kirch⸗ ſchol⸗ 1 29. Bam⸗ Ver· dem llags nmer lock, id ꝛi⸗ An der die —— I — ber“. enie- uard g 20 er! ungs- ocEK- bfen. eton 40/41 Lllmtee e als ndig⸗ des 93 Ar im 1933/ 3. Jahrg./ Nr. 26 DAS NMNATlONALSOZTATISTISCHE Gerlog: Die Bolksgemeinſchaft Heidelberg, Deopoldſtraße 3(Anlage). Heraudgeber: Otto Wehel, Moq. Schriftleitung: Heidelberg, Lutherſtraße 55, Telephon aoäs. Mannheimer Schrift⸗ leitung: P 5, 132, Telephon 31 471. Das Hakenkreugbanner erſcheim wchentlich und koſtet monatlich.10 RM. z bei Trägerzuſtellung zuzüglich 30 Pfg.; bei Poſtguſtellung anzüglich 86 Pfg. Beſtellungen nehmen die Poſtämter und Briefträger entgegen. In die Zeitung am Ericheinen(auch durch höbere Gewalt) verhindert. beſteht⸗ ke in Auſpruch aub Enilchädigun. ſegelmäͤßig erſcheinende Beilagen ans allen Willenzgebiet en. F. K. Als geſtern mittag der Rundfunk die Meldung bekannk gab, daß Hindenburg den Führer der deukſchen Freiheitsbewegung zum Reichskanzler und damit zum verank⸗ worklichen Führer der deulſchen Polikik er · nannt hat, da fühlte man, daß in dieſem Au⸗ genblick Millionen Herzen im weiken deuk⸗ ſchen Reich höher ſchlugen.„Hikler Reichs⸗ kanzler!“— Wie ein Lauffeuer ging die Kunde in den Straßen um, und in wenigen Minuken flatterken überall die Banner der deukſchen Revolukion im Wind. In den end⸗ loſen Schlangen, die ſich beim Schichtwechſel aus den Toren der Fabriken herauswälzten, ging die Nachrichk um, und zauberke auf die müden Züge ſo vieler Schaffenden freudiges Hoffen auf eine beſſere Zeit. Menſchen der verſchiedenſten Skände riefen ſich auf der Skraße gegenſeitig an, kauſchken Gedanken und Hoffnungen aus, gelobken ſich in dieſem Augenblick:„Jeßt erſt rechk alle Kraft in den Dienſt dieſes Mannes!“ Vor den Aus⸗ hängeſtellen der Zeitungsverlage ſtauten ſich die Maſſen ſo dicht, daß zeitweiſe der Ver⸗ kehr ſtillgelegt war. Der Rhythmus des Blu⸗ tes der Nation ſiegte für Augenblicke über die eiſerne Melodie des Großſtadtverkehrs. Die Enkwichlung der Dinge in Berlin hakte ſich in einem ungewohnk raſchen Tem⸗ po und mik einer leider ſellken gewordenen Stille vollzogen. So ſchnell und ſo ſtill, daß die gewohnheitsmäßigen Querkreiber und Lü⸗ genfabrikanken dadurch in größte Verlegen⸗ heit gerieken.„Frech und gokkesfürchkig“ hatte z. B. die„Frankfurker Zeikung“ und andere Judenblätter noch in ihrer Montag⸗ Morgenausgabe darauf losgelogen:„Hitler ſtellt unerfüllbare Bedingungen, um auszu⸗ weichen— Papens Miſſion ohne Erfolg.“ Wie immer waren dieſe jüdiſchen Zweckmel ⸗ dungen als„zuverläſſioe“ Orienkierungen aus „Berliner Kreiſen“ aufgemacht. Und dann dieſer Reinfalll Dieſe„Provokakion“ der dailſchen Skaaksbürger. daß Hindenburg den verſchiedenen Chaim Kanalgeruchs bei der „Wellpreſſe“ noch nichk einmal mehr Zeitk, gelaſſen hak, zu ſeinen Abſichken Skellung zu nehmen, bezw. ihre Hoſen zu präparieren! Die Reqgierung, die jeht an der Spike Denkſchlands ſteht, iſt ein lebendiger Beweis dafür, wie unbedingk richtig unſer Führer gehandelt hak, als er immer wieder die Re⸗ gierunasbekeiligung von der Ueberkragung der Führnung abhängig machke. Er wußte, daß der Tag kommen wird, da ſich alle Widerſa⸗ cher ons dem nakionalen Lager, aller Hünkel und alle Enaſtirnigkeit vor dieſer berechkigten Fordernna beugen müſſen. Heuke hahen wir die erſte Etappe unſeres gigankiſchen Kampfes erreicht. Die Macht iſt unſer., iſt in Känden unſeres Führers. Eine Volksfronk iſt for⸗ mierk, in der ſich alle eingereiht haben, die dos Vakerland höher ſtellen, als die Parkei. Wir arüßen zu dieſer Skunde die Kameroden von der grauen Fr⸗et des Stahlhelms. Wir wiſſen, daß der Mann im Glied der Skahl⸗ helm-⸗Formakionen ſchon länaſt dieſen Tag herbeigeſehnk hak. Wir arüßen dieſe Kame⸗ raden heufe doppelt heralich, nachdem auch die oberſte Führnng ſich unfer den politiſchen Oberbefehl Hiklers geſtellt hat. Jeht gilt's zu ſchaffen und zu wirken— fkr Deutſchland! Ein neues Reich wollen wir bauen, eine wahre Heimat für die, die nech uns kommen. Wir wiſſen, daß ſehk der ſchverſte Teil unſeres Kampfes beginnk; wiſ⸗ ſen auch, welches Trümmerfeld vor uns liegk und daß es ſahrelanger furchkbarſter Arbeit bedarf, bis das wieder errungen iſt, was ver⸗ brecheriſche Nichtskö iner in einem Jahrzehnt 6 mal kommiſſar für das Land Preußen. Innern. kehrsminiſter. Innenminiſteriums bekrauk. Volkaparkei aufnehmen. verluderk haben. Wir wiſſen, daß wir Deukſchlands allerleßte Hoffnung ſind; gerade das aber wird in jedem einzelnen von uns die Geſinnung wecken, die Fichte in ſo herr⸗ liche Worte gekleidek hat: „Und handeln ſollſt du ſo, als hinge Mannheim, Dienstag, 31. Jannar 1933. Deutſehland hat endlich ſeinen Wi V 4 * 3 —— Sgeſvaltene 4 ĩeine Anzeigen. ,, nach Kuntsngnbem Tarif. Sch heim k 5. 183, Telephon 31 471: Zablungs⸗ und Erfünungsort: Heidelberg. Ausſchlieblicher ———— Freiverkauf 15 Pfg. — KAMPFBLATT NOROWSSTSBADENS Malimeterzeile 0—8 Die ageſpaltene Millimeter;eile un Terttei Die Zgeſpallene imeterzeiie 6 Pfg. Bei Wiederholung Rabat: luß der Anzeig n⸗Annahme: 16 Uhr. Anzeigen⸗Annahme: Menn⸗ Gerichtsſtand: Heidelberg. Poſtſcheckkonto: Die Volksgemeinſchaft, Karlsrube 21834. Für unverl eingeſandte Manuſkrivte übernehmen wir keine Verantwortung Das Kabinett unſeres Sühress: Berlin, 30. Januar 1933 Amklich wird miigekeilt: Der Reichspräſidenk hak Herrn Adolf Hiller zum Reichs⸗ kanzler ernannk, und auf deſſen Vo⸗ſchlag die Reichsregierung wie folgl neugebildel: Reichskanzler a. D. von Papen zum Seellverkreler des Reichskanzlers u. Reichs⸗ reiherr von Reurakh zum Reichsminiſter des Auswärkigen. kaatsminiſter a.., Mitglied des Reichskages, Dr. Frick zum Reichsminiſter des Generalleuknank Freiherr von Blomberg zum Reichswehrminiſter. Graf von Schwerin⸗Kroſigk zum Reichsminiſter der Finanzen. Geheimer Finanzral,.d.., Hugenberg zum Reichsminiſter der Wirlſchaft und zum Reichsminiſter für Ernährung und Land wirkſchafk. Franz Seldtie zum Reichsarbeilsminiſter. Freiherr von Elt⸗Rübenach zum Reichspoſtminiſter und zum Reichsver⸗ Den Reichslagspräſidenten Göring zum Reichsminiſter ohne Geſchäflsbereich und gleichzeilig zum Reichskommiſſar für den Luf lverkehr. Reichsminiſter Göring wurde mit der Wahrnehmung der Geſchäfle des preußiſchen Reichskommiſſar für Arbeiksbeſchaffung Gereke, wird in ſeinem Amle beſtäligk. Die Beſehung des Reichsjuſtizminiſterinms bleibk vorbehallen. Der Reichskanzler wird noch heule Verhandlungen mit dem Zenkrum und der Bayr. Von Dir und Deinem Tun allein Das Schickſal ab der deutſchen Dinge, Und die Verantworkung wär Dein!“ In dieſem Sinne an die Arbeit! Heil Hiller! Heil Deukſchland! bHerlagsort heidelrberg ühves Hinbenburg überträgt Hiller bie Führung des Deutjchen Aeiches Das Vollk hulbigt dem Führer Deutjchlanoͤs Berlin, 30. Jan. Die Nachricht von der Ernennung Hiklers zum Reichskanzler haltle ſich im Regierungsvierkel in der Oef⸗ fenklichkeik mik Windeseile herumgeſprochen. Eine größere Menſchenmenge warlele vor dem Hauſe des Auswärkigen Amtes in der Wilhelmſtraße, und begrüßte Hikler, der zuſammen mik dem Reichskagspräſidenken Göring und Dr. Frick das Haus verließ, außerordenklich ſtürmiſch. Adolf Hikler und die anderen Herren begaben ſich doann zum Kaiſerhof, wo ihnen ebenfalls ein ftür⸗ miſcher Empfang bereilet wurde. Berlin, 30. Jan. Die Menge, die ſich vor dem Hokel„Kaiſerhof“ in den erften Nachmiklagsſtunden einge funden halke, wuch⸗ zuſehends. Heilrufe auf Hikler wechſellen ab mit dem Geſang des Deukſchlandliedes und des Horſt⸗Weſſel⸗Liedes. Skürmiſch begrüßi wyr · den auch die Reichsminiſter Göring und Dr. Frick, als ſie das Holel verließen, um ſich zur Sihung des Aelleſtenrales im begeben. Berlin, 30. Jan Vor dem Hokel„Kai⸗ ſerhof“, in das ſich Reichskanzler Hikler mit ſeinem Teil der neuernannken Miniſter zu⸗ nächſt begeben halle, ſammelle ſich in den er⸗ ſten Nachmilkagsſtunden des Monkag eine ſtändig wachſende Menſchenmenge, meiſt Na⸗ kionalſozialiſten, die durch die Nachmittags⸗ ausgaben der ZJeilungen von der Ernennung des Kabinekls unkerrichkek worden waren. Die Menge brachke vor dem Hauſe wiederholl begeiſterle„Sieg⸗Heil“⸗Rufe auf den Kanzler aus. Jahlreiche Filmoperaleure halken die Vorgänge feſt. Der Fatkelzug vor Hindenburg u. Hiller Berlin, 30. Jan. Schon gegen 19 Uhr wurde die Wilhelmſtraße im Umkreis des Ge· bäudes der Reichskanzlei bis auf den Wil⸗ helmplaß hin von einer nnüberſehbaren Men⸗ ſchenmenge umlagerk. Slarke Aufgebole von Schupo zu Fuß und zu Pferde regellen den Verkehr. Die Menge warlele geduldi⸗ kroß des Froſtes. Man ſang abwechſelnd valerlän⸗ diſche Lieder,„Die Wacht am Rhein“, das Preußenlied, das Horſt⸗Weſſel⸗Lied und mit enkblößlen Häupkern das Deukſchlandlied. Zwi⸗ ſchendurch erkönfen Sieg⸗Heil⸗Rufe auf Hin⸗ denburg und Hiller. Gegen 20.30 Uhr endlich ſah man in der Ferne von den Linden her die erſten Fackeln aufleuchlen. Noch wußte nie⸗ mand, wo Hindenburg und Hikler ſich aufhiel⸗ ken. Begeiſterke Rufe erkönken, als die er⸗ ſten Fackeln den rechlen Flügel der allen Reichskanzlei erreichkten Hinker einem hell⸗ erleuchleken Fenſter ſtand Hindenburg arü⸗ ßend und winkend. Dann ging es weiler: Grelles Scheinwerferlicht beleuchkeke das Ar⸗ beitszimmer des Reichskan⸗lers, aus deſſen Fenſter Adolf Hikler mik nakionalſozialiſtiſchem Gruß die Marſchierenden und die Heranſtür⸗ menden begrüßte und beſchwichkigke. So ging der Zug weiler. Skandarlen nach Skandarken. Unüberſehbar, erſt an Hinden⸗ burg vorbei, dann hindrängend unler das Fenſter Adolf Hillers. Vor den Räumen des Reichspräſidenken nahm eine SA-Kapelle Aufſtellung. Hin und wieder nahm Hinden⸗ burg auf einem Skuhle Platz. Als dann das Preußenlied und darauf das Denlſchlandlied erkönken, erſchien die ſchon mylhiſch gewor⸗ dene Geſtalk des Reichspräſidenken in ihrer vollen Größe am Fenſter und wie ſein eigene⸗ Denkmal daflehen)»ohm er bas von der Menoe begeiſtert gefangene Deulſchlandlied enlgehen. ———————— 7 f Dienslag, 31. Jannar 1933. ——————— Maffentundgebvungen in Mannheim, Heidelverg und Westheim Eine beſſplelloje Kundgebung auf bem Mlaunheſmer Markiplatz „Adolf Hitler»meichskanzler“, das war das Tagergeſpräch in Mannheim, das war das belebende Elemenk in unzähligen deutſchfüh · lenden Herzen, das war das Feuer, das in allen Gedanken glühte,„Adolf Hikler Reichs⸗ kanzler“, das iſt der vorläufige Schlußſtein eines beiſplelloſen Kampfes, der mit einer Verbiſſenheit geführk wurde, dle ohne Beiſpiel in der Geſchichte iſt. Kein Wunder, daß in der einſtmals roten Hochburg des Marxismus das roke Geſindel wie von einem furchtbaren Hieb aufheulte und ſich erfrechte, zu einem Generalſtreik aufzurufen. Da galt es, von vornherein dem roken Mob zu zeigen, daß er nichk mehr wie einſt zur Zeit der Bonzen und Bönzchen die Skraße beherrſcht, daß er nicht mehr, wie einſt mit Phraſen ZIwletracht und Klaſſenkampfgedanken in das Volk ſäen konnke. Was lag da näher, als daß die SA, die einſt verboken, verhöhnt, verſpoktet, ja ge⸗ blukek und einem beiſpielloſen Terror von allen Seiten ausgeſetzk, daß dieſe SA ſeß, nachdem ihr oberſter Führer als Führer des neuen Deukſchlands nichk nur anerkannk, ſon⸗ dern auch berufen wurde, marſchierte? Und ſie marſchierke im Gleichſchritt, ſie marſchierke mit dem immer an ihr bewunderken Elan, riß die Mannheimer Bevölkerung zu Tauſenden mit, ſodaß die Straßen von ihren Schritten widerhalllen. Kurz nach 8 Uhr geſtern abend krot die SA Mannheims im Schloßhof an und mar⸗ ſchierke dann unker dem Jubel der deukſchbe ⸗ wußten Bevölkerung durch viele Skraßen der Skadt mik kauſendfältigen Heilrufen bearüßk. Die Juden, einſt die Herren in Mannheim, hakken ſich ſchon am Tage verkrochen und ſelbſt am ſpäten Abend krauken ſie ſich nicht auf die Skraße, ſo ſehr war ihnen die Ernen⸗ nung Adolf Hiklers in die Knochen gefahren. Sie wiſſen, daß nun nichk nur die Skunde ihrer Zurückweiſung, ſondern auch die Skunde der Befreiung der Bevölkerung von ihrem Joch geſchlagen hak Und das iſt guk ſo, es mußte nach den beiſplelloſen Frechheiken, die ſich dieſe Fremdraſſtgen in all den Jahren der Not des Volkes erlaubken, ſo kommen. Nach all dem war der Jubel der Mann⸗ heimer Bevölkerung nur zu begreiflich. Da und dork verſuchte ſich halbwüchſiges Geſin⸗ „SA von einer umgeben, Aufſtellung genommen hakte, da del provozierend an die SA heranzumachen, mit recht ſchlechtem Erfolg, denn es blieb nach einer kurzen„Abreibung“ faſt immer nur beim Verſuch und die Beteiligten waren ſeweils froh, wenn ſie ſich unker dem Schuße der Dunkelheit davonmachen konnken. Nach einem über einſtündigen Marſch bog dann dle Kolonne im Glühen der zahlreichen Fackeln auf den Markkplatz ein, wo ſich ſchon vorher ein kommuniſtiſcher Sprechchor mit Nieder⸗ rufen auf Hitler produzlerk hakte. Als die vieltkauſendköpfigen Menge hörte man nichts mehr von den kommuniſti⸗ ſchen Schreiern. Kommandos erkönten und dann ſprach Gauinſpekkeur Wegzel,..R. zu den freudig erregken Maſſen. „Mif dem heukigen Tage hal die Skunde der Abrechnung geſchlagen. Adolf Hiller, der Führer des neuen Deukſchland wurde heuke zum Reichskanzler ernannk. In dieſer Skunde ſind wir uns bewußk, daß unſer Führer eine beiſpielloſe Aufgabe übernommen hal, denn nun agilk es, den Kampf gegen Hunger, Nol und Elend aufzunehmen, das die marxiſtiſchen zuden verurſachk haben. In dieſer Skunde geloben wir, daß wir alle zuſammenſtehen wollen in unverbrüchlicher Treue zu unſerem Führer, der allein das Schickſal Deukſchlands wenden wird Wir kämp⸗ fen nichk gegen die Arbeiker, wir kämpfen gegen die Juden, die marxiſtiſchen Volksverführer, den Kapitkalismus und die Reahkion. Es iſt uns gelungen, die Reaklion zu überwinden und ſo wird es uns auch ge · lingen, den Marxismus und den Bolſchewis⸗ mus zu überwinden, damik wieder der Deulſche zu Arbeik und Brok kommk.“ Ein dreifacher, wie ein Aufſchrei klingen⸗ der Heilruf brauſte im Anſchluß an die mann⸗ haften Worke von Pa. Wetzel über den Plah. Und dann ſang die Menge ſponkan, enkblößten Haupkes und mit erhobenen Händen die erſte Skrophe des Deukſchlandliedes in die Nachk: Deukſchland, Deukſchland über alles! Das Leben iſt nicht verſchwenderiſch mit Felerſtunden, aber die geſtern dabei waren, ſie werden von der Kundgebung zehren, wie unſere Vorfahren von den Flammen der Hö⸗ henfeuer, mit denen ſie das heilige Herdfeuer des Alltags für lange Zeik zu enkfachen pfleg⸗ ten. Die Semelberger stadthalte upeofültt Kaum halte das Radio die Bolſchafl von der Ernennung Abolf Hillers zum Reichskanzler ver · kiüdel, da begann überall in Heidelberg ein unge ⸗ heurer Jubel Schon hängen unſere ſieggewohnlen Fahnen auf die Straßen und Gaſſen der Skadt hinab. Sponkan und überwälligend war die Be⸗ geiſterung überall. Mitten aus dieſer denkwürdi⸗ gen Stunde heraus kam geſtern nachmiltag ½15 Uhr der Befehl vom Horſt⸗Weſſel-⸗Hans: Um 8 Uhr Fackelzug und anſchließend Kundgebung in der Skadthalle. Schon um 7 Uhr waren die Skraßen, durch die der Zug gehen ſollle, ſchwarz von Menſchen. Auf allen Geſichkern lag die Frende, das innere Bewußtſein einen großen Tag deulſcher Geſchichte mitzuerleben. Da ſah man einen allen Mann, ſeinen Enkel auf den Schul⸗ kern, junge Frauen und gebeugie Mültkerchen, die vielleicht hren Sohn oder Mann im großen Krieg verloren haben, und bei allen die Gewißheil: Die Opfer ſind nicht umſonſt geweſen! Deukſchland iſt erwachl! Ueber 800 SA.⸗ und Ss.⸗Männer und B3. ſtanden am Wredeplatz zur Ehrung des Führers und bereil zum Kampf für ein neues Deukſchland. Tauſende ſäumlen die Wege, an denen das braune Heer vorüberzog, geführk von den Märſchen der SA.⸗Kapelle. Tauſende drängken ſich in der Sladthalle, als die braunen Soldaken mil der Skandarke und den Fahnen und den Amktswallern, geführt von Kreis⸗ leiter Röhn, einkrafen. Dieſe Sladthallenverſammlung war eine ſpon⸗ tan aus dem Herzen des Volkes kommende Weihe⸗ ſtunde. Nach dem Kampflied„Im Badner⸗ land marſchieren wir“, ergriff unſer aller Kämpfer Pg. Profeſſor Ganker das Work: Was können nüchtkerne Worke von dem wiedergeben, was aus dem Herzen unſeres Parkeigenoſſen im Silberhaar wie eine lodernde Flamme hervor- brach. Rückblick und Ausblick zugleich, Kampfruf in die Zukunftk! „Was unſer Führer, was wir alle erreichl haben, das enkſtand aus dem Glauben an Deulſchland, aus der Hoffnung auf das deutk⸗ ſche Volk. Was nun noch erkämpft werden muß, wird die Liebe zu allen Vollksgenoſſen, gleich welcher Konfeſſion und welchen Standes bezwin · gen. Geradezu als notwendige Ergänzung hal uns das Schickſal zum Norddeulſchen Oklo von Bismarck den Süddeulſchen Adolf Hitler ge⸗ ſelll. Gleichſam ein Symbol für das kommende großdeulſche Reich. Wir haben jehl die erſte Ekappe unſeres Kamp · fes ſiegreich beendek und können ſtolz und glücklich ſein. Aber niemals ſollen wir im Ueberſchwang glauben, die Arbeik ſei nun geſchafftl Nein! Jeht erſ beginni der Kampft Und in dieſem Angenblick gedenken wir derer, die ihr Leben für unſere Idee und damit für Deukſchland hingaben, die den 2 Milllonen nach⸗ folgten, die im Wellkrieg für die Verkeidigung der Heimal fielen.“ Und dann klang kauſendſtim⸗ mig das nunſterbliche Lied Horſt Weſſels wieder. „Die Fahne hoch!“ Zum Schluß ergriff dann Pg. Kreisleiter Röhn das Work zu einem kurzen und eindringlichen Appell an alle Volksgenoſſen. „Wir haben die Nachrichl von der Ernennung Hitlers zum Kanzler miklen im Kampf erhallen. Keiner von uns allen, hal je danach gefragk, wann dieſer Zeilpunkl käme. Wir alle wußlen es, daß unſere Hoffnung einmal erfüllt würde. Wir werden auch in Zukunfk gegen die Sa⸗ bokage jener Leuke zu kämpfen haben, die un⸗ ſeren Aufbau hindern wollen. Und wenn heule mik dem Generalſtrei gedrohk wirb, ſo ſoll man wiſſen: Wir werden uns dann nichkt an den klei⸗ nen markiſtiſchen Skreikpoſten vergreifen, ſondern wir werden uns die Drahtzieher aus den Heßzen ⸗ kralen herausholen. Wir werden aber auch auf die Spießer paſſen, die heule glauben, ihre Skunde ſei gekommen. Denen werden wir ſagen: Wer ſich zum Nalional⸗ ſozialismus bekennk, muß Opfer bringen! Unſer Führer ſoll heuke wiſſen: Er hal uns 14 Parieigenojen! Jahre geführk, und hal recht behallen. Er kann heule von uns fordern, was er will, wir werden ihm folgen! Unſer Urelemenk war Kampf und Opfer und ſoll es bleiben, nun erſt rechl. Wir wollen nichts für uns alles für Denukſch⸗ land. Wir wollen einmal unſeren Nachkommen einen ſauberen Skaak hinkerlaſſen. Den Slaak, den Adolf Hitler ſchuf und wollen ihnen ſagen kön⸗ nen: Auch wir haben mitgekämpfk!“ Nach dem nichkendenwollenden Beifall ſchloß die wirkungsvolle Kundgebung mik dem Deunlſch⸗ landlied. 1* Wir alle, die wir nun in den Alltag hinaus ⸗ gehen, nehmen den Eindruck dieſer Slunde als Stärkung mit uns. Wir kämpfen weiler bis zum Endſieg. Wertheim huldigt Adolf Hitler Drahlberichk unſeres Werkheimer Berichlerſtalters. Um die 8. Abendſtunde des Monlag bewegte ſich ein gewalliger Zug uniformierker Braunhemden SA., SS., Hg. und Po. vom Mainplaß durch die verſchiedenen Straßen der Main⸗Tauberſtadt zum Marklplaß, wo eine unüberſehbare Menſchenmenge den begeiſternden Worlen des ſtellverkr. Kreislei⸗ ters Ullmer, Reicholzheim, lauſchte. Nach kurzen Worken des Gedenkens an die Tolen des Well⸗ krieges und die Token der braunen Armee ſpielle der Spielmannszug das Lied vom gulen Kamera⸗ den. Weit über 1000 Volksgenoſſen hörken aus dem Mund des Pg. Ullmer die Freudenkunde von der Kanzlerſchaft Adorf Hiklers. Aus hunderk und aberhunderk Kehlen brauſte gewallig zum nächl⸗ lichen Himmel das Deulſchlandlied empor. Ein drei⸗ faches Sieg⸗Heil auf den Schmied des Drik⸗ ten Reiches ſchloß die impoſanke Kundgebung. Von hier aus bewegke ſich der Zug zum Bahnhof, wo er ſich in voller Ordnung auflöſte. Die zoucnailie ruſeyt „Vorſicht iſt der beſſere Teil der Tapfer⸗ keit!“ Nach dieſem pazifiſtiſchen Rezept ſcheink ſich die ZJournallle zur Ernennung Hiklers zum Reichskanzler verhallen zu wollen. —ANakurgemäß ſind in den ſpäten Abend⸗ ſtunden die Preſſeſtimmen zur Ernennung Hiklers nur ſehr wenige. Die riſti „Vollszellung“(Heidelberg) und„Vollisſtim⸗ me“(Mannheim) berichteken noch geſtern mit⸗ tag von den„ſchlechlen Ausſichlen Hiklers“. Inzwiſchen dürfte den marxiſtiſchen Genoſſen ein Licht aufgegangen ſein, daß ſie die länaſte Zeik Unruhe und Verhekung ins deukſche Volk getragen haben. Adolf Hikler wird ihnen, wenn nökig, mit größter Brutalität und eiſerner Energie das Handwerk legen. Die„Neue Badiſche Landes⸗Zeitung“ iſt ſo überrumpelk, daß ſie in ihrer Abendausgabe noch kein Kommenkar bringt. Wahrſcheinlich warkek man dork die Weiſungen der jüdiſchen Inkernalionale ab.