—e- und nfallsreichste OpEEETTTF denken kann fefe cdieg nit GRABLEV EHNKER Max Gulstorff — Osk. Sabo den Babies eitung: ODal sik: ** stliche Lustspiel der Hann“ neueste NWOCHE-⸗ ie Jugend hat Zutritt! SUN — z. März 1934, nach⸗ werde ich im hieſi⸗ u 6, 2, gegen bare reckhungswege öffent⸗ te, 2 Klaviere, denz und fonftigeg chtsvollzieher. 5. Mürz 1934, nach⸗ werde ich im hieſt⸗ u 6, 2, gegen bate reckungswege öffem⸗ Schreibtiſche, Bü⸗ bel aller Art und Weltkrieg“. erichtsvollzieher. z. Mäürz 1934, nache werde ich im hieſi⸗ u 6, 2, gegen bare eckungswege öffent⸗ 3 Bände„Det “, 1. Chaiſelongue ſſelgeſtelle, 5 Zim⸗ inkrüge. „Gerichtsvollzieher — I 75 LllüfltitAMAItaa 12. März 1931 reſpondent Verlag und Schriftleitung: Mannheim, R 3 14/15. Fernruf; 204 86. 314 71, 333 61/½2. Das „Hakenkreuzbanner“ erſcheint 12mal wöchentl. und koſtet monatl..20 .„F bei Poſtbeſtellung zuzüglich 0 35 e Entſchädigung. zuzüglich.50 RM nehmen die Träger ſowie die Poſtämter entgegen. höhere Gewalt) verhindert, beſteht kein Anſpruch au 4. Jahrgang— Nr. 120 M. Einzelpreis 10 Pfag. Beſtellungen Für unverlangt eingeſandte wird keine 9 4. WV 8 RM., bei Trägerzuſtellung eitung am Erſcheinen(auch durch Regelmäßig erſcheinende allen Wiſſensgebieten.— anuſkripte erantwortung übernommen. eilagen au Abend-Ausgabe LLIIIALIITLLI Anzei markt. Fernruf 204 86, 314 71, wigshafen 4960. Ae suche nach einem Ausweg Das Wenn und Aber über die Abrüſtung in der engliſchen Preſſe— Eine Luft⸗ 9 en: Die J12geſpaktene Millimeterz teil 45 Pfg. Für kleine Anzeigen: Die 12geſpaltene Millimes Rabatt nach aufliegendem Tarif.— S für Abendausgabe 13 Uhr. Mannheim, g 3. und p 4. 4 61/62. Zablungs⸗ und Erfüllungent Mannheim. licher Gerichtsſtand: Mannheim. Poſt⸗ ſcheckkonto: Das—————— Lud⸗ erlagsort Mannheim chluß der Anzeigen⸗Anns eile 10 Pfa. Di—— limeterzeile im Text⸗ nlene n 15 ya. Bei Wiederholung r Frühausgabe 18 Uhr. 12 am Stroh⸗ Ausſchließ⸗ Mannheim, 12. März 1934 konferenz der weſteuropäiſchen Staaten mit Rußland als Teilnehmer? Vor der Dreierbeſprechung in Rom Gömbös heute— Dollfuß morgen in Rom London, 12. März. Der diplomatiſche Kor⸗ des„Daily Telegraph“ ſchreibt: Wenn Frankreich gegenwärtig nicht geneigt ſei, einer Verminderung ſeiner Streit⸗ kräfte und ſeines Materials bei gleichzeitiger erheblicher Vermehrung der Mannſchaftsſtürke und der defenſiven Waffen Deutſchlands zu⸗ zuſtimmen, ſo ſollte nach Anſicht ſowohl Lon⸗ dons wie Roms ein Verſuch unternommen werden, die Feſtlegung des franzö⸗ ſiſchen Heeres und der anderen europäiſchen Heere auf ihrem jet⸗ zigen Stande zu erreichen. Eine ſolche Begrenzung würde zwar nicht ſo befriedigend ſein wie eine materielle Verminderung, würe aber doch einem neuen, hemmungsloſen Wett⸗ rüſten vorzuziehen. Der Korreſpondent fügt hinzu, eine ſolche Begrenzung auf den bisherigen Stand würde natürlich für die britiſche Luftſtreitmacht keine Anwendung finden können; denn die jetzige beträchtliche zah⸗ lenmäßige Unterlegenheit der britiſchen Luftwaffe gegenüber der franzöſiſchen, der italieniſchen und der ſowietruſſiſchen könne nicht für weitere fünf oder ſechs Jahre auf⸗ recherhalten bleiben. Hieraus erkläre ſich der Beſchluß der britiſchen Regierung, eine beſondere Tuftkonferenz der weſteuropä⸗ iſchen Mächte einzuberufen, ſobald die preisgabe ihres umfaſſenden Abrüſtungs⸗ planes ſich als unvermeidlich herausſtelle. Die Erzielung der Gleichheit auf dem nied⸗ rigſtmöglichen Stande bei gleichzeitiger Abſchaf⸗ fung der Verwendung von Luftbomben werde das Hauptziel des britiſchen Volkes und der ge⸗ planten Luftfahrtkonferenz ſein. In einem Leitaufſatz ſtimmt„Daily Te⸗ legraph“ den Ausführungen ſeines diploma⸗ tiſchen Mitarbeiters zu und betont beſonders die Notwendigkeit einer Terlnahme Sow⸗ jetrußlands an der in Ausſicht ge⸗ nommenen Luftkonvention. Zwar ſei Moskaus Hauptſorge gegenwärtig auf den Fer⸗ nen Oſten gerichtet; aber Sowjetrußland habe eine ganze Anzahl Fenſter an der europäiſchen Front. Wenn dieſe Schwierigkeit beſeitigt ſei, dann würde es ein unſchätzbarer Fortſchritt ſein, wenn die Weſtmächte eine Konferenz abhielten mit dem Ziel, die europäiſche Ziviliſation vor der Zerſtörung durch moderne Bombenflugzeuge zu ſchützen. Der Mandſchuſtaat ſchafft die Exterritorialitãt ab Mukden, 12. März.(Eig. Meldg.) Regierung des Mandſchuſtaates hat in den letzten Tagen ein Geſetz über die Abſchaffung der Exterritorialität aller Ausländer in der Mandſchurei ausgearbeitet. Das Geſetz ſieht nicht nur die Abſchaffung gewiſſer Vorrechte der Ausländer vor, ſondern es beſeitigt auch die ſogenannte Konſulargerichtsbarkeit. Das neue Geſetz wird am 1. Oktober 1954 in Kraft treten. Von amtlicher Seite wird zu dieſem Geſetz erklärt, daß die japaniſche Regierung ſich ſchon bereit erklärt habe, der Abſchaffung der Exterritorialität für die Japaner zu⸗ zuſtimmen. Die Rom, 12. März.(HB⸗Funk.) Der ungariſche Miniſterpräſident Gömbös iſt am Montag gegen 10 Uhr in Venedig eingetroffen, wohin ihm der neue ungariſche Geſandte beim Qui⸗ rinal entgegengefahren war. Beide werden mit dem Sonderzug Muſſolinis am Montag gegen 22 Uhr in Rom eintreffen. Der öſter⸗ reichiſche Bundeskanzler wird mit dem Flug⸗ zeug am Dienstag nachmittag in Rom er⸗ wartet. Ueber die politiſche Bedeutung der rämiſchen Dreierzuſammenkunft herrſcht nach wie vor allgemeine Unklarheit, da ſich die italieniſche Regierung in tiefſtes Schweigen hüllt. Nicht einmal das amtliche Programm für die nächſten Tage iſt bisher feſtgelegt wor⸗ den. Gömbös wird den Dienstag dazu be⸗ nutzen, um dem Papſt ſeine Aufwartung zu machen und dem Kardinalſtaatsſekretär, den Kardinal Sincero und dem Großmeiſter des Maltheſer⸗Ordens, Fürſten Chigi, zu beſuchen. Am Abend findet ein Eſſen in der ungariſchen Geſandtſchaft beim Vatikan ſtatt, an dem ver⸗ mutlich auch Pacelli teilnehmen wird. Die erſte Dreierbeſprechung wird auf den Mittwoch fallen. Ferner ſteht feſt, daß Dollfuß und Gömbös gemeinſam an einem Frühſtück des Maltheſer⸗Ordens teilnehmen werden und daß Muſſolini im Palazzo Vene⸗ zia oder im Hotel Excelſior ein amtliches Feſt⸗ eſſen gibt. Im Juſammenhang mit der Dreierkonfernz in Rom? Oeſterreichiſcher Sonderbeauftragter nach Prag entſandt Wien, 12. März.(HB⸗Funk.) Der Leiter der wirtſchaftlichen Abteilung des Wiener Außenminiſteriums Geſandter Dr. Wies⸗ ner iſt am Montag von der Regierung nach Prag entſandt worden, um, wie von den zu⸗ ſtändigen Stellen erklärt wird, die Handels⸗ vertragsverhandlungen zwiſchen der öſterrei⸗ chiſchen und der tſchechoſlowakiſchen Regierung wieder in Fluß zu bringen. Dieſer Entſchluß hat in hieſigen volitiſchen Kreiſen erhebliches Aufſehen erregt, da die Ent⸗ ſendung des Geſandten im engſten Zuſammen⸗ hang mit der Dreierkonferenz in Ron gebracht wird. Die amtliche Begründung der Reiſe ſcheint jedoch nur zum Teil richtig zu ſein, da, wie man annimmt, der Geſandte den beſonderen Auftrag haben ſoll, mit der tſchechoſlowakiſchen Regierung über eine Teilnahme der Tſchechoflo⸗ wakei und der Kleinen Entente an den von der italieniſchen Regierung geplanten wirtſchaft⸗ lichen Vereinbarungen zwiſchen Oeſterreich, Un⸗ garn und Italien zu verhandeln. Heute Miniſterrat in Brüſſel geine Mißtrauenserklärung gegen die Regierung im Senat zu erwarken Brüſſel, 12. März.(HB⸗Funk). Der Mi⸗ niſterrat hält am heutigen Montagabend eine Sitzung ab, auf deren Tagesordnung finanzielle Fragen ſtehen, in der aber nach Anſicht unter⸗ richteter Kreiſe auch die politiſche Lage, insbe⸗ ſondere die Rückwirkungen der Erklärungen des Miniſterpräſidenten über die Außenpolitit der Regierung erörtert werden dürften. An der Sitzung wird diesmal auch der Kriegsminiſter Devéze teilnehmen, der am letzten Miniſterrat nicht teilnehmen konnte, weil er damals in Genf war. Man hat den Eindruck, daß die Gefahr einer Kabinettskriſe, die die Erklärungen Broc⸗ quevilles im erſten Augenblick hervorzubrechen ſchienen, vorläufig gebannt iſt. Die außenpolitiſche Ausſprache im Senat iſt zwar noch nicht beendet. Es beſteht auch die größte Wahrſcheinlichkeit, daß die Rechte am Schluß eine Entſchließung zur Außenpolitik einbringen wird, doch iſt es ganz unwahrſchein⸗ lich, daß die Entſchließung den Charakter einer Mißtrauenserklärung gegen die Regierung er⸗ halten wird. Die Oppoſition der nationali⸗ ſtiſchen Preſſe iſt in den letzten Tagen zuſehends ſchwächer geworden, und heute geben auch dieſe Blätter zu, daß Brocqueville nüchtern die Wahrheit geſagt habe, und daß es geboten ſei, im Sinne der Ausführungen des Miniſterpräſidenten zu einem internationalen Abkommen über die Feſt⸗ ſetzung der Rüſtungen zu kommen. Britiſche Flollkenmanöver im Aklantit᷑ London, 12. März. 86 britiſche Kriegs⸗ ſchiffe mit 40000 Mann Beſatzung haben am Sonntag Gibraltar verlaſſen, um an den gro⸗ ßen Flottenmanövern im Atlantiſchen Ozean teilzunehmen, die fünf Tage dauern werden. Die Verlängerung des deutſch⸗ franzöſiſchen handelsabkommens Berlin, 12. März. Die franzöſiſche Regierung hat bekanntlich am 19. Januar 1934 das deutſch⸗franzöſiſche Handelsabkommen vom 17. Auguſt 1927 gekündigt. Das Handelsab⸗ kommen wäre demnach am 20. April 1934 außer Kraft getreten. Da es aus techniſchen Gründen nicht möglich geweſen iſt, die in Aus⸗ ſicht genommenen Verhandlungen über eine Neuregelung der deutſch⸗franzöſiſchen Wirt⸗ ſchaftsbeziehungen ſo rechtzeitig aufzunehmen, daß ſie vor dem 20. April abgeſchloſſen werden können, wurde am 10. März durch einen im Auswärtigen Amt ausgetauſchten Notenwech⸗ ſel zwiſchen der deutſchen und der franzöſiſchen Regierung vereinbart, die Geltungsdauer des Handelsabkommens um einen Monat, alſo bis zum 20. Mai 1934, zu verlängern. folge ſtürmiſchen Wetters gekentert ſein. Marxiſtiſcher Terror in Spanien Immer neue Gewalttaten der ſpaniſchen Syndikaliſten Madrid, 12. März(HB⸗Funk.) In Tar⸗ raſa bei Barcelona brachten die Syndikaliſten im Hauſe eines Fabrikbeſitzers eine Bombe zur Exploſion. Drei Perſonen wurden ſchwer verwundet. In Tarragona verſuchte die Poli⸗ zei, eine aus drei Soldaten des dortigen In⸗ fanterieregiments zuſammengeſetzte Einbrecher⸗ bande zu verhaften, was aber mißlang, da die Soldaten die Poliziſten beſchoſſen und ſo ent⸗ kommen konnten. In Barcelona wurde wieder ein Straßenbahnwagen von Anarchiſten in Brand geſteckt. Ferner verübten dieſe ewigen Ruheſtörer dort mehrere Ueberfälle auf Kraft⸗ droſchken. In Malaga verwundeten Extremi⸗ ſten einen bekannten Stierkämpfer, der ſich durch ſeine antimarxiſtiſche Einſtellung unbe⸗ liebt gemacht hatte, durch mehrere Schüſſe. Streit mit politiſchem Hinkergrund 100 000 Madrider Arbeiter haben die Arbeit niedergelegt Madrid, 12. März.(HB⸗Funk.) Obwohl ſich der Innenminiſter bis in die Morgenſtun⸗ den des Montag bemüht hatte, den Ausbruch XV des Druckerſtreiks zu vermeiden, haben ſämt⸗ liche Arbeiter des graphiſchen Gewerbes heute morgen die Arbeit in Madrid niedergelegt. Lediglich die katholiſche„El Debate“, deren Perſonal nicht im Volkshaus organiſiert iſt, und der„Sicialiſta“, das Marxiſtenblatt, wer⸗ den vorausſichtlich erſcheinen. Die Regierung hat umfangreiche Vorſichtsmaßnahmen getrof⸗ fen. Zuſammenfaſſend kann geſagt werden, daß die innerpolitiſche Lage ſehr geſpannt iſt. Es befinden ſich nunmehr in der Hauptſtadt allein drei große Berufszweige, die Metall⸗ arbeiter, die Bauarbeiter und die Drucker, mit den übrigen Angehörigen der graphiſchen Ge⸗ werkſchaft in Streik, insgeſamt weit über 100 000 Mann. Es iſt dabei nicht zu vergeſſen, daß die Motive dieſes Streiks ausgeſprochen politiſche ſind. Vom ſozialen Standpunkt aus laſſen ſie ſich in keiner Weiſe begründen. Wieder in Gnaden aufgenommen Der frühere ruſſiſche Innenkommiſſar Beloborodow begnadigt Reval, 12. März. Wie aus Moskau ge⸗ meldet wird, iſt der frühere Innenkommiſſar Großrußlands Beloborodow begnadigt worden. Beloborodow war bekanntlich an der Ermor⸗ dung der kaiſerlichen Familie beteiligt und wurde ſpäter wegen ſeiner Zugehörigkeit zur Trotzki⸗Oppoſition von ſeinem Amt entbunden und nach Sibirien verbannt. Die Begnadigung des ehemaligen Kommiſſars erfolgte mit der Begründung, daß Beloborodow die Fehler ſei⸗ ner Politik eingeſehen und ſeine Verbindungen zur Oppoſition abgebrochen habe. Japaniſches Torpedoboot gekentert 80 Mann ertrunken? London, 12. März. Wie Reuter aus Tokio meldet, iſt das Torpedoboot„Tomotſuru“, das Montag früh mit ſeiner Flottille zuſammen aus dem Kriegshafen Saſebo zu Manövern aus⸗ gelaufen war, nicht zurückgekehrt. Es ſoll in⸗ Die Befatzung zählte 80 Mann. Jahrgang 4* A Nr., 120— Seite 2. „Hakenkreuzbanner“ Abendausgabe— Wontag, 12. März 1934 Der Mord an dem polizeihaupi⸗ wachkmeiſter Zenkert vor Gericht Der Haupttäter gefafft Berlin, 12. März. Der Mord an dem Po⸗ lizeihauptwachtmeiſter Zenkert am 21. Mai 1931 wird jetzt ſeine Sühne finden können, nachdem es gelungen iſt, den ſeinerzeit nach Rußland ge⸗ flohenen Kurt Dehnert zu faſſen. Dem An⸗ geklagten, der ſich Anfang April vor dem Schwurgericht zu verantworten haben wird, wird zur Laſt gelegt, ſich an dem Ueberfall auf Stahlhelmer beteiligt zu haben, die zu dem großen Stahlhelmtreffen nach Breslau fuhren. Aus einer Gruppe Kommuniſten wurde ein Schuß abgeben, worauf ſich die zur Ueber⸗ wachung des Abmarſches der Stahlhelmer auf⸗ geſtellten Polizeibeamten Zenkert und Schott⸗ ſtädt veranlaßt ſahen, gegen die Störenfriede vorzugehen. von den Kommuniſten abgegebenen Schüſſen traf einer den Polizeihauptwachtmeiſter Zen⸗ kert in die Bauchgegend und verletzte ihn ſo ſchwer, daß er an den Folgen ſchon am nächſten Tage verſtarb. Auch der Begleiter Zenkerts, der Polizeioberwachtmeiſter Schottſtädt, wurde am Unterarm verletzt. Die Staatsanwaltſchaft hatte ſeinerzeit gegen fünf Mittäter Anklage wegen Aufruhrs und Schußwaffenvergehens erhoben, von denen aber nur zwei verurteilt werden konnten. Die neuer⸗ lichen Ermittlungen ergaben dann, daß der nunmehr angeklagte Kurt Dehnert, der ſeit 1929 Mitglied der Roten Hilfe war, ſich unter den. auf höheren Befehl planmäßig zuſammengezo⸗ genen Mordſchützen befunden hat. Er gibt ſelbſt zu, bei dem Ueberfall drei Schüſſe abgegeben zu haben, will jedoch nicht auf die Polizei⸗ beamten gezielt haben. Kunſfflieger abgeſtürzt Breslau, 12. März.(HB⸗Funk.) Bei einer Segelflugzeugtaufe in Lüben ereignete ſich ein anwalt und Notar Förſter⸗Goldberg, der zu einem Kunſtflug geſtartet war, ſtürzte plötzlich aus 800 Meter Höhe ab und war ſoſort tot. Der Abſturz ereignete ſich vor den Augen des der Taufe beiwohnenden Oberpräſidenten und Gauleiters Helmut Brückner. In einer An⸗ ſprache feierte der Oberpräſident das Andenken ſeines alten Mitkämpfers Förſter und taufte das eine Segelflugzeug auf den Namen„Her⸗ mann Förſter.. „ n Unglücksfahrt eines Feuerwehrautos Neun Feuerwehrleute erheblich verletzt Stettin, 12. März. Ein folgenſchweres Un⸗ glück ereignete ſich am Sonntagnormittag auf der Chauſſee Pölitz—Frauendorf. Der mit neun freiwilligen Feuerwehrmännern beſetzte neue ker Freiwilligen Feuerwehr erlitt eine Reifen⸗ panne, wodurch ſich der Wagen überſchlug und vollkommen zertrümmert wurde. Sämtliche In⸗ ſaſſen wurden unter den Trümmern begraben und mußten nach Anlegung von Notverbänden dem Frauendorfer Krankenhaus zugeführt wer⸗ den, wo ſie mit erheblichen, jedoch nicht lebens⸗ gefährlichen Verletzungen darniederliegen. Ein deutſcher Flieger landet in Afrika In dieſen Tagen landete zur Ueberraſchung aller deutſchen Siedler als erſter Flieger Pg. Edgar Gotthold aus Breslau mit ſeiner Junkers D 2042 in Oldeani(Oſtafrika) auf einer bisher als Landungsplatz völlig un⸗ geeigneten Anlegeflüche. Der Bericht des Stützpunktleiters der dortigen. Organiſation der NSDAp gibt einen anſchaulichen Bericht von den Gefühlen und Eindrücken unſerer Partei⸗ und Volksgenoſſen bei der unerwar⸗ teten Ankunft dieſes Boten aus der Heimat. 11 Uhr vormittags. Starkes Motorengeräuſch. Auto?— unmöglich! Muß ein Flieger ſein! — Blick nach dem Himmel, Bei Gott! ein Hakenkreuz, ein deutſcher Flieger. Die Flagge hoch! In der Eile wird die Flaggenſtange abgebrochen— eine Aufregung! Warum nur!?— Es paſſierten doch ſchon öfters Flieger den Oldeani!— Weißes Tuch raus!— Winken!— Der Flieger gibt den Hitlergruß! Nichts mehr vom Hakenkreuz zu ſehen?!— Es kann doch keine Täuſchung geweſen ſein? Da! er fliegt tiefer— er kreiſt, als ob er lan den will! 8. Das iſt ja unmöglich— es darf nicht ſein— es muß verhindert werden!— Es iſt doch kein Flugplatz hier! Oh, dieſe verflixte PNoſtfahne, a ls Wind⸗ ſack ausgeführt, hat den armen Kerl irritiert! Auto raus— raſende Fahrt zum Gelände neben der Poſt.— Herrgott; er kommt ja zu tief!— Mehr Gas! Schneller, ſchneller! Staubwolke, nichts mehr vom Flieger zu ſehen!— Dieſer unglückſelige Poſtſack!. Unnnötige Aufregung, unnötige Verwün⸗ Reich Von den im weiteren Verlaufe tödlicher Unglücksfall. Der Rechts⸗ Mannſchaftswagen der Stolzenhagen⸗Kratzwiek⸗ —. — — Danzig, 11. März. Danzig ſland ute im eihen deß Beſuche ves le eführe Auf dem Wiebenwall in Danzig war die ge⸗ ſamte Danziger SS in Stärke von über 3000 »Mann angetreten. Eine ungeheure Menſchen⸗ menge umſäumte den Platz, um den Reichsfüh⸗ rer zu begrüßen hund an dem Ehrentage der Danziger SS'teilzunehmen. Unter den Klän⸗ gen des Präſentiermarſches ſchritt der Reichs⸗ führer die Front der Danziger Standarten ab. Unter den Anweſenden befanden ſich auch Gau⸗ leiter Forſter, Senatspräſident Dr. Rauſchning, Senatsvizepräſident Greiſer und der Komman⸗ deur der Landespolizei, Oberſt Bock, ſowie der deutſche Generalkonſul von Radowitz. Anſchließend hielt Reichsführer Himmler eine Die Suche A* 5 5 Berlin 12. Mürz, Für den von der Reichs⸗ ſchweren Landfriedensbruchs bzw. wegen ſendeleitung gemeinſam mit dem Reichsverband Deutſcher Rundfunkteilnehmer ausgeſchriebenen großen Weitbewerb zur Feſtſtellung der beſten Rundfunkſprecher werden jetzt die näheren Be⸗ dingungen bekanntgegeben, Gefordert wird ein Funkbericht, und zwar entweder i a) über ein politiſches Ereignis, eine Kund⸗ gebung der Partei, der Su und Ss und Arbeitsfront, oder b) von einem Volksfeſt, vom Leben des Bauern, altem Brauchtum, deutſcher Landſchaft, oder c) von ſportlichen Kämpfen, ſeſtlichen Ereig⸗ niſſen und modernen techniſchen Bauten. Die Teilnahme an dem Preisausſchreiben iſt jedem deulſchen Volksgenoſſen, der ariſcher Ab⸗ ſtammung iſt, geſtattet. Auch Frauen können teilnehmen, Meldungen zur Teilnahme an dem Preisausſchreiben ſind bis zum 5. April an die zuſtändige Kreisgruppe des Reichsverbandes Deutſcher Rundfunkteilnehmer einzureichen. Von den Veranſtaltungen der Kreisgruppe werden jeweils drei durch ſchriftliche Abſtimmung aus⸗ gewählt, die eine Ehrenurkunde des Reichs⸗ verbandes erhalten. Jeder der erſten Preis⸗ träger des Kreisgruppenwettbewerbes iſt be⸗ rechtigt, an dem nachfolgenden Wettbewerb bei den Rundfunkgeſellſchaften teilzun⸗hmen. Die Teilnehmer am engeren Wettbewerb erhalten Gelegenheit, auf Schallplatten zu ſprechen. Auf Grund der Schallplattenaufnahme werden in. jedem! Sendebezirk die zehn beſten Leiſtungen. ausgewählt. Dieſe zehn Preisträger jedes Sendebezirtes erhalten eine Urkunde, in der den Bewerbern das Recht gewährt wird, am 1. Juli praktiſch im Sendebetrieb ihres zuſtändigen Senders zu arbeiten. Die erſten drei Preis⸗ träger dieſes Wettbewerbes bei jꝛdem Sender erhalten Geldpreiſe von 75, 50 und 40 Mark. Die zehn Preisträger haben innerhalb einer Woche nach Zuerkennung des Preiſes der Reichs⸗ ſendeleitung Ort und Thema ihrer anzufer⸗ tigenden Großreportage einzureichen, die nicht länger als 15 Minuten dauern darf. Dieſe Re⸗ portagen werden am 19. Auguſt, dem erſten Sonntag der Funkausſtellung, als Reichsſen⸗ dung aus einer Abendveranſtaltung in den Ausſtellungshallen geſendet. Die Hörer im ganzen Reich werden aufgefordert, bis zum 22. Auguſt abends ſchriftlich abzuſtimmen. Nun⸗ mehr wählt ein Preisgericht die fünf beſten Sprecher aus, für die Geldpreiſe von 2000, 1000, eichsführers der enber de Se, Hinnier, in Danzig kurze Anſprache an die Danziger SS⸗Männer. Er erinnerte daran, daß err ber ſeiner erſten Anweſenheit in Danzig nur zehn SS⸗Männer vorgefunden habe. Aus dieſer kleinen Schar ſeien vier Standarten aufgebaut worden. Für die SS habe nach Be⸗ endigung des Kampfes um die Ergreifung der Macht ein neuer Abſchnitt mit neuen Auf⸗ gaben begonnen. Auch in Zukunft müßten Treue, Gehorſam und Kameradſchaft die uner⸗ ſchütterlichen Grundlagen der SS ſein. Nach dem Beſuch der Danzineer SS hat Reichsführer Himmler eine Reihe von Beför⸗ derungen ausgeſprochen. U. a. wurden zu SS⸗ Oberführern befördert: Der Vizepräſident des Danziger Senats, Greiſer, und der Führer des Danziger SS⸗Abſchnittes XXVI, Dr. Reiner. nach dem beſten Funkreporter Die Bedingungen des Weltbewerbs 300, 150 und 75 Mart ausgeſent ſind, ferner fünf Troſtpreiſe von je 20 Mart. Vizekanzler Papen dankt. Berlin, 12. März.