Decken ) Sro8 .95.25 in wir arbeits⸗ itze. Gewiſſenh. aution z. Verßf. den. Eilangeb. nn Kind d in liebevolle ege genommen. erfr, unt. Nr. 34“ in d. Exp. lig getragene Mab- Anzuge Koffer Häntel U. .-12.-19.-müi. Röcke, Hosen, Westen, Schuhe Sohw. Anz. leihw. dvaliernaus 257 36 d 1, 20 8176 K u verhaulen unatacher Anel IIe IIIA »Lenulo. rvielfältiꝗt 3000 4000 Abzüge „Stde. Fabrik⸗ eis heute 275% ir wenig gebr., r bill. abzugeb. igebote erbittet rlRaufelder hm.⸗Seckenheim, fenbur 5 35. (15 410 K) oschäft en und Herren), oder ſpäter geg. eſucht, Zuſchr. die Exp. d. Bl. — II Familie: tsanzeigen anzeigen agungen TKkarten hskarten ungskarten ihlungskarten reine: hmescheine edsbllcher rtskarten amme texte en lungsblätter te efem allerschnellstens Kerelen aschinger m,(7, 6 des Hakenkrebzbannen BVerlag und Schriftleitung: Mannbeim, K 3 14/15. Fernruf; 204 86. 314 71, 333 61/½V, Das „Hakenkreuzbanner“ erſcheint 12mal wöchentl. und koſtet monatl..20 RM. bei Träger RM., bei Poſtbeſtenung zuzüglich.72 R nehmen die Träger ſowie die Poſtämter entgegen. Iſt die Zeitung am Erſcheinen(auch dur uf Entſchädigung. Regelmäßia erſcheinende Beilagen aus allen Wiſſensgebteten. Für unverkangt eingeſandte Manufkripte wird keine Verantwortung übernommen. zuzüglich.50 R böhere Gewalt) verhindert, beſteht kein Anſpruch a 4. Jahrgang— Nr. 103 M. Einzelpreis 10 Pfa. 5 uſtellung „Muafier umd Mind“ Das Unterpfand der Unſterblichleit In einer von der Reichsführung der NS⸗ Volkswohlfahrt einberufenen Sitzung, an der zahlreiche Vertreter von Reichsbehörden, Par⸗ teidienſtſtellen, Frauenverbänden, Organiſatio⸗ nen und Verbänden der freien Wohlfahrt, des Gemeindetages u. a. teilnahmen, wurde der Reichsarbeitsausſchuß für das Hilfswerk„Mutter und Kind“ ge⸗ bildet. Nach einer Anſprache des Amtsleiters, Pg. Hilgenfeldt, wurde der vorläufige Arbeitsplan zur Durchführung des Hilfswerks von Abteilungsleiter Pg. Althaus belannt⸗ gegeben.— Dieſes Hilfswerk ſetzt zielbewufßt den Weg der bevölkerungspolitiſchen Aufklärung und Erziehung fort, der von den Voraus⸗ ſetzungen eines geſunden Nachwuchſes zu der Verpflichtung hinführt, den Hervismus der Mutter öffentlich anzuerkennen. Das in ſeinen Ausmaßen wahrhaftig großartig zu nennende Werk ſteht unter dem Leitwort des Herrn Reichsminiſter Dr. Goebbels:„Mutter und Kind ſind das Unterpfand für die unſterblichkeit eines Volkes“. Der Nationalſozialismus hat bereits der ſin⸗ kenden Geburtenziffer Einhalt geboten und un⸗ mittelbar nach der Machtübernahme mit poſi⸗ tiven bevölkerungspolitiſchen Maßnahmen be⸗ gonnen. Er hat vor allem mit einer intenſiven Aufklärung eingeſetzt und die Notwendigkeit einer Geburtenzunahme ſowie die Gefahren einer abſteigenden Bevölkerungsbilanz für das Volk ſelbſt in das Volksbewußtſein einzuhäm⸗ mern verſucht. Nun gilt es einen Schritt weiter zu gehen und den Verſuch zu machen, Schwie⸗ rigkeiten und Hemmungen, Nöte und Sorgen, die heute noch auf der Familie und insbeſon⸗ dere auf der Frau laſten, wegzuräumen, um die deutſche Mutter frei zu machen für ihre volksbiologiſche Aufgabe. Laſten und Sorgen lagen in der Vergangenheit in erdrückendem Maße auf ihren Schultern. Krieg— Inflation — Arbeitsloſigkeit— drei Schreckensregimente, die nicht ſpurlos an der Familie, an Mutter und Kind, vorübergegangen ſind. Es muß hier einmal die Frage geſtellt werden, was wäre wohl aus unſerem Volke geworden, wenn nicht die deutſchen Mütter in der Vergangenheit ihre ganze Tapferkeit, ihren unerſchütterlichen Glau⸗ ben und ihre Treue zuſammengerafft hätten, um immer wieder ſtandzuhalten gegenüber den Härten des täglichen Lebens. Das Hilfswerk„Mutter und Kind“ iſt nicht allein eine Zukunftsaufgabe, ſondern es muß damit auch eine Dankesſchuld der Vergangen⸗ heit abgetragen werden für die vielen unbe⸗ kannten und tapferen Heldinnen des Alltags. Es darf nicht verkannt werden, daß hilfsbe⸗ reite Kräfte in der Vergangenheit manche ſegensreichen und wertvollen Einrichtungen für Mutter und Kind geſchaffen haben und heute noch erhalten. Der Erfolg all dieſer Be⸗ mühungen konnte jedoch nicht ganz zur Auswir⸗ kung kommen. Wir ſehen zwar auf der einen Seite Maßnahmen zur Bekämpfung der Säug⸗ lingsſterblichteit und zum Schutze von Mutter und Kind. Auf der anderen Seite hat jedoch die marxiſtiſche Weltanſchauung dazu beigetra⸗ gen, die Freude am Kind, den Sinn für Familienleben ſyſtematiſch zu un⸗ tergraben. Der Arbeiterbevölkerung wurde als Ideal ſtets das Einkinderſyſtem ge⸗ zeigt. Es kam ferner hinzu, daß die Betreuung des Schwachen und Lebensunfähigen viel zu ſehr im Vordergrund ſtand und die Erhaltung und Ertüchtigung des Lebensfähigen zu ſehr in den Hintergrund trat. Mit dem Hilfswerk„Mutter und Kind“ ruft die NS nun das ge⸗ ſamte deutſche Volk zur Selbſt⸗ hilfe auf. Sie will damit nicht den ſtaat⸗ lichen und kommunalen Stellen neue Laſten auferlegen, ſondern das Volk ſoll Trüger des Gedankens und der Tat werden, daß nur ge⸗ ſunde Mütter und geſunde Familien den Volks⸗ Frün-RKusgabe Rabatt nach aufliegendem Tarif.— für Abendausg licher Gerichtsſtand: Mannheim. Poſt⸗ ſcheckkonto: Das Hakenkreuzbanner Lud⸗ wigshafen 4960. Nerlagsort Mannbeim Anzeigen: Die 12geſpaltene Milimeterzeile 10 Pfo. 93 teil 45 Afg. Für fleine Anzeigen: Die 1 geſpaltene Millin Schluß der Anzeigen⸗Au abe 13 Uhr. an Mannheim, E„ markt. Fernruf 204 86, 314 71. 61/62. Zahlungs⸗ und Erfüllun —„%„»„„„ eile im Text⸗ I. Bei Wiederholung Frühausgabe 18 Uhr. und p 4, 12 am Stroh⸗ Kt Mannheim. Ausſchliez⸗ Freitag, 2. März 193 Smenen ismanmbeaesheheenanan insenphen honenhsurmkanhibanfthor nshlun gtignnnhmen Skepſis in Frankreich Edens zweiler Pariſer Beſuch erfolglos? Paris, 1. März.(§B⸗Funk.) Die Pariſer Beſprechungen Edens ſind beendet. In politi⸗ ſchen Kreiſen glaubt man nicht, daß ſie die Ab⸗ rüſtungsfrage einen Schritt weiter gebracht haben. Den in der amtlichen Verlautbarung enthaltenen Hinweis, Frankreich werde die Prüfung der Informationen Edens fortſetzen, um der engliſchen Regierung in Kürze ihre end⸗ gültige Haltung mitzuteilen, hält man eher für eine Verlegenheitserklärung. Man betont, daß die franzöſiſche Regierung dem ſogenannten engliſch⸗italieniſchen Mindeſtplan nicht zuſtim⸗ men könne, weil er angeblich keine genügende Garantie enthalte und die Frage der halb⸗ militäriſchen Organiſationen nicht in befrie⸗ digendem Sinne regele. Auch die Pariſer Abendblätter geben allge⸗ mein ihrer Skepſis Ausdruck.„Par i s Soir“ glaubt zu wiſſen, daß Eden von vornherein eine eigene Stellungnahme abgelehnt habe, be⸗ vor er nicht mit ſeiner Regierung Rückſprache genommen hätte. Er habe ſich im weſentlichen darauf beſchränkt, den franzöſiſchen Vertretern die Vorſchläge Muſſolinis bekannt zu geben. Außenminiſter Barthou, erklärt der„Paris Soir“ weiter, habe zugegeben, daß ſich die Vorſchlüäge Muſſolinis ſehr viel mehr dem franzöſiſchen Standpunkt näherten als die eng⸗ liſche Denkſchrift. Er habe aber dennoch ſeinen Bedenken darüber Ausdruck gegeben, daß man Deutſchland ein Heer von 300 000 Mann zu⸗ geſtehe. Der„Paris Soir“ will weiter wiſ⸗ ſen, daß auch die öſterreichiſche Frage Gegen⸗ ſtand eines eingehenden Meinungsaustauſches geweſen ſei. Eden ſei der Anſicht geweſen, daß man die Tätigkeit Muſſolinis im Augenblick nicht durchkreuzen ſolle. Der„Temps“ warnt davor, die Eden zu⸗ geſchriebene Auffaſſung als bare Münze hinzu⸗ nehmen, da es noch nicht gewiß ſei, ob ſte mit der Anſicht der ganzen engliſchen Regierung übereinſtimme. Das Blatt gibt einen ausführ⸗ lichen Rückblick über die bisherigen Ereigniſſe und wirft Deutſchland in dieſem Zuſammen⸗ hange von, niemals die Abrüſtung gewollt zu haben. Man habe deutſcherſeits dieſen Stand⸗ punkt nur vertreten, um die Genfer Arbeiten zu verwirren. Angeſichts der deutſchen und der franzöſiſchen Auffaſſungen verſtehe man ſehr ſchwer die Haltung Englands und Italiens. Italien verfolge dabei wenigſtens noch eine ge⸗ wiſſe Logik, weil es aus der Freundſchaft mit Deutſchland politiſch Nutzen ziehen wolle. Eng⸗ land ſcheine aber gewillt zu ſein, alle bisher er⸗ zielten Ergebniſſe wieder fahren zu laſſen. „Rotre Temps“ wirft der franzöſiſchen Regierung vor, einen großen Teil der Verant⸗ wortung an dem augenblicklichen Stand der Rüſtungsfrage zu tragen. Es habe eine Zeit gegeben, betont das Blatt, in der die franzöſiſche Regierung aufrichtig bereit geweſen ſei, abzu⸗ rüſten, um Deutſchland nicht zur Aufrüſtung zu veranlaſſen. Die neue franzöſiſche Regierung habe dieſe Abſicht aber vollkommen fallen ge⸗ laſſen. Ganz gleich, welche Entſcheidung die franzöſiſche Regierung heute auch treffen würde, ſie werde die Aufrüſtung Deutſchlands nicht mehr aufhalten können. Eine amtliche Verlautbarung Es wird weiter„geprüft“ Paris, 1. März. Ueber die Unterredung des Großſiegelbewahrers Eden mit dem fran⸗ zöſiſchen Miniſterpräſidenten und dem Außen⸗ miniſter Barthou wird folgende amtliche Ver⸗ lautbarung veröffentlicht: Großſiegelbewahrer Eden iſt von Rom zurück⸗ kommend heute morgen in Paris eingetroffen und vom Miniſterpräſidenten Doumergue und Außenminiſter Barthou empfangen worden, die er über ſeine Beſprechungen in Berlin und Rom in Kenntnis ſetzte. Im Verlaufe dieſer Unterredung wurden die grundſätzlichen Richt⸗ linien der britiſchen Denkſchrift geprüft. Mi⸗ niſterpräſident Doumergue und Außenminiſter Barthou haben Herrn Eden angekündigt, daß ſie dieſe Prüfungen fortſetzen werden und ihm in nächſter Zeit von den Schlußfolgerungen unterrichten werden, die die franzöſiſche Re⸗ gierung treffen wird. Weder poſitiv noch negaliv Eden über ſeine Pariſer Unterredungen. London, 1. März.(HB⸗Funk.) Großſiegel⸗ bewahrer Erden erklärte bei ſeiner Abreiſe von Paris einem Vertreter Reuters: Es war der Mühe wert. Die heutige Unterredung war we⸗ der poſitiv noch negativ. Ich muß jetzt die Mit⸗ teilung abwarten, die die franzöſiſche Regie⸗ rung finden wird, wenn ſie die enaliſche Denk⸗ ſchrift gründlich ſtudiert hat. Aakeenklisune beſtand ſichern können. Mit dem Hilfswerk „Mutter und Kind“ ſoll auch keine Doppelarbeit geleiſtet werden. Es trägt den Charakter der zuſützlichen Hilfe und hat ſich zum Ziel geſteckt, vorhandene Lücken auszufüllen, vorbengend zu wirken und den beſtehenden Hilfseinrichtungen neue Impulſe für ihre Arbeit zu geben. Das Hilfswerk„Mutter und Kind“ iſt nicht auf wenige Monate oder Wochen beſchränkt, ſondern es ſoll eine ſtändige Einrichtung der NSs werden. Wie in allen ihren Aufgaben wird ſich auch hier die NSV von dem Crund⸗ ſatz leiten laſſen, daß jede Fürſorgetätigkeit eine Erziehung zur Selbſthilfe und eine Ablöſung von der Fremdhilfe ſein muß. Es iſt daher auch gar nicht möglich, nach einem einheitlichen Schema etwa zu arbeiten. Es wird darauf an⸗ kommen, bisher verborgene Notſtände und Mißſtände aufzuſpüren, Notſtandsgebiete aus⸗ findig zu machen, bürokratiſches Arbeiten und eine Sparſamkeit am falſchen Platz zu unter⸗ binden. Auf ganz perſönliche Hilfe von Menſch zu Menſch wird das Hilfswerk abgeſtellt. Es iſt nicht nur eine Aufgabe der Wirtſchafts⸗ oder Geſundheitsfürſorge, ſondern es wird auch die ſeeliſche Hilfe für Mutter und Kind mit im Vordergrund ſtehen müſſen. Wenn auch der erbbiologiſch wertvolle Teil des deutſchen Volkes in erſter Linie erfaßt wer⸗ den ſoll, ſo ſchließt das nicht aus, daß das Hilfswerk ſich an alle Mütter wendet, die irgendwie in Not ſind. Dazu gehören die werdenden Mütter, die kin⸗ derreichen Mütter, die verwitweten und geſchie⸗ denen Mütter. Auch der ledigen Mutter ſoll geholfen werden, und zwar im Hinblick darauf, daß ihr Verantwortungsbewußtſein nur dadurch geſtärkt werden kann, daß man — Kind zuſammenläßt. Das Hilfswerk„Mutter und Kind“ trägt letz⸗ ten Endes den Charakter einer Familien⸗ hilfe. Es wäre völlig verfehlt, die Hilfsmaß⸗ nahmen nur auf die Mutter allein abzuſtellen und nicht das Schickſal aller übrigen Familien⸗ mitglieder im Auge zu behalten. Der Aufgabenkreis des Hilfswerkes iſt weit geſpannt; er umſchließt Wirtſchaftshilfe, Ar⸗ beitsplatzhilfe, Wohnungshilfe, Müttererholung und Mütterſchulung, Hilfe für die werdende Mutter und Sondermaſſnahmen für die ledige Mutter. Welche Aufgaben ſich dieſe einzelnen Arbeits⸗ Mutter und kreiſe geſtellt haben, zeigen die folgenden Ar⸗ beitsrichtlinien der NSV: Wiriſchaftliche Hilfe Im Vordergrund der wirtſchaftlichen Hilfe ſteht die Erziehung zur Selbſthilfe. Laufende Unterſtützungen werden von der NSwV nicht gewährt. Unterſtützungsanſprüche aus öffentlichen Mitteln(Krankenkaſſe, Bezirks⸗ fürſorgeverband, Sozialverſicherung) ſind zuerſt heranzuziehen. Die Höhe der Beihilfe richtet ſich nach dem vorhandenen Notſtand. Vor allem ſollen Sachleiſtungen gewährt werden, z. B. Ernährungsbeihilfe für Mutter und Kind, insbeſondere Milchliefe⸗ rung, Zuſatznahrung, Kleiderbeihilfe, Säug⸗ lingsausſteuer, Heizbeihilfe, Bettenbeſchaffung uſw. Kinderreichen Müttern(mit mehr als drei Kindern) ſind Haushalts⸗ und Wirtſchaftshilfen durch Einfetzung des Frauenarbeitsdienſtes zu ſtellen. Arbeilsplahhilfe Die beſte Hilfe für Mutter und Kind iſt die, daß dem Vater ein ſeiner Lebenslage und der Größe der Familie entſprechen⸗ der Arbeitsplatz vermittelt wird. Es iſt alles daranzuſetzen, daß in dieſem Jahre die Familienväter und vor allem die Väter aus kinderreichen Familien, ſoweit dieſe noch ar⸗ beitslos ſind, Arbeit und Verdienſt bekommen. Ferner ſind die erwerbsfähigen Kinder in Arbeit zu vermitteln(gegebenenfalls Arbeits⸗ dienſt, Landhilfe), bzw. iſt die Erwerbsbefähi⸗ gung von Kindern aus kinderreichen Familien zu fördern. Verheiratete, erwerbstätige Mütter ſollen aus dem Erwerbsleben herausgezogen werden, wenn durch die Art und den Umfang der Er⸗ werbstätigkeit die Familie leidet. Grund⸗ ſätzlich gehören Mütter mit drei und mehr Kindern ganz in die Fa⸗ milie. Alleinſtehenden Müttern(verwitwete und ge⸗ ſchiedene), die Ernährer ihrer Kinder ſind, iſt eine ihrer Eigenart entſprechende Arbeitsſtelle nachzuweiſen. Urlaubsanſprüche der noch erwerbstätigen Mütter müſſen geſetzlich feſtgelegt werden, um ihre Kräfte zu erhalten. Jeder Mutter müſſen wenigſtens 14 Tage Urlaub im Jahre zuſtehen. Solange Fabrikarbeit für verheiratete Frauen nicht völlig auszuſcheiden iſt, ſind die Arbeits⸗ plätze zu überwachen und entſprechend dem kör⸗ perlichen Zuſtand der Frau der Arbeitsplatz zu tauſchen. Auf weiteren Ausbau der Einrich⸗ tung der Fabrikpflege iſt zu dringen. Insbe⸗ ſondere iſt die Einrichtung von Bewahrungs⸗ und Stillräumen in größeren Betrieben zu fördern. Wohnungshilfe Die wichtigſte Grundbedingung für die Ge⸗ ſunderhaltung von Mutter und Kind iſt eine geſunde Wohnung. Auf den Mißſtand des Seite 2 „Hakenkreuzbanner⸗ Frühausgabe— Freltag, 2. März 1954 Jahrgang—4 Nr. 103 Schlafgängerweſens iſt dabei beſonders zu achten ſowie auf geſundheitsſchädliche Not⸗ 4— Laubenwohnungen am Rande der Groß⸗ ſtadt »Durch Verhandlungen mit Wohnungsämtern und anderen zuſtändigen Be⸗ hörden iſt zu veranlaſſen, daß geſundheitsſchäd⸗ liche Zuſtände beſeitigt und verwahrloſte Woh⸗ nungen inſtandgeſetzt werden. Gegen die un⸗ ſoziale Einſtellung mancher Hauswirte, die ſich weigern, kinderreiche Familien aufzunehmen, iſt vorzugehen. Die Siedlung der erbgeſunden kinderreichen Familie iſt zu fördern. Der Umzug kann durch Umzugshilfe erleichtert werden. Die Reichsführung der NSV wird zu ge⸗ gebener Zeit zu einer großzügigen Aktion zur Bettenbeſchaffung aufrufen, um der herrſchen⸗ den Bettennot in vielen Familien abzuhelfen. Dieſe Aktion ſteht unter dem Motto:„Jedem Kind ſein eigenes Bett!“ Mültererholung Erholungsbedürftigen Müttern iſt nach Mög⸗ lichkeit die nötige Erholung zu gewähren. Die Erholungsbedürftigkeit wird durch den Arzt der NoSw feſtgeſtellt. In erſter Linie ſind für einen längeren Erholungsurlaub Mütter von mehr als zwei Kindern zu berückſichtigen. Die völlige Loslöſung der Mutter von allen hauswirtſchaftlichen Pflichten muß unbedingt gegeben ſein. Die örtliche Erholungsfürſorge iſt daher auf den ganzen Tag auszudehnen. Die Dauer der Erholung iſt vom Arzt zu beſtimmen, ſie ſoll mindeſtens 14 Tage, im allgemeinen vier bis ſechs Wochen betragen. Während der Abweſenheit der Mutter iſt für Vertretung im Haushalt Sorge zu tragen. Um unnötige Koſten zu vermeiden, ſoll verſucht werden, Verwandte oder Freunde zur Vertre⸗ tung heranzuziehen. Die Nachbarſchaftshilfe und Helferinnen der NSV ſind heranzuziehen, auch der Frauenarbeitsdienſt iſt zur Hilfe ein⸗ zuſetzen. Erſt im Notfall ſind ſtundenweiſe be⸗ zahlte Hausgehilfen einzuſtellen. Erholungsbedürftige Kinder(ſoweit ſie nicht im Säuglingsalter ſtehen) ſind in der gleichen Zeit wie die Mutter in Erholung zu bringen. Die zurückbleibenden Kinder ſind während der Abweſenheit der Mutter in Krippen, Kin⸗ dergärten und Horten unterzubringen. Mütterſchulung Die Mütterſchulung dient der ſeeliſchen und geiſtigen Ertüchtigung und Bildung der deut⸗ ſchen Frau für ihre Aufgabe als Hausfrau und Mutter. Die Schulung ſoll die Mütter fähig machen für die Pflege und Erziehung ihrer Kinder. Die Verantwortung für die Milkterſchulung liegt bei der NS⸗Frauenſchaft in Verbindung mit der NSV. hilfe für werdende Mmütter und Wöchnerinnen, Säuglingsfürſorge Ausgangspunkt der Hilfe für die werdende Mutter iſt der Kampf gegen die Abtreibung in allen Kreiſen der weiblichen Bevölkerung. Er Riſt durch weitgehende Aufklärung über die ge⸗ ſundheitsſchädlichen Gefahren der Abtreibung und durch Erziehung zur Mutterſchaft zu führen. Für die werdenden Mütter und die Wöchne⸗ rinnen ſind Beratungsſtellen einzurich⸗ ten in Verbindung mit Säuglingsfürſorge⸗ ſtellen, denen die ärztliche, rechtliche und per⸗ ſönliche, Beratung der Mütter obliegt. Auf Veranlaſſung des Arztes kann der Hausbeſitzern, 3 nn 1233—— Nicht fordernd— mit ſtolzem Herzen ſteht der Arbeiter bei uns/ Dr. Ley über„Die Deulſche Arbeiksfronk“ Berlin, 1. März. Auf einem Empfangs⸗ abend des Außenpolitiſchen Amtes der NSDAP hielt der Führer der Deutſchen Arbeitsfront, Staatsrat Dr. Ley, eine große programmatiſche Rede über„Die Deutſche Arbeitsfront, ihr Werden und ihre Aufgaben“. Nach einem ein⸗ leitenden geſchichtlichen Ueberblick über das Werden der NSDAPund ihrer Bedeutung für den Gedanken der Volksgemeinſchaft führte Dr. Ley u. a. aus: Es iſt hier nicht meine Aufgabe, auf all die Einzelheiten und großen Erfolge der national⸗ ſozialiſtiſchen Revolution im vergangenen Jahre hinzuweiſen, jedoch das größte von allem beſon⸗ ders aber für den Außenſtehenden, iſt das Wunder des Wachſens und Werdens der Einheit der Nation. Gerade der deutſche Arbei⸗ ter iſt heute die beſte und treueſte Stütze Adolf Hitlers. Es iſt charakteriſtiſch, daß vom Tage der Ueber⸗ nahme der Gewerkſchaften durch die NSDAP nicht ein einziger Austritt erfolgte, dafür aber gleich vom erſten Tage Neueintritte durchge⸗ führt wurden Und als wir dann die Arbeiter zu großen Kundgebungen aufriefen, ſie marſchieren ließen und damit kundgaben, daß wir auf ihre Mit⸗ arbeit Wert legten und ſie teilnehmen laſſen wollten an dem Aufbau des neuen Staates, kamen ſie in Scharen. Ich ging zum Arbeiter ſelber, um ihm die Hand zu geben, erkundigte mich nach ſeinen Nöten und ſeinen Wünſchen, ſprach als Mann zum Manne und ich ſtehe nicht an, zu erklären, daß dieſe Wochen das größte Erlebnis für mich ge⸗ weſen ſind, das ich jemals in meinem politi⸗ ſchen Kampfe gehabt habe. Es war wundervoll zu beobachten, wie Schüchternheit, Niedergeſchla⸗ genheit, ja zum Teil auch gegneriſcher Grimm und Haß durch den einfachen Händedruck zweier Männer überwunden wurden. Nicht ein einzi⸗ ger von den 60 000 Menſchen, denen ich in die⸗ ſen Wochen die Hand gedrückt habe, fragte mich, ob ich nicht höhere Löhne oder neue Tarifver⸗ träge in der Taſche hätte. Ich erkannte die Rich⸗ tigkeit des Wortes, daß das Kind die Liebe zur Mutter nicht danach bemißt, ob ſie reich oder arm iſt, ſondern allein danach, ob ſie ſich um das Kind kümmert und ſorgt. Hier wurde mir beſtätigt, was ich bereits früher erkannt hatte, daß der Kampf des Arbeiters nicht um Lohnpfen⸗ nige, um Lohntüten gegangen iſt, ſondern um ſeine Ehre, um ſeine Achtung. Nach dieſer Vorbereitung kam des Führers gewaltige Rede. Tauſende und Abertauſende ſtanden Kopf an Kopf in den Siemenswerken. Was wir vorbereitet hatten, wurde hier voll⸗ endet. Während dieſes Ringen um die An⸗ erkennung, um den Glauben, um das Ver⸗ trauen vor ſich ging, waren wir nicht müde, S eeinehinkkdhnephszienhisnntir heꝛsnttr mu- Mutter bis zu vier Wochen vor und vier Wochen nach der Entbindung Hilfe im Haus⸗ halt durch ehrenamtliche Kräfte der NSV oder den Frauenarbeitsdienſt gewährt werden. Sondermaßnahmen für ledige Mütter Die Hilfe für die ledige Mutter hat ſo früh⸗ zeitig wie möglich einzuſetzen. Alle Hilfsmaß⸗ nahmen für die werdenden Mütter ſind auch auf die ledigen Mütter auszudehnen, insbeſon⸗ dere ſteht hier die ſeeliſche Beratung und die Sorge für das weitere Schickſal von Mutter und Kind im Vordergrund. In erſter Linie muß verſucht werden, die Bindung zu ihrer Familie wiederherzuſtellen und zu feſtigen, durch Verhandlungen ihr ge⸗ gebenenfalls die Rückkehr in die Familie für ſich und ihr Kind zu ermöglichen. In geeigneten Fällen iſt auf die Ehe⸗ ſchließung zwiſchen dem Vater des Kindes und der ledigen Mutter hinzuwirken. Die Eheſchließung iſt gegebenenfalls durch Arbeits⸗ vermittlung des Vaters oder Gewährung einer einmaligen Beihilfe zur Exiſtenzgründung zu ermöglichen. Bei der Rechtsberatung iſt die ledige Mutter auf die Amtsvormundſchaft des örtlichen Jugendamtes zur Klärung der Vater⸗ ſchafts⸗ und Alimentenfrage hinzuweiſen. »Die hilfsbedürftig werdende Mutter, die nicht in ihre Familie zurückkehren kann, iſt in einem Mütterheim unterzubringen. Sie kann in dieſem Heim Aufnahme finden bis zu drei Monaten nach der Entbindung. Die Heime ſind ſo auszubauen, daß in einer beſon⸗ deren Abteilung die Mütter mit ihren Kindern auch nach der abgelaufenen Zeit gegen Entgelt wohnen bleiben und ihrer Arbeit von dort aus nachgehen können. Unter Aufſicht der Leiterin des Heimes werden die Kinder während der Abweſenheit der Mütter von den übrigen Hausinſaſſen verſorgt. In den Mütterheimen hat eine planmäßige Erzie hung der ledi⸗ gen Mutter zur Arbeitswilligkeit und Verantwortlichkeit für ihr Kind einzuſetzen. In enger Zuſammenarbeit mit dem Arbeits⸗ amt iſt die ledige Mutter nach der Entbindung wieder in Arbeit zu bringen. Die NSWVwird dieſes Hilfswerk ohne die Mitarbeit der NS⸗Frauenſchaften und aller ſonſt in Frage kommenden parteiamtlichen Organiſationen gar nicht durchführen können. Sie wird auch zuſammenarbeiten müſſen mit den behördlichen Fürſorgeſtellen ſowie den Ver⸗ bänden der freien Wohlfahrtspflege. Beſtehende Arbeit ſoll eingeſchaltet werden in das große Werk und ſoll erfüllt werden mit dem ſozia⸗ liſtiſchen Hilfswillen des ganzen deutſchen Volkes. Bis in jedes kleine Dorf muß der Gedanke des Hilfswerkes getragen und dort lebendig werden. Damit eröffnet ſich eine vollserhaltende und volkserzieheriſche Aufgabe von größtem Ausmaß. Die Aufgabe kann nur gelöſt werden, wenn jeder deutſche Vollsgenoſſe durchdrungen iſt von letzter Verantwortung und letzter Pflichterfüllung für Dienſt an Familie, Volk und Staat. gleichzeitig die Organiſation in Ordnung zu bringen. Nicht weniger als 169 Arbeiter⸗ und An⸗ geſtelltenverbünde wurden zu 21 Verbänden zuſammengelegt. Die Verwaltungs⸗ und Per⸗ ſonalkoſten, die bis dahin 55 v. H. des Bei⸗ tragsaufkommens bedeuteten, wurden durch dieſe Maßnahme allein auf 35 v. H. geſenkt. Wir befriedigten alle Anſprüche, die die Mit⸗ glieder an die ehemaligen