Iur eid ——— 17, 8 el. 230 06 0. Okt. 8⁵¹ẽ ————— DAS NMATliONALSOZIALISTISCHE Schriftleitung: Mannheim, R 3, 14/15. Fernruf 204 86 u. 314 71.— Das„Haken⸗ kreuzbanner“ erſcheint 7mal wöchentlich und koſtet monatlich.10 RM.; bei Trägerzuſtellung zuzüglich 30 Pfennig, bei Poſtzuſtellung zuzüglich 36 Pfennig. Einzelpreis 10 Pfennig. Beſtellungen nehmen die Poſtämter und Briefträger ooddd Woss⸗ entgegen. Iſt die Zeitung am Erſcheinen(auch durch höhere Gewalt) verhindert, heſteht kein Anſpruch auf Entſchädigung. Regelmäßig erſcheinende Beilagen aus allen Wiſſensgebieten. Luderenrm d Cal-AHRIwesen Gottfried Feder auf dem Sparkaſſentag in Leipzig— Die Brechung der Zinsknechtſchaft als 44 N Heulige Ausgabe 24 Sellen Wuve sssss W * 4 ei —— ei Wi eile im — tand Mannheim.— Pfg. B derholung Rabatt nach auf Annähme: 19 Uhr. Mannheim, R und 314 71. Zablungs⸗ un 0 ür unverlangt eingeſandte Manuſkripte übernehmen wir keine Verantwortung⸗ Für kleine Ae Die 10geſpalt. Miuimeterzeile iegendem Tarif. Schluß der Anzeigen⸗ „ 14/15, Fernruf 204 86 Erfüllungsort: Mannheim. Ausſchließlicher Gerichts⸗ ſtſcheckkonto: Das Hakenkreuzbanner Ludwigshafen 4960. Verlagsort Mannheim. Vorausſetzung nationalſozialiſtiſcher Wirtſchaftsführung— Die Sparkaſſen ſind die Eckpfeiler der deutſchen Kreditorganiſation Betpzte, 6. Ort. Staatsſekretür Feder Übermittelbe der Tagung die beſten Grüße des Reichswirtſchaftsminiſters und ging ſodann auf die Frage der Neuordnung des geſam⸗ ten deutſchen Geld⸗ und Kredit⸗ weſens ein. Er betonte einleitend, die po⸗ litiſchen Ereigniſſe hätten gezeigt, daß ſich die nattonalſozialiſtiſchen Grundſätze politiſcher Art totz erheblicher Widerſtände durchgeſetzt haben. Mit den wirtſchafts⸗ und finanzpoli⸗ tiſchen Grundſätzen des Nationalſozialismus werde es ebenſo gehen. In dem Buche des Führers„Mein Kampf“ befinde ſich der lapidare Satz über den Kampf gegen das inter⸗ nationale Leihlapital. Dieſer Satz gelte heute mehr denn je, und die Sparkaſſen hrauchten keine Sorge zu haben, wenn das Tempo dieſes Kampfes nicht immer ihren Wünſchen entſpreche. Die Brechung der Zinsknechtſchaft bedeute nicht nur die Brechung der Herrſchaft des internationalen Finanzkapitals, ſondern des Leihkapitals überhaupt. Die Sütze für das Leihlapital müßten auf ein Maß gebracht werden, welches unter den Sätzen bleibe, die das Produktionskapital bringe. Vor dem Kriege habe das Produktionskapital 7 bis 8 Prozent erbracht, das Leihkapital dagegen nur die Hälfte, das ſei das rich⸗ tige Verhältnis. Wenn es den früheren Regierungen nicht ge⸗ lungen ſei, die Arbeitsloſigkeit erfolgreich zu bekämpfen, ſo habe dies darin gelegen, daß der nicht in Anwendung gekommen ſei. Staatsſekretüör Feder gab ſodann ernen hiſtoriſchen Ueberblick über die Entwicklung des Leihkapitals, mit dem ſich das Judentum die Vorherrſchaft in der Geldwirtſchaft geſichert habe. Die Geldleihe ſei die typiſche Erſcheinung des kapitaliſtiſchen Syſtems, und der Gedanle, ein Volk, den Staat und die Wirtſchaft vom Gelde her zu beherrſchen, entſpreche ganz der jüdiſchen Mentalität. Heute ſei davon auszgugehen, daß Geld Staatsgeld ſei und die Geldſchöpfung einen Willensakt des Staates darſtelle. Das Problem der Bankenverſtaatlichung ſei durchaus kein neues, denn die erſten Ban⸗ Der deutſche Bauer als Garant der raſſiſchen Geſunderhaltung Reichsminiſter Darrẽ verkündet die Richtlinien der Landwirkſchaflspolikik— Ankündigung eines Berlin, 6. Oktober. Reichsminiſter Darré hatte geſtern abend die Preſſe in den Kaiſerſaal des Landwehrkaſinos geladen. An der Veranſtaltung nahmen auch eine große Zahl von Ehrengäſten aus der Landwirtſchaft und den Miniſterien“ teil, darunter Reichs⸗ iuſtizminiſter Gürtner, der Reichsob⸗ mann und ſtellvertretende Bauernführer Staats⸗ rat Meinberg, Staatsrat Körner ſowie zahlreiche Beamte, Angeſtellte und Arbeiter. In ſeiner Begrüßungsanſprache wies Mini⸗ ſter Darré darauf hin, daß ſeit dem erſten Preſſeempfang vor kurz einem Vierteljahr be⸗ reits viel geſchaffen worden ſei. Deshalb ſei heute vielleicht der Zeitpunkt geeignet, eine Art Rechenſchaftsbericht abzulegen. Der Miniſter führte dann u. a. aus: Wir müſſen uns darüber klar ſein, daß Deutſchland rettungslos zum allmählichen Sterben verurteilt iſt, wenn es nicht gelingt, in einem blühenden Bauerntum den Kraft⸗ born des Volkes zu erhalten. Man täuſche ſich nicht durch die jährlich noch ſteigende Bevölkerungsziffer über die Entwicklungs⸗ ausſichten unſeres biologiſchen Wachstumes. Da die Zahl der Geburten die der Sterbe · fälle überſteigt, wird ein Wachstum des Vollstörpers vorgeſpiegelt, das garnicht mehr vorhanden iſt. Während Deutſchland vor der Tatſache ſteht, mit einem baldigen Stillſtand ſeines Bevölke⸗ vungswachstumes rechnen zu müſſen, hat die Bevölkerung Polens in den letzten Jahren um 20 v. H. zugenommen. Was aus unſerer oſt⸗ deutſchen Heimat wird, wenn Polen einmal 70 Millionen, wir dagegen nur noch 50 Millionen zählen werden, mag jeder ſich ſelbſt ausmalen. Deutſchland muß wieder ein kinderfro⸗ hes Land lebendigen Wachstumes fein. Wenn man hier und da noch davon reden wird, daß ein Volk, das auf engſtem Raum zu⸗ ſammengedrängt ſei, nicht wiſſe, wie es ſeine Söhne beſchäftigen ſoll, ſo bedeutet dieſe An⸗ ſicht, die da glaubt, unſer Volk auf dem vor⸗ handenen Raum klein halten zu müſſen, eine Todſünde an der Zukunft der Na⸗ tion. Man kann dieſe Anſicht getroſt als den feigſten Pazifismus bezeichnen. Der Kampf um die Geburten entſcheidet darüber, ob ein Volk überhaupt leben bleibt Enkſchuldungsgeſetzes oder ob es von der Bühne der Welt abzu⸗ treten hat. Um unſer Bauerntum wieder für die ge⸗ waltige Aufgabe, Lebensborn der Nation zu ſein, zu befähigen, müßten wir es rück⸗ ſichtslos vom Liberalismus befreien. Unter dem Einfluß der liberaliſtiſchen Poli⸗ tik und der zerſtörenden Wirkung einer kapi⸗ taliſtiſchen Wirtſchaftsordnun gwar unſer Bauerntum aus ſeiner blutsmäßigen Ver⸗ bindung mit der heiligen Scholle gelöſt und den ungeſunden Mächten eines gewiſſen⸗ loſen Spekulantentums ausgeliefert worden. Wir Nationalſozialiſten ſtellen dieſem libe raliſtiſchen Geiſt unſere Weltanſchauung vom Blut und Boden entgegen! Nur unter dieſem Geſichtswinkel iſt die Reihe unſerer bisherigen agrarpolitiſchen Maßnahmen zu verſtehen. Wir werden mit dem geſamten Selbſtverwal⸗ tungskörper, alſo dem bisherigen Reichsland⸗ bund, dem bisherigen Deutſchen Landwirt⸗ ſchaftsrat, der Spitze der landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften und der Vertretung des Land⸗ handels und verwandter Zweige in die Stille urdeutſchen Bauernlandes hineinziehen, um hier abſeits der mordenden Großſtadtluft in echter Verwurzelung mit dem Boden un⸗ ſere gewaltigen Aufgaben löſen zu können. In dem vor wenigen Tagen veröffentlichten Reichserbhofgeſetz wird, wie in keiner anderen Maßnahme, ſo recht die völlige Ausmerzung liberaliſtiſch⸗kapitaliſtiſchen Denkens deutlich. Der Bauer ſoll durch eine unlösbare Verwurzelung mit ſeiner ererbten Scholle wie⸗ der befähigt werden, Träger des raſſi⸗ ſchen Wiederaufbaues der Nation zu werden. Man hat mir enigegengehalten, daß die durch das Erbhofrecht bedingte Einengung des geſam⸗ ten Eigentumsbegriffes in heutiger Zeit nicht mehr verſtanden werden wird. Wer aber das denkt, vergißt, daß die Freiheit eines ganzen Eine ſeltſame Standes nicht möglich iſt, ohne Beſchränkung des Einzelnen. Deutſchland wurde frei durch die allgemeine Wehrpflicht, die Scharnhorſt in Preußen einführte. Aber dieſe gleiche Wehr⸗ pflicht war gleichzeitig eine Beengung des ein⸗ zelnen Individuums, welche vor 100 Jahren zu ertragen faſt unmöglich ſchien. Genau ſo ſteht es mit dem bäuerlichen Eigentumsbegriff: Der Liberalismus ſchuf jenen ichſüchtigen, gegen Fortſetzung ſiehe Seite 2 Angelegenheit Mordanſchlag auf Jieſeler in Paris? Berlin, 6. Okt.(Eig. Meldung.) Wie die Expreßausgabe des„Berliner Börſenkurier“ aus Paris berichtet, kam es am Freitag auf dem Flugplatz Villacoublay bei Paris, wo am nächſten Sonntag der mit Spannung erwartete Zweikampf im Kunſtfliegen zwiſchen Fieſeler und dem Franzoſen Detroyat ſtattfindet, zu einem aufſehenerregenden Zwiſchenfall. Danach trat ein 26jähriger ſtellenloſer Arbeiter, der ſchon vor einiger Zeit durch eigentümliches Verhalten aufgefallen war, plötzlich an den Flughafenkommandanten heran, der gerade von einem Uebungsfluge zurückgekehrt war, und fragte ihn, ob er der deutſche Flieger Fieſeler ſei. Als der Kommandant ihm keine Antwort erteilte, ſondern ſich zu den Verwaltungs⸗ gebäuden begab, kehrte der Unbebannte zur Flugzeughalle zurück, in der die Apparate Fie⸗ ſelers und Detroyats untergeſtellt ſind. Den Mechanikern fiel ſchließlich ſein Beneh⸗ men auf und ſie benachrichtigten die Polizei, die ihn verhaftete. Man fand bei ihm einen ge⸗ ladenen ſchweren Revolver und etwa 50 Patro⸗ nen. Auf Befragen erklärt⸗ er, daß es gewiſſe Ungerechtigkeiten auf der Welt gäbe, die er wieder gut machen wolle. Man nimmt an, daß man es mit einem geiſtig Unnormalen zu tun hat, der es auf das Leben des deutſchen Flie⸗ gers abgeſehen hatte. Die Polizei hat ſofort alle erdenklichen Vorſichtsmaßnahmen getroffen. Grundſatz der Brechung der Zinsknechtſchaft ken ſeien dͤffentliche Anſtalten geweſen, und die Privatbanken ſeien erſt viel ſpüter entſtanden. Dagegen habe ſich der Dualis⸗ mus zwiſchen öffentlichen und privaten Banken im Zuge des Vordringens der libe⸗ raliſtiſchen Wirtſchaftsgeſinnung entwickelt. Dreiviertel aller volkswirtſchaftlichen Um⸗ ſütze, ſo fuhr Staatsſekretür Feder fort, würden heute bargeldlos oder mit kurz⸗ friſtigem Geld getütigt. Hieraus ergebe ſich die Notwendigleit, daß die Giralgelder in das ſtaatliche Kontroll⸗ ſyſtem mit einbezogen werden. Sie hätten ſich ſtets vorwärts enwickelt Die Tatſache des Spareinlagenbeſtandes von über 11 Milliarden RM. ſei ein Beweis für die unerſchütterliche Lebenskraft des deutſchen Vol⸗ kes. Die Zeit des Liberalismus ſei zu Ende. Die Wirtſchaft laſſe ſich in die drei Bezirke der Produktion, der Zirkulation und der Konſumtion einteilen. In der Sphäre der Produktion lehne der Nationalſozialismus alle Sozialiſierungsverſuche ab, indem er das Füh⸗ rerprinzip auf den Stuhl erhebe. Führer könne nur der ſein, der nicht in irgendwelcher Hin⸗ ſicht profitmäßig gebunden ſei. Es komme auf die freie und ſchöpferiſche Perſönlichkeit an. Ganz andere Geſichtspunkte hätten aber für die Sphäre der Zirkulation maßgebend zu ſein. Innerhalb dieſer Sphäre nehme der Handel eine beſondere Stellung ein. Nie⸗ mand wolle den königlichen Kaufmann in ſeiner Tütigleit behindern, aber das typiſch⸗ jüdiſche Prinzip der möglichſt hohen Preis⸗ ſpanne zwiſchen Produktion und Konſum⸗ tion müſſe fallen. In dieſer Hinſicht ſeien auf dem agrarwirt⸗ ſchaftlichen Gebiete die erſten Maßnahmen be⸗ reits erfolgreich in Angriff genommen worden. Die Verſtaatlichung des zur Sphäre der Zirku⸗ lation gehörenden Verkehrsweſens im Sinne der Reichsbahngeſellſchaft ſei ein Muſterbeiſpiel dafür, daß der Staat beſtimmte Aufgaben/ in dieſer Sphäre übernehmen und im Sinne der Volkswirtſchaft und des Gemeinwohls durch⸗ führen könne, wie es auch bei dem großen Werk der Reichsautobahnen offenkundig werde. Aehn⸗ lich ſeien die Verhältniſſe auf dem Gebiete des Geld⸗ und Kreditweſens. Auch hier habe das öffentliche Wohl, der Gemeinnutz, und nicht der private Nutzen den Ausſchlag zu ge⸗ ben. Der liberaliſtiſche Geiſt habe dieſe ſehr wichtige Führeraufgabe des Staates in der Wirtſchaft verleugnet, indem er dem Grund⸗ Dr. Lippert, Standartenführer Der Staatskommiſſar für die Reichshauptſtadt. Dr. Julius Lippert, wurde vom Stabschef Röhm zum Standartenführer z. b. V. der Gruppe Berlin⸗Brandenburg der Sel ernannt KaMPpFBLATTMNORUWESTBADENS Die 10geſpalt. Millimeterzeile 15 Pfg. Die 4geſpalt. Millimeter⸗ •50 Mit. 18 4 JFahrgang 3. Nr. 258. Seite 2 „Hakenkreuzbanner“ — Samstag, 7. Ottober 1 ſatz„laissez faire-laissez passer“ gehuldigt habe. Dadurch ſei der Staat in die Rolle des Nachtwächters gegenüber der Wirtſchaft ge⸗ ſunken. Heute dagegen ſtelle der Staat aus dem Prinzip des Führergedankens heraus die⸗ ſem Geiſte den Anſpruch entgegen, auch in der Wirtſchaft zu führen. Dabei habe jedoch der Grundſatz zu gelten, daß der Staat, wenn er Führer ſein wolle, ſich nicht ſelbſt an Wirt⸗ ſchaftsbetrieben beteiligen dürfte, um nicht zum Konkurrenten der freien Wirtſchaft in der Pro⸗ duktionsſphäre zu werden. Staatsſekretär Feder betonte, daß, ſe höher man die Bedeutung des Geldweſens einſchätze, dieſes um ſo mehr in die ſtaatliche Sphäre hineinwachſen müſſe. In der Giralgeldſchöpfung liege der Ein⸗ fatzpunkt für die grundſützliche Neuordnung des Geld⸗ und Kreditweſens. Mit der ſtaat⸗ lichen Kontrolle des Giralgeldumlaufes mülſſe die Vereinheitlichung des geſamten Giralgeldnetzes verbunden werden, damit das Geldweſen raſch, billig und zuverlüſſig wie die Eiſenbahnen arbeiten könne. Die Frage laute heute dahingehend, wie man die Brücke von dem Heutigen zu dem beſſeren Morgen ſchlagen könne, nachdem das bisherige Geld⸗ und Kreditſyſtem kataſtrophal verſagt habe. Einen Kampf der einzelnen Kreditorga⸗ niſationen untereinander halte er nicht für richtig, da es darauf ankomme, eine grund⸗ legende Reform des deutſchen Geld⸗ und Kredit · weſens durchzuführen in dem Sinne, daß das Geld und das Kapital der Wirtſchaft und die Wirt⸗ ſchaft dem Volke zu dienen haben. Die große Aufgabe der Arbeitsbeſchaffung könne erfolg⸗ reich nur dann durchgeführt werden, wenn dieſe Frage der Reform des Geld⸗ und Kredit⸗ weſens gelöſt werde. Feder behandelte ſodann noch die verſchie⸗ denen Möglichkeiten der Arbeitsbeſchaffung. Straßenbau, Siedlung, Werbreite⸗ rung der deutſchen Rohſtoffbaſis, dem Ausbau der deutſchen Kraftverkehrswirt⸗ ſchaft entſprechend, ſeien ſolche Möglichkeiten. Das deutſche Mineralölgeſetz werde demnächſt vorgelegt werden. Vorausſetzung aller dieſer Möglichkeiten ſei aber die klare und ſichere Finanzierung dieſer Aufgaben, und er könne verſichern, daß dieſe Finanzie⸗ rung vorgenommen werden würde. Das Ent⸗ ſcheidende ſei die Wandlung der Wirtſchafts⸗ geſinnung, die aus den Tiefen ſchnöder Profit⸗ gier und ſchnödem Egoismus in die Höhen ethiſcher Grundſätze gehoben werden müſſe. „Der Gedanle des Guten werde ſich durchſeten, der Gedanke der organiſchen Wirtſchaft. Das höchſte Glück des Mannes ſei der Staat. Oberbürgermeiſter Fiehler· München behandelte die Bedeutung der Sparkaſſenorga⸗ niſation für die Gemeinden. Er betonte, daß das Dienen am Volk und nicht das Verdienen im Vordergrund ſtehen. Es komme darauf an, den Geldumlauf zu beſchleu⸗ nigen, bzw. den bargeldloſen Verkehr zu heben. Sehr ſcharf griff Fiehler die Großban⸗ ken an. Man habe die Banken mit einer Goldmilliarde ſaniert und die Gemeinden auf die Selbſthilfe verwieſen. Der Enqueteausſchuß habe ſich mit der Frage zu befaſſen, wie eine Stützung der Großbanken mit öffentlichen Mit⸗ teln in Zukunft vermieden werden könne. Nach Staatsſekretär Feder ſprach als letz⸗ ter Redner Staalsminiſter des Innern Adolf Wagner München, über„Die Sparkaſſen im national⸗ ſozialiſtiſchen Staat“. Er erklärte, die Spar⸗ kaſſen würden im nationalſozialiſtiſchen Staat die Stellung einnehmen, die ſie ſich ſelbſt eroberten. Adolf Hitler werde in der Entſchei⸗ dung der Frage, die hier zur Debatte ſtehe, das richtige ſchon finden. Der Miniſter ſchloß mit einem Appell an die Sparkaſſen, die einen großen Teil des deutſchen Volksvermö⸗ gens, des deutſchen Vertrauens und des deut⸗ ſchen Glaubens zu verwalten hätten, ſich als ein Kampfglied in eine Formation einzurei⸗ hen, die noch in vollem Kampfe gegen eine Welt von Feinden ſtehe. Nach einer abſchließenden Würdigung ſchloß Präſident Dr. Kleiner den ſechſten Allge⸗ meinen Deutſchen Sparkaſſen⸗ und Kommunal⸗ bankentag mit einem dreifachen Sieg⸗Heil auf den Reichspräſidenten und den Führer, an die Ergebenheitstelegramme abgeſandt wurden. —.— 0 Verbot der Kommuniſtiſchen Pariei in Hollandꝰ Amſterdam, 6. Okt.(Eig. Meldung.) Nie⸗ derländiſche Blätter veröffentlichen aufſehen⸗ erregende Meldungen über ein bevor⸗ ſtehendes Verbot oder die Auflöſung der Kommuniſtiſchen Partei Hollands durch die niederländiſche Regierung. Wie der„Maas⸗ bode“ erfährt, drängen einflußreiche Kreiſe die Regierung, entſchieden gegen die roten Wühlereien vorzugehen. Irgendwelche Beſchlüſſe ſind bisher noch nicht bekannt gewor⸗ den. Die niederländiſchen Kommuniſten den ſich zur Zeit allerdings ſchon in einer reich⸗ lich nervöſen Stimmung. In ſämtlichen kom⸗ muniſtiſchen Geſchäftsſtellen ſollen die Archive beſin⸗ Genf, 6. Okt. Heute vormittag hat ſich der Wirtſchaftsausſchuß der Völkerbundsverſamm⸗ lung mit dem Vorſchlag ſeines Unterausſchuſ⸗ ſes über die Schaffung einer„internationalen Organiſation zur Betreuung der deutſchen Emigranten“ beſchäftigt. Die Sitzung mußte ſchon nach kurzer Zeit unterbrochen wer⸗ den, weil verſchiedene Staaten Einwände gegen den vorgeſchlagenen Plan erhoben und ſich aus der kurzen Debatte ergab, daß zahl⸗ reiche Staaten erhebliche Schwierig⸗ keiten darin erblicken, daß ſie konkrete Verpflichtungen übernehmen müßten.(1) Der Vertreter Italiens erklärte, daß Italien nichts getan habe, um die Ausreiſe deutſcher Flüchtlinge nach Italien zu unterbinden. Mehr könne Italien aber nicht tun. Auch der Ver⸗ treter Kanadas wies darauf hin, daß Kanada nicht in der Lage ſei, Verpflichtungen zu über⸗ nehmen. Der Vertreter NRorwegens Andword erklärte, es ſei ihm nicht möglich, ſchon heute zu dem Inhalt der Reſolution Stellung zu nehmen. Die Verhandlungen wurden am Samstag vormittag vertagt. Berlin, 6. Okt.(Eig. Meld.) Die lange Ruhepauſe in den Abrüſtungsarbei⸗ ten wird in wenigen Tagen beendet ſein. Sie hat auf dieſem für den Weltfrieden ſo wich⸗ tigen Gebiet keine Fortſchritte gebracht, vielmehr das Beſtreben einzelner Mächte deut⸗ lich werden laſſen, auch den Mac⸗Donald⸗Plan, der im März als Diskuſſionsgrundlage und Rahmen des künftigen Entwurfs angenommen wurde, weſentlicher Beſtimmungen zu berau⸗ ben. Gewiß iſt es zu begrüßen, daß wenigſtens der Termin des Bürozuſammentritts, der 9. Oktober, eingehalten wird. Doch ſind damit die ſachlichen Schwierigkeiten in keiner Weiſe verringert. Der engliſche Konventionsentwurf enthält bekanntlich in Artikel 22 die Beſtim⸗ mung, daß innerhalb von vier Jahren alle ſchweren Geſchütze und ſchweren Tanks zu zer⸗ ſtören ſeien, und zwar ein Drittel im erſten Jahr nach Abſchluß der Konvention, der Reſt in den folgenden drei Jahren. Damit wäre zwar der berechtigte Anſpruch Deutſchlands auf ſeine nationale Sicherheit nicht in vollem Umfange erfüllt worden; immerhin hätten aber die hochgerüſteten Staaten, insbeſondere Frankreich, endlich Der Weg (Drahtbericht unſerer Berliner Schriftleitung) Berlin, 6. Okt. Die Berichte des Hand⸗ werks über die wirtſchaftliche Lage im drit⸗ ten Vierteljahr 1933 lauten durchweg gün⸗ ſtig. Zu beſonderen Hoffnungen ermutigen naturgemäß die Arbeitsbeſchaffungsmaßnah⸗ men der Reichsregierung, zumal ein wichtiger Teil dieſer Maßnahmen, vor allem die Reichs⸗ zuſchüſſe für Inſtandſetzungsarbeiten und Um⸗ bauarbeiten an Wohnungen und Wohngebäu⸗ den unmittelbar günſtig auf die Wirtſchafts⸗ entwicklung des Handwerks einwirken.— Das Hochbaugewerbe, das in völligen Stillſtand zu geraten drohte, hat von den Maßnahmen der Reichsregierung am meiſten Nutzen gehabt, Die Minderheitenerörkerungen in Genf Nachdrückliche Betonung des deutſchen Standpunktes Genf, 6. Okt. Der Unterausſchuß der Poli⸗ tiſchen Kommiſſion der Völkerbundsverſamm⸗ lung hat heute am Vor⸗ und Nachmittag mehr ⸗ ſtündige Sitzungen abgehalten, in denen die ver⸗ ſchiedenen Entſchließungsentwürfe zur Minder⸗ heitenfrage erörtert wurden. Es wurde be ⸗ ſchloſſen, den engliſchen Antrag auf Einfüh⸗ rung einer größeren Publizität bei Minder⸗ heitenbeſchwerden dem Völkerbundsrat zur Stellungnahme zu überweiſen. Hinſichtlich des geſtern eingebrachten franzöſiſchen Antrages, gewiſſe Grundſätze für die Geſetzgebung aller Länder als verbindlich zu erklären, ſtanden ſich die Meinungen unvermittelt gegenüber. Der deutſche Vertreter wies nachdrücklich darauf hin, daß der Teil des franzöſiſchen Antrages, der eine Rechtsgrundlage für die internationale Diskuſſion der deutſchen Arierbeſtimmungen lie⸗ fern ſoll, für Deutſchland unannehmbar ſei. Die Beratungen werden morgen fortgeſetzt. Wird der deutſchen Auffaſſung nicht Rechnung getra ⸗ gen, ſo beſteht keine Ausſicht auf die Annahme einer Entſchließung durch die Völkerbundsver⸗ — da hierfür Einſtimmigkeit notwen⸗ dig iſt. Fortſetzung der Abrüſtungs⸗ arbeiten am 9. Oktober konkrete Beweiſe ihres Abrüſtungs und Friedenswillens erbringen müſſen. Die von Frankreich in den diplomatiſchen Be⸗ ſprechungen der letzten Wochen verfochtene Theſe, es müſſe zunüchſt eine„Probezeit“ von vier Jahren eingelegt werden, innerhalb derer es zu keiner Abrüſtung kommen würde, ſtellt den Verſuch dar, die Erfüllung materiel⸗ ler Verpflichtungen ebenſo hinauszu⸗ zögern, wie das in den vierzehn Jahren ſeit Verſailles geſchehen iſt. England wünſcht Verſtärkung ſeiner 5 verkin, 6 On,(eig. Merdung) Wie ſic Lufkflotte London, 6. Okt. Die bereits gemeldete Entſchließung Lord Lloyds, in der die Ver⸗ teidigungsmittel des Britiſchen Reichs als „unzulänglich“ bezeichnet werden, wurde geſtern abend vom Nationalverband konſer⸗ vativer und unioniſtiſcher Vereinigungen auf ſeiner Tagung in London einſtimmig ange⸗ nommen. „Daily Mail“ benutzt dieſe Gelegenheit, um ihren Feldzug für eine Verſtärkung der britiſchen Luftwaffe auf 3⸗—4000 Maſchinen fortzuſetzen. aufwärts Großze Belebung im Bauhandwerk und zwar insbeſondere die Bau⸗Rebengewerbe wie Dachdecker⸗, Maler⸗, Klempner⸗ und In⸗ ſtallateurhandwerk. Die Inſtandſetzungsarbeiten und Umbau⸗ ten ſind nicht auf die Städte wie bisher beſchränkt geblieben, ſondern die Ausdeh⸗ nung der Reichszuſchüſſe auch auf die In ⸗ ſtandſetzung und Verbeſſerung landwirt⸗ ſchaftlicher Betriebsgebäude hat gleichfalls auf dem Lande eine Belebung des Bau⸗ handwerks hervorgerufen. Die im Berichtsviertelſahre gewährten Zu⸗ ſchüſſe reichten überall bei weitem nicht aus, ſo daß die ſich häufenden Anträge auf Bewilli⸗ gung von Reichszuſchüſſen beſonders im Mo⸗ Kein Intereſſe an den deutſchen Landesverrätern Die Emigrankenfrage vor dem Völkerbund nat September nicht erfüllt werden konnten. Es wird deshalb lebhaft begrüßt, daß die Reichsregierung den Arbeitsmöglichkeiten im Baugewerbe gerade unmittelbar vor den ſonſt ſaiſonmäßig ſtillen Wintermonaten Rechnung getragen hat durch Zurverfügungſtellung von 500 Millionen Mark als Zuſchuß zu den Auf⸗ wendungen für Inſtandſetzungs⸗, Ergänzungs⸗ und Umbauarbeiten. Zur Erleichterung der oft ſchwierigen Reſtſinanzierung hat die Reichs⸗ regierung entſcheidende Maßnahmen getroffen. Ausſchlaggebend für eine nachhaltige Ankur⸗ belung des Baugewerbes iſt es aber, die Neu⸗ bautätigkeit zu ermöglichen. Auch in dieſer Hinſicht waren auf Grund der Förderungs⸗ maßnahmen der Reichsregierung verheißungs⸗ volle Anfänge zu verzeichnen. 7 Auf Wunſch des Führers: Bau eines gigantiſchen Olympiaſtadions in Berlin Berlin, 6. Okt.(Eig. Meld.) Reichs⸗ ſportführer v. Tſchammer⸗Oſten hielt am Donnerstagnachmittag vor den Teilnehmern des Olympia⸗Lehrganges und den Verbands⸗ führern eine Anſprache, in der er im Anſchluß an den Beſuch des Reichskanzlers im Deutſchen Stadion hochintereſſante Ausführun⸗ gen machte. Der Reichsſportführer führte u. a. aus: Ihr habt geſehen, wie ſich der Führer um euch kümmert, daß er für euch und für den deutſchen Sport großes Intereſſe hat. Der Kanzler hat alle Pläne für den geplanten Stadion · Umbau als nicht ausreichend be · zeichnet und geſagt, das wäre viel zu klein, der deutſche Sport braucht etwas Giganti ⸗ ſches, Und ſo werden wir bereits am kom · menden Montag zuſammentreten und die neuen Pläne beſprechen. Der Haupkkreffer der Arbeits⸗ beſchaffungsloltterie nach hamburg der„Völkiſche Beobachter“ von der Hamburger Lotteriegeſchüftsſtele der NSDAp berichten läßt, meldeten ſich in Hamburg die beiden Los⸗ beſitzer des Hauptgewinns der Arbeitsbeſchaf⸗ fungslotterie, der in zwei Abteilungen geſpielt wurde. Jedem konnten 75.000 RM. in bar ausgezahlt werden. Es iſt ſehr erfreulich, daß das Geld Volksgenoſſen zugute kommt, die es wirklich ſehr notwendig gebrauchen können. Vor dem Rücktritt des amerikaniſch. Induſtriediktators Waſhington, 6. Okt. Zwiſchen dem Prü⸗ ſidenten Rooſevelt und dem Induſtrie⸗ dittator General Hughes Johnſon ſind ſchwere Meinungsverſchiedenheiten entſtanden, ſodaß mit Johnſons Rücktritt zu rechnen iſt. Der Rücktritt könnte ſofort, unter Umſtänden aber ſpäteſtens am 1. Januar 1934 erfolgen. Rooſevelt macht aus ſeiner Enttäuſchung über die Mißerfolge Johnſons leinen Hehl. Der Präſident wirft ihm vor, daß er die Codes der verſchiedenen Induſtrien nicht rückſichtsloſer durchgeſetzt habe. Johnſon erklärt, daß er ſich infolge Ueberarbeitung krank fühle, ſein Wider⸗ ſtand iſt gebrochen, die von ihm erwarteten Er⸗ gebniſſe ſind nicht eingetreten. Aber er demen⸗ tiert die Gerüchte von ſeinem ſofortigen Rück⸗ tritt, Er werde ſo lange im Amte bleiben, als Rvoſevelt ihn benötige. Johnſons Rücktritt kann jedoch als ſicher gelten und wird, wie erwähnt, ſpäteſtens am 1. Januar 1934 er⸗ folgen. Fortſetzung von Seite 1 Der deutſche Bauer als Garant der raſſiſchen Geſunderhaltung Volk und Staat verantwortungsloſen Eigentumsbegriff, und das Ergebnis war für den Bauern die furchtbarſte Lohnſklaverei im dienſte eines anonymen Leihkapitals, die ſich nur irgendwie denken läßt. Im Gegenſatz dazu bindet der National⸗ ſozialismus das bäuerliche Eigentum, um dafür aber auch den Bauern auf ſeiner Scholle zum unbedingten freien Herrn zu machen, zu einem kleinen König in ſeinem Be⸗ reich. Der Liberalismus hatte den Sinn des alten Bauerntums verfälſcht und den Bauern zum Unternehmer zu machen verſucht. Das Er⸗ gebnis war die Auslieferung des Bauern⸗ tums an die Geſetze des Marktes. Wer da⸗ her den Markt beherrſchte, regierte gleich⸗ zeitig über das Wohl und Wehe der vom Markt abhängigen Bauern. und Kaſſen bereits beſeitigt ſein. Wie alles, was die Zeit vor uns tat, wollte man auch hier mit halben Maßnahmen retten, ſwas nur durch eine grundſätzliche Umlehr auf dem bisher beſchrittenen Wege zu retten war. Man redete von Zollſchutz und Binnenmarkt und glaubte über den Zollſchutz und Binnen⸗ markt durch Erhöhung der Preiſe das Problem der Verſchuldung des Bauern grundſätzlich löſen zu können. Daß dieſes Beſtreben kindlich war, könnte ſich jeder an ſeinen fünf Fingern abzählen, der gewohnt iſt, Probleme des wirt⸗ ſchaftlichen Geſchehens auf Urſache und Wirkung zu durchdenken. Wir haben vor dem Weltkriege eine Reihe hervoragender Agrarpolitiker gehabt, die dieſe Dinge ganz klar durchſchauten. In die⸗ ſem Zuſammenhang verweiſe ich nur auf einen Namen, auf Ruhland, der in ſeinem Syſtem der„politiſchen Oekonomie“ bereits im Jahre 1913 dieſe Zuſammenhänge aufgedeckt hat. Das Entſchuldungsgeſetz über die Erbhöſe iſt fertig, nur zurückgeſtellt, weil wir noch einige Möglichkeiten ſozuſagen generalſtabsmüßig, durchexerzieren wollen, ehe wir das Geſetz zur Tat werden laſſen. Wir ſtehen auf dem Stand⸗ punkt, daß jetzt vierzehn Tage oder drei Wo⸗ chen, in denen wir alle Einzelheiten dieſes Ent⸗ ſchuldungsgeſetzes prüfen, für die Zukunft des Bauerntums und der Wirtſchaft nutzbringender angewandt ſind, als wenn wir um eines hilli⸗ gen Effektes willen das Geſetz überſtürzt her⸗ ausbringen. neber den Grundgedanken des Entſchul⸗ dungsgeſetzes heute nur ſo viel, daß wir uns an das Beiſpiel der alten preußiſchen Rentenbank anlehnen und zwiſchen Erbhof und Gläubiger eine Bank ſchalten, gegen die der Erbhofbauer abrentet, während die Bank ihrerſeits den Gläubiger befriedigt. Wir glauben auf dieſe Weiſe, ohne den Bauern in Schwierigkeiten zu bringen, die ganzen eingefrorenen Forderungen der Gläubiger organiſch wiederauftauen zu können. Ich ſchließe mit einem Wort des niederdeut⸗ ſchen Heimatsdichters Hermann Löns, der als einer der wenigen ſchollenverwurzelten Dich⸗ ter ſeinem Volke ſchon vor Jahren mahnenp zu⸗ gerufen hat: „Der Bauer iſt das Volk, iſt der Kultur⸗ träger, iſt der Raſſe Erhaltung.“ F Aus 0 8 —— Leip: Vernehm kam es z neut ge Der Sen und verl kagte Di ordnunge Beamten wegen di zimmer Dimitr ſtieß eine morten ins Ge Le ipz zung gib poſé des den in Vorfall d Dimit!: dem Geri geheue findet ſic Nachde ſten bi werden den“ 2 wird Es beſt reichsann Vernehm Erklärun Teichen mals dar los au Auch 2 daß er den iſt Mitieil des Pr gehäng dem Ut Präſide ieden Tei daß die r los iſt. ſolche Ar würdi Die Ve der Vorſi gen an! Frage na Reichstag daß er 1 mit einen nach Par habe. Ar beamte K man in 8 Uhr in daß er, 2 laſſen ha ſidium ge Anklag. riſius: 7 Wert auf bei der J Anklageb her. Er Nacht ſei einer fret nige Stu Kriminal haften. 2 nung in ſucht. Di ihr Man finde. 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Dimitroff rief erregt aus: Unerhörtl und ſtieß eine Reihe von unverſtändlichen Schimpf⸗ wor:en aus, während er von den Beamten ins Geſängnisabhgeführt wurde. Leipzig, 6. Oktober. In der heutigen Sit⸗ zung gibt der Oberreichsanwalt ein Ex⸗ poſé des ausländiſchen Verteidigerkomitees über den in der vorgeſtrigen Sitzung behandelten Vorfall der angeblichen Mißhandlung Dimitroffs bekannt. Darin werden ſowohl dem Gericht wie der Verteidigung geradezu un⸗ geheuerliche Vorwürfe gemacht. U. a. findet ſich in der Auslaſſung der Satz: Nachdem die Anklage gegen die Kommuni⸗ ſten bis jetzt durch keine Argumente belegt werden konnte, ſcheinen die Leipziger Rich⸗ ter es für richtig zu halten, zu„ſchlagen⸗ den“ Beweiſen überzugehen. Gleichzeitig wird mitgeteilt, daß das Verteidigungs⸗ komitee an das Reichsgericht ein Telegramm gerichtet habe, in dem entſchieden Proteſt gegen die erhoben wird. Es beſteht keine Veranlaſſung, fährt der Ober⸗ reichsanwalt fort, nachdem vorgeſtern durch die Vernehmung des Polizeihauptmannes und die Erklärung der Verteidiger Dr. Sack und Dr. Teichert die Sache geklärt worden iſt, noch⸗ mals darauf zurückzukommen, denn ſie iſt re ſt⸗ los augeklärt. Auch Dimitroff 1 nicht behaupten künnen, daß er in irgendeiner Form mißhandelt wor⸗ den iſt. Wenn ich hier von dem Vorgang Mitteilung mache, ſo folge ich dem Beiſpiel des Preußenkönigs, der Pamphlete, die hoch gehängt waren, niedriger hängte, um ſie dem Urteil der Oeffentlichkeit zu überlaſſen. Präſident Bünger erklärt ebenfalls, daß für ieden Teilnehmer an der Verhandlung klar ſei, daß die neue Verdächtigung vollkommen halt⸗ los iſt. Ich kann mir nicht verſagen, eine ſolche Art wiederholter Verleumdung als un⸗ würdig und verächtlich zu bezeichnen. Die Verhandlung wird dann fortgeſetzt und der Vorſitzende richtet zunächſt noch einige Fer a⸗ gen an den Angeklagten Torgler. Die Frage nach ſeinem Aufenthalt in der Nacht des Reichstagsbrandes beantwortet Torgler dahin, daß er von dem Lokal in der Dirckſenſtraße mit einer Autodroſchke zuſammen mit Kühne nach Pankow gefahren ſei und dort geſchlafen habe. Am nächſten Morgen hätten Kriminal⸗ beamte Kühne feſtgenommen. Ihn ſelber habe man in Frieden gelaſſen. Er ſei dann gegen 8 Uhr in die Stadt gefahren und habe geleſen, daß er, Torgler, fluchtartig den Reichstag ver⸗ laffen habe. Er ſei daraufhin ins Polizeiprä⸗ ſidium gefahren und dort vernommen worden. Anklagevertreter Landgerichtsdirektor Dr. Pa⸗ riſius: Der Angeklagte Torgler legt großen Wert auf die Feſtſtellung, daß er ſich freiwillig bei der Polizei gemeldet habe. Nach Anſicht der Anklagebehörde iſt es damit aber nicht weit her. Er hat uns ſchon geſagt, daß er in der Nacht ſeine Wohnung gemieden und ſich in einer fremden Wohnung aufgehalten hat. We⸗ nige Stunden nach dem Reichstagsbrand iſt die Kriminalpolizei beauftragt worden, ihn zu ver⸗ haften. Die Beamten haben ihn in ſeiner Woh⸗ nung in Karlshorſt gegen 6 Uhr morgens ge⸗ ſucht. Die Ehefrau Torglers hat behauptet, daß ihr Mann ſich in der Provinz auf Reiſen be⸗ finde. Die Wohnung iſt bis gegen 11 Uhr durchſucht worden. Kurz nach 8 Uhr wurde Frau Torgler ans Telefon gerufen. Frau Torg⸗ jer ging an den Apparat. Eine Dame wollte mit ihr eine Zuſammenkunft verabreden. Frau Torgler lehnte das aber ab mit der Bemerkung, ſie habe unerwartet Beſuch bekommen. Zwei Stun⸗ den ſpäter gegen 10 Uhr wurde nochmals an⸗ erufen von derſelben Dame. Frau Torgler agte, der Beſuch ſei noch da. Die Kriminalbeamten hatten den Eindruck, daß Torgler durch eine Mittelsperſon hatte anrufen laſſen, um zu erfahren, ob die Po⸗ lizei hinter ihm her wäre. Er ſagte vorher, er habe ſeine Frau ſelbſt angerufen. Angeklagter Torgler: Etwa um.30 Uhr habe ich angerufen und meine Frau ſagte mir am Telefon weinend, daß eine polizeiliche Durchſuchung der Wohnung ſtattgefunden habe. Ich habe meine Wohnung auch nicht gemie⸗ den. Dazu hatte ich keine Veranlaſſung. Oberreichsanwalt Dr. Werner: Der Auge⸗ flagte ſagte, daß der letzte Zug nach Karlshorſt und Fichtenau bereits weggefahren ſei. Nach unſeren Informationen hat aber Kühne vor der Kommiſſion in London ausgeſagt, er würe mit Torgler bereits um.30 Uhr früh in Küh⸗ nes Wohnung angekommen. Da das Auto nor⸗ malerweiſe 45 Minuten vom Alexanderrlatz bis Pankow fährt, wären die beiden alſo ſchon um 12.45 Uhr von Schlawicki weggefahren. Torgler: Dieſe Angabe kann nicht ſtim⸗ men. Kühne muß ſich irren. Oberreichsanwalt Dr. Werner: In derſel⸗ ben Ausſage in London hat Kühne auch angegeben, daß Torgler aus Sicherheits⸗ gründen in Kühnes Wohnung gekommen iſt. Torgler: Das iſt mir ganz unverſtändlich. Torgler und Dimitroff Der Oberreichsanwalt weiſt darauf hin, daß in der Wohnung Kühnes offenbar gefliſſentlich vermieden worden iſt, den Namen Torglers an⸗ zugeben. Torgler antwortet, er ſei nicht nach ſeinem Namen gefragt worden. Vernehmung Dimitroffs Die Vernehmung Dimitroffs beginnt dann, und der Vorſitzende zitiert aus dem Ma⸗ terial zunächſt ein hektographiertes Schriſtſtück das die Ueberſchrift trägt „Für die Einheitskampffront des Prole⸗ tariats. Aufruf des Exekutivausſchuſſes der Kommuniſtiſchen Internationale. Moskau, 3. Mürz 1933“f. Auf die Fragen des Vorſitzenden, woher er die⸗ ſen Aufruf habe, erwiderte der Angeklagte Di⸗ mitroff, von der Inprekor. Der Vorſitzende weiſt darauf hin, daß die Inprekor wiederholt mit den Geſetzen in Konflikt gekommen ſei und Dimitroff erwiderte darauf: Das wundert mich nicht. Vorſitzender: Wenn Sie mit der Inprekor in nahen Beziehungen ſtanden, ſo iſt das aber als Belaſtung dafür anzuſehen, daß Sie ſelbſt in Deutſchland den Hochverrat betreiben wollten oder betrieben haben, daß Sie ſelbſt auf den Aufſtand hingearbeitet haben. Dimitroff: Ich war bulgariſcher Korreſpon⸗ dent für die Inprekor und habe nur über bul⸗ gariſche Fragen geſchrieben. Der Vorſitzende Die freche kommuniſtiſche Taktik vor dem höchſten deutſchen Gericht Dimitroff ſpricht trotzdem weiter und be⸗ zeichnet die Ausſage des Kommiſſars Heiſig als Lüge. Der Vorſitzende verbittet ſich energiſch die weitere Beleidigung von Be⸗ amten und weiſt den nochmals darauf hin, daß er ihm das Wort verboten habe.— Dimitroff: Ich kann beweiſen Der Vorſitzende ſchneidet ihm das Wort ab und ſagt ihm, daß er trotz ſeiner Er⸗ regtheit ſoviel Anſtandsgefühl haben müſſe, daß er keine Beamten beleidige. Er verwarne ihn nochmals dringend. Der Vor⸗ ſitzende hält Dimitroff einen weiteren Aufruf vor, der die Vorbereitung eines internationalen antifaſchiſtiſchen Kongreſſes behandelt. Auf die⸗ ſem Kongreß ſoll ein antifaſchiſtiſches Kontroll⸗ komitee gebildet werden. Dimitroff erklärt, die⸗ ſen Aufruf habe er beſeſſen. Er habe auch an ſeine bulgariſchen Freunde und Genoſſen im Sinne dieſes Aufrufes geſchrieben. Vorſitzender: Sie ſtellen bei Ihrer Verteidi⸗ gung alles auf bulgariſche Füße.(Dimi⸗ troff: Selbſtverſtändlich.) Ich halte Ihnen aber vor, daß das nicht ganz glaubwürdig iſt. In den Schriftſtücken, die bei Ihnen ge⸗ funden wurden, wird von der internationa⸗ len kommuniſtiſchen Arbeit geſprochen. Ganz beſonders wird von der Kommuniſtiſchen Partei in Deutſchland geſprochen. Dimitroff: Ich habe ſchriftlich und mündlich erklärt, daß ich bei meiner ganzen Tätigkeit im Auslande mich nur mit der Arbeit für die Bul⸗ garen beſchäftigt habe. Ich verlange von mei⸗ nen Anklägern unbeſtreitbare Beweiſe dafür, daß ich eine andere Arbeit getan habe. Vorſitzender: Wenn bei Ihnen ſo viele Schrift⸗ ſtücke gefunden worden ſind, die die geſamte kommuniſtiſche Politik betreffen, dann ſcheint mir das ein Beweis dafür zu ſein, daß Sie nicht bloß für Bulgarien gearbeitet haben.— Belaſtungsmomente für zitiert ein weiteres Schriftſtück, das ebenfalls vom 3. März ſtammt und die Ueberſchrift trägt: „Reichstagsbrandſtiftung als nationalſozia⸗ liſtiſches Provokateurſtück entlarvt.“ Es ſtammt von der Preſſeſtelle des Zentral⸗ komitees der KPoꝰ in Berlin. Dimitroff erklärt, daß er dieſes Schriftſtück nie geſehen und beſeſſen habe. Er ſei bei den poli⸗ zeilichen Vernehmungen bis Ende März über dieſes Schriftſtück auch nie befragt worden und bitte, das polizeiliche Protokoll vom 9. März zu verleſen. Der Vorſitzende zitiert aus die⸗ ſem Protokoll, daß Dimitroff, nachdem er vor⸗ her von der Inprekor geſprochen hat, mit Be⸗ ziehung auf dieſes Stück über den Reichstags⸗ brand ausgeſagt habe, daß es aus der gleichen Quelle ſtamme. Dimitroff ruft erregt: Ausgeſchloſſen! Das vorgeleſene Protokoll iſt nicht dasſelbe, das ich damals gehört habe. Vorſitzender: Kommiſſar Braſchwitz wird darüber als Zeuge vernommen. Dimitroff: Bitte! Kriminalkommiſſar Heiſig hat vor einigen Tagen hier vor Gericht bei Eid ausgeſagt, daß ich bei meiner erſten polizeilichen Vernehmung.. Der Vorſitzende greift energiſch ein und weiſt Dimitroff darauf hin, daß dies nicht hierher —.3 und daß er fetzt zu ſchweigen abe. Außerdem haben Sie doch mit Rußland und Moskau viel Verkehr gehabt. Der Vorſitzende hält dem Angeklagten Dimi⸗ troff noch mehrere Schriftſtücke vor, die Dimi⸗ troff durchweg ableugnet. Auf die Frage des Vorſitzenden, warum er ſich das Buch„Bewaff⸗ neter Aufſtand“, das ein Lehrbuch über den Aufſtand darſtelle, verſchafft habe, erklärt Dimi⸗ troff, daß er keine Verantwortung für dieſes Buch zu tragen habe. Er habe es bereits im Jahre 1930 als ganz legale Broſchüre in einer Buchhondlung gekauft, alſo zu einer Zeit, als das Reichsgericht die Beſchlagnahme des Buches noch nicht ausgeſprochen hatte. Er habe es übrigens nicht bis zu Ende geleſen. Es folgt dann die Erörterung über einen Reiſeführer durch Berlin, der bei Di⸗ mitroff gefunden worden iſt. Der Vorſitzende ſtellt feſt, daß an der Stelle des Planes ein grü⸗ nes Büchlein gelegen habe. Daraus ſchließe man, daß das Buch gewiſſermaßen als Leſe⸗ zeichen diene. Auf dem Plan iſt das Schloß und das Reichstagsgebünde mit einem Kreuz an⸗ gezeichnet. Dimitroff erklärt dazu, daß er den Reiſeführer 1929 gekauft habe. Er behauptete, das grüne Heft nie in den Plan hineingeſteckt zu haben, und erklärt weiter, daß die Zeichen bei der Kri⸗ minalpolizei gemacht worden ſeien.