— Auch die„Frankfur⸗ ker Zeilung“ iſt denkbar vorſichtig. Sie be⸗ Die marxiſtiſche ſchränkk ſich darauf, die Takſachen mitzuteilen und eine ganze Reihe 3 0„on die Ver⸗ ankworklichen“ zu richten. Angeſichts ihrer Schuld an der maßloſen Verheßung des deut⸗ ſchen Volkes befürchkek das Blat eine„ge⸗ wiſſe Schroffheil“ in der Bekämpfung der Gegner der Regierung Hikler. Auf einmal enkdeckk die„F. Z3.“ das, was ſie bisher im⸗ mer frech abgeleugnet hak, daß die RSchAp eine Arbeikerparkei iſtt—— uns nicht wundern, wenn nach dieſem Vorbild Herr Baguſche in den„...“ heute verkündek, daß er„ſchon immer“ für eine Kanzlerſchaft Hiklers eingekreken ſei. Wir werden ihm aber dann mit ſeinen eigenen Leikartikeln beweiſen, daß er zu ſolcher Be⸗ haupkung überhaupk keinen Anlaß hak! Zuſammenfaſſend kann man feſtſtellen: Die Journaille kuſcht!— Und ſie kut aut daran, denn Adolf Hitler iſt weder ein Papen, noch ein Schleicher, ſondern er wird gegenüber der jüdiſchen und judenhörigen Verhehungspropa⸗ aanda ſo durchgreifen, daß den Herrſchaften Sehen und Hören vergeht! 3 Thüringen flaggt jchwarz · wei · rot Weimar, 30 Jan. Aus Anlaß der Er⸗ nennuna Hiklers zum Reichskanler haben der khüringiſche Innenminiffer Sauchel und der Londkagspräſident Hille verfügl, daß das Thüringer Landkagsgebäude in der gleichen Weiſe wie am Reichsaründungskage geflaagk wird. Vom Dach des Landlages wehen neben den Reichs⸗ und Landesflaggen die Farben ſchwarz · weiß rol. Aeichstagszujammentritt am 7. Februar Berlin, 30. Jan. Der Aelleſtenral des Reichskahes, der am Monkag nachmiltag un⸗ der dem Vorſiß des Präſidenken Göring laalke, beſchloß enkſprechend einem nakionalſoziallſti⸗ ſchen Ankrag mil allen gegen die Stimmen der Sozialdemokralen und der Kommuniften, die nächſte Vollſitzung des Reichskages ſpäleſfen am Dienskag. den 7. Februar ſtaklfin⸗ den zu laſſen. Ein früherer Termin ſoll nur dann gewähll werden, wenn die Regierung den Wunſch hal, bereils vor Dienskag näch⸗ ſter Woche ihre Erklärung im Reichskag ab⸗ zugeben. Ankräge der Kommuniſten und Sozialde ⸗ mokralen auf ſoforlige Einbernfung des Reichskoges wurden gegen die Skimmen der beiden Parkeien abgelehnt. HhHeuie Kaas hei Kiiler Berlin, 30. Jan. Wie verlaukek, hal Reichskanzler Hikler den Führer der Zen⸗ krumsparkei, Prälat Kaas, für Dienskag vor⸗ mitkag zu einer Beſprechung gebeken. Wie aus Zenkrumskreiſen weiker verlau⸗ kek, ſteht man in Zenkrumskreiſen dem neuen Kabinekk kühl und mik ſtarkem Mißtrauen aegenüber. Ein Eintrikk des Zenkrums in die Regierung dürfte kaum in Frage kommen. Das Zenkrum werde zunächſt in Ruhe abwar⸗ ten, was für Maßnahmen das Kabinekk er⸗ areifen werde. Man darf daraus ſchließen, daß das Zenkrum zunächſt zu einer gewiſſen parlamenkariſchen Toleriernng des Kabinekk⸗ bereit iſt. Die nächſten Ziele der neuen Regierung München, 30. Jan. Ein Mitalied der Berliner Schriflleilung des„Völkiſchen Be⸗ obachlers“ hakle Gelegenheik, von dem Reichs⸗ miniſter Dr. Frick einiges über die nächſlen Ziele und Abſichlen der neuernannken Regie⸗ runa zu erfahren. Der Miniſter erklärke, die geiſlige und willenmäßige Ernenerung des ge⸗ ſamken deulſchen Volkes ſei die Vorausſeßung für jede andere nakionale Ernenerung und Er⸗ hebung und werde im Milkelpunkk unſerer geſamlen Polikik ſtehen. Auf die Frage, ob Parteigenofinnen! Die Enlſcheidung in Berlin iſt gefallen. Unſer Führer Adolf Hitler iſt Kanzler des Deulſchen Reiches! Mit dieſer Enkſcheidung ſind wir Nakionalſozialiſten zur verankworklichen und kragenden Parkei des Deukſchen Reiches geworden. heitsfehler im Kabinell können uns nichk beirren. Tage an der Eroberung der Freiheik unſerer Nakion gedienk. Der Kampf um die Schön- Unſer Kampf hal vom erſten Macht im Skaate iſt beendel. Der Kampf um den Aufbau und die Erneuerung des Reiches beginnk. Mit ebenderſelben Hingabe, Treue und Opferbereitſchaft, mit der wir die deulſche Freiheiksbewegung aufgebauk haben, werden wir an den Auf⸗ bau unſeres Valerlandes gehen. Vor uns liegen große Aufgaben. Die Judenrevolle von 1918 muß geſühnk, die Gefahr des Borſchewismus beſeiligk, die kapilaliſtiſche Ausbeukung ausgerokkek und ein wahrhafk nakionalſozialiſtiſcher Skaal errichkek werden. Nakionalſozialiſten! Bewahrk in dieſen Tagen Diſziplin! Es iſt unker der Würde eines Nakionalſozialiſten, in der Freude des Sieges ungerechk nnd undiſziplinierk zu werden. Wir erwarken, was Adolf Hikler, Denkſchlands, uns befiehll. der Führer Die Fahne hoch! Die Reihen dichk geſchloſſen! Der Gauinfnekken! gez. Wehel,.d. R. an beſondere Maßnahmen gegen die Kpoh gedachk werde, erwiderke der Miniſter: Ich werde vorerſt in dieſer Richkung noch nichks unlernehmen. Es iſt mir allerdinas bekannk, daß von einzelnen Kommuniſten ſchon in der lehlen Woche Fluablälker verkeill wurden, in denen zum Generalſtreih aufaeforderl wurde. Sollke ſich die Kyo das nicht noch anders überlesen, ſo werden wir mik den ſchärfſten Maßnahmen geoen einen derarklaen Generolſtreih vorgehen. Der Reichsinvenmi⸗ nifter äußerke ſich ſodann mik einigen Worken über das Verhälinis zwiſchen der Reichsre⸗ gierung und Preußen: An dem beſtehenden Juftand ſei vorerſk noch nichks geänderk wor⸗ den. Man habe die Einrichkung der Reichs⸗ kommiſſare ühbernommen, neben denen die marriſtiiche Reqiernna zur Zeil noch„im Amte“ ſei. Für Miniſter Gürtner ſei noch kein Nachfolger beſtimmk. Er bleibhe olſo his zur endgülkiaen Regelnng zunächſt geſchäfks⸗ führender Miniſfer. Im Frage des Verhältniſſes der Länder zum Reich in dieſem Zeiknunkk nicht aknf. Die Richtung unſerer Polikik deckk ſich mit unſe⸗ rer bisherigen nakionalſozialiſti⸗ ſchen Skellunanahme zu dieſer Frage. Hinſichllich des Reichslages be⸗ konke Reichsinnenminiſter Dr. Frick: Jeden · falls kann mik den wenigen Vollmachken nichl mehr regierk werden. Wir werden dem Reichskag ein Ermächkigungsgeſek vorlegen, das dieſer enkſprechend den Beſktimmungen der Verfaſſung der Reichsregierung aufſtel⸗ len ſoll. Wir brauchen dieſe Vollmachken, um das aroße Werk. das wir mik Einſehuna aller Kräfke durchzuführen gewillk ſind, nämlich die aeiffige und nakionale Erneu/rung unſeres Volkes, endlich zur Tal werden zu laſſen. —* 4 übri9gen ſei die Diens Ein Milchjv Sd Kattowi Uhr explodi Ruda ein 2 ploſion wur unmittelbar vollkommen ſollen ſich ze finden. Da Trümmerha möglich, an men. Die genden Grn geholt word Ein Auf Kobl. Bacherach fz ab. Mehrer gen über die im Rhein ge lich löſten fi⸗ Unvorſichtig. ſetzten ſich i ertönten un weilenden 4 benden irger ſchloſſen ſpyr⸗ Inſel in der größten Anf erreichen. N die Nacht hatten, konn über den in nach Bachara Sprer-aſtof Dahn(Pfe Sonntag wu in Schönau Im Hofe de vor dem Hof im Steinbru ſion gebracht daß alle Fen Von de Ausſchnitt au Ausſtellung: wie mĩtzuteilen m die Ver⸗ ichts ihrer g des deuk⸗ eine„ge- wfung der luf einmal hisher im⸗ e 's ſolß uns m Vorbild .“ heute für eine ſei. Wir 'n eigenen ſolcher Be⸗ hat! ſtellen: Die aut daran, hapen, noch genüber der zungspropa- Ferrſchafken veiß · rot laß der Er · r haben der lund der daß das r gleichen ge geflaagl ehen neben die Farben 7. Febhruar eſtenral des hmiltag un⸗ öring kaake, nalſo ziallſfi⸗ ötimmen der uniſten, die s ſpäleſtens ar ſtaklfin · nin ſoll nur Regierung nstkaq nãch · eichs lag ab· d Sozialde · nfung des fimmen der 4 rlautet, hal der Zen⸗ enskag vor⸗ ten. iter verlau⸗ dem neuen Mißkrauen rums in die e kommen. uhe abwar · Rabinelk er · ſchlleßen, ter gewiſſen s Kabinekks rung die KPO iniſter: Ich noch nichks as bekannk, ſchon in der lt wurden, aufoeforderl nicht noch mif den n derarliqen ichsinnenmi⸗- gen Worken r Reichẽ re· beſtehenden änder wor⸗ der Reichs⸗ denen die noch„im er ſei noch ihe olſo his ſt geſchäfks⸗ n ſei die änder zum akuf. Die h mit unſe⸗ ozialiſti⸗ u dieſer hslages be⸗ ick: Jeden · rachten nichl erden dem vorlegen, eſlimmunaen una aufſtel⸗ machken, um ſekuna alſer nͤmſich die ng unſeres laſſen. Dienstag, den 31. Januar 1933 Der Rhein im Eispanzer Ein Milchjunge, der die Schiffer der bei Köln eingefrorenen Dampfer und Schleppkähne verſorgt, auf ſeinem Gang über den vereiſten Rhein. Große Faljchmünzerwerkjtatt auzgehoben ? Sagau, 30. Jan. Schon ſeit Wochen tauch⸗ ten in Nord⸗Niederſchleſien und den angren⸗ zenden Kreiſen der Provinz Brandenburg falſche Fünfmarkſtücke auf, die von Unbekaan⸗ ten beim Einkauf an den Mann gebracht wor⸗ den waren. Jetzt iſt es gelungen, die Falſch⸗ münzer in Merzdorf bei Muskau zu ermitteln. Es handelt ſich um einen aus Berlin zugezoge⸗ nen arbeitsloſen Tiſchler und ſeinen Haus⸗ wirt, einen Landwirt. Dieſem war vor zwei Jahren die Scheune niedergebrannt und er war durch umfangreiche Geſchäfte ſtark in Schulden geraten, ſodaß die Falſchmünzerei den Ausgleich bringen ſollte. Im Hauſe des Landwirts wurde ein Sack mit faſt 1000 Mark Falſchgeld gefunden Die Prägewerkzeuge ſo⸗ wie mehrere Säcke mit Münzmetall entdeckte man im Walbde verſteckt. Die Verhaftung ser beiden Falſchmünzer erregte in der ganzen Gegend großes Aufſehen. Von den falſchen Geloͤſtücken müſſen ſich noch große Mengen in Nord⸗Niederſchleſien und der Niederlauſitz befinden. 1 Kattowitz, 30. Jau. Am Montag gegen 9 Uhr explodierte in der Wolfgang⸗Grube in Ruda ein Ammoniakbehälter. Durch die Ex⸗ ploſion wurde das Maſchinenhaus, das ſich in unmittelbarer Nähe des Behälters befindet, vollkommen zerſtört. Unter den Trümmern ſollen ſich zahlreiche Tote und Verwundete be⸗ finden. Da die Unglücksſtätte einen einzigen Trümmerhaufen bildet, war es bisher nicht möglich, an die Verunglückten heranzukom⸗ men. Die Rettungsbereitſchaften der umlie⸗ genden Gruben ſind zur Hilfeleiſtung herbei⸗ geholt worden. Ein aufregender Vorfall Auf Eitichollen aboetriehen, Koblenz, 30. J u der e von Bacherach ſpielte ſich ein aufregender Vorfall ab. Mehrere junge Leute aus der Stadt gin⸗ gen über die Eisdecke, um zu einem der kleinen im Rhein gelegenen Inſeln zu gelangen. Plötz⸗ lich löſten ſich die Eisſchollen, auf denen ſich die Unvorſichtigen befanden von der Eisdecke und ſetzten ſich in Bewegung. Gellende Hilferufe ertönten und händeringend lieſen die am Ufer weilenden Menſchen umher, ohne den Abtrei⸗ benden irgenbwie helfen zu können. Kurz ent⸗ ſchloſſen ſprangen dieſe dann in der Nähe einer Inſel in den Rhein und es gelang ihnen unter größten Anſtrengungen, das rettende Ufer zu erreichen. Nachdem ſie die Nacht auf der Inſel zugebhracht hatten, konnten ſie im Laufe des Sonntags über den inzwiſchen zugefrorenen Rheinarm nach Bacharach zurückkehren. Gyrer-aſtoffanſchlag auf eine katholi⸗ ſthes Pfarrhaus Dahn(Pfalz), 30. Jan. In der Nacht zum Sonntag wurde auf das katholiſche Pfarrhaus in Schönau ein Sprengſtoffanſchlag verübt. Im Hofe des Pfarrhauſes ſowie unmittelbar vor dem Hofe wurden 2 Sprengkörper, wie ſie im Steinbruch verwendet werden, zur Explo⸗ ſion gebracht. Die Detonation war ſo ſtark, daß alle Fenſterſcheiben des Pfarrhauſes und Von der Grünen Woche in Berlin Ausſchnitt aus der großen landwirtſchaftlichen Ausſtellung:„Angel⸗Geräte, wie ſie ſein und wie ſie nicht ſein ſollen“. mihrere Tote und Berwundele? der umliegenden Häuſer in Trümmer gingen. Menſchenleben kamen glücklicherweiſe nicht zu Schaden. Unter dem dringenden Verdacht, den Anſchlag verübt zu haben, wurden drei Ein⸗ wohner feſtgenommen und ins Amtsgerichts⸗ gefängnis Pirmaſens eingeliefert. Die Ver⸗ hafteten leugnen allerdings, den Anſchlag aus⸗ geführt zu haben. Weitere Verhaftungen ſollen bevorſtehen. Die beiden— Geldrüuber erhaftet O Oldenburg, 30. Jan. Am Sonntag mittag gelang es der Oldenburger Kriminalpolizei, die beiden Ränber zu verhaften, die am Diens⸗ tag abend am Bahnſteig 1 des Oldenburger Hauptbahnhofes zwei Kiſten mit 8200 RM. In⸗ halt zum Teil in Scheinen, zum Teil in Silber raubten, wobei ſie die Poſtbeamten mit vorge⸗ haltenen Revolvern niederſchlugen. Die Ver⸗ hafteten ſind der 29jährige im November ent⸗ laſſene Poſtaushelfer Georg Wandſcher und der 49fährige Richard Dembke. Bei Dembke fand man in der Wohnung noch über 4500 Mk. in Silber und Scheinen, die aus der Norden⸗ hammer Kiſte mit 5200 Mark Inhalt ſtammen. Bei Wandſcher wurde kein Geld mehr gefun⸗ den, ſo daß die Nachforſchungen nach dem Ver⸗ bleib der zweiten Kiſte eifrig weitergehen. Während Wandſcher bisher alles abſtreitet, was ihm nachgewieſen wird, gab Dembke zu, die Kiſte beſeſſen zu haben, will ſie aber in der Oſterſtraße in der Nähe des Bahnhofs gefun⸗ den haben. Mitverhaftet ſind zur Vermeidung von Vertuſchungsmanövern auch die beiben Ehefrauen der Täter. ———————————— Eijenbahnerſtreik in Ufter Belfaſt, 30. Jan. Nach dem Zuſammen⸗ bruch einer Schlichtungskonferenz haben 5000 Eiſenbahnangeſtellte von Ulſter beſchloſſen, am Montag in einen Lohnſtreik zu treten. Die Ur⸗ ſache des Streiks iſt die angekündigte Lohnkür⸗ zung von 10 v. H. Reue Vombenfunde in Bartelona an Madrid, 30. Jan. In Barcelona wurden bei einer Hausſuchung 300 Bomben, 160 Dyna⸗ mitpatronen, mehrere Gewehre und Revolver gefunden und beſchlagnahmt. Ein langgeſuchter Kommnuniſt, der eines Anſchlags verdächtig iſt, wurde unter dem Dach des Hanſes verhaftet. Wieder ſchwere Erdſtöße auf Challidike * Athen, 30. Jan. Die griechiſche Halbinſel Chalkidike wurde am Sonntag von neuen ſchweren Erbſtößen heimgeſucht. Ueber den Umfang des angerichteten Schadens iſt noch nichts bekannt. Es beginnt zu dümmern O Bukareſt, 30. Jan. In ganz Rumänien iſt eine wachſende Unruhe unter den Studen⸗ ten zu beobachten, wie ſie erfahrungsgemäß immer am Vorabend größerer innerpolitiſcher Ereigniſſe ſich abzuzeichnen beginnt. In Jaſ⸗ ſy ſtellten die Studenten dem Bürgermeiſter ein Ultimatum und verlangten die ſofortige Niederreißung eines jüdiſchen Wohnhauſes in der Nähe einer Kirche. Als der Bürgermei⸗ ſter ſich weigerte, wurde das Haus binnen ei⸗ ner Stunde von etwa 1000 Studenten abge⸗ riſſen. Die Gendͤarmen wurden mit einem Steinhagel vertrieben.— In Braila wurde das ſozialdemokratiſche Volkshaus von der Eiſernen Garde vollkommen zerſtört. Auch in ſEchweres Exploſionsunglück in Oberſchleſien Kiſchinew kam es zu ſchweren Ausſchreitun⸗ gen. Desgleichen fanden am Sonntag in Bukareſt zahlreiche Proteſtverſammlungen der Beam⸗ ten, Eiſenbahner, Lehrer und Profeſſoren ſtatt, in denen in einer Form gegen die im Zu⸗ ſammenhang mit dem Genfer Protokoll be⸗ ſchloſſenen Kürzungen der Gehälter Stellung genommen wurde, die bereits an eine Volks⸗ bewegung zu erinnern beginnt. 18 000 argentiniſche Landwirte vor dem Lungertode * London, 30. Jan. Die landwirtſchaftliche Kriſe in Argentinien nimmt, wie die„Times“ aus Buenos Aires meldet, einen Rieſenum⸗ fang an. In der Provinz Entre Rios ſind nach einem amtlichen Bericht 18 000 Landwirte in⸗ folge der Verwüſtungen durch die Heuſchrecken dem Hungertode nahe. Die Landwirte ver⸗ langen von der Regierung die ſofortige Ueber⸗ weiſung eines Betrages von 2,7 Millionen Pa⸗ pierpeſos in bar oder in Nahrungsmitteln. Auch in Santa Fé iſt die Lage ſehr bedenklich. Dort hat der argentiniſche Landwirteverband die Ausrufung eines Streiks bis zum 1. Febr. beſchloſſen, um die Regierung zur Annahme eines landwirtſchaftlichen Reformprogramms zu zwingen, das u. a. auch ein vierjähriges Mo⸗ ratorium für alle Handels⸗ und Bankſchulden der Banern vorſieht. de Anlera nach ſeinem Sieg — Dublin, 30. Jan. Der iriſche Miniſter⸗ präſident de Valera veröffentlichte am Sams⸗ tag nach der Feſtſtellung ſeines endgültigen Wahlſieges eine Botſchaft, in der es u. a. heißt:„Die nationale Politik iſt nunmehr end⸗ gültig geſichert. Die Toten, die für Irland ge⸗ ſtorben ſind, werden bei der Durchführung un⸗ ſerer Beſtrebungen gegenwärtig ſein.“ In ei⸗ ner Erklärung über ſeine politiſchen Ziele ſagte de Valera, die vollſtändige Unabhängigkeit von England bleibe unverletztes Ziel. Die Vereinigung von Nord⸗ und Sübdirland ſei die notwendige Vor⸗ bebingung für einen wahren und danernden Frieden zwiſchen England und Irland. De Valera kündigte ferner an, daß die Landent⸗ ſchädigungen an England in Zukunft nicht mehr auf einem Zwiſchenkonto ruhen, ſondern —— in Aegypten, Dr. von Stohrer, Kapitän Spennders vom Kreuzer den zweiten Kanzler der ägyptiſchen Regierung, zur Verwendung im iriſchen Haushalt freige⸗ macht werden ſollten. Das Wahlergebnis be⸗ deutet keinerlei Feindſeligkeit gegen England. Der Wunſch des iriſchen Volkes und der iri⸗ ſchen Regierung ſei, in den beſten und freund⸗ lichſten Beziehungen zu England zu ſtehen. De Valera kündigte weiterhin an, daß er den Senat auf etwa 25 Mitglieder beſchränken wolle, die die wirtſchaftlichen Intereſſen Ir⸗ lands vertreten. Auch die Zahl der Landtags⸗ abgeordneten ſoll herabgeſetzt werden. Ueber die Wirtſchaftspolitik erklärte de Va⸗ lera, daß ſein Kabinett eine Dezentraliſierung der Induſtrie anſtrebe. Die zwillingsleichen im Koffer OParis, 30. Jan. Die Polizei verhaftete am Samstag ein 27jähriges Dienſtmädchen, das heimlich Zwillinge zur Welt gebracht hat⸗ te, die ſie erſtickte. Das funge Mädchen hatte ihre Stellung in einem Hotel am Donnerstag aufgegeben und dem Hotelbeſitzer erklärt, daß ſie im Laufe des Nachmittags ihre Koffer ab⸗ holen werde. Als ſie bis Samstag nicht zurück⸗ gekehrt war, öffnete der Hotelbeſitzer einen dieſer Koffer und fand darin die Leichen der beiden Neugeborenen. Lindberg⸗Unterhuͤndler wegen Mordes feſtgenommen § Newyork, 30. Jan. Die bekannten Unter⸗ weltführer Spitale und Bitz, die von Lind⸗ bergh im vorigen Jahre als Unterhändler bei den Verhandlungen wegen des geraubten Lind⸗ bergh⸗Babys verwendet worden waren, wür⸗ den am Sonntag von Detektiven feſtgenom⸗ men. Sie werden beſchulbigt, einen ihrer Ri⸗ valen, den Gangſter Fontano, im Auguſt v. Is. ermordet zu haben. Die beiden Unterwelt⸗ führer leugnen jede Schuld. Erdbeben in der Auvergne O Paris, 30. Jan. Die Erdbebenwarte in Clermont⸗Ferand hat in der Nacht zum Sonn⸗ tag ein ſchweres Erdͤbeben aufgezeichnet, das in der Provinz ſelbſt einigen Schaden anrich⸗ tete. Die warme Heilauelle in Chaudes Aigues ſcheint durch die unterirdiſchen Erdverſchiebun⸗ gen beſonders gelitten zu haben. Der Sprudel iſt ſeit Sonntag morgen um die Hälfte zurück⸗ gegangen und das Waſſer, das bisher ſtriſtall⸗ klar war, iſt plötzlich milchig geworden. .-funk Amtlich wird mitgeteilt: Der Herr Reichs⸗ präſident hat den Geſandten in Kowno, Mo⸗ rath zum Geſandten in Montevideo und den Generalkonſul in Leningrad, Dr. h. c. Erich Zechlin, zum Geſandten in Kowus ernannt. Nachdem an der unteren Lahn die Eisver⸗ ſetzung begonnen hat, iſt der Fluß auf der ge⸗ ſamten Strecke von Niederlahnſtein bis nach Wetzlar zugefroren, ſodaß eine einzige Eis⸗ fläche von der Lahnmündung ab bis zwei Drittel des ganzen Flußlaufes geht. Auf dem Rhein ſind die Eisverbältniſſe un⸗ verändert geblieben. Von der Eisverſetzung bei der Lorelei reicht die Eisdecke dis oberhalb Lorch. Durch die Eisſchiebungen am Samstag iſt der Rhein vor Caub auf etwa 600 Meter in voller Strombreite eisfrei. Auch auf den Nebenflüſſen ſind die Eisverhältniſſe im we⸗ ſentlichen unverändert. Der Kriminalpolizei gelang es am Montag vormittag die beiden letzten bisher flüchtigen RVG.⸗Räuber, Hoheiſel und Achtenhagen, in ihrem Schlupfwinkel in der Hahnſtraße 17 in Schöneberg aufzuſpüren und feſtzunehmen. Beide waren mit Piſtolen und je 40 Schuß Munition bewaffnet. Sie leiſteten der Auf⸗ ſorderung der Polizei, die umfangreiche Ab⸗ ſperrungen vorgenommen hatte, aus der Woh⸗ nung herauszukommen, widerſtandslos Folge. Sie werden noch im Laufe des Tages dem Vom Beſuch des Kreuzers„Köln“ in Aegypten. Vernehmungsrichter vorgeführt. Auf ſeiner Weltreiſe traf der deutſche Kreuzer„Köln“ in Aegypten ein, wo Schiff und Be⸗ -ſatzung herzlich empfangen wurden. Unſer Bild zeigt von links den deutſchen Geſandten „Köln“ und Mohammed Bey Hoſſain. Von der Bergstraße Verkehrsförderung durch die OEG. :—: Auf Anregung des Heimatvereins Doſſenheim wird ab Montag, den 30. Ja⸗ nuar, abends, ein weiterer Autobus von Schriesheim nach Heidelberg und zurück zur Probe eingeſeßt. Der Aukobus verkehrt ab Doſſenheim in Richtung Heidelberg 21.46 Uhr und fährt in Richtung Schriesheim um 22 Uhr am Bismarckplatz in Heidelberg weg. Von der Benützung dieſes Ankobuſſes hängt es ab, ob derſelbe eine Dauereinrichtung blei⸗ ben wird. :-2 Weinheim.(Unfall.) Am 27. ds. Mis. wurde der 19 Jahre alte Arbeiter Karl Etzel im Stahlbad beim Fußballſpielen im Kinder⸗ ſpielplatz von einem Mitſpieler derark auf das rechte Knie gekreken, daß er einen komplizier⸗ ten Bruch davonkrug. Er mußte mittels Sa⸗ nitätswagen in das hieſige Krankenhaus ver⸗ brachk werden. :-: Weinheim.