Glau- ensverkünder“, wie Sie sich ausdrücken, „Anlaß zu Ehestreitigkeiten geben. Diese „Glaubensverkünder“ sind nicht der Anlaß, sondern das Thema„Mischehe“ Selber. Nun zur Frage der CDU: Die Evangelische Kirche wird sich schon Gedanken gemacht haben, sonst hätte sie sich bestimmt gewehrt, als Mittel zum Zweck betrachtet zu werden. E. W. Mannheim. Wo bleibt die Christenpflicht? In dem verlesenen Hirtenbrief wird auf Gewissenskonflikte hingewiesen, die für ka- tholische Glaubensbrüder beim Eingehen einer Mischehe entstehen. Wird hierdurch der Riß, der durch unser Volk geht, nicht immer mehr verbreitert.. Sollten wir nicht und gerade in der heutigen Zeit versuchen, Brük- Ken zu schlagen, besonders zwischen evange- Uschen und katholischen Glaubensbrüdern, und ist dies nicht Christenpflicht?! Warum s0llte es aus diesem Geist heraus nicht mög- lich sein, daß zwei Menschen verschiedenen Glaubens bei beiderseitigem guten Willen ihren Lebensweg gemeinsam gehen. Wol- len wir nicht versuchen, in kirchlichen Fra- gen Trennendes ninwegzuräumen. Oder sollte dies nicht möglich sein? M. B. Mannheim) Nur ein Hinweis Ich komme mit noch sieben Geschwistern aus einer Mischehe. Vater evangelisch, Mut- ter katholisch, was wir— Mutter und Kin- der— durchmachten an Schikanen unseres Glaubens wegen von unserem Vater worden Wir nie vergessen. Mutter lebte ung den Glauben vor, und vir Kinder sind bis heute Unserem katholischen Glauben treu geblie- ben. Machen Sie ruhig Ihre Drohung Wahr und treten Sie aus. Ein schlechter Katholik Wird nie ein guter Protestant! A. K.(Mannheim) Neue Wälle Zum Hirtenbrief über die Mischehe habe ich folgendes zu sagen: Intoleranz liegt im Wesen der katholischen Kirche. Neue Wälle sollen zwischen den deutschen Men- schen mit Konfessionsstreit aufgebaut wer- den. Haß und Zwietracht zwischen den Kon- fessionen entzweit aber die Deutschen. Es ist besser dieser Kirche den Rücken zu kehren, als sich Vorschriften über die ein- zugehende Ehe machen zu lassen. Uebrigens verstehen meines Erachtens die Urheber micht allzu viel vom Ehe- und Familien- leben, weil sie ja selbst keine Familie gründen. W. E.(Mannheim) Die Bischöfe haben recht Die katholischen Bischöfe haben mit ihrem Hirtenwort.. vollkommen recht. Es ist ge- radezu ihre Pflicht, hierzu die erforderlichen Hinweise zu geben. Jeder einigermaßen ver- nünftig denkende Mensch weiß um die Nöte einer Mischehe und muß das Hirtenwort be- jahen. Es wurde durch das Hirtenwort kein Haß gesät. Es handelt sich hier vielmehr um Hinweise und Ermahnungen an die vor der Ehe stehenden Menschen und an die katholischen Eltern, die bestrebt sind, hre Kinder katholisch zu erziehen. Die in der Mischehe Lebenden betzifft dieses Hirten wort überhaupt nicht, wie susdrücklich betont Wurde. Vielmebr wurden die kstholischen Ehegetten der Mischehe ermahnt, ibhae Beli- gion dem andersglaubigen Ehegefährten stets liebenswert erscheinen zu lassen. W. E. Mannheim) Allgemeine Erregung . Es ist eigentlich nicht zu tassen, daß die katholische Kirche so diktatorisch in das pri- vate Leben ihrer Gläubigen eingreifen Will. Es ist eine allgemeine Erregung, um nicht zu sagen Empörung, unter der Bevölkerung zu verzeichnen. Ich finde die grundpfeiler einer guten und glücklichen Ehe sind vor allem die Liebe, die wirkliche Liebe, Gute, Achtung, Respekt, Toleranz und Menschenwürde, Selbstverständlich auch ein gesunder Men schen verstand. Ueberhaupt sollte unser gan- zes menschliches Dasein von diesen ethischen Werten erfüllt sein. Es bleibt mir sehr zu hoffen, daß die Vernunft unter uns Menschen siegen und die Macht der Liebe, die Gott uns Menschen gegeben hat, dieses Problem lösen wird und nicht noch mehr Unglück herauf- beschworen wird. M. K.(Mannheim) .. dann kann ich einpacken Nur aus ernster Ueberzeugung kann man opferbereites Christentum leben. Wenn ich nur katholisch bin, um am Schluß katholisch beerdigt zu werden, dann kann ich einpak- ken. Und wenn ich meinem Ehepartner nur einen Begräbnisvereinkatholiken präsentie- ren will, dann schätze ich ihn nicht höher ein als ich selbst bin. W. M.(Mannheim) Wo bleibt die Toleranz? . Es ist vollkommen gleichgültig, welcher Konfession die Ehepartner angehören. Da- von hängt das Eheglück wahrhaftig nicht ab. Ich frage mich nur:„.. Wo bleibt die Toleranz, die die katholische Kirche so gern auf sich allein angewandt sehen möchte, und die zu zetern anfängt, wenn sie ihre Interessen und ihren Einfluß in Gefahr sieht. Die Gefahr liegt nicht in der Mischehe, sondern in der Unruühestiftung und Aufhetzung derer, die davon betroffen sind! W. G.(Mannheim) Sowjetunion anstreben. nr eigenes Terri- Telegraph“ dürfte die Wünsche des Foreign Ofkice in dieser Hinsicht zum Ausdruck bringen, wenn er als voraussichtlichen Ter- min für ein solches Außenministertreffen den Mai nennt. In politischen Kreisen ist es aufgefallen, daß in dem Bericht dieses diplomatischen Korrespondenten, dessen gute Beuehungen zum Foreign Office bekannt sind, die Fest- stellung enthalten ist, die wissenlschaftlichen Fortschritte der Sowjets hätten der deut- schen Wiedervereinigung etwas von der be- sonderen Bedeutung genommen, welche 81 früher im Programm der Westmächte beses- sen habe. Der jugoslawische Botschafter in London, Vveyvoda, sprach sich vor der Lomdomer Aus- landspresse für die baldige Abhaltung einer Konferenz der Regierungschefs aus. Er machte klar, daß er von einer solchen Ron- ferenz nicht die Lösung aller schwebenden Fragen erwarte, sondern in ihr nur den Start für eine lange Reihe internationaler Verhandlungen sehe. Es würde aber nach seiner Meinung leichter sein, sich im Rreise der Regierungschefs- auch der der kleineren Nationen— sowohl über die Methodik für Ost-West- Verhandlungen wie über die Ab- grenzumg der Verhandlungsgegenstände zu einigen. der Antwort auf das zweite Bulganin- Schrei- ben geschehen. Masmillan hat sich gleich- zeitig für eine Fortsetzung der Abrüstungs- verhandlungen in der UNO oder durch eine Außenminister-Konferenz ausgesprochen und mitgeteilt, daß der Vorschlag für eine atom · Waffenfreie Zone von der britischen Regie- rung noch erwogen wird.(Siehe auch„MM“ vom 17. Januar, Seite 1) Zur Frage eines Nichtangriffspaktes SWI schen Ost und West, der ursprünglich von der Sowjetunion vorgeschlagen und dann von Macmillan vor zwei Wochen in einer Rund- kunkrede aufgegriffen wurde, sagte der Pre- mier minister, er könne feierlich versichern, daß keins britische Regierung jemals einen aggressiven Akt gegen die Sowietunlon be- genen, Caran teilpvehmen oder dulden werde. „Das war der Sinn meines Hinweises auf einen Nichtangriffspakt in einer Rundfunk- rede am 4. Januar. Diese Idee ist natürlich in der UNO-Charta enthalten. Dennoch wie-. derhole ich jetzt feierlich diese Versicherung.“ Macmillan betont, daß das Schreiben des sowjetischen Deznisterpräsidenten zahlreiche Behauptungen enthalte, die durch die Tat- sachen nicht gerechtfertigt seien. So erklärte Bulganir, daf der Bundesrepublik Gelegen- heit gegeben werden sollte, Atomwaffen her- zustellen, und daß die Abrüstungsverhand- lungen von den Westmächten durchkreuzt Worden seien. 2 sei sehr wohl bekannt, dag kelne dieser Behauptungen gerechtfertigt sei. Premierminister Macmillan äußert in sei- ner Antwort ferner, daß alle in dem Schrei- pen Bulganins enthaltenen konkreten Vor- schläge, mit Ausnahme des Planes für eine Atomwaffenfreie Zot reits vorher disku- tiert worden seien. em Plan, der schon von der polnischen Regierung vorgelegt Wor- den ist, stehen gewisse offenkundige Ein- Wände entgegen, Die britische Regierung prüft ihn jedoch im Hinblick darauf, ob er Bestandteile enthält, die zur Grundlage eini- ger Alternativvorschläge gemacht werden können“. Zu der Ansicht Bulganins, daß persönliche Kontakte zwischen den Staatsmännern in Ost und West wesentlich zu einem gegenseitigen Verstehen beitragen könnten, sagt Macmil- lan, er stimme darin überein, daß derartige Konferenzen ein Uebereinkommen ermög- lichen könnten. Der Premierminister machte in diesem Zusammenhang darauf aufmerk- sam, daß sich die NATO auf ihrer Pariser Konferenz bereit erklärt hat, alle Verhand- lungen mit der Sowietunion über die Ab⸗ rüstung zu fördern, besonders innerhalb de Vereinten Nationen. Der Westen habe 2086 dem eine Außenministerkonferenz angeboten, um den toten Punkt bei den Abrüstungs⸗ verhandlungen zu überwinden. In der Abrüstungsfrage erneuerte Mac- millan den früheren britischen Vorschlag, Experten- Ausschüsse zu bilden, die die tech- nischen Einzelheiten für die Ausführung und Kontrolle der Abrüstungs vereinbarungen ausarbeiten sollen.(dpa) Seite 10 AUS DEN BUND ESLANDERN Samstag, 18. Januar 1958/ Nr. 14 Bärte— Zeichen der Enttäuschung Origineller Studentenprotest an der Johannes-Gutenberg- Universität Mainz. Der Student im Büro des Allgemei- nen Studentenausschusses an der Johannes- Gutenberg-Universität entschuldigt sich fast: „Mein Bart ist leider erst drei Tage alt.“ Dann macht er sich bereitwillig auf, um die Träger eindrucksvollerer Bärte zu holen. Es kommen der AStA- Vorsitzende, und vier Weitere Studenten. Auf ihren Gesichtern wu⸗ chert zottiges Haargestrüpp, sie sehen aus wie Komparsen bei einem Seeräuberfilm. Die Studenten wollen mit dieser Methode durchsetzen, daß sie künftig zu den Sitzungen des Senats und des Wirtschaftskuratoriums der Universität jeweils zwei eigene Vertreter müt vollem Stimmrecht entsenden können; dies Recht soll in dem neuen Hochschulgesetz verankert werden, über dessen Entwurf Kul- tusministerium und Universität seit vollen Sieben Jahren beraten. Der Rektor, Professor Delekat, aber meint, daß der Senat, in dem jetzt schon 18 Vertreter der Professorenschaft sitzen, durch weitere ständige Mitglieder zu schwerfällig würde. Er lehnt es daher rund- Weg ab, das Anliegen seiner Studenten beim Kultus ministerium zu verfechten. Aus Protest dagegen setzte der Ast A-Vor- stand am 18. Dezember das kurioseste Schrift- stück auf, das die kurze Geschichte der erst 1946 gegründeten Universität kennt:„Als äußeres Zeichen unserer Enttäuschung und Zur dauernden Mahnung“, so heißt es da, „Verpflichten sich die Mitglieder der studen- tischen Selbstverwaltung bis zur Wiederauf- nahme der Verhandlungen, mindestens aber bis zum Ende des Wintersemesters 1957%½8, das Barthaar Wachsen zu lassen.“ Vor we- nigen Tagen schlosen sich der Aktion auch die AStaA-Vertreter des der Universität angeglie- derten Dolmetscherinstituts in Germersheim An. Das Versprechen, den Bart stehen zu las- sen, unterschrieb auch eine Studentin. Bei ihrem Verlangen nach gesetzlich ver- brieftem Stimmrecht in Senat und wirt- Schafskuratorium stützen sich die Studenten darauf, daß die Universität eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit verfassungsmä- Big garantierter Selbstverwaltung ist.„Glie- der dieser Körperschaft“, so argumentieren sie,„sind Professoren und Studenten, die konsequenterweise gemeinsam zur Gestal- tung des geistigen Lebens an der Hochschule beitragen müssen.“ Zur Bekräftigung prä- sentierte der Verband Deutscher Studenten- schaften kürzlich den rheinland- pfälzischen Landtagsabgeordneten einen Auszug aus Thiemes„Deutsches Hochschulrecht“. Dort steht:„An fast allen Hochschulen nehmen ein oder zwei von der Studentenschaft ent- sandte Vertreter an den Senatssitzungen teil.. Die Teilnehme der Studenten an den Arbeiten des Senats erstreckt sich stets auf Unsere Korrespondenten melden qußerdem: Zwei Tote, vier Schwerverletzte bei Unfallserie Kamen/ Westfalen. Zwei Tote, vier Schwerverletzte und einen Materialschaden von 400 000 Mark forderte eine Unfallserie am Kamener Kreuz auf der Autobahn Han- nover-Ruhrgebiet. An dem Unfall waren zehn Lastzüge und Personenwagen beteiligt. Sie fuhren im Nebel aufeinander, als ver- mutlich ein britisches Militär fahrzeug s0 plötzlich bremste, daß ein ihm folgender Lastzug stoppen mußte und ins Schleudern geriet. Auf ihn prallten die nachfolgenden Fahrzeuge zu einem unentwirrbaren Knäuel auf. 50 Meter der Autobahn waren mit Trümmern bedeckt. „Im freien Buchhandel nicht zu haben Frankfurt/Main. 75 Exemplare des Buches „Adolf Hitler— sein Kampf gegen die Minus- Seele“ brachten einem 32jährigen Vertreter vor der Dritten Strafkammer des Frankfur- ter Landgerichts drei Monate Gefängnis we- gen Verbreitung staatsgefährender Schriften ein. Der Vertreter behauptete, die Bücher, die in Argentinien gedruckt wurden, von dem Heidelberger Schriftsteller und Verleger Friedrich Lenz, der vom Bundesgerichtshof im September 1957 wegen Verbreitung staats- gefährender Schriften zu zwei Jahren Ge- kängnis verurteilt wurde, bezogen und sie an „Diskussionszirkel“ verkauft zu haben. Doch hat er, wie festgestellt wurde, auch andere Kunden aufgesucht. Im freien Buchhandel die studentischen Fragen, zumeist auch auf andere Fragen.“ Professor Delekat hat seinen Studenten bisher nur vorgeschlagen, aus ihrer Teil- nahme am Senat einen„usus“ zu machen, den auch seine Nachfolger nicht würden umwer⸗ ken können. Vor den Senatssitzungen soll der jeweilige Rektor mit den Studenten verein- baren, welche Punkte der Tagesordnung als „studentische Fragen“ anzusehen sind und in Anwesenheit der Studentenvertreter beraten werden sollen. Zu weiteren Zusagen haben den Rektor auch die munter sprießenden Bärte seiner Studenten nicht bewegen kön- nen. Er findet sie„einfach lächerlich“, Im Vorzimmer aber meint ein Amtmann:„Ich finde die Idee amüsant; sie zeugt zumindest von der Vitalität unserer Studenten.“ WI. nicht zu haben“, flüsterte er den Leuten ins Ohr. Gasleitung undicht, zwei Tote Wiesbaden. Opfer einer undichten Gas- leitung, die an ihrem Haus unter der Straße Vorbeiführt, sind vermutlich ein 63 Jahre alter Rentner und seine 62jährige Frau in Wiesbaden-Biebrich geworden. Das Ehepaar wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden. Außerdem lag in der Wohnung ein toter Hund. Die Kriminalpolizei stellte beim Durchsuchen der Räume starken Gasgeruch test, obwohl sich in der Wohnung des Rent- merehepaares kein Gasanschluß befindet. 17 jähriger unter Mordanklage München. Am Freitagmorgen trat der 17jährige Kaufmannslehrling Peter HögBI vor die Jugendstrafkammer beim Landgericht München I, um sich wegen der Anklage der fahrlässigen Körperverletzung und des Mor- des zu verantworten. Högl hatte am 24. No- vember 1956 mit einer Kleinkaliberbüchse in der Nähe des Münchener Vogelweide- Platzes den elfjährigen Volksschüler Franz Stöbich durch fünf Schüsse in Kopf und Brust getötet. Uhrenhändler darf„billiger“ verkaufen Frankfurt. Der Frankfurter Uhrenhänd- ler Leon Weiß darf die Uhrenarmbänder einer Pforzheimer Firma weiterhin für 18 Mark verkaufen, obwohl der Hersteller dieses Artikels einen Ladenverkaufspreis „... wäre glatter Selbstmord gewesen“ Ex-Gauleiter sagte als Zeuge im Arnsberger Fremdarbeiterprozeß aus Arnsberg. Der frühere Reichsverteidi- Sungskommisar West und Gauleiter von Südwestfalen, Albert Hoffmann, sagte im Arnsberger Fremdarbeiter-Mordprozeß aus. Hoffmann erklärte, er habe nie etwas von einem Dezimierungsbefehl für Fremdarbei- ter gehört. Fremdarbeiter, die sich irgend- eines Verbrechens schuldig gemacht hätten, seien prinzipiell von Standgerichten„abge- urteilt worden“. Anfang Januar hatte der frühere Generalrichter der Luftwaffe, Man- fred Röder, als Zeuge im Prozeß ausgesagt, von 26,50 Mark vorschreibt. Der Sechste Zivilsenat des Frankfurter Oberlandes- gerichts hat den Antrag der Pforzheimer Herstellerfirma abgelehnt, Weis mit einer einstweiligen Verfügung die Unterschreitung des von der Fabrik vorgeschriebenen End- Verkaufspreises zu untersagen. Weiß wurde jedoch verboten, die Uhrenarmbänder mit der Werbung anzubieten, daß er sie um 8,50 Mark unter dem von der Fabrik vorge- schriebenen Endverbraucherpreis abgebe. In dieser Werbung liege eine geschäftsschädi- gende Tendenz, weil damit der Eindruck er- Weckt werde, daß die Pforzheimer Firma ihre Erzeugnisse zu wesentlich überhöhten Preisen auf den Markt bringt. Universität baut Hochhäuser Göttingen. Innerhalb ihres großen Aus- bauprogramms wird die Universität Göttin- gen in den nächsten Jahren mehrere Hoch- Häuser errichten. Der Leiter des Universi- tätshochbauamtes teilte mit, als erstes die- ser Gebäude werde nach den jetzt fertig- gestellten Plänen das neue Seminargebäude der philosophischen Fakultät errichtet. Das Gebäude soll nach seiner Fertigstellung Mittelpunkt des zum Teil bereits in Angriff genommenen„geisteswissenschaftlichen Zen- trums“ der Universität im Nordosten der Stadt sein und 12 bis 14 Stockwerke hoch Werden. Der Baubeginn für das Seminar- gebäude steht jedoch noch nicht fest. verschiedene Reichskommissare hätten gegen Ende des Krieges klare Befehle zur Dezi- mierung vor allem russischer Fremdarbei- ter herausgegeben. Das Gericht bemühte sich um die Klä- ung der Frage, ob irgendeine Möglichkeit für die Angeklagten— ehemalige SS- und Wehrmachtsoffiziere, die des Mordes und der Beihilfe zum Mord an 208 Fremdarbei- tern beschuldigt werden— bestanden habe, sich dem verhängnisvollen Erschießungsbe- fehl zu entziehen, der auf Anordnung des damaligen Generals der Waffen-SS, Pr. Kammler, wegen angeblicher Ausschreitun- gen russischer Fremdarbeiter gegeben wor- den war. Uebereinstimmend bekundeten alle Zeugen, daß eine Befehlsverweigerung„glat- tem Selbstmord“ gleichgekommen wäre. Bei einer„Betriebs versammlung“ in einem gro- Ben thüringischen V-2- Werk habe Dr. Kammler unter anderem als abschreckendesg Beispiel fünf Häftlinge aufhängen lassen und der mehrtausendköpfigen Belegschaft angekündigt, daß so oder ähnlich jeder, über die Leiter geht, der nicht restlos seine Pflicht tut“. Der bereits sechs Wochen andauernde Prozeß wird Anfang kommender Woche mit Zeugenvernehmungen fortgesetzt. Der Staats. anwalt wird am 23. Januar und die Vertei- digung am 27. Januar ihre Plädoyers halten. Alweg-Bahn für London? Köln. Verkehrsexperten aus London und Hamburg haben am Donnerstag die Ver- suchsstrecke der Alweg-Bahn in Köln-Füh⸗ lingen besichtigt, um zu prüfen, ob das Ein- schienensystem für die beiden Weltstädte ge- eignet ist. Die Engländer, die vor allem eine schnelle Verkehrsverbindung zwischen der Londoner Innenstadt und dem weit außer- halb gelegenen Flughafen schaffen Wollen, zeigten sich nach einer Probefahrt mit der Versuchsbahn sehr beeindruckt. Ein hoher Beamter des britischen Verkehrsministeriums, Nugent, erklärte, die Alweg-Bahn zeige alle Elemente für eine Lösung des Problems in London. Es sei zu hoffen, daß die Bahn zwi- schen London und dem Flughafen gebaut Werde. Davon habe ich immer geträumt! Noch nie htte ich ein struhlencleres Weit und noch nie eine Waschmittelpackung von solchem Format. Die gibt es eben nur bei Sunil. Jetat bleibt mir nach der groſen Wäsche noch genug Sunil für eine kleine Wäsche zwischen- durch, denn einen ganzen Eimer milder, himmel- blauer Lauge habe ich jetzt mehr. Mehr als bisher! Das ist mein Vorteil. Und Ihrer auch. Nutzen Sie ihn gleich. So einfech, so sparsam und so schonend! Ich bin immer wieder aufs neue begeistert: Weder Einweich-, Enthartungs- noch Spülmit⸗ tel sind nötig. Nur noch Sunil! Die Wäsche ohne erst lange einzuw/eichen bis zum Kochen bringen, 10 Minuten ziehen lassen, I bis 2 mal kalt spülen, fertig! Schon ist sie Weiß, ja, strahlend weiſl! Mit einem herrlich frischen Duft nach Wind: und Sonnenschein. Wunderbar, wie mild Sunil ist. Allein schon diese himmelblaue Lauge. Weich, ganz weich, wie Regenwasser! Alles, einfach alles wasche ich damit, sogar die Babysachen und die Feinwäsche. u, so daß ich zusätzlich mal s II e Geschäfte Kiosk zu übernehmen gesucht. Zuschr. u. Nr. 01040 an den Verlag. Lebensmittelgeschäft umständehalb. sofort oder zum 1. 3. zu verkaufen. Zuschr. u. Nr. 01138 an den Verlag. Waschsalon umständeh. günstig zu verkaufen. Tel. 5 94 70. Eine kleinere Weinstube würde ich gerne in Pacht neh- men. Welche Winzergenossen- schaft gibt mir dazu die Chance? Bin fachkundig und besitze Zolfon- und Farfumeple-Geschäft Sof. zu vk. 10 000, einschl. Waren. bvestand. Zusehr, u. Nr. 01114 a. V. nebst gut. Referenzen auch das nötige Geschäftskapital. Zuschr. unt. Nr. P 01107 an den Verl. Schuhmacherei Zu verk. Zuschr. u. 01172 a, d. Verl. Wer interessiert sich f. kompl. eingerichtete Kaffee-Rösterei m. angeschloss, Spezialgeschäften? Eingeführt. Betrieb, der aus be- sond. Umständ. abgegeben wird. klektro-Install.-Geschäft m. Werkstatt inf. Todesfall preisg. Zzu verk. Angeb. u. Nr. P 01002 Verl. ö Angebote mit Kapitalnachwels unter Nr. PS 2373 a. d. Verlag. In einer süddeutschen Groß- stadt ist per sofort ein Mittel- betrieb der Sauerkrautfabrika- tion, verbunden mit einem habe ich immer genug SUNIL im Hause, os zwischendurch, 2 waschen kann. 0 St 280008 poke: 1,35 DM . . J I N 8 J . J 8 5 N N W Waschsalon zu verk. Monatl. Umsatz 4000, bis 5000,- DM. Geboten: Erst- klassig geführter Betrieb, sehr gute Existenz. Gesucht wird fleißiger Nachfolger, der inten- siv eingearbeitet werden kann. Zuschr. unt. CP 0994 a. d. Verl. Fluß- und Seefisch-Detallgeschätt, bestehend seit 1910, mit erstkl. Kundschlaft, krankheitshalb. zu verkaufen, evtl. mit Wohnung. Angeb. erb. unt. U 11 1153 an OBANEX ANN.-ExP., burg/ Br., Opelhaus. Frei- Waschsdlon im Raum Mannheim-Ludwigshafen, sehr guter Um- satz, sichere Existenz, besonderer Umstände wegen an rasch entschlossenen Käufer zu ver!kaufen. Zuschriften unter P 2250 an den Verlag erbeten. Neuzeitlich eingerichtetes Lebensmittelgeschäft mit Wohnung, kurzfristig wegen Todesfall in Mann- heimer Vorortlage an jung. Fachehepaar zu ver- pachten. Vorkaufsrecht an Geschäft kann einge- räumt werden, Vorrat etwa 6000, DM. Pacht nach Vereinbarung. Zuschriften unter P 01074 an den Verlag erbeten. TEXT Alteingeführtes ILHAUS in Vorort von Mannheim zu günstigen Bedingungen zu vermieten. Guter Warenbestand muß übernommen werden. Nur gängige Ware. Angebote unter Nr. P 2367 an den Verlag. Eine sichere Existenz bieten wir Thnen in der Errichtung einer Bügel- anstalt mit den modernen Bügelpressen, vollauto- matisch. Kundenstamm ist vorhanden. Interessenten schreiben bitte unter Nr. PP 01101 an den Verlag. Einmalig große Verdienstmöglichkeit durch Vertrieb und Postversand zug kräftiger Schweizer Neuheit! Veberdurchschnittliche Verdienstspanne, Offerten nur von seriösen Interessenten, weisen können. Angebote unter St. M 25411 an CARL GABLER, WERREG ESELLSCHAFT MBH, Stuttgart, Königstr. 62. die Eigenkapital von DM 2000,— bis 4000, nach- Waschsclon, sichere Existenz modern eingerichtet, an rasch entschlossenen Käufer, Wegen bes. Umständen sofort zu verkaufen. Gute Finanzierungsmöglichkeit. Interessenten, chemische Reinigungsanlagen schreiben bitte an den Verlag. auch für Neueinrichtungen von, wäschereien und ter Nr. DP 01102 12 14 VV D „ Nr. 14/ Samstag, 18. Januar 1958 MORGEN Seite 11 Verändert Autofahren den Charakter? Fahrbarer Untersatz verleiht Ueberlegenheitskomplex, sagen Psychologen Mit den psychologischen Auswirkungen des Autofahrens auf den menschlicen Charakter beschäftigte sich kürzlich ein Kongreß franz6 er und belgischer Psy- chologen in B el und kam zu einigen recht bemerkenswerten Resultaten, die sich in der knappen Formel zusammenfassen lassen: Sowie der Mensch am Steuer eines Wagens sitzt, entwickelt er einen Ueber- ljegenheitskomplex. Wenn man von Berufsfahrern absieht, für die das Autofahren zumeist eine Tätig- keit wie jede andere bedeutet, so stellt sich bei einer großen Anzahl von Automobilisten ein Gefühl der Ueberwertigkeit gegenüber dem bloßen Fußgänger ein, und zwar anz unabhängig von Größe, Aussehen und Wert des gefahrenen Wagens. Dies kann sogar sowWelt gehen, daß sich mit dem Erwerb und der Benutzung eines Autos der Charakter eines Menschen entscheidend in dieser Richtung ändert, wofür ein Brüsseler Arzt ein sehr eindrucksvolles Beispiel aus seiner Praxis anführte. Ein 39 jähriger Mann, An- gehöriger eines freien Berufs, der eine be- sondere Fähigkeit zur Selbstbeobachtung besaß, war von Durchaus friedfertigem Charakter, neigte im Umgang mit Frauen zur Schüchternheit und ing in allen Lebenslagen jedem Risiko ängstlich aus dem Wege. Nachdem er sich unter nicht unbe- trächtlichen finanziellen Opfern einen Wa- gen angeschafft und richtig fahren gelernt hatte, begann er, sich als ein ganz anderer Mensch zu fühlen. Er scheute vor keiner Gefahr mehr zurück, ja er verspürte sogar ein unwiderstehliches Verlangen nach Kri- tischen und riskanten Situationen. Auch Wenn er nicht am Steuer saß, War er plötz- lich kühn und unternehmungslustig, in ge- schäftlichen wie in persönlichen Angelegen- heiten, auch gegenüber dem anderen Ge- schlecht. Er fühlte sich seither als eine Art Uebermensch, besonders im Vergleich zu den Fu ungern. Aehnliche, wenn auch nicht ganz 80 krasse Beobachtungen wurden von verschie- denen anderen Psychologen mitgeteilt. Eine große Reihe von Verkehrsunfällen sind z weikellos auf solche Veränderungen des Charakters zurückzuführen, insbesondere die bei manchen Fahrern geradezu manische Sucht, sich nicht überholen zu lassen oder den anderen die eigene Fahrkunst und Ueberlegenheit durch gewagte Manöver Die Aelteren schalten zu langsam Mehr als die Hälfte der Verkehrstoten war über 60 Jahre alt Bel den Straßzenunfällen in den West- deutschen Großstädten bringt nach wie vor die ältere Generation die meisten Opfer. Bei der Untersuchung der Unfallsituation in Hannover wurde in diesem Zusammenhang kestgestellt, daß mehr als 50 Prozent der dei den Straßenunglücken ums Leben Ge- kommenen über 60 Jahre Alt gewesen waren. Ohne damit die Schuldfrage auf- rollen zu wollen, hat die Polizei aus den Erfahrungsberichten der in Straßendienst eingesetzten Beamten nach den Ursachen geforscht und ist dabei zu interessanten Er- gebnissen gelangt. Viele ältere Straßen- passanten sind demnach geistig und körper- lich zu unbeweglich. Sie reagieren zu lang- sam und schalten gedanklich im Gefahren- moment falsch. Nach den Beobachtungen der Polizei, die aus der Praxis gegriffen sind, ist es bei vielen älteren Menschen in erster Linie die Unkenntnis der Verkehrsbestimmungen, die sie in Lebensgefahr bringt. Ganz anders sei die Situation bei der Jugend und selbst pei noch nicht schulpflichtigen Kindern. Hier fange die Verkehrserziehung im Elternhaus an, werde im Kindergarten fort- gesetzt und später in der Schule weiter- betrieben. Es sei jedoch ein Verhängnis, meinen die Straßgenverkehrs-Experten der Polizei, daß es so wenige Möglichkeiten gäbe, auch die ältere Generation, zu ihrem eigenen Vorteil, verkehrssicherer zu machen. Am häufigsten hat die Polizei, bei der Beobachtung älterer Menschen als Ver- kehrsteilnehmer, das falsche Ueberqueren der Straßen bemängelt. Vermutlich wolle man Umwege sparen und scheue sich, die Zebrastreifen zu benutzen. Weiter ist Auf- gefallen, daß die Aelteren ganz Allgemein das Tempo der auf sie zurollenden Fahr- zeuge unterschätzen. Diese Feststellung gilt auch nach der Einführung der 50Km-Be- stimmung. Die Polizei rät nun, man möge sich besser über die Verkehrsordnung infor- mieren, zu den Hauptzeiten die Haupt- straßen meiden und möglichst nur an den vorgeschriebenen Stellen und in Gruppen die Straßen überqueren. Am besten sei es Aber, wenn sich auch die älteren Herr- schaften hin und wieder am Verkehrsunter- richt beteiligen, wie er von den verschieden- sten Organisationen durchgeführt werde. E. W. Frauen über 40 Ein wenig galantes Testergebnis— made in England Frauen über 40 sind nach Feststellungen des britischen Institutes für fortgeschrittene Automobilisten die schlechtesten Fahrer. In mehr als 8000 Fahrtüchtigkeitsprüfungen des IIistifütes, dis jeweils einne Stunde und 40 Minutelt dauerfen, haben nur 49 Prozent der Frauen über 40 den aàn sie gestellten Anforderungen genügt, während mit 51 Pro- zent mehr als die Hälfte durchflelen. Von den weiblichen Prüflingen unter 40 bestan- den dagegen 59 Prozent das Examen. Bei den Männern ergab sich ein anderes gestellt werden, als bei normalen Bild. Die männlichen Prüflinge über 40 be- standen zu 66 Prozent, die jüngeren jedoch nur zu 62 Prozent. Einer der Versager fiel durch. weil er bei dem Examen, in dem höhere Anforderungen aß die Fahrkunst Führer- scheinprüfungen, beim Anzünden einer Ziga- rette den Wagen lässig nur mit den Ellen- bogen steuerte. Ein anderer überfuhr ein Stopschild und erklärte erhaben lächelnd: „Wir kümmern uns nicht darum. Die sind nur für Anfänger da.“ oder übersetzte Geschwindigkeit zu demon- Stbrieren. Eine Folge dieser Einstellung ist häufig auch ein instinktives Solidaritätsgefühl der Automobilisten gegenüber den Fußgängern. Der Kongreß untersuchte unter diesem Ge- sichtspunkt 465 Fällen von Verkehrsunglük- ken und die vor Gericht gemachten Zeugen- aussagen. Dabei wurde festgestellt, daß 92% der als Zeugen aufgerufenen, also Selbst an den Unfällen unbeteiligten Auto- mobilisten zugunsten des Chauffeurs und 99% der Fußgänger-Zeugen zugunsten der beteiligten Fußgänger aussagten! Die Brüsseler Polizei hat, wie weiter mit- geteilt wurde, mitten in der Stadt einen é ichen Unfall arrangiert und mit allen technischen Hilfsmitteln durch Verkehrs- experten genau feststellen lassen. Von 26 nicht eingeweihten Zeugen, die den Vorfall beobachtet hatten, sprachen sich 20 für den Fußgänger aus(alles keine Automobilbe- sitzer), während die sechs, die dem Chauf- keur Recht gaben, durchweg selbst Automo- billisten waren. Dabei ergaben die amt- ichen Photos, daß die Schuld, wie plan- mäßig vorgesehen, gleichmäßig bei beiden Teilen lag. Aber das Solidaritätsgefühl der „Kaste“ war offenschtlich weit stärker Als Beobachtungsgabe und Gerechtigkeitssinn — eine Tatsache des modernen Lebens, die alle Zeugenaussagen in Verkehrsprozessen in ein recht zweifelhaftes Licht rückt! Die Menschheit zerfällt also heutzutage offenbar in zwei einander feindliche Grup- pen, Fahrzeugbesitzer und Fußgänger, 2wIi- schen denen es in Verkehrsfragen kaum noch eine gemeinsame Basis gibt. Jeder kühlt sich dem anderen überlegen, die eine Seite physisch dank der Macht ihres PS, die andere als„Unterdrückte“ zumindest mora- isch. Ob die Vertreter der polizeilichen und richterlichen Behörden davon wohl grund- sätzlich auszunehmen sind... 2 cep Was die Justiz sagt „Daß der Uberholende das Ziel vor Augen hat, den langsameren Verkehrsteilnehmer hinter sich zu bringen, ist für sich allein noch nicht rücksichtslos“. Bayer ObLG, Beschluß vom 6. 5. 1957— DAR 57,297) * 0 „Sprunghaftes Uberholen innerhalb einer nur mit Sicherheitsabstand fahrenden Ver- kehrsschlange ist grob verkehrswidrig und rücksichtslos“.(LG Bochum, Urt. v. 14. 2. 1957— DAR 57, 302) „Wer in einem Zeitraum von einem Jahr acht nicht völlig unbedeutende Straßen- verkehrsdelikte begeht, beweist damit seine Ungeeignetheit als Kraftfahrer, auch wenn die zuletzt zur Aburteilung stehende Tat jediglich in einer an sich geringfügigen Vebertretung der Styvo besteht.“(A8 Ulm, Urt. v. 2. 1. 1957- DAR 57, 296) „Durch die Vorschrift, daß Fußgänger außerhalb von Ortschaften auf der linken Straßenseite gehen müssen, sollen zwar in erster Linie diese selbst vor Gefahren ge- schützt werden, die ihnen auf der rechten Seite von nachfolgenden Fahrzeugen drohen. Sie müssen diese Vorschrift aber auch im Interesse der übrigen Verkehrsteilnehmer peachten“(BH, Urt. v. 11. 7. 1957 DAR 57, 298). 5 Lee Feſlech e egseche Durchlah aaf egege ede Wer da noch Mut hat?! Nicht gerade eine Ermunterung zur Eheschließung stellen die Schilder an einer Straßen- ecke in Ebernburg in der Pfalz dar. Stundesamt am Kreus, schlechte Wegstrecke, Durch- fahrt auf eigene Gefahr Keystone-Bild Das vereinsamte Dreiecksschild Bundesgerichtshof über die Verantwortlichkeit der säumigen Behörde Seit mehr als vier Jahren hat der Bun- desgesetzgeber die Vorfahrtsregelung inner- halb geschlossener Ortschaften geändert. Seit dem 1. Oktober 1953 gilt innerhalb ge- schlossener Ortschaften die Regel„rechts vor links“, oder es müssen, wenn der Ver- kehr auf der einen Straße gegenüber dem Verkehr auf einer kreuzenden oder ein- mündenden Straße bevorrechtigt sein soll, beide Straßen gekennzeichnet sein. An jeder Kreuzung oder Einmündung muß auf der be- vorrechtigten Straße ein Bundesstragen- nummerschild(Bild 44 der Anl. zur Sto) oder ein auf einer Ecke stehendes Quadrat mit rotem Rande(Bild 52) angebracht sein und auf der nichtbevorrechtigten Straße das auf der Spitze stehende Dreieck mit rotem Rande(Bild 30) oder das bekannte Stop- schild(Bild 30a). Nun standen aus der vorangegangenen Gesetzgebungsepoche vielfach in den nicht- bevorrechtigten Straßen die Dreiecksschil- der. Es hätten also nur noch die neu vor- geschriebenen Verkehrszeichen in den be- vorrechtigten Straßen aufgestellt zu werden brauchen. Dieses Erfordernis hatte jedoch ein seltsames Schicksal! Nicht etwa, daß eine große Anzahl von Gemeinden nach dem Vorbild von Kassel der Regel„rechts vor links“ den Vorzug gegeben und die danach üperflüssigen Dreiecksschilder entfernt hätte! Nein, die meisten wollten in erheb- lichem Umfang die Unterscheidung zwischen bevorrechtigten und nichtbevorrechtigten Straßen aufrecht erhalten, aber für das da- für unerlägliche neue Schild langte es offen- bar nicht! Zahllose Dreiecksschilder blieben „vereinsamt« und somit nach dem Zweck der Neuregelung sinnlos stehen. Der Bundesgerichtshof(Urt. v. 14. 7. 1955: DAR 1955, 258) half sich damit, daß àn Kreuzungen und Einmündungen mit verein- samten Dreiecksschildern die Benutzer bei- der Straßen zu warten hätten— ungeachtet der damit verbundenen Stockungen. In der Praxis bildete sich demgegenüber häufig auch unter stillschweigender Duldung der Verkehrspolizei— die Uebung heraus, daß der Benutzer der nichtbeschilderten Straße mit entsprechender Vorsicht als erster durchfahren durfte. In einem neueren Ur- teil(V. 31. 10. 1957— 4 StR 436/57) hat der BGH aber einem Kraftfahrer zugute ge- halten, daß die rechtliche Bedeutung des vereinsamten Dreiecksschildes weder in der Bevölkerung noch in der Presse noch im Fahrschulunterricht richtig erkannt und be- sprochen worden sei, und daß sogar der Chef der örtlichen Verkehrspolizei dem ver- einsamten Dreiecksschild eine durchaus un- richtige Bedeutung beigemessen habe. Er hat den angeklagten Kraftfahrer deshalb wegen . Verbotsirrtums freigespro- en. Die behördliche Saumseligkeit, die es nach reichlich vier Jahren immer noch nicht kertiggebracht hat, die Beschilderung in den Ortschaften gesetzmäßig durchzuführen, ver- dient angeprangert zu werden Wüßerdem sollten ohne falsche Rücksicht die verant- wortlichen Beamten endlich auch strafrecht- lich für ihre unentschuldbaren Pflichtver- letzungen zur Verantwortung gezogen wer- den, mindestens immer dann, wenn es in- kolgedessen zum Unfall gekommen ist. neuer Ofen HI 7 E Deckenzug Sturzzug Ufen vom Fachgeschäft Ja. Qualität Gasherde in großer Auswahl Kohlenherde Mett anfab file e Pfeiffer 3 8 K, 4 8 kf 60 Aankn 5 Ok KUntscnRAN WASH MASCHINEN. BADEEINRICHTUN CEN Tat neskgcklenrkgb ngk Mühelos einen 50-Mark- Schein in jeder Heizsaison sparen, um si 21 leisten oder jemand anderes eine Fr nicht? Und dabei ist das möglich, und zwar so einfach. ganz nebenbei erleichtert der„Neue“ Ein neuer Herd bezahlt sich selbst, Mühelos- ein 50-Marl- Schein inlet. Das Rezept: Einen neuen Ofen oder Herd kaufen, aber ein Dauerbrenner muß es sein; denn rund/ Kohle spart solch ein neuer Dauerbrandofen oder Dauerbrand- herd gegenüber einem alten, un wirtschaftlichen, frau wird es an mhrem Kohlenverbrauch merken, daß die Rechnung aufgeht. Und 80 auch noch die Arbeit und hilft Zeit sparen. Ist Aber die Anschaffung eines neuen Ofens oder Herdes nicht teuer? Keineswegs denn der Einsatz ist niedrig und der Gewinn ist oder Kohlenherd hält mindestens 15 Jahre. Das bedeutet, daß je Monat Lebensdauer die Anschaffung z. B. eines neuen Allesbrennerofens ganze 80 Pfennige, die eines Dauerbramdzusatzherdes ohne Backofen 1. Backofen 1,60 Mark beträ einsatz von 80 Pfennigen 50,— DM in jeder Heizsaison einzuheimsen. Jetzt ist es höchste Zeit, sich den neuen Kohlenofen oder Kohlenherd anzuschaffen. Packen Sie daher die Gelegenheit beim Schopf und geschäft hilft Ihnen nicht nur pei der Auswahl unter dem mannigfaltigen Angebot an formschönen Geräten, sondern auch durch Ratenzahlung. ch etwas Besonderes eude zu bereiten, welche Hausfrau möchte das der in den Schrott gehört. Die Haus- groß. So ein moderner Kohlerffofen Mark bzw. die eines Kohlenherdes mit gt. Es ist also fast ein Lotteriegewinn, für einen Monats- sparen Sie mühelos! Das Fach- Nebe Ofen und Herde sind formschön, benötigen wenig Platz, lassen sich leicht und bequem squberhalten und — das ist entscheidend- Sie sparen damit fast ein Drittel Heizenergie! ein neuer Ofen spart Dein Geld Oefen und Herde— Kühlschränke— Waschmaschinen Eisenwaren— Haushaltungsgegenstände Mittels trage 20, am M²eßplotz SEEN.uEnads Gas H ERDE GlI-rEN SADEEINRIcMHTuN SEN NR.. W. SPIEGEL Qu 7, 16, am Ring Tel. 2 50 55 3 Qu 7, 16, am Ring Mannheim Große Ofenschau Neueste Modelle für feste Brennstoffe, OI und Gas Besuchen Sie das Fachgeschäft mit Erfahrung Mois Baum HE IZZ UND KOCGHGERAHTE Tel. 5 22 21 Lange Rötterstraße 32 ein gedante! Der Ofen von Kermas& Manke ständiger Zugang der , 3 kurpfalzstroße und J, G fel. 2492/22 neuesten Jypen n n V INDUSTRIE- UND HANDELSBLATT Samstag, 18. Januar 1958/ Nr. 14 Seebohms Programm 5 tür den Straßenbau des) Bundesverkehrsminister Dr. See- bohm will dem Bundeskabinett ein Schwer- Punktprogramm für den Ausbau des Stra- Benmnetzes sowie der Binnen- und Seewasser- traßzen in der dritten Legislaturperiode des Bundestages zuleiten. Dadurch soll sicher- gestellt werden, daß der Kapitalbedarf schon Frühzeitig eingeplant und die kontinuierliche Eianzierung nicht durch die Struktur der Bundeshaushaltspläne gehemmt wird, die je- Weils nur auf ein Jahr abgestellt sind. Der Minister geht davon aus, daß sein Straßenbauprogramm, mit dem ursprünglich in einem Zeitraum von zehn Jahren 22,4 Md. D investiert werden sollten, auf zwölf Jahre auszudehnen ist. Für die Zeit von 1958 bis 1961 ergibt sich dabei eine Investitions- summe für den Straßenbau in Höhe von sieben Md. DM, die in steigenden Teilbeträ- Sen auf diese vier Jahre zu verteilen ist. 4,85 Md. DA wären für die Bundesstraßen und 2,15 Md. DM für die Autobahnen bereitzu- stellen mit dem Ziel, dag rund 4000 km Bun- desstraßen zu erneuern, umzubauen oder neu gu erstellen und 750 km Autobahn zusätzlich dem Verkehr zu übergeben sind. Für die Vertiefung der Zufahrten von Seehäfen und mdere Baumaßnahmen an Binnen- und See- Wasserstraßen wären rund 1,2 Md. DM ein- zusetzen. Für 1958 hat Bundesverkehrsminister See- bohm Straßenbaumittel in Höhe von 1,5 Md. DM angefordert. Bundesfinanzminister Etzel hat ihm bisher 875 Mill. im ordentlichen und 175 Mill. DM im außerordentlichen Haushalt zugestanden. Außerdem wären 150 MIII. DM sogenannte Oeffa-Kredite bereit- zustellen und Bindungsermächtigungen über 200 Mill. DM zu erteilen, die für Großbau- programme gelten könnten, die schon in das Jahr 1959 hineinreichen. Dies ergebe zusam- men eine Summe von 1,4 Md. DM. Von den 12 Md. DM Straßenbaumitteln des Haus- Baltsjahres 1957 werden voraussichtlich nur 970 Mill. DM effektiv ausgegeben werden können. Mühlen-Ueberkapazität erheblich abgebaut (dpa) Bis zum 15. Januar 1958 sind 1531 inmehl-Mühlen mit einer Tageskapazität on 8000 und Backschrot-Mühlen mit einer gesleistung von 5000 t zur Stillegung an- gemeldet worden. Dies wurde im Ernährungs- chuß des Bundestages bei der Behand- der Vorlage bekannt, die steuerliche rleichterungen bei Entschädigungszahlungen n Falle der freiwilligen Stillegung von Mühlen bringen soll. Der Ausschuß faßte och keine Beschlüsse, sondern überwies den omplex einem neuen Unterausschuß„Müh- der unter dem Vorsitz des SPD- Ab- ordneten Herbert Kriedemann stehen wird. Nachträglich billigte der Ausschuß die bgeltung der Ernteschäden im Sommer 1957 en Küstenländern. Diese Betriebe werden Kreditverbilligungen bis zu 2½ v. H. für nen Gesamtkredit bis 40 Mill. DM erhalten. Erweiterte Versuchsanstalt den Binnenschiff bau D) Die Versuchsanstalt für. Binnen- bau in Duisburg, die einzige dieser Art r Welt, wird in wenigen Wochen einen roßzügigen Erweiterungsbau in Betrieb men. Sie soll einen 150 m langen Ver- kanal erhalten. der Versuchsanstalt sind seit ihrem Bestehen im Sommer 1954 über 100 Versuche Das Aktiengeschäft hielt sich zum Wo- Sinn in engen Grenzen, da sich das Inter- er Kapitalanleger erneut den festverzins- ten zuwandte. Bei zufallsbedingter und uneinheitlicher Kursentwicklung ergaben derwiegend Rückgänge bis zu 2 v. H. Auf äßgigten Kursniveau machte sich mar etwas Rückkaufsneigung bemerkbar. ſunmehr einsetzende feste Tendenz erhielt Abilität durch die am 17. Januar wirksam e Diskontsenkung auf 3,5 v. H. Eine uche Stimulation ging von der lebhaften nmungslust am Rentenmarkt aus. Her allerdings gegen Wochenmitte etwas Zurück- uf. Die Ursache waren Vermutungen, ne Bestätigung. In Börsenkreisen ußgerqem von einer 50-Millionen- Wissen. Erwähnenswert ist noch der 7½ Prozent Bundesanleihe, ber zeichnet wurde. Die durch- Stimmung hielt auch noch 0 le an, jedoch bewegte sich das zäft in engen Grenzen. Im Vorder- en einige Sonderbewegungen. So ddelsunion Interessenkäufe zu be- die Notiz mußte infolge zunehmen- um 24 Punkte heraufgesetzt wer- en außerdem Junghans mit plus e, die 14, sowie Salamander, die nnen. Montane ohne besondere an Schiffsmodellen verschiedener Art, dar- unter auch an den neuen Schubschiffen, durchgeführt worden. Die Aufträge kamen aus der Bundesrepublik, allen übrigen Rheinuferstaaten sowie aus Großbritannien, Schweden und Jugoslawien. Die Anstalt er- ledigt Aufträge aus der schiffsbauinteressier- ten Industrie und von Reedereien sowie Forschungsaufgaben für den Bund und die Länder. Untersucht werden vor allem Schiffs- formen, Antriebs- und Manövriereigen- schaften, Stabilitätsverhalten und Aus- Wirkungen von Schwingungen sowie die Beeinflussung der von fremden Schiffen erzeugten Wellenbewegungen auf die übrigen Verkehrsteilnehmer, auf Uferböschungen und-anlagen. Neues Kohlepreis-Gespräch mit KOmprOmi- Vorschlägen (VWD) Im Bundeswirtschafts ministerium findet am 21. Januar ein neues Gespräch mit Vertretern der Hohen Behörde der Montan- Union über den Kohlepreis statt. Die zu- ständigen Stellen des Bergbaues sind zu dieser Besprechung noch nicht eingeladen worden. Es wird ein Kompromiß angestrebt, daß der Bund den Anteil von 2,11 DM je t an der Knappschafts versicherung bis zum 31. März 1958 weiter zahlt und der Bergbau dann diesen Betrag übernimmt, ihn aber nicht als Anlaß einer Erhöhung des Kohle- Preises betrachtet, sondern mindestens bis zum Herbst„Stillhält“. Devisen- Inländer dürfen Auslands konten unterhalten ((k) Devisen-Inländer dürfen nach der neuesten Mitteilung der Deutschen Bundes- bank Nr. 704/57 mit Ausnahme der Geld- institute Fremdwährungskonten bei Geld- Instituten sowie Postscheckämtern im Aus- land unterhalten. Bisher war dies nur solchen Personen möglich, die im Handelsgenossen- schaftsregister eingetragen waren. Mit der gleichen Mitteilung ist es Devisen- Inländern künftig auch gestattet, Zahlungen an andere Devisen- Inländer in Form von Ueberträgen von einem auf ein anderes Auslandskonto oder auf ein Währungskonto in den Fällen zu leisten, in denen eine Ver- rechnung mit Forderungen Dritter erfolgt und eine Zahlung in fremder Währung not- Wendig ist. Außerdem dürfen Devisen-Inländer nun- mehr auch Guthaben von ihren Auslands- konten an das kontoführende ausländische Geldinstitut gegen DM zu Lasten konvertier- barer DM-Konten oder DM-Abkommens- Konten verkaufen. Milch- und Düngersubventionen aufstocken (dpa) Der Haushaltsausschuß des Bundes- bags stimmte am 16. Januar zwei Regierungs- Vorlagen zu, durch die die Ansätze im lau- fenden Haushaltsjahr für Milch- und Dün- gemittelsubventionen aufgestockt werden. Die Aufstockung erwies sich als notwendig, da wesentlich mehr Handelsdünger ver- Wandt und wesentlich mehr Qualitätsmilch Aus tbe-freien oder zur Sanierung angemel- deten Rinderbeständen angeliefert wurde, als bei der Aufstellung des Etats angenom- men worden war. Der Haushaltsansatz für die Milchsubvention(400 Mill. DM) wurde um 74 Mill., der Ansatz für die Handels- düngerverbilligung(260 Mill. DM) um 35,6 Mill. DM erhöht. In der gleichen Sitzung stimmte der Aus- schuß einer Erhöhung der Eigenmittel der Einfuhr- und Vorratsstelle für Getreide um 29. Mill. DM zu. Das ist durch die Ausdeh- numg der Anbaufläche und die Steigerung der Hektarerträge bei der vergangenen Ernte notwendig geworden. US-Agrarpolitik unter neuem Blickwinkel (VWD) Präsident Eisenhower sprach sich am 16. Januar für eine Korrektur der„un- realistischen“ Preisstützung für Agrar- erzeugnisse aus. Der Höhepunkt der An- häufung von Regierungsbeständen an über- schlüssigen Agrarerzeugnissen scheint jedoch überschritten zu sein, wie der Präsident in seiner Agrarbotschaft an den Kongreß be- tont. Die Anbaubeschränkungen hätten sich als unzulänglich erwiesen, da sich in der Land- wirtschaft eine„geradezu revolutionäre“ Produktivitätssteigerung vollzogen habe. Die Grundgesetze für die Landwirtschaft müß- ten daher entsprechend geändert werden. Trotz schwachen Sanierungswillens Devisenspender gesucht Aus Sonderhilfen entstehen allzu leicht Gewohnheitsrechte Obwohl die Zeit der deutschen Devisen- schwemme vorbei zu sein scheint, äußert sich im Ausland Beharrlichkeit, die nach den Tresors der Deutschen Bundesbank schielt. Am gefährlichsten ist wohl die britische Hal- tung, weil sie unverhohlen zutage tritt. Bei den Briten handelt es sich sowohl um einen, ihre Haushaltslücke verkleinernden Zu- schuß, als auch um eine Devisenhilfe. 600 Mill. DM wollten die Engländer als bundes- deutschen Beitrag für die Kosten der Unter- haltung britischer Truppen in der Bundes- republik. „Das soll nicht Gewohnheitsrecht wer- den, und deswegen müssen wir es ableh- nen“, antwortete Bonn. Man hat in Bonn nämlich schon die Erfahrung gemacht, daß die Briten sehr gut verstehen, sich auf „solche Gewohnheitsrechte zu stützen“. Westdeutschland zeigt sich jedoch nicht ab- geneigt, den Briten zu helfen. Vor-Abzah- lung der letzten sechs Tilgungsraten auf die britische Nachkriegshilfe— also 45 Mill. Pfund= 529,20 Mill. DM— wurde angebo- ten, und durch eine Wiederauf füllung des deutschen Kontos für Rüstungskauf bei der Bank von England wären den Insulanern weitere 30 Mill. Pfund zugeflossen. Das wollten die Engländer nicht, und sie wandten sich— weiß der Himmel, ob be- schwerdeführend oder hilfeheischend— an den NATO-Rat. Die Notenbankpräsidenten von Frank reich, Belgien und Norwegen prüften ein- gehend die britischen Vorstellungen. Ergeb- nis: Die englische Zahlungsbilanzsituation rechtfertige tatsächlich, daß sich das Insel- reich um Hilfe an die NATO- Verbündeten wende. Dieses Gutachten der Notenbank-Gouver- neure ist keine Empfehlung, ist keine Zah- e westdeutschen Börsen vom 13. bis 17. Januar Belebung und etwa auf Vorwochenschlußbasis. Lediglich Gelsenberg waren in größeren Beträgen gesucht. Gußstahl Witten setzten ihren Geldkurs um 15 Punkte herauf, ebenso Ruhrstahl um 5. Regionale Werte sehr fest und bis zu 5 v. H. an- zehend. Zeiß-Ikon fanden sogar um 9 höher Interessenten. Ackermann- Göggingen setzten ihre Aufwärtsbewegung um 4% fort. von Braupapieren lagen Ulmer Brau und Bamberger Mälzerei um je 6, Stuttgarter Hofbräu um 7 höher Farbenpapiere freundlich und bis zu 2¼ befestigt. Nachdem die Bilanzsitzung der Dresdener Bank Auf den 25. März angesetzt wurde, fanden bereits lebhafte Erörterungen über die möglichen Groß- bankdividenden statt. Man vermutet, daß außer einer Dividende von 12 v. H. auch die Ausschüt- tung eines Bonus von 2 v. H. erfolgen wird, doch liegen bis jetzt darüber noch keine konkrete An- gaben vor. Die Dresdener Bank war daraufnin in Srößeren Beträgen gesucht. Die Württembergische Bank und die Commerz- und Creditbank setzten Mre Notiz um je 6 herauf, um je 3 höher lagen Deutsche Bank und Commerz- und Discontobank. im Markte. Bei etwas belebteren Umsätzen ergaben sich bei cer Wochenschlugbörse auf allen Aktlenmärkten Kurssteigerungen bis zu 2 v. H., denen nur ver- einzelt Rückgänge gleichen Ausmaßes gegenüber- standen. Das Hauptinteresse wandte sich immer noch den festverzinslichen werten zu. regionale Papiere tendierten sehr fest. Im Ge- gensatz dazu lagen Farbenpapiere sowie Elektro- papiere nur wenig verändert. Einige lungsaufforderung an Bonn. Der englischen Regierung blieb es überlassen, was sie zu unternehmen gedenke. Es sei nicht verschwiegen, daß die Be- gehrlichkeit der Briten noch immer auf den deutschen Devisenschatz ausgerichtet ist. Ganz anders verhalten sich die Dinge in Frankreich. Per Jakobsen— früherer Bera- ter der Bank für Internationalen Zahlungs- ausgleich in Basel(gegenwärtiger Präsident des internationalen Währungsfonds in Wa- shington)— ließ verlauten, daß gegen eine Freigabe der zweiten Hälfte der französi- schen Quote beim Währungsfonds nichts ein- zuwenden sei, ja daß nicht die Absicht be- stünde, politische Bedingungen daran zu Knüpfen. Es handelt sich um 262,2 Mill. Dol- lar(etwa 1,10 Md. DM). Um Anschluß an die eigenen Sanierungs- anstrengungen zu finden, benötigt Fran- reich jedoch 450 bis 500 Mill. Dollar(etwa 1,89 bis 2,10 Md. DMW). Als zusätzliche Geldgeber kommen nach dem bisherigen Stand der Verhandlungen die von den Vereinigten Staaten regierte Export-Import-Bank mit etwa 80 Mill. Dollar in Frage; 150 bis 200 Mill. Dollar erhofft Frankreich über die Europäische Zahlungsunion(EZ U) als Kre- dithilfe zu bekommen. Der EZ U-Kredit wäre ein Sonderkredit und keine sogenannte Ral- longe. Die Franzosen— zum Unterschied von den Briten— schielen nicht so stark auf die deutschen Devisenbestände, denn sie wis- sen, daß jedes kreditgebende Land politische Bedingungen stellen würde und müßte. Des- wegen stellen müßte, weil ja kein einzelner nationaler Kreditgeber seine Gelder in ein Faß ohne Boden zu pumpen wünscht. Tex Hoffnungen auf siebenprozentige Pfandbriefe Auswirkungen der Diskontsatzsenkung Nach Senkung des Diskontsatzes auf 3½ V. H. ist— wie unser Frankfurter ck- Korre- spondent aus interessierten Kreisen mitteilt — bei den Pfandbriefinstituten die Hoffnung Sewachsen, einen schon lange gehegten Plan Zu verwirklichen: Die Emission eines sieben Prozentigen Pfandbrieftyps mit einem Aus- Sabekurs von 95 v. H. Dies um so mehr, da die Nachfrage nach festverzinslichen Werten, die teilweise bereits zu Verknappungen führte, in nächster Zeit anhalten dürfte. Gleichzeitig könnte der Aktienmarkt aus der neuerlichen Diskontsenkung der Bundes- bank Nutzen ziehen. Die größere Rendite liegt nun nicht mehr ausschließlich bei den Fest- und Termingeldern sowie bei den Ren- ten werten, sondern auch bei den Aktien. Geldmarktsätze gesenkt (VWD)— Mit Wirkung vom 17. Januar hat die Deutsche Bundesbank die Abgabe- sätze für Geldmarktpapiere mit zwei Aus- nahmen um g v. H. gesenkt. Die Ausnahmen betreffen U-Schätze des Bundes, der Bundes- bahn und der Bundespost mit einer Laufzeit von eineinhalb bzw. zwei Jahren, deren Ab- gabesätze mit 4% bzw. 4% v. H. unverändert bleiben. Ueber die Anpassung des Zinses für A- Plafond-Kredite der Ausfuhrkredit AG (AR), Frankfurt/M., an den gesenkten Dis- Kkontsatz wird das Kreditkonsortium des Plafonds am 23. Januar in Frankfurt beraten. Ob indessen der 2. Z. 7½ ͤ v. H. betragende Zins für Kredite aus diesem Plafond, der sich auf 270 Mill. DM beläuft und der im wesent- lichen aus Spareinlagen gespeist wird, auf Grund der kommenden Beratungen geändert Wird, ist fraglich. Anläßlich der Diskont- Senkung vom 19. September 1957 wurde der Zinssatz für Kredite aus dem A-Plafond um ½ auf 7½ V. H. herabgesetzt, während der Sparzins nur um ½ v. H. gesenkt wurde. Möglicherweise wird das Kreditkonsortium die Auffassung vertreten, daß durch die da- malige stärkere Senkung die Diskontsetzung vom 16. Januar bereits vorweggenommen wurde. 15—24,5 Kg 2,702,935 Die nächste turnusmägßige Sitzung des Zentralbankrats der Deutschen Bundesbank, die für den 23. Januar vorgesehen War, ist aus technischen Gründen auf den 22. Januar vorverlegt worden. 5 Beratungen über Habenzinsen 5 Der zentrale Kreditausschuß, in dem 885 kunt Spitzenvereine des KRreditgewerbes der Bun iK N en 855 80 n.aine wird am 23. Januar 1958 in Kö zusammen- treten, um gemeinsame Vorschläge für eine Neufestsetzung der Zinssätze für Sicht-, Ter- min- und Spareinlagen zu erarbeiten. Ob sich der Sonderausschugß Bankaufsicht, dessen routinemäßige Beratungen auf den 23. und 24. Januar festgesetzt sind, bereits zu diesem Zeitpunkt mit der Neuregelung der Haben- Zinsen befasssen wird, ist zweifelhaft, da zuvor der Zentralbankrat der Deutschen Bundesbank zu den Vorschlägen des Kredit- ausschusses gutachtlich Stellung nehmen muß. * Marktberichte 113. Süddeutsche Häuteauktion Folgende Preise wurden erzielt:(in Klammern Dezember-Preise): Wollfelle: 1,80(2,10); Halbwoll- telle 1,80(2,10); Kurzwollfelle 1,70(1,902, 15); Blögen 11,20(1, 10—1, 23); Schußfelle 0,40(0,40).— Kalbfelle süddeutsche: bis 4,5 kg 6-6, 18(6,10 bis 6,22 ¼); 4,6—7,5 lg 5,40—5,48/(5,35—5,47¼); 7,6 Kg und mehr 3,70(4, 00); norddeutsche: bis 4,5 Kg 4,80 (5,00); 4,6—7,5 kg 4,10(4, 22½); 7,6 Kg und mehr 3,10 68, 7½); Schuß 3,40(3,42½—3, 63). Fresserfelle: süddeutsche: 2,45(2,50); norddeutsche 1,80(1,90); Schuß 1,00(1,00).— Leichte Häute: bis 14,5 Kg 2,60 (2,62).— Ochsenhäute: 15—24,5 kg 2, 30 2,27½); 25—29,5 kg 1,92½(1,95); 30—39,5 Kg 1,69—1, 75 ½¼ (1,77/—1,85); 4049, 5 Kg 1,67—1,76(1,72—1,85½); 50 und mehr kg 1,61, 73(1, 741,80).— Rinderhäute: (2,62 ½¼.—2,87½)); 229,5 Kg 2,10 bis 2,30(2,20—2,41½; 30—39,5 Kg 1,67—4,87(1,75 bis 1,95); Allgäuer 1,54½—1,59½(1, 63); 40 und mehr Kg 1,59½(1,87½ z. T.)— Kuhhäute: 15—24,5 kg 1, 75 bis 1,86/(1,80—1,90); Allgäuer 1,.55—1,58¼(—); 25 bis 29,5 kg 1,73—1,82¼(1,77 2,00); Allgäuer 1,50 bis 1,55(1,55—1,7½); 30—39,5 Kg 1,681,838(1,72 bis 1,86; Allgäuer 1,47½ 1,50(); 40 und mehr Kg 1,67½—1,72(1, 701,78). Bullenhäute: 15—24,3 Kg 2,30 ¼(2,32½; 25—29,5 kg 1,35(1,95); 30—39,5 Kg Schußhäute: ert Bundes arbeitsgericht: Verbot der Lohnabtretung ist rechtsgültig „Es ist nicht Aufgabe eines Betriebes, nicht bezahlte Raten eines Arbeitnehmers von dessen Lohn abzuziehen. Der Arbeitnehmer hat auf jeden Fall Anspruch auf den gesam- ten Lohn. Wie er nach Erhalt des Geldes darüber verfügt, ist seine Angelegenheit. Vom Arbeitgeber kann er jedenfalls ver- langen, daß die gesamte Lohnsumme ihm und nicht einem Gläubiger ausgezahlt wird.“ Mit dieser Begründung billigte der Erste Senat des Bundesarbeitsgerichtes GA) eine Betriebs vereinbarung, in der ein Lohn- abtretungsverbot festgelegt war. Ein in einem großen norddeutschen Werk beschäftigter Arbeitnehmer hatte bei einer Einzelhandelsfirma ein Fahrrad gegen Ab- zahlung gekauft. Als die Raten nicht einge- halten wurden, bat die Firma das Werk, die Beträge vom Lohn abzuziehen und ihr zu überweisen. Als das Werk auf das für sie verbindliche Lohnabtretungsverbot verwies, machte die Firma Ungültigkeit der Betriebs- Vereinbarung geltend. Das BAG widersprach dieser Auffassung. Für dieses Urteil waren im wesentlichen drei Erwägungen maßgebend: 1. Nach 8 400 BGB darf das unpfändbare Existenzminimum nicht durch teilweise Ab. tretung einer Lohnforderung geschmälert werden. Das umstrittene Abtretungsverbot ist eine Form der Lohnsicherung, durch die der Arbeitnehmer gewissermaßen„vor sich selbst geschützt“ werden soll. 2. Der Arbeitgeber hat ein berechtigtes Interesse daran, daß der Lohn in voller Höhe dem Beschäftigten zugute kommt, der ihn verdient hat. Würde das nicht geschehen, könnten unter Umständen Arbeitsfähig- keit und Arbeitswille beeinträchtigt werden. 