(1) Der Zeuge, Kriminalaſſiſtent Kynaſt, der dieſe Entdeckung am Reiſeplan gemacht hatte, erklärt, er ſei ſeinerzeit ſofort bei Entdeckung des Kreuzes am Schloß zu Kommiſſar Braſch⸗ witz gelaufen, um ihm dies zu zeigen. Bei dieſer Gelegenheit ſei auch das zweite Kreuz an der Stelle des Reichstagsgebäudes entdeckt worden. Der Zeuge betont, daß mehrere Polizeibeamte bei der Entdeckung zugegen geweſen ſeien. Der Vorſitzende weiſt darauf hin, daß in dem Deutſche Holzſchnitzkunſt auf der Weltausſtellung Der deutſche Holzſchnitzer Alfons Moroder, der die Weltausſtellung in Chikago mit einer natur⸗ Nachtomme einer alten Holzſchnitzerfamilie, hat getreuen Nachbildung des berühmten Altars des Papſtes Pius XI. beſchickt, die allgemeine Bewunderung erweckt. Vorſitzenden der Deutſch⸗amerikaniſchen Geſellſſchaft ſein Kunſtwert Moroder erklärt der Der zweite Jahrestag des chineſiſch⸗japaniſchen Mandſchurei⸗Konfliktes Vor dem berühmten Naſukini⸗Heiligenſchrein in Tokio wurde mit großem Zeremoniell der zweite Jahrestag des Zwiſchenfalls begangen, der zum chineſiſch⸗jayaniſchen Mandſchurei⸗Konflikt und ſpäter zur Loslöſung der Mandſchurei von China geführt hat. Der japaniſche Kriegsmini⸗ ſter empfängt von dem Prieſter den geheilig⸗ ten Zweig, der bei der Zeremonie eine beden⸗ dente Rolle geſpielt hat. Reiſeführer auch die Mittenwalder Straße und die niederländiſche Geſandtſchaft angekreuzt ſeien. Dimitroff erklärt, er habe das nicht getan. Vorſitzender: wenn man annimmt, daß Sie van der Lubbe kennen, ſo könnte die Möglichkeit beſtehen, daß van der Lubbe das Buch gehabt und dieſe Bezeichnung gemacht hat. Dimitroff erklärt darauf, daß er van der Lubbe vorher nie geſehen habe. Präſident Bünger läßt dar⸗ aufhin den Angeklagten van der Lubbe ein⸗ dringlich auf holländiſch fragen, ob er dieſe Kreuze gemacht habe und ob er das Buch über⸗ haupt kenne. Van der Lubbe verneint beide Fragen. Dem Angeklagten Dimi⸗ troff wird darauf das Buch in die Hand ge⸗ geben. Er behauptet, daß die Ankreuzungen jetzt ganz ſchwach ſeien, während ſie bei ſeiner erſten polizeilichen Vernehmung feſt und ſtark eingezeichnet waren. Er knüpft daran die Schlußfolgerung, daß die Zeichen von einer anderen Hand gemacht worden ſeien. Der Oberreichsanwalt weiſt darauf hin, daß das Buch inzwiſchen durch viele Hände ge⸗ gangen ſei, ſo daß es ganz erklärlich wäre, wenn ſich die Zeichnung etwas verwiſcht hätte. Die Sache wäre bedeutungsvoller, wenn die Zeichen jetzt ſtärker wären als damals. Der Oberreichsanwalt fragt dann Dimitroff, ob das Buch ihm gehöre. Dimitroff antwortet mit der ihm eigenen Frechheit: Ich habe ſo ein Buch gehabt, ob es aber dieſes Buch iſt, weiß ich nicht. Dieſes Buch iſt mir von der Polizei vor⸗ gelegt worden und für die Polizei über⸗ nehme ich keine Garantie. Der Vorſitzende befiehlt dem Angeklagten energiſch, zu ſchweigen und unterbricht dann die Ver⸗ handlung durch eine Pauſe. Die Ausflüchte Dimitroffs Nach der werden dem Angeklag⸗ ten Dimitroff mehrere Zettel——— die in deſſen Aktentaſche und Koffer gefunden worden waren. Dimitroff erklärt, daß ſich die Zettel durchweg auf die„Tätigkeit in Bulga⸗ rien“ bezögen. Als der Vorſitzende dann einen Zettel vorlieſt, auf dem es heißt: „Auswertung unſerer Preſſe in Wien, Prag, Baſel und Metz für Deutſchland“, meint Dimitroff, das bedeute nicht für Deutſch⸗ land. Die kommuniſtiſche Preſſe ſollte ausge⸗ wertet werden für die Informierung bulgari⸗ ſcher Arbeiter über die Lage in Deutſchland. Der Vorſitzende betont, daß man nach dem — 37 dieſes Zettels die Auslegung Dimitroff aum annehmen könne. Dimitroff widerſpricht gereizt, worauf der Vorſitzende ihm Schweigen gebietet. Präſident Bünger verweiſt dann auf einen anderen Zet⸗ tel, auf dem ſteht: „Erhaltung der Verbindung zwiſchen der deuiſchen Partei und den anderen Bruder⸗ parteien. Zuſtimmung.“ antwortet, das verſtehe er nicht und ſucht dann wieder erregt Ausflüchte, obwohl der Vorſitzende ihm Schweigen gebietet. Nach kurzer Beſprechung mit dem Senat erklärt der Vorſitzende, daß er jetzt das letzte Mal ein ſolches Verhalten des Angeklagten zugelaſ⸗ ſen habe.— Präſident Bünger hält dann Di⸗ mitroff weitere Notizzettel vor, in denen nicht von Bulgarien die Rede iſt. Dimitroff kommt dennoch bei allen dieſen Vorhaltungen mit der ſtereotypen Antwort, er Bäln ſeine bulgariſchen Genoſſen über die Ver⸗ ältniſſe in Deutſchland informieren müſſen und habe ſich zu dieſem Zweck die Notizen gemacht. Nun verlieſt der Vorſitzende einen bei Dimitroff gefundenen Brief mit der Ueber⸗ K.„Helmut!“ und mit der Unterſchrift „Kant“. In dieſem Brief wird geſagt, es ſeien ver⸗ ſehentlich 20 Mk. von Bergſon und Schmidt geſandt worden, die uns“, alſo den Unter⸗ eichnern, gehören. Der Adreſſat wird ge · eten, die 20 Mark„uns“ zurückzuſenden. Dimitroff ruft in großer Erregung: Dieſen Zettel habe ich zum erſten Male beim Un⸗ + Samstag, 7. Oktober 1933 AAA—————————— Z ———————————————————————————————————— ———— —— ————— —— ——————— „Hakenkreuzbanner“ Samstag, 7. Oktober 1998 Zahrgang 3. Nr. 258. Seite 4 terſuchungsrichter geſehen. Ich habe ihn vorher—3 iſt polizeiliche 1 Vorſ.: Sie würden ſich nicht ſo aufregen, wenn die Sache Sie wirklich nicht berührte. Ihre Aufregung iſt der beſte Beweis, daß da etwas nicht in Ordnung iſt. Dimitroff ruft: Ich bin entrüſtet, weil die Anklage in dieſer Weiſe konſtruiert iſt.— Wei⸗ terhin kommt das Notiz buch des Angeklag⸗ ten Dimitroff zur Erörterung, in dem eine Reihe von Zahlungen im Geſamtbetrage von 15092 Mark aufgezählt werden. In 375 Zuſammenhang wird auch der Name Schmidt und einmal werden die Buchſtaben Schm. W Auf die Frage, was dieſe Zahlungen bedeute⸗ ten, erklürt Dimitroff, daß es Zahlungen an bulgariſche Emigranten ſeien, die er in Paris geleiſtet habe. Es handele ſich im übrigen nicht er⸗ Verhandlungsausſchluß Dimitroffs durch Senatsbeſchluß Nach kurzer Beratung verkündet der Präſi⸗ dent den bereits gemeldeten Beſchluß, daß der Angeklagte Dimitroff entfernt wird. Dimitroff packt ſeine Sachen zuſammen und ruft erregt aus: „Unerhört, unerhört!“ Er ſtößt dann noch einige unverſtändliche Schimpfworte aus und wird dann von Polizeibeamten ins Gefüngnis zurückgeführt. Der Vorſitzende ſtellt dann durch Befragen des Kriminalaſſiſtenten Kynaſt feſt, daß bei Dimitroff u. a. verſtellt geſchriebenen Telefon⸗ nummern auch die Anſchlußnummer des kom⸗ muniſtiſchen Reichstagsabgeordneten Stöcker gefunden wurde. Vernehmung Popoffs Nun wurde der Angeklagte Popoff vernommen, mit dem die Verſtändigung durch den Dolmetſcher erfolgen muß. Zunächſt ſind bei Popoff fünf Quittungen im Geſamt⸗ betrage von 303.40 Mart gefunden worden, die in der Zeit vom 14. bis 26. Fehruar ausgeſtellt worden ſind. Die Quittungen ſind in deutſcher Sprache geſchrieben und mit dem Namen Peter unterzeichnet. Popoff erklärt dazu. dieſer Peter habe in ſei⸗ nem Auftrage in der Hauptſache ruſſiſche Zei⸗ tungen, aber auch ruſſiſche Bücher gekauft und nach Bulgarien geſandt. Dafür ſei das Geld aufgewandt worden. Wie der wirkliche Name des Peter lautete, wiſſe er nicht. Es kommen weiter drei Quittungen zur Sprache über Zahlungen in Höhe 8450 Mark, 510 Dollar und 300 Dollar, die der Angeklagte Popoff an einen gewiſſen Bruno geleiſtet hat. opoff erklärt dazu, daß das ein„Bul ga re“ ſei, der im Auftrage der bulgariſchen kommu⸗ niſtiſchen Pattei nach Berlin gekommen ſei, um von ihm die Summen ausgehändigt zu erhal⸗ ten. Es handele ſich um Summen, die von Emigranten für die Partei in Bulgarien ge⸗ ſammelt worden ſeien. Das Geld ſei ihm vor⸗ 5 von einem bulgariſchen Emigranten aus ris überbracht worden. Der Angeklagte be⸗ tont, daß er Bruno nicht kenne. Auf den Hinweis des Vorſitzenden, daß man einem Unbekannten doch nicht ſo hohe Summen übergebe, erwiderte Popoff, er ſei vorher von der Partei über die Ankunft Brunos benachrichtigt worden. Dies habe ihm als Legitimation genügt. Es wird dann feſtgeſtellt, daß der Ange⸗ klagte Popoff bei ſeiner Verhaftung 163 Stück Fünf⸗Dollar⸗Scheine, alſo einen Be⸗ trag von mehr als 800 Dollar bei ſich trug. Popoff erklärt dazu, daß auch dieſes Geld aus Frankreich ſtammte. um—5 Schmidt, ſondern um einen Bulgaren midoff. Im Hatchiut daran werden die verſchiedenen Telephonnummern erörtert, die Dimitroff in ſeinem Notizbuch eingetragen hatte. urch einen Zufall war bei einer Telephonnummer feſtgeſtellt worden, daß die Nummer umge⸗ lehrt richtig war. Im einzelnen konnte feſtgeſtellt werden, daß unter dieſen umgedrehten Nummern auch der Telephonanſchluß von Münzenberg war. Dimitroff erkläürt in dieſem Zuſam⸗ menhang, daß ſich bei der Aufklärung der Nummern eine koloſſale Unfähigkeit und Unverſtändigkeit der Polizei gezeigt habe. Senatspräſident Bünger ſpringt bei dleſen Worten auf und erklärt, daß der Senat jetzt darüber beraten werde, ob der Angeklagte Di⸗ mitroff aus dem Saale zu weiſen ſei. Das Maß ſei jetzt voll. Auf einen Vorhalt des Vorſitzenden erwidert Popoff, alle dieſe Zettel bewieſen zur Genüge, daß er im Auftrage der Partei gehandelt habe, daß er dort auch genau abgerechnet und Rechen⸗ ſchaft abgelegt habe. Der Oberreichsanwalt fragt, von wem der Angeklagte den Auftrag er⸗ halren habe, in Deutſchland ruſſiſche Zeitungen und Bücher zu beſchaffen. Popoff erwidert: vom Zentralkomitee der bulgariſchen kommuniſtiſchen Partei. Der Oberreichsanwalt weiſt darauf hin, daß dieſer Auftrag doch weſentlich einfacher in Ruß⸗ land dirett ausgeführt worden wäre und fragt, Italien mit Frankreich Muſſolini über den Faſchismus und die italieniſch⸗franz. Beziehungen Ein Muſſolini⸗Interview Paris, 7. Okt. Muſſolini hat in Rom einen Mitarbeiter des„Echo de Paris“ empfan⸗ gen, der ſeine Unterredung mit dem Duee die⸗ ſem vor der Veröffentlichung zur Durchſicht überreicht hat Das Geſpräch ging aus von der Frage, was Liberalismus ſei und welche Be⸗ deutung ihm heute noch zukomme. Die Frage, ob er den Faſchismus ſü endgültig halte, be⸗ antwortete Muſſolini bejzahend Er gibt ferner ſeiner Ueberzeugung Ausdruck, daß der Faſchis⸗ mus weiterhin in der Welt ſeinen Weg machen werde Auf die Frage, ob die modernen Völker. immer nun die Amorität eines aus dem Volte hervorgegangenen Mannes annehmen werden, erwiderte Muſſolini, das Voll müſſe ſich in dem von ihm angenommenen Führer wiederſinden und erkennen Der Parlamentarismus habe weder den Krieg verhindern noch einen ſoliden, dauerhaften Frieden ſchließen können. Auf jeden Fall mr7ie Europa dahin gelangen, ſich zu verſtändigen. Muſſolini erklärte weiter, er wolle zum korpora⸗ tiven Regime gelangen und er werde dies auch erreichen. Der Staat werde nur als oberſter Schiedsrichter, als Verteidiger der Kollektivität einzugreifen haben. Sache der Korporationen ſei es, alle Probleme der Produktion zu regeln. Man müſſe mit dieſen veralteten Ideen des liberalen Kapitalismus Schluß machen. Zum Schluß lenkte der Beſucher die Frage auf die italieniſch⸗franzöſiſchen Beziehungen mit dem Hinweis darauf, daß Italiens ungeheure Der erſte Kongreß der Nationalſozialiſtiſchen Partei in Rumänien Butareſt, 6. Okt. Am letzten Sonntag fand in Kiſchineff(Beſſarabien) der erſte Kongreß der Nationalſozialiſtiſchen Partei Rumäniens ſtatt. Es waren Abordnungen aus ganz Beſſarabien und der Bukowina in derart großer Zahl er⸗ ſchienen, daß der Kongreß unter freiem Himmel abgehalten werden mußte, weil in Kiſchineff tein geſchloſſener Raum vorhanden iſt, der die einige Tauſend zählenden Teilnehmer hätte aufnehmen können. Es ſprachen die Führer der verſchiedenen ört⸗ lichen Organiſationen ſowie auch der deutſchen und der ruſſiſchen Minderheiten Beſſarabiens. Der Führer der Nationalſozialiſtiſchen Par⸗ ten Rumäniens, Oberſt a. D. Stefan Tata⸗ rescu, führte in längerer Rede u. a. aus, daß er dieſen erſten Kongreß gerade nach Kiſchineff, der Hauptſtadt Beſſarabiens berufen habe, von deren Einwohnern belanntlich et wa 80 Pro⸗ zent Zuden ſind, um gerade dieſen in ihrer Hochburg vor Augen zu führen, daß das rumäniſche Volk es nicht mehr länger dulden wird, von den jüdiſchen Paraſiten noch länger beherrſcht und ausgeſogen zu werden. Rumäniens Rettung liegt einzig und allein darin, daß es ſich frei macht von der jüviſchen Knechtſchaft und in einer engen Zuſammenarbeit mit dem neuen Deutſch⸗ land Adolf Hitlers! Auch eine Abordnung der„ Eiſernen Garde“ Codreanus, die ſich mit den Ausfüh⸗ rungen Tatarescus ſolidariſch erklärte, nahm an dieſem Kongreß teil. 2 Zum erſten Male wurde dadurch der, wie man hört, grundſützlich beſchloſſene Zuſammen⸗ ſchluß der rumüniſchen Nationalſozialiſten und der„Eiſernen Garde“ zum gemeinſamen Vor⸗ gehen öffentlich dokumentiert. Im Laufe der nächſten Wochen ſollen noch weitere derartige Kongreſſe in anderen Städten Rumäniens ſtattfinden. Die Verfolgung der Nakionalſozia⸗ liſten in Oeſterreich Wien, 6. Okt. Die Verfolgung und Be⸗ ſtrafungen von Nationalſozialiſten auch in der Provinz nehmen ihren Fortgang. Im Lande Salzburg wurde der Rechtsanwalt Eduard Wolf wegen Veranſtaltung eines feſtlichen Empfangs enthafteter Nationalſozialiſten und Führungeinesſchwarz⸗weiß⸗roten Wimpels an ſeinem Auto zu drei Monaten Arreſt und 1000 Schilling Geld⸗ ſtrafe verurteilt. Der Landesbauinſpektor Fiſchinger erhielt wegen angeblich beleidigender Aeußerungen gegen die Regierung acht Wochen Arreſt, der Hauptmann a. D. Weber wegen Heil⸗Hitler⸗Rufens vier Wochen, ein Beamter der Salzburger Krankenlaſſe ſechs Wochen Arreſt. hausfuchungen bei ſudetendeutſchen Nationalſozialiſten Prag, 5. Okt. Bei Vertrauensmännern der aufgelöſten Deutſchen Nationalſozialiſtiſchen Arbeiterpartei und Deutſchen Nationalpartei wurden geſtern und heute Hausdurch⸗ ſuchungen vorgenommen. Korreſpondenz und Parteiakten wurden beſchlagnahmt. Die Sekretariate der aufgelöſten Parteien wurden geſchloſſen und verſiegelt. 4 Natürlich gebe es, fährt Muſſolini fort, in den mus wolle nur den Frieden und arbeite für den willen, damit man auf es hört und damit man warum man gerade den Weg über Deutſchland gewählt habe. Monoff erklürt, daß ſeine Partei nur mit bulgariſchen Kommuniſten Verbindung hatte. Der Oberreichsanwalt weiſt weiter darau hin, daß nach den Quittungen von Peter au einmal ein Fotografenapparat beſchafft wor⸗ den iſt und fragt, zu welchem Zweck das ge⸗ ſchehen ſei? Popoff antwortet, er wollte dieſen Apparat aus Liebhaberei kaufen.— eichsanwalt Parriſius: Es fällt auf, daß nur Quittungen gefunden worden ſind für die kurze Zeit vor dem Reichstagsbrand, nämlich für die Tage vom 14. bis 26. Februar.— Popoff ſagt ſelbſt, daß er mindeſtens ſeit dem 3. November 1932 in Berlin war.— Der Vorſitzende ſtellt aus den Akten nochmals feſt, daß alle Quittungen von Peter vor dem Reichstagsbrand liegen, ebenſo die Quittungen von Bruno. Nach dem Aus⸗ gabenbuch gab es allerdings Poſten aus der Zeit nach dem Reichstagsbrande, nämlich zwei⸗ mal 29 Mark, hinter denen aber ein unleſer⸗ licher Name ſteht. Popoff erklärt, daß an Peter auch am 1. März noch einmal ein Betrag von 33 Dollar gezahlt worden ſei. Reichsgerichtsdirektor Parriſius weiſt auf frühere Ausſagen Popoffs hin, wonach er aus eigenem Moskauer Gelde 500 Dollar mitgebracht und ferner von Peter erheb⸗ liche Beträge bekommen habe. Popoff erwidert darauf, daß er bei den erſten Vernehmungen nicht die Wahrheit Kutzea habe, weil er nicht zugeben wollte, aus ußland ge⸗ kommen zu ſein. Er habe befürchtet, daß man ihn den bulgariſchen Behörden ausliefern werde. Später habe er doch dem Unterſuchungs⸗ richter die Wahrheit geſagt. Die Verhandlung wird dann auf Samstag vertagt. nicht immer zufrieden Militärmacht doch gegen irgend jemand gerüſtet ſein müſſe, und daß als mächtigſter der Nach⸗ barn Italiens nur Frankreich in Frage komme. Der Mann auf der Straße... bei Nennung dieſes Begriffes unterbricht Muſſolini ſeinen Beſucher und erklärt: Sprechen Sir mir nicht von dem Mann auf der Straße. Das iſt eine angelſächſiſche Erfindung. Ich kenne dieſen Herrn nicht. Beziehungen von Volk zu Volk Höhen und Tie⸗ fen. Wenn man erkläre, daß Frank⸗ reich JFtalien immer begreife, ſei zu erwidern, daß Italien Frankreich nicht ſtets verſtehe, und daß Italien keineswegs Anlaß habe, ewig und immer zufrieden zu ſein. Der Faſchis⸗ Frieden. Wenn ich— ſchließt Muſſ olini— ein ſtarkes Italien will, geſchieht es um ſeiner ſelbſt es reſpektiert. Baden⸗Ba den, 6. Okt. Ein ſtrahlender Herbſttag begrüßte heute früh die 400 älteſten Kämpfer der NSDaAw Deutſchlands, als ſie um 9 Uhr vormittags am Adolf⸗Hitler⸗Platz in einer Kolonne von 15 großen Poſtomnibuſſen eine Fahrt in den ſchönen badiſchen Schwarz⸗ wald antraten. Ein zarter Dunſtſchleier lag üver der ſchönen Herbſtlandſchaft, als die alten Soldaten Adolf Hitlers die Fahrt durch die Weinberge von Neuweier und Affental antra⸗ ten. Ueberall bildete die begeiſtert grüßende Be⸗ völterung Spalier. Die reizenden Dörſchen tru⸗ gen reichen Flaggenſchmuck, und die jubelnden Kinder warfen ganze Blumenſträuße. Jeder war ſich wohl bewußt, daß es hier einen ganz beſonders großen Dank abzuſtatten das geweſen, was men ihnen heute voll Stolz und Dankbarkeit nachrühmen kann, wer weiß, was heute aus Ree ſchönen Heimatland ge⸗ worden wäre. Dieſe Männer haben das frohe Lachen unſerer Jugend gereinet und unſer Volk und die deutſche Scholle wieder freigemacht. Da fuhren ſie vorbei, ſingend und lachend, in der Mehrzahl geſchmück: mit den Auszeichnun⸗ nergeſichter aller Lebensalter und Dienſtgrade. Hut ab, daß ihr ſtanphaft geblieben ſeid, als es allein auf euch ankam! Immer höher ſchlängelte ſich die Wagen⸗ kolonne in den Schwarzwald hinein. Schon lag die Rheinebene tief unten im Herbſtdunſt. An Unterſtmatt vorüber gehts zum Mummelſee und „Das Ganze Halt!“ bläſt der Horniſt. Welch eine Ueberraſchung! Am Waldesſaum winken die mit Labfal reichlich beladenen Tiſche und einige Dutzende Schwarzwaldmädchen in ihren reizenden Heimattrachten. Auch der BdM von Baden⸗Baden will nicht nachſtehen. Alsbald entwickelt ſich ein heiteres Biwakleben am Ufer des Sees. Die umliegenden Gemeinden, Ver⸗ lehrsvereine und Kurhäuſer hatten die Herrlich⸗ keiten geſtiftet. Beſonders erwähnt werden muß die Stadtverwaltung Konſtanz, die 400 Wein⸗ proben aus der Konſtanzer Spitalkellerei ge⸗ ſpendet hatte, echtes, blumiges Bodenſee⸗ gewächs. Dankend und ſingend nahm man Abſchied von diefer Zwiſchenſtation voll paradieſiſcher Ueber⸗ raſchungen. Weiter gings auf den Gipfel der Hornisgrinde, wo man einen rechten Begriff von dem Adel und der Größe des Hochſchwarz⸗ waldes bekam. Nun gings der Mittagspauſe zu. In drei Ab⸗ teilungen wurde eingekehrt, in Hundseck, Sand und Plättig. Punkt 2 Uhr gings weiter nach Herrenwies, die Schwarzenbachtalſperre in küh⸗ nen Windungen hinuner ins wildromantiſche galt, denn wären dieſe erſten Vorkämpfer nicht gen des großen Krieges, kampfdurchfurchte Män⸗ Algeriſche Kundgebungen gegen Frankreich Paris, 6. Okt. Vor einiger Zeit hatte ſich eine Abordnung von 18 Generalräten und Stadtvätern aus Algerien beim franzöſiſchen Innenminiſterium gemeldet, um eine Anzahl von Beſchwerden und Forderungen vorzubringen, die ſich auf ſtärkere Vertretung der Eingeborenen in den verſchiedenen beraten⸗ den Körperſchaften, Bewilligung des Wahlrechts, Gleichheit der Bezüge, Gleichheit des Militärdienſtes, Gleichheit in der Zulaſſung ihrer Kinder zu den Schulen und Anwendung der Sozialgeſetze bezogen. Innenminiſter Chautemps hatte dieſe Abordnung damals nichtempfangen, weil ſie es verſäumt hatte, den Inſtanzenweg⸗ einzuhalten. „Petit Pariſien“ veröffentlicht nun heute das Ergebnis einer Unterſuchung, aus der ſich wie das Blatt bemerkt, ergeben habe, daß in Themeen und Moſtagan Kundgebungen ſtattgefunden hätten, bei denen die Bevölkerung Niederrufe gegen Frankreich ausgeſtoßen habe. Zahlreiche in die beratenden Körperſchaften ge⸗ wählten Muſelmanen legten ihre Aemter niedet und zahlreiche wurden ſeitens der Eingebore⸗ nenkundſchaft boykotiert. Jede Nacht würden in Konſtantine große polizeiliche Schutzmaßnahmen getroffen. Sei es etwa eine rein ſportliche Streitfrage, die die Eingeborenen beſtimmte, maſſenhaft auf den Fußball⸗ und Turnklubs auszutreten, denen Franzoſen angehörten? Bei den großen Sportveranſtaltungen ſei es auch wohl nicht nur rein ſportliche Leidenſchaft, wenn die eingeborenen Zuſchauer bei einem Sieg der Eingeborenen ausrufen:„Mut Brüder, wir ſind fünf Millionen von dieſem Schlag!“ Nach dem„Petit Pariſten“ lebten in Algier eine Million Algerier, die ſich den europäiſchen Gewohnheiten ſo weit ange⸗ paßt hätten, daß man ſie als„algeriſche Euro⸗ päer“ bezeichnen könne. Sie ſeien franzöſiſchen Urſprungs oder franzöſiſcher Nationalität. Ne⸗ ben ihnen gebe es fünf Millionen al⸗ geriſche Afrikaner. Dieſe letzteren ſeien in den beratenden Körperſchaften aber nur durch ein Sechſtel vertreten, während ſie doch fünf Sechſtel der Bevölkerung ausmachten. Bei den Kammerwahlen dürften ſie überhaupt nicht wäh⸗ len. Ihre Kinder dürften nur zu ſieben Pro“ zent in den Vorſchulen zugelaſſen werden, da dieſe nur 60 000 Schüler von 900 000 Kindern aufnehmen können. In den Beamtenſtellen, zu denen die algeriſchen Afrikaner zugelaſſen ſeien, erhielten dieſe ſelbſt dann, wenn es ſich um gleichwertige Poſten handle, nur den hal“ ben Sold. Schwarzwaldfahrt der Alten Garde Deutſchlands Murgtal. Auch dort überall begeiſtert grüßende Menſchen, blumenſpendende Schuljugend.— Sonneübergordet lag die ſchöne Landſchaft da, ein für alle auch für uns Badener unvergeß⸗ licher Eindruck. Der Höhepunkt der Schwarzwaldfahrt war aber de? Aufenthalt auf Schloß Eberſtein. Innerhalb weniger Minuten verwandelte ſich der das ganze weite Tal beherrſchende Schloß⸗ hof in ein braunes Heerlager. Da ſtand der Führer der Deutſchen Arbeitsfvont, Dr. Ley, neben dem gefürchteten ehemaligen preußiſchen Fraktionsführer, Staatsrat Wilhelm Kube, und unſerem geliebten Gauleiter Robert Wagner. Die letzte Etappe der ſchönen Fahrt zeigte noch einmal die ganze Pracht der ſonnenüber⸗ gluteten Schwarzwaldlandſchaft. Um.45 Uhr traf die Wagenkolonne wieder in Baden⸗Baden ein, herzlich begrüßt von der Bevölkerung. Ein unvergeßliches Erlebnis ſchönſter Kameradſchaft von bewährten Mitgliedern aller deutſchen Gaue iſt vorüber. Dank der ausgezeichneten Orga⸗ niſation, die in den Händen des Propaganda⸗ chefs Franz Moraller, des Stableiters Röhn und des ſtellvertretenden Propaganda⸗ leiters Neumann lag, hat ſich dieſe Fahrt programmäßig abgewickelt. Das ſchöne Badener Land hat ſich jedem für immer ins Herz geprägt. Deulſche in polniſchen Gefängniſſen Kattowitz, 6. Okt. Von den im Zuſam⸗ menhang mit der Deutſchtumskundgebung am Mittwoch der vergangenen Woche bei Laura⸗ hütte zunächſt in Polizeigewahrſam genom⸗ menen deutſchen Minderheitsangehörigen ſind 25 ins hieſige Gerichtsgefängnis eingeliefert worden. Es wird gegen ſie Anklage wegen öffentlicher Zuſammenrottung erhoben werden. Die Verhafteten erklären, daß ſie im Gewahr⸗ ſam ſehr ſchlecht behandelt worden ſeien. Einer von ihnen ſei auch geſchlagen wor⸗ den. Die Eltern des Mißhandelten beabſich⸗ tigen eine Beſchwerde einzureichen. Verbotsaufhebung der„Chriſtlichen Wiſſenſchaft! in Thüringen Weimar, 6. Okt. Nach einer im Amts⸗ nachrichtenblatt erſchienenen Anordnung iſt das vor kurzem vom thüringiſchen Miniſterium er⸗ laſſene Verbot von Gruppen und Vereinigungen der„frei⸗chriſtlich⸗wiſſenſchaftlichen Vereinigung (Geſundbeter)“ jetzt wieder aufgehoben worden. 4 —— Jahrgan Rat Die Grenzl 2. Oktobe werbemeſ Wochen v gebieten Baden e derartige Erfolgen den ſolch nie war völkerung der Heim zigartiger Bild vo— unſeres L Welt auf unbeugſar Regierun Not und 2 kam in Abdruck. gebung, der Gre lutionsau tungen ſo uneingeſc ahmung einen gre lung Der Offenbar: Kräfte de dieſem R lichen St ſere Greir müſſen n Lob erha beſondere digen. W die Fülle vorüberzi 11 Uhr, einer Fei die erſte meſſe erö dem Orge Ritzler, bereitende doch die umfaſſend allen Tei nehmunge gefunden, ihres Be Platz wa nutzt und mußte eit den. 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Noch niemals iſt auch eine derartige Veranſtaltung in Baden von ſolchen Erfolgen begleitet geweſen; noch niemals wur⸗ den ſolche Maſſen in Bewegung geſetzt; noch nie war das Intereſſe aller Kreiſe der Be⸗ völkerung bis weit über die engeren Grenzen der Heimat hinaus ſo groß, wie bei dieſer ein⸗ zigartigen Kundgebung, die ein anſchauliches Bild von der gewaltigen Kraftanſtrengung unſeres Landes vermittelte und den Blick aller Welt auf die bedrohte Grenzmark lenkte. Der unbeugſame Wille der nationalſozialiſtiſchen Regierung und Bewegung im Kampfe gegen Not und Elend, aber auch der zuverſichtliche Glaube an unſere Miſſion und das felſenfeſte Vertrauen auf unſere Führung konnte nicht beſſer zum Ausdruck kommen. Jeder gab ſein Beſtes her, und all die vielen, die ſich ſelbſt⸗ los in den Dienſt der guten Sache geſtellt haben, haben es nicht umſonſt getan. Sie haben dazu beigetragen, daß heute in ganz Deutſchland und im angrenzenden Auslande unſer Schaffen und unſere Not viel mehr be⸗ kannt und anerkannt worden ſind. Ihnen allen ſei an dieſer Stelle herzlich gedankt für die tatkräftige Mithilfe am Gelingen des Werkes. Ein Blick auf die deutſche Preſſe aller Lan⸗ desteile zeigt uns, wie ſtark die Anteilnahme an der badiſchen Grenzlandkundgebung ge⸗ weſen iſt. Alle großen und mittleren Zeitun⸗ gen von Oſtpreußen bis zur holländiſchen und öſterreichiſchen Grenze berichteten wiederholt zum Teil in großer Aufmachung von den An⸗ ſtrengungen des tüchtigen Badener Vollkes, ſeiner Not Herr zu werden. Die Brieftaubenbotſchaft Badens au das deutſche Voll kam in unzähligen deutſchen Zeitungen zum Abdruck. Desgleichen die große Bauernkund⸗ gebung, der Gauappell und der große Erfolg der Grenzlandwerbemeſſe. Auch die Revo⸗ lutionsausſtellung, über die Dresdner Zei⸗ tingen ſogar ganz ausführlich berichteten, fand uneingeſchränktes Lob und wurde zur Nach⸗ ahmung empfohlen. Die„Germania“ bringt einen großen Aufſatz über die Wanderausſtel⸗ lung Deutſche Kunſt, und nennt dieſe„eine Offenbarung der lebendigen und raſſig reinen Kräfte des deutſchen Volkstums“. Es iſt in dieſem Rahmen nicht möglich, all die erfreu⸗ lichen Stimmen der deutſchen Preſſe über un⸗ ſere Grenzlandkundgebung anzuführen. Auch müſſen wir uns vorbehalten, die über jedes Lob erhabene Grenzlandwerbemeſſe in einer beſonderen rückblichenden Betrachtung zu wür⸗ bigen. Wir laſſen heute noch einmal in Kürze die Fülle der Darbietungen an unſerem Auge vorüberziehen. Am 9. September, vormittags 11 Uhr, wurde die Grenzlandkundgebung in einer Feier im Konzerthaus und anſchließend die erſte nationalſozialiſtiſche Grenzlandwerbe⸗ meſſe eröffnet. In wenigen Tagen war es dem Organiſator der Grenzlandwerbemeſſe, Pg. Ritzler, gelungen, eine Rieſenleiſtung vor⸗ bereitender Organiſation zu vollbringen, bot doch die Werbemeſſe eine muſtergültige und umfaſſende Schau badiſchen Schaffens. Aus allen Teilen des Landes haben ſich die Unter⸗ nehmungen und Gewerbetreibenden zuſammen⸗ gefunden, um das Wertvollſte an Leiſtungen ihres Berufes zu zeigen. Bis auf den letzten Platz war die rieſige Ausſtellungshalle ausge⸗ nutzt und für den Ehrenhof des Handwerks mußte eine große hölzerne Halle errichtet wer⸗ den. Von der badiſchen Großinduſtrie bis hin⸗ unter zu den kleinſten Firmen war hier alles vertreten. Alle machten ſich gegenſeitig in ge⸗ ſchmackvoller Darbietung ihrer Ausſtellungs⸗ gegenſtände den Rang ſtreitig und was ſie da boten, das konnte ſich im In⸗ und Auslande ſehen laſſen. Gleichzeitig mit der Eröffnung der Ausſtel⸗ lung begann auch die Fülle der Sondertagun⸗ gen und Darbietungen auf allen Lebensge⸗ bieten, die wir in dieſem Zuſammenhang nur unvollkommen aufzählen können. Ganz beſon⸗ deres Intereſſe fand die von den Herren Pro⸗ feſſor Bühler und Proſeſſor Gebhardt zuſammengeſtellte Wanderausſtellung„Deutſche Kunſt“. Der erſte Sonntag brachte die Stern⸗ fahrten des NSͤc für Kriegsbeſchädigte und Arbeitsopfer und den glänzend verlaufenen er⸗ ſten nationalſozialiſtiſchen Grofflugtag, unter „Anweſenheit des Herrn Reichsſtatthalters. Am Montag, den 11. September, tagte die Arbeits⸗ gemeinſchaft der Badener aller Welt und die badiſchen Landsmannſchaften. Auf geiſtigem Gebiete wurden u. a. zahlreiche ſehr intereſſante Vortrüge geboten, von denen beſonders er⸗ wähnt ſeien die Vorträge„Sinn und Geſchichte 'des Hakenkreuzes“ von Miniſterialvat Profeſſor Linl Oberregierungsrat Wingen im Stabe des Vizekanzlers. Der langjährige Preſſereferent für Wirtſchafts⸗ fragen in der Preſſeabteilung der Reichsregie⸗ rung, Dr. Oskar Wingen, wird unter Ernen⸗ nung zum Oberregierungsrat dem Vizelanzler von Papen zur Dienſtleiſtung überwieſen Rechts: Geheimrat Borchardt 70 Jahre Geheimrat Borchardt, der langjährige Direktor des Deutſchen Inſtituts für ägyptiſche Alter⸗ tumskunde in Kairo, begeht in dieſen Tagen ſeinen 70. Geburtstag De. Eugen Fehrle,„Deutſ Kunſt und Bolſchewismus“, gezeigt an badiſchen Meiſtern von Dr. Auguſt Behringer, Baden als Grenzland von Univ.⸗Profeſſor Dr. Friedrich Metz und ſchließlich der Vortrag von Ober⸗ regierungsrat Siegfried Federle über Fa⸗ milienforſchung. Am Mittwoch, den 13. September, ſtattete der Herr Reichsſtatthalter und die badiſche Regie⸗ rung der Volksbühne Oetigheim, Deutſchlands größem und ſchönſtem Naturtheater, einen Be⸗ ſuch ab. Am nächſten Tag begann das Staatstheater ſeine neue Spielzeit mit einer hervorragenden Aufführung der Beethovenſchen Oper„Fidelio“. Es folgte eine Eröffnungsvorſtellung des Schauſpiels mit„Agnes Bernauer“ von Fried⸗ rich Hebbel. Die für den 16. September angeſagte Kund⸗ gebung der deutſchen Arbeitsfront wurde von dem füdweſtdeutſchen Bezirksführer Fritz Plattner wegen des tragiſchen Todes des Leiters der Organiſationsabteilung der deut⸗ ſchen Arbeitsfront Reinhold Muchow abgeſagt. An ihrer Stelle wurde ſpäter eine Tagung abgehalten. Mitten in die Feſttage der Grenz⸗ landkundgebung hinein traf wie ein Blitz aus heiterem Himmel die Nachricht von der entſetz⸗ lichen Brandkataſtrophe von Oeſchelbronn. Die Veranſtalter der Grenzlandkundgebung ſtellten ſich ſofort in den Dienſt der ſozialen Aufgaben, den Opfern dieſer Kataſtrophe zu helfen. Der Eintrittspreis der Ausſtellung wurde ſogleich zugunſten der Brandgeſchädigten erhöht. Der Leiter der Grenzlandwerbemeſſe, Pg. Rützler, überbrachte dem Bürgermeiſter von Oeſchel⸗ bronn die zu dieſem Zweck von den Ausſtellern geſtifteten Gegenſtände im Werte von mehreren tauſend Mark. Einen vorläufigen Höhepunkt der Grenzland⸗ kundgebung war der erſte nationalſozialiſtiſche Turn⸗ und Sporttag, am Sonntag, den 17. September, unter der Schirmherrſchaft des Reichsſtatthalters Robert Wagner und des äl⸗ teſten Verſechters des nationalſozialiſtiſchen Sportgedankens in Baden, Robert Roth. In einem badiſchen Dichter⸗ und Komponi⸗ ſtenabend im Feſtſaal der Hochſchule für Muſik am Montag, den 18. September wurden die badiſchen Dichter und Tonkünſtler geehrt. Die mit großem Beifall durchgeführte Aufführung des Dramas„Ich ſuche die Erde“ des Karls⸗ ruher Dichters Friedrich Roth zeigte, daß Ba⸗ „Il. Goziale Freizeit“ auf der Jalkenburg in herrenalb Vom„Evang.⸗Kirchlichen Sozial⸗ und Preſſeamt für Baden“ unter Lei⸗ tung des Pg. Dr. Faber, Karlsruhe, wird in Verbindung mit den badiſchen Studentenſchaf⸗ ten und der NSBO vom 9. bis 14. Oktober eine„Soziale Freizeit“ zur weltanſchau⸗ lichen Schulung von Studenten und Arbeitern durchgeführt. Die Schulungskurſe der 1. Freizeit im Früh⸗ jahr dieſes Jahres erfreuten ſich bei Vortragen⸗ den und Hörern größter Beliebheit. Die geiſtige Vertiefung und Schulung in Fragen des Natio⸗ nalſozialismus ſteht heute im Vordergrund der Aufbauarbeit am neuen Staat. Es muß des⸗ halb auf jeden Fall begrüßt werden, daß durch die Initiative des Pg. Dr. Faber wiederum ein Schulungskurs durchgeführt werden konnte. Im Mittelpunkt der Diskuſſion ſteht das Pro⸗ blem: „Volk als Wirklichkeit“. U. a. ſpricht der Bezirksleiter der Deutſchen Arbeitsfront Süd⸗Weſt, Pg. Plattner, MdR und Pg. Miniſterialrat Prof. Dr. Fehrle, der Hochſchulreferent des badiſchen Miniſteriums des Kultus und Unterrichts. Das Programm der Tagung nimmt den folgenden Verlauf: Montag, 9. Oktober, vormittags: Das Vollk als Lebensordnung, Dr. Faber, Karlsruhe; abends: Das Volk im Lied, Landeswohlfahrts⸗ pfarrer Ziegler, Karlsruhe. Dienstag, 10. Oktober, vormittags: Die Arbeitsordnung des Volkes: 1. Die wirtſchaft⸗ lichen Berufsſtände, Bezirksleiter der Arbeits⸗ front Südweſt Plattner, Mdg, Karlsruhe; abends: Das Volk im Recht, Hochſchulprofeſſor Dr. Ludewig, Mannheim. Mittwoch, 11. Oktober, vormittags: Die Arbeitsordnung des Volkes: 2. Das deutſche Bauerntum, Landwirtſchaftsrat Dr. Heil, Preſſe⸗ und Propagandachef der Badiſchen Bauernkammer, Karlsruhe; abends: Das Volk im Wort. Schwänke und Schnurren, Dr. Treut⸗ lein und Dr. Hardung, Aſſiſtenten am volkskundlichen Inſtitut, Heidelberg. Donnerstag, 12. Oktober, vormittags: Die politiſche Formung des volklichen Lebens: Das Reich, Privatdozent Dr. von Raumer, Heidelberg; abends Das Volk in der Kunſt, Baurat Röſch, Karlsruhe. Freitag, 13. Oktober, vormittags: Die Er⸗ ziehung des Volkes zur Nation, Miniſterialrat Univerſitätsprofeſſor Dr. Fehrle, Karlsruhe; abends: Geſelliges Zuſammenſein. Samstag, 14. Oktober, vormittags: Volk als Aufgabe, Privatdozent Dr. H. D. Wend⸗ land, Heidelberg. Italieniſcher Dank an den badiſchen Gaubetriebszellenleiter Karlsruhe, 6. Okt. Die deutſch⸗italieniſche Freundſchaft fand bekanntlich einen beſonderen Ausdruck in der Reiſe des ehemaligen italieni⸗ ſchen Korporationsminiſters Exzellenz Bottai durch Deutſchland, wobei auch Baden beſucht wurde. Die Eindrücke, die Exz. Bottai in Ba⸗ den empfing, waren beſonders ſtark. In einem Schreiben dankt Exz. Bottai herzlich dem badi⸗ ſchen Gaubetriebszellenleiter Fritz Plattner für die ihm erwieſenen Aufmerkſamkeiten. Zu⸗ gleich richtet er den ehrenden Ruf an unſeren badiſchen Gaubetrieszellenleiter, einen Gegen⸗ beſuch in Italien zum Studium der dort zum Schutz der nationalen Arbeit geſchaffenen Ein⸗ richtungen zu machen. Jüdiſcher Hetzer in Schutzhaft Karlsruhe, 6. Oktober. Auf Veranlaſſung des Geheimen Staatspolizeiamtes wurde der ſattſam bekannte und in 13 Fällen bereits vor⸗ beſtrafte jüdiſche Metzger Sali Kilsheimer aus Königsbach wegen aufhetzender Aeußerun⸗ gen gegen den nationalſozialiſtiſchen Staat und Verbreitung von Greuellügen in Schutzbaſt ge⸗ nommen. Gebietsjungvolkführer Jahn ködlich verunglückt Düſſeldorf, 6. Okt. Auf einer Dienſtfahrt iſt der Gebietsführer des Jungvolk, Otto Jahn tödlich verunglückt. Byrds Expeditionsſchiff in Seenol Wilmington(Nordkarolina), 6. Oktober. (Reuter.) Das Expeditionsſchiff„Dear“ des Konteradmirals Byrd, das Hilfe an⸗ gefordert hat, ſoll auf einer Sandbank in See⸗ not geraten ſein. Das Küſtenwachſchiff„Mo⸗ doc“ iſt zu ſeiner Unterſtützung ausgelaufen. „Dear“ hat am 25. September Boſton verlaſſen mit Beſtimmung zum Südatlantik. Byrd ſelbſt iſt nicht an Bord, er wird erſt mit dem zweiten Expeditionsſchiff abfahren. Vater⸗ und Sohnesmord Lixenried(Bayer. Wald), 6. Okt. Der 64 Jahre alte Gaſtwirt Ruider, der ſich we⸗ gen geiſtiger Störung in ärztlicher Behandlung befand, hat in der vergangenen Nacht ſeinen 24jährigen Sohn durch Meſſerſtiche ge⸗ tötet. Der Sohn gab während des Streites auf den Vater einen Piſtolenſchuß ab, deſſen Folgen der Gaſtwirt erlegen iſt. Die blutige Auseinanderſetzung war dadurch hervorgerufen worden, daß Ruider ſeine Frau mißhandelte und der Sohn der Mutter zu Hilfe kommen wollte. den auch an ſchopferiſchen Krüſden un mem Gebiete der Kunſt reich geſegnet iſt Am folgenden Dag ging eine Erſtaufführung „Es brennt an der Grenze“ von Hans Kieſer über die Bretter. Der 20. September vereinigte die Liebhaber guter Muſik in einem Sonder⸗ konzert badiſcher Tondichter. Am gleichen Tage wurde in einer geſchloſſenen Vorſtellung für die deutſche Bühne die„Hermannsſchlacht“ von Kleiſt gegeben. Am 2Z. September legte die neue Ballett⸗ meiſterin Valeria Kratina in einer Tanz⸗ veranſtaltung des Staatstheaters Zeugnis von ihrem Können ab. In der Feſthalle fand ein Jugendkonzert der Singſchule an der badiſchen Hochſchule für Muſik unter Leitung von Guſtav Etzkorn ſtatt. Auch zwei Freilichtaufführun⸗ gen von Goethes Jugendluſtſpiel„Die Laune des Verliebten“ im Schloßgarten fanden un⸗ geteilten Beifall. Am Freitag, den 22. September eröffnete Reichsſtatthalter Robert Wagner die Land⸗ wirtſchaftliche Ausſtellung auf dem Schmieder⸗ platz unter dem Motto:„Der Bauer im Grenz⸗ land Baden“, die vom 22. bis 26. September dauerte, veranſtaltet von der badiſchen Bauern⸗ kammer, ſowie dem Finanz⸗ und Wirtſchafts⸗ miniſterium. Dieſe Kundgebung mit all ihren Sonderſchauen machte den Veranſtaltern, Lan⸗ desbauernführer Huber und Ausſteliungslei⸗ ter Dr. Heil alle Ehre. 2 Allmählich näherte ſich die Kundgebung ihrem Höhepunkt. Der 23. Sept. ſah eine Ta⸗ gung der Kommunalpolitiler der NSDaAp und die große Bauernkundgebung mit Anſprache von Staatsrat Meinberg und Landesbauern⸗ führer Huber. Abends vereinigte ſich die ganze Stadt und all die zahlreichen Fremden, die teils von weither zum Abſchluß der größ⸗ ten badiſchen Veranſtaltung gekommen waren, zu einem einzigartigen Volksfeſt rings um das feſtlich beleuchtete Schloß. In der Frühe des Sonntags dröhnten dann die Straßen vom Marſchtritt der braunen Ba⸗ taillone und dem Geknatter von 4000 Motor⸗ fahrzeugen des NSKs, brach ſich an den Häu⸗ ſerwänden fröhlicher Geſang. Es war der 24. September, der Tag des Gau⸗Appells, des erſten Gautages nach ſiegreich beendeter Schlacht. Tauſende waren gekommen und als Stabsleiter Röhm um 11 Uhr die Ankunft der Regierung durch Fanfaren künden ließ, da wogte vor ihm ein einziges braunes Meer. Zu 150 000 Menſchen konnte der Führer Badens, Gauleiter und Reichsſtatthalter Robert Wagner, ſprechen. Und all die Men⸗ ſchen waren erſchüttert, als auf den Auf⸗ ruf an die für die Bewegung Gefallenen durch Brigadeführer Wagen bauer ein einſtimmiges„Hier“ der geſamten SaA er⸗ tönte. Sie waren im Geiſt in den braunen Reihen und jeder ſpürte die Weihe dieſer Minute. Dann richtete Staatsrat Dr. Ley, der Füh⸗ rer der deutſchen Arbeitsfront, ſeinen Appell an die Welt, dem neuen Deutſchland, das von aufrichtigem Friedenswillen getragen ſei, die Achtung und die Ehre zu gönnen, die es ver⸗ langen könne und müſſe. Begeiſterung flammte auf, als die alte Garde durch den Reichsſtatthalter mit dem goldenen Ehrenzeichen geſchmückt, dem endloſen Zuge voranmarſchierte, der die Teilnehmer zurück⸗ brachte nach der Stadt, wo am Lorettoplatz der Reichsſtatthalter, der Staatsrat Dr. Ley und die übrigen Mitglieder der Regierung den Vorbeimarſch abnahmen. Ein gewaltiger Ab⸗ ſchluß der rieſigen Kundgebung des Grenz⸗ landes Baden. 