(Diebſtahl.) Am 26. Januar gegen 19 Uhr wurde aus der Meßzgerei Grü⸗ newald, Mannheimerſtraße 26 hier, eine Harkwurſt entwendek. Als Täker kommen 3 BVurſchen im Alter von 18—21 Jahren in Bekracht. Von dieſen krugen 2 je einen dunk⸗ len, der 3. einen hellen Mankel. Als Kopf⸗ bedeckung kragen alle drei eine Datſchkappe. Da in den letzten Tagen abends auch aus einer Metzgerei der Sulzbacherlandſtraße eine geräucherke Speckſchwarke entkwendet wurde, wobei der⸗gleiche Trick(nämlich die Verhält⸗ niſſe auskundſchaften, die Ladenküre öffnen, den geplanken Diebſtahl ausführen und flie⸗ hen) angewendek wurde, iſt Vorſicht geboten. Es dürfte ſich um die gleichen Täter handeln. Um ſachdienliche Mitteilungen an die Gen⸗ darmerie oder Polizei wird gebeken. -; Weinheim. Obſt⸗ und Gemüſeabſaßge · noſſenſchaft Weinheim Bergſtraße e. G. m..H. Die Genoſſenſchaft veranſtalket am kommen⸗ den Sonnkag ihre diesjährige Haupktverſamm⸗ lung. Sie findet mitlogs.30 Uhr im„Fal⸗ ken“ ſtatk. Sie umfaßt folgende Tagesord⸗ nung: 1 1. Geſchäftsbericht 1932. 2. Bekannkgabe der Bilanz auf 31. Dezember und der Ge⸗ winn⸗ und—————— 1932. 3. Berichl der Rechnungsprüfer und Enklaſtung des Vorſtandes. 4. Erfatzwahlen. 3. Verſchiede · nes. Aus der Rheinebene Die Grippe im Lande. () Schwehingen.(Schulen wegen Grip⸗ pegefahr geſchloſſen.) Der Bezirksarzt hal angeordnet, daß die Oberrealſchule, die Volks⸗ ſchule und ſämtliche Kinderſchulen wegen Grippegefahr bis einſchließlich 5. Februar ge⸗ ſchloſſen werden. 1 () Ludwigshafen.(Schulſchluß wegen Grippe.) Nachdem an der hieſigen Volks⸗ ſchule die Zahl der an Grippe erkrankken Kinder innerhalb zweier Tage von 2000 auf 3500 geſtiegen iſt und auch 53 Lehrer er⸗ krankt ſind, werden die Volksſchulen und die ſtädtiſchen Kindergärten bis einſchließlich 4. Februax geſchloſſen. Der Unterricht beginnt wieder am Montag, den 6. Februar. (*%) Kehl a. Rh.(Grippe⸗Ferien.) Wegen der ſtändig zunehmenden Ausbreikung der Grippe unker den Kindern wurde auf An⸗ ordnung des Bezirksarztes die Volksſchule bis zum Montag, den 6. Februar, geſchloſſen. Rheinumſchlagſtelle Rheinfelden. Rheinfelden. Schon vor drei Jahren hakte die Stadt Rheinfelden(Baden) das nö⸗ tige Gelände zur Errichkung einer Rheinum⸗ ſchlagſtelle erworben. Zurzeit läßt ſie auf eigene Koſten eine Zufahrksſtraße herſtellen. Weiker iſt beabſichtigt, daß die Badiſche.-G. für Rheinſchiffahrt und Seekransport, Mann⸗ heim, ein Kranſchiff an die Umſchlagſtelle legt. Man rechnek damik, daß ſchon vom Frühjahr an die großen Transporke der Rheinfelder Induſtrie, welche z. B. erſt in Baſel auf das Schiff verladen werden müß⸗ ten, nunmehr direkt in Rheinfelden umge⸗ ſchlagen werden können. Damit wäre auch ein Anfang für die Gütergroßſchiffahrk auf dem Waſſerwege Baſel⸗Bodenſee gemachk, nachdem die Schweizeriſche Perſonenſchiffahrt ſchon ſeik längerer Zeik von Baſel bis Rhein⸗ felden(Schweiz) ging. lier zur Hiſer Jugend zm Dienſte der Allgemeinheit Weinheim. Der Gemeinnüßige Verein hielt am Donnerstag, den 26. Januar 1933, im Gaſthaus„Zu den vier Jahreszeiten“ eine gutbeſuchke Verwalkungsraksſiung ab. Den Vorſitz führke Herer Kreisrat Zinkgräf. Vor dem Eintritt in die Tagesordnung gedachke der Vorſitzende des unlängſt aus dem Leben geſchiedenen langjährigen Verwaltungsraks⸗ mitgliedes, des Herrn Gärknermeiſters Schropp. Der Vorſitzende würdigke die großen und mannigfachen Verdienſte des Herrn Schropp um den Verein und um die Skadk Weinheim, er verſicherke, daß das An⸗ denken des Verſtorbenen im Gemeinnützigen Verein ſteks in Ehren gehalten werden wird. Zum ehrenden Andenken an den Verſtorbe⸗ nen erhoben ſich die Anweſenden von ihren Sitzen. Herr Direkkor Pfrang hatte ſchriftlich mit⸗ gekeilt, daß er aus Geſundheiksrückſichken ſein Amk als Schriftführer d. Gemeinnützigen Ver⸗ eins niederlegen müſſe. Der Vorſitzende nahm bei der Bekannkgabe dieſes Schreibens Veranlaſſung, Herrn Direkkor Pfrang für die in langjähriger Arbeit für den Verein gelei⸗ ſteten Dienſte herzlich zu danken. Die Erſaß⸗ wahl für den ausgeſchiedenen Schriftführer wird in der nächſten Hauptverſammlung des Vereins ſtaktfinden. Die Wirkſchaft„Zum Raſthaus“ auf dem Judenbuckel ſoll mik ſofortiger Wirkung an Herrn Gaſtwirt Hohenadel„Zum Schwanen“ verpachtek werden. Herr Hohenadel wird dort verſchiedene Verbeſſerungen vornehmen, ſo⸗ daß das Raſthaus wieder zu dem wird, was es war und was es ſein ſoll, ein beliebter Er⸗ holungs- und Ausflugsorkt für die Weinhei⸗ mer Bevölkerung und für die Ausflügler der Nachbarſchaft und insbeſondere der benach⸗ barken Städte. Der vorbereiteke Pachtver⸗ krag wurde genehmigk. Eine lebhafte Aus⸗ ſprache enkſpann ſich über die Möglichkeiten, welche für die beſſere Ausgeſtaltung des Plat⸗ zes und der Baulichkeiken nußbar gemachk werden können. Es ſoll verſucht werden, den Zudenbuckel mil elektriſcher Beleuchkung zu verſehen. Bei dieſem Vorhaben wird auf das Enkgegenkommen der Stadtverwalkung gerechnet. Troß aller wirtſchaftlichen und politiſchen Nöke ſoll auch in dieſem Jahre am Sonnkag Läkare(26, 3. 1933) der übliche Sommerkags⸗ zug ſtakkfinden. Es wird auf einen Ver⸗ kehrskag erſter Ordnung gerechnek, verbun⸗ den mit einer ausführlichen Rundfunkbericht⸗ erſtalkung über Weinheim im allgemeinen und über den Weinheimer Sommerkagszug im be⸗ ſondern. Der Sommerkagszug 1933 wird daher ganz beſonderer Vorbereikungen bedür⸗ fen; haupkſächlich ſoll auf eine möglichſt gute Ueberkragung der Sommerkagsgeſänge der Kinder und der Darbiekungen der Sommer⸗ kagskapelle Bedacht genommen werden. Die Leiker der hieſigen Schulen und die verehrliche Lehrerſchaft derſelben werden daher um ihre oft bewährte katkräftige Untkerſtützung der Sache gebeken. Die Mittel für die Durch⸗ führung des Zuges können nur aus freiwilli⸗ gen Spenden aufgebracht werden. An die Freunde der Sommerkagsſache, an alle Kin⸗ derfreunde und an die an der Hebung des Verkehrs inkereſſierken Kreiſe geht daher jetzt ſchon die herzliche Bitte um offene Hän⸗ de, wenn der Sommerkagszugklingelbeukel umgehen wird. Die Spender können ver⸗ ſichert ſein, daß mit ihren Beiträgen auf das ſparſamſte gewirkſchaftek werden wird. Der Vorſitzende berichkete über die Be ⸗ mühungen zur Schaffung eines Führers „Rund um Weinheim“. Zur Ausarbeikung dieſes Führers haben ſich die beiden Wein⸗ heimer Wandervereine, der Odenwaldklub und die Nakurfreunde in dankenswerker Weiſe zur Verfügung geſtellt. Auch in dieſem Punkte iſt es die leidige Finanzfrage, deren Löſung Schwierigkeiten bereikek, hoffenklich aber keine unüberwindlichen Schwie⸗ rigkeiten. Herr Oberbürgermeiſter Huegel berichkeke über die nötig gewordene Herausgabe eines neuen Führers von Weinheim, der durch die Skadtverwalkung erfolgen wird. Die alken Führer ſind bis auf eine geringe Anzahl ver⸗ griffen. Der Gemeinnützige Verein leiſteke zu dem neuen Führer einen Beitrag von 400 Mark. Es ſoll verſucht werden mitk möglichſt geringen Mitteln einen wirkſamen, zeingemäßen Führer herauszubringen, beſon⸗ derer Werk ſoll auf die Bilderausſtakkung ge⸗ legt werden, an geeigneken Mokiven beſteht ja in Weinheim und ſeiner Umgebung kein Mangel. Herr Bahnverwalter Eberle wies auf die Merkblätter hin, welche von der Reichsbahn- direkkion Mainz allmonatlich herausgegeben werden und die Veranſtaltungen in den ver⸗ ſchiedenen Städten des Direkkionsbezirks enk⸗ halten. Auch die Weinheimer Veranſtalkun⸗ gen ſollten immer rechkzeikig angemeldek wer⸗ den, damit die Aufnahme in die Merkblätker erfolgen kann. Die Meldungen müſſen je⸗ weils am 20. jeden Monats für den kommen⸗ den Monak an den Bahnhofsvorſtand in Weinheim gerichkek werden. In Verbindung mit dieſer Frage regt Herr Oberbürgermei⸗ ſter Hügel die Bekeiligung Weinheims an ei⸗ ner wirkſamen Bahnhofsreklame an. Eine lebhafte Ausſprache enkſpann ſich über ver⸗ ſchiedene Wünſche auf Fahrplanverbeſſerun⸗ gen und die Ausgabe von Sonnkagskarken. Herr Bahnverwalter Eberle äußerke ſich hier⸗ zu und verſprach die Weiterleitung der geäu⸗ ßerken Wünſche an die zuſtändigen Skellen. Die weikere Anpflanzung von Mandelbäumen ſoll mit allen verfügbaren Mitteln geförderk werden, es ſollen auch in den Anlagen noch mehr Zitronenbäume gepflanzt werden. Gerügk wurde der Zuſtand der Werder⸗ ſtraße, der als dringend verbeſſerungsbedürf⸗ lig bezeichnek wird. Es war gegen Mitternacht, als der Vor⸗ ſitzende die Sitzung mit Worken des Dankes für die geleiſteke Mitarbeit ſchloß. Gisbericht Karlsruhe. Die Waſſer⸗ und Straßen⸗ baudirektion Karlsruhe keilt über die Eisver⸗ hältniſſe am Rhein, Nechar und Main und in den Häfen folgendes mit: Der Rhein führt von Neuenburg bis Kehl weiches, von Kehl bis Plittersdorf etwas ſtärkeres Treibeis. Ab Maxau hat das Treib⸗ eis gegenüber dem Vorkag etwas nachgelaſ⸗ ſen. In der Gebirgsſtrecke ſteht das Eis von der Lorelei bis Caub. Der Cauber Pegel zeigk heute 378 Zenkimeter, alſo nahezu 3 Me⸗ ker mehr als vor der Vereiſung. Der Kehler Hafen krägt eine ekwa zwei Zentimeker ſtarke Eisdecke, die käglich gebro⸗ chen wird. Im Karlsruher Hafen ſind die Becken mit Schiffen, die Schutz geſuchk haben, ſtark be⸗ legt. Der Fahrweg im Stichkanal und in den Hafenbecken wird durch Eisbrecher offen gehalten. Die Mannheimer Hafenanlagen ſind bis jetk dauernd frei geeiſt worden. Der Mühlau⸗ Hafen iſt mit Fahrzeugen vollſtändig belegt. In der Mitte iſt eine ſchmale Rinne frei. Der Verbindungskanal iſt vom Neckar bis zur un⸗ keren Straßenbrücke mit Reckarſchiffen be⸗ ſeßt, oberhalb noch frei. Aus dem Nechkar⸗ hafen(Anlegeſtelle im freien Fluß) ſind alle Schiffe enkferntk. Der Binnenhafen iſt voll mit Schiffen belegt. Im Floß- und Induſtrie⸗ hafen können noch 20—30 Kähne unkerge⸗ brachkt werden. Der Rheinauerhafen iſt nahe ⸗ zu ganz mit Schiffen angefülll. Es können nur noch wenige Fahrzeuge Platz finden. Im Thyſſen⸗Hafen iſt die Einfahrk für geladene Kähne nicht benußbar. Im offenen Rhein bei Mannheim-Lud⸗ wigshafen befinden ſich badiſcherſeits keine Schiffe mehr. Der Neckar iſt von der Mündung bis zum unkeren Kanal der Feudenheimer Schleu⸗ ſe eisfrei. Meldungen über Aenderungen der Eisverhältniſſe weiker oberhalb liegen nichk vor. 3 Im Main oberhalb Wertheim iſt die Lage unveränderk. Von unkerhalb Freudenberg bis Reiſtenhauſen ſteht das Eis. Desgleichen bei Fechenbach auf ekwa 2 Kilomeker Länge. Von da aufwärks bis Werkheim Treibeis und Randeisbildung. Der Tauberhafen in Werk⸗ heim iſt vereiſt. Die Schiffahrt ruht auf al⸗ len genannken Gewäſſern, Baden⸗Baden im Jahre 1932. Der Jah⸗ resbericht der Skädk. Kurdireklion Baden⸗ Baden berichtet, daß der infolge der Welt⸗ kriſe ſich auch in Baden⸗Baden bemerkbar machende Rückgang der Ankunfts⸗ und Ue⸗ bernachkungszahlen ſich in engen Grenzen hält. Während andere große Badeorte mehr als die Hälfte ihrer Vorkriegsfrequenz ver⸗ loren haben, weiſt Baden⸗Baden nun einen Rückgang von 25 Prozenk gegenüber den be⸗ ſten Jahren vor dem Kriege auf. Intkereſſank iſt die Takſache, daß das Verhälknis von drei Vierteln deukſchen Beſuchs zu einem Vierkel ausländiſcher Gäſte, wie es bereiks in frühe⸗ ren Zeiten beſtand, auch im verfloſſenen Zahre erhallen blieb. Aus dem Neckartal Eberbach. Am Freikag wurde in ſeinem „Hauſe der Fiſcher Heinrich Käppes mit einem doppelten Schädelbruch aufgefunden. Kappes war in der Nachk die Treppe herabgeſtürzt und blieb bewußtlos liegen. Infolge der gro⸗ ßen Kälte war der 54jährige dem Erfrieren nahe. Im Bezirkskrankenhaus iſt Kappes, ohne das Bewußtſein wiedererlangt zu ha⸗ ben, verſchieden. Badische Nachrichten Zwei Perſonen im Eis eingebrochen und erkrunken. — Pforzheim. Am Samstag nachmittag vergnügken ſich in Brötzingen mehrere junge Leute auf dem Eis der Enz. Inzwiſchen wa⸗ ren in Neuenbürg die Wehrfallen gezogen worden, um Treibeis abzulaſſen. Die jungen Leuke ahnten nichts von der drohenden Ge⸗ fahr und wurden vom heranſchwimmenden Treibeis erfaßk und in einen Gumpen der Enz gekrieben. Zwei Leute verſchwanden ſo⸗ fort im Waſſer und ertranken, ein 16jähriger Burſche konnte mit leichteren Verletzungen gerektekt werden. Die beiden Erkrunkenen ſind der Sohn des Bauingenieurs Hölzle und der Sohn des Preſſers Skaib, beide aus Brötzingen. Die Leiche des Skaib curde am Sonnkag vormikkag etwa 500 Meker von der Unglücksſtelle enkfernt geborgen. Pfälzer Allerlei 0 Speyer. Wie der Pfälziſche Kreisfi⸗ ſchereiverein mitteilt, beſteht begründeke: Sorge, daß die in einigen Seikengewäſſern des Aheines oberhalb der Pfalz aufgekrekene Aalſeuche auch auf die Pfalz übergreift. Die Folgen für die pfälziſche Rheinfiſcherei wä⸗ ren kaum abzuſehen, ſteckt doch allein in den pfälziſchen Aalkuktern ein Kapital von mehr als einer Vierkelmillion Mark. Alle Pächker von Fiſchwaſſern werden deshalb erſuchk, ihre Waſſer auf abſterbende Aale durchzuſehen und die koten Fiſche nach Möglichkeit dem Waſſer zu entnehmen und zu vernichken. Be⸗ ſonders gefährdek ſind irgendwie verunrei⸗ nigke oder ſolche Waſſer, die keine Durchſpü⸗ lung haben. Bei Auftreken der Seuche iſt der Kreisfiſchereirak in Speyer zu verſtändi⸗ gen. Der Pfälz. Kreisfiſchereiverein weiſt noch ausdrücklich darauf hin, daß der Genuß der erkrankken Aale nichkt gefährlich iſt. Märkte un Börsen Mannheimer Schlachkviehmarkt v. 30. Jan. Dem Mannheimer Schlachkviehmarkt vom 30. Januar 1933 waren zugeführk: 170 Ochſen, 165 Bullen, 280 Kühe, 379 Färſen, 725 Käl⸗ ber, 33 Schafe, 2687 Schweine. Preiſe pro 50 kg. Lebendgewicht bezw. Stück: Ochſen: 26—30, 20—24, 22—25. Bullen: 22—24, 20—22, 17—20. Kühe: 22—24, 20 bis 22, 13—15, 10—12. Färſen: 27—31, 23 bis 26, 20—24. Schafe: 15—22. Schweine: 36—38, 35—36, 33—35, 31—33. Kälber: 35 bis 37, 31—34, 28—30, 20—24. 5 Mannheimer Produkkenbörſe vom 30 Jannar Infolge der politiſchen Vorgänge haben bis zur Ausgabe dieſes Berichkes noch keine zuverläſſigen Forderungen für deukſches Brot⸗ getreide vorgelegen. Die Forderungen ſind aber zum Teil 20—25 Pfg. höher als am letz⸗ ken Samskag. Die Auslandsforderungen lau⸗ ken unveränderk. Im Vormikkagsverkehr hak ſich noch kein Geſchäft entkwicheln können. Bei abwarkendem Geſchäft hörte man vor⸗ mittags waggonfrei Mannheim folgende Preiſe: Weizen inl. 20.35—20.45, Roggen inl. 16.30—16.40, Hafer inl. 13.25—13.75, Sommergerſte 18.50⸗20.00, Futtergerſte 17.50 bis 17.75, Plakamais 19.50, Biertreber 11.00 bis 11.25, Weizenmehl ſüdd. Spez. Null 27.50 dto. mit Auslandsweizen 28.50, Roggenmehl 30.50 bezw. 31.50, Weizenbrokmehl 19.50 bezw 20.50, Roggenmehl 21.00—24.00, Weizenkleie fein.50—.75, Erdnußkuchen 11.75—12.00. nn Die Wettervorherſage Dionskag: Weikere Temperakurerhöhung. Vor⸗ übergehendes Tauwekter. WMiktwoch: Vorerſt keine Froſtverſchärfung abſehbar. nn Hauptſchriftleiter Dr. W Kattermann. Verantwortlich fü. Innenpoli'ik. Dr W Kattermann: für Außen⸗ volitil, Feuilleton und Roman B Seeger⸗Kelbe für Badiſche Po⸗ itik. Gemeindepolit! Bewegungstei' und„Stadt Mannheim“: W. Ratzel; für unpolitiſche Nachrichten,„Stadt Heidelberg“ und Spost: Ueberle: für Anzeigen Heidelberg: Hammer: i: Anzeige Mann“eim: K. Ott Somtlichenn Heidelberg(W Ratzel K Oit in Mannheim Sprechſmnden der Redaltion: täg. ich 18—19 Uhr Druckere Winter, He deolberg S 2. SA me allem Forn nichk ihre der nation Die Trupp Bewegung Stkärke me Marſchkolc 250 Mann Jung und hausplatz e Bucher 14 langen wi ſihen, zur hier freudi unſeres Pe manchem d Deutſchland forkgeſeßzt. Eppin hier gibt e den kalken machen. 2 überall, in der SS x ein Stäbch geht es we noch empfa angekomme in Eppinge dem Aufme en nimmk ung. Pa wegung un den großar Pg. Dreher in den Abg ker Deukſch mitzuhelfen Deukſchland Adolf Hitle Heil auf u rer geben Kundgebun Außer burg“ geno wird man⸗ können, de ſind! In ſe zeuge, dur⸗ bach. Sollke Kpo„ma ſchon erfah men auf di ſehen auf „Raupe“, Kommun führer gib maßregeln. ein. Von Der letzt Endlos nachmiktag Jungvolkma braver Jun ner Eltern, ßen braune Von 5 ſie herbeige ihrem lieben weiſen. Skumm pel ſber de die kühle E die Anſpra und kroſtrei legte einen liche Wort⸗ als kreuen und ſeinen Der Gr reſte des birgt, wird ihn wachhal Kampfe, ur lleben Vake Mit de nahmen die von dem al in ſeinem mit einem n. Kappes rabgeſtürzt e der gro- Erfrieren ſt Kappes, gt zu ha⸗ rochen nachmitkag rere junge iſchen wa⸗ n gezogen die jungen enden Ge⸗ bimmenden impen der vanden ſo⸗ 16jähriger erletzungen rkrunkenen Hölzle und beide aus bb wurde Meker von 442 he Kreisfi⸗ egründeke: ngewäſſern ufgekrekene greift. Die cherei wä⸗ ein in den von mehr lle Pächter rſucht, ihre urchzuſehen chkeit dem ichten. Be · verunrei- Durchſpü⸗ Seuche iſt verſtändi⸗ rein weiſt der Genuß ch iſt. Fsen „30. Jan. narkt vom 70 Ochſen, „ 725 Käl⸗ Preiſe pro 5. Bullen: 22—24, 20 27—31, 23 Schweine: Kälber: 35 30 Jannar ge haben noch keine ches Brot⸗- ngen ſind ls am letz- ungen lau⸗ erkehr hal können. man vor- folgende 5, Roggen 25—13.75, erſte 17.50 eber 11.00 Null 27.50 oggenmehl 19.50 bezw Veizenkleie —12.00. ge hung. Vor⸗ rſchärfung : jür Außen⸗ Badiſche Po · Mannheim“: idelberg? und ür Anzeige tzel K Ort in —19 Uhr Dienskag, 31. Janunar 1933. 3 7 Sa masſchiert: 2. Vrovagandamavſth des Sturmbanns n/110 Sea marſchier!! SA im Kampf! Außer allem Formal⸗ und Kleindienſt vergißt ſie auch nicht ihre große Aufgabe, Propagandaträger der nakional-ſozialiſtiſchen Idee zu ſein! Auch das Elſenztal muß ſehen, daß wir noch leben. In Ilklingen iſt Sammel⸗ punktl. Eine Beſichktigung der„fliegenden Truppe“(Mokorſturm) verzögerk das Antre⸗ ten. Ein ſcharfer Oſter fegt durch das Tal. Die Trupps machen kleine Uebungen, um ſich Bewegung zu„Ankreken!— Skärke melden——“, dann ſetzen ſich die Marſchkolonnen in einer Geſamkſtärke von 250 Mann in Bewegung, dem Dorfe zu. Jung und Alt iſt auf den Beinen. Am Rat⸗ hausplatz eine Anſprache durch Skurmführer Bucher 14/110. Mit Sang und Klang ge⸗ langen wir zum Orksausgang. Alles auf⸗ ſthen, zur nächſten Stalion— Richen; auch hier freudiger Empfang. Eine zündende Rede unſeres Pg. Dreher aus Karlsruhe kreibt ſo manchem das Blut in den Kopf. Mit dem Deukſchlandlied endend, wird der Marſch forkgeſetzk. Eppingen war vorläufig das Ziel, denn hier gibt es was zu fuktern, hier kann man den kalken und leeren Magen wieder flokk machen. Die Frauenſchaft hat alles, wie überall, in anerkennender Weiſe mit Hilfe der SS vorbereikek. Den Hunger geſtillt, ein Stäbchen geſchmauchk und unermüdlich geht es weiter. Hohen Beſuch konnken wir noch empfangen— der Skandarkenſtab war angekommen, der ſich ebenfalls am Aufmarſch in Eppingen und Rohrbach bekeiligte. Nach dem Aufmarſch durch die Skraßen von Eppin⸗ en nimmkt die SA am Marktplaß Aufſtel⸗ ung. Parteigenoſſen, Gönner unſerer Be⸗ wegung und ſo manche Neugierige lauſchen den großarkigen Ausführungen des Redners Pg. Dreher, der allen klar beweiſt, was uns in den Abgrund geführk hat und wer der Rek⸗ ker Deukſchlands ſein wird Er ermahnk alle, mitzuhelfen an dem Aufbau eines freien Deukſchland unter Führung unſeres Führers Adolf Hitler. Das Deukſchlandlied, ein Sieg⸗ Heil auf unſer Vakerland und unſeren Füh⸗ rer geben den Abſchluß dieſer gewalligen Kundgebung. Außer Plan wird eine„ſchwarze Hoch⸗ burg“ genommen— Rohrbach—, auch hier wird man ſich nichk des Eindrucks erwehren können, daß wir wirklich nichk„geſtorben“ ſind! In ſchnellem Tempo gehts an die Fahr⸗ F435 durch Eppingen direkkt nach Skeb⸗ Sollte es wirklich möglich ſein, daß die Kpo„marſchiert“, wie man in der Frühe ſchon erfahren konnke? Wirklich, wir kom⸗ men auf die Höhe vor Stebbach— und wir ſehen auf der anderen Höhe eine ſchwarze „Raupe“, Menſchen, rote Fahnen: alſo die Kommune! Abſißen,— der Skurmbann⸗ führer gibk nochmals genaue Verhaltungs⸗ maßregeln.„Ankreken“, und wir marſchieren ein. Von der anderen Seike her kommen die Der letzte Gang eines gockenbeimer Fungvolkmannes Endlos bewegte ſich am leßten Sonnkag⸗ nachmikkag ein Trauerzug zum Friedhof. Ein Jungvolkmann wurde zu Grabe gekragen, ein braver Junge, ein kreuer und lieber Sohn ſei⸗ ner Eltern, ein jugendlicher Kämpfer der gro⸗ ßen braunen Armee Adolf Hiklers. Von Hockenheim und Umgebung waren ſie herbeigeeilk, all die Jungvolkmänner, um ihrem lieben Kameraden die leßte Ehre zu er⸗ weiſen. Skumm ſenkten ſich die umflorken Wim⸗ pel über der offenen Gruft, als der Sarg in die kühle Erde verſinkk. Tief ergreifend war die Anſprache des Herrn Vikar Ziegaler und kroſtreich für die Eltern. Pg. Fritßz Klee legte einen Kranz nieder und widmeke herz⸗ liche Worke dem Dahingeſchiedenen, den er als kreuen und eifrigen Kämpfer bezeichnete und ſeinen Kameraden als Vorbild hinſtellte. Der Grabhügel, der die irdiſchen Ueber⸗ reſte des Jungvolkmannes Adolf Auer. birgt, wird in uns ſtels die Erinnerung an ihn wachhalken und uns gemahnen in unſerm Kampfe, um die Freiheik und Ehre unſeres lieben Vakerlandes, nie zu ruhn.