3. Eine schrankenlose Abtretungsfreiheit würde zu einer unzumutbaren Belastung des Arbeitgebers und seines Lohnbüros führen. (Aktenzeichen: 1 AZR 237/56.) Dr. Lö, Marginalie 4% Tiestensf ted ee Erklärende Worte seitens des Zentralbankrates fehlen für den Beschluſ, den Diskontsatz von 4 auf 3½ v. H. zu senken(vgl. MM vom 17. Januar:„Geld- politit beschreitet nicht klassizistische Wege!). „Meine Herren Minister, es kommt ja nicht nur darauf an, das Richtige zu tun, man muß auch dem Vol sagen, warum es gemacht Wird, mit diesen Worten beendete seine fai- serlick-eönigliche Majestät Franz-Josef I. sehr ndufig die Kabinetttssitzungen. Schade, da der Zentralbankrat der Deutschen Bundes- ban— fast eineinhalb Generationen spũdter aus dieser ſelugen Haltung nicht die Nutz- anwendung zieht. Auch von den Gsterreichern kann man etwas lernen. Es wäre so leicht gewesen etwa z2u sagen: „Für unseren Entschluß war unter anderem auch maßgeblich, daß die Eæportuaufträge zu- ruck gehen. Hauptquelle der bisherigen Geld- fülle war aber gerade das Außenhandelsge- achat. Nun, wenn die Eæportuuftrüge zuruck. gehen, dann wird der Devisenzufluß aus dem Eæportgeschäft und damit auch die Geldbil- dung ausbleiben. Zu guter Letzt wäre noch ⁊2u be denen, daß wir mit einem niedrigeren Dis- ont sata den Kapitalemport fördern, wenn im Ausland— wie es jd gegenwärtig der Fall 1— Röhere Diskontsqtze gelten als in der Bundesrepublix.“ Ja, ja, das ungefähr hätte vielleicht der Zentralbankrat sagen können, vielleicht auch etwas anderes, aber er schwieg. Er schwieg in einer Zeit, in der die Gffentlichheit nervòs ist; in der„billiges Geld“ mitunter als Auftakt ⁊u nicht ungefährlichen Wäͤährungsegperimenten angesehen wird. Vom 17. Januar 1.56—1,68½(1,60—1,70¼); Allgäuer 1,321,356(1,520 bis 1755); 40—49,5 kg 1,40—1,44 2. T.;(1,351, 49); Allgäuer 1,32 2. F.(1,34¼); 50—59,5 kg 1,05—4,18 (4,16—1, 23); 60 und mehr kg 1,02½—1,06 Zz. T.(Zu- rückgezogen).— Nordd. G.-Ri.-Ku.: 24,5 kg 1,51 (1,52½); 25 und mehr kg 1,35(1, 42½); nordd. Bullen 25—39,5 kg 1,30(1,35); 40 und mehr kg 0,98(1,00); O.-Ri.-Ku.-Bullen: 14,5 Kg 1,05(1, 10); 15—24,5 Kg 1,23(4,30); 25—39,5 kg 1,25 ½(1,20); 40 und mehr kg 0,95(1, 00); Norddeutsche 1,15(1,15).— Roßhäute: 220 em 31,50) 200219 em 17(17); 180—199 em 10(9); bis 179 em 6,50(6,50); Fohlen- felle 6(6). Mannheimer Eiergroßhandelspreise W) Das Angebot ist reichlich. Auch deutsche Eier werden in verstärktem Maße angeboten. Klasse B wird an den Einzelhandel zu 18,.— bis 18,50 DM je 100 Stück Abgegeben. Handschuhsheimer Obst- und Gemüse- Großmarkt (VWD) Anfuhr gut, Absatz bis auf Rosenkohl und alle Kohlarten zufriedenstellend. Es erzielten: Endivien 6-10; Feldsalat 45—70; Weißkohl 7-5; Wirsing 12; Rosenkohl 25—30; Möhren 10—12; Rote 1 15 Sellerie 20-25; Lauch 2025; Zwiebeln is 15. 75 1. 13. 1. 17. 1. 1351. 5 Goldschmidt 221 222 Schering 325¼ 152 161 Gutehoffnung 229 234 Schultheiß Stämme 295 116 117 Hamborner Bergbau II7 110%¼ Siemens& Halske 200% 254 200 Handels- Union 205 275 Stahlwerke Südwestf. 185 193 190%[ Harpener 121 121 Sückzucker 234 92 9½[Heidelberger Zement 250 250 Thyssen 160½ 190 192 Hoechster Farben 188 189 ½% VDM 175 166 17⁰ Hoeschwerke 134½¼ 134½ Ver. Glanzstoff 196 181/ 185 Holzmann 245 25½[Ver. Stahl(Reste) 5,05 131 130% Hütten Oberhausen 158¼ 161¼[ Wintershall 258 81 88[Hütte Siegerland 12 217 Zellstoff Waldhof 112¼ — 30¾ Ilse Bergbau St— 33 Allg. Lokalbahn 280 155 dto Genüsse— 26 Hambg. Hochbahn 75¹0⁰ 115 Ind. Werke Karlsruhe 5 2 11 Junghans 150 1 99 1 127¼% Kali Chemie 251½ 250„ 106/ Karstadt 284 285 Ad f. Energie 165 318 Kaufhof 2780 280 Andreae Noris-Zahn 352 J 167 Klöckner Bergbau 13⁵ 134%¼ Bayr. Br Schuck, Jaen 205 271 Klöckner-Werke 130% 138 Binding Brauerei 300 410 Krauß-Maffei 122 123 Bubiag 115½ 201% DLahmeyer 187% 195 Brown, Boveri& Cie 248 137 Lanz 93 93 Chem. Heyden 130 278 Lechwerke 214 215 Chem. Albert 155 235½%[Lindes-Eis 250% 233¾ Dt. Steinzeug 225 184/%[Löwenbräu 278 200 Didier-Werke 219 207 Malnkraftwerke 27 Dierig, Chr. Lit. A. 141% 274[Mannesmann 160% 160% Durlacher Hof 245 127 Metallgesellschaft 452 40 Eichbaum-Werger 200 12% Moenus 290 20⁰ Eisenbhn.verkehrsm 207 122 Niederrh. Hütten—— Enzinger Union 218 5 Phönix Rheinrohr l58/½ 172 Ettlinger Spinnerei 200 Rheinelektra 5 17 184 Gebr. Fahr 128 Rheinstahl 162 103 Frankf. Maschinenbau 145 RWE 202% 204. Gritzner-Kayser 140 8 dto. Vorzüge 12% 104% Srün& Bilfinger 12⁵ AR tall 102 165 Gußstahl Witten 2001 Rheinpreußen 14½ 143½ Haid& Neu 25 Rütgers. 142[Hochtief 175 T Salzdetfurth 20 40 I Klein, Schanzlin 287 1 Frankfurt a. M., 13. und 17. Januar 1958 7 1 1 1. l 6 Vn Zürcher 13. 1. J 17. 1. Elöcken Humb. Deutz 12% 18s PDresdn. Bank Restdu. 10% 10% spinnst. Zehlend. I. A. 63 64 Devisennotierungen) Knorr 35 335 Dresdner Bank 221 225 dt. N. A. 50 02 New Vork 4,2835 4,2845 Kollmar& Jourdan 186 191 Dt. Reichsbank-Ant.— 5 Thür. Zellwolle I. A. 120% 121 Toronto 4.3½% 4,35½ Kraftw. Rheinfelden 167 100% Frankfurt. Hyp. Bank 240 245 dt. N. A. 5 12 London 11,38 41 Kraftw. Altwürttbg. 159 1509 Industriekred. Bank 124 128[Württemb. Metallw. 184 192 Paris 0,8900 0,9010 17.1 Kupferberg 85 80 Pfälz. Hyp. Bank 175⁵ 130% Dt. Golddiscont V. A. 83% 83¼% Frankfurt/M. 101,47¼ ¼101.32½ 36 enz Bau St. A. 94 7 Rhein. Hyp. Bank 1897 192 Brüssel 8,47 8,47 209 dto. V. A. 114 114 Investmentfonds Amsterdam 113.— 113,10 203 Ludwissh. Walzm. 105 105 verkehrsaktien Soncentra 103,40 104,0 Stockholm 82,75 832,75 191 Maschinen Buckau 172 172 Hapa 73 74 Dekafonds 3 8 Wien 16,44 16,44 4 Norddt. Leder„ ee 438 is Fondak 104,-— Rom 0,0840 9,5840 1, 20 850 5 f Fondfe 200,0— fkacrla 50, 04% ue Fondis 2 l 92¹ 7% Pfalz. Münlen 108 10⁸ Versicherungen e 8 109,20 8 1765 1 85 212% Rheinstrohzellstoff 207 213 T7[Allianz Leben 169 169 Television Electr.(8)— 50 Buenos Aires 11,40 11,25 5,05 Riedel 100 17⁰ Allianz Verein 505 570 Dnikfonds 420 Kopenhagen 61,50 601.50 7 Rheinbraunkohle 247 247 Frankf. Rück v. C. u. D. 118 120 Uscafonds 95,20— Oslo 38,— 33,50 5% Ruhrstahl 185 185 Geregelt. Freiverkehr Budapest 953 9 ö Schiess 100% 150% a Renten(amtl. Not.) Zagreb 0,50 0,70 80 Schloßquellbr.. 240 Amag Hilpert 230 250 6 Anl. d. Bundesp. v. 53 90 90 Istanbul 0,33 0.33 Schramm Lack 127 127 Brauerei Moninger 226 1) f An d L.-Ausgl v 88 100%½ 101½[Tel Aviv 175 1775 Schubert u. Salzer 17% 180 Bingler werks 130 7% 5 Bad.-Württpg v. 33 100 100 Rio de Janeiro 4,55 4,55 Schwarz. Storchen 252 1 202 T Dyckern. x tl. Zm. St. A. 216 20 7% Bayern v. 54 100 101 ſsyansy 9.05 905 10 sellind. Wolff 1247 125 B Dynamit Nobel 5 5% B 5 Hessen v. 56, Tr 1 u. 2 100 100 Ffelsinki 1,22% 1,22½ 300 Sinner A 12%— Fordwerke 200 70% s Rnid.-Pfalz Anl. 53 100 100 Algier 0.85 0,80½ 30 7 Staſumerke Bochum 1325— fam Rlektr Werke 12½ 131 sst Bundesbahn 83 102 102 Deutsche f 5. 310 T. Stolberger Zink 5 TTVVVVVVJVVVVV'C!(c 5 11% Stollwerck. Gebr. 205 310 Kahla Porzellan 2 2% ss B Komm. Ldsbk div. 93¼ 94„ 243[Thür. Gas-Ges. 131 130% Scheidemandel 148 a8 3 dto KO. div. 93 94 5 2 130 Pveith Gummi 205 205 Ver. Frank. Schuh 5%„8, z Dt Pfdbr. Anst. div. 9½ 95½ 1 900 lt. Lire„78 8.775 1% ver Dt. Oltabricen 20 205 Wasa Chemie 20 277 5 dto. KO. R diy 93 35 100 bels fr. 14570 005 225 Way& Freytag 335 340 a 5 Frankf. Hyp.Bk div. 95 90 100 kkrs. 1.90100 10030 210 2ZEiss IROn 210 225 Unnotierte werte 5 dto. KO div 94½½ 955, 100 sfrs. 90,025 ¼96,225 280 Bin. rasch. Schwartzk 13 123 5 Ress Ldspl div. 95 95 1„ 3 K Beton& Monjerbau 23 208 ß dto. K. div. 93 95 1 55 222 5 190 1 Boswau& Knauer 550 20 seal Hp Bk div. 0 57 100 Schwed. Kronen 51.75 1,335 22% Badische Bank 2295 9 Burbach Kali 200 e 94 20 100 dan, Krone 5 925 200 Br Hyp& Wö EB 225% 2% Pt. Telef& Kabel 135, 136 4 Rhein Hyp div%%% 1285 Berliner Handels 202 294 Eisenhütte 150% 158 0 fs Rhein Hyp 94/ 95 158 7 0 58,815 175 145, Jommerzbk Restau 8 5 Erin Bergbau 277 280 1 08. Dollar 4 75 4.2070 105 Commerzb. Ranke 3510 238 Eschweiler Bergwerk[i, 118, N- Metalle 100 österr Schilli 5 6,172 Commerz.& Credith 248 20 Ilseder Hütte 182 181 ſgelektr Kupter e e 0 8 Somme& Biskontob 228 230 Kammg Kaiserslaut 194 194 Blei 89 900 100 98 8 115 302,5 2⁵ Dt Bank A8 0 228 232 Kammg. Sp Stöhr 140 140 Aluminium 250 20⁵„ 205 5 Dt. Bank Restqu.„ 14% Lorenz, C.„ 223 inn 8⁵⁰ 807 9 L und 8 je Ein- 178 Bt. Sentralboden 17⁴ 120% Orenstein Roppel st. 105 101 Messing 58 160 1 neit, alle Übrigen je 210 Dt. RHyp. Bank Brem. 180 iss Phrix Werke 114 114% essing 68 188 195 100 Einheiten. 5 55 not 17, siebz 26818 Brut. schaf wurd zeugt prach Betre West, Umre grun irgen T. 14 Samstag, 18. Januar 1958 . MORGEN Seite 15 — 8 8 0 2 0 8 Ein Wirtschaftsjournalist in Paris Von F. O. Weber Unser Wirtschaftsredakt, 1 ür eini 1 5 j f. a 15 E eur hielt sich vor Wochen für einige Tage in Frankreich auf und e 8 1 Tradition der 5 5. ranzösischen Notenbank- Gouverneure, die von 17 15 000 000 000 an Worten ausgedrückt: feur ist jedoch mit Tabellen ausgerüstet, aus seit den Zeiten des 1. Konsuls) sich— unt mer 15,4 Billionen— man Kaum auch sagen denen aunächst hervorgeht, daß 680 ffrs. gar reichlich ab wechselndem Erfolg oder Miß- am- siebzehntausendpierhundert Milliarden) kran- nicht 680 ffrs. sind, sondern 816 ffrs.; weiter erfolg— als warnende Kassandra gegen- 1 zq0sische Francs(ers) beträgt das sogenannte ist— ebenfalls von Tabellen— abzulesen, über der staatlichen Finanzierungspolitik. eit. 1 55 französischen Wirt- daß der Taxibenützer nicht 816 ffrs. zu zah- erweisen. Im Vordergrund der heute von der 15 schaft; d. 8 5 5 3 82 letzten Jahres len hat, sondern 910 ffrs.(wenn nicht noch Banque de France geübten Betrachtungs- 1 15 wurden na reich Waren und Güter er- mehr). Taxameterpreise in Paris sind eine weise steht, daß die französischen Haushalts- ird. zeugt, beziehungsweise Dienstleistungen er- Wissenschaft für sich, bestätigten mir die deflzite N a i 7 ste bracht und Steuern abgeführt, die diesem Einheimischen. Niemand kennt sich darin im Jahre Billionen ffrs. Md. D)„„ 7 eins Betrage entsprechen. Der Versleich mit aus; dem Vernehmen nach nicht einmal die 1959 1,11 VF 5 Westdeutschland sieht(wenn die offiziellen Taxichauffeure. 1957 100 105 Brocten der ais em . Umrechnungskurse 100 ffrs= eine DM zu- 1 1958 0,60 6,0 durch die Rue de Rivoli grunde gelegt werden) für die Franzosen N. betrugen bzw. planmäßig betragen sollen. nuch dem Place de la Con- Verk irgendwie beruhigend aus: im e N der 1(Aus jüngsten Zeitungsmeldungen ist be- corde. Er ist Symbol für iner e 1957 Wand r 3 5 a kannt, daß die neuerdings erhobenen An- ein fasch pulsierendes Ab- amtliche Schätzung) 85 1. 1 sprüche der öffentlichen Bediensteten auf Wirtschaftsleben, das al- age. duc o VV 5 Erhöhung von Löhnen und Gehältern die lerdings durch mannto- 1 Westdeutschland 216 ee in eee;, au 1 ben ee. 1000 bzw. 600 Md. ffrs.— im öffentlichen weilen verzerrt erscheint. 8 ken— spöttelt leich 37 e 5 0 2 i 5 85 Monsieur Pierre Caillaux ist Nachkomme als ich ihm all diese Eindrücke vorhalte:„Ja. F e n N eb 85 eines berühmten Finanzministers. Von dem mein Freund, Sie dürfen hier nicht mit den„„„ bruck nach vorne zu e S Stresemanns großer Gesprächspartner Ari- so eckigen und unhandlichen deutschen Maß- hat jedoch noch andere groe Sorgen Man- gen haben, mit dem allein rach ide Briand— 1862 bis 1932— zu sagen stäben messen. Bei uns in Frankreich haben sels Verbkauss da die, Wendung win me„% pflegte:„Joseph Caillaux Berühmtheit ist einige Regierungen— zunehmend starke— 3 2 8. neten een run e Pro- nen kypisch französischer Art. Er ist nämlich der Reden über Währungskorreitturen geführt. Mer dien denn gstetenndeben Schwierickel- e f dd. 75 bare Chefredakteur erschoß; weiter ist er der ein- doch als weniger denn ‚halbschwach“. Nicht 1 e A2 zige Finanzminister, der kaum das Einmal- eine der von ihnen empfohlenen Maßnah- e 8111 4 Bundesrep. lert eins beherrscht, der aber im Gricketspiel men wurde entriert, geschweige denn durch- e. N rbot jeden Engländer und in wirtschaftspoliti- geführt. Am wenigsten das, was Pierre umlauf 3,19 bis 3,30 31,9 bis 33,0 1655 bis 16,8 dle scher Dialektik jeden europäischen Marxi- Mendes-France und Gabriel Ardant, der so- Suchgeid 00 bis 4,20 70.0 bis 12.0 5 Sich sten schlägt.“) Monsieur Pierre Caillaux ist genannte Generalkommissar für Produkti- 8 5 Vʒ?n„ Rezepte“ sind vorläufig Illusionen; ihre Ver- und Devisen gedeckt, und Auslandskapital aber nicht nur ein Mann mit interessanten vität, großartig verkündeten. Felix Gaillard ine Betrachtung dieses Zahlenverhält- wWirklichung bängt davon ab, daß einer Re- strömte nach Faris, das reihum den euro- Vorfahren, sondern auch ein international tat sich wenigstens halbstark.“ Daß er nicht asses und der eingangs erwähnten Werte gierung soviel Macht gegönnt ist, um Ord- päischen Währungen Unterstützung angedei- gtes geschätzter Versicherungsmathematiker. Er in die Fuflstapfen Poincarés treten konnte, des gesamten Volkseinkommens(Brutto- nung zu schaffen. Die„kleinen Rezepte“ sind hen ließ. Dann kamen politische Katastro- er malte die mathematische Kurzfassung der der am 28. Juni 1928 den Frand mit starker sozialproduktes) vermittelt anschaulich, wie„Heftpflästerchen“. Da soll mit UDeberbewer- phen, z. B. die an wirtschaftlichen Sympto- der 17,4 Billionen auf die Steinplatte des Kaffee- Zügel führung sanierte, liege nicht an Gail- sehr Frankreichs Wirtschaft von der Hand fung der Kosten und Bedeutung von Algier men herumkurierende Volksfrontregierung 85 haustisches:„Sehen Sie, 17, u, 80 einfach lard, sondern ist— nach Quehens Meinung— in 9 815 Mund lebt. etwas stärkere internationale Hilfe erbettelt, Léon Blums(1936). In der Zwischenzeit(1928 18• kann man das schreiben; aber— ja es gibt eine Verfassungsfrage. Solange die Regie- Hierin sind sich Wilf. Baumgartner, der dort soll im Zusammenhang mit gewissen bis 1934) hatte aber die mangelnde euro- den. da zwei Aber. rung den eigenartigen Launen des Parla- Notenbankgouverneur und Maurice Quehen, deutschen Forderungen, die hinsichtlich des päische Solidarität in wirtschaftspolitischen heit 1. Wir„leiden“ an Vollbeschäftigung. Na- ments ausgesetzt ist, könne kein Minister- das Vorstandsmitslied einer der französi- Saarvertrages geäußert wurden, eine Zugabe Fragen den damaligen Pionier der Konver- des türlich gab und gibt es und wird es immer präsident über seine tägliche Kündbarkeit schen Großbanken, einig: Frankreichs Wirt- in Form etwa eines 200-Millionen-Dollar- tibilität von Währungen, die Banque de Nenn Clochards) geben. Natürlich ergeben die ringen. Die Deutschen konnten die Wäh- schaft sägt selbst den Ast ab, auf dem sie Kredites eingehandelt werden. Schließlich France, müde gemacht. 15 Wechselfalle am Arbeitsmarkt immer ein rungsreform erfolgreich durchführen. Alle sitzt, sofern nur auf ein Sous Exporterlös sind da noch die EZU-Partner, die Frankreich* paar Arbeitslose, aber zehn-, ja hundert- Vorbereitungen hierzu spielten sich insge- verzichtet wird. nicht untergehen lassen können, und deren Mit Gbesen triiden Gedant pra tausend offene Stellen sind registriert.“ neim ohne Parlament ab; die Währungs- f Hilfeleistung die Kleine Rezepfurs auch vor- ic dig per pegel Sin Papi f 40 1 1 Scherz ist das 1 5 selbst wurde von den Alliierten be- Hier offenbart sich übrigens die„halbe sieht.(Vgl. auch an anderer Stelle dieses 1. Lian de zweite„Aber“. Frankreich hat 43,6 Millionen fohlen. Stärke“ und somit die ganze Schwäche der Blattes) i 8 1 15 2 i 55 5 a schaft 8 5 5 69670 Einwohner, rund ein Prittel hiervon sind 5 5 Maßnahmen vom 10. August 1957 Wergl. MM 5 5. 55 Besch e . erwerbstätig. Frankreichs Erwerbspersonen Zurück zu Gaillard, vom 12. August 1957). Felix Gaillard ver-„Kleine Rezepte“, sagte mir ein hoher ien europäische Solictaritat eld. müßten— wollten sie diese 174 Billionen in zurück zu den Preisen. säumte, das Vertrauen in die Währung zu französischer Ministerialbeamter. Kleine Re- wickelt habe. Mam dürfe freilich nicht die e. einzelnen Francnoten oder Münzen abzäh- Quehen spöttelt wei- stärken. Seine verschleierte Abwertung sollte zepte, nur in homöopathischen Dosen. Nur Agrarier als Musterbeispiel Hen. Die 3 1 len— hierfür 82 Arbeitswochen aufwenden, ter: 806. Anre fü sti 5 rie 4 g Srarier als Müüsterbeisiel ans en ee e licht kür n, ter:„Der halbstarke gung für bestimmte lendenlahme Ex- Ueberbrückung darf es sein, wenn es halt gar ten sich ja— vorwiegend auf Kosten der 1 5 mehr als eineinhalb 1 ahre. Schritt Galllards trug porteure und zugleich Abschreckung allzu nicht mehr weiter geht. Mehr ficht. Denn Verbraucher Preite un 8 acht 5 5„„ dem Ministerpräsi- strebsamer Importeure sein, da im Außen- Frankreich darf nicht für Auslandshilfen Man müsse aber die Dinge real ii kai Weniger spielerisch sieht Monsieur Phi- denten bei oberfläch- handel die Ausfuhrerlöse schon lange nicht„Faß ohne Boden“ werden. Der Anreiz, sich 1 5 35 1 8 ehr lippe Trincan, ein Pariser Architekt, die li l i mehr ausreichen, die Einfuhrrech 8 ür Gi„ꝙ%%%%ͤ§ö? daß Dinge. Er i 5 Re chitekt, die lichen Zeitungsschrei- ehr ausreichen, die Einfuhrrechmungen 2u selbst zu helfen, muß für die Franzosen ein- der Meinungen, ja der Maßnahmen bereits in 15 ge. Er ist hocherfreut, vor ausländischen bern des Auslandes begleichen. Dieses Vorhaben Gaillards schlug mal übermächtig werden, damit sie es auch einem Mafle erzielt sei, die vor zehn, vor 15 5 Journalisten sein Herz ausschütten zu kön- Vorschußlorbeeren völlig fehl. Abgesehen von geringfügigen tun. Und sie Könnten es Obwohl die De- zwanzig, vor dreißig Jahren Wiinsckrpr aut 11 75 nen.„Noch bevor ich den letzten Strich an ein; er wurde mit jahreszeitlich bedingten Schwankungen visenvorräte— sowohl der Banque de France dünkte. 5 ern dem Bauplan getan habe, monatelang bevor Poincaré verglichen. wurde nicht mehr exportiert als zuvor, und als auch des sogenannten Stabilisierungs-* 1 e ee ee. hat, Im Inland aber wurde„ nahmen bestenfalls nicht wesent- fonds— erschöpft sind, besitzt Frankreich Jetat fliegen wir über den Wasgen wald en: 5 er auf dem Papier die verschleierte 20 5 hinlänglich Gold und Devisen. Obwohl— 6 f 5 5 0 8 1000 vorgesehene Raum bereits vermietet. Dann prozentige r 2 Wenn auch Frankreichs Devisenverschul- oder weil— kein Vertrauen in die Frane- 885 11 8 N schlage ich das 200 kommt die— mit übrigen europäischen Län- wertung anders auf- 8 dung sich augenscheinlich vermindert, so Währung besteht, spart jeder einzelne Fran- 10 8 3 9 5 8„ Baum ald dern in ihrer Länge nicht vergleichbare— gefaßt. Meine lieben Feli Galllard bleibt doch die gesamte Zahlungsbilanz- zose Goldmünzen und fremde Währungen. 3 18. 5 805 rand e ge. Bauzeit mit ihren vielen, vielen Unterdre andslelite Haben dle schuld 8 Frankreichs von schätzungsweise Nebenbei gesagt, der Franzose ist eigentlich 8 5 1 e 2 chungen Mitunter werden die Arbeiter Abwertung nicht nur mit der inen angebo- sechis bis sieben Billionen ffrs.( 70 Md. DM) recht sparfreudig. Er„verdient“, wie es ihm Vor a e 175 5 F e a0 N 1 l 905 von den Baustellen abgeworfen. Auf jeden renen erotischen Neigung für Nacktheit ent- bestehen., In stets frohlockend gemeldeten scheint, vorläufig am Franc-Verfall mehr als gründ 5 855 8 3 n 20 Fall müssen Bauherr und Bauunternehmer schleiert; sie haben 5 ͤ Monatsergebnissen, mit denen sich Gaillard an Verzinsung der Spareinlagen. Auf sechs 8 a „e, damit rechnen, daß in viertel fährlichen Ab- esktompfiert, indem allerortens die ung oer brüistete, spiegelt ich is nur die während pis 10 Billienen Franc würd der Wert der e 575 ständen irgendwelche Lohnkostenverteue- weniger Tage— Preise erhöht wurden. Dazu ugs Monats abgeschwüächte Zunahme ab, Gold- und Devisenhorte in Frankreich ge- 5 5„ 3 Nl rungen hinzutreten. Und das alles, wenn für gehören ihre Erlebnisse 4 0 5 85 Taxichauf⸗ und der scheinbare Erfolg wird vollends schätzt. Das entspricht einem Gegenwert(zu 3 8. N Weisheit erst, des Fünf-Stockwerk-Häuser mit etwa dreijähri- feuren. Kein Mensch, kein Amt Überblickt zweifelhaft, wenn man weiß, daß infolge Ex- amtlichen Kursen) von 100 Md. PN. 8 dem sehr viel Unelliet Seschsnen igt. ger Bauzeit gerechnet werden muß.“ zur Zelt Präzise, wie Starke die Preise 88e Iiberalisjerung mit einem Schlag etwa 70 00ͥ Ein fetter Brocken, der des armen“ Lan- 5 c der 5 55 gen sind Wollen Wir es optimist 5 2 e kommissionell überprüft wer- des„Nöte“ in anderem Lichte erscheinen 8 3 3 d ee uch ie Preise. Dieses entsetzlichste aller ent- 1 5 05 den mußten. Jägt. a 5 in setzlichen innerwirtschafflichen Probleme 2%%% 0K Am Quai d'Orsay sieht man noch immer 8 9 48115 ist: Frankreichs drängt sich dem Besucher be- 5 4 Möglichkeiten. Die treuen Regierungsbeam- Zwischen den beiden Weltkriegen hat 5. 1. 20 reits auf, wenn er vom Flugplatz Orly der ten, Dank deren außerordentlicher Tüchtig- Frankreich— dank der geschickten Wirt-) 3 55 5 Pariser Innenstadt mit einem Taxameter zu- W. Baumgartner, der Gouverneur der keit dieser Staat trotz langandauernder und schafts- und Geldpolitik Poincarés— in Y pie 1 85 1 e 2 strebt. In der Avenue Raymond Poicarè in framzösischen Notenbank, hörte solche Dar- häufiger Regierungskrisen noch immer zu- Europa eine ähnliche Rolle gespielt, wie sie 5. e 1. e Trocadéro-Nähe zeigt zwar die Taxameter- stellungen mit gerunzelter Stirn an. Der sammenhält, sammeln in ihren Schubladen Deutschland heute zufällt. Der französische tiwe Differenz. 1 1 Uhr 680 ffrs.(= 6,80 DMZ). Der Taxichauf- überaus kluge und verhandlungsgewandte„große“ und„kleine“ Rezepte. Die„großen Notenumlauf war fast zu 80 V. H. mit Gold) Die Weisheit bindet das Glück. 52¼ 490.7 1.16 OLlADE Bauvorhaben vom kleinsten f— 155 bis zum grössten Oblekt* 6 Femilien-Machrichten 1.51. len Aeneuma-, Nervenschmer-— 8 0001 26 2 ren, kschles, Kopfweh 10 IPFlkER el. 9 37 2 6932 d io krischan tagen Mn TRR VERUTRHL, uN geben 7* 5 e e 5.. — sgl 170 7 7 0 ee. 8 N. 7 5 Edle Weine preisgünstig im PlNNRKEN-STU BEN. P 4 TUnd vad geb. Dewald N Restcurant kingeng Planken Lichtspiele er ze Ludwigshafen /R. Mannheim N* Seb.-Bach-Str. 19 H 7, 16 D che 1 16. Januar 1958 1 r. g en. 1 8= 0 f 8 3 5 Aaaaaganggaggndaganaanaaaganaaanganagge e. 5 * 5 Anzeigen-. en:— 0 Annahmestellen:! ote— ein Hier können Sie Ane ig eg a eit in uin, Originol-Torifpreisen aufgeben. 25 Almenhof: H. Schimpf, Brentonostroße 19 feudenbheim: Frab Wöhler, 5 Hauptstraße 69(Schorpp- Filiale] 115 kriedrichsfeld: Valentin ſhrig, 2½ Hagenqver Straße 22 7 Heidelberg: f ee Iageblatt. 4 Hauptstraße 45 95 Käfertal: Jakob Geiger, Am Haltepunkt 5 Köfertal-Süd: Albert Blatt, 5 Dorkheimer Stroße J! ö Ladenburg- Neckarh: Hans Schmieg, 0 Ladenburg, Sievertstraße 3 . bamperiheim: Emrich& Lindner, ö 8 19 1 5 1 8 3 ö Kaiserstraße 8 ist jederzeit gern bereit, Sie zuverlässig und kostenlos 2 ö Neckurdu: A. Groß(vorm. Göppinger), 4 8 1 8 5 16 18 888 beraten. Wenn Sie eine Reise planen, kann jeder Fach- Tip % Neckarstadt: H. Portenkirchner, för Sie Gewinn bedeuten. Darum vertrauen Sie in allen Nazzammeimer i Fragen aller internationa- t. Rheingnu: Chr. Sralt, Inh. L. Dorle, V K„ 3 2 5 FR 6 5 75 en Verkehrsmöglichkeiten 50 Sandhofen: kirsch, Sondhofet Str. 328.325 1 lhrem Reisebüro. Das ist 5 5„ 5 5 Seckenheim: Wiſhelm Hortmona, 1 Bereits am Sonntag abend bringen wir die Hoogstede 80 8 3 Sportergebnisse und Berichte in unsefer Schönan Word Wild. Setter, EIN GUTER RAT VON 5 Ortelsburger Stroße 6 8588 e 228 i 5 O 74 b Schöndu-Süd: Friedr. Kremer, 285 2 K it ile 48 1 5 8 5 R 1 A U 8 9 2 E e Tägliche Flugverbindungen noch teien. witags mit Toto- und lotto- Ergebnissen Sfeipach, Tel. 3 19 i den USA. Wit den kLoffgiganten Nerwvtexelasessttisenatt Waldhof: A. Heim Oppober Strege 28 der KLM vom Typ DOUGLAS i f DCC Betten siehen gegen ge- 1 Mnmmmeʒl. mmmmuummmunnnuuumnunmnnmduunnud MGH faden luted eg 20 Vert h 1 5 85 r. . 0.* 3 9 2. 8 1 5 Seite 14 MoRdEN Samstag, 18. Januar 1958/ Nr. Vr. 14 Betriebsgrundstück mit Halle, Büro- Bauplatz, 20 qm, zu verkaufen;[Rentenhaus mögl. mit Laden 5 raum u. Einfamilienhaus per 1. 3. 1 8 8 Pro am 35,— DM. Zuschriften unt.] gut. Zust. in Mannheim(kein Immobilien zu verpachten. Pachtpreis 700, DMI RUINENGRUNDSTUECRE Bubgrundstücke Nr. F 01033 an den verlag. ort) bei 20 O0 DM Anz. zu 310 bis 9800, DM. Ga t 15 3355 Dy Klein. wohnhaus, auch Bauernhaus. Sesuenf. Kuschr. u. 0968 8. d. Pei Nähe Paradeplatz, 22 000, DN in Seckenh., Friedrichsf., zu kaufen f 5 1/Wa/12028. 95. Obstgarten mit gem. Hühnerstan Zu verkaufen: Wend 722 am. 15 m Straßenfront, S 5 1 5 10 85 75 Sesucht. Zuschr. u. Nr. 01031 4. V. Auslauf, geeign. f. Kl. Hünnerfamm— 8 ST 8„ 2 3 5 2 N31 Jerzogenri Str„ Rent 11 11 8 d 0 g f 11 fei f 5 einschl. Fundamentwerte 77... i im Pa Fee,.. . Ech.-Lanz- str. 40 000. D a a* g bei Barzahlung gesucht. 498 qm, 16 m Straßenfront, u. a. Stadtlagen zu verkaufen. 8 g e e e 8(Wiederaufbau) Ange. u. Nr. BT 2240 4. d. Verlag. einschl. Fundamentwerte Kor ich Weid Krafttabhf zeuge S-stöckiges Wohnhaus Wohnhaus mit Einfahrt in Mhm.- Verkaufspreis 65 000,— DM 8 8 ee 5 8 Waldhof. Mietertr 4000,— DM, Grundstücks-Verwer⸗ Sehr guter 5 Bauzustand, Sandsteinfassade, Ein-, Zwei-, ertorderllen 25 000,— Dnl, e 550 8 97 12 5 1 tung u. Verwaltung Drei- und Vierzimmer wohnungen, Bäder mit Gasbadeofen, preis 37 000,— PRI. 3 8 delt idee teilweise Kachelofen- oder Etagenheizung, Mieteingang 396 qm, 15 m Straßenfront, e 5 1 5 Jährl. 19 633, DM, erforderl. Baranzahlung 100 000, DM. 0 25 2/ wa /3154 Verkaufspreis 42 000,— DM 1. Küz.- Finanzierung 8 Wohn- und Geschäftshaus Ring 3 e e günstige Lage zur Autobahn, Bundesbahn und Stadtmitte, BAUPTATZ 384 am, Eckgrundstück, i Belggenheltskauf! JJ;;˙* 8 Kfz ute Parkmöglichkeiten, mit Einfahrt und Garage, Miet- tür 1-Familien-Haus, Verkaufspreis 58 000,— DM. Einfamilienhaus bel Neckargemünd, PETER MA VER neue einnahme jährl. 14 600,— DM bei 85 000, PM Anzahlung, in guter Wonnlage, gegen bar j g ve Weiterer Aufbau von 3 Stockwerken möglich. 350 qm Büro- zu kaufen gesucht. Lindenhof ee M Mannheim Ec 148, Felsen 2 58 und Lagerräume sowie eine Dreizimmerwohnung werden Zuschr. u. Nr. P 01222 a. d. v. 392 am, 5 5 5 auf Wunsch freigemacht. 11,10 m Straßenfront 5 1 Metzgerei in Mannheim sofort zu Verkaufspreis 18 000. DN Eckgrundstück ö— Wohnhaus verpachten, Miete 230, DM, 2(unbebaut od. Trümmergrund-— e: 5. Kaution 1000, PM. 145 qm, stück) innerhalb der Stadt zu li d N— Wiederaufbau 1953/54, mit Ein-, Zwei-, Drei- und Vier- 5 Verkaufspreis 9 500. D- kek. ges. Die Stragenseften des 4 Zylinder ö zimmerwohnungen, Küche, einger. Bäder, Balkon, Gesamt- MDD 000 3 4 0„. 4 fakt-Motor ö 90 wohnfläche 1240 qm. Mieteinnahmen jährl. 21 000, DRM, FFF an P. Frenz e 5 erforderliche Baranzahlung 85 000, DM. 1. Frontantrieb x 1F amilien-NHaus/ /12011 1 3 ö in gut. Wohnlage z. kaufen ges. 111 1 1 2 Wohn- und Me D Aa, Sehe Zuschr. u. Nr. P bi221 2. d. Verl. Immobilien Finanzierungen Vorwaltungs⸗ Kaiserring 36 Tel. 4 39 38 gebäude ö 180 Immobilien— Finanzierungen 3- Familienhaus i. Mhm-Pfingstberg, 1 0 1 a t j 1 Kal 1 36 lef. 4 39 38 erforderlich 25 000, DM, Verkaufs- Geschäftshaus mit Metzgerei in 5 5 e O5 Alserring Telefon 1818 42 000, 551 1 Raus 5 Mm., 2 Wohnungen, div. Büro- 6 E D 2 000,„ 5 Mannhm., Verkaufspr. ca. 90000 DN räume, 300 am Arbeitsräume, erf. 41 5 8 70 000,— DM, evtl. auch preisgünsti 55 WAlkkR/ Was118 Wend ,L zu vermieten. 285 5 ö DE ö(K 8 2 2 GELEGENHETT! ö* SESCHAFTSGRUNDST UCK Wir suchen Sauplatz Sehr 1 1-Fam.- Fo 2 22 Haus b. Sinsh., Bj. 1950, 2 in Mannheim od. Umgebung für 4 Z., Kü. Ztrhz. u. v Zentrum Mennheim Mietshäuser Isartaler Einfamilienhaus, Spitz- 32 000,.— 0 000 5 ö zum Preis bis 120 000, DM. dach, gesucht 1 Sent— 15 2 5 ö 2 Baulücke Friedrichsring, Innenring U 8, 14, 550 qm 8 5 Ei 5 i 5 m(RDM), Heidelberg, 5 a 8 8 a Groß&. iumo pillen ene, en 4 4 GOLIATH- Vertragshändler 10 zwischen Nationaltheater und OEG- Bahnhof Wohnhaus mit Gaststätte in Wein- Auto- Studer vg ele& Schei 03 ö 10 zu verkaufen. Angebote unter P 1861 a. d. Verlag. Wohnhaus mit großem Gartengrund-] heim, Verkautspreis 38 000,— Pz,. 5 2/7172 5 stück in Bad Dürkheim, herrlich erforderlich 20 000,— DM, RNMiet- Il 1 1 Mhm.-Waldhof Mannheim W. Selegen, erforderlich 35 000,- DM, einnahme 2 000,— DT. Onnhaus Werkstätte: Altrheinstraße 27 Ausstellung und verkauf: b Verkaufspreis 70 000, DM. 15 8 Lagerraum, Heidelberg, Telefon 5 90 45 L 14, 16—17 ö N 57 völlig renov., Mieteinn. 6000. Ausstellung und Verkauf: Reparatur- und Kundendienst: 8 111* 155 2 2 WATER 20-Wa/3181 i„ 5 D f 5 4/ Wa /3158 DM, Verkaufspreis 65 000. DM, Seckenheimer Straße 36a Uhlandstraße 3 E Vi SN SU u EN— Anzahlung 20 000, DM. Tel. Privat: 2 26 05 Tel. 5 22 20 u. 3 20 37 im Kundenauftrag zu verkaufen. Einfamilienhaus Wohnh. in Bretten b. Gesch Weinheim— schöne Berglage. Kein Set zogen Tancbereis mann.] Hruchsal, 3 21 Kü. 21 lr Gert. N 5 erforderl. Kapital etwa 90 000, DM Ein. Dis Zwellaminiennaus 6 5 Ren- Stall, Scheune, auch f. Gesch. e Heidelberg-Ziegelhausen am Neckar Angeb. u. Nr. B 1779 4, d. Verl.„ e erforderl. Kapital etwa 100 000.— DM. Oststadt, tür 100 000,— zu verk. Eckgrundstück in Nrannhehn, Ver. 1 kr Gart., Anzahl. 30 000, vis Gebrauchtwa SN en Inn G Groß& Baumann, Immobilien kaufspreis 7900. PDM, 194 qm, stra- 50 000, Rest Rentenbasis. 22 N 0 Kaiserring 24 8 J 8 J. ZIEGLER, 1 1 1 rtschaftsbüro Or. f. 5080 Telefon 2 18 08 u. 2 18 09 5. Bruchsal Kalserstr. 1, Tel. 27 bs Taunus 15 M m. Cl- Anl., Schiebedach, Boul. 55 Goll 5 TAUNUs 12 M m. Kl.-Anl., Bauj. 56 Goll Dreifamilienhaus, Neubau, Mannh.- Wen/ Wa/80⁰⁰ 53175 ö ö ö Goli Wallstadt, 5 80 25100 B11 5 8 5 6/0 Wa/3175 TAUNUS 12 M m. Kl.-Anl., Schisbedach, nebe Maschine, Baul. 54 5 Verkaufspreis 62 000, BRT 2 Wohn- Und TAUNUS 12 Mm. Kl.-Anl., Bauj. 52353 1 Baden-Baden Hotelrestaurant m. 20 Betten, n. Kurh. DM 125 000. 8 8 Grundstück 75 200 bis 15 6 Halt 1 FK 1000 Kombi-Wagen 7 Schwarzwald Café-Pension mit 9000 qm Wald u. Wiese DL 75 000,.—* 1 900 8 Sam Baden-Baden Gasth. m. Fremdenz., Feld, Wald u. Wiese DM 63 000, Wan /Was182 1 0 1 11 16 5 1 8 Saus FK 1000 Kasten: Wagen Prüf Schwarzwald 9-Zimmerhs.(Pension) m. gr. Liegewiese DN 63 000,— nut 1 rchtuns, einer Werkstatt netten nete blannheim, neu reno- Sämfliche Fahrzeuge in bestem Zustand mit f. O. V. rofpericht Baden-Baden Gasth. m. 14 BE,, fl. W., Ztrih., brauereifrei 75 000,— e am e 60 000 N„— kingozjerungsmöglichteit— N. Heidelberg, Villa m. 17 Zi., Parkg. u. eig. Zufahrt DM 97 000,.— 195 arau er Richtung 3 Käfertal, Haus m. Einfahrt, Lagerr. u. gr. Obstgart. DM 40 000, 2 N Bbeinau au pachten od. zu kaufen 22 H A NS K O H L H OFF ö 0 Waldparkn. Zweifamilienhs. m. Komf. u. Garagenpl. DM 92 000.— Bauplätze gesucht. Angeb. u. P 1809 a. d. V. Baugrundstücke 1 — Anzahlung nach Vereinbarung 7 Mannheim, Kaisstring, Agrippinahaus, Tel. 4 4 44 Altr e Akte u. Hausmakler E. Schäfer. Mannheim, u. 4, 14, Tel. 2 0 00 imm Stadtzentrum zu verkaufen. Mehrfamilienhaus in Niannh.-Kafer-.(Wochenendgrundstucke) etwa 600 Abt. Sebrabchteagenecke Groß& Baumann, Immobilien, 5 5 35 000.— PM. Ver- 13 70⁰ e ee e Pro qm), herr- Die fobrzeoge können samstags db 14 Uhr goch in den Werkshallen 8 8 Kaiserring 24 ufspreis 75 000, DM, Mietertrag ache Südlage mit Talblick, vor- am Abfohof besichtigt Werden.— * 6000,— DM. 8 Odenwald Nähe Heppenheim W 1 urch Immobilien Ried Lampert- Geschäftshaus mit Lebensmittelge- 3/Wa/31 heim, Viernheimer Str. 2, T 5 . 5 79„ 1 Str. 2, Tel. 467. schäft in Mannheim, Umsatz 200 000 Mun 1. 2 FO 5. N. D, Anzahlung 50 0% DM, Ver- 5 8 2 /...** Me 8 daufspreſs 125000 DM. f N 445 rr r 8 18 510 Baupla 0 en uhafen Hotel-Rest 2 Winlerpreise trotzdem qualmt ung gunsuger Pprels, da 110 g ö 6/W/161 Felnlsstr. 47 zu verk. 2. sigene Werkstätte. Garant. u. amtl. Fritperleht m. 1 te K EAI Kcufen: 1 5 9 1. 5 als gote Kapitalanlage 20 verkoufen: Oder auch zu tauschen geg. gleich- mit Bundeskegelbahn, Mannheim 5 in 5 5 a nrehrtamiliennaus in Nannheim- Wertises Gtundsfüc im Saarland. Bj. 31, Verkaufspreis 96 000,— PM, gobſohr 1 Fiat 600 Kombi Opel Rek. 55 3 Lloyd 400, gap 1 Dr Mannheim-oststaat— Neubau— 16 Wohnungen Angeb. u. Nr. PL. 634 a, d. Verlag. Anzahlung 20 000, DT. 5 4 Ford 12 M 33 2 Golfath 54. erforderl. Kapital etwa 60 000, DR.... a.. de Lux u. 6 DRW 55, 3 21 185 uplatz in Mannheim- 5 is l f. 1 01 Seckenheimer Straße— Neubau— 8 Wohnungen, Baugrundstücke 888 qm, 12 m. e 3 3 9810 ee e en Kabrio, Transp, 8 1 Laden, erforderl. Kapital etwa 80 000, DR. kaufspreis 17 000, DPM. Rentenhaus Od. Teilruine 1 Jette Motoren überh. 285 85 5 ub, Neckarstadt-Ost— Neubau— id Wohnungen Heidelher 5 gegen Barzahlung. Telefon 5 05 71 Motorräder u. 5 BMW m. B. Triumph Boss NSsu Lambretta Ader erforderl. Kapftal etwa 30 000.— Dka. TiAlTES 1/wWa/ 6070 L. Kundt, Immob., Alphornstr. 27. Roller, günstig 350 NSU m. B. 250 Zündapp Röhr Roller b 4 8 5 Teilzahlun 250 Max m. B. u. weitere Gel. .. in best. Wohn- u. Verkehrslage, Dreifamilienhaus 8 I Antragen erbeten an: zwisch. 500 u. 1000 qm. zu verk. Grundstück Neckarau( Ar) für(Neub) in Mh 25 e 7 1 2 NM ANNE NM, AN TArrERSALI 11 D 5 5 Angebote erbittet der Allein- 2 g e heinau, 2253 Zi., Toräckerstraße 4-8 Telefon 4 13 41 irisehafls büro Dr 1 3037 Mannheim, O 7, 20 beauftragte Lagerplatz geeignet Emme d 21. Kü., Bad(Türen u. Fenster müssen i„. Telefon 2 18 08 u. 2 18 09 nans simon. Treuhand- 1 zu Verpachten. Gewann noch kertiggest. w.) zu verkaufen. 01 u. Immobilienbüro Ethel, Zünstise Zufahrt. Zuschr. Verkaufspreis 42 Mannheim, D 3, 18 unt. Nr. F 0529 an den Verlag mach e 1285 i „„ 8 ach Ver.„arung. Tel. 2 58 37, 2 58 38 Mehrfamilienhaus in Mannheim, Ost. F. klaus in Vorort 75 1 * 8 stackt, mit hoher Rendite. Ver- bei Ludwigshafen Wir verkaufen gegen sofortige Barzahlung oder bankbestätigten J 5 Immodilien Winter Neckarau. Verkaufspreis 32 O DM, kaufspreis 285 000, DM, erforder-* Zi., Küche, Scheck einzeln auf Grund unserer Ausschreibungsbedihgungen N Anzahlung 26 000 DM. Ach 70 000, DRM.„ sowie unserer„Allgemeinen Geschäftsbedingungen': 5 5 Haus- und Geschäftamakler 2 5 ten, zu verkaufen. Verkaufspreis 1. Standort: Mannheim- Käfertal, Taylor Barracks, HEIDE LRBERG Treitschkestrage 3(Weststadt) 2 70 WAlI kb 3/ W/ 092 Wien 7/Wa/Y188 26 00% DM, Anzahlung ca. 15 000 DM. Scheinwerfer- Kaserne, Hinterer Eingang 2 Haltestelle: Zähringer-Rohrbacher Str., Telefon 2 39 75 2 Philipp Lahm, Immobilien ca. 11 Ford Mainline- ca. 11 Ford M 12 Wir Vertrekunge n ir Latdmifen tenhn, warm, Freiburg, 8 Eudwigshafennh. Ludwagstrabe 6,. Standorts e güb. BBC- Werk v Mainz, München und Wuppertal 7. ö F. N 0 5 ens er ese 8 . 5D Baulpelſgg grundsiuen Mietswohn- od. Claus Quttveh), Telefon 6 43 05. 95 ca. 9 LKW Opel Blitz 3 t Pia 22 Bes gung: an beiden Standorten 0 G0 N 945 Geschäftshaus Hypotheken 1300 bin 000 nen 0 bis 12.00 Uhr und vin 0d. Keidelbg 1 80 600. 8 5 Fur Alt- und Neubauten m jeder 23. J 97 5 1958 von 9 bis 12 Uhr. 8 79„ 7 5 Höhe, zu günstigen Bedingungen. Gebotsabgabe: 1 t! am el ü zahlung von Selbstinteressent zu an beiden Standorten kaufen gesucht.— Gefl. Angebote Bol Bank- Kommission mm. 23. Januar 1958 bis 12.30 Uhr nur an unsere Be- 0 33 erbeten u. Nr. PS 1109. d. Verl. landete.! Tel. 8 e auftragten. 1 8 8 22. evtl. 1 5. Gebotseröffnung: 395 5 e 5 1 851 8 12 5 eudenheim dringd. scha Nan„Gasthaus zu a— im Kundenauftrag zu verkaufen: geeignet als a e Bauernhaus heimer Str. undes 20 e Frank- uu kaufen gesucht. Koistederties 110 000, PM, Ver-„ e ot. 5. furt Mannheim, Abfahrt Viernheim Weinheim. Ausgusta-Anlage.„ g am] schumannstrade,. 320 dm Angeb. unt 7 1500 8. d vel un e 170 000.— Pn. ndsen, 1. Jerwertungsgesellachaft für Besatzungsgüter m. b. H. Rosengartenstrage: 1100 m Schwarzwaldstraßze. 650 qm 5 1e 5 8 75 ue ee Friedrichsfeld BEG— Frankfurt/M., Franken- Allee 33/869, Ruf 332627, 33690 Am Rosengarten. 2860 m Cannabichstrazße. 300 adm 2 2 5 eue Bahnhofstr. 16, Tel. 8 64 08..— Freggasse 700 dm Oststadt(Villengr.). 1200 am Metzgerelanwesen(Neubau) in Lud- in Kfertal-Süd sofort.—. Oststadt fur Mehr- Feudenh.(Villengr) 630 dm e eee 5 9 88 Mehrfamilienhaus Bauplatz geg. bar zu verkaufen. 3 2 3„* kFamilien-Haus. 820 am Ziegelhausen Gergl.) 2200 qm 120 000 55 000 DM, Verkaufspreis Wwakertalesua, xz. u. c3-Zimm. Zuschr. u. Nr. 01019 an den Verlag. Finanzierungen 120 00 DRM. ohnungen, Bäder, 3 Garagen, . Garten, im best. Zustand 45 etw 200 am ortene Anfragen schriftlich erbeten an 0 1 preistopderung: 75 000.—. Lagerplatz Hallen u. etwa 300 qrn Beleihungen g 1 9 8 5 Nn kann übernommen Werden 581051 e* gesucht(Kraft- N nnh 2 i strom). Tel. 4 37 98. 2 1 Mirischaftspuro Ur. fl. 308 Telefon 3 33 36 u. 8 31 88 80 öffn. Reparatur · Finanzierungen* D Wohnhaus chäffner 8 Hausantell zu verkaufen. Bollmann. Versich ller Art 1* Kätertal-Süd, 2% Zim. Kd. Inmob., Amrn., P 7, 18, Tel. 2 80. Käfertal, Kugere Querstraße 10. telt srsicherungen aller 15 Bad, 32 Zi., Kl., Bad, J Garagen, Einfamilienhaus, neu, Nähe Wald- vermitte 12 a schön. Garten, Mieten 6000,—, Prs. rel 4 michelbach zu verkaufen. Zuschr. 1 F 2 212 22 75 000,—, Anzahlung 58 000,— rel werdende unter Nr. P 0768 an den Verlag. Einfumilienhäuser 5 8 85 f f 1 Immob.-Dienst Mhm., o 6. Bauplatz für Einfam.-Haus, geg. bar + 2 1 2 bis 60 000, DM Barauszahlung. 5 3 Einfamitienhkuser zu kaufen gesucht. Lindenhof 2 sicherungsdienst Ahrend Bes Mehrfamilienhaus in Mannheim, Schriesheim(Branig) Almenhof— Oststadt bevorzugt. MeibEklsERE, Treitschkestr. 3, relefon 23973 destens g ne on. pie, ver. 5 Z., Kü., Bad, 2 Terrassen Zuschr. unt. P 0795 an den Verlag. Mannheim. 0 7, 4. fel. 28844 Ge —— Kkaufspreis 100 000,- DM, erforder- Garage en 6 2 Häuser, Grundstücke u. Geschäfte 5 ö He NI enrtam.-Haus, Habg.-N.heim, erf. 10 00,— Dor. jahr 1937 e eee e 1 8—— 3 525 Einfamilien-Haus, Schriesheim 45 000,.— D N /waf1 8 b 1 N wget Kere: A Herrsch. Villa, Wilhelmsfeld 145 000,— DM A größe 3800 am, gr. Obst- Anst. briete auf Teilzhig. 1 BL UbI- VW- Limousine Export 50 Mehrfam.-Haus, Hbg.- Weststadt 80 000,— DI baumbestand, Verkaufspreis Fertighaus Abt 389 Kassel-Ha. mit Radio, Nebellampen 1 Einfam.-Haus, Schlierbach, fr. erf. 40 000,— DAI 7 85 000. DM Bauplatz für 2-Faminienhaus bis Einfam.-Haus. Nähe Bruchsal erf. 30 000, DM Neuostheim 8 20 kn Umkreis Mannheim bar zu skoda- Limousine INM OBILIEN MAL, neidelbers, Brückenstr. 4, Tel. 2 27 28 Wiesloch Caufen gesucht. Angebote unter Typ 440, 1060 cem, Bi. 86 i n EINFAMILIENHAUS 4 Z., Kü., Rad, 2 Terrassen,. E zus an den Verlass. Skoda-Limousine 8 5 2. Suche rentables Wohn- oder Ge- W TER IIERN Grundstücksgröße 700 qm, Kachelofenhzg., Bauj. 1957, schäftshaus gegen Barzahlung. Typ. N WOLFGANG AL IMMOBT erbaut 1924, renoviert 1955, Grundstücksgröße 600 am, Angebote u. PI, 04% an den Verl. verkau Ludwigshafen a. Rh., Bismarckstraße 38, Telefon 6 39 51. 7 Zimmer, Küche, Bad, Verkaufspreis 57 500, DM Kleines Einfam.-Haus ges. Anzahig. AUTO z wan zicke Interessentenvertretungen in Heidelberg, Mainz, Wuppertal Diele. Windfang, Winter- Bad Dürkheim 40 000,— Pn. Tuschr. u. 3 3 Skoda- Vertretung, MANNHEIM und Freiburgs garten, Balkon, 2 Mansar- 1 Mittleres Wohn- und Geschäftshaus] Rheinhäuserstr. 25, Tel. 449 63 ld Suche Einf, Mehrf.-, Geschäftshaus. u. Grundstlicke den, 1 Garage, Zentralhei- 4 Z. Anbaukü,, einger. Bad, 13 5 5 für vorgemerkte Kunden bei Barauszahlung. 8 1.— 5 85 1 5 22 1 1 zung, Anzahlung 80 000.— 81 1. Angeb. u. Nr. P 01067 a. d. Verlag. DM., zu verkaufen durch. user Um stab. wochenendhaus m. Wasser u. a 2 bau 1957, Grundstücksgröße Licht gegen bar zu kaufen gesucht. V. Export 1956 2 2 Ruinengrundstück 7160 am, Verkaufspreis Zuschr. u. Nr. 01112 an den Verlag. 5 3 der Bauplat Sia, Sue 85 000, PNœT Kl. 1. od. 2-Fam.-Haus bei 20 00.-f Harmann Chia Oder Bauplatz W Anzahlung zu kaufen gesucht. Coups auf dem Lindenhof gegen Bar-.. 5. Zuschr. u. Nr. 01111 an den Verlag. g zahlung gesucht. Zuschr, unter Immobilien Finanzierungen 5 830 am Baupl., Innenst., g. od. teilw. BN W.-Isel ta n Weinheim in günstiger Lage. Nr. 0971 an den Verlag. Kaiserring 36 Tel. 4 39 38 Sim, Su zu verk. Zuschr u. Nr. 01087 a. V.] zu verkaufen,(Günst. Finanz) 1 i 5 Sehr günstige Teil-Ruine, 122 6 r von 5 Immobilien Finanzierungen Zimmer-Wohnungen, Neckarstadt, Carl Weber, krahrzeuge Heckenroth, Heidelbg., Tel. 20021 Mannheim, mit etwa 600 bis 1200 Einfam.-Haus(Rohbau) 25 Ar Berg- Kai 1 36 Tel. 4 39 38 12 000, bar, sof. Finanzierg. mögl. 7 Schriftl. Anfragen Bunsenstr. 10 am, gegen bar zu kaufen gesucht. gelände, Nahe Weinheim geg. bar Serring 5 L. Kundt, Immob., Alphornstr. 27 Mannnherm, seckenheimer Str. 26 Zuschr. u. Nr. 0915 an den Verlag.] zu verk. Zuschr. u. P 0849 a. d. V. Telefon 5 05 71. Seite 18 ö * ur. 14/ Samstag, 18. Januar 1958 MOEGEN adden sehr gut erh., Uüberh 1 1 Kg DKW F 7 Motor, kahrbereit. Autoverlein HERRRAANHN s 23 45 0 en preiswert zu verkaufen. Merk, VW.-Exp., Rek. 57 u. 58. Lenaustr. 32 d. ven Krottohfzeege Collinistr. 18, Sa. 14-17, S0. ab 9 Uhr 5 8— 3 nr Matador 1 Tonner M12-Verlein, an Wochentagen ver- 20 Pritsche, vW-Motor, billig zu vk. bill. meets. Qu 7. 24. Tel. 2 v7 25. im Verl. ab 1000.— DM Neckarau, Schulstraße 62. mit Finanzierungsmöglichkeit Llovyo 600 30 000 km, 1a Zust. Autoverleih Büchner ö zu verkaufen. umständeh. zu verk. Tel. 8 21 72. Rheinhäuserstr. 14 Tel. 4 02 84 ANTES 8 HOFMANN, Mannheim, Schwetzinger Str. 43 10 Fupont 37 5 28 lem, aus Privat- z UB EHU and gegen bar zu 185 —— Telefon 4 60 87 verk. Zuschr. u. PS 2272 a. d. Verl. 8 E 5 W Opel-Rekord 55 in einwandfr. Zu- 55 . 3(50 000 Km) preisg. zu verk. Auto- Schonbezüge Zuschr. b Nr. P 01093 a. d. Verlag. 5— — 8 2 Seltene Gelegenheiten Lambretta 150 cem, schwarz, 8000 km, Schiebedächer. Kabr.-Verdecke Finanzierun zu verkaufen, H. Oestreich, Nek. Für guten Site und einwand⸗ 1.. karau, Waldhornstraße 26. kreie Montage in eigener Werk- orgwe sabe 5 sta 1 iert. neue u. gebrauchte Fahrzeuge„ Fiat- Topolino günstig zu verkaufen; 3„„ NSU Piat 600 generslüberholt, Reifen 90%. attlere! verslenerungen Aller Art D Lu.-Mundenheim, Köngstraße 8 II. Käfertaler Straße 227229 vermittelt: Zustand. Günstige Finanzierungs-] OP.-Rek. 56 Ende Febr. z. vk. T. 59103 Delp-Garage Tel. 5 3168 f. Heckmann, Mannheim, G 2. 5 möglichkeiten. VW- vertrag, März lieferbar, sofort— — QUlarktplatz) Tel. 2 32 39, 8 28 864 3 Moßgraber, Mhm.-Secken- zu verk. Zuschr. u. 01099 a. d. Verl. N eins a. Bundssbahnhot, Tel. 86426 Opel-Rekord, Bi. 58, bill. abzugeben, BENZIN 58 Schwing Viernheim, Holzstraße 13. kt 16,17 Volkswagen Export 58, 57, 56, 55 Transporter, Kombi 2 Busse 56, Mereedes 180 D. 55, 4 220a, 55/56 Opel 6 Rekord 56/57, 5 Kapitän, 56 1 Caravan, 55, 1 Ol.- Kombi, 51 DKW 3 36 u. Universal 36 (Kombi), Fiat 600, 56, Ford M 15 mit Schiebedach, Ford FK 1000 — u. viele andere Pkxw jeder Art 8 zu S DAU lohnt sich stets die Fahrt. M A N N M E 1 N Waldhofstr. 29/1 Tel. 5 11 71 — Finanzlerungsmöglichkeit!— „„ 55, LIoyd PR¹KW 400. Scoj 56 Modell de Luxe, einmal. schönes preisgünstig. Auto aus 1. Hand spottbillig zu verkauf. Motor- Handels-GmbH., Mhm., S 6, 22 Mercedes 180 D, 54 schwarz mit Schiebedach, 5900, DM Mercedes 180, 55 schwarz mit Radio, 4700,— DT Mercedes 170 DB, 53 2400, DM KAuto-Pister, M2, 11 Gelegenheitskauf! MERCEDES 300 tadellos, Zustand, Verkaufspreis 6300, DM. Finanzierung möglich. Anfrag. u. Tel. Heidelpg. 2 39 75. Opel- Rekord nst: schwarz, Bauꝗ. 55, in gut. Zustand zu verkaufen. Tel. 4 62 19. — Mereedes 180 9 Bauj. 54, blau, mit Schiebedach, Liegesitze, Scheibenwaschanlage, 5 4 in allerbest. Zustand, für 5500, Goliath Vorführwagen GP 1100 DM aus 1. Hand zu verkaufen. Goliath GP 900 V m. Radio, Telefon 4 35 30 22 000 Km Goliath GP 700 U 3 Goliath Pritschenwagen 900 E DKW Universal 3/6 Goliath Pritschenwagen GV 800 mit Anhängerkupplung, Nebel- Verschied. Dreiräder, Tempo lamp., preisgünstig zu verkaufen. u. Goliath Telefon 8 82 40 oder 4 30 93. ö Saämtl. Fahrzeuge mit amtlich. ee 95 5 bPrütberichten. Zahlungsbeding. OPEL-RERKORD mit Radio und nach Vereinbarung. viel Zubehör von Liebhaber ge- l pflegt, bei 700, DM Anzahlung. AUrO- STUDER Motor-Handels-GmbH, Mhm., 8 6, 22 Mannheim- Waldhof 4 55 Altrheinstraße 27 Tel. 5 90 45 * aus erster Hand, 58 000 km, Bij. 54, in sehr gut. Zustand zu verkaufen. Anzusehen zwischen 5 13 u. 14 Uhr. T. 64612, Ludwigshafen Gelegenheit — 2 FORD TAUNUs 12 M Modell 53 u. 55 U 1 FORD TAUNUS 15 M. Mod. 55 1 FORD TAUNUS Kombi- Wag. Leht m. Austauschmot. ca. 26 000 Kn 1 Mercedes-Benz 170 Diesel 8 1 DKW Reister-Klasse Cabriol. h 1 ö m. Radio, 2. Mot. ca. 23 000 Ern Wir bieten preisgünstig an: 8 s OPEL Rekord 57 L ERCEDHS- BEN vl. 10 PEL Kapitän 56 3½ t Pritschenwagen. Bj. 1957 18. 5 5 I MERCEDES-BENZ Die Fahrzeuge z. T. mit reichl. 3½ t Pritschenwagen, Bj. 1954 Etta Zubehör ausgestattet. Technisch 1 UNIM OG, Bauj. 1955 überpr. Finanzierungsmöglichk. 1 BORGWARD gel 2 t Pritschenwagen, Bauj. 1954 5 3 1 BORGWARD. L Auto Einig Gmb 1,5 t Pritschenwagen, BI. 1953 5 Finanzierungsmöglichkeit. 9 1 8 40 Besichtigung Samstag bis 17 Uhr — 5, 1401 N und Sonntag vormittag. . e 5 Gebr. Mappes, Kraftfahrzeuge, Straße 125-131 Heidelbg., Hebelstr. 22, Tel. 20874 N Telefon 634 36/37 9 1A. Ogel- Bilz- Monelwagen 15 nnr ee cnlossener Kasten, gepolstert, N ö 45 000 km, Bauj. 55, aus erster 9 Hand, zu verkaufen. Böckstr. 5. ö 5 SOFORT BARGETD für Kraftwagen, die Wir bieten an: ö wir für unsere Kunden suchen Kapitän 52, 54, 56 rk VW od. DKW 700 bis 1300,.— Olympia 50 52 Fiat 600- LLO VD 600/%7 bis 2800, Rekord 53-56 ö Goggomobil- Isetta bis 1900. Caravan 54, 57 Finanzierg. an den Käufer ohne DKW 3—6 atürig, 56 Ir Risiko, es lohnt sich zur B f Lioyd-Kombi 53, 400 MOTORHANDELS GmbH Lat 1400, 52 e- Mm., am Nat.-Theater, S 6, 22 VW. Export 53, 56 Ford M 12, 54 Ar, Goliath-Expreß 54, Pritsche n- 1 1,75 t Borgward Diesel 54 k. LILO D Pkw 600 Bi 2 1,5 t u. 1,75 t Opel-Blitz 51 u. 53 5 J. Ende 56 3 1 m. aus 1. Hand, mit 57er Motor, N Diesel 55 unfallfr., bildschönes Fahrzeug,— Finanzierungsmöglichkeit— 4 äußerst preisw. m. Garantiesch. — Motor-Handeis- GmbH., Mhm. Kannenberg KG . 8 6, 22. Opel- Großhändler en Mannheim, Rhein-Neckar-Halle Wir bieten preisgünstig an: I MERCEDES-BENZ 180 K BJ 57 1 MERCEDES-BENZ 219 Bj. 55 1 MERCEDES-BENZ 220 K BI. 35 1 MERCEDES-BENZ 180 Bj. 54 1 FORD 15 M BJ. 55 1 DRW IZ 6 Coup BJ. 56 Finanzierungsmöglichkeit. Besichtigung Samstag bis 17 Uhr und Sonntag vormittag. Gebr. Mappes, Kraftfahrzeuge, Heidelbg., Hebelstr. 22, Tel. 20874 und 0 2(Hauptpost), Tel. 4 53 21 U Exp.-Lim., BJ. 55, 50 000 km, Aus 1. Hand geg. bar, nur an Privat zu verk. Besicht. nach Ver- Opel-Kadett zu verkaufen. Adr. einzusehen u. Nr. A 0975 im Verl. DKW.- Limousine, Meisterklasse F 7, in gut. Zustand, techn. überprüft, zugel., für 600, DM zu verkaufen. Anzusehen: Samst. ab 14 u. Sonnt. Gartenstadt. Am Herrschaftsw. 117. Neuwert. Goli-Dreirad u. VW 54 zu verk. Reuss, Sandhofer Str. 8 pt. Ford M 13, 1953, in sehr gut. Zustand, Heizung und Zubehör, umstände halber, günstig zu verkaufen. Telefon 6 90 64 Gelegenheit! 3-Rad-Goli, BI 57, bill. abzugeben. Zuschr. u. 01182 a, d. V. Opel-Rekord Bauj. 55, 24 000 Em, aus erster Hand in dem allerbesten Zustand zu verkaufen. Angebote unter Nr. P 2376 an den Verlag. Renault 4 CV, Bj. 51, guter Zust., zu verkaufen. Nierula, K 4, 16, part. VW. Export 51, m. Austauschmotor, zu verkaufen.— Angebote unter Nr. P 2406 an den Verlag erbeten. VW- Standard, 1954, 30 PS, 67 000 Km, aus 1. Hand, gepfl., 2500, zu vk. Mhm.-Neckarau, Im Sennteich 34. Vespa-Rolſer, 125 cem, billig zu vk. Smeets, Qu 7, 24, Tel. 2 07 25. Record, 57, rot/weiß, Radio, Nebel- lampen, Fanfare, Lichth., Schei- benwaschanl., 48 00 km, aus 1. Hand ab 5. Februar zu verkaufen. Telefon Frankenthal 50 04. af Kaufe PkwW 700-1100 em gegen bar. Zuschr. u. Nr. 0841 am den Verlag. 170 S, DS od. VW ab Bj. 53 gesucht. Angeb. u. Nr. P 0852 a., d. Verlag. Pkw bis 700 cem geg. bar zu kaufen gesucht. Zuschr. u. 0939 a. d. Verl. VW. kKabrio u Lloyd-Kombi, gut er- halten, geg. bar zu kaufen gesucht. Angeb. u. Nr. 01149 an den Verlag. Suche laufend Volkswagen gegen bar Weiekinger Telefon Mannheim g 21 07 2 2 VW- Kombi mit Seitentür und auf- klappbarer Hintertür von privat gesucht. Angeb. u. PS 2151 à. d. V. 0 au rohes Original-Ersatzteile und Zubehör IAEO HETF RICH Mannheim, Speyerer Sraße 8-16 Brennstofffonks Neuanfertigung u. Reparaturen Mannael Lenge Rötterstr 23. Tel. 5 34 04 Auto kühler Verkäufe 33 5 t Altes fürs Bad Zzubene'r Luginsland, M4, 12, am Arbeitsamt Echte Perserteppiche 3 X 5 U. 1,80 X 4,50 sowie schöne Brücken a. Liquidation abzugeb. Näheres u. Nr. P 2527 a. d. V. Schrank-Nähmaschinen Weltbek. Fabrikat, ab DM 395, Phoenix-Nähmaschinen in großer Auswahl zu Original- preisen. REIS, Käfertal- Süd, Dürkheimer Str. 52. Komplette Baus, 55 Dis 36, von Privat UW-ERpor Guterhaltener, gebrauchter Renault oder Fial unter P 2096 an den Verlag. RW bis 1500 cem gesucht. Angeb. u. Nr. 01128 an den Verlag. Deen VW- Rekord- verleih Hick. Dalberg- straße 7, Kà.-Süd. Forster Str. 21. Tel 2 57 67 u. 761.87 Auuoverlel Autoverleih HEIN Neckarau. Schulstr. 99 Szafranski, Ne., Karpfen- straße 15, Tel. 8 32 15. Auldverleid Autoverleih VW- Busse, Pkw. J. Drozda, Käà., Obere Riedstr. 57, Tel. 7 6135 In öber 45 Städten Ubersee-Dienst Sklds kranken 5 IN MANNHEIM H 7, 30, kuf 2258] kuropa- und einbarung. Tel. 4 60 31. zu Kaufen gesucht.— Tel. 2 30 86. zu kaufen gesucht.— Zuschriften Weber, Schwetzinger Straße 58. Tel. 4 11 02. 9635 Haier, Tel. 5 96 46. „ laden- Einrlehung in Eiche, wenig gebraucht, bestehend aus Regalen, Theken mit Schubladen, Schaufenster- verkleidung usw., besonders preisgünstig gegen bar abzu- geben. Angebote unter P 2172 an den Verlag. Elegantes schwarz poliertes Piano an Priwat zu verkaufen. Zuschr. u. Nr. 0906 an den Verlag. neuw., sehr preisg. zu vk. 1930 im Verl. persianermante Adr. einzuseh. u. A Lothringer Barock u. anck. antike Schränke, Aufsatz- vitrine, Rommode, Sessel, Stühle bei Alfons Roy, Mannheim, O 4, 7. Jonbandgerat mit Lautsprecher, Koffer, Grun- dig 700 L, Ppreisg. zu verkaufen. Ladenburg, Telefon 4 25. Zimmerofen Fabrik.„Heinstein“, Allesbrenner. hellbraun gekachelt, Ia Wärme. spender, umständehalber sehr bil- lig zu verkaufen. Adr. einzuseh. u. A 2422 im Verl. gut erhalten Dlano aus Privathand zu verk. Zuschr. u. 01227 a. d. Verl. Für Liebhaber! Offene Bibliothek VW. EXport 1936 aus 1. Hand, in fast neuem Zu- stand umständehalber zu verk. um 3980, DM bei 790, DM An- zahlg. Garantie. Motor-Handels- mbH., Mannheim, 8 6, 22. . Autonaus Sens Ns Am NMalionaltùheater I 6. 27, Mannheim, Tel 22614 DCC Unsti, Verkaufe DEW-Kombi Suche Camping(ea. 5 Mtr), u. Besichtigung jeder Zeit. auch Tausch m. Aufgl. Zu erfr. Sg. Brand. Mhm., Zehntstr. 31 anti duch för Sie BOsCH-Baiterie hochformiert starttest ſanglebi einpicen Koch xs 0, 15, ca, 300 em breit, ca. 160 em hoch, ital. Renaissance, massiv Eiche, reich handgeschnitzt, sehr preis- günstig zu verkaufen. Interessen wollen bitte Angebote richten unt. Nr. P 2479 a. d. Verlag. Laufendes Angebot in gebr. Schallplatten à 2. DM (insbes. amerikanische Schlager) Radle- Dahms, P 2, Schallplatten-Abteilung Frack und Smoking aus bestem Material, kaum getra- gen, Größe 51, preisw. abzugeben. Angeb. von Interessenten erbeten unter Nr. P 2480 an den Verlag. Einmalige Gelegenheit! Smaragdring etwa 5 Karat, eingefaßt in etwa 2 Karat Brilanten, selten schönes Stück, 3500,— DMM. Schäfer& Fischer, Mannheim, P 6, 6 groß. mod. Zim. eum. 10 Nagdle, Ofen u. 2 Leucht- stoffröhren zu verk. Tel. 4 07 81. Achtung, Gelegenheitskauf! Constructa- Waschmaschine, 5 kg, 1 Jahr in Betrieb, Neuwert 2600,.— für 1250,—-DM zu verk. Tel. 2 05 70. (Schiedmaper) Flügel gut erhalten preiswert zu verkaufen. Laber, E 3, 18, part.— Tel. 2 18 81. 1 7 Wenn Sie uns nicht Wenn Vater die gesamte familien- pflege verrichten müßte Er würde als erstes mit der„alten Köche“ dguf⸗- räumen! Sie verursecht ja die meiste, unnötze Arbeit! Wir zeigen lhnen gern in unserer Sonder- scheu, was eine neuzeitliche Kʒöchen- Einrichtung wert ist! Und die Preise sind bei uns so klein: NS 5 4 Umet⸗ 5 5 12 Istöck ae MODERN d wean weed n i Wed no. 11 för jeden 1 tottinie m ki dteste Rte 108 9 5 Schränke 16 Icke ScHO 5 So Eimelstd 4ass Un 3 Nose 80 NDER MANNHEIMER 8 Nsre selbst besuchen können. fordern Sie bitte den illustr. 3 0 EMH HE-Katalog an Mehr. Nähmaschinen 30, bis 160,—; He.-, Da.- u. Jgd.-Fahrräder ab 25. Haußer, Neckarau, Friedrichstr. 1. Lager- od. Werkstattofen m. Kochfl. Pill,. abzugeb. Fischer, U 5. 11, III. Kinderkorbwgn., gut erh., m. Zubeh 45,, Z. Vk. Neckarau, Salmenstr. 18. Gr. el. Dampfmaschine mit Transm. U. viel, Zubeh,, neu, kompl. mont. W. u. Prs. Zz. vk. Tel. 25040 n. v. 8-10 Küchenherd und 2flamm. Gasherd (Roeder) billig zu verkaufen.— Neckarau, Luisenstraße 67. Fußbodenschleifmaschine Luko, fa- brikneu, zu verkaufen.— Hau K, Ladenburg, Seilergraben 5. posten künstl. Blumen und Zweige ganz billig abzugeben. Zuschriften unter Nr. 01089 an den Verlag. Perun-Oelöfen mit leicht. Beschädig. zu verk. Müller, Kaiserring 46. Klingerplatten(säurefest) 22 am, billig abzugeben. Zuschriften unter Nr. 01123 an den Verlag. Neue Klavierharmonika Ho hner mit 96 Bässen und 5 Registern billig zu verk. K 3, 4, bei Klee. Neuw. Gasherd, 3fl., 130,.—- DM, zu verkaufen. Meinhardt, Nahe straße 55, von 9 bis 13 Uhr. Eleg. Ballkleid für junges Mädchen, Gr. 40, neuw., preisw. zu verk. Adr. einzus, u. Nr. A 01146 im Verl. Ausziehtisch(dkl. Eiche), modern, preisw. zu verkaufen.— Adresse einzusehen u. Nr. A 2816 im Verl. Flachwebstünle 100-160 em, gut lau- fend. 1 Hochwebst. 100 em, Web- mat. B' Wolle, Wolle u. Leinen, handgewebte Stoffreste sehr preis- Wert abzugeben.— Adresse ein- zusehen unt. Nr. K 2317 im Verlag. Ladentheke, 2 Regale, 1 Schreib- tisch, 1 Schreibschrank zu ver- kaufen. Sehupp, Rhein- häuserstraße 12, Pelefon 4 49 96. Rundfunkgerät, hell, fabrikneu (498,- DN) für 340, DM zu ver- kaufen, Telefon 7 12 10. Kohleherd, fast neu, weiß emaill., verchromt, geschl. Platte, Kohle- wagen, Wandplatte prsw. zu verk. Adr. einzuseh. u. A 01013 im Verl. Dunkelbl. Konfrmandenanzug neuw., 1.78, schönes Brautkleid mit Schleier Gr. 38-40 preisw. zu verk. Zuschr. u. Nr. PS 2017 à. d. Verl Guterh. Kinder-Korbwagen zu verk. Adr. einzuseh, u. A 0986 im Verl. Neuw. Bett mit Zubehör u. Kom- mode billig abzugeben. Anzus. So. ab 10.00. Ried, Friedrichsring 36, II. Küchenherd, weiß, Dauerbr. mit Kohlewagen 80.—, Gasherd 10,— Zu verk. Koch, Waldparkstragße 28. Büfett 2.20 m, 92 em hoch, Schrank 1.20 m, 1.66 hoch, geeignet fur Wäsche u. Geschirr, 4 Stühle bil! zu verk. Wa,, Wachtstr. 32 ptr. re. Heißluftherd. Zim.-Ofen, zu verk. — Denzer, Lu, Schumannstraße 19. Handwagen Mhm.-Linde Fritz Grombach Fast neuer, 2rädriger stabiler komplettes Eisengerüst für Glasdach, eiserne Feuer- leiter, 5 m lang, zu verkaufen. Bier- und Mineralwasser-Großhandlung nhof Rheinaustraße 3 Schreibmaschinen zu günstig. Teilz. H Sommer. Friedrichsring 40 Barockschränke, Kleiderschränke, ein- u. zweitürig, runde Tische, Standuhr, Oelgemälde, alte Por- zellane u. v. m. zu verkaufen. Schäfer, Keplerstr. 40, Tel. 2 41 06 Graetz-Radio 131 GW, Polydor Plat- tenspieler f. 3 Geschwindigkeiten, Kindersportwagen, guterh., preis- günstig zu verkaufen. Tel. 4 35 28 Guterh. Kinderwagen(Korb) zu ver- kaufen. Rupprechtstraße 13, part. Kinderwagen, gut erh., zu verk. Blank, Rennershofstr. 13, Tel. 22753 Gut erh. Möbel zu verh. Heck, G3, 3 Eckcouch u. 3 Polstersessel, neuw., 2. vk. Adr. einzus, u. A 01188 1. V. 2 Polstersessel, 1 runder Auszieh- tisch, Schreibtisch, 50,.—, Herren- kleider, starke Figur, zu verkauf. Lohrmann, Waldhof, Tannenstr. 6. Bauholz, Backsteine, Falzziegel, Türen, Fenster, T-Träger, alles gut erhalten, zu verkaufen.— Telefon 7 61 13. 