1 Zuſammenfaſſend kann wohl ohne Uebertrei⸗ bung geſagt werden, daß die erſte nationalſozia⸗ liſtiſche Grenzlandkundgebung dank der hervor⸗ ragenden Organiſation und der erſtklaſſigen Darbietungen auf allen Gebieten für das Land Baden ein großer Erfolg war. Ganz Deutſch⸗ land iſt auf die Not dieſer Grenzmark aufmerk⸗ ſam geworden, wie ſeinerzeit auf die Not der Oſtmark. Es iſt aufmerkſam geworden auf die große Leiſtungsfähigkeit und Vielſeitigkeit der badiſchen Induſtrie, der badiſchen Kunſt und des badiſchen Handwerks. Nicht zuletzt hat der badiſche Bauer bei dieſer Grenzlandkundge⸗ bung ſeine hohe Kultur bewieſen und wird daraus, ſo hoffen wir, erhöhten Nutzen ziehen können. Für die Struktur des Landes Baden hat dieſe Grenzlandkundgebung darüber hinaus noch eines ergeben, daß Karlsruhe, die Landes⸗ hauptſtadt trotz der berühmten und in ihrer Art vollendeten großen Zentralen wie Freiburg und Mannheim nicht nur als Regierungsſitz, ſondern auch durch ſeinen Unternehmungsgeiſt und ſein vielſeitiges Gepräge tatſächlich durch ſeine Leiſtungen den Ehrentitel Landes⸗ hauptſtadt auch wirklich verdient. Dank all den Vielen, die zu dieſem großen Erfolg durch ihre Opfer und Mühen beigetra⸗ gen haben, dank insbeſondere auch dem Schirm⸗ herrn und Urheber dieſer großen Grenzland⸗ kundgebung, dim Reichsſtatthalter und Gauleiter Robert Wagner Möge dieſe wohlgelungene Veranſtaltung des Gaues Baden das Zeichen dafür ſein, daß wir einem raſchen und nachhaltigen Aufſtieg ent⸗ gegengehen. —————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————— ———————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————̃̃ð̃ðBᷓ⁵[⁰ͥtᷣQ³33ððð;;ðł———————————————————————————————————————————— ———— e Jahrgang 3. Nr. 258. Seite 6 „Hakenkreuzbanner“ Samstag, 7. Oltober 1988 Gedenktage 1794 Der Dichter Wilhelm Müller in Deſſau geb.(geſt. 1827). 1839 8 Knecht, Weihbiſchof und chulmann, in Bruchſal geb.(geſt. 1921 in Freiburg). 1841 König Nikolaus I. von Montenegro in Njeguſch geb.(geſt. 1921). 1847 Der Afrikareiſende Emil Holub in Holitz geb.(geſt. 1902). 1849 Der Dichter Edgar Allan Poe in Balti⸗ more geſt.(geb. 1809). 1862 Der Schriftſteller Otto Ernſt in Ottenſen geb.(geſt. 1926). Sonnenaufgang.35 Uhr, Sonnenuntergang 17.57 ühr— Mondaufgang 18.14 Uhr Monduntergang 10.54 Uhr Tageslänge 11 Stunden 22 Minuten Was alles geſchehen iſt Verkehrsunfall mit Todesfolge. An der Kreuzung Schwetzinger⸗ und Heinrich⸗ Lanz⸗Straße ſtieß in den Abendſtunden ein Mo⸗ torradfahrer, der nach Zeugenausſagen die „Kreuzung übermäßig ſchnell überquerte, mit einem Perſonenkraftwagen zuſammen. Der Motorradfahrer wurde erheblich verletzt in das Städt. Krankenhaus eingeliefert, wo er noch in der Nacht verſtarb. Motorrad gegen Lieferwagen. An der Straßenkreuzung G 3— H4 ſtieß ein Kraftradfahrer mit einem Lieferwagen zu⸗ ſammen. Der Motorradfahrer, ein 32 Jahre alter Fiſcher, wurde auf die Straße geſchleudert und trug einen Bluterguß im Knie und eine Nierenprellung davon. Das Kraftrad wurde ſtark beſchädigt. Durch das Glasdach geſtürzt. In der Altſtadt brach eine 35 Jahre alte Frau durch das Glasdach einer Werkſtatt, von welchem ſie ihre Katze holen wollte. Hierbei hat ſie eine größere Verletzung am linken Unter⸗ arm davongetragen. Sie wurde mit dem Sani⸗ ——2 in das Allgemeine Krankenhaus ver⸗ bracht. Ausgerutſcht Auf dem Speckweg rutſchte eine 53 Jahre alte — 4+. aus und kam zu Fall. Hierbei verrenkte gſie ſich den Fuß derart, daß ſie nicht mehr ſiehen „lonnte. Sie wurde mit Hilfe von Paſſanten nnach Hauſe gebracht. Geſchwindigkeitskontrolle Bei einer auf der Neckarauerſtraße vorgenom⸗ menen Verkehrskontrolle gelangten ſieben Füh⸗ rer von Laſtkraftwagen zur Anzeige, weil ſie die zuläſſige Geſchwindigkeit überſchritten haben. Schutzhaft Fünf Perſonen wurden aus verſchiedenen po⸗ litiſchen Gründen in Schutzhaft genommen. Perſonenſtandsaufnahme. Am 10. Oktober findet die diesjährige Perſonenſtandsaufnahme für Steuerzwecke ſtatt. In Verbindung damit wird eine Zählung der leerſtehenden Wohnun⸗ gen und Geſchäftsräumen durchgeführt.(Wir verweiſen auf unſere heutige Anzeigel) Iſt der Menſch frei? Iſt der Menſch frei? Kann er ein anderer, ein neuer werden? In jedem Menſchen lebt etwas, das entwic⸗ lungsfähig und entwicklungswürdig iſt, ein Urbild gewiſſermaßen ſeines Selbſt.—„ſen Keim feſt und treu im Kampfe gegen die ver⸗ flachenden Mächte des Lebens zu entwickeln. ihn durch unbeirrte Arbeit an uns ſelbſt ſeiner Beſtimmung und Reife entgegenzuführen, iſt die uns vorgezeichnete Aufgabe. Wohl können wir uns nicht ändern, aber wir können uns ent⸗ wickeln, uns ſtrebend bemühen unſerem Ziele näher zu kommen, das Bild, das in uns lebt und webt, zu verwirklichen ſuchen, kurz:„wer⸗ den, die wir ſind!“ Vorbedingung dazu iſt, daß wir uns ſelbſt lieben. Nicht in dem Sinne einer armen Selbſt⸗ ſucht, auch nicht in dem Sinne eines bis zum Ueberdruß gehätſchelten Perſönlichleitskultus, ſondern in dem Sinne des wahren Perſönlich⸗ keitsideals, d. h. der unentwegten Treue gegen uns ſelbſt. Wer nicht in die Lüge hineingeführt werden will, muß in erſter Linie treu im Ver⸗ halten gegen ſich ſelbſt ſein. Es kommt ja gar nicht ſo ſehr darauf an, dies oder jenes mit aller Kraft zu wollen, was man unbedingt wollen muß, weil man nun ein⸗ mal jo iſt, wer man iſt und nicht anders ſein kann. Wilhelm von Humbodt ſagte ſo richtig: „Der wahre Zweck des Menſchen iſt die höchſte und proportionierlichſte Bildung ſeiner Kräfte zu einem Ganzen.“ Ja, zum Ganzen zu ſtreben, all unſer Kön⸗ nen und Wollen der großen Aufgabe des Gan⸗ Es war ein gewaltiges, erhebendes Bekennt⸗ nis des ganzen deutſchen Volkes zum Nähr⸗ ſtand. Dieſe Ehrung des deutſchen Bauern durch das ganze Volk mußte dem Landmann doch das Herz höher ſchlagen laſſen; und ſo ſtrahlte auf den ſonnengebräunten Geſichtern auch wirklich die Freude, und aus den Augen blitzte der Stolz. So war es in Schriesheim. So war es im ganzen Lande, im ganzen Reich.— Einen Bauer ſah ich, an den Pfoſten der Stalltüre gelehnt, in blendendweißen Hemds⸗ ärmeln, eine alte halblange Pfeife im Mund⸗ winkel, die Augen in der heute ſcheinbar feſt⸗ licher ſtrahlenden Sonne zugekniffen. Auf ſei⸗ nem Geſicht lag ein beſonderer Friede. Er hatte den treuen Wächter ſeines Hofes von der Kette gemacht, und dieſer wußte vor Freude garnicht wie ſtürmiſch er mit dem Schwanz wedeln und wie oft er noch an ſeinem Herrn in die Höhe ſpringen ſollte! Ein paar kleine, ſehr ſaubere roſafarbene Schweinchen jagten übermütig im Hofe herum; die Hühner nahmen Reißaus vor dieſen ungeſtümen, wuſſeligen Geſellen, wäh⸗ rend die Enten nur das Kreuz einzogen und den Kopf etwas mißtrauiſch umwandten. Der Bauer grüßte mit ſtummem Kopfnicken und friedlichem Der Dank an das Tier Lächeln ohne ſich aus ſeiner ſtoiſchen Ruhe bringen zu laſſen. Dann drehte er langſam den Kopf nach dem Stall, wie wenn er ein ver⸗ dächtiges Geräuſch vernommen. Langſamen Schrittes ging er hinein und tätſchelte laut hör⸗ bar ſeine beiden Pferde und ſtrich mit beſon⸗ derem Behagen über das feſttäglich glänzende braune Fell. Ich trat unter die Tür und werde gleich von einer erſtaunt guckenden Kuh als Fremdling mit einem gemütlichen Brummen angemeldet oder begrüßt. Der Bauer aber lehnte ſich an ſeinen Fuchs, den Kopf in die Hand und den Ellbogen auf das Tier geſtützt; mit der andern Hand die Pfeife aus dem Mund neh⸗ mend, frug er: Sie ſind von Mannheim?— Ja!— 0 Ich wollte dieſe feierliche Ruhe nicht durch Plaudern ſtören und ſchwieg wieder. Ich wußte was den guten Mann ſo verklärte. Es war ſein Dank am Erntedankfeſt an das Tier, den treuen, unermüdlichen Helfer bei all ſeiner Arbeit das ganze Jahr hindurch. Wir wollen den Dank an die treuen Mit⸗ helfer, ohne die der Landmann undenkbar wäre, nicht vergeſſen. Wohltätigkeitsveranſtaltung für Oeſchelbronn im Friedrichspark Im Friedrichspark veranſtalteten die Zaaß ſchaft Artiſten, der neue deutſche Theaterbund und die Standartenkapelle Mannheim gemein⸗ ſam einen Bunten Abend zugunſten der Brandgeſchädigten in Oeſchelbronn, der einen eradezu erbärmlichen Beſuch aufzuweiſen Fan Als Anſager fungierte der bekannte annheimer Humoriſt Rudi Frank, der auch ſonſt einige humoriſtiſche Sachen bot. Die Mannheimer Nachtigall, Kunſtpfeifer Arthur Orlop, pfiff mit Muſikbegleitung den„Dichter und Bauer“. Die Vortragskünſtlerin Lene Kamuf brachte wirkungsvoll zwei Gedichte, während die jugendliche Tänzerin Ottilie Wei⸗ delich mit viel Anmut und Grazie einen Wal⸗ zer und Marſch tanzte; auch Elſe Zettler ſei nicht vergeſſen. Operetten⸗Soubrette Elſe Ernſt wartete mit einem Operettenlied auf. Inter⸗ eſſant waren die 3 Welton mit ihren moder⸗ nen Kraftakten, nicht minder die 3 Raleigh als Parterre⸗Akrobaten. Sehr gewandt wußte Artiſt Ottilon mit allen möglichen Gegenſtän⸗ den zu jonglieren; auch der komiſche Jongleur⸗ Akt der Truppe Solton Gerty war wirkungs⸗ voll. Beachtliche Leiſtungen zeigte der phäno⸗ menale Kraftjongleur Ollini, der den gewal⸗ tigen Kraftakt vollbrachte, 240 Pfund an einer Stange von 65 Millimeter Durchmeſſer zwei⸗ und einarmig zu ſtemmen. Reich an Komik waren die Darbietungen des Fahrkünſtlers Benzinger und Partnerin mit ihrem komiſchen Motorrad. Den muſilaliſchen Teil beſtritt das Streichorcheſter der tandartenkapelle Homann⸗ Webau, das ſich, wie immer, ausgezeichnet be⸗ währte. Es wäre zu wünſchen, daß man das Streichorcheſter auch einmal mit einem eigenen Konzert zu hören bekäme. Die Klavierbeglei⸗ tung zu den einzelnen Darbietungen hatte Otto Homann⸗Webau übernommen. Ange⸗ bracht iſt es auch, daß eine deutſche Frau bei einem Wohltätigkeitskonzert das Rauchen un⸗ terläßt; dieſes einer deutſchen Frau unwür⸗ dige Laſter muß langſam gänzlich aus deut⸗ ſchen Gaſtſtätten verſchwinden. Ein flotter Schlußmarſch beendete die Darbietungen die⸗ ſes Wohltätigleitsabends, dem wir einen beſ⸗ ſeren Beſuch gewünſcht hätten. H. Sch. Erſte offene Singſtunde! An der Türe ſaß ein Hitlerjunge und ver⸗ kaufte ein kleines Blättchen mit Liedertexten und Noten für 15 Pfennig. Darauf ſtand: „Stände ſingen ihre Lieder“. Im Saal hatte man zuerſt den Eindruck wie bei einem üblichen Konzert. Auf dem Podium ſaß ein kleines Streichorcheſter von der Moll⸗ realſchule, dahinter der Chor des Singkreiſes. Der Abend begann auch mit einer Darbietung des Orcheſters. Dann aber wandte ſich der Lei⸗ ter der Singſtunde, Muſtkehrer H. Pfautz, zu den bisherigen Zuhörern. In kurzen Worten wies er auf den Sinn ſeiner Arbeit hin. Es gelte jetzt, den politiſch erkämpften Staat nicht nur äußerlich zu ſichern, ſondern auch innerlich zu feſtigen. Zu dieſer innerlichen Feſtigung kann jeder auch dadurch beitragen, wenn er bei Hlealeh: MANNALIIEINA Ein diebiſcher Jude Der Zigarren⸗Jude Stock ſtiehlt das HB. Was die Nazis ſchreiben, muß der Jude Stock vom Zigarenhaus im Börſenbau unbe⸗ dingt wiſſen, aber warum ſoll man denn das Hatenkreuzbanner kauſen und einen armen Zei⸗ tungsverkäufer etwas verdienen laſſen, wenn man durch Diebſtahl viel billiger in ihren Be⸗ ſitz kommen kann? Der Jude klaute ſich die Zeitung, die unſer Zeitungsträger für die Börſe abzulieſern hat. Er klaute ſie ſich ſo lange, bis der„vornehme“ Vertreter ſeiner Raſſe erwiſcht und der Polizei übergeben wurde. Nun wird ja dem Herrn Zeit gegeben, in Muße ſich in die Zeitung zu vertiefen, wir raten ihm allerdings nicht das HB., ſondern lieber die Zeitung zu leſen. n ſich, in ſeiner Familie, in ſeiner Gemeinſchaft wieder unſere Vollslieder neu belebt. Den wichtigſten Platz unter dieſen Gütern nimmt immer das deutſche Volkslied ein. Die offenen Singſtunden ſollen der Geſamtheit des Volkes wieder zu einem Schatz einfacher Lieder ver⸗ helfen. Und nun begann die eigentliche Singſtunde. Am Schluß der Anrede des Leiters erhob ſich die ganze Verſammlung und ſang als erſtes gemeinſam das Lied:„Volk ans Gewehr“. Nach⸗ dem ſo ſchnell der Anfang gemacht war, ver⸗ urſachten die darauf folgenden Lieder keine all⸗ zugroßen Schwierigkeiten mehr.„Stände ſingen ihre Lieder“ war das Motto dieſer erſten Sing⸗ ſtunde und einfache Lieder der einzelnen Stände wurden leicht gelernt und mit großer Freude geſungen. Zuerſt das nicht ganz unbekannte Bergmannslied„Glückauf“, dann ein kleines lockeres Schäferliedchen. Großen Spaß machte allen das Lied vom„Bergſchen Fuhrmann“, die Singgemeinde dichtete ſelbſt mehrere Stro⸗ phen und das Peitſchenknallen am Schluß jede Strophe klang immer echter. Ein kurzes Zwiſchenſpiel des Orcheſters un⸗ terbrach den gemeinſamen Geſang. Der zweite Teil begann mit dem Reiterlied„Wohlauf Kameraden“. Kurz klang die luſtige Melodie eines Maurergeſellenliedes auf, die Oboe ſpielte. Die Weiſe eines alemanniſchen Wächterrufes, dann trällerten wir den Kinderreim„Heidide⸗ litt, Marie iſt fleißig“ aus Nieder⸗Oeſterreich und ſchloſſen den Abend mit dem Feierabend⸗ iſpruch und dem Glockenkanon. Freudig bewegt und angeregt ging man aus⸗ einander und wird ſicherlich mit vielen neu⸗ geworbenen Freunden zur nächſten Singſtunde wieder kommen. Suchen Sie ein unlverſal⸗Poliermittel, das Sie gleichzeitig für Möbel, Türen, Marmorbänke, Schuhe uſw. verwenden können? Dann nehmen Sie Per⸗ wachs, es gibt einen ganz hervorragenden Glanz und zeigt keine Finger⸗Abdrücke. Außerdem iſt Perwachs die ideale Polier⸗Creme für jeden Fußboden mit dem beſonderen Vorzug: ſchönſter Hochglanz— leine Glütte. Ausrutſchen auf mit Perwachs gebohnerten Fußböden iſt normalerweiſe ausgeſchloſſen. Perwachs iſt außerordentlich ergiebig und ſparſam. Es reicht viel weiter, iſt alſo weſentlich billiger. Perwachs muß ſtets hauchdünn aufgetragen und nach dem Auf⸗ tragen ſofort poliert werden. zen zu weihen, der Sache zu dienen und nicht uns ſelber, das iſt die heilige Pflicht dieſer Tage. Niemand braucht zu fragen, wie er es am beſten tun lann, welche beſonderen Auf⸗ wendungen und Leiſtungen er dazu benötige. Ein jeder ſeiner Art und ſeinem Charakter ge⸗ mäß, ein jeder in dem ihm zugewieſenen Kreiſe. Ihn auszufüllen mit der Liebe zu dem, was uns aufgetragen, das iſt alles. Schließlich heißt Charakter haben, nichts anders, als dem Aus⸗ druck geben, deſſen man ſich fähig fühlt, nichts anderes wollen und wünſchen. Etwas tun, das einem nicht gemäß iſt, rächt ſich immer auf irgend eine Weiſe. Langſam nähern wir uns der Löſung der aufgeworfenen Urfrage. Wir ſind frei, und wir ſind zugleich notwendig— das iſt wohl das Geheimnis unſeres Menſchſeins. Und dies Bewußtſein ſeiner Freiheit und Notwendigkeit zugleich muß der ſittliche Menſch unentwegt in ſich tragen. Dann wird er wiſſen, daß er ſich nicht willkürlich ändern, wohl aber die in ihn gelegten Keime und Anlagen harmoniſch zu im⸗ mer größerer Güte und Vollkommenheit entwik⸗ keln und ſo werden kann, was er iſt. Die Grenzen zwiſchen Notwendigkeit und Freiheit ſind alſo fließende, weil wir uns innerhalb der uns zugezogenen Richtlinien wandeln können, weil wir ganz neu werden können, obgleich wir die Alten bleiben. Und das iſt die Größe des Menſchſeins. An der Kraft und Möglichkeit einer harmoniſchen Aus⸗ bildung unſerer Perſönlichkeit wird uns keine Gebundenheit unſeres Wollens hindern. In dieſem Sinne ſagte ein Großer einmal:„Unſer Leben iſt von Notwendigteit umzirkelt, und doch liegt des Lebens wahre Bedeutung in dem Ge⸗ winn der Freiheit, der Kraft des eigenen Wil⸗ lens.“ Und weil des Menſchen Taten und Gedan⸗ ken mit unwiderſtehlicher Notwendigkeit aus ſeiner inneren Welt, ſeinem Mikrokosmus geboren werden iſt es ſo dringend nötig, daß in früheſter vor⸗ und nachgeburtlicher Er⸗ ziehung, die in uns gelegten Kräfte gepflegt und entwickelt werden, damit ſie in den ent⸗ ſcheidenden Stunden die Prüfung beſtehen. Nur ſolange der Menſch ſich entwickelt, hat er ein Recht zu leben. Hört die Entwicklung aber auf, ſo iſt ſein Leben verwirkt. Stillſtehen iſt gleichbedeutend mit Rückwärtsgehen, weil das Leben zu gewaltſam vorwärts eilt. Selbſtzucht — in dieſem Wort iſt unſere ſittliche Aufgabe kurz und llar gezeichnet: Ausbildung unſerer Perſönlichteit in der Verleugnung kleinlicher Eitelkeit und Selbſtzucht, freudige Hingabe an die große Sache, deren Diener und Glied der einzelne iſt. Nur ſo können wir unſeren Le⸗ benszweck im Weltganzen und inmitten der heiß pulſierenden Gegenwart erfüllen. Und was vom einzelnen gilt, gilt ebenſo von der Geſamtheit, von unſerem deutſchen Vater⸗ lande. Unſere Feinde hofften einſt, das ihnen unbequeme Deutſchtum, unſeres ureigenſten Weſens Kern und Kraft, ausrotten und vom Erdboden vertilgen zu können. Zum Teil ſind ſie ſchon aus dieſem Wahne geweckt, zum Teil werden ſie noch unſanft daraus geweckt werden, wenn ſie erkennen müſſen, daß dieſes Deutſch⸗ tum immer ſtärker und gefeſtigter wird. Und dies wird es werden, weil wir nicht irre werden an dem echten und guten Kerne des deutſchen Weſens, weil wir erkannt haben, daß Not und Leid der Wecker zu unſeres Weſens eigenſter Art war und darum wiſſen, daß alles Furcht⸗ bare, das unſer Volk durchgemacht, ſein Großes und Gutes gehabt hat. Denn die ſchweren Schickſale haben es nicht verändert, aber ge⸗ läutert, haben die Schlacken hinweggenommen und es zurückgeführt zu dem einfachen und ſchlichten Geiſt, zu der Anſpruchsloſigkeit und Ehrhaftigkeit unſerer Väter L. S. E. Die Siirag Das Heimatblatt des badiſchen Rund⸗ funkhörers. Meiſtgeleſene Rundfunk⸗ zeitung in Baden und der Pfalz. Umfang 40 Seiten. Reſtellungen beim Sürag⸗Verla⸗ Offenburg i.., bei der Verlags⸗Ans⸗ lieferungsſtelle Mannheim K 1, 19, oder bei der Poſt. Preis nur lõ Pfennig der Städtiſchen Sparkaſſe, Konto Nr. 3386 einbezahlk werden. gegen Hunger uni Hälte Dein Onfer! Spenden nimmt die greisgeſchäftsſielle der NS-Volkswohlfahrt in B 1 10 an. Spenden können auch bei 4 27 348. S Abgan Schlept Anku Schlep! Fahrze fähne Auf 198˙347 Auf 49 153 Auf 8 547 Der von He Rhein Tonner Auf 5 Loka An richtsm Zehn⸗ Zehn⸗2 Zehn⸗ wurder Speiſe zon in onnte Entwie der eig erfüllte angeſet Friedr auptl üd a vergeſſ den.— lung i bis 24 dem V Rathar ſelbſt prüft der Ar großer bei der 10 Uh abgege ſtellun⸗ 16 Ul —— Jilm Schaul Wi Der Erde, hafteſte bereits entdeck. von 5 Pizz Zeiten —— Jahrhi Vetter liche C —— idame Höhe. wird v Mifttell nannt. bricht Man und he in den länge l bewäſſ⸗ gen tr über 2 bhar ur der R gebiete ſeinen ſind zi bergen ethnog ſeit la Zahl d ditione verſuch Männe ſind v chernde ſchlung Ande H8. er Jude mu unbe⸗ enn das men Zei⸗ n, wenn hren Be⸗ ſich die für die ſich ſo er ſeiner n wurde. in Muße aten ihm zeber die neinſchaft bt. Den n nimmt e offenen 5 Volles eder ver⸗ ngſtunde. rhob ſich uls erſtes “. 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Der Rheinpegel bewegte ſich zwiſchen 218 und 320 Zentimeter und der des Neckars zwiſchen 203 und 306 Zentimeter. Die Zahl der ſtillge⸗ legten Schiffe hat ſich weiter verringert und betrug am Monatsende noch 7 mit einer Trag⸗ fähigkeit von 6539 Tonnen. Der Geſamtumſchlag betrug im Berichts⸗ monat 40658 4 Tonnen(im Vorjahr 364 781 Tonnen), gegenüber dem Vormonat 86 760 Ton⸗ nen weniger. 3 Rheinverlehr: Ankunft: Fahrzeuge mit eigener Triebtraft 348, Schleppkähne 793 mit 32983, onnen.— Abgang: Fahrzeuge mit eigener Triebkraft 345, Schlepptähne 787 mit 64 756 Tonnen. Neckarverkehr: Ankunft: Fahrzeuge mit eigener Triebkraft 2, Schleprtähne 83 mit 6210 Tonnen.— Abgang: Fahrzeuge mit eigener Triebkraft 2, Schlepp⸗ lähne 85 mit 5781 Tonnen. Auf den Handelshafen entfallen: Ankunft 198347 Tonnen; Abgang 56 292 Tonnen. Auf den Induſtriehafen entfallen: Ankunft 49 153 Tonnen; Abgang 10 804 Tonnen. Auf den Rheinauhafen entfallen: Ankunft 88 547 Tonnen; Abgang 3441 Tonnen. Der in obigen Zahlen enthaltene Umſchlag von Hauptſchiff zu Hauptſchiff beträgt: auf dem Rhein 21 661 Tonnen; auf dem Neckar 10 331 Tonnen. Auf dem Neckar ſind 20 Fernſchleppzüge und 5 Lokalſchleppzüge abgegangen. An Güterwagen wurden während des Be⸗ richtsmonats geſtellt: Im Handelshafen 10 101 Zehn⸗Tonnen⸗Wagen; im Induſtriehafen 7043 Zehn⸗Tonnen⸗Wagen; im Rheinauhafen 9195 Zehn⸗Tonnen⸗Wagen. Pilzwanderung— Pilzberatung— Pilzausſtellung An der Pilzwanderung in den Waldpark, die am Donnerstag ſtattfand, nahmen gegen 50 Perſonen teil. In dem Gelände zwiſchen Nel⸗ karau und Waldpark wurden zunächſt einige Schuttplätze mit den ſchönen, walzenförmigen Schopftintenpilzen aufgeſucht, die jung eßbar und ſchmackhaft ſind, ſpäter ganz in Tinte zer⸗ laufen. Dann ging es über den Franzoſenweg nach der Reißinſel, wo Champignons und Hallimaſche ſowie manche andere intereſſanten aber meiſt ungenießbaren Pilzarten gefunden wurden. Der Hallimaſch, ein vorzüglicher Speiſepilz, auf deſſen Maſſenvorkommen zur⸗ jon im Odenwald ſchon hingewieſen wurde, onnte am natürlichen Standort in allen ſeinen Entwicklungsformen gezeigt werden, womit der eigentliche Zweck piefer Pilzwanderung ſich erfülte.— Heute wird eine neue Wanderun angeſetzt. Treffpunkt iſt wieder am Bahnhof Friedrichsfeld⸗Süd um 14.30 Uhr.(Mannheim⸗ auptbahnhof ab 14.11 Uhr, Friedrichsfeld⸗ üd an 14.21 Uhr). Körbe und Meſſer nicht vergeſſen! Fahrräder können eingeſtellt wer⸗ den.— Während der Dauer der Pilzausſtel⸗ lung im Saal des Alten Rathauſes vom 11. bis 24. Oktober entfällt die ereen dem Wochenmarkt unter dem Turm des Alten Rathauſes. Dafür werden in der Ausſtellung ſelbſt ſtets Pilze auf ihre Brauchbarkeit ge⸗ prüft und durchgeſehen werden. Die Leitung der Ausſtellung iſt dankbar für die Lieferung großer oder intereſſanter Schauſtücke, die noch bei der Pilzberatung am Dienstag von 9 bis 10 Uhr oder ſpäter in der Ausſtellung ſelbſt abgegeben werden können. Eröffnung der Aus⸗ —— am Mittwoch, 11. Oktober, 2 5*„ ——————————————————————————————— Jilm Schauburg: Wunder des Amazonenſtromes Von Dr. Paul Thieme Der Amazonenſtrom, der größte Strom der Erde, iſt bis heute in vieler Hinſicht der rätſel⸗ hafteſte aller Erdenflüſſe geblieben, obgleich er bereits 1499 von dem Portugieſen Pinzon entdeckt und zum erſten Male 1540 bis 1541 von Francisco Orellana, dem Gefährten Pizzaros, befahren wurde. In ſpäteren Zeiten haben ſich Condamine, der große franzöſiſche Gelehrte, und im vergangenen Jahrhundert Prinz Adalbert von reußen, Vetter Kaiſer Wilhelms., um ſeine gründ⸗ liche Erforſchung verdient gemacht. Der Ama⸗ onas entſtrömt dem See Lauricocha auf den füvamerikaniſchen Tafel⸗Anden in 3653 Meter Höhe. Sein 700 Kilometer langer Oberlauf wird von den Eingeborenen Tunguragua, ſein Miftellauf bis nach Tabatinga Maranon ge⸗ nannt. Ueber die majeſtätiſchen Mayaſi⸗Fälle bricht er 13 Meter tief durch das Felſentor von Manferiche in die ſüdamerikaniſche Ebene und heißt von da bis zu ſeiner Einmündung in den Atlantik„Amazonas“. Seine Geſamt⸗ länge beträgt 5770 Kilometer. Auf dieſem Wege bewäſſert er 7337 000 Quadratkilometer üppi⸗ gen tropiſchen Urwaldgebietes und empfängt über 200 Nebenflüſſe, von denen hundert ſchiff⸗ bar und ſechs größer, länger, gewaltiger als der Rhein ſind. Die unermeßlichen Urwald⸗ gebiete, die den Fluß auf beiden Ufern von feinen Quellen bis zur Mündung begleiten, ſind zum größten Teil noch unerforſcht und bergen noch viele Geheimniſſe. Sie halten die ethnographiſche und geographiſche Wiſſenſchaft ſeit langem in Bann, und unzählig faſt iſt die Zahl der Gelehrten, die allein oder mit Expe⸗ ditionen an den Rätſeln des Amazonas ſich verfucht haben. Viele dieſer wagemutigen Männer ſind nicht zurückgekehrt, ihre Spuren ſind verweht, vom unheimlich drängend wu⸗ chernden Urwald auf ewig zugedeckt, ver⸗ ſchlungen. 8 Andere, glücklichere, die die„grüne Hölle“, Aus dem Gerichtsſaal Juhälter zur„Ehe“ unterwegs Bei Jakob E. hat es nicht ganz zur voll⸗ kommenen Ehe gereicht. Was dazu fehlte, hatte als Urſache etwas, was zu viel war. Nämlich eine abnorme Anlage dieſes Menſchen. Eine krankhafte Veranlagung mag E. aus der Ehe heraus in die verworrene Welt der Dirnen ge⸗ führt haben. Gut leben ließ ſichs dabei; wenn auch der Angeklagte die Summe beſtreitet, die ſeine„Verfloſſene“ ihm gegeben haben will, ſo iſt auch die von ihm zugeſtandene Summe recht erklecklich. Wegen zweier Fälle der Zuhälterei iſt E. an⸗ geklagt. Eine einſchlägige Vorſtrafe von ſechs Monaten liegt neben anderen einige Jahre zu⸗ rück. Seit längerem hat der Angeklagte nun ein neues Verhältnis mit einer Dirne, mit der er verlobt iſt. Das iſt zwar nichts Seltenes und gibt zu Hoffnungen keinerlei Anlaß, aber E. und ſeine Braut haben diesmal„Beweisſtücke“. Sie haben Dinge angeſchafft, wie ſie zu einem Haushalt gehören. Das verhindert eine An⸗ klage wegen Zuhälterei in dieſem Fall. Opti⸗ miſten mögen geneigt ſein zu bedauern und zu ſagen: Wenn die Ehe jetzt zuſtande gekommen wäre, dann... Doch in dieſen Fällen pflegen die Peſſimiſten recht zu behalten, die ſagen werden: Richtig, die Ebe wäre zuſtande ge⸗ kommen; es iſt ja ſchön, einen Haushalt zu haben, aber wäre durch dieſe äußere Form an der inneren Einſtellung der„Eheleute“, beſon⸗ ders des Ehemannes etwas geändert worden? Und die Peſſimiſten werden recht behalten, nicht weil ſie Peffimiſten ſind, ſondern weil das Le⸗ ben ihnen recht gibt. Das Leben eines Zuhälters führte E. zwei⸗ einhahh Jahre. Da bedarf es einer wirkſamen Abſchreckung, um etwas zu erreichen. Cine Ge⸗ fängnisſtrafe von 2 Jahren 4 Monaten bean⸗ tragte der Staatsanwalt. Das Gericht erkannte auf eine Strafe von 2 Jahren Gefängnis, ab⸗ züglich der Unterſuchungshaft, ſowie auf drei Jahre Ehrverluſt und Ueberweiſung an die Landespolizeibehörde. Unkerſchlagung im Amt In einer Ortſchaft an der Bergſtraße hatte der Polizeiwachtmeiſter H. Luſtbarkeitsſteuer, Hundeſteuer und Wiegegelder einzuziehen und zu betreuen. Da die Abrechnung über die ein⸗ kaſſierten Beträge nicht wöchentlich erfolgte, ſondern am Monatsende, klimperte dem Wacht⸗ meiſter immer viel Geld in der Taſche. Da er ſein Gehalt auch nur tropfenweiſe bekam, lag die Verwendung des fremden Geldes für eigene Zwecke nahe. Dabei braucht böſe Abſicht nicht einmal mitgeſpielt zu haben, denn die fehlen⸗ den Beträge konnten am Monatsende gedeckt werden. Bedenklich ſieht es in einem Falle aus, wo H. 165 RM. Hundeſteuerbeträge zur Einlöſung eines Wechſels verwendete und am Monatsende durch ein Darlehen den Fehlbetrag decken mußte. Hier iſt die Unterſchlagung ſehr offenkundig und muß dem Angeklagten bewußt geweſen ſein. Einem Beamten darf dergleichen nicht paſſieren. Ihn trifft die Strafe doppelt hart, da ſie den Verluſt ſeiner Stellung im Ge⸗ folge hat. H. gab die Art ſeiner Vergehen unumwunden zu und ſuchte nichts zu beſchönigen. Der Staatsanwalt beantragte eine Gefängnisſtrafe von vier Monaten; das Gericht erkannte nahe an die geſetzliche Mindeſtſtrafe auf drei Monate und eine Woche Gefängnis. 4. pekanntmachung Die großen Kufgaben, die uns in Mannheim zur hebung des kulturellen Lebens geſtellt ſind, erfordern die Mitarbeit aller Kräfte. Um in der Kich⸗ tung und im Sinne der nationalſozialiſtiſchen Bewegung zu arbeiten und die einheitliche Durchführung und Löſung unſerer kulturellen Aufgaben zu gewährleiſten, werden die geſamten Krbeiten durch den Kampfbund für Deutſche Kultur geleitet. Klle veranſtaltungen hultureller Art ſind bei der Geſchäftsſtelle des Hampfbundes für Deutſche Kultur, Hanſahaus, D 1, 7/8, Telephon 20 107, anzumelden und alle programme vor dem Druch vorzulegen. Das kulturelle Eigenleben ſoll in keiner Weiſe geſtört, ſondern durch dieſe Maßnahmen gefördert werden, um gegenſeitige Störungen auszuſchalten. Ueber die Er⸗ faſſung der einzelnen kulturellen Dereinigungen bzw. einer Eingliederung für die gemeinſame Grbeit werden nähere Richtlinien noch herausgegeben. Bereits feſtgelegte, aber noch nicht genehmigte Deranſtaltungen ſind ſofort nachträglich anzumelden. dieſe anordnungen treten mit ſofortiger Wirkung in Kraft. Dr. R. Roth Leiter des Kampfbundes für Deutſche Kultur. Der Reinzugang an Wohnungen betrug im Monat September 1933: 111(Zugang durch Neubau 86, durch Umbau 25). Von den neu geſchaffenen Wohnungen ſind 36 Wohnungen mit—3 Zimmern, 64 Wohnungen mit—6 Zimmern und 11 Wohnungen mit 7 bzw. mehr Zimmern. Es wurden 62 neue Wohngebäude von privaten Bauherrn erſtellt; darunter ſind 55 Kleinhäuſer mit—2 Vollgeſchoſſen und höchſtens 4 Wohnungen. Für 10 Neubauten, die zuſammen 15 Wohnungen ergaben, wurde eine Baukoſtenbeihilfe bewilligt. eeeeeeeeereeeeeeeeeeeee e re e Wir hringen lnnen Helren⸗Halbſchupe in Lackleder braun und schwarz Boncatf Lackleder mit Mattlideinsãtze in la Rahmenarheit 5²³7K in vielen vorzüglich passenden SFormen und pechtvollen Modenen in einer QO.,a2- lität, cie. cer 12.50 Preislage von 11 13 entspricht.-zu ziü die Aus uhrun svor- 2 He. die der Sritz-Qualitär e Carl Fritz& Cie. en is:. R1. 8 Navunsiu, Srelte stiage Die firma Fritz ist Urfeutsch u. erster inserent des Hakenkreuzbhanners — heiterer Abend im Ev. Gemeinde⸗ haus in Waldhof Zu unſerer geſtrigen Voranzeige ſtellen wir feſt, daß die Veranſtaltung am Sonntag, den 8. Okt., abends 19 Uhr, ſtattfindet. Voranzeige! Der Deutſche Mandolinen⸗ und Gitarren⸗ ſpieler⸗Bund e.., Gau Rheinpfalz, veranſtal⸗ tet am Sonntag, 8. Oktober, abends 7 Uhr, in Mannheim⸗Neckarau, Evang. Gemeindehaus, ſein diesjähriges Gau⸗Konzert. —————————— wie das Amazonasgebiet in einem vielbeach⸗ teten Film der Ufa genannt wurde, nicht be⸗ ielt, wußten wunderſame Dinge von unbe⸗ annten primitiven Völkern zu berichten, die tief im Urwald vergraben Eigenleben beſon⸗ derer Art führen. Der belgiſche Marquis von Wavrin, Ethnograph und Geograph von Welt⸗ ruf, hat vier Jahre, von Mitte 1926 bis Juni 1930, im Quellgebiet des Amazonas zuge⸗ bracht. Sein Weg führte ihn von der ſüdameri⸗ kaniſchen Weſtküſte über die Hafenſtadt Ekua⸗ dors, Guayaquil, in die gigantiſche Einöde der andiſchen—————+ vorüber an ver⸗ fallenen Inka⸗Städten mit vielen Sonnen⸗ und Mondtempeln, an die Ufer des weitgedehnten Titicacaſees, dieſem einzigartigen Hochgebirgs⸗ ſee, der Salzwaſſer führt. Unter ungeheuren Fährlichkeiten in das Mittelgebirgsland der völlig unbekannten peruaniſch⸗bolivianiſch⸗bra⸗ ſilianiſchen Grenzbezirke hinabſteigend, drang der kühne Forſcher unter unvorſtellbaren Mü⸗ hen in das Gebiet bisher ſagenhafter India⸗ nerſtämme vor. Die intereſſanteſten Ergebniſſe ſeiner Reiſe gewann Marquis v. Wavrin im Lande der Kopfjäger. Dieſer grauſame Indianerſtamm der Jvahos, dem der Kopf er⸗ ſchlagener Feinde erſtrebenswerteſte Beute dünkt, huldigt dem Glauben, mit dem Haupt eines Gegners alle tüchtigen Eigenſchaften des Beſiegten der eigenen Tüchtigkeit beilegen zu können. Das geradezu romanhaft wild und grauſig anmutende Leben dieſer welt⸗ und zeit⸗ fernen Menſchen hat der Gelehrte im Film feſt⸗ gehalten und mit anderen feſſelnden Szenen aus ſeiner vierjährigen Forſcherarbeit im geheimnisreichen Quellgebiet des größten Stromes der Erde zu einem hinreißend leben⸗ digen, naturgeſchichtlich treuen, feſſelnden Bild vereinigt. Dieſer Film trägt den Titel:„Zu den Kopfjägern durch Inkareich“ und wurde von der Ufa herausgebracht. Schauburg: „Wenn am Sonnkagabend die Dorfmuſik ſpielt“ Ein zweiter Beſuch dieſes Films beſtätigt unſeren erſten Eindruck. Mit gutem Willen iſt Die Ernte wird eingebracht man an die Geſchichte rangegangen, und es iſt manches geglückt. Leider ſcheint der Film mit etwas zu viel Haſt herausgekommen zu ſein, und wir wären leine Nationalſozialiſten, woll⸗ ten wir über die Schwächen hinwegſehen, nur weil er ein Produkt der„gleichgeſchalteten · Filmherſteller iſt. Wir werben im Gegenteil heute ſtrengeren Maßſtab anzulegen haben. Dieſem Film haftet noch eiwas Gezwungenes, Aufgemachtes an. Denn kein vernünftiger Menſch wird die Löſung der Arbeitsloſenfrage, wie ſie dieſer Streifen gibt, ganz für ernſt nehmen. Dieſer närriſche, horoſkopierende, ſchrullenhafte Baron iſt doch eine zu krampf⸗ hafte Erfindung, als daß ſie zum Typ oder zum wirklichen, lebensechten Menſchen werden könnte. Man hat ſich auch mit der Geſtalt der hübſchen, autofahrenden Journaliſtin, die durch ihre Un⸗ ternehmungsluſt die Wirtſchaft ankurbelt, die Sache reichlich leicht gemacht. Wir verkennen den tieferen Sinn in der ſpieleriſchen Hand⸗ lung nicht, und man kann ſich ruhig von dieſer Filmfabel einmal gefangen nehmen laſſen. Ein Reſt von Unausgeglichenheit bleibt zurück, der einmal darin liegt, daß manche Anläſſe gezwun⸗ gen wirlen und daß außerdem die Verſuche, die Natur ſinnvoll in das Geſchehen einzubeziehen, nicht immer hinreichend geglückt ſind. Man hofft damit Stimmungswerte zu ſchaffen und verlennt, daß die Landſchaft als Herzſchlaß eines Films organiſch in den Ereigniſſen ver⸗ wurzelt ſein muß, um wirklich Träger und Element zu ſein. Das mußte geſagt ſein, nicht um der nicht hoch genug einzuſchätzenden, ehrlichen Grund⸗ geſinnung dieſes Films Abbruch zu tun, ſon⸗ dern um den Weg zu wahrer Verinnerlichung ähnlicher Stoffe freizulegen. Tageskalender Samstag, den 7. Oktober: Nationaltheater: Schülervorſtellung:„Luiſe Mil⸗ lerin“, von Friedrich Schiller. Anfang 15 Uhr. — Abends:„Annelieſe von Deſſau“, Ope⸗ rette von Rabert Winterberg. Miete A. Anfang 19.30 Uhr. Roſengarten: Feſtkonzert der„Liederhalle“.— Anfang 20.30 Uhr. Kleinkunſtbühne„Libelle“. 16 Uhr Nachmittags⸗Kaba⸗ rett⸗Stunde. 20.15 Uhr Gaſtſpiel Schichtls Mario⸗ netten und Walter Scholz. Autobus⸗Sonderfahrten ab Paradeplatz: 14.00 Uhr: Zur Weinleſe in die Pfalz mit Kellerei⸗ und Kelter⸗Beſichtigung. Tanz: Kabarett Libelle, Pavillon Kaiſer. Univerſum. 23 Uhr, nochmals Claire Waldoff, die Königin des Humors, mit neuen Vorträgen. Ständige Darbietungen Städt. Schloßmuſeum: 10—13 u. 15—17 Uhr geöffnet. Städt. Kunſthalle: 11—13 und 14—16 Uhr geöffnet. Ausſtellung von Zeichnungen und Aquarellen von W. Sohl und J. Lutz, Mannheim. Mannheimer Kunſtverein, L 1, 1: Ausſtellung:„Die Schwarzwälder“. 10—13 und 15—17 Uhr geöffnet. Stüdt. Bücher⸗ und Leſehalle im Herſchelbad: 10.30 bis 12.00 und 16.00—19.00 Uhr Buchausgabe. 10.30—13 und 16.30—21 Uhr Leſchalle. Zugendbücherei Lameyhaus, k 7, 46: 15—19 Uhr geöffnet. 0 14— e 3 Auch unſere Kleinſten opfern! Wir erhielten dieſer Tage einen entzücken⸗ den Brief unſerer Allerkleinſten aus dem Frö⸗ belſchen⸗Privat⸗Kindergarten, der an das Win⸗ terhilfswerk gerichtet iſt und in rührender Weiſe von dem Opferſinn unſerer jüngſten Volksgenoſſen zeugt. Nachſtehend das Schrei⸗ ben: „Liebes Winterhilfswerk! Auch wir Kleinen vom Kindergarten haben einen„Erntefeſtzug“ gemacht und dabei an Dich gedacht, Wir haben mit unſerer Tante Geld für unſere armen Schweſterchen und Brü⸗ derchen———— Weißt du, auch wir wollen ſchon helfen, damit niemand frieren und hun⸗ gern muß. Sehr viel können wir ja noch nicht geben, dazu ſind wir ja noch zu klein. Grüße die armen Kinderchen von uns allen. „Mit einem Heil⸗itler Fröbelſcher Privat⸗Kindergarten Haydnſtraße 7. Hannelore, Lore, Elſe, Günther, Hans⸗ Joachim, Margarethe, Günther, Diether, Wer⸗ ner, Klaus, Hans, Albert, Werner und die Tante Annelieſe Noll.“ Ihr lieben Kinderlein! Das Winterhilfs⸗ werk hat ſich ganz ſicher ſehr gefreut, als es von Euch RM.— in Empfang nehmen konnte 52 ſelbſtverſtändlich auch wir! Vielen Dank für Euren lieben Brief. Zur Nachahmung empfohlen! Bei der am vergangenen Sonntag durch⸗ —— n für das Winter⸗ ilfswerk des Deutſchen Volkes 1933/34 unter der Parole„Kampf gegen Hunger und Kälte“ haben ſich eine ganze Anzahl Sammler beſon⸗ ders eifrig gezeigt. Wir können dieſelben nicht alle namentlich feſthalten, jedoch verdient ein unſer ganz beſonderes Lob. Es iſt ie Pg. Willi Appel, Schwetzingerſtraße 27 Ortsgruppe Schwetzingerſtadt mit einem Sammelergebnis einer Büchſe von 101.41 RM. Dabei iſt zu beachten, daß dieſe Summe ſich durchweg aus den kleinſten Geldſtücken zuſammenſetzt. Nochmals unſer größtes Lob dem eifrigen Sammler! Auch in anderen Ortsgruppen haben ſich nachahmenswerte Geldſpenden in den Büchſen befunden. So wurde in der Ortsgruppe Hum⸗ boldt ein 50⸗Markſchein geſpendet, in der Ortsgruppe Deutſches Eck ein 20⸗Markſchein, in anderen Ortsgruppen verſchiedene Schecks. Am fleißigſten bzw. die größten Sammel⸗ ergebniſſe haben die Ortsgruppen Offadi. mit Schwetzingerſtadt, Lindenhof und Oſtſtadt. Es wurden am Sonntag im Kreis Mannheim ohne das Ergebnis der Gaſtſtätten⸗Sammlung, das wir noch nicht beſitzen, etwa 12 500 RM. geſpendet, was ein erfreuliches Zeichen für die Opferwilligkeit der Bevöllerung iſt. Der Jilm zeigt Alhambra:„Ich liebe dich“ Capitol:„Unſichtbare Gegner“ Gloria:„Lie be, wie die Frau ſie braucht“. Palaſt:„Liebe, braucht“. Roxy:„Heimkehr ins Glück. Scala:„Kleiner Mann, was nun?“ Schauburg:„Wenn am Sonntas Abend die Dorfmuſik ſprelt“. univerſum:„Die ſchönen Tage von. Aranjiuez“. wie die Frau ſie Die Umſchau Keltiſche Fliehburg Eine Art zweite Saalburg konnte in dieſen Tagen auf dem Glauberg bei Stockheim in Heſ⸗ ſen aufgedeckt werden. Es wurden viele alte Stücke gefunden, Gräber, Aexte, Hammer, Krüge, Haarnadeln und Spangen. Nächſtes Jahr werden den diesjährigen arbeiten die Hauptausgrabungen folgen, die noch viel mehr Material zutage fördern wer⸗ den. Vor allem ſoll die alte Fliehburg, die in den Fundamenten noch erhalten iſt, aufgebaut werden, um ſo eine heſſiſche Saalburg zu ſchaffen. Intereſſant iſt die Tatſache, daß an dieſer Stelle Funde aus allen Zeitaltern von der Steinzeit bis zu der Zeit der Karolinger ge. macht wurden. Vielleicht bietet ſich hier eine neue Quelle für wichtige wiſſenſchaftliche Ar⸗ beit. Goldſchatz gefunden JIn utrecht wurde bei Ausſchachtungsarbeiten ein großer Goldſchatz gefunden, der aus zahl⸗ reichen alten Münzen beſteht, die meiſt das Porträt römiſcher Kaiſer tragen, etwa Neros, Auguſtus, Tiberius und Claudius. Auch Reſte eines Kaiſerbildniſſes wurden an der Stelle gefunden. Das Gold des Schatzes allein hat ſchon einen Wert von 5000 Franken. Man ſieht alſo, der Idealismus der Archäologen kann ſich unterum⸗ ſtänden lohnen! Alte Krone gefunden! In Middelfart in Dänemark ſtießen Arbeiter bei Bauarbeiten auf ein Verſteck in der Erde, zin dem eine goldene Krone, ein goldenes Kreuz und eine beſonders ſchwere goldene Kette ge⸗ funden wurden. Man nimmt allgemein an, daß es ſich um einen latholiſchen Schatz aus der Zeit der Religionswirren handelt, der hier für ſpätere Zeiten aufgehoben werden ſollte. Urſprünglich nahm man an, daß es ſich um eine alte däniſche Königskrone handele, dieſe Vermutung hat ſich aber nicht beſtätigt. Es muß h hier vielmehr entweder um den Kopf⸗ ſchmuck eines Heiligenſtandbildes oder aber um zinen Brautſchmuck handeln. Sedenfalls wird —— „So ſchulen wir die deutſche Haus frau“ Teilblick in die Hausfrauenausſtellung, die unter dieſem Motto in ſämtlichen Rüumen des Berliner Zoo eröffnet wurde Jun drei Zagen 130 000 AM. Geldſpenden für das badiſche Winterhilfswert Die ſtündlich bei der Gauführung Baden des Winterhilfswerks des deutſchen Volks einlaufen⸗ fenden Meldungen zeigen, in welch erfreulichem Maße der Klang der Glocken, die das große Werk nationalſozialiſtiſcher Hilfsbereitſchaft am vergangenen Samstag einläuteten, einen Wider⸗ — in den Herzen aller Volksgenoſſen gefunden Zu den bereits gemeldeten Spenden über 100 000 RM hat jetzt die NSꝰDAP Gau Ba⸗ den weitere 15 000 RM, der Einzelhandel reiburg 10000 RM, die Rheiniſche ypothekenbank, Mannheim 10000 RM geſtiftet. Weiter ſind eingegangen von den Firmen Mez und Co, Freiburg, 6000 RM, EChem. Fabrik Buckau, Mannheim, 2500 RM, Weber Söhne, Schachen b. Waldshut, 2000 RM, Bierbrauerei Durlacher Hof, Mannheim, 1500 RM, Tapetenhänd⸗ lervereinigung, Mannheim 50 RM. Auch die Berufsverbände wollen nicht zurückſtehen, wie das Beiſpiel des Arbeitgeberverbandes des Baugewerbes Mannheim und die Vereinigung Mannheimer Baugeſchafte zeigen, die je 860 RM aufbrachten. Der Eiſenbahnerver⸗ ein Mannheim⸗Waldhof gab 200% RM. Be⸗ ſonderen Dank verdient die Ortsgruppe Oſt⸗ ſtadt der NSDAp⸗Mannheim, die 200 RM ab⸗ lieferte. Mit Spannung ſah man den aus Er⸗ ſparniſfen des Eintopfgerichts gewonnenen Be⸗ trägen entgegen. Bis jetzt liegen nur Teil⸗ ergebniſſe aus den größeren badiſchen Städten vor. Es wurden geſammelt in Mannheim 12000 RM. Pforzheim 6200 RM, Karls⸗ ruhe 5400 RM und Heidelberg 4500 RM. Die geſamten Geldſpenden betragen alſo in den erſten drei Tagen bereits 180 000 RM. An größeren Sachſpenden für das Winter⸗ hilfswerk ſind zu verzeichnen: 400 Gutſcheine über je 1 Pfund Linſen von dem Kaiſers⸗ Kaffee⸗Geſchäft, Filiale Karlsruhe, drei Waggon Bündelholz von der Firma Him⸗ melsbach⸗Freiburg. Die Karlsruher Lebensverſicherungsbank ſetzt die ſchon im vorigen Jahr geübte Tradition fort und gibt fünf Monate lang täglich je fünf Frei⸗ eſſen. Die Gauführung Baden des Winterhilfs⸗ werks dankt allen, die durch dieſe ſchnelle Spende ein Zeugnis großer Opferbereitſchaft gaben, be⸗ ſonders herzlich. Weitere Spenden ſind erbeten eine wiſſenſchaftliche Unterſuchung noch Klar⸗ heit ſchaffen! Ein neuer Holbein Ein Bild von Hans Holbein, das bisher noch unbekannt war, wurde im Caſtle Howard bei Nork entdeckt. Dort hing ein Porträt von Hein⸗ rich VIII. Als man auf Rat einiger Kunſt⸗ hiſtoriker die oberen Farbſchichten abtrug, ent⸗ deckte man, daß ſich darunter ein Holbein⸗Bild in glänzender Verfaſſung befand. Die alten engliſchen Gemäldeſammlungen bergen ſicher noch manchen unbekannten, aber koſtbaren Schatz. Sie durchzuſtöbern müßte einen tüchtigen Kunſtkritiker eigentlich reizen! Das Semeſter der deutſchen Selbſtbeſinnung An den deutſchen Hochſchulen iſt ſeit kurzem eine Bewegung im Gange, die ſich als den „Deutſchen Selbſtbeſinnungsplan“ bezeichnet. Die Kernforderung dieſer Bewegung iſt, daß kein Student künftig mehr die Hochſchule ver⸗ läßt, ohne daß er neben dem Berufsſtudium her auch in ausgiebiger Weiſe über Geſchichte, Lebensgrundlagen und Aufgaben des deutſchen Volkes unterrichtet worden iſt. Prof. Rothacker⸗ Bonn, der Urheber des Plans, weiſt auf die Dringlichkeit dieſer Forderung angeſichts der zunehmenden Beſonderung der Fachwiſſenſchaf⸗ ten hin, unter der die Fähigteit zum nationa⸗ len Werteſchaffen zu erſticken droht. Man ſagt, die Charakterbildung müſſe künftig wieder in die Mitte aller, auch der alademiſchen Er⸗ ziehung treten; ſie hat aber keine Wurzel ohne eine vertiefte völkiſche Bildung. Im Verlauf dieſes Selbſtbeſinnungsplans hat nun der Na⸗ tionalſozialiſtiſche Studentenbund der Berg⸗ akademie Freiberg(Sachſen) den erſten bei⸗ ſrielhaften Schritt getan, indem er den Dich⸗ ter und völkiſchen Vorkämpfer Georg Stamm⸗ ler⸗Oppershauſen, den Gründer und Leiter der „Deuiſchen Richtwochen“ zur Abhaltung eines „Deutſchen Semeſters“ im kommenden Winter verpflichtet hat. In der Eröffnungsvorleſung wird Stammler über das Thema„Die deutſche Aufgabe der Hochſchulen“ ſprechen. Der neue Sendeleiter des Reichsſenders Wie der„Großdeutſche Preſſedienſt“ erfährt, iſt mit Wirrung vom 1. Ortober d. J. Dr. Kon · auf Poſtſcheckkonto Karlsruhe Nr. 360 oder Bankkonto Städt. Sparkaſſe Nr. 3599 Hilfswerk des deutſchen Volkes 1933/34, Landesführung Baden. 