—— Mit dem Liede vom guken Kameraden nahmen die einzelnen Formakionen Abſchied von dem allzufrüh Dahingeſchiedenen. „Roken“ angewackelt, natkürlich mit vier gro⸗ ßen roken Fahnen, etwa fünf uniformierken Agikakoren und dann einige 60 verführte Volksgenoſſen ſingend:„und ſollten wir nicht ſiegreich ſein!—— Wer lacht da nichk? Ein Jug der vor Erbärmlichkeit ſtrott. Unſer Sturmbannführer ließ uns ſtramm ſte⸗ hen, denn ſo ein„Feind“ verdient dies wirk⸗ lich. Nakürlich helle Begeiſterung der Ein⸗ wohner, als wir Soldaken Adolf Hitlers ein⸗ marſchierken! Dann folgken kreffliche Worke des Redners am Kriegerdenkmal, bei welcher Gelegenheit wir unſeres unvergeßlichen Horſt Weſſel durch„Die Fahne hoch“ gedenken. Im Laufſchritt gehts nach Gemmingen, von da nach Berwangen und als wir in Kirchardk einmarſchieren, läßt„Frau Sonne“ ihr Licht erblaſſen; es iſt ſchon dunkel, als Pa. Dreher ſich nochmals zu größeren Aus⸗ führungen hinreißen läßt. Unermüdlich und kampfesfreudig forderk er alle auf, mit ihm einzuſtimmen in den Ruf:„Unſerm ſchwer geprüften Vaterland, unſerm Führer Adolf Hikler, dem Führer zu Freiheik und Brok, ein dreifaches Kräftiges Sieg⸗Heil!“. Mit dem Deukſchlandlied gelangten wir zum Schluß un⸗ ſerer Aufgabe. Skurmbannführer Lanle dankke ſeinen Kameraden für kreugeleiſteke Arbeik mik der weikerzukämpfen unker der Parole: „Mer nichk für uns iſt, ift wider uns!“ Der Preſſereferenk des Sturmbanns 11/110. Sturmvann 1/½110 marjchiert im Kreis Wiesloch Ppb. Ueberall erſchallk in dieſen Tagen der Marſchtkritt unſerer braunen Bakaillone. In ſeder Skadk, in dem kleinſten Dorf rütteln wir die Volksgenoſſen aus ihrer Reſerve auf Unſere Zeik machk ja ſo viele Menſchen kopf⸗ hängeriſch und hoffnungslos. Aber auf die⸗ ſem Weg kommen wir niemals weiker. Iſt es nichk eine gökkliche Schickfalsfügung, wenn mikten in dieſem düſteren Grauen ein ein⸗ ziqer Mann die Kraftk bekommen hak, ſeine Volksgenoſſen mit neuem Glauben an Deukſchlands Zukunft zu beſchenken? Und eben dieſer ſelbe Mann, der verkannke und qehaßke Arbeiker Adolf Hitler ſchickt heute ſeine brannen Soldaken hinaus in die Skädte und Dörfer, damik ſie den Deukſchen jenen neuen Glauben bringen ſollen. Auch im Kreis Wiesloch erfüllen die brau⸗ nen Kämpfer ihre ſchwere Aufgabe mik eiſer⸗ nem Willen und bewundernswerker Diſzivlin. Wie ein Lauffener breikete ſich die Noch⸗ richk von einem Ork zum andern aus: Am n 7 Sonnkag marſchierk die SAl Und zwar wa⸗ ren die Skürme 1, 2, 3, 5 und der Reſerve⸗ Skurm 10 des Sturmbanns 1/110 aufgeboken worden, um von Wiesloch kommend die Orke Rauenberg, Rokenberg, Rekkigheim, Malſch und Malſchenberg aufzurükkeln. In Rok er⸗ könke dann das Kommando:„Das Ganze halt!“ Sturmweiſe rückken die Formakionen zum Eſſenempfang. Fleißige Hände der Frauenſchaft der Orksgruppe Rok hakten ſchon an den Tagen zuvor die Verpflegung der durchmarſchierenden SA mik beſorgker Auf⸗ opferung vorbereikek. Na, und der guke Ap⸗ pekik fehlte ja bei keinem der Marſchkeilneh⸗ mer! Alk und Jung war auf den Beinen, um das Treiben zu beſtaunen. Nach dem Eſſen ktraken die Skürme dann wieder an nnd be⸗ wegtken ſich durch die Skraßen von Rot bis zum Orksausgang Rol—St. Leon. Deutcher Abeno in Aot Am Abend, gegen 20 Uhr, veranſtalkeke die Orksqruppe Rok in dem feſtlich aeſchmück⸗ ken Saal des Gaſthauſes„Zum Hirſchen“ ei⸗ nen Deukſchen Abend. Ueberraſch⸗nd groß war die Zahl der Volksgenoſſen. Punkk 20 Uhr war der Ranm ſo dichk beſeßk, daß die Mitalieder ihre Plätze anderen Volksgenoſſen zur Verfüqung ſtellken.— Die Muſik ſeikeke den Abend mit einem flotk geſpielken Marſch ein, worouf der Orksgruppenleiker Pa. Ger⸗ mer, Zigarrenfabrinank. die erſchienenen Gäſte, darnnker auch Herrn Bürsermeiffer Vekker, ſowie Skurmbannführer Pg. Mu⸗ ſchik nund die beiden Skurmbannärzke Po. Dr. Weber und Pg. Braun bearüßte. Darauf wurden die beiden Theakerſtücke„Horſt Weſſel“ und„Schlagekers Helden⸗ kod“ geſpielt. Die darſtelleriſchen Leiſtun⸗ qen waren ganz hervorragend, denn ein Je⸗ der gab ſein Beſtes zum Gelingen der Stücke! Für den leider verhinderken Kreisleiker Pa. Bender, übernahm Kreisſchulunasleiter Pg. Reinle, AGR., das Referak. In Kernigen Worken überzeugte er die Anweſenden von Adolf Hiktlers berechkigkem Anſpruch auf die Führung des deukſchen Schickſals. Mit brau⸗ ſendem BVeifall wurden ſeine klaren Ausfüh⸗ rungen beankworket. Die daranffolgende 1 alückke Manchen, der nachher mik einem nek⸗ ken Gewinn den Heimweg ankreken konnke. Von einigen Kindern wurden Gedichke vor⸗ gekragen, und zum Abſchluß eine beſonders mit Humor gewürzte Beiaabe, die Jeden mm Lachen brachte, ob er wollte oder nichk. Alles in allem: Es war für die Orksgruppe Rot wieder einmal ein Tag reichſter Ernke, die man aber nur einfahren kann, wenn man vor⸗ her unermſidlich gearbeitet hak. Mit dem immer wieder neu be⸗eiſternden Deukſchland⸗ lied verklana Volksgemeinſchaft. eee Schulung über Najekunde in Wiesloch Pb. Am WMittwoch, den 20. Januar, hielk die Orksgruppe Wiesloch ihre monalliche Haupkmifaliederverſammlung ab. Der Orks⸗ aruppenleifker Pg. Sköckinger eröffnete die Verſammlung und gab den Gaubefehl 1933 bekannk. Er wies darauf hin, welche Bedeu⸗ kung dieſem Gaubefehl zukommt und forderke die Erſchienenen auf, friſch an die Arbeit zu gehen, ſeder auf ſeinem Poſten zu ſtehen, denn von der Arbeit, dem Willen und der Opferbereifſchaft jedes Ein⸗elnen hängk der Erfolg dieſer Groß⸗Werbe⸗Aktion ab. Hier⸗ auf nahm der Orksgruppenleiker die feierliche Verpflichkung mehrerer Parkeiqenoſſen vor und übergab dieſen das Mitgliedsbuch bezw. die Mikaliedskarte. Pg. Amksrichker Reinle nahm dann das Wortk zu einem Einführungsvorkrag über die Raſſenfrage. Er erklärke den Begriff„Raſſe“ zunächſt näher. Während man in der Tierwelk al⸗ lerorts von Raſſen ſprichk und die Eigenſchaf⸗ ten gewiſſer Raſſen kennk, während der Bauer ſich bemüht, von den Geflügelzucht⸗ Ausſtellungen für ſeine Zuchktiere die beſten Preiſe mit nach Hauſe nehmen zu können, und der Arbelter vielfach für ſeine Kanarien⸗ vögel, ſelne Kaninchen, ſeine Tauben ſich in den Ausſtellungen Prämien erwirbk, wäh⸗ rend man ſich alſo in den breiteſten Schich⸗ ten der Beyölkerung mit Raſſen im Tier⸗ reich beſchäfkigt,— gute und ſchlechke Raſ⸗ ſen,„Bölker“, kennk— glauben dieſe glei⸗ chen Leute. daß nun die Menſchheit eine ein · ziqe Roſſe iſt und holten die für Idiologen, die auch in der Menſchbeit verſchiedene nichk aleichwerkige Raſſen ſehen. Es iſt das Verdienſt unſeres Führers Adolf Hikler, aus innerer Erkennknis der Be⸗ deukung der Raſſenfrage heraus als erſter eine volikiſche Organiſakion geſchaffen zu ha⸗ ben, deren Tendenz nnd Leitſätze mit auf dem Raſſenproblem aufqebaut ſind. Der Vorkragende ſkizzierke kurz die ein⸗ zelnen Raſſen nnd ham auf die ſchöpferieche Fraft der ariſchen Reſſe zu ſprechen. Der Menſch der ariſchen Raſſe iſt ein ſchöpferi⸗ ſcher Geiſt mitk aroßer Beobachknnasgabe, ein Leiſtun⸗skyp voll Gerechffakeffsſinn, liefem Nakurſinn und innerer Roliqioſtkät. Der ari⸗ ſchen Raſſe gehören anch wir Denkſche an, deren geiſtige, körperliche und ſeeliſche Eigen⸗ ſchafken bereiks Toeitns in ſeiner„Germania“ den römiſchen Weichlingen als Vorhild hin⸗ ffellk. Wir ſeßen im ariſchen Menſchen den Schöpfer all deſſen, was wir im enropäiſchen uns ſehen; in Kunſt, Wiſſenſchafk und Tech⸗ nik. In den meiſten großen Kunſtſchöyfun⸗ hauerknunſt, finden wir die fiefe Reſioſoſſtäf der Ariers veronkerk: Männer wie Boch⸗ Waaner aus der Muſik, Michelangeſo, als Univerſalgenie, Donke, Boehme, Eckark, der Dentſche Abend enger Kulkurkreis und noch weif darüber hinaus vor gen, ſei es in der Muſſik. Maſerei eder Biſd. Fändel, Hapdn. Mo⸗ork, B⸗othoven, Richard⸗ Schiller, Goekhe uſf. zeiqen dies. Und wie ſehr gerade den religiös⸗ſchöpf⸗yden Künſt⸗ lern der Typ eines ariſchen Menſchen als Idealgeſtalk vorſchwebk, ſehen wir doch daran, daß gerade alle Chriſtusbilder einen ariſchen Menſchen darſtellen. Auf keiner Heilands⸗ darſtellung, ſoweit man von einem künſt⸗ leriſchen Bilde ſprechen kann, ſehen wir den Heiland in ſchwarzem Haar, ſondern im⸗ mer mik hellem oder dunkelblondem ſträhni⸗ gen Haar und in der Körperform eines nor⸗ diſchen Menſchen. Im nordiſchen Sprach- ſchatz finden wir die Worke:„Arbeit adelt“ und„Sich regen, bringt Segen“, während andere Raſſen hauptſächlich aſiatiſcher Ark in der Arbeik einen Fluch ſehen. Und hier⸗ mit kam Pg. Reinle auf die Grundtypen und ſeeliſchen und körperlichen Eigenſchaften der ſyro-afrikaniſchen, ſemitiſchen Raſſe zu ſpre⸗ chen. Er erklärte, wie die Einführung der marxiſtiſchen Lehre und des Liberalismus mit ſeinem geradezu raſſeverhöhnenden Leit⸗ ſpruch:„Alles, was Menſchenanklitz krägt, iſt Bruder“ es mit ſich gebracht habe, daß die nordiſche Raſſe ihren Werk und ihre hohe Kulkuraufgabe vergeſſen hatk, das Gifk der Raſſenvermanſchung nicht erkennt und ſomit im Begriffe iſt, aus einer Raſſeneinheil eine minderwerkige Raſſenmiſchung zu werden und der Baſtardierung ſich preiszugeben. Bei einer Miſchung mit einer kiefer ſte henden Raſſe nämlich verliert die höher ent⸗ wickelte Raſſe zu Gunſten der weniger enk⸗ wickelten Raſſe und es enkſteht ein Baſtard, der wohl höher ſteht, als die raſſig niedrige Hälfte der Baſtardelkern, aber niedriger als die raſſig höhere Hälfte der Baſtardeltern. Eine ſolche Paarung widerſpricht aber dem Willen der Nakur zur Höherzüchkung des Le⸗ bens überhaupk. Sinn der Schöpfung iſt alſo nichk Raſſenmiſchung, ſondern Raſſenreinheit. Die Enkwicklung einer neuen Raſſe aus ei⸗ nem Raſſengemiſch kann nur enkſtehen durch Kampf mit der Umwelk, dem die ſchlechken und ungeſunden Elemente des Raſſengemi⸗ ſches unkerliegen und damit das Raſſengemiſch eine Läukerung erfährk oder durch den Wil⸗ len des Züchkers ſelbſt, der— bewuß der Bedeutuna der Raſſenprobleme— die Po⸗ likik, die Wirtſchaft ſo formt, daß nicht mehr ewige Gleichmacherei und der Satz:„Zedem das Gleiche“ ſondern„ Jedem däs Seine“ und das Leiſtungsprinzip oberſter und heiligſter Leitſaß ſein muß. Beiſpiele für den Unkergang großer Völker gibk uns die Geſchichke des ehemals ſo bedeukenden grie⸗ chiſchen Volkes. das einſk Schöpfer der be⸗ rühmken helleniſchen Kunſt durch Ausblutung des raſſig werkyollen Kerns in den Kriegen und dann durch andauernde Miſchüng, mit minderwerkigen Raſſen öſtlicher Herkunft raſch darniederſank, henke körperlich und gei⸗ ſtig nichks mehr bedeukek. Auch das alke, die ganze damalige Welt beherrſchende Rom Opfer der Baſtardierung geworden. Der Redner wies weiker darauf hin, wie Adolf Hitler auch die prakkiſche Nutanwen⸗ dung aus Erkennkniſſen gezogen har und als Skaatsmann ſtaakliche Raſſenpflege und Raſ⸗ ſenhygiene forderk. Pg. Reinle machke auf die vielen Irrenanſtalken aufmerkſam; deren Inſaſſen bedauernswerke Opfer einer falſchen Duldſamkeik ſind. All dieſe Trunkſüchtioen, Epileptiker uff., die den Skaat und den Ge⸗ meinden Hundertkauſende koſten, ſind faſt durchweg erblich belaſtek, Produkke kranker, vorbelaſteker Eltern, denen das Heiraken hätte verboken werden müſſen. Durch zielklare, ſtrenge ſtaakliche Raſſenpflege wäre es durch⸗ aus möalich, das Volk im Verlaufe weniger Generakionen vom„Untermenſchenkum“ zu befreien(das ſa meiſt auch aus Pſychiopakhen beſteht) und wieder ein geſundes Kerndoln zu ſchaffen. Der Vorkrag, der lebhaftem Intereſſe be⸗ gegneke, ſollte, wie der Redner bemerkke, als Einführung dienen für die demnächſt ſtakkfin · denden Vorkräge des Pg. Dr. Packheiſer, Heidelberg, über dasſelbe breiter angelegke Thema. KpaA Wiesloch. Dipl.-Ing. Preßler. ZNundfunt⸗Broaramm für Miktwoch, den 1. Februar 1933. Köniaswuſterhauſen:.30 Uhr: Wetter, anſchl. bis .00 Uhr Konzerk. 10.10 Uhr: Nachrichken. 12.00 Uhr: Wetter, anſchl.„Ein geiſtliches Kon⸗ zerk. 17.10 Uhr. Streifzüge durch das und Bürgerliche Geſetzbuch. 17.30 Uhr: helmat und Raſſe der Indo-Germanen. 18. 0 Uhr: Einheitskurzſchrift für Fin 19.35 Uhr: Unkerhalkungsmuſtk. 21.30 Uhr: Ge danken zur Jeil. 22.0 Uhr: Wetter, Preſſe Spork. 24.00 Uhr: Tanzmuſik. München: 8 20 Uhr: Schulfunk. 10.15 uhr: Fort⸗ bildungsſtunde. 12.00 Uhr: Konzerk. 13.15 Uhr: Schallplattenkonzext. 15.10 Uhr: Zuge noͤſtunde. 16.00 Uhr: Kinderſtunde. 17.00 Uhr: Konzeck. 18.15 Uhr: Fran:öſuich. 18.35 Uhr: Menſchen um Wagner. 19.30 Uhr: Bunke Stunde. 20.30 Ubr: Orcheſterkonzerk. 22.45 Uhr: Tanzmuſik. Mühlacker:.15 Uhr: Preſſe Jelt, Wetter. 10. 10. Uhr: Lieder von Schuberk. 12.00 Uhr: Konzerk. 13.15 Uhr: Zeit, Preſſe, Wetler. 19.30 Uhr: Selkſames Dilderbuch. 2000 Uhr: Sinfonie- konzert. 22.00 Uhr: Jeit. Weller, Poeſſe. 22.20 Uhr: Blasmuſik aus London. —————————————————— — 4 145 13 — ——— „Dienskag, 31. Jannar 1933. Gedenklage. 18¹⁴— Blüchers über Napoleon bei La Ro · ière. 1864 Beginn des däniſchen Krieges. gillerbegeiſterung in Mannheim Als der Rundfunk kurz nach 13 Uhr geſtern die Meldung in. den Aether ſandte, auf die Mil⸗ lionen beſter Deukſcher mik wachſender Spannung gewarkek hatlen: Adolf Hikler iſt Kanzler! da eilte dieſe Freudenbokſchaft— für elne gewiſſ⸗ Menſchenſorke war es das gerade Gegenkell!— wie ein Lauffeuer durch die Straßen der Stadk. Elne Welle der Begeiſterung ſetzie ſich in den Straßen ſork, unſer Kampfpanier, unker dem wir 14 Jahre geblukek hakten wurden allenthalben gehißlk. Ueber⸗ all bildelen ſich Gruppen von Menſchen, die das freudige Ereignis mik leuchtenden Augen be ⸗ ſprachen. In der Umgebung der„Arbeilerzelkung“ und „Volksſtimme“ war die Skimmung ganz kroſtlos. Was wird werden?— Das war ole ſtändige Frage! Beſonders auffallend war, daß ſich die zuden von der Skunde der Bekanntgabe des neuen Kabi⸗ nells wichk mehr auf den Straßen ſehen ließen. So mancher krummbeinige Hebräer wird unker hefti⸗ gen Bebörlckungserſcheinungen ſich Fluchlgedanken — 4 haben. Das iſt ja nun auch zu ſchnell gekommen. Aber ſo iſt es, wenn man ſich ſelbſt belügk! Geſtern noch zogen ihre gelreuen Schützlinge durch die leeren Gaſſen und heule?— Nichk auszudenken! Eme rieſige Menſchenmenge ſammelle ſich gleich nach 2 Uhr vor dem„Hakenkreuzbanner“ Verlag, wo jewells die neueſten Meldungen be⸗ kannt gegeben wurden. Die Sbadt zeigte geſtern ein anderes, ein noch nie gekanntes Geſicht. Die rieſenhafle Begeiſte rung ſteigerke ſich zu elinem Höhepunkt, wie ihn Mannheim noch nie ſeit Beſtehen der Stadk ge · ſehen, als kurz nach 20 Uhr unſere braunen Re ⸗ gimenter von koſendem Jubel begleitek durch Mannheim marſchierken. VNach Schluß des Fackelzuges fand auf dem Marktplatz eine kurze Kundgebung ſtakt, in der Gauinſpekteur Wehel die Bedeuklung dieſes m der Geſchichte Deulſch ⸗ lands denkwürdigen Tages hervorhob. Und jeßt erſt recht: 2 Unſer Kampf gehl weiler! Deulſchland wieder deulſch! So wiro es sein. Wie wenn man einen Ochfen ins Hoon pfetzt Unſer Stadtrak H. Runkel⸗Mannheim hal als Miiglied des Aufſichlsrats der.E. G. an denſelben ein Schreiben gerichlel, das wir nachfol⸗ gend im Worklauk wiedergeben: „Aus Krelſen des Skreckenperſonals wird mir mülgeieill, daß die Dircklion der.E. G. dazu übergegangen iſt, an Stelle des ökägigen Streckendienſtes —einem Verdienſt von wöchenklich 11—12 Ml. (ünfolge der dreilägigen Kurzarbeil) durchzufüh · die Ztägige Arbellszeit bei ren und der Beſchluß bereils zur Talſache ge · worden iſt. Begründel wird dieſe Maßnahme mik der z. Zk. herrſchenden Källe. Der Ver⸗ dienſt des Streckenperſonals bekrug bei der vorher maßgebenden Arbeilszeit von 5 Tagen einſchließlich Zulage für Verheirakeke ca. Mk. 22—26 pro Woche. Es wäre bei dieſem an ſich geringen Ver⸗ dienſt bei der ungünſtigen Jahreszeit(Kohlen und Lichtverbrauch) gerechlferligt und würde von der ſozlalen Einſtellung der Direklion und des Aufſichlsrales zeugen, wenn der volle Lohn bis zur Wiederaufnahme der Arbeit gezahlt würde. Das Perſonal würde verſtehen, wenn dieſer augenblickliche Lohnausgleich bei günſfti · gerer Witterung durch Ueberſtunden nachge⸗ holt werden würde. Als Mitglied des Aufſichksrakes bitte ich um ſofortige Pprüfung, Durchführung meiner Anregung und Nachzahlung des bisherigen Ausfalls.“ 1* Wir glauben kaum, daß die Bonzen der OEcs. ſoviel ſozlales Empfinden beſißen, daß ſie dem durchaus menſchlichen Vorſchlag unſeres pPg. Run⸗ kel näherkrelen. Die Herrſchafken ſihen im Fekt. Was kümmerk ſie die Nol des unker dem Hund bezahllen Per⸗ ſonals, was kümmerk ſie, ob die im Dienſt aus⸗ frierenden Beamlen eine warme Skube zu Hauſe vorfinden oder was kümmerk ſie, wie dieſe ihren Hunger ſtillen? Nichls kümmerk ſie, das beweiſt allein ſchon die unverſchämke und em Menſchen⸗ kum ins Geſicht ſchlagende, rigoroſe Lohnabbau⸗ maßnahme. Tiger. Die Biene zch habs ſo gewißk, daß mir aa noch dran glao we miſſe. Awer ſcheen iſes nit, ſo en Schnuppe unn en Koßer, daß ems Feier vor e Aage rum⸗ fahrk. Ma hot des Zeig als ſchneller, als mas wloͤder loskricht. Awer vun was kummk des, ihr Lelt? Nach meinere Anſicht werd do ganz falſch vorgange. Do werd geredt unn gebabbelk, Vor ⸗ kräg ghalte unn Zeikungsarkikel verfaßt, Schule gſchloſſe unn Rundfrooge losgeloßk, alles Krampf, alles für die Katz. Der en Mesoiziner ſecht, der hot die Influenza, der annere ſechk, die Gripp, der oͤrltte meenk, des is bloos e Verkältung. Dem Dumme, wo vun de Wiſſenſchafk Laie kituliert werd, is die Bezelchnung ganz worſchkegal. Feſcht⸗ ſteht, daß ſo en Katarrh— mit Verlaub zu ſage— e Sauerei is. Ma is nik gſund, unn is nit krank. unn mecht am liebſchte ſterwe. Des is e ganz heemkickiſche Krankheit, ich zehl ſe zu de Seuche. Wann die Biene was zu ſage hätt, det ſe— die hois Wort Gripp meen ich— behanbelk werre, wie die ſchwarze Poche. Jeder, wo grippeverdächlig is, mißt ſofork in e Barack, unn eener, wo uff de Schtrooß, imme Lokal, odder imme Lebensmiklel⸗ gſchäft, wie ich des neilich gſehe hab, ganz frech in die Landſchaft nießt, gheerk am Schlawillche gepackt unn ſofort arrekierk Sollt ihr mool ſehe, wie ſich dann die Gripp innerhalb null komma nix verzooge hätt, Es is jo e Trauerſchplel, daß bei ſome Wetter, wies alleweil is, kroche unn halt, noch devn die Redd is, die Krankheit nimmk zu. Ei vun was dann? Vun de naſſe Fieß? Ma meent jo grad, ma hätts mit lauter Simpel zu ku. Glüh⸗ wein unn Grog unn Tablekke unn ſo Zeig(was alles viel Geld koſcht) unn dezu die greſchk Vor⸗ ſicht mit de Unnerwäſch unn Gummiſchuh nüßt altes nix, wenn die Menſchheik ſo rückſichts⸗ los is, wie heit, unn ſein derf. Do gibts Gaulsnature, die denke nit an vocbeige, die Sie nahen ſich wieder: die ſchwankenden Geſtallen der Generalanzeigerpreſſe, haben ſich über Nacht wieder einmal auf den Boden der Talſachen geſtelll.—2—— Schleicher noch im Sakkel: lich auch geworden ſein. chleicher! o0 Heule Adolf Hiller nach 15 jährigem giganliſchem Ringen an der Macht, wird er plößz⸗ ihr Mann! Wir kennen die Geſellſchafk zu genau, um nichk auch dieſe Enkwicklung der Spießer⸗ und Judenpreſſe vorauszuſehen. en wisr iynen einen Strich duveß die Kintevliftiar Zechnung: Ran an die Preſſekanaillen! Raus mik ihnen aus dem deulſchen Haus! Sie haben genug Jwiefracht geſät, genug von ihrem Gift ins Volk geſprißt! zetzt kommen wics Jeßl kommk die Preſſe Adolf Hiklers, 1 Malionalſozialiſten, an die Fronkl die vveſſe des deutſchen Reichstanzlers Der Freiheik eine fiefe Gaſſe! KlINO Dieſer Film gelangk am Mittwoch, den 1. Februar im„Capikol“ zur Uraufführung. Capitol:„Drei von der Kavallerie“. Wer könnken die drei anders ſeln, als naküc⸗ 0 Paul Hörbiger, paul Heidemann und Fritz Kampers. Auf dieſes Kleeblakt, ohne das man ſich im Verein mik Fiſcher⸗Köppe, Paulig uſw. Jeinen Militärſchwank kaum mehr denken ka in, iſt auch dieſer hier zugeſchnikken. Sie ſind es hauplſächlich über die ſich das an⸗ ſpruchsloſe Publihum in den bekannken heileren Szenen aus dem Soldatenleben— etwas Wick⸗ lichkelt und reichlich Reglſſeurphankaſte— ſichklich amüſiert. Beſonders guk ſind einige Reiter⸗Eper⸗ zierbewegungen aus der Friedenszeit in die Hand⸗ lung eingefügk. Das übrige iſt uns, wenn auch in anderer Va⸗ rlatlon, faſt in jedem Militärfilm begegnek. Be⸗ weis genug, daß dieſes Thema nun übergenug behandelk iſt. Dieſe und auch andere von uns häufig dargelegkten Gründe laſſen uns deshalb die Forderung wiederholen, nun mit den Militärſtük⸗ ken wirklich Schluß zu machen. Im bunken Teil, ein weiteres Luſtſpiel, ein ſchöner Kulturfilm aus dem Allgäu, und die Wo⸗ chenſchau. Univerſum. In der Karnevalszeik hak die Di⸗ rekllion des Ufa-Palaſtes„Univerſum“ einen der beſten Lachſchlager erworben: Den Harold Lloyd-Film„Filmverrückt“. Es iſt ein Tonfilm in deulſcher Sprache, der alle Harold Lloyd⸗Schla⸗ ger übertrifft an Sitnationskomih.