Gewerkſchaften hatten. Die Gewerkſchaften waren ſtark ver'ſchuldet. Wir zahlten dieſe Schulden und konnten bereits in einigen Mo⸗ naten dem Führer melden, daß wir nicht nur ſchuldenfrei geworden waren, ſondern daß ein anſehnliches Ver⸗ mögen vorhanden ſei. Die Organiſation, das Ziel und der Weg der alten Gewerkſchaften waren falſch, grundfalſch, deshalb mußten wir ganz neue Wege be⸗ ſchreiten, ganz neue Ziele aufſtellen und die Organiſation dieſen beiden anpaſſen. Bereits am 27. November verkündete ich dann in der denkwürdigen Sitzung im Staatsrat den Plan der deutſchen Freizeitgeſtaltung. Die moderne Entwicklung der Induſtrie, das Waſhingtoner Abkommen über den Acht⸗ ſtundentag, bedingten jene verderbliche Ratio⸗ naliſierung, die den Menſchen nur noch zur Maſchine machte. Stoppuhr, Akkord, Maſchine, lau'fendes Band zer⸗ mürbten die Nerven und mechani⸗ ſierten die Menſchen. Es gehört viel⸗ leicht dereinſt zu den großen Taten dieſer nationalen Revolution, daß ſchon einige Monate nach Verkündigung der NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“ tau⸗ ſende und abertauſende Arbeiter aus allen Ge⸗ bieten Deutſchlands in die Berge der Alpen, in die wundervollen Berge des Schwarzwaldes, in den Harz, in den Bayeriſchen Wald und ins Rieſengebirge fahren konnten. Genau wie hier mit größter Energie und Tat⸗ kraft das neue Wollen umgeſetzt wurde, geſchah es auf jedem Gebiet dieſer NS⸗Gemeinſchaft „Kraft durch Freude“. Im Mai, Juni und Juli werden allein mehr als 100000 deutſche Werks⸗ leute auf der hoh'en See fahren; die großen Geſellſchaften des Norddeutſchen Lloyds und der Hapag haben ihre Schiffe zur Verfügung geſtellt. Dann wird es wahr wer⸗ den, was dereinſt die SPo in ihren Flug⸗ blättern im Jahre 1905 dem Arbeiter ver⸗ ſprach; ihr werdet dereinſt einmal in die Welt fahren, ihr werdet auf eigenen Schiffen fahren und durch die Lüfte fliegen. Was der Marzismus verſprochen hat, wird der Nationalſozialismus in die Tat umſetzen. Die Werbung um den deutſchen Arbeiter hat Erfolg gehabt. Er iſt zurückgeführt zu ſeinem Volk, er hat ſich eingeordnet in die Gemeinſchaft und packt nicht nur mit den Fäuſten, ſonde'rn mit dem Herzen am Neubau des Reiches, voll Vertrauen in den Führer, mit an. Hier entſcheidend mitgewirkt zu haben, rechnet ſich die Deutſche Arbeitsfront zur Ehre an. Der erſte Raijer von mandſchukuo Die Heimkehr auf den Drachenthron— Am 1. mMärs wurde pPu Li vor dem Himmelsaltar zum Kaiſer von mandſchukuo gekrönt In den letzten Jahrzehnten ſind viele Kronen gefallen und Throne umgeſtürzt worden. So mancher Regent wurde vertrieben und Revolu⸗ tionen erſchütterten den Erdball. Jetzt aber wurde ein neues Kaiſerreich, ein neuer Thron errichtet. Der Drachenthron in der chineſiſchen Provinz Mandſchukuo. Ein 28jähriger Mann, ein Chineſe, der ſchon einmal auf dem Drachen⸗ thron ſaß, der im Alter von zwei Jahren Herr⸗ ſcher war über das Reich der Mitte, über 400 Millionen Menſchen, der durch die revolutio⸗ nären Wirren im fernen Oſten im Alter von 6 Jahren vertrieben wurde, Pu M, der„Knaben⸗ kaiſer“, wurde am 1. März nach ſeinem aben⸗ teuerlichen Leben im Exil zum Kaiſer von Mandſchukuo feierlich gekrönt. Zu Hſinking, dem ehemaligen Changchun, nahm er die Krone aus der Hand Japans ent⸗ gegen. Eine der älteſten Dynaſtien der Welt kommt damit wieder zur Regierung. Aber Mandſchukuo iſt kein ſelbſtändiger Staat. Er ſteht, wenn auch nicht offiziell, unter der Vor⸗ mundſchaft Japans. Der letzte Sohn des Him⸗ mels beſitzt deshalb nur einen Abglanz jener Macht, die ſeine Väter vor Zeiten ausübten. Ein ſchneeweißer Stier wird geopfert Als die Sonne ihre erſten Strahlen über den Horizont ſchickte, brach der künftige Kaiſer zu ſeiner feierlichen Fahrt zum Himmelstempel auf. Er begab ſich nicht, wie es die Tradition fordert, in ſeinem uralten Königsgewand dort⸗ hin. Nein, er trägt eine elegante europäiſche Uniform, die Uniform eines Feldmarſchalls. Und ſtatt der Prachtſänfte, die ſeine Vorfahren bei derartigen feierlichen Anläſſen benutzten, ſitzt er im Automobil. Eunuchen haben ihm den Weg durch die Menge gebahnt, und Flugzeuge kreiſten über der Stadt. Aus aller Welt ſind Diplomaten und Journa⸗ liſten eingetroffen. Drei Tage wird allein das große Feſteſſen dauern. Angekommen im heiligen Tempel, ſchritt Pu M die Stufen zum Himmelsaltar hinauf, um dort auf die Erde niederzufallen und mit den Geiſtern ſeiner Vorfahren zu ſprechen. Währenddeſſen ſchlachteten Prieſter einen ſchneeweißen Stier. Das Geſicht nach Süden ge⸗ wandt entzündete der künftige Kaiſer die Reiſig⸗ bündel, in deren Flammen das Fleiſch des Opferſtiers verbrannte. Der aufſteigende ſchwä⸗ lende Rauch wird die Gebete der Andächtigen zum Himmel tragen. Viele Stunden nahm dieſe religiöſe Zeremonie in Anſpruch. Endlich, als die letzte Glut erloſchen war, ſchritt der Kai⸗ ſer, der nunmehr die Ermächtigung des Him⸗ mels empfangen hat, die ſechs Terraſſen des Tempels wieder hinab und begab ſich in ſeinen Palaſt, wo die weltliche Zeremonie begann. Er beſteigt zum dritten Mal den Thron Hier iſt der Drachenthron errichtet, den er als der erſte Kaiſer von Mandſchukuo beſtieg. Hier nahm er das große Staatsſiegel aus herrlichem grünem Jade, das Zeichen ſeiner kaiſerlichen Würde, entgegen und empfing die erſten Staats⸗ beſuche. Der junge Kaiſer feierte am 26. Februar ſei⸗ nen 28. Geburtstag. Im Jahre 1908 wurde er zum erſten Male auf den Drachenthron geſetzt. Aber im Jahre 1912, als die chineſiſche Revo⸗ lution ausbrach, und das Reich der Mitte zu einer Republik erklärt wurde, vertrieb man ihn wieder. Niemand dachte daran, dem Knaben⸗ kaiſer ein Leid zu tun. Er bekam eine Penſion von faſt 8 Millionen Mark jährlich zugeſprochen. — Zugeſprochen; erhalten hat er von dieſer Summe nur ſehr wenig. Sie blieb in den Ta⸗ ſchen korrumpierter und intrigierender Eunuchen und wurde endlich überhaupt nicht mehr aus⸗ gezahlt. In all den Jahren der chineſiſchen Wirren blieb der kleine kaiſerliche Hof in der „Verbotenen Stadt“, im Herzen Pekings, be⸗ ſtehen. Im Jahre 1917, im Alter von 11 Jahren, wurde der Knabenkaiſer zum zweiten Mal auf den Thron geſetzt. Aber ſchon wenige Wochen ſpäter war er wieder geſtürzt. Den größten Einfluß auf ſein ferneres Leben hat dann ſein engliſcher Erzieher Sir Reginald ausgeübt, der ihn mit der abendländiſchen Kul⸗ tur und der modernen Wiſſenſchaft bekannt machte. Noch heute weiß der junge Kaiſer von ſeinem Lehrer manche Anekdote zu berichten: „Ihre Hoheit müſſen ſich mehr um die Arith⸗ metik kümmern“, ſo ſpornte ihn der Lehrer ein⸗ mal an,„ſonſt können Sie doch die unüberſeh⸗ bare Menge Ihrer Untertanen nicht regieren, wenn Sie erſt wieder den Drachenthron beſtie⸗ gen haben!“ Mit ſolchen Ermahnungen wurde der junge, abgeſetzte Kaiſer immer wieder daran erinnert, daß ihm der Thron ſeiner Väter zuſtehe, und daß er alles daranſetzen müſſe, ſeine angeſtamm⸗ ten Rechte ſpäter doch durchzuſetzen. Im Jahre 1924 wurde Pu M aus ſeinem Exil in der„Verbotenen Stadt“ vertrieben. Sein Leben war damals in höchſter Gefahr. Von verſchiedenen Seiten wurden Attentate auf ihn geplant und verübt. Aber das Glück ſtand ihm zur Seite. Er entkam ſchließlich nach Tientſin, wo er im japaniſchen Konzeſſionsgebiet bis 1931 lebte. Er nahm Fühlung mit den japaniſchen und europäiſchen diplomatiſchen Kreiſen, und wurde von den Japanern, als dieſe den Staat Mandſchukuo begründeten, mit deſſen Reprä⸗ ſentation betraut. Die Wahrſagung der Zigennerin geht in Erfüllungꝰ Seit zwei Jahren lebt er nun ſchon in ſeinem Palaſt zu Hſinking, und es wird von ihm geſagt, daß er in ſeinem großen Selbſtbewußtſein ſehr bald mit ſeiner Rolle als Marionette Japans unzufrieden ſein, und in den kommenden Jah⸗ ren noch eine bedeutende Rolle im politiſchen Leben des fernen Oſtens ſpielen werde. Er ſpielt oft Tennis und verkehrt ſtändig mit Europäern. Trotzdem aber hat er, ſo wird we⸗ nigſtens von ihm behauptet, die Achtung vor der uralten chineſiſchen Kultur nicht verloren. Hſinking, ſeine Hauptſtadt, wächſt von Tag zu Tag und wird ſehr bald mit den europäiſchen Großſtädten in ihren modernen Straßen und Gebäuden konkurrieren können. Seine Popularität iſt groß. Hinter ihm ſtehen die monarchiſtiſchen Kreiſe ganz Chinas, die in ihn alle Hoffnungen ſetzen und für ein neues, einiges Reich der Mitte kämpfen. Ob es aber jemals dazu kommen wird, das iſt vorläufig noch äußerſt zweifelhaft. Japan will unter kei⸗ nen Umſtänden ſeine Vormachtſtellung in Man⸗ dſchukuo und im übrigen China einbüßen, und auch die Intereſſen der anderen Großſtaaten, Englands, Amerikas und Sowjetrußlands, lau⸗ fen dieſer Einigungsbeſtrebung zuwider. Als Pu Ni vor mehreren Jahren eine Wahr⸗ ſagerin, eine engliſche Zigeunerin, über ſein künftiges Schickſal befragte, ließ ſie ſich ſeine Hand zeigen. Dann erklärte ſie, noch im Jahre 1934 werde er den Drachenthron beſteigen. Die Ereigniſſe geben ihr jetzt recht. Aber der Chineſe verſteht unter dem Drachenthron den Thron des Kaiſers über das geſamte Chineſiſche⸗Reich. Der erſte Kaiſer von Mandſchukuo beſteigt daher in Wirklichkeit gar nicht den Drachenthron, ſon⸗ dern nur den Orchideenthron. China iſt ſeiner Revolutionen, ſeiner Bürger⸗ kriege und ſeines Elends müde. Die Stunde, daß ſich das Land aus freiem Willen ſeinem an⸗ geſtammten Herrſcher unterſtellt, iſt vielleicht doch nicht ſo fern, als man allgemein glaubt. Erſt dann aber kann Pu M, der„Sohn des Himmels“, den wirklichen Drachenthron be⸗ ſteigen. Das r dererwe ſchen Ge zugewar gen in Reichsſte Krieges, badiſcher als blei für die litäriſche in leben Augen f In de gabe ha des Mu Am Reichsſt⸗ ſichtigun Dr. W. 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März 1934 Vorbeſichtigung des Karlsruher Armee⸗ und Weltkriegsmuſeums Das nationalſozialiſtiſche Baden hat der Wie⸗ dererweckung der großen Geſtalten der badi⸗ ſchen Geſchichte von Anfang an ſein Augenmerk zugewandt. Zielbewußt wurden alle Beſtrebun⸗ gen in dieſer Richtung unterſtützt. Der badiſche Reichsſtatthalter, ſelbſt ein Soldat des großen Krieges, faßte den Plan der Gründung eines badiſchen Armee⸗ und Weltkriegsmuſeums, das als bleibendes Denkmal für die lebende und für die kommenden Generationen die große mi⸗ litäriſche Tradition unſeres Landes wahren und in lebendigſter und anſchaulichſter Weiſe vor Augen ſtellen ſoll. In der Beilage unſerer geſtrigen Abendaus⸗ gabe haben wir über Ausführung und Zweck des Muſeums bereits ausführlich berichtet. Am geſtrigen Tag fand nun durch den Reichsſtatthalter Robert Wagner eine Vorbe⸗ ſichtigung der Räume ſtatt, zu der die Miniſter Dr. Wacker und Dr. Schmitthenner, Oberbaurat Schmider, der Baureferent im badiſchen Wirtſchaftsminiſterium Oberbaurat Wielandt, der Oberbürgermeiſter von Karlsruhe, Jäger, der Kreisleiter der NS⸗ DAwp Worch, hohe Beamte der badiſchen Re⸗ gierung, ſowie zahlreiche Preſſevertreter erſchie⸗ nen waren. Direktor Rott begrüßte mit herzlichen Wor⸗ ten die Teilnehmer, vor allem den Reichsſtatt⸗ halter als den Schöpfer des Muſeums und gab einen Ueberblick von dem Stand der bisheri⸗ gen Arbeiten. Er ſchilderte, mit welcher Mühe das bisherige Material zu⸗ ſammengetragen wurde, das durch Kauf, Schenkung oder als Leihgabe erworben wurde. Direktor Rott gab der Hoffnung Ausdruck, daß es gelingen werde, bis Anfang Mai den erſten Teil des Muſeums in dem nördlichen Marſtall⸗ gebäude, der die geſchichtliche Entwicklung des badiſchen Heeresweſens von der Entſtehung der erſten badiſchen Armee in der Zeit der Zu⸗ ſammenlegung der beiden Markgrafſchaften Baden⸗Baden und Baden⸗Durlach im Jahre 1771 bis 1914 zeigt und dem im weſentlichen die heutige Beſichtigung galt, zu vollenden. Dann werde an die Herſtellung der beiden an⸗ deren Marſtallgebäude als Ruhmes⸗ und Fah⸗ nenhalle und als Weltkriegsmuſeum gegangen werden. In der Reithalle kämen die wertvoll⸗ ſten Denkmäler unſeres Heeres, nämlich die zahlreichen Fahnen, die Bilder der badiſchen Feſtungen und Feſtungspläne zur Auſſtellung. Oberbaurat Wielandt ſprach über die techniſche Ausführung der Arbei⸗ ten. In dem Vorraum des nördlichen Mar⸗ ſtallgebäudes zeigte er an Hand von Plänen die Anlage und Einrichtung der Halle. In den durch eine Wand von der eigentlichen Halle getrennten Vorräumen hat der Beſucher Ge⸗ legenheit, ſich zu ſammeln. Dann betritt er das Hauptſchiff, das durch Säulenreihen flankiert iſt, die zwei Seitenſchiffe ſchaffen. Dadurch wird der große architektoniſche Rah⸗ men geſchaffen, in dem die einzelnen Muſeums⸗ ſtücke richtig zur Geltung kommen. Der Fußboden erhält einen Plattenbe⸗ lag aus Hartmajolika, der nach Art eines Teppichs entworfen iſt und das Hakenkreuzmotiv in künſtleri⸗ ſcher Form zeigt. Konſervator Martin vom Badiſchen Lan⸗ desmuſeum gab darauf ein Bild der Innen⸗ einrichtung. Der Raum und die Ausſtellung wird zu einer Einheit zuſammengefaßt werden. Auf der einen Seite ſollen die Stücke aufge⸗ ſtellt werden, die aus dem Beſitz des groß⸗ herzoglichen Hauſes ſtammen und beſonders wertvoll ſind. Auf der anderen Seite werden die Gegenſtände untergebracht werden, die von der Generalität überliefert ſind. In dem Bibliotheksbau des Schloſ⸗ ſes, wo die geſammelten Stücke vorläufig untergebracht ſind, fand die Beſichtigung ihre Fortſetzung. Die ganze Farbenpracht und Poeſie des Soldatentums, wie wir es eigentlich nur noch aus den alten Volksliedern kennen, nahm zunächſt die Blicke der Eintretenden ge⸗ fangen. Dr. Martin erläuterte Plan und Art des werdenden Armeemuſeums. Was hier zu ſehen ſei, ſtelle lediglich eine Vorarbeit dar. Man werde ſich beim Ueberblick vielleicht an das Zeughaus in Berlin oder irgendein ande⸗ res Muſeum erinnern und werde ſehen, daß in dem Armeemuſeum etwas ganz anderes ge⸗ ſchaffen werde. Während etwa das Zeughaus eine ungeheure Zahl von einzelnen Gegenſtänden, etwa von Geſchützen, zuſammenſtelle und ſo für den Spe⸗ zialiſten eine Fundgrube darſtelle, wolle das Armeemuſeum die geſchichtlichen Zuſammen⸗ hänge ſo darſtellen, daß ſie auch dem einfachen Mann verſtändlich würden. Der einzelne Gegenſtand ſolle lediglich zur Be⸗ lebung des Geſamtbildes beitragen. Eine Rah⸗ menausſtellung ſolle geſchaffen werden, die in jahrelanger Arbeit immer breiter ausgebaut werden ſolle, um eine vollſtändige Darſtellung der badiſchen Militärgeſchichte zu gewinnen. Wir brauchten uns unſerer militäriſchen Geſchichte nicht zu ſchämen. Sie ſei eine der intereſſanteſten des Kontinents. Gerade der Oberrhein ſei politiſch und militär⸗ politiſch immer von größter Bedeutung und die Südweſtmark des Reiches ſei dem Einfall der großen Mächte, die das geſchichtliche Bild Europas damals gezeichnet hätten, nämlich Oeſterreich, Preußen und Frankreich, im Wech⸗ ſel der Geſchichte ſtark ausgeſetzt geweſen. Die Aufgabe des Muſeums ſei alſo, nicht nur Gegenſtände, ſondern die geſchichtliche Lei⸗ ſtungen zu zeigen. Daß die Kriege dabei eine Hauptrolle geſpielt hätten, ſei ſelbſtverſtändlich. Aber nicht nur das Soldatentum im Kriege, ſondern auch im Frieden, in den Garniſonen, ſolle ausführlich dargeſtellt werden. Badens ſoldatiſche Tradition durch den Reichsſtalthaller Und dann ſollen beſonders diejenigen Perſönlichkeiten, die von überra⸗ gender Bedeutung waren, beſonders hervorgehoben werden. Baden habe militäriſche Führer hervorgebracht, die es mit den Feld⸗ herrn jedes anderen Landes aufnehmen könn⸗ ten, und dafür ſolle das Badiſche Armee⸗ muſeum den Beweis antreten. Der Vortragende zeigte dann im einzelnen die überaus intereſſante Sammlung der Stücke, die bisher zuſammengetragen wurden, Gemälde badiſcher Großherzöge, die in der Kriegsgeſchichte beſonders hervorgetreten ſind, bildliche Darſtellungen von Schlachten, Karten mit den Routenlinien badiſcher Bataillone nach den Schlachtfeldern der napoleoniſchen Kriege, Uniformen, Helme, Säbel, Fahnen, Feldzeichen uſw., alles in einer ungeheuren Mannigfaltigkeit von Formen und Farben. Wir werden über die Fülle der Eindrücke und die zahlreichen werwollen Stücke der Samm⸗ lung noch eingehender berichten. Die Abzeichen, die am Dienſtanzug geſtattet ſind München, 28. Febr. Der Stellvertreter des Führers hat am 26. Februar folgende Verord⸗ nung erlaſſen: In Abänderung der Anordnung vom 9. Nov. 1933 verfüge ich: Zum Dienſtanzug dürfen getragen werden: 1. Alle Kriegsauszeichnungen der deutſchen und der mit Deutſchland im Weltkrieg verbün⸗ deten Staaten, ſowie Vorkriegsorden und Ehrenzeichen deutſcher und neutraler Staaten: Rettungsmedaille am Band, Verwundeten⸗ Abzeichen, Flieger⸗, Luftſchiff:z, Tank⸗ und Unterſeebootabzeichen, Schleſiſcher Adler, Bal⸗ tenkreuz, Frontbann⸗Nadel, SA⸗Sportabzeichen, Fliegerabzeichen der SA, Deutſches Sport⸗ fliegerabzeichen, Deutſches Sport⸗ und deut⸗ ſches Reiterabzeichen, Stahlhelm⸗Wehrſport⸗ kreuz, das den ehemaligen Reichswehrangehöri⸗ gen von der Reichswehr verliehene Schieß⸗ abzeichen. Ferner dürfen getragen werden: 2. Das Coburger Abzeichen, Nürnberger Par⸗ teitag⸗Abzeichen 1929, SA⸗Treffen⸗Abzeichen Braunſchweig 1931, Reichspartei⸗Abzeichen Nürnberg 1933(von Teilnehmern an dieſen Veranſtaltungen). Die unter 2 aufgeführten Abzeichen, ſowie künftige Abzeichen von Reichsparteitagen, für welche die Erlaubnis erſt ſpäter ausdrücklich gegeben werden muß, können von den Teil⸗ nehmern an den obengenannten Veranſtal⸗ tungen nach Wahl angelegt werden, jedoch ſtets nur eines dieſer Abzeichen. Werden bei Gauparteitagen oder ſonſtigen Veranſtaltungen der NSDaApP Feſtzeichen aus⸗ gegeben, ſo iſt das Tragen dieſer Abzeichen zum Dienſtanzug lediglich für die Dauer der betreffenden Veranſtaltung geſtattet. Das am 9. November 1933 geſtiftete Ehren⸗ zeichen für die alten Kämpfer wird zum Dienſt⸗ anzug auf der Mitte der linken Bruſttaſche ge⸗ tragen. 3. Von den folgenden Abzeichen und ſolchen, die in Zukunft gegebenenfalls noch genehmigt werden, darf zum Dienſtanzug nach Wahl, jedoch nur eines, getragen werden: Kyffhäuſer⸗Denkmünze, Langemarck⸗Kreuz, Freikorps⸗Epp⸗Abzeichen, Bewährungsabzei⸗ chen des Bundes Oberland, Bewährungsabzei⸗ chen des Freikorps von Aulock, Bewährungs⸗ abzeichen des Freikorps Roßbach, Bewährungs⸗ abzeichen des Freikorps von Löwenfeld, Be⸗ währungsabzeichen des Freikorps von Heyde⸗ breck, Bewährungsabzeichen des Freikorps Kühme, Verdienſtabzeichen der Brigade Ehr⸗ hardt, Deutſche Ehrengedenkmünze, Preußiſches Erinnerungskreuz, Bayeriſches Kriegserinne⸗ rungskreuz mit Schwertern, Württembergiſches Kriegserinnerungszeichen, Badiſches Feld⸗ ehrenkreuz, Sächſiſches Kriegsehrenkreuz, Oeſter⸗ reichiſche Kriegserinnerungs⸗Medaille, Unga⸗ riſche Kriegserinnerungs⸗Medaille, Ehren⸗ und Erinnerungskreuz des Marinekorps Flandern, Deutſches Feldehrenzeichen, Ehrenzeichen des Deutſchen Kriegerbundes 1914—1918, Verdienſt⸗ abzeichen der 2. Marine⸗Diviſion, Kriegsehren⸗ kreuz mit Schwertern, 10⸗Jahres⸗Ehrenzeichen des Schlageter⸗Gedächtnisbundes E.., Hanno⸗ ver.— Das Ehrenzeichen der Nationalſoziali⸗ ſtiſchen Kriegsopferverſorgung E. V. darf nur bei Veranſtaltungen dieſer Organiſation zum Dienſtanzug getragen werden. Das Tragen des Schulterriemens zur Uniform Berlin, 1. März.(HB⸗Funk.) Wie der Reichsminiſter des Innern nachträglich mit⸗ teilt, iſt das Tragen des Schulterriemens zur Uniform auch den Mitgliedern des Arbeits⸗ dienſtes und dem männlichen Perſonal der frei⸗ willigen Krankenpflege geſtattet. Gegen die Nückkehr der Habsburger Die Frage einer Wiederherſtellung der Monarchie in Oeſterreich immer noch das Thema der Pariſer Preſſe Paris, 1. März. Die Lage in Oeſterreich wird auch von der Pariſer Abendpreſſe am Mitt⸗ noch weiter aufmerkſam verfolgt. Die Blätter betonen allgemein, daß zwar die Wiederherſtel⸗ lung der Monarchie nicht unmittelbar bevog⸗ ſtehe, daß aber der Gedanke unbe⸗ ſtreitbar immer mehr Anhänger finde. „Journal des Debats“ erklärt, die Lage in Oeſterreich ſei äußerſt verworren, und man dürfe nicht allzuviel auf den Willen des Bundeskanzlers bauen, der ſich nacheinander bereit erklärt habe, die verſchiedenſten, ſich direkt widerſprechenden Maßnahmen zu ergreifen. Trotz der verſchiedenen Dementis unterliege es nach Anſicht des„Journal des Debats“ keinem Zweifel, daß er mit den Nationalſozialiſten ver⸗ handelt und ſich bereit erklürt habe, einige Mit⸗ glieder der Nationalſozialiſtiſchen Partei in die Regierung aufzunehmen. Später habe er die Sozialiſten vernichtet, die, wenn ſie auch unver⸗ zeihliche Fehler begangen hätten, doch als Damm gegen die nationalſozialiſtiſchen Wälle hätten benutzt werden können. Durch ſeinen Kampf gegen die Sozialiſten habe er ſich gleich⸗ zeitig aber zum Gefangenen der Heim⸗ wehren gemacht, deren ſpätere Enwick⸗ lung noch gar nicht vorauszuſehen ſei. Die öſter⸗ reichiſche Unabhängigkeit könne, ſo behauptet das Blatt, nur durch Hilfe von außen her gewährleiſtet werden. Die Rolle Frankreichs müſſe darin beſtehen, alles zu tun, um die notwendigen Bedingungen für dieſe Un⸗ abhängigkeit herzuſtellen. Deshalb dürfe es auf keinen Fall irgendwelche Kombinationen be⸗ günſtigen, die die Lage nur noch erſchweren könnten. Auch„Notre Temps“ iſt der Auffaſſung, daß die Wiederherſtellung der Monarchie eine der größten diplomatiſchen Kriſen hervorrufen würde, die Europa ſeit Kriegsende erlebt habe. Sie würde eine internationale Frage aufwerfen, in der die Nachfolgeſtaaten und die Mächte, die ſich zu Hütkrn der Verträge erklärt hätten, ge⸗ zwungen wären, ſofort einzugreifen. Da aber die internationalen Einrichtungen nicht in gutem Rufe ſtünden, würden die genannten Mächte einfach vor die Alternative geſtellt ſein, zu ka⸗ pitulieren oder die Wiedereinſetzung der Habs⸗ burger mit Gewalt zu verhindern. „Paris Soir“ legt noch einmal die Rolle Frankreichs dar, die durch den Notenwechſel zwiſchen der ungariſchen und der öſterreichiſchen Regierung ſowie der Botſchafterkonferenz feſt umgrenzt ſei. Zur Wiederherſtellung der Mon⸗ archie ſei eine Aenderung oder Verletzung der internationalen Verpflichtungen nötig. Die Zu⸗ ſtimmung der Mächte zu einer ſolchen Aende⸗ rung würde aber ein erſtes Eingreifen in ein Räderwerk bedeuten, das Europa in unüberſeh⸗ bare Verwicklungen hineinziehen könnte. Die Dreierkonferenz in Rom Rom, 1. März. Die bevorſtehende Dreier⸗ zuſammenkunft zwiſchen Muſſolini, Gömbös und Dollfuß, die vermutlich am 12. März in Rom ſtattfinden wird, wird nun auch in der italieniſchen Preſſe offen zugegeben. Man be⸗ dient ſich hierbei des Mittels, das Ereignis aus Wien und ſogar aus London melden zu laſſen. Freude im Saargebiet über die Einigung Saarbrücken, 1. März.