(HB⸗Funk.) Im Be⸗ finden des Vizekanzlers von Papen, der ſich eine Art Blutvergiftung am rechten Fuß zu⸗ gezogen hatte, iſt eine weſentliche Beſſerung eingetreten. Da es ihm nicht möglich iſt, auf alle guten Wünſche für ſeine Geneſung per⸗ ſönlich zu antworten, bittet er auf dieſem Wege ſeinen Dank ſagen zu dürfen. Die Reichsſchaft der skudierenden an Reichsminiſter Dr. Frick Berlin, 12. März.(HB⸗Funk.) Der Führer der Reichsſchaft der Studierenden an den deut⸗ ſchen Hoch⸗ und Fachſchulen, Dr. Staebel, hat an den Reichsinnenminiſter Dr. Frick aus An⸗ laß ſeines heutigen heutigen Geburtstages fol⸗ gendes Telegramm gerichtet:„Die Studenten der deutſchen Hoch⸗ und Fachſchulen gedenken am heutigen Tage Ihrer, hochverehrter Herr Reichsminiſter, in Dankbarkeit für die Schaf⸗ fung der Verfaſſung der ſtudentiſchen Selbſt⸗ verwaltung und entbieten Ihnen die herzlichſten Glückwünſche. Heil Hitler! Wüſte Ausſchreikungen bei einem Boxkampf Das Publikum als Ringrichter Paris, 12. März. In Lille kam es im An⸗ ſchluß an einen Boxkampf zu heftigen Zwiſchen⸗ fällen, weil das Publikum das Urteil der Ring⸗ richter im Hauptkampf für parteiiſch erklärte. Ein großer Teil der Anweſenden gab ſeinem Unwillen dadurch Ausdruck, daß er den Bor⸗ ring mit ſämtlichen greifbaren Gegenſtänden bombardierte. Andere Zuſchauer verſuchten, den Ring in Brand zu ſtecken. Schließlich gelang es einem anweſenden Polizeikommiſſar, ſich Gehör zu verſchaffen und das Publikum ſelbſt ab⸗ ſtimmen zu laſſen. Mit über 200 gegen 43 Stim⸗ men wurde der von den Ringrichtern als Punrt⸗ ſieger erklärte Boxer zum Beſiegten erklärt. „Dr. Staebel.“ ſchungen— denn„Zigeuner“ D 2042 ſteht un⸗ verſehrt, ſtolz das Hakenkreuz zeigend, vor mir! — Keine Viſion— Wahrheit! Die Heimatvergißtunsnicht! Wie herzlich war der Händedruck— wie groß unſer aller Freude!— Stolz, daß es ein Deut⸗ ſcher iſt, der als erſter Flieger die Oldeani⸗ erde berührte, auf verlöchertem Grasgelände landete. Ganz beſonders ſtolz ſind wir alle, daß es ein „Nazi“ iſt, der den Beweis gab, daß Schwierig⸗ keiten nur dazu da ſind, überwunden zu wer⸗ den, ein anderer konnte es ja gar nicht— ſonſt hätten ſie es ja ſchon längſt zeigen können! Für uns Oldeani⸗Siedler wurde der Diens⸗ tag zum Sonntag!— Ein Tag, der unvergeß⸗ lich bleiben wird— ein Tag der Freude! Herz⸗ lich war der Ausſpruch eines Pflanzers:„Das kann nur ein Nazi!“—„Donnerwetter, der Hund hat Schneid!“— Man mußte es er⸗ leben, es läßt ſich nicht ſchildern. Wir ſind aber auch gewohnt, unſere Gäſte, gerade weil wir Gaſtfreundſchaft üben,„auf Herz und Nieren“ zu prüfen.— Pg. Edgar Gotthold beſtand auch dieſe Prüfung meiſter⸗ haft! Auf unſere Fragen:„Mußten Sie notlan⸗ den?“—„Nein!“—„Wurden Sie durch den Poſtſack irritiert? Wir haben ja noch keinen Flugplatz!“—„Nein, ich will ja nicht die Flug⸗ plätze beſuchen, ſondern meine Landsleute— deutſche Pflanzer!“— Das war kurze, herzliche Antwort— Sinn!! Wachen an den Flugappa⸗ rat— Neger, freiwillige— wenn nötig, Dut⸗ zende! Kurze Begrüßung der in Eile ein⸗ getroffenen Siebler— Begrüßung auch auf den zu paſſierenden Pflanzungen.— Kleiner Im⸗ biß— Ruhepauſe— ausgeſchloſſen— unermüd⸗ liches Erzählen von der Heimat— aber ebenſo unermüdliches Fragen! Kaffee, Kuchen beim Nachbar. 5 Uhr nachmittags Zuſammenkunft der Sied⸗ ler auf dem Landungsplatz.— Wieder Erzäh⸗ len— Grüße aus der Heimat! Pg. Edgar Gotthold brachte uns wirklich die Grüße der Heimat, er brachte es fertig, daß auch jeder von uns im Innerſten ſeine Ver⸗ bundenheit mit der Heimat undder neuen Regierung verſpürte! Wie ſchnell hatte er ſich die Herzen der Oldeani⸗ Siedler durch ſeine raſch entſchloſſene, ſicher ausgeführte Landung erobert. Scharf, gleich einem Schwur, beendete den Vortrag das Horſt⸗Weſſel⸗Lied. Nicht nur die Herzen der Eltern, auch der Kinder waren voll Freude! Noch heller wurden die Augen, als der Hoffnungsſtrahl fiel, daß auch für ſie die Möglichkeit beſteht, fliegen zu lernen! Denn auch unſere Oldeani⸗Jugend will nicht hinter der der Heimat zurückſtehen. Zur⸗ zeit iſt ſie in guten Händen der Lehrerin und des Lehrers, der auch als Jugendleiter die Her⸗ zen der Kinder beſitzt. Ergreifend war der Dank der Kleinen an Pg. Edgar Gotthold durch Singen des Liedes „Kennſt du das Land, ſo wunderſchön?“ Wir ſollten noch mehr erleben! Kurz ent⸗ ſchloſſen, trotz Abratens, ſtartete Pg. Gotthold bei Sonnenuntergang!— Kunſtflüge, die die laute Bewunderung aller Zuſchauer aus⸗ löſten— Landung!— Meiſter ſeiner Kunſt!— Erneutes Befragen— Erzählen!— Nur zu früh, 10 Uhr abends, mußten ſich die Siedler verabſchieden, und das feſte Verſprechen, recht bald wiederzukommen, wirkte„verſöhnend“.— Ein unvergeßlicher Tag des Erlebens, der Freude, aber auch des Dankes! Mit dem Ruf „Heil Hitler!“ trennten wir uns von den Sied⸗ lern.— männer vor. Der politijche Tag Programm Die Dreierkonferenz in Rom wird — nun am Mittwoch dieſer Woche für Rom beginnen. Wie man erfährt, be⸗ abſichtigt man die in Rom ſtatt⸗ findenden Beſprechungen zu einer Manifeſta. tion der italieniſch⸗öſterreichiſch⸗ ungariſchen Freundſchaft zu geſtalten. Die bisherigen Vor⸗ bereitungen, die italieniſcherſeits zu dem Emp⸗ fang des öſterreichiſchen und des ungariſchen Regierungschefs getroffen wurden, überſchrei⸗ ten ſchon jetzt das Maß, das Italien bisher beil den ſonſtigen Beſuchen ausländiſcher Regi⸗ rungsvertreter gezeigt hat. Man iſt alſo be⸗ müht, dem Ganzen einen eindrucksvollen Rah⸗ men zu geben. Nach den Meldungen, die bis⸗ her vorliegen, wird Dollfuß am Dienstag mi dem Flugzeug in Rom eintreffen, und Muſſo⸗ lini beabſichtigt, den öſterreichiſchen Gaſt ſelbſtt auf dem Flugplatz zu begrüßen. Gömbös wird ebenfalls noch im Laufe des Dienstags in Rom erwartet, und die am Mittwoch einſetzenden Verhandlungen ſehen an den folgenden Ta⸗ gen eingehende Beſprechungen der drei Staats⸗ Man rechnet damit, daß die Ver⸗ handlungen am Samstag ihren Abſchluß fin⸗ den können. Die Vorbeſprechungen, die dem Beſuch von Dollfuß und Gömbös in Rom vor⸗ ausgehen, zeigen bis jetzt allerdings Ergebniſſe, die weniger hoffnungsvoll ſind als bisher er⸗ wartet wurde. Möglichkeiten, die gegenſeitigen Zoll⸗ und Ver⸗ kehrstarife einander anzupaſſen und man er⸗ 4 ſtrebt ein Syſtem von Kontingenten und Vor⸗ zugszöllen, daß Oeſterreich eine größere Aus⸗ fuhr von Holz nach Ungarn und Italien, und Ungarn wiederum eine größere Ausfuhr von Getreide nach Italien bringen ſoll. Auch das Problem des Hafens von Trieſt iſt Gegenſtand der Vorverhandlungen, und man ſcheint ita⸗ lieniſcherſeits grißeren Wert darauf zu legen, auch die Tſchechoſlowakei an Trieſt zu inter⸗ eſſieren. Allerdings müßte für dieſen Fall eine Regelung der Durchfuhrtarife zwiſchen Oeſter⸗ 11 und der Tſchechoſlowakei getroffen wer⸗ en. gebnis der Vorbeſprechungen bekannt wurde, ſind aber die Schwierigkeiten, die einer Ver⸗ wirklichung der Pläne entgegenſtehen, noch nicht beſeitigt worden, da man ſich immer mehr dar⸗ über klar wird, daß eine endgültige Löſung der wirtſchaftspolitiſchen Fragen ohne Hinzuzie⸗ hung der wirtſchaftlich mit den Donauländern engverbundenen Staaten unmöglich iſt. Die Be⸗ ſprechungen der drei Regierungschefs ſollen gerade in dieſer Hinſicht weitere Entſcheidun⸗ gen bringen. Wie man erfährt, wird das Er⸗ gebnis der Dreierkonferenz in Rom in Geſtalt einer gemeinſamen Erklärung feſtgelegt»wer⸗ den, die die Abſicht Italiens, Oeſterreichs und Ungarns zum Ausdruck bringen ſoll, in ge⸗ meinſamer Arbeit„im Intereſſe des euro⸗ päiſchen Friedens und der Wiederbelebung des Wirtſchaftslebens“ wirken zu wollen. Wenn es nicht mehr wird, iſt es nicht erwähnenswert. ———.——— hitze und Buſchbrände in Südauſtralien London, 12. März.(HB⸗Funk.) Durch ausgedehnte Buſchbrände wurden am Sams⸗ tag unweit von Adelaide(Auſtralien) drei Häu⸗ ſer zerſtört. Hunderte von Freiwilligen waren zum Löſchen des Feuers herbeigeeilt. In ande⸗ ren Teilen Südauſtraliens wüten ebenfalls Brände, durch die viel Buſchwerk und Weide⸗ land vernichtet wird. Herrlicher Sternenhimmel!—„Oh, wie iſt es in Afrika ſo ſchön, ſo ſchön bei euch!“—„Ja, ja — aber auch bei euch in Deutſchland muß es jetzt doch wieder ſchön ſein!“— Dummes Herz — Heimweh— durch den Flieger— Heimweh zum zweitenmal ſeit Weihnachten!— Wo iſt die Verbundenheit mit der Scholle?— Doch nur Liebe zu Afrika!— Der Ruf„Bitte zum Nachteſſen“ verhinderte⸗ ein„Ganz⸗weich⸗werden!“— Müde!— Es war zuviel des Erlebens für einen Tag! Am andern Tag, 6 Uhr früh, Kaffeetrinken— Fragen, Antworten und immer wieder Fragen! .30 Uhr Abfahrt zum Flugzeug. Wehmütige Stimmung!— Rührige Geſchäf⸗ tigkeit: Nachſehen des Motors— Abſuchen der Startmöglichkeit.— Jetzt iſt es ſo weit!— Abſchiednehmen von allen anweſenden Deutſchen, die Pg. Gotthold umdrängen— ſtumme, herzliche Händedrücke— Worte ſitzen im Halſe feſt— Start des Motors! — Es iſt.45 Uhr— Ablauf des„Vogels“! — Bangen Herzens verfolgen die Augen aller die über das unwegſame Gelände hüpfenden Räder.— Erlöſender Ausruf:„Er iſt frei“— Gott ſei Dank!„Zigeuner“ D 2042 verläßt die Oldeani⸗Erde, den für ihn gefährlichen Boden, und erhebt ſich ſtolz in das Element, das ihm freie und unbeſchwerte Fahrt gibt.— Unſer deutſches Volk hat auch den ſchlechten, gefähr⸗ lichen Boden verlaſſen und wird der Freiheit entgegengeführt!— Ehrenrunden— Winken— Hitlergruß!— Vorbei!— Vorbei der Tag, der uns unvergeßlich ſein und bleiben wird!— Ein ſchneidiger Kerl!— So muß uns die Heimat Menſchen ſchicken— ſchlicht, beſcheiden — nichts für ſich ſelbſt— alles fürs Volk— und dem alles ſagenden Gruß„Heil Hitler!“ auch im Herzen, nicht nur im Munde!— Man befaßte ſich u. a. mit den Nach dem, was bis jetzt über das Er⸗ Heutsef Eine Die Klärune Deutſchen Reic franzöſiſchen K im Auge. Sor nich eine Wüh um zwiſchen d lgen Stuhl 9 herige gute Ei rnüben. Die ge in dieſen Ding rtirgendeiner zen erhielte. Nach immer wieder fehenden Bruc zwiſchen Berli chen. Er wur ſein Eintritt n dungen nur no Wie ein Bl mitten in dieſ Zaurechtweiſung 1 4 deutig jede Eit bittet. Die de reſpondenzia“ an die Adreſſe gerichtet iſt, Einmiſchur auf die politi lichteit der Ar Preſſe hingewi des Zntereſſe ſchen dem Vat hätte. Beſonders diej klürten, der He er„eine belan der Heilige S Normen in a „fremde Einm der franzöſiſch in ih Man müſſe d Intereſſe wirk Religion wege mehr der ſch Deutſchland te ligionskampfe⸗ dieſem Augen ſein würde, u auch das ve Kalholiken De rung aufzuhetz Das Blatt muß man ſag das deutſche E ſolche unklare und Verteidig tigen, die anſt eſſen der deut digen müſſen. beſtens geſchüt die allein das Daran, daß Stelle in den lanciert worde deutliche Spra oöher als Eine gewalti— Freigelände a Rom wird ſer Woche erfährt, be⸗ Rom ſtatt⸗ Manifeſta⸗ ungariſchen erigen Vor⸗ dem Emp⸗ ungariſchen überſchrei⸗ bisher bel her Regie⸗ ſt alſo be⸗ ollen Rah⸗ n, die bis⸗ enstag min ind Muſſo⸗ Gaſt ſelbſt mbös wird gs in Rom inſetzenden enden Ta⸗ rei Staats⸗ iß die Ver⸗ ſchluß Fin⸗ „ die dem Rom vor⸗ Ergebniſſe, bisher er⸗ a. mit den ⸗ und Ver⸗ man er⸗ und Vor⸗ ßere Aus⸗ talien, und isfuhr von Auch das Gegenſtand ſcheint ita⸗ zu legen, zu inter⸗ n Fall eine zen Oeſter⸗ offen wer⸗ r das Er⸗ nt wurde, einer Ver⸗ , noch nicht mehr dar⸗ Löſung der Hinzuzie⸗ nauländern iſt. Die Be⸗ hefs ſollen ntſcheidun⸗ rd das Er⸗ in Geſtalt elegt»wer⸗ reichs und l, in ge⸗ des euro⸗ lebung des en. Wenn hnenswert. —— — .) Durch m Sams⸗ )drei Häu⸗ igen waren . In ande⸗ ebenfalls ind Weide⸗ „wie iſt es 4 1„Ja, ja id muß es mmes Herz —Heimweh — Wo iſt — Doch verhinderte — Es war eetrinken— er Fragen! ge Geſchäf⸗ bſuchen der ehmen von . Gotthold dedrücke— s Motors! „Vogels“! lugen aller hüpfenden iſt frei“— verläßt die hen Boden, t, das ihm — Unſer en, gefähr⸗ er Freiheit Winken— er Tag, der pird!— ß uns die beſcheiden rs Volk— il Hitler!“ el— —— Srers— 1 Nr. 120— Seite 3 ———.— Heutscſand umnd der VDatiſan Eine Abfuhr für die Pariſer Scharfmacheri Die Klärung der Beziehungen des neuen 5 Deutſchen Reiches zum Vatikan war beſtimmten franzöſiſchen Kreiſen ſchon ſeit langem ein Dorn im Auge. So wurde denn ſeit Monaten ſyſtema⸗ tiſch eine Wühlarbeit von Paris aus betrieben, um zwiſchen dem Deutſchen Reiche und dem Hei⸗ 4 ligen Stuhl Mißtrauen zu ſäen und das bis⸗ herige gute Einvernehmen nach Möglichkeit zu trüben. Die geſamte franzöſiſche Preſſe arbeitete in dieſen Dingen einheitlich, als wenn ſie von irgendeiner zentralen Stelle ihre Inſpirationen erhielte. Nach bewährter Taktik wurde dabei immer wieder von einem unmittelbar bevor⸗ ſtehenden Bruch der diplomatiſchen Beziehungen zwiſchen Berlin und der Vatikanſtadt geſpro⸗ chen. Er wurde als unvermeidbar bezeichnet, ſein Eintritt war nach franzöſiſchen Preſſemel⸗ dungen nur noch eine Frage der Zeit. Und es ſchien tatſächlich ſo, als ob die intenſive Wühl⸗ 5 arbeit franzöſiſcher Scharfmacher ihr Ziel er⸗ reichen ſollte. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel trifft mitten in dieſe auffallende Geſchäftigkeit eine 1 Zurechtweiſung des Vatikans, der ſich ganz ein⸗ deutig jede Einmiſchung von dritter Seite ver⸗ bittet. Die dem Vatikan naheſtehende„Cor⸗ reſpondenzia“ bringt einen Artikel, der deutlich an die Adreſſe der franzöſiſchen Dunkelmänner gerichtet iſt, überſchrieben„Verdä cht i ge Einmiſchungen“. Vor allem wird hierin auf die politiſche Abſtufung und Unterſchied⸗ lichkeit der Anſchauungen in der franzoöſiſchen Preſſe hingewieſen, die jetzt plötzlich auffallen⸗ des Intereſſe an ſogenannten Differenzen zwi⸗ ſchen dem Vatikan und dem neuen Deutſchland hätte. Beſonders diejenigen, die früher wiederholt er⸗ klürten, der Heilige Stuhl müſſe einſehen, daß er„eine belangloſe Sache“ ſei, die weiter, als der Heilige Stuhl dem Episkopat Frankreichs Normen in allen Glaubensfragen gab, gegen „fremde Einmiſchungen in die Angelegenheiten der franzöſiſchen Republik“ proteſtierten, ſeien in ihrer Tendenz unehrlich. Man müſſe die Frage aufwerfen, ob dieſes Intereſſe wirklich und einzig der katholiſchen Religion wegen geſchieht, oder ob es nicht viel⸗ mehr der ſchlecht verhehlte Wunſch iſt, in Deutſchland tatſächlich eine Periode des Re⸗ ligionskampfes anbrechen zu ſehen, was in dieſem Augenblick von höchſtem Verhängnis ſein würde, wie auf der anderen Seite aber auch das verdammenswerte Beſtreben, die Kalholiken Deutſchlands gegen die Hitlerregie⸗ rung aufzuhetzen. Das Blatt ſchreibt weiter wörtlich:„Hierzu muß man ſagen, daß der Heilige Stuhl und das deutſche Episkopat(am allerwenigſten, wenn ſolche unklare Ziele verfolgt werden), Schutz und Verteidigung von außen her nicht benö⸗ tigen, die anſtatt zu nützen, die wahren Inter⸗ eſſen der deutſchen Katholiken unbedingt ſchü⸗ digen müſſen. Uebrigens ſind dieſe Intereſſen beſtens geſchützt, und zwar von der Seite aus, die allein das Recht und die Pflicht dazu hatl“ Daran, daß dieſer Artikel von allerhöchſter Stelle in den vatikaniſchen Informationsdienſt lanciert worden iſt, beſteht kein Zweifel. Die deutliche Sprache wird ihre Wirkung nicht ver⸗ höher als der Berliner Funklurm? Eine gewaltige Feuerwehrleiter wird auf dem Freigelände der internationalen Automobil⸗ ausſtellung vorgeführt. fehlen. An der Schärfe der Note gemeſſen, kann man ſich ein Bild von den Ausmaßen der Wühlarbeit und den Intrigen machen, die einen offenen Konflikt zwiſchen Berlin und der Vatikanſtadt herbeiführen ſollten. Der Vati⸗ kan hat nun das erlöſende Wort geſprochen und die Pariſer Intriganten in ihre Schranken verwieſen. Ihre Zwiſchenträgereien ſind ab⸗ gewieſen! Und das wichtigſte, die Unwahrheit und die Unaufrichtigkeit der franzöſiſchen Preſſepolitik in dieſer Frage iſt vor aller Welt bewieſen und gebrandmarkt. Der Die erſte Reichsſchule der Desinfekloren eröffnet Vatikan ſelbſt hat es für nötig erachtet, eindeutig jeſt⸗ zuſtellen, daß bei allen franzöſiſchen Preſſe⸗ äußerungen über Differenzen zwiſchen dem Hei⸗ ligen Stuhl und Berlin der Wun ſch der Vater des Gedankens war. Das Be⸗ mühen, die diplomatiſchen Beziehungen zwiſchen Berlin und Vatikan zu trüben, ſind alſo gänz⸗ lich fehlgeſchlagen. Es könnte eher das Gegen⸗ teil von dem erreichen, was urſprünglich beab⸗ ſichtigt war. Die Pariſer Zwiſchenträgereien könnten eher das Verhältnis Staat und Kirche feſtigen. Bei der Arbeit in der Reichsſchule, die im Hauſe der Reichsarbeitsgemeinſchoft 1 Be⸗ rufe im ſozialen und ärztlichen Dienſt in Berlin eröffnet wurde Sie dient der Ausbil⸗ dung für zoologiſche und bakteriologiſche Desinfektoren und Laboranten. Vertrauensvolle Hansgemeinſchaft von Vermieter und Mieter Die Hauytbeſtimmungen des neuen„Deukſchen einhensmielberrages—3 Berlin, 12. März. Vom Reichsjuſtizmini⸗ ſter wird jetzt das Vertragsmuſter des deutſchen Einheitsmietvertrages amtlich bekannt gegeben, wie es in den im Reichsjuſtizminiſterium ge⸗ führten Verhandlungen zwiſchen dem Zentral⸗ verband deutſcher Haus⸗ und Grunbdbeſitzerver⸗ eine und dem Bund Deutſcher Mietervereine zuſtande gekommen iſt. Der Leitſatz, der das ganze neue Vertragsformular behererſcht, iſt ſinngemäß aus dem Begriff der Volksgemein⸗ ſchaft übernommen. Der Vertrag ſieht nämlich vor, daß Vermieter und Mieter verſprechen, im Hauſe, ſowohl un⸗ tereinander, wie mit den übrigen Mietern, im Sinne einer vertrauensvollen Hausgeneinſchaft zuſammenzuleben und zu dieſem Zweck jede gegenſeitige Rückſicht zu üben. Grundſätzlich iſt ferner für Mietverträge, die nicht von vornherein befriſtet ſind, die alſo— und das ſind die meiſten— auf unbeſtimmte Zeit laufen, die vierteljährliche Kündigungsfriſt unter Zugrundelegung des Kalendervierteljah⸗ res vorgeſehen. Jeder Vertragsteil kann den Mietvertrag ſpäteſtens vom dritten Werktage des Kalen⸗ dervierteljahres kündigen.“ Was die Zahlung des Mietzinſes anbelangt, ſo ſoll für ihre Rechtzeitigkeit die Ankunft des Geldes maßgebend ſein. Iſt der Mieter trotz Zahlungs⸗ aufforderung mit mehr als der Hälfte des fälli⸗ gen Betrages länger als zehn Tage im Rück⸗ ſtande, ſo kann der Vermieter das Mietverhält⸗ nis friſtlos kündigen. Er kann aber nicht mehr kündigen, wenn der Mieter noch vor der Kün⸗ digung zahlt. Der Mieter haftet für Schäden, die nach dem Einzug durch ſeine Familienmit⸗ glieder, Hausgehilſen und Untermieter veruür⸗ facht werden. Dem Vermieter wird das Recht zugebilligt, die Räume zu betreten, um die Not⸗ wendigkeit unaufſchiebbarer Hausarbeiten feſt⸗ zuſtellen. Wichtig iſt noch, daß bei Beendigung der Mietzeit der Mieter Einrichtungen wegneh⸗ men kann, mit denen er die Räume verſehen hat. Der Vermieter hat aber ein Kaufrecht gegenüber ſolchen Einrichtungen abzüglich eines für die Abnutzung beſtimmten Betrages. Ehe⸗ gatten haften für alle Verpflich⸗ tungen aus dem Mietverhältnis als Geſamtiſchuldner. Senſationsprozeß in ASA Bevorſtehende Anklageerhebung gegen Andrew Mel on, W al te e r eund Thomas Lamont L o nd on, 12. März. Nach einer Reuter⸗ meldung aus Waſhington wird das Juſtizmini⸗ ſterium demnächſt Steuerhinterziehungspro jeſſe gegen den früheren Schatzſekretüär Andrew Mellon, den früheren New Norker Bürger⸗ meiſter Walker und den Teilhaber des Bank⸗ hauſes Morgan, Thomas Lamont, einlei⸗ ten. Ferner beabſichtigt das Juſtizminiſterium eine Unterſuchung über das Geſchäftsverfahren Mellons anzuſtellen, der die Aluminium⸗bGeſell⸗ ſchaft von Amerika kontrollierte Dieſe Geſell⸗ ſchaft beſaß ein hundertprozentiges Monovpol in der Aluminiumerzeugung. Waſhington, 12. März. Der frühere Schatzſekretär Mellon, gegen den— wie gemel⸗ det— am Sonntag von ſeiten des General⸗ ſtaatsanwaltes Anklage wegen Steuerhinter⸗ ziehung erhoben wurde, erklärte, dieſer Vor⸗ wurf ſei„Politit übelſter Sorte“. Er habe im⸗ mer ſeine Einkommenſteuer pünktlich bezahlt, und zwar habe er in den letzten zwanzig Jahren ratenweiſe mehr als 20 Millionen Dollar aufge⸗ bracht. Ungeheure Temperakurgegenſätze in ASA Hitze in Kalifornien— Schneeſturm in Newyorl Newyork, 12. März. In den Vereinigten Staaten konnte man am Sonntag ganz außer⸗ ordentlich ſtarke Temperaturgegenſätze feſtſtel⸗ len. Während die Bewohner von Los Angeles bei 33 Grad Celſius Wärie ünd San Fran⸗ zisco bei 28 Grad Celſius Wärme aus der Glut⸗ hitze der Sädte ins Freie flüchteten und zahl⸗ reiche Perſonen beim Baden ertranken, herrſchte in den Nordoſtſtaaten wieder ſtrengſter Winter, ſo in Newyork, das wiederum von einem hef⸗ tigen Schneeſturm heimgeſucht wurde und wo mehrere Perſonen durch Erfrieren den Tod fan⸗ den. In Newhaven(Connecticut) verſagte in⸗ folge des Schneeſturmes die elekiriſche Beleuch⸗ tung, ſo daß die ganze Stapt für längere Zeit ins Dunkel gehüllt war. Die Dunkelheit wurde von 200 Infaſſen des dortigen Gefängniſſes zu einer Meuterei benutzt. Die Gefangenen ſteckten einen Teil ihrer Zellen in Brand, konnten aber von den Wärtern bald überwältigt werden. Der amerikaniſche Zuspeſdienſ vollſtändig eingeſtellt Waſhington, 12. März. Die umeritani⸗ ſche Poſtverwaltung hat angeordnet, alle zur Poſt gelieferte Luftpoſt mit den ſchnellſten zur Verfügung ſtehenden Eiſenbahnzügen zu—— dern. 25 Zerſtörung Bemerkungen der„Berliner Keaktion hinter der 3* 1500 3 Zutellgensbelle..