„Das Publi⸗ likum kommt aus dem Lachen nicht heraus“ ſchrei⸗ ben einſtimmig viele Berliner Zeikungen und wer wirklich in dieſer ernſten Zeit einmal alle Sorgen vergeſſen will, beſuche den Ufa⸗Palaſt„Univer⸗ ſum“. Dazu ein heiteres Beiprogramm und die prachtvolle Bühnenſchau. 5 Sivñ in, duullun Molüſl/ Das„Hakenkreuzbanner“ in jedes Haus! een wemheenn S oren Sr en mp mumrentafgen aene re mamerahenenn mnmnunn mear annmam maranpmefznagumntammas humneegprroeuakemmrhmrrm rgsperrn mrg mef, Auslandserfolge eines Mannheimer Tanzpaares. Der bekannke Tanzmeiſter Kurk Rud. Wein⸗ lein und ſeine Parknerin Hanni Seidel ſtar · telen auf dem Internakionalen Riviera-Turnier in Nizza für Deukſchland. Das Tanzpaar konnke außer dem 1. Preis in der Inkernaklonalen Pro- feſſionalklaſſe auch den„prix du miniſtsre des Beaux⸗Arks de la Republique Frangalſe“ gewin⸗ nen. Wir gratulieren! Aus der Defchäftswelt. „Weiße Woche“, das Feſt der Hausfrau, iſt immer ein großes Ereignis. Auch in dieſem Jahre wird dieſe große Kauf⸗ gelegenheit für Weißwaren und Wäſche die üb⸗ liche Anzlehungskrafk nicht verfehlen, denn wenn auch das Geld knapp iſt: die Preiſe haben einen Tiefſtand erreichl, daß ſogar gule Oualikäken kaum glaublich billig ſind. 10 Welße Waren kauft man im Spezialgeſchäft wo jahrzehntelange Erfahrung zum Nußen der Käufer ſich auswirkk und wo neben ſachgemäßer Bedienung Werk darauf gelegt wird, nur halt⸗ barxe Ware zu mäßigen Preiſen in den Verkauf zu bringen. Die Firma Hermann Fuchs, Mannheim an den Planken neben der Haupfpoſt hat ſtets beſonderen Wert auf gute Bedienung und richtige Ware gelegt und iſt hierfür in weile⸗ ſten Kreiſen aufs Beſte bekannk. Viele Aner⸗ kennungen ſind derſelben zuteil geworden und wenn Sie leſen, wie eine Kundin ſchreibk: in r,, Es ſind nun ſchon bald 20 Jahre, daß ich meine komplekke Ausſteuer von Ihnen erhielt und ich möchte heuke den Anlaß nehmen, Ihnen zu ſagen: Alles, was Sie mir lieferken, iſt einfach nichk kapult zu kriegen! Genau ſo iſt es aber auch mit Kleider⸗ und Mankelſtoffen. Darum haben wir(auch alle meine Verwand⸗ ken) Ihnen die Treue bewahrk und laufen ſich wer hann. Arml Wiſſenſchaft. ſchpare ihr Geld unn markiere de ſchlarke Mann, hole ſich de ſchwerſchte Kakarzh unn hängen dann de annere uff. Man kann ſich gege Zugluft unn verſchledenes annere ſchütze, alſo gege die direkk Verkälkung, awer ma nann ſich nit ſchütze vor ſeim Rewemenſche. Wenn eener aus Lelchlſinn aus de Eleklriſch hupſt unn bricht ſich e Bee, gehl des welker niemand was an. was der Dappſchädel mit ſeim Körper machk. Wenn awer eneer behaupke will, er wär nit empfindlich unn ſchlägt ſo en Kaltarrh nik an, dann is des noch lang nit dem ſein Sach alleen. Denn es handelk ſich in dem Fall nit um dem ſein gebrochene Knoche, ſondern um»anſchteckendi Krankheit wo beim eene ſo verlefft unn beim annere, wo ſich krotz aller Vorſichksmaßregle hok anſchlecke loſſe miſſe, ganz ſchwierlge Komplikatione mit ſich bringe unn ſchwere, ſchwere Folge hawe kann. Do gibts keen Schlell, keen Behörde unn nix, wo eem do⸗ devor ſchützt. Im Ernſcht, ihr Leik, mir leicht des nit ein, warum mir die heemkickiſch Grlpp nif zu de Maſere, Scharlach, Diphterle unn ſo zähle wolle, wo die Kranke iſollerk ſein miſſe. Grippe⸗ kranke werre uff die Menſchheit losgeloßt, celle Blene. Zugenbbächerel geſchloſſenn Für die Dauer der Schlietung der Schulen blelbt auch die Zugendbücherei, R 7, 46, geſchloſſen. Gripvelerien Auf die Rekkorenkonferenz am Donnerslag nachmiklag wurden ſämlliche Lehrkräfte am Frei⸗ tag morgen um 9 Uhr zu elner Hauskonferenz zu⸗ ſammengerufen. Nach den kͤglichen ſbaklſtichen Erhebungen ergab ſich, daß ſowohl bel den Schü ⸗ lern als auch bei den Lehrern elwas mehr als 20 Prozenk an Grippe erkrankk ſind, Um den Ge⸗ ſundheikszuſtand der Lehrer beobachlen zu können, iſt jeder Lehrer verpflichket dem Sbodlſchulamk Beginn und Erkrankung ſofork mitzukeilen. Wäh⸗ rend in Neckarau der Prozenkſatz der erkranklen Schüler am höchſten war, iſt er in Sandhofen er ⸗ freulich gering! Falls ſich keine weilere Skeigerung der Grippe⸗ erkrankung ergibt, wird der Unterricht am Mon⸗ bag, den 6. Februar wieder aufgenommen. Infolge der Zunahme der Geippe⸗Erkrankungen mußlen auch die beiden Slädtiſchen Handels ⸗ ſchulen von heuke ab vorläufig bis einſchließ lich 4. Februar geſchloſſen werden Nachdem die Mannheimer Volks- und Mitkel⸗ ſchulen zur Vorbeugung gegen die ZJunahne der Grippeerkrankungen vorübeꝛgehend geſchloſſen worden ſind, hak der Pollzelpräſtdentk auch die Schließung der Kleinäinderſchulen und Kindergär⸗ ken angeordnek. Dieſe Schulen bleiben ebenfalls bis zum 4. Februar geſchloſſen. Schriesheimer Mathaijemarkt Zum Beſuch des Mathalſemarktes vom 19. bis 21. Februat 1933 wird die OEG nicht nur am Sonntag, ſondern auch am Monkag und Dienslag Sonnkagsrückfahrkarten nach Schriesheim zur Ausgabe bringen. Der Aukobuſſenverkehr und Dampfbekrieb wird nach Bedarf verſtärkt werden. Am Dienstag(Haupkkag) werden die Aulobuſſe wie an Sonn- und Feierkagen bis nach Mann⸗ heim⸗Meßplatz fahren. Das lehle Ziel franzöſiſcher Diplomalie wird ewig im Gegenſahe ſlehen zur lehlen Tendenz der briliſchen Slaakskunſt. Adolf Hitler. alles, was wir nölig haben, heute immer noch gleich gern, wie früher, bei Ihnen“. Ergebenſt grüßt Frau Oberreglerungsrat So wiſſen auch Sie verehrke Leſerin, wo Sie verkrauenspoll kaufen können und darum ſei die Loſung für die„Weiße Woche 1933“ auch in die⸗ ſem Jahre wieder: Zuerſt zu Fuchs! Veranſtaltungen: Bericht über die General⸗Verſammlung der Deul⸗ ſchen Ban⸗ und Siedlungs⸗Gemeinſchaft, e. G. m. b. H. Darmſtadt, Orksgruppe Mannheim. Am 19. Januar ds. Z8. hielt die hieſige Orks⸗ gruppe der Deukſchen Bau⸗ und Sledlungsgemein ⸗ ſchaft, e. G. m. b.., Darmſtadt, ihre diesjährlge General⸗Verſammlung im Lokal„Konkordia“, Langſtraße, ab Der Obmann, Herr Haupklehrer Rübberdt. begrüßte die zahlreich erſchlenenen Mit⸗ glieder und gab dann in umfaſſender Weiſe den Bericht für das verfloſſene Zahr. Er konnke er⸗ freulicherweiſe feſtſtellen, daß krotz der Kriſenzelt ein Zugang an Mitgliedern zu verzeichnen iſt. Die Ortsgruppe umfaßt 184 Mitglieder, außerdem 38, die inzwiſchen verzogen ſind, oder auswärks ge- baut haben. Nachdem dem Kaſſier, Herr Carius, Enllaſtung erteilt war, nahm Herr Pfarrec Mutſchler, Feudenheim, die Neuwahl des Vor⸗ ſtandes vor. Er wurde in ſeiner Geſamtheit wie⸗ dergewählt. Es ſind dies Herr Hauptlehrer Rüb⸗ berdk, S. 4. 21, als Obmann, Herr Carius, Maan⸗ heim⸗Waldhof, Gartenſtadt. Weſtring 105, als Kaſſier, Herr A. Bäk. Mannheim⸗Käferkal, Roll⸗ bühlſtraße Nr. 46, als Schriflführer, und Herr Bamberger, Waldhofſtraße 110, als Baukonkrol⸗ leur. Neu hinzu kamen als Beiſitzer Herr W. Dick, Kobellſtr. 31 und Herr Schneidermeiſter Mül⸗ ler, K. 1 5b. In den Kreisausſchuß wurde Herr Habel, Mannheim⸗Necharau, Angelſtraße 130 de⸗ egierk. 2 die pold eine weri ſchre Niel gung Mel giert gehtl daß ſein den gefe⸗ die ſte heuk ſeher der zum dieſe nung das ſchw „An begir Fein Kläri mau ſkru kiken für lich k und lichen 2 beka 2 Preſ burg, leiter unwe E Koch. Geſck A ſowo Poſee & te“ E der( frakt Gaul den f A ſucht die 1 bring vorne ——— im 2 De jahre, Im A Berlch ſtellen reiche Himm Kleinl Hafen veröde heul'g Ar oieſe —krlege punkk riae einer wurde deulſck Au oͤem ſ Sozial ſchiede politil Vuper nehme Di lung 1 die? denn Klagen 46 000 haͤlter ftellun. Di- ſehr aus d Wirbfe Bewet ——————— arke Mann, ängen dann Zugluft unn mdie direkk nit ſchüße eener aus bricht ſich an, was der Wenn awer findlich unn is detz noch es handelk gebrochene rankheit wo re, wo ſich chlecke loſſe k ſich bringe M. Do gibls wo eem do⸗ r leichk des zripp nit zu n ſo zähle ſe. Grlppe⸗ zeloßt, celle Blene. er Schulen geſchloſſen. Donnerslag e am Freil⸗ onferenz zu⸗ ſballſtichen den Schll⸗ mehr als im den Ge⸗ zu können, kodlſchulamk zilen. Wäh⸗ erkranklen ndhofen er · der Grippe. am Mon- en. Krankungen Handels⸗ einſchließ- und Miktel⸗ mahne der geſchloſſen auch die Kindergär⸗ n ebenfalls larkt vom 19. bis t nur am 1d Dienstag sheim zur rkehr und rkk werden. Aukobuſſe ach Mann⸗ Diplomalie zur lehlen nſt. If Hitler. —————— immer noch at. in, wo Sie um ſei die iuch in die⸗ der Deut⸗ , e. G. m. mheim. eſige Orks⸗ ngsgemein⸗ diesjährlge konkordia“, Haupklehrer ienen Mitk. Weiſe den konnke er⸗ Kriſenzelt ꝛen iſt. Die herdem 38, swärks ge⸗ rr Carius, Pfarrec des Vor⸗ ntheit wie⸗ hrer Rüb· us. Maan⸗ 105, als rkal, Roll⸗ und Herr zaukonkrol- Herr W. ziſter Mül⸗ zurde Herr je 130 de⸗ krlegen konnte uns jedoch keiner. punkt unſerer Veranſtalkungen bildeke die 35jäh⸗ riae Gründungsfeier der Orksgruppe, die in Form einer Kundgebung Dienskag, 31. Jannar 1933. Wie vor 2000 Janren Der Zude vertauft ſeine Synagoge Die Tu meldel aus Dirmſtein(Pfalz), daß die dorlige Synagoge für 3000 RM. an Luif⸗ pold Kempf verkauft wurde, und daß ſie zu einem Lagerraum und Aukogarage umgebaul werden ſoll. Wir wußten ſchon immer, daß das Go— ſchrei der jüdiſchen Preſſerepkile von dem Niedergang und dem Zerfall unſerer Bewe⸗ gung lediglich eine Selbſtermukigung nach der Mekhode Cous darſtellt, ähnlich der der Re⸗ gierung:„Es geht uns beſſer und beſſer! Es geht uns immer beſſer!“ Und wir wiſſen auch, daß der Erfolg in beiden Fällen der gleiche ſein wird: Eines Tages werden ſie auch aus den lehten Skellungen und Poſttionen hinweg⸗ gefegt werden, die einen nach Paläſtina, die andern in die Verſenkung, aus der ſie aufgekauchk ſind. Dies zeigk ſich berelts heuke, wie wir aus obiger Tu-⸗Melduna er⸗ ſehen können: Der rauhe„nordiſche Wind“, der zur Zeik in Deukſchland fegt und droht, zum Skurm, zum Orkan zu werden, hat es dieſen Helden des Geldſacks und der Geſin⸗ nungslumperei angekan. Das deukſche Volk, das ſie während der 14jährigen Herrſchafk ſchwarz⸗-roker Marxiſten und auchnaklonaler „Anderer“ ungehinderk ausſaugen konnken, beginnk zu erwachen und ſeinen wirklichen Feind zu erkennen. Nakionalſozialiſtiſche Auf⸗ Klärungsarbeit, ſowohl über die füdiſch frei⸗ maureriſche Weltherrſchaft, als auch über die ſkrupelloſen Wucher⸗ und Ausbeukungsprak⸗ tiken der jüdiſchen„Geſchäftswelt“, haben da⸗ für geſorak, daß dieſen Schmaroßern allmäh⸗ lich der Boden unker den Füßen zu heiß wird, und ſie ſich aufmachen, um andere, gaſtfreund⸗ lichere Länder mit ihrer Anweſenheit zu be⸗ nn Wie ſie lügen: Die Lügenabwehrſtelle der NShAp gibt bekannk: Die„Meldung“ in der ſozialdemokrakiſchen Preſſe, daß der Gauleiker von Halle⸗Merſe⸗ burg, Rudolf Jordan, M. d.., als Gau⸗ leiter nach Oſtpreußen verſetzt worden ſei, iſt unwahr. Ebenſo iſt unwahr, daß der Gauleiker Pg. Koch, M. d.., von Oſtpreußen wegen übler Geſchäfte abgeſetk worden ſei. Wahr iſt, daß der Gonleiker Pg. Jordan ſowohl als der Gauleiler Pg. Koch auf ihren Poſten verbleiben. Gauleiker Koch hat niemals„üble Geſchäf⸗ ke“ gemachk. Ebenſo unwahr iſt auch die Meldung, daß der Geſchäftsführer der preußiſchen Landkags⸗ frakklon der NSchel der Abg. Hinnler, als — nach Halle⸗Merſeburg berufen wor⸗ en ſei. Wiederholt iſt von gegneriſcher Seile ver⸗ ſuchk worden, durch ſolche Lügen Unruhe in die nakionalſozioliniſche Bewegung hineinzu bringen. Dieſe Abſichken ſind alherdings von glücken.(Daß ſie auch in„andern Ländern“ nichk überall Glück haben, zeigte kürzlich die Ausweiſung von 3000 jüdiſchen Medizin⸗ ſtudenken aus den Vereinigken Skaalen von Nordamerikal) Dieſe Feſtſtellungen nur nebenbei. Das Wichtiqſte an obiger Meldung aber iſt die Takſache, daß wir daraus erſehen können, wie ſich der Jude heuke ebenſowenig als vor 2000 Jahrey ſcheuk, aus dem Haus Goktes eine Wechſelſtube zu machen. Vor 2000 Jahren hat Chriſtus die jüdiſchen Wocherer und Wochsler, die im Hauſe Goftes ihre ſchmie⸗ rigen Geſchäfte bekrieben, mit der Peitſche aus dem Tempel hinausgeſchlagen. well ſie die Heiligkeik des Orkes durch ihre„Geſchäft⸗ cho“ entweiht und in den Schmuß gezerrk hat⸗ ken— heuke gehen ſie hin und verkaufen ihr Bekhaus für 3000 Silberlinge. Die jüdiſche Geld⸗ und Profikgier, die ſich die Not des deukſchen Menſchen zunuße zu machen weiß, um ihn um Haus und Hof, um Hab und Guk zu bringen, ſchreckk ſelbſt vor der Schändung ihres Heiligkums nicht zurück, nicht einmal da⸗ vor, ihren Gotk zu verkaufen, wenn es gilt, oinige Silberlinge zu erhaſchen. Dieſe ſchamloſen Geſellen haben heuke auch von unſerem deukſchen Vaterlande Beſiß er⸗ ariffen, haben durch ihre Schmierigkeit und Unſauberkeit das deutſche Anſehen in der Welt gefährdek, haben denkſche Frauen und Mädchen, das deukſche Volk geſchändek und enkraßk, den deukſchen Bauern von ſeiner Scholle verkrieben. Erſt wenn das deutſche Volk dieſe Peſt zum Tempel hinausgepeilſcht haben wird, wird es möglich ſein, ein anſtän⸗ diges und ſauberes Deukſchland wieder auf⸗ zubauen!-x Kommuniften hürjen nicht mehr in national⸗ jozialijtijche Verjammlungen kommen Geheimbejehl der KPꝰ Die Nationalſozialiſtiſche Betriebszellen organiſation hakte dreimal in einer Woche zu einer großen Maſſenverſammlung in Berlin aufgerufen. Zu ieder Verſammlung wurde die kommuniſtiſche Parlkei ſchriftlich aufgeforderl, einen Diskuſſionsredner zu enkſenden. Gleich⸗ zeikig wurden der KYo insgeſamk 1200 Frei⸗ karken für dieſe drei Verſammlungen zur Ver⸗ fügung geſtelll, die keils in das Karl⸗Lieb⸗ knecht-Haus geſandt wurden, keils durch die Bekriebszellen in den Bekrieben zur Verkei⸗ lung gelanaken. Die erſte Verſammlung fand ſtakt im Fri⸗drichshain, die Kommuniſten ka⸗ men nichf. Die zweike Verſammlung in den Unionfeſtſälen in der Haſenheide, die drilke in den Pharusſälen wurde ebenfalls von den Kommuniffen boykokkierk. Wie wir jetzk er⸗ fahren. hak das einen fieferen Grund. Das.K. der Kpo hak an ſämlliche Gliederungen der Parkei den Befehl erlol⸗ ſen, ſich bis auf weikeres mit Nalionalſo · zioliſten auf keinerlei Diskuſſionen einzu · laſſen. Verurſacht wurde der Befehl, wie wir hören, durch das jämmerliche Verſagen kom · mnniſtiſcher Agikalkoren bei einem Rede⸗ODuell bei einer von der Hitlerjugend veranſtalteten Verſammlung vor ekwa 10 Tagen, bei der unſer Pa. Engel, Md.“., ſprach. Zu der lehken NSBo.-Maſſenkundgebung in den Pharusſälen waren kroß der faſt ſibiriſchen Kälte die Volksgenoſſen in großer Zahl er⸗ ſchienen. Die Pläße für die Kommuniſten wurden von der Sa bis zum Schluß der Ver⸗ ſammlung freigehalten. Im gan⸗en waren —10 von ihnen der Einladung gefolgl. Die machkvoſſe Kundgebung wurde durch Engel...., ein voller Erfolg für die NSoDAp. Die Angſt der Kpo vor einer offenen Auseinanderſehung mik dem Nalionalſozialis⸗ mus aber wird dem lehlen deulſchen Arbeiker die Augen öffnen. Kettelbetn, Sichte Kendte Der 29. Januar iſt der Todestag dreier Großer der deukſchen Geſchichte und der Zeit der Freiheikskriege. Der erſte dieſes Dreige · ſtirns iſt der greiſe Verkeidiger von Kolberg, Joachim Nektelbeck, der am 29. Januar 1824 aus dem Leben ſchied. Ihm iſt es zu danken, daß im Jahre 1807 Kolberg als die letzte preu · ßiſche Feſtung ſich halken konnke und nichk in die Hände Napoleons fiel, denn er ſetzke es durch, daß die Bürger der Skadt ihre Pflichk und Schuldigkeit kaken, daß ſie, als die Stadt in Gefahr war, zu den Waffen griffen und den Soldaken kapfer zur Seite ſtanden. Seine militäriſchen Bundesgenoſſen waren Gneiſen⸗ au und Schill. Eine Geſtalt vaterländiſcher Begeiſterung, ſtrengſter Pflichterfüllung und heißeſter Heimakliebe, ein großes Vorbild für alle Deukſchen. Der Zweite iſt der große Philoſoph Johann Gotklieb Fichke, der am 10..1762 in Ram- menau in der Oberlanſißß geboren wurde. Er brachke es bis zum Profeſſor in Jena und zum Führer des geiſtigen, aufbrechenden Deutſchland. Aus ſeinem vakerländiſchen Denken heraus wurde er der Verkreker eines ekhiſchen Idealismus auf kankiſcher Grund⸗ lage. In fedem deukſchen Hauſe iſt irgend⸗ einer ſeiner markanken Ausſprüche zu finden. Am bekannkeſten wurden ſeine echk deutſchen, von revolukionärem, chriſtlichem, aber doch völkiſchem Geiſt durchdrungenen„Reden an die deukſche Nation“, in denen er uns Men⸗ ſchen der Gegenwark ein werkvolles Dokumenk über den damaligen Stand des nakionalen Denkens gibk. Weniger bekannk iſt ſein Werk„Syſtem der Sitkenlehre“. Der Tod erreichte ihn am 29. Januar 1814. Es iſt traurig und kief bedauerlich, daß aber das Volk oft keine Ahnung davon hat, wer Fichke iſt. Kennzeichnend dafür iſt der Vorfall, wo eine Mutter einem Studienrak anverkrauk, daß ſte ihren Sprößling zwar gern auf das Fich⸗ kegemnaſtum ſchicken würde, daß ſie ſich aber an dem Fremoͤwork ſtoße. Die treffende Ank⸗ work war der Rat, den Jungen doch auf die Baumſchule zu ſenden. Dies nur nebenbei. Der Dritte im Bunde iſt der deulſche Frei⸗ heitsdichter Ernſt Moritz Arndt. Er kam am 26. Dezember in Schoritz auf Rügen zur Welt. 1806 wird er Profeſſor in Greifs⸗ wald, wo er ſein Buch„Geiſt der Zeit“ ſchreibk, wegen dem er vor Napoleon nach Schweden flüchken muß. Im Jahre 1809 kehrke er nach Deukſchland zurück, aing aber 1812 wieder nach Pekersburg und krak dork mit dem Reichsfreiherrn vom Stein in Ver⸗ bindung. Gleichermaßen als Erinnerung an dieſe Zeit ſchrieh er„Meine Wanderungen und Wandlungen mik dem Reichsfreiherrn vom Stkein“. Von 1818 bis 1820 und dann von 1840 ab iſt er Profeſſor an der Univer⸗ ſität in Bonn. 1848 wird er in die deutſche Nakionalverſammlung gewählt, und ſeine feurigen, von Vakerlandsliebe glühenden Re⸗ den, die er dork gehalten hak, werden nie ver⸗ geſſen ſein, ſolange es Deukſche aibk. Jeder⸗ mann kennt ſeine deukſchen Gedichte und Lieder, ebenſo ſeine vielen Flugſchriften. In ſeinen„Erinnerungen aus dem äußeren Le⸗ ben“ gibt er ein Bild ſeines Lebens und ſei⸗ ner Zeik. Er ſtarb am 29. Januar 1860 in Bonn. W4 Drei Männer, drei Größen, drei Deukſche: der Soldat, der Philoſoph und der Dichter. Dieſer Dreibund iſt das Abbild des deutſchen Vollkes, wie es war in ſeinen herrlichſten Zei⸗ ken, wie es immer ſein wird, wenn es eine Zukunft haben will. Es iſt das alke, nakio⸗ nale Ideal: Stirn und Fauſt verbinden ſich zum Schuße von Volk und Vakerland. Nur aus dieſem Bunde kann erſprießliche Arbeil erwachſen. Und darum iſt es wohl kein blo⸗ ßer Zufall, daß dieſe drei Männer an einem Tage uns zurückblicken laſſen. Dieſe Drei, die da an einem Tage ſtarben, wollen unſe⸗ ren Treuſchwur hören: Es gilt das Vater⸗ land, es gilt Deukſchland, eine uralte, ſtolze Tradition und eine ſiegfrohe Zukunftl Das will uns wohl der 4 ſagen! 8 NV. — Ich alaube nichk an eine Zukunft der deutk⸗ ſchen Nalion, ſolange ihre Inkereſſen von zwanzig bis dreißig Parkeien. Bünden. Ver · einiqungen, Gruppen und Verbändchen vor · kreken werden. Ich kenne den Fluch der deulſchen Zerſpliflerung durch die Jahrhun⸗ derle unſerer Geſchichhe. vorneherein zum Schelkern verurkelll. die Reden der Pgg. Boerger,.d. R. und lwo, enkweder in einem Buche oder ſonſtwo, Adolf Hiller. maeeuner prus———————————— Aus dem 289 Während im Zanuar im Monatsdurchſchnikk 130 müſſen. Reichskanzler Brüning wurde von den Orlsgruppe Augarken. Donnecskag, den 2. Stellungsloſe oder Gekündigte als Jugang regi⸗reaktionären Geſchäftemachern in dem Augenblich] Februar 1933. 