(HB⸗Funk.) In einzigartiger Geſchloſſenheit und Begeiſterung hatte die geſamte Saarbevölkerung die frohe Kunde von der Bildung der ſaarländiſchen Eidgenoſſenſchaft der Deutſchen Front aufge⸗ nommen. Saarbrücken und alle Ortſchaften des Saargebiets ſind ein Flaggenmeer. Faſt jedes Haus hat geflaggt, um der Verbundenheit aller in dieſem geſchichtlichen Augenblick für das Saardeutſchtum Ausdruck zu geben. Durch große Aufrufe in der Morgenpreſſe wurde die Bevölkerung von den Geſchehniſſen in Kennt⸗ nis geſetzt. An den Zeitungsaushängen der Organe der Deutſchen Front ſcharen ſich dichte Menſchenmengen, um die Aufrufe und Nach⸗ richten über die Bildung der einheitlichen Front an der Saar zu leſen. Schlag 12 Uhr ertönte von allen Kirchen Saarbrückens Glockengeläute, um dem feſtlichen und erhebenden Tag eine ganz beſondere Weihe zu verleihen. Alle Schranken konfeſſioneller, parteilicher und ſo⸗ zialer Bindungen ſind damit gefallen. Die marxiſtiſche und ſeparatiſtiſche Preſſe hatte von den in Vorbereitung befindlichen Ereigniſſen keine Kenntnis und hat daher noch keine Notiz davon genommen. Unkerredung zwiſchen König Boris und dem Reichskanzler Berlin, 1. März. König Boris von Bul⸗ garien hatte am Donnerstag nachmittag eine Unterredung mit Reichskanzler Adolf Hitler. Kriſe der japaniſchen Regierung? Tokio, 1. März. Infolge des Rücktritts des japaniſchen Unterrichtsminiſters wird die Frage einer Umbildung des Kabinetts erörtert. In politiſchen Kreiſen erklärt man, die Seijukai⸗ Partei habe in letzter Zeit mehrere Vorſtöße gegen den Miniſterpräſidenten Saito unternom⸗ men, mit deſſen Tätigkeit ſie nicht einverſtanden ſei. Saitos Nachfolger ſtehe noch nicht feſt. Si⸗ cher aber ſei, daß Hirota, Thajaſt und Ozumi auch im neuen Kabinett ihre Aemter behalten werden. Mit dem Kopf zuerſt gelandet Ein noch glimpflich verlaufener Abſprung der bekannten Fallſchirmpilotin Shirley Rauner bei einem Flugſportfeſt in New Orleans⸗USA. Sie verſtrickte ſich mit den Füßen im Tauwerk und landete mit dem Kopf nach unten auf dem Bo⸗ den. Ein vaſch beigeſprungener Pilot fing die Springerin auf und ſchwächte den Aufprall ab. 9000 weil ſie ſo gul ſchmechen⸗ deshalb sind MASGI“ Suppen bei groß und klein s0 beliebt-Mehr als 30 Sorten Hreisgekrõntes Eintopfgericht ſl. preis beim Weitlochen des Hausfrauen⸗Vereins Vierſen) Gemüſe⸗Eintopf mit Rindfleiſch. Für 4 perſonen.(Einzelportlon etwa 30 pfennig). Zutaten: 3/ pfund Rindfleiſch, 3 kpfund Kartoffeln, 4 Würfel Maggi's Frühling⸗Suppe, feingehackte Peter⸗ ſilie. Zubereitung: Das kleingewürfelte Fleiſch in 13/4 Liter leicht Saibing⸗e Waſſer halb garlochen. Inzwiſchen 4 Würfel Maggi's rühling⸗Suppe fein zerdrücken, in/ Liter kaltem Waſſer glatt⸗ rühren, den Brel zum Fleiſch gießen, die kleingeſchnittenen Kartoffeln beifügen, gut durchrühren und bei kleinem Feuer garkochen laſſen.— Vor dem Anrichten feingehackte Peterſilie darüberſtreuen. 7 — —— —————— in Baſe Stockach ſchenkt der NS DAP ein Braunes Haus — Gaclen Verordnung über elektriſche Starkſtromanlagen Karlsruhe. Das und Verord⸗ nungsblatt veröffentlicht in Nr. 13 eine Ver⸗ ordnung des Finanz⸗ und Wirtſchaftsminiſters und des Miniſters des Innern über elektriſche Starkſtromanlagen. Danach haben die Beſitzer elektriſcher Starkſtromanlagen dafür zu ſorgen, daß dieſe ſo hergeſtellt, unterhalten und betrie⸗ ben werden, daß keine Gefahr für Leib und Leben und keine Feuersgefahr beſteht. Dabei ind die anerkannten Regeln der Technik un eobachten. Dieſe Forderung gilt als erfüllt, wenn die Vorſchriften des Verbandes Deutſcher Elektrotechniker für die Errichtung und den Be⸗ trieb elektriſcher Starkſtromanlagen beachtet ſind. Wenn der Verdacht beſteht, fih eine An⸗ lage feuer⸗ oder ſicherheitsgefährlich iſt, kann das Bezirksamt die Prüfung der Anlage durch einen Sachverſtändigen anordnen. Unbeſchadet bieſer Vorſchrift haben die Gemeinden mit vor⸗ wiegend ländlichem Charakter die Starkſtrom⸗ anlagen innerhalb der einzelnen Anweſen, ſo⸗ weit es ſich nicht um induſtrielle Betriebe han⸗ delt, mindeſtens alle fünf Jahre durch Sach⸗ verſtändige prüfen zu laſſen, die dazu von der bei der Bauernkammer gebildeten Arbeits⸗ emeinſchaft zur Ueberwachung elektriſcher tarkſtromanlagen auf dem Lande für geeignet erklärt ſind. Obige Verordnung tritt ſofort in Kraft. Wieder Heidelberger Sommertagszug Heidelberg. Am Sonntag, Lätare, den 11. März, wird die Heidelberger Jugend wie⸗ der ihren traditionellen Sommertagszug ver⸗ anſtalten. Auf dem Karlsplatz werden ſich die Kinder verſammeln und dann in alter Fröh⸗ lichkeit durch die Hauptſtraßen und die Anlage zum Univerſitätsplatz hinaufziehen, wo der Zug aufgelöſt wird. Der Sommertagszug wurde in Heidelberg vor Jahrhunderten am Sonntag Lätare urchgeführt. In alten Zeiten zogen die Kinder auf das Schloß, wo der Kurfürſt ſeine ngen Heidelberger bewirtete und jedem ein Paar neue Schuhe ſchenkte. Frei von Arbeitsloſen Legelshurſt(Amt Kehl). Nachdem am Montag mit den Arbeiten der Entwäſſerung und Tieferlegung des Rinnbaches und Rönſche⸗ grabens an der Gemarkungsgrenze gegen Gie⸗ rolshofen begonnen werden konnte, iſt die Ge⸗ meinde Legelshurſt frei von Arbeitsloſen. Lichtenau. Auch die letzten Arbeitsloſen konnten hier in Arbeit gebracht werden. Sie haben beim Haebethen und bei der Domänen⸗ verwaltung Beſchäftigung gefunden. Schwerer Autounfall Korſingen(bei Krozingen). Auf der Straße zwiſchen Norſingen und Krozingen er⸗ eignete ſich am Dienstag mittag ein ſchwerer Autounfall. Ein ſchweizeriſches Perſonenauto In5 in voller Fahrt gegen einen Baum. Zwei n dem Auto befindliche Frauen wurden mit chweren Verletzungen in die chirurgiſche Klin ik reiburg gebracht. Es handelt ſich um zwei f wohnhafte Frauen. Stockach. Die Stadt hat der Kreisleitung der NSDAwp das zurzeit zu einem Braunen aus in Umbau befindliche große ehemalige aufhaus ſchenkungsweiſe überlaſſen. Voraus⸗ ſetzung bleibt, daß die Staatsaufſichtsbehörde von der Wiederzuführung des Vermögensver⸗ luſtes abſieht. Durch Umbau ſchafft die Kreis⸗ leitung auch Räume für verſchiedene Formatio⸗ nen bzw. Verbände. 2— — ———— Links: Nur der Hinmarſch zur Heldengedächtnisfeier auf dem Friedhof St. Ingbert war von der Regierungskommiſſion des Saargebiets in geſchloſſener Formation geſtattet. Dieſer vollzog ſich, wie das Bild zeigt, in muſtergültiger Ordnung Rechts: Der Rückmarſch vom Ehrenfriedhof durfte„im Intereſſe der Ruhe und Sicher Wirkung jenes Verbotes Sozialarbeit in der HJ 1. Schulungskurs der Sozialreferenkinnen des Obergaues Baden Karlsruhe. In der Zeit vom 25. Fe⸗ bruar 1934 bis 3. März 1934 findet der erſte Schulungskurs der Sozialreferentinnen des Obergaues Baden in der Führerinnenſchule des BdM in Karlsruhe ſtatt. An dieſem Lehrgang nehmen 28 Mädel ver⸗ ſchiedenſter Berufe teil, die ſich in Gau⸗, Unter⸗ gau⸗ und Ringreferentinnen gliedern. Neben der weltanſchaulichen Schulung vertiefen wir uns in die verſchiedenen Fachgebiete, deren ge⸗ naue Kenntnis als Grundlage für eine erfolg⸗ reiche Durchführung unſerer Arbeit dringend notwendig iſt. Daran ſchließen ſich Ausſpra⸗ chen, die, aus der Praxis für die Praxis ab⸗ geſtimmt, uns gerade in dem Austauſchgebiet perſönlicher Erfahrungen unentbehrlich ſind. Referate namhafter Fachkräfte über die Auf⸗ gaben der Sozialarbeit in der Hitlerjugend, Arbeits⸗ und Lehrſtellenvermittlung, zuſätzliche Berufsſchulung, Geſundheitsführung u. a. m. leiſten uns wertvolle Dienſte in der Erfaſſung unſerer Aufgabe. Einen frohen Arbeitskreis werden die Mä⸗ dels bilden, die für eine Woche zuſammenkom⸗ men, um in gemeinſamer Schulung und beſter Kameradſchaft ſich und ihre Pflichten kennenzu⸗ lernen. Eröffnung des Schulungskurſes der Sozialreferenkinnen im Bdm Karlsruhe. Der am vergangenen Sonn⸗ tagabend eröffnete Schulungskurs der Sozial⸗ referentinnen des Obergaues Baden nahm mit Anſprachen des Leiters des Sozialen Amtes für das Gebiet Baden, Siekierſky, und der Führerin des Obergaues Baden, Herta Gro⸗ trian, über Zwecke und Ziele dieſes Kurſes ſeinen Anfang. Kamerad Siekierſky be⸗ tonte zu Beginn ſeiner Ausführungen, daß zur Bewältigung dieſes ungeheuren Aufgaben⸗ gebietes die 35. Denn weiblicher Referen⸗ ien unerläßlich ſei. Denn die Jugend müſſe im Aufbau in vorderſter Front ſtehen und den Sozialismus in das Volk hineintragen. Das Soziale Amt fre ſeine Aufgabe vor allem darin, Stellen für die männliche Jugend frei zu machen und die weiblichen Kräfte der Fa⸗ milie zuzuführen. Das ideale Ziel ſeiner Tä⸗ tigkeit ſei die Erziehung der heranwachſenden Generation zum nationalſozialiſtiſchen Staats⸗ gedanken. Obergauführerin Herta Grotrian wies auf die Größe und Schwierigkeiten des Auf⸗ gabengebietes hin und betonte, daß Treue und Kameradſchaft das Fundament und die erſte Vorausſetzung für ſeine Bewältigung ſeien. Was heute begonnen werde, würde von der kommenden Generation vollende!. Unſere Sendung 15 Wegbereiter zu ſein für das kom⸗ mende Geſchlecht. Das gemeinſam geſungene Lied„Unſere Fahnen flattern uns voran“ be⸗ ſchloß den Eröffnungsabend. —— Ein Todesopfer der Mainzer Liebestragödie Mainz. Der aus der Liebestragödie am Fiſchtor bekannte Auguſt Dechent, der vor einigen Tagen auf ſeine Braut, das Haus⸗ mädchen Kordel, geſchoſſen und ſich dann ſelbſt einen Schuß in den Mund beigebracht hatte, iſt in der vergangenen Nacht ſeinen ſchweren Ver⸗ letzungen erlegen. —————————————————————————— wiſſen Sie, was Jhren Ahnen kehlte und was Jhre Ahnen konnten? Sie meinen, Ahnen und Stammbaum ſei nur eine Angelegenheit, die für langjährig Seß⸗ hafte, oder gar nur für beſitzende Familien zur Betrachtung intereſſant wäre? O, nein, Ahnenforſchung iſt für jedermann von Wert, wie und wo auch ſeine und ſeiner Ahnen Wiege geſtanden en möge! Vielleicht ſchwebte dem, der ſich bisher nicht mit Ahnenforſchung beſchäftigte, immer ſo ein reichbeblätterter, grüner Baum vor Augen, der an ſeinem Fuße ein reſpektables Wappenſchild hat, das dann möglichſt auf jedem Aſte noch ein neues anſehnliches, dazugeheiratetes Wappen, eine glanzvolle Verſchwögerung hinzubrachte, ſo daß am Schluß der Stammbaum wie ein wappengeſchmückter Chriſtbaum der Familie daſteht! Gewiß, das wäre ein nicht zu verachtender familiengeſchichtlicher Hintergrund, aber es iſt bei weitem nicht Bedingung, daß man ſolche Lebens⸗ und Stammbäume erſt hinter ſich haben müßte, ehe man von ſeinem Familienſtamm⸗ baum mitreden kann. Jeden Tag und zu jeder Zeit kann man da⸗ mit beginnen, einen Familienſtammbaum anzu⸗ legen, man erlebt, wenn man bisher noch nichts in dieſer Richtung unternommen hatte, ein klei⸗ nes Wunder der Raſſen⸗ und Blutserkenntnis. Entdeckungen und Bereicherungen auf dieſem ſt är⸗ ken das Rückgrat und Familienbe⸗ wußtſein. Eine plaudereĩ um den?tammbaum herum/ von Gertrud kundlinger-Stuttgart Selbſt beim ruheloſeſten Nomaden unſerer Tage laſſen ſich mühelos drei bis vier Genera⸗ tionen erforſchen und näher aufzeichnen. Und mit jedem Ahnen, den man neu entdeckt und ausgräbt aus dem Dunkel der Vergeſſenheit, wächſt die Findigkeit in derlei Unternehmungen und damit die Freude daran. Eines zieht das andere nach ſich an Entdeckungen. Immer wie⸗ der neue Einblicke in Familieneigentümlich⸗ keiten und Begabungen, und auch Aufſchluß auf das ernſtere Gebiet der erbbedingten Erkran⸗ kungen tut ſich auf, wenn man ſich nur auf den Weg zum Familienquell gemacht hat. Es iſt dann bald keine Spielerei mehr und keine Liebhaberei, ſondern Quellenforſchung unſerer Familiengeſchicke— ja auch Familien⸗ geſchicklichkeiten, was da auftaucht und uns zu Wiſſenden macht. Es iſt ja nicht immer ſchmeichelhaft, wenn man, um einleuchtender zu ſprechen, Vergleiche aus dem Tierreiche heranzieht, aber hier ſollte es doch einmal widerſpruchslos deſtattet ſein, weil gerade beim edlen Hunde oder beim Kauf eines edlen Pferdes ganz ſelbſtverſtändlich der Stammbaum mitverlangt wird, man will wiſſen, woher das edle Tier ſtammt, das uns Begleiter und Diener ſein ſoll. Wer bisher noch keine Verſuche in der Fami⸗ lienforſchung gemacht hat und keine Aufzeich⸗ nung machte, beginnt nun mal— hier iſt das nicht unbeſcheiden— damit, ſich ſelbſt als den Punkt, um den es ſich dreht, hinzuzeichnen. Frauen werden mit dem Planetenzeichen der Venus dargeſtellt, alſo ein Kreis mit einem nach unten gerichteten Kreuze; der Kundige weiß, daß man überall, wo Erbgänge bildhaft darge⸗ ſtellt werden, für weiblich das Venuszeichen, für männlich das Marszeichen— alſo der Kreis mit dem ſchrägrechts nach oben gerichteten Pfeil— ſetzt. Alſo hier beginnt es bei Dir, lieber Stammbaumanwärter, mit Venus oder Mars. Dann ſtellſt du über dich deine Eltern; rechts den Vater, links die Mutter— und ſchon ſind zwei Generationen ohne Anſtrengung feſtgehalten. Nun noch die Fähigkeiten oder Anlagen, oder auch Erbleiden, die in der Familie bekannt ſind, eingezeichnet, mit ein wenig Phantaſie kann man das mit ſymboliſchen Zeichen machen: Die muſi⸗ kaliſchen Begabungen etwa mit einer Lyra, den Architektenberuf mit einem Dreieck, oder wenn der Vater ein wackrer Maurermeiſter war, mit Kelle und Winkelmaß bezeichnen. War jemand augenſchwach in der Familie, kann man vielleicht eine Brille danebenſetzen, das ſagt zuerſt gar nicht viel, nur nachher, wenn man immer öfter ein Merkzeichen am Stammbaum einſetzen kann, dann wird offenbar, welche Fähigkeiten ſich wiederholen, welche Krankheitsanlagen öfter wiederkehren; ſie müſſen deshalb noch gar nicht gleich das unheimliche Geſpenſt der Erbkrankheit ſein, dieſe Zeichen. Aber es iſt doch beſſer, um ſolche Dinge zu wiſſen, als ahnungslos ein un⸗ gutes Erbe weitergeben. Es iſt äußerſt auf⸗ ſchlußreich, zu erkennen, ob ein Sache nur ſo angeflogen kam, oder ob ſie in unſrer bluts⸗ mäßigen Vergangenheit ſchon dageweſen iſt. Ein Talent, das ſich bei der Familien⸗ forſchung ſchon da und da zeigte, werden wir dann ſorgfältiger pflegen und beachten, wenn wir- es als Erbgut der Familie betrachten, wir hätten es ohne das Wiſſen um die Wiederkehr vielleicht gar nicht ſo wichtig genommen. (Schluß folgt.) heit“ nicht geſchloſſen erfolgen. Das Bild zeigt die Reichsverband Deutſcher Schriftſteller, Gau Weſtmark Heldelberg. Anläßlich der Anweſenhett des Reichsführers des RoS, Götz Otto Stoffregen, in Heidelberg, fand eine Mit⸗ liederverſammlung ſtatt. Auf Grund der be⸗ onderen Aufgaben des Gaues Baden⸗Pfal erhielt dieſer Gau den Namen Gau Weſtmark. Als Leiche gelündet Zwin'genberg a. N. Hier wurde die Leiche der 5 20. Dezember v. J. vermißten Frau Ziegler Wwe. von Haßmersheim ge⸗ ländet. Funde im Taubergrund Wie wenig Beachtung manchmal vorge⸗ ſchichtliche Funde finden, zeigt ein Fall in Oberwittighauſen im Taubergrund, wo man ſchon vor Fahren auf Wohnhöhlen und Herd⸗ ſtellen aus dem Jahre Tauſend vor Chriſti Geburt ſtieß, ohne ſie ſonderlich zu beachten, oder ſich über ihren Wert im Klaren zu ſein, obgleich bisher aus dieſer Periode noch keine Funde im badiſchen Taubergrund gemacht worden waren. Erſt jetzt, nachdem man auf eine zweite, überaus ergiebige Fundſtelle ge⸗ ſtoßen war, wurde man aufmerkſam und be⸗ nachrichtigte die zuſtändigen Stellen, die bei weiteren Ausgrabungen dann auch eine Un⸗ zahl von Gefäßſcherben, Tierknochen, gebrann⸗ ten Lehms, Mahlſteinen und Wohnreſten zu Tage förderte. Die Funde wurden dem Heimatmuſeum in Tauberbiſchofsheim zugeleitet. Wieder kann man nur die Mahnung erheben, derartige Funde gleich zu melden, damit eine gute Aus⸗ beute möglich iſt. Der Riedkanal wird gebaut. Raſtatt. Der Reichsſtatthalter wird am Samstag, den 3. März, vormittags 11 Uhr, den erſten Spatenſtich zum Riedkanal vornehmen. Vom Pferde getreten. Selbach(Amt Raſtatt). Als die in den S Jahren ſtehende Frau Krauß in den Stall zum Melken ging, ſchlug das dort ſtehende Pferd aus. Die Frau wurde durch den Huf⸗ ſchlag ſo ſchwer verletzt, daß ſie im Kranken⸗ haus ſtarb. Aufhebung der Oberpoſtdirektion Konſtanz. Konſtanz. Das Reichskabinett hat in ſei⸗ ner letzten Sitzung beſchloſſen, einige Ober⸗ poſtdirektionen aufzuheben. Unter dieſen be⸗ findet ſich auch die Oberpoſtdirektion Konſtanz. Die Aufhebung ſoll bis zum 1. April 1934 er⸗ folgt ſein. Lkale Der neue Etat der Stadt Oggersheim Oggershe im. Der Stadtrat ſtimmte in ſeiner Sitzung am Mittwochabend einſtimmig dem neuen Voranſchlag zu, der einen Einnahme⸗ überſchuß von 79 670,49 RM. aufweiſt, während er in früheren Jahren ſtets mit Defizit abſchloß. Für Zwecke der Arbeitsbeſchaffung ſind im neuen Voranſchlag rund 180 000 RM. ausge⸗ worfen. Die Fürſorgelaſten ſind um 90 000 RM. zurückgegangen. Unter ſchwerem Verdacht verhaftet Buſenberg. Der verheiratete 28jährige W Rudolf Burkhard von hier wurde geſtern auf Anordnung des Unter⸗ ſuchungsrichters beim Landgericht Zweibrücken von der Gendarmerie Dahn verhaftet und ins Landgerichtsgefängnis Zweibrücken eingeliefert. Es wurde gegen ihn die Vorunterſuchung wegen verſuchter Verleitung zum Meineid eröffnet. Beim Kartenſpiel vom Tod ereilt. Waldmohr. Der 46jährige Landwirt Karl Klein III von Gries hielt ſich abends zu einem Kartenſpielchen bei Landwirt Scheck auf. Während des Spiels wurde er von einem Schlaganfall betroffen, der den alsbaldigen Tod zur Folge hatte. Klein hinterläßt Frau und acht Kinder. Do Sonne 17.39 U untergar 1481 D E ſte 1924 D 1829 De Der M ein neue warten, oder Let Große. Turnier blieben 1 lendermä Jahr mi merkt mo Tageslick Von ſo und Ego atmet de und hein korn auf erwacht d zen, in d gel, die! jubelnd! Setzt in Schneefal entzückt, Saaten n Nach d Beginn d 8. März ſollen ba gen.— Morger heim, der Peter H 89. Gebu Am m Metzger, guter Ge Herr J morgigen 73. bu 26jährige AEG zur Heute Georg 2 72. Gebu Frau C gen am 3 Seinen Rüſtigkeit wegſtraße * Am heu lier und( ſein 25jäh anerkannt Jubilar i chätzung. Ehrenve Stadtrat Nach Kurz kraftn zebiets gt die er, Gau weſenhett ötz Otto eine Mit⸗ d der be⸗ den⸗Pfalz Weſtmark. urde die hermißten ſeim ge⸗ lvorge⸗ Fall in wo man nd Herd⸗ r Chriſti beachten, zu ſein, och keine gemacht man auf ſtelle ge⸗ und be⸗ die bei eine Un⸗ gebrann⸗ teſten zu tſeum in er kann derartige ute Aus⸗ vird am Uhr, den ehmen. e in den ß in den ſtehende den Huf⸗ Kranken⸗ nſtanz. at in ſei⸗ ze Ober⸗ ieſen be⸗ Konſtanz. 1934 er⸗ heim immte in nſtimmig innahme⸗ während abſchloß. ſind im R. ausge⸗ 000 RM. ftet 28jährige von hier 3 Unter⸗ heibrücken und ins ngeliefert. ng wegen öffnet. lt. wirt Karl bends zu ͤcheck auf. n einem sbaldigen ißt Frau Hahrgang 4— A Nr. 103 Seite 5 — Arnhausgade— Hrertag, 2. Mürg 150l) Daken für den 2. März 1934 Sonnenaufgang.46 Uhr, Sonnenuntergang 17.39 Uhr; Mondaufgang 19.14 Uhr, Mond⸗ untergang.49 Uhr, 1481 Der Ritter Franz von Sickingen auf der Ebernburg bei Kreuznach geboren(ge⸗ ſtorben 1523). 1924 Der Komponiſt Franz Smetana in Leito⸗ miſchl geboren(geſt. 1884). 1829 Der amerikaniſche Staatsmann Karl Schurz in Liblar bei Köln geboren(ge⸗ ſtorben 1906). Wenn der März ins Land zieht. Der März iſt ins Land gezogen und mit ihm ein neues CErwachen, hoffnungsfreudiges Er⸗ warten, Auferſtehung. März!— Frühlings⸗ oder Lenzmonat nannte ihn ſchon Karl der Große. Nachwinter und Vorfrühling haben ihr Turnier ausgefochten, der Lenz iſt Sieger ge⸗ blieben und Frühling wiros nun überoll. Ka⸗ lendermäßig beginnt der Frühling in dieſem Jahr mit dem 21. März. Mit Befriedigung be⸗ merkt man jetzt ſchon ein ſtarkes Zunehmen des Tageslichtes. Von ſchwieligen Bauernhänden werden Pflug und Egge über die Felder geführt, die Erde atmet den warmen Duft des neuen Werdens und heimelig nimmt Mutter Erde das Saat⸗ korn auf in die tiefen Furchen. Mehr und mehr erwacht die Natur, das Gras treibt grüne Spit⸗ zen, in der Tierwelt regt es ſich und die Vö⸗ gel, die durch die Niederungen ſtreifen, künden jubelnd den Frühling. Setzt in den erſten Märzentagen noch ſtärkerer Schneefall ein, ſo iſt der Bauer nicht davon entzückt, denn„Märzenſchnee tut den jungen Saaten weh“. Nach dem hundertjährigen Kalender ſoll der Beginn des März rauh, kalt und windig, vom 8. März an ſehr kalt ſein. Die letzten zehn Tage ſollen bald warm, bald kalt und trüb ſich zei⸗ gen.— FJamilien⸗Nachrichken Hohes Alter Morgen kann der älteſte Bürger von Feuden⸗ heim, der noch ſehr rüſtige und geſunde Herr Peter Helfert, Diakoniſſenſtraße 7, ſeinen 89. Geburtstag feiern. Eine Achtzigjährige Am Samstag feiert Frau Kath. Metzger, geb. Bauer, Rheindammſtraße 35, bei guter Geſundheit ihren 80. Geburtstag. 73 Jahre alt Herr Jakob Reinhart, N7, 5, begeht am morgigen 3. März in voller Rüſtigkeit ſeinen 73. burtstag. Gleichzeitig kann er auf eine 26jährige Tätigkeit als Hausmeiſter bei der AEG zurückblicken. 72. Geburtstag Heute feiert bei voller Geſundheit Herr Georg Döller, Meerlachſtraße 5, ſeinen 72. Geburtstag. Siebzig Jahre Frau Closheim, Witwe, Q7,4, kann mor⸗ gen am 3. März ihren 70. Geburtstag begehen. ... und noch einmal 70 Jahre Seinen 70. Geburtstag begeht heute in guter Rüſtigkeit Herr Heinrich Bender, Dieſter⸗ wegſtraße 8. 25jähriges Geſchäftsjubiläum Am heutigen Tage bhann der bekannte Juwe⸗ lier und Goldſchmied Egid Huber, N4, 11/12, ſein 2jähriges Geſchäftsjubiläum begehen. Als anerkannter Meiſter ſeines Faches genießt der Jubilar in weiten Kreiſen Achtung und Wert⸗ chätzung. Ehrenvolle Berufung. Rechtsanwalt und Stadtrat Dr. Schüßler⸗Weinheim, der Füh⸗ rer des Bundes nationalſozialiſtiſcher deutſcher Juriſten in Baden, iſt in den Stab der Rechts⸗ abteilung der Reichsleitung der NSDaAp be⸗ rufen worden. Weißer Tag auf dem Wochenmarkk Das Marktwetter war auf dem letzten Wo⸗ chenmarkt wieder einmal ausgeſprochen un⸗ freundlich, denn ſchon in der Frühe wehte ein rauher Wind über den Platz, der die Urſache dafür war, daß wieder eine ganze Reihe Markt⸗ händler durch Abweſenheit glänzten. Die Haus⸗ frauen hingegen trotzten eher dem Wetter und ließen es ſich nicht verdrießen ihre Einkäufe zu tätigen. Als es ſchließlich auch noch zu ſchneien anfing, wurde die Stimmung keinesfalls beſſer, denn der Wind peitſchte die feinen Schneekri⸗ ſtalle herab, die durch ihre Menge bald dem Marktbild einen weißen Schimmer verliehen, aus dem mit leuchtenden Farben die Orangen und die rotbackigen Aepfel hervorleuchteten und die bunten Mumen eine Oaſe in dem einförmi⸗ gen Weiß und Grau bildeten. Als der Schnee⸗ fall aufhörte, war bald nichts mehr von dem Weiß zu ſehen. Geblieben war nur die rauhe Luft und die naſſe Kälte, die unſerer Geſund⸗ heit wenig zuträglich iſt. Wenig zu dem win⸗ terlichen Bild wollte der erſte Rhabarber und die erſten Gurken paſſen, die in geringeren Mengen angeliefert worden waren. Der Preis beſagte aber ohne weiteres, daß es ſich um Treibhausgewächſe handelte, die ausſchließlich für kapitalkräftige Feinſchmecker vorhanden wa⸗ ren. Die große Maſſe der Käufer begnügte ſich mit dem, was Feld und Garten im Winter zu bieten vermögen und wird abwarten, bis die Auswahl wieder reichhaltiger wird. Mannheimer Wochenmarkfyreiſe am Donnerstag, 1. März 1934 Vom Städtiſchen Büro für Preisſtatiſtik wur⸗ den folgende Verbraucherpreiſe für ein Pfund in Rei ermittelt: Kartoffeln—.5, Salatkartoffeln—10, Wirſing 18—25, Weiß⸗ kraut 10—12, Rotkraut 12—14, Blumenkohl Stück 30—60, Gelbe Rüben—12, Rote Rüben 10 bis 12, Spinat 22—30, Zwiebeln—10, Feld⸗ ſalat 120—140, Grünkohl 12—18, Kopfſalat, Stück 15—30, Endivienſalat, Stück 10—35, Oberkohlraben Stück—12, Roſenkohl 30—35, Tomaten 45—60, Radieschen Büſchel 20—25, Rettich, Stück—20, Meerettich, Stück 15—35, Schlangengurken(groß), Stück 100—120, Sup⸗ pengrünes, Büſchel—10, Peterſilie, Büſchel —10, Schnittlauch, Büſchel—8, Lauch, Stück —12, Aepfel 12—35, Birnen 15—25, Hagen⸗ Das Hakenkreuz im Dienſte der Arbeitsbeſchaffung Allabendlich erſtrahlt auf dem Meßplatz ein rie eine eindrucksvolle Mahnung: Helft mi buttenmark 45, Zitronen, Stück—5, Orangen 12—30, Bananen, Stück—10, Süßrahmbutter 150—165, Landbutter 120—130, Weißer Käſe 30, Eier, Stück—12, Hechte 100—120, Barben 70, Karpfen 70—90, Schleien 100, Breſen 50 bis 60, Backfiſche 35—40, Kabeljau 40—45, Schellfiſche 50, Goldbarſch 40, Seehecht 50, Stockfiſche 30, Hahn, geſchlachtet, Stck. 180—300, Huhn, geſchlachtet, Stück 200—400, Enten, ge⸗ ſchlachtet, Stück 300—600, Tauben, geſchlachtet, Stück 50—90, Gänſe, geſchlachtet, Stück 500 bis 1500, Gänſe, Pfund 80—110, Rindfleiſch 75, * 60, Kalbfleiſch 80, Schweinefleiſch Alles geſchieht nur für das deutſche Volk Innungsverſammlung der Nõ· hago- reisführung Im vollbeſetzten Saale der Bäckerinnung hielten die Bäcker und Metzger gemeinſam ihre Innungsverſammlung anläßlich der Arbeits⸗ ſchlacht ab. Nachdem Obermeiſter Weſch ſeiner Freude darüber Ausdruck gegeben hatte, daß die Metzger und Bäcker in ſolch großer Zahl erſchienen ſind, ſprach Handwerkskammerpräſi⸗ dent Stark über die Arbeitsbeſchaffung und erinnerte an die Worte des Miniſterpräſiden⸗ ten Köhler:„Wenn jeder ſeine Pflicht tut, dann wird es wieder aufwärts gehen“. Wenn heute die arbeitsloſen Volksgenoſſen wieder in Ar⸗ beit kommen, dann haben wir nicht nur weni⸗ ger Arbeitsloſe, ſondern wir haben wieder Leute, die Geld in den Händen haben und or⸗ dentlich einkaufen können. Kleine Einzelintereſſen müſſen heute zurückge⸗ ſtellt werden, denn es geht um das große Ziel: die Beſeitigung der Arbeitsloſigkeit. Die für Mannheim zur Verfügung geſtellten Nach dem Anglück— Ein Laſtwagen ausgebrannt HB-Klichee Kurz vor Wieſental(Baden) ſtieß ein Lieferwagen gegen den oben abgebildeten Laſt⸗ kraftwagen. Beide Fahrzeuge brannten—— aus.