4* Barſpenden, welche bis zum heutigen oder angezeigt ſind. Sortſetzung Tage entrichtet RM. Brown, Boveri& Cie., AG. enhh DIsne 10000.— C. F. Boehringer Söhne„„ 9„%—%„ 5000.— Raab, Karcher⸗Thyſſen„ 1000.— Gebr. Giulini, Ludwigshafen„„„ 75.— Ludwig Egger n 2 100.— Kontrollbüro Hermann Kalker„ 100.— Paul Schütz en- e hn ee ne 50.— C.& F. Fingado 50.— Ungenannt Wien 40.— Eiſenbahnverein Friedrichsfeld 30,.— Inhaber der Fa. Ludwig& Schütthelm. 150.— Großkraftwerr Mannheim AW. 4000.— Kraftwerk Rheinau AG.„4000.— Badiſche Boanknken„„„„ 200.— Ungenanntet„„„„„„„1200.— Wallenſtätter& Co..„300.— F.& A. Ludwig Gmbs.„„— 200.— Einzahlungen können geleiſtet werden an: Poſtſcheckonto Nr. 16 122 Karlsruhe und Konto der Städt. Sparraſſe Nr. 3386. 5* Stroßen⸗ und Hausfümmlung am 7 und 8. Ottober 1933 Die Sammlung wird von folgenden For⸗ mationen durchgeführt: BdM, Hitler⸗Jugend, Evang. Jugend, Kath. Jugend, Rotes Kreuz. Die Mitglieder dieſer Formationen ſtellen ſich dem Bezirksleiter ihres Wohnbezirkes zur Ver⸗ fügung. Bezirk 1: Friedrichspark, Jungbuſch, Rhein⸗ tor(weſtlich der Breiteſtraße). Leitung: Cari⸗ tasverband, B 5, 19. Bezirk 2: Strohmarkt, Deutſches Eck(öſtlich der Breiteſtraße), Lindenhof. Leitung: Innere Miſſion, O 6, 10. Bezirk 3: Oſtſtadt, Schwetzingerſtadt, Augar⸗ ten, Reuoſtheim. Leitung: Rotes Kreuz, Küche Seckenheimerſtr. 15. Bezirk 4: Neckarſtadt. Leitung: Frau Sie⸗ beneck, BdM, Heim Fröhlichſtr. 15. rad Dürre durch den Intendanten des Reichs⸗ ſenders Götz Otto Stoffregen zum Sendeleiter des Reichsſenders ernannt worden. Dr. Dürre iſt durch ſeine grundlegenden Arbeiten auf dem Gebiete der Erbbiologie bekannt geworden. Sein Hörſpiel„Erbkrank— Erbgeſund“ hat Kultur mit einem Schlage die Volksaufklärung in der Raſſenfrage auf eine neue den Anforderungen der Zeit entſprechende Grundlage geſtellt und war ein einzigartiger Erfolg. Wie wir bereits meldeten, beſteht die Abſicht, in kürzeſter Zeit den Stoff nach dramatiſcher Bearbeitung mit hervorragender künſtleriſcher Beſetzung auf die Bühne zu bringen. Die Ernennung Dr. Dürres beweiſt die außerordentliche Bedeutung, die man heute beim Rundfunk der Bevölkerungs⸗ politik und Raſſenkunde beimißt. Uum ſo mehr iſt zu bedauern, daß Dr. Dürre die Abſicht hat, ſich bereits am 1. Januar wieder von ſeinem Poſten beurlauben zu laſſen, um ſich ſeinen wiſ⸗ ſenſchaftlichen Arbeiten widmen zu können. nnruheerzeuger Es gibt noch immer Zeitungen, die nicht wiſſen, daß in Deutſchland ein neuer Geiſt herrſcht. Eines dieſer Blätter berichtet vom der ſudetendeutſchen nationalſozialiſti⸗( Partei“ und verſucht auf dieſe Weiſe Un⸗ ruhe zu ſtiften. Hierzu braucht nicht beſonders betont zu werden, daß es ſich nicht um einen Zerfall, ſon⸗ dern um eine Selbſtauflöſung der Partei han⸗ delt. Es gibt eben noch Menſchen, denen das Volkr über die Vereinsmeierei geht. Das kön⸗ nen verkalkte Liberaliſten allerdings nicht ver⸗ ſtehen! Judas Anwalt Frankreich entwickelt ſich mit furchtbarer Folgerichtigkeit zum Symbol des Volles auf abſteigender Linie. Die Entwicklung geht ſcharf nach unten. Die Vernegerung bringt nicht nur äußerliche körperliche Aenderungen des Volkes, es ändert auch die Seele. So lann man allein verſtehen, warum ſich Frankreich immer zum Anwalt des internationalen Judentums auf⸗ ——2 Man ſcheint ſich innerlich verbunden zu 1 In den Vororten und Landortsgruppen iſt die Ortsgruppen⸗ oder Stützpunktleiterin der NS⸗Frauenſchaft für die Durchführung ver⸗ antwortlich. 82 Die Sammlung beginnt am 7. Oktober 1938, 15 Uhr, Schluß 8. Oktober 1933, 19 Uhr. Lei⸗ 88 der Sammlung: Pg. Wilhelm⸗Str. 16, Tel. 443 75. Lanz hilft helfen! Vor kurzem iſt von dieſem größten Land⸗ maſchinenwerk mitgeteilt worden, daß die De⸗ legſchaft bisher auf einer anſehnlichen Höhe ge⸗ halten werden konnte(3270 im September). Das bedeutet für die Bevöllerung Mannheims eine fühlbare Erleichterung von wirtſchaftlichen Sorgen. Auch für die kommenden Wintermo⸗ nate, die bisher wegen der ſaiſonmüßigen Be⸗ dingtheit des Landmaſchinenmarktes ſtets eine ſtarke Beſchränkung der Belegſchaft erfahren mußten, macht die Lanz⸗Aktiengeſellſchaft die größten Anſtrengungen, die Belegſchaft durchzu⸗ halten. Außer dieſen, unmittelbar der»Mann⸗ heimer Wirtſchaft zugute kommenden Maß⸗ nahmen, beteiligte ſich die Lanz⸗Aktiengeſell⸗ ſchaft ſelbſtverſtändlich auch an dem offiziellen Winterhilfswerk der Regierung und zeichnete einen Betrag von RM. 10 000.—. Zu gleicher Zeit wurde vor kurzem auch für die Opfer der Brandlataſtrophe Oeſchelbronn ein namhafter Betrag überwieſen. Spende des Juld⸗Konzerns zur Förderung der nalionalen Arbeit Die Arbeiter und Angeſtellten der Nationalen Telephon⸗ und Telegraphenwerke G. m. b.., der Fuld⸗Aktiengeſellſchaft, der Elektrozeit⸗Al⸗ tiengeſellſchaft, Frankfurt a. Main, ſowie der dieſen Unternehmungen angeſchloſſenen deut⸗ ſchen Vertriebsgeſellſchaften haben für die Mo⸗ nate Juli und Auguſt 1933 von ihren Bezügen bis jetzt RM. 9423,64 für die Spende zur För⸗ derung der nationalen Arbeit aufgebracht und⸗ an die zuſtändigen Finanzkaſſen abgeführt. Durch bereits vorliegende Meldungen wird ſich das Ergebnis auf kund RM. 10000.— für die Monate Juli und Auguſt erhöhen. Die Belegſchaft hat ſich grundſätzlich bereit erklärt, Spenden in der gleichen Höhe wie für die Monate Juli und Auguſt auch für die näch⸗ ſten vier Monate zu leiſten, ſo daß bis Ende des Jahres mit einem Geſamtergebnis von 25 000 bis 30 000 RM. gerechnet werden kann. ———— Opfer im Geiſte der Volksgemeinſchaft Spenden für die Brandgeſchädigten von Oeſchelbronn. Firma, Direktion, Arbeiter und Angeſtellte RM. der NSBoO⸗Betriebszelle Fendel.. 619.25 Die Volksſchullehre. 1006.65 Allianz und Stuttgarter Verein, Verſichevungs⸗ AG., über ihre vertraglichen Verpflichtun⸗ gen hingns„„„„„„ 3000.— Fa. Adolf Krebs Waren im Werte von. 100.— Betriebszelle der Spiegelfabrit 39.80 Verein ſtädtiſcher Beamten 1000.— Ludwig& Schütthefm 50.— Fahrperſonal der Städt. Straßenbahn Mann. ... und zür Förderung der Nationalen Arbeit: Hermann Fuchs, O 3, 14... 50.— Angeſtellte der Firma Ludwig& Schütthelm 70.— Inhaber der Firma Ludwig& Schütthelm 274.— Angeſtellte und Arbeiter der Fa. Adolf Krebs 716.06 Geſchäftsleitung und Arbeiter der„Fafuma“ „Fabrik fugenloſer Fußböden GmbH.).. 50.— Parkhotel Mannheim, anläßlich eines ſtatt⸗ gefundenen Rohkoſteſſens, auf Veranlaſſung von Frau Hauſer, Mannheim⸗Käfertal, Jä⸗ gerſtraße 28, geſammelt Betriebsangehörige der Fa. Luſchka& Wagen⸗ mann* 0 0 4 0 0 0 0 0 5 Inhaber der Fa. Lechner& Gebert, weitere 1000.— Arbeiter am Städt. Fürſorgeamttt Arbeiter des Fürſorge⸗Gartens(Rennplatz Sandhofen) 15.— 88.— Angeſtellten des Ballhaufſes. Belegſchaft der Fa. Brown, Boveri& Cie., Ac. Mannheim⸗Käfertal(einſchl. des Lam⸗ pertheimer Werre z 1732.60 Aus dieſem Gefühl heraus hat die franzöſiſche Regierung ihren Antrag betreffend die Min⸗ derheiten im Politiſchen Ausſchuß der Völker⸗ bundsverſammlung geſtelt. Man fordert, daß auch die Staaten, die durch keine Verträge hin⸗ ſichtlich der Minderheiten gebünden ſind, ſich in der Behandlung der Minderheiten an das Maß der anderen Staaten halten. Es ſolle keine Be⸗ vorrechtigung einer Raſſe⸗, Religions⸗ und Volksgemeinſchaft, aber auch keine Benachteili⸗ gung oder Unterdrückung ſtattfinden. Die Spitze dieſes Antrages richtet ſich vor allem gegen Deutſchland, man will den„Bar⸗ baren“ eins„auswiſchen“. Wir können zu die⸗ ſem Antrag nur unſere immer wieder betonte Theſe bringen, daß eben die Juden in Deutſch⸗ land keine nationale Minderheit ſind. Eine Minderheit muß doch mindeſtens auf Grund der Geſchichtsentwicklung mit Recht in einem Land ſitzen. Die Juden aber ſind über uns hergekommen wie ein Heuſchreckenſchwarm, der alles abfrißt. Darum ſind ſie keine Minderheit, ſondern eine von allen Deutſchen gehaßte völ⸗ liſche Gemeinſchaft, die in erbittertſtem Kampfe mit den deutſchen Menſchen ſteht. Und hierzu hat Frankreich keine Anträge zu ſtellen! Claire Waldoff heute im Uuniverſum! Auf den heutigen, am Samstagnacht im Ufapalaſt ſtattfindenden 2. Claire⸗Waldoff⸗Abend weiſen wir an dieſer Stelle nochmals beſonders hin. Veranſtaltungen im Planelarium in der Zeit vom 8. bis 15. Oktober: Sonntag, 8. Okt.: 16 Uhr Vorführung; 17 Uhr Vor⸗ führung mit Lichtbildervortrag:„Sonnen im Wel⸗ tenraum“. Dienstag, 10. Okt.: 16 Uhr Vorführung. Mittwoch, 11. Okt.: 16 Uhr Vorführung. Donnerstag, 12. Okt.; 16 Uhr Vorführung. Freitag, 13. Okt.: 16 Uhr Vorführung. Samstag, 14. Otkt.: 15 und 17 Uhr Filmvorführun⸗ 27 20 Uhr: 1. Planetariumsabend für Erwerbs⸗ oſe. Sonntag, 15. Okt.: 16 und 17 Uhr Vorführung. Eintritt 50 Pfg., Studierende und Schüler 25 Pfg.— Erwerbsloſe haben zu den Vorführungen miibd Sonntagsvorträgen freien Eintritt. Lehlbach, Prinz⸗ 45 3 — — — n de Ludwigs Verſa ten aus ſtimmig Vereins terhil der 2. 2 trag üb burg, d K 5 Doffnun einem 1 das gan Vorſto ählte d ſener 2 wie ber Sonntag fahren langten nach Bi werfen begann Nebel, Ankunft Ausnah Liebesg. die Fl. ie Flo aßte ſft rnte vor Ant ſchiff. ausführ der An rößte ſeine e Darlegu auf ſeit Mann werden Vorſt⸗. dann Worten ſchieden Di Mit Im Kapital ſammlu Frau in über ſonders Ehrenn nächſt d des Sch ters in politiſck neuen ſeines deutſche die Fü den Kr der R. Stor In d Stormf „Euror einige beutſch als Ph burger beſchrit ſuchen, Geſtalt gedicht graphi um fü Höheyr ber 1938, r. Lei⸗ Prinz⸗ ie Be⸗ he ge⸗ mber). iheims ftlichen termo⸗ en Be⸗ 3 eine fahren ift die urchzu⸗ Mann⸗ Maß⸗ ngeſell⸗ ziellen ichnete zleicher fer der nhafter von RM. 619.25 1006.65 3000.— 100.— „ 39.80 1000.— 3* 50.— 211556 Arbeit: „ 50.— 70.— 274.— 716.06 50.— achteili⸗ ſich vor 1„Bar⸗ zu die⸗ betonte Deutſch⸗ Eine Grund meinem zer uns rm, der iderheit, ßte völ⸗ Kampfe hierzu 1 i! Auf fapalaſt weiſen hin. rium „ * Uhr Vor⸗ im Wel⸗ orführun⸗ Erwerbs⸗ ung. Schũler ührungen — einige der ſchönſten lyriſchen Gedichte des großen nord⸗ „Hakenkreuzbanner“ Samstag, 7. Oloder 1800 5 Mannheimer Schifferverein In der im oberen Saale des Bürgerbräus Ludwigshafen abgehaltenen ſehr gut beſuchten Verſammlung, der ſehr viele Intereſſen⸗ ten aus Ludwigshafen beiwohnten, wurde ein⸗ ſtimmig beſchloſſen, ein den Verhältniſſen des Vereins angemeſſener Betrag für das Win⸗ terhilfswerk zu ſtiften. Sodann hielt der 2. Vereinsvorſitzende einen aktuellen Vor⸗ trag über den Brückenkopf der Stadt Straß⸗ burg, die frühere Feſtung und jetzige Stadt Keh I. Der Redner ſchloß ſeine mit großem 5 aufgenommenen Ausführungen mit der Hoffnung, daß die ſchwer geprüfte Stadt bald einem neuen Aufſtieg entgegenſehe, der für das ganze deutſche Vaterland zu wünſchen ſei. Vorſtandsmitglied Prokuriſt Schömbs, er⸗ 25 dann in anregendem Plauderton von einer wie berichtet, am Erntedankfeſt am letzten Sonntag den Rhein länunter nach Koblenz ge⸗ fahren ſind. Infolge des dichten Nebels ge⸗ iangten die Ernteſchiffe anſtatt wie vorgeſehen nach Bingen nur bis Mainz, wo ſie Anker werfen mußten. Am Sontagvormittag, 11 Uhr, begann dann, ebenfalls bei undurchdringlichem Nebel, die Weiterfahrt nach Koblenz, wo die Ankunft am Spätnachmittag erfolgte. Mit Ausnahme eines Schiffes, die ämtlich mit Liebesgaben beladen und ſchön mit den Wahr⸗ eichen ihrer Heimat——— waren, gelangte ie Flottille gut an, Beſonders eingehend be⸗ faßte ſich der Redner mit dem Neckar⸗ Ernteſchiff, das ja auch in Mannheim vor Anker lag, und ſodann mit dem Pfalz⸗ ſchif f. Ueber beide wir bereits ausführlich berichtet, erwähnt ſei nur, daß nach der Anſicht des Redners das rofewiff das rößte und vornehmſte der wertvollen ſtolzen war. Es wäre, ſo ſchloß Herr Schömbs eine ebenfalls ſehr lebhaft aufgenommenen Darlegungen, zu wünſchen, daß das Pfalzſchiff auf ſeiner Rückkehr von Düſſeldorf auch in MRannheim vor Ankeer gehen und beſichtigt werden kann. Vorſtandsmitglied Martin Reibel dankte dann den beiden Rednern in herzlichen Worten und beſprach im Anſchluß daran ver⸗ ſchiedene Vereinsangelegenheiten. Die Rentner haben Verkrauen Mitgliederverſammlung der Kapital ⸗ und Kleinrentner Im dichtgefüllten Ballhausſaal hielten die Kapital⸗ und Kleinrentner ihre Mitgliederver⸗ ſammlung ab. Frau Leins von Derblin begrüßte die in überaus großer Zahl Erſchienenen, ganz be⸗ ſonders Herrn Stadtrat Runkel und die Ehrenmitglieder des Bundes. Sie gedachte zu⸗ nächſt des Geburtstages des Reichspräſidenten, des Schirmherrn des deutſchen Volkes des Ret⸗ ters in⸗Krieg und Frieden, deſſen größte ſtaats⸗ politiſche Tat, die Ernennung des Führers des neuen Deutſchlands zum Kanzler, die Erfüllung ſeines Lebenswunſches nach einem geeinten deutſchen Volke brachte. Anſchließend erteilte die Führerin Herrn Stadtrat Runkel, der in den Kreiſen der Rentner, wie auch ſchon vor der Revolution, ſtets als treuer achver⸗ walter der vom Schickſal Bedrängten gilt, das Wort. Er verſicherte den Kleinrentnern tat⸗ kräftigſte Hilfe durch den nationalſozialiſtiſchen Staat, der denen beſonders zu helfen beſtrebt ſei, die nach einem Leben von fre und—7+5 ſamkeit der Inflation zum Ozfer fielen und ſo ihrer Altersverſorgung beraubt wurden. Die Bekanntgabe fühlbarer Erleichterungen, Aus⸗ zahlung der Reichsbeihilfe uſw., die dem ſozia⸗ len Geiſt des neuen Deutſchlands entſprechen, gab den Anweſenden ſtarkes Vertrauen für eine Beſſerung ihres harten Loſes. Der ſtarke Bei⸗ FKleine Filmrundſchauu 4 Rachtaufnahmen für„Flüchtlinge“ „Mitten im märkiſchen Wald ſteht ſeit Wochen die Gineſiſche Bahnſtation Charbin. Die Ufa hat auf dem Verſchiebebahnhof Seddin, dort wo 1924 die große Eiſenbahn⸗Ausſtellung war, den größten Teil des Bahnhofs der Mändſchurei⸗Hauptſtadt errichtet. Seit Wochen arbeitet dort Spielleiter Gu ſt a v neicky mit ſeinen getreuen Schauſpielern: Käthe von Ragy, Hans Albers, Eugen Klöpfer, Ida Wüft, Veit Harlan, Fritz Genſchow, H. A. Schlettow, Friedrich Gnaß, H. H. Schaufu 5, Franziska Kinz, Maria Koppenhölfer, Karſta Löc, Karl Meirner und Rainer Litten. An dies wurde möglich durch die tatkräftige Unterſtützung der Reichseiſenbahn⸗Verwaltung, die einen Teil des Bahnhofs zur Verfügung geſtellt hat. Robert Her! t h und Walter Röhri'g, die beiden Architekten, haben nun aus dieſer märkiſchen Bahnſtation in kurzer Zeit nach naturgetreuen Photos den hiſtoriſchen Bahnhof von Charbin vorgezaubert. Der Film, der Günther Stapenhorſt gedreht wird, behan⸗ delt bekannilich das Schichſal von Wolga⸗Deutſchen, die aus den Hungergebieten Rußlands geflohen ſind. „»Die Aufnahmen zu dieſem Film, die ſich bereits züber drei Wochen in Seddin hinziehen, werden noch bis Mitte Oktober andauern. Terra dreht„Die vier Musketiere“. Die Terra hat das Verſilmungsrecht für das be⸗ „kannte Volksſtück„Die vier Musketiere“ von Sigmund Graff erworben. Das Drehbuch ſchreiben Heinz Paul und Hella Moja. Regie führt Heinz Paul. Die Pro⸗ du tionsleitung hat May Hüske; für die Aufnahme⸗ leitung zeichnet Conny Carſtennſen. Storms Lyrik als Bildmotiv im„Schimmelreiter“ In dem großen Starm⸗Film, der zur Zeit nach der Stormſchen Novelle„Der Schimmelreiter“ für die „Europa“ in Huſum vorbereitet wird, werden auch „beutſchen Dichters verfilmt werden. Curt Oertel, der als Photograph des preisgekrönten Films vom Naum⸗ burger Dom bereits neue Wege in der Filmbildkunſt beſchritten hat, will auch in dem Storm⸗Film ver⸗ ſuchen, von der Bilbſeite her dem Film neue Wege der Geftaltung zu ermöglichen. Er wird die Storm⸗ gedichte durch landwirtſchaftliche Bildmotive photo⸗ graphiſch tluſtrieren. Zur Zeit iſt er auf Pelworm, um für die Kataſtrophe⸗Aufnahme des Films— der Höhepunkt iſt ein groher Deichbruch— die Motive zu Beſichtigung der Ernteſchiffe, die, g innerhalb der Herſtellungsgruppe s dem Vereinsleben jau war Zeuge des Wiberbaus der mitfühlen⸗ den Worte in den Herzen der Rentner. 3300 Leins v. Derblin dankte dem Redner und gab dann Aufklärung über derzeitige Rent⸗ nerfragen. Alle im deutſchen Reich vorhandenen Kapital⸗ und Kleinrentnerverbände ſind dem ſeitherigen Deutſchen Rentnerbund e.., jetzt Reichsbund der deutſchen Kapital⸗ un Kleinrentner unterſtellt. Dieſer iſt lorporatib der Reichsfüh⸗ rung der NS⸗Volkswohlfahrt angegliedert. Bundesführer iſt der ſeitherige Bundesvor⸗ Wieſinger, Nürnberg, ſtellvertretender Bun⸗ desführer, Pg. H. Woliersdörfer, Mdg, Berlin. Seit 14 Jahren hat der ſeitherige Deutſche Rentnerbund einen Kampf gegen die Regierun⸗ en um das Recht der Rentner geführt. Ein Wendepunkt iſt nun in der Rentnerfrage ein⸗ Der Saarverein, Ortsgruppe Mannheim⸗ Ludwigshafen, hielt eine Oktoberverſammlung in Mannheim beim Vereinswirt Baltes im „Ludwigshof“, Rheinhäuſerſtraße, ab. Leider war der Beſuch nicht ſo gut wie beim letzten Mal, und der 1. Vorſitzende, Kaufmann Joſeph Kremp, richtete die ernſte Mahnung an die Mitglieder, doch unter allen Umſtänden dafür zu ſorgen, daß der erfreulich gute Beſuch der letzten Verſammlungen in Mannheim und Lud⸗ wigshafen beſtehen bleibe; das Schickſal des Saargebietes, das ſich in 16 Monaten erfülle, erfordere dringend die Anteilnahme aller Saarländer und Saarfreunde. In dieſem Zu⸗ fammenhang teilte er mit, daß nach den bis⸗ herigen Feſtſtellungen allein in Mannheim etwa 800 Saarländer wohnen, von denen 400 abſtim⸗ mungsberechtigt ſind. Die Ortsgruppe hat aber davon nur etwa 150 als Mitglieder. Dieſer Zuſtand könne und dürfe nicht bleiben. In Ludwigshaſen ſei die Bereiligung erfreulicher⸗ weiſe viel ſtärter, da die Mitgliederzahl in Lud⸗ wigshafen bereits über 200 geſtiegen ſei. Herr Kremp wies auf die neueſten Ereigniſſe im Saargebiet hin und teilte in Anſchluß daran mit, daß in dieſem Monat noch zwei Kundgebungen fur das Saargebiet ſtattfinden, die gemein⸗ ſam mit dem'ꝰDA veranſtaltet würden. Die erſte Kundgebung iſt am 13. Oktober in Mannheim, die zweite am 21. Oktober in Lubwigshafen. Bei beiden Veranſtaltungen wird die bekannte Tanzgruppe der Frau von Vopelius aus dem Saargebiet auftreten. Auch im übrigen iſt das Programm der beiden Veranſtaltungen in erſter Linie auf das Saargebiet abgeſtimmt, und zahlreicher Beſuch unſerer Mitglieder iſt drin⸗ —0. e damit die würpige 3.—— en Veranſtaltungen eine würdige Vertretung hat. Im Dezember wird in Mannheim wieder⸗ um eine große Kundgebung ſtattfinden, für die unſepe Ortsgruppe und die NSDäAp verant⸗ wortlich zeichnen. Näheres hierüber wird noch mitgeteilt werden. Im Frühſommer nächſten Jahres kommt der Lehrer⸗Geſangverein aus Saärbruchen zu einer Gaſtſpielreiſe ins Reich, wobei auch Mannheim beſucht wird. Die Orts⸗ gruppe wird es ſich zur Ehre anrechnen dafür zu forgen, daß das Konzert des Lehrer⸗Geſang⸗ vereins in Mannheim zu einer großen Kund⸗ gebung für das Saargebiet ausgeſtaltet wird. Im Anſchluß daran hielt der 2. Vorſitzende, Schriftleiter Heinz, einen Vortrag über die Lage im Saargebiet, wobei er beſonders die neueſten Vorkommniſſe beleuchtete, welche die angebliche Neutralität der Regierungskommiſ⸗ ſion in ein rechtes Licht ſtellen. Dann ſprach er Schauſvieler im Arbeitslager. .— vor Wochen eine größere Anzahl von Schaufpielern durch öffentliche Ausſchreibung für eine beſondere Verwendung geſucht worden waren, wird jetzt, wie die Theater⸗Depeſchen melden, bekannt, daß dieſe Schauſpieler zur Vorbereitung beſonders künſt⸗ leriſcher Arbeiten den einzelnen Arbeitslagern zugeteilt werden ſollen. Die erſte Einberufung zu dieſer durch⸗ aus freiwilligen Dienſtleiſtung iſt im Laufe der näch⸗ ſten Tage zu erwarten. Insgeſamt werden ungefähr 300 Einſtelungen erfolgen, ohne daß bisher aus der groten Anzahl der Bewerbungen die genügende An⸗ 20 geeigneter Leute herausgefunden werden konnte. s werden alſo die noch weiterhin eingehenden Be⸗ werbungen nach wie vor geprüft. Filmverbote. Den beiden Filmen„Flucht in die Fremdenlegion⸗ und„Leidensweg einer Mutter“, erſterer hergeſtellt von der Ideal⸗Film, zweiter von der Filmproduktion Carlo Aldini Co. m. b.., iſt die Zulaſſung wieder entzogen worden. Wir Nationalſozialiſten werden auch auf dem Ge⸗ biete des Films ein wachſames Auge haben, daß nicht irgendwie Sabotage betrieben wird. Gerade der Film eignet ſich ja in hervorragender Weiſe zur un⸗ auffälligen Beeinfluſſung ſchwacher Gemüter. Wenn aber Menſchen ſchon auf dieſe Art und Weiſe beein⸗ flußt werven ſollen, dann zum Guten und nicht zum Schlechten. Und vor allem darf nicht mehr durch Ro⸗ mantik oder abenteuerliche Schilderungen der Gedanke an die Fremdenlegion erweckt werden. Deutſche ſind zu gut dafür, unter Frankreichs Fahnen ſich wie Vieh behandeln zu laſſen. Die Zurückziehung der Zulaſ⸗ ſung iſt eine ernſte Warnung an alle Filmgeſell⸗ ſchaften! 83 „Heideſchulmeiſter Uwe Karſten“ beendet Aufnahmen Die Aufnahmen zu dem Ufa⸗Tonfilm„Heide⸗ ſchulmeiſter uwe Karſten“ wurden unter der Spielleiiung von Carl Heinz Wolff in dieſen Tagen beendet. Der Film, der innerhalb der Her⸗ ſtellungsgruppe Alfred Zeisler gedreht wurde, wird zur Zeit in Neubabelsberg geſchnitten und mon⸗ tiert. Die Hauptdarſteller ſind: Marianne Hoppe, Brigitte Horney, Olga Tchechowa, Hans Schlenc, Carl Auen, Heinrich Heiliger, Gün⸗ ther Ballier, Eberhard Leithoff, Walter Steinbea, Jeanette Bethge, Paul Henckels, Wiun Schur, Maria Carſten, Petra Un kel und Wolſgang Lohmeyer. An der Bildkamera ſtand Werner Brandes, Tonmeiſter war Dr. Erich Zeiſtner. Die Bauten ſtellte Otto Hunte. Die —2— Mit den Aufnaymen wurde am 20. Septem⸗ muſikaliſche Leitung hatte Hans⸗Otto Borgmann. Sudwig Schmidſeder und Hans⸗Otto Borgmann chen Geſetzes und ſprach ferner über die auf⸗ grund der neueſten Erlaſſe gewährten Erleich⸗ ſitzende des Deutſchen Rentnerbundes, Pg. M. Monatsverſammlung dez Eaat⸗Verein Mannheim⸗L'hafen getreten, indem der nationalſozialiſtiſche Staat den früheren Kapitalrentnern in abſehbarer Zeit den Rechtsanſpruch auf eine Altersverſorgung durch Schaffung eines Rentnerverſorgungs⸗ geſetzes, Herausnahme aus der Fürſorge, ge⸗ ben wird. Es ſchweben hierüber die Verhand⸗ lungen in den zuſtändigen Miniſterien. Die Führerin erläuterte die Grundlagen eines ſol⸗ terungen in der Kleinrentnerfürſorge bezüglich Sicherſtellungen und Rückerſtatttungen. Mit der Mahnung bis zur endgültigen Löſung des Rent⸗ nerproblemes bei den gewaltigen Aufgaben der Regierung, Geduld walten zu laſſen, mit einem Treuegelöbnis an den Reichskanzler, dem Kämp⸗ fer für das Recht, beſchloß ein begeiſtert auf⸗ genommenes dreifaches Sieg⸗Heil die überaus befriedigend verlaufene Verſammlung, die den entrechteten Rentnern wieder Glauben an eine beſſere Zukunft brachte. über die Frage der Abſtimmung und die Ab⸗ ſtimmungsberechtigung und wies darauf hin, daß von der Ortsgruppe für dieſen Zweck eine Kartothet angelegt wird, die bis zum 1. Ja⸗ nuar vollendet ſein ſolle, damit die Ortsgruppe auch von ſich aus in jeder Beziehung für den Endrampf gerüſtet ſei. Auf Wunſch der Ver⸗ ſammlung ſoll der intereſſante Vortrag in der nächſten Monatsverſammlung in Ludwigshafen wederholt werden. Vorausſichtlich wird die No⸗ vemberverſammlung am erſten Samstag im November in Ludwigshafen ſtattfinden. Nähe⸗ res, auch über das Lolal, wird durch die Tages⸗ preſſe und durch perſönliche Einladungen noch bekanntgegeben werden. Mit einem Sieg⸗Heil auf Führer, Vaterland und Saarheimat wurde die Verſaminlung durch den 1. Vorſitzenden ge⸗ ſchloſſen. Miigliederverſammlung beim 2 Geſangverein, Germania! Wallſtadt Der Vorſtand der„Germania“ Wallſtadt be⸗ rief ſeine getreuen Sänger und Paſſiven zu einer Mitgliederverſammlung in die„Krone“ und eröffnete die Sitzung mit einem intereſſan⸗ ten Rückblick auf die Entſtehungsgeſchichte des Vereins, wobei er noch einmal das goldene Jubiläum— Pfingſten 1933— in Erinnerung brachte, bei welcher Gelegnheit dem Verein die größte Trophäe— und zwar der Adolf⸗Hitler⸗ Preis— zufiel, Hiernach entlaſtete er den bis⸗ herigen Vorſtand des Vereins, worauf zur euwahl geſchritten wurde. Die neue Vereins⸗ führung liegt nunmehr in folgenden Händen: Ehrenvorſtand: Annamaier, Führer: Pg. Gottfried Müller, Führer⸗Stellvertreter: J. Sprenger, Schriftführer: Gg. Minor, Kaſſierer: Ph. Kilthau, Beiſitzer: Joſef Vetter. „Der. neue Führer dankte vor—5 der — Vorſtandſchaft füt die 5 ziſtete Ar⸗ eit und forderte die Anweſenden auf, ihr Beſtes zu geben im Intereſſe des Vereins und des deutſchen Liedes— Wohle des heiß⸗ geliebten Vaterlandes. Verſchiedene ſehr ſchöne Geſangsvorträge, das Deutſchland⸗ und Horſt⸗ Weſſel⸗Lied beſchloffen den, harmoniſch verlau⸗ fenen Abend. Eine Sammlung ergab für die Brandgeſchädigten von Oeſchelbronn den Be⸗ trag von 10 RM., und für die Spende zur Nalionalen Arbeit ebenfalls 10 RM. Die Kadenach Mannheim in Berlin Der Waffenring der Nachrichtentruppen hat am morgigen Sonntag einen großen Tag. Aus allen Gauen Deutſchlands, von Oſtpreu⸗ ßen, Schleſien, Bayern, Baden, Schleswig⸗Hol⸗ ſtein und von der Saar eilen die Nachrichten⸗ leute herbei, um ein großes Wiederſehensfeſt —43 die muſtkaliſchen Kompoſttionen zu dieſem m. Die Freiballons der ufa gluclich gelandet Am Mittwoch, den 20. September, vormittags, ſtiegen auf dem Gelände der Ufa in Neubabelsberg zwei Freiballons auf zu Aufnahmen für den Ufa⸗ Tonfilm„Abel mit der Mundharmonika“ (Herſtellungsgruppe Max Pfeiffer). Karin Hardt, Heinz von Cleve, Hans Brauſe⸗ wetter wurden zuſammen mit den Kameraleuten Günther Rittau und Otto Baecker von ihrem Spielleiter Erich Waſchneck auf die Luft⸗ reiſe geſchickt. Der eine Ballon landete gegen 7 Uhr abends bei Lübbenau im Spreewald, der andere etwas ſpäter an der Bahnſtrecke nach Görlitz. Die Landung erfolgte ohne jeden Zwiſchenfall. Auf die filmiſche Ausbeute dieſer Wettfahrt kann man mit Recht geſpannt ſein. „Viktor und Viktoria“ wird beſent Die Hauptrollen des neuen Ufa⸗Tonfilms„Vik⸗ tor und Viktoria“(Herſtellungsgruppe Al⸗ fred Zeisler) ſpielen Renate Müller. Hans Braufewetter, Friedel Piſetta und Adolf Wohlbrück.— Die Spielleitung hat Reinhold Schünzel inne. Die Bauten ſtellt Benno von Arent. Die Muſtk ſtammt von Franz Doelle. Der Film beginnt in den letzten Septembertagen mit den Aufnahmen.—+—*———— Die große Beſetzung des Terrafilms„Wilhelm Tell“ Gerade bei dem Teufilm mußte die Rollenbeſetzung mit größter Umſicht und nach gründlicher Prüfung der zur Verfügung ſtehenden beſten Kräſte erfolgen. Dabei gab in allen Fällen die künſtleriſche Eignung den Ausſchlag. dem Wunſch der Schweizer Kreiſe, bodenſtändige Künſtler mit heranzuziehen, iſt, ſoweit angängig, Rechnung getragen. Die endgültige Beſetzung gibt nun das ſolgende Bild: Den Tell ſpielt Hans Marr von der Wie⸗ ner Hofburg, der als der Bühnen⸗Tell unſerer Zeit anzuſprechen iſt. Die Hedwig iſt bei Emmy Son⸗ nemann vom Staatlichen Schauſpielhaus Berlin in beſten Händen. Walter Fürſt wird von Fritz Hofbauer dargeſtellt, während Stauffacher mit dem vorbildlichen Sprecher Theodor Loos ausgezeichnet beſetzt iſt. Die Stauffacherin wird von Franziska Kinz ganz aus ſchweizeriſchem Gefühl verkörpert. Geſtalten von traniſcher Aus⸗ druckskraft ſollen der alte und der lunge Melchthal mit Eugen Klöpfer und Or4 ch werden. Die neueingeführte Rolle der Bar⸗ + zu feiern. Das Feſt nimmt bereits heuts mit dem Empfang der erſten Gäſte ſeinen 2 Der Schwerpunkt der ganzen Feier fällt auf den Sonntag. Vormittags neun Uhr tagen die abgeordneten Vertreter, ein Feld⸗ — im Luſtgarten ſchließt ſich an. werden von der aktiven Truppe wehrſportliche Vorführungen Ladeihr Großer Zapfenſtreich und geſelliger Abend in den Ge ſellſchaftsräumen des Konzerthauſes Sans⸗ ſouci beſchließen den Tag. Auch die Mannheimer Kameradſchaft der Nachrichtentruppen wird ſich mit ihrer neuen Fahne an dieſer großen Feier beteiligen. Außer dem Vereinsführer Kübler werden noch die Kameraden Stegmann, Geiger Köſtlin und Brommer die Kadenach Mannheim vertreten, die auch ihrerſeits be⸗ kunden will, daß ſie keine Gelegenheit vergehen laſſen will, ihre innige Verbundenheit mit den Kameraden draußen im Reich und mit der Waffenringführung in der Reichshauptſtadt zu, beweiſen. 4 Die Nationalſozialiſtiſche Kriegsopferverſor⸗ gung(NSKOV), Ortsgruppe Waldhof, erhält am Sonntag, 8. Oktober, eine Ortsgruppen⸗ fahne überreicht. Aus dieſem Anlaß findet an dieſem Tag, abends 7 Uhr beginnend, im Tur⸗ nerheim 1877, ein Deutſcher Abend ſtatt, wozu außer Humoriſt Fritz Fegbeutel zahlreiche Waldhöfer Vereine mit ihren Fahnen ihre Un⸗ terſtützung zugeſagt haben. Wir laden hiermit unſere Mitglieder der NSKOV und die Bevöl⸗ kerung von Waldhof freundlichſt ein. Der Freie Bund beginnt am Donnerstag(12. Oktober) und Frei⸗ tag(13. Oktober) der nächſten Woche ſeine Vor⸗ träge in der Kunſthalle. Wir weiſen auf das Inſerat im Anzeigenteil dieſer Nummer beſon⸗ ders hin. Zum erſten Mal ſeit dem Beſtehen des Bundes iſt das geſamte Vortragsprogramm unter einen einheitlichen Leitgedanken geſtellt. Ein Jahrtauſend deutſcher Kunſt ſoll in Einzel⸗ vorträgen mit vielen Lichtbildern den Mit⸗ gliedern lebendig gemacht werden. Hauptepochen und Großmeiſter deutſchen Kunſtſchaffens der Vergangenheit werden in geſchichtlicher Abfolge behandelt. Damit erfüllt der Freie Bund eine wichtige Aufgabe der nationalen Erziehung. Denn„deutſche Kunſt verſtehen, heißt“ nach einem Wort des Altmeiſters der deutſchen Kunſtgeſchichte, Goorg Dehio,„uns ſelbſt ver⸗ ſtehen, unſere angeborenen Anlagen und was das Schickſal aus ihnen gemacht hat, unſer Selbſtgeſchaffenes und unſer Erworbenes, un⸗ ſer Erreichtes und unſer Verſäumtes, unſer Glück und unſere Verluſte— alles in allem: die Kunſt als etwas mit der Ganzheit des ge⸗ ſchichtlichen Lebensprozeſſes unſeres Volkes un⸗ löslich Verbundenes.“ Geſchäftliches Am 3. Oxtober ſind es 25 Jahre geweſen, daßz Herr Joſeph Strickle, Kleine Merzelſtraße 5, das altbekannte Malergeſchäft aus kleinen Anſängen her⸗ aus gegründet hat. Durch die ſtete ten, welche die Firma ausführte. iſt das Geſchäft immer führend an erſter Stelle geſtanden. Zeugnis über ge⸗ die ſieis ſoliden und ſachmänniſchen Arbei⸗ lieferte Arbeiten legen heute noch die Malereien an ſtaatlichen, ſtädtiſchen ſowie Privatgebüuden ab. Die großen Flächenbemalungen der Markenfirmen an den Häuſergiebern ſind Zeuge beſten Könnens. Herr Joſ. Strickle iſt gleichzeitig auch einer unſerer erſten Abon⸗ nenten. Wir wünſchen der Firma ein weiteres Blühen und Gedeihen. In hellen Scharen folgte Mannheim der Parole des Palaſt⸗Kaffees „Rheingold“„Auf zum deutſchen Weinfeſt am Rhein“. Es lohnt ſich ſchon, denn Meiſter Bornhofen bat da allerhand hübſche Rhein⸗ und Weinbilder ge⸗ ſchaffen. Die Muſikanten in rheiniſcher Tracht haben auf weinſelige Stimmung umgeſchaltet. Elſe Ette beſtreitet dann den Reſt, d. h. bringt der Sache den richtigen Schwung bei. Schlager folgt auf Schlager, und raſch verfliegen da einige Stunden in anregender Fröhlichkeit. Das erfriſcht mal wieder ſo richtig. Carl de Voagt, während ſich Käthe Haack als Baumgartnerin in der großen Szene zu Alt⸗ zell entfalten ſoll. Die Untervöͤgte Langenberg und Wolfenſchienß haben in Werner Schott und Friedrich Ettel charakteriſtiſche Vertreter gefunden. Armgard iſt Hanna Clement. In den kleineren Rollen ſtehen Joſef Peterhains, Max Hochſtätter, Erich Gomlicki u. Wolf Hollender. Als Geßler kommt dem Tell Marrs gegenüber ein Gegenſpieler größten Formats in Frage; die Be⸗ ſetzung dieſer Rolle wird in den nächſten Tagen be⸗ kanntgegeben. Vom techniſchen Stab iſt nachzutragen, daß neben Sepp Allgeier auch Franz Weinmayr an der Kamera ſteht; für die Bauten zeichnen Robert Dietrich und Bruno Lutz. 4. „Ihre Durchlaucht, die Verküuferin“ beendet Aufnahmen Die Aufnahmen zu dem Oine⸗Allianz⸗Tonfilm im Ufaleih„Ihre Durchlaucht, die Verküäu⸗ ferlin“ wurden in dieſen Tagen unter der Spiel⸗ leitung von Karl Hartl beendet. Die Haupt⸗ darſteller der deutſchen Faſſung ſind: Liane Hald, Willy Forſt, Paul Kemp, Jakob Tiedtke, Ger⸗ hard Bienert, Max Gülſtorff, Theo Lin⸗ gen, Walter Steinbeck, Margot Koechlin, Hu⸗ bert von Meyerinck und Kurt von Ruffin. An der Bildkamera ſtand Franz Mlaner, Tonmei⸗ ſter war Fritz Thiery. Die Bauten ſtellten Wer⸗ ner Schlichting und Robert Herlth. Die Kom⸗ poſition und muſikaliſche Leitung hatte Schmidt⸗ Gentner inne. Die beiden Hauptrollen in der Faſſung ſpielen Marie Bell und Albert räiean. „Die ewigen drei Worte“ heitzt ein neuer Uſa⸗Tonfilm, der in der Herſtel⸗ lungsgruppe Günther Stapenhorſt gebreht wird. Das Drehbuch ſtammt von Leo Lenz. Die Muſir ſchreibt Theo Mackeben. Die Spielleitung wird Reinhold Schünzel inne haben. Käthe von Nagy iſt für die Hauptrolle vorgeſehen. Die Auf⸗ an zu dieſem Film werden Mitte Dezember eginnen. 4 fforgFRahiKonſaos Ba 338 die die„Liebeshandlung“ trägt, iſt Maly e lſchaft zugeteilt. Den Baumgarten girt entuſjckelt-Kobiert- UVergröhert: ersthlas Lährgang 3. Nr. 258. Seite 10 „Hakenkreuzbannet⸗ Samstag, 7. Oktober 1933 Strümpie Modische Neuheiten für alle Zwecke Karl Kaisling Weinheim, am Rodensteiner für 6roll und Klein Trikotagen, Handschuhe. 12 fl. Maijesheringe ff. Fettheringe m vonatensobe 300 gr. bose 42 ff. 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Anmmnmmnmmnnnmnmnmmmmnnnmnnnnnmnmamnnnnnnnnnnnnnmmnnnmnmnmnmnmnmmmnnnnnnnmnamnwnnnnnnnnmnunanmnnmnmnnannnmmnnnamnimmmmmnnnnnammunmsmianmmanmmnamiaamummmmsmszauzafs Jahrgang 3. Nr. 258. Seite 11 „Hakenkreuzbanner“ Samstag, 7. Oltober 1993 gfieuier und Nonxzerie Zum photographieren alles von N 3. 9 124K Kunststraße Qa diĩio- NIOHNEN 71,7 Breitestrase J1,7 Ferdinand Beck Mannhelm, J 3a, 1.2 fernsprecher 21072 Kolonialwaren— Konserven Kaffee- Rõsterei la Qualltäten Billigste Prolse Stemmer .50- Kaffee Hocharomatisch, sehr bekömmlich, ständig wachsenderKkundenkreis 2, 10„Kunststraße) Fol Spene Ocscäft Wänrend der Messce am Adoli-Hier-Lier Ferdinand Seibertf H 4, 27 junghusch MNufen gie 28916 n nad n kKorzester Zell erhellen Sle dle gewlnscilen Blumen, hflanzen, Trauerspenden usv, ous dem Bl. 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Anfang 20 Uhr, Ende 22 Uhr. Im Neuen Theater im Roſengarten: Sonntag, 8. Okt.:„Heimat“, Schauſpiel von Hermann Sudermann. Anfan —— Uhr, Ende 22.45 Uhr. 8 lens Sonntag, 15. Oliober:„Heimat“, Schauſpiel von Hermann Sudermann. An 20. Uhr, Ende 22.45 Uhr, 0 fang Zcntungl 1. Uten Neise-⸗ Schreihmaschinen Herr Anton Metz. Obermeister der Maler-, Tüncher- und Lackierer-Innung des auf Monatsraten Kreises Mainz, schreibt mir: von Mk..50 Reparaturen Der Unterzeichnete bestätigt hiermit, daß er schon seit langer Zeit Güntoplast- I 15, 10 farben in seinem Betriebe verwendet. Die 0 45 8 Verwendungsmöglichkeit der Güntoplast- 3 gegenuber K-Schule tarben ist eine auherordentlich große und vielseitige und hat der Unterzeichnete die 33 2 5—— er Anstrich auf Putz, Holz. Eisenwerk, 9 Heizkörpern oder auf der Kälte ausgesetz- Feinole ten Anstrichobjekten; überall haben sich Güntoplastfarben bewährt. 2 Der Unterzeichnete kann dieses Fabrikat Ataßselneideiei ſi Merion nur bestens empfehlen. 