„„ vor kurzem Herr Friedrich Huſ⸗ ſong ſeine„Gedanken zum Geburtstag der NSDAp“ niedergeſchrieben. An und für ſich iſt das gewiß keine welterſchütternde Sachel Herrn Huſſongs Gedanken zum Geburtstag der NSDaAp ſind ja ſchließlich ſeine Privatangele⸗ genheit. Aber wenn er ſie veröffentlicht, muß er es ſich auch gefallen laſſen, daß man ſich mit dieſen ſeinen Gedanken näher beſchäftigt. Und wenn ſeine philoſophiſchen Auslaſſungen um das Programm der NSDaAp auf eine ganz grobe geſchichtliche Fälſchung— gelinde geſagt!— hinauslaufen, ſo ſind das dieſel⸗ ben literariſchen Stilübungen, die wir aus früheren Jahren von Herrn Huſſong gewöhnt ſind und die wir damals mit allem Machdruck als ſchwärzeſte Reaktion brandmarken mußien. Wer überhaupt gibt Herrn Huſſong das Recht, über das Programm der NSDAp ein Urteil abzugeben, das folgendermaßen lautet: „Wer von ſeinen Leuten fragte Hitler je nach feinem Programm? Es bekanute ſich in ſeinem erſten Satz ſelber als„Zeitprogramm“. Die Zeit aber, aus der und für die es entſtand, iſt vorüber Herr. Huſſong behauytet weiter, daß das Programm„als ein großes Merkmal am Wege der Geſchichte des Nationalſozialis⸗ mus“ ſtehengeblieben iſt. Das heißt, nach der Privatmeinung des Herrn Huſſong hat das Programm der NSDAp, das damals verkün⸗ det wurde, heute nichts mehr zu ſagen. Es iſt „am Wege der Geſchichte ſtehengeblieben“, denn es iſt ja nur„ein Zeitprogramm“. Er⸗ ſtens ſcheint ſich der Chefredakteur des Scherl⸗ verlages noch nie mit dem Programm der deutſchen Voltsbewegung beſchaftigt zu haben. Sonſt würde er nämlich das Wort„Zeitpro⸗ gramm“ als das auslegen, was es iſt. Er würde wiſſen, daß es in dem zitierten erſten Satz des Programms der RSDaAp heißt: „Die Führer lehnen es ab, nuch Erreichung der im Wigrünen aufgeßeuten Ziele neue aufzuſtelben. Das iſt die Quinteſfenz, die aber Herr Huſ⸗ ſong wohlweislich verſchweigt. Nach Errei⸗ chung der Ziele! Die Zeit alſo, für die unſer Programm entſtand, iſt nicht vorüber, ſondern wir ſind mitten drin. Der Gewaltige der Scherlredaktion handelt entweder aus ganz grober Fahrläſſigkeit heraus, indem er ſich über Dinge ein Urteil anmaßt, die ihm vollſtändig fremd ſind, oder er iſt im Begriff, den Faden ſeiner philoſophiſchen Betrachtungen über das Weſen der NSDaAp wiederan der Stelle auf⸗⸗ zunehmen, wo er im—— 1933 ſo jäh abge · ſchnitten werden mußte. Die bekannte intelli⸗ genzleriſche Ueberheblichkeit berechtigt ihn noch lange nicht dazu, in der Oeffentlichkeit den An⸗ ſchein zu erwecken, als ob von dem Programm des Führers auch nur ein Jota abgelaſſen würde. Wir haben es vor kurzem erlebt, daß ein bekannter Vertreter des Scherlverlages einen alten Nationalſozialiſten über das We⸗ ſen des Nationalſozialismus belehren wollte. Wir fragen noch einmal: Wer gibt den Her⸗ ren in den Scherlredaktionen ein Recht, ſich als Interpretatoren der nationalſozialiſtiſchen Welianſchauung und Zielſetzung aufzuſpielen? mutterſounchen Der Leiter des Auf⸗ klärungs⸗ und Preſſe⸗ MArbelsienit amtes bei der Reichslei⸗ tung des Arbeitsdienſtes gab kürzlich einem Preſſevertreter Gelegenheit, — Zuſchriften an die Reichsleitung kennen⸗ zulernen, aus denen noch die ganze Verſchro⸗ benheit der Auffaſſungen jener Leute ſpricht, für die der Menſch erſt mit dem Abiturienten anfängt, für die ein Arbeitsloſer ein verkom⸗ menes Subjekt ſein muß, mit dem ein verzär⸗ teltes Mutterſöhnchen keinen Umgang haben darf. Ein beſorgter Vater ſchreibt, von der einer ſehr ſorgfälti⸗ gen Erziehung, wenn ſein Sohn mit den „Arbeitsloſen“ müß Eine Mutter ſchreibt: „Gibt es denn gar lein Lager, in dem nur Abiturien⸗ ten ſich befinden. Der Junge kommt, ja ſonſt mit den Arbeitsloſen zuſammen— Das ſind Gottſeidank Einzelſtimmen, die mit ihren verſtaubten Anſchauungen den Willen der jungen Generation zur wahren Voltsgemein⸗ ſchaft nicht aufhalten werden! Schreckliche Bluttat in Saallent Saaxlouis, 12. März. Eine ſchwere Mordtat wurde in der Nacht zum Sonntag in Saarlouis verübt. Das hochbetagte Ehepaar Wilhelm Hotopp, Inhaber einer Mobelſchrei⸗ nerei, wurde mitten in der Nacht durch meh⸗ rere Schüſſe aus dem Schlaf geweckt. Der in der Mitte der 70er Jahre ſtehende Mann durchſuchte ſämtliche Räume des Hauſes und fand ſchließlich ſeinen Sohn Erwin im Vor⸗ zimmer ſeines Schlafzimmers neben der Tür in ſeinem Blute auf dem Boden liegend. Er hatte einen Bruſtſchuß und einen Schuß in den Kopf erhalten. Der Verdacht lenkte ſich ſofort auf den früheren, Schreinergeſellen Hotopps, einen gewiſſen Eugen Junk aus Jettenbach in der Pfalz, der ſeit einem Jahre, ſeit er bei Hotopp entlaſſen worden war, die Familie un⸗ ausgeſetzt bedroht hatte. Die Polizei konnte Junk. noch in der Nacht feſtſtellen. Er leugnete, konnte aber an Hand des erdrückenden Be⸗ weismaterials der Tat überführt werden. Er 1188 in Haft genommen. in ein Lager geſperrt werden — ———————————————— —— ————— — aII Jahrgang 4— A Nr. 120— Seite 4 „Hakenkreuzbanner“ Abendausgabe— Montag, 12. März 1934 Efſen, 11 Mörz.* die Ruhrgebiete? dos za Induſtriegebiet, ja gan den am Zonutan an im Zeichen der Hile⸗ biet deutſchen indnnr! gewaltigen Kundael en deütſchen Juing⸗ arbeiter ehrte. Sinnvoll war in den Mittel⸗ punkt dieſer gewaltigſten aller Jugendkundge⸗ bungen die Feierſtunde auf dem Kolereiplatz der Zeche„Friedrich Erneſtine“ in Eſſen⸗Stoppen⸗ berg geſtellt. Um 11 Uhr traf, jubelnd begrüßt, Reichs⸗ ſugendführer Baldur von Schirach in Beglei⸗ tung des Obergebietsführers Weſt, Hartmann⸗ Lauterbacher am Eſſener Rathaus ein, wo ein ſeierlicher Empfang durch die Stadtverwaltung ſtattfand. Dann fuhr der Reichsjugendführer dem weit draußen liegenden Kundgebungsplatz zu. Fahnen der HJ ſäumten den rieſigen Platz. Der Führer des Oberbanns Eſſen meldete dem Reichsjugendführer die Tauſende und Abertauſende der HI, des BDM, des Jung⸗ volkes und der Schuljugend. Nach kurzer Begrüßung durch den Oberge⸗ bietsführer Weſt ſprach der Reichsjugendführer. In ſeiner Rede ſchilderte Baldur von Schi⸗ rach den harten und opferreichen Entwicklungs⸗ weg der deutſchen Jugend. Er gedachte der 21 Opfer, die als Märtyrer einer Idee ſtarben, und fuhr fort: Unſer Anſpruch auf die Führung der Jugend iſt ein Anſpruch, den wir uns ſelbſt er⸗ kämpft haben, und wir ſind unerbittlich bereit, in Verfolgung und Verwirklichung dieſes An⸗ ſpruches die geſamte junge Generation Deutſch⸗ lands nach dem Bilde der Hitler⸗Jugend zu for⸗ men und zu geſtalten. Man mag dieſes Unter⸗ fangen ungeheuerlich nennen. Aber wir ſind nicht bereit, da wir den Marzismus überwun⸗ den haben, nun vor der Reaktion zu kapitu⸗ lieren, vor dem Reſt Widerſtrebender Halt zu machen. Wir machen nicht Halt vor der Gruppe der katholiſchen Jugendorganiſationen. Wir er⸗ klären feierlichſt, daß konfeſſionelle Gruppen keine Sonderrechte beſitzen. Ich muß es ableh⸗ nen, mich über die Richtigkeit oder Unrichtig⸗ keit einer katholiſchen Zugenderziehung in be⸗ ſonderen Organiſationen zu unterhalten. Während auf der einen Seite die konfeſſio⸗ nelle Betätigung allen Mitgliedern freigeſtellt wird, laſſen wir uns in der Frage der Jugend⸗ vort ſicherſtellen, utſchen Jungarbeiters 54 nicht hineinreden von denen, die von einer folchen Sage nichts verſtehen. Del Reichsjugendführer wandte ſich gegen den Vorwurf, als ob die Hitler⸗Jugend unchriſtlich ſei, als ob ſie das Ziel habe, die Jugend der Kirche und dem chriſtlichen Bekenntnis zu ent⸗ fremden“ Dasiſt nicht wahr, erklärte er. Wir Nationalſozialiſten haben immer betont, daß wir jeden nach ſeiner Faſſon ſelig werden laſ⸗ ſen, daß wir aber alle Kräfte bekämpfen wer⸗ den, die der Einigung des deutſchen Volkes ent⸗ gegenſtehen. Es iſt nicht unſere Aufgabe, die Intereſſen der Kirche zu vertreten. Wir ver⸗ treten die Intereſſen des Staates und der ſtaatlichen Jugenderziehung. Wenn man Wiößr ir Zaldur von Schirach ſprach in Eſſen aber ſagt, wir ſeien keine Chriſten, dann lügt man. Entſchieden vertrat der Reichsjugendführer die ſozialiſtiſche Grundhaltung der Hitler⸗Ju⸗ gend, der das Erlebnis der nationalen Revo⸗ lution eben ein ſozialiſtiſches Erlebnis geweſen ſei. Er ſchloß: Kämpft nieder die Barrikaden der Reaktion, kämpft nieder die Schranken kon⸗ feſſionellen Eigenſinns und ſchafft aus der re⸗ volutionären Arbeiterjugend Adolf Hitlers das ſozialiſtiſch⸗deutſche Volk. Endloſer Jubel folgte den Worten des Reichsjugendführers, der ſich in kurzer Unterhaltung von den Ehrengäſten und von den Scharen dex Hitler⸗Jugend und des BDM verabſchiedete. Tag der deutſchen Technik Staatsſekretär Pg. Jeder über die Würde der Technik Leipzig, 11. März. Der Tag der deutſchen Technit, die große Veranſtaltung der Organi⸗ ſation der Technik, fand am Sonntag ſei⸗ nen Höhepunkt in einer öffentlichen Kundge⸗ bung, die unter der Schirmherrſchaft des Reichs⸗ ſtatthalters von Sachſen, Mutſchmann, ftand. Nach einer muſikaliſchen Einleitung er⸗ griff der Reichsſtatthalter das Wort, wobei er zunächſt vor allem darauf hinwies, daß Technik ſchöpferiſches Geſtalten bedeute. Dem deutſchen Techniker ſei es weder vor noch nach dem Kriege gelungen, ſich entſprechend ſeiner Bedeutung für die Geſamtwirtſchaft auch eine Organiſation zu ſchaffen. Erſt Gottfried Feder ſei es gelungen, im Rahmen der nationalſozialiſtiſchen Bewegung im„Kampfbund Deutſcher Architekten und Ingenieure“ eine Organiſation zu bilden, die davon ausgehe, daß alle Möglichkeiten der Technik für die Geſit⸗ tung und Wohlfahrt der Nation eingeſetzt wer⸗ den. Der Techniker ſei berufen, den Pro⸗ duktionsablauf zu beſtimmen, nicht der Ver⸗ treter der Bank, in der richtigen Anwen⸗ dung des Gedankens, daß nicht Kapital Arbeit, ſondern Arbeit Kapital ſchafft. Aber nicht nur in der Werkführung, ſo führte Reichsſtatthalter Mutſchmann u. a. weiter aus, auch in der Wirt⸗ ſchaftsmethodik müßten Aenderungen gegenüber der vergangenen Zeit eintreten. Nur durch Spitzenleiſtungen könne Deutſchland ſeinen Ex⸗ Qualitätsvorſprung tue not, aber er ſei nur möglich, wenn wit den deutſchen Arbeiter zum beſten der Welt machen. Nach der mit großem Beifall aufgenommenen Rede des Reichsſtatthalters ergriff Staats⸗ ſekretär Feder ſtürmiſch begrüßt das Wort zu einem Vortrag über die„Würde der Technik“. Von der Geſchichte der Technik ausgehend, wies Staatsſekretär Feder eingehend auf die Gefahren hin, die ſich ergeben, wenn der Materialismus zum Nutznießer der Technit wird. Ihm komme es nicht auf die Arbeitslei⸗ ſtung, auf die konſtruktiv künſtleriſche Idee an, ſondern auf den Verdienſt, und die Technik finde anſtelle der erhofften Anerkennung Mißachtung und Minderbewertung ihrer Leiſtung. Gebeugt über ſein Reißbrett vergeſſe der Ingenieur die großen nationalwirtſchaftlichen Zu⸗ ſammenhänge, und gerade der ſo unge⸗ heuer tüchtige und fleißige deutſche Ingenieur verliere nur zu leicht den feſten Boden der Hei⸗ mat, mache die Welt zum Spezialiſtentum und zerſplittere ſich in tauſend Fachgruppen, die mit⸗ einander im Streite liegen. Das ſei die Ent⸗ wicklung als Spiegelbild des Liberalismus ge⸗ weſen. Im neuen Staat, im Staat des Füh⸗ rertums, ſei der Technik erſt wieder der Weg zu ihren ureigenſten Ordnungsprinzipien er⸗ öffnet. Das Konſtruktive ſei das Prinzip der Technik, der Kräfteausgleich, die Erzielung höchſter Leiſtung mit geringſtem Kraſt⸗ auſwand ſeien aber auch Ordnungsprinzipien der Wirtſchaft, die nur bei Höchſtleiſtung die verloren gegangenen Gebiete des Weltmarttes zurückerobern kann. Organiſcher umbzu der deulſchen Schiffahrt Der Reichswirtſchaftsminiſter in Hamburg Hamburg, 11. März.(HB⸗Funk.) Reichs⸗ wirtſchaftsminiſter Dr. Schmitt ſtattete am Samstag nachmittag dem Hapagdampfer „Hamburg“ einen Beſuch ab. Aus dieſem Anlaß gab die Hamburg⸗Amerika⸗Linie an Bord ein Frühſtück. Unter den zahlreichen Gäſten, die unter den Klängen der Bordkapelle das Schiff betraten, befanden ſich außer dem Reichswirtſchaftsminiſter Dr. dem Reichsſtatthalter u. a. der regierende Büt⸗ germeiſter Krogmann, Admiral a. D. Behncke⸗Berlin, Dr. Hanfſtaengl von der Reichsleitung der Partei, Oberbürgermeſ⸗ ſter Gördeler⸗Leipzig, der Vorſitzende dez Norddeutſchen Lloyd, Stadtlaender und Vertreter der beteiligten Reichsminiſterien. Einleitend hielt der Vorſitzende des Vorſtan⸗ des der Hamburg⸗Amerika⸗Linie, M. Obouſ⸗ ſier, eine Anſprache, in der er zunächſt ſeine Genugtuung darüber zum Ausdruck brachte, daß die Führung des Reiches wiederholt zu erkennen gegeben habe, daß ſie eine geſunde nationale Seeſchiffahrt aus Wirt⸗ ſchafts⸗ und nationalpolitiſchen Gründen füt notwendig hält. Dann führte der Redner u a. aus: Was unſere Schiffahrt braucht, ſind neben geſunden Valutaverhältniſſen in der Welt vor allem zwei Dinge! Einmal mehr Fracht und Paſſagiere, Schiffe in Fahrt zu halten und zu bringen und damit möglichſt viele Volksgenoſſen in Brot zu laſſen und zu ſetzen. Zweitens einen organiſchen Umbau im Sinne der national⸗ ſozialiſtiſchen Weltanſchauung. Unſere Auf⸗ gabe, die wir in gemeinſamer Arbeit mit den Stellen der Regierung in Kürze zu leiſten haben, wird ſein, auf der ganzen Linie den nationalſozialiſtiſchen Unternehmertypvus zu ſchaffen und ihm gleichzeitig ein betriebliches Werkzeug in die Hand zu geben. Wir werden dabei zuweilen auf große Schwierigkeiten ſtoßen. Ihre Ausräumung wird jedoch immer gelingen, wenn ſich alle Beteiligten auf der Ebene des guten Willens treffen. Zuſammen mit dem deutſchen Kaufmann in Ueberſee be⸗ ſtimmt die Schiffahrt im Ausland das Geſicht Deutſchlands. Tun wir alles in unſeren Kräf⸗ ten ſtehende zum Wohle und Anſehen unſeres Vaterlandes. Schmitt und um möglichſt viele 9— —0 ere Herrliche 2 ldgige MADEIRA LISSABON mit D.„STUTTGARKT. 73667 B. R. Ti. ———— d 2 aeies Alleo, was Sie für da Kkaufmünnische d 777TNI7 gebrauchien, Hnden dĩe preiswert und ab Bremen: an Bremen: 28. März 1934 9. Apri1 1934 gut im Fachgeschift chr. Hohlwag enon. Mannhelm. D 6, 3 Fernspr. 262 42 Volkstumnliche Preise 4 33* von RM. Nãhere Auskunft durch unsere sämtl. Vertretungen an aufwärts eeee — Mannheim— Seckenheimerstiaße 88 Telefon 44772 232õ K NORDDEUTSCEER LLOID BREME N Spaz: le 296rel-Artirsl— Stahlvaren in HMHannheim: Rorddengee K.—— 0 agentur Helde b nersr., 0, Fe nsnr. 36 Wer Arbeit gibt, 22—————————— gidt Brot * SDonmer ιιιιινν⏑ο⏑⏑ enr τνννmmmι⏑I⁵ ——————————— Wo sind»den Wohnuagen omellnoleum? aArgets Meiden dam t wir C. ei: mal errechneoy wievien Geld an- zulbgen ist. Denn: daſ Lnoleum der idea'ste Fufhoden- belag ist, darũübot bra chen wir gar nicht mehr zu re- Wer an Linoleum de kt, denkt auch de. Bölinger Tapeten · Linoleum Seokenneimers'r. 48 Telefon 439 98 18797 K emeinschaft der Seulselien Hlaubenobecuegung den. prof.Ludwig Fahrenkrog die religiöse Ereueming. Deutschlands neute Montag, 20.30 Uhr, im grosen Saale der Caslno-Gesellschaft · Eintritt 50 ptg., Arbeltsl..Studenten dle Huᷣlfte Gemeinschafts Abend falit aus! ——* iſt anerkannt al⸗ da⸗ hochwertigſte zuyerleiſſigſfe unel ſpcrſcimfſte Schmiermiltel der F 483 kommenden oeie, entel nür: aυ”ο* 1 VAIVOLINE OEL SESELIISCHAET fn· B Aee 15 AuF DEN IMNMTERNATIONAl. EHM AA—— AlSSTETLLUNCG SEVI-IN SIl.— u. VHOTOR SAP—- —— adig*+ Jahrgang 2 Fahrläſſi zehn Jahr mittag am der Augar hantierte, drang eine zehn Jahr meter vom von wo es mußte. Wegen 9 langten in ſonen zur 25jähr Jirma Im gro rige Jub Brauerei⸗ nealwaſſe Firma Wi Käfertal, ſt etwa 180 2 Stadt und Renninger vertreter d Pg. Henſo Döring, de Reuther ſ delskamme Nach e Abendeſſer den Reiger wirtſchaftl rers herve nerung an reichte. J mann He Rede ſetz Rennin den Verg! lehnte, da für fühle, der letzten verglich di des Deutſ Firma, u das deutſe rigen Rin habe, wei Eigenſchaf die Kraft ſchwierigſt tion und! über zu u der große ſchen, hatt einer Wel Das geſar von der ner Kinde ſtarke und ſichern. H. daß die g eingeſetzt bilde, jede haben kön ſich die C eigenes L legte, bis Nur dies deutſche möglichkei den Gäſte ſuches, di politiſchen Angehörig Roth ho daß die V verbunder heit, und merk mit gemeinen zelne zwa nen Lebe alſo, imm ten, dann verbürgt. Der we gen des l Fegbeu men hinr pelle 171 gen durch gehörigen verſchönt, Arien un ſammenſe und Stin wieſen Führung es war e des Geda Die Fe des gleich Der Re Ehre zute Planete 20 Uhr, Reichswe ſpricht ül Artillerie trag wir rung erl. 2. März 1934 1 ingſtem Kraſt⸗ ungsprinzipien chſtleiſtung die s Weltmartteß deulſchen in Hamburg Funk.) Reichs⸗ tt ſtattete am Hapagdampfer Aus dieſem erika⸗Linie an en zahlreichen der Bordkapelle ſich außer dem Ichmitt und egierende Büt⸗ miral a. D. taengl von Oberbürgermei⸗ Vorſitzende dez aender und miniſterien. ze des Vorſtan⸗ „ M. Obouf⸗ zunächſt ſeine sdruck brachte, wiederholt zu eine geſunde t aus Wirt⸗ 1 Gründen füt der Redner u. t braucht, ſind niſſen in der Einmal mehr möglichſt viele nd zu bringen lksgenoſſen in Zweitens einen der national⸗ Unſere Auf⸗ Arbeit mit den rze zu leiſten izen Linie den zmertypus zu n betriebliches l. Wir werden Schwierigkeiten d jedoch immer ligten auf der en. Zuſammen in Ueberſee be⸗ nd das Geſicht munſeren Kräf⸗ inſehen unſeres Jahrgang 4— A Nr. 120— Seite 5 „Hakenkreuzbanner“ Abendausgabe— Montag, 12. März 1934 Was alles geſchehen iſt Fahrläſſige Körperverletzung. Als ein vier⸗ zehn Jahre alter Volksſchüler geſtern nach⸗ mittag am Fenſter der elterlichen Wohnung in der Augartenſtraße an einem Luftdruckgewehr hantierte, löſte ſich ein Schuß. Das Geſchoß drang einer auf dem Gehweg gehenden drei⸗ zehn Jahre alten Volksſchülerin einen Zenti⸗ meter vom Auge entfernt in die linke Schläfe, von wo es durch eine Aerztin entfernt werden mußte. Wegen Ruheſtörung bzw. groben Unfugs ge⸗ langten in den beiden letzten Tagen 27 Per⸗ ſonen zur Anzeige. 25jähriges Geſchäftsjubiläum der Jirma Winkerwerb, Streng u. Co. Im großen Harmonie⸗Saal fand die 25jäh⸗ rige Jubiläumsfeier der Spezialfabritk für Brauerei⸗Maſchinen, Molkerei⸗Maſchinen, Mi⸗ naealwaſſer⸗ und Brunnen⸗Einrichtungen, der Firma Winterwerb, Streng u. Co., Mannheim⸗ Käfertal, ſtatt. Zu der geſamten Belegſchaft von etwa 180 Mann geſellten ſich die Mitglieder der Stadt und Partei, u. a. Oberbürgermeiſter Pg. Renninger, Kreisleiter Pg. Dr. Roth, der Stell⸗ vertreter des Leiters der Arbeitsfront Südweſt, Pg. Henſchel, der Kreisleiter der NSBO, Pg. Döring, der Handelskammet⸗Präſident Pg. Dr. Reuther ſowie der Geſchäftsführer der Han⸗ delskammer Dr. Ulm. Nach einem gemeinſam eingenommenen Abendeſſen eröffnete Herr Carl Winterwerb den Reigen der Reden, wobei er die gewaltigen wirtſchaftlichen und politiſchen Taten des Füh⸗ rers hervorhob und der Belegſchaft als Erin⸗ nerung an dieſen Tag die Belegſchaftsfahne über⸗ reichte. Ihm antwortete der Betriebszellenob⸗ mann Herr Gries und in ſchwungvoller Rede ſetzte den Reigen Oberbürgermeiſter Renninger fort, der in humorvoller Weiſe den Vergleich mit der ſilbernen Hochzeit ab⸗ lehnte, da er den Jubilar noch viel zu jung da⸗ für fühle, und die zahlreichen Neueinſtellungen der letzten Zeit ſeien hierfür der Beweis.— Er verglich die nach außen hin glänzende Stellung des Deutſchen Reiches zur Gründungszeit der Firma, und gab der Anſicht Ausdruck, daß das deutſche Volk in dem furchtbaren vierjäh⸗ rigen Ringen dennoch den Sieg davon getragen habe, weil es verſtanden habe, ſeine höchſten Eigenſchaften, ſeine charakterliche Weſensart, die Kraft und die Treue zu ſich ſelbſt, über die ſchwierigſten Zeiten des Kampfes, der Infla⸗ tion und des Marxismus in die neue Zeit her⸗ über zu retten. Dieſe Tatſache der Erhaltung der großen inneren Eigenſchaften der Deut⸗ ſchen, hatte ſie letzten Endes über den Anſturm einer Welt von Feinden triumphieren laſſen. Das geſamte deutſche Volk müſſe ſeinen Blick von der Gegenwart weg auf die Zukunft ſei⸗ ner Kinder und Kindeskinder richten. Nur der ſtarke und kräftige Staat könne dieſe Zukunft ſichern. Herr Heinrich Winterwerb führte aus, daß die große wirtſchaftliche Verbeſſerung, die eingeſetzt habe, und die die ſchönſte Verheißung bilde, jedoch nur dann auf die Dauer Beſtand haben könne, wenn das geſamte deutſche Voltk ſich die Grundſätze, die der Führer durch ſein eigenes Leben und in Wort und Schrift dar⸗ legte, bis ins einzelne zu eigen gemacht hätte. Nur dies könne die Sicherheit bieten, daß das deutſche Volk die ſich ihm bietenden Aufſtiegs⸗ möglichteiten voll ausſchöpfen könne. Er dankte den Gäſten für die erwieſene Ehre ihres Be⸗ ſuches, die ja zugleich die Verbundenheit der politiſchen Führung mit dem Werk und ſeinen Angehörigen dokumentierte.— Kreisleiter Dr. Roth hob in ausführlicher Darlegung hervor, daß die Wohlfahrt des einzelnen unabänderlich verbunden ſei mit der Wohlfahrt der Geſamt⸗ heit, und daß, wenn die Regierung ihr Augen⸗ merk mit voller Kraft auf die Hebung der all⸗ gemeinen Wirtſchaft lenke, dann auch jeder ein⸗ zelne zwangsläufig zur Beſſerung ſeiner eige⸗ nen Lebensſtellung kommen müſſe. Es gelte alſo, immer den Blick auf das Ganze zu rich⸗ ten, dann ſei auch die Wohlfahrt des einzelnen verbürgt. Der weitere Abend wurde durch Darbietun⸗ gen des bekannten Büttenredners, Herrn Fritz Fegbeutel, der die Zuhörer zu Beifallsſtür⸗ men hinriß, ſowie durch die Standarten⸗Ka⸗ pelle 171 Homann⸗Webau, und vor allen Din⸗ gen durch die Geſangsdarbietungen eines An⸗ gehörigen der Firma, des Herrn Wilh Stein, verſchönt, der in wunderbarer Weiſe Opern⸗ Arien und Lieder ſpendete. Das geſellige Zu⸗ ſammenſein dauerte bis in die frühen Stunden und Stimmung und Verlauf des Abends be⸗ wieſen den engen Zuſammenhang zwiſchen Führung und Belegſchaft.