— 2 Perſonen wurden ſchwer verletzt. (Der vollkommen zertrümmerte Lieferwagen iſt bereits abgeſchleppt.) 1½% Millionen Reichszuſchüſſe ſind reſtlos ver⸗ wendet worden. Es iſt aber zu erwarten, daß weitere Gelder zur Verfügung geſtellt werden oder daß Steuergelder zu Reparaturen zur Verfügung geſtellt werden. Es gibt noch genug Volksgenoſſen, die Geld haben und etwas tun könnten. An dieſe ergeht der Appell, ſich an der Arbeitsbeſchaffung zu beteiligen. Bei den Handwerkern können Werkzeuge, Maſchinen und Geräte in Ordnung gebracht werden. Viel kann noch hinſichtlich der Unterkunftsräume der Gehilfenſchaft getan werden, denn der Mei⸗ ſter muß ſagen: So, wie ich lebe, muß ich auch meinem Gehilfen Gelegenheit geben, zu leben. Eine weitere Maßnahme zur Verminderung der Arbeitsloſigkeit iſt die allgemeine Durch⸗ führung der 40⸗Stundenwoche. Wir kämpfen für einen ehrlichen deutſchen Handwerkerſtand, der wieder geachtet werden muß. Ein Grund zum Stolz iſt dann vorhanden, wenn man ſich ſeines Handwerkerſtandes nicht mehr zu ſchä⸗ men braucht. Ein weiteres Referat hielt Obermeiſter Weſch, der ausführte, daß wir wieder dahin kommen müſſen, wo wir hingehören. Der Ur⸗ laub, der dem Geſellen zugeſprochen iſt und den ſich der Meiſter nicht gönnt, ſollte auch von dem Meiſter genommen werden. Lehrlingsan⸗ meldungen ſollen ſofort gemacht werden. Bäckerobermeiſter Bickel ſprach ſeine Freude darüber aus, daß ſich beide Berufe un⸗ ter einem Dache zuſammengefunden haben. Das Handwerk kann nur dann beſtehen, wenn es ſich als Ganzes einſetzt. In Zukunft darf keine Lieferung mehr ohne Mitwirkung der In⸗ nung und der Handwerkskammer vergeben werden. Ein geſundes Handwerk iſt die beſte Stütze des Staates. Stadkrat Fehrmann ſpricht vor dem Baugewerbe Im Ballhausſaal kamen die Bauhandwerker ufſammen, um eine Rede von Pg. Stadtrat ehrmann anzuhören, der ausführte, daß Arbeitsbeſchaffung das Loſungswort der Innen⸗ politik des nationalſozialiſtiſchen Staates ge⸗ worden iſt. Wenn wir Nationalſozialiſten ſchon immer die Judenfrage in den Vordergrund geſcho⸗ ben haben, dann taten wir das bewußit, weil wir die ungeheuere Macht des Juden kannten. Als am 5. März Adolf Hitler auf legalem Wege den Sieg errungen hatte, begann der wirtſchaftliche Boykott, der uns zu einem Gegenboykott zwang. Das deutſche Volk, das in allen ſeinen Kreiſen zu einer einzigen Not⸗ gemeinſchaft herabgedrückt worden war, iſt HB-Klischee ſiges in hellem Lichterglanze— t— Schafft Arbeit den Volksgenoſſen! durch Awdolf Hitler zu einer Volksgemeinſchaft Schickſalsgemeinſchaft, Kampf⸗ und 35— gemeinſchaft geſchmiedet worden. Die groß⸗ zügigen Maßnahmen der Reichsregierung, die mit den Entſchuldungs⸗ und Umſchuldungs⸗ geſetzen für die Landwirtſchaft ihren Anfang nahmen, ſind inzwiſchen weitergeführt worden. Der deutſche Mittelſtand war die Seele des Volkes, auf der der größte Teil der deutſchen Wirtſchaft ruhte. Die Reichsregierung greift heute dieſem Mittelſtand großzügig mit Steuer⸗ mitteln unter die Arme. Die Bedingungen zur Arbeitsbeſchaffung ſind ſo günſtig, daß man ſich nur wundern muß, daß es immer wieder Leute gibt, denen man es nicht recht machen kann. Wir tragen die uns auferlegten Opfer, weil wir wiſſen, daß mit dieſen Geldern das deutſche Volk wieder geſund gemacht werden ſoll. Die unſichtbaren Fäden der Blutsverbun⸗ denheit ketten uns zur Schickſalsverbunden⸗ heit zuſammen. Unter dem Geſichtspunkt der Schickſalsgemein⸗ ſchaft ſind alle Maßnahmen für das deutſche Volk getroffen worden. Durch die mannigfalti⸗ gen Maßnahmen hat die Reichsregierung be⸗ wieſen, daß ſie in nationalſozialiſtiſchem Sinne handelt. Es iſt ihr gelungen, die deutſchen Handwerksbetriebe in dieſem Winter vor dem Untergang zu bewahren. Jetzt dürfen wir noch freudiger in die Zukunft ſehen. Zur Durch⸗ führung gehört zu dem unbeugſamen Willen der Regierung auch die unbeugſame Gefolg⸗ ſchaftstreue, der ideale Glaube, die Ehrlichkeit und der Edelmut des deutſchen Volkes. Alles geſchieht für das deutſche Volk und nur für das deutſche Volk. Jeder muß mithelfen an der Arbeitsbeſchaffung, denn wir werden alle gerettet oder gehen mit⸗ einander unter. „Wir müſſen aufpaſſen auf die verſteckte Reak⸗ tion, auf die Auch⸗Nationaliſten, auf die Chriſt⸗ licheren als Chriſtlichen und auf die Ueber⸗ nationalſozialiſten. Wir Nationalſozialiſten ru⸗ hen heute erſt recht nicht mehr, denn unter der Führung des Einzigen werden wir beſtimmt die Aufgaben löſen können. Es geht nicht um die nationalſozialiſtiſche Bewegung, um die Fahne oder um den Führer. Es geht um unſere Zukunft, unſere Kinder und Kindeskinder. Handwerkskammerpräſident Stark, der zu Be⸗ ginn zahlreiche Vertreter von verſchiedenen ſtaatlichen und ſtädtiſchen Behörden willkom⸗ men geheißen hatte, erhob zum Schluß die Forderung„Zurück zur Qualitätsarbeit und zu geſunder Preispolitik“. Große Frauenkundgebung im Nibelungenſaal am 7. März 1934, abends .30 Uhr. Es ſpricht Kreisleiter Dr. R. Roth. Thema:„Die Mitarbeit der Frau im national⸗ ſozialiſtiſchen Staat.“ NS⸗Frauenſchaft, Kreis Mannheim. Was iſt losꝰ Freitag, den 2. März 1934 Nationaltheater: Der Münſterſprung. Volksſtück von O. Rombach. Miete F— 19.30. Planetarium: 16 Uhr Vorführung des Sternprojektors. Harmonie, D 2, 6: 20 Uhr 2. Klavierabend Max v. Pauer. Städt. Hochſchule für Muſik und Theater: 18.15 Uhr Herm. Maria Wette„Muſikäſthetit als muſtraliſche Anſchauungs⸗ und Erkenntnislehre“. Städt. Kunſthalle: 20.15 Uhr Vortrag mit Lichtbildern Univ.⸗Prof. Dr. H. Schrade⸗Heidelberg:„Deutſche Baukunſt ſeit 1800“. Freier Bund—K. Libelle: 20.15 Uhr Gaſtſpiel Rud. zer. Tanz: Palaſthotel Mannheimer Hof, Kabarett Libelle. Sette 6 „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Freitag, 2. März 1934 Jahrgang—4 Nr. 103 Von Faragrapfien. Naqpb'arn und Befiörden Entſcheidungen des Bezirksrates Gegen Auswüchſe der Reklame Daß nicht jedermann nach eigenem Belieben Reklamekäſten anbringen darf, mußte eine Re⸗ klameſirma aus Frankfurt erfahren, die als Neuheit Schaukäſten lieferte, die für Rathäuſer, Verkehrslokale der NSDApP uſw. beſtimmt wa⸗ ren und die die„ſchwarzen Bretter“ ablöſen ſollten. In Wallſtadt und Feudenheim hatte man die erſten Reklamekäſten angebracht und ſchon meldete ſich das Hochbauamt, das gegen eine Verſchandelung des Straßenbildes Be⸗ ſchwerde erhob und die Entfernung der Käſten verlangte. Da man ſich nicht einig werden konnte, wurde der Bezirksrat angerufen, der die ſtreitenden Parteien anhörte. Das Hochbau⸗ amt machte geltend, daß aus der Vermietung von Schaukäſten kein Gewerbebetrieb gemacht werden darf und daß im übrigen die Tages⸗ zeitungen zur Bekanntgabe von Mitteilungen dienen. Die Freihaltung des Ringes von Reklame muß im Intereſſe eines ſchönen Straßenbildes nur begrüßt wer⸗ den. Die kilometerlangen Reklamewände von Frankfurt ſind ein abſchreckendes Beiſpiel da⸗ für, wie es nicht gemacht werden darf. Wenn man Ausnahmen bewilligt, dann wird man auch bald weitere Zugeſtändniſſe machen müſ⸗ ſen und ſo ſollen ein für allemal derartige Re⸗ klamegeſuche abgelehnt werden. Der Bezirksrat gab aber dennoch ſeine Zuſtimmung zur An⸗ bringung bezw. Belaſſung der beiden Schau⸗ käſten in Wallſtadt und Feudenheim, nachdem die Firma erklärt hatte, daß ſie von einer wei⸗ teren Aufſtellung ſolcher Reklamekaſten Abſtand nehmen will. Der Nachbar und die Baubehörde Einem Hausherrn in der Tullaſtraße machten die Baubehörde und der Nachbar bös zu ſchaf⸗ fen, als dieſer die Wirtſchaft ankurbeln wollte und einen größeren Umbauplan ſeines Hauſes in die Tat umſetzte. Die Großwohnungen ſoll⸗ ten in kleinere Wohnungen geteilt werden. Der Plan ſah vor, daß die eine Küche der getrenn⸗ ten Wohnungen jeweils der letzte Raum neben dem Nachbarhaus war. Da aber die Mieter des Nachbarhauſes durchweg mit ihren Schlafzim⸗ mern an das umzubauende Haus grenzten, ſo erhob der Eigentümer des Nachbarhauſes ein Gezeter und machte geltend, daß durch die Kü⸗ chen in die nebenanliegenden Schlafzimmer ſeiner Mieter unangenehme Geräuſche, Düfte und Dünſte dringen würden. Außerdem ſei durch die auf Küchenbalkonen ſtehenden Müll⸗ kübel eine Fliegenplage im Sommer zu erwar⸗ ten, während weiterhin befürchtet werden müſſe, daß wegen dieſer von den Küchenabfäl⸗ len kommenden geſundheitsſchädlichen Ge⸗ rüchen Kündigungen erfolgen würden. Der Nachbar wurde belehrt, daß ſeine Beſchwerde keine Ausſicht auf Erfolg hat. Er beſtand aber auf der Entſcheidung des Bezirksrates, der die⸗ ſer Beſchwerde dann auch nicht ſtattgeben konnte. Der Vertreter des Hausbeſitzervereins hatte ganz recht angeführt, daß der Mannhei⸗ mer Hausbeſitz Schulter an Schulter mit dem Handwerker für die Arbeitsbeſchaffung kümpft, und daß es unverſtändlich bleiben muß, durch ſolche liberaliſtiſchen und egoiſtiſchen Bedenken ein Umbauprojekt zu ſtören. Der zweite Kampf bei dieſem Umbau galt der Behörde, die eine Wohnung im Dachgeſchoß nur„auf Widerruf“ genehmigen wollte. Dabei werden dieſe Räume ſeit der Erſtellung des Hauſes im Jahre 1898 bewohnt! Man verbeſſerte lediglich jetzt die Wohnverhältniſſe im Zuge des Arbeitsbeſchaf⸗ fungsprogramms und da in den Akten kein Vermerk über die Zulaſſung des Dachgeſchoſſes zu Wohnzwecken vorhanden war, nahm die Behörde an, daß die Räume ohne Genehmi⸗ gung in Benützung genommen wurden. Der Anordnungen der NSDAp Für Zuſchriften, die an den Verlag,, ſtatt an die Schriftleitung Kebaktid ſind, wi.d keine Gewähr über⸗ nommen.— Redaktionsſchlutz für Parolen 19 Uhr, Samstags 9 Uhr.) Anordnungen der Kreisleitung Am Samstag, 3. März, nachm. 4 uhr, ſindet im großen Saal der Handelskammer, I. 1, 2, eine Kreistagung ſtatt. Zum pünktlichen und perſönlichen Erſcheinen ſind ſämtliche Hrtsgruppen⸗ und Stützpunkt⸗ leiter des Stadt⸗ und Landgebiets ſowie die Kreis⸗ amtsleiter verpflichtet. Vertretung iſt nicht ſtatthaft. Dienſtanzug! Der Kreisleiter: Dr. R. Roth. Tagung der Propagandawarte Sümtliche Propagandawarte des Stadt⸗ und Land⸗ kreiſes der Po, ſowie die Propagandawarte der Kreisamtsleitungen der NSBo, NS⸗Hago, NSKOV, vpes Amtes für Beamte und der NS⸗Frauenſchaft werden zu der Tagung für Montag, den 5. d.., 17 Uhr, in die„Harmonie“, D 2, 6, eingeladen. Er⸗ ſcheinen iſt unbedingt Pflicht. Kreisleiter Dr. Roth iſt anweſend. Der Kreispropagandaleiter: Fiſcher. Wetr. Eintopfgerichtſammlung Die Hausſammelliſten für den 4. März ſind ſofort bei der Kreispropagandaleitung in Empfang zu neh⸗ men. Die Kreispropagandaleitung. PO Humboldt. Am 3. März, nachm. 5 Uhr, treten ſämt⸗ liche Parteigenoſſen auf dem Marktplatz der Neckar⸗ ſtadt zur Kundgebung für die Arbeitsbeſchaffung an. Gegen.15 Uhr ſpricht Kreisleiter Dr. Roth auf dem Meßplatz. Strohmarkt. Die Kaſſenſtunden betr. Beitragsein⸗ zug für Monat Mürz finden jeweils Samstags, den 3, und Samstag, den 10., von 16—18 Uhr im Orts⸗ gruppenheim N 3, 17 ſtatt. Da erſtmalig die Beiträge der SA, SS und anderer Formationen durch die Ortsgruppe eingezogen werden, wünſchen wir bei letzteren Beachtung. Der Kaſſenwart. Rheinau. Heute, Freitag, 20.30 Uhr, Amtswalter⸗ Beſprechung im„Bad. Hof“, auch der Unterorgani⸗ ſationen. Edingen: Freitag, 2. März, 20 Uhr, Schulungs⸗ abend im Gaſthaus„Zum Ochſen“. Für Pg., SaA und SA⸗Reſerve. NS⸗Frauenſchaft Am 7. März 1934, 20.30 Uhr, ſpricht Kreisleiter Dr. Roth in unſerer großen Frauenkund⸗ gebung im Nibelungenſaal über das Thema:„Die Hausherr verlangte unter dem Hinweis, daß die Zimmer ſeit 36 Jahren bewohnt werden, die Streichung des Zuſatzes„auf Widerruf“ und fand auch volles Verſtändnis beim Bezirks⸗ rat, der feſtſtellte, daß es eine Härte bedeuten würde, wenn die widerrufliche Einſchränkung nicht fiele. Um die Auflockerung der Vororke Ebenfalls einen harten Kampf mit dem Hochbauamt führte ein Seckenheimer Bürger, der in das Dachgeſchoß ſeines Hauſes drei Räume einbaute, die von der Baubehörde als Zubehörräume enohnefet dagegen als ſelb⸗ ftändige Wohnung abgelehnt wurden mit dem Hinweis auf§ 4 der Bauordnung, nach dem in dem Vorort ſelbſtändige Wohnungen über dem zweiten Hauptgeſchoß nicht errichtet wer⸗ den dürfen. Obgleich die Räume hell und luf⸗ tig waren, wollte liez das Hochbauamt zu keiner Ausnahme entſchließen und vertrat mit Nach⸗ druck den Standpunkt, daß man einer Anhäu⸗ fung von Menſchen in den Vororten entgegen⸗ arbeiten müſſe, um die gewünſchte Auflockerung zu erreichen. Ein Hinweis auf die durch den Umbau möglich geweſene Belebung des Ar⸗ beitsmarktes dürfte bei der Entſcheidung keine Rolle ſpielen. Der Vertreter des Hausbeſitzers machte ſeinem Herzen Luft und meinte, die Paragraphen ſeien nicht da, um ſtarr eingehal⸗ ten zu werden, ſondern um eine bewegliche Auslegung zu finden. Der Bezirksrat hatte Verſtändnis für die Lage des Seckenheimer Bürgers und gab die Wohnung als ſelbſtändige Wohnung frei. Ohne Erlaubnis gebaut Jenſeits des Häuſermeeres unſerer Stadt, in einem Außenbezirk, ſollte ein Haus mit Laden und Wohnräumen erſtellt werden. Die Bau⸗ behörde verſagte jedoch die Genehmigung des Planes, ſo daß ein zweiter, abgeänderter Plan eingereicht wurde, dem zugeſtimmt wurde. Ohne die Bauerlaubnis überhaupt abzuwarten wurde mit dem Bau begonnen, und zwar nach dem erſten, abgelehnten Plan. Als die Behörde dahinter kam, veranlaßte ſie die Baueinſtellung, und als man wieder nachſah, wurde dennoch emſig weitergebaut. Daraufhin beauftragte man die Polizei mit der Ueberwachung der Bau⸗ ſtelle und verlangte Abbruch der unbefugt er⸗ richteten Gebäudeteile. Die beim Bezirksrat eingelegte Beſchwerde hiergegen blieb erfolg⸗ los, ſo daß der Bauherr die über den zweiten Plan hinausgehenden Teile des Hauſes wieder einreißen 4 Genehmigle Wirtſchaftskonzeſſionen Der Bezirksrat genehmigte folgende Kon⸗ zeffionen: Werner Dresler für die Wirtſchaft Bellenſtraße 18, Ludwig Knödler für die Wirt⸗ ſchaft„Zum Fägerheim“, Meßplatz 8, Karl Walter für die Wirtſchaft„Zur Heinrichs⸗ brücke“, Käfertalerſtr. 91, Otto Wittich für die Wirtſchaft U1, 14, Eugen Ott für die Wirtſchaft „Zum Bräuſtübl“ Bürgermeiſter⸗Fuchs⸗Straße Nr. 3, Julius Glatt für den Kleinhandel mit Flaſchenbier im Hauſe D 7, 17, Wilhlem Rei⸗ chert für den Kleinhandel mit Branntwein im Hauſe S 6, 7. In einem Falle wurde der An⸗ trag vertagt, da es der Geſuchſteller nicht für nötig gefunden hatte, der Vorladung Folge zu —.— In einer Wirtſchaft wurde eine Umbau⸗ auflage erlaſſen, die innerhalb von drei Mo⸗ naten ausgeführt ſein muß. Dieſe Verfügung kann keinesfalls umgangen werden, denn im Falle einer Nichterfüllung wird nach Verſtrei⸗ chung der Friſt die Wirtſchaft ohne Nachſicht geſchloſſen. Weitere Beſchlüſſe Zu der durch die Erſchließung des Baugelän⸗ des im Gewann„Am Stock“ in Seckenheim notwendig gewordenen Neueinteilung wurde der Bezirksrat gutachtlich gehört und gab ſeine Zuſtimmung zu den Plänen.— Das Geſuch ur Aufſtellung des Wohnſchiffes oberhalb der Friedrichsbrücke fand jetzt ebenfalls ſeine be⸗ zirksamtliche Erledigung, nachdem bereits das Schiff im vorigen Jahre an dieſem Platz vor Anker lag. Dem Bootsverleiher wurden eine Reihe von Bedingungen auferlegt, darunter der Abſchluß einer Verſicherung, die dem Bezirks⸗ rat zu übergeben iſt.————— wurde weiterhin der Verleihung des Rechtes der Ein⸗ leitung der Abwäſſer aus der Kläranlage in Brühl⸗Rohrhof in die Ortskanaliſation. Aus dem Mannheimer Gerichtsſaal Die Fahrt von Greuznach nach Karlsruhe Normalerweiſe iſt ja heutzutage dieſer Weg in kurzer Zeit zurückgelegt, vorausgeſetzt—— es kommt nichts dazwiſchen. „Karl., ein junger Zeichner von 25 Jahren, längere Zeit in der Schweiz beſchäftigt, war vorübergehend in Kreuznach bei den Eltern. Doch längere Zeit ohne Arbeit geht nicht, er will wieder zurück nach der Schweiz, der Onkel in Karlsruhe ſoll zur Reiſe weiterhelfen, bis Karlsruhe wird man mit den eigenen Mitteln kommen. Der Weg führt über Mannheim, und ſchon hier geht das Geld aus, zu einer Uebernachtung in der Herberge reicht es nicht mehr. Ohne Obdach ſteht er nachts(zwiſchen 12. und 13. Januar) auf der Straße, läuft hierhin und dahin, gerät durch Zufall in die Oſtſtadt. Ob man ſich hier nichts holen kann? Er ſteigt über den Gartenzaun einer Villa, durch ein zufällig offenes Fenſter im Parterre und gelangt in das Bügelzimmer. Hier packt er ſich Herrenwäſche, die gerade fertiggeplättet war, in einen Pappkarton und geht durch die — der Schlüſſel ſtecktt— davon. erade als er wieder auf der Straße ſteht, mit der Schachtel unter dem Arm, wird er von Mitarbeit der Frau im nationalſozialiſtiſchen Staat“. Karten ſind zu haben: Bei den Ortsgruppenleiterin⸗ nen der NS⸗Frauenſchaft, NSBoO, I. 12, 2, Altkathol. Frauenverein, M 7, 2; Deutſch⸗evangel. Frauenbund, N 5, 6; Katholiſcher Frauenbund, B 5, 19; Königin⸗ Luiſe⸗Bund, Karl⸗Ludwig⸗Straße(Stahlhelmheim); Mannheimer Hausfrauenbund, N 2, 4; Mannheimer Schwimmklub, U 3, 8a; NS⸗Lehrerbund, B 1; Bad. Frauenverein vom Roten Kreuz, Ou 7, 12; Verein der Rechtsſchutzſtelle für Frauen und Mdächen, N 2, 4; Verein weibl. Angeſtellten, N 4, 17; Volksbund für das Deutſchtum im Ausland, p 7, 24. H3 Feldſcher vom Bann 171. Sämtliche Feldſcher ſtehen heute, Freitag, 2. März, 19.45 Uhr, am-Schul⸗ platz. Spielſcharorganiſation des Bannes 171. Abteilung Muſik. Antreten heute, Freitag, 2. März, vor dem „Schwarzen Lamm“, G 2, mit Inſtrumenten. Deutſches Jungvolk Alle Jungens, die bei der Weihnachtsfeier beim Singkreis des Deutſchen Jungvolks beteiligt waren, ſtehen am Samstag, 3. März, um 14.45 Uhr auf dem Platz vor der K⸗⸗Kchule. Diejenigen Jungens, die bei der Weihnachtsfeier im Orcheſter mitgeſpielt haben, erſcheinen am Samstag, 3. März 1934, um 16 Uhr mit Inſtrumenten in der„Liedertafel“, K 2. BdM Jungmüdelgruppe Rheintor ſucht einen leeren heiz⸗ baren Raum. Angebote mit Preis an Lotti Hauger, N 2, 4 BdMJ Jungmävelgruppe Deutſches Eck und Strohmarkt. Alle Mädels treten am Samstag, 3. März 1934 und zwar von Buchſtaben—K um 2 Uhr, und von Buchſtaben—3 um.30 Uhr an und zwar in E 5, 16. Neckarſtavt⸗Oſt. Die angeſetzte Sammlung für das WowW findet am Samstag/ Sonntag nicht ſtatt. Betr. Neueinteilung erhalten die Mädels von ihren Führerinnen noch näheren Beſcheid. Schwetzingerſtadt. Alle Jungmädels, auch Konfir⸗ manden und Führerinnen, treffen ſich Sonntag, nachm. 2 Uhr, am Gabelsbergerplatz. Deutſche Arbeitsfront Deutſcher Lederarbeiter⸗Verband. Freitag, 2. März, 20 Uhr, im Nebenzimmer des„Habereckl“, Qu 4, Sitzung ſämtlicher Amtswalter des Verbandes. Es haben alle Amtswalter und Amtswalterinnen, ſowie die Betriebsratsmitglieder, Betriebszellenobleute, ſo⸗ ungefähren einem Kriminalbeamten angeſprochen und zeigt auf Verlangen ſeinen Perſonalausweis vor. W. hat wegen des Kartons kein gutes Gewiſſen, läßt ihn fallen und nimmt Reißaus, einzuholen war er nicht. Anderntags fäyrt er nach Heidelberg, dann Karlsruhe, Freudenſtadt und hier wird er gefaßt. W. gibt die Tat in allen Einzelheiten zu. Die Wäſche in einem erte von 20 Mark erhielt der Eigentümer ſofort zurück, ſo daß eigentlich niemand geſchädigt wurde Das Gericht erkannte auf die Mindeſtſtrafe von 3 Monaten Gefängnis und rechnete die 27 Tage voll an, da angenommen wurde, W. habe aus Not gehandelt Einſpruch erhoben hatte der 50 Jahre alte Kaufmann Georg W. aus Martinsheim, wohnhaft in Mannheim, gegen einen Strafbefehl auf 150 Mark Geld⸗ ſtrafe oder 30 Tage Haft. Für eine oberbadiſche Firma unterhielt W. in Mannheim ein Verkaufsbüro, nur gegen Proviſion. W. gab ſich alle Mühe, die von der Firma hergeſtellten Apparate und Maſchinen, die in der Renniehe vom Kolonialwaren⸗ händler und Metzger gebraucht werden, zu ver⸗ kaufen und hatte ſich auch ſchon bei verſchiede⸗ fern ſie dem Verbande angehören, unbedingt zu erſcheinen. VWaA— Fachgruppe Verſicherung Freitag, 2. März: Mitarbeiterinnen⸗Tagung. Neckarhauſen: Die Beiträge müſſen je am 1. und 2. eines jeden Monats auf der Geſchäftsſtelle, Haupt⸗ ſtraße 120, eingezahlt werden. Deutſcher Arbeiterverband des graph. Gewerbes. Samstag, 3. März, 20 Uhr, in der„Rheinſchanze“ für die Fachſchaft Buchdrucker Pflichtverſammlung. Thema:„Wie juſtiere ich meine Kliſchees?“ NS⸗Hago Freitag, 2. Mürz, Ballhaus, 20 Uhr, Herrenſchnei⸗ der, Damenſchneider, Schuhmacher und Friſeure. Red⸗ ner: Pg. Eiermann, Pg. Schleier. Freitag, 2. Mürz, Liedertafel, 20 Uhr: Buchbinder und Buchdrucker. Redner: Pg. Bickel. NSROV Die Beiträge ſind nach wie vor an die Kaſſenwarte der Ortsgruppen zu entrichten und von dieſen iſt mit dem Kaſſenwart der Kreisleitung abzurechnen. Das Poſtſcheckkonto war eine verſehentliche Mel⸗ ung. Freitag, 9. März, 20 Uhr, im Nibelungenſaal: Mitgliederverſammlung für alle Ortsgruppen des Kreiſes Mannheim. Redner: Landesobmann Döl⸗ ler und Frau v. Berg, Karlsruhe, und Kreisleiter der NSDAwy Pg. Dr. Roth, Mannheim. Samstag, 3. März, in den Alhambra-⸗Lichtſpielen Sondervorführung des Frontfilms„Stoßtrupp 1917“ für die Mitglieder der NSKOV. Sonderpreis 40 Pfg. Kaſſenöffnung: 14.30 Uhr. Beginn 15 Uhr. Den Be⸗ ſuch dieſes unter der Schirmherrſchaft der NSKOV hergeſtellten Filmes können wir allen Mitgliedern nur empfehlen. Mitglieder der deutſchen Bühne, Achtung! Zu der Veranſtaltung des Kampfbundes für deut⸗ ſche Kultur:„Dr. E. G. Kolbenheyer lieſt aus eigenen Werken“, am Dienstag, 6. März, 20.15 Uhr, in der„Harmonie“, erhalten auch die Mitglieder der Deutſchen Bühne ermäßigte Karten zum Preis von 50 Pfg. BNSDI Auf Anordnung der Reichsgeſchäftsleitung ſind durch freiwilligen Zuſammenſchluß Arbeitskreiſe der fachlich intereſſierten Volkswirte und Wirtſchaftsrecht⸗ ler zu bilden. Dieſen Arbeitskreiſen liegen folgende Aufgaben ob: 1. Behandlung techniſcher Fachfragen aus dem Be⸗ rufsgebiet der Wirtſchaftsrechtler(3. B. Einzelhan⸗ nen Kunden eingeführt. Als er aber als Ar⸗ beitsgebiet noch die Pfalz dazu bekam, war ihm die Arbeit etwas zu viel, er uchte im März vergangenen Jahres einen eilhaber, der halb und halb das Geſchäft mit ihm machen ſollte. Damit der Teilhaber auch zu der bereits von ihm geleiſteten Aufbauarbeit ſeinen Anteil beiſteuerte, dachte er ſich einen Zuſchuß von 300 Mk. Er hat nun den großen Fehler begangen, ſeine in einer hieſigen Tages⸗ zeitung erſchienene Anzeige ſo 825 aſſen, daß über den Zweck der Anzeige Zweifel entſtehen konnten. Da der von W. angenommene Herr ſich nach ſeiner Anſicht für das Geſchäft nicht eignete, wurde die Verbindung wieder abge⸗ brochen, doch W. hatte ſich wegen verſuchten Betrugs zu verantworten. Die gewünſchten 300 Mark waren noch nicht einbezahlt, ſo daß ein eigentlicher Schaden nicht entſtanden iſt. Das Gericht nimmt keine Vorſpiegelung fal⸗ ſcher Tatſachen an und ſpricht heute eine Strafe von 80 Mk. oder 16 Tagen Haft aus, wegen verſuchten Betrugs. Der keuere Haſe Ein Haſe im Werte von(unter Brüdern) 3 Mark bildete den Gegenſtand einer Beru⸗ fungsverhandlung; denn der zu 25 Mk. Geld⸗ ſtrafe verurteilte Fagdaufſeher Max., wohn⸗ haft in Ladenburg, konnte ſich mit dieſer Strafe nicht einverſtanden erklären. Beſagter Haſe lief auf einer im vergangenen Oktober ſtattgefundenen Jagd angeſchoſſen auf das Nachbargebiet, das einem Jagdherren ge⸗ hörte, der mit dem anderen Pächter— gerade was die Jägerei betrifft— nicht gut ſteht. Das alles konnte aber der Haſe ja nicht wiſſen. Jedenfalls ſuchte er ſeine Freiheit, kam aber nicht weit, 2 bis 3 Hunde hinter ihm her, und der Hund des Aufſehers F. bringt ihn an, legt ihn jedoch— auch nicht intelligent genug — jenſeits der Grenze nieder. Ihm war, dem Hund nämlich, die Puſte ausgegangen, der Haſe war ſchon tot. Ein des Weges kommen⸗ der junger Mann aus Heddesheim ſieht das alles und übergibt auf Veranlaſſung des F. dieſem den Haſen. Das wird von weiterher auch beobachtet und F. wird wegen Jagdver⸗ gehens airhee der Haſe war ja eigentlich von„jenſeits der Grenze“. Daß Jagd⸗ oder Wildfolge gerade zwiſchen dieſen beiden an⸗ grenzenden Jagdherren nicht vereinbart war, iſt F. nicht bekannt geweſen. Das Gericht ſprach F. heute frei, da ein Jagdvergehen bei Berückſichtigung der ganzen Sachlage nicht nachgewieſen werden konnte. Juchthaus und Sicherungs⸗ verwahrung für Zuhälter Die Mannheimer Strafkammer verhandelte geſtern gegen den 26jährigen Kaufmann Ernſt Krieger aus Mannheim wegen Zuhälterei und Notzuchtverſuchs ſowie Betrugs im Rück⸗ fall. Der Angeklagte iſt wegen ſchweren Dieb⸗ ſtahls, Unterſchlagung und Betrugs vorbeſtraft. Er ließ ſich von Dirnen Geld geben, um ſeinen Unterhalt zu friſten. Den Notzuchtverſuch be⸗ ſtritt er. Die Beweisaufnahme ergab das Bild eines brutalen Menſchen, wie er ſelten vor⸗ kommt. Ein von ihm im vierten Monat ſchwangeres anſtändiges Mädchen, dem er gleichfalls Geld abnahm und ihm mehrfach die Heirat verſprach, mißhandelte er in Gegenwart eines Freundes in deren Zimmer, da ſie ihm nicht zu Willen war; dann vollendete er das Verbrechen der Notzucht in Gegenwart ſeines Freundes. Der Anklagevertreter wies auf die Verworfenheit einer ſolchen Tat hin und be⸗ antragte eine Zuchthausſtrafe von insgeſamt 8½ Jahren und Ausſpruch der Sicherungs⸗ verwahrung. Das Gericht verurteilte den Rohling zu zwei Jahren Zuchthaus, 100 Mark Geldſtrafe bzw. einen weiteren Monat Zuchthaus, drei Jahren Ehrverlufſt und Sicherungsverwahrung nach Haftverbüßung. delsfragen, Kartellierungsfragen, ſteuergeſetzliche Aus⸗ wirkungen, Bewertungsfragen, Betriebsvergleiche, Steuer⸗ und Handels⸗Bilanz). 