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Konkordienkirche: 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Horch; 11.15 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Barner; 11.15 Uhr Chriſtenlehre für Knaben, Pfarrer Horch; 12 Uhr Chriſtenlehre für Mädchen, Pfarrer Horch; 6 Uhr Abendgottesdienſt, Vikar Barner. Chriſtuskirche: 8 Uhr Frühgottesdienſt, Vikar Zeilin⸗ ger; 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Dr. Weber; 11.15 Uhr Chriſtenlehre, Pfarrer Mayer und Pfar⸗ rer Dr. Weber; 11.15 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Zeilinger. Neu⸗Oſtheim: 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Zeilin⸗ ger; 11 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Hegel. Friedenskirche:.30 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Schmidt; 10.45 Uhr, Kindergottesd., Vikar Schmidt; 10.45 Uhr Chriſtenlehre, Pfarrer Zahn. Johanniskirche: 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Emlein; 11 Uhr Chriſtenlehre für Knaben, Pfar⸗ rer Emlein; 11.15 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Staubitz; 11.45 Uhr Chriſtenlehre für Mädchen, Pfarrer Emlein; 6 Uhr Abendagottesienſt, Vikar Staubitz. Sutherkirche: 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Frantzmann; 11.15 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Boeckh; 11.15 Uhr Chriſtenlehre, Pfarrer Jundt; 11.15 Uhr Chriſtenlehre, Pfarrer Frantzmann und Pfarrer Walter. Gemeindehaus Eggenſtraſſe 6: 9 Uhr Frühgottesdienſt, Pfarrer Jundt. Melanchthonkirche: 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Weber; 11.15 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Weber; 11.15 Uhr Chriſtenlehre, Pfarrer Rothenhöfer und Pfarrer Heſſig. Reues Städt. Krankenhaus: 10.30 Uhr Gottesdienſt, Pfarrer Kiefer. Dialoniſſenhaus: 10.30 Uhr Gottesdienſt, Pfarrer Scheel. Feudenheim:.30 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Köh⸗ ler; 10.45 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Köhler; .15 Uhr Chriſtenlehre für Mädchen, Pfarrer Kam⸗ merer. Küſertal: 10 Uuhr Hauptgottesdienſt, Vikar Reich: 11.15 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Reich;.30 Uhr Chriſtenlehre für Knaben, Vikar Reich; 11 Uhr Kin⸗ dergottesdienſt in Käfertal⸗Süd. Matthäuskirche Neckarau:.45 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Kehr; 10.45 Uhr Chriſtenlehre Nordpfarrei, Vikar Kehr; 11.15 Uhr Kindergottesdienſt Nord⸗ pfarrei, Vikar Kehr. Gemeindehaus Speyerer Straſſe 28:.30 Uhr Haupt⸗ gottesdienſt, Pfarrer Gänger; 10.30 Uhr Kindergot⸗ tesdienſt, Pfarrer Gänger. Rheinau: 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Bruchmül⸗ ler; 11 Uhr Chriſtenlehre für Knaben, Vikar Bruch⸗ müller; 11.30 Uhr Kindergottesdienſt, Vikax⸗ Bruch⸗ müller. Gemeinvehaus Pfingſtberg:.00 Uhr Hauptgottes⸗ dienſt, Virar Bruchmüller: 10 Uhr Kindergottes ⸗ dienſt. Sandhofen:.30 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Bartholomä; 11 Uhr Chriſtenlehre, Pfarrer Bartho⸗ lomä; 11.30 Uhr Kindergottesdienſt, Pfarrer Bartholomä. Seckenheim:.30 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Obckh, hl. Abendmahl; 12.30 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Höckh; 1 uhr Chriſtenlehre für Knaben, Vikar Höckh. Gottesdienſt⸗Anze Pauluskirche Waldhof:.45 Uhr Chriſtenlehre Süd⸗ Pfarrei, Pfarrer Lemme;.30 Uhr Hauptgottes⸗ dienſt, Pfarrer Lemme; 11 Uhr Kindergottesdienſt, Pfarrer Lemme. Waldſchule Gartenſtabt: Vorm..30 Uhr Eröffnungs⸗ gottesdienſt, Pfarrer Clormann. Wallſtadt:.30 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Mün⸗ zel; 10.30 Uhr Chriſtenlehre, Pfarrer Münzel; 11 Uhr Kindergottesdienſt, Pfarrer Münzel. Wochengottesdienſte Trinitatiskirche: Dienstag, 10. Oktober, abends 8 Uhr, Andacht, Pfarrer Kölli; Mittwoch, 11. Oktober, vorm. 7 Uhr, Morgenandacht. Konkordienkirche: Donnerstag, 12. Oktober, abends 8 Uhr, Andacht, Vikar Barner. Johanniskirche: Mittwoch, 11. Oktober, vorm. 7 Uhr, Schülergottesdienſt; Donnerstag, 12. Oktober, abds. 8 Uhr, Andacht, Pfarrer Emlein. Feudenheim: Donnerstag, 12. Oktober, vorm..15 Uhr, Morgenandacht, Pfarrer Kammerer. Matthäuskirche Neckarau: Mittwoch, 11. Oktober, vor⸗ mittags 7 Uhr, Schülergottesdienſt, Pfarrer Gänger. Rheinau: Donnerstag, 12. Oktober, abends 8 Uhr, Gottesdienſt zum Beginn des Konfirmandenunter⸗ richts, Pfarrer Vath. Gemeindehaus Pfingſtberg: Mittwoch, 11. Oktober, abends 8 Uhr, Abendgottesdienſt, Vikar Bruch⸗ müller. Pauluskirche Walvhof: Mittwoch, 11. Oktober, abends — Uhr, Andacht im Konfirmandenſaal, Pfarrer emme. Waldſchule Gartenſtagt: Mittwoch, 11. Oktober, abds. .30 Uhr, Abendandacht, Pfarrer Clormann. Katholische Kirche Sonntag, 8. Oktober 1933 Obere Pfarrei(Jeſuitenkirche): Erntedankfeſt: Von 6 Uyr an Beichtgelegenheit; 6 Uhr Frühmeſſe;.45 Uhr hi. Meſſe;.30 Uhr Singmeſſe mit Predigt (Monatskommunion der Jünglinge und Jungmän⸗ ner);.30 Uhr Kindergottesdienſt mit Predigt; .30 Uhr Feſtpredigt durch H. H. Prof. Waldvogel und levitiertes Hochamt(0jähriges Jubiläum des Vereins kath. Kaufleute und Beamte„Columbus“); 11 Uhr hl. Meſſe mit Predigt. St. Sebaſtianuskirche— Untere Pfarrei: 6 Uhr Früh⸗ meſſe und Beginn der Beichtgelegenheit; 7 Uhr hl. Meſſe und Männerkommunion; 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt und Kommunion der männlichen Ju⸗ gend;.30 Uhr Hauptgottesdienſt mit Predigt und Amt; 11 Uhr Kindergottesdienſt mit Predigt; 12 Uhr Chriſtenlehre für die Jünglinge. Herz⸗Jeſu⸗Kirche Neckarſtadt⸗Weſt: Roſenkranzfeſt: Um 6 Uhr Frühmeſſe und Beichtgelegenheit; 7 Uhr hl. Meſſe und Bundeskommunion der Männer; 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt und Monatskommunion der Schulkinder;.30 Uhr Predigt und Amt vor aus⸗ geſetztem Allerheiligſten; 11 Uhr Kindergottesdienſt mit Predigt. Heilig⸗Geiſt⸗Kirche: 6 Uhr Beichte und hl. Meſſe; 7 Uhr Frühmeſſe, vor derſelben Generalkommu⸗ nion der Männerkongregation und des Männer⸗ apoſtolates; 8 Uhr Singmeſſe mit. Predigt, Kom⸗ munjon der männlichen Jugend;.30 Uhr Predigt und Amt; 11 Uhr Singmeſſe mit Predigt. Liebfrauen⸗Pfarrei: Kommunionſonntag der männli⸗ chen Jugend; von 6 Uhr an Beichtgelegenheit; .30 Uhr Frühmeſſe; 8 Uhr Singmeſſe mit Pre⸗ digt: gemeinſame Kommunion der münnlichen Ju⸗ gend;.30 Uhr Predigt und Amt; 11 Uhr Sing⸗ meſſe mit Predigt. Katholiſches Bürgerſpital:.30 Uhr Singmeſſe; um 10 Uhr Gymnaſiumsgottesdienſt. St. Joſeph, Linvdenhof: 6 Uhr Beichtgelegenheit, hl. Meſſe; 7 Uhr hl. Meſſe; 8 Uhr Singmeſſe mit Pre⸗ digt; 9 Uhr Kindergottesdienſt mit Monatskommu⸗ nion der Schulkinder; 10 Uhr Predigt und Amt; 11 Uhr Chriſtenlehre für die Jünglinge; 11.30 Uhr Singmeſſe mit Predigt. St. Bonifatiuskirche: Kommunionſonntag der männ⸗ lichen Jugend: 6 Uhr Frühmeſſe und Beichtgelegen⸗ heit; 7 Uhr hl. Meſſe; 8 Uhr Singmeſſe mit Pre⸗ digt(Monatskommunion der Schulknaben, der männlichen Jugendvereine und der geſamten männ⸗ lichen Jugend);.30 Uhr Hochamt mit Predigt; 11 Uhr Singmeſſe mit Predigt. St. Peter: 6 Uhr Beichte, 7 Uhr Frühmeſſe mit Ge⸗ neralkommunion der Männerſodalität; 8 Uhr Sing⸗ meſſe mit Predigt, Generalkommunion der Jüng⸗ linge;.30 Uhr Hochamt mit Predigt; 11 Uhr Singmeſſe mit Predigt; anſchließend Chriſtenlehre für die Jünglinge. St. Jakobus⸗Pfarrei Mannheim⸗Reckarau: Frauen⸗ ſonntag: Monatskommunion für Jungfrauen und Mädchen; Frauenkollekte;.45 Uhr Frühmeſſe; 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt; 9 Uhr Chriſtenleyre für die Jünglinge;.30 Uhr Hochamt mit Predigt; 11 Uhr Singmeſſe mit Predigt. St. Laurentius, Käfertal: Frauenſonntag(Liobatag): .30 Uhr Beichte und Austeilung der hl. Kommu⸗ nion;.15 Uhr Frühmeſſe mit Generalkommunion der Frauen und Jungfrauen; 9 Uhr Predigt und Amt; 11 Uhr Schülergottesdienſt mit Predigt; .30 Uhr Chriſtenlehre für Jünglinge; 2 Uhr Roſenkranz. St. Franziskuskirche Mannheim⸗Waldhof: Franziskus⸗ feſt, Patrozinium unſerer Gemeinde: 6 Uhr Beichte; 7 Uhr Kommunionmeſſe mit Frühpredigt, General⸗ kommunion des Männerapoſtolates und der Jung⸗ frauenkongregation; 8 Uhr Singmeſſe im Kinder⸗ ſchulſaal der Gartenſtadt;.15 Uhr Amt und Pre⸗ digt in der Kapelle der Spiegelfabrik;.30 Uhr Feſtgottesdienſt mit Feſtpredigt und levitiertem Hochamt; 11 Uhr Schülergottesdienſt mit Predigt und Singmeſſe; 11 Uhr Singmeſſe und Homilie in der Kapelle der Spiegelfabrik. St. Antonius Mannheim⸗Rheinau: St. Lioba⸗Didze⸗ ſan⸗Frauenſonntag mit oberhirtlich angeordneter Frauenkollekte: Monatskommunion der Schüler und Schülerinnen, Kommunion der Frauen, Herz⸗Jeſu⸗ Liebeswerk; 6 Uhr hl. Beichte; 7 Uhr Frühmeſſe; 9 Uhr Amt mit Predigt; 10.15 Uhr Chriſtenlehre; 11 Uhr Schülergottesdienſt mit Predigt. St. Peter und Paul Mannheim⸗Feudenheim: Frauen⸗ kollekte: Vormittags.30 Uhr hl. Beichte;.45 Uhr Kommunionmeſſe;.30 Uhr Kommunion⸗Singmeſſe (gemeinſame Kommunion der Männer und Jung⸗ männer);.30 Uhr Hauptgottesdienſt; 11 Uhr Schü⸗ lergottesdienſt; 2 Uhr Roſenkranzandacht m. Segen. St. Bartholomäuskirche Mannh.⸗Sandhofen: Frauen⸗ kollekte; Monatskommunion für Männer u. Jüng⸗ linge;.30 Uhr Beichtgelegenheit; 7 Uhr Früh⸗ meſſe; 9 Uhr Hauptgottesdienſt mit Predigt und Amt; 11 Uhr Schülergottesdienſt mit Predigt und Singmeſſe. St. Bonifatiuskirche Mannheim⸗Frievrichsſeld:.30 Uhr Beichtgelegenheit; 7 Uhr hl. Kommunion;.30 Uhr Monatskommunion für Frauen⸗ und Mütter⸗ verein; Frühmeſſe;.30 Uhr Predigt und Amt, Kollekte für katholiſche Frauenorganiſation; Chri⸗ ſtenlehre. St. Aegidius, Seckenheim:.15 Uhr Frühmeſſe mit Monatskommunion der Männer und Generalkom⸗ munion der Jungfrauen;.30 Uhr Hauptgottes⸗ dienſt, anſchließend Chriſtenlehre für Jünglinge. Mannheim⸗Pfingſtberg: Patroziniumsſeſt:—7 Uhr Beichte; 7 Uhr Frühmeſſe mit Generalkommunion ig er der Gmeinde;.30 Uhr Predigt; feierliches Hoch⸗ amt zu Ehren der heiligen Thereſia mit Segen. St. Paul Almenhof: 7 Uhr Frühmeſſe, Kommunion der Männer und Jungmänner;.30 Uhr Sins⸗ meſſe mit Predigt;.30 Uhr Chriſtenlehre; 11 Uhr Singmeſſe mit Predigt. Pfarrkuratie St. Nikolaus, Mannheim: 6 Uhr Beicht⸗ gelegenheit; 7 Uhr Frühmeſſe mit Gemeinſchafts⸗ kommunion der Männer u. Jungmänner;.30 Uhr Kindergottesdienſt mit Predigt; 10 Uhr Hauptgot⸗ tesdienſt mit Predigt. Neues Thereſien⸗Krankenhaus:.30 Uhr hl. Meſſe: 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt. Alt⸗Katholiſche Gemeinde(Schloßkirche) Sonntag, 8. Orktober, vormittags 10 Uhr, deut⸗ ſches Amt mit Predigt. Ev. Gemeinde gläubig⸗getaufter Chriſten(Baptiſten) Mannheim, Max⸗Joſeph⸗Straße 12: Sonntag:.30 Uhr Predigt, Pred. Würfel; 11 Uhr Sonntags⸗ ſchule; 16 Uhr Erntedankfeſt, Pred. Würfel; 18 Uhr Jungmädchengruppe.— Montag: 20 Uhr Jung⸗ männergruppe.— Mittwoch: 17 Uhr Religions⸗ unterricht;: 20 Uhr Bibel⸗ und Gebetſtunde.— Donnerstag: 15 Uhr Frauenverein.— Samstag: 16 Uhr Jungſchar Buben und Mädels. Landeskirchliche Gemeinſchaft und Jugendbund für entſchiedenes Chriſtentum, Lindenhoſſtr. 34: Sonn⸗ tag: 8 Uhr Erntedankfeier, Gem.⸗Pfleger Steeger. — Montag: 8 Uhr Frauenſtunde.— Mittwoch: 8 Uhr Bibelbeſprechung.— Samstag:.15 Uhr Männerbibelſt.— Jugendbund für E.., a) iunge Männer: Sonntag.30 Uhr u. Dienstag.15 Uhr; b) Jungſrauen: Sonntag 4 Uhr und Donnerstag 8 Uhr.— Jungſchar: Samstag.30 für Knaben von 9 bis 14 Fahren.— Neckarſtadt, Holzbauer⸗ ſtraße 7: Donnerstag: 3 Uhr Frauenſtunde. Adventgemeinde, J 1, 14: Sonntag: abends 8 Uhr Erntedankfeier.— Mittwoch: abends 8 Uhr Bibel⸗ ſtunde.— Freitag: abends 8 Uhr Jugendſtunde.— Samstag: vorm. 9 Uhr Sabbatſchule; 10 Uhr Pre⸗ digt; nachm. 3 Uhr Kindergottesdienſt. Die Chriſtengemeinſchaft, I. 2, 11(Bewegung zur rell⸗ giöſen Erneuerung): Sonntag: 10 Uhr Menſchen⸗ weihehandlung mit Predigt; 11.15 Uhr Sonntags⸗ feier für Kinder.— Mittwoch: 9 Uhr Menſchen⸗ weihehandlung; abends 8 Uhr Michaelsvortrag: F. Buhl. Evangeliſche Gemeinſchaft, Mannheim, U 5, 23: Sonn⸗ tag: vorm..30 Uhr Predigt, Prediger Sautter; vorm. 10.45 Uhr Sonntagsſchule; abends 7 Uhr Gemeindefeier mit Dekl. u. Geſängen.— Mittwoch: nachm. 5 Uhr Religionsunterricht; abends 8 Uhr Bibelſtunde.— Donnerstag: nachm. 4 Uhr Frauen⸗ miſſionsverein; abends 8 Uhr Jugendverein.— Samstag: nachm..30 Uhr Jungſchar der Mäd⸗ chen; nachm. 4 Uhr Jungſchar der Knaben. Methodiſten⸗Gemeinde. Evang. Freikirche. Eben⸗Ezer⸗ Kapelle, Augartenſtr. 26: Sonntag:.30 Uhr Pre⸗ digt, Prediger W. Müller; 11 Uhr Sonntagsſchule; abends.30 Uhr Predigt, Prediger W. Müller.— Montag: 8 Uhr Jugendbund.— Dienstag: 8 Uhr Jungfrauen⸗Miſſtonsverein.— Mittwoch: 8 Uhr 3 Uhr Frauen⸗Miſſtonsverein. Die Heilsarmee, C 1, 15: Sonntag:.30 Uhr Heili⸗ gungsverſ.; 11 Uhr Kinderverſ.; nachm. 4 Uhr Stephanienufer; abends 8 Uhr Altarverſ.— Mitt⸗ woch: nachm. 4 Uhr Kinderverſ.; abends 8 Uhr Lichtbilder über„Altes Teſtament“.— Donners⸗ tag: abends 8 ühr Heimbund für Frauen und Töchter.— Freitag: abends 8 Uhr Heiligungsverſ. FUrT den uebergons“ Ole fesehe Pelaglaeke Der aparte Steffmentel lnerlesenen Hodellen, dus bestem Möterlel, in bester Verorbeltuns dDas Beste zu einem mäßisen pPreisl! billig bei Tel. 224 92. Kurfürſtenſchule. selt 1515 5451 K Das Henialliaus ſi, ſelae HANNHI EIH AH HARK T Louis Kumpf, K 4, 3 Kartoffelgroßhandlung, Lieferung frei Keller. Täglich auf dem Großmarkt gegenüber Eingang der W. P (4294K ß Winicritarioelin 722 nur beſte Qualität, konkurrenzlos für den horten Bort— for die empflndliche Hout Generalvertreter: k. in Hennheim: Hicha ells-Droserle, Hirsch-Drogerſe, Anker-Drogerle. Viletoris-Nedicinal-Orog erie, bergbo d. Eichendortstrabe 14, A. 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Oktober 1933 Augartenstr. 4 In tlefer Trauer Famille Fledler 7863· und Verwandte Die Beisetzung nndet in dem Heimatsort Sanger- hausen in der Familiengruft statt. an dem schweren Verluste meines lleben Man- nes, unseres guten Vaters, Bruders und Onkels sprechen wir unseren innigsten Dank aus. insbesondere danken wir für die Begleitung zur letzten Ruhestätte und die zahlreichen Kranzspenden. 78053 · Hermine Nupp Danksagung Für dle vlelen Beweise herzlicher Teilnahme Mannheim-Neckarau, 5. Oktober 1938 Friedrichstraße 3 Im Namen aller Hinterbllebenen Statt Karien. Es war Gottes heiliger Wille, das schwere, in christlichem Sinne ertragene Leiden unserer lieben Tochter, Schwester und Nichte abzukürzen und ihre Seele in die ewige Heimat heimzuholen. Mannheim, den 5. Oktober 1933. 7901* Fröhlichstr. 22 Familie Reinhard Wohnheas Die Erdbestattung ist Samstag. nachm. 3 Uhr. in tiefem Schmerz: nahme bei dem Verluste meiner lieben, unvergeß⸗ lichen Gattin, unserer guten Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante. Besonderen Dank dem Hochw. Herrn Stadtpfarrer Luger, Käfertal für seine tröstenden Worte, dem Luisenheim für liebevolle Pflege, sowie dem Vetein ehemaliger 112er und 142er, Freunden, Verwandlen und Be⸗ kannten, ebenso meiner werten Kundschaft für die zahlreichen Blumen- und Kra nzspenden. Innigsten Dank für die überaus herzliche Anteil- Mannnheim, den 7. Oktober 1933 Verschaffeltstraße 22—24 Peter Diefenhach, Bäckermelster nehst Iöchter Sahrgan Pfä Eifrig Haardt. ziſche We ſtehen zu Ecke in 2 Mit Son und eiger auf Schu paar Stu leben, de zu koſten, Weins n ſein. Der lichen St förmlich aus Fäſſ hört in und ſieht ten Saall takt um funk üb⸗ Darbietu Stunde der in de den„Eir alte Tra bringt. Ja, es Weinleſe hat, der beſtätigt Sonntag ſelbſt au und aus kräftigen Kraftbor Wein wi Wein, de der Pfal dern in halb ſtell ſollte, de mit dem auch nu ganz oh eines w gen Nac Lokall Ir Sud! direktion ligten 5 kehrsmit gen Lol Rh. Har Der Be 1933, m den Zu⸗ werden. Großkar verkehr Ein Fra lang es ſchädlick Staatsc Gefaßt Richard 11. Apt Lubwig geboren längere Stücke verkehr wegen worten. Ein L i 3 die El Kartoff chen m ihrem len ga dem F dabei, Dabei den M die hir Knall tot zu die Fl D Kar Mörde den, tr ſchunge park, 1 Einbre wurde Eine in Un Ottel geförd⸗ rührte den ki Zündf ger üb und n aus ei hat be Kerbh bracht ſich an »Mann 19³3³ Hoch⸗ gen. lunion Sing⸗ 1 Uhr Beicht⸗ chafts⸗ Uhr ptgot⸗ Meſſe: e) deut⸗ tiſten) g:.30 ntags⸗ I8 Uhr Jung⸗ gions⸗ de.— nstag: d für Sonn⸗ teeger. twoch: 5 Uhr junge 5 Uhr; lerstag rnaben zbauer⸗ 8 Uhr Bibel⸗ ide.— r Pre⸗ tr rell⸗ nſchen⸗ intags⸗ nſchen⸗ ortrag: Sonn⸗ autter; 7 Uhr ttwoch: 8 Uhr frauen⸗ in.— Mäd⸗ n⸗Ezer⸗ r Pre⸗ aſchule; ler.— 8 Uhr 8 Uhr erstag: ers rube Haardt. Denn in wenigen Tagen iſt das pfäl⸗ Sahrgang 3. Rr. 258. Seite 13 „8 akenkre uzbann er“ Samstag, 7. Ottober 1983 ————+. Pfälziſches Weinleſefeſt 1933 Eifrig iſt man am Werke in Neuſtadt an der ziſche Weinleſefeſt da, das ſich ſeit ſeinem Be⸗ ſtehen zu einem großen Volksfeſt für die ganze Ecke in Deutſchlands Südweſten entwickelt hat. Mit Sonderzügen kommen ſie, mit Autobuſſen und eigenen Wagen, mit der Straßenbahn und auf Schuſters Rappen, um wieder einmal ein paar Stunden bei goldenem Pfalzwein zu ver⸗ leben, den erſten„Süßen“ und„Federweißen“ zu koſten, bei der traditionellen Taufe des neuen Weins mitzuhelfen und überhaupt dabei zu ſein. Der Saalbau hat ſich bereits für die feſt⸗ lichen Stunden herausgeputzt, man ſpürt ſchon förmlich den Wein in der Naſe, der nun bald aus Fäſſern und Flaſchen fließen wird. Man hört in Gedanken ſchon die flotte Tanzmuſik und ſieht das bunte Treiben in den ausgedehn⸗ ten Saalbauräumen. Mit einem feierlichen Auf⸗ takt um 14 Uhr, der ſogar durch den Rund⸗ funkt übertragen wird und allerlei pfälziſche Darbietungen bringt, geht es an und knapp eine Stunde ſpäter ſetzt der gewohnte Betrieb ein, der in der Tauſe des Neuen gipfelt, aber auch den„Einzug des Alten und Neuen Weins“, alte Trachtentänze und manches andere mehr bringt. Ja, es iſt ſchon etwas los auf dem pfülziſchen Weinleſefeſt und wer es noch nicht mitgemacht hat, der wird dieſe optimiſtiſche Vorausſage beſtätigt ſehen. So werden ſie denn alle am Sonntag zuſammenſtrömen von nah und fern, ſelbſt aus dem Württembergiſchen, Heſſiſchen und aus dem Saargebiet, um ſich wieder einen kräftigen Stärkungsſchluck zu holen aus dem Kraftborn pfälziſcher Freude. Ein Feſt um den Wein wird es ſein, mit dem Wein und für den Wein, denn es wird begangen im Mittelpunkt der Pfalz, die nicht nur die Rheinpfalz iſt, ſon⸗ dern in allererſter Linie die Weinpfalz. Des⸗ halb ſtelle jeder, der es noch nicht getan haben ſollte, den 8. Oktober in ſein Programm ein mit dem Weinleſefeſt in Neuſtadt. Und ſei es auch nur zu dem einen Zweck, ſich einmal ganz ohne Sorgen und beglückt dem Zauber eines weinſeligen Tages ſamt der dazugehöri⸗ gen Nacht hinzugeben. Lokalbahnbekrieb Ludwigshafen— Frankenthal wird eingeſtellt Sudwigshafen, 6. Okt. Die Reichsbahn⸗ birektion teilt mit: Den Wünſchen aller betei⸗ ligten Kreiſe entſprechend, hat der Reichsver⸗ kehrsminiſter die Auflaſſung der ſchmalſpuri⸗ gen Lokalbahnſtrecke zwiſchen Ludwigshaſen a, Rh. Hauptbahnhof und Frankenthal genehmigt. Der Betrieb wird am Sonntag, den 8. Okt. 1933, mit dem letzten fahrplanmäßig verkehren⸗ den Zuge eingeſtellt, die Gleiſe werden entſernt werden. Auf der Lokalbahnſtrecke Frankenthal— Großkarlbach treten keine Aenderungen im Zug⸗ verkehr ein. Eine Jalſchmünzerbande gefaßt Frankenthal, 6. Okt. Neuerdings ge⸗ lang es wiederum, eine Falſchmünzerbande un⸗ ſchädlich zu machen, die jetzt bei der hieſigen Staatsanwaltſchaft unter Anklage geſtellt iſt. Gefaßt wurden: der am 2. Auguſt 1903 geborene Richard Molter aus Frankenthal, der am 11. April 1887 geborene Theodor Kern aus Ludwigshafen und die am 4. Februar 1906 geborene Anna Weigand aus Lorſch, die längere Zeit in Zuſammenarbeit falſche 3⸗RM.⸗ Stücke herſtellten und ſtändig in den Zahlungs⸗ vertehr brachten. Das Kleeblatt hat ſich nun wegen ſchweren Münzverbrechens zu verant⸗ worten. Ein Kind durch Blauſäure gekötel Lisdorf, 6. Okt. Vor einigen Tagen fand die Ehefrau des Landwirts Müller beim Kartoffelausmachen in ihrem Felde ein Fläſch⸗ chen mit Inhalt, das ſie ohne jede Ueberlegung ihrem drei Jahre alten Töchterchen zum Spie⸗ len gab. Das Kind wollte ſeiner Puppe aus dem Fläſchchen zu trinken geben und verſuchte dabei, den Korken mit den Zähnen zu löſen. Dabei floß ihm entweder von dem Inhalt in den Mund oder die Flüſſigkeit explodierte durch die hinzugetretene Luft: Es gab einen kurzen »Knall und das Kind fiel unter leiſen Zuckungen tot zu Boden. Wie die Unterſuchung ergab, hat die Flaſche Blauſäure enthalten. Der Mord im Jaſanengarken Karlsruhe, 6. Okt. Bis jetzt iſt man des Mörders Zwinger noch nicht habhaft gewor⸗ den, trotz der umfaſſenden fortgeſetzten Nachfor⸗ ſchungen. Die Stätte am Pavillon im Biber⸗ part, wo ſich der Zuſammenſtoß zwiſchen den Einbrechern und den Kriminalbeamten zutrug, wurde von zahlreichen Neugierigen aufgeſucht. »Eine Hausſuchung bei dem in der Lammſtraße in Untermiete wohnenden Sjährigen Alfred Ott hat eine ganze Menge Diebesgut zutage gefördert, das zum Teil aus Einbrüchen her⸗ rührte, die bis jetzt noch nicht aufgeklärt wer⸗ den konnten. Dazu fand man einen Knäuel Zündſchnur. In der kritiſchen Nacht ſoll Zwin⸗ ger übrigens im Zimmer des Ott geweſen ſein und man vermutet, daß die beiden von dort aus einen Raubzug unternehmen wollten. Ott hat bereits mehrere Fahrraddiebſtähle auf dem Kerbholz, die ihm erhebliche Vorſtrafen einge⸗ bracht haben. Vor ungefähr drei Wochen hat ſich an der Stelle des Ueberfalles ein älterer —— Zm Waſchkeſſel verbrüht Steinbach(Saar), 6. Okt. Das vier Jahre alte Söhnchen des Bergmanns Koch fiel in einen Keſſel mit heißer Waſchbrühe. Der Kleine verbrannte ſich ſo ſchwer, daß er unter ſchreck⸗ lichen Schmerzen ſtarb. Einbruchsverſuch in eine Kirche Ludwigshaſen, 6. Okt. In der Nacht zum Freitag überraſchte die Polizei in der Kurzeſtraße zwei Männer, die offenbar in die⸗ biſcher Abſicht mittels Nachſchlüſſel in die Men⸗ nonitenkirche einzudringen verſuchten. Beide wurden feſtgenommen. Worms, 6. Okt. In den letzten Tagen ge⸗ lang es der Einbruchsabteilung der Kriminal⸗ polizeiſtelle Worms mit Unterſtützung des Son⸗ derkommandos eine mehrköpfige Einbrecher⸗ bande, die mehr als 50 Einbrüche in den letz⸗ ten Monaten ausgeführt hat, unſchädlich zu machen. Bei den Ermittlungen wurden auch die Brandſtifter des Feſthausbrandes feſtgeſtellt. Es handelt ſich um den 20jährigen Taglöhner Kurt Richter und den 21jährigen Maler und Tün⸗ cher Jakob Geffert aus Worms. Die beiden Einbrecher, die getrennt vernommen wurden, haben übereinſtimmend geſtanden, bei einem Einbruch das Feſthaus in Brand geſteckt zu haben. Angeblich haben ſie von einem Hau⸗ ſen aufgeſtapelter Kuliſſen einige Fetzen wes⸗ In einem erweiterten Ausmaß ſoll die tradi⸗ tionelle Wiederſehensfeier der 50jährigen La⸗ denburger gefeiert und auch auf die 60⸗, 70•2, 80⸗ und 90jährigen Ladenburger ausgedehnt werden. Unter Leitung unſeres rührigen Bür⸗ germeiſters Dr. Reuter und des Vorſtands⸗ mitgliedes des Heimatbundes, Dr. Karl Betz. der ſich alljährlich um das Gelingen des Feſtes verdient gemacht hat, ſoll eine großzügige Feier ſchon dieſen Samstag im Hotel„Zur Roſe“, Begrüßung aller Jubilare erfolgen unter Mitwirkung der Geſangvereine„Liederkranz“ und„Sängereinheit“ und der Stadt⸗ und Feuerwehrkapelle. Auf dem Marktplatz findet eine Beleuchtung der uralten St. Galluskirche und öfſentl. Bankett ſtatt. Heute, Samstag, früh iſt Totenehrung auf dem Friedhof und nach dem Kirchgang aller Jubilare Beſichtigung der Sehenswürdigkeiten, an denen unſere Stadt ſo reich iſt. Am Nachmittag gegen 2 Uhr wird das mit Sehnſucht erwartete Heimatſpiel von Cornel Serr, dem warmherzigen Heimatfreund mit Viernheimer Brief Filmſchau. Ein hübſches Großſtadtpro⸗ ramm bringt der Viernheimer Central⸗ Filmpalaſt heraus und zwar„Ich bei Tag und Du bei Nacht“ mit Käthe v. Nagy und Willi Fritſch. Der nächſte Film ſoll der „SA⸗Mann Brand“ ſein.— Der Union⸗ Lichtſpiel⸗Palaſt läßt den Tarzanfilm laufen. Die Hauptrolle ſpielt der weltbekannte Rekordſchwimmer Jonny Weismiller. Aus guter Quelle haben wir eine intereſſante Lokalnachricht erfahren. Der DiK⸗Führer En⸗ gel, ein früherer Nationalſozialiſt, ſoll ſein Amt niedergelegt haben und aus der DaIK ausge⸗ fei fein. Der Grund ſollen„gewiſſe Gründe“ ein. 1* Am abend fand im„Freiſchütz“⸗ Saal die erſte Verſammlung der hieſigen Orts⸗ Verſuchsfahrien auf der Höllenkal⸗ bahn abgeſchloſſen Freiburg i. Br., 6. Okt. Die mit den neuen ſchweren ſiebenachſigen Maſchinen, deren einzelne nicht weniger als 135 Tonnen wiegt, von der Reichsbahn ohne Benützung der Zahn⸗ ſtange auf der Gebirgsſtrecke der Höllentalbahn durchgeführten Verſuchsfahrten ſind abgeſchloſ⸗ ſen worden. Die neuen Maſchinen ſind bereits in den noch geltenden alten Fahrplan für den Reſt des Sommerabſchnitts eingeteilt worden. Die Probe⸗ und Verſuchsfahrten haben ein durchaus zufriedenſtellendes Ergebnis gehabt — ſind in allen Teilen einwandfrei ver⸗ laufen. Vom elektriſchen Skrom gekötel Schluttenbach(Amt Ettlingen), 6. Okt. Bei dem Verſuch, an der Lichtleitung im Kel⸗ ler eine Birne auszudrehen, erhielt der 23jähr. Landolin Blödt einen elektriſchen Schlag, der ſeinen ſofortigen Tod herbeiführte. Die Wormſer Fe thausbrandſtifter feſtgenommen geriſſen, dieſe mit einem Streichholz angezün⸗ det und zwiſchen die aufgebauten Kuliſſen ge⸗ worfen. Die Vernehmung der Täter iſt noch nicht abgeſchloſſen. Jeuer durch zündeln Friedrichshafen, 6. Okt. Am Mittwoch mittag brach in dem Anweſen des Landwirts Brugger in Allmannsweiler bei Friedrichs⸗ hafen ein Brand aus, dem Scheuer und Stal⸗ lungen ganz zum Opfer fielen. Der 12 Jahre alte Sohn des Brugger wollte mit etwa 15 bis 20 Garben Stroh, die vor der Scheuer lagerten, ein Feuer machen. Der Feuerwehr von Fried⸗ richshafen gelang es nur noch, einen Teil des Wohnhauſes zu retten. Große Heimattagung in Ladenburg ca. 100 Mirwirtende„Anno 49“ unter Einſtu⸗ dierung von Hans Godeck, Mannheim, die techniſche Leitung liegt in den bewährten Hän⸗ den des Herrn Fortner, auf dem Marktplatz in Szene gehen. Ein heimatliches Freilichtſpiel, das eine zahlloſe Zuſchauerſchar aus dem gan⸗ zen Umkreis herbeiführen wird und ein Hei⸗ matſpiel bedeutet, das die Wiederſehensſeier der Jubilare ganz beſonders innig geſtalten und ein unvergleichliches Erlebnis ſein wird, das viele aus unſerer uralten Stadt mit fort⸗ nehmen werden. Am Abend findet im großen Saale des Bahnhof⸗Hotels der Ausklang ſtatt. Jugenderinnerungen werden getauſcht und Bil⸗ der aus der Jugendzeit geſtellt. Alles in allem: Eine Heimatſeier, bei der alle immer wieder ſich freuen dürſen, eine ſo löſtliche Heimat zu haben, wie ſie und ganz beſonders wir Ladenburger, die wir uns im Dritten Reich ganz beſonders in unſerer uralten Heimatſtadt wohl fühlen. Kommt alle und ſchaut— fühlt mit uns und freut euch mit uns! eeen K e eeriunrt gruppe der NSDAP über das Winterhilfswerk ſtatt. Als Redner war Pg. Borchert aus Darmſtadt gekommen. Er, als alter Kämpfer und Redner in über 2000 Verſammlungen, machte ausgezeichnete Ausführungen über das Winterhilfswerk, das wahre Nächſtenliebe und wahres Chriſtentum in die Praxis umſetzen ſoll, die. Not der Volksgenoſſen zu lindern. Hoffentlich wirken ſich die Worte in der Be⸗ völterung in dem gewünſchten Sinne aus Dies gilt beſonders den früheren Zentrums⸗ anhängern, die noch immer nicht den nötigen Kontakt gefunden. Es ſollen ja in nächſter Zeit Schulungsabende innerhalb der Orts⸗ gruppe abgehalten werden. Notwendig iſt dies unbedingt, denn es muß von Mund zu Mund geworben werden. Wer den Geiſt der alten Zentrumskaſte kennt, W wie ſchwer dies iſt. Das Leben innerhalb der Viernheimer Orts⸗ gruppe der NSDaAp iſt ziemlich rege. Jeden⸗ Bürgerausſchuß und Bürgermeiſter A. Müller, »Mann erhängt. Gemeinderal Edingen Sitzend von links nach rechts: Gemeinderäte E. Jung, V. Ding, Maas, Obländer, kommiſſar. Ratſchreiber Sauer, — Neupert, ſtehend. Ratsdiener Jung, Gemeinderat Mülbert: Fraktionsmitglied.: Kuhn, Schuſter, Liebertnecht, Kraus, Ratſchreiber Rei mold, Wenzel, W. Koch Ortsgruppenkeiter A. Ding; Fraktionsmit⸗ ratifiziert.— folls wird auch der Kreistag in aller Kürz⸗ in Viernheim ſtattfinden. Ueber die glänzen⸗ den Erfolge der hieſigen NS⸗Theatergruppe durch die Aufführung des Theaterſtückes „Schlageter“ ſind hinreichend bekannt. Die be⸗ kannten Tellſchauſpieler haben ſich zur Ver⸗ fügung geſtellt. Die Gruppe will auch aus⸗ wärts das Stück zugunſten der Winterhilfe auf⸗ führen. Bei Wünſchen ſetze man ſich mit dem Propagandawart Pg. Brügel in Verbin⸗ dung. Die Feldbereinigung iſt in vollem Gange. Bei der Ausgedehntheit der Viernheimer Ge⸗ markung wird es aber ſchon bis 1936 dauern, bis die Sache beendigt iſt. 1* 7 Die hieſige Allgemeine Ortskrankenkaſſe be⸗ richtet über einen außerordentlich guten Ge⸗ ſundheitszuſtand der hieſigen Bevölkerung⸗ Eine erfreuliche Tatſache. * Bis jetzt ſind hier 10 Eheſtandsdarlehen ge⸗ nehmigt. Ein günſtiger Einfluß dieſes Ge⸗ dankens auf das Heiraten iſt feſtzuſtellen. Brief aus Edingen Aus dem Gemeinderat. Der Bericht an das Bezirksamt betr. Eingemeindung des Gebiets⸗ teils„Edinger Ried“ wird gutgeheißen und Die Schuldurkunde der Dar⸗ lehensaufnahme bei der Geſellſchaft für öffent⸗ liche Arbeiten wird anerkannt und unterzeich⸗ net.— Die Verpachtung des Plakatanſchlag⸗ weſens wird vorerſt zurückgeſtellt.— Betr. Be⸗ reinigung der Allmendgrundſtücke und Steige⸗ rung des Bodenertrags wird erſt im Spätjahr 1934 vorgenommen. Die Grundſtücksinhaber können alſo ruhig düngen und einſäen.— Verſchiedene Stundungsgeſuche wurden ver⸗ beſchieden.— Als Weihnachtsverkaufsſonntage werden feſtgeſetzt der 17 und 24. Dezember 1933.— Bei einigen Fürſorgeangelegenheiten werden die Richtſätze zugrunde gelegt.— Ein Gefuch um Erlaß der Bürgerſteuer wird ab⸗ gelehnt.— Zum Leichenträger wird Georg Roth, Spengler, ernannt.— Eine Grund⸗ ſtücksſchätzung wird vorgenommen.— Die An⸗ meldung der Gemeinde zum Beitritt in den Umſchuldungsverband wird vollzogen.— Ueber die Inſtandſetzung eines Gemeindehauſes wird Koſtenvoranſchlag eingeholt.— Der komm. Bürgermeiſter Pg. Heinrich Müller berichtet noch über die Verſchmelzung der Bezirksſpar⸗ kaffe Ladenburg mit derjenigen in Weinheim. * Auf die Initiative des Betriebszellenleiters Pg. Gemeinderat Maas hin wird in den nächſten Tagen in Edingen ein Streich⸗ bzw. Blasorcheſter ins Leben gerufen, worin ſämt⸗ liche Muſiker ihre Kräfte zur Verfügung ſtellen werden. Die erſte Uebung war von 25 Mann, teils ſehr tüchtigen Leuten, beſucht, die unter Führung von Pg. Karl Neupert ſicherlich zu Erfolg und damit zu Arbeit und Brot kom⸗ men, da es ſich hauptſächlich um Arbeitsloſe handelt. Is.„ Bürgermeiſterwohl. Am heutigen Abend tagt der Edinger Bürgerausſchuß zum zweiten Male in ſeiner neuen Zuſammenſetzung mit dem Punkt Bürgermeiſterwahl als Tagesord⸗ nung. Nachdem der ſeitherige komm. Bürger⸗ meiſter Pg. Gerichtsaſſeſſor Albert Müller infolge höherer Berufung an verantwortun 3⸗ volle Stelle ſein Amt zur Verfügung ſtellen mußte, wurde als Kandidat deſſen Vater, Fa⸗ brikant Pg. Heinrich Müller, vorgeſchlagen. Wir bringen unſerem ſcheidenden komm. Bür⸗ germeiſter auch an dieſer Stelle unſeren innig⸗ ſten Dank für ſeine zum Wohle unſerer Ge⸗ meinde geleiſteten Verdienſte zum Ausdruck. Aus Anlaß der am heutigen Samstag ſtatt⸗ findenden Bürgermeiſterwahl veranſtalten, die NS⸗Organiſationen mit allen hieſigen Ver⸗ einen einen Fackelzug, der um halb 9 Uhr im Garten der Schloßwirtſchaft ſeinen Anfang nimmt. Alle Organiſationen, Verbände und Vereine werden ſich mit ihren Fahnen reſtlos beteiligen. Kirchenanzeiger. Evangel. Kirchengemeinde: Sonntag, 8. Oktober— 17. S. n. Trin.— .15 Uhr Hauptgottesdienſt, 10.30 Uhr Kinder⸗ gottesdienſt, 1 Uhr Chriſtenlehre.— Katholiſche Kirchengemeinde: Samstag, 7. Okt., Beichte von 1, 5 und abends 8 Uhr an. Sonntag, S. Ok⸗ tober, Beichte von 7 Uhr an,.30 Uhr Früh⸗ meſſe mit Monatskommunion der Männer und Jünglinge,.30 Uhr Hauptgottesdienſt, Kollekte für katholiſche Ranzeen 12 bis 1 Uhr Bibliothekſtunde, 1 Uhr Herz⸗Jeſu⸗Bru⸗ derſchaft, 5 Uhr Anbetungsſtunde. Dienstag, abends 8 Uhr, Verſammlung des kath. Jung⸗ männervereins im Friedrichshof. Rundfunk⸗Programm für Samstag, den 7. Oktober 1933 Mühlacker:.05 Frühronzert..00 Z. N. W..15 Morgenkonzert. 11.10 Orgelmuſik. 11.55 Wetter⸗ bericht. 12.00 Unterhaltungskonzert. 13.15 3Z. N. W. 13.35 Heitere Muſik für allerlei Inſtrumente. 15.30 Chöre von Julius Engert. 16.00 Nachmit⸗ tagskonzert. 18.00 Staat und Handwerk im neuen Deutſchland und Italien. 18.20 Porck, Rede an ſeinem Todestag. 18.50 Z. L. 19.00 Stunde der Nation. Muſik von Joh. Seb. Bach. 20.00 Kurz⸗ meldungen. 20.10„Die beſſere Hälfte“. 21.10 Bunte Stunde. 22.00 Z. W. N. 22.20„Du mußt —.33 22.45 Unterhaltungsmuſik. 24.00 Nacht⸗ muſik. München:.00 Frühkonzert. 12.00 Mittagskonzert. der SA⸗Kapelle, Standarte 18. 13.30 Schöne Plat⸗ ten. 14.30 Unterhaltungsſtunde. 15.00 Unterhal⸗ tungskonzert. 16.30 Veſperkonzert. 17.45 Jugend⸗ ſtunde. Beſuch bei Spven Hedin. 18.15 Konzert der Bandoneon⸗Orcheſter⸗Vereinigung Augsburg. 19.00 Stunde der Nation. 20.00 Großer Bunter Abend. 21.50„Tag der deutſchen Kunſt“. Vor⸗ trag. 23.00 Tanzmuſik. Deutſchlandſender:.35 Frühkonzert. 12.05 Feier⸗ ſtunde: Walter Flex. 14.00 Mittagskonzert. 16.00 Nachmittagskonzert. 17.00 Sportwochenſchau. 17.20 Tanz zum Wochenende. 18.05 Ferdinand v. Saar. Eine Hörſolge. 19.00 Stunde der Nation. 20.00 Deutſchlandſender ſpielt zum Tanz. 24.00 Einlage: 10 Minuten Geiſterſtunde. ————————3 Direktlon der „Telämpfuna der Spargelſchädlinge. bedecken. Zahrgang 3. Rr. 258. Seite 14 Samstag, 7. Oktober 1933 Baœrbœrossc Belagenung ſtumoreo lie von Sꝛanſ Stoldt Wer wollte leugnen, daß es Männer gibt, bderen Anblick andere vor Neid erblaſſen läßt. »Wenn die„Oldenburg“ mit Kapitän Boll einen Mittelmeerhafen anlief, flogen ſchüchterne und zürtliche, begehrliche und heiße Blicke aus dunk⸗ len Mädchenaugen um ſeine hohe Geſtalt. Der wallende, rotblonde Vollbart und die blitzenden, blauen Augen gaben Jan Boll das Ausſehen des alten Helden, der noch in der Erinnerung des Südens lebt. Von Gibraltar bis Konſtan⸗ tinopel murmelte und flüſterte es in den Kneipen und auf den Gaſſen hinter dem deutſchen Kapi⸗ tän her:„Barbaroſſa! Barbaroſſa!“ Das war Jan Bolls tägliche Luſt. Aber heute, als die„Oldenburg“ in einer Stunde in Genua einlaufen ſollte, ſtand ihm die Unruhe im Ge⸗ ſicht geſchrieben. Er lehnte auf der Brücke des Dampfers neben ſeinem Steuermann und ſchlug erregt mit einer Hand voll Briefe auf die Re⸗ ling.„Sie kommen alle nach Genua, Karſtens! Fünf Mädchen auf einmal!“ Sein Untergebener ſah ihn halb mitleidig, halb neidiſch von der Seite an:„Sie ſollten ſich verheiraten, Kapitän!“— Der„Alte“ fuhr mit der Hand aufgeregt durch den langen Rotbart: „Sie haben gut reden! Ich weiß nicht, welche ich wählen ſoll, Karſtens! Es ſind ſo heftige Gemüter!“—„Alle?“ fragte der Steuermann mißtrauiſch.—„Alle!“ antwortete der Schiffer hoffnungslos und ſah auf die Schreiben.„Tri⸗ na Trimm hat einmal in der Heimat ihren größten Kochlöffel an mir zerſchlagen!“ Er rieb ſich in Gedanken den Hinterkopf.„Mimi und Dolly von Sankt Pauli kratzen, Signora Ama⸗ rello aus Neapel nicht minder! Und Angele aus Marſeille! Sie werden es kaum glauben, Kar⸗ ſtens, aber ſie ging einmal mit einem Küchen⸗ meſſer auf mich los, als ich ihr die Schwierig⸗ keiten einer Ehe zwiſchen einem Deutſchen und einer Franzöſin ſchilderte!“ Barbaroſſa ſtützte brütend den Kopf in die Hand.„Es iſt ein Fluch, ſo gut auszuſehen, Steuermann! Schon in der Kindheit fing es an! Auf derStraße ſtrei⸗ chelten mich alte Damen. Später verliebte ſich unſere Köchin in mich! Aber jetzt Karſtens! Was machen wir? Sie zerreißen ſich und mich!“ Der Steuermann ſog an ſeiner kurzen Stum⸗ melpfeife.„Sie müſſen ſich verſtecken oder krank werden, Kapitän! Im Notfall können wir auch ———————— Lolbnbmheſ Schwetzingen Bei genügender Beteiligung werden im Winterhalbjahr 1933/34 folgende Weiterbildungsiurſe als Abendkurſe abgehalten: 1. Vorbereitungskurs zur Meiſter⸗ prüfung. 2. Vorbereitungskurs 18—3 prüfung. ursbeainn: 16. S Fannz 15—20 Wochen 53 12 e 3 e 8. Kieitt di Ottober. eitere Auskunft e Seh Hir Mf Ierererein Sehmelangen die Deckwaſchleitung anſtellen und das Schiff mit Waſſer verteidigen!“ Der Schiffer ſchüttelte abwehrend den Kopf: „Das Waſſer nur im Notfall! Zuerſt die Krank⸗ heit! Was ſoll mir denn fehlen?“ Karſtens ſchmunzelte teuflich:„Ich werde mit Kakao und Blaubeerſaft einen Kranken aus Ihnen machen, daß Ihre eigene Großmutter vor Ihnen Angſt bekäme, Kapitän!“ In der Tat, der italieniſche Regierungsarzt, der eine Stunde ſpäter im Hafen von Genua zur Sanitätsabfertigung dem Schiffer gegen⸗ übertrat, fiel faſt vor Schreck hintenüber, als ihm aus tiefbraunem Geſicht blaue Zähne ent⸗ gegenfletſchten. Dann verließ er unter ſchallen⸗ Unter Waſſer von den Gurten befreit Der bekannte Segelflieger Robert Kron⸗ feld iſt wieder einmal bei einem Flugunfall knapp am Tode vorbeigekommen. Sein gefähr⸗ liches, Abenteuer, bei dem ihm einmal ein fun⸗ kelnagelneuer Segelflugapparat in Trümmer ging und er ſelbſt ſich im letzten Augenblick durch einen Fallſchirmabſprung retten konnte, iſt noch in allgemeiner Erinnerung. Kürzlich wäre es ihm bei einer Veranſtaltung im Luxemburger Schloßpark beinahe noch ſchlimmer ergangen. Unmittelbar nachdem ein italieniſches Caproni⸗ Flugzeug mit drei Offizieren des Balboſchen Ozeangeſchwaders eingetroffen war, ſtartete Kronfeld im Schlepptau eines Motorflugzeuges. Er flog ſeinen neuen Apparat„Auſtria III“, die als das derzeit vollkommenſte Segelflug⸗ zeug gilt. In einer Höhe von 400 Metern klinkte ſich Kronfeld ab, ging dann unter Ausnutzung der Luftſtrömungen in die Höhe, um dann im Gleitflug dem Boden zuzuſtreben. Unmittelbar vor der Landung wurde ſein Apparat von ſeiner Windbö erfaßt und gegen eine Baumgruppe der Gchwetzinger Vereine TV. 1864. Sonntag, nachm. 3 Uhr, Schlußturnen mit Wettkämpfen. SVS. Sonntag, nachm..30 Uhr, Verbandsſpiel Schwetzingen— Sandhauſen. Pionier⸗Vereinigung von Schwetzingen u. Umgebung. Sonntag, nachm..15 Uhr, in der„Kornblume“ in Oftersheim: Gleichſchaltungsverſammlung. Geſ. Runder Tiſch. Heute Geſ.⸗Abend. Ausflug. Abfahrt 8 Uhr am„Ritter“. Militär⸗ und Kriegerverein. Samstag und Sonntag Schlußſchießen. geſchleudert. Der rechte Flügel ging hierbei in Trümmer. Durch geſchicktes Manövrieren konnte Vereinskalender Sonntag dem Gelächter das freigegebene Schiff, um das in weitem Kreis ſchon fünf Kähne mit weib⸗ lichen Beſuchern warteten. Karſtens gab einem Matroſen ſtrengſten Auftrag, niemand an Bord zu laſſen. Dann ſtieg er auf die Brücke. Die Boote waren mittlerweile in Rufweite Ein Chor weiblicher Stimmen in allen Ton⸗ höhen und mehreren Sprachen verlangte den Kapitän zu ſprechen. Karſtens beſchloß, zunächſt einmal die Ausländerinnen abzufertigen. Er begann deshalb in einem Eſperanto eigener Er⸗ findung eine längere Anſprache. Der Kapitän leide an einer anſteckenden Krankheit, erklärte er mit ſchallender Stimme, er könne niemand ſehen! Entrüſtungsrufe gellten durch die Luft. Befũ ihrliches Abentener des Gegelfliegers Kronfeld Mit dem Flugzeug in einen See geſtürzt Kronfeld noch einen Abſturz vermeiden und den Apparat bis zum benachbarten Schloßpark bringen, wo die„Auſtria 1I1“ mit der Spitze im Waſſer verſank. Eiſerne Nerven In dieſer gefährlichen Situation brachte Kron⸗ feld noch das Kunſtſtück zuwege, ſich unter Waſ⸗ ſer aus den Gurten und vom Fallſchirm zu löſen und ſchwimmend das Ufer zu erreichen. Er ſelbſt blieb unverletzt, während die Ma⸗ ſchine in ſchwerbeſchädigtem Zuſtand abmontiert werden mußte. Nach einer kurzen Pauſe erſchien Kronfeld umgekleidet wieder auf dem Platz, wo ihm be⸗ geiſterte Kundgebungen zuteil wurden. Er hatte trotz des Unfalls ſeine Nerven behalten, denn er ſetzte ſofort mit einem zweiten Appa⸗ rat ſeine Vorführungen fort, bei denen er neue, bisher nicht gezeigte Kunſtſtücke vorführte. So vollbrachte er zum erſten Mal eine motorloſe „Rolle“ in nur 70 Meter Höhe, außerdem zeigte er Trudeln, Loopings uſw. Die Angehörigen des Fliegers hatten von den Zuſchauerplätzen aus das aufregende Erlebnis Kronfelds ver⸗ folgt. — Capitol:„Schweſter Angelika“ Neues Theater:„Menſch ohne Namen“ Gaſthaus„Zur Roſe“, Hockenheim. „Pfälg. Hof“, Hockenheim. „Zähringer Hof“, Hockenheim. Hotel Friedrichsbad, Hockenheim. in Gchwetzingen und Umgebung Sonntag und Montag Kirchweihtanz: Kaſino Schütte⸗Lanz, Brühl: Sonntagabend Konzert. 1 — Unter den nähertreibenden Fahrzeugen began⸗ nen Streitereien. Eine Dame in leuchtendem Scharlachkleid und eine gelb gekleidete, dunkle Schöne fingen an, ſich auf italieniſch und fran⸗ zöſiſch Liebenswürdigkeiten zu ſagen. Karſtens klopfte dreimal mit dem Abſatz auf das Deck. Unter ihm, in der Tür des Karten⸗ hauſes, erſchien ein ſchreckenerregendes, braun⸗ geflecktes Geſicht, umrahmt vom feurigen Rot⸗ bart! Die zwei ſüdländiſchen Rivalinnen fielen mit grellem Aufſchrei zuſammen und gaben mit Gekreiſch ihren Bootsführern Anweiſung zu ſchleuniger Flucht. Der Kapitän verſchwand lautlos. Der Steuermann atmete auf. Die Flotte der wartenden Boote war auf drei zuſammenge⸗ ſchmolzen, von deren weiblichen Fahrgäſten noch zwei ziemlich auffällig geputzt waren. Die ſchlicht gekleidete dritte Inſaſſin ſteuerte eben etwas vom Schiff fort. Dieſes Mädchen hatte mit großen, lachenden Augen die Anſprache des Steuermanns und das Erſcheinen Barbaroſſas verfolgt und auch den griffbereiten Waſſer⸗ ſchlauch an der Reling bemerkt. Es griff unter ſeinen Sitz und riß eilig einen Handkoffer auf. Die beiden anderen Kähne verſuchten plötzlich das Schiff zu entern, was Steuermann Karſtens zu dem ſinnwidrigen Kommando„Feuer!