— Alles in allem es war ein wohlgelungener Abend im Sinne des Gedankens Kraft durch Freude! Die Feier der Jubilare fand am Vormittag des gleichen Tages in der Fabrit ſtatt. Ernennung Der Reichsbundesleiter des Reichsverbandes der Gehörloſen Deutſchlands berief Pg. Karl Schlegel, Mannheim, in den Führerrat des Reichsverbandes. In Anerkennung ſeiner Ver⸗ dienſte, die Pg. Schlegel ſich bisher für den Reichsverband erworben hat, wurde ihm dieſe Ehre zuteil. Planetarium. Am Mittwoch, 14. März, um 200 Uhr, findet der letzte Vortrag über unſere Reichswehr ſtatt. Generalleutnant Kurt Fiſcher ſpricht über:„Uns verbotene Waffen“(ſchwere Artillerie, Kampfwagen, Flugzeuge). Der Vor⸗ trag wird durch Lichtbilder und Filmvorfüh⸗ xung erläutert. ſie einmal Blut Monarchen vom Tierreich beſuchen uns JIwei Löwen und unſere drei Zeichner Das Telefon bimmelt— was es tauſend⸗ mal am Tage tut.„Wie, was wollen Sie, um Gotteswillen, was— Löwen— richtige Löwen, die Könige der Raubtiere?“ Erſchöpft ſank der Hörer auf die Gabel, der Stift wiſcht ſich den Angſtſchweiß von der Stirne, hinter der Karl⸗May⸗Milieu in ſeinen bunteſten Farben furchtbare ner Die Löwen kommen! Einer ruft's dem andern HB-Klischee zu— fauchende, blutrünſtige Löwen, mit gie⸗ rigem Rachen und blutrünſtigem Urwald⸗ gebrüll. Alles ſammelt ſich in den Redaktions⸗ räumen. Unſere Jüngſten triymen von Bä⸗ rentöter, der Wunderflinte Karl Mays— man muß vorſichtig ſein; denn man kann nie wiſſen. Kürzlich wurde wieder ein Farmer in tauſend Fetzen zerriſſen und mit rieſigem Appetit ver⸗ ſpeiſt, ſchrecklich. Und jetzt kommen zwei ſolcher Viecher noch auf unſere Redaktion. Mögen ſie ſich anfangs wohl anſtändig benehmen, wehe wenn ſie Menſchenfleiſch wittern, wehe wenn eſchmeckt haben, dann räumen ſie auf und die furchtbaren Pranken zerſchmet⸗ tern alle. Da plötzlich erſcheinen die Männer, je zwei von ihnen haben ein niedliches Tierchen auf dem Arm— was heißt niedlich— ſagen wir zu gut gefütterte Wolfshunde mit dicken Köp⸗ fen und jugendlich wollenem Fell. „So, hier ſind die Löwen.“ Es ſind die Kinder von Sara und Sani, ihre Heimat iſt das Waldparkreſtaurant am Stern und der ſtolze Beſitzer iſt uns bekannt— es iſt Herr Kohl, der mit ſeinen Tieren den Grundſtein zu einem rieſigen zoologiſchen Garten gelegt hat, den Grundſtein zum größten Tierpark der Welt. Ein Schreibtiſch wird abgeräumt, die beiden Königskinder darauf geſetzt. „Na hören Sie, Mut haben die keinen, aber lieb ſind ſie doch.“ Jeder kabbelt ein bißchen ins weiche Fell— jeder zieht eine übelriechende Hand heraus. Beruhigen Sie ſich, das hat mit Reinlichkeit nichts zu tun, Löwen ſtinken von Natur und wenn ſie dies nicht mehr tun, ſind ſie keine echte Löwen mehr, auch„Salon⸗ löwen“ ſind auf einige Meter zu riechen, aller⸗ dings iſt es in dieſem Fall nicht na. ürlich— ſie meinen eben es ſei vornehm. Demütig ſchauen ſich die beiden die Geſichter — , Sechs Kugen und ein Objektiy ſehen zwei Löwenkinder an. Vorſicht! Einer reißt wild den Rachen auf als denke er gerade an einen wohlſchmeckenden Negerknaben im tiefſten Urwalddickicht.„Ja, das iſt nur Angſt!“ Wir ſind enttäuſcht— jede Spur von Senſation iſt dahin— was die Kerle auch tun iſt Ausdruck ihrer Angſt. Das iſt die Monarchie im Tierreich? Unſere drei—33 zücken den Bleiſtift. Die Löwen machen ein dummes Geſicht dazu, aber wie geſagt, lieb ſind ſie doch. Was iſt denn da los? Der Thronanwärter im Tierreich hat in die Hoſen— ein Bächlein rinnt gurgelnd vom Schreibtiſch auf den Boden. Nein, die Zeichnungen, die gerade in Arbeit waren, hat der Herr Löwe nicht ge⸗ ſehen, alſo könnte er vor den ſechs Ebenbildern auf dem Papier keine Furcht bekommen. O, der arme Angſthaſe, ſo eine Redaktion iſt kein Aufenthalt für wilde Tiere. Innig drücken ſich die Zwei aneinander. Fertig, ſagen unſere Zeichner, und liefern ihr Produkt/ an den wartenden Chemigraphen ab, der dafür ſorgt, daß der Dienſt am Kunden nie verſagt und unſere Leſer das Ver gnügen miterleben. Die Löwen⸗Kinder werden auf den Arm ge⸗ nommen, ihr freundlicher Beſitzer Kohl bringt ſie wieder zu Sara und Sani, die ſehnſüchtig im Mannheimer„Urwald“,— genannt„Wald⸗ park“ warten. Alles verläßt den Raum— zuletzt unſere gute Hüterin der Sauberkeit mit einem triefen⸗ den Putzlappen.— wa— Begegnung auf badiſchen Landſtraßen Verſchwundene Romantik, die keine war— Das Ende der„Tippel⸗ ſchickſe“— Im Mannheimer Aſyl— Bekkler mit Sparkaſſenbüchern Um es vorwegzunehmen, die„Tippelſchickſe“ iſt der weibliche Landſtreicher, der ebenſo die Landſtraßen Deutſchlands als auch der anderen Länder mit dem Bettelſack ziel⸗ und planlos abwandert, wie der männliche„Kunde“, in deſ⸗ ſen Begleitung ſich die„Tippelſchickſe“ meiſt be⸗ findet. Sie lebt ebenſo wie dieſer vom„Klin⸗ kenputzen“(Betteln) und fürchtet ebenſo heftig die Begegnung mit der„Polente“(Polizei), weil ſie weiß, daß eine ſolche das Ende der fa⸗ natiſch geliebten Freiheit bedeuten würde. Am Ende einer— oder weniger langen Tippelei ſteht bei allen dieſen wirklich bedauernswerten weiblichen Aſozialen die„Winde“(Arbeits⸗ haus).„Tippelſchickſen“ werd⸗n naturgemäß eichter als ſolche von den„Deckeln“, wie die Landgendarmen im Jargon der Landſtreicher enannt werden, erkannt, deshalb findet man ie ſelten auf den Herbergen zur Heimat, als viel mehr auf den„wilden Pennen“, das ſind die Privatherbergen auf den Dörfern. Iſt die „Marie“ oder ſind die„Pinunſen“(Bezeich⸗ nungen für Geld) knapp, reißt die„Tippel⸗ ſchickſe“„Platte“, d. h. ſie ſchläft in Heuſchobern oder in Scheunen und geht am Morgen wieder auf„Fahrt“. Man glaube nicht, daß dieſe Sorte Menſchen in Deutſchland vereinzelt vor⸗ kommt, zwar iſt ſie hier viel ſeltener als bei⸗ ſpielsweiſe in Oeſterreich, Italien und den Balkanländern oder gar in Frankreich, wo die Wandermädchen rudelweiſe auftauchen. In Deutſchland, wo man jetzt den Bettel ſyſtema⸗ tiſch ausrottet, und dieſe halt⸗ und heimatloſen Geſchöpfe in Unterkunft und geregelte Tätig⸗ keit bringt, ſind ſie wohl am wenigſten vertre⸗ ten. Aber eine Polizeirazzia, die vor kurzem in Baden vorgenommen wurde, lieferte den Be⸗ hörden an einem einzigen Tage doch 27f3 Bett⸗ ler ans„Meſſer“. Alle wurden, um einmal bei der„Kundenſprache“ zu bleiben,„geflebbt“, MANNLIEIA d. h. unterſucht, und da ſtellte ſich manches Intereſſante heraus. In dem Städtiſchen Ob⸗ dachloſenaſyl wurde ein Bettler feſtgeſtellt, der eine Monatsrente von Staats wegen bezog. Die Mannheimer Polizei fand bei der Viſita⸗ tion bei ihm ein Sparkaſſenbuch über 1796 Mk., eine Summe alſo, die ausgereicht hätte, ſeßhaft zu werden und das Landſtreicherleben aufzu⸗ geben. Aber daran dachte dieſer moderne Ahasver der Landſtraße nicht. Zwei„Kunden“ hatten Bargeldbeträge von 5132.66 Mk. und 1509.28 Mk. bei ſich; dieſe beiden Landſtreicher wurden auf der Landſtraße nach Freiburg feſt⸗ genommen. Auch eine weibliche Vagabundin unter zehn aufgegriffenen hatte 500 Mark bei ſich. Ruhelos ziehen dieſe Menſchen jahraus, jahrein die Landſtraßen auf und ab und brand⸗ ſchatzen die Bevölkerung. Nicht mehr lange, und die Gilde der unzünftigen Wanderer männ⸗ lichen und weiblichen Geſchlechts, deren Daſein nichts Romantiſches an ſich hat, gehört der Vergangenheit an. Faſt alle dieſe Bettelfrauen ohne Obdach und Heimat, die man in den Altersklaſſen von 30 bis 70 Jahren auf den Bettelſtraßen findet, ſind dem Trunke ergeben und werden von den männlichen nach Strich und Faden ausgebeutet. enn nach dem langen Marſch über die ſteinige Landſtraße, die den Fuß müde und ſchwer macht, die wilve Herberge oder der Strohſchober auf einſamem Felde erreicht iſt und die winterliche Kälte den Schlaf nicht aufkommen laſſen will, dann muß eben die Schnapsflaſche die Wärme und den Schlaf ſpenden. Es iſt ein hoch verdienſtliches Werk, ein Werk, wahrſter Nächſtenliebe, das die Regiernng tut, indem ſie die Landſtraßen und Herbergen, jene Schlupfwinkel der Armut, des Elends und des Verbrechertums ausfegt. Sie tilgt eine Schande damit, die eine Kulturſchande war, daß obdach⸗ loſe, heimatloſe Frauen und Männer bettelnd und ſtehlend durch die Lande zogen. Der Kampf gegen den gewerbsmäßigen Bet⸗ tel, gegen die arbeitsſcheuen und vielfach bös⸗ artigen Landſtreicher wird in Baden mit allen polizeilichen und ſtrafrechtlichen Mitteln fort⸗ geſetzt. Für die ordentlichen und mittelloſen Wanderer aber iſt, wie für alle unverſchaldet in Not geratenen Volksgenoſſen, in ausreichendem Maße im neuen Deutſchland geſorgt. Die Re⸗ gierung läßt keinen armen Volksgenoſſen um⸗ kommen. örg. Erwerbung der Mitgliedſchaft der NS-Volkswohlfahrt Die Möglichkeit, ſich der größten und bedeutungsvollſten Untergruppe der NSDAꝰ anzuſchließen, beſteht durch Erwerbung der Mitgliedſchaft der NS⸗Volks⸗ wohlfahrt. Mitglied der NS⸗Volkswohl⸗ fahrt zu ſein, iſt für jeden in Arbeit ſtehenden deutſchen Volksgenoſſen nationale Pflicht. Die Mitgliedſchaft iſt erleichtert dadurch, daß ab 1. April ds. Is. in Wegfall kommen: 1. Die Spenden für das Eintopfgericht; 2. Die Spenden für das Winterhilfswerk; 3. Die Spenden für die Arbeitsbeſchaffung; 4. Bei einem Monatseinkommen unter 200 RM. die Abzüge für die Erwerbsloſenhilfe. Der Mitgliedsbeitrag zur NS⸗Volkswohl⸗ fahrt betrügt für Mitglieder der NSDAp monatlich 50 Pfennig, für die übrigen Volls⸗ genoſſen monatlich 1 RM., Aufnahmegebühr 50 Pfennig. Anmeldungen nimmt die Kreisgeſchäftsſtelle der NS⸗Volkswohlfahrt, B 1, 10—12, entgegen. Schützt die Weidenkätzchen Die Salweiden(Weidenkätzchen) unterſtehen Pflanzenſchutz. Es iſt ſtreng verboten, dieſe er⸗ ſten Boten des Frühlings abzureißen. Wer es dennoch tut, macht ſich ſtrafbar! Die Weidenkätzchen liefern das erſte Nährbrot für unſere Bienen. Nur mit ihrer Hilſe iſt es möglich, eine raſche Frühjahrsentwicklung der Bienenvölter zu erzielen. Volkſtarke Bienenvöl⸗ ker gewährleiſten dann wiederum eine gute Be⸗ fruchtung der Obſtbäume und bringen auch dem Imker ſeine Ernte. Zerſtört deshalb nicht in Gedankenloſigkeit oder falſcher Naturliebe dieſe Zierden des Frühling. Reißt keine Weidenkätzchen ab, ſon⸗ dern ſchützt, pflanzt und pflegt ſie in ſtillen Winkeln des Gartens oder Waldes und helft ſo mit am Aufbau der deutſchen Obſt⸗ und Ho⸗ nigerzeugung. Es iſt unſer Ziel, volle Bedarfs⸗ deckung aus deutſcher Ernte zu ſichern. Anwarkſchaft in der Angeſtellten⸗ verſicherung Mit dem 31. März 1934 läuft der T ermin ab, bis zu dem rückſtändige Beiträge für die Jahre 1929, 1930 und 1931 nachgeleiſtet werden dürfen. Wir bringen§ 25 der neuen geſetzlichen Beſtimmungen vom 7. Dezember 1933 im Wortlaut nochmals in Erinnerung: „In der Invaliden⸗ und der Angeſtelltenver⸗ ſicherung dürfen freiwillige Beiträge. die am 31. Dezember 1931 für einen zurückliegenden Zeitraum nicht mehr entrichtet werden durften, bis zum 31. März 1934 entrichtet werden, ſolange der Verſicherungsfall nicht eingetreten iſt.“ Wir bitten unſere ſtellenloſen Angeſtellten dringend, dieſe Beſtimmungen zu beachten. Fahrgang 4* Nr. 120— Seite 6 „Hakenkreuzbanner“ * Abendausgabe— Montag, 12. März 1934 Hinein in die NS⸗Volkswohlfahrt Jeder kann helfen— Erleichterte Mitgliedſchaft In dieſen Tagen wirot die NRS⸗Volkswohl⸗ fahrt um den deutſchen Mann und die deuiſche Frau, indem ſie die Mitgliedſchaft jedes Deut⸗ ſchen öffentlich fordert. Wer ſich heute zu die⸗ ſer Mitgliedſchaft entſchließen ſoll, hat natur⸗ gemäß ein Recht zu wiſſen, was von ihm erwartet und verlangt werden wird. Dieſe Zeilen ſollen hier Aufklärung bieten. Wir wiſſen, daß die NS⸗Volkswohlfahrt Trägerin des Winterhilfswerkes iſt und wir wiſſen ebenſo, daß das Winter⸗ hilfswerk der NS⸗Volkswohlfahrt deshalb zu⸗ gewieſen wurde, weil es keine ausgeſproche⸗ nere Aufgabe nationalſozialiſtiſcher Prägung eben konnte als die Durchführung eines ilfswerkes, das ſich aus der Opferge⸗ meinſchaft des ganzen Volkes her⸗ leitet, um jenen zu helfen, denen immer noch Not und Elend den Stempel aufdrücken. Es wird ſo oft behauptet, daß die Inten⸗ fität der Arbeit die gleiche geblieben ſei. Die Intenſität hat ſich ſogar noch vergrößert, nur iſt das Kampffeld anders gelagert. Die deutſche Seele iſt es, um die heute das große Ringen der künftigen Geſtaltung geht und wenn der Kampf in der Oppoſition als weſentlichſtes Kennzeichen die Bereitſchaft einer zunächſt kleinen Gruppe, ſpäter einer rieſigen Volksverbundenheit zum weſentlichen in der Opferbereitſchaft beruhte, ſo hat die Aufgabe der NS⸗Volfswohlfahrt zu einem er⸗ heblichen Teil dieſen Geſtaltungswillen der Ver⸗ gangenheit übernommen. Wer damals ohne Lohn, nur um des Glaubens willen für die Bewegung kämpfte, wußte nicht, wie die Zukunft ſich ihm geſtalten würde. Wer heute für den Auzbau der Nation kämpft und in der NS⸗Volkswohlfahrt die Möglich⸗ keit ſucht, an dem großen Geſtaltungswillen unſerer Zeit teilzunehmen, weiß im voraus, 70 dieſer Einſatz immer nur vorwärtsführen ann. Es gibt auch heute noch Volksgenoſſen die wie in den Tagen des Kampfes um die Macht, niemals für die Beweguna gearbeitet haben und glaubten, daß die Geldſpende allein aus⸗ reichen würde, um die Sympathie für die Be⸗ wezung öffentlich zu bezeugen. Wer dieſe Einſtellung beſitzt, wird eines Tages feſtſtellen müſſen, daß er ſich um ſo viel von dem geſun⸗ den Kern des Volkes entfernt haben wird, als er die Gelegenheit verabſäum“e. mit dem Volt zu entbehren und in dem Volk für das Volk tätig zu ſein. Wer ſich jener Zeiten entſinnt, als es kurzer⸗ hand hieß, „unſere SͤA iſt arbeitslos und ehne Brot, Her mit Freitiſchen für ein einfaches Mittagsbrot“ weiß nur zu gut, daß dieſe Gäſte, die ins Haus kamen, immer mit einem ehrlichen Aufleuchten der Augen ihren Dank abſtatteten. Niemand hat das Gefühl gehabt, daß ihm ein Geſchent gegeben wurde, ſondern jener kategoriſche Im⸗ perativ„Du mußt“, äußerte ſich hier in der Verpflichtung der ſelbſtver ſt än d⸗ lichen Nächſtenliebe. Dieſe Volksverbundenheit, die einſtmals die ſo kleine nationalſozialiſtiſche Bewegung vom erſten bis zum letzten Mann einte, gilt es zn übertragen auf das ganze deutſche Volt. Deshalb iſt die Arbeit der NS⸗Volkswohlfahrt eine Arbeit, zu der jeder Deutſche irgendwie innerlich Stellung nehmen muß, wenn er nicht an den Problemen des Tages vorübergehen will. Die NS⸗Volkswohlfahrt iſt eine Arbeits⸗ gemeinſchaft, die ſich dort ihre Aufgabe ſucht, wo der erſte Grundſatz nationalſozialiſtiſcher Bekenntnistreue abgelegt werden muß, bei den Bedürftigen im deutſchen Volk. Und wenn jetzt neben vielen anderen Aufgaben die Hilfs⸗ aktion Mutter und Kind in Anariff genommen wird, ſo heißt es auch hier wieder, dafür zu ſorgen, daß unſere Kinder einſt voll Bewunderung auf ihre Eltern blichen können, die der Zukunft des deutſchen Volkes den allein möglichen Boden eines geſunden Volkstums geſchaffen haben werden. Es wird die Zeit kommen, wo unſere Kinder vor uns Eltern hintreten werden, um uns zu fragen, wel⸗ chen Anteil wir an der Geſtaltung des Dritten Reiches gehabt haben: denn darüber wollen wir uns klar ſein, es wird in abſehbarer Zukunft der Begriff der Mitarbeit am Staat zu einer felbſt⸗ verſtändlichen Entwicklungsfol⸗ gerung werden, der ſich niemand ent⸗ ziehen können wird. Wo das Tätigkeitsfeld gefunden wird, muß jedem einzelnen überlaſſen bleiben. Aber die Tatſache beſteht, daß der freiwillige Charakter aller Aufbauarbeit ſchon um deſſentwillen gewahrt bleiben muß, weil nur eine freiwillige Mitarbeit den Be⸗ weis der Anerkenntnis nationalſozigliſtiſher Gedankenführung und programmatiſcher Auf⸗ bauarbeit bietet. Je mehr Köpfe und Hände ſich einſchalten in die Arbeit der NS⸗Volks⸗ wohlfahrt, um ſo weniger Arbeit und um ſy weniger Mithilfe wird von den einzelnen ge⸗ fordert zu werden brauchen. Wenn nebenger andere Arbeiten durchgeführt werden die letz⸗ ten Endes jedes deutſche Haus angehen, man denke nur an die angekündigte Erholungsauf⸗ gabe an Kindern und Müttern, ſo ergibt ſich aus der Zuſammenfaſſung der Arbeitsgebiete eine Betreuung nach der Seite der Geſund⸗ heitspflege, der Wohlfahrtspflege und der Recgageſtaltung auf den ver⸗ ſchiedenſten(bicten der ſozialen Verhält⸗ niſſe hin. Wenn heute der Ruf an alle deutſchen Volks⸗ genoſſen ergeht, ſich in die NS⸗Volkswohlfahrt einzuordnen, ſo ſoll damit nicht zum Ausdruck gebracht werden, daß die Opfernotwendigkeit, die für das Winterhilfswerk wichtig und unent⸗ behrlich war, fortgeſetzt wird durch die Mitglied⸗ ſchaft in der NS⸗Volkswohlfährt. Das iſt kei⸗ neswegs der Fall. Mit Abſchluß des Winter⸗ hilfswerts hört auch die Anerkennung des frei⸗ willigen Abzuges für die Zwecke des Kampfes gegen Hunger und Kälte auf. Man weiß auch in der Oeffentlichkeit heute ganz gut, daß wir aus einem Chaos hertommen und ſoziale Verhältniſſe im deutſchen Reich ſolange nicht befriedigen können, als wir noch dreieinhalb Millionen Erwerbsloſe zu ernähren haben und nicht nur dieſe, ſondern auch ihre Familten. Wenn aber die Arbeitsſchlacht ge⸗ ſchlagen ſein wird, ſo wird das nächſte Ziel die Steigerung der Verdienſtmöglichkeiten des Arbeiters und des ganzen Volkes ſein. Die Steigerung des ſozialen Bedürfniſſes iſt im übrigen eine ſelbſtverſtändliche Folge⸗ erſcheinung jeder zunehmenden Arbeitsbeſchaf⸗ fung. In dem Maße, in dem heute die Pro⸗ duktion wieder den erwerbsloſen Menſchen zu⸗ rücknimmt, werden brachliegende Kräfte in werteſchaffende Arbeit verwandelt. Wenn wir heute ſagen können, daß die Not in ihren größten Ausmaßen hinter uns liegt, ſo haben wir dem Winterhilfswerk dafür zu danken, daß wir dieſe Etappe überwinden konnten durch eine allgemeine Erziehungsauf⸗ gabe nach den Grundſätzen des Nationalſozia⸗ lismus. Niemals wurde in einem Volk der Grundſatz des Gemeinwohls ſo ſtart ausgeprägt und durchgeführt, wie es zu Beginn des Drit⸗ ten Reiches geſchehen iſt. Aber es gibt heute noch ſolche Menſchen, die im Inneren nicht wert ſind, mitzugehen. Das ſind jene, die kein Eintopfgericht kochen, das ſind jene, die in einer verſchwindenden Minderheit den Sammlern vom Winterhilfswerk hart ertlären, daß ſie nichts geben wollen, obgleich ſie vielfach geben können. Wenn dies alles nur ein Auftakt war, dann müſſen wir fordern, daß jedermann die Pflicht hat, ſich auch in Zukunft den Aufgaben zu widmen, die der Staat von ihm verlangen muß und aber auch erwarten darf. Solange es dem deutſchen Volk ſchlecht geht und der Staat für die ganze deutſche Gemeinſchaft zu ſorgen hat, hat niemand das Recht, beiſeite zu ſtehen und ſich abzutrennen von dem Begriff des Volksganzen Weil wir den Kampf um die Exiſtenz, um unſer primitivſtes Lebensrecht führen müſſen, ſo wiſſen wir heute, daß es um viel mehr geht als um dieſe nackte Exiſtenz. Wo wir hinſehen, ſteigen uns Probleme in ſo großer Zahl auf, daß wir Tag und Nacht zu arbeiten wünſchten, um recht ſchnell dem Volt die innere und äußere Kraft zu geben, die wir ihm zu geben hoffen. Die Ziele der Jugend ſind für die Ewigkeit Bom-Führerinnen in Mannheim— Die Nachmittagsſitzung Nach dem gemeinſamen Mittageſſen der Gau⸗ vertreterinnen nahm die am Vormittag in der „Harmonie“ begonnene große Haupt⸗ rbeits⸗ tagung dort nachmittags 2 Uhr ihren Fortgang, die nach Eröffnung durch die Gauführerin Annemarie Nahm mit dem Lied„Wer jetzig Zeiten leben will“ eingeleitet wurde. Anſchlie⸗ ßend referierte Gaureferentin Trudel Hafer⸗ kamp(Mannheim) über Kaſſenweſen beim BdM. Nordbaden weiſt bei einem gegenwärti⸗ gen Stand von 5000 DM und 7000 IM Hun⸗ derte von Neuanmeldungen auf. Es iſt erklär⸗ lich, daß damit an die Organiſation und die organiſatoriſche Arbeit ungeheure Anforderun⸗ gen geſtellt werden. Gaureferentin Ida Weil(Mannheim) ſprach über Perſonalfragen und Organiſation. In der HJ und dem BoM beſitzt Deutſchland die größte Jugendorganiſation, die es bisher überhaupt gab. Die Vortragende gab einen Ueberblick über die Einteilung von der kleinſten bis zur größten Einheit und die Gliederung der H und des BdM, und Aufklärung über eine Reihe weiterer Organiſationsfragen und die Bekleidung. Ueber Jungmädelarbeit und ihre Organiſa⸗ tion äußerte ſich Gaureferentin Ruth Flügel (Mannheim), indem ſie gleichzeitig auch auf die Aufgabe der Führerinnen in der Jugendarbeit näher einging. Die Erziehung unſerer Mädels, die ganz auf Vertrauen aufgebaut ſei, könne auf verſchiedenſte Art und durch mancherlei Mittel geſchehen, beſonders durch Heimabende, die durch Werkarbeit, Märchennachmittage, Singſtunden, Handarbeit, Spiele im Freien, ſo⸗ wie kleine Feiern und Feſte abwechflungsreich geſtaltet werden können. Die Führerinnen müſ⸗ ſen unbedingt im engſten Einvernehmen mit dem Elternhaus ſtehen, ſelbſt Vorbild, Kamera⸗ din und Führerin zugleich ſein, und müſſen es verſtehen, mit den Kindern mitzumachen und mitzuleben. Oberſter Grundſatz aber müſſe die Forderung von Diſziplin und Ordnung ſein und bleiben. Gaureferentin Friedel Breitenbach(Mann⸗ heim) referierte über Volkslied und Tanz, und ſtellte einleitend eine kulturelle Betrachtung an über den Tanz und ſeine Auswüchſe in der modernen Zeit, der ſeine Verbindung mit der Volksſeele verloren habe. Es iſt unſere Auf⸗ gabe, die Menſchen umzumodeln und ſie auf⸗ nahmebereit zu machen, zur Pflege der alten Volkstänze, die vom ganzen Volk getanzt, und nicht nur als reine Vorführungen behandelt werden müſſen. Volkslied, Volkstanz und Muſik ſind Volksgut, das wir erhalten und wieder unter das Volk bringen müſſen. Ueber Kolonialfragen informiexte Gerda Kircher vom Obergau(Karlsruhe), und gab Richtlinien der Arbeit auf dieſem Gebiet. Obergau⸗Referentin Kordi Frank(Karls⸗ ruhe) befaßte ſich mit dem Grenz⸗ und Aus⸗ landsdeutſchtum der abgeriſſenen deutſchen Ge⸗ bietsteile, deren Bevölkerung zu einer deutſchen Schickſalsgemeinſchaft zuſammengeſchloſſen ſei. Die vergangenen Zeiten kannten den tiefen Ur⸗ grund des Begriffs Volk und ſeine bodenſtän⸗ dige Verbundenheit nicht, und konnten ſich des⸗ halb auch keinen Begriff machen von dem Grenzland⸗Schickſal und der Grenzland⸗Not. Die Grenz⸗ und Auslandsdeutſchen ſind die be⸗ ſten Wahrer und Hüter unſeres deutſchen Volks⸗ tums. Als neue notwendige Aufgabe müſſe unſere Arbeit dem Saardeutſchen gewidmet ſein; hier gelte beſonders die Mahnung: Treue um Treue! Das letzte Referat der Tagesordnung hielt Gaureferentin Käte Stroh(Mannheim), das Preſſe und Propaganda behandelte. Sie würdigte die Bedeutung der Preſſe, die heut⸗ zutage ein Bindeglied zwiſchen ſämtlichen Volks⸗ genoſſen bilde. Auch der BdM müſſe die Mit⸗ welt durch die Preſſe über ſei Ziele auf⸗ klären und unterrichten. Es ſei Aufgabe der Preſſereferentin, die Mitarbeit an der Preſſe recht umfangreich zu geſtalten. Dieſem Zwecke dienen die beſonderen Jugendbeilagen, da⸗ neben die„Volksjugend“, der„Reichsjugend⸗ Preſſe⸗Dienſt“,„Die Fanfare“,„Das junge Deutſchland“ und„Wille und Macht“. Auch der Rundfunk, insbeſondere der„Jugendfunk“, 3 mehr als bisher in den Dienſt des BdoM geſtellt werden, um die Oeffentlichkeit über die Arbeit im Bund eingehender zu infor⸗ mieren. Nach Beendigung der Referate nahm, lebhaft begrüßt, Inge Petri von der Reichsjugendfüh⸗ rungBBerlin das Wort, um die Grüße derReichs⸗ jugendführung zu überbringen und ihrer Freude darüber Ausdruck zu verleihen, daß es ihr als Vertreterin der Reichsführung erſtmalig ver⸗ gönnt ſei, hier in Mannheim einen Einblick in die energievolle und eifrige Arbeit des BdM zu erhalten. Inge Petri gab hierauf ein Bild von der Entſtehung und Weiterentwicklung des Bdom, der zuerſt nur ſeine Aufgab⸗ ganz allein in der Propaganda für den Nationalſozialis⸗ mus ſah. Mit der Machtübernahme ſind aber dem Bund ganz neue Aufgaben erwachſen. Ju⸗ gend muß von Jugend geführt werden, dabei müſſen die Mädels beweiſen, daß ſie ſelbſt Füh⸗ rerinnen ſein können, daß ſie ſich nicht um ihrer ſelbſt, ſondern um des Voltes willen, zuſammen⸗ geſchloſſen haben. Eine beſondere Würdigung fanden die ſog.