20.30 Uhr, in den Glorla⸗Sälen, Jahreshaupkverſammlung ſtriert wurden, ſank dieſe Zahl im März auf 60. aus dem Saktel gehoben und ducch Herrn von Pa⸗] Seckenheimerſtraße 11 a Pflichl⸗ Milgliederver · im Deulſchnalionalen Handlungsgehilfenverband, Orksgruppe Mannheim. Das Zahr 1932 war eines der größten Kriͤſen ⸗ jahre, ja-gewiſſermaßen ein Zahr des Verſagens. Im Arbeiksamlbezirk Mannheim werden nach den Berichten im Jahresdurchſchnitk mehr denn 3000 ſtellenloſe kaufmänniſche Angeſtellke gezählt. Zahl⸗ reiche Schloke unſerer Induſtrie ragen kalt zum Himmel. Spedltion und Schiffahrt, Groß⸗ und Kleinhandel, alles ging welker zurück. Die großen Hafenanlagen unſerer Vakerſtadt ſind mik ihrem verödeken Eindruck das beſte Spiegelbild unſerer heulgen Lage. Auch im Rahmen unſerer Orksgruppe haben dieſe Verhälkniſſe ihre Spuren hinkerlaſſen. Unker · Den Höhe⸗ im Muſenſaal durchgeführk wurde. bei der Kollzge Bechly über„OH und deulſches Schickſal“ ſprach. Aus dem ſehr umfangreichen Jahresberichk, in dem ſich auf dem Geblet der Gewerkſchafts⸗ und Sozialpolitik die Kämpfe, verurſacht durch die ver⸗ ſchiedenen Eingriffe auf dem Gebiek der Tarif ⸗ politik durch die Notverordnungen der Regierung Vapen, im Mannheimer Tarifweſen ſpiegeln, eni⸗ nehmen wir nachfolgende beachkliche Zahlen. Die Rechksſchutzableilung iſt diejenige Abkei⸗ lung unſeres Verbandes, die für ihre Arbeit nicht die Werbekrommel zu rühren braucht, Mehr denn 6000 Rechksauskünfke, über 150 eingereichle Klagen, ca. 350 wahrgenommene Termine und 46 000 Relchsmark erſtriktene, vorenkhalkene Ge⸗ hälter und dergleichen und 37 erzlelke Wiederein⸗ ſtellungen ſprechen eine ſehr deutliche Sprache. Die Stellenvermitklung überreichk auch einen ſehr anſchaulichen graphiſch fundlerken Bericht, aus dem eigenklich eln Abflauen der heuligen Wirbſchaftskriſe, ſoweit es aus dem Zugang der Bewerber gefolgerk werden kann, zu eckennen iſt. ſtieg im Mai wieder auf 130, um von da aus mit Schwankungen auf die Jahl von 20 im Dezember zurückzugehen. Die zahlreichen Fachgrupepn haben genau wie oͤle verſchledenen Scheinfirmen bekriebswirkſchaft ⸗ lichen Seminare und die Schule für Politik ein erſtaunliches Penſum Arbeik geleiſtek, Dies war je⸗ doch nur möglich durch die uneigennütz'ge Einſaß⸗ bereitſchaft zahlreicher ehrenamklich källger Mit⸗ arbeiter. Für das abgelaufene Geſchäftsjahr, in dem auch oͤle Kaufmannsſchule, verurſacht durch die vor ⸗ ſichtige Finanzgebahrung, ſich ſelbſt faſt ganz krug. wurde dem Vorſtand nach Verleſung des Kaſſen⸗ berichkes und der Entgegennahme des Berichles der Kaſſenprüfer Enklaſtung erleilt. Daraufhin wurde zur Neuwahl des Vorſtan · des, der in ſeiner Geſamkheit ſeine Aemker zur Verfügung geſtellt hatte, geſchritten. Die Neu⸗ wahl ergab verſchiedene Aenderungen, ſodaß der Vorſtand jetzt folgendes Ausſehen krägt: 1. Orksgruppenvorſteher Kaiſer, Stellverkreler Krähmüller, 1. Schriftführer Badk, 2. Schriflfühcer Kamuf, 1. Allgemeinbildungsobmann L. A. Schmitt, 2. Allgemeinbildungsobmann Münch, 1. Berufs- bildungsobmann Füſting, 2. Berufsbildungsobmann Frledrich, Geſelligkellsobmann L. A. Schmitt, Ob⸗ mann für Sozialpolikik Böhler, Bücherwark Moog, Kaufmannsſchule Lorch Preſſeobmann Aſt, Jugend Wiktenauer, Junggehllfen Wandres, Bekriebsdienſt K. Schmidt, Rechner Germer, Ehrenvorſitzender Heerwagen, 1 Rechnungsprüfer Becker, 2. Rech · nungsprüfer Flick. Nachdem noch der Voranſchlag für 1033 ge · nehmigt war, ergriff das Milglied der Verwal⸗ kung, Kollege Gauvorſteher Menih, das Schluß⸗ work und wies unker anderem darauf hin, daß das Jahr 1932 den Beweis dafür gellefert hak, daß Polikik auf lange Sicht dann nichk bekrieben wer ⸗ den kann, wenn man glaubt, innerhalb eines Vierkellahres zweimal den Reichslag auflöſen zu pen erſeßl, als er ſich anſchichke, durch Auftellung nicht ſanierungsfäh:ger Güter für Siedlungsflächen die naklonalpolitiſch unbꝛöingke notwendige Be · ſtedelung des bevölkerungsarmen Oſtraumes vor⸗ zunehmen. Die kurze Aerg Papen warf uns außen- und innenpolikiſch auf den Stand vor dem 1. Januar 1932 zurück und die durch Brüning durch ſeine perſönlichen Beſuche in London, Pa⸗ ris und Rom geſchaffene günſtige Almoſphäre wurde zerſtörk. Das Jahr 1933 ͤürfte nach un⸗ ſerer Ueberzeugung kahlächlich das Zahr der Enk ⸗ ſcheidung, ſowohl wirtſchafts⸗ als auch ſozialpoli⸗ tiſch, genannk werden. Wir ſind der Ueberzeugung, daß es auf dem bisherigen Wege der ewigen Ver · zögerung nichk weitergehen kann und eine end⸗ gülkige Entſcheidung, ob ſo oder ſo, gekroffen wer⸗ den muß. H. K. parole-Alusdabe KREIS MANNTHIEII Achkung! Preſſewarke und Berichkerſtakker! Sämtliche, für heute und morgen angeſeßten, Tagungen fallen aus. Neue Termine werden noch bekannlgegeben. Kreispreſſewart Mannheim. AS-Frauenſchaft Kreis Mannheim. Achkung! Kohlen! Die ausgegebenen Gulſchei · ne, die noch nicht eingelöſt ſind, behalken ihre Gültigkeit bis zur nächſten Kohlenlieferung. Am Dienskag, den 31. Jannar, nachmiklags 3 Uhr, in L 4, 8 wichtige Beſprechung, zu der alle Orksgruppenleiterinnen und Fürſorgerinnen zu er ⸗ ſcheinen haben. Orisgruppe Humboldt: Kohlenliſte llegt auf! Pg. Pflaumer ſprichk. Orksgruppe Feudenheim—Wallſiadt. Milglie⸗ derverſammlung am Freilag, 3. 2. 32, abends.30 im„Schützenhaus“. Orksgruppe Deukſches Ech. Dienstag, den 31. 1. 33, abends.30 Uhr, Amkswalterſihung im „Alpenjäger“. Erſcheinen ſämklicher Amtswaller iſt notwendig. 1 Orisgruppe Reckarſtadt⸗Oſt. Der Zellen⸗ und Schulungsabend am Mitlwoch, den 1. Februar fällt wegen des„Bunken Abend“ aus. Neuer Ter ⸗ min wird bekannkgegeben. KREIS WEINHEIM Orksgruppe Weinheim. Milgliederverſamm⸗ lung der Zelle 9 am 1. Februar im Lokal„Zum Weſchnitztal“ bei Hoheiſel. Freunde und Anhän⸗ ger der Bewegung ſind mikzubringen. Der Zellenleiter. Weitere Zellenſprechabende finden in dieſer Woche ſtakt: Zelle 2 und 3 am Freitag, den 3..4 im„Gold. Pflug“; Zelle 5 am Freikag, den 3. 2. im„Roſengarken“. Referat Pg. Haupkl. Eberk; Zelle 6 am Mittwoch, den 1. 2. im„Grünen Laub“. Die Zellenabende ſind Pflichkabende. Gäſte kön⸗ nen durch die Blockwarke eingeführk werden. Be⸗ ginn der Sprechabende jeweils 81½/½ Uhr. flusſchneide und aroer Kalſe abgeben! ſammlung. Soeben ha. ein Nationalſozialiſt bei Ihnen gekauft. Unterſtützen Sie uns daber auch, indem Sie im „Balenkreuzbanner nſereren. Wir laufen nicht bel Zuden und nicht in Warenbãu ern. Leſen Sie bas„galenkreuzbanner 4 4 Kupfer: J Dienstag, den 31. Januar 1933 HANDI ◻ο ς§cDEter der ſierbende deuthche Eijenerzbergbau! Wandert man heute durch die Täler der Sieg, Lahn und Dill, ſo krampft ſich dem deut⸗ ſchen Bergmann unwillkürlich das Herz zu⸗ ſammen über das Elend, das ſich überall aus⸗ breitet. Wo einſt ein reges Leben pulſierte, wo eine Zeche an der anderen ſtand, wo bei Tag und bei Nacht das Dröhnen und Häm⸗ mern der Fabriken und Hütten zu hören war, da ſieht man nur noch Trümmerfelder und Stätten der Verwüſtung. Verſchwunden ſind die rauchenden Schornſteine, die Seilſcheiben der Fördertürme ſind eingeroſtet und aus den Schmelzöfen züngeln nicht mehr die rotglühen⸗ den Flammen gegen den nächtlichen Himmel. Die Wege und Pfade, wo tauſende deutſche Ar⸗ beiter bei Schichtwechſel ſich grüßten, ſind heute leer und verlaſſen. In den Dörfern und Städtichen, in denen einſt Wohlſtand, Glück und Zufriedenheit herrſchten, hat Not und Verder⸗ ben Einzug gehalten. Unwillkürlich legt man ſich die Frage vor: Wodurch iſt all dieſes Unglück entſtanden, wa⸗ rum wird nicht mehr gearbeitet an einer Stelle, die die Erde ſo reich mit Bodenſchätzen geſeg⸗ net hat? Normalerweiſe müßte doch gerade im deutſchen Eiſenerzbergbau eine Hochkon⸗ junktur herrſchen, wie unſer Vaterland ſie noch nicht geſehen hat, wenn man nämlich bedenkt, daß wir zur Zeit nur zwei Zehntel von den Erzen haben, die wir zur Bedarfsdeckung un⸗ ſeres eigenen Volkes benötigen. Man hat uns doch bekanntlich die Minnettegebiete in Elſaß⸗ Lothringen uſw. durch das Verſailler Frie⸗ densdiktat geraubt! Trotzalledem erleben wir, daß eine Grube nach der anderen ſtillgelegt, und abgebrochen wird und daß die Betriebe, die man heute ſtillegt und die voll Waſſer lau⸗ fen, endgültig verloren ſind. Mögen die Urheber all dieſes Elends auch noch ſo ſchöne Ausreden finden und wunder⸗ bare theoretiſche Berechnungen und Pläne vorlegen, wir wiſſen, daß alles Utvpie iſt und in der Praxis niemals Wirklichkeit werden wird. Denn nachdem in Deutſchland das raf⸗ fende Kapital in Form von Syndikaten, Kon⸗ zernen und Kartellen an Stelle geſunder Ein⸗ zelwirtſchaften getreten iſt, iſt nicht mehr die Bedarfsdeckung des Volkes und das Wohler⸗ gehen der deutſchen Wirtſchaft oberſtes und vornehmſtes Geſetz, ſondern man hat die Reutabilität des Kapitals und der Be⸗ triebe über das Voltswohl geſtel. Die Kpnzerne kauſen die Erze im Ausland, weil angeblich die Tonne dort billiger iſt, als hier das deutſche Erz gewonnen werden kann. Warum iſt denn nun das deutſche Erz teurer als das ausländiſche? Die Geſtehungskoſten ſind doch heute niedriger als früher, da die Löhne unter dem Friedensniveau liegen und man heute mit bedeutend mehr techniſchen Hilfsmitteln arbeitet, als in der Vorkriegszeit. Die Verteuerung der deutſchen Erze hat ihre Urſache in der„Entperſönlichung“ der Gru⸗ benbetriebe, das heißt, die Betriebe haben nicht mehr, wie es früher war, einen oder zwei Beſitzer, ſondern ſind heute in den Händen des Großkapitals. Seine Gebilde haben im Laufe der letzten Jahre einen rieſigen Verwaltungsapparat aufgezogen, an deſſen Spitze in den meiſten Fällen diejenigen als leitende Perſonen ſte⸗ hen, die die meiſten Aktien im Beſitz haben. Die Folge davon iſt, daß dieſe Herren am Jahresſchluß nicht allein ihre Dividende in die Taſche ſtecken, ſondern außerdem auch noch Ge⸗ hälter bekommen, die in vielen Fällen in die Hunderttauſende hineingehen. Dazu kommt noch, daß die Verwaltung ſo kompliziert ein⸗ gerichtet iſt, daß die meiſten Arbeiten erſt durch zehn oder zwanzig Hände laufen müſſen, ehe ſie an ihren Beſtimmungsort gelangen. All dieſe Dinge verteuern zwangsläufig den Ge⸗ ſtehungsprozeß unſerer einheimiſchen Erze. Es gibt Betriebe, die—5 RM. Verwaltunaskoſten von jeder geförderten Tonne Erz aufbringen müſſen. Daraus ergibt ſich ohne weiteres, daß die kleineren Betriebe nicht lebensfähig blei⸗ ben können. In der Vorkriegszeit wurden in den meiſten Fällen die Gruben von einem Oberſteiger verwaltet über dem laber nur in Betrieben, die äußerſt rentabel waren) manch⸗ mal auch noch ein Verwalter ſtand. Dieſe Männer waren mit ihren unteren Beamten für die Betriebe voll und ganz verantwortlich. Sie waren die Mittelhand zwiſchen Arbeitge⸗ ber und Arbeitnehmer. Durch dieſe einfache und billige Verwaltungsmethode war es mög⸗ lich, auch die kleinſten Zechen rentabel zu ge⸗ ſtalten, bezw. auch die kleinſten Erzadern für die deutſche Volkswirtſchaft nutzbar zu machen. Außerordentlich begünſtigt wurden die heu⸗ tigen Mißſtände durch die jeweiligen Regie⸗ rungen der Nachkriegszeit. Denn nur dadurch, daß wir ſeit 1919 freihändleriſch eingeſtellt ſind, war es ja den neuzeitlichen Induſtriellen mög⸗ lich, ausländiſche Erze einzuführen, ſoviel es ihnen eben beliebt. Wenn man nun bedenkt, daß die Geſtehungskoſten der ausländiſchen Erze tief unter denen der einheimiſchen liegen, dann wird es jedem deutſchen Menſchen klar, daß unter den jetzigen Umſtänden der eigene Bergbau dem Untergang geweiht iſt. In Schweden wird zum Beiſpiel der Eiſenſtein im Tagebau(in Form unſerer Baſaltſteinbrüche) gewonnen, wodurch die mit rieſigen Unkoſten verbundenen Untertagebetriebe erſpart wer⸗ den. Dazu kommt noch, daß die Waſſerfracht⸗ tarife unter denen der Landfrachtſätze liegen. Es wäre alſo dringendſte Aufgabe der Regie⸗ + Berſiner Börle Berlin, 30. Jan. 1935.(Funkſpr.). Die Börſe bewahrte auch heute allergrößte Ruhe. Die Kurſe waren gege nüber den Samstag⸗Schlußnotierungen im allgemeinen nur ge⸗ ringfügig abgeſchwächt. Das Geſchäſt iſt aber nunmebr auf einen kaum noch zu überbietenden Nullpunkt herab⸗ gefunken Aus Publikumskreiſen waren nur gans ver⸗ einzelt Orders eingetroffen. während ſich die Spekulation ebenfalls zurückhielt. Einige Umſätze entwickelten ſich le⸗ diglich am Siemens⸗Aktienmarkt, wo man erſte Käufer be⸗ merkte. Die Spekulation nahm hier im Verlauf eben. falls Rücktäufe vor, ſodaß die Aktten 3 Proz. höher als am Samstag bezahlt wurden. Farben waren etwa 1 Prog. niebriger. Verkehrswerte waren agut gehalten. Nur all⸗ gemelne Lokalbahn minus 2. Eiſenba nverkehrsmittel ver⸗ loren 51½% Proz. Am Elektromarkt waren die Veränderun⸗ gen im allgemeinen gering. Soweit Verluſte eintraten, Fnger Wirden bis 1 Prog. RW und Rheiniſche Braun⸗ kohlen wurden höher bezahlt. Am Montanaktienmarkt hörte man meiſt die leßten Kurſe. Ledialich Phönix mi⸗ nus 3/ und Mannesmann minus 74 waren offeriert. Von Bohnkohlenaktien waren Ilſe nach den vorangegangenen Seicexungen 23, Proz. niebriger. Renten lagen ſchwã⸗ cher. Altbeſitz verloren erneut ½ Proz. und Neubeſitz 0,8 broz! Mittelſtahl⸗Obligationen waren um 234 Progent und Vereinigte Stahlobligationen um 1 Proz. gedrückt. Auslandsrenten waren wenig verändert. Am' Geldmarkt verknappte ſich Tagesgeld zum Ultima anf. 456. Von Valuten war das Pfund mit 3,3876 wenig ve ändert. Die däniſche Krone wurde unverändert gemel⸗ 8— iner Prodnltenhẽrle Berlin, 30. Jan. Weizen, märk. 183—885: Mürz 205 bis 203; Mai 301.—204.5; Tendens: feſt. Roggen, märk. 151•53; Gef. Hand. Kl. Gr. 3 158 waggonfret Blu. bz. Märg 162.—164; Mai 164—66; ſofort: feſter. monatl. ſehr feft. Braugerſte 165.—75; Futtergerſte 158.64; Ten. deug rühig. Hafer, märr. 111—14. Märs—; Mai 125.5 bis 26.5. Tendens: ſeſter. Weizenmehl 22.—25.6; Ten⸗ deng: ruhig. Roggenmehl 19.—21.5, Tendenz: feſter. Wei⸗ zenlfeie.15—.65 Tendenz: ruhig. Roggenkleie.—.00; Tendenz: ſtetig. Viktoria⸗Erbſen 20—23; Speiſeerbſen 19.5 bis 21; Futtererbſen 12—16; Peluſchken 12.—14; Acker. bohnen 13,25— 15; Wicken 14—16; Lupinen, blau.00 dis 10.00; geib 11.—12,75; Seradella, neu 17—23; Leinkuchen 10.5: Erdnußkuchen 10.6. Erdnußkuchenmehl 10..—10.7; Trockenſchnitzel.5; Extrah. Sovabohnenſchrot.1; dio. 10, Kartoffelflocken D...⸗Ware 13.—13.5. Berliner Metalle Beirlin, 30. Jan.(Funkſpr.), Metallterminnotierungen. an. 36 G, 37.25 Br.; Febr. 36.25 beg., 36.25 G. 36.5 Br.; März 36.5 G. 37 Br.; April 36.75 G, 37.5 Br.; Maäi 37 c, 38. Br.: Junti 37.5 G. 38.25 Br.: — 28 G, 38.75 Br.; Aug. 38.5. 200.25 Br.: Okt 39.75 Beg., 39.25 G, 30.75 Br.; G, 40 Br.; Deg. 39.75 G, 40 Br.: Tendenz: gbgeſchwächt. Dlei: Jan. 13.5 G, 14.75 Br.; Febr. 13.75 G, 14.75 Br.: Märg 14 G, 15 Br.; April 14 G, 15.25 Dr.; Mai 14.25 G, 15.25 Br.; Juni 14.5 G, 15,5 Br.; Juli 14.75 G, 15.5 Br.; Aug. 14.75 G, 15.75 Br.; Sept. 15 G. 16 Br.; Oxt. 15 G, 16.25 Br.:; Nov. 15.25 G, 16.5 Br.; Dez. 15.5 G, 16.75 Br.: Tendenz: luſtlos. Zint: Jan. 18 G, 19 Br.; Febr. 18 G, 18.75 Br.; März 18 G, 16 Br.; April 18.25 G. 19.25 Br.; Ma 18.25 G. 15.8 Br.; Juni 18.75 G, 19.25 Br.: Juli 19 G, 19.75 Br.; Aug. 19.25 G, 20.25 Br.; Sept. 19 5 G, 20.5 Br.; Okt. 19.75 G, 20.75 Br.; Nov. 20 G, 21 Br.; Deg. 20.25 G, 21.75 Br.; Tenbenz: ſtetig. 45 Berlin, 30. Jan. 1933, Elektrolytkupfer yrompt cif Ham⸗ burg, Bremen oder Rotterdam(Notierung der Vereini⸗ gung f. d. Di. Elektrolytkupfernotig 46.75). Notierungen der Kommiſſton des Berliner Metallbörſenvorſtandes(die Preiſe verſtehen ſich ah Lager in Deutſchland für prompte Lieferung und Bezahlung), Originalhüttenaluminium, 98 bis 59 Proz, in Blöcken 160 RM. desgl. in Walzg⸗ oder Drahtbarren 99 Proz. 164 RM. Reinnickel 98 bis 99 Proz. 350 RM. Antimon Regulus 37—39 RM. Feinſilber 1 K. fein 35,75—39,25 RM. Baumwolle Bremer Baumwolle: Magdeburger Zudernotieruns Magdeburg, 30. Jan.(Weißzucker, einſchl. Sack und Verbrauchsſteuer für 50 Kg. brutto für netto ab Verlade⸗ ſtelle Magdeburg). Jan. 31.f60 und 31.65; Febr. 31.80 — 10 Tagen) Tendenz ruhig. Jan..0 bis.60; ebr..0 bis.60; März.05 bis.30; Tendenz: ruhig. 7,.33. Berliner Devilen vom 27. Jannar 1938 Geid Briei Oeid Brief Buen.⸗Alr. I.85% 0 862ʃTtalien 21 51 21.55 Kanada 3 606f à 61 0½ugoslavienf.455/.566 Konstantin J.008 2 01Kowno 418841.9 Japan.879].81]Kopenh genſ 67 93f 68.07 Kaĩro 14.64J 14 68ILiesabon 12 97 12 99 London 14.26 14. 80OsIO 73 081 73 22 Newyork.209] 4 217Paris 16 4 1 16 46 Rio do Jan 0 239.241Prag 12 165112.45 Uruquay.64T 1 6²2land 64 44/ 64.56 Amsterdam 1 19..16957 Riga 79 72 79˙88 Athen.32•] 2 332/Schweiz 81 36/ 81 5 Brüssel 58.44] 58 56ſ/S0fia 9 057 3 063 Bukarest.438.492/Spanien 31 45 34.51 Bud. pest Stockholm 77 8, 77.53 Danzig 31 90l 82.06Reval 10% 1110.81 Helsiugfors l.304].31 6lWien 51 85J 51.95 den deutſchen Erzbergbau zu ſchützen. rungen geweſen, durch eine geſunde Zollpolitik Wir Bergleute wiſſen, daß man zur Herſtellung verſchiedener Eiſen⸗ bezw. Metallarten aus⸗ ländiſchen Eiſenſtein benötigt, aber wir wiſſen auch, daß man—47 deswegen nicht ſolche Mengen einzuführen braucht, wie dies heute geſchieht. Wäre es den ſogenannten Arbeiterregierungen der Nachkriegszeit damit ernſt geweſen, den deutſchen Arbeitern zu helfen, dann hätten ſie gerade im Bergbau mit ſpielender Leichtigkeit ihre ſoziale Geſinnung beweiſen können! Sie hätten nur ein Geſetz zu ſchaffen brau⸗ chen, das die Induſtriellen zwang, 25 Prozent deutſcher Erze mit zu verhütten, alſo einen ſo⸗ genannten Mitverhüttungszwang einführen zu müſſen. Dadurch wäre verhütet worden, daß der deutſche Bergbau ſo tief herunter gewirtſchaf⸗ tet werden konnte, wie es in den letzten Jah⸗ ren geſchehen iſt. Außerdem mußte man die Frachtſätze der Reichsbahn herunterſetzen, an⸗ ſtatt ſie andauernd in die Höhe zu ſchrauben, um dadurch zu ermöglichen, daß auch die ent⸗ fernteſten Erzadern ausgebeutet werden konn⸗ ten.— Man ſage mir zum Schluſſe nicht, dieſe Dinge ſeien nicht durchzuführen, weil die modernen Induſtriellen mit dem Auslande langfriſtige Verträge abgeſchloſſen hätten. Wir national⸗ ſoztaliſtiſchen Bergleute ſtehen auf dem Stand⸗ punkt: Das Wohl eines Volkes ſteht höher, als Ver⸗ träge, die ausſchließlich kapitaliſtiſchen In⸗ tereſſen dienen und ſchon deswegen gegen die guten Sitten verſtoßen, weil ſie nicht ge⸗ ſtatten, den Segen der dentſchen Erde zum Wohle unſerer Volksgenoſſen aufzuſchließen. dut hwoim zer duinehnn Der Zeitſchrift„Wirtſchaft und Börſe entnehmen wir folgenden Artikel: Der Güterfernverkehr hat im Laufe des letz⸗ ten Jahres manche Einſchränkungen erfahren: die Reichsbahn, an die Schiene gebunden, zur Abführung von 660 Millionen RM. Repara⸗ tionsleiſtungen verpflichtet, ſetzte es durch, daß der(von keinen ſolchen Verpflichtungen be⸗ ſchwerte) private Automobil⸗Güterverkehr be⸗ ſtimmte Tarife vorgeſchrieben bekam, die er nicht unterſchreiten darf. Trotzdem ſcheint die erwartete Rückwanderung der Güter zur Reichsbahn nicht eingetreten zu ſein, denn das Vorſtandsmitglied der Reichsbahn, Direktor Vogt, hat jetzt in einem„Entwurf einer Not⸗ verordnung“ feſtgeſtellt, daß die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen, weil die Zer⸗ ſplitterung des Kraftfahrgewerbes die vorge⸗ ſehene Kontrolle unmöglich macht, und fordert deshalb ein Reichs⸗Automonopol Praktiſch ſoll ſich das ſo auswirken, daß es Sache der Reichsbahn iſt, ob das Gut auf der Schiene oder mit einem(monopoliſierten) Laſt⸗ kraftwagen befördert wird und bei Beförde⸗ rungen, bei denen die Eigenart des Kraft⸗ wagens beſonders wertvoll in Erſcheinung tritt, ſogar erhöhte Frachtſätze berechnet werden. Zu ähnlichen Entſchlüſſen gelangt Dr. Sal⸗ linger in einer Denkſchrift„Reichsmonopol für den gewerblichen Güterfernverkehr“. Er ſtellt den Organiſationsplan einer Reichskraftwagen⸗ Geſellſchaft auf lin der das Reich die Stimmen⸗ mehrheit beſitzt), die mit den beſtehenden Stel⸗ len der Reichsbahn und der Deutſchen Bahn⸗ ſpeditions⸗GmbH. zuſammenarbeiten ſoll. Kritik an dieſen Plänen wird von der Indu⸗ ſtrie und dem Speditionsgewerbe geübt. Der Ausſchuß für das Kraftfahrweſen im Reichsver⸗ band der Deutſchen Induſtrie fürchtet als Folge eines Monopols:„Wegfall des erzieheriſchen Einfluſſes des Wettbewerbes; Verſchlechterung der Tarifpolitik; Einbeziehung des Werkver⸗ kehrs; Vorteile für die ausländiſche Induſtrie, die nicht unter ſolchen Beſchränkungen leidet; Uebergreifen der Monopolpläne auf die Bin⸗ nenſchiffahrt, um Schiffahrt, Kraftwagen und Eiſenbahn, als die drei großen Binnenver⸗ kehrsmittel, in einer Hand zu vereinigen.