“ hin⸗ riß. Ein dicker, ziſchender Strahl richtete ſich auf die Angreifer. Bootsführer und Fahrgäſte ſuchten, unter Verwünſchungen, zu ſpät, dem naſſen Segen zu entgehen. Karſtens wollte ge⸗ rade„Stopp!“ kommandieren, als das dritte Boot, unbekümmert um die herabflutenden Waſ⸗ ſermaſſen, auf die„Oldenburg“ zuhielt. Eine ſchlanke Geſtalt in Oelmantel und Südweſter fand Stützpunkte an Tau und vergeſſener Lot⸗ ſenleiter, und im nächſten Augenblick ſprang ein blondhaariges Mädchen an Deck. Steuermann und Matroſe ſtanden mit offenem Mund. „Los! Gebt's ihnen, Jungens!“ rief der Ein.⸗ dringling,„mir macht das bißchen Salzwaſſer nichts aus! Darum keine Feindſchaft! Wo iſt der angemalte Kapitän?“ Am Fuß der Brückentreppe erſchien das furcht⸗ bare Geſicht des Schiffers.„Jan!“ jubelte das Mädchen,„Du ſiehſt prachtvoll aus! Laß Dich küſſen! Ich fahre mit Dir, wohin Du willſt, bis ans Ende der Welt!“ „Trina Trimm!“ antwortete der Angeredete vorſichtig und lachte mit blauen Zähnen,„nur wenn Du verſprichſt, Dir kleinere Kochlöffel zu⸗ zulegen!“ Armer Barbaroſſa! Nicht alle der Brautzeit werden gehalten! ffnäsche voskönsiuubbe 21 junge Saarländer und Saaxlän⸗ derinnen unter Führung von Frau v. Vopelius. Sonntaa., den 8. Oktober. abends hr, im„Falken“⸗Saal. Vortragsfolge: 1. Marſchlied; 2. Gedicht: Hoch will mein Schwert; 3. Volkslied; 4. Tanz zu Zweien; 5. Gedicht in Mundart: Wo die Saar; 6. Vortrag von Frau v. Vopelius. Saar⸗ ſchwur.— Pauſe. Saarlandsnot— Fianr landshohnerg Tanzdrama in Abſchied des letzten deutſchen Soldaten. „ Unter der Erde; 3. Jahrtauſendfeier; 4. Nur in die deutſche Schule; 5. Zerriſſe⸗ nes Deutſchland; 6. Deutſchland erwacht; Einladu 3 a Samstag. 4. Stt. von nachm. 2 Uhr an Einmefſhe v. 8 Uhr bis 17 Uhr fin det———— diesſd riges Schlugsschiegen 1 S ſtänden im Schützenhaus ſtatt, wozu die hieſige feünbi ei 0 Der Führer: Gemäß 8 4 der bezirkspolizeilichen Vor⸗ ſchrift vom 14. Dezember 1928 obigen De⸗ treffs iſt das Spargelkraut ſämtlicher Pflan⸗ zungen möglichſt nahe am Wurzelſtock abzu⸗ ſchneiden und ſofort auf dem Acker zu ver⸗ brennen: die nicht verbrennbaren Teile und die abgefallenen Nadeln ſind mit Erde zu Säumige haben Geldſtraſen bis zu 150.— RM. oder Haft zu gewärtigen. Außerdem können die nötigen Maßnahmen auf Koſten des Grundſtücksbeſitzers durchgeführt wer⸗ den.(3548 K Schw. Bei der beſonderen Bedeutung der gründ⸗ 3526 K Gbworbeausstellung Samstag, den 7. Oktober Sonntag, den 8. Oltober im Röohmen der Hendwerterwoche veronstaltet der Hendwerkervereln Ketsch in den unteren vler Sölen des Schulhauses àm und elne Ausstellung von hondw/erksmöbig herge- stellten Gegenstönden; Dle Ausstellung lst am Somstag, den 7. Ołtober, von—6 Uhr und S5onn- tog, den 8. Oktober, von—0 Unr geöffnet. Zum freundlichen Besuch loden wir hlermit dle bevoͤlkerung von Ketsch und Umgebung eln. Der Handwerker-Verein Ketsch. 7. Die Abſtimmung. 1. Strophe d. Deutſch⸗ bieten Ihnen die gemütlichen Räume im Anerkannt vorzügl. Küche. Wild. Wurstwaren aus eigener Schlachtung. lonlag Fruschoppenkonzert Pg. Otto Hellmann Zur Kkirehweine in Mockenheim Hotel Friedrichsbad den angenehmsten Aufenthalt bei den Klängen erstklasslger Konzertdarbietungen Geflügel, Fleisch- und — Weine aus den Winzergenossenschaften Kallstadt und Heidesheim. landliedes und 1. Strophe des Horſt⸗Weſ⸗ ſel⸗Liedes. Muſtk nach alten Meiſtern, zuſammengeſtellt und ergänzt von Kapellmeiſter Fr. Neu⸗ meyer, Saarbrücken. 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Seslpeu zur Rose ſtreng überwacht——. Sonntagnachmit⸗ Vereinigung en Schwetzingen, den 6 ober Morgen nachm. taa 3 Uhr„ — ff 230 unr ſchlußturnen m. 2 Kasn Tanzmusik „ 4., G f Wei 5 5 Gbt. Handwagen Aemune Verbandsſpiel[Wetthämpfen. Mitgiieder⸗ ꝰ Veben Sen:G— S n fässeſVerkau Reut hier Es ladet höll. ein Georg Kühnie Angeb. mit Preis u. M EUHte 6 d Näh. ſtehe Aushang. Perſammlun 3537K Schw Zes 5. 93. Mislab, Me berniäakain-ibendfbes. Sandbauten“ 6 v..———— Schwetzingen. ug Kergheſme Norgen———— 151754 egi 22— 0 Sophienſtraße 38. AU sflug]“ 10 e A30 hier. Besucht nur ef 5 Hasino Schütte-Lanz 0 Hllls öchneider abaantt panrll. s Ur 1011 lanrflavt. nationale———+M 2 Un Oelunde der früneren Lultschifthalle) 2 ———— S4stescha. Ier hne D Gaststätten! 6541 Scw)? heher hachkirehweln lSonntapabent): KC + an die Geſchüftsſtelle an die Weſchäftsſtele— Kauft nicht bei Judenl!— Ohnæzerr- 8f * 1 im Spezialgeschãft Erstes Schwetzinger Sarg-Lager lnh.: Pg. M. böppelß Schwotzingen. 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IA ) alkohol- frei Haus erei u. riihl Slr. 23 11 2 K „Oak enkreuzba nner“ eeaamstag, 7. Oktober 1833 Bevegang Aus der NS⸗Frauenſchaft Am Donnerstag, 28. September 1933, hielt rl. Ida Hohn, Ladenburg, einen Vortrag uͤber Reiſeeindrücke aus Holland. Die Red⸗ nerin hatte ſeit 10 Jahren Gelegenheit, in Hol⸗ land zeitweiſe als Gaſt zu weilen und beſuchte auch in dieſem Jahre wieder die Niederlande, weil ſie ſich auf Grund ihres dortigen nicht kleinen Bekanntenkreiſes verpflichtet fühlte, als deutſche Nationalſozialiſtin dort aufklärend 0 wirken. Es iſt zur Genüge bekannt, in welch unehrlicher und niederträchtiger Weiſe im Aus⸗ lande aus uns nur zu bekannten Gründen von den ins Ausland Geflüchteten über die Ver⸗ hältniſſe im Dritten Reich geſprochen und ge⸗ ſchrieben wird. Wenn auch dieſe Verleumdun⸗ en über die ehrlichen Beſtrebungen unſerer ewegung nicht mehr ſo gefährlich zu beurtei⸗ len ſind, da langſam auch das Ausland ſehen lernt, ſo iſt es doch von großem Wert, wenn auf perſönlichem Wege die Wahrheit über un⸗ ſer Deutſchland verbreitet wird. Beſonders ausführlich ſprach die Rednerin über den ſo⸗ eben fertiggeſtellten Abſchlußdeich an der Zui⸗ der See, der ein gigantiſches Werk der Technik der Sicherung der Landgewinnung im dicht⸗ evölkerten Holland bedeutet. Frau Leuner dankte im Namen der aufmerkſamen Zuhörer⸗ ſchaft für die mit ſtarkem Beifall aufgenomme⸗ nen lehrreichen Ausführungen. Rheintor. Am 29. September hatte die Orts⸗ Hiere ihren Heimabend im Wartburg⸗Hoſpiz. ie Ortsgruppenleiterin Frau Schneider eröffnete gegen 9 Uhr den Abend mit einer herzlichen Begrüßung der zahlreich Erſchiene⸗ nen. In ihren weiteren Ausführungen gab die Leiterin noch davon Kenntnis, daß auch die Hausfrau das vergangenen Sonntag als dem Tage des Erntedankfeſtes beim Eintopfgericht als Mittageſſen Erſparte den notleidenden Volksgenoſſen zu opfern habe. Alsdann machie die Leiterin und anſchließend ausführlich Frau Querengäſſer, als Gruppenleiterin der NS⸗Volkswohlfahrt, auf die Ziele dieſer vom Führer geſchaffenen erh für alle bedürf⸗ tigen Volksgenoſſen aufmerkſam. ungbuſch. Am 29. September 1933 fand im Lokal„Stadt Heilbronn“ eine gutbeſuchte Fränenf aftsmitgliederverſammlun rauenſchafts⸗Ortsgruppenleiterin Frl. Schä⸗ fer und Gruppenwalterin Frau Brenner gaben ausführlichen Aufſchluß über die für dieſen Winter durchzuführende NS⸗Winterhilfe und ihre Gliederung. Anſchließend brachte noch Frl. Schäfer und Frau Folz eine anſchau⸗ liche Schilderung über die Erlebniſſe und den Verlauf des Nürnberger Parteitages. Mit dem Deutſchlandlied wurde der ſehr intereſſante Abend beſchloſſen. Sandhofen. Zu unſerer dritten Mitglieder⸗ verſammlung hatte unſere Frauenſchaft wieder Frau Lehlbach als Referentin gewonnen, die über die Aufgabe der Frau im Dritten Reich ſprach. Und zwar zeigte uns Frau Lehl⸗ bach die verſchiedenſten Gebiete, auf welchen wir unſerem Volke dienen können und die heißen: Bejahung des Kindes, Erziehung des Kindes zum deutſchen Manne bzw. zur deut⸗ ſchen Hausfrau und Mutter, Fürſorgerin an unſerem notleidenden Nebenmenſchen, rechte Verwalterin des Geldes und Umſetzen des⸗ ſelben in deutſchen Geſchäften, kurz, treu ſein gegen unſeren Führer in allen Lebenslagen und auf allen Gebieten. Die warmen und ein⸗ dringlichen Worte von Frau Lehlbach wurden von allen mit dankendem Beifall aufgenommen. Friedrichsfeld. Im Gaſthaus„Zum Adler“ fand am 21. Sept. die Monatsverſammlung der NS⸗Frauenſchaft, Ortsgr. Friedrichsfeld, ſtatt. Frl. Schäfer ſchilderte in gut gewähl⸗ ten Worten die Ziele unſerer Frauenſchaft, daß die Frau dazu berufen ſei, unſeren Führer im Gelingen ſeines großen Werkes zu unterſtützen. Frl. Schäfer erzählte dann noch von ihrem Ferienkindertransport in den Schwarzwald und daran anſchließend vom Reichsparteitag Nürn⸗ berg. Dieſes Thema iſt ja wahrſcheinlich uner⸗ ſchöpflich, denn jeder hat etwas anderes erlebt, aber alle gehen darin einig, daß die Nürn⸗ berger Tage ihr ſchönſtes Erlebnis war. Auch dieſe Ausführungen wurden von allen an⸗ weſenden Frauen dankbar und mit größtem Intereſſe aufgenommen. Alles in allem, es war ein ſchöner Abend und ſei hierfür Frl. Schäfer, die an dieſem Abend das erſte Mal vor einer größeren Verſammlung ſprach, herz⸗ lich gedankt.(Alſo Frl. Schäfer, der Anfang war gut; friſch auf zur Tat.) Neckarſtadt⸗Oſt. Die Frauenſchaft Neckarſtadt⸗ Oſt durfte geſtern abend in ihren Reihen die Pg. Weidner begrüßen. In eindringlichſter Weiſe ermahnte ſie die anweſenden Frauen, in ihrer Treue zur Bewegung nicht nachzu⸗ laſſen, ſondern unter Einſatz ihrer ganzen Per⸗ ſönlichkeit für das Gelingen des ſchweren Wer⸗ ies unſeres Führers ſich einzuſetzen. Sie führte ia ihrer Rede beſonders aus, daß die Jahre nach dem Weltkrieg, der für uns alle eine Wen⸗ dung der Dinge brachte, die deutſche Frau wohl oder übel mit in die Politik einbezogen. Un⸗ ter dem Einfluß der ſkrupelloſen einſeitigen Paxteihetze hat die deutſche Frau ihre Stimme meiſtens wahllos, ohne ſich der Tragweite des Wahlaktes bewußt zu ſein, abgegeben, ohne im ſtatt. Die geringſten darüber nachzudenken, ob ihr Han⸗ deln für die Familie von Vorteil war oder nicht. Die deutſche Frau iſt in der Hauptſache chriſtlich eingeſtellt. Im neuen Deutſchland hat die deutſch bewußt eingeſtellte Frau die hohe Pflicht, ihr Denken und Tun in den Dienſt des deutſchen Volkes zu ſtellen. Zu leicht vergeſſen unſere Frauen immer noch, daß wir das Werk unferes Führers in erſter Linie dadurch gefähr⸗ den, wenn wir in hergebrachter Gleichgültigkeit Juden⸗ und Judengenoſſen bei unſeren Ein⸗ käufen berückſichtigen. Ein großer Teil des Einkommens geht durch die Hände der Haus⸗ frau und dieſe hat die ſittliche Pflicht, daran zu denken, daß in nur deutſchen Geſchäften ſie die Einkäufe zu machen hat. Die national⸗ ſozialiſtiſche Idee und Weltanſchauung muß die Tiefe der deutſchen Frauenſeele immer mehr durchdringen. Leider hat der jüdiſche Marxis⸗ mus abſichtlich und bewußt in den letzten Jah⸗ ren ſyſtematiſch das deutſche Frauentum zer⸗ ftören wollen. Dank einer höheren Vorſehung iſt dies dem Marxismus nicht gelungen. Jede deutſche Frau, gleich welchen Standes, muß dahin kommen, daß es für ſie eine Selbſtver⸗ ſtändlichkeit bedeutet, deutſch zu denken deutſch u fühlen und deutſch zu handeln. Mit den orten:„An deutſchem Weſen ſoll die Welt geneſen“ ſchloß Frau Weidner ihren Vortrag. — An die Hausfrauen ergeht aber immer und immer wieder die dringende Mahnung, daß ſie die jüdiſchen Häuſer meidet. Wimpelweihe in Neckarau Am Samstag, den 30. September, hielt die Frauenſchaft Neckarau im großen Saal des neuen evang. Gemeindehauſes das Feſt ihrer Winpelweihe ab. Mit großem Eifer und viel Liebe waren umfangreiche Vorbereitungen für dieſen Freudentag der Frauenſchaft getroffen worden. Galt es doch, der Einwohnerſchaft Neckaraus zu zeigen, wie feſt die national⸗ ſozialiſtiſche Frauenarbeit in Neckarau ſchon Fuß gefaßt hat. In übergroßer Zahl waren die Neckarauer Einwohner dem Ruf der Flauenſchaft zu einem Feſt echter Volksge⸗ meinſchaft Sne Schwer nur konnte der ſehr große Saak alle Teilnehmer aufnehmen. Die Standartenkapelle unter der bewährten Leitung von Pg. Homann⸗Webau eröffnete den Abend mit flotten Marſchweiſen. Nach dem feierlichen Einzug der Neckarauer SA, SS, HI und B. d. M. begrüßte die Leiterin der Frauen⸗ ſchaft, Frau O. Weidner, die Feſtteilneh⸗ mer. Sie führte aus: Die Aufgaben der Frau im nationalſozialiſtiſchen Staat ſind von fun⸗ damentaler Bedeutung für das Leben des Vol⸗ kes. Als Mutter der Nation liegt es in ihrer Macht, mitzuarbeiten an den bevölkerungspoli⸗ tiſchen Aufgaben der nationalſozialiſtiſchen Be⸗ wegung und den Weg zu ebnen zum Aufſtieg des deutſchen Volkes. Aus ihrem Schoß ſollen dereinſt die Führer hervorgehen, die das deut⸗ ſche Voll zu neuem Höhepunkt ſeiner Kultur leiten ſollen. Nur verantwortungsbewußte Frauen vermögen an ſolchen hohen Aufgaben mitzuarbeiten. Die Wimpelweihe durch den Kreisleiter Dr. Roth bildete den Höhepunkt des Abends. Der Wimpel foll die Frauen in gemeinſamer Ar⸗ beit an ihren hohen Zielen vereinen und ihnen immer wieder neue Impulſe geben im Glau⸗ ben, in der Liebe und in der Hoffnung für die Zukunft des deutſchen Volkes. Um die vorangegangenen Vorführungen gruppierten ſich alsdann Darbietungen des Jungvolks, das mehrere Lieder und Sprech⸗ chöre unter Leitung von Pg. Buchell unter großem Beifall zu Gehör brachte, ſowie Tänze des B. d. M. Neckarau und Geſangsvorträge von Herrn Stay. Daneben kam auch urwüch⸗ ſiger Humor in einigen Darbietungen zu ſei⸗ nem Recht. Aus der NS Bopp& Reuther, Mannheim⸗Waldhof Die NS⸗Betriebszelle Bopp& Reuther hatte die Werksangehörigen zu zwei Werksverſamm⸗ lungen im Hauptſaal des Caſinos eingeladen. Thema:„Eindrücke und Berichte vom Nürnber⸗ ger Parteitag“. Pg. Knüttel eröffnete die überfüllte Verſammlung und machte gleich zu Anfang auf den tragiſchen Tod des Pg. Mu⸗ chow aufmerkſam. Zum Zeichen der Trauer erhob ſich die Verſammlung und verblieb eine Min. in ſtillem Gedenken. Nach einigen betrieb⸗ lichen und NSBoO⸗Angelegenheiten, u. a. Bil⸗ dung einer Kapelle, um bei beſonderen Anläſ⸗ ſen dem Kameradſchaftsgedanken innerhalb der Zelle einen neuen Auftrieb zu geben, ergriff Pg. Fluhr das Wort, um einen gutgelunge⸗ nen Stimmungsbericht der großen Tage von Nürnberg zu geben. Pg. Beckmann ergänzte die Ausführungen des Vorredners und ging dann in ſeinem Vortrag auf die weltanſchau⸗ lichen Punkte ein, die in der Schlußanſprache des Führers beſonders hervortraten. Der Füh⸗ rer har hier vor ſeinen Parteigenoſſen klar um⸗ riſſen den Weg gezeigt, um durch die Partei das deutſche Volk in ſeiner Geſamtheit zu erfaſſen und es für immer mit dem Nationalſozialismus zu verſchmelzen. Jeder Parteigenoſſe hat nun die Pflicht, die Gedanken des Führers in das deutſche Volk hineinzutragen, und ſich der ver⸗ antwortungsvollen Aufgabe bewußt zu ſein, die auf ihn dadurch entfällt.— Dadurch iſt auch unſerer Betriebszelle die Aufgabe erwachſen, in dieſem Sinne zu wirken, was durch beſondere Schulungsvorträge für die Belegſchaft erreicht werden ſoll.—. Betriebszellen⸗Obmann Pg. Olenyi, konnte ſodann auf die großen Erfolge hinweiſen, die auf dem Gebiet der Arbeitsbeſchaffung erreicht worden ſind. Deutſches Druck⸗ und Verlagshaus Gmbh. Mannheim. In den„Gloria“⸗Sälen, Seckenheimer Straße, fand vor einigen Tagen eine von 270 Belegſchaftsmitgliedern beſuchte Betriebs⸗ zellenverſammlung ſtatt. Pg. Pfirr⸗ mann übernahm in dankenswerter Weiſe den angekündigten Vortrag, da Pg. Neubert ver⸗ hindert war. In kurzen und markanten Zügen verſtand er es, die Verſammlung bis zum letz⸗ ten Wort zu feſſeln. Beſonders wurde klar⸗ gelegt, was das neue Deutſchland bis heute in wirtſchaftlicher Aufbauarbeit ge⸗ leiſtet hat und was noch an Arbeit in Zukunft 5 erfüllen ſein wird. Hieran ſchloß ſich der vvell an alle Anweſenden, nicht beiſeite zu ſtehen bei der Aufgabe, den neuen Staat des Nationalſozialismus weiter auszubauen. B Sammlungen bei der Zellſtoffabrik Waldhof, Werk Papyrus. 22 Die NSBo des Werkes Papyrus hat vor kur⸗ zem eine zur Nachahmung geeignete Einrich⸗ Ein Rieſen⸗Staudamm in Kalifornien Der im Bau beſindliche Staudamm bei Azuſa ſoll mit einer Länge von 270 Metern, einer Höhe von 110 und einer Grundmauerbreite von 90 Metern einer der größten Staudämme der Welt werden und hauptſächlich der zuſätzlichen Waſſerverſorgung Paſagenas dienen ——ſſſ— tung geſchaffen. Unter Mithilfe der Direktion des Werke. Papyrus wurde eine Bibliothek exrichtet, die den M die Mög⸗ lichkeit gibt, ſich S bilden und 5 n.— Für die Opfer der Brand⸗ ataſtrophe Oeſchelbronn hat die Be⸗ legſchaft der Zelle Papyrus den Betrag von 218,90 RM. überwieſen. Außerdem befinden ſich unter dem Spendenbetrag von 900 RM. der Zellſtoffabrik Waldhof, Werk Waldhof, der Betrag von 500 RM. als Gabe der Firma Zellſtoffabrit Waldhof, Werk Waldhof u. Werk Papyrus. Mithin ergibt der gezeichnete Betrag beider Belegſchaften vorgenannter Werke ein⸗ ſchließlich der Firmenzeichnung in Höhe von 500 RM., 1118.90 RM. Mannheimer Milchzentrale. In den„Gloria“⸗Sälen fand eine Betriebs⸗ verſammlung der Mannheimer Milchzentrale Ac. ſtatt, welche durch Pg. Beck eröffnet wurde, der den neuen Betriebsrat der Mann⸗ heimer Milchzentrale bekannt gab. Pg. Neu⸗ bert ſprach in anderthalbſtündiger Rede über den Nationalſozialismus und ſeine Zukunfts⸗ aufgaben. Pg. Beck gab die Spenden für die Nationale Arbeit und Oeſchelbronn bekannt. Sie betrugen für Nationale Arbeit im Auguſt 108.—, im September 98.— RM., und für Oeſchelbronn 49.—RM. Warenhaus Kanoer Die nationalſozialiſtiſche Betriebszelle des Warenhauſes Kander hielt im großen Saale des„Caſino“ eine Betriebsver⸗ ſammlung ab, zu der zirka 270 Arbeiter und Angeſtell'e erſchienen waren. In den einleiten⸗ den Worten des Pg. Puſchnerat gab dieſer ſeiner Freude über die große Teilnehmerzahl Ausdruck. Betriebszellenobmann Pg. Heber⸗ lein ſprach über das Thema„Betriebsräte⸗ geſetz in nationalſozialiſtiſcher Auffaſſung“. Der Redner betonte beſonders, daß das bisher zum Machtinſtrument der marxiſtiſchen, zentrümlichen Gewerkſchaften gewordene Betriebsrätegeſetz nunmehr im nationalſozialiſtiſchen Sinne zum Wohle der Arbeiter und Angeſtellten weitergeführt wird. Hierauf gab der Kaſſenwart Sartmann einen kurzen Bericht über die bisher eingegangenen Spenden und forderte die Anweſenden auf, auch in Zukunft fleißig an dem großen Werk der Regierung, die Not der Arbeiter zu lindern, mitzuarbeiten. Beſonders wurde die Mitgliedſchaft zur NS⸗Volkswohl⸗ fahrt jedem einzelnen zur Pflicht gemacht— Nach einer kurzen Pauſe behandelte Pg. Puſch⸗ nerat das Thema Volk und Arbeit“. In intereſſanter Ausführung ſchilderte dieſer den Wert der Arb⸗ln für die Volksgeſamtheit. Einen großen Eindruck hinterließ das Gedenken an den auf ſo tragiſche Weiſe ums Leben gekom⸗ menen Pg. Muchow. Mit dem Horſt⸗Weſſel⸗ Lied wurde dieſe eindrucksvolle Verſammlung beendet. W. F. Einweihung des Gefolgſchaftsheims der Gefolgſchaft 2/1/171 Schon ſeit Gründung der Geſolgſchaft wünſch⸗ ten wir, ein eigenes Heim zu beſitzen. Aber das war gar nicht ſo einfach. Doch ſchon nach drei Wochen machte einer unſerer Kameraden ein paar ſchöne und geräumige Zimmer ausfindig, die uns vom Hausbeſitzer freundlicherweiſe zur Verfügung geſtelt wurden. Mit viel Waſſer und noch mehr Eifer gingen wir nun daran, das Heim, das lange leer geſtanden hatte, zu reinigen. Tiſche, Stühle, Bänke, Kiſten, Bret⸗ ter wurden herbeigeſchafft, um Sitzgelegenheit für 120 Mann zu beſchaffen. Das„Hakenkreuz⸗ banner“ ſtiftete uns drei Rollen weißes Papier, daraus machten wir uns die„Tiſchdecken“. An die Wände kamen Bilder unſeres Führers und der anderen Männer der Bewegung, Bilder aus dem Leben der HJ und der SaA, die wir aus Zeitungen ausgeſchnitten hatten. So ſah es alſo ganz gemütlich aus als wir letzten Samstag, 30. Sept., die Einweihung feierten. Die langen Tiſchreihen waren mit Blumen geſchmückt, Kuchen ſtand neben Kuchen und dazwiſchen große Kannen mit viel, viel Kakao.—7 Wir hatten uns gerade hingeſetzt, da kam zu unſerer Freude als„hoher Beſuch“ Bannführer Lampart. Er wies in einer längeren Begrü⸗ ßunganſprache darauf hin, daß es ihn beſonders freue von einer Gefolgſchaft zu hören, daß ſte ſich ſelbſt ein Heim geſchaffen habe. Weiter er⸗ zählte er uns dann vom Krieg, von der Kame⸗ radſchaft, die damals im Schützengraben arm und reich, Stadt und Land zuſammengeſchmie⸗ det habe. Er ermahnte uns, auch in der Hitler⸗ Jugend dieſe Kameradſchaft hochzuhalten.„Wir wollen Adolf Hitler die Treue halten, wir wol⸗ len ihm alle mit ganzer Kraft beim Aufbau des neuen Staates helfen“ fuhr unſer Bannführer fort und ſchloß dann ſeine Rede mit dem Rütli⸗ ſchwur:„Wir wollen ſein ein einig Volk von Brüdern...“, den die ganze Geſolgſchaft nach⸗ ſprach. Beim Abſchied verkündete uns der Bannfüh⸗ rer noch, daß der Bann zur Ausgeſtaltung des Heims einen Betrag von 100 Mark geſtiftet habe. Zum Dank ließen wir unſeren Schlachtruf ertönen, daß die Wände wackelten und die Fenſter klirrten. Dann begann der gemütliche Teil des Abends. Während die Hauskapelle ſpielte, wurde der Kuchen„verdrückt“. Wir waren dabei recht luſtig. Ziemlich ſpät war es, als der Führer der Gefolgſchaft, Hans Rode, den Abend mit einer kurzen Anſprache beſchloß. Als wir am nächſten Morgen um.45 Uhr zum Dienſt an⸗ traten, machten wohl viele noch verſchlafene Geſichter, aber es waren doch alle angetreten. Inicht. Nur einer fehlte. Wer das war, ſag ich aber 3—————————————————————— ——————————————————————————————————————————————————————————————————GGGA————————————— ——————————————————————————————————————————————————— ——————— — Zahrgang 3. Nr. 258. Seite 16 Schwetzinger Allerlei Worbereitungen zur Handwerlerwoche. In einer Sitzung der NS⸗Hago mit den Innungs⸗ meiſtern von Schwetzingen, die geſtern abend im Gaſthaus„Drei Könige“ ſtattfand, wurden die Vorarbeiten für die Handwerkerwoche innerhalb unſerer Stadt begonnen. ſter Woche iſt eine größere Handwerkerver⸗ ſammlung vorgeſehen, zu der noch beſondere Einladungen ergehen. Schlußſchießen. Der Militär⸗ und Kriegerver⸗ ein Schwetzingen hält heute nachmittag von 2 Uhr ab und morgen, Sonntag, den 8. Oxto⸗ ber, von 8 Uhr vormittags bis 17 Uhr, ſein diesjähriges Schlußſchießen ab. Es wird hier⸗ wegen auf unſeren Anzeigenteil verwieſen. Der Verein wil damit der Oeffentlichkeit ſeine dies⸗ jährige ſchießſportliche Ertüchtigung im edlen Wettkampfe zwiſchen Jungaktiven und Alters⸗ ſchützen unter Beweis ſtellen. Unter dem Motto „Ueb' Aug und Hand fürs Vaterland“ werden zahlreiche Schützen das geplante Schießen um die Vereinsmeiſterſchaft und auch die ſonſtigen Uebungen ausgetragen. Wir ſind ſicher, daß die Kleinkaliberſchützen, wie auch die Schützin⸗ nen der Damenabteilung ihre beſten Leiſtungen zeigen werden. Wir wünſchen dem Verein einen recht guten Erfolg. Schulungsabend der Ortsgruppe Schwetzin⸗ gen, Zelle 4 und 5. ferner NSBaA am 5. Oktober. Am Donnerstagabend fand im Gaſthaus„Zum Sckwan“ der erſte Schulungsabend für die Wintermonate ſtatt. Unſer Schulungsleiter Pg. Prof. Meier ſprach über die politiſchen Ver⸗ hältniſſe und die verworrene Lage in der Repu⸗ blick Seſterreich. Eingangs ſeiner Rede wid⸗ mete er dem bedauerlichen Vorfall am verfloſ⸗ ſenen Dienstag einige prinzipielle und pro⸗ grammatiſche Worte. Sodann ſprach er üb er die nationalſozialiſtiſche Bewegung in Oeſter⸗ reich und ihre Entwicklung und ihren Fortbe⸗ ſtand trotz aller Verordnungen des Syſtems, trotz aller Leiden, die es ſchafft, trotz aller To⸗ deserklärungen, die das Kabinett Dollfuß erläßt. Die Ausführungen waren tiefgründig und leicht verſtändlich und hinterließen bei den zahlreich erſchienenen Parteigenoſſen einen tiefen Ein⸗ druck. Reicher Beifall lohnte den vorzüglichen Vortrag des Schulungsleiters. Ueber das gleiche Thema ſpricht Schulungsleiter Meier in Schulungsabenden am 13. und 29. 10. in Schwetzingen, ferner am 10. 10. vor Amtswal⸗ tern in Mannheim. Mitteilungen des Standesamts Geburten: 29..: Edith, T. d. Kaufmanns Hans Glaſer, 30. 9. Irma Inge, T. d. Kauf⸗ manns Karl Julius Scheidel. 2. 10. Paul Horſt, S. d. Maſchinenſchloſſers Auguſt Eugen Schä⸗ fer. 2. 10. Elfriede Wilma, T. d. Oberzollſekre⸗ tärs Otto Götz. 4. 10. Willy, S. d. Maurers Philipp Jakob Schweinfurth. 5. 10. Irma Maria, T. d, Zimmermanns Karl Willy Bertſch. EGheaufgebote: 2. 10. Karl Alfred Kahr⸗ mann, Buchdrucker und Karolina Winterſtetter. 2. 10. Rupert Brandl, Maſchinenſchloſſer und Alice Schuſter. 2. 10. Artur Auer, Desinfek⸗ tionsarbeiter und Eliſabeth Volz. 6. 10. Emil Flüß, Handlungsreiſender und Erna Luiſe Bräuer. 6. 10. Hans Jahn, Schreiner und Elſa Suſanna Röſch.— Eheſchließungen: 7. 10. Paul Alfred Schäfer, Emaillierer und Elſa Suſanna Hartung.— Sterbefall: 55 10. Ludwig Adolf Schuhmacher, 6 Wochen alt. Damenſchneidereihandwerk und Schwarzarbeit Verſteht man unter Schwarzarbeit diejenige gewerbliche Tätigkeit, die, ohne behördlich an⸗ gemeldet zu ſein, ausgeübt wird, ſo darf man getroſt behaupten, daß das Damenſchneiderhand⸗ werk am meiſten unter dieſem Uebelſtande zu feiden hat. Es gibt unzählige Frauen und Mäd⸗ chen, die im Verborgenen ihr Handwert betrei⸗ ben und für Kundſchaft Kleidungsſtücke anfer⸗ tigen. Sie entrichten keine Steuern und zah⸗ len keine Beiträge an die amtlichen Berufsver⸗ tretungen und Organiſationen. Infolgedeſſen ſind ihre allgemeinen Geſchäftsunkoſten weſent⸗ lich niedriger als diejenigen der ehrlich ihr Ge⸗ werbe betreibenden Handwerkerinnen undHand⸗ werker. Und die weitere Folge iſt, daß ſie die Anfertigungspreiſe auf einen Stand herunter⸗ drücken, bei dem unter normalen Verhältniſſen ein Auskommen nicht gefunden werden kann. Dieſe Schwarzarbeiter betrügen alſo den Staat um die ihm zuſtehenden Steuern und ſchäüdigen auf die empfindlichſte Weiſe das ehrbare Da⸗ menſchneiderhandwerk. Es kommt noch hinzu, daß es ſich bei den Schwarzarbeitern in der Mehrzahl der Fälle um Frauen handelt, die das Handwerk nicht ordnungsmäßig erlernt haben. Sie haben ſich einige oberflächliche Kenntniſſe in kurzfriſtigen Kurſen angeeignet und bilden ſich nun ein, perfekte Schneiderinnen zu ſein. Die Arbeit, die ſie leiſten, iſt dann auch danach; es iſt Pfuſcharbeit im wahrſten Sinne des Wor⸗ tes. Gar zu leicht ſind aber diejenigen, die bei dieſen Schwarzarbeitern ſchlimme Erfahrungen gemacht haben, geneigt, die Schuld daran dem ganzen Schneiderinnenſtand in die Schuhe zu ſchieben. So tragen die Schwarzarbeiter dazu bei, das Anſehen des geſamten Damenſchneider⸗ handwerks in der Frauenwelt, die als Kund⸗ ſchaft in Frage kommt, herabzuſetzen. Das Damenſchneiderhandwerk ſteht dieſen un⸗ verantwortlich handelnden Schädlingen macht⸗ los gegenüber, wenn es in ſeinem Kampf gegen dieſen Mißſtand nicht von allen Frauen unter⸗ ſtützt wird. Wenn wir wieder vorwärts kommen wollen, muß die Schwarzarbeit mit Stumpf und Stiel ausgerottet werden. Keine deutſche Frau darf Kleidungsſtücke bei einer Schwarz⸗ aärbeiterin oder Pfuſcherin arbeiten laſſen! Sie bat die Pflicht, ſich, ehe ſie einen Auftrag ver⸗ gibt, genau zu vergewiſſern, ob die Betreffende ihr Gewerbe angemeldet hat. Das kann ſie bei der Damenſchneiderinnung oder auf der Hand⸗ werkskammer erfahren. Wer nach wie vor zur Schwarzarbeiterin geht, leiſtet der Unredlichkeit und betrügeriſchem Handeln Vorſchub. Für Anfang näch⸗ das Haſtſpiel der Familie Knie in echwetzingen im Jahre 1860 Von Erwin Schweitzer In der Mitte des vorigen Jahrhunderts wa⸗ ren den Bewohnern Schwetzingens die Gelegen⸗ heiten der abwechſlungsreichen Unterhaltungen nicht ſo geboten wie uns heute. Veranſtaltungen beſonderer Art waren für den Winter vorbe⸗ halten und dieſe auch nur denen zugänglich, die ſich zu den Mittelſchichten und insbeſondere zu den oberen Zehntauſend zählen durften. Der Bauern⸗ und der ſich damals herausbildende Arbeiterſtand hielt ſich ſtandesgemäß in gemeſſe⸗ nen Abſtänden im Hintergrund. Die letzten zwei Jahre des ſechſten Jahrzehnts waren gute Hopfenjahre geweſen, während die vorausgegan⸗ genen an Armut nichts zu wünſchen übrig ließen. Ende Juni 1860 zog die berühmte Seiltänzer⸗ familie Knie mit ihrem ganzen Troß auf den Planken auf. Nun kam Leben in die gleich⸗ mäßige Geruhſamkeit des Städtchens. Standen die fremden Ankömmlinge ſchon im größten Intereſſe während des Tages bei der Bevölke⸗ rung, wie viel mehr als am Abend die erſte Gala⸗Vorſtellung auf den Schloßplanken gege⸗ ben wurde. Die Familie Knie, der ohnedies ſchon ein guter Ruf vorausging, begeiſterte durch ihre Darbietungen ihre Zuſchauer der⸗ art, daß ihr dreiwöchiger Aufenthalt zur täg⸗ lichen neuen Senſation wurde. Das hohe Seil war vom Amtshaus(heute Dr. Menges) bis hinüber zum heutigen Wohnhaus von Rat Hörner geſpannt. Darauf produzierten ſich Va⸗ ter Knie mit ſeinen beiden Söhnen Louis und Karl Knie. Louis Knie(der Vater des heuti⸗ gen Beſitzers) war damals 20 Jahre, ſein Bru⸗ der Karl 17—18 Jahre alt. Beide hatten noch fünf jüngere und ältere Schweſtern, die alle im Unternehmen mitwirkten. Die zweitälteſte war verheiratet mit dem ebenfalls im Geſchäft mit⸗ wirkenden Akrobaten und Zauberkünſtler Blondin. Heute noch erzählen ſich die alten Leute von hier und Umgebung von der Schön⸗ heit und Vornehmheit nicht nur der jungen, auch der alten Knies, und damals drang es ſchon ins Volk, daß die Familie adeligen Ur⸗ ſprungs ſei. Tatſächlich geht der Stammbaum der Familie Knie zurück ins zwölfte Jahrhun⸗ dert auf einen Gdlen von Knie. Ein Nach⸗ komme heiratete in Wien als Student eine Kunſtreiterin, die ihn aber treulos verließ, er ſelbſt gründete 1798 eine Kunſtreiterei(Zirkus) aus der ſpäter durch die Befreiungskriege be⸗ dingt eine Seiltänzerei und das heutige Unter⸗ nehmen hervorging. Standesgemäß wohnte und ſpeiſte die Familie 1860 im Gaſthaus zum„Schwanen“ bei Klein⸗ ſchmitts. Doch nur die drei erſten Tage wurde das Mittag⸗ und Abendeſſen dort regelmäßig eingenommen. Die Begeiſterung für die ein⸗ zelnen Familienmitglieder ging ſo hoch, daß ſie immer wieder bei den Familien der beſſeren Stände und Honoratioren eingeladen wurden. Schon die ſchöne große Muſikkapelle der Seil⸗ tänzerei war ein großer Anziehungspunkt (Schwetzingen hatte damals noch keine Feuer⸗ wehrkapelle). Allabendlich um.30 Uhr zog die⸗ ſelbe durch die Straßen der Stadt. Obwohl noch keine Zeitung hier erſchien(Buchhändler Schwab ließ erſt 1862 ſein Wochenblatt erſchei⸗ nen) wurden von Mitwwirkenden gedruckte Hand⸗ zettel, die das am Abend aufzuführende Pro⸗ gramm zeigten, verteilt. Um dieſe Zeit eilte alles vom Felde heim, ſchnell wurde das Vieh gefüttert und das Abendeſſen bereitet, um noch einen möglichſt günſtigen Platz auf den Planken zu erhalten. Männlein und Weiblein, Kind und Kegel war gepackt von der Begeiſterung des Gebotenen. Aber nicht nur die hieſige Be⸗ völkerung, ſondern die ganze Umgebung war abends auf den Beinen, insbeſondere war Plankſtadt ſehr ſtark vertreten und allabendlich vermehrte ſich der Zuz Die tollkühnen Künſte des Vaters Knie und ſeiner Söhne auf dem hohen Seil, aber auch die ſchwierigen Akroba⸗ tenkunſtſtücke der beiden jungen Knies am Tra⸗ pez und insbeſondere des jüngſten Sohnes Karl, der eine Kunſt zeigte, die rauſchende Begeiſte⸗ rungsſtürme auslöſten, zogen die Schwetzinger immer wieder aufs neue an. Der Liebling der Gäſte überhaupt war der überaus hübſche und ſehr talentierte 17—18jährige Karl. Ihm galt immer der größte Applaus, er wurde allabend⸗ lich zu wiederholten Dreingaben herausge⸗ klatſcht. Blondin war außer ſeiner Seiltänzer⸗ kunſt ein Meiſter der Zauberel. Die unglaub⸗ lichſten Stücke führte er den ſtaunenden Schwet⸗ zingern vor. Später ging er nach Amerika, wo er den Niagarafau aüf einem Seil überquerte. Die Töchter Knies zeigten ſich insbeſondere in der Reitkunſt. Durch einen mit Papier bezoge⸗ nen Reifen, das ſie durchſtoßen mußten, ſpran⸗ gen ſie auf vorübergaloppierende Pferde. Eben⸗ ſo produzierten ſie ſich im Kunſttanz. Das Pro⸗ gramm wechſelte jeden Tag. Jeden Abend wurde etwas Neues geboten. Nach der Ab⸗ ſchiedsvorſtellung, das Gaſtſpiel dauerte drei Wochen, ging die alte gute Frau Zobeley, eine biedere Bauersfrau auf den jüngeren Karl Knie zu, ſte hatte ihn ſcheinbar beſonders ins Herz geſchloſſen, und fragte ihn:„Karl, wann kommt ihr denn wieder?“ und er meinte:„Wohl in drei bis vier Jahren“. Es kamen wohl Knies, aber nicht in der Qualität wie die vom Jahre 1860. Die hieſige Bevölkerung erlebte mitten im Frühjahr ein Eerignis, das ſich noch nach Jahrzehnten in der Erinnerung fortpflanzte. Wenn heute bei den wenigen Alten, die jene Zeiten miterlebten, der Name Knie genannt wird, können ſie erzählen und berichten, wie herrlich und ſchön die drei Wochen des Gaſt⸗ ſpiels der Familie Knie in Schwetzingen wa⸗ ren; und wenn ſie pergleichend die Darbietun⸗ gen von ehemals zu heute ziehen, ſo lautet ihr Urteil immer: dort war es ſchöner, was da⸗ mals geboten wurde von der Familie Friedrich Knie hat bis jetzt noch keiner überboten. Plankſtadter Allerlei Kleinkaliberſchießen. Der Gau Heidelberg im Süddeutſchen Sportverband für Kleinkaliber⸗ ſchießen veranſtaltet am morgigen Sonntag auf dem Schießſtande des KKS. Plankſtadt ſein dieslähriges Schlußſchießen, verbunden mit: 1. Reichsmeiſterſchaftsſchießen; 2. Landesmeiſter⸗ ſchaftsſchießen; 3. Mannſchaftsſchießen(drei Preiſe); 4. Leiſtungsſchießen(grüne Kränze, 27 bis 30 Ringe, ſilberne Kränze, 31 bis 34 Ringe, goldene Kränze, 35 und 36 Ringe); 5. Schießen auf den Taler der nationalen Erhe⸗ bung(Höchſtleiſtung: goldene, ſilberne und bronzene Taler). Die Schießen 3 bis 5 ſind offen für alle Vereine und Gäſte. Der Kͤ.⸗ Verein Plankſtadt verfügt über eine ſchöne Schießanlage mit 12 Ständen, ſodaß auch ein großer Betrieb ohne Störungen flott abge⸗ wickelt werden kann. Mit dieſer letzten Veran⸗ ſtaltung des Gaues Heidelberg im Jahre 1933 ſcheidet der Verein Plankſtadt aus dem Gau aus, da er dem neugebildeten Gau„Untere Hardt“ zugteilt wurde. Aus dieſem Grunde darf der Plankſtadter KKS. beſonders von ſeiten der Heidelberger Gauvereine eine große Beteiligung erwarten. Als ſehr begrüßenswert würde es empfunden werden, wenn auch viele Schützen der Mannheimer Gauvereine nach Plankſtadt kämen, um auch hier die Verbunden⸗ heit zwiſchen Stadt und Land zum Ausdruck zu bringen. Das Schießen beginnt bereits vor⸗ mittags 8 Uhr. Am Nachmittag um 1 Uhr bewegt ſich ein Zug der teilnehmenden Vereine, Schützen, SA, SS uſw. vom Adolf⸗bitlerplatz aus nach dem Schießſtand. Da Wirtſchaftsbe⸗ trieb auf dem Platze iſt, iſt nur noch zu wün⸗ ſchen, daß der Wettergott, der uns bisher ſchöͤn⸗ ſtes Herbſtwetter geſchenkt hat, uns auch am morgigen Sonntag gut geſinnt iſt. * Aus den Sportvereinen. Am morgigen Sonn⸗ tag greifen die Plankſtadter Fußballmannſchaf⸗ ten der Spielvereinigung und Turngemeinde erſtmals in die Verbandsſpiele ein. Die Spiel⸗ vereinigung hat gleich im erſten Spiel einen ſchweren Gang nach Weinheim zu machen. In Weinheim hängen Punkte ſehr hoch, ſo daß es ein ſchöner Erfolg für die Spielvereinigung wäre, wenn ſie mit Punktgewinnen zurücktehren würde.— Die Turngemeinde hat es beim erſten Spiel nicht viel leichter, empfängt ſte doch zum Lolallampf die Mannſchaft der DIg. In dieſem Spiel wird diejenige Mannſchaft ſiegen, die beſſere Nerven hat. Würde man das tech⸗ niſche Können als Maßſtab heranziehen, ſo hätte die Turngemeinde ein klares Plus zu ver⸗ zeichnen. Dieſes Plus ſollte auch ausreichen, um den Sieg ſicherzuſtellen. Hoffentlich erleben wir in Plankſtadt einen ſchönen und fairen Kampf, an dem jeder Zuſchauer ſeine Freude haben würde. Grumpenverwiegung. Der hieſige Tabakbau⸗ verein Jverwog am vergangenen Mittwoch ſein diesjähriges Grumpenerträgnis. Die Grumpen kamen ſehr ſchön zur Waage, ſodaß der Käufer Ambach, Saarlouis, mit der Ware zufrieden war. Der Preis für den Zentner betrug RM. 72.60. Zu dieſem Preiſe kamen noch die nach Qualität üblichen Zu⸗ und Abſchläge. Die Höchſtſätze für Zuſchläge betrugen für gebün⸗ delte Grumpen 20 Prozent, für loſe Grumpen 15 Prozent. 4 Verſetzung. Wie wir aus amtlicher Quelle erfahren, wird Pfarrer Eugen Augenſtein ab 19. Oktober nach Offenburg verſetzt. Kelſch Die„..⸗Kegelgeſellſchaft(Lolal„Kurpfalz“) ſpendeie für die Winternothilfe RM. 20.—. Dieſe Opferbereitſchaft iſt umſo mehr anzuer⸗ tennen, als ein großer Teil der„Ab“ auch Mit⸗ — des Opferrings für Deutſche Freiheit nd. Die Arbeitermnen und Angeſtellten der hie⸗ ſigen Filiale der Zigarrenfabrik Kahn u. Eſchel⸗ mann ſammelten für die Brandgeſchädigten in Oeſchelbronn RM. 21.—. Trotz der geringen Verdienſtmöglichkeit brachten die Geber dieſe großen Opfer und beweiſen dadurch praktiſch ihren Sinn für die Volksgemeinſchaft. Hockenheim Auszug aus dem Standesamtsregiſter September: 1. Geborene: 4. Ludwig Bopp, Hildaſtr. 40, e. S. Adolf Werner;.: B. Schmitt, Adolf⸗Hitler⸗Str. 30, e. S. Adolf; .: Karl Theodor Müller, Lui—— 24, e. T. Annelieſe; 11.: Karl Ludwig Hoffmann, e. S. Friedrich; 15.: Alfons Keller, Schwetzinger Str. Kr. 15, e. S. Herbert Johann; 17.: Franz Döh⸗ ren, Ottoſtr. B, e. T. Hella Maria; 15.: Wilh. Georg Englert, Obere Mühlſtr. 5, e. S. Man⸗ fred Karl Robert; 16.: Joſeph Klee, Ziegelſtr. 7, e. T. Ruth; 22. Joſeph Peter Frey, Horſt⸗Weſ⸗ fel⸗Str. 9, e. T. Franziska Lina; 23.: Emil Hardtmann, Rathausſtr 38, e. T. Anna Eva; 25.: Hermann Peter Auer, Scheffelſtr. 18, e. T. Marianna Eva Frieda; 25.: Oskar Schränkler, Karlsruher Str. 10, e. T. Käthe; 28.: Karl Bied⸗ lingmeier, Ottoſtr. 4, e. S. Guſtav; 30.: Friedr. Schmetzer, Ueberführungsſtr. 9, e. T. Ilſe.— Getraute:.: Ludwig Vaul Sch Maurer, u. Eliſabetha Eberwein;.: Paul Schweikert, Hei⸗ eſiwetzinger ſtardtt er, und Minna Philippina Spengler;.; Willi lampp, Zimmermann, und Edith Eliſabeth Jakobi;.: Emil Ludwig Altenberger, Schmied, und Franziska Frieda Keller;.: Joſ. Islinger, Ziegeleiarb., u. Eva Keller;.: Peter Dorſch, Maurer, und Magd. Keller;.: Wilhelm Hoff⸗ mann, Fabrikarbeiter, und Anna Herm; 14. Ph. Martin Kraft, Bäcker, und Paula Eiſinger; 16.: Friedrich Eiſenmann, Fabrikarbeiter, und Anna Maria Müller; 20.: Paul Schöpfer, Km., und Eliſabetha Staudt; 21.: Artur Böhm, Mo⸗ dellſchreiner, und Eliſabetha Schuhmacher; 21.: Willi Kern, Lehrer, und Anna Katharina Rinklef; 27. Hermann Joſ. Brandenburger und Frieda Fuchs; 30.: Friedrich Joſ. Konze, Schloſ⸗ fer, und Anna Maria Mummert; 30.: Otto Grünzinger, Dienſtknecht, und Luiſe Engelhorn; 30.: Emil Heinrich Holzmann, Former, und Fr. Marquetant; 30.: Wilhelm Auguſt Ueltzhöffer, Buchdrucker, und Eliſe Schrank; 30.: Ludwi Auer, Schneider, und Frieda Dorn; 30.: Konra Büchner, Landwirt, und Marta Kath. Dorn.— Geſtorbene:.: Philippina Schloſſer, geb. Schlampp, Ehefrau des Landwirts Pet. Schloſ⸗ ſer, 59.;.: Annelieſe Müller, Tochter des Arbeit. Karl Theodor Müller, 2 Tg.; 16.: Anna Träutlein, geb. Ruſchel, Ww. des Taglöhners Johann Georg Träutlein, 66 J. Gollesdienſt⸗Ordnung von Schwetzingen und Umgebung Evang. Kirchengemeinde Schwetzingen. Am Sonntag, 8. Okt.: 8 Uhr Früh⸗,.30 Uhr (Vikar Naberg); 10.45 Uhr indergottesdienſt; 1 Uhr Chriſtenlehre für die Mädchen. Methodiſtengemeinde, Hilpaſtr. 11. Vormitt. 9 Uhr Gottesdienſt; 10.30 Uhr Sonntagsſchule; .30 Uhr Gottesdienſt(Pred. Bültge, Speyer). Dienstag, abends.30 Uhr Bibelſtunde.— Mittwoch, abends.30 Uhr Miſſionsverein. Evang. Gemeinſchaft für Innere Miſſion, ——— 2. Sonntag: nachm. 1 Uhr onntagsſchule,.30 Uhr Verſammlung; abds. 8 Uhr Bibelſtunde für junge Mädchen. Mon⸗ tag: abends.15 Uhr Handarbeitsſtunde. Don⸗ nerstag: abends.15 Uhr Gebetſtunde.