„alten“ und„neuen“ Mädels des Bundes. Durch den Bund iſt es zum erſten Male in der Geſchichte Tatſache geworden, daß eine Mädels⸗Organiſation gebildet wurde. Die weibliche Jugend bildet einſt die kommenden Mütter und wird damit Träger der kom⸗ menden Generation, die in nationalſozialiſti⸗ ſcher Geſinnung erzogen werden müſſe zur Na⸗ tion und Volksgemeinſchaft. Schon immer hat ſich gerade unſere männliche Jugend zu allen Zeiten und bei allen Gelegenheiten für das Va⸗ —2 eingeſetzt, die Mädels aber bisher noch nicht. Daßt nun auch wir deutſchen Mädels uns für die Arbeit am Vaterland einſetzen können, ver⸗ danken wir unſerem Führer. Nun iſt es unſere Pflicht, uns dieſes Vertrauens wert zu zeigen. An dieſe mit ſtarkem Beifall aufgenommonen Ausführungen der Vertreterin der Reichsſugend⸗ führung ſchloß ſich eine lebhafte allgemeine Aus⸗ ſprache an, in der noch einige Fragen geklärt wurden; auch hierbei machte Inge Petri noch⸗ mals längere Ausführungen über die Organi⸗ ſation des BdM. Um 5 Uhr konnte die Dis⸗ kuſſion geſchloſſen werden. Zum Schluß richtete die Obergauführerin Herta Grotrian (Karlsruhe) an die Führerinnen begeiſterte and begeiſternde Worte zur Beherzigung, Worte über die Art und das Weſen der deutſchen Frau, die die Trägerin des geſamten geiſtigen Lebens des deutſchen Menſchen ſei. Dieſe Müt⸗ ter müſſen wir in unſern Mädels heranbilden, was aber nur möglich iſt, wenn wir ſelbſt unſer perſönliches Leben in dieſem Sinn und Geiſt geſtalten. Unſere heutigen Führerinnen wachſen hinein in die kommenden Geſchlechter, die m⸗ mer mehr das Werk und Wort unſeres Führers vertiefen werden. Walter Flex ruft uns als deutſchen Frau im Sinne unſeres Führers und Reichsjugendführers die Worte ins Gewiſſen: „Reif ſein und reif werden iſt die ſchwerſte Kunſt!“ Gleichzeitig verpflichtete die Obergauführerin noch eine Reihe von Gauführerinnen durch Handſchlag auf ihren Führerpoſten und über⸗ reichte ihnen den Ausweis. Wie der Anfang, ſo klang auch der Abſchluß der Tagung aus in einem Muſikſtück, einem Wort des Reichsjugend⸗ führer Baldur von Schirach und dem gemein⸗ ſamen Geſang„Unſere Fahne flattert uns voran“. Mit einem dreifachen Sieg Heil auf unſern Führer und den Reichsjugendführer konnte die Gauführerin die Tagung für geſchloſ⸗ ſen erklären, und die auswärtigen Mädels mach⸗ ten ſich ſofort wieder auf die Heimreiſe. Dieſe erſte Arbeitstagung des Gaues Nordbaden des BD bildete einen verheißungsvollen Auftakt zu den erſten vaterländiſchen Erziehungsauf⸗ gaben, die ſich der Bund geſtellt hat, und man konnte als Geſamteindruck die Gewißheit und Ueberzeugung mit fortnehmen, daß die Mädels ihre Aufgabe mit heiligſtem Ernſt, vollſtem Ver⸗ trauen und tiefinnerlichſtem Pflichtgefühl angrei⸗ fen werden, zum Segen und Wohle unſeres Volkes und ſeiner Zukunft. Armin. — Wenn die NS⸗Volkswohlfahrt heute die vom Führer eingeſetzte parteiamtliche Stelle für die ſozialen Aufgaben darſtellt, dann kann der Führer verlangen, daß dieſe Arbeit unterſtützt wird. Alles, was heute begonnen wird, iſt Dienſt an der Volksgemeinſchaft. Die Umwertung der Begriffe iſt es, die hier den Ausſchlag gibt, fort von der Unter⸗ ſtütz ung der Minderwertigen, hin zu der Unterſtützung der vollwer⸗ tigen Menſchen. Das iſt mit kurzen Wor⸗ ten das Ziel einer nationalſozialiſtiſchen Wohl⸗ fahrt. Die Arbeit des Mitgliedes der NS⸗Volks⸗ wohlfahrt, die den größten Anteil am Arbeits⸗ kreis der NS⸗Voltswohlfahrt behandelt, iſt die perſönliche allmähliche Vertrautheit mit den zu löſenden Fragen auf dem Gebiet der geſamten Wohlfahrt und die Werbung von Mund zu Mund für die Anerkennung in allen Krei⸗ ſen für die durchzuführenden großen Aufgaben. Von Mund zu Mund ging die Werbung in der Zeit des Kampfes um die Macht. Von Mund zu Mund mufß jetzt der Kampf um die Geſtal⸗ tung gehen. Jeder erzähle dem anderen aus der Arbeit, wie ſie entſteht und wie ſie ſich auswirkt, dann wird jeder dieſe Probleme erfaſſen, er⸗ kennen und in ihnen ebenfalls mitarbeiten wol. len. Aufklärungsarbeit im ganzen Wolk z u ſchaffen, iſt eines der we⸗ ſentlichſten Erforderniſſe für das Mitglied der NS⸗⸗Volkswohlfahrt. Wenn er darüber hinaus durch einen beſchei⸗ denen Beitrag dieſe Aufgaben unterſtützt, ſo erfüllt er damit nur eine Handlung, die er vor ſich und ſeiner Familie rechtfertigen kann. Wenn man berückſichtigt, wie ſtart die monat⸗ liche Belaſtung in früheren Jahren durch das Bettelunweſen, durch Fürſorgeaktionen auf den verſchiedenſten Gebieten war, dann weiß man, daß es ſich bei dem geforderten Mitgliedsbeitrag nur um einen beſcheidenen Anteil handeln kann. Darüber hinaus iſt die Mitgliedſchaft in der NS⸗Volkswohlfahrt ein Treuebegriff, der ſich auswirken wird durch die echte und tiefe Wer⸗ bundenheit von Volk und Staat. Die Möglichkeit, ſich der größten und bedeutungsvollſten Untergruppe der NSDAP anzuſchließen, beſteht durch Erwerbung der Mitgliedſchaft der NS⸗Volks⸗ wohlfahr t. Mitglied der NS⸗Volkswohl⸗ fahrt zu ſein, iſt für jeden in Arbeit ſtehenden deutſchen Volksgenoſſen nationale Pflicht. Die Mitgliedſchaft iſt erleichtert dadurch, daß ab 1. April ds. Is. in Wegfall kommen: 1. Die Spenden für das Eintopfgericht; 2. Die Spenden für das Winterhilfswerk; 3. Die Spenden für die Arbeitsbeſchaffung; 4. Bei einem Monatseinkommen unter 200 RM. die Abzüge für die Erwerbsloſenhilfe. Der Mitgliedsbeitrag zur NS⸗Volkswohlfahrt beträgt für Mitglieder der NSDApP monatlich 50 Pfennig, für die übrigen Voltsgenoſſen mo⸗ natlich 1 RM., Aufnahmegebühr 50 Pfennig. Anmeldungen nimmt die Kreisgeſchäftsſtelle der NS⸗Volkswohlfahrt, B 1, 10—12, entgegen. Wie wird das Wetter? onnlag, den Jñ. fidrz 193& Uh— SZeydlsHor⸗ —1 Wat v0 3˙ 455%% - 1 6/% 4 O voſremos O nener. O haw dedeckt. ꝙ woltig o dedeckt Rege * Schnee Craupein ebel K Gewitt.G vinasuime.»On se leichter 951 nas5iger 500S500⁰we5t diormtzehe Lorqwes die biene megẽn mn gem winge. hie dergen skationen stenenden 2aã ſen geden die Temperatur an. die Linien verbingen Orie mit oleiche zut Reeresnweau umgerechneten Luftoruck Bericht der Oeffentlichen Wetterdienſtſtelle Frankfurt Im Kanalgebiet hat ſich ein kräftiger Tief⸗ druckwirbel entwickelt. An deſſen Vorderſeite einſtrömende feuchte ſubtropiſche Luft gibt auch heute bei uns wieder Anlaß zu verbrei⸗ teten Regenfällen. Zunächſt verbleiben wir noch im Einflußbereich dieſes Tiefdruckwirbels, worauf jedoch ſpäter vorausſichtlich wieder käl⸗ tere Luftmaſſen bei uns eindringen werden. Die Ausſichten für Dienstag: Wolkig bis be⸗ deckt, weitere Niederſchläge. Zunächſt noch mild, lebhafte, in Richtung veränderliche Winde. ... und für Mittwoch: Vorausſichtlich käl⸗ teres Wetter und immer noch wiederholte Niederſchläge. + Die d Artille: Der mintgde ee lem der Abrüſtu Zweck lag d Imation wir un waffenſtarrenden RNach zwei Gec Engelhardt Rektor Haas, d den Führer de⸗ Kirrſtetter, ſowie helms, Gruppe fümrahmt wurd flotte Weiſen der Der Vortrag ſ. reichen Bildmate neriſche ſchwere Bewaffnung bei Frieges, und be der Zeit nach de Vereinsführer K Artillerieoffizier gen heraus den geſtalten. Nach aging der Vortre ein, er hob herv hältnis der mi man bedenkt, und ſchwere Ar abſolut unentbe reichen Zahlen gende auf, wele ülerie für Deu iten bei Kriegsb Im Verlauf ungeheuren Zal Reihe neuer Ge Reichweite und ter 105— 4—530 Paris⸗K meter weit. Ar rend der Kriege ende betrug d ſchweren Artill⸗ mit 475 Batte hatte ſeine Art mit neuen und Während ma trag für die leichte Geſchütze fſitzt Frankreich Artillerie als! mittels Kraftzr den, insgeſamt Zahl im Krie noch bedeutent einer Reichwei agien beſitzt jet ilen mehr als! lei mehr als 8 reich und ſei ſchwere Geſch 4 * Zur Erẽ Als kürzlich Staſſen durch und Ueberreie ſen ehrte, da der„alten C nun: der Nat ſprechend der Reichsparteite Roſenbergs r anſchaulichen plott des Sch Judengenoſſer ſtigen Feme. enn isher künſtl einem ſo gri Fahrenkrog r Um ſo v Mannheim, Südweſtdeutf lung ſeiner halle eingela Der völki Alt⸗National kein Fremde den letzten J dartenkalend treten zu fin der Väter ſtrigen Som eeiner eigeng Oeffentlichke 3 März 1934 ite die vom elle für die kann der Unterſtützt iſt Dienſt 3, die hier r Unter⸗ zen, „ollwer⸗ urzen Wor⸗ ſchen Wohl⸗ NS⸗Volks⸗ im Arbeits⸗ delt, iſt die mit den zu er geſamten in Mund allen Krei⸗ Aufgaben. zung in der Von Mund die Geſtal⸗ ren aus der ch auswirkt, erfaſſen, er⸗ beiten wol⸗ tmganzen der we⸗ für das uhlfahrt. nen beſchei⸗ terſtützt, ſo a, die er tigen kann. die monat⸗ durch das ien auf den weiß man, liedsbeitrag ndeln kann. haft in der ff, der ſich tiefe Wer⸗ 5 ta at. rößten und r NSDAP werbung 5⸗Volks⸗ Volkswohl⸗ it ſtehenden flicht. adurch, daß nen: ꝛricht; lfswerk; ſchaffung; unter 200 ſenhilfe. kswohlfahrt B monatlich enoſſen mo⸗ Pfennig. eſchäftsſtelle 2, entgegen. etter? edeckt oRNege nastille.⸗On se ntzehe · Lordwes n stenengen 2à rte mit gleiche dienſtſtelle iftiger Tief⸗ Vorderſeite Luft gibt zu verbrei⸗ hen wir noch hruckwirbels, wieder käl⸗ werden. olkig bis be⸗ nächſt noch rliche Winde. ſichtlich käl⸗ wiederholte „Hakenkreuzbanner“ Abendausgabe— Montag, 12. Mar 1— litärverein hi beſuchten Licht ls Aufklärungsa ung gedacht war. blem der Abrüſt Veranſtaltung Zweck lag der Einmal ſollten die Ka urückgeführt werden zu Taten unſerer Truppe den glänzenden k. zum andern Deutlichkeit zeigen, befinden gegenu den unvergleich⸗ n im Weltkriege 1914%18 und zu in welcher Si⸗ Imation wir uns fenſtarrenden Umgebung. nich zwei Ged Engelhardt tvorträgen von Marianne begrüßte der V die Erſchienenen, des Kanonierverein ſowie eine Abord pe Neckarſtadt ereinsführer, insbeſondere 3, Kamerad und die Preſſe. tragsabend durch Kapelle Becker. behandelte an Hand eines ls die deutſche und geg⸗ Artillerie und ihre während des nern auch noch Der Vortragende, als ehemaliger ſeinen reichen Erfahrun⸗ trag recht intereſſ einem politiſchen R nde näher auf ſein Thema wie angleich heute das Ver⸗ chen Rüſtung iſt, wenn Kampfwagen odernes Heer An Hand umfang⸗ aterials zeigt flotte Weiſen der Der Vortrag ſelbſ reichen Bildma ung bei Krie und bei den Geg der Zeit nach Vereinsführer Haas, 1 Artillerieoffizier aus gen heraus den ging der Vortrage ein, er hob herv. hältnis der mi daß Flugzeuge, e Artillerie f abſolut unentb die ſchwere Ar⸗ fllerie für Deutſchland und die andern Staa⸗ ten bei Kriegsbeginn hatte. Im Verlauf des Krieges Zahlen rechnen. Geſchütze von beſſerer Beweg Eiſenbahn⸗ Batterien bis 47 Kilometer re none reichte uch wurde die Glie rend der Kriegsjahre umg ende betrug die Geſamt ren Artillerie im g 1 475 Batterien. hatte ſeine Ar mit neuen und beſſ Während ma leichte Geſchütze alt Frankreich heut 1 derie als wir vor dem mittels Kraftzug und Raupen den, insgeſamt 3 600 ſchwere Zahl im Kriegsfalle unoch bedeuten einer Reichwei gien beſitz len mehr lernte man mit Es entſtand eine bedeutend größerer Reihe neuer itend lichkeit, darun⸗ derung wäh⸗ ſtärke der deutſchen 426 Bataillone ich Oeſterreich⸗Ungarn bedeutend verſtärkt und chützen ausgerüſtet. n uns durch den Friedensver⸗ Königsberg nur 2⸗ bers gelaſſen hat, be⸗ pelt ſoviel ſchwere Kriege hatten, die fortbewegt wer⸗ Geſchütze, deren den Zeughäuſern hrt werden kann, che Batterien, Po⸗ die Tſchechoflowa⸗ ſter Art. Frank⸗ banten zuſammen 5500 talien beſitzt mehr als te bis zu 12 t 40 bewegli als 360 Geſchütze, iei mehr als 84 Batte reich und ſeine Tra ſchwere Geſchütze. bemittelten zu bilden und einen Kinderchor aus Aus dem Mannheimer Ver Die deutſche und gegneriſche ſchwere Artillerie im Kriege/ im Kaſino⸗Saal bildervortrag ab, der bend über das Pro⸗ Lichtbildervorkrag im Militärverein 800, England mehr als 500, Amerika 516 Ge⸗ ſchütze. Die Angaben über Rußland ſind ſehr unzuverläſſig, doch beſaß es ſchon im Frieden 200 ſchwere Batterien. Die Zahl der ſchweren Geſchütze unſerer ehemaligen Feinde geht in die tauſende. Aus dem allen iſt zu erkennen, wie ungeheuer ernſt und ſchwer heut⸗ unſere Lage iſt, und wie ungeheuer ſchwer der heu⸗ einsleben tigen Regierung die Führung der Außenpoli⸗ tik gemacht wird, da wir den Gegnern auf Gnade oder Ungnade ausgeliefert ſind. Da kei⸗ nerlei Hoffnung auf Ahrüſtung, beſteht, und höchſtens mit einer Rüſtungsbeſchräukung zu rechnen iſt, bleibt für uns als einzigſter Aus⸗ weg nur der Selbſtſchutz übrig. Den Abſchluß bildeten einige Bilder von der verheerenden Wirkung der Artilleriegeſchoſſe, daneben einige Bilder von der Feldartillerie und aus der deutſchen Freiheitsbewegung. Der aufſchluß⸗ reiche Vortrag wurde mit ſtarkem Beifall be⸗ dacht. Nach Dankesworten an alle Mi-wirken⸗ den konnte der Vereinsführer den Abend be⸗ ſchließen. Armin. ꝓflegt und fördert das deutſche Lied Konzerk des Mmännergeſangvereins Viktoria Waldhof Volks⸗ und Werbekonzerte von Männer⸗ geſangvereinen werden in der letzten Zeit immer häufiger. Aus dieſem Grunde ſollte man annehmen müſſen, daß der Publikums⸗ erfolg ausbleiben würde. Das Gegenteil be⸗ weiſt aber die Liebe des Deutſchen Volkes zum Geſang. Daß dieſer unter dem ernſteſten Ge⸗ ſichtspunkte auch in unſeren Vororten betrieben und gelernt wird, iſt nur zu begrüßen. Das Konzert des„Männergeſangvereins Vik⸗ toria 1866 Mannheim⸗Waldhof“, das am Samstagabend im dicht beſetzten Saale des Geſellſchaftshauſes Brückl, Mannheim⸗Waldhof, ſtattfand, war ein voller Erfolg. Sämtliche geſtellten Aufgaben wurden glänzend gelöſt und der ſtark bekundete, herzliche Beifall war voll am Platze. Die Vortragsfolge gliederte ſich in zwei Teile. Der erſte galt dem Volksliede. Hier kann gleich geſagt werden, daß gerade der Vortrag ſolcher volkstümlichen Kompoſitionen erhöhte Leiſtungen an Sänger und Dirigenten ſtellt. Sämtliche Schwierigkeiten wurden aber mit Hilfe einer ausgefeilten Technik überbrückt. Die„Barcarole“ von J. Brahms war zweifel⸗ los die richtige Ueberleitung zum zweiten Programmteil, der dem Vaterlande gewidmet war. Von„Auf froher Wanderfahrt“(Land⸗ häuſer) kamen wir nach der„Heimat an der Saar“(Stilz) und zum Schluſfe ertönte macht⸗ Ein Mandolinenkonzert wird ein Erfolg Der Verein für Zupfmuſik Mannheim ver⸗ anſtaltete unter der Leitung von Muſiklehrer Friedrich Walter am Samstag im großen Saale des Kolpinghauſes und am Sonntag im Turnverein„Badenig“ in Feudenheim ein Werbekonzert. Das muß betont werden; ſoviel hätte man dieſer Zupfmuſik nicht zugetraut. Dieſes Or⸗ cheſter und ſein Leiter zeigte, was man aus einer Mandoline zaubern kann, welche Mög⸗ lichkeiten in ihr ſind. Man geht an die Man⸗ doline meiſt mit falſchen Vorausſetzungen her⸗ an, man erwartet meiſtens ein wenig Beglei⸗ tung zu Wandervogelweiſen und hart betonte Märſche. Daß aber eine Arie aus„Stabat Mater“ von Roſſini wiedergegeben werden kann, ver⸗ mutet man nicht. Auch ahnt der Laie nicht, welch ungeheure Arbeit und Geduld dazu ge⸗ hört, ſo ein Orcheſter zuſammenzuſtellen, daß die Mandoline ein ſiebenjähriges Studium ver⸗ langt und als vollwertiges Muſikinſtrument zu betrachten iſt. Es gehört viel Idealismus von ſeiten des Lehrers dazu, ein Orcheſter aus Un⸗ voll„Ein einig Volk“(Weidle). Für di⸗ her⸗ vorragenden Leiſtungen zeichnete Chormeiſter Otto Schaudt verantwortlich. Geſchickt eingefügt waren in dieſem Pro⸗ gramm Vorträge des Vereinsquartetts und ſolche des Konzertſängers Hans Kohl(Bariton) und' der Konzertſängerin Anna Lutz(Mezzo⸗ ſopran). Hans Kohl iſt uns Mannheimern zur Genüge bekannt. Auch heute zeigte er wieder in Liedern von Kaun, Wolf und Loewe ſeine gewohnt guten Leiſtungen. Mit Fräulein Lutz zuſammen ſang er Duetts von Hildach und Schumann, wovon„Altdeutſcher Liebesgeſang“ und„Abſchied der Vögel“ beſonders gefallen konnten. Ach die Sängerin erntete verdienten Beifall. Iſt ihre Erſcheinung ſchon ſympathiſch, ſo zeigt ihr Vortrag gute Kultur. Das Vereinsquartett ſcheint der Liebling des Publikums zu ſein. Wirklich gute Soliſten haben ſich hier zu einem Chorkörper zuſammen getan. Eine Stimme herauszuheben, hieße die andern zurückſetzen. Sie mögen ſich mit einem Geſamtlob begnügen. Für weitere Veranſtaltungen möchten wir der Vereinsleitung anempfehlen, in Zukunft die Programmgeſtaltung nicht mehr ſo reichhaltig vorzunehmen. Die Wirkung wird hierdurch zweifellos eine größere ſein, doch wurde auch heute die Kulturaufgabe voll erfüllt. den erſten Anfängen heraufzuarbeiten. Die Parole dieſes Werbekonzertes:„Die Kunſt dem Volke durch das Volk“ war ge⸗ geben und auch erfüllt. Der Kolpinghausſaal war überfüllt und man kargte nicht mit Beifall. Der erſte Teil des Programms brachte etrmonie Alpine von M. H. Sartori, variationsreich, ſchwingend ausgeführt bis in die feinſte Nuance; Sosuo di Magio von Suiſone, das zart anſetzte, getragen und innig ausklang. Auch der Kinderchor konnte ſich einen ſchönen Erfolg holen, beſonders gefiel eine alte Volls⸗ , 4 3 D? 3 5 3 n, 385 7 Kum, — Schickſal, Mar Dein Ambos— Run iſt's genug der Duldung und der Träne Entſprungen bin ich deiner harten Klammer— Jetzt bin ich Hammer. Fahrenkrog. Künſtler Franz Beſuch ſeiner A eines Straußes roter ten wir Kulturkämpfer von befreit auf. Wir smus beginnt des Führers auf dem 1933 und der Beauftragung der Ueberwachung der welt⸗ lung— das bisherige„Kom⸗ brechen. Juden und bisher mit der gei⸗ Grund, daß ſo viele de deutſche Kulturträger alten wurden. ſchen Geſtalter wie Selbſtverſtändlichkeit. es, daß gerade eutendſten Kunſtſtädte nkrog zur Ausſtel⸗ Städtiſchen Kunſt⸗ Als kürzlich unſer Staſſen durch den und Ueberreichung ſen ehrte, da atme alten Garde“ der Nationalſoziali Reichsparteitag Roſenbergs mi anſchaulichen Schu es Schweigens“ zu⸗ enoſſen arbeiteten isher künſtlich f einem ſo grundech rog war es eine ſo verſtändlicher Mannheim, eine dern Südweſtdeutſchlands, lung ſeiner Werke in der halle eingeladen hat. Der völkiſchen Jugendbe Alt⸗Nationalſozialiſten war wegung und uns renkrog längſt euten uns, ihn in der im NS⸗Stan⸗ nder Stelle ver⸗ der uns das Bild welches vom ge⸗ eren Zeugniſſen Kunſt der Mannheimer lich iſt. Dieſes Bild, wel⸗ von Reproduktionskarten iiniit für die Abſtimmungswerbung in Jahren immer wie dartenkalender an hervorrage treten zu finden. Er war es, Land“ ſchenkte, ſtrigen Sonntag ab n einer eigengearteten tlichkeit zugäng Fahrenkrog?um Gruß! kfnung der kahrenkrog-Rusſtellung in der Städt. Runſthalle teſt mir hart fürwahr, k und Sehne. hielt ich ſtill. Nordſchleswig verwandt wurde, hat Tauſenden unſerer Volksgenoſſen wieder den Begriff von Vaterland und Heimct nahegebracht und für die deutſche Abſtimmung abertauſende Stim⸗ men gewonnen. Als der greiſe Generalfeld⸗ marſchall und Sieger von Tannenberg das Bild zum erſtenmal ſah, erklärte er es„als das er⸗ greifendſte Bild, das ſeine Augen je geſehen“. Fahrenkrog iſt einer jener Geſtalter, bei denen der Charakter alles iſt, er hat es nicht nötig, von Anleihen zu leben. Er iſt ſich ſelbſt ein Programm, er iſt ſich ſelbſt genug. Der Leit⸗ ſpruch ſeines Kunſtſchaffens heißt: Und ſchaffe nur aus deinem Herzen, 11 auch ein ganzes Herze mit: icht ſchuf, wer nur die Steckenpferde bekannter Modemeiſter ritt. Fahrenkrog iſt es auch, der mit manchen al⸗ ten Auffaſſungen aufgeräumt hat. Er hat z. B. mit der pazifiſtiſch⸗füßlichen Chriſtus⸗Darſtel⸗ lung gebrochen. Er ſtellte einen neuen kämp⸗ feriſchen Chriſtus⸗Typ auf.