0 Waschmaschine Rondo„Doris“ neuw., halbautomatisch, m. elektr. Warmwasserbereiter, 220 V, um- ständeh. für 600,— DM Neupreis 1225.9), zu verkaufen. Zuschriften unter Nr. P 2487 an den Verlag. Zimmer-Büfett mit Kredenz, sehr gut erhalten, billig abzugeben. Körber, Keplerstraße 27. Ausziehtisch(Eiche) dunkel, 12085, zu verkaufen. Telefon 2 65 25. Wohnzimmerbüfett(Eiche m. Nugb). Krefft-Dauerbrand-Herd. tiefg, W. emaill., rechts, Badewanne Guß- eis.), alles gut erh., bill. abzugeb. Käfert.-süd. Ruppertsberg. Str. 33. Gasheizungen, billig und fein, rich- tet Meister Rothermel ein. Mann- heim, am Ring L 14, 13. 2 Betten, Nachttisch, Schrank, 160 œm, 5 Eiche, sofort zu verkaufen— Adr. einzuseh, u. A 0919 im Verl. 1 Klubsessel(Grün) u. Sitz-Lauf- ställcehen(Gehfrei) zu verkaufen. Lauth, Friedrich-Ebert-Straße 25 Neuw. Kühlschrank, 110 Ltr., 400.— (neu 498,—) wegen Umzug sof zu Verk. Zuschr. u. P 1871 a. d Verl. 2 Sessel, runder Tisch 0 90 om, bil- lig abzugeben. Kirchmaier, Mönch- Wörthstraßge 133. Nach 18 Uhr. Brauner Indisch-Lamm- Mantel Gr. 43, neuwertig, aus gutem Haus für 300,- DM zu verkaufen. Zuschr. unter Nr. 0912 an den Verlag. Saba-Bodensee, Dual- Party, best. Zust., verk. Dr. Ixle, Ad.-Da- maschke-Ring 63, 18 bis 19 Uhr. Couchtisch, schwarzgekach., neuw., 50,.—, zu verkaufen. Actresse ein- zusehen unter A 01168 im Verlag. Kinderwagen, gut erh., billig zu verkaufen. Lindacher, Mannheim- Schönau, Gryphiusweg 34. Eleg. br. He. Ledermantel, Gr. 32, nicht getrag.(Neuw. 230,-) 1. 150, zu vk. Adr. einzus. u. A 01164 l. V. Gelegenheit! 1 Herrenzim.(dunkel Nußbaum), 1 EBzimmer(Kirsch), 1 Schlafzimmer(Mahagoni) preis- günstig zu verkaufen. Kautsch, Mittelstraße 13. Wohnz.-Schrank bill. zu verk. Göck, Wa.-Garstenst., Rottannenweg 24. Efzimmer(Renaissance), Schlaf zi., kompl., Einzelmöbel, Uhr, Porzell. weg. Aufl. d. Haush. zu vk. NA.: Proft. N'au, Wilh.-Wundt-Str. 17 Schw. Klavier(Schwechten), klang- schön, zu verk. Heinrich, IL. 10, 8. 2 Herren-Wintermäntel, Gr. 54, grau und marengo, neuwertig, zu verk. Telefon 4 32 94. Guterh. Kinderkorbwagen m. Gar- nitur, 70,— DM, zu verkaufen. Angeb. u. Nr. P 2429 an den Verl. Guterh. Küchenbüfett. Zimmerofen, Küchenlampe, Elektrozähler zum 1. März 1958 zu verkaufen Adresse einzuseh, unter Nr. A 2442 f. Verl. Sonderangebot in Kleiderschränken, 120 em breit, echt Birnbaum, zwei⸗ türig. in tadelloser Ausführung, 127. DM, nur gegen bar und ab Auslieferlager. Hermann Schmidt. Mhm.- Neuostheim, Harrlachweg, am Autohof. Anzusehen Samstag nur bis 11.30 Uhr, Montag bis Frei- tag von 8.00 bis 17.00 Uhr. Regale(Lebensmitte) teilw. mit Schubl., f. Großhdl. od. Werkskü. geeign., z. vk. Petry, G7, 2, T. 33208 Fernsehempfänger Nordmende Diplomat. wie immer, günstig. WHV OTTO& Co, K 2, 2 3ztür. weiß. Schrank, 50,— DM, zu verkaufen Lenaustraße 3. II. Wamsler Waschmaschine mit eingebauter Schleuder. OTTO& CO., K 2, 22. Seite 16 MORGEN Samstag, 18. Januar 1958/ Nr. 10 Aus unsere, Sogialredabhlion Albüntfte werden nach bestem Wissen doch ohne Gewähr gegeben. Sprechstun- den der Sozialredaktion: Mittwoch 9 Uhr. Donnerstag 17 Uhr. O. M. in M. Ich will meine Altbauwohnung aufgeben und eine Neubauwohnung mit Zen- tralheizung beziehen. Ich habe nun einen Inter- essenten mit dem Dringlichkeitsnachweis des Wohnungsamtes, welcher mir eine Abstands- summe von 1000 DM geben will, da er meine Wohnung unbedingt will. Kann ich mich auf eine solche Vereinbarung einlassen?— Ihre beabsichtigte Vereinbarung einer Abstands- summe zwischen mhnen und dem Neumieter ist wegen Verstoß gegen die Preis vorschriften nichtig. Die Miete für eine Altbauwohnung ist zur Zeit noch„Höchstpreis“, welcher weder unmittelbar noch mittelbar überschritten wer- den darf. Die Miete wird aber durch Einbezie- hung einer Abstandssumme für die aufgegebene Wohnung erhöht. Der Altbaumieter würde Praktisch seine bisherige Wohnung„verkaufen“. Schließlich wäre die Zulassung einer Abstands- summe auch ein Eingriff in die Eigentumsrechte ſen bleibe bel des Hausbesitzers, welcher sich gefallen lassen müßte, daß ein Mieter mit der Altbauwohnung zich einen Gewinn beschafft, während er selbst Als Vermieter eine solche Abstandssumme nicht kordern kann. Wenn der Hauseigentümer selbst bei Vermietung einer Altbauwohnung keine zusätzlichen Beträge als Entgelt für die Ein- gehung eines Mietvertrages verlangen kann, dann ist es durchaus gerecht und billig, wenn cles auch einem Mieter versagt bleibt. Anders verhält es sich zum Beispiel, wenn ein Mieter werterhöhende Aufwendungen für die Wohnung selbst finanziert hat, etwa einen Linoleum- boden gelegt oder ein Bad eingerichtet hat. In einem solchen Falle ist nichts dagegen ein- zuwenden, wenn sich der Altbaumieter vom Neumieter diese Aufwendungen entsprechend Mmrem derzeitigen Wert ersetzen läßt. Es han- delt sich hierbei dann um eine Vergütung für Aufwendungen, welche noch nicht als verwohnt gelten körmen, oder um den Erwerb von Ein- richtungsgegenständen. Georg M. in D. Ich bin Eigentümer eines kleinen Einfamilienhauses und besitze noch ein Sparguthaben von einigen Tausend DM. Auch meine Frau und meine Kinder haben jedes ein Sparkassenbuch. Nun ergibt sich die Frage, ob und in welcher Weise ich zur Vermögenssteuer herangezogen werden kann. Können Sie mir sagen, von welchem Betrag ab ich steuer- pflichtig werde? Ist mein Häuschen im Einheits- wert oder im Verkehrswert steuerlich zu be- rücksichtigen?— Steuerfrei bleiben bei der Vermögenssteuer 10 000 DM für den Steuer- pflichtigen selbst, weitere 10 00 DM für die Ehefrau, wenn beide Ehegatten unbeschränkt steuerpflichtig sind und nicht dauernd getrennt leben, und für jedes unter 18 Jahre alte Kind weitere 5000 DM. Weitere 5000 DPM sind steuer- frei, wenn der Steuerpflichtige über 60 Jahre alt oder voraussichtlich mindestens drei Jahre er- werbsunfähig ist und das Gesamtvermögen nicht mehr als 50 000 DM beträgt. Zusammen- veranlagte Ehegatten, die beide über 60 Jahre alt sind und deren gemeinsames Vermögen 100 000 DM nicht übersteigt, erhalten einen Freibetrag von 10 00 DM. Ehegatten werden zusammen veranlagt, wenn beide unbeschränkt steuerpflichtig sind und nicht dauernd getrennt leben. Grundstücke werden nach ihrem Ein- heitswert berechnet und wie das übrige Ver- mögen behandelt. Frau H. Ich war Kriegerwitwe, habe dann aber wieder geheiratet. Diese Ehe ist nicht glücklich, und es ist damit zu rechnen, daß sie früher oder später geschieden wird. Nun möchte ich gerne wissen, ob die mir früher gewährte Witwenrente nach dem Bundesversorgungs- gesetz wieder aufleben würde?— Nach der Scheidung oder Aufhebung der neuen Ehe kann der Frau eine Beihilfe in Höhe von zwei Dritteln der Witwenrente gewährt werden, sofern nicht die Witwe die Scheidung oder Auf- hebung der Ehe allein oder überwiegend ver- schuldet oder die Scheidung verlangt hat. Vor- aussetzung für die Gewährung einer Beihilfe ist jedoch, daß die Witwe vor ihrer Wieder- Verheiratung einen Anspruch auf eine Witwen- rente hatte. Außerdem sind die infolge der Auflösung der neuen Ehe erworbenen Versor- gungs-, Renten- oder Unterhaltsansprüche gel- tend zu machen; diese Leistungen werden auf die Beihilfe angerechnet. Die Dauer der zwei- ten Ehe ist dabei ohne Einfluß. Frau W. in W. Ich bin seit kurzer Zeit schuldlos geschieden. Aus der Ehe ist ein Sohn hervorgegangen, der bei mir lebt und sich im Studium befindet. Zum Jahreswechsel hat mein geschiedener Mann an meinen Sohn einen Brief gerichtet, in dem er mitteilt, daß er in Zu- kunft meinem Sohn nur noch eine Studien- beihilfe von 50 DM gewähren werde. Mein Sohn soll sich das übrige als Werkstudent verdienen. Mein geschiedener Mann befindet sich in leiten. der Position und hat ein großes Einkommen. Außerdem besitzt er ein ahnsehnliches Ver- mögen. Muß sich mein Sohn mit der Minderung des Zuschusses einverstanden erklären?— Das Landgericht Wiesbaden hat sich erst kürzlich in einem Urteil mit Entschiedenheit gegen die Auffassung gewandt, ein Student müsse durch Uebernahme einer Arbeit sein Studium mit- verdienen. Das Werkstudententum sei nichts Normales, sondern ein Uebel. Es müsse nur dann in Kauf genommen werden, wenn die Eltern außerstande seien, die Studienkosten voll aufzubringen. Ein Student wäre durch ein ordentliches Studium voll in Anspruch genom- men und sei daher in voller Höhe unterhalts- bedürftig. Diese Auffassung könne nicht als Rückfall in überlebte Vorstellungen von„alter Burschenherrlichkeit“ gewertet werden. Es handle sich vielmehr um eine Ablehnung des studiengefährdenden Werkstudententums(1 8 371/57). Dr. N. Ich habe meinem Steuerberater gegen- über die Auffassung vertreten, daß die mir entstandenen Kosten für meine Promotion steuerlich absetzbar sind. Mein Steuerberater ist gegenteiliger Auffassung. Ist Ihnen eine ent- sprechende Entscheidung bekannt? Der Bundesfinanzhof vertrat in einer Entscheidung die Auffassung, daß die Aufwendungen zur Erlangung des Doktortitels in jedem Fall als Kosten der Lebenshaltung anzusehen seien. Die Steuern dürften durch derartige Aufwen- dungen in keinem Fall vermindert werden. Aufwendungen für die Promotion seien nicht abzugsfähige Ausbildungskosten. Es handle sich bei den Kosten für das Doktor-Examen auch nicht um„Fortbildungskosten“, die von der Steuer abgesetzt werden könnten. Auch wenn das Doktor-Examen nach Abschluß der Aus- bildung abgelegt werde, könne die Steuer- abzugsfähigkeit nicht bejaht werden. Zur Gleichmäßigkeit der Besteuerung müsse näm- lich darauf abgestellt werden, was allgemein üblich sei. Das Doktor-Examen werde aber üblicherweise noch während der Ausbildungs- zeit oder alsbald nach ihrem Abschluß abgelegt. Da die Promotion somit in aller Regel ein Teil der Ausbildung sei, müsse der Aufwand dafür ganz allgemein zu den Kosten der Lebenshel- tung gerechnet werden. Eine außergewöhnliche Belastung entstehe durch das Doktor-Examen in keinem Fall. Es fehle stets an der Zwangs- läufigkeit der durch die Promotion veranlaßten Aufwendungen, W. S. in W. Einem Bekannten wurde durch den Bürgermeister unserer Gemeinde der Zu- tritt zu särntlichen Diensträumen des Bürger- meisteramtes auf die Dauer von sechs Monaten Untersagt, weil er„wiederholt durch ungebühr- liches Verhalten den Dienstbetrieb in dem Amts- gebäude erheblich gestört hat“. Ist das Verhalten des Bürgermeisters zulässig?— Das Verbot des Betretens von Diensträumen ist ein Verwal- tungsakt, der durch Berufung beim Verwal- tungsgericht anfechtbar ist. Insbesondere ist die Meinung abzulehnen, wonach der Bürgermei- ster das Hausverbot lediglich in Ausübung eines privatrechtlichen Hausrechtes erlassen hat. An öffentlichen Dienstgebäuden besteht zwar kein Gemeingebrauch, indessen besteht für jeder- mann das Recht, die örtlichen Verwaltungsbe- hörden zur Erledigung der Angelegenheit und zur Einholung von Auskünften aufzusuchen. Dieses Recht darf aber nicht mißbraucht wer- den. Sind die Untersuchungsgründe stichhaltig, so hat der Bürgermeister rechtmäßig gehandelt, zumal überwiegende Belange des Betroffenen nicht verletzt werden, denn der Betroffene kann seine Eingaben immer noch schriftlich vorbrin- gen oder sich durch einen Bevollmächtigten ver- treten lassen. Der Bürgermeister darf nur dann das Verbot nicht erlassen, wenn nach der Art der Angelegenheit diese nur persönlich erledigt Werden kann. H. O. in L. Vor zwei Wochen übergab ich einem Uhrmacher meine Armbanduhr mit der Bitte, sie zu prüfen und festzustellen, wie hoch sich ungefähr die Reparaturkosten belaufen. Als mir der Uhrmacher am nächsten Tag den Preis nannte, war ich damit einverstanden, weil er im Verhältnis zu dem Wert der Uhr stand, so daß ich den Auftrag gab, die Uhr zu repa- rieren. Am Tage der Ablieferung der reparier- ten Uhr verlangte der Uhrmacher von mir einen weit höheren Preis mit der Begründung, es habe sich als notwendig erwiesen, eine neue Feder einzusetzen. Migmutig zahlte ich den ge- korderten Betrag. Nach acht Tagen blieb die Uhr wieder stehen. Der Uhrmacher sagte nun auf meine Reklamation, daß vermutlich die Fe. der gesprungen sei, wofür er aber nicht hafte, da für Federbruch allgemein keine Garantie gegeben werde. Muß ich die nochmaligen Un- kosten zahlen?— Richtig ist, daß für Feder- bruch nicht gehaftet wird Zunächst hätte der Uhrmacher aber kostenlos feststellen müssen, ob überhaupt die Feder gebrochen ist oder ob sie sich nur ausgehakt hatte Wäre sie gebro- chen gewesen, dann hätten Sie keinen Rechts- anspruch auf kostenlose Neueinsetzung einer Feder; ein entgegenkommender Geschäftsmann würde dies aber tun. Dagegen war der Uhr- macher nicht berechtigt, die neue Feder ohne Ihre Zustimmung gegen Berechnung eines Mehrpreises einzusetzen. Durch die von ihm vorgenommene Untersuchung der Uhr und sein Preisangebot war er gebunden. Da Sie aber ohne Widerspruch bezahlt haben, können Sie keine Rechte aus dieser Mehrforderung mehr herleiten. Brigitte M. Ich trage den Vornamen Brigitte, der mir durchaus gefällt, doch weiß ich nicht, woher dieser Name eigentlich stammt. Gehört er zu den altgermanischen Namen? Der Name ist altirischen Ursprungs. Brigida—„die Hohe“— ist die Schutzheilige Irlands. Sie war die Gründerin des Brigidenordens und mehre- rer Klöster. E. Sch. In meiner Familie scheint eine Ver- anlagung zu Krampfadern vorhanden zu sein. Meine verstorbene Mutter hat daran gelitten, und zwei Schwestern haben jetzt damit zu tun. Ein Bruder, Bäckermeister, mußte seinen Beruf deshalb aufgeben. Bei mir machen sich nun auch die ersten Anzeichen bemerkbar. Ich möchte vorbeugen und vermeide von mir aus schon vieles Stehen. Nun wurde mir gesagt, daß man frühzeitig schon durch Einspritzungen vor- beugen kann. Es soll sich angeblich um Mittel handeln, die eine Blutgerinnung verursachen. Stimmt das?— Es ist richtig, daß in manchen Familien eine Anlage zu Krampfadern vor- handen sein kann. Wer diese Anlagen besitzt, kann selbst vorbeugen, indem er zum Belspiel durch Selbstmassage der unteren Gl edmaßen und regelmäßige Beingymnastik Blut- und Dymphumlauf anregt. Dadurch werden auch Bindegewebe und Muskulatur gekräftigt. Läßt sich längeres Stehen nicht vermeiden. kann durch kleine Hilfsmaßnahmen die Stauung in den Beinen gemildert werden. Selbst bei größ- ter beruflicher Inanspruchnahme wird es immer möglich sein, das Körpergewicht im Stehen durch wippende Bewegungen einige Male auf die Fußspitzen und wieder zurück zu verlagern, auch einige kreisende Fußbewegungen im Sprunggelenk lassen sich immer ausführen. Sind bereits Krampfadern vorhanden, die Be- schwerden machen, soll man sich frühzeitig zur Krampfaderverödung durch Einspritzungen entschließen. Dieses seit Jahrzehnten erprobte und vielfach verbesserte Verfahren hat sich bewährt und kann ohne Berufsstörung durch- geführt werden. In der Hand eines mit der Technik vertrauten Arztes ist es völlig gefahr- los. Es handelt sich bei der Einspritzung nicht um Blutgerinnung erzeugende Mittel, wie häu- lig von Laien angenommen wird, sondern um Lösungen, die eine begrenzte Entzündung der Innenwände der Krampfadern erzeugen und so schnell zu einer Verklebung derselben führen. Blutgerinnsel und deren Folgen sind also nicht zu befürchten. Frau Erna G. Ich bekam eine sehr schöne Blattpflanze geschenkt. Ich habe diese Art noch nie gesehen und befragte mich deshalb bei einer mir bekannten Blumenfreundin nach dem Namen dieser Pflanze. Sie wurde als„Russen- wein“ oder„Känguruhklimmer“ bezeichnet. Haben Sie schon einmal etwas von dieser Pflanze gehört? Wissen Sie eventuell, wie sie gepflegt wird?— Der botanische Name ist Cis- sus antarctica. Die Pflanze stammt aus Austra- lien und hat sich in unserem Land schon viele Freunde geschaffen. Die Ursache liegt darin, daß der Cissus nicht nur eine sehr schöne, son- dern auch sehr haltbare Zimmerpflanze ist. Er benötigt keine hohen Temperaturen und kann selbst noch in kälteren Zimmern aufgestellt werden. Er fühlt sich aber in einem geheizten Zimmer durchaus wohl. Er fühlt sich nicht nur an Fensternischen wohl, sondern gedeiht auch an hellen bis halphellen Wänden. An Bambus- stäben angebunden, gedeiht er auch noch mehrere Meter vom Fenster entfernt. Wenn freilich das Zimmer überheizt und die Luft sehr trocken ist, werden die Blätter von Trips befallen und sterben ab. Auch übergroße Topf- nässe muß vermieden werden. Als Erde emp- flehlt sich eine Lauberde mit Zusatz von Mist- beeterde und Lehm. Während der Sommer- monate, wenn es sehr heiß ist, kann selbst- verständlich mehr Wasser aufgenommen wer- den. P. 22. Es entstand eine Meinungsverschieden- heit über die Frage, seit wann es Jazz-Musik gibt. Ich bin der Auffassung, daß diese Musik erst um 1930 herum entstand, während die gegenteilige Meinung dahingeht, daß sie schon nach dem ersten Weltkriege, also um 1920, ent- stand. Wo kommt eigentlich das Wort Jazz her?— Jazz entstand schon um 1900 in New Orleans in den Vereinigten Staaten, und zwar aus geistlichen Gesängen und Rhythmen der Neger, vermischt mit Volksweisen und Mär schem der Weiſſen. Das Wort Jazz kommt ver- mutlich von englisch to jazz„hetzen“. Zwangsvollstreckung gegen Soldaten Wichtige Bekanntmachung des Bundesverteidigungsministeriums Die beim Aufbau der Bundeswehr erlassenen Gesetze, die die Rechtsstellung des Soldaten regeln sollten, haben in manchen Punkten noch Fragen offen gelassen. So waren lange Zeit die Gläubiger von Soldaten etwas in Verlegenheit, Wie sie nach der Einberufung ihrer Schuldner zu ihrem Geld kommen sollten. Es bestanden nämlich zunächst keine Vorschriften darüber, wie insbesondere die Zustellung eines gericht- lichen Urteils, die der Vollstreckung ja voraus- gehen muß, erfolgen soll; Unklarheit herrschte weiterhin darüber, bei welcher Dienststelle eine Gehaltspfändung gegen Soldaten vorgenommen werden muß. Eine vorläufige Regelung dieser Fragen wurde jetzt durch zwei Bekanntmachungen des Bundesverteidigungs ministeriums herbeige- führt. Für Prozesse und Pfändungen gegen Sol- daten ist es wichtig zu wissen, daß gerichtliche Zustellungen vorläufig nach denselben Be- stimmungen durchgeführt werden können wie bei Zivilisten. Die Zustellung wird also vom Gerichtsvollzieher oder in dessen Auftrag von der Post ausgeführt; dabei muß der Zustel- lungsbeamte von dem Vorgesetzten des Zu- stellungsempfängers in einer genau geregelten Weise unterstützt werden. Soldaten können im Verfahren vor deut- schen Gerichten wie alle anderen Personen als Zeugen geladen werden. Zu einem solchen Zeugentermin muß der Soldat von seinem Vor- gesetzten den erforderlichen Urlaub erhalten. Voraussetzung ist allerdings, daß mit der La- dung die Entschädigung für die Reisekosten und für Kostenauslagen in bar angeboten oder deren Hinterlegung beim Gericht nachgewiesen wird. Nur in dringenden Ausnahmefällen darf der Urlaub für einen solchen Zweck verwelgert werden; dann muß sich der als Zeuge geladene Soldat unter Vorlegung einer schriftlichen Be- stätigung seines Dienstvorgesetzten bei Gericht entschuldigen. 5 Zwangsvollstreckungen gegen Soldaten, also insbesondere eine Sachpfandung gegen einen 5 Soldaten, können vom Gerichtsvollzieher ohne Vorherige Genehmigung der militärischen Dienststelle des Schuldners vorgenommen wer- den. Der Gerichtsvollzieher kann zu diesem Zweck die Unterkunft des Soldaten aufsuchen; in der Bekanntmachung ist ausdrücklich an- geordnet, daß dem Gerichtsvollzieher die Pfän- dung der dem Schuldner gehörenden Sachen er- möglicht werden muß. Lediglich aus zwingen- den Gründen des Geheimnisschutzes kann dem Gerichtsvollzieher das Betreten militärischer Anlagen verwehrt werden. In diesem Fall muß der Vorgesetzte des Soldaten dafür Sorge tra- gen, daß der Gerichtsvollzieher die Zwangs- Vollstreckung anderweitig ausführen kann. Die Bekanntmachung nennt als Beispiel dafür, dag das gesamte bewegliche Eigentum des Schuld- ners an einen Ort gebracht wird, den der Ge- richtsvollzieher betreten kann. Auch die Haft zur Erzwingung des Offen- barungseides ist gegen Soldaten möglich. Der Gerichtsvollzieher soll die bevorstehende Ver- haftung nur rechtzeitig vorher bei dessen Vor- gesetztem ankündigen; dieser ist dann ver- pflichtet, unverzüglich für die Freistellung die- ses Soldaten zu sorgen. Es ist also dafür Sorge getragen, daß die Durchsetzung von Forderungen von Zivil- personen gegen Soldaten nicht an irgendwel- chen militärischen Vorschriften scheitert. Von besonderer Bedeutung wird bei der Zwangsvollstreckung gegen Soldaten immer die Gehaltspfändung sein. Voraussetzung einer sol- chen Gehaltspfändung ist, daß der Gläubiger Weiß, welches die gehaltszahlende Stelle st. Auch diese Frage wird in den genannten Be- kanntmachungen des Bundesverteidigungs- ministeriums geklärt. Danach wird der Bundes- fiskus, von dem ja auch die Gehälter der Sol- daten bezahlt werden, im Bereich der Bundes- wehr bei Pfändung von Dienst- und Versor- gungsbezügen von Soldaten, Beamten und Ali gestellten durch den Leiter der zuständigen Ge- bührnisstelle vertreten. Pfändungen von Dienstbezügen der Lohnempfänger des Bundes- ministeriums für Verteidigung sind an den Leiter der Gebührnisstelle des Bundesverteidi- Fubss ministeriums au richten. Bei anderen Mi- litärpersonen ist die Pfändung an den Leiter der örtlichen Verwaltungsstelle(Standortver- Waltung) zu richten. Nun wird nicht jeder Gläubiger ohne weite- res erkennen können, welche Stelle für seine Lohnpfändung zuständig ist. Es ist deshalb aus- drücklich angeordnet worden, daß eine unzu- ständige Dienststelle, die eine Lohnpfändung zugestellt erhält, das Schriftstück dem Gläu- biger unverzüglich unter Angabe des Grundes zurücksenden und, soweit dies möglich ist, die zuständige Stelle bezeichnen muß. Das„billige“ Fahrrad Wann schützt der„gute Glaube“ beim Kauf von„heißer“ Ware? Unser Alltag wimmelt von kleinen und gro- Ben Rechtsfragen. Man kann sehr schnell zum Mittelpunkt— oft leider auch zum Opfer eines schwierigen juristischen Poblems werden und dabei hat alles so harmlos angefangen: Der Vater hatte seinem Sohn endlich das heiß er- sehnte Fahrrad gekauft. Ein Arbeitskollege Hatte es ihm angeboten; das Rad war verhält- nismähig neu, der Preis günstig— er hatte das Geschäft gemacht und das Rad abends gleich mitgenommen, Als der Sohn seinen Freunden stolz das neue Rad vor führte, gab es eine pein- liche Ueberraschung. Einer seiner Freunde er- kannte nämlich das Rad als sein eigenes wie- der, das er einem Bekannten geliehen hatte. Was nun? Wem gehört das Rad? Muß der Sohn es dem Freund herausgeben oder muß es der Vater nochmals bezahlen? Solche Situationen können sich bei jedem Er werbsgeschäft des Alltags ergeben, vor allem, wenn man etwas aus zweiter Hand kauft. Ganz gleich, ob es sich nun urn ein Fahrrad, eine Schreibmaschine, einen Kühl- schrank, Bücher oder éetwas anderes handelt. Würde bei uns noch das Römische Recht — SCHACH Migglöckte Abwehr Es wird oft behauptet, daß das Endspfe der schwierigste Teil des Schachs sei. Nich mit Unrecht, denn hier wirkt sich ein kal. scher Zug entscheidender aus, als in der Er. öffnung, in der„Kleine Unebenheiten leichter auszubügeln sind. Es gibt natürliq auch Vertreter der These, daß die Eröffnun Weil wichtig für Aufbau und Gestaltung de Partie, der schwierigere Teil ist. Natürlich wird immer das als schwierig empfunden Was gerade zu bewältigen ist und jeder, d es im Schach zu etwas bringen will, mul sowohl von der Eröffnung, wie vom End. spiel eine Ahnung haben. i Nachstehendes Diagramm einer turbulen. ten Stellung zwischen Pachmann und Balz. nel zeigt, wie ein schwacher Zug sofort ent scheidend sein kann. Pachmann— Balanel (Steinitz-Gedenkturnier in Prag 1957) e e 2 7 ,, 7 2. 2, 1 2 2 e 0, 5 a., Ide n e . 3 ,, ,, x A c,,, VVV g h Weiß am Zug 1. f4, gæh2; 2. kx g5, Txfl; 3. Kxh2, hd. Weiß erkannte wohl die gegnerische Ab- sicht, ihn mit Tf8— 2. und Tfi—hI matt zusetzen, fand aber nicht die richtige Eri. derung und verlor in wenigen Zügen 4. Lhs?(L511), Sg.; 5. Lxg4; 182 6 Kha, Tfl—hi matt. Unheimlicher Läbfer Matt mit möglich wenig Material zu ek zielen, das ist das Bestreben vieler Problem- komponisten. In nachstehendem Vierzüger stehen Weiß nur ein Läufer und ein Sprin⸗ Ser zur Verfügung, von denen eine Figur noch geopfert wird. Aber welche? F. May LItalia scachisticu“ 1931) , e , 7 e * N 15. ec, e, ,„ J Y N 8 Nek A IJ Y J N N c,. 2 2 B d* S h Matt in vier Zügen Lösung: 3 Neu gp y pun pu g g dds&(unspufdae nz gd ane fe sep U pee) S Ie rpS I: K M A gelten, dann hätte unser Familienvater Pech gehabt. Im alten Rom kannte man nämlich noch nicht die Regelung, die das Bürgerliche Gesetzbuch für einen solchen Fall vorsieht: den„Schutz des guten Glaubens“. Wenn der Vater„gutgläubig“ angenommen hatte, daß das Fahrrad seinem Kollegen ge- hörte, dann hat er das Eigentum an dem Rad erworben. Niemand kann es ihm wieder strei- ö tig machen, selbst wenn sich nachher heraus- stellt, dag der Kollege das Fahrrad gar nicht hätte verkaufen dürfen, weil es in Wirklich keit einem anderen gehörte. Wesentlich ist also, daß der Vater„gutgläu· big“ war. Das wäre er dann nicht, wenn„ihm bekannt oder infolge grober Fahrlässigkeit un- bekannt ist, daß die Sache nicht dem Ver- äußerer gehört“. Wenn also der Vater gewußt hat, daß; das Fahrrad seinem Kollegen gar nicht gehörte, dann hätte er kein Eigentum an dem Fahrrad erworben. In unserem Fall wußte er das natürlich nicht; aber war ihm diese Tatsache vielleicht nur infolge grober Fahrlässigkeit unbekannt? Dies ist wohl de für den Alltag bedeutsamste Frage. 1 200,—, 1800,—, *„„* (Auch die „„* Mösbelkauf— aber ohne Sorgen! Wir bieten mehr als 100 Möbel aus 300 Fabriken scwie Matratzen, Federbetten, Teppiche, Oefen, Kühlschränke, Radio- geräte, Lampen usw. Wir liefern zu günstigen Zahlungsbedingungen 2z. B.: Ratenpreis bis zu DM 300,—, Monatsr. DM 32,—, Wöchtl. DM 8, Anzahlung kann in Raten geleistet werden!) Leferung frei Haus in eigenen Möbeltransportwagen ab: EUROPAS MODbERNSTER MGRHVERSANDHAILLE Wir bedienen u. beraten sie gern mit unserem reichbeb. Angebot. Schreiben Sie deshalb heute noch eine einfache Postkarte an: DEUIscHANDS SROGSSTE MöBEHISscHAU Möbel-Goebels, Köln, Maarweg 48-58 5. 22,„ 12,.— 18,.— 5 55 5 55 Wohnungstausch Biete 2 Zl., Kü., Bad, Neubau, 63,—; Suche gleichw, 3-Zim.-Whg., evtl. BRZ. Zuschr. u. Nr. 0948 a. d. Verl. Biete g. Zimmer, Küche u. Bad, eig. Abschluß, Miete: 32,-, Neckarstadt- Ost, suche 3 Zimmer- Wohnung. Zuschr. u. Nr. 01047 an den Verlag. Biete schöne 2-Zimmer-Wohnung, Küche u. Bad, in Mannheim, Beil- straße 24; suche 1 Zimmer u. Kü., in Käfertal oder näh. Umgebung. Näheres bei Balschbach, Käfertal, Mußbacher Straße 28. Biete Mannheim: schöne, preis- werte 3-Zi.-Wohng., Bauj. 1950 (80 qm) mit Bad und Balkon an Grünanlage. Suche Karlsruhe: Aehnliche, möglichst größere Wohnung. Angeb. u. Nr. P 2369 a. d. Verl. Biete: 2 Zimmer, Küche und Bad „ Suche: 3 Zimmer, Küche und Bad Zuschrift. u. P 2273 an den Verl. Biete: Laden gt. Lage Oberstadt m. Nebenraum, je 18 qm, evtl. mit 1- Zi.-Whg. Neuosth. Suche: 3-4-Zi. Whg.(Innenst., Oststst., Lindenh.). Zuschr. u. Nr. 01094 an den Verlag. Blete 1 Zimmer, Küche und Bad, Lindenhof, Miete 45,; suche 2 Zim- mer u Küche, Miete bis 70, DM. Zuschr. u. Nr. 01181 an den Verlag. Biete 1 Zimmer und Küche 3 Treppen; suche das gleiche par- terre oder Leerzimmer, evtl. mit Wasser. Zuschr. u. P 0924 a, d, V. Komf. 4 Zl., gr. Diele, Mädch.-Zi., Zentr.-Hzg., geg. gr. 3- Zi.-Whg. zu tausch. ges. Zuschr. u. 01127 a. d. v. Biete in Heidelberg 2½ Zimmer, Ku. und Balkon, suche 3 Zimmer und Küche in Mhm. Tel. Mhm. 2 45 21 Schöne 3 Zimmer wohnung mit Bac, Speisekammer usw., 2 Trep- pen hoch, in der Oststadt zu tau- schen gegen schöne 2-Zz immer- Wohnung mit allem Komfort. Kommt nur Oststadt, auch Neubau in Frage. Zuschr. u. 0886 à. d. V. Wohnungstausch! Kinderl. Ehep. bietet in Bad Dürk. heim schö., sonn. 3-Zi.-Komf.-Wo. m. Ztrhzg., gr. Garage, mtl. 175, Tel., gg. Erst, der Umzugskosten; sucht in Mhm.-Ostst., Neuosth. od. Nähe Wassert. ruh. 1½ b. 2-Zd.-W., Ztrh.- od. Ofhzg., Bad, Garg., Tel., evtl. ob. Stockw., in mögl. ruhig. Lage. Angeb. unt. P 0962 a, d. V. Biete 2 Zimmer, Küche, Innenstadt, 26,— DM; suche 1 bis 2 Zimmer u. Küche, Innenstadt od. Vorort. Zuschr. u. Nr. 01017 am den Verlag. 5-Zim.-Wohng. Komfort, Innenstadt, Seg. 3½.-Zim.-Whg. Innenstadt, ge- sucht. Zuschr. u. 0934 a. d. Verlag. Biete 2 Zim., Kü., Bad, Miete 43, Waldhof, suche gleichw. in Garten- stadt od. Umgeb. Waldhof, Miete bis 30,. Zuschr. u. Nr. 01130 a. d. V. Biete 2 Zimmer, Küche, Bad, Miete 54,— DM, suche 3-•4 Zimmer, Küche, Bad nur Stadtmitte, bevorzugt Breite Straße. Evtl. Uebernahme noch laufender Verpflichtungen. Angeb. u. Nr. 0882 a. d. Verlag. Untertieht Wer erteilt zmal wöchentlich por- tugiesischen Sprachunterricht? Zuschr. u. Nr. 0920 an den Verlag. Engl. u. Franz.„Privat“ Tel. 4 31 74. Nachhilfeunterricht in Engl., Franz. u. Matſlematik für Schülerin U 1 gewünscht. Zuschr. u. 01190 a. d. v. Französisch. Sprachkurs- Vertrag auf Schallplatten zu verkaufen. Zuschr. unter Nr. 01096 an den Verlag. 2 Wer gibt Nachhilfestunden in Latein und Englisch? Zuschriften unter Nr. 0927 an den Verlag. Arzthelferin der ideale Frauenberuſ Sehr qute Berufsaussichten Nach bestandener Abschlußprüfung sofort Anstellungsmödlichkeiten. Halbſährige Lehrgänge Anfang April und Anfang Gktober in Karlsruhe Stuttgart, Essen. Eigene Schulheime Verlangen Sie unseren interessanten Freiprospekt durch das 5 Lehrinstitut für kaufmännisch- praktische Arzthelferinnen Dr. med. Glaeser ſllannnelmer Rosmetik- Studio F 1, 2 Telefon 2 6586 F 1, 2 beginnt neuen Lehrgang am Dienstag, 4. Febr. 1958 Einzige in Mannheim vom Deut- schen Fachverband anerkannte Ausbildungsstätte. English by Englishmann: B 3, 16. Darmträgheit naturgemäß geregelt ohne Chemikalien durch Joghurt-Milkitten, ein diötefisches Natvr. mittel in Wörfefform;% unter Verwendung von Joghurt Kulturen, Vorzugsmiſch, Mi chzucker, und apderem Pffonzemzusdtz, er, Waldhonig, Pflaumen, Feigen soW-ie angereicheff mit bioſogischem Vitomiasſ. Die vorzüglich schmeckenden Joghurt-Milkitten-Wörtel bewirken regelmäßige, leicht und angenehm sich volſziebende Dormenfſeeröngen, ie sie von Natur dus sein sollen. Packungen zu J. 30 OM und 2.20 HM sind in aſſen Apotheken 20 haben. Joghurt-Milkitten Englisch für Kinder (11 bis 14jährige). SchussLER, S 6, 21(am Ring) Tel. 2 25 15 ab 15 Uhr, Der bekannte, von qualif. Berufs. angehörigen im Einvernehmen mit dem Fachverband geleitete Lehr- gang zur Vorbereitung auf die Darum in die Ferne Sschwelfen? Vortellhafter kaufen Sie am Platze vom Fachmann Koffer., Flach-. Reise- und Büromaschinen mit Menaterstenmngln 12, DM Jämtl. neuesten Modelle lieferbar. Prospekt-Kataloß sratis— Auch Abgabe von Mietmaschinen. Fachgeschäft für Büromaschinen NENBERT SOMMER Mannheim— Friedrichsring 40— Telefon 2 00 Fachprüfung — für Helfer in Steuersachen beginnt demnächst in Karlsruhe und Mannheim. Anmeldung u. Nr. P 2531 a. d. verl. r ͤ ve Angeigen m Karlsruhe, Rheinstraße 36 Haben Erol 2 4 1 Stunde Fernsehen für 1.- DN Fernsehanschaffung leicit gemacht durch Fernsehen mit Münzautomat. Nach 24 Monaten Ihr Eigentum nne Anzahlung! aste genden in den bernseh-Grschöften FR. HoOFEEILZZZ ER Monheim lelefon 31014 A. S TUNE Mittelstr. 84 — 5 f f übt ter Alx Mu Am des fiel auf Mö; Tor folg Sie 0 2 digt ler Spi- digi 1 der gele reut Spie Wa, Beg Bine prol U dun sind 1 nein wiec Man gen ball am bez gen. dal. aber asg om ist I E aber richt zeng liegt Sſcar icht sein 2ufU. Kält; klärt K W 4d; . sind weis, die Finn Roth heim e c h Finn. schei Vera beisp er m Abse verst nicht die Bruß view „Tech Boule nur Ge dium ärger Aber durch Halb- Natio ES ben nes J jenen A. Se techn heim- „MMC“ durch daß e um B zen 2 stall dieses bräuc ter, d in de erst 8 Mittel Ob Nr. 1 — Endspie ei. Nich ein fal. der Er. heiten natürlich ökknung tung de Natürliq pfundeg der, de I, mul 'm End. urbulen, ad Balz. kort ent. 19570 8 7 8 * 2 ch2, ha he Ab- 1 matt. e Erwꝛi. Zügen. 12 f 6 zu er- oblem-· erzüger Sprin- n — 1 80 2 8.** ters 1 ed Pech aämlich U erliche sieht: o mmen en ge- n Rad strei- leraus- nicht rklich· itgläu- „ihm eit un- Ver- ewußt n gar entum 1 Fall r ihm grober al die —— bens. 2 — Fr. 14/ Samstag, 18. Januar 1958 MORGEN Seite 17 Am Nandle notiert Und die Fahne flatterte voran Er heißt Muller, wohnt in Oberpreuschwitg, übt am Wochenende sein Amt als Schiedsrich- ter aus und ist als solcher kein Gegner des Alkohols. Es begab sich nun, daß besagter Herr Müller in Bayreuth ein Spiel zwischen den Amateurliga- Reserven des dortigen VfB; und des ATS Kulmbach zu leiten Ratte. Und dabei fel dem Spieler Karl Heinz Sommerer etwas auf. Er machte auch aus seinem Herzen keine Mördergrube und nach einer zweifelhaften Torentscheidung gab er dem„Schwarzkittel“ folgendes zu verstehen:„Herr Schiedsrichter, Sie sind ja betrunken.“ So betrunſcen, daß er den Sinn der Anschul- digung nicht mehr erfaßt hätte, war Herr Mül- ler aber auch vieder nickt. Also schiclete er den Spieler Sommerer wegen Schiedsrickterbelei- digung vom Platz. Dieser Tage befaßte sich das Sportgericht der ersten Amateur-Liga Bayerns mit der An- gelegenheit, gab der Beschwerde des VfB; Bay- reuth statt und sah von einer Bestrafung des Spielers ab. Er hatte nämlich die lautere Wahrheit gesagt. Herr Müller katte sich vor Beginn des Spiels wirklich einige hinter die Binde gegossen. Das bestätigte auch die Blut- probe durch die Polizei. Womit erwiesen ist, daß„Tatsachenentschei- dungen“ nicht immer Tatsackenentsckeidungen ä * Da wir gerade bei Schiedsrichtern sind— nein von einem Betrunkenen ist nicht schon wieder die Rede, sondern von Rudolf Eisemann. Man ſcann ihn mit Fug und Recht als denjeni- gen bezeichnen, der beim Verlassen des Fub- ballplatzes die Polizei als Freund und Helfer am meisten in Anspruch nimmt. In Regensburg bezog er Prügel. Was sich dort beim Spiel ge- gen Bayern München abspielte, war ein Skan- dal. Daran ist nicht zu deuteln. Man sollte aber auch einmal die Frage prüfen, warum es ausgerechnet immer dann zu Aussckreitungen commt, wenn Eisemann„trillert“. Schließlich ist Regensburg nicht sein erster„Fall“. Eisemann mag ein Regelegperte sein. Das aber allein macht noch keinen guten Schieds- richter. Dieses Amt erfordert auch Fingerspit- zengefühl. Und das scheint ihm zu fehlen. Es liegt uns fern, ihm zu unterstellen, daß er Skandale mit Absicht herbeiführt. Er tut aber gichts, um sie zu vermeiden. Warum?— Weil sein Drang aufzufallen, um jeden Preis auf- zufallen, im umgekehrt proportionalen Ver- hältnis zu seinem Wuchs steht. Vielleicht er- klärt dieser Umstand einiges. Kleiner(Eise) Mann— ganz groß. Das Wäre er gerne * Badens Spitzenkräfte im Amateur- Boꝶsport sind auf den DaB nicht gut æ⁊u sprechen. Be- weis; In der deutschen Nationalmannschaft, die am 2. Februar in Helsinki auf die Staßel Finnlands trifft, stehen weder die Waldhöfer Roth, Klahm und Böttcher, noch der Wein- heimer Malchow. Aber nicht bei allen sind es echte berufliche Gründe, die einen Start in Finnland unmöglich machen. Die Mehrzahl scheint im Schmollwinkel zu stehen und aus Verärgerung abgesagt zu Raben. Bei Klahm beispielsweise könnte man sich vorstellen, daß er mit der Placierung in der Rangliste nach Abschluß der Titelkämpfe in Kiel nicht ein- verstanden war. Und Roth kann offensichtlich nicht die Schiſcanen vor dem Endkampf und die Aeußerungen des DABV- Vorsitzenden Bruß vergessen, der damals in einem Inter- view erklärt hatte, das unter der Ueberschrift „Technik aus dem Ring getrieben“ in einem Boulevard- Blatt erschien:„Ein Glück, daß wir nur einen Roth haben.“ Gewiß, es gab schon Leute im DABV-Präsi- dium mit mehr Taktgefünhl und Roths Ver- ärgerung mag vielen verständlich erscheinen. Aber wurde die Ansicht von Bruß nicht da- durch revidiert, daß der deutsche Meister im Halbweltergewicht erneut in die deutsche National-Staffel berufen werden sollte? Es gab einmal eine Zeit, da war es das Stre- ben jedes ehrgelzigen Sportlers, die Furben sei- nes Landes vertreten zu dürfen. Und auch in jenen Tagen gab es schon Funktionäre. Auch unfakige und dummschwätzende Seinen Stall vergrößern will Julius Polzer. technischer Leiter und Bommanager aus Mann- heim- Waldhof. Es ist jener Polzer, der die „MM“ Sportredaktion vor knapp einem Jahr durch ein Rechtsanwaltbüro hat wissen lassen, daß er nur in der RM.Zeit Hühner züchtete, um Berufsboger mit Lebensmitteln unterstüt- zen au Können. Also: Polzer will seinen BO. stall vergrögern— nickt den Hühnerstall. Zu diesem Zwech wirft er wieder Köder aus. Er bräuchte neben seinem Schwergewichtler Rit⸗ ter, der so vorslentig„aufgebaut“ wird, daß er in den neun Monaten seiner Proſfi-Tätigkeit erst sechs Kämpfe bestritt, einen zug kräftigen Mittelgewichtler. So einen von der Art Klahms. Ob Willy anbeißen wird. * Sir Stanley Rous, ein„Großkopfeter“ des englischen Fußballs, sprach sich dieser Tage gegen die Gefühlsausbrüche der Spieler aus, wenn ein Tor erzielt wurde. Er vertrat die Ansicht, Dankeskusse, Freudenhopser und son- tige komische Gefuhlsuusbruche gehörten micht zu einem Spiel. Dem ist nichts hinauꝛufugen. Oder doch: Das gleiche gilt auch für den deutschen Fuſball-Sport. Diese Freudentänze und innigen Umarmun- gen! Eine Unsitte, die zur feräfteraubenden ozedur wird, wenn die Spieler uber das halbe Feld eilen, um dem Torschützen zu gratulie- zen. Tät's nient auen ein fameradschaftlicher Händedruc des Nebenmannes? 5 Nur einen Bruchteil dieser Kraft kostete es, . sieh die Mannschaften überall! 1 eder auf die schöne Sitte, das Publixum vor eginn des Spiels mit einer kleinen Verbeu- gung au grüßen. Aber nicht nur das auf der Tribüne Nur Trostpflaster nach Niederlagen-Serien: Deutschlands erster Saison-Sieg im Eis- hockey kann keine ungetrübte Freude wek⸗ ken. Das 8:4 über Italien in der Dortmunder Westfalenhalle ist im gegenwärtigen Sta- dium nicht mehr als ein linderndes Trost- Pflaster nach den Enttäuschungen durch die Niederlagen-Serie gegen eine zweitklassige Auswahl der CSR(4:5), das international nicht hoch einzuschätzende Italien(3:4), Olympiasieger UdssR(3:9 und 0:9) sowie die irrtümlich als dankbarer Gegner ange- sehenen Polen(2:4). Niemand sollte sich wundern, wenn der Dortmunder Erfolg über Italien mit der geglückten Revanche für das 3:4 vom 31. Oktober in Landsberg der ein- zige deutsche Erfolg bei den elf Länder- spielen der laufenden Saison bleiben würde. Anfang Februar in München und Garmisch- Partenkirchen gegen die UdssR und am 22. März in Berlin gegen den Olympiazweiten USA sind die Aussichten denkbar schlecht, und am 15. und 16. Februar wird Deutsch- land beim Doppel-Länderspiel in Cortina d'Ampezzo wieder jene Nervenmühle der temperamentvollen Italiener kennen lernen, in der sie nur in zwei von acht Gastspielen ein Debakel vermeiden konnte. Vom Niveau des Dortmunder Spiels aus beurteilt, sieht unsere Eishockey-Zukunft alles andere als hoffnungsvoll aus. Gewiß flelen einige, zum Teil beständige Kräfte aus beruflichen Gründen aus. Weit eher konnte man schon, bei der angekündigten„Ver- jüngung“, auf den langsam gewordenen Markus Egen verzichten, wenngleich die Inkonsequenz im DEV soweit ging, dem schon fast in Vergessenheit geratenen Toni Biersack das alte Vertrauen entgegenzu- bringen. Noch zählte in einigen Situationen etwa bei seinem zum Tor führenden Alleingang— die Routine des Garmischers, indessen konnte auch er nicht die schlei“ chende Unsicherheit bannen, die das deut- sche Abwehrspiel in 30 von 60 Minuten nicht los wurde. Als Fazit der letzten beiden Jahre bleibt jedoch der Eindruck zurück, daß uns auch die„Alten“ mit der mehr oder weniger vorhandenen Routine Enttäuschun- gen nicht ersparen konnten. Die größte Ernüchterung ergab sich in Freude übe? Lishoche,-Sieg nicht ungetrübt Nachwuchs noch in Acht und Bann/ Tölzer Sturmreihe entschied Dortmund durch den weit überschätzten dritten Sturm, dessen Aufstellung keines- wegs eine Verjüngung im eigentlichen Sinne darstellte. Gewiß trugen Löggow, Jablonski (der in der letzten Saison noch in der Sow- jetzonen-Auswahl stand) und Werner Ka- dow ſ erstmals das Nationaltrikot. Das machte einige Nervosität verständlich. Unerklärlich erscheint jedoch die Primitivität ihres Spiels, zumal sie vorher an einem Spezialtraining unter Gerhard Kießling, dem früheren Trainer der sowjetzonalen Sektion, teilnah- men. Von diesem Training wollen Einge- weihte wissen, es sei der erste Schritt auf dem Wege Kießlings zum DEV- Trainer. Ein Glück nur, daß sich im zweiten(Tölzer) Sturm bei Mayr-Probst-Rampf Talent, Kämpferherz und Selbstvertrauen zusam- mepfanden. Der DEV sollte endlich sein Augenmerk au die Jüngeren unter den Jungen richten. Wenn uns schon die„Alten“ Enttäuschungen nicht ersparen können, so liegt in einer Um- stellung nicht das geringste Risiko. Mit Ho- belsbreger, Alois und Siggi Mayr, Kleckers, dem Düsseldorfer Sturm Gregory-Rohde- Schmitz, Kappelmeier, Barczikowski und Loibl aus der vernachlässigten Nachwuchs- schar und den Jüngeren aus dem Kreis der Nationalspieler(Jansen, Ambros, Egger- bauer, Huber, Jochems, Probst, Rampf, Trautwein, Sepp, Pfefferle) hätte sich schon früher Möglichkeiten abgezeichnet, die weit mehr versprachen, als das, was sich in Dort- mund zeigte. A. Unser Teilnehmer der Eishockey- WM An der Eishockey-Weltmeisterschaft 1958, die vom 28. Februar bis zum 9. März in Oslo entschieden wird, nehmen zehn Nationen teil. Bei Meldeschluß lagen die Zusagen von fol- genden Nationen vor: Kanada, Finnland, Frankreich, Norwegen, Polen, Sowjetunion, Sowjetzone, Schweden(Titelverteidiger), Tschechoslowakei und USA. Der Spielplan der Welt meisterschaft wird auf der Sitzung der Internationalen Eishockey-Liga vom 24. bis zum 26. Januar in Kopenhagen festgelegt. Beim 19. Hahnenkamm- Skirennen: Annemarie Waser(Schweiz) und der drei- fache Olympiasieger Toni Sailer(Oesterreich) hießen die ersten Sieger der internationalen alpinen Hahnenkamm- Skirennen, die am Freitag mit dem Riesenslalom eröffnet wur- den. Beide fanden mit der Startnummer 1 die besten Bedingungen vor. Für die Damen war eine 1000 Meter lange Piste mit 180 Meter Höhenunterschied und 34 Toren ausgesteckt. Neben dem Sieg der knapp 18 Jahre alten Schweizerin war die gute Placierung der Amerikanerinnen Springer, Deaver und Meyers die Ueberraschung des Tages. Toni Sailer ließ auf seinem Hausberg alle Konkur- renten auf der 2000 Meter langen Strecke (260 Meter Höhendifferenz— 50 Tore) hinter sich. Ernstlich bedroht wurde er von seinem Klubkameraden Ernst Hinterseer, der aber schließlich um zwei Zehntelsekunden geschla- gen blieb. Der Amerikaner Bud Werner, der Ueberraschungssieger des Lauberhorn-Ren- nens, bewies mit seinem dritten Platz, daß er zur Weltelite zählt. Oesterreich brachte sechs Läufer unter die ersten Sieben. Von den Deutschen erreichte Beni Obermüller(Rot- tach/ Egern) mit 1:29,8 Minuten den 16. Platz. Mit einem Ueberraschungssieg der noch nicht 18 Jahre alten Schweizerin Annemarie Waser begannen am Freitag die 19. inter- nationalen Hahnenkamm Skirennen bei Kitzbühel. Die junge Schweizerin gewann den erstmals in das Programm der Hahnen- kamm-Rennen aufgenommenen Riesensla- lom auf der Hausbergpiste in 59,4 Sekunden vor den beiden Oesterreicherinnen Hilde Hofherr(59,7) und Putzi Frandl(1:01, 1 Min.). Dichtauf folgten drei Läuferinnen aus Ueber- see, und zwar die Amerikanerinnen Mady Springer-Miller, die vorjährige Kombina- tionssiegerin Lucille Wheeler(Kanada) und Sally Deaver(USA). Die Schweizerin hatte den Vorteil, daß sie mit der Nummer 1 an den Start ging und so die besten Schneeverhältnisse antraf. Die tausend Meter lange Strecke hatte einen Höhenunterschied von 180 Metern und war von dem Oesterreicher Toni Seelos abge- steckt. Oftmals kam der blanke Boden durch den Schnee. Am Sellwei ze Nebertaschung ⁊ um Nuftabi Annemarie Waser gewann Riesenslalom/ Sonja Sperl wurde Achte Hinter Linda Meyers(OS) mit 1:02, be- legte als beste Deutsche die Slalommeisterin Sonja Sperl(Bayrisch Eisenstein) den achten Platz mit 1:02,1 Sek. vor Thea Hochleitner (Oesterreich) mit 1:02,7 und der Amerikanerin Betsy Snite mit 1:0, 29. Die Italienerin Carla Marchelli und die Schweizerin Frieda Daenzer, die zu den Favoritinnen gehörten, sowie die französischen Teilnehmerinnen waren nicht am Start. i Sonja Sperl war mit ihrem Abschneiden nicht zufrieden. Verärgert stellte sie nach Passieren des Zieles fest:„Oben hat es mich ein paarmal abgetragen.“ Ihre trotzdem recht gute Zeit trug ihr freundlichen Beifall, be- sonders von den zahlreichen deutschen Win- tersportgästen, entlang der Piste ein. Inge Knott(Oberaudorf), erklärte,„nach dem oberen Waldstück habe ich geglaubt, ich sei zu langsam, aber dann war es doch gut, sonst hätte ich die beiden Steiltore nicht durchge- standen.“ Die Zeit für Inge Knott, die Start- nummer 29 hatte, war 1:06, 2, die von nur wenigen der Gruppe II erreicht wurde. Der dreifache Olympiasieger Toni Sailer holte sich den Sieg im Riesenslalom der Her- ren in 1:25,5 Minuten, ebenfalls mit der Startnummer I. Der Kitzbühler ließ sich auf seinem„Hausberg“, der gleichnamigen Piste, den Sieg nicht nehmen. Auf den nächsten Plätzen hinter ihm landeten sein Landsmann Ernst Hinterseer(1:25,7) und der amerikani- sche Sieger vom Lauberhorn in Wengen, Bud Werner(1:26, 1 Min.). Auch auf dem vierten bis siebenten Platz landeten Oesterreicher, so daß sich nur Wer- ner in die Phalanx der alpinen Ski-Elite die- ses Landes schieben konnte. Auf Platz vier bis sieben landeten in dieser Reihenfolge: Hias Leitner(1:26, 2), Karl Schranz(1:26,55), 5 Molterer(1:27, 4) und Christl Pravda (1:27, 6). 55 Der Vorjahrssieger Jos! Rieder(Oester- reich) kam durch Sturz um seine Chancen und wurde Vierzehnter mit 1:29, 5 vor Jean Vuarnet Frankreich) mit 1:29,6 und Beni Obermüller mit 1:29,83 Min. Ludwig Leitner landete auf dem 19. Platz mit 1:31, 2, Peter Schenk wurde mit 1:34,8 Min. 27. Rande des Weltmeisterschafts-Geschehens: Dag Selb un MONDO SD Seger, Er gesy uad e ec SBfæl E VOR 1960: RUHM TEUER ERKAUFT- NACH 1960: RUHM TEUER ZU VERKAUFEN! Ina Baue- unmschbονj,'t von lanagern Der Titel allein ist Wertmesser für die Höhe der Eisrevue-Gage Kein Ruhm verkauft sich besser als der neben Carol Heiss die beste Kürläuferin der einer Eisprinzessin. Der Titel allein, ganz Welt und die geborene Revueläuferin gleich, wie er gewonnen wurde, ob gegen schlechthin. Bisher hat die Familie Bauer alle zwei oder dreizehn feindliche Schwestern, ist noch so hochdotierten Profi- Angebote rund- der Wertmesser für die Höhe der Gagen, die weg abgelehnt, aber es ist kaum anzuneh- von den Eisrevuen in aller Welt lächelnd men, daß Ina Bauer vielleicht in den Fuß- geboten und gezahlt werden. stapfen von Jeanette Altwegg, der englischen Kleinkunst auf dem Eis— zwischen den Olympiasiegerin von 1952, wandeln wird, die beiden Weltkriegen ging man ins Variete, sich gleich nach Oslo in die Abgeschiedenheit abends in die Scala oder in den Wintergar- des Schweizer Pestalozzi-Dorfes zurückzog ten, heute geht man in die Eisrevue und und Kindergärtnerin wurde sieht im großen und ganzen doch nur das- selbe. Der Tod des Varietés wurde zur Ge- burtsstunde der Eisrevuen, die in den letz- Gesamtdeutsches Handballleam e Für die Hallenhandball-Weltmeisterschaft ten. 5 5 f Eisrevuen wurden das große Geschäft(28. Februar bis 9. März in der Sowjetzone) der Nachkriegszeit. Die Stars kamen und wurden in Hamburg in einer Besprechung kommen mit wenigen Ausnahmen aus dem der beiden Trainer Werner Vick Oeutscher Lager des Sports. Bald hielten Angebot und Handball- Bund) und Heinz Seiler(Sektion Nachfrage nicht mehr Schritt: die Stars Handball) 15 Spieler nominiert. Der 16. Spie- wurden rar. und teuer. Ria Baran und ler und die beiden Ersatzleute werden von Paul Falk, die Olympiasieger im Paarlauf den beiden Trainern gemeinsam nach dem 1952, forderten und bekamen für ihre Unter- Spiel der Sowjietzonen- uswahl am 25. Ja- Schrift von der àmerikanischen Monstfe- huar in Ostberlin und dem Länderspiel Revue„Holiday on Ice“, der größten Schau Deutschland— Schweiz am 25. Januar in der Welt, eine Wochengage von 15 000 Mark. Westberlin bestimmt. Gundi Busch, Weltmeisterin 1954, machte Nominiert wurden am Donnerstag in für Wöchentlich 2000 Dollar so alles, was Hamburg folgende Spieler: Torleute: Hans man bei der„Hollywood ce Revue“ von Beier Empor Rostock), Jürgen Hinrichs(THW ihr verlangte. Maxi und Ernst Baier sind Kie), Fredy Pankonin Gehberge Berlin). längst Millionäre und bauen sich in Garmisch Deckung: Adolf Giele Victoria Hamburg), ein Haus., für dessen Grund und Boden sie Rudi Hirsch Oynamo Ostberlin), Peter allein 300 000 DM aufbringen mußten. Kretzschmar(Lokomotive Leipzig), Klaus Selbst kleine Revuen zahlen für ihre Matz Dynamo Ostberlin), Otto Maychrzak Solisten rund 100 Mark pro Abend. für ihre Golizei Hamburg), Wolfgang Niescher Mo- Stars das zwei- und dreifache. Die Spitzen- tor Gohlis Nord Leipzig). Stürmer: Hans Ha- Kräfte leben demnach in Saus und Braus und berhauffe(Vorwärts Ostberlin), Horst Käsler fahren die teuersten amerikanischen Stra-(Berliner SV 92), Günter Mundt Empor Ro- Benkreuzer. Manche von ihnen können das Stock), Hinrich Schwenker(ATSV Bremen- Geld nicht halten, wie der hervorragende Habenhausen), Paul Tiedemann DHFRK Leip- Wiener Eiskomiker Bertl Capek, manche 21g), Edwin Vollmer CFrischauf Göppingen). sind sparsam und legen jeden Pfennig auf die hohe Kante, um sich später einmal eine Exi- Rallye Monte Carlo eröffnet Europameisterschaft 1958 Stenz zu gründen. Die besseren älteren Herren der Eisrevuen 5 5 schicken ihre Spione und Aufkäufer duer Mannschaften aus 22 Nationen nehmen durch das Land. Diese Leute sitzen dann bei an der 27. Kallve Monte Carlo teil, die am Meisterschaften oder großen Schaulauf-Ver- 21. und 22. Januar in Athen. Oslo, Lissabon, anstaltungen auf den teuersten Plätzen und Rom, Den Haag, Glasgow, München und versuchen, die größten Fische in ihr Netz zu Paris gestartet wird. Insgesamt gehen 342 locken. Sie pochen auf ihr dickes Scheckbuch, Wagen in diese traditionsreichste Lang- versprechen das Blaue vom Himmel herunter strecken-Prüfung der Welt, die gleichzeitig und haben immer ausgefüllte Vorverträge in wieder den Auftakt zur Europa-Rallye- Mei- der Aktentasche. sterschaft 1958 bildet. Früher oder später sind ihre Bemühungen In München, dem einzigen Startort auf fast immer von Erfolg gekrönt. Alle Sterne deutschem Boden, starten am 22. Januar und Sternchen des glitzernden Eisparketts zwischen 12.01 und 12.29 Uhr 28 Fahrzeuge sind diesen Weg gegangen: Sie wollen das mit Mannschaften aus sieben Nationen. Dar- wiederhaben, was sie in ihre kostspielige runter sind 16 von insgesamt 23 Teams aus Ausbildung hineingesteckt haben— denn der Bundesrepublik. Der Europa-Rallye- Eiskunstlauf ist ein teuerer Spaß. Meister von 1957, Ruprecht Hopfen Frank- Im Augenblick gilt die deutsche Meisterin furt), startet jedoch in Paris. Von München Ina Bauer(Krefelder EV) als das interessan- aus fahren die Wagen über Tübingen, Kehl teste Objekt. Es ist längst kein Geheimnis und Breisach nach Frankreich. Die bereits mehr, daß während der vorjährigen Welt- am 21. Januar in Oslo gestarteten 48 Fahr- meisterschaften in Colorado Springs(USA) zeuge erreichen über Hamburg, Hannover, die Manager der amerikanischen Super- Fulda, Würzburg. Kehl und Breisach fran- Revuen um Mutti Bauer herumschwirrten zösisches Gebiet. wie die Motten um das Licht. Ina ist heute Britische Fahrer und die britische Auto- mobilindustrie sind in diesem Jahr am stärksten vertreten. 135 Fahrer aus England haben gemeldet und 162 Fahrzeuge von 20 Kl. Prohaska Eine englische Anregung, daß auf dem nächsten FIFA- Kongreß in Stockholm die Frage der Spielberechtigung„zugewander- ter“ Spieler in internationalen Begegnungen geklärt werden müsse, hat in Italien, aber auch in Spanien und Frankreich, ablehnende Kommentare ausgelöst. Das kommt nicht von ungefähr, denn es handelt sich hier um Län- der, die— Frankreich allerdings erst nach dem zweiten Weltkrieg— gar kein Hehl dar- aus machen, daß ihnen jede Verstärkung an- genehm ist, wenn sie in das Konzept ihrer Nationalmannschaft paßt. Der als Mittelläufer so gefürchtete Monti, der bei der Weltmeisterschaft 1934 in zwei Spielen der Zwischenrunde gegen Spanien (1:1 und 1:0) in einer Art einstieg, daß alle neutralen Beobachter geradezu entsetzt waren, und der großartige Linksaußen Orsi, der für die Azzurri im Endspiel gegen die CSR mit einem herrlichen Tor das 0:1 wett- machte und so Italiens 2:1-Sieg ermöglichte, stammten aus Südamerika. Kein Mensch Weiß bis heute, wie man damals ihre italie- nische Abstammung bewiesen hat. Genau so hört man heute etwa in den Fällen von Juan Schiaffino und Dino Da Costa Dinge, die es Kurt Grein sehr zweifelhaft erscheinen lassen, daß ihr aliens zud amerikanische Sturm- eine ᷑niiauschung Ausländische Spieler garantieren nicht immer eine bessere Nationalelf/ Zurück zum„Ur-Italiener“ Ahnennachweis nicht ganz erheblich frisiert wurde. Vier Südamerikaner standen im Angriff der italienischen Nationalelf, die in Belfast gegen Nordirland 1:2 verlor: die Uruguayer Ghiggia und Schiaffino als rechter Flügel, der Brasilianer Da Costa und der Argentinier Montuori auf der linken Flanke. Mit diesem südamerikanischen Angriff erlebte Italien eine Enttäuschung, die nicht ohne Folgen bleiben wird. Die Stimmen, die seit Jahren ein Zurück zum Hur- italienischen“ Spieler fordern, werden an Gewicht gewinnen. Unter den Fachleuten, die eine solche Entwicklung verlangen, ist übrigens kein geringerer als Vittorio Pozzo, der die„Squadra Azzurra“ bei den Weltmeisterschaften von 1934 und 1938 zu großen Erfolgen führte. 0 Daß ausländische Verstärkungen nicht im- mer eine bessere Nationalelf garantieren, hat auch Spanien schon erlebt, das trotz der Mit- wirkung des Ungarn Rubala und des Argen- tiniers di Stefano auf der Strecke blieb. Wenn man nun aus Italien hört, daß FIFA Vizepräsident Ottorino Barassi, der Vorsit- zende des italienischen Verbandes, erklärt haben soll, es gehe nicht an, daß Großbritan- nien die Chance habe, vierfach bei der Welt- meisterschaft vertreten zu sein, kann man britischen Fabriken nehmen die Fahrt auf. Nach Frankreich(77 Nennungen— 70 Fahr- zeuge) belegt Deutschland mit 23 Nennun- gen und 61 Fahrzeugen neun deutscher Automobilwerke den dritten Platz. Wie sie spielen Samstag, 20 Uhr, Eisstadion sich eines leichten Lächelns nicht erwehren. Barassi fordert nämlich, daß die vier briti- schen Ländermannschaften zusammen eine Mannheimer E R O: Kusscheidungsgruppe bilden sollen, aus der(Schönherr); Guttowski, Schoor, Dr, Na dann zwei Teams zur Endrunde zugelassen Schif k 8 8 werden könnten. War es nicht so, daß man„—— noch bei der letzten Weltmeisterschaft Klage E 5 8: U darüber führte, daß Großbritannien automa- gel ee 8 LbeiHDNNNC tisch zwei Mannschaften stellen konnnte, und Mayer Rief Mare eee. 1 dab man in dieser Regelung eine Bevorzu- pfeiffer, Hittimann, Vasolin 3 gung sah? Daraufhin ging man dazu über, Sonntag, 14.30 Uhr, Waldhof- Stadion die britischen Länder auf getrennte Grup- pen zu verteilen. Ob England, Schottland oder SV Waldhof: Lennert; Rößling, Preiß; Nordirland: sie haben sich in schweren Grup- Kleber, Kott, Cornelius; Hohm Pen, in denen ihnen nichts geschenkt wurde, Zache, Ledergerber, Straub.„ die Qualifikation erkämpft. Wales hatte das KSV Hessen Kassel: Kirchhoff: Glück, eine zweite Qualiflkationsmöglichkeit Vollmer, Schmied: i gegen Israel zu erhalten, aber auch dagegen Volmar, Schulz Bi. kann kein Mensch etwas einwenden, denn g. 5 5 acht andere Nationen hatten die gleiche Los- Sonntag, 14.30 Uhr, As v-Platz chance ASV Feudenheim: Ries, Haring, Alles, was sich nach Belfast nun in Italien Schwind; Naumann, Althaus, Edinger: abspielt, hat den leichten Beigeschmack des Schleupner, Rachner, Wittemaier Kohl), „Haltet den Dieb!