2. Geiſtige Schulung und Wiſſenſchaftsvergleichung in den großen Hauptgebieten der Volkswirtſchaftslehre und des Wirtſchaftsrechtes(z3. B. Produktionslehre, Kapital und Zins, Geld⸗ und Bankweſen, Arbeits⸗ recht, Steuerrecht, Konkursrecht, Selbſtverwaltungs⸗ recht öffentlicher Körperſchaften, Recht der Wirtſchafts⸗ geſellſchaften). Die Begründung der Arbeitskreiſe ſoll in Anleh⸗ nung an eine bei dem Verband der Deutſchen Diplom⸗ Kaufleute in der Deutſchen Rechtsfrent beſtehende Einrichtung erfolgen. Dementſprechend findet ein erſter Abend, an dem Herr Profeſſor Le Coutre über das Thema:„Die Exiſtenzgrundlagen und die Exi⸗ ſtenzſicherung des mittelſtändiſchen Einzelhandels in betriebswirtſchaftlicher Beleuchtung“ ſprechen wird, am Dienstag, 6. März, 20.30 Uhr, pünktlich, im Silberſaal des Palaſt⸗Hotels Mannheimer Hof ſtatt. Die Wirtſchaftsrechtler werden aufgefordert, an dieſer Veranſtaltung teilzunehmen. Intereſſierte Fachgenoſ⸗ ſen wollen ihre Anſchrift an Pg. Dr. H. Micha⸗ lowſky, Mannheim, L 15, 15, angeben. Der Bezirksobmann: Oberſtaatsanwalt Dr. Bammesberger. SA Der erſte Kurs für Rettungsſchwimmen der SA iſt erfolgreich abgeſchloſſen. Am 6. März, 21.30 Uhr, beginnt in der Halle 1 des Herſchelbades der zweite Lehrgang. Die SA⸗Sturmführer(auch Marine⸗, Pionier⸗ und Fliegerſturm) im Bereich der Standarte 171 und die Sturmführer der SS melden bis ſpüte⸗ ſtens 3. Mürz an die Geſchäftsſtelle des Ortsaus⸗ ſchuſſes Mannheim, L 6, 14, alle Schwimmkundigen zur Teilnahme an dieſem Kurs. Eintritt und Ausbildung völlig koſtenlos. Der Sportreferent der Standarte 171 W. Körbel, Sturmführer. J. lotterhes Schmuck Bestecke Jahrgan Dieſer danken u Schrad ter Klarh tur ſeit Lichtbilde decken, die Zeit der Verſachlie den ſchon zu finden Gemeinſck ſchöne Vo Die Ar hinter der gerade ſie gabe zu der ſtädti vergleichli keiten. E, helmshöhe Miſchmaſe brüber ve Hundehüt Anforderu ſind pro des 19. J heit auch den Anfar das Bürg und Einf der Anfer den bürge betonte R Anfang de Zeit des( Adolf walz we nun herat ſolche Wir Zeit ergrei Naturgewe die Vernu Geiſt, der i Deſſau aus Eiſen tigen“ Ge in Kaſſe ſchon wird mäßigkeit Dreie nüchter! antikiſt Welche? Die hiſtor neues Syn Teile dief allem ſuch ſchen Tem vergangen lerdings a raum hat ſeite beton lige der K Hölderl äſthetiſche der Religi tet einen zinem Hei Stelle des ein. Hatt ſo—55 je Kampf dat ſtehen. Di lerie, vor Aus det Eine Prof Im A Rhyhthmus 15 die A ie regem, aben. 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März 1934 Deutſche Baukunſt ſeit 1800 4 Vortrag von Univerſitäls· Profeſſor Dr. H. Schrade, heidelberg, im Freien Bund Dieſer Vortrag bot eine Fülle von neuen Ge⸗ danken und Anregungen, und Profeſſor Schrade meiſterte ſein Thema mit beſchw 14 ter Klarheit. Es galt, die Werke der Architek⸗ tur ſeit dem 18. Jahrhundert mit Hilfe von Lichtbildern aufzuzeigen, die Brücken ⸗ zu ent⸗ decken, die in unſere Zeit hinüberführen, in die Zeit der abſoluten Herrſchaft der Materie, der Verſachlichung. Mit einer großen Hoffnung, den ſchon ſo oft erſehnten, volkhaften Bauſtil zu finden, ja ſchon in einigen Aufgaben des Gemeinſchaftsgeiſtes gelöſt zu haben, ſchloß der ſchöne Vortrag. Die Architektur des 19. Jahrhunderts ſtand hinter der Malerei weit zurück. Und doch hatte gerade ſie, dem Umfang nach, die größte Auf⸗ gabe zu leiſten. Durch das raſche Anwachſen der ſtädtiſchen Bevölkerung erwuchſen ihr un⸗ vergleichlich neue Ausſichten und Notwendig⸗ keiten. Es war unmöglich, ein Haus in Wil⸗ helmshöhe, wie das Lichtbild zeigte, das einen Miſchmaſch von Stilen aufwies, drunter und drüber verbaut, nicht zuletzt mit einer gotiſchen Hundehütte im Garten verſchönt, für die neuen Anforderungen als vorbildlich anzuſehen. Es ſind proletariſche Siedlungen gegen Ende des 19. Jahrhunderts, die durch ihre Einfach⸗ heit auch zweckmäßig und ſtilvoll waren und den Anfang machten für die neue die das Bürgertum nun auch übernahm. Sol bi und Einfachheit, mehr Sachlichkeit auch in der Anfertigung der Möbel, wurden nun in den bürgerlichen Häuſern eingeführt. Dieſer betonte Reinigungsſtil hat eine Parallele zum Anfang des 20. Jahrhunderts, als die moderne Zeit des Eiſens und Betons begann. Adolf Menzel bannt in ſeinem Eiſen⸗ walzwerk dieſen hölliſchen Fabrikgeiſt, der nun heraufkam, in Form und Farbe. Eine ſolche Wirklichkeit mußte das ganze Denken der Zeit ergreifen und umgeſtalten. Die entfeſſelten Naturgewalten der Maſchinen waren nur durch die Vernunft zu bändigen. Und es iſt derſelbe Geiſt, der in unſerer Zeit zum Bauhaus von Deſſau führte. Auch der Glaspalaſt von 1850 aus Eiſen und Glas zeigt denſelben„vernünf⸗ tigen“ Geiſt. Bromeis Gewächshaus in Kaſſel liegt auf derſelben Linie. Auch hier ſchon wird Glas und Eiſen als reine Zweck⸗ mäßigkeit verwendet. Dreierlei Stile ſchafft dieſe Zeit: den nüchternen, den hiſtoriſchen und den antitifierken. Welche Bauaufgaben erwachſen nun daraus? Die hiſtoriſche Baukunſt findet im Palaſt kein neues Symbol mehr, keine neue Architektur, aber Teile dieſes Bauwerkes löſen ſich ab. Vor allem ſucht man das Muſeum, nach griechi⸗ ſchen Tempeln vorbildlich zu ſchaffen. Eine vergangene Form muß beſchwört werden, al⸗ lerdings aber nur 50• die Faſſade. Der Innen⸗ raum hat andere Formen nötig, und die Rück⸗ ſeite betont nur die Zweckhaftigkeit. Das Hei⸗ lige der Kunſt ſollte hier Ausdruck finden, und ölderlin forderte damals zugleich die äſthetiſche Kirche. Die Kunſt tritt an die Stelle der Religion. Der Schinkel rich⸗ al ein, in der Mitte wie in zinem Heiligtum das Sakrale ausdrückend. Die Stelle des Prieſters nimmt nun der Künſtler ein. Hatte das Barock mit dem Licht geſpielt, ſo—55 jetzt die Architektur in einem harten Kampf damit. Das Bild ſoll möglichſt im Licht ſtehen. Das können wir in der Dresdener Ga⸗ lerie, von Semper geſchaffen, verfolgen. tät Eine ähnliche Entwicklung hat auch das Theater. Es wird Erſatz für das religiöſe Weltbild. Die Entwürfe eines nationalen Thea⸗ ters von dem leider früh verſtorbenen Friedrich Geilly zeigen eine heilige Strenge, betonen die Reinheit der Idee. 1821 führt Schinkel dieſe Entwürfe aus. Georg Moller baut in Darm⸗ ſtadt ein Theater, das Zuſchauerraum und Büh⸗ nenraum ieſe ſtreng gliedert. Ganz unſchöpfe⸗ riſch war dieſer Stil nicht, aber um ſchöpferiſch reicher zu werden, verfiel er ſehr leicht in eine Barockifierung. Die Kirche, die eine neue architektoniſche Blütezeit hätte erleben können, beharrte dogma⸗ tiſch in den alten Stilen. Auch der Proteſtantis⸗ mus dazu eigentlichſt berufen, verſagte. Der von Schinkel vertretene rationaliſtiſche Stil rief helle +. hervor. Eine aus Eiſen und Glas eplante Kirche konnte nicht ausgeführt werden. ie bekannte„Preſſa“⸗Kirche von 1928 bringt ſcheinbar den neuen Kirchenſtil. Er ſcheitert je⸗ doch an ſeiner Aeußerlichkeit, er offenbart den Urſprung nicht. Man konnte nicht auf allen Ge⸗ bieten dieſe Zweckform anwenden. Was Schin⸗ kel ſchaffen wollte, den volkhaften Stil(in ſei⸗ ner utere Walhalla nicht gelöſt) wurde erſt jetzt in unſerer Zeit durch ein großes heroi⸗ es Bekenntnis zum Sym bol, in em der in die Gemeinſchaft eingeht, angedeutet. In den ergreifenden Totenmälern für unſere Soldaten, im ſchlichten Kreuz Schlageters auf der Holzheimer Ahen wird auch wieder das Wort lebendig auferſtehen und ſo Einheit vermitteln und Urſprünglichkeit zwiſchen Architektur und Menſch. A. H. Abſchlußabend des Mannheimer SA⸗Rettungsſchwimmens Im überfüllten Saale des Polizeipräſidiums fand der Schlußabend der Mannheimer SA⸗ Rettungsſchwimmer ſtatt. Der Vorſitzende der Mannheimer Lebensrettungsgeſellſchaft, Herr Bauer, betonte die Wichtigkeit der Lebens⸗ rettungsgeſellſchaft, die in uneigennütziger Weiſe jedermann im Rettungsſchwimmen aus⸗ bildet. Wenn man bedenkt, daß in ganz Deutſchland jährlich über 6000 Menſchen den Tod im 0 finden, wird man die Bedeu⸗ tung einer ſolchen Einrichtung unbedingt er⸗ meſſen können. Dazu macht man die Feſt⸗ ſtellung, daß die Badeluſt in Deutſchland ſtän⸗ dig im Anſteigen iſt, jährlich mehr Strandbäder geſchaffen werden. Es iſt mit ein Verdienſt der Lebensrettungsgeſellſchaft, daß die Un⸗ glücksziffer der Ertrinkenden immer mehr her⸗ abgedrückt wird. Es haben ſich in Mannheim zum erſten Male die SA⸗Männer am Rettungsſchwimmen beteiligt. Die Ausbildung hatte wie gewöhn⸗ lich in den ſpäten Abendſtunden im Herſchelbad ſtattgefunden. Die Ausbildenden, die Lehr⸗ ſcheininhaber, haben dieſes Amt vllkommen ehrenamtlich ausgeübt. Die Lebensretter ver⸗ pflichten ſich freiwillig für die Strandbhadwache. Vielleicht iſt es dieſes Jahr möglich, daß irgend⸗ ein Sturm der SA die Wache Nord oder Süd, wenigſtens an einem Sonntag im Sommer übernimmt. Es ſoll hier auch die Vocksver⸗ bundenheit praktiſch zum Ausdruck kommen. Die Zahl der Lebensrettungsſchwimmer iſt zwar in Mannheim im Laufe der Jahre be⸗ trächtlich geſtiegen, aber es kann nicht genug Menſchen geben, die das Abzeichen mit dem ſchwarzen Adler tragen. Zwei Lehrſcheinanwärter referierten über die Geſchichte und Ziele der deutſchen Lebensret⸗ tungsgeſellſchaft. Es war intereſſant zu er⸗ fahren, daß Bismarck im Beſitze der Lebens⸗ rettungsmedaille war und im Jahre 1842 ſeinen Reitknecht vor dem Tode des Ertrinkens rettete. Drei Männer gründeten im vorigen Jahrhundert die Lebensrettungsgeſellſchaft nach einem engliſchen Vorbild; im Jahre 1325 wurde die Geſellſchaft neu organiſiert. Wichtig zu erfahren war auch, daß noch nicht einmal ein Zehntel der deutſchen Menſchen ſchwimmen und nur ein Sechſtel Sport treiben. Der vor Jahren vorgekommene Weſer⸗Unfall, bei dem 80 Menſchen ums Leben kamen, ſollte unbe⸗ dingt ein Anſporn ſein, daß ſich jeder Poliziſt und Anwärter der Reichswehr und Marine und nicht zuletzt auch der Sportler, um den Grundſchein bewerben. Dr. Linke, der traditionsgemäß bei den Abſchlußabenden der Lebensrettungsſchwimmer über die erſte Hilfe bei Unglückzs⸗ fällen referierte, ſprach auch diesmal in ſpan⸗ nender und lebendiger Weiſe über die ver⸗ ſchiedenen Methoden der Wiederbelebungsver⸗ ſuche. Jede der vier bekannteſten Methoden (Sylveſter, Hauert, Schäfer und Kohlrauſch) können zu Erfolg führen, wenn ſie richtig ange⸗ wendet werden. Das Wichtigſte iſt immer bei irgendeinem Opfer, die Atmungsorgane und das Herz in Gang zu bringen. Wiederbele⸗ bungsverſuche müſſen ſtundenlang fortgeſetzt werden. Der Tod wird immer durch die röt⸗ lichbraunen Leichenflecken an der die zu tieſſt liegende Stelle des Körpers feſtzuſtellen ſein. Der elektriſche Tod, durch Hinrichtung, tritt nach drei Minuten ein. Draußen im Strand⸗ bad kann man oft die verſchiedenſten Stadien und Zuſtände der Bewußtloſigkeit beobachten. Ratſam iſt es, mit ſolch einem Opfer vorſichtig umzugehen und ja keine Getränke zu verab⸗ reichen. Dr. Linke ging dann noch auf Ohn⸗ machten, Sonnenſtiche und Verletzungen näher ein. Zum Teil illuſtrierte er ſeine Ausführun⸗ gen durch praktiſche Vorführungen. Der nächſte Kurs der Deutſchen Lebensret⸗ tungsgeſellſchaft für die Mannheimer SS⸗ und Fliegerſtürme findet nächſten Dienstag ſtatt. Eine neuarlige Ringſendung des Südweſtdeukſchen Rundfunks Mit ſeiner Konferenzſendung am Freitag⸗ abend von 21—22 Uhr beſchreitet der Südweſt⸗ deutſche Rundfunk einen neuen Weg, um die hiſtoriſchen und kulturellen Werte Südweſt⸗ deutſchlands lebendig zu vergegenwärtigen. In den an Frankfurt angeſchloſſenen Sendern und Beſprechungsſtellen: Trier, Kaſſel, Mann⸗ Zrang Karlsruhe, Kaiſerslautern und in rankfurt ſelbſt ſitzt jeweils ein Sprecher vor dem Mikrophon, um ſich in ungezwungener in der„Konferenz im Aether“ zu unter von Stadt Wechſelrede mit den fünf unſichtbaren——*—— Solch fernmündliche Verſtändigun zu Stadt iſt ein funktechniſch äußerſt intereſſan⸗ ies Unternehmen. Doch nicht allein durch ihre Technik, ſondern auch durch ihren Gegen⸗ ſtand verſprechen die Sendungen reiche An⸗ regungen. Ihr Thema lautet:„Der geſchichtliche Raum der ſüdweſtdeutſchen Sender“. Demnach ſpr ſich bei dem Zuſammenſpiel der ſechs Ge⸗ prächspartner ein anſchauliches Bild unſerer füdweſtdeutſchen Kulturentwicklung ergeben,— namhafte Redner wirken in der Sendung mit: Prof. Dr. Beutler(Frankfurt a..), Prof. Dr. Irſch(Trier), Wilhelm Michel(Kai⸗ ſerslautern), Prof. Dr. Oefterin(Karls⸗ ruhe) u. Architekt Stück(Kaſſel). Als Sende⸗ leiter zeichnet Dr. Wilhelm Fraenger (Mannheim), von dem auch das Geſamtpro⸗ gramm entworfen wurde. Wir machen noch beſonders darauf aufmerk⸗ ſam, daß die Sendung gleichzeitig auch aus Stuttgart übertragen wird. Sammlung des Einkopfgerichs am 4. März 1934 Wir bitten alle Volksgenoſſen, welche am Samstag, 3. März, über Sonntag, 4. März, verreiſen oder aus ſonſtigen Gründen in ihrer Wohnung nicht anweſend ſind, ihre Spende bereits am Freitag oder Samstagvormittag an den Hauswart abzuliefern. Der Hauswart iſt bereits im Beſitz der Sammelliſten. Der Film im Dienſte des Winker⸗ hilfswerks! In den„Regina“⸗Lichtſpielen in Neckarau wurde vom Montag, 26. Febr., bis Mittwoch, 28. Febr., der Film„Sieg des Glaubens aufgeführt. Um auch die minderbemittelten Volksgenoſ⸗ ſen an dem gewaltigen Geſchehen, das in dem Film gezeigt wird, teilnehmen zu laſſen, wurde ihnen am Mittwochabend der Film in einer geſchloſſenen Vorſtellung unentgeltlich vorge⸗ führt. Es iſt bei dieſer Vorſtellung ausver⸗ kauftes Haus geweſen, alle 360 Plätze waren beſetzt. Umrahmt wurde die Darbietung von muſikaliſchen Vorträgen der Straßenbahner⸗ kapelle unter ihrem bewährten Dirigenten Eugen Mohr, die weſentlich dazu beigetragen haben, den Film zu einer Feierſtunde zu er⸗ heben. Es gebührt Dank allen denen, die dazu bei⸗ getragen haben, die Vorſtellung ſo würdig zu geſtalten wie ſie war. In erſter Linie dem Be⸗ ſitzer der„Regina“⸗Lichtſpiele, der den Film unentgeltlich vorführte ſowie der Kapelle und dem Perſonal, das ſich ohne Ausnahme zur Verfügung ſtellte und ſo im ſchönſten Sinne Dienſt am Volle tat. Winklerhilfswerk NS-Volkswohlfahrt Waldhof Am 5. März 1934 Lebensmittel⸗Ausgabe Montag nachmittag von—5 Uhr, Gruppe A und B; Dienstag vormittag—12 Uhr Gruppe C—250, nachmittags—5 Uhr Gruppe C 251—480, Mittwoch vormittag—12 Uhr Gruppe D—225, nachmittags—5 Uhr Gruppe D 226—450; Donnerstag vormittag —12 Uhr Gruppe E—360, nachmittag—5 Uhr Gruppe F—220. eeeeeeeerneie knrtr kurhtu nrankr rürfnkr atr erKriC0 irgnmgpütknierbsegheun irmtug eAeiennmiburnrnini men Aurrzrriirntnsnre:reenef-ieere, leaene et Denne eeneeeeee eieeeeeeeree Fae rn meee r. Ma ner m reerreekt ieeeeeeeeeeee Aus dem Mannheimer Konzerkſaal Eine neue Kammermuſik⸗Vereinigung Prof. Willy Rehberg⸗Stolz⸗Quartett Im Augenblick beherrſcht ein lebendiger Rhythmus das Konzertleben. Faſt überſtürzen ſich die Abende. Das Erfreuliche bleibt, daß ſie regem Intereſſe begegnen und gute Qualität haben. So auch dieſe neue Kammermuſik⸗Ver⸗ einigung, die auf geſtern abend in den Saal von Scharf u. Hauck Einladung ergehen ließ 0 ihrem Debut. Offenbar iſt Profeſſor Willy ehberg der geiſtige Inſpirator, wie denn auch ſein überlegenes Zugreifen am Flügel, dieſe zuverſichtliche, den Stoff reſtlos beherr⸗ ſchende Geſtaltung dies kennzeichnete. Er iſt mit dem kammermuſikaliſchen Stil reſtlos vertraut und ſo mußte der Abend zu einem künſtleriſchen Plus führen. Auf den Programmen ſtanden zunächſt zwei der prächtigſten und ſpieleriſchſten Klavierquintette und zwar einleitend das in -moll von Brahms und beſchließend jenes in -dur von Dvorak. Deutſche und ſlawiſche Muſik tanden ſich gegenüber, jede in ihrer quellenden rſprünglichkeit, beide unmittelbar empfunden und friſch herausgeſungen. Ein näheres Ein⸗ gehen dürfen wir uns wohl verſagen. Zur Diskuſſion ſteht heute in erſter Linie die neue Quartettvereinigung. Für ſie war es im⸗ merhin ein Wagnis, zwei ſo gehaltvolle Werke auf das Programm zu ſetzen. Aber das Wag⸗ nis gelang und für ein Erſtlingsauftreten war man über das erzielte Niveau ſogar überraſcht. Man hatte tüchtige Vararbeit geleiſtet und das Vertrautſein mit den Partituren ermöglichte dieſes forſche, friſche Spiel, dieſe geſchloſſene Zuſammenarbeit. Mußte man bei Brahms eine feinere Nuancierung, die ſeeliſche Gebundenheit und den Glanz der Saiteninſtrumente noch et⸗ was vermiſſen, ſo ſtrebte die Geſamtdurchfüh⸗ rung des auch im Klang höchſt aparten Dvorak⸗ ſchen Quintetts über die Erwartungen weſent⸗ lich Gelegentliche kleine ſoliſtiſche Stel⸗ len ließen einen erfreulichen Rückſchluß auf die Qualität der Herren Rudolf Ott o Ruhe, Willy Kußmaul und Albrecht Schaper zu und im Zuſammenſpiel dokumen⸗ tierte ſich eine feinere Abtönung und ein höherer klanglicher Reiz. Ganz famos geldeg das ge⸗ ſiben, Adagio und in den beiden Schluß⸗ ätzen, in dieſer hinſtrömenden Fröhlichkeit äußerte ſich eine bemerkenswerte techniſche Reife. Alles in allem ein recht verheißungsvoller An⸗ fang. Ein weiteres Zuſammenarbeiten wird noch manches glätten, vertiefen und verfeinern, ſo daß man der zweiten Begegnung mit Inter⸗ eſſe entgegenſieht. Prof. Willy Rehberg ſpielte mit bewundernswerter i und ſeeliſchem Elan die Klavierparts. Zwiſchen den beiden Quintetten ſtand zur eine 1883 komponierte Sonate für Klavier un Violine op. 10 von Prof. Willy Rehberg. Trotz der etwas S Geſamtanlage ein ge⸗ haltvolles Werkchen, voll ſeeliſchem Atem, ſehr einnehmend und intereſſant im Klavierpart. Am ſchönſten, gehaltvollſten iſt das Andante ex- pressivo mit dieſen ausladenden melodiſchen Fu⸗ Keu und mit dieſer innigen Beſchaulichkeit. udolf Stoltz, von Hans Immets⸗ berger am Flügel flott und ſauber begleitet, ſpielte das dankbare Werkchen mit geſchmeidi⸗ gem, gehaltvollem Ton. Alle Ausführenden, vor allem Prof. Willy Rehberg durften ſich reicher Ehrungen erfreuen.—In. Als Soliſt für das nächſte Akademie⸗ konzert am 13. März(und Volks⸗Sinfoniekonzert am 12. März) iſt Profeſſor Wilhelm Backhaus gewonnen worden, deſſen Auslegung Beethoven⸗ ſcher Werke geradezu als authentiſch gelten darf. Der Meiſter bringt hier das überaus zarte, in der Auffaſſung nicht leichte Klavier⸗ konzert in G⸗Dur von Beethoven zum Vortrag. Gerade auf die Auslegung dieſes Werkes durch n Backhaus darf man ſehr geſpannt ein. Das Programm enthält als Einleitung eine Erſtaufführung von Joſeph Haas, der auch in Mannheim vor einiger Zeit durch die Auffüh⸗ rung ſen R Oratoriums„Die heilige Eliſabeth“ weiteſten Kreiſen bekannt wurde. Das zur Auf⸗ führung gelangende Werk trägt den Titel„Va⸗ riationen über ein Thema aus der Rokokozeit“, ſehr frei und originell in der Form gearbei⸗ et. Den zweiten Teil des Programmes bildet die ſelten geſpielte Sinfonie in B⸗Dur von Robert Schumann, ein Werk, das an Großartigkeit der Erfindung von keiner anderen Schumannſchen Sinfonie übertroffen wird. Die Geſamtleitung dieſes Konzertes liegt in Händen von General⸗ muſikdirektor Wü ſt. Gemeinſchaftsabend der Gedok Einen äußerſt wohlgelungenen Abend veran⸗ ſtaltete dieſer Tage die Gedok. Leitgedanke war, die Mitglieder untereinander bekannt zu machen und eine möglichſt gemeinſchaftliche Ver⸗ bindung zu erreichen. Leiterin des Abends war die zweite ſtellv. Vorſitzende, Frau Petſch⸗ Krapp, die ſchon längſt rühmlich bekannte ge⸗ ſtaltende Kraft der Gedok. Mit großer Ge⸗ ſchicklichkeit und feinſinnigem Humor ſchlang ſie im Laufe der Stunden das Gemeinſchafts⸗ band um die Anweſenden. Die allgemeine Be⸗ friedigung über dieſes ſchön und harmoniſch verlaufene Beiſammenſein führte zu dem Be⸗ ſchluß, ſolche Abende mit eingelegten improvi⸗ ſierten Kurz⸗Darbietungen dem Programm der Gedok feſt einzufügen und ſie an jedem zwei⸗ ten Donnerstag des Monats ſtattfin⸗ den zu laſſen. Kampfbund für deutſche Kultur. Am Diens⸗ tag, 6. März, abends.15 Uhr, lieſt der Dich⸗ ter Dr. E. G. Kolbenheyer in der„Hav⸗ monie“ aus eigenen Werken. Die Mitglieder des Kampfbundes für deutſche Kultur, der deutſchen Schule für Volksbildung und der Deutſchen Bühne erhalten zu dieſer Ver⸗ anſtaltung Karten zum ermäßigten Preis von 50 Pfennig. Nationaltheater. Beſetzung der„Frau chlange“. In„Frau Schlange“ von Caſella, der Opern⸗Uraufführung des kommen⸗ den Sonntags, ſind die Hauptpartien wie folgt beſetzt: Heinrich Kuppinger(Altidor), Erila Müller(Miranda), Wilhelm Trieloff(Feen⸗ 30 Demogorgon), Albert von Küßwetter, Karl Buſchmann, Hugo Voiſin, Moiz Bari⸗ ling(die vier komiſchen Masken), Magda Mad⸗ ſen(Heerführerin Armilla), Frene Ziegler (Amazone), Lotte Fiſchbach(Fee Farzana), Ainie erttri Her i Chriſtian er(verräteriſcher Miniſter uſſa Hei (Chorführerin). ——— . 