(Siehe ſein Bild „Jeſus predigend!“) Dies hat ihm ſeinerzeit Feinde, aber noch mehr begeiſterte Freunde ein⸗ gebracht. Das Farbenempfinden des Meiſters iſt ſo feinſinnig, ſo ſprechend, daß es kaum noch über⸗ troffen werden kann; ich erwähne als Schul⸗ beiſpiel nur das ausgeſtellte Bild„Nur ein Traum“, ein Werk, das er in vorgerücktem Al⸗ ter geſchaffen hat. Seine Intuitionen verlangen verſchieden⸗ artig Ausdruck: Er ſpricht zu uns im Gemälde und in Plaſtik, in Gedichten und Dramen, wie aber auch in tiefſchürfenden philoſophiſchen Werken. Fahrenkrog verzettelt ſich dabei nicht, denn die Ausdrucksform iſt das Sekundäre, der Inhalt das Primäre. Wie ein roter Faden zieht ſich ein tiefes, echt deutſches Gottſucher⸗ tum durch ſein ganzes Schaffen. Es iſt Pflicht eines jeden Deutſchen, dieſen unentwegten völkiſchen Vorkämpfer kennen⸗ zulernen. Er feiert dieſes Jahr ſeinen 67. Geburtstag. Sein ganzes Leben war ein uneigennütziges Ringen um die deutſche Seele. Wir drücken ihm die Hand und grüßen ihn! Aber noch einen weiteren echt deutſchen Künſtler grüßen wir: Roderich Jeruſalem v. Safft, Stauffen. Auch er ſtellt zu gleicher Zeit aus und bildet gewiſſermaßen einen Gegenfatz zu Fahrenkrog. Jeruſalem neigt als Bildhauer und Plaſtiker zu monumentaler Aufmachung ſeiner Bilder. Sie ſind ſtreng konzentriert, ohne Beiwerk, und zwingen Blick und Gedanken auf die knappe Symboliſtik der Motive. Die ganze Aus⸗ drucksfähigkeit— und Jeruſalem iſt darin Mei⸗ ſter— legt er in die Hände. Wer die nach⸗ läſſige Darſtellungsmethoden der ſogenannten Malerei der letzten Jahrzehnte kennt, iſt aufs angenehmſte davon berührt, daß Jeruſalem die Hand wieder zum Ausdruck der Seele er⸗ hoben hat. Auch er iſt einer jener vornehmen Charaktere, die nie die gottgegebene eigene Linie verlaſſen, obwohl er faſt vergeblich in dem letzten Jahrzehnt nach der längſt fälligen Anerkennung rang. Seine Motive beweiſen, daß Jeruſalem die nationalſozialiſtiſche Weltanſchauung tief er⸗ faßt hat. Er hat die Not des Volkes in tiefſter Seele erlebt und kennt nur den einzigſten Ausweg: Aufſtieg durch Blut und Boden. Wir zweifeln nicht mehr daran, daß Jeru⸗ ſalem, der ſchon viele Jahre aktiv in unſeren Reihen kämpfte, in nicht mehr ferner Zeit die Würdigung erfahren wird, die ſeiner Kunſt zu⸗ kommt. v. Waldſtein. Die Eröffnungsfeier Am Sonntag vormittag fand die ſeſtliche Er⸗ öffnung der Ausſtellung von Werken Lud⸗ wig Fahrenkrogs und Roderich Jeruſalems ſtatt. Die Hitlerjugend hatte den»ekannten Künſtlern einen begeiſterten Empfang berei⸗ tet. Nach einleitenden Worten ſprach Ludwig Fahrenkrog zu den jungen Menſchen. In ſchlichtem Rahmen wurde die Ausſtellung er⸗ öffnet, nachdem bereits am Samstag unſer Stadtoberhaupt ſein Intereſſe an dem Schaf⸗ fen der Künſtler durch einen längeren Rund⸗ gang bekundet hatte. weife. Nach dem melodiſch klangreinen Ko n do delos Serenes von Saloini, Aa die Arie aus Stabat Mater von Roſſini, mit ——* Tönen, die ſiegreich und rein heraus⸗ fanfaren⸗ rangen. Der zweite Teil des Programms brachte mehr unterhaltende, populäre Muſik. Großen Beifall fand ein Potpourri aus der„Fledermaus“, breit und leicht ins Ohr fallend„Mandole:““ und nachdem der Kinderchor ſich noch e ließ, ſpielte am Schluß das geſamte Or den Lieblingsmarſch des Führers und das Deutſchlandlied. Das Orcheſter und ſein Leiter, der ja in der Oeffentlichkeit kein Unbekannter mehr iſt, konnte mit dem ſchönen Erfolg zu⸗ frieden ſein. Dieſes Orcheſter hat gezeigt, wie ein altes Inſtrument zu meiſtern iſt, und daß es eine Zukunft in der Volkskunſt, haben A. H. m +* en eſter Kundgebung der Vereine Abſtinenter Mannheim Die Vereine Abſtinenter von Mannheim: Blaukreuz, Deutſcher Guttempler⸗Orden, Kreuz⸗ bund und Verein abſtinente⸗ Männer haben ſich zu einer Arbeitsgemeinſchaft zuſammenge⸗ funden, um den furchtbaren Gefahren, die unſerem Volke durch den Alkoholmißbrauch drohen, wirkſam entgegentreten zu können. Aus dieſem Anlaß fand am Samstagabend in der Aula, A 4, 1, eine Kundgebung ſtatt, die einen guten Beſuch aufzuweiſen hatte. Zu Beginn marſchierte eine Gruppe BdM dur den Saal und nahm auf dem Podium Aufſtellung. Der Männerchor des Vereins abſt. Männer ſang einige Lieder unter ihrem Dirigenten Wein⸗ reich und fanden beim Publikum begeiſterte Zuſtimmung. Weitere Mufikſtücke kamen durch die Mandolinata, geleitet von Dirigent Herr⸗ mann zum Vortrag, auch hier ließen es dis Zuhörer an Applaus nicht fehlen. Einige Mi⸗ nuten hielt der Soliſt Keßler die Anweſenden im Banne mit den beiden Liedern„Der Lenh iſt da“ und„Oh meine Sonne“. Anſchließend begrüßte Herr Heinrich Wacke r die Anweſenden und die geladenen Gäſte det Stadtverwaltung Mannheim und Ludwigs⸗ den Redner, Privatdozent Dr. Hans eske, eine Abordnung des katholiſchen abſt. Vereins und die Preſſe. Bevor Dr. Teske mit ſeiner Rede begann, beehrte uns Dirigent Wein. reich mit einem Klavierſolo. Alsdann ergriff der Redner das Wort und führte u. a. aus, daß die Geſchichte und das Raſſenproblem eine vorwiegend biologiſche Angelegenheit ſei. Der Nationalſozialismus iſt der erſte Staat, der uns im Kampf unterſtützt. Unſere Sache iſt keine Privatſache, ſondern ein Kampf um die Erneuerung Deutſchlands. Die Trockenlegung iſt nicht unſer Ziel, betonte der Redner, aber wir halten feſt daran, das Trinkerelend zu be⸗ eitigen. An Hand einer Statiſtik bewies der zorkragende, daß Märſche von Soldaten, ſport⸗ liche Leiſtungen uſw. unter Genuß von Alkohol um etwa 10 Prozent vermindert wurden. Anorduungen der NSDAp Vo„ Neuoſtheim. Montag, 12. März, im Saale des Schlachthof⸗Reſtau-ant, 20.30 Uhr, Schulungsabend für ſämtliche Parteigenoſſen und Mitgliever der Ne⸗ benorganiſationen. Friedrichspark. Montag, 12. März, 19 Uhr, er⸗ ſcheinen ſämtliche pol. Leiter, die am 25. Febr. 1934 vereidigt wurden, auf der Geſchäftsſtelle, D 4, 8, in Uniform. Friedrichspark. Dienstag, 13. März, Sprech⸗ abend der Zelle in(C—8, D 1) um 20.30 Uhr bei Pg. Keller, C 3, 20. Sandhoſen. Montag. 12. d.., 20 Uhr, haben ſämtliche Zellen⸗, Block⸗ und Hauswarte zu einer Beſprechung im Gaſthaus„Zum Adler“ zu erſcheinen. Waldhof. Dienstag, 13. März, 20.30 Uhr. im Saale des Lokals Bruckel, Waldhof, Schulungsabend für Pgg. und alle Unterorganiſationen. NS⸗Frauenſchaft Achtung, Arbeitsgruppen! Dienstag, 13. März, 18 Uhr, Beſprechung der Leiterinnen der Arbeits⸗ gruppen und der Frauer der Arbeitsgruppen 10 u. 13. Dienstag, 13. März, 15 Uhr, Beſprechung der Ortsgruppenleiterinnen in der Geſchäftsſtelle, b 1, 5/, Zimmer 2. Neckarſtadt⸗Oſt. Dienstag, 13. März, 20 Uhr, Mitgliederverſammlung im„Neckarſchloß“. Waldhof. Sämtliche Frauen haben zu dem am Dienstag, 13. Mär,, 20.15 Uhr, ſtattfindenden Schulungsabend der PO im Lokal Brückl teilzu⸗ nehmen. H3 Feldſcher vom Bann 171. Sämtl. Hitleriungens welche zum neuen Sanitätskurs gemeldet ſind, ſtehen Montagabend, 20.15 Uhr, im Haus der Jugend. BdM Montag, 12. März, pünktl. 19.30 Uhr, wichtige Beſprechung ſämtlicher Gruppenführerinnen im Haus der Jugend. NSBO Achtung, NSBo⸗Amtswalter! Am Dienstag. den 13. d.., 20 Uhr, findet im Friedrichspark eine Amtswaltertagung des Kreiſes Manngeim ſtatt. Hier⸗ zu haben ſämtliche Ortsgruppenbetriebsobmänner ſo⸗ wie deren Stellvertreter und alle Betriebszellenobleute und deren Stellvertreter im Dienſtanzug zu erſcheinen. Kreisbetriebszellenabteilung der NSDAW. Jungbuſch. Alle in der Ortsgrupe liegenden Be⸗ triebe ohne Betriebszelle geben ſofort ihre Anſchrift nebſt Belegſchaftsſtärke in unſerem Geſchäftszimmer, H 5, 9, ab. Die Ortsgruppe umfaßt das Gebiet: ab E 1 bis Rheinſtraße(rechte Seite) Hafengebiet bis Reckarſpitze, Neckarvorlandſtraße bis Friedrichsbrücke nach E 1 einſchl. der darin liegenden Quadrate und Straßen. Jungbuſch. Sämtliche Betriebszellenobleute ſowie deren Stellvertreter treten Dienstag, 13. März, pünktl. 19.30 Uhr, auf dem Marktplatz an. Anſchl. daran Abmarſch zum Amtswalter⸗Appell nach dem Friedrichspark. Diejenigen, die im Beſitze einer Uni⸗ form ſind, tragen ſie, die in Zivil erſcheinen, mit Armbinde. Strohmarkt. Sämtl. Betriebszellenob:nänner werden erſucht, ſich wegen einer wichtigen und dringenden Be⸗ ſprechung am Montag, 12. März, 20.15 Uhr, im Kinzinger⸗Hof einzufinden. Strohmarkt. Sämtl. Betriebszellenobmänner und deren Stellvertreter treten Dienstag, 13. Mürz, pünktl. 19% Uhr, von dec Ingenieurſchule(Gockels⸗ markt) zum Abmarſch zur Kreis⸗Amtswaltertagung im Friedrichspark an. Uniform iſt vorgeſchrieben. eid * Lmmmme, — kiſchotterjagden vor 60 Jahren/ wo. oemer Sien Unter den Jagdaufzeichnungen meines Va⸗ ters fand ich die Erzählung einer Fiſchotter⸗ jagd an der Saale aus den ſiebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. In damaliger Zeit war der Otter in den deutſchen Flußge⸗ bieten noch zahlreich und weit verbreitet. Durch die fortſchreitende Kultivierung des Landes, durch die Verbeſſerung der Jagdwaffen und eine unüberlegte und ſchonungsloſe Verfol⸗ gung iſt der Fiſchotter jetzt in deutſchen Lan⸗ den zur Seltenheit geworden. Um ihn nun vor gänzlicher Ausrottung zu bewahren, ge⸗ hört der Otter durch das neue Jagdgeſetz vom 1. Februar 1934 mit dem Biber zu den jagd⸗ baren Tieren, die gänzlich zu ſchonen ſind. „Doch nun zu der Jagderzählung aus einer Zeit, in der die Ottern durch ihr zahlreiches Auftreten der Fiſchzucht gewaltigen Schaden j0 ügten und dadurch eine rückſichtsloſe Ver⸗ olgung rechtfertigten. „An der Saale hellem Strande, da, wo die Burgen 400 und kühn von den Bergen ins liebliche Tal ſchauen, liegt ein Wirthaus. Nah und fern ſtand es in gutem Ruf, vornehmlich wegen ſeiner vorzüglichen Fiſchgerichte. Man⸗ cher Reiſende machte deswegen hier Station, und die Bürger des Ortes fanden ſich zu den öfters veranſtalteten Fiſcheſſen gern und zahl⸗ reich ein. Herrlich⸗ Forellen und ſchmackhafte Karpfen waren die bevorzugten Spezialttäten des liebenswürdigen Wirtes; einen guten Trop⸗ fen verſtand er ſeinen Gäſten auch dazu zu ſchen⸗ ken, damit„die Fiſche das Schwimmen nicht verlernen.“ Eine klare reichſprudelnde Bergauelle hatte der findige Mann zur Anlage„iner Forellen⸗ zucht und von Karpfenteichen henutzt, ſo daß er ſtets mit friſch ihrem Element entnommenen, in ſeiner Küche mit beſonderem Kunſtverſtänd⸗ nis bereiteten Fiſchen dieſer Art⸗n aufwarten konnte. Doch mit der Zeit ſtellten ch auch unwill⸗ kommene Gäſte ein, die, Wein und Küchen⸗ kunſt verſchmähend, als Liebhaber roher Fiſch⸗ koſt aleich draußen in den Teichen ſchwelgeriſche Freiſchmäuſe abhielten. Die Reſte ihrer Mahl⸗ zeiten, vielfach nur aufgefreſſene große Fiſche, ließen neben den anderen dentlichen Spuren keinen Zweifel, daß Fiſchottern die Teich⸗ bewohner dezimierten. Der Schaden war ge⸗ waltig. Die Verſuche, der Räuber habhaft zu werden, waren bisher vergeblich geweſen. Dies klagte mir der Wirt betrübt, als ich beim Abendſchoppen mit ihm zuſammen ſaß. Er hatte an den Zugängen und am Abfluß der Teiche Laternen angebracht und über Nacht brennen laſſen, nachdem das Aufſtellen ſeiner zwei Fallen anſtatt eines Otters nur die ſtatt⸗ liche tiefſchwarze Katze der Frau Bürger⸗ meiſterin zur Strecke geliefert hatte. Dann woren eines Morgens Laternen und Fallen auf Nimmerwiederſehen verſchwunden geweſen. Nun konnte man nächtlicherweiſe, vorwiegend noch zehn Uhr bis Mitternacht, häufia ein eigenartiges Klatſchen im Waſſer vernehmen, ein ſicheres Zeichen dafür, daß die Fiſchräuber wieder bei der Arbeit waren unh mit ihrem zappelnden Raube zum Fraß an Land ſtiegen. Am frühen Morgen des anderen Tages ſpürte ſch die Teiche und ihre Umacbung ab unh beſtätiate die Ein⸗ und Ausſtiege der Ottern auch noch an zwei folaenden Tagen wo⸗ hei mir eine leichte Schneedecke gut zuſtatten kam An den Teichufern benutzten die Ottern die Ausſtiege bold hier bald da jedoch fand ich auch zwei regelmäßige Päſſe. Der eine führte von einem Ausſtiea in einen nahe vorbei⸗ fließenden in die Saale mündenden, ſtark ver⸗ kravteten Bache über Land nach dem Forellen⸗ teich der andere befand ſich in dem durch eine Schütze regulierten gemeinſamen Ausfluß der Teiche. Airf dem Ausſtieg im Bache legte ich etwa bondbreit unter Waſſer in einen trittartigen Erdyorſyrung ein Ottereiſen mit vier Meter langer Kette. das ich mit Hrauſeminze verwit⸗ tert und verblendet ha'te Das Ende der Kette wirde an einem Weidenſtumpf feſt an⸗ geſchloſſen. Die nöchſten Rächte woren mondhell. Bei leichtem Froſt hlieb der Boden von Schnee be⸗ deckt. nur zeitweiſe beſchatteten ziehende Wol⸗ ken das ſonſt klare Landſchaftsbild. Ein von dem Otternausſtieg etwa fünfzehn Schritt entfernt ſtehender alter Weidenbaum „bo“ mir in ſeiner weiten Stammhöhlung einen geiſchützten Anſitz Im langen Nelsmantel, die Füße in einem Häkſelſack, verſyürte ich die Hälte durchaus nicht läſtia, obwohl die anfäng⸗ liche Erregung in der Erwartuna des Otters allmählich einer reſignierten Ruhe agewichen war. Bereits in der dritten Nacht ſpähte ich vergehens den Boch und ſeinen beſchneiten, im Mondſchein leuchtenden Uferrand nach ſeder Beweaung ab. börte das aleichmäßig plät⸗ ſchernde Herabfallen des Waſſers über die Schütze und beobachtete die von glitzernden WMoſſen üherſpülte Stelle, an der der dunkle Koyf des Otters auftauchen ſollte. Die Doppel⸗ flinte meines Voters, der die Jaad in Pacht hatte, ein wertvolles altes Zündnadelgeweßht, lag mir geſpannt im Arm. Vom Wirtshaus her hörte ich, wie nach Ver⸗ abſchieduna der letzten Gäſte die Tür aeſchloſſen wurde. Dann ſchlug es vom Turme im Städt⸗ chen elf, und noch bevor die Glocke Mitternacht meldete, kräuſelten ſich die Wellen, teilten ſich. und an dem Ausſtieg ſchob ſich eine lange, ſchwarze Geſtalt aus dem Waſſer, um davyn koym hörbar ſtend in ganzer Länge auf dem Grahenbord zu erſcheinen. Sicher und ruhig zielend drückte ich den rech⸗ ten Lauf auf den Otter ab.„Knack“, ſagte die Zündnadel, kein Schuß löſte ſichh Aus dem zweiten Lauf feuerte ich ſchnell auf den in das Waſſer zurückfahrenden Otter, und für die nächſten Augenblicke vergingen mit Hören und Sehen. Ich empfand einen ſchmerzhaften Schlag an meiner rechten Geſichtshälfte, mein Abzugfinger ſchmerzte ſtark— beide Patronen hatten ſich zuſammen entladen! Den Otter ſah ich niemals wieder. Mein Doppelſchuß hatte jenſeits ſeiner Spur eine tiefe ſchwarze Furche in den Schnee und Raſen gezogen. Aber ohne Troſt ſollte ich doch nicht bleiben. Früh am Tage ſchaute ich mein im Bach ge⸗ ſtelltes Eiſen nach. Es war verſchwunden. An der Kette zog ich es mit einem gefangenen Otter heraus. Zwölf Kilo wog der 117 Zenti⸗ meter lange dunkelbraune Fiſchräuber. Der Beſuch in den Fiſchteichen ſchien darnach den Ottern verleidet zu ſein. Im folgenden Sommer jedoch machten ſie ſich im ganzen Saalegebiet recht zahlreich bemerkbar. Auf einer ſchmalen, von Weiden, Schilf und Brom⸗ beeren dicht beſtandenen Inſel hatte beim Angeln mein Bruder, durch den Hund herbei⸗ gerufen, vier erſt vor wenigen Tagen geworfene Ottern vorgefunden. Sie lagen in einer flachen Grube und waren von ſilbergrauen Woll⸗ pelzchen bedeckt. Als wir am andern Tage mit dem Boot hin⸗ fuhren, um ſie zu holen, fanden wir ſie nicht mehr im Lager. Der Hund nahm jedoch Jfort eine Spur auf und wurde bald, etwa 150 Meier weiter, laut. Raſch folgten wir und ſahen noch, wie ein alter Otter ins Waſſer fuhr. In einer neuen Mulde fanden wir die von der Alten verſchleppten Jungen. Zu Hauſe verſuchte ich, die Kleinen auf⸗ zuziehen, gab es aber auf, als ſehr bald zwei meiner kleinen Pfleglinge eingingen. Die beiden anderen übergab ich dem Zootogiſchen Garten in L. Dort wuchs das Pärchen heran. Später habe ich die zutraulichen zahmen Ge⸗ ſellen dort öfter beſucht. Die der Saale in jener Gegend anliegenden Jagd⸗ und Fiſchereiberechtigten luden ſchließ⸗ lich, um einem Ueberhandnehmen der läſtig werdenden Waſſermarder vorzubeugen, einen bekannten Otterjäger ein, der im Weimarſchen damals gerade mit erſtaunlichem Erfolge die Ilm von den Waſſerräubern ſäuberte. Dieſer kam im Herbſt und ſuchte meilenweit die Saale⸗ ufer mit ſeinen Otterhunden ab. Gleich am erſten Tage erlegte er mit der dreizinkigen Harpune einen Otter, den ſeine Meute geſtellt hatte. Am zweiten Tage erreichte er unſer Re⸗ vier. Die wilde Jagd ging durch eine zwiſchen Fluß und Wald ausgedehnt ſich hinziehende moraſtige Weidenniederung. Ich hatte am anderen Ufer meinen Stand genommen, wo ein von den Bergen kommender Bach vor der Mündung ſich beckenartig vertiefte und ruhig fließend in die Saale ergoß. Ich zweifelte eigentlich daran, hier zu Schuß zu kommen und beobachtete daher, wie gegenüber die lärmenoe Meute auf der Spur des Otters dahinſtürmte, der Jäger mit umgehängtem Gewehr, die Har⸗ pune wurfbereit in der Fauſt hinterdrein. In einem Abſtand von etwa zwanzig Schritt trieb drüben am Ufer entlang der Fiſcher lang⸗ ſam ſeinen breiten flachen Kahn, von deſſen Spitze aus mein Bruder ſchußfertig Uferrand und Waſſer ſcharf beobachtete.„Achtung“, rief er mir plötzlich zu und lenkte damit meine Auf⸗ merkſamkeit wieder auf den Bachausfluß. Jetzt verriet dort eine leiſe wellige Bewegung der Oberfläche und aufſteigende Waſſerbläschen den unter Waſſer heranziehenden Otter. Schon tauchte er vor einigen größeren, im ſeichten Waſſer eine Sperre bildenden Steinen auf und ſtieg eilig, ohne Beſinnen, nach dem hohlen —— zu. Da überſchlug er ſich aufſchnellend im Feuer. Kurz darauf hatte auch der Otterjäger am jenſeitigen Ufer Erfolg. Bellend und heulend ſprangen ſeine Hunde ungeſtüm an ihm in die Höhe. Die Harpune hielt er ſteil empor und an ihr wand ſich, von den ſcharfen Widerhaken feſtgehalten, fauchend der im Nacken geſpießte 58335 bis er, ins tiefe Waſſer geſtoßen, ver⸗ endete. Ueber den Fluß hinüber und herüber erklang frohes Weidmannsheil! Ungerader Zwanzig⸗Ender erlegt am 16. Auguſt 1879 von Ludwig IV. in der Oberförſterei Viernheim (Nach einer Zeichnung von Karl Krohn) „Die heidbrennerſche“/ oon Ervard kiſcher An ſchönen Vorfrühlingstagen, wenn Sonne und Wind die Erdoberfläche halbwegs von der Winterfeuchtigteit getrocnet haben, die Zug⸗ vögel wieder aus dem Süden zurückteyren, Kie⸗ bitz und Kronenſchnepfe, Rebhuhn und Faſan ihr Gelege an Rainen und den Waldwieſen an⸗ gelegt haben, wenn überall in Feld und Heide ſich das junge Leben zu regen beginnt und nichts als Freude und Jubel den Aether durch⸗ klingt, dann iſt auch ſie wieder im Land, ſie, die Heidbrennerſche. Durch gerechten Spruch des Schickſals ausgeſchloſſen von aller Freud' und Wonne dieſes Daſeins, haſſet ſie alles Le⸗ bendige und ſinnet nichts anderes, als es zu verderben. Weh' allen jungen Knoſpen und Trieben an Bäumen und Sträuchern, weh' auch dem Getier des Waldes, wenn ſie auf Windesflügeln mit ihrem roten flammenzün⸗ gelnden Haar durch Schonung und Waldes⸗ dickicht raſt. Keine Zeit des Jahres iſt ihren teuflichen Plänen ſo günſtig als der Frühling. Langes trockenes Wintergras, von den Stürmen abge⸗ brochenes Geäſt, bedeckt überall den Boden des Waldes, der noch nirgends mit jungem auf⸗ ſproſſenden Grün durchſetzt iſt. Am Saum der Heide, wo der Frühlingswind mit den trocke⸗ nen und dürren Grashalmen ſpielt, en einſa⸗ men Waldwegen, an den ſonnigen Hängen der mit ſpröden Gräſern beſtandenen Eiſenbahn⸗ dämmen liegt ſie auf der Lauer und wartet, daß jemand komme ihr zu helfen beim Beginn des Vernichtungswerkes. Höchſte Gefahrenſtufe iſt zu dieſer Zeit überall im Walde, und es hüte ſich der Menſch, der in dieſen erſten ſonnigen Frühlingstagen in die ſich neu belebende Natur hinauseilt, daß er nicht der Heidbrennerſchen die Hand zum Bunde reiche. Nur Schaden und Elend richtet ſie an, und höhniſch lachend ent⸗ eilend überläßt ſie es dem Menſchen, ſchwere Schuld zu tragen. Ein achtlos fortgeworfenes, brennendes Zündholz, die noch glimmende Zigarre oder Zigarette, die letzte Glut beim Ausklopfen der Pfeife, all' dies ſind ihr willkommene und furchtbare Werkzeuge für ihre vernichtende Ar⸗ beit. Auch Du, wanderfrohe deutſche Jugend, die Du meiſt noch ohne Tabak in den Oſter⸗ ferien zu froher Fahrt hinausziehſt in unſere ſchönen Wälder, hüte auch Du Dich vor der Heidbrennerſchen! Auf die Fahrläſſigkeit, auf den„goldenen“ Leichtſinn der Jugend baut ſie ihre Pläne. So mancher verheerende Wald⸗ brand entſtand durch die unbedachte Anlage einer Kochſtelle und durch Unvorſichtigkeit beim Feuern. Sei Dir ſtets bewußt, daß im Walde ungeheure ideelle und materielle Werte aufge⸗ ſpeichert ſind, die dem Wohle der Volksgemein⸗ ſchaft dienen. Deshalb handle bedacht bei Auswahl des Kochplatzes. 