— Samstag: abends.15 Uhr Bibelſtunde für junge Männer. Neuapoſtoliſche Kirche Adolf⸗Hitler⸗Anlage 28 Hths. Sonntag: vorm..30 Uhr, nachm. 3 Ühr, Mittwoch abends.45 Uhr Gottesdienſt. Evang. Kirchengemeinde Oftersheim. Sonn⸗ tag, 8. Okt.(16. nach Trinitatis): vorm..30 U. Predigtgottesdienſt(Kirchenrat Ludw. Schmitt⸗ henner, Heidelberg); vorm. 10.30 Uhr Kinder⸗ gottesdienſt.—5 Evang. Kirchengemeinde Plankſtadt..45 Uhr Hauptgottesdienſt; 10.45 Uhr Chriſtenlehre; 12.30 Uhr Kindergottesdienſt.»n. Evang. Kirchengemeinde Neulußheim. Sonn⸗ tag: 10 Uhr Haupigottesdienſt, Mi ſionar Keller, Kollekte für die Baſeler Miſſion. 11.15 Uhr Kin⸗ dergottesdienſt über die Miſſion; 1 Uhr Chri⸗ ſtenlehre. 0 Parole-Ausgabe Sschwehingen Deutſche Bühne, Ortsgruppe Schwetzingen. Die Karten für die Vorſtellung vom 16. Oktober im „Capitol“ können ab heute jeweils nachm. zwiſchen 2 und 4 Uhr an der Kaſſe des„Capitol“ in Empfang genommen werden. NS⸗Wohlfahrt. Heute und morgen ſindet zugunſten des Winterhilfswerkes eine Straßen⸗Hausſammlung ſtatt und bitten wir die Einwohner, ihr Scherflein für dieſen guten Zweck beitragen zu wollen. RSgg Schwetzingen. Trupp Schwetzingen antreten Sonntag früh.30 Uhr auf dem Schloßplatz zum Formaldienſt. Der Korpswart. Reso, ortszeue Brühl. Sonntag vormittag 8 Ubr antreten in der Bahnhofſtraße. Eine weitere Anſage erfolgt nicht. Bund deutſcher Mädels, Ortsgruppe Schwetzingen. Jungſcchar. Sonntag, 8. Oktober, nachm. 2 Uhr, Schloßplatz. Beurlaubt ſind nur die Mädels, die bei dem Schlußturnen des Turnvereins mitmachen. NSDaAp, Ortsgruppe Schwetzingen. Samstag, 7. Okt., 20.30 Uhr, findet im„Bayer. Hof“ eine Sit⸗ zung ſtatt, an der ſämtliche Zellen⸗ und Blockwarte teilzunehmen haben. Es wird darauf aufmerkſam gemacht, daß alle Mit⸗ glieder, die nach dem 30. Januar 1933 eingetreten ſfind, die rote Mitgliedskarte der Reichsleitung nicht ausgehändigt bekommen, wenn ſie nicht mindeſtens ſechs Schulungsvorträge der Ortsgruppe beſucht haben. Entſprechende Kontrollvorrichtung wird noch bekannt gegeben. Alle Veranſtaltungen, Verſammlungen, Schulungs⸗ abende uſw. der Ortsgruppe Schwetzingen werden nur noch unter Parole⸗Ausgabe Schwetzingen bekannt ge⸗ geben. Die Mitglieder ſind verpflichtet, täglich die Parole⸗Ausgabe nachzuſehen. Am 8. und 9. November ſindet in München eine große Zehn⸗Jahresſeier zur Erinnerung an den 9. November 1923 ſtatt. Der Gau Baden nimmt mit einem Sonderzug von Karlsruhe aus an der Veranſtaltung teil. An der Fahrt kann ſich jeder Par⸗ teigenoſſe und jede Parteigenoſſin beteiligen. Die Fahr⸗ preisermäßigung beträgt 75 Prozent, ſo daß alſo die Fahrt nach München ca..— RM. für die Hin⸗ uno Rückfahrt koſtet. Genaue Zugeinteilung ſowie ſämt⸗ liche anderen Anordnungen folgen demnächſt BoM., Jungſchar: Statt Freitag Samstag halb 3 Uhr, Friedrichsſchule. Deutſche Bühne, Ortsgruppe Mannheim. Die in Schwetzingen wohnhaften Mitglieder, die durch Karte bereits aufgefordert wurden, ihre Mitglieds⸗ karten in der Geſchäftsſteue der NSDAW, Karl⸗Theo⸗ dor⸗Straße 9, abzuholen, werden gebeten, die Karten unbedingt im Laufe des heutigen Tages in Empfang zu nehmen. Ortsgruppe Plankſtadt. Die Ortsgruppe beteiligt ſich mit ſämtlichen:änn'.chen Unterorganiſationen an dem am kon'menden Sonntag 8. Okt., auf dem hieſigen Schießſtand ſtalfiendenden Wehrſport⸗Herbſt⸗ ſchießen. Das Schießen iſt von vormittags 8 Uhr an offen.— Die Format:onen treten mittags 1 Uhr auf dem Adolf⸗Hitler⸗Platz an zur Teilnahme an dem ge⸗ meinſamen Abmarſch zum Schießſtand. — Mit gemeit Mann derer ſcheinl wird. den 2 habt. dende guten in der als kl badiſch noch 1 Karls ernſth grau, Die Wahr dacht, Mann hinter zurück nun f belle favori haben runge Kämp Könne zeitige Scheir zurück kein als F Kämp bewie vor d ander gie m aber Nacht halb Könn ſchon Tabel In Saiſo ijähric gegen Sams Karls mit d Herei auer und Händ Weg den k Sturi insbe ſteht, ſchaff kein und dermi ichmitt⸗ Kinder⸗ 45 Uhr nlehre; Sonn⸗ Keller, hr Kin⸗ Chri⸗ en n. Die ber im zwiſchen Empfang ugunſten mmlung cherflein antreten atz zum Swart. ag 8 Uhr Anſage ſetzingen. 2 Uhr, „die bei n. mstag., ine Sit⸗ lockwarte alle Mit⸗ ngetreten ing nicht indeſtens ht haben. bekannt hulungs⸗ rden nur annt ge⸗ glich die ünchen an den mmt mit an der der Par⸗ die Fahr⸗ alſo die din⸗ uno hie ſämt⸗ a g halb Die in ie durch titglieds⸗ arl⸗Theo⸗ e Karten Empfang beteiligt ionen an auf dem rt⸗Herbſt⸗ Uhr an Uhr auf dem ge⸗ „Hakenkreuzbanner“ Somstag, 7. Ottober 1933 Fuß baſſ Mit dem Fremdwort„Favorit“ bezeichnet man all⸗ gemein eine Perſon, eine Sache, ein Tier oder eine Mannſchaft, kurz, irgend etwas, das auf Grund beſon⸗ derer Eigenſchaften, beſonderer Leiſtungen als wahr⸗ ſcheinlicher Sieger aus einem Wettbewerb hervorgehen wird. Auch im Wettbewerb der badiſchen Ganliga um den Meiſtertitel haben wir einen Favoriten— ge⸗ habt. Das hervorragende techniſche Können, die blen⸗ dende Kombination und nicht zuletzt die erzielten guten Reſultate gegen ſüddeutſche Spitzenmannſchaften in der vergangenen Saiſon haben den SpV Waldhof als klaren Favoriten für die diesjährigen Kämpfe der badiſchen Gauliga erſcheinen laſſen. Daneben galten noch die beiden andern Mannheimer Vereine und die Karlsruher Konkurrenten Phönix und KF als die ernſthafteſten Mitbewerber. Aber alle Theorie iſt grau, auch im Sportgetriebe. Die Praxis zeigt oft ein anderes Bild als es die Wahrſcheinlichkeitsrechnung entworfen. Wer hätte ge⸗ dacht, daß FC Freiburg und VfB Mühlburg, zwei Mannſchaften, die an techniſchem Können beſtimmt hinter den Mannheimer und Karlsruher Konkurrenten zurückſtehen, irgend eine Rolle ſpielen würden. Und nun führen dieſe beiden Mannſchaften ſogar die Ta⸗ belle an. Sind dieſe beiden nun als Meiſterſchafts⸗ favoriten zu betrachten? Doch wohl kaum; denn beide haben bisher die meiſten Siege in Heimſpielen er⸗ rungen und werden erſt im weiteren Verlauf der Kämpfe auf auswärtigen Plätzen den Beweis ihres Könnens zu liefern haben. Immerhin haben die der⸗ zeitigen Tabellenführer bewieſen, daß ſie hinter den Scheinfavoriten nicht— oder wenigſtens nicht viel— zurückſtehen. Wir haben in der badiſchen Gauliga keine Mannſchaft, die Anſpruch erheben kann, als Favorit zu gelten. Das haben die bisherigen Kämpfe mit ihren knappen Ergebniſſen zur Genüge bewiefſen. Was die einen an Technik und Kombination vor den andern voraus haben, erſetzen dieſe durch andere Eigenſchaften, größeren Kampfgeiſt, Ener⸗ gie und ausgeprägtere Schußentſchloſſenheit. Das ſind aber Eigenſchaften, die ſich eine Mannſchaft über Nacht— ſiehe Neckarau— aneignen kann, und des⸗ halb iſt anzunehmen, daß ſich die techniſch beſſeren Könner doch noch durchſetzen werden. Vielleicht bringt ſchon der kommende Sonntag eine Aenderung in der Tabelle, die dieſe Anſicht beſtätiigt In Mannheim ſteigt das erſte Lokaltrefſen der Saiſon. Auf dem Brauereiplatz ſtehen ſich die lang⸗ jährigen Rivalen Bfh Mannheim und Bſs Neckaran gegenüber. Der Sieg der Neckarauer am vergangenen Samstag über den hervorragend ſpielenden Phönix Karlsruhe war eine tadelloſe Leiſtung und zeigt, daß mit der Zeilfelderelf immer zu rechnen ſein wird. Die Hereinnahme von Striehl hat tatſächlich dem Neckar⸗ auer Angriff eine größere Durchſchlagskraft gegeben, und die VfR⸗Hintermannſchaft wird ſicherlich alle Hände voll zu tun haben, dieſer Stürmerreihe den Weg zum Tor zu verlegen. Sie mag insbeſondere auf den kleinen Hambſch achten, der als der eigentliche Sturmführer mit raffinierter Technik ſeine Nebenleute, insbeſondere Zeilfelder, ſo glänzend freizuſpielen ver⸗ ſteht, und ihnen die klarſten Schußgelegenheiten ver⸗ ſchafft. Ueber die Hintermannſchaft der Neckarauer iſt kein Wort zu verlieren. Ihre Stabilität iſt bekannt und ſie erfährt noch eine Verſtärkung durch das Wie⸗ dermitwirken des verletzt geweſenen Siegel, deſſen Poſten der eifrige Gönner doch nicht vollwertig aus⸗ füllen konnte. Neckarau wird alſo in ſtärkſter Auf⸗ ſtellung antreten mit: Dieringer— Meiſter, Siegel— Größle, Lauer, Schmidt— Zeilfelder, Hambſch, Heſſenauer, Striehl, Seitz. Die Raſenſpieler haben in ihrem letzten Spiel in Pforzheim nicht ſo ganz über⸗ zeugen können. Nach anfänglich glänzender Spielweiſe, bei der jedoch der Innenſturm einen horrenden Man⸗ gel an Schußfreudigkeit an den Tag legte, ließ die Mannſchaft mehr und mehr nach, zuletzt klappten auch noch die Flügelläufer, die ſonſt die Zuverläſſigkeit ſelbſt ſind, zuſammen, und ſo wurde ein Spiel ver⸗ loren, das recht verheißungsvoll begonnen hatte. Um gegen Neckarau zu gewinnen, darf in der Mannſchaft keine Lücke ſein. Das weiß man im ViaR⸗ Lager auch ſehr wohl, und wenn am ſpäten Freitag abend die Mannſchaft endgültig nominiert wurde, dann iſt ſie beſtimmt unter ſorgfältigſter Berückſichtigung aller maßgebenden Punkte aufgeſtellt worden. Feſt ſteht, daß Berk im VfR⸗Sturm mit dabei ſein wird. Das große Können Berks iſt ohne Zweifel; es wird darauf Für eilige Leſer! Der Heidelberger Pa wird am 1. November mit ſeiner Rugby⸗Fünſzehn in Nancy gegen einen der führenden Vereine der lothringiſchen Liga, Su Lor⸗ rain, ſpielen. 4532.05 Mark wurden beim erſten Hitler⸗Handball⸗ Pokal⸗Wettbewerb als Reingewinn erzielt. Dieſer Be⸗ trag wurde von der DSB der„Spende der Opfer der Arbeit“ zugeführt. Otto Coloſſer, der langjährige Vorſitzende von Viktoria 89 Berlin, wurde wegen fortgeſetzter Zuwider⸗ handlungen gegen die Beſtimmungen des Gaues III (Brandenburg) für dauernd aus dem DyB ausge⸗ ſchloſſen. Frl. Außem ſchlug beim Tennisturnier in Meran im Damen⸗Einzel um den Lenz⸗Pokal die Franzöſin Henrotin mit:6,:3,:5, während Frl. Adamoff über Frau Fehlmann mit:2,:1 erfolgreich war. Der Engliſche Leichtathletik⸗Verband wird ſich, wie verlautet, wegen Terminſchwierigkeiten nicht an den in Italien ſtattfindenden Europameiſter⸗ ſchaften 1934 beteiligen. Wales ſchlug in Cardiff im Fußball⸗Länderſpiel die ſchottiſche Nationalmannſchaft mit:2(:0) Toren. Die Eishockey⸗Europameiſterſchaften werden in den Tagen vom 3. bis 11. Februar 1934 im Mailänder Eispalaſt ausgetragen werden. Den Großen Preis von Karlshorſt, der am Donnerstag zu Berlin⸗Karlshorſt gelaufen wurde und der das ſchwerſte deutſche Hindernisrennen iſt, wurde überraſchend von Gemma(G. Dolf) vor St. Georg und Prévoyant gewonnen. Der Totaliſator zahlte für den Sieger 218.: 10. Die Gauliga am kommenden Sonntag ankommen, wie gut er ſich mit ſeinen Nebenleuten verſteht, in welchem Maße er aus der bisher zerriſ⸗ ſenen Stürmerreihe des VfR eine geſchloſſene Einheit zu machen verſteht. Ausſchließlich von den Leiſtungen der Angriffsreihe wird es abhängen, ob die Punkte auf dem Brauereiplatz verbleiben. In Freiburg wird der Sp Waldhof verſuchen, dem derzeiti⸗ gen Tabellenführer, F C Freiburg, ein Bein zu ſtellen. Auch bei Waldhof hat man ſich über die Mannſchaftsaufſtellung noch nicht einig werden können; ein Zeichen daß man die Aufgabe durchaus nicht leicht nimmt. Und daran tut man ſehr gut; die Frei⸗ burger haben bewieſen, daß ſie— wenigſtens auf eigenem Gelände— ein ſehr ernſthaft zu nehmender Gegner ſind. Immerhin iſt die Aufgabe für einen Waldhofſturm, der einigermaßen bei Schußlaune iſt, nicht umösbar. Den Leuten um Siffling ſollte es ſchon miglich ſein, auch einer ſo guten Schlußmann⸗ ſchaft, wie ſie die Freiburger haben, das eine oder andere Mal den Ball in die Maſchen zu jagen, ſofern man nicht vergißt zu ſchießen. Wir erwarten Waldhof als Sieger. In Karlsruhe nix. Aller Wahrſcheinlichkeit nach werden die Bröt⸗ zinger nicht viel zu beſtellen haben, Phönix wird aus bisher zwei unglücklich verlaufenen Spielen eine Lehre gewonnen haben, ſie werden von Spielbeginn an mit vollem Einſatz auf Sieg ſpielen und da wird auch ein Burkhardt nicht unüberwindlich bleiben. Trotz allem Kampfgeiſt, trotz allem Widerſtand wird Brötzingen die Punkte in Karlsruhe laſſen müſſen. Einen hochintereſſanten Kampf wird es auch in Pforzheim geben, wo der K FV dem 1. FC Pforzheim gegenübertritt. Der Sieg der Pforzheimer am ver⸗ gangenen Sonntag über VfRn Mannheim und noch mehr der glänzende Stil, in dem dieſer errungen wurde, läßt die Platzherren als die wahrſcheinlicheren Sieger erſcheinen. Dies noch um ſo mehr, da ſich die Platzelf mit Walter und Müller vervollſtändigt hat, nur Huber fehlt jetzt noch, andererſeits der KFV in ſeinem letzten Spiel einen bedenklichen Mangel an Durchſchlagskraft ſeiner Sturmreihe gezeigt hat. Ge⸗ lingt es den Pforzheimern ſo gut, den„Müllers Spit⸗ zer“ kaltzuſtellen, wie es die Mühlburger fertig brach⸗ ten, dann hat der KFV tatſächlich nur geringe Ge⸗ winnchancen. Allgemein betrachtet, erſcheint der Spiel⸗ gaſtiert die Germania Brötzingen bei Phö⸗ausgang aber doch offen. ... Und die Bezirksklaſſe Im Bezirk unterbaden wird der kommende Sonntag aller Vorausſicht nach wieder ein Tag der Platzmannſchaften ſein. Der Sieg einer gaſtierenden Mannſch'jt wäre ſchon als Ueberraſchung zu bezeich⸗ nen. Die härteſten Kämpfe wird es in Altrip,— wo Phönix Mannheim gaſtiert—, und in Wallſtadt.— wo Feudenheim den Gegner abgibt— abſetzen. In dieſen beiden Treffen liegt ein Unentſchieden im Bereich der Möglichkeit. In den übrigen Spielen: Sandhofen— SpVgg 07; MF C Os— Käfertal, und Viernheim gegen Friedrichsfeltr dürften die Punkte den jeweili⸗ gen Platzmannſchaften verbleiben. Bezirksliga, Gruppe Oſt— Der zweite Gang Die Terminliſte ſteht für morgen folgende Spiele 4 Fi Weinheim— Plankſtadt Schwetzingen— Sandhauſen 'i Kirchheim— F6G Rohrbach Eppelheim— 05 Heidelberg Eberbach— Union Heidelberg. Das bedeutſamſte Spiel ſteigt ohne Zweifel in Kirchheim. Die beiden Nachbarvereine werden ſich wie immer einen intereſſonten und harten Kampf liefern, in dem ſchließlich der ſiegen wird, der augenblicklich die beſſere Stürmerreihe beſitzt. Und die dürfte bei den Kirchheimern zu ſinden ſein. Ein für die Gaſt⸗ geber unangenehmer Spielausgang iſt aber auch nicht von der Hand zu weiſen, im Fußball iſt ja alles möglich. Eine harte Nutz hat Schwetzingen zu knacken; man nimmt es wenigſtens an Bisher war es nämlich bei den Spielen dieſer beiden Mannſchaften immer ſo. Jedesmal gab Sandhauſen einen gleichwertigen Geg⸗ ner ab. Ob das auch in dieſem Jahre der Fall ſein wird? Plankſtadt, das zum erſtenmal in die Spiele ein⸗ greift., muß gleich zu einem der Meiſterſchaftsanwär⸗ ter. Sechs Tore werden die Weinheimer diesmal nicht zuwege bringen. Man wird beſcheidener ſein müſſen. Ein Sieg des Gaſtgebers mit geringer Tordifferenz iſt zu erwarten. Der FC 05 Heidelberg muß ſchon mit beſſeren Lei⸗ ſtungen aufwarten, wenn er in Eppelheim nicht auch Fedeen laſſen will. Das Spiel erſcheint ziemlich offen, vor allem deshalb. weil auch die Eppelheimer Mann⸗ ſchaft beim letzten Spiel nicht genügte. Das fünfte Spiel führt die beiden Tabellenletzten zuſammen. Wenn Union Heidelberg etwas mehr Glück als in Schwetzingen hat. dann käme ein Punktgewinn ſelbſt in Eberbach nicht überraſchend. Von den rauhen Kämpfern aus dem ſchönen Neckarſtädtchen darf man erwarten, daß ſie ihre zuletzt gezeigte übermäßig harte Spielweiſe wieder ablegen. Es kommt mit der Zeit nichts Gutes dabei heraus. Eine deulſche Fußballelf im Rom Anläßlich des zehnjährigen Beſtehens der italieni⸗ ſchen, jungfaſchiſtiſchen Organiſation„Balila“ wird auf Veranlaſſung des Reichsſportführers von Tſcham⸗ mer⸗Oſten am kommenden Sonntag eine deutſche Jung⸗Mannſchaft in Rom ein Spiel gegen eine Jung⸗ faſchiſtenelf austragen. Die deutſche Mannſchaft wurde folgt aufgeſtellt: Buchloh(VfB Spieldorf); Bilek (Hertha/BSC), Schwarz(Viktoria Hamburg); Appel (Berliner SV 92), Sold(FV Saarbrücken), Schultz (Arminia Hannover); Kronenbitter(Stuttgart Kick.), Lachner(München 60), Fricke(Arminia Hannover), Raſſelnberg(Vfs Benrath), Heidemann(Bonner FV).— Erſatz: Witzlich(Spandau) und Panſe (Eimsbüttel). Jußballregeln geändert Gemäß den Beſchlüſſen, die der International Board, die höchſte Regelkommiſſton im internatio⸗ nalen Fußballſport, auf ſeiner diesjährigen Sitzung faßte, hat nun auch der deutſche Fußballbund die Der Weltmeiſterſchaftskampf Thil—Tunero Der franzöſiſche Mittelgewichts⸗Weltmeiſter Marcel Thil(links), der ſeinen Titel gegen den Kubaner Kid Tunero in Paris erfolgreich verteidigte nachſtehenden Regeländerungen mit ſoſortiger Wir⸗ kung in Kraft geſetzt: Regel 12 wird dahingehend geändert, daß jeder Spieler, der aus irgend einem Grunde(Ver⸗ letzung, Kleidungswechſel uſw.) mit Erlaubnis des Schiedsrichters das Spielfeld verlaſſen hat, nur zu einer Zeit zurückkehren darf, in der das Spiel ruht. Verſtößt der Spieler gegen dieſe Beſtimmung, ſo hat er, ſofern ſeine Mannſchaft durch ſeinen Wiedereintritt einen Vorteil erlangt, wegen unſportlichen Betragens einen Freiſtoß verwirkt. Sinngemäß wird dadurch auch die Regel 17 geändert und fortan jedes unſportliche Betragen mit einem Freiſtoß geahndet. Bisher wurde der ſchuldige Spieler verwarnt und das unterbrochene Spiel mit einem Schiedsrichterball fortgeſetzt. Als. unſportliches Betragen ſind anzuſehen: zu langes Halten des Balles durch den Torwächter, das Unterlaffſen einer An⸗ und Abmeldung durch einen Spieler und der Wiedereintritt in das Spiel zu einem falſchen Zeitpunkt. 3 Das Reiterſportfeſt der 88 am Sonntag Das Reiterſportſeſt des SS⸗Reiterſturms Mann⸗ heim verſpricht ein Ereignis für Mannheim zu wer⸗ den. Das große Intereſſe, das dieſer Veranſtaltung entgegengebracht wird, kommt in der Anzahl der Nen⸗ nungen zur Teilnahme am Rennen zum Ausdruck. Weit über 100 Nennungen liegen aus Mittel⸗ und Unterbaden, ſowie der Pfalz vor. Die badiſche Re⸗ gierung wird der Einladung des Reiterſturmes Folge leiſten und anweſend ſein. Das Jagdſpringen in der Klaſſe A, das für alle SS⸗ und SA«⸗Reiter offen iſt, weiſt eine ſehr gute Beteiligung auf. Die Mann⸗ heimer Rennſportfreunde werden hier die Gelegenheit haben, einen Maſſenſtart bewundern zu können. In dem Jagdſpringen der Klaſſe L, das über zwölf Hin⸗ derniſſe gehen wird, iſt die Beſetzung ebenfalls eine vorzügliche. Es ſind hier 23 Pferde gemeldet. Die Abteilungswettbewerbe nehmen ihren Anfang bereits vormittags um 10 Uhr. Um 2 Uhr erfolgt der Auf⸗ marſch ſämtlicher berittenen Abteilungen, angeführt durch den SS⸗Reiterſtandartenführer Dr. Hauſamen, dem Beauftragten der SS⸗Reiterſtandarte SS⸗Reiter⸗ ſturmführer Schnerr und dem Führer des Mann⸗ heimer SS⸗Reiterſturms SS⸗Truppführer Meng, dem auch die Leitung des Turniers obliegt. Die Rennen folgen ſodann Schlag auf Schlag. Major Jobſt wird in den Zwiſchenpauſen die Hohe Schule reiten. Ein tolles Wild⸗Weſt⸗Reiten wird von SS⸗Kamerad Geidt gezeigt werden. Die Schlußquadrille wird von dem SS⸗Reiterſturm Mannheim geritten. Das Programm iſt ein ſehr reichhaltiges und es wird bei den Zuſchauern keine Langeweile aufkommen. Wundervolle Preiſe, unter denen beſonders der Ehren⸗ preis der Hauptſtadt Mannheim hervorſticht, warten Das iſt keine Tanzakrobatik, ſondern ein Augenblick aus dem Ringkampf Wilſon—Wolf in San Franzisko, bei dem einer der Partner durch die Seile fliegt auf die Sieger. Die Preiſe ſind z. Zt. im Schau⸗ fenſter der Fa. Engelhorn& Sturm zur Beſichtigung ausgeſtellt. Man wird aus dem Reiterfeſt der SS die Erkenntnis gewinnen, daß hier in den Reiter⸗ ſtürmen Männer herangebildet werden, denen beſte männliche Eigenſchaften erſtes Geſetz, ſozuſagen Blut⸗ beſtandteile ſind. Mut und Entſchloſſenheit und nicht zuletzt die Kameradſchaft, macht die ſchwarzen Reiter zu Kerlen, die durch dick und dünn gehen, wenn es nötig iſt, und ſolche Kerle brauchen wir in unſerem deutſchen Vaterlande. K. Sch. Der NDA löſt ſich auf Herzog Adolf Friedrich von Sachſen, Koburg und Gotha gibt in ſeiner Eigenſchaft als Präſident des Nationalen Deutſchen Automobilklubs an deſſen Mit⸗ glieder folgendes bekannt:„Durch die Baden⸗Badener Vereinbarungen vom 24. Juli 1933 auf Zuſammen⸗ ſchluß der deutſchen Kraftfahrer⸗Organiſationen und durch die vor wenigen Tagen erfolgte Gründung des zur Führung berufenen Einheitsverbandes„Der deut⸗ ſche Automobilklub“, wurden Ziele erreicht, die ſich auch der NDaA bei ſeiner Gründung im Jahre 1929 geſtellt hatte. In Erkenntnis des Gebotes der Stunde, alles der einen großen Aufgabe,„Deutſchland“, unter⸗ zuordnen und der Führung folgend, verfüge ich die Auflöſung des NDA und fordere ſeine Mitglieder auf, ſich dem in der Bildung begriffenen Einheitsklub der deurſchen Kraftfahrer anzuſchließen. Ich danke allen, die im vergangenen Jahre mit mir im NꝰDA den 30. Januar 1933 um die nationale Revolution erfoch⸗ ten haben. „5B“-Sportkalender Fußball VfR— Pfe Neckarau Wallſtadt— Feudenheim So.00 Sandhofen— SpVagg 07.. So.00 8— fäfertalll.„60399 Viernheim— Friedrichsfeld... So.00 FV Weinheim— Plankſtadvt.. So.00 Schwetzingee— Sandhauſen.. So.00 Hhandball TwW Hockenheim— SV Waldhof. So.00 TV 46 Mhm.— SpVga Sandhofen So.00 7 Mhm.— Jahn Neckarau.. So.00 MTG— Poſt Mhm. So.00 TV Rheinau— Dac Lindenhof. So.00 Tbd Hockenh.— TV Handſchuhsh. So.00 1862 Weinhein— Tgd Ziegelhauſen So.00 Schwimmen Nationales Schwimmfeſt im Herrſchelbad„ So.00 Segeln Segelwettfahrt der Segler⸗Vereinig. auf dem Neckar, Rhein u. Altrhein. Sa.30 und So.30 bzw..00 Reitſport 1. NS⸗Reiterfeſt, Rennwieſe. So.00 Radrennen Phönixbahn. SGS0..00 ————————— „Hakenkreuzbanner“ Samstag, 7. Oktober 1938 Zahrgang 3. Nr. 258. Seite 18 Parole-Ausgabe GRevattionsſchuß für Paroleausgabe täglich 19 Uhr) Wir erſuchen unſere Mitarbetter, alle Zuſchriften an die Redaktion, nicht an die Schriftleiter perſönlich zu ſenden. Für Zuſchriften an die Repattion, die an den Ver · lag adreſſiert oder dort abgegeben werden, wird keinerlei Gewähr übernommen. PO. Rheinau. Samstag, 7. Okt., 20 Uhr, Deutſcher Abend im„Badiſchen Hof“. Die deutſchbewußte Be⸗ völkerung Rheinaus iſt freundlichſt dazu eingeladen. Jungbuſch⸗Rheintor. Das Dienſtzimmer befindet ſich H 5, 5a, part. Sprech⸗ und Kaſſenſtunden Montag und Donnerstag, 18—19 Uhr. Neuoſtheim. Montag, 9. Okt., 20.30 Uhr, Schu⸗ lungsabend für die Parteigenoſſen der Zelle 1 und 2 im Reſtaurant Brück, Dürerſtraße. NS.⸗Frauenſchaft Gasſchutzturs. Die Frauen des Gasſchutzkurſes 1 und 2 müſſen zu einer Beſprechung Sonntag, 10.45 Uhr, in Kaſerne, Kronprinzenſtraße, erſcheinen. Neckarſtadt⸗Oſt, Humboldt, Waldhof. Montag, 9. Okt., 16 Uhr, Beſichtigung der Gasſchutzräume der Zellſtoff durch die Teilnehmerinnen des Gasſchutzkur⸗ 4— Ortsgruppen Neckarſtadt⸗Oſt. Humboldt und BdM. Der Bund deutſcher Mädel, Gruppe Lindenhof, ſucht einen heizbaren, leeren, geräumigen Raum oder ein großes Zimmer zur Abhaltung von Heimabenden auf dem Lindenhof. Angebote ſind zu richten an Math. Bleich, Mannheim, Meerfeldſtraße 66. Jungmädelgruppe Neckarſtadt⸗Oſt. Alle Fungmädel erſcheinen pünttlich Samstag, 7. Okt., nachmittags 3 Uhr, in der Fröhlichſtraße 15(Bundeskleid). Humboldt und Neckarſtadt treffen ſich Sonntag früh pünttlich 8 Uhr in der Fröhlichſtraße. Erſchei⸗ nen iſt Pflicht. Jungmädelgruppe Humboldt erſcheint Sonntag nachmittags 2 Uhr in der Fröhlichſtraße. Hitler⸗Jugend Käfertal. Samstag, 7. Oktober 1933, Antreten der Gef. in Uniform vor der Albrecht⸗Dürer⸗Schule. 20 Uhr.— Sonntag, 8. Oktober 1933, morgens 9 Uhr, Treffen vor dem HS⸗Heim. Gemeinſamer Kirchgang. Nachmittags Einweihung des HJ⸗bHeims. 2 Uhr Antreten. unterbann 2/171. Welcher Nationalſozlaliſt ſtellt der Hitler⸗Jugend einen als Büro geeigneten Raum in der Innen⸗ oder Reckarſtadt koſtenlos oder gegen kleine Vergütung zur Verfügung? Angebote an Unterbann 2/171, Haus der Jugend, Luiſenring 49. Deutſches Jungvolk Der vom Fähnlein Umhauer vorgeſehene Deutſche Abend findet nun doch am Samstag, 7. Oktober, 20 Uhr, im Ballhaus ſtatt. Ilvesheim. Sonntag, 8. Okt., 20 Uhr, Eltern⸗ abend des Jungvolks, Gaſthaus„Zum Schiff“. Ein⸗ tritt 20 Pfg. Eltern, Pgg. und Anhänger der Be⸗ wegung ſind eingeladen. NSBo. Deutſches Eck. Sämtliche Straßen⸗ und Betriebs⸗ zellen, die die Programme noch nicht abgeholt haben, haben unbedingt zur Geſchäftsſtunde am Samstag einen Amtswalter zwecks Abholung zu entſenden. NSKK. Korps Lindenhof. Am 9. Oktober, 20.30 Uhr, Ka⸗ meradſchaftsabend im Waldparkreſtaurant Am Stern. Erſcheinen iſt auch für fördernde Mitglieder Pflicht. Antrittsplatz Waldparkdamm. Am Sonntag, 8. Oktober 1933, treten die MR⸗ Stürme 1, 2 und 3 um 9 Uhr auf dem Exerzierplatz hinter den Kaiſer⸗Wilhelm⸗Kaſernen zum Formaldienſt an. Wegen der darauf folgenden Neueinteilung und Neuaufſtellung der Stürme können keine Beurlaubun⸗ gen von dieſem Dienſt ausgeſprochen werden. Korps Neckarau⸗Rheinau. Am Samstag, 7. Okt. 20.30 Uhr, findet Beſprechung im Lokal„Eichbaum“, MR zu erſcheinen haben. Sturm 4 ſteht Sonntag, 8. Oktober 1933, früh 8 Uhr, auf dem Sportplatz vor Hockenheim zum Formaldienſt. Die Truppführer regeln die entſpre⸗ chenden Abfahrtzeiten ihrer Trupps. Trupp Schwet⸗ zingen ſchickt.15 Uhr ein Fahrzeug zur Abholung des Sturmführers. Kampfbund für Deutſche Kultur Lehrgang für Laienſpiele und Feſtgeſtaltung am Montag, 9. Okt., 20 Uhr, in der Turnhalle der U⸗Schule. 19.15 Uhr: Vorübung und Beſprechung zum Schwerttanz, nur für männliche Jugend. Turn⸗ hoſe und Turnſchuhe mitbringen. 19.45 Uhr: Be⸗ ſprechung für Laienſpiel. 20 Uhr pünktlich: Allge⸗ meiner Lehrgang. Turnſchuhe mitbringen! Friedrichsſtraße 77, ſtatt, zu der alle Kameraden der NS⸗Tanzkreis Samstag: Fahrt nach Ladenburg,.15 Uhr ab Waſſerturm(Arbeitskreis, Muſik).— Sonntag: Fahrt in den Wald nach Seckenheim. Radfahrer ab Tatterſall.30 Uhr. Hauptbahnfahrer nach Secken⸗ heim leinfache Karte) ab.03 Uhr(Warten über der Bahnbrücke). Mittags: Tanzen in Secenheim. SS. Der SS⸗Sturm 5/1/½2 hält am Samstag, den 14. Oktober, pünktlich 20 Uhr, einen Kameradſchafts⸗ abend im Sturmlokal„Schwarzer Adler“ in Käfertal ab. Wir bitten alle Kameraden unſeres Sturmes, mit ihren Angehörigen zu erſcheinen. SS⸗Reiterſturm, Schar Seckenheim. Am Sonn⸗ tag beteiligt ſich die Schar reſtlos zu Pferde an dem Aufmarſch auf dem Rennplatz(Rennwieſe). Sta. Sturm 3/21, Battenſtein. Sonntag, 8. Oktbr., morgens.45 Uhr, Antreten auf dem Exerzierplatz (hinter der Polizeikaſerne). Anzug: Dienſtanzug. Samstag, 16.30 Uhr, Antreten ſämtlicher Sani⸗ täter und Aerztekameraden mit Päſſen. Der Sturmbannwart. Sturm 22(Henſolt): Antreten Sonntag, den 8. Oktober, 7 Uhr vorm. auf dem Exerzierplatz hinter den Kaſernen. Dienſtanzug. Sturm 23(Hennrich): Antreten Sonntag, den 8. Oktober, 7 Uhr vorm. auf dem Exerzierplatz hinter den Kaſernen. Sturm 21, 22, 23. Zu dem am Sonntag, 8. Ok⸗ tober, ſtattfindenden Dienſt dürfen Fahrräder und Motorräder nicht mitgebracht werden. Sta⸗Reſerve 5 Komp.(Radfahrerkomp.): Samstag, 7. Okt., 20 Uhr, Pflichtappell im Sta⸗Heim. Beſpre⸗ chung der neuen Gliederung für den 8. Oktober. Sonntag, 8. Okt.,.30 Uhr vorm.: Antreten aller Kameraden mit Rädern vor dem Sta⸗bHeim. .45 Uhr Abfahrt zum Aufſtellungsplatz des Reſerve⸗ Batl. auf dem Exerzierplatz hinter der Infanterie⸗ kaſerne. Antreten der Ortsgruppe Nord Sonntag vorm. 8 Uhr an der Uhlandſchule. Pflichtappell für den Kreis Groß⸗Mannheim Sonntag, 8. Oktober 1933, vorm..45 Uhr, ſtehen ſämtliche Einheiten des Stahlhelm, Kreis Grotz⸗Mannheim, auf dem Exerzierplatz hinter dev Polizeiunterkunft(frühere Kaiſer⸗Wilhelm⸗Kaſerne). Befehle über Antreten und Anrücken zum Apyell erteilen die zuſtändigen Ortsgruppen bzw. die Be⸗ fehlſtellen der Sonderformationen. Bei Unklarheiten. Rückfrage beim zuſtändigen Führerkameraden halten. Bei Vorhandenſein einer Uniform iſt dieſelbe an⸗ zulegen. Die Teilnahme am Pflichtappell ſowie allen kom⸗ menden Dienſten iſt unbedingte Pflicht jedes Kame⸗ raden. Verſtöße gegen dieſe Anordnungen werden bei nicht ſtichhaltiger und genügender Entſchuldigung unnachſichtlich mit Strafen belegt. Der beauftr. Kreisführer F. d. R. Dr. Müller, Kreisadjut. gez. Gutleben. Rheinwaſſerſtand 5. 10. 33 6. 10. 33 Waldshut en 8 9 Rheinielden. e„„ 2¹6 21⁴ Breisach 129 119 Kehl 256 248 391 383 Mannheim 9 0 0 0 250 244 Caubh 0* 0 0 0 158 153 Köln A 116 110 Neckarwaſſerſtand 5. 10. 33 6 10. 33 Jasstielilll 38 30 Mannheieirnin 2⁴⁵ 237 Hauptſchriftleiter: Dr. Wilhelm Kattermann Verantwortlich für Reichs⸗ und Außenpolitit: Dr. W. Katlermann: für Badiſche. Kommunal⸗ und Wirt⸗ ſchaftspolitik: ithelm Ratzel: für Anvolitiſches Be⸗ wegung und Sport: Max Höß: für Lokales Feuilleton und Beilagen: Wint Körbel; für Anzeigen: Arnold Schmiv. Sämtliche in Mannheim. Berliner Schriftleitung: Hans Gra Reiſchach Berlin SwW 61. Blücherſtraße 12. Nachdrug ſämtlicher Originalberichte nur mit Quellen⸗ angabe geſtattet. „Hatenkreuzbanner“⸗Verlaa G. m b 8 Verlagsleiter: Kurt Schönwitz Druck: Shmalz& Laſchinger, Abteilung Zeitungsdruc. aus-Standuhren and- und lischauisalzuhren irekt von der Fabrik im Schwarzwald in erschiedenen Holzarten u. mit hetrlichen unter Schlagarten S Hausstandahren von RM. 50.- an Wanüuhren von RU 18- an Trotz billigster Preise bequeme, diskrete Teilzahlung! Mehr als 30000 zufriedene Kunden! Tau- An einer am 10. Oktober beginnenden Vereins- Tunzzfunde können ſich einige nette, junge Damen und Herren beteiligen. Zuſchriften unter Nr. 4146K an den Verlag dieſes Blattes erbeten. mti Bekanntmachungen er Stadt Mannheim. Perſonenſtandsaufnahme. Am 10. Oktober findet die diesjährige Perſonenſtandsaufnahme für Steuerzwecke In Verbindung damit wird eine Zählung der leerſtehenden Wohnungen und Geſchäftsräume durchgeführt. Die hierzu verwendeten Druckſachen werden zur Zeit durch die Schutzmannſchaft an die Haus⸗ eigentümer oder Hausverwalter ausgegeben. Sollten hierbei einzelne Häuſer verſehent⸗ Achtung! Achtungl 35 ber Ag Uuarianerl 0 7 t 1 K e 7 bekonnt für dos kotreletsltzende —— 2 A 5 5§ H* N U „Komet“, Langſtr. 14, von r, die beliebte 4 Ley& Tham 5 5———3 5 Wolter Holste ſies n 3 Spezial-Gesdhäit Soͤmtliche Herrenortitel atur enſchaftl. Aquarien⸗ u. Terrarium ⸗ 0 verein„Ballisneria“.(7876“ füür Augengläser kmtin hemdenmscner a. latæe el. MANNHEIM ————— aa(c0 1. 7(Cunststr) Iel. 23 55 Leitung eines erſten Tanzmeiſters Füxberef pusch Legr. 1633 Qu 3, 67 fal. 201f sende v. Dank- u. Anerkennungsschreiben! Ein Versuch wird auch Sie in Preis u. Qua- lität ũberraschen. Verlangen Sie sofort kostenlos unsern neuesten Katalog Nr. ö. E. Lauffer 6. m. b.., Uhrenfabrik Schwonnlagen a. H.(Schwarzw/ald) Wit sind zur Annalime v. 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Ausfüllung und Ein⸗ reichung der Liſten ſowie Mitwirkung der Hauseigentümer und Auskünfte durch dieſe können nach 5 202 der Reichsabgabenord⸗ nung durch Geldſtrafen bis zu 5000 RM., im Unvermögensfalle durch Haftſtrafe bis zu 4 Wochen erzwungen werden.(53478 Mannheim, 5. Oxktober 1933. Der Oberbürgermeiſter. Amtl. Bekanntmachungen Handwerkskammerbeitrag 1933. Der Bad. Finanz⸗ und Wirtſchaftsmini⸗ ſter hat mit Erlaß vom 20. September 1933 Nr. 28 620 die Bad. Handwerkskammer Karlsruhe ermächtigt, auch die zweite Hälfte der von den bisherigen Handwerks⸗ kammern beſchloſſenen Kammerumlagen für das Rechnungsjahr 1933 zu erheben. Hiernach kommt der von der früheren Handwerkskammer Mannheim beſchloſſene Umlageſatz von 6 RM. pro Betriebseinheit ganz zur Erhebung. Da bisher nur die Hälfte der auf den einzelnen Betriebsunter⸗ nehmer entfalenden Beträge angefordert iſt, wird nunmehr auch die zweite Hälfte des Betrags zur Zahlung fällig.— Edingen, 3. Ortober 1933. Der kommiff. Bürgermeiſter: Müller. Iimmobilien Schönes Holzhäuschen 1 gr. Zimm. u. Küche, Bad, Abort und Gang, mit od. ohne Möbel, in Sand⸗ hofen weg. Wegzugs preisw. zu verk. Dazu ca. 5 Ar Eigenland. Preis ins⸗ geſamt 1200 RM. Motorrad ſow. Radio werden evtl. in Zahlung genommen. Offerten unt. Nr. 7937“ an den Verlag. F75⁰9 Gutgehendes Milchgeſchäft (auch auswärts) von jungem Ehepaar per ſofort geſucht. Offerten unt. Nr. 7874“ an ben Verlag. Kapi oder Ex Gr gebo Ange ſchäf Ehrlich Müdch v. Lant in Stell gute Zer ſucht gebote den Ve E. Gro und per Ece 3. C Samstag, 7. Oktober 1988 19888 Gahrgang 3. Nr. 258. Seite 19„Hakenkreuzbanner erne). Avpen Be⸗ eiten, alten. e an⸗ — ame⸗ erden—. 2 aun ee%r ſwone o Rg:„ 1- bis 2⸗Zimmer] Weinfüffer Kaufgesuche uhrer Offene Stellen 4⸗Zimm.⸗Wohn. Möbl. Zimmer Wohnung 5 abseden. 400 35 Sar, i erheln Aieen e n. gapitallrüft, raſch entſchl. Maſch.⸗Ing.] 2. St. p. 1. 11. z. vm. zu verm. b. 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Ottoder 1988 Stꝛaſgen dlinei MDeutoeſil und Mom zaumyfad gur Gutol cſin Neun Kinselbilder von Hlanus Nörne 7 (Fortſetzung) Man würde noch ſchneller reiſen, gäbe es nicht alle ſechs Wegſtunden einen langen Auf⸗ enthalt an Zollſchranken und Paßkontrollen, gelte es nicht immer wieder, ſich auszuweiſen über Namen und Stand, Herkunft und Ziel, Abſicht und Leumund. Und was gar alles ver⸗ zollt werden muß, wonach die Beamten nicht alle fragen! Aber es ſcheint, als hielten die Paſſagiere der Poſt das für ein unvermeidlich Ding, in das man ſich ſchicken muß. Deutſch⸗ land, von Zollſchranken hundertfach abgeteilt, die Straßen der Pflege der Anlieger und Stra⸗ ßenrechter anvertraut, bald gut, bald weniger gut, meiſtens aber ſchlecht, oft kaum paſſierbar — den guten Deutſchen iſt das eine gewohnte Sache, und jeder müßte für einen Träumer gelten, der es ſich anders und beſſer wünſcht. Reiſe zu, Kapellmeiſter Xaver Herbiger aus Wien, alles Gute für die drei Wochen lange Reiſe! Mögen die Zolleute dir gnädig ſein und deine Geleitſcheine ausreichen für alle x⸗rund⸗ dreißig Grenzübertritte, möge die Koſt der Bayeriſchen Poſtſtationen deinem Wiener Ma⸗ gen bekommen und die Kühle der Böhmer⸗ waldtäler dir kein Zipperlein antun, möge der Nebel im Rheintal deinen Hals verſchonen, die hunderttauſend Schlaglöcher der Fahrt deine Gedärme nicht vollends durcheinanderrütteln und die Bettſtuben am Niederrhein dir nicht böſe Träume eingeben. Genieße die Fahrt und die behaglich vorgebrachten Lebensbeſchreibun⸗ gen deiner Mitreiſenden, ſchwenke dein Schnupf⸗ tuch, wenn du ein ſchmuckes Dirnlein am Weg⸗ rande erſpähſt, und ſchwärme den Mond an, wenn er bei nächtlicher Fahrt auf den ſchim⸗ mernden Rücken der Gäule, auf dem Glanzhut des Schwagers und auf deiner eigenen Glatze romantiſche Lichtkleckſe ſpielen macht. Und vergiß nicht, gleich am Abend deiner An⸗ kunft in Brüſſel den Kiel der Gänſefeder zu zücken und einen Brief nach Wien zu ſchreiben, du ſeieſt, zwar vollends erſchöpft ob der langen Reiſe, ſonſt aber bei leidlicher Geſundheit an⸗ gekommen, alles ſei gut, bis auf den walloni⸗ ſchen Kaffee, der dir die ernſteſten Beſchwerden mache. VII. Die Bauern der fruchtbaren Ebene zwiſchen der Mönchſtadt Gladbach und dem fleißigen, ſeiner Seiden wegen berühmten Krefeld müſſen Geſpanndienſte tun, als der korſiſche Napolean ſeine Heerſtraße in dieſer Gegend baut. Sie be⸗ ginnen unwillig mit dieſer Fron, aber es fällt etwas auf ſie von der Achtung vor dem er⸗ obernden Franzoſen, der das gewonnene Land ſo von grundauf mit Straßen verſorgt. Denn wie iſt man früher von Gladbach nach Krefeld gereiſt? Auf einem jämmerlichen Knüppel⸗ damm, der immer wieder in dem naſſen Boden verſank und den niemand in ſeiner Obhut wiſſen wollte. Jetzt ſind plötzlich alle Hinderniſſe bei⸗ ſeite geräumt, nichts iſt einfacher, als einem widerſpenſtigen Bauern den Verzicht auf ſei⸗ nen Acker abzugewinnen, über den die neue Straße hinwegführen ſoll. Und wie wird ſie gebaut? 51 Sie wird ausgehoben bis auf das Grundwaſ⸗ ſer und mit Feldſteinen zugepackt, bis auf die Höhe des Feldes, dann werden ganze Baum⸗ ſtämme in einer zwei bis drei Fuß dicken Lage daraufgepackt und endlich eine feſte Decke aus Kies und Aſche, fauſtgroßen Kieſeln und Lehm als Fahrbahn aufgetragen. Fertig iſt eine Straße, die viele Jahrhunderte überdauern kann! Wer wird nach zehn Jahren an die Mü⸗ hen denken, die der Bau machte, wer wird von den Prügelſtrafen reden, die von den franzd⸗ ſiſchen Aufſehern auf die Bauernrücken am Niederrhein verteilt worden ſind? Niemand wird davon reden, aber die beſte Straße am Rhein iſt da. Man wird ewig wiſſen, daß Na⸗ poleon es war, der ſie baute. Pferde von ſchwerſtem Schlage ſchleppen an langen Ketten die Bäume aus dem Königlichen Forſt, wuſchten mitKiesfuhren herbei, rheiniſche Bauern und Gefangene heben die Strahender⸗ tung aus und verpackten die Steine, mit au⸗ gepflanzten Bajonetten ſtehen die Soldaten des großen Kaiſers dabei, rauchen und laſſen gar ein Wörtlein mit ſich plaudern, wenn die Ar⸗ beit nicht allzuſehr darunter leidet. Der Na⸗ poleon wird davon nicht unbeliebter, als er ſchon iſt, aber man gewinnt Achtung vor ihm, der ein großes Werk ſo über Nacht beſchließt und am nächſten Morgen ſchon in Angriff zu nehmen weiß, koſte es, was es wolle. Freilich iſt die Wahrheit die, daß die Gemein⸗ den am Niederrhein, die Städte und Dörfer ſchwer unter der Laſt ſtöhnen, die der Straßen⸗ bau ihnen auferlegt. Mancher Taler wandert da als Holz, als Fuhrlohn, als Entgelt für die Arbeit in den Steinbrüchen in die Straße hin⸗ ein. Als ſie aber im Sommer des Jahres 181² fertig wird, als ein faſt mannshoher Wall mit⸗ ten durch das ſumpfige Wieſenland zwei Städte in faſt gerader Linie verbindet, beginnt man in den Gemeindeverſammlungen gar ein⸗ zuſehen, daßt man vielen Geſchyechtern ein Vermögen vorgeſpart habe. Und noch um die Wende zu unſerem Jahrhundert, als die letzten Rheinländer mit napoleoniſchen Knebelbärten ſich langſam zum Sterben rüſteten, wußten ſte auf alle Zornreden auf den Eroberer: er habe wenigſtens und ganz gewiß gute Straßen ge⸗ baut! Von Aachen her aber wälzen ſich im Früh⸗ jahr 1812 endloſe Bataillone und unüberſeh⸗ bare Trainzüge über die große Straße Aachen— Gladbach—Krefeld—Düſſeldorf, über den Rhein Olympia⸗Sportjugend gevenkt der geſallenen Kameraden Die Teilnehmer des erſten Nachwuchslehrganges für die olympiſchen Spiele 1936 marſchierten nach ihrem Morgentraining durch das Brandenburger Tor zum Chrenmal und legten einen Kranz für die gefauenen Turn, und Sportrameraden nieder. Reichsſportführer von Tſcha⸗ mer⸗Oſten an der Spitze der Teilnehmer beim Verlaſſen des Ehrenmals nach der Kranz⸗ niederlegung ———————————————— VON PAUL BURG Auf einmal ſtand man vor dem Hauſe des Muſikprofeſſors. Schreck und Staunen befielen den ſonſt gegen Ueberraſchungen unempfindlich gewordenen Kommiſſar— das Herz ſchlug ihm laut in der Bruſt, vor Freude, daß er auf der rechten Fährte war. Ja, Glück muß man haben! Daß die Schöne da vorn zögerte und nicht hineinging in das Haus, verwunderte ihn gar nicht, denn ſie wußte ja längſt, daß man ihren Schatz ausgehoben hatte— wie denn? Der Regierungsrat in der Schwanengaſſe war doch ihr Liebſter, der ihr die ſchönen Schuhe kaufte — und bei dem Profeſſor— der jetzt in Haft ſaß, hatte ſie gewiß nur Arbeit genommen, um Nein, nein— hier gab es engere Zuſammen⸗ hänge! Flink mußte wieder hinter einen Baum treten, denn jetzt kehrte die Fremde zum dritten Male vor der Haustür um, ſie ging drei Schritte ent⸗ fernt an ihm vorüber— er ſah ihre Augen über ihn hinweghuſchen. Verdammt, wenn ich ſie jetzt verſcheuche! Aber ſie kam langſam und arglos wieder zu⸗ rück und ging nochmals an ihm vorüber, ohne ihm auch nur einen Blick zu gönnen. Jetzt trat ſie entſchloſſen auf die Haustür zu und berührte die Klingel. Sie ſuchte nach dem Klingelknopf. Dreimal ſah Flink ſie leiſe mit zartbehand⸗ ſchuhter Hand aufdrücken. Oben wurde ein Fenſter hell und öffnete ſich. Die Wirtin des Profeſſors! erkannte Flink und hätte aufjauch⸗ zen mögen vor Freude. „Wer iſt denn unten? Fräulein, ſind Sie es denn gar? Ach, der Herr Profeſſor iſt ja noch immer nicht wiedergekommen! Warten Sie; ich tomme herunter und ſchließe Ihnen auf!