“ Wenn man von einem Teichmann, Himmler. großen Reinfall ablenken will, ist auch das F VOS Hockenheim: Horn; D. Hütt. kleinlichste Mittel gerade recht. Eines steht ler, Fuchs; Reuter, Butz, Noerenberg; Mar jedenfalls fest: die Italiener haben mit ihrer quetant, Klee, Neuberger, Haffner, Keller. Südamerikaner-Politik eine bittere Enttäu- schung erlebt. H. Körfer Weitere Sportnachrichten Seite 19 — Seite 18 ILORGEN Samstag, 18. Januar 1958/ Nr. 16 Tapeten m großer Auswahl eg ANNEEIM D 3.2 Ruf 2 00 83 Das Fachgeschäft seit 1912 WISSEIL- Kinderwagen! Unsere Auswahl und Preise werden Sie überraschen Katalog gratis Freie Lieferung Mages, Das große Fachgeschäft. Seit 1894 Ludwigsh., Prinzregentenstr. 62 Haltestelle 3 u. 9(Kanalstraße) Das Spezialgeschäft für Umstands- kleidung GRIT BRUNNER Mannheim, Hadefa-Bau, N 1, 19 Obere Schmalseite Nähe Verkehrsverein Es lohnt der Schritt zu aten: cl di P 7, 24. Kurfürsten-Passage IENZEN p 7, 20.22, UVA“ passage Eigene Werkstatt. N tür jede Gelegenheit Qu 2. 13 Tel. 2 44 72 0 THoparaluren v. sämtlichen Gas-Warmwasser- geräten, Badeöfen usw. übernimmt FIeürien Ecert Spengler- u. Installationsmeister Mannheim-Almenhof Im Lohr 28 Telefon 4 38 57 E Kerzen Jeifen 2 Söck FERNSEH- Antennenbau u. Gerätereparaturen für Fachhandel und Privat. W. WE L K, Telefon 6 51 18. Haits-Halbschale Form 9125 mit Außentragern für tiefes Dekolleté, elegante Perlon- Spitze mu Schaumgummiein. ſage gefüttert. Rückenteil aus vollelastischem Gewebe. Unbeschwerte Freude in lestlichen Stunden! Hierzu das taillierte Hochmieder Form 2040 eus verschiedenen voll- last. Geweben gebil- det. Ein Spitzen- Fabrikat. amn E I, P7, 24-planken Aklokl ER, Hauptstr. 36 Geborene: 28. Dez.: Jaiser Eugen Karl, Metzgermeister, und Anna Hildegard geb. Kleinle, T 6, 19, e. T. Karin Birgit.— Menges Egon, Facharzt, Dr. med., und Karola Lydia Emilie geb. Seeger, Landteilstr. 10, e. S. Markus Kurt.— 30. Dez.: Sieg- Wart Anton, Schreiner, und Rosa geb. Fisterer, Rh, Am Geheu- graben 63, e. T. Heidi Marla.— 31. Dez.: Schmidt Erwin August, kfm. Angest., und Margareta geb. Reisigel, Wst, Mosbacher Str. Nr. 183, e. T. Ellen Anita.— Fehlau Fritz Wilhelm, und Erna Elisabeth geb. Schuster, J 7, 11, e. S. Bernd Josef.— Breusch Herbert Adolf, Kfm., und Albertine geb. Heid, Ladenburg, Schul- straße 9, e. T. Ursula Ruth Rosa Mathilde.— 1. Jan.: Der- schum Kurt Gustav, Werkzeugmacher, und Gertrud geb. Schmälzle, W, Am FHerrschaftswald 99, e. S. Bernd Kurt.— Heck Karl Eduard, Lackierer, und Gerda geb. Beck, W, Wachtstr. 3, e. S. Rainer.— Schenk Adolf Erwin, Lokführer, und Rita Anni geb. Kaiser, Spinozastr. 30. e. T. Monika Anneliese.— Unger Hans Leonhard, Spengler, und Irene Margarete Maria geb. Schaffer, Viernheim, Erzbergerstr. 40, e. T. Gudrun Christa.— Braun Josef, Schlosser, und Waltraut Theresia geb. Schmitt, Ladenburg, Mannbeim-Stadt Alemannenstr. 14, e. T. Ingrid Rita.— Hagendorn Werner Julius, Werkzeugmacher, und Elisabeth Maria geb. Sillmann, Ne, Niederfeld, Weg IV, Nr. 16, e. S. Axel Julius.— Baumann Andreas Walter, Schlosser, und Irmgard geb. Bauer, Se, Rhein- kelder Str. 9, e. S. Günter Artur.— 2. Jan.: Reinhard Andreas Franz, Maler und Tüncher, und Anneliese Katharine geb. Stoll- Hofer, Sa, Karlstr. 148, e. T. Jutta Ella.— Mayer Erwin Xaver Julius, kfm. Angest., und Christine Maria Elisabeth Katharina Seb. Dehof, W, Hubenstr. 8, e. S. Klaus Martin.— 3. Jan.: Stoklasa Heinz Josef Adalbert, Autoschlosser, und Hanna Lore geb. Meier, Rh, Beim Johannkirchhof 38, e. S. Stefan U We. Kreis Karl, kfm. Angest., und Leoni geb. Weiß, Spelzenstr. 13, S2. S. Karl-Heinz Christian.— Bohrmann Albert Max, Lagerist, und Theresia Maria geb. Kraus, Fe, Hauptstr. 45, e. S. Roland Karl Anton.— Brecht Werner Heinrich, Autoschlosser, und Annemarie Gertrud geb. Scheller, Große Merzelstr. 95, e. T. Doris Emmi.— Feuerstein Hans, kfm. Angest., und Susanna Eleonore geb. Seitz, Ilvesheim, Neue Schulstr. 53, e. S. Uwe.— Barthel Dieter Egon, Arbeiter, und Helga Maria geb. Puchta, Se, Spargelweg 18, e. S. Manfred Josef Franz.— Stahl Josef, kfm. Angest., und Anna Elisabeth geb. Schäfer, W, Am Herrschafts- Wald 152, e. T. Birgit Regina Amalie.— Knakrügge Heinz Albert Gustav, El.-Installateur, und Christa geb. Block, Käfertaler Str. 196, e. T. Petra Charlotte.— Feller Bruno, El.-Installateur, und Waltraud Anneliese geb. Siebert, W, Speckweg 92, e. T. EI k e Ursula.— 4. Jan.: Rudolph Hans, Maschinenschlosser, und Rosa Maria geb. Held, Kä, Obere Riedstr. 32, e. T. Edith Erna. — Zeilfelder Friedrich Johann, Maler und Tüncher, und Alma Elisabeth geb. Keller, Ilvesheim, Hauptstr. 28, e. T. Ute EKElisa- beth.— Bier Maximilian Anton, Schreiner, und Wilma Maria geb. Fiala, Lange Rötterstr. 25, e. S. Werner.— Nickel Jakob Peter, Arbeiter, und Ruth geb. Waldmann, Untermühlaustr. 172, e. T. EIVIra Anna.— Moser Harry Theodor Egon, Polsterer und Dekorateur, und Ursula Marianne geb. Müller, Pfalzplatz 11, e. S. Hans-Peter.— Hambitzer Friedrich Arnold, Maler, und Maria Johanna Charlotte geb. Wagner, Ulmenweg 42, e. S. Norbert Ludwig.— 5. Jan.: Hübel Egon Günter, Maschinenschlosser, und Irene Evemarie geb. Gelinski, Ulmenweg 60, e. S. Helmut Günter.— Wiegand Karl, Polizeihauptwachtmeister, und Renate Maria geb. Kühnelt, Sa, Garnstr. 8, e. S. Klaus Peter.— Halter Karl August Josef, Schlossermeister, und Lucia Maria geb. Höhne, Lenaustr. 23, e. S. Günter August Josef.— Gerstner Heinz Adam, El.-Monteur, und Margareta geb. Reichert, Wst, Wall- stadter Str. 177, e. T. Marina Erika Barbara.— Sanner Hans Georg Gustav Wilhelm, Abteilungsleiter, Dipl.-Physiker, und Elfriede Helga geb. Weckesser, Lu, Sudermannstr. 14, e. S. Hans- Ulrich.— Molfenter Ferdinand, Schlosser, und Margot Emma geb. Langer, Wohlgelegen 57, e. S. Volker Uwe.— Hofmann Max, Autoschlosser, und Sabine Klara geb. Tybus, F 6, 10, e. S. Michael Karl.— Boppre Albert Wolfram, Bautechniker, und Gisela Maria Betty geb. Ebenhög, Rheinaustr. 26, e. S. Ulrich Albert Heinrich.— Höchel Fritz Karl, Metallarbeiter, und Lucie Katharina geb. van der Laan, W, Alsenweg 36, e. T. Bärbel Magda.— Rüger Gerhard Justus, Kraftfahrer, und Brigitte geb. Soyez, Pflügersgrundstr. 39, e. S. Dieter Michael.— Krauth Heinrich Wilhelm, Spengler und Installateur, und Ilse Hildegard geb. Wiesler, Dammstr. 31, e. T. Ingrid Friederike.— 6. Jan.: Hammerschmidt Kurt Albert, kfm. Angest., und Gisela Charlotte Martha geb. Knispel, Ne, Lassallestr. 2, e. S. Reinhard Heiko Balthasar.— Feth Wolfgang Adam, kfm. Angest., und Ingeborg Seb. Wohlert, qu 3, 4, e. S. Hans-Joachim.— Bügler Otto Paul, Kfm., und Gitta geb. Eisel, Werderstr. 12, e. S. Rudolf.— Bal- zarek Frederick Georg, kfm. Angest., und Luise Katharina geb. Gröner, Fe, Wilhelmstr. 15, e. T. Michaela Annette.— März Gerhard, techn. Angest., und Katharina geb. Degenhart, Fe, Blücherstr. 21, e. S. Peter Gerhard.— Mand wiheim Peter August, kfm. A g 8 Kar-Traub-Str. 1 S. Ude Kfm. Angest., und Anna Maria geb. Thömke, Se, Hochstätt 47, e. S. Bernhard Ferdinand.— Schultheiß Peter, Lokheizer, und Renate Frieda geb. Horch Se, Auf dem Kegel 10, e. P. Hannelore.— Mahlmann Oskar Ernst Heinrich, Fabrikarbeiter, und Margarete Selma geb. Riebel, Fr, Calvinstr. 8, e. T. Heike Elli Emmi Sigrid.— Graf Karl Josef, Schreiner, und Maria Martha geb. Rickert, Ne, Katharinenstr. 41, e. S. Jürgen Karl. — Steinlein Kurt, Maler und Tüncher, und Frida geb. Nock, Se, Am Sandhang 29, e. T. Ursula.— Jonitz Heinz Karl Josef, Revisor, Dipl.-Kfm., und Maria Anna geb. Stemmler, Torwiesenstr. 5, e. S. Martin Heinz.— Schmitt Eugen Josef, Maurerpolier, und Albertine Elisabeth geb. Diez, Meerwiesenstr. 9, e. S. ROI Werner.— Krupp Georg Heinz, Arbeiter, und Rosa Susanna geb. Probst, Rh, Spor wörthstr. 45, e. S. Rainer Georg.— Stephan Friedrich Paul, Eisendreher, und Hermine Anna Elisabetha geb. Wolz, Lampertheim, An der Sandbeune 16, e. T. Ros a Angelika. — Schick Kurt, kfm. Angest., und Erika geb. Heger, Lange Rötter- straße 30, e. S. Günther Kurt.— 8. Jan.: Reichert Leonhard Ernst, Dreher, und Doris geb. Senftle, J I, 6, e. T. Gabriela Roswitha.— Schaber Horst Christian Georg, Viehkaufmann, und Ilse Helene geb. Rüdel, Fe, Wallstadter Str. 53, e. T. Ut e Margot. — Uhly Horst Armin Clemens, Techniker, und Irmgard IIse, geb. Ballreich, W, Große Ausdauer 20, e. T. Dagmar Angelika. — Dimpfel August Karl, kfm. Angest., und Ingeburg geb Lang, Richard-Wagner-Str. 22, Karl Jürgen.— Massinger Otto, Ent- säurer, und Johanna Greta geb. Back, Fe, Eberbacher Str. 28, e. T. Monika Elisabeth.— 9. Jan.: Anton Herbert Georg, Helfer in Steuersachen, und Ruth Klara Helena geb. Dupps, Goethestr. Nr. 18, e. S. Gerald Erich.— Wasser Johann Friedrich, kfm. Angest., und Ingrid Emmy Else geb. Schreyer, U 4, 23, e. S. Sten Robert.— 10. Jan.: Guthier Hans Günther, Postfacharb., und Emilie Friederike geb. Klein, Fe, Feldstr. 20, e. S. An di Walter. Verkündete: Eberle Kurt, Dipl.Ing., Bau-Ing., Weinheim, und Krüpe Christel, Erzbergerstr. 16.— Weiß Wilhelm, Metzger- meister, Lu-Oppau, Opperstr. 16, und Stöhser Maria, Speckweg 6. — Stürzl Peter, Bank- Angest., Karl-Benz-Str. 50, und Weyrich Friedel, Lenaustr. 44.— Spachmann Werner, Korrespondent, Oppauer Str. 36, und Herzog Brigitte, Tannenstr. 2.— Kühner Emil, Kraftfahrer, Gartenfeldstr. 27, und Knaak Irmgard, Gryphiusweg 47. Rensch Gerhard, Automechaniker, Lange Rötter- Straße 41, und Eisele Doris, Eichendorffstr. 49.— Tille Erich, Kfm., S 1, 11, und Kunrath Theresia, Lu- Friesenheim, Sternstr. 45.— Weber Karl-Heinz, kfm. Angest., Friedrichsplatz 2-4, und Matt Waltraud, Rheinhäuserstr. 11a.— Schwefel“ Otto, Spengler und Installateur, Collinistr. 20, und Horn Gertrud, A 2, 6.— Schiller Werner, Schlosser, G 7, 6, und Seiler Maria, Rheinvillenstr. 16-18. — Hofmann Hermann, Schlosser, Uhlandstr. 20, und Geldenbott Lioba, Katharinenstr.— Eckert Emil, Schlosser, Fuchsienweg 23, und Anklam IIse, Alsenweg 60.— Zimmermann Philipp, Händler, Maxdorf, Hauptstr. 45, und Friedrich Erika, Alphornstr. 57. Jakob Erich, Uhrmacher, Schafweide 61, und Zorn Christa, Mann- heimer Str. 42.— Mohr Karl-Heinz, Schausteller, Langstr. 31, und Schmid Margot, Bad Dürkheim.— Schwarz Dieter, Schreiner, Jean-Becker-Str. 6, und Geis Elfriede, Käfertaler Str. 53.— Klemm Karl-Heinz, Schreiner, Hinterer Riedweg 72, und Hönig Maria, Schlehenweg 4.— Geihs Werner, Handformer, Eichendorffstr. 32, und Stoppel Ilse, Eichendorffstr. 21.— Hennig August, fr. städt. Angest., und Ball Hertha, beide Paul-Martin-Ufer 8.— Hurst Robert, Maler, und Fischer Hannelore, beide Zehntstr. 16.— Löhs- ner Curt, Müller, und Buckpesch, beide Langer Schlag 140. Dechant Rudolf, Stadtarb., Lortzingstr. 31, und Wiechert Ruth, Dalbergstr. 18.— Kue Jozef, Arbeiter, und Mareinkiewiez Jad- Wega, beide Hermsheimer Str. 352. Getraute: 31. Dez.: Boy Gerd Robert, Autolackierer, Käfertaler Str. 34, und Fänderich Lieselotte, Käfertaler Str. 34.— Paul Karl Adolf Georg, Bote, Schwetzinger Str. 158, und Allmrodt geb. Kor- mann Anneliese, Schwetzinger Str. 158.— Schwarz Werner, Che- migraf, Fe, Wasserbett 9, und Koch Vera, Eichendorffstr. 49.— 2. Jan.: Vieten Gerhard Klaus, Postschaffner, B 7, éa, und Rit- schel Annemarie, B 6, 10-11.— Kraus Erich Günter, Polizei-Haupt- wachtmeister, Güterhallenstr. 42, und Braun Helga, F 6, 3.— Englert Wilhelm, Steinmetz, Kembach, u nd Diehm Hilde, Kant- straße 24.— 3. Jan.: Rose Gerhard, kfm. Angest., Laurentiusstr. Nr. 27, und Bühler Wiltrud, S 4, 1a.— Heep Wilfried, Dreher, Waldhofstr. 74, und Fischer geb. Tittelbach Gertrud, Zeppelinstr. Nr. 20.— 7. Jan,: Januszewicez Werner, kfm. Angest., Uckersdorf, und Langmantel Herta, Langstr. 41a.— Petri Karl Rudolf, Kraft- lahrer, Sa, Eulenweg 3, und Dietrich Anita, Itzsteinstr. 1-3.— Weber Klaus, Matrose, Hamburg, und Krück Emma, Langstr. Nr. 61-63.— 11. Jan.; Göttmann Willi, Koch, Pflügersgrundstr. 3, und Geis Irene, Pflügersgrundstr. 3.— Haaf Richard Otto, Schriftsetzer, Alphornstr. 22, und Gritzach Edeltraud, Fröhlichstr. Nr. 62.— Zehar Steve, Private, Turley Barracks ,‚äund Erbelding Ellen, Weylstr. 28.— Helfert Robert Wilhelm, Stadtsekretär, Geibelstr. 3a, und Henrich Marianne, Schumannstr. 3.— Gindorf Horst Rudolf, Glaser, C 3, 18, und Köhler Edith, Luisenring 60.— Kuhnhäuser Friedrich, Maschinenschlosser, W, Langer Schlag 23, und Zaiß Emmy, Krappmühlstr. 36.— Bowers George, Sergeant First Class, Kä, Sullivan Barracks, und Pilner geb. Faigle Bri- Sitte, Möhlstr. 24.— Dusch Irmfried Freimut, Techniker, Fe, Arndtstr. 41, und Hübner Irmgard, Käfertaler Str. 214.— Ratz Ernst, Ing., Ludwigshafen, und Ehrenfried Anneliese, Friedrichs- felder Str. 36.— Jarosinski Jan, Kraftfahrer, Große Merzelstr. 39, und Kammerer geb. Lapp Anna, Große Merzelstr. 39.— Schramek Friedrich, kfm. Angest., N 5, 11-12, und Padberg Elisabeth Frieda, Herzogenriedstr. 6.— Herrmann Willi, kfm. Angest., Ludwigs- hafen a. Rh., und Stange Ingelore, Brucknerstr. 2.— Hörner Günter, Mechaniker, W. Rottannenweg 35, und Stadtsekretärin Reis Hedwig, W. Wachtstr. 10.— Link Hans Ad., Architekt, Wald- Parkstraße 30, und Rinderle Rosa, E 7, 12.— Peter Karl, Maler, W, Heidestr. 20, und Höfler Minna, Goddelau, Kr. Groß-Gerau. 552 und Erika Martha geb. Boddenberg, Ne, N Wimelm.— 7. Jan.: Hauser Willi, MANNHEIM. P 2, 8-9 Rof 21465 Adam Ammann Bäcker-, Konditor- u. Metzger-Rleidung 8 1, 10 Tel. 23373 Park! Aüfpffafſt Günstige Zahlungsweise durch Eigen finanzierung. DRE VER, Ri. 7 Am Marktplatz neben MA Telefon 2 22 21 Gegr. 1872 Schreibmaschine monatliche Miete 138,30 Seorg Kober 0 4, 15 Kunststraßge Are. 1 Nanhheim n fessggsse feilzshieng, Neeb, Föcben Oruner u. Ablege-Mapnen Karteli-Kasten und Karten Brief-Ablagen in all. Größen u. Ausführungen MARSTETITIER 0 7, 9(VETTER-Pass.), Tel. 21477 aus den Tabakernten der welt, wird verwendet zur S Blauband- Fein- schnitt. Deshalb 2 und aromatisch in der Pfeife, in selbstgedreh- ten Zigaretten. Nur das Beste Herstellung von ist er so würzig N mild u. ergiebig 30 9 DM 1.25 Ton f-TAs AT Foigs eg 41 Faschings- Dekorationsartikel in großer Aus wahl DEKO-Bedarf KURT GARTNER Mannheim, 8 2, 18-19 Telefon 2 60 18 Le 2 P 3, 14, Mannheim, Planken PFAFF- Mähmaschinen N 1. 7 Gemäld Freie Berufe mtl. ab 10,—. Langer, Mhm., Mollstr. 18. Delehtio-Insututl Cnenlus Uberwachungen, Beobachtungen Ermittlungen, Beweismaterial. Diskret und zuverlässig. Mhm.-Feudenheim, Am Schel- menbuckel 386 Telefon 7 12 36 DE TEK TVBURO HELD Beobachtungen Hrmittlungen- Beweismaterial für Zivil- und Stratsachen Auskünfte im In- und Ausland. Lu'hafen Rh., Bismarckstr. 59. Tel, 6 47 77 5. richten vom Nandesamtf Bryson Ronald Earl, Specialist Third Class, Sa, Coleman Bar- racks, und Becker Doris, Gartenfeldstr. 33.— Krause Milton, Specialist Third Class, Schwetzingen, und Klingemeier Ingeborg, Weberstr. 5.— Nees Erich, Graveur, Traitteurstr. 19, und Dreo Anna, Eutingen.— Freundlich Manfred, Schiffer, Dalbergstr. 17, und Klee Waltraud, Werftstr. 31.— Neser Hermann, Arbeiter, K 2, 5, und Buchheim Rosalinde, Ne, Germaniastr. 16. Verstorbene: 27. Dez.: Löhrke Paul Erich, Arbeiter, 4. 1. 13, Fe, Höhenstr. 13.— 30. Dez.: Gantzert Elisabetha geb. Ruch, 26. 10. 1877, Waldhofstr. 13.— 3. Jan.: Münch Heinrich Albert, fr. Maschinist, 25. 1. 90, Seckenheimer Str. 78.— Schneider Otto, fr. Arbeiter, 30. 5 83, Rathausstr. 20.— Mack Wilhelm, fr. Arbeiter, 20. 5. 83, Erlenstr. 85.— 4. Jan.: Gebhardt Waldemar, Schuhmacher- meister, 8. 11. 98, Kleinfeldstr. 29.— Hach Richard, Arbeiter, 6. 2. 1913, W. Sylter Weg 10.— Höfer Michaela Heide, 28. 12. 57, Ne, Schul- straße 66.— Kümper Josefine Sophie geb. Lohrum, 26. 11. 92, W, Untere Riedstr. 4.— Rothenhöfer Ernst Gustav, fr. Arbeiter, 27. 12. 1900, Dalbergstr. 22.— Lampertsdörfer Konrad, fr. Maurer, 13. 3. 83, Lützelsachsen, Wintergasse 63.— 5. Jan.: Kohlruß Rosa Seb. Stegbauer, 20. 2. 05, Ne, Dorfgärtenstr. 22.— Roh Johann Ludwig, fr. Küfer, 20. 8. 78, Max-Joseph-Str. 39.— Zimmerer Margareta geb. Baus, 28. 6. 72, H 4, 7.— Epp Karolina Crescentia geb. Mosthaf, 25. 7. 82, Sa, Bartholomäusstr. 10,— Hauk Emilie geb. Schwarz, 18. 8. 91, Stamitzstr. 16.— Gmeiner Elisabeth, Ordensschwester, 27. 9. 16, Ilvesheim, Verbindungsstr. 4.— Schultz Elisabetha geb. Siebig, 28. 8. 69, Langstr. 67.— Diebold Sigfried, fr. Kfm., 5. 6. 78, J 5, 5.— 6. Jan.: Kaiser Heinrich, Schuhmacher, 18. 3. 99, Neckar vorlandstr. 129.— Geiselbrecht Else Helene Fanny geb. Koenig, 29. 11. 80, Fe, Wasserbett 10.— Frey Margareta geb. Awenius, 5. 12. 73, J 4a, 2.— Baer Katharina geb. Lock, 2. 9. 75, B 3, 9.— Kadura Bertha Franziska, Ordensfrau, 23. 2. 78, A 4, 4.— Heß Franziska Maria, 16. 5. 01, Böckstr. 9.— Cußler Johann Niko- laus Paul, fr. kfm. Angest., 4. 10. 83, Donnersbergstr. 13.—-Herr- mammn Gottlieb Wilhelm, Schlosser, 28. 1. 16, Alemannenstr. 19.— Krüpe Peter Abraham Richard, fr. Kfm., 27. 1. 67, L 2, 11-13.— 7. Jan.: Heckel Georg Paul Richard, Werkmeister a. D., 9. 9. 90% Auf dem Kegel 14.— Lippels Katharina geb. Münz, 20. 2. 20, Speyerer Str. 17.— De Paoli Mina Luise geb. Volk, 29. 4. 86, Alta- Zzienstraße 14.— Bürger Eduard Konrad, Arbeiter, 27. 6. 96, W, Siebseeweg 28.— Gläser Hermine geb. Herrmann, 25. 9. 87, Lang- straße 73.— Wiedhase Friedrich Christoph August, fr. kfm. Ang., 27. 2. 1900, Werftstr. 135.— Breunig Margareta Katharina, 26. 8. 84, K 4, 6.— Schumann Ernst, fr. Packer, 27. 8. 92, An den Kasernen Nr. 14. Büchler Philipp, fr. Heizer, 5. 6. 85, Schienenstr. 13.— 8. Jan.: Wenisch Anna geb. Snizek, 31. 7. 97, Rh, Fronäckerstr. 51. — Römer Anna Barbara geb. Kern, 18. 3. 78, W, Kasseler Str. 89. — Nicklas Leonhard, fr. Arbeiter, 11. 7. 81, W, Langer Schlag 24. Schüßler Michael, 19. 7. 57, K 3, 19.— Ziegler Markus, fr. Ver- sicherungs-Angest., 23. 3. 84, Augartenstr. 13,— Schmidt Walter Otto, kfm. Angest., 7. 7. 01, Schwetzinger Str. 57.— Reinhard Richard, fr. kfm. Angest., 20. 3. 77, Bürgermeister-Fuchs-Str. 1-3. — Köhler Hermann, fr. Arbeiter, 6. 2. 88, U 3, 9.— Elsishans Adam Friedrich, fr. Signalwärter, 15. 10. 88, Neckarhausen, Ldkr. Mannheim, Schillerstr. 1.— Flick Georg, fr. Stadtarbeiter, 30. 3. 1868, W, Sonnenschein 43.— Alexander Valentin Ernst Wilhelm, fr. kfm. Angest., 25. 2. 04, Max-Joseph-Str. 27.— Maier Karoline geb. Regenscheit, 6. 5. 65, Hafenstr. 38.— Baust Theresia geb. Schlegel, 22. 2. 86, Kä, Columbusstr. 5.— 9. Jan.: Kafitz Konrad, fr. Pförtner, 14. 12, 90, Kä, Unionstr. 10.— Kroht Hans-Werner, 20. 12. 57, Reiherstr. 1.— 9. Jan.: Schultz Lina geb. Gärtner, 21. 4. 1910, Meerfeldstr. 88.— Schroers Johann, fr. Hafenarbeiter, 24. 3. 1875, L. 8, 12.— Riehl Franz Karl, Obermeister a. D., 29. 1. 79, Pestalozzistr. 25.— 10. Jan.: Schanz Willi, Bundesbahnober- betriebswart, 30. 7. 12, Se, Zähringerstr. 68.— Sahlmann Frieda Theresia geb. Birnbreier, 24. 3. 95, Mittelstr. 27.— Göckel Anna Maria Luise, fr. Prokuristin, 21. 3. 83, Kä, Gimmeldinger Str. 1. — Hofmann Pius, fr. Malermeister, 5. 4. 64, W., Lev!kojenweg 24. — Heer Johann, fr. kfm. Angest., 8. 2. 76, Paul-Martin-Ufer 49. Ballweg Karl, fr. Schlosser, 30. 3. 81, Pozzistr. 9.— Knapp Rudi, r. Gärtner, 27. 3. 28, Brühl, Landkr. Mannheim, Görngasse 11.— 11. Jan.: Beres Ernst, Lohnbuchhalter, 15. 9. 96, U 3, 13.— Hibsch Martha Julie Christine geb. Gerbert, 1. 12. 92, Ne, Rottfeldstr. 30. Oberle Mathilde Irene geb. Walz, 3. 10. 03, S 6, 17.— 12. Jan.: Pelzer Johanna geb. Husmann, 22. 12. 68, Lagerstr. 21.— Weil- bach Richard Sigfried, Stadtsekretär a. D., 3. 1. 1900, M 2, 1.— Weber Anna geb. Boch, 3. 3. 14, Heddesheim, Landkreis Mhm. Mannheim-Feudenheim Geborene: 31. Dez.: Hoffmaon, Helmut Willi, Bohrer und Ger- linde Margareta geb. Bauer, Höhenstraße 2, e. T. Silvia Inge. 6. Januar: Baumgarten, Rudolf Franz, Spengler u. Installateur und Elfriede Lotte geb. Mayer, Scheffelstraße 29, E. P. Petra. Verkündete: Seul, Johannes, General-Manager, Sulaimanijah UGrak) und Weick, Emma Johanna, Wilhelmstraße 5. Getraute: 11. Januar: Meisel, Andreas Roland, Lackierer und Schmidt, Erika Barbara, beide Adolf-Damaschike-Ring 75. Gestorbene: 1. Januar: Biedermann, Heinrich, früher Maurer, 10. 10, 75, Wartburgstraßze 10.— 3. Januar: Landwehr, Karoline Seb. Müller, 199. 5. 76, Neckarstrege 59.— 6. Januar: Leininger, Katharina, Hauptlehrerin a. D., 31. 8. 93, Außeneck 9.— 8. Januar: Häfner, Johannes August, früher Schlosser, 2. 4. 73, Brunnen- Straße 25.— 11. Januar: Schertel, Johann Peter, früher Former, 12. 10. 73, Kronenstraße 12. Mannheim- Käfertal Geborene: 2. Januar: Ochs, Karl Friedrich, Schmied und Frieda geb. Lauer, Reiherstraße 22, e. S. Michael Peter. Verkündete: Freimanis, Ernests, Arbeiter, Schwalbenstraße 19 und Weigand, Gertrud Anastasia, Schwalbenstraße 7a.— Klaus, Edmund Theodor Waldemar, Arbeiter, Neustadter Straße 3 und Elsner, Margarete, Manmheimer Straße 16-18. Getraute: Watts, Tom Will, Specialist second class, Spinelli Barracks und Westphal, Anneliese Magdalene, Schönau, Gnesener Straße 31.— Tibbs, Paul Arthur, Specialist third class, Sullivan Barracks und Hacker, Lilly, Hambacher Straße 11.— Skoglund, Paul Edwin, Specialist third class, Böblingen und Koch, Lydia, Auf dem Sand 58.— Lind, Philipp Jason, Sergeant, Sullivan Barracks und Klünder, Anne-Margarete Wilma Frieda geb. Pohl, Waldhof, Waldpforte 116. Gestorbene: 28. Dezember: Siener, Franz, fr. Schlosser, 11. 4. 83, Reiherstraße 22.— 31. Dezember: Fischer, Katharina geb. Rapp, 1. 6. 79, Morgenröte 33.— 7. Januar: Herrmann, Eva geb. Martine, 20. 5. 70, Bahnhofstraße 9.— 8. Januar: Emmerich, Jakob Heinrich, Stadtarbeiter a. D., 30. 12. 72, Herxheimer Straße 11. Hörngtein, Johann August, fr. Bäcker, 23. 12. 69, Bäckerweg 24.— 10. Januar: Pfisterer, Johanna Gottliebin geb. Händel, 27. 3. 75, Unionstraße 8. — Zahnleiter, Walter Paul, 28. 11. 57, Wormser Straße 123.— 11. Januar: Huber, Rosina geb. Klöpfer, 30. 6. 71, Eigene Scholle 66. Mannheim- Sandhofen Geborene: 3. Januar: Nagel, Dieter, Arbeiter und Gerda Ursula Anna geb. Hopf, Jute-Konie 12a, e. S. Uwe.— 5. Januar: Schiepel, Konstantin, Dreher und Christine geb. Seitz, Spinnereistraße 20, e. T. Eva.— Theiler, Stefan, Arbeiter und Katharina geb. Mandl, Spinnereistraßge 27, e. S. Richard.— 6. Januar: Klotsch, Gerd, Strb.- Schaffner und Lotti geb. Rausch, Schönau, Insterburger Weg 1, e. S. Michael.— 7. Januar: Wilberg, Karl Heinz, Arbeiter und Maria geb. Franzmann, Schönau, Kattowitzer Zeile 58, e. S. Hans. 8 Verkündete: Tarnawski, Stefan, Schuhmacher, Schönau, Lilien. thalstraße 301 und Palmtag, Liesel Gertrud, Rheinau, Fronäcker- straße 24.— Baumann, Egon Waldemar, Bäcker, Schönau, Lilien- thalstraße 281 und Friedrich, Martha Katharina Elisabeth, Secken- heimer Straße 23.— Knoll, Willi Konrad, Gipser und Herberg, Elisabeth Gerda, beide Schönau, Dirschauer Weg 11.— Wiese, Gerd, Arbeiter, Sandhofer Straße 134 und Fucke, Alice Paula, Schönau, Sohrauer Straße 13. Reineck, Herbert Josef, Arbeiter, und Dellis, Desideria, beide Schönau, Kattowitzer Zeile 27. Keller, Karl Heinz, Arbeiter, Karlstraße 71 und Seubert, Susanne Margot, Pfauengasse 7. Getraute: 11. Januar: Lippold, Claus Kurt, Kürschner, Schönau, Osteroder Weg 12 unck Kraus, Ruth, Schönau, Grypihusweg 61. Gestorbene: 10. Januar: Klingler, Barbara geb. Berg, 8. 9. 82, Scharhof, Schafscheuerstraße 1a. Mannheim-Nectarau Geborene: 5. Jan.: Eckenweber Heinrich, Gerichtsvollzieher, und Anna Elisabeth geb. Lipp, Blumenstr. 1, e. S. Michael.— Binder Karl Pius, Arbeiter und Karin Elisabeth geb. Müller, Holunderstr. 4, e. S. Fre d.— 7. Jan.: Sattler Karl Friedrich Hans, Elektromechaniker, und Frieda Katharina Margot geb. Bechtold, Mannheim, schafweide 31, e. S. Horst.— 6. Jan.: Kosa Theodor Karl, Elektriker, und Iise Gerda geb. Berg, Luisen- straße 24, e. S. UwWe.— Bühler Gerhard Norbert, Dreher, und Gertrud geb. Mundorff, Struvestr. 2, e. S. Norbert. Verkündete: 7. Jan.: Kozica Walter, Kraftfahrer, Schulstr. 98 und Schäfer Ruth, Waibstadt, Hauptstr. 60. Gestorbene: Schneider geb. Brendel Margarete, 18. 12. 72, Aufeldstr. 13.— 6. Jan.: Kandulski geb. Burger Theresia Elsa, 24. 7. 95, Rheingoldstr. 283.— Morano Wilhelm Albert, Studienrat 1. R., 23. 7. 85, Robert-Blum- Str. 46.— 6. Jan.: Köhler Johann Friedrich, fr. Bauarbeiter, 5. 6. 69, Adlerstr. 51. „ Mannheim- Rheinau Geborene: 5. Jan.: Glaser Otto Max Kronberg, und Lidia Kron- berg geb. Schneider, Karlsruher Str. 11, e. S. Karl.— Handels- vertreter Richard Emil Michel, und Ilse Käthe Michel geb. Hoppe, Dänischer Tisch 57, e. S. Veit. 0 Getraute: 10. Jan.: Metzger Artur Josef Haag, Brühl- Rohrhof, Gartenstr. 7, und Margot Stagat, Rohrhofer Str. I. Verkündete: Maschinenschlosser Paul Gottfried Schöne, Däni⸗ scher Tisch 5, und Ida Hildegard Annelore Schieck, Stengelhof- straße 30. Gestorbene: 4. Jan.: Margareta Sofia Götz geb. Rennig, 21. 1. 73, Bruchsaler Str. 130.— 6. Jan,; Schäfer Jakob, fr. Schneider, 8. 2. 85, Grag mannstr. 3. Biber-Bettücher Köperware, weis gebleicht 150/50 15.50, 13.90, 11.00 Biber-Oberbeitücher gebogt, weiß gebleicht, 12 50 150%50. 15.90, 14.75, 5 An-Rheuma- Unter benen mit 100% Schafschur- Woll-Füllung 62,50, 54,—, 19,50 Ann. Rneuma⸗Fnzſendechen mit 100% Schafschur- woll-Füllung 75,—, 65.— 07,50 Herde u. Oelen us baland 10 4. Kaufgesuche Gebr. w. 2tür. Kleiderschrank(1, 10) gesucht. Angeb. u. Nr. 01059 à. d. V. Gebrauchtes Schlafzimmer gut er- Zuschr. u. Nr. 2248 a. d. Verlag. 1,78 zu kaufen gesucht. Angebote unter Nr. F 2174 an den Verlag. Preisangeb. u. Nr. 01048 a. d. Verl. Märklin-Eisenbahn— auch einzelne Teile— zu kauf. gesucht. Zuschr. unt. Nr. 0752 an deen Verlag. Schlagbaß, gebr., zu kaufen gesucht. Adr. einzuseh. u. A 01009 im Verl. Dam.-Fahrrad, gut erh., zu kaufen gesucht. Zuschr. u. 0946 a. d. Verl. Mod. Auszieh- Couchtisch, dunkel, verstellbar, zu kaufen gesucht. Preisangeb. u. P 0998 a. d. Verlag. Ki.-Dreirad u. Ki.-Tischchen gesucht. Ludwig Scheurich, Frankstr. 29. Briefmarken Gold- und Silbermünzen kauft Schmidt, P 6, 7, Tel. 2 36 61. Lumpen— Schrott Autoschrott, Ztg., Bücher, Akten kauft Ifd.; evtl. Abholung. R. Liubi, F 3, 2, Tel. 2 05 75. Kompl. Siiherhesteck u. silb. Kaffee-Service gesucht. Alfons Roy, Mannheim, O 4, 7. Gröerer Eis- oder Kühlschrank für Metzgerei zu kaufen ges. Preisang. u. Nr. 0984 a. d. V. Hähmaschine .- Shisflele Paidi-Be gesucht. Angeb. mit Preis u. 01153 a. V. Gr. 46 zu kaufen gesucht. Tel. 2 66 94. zu kf. gesucht. Angeb. u. Nr. 01157 a. d. Verl, FOTOAPPARATE u. Zubeh., Feldstecher, objektive, Dunkelkam.-Art. u. a. kauft If d. DER FOTO-BRELL, Frankf./ M. i Bücherregal etwa 3 m lang und 1 bis 1,20 m noch, zu kaufen gesucht. Angeb. unter Nr. P 2559 an den Verlag. Guterhaltenes Biedermeier-Sofa (evtl. rep.-bed.) zu kaufen ges. Angeb. u. Nr. P 2482 a. d. Verl. Die wirkscme Gegenwehr bei Rheumaguglen beißt Melohon! ks bekämpft die Schmerzörsoche selbst, in- dem es die Schmerzerregung in den Nervenzelſen hemmt und die Gefäß- krämpfe in den Muskeln löst. Meſgbon- eine weiße Oblatenkapseſ— ſäßf sich doch yon Empfindlichen got einnehmen. Mit Flössigkeit geschluckt, gleitet sis leicht ond mähslos. Aus diesen Sröpden ist Melabon so bekannt und beliebt. Keinef moß sich gossen] Packung 85 Pfennig in Apotheken, Herren-Ledermantel für Gr. 1,76 bis halten, günstig zu kaufen gesucht Kinderkombiwagen 2. kauf. gesucht. Ur Ir wure Ries geste besse zeitr. 30 E ee Ro 1 neue erste bobb einen ster. ten der mäß! null) War mit Sieg! Frau 1315 nahn der Man Ben! 12325 Zeit. E 2 JJV „ Nr. 14 —— — g . 80 280 9.80 ball 7.50 a0 4 —— 18 wahl. M 4, 12. — 76 bis gebote Verlag. sucht. . Verl. nzelne zuschr. sucht. Verl. raufen Verl. unkel, sucht. erlag. sucht. 29. icht. 94. geb. Verl, 20 m geb. lag. 28. rl. föß⸗ sich ich ist ner in Nr. 14 MORGEN Seite 19 Olmpia-Bobbahn in Rekordzeit fertiggestellt: iche Eispanzes fut die Kurven Unter den gemeldeten Fahrern sind In der Rekordzeit von nur zwölf Tagen wurde die 1650 Meter lange Bobbahn am Rießersee in Garmisch- Partenkirchen fertig- gestellt. 25 Zentimeter Neuschnee an der ver- besserten Piste ma n die kostspi mn und zeitraubenden Lastwagentransporte aus dem 30 Kilometer entfernten Graswangtal über- Rösch mit bester Trainingszeit Hans Rösch(SC Rießersee) mit seinem neuen Bremser Alfred Hammer war beim ersten Zweier-Training auf der Olympia- bobbahn in Garmisch- Partenkirchen mit einer Zeit von 1:31:25 Minuten Tagesschnell- ster. Das Training mußte nach etwa 20 Fahr- ten abgebrochen werden, da sich Löcher in der Bahn zeigten, die durch die verhältnis- mäßig hohen Temperaturen(fünf Grad über null) weich geworden war. Zweitschnellster War der Schlitten des Bobelubs Hahnenklee mit dem Schweden Sven Erbs am Steuer und Siegfried Jordan in 1:31:51 Minuten vor Fraumdorfer/ Winkler(Sc Rießersee) mit 1:31:58 Minuten. An den 5 nahmen zwölf Deutsche, darunter zwei aus der Sowjetzone, und drei 55 Mannschaften teil. Ex-Weltmeister Stan Benham fuhr auf dem Schlitten USA I mit 1:32:48 Minuten ebenfalls noch eine gute Zeit. Ski-WM im Fernsehen Das deutsche Fernsehen wird im Rahmen der Eurovision von den alpinen Ski- Welt- meisterschaften 1958 in der Zeit vom 2. bis 10. Februar die sechs Entscheidungen in Origi- nalsendungen von je 50 Minuten übertragen. Neben diesem„Life“- Programm von insge- samt fünf Stunden, das am 6. Februar zwi- schen 20.15 und 20.45 Uhr durch ein Film- feuilleton„Zwischen Wedeln und Calypso“ ergänzt wird, erscheint täglich ein Film- bericht, der mit Ausnahme des 5. Februar (23 Uhr) jeweils um 22.15 Uhr gesendet wird. Aus dem Bereiche des Eissportes bringt das deutsche Fernsehen am 30. Januar aus Preg- burg von den Europameisterschaften im Eiskunstlaufen von 19 bis etwa 21.30 Uhr die Entscheidung der Paare und am 2. Februar von 18 bis etwa 21.30 Uhr die Kür der Damen. Am 1. Februar wird das Eishockey-Länder- spiel Deutschland— Olympiasieger Sowjet- union ab 21 Uhr aus Garmisch-Partenkir- chen original gesendet. Die Zeiten für die Originalübertragungen aus Badgastein sind: Sonntag, 2. 2.: Herren- Slalom 11.40—12.30 Uhr, Montag, 3. 2.: Da- menslalom 13, 4014,30 Uhr, Mittwoch, 5. 2.: Herren- Riesenslalom 13.251415 Uhr, Don- nerstag, 6. 2.: Damen-Abfahrt 10.55—11.45 Uhr, Samstag, 8. 2.: Damen- Riesenslalom 13.25—14.15 Uhr und Sonntag, 9. 2.: Herren- Abfahrt 13.25 14.15 Uhr. Von den deutschen Skimeisterschaften in den nordischen Disziplinen überträgt das Deutsche Fernsehen am Sonntag, dem 2. He- pruar, zwischen 14.15 und etwa 15.30 Uhr den Spzialsprunglauf aus Isny. die Titelverteidiger Monti und Zoller flüssig. Die 16 Kurven der Bahn, deren Start in 920 Meter Höhe liegt, erhielten einen 25 Zentimeter dicken Eispanzer mit Platten aus dem Riegersee. Das war notwendig, denn die rund 20 Bobs aus elf Nationen, die man am Start erwartet, bedeuten besonders bei Temperaturen über Null eine starke Bela- ine wenn sie mit Geschwindigkeiten um 90 km/st durch die schmalen Rinnen schep- pern und dabei einen Höhenunterschied von 129,2 Metern überwinden. Durchschnittlich neun Prozent beträgt das Gefälle, das den stromlinienverkleideten Fahrzeugen die Schnelligkeit gibt. Unter den gemeldeten Fahrern sind auch die beiden Titelverteidiger Eugenio Monti talien) im Zweier- und Hans Zoller (Schweiz) im Viererbob. Aus USA kommen die beiden Ex weltmeister Stan Benham und Lloyd C. Johnson, der seinen Titel vor fünf Jahren auf der gleichen Bahn gewann. Allerdings muß Monti sich noch bei den italienischen Ausscheidungen bewähren. Der Olympiasieger besichtigte jedoch bereits die Bahn am Rießersee und bestellte sein Quar- tier. Past alle Weltmeisterschaftsteilnehmer mit dem gleichen Handicap des 1 smangels zur Weltmeisterschaft, weil rech den milden Vorwinter die europäischen Bahnen erst spät fertig wurden. So werden die offiziellen Trainingstage am 20. Januar auf der Olympiabahn von besonderem Wert sein. komme 7 Wenn das prächtige Winterwetter der letzten Tage anhält, rechnet man in Gar- misch- Partenkirchen bei den Bobweltmei- sterschaften mit großem Besuch. Außer dem dreistöckigen neuen Stahlturm in der Bayernkurve, der den Ehrengästen und der Presse vorbehalten bleibt, wurden an der Strecke zehn Tribünen für insgesamt 4500 Zuschauer errichtet. Da weiterhin entlang der Bahn— vor allem an den Geraden— viel Platz ist und am Ziel nicht nur die Tribünen besetzt werden, können theoretisch rund 10 000 Besucher die Rennen verfolgen. Glänzender Auftakt der Turner Die beiden deutschen Turnriegen began- nen am Donnerstagabend(Ortszeit) ihre USA-Tournee mit dem ersten Schauturnen in der großen Sporthalle der Universität Illinois in Champaign. Obwohl erst wenige Stunden seit Beendigung der Flugreise ver- gangen waren und mehreren Turnerinnen und Turnern die Müdigkeit noch in den Gliedern steckte, gefielen die Vorführungen sehr gut. Schon hier zeigte sich, daß das ge- mischte Programm mit Uebungen an den olympischen Geräten, aufgelockert durch Be- wegungsspiele und Tänze der Turnerinnen, sehr geschickt zusammengestellt ist. Wäh- rend der Vorführungen gab es nicht die ge- ringste Pannne. Die nächste Veranstaltung ist am Sonntag in Chicago vorgesehen. Skispringen in Neustadt Auf der großen Hochfürstschanze im Ski- stadion Neustadt/ Schwarzwald findet am Sonntag(14 Uhr) das internationale Skisprin- gen um den Pokal des Prinzen Max zu Für- stenberg statt. Dazu werden die besten Springer des Deutschen Skiverbandes erwar- tet. Ferner liegen Zusagen des schweizeri- schen, österreichischen und französischen Skiverbandes vor. Berufsboxen in Haßloch Die erste Berufsbox veranstaltung in der Hahlocher Pfalzhalle findet am 31. Januar statt. Für das Programm sind bisher der deutsche Exmeister im Mittelgewicht. Peter Müller(Kölm), der einen Sechs-Runden-Auf- baukampf bestreiten wird, der Frankfurter Herbert Schilling, Ulli Ritter(Mannheim) und Conny Rudhof(Rüsselsheim) verpflich- tet worden. Sie werden auf holländische Boxer treffen. Als Ringrichter ist Max Schmeling vorgesehen. Was beingi de. Sport am Mochenende? Fußball I. Liga Süd: Kickers Offenbach— VfR Mann- heim(Sa.); Jahn Regensburg— Karlsruher Sc; 1. FC Nürnberg— Spygg Fürth; Eintracht Frankfurt— FSV Frankfurt; Schweinfurt 05 gegen BC Augsburg; Stuttgarter Kickers gegen VfB Stuttgart; SSV Reutlingen Viktoria e München 1860— Bayern Mün- en. 2. Liga Süd: SSV Darmstadt 98— Sc Ha- nau 93; Schwaben Augsburg— Amicitia Viern- heim; VfB Helmbrechts— Spygg Neu-Isen- burg; Borussia Fulda— TSV Straubing; VIL Neustadt— Fe Singen 04; TSG Ulm 1846 gegen FC Freiburg; SV Waldhof— Hessen Kassel; ASV Cham— S Wiesbaden. 1. Amateurliga: FV Daxlanden— DSC Hei- delberg; Spfr Forchheim— Karlsruher FV; VfB Leimen— SV Sandhausen; ASV Durlach gegen MF Phönix; SpVgg Birkenfeld FV 09 Weinheim; SV 98 Schwetzingen— VfL Nek- karau; ASV Feudenheim— FV 08 Hockenheim; SG Kirchheim— VfR Pforzheim. 2. Amateurliga Nordbaden, Staffel 1: VfR Mannheim Amat.— Tsd. Rheinau; FC Olympia Neulußheim— SV Altlußheim; ASV Eppelheim gegen VfB Rauenberg; ESV Heidelberg gegen TSG Plankstadt; Eintr. Plankstadt— SpVgg 06 Ketsch; VfB Wiesloch— Sd Waibstadt; FC Ger- mania Friedrichsfeld— SV Sinsheim. 2. Amateurliga Nordbaden, Staffel 2: SpVgg 03 Ilvesheim— Spygg Walstadt; TSG Rohr- bach— Spfr Dossenheim; SV 07 Seckenheim gegen FV 03 Ladenburg: FV Fortuna Heddes- heim— VfB Eberbach; SpVgg 03 Sandhofen gegen Sd Hemsbach; SV 50 Ladenburg gegen Spogg Neckarsteinach; TSG Ziegelhausen gegen Sc 1910 Käfertal. A-Klasse Nord: TSG 62 Weinheim— Tus Einheit Weinheim; TSV 1891 Lützelsachsen gegen Amicitia Viernheim; TSV Viernheim gegen SV Waldhof Amateure. A-Klasse Süd: FV Brühl— SV Waldhof Reserve; Sc Pfingstberg-Hochstätt— SV Rohr- hof; MFC 08 Mannheim— SpVgg Fortuna Edin- gen; VfB Kurpfalz Neckarau— FVgg 98 Secken- heim; Viktoria Neckarhausen Spygg 07 Mannheim; FV 1910 Oftersheim— DK Rhein- Neckar. B-Klasse Nord: Spfr Waldhof— SV Lauden- bach; TSV Sulzbach— SV 09 Lützelsachsen; Sœ Blumenau— Amicitia Viernheim Amateure; Fortuna Schönau— Se Neckarstadt; Polizei-SV Mannheim— DK Neckarhausen; FV 09 Wein- heim 1b— S8 Hohensachsen. B-Klasse Süd: Sd Mannheim— TSV 1846 Mannheim; Sc 08 Reilingen— VfL Hocken- heim; Straßenbahn-SV Mannheim— TSG 92 Friedrichsfeld; ESV Blau-Weig Mannheim gegen TSV Neckarau; Sc Rot-Weiß Rheinau gegen Post-SG Mannheim. Handball Verbandsliga Nordbaden: TV Edingen gegen VfR Mannheim; TSG Ketsch— S6 Nußloch; Bezirksklasse, Staffel 1: TSV Viernheim gegen TSG 62 Weinheim; Ss Hohensachsen gegen SpVgg 03 Sandhofen; TV Großsachsen ge- gen TB Jahn 99 Seckenheim; TV Friedrichs- feld— TV Hemsbach; TSV Oftersheim— SV Waldhof; TG Laudenbach— SpVgg 03 Ilves- heim. A-Klasse: TV 64 Schwetzingen— ATB Hed- desheim; FV 09 Weinheim— TV Brühl: TSG Plankstadt— SV 07 Seckenheim; Sg Mann- heim TV Sandhofen; TV Oberflockenbach gegen Polizei-SV Mannheim; TSV Badenia Feudenheim— Tus Einheit Weinheim. B-Klasse 1: SC 1910 Käfertal— SV 50 Laden- urg; TB Germania Reilingen— TV Rheinau; 18G Rheinau— Mr Mannheim. B. e 2: E Schriesheim Post-SG Mannheim y Waldhef— TV 96 Secken- heim 1b; SpVgg Wallstadt— Se Pfingstberg- Hochstätt; TG Heddesheim— Fortuna Schönau. Ringen Freundschaftskampf: ASV Feudenheim gegen Sc Vasas Budapest(Samstag, 20 Uhr, Schul- turnhalle). Gruppenliga Südwest: RSC Eiche Sandhofen gegen VfL Thaleischweiler; SV 98 Brötzingen gegen KSV Riegelsberg; ASV 1888 Mainz gegen ESV Wiesental(alle Samstag); VfK Schiffer- stadt SG Erbach; ASV Pirmasens— AV Einigkeit Köllerbach; AC Siegfried Heusweiler gegen KSC Friesenheim(alle Sonntag). Nordbadische Oberliga: ASV Lampertheim gegen KSV Schriesheim; SpVgg Ketsch gegen Sd Kirchheim; SRC Viernheim— ASV Heidel- berg(alle Samstag); KSV Deutsche Eiche Oest- ringen— Ac Germania Ziegelhausen(Sonntag). Landesliga, Gruppe Nord: ASV Ladenburg gegen SpVgg Niederliebersbach; VfK 08 Ofters- heim— AV Fortuna Reilingen; AC Germania Rohrbach— KSV 1848 Mannheim; ASV Eppel- heim— RSC Laudenbach; KSV Sulzbach gegen KSV 356 Schwetzingen. Kreisklasse Mannheim: AV Schwetzingen gegen RSC Hockenheim; HSV Hockenheim gegen SpVgg Fort. Edingen; KSV Malsch gegen Sd Brühl; SpVgg Niederliebersbach II— RSC Schönau; AC Neulußheim— VfK 08 Ofters- heim II. Gewichtheben Nordbadische Oberliga: AC 92 Weinheim gegen VfL Neckarau(Samstag); AV Schwet- zingen— KSV 1884 Mannheim; SV Germania Obrigheim— SG Kirchheim(beide Sonntag). Eishockey Freundschaftsspiel: Mannheimer ERC gegen ESV Kaufbeuren(Samstag, 20 Uhr, Eisstadion). Boxen Vergleichskampf: SV Waldhof— Prag Stutt- gart(Sonntag, 10.30 Uhr, Musensaal des Rosen- gäartens). Schmerzensgeld: 110 000 Dollar Mit einem Scheck über 110 700 Dollar (rund 465 C00 pM) Wurde der jahrelange Prozeß zwischen der früheren Wimbledon- siegerin Maureen Conolly 6. Little Mo“) und einer Zementfirma abgeschlossen. Little Mo, die sich dreimal hintereinander von 1952 bis 1954 den Wimbledontitel holte und am An- kang einer bedeutenden Tennis- Karriere stand, erhielt diesen Betrag als Schmerzens- geld für die Verletzungen, die sie bei einem Reitunfall im Juli 1954 erlitten hatte und die entscheidend dafür waren, den Tennissport aufzugeben. Ihr Pferd war damals mit einem Lastkraftwagen der Firma zusammen- geprallt. Little Mo brach sich bei dem Un- fall ein Bein und hat seitdem kein Turnier mehr bestritten. Die frühere Wimbledonsie- gerin ist heute erst 23 Jahre alt. Sie hat in- zwischen den amerikanischen Turnierreiter Norman Brinker geheiratet und ist Mutter eines kleinen Mädchens. Ausklang in der TI-Landesliga In der Tischtennis-Landesliga bringt der letzte Spieltag noch einmal eine Reihe inter- essanter Paarungen, deren Ergebnisse das Tabellenbild erheblich verändern könen. Sandhofen ist gegen Tabellenführer Mosbach durchaus nicht ohne Chancen und könnte mit einem Sieg Schrittmacherdienste für Wein- heim leisten, das gegen den TSV Handschuhs- heim ungefährdet ist. Die in fünf Kämpfen ungeschlagene Mannheimer TG ist auch beim FC Friedrichsfeld Favorit; dagegen dürfte es TSG 78 Heidelberg II schwerfallen, beim Sc Käfertal zu Punkten zu kommen. Knapp sollte sich der SV 50 Ladenburg beim Tabel- lenletzten Seckenheim behaupten. Zweite Runde im Fußballpokal Für die zweite Runde um den nordbadi- schen Fußballpokal 1957/58 wurden vom Nordbadischen Fußballverband für die Gruppe Rhein-Neckar folgende Paarungen ausgelost: SV Sinsheim Eschelbronn; Sandhofen— VfB Gartenstadt; Union Hei- delberg— Heddesheim; Zuzenhausen gegen Eberbach; Mauer— Ketsch; Käfertal gegen Rheinau; Rohrbach— Friedrichsfeld, Sek- kenheim— VfR Mannheim(Amat.); Altluß- heim— 03 Ladenburg; Ziegel hausen gegen Hemsbach. Die Spiele finden am 2. Februar statt. VfR-Erfolg in Haßloch In der fast ausverkauften Haßlocher Halle starteten die VfR-Frauen in einem Hallenhandballturnier, zu dem noch Grün- Weiß Frankfurt, Phönix Ludwigshafen und als prominentester Gast Slavoj Praha ein- geladen waren. Die Rasenspielerinnen hiel- ten sich in dieser Umgebung überraschend gut, schlugen Phönix 1:0, Grün-Weiß Frank- kurt 2:0 und unterlagen Prag nur knapp 3:4. Prag hatte zuvor Ludwigshafen 7:1 und Frankfurt 6:0 geschlagen und wurde damit vor VfR Turniersieger. Den dritten Platz holte sich Phönix Ludwigshafen durch einen 3:0-Erfolg über Grün-Weiß. Mit MFC-Phönix nach Durlach Zum Punktspiel beim ASV Durlach setzt der MFC Phönix Mannheim am Sonntag Omnibusse ein, in denen noch einige Plätze frei sind. Näheres in der Geschäftsstelle (Telefon 5 19 44). mit 9 Röhren, 15 Kreis- Philips-Spitzensuper, 4 Konzert- lautsprecher, Edelholzgehäuse Barpreis 575, ON 33, ON. 35, OM Monatsrate Ehepartnerin zw. 30 u. 38 Alters. Mögl. mit eig. Möbel vorhanden. Witwe, 60 J., ohne Anh., gesund u. rüstig, finanz. wieder Ausländer(29. J., Nr. 0988 an den Verlag. PKW, Wohng., Anh. m. weibl. Herr, 45/1,70, evang., wünscht nette Bildzuschr. u. P 01018 a. d. Verl, Witwer(59/1,56) berufstätig, wünscht Bekanntschaft mit Frau entsprech. Wohnung. Heirat möglich. Zuschr. u. Nr. 01001 an den Verlag. 1.68, dkl., gesich., gem. Heim, möchte ihrem Leben einen Inhalt geben und Wünscht die Bekanntschaft eines geb. Herrn, 60-63 J. Bei Zuneigung Heirat nicht ausgeschlossen. Zuschr. unter Nr. 01003 an den Verlag. 1.78) wünscht Be- kanntschaft mit nettem, charakter- Vollen Mädchen im Alter von 21 bis 24 Jahren, Spät. Heirat möglich, Zuschr. u. Nr. 0990 an den Verlag. Vereinsamte 36jähr. Beh.-Angestellte ledig, mit gepfl. Außeren, wünscht treusorgenden Ehepartner zwecks baldiger Heirat. Zuschriften unter Zelbst. Kaufmann, 55/180, ev., sehr gut. Eink. u. größ. Vermögen, wünscht herzens- warme, solide, gutauss. Frau ohne Charme zw. Heirat kennenzulernen. Ausf. Bildzuschr. (zurück) unt. Nr. P 1961 a. d. Verl. Geschäftsfrau. Witwe, 50/158, gut u. jünger ausseh. mit 14jähr. Sohn wünscht auf dies. nicht mehr un- gewönlichen Wege charakterfesten Ehepartner kennenzulernen. Aus- Amtsgerichtsrat, Dr., 49 J., verw. Apotheker, 36 J., Besitzer v. 2 Apo- theken— Ingenieur, 25 J., Abitur, erstreben gute Ene durch Institut DER TREETTPONK N Fil. Mannheim, Richard-Wagner- Straße 57, Tel. 4 32 66. J Rel. 5 55 1 Dame, 50 J., bietet tüchtigem, Herrn Einheirat in Pad Jg. Frau, 21/160, mit jähr. Töchter chen wünscht Neigungsehe. Zu- schrift. unt. Nr. P 0429 a. d. Verl. gebild. Restaurationsbetrieb rufskollegen Eheanb. Frau Horstmann Mhm., Lameystr. 16, Tel. 4 26 44 agogin, 35 J., wünscht Be- Hypotheken HVpOTHEKEN für Wohnungsbauten besorgt schnellstens und zinsgünstig Mannheim, Heinr.-Lanz-Str. 5 E, WEICK Telefon 4 41 05 Geld verkehr Auch im Jahr wird ihr Fachmann Gbel-Jöst seine leistungs fähigkeit beweisen. gesch., Ae bieter ann Sofort-Darl N an Beamte, Angestellte und Arbeiter, diskrete und rasche Abwicklung. Filjale Mannheim. P 7. 16-17 fel. 233 73 fert rte en een eee felefon Tührliche Eildzuschr.(zurück) erb. unter Nr. P 01177 an den Verlag. an den Planken A b N 268 44/45 Angestellter wünscht nette Frau bis Heitoaten Hame, 486 Jahre, Krlegerwitwe, 5 37/172, vieleistig inter- 5 1 Wünscht Beke anntschaft mit solid. siert, wün nt hübsches, charm. Madel, 18. Frei- Herru zwecks späterer Heirat. zeltgesta! nen. Wa- Zuschr. u. Nr. 0809 an den Verlag. Spät, Heirat nicht Zuschr. u. P 0860 a, d. V. Sen vorhand Ausgeschl. Gutausseh. Dame Anf. 50, WWe., m. Herzensbildg., geimutl. Heim u. 1200 DM monatl. kommen aus größ. Vermögen Ehe mit geb. Die individueltie Eheanbahnung seit 1930 a mit nachweisl. fd. Erfolgen in alen Kreigen eingeführt. Kaufmannstochter, 31 J., bietet ht harmon. riös. Herrn in gut. Pos., auch 35 J. Zwecks Heirat kennenzulern. Bildzuschrift. unt. 0780 a. d. Verl. Wünsche vermög. Herrn ab 56 J.(m. Grundstück) kzl. Sich. Exist. gebot. Zuschr. unt. Nr. 0300 an den Verl. Alt. alleinsteh. seriöse Frau wünscht Bekanntsch. m. Herrn(mögl. Rent- ner) mit Wohnung zwecks Heirat. Zuschr. u. Nr. 0872 an den Verlag. Dame, 58 J., verwitw., mit sicher. Einkommen, wünscht nett. Herrn, mögl. m. Wagen zwecks Freizeit- gestaltung kennenzulernen. Später Heirat möglich. Zuschrift. unter Nr. 01026 an den Verlag. 37jähr. Frau, 2 Kinder, 12 Jahre, mit Wohnung, wünscht Herrn, nicht über 45 J., in fester Stellung(ge- Einh. i elterl, Großhandels- 851755 Unternchmer.— Bitte schieden zweckl.), kennenzulernen, Zuschr. u. Nr. 08886 an den Verlag. uUnternehm.(20 eig. Wagen): schreib. Sie mir u. Nr. L042 a. V. spät. Heirat nicht ausgeschlossen. 24 N Vabrikantentochter 5 Witwer(mit, angenehm. Bausparbrief, 20 00 DM. zugeteilt, 4 onqte. 1 J., iet Einh.. eig. 8 Zuschr. u. Nr. P 2167 a. d. Verlag. gegen bar zu verkaufen. Zuschr. Autchandel-pariner RAU DOROTHEA RO unter Nr. 0922 an den Verlag. 5 Fil. Mannheim Lg. Rötterstr. 27, Geschäftstochter 4 8 8 5 12 mit 2000 bis 3000 DM Int.-Einlage Ruf 5 18 48; Fil. Kaiserslautern, 33 J., seriös., mittelgr., kath., gute Dame, 49 J., Vermög., Ingenieur, tür 2 Verkaufsplätze per sofort Königstraße 17, Ruf 46 65. Vergangenheit, mit Aussteuer und 47 J., Dame, 33 J., Haus u. Vermög., 4000,— Der bel guter Verzinsung gesucht. 80 8 Vermögen, wünscht Bekanntschaft Geschäftsführer, 55 J., Kaufmann, zur Geschäftserweiterung gesucht. Angeb! u. Nr. 01206 a. d. Ver! Such 21 1 lleinsteh. mit tüchtig. charaktervoll. Kauf- 28 J., wünschen Heirat durch die] Zuschr. u. Nr. 01113 a. d. Verlag. 8 5 3 5 0 N 228 n. mann, 35 bis 42 J., N f 9 5 38 3. mittl. Betrieb der Lebensmittelbr. 9 en- Ar 1 0 ankheitsfa 15 1 E Wuirtscaagei geboten. Zuschr. unt. P 0862 3. V. 5. 8 18 1 Mitteilhaber VVß28 f neigur 78 Aus l. 5 8 5 1 3 8 8 heit. 8.* 8 4 1 1 855 ant f 998 8 e eschältstochter 35 J., gut ausseh., Mannheim, 8 2, 9, Pelefon: 2 34 92. suche als Mitarbeiter g mit Ka- 8. 095 3 8 dbschdlt Kath. 5.. Pitaleinlage- sichere Existenz. FC VT „ 2½ J. in Au- 1 5 i Partnerin für Freizeitgestaltung W 1-K dit stralien in staatl. Rlektr.-Betrieb durch mich gebüdeten Herrn kennenzulern. Evtl. spät. Heirat. ec 52 1e 1 e inhoi in mech. Schreinerei inheitat bietet Dame ohne An- hang, Mitte 50, einem tüchtigen Fachmann. Bitte um Ihren un- verbindl. Besuch auch sonntags Frau Friedel Schade, Lu'hafen, Wredestraße 37, Telefon 6 34 57. tätig(vorher 15 J. in Mhmo, wünscht Dame aus Mhm. im Alter von 30 bis 40 J.- die In- teresse hat, nach Australien Auszuwandern— zwecks Heirat kennenzulernen. Büdzuschr. Zuteilungsreifen Bausparvertrag b. 20 000,— DM zu kaufen gesucht.— Angebote u. P 2450 an den Verl. Barkreute fur Festesoldele verm diskr., schnell, mag Geb. Triesch& Buschmann, Mannh,, Max-Joseph-Straßge 20,(Kurpf.- Brücke, 10-12, 14-18. Tel 5 17 33. Finanzterungen an Fest- Kredite in Bar pefdgte schnelle Auszahlung, diskr. Verm. Kalker- Finanzierung, Mannheim, che 2 69 78. Konstabler Wache Tel Zuschr. u. Nr. P 01073 a. d. Verlag. 7 it 4000,— DM Je 1 1 N 8 5 E 7 Kapital gesucht. Gute Sache, kein Risiko. Angeb. u. Nr. P 2464 a. d. Verlag. Bausparbrief vom 28. 4pril 1955 über 15 000.— DM Bauspark. Mainz zu verkaufen. Erford. etwa 2700, DM. Zuschrift. u. Nr. 01214 an d. Verl. 1 55 Jahre. mit Wohng. Rentnerin wünscht solid. Mann bis 65 J., tierliebend mit Interesse Tür Obstbau. zw. Heirat kennen- Unt. E 0797 an den Verlag. zulernen. Zuschr. u. L 043 a, d. V. Wohnzimmer best. qus Schrank, 1 Tisch u. Hch.-Lanz-Str. 13, Sp. 9.12, 13.19. best. qus 1 Tisch, 2 Stühlen, 1 Schrank DM jeder Art. Kostenlose Auskunft] Sa. von 9 bis 13 Uhr. Tel. 4 12 91 täglich von 19 bis 20.00. Tel. 2 45 52. Couches ff N Beteiligungen schon ab DON 125, AFRKre ite kosten 8 9 f 1 für Beamte, Angest., Kfz. und. 8 Festbesoldete b. sofortiger Aus- Stiller oder tätiger Teilhaber mit Onomanen zahlung/ vermittelt ScHMITT. Einlage von etwa 6000,— DM von— Ffm., Klingerstraße 23, an der rentablem Unternehmen gesucht. schon ob 5 ee 7 Kleinmöbel diller Art zu niedrigen Preisen. Lieferung frei Haus! Daze gewähren wir noch Zahlungserleichterung bis — kin unverbindlicher Besuch wird Sie restlos begeistern! Möbel-Jöst D 1, 7-8 im Herzen von Mannheim. Planken- Paradeplatz(neben C&A) Uberzeugen auch Sie sich davon, daß Ihnen heim fachmann große Vorteile geboten werden. Djes beweisen folgende Beispiele: Schlafzimmer besteh. cus Schrank, Nachttischen, Betten und Frisierxommode in Birnbaum 5595 378, 195 DM Stöhlen DM Telefon 230 01 Wechsel-Diskont und-Ankauf kür Industrie und Großhandel vermittelt vorkostenfrei Wer Qualität mit Preis vergleicht, dem fällt der Kcuf bei 108 7 sehr leicht! Allfinanz, Frankfurt a. M. bringen den gewünschten Eschenheimer Anlage 26 WFE RB E ERF OIL S 8 N N N 8 N 8 N W MV I 8 8 D N N N A STUTTGART SONNTA G 7.10 Fröhl. Morgenstunde 5 8.00 Nachr.— Volksmusik Katholische Morgenfeier Evangelische Morgenfeier Beziehungen der Eltern zum Kind; Vortr. Unterhaltungsmusik Nachrichten— Streiflichter— Chorgesang EKinderfunk: Hörspiel Vergnügter Nachmittag Sportfunk— Totoergebnisse „Das alte Haus“; Hörspiel v. H. Tqadens Musik von smetana Sportfunk— Schöne Stimmen 19.30 Nachrichten— Sport— Woche in Bonn 20.00 Sinfoniekonzert 21,15 Lateratur-Revue 21.30 Klaviermusik von Beethoven 22.00 Nachrichten— Sport aus nah und fern 22.30 Tanzmusik 24.00 . Nachrichten— Musik UK 12.00 Internat. Frühschoppen 13.10 Musik für alle Hubert Giesen zum 60. Geburtstag Der Sportfunk meldet Musikalische Reise-Erinnerungen Musik für Kenner und Liebhaber Vom 19. bis 25. Januar SADEN- BADEN 80 NN I AS 71.00 Nachr.— Konzert . 8.15 Klaviermusik 8.30 Evangelische Morgenfeier 9.15 9.45 11.00 12.45 14.45 15.00 15.30 17.20 17.30 18.20 19.00 19.40 20.00 22.30 22.40 23.00 24.00 Katholische Morgenfeier Europ. Hauptstädte in d. Dichtung: Berlin Unterhaltungskonzert Nachrichten— Postfach 100— Musik Erinnerung an Robert Walser; Hörbild Kinderfunk: Rätselspiel Großes Unterhaltungskonzert Kulturpolitische Betrachtungen Sportfunk Junge Solisten von heute(vY) Das Buch der Woche— Musik Tribüne der Zeit „Die Puritaner“; Oper von Bellini Nachrichten Sport und Musik Mit Tanzmusik durch Europa Nachrichten— Musik bis in die Früh K 13.00 Musikalisches Kunterbunt 15.00 Unterhaltungsmusik mit Sport 17.00 Orchesterkonzert 19.49 Sport vom Sonntag 20.10„.. heiter die Kunst“; m. W. Reichert 23.00 Nachtkonz.: Gibbons, Purcell, Strawinsky 8 Aus EM fuNK PROGRAMM DER WOC SONNTAG 6.30 Nachrichten— Musik 8.30 8.18 11.00 12.40 13.45 14.00 15.30 17.15 18.45 19.30 20.00 21.00 22.00 22.30 24.00 UK* 17.00 17.15 19.00 20.00 21.15 MORGEN HE FRANMKFURT 8.00 Nachrichten Katholische Morgenfeler Aus Goethes„Gesprächen mit Eckermann“ Unterhaltungskonzert Rundschau— Nachrichten— Musik Frauenfunk: Wie bereiten wir Jungens und Mädchen auf ihre Familienaufgabe vor? Kinderfunk: Hörspiel Sport und Musik 5 Opern- und symphonische Musik Das Buch der Woche— Musik zur Erholung Rundschau— Nachrichten— Betrachtung Musikalische Capriolen Das RIAS- Kabarett: Die Insulaner Nachrichten— Sportberichte Musik zum Tanzen und Träumen Nachrichten 9.45 Schulfunk für Erwachsene 15.30 Opernkonzert Lebendiges Wissen: Vogelwarte Helgoland »Die Angst am frühen Morgen“; Hörspiel von Milo Dor und Reinhard Federmann Symphonie Nr. 3 d-Moll von Bruckner Quiz zwischen London und Frankfurt Französische Musik: Francalx, Debussy 6.13 Musik— Nachrichten 8.00 Nachr.— Antw. aus Bonn Schulfunk: Geschichte Klingendes Tagebuch Nachrichten— Pressestimmen— Zeitfunk Nachrichten— Kulturumschau— Musik Kinderfunk: So ein Angeber! Wirtschaftsfunk— Nachmittagskonzert Deutsche Volkslieder— Heimatpost Nachrichten— Musik macht gute Laune 4 Jugendfunk: Die Entscheidung Abendlied— Zeitfunk und Musik Nachrichten— Berichte— Kommentare Jubel, Trubel, Heiterkeit Die Südfunklotterie— Musik Günther Neumann und seine Insulaner Nachrichten— Kommentar Musik unserer Zeit Leben u. Werk d. Dichters Cesare Pavese Notturno— Nachrichten 6.30 Morgengymnastik 8.00 Nachrichten Musikalisches Intermezzo Fur die Hausfrau 8 Nachrichten— Pressestimmen— Musik Schulfunk: Großbritannien nach 1948 Kammermusik Wirtschaftsfunk Nachrichten— Unterhaltungsmusik Aus Literatur und Wissenschaft Konzert des Mainzer Kammerorchesters Zeitfunk— Tribüne der Zeit Musik für gute Laune E Flolthaus: Grundlagen der chefkunde Unterhaltungsmusik Nachrichten— Sport— Klaviermusik Was ist eigentlich Realismus?; Gespräch 25.00 E. Böhmer: Die Schola Cantorum in Paris 24.00 Nachrichten— Musik bis in die Früh UKW 13.15 Musik nach Tisch 15.00 Aus Opern von Meyerbeer 1% O AS 8.30 9.10 12.45 14.45 15.15 16.00 16.45 17.00 19.00 20.00 21.14 21.30 22.00 22.30 N ON IA G 1.00 Nachrichten— Musik 8 9.00 11.30 12.35 15.00 16.00 16.45 18.00 18.45 19.00 19.30 20.00 21.10 22.00 22.15 22.20 24.00 Kw 19.15 Recht für jedermann 00 Nachr.— Frauenfunk Schulfunk: Auf Neuguinea Musik zur Mittagspause Rundschau— Nachrichten Wirtschaftsfunk— Deutsche Fragen Musik von Brahms und Dvorak Der Sänger Jucksa; Erzählung— Musik Nachrichten— Zeit im Funk Beatrice Webb zum 100. Geburtstag; Hörb. Musik zur Erholung Rundschau— Nachrichten— Kommentar „Das Steppenverhör“; Hörsp. v. O. Döpke Unterhaltungskonzert Nachrichten— Aktuelle Berichte Das Sportecho am Montagabend Melodien vor Mitternacht Nachrichten 20.00 Musik aus Filmen UKW 20.15 Jascha Heifetz spielt 16.30 Welt und Wissen 22.15 Das RIAS-Kabarett: Die Insulaner 8 20.45 Martin Heidegger; Hörbild 21.00 Musik von Bach und Bartok 23.00 Orchesterkonzert 7.00 Nachrichten 6.30 Morgengymnastik 7.00 Nachr.— Frauenfunk 91 EN 8 148 8.00 Nachr.— Frauenfunk OoiENSTAG 7.00 Nachr.— Frauenfunk o EN STA 8.00 Nachrichten— Musik 10.15 Schulfunk: Erdöl in venezuela 8.30 Musikalisches Intermezzo 9.000 Schulfunk: Die nackten Wilden 11.30 Klingendes Tagebuch 12.45 Nachrichten— Pressestimmen— Musik 11.30 Musik zur Mittagspause 12.30 Nachrichten— Pressestimmen Zeitfunk 14.45 Schulfunk: Im Wattenmeer 12.35 Rundschau— Nachrichten 8 Kinderfunk: Witsch und Wutsch 15.15 Kinderfunk: Märchen 15.00 Wirtschaftsfunk— Deutsche Fragen 5 Wirtschaftsfunk— Nachmittagskonzert 15.30 Deutsche Volkslieder 16.00 Studenten musizieren Barockmusik— Heimatpost 16.00 Nachrichten— Unterhaltungskonzert 16.45 Für Schule und Elternhaus: Lehrmittel Jacob Burckhardt; ein Hörbild 17.00„Leichte Kost“ 17.00 Heimatgrüße aus Hessen Nachrichten— Musik macht gute Laune 17.30 Jugendzeitschriftenschau 18.00 Nachrichten— Zeit im Funk Der Sportspiegel 19.00 Zeitfunk— Tribüne der Zeit 18.45 Frauenfunk: Der Nachbar neben dir Abendlied— Zeitfunk und Musik 20.00 Kammermusik von J. Field und L. Spohr 19.00 Musik zur Erholung chrichten— Berichte— Kommentare 20.30„Jahrmarkt des Lebens“; Hörspielreihe 19.30 Rundschau— Nachrichten— Kommentar Musik von Wolf.- Ferrari von F. v. Hoerschelmann, III. Abend 20.00 Rhythmische Klänge von gestern u. heute Gespräch über die Grenze 22.30 J2a2Zzz 1958 21.00 Mikroskopie mit Elektronen; Vortrag Ballettmusik nach Strauß'schen Melodien 23.15 Verse und Chansons: Träumereien 21.15 Musik von Chopin und Tschaikowsky Nachrichten— Wirtschaftsf.— Orgelmusik 22.00 Nachrichten— Sport— Probleme der Zeit 22.00 Nachrichten— Aktuelle Berichte Das fremde Fräulein; Erz. v. W. Schäfer 23.30 Musik zur späten Stunde— Nachrichten 22.20 Abendstudio: Sowjetische Dichtung Unterhaltungs- und Tanzmusik 15. Rechtsspiegel 8 23.20 Tanzmusik Nachrichten— Musik bis in die Früh A 0 N 24.00 Nachrichten UK 16.45 Leichte Musik * 20.45 Jazz-Cocktail 21.30 22.30 20.10 Die bunte Palette Erschließung der Sahara: Reportage „The Turn of theScrew“; Oper v. Britten OK 20.00 Neues aus der Wissenschaft 21.15 Bunter Abend mit Preisraten N 6.13 Musik— Nachrichten 5 N IWoc N 8.00 Nachr.