80—100 Meter ſe er vom Walde entfernt, niemals in der Nähe von Nadelholzdickungen oder auf leicht brenn ⸗ barer neckiſchen Spiel ſeine Kräfte. auch nicht, die Beſchaffenheit des Bodens zu prüfen. Unterirdiſche Torf⸗ und Moorbrände können oft erſt nach wochenlanger mühſeliger Arbeit gelöſcht werden. Und nun Ihr Eltern, die Ihr muntere Jungens Euer Eigen nennt, zu den auch heute noch wie einſt das Räuber⸗ Soldatenſpielen mit dem unvermeidlichen a teuerlichen Lagerfeuer gehört, erzählt E Buben von der Heidbrennerſchen und w ſie vor ihr. Schon längſt wäre der furchtbarſte Dämon des Waldes gebannt, wenn der Menſch nie durch Fahrläſſigkeit oder aus Unkenntnis Gefahr ihn immer wieder zu neuem Leben weckte. Die Statiſtik lehrt uns, daß olljährli durch Unvorſichtigkeit und Fahrläſſigteit d deutſchen Forſten und damit der deutſ Volkswirtſchaft durch Waldbrände Millio von Verluſten entſtehen. Die volkswirtſchaftliche Bedeutung des deut⸗ ſchen Waldes, der heute etwa 27 v H. de deutſchen Bodens einnimmt, ſteht außerhalb der Frage. Dem Wirtſchaftsleben dient er durch ſeinen Holzreichtum mit einem jährlichen Anfall von rund 50 Millionen Feſtmeter. Allen unſeren Induſtriezweigen liefect er in mehr oder weniger großem Umfange von ſeinen Rohſtoff. Wer kennt nicht ſeinen Reichtum a Beeren und Pilzen? Aus der deutſchen Jagd⸗ wirtſchaft werden dem Markt jährlich zirkg 4 600 000 Kilogramm Hochwild zugeführt. Und abgeſehen von allen dieſen rein wirtſchaftlichen Geſichtspunkten leitet der Wald allein dur 5 ſein Daſein die klimatiſchen Mächte in geregel⸗ ten ruhigen Bahnen, und er iſt weiterhin der Geſundbrunnen des deutſchen Volkes. mit allen Mitteln vor Unvernunft, Leichtſinn und Fahrläſſigkeit zu ſchützen i nale und ſoziale Verpflichtung. Die Eiche Aus knorrigem Wurzelwerk, das ſich win und bläht, wie der Lindwurm, den Siegfriel erſchlug, erhebt ſich machtvoll, reckenhaft der Stamm. Wie muskelüberladene Arme ſtrebt trotzig und jäh das Aſtwert nach allen Himmels⸗ richtungen und trägt die breite Krone des ſchön⸗ ſten unſerer deutſchen Waldbäume. Ein Mä chenbaum, ein Sagenbaum iſt unſere Eiche, Liegt nicht zwiſchen ihren Wurzelringen irgend wo der Zugang zum unterirdiſchen Reich dei Alben, oder iſt's der Schlangenkönig mit ſein Zauberkrönlein, der dort geheimnisvoll e ſchwindet? Und oben hauſt in der Höhlung de abgeſtorbenen Aſtes die uralte, weiße Eule, de nichts fremd iſt vom Weltgeſchehen. Sie iſt ſo alt, daß ſie ſich beinahe noch an Hugin und Mu⸗ nin, Wotans Raben, erinnern kann. Sicherlich waren es die beiden geweſen, die vorüberflogen, kurz ehe der Wetterſtrahl herniederfuhr, der dem Baume die klaffende Wunde riß. Wotan hat ih gezeichnet, wie er es gern tut mit ſeinem Lieb⸗ lingsbaum.— Das waren Zeiten, als der Alte noch im Sturmgebraus vorübertobte, als die alten Eichen durch den Schmuck von Wehr und Waffen ihm heilig gehalten wurden, Sinn⸗ bilder waren unbeugſamer Kraft, ſieghaf Stärte. Da war noch echtes Germanentum. Die alten Eichen, die heute noch ſteyen in unſeren Wäldern ſind oft mehrere hundert Jahre alt. Auf Jahrhunderte deutſcher Ge⸗ ſchichte haben ihre Kronen herniedergeſchaut.— Als kleines Bäumlein ſahen ſie wohl noch die Schrecken des dreißigjährigen Mordens in deut⸗ ſchen Landen. In ihrem beſten Alter erlebten ſie die Heldenlaufbahn des Großen Friedrich Ihr Laub ſchmückte vielleicht die Sieger der dre Kriege unter dem greiſen erſten Kaiſer Deutſ lands. Und dann nach titanenhaftem Kampfe 14 Jahre der Schmach, bis endlich ein neues Morgenrot erglühte, eine ſtrahlende Sonne auf⸗ ging und Deutſchland aus ſeinem hypnotiſchen Schlafe erweckte. man ſich etwas über die Eiche erzählen lä oder mit ihr ſelber zu plaudern verſteht. die eine Weiſe hört man, daß es zwei Arien von Eichen gibt im deutſchen Walde. Die eine iſt die Traubeneiche, die andere die Stieleiche. Die erſte heißt botaniſch Quercus sessiliflora und die zweite Quercus pedunculata. Die Stiel⸗ eiche liebt Niederungen und Ueberſchwem⸗ mungsgebiete und die Traubeneiche gerade d Gegenteil, nämlich Hügel und Berge, e wenigſtens trockenes Gelände. Dies alles ſollte man vielleicht auch wiſſen, ſelbſt wenn man nicht Botaniker oder Forſtmann von Beruf iſt. Man kann ſich beſſer miteinander unterhalten, wenn man ſich mit Namen kennt. Und dann hört man von der außerordentlichen Güte des Eichen⸗ holzes. Und weil es ſo gut iſt. wird es zu vie⸗ lerlei Dingen gebraucht, im Waſſerbau, in d Faßfabrikation, ganz beſonders aber weiß m es zu ſchätzen als ſpiegelblankes Parkett und heute langſam auch wieder als ſchönes und erſt⸗ klaſſiges Möbelholz. Es hat ja auch lange ge⸗ nug gedauert, bis man ſich beſann auf das Gute im eigenen Lande. Ja— ſo etwa wird's einem erzählt. 74 Aber intereſſanter iſt es doch, mit den Bäu⸗ men perſönlich zu plaudern.— Man muß nur verſtehen, dann erſt ſchließt man richtig Freundſchaft mit ihnen. Sie wiſſen ſo viel zu erzählen, dieſe Alten und Uralten aus unſer deutſchen Wäldern, und ganz beſonders unſ deutſcher Märchen⸗ und Sagenbaum, das Sin bild deutſcher Kraft, der nordiſche Lorbeer die Eiche. 55 ſt höchſte natio ⸗ 4 Emil Sahlende Saar-⸗Ku Heidelber Stadthalle, an f teilnah unſtturn⸗Wett er Dr. Nein Gäſte in Heidel die alten engen Saargebiet hin, halten werde. kede, in der er nerſchaft im Sa ilderte und e 3 45 zug Dent lehr nach Deu dern auch die wohner zur Sce betonte.— Das pen Sieg der H Rückſicht Heidelber beim Ueberquer inem aus Ri⸗ Perſonenkraftwe geworfen. Der ſich nicht um die Licht aus und durch die Flucht ſichtslofen Fah punkte vorliege wurde in erheb Ihn Klinik gebracht. Muſikdirekt Heidelber dieſem Anlaß f⸗ monie“ ein gre Kapellmeiſter i dann als erſter zahlreichen Kon entfaltete als N ren eine reiche Geſangslehrer l 14 n „Neckarger⸗ hat begonnen. 4 7 7827 und d den bei der neue untergebracht. beiten iſt geſiche Verdienſt geſiche Ehr 3 Führer“, Pg. Mirſihenzen des des Deutſcher Z Ernennung iſte gültigen Aufbar dens, die in der Die Regulieri Seckach. Die ſchnitt der Secke in Angriff geno wurde, wie erin den Freiwilliger diesmal werden Beſchäftigung fi der Bau einer Märkte teils au engeren Seitenſt der Nähe des J lebhaften Markt Straße breiten Boden aus. M wunſcht. Geflü⸗ Krebſe, Schnecke chen; alles ſaub⸗ ſchon gekocht, re feln, appetitlich Südfrüchte aller Rue Menil⸗mon iſt die Auswahl und ebenfalls ſe findet hier jedoc Auf jedem Mark „Geſchäften kann Gerichte„im Te late und mit d Merkwürdig be die einfachen B Paris ihre Ein chuhen machen. Ein Stadtbili gung bietet die anſchließende Ri vornehmen Geſe vor den Geſchäf tier des Hauſes Orden und Ehr nen empfängt. nur Damen⸗Sch fümeriegeſchäfte, ehmheit. Was usgeſtellt ſieht, 4 ahrgang 4— 4 Nr. 120— Seite 9 1—— Abendausgabe— Montag, 12. März 1934 ½ 3, . . 5 e bedacht bei der —100 Meter ſeiye als in der Nähe auf leicht brenn— 2 Aufmerkſamkeit ,,,,——————————— N rke des Windes,, r obrennerſchen im Arbeitsdienſt iſt angewandter National⸗ Las orbrände können Saar⸗Kundgebung der Turnerſchaft eih in St. Gliern die it 5 eidelber 4. Die Wmt Heidelberger ſozialismus St. 05 augentligügen nennt, zu de Turnerſchaft veranſtaltete am Samstagabend Stand der freien Arbeiterbewegung in St. 8 eine Saarkundgebung im großen Saale der f itgdi ij—— Ingbert berichtet das„Saarbrücker Abend⸗ m aben⸗ Stadthalle, an der. des Saar⸗ Der Reichsſtakkhalter vor den Arbeiksdienſtführern Jortſetzung und Kaft⸗ folgendes: Die Freien Gewerkſchaften 4 3 gebietes teilnahmen und in deren Rahmen ein Abſchluß der Tagung in Karlsruhe in St. Ingbert ſind mit Ausnahme des Berg⸗ hen ud ſtattfand. Oberbürgermei⸗ ſchluß gung 0 bauindmffeatdellervefbüsdes zu eiter behez⸗ ſter Dr. en die ſaarländiſchen Karlsruhe. Die Arbeitsdienſtführer⸗ eher ins Grab zu ſinken, als Adolf Hitler und tungsloſen Gruppe zuſammengeſchmolzen. Die 3 Gäſte in Heidelberg willkommen und wies auf tagung erreichte mit einer großen grundlegen⸗ ſeinen Glauben aufzugeben. Arbeiter der Brauerei Becker waren alle in htbarſte Dämo die alten engen Beziehungen Heidelbergs zum den Rede des Gauleiters, Reichsſtatthalter Der Arbeitsdienſt könne die größten und der freien Gewerkſchaft organiſiert, ſie ſind er Menſch nich Saargebiet hin, dem man unverbrüchliche Treue Robert Wagner ihren Höhepunkt, in der er wertvollſten Dienſte für die Zukunft leiſten. reſtlos zur Deutſchen Gewerkſchaftsfront über⸗ Unkenntnis der halten werde. Studienrat Alger hielt die Feſt⸗ mit warmen Worten ſeine ſtarke Anteilnahme Ihm falle die Sonde 0 getreten. Im Betriebe der Vopeliushütte und zeuem Leben iede, in der er das Wirken der deutſchen Tur⸗ für das Schaffen des Arbeitsdienſtes für die m falle die Sonderaufgabe zu, unſerem der geweſenen Lautzentalglashütte gibt es keine „daß olljähr nerſchaft im Saargebiet im echt⸗deutſchen Sinne deutſche Zukunft zum Ausdruck brachte. Er Volke einen neuen Begriff Arbeit zu ver⸗ freien Gewerkſchaften mehr. Bei den Eiſen⸗ ihrläſſigteit ſchilderte und ebenfalls nicht nur das Saarge⸗ betonte u..: mitteln gegenüber der Entwertung, die er bahnern gibt es noch ein Dutzend und in den der deutſche iet als kerndeutſches Land pries, deſſen Rück⸗ Die Grundlagen, auf denen die Staaten und im marxiſtiſchen und liberaliſtiſchen Zeit⸗ ſtädtiſchen Betrieben genau noch drei Mitglie⸗ ände Millionen f kehr nach Wiſſern de eieden ſei, ſon⸗ Völker beruhten, ſeien immer geiſtiger Natur. alter erſahren habe der. Die Gruppen des Bauhandwerks ſind dern auch die Treue der. en Be⸗ Sie könnten nur weltanſchaulicher Art ſein. ſoviel wie verſchwunden. Der Metallarbeiter⸗ wohner zur Saar als ebenſo ſeleſtverſtändlich Die Geſchichte des überwundenen Liberalismus Dem Arbeitsdienſt falle eine der größten verband iſt augenblicklich dabei, ſich von der betonte.— Das Turnen endete mit einem knap⸗ und ſeiner radikaleren Form, des Marxismus, Kulturaufgaben aller Zeiten zu, näm⸗ freien Bewegung loszufagen. Die Arbeiter⸗ h Aupeni hen Sieg der Heidelberger Vertreter. lehre, daß die ganze Entwicklung ſich nach dem lich unſer Voll zu einer neuen Arbeitsgemein⸗ wohlfahrt hat einen großen Teil ihrer Mit⸗ ſeben dien Judentum hin bewegt habe. Wenn es gelun⸗ Lcheft zu erziehen und ihm den nneg Ar⸗ glieder ebenfalls ſchon verloren. einem jährlichen! Rüchſichtsloſer Kraftwagenfahrer gen ſei, das deutſche Volk vor der Vernichtung beitzmenſchen zu ſchenken. Der Reichs⸗ In der Arbeiterkultur⸗ und Sportbewegung Feſtmeier. Alen Heidelberg. Eine 6ojährige Frau wurde durch das fremdraſſige Element des Judentums ſtatthalter verſicherte, daß er mit größter inne⸗ beſtehen die einzelnen Vereine nur noch dem ter in mehr 1 beim Ueberqueren der Bergheimer Straße von zu bewahren, ſo ſei dies der Weltanſchauung rer Anteilnahme das Schaſſen des Arbeits. Namen nach, Mitglieder haben ſie faſt keine ge von ſeinem Veinem aus Richtung Mannheim kommenden des Nationalſozialismus zu danken. dienſtes verfolge und mit ganzem Herzen bei mehr. Die Ortsgruppe der ſozialdemokratiſchen ihm ſei. Der Arbeitsdienſt habe den National⸗ 3 e en Reichtum an Perſonenkraftwagen angefahren und zu Boden Nach einem Jahr der Führung durch die— vorgelebt, 4 e nichts——— Landespartei zählt nur noch wenige Mitglieder. an 3 Eſti 0 aiäh Aah nee ſen nationalſozialiſtiſche Bewegung ſeien dem als angewandter Nationalſozialismus. Volksſtimmen-defer gibt es auch ſalt keine mebr. zugeführt. un gicht aus und entzog ſich ſeinen Feſtſtellungen deutſchen Volk mehr große und unvergäng⸗ Die ſelbſtloſen Leiſtungen des deutſchen Ar⸗ Grubenunfälle „wiriſchafilichen) duach die Flucht. Bie Fahndung nach dem rüc: liche Werte vermittelt worden, als in den heie dienſtes nurden in del Geſchichts um ſo Saarbrücken. Auf Schacht I der Grube n 725 4 f 5 i i Zei 8= 3 7 3 85 ld allein durch ſichtslofen Fahrer, über den einige Anhalts⸗ letten 15 Jahren, ja in den letzten Jahr⸗ fals ſich nicht nur pontiſch Fwaalſen And Göttelborn wurde durch einen überfallenden ** hin. de—8 4 hunderten. Kämpfer zur Rettung ihres Volkes gefunden S 5 W +* 8 ſchwer Volkes. Iyn Klinik gebracht. Mit der Machtübernahme habe der National⸗ hätten, ſondern auch Männer, die bereit gewe⸗ Schlüſferbeinbruch einen Schädel- und einen ihnn ſozialismus viele ſcheinbar näher gelegene Auf⸗ ſen ſeien, durch den unmittelbaren Einſatz 8 f löchſie a Muſikdirektor Sahlender 70 Jahre alt gaben anpacken müffen, um zu verhindern, ihrer Arbeitskraft die Grundlage vorzubereiten,. Saiee 30 geidelverg. Heute begeht Muſikdirektor daß das deuſche Volt in ſeinem wirtſchaftlichen. gieſchezu ehen vermznernem tauſendſährigen erhebliche Quetſchungen am Fuß enmil Sahlender ſeinen 70. Gebartstag. Aus Elend zugrunde ging. Vor allem ſei es not⸗ Reich zu leben vermöge. dieſem Anlaß fand am Samstag in der„Har⸗ wendig geweſen, das Erwerbsloſenpro: Rach den mit brauſendem Beifall aufgenom⸗ Die Hilfspoliziſten auf den Gruben monie“ ein großes Konzert ſtatt. Er iſt als blem anzugreifen, um es einer Löſung menen Ausführungen des Reichsſtatthalters Saarbrücke Wir berichtet Kapeümeifter im Hoftheater Altenhurg und entgegenzuführen. Wer aber annähme, daß ſprach der Inſpekteur der Führerſchulen und ein——+ en ſchon vor „dann als erſter Kapellmeiſter in Heidelberg mit der Nationalſozialismus ſeine alten Grund⸗ des bndr im deutſchen Arbeite⸗ inf 33 faſt alle Berg⸗ das ſich windet zahlreichen Kompoſitionen hervorgetreten und ſäße auch nur um einen Millimeter aufgeben dienſt, Dr. Will Decker zu dem Thema:„Wir ſi 5 onen hält 13 ers dazu übergegangen „den Siegfried entfaltete als Männerchor⸗Dirigegt in 45 Zah⸗ würde, würde weder Adolf Hitler noch ſeine bauen das Reich!“. Wir werden über die Hilſs 1 33 nismäßig groze Zahl von 1e Arne ren eine reiche Tätigkeit. Auch als Muſik⸗ und Bewegung kennen. Millionen feien bereit, ausgezeichnete Rede noch eingehend berichten. ilfsgrobenwächtern einzuſtellen. In der re letzten Woche konnte nun an der Kohlenhalde allen Himmels⸗ Geſangslehrer leiſtete er Hervorragenbes. 4 1205 fach fiiseion Kaen 55 Manpfiach⸗ krone des ſchön⸗; ich Saarbündler un eufranzoſen zur Aus me. Ein WMur⸗ Zur Aufkl arung übung dieſer wichtigen Funttlon beſtunmt wur⸗ munſere Eiche.„Neckargerach., Das Siedlungswerk hier den. Dieſe Herren arbeiten als Bergleute und elringen irgend⸗ hat begonnen. Als erſtes wird das Waldgebiet Die NS⸗HAGoO⸗Gauamtsleitung gibt be⸗ hat berufen zu Vorſitzenden bzw. ſtellvertreten⸗ dürfen an den Tagen, an denen Feier⸗ und ſchen Reich der 3 und der Boden umgerodet. Es wer⸗ fannt: unfer Bericht über die Verhaftung des den Vorſitzenden: Krümperſchichten eingelegt ſind, Grubenhüter önig mit ſeinem den bei der neuen Siedlung 14 Bauernſamilien Schneidermeiſters Hellmuth in Pforzheim we⸗ I. für das Einigungsamt in Karls⸗ ſpielen und haben dadurch keinen Lohnausfall. eimnisvol ent⸗ untergebracht. Durch die Ausführung der Ar⸗ gen Sabotage des Ar eitsbeſchaffungspro⸗ ruhe die Herren Landgerichtsdirektor Dr. es heiten iſt zahlreichen Erwerbsloſen Arbeit und gramms hat mancherorts zu dem Mißverſtänd⸗ Richard Lutz, Landgerichtsdirektor Dr. Fehlgeſteuert Verdienſt geſichert. nis Anlaß gegeben, als ob die Lieferungsgenoſ⸗ Maiſchhofer, Handwerkskammer⸗Syndikus, Saarbrücken. In vergangener Nacht weiße Eule, der en. Sie iſt ſo ſenſchaft badiſcher Schneidermeiſter in Karls⸗ Rechtsanw. Eiermann, ſämtliche in Karls⸗ um.30 Uhr, wurde ein Mann aus Neufechin⸗ . und Mi⸗ 4 Ehrenvolle Ernennung 3 im Verlauf dieſer Aktion aufgelöſt worden ruhe, gen in bewußtloſem Zuſtand auf dem Bürger⸗ ann. Sicherlich! Karlsruhe. Der Verlagsdirektor des ſei. Dies trifft in keiner Weiſe zu. Die Lieſfe⸗.für das Einigungsamt in Mann⸗ ſteig in der Gersweilerſtraße neben feinem be⸗ vorüberflogen,„Führer“, Pg. Emil Munz, wurde zum ſtellv. rungsgenoſſenſchaft bleibt mit ihrem geſamten heim Herrn Beigeordneten und Stadtſyn⸗ Mapit Fahrrad liegend, aufgefunden. Der erfuhr, der dem Gorſitzenden des Ehrenrates des Reichsverban⸗ bisherigen Aufgabenbereich beſtehen und es dikus, Landgerichtsrat a. D. Dr. Otto Mül⸗ Mann wurde in ein Krankenhaus übergeführt. Wotan hat ihn des Deutſcher Zeitungsverleger ernannt. Dieſe liegt daher kein Anlaß vor, der Lieferungsge⸗ ler, Mannheim. Anſcheinend iſt der Aufgefundene, der leicht it ſeinem Lieb⸗ J Ernennung iſt eine Anerkennung ſur den muſter⸗ enllfelen bereits exteilte Aufträge wieder zu.für das Einigungsamt in Frei⸗ angetrunken war, gegen den Bürgerſteig ge⸗ n, als der Alte Rangadi Aufbau der geſamten RS⸗Preſſe Ba⸗ entziehen oder beabſichtigte Aufträge nicht zu burg die Herren Amtsgerichtsrat Karl fahren, wobei das Rad entzwei ging und er rtobte, als die von Wehr und vurden, Sinn⸗ raft, ſieghafter tmanentum. ie i erteilen. Lauck, Freiburg, Amtsgerichtsdirektor Th. zu Fall kam. 4 önl, Freiburg, Rechtsanwalt Dr. Oskar Die Regulierung der Seckbach ſchreitet fort Bekanntmachung über die Einigungsämter etzger, Freiburg, Rechtsanwalt Hermann Beſtrafter Wilderer ee für Rechtsſtreitigkeiten aus arrer, Lörrach, Landgerichtsrat Weber, St. Wendel(Saargebiet). Ein Bergmann Seckach. Die Arbeiten am zweiten Bauab⸗ Wettbewerbshandlungen und im Zugabewefen. onſtanz, Amtsgerichtsrat Dr. Gerbel, Kon⸗ aus Baldersweiler, der vor einiger Zeif beim Iſchnitt der Seckach⸗Korrektion werden am 1. 4. Die auf Grund der Verordnung über Eini⸗ Ren 14 Schlingenlegen ertappt und feſigenommen wor⸗ noch ſtehen in in Angriff genommen. Der erſte Bauabſchnitt gungsämter— Rechtsſtreitigkeiten aus Wett⸗ Außerdem iſt in die einzelnen Einigungs⸗ den war, wurde koſtenfällig zu vier Wochen ehrere hundert f wurde, wie erinnerlich, im vorigen Jahr durch bewerbshand ungen und im Zugabeweſen bei ämter eine ausreichende Anzahl ſachkundiger Gefängnis verurteilt, deutſcher Ge⸗ den Freiwilligen Arbeitsdienſt vollendet. Auch der Badiſchen Induſtrie⸗ und Handelskammer Beiſitzer aus den einzelnen Geſchäftszweigen edergeſchaut.— diesmal werden wieder zahlreiche Arbeitsloſe Karlsruhe und Außenſtellen Mannheim und berufen. Ihre Namen ſind aus der foeben er⸗ Vergrößerter Kohlenaustauſch zwiſchen wohl noch die] Beſchäftigung finden. Mit der Regulierung iſt Freiburg zu errichtenden Einigungsämter ſind Nummer 5 der„Badiſchen Wirt⸗ Saargebiet und Reich ordens in deut.] der Bau einer Seckach⸗Brücke geplant. jetzt gebildet worden. Präſident Dr. Kentrup ſchaftzeitung“ erſichtlich. Im Jannar betrug die Ausfuhr von 2———————— 950— wie auch die ganze Art der Aufmachung. Hier im Café und auf der Straße beobachten kann. n 35 Kolſer Deutſch Eine deutſche Frau iſt nichts zu ſpüren von der aufdringlichen Art In nächſter Nähe des„Hotel de ville“ gibt Tonnen im Monatsdurchſchnitt 1933; bie haftem Kamt 3 der anderen Geſchäftshäuſer in den großen es zahlreiche Bier⸗Cafes, wo der einfache Bür⸗ gleichzeitige Ausfuhr von Saarkoks Lanig lich ein nen beſucht Paris Boulevards. Es ſcheint, als ob nichts die vor⸗ ger und Arbeiter nach ſeinen Einkäufen ein 2209(1891 bezw. 1366) Tonnen. Andererfeit ide Sonne auf⸗ nehme Zurückhaltung dieſer weltbekannten Ge⸗ Glas elſäſſiſches Bier trinkt. ſm annar rencen ztasde den ne1 m Pöpnan Von Märka Sturm ſchäftsſiraße berühren lönnte. im Januar(verglichen mit Dezember bezw. 1 m. Ein prachtvolles Bild vornehm⸗großſtädti⸗ Ein Sonntag in Paris Monatsdurchſchnitt 1933 ein: Steinkoh⸗ unterſchieb, oh„ Die Außenbezirke paben ihre beſonderen ſchen Geſchäftsverkehre bietet, auch die Rue Hier iſt ein Sonntag nicht wie in Deutſchland len, 16 21)(12263 bezw. 12 699) Tonnen. engeren Seitenſtraßen. In der Rue Bayen in die Rue de'Opéra und der Boulevard des wie an 4 Nähe Place de'Etoile fand ich einen Capuzines. Große elegante Geſchäftshäuſer, Banken, Poſt Jade. 3 355 Röntweriihr Bis——A der Reiſebüros aller Nationen, Bankhäuſer, luxu⸗ ſchäfte. 