“ Anders der„Tatkreis“, der im Gegenteil glaubt, daß erſt durch ein Kraftverkehrsmonopol die Vorteile des Kraftwagens allen deutſchen Wirtſchaftsgebieten gleichmäßig zugute kommen. Auch habe ſich bei den Fabriken für Eiſenbahn⸗ material die von der Reichsbahn ſchon ſeit Jah⸗ ren durchgeführte Prüfung des inneren Ge⸗ ſchäftsbetriebes günſtig ausgewirkt, was als Folge eines Kraftverkehrsmonopols ganz naturgemäß auch bei der Automobilinduſtrie eintreten müßte. Die Reichsbahn würde ſich ſo einen weſentlichen planwirtſchaftlichen Sektor. im deutſchen Wirtſchaftsleben ſchaffen, d. h. die deutſche Wirtſchaft zum Teil nach regulierenden Geſichtspunkten beeinfluſſen können. —* Wir Nationalſozialiſten verlangen von einer Regiernung, die die Intereſſen aller Wirtſchafts⸗ kreiſe vertreten will, endlich eine Einſchränkung der Monopolpläne der Reichsbahn, denn wir können nicht zugeben, daß die Reichsbahn mit den Geldern der deutſchen Steuerzahler die ihr unangenehmen Verkehrsunternehmungen ver⸗ nichtet. Wenn Herr Direktor Vogt von der Reichs⸗ bahn feſtgeſtellt hat, daß ſeine bisherige Tarif⸗ politik Schiffbruch erlitten hat, ſo empfehlen wir ihm, den Bahnſpeditionsvertrag mit der Firma Schenker& Co. wieder aufzuheben und die Tarife zu ſenken. Sollte der Herr Direktor Vogt die Abſicht haben, ſich, wie geplant. an der Binnenſchiff⸗ fahrt zu vergreifen, ſo können wix ihm heute ſchon ſagen, daß er damit kein Glück haben wird. Die Binnenſchiffahrt wird ſich ihr Recht auf Selbſtändigkeit niemals nehmen laſſen. der Mfündungsbereich des Boll⸗ ziehungsbeuimeen „Neue Richtlinien des Reichsfinanzminiſters Der Reichsfinanzminiſter hat neue Richtli⸗ nien für die Vollziehungsbeamten erlaſfen. Da der Gerichtsvollzieher heute in Deutſchland lei⸗ der ein häufiger Gaſt iſt, ſollte die Kenntnis Allgemeingut ſein, welche Werte der Pfändung⸗ nicht unterliegen. Zunächſt ſei ausdrücklich feſtgeſtellt, daß der Vollziehungsbeamte einen Vollſtreckungsbefehl nur auf Grund eines be⸗ ſonderen ſchriftlichen Auftrages der Vollſtrek⸗ kungsſtelle ausführen darf.— Folgende Ge⸗ genſtände ſind dem Zugriff des Vollziehungs⸗ beamten entzogen und zwar auch dann, wenn. der Vollſtreckungsſchuldner der Pfändung zu⸗ ſtimmt: 1. Kleidung, Betten, Wäſche, das Haus⸗ und Küchengerät, insbeſondere die Heiz⸗ und Koch⸗ öfen, ſoweit dieſe Gegenſtände für den Be⸗ darf des Vollſtreckungsſchuldners oder zur Er⸗ haltung eines angemeſſenen Hausſtandes un⸗ entbehrlich ſind. 2. Die für den Vollſtreckungsſchuldner, ſeine Familie und ſein Geſinde auf vier Wochen erforderlichen Nahrungs⸗, Feuerungs⸗ und. Beleuchtungsmittel oder, ſoweit ſolche Vorräte auf zwei Wochen nicht vorhanden und ihre Be⸗ ſchaffung für dieſen Zeitraum auf anderem Wege nicht geſichert iſt, der zur Beſchaffung. erforderliche Geldͤbetrag. meinſchaft zuſammenwohnenden Familienglie⸗ der. g. Bei Handwerkern, gewerbſichen Arbeitern oder anderen Perſonen, welche aus Handar⸗ beit oder ſonſtigen perſönlichen Leiſtungen ih⸗ ren Erwerb ziehen: die zur perſönlichen Fort⸗ ſetzung der Erwerbstätigkeit unentbehrlichen Gegenſtände. 4. Die in Gebrauch genommenen Haushal⸗ tungs⸗ und Geſchäftsbücher, die Familienpa⸗ piere, ſowie Trauringe, Orden und Ehrenzei⸗ chen. hören u..: a) Gebände und Maſchinen, die mit dem Grund und Bobden feſt verbunden ſind, b) Grundſtückserzeugniſſe, ſolange ſie mit dem Boden zuſammenhängen(z. B. das auf dem Boden ſtehende ſchlagbare Holz), o) Mineralien, Torf und dergleichen, ſolan⸗ ge ſie noch nicht gewonnen(von dem Grundſtück noch nicht getrennt) ſind. 6. Das Zubehör eines Grundſtückes kann inſoweit nicht gepfändet werden, als die Zu⸗ behörſtücke dem Grundſtückseigentümer gehö⸗ ren. 7. Beiſpiele von Grundſtückszubehör: Zubehör eines gewerblich benutzten Ge⸗ bäudes ſind insbeſondere: die in dem Ge⸗ bäude befindlichen, zu dem Gewerbebetrieb beſtimmten Maſchinen und ſonſtigen Gerät⸗ ſchaften(vorausgeſetzt, daß die Maſchinen und ſonſtigen Gerätſchaften nicht Beſtandtei⸗ le des Grundſtücks geworden ſind). 8. Die Pfändung darf nicht weiter ausge⸗ dehnt werden, als es zur Deckung der beizu⸗ treibenden Geldbeträge(Hauptſchulden, Zin⸗ ſen, Verzinſungszuſchläge, Koſten) erforderlich iſt(Unzuläſſigkeit von Ueberpfändung). 3. Babiſhe Mafnihweineſthau In den Tagen vom 11.—12. Februar veran⸗ ſtaltet die Badiſche Landwirtſchaftskammer ge⸗ meinſam mit dem Badiſchen Landesſchweine⸗ zuchtverband im Städt. Schlacht⸗ und Vieh⸗ hof in Karlsruhe die 3. Badiſche Maſtſchweine⸗ ſchau, nachdem die beiden erſten Schauen nach übereinſtimmendem Urteil aller Beteiligten zu einem vollen Erfolg geführt haben. Zur Familie im Sinne dieſer Beſtimmung gehören nur die mit dem Vollſtreckungsſchuldner in häuslicher Ge⸗ 5. Beſtandteile eines Grundſtücks darf der Vollziehungsbeamte regelmäßig nicht pfänden. Zu den Beſtandteilen eines Grundſtücks ge Der ſche H ſchaft des Ne ſchen 2 die im es, die allen 2 Nach ſenrev wurde mögen Das das u nanzm gantiſch deutſch deutſch. das V ging ve mer ſch ne. Dant kiers. land ve als„A ſätzen die Zin man„z ein Di konnte Milliar mens 1 pital in Gleichg paratio Deutſch wirkten ſonſt g. packt il mußte Hunde Mit begann Kurve, kes zu durch d Jahren hatten. Ueber beitsſtät flut des die ang rin der 1 tie. De 1 loſen A bertager Ihre ſchaft d ausliefe Ihre auf unſe gech uret dadurch Die j Knecht, heute m den ſein. Die 5 auf der trieben ein! Uns f 1 in derel 4. triebe v ſind. 3 ganze R noſſen a Die ent chen Sch „3 fah nich Al'n der haf⸗ ah⸗ die an⸗ hen, ent⸗ nn⸗ nge nen tige tal⸗ nd⸗ zer⸗ In⸗ gen jum zen. rs 1 lei⸗ nis ung ⸗ lich nen be⸗ rek⸗ Ge⸗ igs⸗ enn⸗ zu⸗ Un⸗ eine hen und räte Be⸗ rem. ung. —*0 mit Ge⸗ lie⸗ ern dar⸗ ort⸗ n hal⸗ pa⸗ zei⸗ der den. ger hem mit das 13), lan⸗ dem ann an⸗ ge⸗ ine⸗ ieh⸗ ine⸗ tach ten Dienstag, den 31. Januar 1933 44 Wamalr 4 fff. 21135 f FIIi Beilage für die natlonalsozialistische e en eee Erscheint jeden Dienstag Alljuoa will deutſche Arbeiter brotlos machen! Ein vertrauliches Dokument, das in unfere gKünde fiel Arbeitsſtätten der deutſchen Arbeitnehmer zu Der verhängnisvolle Einfluß, den die jüdi⸗ ſche Hochfinanz heute auf unſere Volkswirt⸗ ſchaft ausübt, iſt dank der Aufklärungsarbeit des Nationalſozialismus faſt dem letzten deut⸗ ſchen Volksgenoſſen klar geworden. Nur ſolche, die im Solde dieſer Ausbeuter ſtehen, wagen es, die Tatſachen zu beſtreiten, die klar vor allen Augen liegen. Nachdem die Novemberverbrecher ihre Bör⸗ ſenrevolte zur Durchführung gebracht hatten, wurbde Stück um Stück des deutſchen Volksver⸗ mögens der Hochfinanz in die Hände geſpielt. Das Rieſenverbrechen der Inflation, das unter dem ſozialdemokratiſchen Reichsfi⸗ nanzminiſter Dr. Hilferding ein gi⸗ gantiſches Ausmaß annahm, enteignete den deutſchen Sparer. Die Notgroſchen auch des deutſchen Arbeitnehmers wurden zu nichts, das Vermögen des deutſchen Mittelſtandes ging verloren, das Kapital deutſcher Unterneh⸗ mer ſchmolz Wan wie der Schnee in der Son⸗ ne. Dann begann das Rieſengeſchäft der Ban⸗ kiers. Die Milliarden, die vorher ins Aus⸗ land verſchoben worden waren, wurden wieder als„Auslanösgelder“ zu unerhörten— ſätzen in die deutſchen Betriebe geſteckt. Um die Zinſen herauszuwirtſchaften, rationaliſterte man„zur Senkung der Unkoſten“, wo vorher ein Dutzend Hänude fleißig gewirkt hatten, konnte es jetzt ein einziges Paar ſchaffen. Und Milliarde um Milliarde unſeres Volkseinkom⸗ mens wurde dem gierigen Moloch Finanzka⸗ pital in ſeine ausländiſchen Höhlen geworfen. Gleichgültig, ob man dies Zinszahlungen, Re⸗ parationen oder ſonſtwie nannte, der ſchaffende Deutſche zahlte die Koſten. Dieſe Milliarden wirkten wie dauernder Blutentzug bei einem ſonſt geſunden Menſchen, langſam ober ſicher packt ihn die eiſerne Fauſt des Todes. So mußte auch die deutſche Wirtſchaft vor die Hunde gehen. Mit ein paar Hunderttauſend Erwerbsloſen begann es. Höher und höher ſchnellte die Kurve, bis hente die Hälfte des deutſchen Vol⸗ kes zu einem Jammerleben verurteilt iſt— durch die Schuld derer, die in den letzten 13 Jahren die Geſchicke des Reiches zu beſtimmen hatten. Ueber diejenigen aber, die noch ihre Ar⸗ beitsſtätte behalten konnten, raſte die Sturm⸗ flut des Lohnraubs, geduldet von der Partei, die angeblich die alleinige Intereſſenvertrete⸗ rin der Arbeiterſchaft iſt: der Sozialdemokra⸗ tie. Damit vollendete dieſe Partei die ſcham⸗ loſen Arbeiterverrat, den ſie ſeit den Novem⸗ bertagen betrieben hatte. Ihre Politik war es, die unſere Volkswirt⸗ ſchaft der ausländiſchen, jüdiſchen Hochfinanz auslieferte. Ihre Politik war es, die unerhörte Laſten auf unſer Volk legte, Laſten, die zu einer un⸗ geouren Einſchränkung des Verbrauchs und dadurch zur Arbeitsloſigkeit führten. Die jüdiſche Hochfinanz kann mit ihrem Knecht, oͤer von Juden gegründeten, von ihr heute noch geführten Sozialdemokratie zufrie⸗ den ſein. Die Hälfte der deutſchen Arbeitnehmer liegt auf der Straße. Gegen die noch in den Be⸗ trieben befindlichen richtet ſich ein neuer Sthandplan der zuden. Uns fiel ein Dokument in die Hände, das in der letzten Zeit„Vertraulich“ an ſolche Be⸗ triebe verſchickt wird deren Inhaber Juden ſind. In dieſem Rundſchreiben fordert eine ganze Reihe jüdiſcher Verbände ihre Raſſege⸗ noſſen auf, künftighin nur Juden einzuſtellen. Die entſcheidende Stelle in dieſem vertrauli⸗ chen Schreiben lautet: „In dieſer Stunde der Ge⸗ fahr wenden wir uns an Sie nicht nur mit der Bitte, uns Alimoſen zu geben, nus mit Rat und Tat beizu⸗ ſtehen, um jüdiſche Arbeits⸗ und Erwerbsloſe wieder un⸗ mittelbar ins Wirtſchaftsleben einreihen zu können. Wir wiſſen, daß dies im gegenwärtigen Moment nicht einfach iſt, dennoch ſind wir der Meinung, daß alles getan werden muß, um nach Möglichkeit dahin zu wirken, je⸗ ſondern mindeſtens gleichwertig in Konkurrenz ge⸗ zogen werden. Die Unterzeichneten würden es dankbar begrüßen, wenn ihre Bitte und Mahnung in dieſer Stunde nicht in Vergeſſenheit ge⸗ raten würden. Zu jeder weiteren Aus⸗ kunft ſtehen Ihnen gern jede der unter⸗ zeichneten Organiſation zur Verfügung.“ Die Unterzeichneten ſind: Reichsarbeitsgemeinſchaft der jüdiſchen Lan⸗ desverbände, gez. Kammergerichtsrat Leo Wolff.— Zentralwohlfahrtsſtelle der deutſchen Verſchwörerklub zur Herſtellung der jüd. Weltmacht)— Eentral⸗Verein deutſcher Staatsbürger jüdiſchen Glauben(), gez. Zu⸗ ſtizrat Zulius Brodnitz. Zioniſtiſche Vereini⸗ gung für Deutſchland, gez. Kurt Blumenfeld, Jüdiſcher Frauenbund, gez. Bettina Brenner. Arbeitsgemeinſchaft für Wirtſchaftsfragen der Jubden in Deutſchland, gez. Dipl. Ing. Bru⸗ no Woyda, Oberrat der Jsraeliten Badens, gez. Prof. Dr. Nathan Stein. Wie man ſieht, haben ſämtliche deutſchen Ju⸗ oͤenklubs ſich dͤieſen ſchamloſen Angriff auf die gehört mit zu den älteſten Berufsarten unſeres den zuverläſſigſten, beſten Steuerzahlern. Dennoch hat es Zeiten gegeben, wo infolge vorübergehender ſchlechter Wirtſchaftslage auch zwar dieſes in den 9oer Jahren des vorigen Jahrhunderts. Somit iſt es kein Wunder, wenn man damals den genoſſenſchaftlichen Ge⸗ danken von Schultze⸗Delitzſch aufgriff und Schif⸗ fergenoſſenſchaften dͤer verſchieoͤenſten Arten gründete. Wenn ſich dieſe Genoſſenſchaften immer auf die ureigenſten Belange eingeſtellt hätten, oͤas heißt wenn die Transport⸗ Genoſſenſchaften ihr Hauptaugenmerk darauf gerichtet hätten, für ihre Genoſſen Ladungen zu beſchaffen, ooͤer ſich ͤile Dampfergenoſſen⸗ ſchaften darauf beſchränkt hätten, lebdiglich Schleppzüge zuſammenzubekommen, dann hätte bei ſparſamer Verwaltung die Gründung von Genoſſenſchaften ſegensreich für die Binnen⸗ ſchiffahrt werden können. Da unſere deutſche Wirtſchaft faſt völlig zu⸗ ſammengebrochen iſt, mußte ſich dieſes natur⸗ gemäß auch auf die Klein⸗Schiffahrt ausdeh⸗ nen. Um ihre führende Stellung zu behalten, drangen daher die bisherigen Führer der Klein⸗Schiffahrt bei der Regierung darauf, Zwangsmittel zu ergreifen, um mit ſolchen einen Wiederaufbau der gefährdeten Klein⸗ ſchiffahrt zn erreichen. Samsfag abend Fonnfag vormiflag ab 9 Uhr der in ſeinem Kreiſe, daß bei Perſonalein⸗ ſtellungen Inden bei gleicher Qnalikikation Junden, gez. Rabbiner Dr. Leo Baeck. Groß⸗ loge für Deutſchland U. O. B. B. lein jüdiſcher Die Hauotfachgruppe„Binnenschittahrt“ der Vsso0. teilt mit: Aöſsluie natianafſoßiaiſiiiche Mehrheit in 3 Klein⸗echiffer⸗Kamner Der deulſche Klein⸗Schiffer(Binnenſchiffer) Vaterlandes. Er bildet einen wichtigen Zweig 1 der deutſchen Wirtſchaft und zählte früher zu der Kleinſchiffer nicht recht vorwärts kam, und Der Gau⸗Kongreß der K839, Gan Baben 4 findet ganz beſtimmt am 18. und 19. März ds. Is, in Karlsruhe ſtatt. Große Kunoͤgebung in der Feſthalle woſelbſt die Betriebszellen⸗Fahnen geweiht werden, ſowie die e der neno. ſtattfindet. Amiswultertaxung wo Pg. Schuhmann und Muchow anweſend ſind. Zur Teilnahme verpflichtet ſind alle Amiswalter, Näheres im Rundſchreiben 2/83. Letzte Vorbereitungen zur Teilnahme am Gau⸗Kongreß ſind ab heute zu treffen. Für die Teiſnebmer, die übernachten müſſ ſen, werden Freiquartiere zur Verfügung geſtellt. Der Hauptabteilungsleiter VI(Betriebszellen) eigen gemacht. Anſtatt mit Beſcheidenheit auf⸗ zutreten, mißbrauchen die Juden alſo die deutſche Gaſtfreundͤſchaft nicht nur, um unſer geſamtes Wulhmenmgsz an ſich zu reißen, nein, nun gehen ſie zum Geueralaugriff über, um deutſche Arbeitnehmer brotlos zu ma⸗ chen, damit die von Galizien hereingewan⸗ derten Abrahamsſöhne untergebracht wer⸗ den können. Es verſteht ſich von ſelbſtſt, daß es ſich für die ZJuden nicht etwa darum handelt, ſolche Stellen zu beſetzen, wo man ſich die Hände ſchmutzig machen könnte. Schloſſer, Erdarbei⸗ ter, Transportarbeiter uſw. will kein Jude werden. Was die jüdiſchen Verbände wollen, das ſind die Angeſtelltenpoſten. Den Dreck zu arbeiten, dazu iſt der Gojim dann gut genug. Deutſche Arbeitnehmer! Wehrt euch mit al⸗ ler Entſchloſſenheit gegen den neueſten An⸗ griff des jüdiſchen Schmarotzervolkes auf ener Daſein. Kämpft mit der nationalſozialiſtiſchen Bewegung dafür, daß die jüdiſche Anmaßung in ihre Schranken zurückgewieſen 1 Denkt an eure unee an eure Kinder! Dentſchland den Dentſchen! 3 i Heute ſiehen wir vor der erſchütieruden Tat⸗ ſache, daß faſt 90 Proz. aller Klein⸗Binnen⸗ ſchiffer zu ien ſind. gehendſt mitgeholfen, den Deutſchen Schiffer⸗ Schutz⸗Verband als wirtſchaftliche Vertretung aus der Taufe zu heben. Dieſer Verband um⸗ ſaßt heute annähernd 8000 Mitglieder, und iſt ſomit zur ſtärkſten Berufsvertretung der deut⸗ ſchen Kleinſchiffer geworden. Durch intenſives Arbeiten, oͤurch dauerndes Abhalten von Sprechabenden und Schiffer⸗Ver⸗ ſammlungen iſt es gelungen, den deutſchen Schiffer zum politiſchen Denken zu erziehen, dann ihm aber auch beizubringen, daß ledig⸗ lich eine Beſſerung ſeines Berufes kommen kann, wenn der Nationalſozialismus die Füh⸗ rung der Geſchicke des Volkes in die Hand nimmt. Heute ſchwört oͤer größte Teil der Schiffer auf das Hakenkreuz. Trotzdem die Beſtimmungen und Vorberei⸗ tungen der Wahl zur Klein⸗Schifferkammer des.S..V. ſo unklar wie möglich geweſen ſind, kein Intereſſierter genügend wurde, gelang es dem Nationalſozialismus auf Grund ſeiner Liſte, dem Dentſchen Schiffer⸗ Schutzverband einen entſprechenden Sieg zu —— erfechten. So entfielen von 41 Abgeordne⸗ Die Forberungen des Verbauhes ſtehende lebenswichtige Punkte bei der Regie⸗ mif durchzuſetzen; der Verband fordert hier⸗ m 1. Sofortige Maßnahmen zur Verhütung weiterer Zwangsvollſtreckungen ieglicher Art zu treffen, um ſo dem Schiffer ſein Letztes, ſei⸗ nen Kahn oder Dampfer, zu erhalten. 2. Aufſchub aller Amortiſationszahlungen für mindeſtens ein Jahr. 3. Herabſetzung der Zinſen auf einen ertrůg· lichen Zinsſatz. 4. Stundung aller rückſtändigen Zinszahlun⸗ gen, Steuerverpflichtungen ſowie Beiträge zu den ſozialen Verſicherungen. 5. Beſeitigung der bisherigen Rotverordnung und damit der geſchaffenen Schiffer⸗Betriebs⸗ verbände. 6. Schaffung eines Reichs⸗Schiffer⸗Betriebs⸗ verbandes mit dem Sitz in Berlin. Die Aufgaben dieſes Berbandes ſind: a) Zwangsweiſes Reihenladen unh Reihen⸗ auch der Reedereien und Geſellſchaften. b) Schaffung eines Frachtenausſchuſſes, deſ⸗ ſen Beſetzung der tatſächlichen Stärke der Kleinſchiffahrt und der Großſchiffahrt eunt⸗ ſpricht.— Verlader und Speditenre ſollen feſtgeſetzt werden. zu löſen. Nur biejenigen können ſolchen ge⸗ Frecht werden, die uneigennützig Aee ſind, al⸗ les Menſchenmögliche zu leiſten. fachgruppe für Binnenſchiffahrt ſowie der Dentſche Schiffer⸗Schutz⸗Berband, werden Die NS DAq. hat ſich durch die Oründung⸗ eir ner Hauptfachgruppe für Binnenſchiffahrt un⸗ ter Führung des Pg. Gien der Belange ener⸗ giſch angenommen. Sie hat gleichzeitig weit⸗ nicht eher mit dem Kämpfen aufhören, bis wir wieber von einem mmurchen 27 ſprechen Kbunen. 10 W Fr ſation, die ſich„Reichsverband vaterländiſcher Arbeitervereine“ nennt und ſchon bei verſchiede⸗ nen Gelegenheiten bewieſen hat, daß ſie nicht im Intereſſe der Arbeiter wirkt, ſondern als eine gelbe Organiſation im übelſten Sinne des Wortes anzuſprechen iſt. Das Organ dieſer, nebenbei geſagt, abſolut ſeiner neueſten Nummer, daß„die nationale Arbeiterſchaft die Betriebe erobern müſſe“, Es wird der„Einheitsliſte der nationalen Arbet⸗ ter in den Werken“ das Wort geredet, und es heißt dann unter anderem:„Zu begrüßen wäre es, wenn ſich auch die Nationalſozialiſten zu gegen den Betriebsmarxismus nunmehr ent⸗ ſchließen würden“. liſtiſchen Betriebszellen⸗Organiſation längſt mit großem Erfolg geführt, und die National⸗ ſozialiſtiſche Betriebszellen⸗Organiſation hat einen Betrieb nach dem anderen dem marxiſti⸗ ſchen Bonzentum entriſſen. Wir lehnen es aber hafte Geſchäfte betreiben, zuſammenzugehen, denn wir erkennen den Gewerkſchaftsgedankey als ſolchen grundſätzlich als richtig und begrü⸗ ßenswert an und lehnen es ab, die Politik des R. v. A. mitzumachen, die praktiſch darauf hin⸗ ausläuft, dem Arbeiter in ſeinem Kampf um ſein Recht in den Rücken zu fallen. Gelbe Or⸗ ganiſationen lehnen wir Nationalſozialiſten ab, weile dieſe Organiſationen den Intereſſen der J Arbeiterſchaft zuwiderlaufen und nie in der Lage ſein werden, dem Marxismus eine wirk⸗ ſame Idee entgegenzuſetzen. Plumpe Anbiederungsverſuche von bieſer Seite verbitten wir uns ein für allemal und noch mehr verbitten wir uns Ratſchläge von Leuten, die ſelbſt noch nie etwas geleiſtet haben, jondern auf unſerem Rücken dann ihre Orga: niſation aufbauen wollen. Wir erobern die Be⸗ triebe, aber wir erobern ſie für den National⸗ ſozialismus und nicht für eine——Aꝛ. gez. Fritz Plattner. in ten 24 Mandate auf die Liſte des D. S. S. B. Es wird nunmehr Hauptaufgabe ſein, nach⸗ ſchleppen nicht nur der Kleinſchiffer, ſonbern durch je einen Vertreter beigeorduet werben. e] Es müſſen Mindeſt⸗ und Höchſtfrachtſätze e dh, Anpaſſung des Binnenſchifiabrisgeſehes .an die hentige Zeit. e) Aenderung der Reviſionsbeſtimmungen 5 des Trausport⸗Verſicherungs⸗Berbandes. Zn Schiffs⸗Reviſoren ſind vorgebilbete Bernfs⸗ ſchiffer zu ernennen. Wenn die deutſche Kleinſchiffahrt⸗ geſunden ſoll, dann ſind noch Hunderte von Aufgaben Die Newep, und dazu gehören die Haupt⸗ Keine plumpen erkanliglellen bitte! Im Rahmen der deutſchnationalen Partei gibt es bekanntlich eine merkwürdige Organi⸗ bedeutungsloſen Organiſation erklärt nun in einem einheitlichen und geſchloſſenen Vorgehen Gelinde ausgedrückt, iſt dieſe Aufforberung eine bodenlos dumme Frechheit. Der Kampf um die Betriebe wird von der Nationalſozia⸗ ab, mit dieſen Herrſchaften, die recht zweifel⸗ f ——— Dienstag, den 31. Januar 193838 ————— * ATmnaugwan. 36. Fortſetzung Im Geſicht des Beginten meldete ſich ehrliche Beſtürzung.„Sie haben mich doch ſelbſt ins Hotel Victoria beſtellt, Herr Kennedg.“ „Niemals!“ Kennedys Stiyiwe klang me⸗ kalliſch, ſeine Stirn war gerunzelt. Der Beamte reichte ihm wortlos ein Tele⸗ gramm. Kenneby entfaltete es und las: „kommet nächſten zug ſouthampton victo⸗ ria hotel ſtop brauche ſie dringend— kennedy.“ Das Aufgabepoſtamt war die Charing Croß Station, die Aufgabe war genau zwei Minuten nach der Abfahrt von Kennedys Zug erfolgt. Zetzt wutzte Kennedy, wo Miles zu treffen war: daheim in Newyork. Er warf dem Beamten, der eine beleidigte Miene aufgeſetzt hatte, einen verzeihenden Blick zu.„Das Telegramm iſt natürlich eine Myſtifikation. Da ſind wir beide ſchön auf⸗ geſeſſen, lieber Freund!“ Eine böſe Ahnung, die eigentlich ſchon Ge⸗ wißheit war, trieb Kenneby zum Telephon. Nach fünf Minuten hatte er die gewünſchte Verbindung mit London. „Guten Abend, Tante. Iſt mit Aileen alles in Ordnung?“ „Ich erwarte ſie leben Augenblick aus Suſſex zurück.“ „Aus Suſſex...? Ich habe doch angeordnet, daß Aileen das Haus um keinen Preis ver⸗ laſſen ſoll!⸗ „Aber du ſelbſt haſt ſie doch nach Suſſex be⸗ ſtellt, Ralph.“ Mrs. Howards Stimme wurde unſicher.„Ober ſollte am Ende da etwas nicht ſtimmen... Um Gottes willen... Aber, Ralph, du haſt doch ſelbſt mit ihr telephoniſch ge⸗ ſprochen!“ Und jetzt erfuhr Kennedy alles. Da war das fingierte Telephongeſpräch. der angebliche Kriminalbeamte, der Aileen ab⸗ geholt hatte Ein raffiniert eingefädelter Trick— alles war fetzt ſonnenklar. Nur eines ſchien nicht zu ſtimmen: Aileen kannte doch ſeine Stimme. Wie war es alſo möglich, daß ſie die Stimme eines Fremden für die ſeine gehalten hatte? Als Kennedy eine Stunde ſpäter im letzten Nachtſchnellzug nach London zurückfuhr, riß ihn May Garvey aus dumpfem Brüten. „Ich habe auftragsgemäß Nachforſchungen über die Perſon des verſtorbenen Reginald de Beaufort angeſtellt. Ich vergaß in der Auf⸗ regung, Ihnen meine Aufzeichnungen zu über⸗ geben. Hier ſind ſie. Das Ergebnis iſt nicht ſehr befriedigend, denn es war ſchwer, jetzt, nach Jahren, alle dieſe weit zurückliegenden Daten zuſammenzuſtellen.