— Frauenfunk Konzert am Morgen 5 Schulfunk: Großvater erzählt Klingendes Tagebuch Nachrichten— Pressestimmen— Zeitfunk Frauenfunk: Der Mann von 50 Jahren Kinderfunk: Besuch im Deutschen Museum Erzählung von H. Stahl— Musik Heimatpost— Besuch im heutigen Breslau Debatte über den Landesetat 255 N 8.30 10.00 12.45 13.15 14.45 15.15 16.00 16.10 „17.30% Frauen Alk, Talli 1 Ob 6.30 Morgengymnastik éwoch 700 Nachrichten Musikalisches Intermezzo Evangelischer Krankengottesdienst Nachrichten— Pressestimmen Musik nach Tisch Schulfunk: Abenteuerliche Lebensläufe Kammermusik— Neues vom Büchermarkt Nachrichten Klingendes Kaleidoskop N 9.00 11.30 12.35 15.00 16.20 17.00 18.00 18,45 + 7.00 Nachrichten— Musik 110 8* 8.00 Nachr.— Frauenfunk Schulfunk Musik zur Mittagspause Rundschau— Nachrichten Wirtschaftsfunk— Deutsche Fragen Hoppla, die Purzel sind da! Musik zur Kaffeestunde Nachrichten— Zeit im Funk Done Forum 3 8 5 19.00 Zeitfunk Tribüne der Zeit 8 30 Rundseh ichten— Kommentar * 1 onen ere 20.00 Konzert des Südwsstfunk-Orchesters: 20.00 Emmeriell Kalman und seine Musik — Tw... ˙- 1 1 1 4 rspi 2. Aechrfehten— Sport Obfleme der Zeit 2 Achrichten- Aktüelleè Berichte 8 ee F 22.30 Sang und Klang im Volkston 22.20 Der Jazzelub: Klarinettisten-Porträt Nachrichten— Kommentar— Musik 23.00 Rendezvous in Baden-Baden 23.00 Musik zur guten Nacht Aus Politik und Zeitgeschehen 24.00 Nachrichten— Musik 24.00 Nachrichten Orchesterkonzert i UKW 13.600 Fümschau des SWF UKW 13.43 Rund um den Sport Nachrichten— Musik bis in die Früh 16.10 Orchesterkonzert 19.15 Jugend singt und spielt UKW 18.35 Kulturbericht— Musik 21.45„Der bäuerliche Kreidekreis“; ein Schwank 20.00 Opernkonzert 85 20.30 Zauber der Musik 22.30 Moderne Musik aus der UdSSR 21.15 Abendstudio: Schmelztiegel Israel 3 0 7.00 Nachrichten 6.30 Morgengymnastik 7.00 Nachr.— Musik 90 N N b R 8 1428 3.00 Nachr.— Frauenf. DONNE fe 51A 7.00 Nachr.- Frauenf. DONNEFER 51A 8.00 Nachr.- Frauenf. 8.20 Konzert am Morgen 8.30 Musikalisches Intermezzo 9.00 Schulfunk: Fahrt zum Pol 10.15 Schulfunk: Der Klub der Detektive 12.45 Nachrichten— Pressestimmen 11.30 Musik zur Mittagspause 11.30 Klingendes Tagebuch 13.15 Heiteres Notenkarussell 12.35 Rundschau— Nachrichten 30 Nachrichten— Pressestimmen— Zeitfunk 14.45 Junge Künstler musizieren 15.00 Wirtschaftsfunk— Deutsche Fragen 15 Nachrichten— Kulturumschau— Musik 15.15 Kinderfunk: Die kleinen Wellenreiter 16.45 Jugendfunk: Raketen als Hobby 30 Kinderfunk: Die Bücherkiste 16.00 Nachrichten— Orchesterkonzert 17.00 Unterhaltungsmusik 45 Wirtschaftsfunk— Unterhaltungsmusik 17.45 E. K. Hornauer: Vom Sterben der Tiere 18.00 Nachrichten— Zeit im Funk 45 Der Hochschulbericht 19.00 Zeitfunk— Tribüne der Zeit 18.45 Aus der Wirtschaft 17.0 Unterhaltungskonzert— FHeimatpost 20.00 Filmschau des SWF 19.00 Musik zur Erholung 0 Nachrichten— Musik macht gute Laune 20.45 Seitkunk aus Forschung und Technik: 19.30 Rundschau— Nachrichten— Kommentar 45 Wirtschaft für jedermann 5 Höhlenbilder der Eiszeit? 5 20.00 Eine Stunde für alle Schlagerfreunde 0 Abendlied— Zeitfunk und Musik 21.00„Lauter Geschichten“ mit Ursula Herking 21.00 Musikinstrumente stellen sich vor; Hörf. 30 Nachrichten— Berichte— Kommentare 22.00 Nachrichten— Sport 5 5 22.00 Nachrichten— Aktuelle Berichte 0„Hoffmanns Erzählungen“ v. J. Offenbach 22.15 Nachtstudio: Sozial- psychologische Studie 22.20 Nette musikalische Kleinigkeiten 25 Nachrichten— Sport gestern und heute zu der Typologie des Filmhelden 23.00 Studio für Neue Musik 2.43 Ein Buch und eine Meinung 22.45 Orchesterkonzert— Nachrichten 24.00 Nachrichten 00 Jazz im Funk 5555 8 UKW 16.45 Zeitfunk-Magazin UKW 20.00 Symphoniekonzert: Haydn, Ravel Nachrichten— Musik bis in die Früh 15 18.00 Partelen-Gespräch 21.15 Gedenksendung für Richard Tauber K W 18.45 Leichte Musik 20.30 Abendstudio: Dokumente und Dichtung 22.20 Internationale Rundfunkuniversität 20.45„Das alte Haus“; Hörspiel der sowietischen Gefangenschaft 23.00 Bekannte Künstler singen und spielen 12 8 7.00 Nachrichten 8 8.00 Nachrichten— Frauenfunk 5 nzert am Morgen Schulfunk Klingendes Tagebuch Der alte Mensch in unserer Zeit(III) 8 wetzinger Serenade chr.— Kommentar— Zwischenmusik 30 Radioessay: Sinn und Wert des Plagiats o Musik von D. Wolter— Nachrichten FREITAG 6˙0 Morgengymnastik 8.30 9.00 12.45 13.15 14.45 15.15 16.00 16.45 17.00 19.00 20.00 20.30 22.00 22.30 24.00 UK 20.10 21.00 7.00 Nachrichten Geistliche Musik Bekannte Berlinerinnen; Frauenfunk Nachrichten— Pressestimmen Mittagskonzert Schulfunk: Unterwertiges Schrifttum Jazzintermezzo— Wirtschaftsfunk Nachrichten— Unterhaltungskonzert Welt und Wissen Sang und Klang im Volkston Zeitfunk— Tribüne der Zeit Zwischenmusik „Jahrmarkt des Lebens“; Hörspielreihe v. F. v. Hoerschelmann, IV. Abend— Musik Nachrichten— Probleme der Zeit Großes Unterhaltungskonzert Nachrichten 15.00 Szenen aus„Fidelio“ 17.15 Zeitfunk aus aller Welt Alte Bekannte vom Plattenteller Orchesterkonzert: Mozart, Roussel FREITAG. Nachrichten— Musik 3 9.00 11.30 12.35 15.00 16.45 17.00 18.00 18.45 19.00 19.30 20.00 22.05 22.25 23.05 24.00 UK 21.15 23.10 % Nachr.— Frauenfunk Schulfunk: Wie schreiben wir? III Musik zur Mittagspause Rundschau— Nachrichten Wirtschaftsfunk— Deutsche Was Frauen interessiert Volksmusik aus Hessen Nachrichten— Zeit im Funk Berichte aus USA Musik zur Erholung Rundschau— Nachrichten— Kommentar „Der Rosenkavalier“; Oper v. R. Strauß II. und III. Akt Nachrichten— Aktuelle Berichte Neues und Interessantes vom Film Musik zum Träumen Nachrichten 19.15 Sozialpolitisches Forum 20.00 Bunte Melodienkette Buchbesprechungen Orchesterkonzert Fragen 8 6.13 Musik— Nachrichten 8.00 Nachr.— Frauenfunk 5 Morgen 5 Schulfunk: Neuere Philologie Klingendes Tagebuch 30 Nachrichten— Pressestimmen— Zeitfunk o Sport— Nachrichten— Musik Mit Volksmusik ins Land hinaus lick in Schülerzeitungen Tanzmusik und Zeitkritik Unterhaltungskonzert 00 Nachrichten— Politischer Wochenbericht Geistliche Abendmusik o Abendlied— Worte zum Sonntag Nachrichten Zur Politik der Woche Unterhaltungsmusik 5 2 Zeitkritisches Kabarett: Die Kernspalter 22.00 Nachrichten— Berichte— Sport Tanzmusik zum Wochenende 00 Nachrichten— Nachtkonzert UKW 13.00 Heidelberg spielt auf N 16.15 Junge Preisträger musizieren 17.30 Politik für jedermann f 18.43 Klingendes Wochenende 20.15 Konzert am Samstagabend 00 Gäste aus Rom muslzieren s a MSA G 5 9.00 12.45 14.00 14.30 15.00 16.00 16.10 16.40 17.30 19.00 19.15 20.00 21.00 22.00 22.30 22.50 23.50 0.05 UK 17.00 17.30 20.30 22.30 Morgengymnastik Nachr.— Frauenfunk Schulfunk: Unterwertiges Schrifttum Nachrichten— Pressestimmen— Musik Aus Arbeit und Wirtschaft Jugendfunk: Kurz berichtet Ballettszenen und Duette Nachrichten Kunststoffe nach Maß: Reportage Musik und gute Laune Neues vom Büchermarkt Innenpolitischer Kommentar Zeitfunk— Tribüne der Zeit Musik zum Tanzen Zeitkritisches Kabarett: Die Kernspalter Nachrichten— Probleme der Zeit Sportrundschau Unterhaltungs- und Tanzmusik Spät nachrichten a Aus Berlin: Presse- und Funkball 1936 13.10 Zeitfunk der Steckenpferde 13.40 Musikalisches Magazin Zeitfunk- Wochenchronik Histor. Aufnahmen aus deutschen Opern R. A. Schröder zum 80. Geburtstag; Hörb. Orchesterkonzert S A 1 S TAG 150 Nachrichten— Musik 9.00 11.30 12.35 14.20 14.30 15.15 15.30 16.00 17.00 18.00 16.45 19.00 19.30 20.00 22.00 22.15 22.35 24.00 UK 17.30: 17.45 18.45 20.00 00 Nachr.— Frauenfunk Schulfunk: Ludwig Erk Musik zur Mittagspause Rundschau— Nachrichten Das Jugendjournal Unterhaltungsmusik Informationen für Ost und West Zeitfunk: Blickpunkt Deutschland Lieblingsmelodien der Hörer Musik zum Tanztee Nachrichten— Zeit im Funk Stimme der Arbeit Musik zur Erholung Rundschau— Nachrichten— Kommentar Musik und Humor Nachrichten— Woche in Bonn Sport vom Samstag Mitternachtscocktail Nachrichten— Musik bis in die Früh 14.30 Frauenfunk: Porzellane 15.15 Kleine hessische Dorfchronik Brücken zwischen West und Ost; Bericht Musikalisches Dämmerschöppchen Zeitfunk: Blickpunkt Ausland FUR DIE FUNRKPAUSE R ATSEl. Waagrecht: 1. Brettspiel, 4. Stadt in Polen, 7. Pferdesprung, 10. Jammer. 11. Flä- chenmaß, 12. Intelligenzprüfung, 14. Roman von Zola, 16. Himmelsrichtung, 17. Filmkomi- ker, 19. indische Göttergestalt, 20. altspani- scher Tanz, 21. Wild, 22. afrikanischer Strom, 23. Straußvogel, 25. Baum, 27. Körpergelenk, 28. innige Zuneigung, 31. Stadt in Italien, 32. Mädchenname, 33. Tier wohnung. Senkrecht: 1. Ueberschlag, 2. gutes Benehmen, 3. Universum, 4. Jazzausdruck, 5. englische Kronkolonie, 6. ethischer Begriff, 8. Schußwaffe, 9. Nachspeise, 11. Blutarmut, 13. gehärtetes Metall, 15. süd amerikanisches Ge- birge, 17. Naturgott, 18. Geländevertiefung, 21. Fahrt, 24. etwas Schlechtes, 26. altes Län- genmaß, 27. englische Grafschaft, 29. elek- trisch geladenes Atom, 30, altägyptische Gott- heit, 31. Abkürzung für Gulden. Silbenrätse Aus den Silben: a— an— batt bel— che— chen— dung— ei— er— — 83— gel— hemm— ig— im— ker ko— la— lau— laub— le— mer mi mor— ne— ni— nim— pa— ra— ra geben. nußgift, 5. Stadt in Mähren, 6. Wissenschaft- Vor einem Bezirksgericht im alten Berlin erschien eine üppige, aufgeplusterte Blon- dine; ein verwegenes Make-up konnte nicht verschleiern, daß sie die Vierzig um ein be- trächtliches überschritten hatte. Als sie in den Zeugenstand trat, wollte der Gerichts- der Gerichtsvorsitzende unterbrach ihn: Aber er mit einer galanten Verbeugung, und als hatte, setzte er eine ernste Miene auf und Sprach:„Und nun, Zeugin, schwören Sie, dag Sie die Wahrheit sagen werden, die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit!“ * Der Mechaniker besah das Auto des eben angekommenen Kunden, kratzte sich hinterm Ohr und sagte:„Mein Herr, ich möchte mich einmal so ausdrücken: Wenn Ihr Wagen ein Pferd wäre, müßte es erschossen werden.“ 1 „Eines verstehe ich nicht“, fragte der Richter den Angeklagten,„warum sind Sie in ein und denselben Laden dreimal hin- tereinander eingebrochen?“—„Herr Ge- richtshof“, antwortete verlegen der Ange- klagte,„das war so: Ich habe das erstemal ein Kleid für meine Frau dabei gestohlen. Und das mußte ich zweimal umtauschen!“ * Beim Verlassen eines Theaters stellte ein Herr an der Garderobe fest, daß er verges- sen hatte, sich einen Garderobenzettel für seinen Mantel geben zu lassen. Bescheiden rauch ri— ro satt schuh tel ter — ti— tin— tri— weih— werb, sollen 16 Wörter gebildet werden, deren Anfangs- und Endbuchstaben eine Lebensweisheit er- Bedeutung der Wörter: 1. Räu- cherharz, 2. Erdteil, 3. Preisnachlaß, 4. Ge- ler, 7. Bremsvorrichtung, 8. Papstkrone, 9. diener die Formalitäten mit ihr erledigen. en Sie mich das machen“; und wðwandte jahre fertiggebracht hab Sich an die Zeugin.„Wie alt sind Sie?“, fragte de Schöne ihr„Achfündzwanzig“ gehauchf Eßgerät, 10. Kauf, 11. Schiffsgut, 12. Pflanzs 13. Musikinstrument, 14. Schüssel, 15. Sie. ges- und Friedenssymbol, 16. Vielfraß. Wer knackt die Nuß? Von den folgenden Behauptungen Sind zwei sachlich unrichtig. Welche? 1. Die„Straße von Bonifaccio“ liegt 200i. schen Sardinien und Korsika. 2. Eine Ode ist ein festliches, Gedicht. 3. Tropfsteine, die sich von unten nach oben bilden, nennt man Stalagmiten. 4. Bandkeramik ist Töpferware aus dem Rokoko. reimloses 5. Primzahlen sind Zahlen, die nur durch!“ und sich selber teilbar sind. 6. Bakkarat ist ein Glücksspiel mit 2wel Whistspielen. J 7. Der Chiantiwein kommt aus der Tos. kan.. 8. Chromosomen sind Träger der Erb. anlagen. 9. Florenz liegt am Tiber. 10. Die Muse des Tanzes ist Terpsichore. Visitenkarte Erich D. Busse Bautzen Als was bereist dieser Herr Jahrmärkte und Volksfeste? Lösungen ezgfsequspnq neos: ae Ausgrs! A ou due senf zue ao ezufegssunf 09 sne Jdauteis Aluledenpusg— 6 pun 5 11 n sf:„gn N SOPIAO Su Ae 5 Aeg qſeu nu een eee eee ee e eee 91 anefus cha gf gufkreg, JI TS unt SI else et Sun pen II aeg 0 leqed 6 bares unddsuluteH A0 AMIUI eue g nefsf g ugonN I egen 8 do n e neee esu ds ile seg 08 uo 6 guez 2 ell de Leden be os LE Au. 91 ud A ep gr es er uueguv II 488 86 ufqva enen feõοNM e Upg gen 5 V e pe eee eee egg s Boll de zue TS ode g? ud S ee un e N e en e pusqqigg „0e kN 61 aged I 3850 91 wN, U 482U Il zu II Se of Spenfeg z op,=I Ehleg I ideas eM IS SJ AIT AOMZ HAN KTEINE GFESCHZ4CH TEN inn sofort.„Wie wußten Sie, daß das mein Mantel ist?“, fragte er überrascht.—„Das weiß ich nicht, mein Herr“, war die Antwort. „Aber es ist der, den Sie mir gegeben haben.“ 5 * Eine berühmte Opernsängerin wurde ge kragt, wie sie es trotz ihrer vi f e re mäd- chenhafte Figur zu erhalfen„Konfettil, gab sie zur Antwort. Und, A es staunte, Sklallkerte sie:„Jeden Morgen, wenn ich auf. stehe, streue ich eine Handvoll Konfetti in mein Schlafzimmer. Und dann lese ich es Stück für Stück wieder vom Boden auf.“ * An einem langen Winterabend saß die Mama im Wohnzimmer und strickte. Es wr Warm und gemütlich, und die Mama erwar- tete in Bälde ein Baby. Da näherte sich ihr fünfjähriger Sohn, offenbar, um eine Diskus- sion einzuleiten. Denn er hatte schon des öf- beren zu erkennen gegeben, daß ihn sein Wissen über Babies und wie sie zur Welt kommen nicht recht befriedigte, Die Mama war keine von denen, die ihre Kinder mit törichten Märchen abspeisen, und sie er- zählte dem Söhnchen, wie der liebe Gott bestimmt habe, daß es Aufgabe der Frauen sei, die Kinder zu bekommen, und wie schön das sei. Und dabei strickte sie weiter. Amn Ende der Belehrung stahl sich ein befriedig- tes Lächeln auf die Züge des Kleinen.„Jetzt, so informierte er seine Mutter,„weiß ich, warum die Väter keine Babies bekommen,“ — a?“—„Natürlich. Die können nicht Orchesterkonzert trat er vor die Garderobiere und bat mit stricken.“ leeren Händen um seinen Mantel. Er bekam(Gesammelt von Albert von der Borch) 5 79292 Vom 19. bis 25. Januar benden 2 eee e ee 12.00 Internationaler Frühschoppen 20.15 Wetterkarte 16.00 Obertragung des Reitturnlers aus der 20.20 Unsere Nachbarn heute abend: Münsterland-Halle in Münster Familie Schölermann 19.30 Wochenspiegel 20.50 Hollywood. Melodie a 20.00 Laokoon und das Fernsehen— privat 21.25 Der Sambesi-Damm; Dokumentarfilm betrachtet von Axel von Ambesser 20.30 Quick, das Eichhörnchen; ein Film Donnerstag 20.45„Tatebelei' Schauspiel von Arthur 17.00 Jugendstunde: Kulturflim Schnitzler 16.00 Vermißtensuchdienst 5 Montag 19.00 Die Abendschau 5 17.00 Zeichentricknim e 2 17.20 Vortrag über die Verhütung 20.20„Der Widerspenstigen Zunhmung“: Lust⸗ von Skiverletzungen spiel von Shakespeare 5 5 19.00 Die Abendschau 8 19.30 Zwischen Halb und Acht Freitag 3 eee 5 17.00 Kinderstunde mit Ilse Obrig 20.20 Sportplauderei mit na Bauer und 40 gusendstunde: Spiel mit Ton H. Maegerlein: Tänzerin auf Eis 17.40 Frauenstunde: Rechtsfragen aus dem 20.40 Deutscher Schlager-Ausscheldungs- 7 5 1 t rand Pri ision 8 a 8 ee„ 000 Sudec ben nield ung Acnt: Bunte wen 5 f 0.00 Tagesschau a Dienstag 20.15 Wetterkarte 17.00 Jugendstunde: Fernsehspiel 20.20 Filmbericht über die europäische 17.45 Für die Frau: Tapetenwechsel Güterwagen- Gemeinschaft 18.00 Vermigtensuchdienst 21.10 Paul Schöffler: Meine Lieblingsrolle 19.00 Die Abendschau l 21.25 Die goldene Zeit; Fragespiel 19.30 Wirtschaftsspiegel 20.00 Tagesschau a Samstag 20.15„Weh dem der lügt“; Lustspiel 16.30 Sezeichnete Abenteuer 5 von Franz Grillparzer 17.00 Kinderstunde: Wir malen 5„ 17.20 Eine indianische Legende 8 8. Mitboch 19.00 Die Abendschau 17.00 Eine gezeichnete Geschichte 19.25 Die sechs Siebeng'scheiten 17.15 Ein Film vom Fischfang 20.00 Tagesschau 17.40 Kaleidoskop wissenswerter Kleinig- 20.15„Hallo, das ist die Liebe“; ein Tanz keiten für die Frau ins Glück in 29 Bildern 19.00 Die Abendschau 23.00 Wort zum Sonntag 3 b 2 Der afes· Extrat aus 100% echtem 1 Flug Jah. tari: soi. mit, erste groß befé am hebe eing dure bar die Dr. vom (Neu vorg 2ufo nem bruc dure Pol nach giert den, bene übel ten hanc den Dire lasse Mos! Frie sten wine Wale Man der brei Nr. 16 — Pflanz 15. Sie. a5. en sind gt zwi. imlosez n nach iten. as dem durch! it zwei r Tos. r Erb. sichore, märkte de ge; ebens-· mäd⸗- kettil“, taunte, h auf- etti in ich es . aB die a8 Wär War- ch ihr iskus- bes öf⸗ 1 sein Welt Mama er mit ie ex- Gott rauen t= Nr. 14 Samstag, 18. Januar 1958 MORGEN Seite 2 Was sonst noch geschag. Zum erstenmal überstieg die Zahl der Fluggäste im Transatlantik-Verkehr im Jahre 1957 die Millionengrenze. Das Sekre- tariat der„International Air Transport As- sociation“(JAT) in Montreal(Kanada) teilte mit, mit 1,023 Millionen Fluggästen sei zum erstenmal auf dem Luftwege eine gleich große Zahl von Menschen über den Atlantik befördert worden wie durch Schiffe. * Zwischen dem israelischen Hafen Eilath am Golf von Akaba und der Stadt Beers- heba ist eine 237 Kilometer lange Straße eingeweiht worden, die das ganze Jahr hin- durch für Kraftfahrzeuge aller Art benutz- bar sein soll. Die Straße führt mitten durch die Wüste Negeb. * Die britische Antarktis-Expedition unter Dr. Vivian Fuchs ist nur noch 135 Kilometer vom Südpol entfernt, wie aus in Auckland (Neuseeland) einlaufenden Meldungen her- vorgeht. Funkmeldungen vom Scott-Lager zufolge hofft Dr. Fuchs, der unbeirrt an sei- nem Vorhaben festhält, möglichst vor Ein- bruch des Winters die ganze Antarktis zu durchqueren, heute oder am Sonntag den Pol zu erreichen. * Mehrere Moskauer Friedhofsarbeiter sind nach einer Mitteilung des sowjetischen Re- gierungsblattes„Iswestija“ verhaftet wor- den, weil sie sich von Angehörigen Verstor- bener haben bestechen lassen, die auf den überfüllten Moskauer Friedhöfep Grabstät- ten für ihre Toten suchten. Um den Schwarz- handel mit Grabstätten zu unterbinden, wur- den weitere Angestellte— unter ihnen der Direktor der Moskauer Friedhöfe— ent- lassen oder verwarnt. Der Magistrat von Moskau hat die Errichtung von sechs neuen Friedhöfen angeordnet. Es werden die er- sten neuen Friedhöfe seit 20 Jahren sein. * Durch eine plötzlich niedergehende La- wine wurden in der Nähe von Bozen sechs Waldarbeiter aus einer Gruppe von acht Mann verschüttet, während die beiden Brü- der Bernardo und Luigi Leitner um Haares- breite dem gleichen Schicksal entgehen konnten. Den beiden Brüdern gelang es mit vereinten Anstregungen in verhältnismäßig kurzer Zeit die sechs Verschütteten auszu- graben, ehe sie unter der Schneedecke er- stickten. * Die Suche nach den noch vermißten drei Besatzungsmitgliedern des norwegischen Tankers„Seirstad“— darunter der Kapitän — ist eingestellt worden. Das Schiff war am Mittwoch östlich der Balearen im Mittelmeer im Sturm auseinandergebrochen. 35 Besat- zungsmitglieder sind gerettet worden. * Ein amerikanisches Komitee, das die an- gebliche Verschwendung militärischer Mittel im Ausland untersucht, hat festgestellt, daß das Hauptbeschaffungsamt der amerikani- schen Armee in Heidelberg einen Leinöl- Vorrat für 84 Jahre gelagert hat. Außerdem habe es 100 Tonnen Nägel eingekauft und kaufe immer noch Nägel ein. * Ein Großfeuer zerstörte in Panama- Stadt 14 große Wohngebäude. Ueber 50 Personen Wurden verletzt. * Im schwersten Schneesturm Japans seit 15 Jahren fanden am Donnerstag mindestens 13 Menschen den Tod. In Nordjapan brach unter der Last des Schnees ein Tunnel zu- sammen. 1 Einem 15 Pfund schweren Sohn schenkte die Russin Schmukowa das Leben. Mutter und Kind wurden bei bester Gesundheit nach zehntägigem Aufenthalt aus der Klinik entlassen. * Die gegenwärtige Tagung des Straßbur- ger Europarats nahm am Donnerstag das Aussehen einer Philatelisten versammlung an, als sich zahllose Delegierte zum Post- schalter im Gebäude der Europäischen Be- ratenden Versammlung drängten, um eine Marke mit dem Aufdruck„Europarat“ zu er- stehen. Das Markenbild zeigt die Kathedrale von Rouen. Die Marke wird im allgemeinen nur an Delegierte des Europarats abgegeben. Andere Personen dürfen sie zwar auch käuf- lich erwerben, aber nicht verwenden. Sie Kostet 35 Francs(0,35 DM). „Haus der Zukunft“ im Disney-Land Kunststoffe können noch nicht mit Stein und Stahl konkurrieren/ Wird das„Wohnhaus von morgen“ aus Kunststoffen bestehen? Die Kunststoffindu- strie möchte diese Frage bejahen. Sie hat in jüngster Zeit zwei Kunststoff-Modellhäu- ser eines in Frankreich, eines in den Vereinigten Staaten— planen und fertigen lassen. Aber die Bilanz der technischen Er- fahrungen, die an diesen Modellen gewon- nen wurden, ist noch zu mager, um einen schnellen Siegeszug der Kunststoffe gegen die herkömmlichen Baumaterialien garan- tieren zu können. Als Studienobjekt für Architekten, die zur Verwendung von Kunststoffen angeregt werden sollten, dient ein wanderndes Mo- dellhaus, zu dessen Bau und Ausstattung die gesamte französische Kunststoffindustrie beigetragen hat. Es ist transportabel und wiegt nur ein Fünfzehntel eines Normal- hauses. Die 90 Quadratmeter Wohnfläche vermitteln Anschauungsunterricht, bieten jedoch kein Heim. Beispielsweise bestehen die Fenster lediglich aus gebogenen Kunst- glastafeln, die in den Außenwänden des Rundhauses eingefalzt wurden. In die vorgefertigten Raumteile sind Vorratsbehälter, Büchergestelle oder Wand- schränke bereits eingeformt. Küche, Bad, Duschzelle und Toilette bestehen aus einem einzigen Formstück. Diese in Kunststoffe aus Glasfaser und Polyesterharz eingeform- ten sanitären Einrichtungen sind mittler- weile in die Konstruktion transportabler Kunststofferienhäuser einbezogen worden, die in Frankreich bereits in Kleinserie her- gestellt werden. Auf die gleiche Weise in Kunststoff serienmähig vorgeformt und vor der Montage installiert, werden neuerdings die Waschräume und Toiletten der ameri- kanischen Eisenbahnwagen. Während also das französische Modell Anregungen für die Teilanwendung von Großbformstücken aus Kunststoffen geben wil, stellt sich das amerikanische„Haus der Zukunft“ mit höchstem Anspruch vor: Es ist voll bewohnbar. Das rechteckige Kernstück des kreuzförmigen„Wohngehäu- massivem Kellerfundament „Disney-Landes“ bei Los Angeles. Unmittelbar auf der Erde stehen allerdings die vier quadratischen Wohn- räume, die wie Flügel an jeder Seite des Kernstücks angehängt sind. Nur aus je zwei Formteilen, aus zwei riesigen Kunststoff- schalen, ist jeder dieser angehängten Wohn- räume zusammengefügt. ses“ steht auf im Traumreich de Leute vom Bau sind nun damit beschäf- tigt, dieses Zukunftshaus auf Herz und Nie- ren zu prüfen, Sie setzen die Wohnschalen den widrigsten Bedingungen aus, um ihre Stabili— etwa bei großen Temperatur- schwankungen oder einem Hurrikan— zu bestimmen. Besonders problematisch ist die Steifigkeit der Kunststoffe aus Glasfaser und Polyester. Zwei Tage und zwei Nächte lang ist daher einer der Flügelräume Be- lastungen ausgesetzt worden, die dem Ge- wicht von 150 Menschen auf dem Zimmer- boden und dem Druck von anderthalb Meter hohem Schnee auf dem Dach entsprachen. Aber kein„Kriechen“ des Materials, wie die Zukunftshäuser in Prüfung Fachleute sagen, ist festgestellt worden. Das Modellhaus hat standgehalten, Schließlich hatten die Konstrukteure bereits auf die Erfahrungen der Flugzeugindustrie zurück- gegriffen und die Flügelräume an den Kern Wie Tragflächen an einem Flugzeugrumpf befestigt. Positiv sind auch die Prüfungen aus- gefallen, die dem Wärmeschutz der Kunst- stoffe galten. Richtig berechnet war außer- dem die starke Ausdehnung der Kunststoffe bei Erwärmung. Aber die Fachleute haben sich nun gefragt, was geschehen kann, wenn das Haus bei starker Sonnenhitze zum Peil im Schatten steht. In solchem Fall wirken komplizierte Kräfte gegeneinander. Schwie- rig ist offenbar auch die richtige Auswahl der Kunststoffe; denn schwer brennbare Polyester sind beispielsweise nicht sehr wetterbeständig und können daher nur für die Innenwände verwendet werden. Zudem bieten die im Zukunftshaus benutzten Poly- ester nur mangelhaften Lärmschutz. Hanns Roehoff Von berühmten Leuten Der Weg der Freiheit In einer Pressekonferenz in Stockholm bezeichnete Albert Camus, der Träger des Literatur-Nobelpreises, die Freiheit als„das höchste aller Güter“ und erklärte auf die Frage nach seinem weltanschaulichen Stand- ort:„Kommunisten pflegen mich als Reaktio- nmär zu bezeichnen. Konservative bezeichnen mich als einen Kommunisten. Atheisten be- zeichnen mich als Katholiken, und Katholi- ken als Atheisten. Ich bleibe lieber ich seibst und gehe meinen eigenen Weg.“ Diplomaten und Militärs Bei einem festlichen Empfang zu Beginn der Pariser Nato- Konferenz wurden die An- sichten dieses Treffens eifrig diskutiert. Ein französischer Diplomat erinnerte dabei den Oberbefehlshaber der Nato-Truppen, Gene- ral Norstad, boshaft an das bekannte Wort Clemenceaus:„Der Krieg ist eine zu wichtige Sache, als dag man ihn den Generalen über- lassen dürfte.“ Norstad parierte nicht schlecht;:„Für den Krieg mag das zutreffen Aber ich bin mei- nerseits zu der Ueberzeugung gelangt, daß der Friede eine zu wichtige Sache ist, als daß man seine Wahrung den Diplomaten über- lassen sollte!“ Der Spiegel Als man Ernest Hemingway Vorhaltun- gen darüber machte, daß er die Menschen mit solcher Brutalität von ihren niedrigsten Seite her schilderte, erwiderte er:„Aber ich halte ihnen doch nur einen Spiegel vor. Was kann ich dafür, daß er keine Götter abbildet, wenn nur Affen hineinblicken!“ EINBETTCOUCH Polzsterm aus eigener Fabrik dener s preiswert jedes Stück 13 lahre Garantie auf Federkern 4pPreis beispiele: . ab DM 118. DOPPELBETTCOUCH ab DM 298, KIPPCOUCH ECRKCOUCH . ab DM 188, ... àb DM 298. mn 3 bis 6 Tagen erhalten sie in 300 verschiedenen Stoffmustern Ihr gewünschtes Modell angefertigt Sie kaufen nur beste Qualität durch eigene Fabrikation und fachmännische Beratung 2 Sie sparen durch Kauf direkt ab Fabrik 0 len arbeite ohne Vertreter 1 Dieses beghatigen Ihnen helsere 7000 Lunden! Mannheim, P7( OVA-Pœ ge MHeidelberg, Karls ruhe, Darmstadt, Forst/ Bod. Teilzahlung! 2 ee, p /58 b C eme. een, eee 7 . eee . F eme, 9 W eee, See Klrehliche Nachrichten 1 eee ee, Evangel. Kirche. Sonntag, 19. Jan.] Gemeinde Christi, Karl-Benz-Str. 75:] Messen 7.30, 9.00, 11.00; Andacht 8. (2. Sonntag nach Ephiph.). Auf- Brotbrechen Sonntag, 9.30 Uhr: 18.00.— St. Pius: Messen g. 00, 10.30: erstehungskirehe(W.): 9.30 Hgd.; Bibelstunde. Mittwoch. 19.30 Uhr Andacht 18.00.— Feudenheim: 18.00 Missionsvortrag, Miss. Bier. Messen 7.30, 9.00, 5 3 — Christuskirche: 9.30 Hgd., Wäl- 55 1 780 7 15 18.00.— Seckenheim: Messen 7.00, din.— Diakonissenhaus: 10.00 Gd., Christliche Wissenschaft(Christian 8.30, 10.00; Andacht 14.00.— Don- Dr. Bangerter.— Emmauskirche (Sch.): 9.30 Hgd., Albert.— Feu- denheim-Ost: 9.30 Hgd., Stein- mann.— Feudenbeim-West: 8.30 Hgd., Guggolz.— Friedenskirche: 9.30 Hgd., Staudt.— Friedrichs- felck: 9.30 Hgd., Birkholz.— Gna- denkirche(Ga.): 9.30 Hgd., Weber. . FHafenkirche: 8.30 Frühgd., Baier; 10.00 Hgd., Baier; 19.00 Gd., Neckarspitze, Baier.— Johannis- kirche: 8.30 Frühgd.; 10.00 HRd. Käfertal-Süd: 9.30 Hgd., Staubitz. KFonkordienkirche: 9.30 Hgd., Weigt; 18.00 Stille Stunde mit Kir- chenmusik.— Kreuzkirche: 9,30 Hgd. Ströhlein.— Lutherkirche: 9.30 Hgd., Simon. Paul-Gerhardt- Haus: 9.30 Hgd., Lehmann.— Mar- tinskirche(IG-Siedlg.): 8.45 Gd., Stepputat.— Markuskirche: 9.30 Früligd., Adler; 10.00 Hg d., Adler; 19.00 Agd., Martin.— Mattäus- kirche(Ne.): 8.30 Frühgd.(Monch- Wörthstraße 14), Mühleisen; 3.30 Früngd.(Rosenstr. 25), Kühn; 9.30 Hgd., Kühn. Melanchthonkirche: 9.30 Egd., Wöllner; 20.00 General- versammlung des Gemeindepfle- Zervereins. Michaelskirche(Rh.): 10.00 Hgd., Stepputat.— Neu- hermsheim; 8.30 Hgd., Blall.— Pauluskirche(W.): 9.30 Hgd., Bek- ker. Luzenberg: 8.30 Gd., Becker. Petruskirche(Wst.): 9.30 TIgd., Gscheidlen.— Pfingstbergkirche: 10.00 Hgd., Eibler.— Sandhofen: 9.20 Agd., Pöritz.— seckenheim: 9.30 Sd. in Suebenheim; 9.30 Hgd. (Erlöserk.).— Städt. Krankenhaus: 10.00 Sd., Fuchs.— Theresienkran- kenhaus: 8.45 Gd., Fuchs.— Tho- maskirche: 9.30 Hgd,, Blail. Pienitattskirche: 9.30 Hgd., Miss. 1 8 5 19.00 Agd. Roesinger. nionkirche(Ka,): 9.30 Hgd., alter. Methodistenkirche.— Evang. Frei- 5 8. Augartenstraße 26. Sonn- 8. 9.45 Uhr Gottesdienst: 11.00 r Sonntagsschule. Dienstag. 19.30 ochengottesdienst. Einapeklrenluene Gemeinschaft der K p enzeller Mission Mannheim, 3 3(Gemeindesaal der Kon- kordlengirche). Sonntag, 16.00 Bibclselatlon, M²ittwoch, 15.00 20 stunde; 20.00 Jugendbund für Sch— Mannheim Feidenheim, Euenanenstrage 30. Sonntag, 16.00 Sees Montag, 20.00 Ju- 85 dbund für Ee; Mittwoß. 15.00 rauenbibelstunde. Adventgemeinde Mannheim, J, 14. belttesddienste: Samstag 9 Uhr Bi- . schule. 10 Uhr Predigt, 16 Uhr Reiten ant nde— Sonntag: 10 Uhr 18530 8konsunterrient— Preitag: 30 Uhr Bib al-studienabend. Science). Jeden Sonntag von 10 bis 11 Uhr und jeden 1. und 3. Mitt- woch im Monat von 20 bis 21 Uhr in der Sickingerschule, U 2, 5. Neuapostoliscne Kirche Mannheim, Moselstraße 6: So. 9 u. 15 Uhr, Mi. 20 Uhr.— Mannheim- Sandhofen, Eulenweg 2: S0. ç und 15 Uhr, Mi. 20 Uhr. Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage: Sonntag, 10 Uhr, Sonntagsschule, 18 Uhr Predigt, Dienstag, 19.30 Frauenhilfsvereini- gung, Donnerstag, 19.30 Uhr, Ge- meinschaftl. Fortblldungsver. Ver- sammlungshaus E 7. 28. Evangelisch- Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) Mannh., Max-doseph- Straße 12. Sonntag, 9.30 Uhr Pre- digt P. Rehse; 11.00 Uhr Sonntags- schule; 18.30 Uhr Jugendstunde. Mittwoch 16.00 Religionsunterricht; 20.00 Bibelstunde P. Borkowski. Donnerstag 15.00 Frauendienst. Ev.-Luth. Gemeinde Mannheim. Am Sonntag, 19. Januar, ist um 15.00 Predigtgottesdienst in der Schloß- kapelle in Mannheim. Christengemeinschaft, Rathenaustr. 5 Sonntag 9.30 Menschenweihehand- lung mit Predigt, 10.40 Kinder- handlung. Freireligiöse Gemeinde Mannheim. Sonntag, 19. Jan. 1938, 10.00 Uhr, L. 10, 4-6, Morgenfeier. Landes- pred. Dr. Schlötermann. Thema: „Friedrich Schiller— Kündep der Freiheit“. Für Kinder gleichzeitig relig. Besinnungsstunde, L. 10, 4-6, Frau Dr. Lilo Schlötermann. Bosco-Kapelle: Messe 8.15.— Neckarau: Messen 7.00, 8.00, 10.00, 11.15, Andacht 18.00.— Sandhofen: Messen 7.30, 9.30, 11.15; Andacht 18.00.— Käfertal: Messen 7.00, 8.00, 9.15, 11.00; Andacht 17.00.— Friedrichsfeld: Messen 7.30, 9.30, 11.00; Andacht 14.00.— Waldhof: Mes. 7.00, 8.15, 9.00, 10.30, And. 19.00. St. Lioba: Messen 8.30, 10.30; And. 19.00.— Wallstadt: Messen 7.30, 10.00: Andacht 14.00.— Rheinau: Messen 7.30. 9.00. 10.30; Andacht 18.00.— Marienkapelle: Messe 8.30. — Johanniskirche: Messe 10.00.— Pfingstberg: Messen 7.00, 9.00, 11.00; Andacht. 15.00- Almenhof: Messen 7.00, 8.00, 9.30, 11.00; Andacht 19.30. — Käfertal-Süd: Messen 7.30, 10.00; Andacht 14.00.— Gartenstadt: Mes- sen 7.00, 8.00, 9.30, 10.30, 17.30; And. 18.00.— Schönau: Messen 7.00, 8.30, 10.30; Andacht 17.00.— Ilvesheim: Messen 7.15, 9.30; Andacht 18.00 Bruder-Konrads-Kapelle: Andacht 16.00— Städt. Krankenhaus: Mes- sen 5.15, 8.15, 11.15; Andacht 20.30. Alt-Kath. Kirche. In Schloßkirche 10.00 hl. Amt mit Predigt, in Er- löserkirche 10.00 hl. Amt mit Pre- digt; Mittwoch 9.00 hl. Amt in der Schloßkirche; Dienstag und Donnerstag 17.00 Erstkommunion- Unterricht im Gemeindesaal in M 7, 2. Die Heilsarmee, C 1, 15. Sonntag 10.00 u. 18.00 Versammlung. Sonn- bag 14.30 Kinderversammlung.— Donnerstag 19.30 Heimbund. Freitag 19.30 Heiligungsversamm- lung. Terstelgervngen 0 Kath. Kirche. Sonntag, 18. Jan. 1958. Jesuitenkirche: Messen 6.45. 7.30, 8.30, 9.30, 11.00; Andacht 19.00, Abendmesse 19.30.— St. Sebastian: Messen 6.00, 7.00, 8.00, 9.15, 10.00, Andacht 19.00: Abendmesse 19.30.— Herz-Jesu: Messen 7.00, 9.30, 11.00) Andacht 138.00, Abendmesse 18.30.— Heilig-Geist: Messen 7.00, 8.00, 9.00, 10.00, 11.30 Andacht 18.00.— Liebfrauen: Mes- sen 7.00, 8.00, 9.30, 11.00; Andacht 16.00.— Spitalkirche: Messen 9.00, 10.15— St. Josef: Messen 7.00. 8.00, 9.30 und 11.00, Andacht 18.00.— St. Peter: Messen 7 00, 8.15, 10.00, 11.15; Andacht 18.30— St. Boni- fatius: Messen 7.00, 8.00, 9.15, 10.30. 11.30; Andacht 18.00.— St. Nikolaus: Pfänder Lelsteirerung Am Dienstag, 21. Jan. 1958, ab 9.30 Uhr, versteigere ich öffentl. im„Zähringer Löwen“, Mann- heim, Schwetzinger Str. 103, ver- fallene Pfänder vom Leihhaus Karl Rudolf, K. G., Mannheim, K 2, 22. Versteigert werden: Be“ kleidung, Wäsche, Schuhe, Uhren u. Schmuck u. v. m. Besichti- gung: 1 Stunde vor Beginn. Herm. König, Versteigerer Weinheim, Grundelbachstr. e, 7. eh, eue. N n . 2 , eee „ . J N meme, ed 8 N I 4 * N . 5 VVT mee. . 2 5 4. 2. N s * — * 7 25 2 2 8 Ohne besondere Einweich- und Spülmittel! persil kal t angerührt in den Kessel schütten. VWsche locker einlegen 15 Minuten kochen- etwas ziehen lassen. Kalt klarspülen. Da staunen Sie! So Weiß... wunderbar weiß. So sauber durch und durch sauber. Wirklich vollendet gepflegt. Auf diese Wäsche sind Sie stolz. Man fühlt sich richtig wohl darin! Darum: Persil! Persil-gepflegt muß Wäsche sein! n. ö N MokMEN stellesengebote c Weltbekanntes Unternehmen kür Baufarben und Bautenschutz, 51 Ländern, sucht für den Bezirk Mannheim rührigen Vertreter der bei Architekten, Bauämtern, Aackastrte usw. gut r ist. mit Kunden in Hohe Provision und tatkräft- Unterstützung geboten. Handschriftliche Bewerbung mit Bild erbeten unter FM 8086 an Anzeigen-Fackler, München, Weinstraße 4. Gewandter logerverw/alter mit Erfahrungen auf dem Gebiet der 3 8 sation— bevorzugt Textil- und Schuhfabrikation zum sofortigen Eintritt gesucht. Aufgabengebiet: Führung des Roh- und Fertig- Varenlagers eines größeren Fabrikationsbetriebes sowie 8 Führung einer Zentralkartei und der dazugehörigen Nebenkarteien. Bei Bewährung wird gute Bezahlung geboten, Bewerbungen mit handschriftlichem Lebenslauf, Zeug- nisabschriften und Gehaltswünschen erbeten àn Firma CURT BAUMANN 5 Spezialfabrik für Einlegesohlen und Haarsocken Mosbach Baden) . ene. Arretnt Hersteller eines umfassenden, in der gan- 2 en Welt anerkannten Büromaschinen- Programms, wendet sich im Rahmen des 5 5 Weiteren Ausbaues seiner Verkaufs- Organisation im Raume Mannheim an qualifzierte VERKRU FER mit Branche Erfahrungen Wir bieten: * Festgehalt, Spesen, Provision . Fachschulung u. qualifizierte Einarbeitung * Weltbekannte Produktion * Gute Aufstiegs möglichkeiten kür diese interessante und aussichtsreiche Aufgabe bitte ihre 55 mit Lichtbild, Lebens- terlagen un e „REMINGTON RAND GMBH Stuttsart W. Schloßstraße 80 Personalabteilung 88 80 einen tüchtigen jüngeren 5„ Mitarbeiter 8 für den Aufbau einer Organisation(privatwerbung) 5 im Raum Mannheim Herren aus der Elektro-, Zeitschriften-, Textil- od. Versicherungs- che mit Akquisitions- und Organisationsbefänigung bieten r eine Lebensstellung mit Altersversorgung. usführliche Bewerbungen sind einzureichen— vertrauliche Be- 20 1 0 ee— unter UH 139 durch William Wilkens men Olbrenners c konkurrenzloser Preisbasis sucht für den Bezirk Mannheim VERTRAGS-GROSSHANDTLER sten Beziehungen zu FHeizungsfirmen und einschlägigen brauchern. handelt sich um ein reines Verkaufsgeschäft, da ersklassige ontage- und Kundendienst- Organisation mit Sitz in Mannheim Handen.— Kurzgefaßte Angebote zwecks Umgehender n! cher Kontaktnahme erbeten u. Nr. P 2256 an den Verlag. Bedeutendes Industrie- Unternehmen sucht für vielseitiges Arbeitsgebiet eine energische, bewegliche, zielstrebige PERSONLICHREII mit umfassenden kaufmännischen und technischen Kenntnissen sowie in der Praxis erworbenen Erfahrungen auf dem Gebiete der Kosten- rechnung besonders für Instandhaltungswerkstätten. 5 Wir bitten diejenigen Herren, die den Anforderungen auch wirklich genügen, um ihre Bewerbung mit handgeschriebenem Lebenslauf, Zeug- nisabschriften, Gehaltswünschen und frühestem Eintrittstermin unter Nr. P 2378 an den Verlag. g. Deutschlands größte Vertriebs- organisation sucht für den Be- zirk Kaiserslautern Mitarbeiter für den Außendienst. Wir bieten Ihnen: Sicherheit im Einkommen, Sicherheit bei Krankheit, Sicherheit durch eine Dauerexistenz, wenn Sie Freude am Verkaufen haben und den festen Willen mitbringen in einer kamerad- schaftlichen Gemeinschaft tätig zu sein. Sründl. Ausbildung durch er- fahrene und hilfsbereite Mit- arbeiter sichern wir Ihnen zu. Fahrzeuge und Vorführgeräte werden gestellt. Wenn Sie aber zur Zeit noch in einem anderen Beruf tätig sind, jedoch Ver- käufer werden möchten, schu- len wir Sie außerhalb Ihrer Arbeitszeit um. Besuchen Sie uns. gleichgültig ob Verkäufer SIEMENS Welcher junge Mann mit„Zeugnis der mittleren Reife“ oder mit abgeschlossenem Besuch der höheren Handelsschule IkxkiklING in unserer Betriebs krankenkasse beginnen? Schriftliche Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Lichtbild erbeten an SIEMENS& HALSRKE Ad Z weigniederlassung Mannheim Mannheim N 7, 18, Siemenshaus oder Berufsfremder, im Hotel „Deutscher Hof“, Mannh., Hch. Lanz-Straße 3 am Bahnhof, arm Samstag, 18. 1. 58, von 17-19 Uhr Montag, 20. 1. 38, von 9—13 Uhr Bekannte Bremer Kaffee- Großrösterei E 10.00 Uhr öder 17 Uhr in das- sucht einen REISEN DEN für den hiesigen Bezirk Für unseren Filialraum MAN- HEIM suchen wir noch einige tüchtige Werbekräfte im kfm. Angestelltenverhältnis b. gut. Bezügen, Tagesgeld usw. (Keine Elektrogeräte, keine Versicherung) Bevorzugt wird beim einschl. Einzelhandel bestens bekannter Markenartikler mit nachweisbar Waren Verkaufserfolgen. Wenn Sie Wert auf eine aus- kömmliche Dauerexistenz legen, so kommen Sie bitte unverbind- lich zu einer persönlichen Be- sprechung am Montag, 20. 1. 38, Geboten wird Fixum, Provision und Reisewagen. Herren, die obige Voraussetzungen erfüllen, werden gebeten, ausführliche Bewerbungen mit Lichtbild, lückenlosem Tätigkeitsnachweis und Zeugnisab- schriften unter CPS 1804 an den Verlag einzureichen. Hotel N Näne Haupt- bahnhof!“ a 8 Im südwestdeutschen Raum ge- legene Leistungsfähige Frottierweberei sucht kür das Teilzahlungsbank dortige Gebiet gut eingeführten, seriösen sucht zum baldigen Eintritt i einen versierten Tellzahlungstaenhmann mögl. gelernter Bankkaufmann, der in der Lage ist, das vor- handene C-Geschäft durch ge- eignete Werbung größer auszu- bauen und auch innerbetrieblich die Leitung dieser Abteilung VERTRETER (evtl. mit Auslieferungslager). Angebote unter Nr. P 2309 an den Verlag. Das h. i8t die Stufenleiter 80˙ . wenn Sie als Verkaufslehrling bei uns eintreten, stehen Sie vor der Erfolgsleiter. Die wichtigste Grundlage zu schnellem Aufstieg, umfassende Ausbildung, wird Ihnen in diesem Unternehmen zuteil! Jetzt huben Sie die Chance, in einem Unternehmen der großen Högichkeiten einen Weg in die Zukunft zu betreten, der Ihnen eine faszinierende Tötigleit bietet. Die Größe des Hauses läßt ihnen darüberhinaus die Entfaltung Ihrer Kräfte, Ihrer Begabung offen. Die Betriebsleitung steht allen Eltern oder Verwandten gern mit Auskünften zur Verfügung. Wenn Sie sich nicht direkt für den Verlauf, sondern für Verwoſtung interessisren, so stehen ihnen quch hier alle Türen offen. Bei künstlerischer Begobung bietet Ihnen sere große Dekorations · Abteilung eine umios sende Ausbildung. 3 Hic 3 TEN A AAA zu übernehmen. In Frage kommen nur Herren, 7 die in gleicher Position bereits 8 5 5 8 8 1 5 mit Erfolg tätig waren. Wir suchen zum alsbaldigen Eintritt: Bewerbungen mit handgeschr. Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Lichtbild, Referenzen und Ge- haltsansprüchen sind zu richten unter P 2236 an den Verlag. einen Disponenten eine Naschinenbuchhaſterin 487 8597 Verkaufskröfte eee anf e f kür den Winter- Schluß- Verkauf 5 Fkür alle bertel. Abteilungen unseres Hauses Für onsefe Abteilung Dekoration suchen wir 8 plakotmaler und Dekorotebre ersön! Vorstellung ta allen in Unserer Bersonslapte lung irt 5 Au e. lomnbeim pamdeplot eine Konloristin mit Steno- u. Schreibmaschinenkenntnissen. Vertreter die hoh. Verdienst u. wöchent⸗ liche Provisionsauszahlg. wün- schen, melden sich am Montag, dem 20. Jan, 1958, zwischen 10 und 18 Uhr im Hotel„Rheinhof“ in Mannheim, am Bahnhof. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen erbitten wir an unsere Adresse DEUTSCHE PURFHNA GMBH Verkaufsbüro Pfalz Fa. Mayer, Abt. Wärmetechnik Ludwigshafen a. Rh., Mundenheimer Straße 133. Telefon s 18 27 Süssen/ Wttbg. SIEMENS Für den Vertrieb unserer Hausgeräte in der Pfalz— in Zusammen- arbeit mit dem Fachhandel— suchen wir einige gewandte Vertreter und Werbe damen Wir bieten ausgezeichnete Verdienstmöglichkeiten durch Vortrags- veranstaltungen und ständige Verkaufsunterstützung durch unsere Fachkräfte. Auch branchefremden Damen und Herren bieten wir durch intensive Schulung diese Chance. Interessenten wollen sich bitte am Montag, dem 20. Januar 1956, in der Zeit von 14 bis 16,30 Uhr, vorstellen i SIEMENS-ELECTROGERATE AG Z Wweignieder lassung Mannheim Mannheim, N 7, 18, Siemenshaus Für den technischen Außendienst im Raum Südhessen, Nordbaden und der Pfalz wird BE ERATUNGS.- INGENIEUR gesucht. Vielseitig interessſertem, an selbständiges Arbeiten gewöhnten und erfahrenen Techniker mit Kenntnissen auf dem Gebiet der Schmiertechnik und des allgemeinen Ma- schinenbaues wird interessante Aufgabe und aussichtsreiche Entwicklungsmöglichkeit im Rahmen einer auf Sondergebieten der Schmierung führenden Firma geboten. Fixum, Unkosten, Gebietsprovision, Wagenstellung. Bewerbungen mit den Üblichen Unterlagen erbeten unter Nr. M. R. 66 400 über CARL. GABLER WERRBEG ESELLSCHAFT MBH, München 2, Karlsplatz 13. Ouelifizierter Refa · ingenieur Masch,-Ing.(HTI/ TH), VDI/ Refa, über 20jährige intens. Refa- praxis(Maschinenbau Feinmechan., Elektrotechnik, Chemie und Pharmazie), gesamte Arbeits vorbereitung, Auftrag- und Termin- planung, Fertigg.-Plan., Arbeits- u. Zeitstudien, Arbeitsbewertung, Lohn- und Akkordwesen, Vor- und Nachkalkulation, rationierte Betriebsorganisation, Betriebswirtschaft und statistik, in Einzel- fertigung, Klein- und Großserie, verhandlungsgewandt, Durch- setzungsvermögen und geschickter Menschenführer, unermüdliche und vielseitige Arbeitskraft, beste Zeugnisse und Referenzen, sucht entsprechende, leitende Position, evtl. auch Betriebsleitung. Zuschriften erbeten unter Nr. PL 037 an den Verlag. 3 1 Jung- kcufmonn WIRE STELLEN EIN STAHLBAU ScHOSSER ELEKTRO SCH WEISSER 5 5 FUR INI ERF SSANTkE SpEZIAIARB EI NEUBAU und REPARATUR Schiffs- und MASCHINENBAU AG. MANNHEIM. WEH RFT STRASSE 6-24 für Versand und Büro mögl. m. Führerschein III. Bei Eignung Lebensstellung. „ Beste Aufstiegsmöglichkeit. Lehrjunge kür Büro und Verkauf Lehrmädchen tür Buro und Verkauf . zum 1. April 19586 oder früher gesucht. Handschriftliche Angebote mit Zeugnisabschriften und Lichtbild unter Nr. PS 2160 an den Verlag. — — Zur fachlichen Unterstützung unserer Vertreterorganisation be- absichtigen wir Stacltinspektor für Mannheim und Ludwigshafen a. Rh. einzustellen. Interessenten, auch Nachwuchskräften aus dem Innendienst wer- den gute Aufstiegsmöglichkeiten geboten gegen Pirektionsvertrag mit Gehalt nach Vereinbarung, Spesen, Fahrgeld bzw. Kilometer- geld, Anteilprovision und evtl. Altersversorgung. Kußerdem finden strebsame Fachkräfte Entwicklungsmöglich- keiten im Innendienst. Insbesondere suchen wir einen Versiche- rungsfachmann, als selbständigen Leiter der orgonis tions- Abteilung Bewerbungen mit handgeschriebenem Lebenslauf und Zeugnisabschriften erbeten an: „National“ Allgemeine Vers.-Akt.-Ges. f Bezirksdirektion Mannheim, R 1, 1 releton 2 28 48 F. 80 0 B ge 1a 81 FI de ke ge 86 f A Ir ddt 80 — 2. 7 1 T Nr. 14 ö N * 4 16 n- 38- re vir 56, 1 ba- d n- 8, te el - he n, g. 11 d 1 8 — 1 — t Nr. 14 Samstag, 18. Januar 1958 MORGEN Stellenangebote — Für die süddeutsche Niederlassung einer größeren Gesell- schaft, die sich mit der Herstellung von Asphaltbauweisen (vorzüglich Gußasphalt), Abdichtungen und Stahl- und Bautenschutzarbeiten befaßt, wird zum baldigen Antritt ein BAU INGENIEUR gesucht, der akquisatorische Fähigkeiten besitzt. Gegebenen- falls käme für die Besetzung der Stellung auch ein in dieser Sparte bewandeter, technisch erfahrener Kaufmann in Frage. Es können nur Herren berücksichtigt werden, die in der Lage sind, auch neuere Spezialbauweisen zu fördern, körperlich und geistig beweglich, arbeitsfreudig und völlig gesund sind. Aufstiegsmöglichkeiten sind gegeben. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen, Lichtbild und selbstgeschriebenem Lebenslauf erbeten unt. GB 778 an die DEUTSCHE ANZZEIGEN GMBH, Frankfurt(Main)-West 13 5 e 12. R . Die hiesige Niederlassung eines bekannten Industrie- Konzerns sucht für den Außendienst sofort einen fleißigen Herrn im Alter von 25 bis 45 Jahren. Wir verlangen keine Fachkenntnisse, aber Persönlichkeit und Redlichkeit und Streben nach einer Dauerexistenz mit Aufstiegs möglichkeiten. Wenn sie ein Auto besitzen ist es sehr wertvoll, jedoch nicht Bedingung. Schreiben Sie kurz, mögl. mit Bild, unter P 2315 à. d. Verl. 1 Eine zokunftsreiche Existenz Infolge der klassischen Ausweitung unseres Verkaufsprogramms durch die Fertigung neuartiger Waschautomaten und Wäsche- schleudern, haben Wir als größtes Unternehmen unserer Branche per 1. April unsere 2 5 Einfitmen-Vertrefung für den Bezirk H 1, Reg.-Bezirk Nord-Baden zu vergeben. Kaufm. Ing. oder techn. Kaufleute im Alter von 35-40 Jahren, mit Wohnsitz in Mannheim, Büro, Telefon, Pkw, welche bisher den Eisenw.- und Elektrohandel besucht haben, werden bevorzugt; anderenfalls erfolgt Einarbeitung. Wir bitten um Ihre handschr. Bewerb. m. Lebenslauf, Lichtb. u. Referenz. an Ewald Lang, Kesselofenfabriken, Werk III Hockenheim /B., T. 524. 7 Führendes Fachgeschäft in Mannheim sucht zum baldmöglichen Eintritt jüngeren Eisenwarenhändler für VERKAUF Junger, Vvorwärtsstrebender Fachkraft ist— neben Weiterbil- dung— Entwicklungsmöglichkeit geboten. Bewerbungen mit Lichtbild, Zeugnisabschriften, Lebenslauf und Gehaltsansprüchen N unter Nr. 1766 an den Verlag. 7 Großes Industrieunternehmen sucht keufmännischen MITARBEITER im Alter von etwa 25 bis 30 Jahren zur Bearbeitung umfangreicher Fachversicherungen. Voraussetzung sind: Gute Kenntnisse des Versicherungswesens, allgem. Buchhaltungskenntnisse sowie sicheres Rechnen. Bewerbungen m. Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Gehaltswünschen erbeten unter P 2412 a. d. Verlag. Eine einmolige Chance bieten wir mit dem Verkauf von Glöfen— Olheizgeräten Unter- nationales Spitzenfabrik) höchste Provision. Vertreter sowie Ver- treterkolonnen bitte vorstellen am Montag, dem 20. Januar 1959, von 10.00 bis 14.00 Uhr im„Kanzlereck“, Mannheim, 8 6, 20. Für unsere Abteilung Schwerlast-Schwimmkräne suchen wir Statiker Projekteure Maschinen- Konstrukteure mit möglichst langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet Hafenkräne und Laufkräne großer Tragfähigkeit. 1 NG Aufstiegmöglichkeiten bis zum Abteilungsleiter sind gegeben.— Werkwohnung kann kurzfristig zur Ver- fügung gestellt werden. Ausführliche Bewerbungen mit handgeschriebenem Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisabschriften unter Angabe des Gehaltsanspruches und des frühesten Eintritts- termins erbeten an: Orenstein-Roppel und Lübecker Maschinenbau Aktiengesellschaft WERK LUBECRK 1 Bekanntes und alteingeführtes Unternehmen für den Kessel- und Apparatebau in Süddeutschland sucht D pl. Ingenieur oder Ingenieur(Hu als Abteilungsleiter im Apparate- und Kolonnenbau für Projektbearbeitung und Auftragsausführung. Erforderlich sind langjährige und erstklassige Erfahrungen in der Konstruktion und Berechnung von Apparaten für die chem. Industrie aus Flußstahl, Edelstahl und Sondermaterial. Bei entsprechender Eignung besteht die Möglichkeit zur Uebernahme der techn. Leitung eines Zweigwerkes. Die Stellung bietet daher Entwick- lungs- und Aufstiegsmöglichkeiten für eine über durchschnitt- liche Persönlichkeit. mit Lichtbild, Zeugnisabschriften, Referenzen, CP 2097 an den Verlag. Eilangebote krühester Eintrittstermin unter Nr. Wir suchen für unser Werk II, Mhm.-Rheinau, Rohrhofer Str. Spitzendreher für mittelschwere u. schwere Drehbänke Universalfräser Hobler f. Lang- u. Kurzhobel maschinen Stoßer Kontrolteure für mechanische Fertigung Mannheimer Maschinenfabrik Mohr& Federhaff AG Mannheim Rheinau Für Verkaufsstelle eines größeren Möbelhauses in einer Kleinstadt des Odenwaldes wird für baldmöglichst Möbel- Verkäbfer gesucht, der diese Verkaufsstelle selbständig leiten soll. Voraussetzung ist Erfahrung im Außendienst und gute branchenmäßige und kaufmännische Vorkenntnisse. Es wollen sich nur Herren(evtl. Ehepaare) meiden, die bereit sind für größeren Umsatz und dadurch für sich für ein entsprechend hohes Einkommen zu sorgen. Bewerbungen mit üblichen Unterlagen, Angabe bisheriger Tätigkeit u. Gehaltsansprüchen erb. u CP 2385 à. d. Verlag. Großhandl. sucht f. sof. od. bald 2 Röfl., fral. Verkäufer(innen) (interessant., abwechslungs- reicher Artikel)., mit Lust u. Liebe zum Beruf und gutem Einarbeitungsvermögen 2 Kaufm. Anfängerinnen für Büroarbeiten 1 jüngerer Mann tür Versand u. leicht. Pack- arbeiten(m. Führersch. IIY Angeb. m. Lichtb., handgeschr. Lebenslauf unt. Angabe d. Ge- haltsanspr.(unbed. erforderl.) unter Nr. 01193 an den Verlag. Sehr bedeutende Schreibwar sucht für den Raum Karlsruhe— Pforzheim— Freiburg versierten Vertreter zum Mitführen einer sehr reichh. Kollektion(Glückwunschkarten, Briefpapier u. feine Schreibwaren), die bea c h t l. Pro vis ion sichert.— Herren, die in diesem Raum beim Schreibwarenhandel eingeführt sind, bewerben sich unter P 1200 an den Verlag. en- Großhandlung Südd. Großverlag sucht Elze Bezlenerwerber . erstkl. Radio- Unterhaltungs- und Mode zeitschriften. Bei Eig- nung ist Uebernahme in ein fest. Anstellungsverhältnis vor- gesehen. Es wollen sich nur fleißige Vertreter mit festem Wohnsitz bewerben. Vorzustell. Samstag v. 11 bis 13 Uhr, und Montag von 10 bis 12 Uhr im Restaurant„Neckartal“, T 1, 3, od. schriftl. u. P 2252 a. d. V. Wir suchen per sofort Verkaufswagenfahrer Geboten werden festes Monatseinkommen und Umsatzprämie; ond Ex peditionsorbeiter sowie zum 1. März 1958 eine Weibliche Börokraft Bewerbungen mit Lichtbild, Lebenslauf und Zeugnisabschriften bitten wir zu richten an LANGNESE-EISKREM- mbH, Nieder- lassung Mannheim, Mannheim-Seckenheim, Kreisweg 10a. Tüchtiger dehpe ger- Gente in Bau- u. Innenausbau- Werk- stätte zur Weiterausbildung gg. beste Bezahlung, sowie dchrelner Lehr gesucht. Zuschr. unter P 01049 an den Verlag. Stahlbauanstalt in norddeutscher Großstadt sucht für ihre vielseitige Fertigung einen tüchtigen MEISTER der eine Z us a m m e n b a u abteilung leiten kann. Jüngeren, strebsamen Bewerbern ist die Möglich- keit der Ausbildung zum Industriemeister geboten. Bewerbung unter Nr. DP 2277 a. d. Verlag erbeten. Talentiert., kaufm., männlicher LEHRLING zu Ostern 1958 von ortsansässi- gem Großhandelsunternehmen gesucht. Gründliche u. umfassende Aus- bildung wird garantiert. 5 Ausführliche Bewerbungen unt. Nr. P 1997 a, d. Verlag erbeten. LEHRLINO (männlich) mit guten Schulzeugnissen zum Frühjahr 1958 gesucht. Uebliche Bewerbungsunterlag. mt hand- geschrieb. Lebenslauf erb. an. Aachen-Leipziger Vers.-AG. Bezirksdirektion Mannheim L. 14, 16/17, Tel. 2 69 81 Wir sind ein werk der kunststoff verarbeitenden Industrie im Raum Nordbaden. tüchtig. Werkze gläser („ Deckel- Fräsmaschine“) mit langjähriger Erfahrung in Fräsarbeiten für Preß- und Spritzformen. technischen Zeichner Wir suchen Zeitnehmer mit Refa-Gundlehrgang leistungsgerechte Bezahlung und in kurzer Zeit familiengerechten Wohnraum Wir bieten richten Sie bitte mit den erforderlichen Unter- lagen Lebenslauf. Lichtbild, Zeugnisabschriften) unter Nr. P 1933 an den Verlag. hre Bewerbung Größeres Gummiwerk im Rhein-Neckar-Gebiet sucht einige Zeitnehmer mit gut fundierten Kenntnissen und Erfahrung auf den Gebieten Arbeits-Vorbereitung, Planung und Führung. Herren, die den Voraussetzungen entsprechen und an einer festen Stellung in gutem Betriebsklima interessiert sind, wollen bitte ihre Bewerbung handgeschrieb Lebenslauf, Lichtbild, Gehalts- ansprüche usw.) unter Nr. BP 1813 an den Verlag einsenden. Wir suchen für unser Werk in Ladenburg zum baldmöglichen Antritt für die Feinblechfertigung: 10 Blechner Fabrik-Blechner), die in der Lage sind nach Zeich- nung zu arbeiten und möglichst Kenntnisse im Feinblech-A- Schweißen besitzen, 1 Feinblechner der nach Einarbeitung bei Bewährung als Vorarbeiter eingesetzt werden kann, tür unsere Mittel- und Grobblechfertigung: 15 Blechner evtl. Blechschlosser, die in der Lage sind nach Zeichnung zu arbeiten und möglichst A- und E- Schweißen können. SGRUNZWEI G RanTMaNN AG Werk Ladenburg Neckar junger Eisenhändler nicht über 25 Jahre, mit guter Schulbildung und abgeschlossener kaufmännischer Lehre, tirm im Lager- u. Strectengeschätt, für Bin- kauf eines chemischen Großbetriebes, zum 1. März 1958 gesucht. Ausführliche Angebote mit Bewerbungsschreiben, hand- geschriebenem Lebenslauf, Lichtbild, Abschriften der Aus- bildungs- und Dienstzeugnisse und Gehaltsansprüchen un- ter Nr. P 02235 an den Verlag erbeten. Zur Unterstützung des Leiters unserer Arbeits vorbereitung suchen wir zum sofortigen oder späteren Eintritt in Dauerstellung einen perfekten Vorkalkulator für Vorrichtungen, Schnitt- und Stanzwerkzeuge. Zuschriften mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Lichtbild unter Angabe der Gehaltsansprüche und des krühesten Eintritts- termins erbeten an Fulminqwerk K Franz Möller Mennheim- Friedrichsfeld Jüngerer lnsta steur mit Schweiß kenntnissen Rohr- leitungsbau), bei Eign. Dauer- stellung, sowie Lehrling (Blechner, Installateur) Raum Mannheim- Heidelberg gesucht. Zuschr. unt. Nr. 0883 a. d. Verl. Namhafte Stahlbaufirma im Rhein-Main-Gebiet sucht zum baldigen Eintritt einen erfahrenen und selbständigen Flahlbaukonstrukteur für den Stahlhochbau Bewerbungen mit Zeugnisabschriften, Lichtbild, Lebenslauf, Gehaltsanspruch und frühestmöglichem Eintrittstermin sind zu richten unter Nr. DP 2371 an den Verlag. Wir suchen mehrere strebsame freundliche Jungreisende für Markenartikler- Tätigkeit im Lebensmittel- Einzelhandel. Führerschein Kl. III Bedingung. Bewerbungen mit Lebenslauf u. Zeugnisabschriften unter P 2449 an den Verlag erbeten. Tauachnelde von namhafter Glasgroßhand- lung zum sofortigen Eintritt gesucht. Angeb. unt. P 1992 a. d. Verlag. Kraftfahrer gesvchtt Erfahrener Autoschlosser mit Diesel- und Ben- zinmotoren vertraut, als Fahrer eines Diesel- Lkw im Werksnahverkehr und zur Pflege, Wartung und Durchführung kleinerer Repara- turen der übrigen Betriebsfahrzeuge, gesucht. FOURMAN, Bekleidungsfabrik GmbH, Viernheim PRKW.-Fahrer von größerem Unternehmen per sofort gesucht. Bewerbungen erbeten unter Nr. P 2514 an den Verlag. Wir suchen einen Detailkonstrukteur (Ingenieur in Anfangsstellung oder Techniker) Ausführliche Bewerbungsunterlagen mit Licht- bild an FER. AUGUST NEIDIG SoHNE, Maschinenfabrik MANNHEIM-INxDUSTRIEHATEN Erfahrener Refa-Fachmann als Zeit nehmer für unsere Arbeits vorbereitung gesucht. Erforderlich sind eine gute fachliche, theoretische und handwerkliche Ausbildung. 8 Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unter- lagen, Angabe der Gehaltsansprüche sowie des frühesten Eintrittstermins erbeten an OTO WorpERT-WERKEFE GMBH LUDWIGSHAFEN AM RHEIN Postfach Für den Privatverkauf von Gaereintie-Arbeitssocken 6 Mon. Garantie ab Fabriklg. u. perlon-Damenstrümpfe 0 0 1 Jahr Garant., laufmaschenfest privatvertreter( innen) bei gut. Barverdienst gesucht. Angeb. unt. DP 1248 a. d. Verl. Größeres Schiffahrtsunternehmen sucht für seine Niederlassung jüngeren, tüchtigen DISPONENTEN Sprachkenntnisse erwünscht, zum sofortigen Eintrit! Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen unter Ny P 2490 an den Verlag. LENRRLING mit gut. Schulbildung zu Ostern d. J. von Drogen-, Chemika- lien- u. Arzneimittelgroßhand- lung gesucht. Bewerbungen sind zu richten unter Nr. P 2164 an den Verlag. 