1899 e gruncisolicle IIIED MOare/ Sfück 30 273 7 38fé6K85“9. — Fahrgang—4 Nr. 10s- Seite d — — 5„ 3 2 4 —————— „Hakenkzeuzbanner — — 29%———————½ 3 gew Weltanſch bg——2 ., auliche Verankerung des Dritten Reiches die höchſte Forderung g. Plattner ſpricht zu Theologen Schulungsabend der Orksgruppe Sandhofen Den vierten Schulungsabend eröffnete der Schulungsleiter Pg. Schenkel im dichtbeſetz⸗ ten„Morgenſtern“⸗Saale. Nach kurzen einlei⸗ tenden Worten ergriff der Redner des Abends Pg. Dr. Thoms das Wort. Der Redner ſprach über das Thema„Die Aufgabe der Wirtſchaft im nationalſozialiſtiſchen Staat“. An klaren und leichtverſtändlichen Beiſpielen wurden von dem Redner die Unterſchiede zwiſchen liberaliſtiſcher Wirtſchaftsweiſe und dem nationalſozialiſtiſchen Wirtſchaftsprogramm gezeigt. Geld war damals der Inbegriff der Macht. Profitgier überall, jeder einzelne Menſch hatte nur das eine Ziel vor Augen, wie kommſt du zu Geld, um dadurch Macht zu erlangen. Die liberaliſtiſche Wirtſchaft fragte nicht nach Charakter, nicht nach dem Gu⸗ ten und Edlen, nur nach dem Bankkonto wurde der Menſch eingeſchätzt. Dieſe Einſtellung be⸗ ſchleunigte den Zuſammenbruch. Dem ganzen Syſtem fehlte das breite Fundament, die Volks⸗ verbundenheit. Wir ſpürten die Folgen der fal⸗ ſchen Wirtſchaftspolitik am eigenen Körper. Der Gewerbetreibende machte bankrott, weil er die in die Höhe getriebenen Zinſen nicht zahlen konnte. Korruptionsfälle wie wir ſie im letzten Jahrzehnt erlebten, konnten nur in dieſem libe⸗ raliſtiſchen Wirtſchaftsſyſtem gedeihen. Gemein⸗ nutz durch Eigennutz war die liberaliſtiſche Irr⸗ lehre. Der neue Staat hat als Kernſpruch da⸗ gegen Gemeinnutz vor Eigennutz. Das prächtige Werk„Die deutſche Arbeitsfront“, in der Führer und Gefolgſchaft zu finden und für eine geſunde Wirtſchaft verantwortlich ſind, zeigt, wie man dem Volke dienen kann, ohne geſellſchaftliche Unterſchiede aufkommen zu laſ⸗ ſen. Dem Betriebsführer wird ſeine zukünftige Aufgabe zugewieſen, er kann nur Führer ſein, wenn er die Eigenſchaften dazu hat, die ſich aus der nationalſozialiſtiſchen Weltanſchauung er⸗ geben. Die ſoziale Ehre des Arbeiters ſoll ge⸗ wahrt werden, darüber zu wachen iſt der Treu⸗ händer der Arbeit eingeſetzt. Der Zuzug der Bauern zur Stadt wird unterbunden, indem Oedland, Sümpfe und Moorländereien urbar gemacht werden, und ſo den Bauernſöhnen neuer Boden zur Tätigkeit zugewieſen wird. Der Binnenmarkt muß neu gefeſtigt werden, ohne die nötigſten Exportmöglichkeiten auszu⸗ ſchalten. Dieſe Aufgaben können nur gelöſt wer⸗ den, wenn die Menſchen innerlich nationalſozia⸗ liſtiſch werden, getreu ihrem Führer, getreu der Arbeit, die er jedem einzelnen zuweiſt. Reicher Beifall dankte dem Redner für ſeinen lehrreichen Vortrag. Schulungs⸗-Abend der Orksgrupye Jeudenheim Im„Jägerhaus“ fand ein Schulungsabend der Po und ihrer Unterorganiſationen ſtatt, an dem ſich nicht nur die PO und ihre Unter⸗ organiſationen, ſondern auch Frauenſchaft und SA beteiligten. Der Redner des Abends, Pg. Univerſttätsprofeſſor Dr. Stein, ſprach über das Raſſeproblem. Kriege und Seuchen, ſo führte er aus, können zwar ein Voltk ſchwächen; zugrunde gerichtet aber wird es nur durch Zer⸗ ſtörung ſeiner Erbanlage. Sowohl körperliche als auch geiſtige Funktionen ſind an die Erbanlagen gebunden. Es gibt keine Eigenſchaft, die der Menſch nicht von ſeinen Vorfahren übernom⸗ men hat. Wir Deutſchen haben eine ganze Anzahl von Eigenſchaften, wodurch wir uns von anderen Völkern unterſcheiden. Alles Fremde, Ferne, Hohe zieht uns an, und wir ſetzen unſere ganze Kraft ein, auch unerreicht Scheinendes zu gewinnen. Der Einfluß des Fremden macht ſich in manchen Epochen der deutſchen Geſchichte in Lebensführung, Kleidung, ja ſogar im Charak⸗ ter in ſchädlicher Weiſe geltend. Aber immer wieder haben wir uns zu uns ſelbſt zurück⸗ gefunden. Unmöglich wird die Erhaltung deut⸗ ſchen Weſens durch Miſchung mit artfremder Erbanlage. So wird die Erbanlage des Ehe⸗ partners entſcheidend für die Zukunft des Vol⸗ kes. Jedem einzelnen Deutſchen iſt die Auf⸗ gabe geſtellt, durch richtige Gattenwahl das Un⸗ deutſche ſeines eigenen Weſens auszuſcheiden. Ein ſchwerer Kampf des deutſchen Volkes geht um die Verminderung der Erbkrankheiten, die nicht anders beſeitigt werden können als durch Verzicht auf Nachkommenſchaft. Für viele mag das einen ſchweren ſeeliſchen Kampf bedeuten; aber das Opfer muß gebracht werden um der Exiſtenz des ganzen Volkes willen, das materiell durch die Sorge um die mit Erbübeln Belaſte⸗ ten außerordentlich leidet. Jeder muß ſo weit kommen, daß er dieſes Gebot freiwillig erfüllt. „Dieſen Menſchen wird es noch zur Ehre ge⸗ reichen“(Adolf Hitler:„Mein Kampf“).— Ern ernſtes Wort ſagte der Redner auch denen, die den Maßnahmen des nationalſozialiſtiſchen Staates um Reinerhaltung der Raſſe und Be⸗ ſeitigung der Erbkrankheiten Widerſtand ent⸗ gegenſetzen.— Mit großer Spannung hörte die Verſammlung den Redner an und ſpendetee ihm reichen Beifall. Der Ortsgruppenführer Pg. Kaufma'nn ſchloß mit Worten des Dankes. Eine Beſprechung der politiſchen Leiter und Amtswalter folgte auf den offiziellen Teil. Der Bezirksleiter der Ardeitsfront des Gaues Südweſt Pg. Plattner ſprach vor der theologiſchen Fachſchaft der Univerſität Hei⸗ delberg über die Aufgaben kirchlicher Er⸗ ziehungsarbeit unter dem Geſichtspunkte eines gegenſeitigen Verſtändniſſes des Arbeiters der Fauſt und der Stirn. Der Fachſchaftsleiter cand. theol. Lang betonte einleitend das Be⸗ ſtreben der Studentenſchaft, eine Gemeinſchaft des Arbeiters der Stirn und der Fauſt herzu⸗ ſtellen. Sodann ergriff Pg. Plattner das Wort zu folgenden Ausführungen: Die marxiſtiſche und liberaliſtiſche Lehre der vecgangenen Jahr⸗ zehnte tötete die Seele des Menſchen, indem ſie ihn ſein ganzes Leben und ſeinen Beruf unter dem Geſichtspunkte des Geldverdienens ſehen ließ, ihn zur Ware und zur Maſchine ſtempelte und ihn auf dieſe Weiſe dazu führte, alles nur vom Standpunkte ſeines eigenen Ich und von dem Nutzen für dieſes Ich aus zu beurteilen. Heute aber gilt es, nicht dem Ich, ſondern dem Wir zu dienen. Politiker und Seelſorger müſ⸗ ſen hier zuſammenarbeiten um den ganzen Menſchen, d. h. Körper, Seele und Geiſt wirk⸗ ſam erfaſſen zu können. Hierbei gilt es für den geiſtlichen Erzieher als lebendige Perſönlich⸗ keit, ſeine Lehre in lebendiger Form darzu⸗ legen. Seine Arbeit muß beginnen beim Kinde und in ganz beſonderer Fürſorge und Liebe beim Arbeiterkinde, um in ihm diejenigen ſee⸗ liſchen Fähigkeiten wach werden zu laſſen, die es ſpäter als Grundlage für das Leben benö⸗ tigt, um eine Gewiſſensverantwortung vor Volkstum und Gott zu kennen. Es wird dabei alles darauf ankommen, einen ernſtgemeinten inneren Kontakt mit der Arbeiterſchaft herzu⸗ ſtellen. Trotzdem muß ſich dabei der Seelſorger die Grenzen, die ſeiner Arbeit geſetzt ſind, be⸗ wußt bleiben. Kirche ſoll Kirche bleiben und Staat ſoll Staat bleiben, ſo ſagte der Führer. Damit iſt eindeutig zum Ausdruck gebracht, daß leibliches Wohlergehen und politiſche Er⸗ ziehung Sache des Staates iſt, daß aber ein ge⸗ funder Staat eine religiöſe Erziehungsarbeit, in rechtem Sinne gehandhabt, nicht entbehren will. Die Sozialarbeit des Staates und die Verkündigung chriſtlicher Bruderliebe ſollen Hand in Hand gehen in dem Willen, das Ver⸗ ſtändnis für die Gemeinſchaft im Volke zu wecken und dadurch in treuem Kameradſchafts⸗ bewußtſein jeden Standesdünkel zu überwin⸗ den und einen echten Berufsſtolz zu ſchaffen. Nur ſo kann eine ſinnvolle Zuſammenarbeit des Arbeiters der Stirn und der Fauſt erreicht werden. An dieſem Ziele mitzuarbeiten iſt auch die Aufgabe des heutigen Studenten, denn wir ſind alle nur eines: Diener an dem deutſchen Volke, das unſer Führer neu geſchaffen hat. Zweiter Schulungsabend im Reichsbund deutſcher Dem erſten Schulungsabend bei der Fach⸗ ſchaft„Kommunalverwaltung“ iſt ein weiterer in der Fachſchaft„Reichsbahn“ unter dem Vor⸗ ſitz ihres Führers Pg. Heſſert und in An⸗ weſenheit der Kreisbeamtenleitung gefolgt. Nach zwei von der Hauskapelle vorgetrage⸗ nen Muſikſtücken und der ſorgfältig vorbereite⸗ ten und inhaltsreichen Einleitungs⸗ und Be⸗ grüßungsanſprache des Pg. Heſſert entwickelte der Redner des Abends, Pg. von Roth, ſeine Gedankengänge. Kriege und Revolutionen, ſo führte der Red⸗ ner aus, ſind äußere Zeichen des Wandels menſchlichen Geiſtes. Eine Weltanſchauung bricht zuſammen, eine neue entſteht. Auch der letzte Krieg hat das gezeigt. Wenn auch nach dem Zuſammenbruch die materialiſtiſche Welt⸗ anſchauung, belebt durch das Verſprechen der marxiſtiſch⸗liberaliſtiſchen Volksverführer, das Leben des Volkes mit Schönheit und Würde zu erfüllen, noch einmal ſeine ſchamloſeſten Orgien feierte, ſo hatte doch ſelbſt der in die wirtſchaft⸗ lichen und politiſchen Zuſammenhänge Unein⸗ geweihte das untrügliche Gefühl, daß es ſich hier nur noch um ein Spiel von kurzer Dauer handelte. Der Kampf um die Wiederaufrich⸗ tung des deutſchen Volkes begann in dem Augenblick, als der unbekannte Gefreite ſich zu dem heroiſchen Mut aufraffte, Volk vom Abgrund zurückzureißen und ſeine Selbſterniedrigung mit allen Mitteln zu ver⸗ hindern. das deutſche Beamten Mit der nationalſozialiſtiſchen Weltanſchauung zieht eine neue Epoche herauf. Nicht die Form geſtaltet den Staat, ſondern ſein Inhalt: Der Menſch, das Volk und ſeine geſunde Raſſe. Das iſt die zielſichere Erkenntnis jenes Unbekann⸗ ten, Schadlosmachung minderwertigen Erb⸗ gutes iſt ſeine logiſche Folgerung aus dieſer Erkenntnis. Frontſoldatenmut kennzeichnet den Entſchluß eines jeden Deutſchen, lieber auf erbkranke Nachkommenſchaft zu verzichten, als ſeinen Namen mit erbkranken Kreaturen zu verbinden. Raſſe und Charakter ſind Weſenheiten eines Geſetzes, das ein unerforſchlicher Geiſt in die⸗ ſes Weltall gelegt hat. Aus dem rein ariſtokratiſchen Grundſatz, daß nur der Beſte führen ſoll, entſpringt zunächſt die Notwendigkeit der Schaffung in ſich ge⸗ ſchloſſener Perſönlichkeiten. Perſönlichkeit als das Eingeſchloſſenſein in das höhere Leben der Nation und die Bereitſchaft zu jedem Opfer für dieſelbe iſt kategoriſcher Imperativ des Führer⸗ prinzips. Das einſt gefallene Wort:„Lieber mit der Maſſe irren, als ihr Unrecht tun“, iſt feige liberaliſtiſche Anſchauung. Die Wurzeln unſe⸗ rer Kraft ſind Pflichtgefühl und Idealismus. „Ich bin ein Kind des Volkes, nicht der Par⸗ tei; für dieſes Volk laſſe ich mich, wenn nötig, in Stücke ſchlagen,“ ſo ſpricht unſer Führer, und der ſterbende Hitlerjunge, der noch ein „Heil Hitler“ und damit ein Gebet für ſein Va⸗ terland haucht, ſetzt in die Tat um, was das bibliſche Wort ſagen will:„Niemand hat grö⸗ Die vier Mannheimer Teilnehmer am 7. Lehrgang der Gauführerſchule in Karlsruhe S0ιιL- ν Von links nach rechts: 1. Pg. Adam Bilber, Kreisſchulungsbeauftragter der NSBO, 2. Pg. Dr. E. Greulich, Kreisſchulungsleiter, 3. Kreisleiter Pg. Dr. Roth, 4. Pg. Störz, Sturmführer, 5. Pg. W. Gaber, Arbeitsrechtsberater der NSBoO. ßere Liebe als der, der ſein Leben läßt für ſeine Brüder.“ Nach einer zu Herzen gehenden Schlußan⸗ ſprache des Pg. Heſſert ſetzte der kameradſchaft⸗ liche Teil des Abends ein. Die Leiſtungen der Mitglieder der bereits beſtens eingeführten Hauskapelle einzeln zu würdigen, hieße Eulen nach Athen tragen. Gleichwohl darf nicht unerwähnt bleiben, daß die Leiſtungen des Herrn Wahl auf der Flöte — er hate ſich diesmal„Traviata“ auserkoren — allgemeinen und berechtigten Beifall aus⸗ löſten. Allen Mitwirkenden am Gelingen des Abends ſei auch an dieſer Stelle recht herzlich gedankt. HB Raſſevortrag in der Po, Ortsgruppe Rheinau Die Ortsgruppe hatte die Parteigenoſſen und Mitglieder der Unterorganiſationen für Diens⸗ tag zu dem Vortrag des Pg. Dr. Hoffmann⸗Hei⸗ delberg:„Die Raſſen der europäiſchen Völker und die raſſepolitiſchen Ziele der NSDA“ ein⸗ geladen. Nach Eröffnung des Abends durch den Schu⸗ lungsleiter Pg. Scholl ergriff Pg. Dr. Hoff⸗ mann das Wort. Durch Lichtbilder wirkungs⸗ voll unterſtützt, verſtand er es, den Hörern ein anſchauliches Bild des ganzen Fragenkomplexes der Raſſentheorie zu vermitteln. Zunächſt ſchil⸗ derte der Redner die Wirkung von Raſſever⸗ miſchungen in der Pflanzenwelt. Nach einem kurzen Abſtecher in das Tierreich wandte ſich Pg. Dr. Hoffmann den menſchlichen, und hier insbeſondere den europäiſchen Raſſen zu. Ausgehend von der Erkenntnis, daß die Vor⸗ züge einer Raſſe nur durch deren unbedingte Reinhaltung erhalten bleiben können, bewies der Redner die dringende Notwendigkeit des Geſetzes zur Bekümpfung erbkranken Nachwuch⸗ ſes. Es ſei nicht angängig, in Notzeiten wie heute, Gelder für die Hochpäppelung von Schäd⸗ lingen der Allgemeinheit auszugeben, während die Mittel für die Erziehung und Ausbildung der normal veranlagten Jugend kaum ausrei⸗ chen. Pflicht einer Staatsführung, die ſich ihrer Verantwortung der Geſchichte gegenüber bewußt iſt, war es daher, auf dieſem Gebiet Abhilſe zu ſchaffen. Daß dies ſo glänzend gelang, iſt ein Verdienſt des Führers und der neuen Männer. Deutſchland aber wird ſich, nach einem Jahr⸗ zehnt Steriliſationsgeſetz auf raſſepolitiſchem Ge⸗ biet einen Vorſprung erkämpft haben, der nicht mehr aufzuholen iſt. Der ſtarke Beifall bewies das Verſtändnik und die Zuſtimmung aller anweſenden Volks⸗ genoſſen..— Schulungsabend in Ilvesheim Die Ortsgruppe Ilvesheim hatte die hieſigen Parteimitglieder zum Schulungsabend einge⸗ laden. Als Referent war ein alter Kämpfer der NS)DAP, Pg. Pertl, gewonnen, der von dem Ortsgruppenleiter, Po. Haas aufs herzlichſte begrüßt wurde. Pg. Pertl gab in trefflichen Wor⸗ ten einen Rückblick über die Kämpfe der natio⸗ nalſozialiſtiſchen Bewegung von ihrem Ent⸗ ſtehen bis zu dem heutigen Tage. Er bezeichnete ganz beſonders unſeren Führer, der ſich nie durch Kompromiſſe von ſeinem geſteckten Ziele abbringen ließ, als Vorbild für jeden pflicht⸗ bewußten und echten deutſchen Volksgenoſſen. Aus eigenen Erlebniſſen ſchilderte er die Fahr“ von München nach Koburg, wo ſie von johlen⸗ den und ſchreienden Marxiſten empfangen wur⸗ den; den für die Geſchichte der Bewegung denk⸗ würdigen 9. November 1923 in München, wo Deutſche gegen Deutſche kämpften und 16 Hel⸗ den für ihr Vaterland ihr Leben ließen. Am Schluſſe ſeiner Ausführungen gedachte er derer, die für Vaterland und Freiheit Blut und Le⸗ ben geopfert haben. Die Rede des Pg. Pertl wurde von der Zuhörerſchaft mit großem Bei⸗ fall aufgenommen. Ortsgruppenleiter Pg. Haas dankte dem Redner, der uns durch ſeinen Vor⸗ trag in die Geſchichte des Nationalſozialismus . und ſchloß darauf den Schulungs⸗ abend. Kampfbund für Deutsche Kultur und Deutsche Schule fllrVolksbildung eeee, e, Am Dienstag, 6. NHörz 1954. dbends.15 Uhr, Hörmonie, DO 2, 6, liest der Dichter E. H. Kolbenheyer dus eigenen Werken. Vorverkauf: Völk. Buchhandlung, Deutsche Bühne, Kampfbund für Deutsche Kultur, Deutsche Schule für Volksbildung. 4 körper⸗ mals 1 Vorkeh politił nen 2 Volksfe iſt aber Charak ausſchl kommt, ſetze de lichen? ſtellen, ſie ve Geiſt,! die Se⸗ Weltan ſti ſche Die tionalſe ſtimmt Wirtſch ſamten ſondern bildet 1 ganiſche men de ſtellt ſit eingerä ſamthei tik des dem gat beit del kämpft Elemen ſchaften fen. Die hin von deren 2 erfolgre ebenſo Nutzen! durch e haben e Spekula wird. 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Hoff⸗ virkungs⸗ örern ein omplexes ichſt ſchil⸗ Raſſever⸗ ich einem indte ſich und hier u. die Vor⸗ nbedingte „ bewies gkeit des ſtachwuch⸗ eiten wie on Schäd⸗ während tSbildung n ausrei⸗ ſich ihrer er bewußt lbhilfe zu , iſt ein Männer. em Jahr⸗ ſchem Ge⸗ der nicht rſtändniz en Volks⸗ H jeim ſe hieſigen nd einge⸗ mpfer der von dem herzlichſte chen Wor⸗ der natio⸗ rem Ent⸗ hezeichnete r ſich nie kten Ziele en pflicht⸗ Sgenoſſen. die Fahr“ on johlen⸗ ngen wur⸗ zung denk⸗ nchen, wo d 16 Hel⸗ eßen. Am e er derer, t und Le⸗ Pg. Pertl oßem Bei⸗ Pg. Haas inen Vor⸗ zialismus Schulungs⸗ Kſur bildung 2 1954, rmonie. ter reyer sche Bühne, e Schule für Erzeugniſſe Viele der grundlegenden geſetzgeberiſchen Maßnahmen des nationalſozialiſtiſchen Staates nehmen beim Bauerntum ihren Ausgangs⸗ punkt. Dieſe Entwichlung iſt im Einklang mit der nationalſozialiſtiſchen Zielſetzung, die ja vom Bauern her eieie Geſundung des Volks⸗ körpers und der Volkswirtſchaft erſtrebt. Oft⸗ mals wird der Einwand erhoben, daß die ſtarke Vorkehrung des Bauern in der Wirtſchafts⸗ politik die einſeitige Begünſtigung eines einzel⸗ nen Berufsſtandes gegenüber den übrigen Volksſchichten bedeute. Eine ſolche Auslegung iſt aber grundfalſch, ſte zeigt, daß der organiſche Charakter der neuen Maßnahmen, denen es ausſchließlich auf das Wohl der Geſamtheit an⸗ kommt, nicht erkannt worden iſt. Die Agrarge⸗ ſetze des Miniſters Darré, die einen weſent⸗ lichen Teil der geſamten Wirtſchaftspolitit dar⸗ ſtellen, ſind in ihren Grundzügen ſozialiſtiſch ſie verkörpern beſten nationalſozialiſtiſchen Geiſt, der ſich bei dem jahrelangen Kampf um die Seele des deutſchen Volkes zu einer feſten Weltanſchauung geformt hat. Nationalſoziali⸗ ſtiſche Bauernpolitik iſt wahre Sozialpolitik. Die großen Linien der Agrarpolitik des na⸗ tionalſozialiſtiſchen Staates werden nicht be⸗ ſtimmt durch Erwägungen, die ſich auf das rein Wirtſchaftliche beſchränken. Das Wohl des ge⸗ ſamten Volkes, nicht nur für derr Augenblick, ſondern auch für die kommenden Generationen, bildet das Ziel, auf das die ſich zu einem or⸗ ganiſchen Ganzen zuſammenfügenden Maßnah⸗ men des nationalſozialiſtiſchen Staates einge⸗ ſtellt ſind. Den Bauern werden nicht nur Rechte eingeräumt; ihnen werden zum Wohl der Ge⸗ ſamtheit auch Pflichten aufgebürdet. Die Poli⸗ tik des nationalſozialiſtiſchen Staates dient dem ganzen Volke, das durch ſeiner Hände Ar⸗ beit den Wohlſtand der Nation mehrt, ſie kämpft aber mit aller Schärfe gegen alle jene Elemente, die ſich durch ſpekulative Machen⸗ ſchaften ein arbeitsloſes Einkommen verſchaf⸗ fen. Die Forderungen, die nach dieſer Richtung hin von den Bauern erhoben werden und mit deren Verwirklichung die Agrarpolitik Darrés erfolgreich begonnen hat, werden den Bauern ebenſo wie allen anderen wirtlich Schaffenden Nutzen bringen. Alle Kreiſe des Volkes die ſich durch ehrliches Schaffen ihr Brot verdienen, haben ein lebhaftes Intereſſe daran daß den Spekulanten das Handwerk gründlich gelegt wird. In der gleichen Richtung bewegt ſich die alte nationalſozialiſtiſche Forderung auf Bre⸗ chung der Zinsknechtſchaft, die von dem Reichs⸗ bauernführer auf dem Reichsbauerntag als kin unverrückbares Ziel der nationalſozialiſtiſchen Wirtſchaftspolitik bezeichnet wurde. Die einzelnen Maßnahmen der nationalſo⸗ zialiſtiſchen Regierung weiſen in allen ihren Teilen ſozialiſtiſche und ſoziale Züge auf. Das Erbhofgeſetz wurde geſchaffen, um die völkiſche Erneuerung des Volkes i fördern und den Bauernhof aus der kapitaliſtiſchen Verflechtung herauszulöſen. Durch das Reichsnährſtandgeſetz, das dem zer⸗ ſplitterten Organiſationsweſen der liberaliſti⸗ ſchen Zeit ein Ende bereitet und das Bauern⸗ tum züſammen mit den der Ernährung des Volkes dienenden Wirtſchaftszweigen zu einer geſchloſſenen Einheit zuſammenführte, ſchuf die Möglichkeit, eine grundſätzliche Neu⸗ vrdnung der Märkte und eine plan⸗ volle Lenkung der Erzeugung ein⸗ zuleiten Die Einführung von Feſipreiſen für Brotgetreide, die Maßnahmen zur Regulie⸗ rung der Märkte für Milch⸗ und Molkerei⸗Er⸗ zeugniſſe ließen ſich erſt dann mit Erfolg durch⸗ führen, als durch den Aufbau des Reichsnähr⸗ ſtandes die organiſatoriſchen Vorausſetzungen für eine ſo tiefgreifende Reform geſchaffen waren. Durch das Fettprogramm, das die gänzlich vernachläſſigte inkändiſche Fetterzeugung dem nationalen Bedarf allmählich anzupaſſen ſucht, wurde eine falſche Entwicklung in der land⸗ wirtſchaftlichen Erzeugung beſeitigt. Deutſch⸗ land war infolge der agrarpolitiſchen Fehler vergangener Regierungen auf dem beſten Weg, durch die einſeitige Entwicklung einzelner Be⸗ triebszweige auf manchen Gebieten zu einem Ueberſchußland zu werden, während bei ande⸗ ren lebensnotwendigen Gütern die Auslands⸗ abhängigkeit immer größer wurde. Heute wird auch wieder anerkannt, daß eine möglichſt viel⸗ ſeitige Landwirtſchaft den langfriſtigen Inter⸗ eſſen des Geſamtvolkes am beſten dient und daß vor allem durch die Verminderung der Auslandsabhängigkeit in der Lebensmittelver⸗ ſorgung die Entſcheidungsfreiheit in grund⸗ legenden politiſchen Fragen ganz weſentlich er⸗ höht wird. Soweit durch die großen Umſtellungen in der Landwirtſchaft vorübergehende Härten für ein⸗ zelne Volksſchichten zu entſtehen drohen, ſind von der Regierung Maßnahmen getroffen worden, die dafür ſorgen, daß die breiten Maſ⸗ ſen des Volkes vor ungünſtigen Auswirkungen verſchont bleiben. In dieſem Zuſammenhang ſei daran erinnert, daß durch die Fettverbilli⸗ gungsſcheine die wirtſchaftlich Schwachen vor der Verteuerung der Fettpreiſe bewahrt wer⸗ den., Hier offenbart ſich wahrhaft ſozialiſtiſcher Geiſt. Die Erfolge der neuen Wirt⸗ ſchaftspolitik ſind nicht ausgeblieben. Die Kaufkraft der bäuerlichen Bevölkerung hat ſich bereits beträchtlich erhöht, ſodaß die Land⸗ wirtſchaft in der Lage war, größere Einkäufe als während der letzten Jahre zu tätigen. Durch die Feſtpreiſe für Brotgetreide und die erfolgreichen Bemühungen, auch für andere Lerechte Preiſe herbeizuführen, Der Bauer als Dien Von Friedrich Sohn kann der Bauer wieder auf lange Sicht An⸗ ſchaffungen für ſeine Wirtſchaft durchführen. Dieſe Wirkung der Bauernpolitik bildet einen wichtigen Belebungsfaktor für die Arbeitsbe⸗ ſchaffung in den Landſtädten, deren Wirt⸗ ſchaftslage durch die Bauernnot immer troſt⸗ loſer geworden war, heute aber ſchon wieder aufzublühen beginnen. Ueberall regt ſich neues — 3 150——— —.