“ Kenneby griff intereſſiert nach dem Bogen Papier und flog die flüchtig hingeworfenen Notizen durch: „Reginald de Beaufort, geboren in Pem⸗ broke, Wales. Zwei Jahre Oxford, wird wegen Falſchſpieles und Diebſtahls relegiert. Später Schauſpieler, tritt auf verſchiedenen Provinz⸗ Komödie im Kerler Es gibt Menſchen, die eine Haft als eine gar nicht ſo unwillkommene Strafe, ja über⸗ haupt nicht als eine Strafe auffaſſen. Man denke nur an die Ritter der Landſtraße! Kürz⸗ lich hat ſogar ein Poet feſtſtellen können, daß auch der leichtgeſchürzten Muſe ein Aufenthalt ſolcher Art recht wohl förderlich ſein kann. Er empfand nämlich die zwangsläufige Muße ei⸗ ner mehrmonatigen Haft derart wohltuend, daß er in dieſer Abgeſchiedenheit in einen rich⸗ tigen Schaffensrauſch verfiel und ſich gar nich: erfreut zeigte, als ihm der Aufſeher eines Ta⸗ ges mitteilte, die Strafe ſei nun verbüßt. Nun war die Komödie, die der Häftling in der Ein⸗ ſamkeit niederzuſchreiben begonnen hatte, in ſolch erfreulicher Weiſe voran geſchritten, daß er den Gefängnisdirektor inſtändig bat, ihn doch noch kurze Zeit in der Anſtalt zu beral⸗ ten. Man hatte tatſächlich Verſtän'nis'nug für die Bitte dieſes ſonderbaren Inlaſſen, der denn auch einige Tage ſpäter freudeſtrahlend mitteilen konnte, daß ihm das Werk geglückt ſei. Es geſchah nicht zum gerinaſten Teile aus Dankbarkeit, daß der Dichter die Uraufführung der auf ſolch ſeltſame Weiſe entſtandenen Ko— mödie im Gefängnis ſtattfinden ließ. Vor ei⸗ nem geladenen Zuhörerkreis von Beamten und Gefangenen der Anſtalt ſomie vor einer Reihe von Preſſevertretern. Die Vorſtellung fand allgemeinen Beifall, beſonders wegen des Humors, der in den witzigen Dialogen zum Ausbruch kam. bühnen auf, hat einmal erſtklaſſiges Engage⸗ ment in London(Haymarket), gilt als aus⸗ ſichtsreiches Talent. Muß plötzlich vor ſeinen Gläubigern aus London flüchten, verſchwindet für einige Zeit, taucht nach etwa einem Jahr, aus Frankreich kommend, in zweifelhaften Varietés als Hypnotiſeur wieder auf. Ver⸗ ſchwindet, unbekannten Datums, nach U. S. A. Seitdem verſchollen, angeblich amerikaniſchem Duell zum Opfer gefallen. Von Familie aus⸗ geſtoßen.“ Kennedys Züge hellten ſich für eine Minute auf, ein leiſes Lächeln der Befriedigung huſchte über ſein Geſicht. Dieſer unſcheinbare Zettel ſchloß das wich⸗ tigſte Glied in einer langen Kette. Er war der erſte fundamentale Grundſtein unter ein Luft⸗ gebäude von Theorien. Und er beſtätigte haar · genau die Richtigkeit von Kennedys Kon ⸗ ſtruktionen. Schauſpieler... Hypnotiſeur.. „Sie ſind ein Genie!“ ſagte Kennedy und klopfte May Garvey aufmunternd auf die Schulter.„Mit der Zuſammenſtellung dieſer Daten haben Sie den Schlüſſel zu einem der komplizierteſten Kriminalfälle des Jahrhun⸗ derts geliefert. Nach ſo vielen Jahren iſt dieſe Zuſammenſtellung eine Tat. Ich werde Sie dem Präſidium zur Beförderung vorſchlagen.“ May Garvey ſtrahlte. Kennedy aber ſtrahlte auch: Er war der erſte Detektiv, dem es gelungen war, Dean Creedler, das unfaßbare Phantom zweier Erdteile, zu einem greifbaren Menſchen aus Fleiſch und Blut zu materialiſieren. **. Stundenlang ſaß Aileen ſtarr, wie gelähmt, auf einem ſchmalen Eiſenbett. Erſt hatte ſie geraſt vor Verzweiflung, hatte geſchrien, an den Türen gerüttelt— vergeb⸗ lich. Kein Laut ſchien aus dieſer Gruft zu dringen, kein Laut drang herein. Als ſie aus der Ohnmacht erwachte, in die ſie nach dem nervenzerreißenden Verzweif⸗ lungsausbruch verfallen war, legte ſich wie eine Zentnerlaſt, ſchwer und erſtickend, plötzlich dieſe furchtbare Stille auf ſie. Nie hatte ſie die Wir⸗ kung einer ſolch abſoluten Stille an ſich er⸗ fahren. Selbſt in der größten Einſamkeit iſt doch immer noch ein Laut— das Kniſtern eines fallenden Blattes, das Ticken einer Uhr, das ferne Verklingen eines Rufes. In dieſen Kerker aber drang nicht der lei⸗ ſeſte, nicht der entfernteſte Schimmer eines Lautes. Aileen wußte jetzt, was dieſes Wort bedeutet: Todesſtille. Jetzt erſt ſah ſie ſich ihr Gefängnis näher an. Sie bemerkte zum erſten Male, daß dieſes mittelalterliche Verlies mit ſeinen drohend ge⸗ wölbten Rundbögen, ſeinen naßkalten, vom Zahn der Zeit zernagten Mauern, mit weichen Teppichen belegt war. Zwei Käſten und ein Schreibtiſch ſtanden an den Wänden. In einer Ecke entdeckte Aileen ſogar einen kleinen elek⸗ triſchen Ofen, den ſie mit halbſtarren Fingern in Betrieb ſetzte. Die wohlige Wärme, die allmählich das Ge⸗ wölbe füllte, ließ ihre Lebensgeiſter wieder aufleben. (Fortſetzung folgt) Unſer Kartenſpiel/ Dem Urſprung des Kartenſpiels hat bereits eine Reihe namhafter Kulturhiſtoriker nach⸗ geforſcht. Das iſt auch erklärlich, da das Spiel mit den 52 bezw. 32 Karten zu den auf der ganzen Welt am meiſten verbreiteten gehört. Als Gegenſtand des Vergnügens, der Leiden⸗ ſchaft, als Erzeugnis des Kunſtgewerbes, als Handels⸗ und Steuerobjekt ſpielt es im Leben der Menſchen eine Rolle. Aus welchem Lande ſtammt es und ſeit wann beſteht es? Recht ver⸗ ſchiedene Antworten werden auf dieſe Fragen gegeben. Zunächſt wird Deutſchland als Geburtsland des Kartenſpiels genannt. Einem im Jahre 1472 erſchienenen Handbuch„Das Gulden Spiel“ zufolge datiert es aus der Zeit um 1300. Als älteſte Form des Spieles käme das „Lansquenet“ in Frage, deſſen Name eine fvanzöſiſche Verballhornung des deutſchen Wortes Landsknecht iſt. Es wird alſo ur⸗ ſprünglich ein Soldatenſpiel geweſen ſein.— Eine Reihe von franzöſiſchen Autoren iſt ge⸗ neigt, Frankreich für das Urſprungsland zu halten. Dem Beſtreben, den geiſteskranken König Karl VI. in ſeinen wenigen lichten Momenten zu unterhalten, würden wir nach dieſer Annahme das Kartenſpiel verdanken. Da jedoch feſtſteht, daß die Geiſteskrankheit jenes Königs im Jahre 1392 auftrat und bereits in demſelben Jahre, erhalten gebliebenen Rech⸗ nungen zufolge, Kartenſpiele zu mehreren zu⸗ gleich beſtellt und geliefert wurden, kann man ruhig annehmen, daß ſie älteren Datums ſind. — Nach ſpaniſcher Auffaſſung iſt der Name „Naipes“, den die Spanier dem Kartenſpiel gaben, aus den Buchſtaben N und P, den Ini⸗ tialen des angeblichen Erfinders, entſtanden. Der Name dieſes Mannes lautet, einer fran⸗ zöſiſchen Quelle folgend, Nicolao Pepin. Doch iſt die Annahme, daß das Kartenſpiel aus Spanien ſtamme, bei näherer Unterſuchung nicht ſtichhaltig. Meiſt wird auf die Statuten des Ordens„de la Banda“ hingewieſen, der um das Jahr 1332 ödurch den König Alphons XI. von Kaſtilien ins Leben gerufen wurde. Die in Frage kommende Stelle über das Kar⸗ tenſpiel ſteht jedoch nur in den franzöſiſchen und deutſchen Ueberſetzungen. nicht im Urtext. Wahrſcheinlich handelt es ſich hierbei um eine fehlerhafte Uebertragung, ſo daß die Caballe⸗ ros de la Banda wenigſtens in dieſer Hinſicht ihren Ruhm zu Unrecht erworben haben. Doch iſt es richtig daß der Name„Naipes“ in Spa⸗ nien ſchon frühzeitig gang und gäbe war; er wanderte von hier ſogar nach Italien uus, wo die Spielkarten mit„Naibi“ bezeichnet wurden.— Auch England bewirbt ſich um die Ehre der Erfindung. Man verweiſt auf den Beſchluß der Sunob von Woreeſter vom Jah⸗ re 1240, wobei das Spielen dͤes„jeu du roi et de la reine“ verboten wurde. Es iſt aber nicht wahrſcheinlich, daß dieſes„Spiel von König und Königin“ unſer Kartenſpiel iſt. Vielleicht iſt das Schachſpiel gemeint; möglicherweiſe handelt es ſich aber um ein uns heute völlig unbekanntes Spiel.— Außerhalb Europas ſucht man oͤen Urſprung des Spieles in Aegup⸗ ten, wo in der Tat ein Kartenſpiel mit 78 Karten von jeher heimiſch iſt. Oder man läßt die Karten via Arabien aus Indien kommen und weiſt auf die Aehnlichkeit mit dem Schach⸗ ſpiel hin. Auch der Umſtand, daß man»die Karten legen“ kann deutet möglicherweiſe auf morgenländiſchen Urſprung hin. Wie die Löſung der Frage nach der Herkunft des Spieles ſtößt auch die Deutung der Fi⸗ guren und Farben auf Schwierigkeiten. Die Anhänger des deutſchen Urſprungs geben die folgende Auslegung: Zu jeder Farbe(die vier Farben ſind: Rot, Schellen, Eichel, Grün) ge⸗ hört ein König, ein Offizier und ein Unter⸗ offizier. Der Offizier heißt„Ober“, der Unter⸗ offizier„Unter“. Später haben die Franzoſen aus dem Ober eine Dame und aus dem Unter einen Valet(Bauern) gemacht.— Der fran⸗ zöſiſchen Verſion zufolge, die das Kartenſpiel Karl VII. zuſchreibt, ſtellen die vier Könige dar: David, Alexander, Cäſar und Karl den Großen; die Bauern: Ogier und Lancelot, zwei Ritter Karls des Großen, ferner Lahire und Hektor, zwei Heerführer aus der Zeit Karls VII. im Kriege gegen die Engländer. Die Damen ſind: Argine, ein Anagramm von Regina, d. h. der Königin Maria von Anjou, Rachel(Agnes Sorel), Pallas(die Jungfrau von Orleans) und Judith(Gemahlin Ludw'gs des Sanftmütigen). Später wurde König Da⸗ vid mit Karl VII. identifiziert. Mehr als einmal hat man verſucht, die al⸗ ten Figuren durch neue zu erſetzen. Während der franzöſiſchen Revolutivn wurde aus dem König der Genius, aus der Dame die Freiheit, aus dem Bauern die Gleichheit. So hatte man in der Herzfarbe: den Genius des Krieges, der Glaubensfreiheit, der Gleichheit der Pflicht; in der Pikfarbe: den Genius der Kunſt, der Preſſefreiheit, der Gleichheit des Ranges; in Kreuz: Genius des Friedens, der Ehefreiheit, der Gleichheit vor Gericht; endlich in Karro: den Genius des Handels, der Be⸗ rufsfreiheit und der Raſſengleichheit. Doch ebenſowenig wie ſpätere Umarbeitungen ha⸗ ben ſich dieſe Karten behaupten können. Die alten Figuren ſind ſtets im Schwung geblie⸗ ben. Seit dem Kriege haben von Oeſterreich her, wo ſie ſtets Heimatrecht beſaßen, die eigentlichen deutſchen Spielkarten(Rot, Schel⸗ len, Eichel, Grün) auch im Reich wieder mehr Eingang gefunden, auf Koſten der Berbrei⸗ tung der franzöſiſchen Karten(Herz, Pique, Kreuz und Carreaux), die uns als Zeugn's jahrhundertelanger kultureller Ueberfrembung bis auf den heutigen Tag geblieben ſinb. Die Juwelen der Kaiſerin Das Dokument im hohlen Helbaum— Wahrheit oder Dichtung? Wird der Schatz diesmal gefunden? Bon Dietrich Rasmuſſen Aus dem Süden Frankreichs kommt etſa⸗ me Kunde. In der Nähe des Dorfes Boulon bei Perpignan, unweit der Pyrenäen, machten Bauern beim Fällen eines alten Oelbaumes eine höchſt eigenartige Entdeckung. In dem hohlen Stamm ſteckte ein vergilbtes, kaum noch lesbares Dokument. Die Landleute, die mit dem Schriftſtück nichts anzufangen wuß⸗ ten, brachten es zu einem Anwalt in dem nahen Perpignan, und dieſer glaubte in der Urkunde ein Begleitſchreiben zu erkennen, das vor mehr als einem halben Jahrhundert einer wertvollen Sendung der damaligen Kai⸗ ſerin Eugenie nach Spanien mitgegeben wor⸗ den war. Nach dem Sturz des Kaiſerreiches brach 1870 bekanntlich in Paris ein Aufſtand gegen die Dynaſtie aus. Napoleon wurde des Thrones verluſtig erklärt, die Kaiſerin mußte in aller Eile nach England flüchten. Vor ihrer ier⸗ ſtürzten Abreiſe gelang es ihr indeſſen noch, ihre Koſtbarkeiten in Sicherheit zu bringen. Ein Kurier, dem man glaubte vertrauen zu können, erhielt den Auftrag, eine Kiſte mit zahlreichen Juwelen, Perlen und ſonſtigen Schätzen nach Spanien zur Mutter der Kai⸗ ſerin, der alten Gräfin Montijo, zu ſchaffen. Ueber das weitere Schickſal dieſes Kuriers iſt niemals etwas Genaueres bekannt gewor⸗ den. Soviel ſteht indeſſen feſt, daß zum we⸗ nigſten die Kiſte mit ihrem koſtbaren Inhalt, der einen Wert von Millionen darſtellte, nie⸗ mals an ihrem Beſtimmungsort eingetroffen iſt Man hat ſie bis heute nicht wieder geſe⸗ hen, ebenſo wenig wie den Kurier. Es tauch⸗ ten ſchon mehrfach Gerüchte auf, daß der Mann der gewaltigen Verſuchung nicht habe widerſtehen können und die anvertraute Sen⸗ dung unterſchlagen habe. Das kürzlich bei Boulou gefundene Dokument ſcheint dieſe Auffaſſung zu beſtätigen. Danach gewinnt es den Anſchein, daß der Kurier die Kiſte mit ihrem wertvollen Inhalt irgendwo an einer ſchwer auffindbaren Stelle vergrub und den genauen Platz des Verſtecks auf dem Begleit⸗ brief verzeichnete. Welche Gründe ihn ver⸗ anlaßten, dies für ihn ſo bedeutungsvolle Schriftſtück in dem hohlen Oelbaum zu ver⸗ bergen, dürfte ſich ſchwerlich je feſtſtellen laſ⸗ ſen. Jedenfalls hat der Mann aber ſpäter den Baum nicht wiederfinden können und iſt ſo um den Gewinn aus ſeiner Untreue gekom⸗ men. Es wird jetzt abzuwarten ſein, ob die alten Aufzeichnungen tatſächlich zur Auffin⸗ dung der über ein halbes Jahrhundert lang verſchwundenen Schätze der Kaiſerin führen. Man darf ſich nämlich nicht verhehlen, daß man der Angelegenheit bis zur tatſächlichen Auffindung der Juwelenkiſte mit Mißtrauen gegenüberſtehen muß. Es iſt nicht das erſte Mal, daß ähnliche Nachrichten aufgetaucht ſind, ohne daß man nachher etwas von der Ent⸗ deckung der Schätze gehört hätte. In einzel⸗ nen Fällen handelte es ſich geradezu um Schwindelmanöver in der Art der bekannten ſpaniſchen Schatzgräberbriefe. Eine reiche deutſche Adelsfamilie hat den Verſuch, durch die Hebung der Juwelen der Kaiſerin ihr Vermögen noch erheblich zu vergrößern, mit dem Verluſt recht beträchtlicher Summen be⸗ zahlen müſſen. Intereſſant iſt das Schickſal eines der ſchön⸗ ſten Steine aus dem Beſitz der unglücklichen Kaiſerin, nach ihr„Eugenie“ genannt. Sie erhielt den wertvollen Brillanten im Jahre 1869, und im gleichen Augenblick begann das Unglück der Fürſtin. Nach dem Sturze Na⸗ poleons gelang es ihr, den Stein noch vor⸗ teilhaft zu verkaufen und dadurch die Mittel für die Flucht und den erſten Aufenthalt in England zu gewinnen. Der Unglücksſtein, als welchen ihn die Kaiſerin ſelbſt bezeichnete, kam ſpäter nach Indien und befindet ſich heute in der Schatzkammer eines der reichſten indi⸗ ſchen Fürſten, des Gaekwar von Baroda. Zu b. I 7¹⁰ Augſe Mni —5* Mi zu kauf⸗ mit pr Nr. 148 Hakenkr —.— einer d den egleit⸗ ver⸗ Svolle ver⸗ n laf⸗ ſpãter nb iſt ekom⸗ ob die luffin⸗ lang ren. 1, daß zlichen rauen erſte t ſind, Ent⸗ einzel⸗ u um mnten reiche durch ihr , mit en be⸗ ſchön⸗ klichen Sie Jahre n das e Na⸗ vor⸗ Mittel alt in n, als chnete, heute indi⸗ Dienslag, 21. Januar 12³³. 3 Alt 14 A◻ 1 14. 38 H. MBRA 55 ii—— premiere 4 Die deutsche Heide, der deutsche Mensch ir dem 3 wahren deutschen Heimatfilm *1— V. dꝛutſcher Bae not von Alxtur Brauſewetter Wir empfehlen, dieſes Buch ſich an ⸗ zuſchaffen, ſpricht doch aus ihm geradezu eine welthiſtoriſche Sprache und ein trefflicher fjinwels der Schick⸗ ſalsverbundenheit im Bauernvolk. 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Febrnar 1933 nachm..30 Uhr im Gaſthaus„zum Falken · in Weinheim ſtatt. Die Tagesordnung wurde den Mitgliedern ſchriftlich zugeſtellt. Weinheim, den 28. Januar 1933. Obſt⸗ und Gemüſeabſatzgenoſſenſchaft — A C H F von der Kreisleitung der NSDAP. mit Se L N 8 MANNTIEIMII Zafne, ercus l — in allen gewünschten Groͤben aus eig. Anterti- gung, licht⸗ u. farbecht 4—— L6, 24 Fülllpp HollbdEs femõpt 23057 MANMNHEIM T 6. 6 oder ohne Manſarde auf zu denkbar billigst. Preisen Lachen ohne Ende dusendliche heben Zutiitt Belprogramm und Bühnenschan Wochentogs bis 4 80 alle Saal- und Rangpläue nur—0 m* T58ʃ. 2“ 4 6˙% g bie feue liom SOιI .88.1 Hosen Blusen Hemden Xne Kletterwesten Tralniage-Annüge Bergdolt Nannnhelim 1, 5 nrettestraus — Amti. Bekanntmachungen Städt. Schlachthoi. Mittwoch früh ab.00 Uhr auf der 3 bank 4 Anfang Nr. 2 500. Weinheim. Die RAuß⸗ und Brennholzverſteigerung vom 23. ös. Mis. iſt genehmigt. Die Loszektel köanen ab 2. k. 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Wir werden sein Andenken am meisten ehren, indem wir seinen Kampf bis zum Sieg weiterführen. Eiln Streiter um Deutschland ist dahingegangen! Gruppe nationalsozialistischer Junglehrer Mannheim. Ffiher S- Auinarsch ui reistagunt am 5. Februar in Mannheim ——————————— —— ———— —————— Dienskag, 31. Januar 1933. Wolle im Winter für Groſe u. Kinder! Wolle wärmt, Sie wissen es ja. Darum im Winter mögüchst viel wollene Kleidung, die sich bei Selbstanfertigung äußerst billig stellt. Erstklassiges Material, Mustervor- lagen und kostenlose Anleitung in jeder Handarbeit erhalten Sie bekanntlich bei (ordula Heck eopoldstr. 232(gegenüber dem Finanzamt) Ein Wwaggon Leefische —◻. mese Morhe Zoifine t. Kabeljau im Anschnitt, Ptd. 30 5. 3 Pfd. nur 88 3 ff. Seelachs im Anschnitt Pid. 23 3, 3 Pid. nur 65 3 ft. Bratscheilſisch Pfd. 23§, 3 Pfd. nur 65 3 1f. frische grüne Heringe Pid. 18§, 3 Pid. nur 48 3 sowie alle anderen Sorten Seefiche zu hedeutend herabgesetzten Preisen ft. 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An dieſem Tage ſind auch die Räumé der Not⸗ gemeinſchaft geſchloſſen. Wohlfahrks⸗ und Jugendamk. Nutz⸗ und Bennholzverſteigerung Das Stkädt. Forſtamk Heidelberg verſteigerk am 6. Febrnar 1933, vorm. 9 Uhr im„Prinz Max“, Bürgerkaſinoſaal. Marſtallſtr.: Aus Abk. IV. 4 »Bierhelderhofſchlag: 250 Ster Bu. Sch. u. Pr., 5 Ster Bu. Rollen, 128 Stec gem. Sch. u. Pr., 52 Sker Ei. Sch. u. Pr., 1095 Bu. Wellen, 283 Fi. n. Lä. Bauſtangen lI.—., 89 Ffi. Baumpfähle, 699 Fi. Hofſtangen.—IV., 277 Fi. Rebſtecken 1 bis II. 125 Fi. Bohnenſtecken, 42 Fi. u. Lärchen⸗ ſtämme V. u VI. Aus Abk. l. 8 und 10(Speyerer⸗ hofwald Unk. St. Nikolausſchlag): 19 Ster B. Sch. u. Pr., 8 Ster Kaſt. Sch.; Abl. III. 30 Hink. Hoch⸗ ſtr.(1. Seitenweg): 155 Ster Bu. Sch. u. Pr., 9 Sler gem. Sch. u. Pr. Abl. I. 40 Neubrunnenſchlag: 200 Ster Bu. Sch. u. Pr., 22 Stec gem. Sch. u. Pr., 820 bu. Wellen; Abk. I. 59 Ob. Viehlrieb⸗ hang: 174 Ster Bu. Sch. u. Pr., 570 Bu. Wellen. Förſter: Abt. I. 4. I. 8 und 10: Gg. Sauer, Rohrbach, Kühler Grund, Telef. 1289; Abk. III. 38: Hch. Wallenwein, Handſchuhsheim, Mühltalſtr. 122; Abt. I. 40: Arnold, Schlierbach, Aue 14,. bezw. Schmitt, Schlierbach. Rombachweg 7, Telef. 1123; Abk. I. 59: Abendſchein, Kohlhof. Losaus 10 Pfg. durch das und die* 1 Todesanzeige. Völlig unerwartet wurde unser Pg. Großherzogl. Kechnungsrat Leoc Berger Ortsgruppenleiter Eberbach aus unseren Es war ihm nicht vergönnt, das erleben, für das er trotz seines Alters mit unverminder- ter Rüstigkeit und Aufopferung gekämpft hat. Seine Treue und Pflichterfũüllung ließen ihn engere Heimat hinaus als aufrechten Nationalsozialisten bekannt werden. Der Kreis Heidelberg wird sein An· denken stets in Ehren halten. Kreisleitung Heidewerr gez. H. Röhm, Kreisleiter M. d. L. b. Sollen deine Schuhe lange leben, mußt du ſie mit Gneitol ypfiegen. Statt Karten. Reihen gerissen. Deutschland ⁊u weit über seine tragen helfen. Von Herzen die uns durch ihre Treue und An- hänglichkeit unser schweres Leid Klar lördt, Zeb. web Albreent U. Gerda Hördt Heidelberg, 30. Januar 1933. danken wir allen, Die Unterzeichneten erfüllen die traurige Pflicht, von dem Hinscheiden des Fũhrers der Ortsgruppe Eberbach der NSDAp. und Sturmfünrers R1/ 112 n fg. Lec Berger Knab Kenntnis zu geben. In Pg Berger verliert die Bewegung einen Mann, der mit seltener Begeisterung und treuer unermüdlicher Dienstbereitschaft sich für die Bewegung Adolf Hitlers eingesetzt hat. Ein tragisches Geschick ließ ihn einen Tag vor der Erkämp- fung eines Sieges der Bewegung dahinschei den. Uns allen wird er ein leuchtendes Vorbild sein und sein Geist wird mit uns kämpfen bis zum endgültigen Sieg der Bewegung. Sturmbann 1/112 Eberbach, den 30. Januar 1933. bie Beisetzung findet Mittwoch, den I. Februar, nach- mittags 3 Uhr in Zwingenberg von Schloꝶ Zwingenberg aus statt. Rechnungsrat Standarte 112 Koch Ortsgr. Eberbach .V. Bender —————— — 24 Wir haben eins neutrale— Wir haben keinen Platz für Juden-Inserate!l, Del uns Inscrieri nur der dcusche Geschältsmann 1933/ 3. Verlag: Die Mock. Schrift leitung: P 5, 1 koſtet monatlic 86 Pfg. Beſte Erſcheinen(au Der Tag 6. a. Deviſe wurt die gegenw Woche“ erh in Berlin ei Das Unterr geſehenen 2 „Woche“ da Das war K roken Ware Herr Künſtl d. h. den f beſchworen, kommen zu den ſich alſt Irrkum, das, ging, ſei ein Skunden ſpe hochgekomm wertken Leg Nun wäre d um— nach Herrn Löb Hitler„kokz Herrſchafken überlegt. E das große 2 innerung ha zelakkionen“ len ſie ihr „nicht ſchädl ſicherem Ve Generalſtreil Arbeiterklaf ſchießen“, ſc fellos gar ni den hätte Hi keſten Gemü allerdings u gierke den( es, denn ka End' gemack ben nur e Inzwiſchen Transparent Zenkralen, v ſinnfällig w rot!“ Ein des roken 2 kritt des jun mus dieſes ferkige Söhr Mut finden ſtehen. 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