2 Alaser u. Bauschröinsk Tüchtiger, gewandter jüngerer Kohlenkaufmenn- Fachkraft mit den örtlichen verhältnissen vertraut, für den Innen- und Außendienst von namhafter Kohlen- handlung in Mannheim per 1. März 1958 gesucht. Bewerbungen mit Zeugnisabschr., Gehaltsforderung und Angabe der bisherigen Tätigkeit erbeten unter Nr. P 2233 an den Verlag. bei guter Bezahlung sof. gesucht. Karl Münkel, Glaserei- Schreinerei Feudenheim, Hirschhorner Str. 13. Bei der Großen Kreisstadt Rastatt/ Baden ist sofort die Stelle 0 eines Tielb zu besetzen.— Vergütung nach Verg.-Gruppe VI b TO, A. Bewerber mit Abschmep lung einer ternhnischen Lehranstalt wollen ihre Bewerbung agen Gh nslauf, beglaubigte Zeug nisabschriften und Lichthßd) bis spätestens 1 Febr. Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Rastatt einreichen. 7 n l 8 8 e ä D N N SS MORGEN Stellenangebote Wir suchen für unseren Eundendienst g Rundfunk- und Fernsehtechniker Jute Fachkenntnisse und gleiche Umgangsformen sind unabdingbare eee Herren mit Industrie-Erfahrung erhalten den orzug. Besitz eines eigenen Pkw ist erwünscht, jedoch nicht Bedingung. Wir bieten gute Bezahlung, bei der die Leistung entscheidet. Bei Eignung schnelle Aufstiegs möglichkeiten in selbständige Positionen.— Persönliche Vorstellung erbeten. MANNHEIM, D 4, 1 Mannheimer Kraftwagen- Spedition sucht per sofort tüchtigen, jüngeren Expedienten zum alsbaldigen Eintritt. Bewerbungen mit Zeugnisabschriften, Lebenslauf, Licht- bild und Gehaltsansprüchen unter P 2340 a. d. V. erbeten. Wir suchen zu möglichst baldigem Eintritt einen KO MSTRUK TEUR für Werkzeug- und Vorrichtungsbau, möglichst mit Erfahrungen im Elektromaschinenbau, in inter- essante und entwicklungsfähige Stellung, sowie einen TECHNISCHEN ZEICAHNER 8 zum Anfertigen von Einzelteilzeichnungen nach ge- gebenen Richtlinien. Bewerbungen mit Zeugnisabschriften, Lichtbild, handgeschriebenem Lebenslauf und Gehaltsansprü- chen sowie Angabe des frühesten Eintrittstermins, erbeten an die Personalverwaltung der Firma FRANK IL& KIRCHNER Fabrik für Elektromotoren und elektrische Apparate SCHWETZINdEN/ BADEN Verl. Scheffelstraße Spritzlackierer für unsere neu errichtete, moderne Auto- lackieranstalt gesucht. Beste Bezahlung zugesichert. Bewerbungen mit Zeugnisabschriften an Volkswagen-Vertretung Worms a. Rh. Martinsplatz, Telefon 55 07- 09. Mittlere Fabrik in Ludwigshafen sucht absolut zuverlässigen HAUSMEISTER(Wohnung vorhanden) und PFPORTNER beide nicht über 45 Jahre, zu baldigem Eintritt. Es kommen nur kerngesunde Bewerber mit sicherem Auftreten und Erfahrungen als Hausmeister oder Pförtner in Betracht. Bewerbungen mit Lichtbild, handgeschr. Lebenslauf, lückenlosen Seusgnisabschriften, Gehaltswünschen und Angabe des frühesten Eintritts- bzw., Kündigungstermines erbeten unter Nr. 461 an Ann.-Exped. Schwanitz, Mannheim, 0. 5. SGroßunternehmen sucht zur Erweiterung einer Pirekt-Verkaufs- organisation Herreri . als Mitarbeiter. Es handelt sich um einen euro- päischen Markenartikel deutscher Herstellung, wel- cher erstmalig im Direktverkauf angeboten wird. (Keine Elektrogeräte.) 5 Für Sie: Eine umfassende Unterstützung. reibungslose Zu- 5 sammenarbeit u. prompte Provisionsauszahlung sind 8 selbstverständlich. Herren, die überdurchschnittlichen Anforderungen gewachsen 5 e sind, besuchen uns am Montag, dem 20. Januar 1958, von 9 bis 12 und von 15 bis 17 Uhr, in unserem Ver- kaufskontor, Mannheim, D 4, 7 II. 0 0 Vertriebsinspektor zur Betreuung der Boten von führendem Zeitschriften- Verlag gesucht.* Mehrjährige Erfahrungen im Außendienst erwünscht,. Angebote unter P 2278 an den Verlag erbeten. 2 Süddeutsches Unternehmen der Nahrungsmittel-Industrie (Uinksrheinisch) sucht in Vertrauens- und Dauerstellung Mogazin-Verwalter . zum Eintritt nach Uebereinkunft. Es wollen sich nur Herren melden, welche in der Lagerbuchführung erfahren und an ge- sind. schriebenem Lebenslauf und Zeugnisabschriften unter P 2460 an den Verlag erbeten. Verdienen Sie täglich 75, DRI Wenn nicht, meiden Sie sich Samstag, den 18. Januar 1958, 18 bis 21 Uhr, in der Gaststätte Hotel„Kaiser- ring!, Mannheim, am Kaiserring, bei Herrn Bauer. Vorkenntnisse sind nicht erford., Einarbeitg. erfolgt. wissenhaftes übersichtliches Arbeften gewöhnt Bewerbungen mit Lichtbild, Gehaltsansprüchen, handge- Wir suchen zum baldigen Eintritt 2 technische Zeichner mit Erfahrungen auf dem Gebiet des städt. Tief- * baues, evtl. auch einen jüngeren Fachschulingenieur HTL). Geboten wird: Gutes Gehalt, Dauerstellung und be- iebliche Altersversorgung.. JVVVVCVVꝙVꝙꝗ!0éé0éf 8 Bewerbungen mit handgeschriebenem Lebenslauf, Paßbild und Zeugnisabschriften sind zu richten an Grün& Silfinger 46 Mannheim, Akademiestraße 2-6 1 — 4 zur Bedienung moderner Doppelzylinder- Automaten. Gute Fachkräfte verdienen außergewöhnlich, für Wohnung wird gesorgt. Bewerbungen wirklich guter Mitarbeiter unter St. K 17 040 an CARL GaABLER WERRBEGESELL- ScHArr MBH, München, Karlsplatz 13. Gröhßeres Industrieunternehmen, vorort Mannheim, sucht für die Betriebsabrechnung jüngeren, gewanditen. INDUSTRIE-KAUFMANN Herren, die an diesem interessanten Arbeitsgebiet Freude haben, bitten wir um Kurzbewerbung mit handschriftlichem Lebenslauf und den übl. Zeugnis- unterlagen unter Nr. P 2462 an den Verlag. Mittlerer Blechverarbeitungsbetrieb im Raume Mannheim, sucht zum baldigen Eintritt in aus- baufähige Stellung tändigen Konstrukteur mit nachweisbaren Erfahrungen im Apparate- bau für die Lüftungsindustrie. rbungen mit Gehaltsansprüchen, Lebenslauf und Angabe hesten Eintrittstermines sind unter P 1978 an den Verlag te 5 1 Internationales Speditionshaus sucht zum sofortigen Eintritt evtl. auch zum 1. April 1958 jüngeren Expedientenlin) vertraut mit der Abfertigung von Bahn- und Lkw- Sammellieferungen. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen und Lichtbild unter P 2365 an den Verlag erbeten. Verwaltungs-Lehrlinge mit mittlerer Reife zu Ostern gesucht. Bewerbungen mit letztem Schulzeugnis, Lichtbild u. handgeschriebenem Lebenslauf erbeten unter Nr. P 2348 an den Verlag. 5 5 Bedeutendes Werk der Büromaschinenindustrie sucht kur den Kundendienst im In- und Ausland junge, unabhängige üromsschinenmechaniker . Bei Eignung können diese durch innerbetriebliche 5 Maßnahmen in ihrer weiteren Berufsausbildung gefördert werden. f Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen erbeten unter Nr. P 2300 an den Verlag. 5 Versierter Vertreter von größerem Mannheimer Möbelhaus gesucht. Es wollen sich nur solche Herren melden, die nach- Weislich in dieser Branche längere Zeit tätig waren. Bedingung: Eigenes Fahrzeug. Abwicklung der Geschäfte auf Provisionsbasis. Eilangebote unter P 2512 an den Verlag erbeten. Junger Kcufmann rm in allen vork. Arbeiten, für Handelsvertreter- Büro gesucht, mögl. mit Führerschein. Zuschriften unter Nr. P 01105 an den Verlag. Werkstottschteiber der möglichst als solcher bereits tätig war. 5 8 5* Pförtner für wechselweisen Tag- und Nachtdienst mit Kennt- nissen im Telefonvermittlungsverkehr. Bei Bewährung wird Dauerstellung geboten. Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen zu richten an 8 Fo. GRUDUNMZWEIG T HARTMANN AG Werk Ladenburg, Uvesheimer straße am Kanal Elektromechaniker für interessante Tätigkeit an Automaten und Kun- dendienstarbeiten mit Führerschein III in Dauer- stellung gesucht.— Wohn möglichkeit vorhanden. Ausführliche Bewerbungen mit Lebenslauf, Berufsausbildung und Zeugnisabschriften unter P 1943 an den Verlag erbeten. Töcht. Bezirksvertreter N für den Verkauf von Kühltheken, Vitrinen gegen Höchstprovision sofort gesucht. Zuschriften unt. Nr. P 2237 an den Verlag. 1 für Nordbaden und die Pfalz von Großhandlung gesucht.— Branche: Material zur Innen- ausstattung.— Zuschr. unter Nr. 0969 an den Verlag. Jüngerer Elektrotechniker evtl. mit Kenntnissen in Klein- Kälteanlagen, zum alsbaldigen Ein- tritt in Pauersteltung von alt- eingesessenem Unternehmen ge- sucht.— Angebote erbeten unter Nr. P 2389 an den Verlag. Chemische Fabrik sucht noch tüchtige Vertreter für neuartige Rostschutzmittel Rostumwandler und andere bekannte Industrie- und Auto- Bedarfsartikel Steude u. Lam by, F Tan kfurt/ Main- SUd Zuverlässiger Kassierer für den Bezirk Mhm.-Schönau- Sandhofen gesucht. Rentner bzw. Pensionisten, die Fahrrad besitzen, Wollen Angebote einreichen unter Nr. P 2461 an den Verlag. KNondstor-Lehrling * sowie Konditorei-Verkäuferin- Lehrmädchen zum 15. April gesucht. Konditorei Kiemle Plankenhof-Passage Ertragreicher Nebenverdtenstk für Männer und Frauen durch, E. Försch, (16) Eichenberg-Witzenh. Sofort Bargeld auch bei Gesch. o. Anz. Mit- nahme i. Wag. 250, DM wäöchtl. Vertreter nnen) bitte vorstell. Samstag, 18. 1. 58, 14—17 Uhr, Hotel„Kaiserring“, Kaiserring. Für Ausmeßarbeiten(Treppen) im Bau NMerren mit techn. Kenntnissen, auch evtl. halbtagsweise gesucht. Zuschrift. unter Nr. P 2247 an den Verlag. Buchalterſin) mit Abschlußerfahrg., für täglich Hand, zu verkaufen. Böckstr. 5. Brauerei sucht alsbald Kaufm. Lehrling Ausführl. Bewerbungen mit ent sprechenden Unterlagen erbeten unter Nr. P 2484 an den verlag. intell. Kfz.-Meister bei guter Bezahlg., evtl. Umsatz- beteiligung sowie zuverl. Hilfs- arbeiter für Wagenpflege sof. ge- sucht. Wohnung vorhanden. Tel. Mannheim g 84 28. Schuhmather für Neuarbeit u. Reparatur ges. Thomas, Lameystraße 19. Walzenführer (perf. Maschinist) für Dieselwalze gesucht. 5 Angeb. u. Nr. P 2133 a. d. Verlag. Jeder verdient leicht! Liefern Sie einfach UP-Krawatten an Private! Abt. 14/ BAA, Reutlingen, Postf. 501 Mixer-Vertreter stellt laufend ein 5 Reumuth, Karlsruhe 134 Telefon 2 28.90 Aeiterer Herr Pensionàr), sucht saub,, tücht. Frau zur Führung d. Haushalts.(Schöne Wohng). Rent nerin im Alter von 55-65 J. bevor- zugt. Zuschr. u. P 01171 an d. Verl. Gut. Nebenverdienst, kein Verkauf! Zuschrift. u. Nr. 01205 an d. Verl, 0 Elektro- lngenieur ocler technischer Kufmann von größerem Elektro- Unternehmen gesucht. Der Betreffende soll für die Akquisition von Elektro- installationen, Neon-Anlagen, Laden- und Lokal-Aus- leuchtungen eingesetzt werden und muß über beste . langjährige Beziehungen zu Architekten und Behörden eto. im Raume Mannheim-Heidelberg verfügen. Alter Nebensache! Pkw erwünscht! Zuschriften mit den üblichen Bewerbungsunterlagen und Angabe von Referenzen unter Nr. P 2375 an den Verlag erbeten. — Die Ersten werden dièsmal die Ersten sein! Bekannter, seriöser Wirtschaftsverlag sucht Bezirksvertreter auf Provisionsbasis. Zwecks Vereinbarung eines Besprechungster- mins teilen Sie bitte umgehend mit: Anschrift, Alter u. Beruf an: Unternehmerdienst, Stuttgart, Postfach 260 — — Zur Bearbeitung unserer zahlreichen Vertragsverbindungen stellen Wir für verschiedene Bezirke in Nordbaden je 5 Mitarbeiter im Augendiienst im Alter von mindestens 30 Jahren in ausbaufähiger Dauerstellung ein. Bei zeitgemäßen Bezügen, Spesen und Wagengestellung sowie angenehmem Betriebsklima wünschen wir Mitarbeiter mit Einsatz. freudigkeit Verhandlungsgeschick und einwandfreiem Leumund. Außer Außendienster fahrungen sind Vorkenntnisse nicht erforder- Iich, da gewissenhafte Einarbeitung erfolgt. Bewerbungen mit kurzem Lebenslauf erb. u. Nr. DP 2402 a. d. Verl. Großunternehmen der Elektroindustrie baut weiter auf und sucht für die Erfassung des Raumes Mannheim einen erfahrenen Kkolonnenföhrer Bus und Fahrer werden gestellt. Neuartige und bereits bewährte Arbeitsmethoden garantieren Erfolg. Außergewöhnliche Verdienst- möglichkeiten. Interessenten mit nachweisbaren Verkaufserfolgen bewerben sich schriftlich an Firma I. Erdmann, verkaufsbüro Frankfurt/ Main, Frankenallee 119. Wir suchen VVVovßZ die in eigener Werkstatt neben ihrer laufenden Arbeit Aenderungen an Damen-Mänteln und Kostümen bei guter Bezahlung vornehmen. * Bitte schreiben Sie unter Nr. P 2477 an den Verlag. Bedeutendes Industrie- Unternehmen in Mannheim sucht zur Unterstützung seines Werbeleiters einen jungen Werbe-Asslstenten für vielseitige und interessante Aufgaben sowohl in organisato- rischer wie auch schöpferischer Hinsicht. Wir begrüßen auch Zuschriften von Interessenten, die eben eine Werbefachschule absolviert haben. Bitte richten Sie Ihre Bewerbungen mit einem schematischen 5 Lebens- und Berufsweg, einigen Referenzen, Zeugnisabschriften, neuerem Lichtbild, Arbeitsproben, soweit schon vorhanden, und einigen handschriftlichen Erklärungen dazu unter Nr. B 2529 an den Verlag. 5 ist alles was wir verlangen. In unserem Verkaufsprogramm liegt auch kür Sie die Sicherheit eines guten Ein- kommens. FKranken-, Lebens- und Unfallversicherung bieten wir Ihnen nach Bewährung. Bewerb. erbeten unt. PS 1802 a. d. Verlag. Mannheimer Filiale von bedeutendem Unternehmen der Kfz. Branche sucht J. jungen Kaufmann mit Pkw.- Führerschein und Englischkenntnissen zum 1. April 1958 oder früher für lebendiges, abwechslungsreiches Aufgabengebiet. 2. männl. kaufm. Lehrling Volksschule(engl. Sprachunterricht teilgenommen) od. mittl. Reife. Blldbewerbung. sowie zu 1) Gehaltsforder, u. Nr. P 2063 a. d. Verl. Bäckerei gesucht v. jung. strebsam. Meisterehepaar m. entspr. Kapital. Angeb, u. Nr. P 1990 a. d. Verlag. Jüngere zuverlässige weibliche Büro-Angestellte für Buchhaltung und Schreib- maschinenarbeiten sofort oder später gesucht. Angebote unter P 1923 a. d. V. Im In- u. Ausland eingeführtes Unternehmen der Elektro- Branche stellt noch. ein, zum Vertrieb einer bekannten Rü- 2 Vertreter chenmaschine an Endverbraucher. Seriöse Herren, welche auf diesem Sektor bereits mit Erfolg gearbeitet haben(jedoch nicht Bedingung), wollen sich vor- stellen, am Montag, 20. Januar 1958, zwischen 14 u. 16 Uhr, im Café Veigel, am Meßplatz. 5 0 Lehrmädchen (auch älter) für Konditorei- Ver- kauf baldigst gesucht. Konditorei Korhammer, Mannheim, Seckenheimer Str. 11. Tächtige Büglerin 5 und Detacneuse AussENolENSsTFAcHMANN als Inspektor im Raume Mannheim schwetzingen und Nordbaden gesucht. Umschulung Branchefremder mögl.— Unsere Ansprüche: Gute Allgemeinbildung, Verhandlungsgeschick, pers. u. gemein- same Werbung mit Vertretern, Bestandsauswertung, Betreuung der Mitarbeiterorganisation u. deren Ausbau.— Unsere Leistung: Zeitgemäße Verträge, Gehalt, Spesen, Umsatzbeteiligung, Altersversorgung, evtl. Kfz.- Finanzierung.— Sparten: Lebens-, Sterbegeld-, Kranken- und Sachversicherung.. Bezirksdirektion Andrae Deutscher Rine auch zum anlernen, in gute Mannheim, L. 13, 9— Fernruf 2 23 29 Stellung von chem. Reinigung gesucht. Angeb. unt. P 1780 an den Verl. * Jüngere kaufm. Angestellte oder Anlernling mit Steno- und Kaufmännischer Lehrling (männlich oder weiblich) gesucht. SUDWEST-wWERRUNG GEH. Mhm., S 2, 1 Schreibmasch-Kenntn,, als Laden- — und Bürohilfe in ausbaufähige Dauerstellung baldigst gesucht. Handschriftl. Bewerbg. erb. unt. unter Nr. P 2234 an den Verlag. Jüngere, zuverlässige Hausangestellte für Ludwigshafener Arzthaus- 0 0 Steno Kontoristin von Speditionsfirma zum baldigen Eintritt gesucht. Bewerberinnen mit Fachkenntnissen bevorzugt. Angebote mit Lebenslauf, Gehalts forderungen und Lichtbild erbeten unter Nr. P 1812 an den Verlag. — halt per sofort gesucht. Ger. — Freizeit, 150, Lohn und freie Station.“: Adresse einzusehen u. CA 0977 im Verlag. Kaufm. Angestellte (Anfängerin) per sofort gesucht. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen u. F 2304 an den Verl. Junges, kinderlieb, anständiges Mädchen für leichte Hausarbeit und zun Betreuung von 2 Mädchen in modernem Haushalt gesucht. Zweithilfe vorhanden. Zuschr. u. Nr. 01195 a. d. Verl. 4 5 5 Gesucht wird 4. jüngere Verkäuferin für Damen- Oberbekleidung f Kontoristin. für Lagerbuchhaltung und Abrechnungswesen, die auch in der Lage ist, im Verkauf tätig zu sein. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen an aul Nobel, TX TIL-GROSSHAN DUN BEKLHDUNGS BETRIEB N 0 5 8 N B Mannheim, C 3, 7 1 — Nr. 1 Nr. 14 Samstag, 18. Januar 1958 MORGEN Seite 25 1 — 2 8 15— MANNHEIM- KOLIN- VALLENDAR- KOBLENZ EUSKIRCHEN- ESCH WEILER MANNHEIM- KOLN Stellenangebote 8 a 270 Geprüfte 8 3— 5 Chemo- Technikerin 2 2 möglichst mit Erfahrung in der Kautschukindustrie 58— jedoch nicht Bedingung O 15 tro- 2 3 2 N 7 Aus. zum baldigen Eintritt 25 este gesucht.— Bewerbungen mit handgeschriebenem Lebens- 4 5 den lauf, lückenlosen Zeugnisabschriften und Angabe des frü- 8 2 Alter hesten Eintrittstermins sow. d. Gehaltswünsche erbeten an: 75 2 6 Gummiwarenfebrik Hutchinson 3 2 zabe Mannheim 1, Postfach E 35— + N . Lꝗgererste 5 — f 5 5 5 Wir suchen noch einige 2* för die Abteilung 5 2 Damen und Herren N 5 4 5 zum Besuch der Privatkundschaft. Wir bieten wirklich— ter. Miederwaren U. Badeartikel gut verkäufliche Artikel, gute Verdienstmöglichkeſt, 25. an: sorgfältige Einarbeitung und freie Mitfahrt im Pkw. 7— 5 f Wir erwarten fleißige und saubere Mitarbeit.—* Angebote nor von Fachkräften, die be-— 25 3 f N f 111 311 Bewerber wollen sich bitte vorstellen am Montag, 20. Januar 1958 ++—+ — reits jn ähnlicher Posftion tätig Waren, im Restaurant„Zur Dorfschänke“, Mannheim, O 4, 10, in der— 8 2 erbeten an Zeit von 12 bis 14 Uhr. a S len 2 a Schriftliche Bewerbungen an Fa. Ruckh Motoren- u. Apparatebau, 921 55 Korb bei Waiblingen, Blumenstraße 4— O — 2 ung 2 8 wie 8 8 2 1 zum 1. April 1936 oder früher werden gesucht: 8 N Ind. 1* der- 2 K— 6— 5 1 15 eine Verkäuferin 5 8 rl. 2 — mit guten Umgangsformen und an selbständiges—* 45 57 5 5 Se ae, Arbeiten gewöhnt 8 2 in Lehrmädch 5 5 ein Lehrmädchen 85 5 mit guter Auffassungsgabe. 885 2 1* icht MANNHEIM. I 1, 1 Angebote mit Lebenslauf und Zeugnisabschriften erbeten an: 5 5 5 2 pERSONAL ABTEILUNG Lederwaren DOG RING, Mhm, P 7, 16-17, Planken 2 2 11 85 rte 6 1 8 Ust-= Für eine unserer Auslandsabteilungen such. wir eine. 0 5 sich. 84 8 ain, 5 4 1 ndlich eine F 5 0 t 1 1 2 5 1 remdsprachen-stenotypistn 8 H. OEDEIHOVEN KG. vogMALS EINREICHTUNSSHAUS VOK 2 — Vertretung ohne Durchquälen zum Kunden 8 f 8 1 6 ch ittlichem Einkommen bietet großes mit perfekten französischen und guten englischen + 0 2 Bei überdurchschn 8 5 oder spanischen Sprachkenntnissen.* M A 0 N H E 0 M. 1 5, 14 5 21 Freßgusse 25 Unternehmen Die Bewerbungsunterlagen mit handgeschriebenem 5. Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Lichtbild, Angabe. des Gehaltsanspruchs und des frühestmöglichen Ein- EUSKIRCHEN- ESCHWEILIER- MANNHEIM- KOIN- VALLENDAR-KOBLEN ZE. EUSCARCHEN- trittstermines erb. wir an die Personalabteilung der Amen U Srren C. F. Boehri& Soeh G. m. b. H., Mannheim 5„ VVT Saubere Frau für Küchenhilfe für 5 1 ff 1 55 ff nachmittags ges. Café-Konditorei ab 21 Jahren, auch ohne vorherige Vertreterpraxis, K 0 U 1 li füchtige Büglerin Hiss en Mannheim, E 2, 7-8. interessante, solide und ausbaufähige Tätigkeit. EIL M. E F ing 1. Kraft und In Arzthaushalt(2 Erw., 1 wan 5 1 5 1 5 8 7 kinderliebes perfektes Tagesmäd- Führerschein angenehm. Wir suchen pet sofort oder später(weibl.) per 1. 4. 1958 gesucht. Anlernling. 3 Guter —— Es mögen sich nur Damen und Herren melden, die f g 90 gesucht. 5 1 4 unt. 0 4 1. 1 Expreß-Reinigun 2 5 8 Geld brauchen, im Raum Mannheim wohnen, oder f 2 ev Ve rk Ur rinnen e ee Kückennlits 2055, die Möglichkeit haben, nach dort zu ziehen. Sicheres a„ Schönauer Straße 18, Tel. 5 62 95„Zur Klemm“, Lange Rötterstr. 10. Auftreten, gute Garderobe, geordnete Verhältnisse, för unsere Abteilung Strümpfe und Damenwäsche O5 1 f 78 3„„ W n Voraussetzung. Arbeitsbeginn sofort, also sofort Geld. in Daberstellung und Abshilfe Q Q e Freundliche, tüchtige den tägl. dringend eine ältere, ge- 4 i Montag, 20. Jan. 1958 SESILESEKE Verkäuferin wissenhafte Frau(Schwetzinger- 5 Alles Nähere erfahren Sie am Montag, 20. Jan.„ Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen erwünscht RASIERBEDARE per sofort od. 1. Februar gesucht. stadt uschr. unter Nr. P 2171 115 von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 16.00 bis 18.00 Uhr ö a Metzgerel Aliggier, Meer wiesen an den Verlag. im Restaurant Treiber, Mhm., am Nationaltheater. Mannheim straße 9, Tel. 4 42 28. Anwaltgehilfin mögl. per sofort ge- nen 5. N 2, 9, Kunststraße- Tel. 2 00 42 sucht.— Bewerbungen unter Nr. en, Denken Sie dabei nicht an Versicherungen, Elektro- 85 5 P 2364 an den Verlag. ind 8 5 ikten. 25 K kt Fußpflegerin evtl. Anlernling in 9 5 geräte oder Zeitschrifte 19 Kontoristin Are F— gute Dauerstellg. gesucht., ter Nr. 01020 an den Verlag. lle Offerten unt. Nr. PS 2353 an den Verlag. 5 N 5 a g 5 un. Eventuelle erten Mernnheim, plenken, O 3 mit Kenntnissen in der Durch- 8. 1 Suche zur Buchführung — schreibe-Buchführung. soeben.. il. nen Wim 2mal wöchentlich für einige Stun- 5 4 8 chh 1 8 sucht Zuschrüftet den Dame od. Herrn. Zuschriften 6 lter Rheinau gesucht. uschriften der 10. 0957 den 8.. unter Nr. P 01154 an den Verlag. rer r am den Verlag. 8 4 7 als Nachwuchskraft für den Heimverdienst! Basteln, Stricken m. — 3 Führendes Unternenmen d. Büromaschinen-Branche Innen- und Außendienst 5 Rückn. bis 100, DM wöchentlich. 5 2 sucht zum baldigen Eintritt 125 9 1 h i Wir suchen zum 1. April 1938 Geschrift. Umschlag beifügen) uch Zu Ostern 1958 stellen wir ein: 5 Kfm. Ml. Lehr EE 22 R. Mückl, Efferen Nein, Postf. 30H 5 perfekte 5 1811 zee g bee 2 lenrmadenen NB 3 1 5 f 1 u. ehr ewf. Haushalt von 1 Weibliche und mönnliche kaufmann. Lehrlinge perfekte tenotypistin denne l dene, e eee f. br b. e mit überdurchschnittlichen Volksschulzeugnissen oder und„Bezirksstelle Zuschr. u. Nr. P 2476 4. d. Verlag. Angeb. u. Nr. P 2135 a. d. Verlag. ag. 11 1 KE, Mannheim Alleinstehende Frau oder Fräulein andelsschulvorbildung. PAUL STARKE, Mannheim, mit guten Kochkenntnissen, ganz 1 3 Kaiserring 48-50 Junge 1 5 — 5 li ontoristin halbtags dringend ges. W. Stahl, 85 Kraſttahrzeug-Schlosserlehrlinge fepasslererin are 1 gegen gute Bezahlung. Saub. ehrl. Putzfrau, zmal in der mit guten Volksschulzeugnissen fur unser. Reparatur- Jüngere sowie junge Woche ges. Käfertal, Enzianstr. 43a werk, die uber gesunde Konstitution verfügen. Angebote unter E 2863 an den verlag erbeten. Fak. uri 8 578 Anlernlinge ſaelt. Hausangestellte(48 7 5 55 J), 959 f l 1 K 5. von amerika. Ehepaar(Major), m. let. Vorerst nur schriftliche Bewerbungen erbeten an die sofort oder spater gesucht. 3 Woch. alt Kinch gesucht. Sehr per 1. April 1958, von hiesiger Zuschr. u. Nr. P 2481 à. d. Verlag. ute Behandlung und Bezahlung. HAMOoMAC-VERTRIEESSESEII SHAFT 5 Großhandlung, sowie e e 5 5 1135 1 u ee olle Spexialgese ajor Myers, rant Circle ke. ERIchH HABEICHT&. N. B. N. 7 d b It t ypi ti aufmännisches 85 7 8 Käfertal. Vorzust, samstags und erl. 5 trage 204 rem Sprac en- meno 915 innen 25 sucht zum 1. April 1958 sonntags von 12 bis 17 Uhr. Mannheim, Seckenheimer Landstraße Lehr mädchen 5 e Lehrmädehen Büfettnilfe, auch Anlernling gesuent. — eine mit Französisch, eine mit Schwedisch als Haupt- 5 Zuschr. u. Nr. P 2475 à. d. Verlag. Arbeitszeit: 8-17 oder 1724 Uhr. sprache von bekanntem Unternehmen der Marken- oder Lehrling N 5— Küchenhilfe, Arbeitszeit 17 bis 24 5 Artikelbranche gesucht. 5 per Ostern 1958 gesucht. Haus- und Küchenmädchen Uhr. Milchbar Malsch, M 7, 12. 5 5. Gute Kenntnisse mit den in einer Exportabteilun. u. Nr. P 2398 a. d. Verl. 5 Gesucht werden zum J. April 1958 oder früher: anfallenden Arbeiten erwünscht. 5 8 den 5 bei bester Bezahlung sof. gesuclit. ü- 8 5 5 8 10„Bergsträßer Hof“ Käfertaler Str. 5 Tietmet K t ö 2 ollständige Bewerbungen unter Nr. P 2444 an den 3 J. Gewandte Stenokontoristin oder Verlag erbeten. Zuverl. Bedienungen Frau od. Fräulein, die sich in Wirt- 3 gesucht. Adr. einzusen. u. A 2265 schaktsküche auskennen, in Dauer- 1 N N fer ler Rüde, 1 Jahr, Stamm- 1 Sekretärin um Verlag oder Telefon 5 90 76. stellung bei guter Bezahlung ge- 718 1 baum, nur in beste - 1 sucht. Telefon 2 20 04. Hände abzugeben. Tel. 4 36 05. för vielseitige Tätigkeit. Voraussetzung: Sicherheſt in. a 8 5 W, geben Sechs, Piehsg ren Schreibmaschine, Fern- Zum 1. März 1958 wird jüngere, gewandte Maschinen- Tüchtige Friseuse bei gut. Behand- Dackelhündin, 12 Wo., reinr., kurzh,, schreſper und im Umgong mit Kunden und Lieferanten. a 1 3 5 1 Bezahlung(selb- sehr schönes Tier, f. 30, abmigeb. Textilkenntnisse erwünscht. Bei eigenem Iinferesse am Befrieb Näherinnen 8 5 E u. in allen vookommenden] Adr, einzuseh. u. A 01165 im Verl. 2 seſbsfändige Dauerstelſung und gute Bezahlung geboten. 77S 2 Boxer 1/1, mit stammbaum, 10 Wo. „ 8 auch Halbtagskräfte 8 1 zu verk. H. Speierer, Mmm.-Fried- 2. 43 2 f Manmmeim, Mittelstr. 105. richsfeld, Maln-Weckar-Bahn-S tr. 18 5 Jüngere Börokra 17 möglichst mit Buchhaltungskenntnissen von Ver- gesucht. 5 5 5 7. n 5. 0 1 5 sicherungsgesellschaft in Dauerstellung gesucht. GHNROCK-LAURE suche sofort oder zum 1. Februar Jg. Schäferhund 7 Mon. alt(Rüde) 19 zunächst hauptsächlich zur. Führung von Kartei und Registro(Fachkräfte werden bevorzugt.) Bewerbungen mit MOR. N 10 1 tücht. ehrl. Mädchen, die mit Liebe mit stammbaum zu verk. Anzuseh. ae: tor. Auch hier Wird nach Einorbeitüng gutes Fortkommen und Lebenslauf usw. unter Nr. P 2425 an den Verlag. Mennheim-Rheinau den Haush. führen kann(Bäckerei). bei Tierpflege Met z, Fahrlach- 55 Daverposition gebofen. Relaisstraße 11 Kochen nicht erwünscht. Guter] straße 22-24, Tel. 4 47 79. Lohn zugesichert. Tel. 5 08 77 18: 2 2 2 2 2„ 5 3. Ehrlicher, arbeitswilliger Lagerist Cute Modistin Eutetren zug 2 Kitz, Wöcheng 48 5 33 j; ertretungen 855 5 F. Kr 5 Adr. einzus., unt. Nr. A 01045 i. V. Be 5 171 g 5 5 Srrekfe teno-Kontoristin in Dauerstellung ges. Tel. 2 23 86. 8 Werbungen mit handschriftlichem Lebenslauf, eee Wiel 0 Zuverl. Putzfrau einmal wöchentlich 5 er Geboftsansprüche Inc Lichtbllc erbeten unfer t, P 2850 ag den Verlas. unebrgngig, mebtacswelde Per otert baer, pater 3 bes. Zuschr. unt. P dibag a. d. Verl.] fue bi fte peter in Wenigen 8 nach Feudenheim gesucht. Angebote erbeten unter— 1 3 Nr. P 2339 an den N 5 Pop. Stenolppisun Zuverl. Frau für Haushalt m. Klein- Wochen bei behördl. unterstütz- Kind amal wWöchentl. als Stellvertr. ter Aktion. Arbeitsbeginn nach von größerem Unternehmen zur 5 e N 3 Vereinb. Kein Verkauf, keine 2 7 9 sofortigen Einstellung gesucht. r. einzuseh. u. 01098 im Verl. Einzelwerbung. Seriosität und Ve rslerte VERKAUFERIN f 4 1 lerfrä Gewandth. Vorauss. Handschr. 6 N SE Bewerbungen mit Lebenslauf, unges, sol. Servierfräulein f. Tages-] Bew. m. Lepensl. u. Bild bis zuverlässig, Einzelhandelsprüfung(Branche sleich), möglichst mit 3 KO NTORISTIN ee 280..„%%% 25. 1. unt. DP 2036 a. d. Verl. 1 Schreibmaschinenkenntnis, zum baldmögl. Antritt in Mhm. gesucht. 5 5... Anspenlene u. A ä. e 5 1 nicht über 25 Jahre, für Auftragsab wicklung, Fakturierung und 2 Bewerbung mit handgeschrieben. Lebenslauf, Zeugnisapschrikten, Korrespondenz in Bauerstellung zum baldigen Eintritt gesucht. Saubere, ehrliche 5 Lichtbild und Gehaltsansprüchen u. Nr. P 01051 an den Verlag. Gute Allgemeinbildung, Steno u. Maschinenschreiben Bedingung. Kochirau Sprachkenntnisse erwünscht— Vorzugsweise Absolventin einer 5. Wir haben unsere höheren Handelsschule, evtl. auch Anfängerin, Gutes Betriebs- für täglich 4 Stunden montags vis klima in Klein-Industrie-Betrieb Raum Mannheim-Seckenheim. e 1. 8 0 a 5 15 achen-Leipziger vers. Mann- 25 3 suchen nur erste Kräfte zum Eintritt nach Uebereinkunkt, Ausführliche Bewerbungen mit Zeugnisabschriften und Lichtbild heim, IL. 14, 15-17.— Tel. 2 69 981. In d Usfrl e-Vertreto. 9 5 ür folgende Abteilungen: sowie Gehaltsansprüchen sind zu richten unt. P 2310 a. d. Verlag. a 7 5 13 1 Lagererste arda 2e für Nordbaden- Rheinpfalz zu vergeben. g. für unsere große Strumpf- Abteilung. Die betref- 5 N 5 1 i: 5 8 tende Bame muß die Branche durchaus peherrschen J JJV 5 e die dis lackverarbeitende Industrie bereits — und kann nach kurzer Einarbeitungszeit Einkäuferin 15 aussehend, aber gebildet und bearbeiten, bitten wir um ihre Bewerbung. 1 werden. 5 mit guten Umgangsformen, ges.. 1 Einkäuferin Sprechstundenhilfe o GUSTAV RUTH TEMPEROL- WERKE tür unsere Abtellung Damenkonfektion, die üper m. ausgezeichn, Steno- u. Schreibmaschinenkenntnissen, firm in RUrx i 5 einen guten Geschmack verfügt und die die Ab- e in derart. Stellg. gewesen, zum 1. Febr. an ehr 1 F Shemische und Lackfabriken. 5 5 0 od. auch später r Dauerstellung, evtl. halbtags, gesucht. Hamburg-W— 6. 1 3 zielbewußt leiten kann Persönl. Vorstellung nur nach telef. Rücksprache. Br. Dr. Nie cke, dunge, Una fl. 9 ie 4 all 3 S- Wandsbek 1— Walddörferstraße 136142 1 jüngeren Plakatmaler Facharzt für Chirurgie, Ludwigshafen, Maxstraße 30, Tel. 6 24 80. welche in der Lege ist. ein Lebens- 5 5 mittelgeschäft allein zu führen, der in Plakat und Schrift gutes leistet. Sescht,— Zuschriften mit Bild ie Angebote schriftlich oder persönlich umgehend erbeten. Für unsere Verkaufskolonnen Wenden ile unter Nr. P 01156 an den Verlag. Stellengesuche auf Seite 26 und 28 N. 4 8 2 suchen wir noch gige Damen—. SSt pei gutem Tages verdienst. Ein- Sekrelärin Anfängerin 8 arbeitung durch Fachkräfte, 5 5 i Mitnahme im Pkw. Tägl. Geld, die mit allen einschlägigen Ar- zum 1. April 1938 in Dauer- tägl. zurück. Vorzustellen am beiten vertraut ist, von nam: stellung in Anwaltskanzlei ges. 4 Dienstag, dem 21. Januar 1958, haftem Unternehmen per sofort Voraussetzung sind Zuverlässig- 0 von 18 bis 19 Uhr: Gaststätte gesucht. keit und gute Kenntnisse in Draiswerke“, Mhm.-Waldhof, Bewerbu mit Lebenslauf Schreibmaschine und Stenogra- % 8 Speckeweg 37, od. Angeb. unter e enen en u. Gehelts⸗ phie. Bewerbungen unt Nr. 0993 tub WISsTRASSE 6% Nr. 01012 an den Verlag. ansprüchen u. Nr. P 2463 à, d. V. an den Verlag. Seite 28 MORGEN Samstag, 18. Januar 1958/ Nr. U Es eich Sich aus/ v 1 Wege Der Bote Pearson saß in seinem kleinen Verschlag neben der Haustür und las mit aufgestützten Ellenbogen und düsterem Ge- Sicht die Abendzeitung. Nach einer Weile Sähnte er und sah trübsinnig auf die Uhr. Wieder war ein Zug weg, und wie immer trö- delte der dahinsiechende alte Wayleigh noch oben herum. Jeden anderen hätte er gebeten abzu- schließen und wäre gegangen, aber bei Way leigh nahm man sich solche Freiheiten nicht. Dann quietschte endlich der Fahrstuhl, die Türen flelen zu und Mr. Wayleigh er- schien. Mit einem Gesicht wie aus Perga- ment, dunklem Anzug, ordentlich sauber, steif und gespenstisch. Als gäbe die Buchhaltungs- Abteilung ihre Toten her. „Ich habe meine Bürotür abgeschlossen, Pearson“, sagte er mit seiner hohen, kühlen Stimme.„Hier ist der Schlüssel. Hängen Sie inn gut auf.“ „Jawohl, Sir.“ „Machen Sie einen sorgfältigen Rundgang durch den obersten Stock. Ich glaube, jemand hat dort aus Versehen Licht brennen lassen.“ „Sehr wohl, Sir.“ „Und, Pearson, untersuchen Sie alle Pa- pierkörbe. Ich finde, es riecht brenzlig.“ „Sir.« Mr. Wayleigh roch jeden Abend Brenzliges, seit die Vorschrift, das Nichtrau- chen betreffend, vor zwanzig Jahren so be- dauerlich gelockert worden war. „Gute Nacht, Pearson.“ „Gute Nacht, Sir.“ Pearson schloß die schwere Außentür hinter Mr. Wayleighs ha- Serer Gestalt. „Dahinsiechendes, altes Weib“, murmelte Pearson vor sich hin. Dann fiel ihm etwas ein, was sowohl er wie Mr. Wayleigh ganz vergessen hatten.„Großer Gott!“ sagte er verblüfft. Er wird ja morgen nicht kommen. Er wird ja nie mehr kommen!“. Mr. Wayleigh war an diesem Tag nach fünfzigjährigem Dienst in den Ruhestand getreten. Mr. Wayleigh schlug den Weg nach Hause, Senauer gesagt, nach seines Vaters Haus ein. Unter dessen Dach er das seltene Glück Hertte, noch immer zu wohnen. Einst war die Ge- Send, in der die Wayleighs wohnten, eine neue, florierende Vorstadt gewesen. Heute War sie nicht viel mehr als ein Ar- meleuteviertel. Dem alten, nie besonders Klassenbewußten Jack Wayleigh konnte nichts gleichgültiger sein, und die beiden Kinder— Mr. Wayleigh und seine Schwester, die den beiden den Haushalt führte— hatten vom Standpunkt des Vaters überhaupt keine Meinung zu haben. 5 „Dein Tee steht im EBzimmer“, sagte seine Schwester mechanisch wie zu einem Frem- den, der nicht Bescheid weiß.„Vater ist im Wohnzimmer.“ Darüber, daß Vater im Wohn- zimmer war, konnte kein Zweifel herrschen. Der Lärm war ohrenbetäubend. Clarence Hatte vor ein paar Jahren Fernsehen zu Hause eingeführt, in der Hoffnung, sich in stillen Stunden an den gesetzteren Program- men zu erfreuen. Aber der alte Jake hatte deri Apparat begeistert annektiert und wußte stets eine nie abreißende Folge der lärmend- sten, primitivsten Sendungen herauszfinden. Clarence setzte sich zu Tisch. „Du bist also fertig, was?“ sagte seine Schwester und stellte ein ausgezeichnetes Fischgericht vor ihn hin. Kochen war ihre Leidenschaft, und sie speisten wie Könige. „Fertig, womit?“ fragte Clarence. „Du bist doch in den Ruhestand getreten, nicht wahr?“ „Ja“, sagte Clarence überrascht und legte cdie Gabel hin.„Ja, das bin ich wohl.“ „Was haben sie dir geschenkt?“ „Eine Uhr. Sie war zu groß zum Mit- bringen. Sie wird morgen geschickt.“ Seine Schwester rümpfte die Nase.„Das Klingt ziemlich schäbig.“ „Es ist eine sehr hübsche Uhr“, erwiderte Clarence. Seine Loyalität war absolut. Wäre er je ins Zuchthaus gekommen, hätte er sehr Hald behauptet, es sei das schönste Zuchthaus der Welt.. „Jedenfalls kannst du sie nicht hier unten aufstellen. Vater würde nicht wollen, dag man eine seiner Uhren entfernt. Und auf demem Kaminsims ist auch kein Platz. Du Wirst sie in deinen Schrank stellen müssen, bis Wir einen Platz gefunden haben.“ Schweigen trat ein. Nach fünfzig Jahren Arbeit, dachte Clarence bitter, nach der Pen- slonierung kann ich nicht einmal meine Uhr, Wo ich will, aufstellen. „Was wirst du jetzt tun?“ fragte seine Schwester, die von der Vorstellung besessen War, daß jedermann ständig etwas tun müsse. „Keine Ahnung“, sagte Clarence,„ich habe noch nicht darüber nachgedacht. Ich habe bis zum letzten Tag gearbeitet. Das wird sich finden, denke ich.“ Er verbrachte den Abend ganz normal, Sing zu Bett, stand um die gleiche Zeit wie immer auf, zog seinen Bürbanzug an und Frühstückte. Dann aber verlief sich der Weg, den er fünfzig Jahre gegangen war, und er Sah entsetzt eine Leere von Tagen vor sich. „Du kannst hier nicht sitzen“, sagte seine geschäftig herumwirtschaftende Schwester. „Vater kann jeden Augenblick zum Frühstück herunterkommen. Es würde ihm nicht recht sein, wenn du da herumsitzt. Geh spazieren. Oder setz dich ins EB Zimmer. Tu irgend etwas.“ Clarence ging ins Eßzimmer und las schuldbewußt die Zeitung. Sehr bald ging die Tür auf und der alte Jake schob sich herein. Er war ein stämmiger, korpulenter, kleiner Mann gewesen; jetzt, mit 95, bestand er nur noch aus dünn mit Haut überzogenen Rippen und Knochen und einem spinnenartig in der Mitte sitzenden, hüpfenden, runden Fußball von Bauch. Er hatte die klaren blauen Augen eines Babys über einer für sein Gesicht jetzt viel zu gro- Ben Adlernase. Geistig wechselte er zwischen dem Benehmen eines weisen Kindes und eines kindlichen Greises. Er bückte sich brummend und präsen- tierte Clarence die Kehrseite, während er Kohlen aufs Feuer schaufelte Dann stellte er seinen Stuhl zurecht, klopfte die Kissen, ließ sich behutsam nieder, rollte eine Zigarette, zündete sie an, hustete erbärmlich, spuckte ins Feuer und faltete seine Zeitung auf. Doch blickte er hinter ihr hervor, als habe er eine Veränderung im Raum gespürt, und entdeckte Clarence. „Was, zum Teufel, willst du?“ fragte er mürrisch. „Nichts“, sagte Clarence und hatte das Gefühl, wieder kurze Hosen zu tragen, wie immer im Umgang mit seinem Vater. „Warum sitzt du dann hier herum?“ fragte sein Vater.„du bist doch nicht etwa krank oder?“ „Nein“, sagte Clarence. „Warum bist du dann nicht im Büro?“ „Ich gehe heute nicht ins Büro.“ „Was?“ schnaubte der Alte und hob die Zeitung etwas höher.„Hast du schon wieder krei? Es ist erstaunlich, daß ihr heutzutage überhaupt noch irgendwelche Arbeit tut, mit allen euren freien Tagen.“ „Ich gehe überhaupt nicht mehr ins Büro“, sagte Clarence. Wieder senkte sich die Zeitung und der struppige, weiße Kopf wurde sichtbar. „Das denkst du?“ schrie der alte Jake. „Soll das heißen, du hast deine Stelle ver- joren? Was? Es würde mich gar nicht wun- dern. Ich würde dich auch nicht anstellen. Nun, dann gehst du am besten sofort und suchst dir etwas anderes. Ich will keinen 1 von mir zu Hause herumlungern ha- H. „Ich bin in den Ruhestand getreten, Va- ter“, murmelte Clarence. „O nein, das bist du nicht“, beschloß der alte Wayleigh unverzüglich., Denke nur nicht, du kannst hier faulenzen und mir auf der Tasche liegen, mein Junge.“ „Das denke ich gar nicht, ich..“ „Solange du jede Woche Geld heimbringst“, brüllte der alte Wayleigh, der gerade gut bei Stimme war,„hast du hier ein Zuhause. Wenn nicht, brauchst du nicht mehr zu kom- men. Ich habe dich hiermit gewarnt!“ „Was ist los, Vater?“ fragte Miß Wayleigh ärgerlich über die Störung,„man hört dich durchs ganze Haus.“ „Dies ist mein Haus“, brüllte Jake, ,und Wenn es mir so paßt, soll man mich im ganzen Haus hören. Dieser Kerl hier hat seine Stelle verloren, Er denkt, er kann den man ihn ansah. Er machte einfach den Ein- druck von jemand, der zu arbeiten aufgehört hat, und die Leute starrten ihn an., weil sie Sich nach dem Grund fragten. Schließlich ging er, instinktiv dem Gebot seiner Schwester folgend, in den Park und setzte sich auf eine Bank. Er fiel so auf wie eine Krähe in einem Kanarienvogelkäfig. „Ist Ihnen nicht gut, Sir?“ fragte ein Parkwächter und blieb stehen.„Ist Ihnen schlecht oder irgend so etwas?“ „Nein“, Sagte Clarence.„Ich— ich ruhe mich nur aus.“ „Wohnen Sie hier in der Nähe. Sir?“ sagte der Mann, der offenbar den Eindruck hatte, er habe einen Fall von Gedächtnisschwund vor sich. Clarence murmelte etwas Unverständli- ches und floh.„Diese Geschäftsleute“, sagte der Parkwächter,„wenn die nicht mehr ar- beiten, sind sie fertig. Der arme Kerl.“ Clarence ging zurück nach Hause, durchs hintere Gartentor in den Garten. Es war ein großer Garten mit einem Schuppen an einem Ende. Der alte Jake war früher einmal ein eifriger, prahlerischer Gärtner gewesen, mit garen Tag zu Hause sitzen und mir zuirtrtr Last fallen.“ 8 a 0 „Aber er hat seine Stellung gar nicht ver- loren“, versuchte Mig Wayleigh zu erklären, „Er hat aufgehört zu arbeiten.“ „Also du bist auch auf seiner Seite“, sagte Mr. Wayleigh sen. schneidend.„Wirst du auch bald zu arbeiten aufhören?“ Mig Wayleigh, ein junges Ding von nur 70, die die Arbeit erst mit dem Geist auf- geben würde, sagte schnippisch:„Also Vater, ich bitte dich. „Jawohl“, brüllte der Alte, der noch im- mer die lauteste Stimme von allen hatte, „niemand hört hier zu arbeiten auf, niemand, außer mir.“ „Geh lieber weg“, sagte Miß Wayleigh zu Clarence.„Du regst Vater offenbar auf.“ Clarence nahm seine Zeitung und zog sich in die Küche zurück.* „Und komm nicht wieder“, brüllte sein Vater hinter ihm her, ehe du nicht eine Stelle gefunden hast. Und such sie dir dies- mal ein bißchen sorgfältiger aus, mein Junge. Es ist Zeit, dag du irgendwo zur Ruhe kommst.“ Clarence setzte sich wütend auf einen har- ten, glatten, weißen Küchenstuhl. „RKemnst du nicht irgendwohin gehen?“ sagte seine Schwester.„Geh doch und mach einen Spaziergang.“ „Ich kann nicht ununterbrochen spazieren gehen“, bemerkte Clarence. „Dann setz dich in den Park, es ist so wunderschön dort“, sagte seine Schwester, die ein einziges Mal, vor dreißig Jahren dort gewesen war.„Geh hinten heraus. Vater Sengt, er will nicht, daß die Nachbarn dich um diese Zeit zu Haus sehen. Sie würden dann sofort merken, daß du deine Stelle verloren hast.“ „Aber das stimmt doch gar nicht“, jam- merte Clarence. „Nein“, sagte seine Schwester zweifelnd. Lebenslange Gewohnheit ließ sie alles, was ihr Vater sagte, als unwiderleglich hinneh- men, und sie war jetzt allmählich überzeugt, daß Clarence entlassen worden war. Er ging hinaus, lief durch stille Seiten- straßen, durch die geschäftige Hauptstraße, betrachtete die Schaufenster. Er fühlte, wie Buchhaltung des einstigen Geschäfts seines Vaters. Er warf einen Blick hinein und war bis ins Innerste schockiert. Die Eintragungen Waren manchmal mit Bleistift, manchmal mit Tinte geschrieben, ohne Beachtung der vor- gezogenen Linien und Spalten, ausgestrichen, verwischt,— einfach furchtbar! Clarence konnte seinem Vater viel vergeben, seine robuste Ordinärheit, seine nachlässigen Tisch- manieren; aber es war wirklich unverzeihlich, Geschäftsbücher auf so ekelhafte Weise zu führen. Clarence bedeckte sie wieder mit dem an- ständigen Packpapier, um ihre Verächtlich- keit zu verbergen, und war im Begriff, sie wieder in den Staub zurückzuwerfen. Dann kam ihm eine Idee. Sein ganzes Le- ben lang hatte er Buchhaltung geliebt.— schön geschriebene, mit der Hand eingetra- gene Buchungen, nicht etwa die ekelhaften, modernen Maschinenbuchungen. Er hatte eine sehr schöne Handschrift und hatte we- nig Gelegenheit gehabt, es unter Beweis zu stellen. So würde denn dies seine Aufgabe sein: Dieses Durcheinander neu zu schreiben, um ihm Form und Schönheit zu verleihen; diesem Jahrhundert eine Buchhaltung zu präsentieren, wie sie sein sollte. 1 Er ging und kaufte die schönsten Ge- schäftsbücher, die er finden konnte, Tinte, — Clarence kontrollierte die Eintragung kür die nachsten Jahre. Jetzt war er nich mehr nur Handwerker, der ein Meisterstic schafft, sondern Spürhund, der seinen e längs der verbrecherischen Spur erschnüffel 40 Das nächste Jahr war noch schlimm? das übernächste entsetzlich; das folgende 8 er schlug das Buch schaudernd zu. 8 0 Aber der Steuerkommissar mußte do nen! die Zahlen des alten Mannes kontrolliert ha, Felici ben? Clarence schöpfte noch einen viel scheu. den 1 licheren Verdacht. Sollte das bedeuten, d rung. sein Vater irgendeinen Beamten bestochen inn e hatte, sich blind zu stellen— dafl er und en licher Staatsbeamter zusammen ein Ding gedre land hatten? jetzt Er nahm seine Arbeit wieder auf un teten kam an das letzte Jahr, da sein Vater ver. Basel kauft hatte. Zu diesem Zeitpunkt war Jakes herab Buchhaltung selbst für seine Verhältnis unter aller Kritik. Sie war nur noch ein wil. Fe des Geschmier, mit offensichtlich falscher B. manc Lanz. Die Unterschlagungen beliefen sich au die& fast 5000 Pfund, eine nette Summe für jens 1955 Zeit. wurd Clarence schauderte. Mußte er seinen in de eigenen Vater anzeigen? Er hatte nicht nut ren große Angst vor dem alten Herrn. Er mußte glatt auch auf den Standpunkt seiner Schwester Drinr Rücksicht nehmen, und er zweifelte nicht àu vierte ihrer Einstellung. Dann würde die Prese lassen sich des Falls bemächtigen: SOHN BRINGT„Syst SECHSUNDNEUNZIGJAEHRIGEN VATER Bräu, INS ZUCHTHAUS. Er wachte nachts auf un das 1 Sah Schlagzeilen und hörte Zischen in den beste Ohren. nicht Nein, nein, nein! Andererseits aber konnte er— bei seiner buchhalterischen Seele die Sache nicht auf sich beruhen zu lassen, in ei Es gab eine Lösung. Er hatte Geld ge. Rück spart. Er hatte gespart, statt sich einen guten Lebe. Tag zu machen, ängstlich gespart, weil er make seine Stelle verlieren, seine Firma Konkus man machen, ein Pensionsplan vereitelt werden geger konnte. Er hatte fast 5000 Pfund. Er konnte Dreh das als Sühnegeld bezahlen. Rich Doch dann tat dem Schicksal dieser unbe- eben: stechliche, nicht liebenswürdige, nicht geliebte fängt kleine Mann leid, der immer so gerade auf Er dem Pfade der Tugend gewandelt war. Ihm 2 liel etwas ein— sein Vater hatte 1906 sein er de Geschäft verkauft. Da war eine Lücke mit d eine Lücke von einem Jahr. Er war dessen 108 5 sicher. 1 Clarence füblte sich nicht wonl. Inm wer iar in der letzten Zeit oft schwindlig gewesen 115 5 Aber ob wohl oder nicht wohl, eilte er am Hina nächsten Morgen zu dem Schuppen und wühlte in dem Staub unter der Bank. 2 In der entferntesten Ecke lag ein kleines Mädc Paket. Es enthielt die Eintragungen für 190% nach In kühnen Bleistiftnotizen waren die Zahlen lich eingetragen. Nichts war mehr gefälscht. Die lähtt, einzelnen Zahlen— die jetzt ganz astrono. Dann mische Höhen erreicht hatten— waren jetzt licher ganz richtig und die auf die Rückseite einer ren s alten Rechnung geschriebene Bilanz reprodu- dert zierte sie korrekt. Offenbar hatte der alte wort. und vollk, gesund) sucht g Stellengesuche ö Vertrauensstellung Kaufm. Angestellter(47 Jahre Weitere Stellengesuche auf Seite 28 spengler- und Installationsmeister Propaniachmann techn. u kaufm. versiert, wü. sich zu verändern. Zuschr. unt. Nr. 01118 ͤ an den Verlag. Funker ortsungebunden, sucht entspr. Pos. Angeb. u Nr. 010086 an den Verlag. im Innen- od. Außendienst. Keine Reisetätigkeit bei Privat-Kund- schaft erwünscht. Erfahrung auf dem Gebiet des kaufm. Rechnungs- Wesens, der Revision u. Reisetätig- Wesens, der Revision u. Reistätig- Konditor 21 J., wünscht sich z. 1. 2. 58 zu veränd. Zuschr. u. P 01135 a. d. V. Techn. Zeichner Gochbau) sucht entsprechende Nebenschäftigung. Zuschr. u. Nr. 01092 a. d. Verlag. Kraftfahrer, 20 Jahre, Führerschein El. Iu. III, sucht sich zu verändern. Zuschr. u. Nr. 01044 a. d. Verlag. Ausl. Industriechemiker(amerik. Diplom), sucht Tätigkeit. Angeb. unter Nr. P 2439 an den Verlag. Rentner m. Führerschein sucht Ne- benbeschäftigung. Angebote unter Nr. P 2526 an den Verlag erbeten. Perfekter Buchhalter sucht Feschäf- tigung, evtl. halbtags. Zuschriften unter Nr. 0974 an den Verlag. Jg. Mann sucht Arbeit als Beifahrer, Lagerarbeiter, auch in Groshand- lung. Zuschr. u. 0947 a. d. Verlag. Schaufenster-Devorateur m. Pkw übernimmt Dekorationen, auch ähnliche Tätigkeit. Zuschrift. unter Nr. 01086 an den Verlag erb. 24 J., an selbst. Arbeiten Bäcker, gewöhnt, sucht Stellung. Zuschr. u. Nr. 0902 an den verlag. Kaufmann (Rentner), erfahren, flott arbeit., sucht Bürotätigkeit. Zuschriften unter Nr. 01070 an den Verlag erb. Fahrer, 23 J., Führerschein III, gut. Wagenpfleger, sucht Stelle als Chauffeur Zuschr. unt. Nr. 0935 a. d. Verl. Jake jetzt Geld genug und nahm sich nicht ande mehr die Mühe, kleine Unterschlagungen zu erbat machen. stelli Clarences erfahrener Blick durchlief die und erste Kolonne, stutzte, er zögerte, schnalzte als 8 mit der Zunge und konstatierte, daß sein die e Hirn nicht so gut arbeitete, wie es sollte. nicht Seine Augen trübten sich und er hatte einen ren besonders langen Schwindelanfall. Dann doch wurde ihm besser und er prüfte noch einmal hina sorgfältig die letzte Spalte. Falsch... das war Frau ärgerlich. Er versuchte wieder und wieder, ist el „Soll das heißen, du hast deine Stelle verloren? Was? Es würde mich gar nicht wundern.“ Aber die Endsumme war falsch, und sein Va- er er 5 Illustration: Bruno Kröll ber hatte seine Steuern auf die Endsumme mit . bezahlt, die Eintragung im Scheckbuch lag Plan f vor. einer Vorliebe für die größten, auffallendsten schöne, fliegende blauschwarze Tinte. Er er- 1 alte Jake hatte eine schlecht geschrie- 9881 Dahlien. Jetzt war der Garten überwachsen stand weiches grünes Löschpapier, trisch wie bene„drei“ für eine acht“ gelesen. Er hatte diger und geheimnisvoll. Frühlingsfelder; Federn, 5 mit Spitzen Wie 3 900. 5 Clarence machte die Tür des Schuppens Samt, die weich vie Schwäne über das weiße Clarence korrigierte zitternd die Zahl. ET P auf und schauderte leicht vor den Spinnen Meer der Seite Alitten. zog die korrigierte Endsumme. Sie stimme ꝓpelic und Kriechtieren, die vor ihm flohen. Eine Er richtete sich bequem ein. mit einem bis auf ein paar Schillinge. Trotz bester Ab. hitte Werkbank und ein alter Gartenstuhl standen Ofen, einer Teekanne und einer Büchse von sichten, hatte sein Vater die Steuerbehörde Stisck am Fenster. seiner Schwester gebackener Kuchen. Sie nicht um einen Sou betrogen. 8 Er wischte den Stuhl ab und setzte sich. hatte die unbestimmte Idee, er schriebe ein Ein großes Glücksgefühl stieg in Clarence 7 13 Es war sehr still. Hier wenigstens konnte ihn Buch über Buchhaltung. Sein Vater dachte, auf. Ein Gefühl, wie er es noch nie empfun- ö 5 niemand anstarren, ausgenommen der Vogel, er gehe jeden Morgen zur Arbeit. Aber dies den hatte, etwas, das noch keine Frau, kein 5 Ul. der aufs Fensterbrett gehüpft war, mit sei- war keine Arbeit, diese herrliche, unnötige köstliches Mahl, kein geistiger Genuß je in 5 nem harten Schnabel gegen die Scheibe Aufgabe. ihm erweckt hatte. 005 Fopfte und ihn mit schräg gelegtem Kopf Er ging die Eintragungen während der Es glich sich aus, es glich sich aus, es 125 d betrachtete.. ersten zwei oder drei Jahre durch— sie spie- glich sich aus! Kia Es war warm. Er hatte die Hände um gelten die anfänglichen Schwierigkeiten vri- Er ging selig ins Haus. Sein Vater sah 2u i 15 einen zusammengerollten Regenschirm ge- der, die Zahlungen glichen sich kaum aus. ihm auf.„Was, zum Teufel, machst du um die legt. Er sah selbst wie ein roger, ausge- Ein weniger hartnäckiger Mann wie der alte diese Zeit hier?“ schimpfte der alte Herr. de stopkter Vogel aus. Aber schließlich konnte Wayleich hätte aufgegeben. Aber dann kam Aber Clarence kümmerte sich nicht dar- Schöt er nicht ewig dort sitzen bleiben und vor die Wendung, die Einnahmen wuchsen stän- um. Er dachte, vielleicht hatte seinen Vater rade sich hinstarren. Er schlummerte ein. dig und der alte Räuber, die Steuerbehörde, im tiefsten Innern seine Schuld gedrücttt man Als Clarence abends zu gewohnter Zeit trat mehr und mehr in den Vordergrund. Vielleicht war er nachts erwacht, in der das ins Haus trat, fragte ihn sein Vater: Zuerst hatte der alte Wayleigh eine leb- Furcht, alles könnte herauskommen. Und att „Etwas gefunden?“ hafte Korrespondenz mit dieser, bis er es seine Furcht war unbegründet. Er Konnte 1975. „ er derte Cre raushatfte, seine Zahlen so zu unterbreiten, den Rest seiner. Tase in Ruhe verbringen. 99 1 Siehst du wohl! Ien habe mir schon ge- Wie die Behörde es wünschte. Seine jährli-„Hör mal, Vater“, sagte Clarence, ick 159 555 1275 chen Zahlungen an die Steuer wuchsen. will dir erzählen, was ich gemacht habe“ dacht, daß ich dir den Wunsch, hier zu Haus l Und er erzählte ihm die ganze Geschichte dure herumzulungern, bald austreiben werde“, Clarences weich über das Papier dahin- Das Gesicht des alten Jake zeigte alle Schat- nich brummte der alte Herr selbstgefällig und gleitende Feder hatte die Eintragungen für tierungen der Gefühle: Wut, daß jemand die wür stelzte steif hinüber zu seiner allabendlichen das siebente Jahr beendet und stellte die Bi- Nase in seine Angelegenheiten gesteckt hatte alle Fernsehsendung. lanz auf. Er hob die Feder und runzelte die und Angst, daß dieser Geist einer Schuld die 5 Stirn. Irgend etwas stimmte nicht. Er über- nach 80 vielen Jahren auferstanden war. gar Clarence saß wie ein körperloser Geist las noch einmal seine Eintragungen. Nein, er Dann kam Clarence zum Höhepunkt. Stel! in dem Schuppen herum; wie lange noch, hatte keinen Fehler gemacht. Er sah wieder„Soll das heißen“, fragte der alte Mann hing Wie lange noch, o Gott? Bald würde es kalt auf die Bilanz. Mehrere der Zahlen deckten schwach,„daß ich sie auch nicht um einen„Ge! werden Er stand in panischem Schaudern sich nicht mit den Eintragungen. Er las alles Pfennig betrogen habe?“ sals auf und erblickte in diesem Augenblick die noch einmal.„Nicht einen Pfennig“, sagte sein Sohn braunen Pakete unter der Bank. Bei dem Kalter Schweiß stand auf seiner Stirn. Es triumphierend, nicht einen Pfennig. Ist das 1 einen Paket war die Verpackung zerrissen. war nicht zu leugnen, sein Vater hatte auf nicht wundervoll, Vater?“ sagt Es enthielt Buchhaltungsbücher und zusam- freche, kühne Art, wie es seiner Natur ent-„Verdammt noch mal!“ rief der alte Way- Eine mengerollte, mit Bindfaden umschlungene sprach. die Bücher gefälscht und die Steuer leigh, legte seinen bösen, alten Kopf zurück Ank Dokumente. Er zog sie heraus. Es war die um mehrere hundert Pfund betrogen. und starb. nor! l kom Kon ee Seriöser, fachkundiger Möbel- 7 Junger, strebsamer Kaufmann, vielseitig, sucht als Buchholter und Kassier. 11 Kaufmann Ur rste 1 einen 8 lbb 7 e e e de eee e eee* 0— A U 97 Bilanzerstellung bearbeitet hat, sucht neuen Wir- mittlere Reife, IHK-Prüfung kun kungskreis.„sehr gut mit i dee 5 7 i 1— K— 11 efe- t 5 us gehobener, weschdtugans— Ofkerten en o unt. Nr. PS 2543 an den Verlag. Zuschriften unter Nr. 01142 an den Verlag erbeten. entwicklungsfähigen Posten in lisck 5 seriösem Unternehmen. Zuschr. star unter Nr. 01122 an den Verlag. sind Buenhalter, mittl. Alters. Kriegsb., n ner eee e.— Yes e ae e g d, deal wenne lege erg ia. t. Unten bi, ber. bac 5855 eee S befähigt. Satzsestalter. Schrift- anlagt, anpassungsfäll, wünsch Modellschrelner-Lehrslelle 985 unter Nr. 01206 an den Verlag erb. zeichner, Reinzeichner, Anzeige- sich in nur ut. Dauerstellg., mit zugt N und Prospekt- Entwürfe, sucht ent. gut. Betriebsklima, zu verändern. zu Ostern 1958 gesucht. Bevo 20 A sprechende Stelle.(Ausliefer. Verkauf, auch Lager- Klein-.. 5 Junger Mann sucht Angeb. u. Nr. P 1805 a. d. Verlag. Nr. 51258 8 8. Sa 5 77 5 Rue 1 Ear ele schtossa meisten 33 in Groß- oder Einzelhandel der 55 Jahre alt, langi., vielseitige Erfahrung in allen Pkw wünscht sich zu veränd. A Textilbranche. anfallenden Arbeiten, sucht geeignete Stellung. Ubernimmt Vertretung od. Aus,. 20 4 Zuschriften unter Nr. P 0479 an den Verlag erbeten. lieferungslager. Zuschr. unter ö The Zuschr. u. Nr. P 01219 a, d. Verl. Nr. 0925 an den Verlag. BA Nr. 7— agungen er nicht terstüct en eg hnüffel Mimmer ende te doch liert ha. schęuh. ten, dag estochen Und ein gedreht uf Und ter ver. ar Jakez jältnisde ein wil. cher Bi. sich auf kür jene Seinen icht mur mußte Hwester nicht an Presse zRINOT VATER auf ung in den konnte ele lassen. eld ge. n guten weil er onkurz Werden Konnte unbe. geliebte ade aut Ar. Ihm 06 sein cke dessen um Wat Wesen. er am m und Kleines ür 1907, Zahlen Ht. Die strono- m jetzt e einer produ- er alte 1 nicht gen zu jef die malzte B sein Sollte. einen Dann einmal as War Wieder, in Va- summe ich lag schrie · r hatte ahl. Er iummte er Ab- ehörde arence pfun⸗ 1 kein je in Us, es sah zu ju um Tr. t dar- Vater rückt n der Und connte en. „ vich nabe.“ chte. Schat⸗ nd die hatte, chuld t. Mann einen Sohn dt das Way⸗ urück ee — ung ng“ ner, nen min chr. lag. rzugt geb. Verl., Nr. 14/ Samstag, 18. Januar 1958 MORGEN Seite 27 — Monolog mit Felicien Marcecus Komödie„Das Ei“ als Am 21. Februar hat gleichzeitig im Ber- üner Schloßpark- Theater, im Hamburger Thalia- Theater und in den Städtischen Büh- nen Frankfurt am Main eine Komödie von Félicien Marceau mit dem vielversprechen- den Titel„Das Ei“ re deutsche Erstauffüh- rung. Das Stück wurde im vergangenen Jahr im Pariser Théaàtre d' Atelier mit ungewöhn- lichem Erfolg uraufgeführt, ist schon in Eng- land und Italien gespielt worden und kam jetzt in dem kleinen, von Egon Karter gelei- teten Boulevard-Theaterchen„Komödie“ in Basel zum erstenmal in deutscher Sprache heraus. 1 Félicien Marceau, der bisher nur als Ro- mancier bekannt geworden ist(„Denise oder die Qual des Verliebtseins“) und als solcher 1955 mit dem Prix Interalliè ausgezeichnet wurde, vergleicht in seiner Komödie die Welt, in der wir leben und die wir uns nach unse- ren Gesetzen gebaut haben, mit einem Ei: glatt und ringsum hermetisch verschlossen. Drinnen sitzen die Opportunisten, die Arri- vierten, die Kompromißler und Lügner und lassen es sich wohl sein. Sie haben sich ein „System“ aus Konventionen, Sitten und Bräuchen zurechtgelegt, nach dem sie leben; das Individuum aber, das auf der Wahrheit besteht, sich ihrem heuchlerischen Ritual nicht beugt, bleibt ausgeschlossen und allein. * Emile Magis, der Held der Komödie, legt in einem, immer wieder von illustrierenden Rückblenden unterbrochenen Monolog seine Lebenserfahrungen dar, die zu dem etwas makaber zugespitzten Ergebnis führen, daß man zum Verbrecher werden muß, um sich gegenüber dem System“ zu behaupten.„Den Dreh muß man raushaben“, meditiert er. „Richtig denken muß man. Aber das ist es eben: Man denkt nicht richtig.. Und dann fängt man an zu lügen.. Das ist nämlich der Witz bei dem System. Es zwingt zum Lügen, und jede neue Lüge festigt es.