* 4—— e 2 1 — „Hakenkreuzbauner“ er des Volkes Leben und neuer Unternehmungsgeiſt. Das erſte Jahr nationalſozialiſtiſcher Wirtſchafts⸗ politirk hat größere Erfolge gebracht, als wir vor einem Jahr zu hoffen wagten. Wenn alle Volksgenoſſen einig zuſammenſtehen und jeder an ſeinem Platz ſeine Pflicht tut, dann wird uns auch weiterhin das Schickſal günſtig geſon⸗ nen ſein. Deutſches Bauerntum— Deutſches Volkstum nãhrjtand und Reichsbund, Volkstum und Heimat arbeiten 2uſammen Bauerntum und Volkstum haben vor einigen Sahren noch recht wenig in deutſchen Landen gegolten. Der Bauer war für das Leihkapital ein Bodeneigentümer minderen Rechts gewor⸗ den; zunächſt mußte er arbeiten, um Zinſen und Renten zu bezahlen, dann erſt für ſich und ſeine Familie. Entbehrung und Not wurden immer häufigere Gäſte im Bauernhauſe Im oöͤffentlichen Leben galt der Bauer durchaus als ein Weſen zweiter Ordnung. Das bodenſtändige Volkstum aber trat immer mehr gegen inter⸗ nationale und ſtädtiſche Ziviliſation zurück, ſo daß ſelbſt der Bauer, die Quelle deutſchen Volks⸗ tums, oft ſeine Eigenart zurückſtellte und glaubte, ſich ſtädtiſchem Weſen hingeben zu müſſen, um wenigſtens etwas gelten zu können. Freilich lebte im Bauerntum wie in lleineren, nicht bäuerlichen Kreiſen immer noch die ſchwache Hoffnung auf ein beſonderes Bauernrecht. Und in der ſtädtiſchen Jugend wuchs eine immer ſtärker werdende Sehnſucht nach echtem, boden⸗ gewachſenen Volkstum. Zunächſt brachte der Bauer für dieſe Träger ſeines Volkstums noch wenig Verſtändnis auf, vielleicht, weil er zu wenig Verſtändnis für ſein eigenes Alltagsleben fand. Es wurde aber immer klarer, daß dringend ein Zuſammengehen des Bauerntums und die⸗ ſer Volkstumkreiſe notwendig ſei, iſt doch der freiſchaffende Bauer die Hauptquelle lebendigen, ſich ſtets erneuernden Volkstums. Was man noch vor kurzem kaum für möglich hielt, iſt Wirklichkeit geworden. Der national⸗ ſozialiſtiſche Staat hat den Bauernſtand ge⸗ einigt, ihn ſelbſtändig gemacht und auf eigenen Rechtsboden geſtellt. Der Bauer iſt nicht nur maßgeblich für die Wirtſchaft des Volbes, ſon⸗ dern ebenſo für die geſamte Volkskultur. Des⸗ wegen ſind dem Reichsnährſtand wichtige kul⸗ turelle Aufgaben zugewieſen. Daneben hat der Reichsbund Volkstum und Heimat alle Kräfte geſammelt, die durch ernſte Arbeit und heiteres Spiel das Volkstum in ſeiner Eigenart pflegen und fördern wollen. Damit ergibt ſich ohne weiteres die Notwendigkeit einer engen Zuſam⸗ menarbeit zwiſchen dem Reichsnährſtand und dem Reichsbund Volkstum und Heimat. Dieſe findet zum Beiſpiel in der diesjährigen Grünen Woche ſchon dadurch Ausdruck, daß der Reichs⸗ bund nicht nur bei der Geſtaltung der Aus⸗ ſtellung über Bauernkultur mitwirkte, ſondern vor allem auch an jedem Abend einen landwirt⸗ ſchaftlich⸗heimatlich geſtalteten Heimatabend dar⸗ bietet. Die Gemeinſamkeit der Arbeit wird fer⸗ ner dadurch hundgetan, daß der Reichsbund ſo⸗ wohl in ſeiner Reichsführung, wie in den ein⸗ zelnen Landſchaften ſeine Sachbearbeiter für ländlich⸗bäuerliche Fragen entweder unmittelbar der Organiſation des Bauernſtandes entnimmt oder im engſten Einvernehmen mit dieſen be⸗ ſtimmt. So werden Bauernſtand und Volkstumpflege bis ins letzte Dorf hinein treue Weg⸗ und Ar⸗ beitsgenoſſen ſein, deren gemeinſames Ziel iſt, dem Bauerntum wieder eine ſeiner Eigenart, ſeiner Arbeit und ſeiner Heimat angemeſſene Form in Haus und Familie, Alltag und Feier⸗ ſtunde zu geben. Und unſerem Volkstum ſoll durch Wiederbelebung der im Bauerntum ſchlum⸗ mernden Schätze deutſchen Kulturguts aus Ur⸗ ee Tagen neuer, arteigener Auftrieb gegeben werden. Abſatæregelung für krühkartoftein Die mangelhafte Organiſation des Abſatzes der deutſchen Frühkartoffeln hat in den ver⸗ gangenen Jahren neben dem Wetthewerb der ausländiſchen Frühkartoffeln die Verwertung der deutſchen Frühkartoffelernte in jeder Be⸗ ziehung unbefriedigend geſtaltet. Durch die neue Verordnung wird der Reichs⸗ nährſtand ermächtigt, vorzuſchreiben, inwieweit Erzeuger vor Frühkartoffeln(Speiſekartoffeln, die vor dem 20. Juli jeden Jahres geerntet werden) in den einzelnen Anbaugebieten ſich beim Verkauf der Frühkartoffeln beſtimmter Stellen oder Einrichtungen zu bedienen und be⸗ ſondere Vorſchriften über Sortierung, Verpak⸗ kung, Verladekontrolle und Herkunftsbezeich⸗ nung innezuhalten haben. Der Reichsnährſtand wird ferner ermächtigt, Einrichtungen zu ſchaf⸗ fen, die eine geregelte Verſorgung der einzelnen Verbrauchergebiete zur Aufgabe haben, den waggonweiſen Verſand unverkaufter Kartoffeln zu verbieten und ſchließlich Preiſe, auch Mindeſt⸗ preiſe und Preisſpannen für den Verkauf von Frühkartoffeln feſtzuſetzen. Zuwiderhandlungen gegen dieſe Vorſchriften können nach der neuen Verordnung vom Reichsnährſtand unter hohe Ordnungsſtrafen geſtellt werden. Den verſchiede⸗ nen örtlichen Bedürfniſſen entſpricht es, daß für die einzelnen Hauptanbaugebiete verſchiedene Vorſchriften getroffen werden können. Die aus dem Gut Hollhaus dei Türtheim ſtammende Allgäuer Kuh„Agathe“ erreichte 66 Liter Milch yro Tag: Die Verordnung gibt dem Reichsnährſtand die Rechtsgrundlage für einen geregelten Ab⸗ ſatz der deutſchen Frühkartoffeln. Es darf je⸗ doch nicht verkannt werden, daß unter den ge⸗ genwärtigen handelspolitiſchen Verhältniſſen der Wettbewerb der ausländiſchen Frühkartof⸗ feln auch weiterhin für den Abſatz der deutſchen Erzeugniſſe eine Rolle ſpielen wird und auch die Durchführung der Abſatzordnung für Früh⸗ kartoffeln infolge des Umfanges der Früh⸗ kartoffelerzeugung gerade im erſten Jahre nicht einach iſt. Aus dieſen Gründen muß dringend vor einer Vermehrung des Frühkartoffelanbaus gewarnt werden. Schweinezählung am 5. März Der Reichsminiſter für Ernährung und Land⸗ wirtſchaft hat angeordnet, daß am 5. März wiederum eine Zählung der Schweine und in Verbindung damit eine Ermittlung der nicht beſchaupflichtigen Hausſchlachtungen von Schwei⸗ nen in den drei Monaten vom 1. Dezember 1933 bis 28. Februar 1934 durchgeführt wird. Die Geheimhaltung der ſtatiſtiſchen Angaben durch alle Stellen und Organe iſt ſichergeſtellt. Der Reichsminiſter für Ernährung und Landwirt⸗ ſchaft hat ausdrücklich darauf hingewieſen, daß die Angaben auf keinen Fall für Steuerzwecke, gelegentlich einer Leiſtungskontrolle eine Milchmenge von 66 Litern pro Tag. Der bis⸗ her bekannte höchſte Milchertrag einer Kuh betrug etwa 60 Liter Umlagen und Beitragserhebung der Verſiche⸗ rungen, Berufsgenoſſenſchaften, des Wiehſeu⸗ chenfonds uſw. Verwendung finden dürfen. Die ſo zuverläſſig geſtaltete Statiſtit wird die ge⸗ eignete Grundlage abgeben, um jede Wiederkehr des Schweinezyklus unmöglich zu machen. Bauernregeln im März Märzenſchnee frißt Aprilſchnee düngt! 1* Märzenſtaub iſt Woldes wert! Trocknen März und naſſen April Der Bauer— der Gärtner will! Märzenſchnee Tut Frucht aund Weinſtock weh! Wenn es im Märzen donnert oft Wird auf ein gutes Jahr gehofft! Jeltbeimiſchung wird verlängert Wie wir von unterrichteter Seite erfahren, iſt damit zu rechnen, daß die für die Margarine⸗ fabriken beſtehende Vorſchrift der 10prozentigen Beimiſchung für inländiſches Neutrolſchmalz, die zunächſt bis zum 28. Februar befriſtet war, nicht nur beibehalten, ſondern vorausſichtlich demnächſt erweitert werden wird. Die Arbeiten im Weinberg im märz Der Rebſchnitt wird dem Ende zugeführt, die Pfähle werden eingeſchlagen, die Endſteine für Drahtrahmen und Wingertſtiefel eingeſetzt, die Drähte geſpannt, Strecker⸗ und Bogenreben angehaftet. Aus der Rebſchule werden Wurzel⸗ reben verpflanzt und man beginnt mit dem Aufkaſten. Das Abfallholz wird verbrannt, um die unter der Rinde ſchlafenden Puppen des Sauerwurms zu töten.—33—3— 66. Geburtstag. Gr. Wallſtraße 61, feierte bei beſter Geſundheit und guter Rüſtigkeit ihren 66. Geburtstag. Lehrgänge in Auguſtenberg Die Preſſeſtelle der Landesbauernſchaft Baden teilt uns mit: Mit Genehmigung des Herrn Finanz⸗ und Wirtſchaftsminiſters finden an der Staatlichen Landwirtſchaftsſchule Auguſtenberg im Jahre 1934 folgende Kurſe ſtatt: 1. Obſtbaukurs für Baum⸗ und Straßenwarte und Landwirte über 20 Jahre alt: 1. Teil: vom 12.—29. März, 2. Teil: vom.—27. Oktober. 2. Hauptobſtbaukurs für junge Leute von 16 bis 20 Jahre: 1. Teil: vom 5. April bis 19. Mai, 2. Teil: vom 6. Auguſt bis 22. September. Bienenzuchtkurs vom 2. Mai bis 2. Juni, Königinnenzuchtkurs am 4. und 5. Juni. S für Gartenbeſitzer vom.—7. uli. 3 „Gemüſebaukurs für Frauen und Mädchen vom 9. bis 14. Juli. „Obſt⸗ u. Gemüſeverwertungskurs für Frauen und Mädchen vom 16. bis 21. Juli. „Landwirtſchaftliche Winterſchule: 1. Kurs: 6. Nov. 34 bis Mitte März 35. 2. Kurs: 13. Nov. 34 bis Mitte März 35. Bei der Anmeldung iſt der Kurs genau zu bezeichnen, in welchem der ſich Meldende teil⸗ nehmen will, unter Angobe des Alters. Leumundszeugnis und Vermögensnachweis auch der Eltern, falls Koſt⸗ und Schulgeldnach⸗ laß beantragt wird, ſind der Anmeldung bei⸗ zulegen. Die Verpflegungskoſten betragen für die Kurſe der OZ 1 und 2 gleich.30 RM., für die übrigen Sommerkurſe.80 RM. pro Tag. Die Kursgebühren für die Kurſe der O3 1 und 2 gleich 10.— RM., für die übrigen ſechs⸗ tägigen Kurſe.— RM. Die Koſten für die Winterſchulkurſe 1934/½35 werden im Herbſt bekanntoꝛgeben. Weinmarkt in Offenburg Die Preſſeſtelle der Landesbauernſchaft Baden teilt uns mit: Im Saalbau„Dreikönig“ in Offenburg findet am 13. März 1934 von 1 bis 4 Uhr der 56. Offenburger Weinmarkt ſtatt. Zum Verkauf kommen Weine aus ſämtlichen badiſchen Wein⸗ baugebieten. Der Offenburger Weinmarkt er⸗ freut ſich ſtets eines regen Beſuchs ſowohl von Käufern wie von Verkäufern. Im letzten Jahre war der Weinmarkt von über 300 Perſonen be⸗ ſucht, ein Zeichen dafür, daß die Käufer den⸗ ſebben zu ſchätzen wiſſen. Zur Neuregelung des deulſchen Eiermarktes Auf Grund des Geſetzes über den Verkehr mit Eiern vom 20. 12. 1933 müſſen ab 15. Febr. 1934 für Eier, die im Inland erzeugt wurden und in den Verkehr kommen, Uebernahme⸗ ſcheine beantragt werden. Die Beſtimmung lautet:„Im Zollinland erzeugte Eier, die vom 16. Febr. bis zum 31. März 1934 in den Ver⸗ kehr gebracht werden, gelten als von der Reichs⸗ ſtelle übernommen, wenn bis zum 10. April 1934 die Ausſtellung eines Uebernahmeſcheines be⸗ antragt wird. Eines Uebernahmeſcheines be⸗ —+ 3 2 auf nicht ſoweit die in en Verkehr zu bringende Tagesmenge 1 Stück nicht überſchreitet.“ 9 3228 kreisobſlbaulehrgang Für Baumwarte, Obſtzüchter und Landwirte lindet in Knielingen ein 5wöchentlicher Obſt⸗ baulehrgang unter Leitung des Obſtbauinfſpek⸗ 9o S 9 tors in zwei Zeitabſchnitten ſtatt: 1. Teil: 26. 3. 1934— 21. 4. 1934, 2. Teil: 15. 10. 1934— 27. 10 1984. Das Kursgeld beträgt 4* den 1. Teil.— RM., „für den 2. Teil.— R Die Anmeldungen hierfür ſind bis 3. 3. 1934 5 den Kreisrat Karlsruhe, Karlſtr. 16, zu rich⸗ ————— Frau Karoline Schaller, — ——— ————— —————— Sahrgang—4 Nr. 103 „Hakenkreuzbanner“ Seite 10 Der zukünftige Feinmechaniker wird auf pſychotechniſchem Wege auf die Sicher⸗ heit und Geſchicklichkeit ſeiner Hand hin geprüft nſer Volkskanzler hat unſere Jugend den„lebenden Garanten Deutſch⸗ lands“ genannt und damit die Be⸗ deutung gekennzeichnet, die heute der jungen Generation zukommt. Ihre Zu⸗ kunft iſt auch die Zukunft unſeres Vater⸗ landes; der Erfolg ihrer Arbeit iſt gleich⸗ luffie dem fortdauernden und ſicheren ufſtieg des Landes. Und entſprechend der verantwortungsbewußten, neuen Staatsfüh⸗ rung läßt man es nicht bei den ſchönen Worten bewenden, ſondern der Staat ſelbſtnimmtſich der Entwicklung und Zukunft unſerer Jugend an. Ueber eine Million junge Menſchen müſſen in den Wirtſchaftsprozeß eingeglie⸗ dert werden, wenn in wenigen Wochen Oſtern 1934 die Schulentlaſſungen bringt. Außer den, zum Hochſchulſtudium nicht zu⸗ gelaſſenen, etwa 25 000 Abiturien⸗ ten der höheren Schulen, deren Unterbringung ſchon faſt als geſichert gelten kann, iſt noch für rund 15 000 ſchon vorzeitig von den höheren Schu⸗ len abgehende Jugendliche, dazu ür rund 600 000 Knaben undeben⸗ oviel Mädchen Vorſorge zu die die Volksſchulen verlaſſen. hre Zahr iſt faſt doppelt 15 hoch wie in früheren ahren, da der Geburtsjahrgang 1920 zu den vier ſtarken Nachkriegsjahrgängen ge⸗ ört, in der jüngſt vergangenen Zeit die ſchwachen Kriegsjahrgänge an der eihe waren. Wir haben alſo etwa 1255000 Jugendliche, die zur Oſterzeit die bedeut⸗ Geiſtesgegenwart vor viel Schaltern und Hebeln Blick in die Verſuchsſtelle der Reichsbahndirek⸗ tion zu Berlin 724550 und wichtigſte Entſcheidung ihres ebens treffen ſollen: die Berufswahl! Schön und wünſchenswert wäre es, wenn eder junge Menſch dieſe Wahl auf Grund einer Neigung treffen könnte. ber das iſt eine reine Theorie, denn in Wahrheit verhält es ſich meiſt ſo, daß im jugendlichen Alter die Nei gung zu einem Beruf pdiche aus noch nicht ſtark iſt, oder aber daß dieſe Neigung von Modeſtrömungen oder von romantiſchen Phantaſievorſtellungen diktiert iſt. Jeder Junge möchte ſchließlich irgend⸗ wann einmal„Rollkutſcher“ oder„General“ oder„Stratoſphärenflieger“ oder„Schau⸗ ſpieler“ werden... Häufig iſt die vermeint⸗ lüche Neigung des jungen Menſchen auch dee, 2 2„%οο Eine Million Jugendliche ſollen in den Wiriſchaftsprozeß eingegliedert werden— Von unmerklich beeinflußt durch die Wünſche der Eltern. Dazu kommt heute noch die durch die vergangene Zeit ſo unendlich ſchwierig geſtaltete Wirtſchafts⸗ und Arbeits⸗ lage, die manche„Neigung“ ſchon im voraus durch die Ausſichtsloſigkeit verurteilt— Das neue Deutſchland braucht aber voll⸗ wertige Arbeitskräfte.„WVerfehlter Beruf iſt verfehltes Leben“— angeſtrebt wird die Verwirklichung des Grundſatzes, daß jeder Deutſche auf den Platz geſtellt wird, der ihm nach ſeiner Be⸗ gabung und Leiſtungsfähigkeit gebührt. Erſt Von Dorothea Bergmann entſprechenden Möglichkeiten zu eröffnen, wurde durch 4 die beratung geregelt. Die öffentliche Berufsberatung iſt der Reichsanſtalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitsloſenver⸗ ſicherung unterſtellt worden, der man auch die Aufſicht über die weiteren, gemein⸗ nützigen Berufsbera⸗ tungsſtellen übertra⸗ gen hat. An faſt ſämt⸗ Wie weit reicht die künſtleriſche Selbſtändigkeit? Prüfung angehender Kunſtſchülerinnen durch Gemeinſchaftsaufgaben dann wird unſer Volk und Land zur vollen Ausnützung ſeiner großen Möglichkeiten kommen! Um den jungen Menſchen und ihren Eltern, die jetzt vor ſo ſchweren Entſchei⸗ dungen ſtehen, den Weg zu ebnen und die liche deutſchen Arbeitsämter find Berufsberatungsſtellen angeglie⸗ dert. Beſonders ausgebaut wurden ſie in großen und mittleren Städten und in ſtark beſiedelten, induſtriereichen Gegenden. In jeder dieſer Stellen ſind drei bis vier männliche und ebenſoviel weibliche Berufsberater tätig. Neben den Eignungs⸗ prüfungen, in deren Dienſt heute die e geſtellt wird, geben die chülerkarten, die Eintragungen von Lehrern und Schulärzten über pſychiſche und phyſiſche Veranlagung und Fehlveranlagung, Intereſſen und Fähigkeiten enthalten, dem Beratenden die Grundlagen für ſeine Ver⸗ mittlung. Aus der perſönlichen Unterhal⸗ tung und dem intenſiven Eingehen auf die Menſchen und ihre Erzieher gewinnt er Beratende dann ſehr bald den abſchlie⸗ —— Eindruck. Sehr häufig beſteht ſeine ätigkeit dann in einer„Ausgleichs⸗ wirkung“. Die Mehrzahl der Jugend⸗ lichen ſtürzt ſich erfahrungsgemäß auf die ſogenannten„beliebten Berufe“, wie etwa„Autoſchloſſer“,„Schutzpoliziſt“,„Flie⸗ Raſche Ueberſicht und ſchnelles Reagieren ſind Bedingung! Feſtſtellung der Körpergewandtheit junger Menſchen durch Hindernislauf Berufs⸗ Neigung und Eignung der Kinder— Die pfychotechnik im Dienſt der Berufsberatung ger“ oder ähnliches, während die„unbelieb⸗ ten Berufe“ wenig oder gar nicht erwünſcht ſcheinen. Die Folge iſt, daß die Erfolgs⸗ chancen und Erwerbsausſichten in den letz⸗ Hier verſagt manches angebliche„Wunderkind“ Pſychotechniſche Prüfung der Kinder vor der Aufnahme an einer Muſikhochſchule teren Berufszweigen ungleich größer— abgeſehen davon, daß ſich junge Menſchen von einer Berufsarbeit ſchlechthin meiſt un⸗ klare und falſche Vorſtellungen machen. Und was kennen unſere Jugendlichen ſchon für Berufe? Doch meiſt nur diejenigen die ihnen aus eigener Anſchauung bekann ſind und ſtark ins Auge fallen. Auch den Eltern iſt meiſt die Ueberſicht verloren gegangen und die Angſt um die Zukunft des Kindes veranlaßt ſie, häufig überſtürzte Entſchlüſſe zu faſſen, nur um das Kind „unterzubringen“. Gerade heute aber bietet das unendlich weitverzweigte Wirtſchafts⸗ ſyſtem, das mit neuen Mitteln nach geſun⸗ den Grundſätzen auf⸗ und ausgebaut wird, ungeheuer vielſeitige Möglich⸗ keiten. Hier greift die großzügige Auf⸗ klärungsarbeit der Beratungsſtellen ein. Im Zuſammenwirken aller dieſer Rück⸗ ſichten, in der Prüfung der Eignung im Verhältnis der Neigung zu einem Beruf, in der Beachtung der wirtſchaftlichen Ausſichten Eine Sekunde vor der Exploſtion! Der zukünftige Chemiker verfolgt angeſpannt das Experiment und Möglichkeiten und nicht zuletzt in der Prüfung auf Charakter und Freude an der Arbeit ſieht die Berufsberatung von heute ihre Ziele. Nun wenn— junge Menſch einmal an dem ihm gebührenden Arbeits⸗ platz ſeine volle Leiſtungskraft einſetzen kann, wird unſere Jugend die Hoffnungen erfüllen können, die Land und Volk auf ſie ſetzen! Ueber eine Million Jugendlicher muß in den Wirtſchaftsprozeß Deutſchlands binnen kurzer Friſt eingegliedert werden! Es gehört zu den dankenswerteſten Beſtrebungen und zu den größten Leiſtungen, daß der neue Staat ſich ſo erfolgreich bemüht, unſerer Jugend ſoweit irgend möglich die Hoff⸗ nungsloſigkeit und Untätigkeit zu erſparen! 4 —— 4 Bu v e r mie in Rheinauha Werkſtätteg mit Lagerpla anſchluß.— heimer Hand Lagergebün Stadtnähe, n Bodenfläche, Lagerplütze mit günſtiger anſchluß. Ni Badiſche Hafen Güterhal 1 Zimmer u. Ki Spülk. u. kl. Mo ſof. zu vermet W 17 (17·531) 1., Küche 16 .—,.—;— Küche 27.—, 34. 42.—; 3., Kü 35.—, 41.—, 48. Rachd, Schäf 4 a, 11 23Zimm., Küt 4. Stock, p. 1. A zu vermiete Häckerei Otterb U 6, 30. (15 978•%) Gut Mi helle Neubat Wohö- ſungen je 2 Zimme und Kit per 1. Mai 19 teilw. auch p. f her, preiswert vermieten. Beſichtigung ou Bauleitung Haf Ludmigshafen? Ludmigsplatz 3 Vermietunandu Allgem. Fingnz Handelsgeſ. inb Mannh., B 1, Teleyhon 30 8. 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Wo⸗ chenmarken der Lohnklaſſe 1 zum Droffe von 30 5775 ſind ungültig ünd haben den Verluſt der Anwart⸗ ſchaft zur Folge. Auch die Marken der Lohnklaſſe II bis y1 ſind unwirk⸗ 988. wenn nach dem Einkommen eine höhere Marke hätte geklebt werden müſſen. Durch Nachentrich⸗ tung des Unterſchiedsbetrages kann die Verſicherung wieder in Ordnung gebracht werden. Da diefe zwingende Vorſchrift im⸗ mer noch außer acht gelaſſen wird, ällt auch Kontrolle der Quittungs⸗ arten der Selbſtverſicherer notwen⸗ doh: um dieſe Verſicherten möglichſt voß Schaden 16 ſchützen. Auch die e im Geſetz vom 7. Dezember 1933— RGyBl. S. 1039— laſſen die hier in Frage flehende Kartenkontrolle als zweck⸗ mäßig erſcheinen. Dieſe Kontrolle wird durch das Kontrollamt der Landesverſicherungs⸗ anſtalt am Freitag, den 2. März 1934, vormittags zwiſchen 10 und 12 üyhr, auf dem Rathaus hier— Aim mmer 3— vorgenommen Wir ſordern die freiwillig Verſcher⸗ ten hierdurch auf, ſich an dem ge⸗ nannten Tage mit ihren Quittungs⸗ karten daſelbſt einzufinden. Edingen(Neckar), 26. Febr. 34. Der e Müller. (15 391 K) 24 5. das—— 47 Pf. das Doppelpaket! Aimm Schwan auch zum Einweichen und Waſchen! ———— 7 — * —————————— — — — — ————— —.——ʃ —— — * ——— —— — —————————————— ————————————— 5—— Fahrgang—4A Nr. 103 Seite 12 „Hakenktenzhann ILDirischa 15- Nun Die Regelung der Getreidewirtſchaft Berlin, 1. März. Amtlich wird mitgeteilt: Mit der Einführung der Feſtpreiſe für Brotgetreide iſt im Oktober des vorigen Jahres nicht nur für den Bauern und Landwirt, ſondern überhaupt für den geſamten Getreidemarkt eine völlig neue wirtſchaftliche Grund⸗ lage geſchaffen worden. Die dem Feſtpreisſyſtem in erſter Linie geſtellte Auf⸗ gabe, der Landwirtſchaft eine Verwertung ihrer Ernte an Roggen und Weizen, ſoweit zur Ernährung der Bevölkerung erforderlich iſt, zu feſten und gerechten Preiſen zu ſichern, iſt durchaus gelöſt worden. Darüber hinaus hat der Roggenmarkt in ſeiner Geſamtheit einen ſo geordneten und organiſchen Verlauf genom⸗ men, daß er auch für den Reſt des Wirtſchaftsjahres als in ſich geſund und befeſtigt betrachtet werden kann. Am Weizenmarkt ſind infolge des beſonders großen Ertrages der letzten Ernte gewiſſe Stockungen des Angebots in den frachtungünſtig gelegenen Ge⸗ bieten— den ſogenannten toten Winkeln— aufge⸗ treten, die zeitweilig die Aufnahme von Weizen durch die öffentliche Hand erforderlich machten. Im Hinblick auf die große Weizenernte war ſchon zu Beginn des Wirtſchaftsjahres in Ausſicht genom⸗ men worden, durch Umtauſch gegen ausländiſche Fut⸗ tergerſte, Mais und Dari für den überſchüſſigen Wei⸗ zen Abfluß auf dem Weltmarkt zu verſchaffen, ſobald es die Lage auf dem inländiſchen Futtergetreidemarkt zulaſſen würde. Nachdem dieſer Zeitpunkt nunmehr gekommen iſt, hat die Reichsregierung die notwendige geſetzliche Grundlage durch das Geſetz über Ausfuhr⸗ ſcheine vom 26. Februar 1934 geſchaffen. Durch eine Ausführungsverordnung hierfür wird nunmehr mit Wirkung vom 8. März 1934 die Ausfuhr von Weizen bis zum 15. Juli 1934 mit der Maßgabe zugelaſſen, daß mit Hilfe der erteilten Ausfuhrſcheine bis zum 31. Juli 1934 die gleiche Menge Futtergerſte, Mais oder Dari zollfrei eingeführt werden kann. Die Wiederein⸗ fuhr von Weizen iſt auf dieſe Ausfuhrſcheine nicht zuläſſig. Da zur Schonung des Inlandsmarktes kei⸗ nesfalls größere Mengen an Getreide eingeführt wer⸗ den ſollen, als Getreide ausgeführt worden iſt, an⸗ dererſeits aber das mit Hilfe der Ausfuhrſcheine im Verhältnis von:1 eingeführte Futtergetreide zu teuer ſein würde, wird die Reichsſtelle für Getreide, Futter⸗ mittel und ſonſtige landwirtſchaftliche Erzeugniſſe da⸗ durch einen Ausgleich ſchaffen, daß ſie dem Inhaber des Ausfuhrſcheines auf Antrag einen ſogenannten Anrechnungsſchein über 25 RM. nebſt Zinſen für je eine Tonne ausgeführten Weizen ausſtellt, und zwar bis zum 31. Juli 1934. Die Berechtigung aus den Anrechnungsſcheinen iſt übertragbar. Die Reichsſtelle löſt die Anrechnungsſcheine in der Weiſe ein, daß ſie ſie bei der Veräußerung von ausländiſchen Oelkuchen zum Nennwerte zuzüglich Zinſen in Zahlung nimmt. Die Anrechnungsſcheine müſſen zur Einlöſung bis zum 31. Auguſt 1934 vorgelegt werden. Weiterhin werden der Ausfuhr von Weizen und Müllereierzeugniſſen aus Weizen, die in der letzten Zeit ſo gut wie völlig geſtockt hat, dadurch neue Mög⸗ lichkeiten eröffnet, daß der bisher im Rahmen des Austauſchverfahrens geltende Zoll von 75 Ryfg. je Doppelzentner bei der Wiedereinfuhr von Weizen fort⸗ fällt. Damit ſich die wieder ermöglichte Ausfuhr von Weizen und Müllereierzeugniſſen aus Weizen in ge⸗ ordneten Bahnen vollzieht und gegenſeitige Unter⸗ bietungen auf dem Weltmarkt unmöglich gemacht wer⸗ den, iſt ferner die Ausfuhrſcheinordnung dahin ge⸗ ündert worden, daß künftig bei der Ausfuhr von Wei⸗ zen und Müllereierzeugniſſen aus Weizen dasſelbe Verfahren Platz greift, wie es in Zuſammenhang mit dem deutſch⸗polniſchen Roggenabkommen im Dezem⸗ ber 1933 bereits für den Roggen eingeführt worden iſt; das bedeutet, daß künftig Ausfuhrſcheine für Wei⸗ zen und Müllereierzeugniſſen aus Weizen nur erteilt werden, wenn dieſe Waren von der Reichsſtelle für Getreide, Futtermittel und ſonſtige landwirtſchaftliche Erzeugniſſe oder durch ihre Vermittlung verkauft ſind. Wenn der Verkauf vor dem Inkrafttreten der Verord⸗ nung, d. h. alſo vor dem 8. März, abgeſchloſſen wor⸗ den iſt, müſſen die Waren bei der Reichsſtelle gebucht worden ſein. Sodann ſind die nach der bisherigen Regelung mit dem 30. Juni 1934 ablaufenden Feſtpreiſe bis zu dem Zeitpunkt, wo die neue Ernte erwartet werden kann, verlängert worden, und zwar bei Rogggen bis zum 15. Juli, bei Weizen bis zum 15. Auguſt 1934. Die Preishöhe iſt die gleiche, wie ſie für den Juni feſt⸗ gelegt worden iſt. Auf dieſe Weiſe wird erreicht, 500 000 Tonnen Weizen und etwa 200 000 Tonnen Roggen mehr, als es bei der bisherigen Geſetzeslage — Fall war, zu den Feſtpreiſen abgeſetzt werden nnen. Ferner iſt Vorſorge dafür getroffen worden, daß die Nachprüfungen über die Innehaltung der Einlage⸗ rungspflicht der Mühlen auf Grund der Verordnung über den Zuſammenſchluß der Roggen⸗ und Weizen⸗ mühlen vom 5. November 1933 noch weſentlich ver⸗ ſchärft und mit beſonderer Genauigkeit durchgeführt daß mindeſtens Neue wichkige Verordnungen werden. Durch wiederholte Kontrollen der einzelnen Mühlen wird ſichergeſtellt werden, daß am Auslauf des Wirtſchaftsjahres die Mühlen die vorgeſchriebenen Pflichtmengen an Weizen auf Lager haben. Schließlich iſt, da der Weizenmarkt gerade an der Wende Februar⸗März allgemein als beſonders ange⸗ ſpannt gelten mußte, die Reichsſtelle für Getreide, Futtermittel und ſonſtige landwirtſchaftliche Erzeug⸗ niſſe entſprechend den Anregungen einer Reihe von Landesbauernführern vor kurzem ermächtigt worden, noch einmal mit Weizenkäufen in den„toten Winkeln“ einzugreifen, was eine ſtarke Entlaſtung und große Beruhigung des Marktes herbeigeführt hat. Weitere Maßnahmen von allgemeiner Bedeutung, die einen geregelten Ablauf des Getreibewirtſchaftsjahres ſicher⸗ ſtellen ſollen, ſtehen bevor. Vom ſüddeutſchen Produktenmarkt Mannheim, 1. März. Am ſüddeutſchen Produk⸗ tenmarkt verlief die Berichtszeit wiederum recht ruhig. Inlandsweizen iſt ausreichend angeboten und überſteigt die nur geringe Nachfrage. Die Mühlen zeigen ſich angeſichts des ſtockenden Mehlabſatzes zu⸗ rückhaltend und decken nur den dringendſten Bedarf. Zu Beginn der Berichtswoche beſtand zumal auch noch Ungewißheit über die Märzkontingente und über die gegen Wochenſchluß bekanntgewordenen neuen geſetz⸗ lichen Maßnahmen hinſichtlich der Weizenausfuhr. Nach Belanntwerden ſetzte eine kleine Belebung ein, doch war die Stimmung am Donnerstag wieder weſentlich ruhiger. Weizenexportſcheine konnten von der neuen Lage profitieren und zogen um zirka.00 Reichsmark an. Gefordert wurden zuletzt 147.50 bis 148.50 RM. pro 1000 Kilo, zu erſterem Preiſe wurde auch etwas gehandelt. Feſtpreiſe haben an der bisherigen Preistendenz nichts zu ändern vermocht. Am Donnerstagmarkt für Getreide und Futtermittel in Mannheim kam inländ. Weizen waggonfrei Mannheim 76/77 Kilo waggonfrei Mannheim mit 19.85—20 RM. zur Notiz gegen 19.85 bis 19.90 RM. am Wochenbeginn. Roggen lang wiederum recht ruhig. Die Mühlen zeigten ſich wegen des ſchwierigen Mehlgeſchäftes im Einkauf zurückhaltend, ſo daß größere Umſätze nicht möglich waren. Heſſen⸗ und Pfälzerroggen werden nur noch wenig umgeſetzt, die Preiſe liegen je Fracht⸗ lage bei 16.75—17 RM. per 100 Kilo franko links⸗ rheiniſcher Mühle. Die amtliche Notiz ſtellte ſich auf 16.90—16.00 RM. Der Gerſtenmarkt hat keine Veränderung er⸗ fahren. In Braugerſten wurden feinſte Qualitäten etwas umgeſetzt, Mälzereien und Großhandel ſind aber nur für geringe Mengen aufnahmewillig. Ab pfälzer Stationen wurden 18—18.50 RM., ab heſſi⸗ ſchen 17.50—18, ab badiſchen 17.25—17.75 RM. ge⸗ nannt. Die amtliche Notiz blieb mit 18—18.50 RM. demgegenüber unverändert. Futtergerſte gab lm Preiſe etwas nach, 16.50—17 RM. In Hafer iſt das Angebot an nahen Provenienzen ziemlich knapp geworden, die Preiſe ſind daher feſter. Die Nachfrage iſt dagegen gut, ſoweit Angebot vorlag, fand es, nach Württemberg insbeſondere, glatte Un⸗ terkunft. Ab badiſche Verladeſtationen hörte man für Durchſchnittsqualitäten 14.80—15.30 RM. per 100 Kilo, amtlich kam die Notiz am Donnerstag mit 15.60 bis 15.85 RM. waggonfrei Mannheim zuſtande. Am Mehlmarkt ſind für Weizenmehl die Ab⸗ rufe auf alte Kontrakte in den letzten Tagen etwas lebhafter geweſen. Neuabſchlüſſe ſind jedoch nur wenig zuſtandegekommen und beſchränken ſich auf den drin⸗ gendſten Bedarf. Die Preisſpanne für März, April bzw. Mailieferung ſind auf unverändert 30 Pfennig belaſſen worden. Weizenmehl Spezial Null ſüdd. mit Austauſch ſtellte ſich auf 29.70 März⸗, 30 RM. April⸗ lieferung. Roggenmehl liegt im allgemeinen gut be⸗ hauptet, die Preiſe liegen etwas nachgiebiger, für nordd. 