“ Dies die Stimme von oben— von unten herauf keine Antwort. Aber ein haſtiges Sich⸗ umwenden und die Straße hineilen nach der anderen Seite. Klapp, klapp gingen die Stöckel⸗ ſchuhe auf dem Pflaſter durch den ſtillen Abend. Flint ſtand wie erſtarrt. Jetzt hinrennen und das Weibsbild auf der Stelle feſtnehmen! Lieber nicht, lieber warten, ob nicht vielleicht noch ſo ein lockerer Vogel mit auf die Leim⸗ as MölLEN bir FüabN Von fIMTT SPITOVAGE- XRXOHMAVN UVM LEUVVA Copyriyut dy Gnotav Wetos Verlag m ᷣ M¶M Teipei (6. Foriſetzung) rute geht, denn da iſt auch noch der Herr Re⸗ gierungsrat Dr. Pfeil. Er eilte auf die Wirtin zu, die das Haus auf⸗ geſchloſſen hatte und ſich verwundert umſah. „Sie war da!“ „Ja, wo denn?“ 0 Beide blickten enttäuſcht die nächtliche Straße hinab Es war keine Elegante mit Lackſchuhen zu erblicken.. Das nächſte Male würde man beſſer aufpaſſen müſſen. Am andern Tage um die gleiche Zeit erſchien Kommiſſar Flink bei Regierungsrat Dr. Pfeil und ſtellte ſich mit vollgültigem Ausweis als Beamter des Wohnungsamtes vor. Er habe den Auftrag, Nachſchau zu halten, warum ein einzelner Herr eine ſo reichliche Wohnung allein innehabe. Sehr höflich bat er um Entſchuldi⸗ gung, daß er ſo ſpät komme, aber man ſei den ganzen Tag auf den Beinen und müſſe ſein Penſum ſchaffen... die Wohnungsämter und die Gerichtsvollziehereien, das ſeien heute die geplagteſten Behörden. 9 Pfeil lächelte üver den Scherz und öffnete ihm höflich alle Türen. Flink blickte ſich gründ⸗ lich um. Nicht das geringſte zu entdecken! Die⸗ daß er ſich eine Geliebte hielte— im Gegenteil, ein reiner Philiſter. Die Fenſter zählte er, fragte dies und das... dann empfahl er ſich mit vielen Entſchuldigungen und fuhr enttäuſcht nach Hauſe. Wie entdecke ich die Zuſammenhänge? Denn hier ſind Zuſammenhänge— ſie gehen auf hoch⸗ geſtöckelten Lackſchuhen und blinken im Later⸗ nenlichte 23 Er ſchickte Schmid als Beobachter vor die Wohnung des Regierungsrates und hörte am andern Morgen einen Bericht, der ihn erſtau⸗ zen ließ Um halb el Uhr iſt die Bewußte wieder aus dem Hauſe gekommen— ich habe ſie vorher an dem Fenſter geſichtet wie Sie geſtern, ſie ging in den Straßen herum und benahm ſich faſt etwas auffällig— man möchte ſagen: wie ein ſer Regierungsrat ſab nicht einmal danach aus, ——— ſucht, an die Frauensperſon heranzukommen, aber es wollte mir nicht gelingen. Flink ſchob den Bericht zur Seite und griff nach dem nächſten— Poizeidirektion meldet, daß ein Wanderzir⸗ kus aufiritt, vei dem ſich ein vPaar ungewöhnlich begabte Artiſtinnen zeigen— eine von dieſen wird oft geſehen mit dem Barbier oder Maſſeur, den Sie zur Fahndung angaben.— „Die Stunde darauf war Flint im Werk und ſuchte die Direktion auf. Man begrüßte ihn ſehr erfreut und teilte ihm mit, daß es neuerdings wieder eine Spur zu beobachten gäbe: Der La⸗ boxant des Chefingenieurs der Abteilung 4A habe gemeldet, ihm dränge ſich ſeit Tagen eine Frauensperſon auf, die offenbar wiſſe, wer er ſei und von ihm etwas erfahren wolle. Flink ließ ſich den Laboranten kommen, einen aufgeweckten jungen Menſchen, auf den erſten Blick ein ehrlicher Kerl. Sein Chef ſchenkte ihm auch das allergrößte Vertrauen. Der Kommiſſar zeigte ihm die Bilder der geſtern eingetretenen Scheuerfrau. Der junge Menſch beſtritt aber entſchieden jede Aehnlich⸗ keit. Ganz ausgeſchloſſen— ſeine Verehrerin habe ſo etwas an ſich wie eine Perſon vom Theater. „Parfüm auffallend?“ „Sehr, aber noch mehr ihr Betragen— ich ſchätze ſie eher auf Zirkus ab.“ „Gut, gut! Tun Sie mir den perſönlichen Gefallen und gehen Sie zu keiner Zirkusvor⸗ ſtellung, die jetzt in der Stadt geboten werden.“ „Fiele mir auch ſowieſo nicht ein, Herr.“ „Unſer guter Schneiderwind ſpart nämlich,“ warf der Direktor erklärend und begütigend ein. Ihm war bekannt, wie ehrgeizig und empfind⸗ lich der junge Mann ſein konnte. Flink ſaß am Abend im Zirkus in der erſten Reihe. Als er ſich vor Beginn umſah, entdeckte er den Maſſeur aus Dürrenberg grad hinter ſich. Die Vorſtellung war ſo gut und ſchlecht, wie alle dieſe Darbietungen zu ſein pflegen. Bei einer NRummer„Miß Edleß zu Pferde“ „klatſchte der Maſſeur“ hinter ihm wie ein Ver⸗ rückter die Hände aufeinander und brüllte den Namen der feſchen Reiterin. Ein Handkuß war ſein Lohn. Der Kommiſſar mutmaßte dahinter eine be⸗ ſtimmte Verabredung und ließ den Kerl nicht aus den Augen, der ſich nach dem letzten Muſik⸗ ſtück der jämmerlichen Kapelle hinter dꝛe Wagen Menſch, der leicht beſchwipſt iſt. Ich habe ver⸗ begab. Er folgte ihm auf dem JFuße und nach Oſten, nach Rußland. Die Straze dalt alles aus, den ſchweren Schritt der Garde⸗ regimenter, den Trab der Küraſſierſchwadronen, die breiten, klobigen Radkränze der Artillerie und das Gewicht der langen Trainwagen. Wo⸗ chenlang poltert der Heerzug über die neuen Straßen, und aus der Baumſtammlage im Straßenbett ſchallt das kriegeriſche Gedröhn zu⸗ rück. Iſt es ein Wunder, daß die Zuverſicht, mit der die Soldaten des Korſen in das ruſſiſche Aben⸗ teuer marſchieren, ſich am Zuſtand dieſer Stra⸗ ßen zu einem Rauſch der Siegesgewißheit ſtei⸗ gert? Glauben dieſe Grenadiere dort nicht vielleicht doch, gerade ſo, auf ebenſo guten Straßen werde der Marſch bis Moskau gehen, ohne Achſenbrüche, ohne die Mühſal ver⸗ ſchlammter Strecken, vielmehr auf glatter Bahn bis in das Herz des letzten uneroberten Kai⸗ ſerreiches der europäiſchen Welt? Bis an die Grenze zwiſchen Preußen und Rußland hat der Kaiſer Straßen anlegen und ausbeſſern, Durchgangslinien ſchaffen laſſen Parallelwege für den ſäulenmäßigen Marſch ſeiner Hunderttauſend vorbereiten laſſen. Kaum kann das ausgepowerte Land die Laſt der Re⸗ quirierungen und Einquartierungen tragen, aber die Marſchkraft der Heere iſt ungebrochen, als ſte mit wildem Lebehoch auf den Kaiſer die Grenze Rußlands überſchreiten. Eine Stunde ſpäter beginnt die Strapaze ſchon! Aus Sieges⸗ rauſch wird wieder Zuverſicht, aus der Zu⸗ verſicht Fanatismus, aus Fanatismus Müdig⸗ keit und endlich Verzweiflung! Die Straßen, die ein Heer marſchiert, machen ſeine Gefechtskraft aus. Sie beſtimmen mit militäriſche Einſatzbereitſchaft einer Nation. Ohne aute Straße kein Aufmarſch zum Sieg! Möbel- und Dekorationsꝶ Stoffe kaufen Sle vortellhaft bel H. Enoclhard-. N 3, 10 Kunststrabe N 3, 10 n Weinfest Else Etté wirt mit Sehenswerte Dekoratloni Heute Pielsraten! 4050 K wartete drei Schritt hinter ihm am Bühnenaus⸗ gang auf„Miß Edleß“. Man brauchte nicht lange zu warten. Sie kam in einen ärmlichen Mantel gehüllt und einen unechten Pelz um die Schulter gelegt. Ihr wip⸗ pender Gang ließ den Kommiſſar vergie chei aber ſie war kleiner als die geheimnisvolle Dame aus der Schwanengaſſe. Die Miß ſtutzte und blieb ſtehen. „Ah, gleich zwei Verehrer!“ zwitſcherte ſie und lachte die beiden Männer an. Kann ſich gut verſtellen, die Kanaille! dachte Flink und überlegte, was nun wohl werden würde. Auf das Benehmen des Kerls kam es ihm an— und der Maſſeur drehte ſich denn auch erſtaunt um und muſterte ihn mit feind⸗ ſeligem Blick. „Machen Sie doch, daß Sie wegkommen! Das iſt doch nichts für feine Herren— wir armes Volk bleiben lieber unter uns!“ gab er dro⸗ hend zu verſtehen. „Aber warum, mein Beſter? Er hat gewiß auch ein gutes Herz und Geld dazu, alſo los!“ „Gebt mir erſt eine Zigarette!“ miſchte ſie ſich ſchnell ein. Flink zog ſein Etui und brachte auch das Feuerzeug hervor. Als es entflammte, ſah er die Reiterin dem Kerl einen langen und be⸗ deutſamen Blick zuſenden. Zugleich bot ſie ihm die Hand. „Wenn Sie nun geſtern oder morgen ge⸗ kommen wären, Beſter?“ „Wer iſt hier der Beſte?“ gab der andere grob auf ihr Gezwitſcher zurück.„Das iſt ſo einer von den Reichen, die ſich einen Spaß mit uns armen Leuten machen, weil ſie das Geld im Sacke haben— ach, geh doch mit ihm. ich danke!“ „Aber... aber...!“ begütigte ſie lockend und langte nach ſeinem Arme. „Ich bin bloß aus Kötzſchenbroda, aber ich habe auch eine kleine chemiſche Fabrik, Madame, zu dienen!“ Er verneigte ſich lächelnd. Auch die Miß lachte— ein trillerndes Lachen. „Herr Fabrikdirektor! Alſo Sie ſind aus Kötz⸗ ſchenbroda!“ Nun lachten ſie alle drei, ſogar der brummige Maſſeur. „Komm und bezahle eine Runde— was wollen wir hier herumſtehen und Durſt haben!“ Er packte Flink beim Arme und zog das Weib mit dem anderen aus dem Wagenviereck. (Fortſetzung folgt.) & Schr Berr einem R die wirt gegenübe einſtimm liche Ma ſchluß, d rat noch Der B gehend m Waren( erklären, die Erte ſichtigun⸗ angemeſſ gegenübe dert iſt, kurzfriſti Abkomm tigt, dur ſchaftliche dere aug die ſchwe Bundesr hört er Wirtſchaf Die Man hat ſich 1 mengenm fluß auf am ganz Verlnapp Nachfrag anſprucht Eine imt augeſam Notlage ſchiffer, Frachtſät dem dur⸗ niedrigen genügend im letzter ließ die Güter⸗ 1 dungsane monats. das Nied Teil der werden. ſtand ein Umſchlag 20 Proze Stückgutu Ausfall d laden wu nen. Beſch de Berl Verwaltu termittel wurde b Preisrege zogenen tober 192 1934 einſ Die J Berli tember 19 berechnete (1913 glei (94,2) um Hauptgru Kolonialn Rohſtoffe ſtrielle Fe Portlo Wick Main ſich; bei Wicking unter dem programm ſchafts entwick haben ir gebracht, halten. Umfange maßen ne brechung die Auftr⸗ der gleich rung der günſtigen ſen, da m iahres be mit der J Stuttgart genkomple lung der man erſt abwarten ſprechunge Unterredu wegen de ſtrie ſind Kürze mi miniſterin geſtellten in der im Unwirtſch⸗ Durch die riums wü teilweiſen reinigt iſt Mann konnte die Belegſchaf Für die k Fahre hir vermeiden Anſtrengu tigen. Fü hat die 1 Oeſchelbro Detrag g0 te ſte dachte erden m es denn feind⸗ Das irmes dro⸗ gewiß los!“ te ſie das ah er d be⸗ e ihm n ge⸗ ndere iſt ſo ß mit Geld m. d und er ich dame, achen. Kötz⸗ nmige was iben!“ Weib gt.) * Jahrgang 3. Nr. 258. Seite 21 „Hakenkrengzbanner⸗ Samotag, T. Ouober 198n Wirtſchaftliche Maßnahmen der Schweiz gegenüber dem Ausland Bern, 7. Okt. Der Ständerat genehmigte nach einem Referat vom Bundespräſidenten Schultheß über die wirtſchaftliche Lage und die Handelsbilanz, die gegenüber dem Vorjahr eine Verbeſſerung zeigt, einſtimmig einen Bundesratsbeſchluß über wirtſchaft⸗ liche Maßnahmen gegenüber dem Ausland. Der Be⸗ ſchluß, der bis Ende 1935 gilt, und von dem National⸗ rat noch zu verabſchieden iſt, ſieht folgendes vor: Der Bundesrat kann ausnahmsweiſe und vorüber⸗ gehend die Einfuhr beſtimmter von ihm bezeichneten Waren beſchränken oder von Bewilligungen abhängig erklären, deren Bedingungen er feſtſetzt. Er kann für die Erteilung der Einfuhrbewilligung unter Berück⸗ ſichtigung des Preiſes und des Wertes der Waren angemeſſene Gebühren feſtſetzen. Der Bundesrat kann gegenüber den Staaten, deren Zahlungsverkehr behin dert iſt, die ſchweizeriſchen Intereſſen gegen Abſchluß kurzfriſtiger Abkommen wahrnehmen. Inſoweit ſolche Abkommen nicht erzielt werden können, iſt er ermäch⸗ tigt, durch einſeitige, ihm geeignet erſcheinende wirt⸗ ſchaftliche oder finanzpolitiſche Maßnahmen, insbeſon⸗ dere auch durch Beſchränkung des Zahlungsverkehrs, die ſchwei eriſchen Intereſſen zu wahren. Bevor der Bundesrat Maßnahmen der vorgenannten Art trifft, hört er eine Kommiſſton an, in der die wichtigſten Wirtſchaftsgruppen vertreten ſind. Die Verkehrslage auf dem Rhein im Sepkember Mannheim, 6. Okt. In der Rheinſchiffahrt hat ſich der Verkehr gegenüber dem Vormonat Auguſt mengenmäßig kaum geändert. Von alleinigem Ein⸗ fluß auf die Schiffahrtslage war der Waſſerſtand, der am ganzen Rhein ſtark zurückging. Die Folge war Verlnappung des Laderaumes mit einer ſtärkeren Nachfrage nach Laderaum, die auch eine größere In⸗ anſpruchnahme von Partikularkähnen mit ſich brachte. Eine immerhin merkliche Abnahme des in der Nähe augeſammelten Kahnraumes war feſtzuſtellen. Die Notlage der Schiffahrt, insbeſondere der Partikular⸗ ſchiffer, konnte durch die zum Teil ſtark erhöhten Frachtſätze nicht behoben werden, da, abgeſehen von dem durch die beſchränkte Raumausnutzung bedingten niedrigen Geſamtfrachtaufkommen immer noch nicht genügend Ladungsangebot zur Verfügung ſtand. Die im letzten Drittel des September einſetzende Flutwelle ließ die Frachtſätze wieder rückgängig werden. Im Güter⸗ und Motorbootdienſt bewegte ſich das La⸗ dungsangebot im ungefähren Umfange des Vor⸗ monats. Auch der Rhein⸗See⸗Verkehr wurde durch das Niedrigwaſſer ungünſtig beeinflußt. Ein großer Teil der Güter mußte bereits in Rotterdam geleichtert werden. Im leppgeſchäft rief der niedrige Waſſer⸗ ſtand eine Belebung hervor. Die Speditions⸗ und Umſchlagsbetriebe waren wiederum nur mit etwa 20 Prozent ihrer Leiſtungsfähigkeit beſchäftigt. Die Stückgutumſchlagsbetriebe hatten durch den teilweiſen Ausfall der Rhein⸗See⸗Güter, die in Rotterdam über⸗ laden wurden, einen merklichen Rückgang zu verzeich⸗ nen. Beſchlüſſe des Verwaltungsrates der Reichsſtelle für Gelreide Berlin, 6. Orxt. In der heutigen Sitzung des Verwaltungsrats der Reichsſtelle für Getreide, Fut⸗ termittel und ſonſtige landwirtſchaftliche Erzeugniſſe wurde beſchloſſen, die am 14. Juli 1933 getroffene Preisregelung für dieienigen in das Monopol einbe⸗ zogenen Waren, deren Preisfeſtſetzung am 10. Ok⸗ tober 1933 abläuft, mit Wirkung bis zum 9. Januar 1934 einſchließlich zu verlängern. Die Indexziffern der Großhandels⸗ preiſe im Monatsdurchſchnitt September Berlin, 6. Okt. Im Monatsdurchſchnitt Sep⸗ tember 1932 ſtellt ſich die vom Statiſtiſchen Reichsamt berechnete Indexziffer der Großhandelspreiſe auf 94,9 (1913 gleich 100); ſie hat ſich gegenüber dem Vormonat (94,2) um 0,7 Prozent erhöht. Die Inderziffern der Hauptgruppen lauten Agrarſtofſe 89,9(plus 2,5 Proz.), Kolonialwaren 74,5(minus 1/6 Proz.), induſtrielle Rohſtoffe und Halbwaren 89,2(minus 0,4) und indu⸗ ſtrielle Fertigwaren 113,6(plus 0,2). Porfland-Zementwerke Dyckerhoff⸗ Wicking AG, Main⸗Amöneburg Mainz, 6. Okt. Im laufenden Geſchäſtsjahr hat ſich bei den Portland⸗Zementwerken Dyckerhoff⸗ Wicking AcG, Mainz⸗Amöneburg die Beſchäftigung unter dem Einfluß der durch das Arbeitsbeſchaffungs⸗ programm der Reichsregierung eingetretenen Wirt⸗ ſchaftsbelebung verhältnismäßig günſt i g entwickelt. Die Maßnahmen der Regierung haben im Auguſt und September eine Stützung gebracht, die es geſtattete, die Beſchäftigung zu halten. Die Geſellſchaft hofft, daß auch über den Umfange nachlaſſen wird, da ja bei einem einiger⸗ n Verlauf des Winters keine Unter⸗ brechung des Straßenbaues eintreten und damit auch die Auftragserteilung der zuſtändigen Stellen ſich auf der gleichen Höhe halten wird. Bezüglich der Sanie⸗ rung der Geſellſchaft nehmen die Verhandlungen einen günſtigen Verlauf, doch ſind ſie noch nicht abgeſchloſ⸗ ſen, da man die Entwicklung des laufenden Geſchäfts⸗ jahres berückſichtigen will. Auch die Verhandlungen mit der Portland⸗Cementwerke Heidelberg⸗Mannheim⸗ Stuttgart AG, Heidelberg, über den bekannten Fra⸗ genkomplex(Uebernahme von Werken und Neurege⸗ iung der Quoteneinteilung) ruhen gegenwärtig, da man erſt das Zuſtandekommen des Sanierungswerkes abwarten will. Ob nach dieſem Zeitpunkt neue Be⸗ ſprechungen ſtattſindne werden, iſt noch ungewiß. Die Unterredungen mit dem Reichswirtſchaftsminiſterium wegen der Zwangskartellierung in der Zementindu⸗ ſtrie ſind gleichfalls noch im Gange. Doch iſt wohl in Kürze mit einer Entſcheidung des Reichswirtſchafts⸗ miniſteriums zu rechnen, da die von dieſer Seite auf⸗ geſtellten Bedingungen— Beſeitigung von Mängeln in der inneren Organiſation und gewiſſer beſtehender Unwirtſchaſtlichkeiten— bald erſüllt ſein dürften. Durch die Entſcheidung des Reichswirtſchaftsminiſte⸗ tiums würde dann die Außenſeiterfrage, die trotz der teilweiſen Verſtändigung noch immer nicht reſtlos be⸗ reinigt iſt, endgültig ins klare gebracht werden. Heinrich Lanz AG. Mannheim Mannheim, 6. Okt. Die Heinrich Lanz Ac6. konnte die in dieſem Jahr auf 3270 Köpfe angewachſene Belegſchaft auch im Monat September beibehalten. Für die kommenden Wintermonate, in den die letzten Fahre hindurch ſaiſonbedingte Entlaſſungen nicht zu vermeiden waren, werden von der Geſellſchaft große Anſtrengungen gemacht, die Belegſchaft voll zu beſchäf⸗ tigen. Für die Arbeitsbeſchaffung der Reichsregierung dat die Firma 10 000 RM. geſtiftet. Auch für die Deſchelbronner Brandkataſtrophe wurde ein namhafter Detrag gezeichnet. Der Sparkaſſentag in Leipzig Präſident Dr. Kleiner über„Die Aufgaben der Sparkaſſen“ Leipzig, 6. Okt. Im Rahmen des Sechſten Allgemeinen Deutſchen Sparkaſſen⸗ und Kommunal⸗ bankentages hielt Präſident Dr. Kleiner ein Re⸗ ferat über die„Aufgaben der Sparkaſſen“. Einleitend ging Dr. Kleiner des näheren auf die Bankenenquete ein. Wie bei früheren Bankenenqueten ſeien auch diesmal die Sparkaſſen nicht das Problem der deut⸗ ſchen Kreditreform. Anlaß und Thema der Banken⸗ enquete lägen vielmehr in den Verhältniſſen des pri⸗ vaten Bankenweſens. Hinſichtlich der Sparkaſſen ſeien die Folgerungen aus der Zahlungskriſe bereits durch die Geſetzgebung von 1931/32 gezogen worden; wenn daher in bezug auf die Sparkaſſen die Bankenenquete eine beſondere Aufgabe habe, ſo dieſe: die Sparkaſſen⸗ reform von 1931 darauf zu überprüfen, ob man nicht im Drange des Eifers zu weit gegangen ſei, vor allem, ob man den Sparkaſſen nicht zu ſtarke Hem⸗ mungen im Kreditgeſchäft auferlegt habe, die gerade jetzt beim Wiederaufbau der nationalen Wirtſchaft ihre Aktivität lähmen. Die Sparkaſſen hätten in der ſchwerſten Wirt⸗ ſchaftskriſe die Feuerprobe beſtanden, ſelbſt die ſeinerzeit von ihnen bei der Reichsbahn bzw. Akzeptbank aufgenommenen Ligquiditätskredite ſeien bereits zum gröſtten Teil wieder zurück⸗ bezahlt. Mit aller Deutlichkeit ſei feſtzuſtellen, daß die Spar⸗ kaſſen Reichsmittel zu Stützungszwecken und zur Ver⸗ luſtdeckung nicht beanſprucht und auch nicht erhalten hätten, mit der einzigen Ausnahme, daß den im Oſthilfegebiet gelegenen Sparkaſſen für die ihnen durch die Oſthilfegeſetzgebung erwachſenen Ausfälle ein Reichszuſchuß von ganzen 8 Millionen Reichsmark zur Verfügung geſtellt worden ſei. Im zweiten Teil ſeines Referats beſchäftigte ſich Dr. Kleiner mit den Zuſammenhängen zwiſchen Sparorganiſation und Kapitalbildung. Der wirt⸗ ſchaftliche Fortſchritt ſtehe und falle mit der heimi⸗ ſchen Kapitalbildung. Hier ſetze die Aufgabe und die Forderung der Sparkaſſen ein. Sie haben dabei keine revolutioniſterenden Vorſchläge zu machen, ſondern wünſchen nur: freie Bahn für ihre ureigene Auf⸗ gabe als Sammelpunkte der heimiſchen Kapitalbil⸗ dung. Die Sparkaſſen verfügen über ein Sparſtellen⸗ netz von über 13 000 Steuen. Die Fragen der Spar⸗ einrichtungen der Arbeiterbank, der Konſumvereine, der Werkſparkaſſen und der Beamten müßten in einer Weiſe gleöſt werden, die den Sparkaſſen auch hier eine Vetätigungsmöglichkeit auf ihrem ureigenſten Gebiet eröffnen, zum Nutzen der Arbeitsfront und der ge⸗ ſamten Wirtſchaft. Der Redner begrüßte die klare Ablehnung des Ge⸗ dankens der Errichtung einer Poſtſparkaſſe durch die Reichsregierung und wies auf die Möglichkeit hin, die Einrichtungen der Reichspoſt für die Annahme von Spargeldern zugunſten der öffentlichen Sparkaſſen nutzbar zu machen. Präſtdent Dr. Kleiner faßte das ſparorganiſato⸗ riſche Programm der Sparkaſſen wie folgt zuſammen: 1. Schaffung einheitlicher reichsrechtlicher Beſtim⸗ mungen über Sparkaſſen und Sparinſtitute: a) An⸗ nahme von Spareinlagen nur durch Inſtitute, denen die Firmenbezeichnung„Sparkaſſe“ geſetzlich zuſteht; b) Unterſtellung aller als Sparkaſſen firmierenden Inſtitute unter die geſetzlichen für die öffentlichen Sparkaſſen geltenden Vorſchriften(Aufſicht, Satzung, Anlagen); 2. Die öfſfentlichen Sparkaſſen ſind Hauptträger und werden Mittelpunkt der planmäßigen Sparförderung: a) einheitliche Organiſation des Kleinſparweſens (Schulſparkaſſen, Werkſparkaſſen uſw.) und der Spar⸗ ſtellen; b) Zuſammenarbeit aller Sparinſtitute in der Werbung unter Führung der öffentlichen Sparkaſſen. Die Auffafſung der Sparkaſſen hinſichtlich der künf⸗ —— Zinspolitik präziſierte Präſident Dr. Kleiner ahin, daſt ein angemeſſener Zins für die Spareinlagen und ein möglichſt niedriger Zins für den Kredit⸗ nehmer anzuſtreben ſei. Die bisherige Praxis des zurzeit für ſämtliche Geld⸗ inſtitute geltenden Zinsabkommens trage dieſem Grundgedanken wenig Rechnung. Wenn nicht bald eine Aenderung ſich durchſetze, ſo gelange dieſes Ab⸗ kommen unweigerlich in eine ſchwere Kriſis. Im letzten Teil ſeiner Ausführungen befaßte ſich Präſident Dr. Kleiner mit Fragen der Kreditpolitik. Einer der Ausgangspunkte der Bankreform ſeien die Klagen über fehlerhafte Kreditorganiſation, über Ver⸗ nachläfſigung des Klein⸗ und Mittelkredits. Notwen⸗ dig ſei eine Milderung der einſchränkenden geſetz⸗ lichen Beſtimmungen im Kreditgeſchäft, ſoweit es ſich um die 40⸗Prozent⸗Grenze beim Realkredit und um die allzu ſtrenge Liquiditätsregelung handelt. Mit Entſchiedenheit lehnten die Sparkaſſen jede gewaltſame Rückbildung ihrer geſchichtlich gewordenen und in der deutſchen Volkswirtſchaft tief verwurzelten Tätigkeit als Kreditinſtitute ab. Auch die Weiterentwicklung des Spargiroverkehrs entſpreche einem dringenden Be⸗ Beſonderen Wert, ſo erklärte Präſident Dr. Kleiner, legen die Sparkaſſen auf freundſchaftliche Zufammen⸗ arbeit mit allen anderen geſunden Kreditinſtituten. Das gelte inſonderheit auch für die Genoſſenſchaften. — Dr. Käͤleiner ſchloß ſeine Ausführungen mit einem Bekenntnis zu den alten Grundſätzen des deutſchen Sparkaſſenweſens, nachdem er zuvor auf aktuelle, be⸗ deutſame Gegenwartsfragen eingegangen war. aen e e ubugnstenntun Märkte Weinheimer Obſtgroßmarkt Weinheim, 6. Okt. Auf dem heutigen Obſtgroß⸗ markt wurden folgende Preiſe notiert: Pfirſiche—17, Nüſſe 31—56, Tomaten 5, Bohnen 10—13, Quitten 10, Zwetſchgen 12, Birnen—14, Aepfel—16 Pfa. Anfuhr 200 Zentner, Abſatz befriedigend. Handſchuhsheimer Obſtgroßmarkt Heidelberg, 6. Okt. Anfuhr mäßig bei guter Nachfrage. Es notierten: Pfirſiche—12, Aepfel—11, Zwetſchen 11—12, Tomaten—7, Quitten—10, Stangenbohnen—12. Pfälziſche Obſtgroßmärkte. Bad Dürkheim, 6. Okt.(Auktion.) Anfuhr 100 Zentner, meiſt Tomaten, Birnen und Pfirſiche. Abſatz gut, in Birnen Ueberſtand. Birnen—15, Pfir⸗ ſiche—16, Tomaten 1,5—7, Quitten—10 Pfa. Bad Dürkheim, 6. Okt.(Freier Markt.) Anfuhr 80 Zentner, Abſatz ſchleppend, Ueberſtand. Es koſteten: Birnen—16, Pfirſiche—12, Trauben weiße 17—21, blaue 16—18, Aepfel—8, Tomaten 1,5—6, Quitten—10 Pfg. Ellerſtadt, 6. Okt. Auf dem hieſtgen Obſtgroß⸗ markt koſteten: Tomaten 3, Trauben weiße 15,5—16, Pfirſiche—8, Birnen—8 Pfg. Anfuhr mäßig, Ab⸗ ſatz und Nachfrage gut. Der nächſte Markt findet am Sonntag, 8. Oktober, vormittags 11 Uhr, ſtatt. Weiſenheimer Obſtgroßmarkt Weiſenheim a.., 6. Okt. Auf dem hieſigen Obſtgroßmarkt koſteten: Tomaten—5, Pfirſiche—12, Aepfel—10, Birnen—11, Trauben 17—18 Pfg.— Ab 8. Oktober findet der Markt nur noch Montags, Mittwochs und Freitags ſtatt. Anfuhr: 220 Zentner. Nürnberger Hopfenbericht. Nürnberg, 6. Okt. Die ruhige Geſchäftslage hat ſeit Ausgabe unſeres letzten Berichtes vom 7. Sep⸗ tember keine Aenderung erfahren. Das Fehlen faſt jeglicher Nachfrage blieb natürlich nicht ohne Einfluß auf die Preisgeſtaltung, ſo daß die weniger vorhan⸗ denen Käufer ihre Untergebote durchſetzen konnten. Gegenwärtig notieren: Hallertauer mittel und gut⸗ mittel von 265—275 RM., prima 2830—290 RM. Gebirgshopfen in geringerer Beſchaffenheit wurden mit 200—210 RM. bezahlt, mittel und gutmittel von 215—230 RM., prima von 240—245 RM. Tettnanger erzielten je nach Ware von 315—325 RM., Spalter 312 RM. per 50 Kilogr., achttägige Zufuhr. Landzufuhr 180 Ballen. Bahnzufuhr 240 Ballen. Umſatz(alles für acht Tage) 120 Ballen.— Tendenz: anhaltend ruhig. Landauer Viehmarkt. Landau, 6. Okt. Auftrieb: Großvieh 50, Kälber 10,, Läufer 89, Milchſchweine 353. Großvieh und Käl⸗ ber ruhig. Es erzielten Kälber.30 Mk. Hro Pfund Lebendgewicht; Läufer 25—28, Milchſe 16—2⁵ ie Paax. Marktverxlauf: Schweine(. geringer Ueberſtand. Mitteilung Vornan bietet der„Wirtſchaftsdienſt“ in ſeinem neuen Heft(39) drei Aufſätze finanzieller Art: Dr. Oberaſcher ſchreibt anläßlich einer Ankündi⸗ gung betr. Aenderung der Bankgeſetze über„Die Offenmarktpolitik der Reichsbank“, aus⸗ gehend von dem Gedanken, daß die ganze konjunk⸗ turelle Entwicklung der nächſten Zeit von der Laſten⸗ ſenkung einerſeits und dem Erfolg der Arbeitsbeſchaf⸗ fung andererſeits, letzten Endes deshalb vom Abſatz der Reichsſchuldtitel abhängig iſt. Dr. Broch be⸗ leuchtet die Bedeutung und die Tragweite des jüngſt erlaſſenen Gemeindeumſchuldungs geſetzes. Bei der Pflege der neu zu ſchaffenden Rentenwerte ſpielt naturgemäß die Offenmachtpolitik der Reichs⸗ bank eine große Rolle.— Ferner unterzieht Prof. Dr. Paul Riebeſell(Hamburg) die ſogenannten „Arbeitsgemeinſchaften“(Argo)— als die gegenwär⸗ tig werbefähigſte Form der„Kreditſchöpfung durch Notgeld“ einer Prüfung im Grundſätz⸗ lichen. Sie mündet in dem Nachweis, daß auch dieſe Art der Kreditſchöpfung, um vor Fehlleitungen ſicher zu ſein, unter die Zuſtändigkeit des Reiches fallen muß. Weiterhin berrſcht in dem Heft die Behandlung von Außenhandelsfragen vor. Dr. Biehl analyſiert den Außenhandel der Vereinicg⸗ ten Staaten im laufenden Jahre, um die erſten Auswirkungen der Entwertung herauszuſtellen, und kommt zu intereſſanten Schlüſſen, die den grundſätz⸗ lichen Unterſchied zwiſchen ⸗ und 3g⸗Abwertung be⸗ kräftigen. Unter den kurzen„Anmerkungen“ gehören z. B. die über„Neuregelung des Zuſatzaus⸗ fuhrverfahrens“ und die über„Die Scrips als handelspolitiſches Oblekt?“ in die⸗ ſen Rahmen. Das gleiche gilt von mehreren der Län⸗ derberichte und der kurzen Auslandsnotizen— wie immer, ohne daß die eigenen Wirtſchaftsprobleme der behandelten Länder zu kurz kämen. Mannheimer Effekkenbörſe Aktien ruhig, Renten gefragt Mannheim, 6. Okt. Der Arbeitsmarkt liegt nach wie vor vernachläſſigt. Bei kleinſten Umſätzen über⸗ wogen die Abſchwächungen. Deutſche Linoleum büß⸗ Frankfurter Abendbörſe vom 6. Oktober 1933 Schuldverſchreibungen: Oeſter. Cred.⸗Anſt.— lLéement Heidelbg.— Lech, Augsbur*— Vounganleihe aln Reichsbant... 140,50 Chem, Aiben 5 E. Mainkraſt. 5zn— Abl.⸗Schuld diſch. Deutſche Kolonial⸗ und JG. Chemie volle 135,00 Metaugeſ, Reiches, Neubef. 11,25 Bergwerks⸗Aktien: JG. Chemie 50 7% 129,00 f Rhein. Elektr. Mh.— do., Altbeſitz 1 bis Buderus Eiſenw.— Tonti Caoutſchouc 139,00 Rütgerswerke.. 45,50 Ae.S Aeee e t. Reichsſchuldb.——— 5 Elahlhonds„ 62,00 Afe Bb. Geirüßſſch.— IDrGold⸗u. Silbſch. 170,50 Ver, Ultramarinn.— Schutg.⸗Anl. 1906 7,3[Kali Weſieregeln.—[Durtoppwerte.... eTbür, Lieſ, Gotha 99,8 Schutzä.⸗Anl. 1509 1,62 Klöcknerwerke— Itich, Linoleum. 39,50[Leonhard Kiez. 16,50 Schußg.⸗Anl 1910 /2] Mannesmannröhr— JEi. Licht u. Kraft 57,50[ Zellſtoff Waldbof— Schußg.⸗Anl. 1911 ,62 Mansf. Bergbau—[El. Lieferungsgeſf.— Schutzg.⸗Anl. 1913 7,62 Phönix Bergbau— S* er Maſch. 22,25 Brauereien: utzg.⸗Anl. 1914 7,62 Rhein Braunkohl.—— 5. Farben..„ 116,75 Löwenbräu Münch.— Ausländiſche Anleihen: Wanmonfidi 78,00—[Schöfferb.⸗Bindina— Türk.(Bad.) S. 1.— aurahütte Too Gef. f. Fl. Uniern. 69,50[Transport⸗Anſtalten: 50 10 ASe3 eno Geldſamſdr, Tb.. 3, D. Reichspahn Wz. 15 Ung..!⸗Ate. ½3— Judurie⸗ntntem. anfwk. Füſſen.. 31,00 Ac. für Verkeor.— d—03 id⸗Rie 3 Accumulat Berlin— olzmann Ph. 56,00[ Allg. Lokal& Kraft— W1—— 2 7 156 S 5 Aüg, Kunſt Unie 38,00] Holzvertohl.⸗Ind.— Rordg 2 Aumän.Peren b. t— Aec, Stamm. 17½13 Zuameere Ve, dies:: m do. do. do. 2,15] Dremen⸗Beſigheim— Ming Mabiendau— Brioritats· Opliganonen: remen⸗Beſigheim—, Miag, Mühlenbau Bank⸗Aktien: Dender 3 Rab. 33, 50 Moefrus Anatol. u. II1.— Bay, Hyp. u..⸗Br.—[Chade Aet.—[Montecatini Ac.,—[Anatol. E. B.— Dt. Be. ü. Disctö. 4250 K Di. Eiſenh., Brin.— I MotorenOberurſen— ISalonique Monäß— lirtschaſts-Mumdschar ten 1½ und Rheinelektra 2 Prozent ein, Weſteregeln nannte man 110 nach 111½. Eine Ausnahme bildeten Südd. Zucker, die ½ Prozent gewinnen konnten. Das Hauptintereſſe beanſprucht weiterhin der Rentenmarkt, an dem beſonders feſtverzinslichen Werten Staats⸗ und Kommunalanleihen profitieren konnten. Pfandbrieſe ebenfalls gefragt. Deutſche Reichsanleihe 99.40, Neubeſttz 11½, Bad. Staat 86, Baden⸗Baden 68, Heidelberg 70, Ludwigs⸗ hafen 75, Bad. Kommunale 86, Pfälz. Hyp. 88, Rhein. Hyp. 86¼, Herrenmühle 68, NSu 67, Farben⸗Bonds 107, Bremen⸗Beſigheim 73, Brown⸗Boveri 13, Cement Heidelberg 71, Daimler⸗Benz 23, Deutſche Linoleum 37½, Durlacher Hof 48, Eichbaum⸗Werger 53, Enzin⸗ ger 67, Farben 115½, Haid u. Neu 10, Kleinlein 51, Knorr Heilbronn 175, Konſerven Braun 41, Ludwigs⸗ hafener Aktienbrauerei 76, Ludwigshafener Walzmühle 61, Pfälz. Mühlenwerke 74, Pfälz. Preßhefe 83, Rhein⸗ elektra 75, Salzwerk Heilbronn 186, Schwartz⸗Storchen 74, Seil Wolff 19, Sinner 60, Südd. Zucker 157, Ver⸗ ein Deutſcher Oele 82, Weſteregeln 110, Zellſtoff Wald⸗ hof 30, Badiſche Bank 110, Commerzbank 41, DD⸗Bank 42½, Dresdner 35, Pfälz. Hyp.⸗Bank 65, Rhein. Hyp.⸗ Bank 93, Bad. AG für Rheinſchiffahrt 50, Bad. Aſſe⸗ — 24, Mannh. Verſicherung 18, Württ. Trans⸗ 0 Tendenzbericht der Frankfurker Abendbörſe Frankfurt a.., 6. Okt. Die Abendbörſe blieb auf allen Gebieten ſehr ſtill, voch zeigte ſie, ſoweit Kursnotierungen zuſtande kamen, gut behauptete Ten⸗ denz. Etwas Nachfrage beſtand für J. G. Farben, die infolgedeſſen um ½ Prozent anziehen konnten. Am Rentenmarkt wurde Altbeſitzanleihe exkl. Aus⸗ loſung mit 75 nach vorbörslich 75½ gehandelt. Schutz⸗ gebiete zogen um etwa 5 Pfg. an. Reichsſchuldbuch⸗ forderungen waren zu 84¼ Prozent behauptet.— Im Verlaufe gab es keine nennenswerten Kursverände⸗ rungen und das Geſchäft lag ſehr ſtill. Am Kaſſa⸗ markt waren Frankfurter Hypothekenbank geſucht und mit ca. 67 Prozent um 2 Prozent ſeſter. Im gleichen Ausmaß gebeſſert waren auch Badiſche Bank. Berliner Metall⸗Nokierungen Berlin, 6. Okt. Amtlich Freiverkehr, in RM. für 100 Kilo: Elektrolytkupfer(wirebars) prompt, eif Ham⸗ burg, Bremen oder Rotterdam 50½¼; Raffinadekupfer, loco 46½—47½; Standardkupfer, loco 42½—43½; Standard⸗Blei per Oktober 15½—16; Originalhütten⸗ rohzink ab Nordd. Stationen 21½/½—22; Original⸗Hüt⸗ ten⸗Aluminium 98⸗ bis 99proz., in Blöcken 160; desgl. in Walz⸗ oder Drahtbarren 164; Banka⸗, Staits⸗, Auſtralzinn in Verkäuferswahl(in„ p. engl. Tonne) 293; Reinnickel 98⸗ꝶ bis 99proz. 330; Antimon⸗Regulus 39—41; Silber in Barren ca. 1000 fein per Kilo 35/½ bis 38½ RM. Londoner Goldpreiſe Berlin, 6. Okxt. Der Londoner Goldpreis betrügt am 6. Oktober 1933 für eine Unze Feingold 133 Fh 11 d- 86,7111 RM., für ein Gramm Feingold demnach 51,6662 pence- 2,78782 RM. „„London, 6. Okt. 180 000 Pfund Sterling Gold wuürden zum Preiſe von 133/11 RM. pro Unze ſein nach dem Kontinent verkauft. Magdeburger Zuckernolierungen Magdeburg, den 6. Oktober 1933 Brief Geld Bezahlt .50.30—— Febmar.„„„.60.40 März οοοοοοιοοοο.70.50 Aptil οοοοοοοοοιοοοο—— Ma„.00.80—1 n 9 35— Juli„„%„„οοοοοοο 2255 W22 August„0οοοοοοοοοοιο.80.10— September„e. 9555 25 Oktober„„„„οοοο.20.00 November.30.10— Dezember.30.20— Amiliche Preisfeſtſetzung Geichsmark per 100 kg) Berlin, den 6. Oktober 1933 KUPFER BLEI IKXK stetig still stetig Bez. Briel Geld Bez. Briet Oeld Bez. Briet Oela Januar W2 43% 43½ enes 16½ 15¼ 22¼½ 2¹³⁵ Februat— 44 43½— 16½ 15¼½— 22½ 21½ Marz— 44½ 43/½]— 16½ 16— 22½ 22 Aprii— 44½ 44— 16½ 16 22½ 22¼½ 22½ Mai 44% 44¼½ 44½— 16/¼ 16¼½— 23 22½ Juni— 45 44%¼½%— 16%½ 16¼½— 23½ 22¼ Juli— 45½ 45— 17/16½— 23½ 23 August— 45% 45½— 17½ 104%— 24½ 23½ Sept.— 46½ 45%— 17½ 16¼½— 24½ 23%½ Okt. 42¼½ 43 42½— 16 15½— 21% 21½ Nov.— 43½ 42¼&— 16 15½— 2 21½ Dez.— 43½ 43— 16½ 15%%—22 21½ Berliner Deviſenkurſe Berlin, den 6. Oktober 1933 Geld Briet Geld Briet Buen. Altes] 0. 963.9671 Italien 22.04 22.08 Kanada.667.673 Jugoslavienſ.295.305 Japan.763 0. 765 Kowno 41.46 41.54 Kairo 13.31013.350l Kopenhag. 57.79 57.91 Istanbul.973.977 Lissabon 12.69 12.71 London 12.93012.970/ Oslo 64.98 65.12 Newyork J2.727.733/ Paris 16.420 16.460 Rio do Jan..227 0. 229/ Prag 12.430 12.450 Uruguay.399.401 Island 58.44 58.56 Amsterdamſ169.28 169.62ʃ Kiga 74.78 74.92 Athen.393.397l Schweiz 81.27 81.43 Brũssel 58.52 58.64 Sofia.047.053 Bukarest.488.492/ Spanien 35.06 35.14 Budapest——[Stockholm J 66.68 66.82 Danzig 81.62 81.78 Tallin(Estl.) 71.43 71.57 Helsingforsl.714.726f Wien 48.05 48.15 Steuergutſcheine Berlin Frankfurt Fälligkeit 1934 995/ 995/ do. 1935 92½ 92/ do. 1936 85½ 85½ do. 1937 80¼% 80½ do. 1938 77¹7 77¹/ Verrechnungsturs 86.90 86,90 —————— Jahrgang 3. Nr. 258. Seite 22 „Hakenkreuzbanner“ Samstag, 7. Oktober 1939 Erstes Nationalsoꝛialistisches Neitersportfest in Nannheim ber 55-Reitersturm Mannheim veranstalret am Sonntag, den 38. Oktober 1933, nach- mittags 2 Uhr auf den Rennwiesen ein Grosses Deltersporliest IiliiiuniiatrunnuttumiiiiIiIiVVztrrrinimimiziririkLVsvzzsrrirttitiirröPzikkifäesssszzrsrimmumiimiittzizzI ZZLZWi mit: Flach- u. Vollblutrennen, Jagdspringen in verschiedenen Klassen, Schul- und Dressur- prũutung. Gewandheitsũbungen ⁊zu Pferde Hohe Schule in der Vollendung. Diez-NDiusik der SS-Kapelle Eintrittspreise: ll. Platz-50, l. Pletz.50, Loge 3. NA. jim Vorverkauf kosten: II. Platz- 35, l. Platz.20, Loge.50 SS, SA, Sto in Uniſorm, Schüler und Kinder unter 14 Jeahren halbhe Preise. Vorverkaulsstellen in Mannheim:— Kreisleitung der NSDAP in L 12, 2, Völkische Buchhandlung P 4, 12, Franz Hanfel& Cie., a. d. Planken, b 3, 13 alois busch, Qu 3, 6, Robert Leitier, Friedrichsplatz 8, Adolf Burger, S I, 5, Mannheimer Tageblatt H 2, 3, C. 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I 4 herzlich ein. wue, NMassen Versammluns Esswein„Zum Bahnhof“ aller deutschen Metallarbeiter im Verbandskreis Mannheim—— rauss„Zum gold. Hirsch“ Rer.aner: Mngiels, Ft. Bkoteh deih Lesiatcer K 2, 1s T7el. 23806 aupier„Zuft dad. for. keAKEMKREUZBANI-WAA+ pg. Schulz/ Verb.-Kreisl. Ph. Schwecnnelimer neute verlängerun—— G. M. B.., MANMAᷓ-HEIM, R 3, 14-15 „Zur Krone“ 8 ir mintri: 20 1. saslofinung 4 Un Verlang JI5362 K———— Jahrgang 3. Nr. 258. Seite 24 Samstag, 7. Oktober 1933 D 2 ber populärste Tanzscnlager M Wenn Am Juantaavend u Anina at. Ein Frönlichkeit spendender volkstümlicher Film, voll Witz und geistvolier Laune MNMearia Paudler u. Harr Lie dike Beeinn: Wo..00,.00,.10,.30J ssioͤNν· Bso..00,.10,.20..30 Jngend hat Zutritt National-Incater Mannheim Samstag, 7. Oktober 1933 Nachmittagsvorſtellung für Schüler höherer Lehranſtalten Luiſe Millerin (Kabale und Liebe) Trauerſpiel von Schiller Regie: Friedrich Brandenburg Perſonen: Präſident von Walter, am Hof eines deutſch. Fürſten: Karl Ziſtig; Ferdinand, ſein Sohn, Major: Erwin Lin⸗ der; Hofmarſchall von Kalb: Willy Birgel; Lady Milford, Favoritin des Fürſten: Anne Kerſten; Wurm, Hausſekretär des Präſidenten: Hans Simshäuſer; Miller, Stadtmuſikant: Karl Marx; deſſen Frau: Lene Blankenfeld; Luiſe, deſſen Tochter: Annemarie Schradiek; Sophie, Kammer⸗ jungfer der Lady: Eva Bubat; Kammer⸗ diener des Fürſten: Klaus W. Krauſe; Kammerdiener des Präſidenten: Karl Hart⸗ mann; Kammerdiener der Lady: Fritz Walter. Gerichtsdiener. Bühnenbilder: Eduard Löffler.— Techn. Einrichtung: Walther Unruh. Spielwart: Paul Paulſchmidt Anfang 15 Uhr. Ende gegen 17.45 Uhr. Miete 4 Nr. 4 Sondermiete 4 Nr. 2 Zum letzten Male Annelieſe von Deſſau Operette in 3 Akten von Richard Kebler. Muſik von Robert Winterber g.— Muſik. Leitung: Karl Klauß.— Regie: Walter Jooß.— Bühnenbilder: Eduard Söffler.— Techn. Einrichtung: Walther Unruh. Perſonen: Leopold, Fürſt von Anbhalt⸗Deſſau: Maz Reichart; Fürſtin Henriette, ſeine Mut⸗ ter u. Vormünderin, Regentin: Lene Blan⸗ kenfeld; Gottlieb Föſe, Apotheker in Deſſau: Hugo Voiſin; Anna Luiſe, ſeine Tochter: Guſſa Heiken; Marquis de Chaliſac, Gou⸗ verneur des Fürſten: Joſeph Offenbach: Juliette, ſeine Tochter: Lotte Fiſchbach; Friedrich Rodenberg, ſtud. med.: Walter Jooß; v. Salberg, Hofmarſchall: Fritz Bart⸗ ling: Der Laternenanzünder: Karl Zöller; Tante Lieſe: Dora Seubert; Muhme Tene: Luiſe Böttcher⸗Fuchs; Onkel Chri⸗ ſtoph, Notarius: Hans Harm; Pate Timo⸗ theus Erbach, Ratsſchloſſermeiſter: Franz Bartenſtein.— Studenten, Freundinnen Juliettes, Deſſauer Bürger, Heren und Da⸗ men vom Hofe, Offiziere, Soldaten, Diener. Ein Poſtillon. Der erſte Akt ſpielt im Deſſauer Schloßpart, der zweite bei Apotheker Föſe in Deſſau, der dritte im Deſſauer Reſidenzſchloß. Zum Parademarſch bei der Hochzeitsfeier des Fürſten Leopold haben ſich Spielleute, Muſikzug und SA⸗Männer von der Stan⸗ darte 171 in freundlicher Weiſe zur Ver⸗ fügung geſtellt. Ende gegen 22 Uhr. Anfang 19.30 Uhr. Sonntag, 8. Oktober 1933 Nachmittags⸗Vorſtellung für Erwerbsloſe der Vetter aus Ringsda Operette in drei Akten von Herm. Haller 5 und Rideamus. Nach einem Luſtſpiel von Max Kempner⸗Hochſtädt. Muſik von Eduard Künneke. Muſtral, Leitung: Karl Klauß.— Regie: Walter Jooß. Anfang 14.30 Uhr. Ende 16.45 Uhr. Miete E Nr. 4 Sondermiete E Nr. 2 die Zauberflöte Große Oper in zwei Aufzügen von Emanuel Schikaneder Muſik von Mozart Muſikaliſche Leitung: Philipy Wüſt Regie: Richard Hein Anfang 19.30 Uhr. Ende geg. 22.45 Uhr. ne 14A Muümm II Der Film, der die Iganze Welt entzückt Die reizende 5 0 4 f Tonfilm-Komödie nacn dem bekannt. Bünnenstück over sohn aus Amerika Außerdem:.— „Kalmof um ien Bär Ehelust und Eheleid n 1471 5838K Neueste Tonwoche eg.: Wo. 3, 5,.10,.30 Uhr 4 So. 2,.15, 6. 20,.30 Uht Daul Hörbiger Heinz nünmann Lulse Ulirid in dem reizenden Ton-Lustspiel aHeimkehr ins blück Regle: Carl Boese Der württ.-badische Schwarzwald ist det Schauplatz der Handlung. Dazu: lügen hnanen Kurze Beine mit P. Heldemann Beginn: 5339K Wo 3, 5, 7,.30 Uhr Fonntag letxter Tag Gerda Maurus Paul Hartmann Paul Hemn in dem spannenden Film Unsichthare So 2,.15,.25, 8 35 Möbel Für beſſ. Anſprüche üußerſt preiswert ab Lager u. Anfer⸗ tigung a. Wunſch. Wim. Ferkel Kaiſering, L 14. 16 Eheſtands⸗Darleheng dürfen in Zahlun genom762 werden. IIBEI des neuen Oktoher- Programmes! 38 425 4 Neues Ineater im Dosengarien Sonntag, 8. Oktober 1933 Heimat Schauſpiel von Hermann Sudermann N00 Regie: Karl Vogt Verzehrpreise abh 63 Pfennig!l Anfang 20 Uhr. Ende etwa 22.30 Uhr. Caiè Dlatz 1. U 2. 2 Gemütliches Familien-Café. Jeden Samstag Verlängerung. Neuer Besttzer: L. Lauer. 4064 K AST— ArAS bpis— Wateit 25 e—— weinbgäss 13 Mosen fum e ut U We is m anen vn UN elr Das interessante, aktuelle u. pachende filmwerk, das jede frau 5 leder Mann, jedes junge Mädchen gesehen hahen muf! wie die Frau sie braueht (Wege zur guten Ehe) Bekenntnisse und Erfahrungen eines weltberühmten Frauenarztes. Der Bedeutung des Werkes entsprechend, wurden die besten Schauspieler des deut- schen Filmes zur Mitarbeit herangezogen. Theodor Loos, Olga Ischechowa Hilde Hildehrand, Walt. lanssen Otto Wallhurg, Lotte Lorring Was das Publikum sagt: Eine Dame:„Wenn ich diesen Film vor 10 Jahren gesehen hätte, wäre manches anders bei mir!“ Eine Lehrerin:„ Diesen prachtvollen Film sollte man in Separatvorstellungen jedem jungen Madchen über 18 Jahren zugängig machen!* 52⁴42 K Strenges Jlugend-Verbot! nl Tanbandsswiet DIK⸗Stad. Hockenh. 6pV Mannheim⸗ Waldhof 1(Ot. Meiſter) gegen TW 1886 Hockenheim! Vorher 2. Mannſch. (5329 K— Schw.) 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