“ Und so lügt er denn eben, nachdem er es ein Weilchen mit der Wahrheit versucht hat, munter drauf- los, beugt sich, macht mit und steigt— über immer neue Enttäuschungen hinweg— mun- ter die Leiter des gesellschaftlichen Erfolgs hinauf. * Zuerst ist es die Sehnsucht nach einem Mädchen, was ihm zu schaffen macht und ihn nach vielen vergeblichen Versuchen schließ- lich bei einer verwelkten Jungfer landen läßt, die zweiunddreißig Jahre älter ist als er. Dann widmet er sich mit fast wissenschaft- lichem Ernst dem Geheimnis der Liebe, de- ren seltsame Vielgesichtigkeit ihn verwun- dert(„Einer sagt: Liebe, und der andere ant- Wortet: Liebe, und jeder spricht von etwas anderem.“). Er entschleiert und enthüllt mit erbarmungslosem Witz Gefühle und Vor- stellungen, die wir uns machen, als Schemen und Einbildungen und findet sich schlieglich als Staatsbeamter und in einer Ehe wieder, die er eigentlich gar nicht gewollt hat, die ihn nicht hindert, ein Verhältnis zu einer ande- ren Verheirateten fortzusetzen, und die ihn doch wieder in die Quall einsamen Alleingeins hinabstößt, als er merkt, dag auch seine Frau einen Geliebten hat. Aber inzwisctren ist er selbst ein Meister der Lüge geworden: er erschießt seine Frau und bringt nach einem mit teuflischer Hinterhältigkeit ersonnenen Plan ihren Geliebten als Mörder ins Zucht- haus.„Das System, kommentiert Magis das Urteil über den in diesem Falle„Unschul- digen“ i 725 * Die Lebensbeichte des Emile Magis bietet Feélicien Marceau genugsam Gelegenheit zu bitteren Randbemerkungen, die dem sophi- stischen Ragout fin, mit dem er uns den Be- weis liefern will, daß wir hoffnungslos dem Zufall ausgeliefert sind(,Die Dinge regeln sich, oder sie regeln sich nicht. Alles ist Zu- kalle), eine scharfe, zudem sehr aparte Würze geben. Freigiebig hat er eine ganze Aphorismen-Sammlung in den Monolog sei- nes Helden gefügt, die einen amüsanten Klang haben und über die man nicht allzu tief nachdenken sollte(liebenswürdig sind sie ohnehin nicht).„Existieren ist gut und schön“, heißt es da einmal,„aber nur ge- rade so viel, wie unbedingt nötig ist. Läßt man sich mitreißen, ist nicht abzusehen, wie 3 das endet. Siehe Napoleon!“— Oder:„Wäre er seiner Georgette nicht begegnet, dann hätte er sein ganzes Leben lang geglaubt, das, was er für Justine fühlte, sei Liebe, und wenn er hundert Jahre alt geworden wäre. Immer glücklich, immer zufrieden, und nur durch ein Gefühl, das er in Wirklichkeit gar nicht empfand.. Oder:„Ich finde, es würde überhaupt viel besser gehen, wenn alle Menschen Staatsbeamte wären.— Und die Arbeit? fragen Sie. Die Leute wollen ja gar keine Arbeit. Die wollen ein Amt, eine Stellung, einen Ort, wo sie jeden Morgen hingehen müssen. Das wollen sie.“— Oder: „Gelegenheit ist was? Ein Befehl des Schick sals!“ Na, und so weiter e * Das alles mit einem halben Lächeln ge⸗ 2 sagt, macht einen unerhört unterhaltsamen Eindruck, ist aber in seinem Kern eine böse Ahklage. Dem Zuschauer müßte, unter normalen Umständen, der kalte Schweiß kommen“, meint Jean Dutourd in einem Kommentar zu„L'OEuf“, und er wird kom- Rückblenden deutschsprachige Erstaufführung in Basel men, wenn man das komödiantisch ange- schnittene Thema fortdenkt: das Prinzip der Lüge als Weltanschauung, als Ordnungsfak- tor unseres Daseins. 5 Es ist schade, daß der Aufführung der Basler„Komödie“, die Egon Karter offenbar nach dem Muster der Pariser Aufführung auszurichten versuchte, nicht ein Schauspieler Wie Jacques Duby, der in Paris die große Rolle des Emile Magis spielte, zur Verfügung stand. Der junge Franz Matter in Basel war zu sehr auf einen gleichbleibend zwischen Albernheit und Pfiffigkeit abgestimmten Ton ausgerichtet, zu sehr festgelegt und zu gleich- mäßig temperiert, um auf die Dauer inter- essant zu sein. So geriet denn auch die Auf- führung, in der mit drehbaren Wänden eine geschickte Lösung für den ständigen Szenen- wechsel gefunden war(Bild: Erich Grandeit), in eine etwas affektiert wirkende Pantomimik hinein, in der manches allzu breit und da- durch langatmig wurde. Die zweiunddreißig Rollen des Stücks waren— ähnlich wie bei der Pariser Uraufführung— auf achtzehn Darsteller verteilt, die sich mit unterschied- lichen Mitteln und unterschiedlichem Erfolg für das waghalsige Unternehmen einsetzten, dessen freimütiger Realistik und Ungeniert- heit die landesüblichen Dämpfer aufgesetzt Waren. Es gab gemessenen Beifall eines an den brenzligen Stellen teils kichernden, teils schockierten Publikums Dem Theater und seiner Unternehmungslust, vor allem aber dem mutigen Dichter hätte man mehr davon gegönnt. Werner Gilles In der Met Diese leine Szene aus der deutschsprachigen Erstauf- führung der Komödie„Das Ei“ von Feèlicien Marceau, die die„Komödie“ in Basel am Donnerstagabend her- ausbrackte, zeigt Franz Matter, den Hauptdar- steller, und Sylvia Pfetsch, die in dem personenrei- chen Stüc wie die mei- sten anderen gleich meh- rere Rollen spielen mußte. Aufnahme: Erich Natter Pressephoto als Kunstwerk und Dokument Das Lebenswerk von Werner Bischof im Sewerbemuseum Es mag seinerzeit eine wenig beachtete Agenturmeldung gewesen sein, die irgend- Wo in den Zeitungen stand: daß der schweizerische Pressephotograph Werner Bischof am 16. Mai 1954 im Alter von 38 Jahren von einer Autostraße in den süd- amerikanischen Anden mit seinem Wagen tödlich abgestürzt war. Inzwischen jedoch durch einen wunderbaren Bildband „Unterwegs“, den Manuel Gasser im Zür- cher Manesse-Verlag herausgab, und nun- mehr durch eine umfassende Ausstellung seines lichtbildnerischen Lebenswerkes— ist der Tote als einer der bedeutendsten Photo- künstler unserer Zeit anerkannt, eigentlich nur noch mit Henri Cartier-Bresson und den anderen Photographen des von ihm mitbe- gründeten Magnum- Kreises vergleichbar. Während augenblicklich in Darmstadt eine Ausstellung jenes Magnum- Kreises zu sehen ist, in der Bischof doch nur mehr am Rande erscheint, eröffnete das Basel eine große Gesamtübersicht Schaffens von Bischof, die dort bis zum 16. Februar zu sehen bleibt und dann noch durch eine Anzahl deutscher Museen Wan- 7 dern soll. Kaum zwanzigjährig hatte Bischof seine ersten Aufnahmen von Schnecken und Mu- scheln und Blumen und Kristallen gemacht, denen um das Kriegsende eine Stuten- und Fohlen-Serie aus dem Gestüt von Avren- ches folgte. Die Zeit aber mit ihren Kriegs- Versehrten und Flüchtlingen Weckte Mit- gefühl und Mitleid in ihm; von nun Ali widmete er sich fast nur noch der Reportage mit menschlichen Problemstellungen. In das kriegsverwüstete Italien und Griechenland ging die erste große Reise, 1948 war er in den Ruinen von Warschau. 1951 wurde er von„Life“ in die indischen Hungergebiete von Bikar geschickt, dann wieder weiter in das neue, sich demokratisierende Japan, Als der Koreakrieg ausbrach, ging er an die Front und dann zu dem amerikanischen Luftstützpunkt Okinawa. Beim Indochina- Krieg schickte„Match“ ihn als Kriegsberich- ter ins Kampfgebiet. Das nächste Jahr brachte mit der Reportage über die britische Königskrönung Elizabeths II. ein kurzes friedliches Zwischenspiel, ehe es weiter in die Revolutionsländer Mittel- und Süd- merikas ging. Auf der Fahrt von der alten Inkastadt Machu Picchu in das geheimmnis- umwitterte Amazonas-Gebiet fand er den Tod. 9 Kultur-Chronik Eine Ausstellung„Australische Eingeborenen- kunst“ wird gegenwärtig im Zürcher Kunst- museum gezeigt. Die Schau enthält ausschließ- lich farbige Zeichnungen und Malereien auf Baumrinden, Da die Kunstwerke der austra- lischen Ureinwohner nicht besonders wider- standsfähig gegen Verderb und Zerstörung sind, wurden sie nur selten außerhalb ihres Ursprungslandes gezeigt und sind in Europa kast unbekannt geblieben. In einer„Stillen Stunde mit Kirchenmusik“ werden am Sonntag, 19. Januar, 16 Uhr, in der Mannheimer Konkordienkirche Werke von Händel, Vivaldi, Telemann, Vitali und Walther dargeboten. Es Wirken mit: Ilse Hannibel(Alt), Rudolf Wanger(Violine), Felix Anger(Cello) und Hans Schmidt(Orgel). Professor Dr. Walter Mönch, Ordinarius für Romanistik an der Wirtschaftshochschule Mann- heim, spricht im Rahmen der Vortragsreihe „Akademischer Winter“ am Montag, 20. Januar, 20 Uhr, in der Mannheimer Kunsthalle über das Thema:„Don Juan— Ein Drama der euro- ischen Bühne(Molina— Moliere— Mozart), Gewerbemuseum des Wo in diesen Jahren die Welt in Er- regung und Unruhe war, da war auch Wer- ner Bischof dabei. Man könnte ihn einen „rasenden Reporter“ der Kamera nennen, aber dazu blieb er wohl doch ein zu dich- terisher und malerischer Mensch. Als Grundlage hatte er eine sozusagen schweize- rische Gewissenhaftigkeit im Handwerk- lichen. all seine Photos sind technisch bei- spielhaft makellos und von ausgewogener Schönheit. Jedoch hat gerade er, ein Meister aller technischen Verfahren, wie Direktor B. von Grünigen jetzt bei der Eröffnung der Basler Ausstellung ausführte, die Photo- graphie enttechnisiert. Er wußte stets den — im Sinne des Lessingschen Forderns— „fruchtbarsten Augenblick“ des Sehens zu finden, das Wesentliche und Typische, das nicht sensationell gefärbt ist. Präzision, Sauberkeit und Strenge der Arbeit sind mit einer fast pädagogischen Aussage über Mensch und Natur vereint, die ihrerseits wieder ebenso durch Poesie wie durch leiden- schaftliche Anteilnahme oder gar Partei- nahme für jenes Menschliche beseelt ist. Die innere Gesetzmäßigkeit des Bildausschnittes, durchaus mit den Augen eines Malers er- fühlt, klingt Pei Bischof mit der geistigen Freiheit der Mitteilung zusammen. Anfangs sah er auf diesen Bildern nur den Menschen, bisweilen sogar mit einem gewissen humanitären Pathos gezeichnet. So „Schläft ein Lied in allen Dingen.. 20 Basel hat er die Wirklichkeit dieser Welt einge- fangen, wie er sie unterwegs auf seinen Reisen erlebte: die große Uberschwemmung von 1947 in Ungarn, die hungernden Men- schen von 1948 in den Warschauer Ruinen, die auf Steinfliesen zusammengebrochenen Inder, einen verlorenen koreanischen Kna- ben zwischen der Silhouette bewaffneter Gl's, Flugblätter verteilende und dann wie- der eine Picasso-Ausstellung kritisch musternde Studenten aus Japan, und vor allem immer wieder weinende Kinder. Die Kinder von Monte Cassino und Warschau, von Madras und Pusan, von Hongkong oder dem vietnamesischen Dorfe Ba- rau— jene weinenden Kinder, in deren Tränen sich die Situation unserer Welt wohl am eindeutig- sten spiegelt. Immer mehr jedoch griff auf diesen Bildern die Umwelt mit ein, die so- ziale Situation, in der all die unglücklichen Menschen leben und leiden. Selbst hier hat das Bild noch optische Schönheit, aber sie ist nicht eine verfälschende Pittoreskheit der Armut, sondern die schlichte Schönheit des Nichts-als-Menschlichen. In dieser Selbst- verständlichkeit hat das— von Cartier- Bresso bis Robert Cape— auck keiner seiner Kollegen 80 gezeigt wie Werner Bi- schot, der das Pressephotô zum Kunstwerk und zum Dokument gleichzeitig erhob. SE L Zur Eichendorff- Ausstellung im kurpfälzischen Museum Heidelberg Mit offiziellen Feiern zum 100. Todestag des Dichters Joseph Freiherr von Eichen- dorff(am 26. November) hatten Universität und Stadt Heidelberg dem Genius des volks- tümlichsten und wohl auch deutschesten Romantikers gehuldigt, der je in ihren Mauern lebte. Hier entdeckte der junge schlesische Student der Rechte 1807/%%08 die Ideal-Land- schaft, die ihn für immer verzauberte und die ihm noch im hohen Alter leuchtend vor der Seele stand, hier erlebte er seine erste große Liebe, hier war recht eigentlich der Aufbruch zu seiner poetischen Sendung. Aber— und das ist das Merkwürdige— es gibt in Heidelberg keine Erinnerungsstücke, keine sichtbaren Spuren von Eichendorffs Wirken. Dieser Mangel wurde im Eichen- dorff-Jahr besonders schmerzlich empfun- den, und so entschloß sich die Direktion des Kur pfälzischen Museums, die wesentlichen Werner Bischof: peruanischer Hirtenknabe Eines der letzten Bilder, die der Fotograf Werner Bischof kurz vor seinem tragischen Tod 1954 auf- nehmen konnte. Es ist jett in der Ausstellung zu sehen, die das Gewerbe- museum in Basel zeigt. Foto: Gewerbemuseum Basel Teile der Eichendorff- Ausstellung zu über- nehmen, die in München von der Bayeri- schen Akademie der Schönen Künste ver- anstaltet worden war. Dort hatte man mit liebevoller Mühe alles an Bildern, Handschriften und Noten zusammengetragen. was weit verstreut, in Privatbesitz oder im Deutschen Eichen- dorff-Museum Wangen noch zu finden war, denn mit dem Eichendorff-Museum in Neiße ist das meiste unwiderbringlich verloren gegangen. Jedoch auch mit dem wenigen, Was übrig blieb, gelang es, die Welt des Dichters noch einmal heraufzubeschwören. Es ist eine stille, freundliche, klare Welt in einer sehr privaten Atmosphäre, die nun- mehr den Besucher in drei kleinen Zimmern des Heidelberger Museums grüßt, und man kann dort den Lebensweg des schlesischen Edelmannes und preußischen Staatsbeamten Eichendorff in all seinen Stationen verfolgen und dabei in Dokumenten, Städtebildern und Erstausgaben, in Briefen und Porträts der Zeitgenossen, Komponisten, Könige und Dichter ein gutes Stück deutscher Geschichte und Geistesgeschichte erleben. Da grüßen noch einmal die Stätten seiner Jugend in der schlesischen Heimat, die Heidelberger Stimmungen aus den Tagen der Romantik, die Städte des deutschen Ostens, in denen der Regierungsrat von Eichendorff tätig war, und aus vergilbten Seiten steigt die ewig junge Musik seiner Verse und die Gestalt seines unsterblichen„Taugenichts“. Es war ein schöner Gedanke des Museumsdirektors Dr. G. Poensgen, im Rahmen dieser Aus- stellung, die bis zum 16. Februar geöffnet ist, einen Liederabend zu veranstalten, bei dem Hans Olaf Hudemann Vertonungen Eichendorffscher Gedichte von Robert Schu- mann, Robert Franz und Hugo Wolff zu Ge- hör brachte. Sicherlich war es von allen Eichendorff-Feiern die leiseste und besinn- lichste, und man fühlte sich in dieser Stunde zu Gast im Hause eines Freundes. 2 Zahlreiche Mitglieder der New Forker Me- tropolitan Opera haben in diesen Tagen einen offenen Brief an Präsident Eisenhower gesandt, in dem sie eine Erweiterung des künstlerischen Programms fordern, das die Vereinigten Staa- ten auf der Brüsseler Weltausstellung 1958 zu bieten beabsichtigen. 66 Künstler des führen- den amerikanischen Opernhauses, unter ihnen Dimitri Mitropoulos, Herbert Graf, George London, Margaret Harshaw und Leonard War- ren, führen Klage über die geringen finanziel- len Mittel, die von der amerikanischen Regie- rung für künstlerische Veranstaltungen auf der Weltausstellung bereitgestellt worden sind, und verweisen zum Vergleich auf die von der Zo- wjetunion und der Bundesrepublik geplanten Aufführungen.„Allein die Bundesrepublik ent- sendet ihre fünf großen Opernensembles nach Brüssel“, heißt es in dem Schreiben,„die ame- rikanische Regierung hat nicht einmal die Me- tropolitan-Oper eingeladen.“ Es fehlten aber auch O'Neill-Aufführungen, Jazz-Darbietungen, Broadway-Musicals und die guten„jiddischen“ Theaterdarbietungen der USA. Wahrheit der Masken Shelderode-Urduffübrungen in Frankfurt Ueber den tragisch- grellen Farcen aus lem flandrischen Herbst des Mittelalters, in enen Michel de Ghelderode die Schatten von Königen, Narren und Zwergen beschwört, blieb es fast unbekannt, daß er auch den To- tentanz unserer eigenen Gegenwart in fast breughelschen Farben und Tönen gemalt hat. Kaum fünf unter seinen mehr als 50 Büh-⸗ nenstücken spielen im heutigen Milieu; Zwei von ihnen griff sich jetzt die Neue Bühne (im Studentenhaus) zu Frankfurt heraus, und sie konnte eines als deutschsprachige Premiere, das andere gar als Uraufführung bringen. Und während in Ghelderodes Sit- tenbildern des mittelalterlichen Flanderns doch die dichterische Farbe allzu leicht vom Rankenwerk der historischen Kuriositäten und Monstrositäten verdeckt blieb, hat er gerade hier eine weit dichtere und eigenar- tigere Poesie zu entfalten gewußt. Man könnte an Pirandello denken, wenn der bittere Menschenverachter Ghelderode jetzt den Themenkreis von den Masken des Menschlichen abzuschreiten versucht, aber zuletzt schaut dann doch wieder ein— Wort- wörtlich— höllischer Spaß in breitem flä- mischen Lachen hinter jener demaskierten Wirklichkeit vor. In dem Einakter Der Club der Lügner“ haben sich ein paar arm- selige Schlucker in einer obskuren Kneipe eine Wunschwelt zusammengeschwindelt und zeigen sich und der Wirtin ihre Masken als Weltumsegler, Diplomat oder Filmstar vor. Das leichte Dämchen Gisela Rebel Madame Luna) jedoch, das immer so kalte Hände hat und„um so heißer dafür anderswo brennt“, ist am verlogensten von allen; wenn sie die vom sinnenfroh-derben Autor im Textbuch so genüßlich beschriebene Entkleidungsszene auf geringfügige Andeutungen beschränkt, wächst das gerade bei ihr zu satanischem Raffinement. Als die Masken dann fallen und das Blendwerk zerstäubt, als der Re- volver blitzt und Lunas preistreibende Zu- rückhaltung wohlfeiler wurde, bleibt nur der Dichter, der in den Träumen liebt, als die einzige Wahrheit bestehen. Der nachfolgende Einakter Ein Abend des Erbarmens“ vertauschte das Spiel der Maskenmenschen: jetzt sind die Menschen nackt in ihrem Elend und ihrer Erbärmlich- keit, und die Masken begegnen ihnen Alif einem vorstädtischen Jahrmarkt als die Vor- boten des Todes, der auch die letzten Wün- sche zunichte macht. Die Küsse regnen nur vom Himmel herab, und alle Küsse fließen ins Meer; was für den Menschen bleibt, ist der Leichenwagen— und vielleicht das Er- barmen, am Ende eines Tages, der verloren wie alle wer. Die makabre Poesie dieser moritatenhaften Ballade von Liebe und Tod hat die Inszenierung von Fritz Köhler zu ebenso geheimnisvollem wie faszinierendem optischen Leben erweckt: als ein Legenden spiel der von Gott abgefallenen, an die Einsamkeit verlorenen Seelen von heute, deren Angst nicht erst mit den Schatten des Abends emporwächst und deren Ver- zweiflung auch der Tod nicht wegzunehmen vermag. mul ihr glöcklichen Augen id Kerkovius stellt in Mönchen dus Ida Kerkovius zeigt jetzt, im Alter von 78 Jahren, ihre erste Kollektivausstellung in München. Man faßt sich an den Kopf: wie ist das möglich? Wieso konnte eine Stadt, die sich so viel auf ihre musische Aufgeschlossen- heit zugute tut, so lange an einer Künstlerin von so hohem Format vorübergehen? Sie ist eine erstaunliche Fraul Und wie jung die Bilder sind, die sie heute malt, die Teppiche, die sie heute webt! Jung im Sinne von Temperament, blühend in den Farben, zart oder kräftig, leuchtend und gesättigt. Und jung im stilgeschichtlichen Sinne, denn hier wirken die Impulse der Kunstwende aus den ersten Jahrzehnten des Jahrhunderts, befreit von den Schlacken des Doktrinären, stetig fortentwickelt zur vollen Souveränität über die neuen Ausdrucks- und Gestaltungs- mittel. Schon darin, daß Gegenständliches und Abstraktes im Werk nebeneinander her- gehen, mag man ein Zeichen ihrer irmeren Freiheit sehen. Aber im Grunde paßt diese Teilung überhaupt nicht auf sie. Gewiß, es sind ein paar geometrisch-konstruktivistische Arbeiten zu sehen, die kaum noch Anklänge an die organische Welt enthalten. Auf den meisten Bildern aber lebt und webt Ge- schenes, Erinnertes, Erdichtetes und Er- träumtes, ist in das Ensemble farbiger For- men eingegangen, die scheinbar nur ihren eigenen strengen Gesetzen gehorchen. Und alles ist ohne Gewaltsamkeit: das Notwen- dige scheint selbstverständlich. Aus den Landschaftsaquarellen— und hier gibt es einige, die es mit den schönsten Studien Emil Noldes an farbiger Pracht auf- nehmen können—, aus einigen Oelbildern nach der Natur, einem Blick aus dem Fenster, einem Blumenstilleben kann man entnehmen, Wie sie den optischen Eindruck ins Bild über- setzt, wie streng sie das Bild organisiert in den freien Arbeiten mag man noch am häu- figsten an Paul Klee erinnert werden. Aber das ist gewissermaßen nur am Rande zu ver- merken. Denn nicht nur die Gefühls- und Vor- stellungswelt der Künstlerin ist durchaus ur- sprünglich und ihr eigen— auch ihre e- wußten Erkenntnisse gewinnt Ida Kerkovius aus eigener strenger Arbeit. Es sind bei Günther Franke nur wenige Arbeiten aus früheren Jahrzehnten zu sehen: bel der Zerstörung Stuttgarts im letzten Krieg hat Ida Kerkovius ihr Atelier mit allem. was sie an eigenen Biidern noch be- saß, verloren; und was in ihrer kurländi- schen Heimat War, ist ebenfalls dem Kriege zum Opfer gefallen. Man ahnt, daß, könnte man die künstlerische Entwicklung dieser langen Jahre im einzelnen verfolgen, sich ein langsamer Befreiungsprozeß entfalten würde, in dem man mancherlei Verwandtschaften mit den jeweiligen Avantgardisten entdecken könnte. Man hat gesagt, es sei immer Frühling in den Bildern von Ida Kerkovius, und in der Tat liegt über ihnen eine schimmernde Heiterkeit, die sich bis zur stillen Medidation verdichten eder in eisen qu auflösen kann. Un willkürlich denkt man an den alten Goethe, der das Türmerlied gedichtet hat: ir glücklichen Augen Susanne Carwin „ Seite 28 MORGEN Unzolänglichkeiten qof dem Filmbuchmarkt Zu Neuerscheinungen von Karl Klär, Oskar Kalbus und Georges Sadoo 1 Der Pressechef eines Filmverleihs hat sich, kommerziell gewandt, wie n Metier Ss nun einmal erfordert, an die rhetorische Verteidigung dessen gewagt, was die deut- schen Filmfirmen nun einmal zu Verl eihen Pflegen; die Schnulze.„Film zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ nennt sein Ver- fasser Karl Klär dies Buch Der neue Film, Verlagsgesellschaft Feldt& Go., Wiesbaden- Biebrich), in dem er den verstiegenen Wün- schen einiger ihn wohl an Don Quichotte ge- mabhmender Kritiker nach der Filmkunst die Wirklichkeit der deutschen Filmklamotte entgegenhält. Er arbeitet viel mit Zitaten aus der deutschen Presse, wobei er sich dann nicht einmal die Mühe macht, den Namen des Rezensenten richtig zu schreiben, und er Führt schließlich als Kronzeugen den Film- journalisten Ludwig Thomé mit einem an- geblich in einer Darmstädter Zeitung er- schienenen Jahresrückblick 1956 auf die deutsche Filmproduktion an. Nun hat es der Zufall ergeben, daß der Jahresrückblick 1956 in jener Darmstädter Zeitung nicht von Ludwig Thomé, sondern vom Verfasser die- Ser Zeilen geschrieben war, daß der betref- tende Artikel ein ganz anderes, weit nega- tiveres Résumé gab, als Karl Klär es dar- stellen möchte, und daß auch Ludwig. Thomé auf Rückfrage ausdrücklich erklärte, keinen derartigen positiven Jahresrückblick in dem Darmstädter Blatt publiziert zu haben. Was verspricht sich Herr Klär von solch einer Fälschung? Sie hat, einem alten Sprichwort zufolge, nun doch einmal zu kurze Beine, Als daß er damit seine— sich übrigens in den Behauptungen oft kraßg widersprechen- de— Schnulzenwäsche über die Runden bringt. Und nach der Entlarvung einer der- artigen Manipulation darf man dies Pam- Phlet wohl getrost dorthin befördern, wo es rechtens hingehört: in den Papierkorb. Ein Herr Oskar Kalbus, zumindest bis vor einiger Zeit gleichfalls in einem Film- verleih tätig, hat sich bemüßigt gefühlt, ein sogenanntes Jahrbuch des Filmschaffens unter dem anspruchsvollen Titel„Filme der Gegenwart“ vorzulegen(Ewalt Skulima Charlie Chaplin alias Coterind Valente Unter der Regie von Eric Ode spielt Caterina Valente in dem Revuefilm,.. und abends in die Scala“, uber den wir heute berichten.— Unser Bild zeigt sie in einer Charlie-Chaplin- HFarodie aus dieser Produktion. Verlag, Heidelberg). Wie er selbst im Vor- Wort dazu schreibt, hat er darin nicht nur Erlebtes, sondern auch„Erlesenes“(Worun- ter wohl Angelesenes oder Abgeschriebenes zu verstehen sein dürfte) zusammengestellt. Zwar heißt es dann weiter, daß„duf Kri- tiken und Werturteile verzichtet“ Würde, Aber im weiteren Verlauf entdeckt Kalbus dann gleich,„Glanzlichter“ in dem Film „Försterliesel“, entdeckt im„Glockengießer von Tirol“ gleich eine„künstlerische Tat des Regisseurs“-was beides wohl doch Wert- urteile sein dürften. Bisweilen widerspricht Kalbus sich selbst in solchen Werturteilen: Während er auf Seite 8 vom„Hauptmann von Köpenick“ rühmt, daß es„keine Satire, kaum eine Karikatur“ sei, wirft er ihm auf Seite 201 vor, daß„Heinz Rühmann als falscher Hauptmann eine Witzblattfigur“ dar- stellte. Von dem französischen KZ-Film „Nacht und Nebel“ heißt es auf Seite 34, er Wäre„eine Mahnung an die Gewissen der Menschen“, während auf der folgenden Seite 35 steht,„keiner findet eine positive Lehre oder Belehrung über die Achtung vor dem Menschen“. Herr Kalbus war in Fachkreisen dadurch bekannt geworden, daß er 1935 unter dem Titel„Vom Werden deutscher Filmkunst“ eine Art Geschichte des Tonfilms veröffent- lichte und darin vom Film forderte, er sei „rücksichtslos in den völkisch- nationalen Dienst zu stellen“. Immerhin rühmt er nun in seinem neuen Buch auch noch(Seite 43) die„positive Seite des Krieges“. In filmischen Dingen dagegen kennt er sich weniger aus, und in zahlreichen Fällen hat er wohl ein- fach die Druckfehler aus Programmzetteln oder ähnlichen Unterlagen mit abgeschmiert: So sind unter anderem sowohl im Text wie im Register regelmäßig die Namen der Filmkünstler Frangoise Golèa, Lionello De Felice, Aldo Fabrizi, Eduardo De Filippo, Robert Z. Leonard, Robert Vernay und Ro- ger Vadim falsch geschrieben, anderswo hat er auch einfach Vor- und Nachnamen mit- einander verwechselt. Was an einem Film nun filmhistorisch wirklich wesentlich ist, scheint Kalbus auch nicht zu wissen: so War Giuseppe De Santis„Tage der Liebe“ in erster und vielleicht sogar einziger Linie dadurch bemerkenswert, daß hier zum über- haupt ersten Mal in der Filmgeschichte einer der berühmtesten Maler seines Landes, Do- menico Purificato, als Farbleiter neben der Kamera saß und daß keine Aufnahme ge- macht wurde, ohne daß sie farblich die Billi- gung des Malers fand, aber weder von dieser entscheidenden Tatsache noch von dem Namen des Künstlers weiß Kalbus ein Wort zu sagen. Wo Kalbus allerdings nicht- filmische Bereiche berührt, wird er fast noch fehlerhafter: so behauptet er(Seite 119), daß Renate Holm auf dem Musikfestival 1956 in Venedig mit dem Amsellied auffiel, ob- wohl der Rezensent bei diesem Musikfesti- val weder in dem ganzen von Schönberg bis Strawinsky reichenden Programm dode- kaphoner Musik das„Amsellied“ hörte noch den Namen von Renate Holm überhaupt im Vollstäncligen Programm jenes Musikfesti- vals findet. Daß abenteuerliche Geschickrten über das Filmfestival von Cannes wie die auf Seite 83 unzutreffend sind, sef noch am Rande erwähnt. Es hat wenig Sinn, hier noch all die vielen weiteren Fehler von Kal- bus aufzuzählen, und es sei nur gefragt, wen man mit solch indiskutablen Publi- kationen ansprechen will. Ernst zu nehmen bleibt „Geschichte der Filmkunst“ von Georges Sadoul(Schönbrunn-Verlag Wien), aller- dings in der extrem antiamerikanischen und prosowietischen Tendenz des der Kommu- nistischen Partei Frankreichs angehörenden Verfassers doch mit Vorsicht aufzunehmen: Wenn Sadoul etwa über den Film„End- station Sehnsucht“ von Elia Kazan über- haupt nichts anderes zu sagen Weiß, als dag Kazan hier„die Gestalt eines Arbeiters ver- zerrte, noch dazu eines schmutzigen Po- lacken““, während bald jeder noch so unbe- deutende Sowijetregisseur und Sowjetfilm eingehende Würdigung findet. Eine Unrich- tigkeit ist es, wenn Sadoul behauptet, daß außer in Frankreich und Dänemark in den von den Nationalsozialisten besetzten Län- derm keine Filme produziert worden seien; in Wahrheit sind noch auf der veneziani- schen Biennale von 1942 die Staaten Belgien, Bulgarien, Kroatien, Finnland, Rumänien und Ungarn mit neuen Produktionen ver- treten gewesen. Fragwürdig bleibt auch die deutsche Bearbeitung durch Hans Winge, die angeblich die vom Original abweichen- den deutschsprachigen Titel nennen Will, je- doch bestenfalls die von den österreichischen Verleihfirmen benützten nennt; so ist, zum Beispiel das von King Vidor inszenierte Werk, das Winge als„Welt ohne Geld“ an- immerhin die Selaufen, oder der hier mit„Der Himmel gehört euch“ von Jean Grémillon übersetzte nannte sich bei uns„Sprung in die Wolken“. Was Sadoul über den deutschen Film der Nationalsozialistischen Zeit schreibt, ist teils lückenhaft, teils purer Unsinn, und auch Winge hat hier die Sadoul'sche Unkenntnis nicht korrigiert. Doch Vieles, vielleicht sogar das meiste an Sadouls Buch ist relativ brauchbar— jedenfalls solange es nichts anderes in deutscher Sprache gibt. Die Geschichte des Films bleibt bei uns weiterhin noch zu schreiben. Solange die deutschen Verleger jedoch Produkte wie die von Karl Klär, Oskar Kalbus oder das im Vorjahr hier besprochene von Heinrich Fraenkel vorzulegen bevorzugen, scheint es keine Hoffnung auf ernstzunehmende Film- Üiteratur hierzulande zu geben. Ulrich Seelmann-Eggebert Film-Notizen Der italienische Filmregisseur Federico Fellini wurde in Köln als erster Preis- träger mit dem neuen„Deutschen Kritiker- Preis“ ausgezeichnet. Für Fellini, der nicht Persönlich nach Köln kommen konnte, nahm seine Gattin und Hauptdarstellerin seiner Filme, Giulietta Masina, den Preis entgegen. Ein zwölfköpfiges Komitee der deutschen Filmjournalisten hatte Fellini für seine Leistungen als Regisseur des Films„La Strada“ ausgezeichnet. Außer einer Urkunde und einem Buch über das Schaffen des deut- schen Bildhauers Professor Ewald Matare erhielt der Preisträger eine goldene, mit einer Perle verzierte Muschel, die von Ma- tare gestaltet wurde. In der Widmung der Urkunde sagen die deutschen Filmkritiker: „La Strada ist ein Werk, das alles Vereint, was den Film in den Rang der Kunst zu erheben vermag: die Bildkraft, das Ethos, die Echtheit. Federico Fellini schuf hier einen Film, der zugleich poetisch und reali- stisch ist, eine kühne, bewegende Geschichte aus der Welt der Fahrenden und ein Gleich- nis von Schuld und Gnade. Zu den Ver- diensten der Regie gehört ebenso die mei- sterhafte Beherrschung der Elemente film- Künstlerischen Ausdrucks wie die sensible und unkonventionelle Führung der Darstel- ler.“* Der erste Gemeinschaftsfilm der Sowijet- Zzonen-Defa mit dem Tschechoslowakischen Staatsfllm ist unter dem Titel„Jahrgang 21“ soeben fertiggestellt worden. Er soll am 21. Februar in Prag uraufgeführt und am 28. Februar in Ostberlin für Deutschland erstaufgeführt werden. Der Film, der die Liebe eines nach Deutschland Zzwangsver- Pflichteten tschechoslowakischen Musik- studenten zu einer deutschen Kranken- schwester schildert, wurde von einem jun- gen tschechischen Regisseur, Vaclav Gajer, inszeniert. Die weibliche Hauptrolle Spielt Bundesfilmpreisträgerin Eva Kotthaus. In den übrigen Hauptrollen wirken Jiri Sovak und Wilhelm Koch- Hooge mit. Die Außen- Aufnahmen wurden in Stralsund und Dres- den, die Atelleraufnahmen in Babelsberg gedreht. 18 5 Anläßlich der 100. Wiederkehr des Jah- res, da in dem Pyrenäenstädtchen Lourdes Bernadette Soubirous„eine Erscheinung“ hatte, kommt„Das Lied der Bernadette“ im Jahre 1958 neu heraus. In dem Film spielt unter der Regie von Henry King Jennifer Jones die Titelrolle. Abdry Hepburn als Nonne in Belgisch- Kongo In Italien und Belgisch- Kongo ist der Film„Die Geschichte einer Nonne“ gedreht worden, in dem Audry Hepburn die Hauptrolle spielt.— Unser Bild zeigt die Film schauspielerin, die sich bislang vorwiegend als kapriaiõses junges Mädchen präsentierte, im Schwestern- gewand. dpa-Foto Mit Caterino Valente in der Scala Eine neue Rolle für den Gesangs- und Tanzstur in einem neuen Revueffllm „Und abends in die Scala“ war einmal lange Jahre hindurch der Werbe- Slogan des berühmten Berliner„Scala“-Varietès, das dann dem Bombenkrieg zum Opfer fiel. Wenn jetzt in Berlin unter der Regie von Erie Ode ein Film unter diesem Titel ent- steht, so darf man nicht etwa einen Rück- blick auf die große Zeit der früheren Scala erwarten, vielmehr hat man in diesem, im heutigen Berlin spielenden Film einem sehr modernen weltstädtischen Varieté diesen Namen gegeben, das es in Wirklichkeit eben in Berlin noch nicht wieder gibt. In einem der modernsten Bauten Berlins, der kürzlich erst eingeweihten Kongreßhalle, wurden Romy Schneiders Zwischenlandung in London Die deutsche Filmschauspielerin quf dem Weg nach Ameriko Auf dem Flug nach New Vork und Holly- wood hielt sich Romy Schneider in Beglei- tung ihrer Mutter Magda und des deutschen Walt-Disney-Repräsentanten Leo J. Horster eine Stunde lang in London auf und wurde von Journalisten und Foto- Reportern emp- fangen. Während die englischen Kollegen wissen wollten, wieviel Heiratsanträge die Neunzehnjährige durchschnittlich erhalte, Was sie mit ihren hohen Gagen anfange, ob sie noch weitere Fortsetzungen der„Sissy“ Serie drehen werde und wo ihr Talisman, die goldene Kastanie, wäre, unterhielt ich mich mit den Disney- Vertretern, die ihren Film„Mädchenjahre einer Königin“ eng- lisch synchronisiert in London unter dem Titel„Portrait of a Princess“ und in Ame- rika als„Stories of Vickie“ herausbringen werden. „Walt Disney hat diese Propaganda-Reise Romy Schneiders ganz groß aufgezogen“, sagte Horster, auf dessen Veranlassung die- ses Experiment unternommen worden ist. „Sie wird in der Sullivan-Fernseh-Sendung, Ganz gleich, wie der Film aufgenommen wer- Werden wird— Romy Schneider wird nach dieser Tour ein Begriff in den Vereinigten Staaten sein. Das Publikum wird zumindest erfahren, daß es einen deutschen Film gibt.“ Zögernd und vorsichtig beantwortete der junge deutsche Filmstar die vielen neugie- rigen Fragen; Magda Schneider, die Mutter, hielt sich bescheiden im Hintergrund, obwohl sich einige Reporter mehr für sie interessier- ten als für die Tochter. Auf die Frage, wel- chen amerikanischen Star sie gern kennen- lernen möchte, antwortete sie: Helen Hayes, die große Broadway- Schauspielerin, die in New Vork auf der Bühne die Königin Vik- toria gespielt hat. Man hatte nicht den Ein- druck, Romy Schneider komme sich als Bot- schafterin des deutschen Films vor; ihre sicherlich anstrengende Reise hält sie mehr für Urlaub von der Filmarbeit. Schon im Februar muß sie wieder vor der Kamera stehen, um neben Lilli Palmer, mit der sie einen ihrer ersten Erfolge,„Feuerwerk“, ge- dreht hat, in„Mädchen in Uniform“ zu spie- wichtige Szenen gedreht, die Großzügigkeit dieses Gebäudes gab ideale Motive ab. Vier Autoren, C. A. Barret, L. Metz, Maria Matray und Answald Krüger, ließen sich eine sehr verwickelte Handlung einfallen von einem Pariser Schallplattenstar, einer Sängerin, die niemand dem Aussehen nach kennt und die als Gattin eines französischen Ministers auch ihr Inkognito wahren möchte. Nach einem Krach mit ihrem Minister- gatten läßt sie sich aus Trotz an die Berliner „Scala“ als Revue-Star engagieren; nach Aussöhnung mit ihrem Gatten will sie die- sen Vertrag gerne wieder rückgängig ma- chen, aber das geht nicht mehr. Schließlich springt eine begabte Parodistin für sie ein und hat auf der Bühne der„Scala“ einen Riesenerfolg. Das ist Caterina Valente, sie tritt im Verlauf der Handlung ganz ähnlich wie ihre Mutter als parodierender Clown auf und parodiert u. a. auch Chaplin. Ich sah sie bei den Aufnahmen einer gro- Ben Revue-Tanzszene, die sich aus einem Terzett entwickelt; dieses singt und tanzt sie mit ihrem Bruder Silvio Francesco und ihrem aus Amerika mitgebrachten Tanzpart- ner Richard Allan, dann kommen die „Scala“-Girls hinzu und es gibt zu„heißer“ Musik von Heinz Gietz ein großes Furioso. Dabei bekam man wieder einmal einen Be- griff von der Arbeit, die eine solche Szene macht, die später in wenigen Augenblicken vor dem Kinopublikum vorbeirauscht. Zu- nächst noch in Blue- jeans und Pullover, wie ein halbstarker Teenager, probt Caterina Valente unermüdlich noch und noch, bis end- lich auch die kleinste Nuance sitzt. Bei der Aufnahme der Szene trug sie dann ein zau- berhaftes hellgelbes duftiges Kostüm und entwickelte wieder ein mitreißendes Tem- Perament, als sie zu ihrem Tanz das neue Schlagerlied„Musik liegt in der Luft“ sang. Als ich sie zwischen zwei Aufnahmen einen Augenblick sprechen konnte, verriet sie be- reits den Titel ihres nächsten Films:„Die SO /Deutsche-Film-Hansa/ Krau führt, in Deutschland als„Der letzte Alarm“ die über ganz Amerika geht, zu sehen sein. len. Pem.(London) schöne Schäferin“, F. E. O. Zuverl. ig. Mann, Führersch. Kl. III Steno-Kontoristin Steno-Kontoristin 2817 1 2. Z. in unge. Stellung, sucht a n ü Stellen ges uc he Beschäftigung 2¹8⁸ e Dame alls ler Aodebranche 29 J., firm i. Steno, Schreibmasch., sucht neuen Wirkungskreis. Stenotypisti Weitere Stellengesuche auf Seite 26 Kraft- bzw. Verkaufsfahrer Ang. erb. u. Nr. 01147 an d. Verl. Jüngerer, lediger Diplomkaufmann(Or. rer. pol.) mit besonderen Fachkenntnissen in Marktforschung, Werbe- und Arbeitspsychologie, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Arbeits- und Sozialrecht sucht entsprechende Nebenbeschäftigung (bis zu ca. 20 Stunden wöchentlich) im Raume Mannheim-Heidel- Berg. Außer Industrie- und Bankpraxis mehrjährige Tätigkeit als Hochschulassistent. Erstklassige Zeugnisse u. Referenzen vorh., ebenso Flihrerschein. Beschäftigung von langer Dauer bevorzugt, Aber auch Einzelaufgaben angenehm. Angebote unter Nr. P 1806 an den verlag. Erfahrener Buchhalter in ungekündigter Stellung, mit allen Bilanzarbeiten vertraut, sucht sich zum 1. April in Mann- heim od. näherer Umgebung zu verändern. Angebote erbeten unter P 01159 an den Verlag. Nr. Monteur (Maschinenschlosser m. Meister- Prüfung), an selbständiges Ar- beiten im In- und Ausland ge- Wäöhnt, vielseitige und gute kfm. Kenntnisse, möchte sich verändern. Wünsche interessante u. Verantwortungsvolle Arbeit. Angeb. u. Nr. P 01217 a. d. Verl. Kaufm. erfahrene Dame mit langjähr. Erfahrung, erledigt selbständig Rorrespondenz od. ähnl. Büroarbeit. Pünxktl., gewissenh. Ausführg. Stund.- o. tagew. n. Vereinbarung. Anfr. unt. Nr. P 2177 an den Verlag. LO wird gewissenhafte, gebildete Mitarbeiterin gesucht, 31 Jahre, Steno, Maschinenschreiben, ab- solute Vertrauenswürdigkeit, ge- schickt i. Umgang m. Menschen, 2. Z. in ungekündigter Stellung. Angeb. u. Nr. 01158 a. d. Verlag. früher selbständig, sucht pas- senden Wirkungskreis. Zuschr. unter Nr. 01095 ͤ an den Verlag. m. Erfahrg. i. Großküche, sucht sich in ca. 3 Monaten zu ver- ändern. Leite z. Zt. eine grö- Bere Kantine und bin daher m. allen einschlägigen Arbeiten Vertraut, Näheres u. Referenzen können gerne gegeben werden. Zuschr. unter Nr. P 01108 a. V. Suche Putzstelle im Haushalt. Zu- schriften u, Nr. 01035 a. d. Verlag 17Jähr. Anfängerin(1 Jahr Privat- Handelsschule, 2 J. Praxis) sucht Der 1. April Stelle als Kontoristin. Zuschr. u. Nr. P 01034 a. d. Verlag. Ordentl. Frau sucht stundenweise Arbeit.(Spülen, Büroreinigung.) Zuschr. u. Nr. 01062 à. d. Verlag. Unabhäng. Frau sucht Arbeit, mögl. m. Wohngelegenheit deichte Pflege, Betreuung v. Kindern, Arzthilfe). Zuschr. u. Nr. 01069 an den Verlag. Anfängerin öhere Handelsschule) sucht zu Ostern 1958 Stellung als Kontoristin. Zuschr. u. Nr. 01097 an den Verlag. Sekretärin sucht Nebenschäftigung, evtl. auch tagsüber, eig. Schreibm. Zuschr, u. Nr. P 01082 à. d. Verlag. Wer sucht weibl. Hiltskraſt für Registratur od. Expedition? Zuschr. unt. Nr. 0923 à. d. Verl. Kalkulation u. ali. sonst. Büro- arbeit., Anfangskenntn, im techn. Zeichnen, selbst. arbeit.(seit 8 J. in Heizg.-Lüft.-Branche), Führer- schein Kl. III, sucht ab 1. 3. 38 interess. Tätigkeit. Angebote unt. Nr. PL. 038 an den verlag erbet. Absolventinnen der Höh. Handels- schule suchen Bürostellen. Zuschr. unter Nr. 01027 an den Verlag. Steno-Kontoristin, auch perfekt in Buchhaltung u. Lohnverrechnung, wünscht sich zu verändern. Zuschr. unter Nr. 01025 an den Verlag. Kontoristin wünscht sich zu ver- ändern. Halbtagsbesch, angenehm. Zuschr. u. Nr. 01024 a. d. Verlag. Alt. Dame, ev., rüst., zu jeder Arbeit bereit, sucht in Mhm. passenden Wirkungskreis in ein. Familie zw. Unterstützung od. Vertretung der Hausfrau, Wo Kinder sind od. zu Pflegen ist. Eig. Zim. erw. Frei z. Antr. ab 3. 3. Zuschr. u. P 01137 V. Halbtags beschäftigung, Büroarb. od. Schreibmasch.-Heimarbeit gesucht. Zuschr. u. Nr. 01124 a, d. Verlag. Selbst., zuverläss., ält. Hausgehilfin sucht Tagesstelle in Mannheim.— Zuschr. u. Nr. 0711 an den Verlag. Stenotypistin sucht sich per 1. Februar 1958 zu Zuschr. erb. u. Nr. P 01151 a. v. verändern. Zuschrift. u. Nr. 0106s an d. Verl. Kontoristin 26 Jahre, in ungekündigt. Stellung, sucht ab sofort neuen Wirkungs- Kreis in Mannheim. Angeb. u. Nr. 01021 an den verlag. Stenotypistin 20 J., mit gut. Engl. u. etwas Fran- zösisch u. Spanisch sucht Stellung. Zuschr. u. Nr. 01125 a. d. Verlag. Frau mit guten Kochkenntnis- sen sucht Gelegenheit zur Einderbetreuung in guter Familie, evtl. Zimmerarbeit od. leichte Näh- arbeit. Zuschr. u. 0965 à. d. Verlag. Lehrstelle als Pelzverkäuferin zu Ostern 38 gesucht. Zuschr. u. 0759 a. d. Verl. perf. s tenotypistin 25 Jahre, sucht Vertrauensstellung. Angebote erbeten unt. Nr. PL 045 an den Verlag. Jg. Frau sucht Putzstelle im Büro nachmittags) in Rheinau od. Nek- Kkarau. Zuschr. u. P 1983 a. d. Verl. Perfekte Buchhalterin sucht Be- schäftigung, evtl. halbtags. Zuschr. v unter Nr. P 0896 an den Verlag sucht zum 1. Februar 1956 bei Industrieflrma entspr. Stellung. Angeb. unt. Nr. 0991 a. d. Verl. Steno-Kontoristin sucht für Abend- stunden gute Nebenbeschäftigung keine Vertretung). Angebote erb. unter Nr. PS 2441 an den Verlag. — Stenokontoristin möchte sich ver, änctern(selbständiges Arbeitsgebiet oder ausbaufähige Stelle). Angeb. unter Nr. 0955 an den Verlag. Suche Stelle am Büfett(Tages- betrieb) oder als Ladenhilfe)- Zuschr. u. Nr. 0960 an den Verlag. Gebildete bame, gewissenhaft und ehrlich, sucht Vertrauensstellung gleich welcher Art. Zuschr. unter Nr. 01011 an den Verlag. Hausgehfifin, ehrlich, fleißig, mit Kochkenntn, sucht Stellung in Mhm. Angeb. u. 01014 4. d. Verlag. — suche Heim- od. Nachmittagsarbeit. Bin gelernte Kontoristin und mi allen Büroarbeiten vertraut. Zuschr. u. Nr. P 01004 a. d. Verlag. Zuverl. ehrliche Frau sucht ee, weise Beschäftigung im Haushalt. Zuschr. u. Nr. PS 1931 8. d. Verlag. „5 von Abe in d dert den auc zun E 2 1 r D Jen, rin, 7 Foto allen einer nach ischen jöchte. lister- liner nach e die- ma- ehlich ie ein einen , sie hnlich lown r gro- einem WZzt sie 2iger“ rioso. Be- Szene licken Au- r, Wie erina end- i der zau- und Tem- neue Sang. einen e be- „Die b. E. O. bei ing. erl. bend igung erb. erlag. ver- gebiet ngeb. ages 9 erlag. und Uung unter mit g in erlag. heit. mit 2— lag. den- Halt. rlag· Wurde der geborene K der Wiener Seine„Lustige Witwe“ brachte die 46008) Nr. 14/ Samstag, 18. Januar 1958 MORGEN Seite 2 — Neue Schallplatten Romantische Opernmusik Arien aus Korngolds„Tote Stadt“ Hoch- und Spätromantik reichen sich auf dieser Platte die Hand: Einer Arie aus Hein- rich Marschners„Hans Heiling“ ist als Pen- dann das Panzlied des Pierrot aus der Toten Stadt“ von Erich Wolfgang Korngold bei- gegeben. Beiden Opern ist nicht nur die musi- kalische Grundeinstellung gemeinsam, sondern auch das Schicksal, nahezu vollständig aus dem Spielplan der Theater verschwunden zu sein. Dabei waren sie einst heißgeliebte und höchst er olgreiche Werke— Bravourstücke für große, tragende Sängerstimmen, schwelgerisch, ge- fühlsbetont im Orchestralen. Ein Jahrhundert liegt zwischen beiden: Marschner, der von 1795 bis 1861 lebte, schrieb seinen„Hans Heiling“ 0 giesensuswahl 0 7. 3 an den pfanken 85 Schallplatten o 7 Vorfünrkabinen e Mannheims erte sthallpiattenbar 1833; Erich Wolfgang EKorngold, seine„Tote Stadt“ 1920, im Alter von 23 Jahren. Korngold hat ja zuerst als komponierendes Wunderkind auf sich aufmerksam gemacht; schon der Elf- jährige präsentierte der Oeffentlichkeit„fes- selndes Werke“. 1897 in Brünn geboren und vor kurzem, am 29. November 1957 in Holly wodd, seiner Wahlheimat nach seiner Emigration aus Deutschland, gestorben, galt Korngold zu Be- ginn der zwanziger Jahre als einer der erfolg- reichsten Opernkomponisten. An Strauß, Pue- eini und Reger angelehnt, entwickelte er in der„Toten Stadt“ wWie auch später in der Oper „Das Wunder der Heliane“ nachromantische Klangfantasie und effektvolles Sängermelos. In Amerika hat er sich dann allerdings ganz dem Film verschrieben, der Film-Musik für Holly- woods Traumfabrik. Hermann Prey, einer der stimmlich nobel- sten Baritonisten des deutschen Musiklebens der Gegenwart, singt nun Marschner und Korn- gold: Mit„langem“, großem Atem die Arie des Hans Heiling, blühend im Belcanto das Tanz- lied des Pierrot aus der„Toten Stadt“. Das ist der Wohllaut, den die Komponisten forderten, beseelt, doch ohne falsche Sentimentalität.(45er Platte, Electrola, SEGW- 21-7841.)- Tn- Romy Schneider und Karajan Serge Prokofieff:„Peter und der Wolf“ „Peter und der Wolf“: das ist das Märchen von jenem kleinen Jungen, den Neugierde und Abenteuerlust aus dem großväterlichen Garten in den Wald treiben, wo er der Ente begegnet, dem Vogel und der Katze, die, vergeblich, auf den Vogel Jagd macht, und wWo er schließlich auch den bösen Wolf trifft, der hungrig umher- schleicht und mit einem Riesenhaps die Ente verschlingt. Unser Peter aber, weder faul noch keige, fängt den Wolf mit einem dicken Seil und liefert ihn in einem Triumphzug, an dem auch die Jäger teilnehmen, im Zoo ab. Serge Prokofleff schrieb(1936) den Text und die Musik zu diesem Märchenspiel(das auch schon im Mannheimer Nationaltheater getanzt worden ist und unlängst beim ersten Konzert der Theatergemeinde erklang) und machte gar ein Lehrstück daraus. Ein Lehrstück nämlich der Instrumentation: Die Rolle des kleinen Peter wird vom Streichquartett begleitet, die Ente von der Oboe, die Katze von der Klarinette, der Vogel von der Flöte, der Großvater vom Fagott, der Wolf von drei Hörnern und das Flinten- knallen der Jäger von Kesselpauken und Trom- meln. Die bezaubernde melodische Frische und Unmittelbarkeit machen es leicht, das Aben- teuer Peters zu verfolgen und dabei die ein- zelnen Orchesterinstrumente„ins Ohr“ zu be- kommen. 5 Die Columbia legt dieses reizende, ebenso kür Kinder wie für Erwachsene gedachte Stück jetzt in einer Wiedergabe durch das Philher- monia Orchestra London unter der Leitung Herbert von Karajans vor. Karajan— schon von je ein faszinierender Orchester-Erzieher— läßt keinen Akzent und keine Farbe aus, um die Partitur Prokofleffs zu künstlerischer Voll- kommenheit zu erheben“ Dazu Romy Schneider, der Filmstar, als Erzählerin: zu Beginn ein bißchen matt in der Stimme, bald aber doch mit rechter Erzählerlust am Werk. Ste wirkt auf dieser Platte selbst noch wie ein Kind, das anderen Kindern Märchen vorliest, doch ist diese Grundeinstellung ja keineswegs falsch. (33er Langspielplatte Columbia, WC 506.) K. H. Ein Fest schöner Stimmen „Der Barbier von Sevilla“ Gioachino Rossinis Meisteroper aus dem Jahre 1861 erlebte sieben Jahre vor dem Tod des Komponisten(1868) im Teatro Argentina in Rom eine traurige Premiere. Rossinis Lands- mann Paesiello hatte kurze Zeit zuvor eben- Talls Beaumarchais' Komödie„Der Barbier von Sevilla“ vertont und die opernbesessenen Ita- liener gegen den neuen Barbier aufgestachelt. Doch die Schmach einer niedergeschrienen und ausgepfiffenen Erstaufführung verwandelte sich schon in der zweiten Vorstellung für Rossini zum Triumph. Ein unvoreingenommenes Publikum ließ sich diesmal ganz von der unbeschwerte Heiterkeit atmenden und die Forderung nach einschmeichelnden Gesangspartien so brillant erfüllenden Musik entzünden und brachte dem Komponisten leidenschaftliche Ovationen dar. Nach dem Genuß der vorliegenden Langspiel- platte, die einen Querschnitt durch die Oper enthält, möchte man auch in die Hände klat- schen oder wenigstens etwas Spritziges trinken. Alberto Erede, durch mehrere Gastspiele an der Düsseldorfer Rheinoper auch in der Bundes- republik als ausgezeichneter Dirigent bekannt, vermochte diesen Opernquerschnitt mit so viel echtem Lustspielgeist und subtilem Humor zu „Lustige Witwe“ geistert durch den Fasching Da geh' ich ins Maxim Franz Lehär: Die lustige Witwe Es war um die Jahrhundertwende. In Wien hatte die Operette nach dem Tode von Johann Strauß einen Tiefpunkt erreicht Da kam 1905 Ein Werk des Militärmusikers Franz Lehar heraus:„Die iustige Witwe. Mit- einem Schlage Ungar Lenar zum Liebling Hörer schier um den Verstand. Die Lieder wa- ren in aller Munde, Lebensmittel, Hüte, Zigar- ren und Schuhe wurden danach benannt.„Da geh ich ins Maxim“ wurde zum geflügelten Wort, „Die lustige Witwe“ bis auf den heutigen Tag zu einer der meist gespielten Operetten. Das Mann- HEUTE NEU MokEEN bei: 9„Mannheims großes Radio- und Fernseh- haus in 0 3. (Kunststraße), e bee bee ATelkamphaus. 15 000 Schallplatten nach mrer Wahl. 10 Vorführkabinen, 4 Bars jetzt auch in der UVA-Passage, P 7 heimer Nationaltheater hat das unsterbliche Werk Lehars für die Faschingszeit ausgewählt. Johannes Heesters und Gisela Schmidting wer- den die Hauptpartien singen. Die Premiere wird verraten, ob auch in Mannheim die be- kannten Melodien:„Komm in den kleinen Pa- villon“ oder„Lippen schweigen, s'flüstern Gei- gen: hab mich lieb“ noch jene zündende Kraft haben, die vor nun 53 Jahren das Publikum zu nicht enden wollenden Ovationen binriß. Damals waren es dann die Leierkastenmänner und Hof- musikanten, die die Schlager des gefeierten Werkes„unters Volk“ brachten Heute gehören die Leierkästen der Vergangenheit an, unters Volk aber kommen die Melodien auch so, aller- dings auf einem kleinen Umweg: über die Schallplattenfirma. Bei Telefunken liegt ein Querschnitt durch Lehars„Lustige Witwe“ vor. Die Ausführenden sind neben anderen: Hans Hopf, Nora Jungwirth und Wanda von Kobiers- ka, begleitet vom Tonhalle-Orchester Zürich unter Victor Reinshagen. Das ist zunächst frei- lich ein wenig ohne den speziellen„weaneri- schen“ Schwung, doch wird sich der Zuhörer auch unter diesen Umständen kaum dem Reiz des Werkes verschließen können. Nach dem Theaterbesuch jedenfalls liegt hier die Kurz- fassung fürs Heim vor. Ein Druck auf die Taste des Plattenspielers und auch zu Hause schweigen Lippen, flüstern Geigen: bab mich eb 8 (33er Langspielplatte Telefunken Decca BLK 8 9 8 3 06 Dis. Triumphe in Mannheim Leo Falls Meisteroperetten „Oh, Schlafcoupé, oh Schlafcoupè, o wärst du endlich mein.— Seltsame Wünsche, die man um die Jahrhundertwende hegte, als die Herren Oscar Straus und Franz Lehar ihre Operetten komponierten. Aber die Sache mit dem Schlafcoupè ereignete sich weder bei Herrn Strauß noch bei Herrn Lehar. Der Komponist dieses„Schlagers“ war Leo Fall und der Haupt- „ ene 1 4 7 1 8 schlager aus seiner Operette„Die geschiedene Frau“—„Kind du, kannst tanzen, wie meine Frau“ brachte Leo Fall so viel ein, daß er den Taktstock aus der Hand legen, nach Wien über- siedeln und heiraten konnte. Seinen Siegeszug allerdings begann dieser Meister der Operette einmal ausnahmsweise nicht in Wien, sondern— in Mannheim. Am 27. Juli 1907 wurde seine Operette„Der fidele Bauer“ in Mannheim auf- geführt, schon im November wurde in Wien „Die Dollar prinzessin“ ein Bombenerfolg,„Die Rose von Stambul“ und„Madame Pompadour“, mit Fritzi Massary in den Titelrollen, folgten. Auch Amerika wurde auf den neuen Stern am europhischen Operettenhimmel bald aufmerk- sam, aber eine Tornee durch die Staaten brachte Leo Fall nicht den erhofften Erfolg. Kurz nach seiner Rückkehr, 1925, starb der 52 jährige. Er wurde in einem Ehrengrab der Stadt Wien bei- gesetzt. Seine Operetten sind im Lauf der Jahre immer seltener gespielt worden. Nur Rundfunk und Schallplatte haben sich mit gleichbleiben- dem Erfolg um Schlager und Chansons aus sei- nen Werken bemüht. Einen bunten Strauß hat auch die Decca Telefunken gepflückt. Sie läßt ihn von Anneliese Rothenberger, Edith Scholl- wer und Herbert Ernst Groh überreichen. Für ein paar Minuten wird in den Melodien Leo Falls noch einmal die Atmosphäre jener Zeit lebendig, da seine Operetten in Mannheim, Wien und Berlin Tagesgespräch waren(33er Langspielplatte Decca TW 30019). Schie erfüllen, daß kaum ein Wunsch offen bleibt. Mit federleichter Anmut musiziert das Orchester der Maggio Musicale Fiorentino,. Und mit siche- rem Sinn für die komödiantische Leichtigkeit der Partitur bewältigen die Solisten Giulietta Simionato(Rosina), Rina Cavallari(Maroeline), Ettore Bastianini Figaro), Cesare Siepi(Basi- lio), Fernando Corena Doktor Bartolo) und Alvinio Misciano(Graf Almaviva) ihre Arien, Cavatinen und Sextette und bereiten dem Hörer wahrhaft ein Fest schöner Stimmen. Es wird hier nicht nur Belcanto zelebriert, son- dern der Zauber dieser Platte liegt so recht eigentlich in der überaus gelungenen Erfüllung des ausschließlich heiterem Geist entsprun- genen Vorwurfs.(Telefunken 33er Langspiel- platte LW 50 066.) vg 800 Jahre München „Eins, zwei G'suffa!“ Für Nichtkenner der Isarstadt sei vorweg gesagt, daß eine Münchner Weiß wurscht so zart wie eine Jungfrau ist, daß der alte Peter bei Nacht gern lacht und daß die Gemütlich keit in Krachledernen im Hofbräuhaus und auf der Theresienwiese sitzt und Maßkrüge stemmt. Unter der Gesamtleitung des zithernden Alfons Bauer hat Dr. Emil Vierlinger mit den Funk- schrammeln, der Blasmusi, Kirchen- und Kuh- glocken und vielen Mitwirkenden einen musi- kalischen Bummel durch das 800jährige Mün- chen arrangiert, der allen Freunden Bayerns, des Bieres und volkstümlicher Musik Freude machen wird. Der unsterbliche Weiß Ferdl schmettert sein„G'suffa!“ ins weiß-blaue Zelt unterm weiß-blauen Himmel, die Frauentürme stimmen volltönend in die juchzenden Jodler von der Alm ein und das Herz schwelgt in Bier und Fröhlichkeit, bis— zwischen Fiakerlied und Watschentanz— der bayerische Defilier- marsch ehrwürdig daherbamst. Musik und Text sind geschickt zusammengestellt und auch die Plattenhülle bemüht sich, das denkwürdige Zitat jenseits des Weißwarschtäquators publik zu machen,„daß München weniger eine Orts- bezeichnung, als ein beglückender Gemüts- zustand ist“.(33er Langspielplatte Electrola/ Odeon OLA 1026.) hw b Von Todd-AO-Kuhhirten und Harry Belafonte Aus der guten Lankee-Zeit Original Filmmusik aus„Oklahoma“ Dank Hollywood und Todd-AO feiert das Musical„Oklahoma“ noch einmal Triumphe. Die Premiere dieses leichten Musenkindes der Autoren Hammerstein/ Rodgers II liegt immer- hin schon 15 Jahre zurück. Am 31. März 1943 erlebte New Vork die Uraufführung. Tausende von Vorstellungen waren ausverkauft. Als „Oklahoma“ nach Kriegsende nach England kam, lief es in London genau 1543mal. Das Geheimnis der un wahrscheinlichen Publikums- Wirksamkeit: unkomplizierte Handlung, offene und gerade Sprache, Humor und Fröhlichkeit, ein Schuß Sentimentalität, und das alles ein- gebettet in die gute alte Vankee-Zeit, die für die Amerikaner von Cowboys und Cowgiris, reisenden Händlern, aufrechten Männern und finsteren Schuften romantisch verklärt wird. Die schwungvolle Musik, mit einem Fuß in europfischer Operettentradition, mit dem an- deren in den Werken amerikanischer Erfolgs- komponisten wie Gershwin stehend, verbindet folkloristische und Jazz-Elemente mit Charme und Fröhlichkeit. Die original Film-Musik aus dem nun auch in Mannheim schen seit einigen Wochen laufenden Todd-A0O Streifen liegt auf einer Langspielplatte(und auf einer 45er Platte) bei Electrola vor. Es singen Gordon MacRae, Gloria Grahame, Gene Nelson, Charlotte Green- wood, James Whitmore und Shirley Jones. 