70%½0 Prozent prompt wurde 22.25—23.50, für ſüdd. und pfälz. 23.25—24.25 RM. verlangt. Unverändert ruhig liegt der Futtermittel⸗ markt. Die Preiſe ſind nach dem vorwöchentlichen Abſchlag im allgemeinen unverändert geblieben, Bier⸗ treber 16(gegen 16.75 am vergangenen Donnerstag). In Weizen⸗ und Roggenkleien iſt die zweite Hand um zirka 50 Pfg. billiger am Markt, die Geſchäfts⸗ tätigkeit iſt jedoch ſehr ſtill. Amtlich notierten Weizen⸗ kleie fein 10.25, grob 10.75, Roggenkleie 10.25—11, Weizenfuttermehl 11.50, Roggenfuttermehl 11.50—12, Weizennachmehl 15—15.25, dto. IV B—3 n. Mannheimer Großmarkt für Getreide und Futtermittel Weizen inl. 76/77 Kilo frei Mannheim 19.85—20, Feſtpreis franko Vollbahnſtation des Erzeugers Mo⸗ nat März Bez. IX 19.5, Bez. X 19.70, Bez. XI 20, ruhig, Roggen inl. 71/72 kg frei Mannheim 16.90—17, Feſt⸗ preis Monat März Bez. VIII 16.5, Bez. IX 16.80, ruhig, Hafer inl. 15.60—15.85, ſtetig, Sommergerſte, Aus⸗ ſtichw. über Notiz 18—18.5, dto. pfälziſche 18—18.5, ruhig, Futtergerſte inl. 16.—17, Wintergerſte inl. ohne Notiz, La Platamais mit Sack 19.25—19.5, Erd⸗ nußkuchen prompt 16.75—17, Soyaſchrot prompt 15 bis 15.25, Rapskuchen 14.5, Kokoskuchen 17.25, Seſam⸗ kuchen 17, Leinkuchen 17.25—17.5, Biertreber getrocknet inl. mit Sack 16, Malzkeime 14—14.5, Trockenſchnitzel ESN OTIEE NMT E N: nmmnnn———————— Londoner Metallbörse London, den 1. März 1934. Schluß Kupier( p. to). Tend. willig Biel( v. to). Tendenz willig— 625 p. to). 5 rzeug.-Preis* Standard p. Kasse.. 32,54 ausld. prompt oftz. Preis—— e Standard 3 Monate„ 32,75 ausld. prompt inoffz. Preis OQuecksilber)( per Flasche)!“— r 32,63] ausld. entf. Sicht. oftz. Preis 11,75 Flatin?)(& bder 20 Ounoes)— 35,25] ausld. entf. Sicht. inofiz. Preis 11,75— e. i. f.)(hh per 3¹˙50 ausld. Settl. 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Piund. 1 12,74 ab Fabrir.75—10, Rohmelaſſe.5, Steffenſchnitzel 11.25, Wieſenheu loſe—.40, Rotkleeheu.40—.60, Luzernkleeheu.60—.80, Rauhfuttermittel ruhig, ſon⸗ ſtige Futtermittel ruhig, Preßſtroh, Roggen und Wei⸗ zen.20—.40, dto. Hafer und Gerſte.20—.40, Weizenmehl Spezial Null, füdd. m. Auſt. 29.70 per März, per April 30, ruhig, dto. mit Inlandsweizen per März 28.20, per April 28.50, Roggenmehl 70 60⸗ Prozent norddeutſches 22.25—23.5, dto. ſüddeutſches und pfälziſches 23.25—24.25, ruhig, Weizenkleie fein mit Sack 10.25, Weizenkleie grob mit Sack 10.75, Rog⸗ genkleie 10.25—11, Mühlennachprodukte ruhig, Wei⸗ zenfuttermehl 10.5, Roggenfuttermehl 11.—12, Wei⸗ zennachmehl 15—15.25, IV B 16—16.25. Kanadiſche Getreidekurſe Winnipeg, 1. März.(Schluß.) Weiren: Tendenz ſtetig. Mai 67¼, Juli 69.— Hafer Mai 35½, Juli 35½.— Roggen Mai 48/, Juli 492½.— Gerſte Mai 41%, Juli 42½.— Leinſaat Mai 152, Juli 150¼.— Loco Northern 1 65/, II 62½/, III %½, Liverpooler Getreidekurſe u. Mehl⸗Notierungen Liverpool, 1. März. Weizen(100 lb.). Tendenz ſtetig. März 4,1½(4,1/½), Mai 4,3½(4,3/), Juli 4,5½(4,5½), Oktoher 4,7½¼(4,7—).— Mais(100 lb.) Tendenz: ruhig. cif. Plate(480 lb.) per 18,4½ Ver⸗ kauf, 18 Verkauf, 16,9 Verkauf. Amerikaniſche Getreide⸗Notierungen Chicago/ Reuyork, 1. März. Chicago, Ter⸗ minpreiſe. Wetzen. Tendenz kaum ſtetig. Mai 86·/, Juli 85½, Sept. 86½¼.— Mais. Tendenz ſtetig. Mai 50½,ͤ Juli 52/, Sept. 54½¼.— Hafer. Tendenz kaum ſtetig. Mai 34½, Juli 34½ Sept. 33½.— Roggen. Tendenz kaum ſtetig. Mai 59½, Juli 6035%, Sept. 61¼. — Lokopreiſe: Weizen: Roter Winter/ Sommer Nr. 2 —* gemiſchter Nr. 2 84½.— Hafer, weißer Nr. 2 274 Neuyork. Lokopreiſe. Weizen: Roter Sommer⸗ Winter Nr. 2 97½¼, harter Sommer/ Winter Nr. 2 97/½.— Mais: neu, ankomm. Ernte 58½/.— Roggen: Nr. 2 2fob N. M. 55½.— Gerſte: Malting 57¼.— Mehl: Spring wheat clears 615—35.— Fracht nach England—2, Fracht nach Kontinent—8. Argentiniſche Getreide⸗Notierungen Buenos Aires⸗Roſario, 1. März.(Schluß). Weizen März 5,75, Mai 5,75, Juni 5,75; Mais März 5,20, Mai 4,70, Juni 4,70. Hafer März 3,65. Leinſaat, Tendenz ruhig: März 11,83, Mai 12,13, Juni 12,22.— Roſario: Weizen: März 5,63, Mai 5,63. Mais: März 5,14, Mai 4,55. Lein⸗ faat: März 11,80, Mai 11,98. Liverpooler Baumwollkurſe Liverpool, 1. März.(Anfang.) März 627, Mai 627, Juli 618, Oktober 615. Tendenz ruhig. Amerikaniſche Speiſeſette und Schweinepreiſe Newyork, 1. März.(Schluß.) Chicago: Tendenz ruhig. Schmalz Mai 620 Brief, 672,50 Geld, Jun 682 Brief, September 700 Brief, Trocken ge⸗ ſalzener Bauchſpeck Mai 762,5, Juni 755, Schmalz 652,5.— Newyork: Schmalz prima Weſtern loco 725. Chicago: Leichte Schweine niedrigſter Preis 440, leichte Schweine höchſter Preis 458, ſchwere Schweine niedrigſter Preis 446, ſchwere Schweine höch⸗ ſter Preis 455. Schweinezufuhr in Chicago 15 000, Schweinezufuhr im Weſten 58 000. Diedesheimer Weinverſteigerung Am Donnerstag kamen in Diedesheim im Saale des Gaſthauſes„Zur Eintracht“ 58 800 Liter 1932er und 1933er Weiß⸗ und Rotweine zur Verſteigerung. Der Beſuch war ſehr gut, die Verſteigerung verlief flott. Die erzielten Preiſe ſind als gut, teilweiſe ſogar als ſehr gut anzuſprechen. Die 1000 Liter erzielten: 550 zurück— 590 zurück— 510, zurück— 560, und 580— 600— 600— 710— 660— 740— 690 — 650— 560— 690— 720— 780— 690— 700 — 600— 580— 600— 620 und 610— 610— 590 — 450— 480— 470. Börſen Frankfurter Abendbörſe vom 1. März An der Abendbörſe zeigten ſich nach den letzttägigen Steigerungen gewiſſe Ermüdungserſcheinungen. Vom Publikum fehlten Aufträge nahezu vollkommen, wo⸗ durch die Kuliſſe in ihrer Unternehmungsluſt gehemmt wurde und teilweiſe eher zu Glattſtellungen bereit ſchien. Indeſſen blieb die freundliche Grundſtimmung durchaus erhalten und in einigen Spezialwerten war immer noch einiges Geſchäft zu bemerken. Die Berli⸗ ner Schlußkurſe blieben etwa behauptet. Farbenindu⸗ ſtrie ſchwankten zwiſchen 134.5 bis 134.25—134.5. Der Rentenmarkt blieb weiterhin ſehr ruhig. Altbeſitzan⸗ leihe nannte man mit 95.75—96, Neubeſitz mit 19.35 und ſpäte Schuldbuchforderungen mit 93.62. Umge⸗ tauſchte Dollarbonds waren nach den letzten Steige⸗ rungen eher etwas angeboten und die erhöhten Mit⸗ tagskurſe blieben meiſt nur knapp gehalten. Im Verlauf blieb das Geſchäft klein und die Kurs⸗ geſtaltung war uneinheitlich. Die Veränderungen nach beiden Seiten betrugen etwa ½ bis ½ Prozent, wobei Montanwerte meiſt etwas gefragt waren. Farbenindu⸗ ſtrie waren nur knapp gehalten. Renten lagen ebenfalls ruhig und laum verändert. Neubeſitz aber leicht erhöht. An der Nachbörſe nannte man JG Farben 134.37, Stahlver. 44, Altbeſitz 95.87—96, Neubeſitz 19.35. Es notierten u..: Neubeſitz 19.35, Schutzgebiet.8 bis.7, Commerzbank 53, DD⸗Bank 66.5) Dresdner Bank 69, Reichsbank 170, Pfälz. Hyp. Bank 86, Man⸗ nesmann 72.37, Rheinſtahl 91.5, Stahlver. 44.12—44., AEG 29.5, Cement Heidelberg 94, Daimler 49.75, Gold⸗ und Silberſcheideanſtalt 186.5, Dt. Linoleum 52.75, Holzmann 73, Metallgeſellſchaft 83.5, Rheinelektra 96. Zellwaldhof 51, Nordd. Lloyd 34.12. Hamburger Metallnotierungen Hamburg, den 1. März 1934. LBrier Celd J besahit Kupfer Tendenz stetig 44,25 43.50— Februr 44, 75 43,75— Märt 41,25 40,25— Aprfftrt 40,25 40,50 40,75 1,50 41,00— 42,00 41,25 41,75 Juli 41,75 41,50— August 42,75 42,00— September 42,75 42,25— Oktober 43,25 42,75— November 43,25 42,75— Desemnber 43,50 43,25— Banca- und Straits-Zinn Tendenz ruhig Kontrakt B —— Februar——— 295,00 289,00— 295,00 290,00— 296,00 290,00— Juni 236,00 290,00— Juli 1 297,00 291,00— August 297,00 291,00— September— 5 Oktober—— November— 4— Der——— HüttenrohzinKk 19,25 19,00— (KRM. per 100 kg) Felnsilb.(RM..Kkg) 43,50 39,75— Feinsold(RM. p..) 2,825 2,79 Alt-Platin(Abfälle) Circapr.(KM..gr.) 2,80 2,60 Techn. reines Platin Detailpr.(RM. p. Er.) 3,35 3,45*— Loco Abladung Antimon Regulus chlnes. 2⁵,00 245,10 Ouecksilber( per Elasche) 10, 75 10, 75 Wolframerz chines.(in sh.) 30,00 Hauptſchriftleiter: Dr. Wilhelm Kattermann Chef vom Dienſt und ſtellvertr. Hauptſchriftleiter: Wilhelm Ratzel für Reichs⸗ und Außenpolitit: Dr. ilh. Kattermann; für Wirtſchaftsrundſchau: Wilh. Ratzel; für politiſche Nachrichten: Karl Goebel; für Unpolitiſches, und Lokales: Herm. Wacker; für Kulturpolitik, Feuilleton, Beilagen: Willi Körbel; ür Sport: i. V. Julius Etz, ſämtliche in Mannheim. Berliner Schriftleitung: Hans Graf Berlin SwW 68, Charlottenſtr. 159. Nachdruck fämtl. Orig'nal⸗ berichte nur mit Quellenangabe geſtattet. Verantwortlich W Sprechſtunden der Schriftleitung: täglich 16—17 Uhr. (außer Samstag und Sonntag). G. m b. H Verlagsleiter: urt Schönwitz, Mannheim. Sprechſtunden der Verlaas⸗ leitung: 10.30—12 Uhr(außer Samstag u. Sonntag). ernſprech.⸗Nr. für Verlag und Schriftleitung: 314 71, 4 86. 333 61/62.— Für den Anzeigenteil verantwortl.: Arnold Schmid, Mannheim. Durchſchnittsauflage: Februar 41 500. Druck: Schmalz& Laſchinger, Abteilung Zeitungsdruck, Frankfurter Abendbörſe vom. 1. März 1934 Tag 28. 2. 1. 3. rag ounganleige. 33,75— Kloöͤcknerwerke 33 Diſch. Rechs⸗ Mannesmannröhr anleihe 1929.— 100, 00 Mansf. Bergbau Abl.⸗Schuld diſch. hönix Bergbau Reiches, Neubeſ. 19,40 19,37 hein. Braunkohl. Altbeſitz 1 biz 1460 Sen Nan aurahütt ————— 1 71 Fantinlen 4 Schutzg.⸗Anl. 1305 9,40 9,60 Kunſt Unie 1910 9,49 J,50 EG. Stamm Schuög.Anl. 11 3 3½0[ Bremen-Benabei utzg.⸗An 5 remen⸗Be eim Schutzg.⸗Anl. 1914 9,55 9,70 Bember 25 Türk.(Bgd.) S. 1—— Chade do. Zoll—— Di. Eiſenh. Brln Ung.BS.1⸗Ate. 1913—— Cemem Ferdeibo do. Gold⸗Rrte.—— Chem. Albert Liſſabon, St. aul.86 45,25 44, 00 3G. Chemie volle Rumän. vereinh. Rt——— Chemie 50 7 do. do. do. 4,30 4, 20 onti Caoutſchonu Mex. äuß. abgeſt.—— Daimlex Motorer Bt. f. Bramibduſt—— Diſch. Erdöl Bay. Hp. u..⸗Be— 80,50 Di. Gold⸗u Silbſch ———————— Diſch. Linoleum Co.⸗ u. Priv.⸗Bt. 52,25 53,00 Dyckerh.& Widm. Di. Bk. u. Discto. 67,50 66, 50 El. Licht u. Kraf Dresdner Bank 69,95 98»09 El. 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Zeitungsdruck. 28.2. 100,37 67,87 72,00 97,00 119,75 1. 8. 100,50 64, 50 75,00 FFP S sS ———— — S W —4 2 S1811113 2 2— 71.50 100, 00 38,00 Fahrgang—4 Rr. 103f V Seite19. „Hakenkreuzbanner Frühausgabe— Freitag, 2. Mörz 12³⁴ Wir bieten lhnen eine große Ausw'ahl der neuen Frũhlahrsmoden in elegonteſ lecren- Nnælgen lleberg.-Haͤnteln Flotter Schnltt Vorzügliche Panform Gute Verarbeltung duf Robheet und Leinen Anes deutsche Qualltätsarbeit und dadel Sehr preiswert M. M. H. A. Auf Wunsch Zahiungserleiciterun „½Anzehi. Rest in Raten fReelle Preise Groſle Auswanl Ueberzeugen Sle slch selbst! K Christliches Speztolgeschòft Mannhelm 5 1. 6 Breitestraſe 6 18546lC C neues breh-Vervielfültiger zrsenlI 5r, m. Inneneinlarb., Handanl.u. m. Zubeh.v. RMA. 39.50 an Kostenlose Vorfũhrung ohne Kanfzwang. Dauerschablonen— Farbe— Saugpost Chr. 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Frau lina Wimnelm Mutschler. Steuerinspektor l. Frou Emme — 934 Wwe. geb. Seisler geb. Schweiker Die gesa beuliche Angemtelktenzchaft laderdurg Es spricht: Pg. Griesbach-Mannhelm aber. 1 4 3— ——— Freltag, den 2. März 1934. abends 8 Unt, im Saale des Hotels„Zur Rose“ anläßlich des Zusammenschlusses aller Angestellten in der„Deutschen Angestelltenschaft“ Deutsche Arbeitnenmerbewegung Deutsche Angestelltenschaft mte Angestelltenschaft von Ladenburg und Umgebung ist hlerzu herzlich eingeladen und verpflichtet, zu erscheinen. Der Ortsgruppenfünrer. 24294 K Redner: Sonntag, den 4. März 1034, nachm..30 Uhr Landwirtſchaftl. Verſammlung in Schriesheim a. d. Bergſtraße, im Saal des Gaſt⸗ hauſes zur„Pfalz““, anläßlich der 18807K Leneralverſammlung des Dad. Pflanzenzucht⸗ u. Saatbaupereins 1. Univerſitätsprofeſſor Dr. Münzin ger⸗Hohenheim: „Wie verbilligt man die Produktion im Ackerban“ 2 Hauptabteitungsleiter 1 der Landesbauernſchaft Baden lbert Roth, M. d.., Liedolsheim: „Der Baner im Pritten Reich“ Auf die Saatzucht⸗ u. Sagtgutausſtellung im Rahmen des Mathaiſe⸗Markis Schriesheim werden die Landwirte u. Intereſſenten noch beſond. hingewieſen — —————— 3— LaskWagen Generalvertretung: 18720 K A 9. 7640 pfttzische Automobil-Verkäufsgesellschaft m. b. N. Henustacdt/ Maardt. Lnttpoldstr. 6, Ruf: 2153 1—————— 3* Die ſtüdt. und auf dem die Spielzeit 1934 vergeben. Mürz 1 der au Ueberlaffung ſind. Amtl. Bekanntmachungen der Stadt Mannneim laſſungsgeſuche an i werden, von ie Fr tze im Stadton vom 28, Februat 1934 atz werde ür e wollen bis zum 20. mit beſchränkt u die ſtädt. Spielplatz⸗Durch Geſen alierbeſchfa 1934 iſt das Stammkapita der 3— Kaseet neſez, 3 41.— 7 efetzt, es beträ etzt: den gleichen Veichln ſchmua, o n Die vom Monat noch bis erſolgen. 8) für Gold, Silber, Uhren, Brillant⸗ inge, Beſtecke n. dergi.: äfts⸗ u'iktm c, 5 85 Farit der im ſeitherigen Geſchäfts b) A3 nzüge, Mäntel, Weißzeug, Stiefel und am Beginn jeweils 14 Uhr Auslöſung de andſcheine 51 10 Montag, den 5. Stüdt. Leihamt. Mannheim, 1. März 1934.—4 er Kapitalhera Der Oberbürgermeiſter. G. er, Geſellſchaft mit behint ter iigs; Wäftd' Veipemenn fiii—. in unſerem Verſteigerungslobal— udwig, en,- J 1 Einga——1½ dem]heim. Inhaber iſt Ludwig Mesger, Schülgebaude— findet an folgendenſ Kaufmann. Nannheim. n vie aert K:„iig. Well erfallener nder gegen Barzah⸗Ui j 45 : izza Parfümerie Guſigv Rennert lung ſtati annheim. Bas Heſchüft ging mit em Firmenrecht, jedoch ürz 1934; etrieb begründeten Verbindli aphen⸗Ayp. üder, Photo über au Otto in nerstag, 8. Mürz 34. 3 abetin weiterführt. von Guſtav Berta Rennert iann nut loſchen. u 1 Mürz, heim. inden ſi räume im Ortskrankenk ſtraße 11/13 Lez.: Helanmmachung Wegen Umzug bleibt unſer Büro 9 3, 11/12) am 14 geſchloſſen. Mannheim, 1. März 1934. drtskranke lz für* angeſtellte Mannheim Der Vorſtand: Der Beauftragte des Kommiſſars der dablichen 9 Die Firma iſt erloſchen. Amtsgecicht§6. 4 Mannheim. amti. gekanntmächungen Handelsregiſtereintrüge Automaten⸗Reſtaurant, Geſellſchaft ſtung, Mannheim. v. 2. Jan. in erleich⸗ „herab⸗ 850 RM iſt 8 unter Aus⸗ eiten Gabriele Lauth geborene annheim, welche es unter der Firma Nizza Parfümerie Gabriele zabes in————+ als alleinige In⸗ Die W er⸗ Reuburger&x Wachenheim, Mann⸗ Die offene Handelsgeſellſchaft iſt und die Firma erloſchen. Iich 8 Heck, Mannheim. Die Ge⸗ —50 ln aufgelöſt und die Firma Wilhelm Schönberger, Mannheim. 5 i 3. Mür b 5. Mürg 193 unſere Vexwaltungs⸗ eubau der Allgemeinen e in Mannheim, Renz⸗ Adolf⸗Hitler⸗Brücke). Vermögen der Firma ollath in wurde na gleichs aufgehoben. Mannheim, 2. Februar 1934. Amtsgericht Boz. 11. Das Vergleichsverfahren über das Remſcheider eilen⸗ und Werkzeugerzeugniſſe Karl Kan Mollſtraße 16, Beſtätigung des Ver⸗ (15 4228 Vereinsreaiſtereintrag rankenkaffen: vom 27. Februar 1934 Langenbein. Jag Die Gemei e dabin 1940 run ne durch ein Samstag, den 24. Mürz ds. Is., nachmittags 2 Uhr, auf dem Ratszimmer in Eiterba e eführ Rie Zeit vom 1. verpachten. Als Bieter werden nur ſol onen zugelgſſen, welche ſſes kiftliches zuſtändigen nachweiſen, daß des Jagppaſſes ſſtehen. nages it Mr Aimſch trage zur Ein nung des Siabhalters in Eite aufgelegt. Eiterbach, den 26. Februar 34. Verwaltungsrat: Hiter. ezirksgruppe Unterbaden e. annheim. Amtsgericht F6. 4 Mannheim. dverpachtung nde Eiterbach läßt Reichsverbend Deutſcher Mineral⸗ waſſer⸗Fabrikanten u. ⸗Händler e. V 9 L Schützenverein der P Mannheim, Mannheim. Amtsgericht 56. 4 Mannheim. die Gemarkun Vereimsregiſtereintrag v. 27. Seonz 34 olizeibeamten anze 9 64 15 175 l. Februar 19 i in öffentlicher Verſteige⸗ Per⸗ ch im Be⸗ befinden oder eugnis der Bezirksamt) Erteilung nicht be⸗ (15 412 K gbpachtper⸗ n der Woh⸗ ach ſchenzählung der Schweine ſtatt. mache darauf aufmerkſam, Beſitzer n Schweinen kunftserteilung verpflichtet vorſi 10 Auskunftspf ichen ſtraſung angedroht; au nen vorſätzli agdya iggen die edenken des Mannheim, 23. Februar 1934. Bad. Bezirksamt— Abt. IV. Schweinezählung vom 5. Mürz 1934 5. Mürz 1934 findet eine 33535 daß die ur Aus⸗ nd. Bei her oder agr Verlet⸗ icht iſt em 5 n⸗ verſchwiegene Tiere fi —— Staat als ver allen erktürt zwer⸗ nd—— Tüglich in beiden Theaterni in Erstaufführung der Millionenfim: „Kumpf gegen die Unterwelt“ Ein Spielf im von packendem Tempo, uner. hörter Spannung und dramatischer Wucht! 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Der Krels unserer Kunden hòt sich seitdem sehfr eweitert, und es sind wohl nur noch wenise, die unsere Frage nicht gernm mit„Je“ besntworten werden. Aber duch diese wollen wir noch ge- winnen for unsere Spitzenleistungen: NHalbsuſ Oranse Bitter volnuß 5 Edelmokka vVollmlleh m. g. Nussen Vollmilen volimiich Krokant 100 9 32 pig. P 5, 1, Enge Planken gegenüber Engelhorn& Sturm „.V Jahrgang. 4— K Rr. 1031. Seite 14 „Hakenklreuzbanner“ Frühausgabe— Freitag, 2. März 1934 Mannneims Stadtgesprãch Der stärkste Frontfilm! 5 S 5 1 Flandern-Schlacht Tankschlacht bei Cambrai Nach dem preisgekrönten Kriegsbuch: 1971 1 Alsne-Schlacht „Der Glaube an Deutschland“ LZvei Stunden Hölle an der Westfront1] Auch für Jugendliche a. Beginn:.00,.30 und.00 Uhr Mitglieder der N. S. K..V. Morgen Samstag, nachm. 3 Unr Ceschlossene Londer-Vorstellung —————————————— 8 1 ————...———&X,X——————Ä2 IStosfrupn 1917 Einheitspfeis(auch jiür deren Angehörige) LII lelfzfe ———————— mit Namen von Klang na Lichechona- Vous. Niemann Frd. Kayßler- Paul Otto Hansli Niese- Käthe Haack ist die Mordsensation Der LDomemeridit neidei. Skandal in vornehmer Gesellschaft nach dem Kriminalroman „Die Frau im schwarzen Schleler“ Spaß muß sein: „Dr. Bluff“ als Zahnarzt- Imitator Iaer Ein Sondererfolg! LoMAUMKTUn IITE Zwei Schieber in ewigen Nöten und die verfolgte Unschuld im Hünnerstall —— ——————ff —— ———————————————————————— .. und das Neuesie aus aller Weit Beginn;.00,.00, 7. 10,.35 Uhr zeigt heute ein ganz besonders amusantes Programm 3 mmen AUne 4 113 18 80 ED 111771 3 13 an Der Pa ausgezeichnet gespielt von Junkermann, Trude Hesterberg und Gina Falkenberg Ab heuie 15⁰ Plonfag: 1 Paul nartmann. Elga Brink. Gustav Gründgens in dem Filmereignis: DERHTUNM. Nach Kellermanns bek. Roman 2. Lil Damiſa in: Madame verliert ihr Mleid Eine musikalische Operette Beginn:.30, Letzte Vorst.: 8. 15 S CAEA bdolv Haas als reizender Hotelpase in einer Hosenrolle Lina Schmidkonz Kurt R. Weinlein laden alle diesjährigen u. früheren Schüler zum Ball.Tanz-Tumier am Samstag, 3. Marz 1934, im Parthotel hiermit höfl. ein Karten i. Vorverk. D 5, 2, Mk..50 HloK orund nur RNM..00 (tondis wecnsender Kkundenlereis %o 2, 10— Lunststrabe m Funfrmafionsfef ge vom Dalmasse-Hotel fochstapelel und Helratsschwindel zuerchfellerschütternde Kon National-Theater Mannhelm Vvorstelluns Mr. 227 Hlarry Lie dike Als Sonderheit im Beiprogramm: Carnera— Daolt0 ir Kampfe um die Welimeisterschaſt im Schwergewicht Beg.:.00, letzte Vorstellung.35 Strenges Jugendverbot Hischung: Sonderleistung empfehle ich meinen La. ſelbſtgekelt. Apfelmoſt ferner meinen Apfelfüßmo ſt. Erſte Mannheimer Apfelweinkelterei erd. Nick, Gartenfelzſtr, 41. * Telephon 529 28. 574 K) Freitag, den 2. März 1934 Miete F Nr. 19 Ber AMünstersſiang Ein Volksstück über den Schneider von Ulm“ von Otto Rombach Regie: Richard Dornseiff Anfang 19.30 Uhr. Ende nach 22 Uhr. Mitwirkende: Hans Simshäuser— Elisabeth Stieler Ernst Langheinz— Joseph Renkert Hans Finohr— Karl Marx— Josef Offenbach— Klaus W. Krause— um Krüger und VnconeD.wOI noch heglückender, und hezauhernder ist die— ausstattunss. zthe von NeN pegelsteſt— ddel noch melodienreicher Obe en Sie bestm operette der Ur H Stav Maldau mt meln Maachsnen erner fütlerer ſua Wüst/ Greil Ineimer V Hans von Zeulit⁊ Bruno Duda e ſersTellun ds: Gernerd lamprecht §plelheltun die groben Schlsgef. neim singen Un 55 ceiel- undl olne 5 Winencnleeſtserlebhis e in 3 richi tig INivER Je beld s0n Nenm- d spielen Mrd. omponierte franz Doelle — dnse Wunsch es leben Kleineſ Nöde „— diesef Vunsch geht— für Sie in Erkülluns dei dieseł pereuschend 50 ür —— peglucenden Operè E — e neueste FrrFoRNWoen ——— tomm di m beipros zu Tögüch: —— Meute Freitag Harmonie, D 2. 6. abends 8 Unr 2. Klavierabend vo Max v. Dauer Werke von J. S. Hach und W. A. Mozart Karten Mk..— dis.— dei Heckel, Dr. Tillmann und an der Abendkasse 21 Kleine und auch grohe Gchmerzen, Tilgſt Du aus mit„Pfiſterer Märzen“ Ein Heĩimatbiĩer von groher Klaſſe, Erſchwinglich für die kleinfte Kalſe. Geſchlachtet wiĩrd eĩn Ochs, ein Gchweiĩn Ein zartes Kälbchen obendrein, Und zubereitet auf das beſte, Trotzdem ſehr billig für die Gäſte. GRossks KoNzEnr Frie drichsparl Samstag. 3. Härz abds..30 Unr Groſſes Bockbierfest une Alpenball 3 Kapellen- 200 Mitwirkende Original bayr. Schuhplattler und Koriiker Einiriii mit Tanz nur 10 Pis. Karten bei den bek. Vorverkaufsst. u. a. d. Abendkasse ab Freit ag, den 2. März 1934, im Haupt-Ausschank der Brauerei Plfisterer Höflichst ladet ein 1 1. 5 Ehr. Trautwein und Frau. ſſaaaeneaamaamansuraarrammaamsramwaiam Morgen: Das Hohn auf der ſrenze Anfang: 20 LU ſſr ſſüſſſaſaaſſnſaaaagag½)ðð ‚09 00830 alaaaaa Sff fanannnanunnmummmnmm QE Verlag „Hakenkr zuzüglich nehmen höhere( 4. Ja Di Lon Lordſiet der dip Teleg Paris 1 ſprechu führen, überraſe ſicht e um e falls zu V ſollte naturge cher fe binet ſchwie der Al gilt aue kabinett, trträchtl die ſich ſen wer Der f Teleg und Ba Tür für ſie hätte der Abr ſcheine, reich nic national berufen werde e angenon Norm Lont abend ii Sonderb man Da einem p werde. kehren. Der r Walter Reichsru dant de zum In nannt. hat um ſich wied