80 fröhliche Stücke wie:„Oh, what a beautiful mornin'“ oder„The surrey with the fringe on top“ sind nun auch bei uns schon gute alte Be- kannte(Electrola/ Capitol 33er Langspielplatte SAO 595). chr. Kratzen hilft gegen Jucken „Karibisches“ von Belafonte Harry Belafonte, dieser schlacksige groß- gewachsene Mann mit kaffeebrauner Haut, mit einschmeichelnder; leicht angerauhter Stimme, die nie süß und weich anmutet, die oft plötz- lich aufpricht in elementarer Fröhlichkeit, die- Musik für Tanz und Unterhaltung Irres Vagabunden-Gelächter von Fred Wöhrmann Sich etwas irr zu geben, wenn man normal ist, das ist gar nicht so leicht. Dem Schlager- sänger Fred Wöhrmann gelingt es. Er lächert genüßlich vor sich hin, 580 melodisch irr, daß man fast angesteckt wird. Kommt noch dazu, daß er sich als Vagabund ausgibt, für den schon des Reimes wegen die Welt bunt ist. Wirklich ein Schlager mit raffiniert eingängiger Melodie und schlicht instrumentiert, der ein- schlagen wird. Rückseite„Cantabamberra“,(45er Electrola-Platte 45 EG 8732.) Julius Patzak in Grinzing Wiener Heurigenlieder Grinzing: das ist ein lauschiger Garten, in dem die Nachtigallen singen, hinter Flieder- büschen leuchten Lampions, tief schaut der Adrien Hoven der Waltraut Haas in die Augen und im Tal fließt die Donau an der Wienerstadt vorbei. Auf der anderen Seite des Gartens aber sitzen die Schrammeln, der Hans Moser schaut versonnen in sei' Weinglas und der Paul Hör- piger singt:„Ich muß wieder einmal in Grinzing sein“. Das ist Grinzing: Wien Film, Ateliers auf dem Rosenhügel, Regie Franz Antel(Willi Forst). If Wirklichkeit aber ist Grinzing für die Wiener das, Wüst fUür den Berliner der Wannsee und die Münchener das Hofbräuhaus ist. Da sitzen die Familien auf Holzbänken an blankgeschenerten Tischen, der Wirt bringt den Heurigen, dazu vielleicht einen Teller mit gartenfrischen Ra- dieschen und die Mutter packt aus einem säu- perlich verschnürten Körbchen das Abendbrot aus: ein Stück Brot, Butter, Wurst und Käse. In irgend einer Ecke aber— und da stimmen nun wieder Film und Wirklichkeit überein— in irgend einer Ecke da sitzen die Schrammeln, und die Wiener Heurigenlieder singen nicht nur der Paul Hörbiger und der Hans Albers, son- dern auch der Julius Patzak. Telefunken hat mit dem berühmten Tenor Wiener Heurigen- lieder aufgenommen. Ein Glas Heurigen dazu und es ist(fast) wie in Grinzing. Nur die Glüh- Würmchen fehlen.(Telefunken 33er Langspiel- platte LW 50020). 5-le Flugplatzdirektor mit Gitarre Ralf Bendix wie Prima, der Wilde Ralf Bendix, der mit einem bürgerlichen Na- men im Rheinland Direktor bei einer Flugge- sellschaft ist, wurde in Deutschland zu dem be- ständigsten Interpreten amerikanischer Rock n' Roll- und verwandter Singerchen. Offenbar ein- fach deshalb, weil er das Ganze nicht hüft⸗ Wwackelnd ernst nimmt, sondern sich einen Spaß daraus macht. Ein Spaß ist letzten Endes auch das sich von„Windstille“ bis zum„Sturm“ stei- gernde„Buona Sera“, das in Amerika durch den Schlagerstar von Las Vegas, Louis Prima(mit dem Beinamen„der Wilde“), bekannt geworden ist. Hübsch auch die Rückseite der Platte mit dem einfachen, melodisch eingängigen„Wir fahrn nach San Fernando“(Electrola 48er Platte 45 EG 8770). schnlz Wir tanzen weiter Für Freunde häuslicher Tanzmusik Den Freunden häuslicher Tanzmusik präsen- tieren hier die Orchester Willy Berking, Michael Legrand, Malando, Benny de Weille, Henry Leca, George Macock, die Big Chief Jazz Band und das NDR-Tanzstreichorchester eine Stunde mit amüsanten und beschwingten„Schlagern“. Dabei fehlen weder der Dixie-Doodle noch Rock around the Clock noch High Society; und in Hamburg sind auch hier die Nächte lange, und es fährt eine Kutsche voller Mädels; den Küssen im Dunkeln folgt die Klage, daß auf meinem Konto das Komma zu weit links steht. Nebst manchen anderen., das bald voll feu- rigen Temperaments, bald langsam wiegend aufklingt, hier von den Streichern gespielt, da von den scharf akzentujerenden Bläsern und stets in jener Präzision(auch beim scheinbar Improvisierten), die man heute erwarten darf und muß.(33er Langspielplatte, Philips, P 10 182 R.)- rn- Aus Cornelia wurde Conny „Diana“ und„Teenager-Susann“ Kürzlich saß sie uns in Mannheim gegen- über, die aus ihren Kinderkleidchen heraus- gewachsene Cornelia. Eine gertenschlanke, kecke Berliner Göre mit entsprechendem Mundwerk, ein temperamentvoller„Teenager“, Teenager Conny. Und Teenager Conny singt vom Teenager Susann, ein Dixieland-Swing und von Diana, ein Calypso-Rock. So Wie früher die naiven Kinderliedchen wie„Lieber Gott, laß die Sonne wieder scheinen“ den Er- wachsenen die Tränen der Rührung aus den Augen trieben, so werden Connys neue Stücke, in der harten, herben Untermalung des Erwin: Lehn- Orchesters das neue Publikum, die tanz- freudige Jugend ansprechen.(45er Platte Elee- trola 45 EG 8778) Russische Aufnahmen Eine deutsche Schallplattengesellschaft hat jetzt einen Exklusiv-Vertrag zur Auswertung russischer Tonbandaufnahmen für ihre Schall- plattenproduktion mit dem sowjetischen Außen- handelsinstitut in Moskau abgeschlossen. Wie die Gesellschaft am Montag in Hamburg mit- teilte, ist es der erste Vertrag dieser Art zwi- schen der Sowjetunion und einer deutschen Schallplattenfirma. Der Vertrag trat am 1. Ja- nuar in Kraft. Die erste Serie mit russischen Schallplatten- gufnahmen ist bereits in diesen Tagen auf den Markt gekommen. Auf diesen Platten sind nam- hafte russische Solisten, wie David und Igor Oistrach und Leonid Kogan(Violine), Svatoslav Richter und Emil Gilels(Klavier) sowie Rostro- powitsch(Cello) zu hören. Außerdem sind Auf- nahmen des Ensembles des Bolschoi-Theaters, des Symphonie- Orchesters der Leningrader Staatsphilharmonie unter den Dirigenten San- derling und Mrawisnky sowie von Kammer- orchestern, Quartett-Vereinigungen, Ballaleika- a und volkstümlichen Chören vorge- sehen. Edwin Welte verstarb Edwin Welte, der Erfinder der Mignon Reproduktions-Apparate, ist im 82. Lebens- jahr in Freiburg gestorben. Welte hatte 1903 jene geheimnisvolle Apparatur gebastelt, die es ermöglichte, die feinsten Schwingungen des Klavierspiels festzuhalten und wiederzugeben. Das Welte Mignon- Verfahren zeichnete alle Eigenheiten der großen Pianisten untrüglich auf. In Weltes Studio waren alle Großen der Zeit am Flügel gesessen: Grieg, Reger, Debussy, Mahler, Richard Strauß, d' Albert und Saint- ses Naturtalent von Sänger hat nicht nur in seiner Heimat Amerika große Erfolge erzielt, er hat sich auch bei uns durchgesetzt. Das ist umso erstaunlicher, nachdem Bela- konte nicht wie manche andere Schlager-Stars von„drüben“ durch Aeußzerlichkeiten und Sen- satiönchen auf sich aufmerksam macht, nach- dem er wirklich keine Schnulzen singt und eigentlich keine Konzessionen an den Publi- kumsgeschmack macht. Was ihm wohl zugute kam, war eine in Amerika und in Europa tatent vorhandene Schwäche für südamerika- nische Rhythmen. In diese Kerbe schlug— der eigentlich aus dem Norden der Vereinigten Staaten stammende— mit seinen ersten Schall- platten mit Liedern von den Inseln im Kkrzi- bischen Meer. Initial-Zündung gab sein Banana-Boat, und Das einzige Fachgeschäft mit eigenem Import-Service Große Auswahl in JAZZ. KLCASSIK- UNTERHALTUNG cles. 2 Planken ScHaltlptlAffEN passage Café Knauer) es dauerte nicht lange, bis der„Calypso-König“ in aller Munde, auf allen Plattentellern war. Während er bei seinem ersten großen öffent- lichen Auftritt im Film„Carmen Jones“ kaum dauernden Eindruck hinterließ, ist er jetzt in seinem Element. Kleine heitere und sentimen- tale Volksliedchen singt er in einer Art, die von Herzen kommt: schlicht, einfach, oft mit sprühendem Humor. Eine jetzt vorgelegte Langspielplatte(Bela- konte sings of the Carribean) bietet prächtige Unterhaltung: Es beginnt mit einer Liebes- erklärung an Haiti(Haiti Cherie), und dann erzählt er von der Kokosnuß- Verkäuferin, von der ertrunkenen Judy und von Cordelia Brown, einem Mädchen mit roten Haaren. Lustig auch das Lied von Angelique, die von ihrem Mann nach den Flitterwochen wieder nach Hause zur Mutter geschickt wird, weil sie nicht kochen, putzen und nähen kann. Oder der Song: „Scratch“, in dem trocken festgestellt wird, daß das Jucken auf dem Rücken nachläßt, wenn gut gekratzt wird...(33er Langspielplatte Telefun- ken LPM 1505 C). Mac Singende Viehzüchter Die„Hinterwäldler- Musik“ der Farmer und Cowboys in den West- und Südstaaten gehört heute zur„populären“ Musik Amerikas. Das geschah, als die Bauernburschen, die da in Scheunen zum Tanz aufspielten, die frisch dar- auflos fledelten, jodelten und jauchzten, vom Rundfunk und Fernsehen ins Rampenlicht ge- stellt wurden. Und siehe da, sogar die Städter amüsierten sich köstlich. Wer wollte diese Mu- sikanten auch ernst nehmen, Chet Alkins, mit siener„galoppierenden Gitarre“, der mit brü- chiger Stimme singende Großpapa Jones und seine Enkelkinder, die Tennesee-Bergburschen, Minie Pearl, Ken Marvin und nicht zuletzt den bekanntesten, Hank Snow, der singende Vieh- züchter. Abersie wollen ja gar nicht ernst ge- nommen werden sie wollen auch vor den Fern- sehkameras nichts anderes bieten s unbe- schwerte Unterhaltung, wie zu Hause in der Scheune. Vippieh!(48er Platte Telefunken- RCA 3192-2.) co auf deutschen Platten Saëns, Ihr Spiel verkaufte Welte rollenweise, bis ihn die Schallplatte aus dem Felde schlug. In Weltes Archiv lagerten jedoch noch 5000 Papierrollen mit eingelochten Klavierspielauf- zeichnungen, die durch einen Zufall vor einigen Jahren entdeckt wurden. So war es möglich, diese unschätzbaren Dokumente zu erhalten. Uberzeugen Sie sich von der Leistungsfähig- keit unserer Schallplatten-Abteilung. NUSIKHAUS MANNHENM O. H. s. 1 1.7 Marktplatz-Ecke Dos leistungsföhigeschollplatten- Fachgeschäft Man kann heute noch Richard Strauß hören, wie er im Jahre 1906 Salomes Tanz und die Liebesszene aus dem„Heldenleben“ interpre- tierte. Man erfährt, wie Debussy spielte und wie Reger sein„Tagebuch“ aufgefaßt wissen wollte. Das Geheimnfs seiner Aufnahmetechnik hat Welte mit ins Grab genommen. Auch die ausgekochten Techniker sind ihm nicht ganz auf die Schliche gekommen, und das hat ihn bis zuletzt diebisch gefreut. Die Telefunken Lang- spielplatte der Serie: ‚Berühmte Komponisten spielen ihre Werke“ verraten noch etwas von der Genialität der Welteschen Erfindung. Schie 0 Vetschiedenes N N letzt auch die Betien erneuern! Das macht sachgemàß schnell und preiswert lieferung ohne Anzahlung I. Rate 4 Wochen nach Liefrg. Monatsrate n ob 10, DH Ein Posten mit kl. fehlern- im Preis herobgesetzt TEPPICHE Sonstige Preise Sroße Aus Wah! este Qualitäten rourno Teppiche e e 280 780, eib 98, 59, feppich-Fochleute seit über 50 Johren BgBeretung durch erste fachkräfte tlcufend Ausstellungen in 436 Städten Velours Bettumrdg. in vielen schönen Mustern, ab VERKAUFE S-AUSSTETILTLUN G IN MANNHEIM von Montag, 20. I. bis Mittwoch, 22. l. Gaststätte„Fahsold“, I 2, 15 Verkeof: 10.00-18.00 Uhr durchgehend Gewebe-& Teppich- Import Gmb, Vertriebs- K G., Bremen Ausst.-Ug.: Schnidt, Braunschweig Unsere neue Frühfohrs-Kollektion-hesongers günstig! BETTEN-DOSTLER Welcher Architekt übernimmt Auf- bau eines Isartaler Einfamilien- Erstkl. Trio(Akkord., Gitarre, Baß) Gute Hausschneiderin f. einige Tage T. Festlichkeit. stets Zz. Verfügung. frei(T. 15,-). Adr. u. Nr. A 01075 1. V. Fünfzigerin, geschlossen, lebensbejahend, auf- Wünscht Gedanken- Architekt Mannheim, 8 3, ba, Tel. 2 50 79 . 5 hauses sowie die Renovierung eines Einfamilien-Hauses Zuschr. u. Nr. 01031 a. d. Verlag: Schreibarbeit i. Heimarb. ges. Masch. und Arbeit- vorh. Angeb. u. Nr. P 2284 à. d. V. austausch mit Gleichgesinnten. Zuschr. u. Nr. 0980 an den Verlag. irn Raum Mannheim/ Ludwigs- hafen übernimmt jegliche Art von Entwurfsarbeiten, Fertigung von Oa 400 qm trockene LA YgEFräume davon ca. 140 qm Kellerraum m. Aufzug, Gleis anschluß, LR. u. Laderampe, Telefonanschl., Raum Worms- Mannheim z. ver- pachten. Ubernehme am liebst. Auslieferungslag. f. südhessisch. Raum. Zuschr. u. P 01187 a. V. ö Schön. Nebenzim,, Stadtmitte(etwa 50 Pers.), f. Vereine u. Fasching frei. Adr. einzuseh. u. A 01198 1. V. Jetzt die Gasheizung von Rothermel am Ring. Telefon 2 29 81½. Hehlung, Seschäftsinnaner! 10, DM Monatsmiete zahlen wir Ihnen, wenn Sie an hrem Laden ein. Kaugummi- Automaten an- bringen lassen, Ohne Unkosten Ihrerseits. Ang. u. Nr. 0870 a. V. vergebung in Mannheim. Zuschr. unter Nr. P 1919 an den Verlag. Fotokopien von Zeugnissen usw., Vervielfältigungen: Lingott. U 6.12 Brautkleider-Anzüge- Verleih, Mann- heim, Chamissostr. 1— Tel. 5 14 98. Kontoristin, 31/165, viels. interess., Sucht zur Freizeitgestaltung An- schluß an netten unternehmungs- lustigen Kreis cer Einzelperson. Frdl. Zuschr. u, Nr. 01152 4. d. V. Runsistonten? dann Kunststopferei Vroomen übef 38 jahre Facherfahrung, F 2, 8 Telefon 2 64 66 sucht. Schreibmaschine vorhanden. Angeb. u. Nr. PS 2368 a. d. Verlag. Heimarbeit gleich welcher Art ge- Nehme Säuglinge in Pflege, auch im Urlaub und zum Wochenend, nur aus guten Verhältnissen. Zuschr. Zuschr. u. Nr. P 2257 a. d. Verlag. Nehme ein. Säugling, Mädel oder Junge, b. zu 3 Mon. alt, in gute Pflege. Zuschr. u. P 01192 an d. V. — Ab Montag, den 20. Januar 1958, befinden sich meine Büro-, Werkstatt- und Lagerräume Mannheim, Industriestraße 23 Hücust Schmid Mannheim, Lortzingstraße 39 Installation Spenglerei Kanal- u. Rohrleitungsbau Jg. Frau sucht Anschluß an gesell. Kreis. Zuschr. u. 0953 a. d. Verlag. Baufachmann(vorher Bezirksbau- leiter), übernimmt Hausverwal- tungen, Ueberwachung von Bau- ausführungen, Rechnungsprüfung. Mieteingänge, Mietfestsetz. usw. Angebote u. P 324 an den Verlag. WETeRE FEIRNA bietet ihren Werksangehörigen einen angen. Erholungsurlaub im Odw.? Angeb. u. P 2386 à. d. Verl. enenbemden gebügelt.— Telefon 5 06 09. werden in Heimarb. erstkl. gewaschen u Theater- Abonnement (F 2. Reihe) abzugeben. Büro: Tel. 4 22 04 Bauplänen u. Detailszeichungen. unter Nr. 2366 ͤ an den Verlag. oder Angebote Adr, einzuseh, u. A 0914 im Veri. Keine Angst vor Neienl Konzertmeister Treiber unter- richtet schnellst. n. neuerfundenem System. Akkord., Klavier, Violine, Gitarre.— Telef % n Fl n B. 5. D., das E. 5 ge Ha utmittel, das in O zwei Sekunden bis tief in die Haut- MAN CHEN es sich beim ärgsten Hautausschlag N SUrEN FAN G. bewährt, und dennoch so hautfreund- 0 lich, dass es sogar der zartesten 6 MACHEN Six Haut schmeichelt. dunch kbit kN AMElGE Sie endlich mal Sqhluss n ärgerlichen Fickel- em, fleckigem Teint em Haut- Zeit, dass machen mit de chen, mit unrei poren eindringt. Es tötet die Keime, Juckreiz hört auf, die Haut heilt D. D. D. ist so wirksam, dass DDD Für über empfindliche Haut den mil- den D. D. D. BAL SAM und die desinfizierende D. D. D. S EI F E. ee Seite 30 MORGEN 70 Millionen Schreibmaschinen n„ Voerließen seit 1904 die ROYAL- pro- doktionsstätten— ein hervorragender Be- Weis för die Wertschätzung dieses Spitzen- fabrikates durch Millionen Büroschaffender in aller Welt. eichtungweisend für Gegenwart u. Zukunft: Die 10 millionste Schreibmaschine War eine ROVYAL- ELECTRIC, in der sich die Erfahrung von mehr als einem halben Jahrhundert mit den jüngsten Erkenntnissen technischer Entwicklung vereinigen. N ScHREIBM ASCHINE enn MANNHEIM Heute SONDER VORFUHRUNG uo 200 bn, 9 Waschautomaten Wäaäschetrockner GSeschirrspöloutomoten Kühlschränke Tiefköhltruhen Milſionepfoch bewährt Vorfübrung— Fachliche Beretung— Kundendienst— 565 ell IHE RES re GVA- Passage P Wie war Ihr Hadr? Und heute?— Kommen Sie desholb zu einer mikroskopischen Untersuchung, die jeden Mit- woch durch Herrn Schneider persönlich in unserem Damen- und Herrensqlon von 9 bis 13 und 14 bis 18.30 Uhr stattfindet. Georg schmgibER à sou, Mannheim, M 1, 7 felefon 2 10 38 62j6hrige fätigkeit unzusk u. EMTRAMSpORTE * Jofi- Jos. Fischer, Friedrich-Karl-Str. 14 co uschmiedemeiiter- uweller Nur ein PDunschtruum? Zu einem erholsamen Plauderstündchen im ge- mütlichen Kaffeehaus soll es heute nach einem Einkaufsbummel nicht mehr reichen? Aber warum denn? Wenn Sie sich für Ihre Ein- käufe vorher rechtzeitig durch die Empfehlungen in unserem Anzeigenteil beraten lassen— das haben Sie ja so bequem—, sparen Sie nicht nur die Zeit, sondern obendrein auch noch das Geld für den Kaffeehausbesuch. Und sicherlich noch manches mehr! Anzeigen waren schon immer eine wichtige Ein- Kaufshilfe. Sie sind es heute, da das Leben so teuer geworden ist, erst recht. Aufmerksame „MM-Anzeigenleser können sich stets manches Zusätzlich leisten. Darauf kommt es an beim Fernsehen. Stoße Setätecuswoh] fochm. Bedienung- Vorbildlich. Kundendienst- Angenehme Zahlungsweise Gehen Sle deshalb zu: Mannheim, Kunststr., O 7. 23 Telefon 2 39 58/59 RADIO-HFECK N 1 nach Unterstmatt 14 Jahre 6,50 DM Ank. in Unterstmatt: geg. 9.00 Uhr. Rückfahrt Ankunft in Mannheim: Kaufhaus VETTER jeden Sonntag Wintersport-Fahrten in bequemen Reiseomnibussen Fahrpreis: gruppen ab 12 Hinfahrt: 6.00 Uhr ab Man (Schwarzwald) Erwachsene Omnibus-Reisedienst BAUER, Mhm.-Feudenheim 7.20 DM, Sport- Personen und Schüler bis nheim, Kaufhaus VETTER 17.00 Uhr ab Unterstmatt. Segen 20.00 Uhr. Bel günstiger Schneelage auch nach Sledelsbrunn im Odenwald. Auskunft, Anmeldung und Fahrkartenverkauf: Kaufhaus VETTER; Mannheim Sportabteilung— Telefon 2 19 01 1 Geschäfts- Anzeigen g sind mre Schuhe repariert! In 2 Tagen R 4, 22 Schuhmacherei Schmelcher Pelz-Häntel. Jacken Reparaturen, Umarbeitungen. Pelzhaus Schüritz, M 6, 16, part. Nach Ralsers lauter Saarbrücken SPEDITION LER 7 63 33 Flsehe r, Malerurbeiten r 27 6 Last-Exprez, L 8, 6 Tel. 2 2156. Umzüge, Transporte. Dauerwellen 9.- u. 7.80 individuell. chic, elegant, modisch im SALON ELSE WOLF. G 3, 4, Telefon 2 55 39. Theuwissen, Telefon 5 14 62. Nach pirmasens und Zweibrücken SPEDHTION LERCH 763 83 Organisation liefert Reinhardt. Buchhaſtong Qu 2. 8, an der Konkordienkirche caro: Mödbelfernverkehr Otto Bender, Intern. Möbeispedition. Mannheim. D 4. 6. Telefon 2 11 75. „Hicoton“ ist altbewährt gegen Bettnässen Preis DM 2.65. In allen Apotheken. Möbeltransporte Stadt, in-, Auslond u. Ubersee J. Kratzert's Möbelspedition Heinrich-Lanz-Str. 32, Tel. 4 37 88 Rote Radler Tel. 3 36 07 transportieren alles! Nach und pforzheim spEDITIONIERCA 7 Handelsklasse- Schilder Gewerbetafeln fertig t 2 Tattersallstr. 17 H. Fries Telefon 4 48 01 Helzöllagerbehälter eigene Produktion J. Körber& Co., Mhm.-Rheinau Modische Knöpfe gut sortierte Kurzwaren HILDEGARD FRANZ Seckenheimer Str. 112 IND AM FlUGEL. ONSLOW.: THUILLEE: S — DIENSTAG, EINTRITT SPRE MUSIKALISCHE AKIHDEMIE DES NATIONALTHEATRER-ORCHESTERS E. V. BLISERVEREINMIG UNE DES NATIONALTHEATER-ORCHESTERS IBERT. TROIS PIECES BREVES HINDEMITH: KLEINE KAMMERMUSIK OP. 24 3. KIMMERMUSIK-IBEND NMANNTIEIVM. WIRTSCHAFT SHOCH SCHULE. AULA DEN 21. JANUAR 1958, 20.00 UHR RICHARD LAUGS QUINTETT F. pUR EXTETT B-DUR Op. 4 N 5.— DM BIS 2,50 DM 10täg. Reise nach ROM bc S Ncucceuoo Ab 14. März mit SoNNENEX PRESS(Liegew. ab Stuttgart) direkt nach SIZILIEN und GOLF von NEAPEIL. I2täg. Reise mit Aufenthalt in TACRMINA oder vuLcANoOo 10täg. Reise G0LF VON NHA PERI,(Sorrent, Amalfi Capri, Positano, Insel Ischia) Verlängerungswoche möglich MANNHEIM,) 7, 16 (Planken). Ruf 2 30 83 ab PM 218, ab DM 231, „ ab DM 291,.— vom 30. März bis 12. April 5 ausgesuchte Reisen nach Hirfechenland 1958 mit Orientexpreß 15 Tage CAPRI, 15 Tage GRIECH 15 weitere Flüge: Portugal DM 15 Tage COSTA del So(Volipens.) ab DM 358,.— Flugreisen: 15 Tage MALLORCA(Vollpens.) Ab DM 383,.— 15 Tage KORSIKA(Vollpens) ab DM 410, 15 Tage COSTA BRAVA(Vollpens.) ab DM 425,.— 15 Tage IBIZA(Vollpens.)))) ab DM ü 479, IScCHIA(Halbpens) ab DN 519,— 15 Tage span. Orangenküste Vollp) ab DRI 565, 15 Tage SZ IAEN(Halbpens) Aab DM 374,.— ENLAND Halbpens,) ab DM 590,— ab DRI 395, Tage Roseninsel RHiODOS MHalbp.) ab DM 638, 748,—, 23 Tage Teneriffa DM 783, 14 Tage Aegypten DM 390,—, Marokko 930,—, Persien 2175, u. a. OSTERN 4 Tage PARIS ine 1. Fahrt, Hotel, Uebern,, Frünst. DM 73,.— Skigebieten. Slllanrep: Teprvercürz noch gute Unterkünfte in 17 Samstag, 18. Januar 1958 Nr. Wer von Möbel spricht. denkt auch sofort an MUBELI-KTIN GER, denn viel geld können Sie sparen, wenn Sie vor lhrem Möbelkauf unser reichhaſtiges Lager onverbindlſich besichtigen. Praktische, moderne Wobun- u. Polstermöbel Wie man sie heute wünscht, können auch Sie sich leisten. Hier einige Beispiele: Kombi- Schränke in vielen Holzarten. 200 em 318.—, 230 cm 368, Polstermöbel Chaiselongues in versch. Liegen in versch. Schlafcouches in versch. Kippcouches in versch. Polstersessel in versch. Schlafzimmer Eirnbaum kompl. Ribs kFonpl, Küchen in natur und elfenbein Farben Farben Farben Farben Farben 5 180 em ab 275, 250 em 388.— ab 73,50 ab 118, ab 149. ab 185, ab 37,50 ab 543, ab 695, ab 169. Lieferung frei Haus! Günstige Zahlungsbedingungen. Unser Wahlspruch, wie seit über 50 Jahren: Möbel Klinger- billig immer MANNMNEIM-tAüeSERGTTER- 0(gegenüber der„Felina“ SR. 18-20 Ter: 53070 2 Griechenland INTERO PA Reisebüro Gmbh, Hamburg 1 Ferdinandstraße 68 Ruf 32 21 11 11. bis 27. febfuot ab Genua italien Agypten- Griechenland. ab 535. 28. Februar bis 15. März ab Venedig jugoslawien- Griechenland- Türkei. ab 505. 16. Mötz bis 1. Aptil ab Venedig jugoslawien- Griechenland- Agypten ab 695. bis 18. April ab venedig Libanon- ljugoslawien ab 695, sotoie weitere Mittelmeer- und Vordlandreisen Zahlreiche londdusflüge— Deutsches Bedienungspersond Prospekte und platzbelegung in ihrem Reiseböfe und bei N E TTTLLL TANZ SCHULE GEISERT. * 25„A MIeIlTI A“!- GASTSTATTEN, paul-Martin-Ufer 3 Sonntag, den 19. Januar, 16.00 Uhr 14 LUöhr- Tang Tee in Verbindung mit dem Jugend-Tanzkreis„BLAU- SILBER“ der Tanzschau von Geo u. Lilo Geiser 8 in Standard- und lateinamerik. Tänzen. Eintritt frei! 5 kährt jeden Sonntag nach Untersimatt/ Hornisgrinde Schwarzw. Abf. 6 Uhr Marktpl. Fahrpr. DM Rückf.: 17 Uhr 7.20 OMNBUsVERKEHR JULius KUBIcKI Gewerkschaft Otfentliche Dienste, Transport und Verkehr Kreisverwaltung Mannheim EINLADUNG. Am Montag, dem 20. Januar 1958, 14 Uhr, findet im Saal des 1. Geschäftsbericht 2. Neuwahlen 3. Verschiedenes Gewerkschaftshauses Mannheim, O 4, 8-9, die diesjährige Hauptversammlung der Rentner und Pensionäre statt. Die Tagesordnung lautet: Zu dieser Versammlung laden wir hiermit alle Rentner und Pen- * sionäre einschließl. der privaten Sparten frdl. ein. Der Vorstand 1 Für Erholung und Skisport im südl. Hochschwarzwald, Feldberg- gebiet emptiehit sich der 35 L. KRGMHNMENHOFEHE. m. all. Komf. Neustadt /schwarzw., Tel., 640, Kneipp- u. Luftkurort Besitzer: Mannheim— R 1, 15 Telefon 225 33 hen Sie Ruh d Erhol— 5 e Sie bitte e HERTELSBERGER HOF Wir bieten mod. Fremdenzim. m. fl. W., gemütl. Aufenthaltsräume, waldr. Ggd., 3 gute Mahlzeit., z. Preis v. 7,- DM einschl. Bedieng. u. aller Nebenkosten, incl. Heizg. mtl. Pensionspreis 190, DM. WILLI GRUBER, Hofgut Unfer-Moss au bei Erbach i. O. Transporte„ ½12 t funrt aus 4 Widmann. T. 205 00 Ul. 265 10 Ulfeuerungen vollautomatisch liefert J. Körber& Co., Mhm.-Rheinau Gardinen-5 Alphornstraße 1 waschen, spannen, chem. reinig innerhalb von 3 Tagen, nur chnelldienst 3-15, Telefon 5 33 30 en, auf- u. abhängen, auf Wunsch dureh erste Fachkräfte. Umänderung und Neuanfertigung im eigenen Atelier 22 Nach freiburg i. Br. Lörra Rhein- u. Wiesenthal SPEDITION TLERCH 763.33 5 Remdenkragen erneuern u. Manschetten. Annahme Qu 5, 3, Laden und Sus. Vogel, Aßmannshäuser Straße 3. NU HEINRICH Fotodruck u. Verfielfältigungen O 7, 23, Kunststraße, Tel. 2 47 98 Gashelzung— dann Rothermel am Ring. Tel. 2 29 81/2. Gelegenheitskauf! Wir kauf. u, ver- kaufen laufend Damen-, Herren- u. Kinderbekleidungen aller Art, (Abendkleider, Smoking, Pelz- mäntelh). An- u. Verkaufs Etage Heidelberg, Bergheimer Str. 45(im Hallenbad), Telefon 2 63 20. AUS DEM S der Mensch, Inr Leute, merkt Euch das, niebt Mar kenuadr e) auf dem Tische! *) Markenware wie z. B. die spanische PIERRO P- Apfelsine: Eine immer noch besser als die andre! ORANGEN Spanien Die Kuh frißt einfach ROr- ONNHSEN grünes Gras, LOD So üpug- Lloyd Reiseböre I. 4, 2 Planken) Tel. 2 29 95 N 1. 1 HADEFA) Tel. 2 26 00 Verlängerung möglich! Buchen Sie noch heute bei elne IOUROPA REISE Ferienziele für jeden Geschmack Eine Auswahl aus dem erlesenen Programm: Fahrt in Liegewagen mit 7 Tagen Aufenthalt Winter fahrten: Frühjahrs fahrten: Bayrische Alpen: Schweizer Süden: Ruhpolding ab DM 117.— Lugano ab DM 216.— Bayrischzell ab DM 111.— Locarno 4 ab DM 216. Mittenwald ab DM 121.— Montreu«õ. ab DM 216,.— Schwarzwald: Gardasee Hinterzarten„„ RI d er ae Menzenschwand ab DM 92,.— Torbole. ab DM 191.— Usterreich: Malcesine ab DM 205,— Kitzbühel ab DM 157.— lieni era: Seefeld„ m 55 ö Bordighera ab DM 213.— Schweiz: Santa Margherita ab DM 206, Grindelwald ab DM 192,.— 5 3 3 Pontresina ab DM 226,— Spanische Riviera: 125 Arosa ab DM 256. Lloret de Mar, ab DM 306, 5 5 2 Tossa de Mar. ab DRM 297, Italien: Blanes ab DRM 283,— Madonna. 8 3 di Campiglio ab DM 197.— Französische Riviera: San Cristina ab DM 197.— Menton ab DN 252,.— Cortina Juan-les-Pins. ab DM 255, d'Ampezzo ab DM 233. Cannes ab DM 249, ——— MOENEN Seite 31 1 e eee eee ee eee ee ee e eee eee e. . 8 9 5 Ame, Aue, ae, wee, en,, z&bel 8 2 5 85 8 + 286— 1. 8 5 auc Sessi d 8 5 545,— 695,— 169,— igen. 8 8 rr . S 3 e e Nr eee eee Sc c O T 1 gummi u, at wee, Zu unk, bee J 2(7891. 17.00. 20. 30 · S0. a. 3.45 ue Jon 40— Arrauver, Telefon 20444 e CCUECVCVVVVUVVVVVVVTVVVVVVVTTVVTTTTbubb 5 5 ee 900 f 18.30, 20.45 Mach Dir ein paar schone Stunden: U L IV 2 R S U M 5 23. donnerstag E 853. 10.45 on, du Stadt meiner Traume ee 2550 Geh in's Kl NO Vortragssaal- Kunsthalle 13.45 Sonntag 5 0 Des großen Erfolges wegen sind NEUTE SANTA 14.00 Märchenstd. FRA HO LLE O 5 5 22 Tel. 2 31 23. 2. Woche Telefon 2 50 25 ö 2 2 S dd t 1 Heute 22.45 Burt Lancaster plANKEN 12 30, 16 bu, 18.30, 21.00 A HAAR 1320, ie, 16.30, 21 Bibi Johns une Friedel Hensch u eutscher Heute 23.00 DiE KILLER AA LGerdner 9 Romy Schneider, Karlh. Böhm Audrey Hepburn, Fred Astaire N 02 1 1 5 Fcil 5¹ 7 1 „( sen oofcer adrigalchor 80,. u Das Sc lofin Tirol Telefon 2 02 02 I Sa.-So. 13.30), 15.30 ö f BUHNE vekannt durch seine häufigen Sa. bis Mont. 18.30 u. 21.00,—— 8. listen eee dee eee eee derdelesce, A eee en un ene ee e iselotte Pul O. E. H„Wenn Frauen schwindein“(16) orstellungen K K FE RTALI 13. i: 1 1 der Meisterdieb“ 9 siehe Inserat! anwesend 9 1 en lisches Lustspiel in 1 805 5 rg an 2 — Am Ring T. 40396——— 3 m christian David Das haut hin Sonntag, 1 Ui ScHAUBURG 2 10 0 21 olt Wa 5 n 1050 V. 3 1. mit Peter Alexander„Pat und batactten 14, 16.145, 18.30 as Mädchen 5 5 ier-, sechs- und ac Grethe Weiser wir sind wieder da-“ Edith Mill, Helm. Schneider in zen Strümpfen 409 5 5 ee 8 dem Fbf.„IAGER BLUT“(6) pi KUngEI N chöre von I. M. David- 5 S0.), 16.15, 18.30, 21. Tel. 2 04 44 5. Woche! Scl 17 u. 20.30(S0, a. 13.45 Uhr) e er ee— 05 7885 Carl Orff- Paul Hindemith 85 75. 5 4.. 8 r ee apfel e 10 0 8 05„„ pala T J 1, 6, Br. Str., T. 5 0 2. ee ee Oro THOMAS und sein Ensemble 5 der Vereinigung Einladung Zum Lichibitderuorttag So. nur. 9 r e(Heute geänderte Anfangszeiten: 15.1517. 45 20.30) 8 f. Zeitgenössisches Geistesleben— e e eee berge cneden 20 Cod 8 i Ders. eren Botger und i i UNIVERSUM Ter 53 55. contre as 1. gen bebenmf—— Mittwoch, den 29. Januar, um 21.00 Uhr. i 8 58 ect e, 3 CCC((( 5 ö Sonntag vorm. 11.00 Uhr: Der neue Farbfilm Jeuet an der uli gibt in seiner humorvollen Art interessante Aan EHISCHEA HIER lips. Donnersterg, den 23. 1. 1958, 20 Uhr, im Rosengarten „Ein Meisterdobend der Spitzenklasse“ mit: ZARAH LEAN DER 5 d beliebten St. Im Rahmen der Vortragsreihe— Musenscel— Eintritt frei! U Menschen und ihre Arbeit in der Kolossal- 5 170 liebten Stars von Rundfunk und Schelhplatte„Akademischer Winter“ spricht 1 1„ 8 — werkstatt des Ruhrgebietes. WO gang Sauer. Arne Hölphers am Montag, dem 20. Januar 5 11 leben ons E ren soch, vun itten Sie, Tel. 2 31 23 Millionen werden diese ae VVVöTch 8 5 K 1 pi p pi 5 5 3 im 5 55 Eintrittskarten in unserem Geschäft abzoholen. stampfende Welt des Ruhrgebietes niemals— unsthalle Professor Dr. Wal- des N Aber die Farbkamera„ 1 85 arharud Kisr le enn/ ipers ter Mönch, Wirtschaftshoch- g N. 3 Wr f 8 lee kante eg ee Suden Hans Lorenz der Schwabenhans! 6».5ſ‚f—l 0 7.5. Flanken d Per Film wurde ausgezeichnet mit dem Prädikat lle 5 äre e rlüm wurde ders wertvoll Kurt Prutsch-K uufmunn · Owen Williums bon luan- Ein Drama rel. 2 68 44/45 0 2 85 70 Dur e Ilse Imhof- Orchester Addi Malus der europäischen Bühne Samstag, 23 ETIIIII in dem spannenden Kriminalreiger Kart, ab 2,50 PM, tägl. ab 13 Uhr, Sa. u. So. ab 11—(Molina— Moliere— Mozart) 3„Universum“ u. Zigarren- schmitt, Planken-Hauptpost J Auf der schwarzen liste N rimtritt rei: Pen- Am Meßplatz — FUR UNSERH JUGEND tand relefon 5 1186 Sonntag, 14.00 Uhr F. 2 5 1 walt bieneys Brei cabalieres(ab s freig) 28. Siena 2000 CAFE WAGETE. Namn— P 4 2.10 2 1555 l samstag, 20.11 Uhr Sa. 23.15 Uhr. Num. Plätze. Ein exot. Film(10) Rosengarten- Musensaal 5 erg · 2 cb reite lsweld v. 1 5 Großes Faschingstreiben Heute Sems teig Ke Hafendirne Santa Margarita) Die Deutsche Jazz- Förderation stellt vor: mif Tanæ t 2 1 . 80. 11.00 Unr. Er mäß. Preise. Prädikat Wertvoll L 822 1 95 8 in den 1. großer Kappena bend(Verlängerung) Ein Festivel för elle freunde des Dikxielenel une des 470 Gfulge. naeten tb Zadiber der Natur& Site modernen Jazz Aus der Wunderwelt des Waldes und von den a . 5 4 mit den von der DEUTSCHEN JAZZ-FURDERATTION als A 5 Geheimnissen des Tierreiches. 5 4 1 AL Z Mus lk ER MAUH EN— Karneval- Gesellschaft LATTIEHNAAG e...ẽ Zauberhafte Grofaufnahmen. este deutsche 1 8 AM PARADñE FLAT TZ. kl. 283 87 bezeichneten 15 80 L 18 TEN in den beiden Ensembles Tischbestell 885 nnen, ene e, 5 DETER UND DER WOLF von serge Prokofief f Samstags brettlin wir Sp 0 5 U. Ein musikalisches Märchenspiel, aufgeführt von dem Kinderballett bis früh um 5 im 8* 5 Lotte Kissel-Gern Sonntags dann wieder— es sei.. Kinder- Sinfonie von Josef Ha 1 1 7 f ydn für Streichorchester u. Kinder- wie immer bis 3... Wenn n recht ist! instrumente.— Ausführende: Musikschule Leonore Godeck-Fuchs. Karten zu 2,, 3,-, Kinder bis 10 Jahren 1,50 DM, a. d. Rosengartenk. Deutsche Dixieland Stompers INN z mit Tobby Fichelscher Blues! N' Boogie Ran Lüderitz u. a. und Deutsche All Stars 1958 Eine Heinz-Hoffmeister-Journee DiE KURBE 4 Nur Sonntag, 2 Januar, 14.00 Uhr e e 1 Seine Majestät der Seehund Kleine Preise(Freigeg. ab 6 Jahren) IM SONDERZTKLUS Nur Sonntagvorm. 11.00 Uhr 6. und endgültig letzte Wiederholung GALINA ULANOWA, die weltberühmte Solotänzerin in RoMEo u. JuriA's letzter Tanz Eine Glanzleistung russ. Ballettkunst in Farbe nach einer Tragödie von W. Shakespeare. (Freigegeben ab 12 Jahren) 5 Heute 10.00, 11.50 und 22.30 Uhr Sonntag nur 22.30 Uhr 116 mn u. Liebes erwachen Telefon 2 50 76 Aufklärung gibt dieser Fiim über 1 das Problem: 5 N B ERGBRAU-KLAUSE Schwetzinger Straße 116 Karten zu 2,.— bis 6,.— DM in den Vorverkaufstellen: Schmitt, Böttger, Schleicher, Heckel, Ehret, Verkehrs- verein, Vetter, Dr. Tillmann. Kühiwein, Schrecken- berger, Gutmacher u. ständig an der Rosengarten-Kasse Höhengaststätte MOLKENKUR HEIDE SER HE UTE, Samstag, 18. Jänner 1958 Samstag, 18. Januar 1958, Großer Kappenabend Was cab Ned aN aD* det en rammie Zipf. Haus- Ball Klinik für Naturheilverfahren u. 1 behandlung DA HN(Pfalz) 5 2 Zeitkrönkheiten. Ptenzgerkraniheft, Magen, geden Samstag und Sonntag Feim. Hans Malleier Darm- Geschwüre, Neurosen, Asthma usw. Faschings-Musik Naturgemäße Heilbehandlung, Diät, Atem- u. Heilgymnastik, Psychotherapie, autogenes Kleines Bürgerbräu Training, Hypnose. Neu- Eröffnung Ludwigshafen, Bismarckstraße 72 Gutbürgerliche Küche% MANNHEIMͤ, H 4, 8 „Selioar aer Keꝭ˖“ wasn an Junge Mädchen— reife Männer! N 14 Tage Erholungsurlaub 139,— DM b. fr. Hin- u. Rückf. ab Mhm. Haus 1 5 1 S 1. mein. inmitt. herrl. Tannenwäld. Für Unterhaltung sorgt der Gitarren-Virtuose Nr gel. Priv.-Pension. Halbhöhenlage NATAN PUPPE aus Balut (30 km von Freudenstadt). Gute d N 43 N 2 5 5 e e Augartenstr. Einladun Ss Küche, 4 Mahlzeiten. Ab März bis„„ eee Geöffnet bis ½3 Uhr. ese tens, 11 Telefon 434 9 Luser wd J. 30 rb 0. 0 Es laden herziien ein- M. G. und Frau K ER N 5 N— 8 Uufschl. b. 2 9, b. J. 50%, ae 8 15.30. 18.00, 20.30 zur öffentlichen Versammlung ab 1 0 J. 100%. Kostenl. Aufenth. 8 5 8 Jugend ab 16 J. geg. Mithilfe i. Haush. Für separ.* — 8 geleg. kl. Landw.(3 Kühe, nur 2 HARRY BELATONTE f f Es spricht der Mannheimer Stadtrat Milchwirtsch) sowie Obstanlage, 5 Slimmung und Jana J. MASON N 8 5 suche ich geeignete Kräfte. Ab Im Dschorr-Brau O 6. 9 DOROFTHY DANDRIDGE ö 8E I. J 0 September wird 4-Zi.-Wohng. mit 0„ . e Ludwyi Teller 1. Kam. frei. Bel Eignung evtl. f 0 2 spät. Uebern. d. ges. Betr. Sich. * J e g— 5 85 Existenz; für rüst. Rentn.-Ehep. 5 5 5. über aktuelle kommunclpolitische Themen, evtl. m. erw. Tochter u. Sohn bber gie men digtofteren maß ee 0 am Mont eig, dem 20. Januar 1958, um 20 Uhr Tischbonnet Ein Farbfilm in Cinemascope 1— 4 2 5 5 Täglich: 16.00, 18.18, 20.30 Uhr ache, Ee im Ei c hbaum- Stammhaus, P 5, 9 Fahnen 5 TTA 16 OHR Jugend ab 16 Jahren Abzeichen nA Sonntag, 14.00 Uhr Für unsere Jugend Sonntag, 13.30 Uhr Stadtverband Ei Speziqlanferti ver Nei ung ade eine e RkIE DEMOARATIScE ARTEN Dp) Lage Fee e N ürchenterb fim 8885 m. Karl ä 0. Corr Nixe NA, 7 MII DER KAC ETLLFE HANS MICKTLEV Seite 32 MORGEN ö 41 N 8 Samstag, 18. Januar 1958% Nr. Das Erlebnis von Jakob Schaffner Es ist noch früh am Tage. Die Terrasse be- Einnt sich erst zu füllen. Aus dem Kurhaus und dem Grandhotel kommen tropfenweise die Spätaufsteher zum Frühstück. Die Ka- Pelle— zwei Geigen, eine Flöte, ein Cello, ein Kontrabaß, ein Flügel spielt den Hoch- zeitsmarsch von Mendelssohn. Die Musik ist eben stark genug, die Terrasse mit einem leichten melodischen Gespinst zu überrieseln; über den Platz hinaus reicht sie schon nicht mehr. Die Sonne steht hinter dünnem Ge- Wölk, in dem das Licht aus verborgenen Quellen spielt und geheim flutet. Die See atmet kaum. Ab und zu geht ein silbernes Zittern und Gleiten über die ganze Breite hinweg und verliert sich unnachweisbar in die Ferne. Lautlos bewegen sich die befrack- ten Kellner zwischen den weißen Tischen. Die Dame mit dem kurzgeschnittenen Sübrigen Schopf und den jugendlichen Augen hat einen Gesellschafter bei sich, einen Men- schen von dreißig Jahren, Slattgescheitelt, in buntem niedrigem Kragen mit kleinem Quer- binder, blauem Rock, weißer Flanellhose, Strandschuhen und blauseidenen Strümpfen, weder bedeutend noch unbedeutend, etwas mehr als mittelgroß, von guten, ungezwun- genen Bewegungen: ein Mann, der als solcher Wirkt und auch so genommen sein will, nicht mehr, nicht weniger. Sie nimmt ihn sichtlich so. Ihr gefällt seine Kraft, der leichte dandyhafte Zug seiner Ad- zustierung, der ungeschminkte Appetit, mit dem er sich die Brötchen streicht und mit Käase belegt, und sein weltgewandtes Ge- spräch. Er kennt alles und weiß eine Menge von der Welt. Von der Philosophie ist er Weniger berührt, dagegen fühlt er sich in der Poesie zu Hause, und die Musik ist seine Hei- mat, während er sich in der Geschichte als glatter Ignorant bewegt. Er ist Gegenwart und sonst nichts. Gegenwart sind seine Ge- schäfte, seine Frauen und seine Sportinter- essen. Seine heftigste Gegenwart ist zur Zeit die Frau mit den silbergrauen Haaren und dem Gesicht eines jungen Mädchens. Er kennt flüchtig ihren Mann, der nicht hier ist, und benützt die schwanke Beziehung un- gesäumt zu einem Angriff auf die Frau, einem Angriff, dem sie lachend standhält, und der Sie doch nicht ganz gleichgültig läßt, denn er bedeutet einen Erfolg, wo sie ihn nicht ge- sucht hatte. Und sie ist noch keine Greisin. Ihre Pulse gehen rasch und kräftig wie in ihrer Jugend. Ihre Sinne sind frisch und er- regbar. Ihr Herz hat viel erlebt, ohne verlebt und müde geworden zu sein. Hier aber sitzt ein Mann mit Wünschen und Erfahrungen, ein Mann von Verwöhnung und von Routine, wie ihn reife Frauen sich gern gegenüber Haben. Es beleben jüngere Frauen den Platz, die ihr den Triumph neiden, schöne und ver- Tührerische Erscheinungen, denen er bloß ein munteres Wort zu gönnen brauchte. Aber er ist nun gerade stolz und versessen auf diese Eroberung. Wie jene gibt es Tausende, diese kommt nur immer in der Einzahl vor. Sein rundes, gesundes, glattrasiertes Gesicht ist wieder ganz Spannung. Nein, einen gleich- gültigen Erfolg kann man es nicht nennen. „Und wie geht es dem Fuß heute, Frau Mara?“ fragt er. Seine Augen stehen ihm glänzend und mit genußfreudiger Neugier ganz vorn im Kopf, während die ihren etwas tief liegen und die Melancholikerin verraten. Die Frage lautete so artig und lieb, dag sie jetzt ein wenig aufleuchten, und lächelnd gibt sie zurück:„Danke, bei dem faulen Leben, das ich hier mit Ihnen führe, wird ihm ja nicht zuviel zugemutet.— Aber wenn es Ihnen recht ist, so wollen wir ihn gleich auf die Probe stellen.“ Ihm ist es sogar sehr recht. Er wischt sich noch schnell die Lippen, und sie stehen auf. Sie greift nach ihrem Stock mit der Gummi- Zwinge. Langsam verläßt das Paar die Ter- rasse, während wenigstens fünf Dutzend Augen ihm folgen. Leicht hinkend geht sie über die Fliesen, steigt die Freitreppe hinab und bewegt sich über den offenen Platz nach dem Strand mit der Brücke. Aber vor der Brücke biegen sie nach links ab, um nach dem Wald zu kommen. „Der Strand ist noch nichts für mich“, sagt Sie.„Der Wald ist eben und hat feste Wege. Ja, ja, soweit kommt man, Polten.“ „Ich kann nicht zugeben, daß da irgend- welche Moralschlüsse bindender Art gezo- gen werden“, widerspricht er fröhlich und schwippt mit dem Stöckchen durch die Luft. „Andererseits verehre ich keine weibliche Eigenschaft so aufrichtig wie die Koketterie. Frauen ohne Koketterie sind mir Suppe ohne Salz.“ Er vertieft sich in das Thema, breitet es Alls, Zieht Beispiele heran und wendet viel An, um gerade jetzt leicht und geistreich zu sein. Sie merkt die Absicht und ist keines- Wegs verstimmt. Als eine ernstliche Schön- heit, die die Erfolge wie die üble Laune kennt, humpelt sie graziös und nun sehr Wwohlgelaunt unter den hundertjährigen Bu- chen dahin, von Sonnenlichtern überflirrt, Auf den Ruf des Pirols hörend, keine Blume am Weg auslassend, hundertfach beschäftigt, voll von huschenden Gedanken und rasch gleitenden Empfindungen. Die Frau ist ohne- hin weniger an die Zeit gebunden als der Mann. Für sie gibt es kein Nacheinander; bei ihr ist alles gleichzeitig und nebeneinander mit gleichen Rechten. Während Polten von ihrem Typ zu sprechen beginnt, denkt sie: „Ahal“ und bemerkt mit mütterlicher Liebe einen jungen Distelfinken auf einem Zweig, sieht einen Buchenstamm übersät mit kleinen und großen aufwärts wandernden Schnecken, gleich darauf einen zweiten und dritten, und Hört die See leise durch die Stämme raunen. Vielleicht ist sie ein wenig fahrig geworden. Auch hat sie das Liegen mit ihrer zerrissenen Sehne ungeduldig und nervös gemacht, mög- licher weige noch erlebnishungriger als sonst und darum auch für Anfechtungen und Eroberungs versuche zugänglicher. „Polten, reden Sie keinen Unsinn!“ Sagt sie plötzlich.„Einen weiblichen Typ, das gibt es gar nicht. Immer müßt ihr einschachteln. Könnt ihr nicht jedes Geschöpf für sich neh- men?“ Er hebt ein bißchen wichtig den Finger: „Kommt alles, Frau Mara. Vom Allgemeinen gehen wir jetzt ins Einzelne. Ohnehin meinen wir immer, wenn wir von den Frauen reden, die Frau, der wir so selten und meistens nie begegnen.“ „Was habt ihr denn für besondere Rechte, daß ihr so große Ansprüche macht?“ wirft sie ein wenig brummend hin. Vor ihr flattern zwei Zitronenfalter durch das Lichtgespingt des Waldrandes, so windstill ist es heute. Immer wieder leuchtet ihr weißer Kopf mit dem Wuschelhaar ihrer Jugend auf, und ihre Augen durchlugen warm und lebendig die Waldgründe nach Abenteuern. Er geht zum großen Angriff vor.„Rein verrückt!“ denkt sie erfreut.„Aber hübsch und sympathisch.“ Zuviel darf sie ihrem Fuß übrigens nicht zumuten; bereits beginnt er wieder zu schmerzen. Ein bißchen verschlech- tert sich ihre Laune. Schon eine Weile ist ihr Blick suchend unter den Bäumen herumgegangen. Jetzt hat sie eine Bank entdeckt, und sie geht darauf zu. Etwas mürrisch unterbricht sie den be- henden Redefluß des jugendlichen Begleiters. „Wir wollen uns dort setzen.“ Er folgt ihr und spricht weiter. Ihre Augen und der Mund haben den Ausdruck von Leuten, die seit Tagen und vielleicht Wochen immer den- selben Gedanken bewegen, ohne noch damit zum Schluß gekommen zu sein. Ihre Miene zeigt Unruhe und Widerspruchsbedürfnis. Aber wie sie zu sprechen beginnt, zeigt es sich, daß sie ihm ehrlich gut ist. Sie hat ihn unterbrochen.„Polten, auch das ist Unsinn, was Sie da vorbringen“, sagt sie gütig und mit halbem Lachen.„Warum? Darum? Was wollen Sie überhaupt mit einer verheirateten Frau? Wollen Sie denn wirk- lich in eine Ehe einbrechen?“ Glaubt sie nicht daran, oder will sie ihn nur reizen? Der junge Mann eifert jetzt gefühlvoll gegen sie. Was heißt ‚verheiratet? War die Ehe zuerst oder die Natur? Und haben wir nicht alles durch diese? Es klingt hübsch, wie es immer klang. Man ist zur Rührung ge- neigt. Aber es klingt auch ein wenig dünn und wehmütig. Wie geht das zu? Sie weiß es nicht. Spricht ihr Herz nicht mit? Es spricht sogar laut und großmütig:„Du hübscher ver- liebter Bruder Mann! Wie niedlich er an die Heiligkeit seiner Selbstsucht glaubt! Wirk- lich: zum Küssen!“ Da sitzt sie wie umspon- nen von Herbstfäden, umläutet von fernen Glocken, horcht und schaut. Nachher spricht sie auch wieder. 5 „Ihr Zutrauen zu meinem freien Denken ehrt mich und kleidet Sie. Und damit wollen Wir's doch bewenden lassen. Denn sehen Sie mal, warum sollen wir das alles zerstören? Schöner kann es doch nicht mehr werden. Ich will Ihnen was erzählen, weil Sie doch S0 nett sind. Die Geschichte wird ein wenig An- bruch an Ihre Intelligenz machen.— Sie kennen ja meinen Mann. Ein Könner. Ein systematischer Kopf. Ein Realist und Unter- nehmer von unfehlbarem Griff. Von mir wis- sen Sie— ungefähr nichts, aber doch genug, um sich für mich zu interessieren. Er ist um zwei wichtige Jahre jünger als ich. Ich habe noch ziemlich spät reiten gelernt, um ihm er das Erlebnis— seine Phantasie. Nein, noch nichts weiß er. Nur das Gröbste und Alltäg- lichste hat er bis jetzt kennengelernt. Nun ist sie ganz nah und ganz jung und bloß schön. „Niemals hat ihr einer widerstehen können, Wenn sie etwas wollte!“ denkt er nieder- geschlagen. Er erschrickt nicht wenig. Es geht ihm auf, daß sie ein ganz gefährliches Weib gewesen sein muß in jungen Jahren, und er Wird traurig. Sie hat ihn hereinsausen lassen, aber sie hat ihn auch wieder gerettet. Plötz- lich nimmt er ihre weiße Hand, die blühend und warm ist, und führt sie an die Lippen. „Ich werde kündigen und packen“, sagt er. „Sie sind eine große Frau. Ich halte es für möglich, daß Sie auch sonst— früher— im- mer jedem gaben, was für ihn das Beste War.“ Jetzt geht wieder das volle schwesterliche Lachen in ihrem Gesicht auf.„Nein, Polten, das habe ich nicht getan, und das halten Sie auch nicht für möglich. Warum müssen Sie zu guter Letzt noch mit einem Schwindel ab- gehen? Ich habe jedem gegeben, was ich zu- viel hatte, und dafür genommen, was mich reizte— wie alle andern auch. Warum sollte ich anders sein?— Jetzt allerdings ist es für mich ruhiger, ihm zu geben, was für ihn gut ist, und zwar einfach deshalb, weil es auch für mich das Beste ist.— Denken Sie darüber nach. Solche Geständnisse hören Sie nicht jeden Tag.“ Das scheint ihm auch. Man steht wieder auf, um zum Kurhaus zurückzugehen. Sie Will sich in den Liegestuhl strecken, da ihr auch das Sitzen Schmerzen verursacht. Schon steigen ihm die ersten Umrisse zu neuen Taten vor dem Geist auf. Aber durch die nächsten Wochen wird ihn der nachgelassene Dorn dieses Erlebnisses noch stechen, und bevor der sich ausgeschwärt hat, wird an nichts zu denken sein. Noch ist er der Mei- nung, daß sie die Siegerin, und er als Unter- legener aus dem Abenteuer hervorgeht, aber jetzt scheint ihm schon alles in der Ordnung, und in seiner aufrichtigen Trauer regt sich wieder die erste Frechheit. „Na, ich werde Sie schon nicht vergessen; dafür haben Sie gesorgt, Frau Mara“, kräht er ein bißchen.„Wenn ich Ihrem Mann be- Segne, werde ich ihm erzählen, wie seine Frau mit jungen Männern umspringt.“ Sie zieht die Brauen zusammen. Er merkt, daß er eine Ungeschicklichkeit begangen hat. „Dann können Sie mir auch den zweiten Ge- fallen tun. Lassen Sie das lieber!“ sagt sie unwirsch.„Stehen Sie noch auf dem Stand- punkt, daß Sie Ihre Erlebnisse ausplaudern müssen?“ Er errötet tief und knabenhaft bis auf den Hals hinunter.„Verzeihen Sie“, bittet er.„Ich würde es auch nicht getan haben. Und mir ist tatsächlich so, als hätte ich ein Erlebnis mit Ihnen gehabt—!“ „Nun, das ist doch etwas!“ brummt sie und beschließt, daß ihr Mann sie als„Genugtuung“ im nächsten Frühjahr nach ge Pten zu kühren hat. Und auch ein pigcken Als Ent- gelt für diese Entsagung. Denn immerhin ist man eine Frau. Nef e der Großstadt Aufnahme: Robert Häuser . Der schweigsame Liebende von Alice penck nichts nachzugeben,. Man will ja Schritt hal- ten. Und man will jung bleiben. Gut. Wir reiten in der Reitbahn über Hindernisse. Hürden und zwei Gräben sind glatt genom- men. Kommt die Mauer mit dem breiten Gra- ben dahinter. Warum läßt er die diesmal nicht aus? Und warum lasse ich mich von ihm reizen? Nun, das Hindernis an sich; dru- ben wären wir auch, was das anbelangt. Aber wie das so geht: nachträglich erschreckt man vor seiner Courage. Auf eine flüchtige Se- kunde die kühle Herrschaft verloren, und das Spiel verloren. Mit zerrissener Sehne komme ich nach Hause. Er sagt natürlich kein Wort. Und wir sitzen da freundlich und geben jeder dem andern das Beste, was er hat, Sie mir Ihre Liebeserklärung, und ich Ihnen meine Geschichte. Und keiner braucht zu resignie- ren, weil jeder im Vollbesitz seiner Kräfte und seiner Klugheit ist. Bloß ich bin für einige Zeit unter die Invaliden gegangen. Verstehen Sie, daß auch das hübsch und un- vergehlich sein kann?“ Ihm ist zumute wie dem Wandersmann, der frisch und froh zumarschiert ist und sich urplötzlich dicht über einem Abgrund findet, oder wie dem Jüngling, der die Geliebte 2u umfangen meinte und der Norne gegenüber steht. Irgend etwas Ungeheuerliches will ihm vor den Augen aufgehen, ohne daß es Gestalt und Gedanke wird, ein Zusammenhang, nein, ein Auseinanderhang, ein klaffender Rig im Leben. Ratlos und ein wenig dumm besieht er erst ihren Fuß, blickt dann in ihr geschei- tes Gesicht, in dem jetzt wieder voll aus- gebrochen die gute Laune herrscht, in die jungen Augen, die von Mitgefühl und Frauenspott schimmern, und dann, da er das alles schlecht verträgt, aufs Meer hinaus, des- sen große Gedankenlosigkeit der seinen hel- kend entgegenkommt. Was soll er sagen? Noch reizt ihn jede Bewegung ihrer Glieder, jedes leise Rauschen ihrer Kleider. Er kommt sich hereingefallen vor und ist Wütend, er weiß nicht einmal, auf was oder wen. Er glaubt, sie bemitleiden zu wollen, weil sie micht mehr lieben kann,, merkt aber selber Sleich, wie sentimental er lügt, und wird von einem Respekt gepackt, einer Hochachtung, die ihm den Atem versetzt Ein bigchen haßt er sie; ein wenig grämt er sich; dazu fühlt er sich geehrt und sogar erhoben. „Aber wollen Sie mir einen Gefallen tun und sich damit?“ fragt sie dann, und noch nie hat ihre Stimme so warm und Verführe- risch geklungen.„Sehen Sie mal, ich bin doch zu meiner Erholung da und muß Ruhe haben. Und ich bin in dem Alter, in dem man manchmal zu denken hat. Kündigen Sie noch heute Ihr Zimmer und reisen Sie Ab. Was bliebe Ihnen auch noch übrig? Sie müßten sich nun den jüngeren Frauen zuwenden, und das wäre eine Blamage für Sie und für mich. Das müssen Sie uns ersparen. Ich würde es auch nicht gern sehen. Wollen Sie?“ Ganz überrascht starrt er sie an. Er hat schon viel versucht, und große Dinge sind von ihm vollbracht worden, auch gerissene und vorwitzige: dies übersteigt ganz einfach und mit einer, stupenden Selbstverständlich- keit“— gerade mit diesem Wort bezeichnet Daß Roquegrise heute traurig und verlas- sen ist, daran tragen die Frauen die Schuld. Käme es nur auf die Männer an, so wäre es noch so wie vor 50 Jahren: große, schöne Häuser, aus deren Schornsteinen der Rauch steigt, Keller voll bauchiger Fässer, in denen der dunkle Wein reift, und irdene Gefäße mit Ol und Eingekochtem. Auf den Wiesen könnte man die handgewebten Laken trock- nen sehen und kleine, rotbackige Kinder spie- len. Roduegrise ist ein wenig hoch gelegen in den Meeralpen; der Wein, der an den Süd- hängen reift, ist nicht so feurig wie der von Saint-qeannet. Aber sie haben da oben präch- tige Apfel, Getreide, gutes Weideland, und die Bienen finden im Lavendel ihre Nahrung. Die Männer hängen an der Erde. Sie be- arbeiten sie, der Sohn wie der Vater, der Enkel wie der Ahne. Aber man muß schon sehr tief verwurzelt sein, wenn man allein leben soll, ohne Frau. Und die Frauen wollen in Roquegrise nicht bleiben. Sagen wir es offen: sie sind heutzutage nicht mehr wie ihre Großmütter gewesen sind. Die ersten, die vor ungefähr 50 Jahren nach der Stadt gingen— als Dienstmädchen, Weil der Hof wohl einen Sohn, aber nicht sechs Töchter brauchen konnte—, weinten. Später aber, wenn sie zu Besuch kamen, rümpften sie die Nase und lachten. Sie hatten modische Kleider und Mieder und gebrann- tes Haar. Und jetzt? Die Mädchen sind lieber Arbeiterinnen oder Verkäuferinnen in der Stadt, als daß sie Kühe melkten und Schweine kfütterten. Sie haben vergessen, wie eine Wiese bei Sonnenaufgang riecht und wie gut Brot schmeckt, das man selbst gebacken hat. Sie müssen Dauer wellen, rot lackierte Finger- nägel und parfümierte Seife haben. Und daß die Geschichten, die die Hirten abends er- zählen, während die Apfel braten, schöner 1 5 als alle Gangsterfilme, wissen sie auch nicht. So wurden nach und nach von den vierzig Häusern Roquegrises mehr als dreigig ge- schlossen. Und in denjenigen, aus deren Schornsteinen noch Rauch steigt, gibt es un- bewohnte Zimmer, halb leere Ställe und alternde, einsame Männer. Nur ein paar sehr alte Frauen leben noch da. Manchmal holt man den Pfarrer aus dem nächsten Dorf— Wenn jemand stirbt. Denn Roquegrise ist nicht einmal mebr eine Pfarrgemeinde Die Alten gehen zur Weihnachtsmesse zwei Stun- den weit durch Wald und Schnee. Roquegrise stirbt langsam— wie ein alter Baum, den niemand pflegt. Madame Germaine hat ein Haus in Roque- grise, Sie hat es von ihrer Großmutter ge- erbt, aber selbstverständlich kann sie da nicht leben Kein elektrisches Lichit, kein fliegen- des Wasser. Aber sie hat das alte Haus gern, und Während d? mmerkterſen läßt sie Sich Van 1 2 1% bis zum Waldpfad fahren, auf dem man in einer hal- ben Stunde zu Fuß zu ihrem Haus gelangt. Jedesmal, wenn sie kommt, besucht sie die Alten, die noch da sind. Und jedesmal erzählt man ihr von einem, der nicht mehr da ist. Aber dieses Mal kam Madame Germaine im Herbst, was noch nie vorgekommen ist, und mit einem jungen Mädchen. Es war ein richtiges Mädchen aus der Stadt, dünn und blaß und mit großen, erschrockenen Augen: Mademoiselle Madeleine. Mademoiselle Ma- deleine hatte eine böse Grippe gehabt, und der Arzt hatte Waldluft und Ruhe verordnet. Mademoiselle Madeleine besitzt nicht die Mittel, um in ein Sanatorium zu gehen, und da Madame Germaine ein gutes Herz hat und ein altes Haus in Roquegrise, mitten im Wald, so hat sie die Kleine eben dorthin gebracht. Sie hat sie den Nachbarn vorgestellt und sie gebeten, sich um die Kleine zu kümmern. Be- sonders Vincent, ihren nächsten Nachbarn, der ein für alle Male das Recht hat, sein Vieh auf ihren Wiesen weiden zu lassen, und der ihre Bäume stutzt. Vincent ist ein etwa vierzig- jähriger Junggeselle. Seit seine Mutter tot ist, lebt er allein mit seinem alten Vater. Schön war er fie. Er hinkt und trinkt gerne über den Durst, aber er ist ein braver, ver- läßglicher Mensch, und wenn er sein Haar zeit- weise schneiden liege, sähe er nicht wie ein Waldschratt aus. Mademoiselle Madeleine war also allein in dem großen, alten Haus. Sie saß stunden lang auf der Terrasse und blinzelte in die miide Herbstsonne. Sie machte groge Spazier- gänge und pflückte bunte Zweige. Abends, bei Kerzenlicht, las sie die Bücher und Zei- tungen, die Madame Germaine ihr aus der Stadt schickte, und manchmal schrieb sie ihr auch. Die Leute von Roquegrise kümmerten sich nicht viel um sie. Was sollten sie mit ihr auch anfangen? Und dann, die Leute von Roquegrise haben wenig Zeit. Sie arbeiten hart, damit ihre Felder und Bäume eine Ernte tragen und damit ihre Häuser nicht völlig zerfallen. Nur Vincent kam häufig. Immer brachte er etwas mit. Eine schöne Frucht. Ein Ei. Irgend etwas. Er rasierte sich jedesmal, ehe er kam, und er wusch sehr sorgfältig seine Hände. Dann saß er Mademoiselle Madeleine gegenüber und starrte sie an Manchmal sagte er:„Schönes Wetter heute.“ Oder: „Wenn Sie auf den Pic gehen, nehmen Sie einen Mantel mit. Es schaut verdächtig aus im Wetter winkel.“ Was soll man auch sonst mit einem Mädchen aus der Stadt reden? Manchmal kam er auch, während Mademoi- selle Madeleine auf einem Spaziergang oder in ihrem Zimmer im ersten Stock war. Da Wartete er nicht auf sie, sondern legte seinen Apfel oder das Ei auf den Tisch, wie ein Herr aus der Stadt es mit einer Visitenkarte täte, und ging wieder. Nein Vincent redete nicht viel. Man kann in einen Menschen nicht hineinschauen. Man Weiß nicht, was in einem Mann vorgeht, der einsam auf einem Berg, immer unter alten Leuten lobt. Aber es scheint, daß Vincent in Mademotselle Madeleine verliebt war. Oder, eher, daß er sie wirklich liebte. Woher man das weiß? Oh, es ist sehr einfach. Eines Abends Madeleine las beim Schein einer Kerze— klopfte es.„Ja, Vin- cent“, sagte das Mädchen. 85 Aber es war nicht Vincent, sondern ein junger Mann in einem städtischen Anzug mit einer kurzen Jacke und einem großen Rucksack.„Ich komme von Madame Ger- maine, ich bin ihr Neffe“, sagte er. 5 „Wenn Sie Madame Germaines Neffe sind können Sie hereinkommen“, sagte Made: moiselle Madeleine. Habe ich gesagt, daß Mademoiselle Made- leine viel besser aussah als vor einem Monat, als sie gekommen war? Ihre Wangen waren runder und frischer gefärbt, ihre Kleider hingen nicht mehr an ihr, als wären sie von der großen Schwester. 5 „Ich bringe Ihnen Bücher“, sagte der junge Mann. „Danke“, sagte Mademoiselle Madeleine, Er nahm ein Paket Bücher aus dem Ruck- sack, legte es auf den Tisch und sagte:„Ich heiße Marius.“ „Ich heiße Madeleine.“ „Ich weiß es.“ „Wollen Sie heiße Milch mit Honig, Me, rius? Ich habe sonst nichts zu trinken hier, „Gerne; Madeleine.“ Und dann erzählte er ihr, daß er Land- Wirtschaft studiert habe und gekommen sel um zu untersuchen, ob man nicht mit dem verlassenen Besitz der Tante etwas Ver- nünftiges anfangen könne. Madeleine sperrte eines der großen, seit langem verschlossenen Zimmer auf, nahm frische, nach Lavendel duftende Laken aus dem Schrank, und Ma- rius zündete im Kamin ein Feuer an. Was da zwischen Marius und Madeleine vorgegangen sein mag? Er schrieb jedenfall nach einigen Tagen an Madame Germaine daß er sich gerne um ihr Gut kümmern wolle, mit dem kleinen Kapital, das er besitie könne er Vieh und Geräte kaufen, und Ma- deleine würde seine Frau werden und ihm helfen, in der Einsamkeit hier zu leben. Madeleine sagte zu Vincent, den Marius ironisch„dein schweigsamer Liebender“ ge. nannt hatte, eines Morgens:„Vincent, werde Monsieur Marius heiraten.“ „Ja?“ sagte Vincent. Wenn ein Mann eine Haut hat, die von det Sonne, dem Wind und den Jahren 80 ge- gerbt ist, daß sie wie altes Leder aussieht, kann man nicht gut von Blaßwerden spre- chen. Aber sie schien plötzlich heller zu Sein Und, vielleicht, ein wenig ins Graue zu spielen Vincent schluckte, als hätte er etwas im Mund gehabt, und sagte:„Ja, also da werde ich Ihnen von jetzt an zwei Eier bringen, Mademoiselle Madeleine, oder zwei Apfel, Und das ist wohl der Beweis, daß er nicht in sie verliebt gewesen ist, sondern daß er sie Wirklich liebte, der schweigsame Liebende Copyright by Joseph Kalmer, London)