113 die Stieleiche Straße breiten die Händler ihre Ware auf dem riöſe Eafes und ginos wechſeln miteinander ſa, es ſpelt f e, en e e in llſtündlich nur eine ausgiebige Wo⸗ perläufer und dle fliegenden Händler 15 Modelle Pfälzer Kirchen in R 7 utter, Eier, Käſe, brochen allſtündlich nur eine ausgiebige Wo r 9 er können 5 n in Rom ausgeſtellt ata. Die Siiel⸗ enaes, Wan chenn,— chenſchau zeigen. Wieder andere, dee ganz gro⸗ ihre Plätze bis in die Mitte der Straße vor⸗ Landau. Auf der gegenwärtig in Rom „Ueberſchwem. chen; alles ſauber aufgebaut. Liköre, Endivien, ßen z.., bringen wochenlang ein⸗ und den⸗ ſchieben. Wie jeden Tag wird geſchrien, ge⸗ brzzriaten„Internationalen Ausſtel⸗ *. gerade ſchon gekocht, rote Rüben, fehr ſchöne Kartof“ ſelben neueſten Film. feilſcht, angeboten und gekauft. Man ſieht, kung für kirchliche Kunſt ſind auch es abes ſonie! leln, appetitlich in Töpfe geflilte Eahne, Aepfel. Ein Rundgang um den Plaee de letoile bie, fauber aufhebaut unzählige heiße, ganz ferig drei Kirchen aus unferer engeren Heinat ies alles ſollte Südfrüchte aller Art locken zum Kauf. In der tet für den Fußgänger ein überwältigendes zubereitete Gemüſe, die nach dem Gewicht ver⸗ vertreten, und zwar die Kirchen von Hauen⸗ Bern 7 5 Ki Rue Menil⸗montant im öſtlichen Arbeiterviertel Bild, das noch geſteigert wird, wenn man die kauft werden. Die Frauen bringen ihre ſtein, Ixheim und Waldfiſchbach. Die beiden 1 M. iſt die Auswahl an Lebensmitteln ebenſo groß Avenue des champs elyſees hinabwandert. Hier Schüſſeln mit und laſſen ſich ihren Spinat, erſten Kirchen ſind von Profeſſor Bohlet 58 und ebenfalls ſehr appetitlich aufgebaut. Man ſind die vornehmſten Luxushotels, man ſieht weiße Bohnen, Linſen, Kartoffeln oder was erbaut, die letztere von Regierungsbaumeiſter ann h man indet hier jedoch ſehr viele Pferde⸗Metzgereien. die eleganten Bauten der größten Pariſer Zei⸗ ſonſt einwiegen. Oder man kauft fertige Pa⸗ Schulte(Neuſtadt). vird es zu vit, Auf jedem Martt und in den meiſten Delilateh⸗ zungen, des„Figaro und des„Le Journal“. ſieten oder in Paſtetenteig gehackenen Schinken vird es zu vie⸗ Geſchäften lann man hübſch zurechtgemachte Auch hier iſt ein rieſiger Verkehr und ein oder fertig zubereitete Schnecken. Die Pariſer Vermißt der Gerichte„im Topf“ kaufen, ebenſo ferkige Sa⸗ Treſſpunkt der vornehmen Geſellſchaft. Bürgerfrau braucht ſich am Sonntag in keiner Ramberg. Der 61jährige Michgel Brick 5—— ni der Schale gekochte Karkoffeln. Die Springbrunnen am Rond point werfen Weiſe anzuſtrengen, ſie holt ſich 5 Minuten aus Ramberg wird ſeit Donnerstagabend ver⸗ ert Mertwürdig berührt eine deutſche Frau, daß ihre Waſſer aus kunſtvollen rieſengroßen See⸗ vor Tiſchzeit das 3 Menn ſamt Kuchen und mißt. Er wurde zuletzt am Freitagabend in auch lange 955 die einfachen Bürger⸗ und Arbeiterfrauen in roſen nachgeformten Glasſchalen. Zur Linken Törtchen zum Kaffee. der Nähe der Hochſtraße zwiſchen Taubenſuhl eſann auf das! Paris ihre Einkäufe am Morgen in Haus⸗ ſieht man hinter Bäumen und Büſchen verſteckt. Eine beſondere Exſcheinung bilden die Stra⸗ und Forſthaus Heldenſtein geſehen. Der Ver⸗ * royale nächſt der eslise de la Madeleine und„Der Tag des Herrn“. Es wird gearbeitet Koks 1594(1311 bezw. 2233) Tonnen und Märkte teils au den Boulevards oder in den chſt 8 01 1 0 Nur dis Büros, Briketts 3033(3148 bezw. 3070) Tonnen. 0—— geſchloſſen und wenige Ge⸗ ebensmittelläden ſind geöffnet, ch ein größerer Verkehr ab, viel Ofalz ab. Es gibt in Paris Kinos, die ununter⸗ weniger Autos e und die Lebensmittel!'—— das hohe vergoldete Gitter des Palais elyſee ßenſänger in den Arbeitervierteln. Man ſieht mißte, der bei ſeinem Weggang eine 1 3 en. 2 5„ ine kleine ſo etwa wird⸗s 4 eigenſter, vornehmſter Prä⸗— die Wohnüng des franzöſiſchen Staatsprä⸗ einen Kreis von Menſchen in einer lleinen Axt mitnahm, trägt nur Pan offelſchuhe. gung bietet die Place de Vendome und die ſidenten— hervorlugen. Rechts ſieht man das Seitenſtraße. Inmitten hocken einige junge mit den Bäu. anſchließende Rue de la paix mit ihren einfach⸗ Palais de glace und links, in Grün eingebettet, Straßenmuſikanten mit vier bis fünf Inſtru⸗ Funde bei Erdarbeiten Man muß esn vornehmen Geſchäften. Elegante Autos halten das hübſche Théatre Marigny. menten: Gitarre, Ziehharmonika, Mandoline Jockgrim. Bei Erdarbeiten zu einem — vi vor den Geſchäftseingängen, an denen der Por⸗ Zu den vornehmen Geſchäftsvierteln zühlen und Trommel, ein Mädchen verteilt gegen ein Neubau fand man hier am Samstag etwa 30 tier des Hauſes in ſeiner einfachen Livree, mit auch die Colonnaden an der Rue du loupre paar„Sous“ friſchgeſchriebene Notenblätter, Zentimeter tief in der Erde menſchliche Kno⸗ koaneranſeren Orden und Ehrenzeichen angetan, die Kundin, und die Rue Caſtiglione. An der Ecke der Rue die päar Menſchen leſen mit und hören auf chen. Ferner fand man zwei Knhpfe it— ſondens anſt nen empfängt. Es gibt in dieſer Straße faſt rivoli findet ſind inmitten verkehrsreichſter Ge⸗ die Melodie und allmählich ſingen alle mit. Nummer 41. Der Sachla 18 Sin At. 5—*◻— 1573 j*— D ge nach zu ſchli im, das Si nur Damen⸗Schneider, dann Schmuck⸗ und Par gend ein hübſches, geſchmackvolles Cafe mit Gefällt das Lied wird es ſolcherweiſe raſch be⸗ handelt es ſich um die— el keigze⸗ he Lorbeer fümeriegeſchäfte, jedes von zurückhaltender Vor. Patiſſerie(Konditorei), wo man für billiges kannt. Das ſind die Straßenſänger von Pa⸗ nen Soldaten aus dem 18. Jahrhundert. Zur nehmheit. Was man an Kleidung und Schmuck Geld herrliche Schokolade trinken kann und kannt. Das ſind die Straßenſänger von Paris. zeit findet eine Unterſuchung ſtatt, über deren ausgeſtellt ſieht, iſt von erleſenſtem Geſchmack, gleichzeitig das lebhafte Kommen und Gehen(Fortſetzung folgt.) Ergebnis noch nichts Näheres bekannt iſt. Schultern ſeines Sohnes zucken. Hahrgang 4— A Nr. 120— Seite 10 „Hakenkreuzbanner“ Abendausgabe— Montag, 12. März 1934 4 tann ſich jemand erinnern, auch nur einen von Cromwells Leuten betrunken geſehen zu haben? Ja, das Parlament ſtrengt ſich an, dem König erfolgreich Widerſtand zu leiſten. Wie Hampden, Holles und Cromwell, ſo ſind die meiſten andern waffenfähigen Mitglieder in ———— die Armee eingetreten, und das Oberkommando 12. Fortſetzung Der Vater nickt. „Du biſt auch erwachſen genug, um es zu ——55— und zu verſtehen, daß ich gehen muß.“ „Ja, Vater.“ Ein leiſes Zögern, dann: „Vater, ich will auch gehen.“ Die dichten, geraden Brauen über den ruhi⸗ gen, ernſten Augen heben ſich ein wenig. „Dorthin, wo ich hingehe?“ „Ja, Vater.“ Schweigen. Dann die ernſte, ruhige Stimme, jedes Wort einzeln betonend: „Weißt du auch, was das bedeutet?“ „Ja, Vater.“ „Daß du aus einem ſichern, ruhigen Leben in Strapazen und Nöte, in Blut und Wunden — vielleicht in den Tod gehſt?“ „Ja, Vater, ich weiß.“ Faſt ungeduldig klingt es. „Daß die Welt das, was du unternehmen willſt, Rebellion gegen den rechtmäßigen Kö⸗ nig nennt? Daß dich, wenn du gefangen wirſt, das Schwert des Henkers erwartet?“ „Ja— ja—“ „Du haſt noch nicht das Alter, um in der Miliz zu dienen. Niemand kann dich zwingen oder dir ſelbſt einen Vorwurf machen, wenn du fern hältſt. Ueberleg dir's noch ein⸗ mal.“ Zwei Hände ſtrecken ſich ihm flehend ent⸗ ——5 Eine leidenſchaftdurchzitterte Stimme ruft: „Vater! Siehſt du denn nicht, daß ich muß?!“ Cromwells Hände erfaſſen die ſeines Soh⸗ nes, um ſpannen ſie, drücken ſie ſanft zu Bo⸗ den, Bruft an Bruſt ſtehen die beiden Män⸗ ner, der reife und der werdende. Und plötzlich laſſen die Hände einander los, ſchließen ſich um den Nacken des andern. Unter ſeinen Armen fühlt Cromwell die Begreifend, voll unendlicher Zärtlichkeit ſieht er auf das lockige Haupt nieder, das auf ſeiner Achſel liegt, hört das heiße Schluchzen, das aus der Kehle Jung Olivers dringt; er verſteht, daß ſein Sohn an ſeiner Schulter die letzten Kin⸗ dertränen der Trauer um ſeine ſcheidende Kindheit weint— und die erſten Mannes⸗ tränen des Stolzes, für die große Sache des Landes als Mitkämpfer würdig befunden wor⸗ den zu ſein.— Die Gegner rüſten Mitkämpfer ſind ſie alle, die in der„Oſt⸗ lichen Vereinigung“ Waffen zu tragen und zu führen fähig ſind. Die Handwerker werfen das Werkzeug, die Landleute die Sichel fort; aus den Kontoren der Kauf⸗ und Bankherren, aus den klöſterlich verſchloſſenen Kollegien der hohen Schulen quillt ein Strom junger Men⸗ ſchen ans Sonnenlicht, bleich die meiſten und ſchlecht ernährt, aber mit einer fanatiſchen Glut in den weit offenen Augen; der Lehr⸗ junge ſteht neben dem Studenten, der Land⸗ arbeiter neben dem, der ſich der Stadt ver⸗ ſchrieben hat: es iſt ein buntes Gewimmel, das ſich auf den haſtig freigemachten Exerzier⸗ plätzen zuſammengefunden hat, um in der Zucht alter erfahrener Kämpen, deren mancher noch unter dem ruhmreichen Guſtav Adolf ge⸗ kämpft hat, die Kriegskunſt zu lernen. Ein buntes Gewimmel, und bunt iſt es auch anzuſehn: denn jeder der Oberſten und ſelb⸗ ſtändigen Hauptleute liebt es, ſeine Mannſchaft in ſeine Farben zu kleiden: Hampdens grüne Schar ſoll den Inhaber an Wald und Flur er⸗ innern, die zu verteidigen er ausgezogen iſt; Holles“ Rotröcke werden im Feuer des Kampfes nicht durch eigenes, noch durch feindliches Blut erſchreckk werden: auf dem ſcharlachfarbenen Tuch iſt es unſichtbar. Andere wieder bieten ſich dem Auge blau wie der Himmel, braun wie die Ackerſcholle. So viel Farben gibt es da zu ſehen, als wäre ein Regenbogen auf die Erde gefallen und hätte ſich in die tauſende ſeiner Tropfen aufgelöſt. Die Schwadron des Rittmeiſters Oliver Cromwell, die ſiebenundſechzigſte der unter dem Kommando des Grafen von Berford ſtehenden fünfundſiebzig, ſticht von dem Farbenrauſch ſeltſam ab: Mann für Mann, alle ſechzig, iſt ſie in düſteres Schwarz gekleidet wie ihr Führer, und das einzige Licht, das dieſes Dunkel erhellt, ſtammt von den ſtählernen Helmen und Halspanzern, den breiten Pallaſch⸗ klingen und Gewehrläufen. Bei ihr geht es auch nicht ſo lärmend zu wie bei den andern im Entſtehen begriffenen Truppenkörpern: mit Ausnahme der kurzen, harten Kommandos, die mit Feuereifer und täglich größerm Geſchick ausgeführt werden, hört man kein lautes Wort; nie klingt ein Scherz von jenem Teil des Exer⸗ zierplatzes herüber, wo der unterſetzte, breit⸗ ſchultrige Rittmeiſter mit ſeinen Rekruten arbeitet— freilich auch nie ein Fluch. Und hat gar ein Mitglied des Herrenhauſes, Robert Graf Eſſex übernommen. Strode, der körper⸗ lich ſchon zu alt iſt— einer ſeiner Söhne hat an ſeiner Stelle zu den Waffen gegriffen— ſind wenigſtens mit der Organiſiereung der werdenden Macht beſchäftigt. Die Stadt London allein hat ſechs Regimenter aufgeſtellt, jedes von einem Aldermann geführt und ge⸗ meinſam unter dem Kommando des General⸗ majors Skippon. Die Vorſtädte laſſen ihre Bürgermiliz anrücken, um der guten Sache dienen zu können. Taugt ſie gleich kaum zum Kampfe Mann gegen Mann, ſo kann ſie doch verrichten und macht dadurch Kämp⸗ er frei. Wer aber nicht Waffen tragen kann, der ſpendet aus vollen Händen: Familienſchmuck, Tafelgeſchirr, mühevoll geſparte Notpfennige häufen ſich auf den langen Tiſchen, die man in der Gildenhalle aufgeſtellt hat. Arme Ehepaare ziehen mit zitternder Hand die Eheringe von den Fingern, arme Frauen und Mädchen ſchneiden ſich das lange Haar ab, damit es zum Wohle des allgemeinen Guten verkauft werde: denn es iſt eine gute Sache, die hier verfochten wird, es iſt die Sache Gottes, und wer ſich zu Gott bekennt, der gibt ihm, was ſein iſt. Nach und nach ſickern Meldungen aus dem Lager des Königs in die fieberhaft erregte, fieberhaft tätige Hauptſtadt: Herr Karl Stuart war in Porck, wo er ſein Hauptquartier auf⸗ geſchlagen hat, freilich auch nicht müig. Im Norden und Weſten hat der reiche Landadel von ſeinen Schätzen geſpendet und Pächter und Hinterſaſſen aufgeboten; aus den königlich ge⸗ bliebenen Grafſchaften ſtrömen Mannſchaften, freiwillige und gepreßte, in die proviſoriſche Reſidenz; alle Vertrauten des Königs haben ihm ihre Dienſte angeboten; der Graf von Neweaſtle, der Graf von Briſtol, die Lords Digby, Capel, Byron, Killigrew, Verney. In Scharen ſammeln ſich abenteuerluſtige junge Kavaliere unter den königlichen Fahnen, ſchwören, wenn die Krone des Königs in einem Dornbuſch hinge, wollten ſie ſie mit ihrem Degen herausholen. Graf Lindſey iſt Oberſtkommandierender, der Graf von Forth ſein Stellvertreter, beide tüch⸗ tige Kriegsleute von hohem perſönlichem Mut, erfahren im Waffenhandwerk; zum Anführer der Reiterei aber hat man den jungen Prinzen Rupert von der Pfalz gemacht, den Neffen des Königs, den Sohn jenes Friedrich von der Pfalz, der einen kurzen Winter lang die Krone von Böhmen trug. Man kennt den Prinzen Rupert in London. Hat er nicht oft genug durch ſeine tollen Abenteuer von ſich reden gemacht? Und war er nicht der Begleiter des Königs an jenem Tag, da Karl Stuart im Parlament er⸗ ſchien, um fünf von deſſen Mitgliedern wider Recht und Geſetz zu verhaften? Jubel und Lärm herrſchen im königlichen Lager: die Sache des Landesherrn ſteht gut. Was, ſollten ſie, die waffengeübten Söhne des Adels, der ſeit Jahrhunderten gewohnt war, für den Herrſcher das Schwert zu ziehen, nicht mit den ungeordneten Scharen von Bauern und Spießbürgern fertig werden? Ein bloßer Spaziergang wird es ſein, ein Feldzug, det ſchon beendet iſt, noch ehe er recht anfing— dann kommt der Sieg und das Gericht, das er/ barmungslos ſtrenge Gericht über alle, die an der Rebellion des Grafen Eſſex teilgenommen haben. Bei dieſem Gericht darf auch eines Mannes nicht vergeſſen werden, der ſich von allen am ſchwerſten vergangen hat: Hotham, der vom Parlament eingeſetzte Befehlshaber der Feſtung Hull. Hat er ſich nicht geweigert, den Bevoll⸗ mächtigten des Königs den Platz zu übergebenf Ja, hat er nicht ſogar vor dem König ſelbſt die Zugbrücke aufziehen laſſen und ihm den Ein⸗ laß verwehrt? An ihm ſoll ein Exempel ſtatuiert werden, auf daß nie wieder jemand es wage, die Türe verſchloſſen zu halten, an die der König von England pocht. 1 Nur einer geht trüben Sinnes, geſenkten Kampfe ſiegestrunkene Menge: Luce Lord Falkland, einſt der Fröhlichſten einer, nun Tag und Nacht in ſchmerzliche Gedanken verſunken. Pflicht und perſönliche Meinung binden ihn an die Seite des Königs; aber deshalb kann er 1 ſeines Freundes John Hampden nicht ver⸗ geſſen, der ihm einſt ſo nahe ſtand, nicht det vielen andern, mit denen er verwandt und be⸗ freundet iſt und die nun im gegneriſchen Laget ſtehen. Manchmal tritt in ſeine düſteren Tag⸗ träume das volle, kräftig gefärbte Geſicht dei Mannes, mit dem er einſt die ſcharfe, polternde Stimme, die den jungen Lord Mandevil abkanzelte, noch ſieht er abeg auch das Lächeln, das der Eiferer ihm zuwarff ſo, als wären ſie eigentlich zwei Jungen bel einander befehdenden Parteien— zwel Jungen, die ſich gut verſtehen und wiſſen, daß es nur ein Spiel iſt, bei dem ſie mittun, etwas, das ja im Grunde nicht das Eigentliche iſt. Fortſetzung folgtl usenbuniapg. nr eantengsp ngerharnranagnr auseimumnmkaffirzan iran Unaamm— Der Sklavenhandel blüht wieder!/ Ein Offizier der britiſchen Handelsſchiffahrt berichtete kürzlich dem Chef der im Roten Meer ſtationierten Kriegsmarine über ein Erlebnis nahe der arabiſchen Küſte. Er wurde auf einige Fiſcherboote, wie ſie in großer Zahl in den Ge⸗ wäſſern des Roten Meeres kreuzen, durch ver⸗ zweifelte Hilferufe aufmerkſam gemacht. Beim Heranfahren ſah er mit Entſetzen, daß die Bar⸗ ken buchſtäblich bis zum Rand mit gefeſſelten Schwarzen vollgeladen waren. Etwa 200 bis 300 Gefangene lagen in jedem Boot in grauen⸗ voller Enge übereinandergeſtapelt, alle mit Ket⸗ ten zuſammengeſchmiedet. Der engliſche See⸗ offizier hatte keine Möglichkeit, die Unglück⸗ lichen zu befreien, da er weder ein Recht, noch die Macht zum Eingreifen hatte. Dieſe Meldung beſtätigt die ſich in letzter Zeit häufenden Berichte engliſcher und franzöſi⸗ ſcher Blätter über eine erſchreckende Zunahme des Sklavenhandels im Jahr 1933. Alle An⸗ ſtrengungen der britiſchen Verwaltung, den Sklavenjägern, dieſer furchtbaren Geißel des ſchwarzen Erdteils, das Handwerk zu legen, ſcheinen vergebens zu ſein. Eine ganze Flotte engliſcher Kriegsſchiffe kreuzt ſtändig zwiſchen Afrika und Arabien, um Jagd auf die Sklaven⸗ transporte zu machen. Aber nachts überqueren Schwärme kleiner Segler das Rote Meer, hin⸗ über nach Arabien, an Bord die lebende Ware. Nur ſelten gelingt es, eins der Schmuggler⸗ boote zu faſſen; zu groß iſt das Rote Meer, zu gut kennen die arabiſchen Fiſcher alle Küſten⸗ verſtecke. Haben ſie erſt das flache Waſſer nahe der Küſte erreicht, dann können die großen Kriegsſchiffe ihnen nicht mehr folgen. In einem der vielen kleinen Häfen wird die wert⸗ volle Ladung gelöſcht und bis zum Abtransport verſteckt gehalten. Etwa 5000 Menſchen werden jährlich allein auf der Strecke zwiſchen Sirakin und Yedda, wo das Rote Meer eine Breite von 275 Kilometer erreicht, hinübergeſchafft. Bab el Mandeb, Tor der Tränen, heißt noch heute die Straße, wie ſeit Jahrhunderten, vielleicht Jahr⸗ tauſenden. Wie ſeit Jahrtauſenden ziehen auch heute noch ſchwerbewaffnete Banden arabiſcher Men⸗ ſchenjäger ins Innere Afrikas, nach Abeſſinien, in den Sudan, bis ins Kongogebiet überfallen friedliche Eingeborenendörfer, treiben das „ſchwarze Elfenbein“ in langen Karawanen unter grauſamen Mißhandlungen durch Ur⸗ wälder und Wüſten zur Küſte, verſchachern es nach Arabien, nach der Türkei, Aegypten, Ma⸗ rokko. Ein hoher Prozentſatz der lebenden Ware bricht unterwegs vor Erſchöpfung und Hunger zuſammen, bleibt hilflos am Wege lie⸗ gen— was tut es, die Preiſe ſind gut, umſo beſſer, je mehr das Geſchäft von den Weißen erſchwert wird. Die geriſſenen Araber haben in neuerer Zeit eine raffinierte Methode gefunden, die begehrte Ware auch ohne das Riſiko des gefährlichen Transports ins Land zu bekommen. Durch Vertrauensleute machen die Sklavenyändler unter der mohammedaniſchen Eingeborenen⸗Be⸗ völkerung Propaganda für Pilgerzüge nach Mekka und Medina— ganz nach dem Muſter von Geſellſchaftsreiſen der europäiſchen Tou⸗ riſtenbüros. Die Bedingungen ſind oußer⸗ ordentlich günſtig, faſt umſonſt iſt die weite Reiſe in die Geburtsſtadt des Propheten; kein Wunder, daß ſich die Frommen in Scharen melden. Mitunter iſt es den Händlern ſogar gelungen, Beziehungen zu Wohltätigkeitsver⸗ einen anzuknüpfen und ſie für ihre Zwecke zu mißbrauchen. Der Pilgerzug wird dann leider beim Marſch durch die Wüſte überfallen— wer konnte das ahnen? Was brauchbar iſt, wird verſchleppt, Gebrechliche und Alte ihrem Schickſal über⸗ laſſen. Dem Unternehmen iſt nichts nachzu⸗ weiſen. Räuberiſche Ueberfälle in der Wüſte Die große Ausſtellung des deutſchen Waſſerſports eröffnet In den Hallen am Kaiſerdamm in Berlin wurde die Große Waſſerſportausſtellung durch den Reichsſportführer eröffnet. Sie bietet einen umfangreichen und vollkommenen Ein⸗ blick in das Weſen dieſes Sportes unter beſonderer Berückſichtigung der volkswirtſchaft⸗ lichen Bedeutung der mit ihm verbundenen Induſtrie. Unſer Bild zeigt den Reichsſport⸗ führer beim erſten Rundgang vor dem Rekord⸗Rennboot von Clemens Bartz. menſchenſchmuggel im Roten meer— Das„Tor der Tränen“ Ein Reiſebericht von Walter R. Heger hat es immer gegeben, wer will ſie dafür ver) antwortlich machen? Solange ſich in China, Arabien und Klein⸗ aſien die Nachfrage nach Sklaven nicht ver⸗ mindert, ſolange auf wöchentlich ſtattfindenden Märkten offizielle Auktionen abgehalten wer⸗ den, wird Afrika das Reſervoir der Menſchen⸗ händler bleiben. Seit hundert Jahren führen die Kolonialſtaaten einen erbitterten Kleinkrieg gegen dieſe Schande der Menſchheit, aber wit können nicht behaupten, daß er zu einem vollen Erfolg geführt hat. In einem Bericht des Genfer Völkerbundes aus dem vorigen Jahtr wird die Zahl der noch heute in der Sklaverel Lebenden auf fünf Millionen geſchätzt. Kenner daß dieſe weit hinter der Wirklichkeit zurüch ei der aſiatiſchen Zuſtände glauben, Das Markyrium der Wunderkinder Was iſt nicht alles gegen den Unfug der ſogenannten Wunderkinder geſagt und geſchrie⸗ ben worden! Leider iſt bislang alles erfolglos geblieben, weil das liebe Publikum ſich den Nervenkitzel eines fünfjährigen Violinvirtuoſen oder eines achtjährigen Pianiſten nicht entgehen laſſen will. Wenn die Menſchen ſich überlegen würden, was für ein Martyrium dieſe„Künſt⸗ lerſchaft“ für die Kleinen bedeutet, würde ei vielleicht anders ſein. In London ſpricht man jetzt viel von der Tragödie des neunjährigen Klavierkünſtlers Wladiflaw Bogatſki, der auf einem Vortragsabend mitten im Spiel zu⸗ ſammenbrach und aus dem Saal getragen wer⸗ den mußte. Die Aerzte ſtellten feſt, daß durch die vielſtündigen täglichen Proben, die denß ganzen Lebensinhalt des Kleinen bildeten, ſein Nervenſyſtem vollkommen zu Grunde gerichteh worden iſt. Das Publikum hat den geſchäſtz aber was hilft tüchtigen Vater ausgepfiffen, das dem unglücklichen Kinde? Hellſeher Knorpel erzählt Schnurrbuſch:„So glücklich wie diesmal zu ihrem Geburtstag war meine Frau noch nie. Na, ich habe ja nun mal ganz tief in meine Taſche gegriffen, um ihr einen jahrelangen Herzenswunſch zu erfüllen— alſo ein Anhängerchen hat ſie bekommen, einfach oho! Ein an der einen Seite aufgehängtez Viereck von Platin, an jeder Ecke ein Sma⸗ ragd—“ Schnurrbuſch beſinnt ſich. „Warten Si zwei rautenförmige Glieder, jedes mit eine Perle in der Mitte?“ „Das ſtimmt“, ſtaunt Knorpel,„woher wiſſen 1 Sie?“ „Augenblick! Im Vierecke hängt ein Aqua⸗ marin in einem goldenen Gitter, wenn ich nicht irre, und die Kettenglieder tragen abwechſelnd— je einen Brillantſplitter und einen Rauch topas.“ „Nun ſagen Sie aber doch“, wundert ſihf Knorpel,„ſind Sie Hellſeher?“ „Das nicht. Aber der Anhänger war geſter in den„Neueſten“ in der Rubrik„Verloren ganz genau beſchrieben.“ Gedankenverbindung. wälzt ſich eine Schweinefamilie in der uhle. Da ſtolziert ein Huhn vorbei. „Großvater, warum wirſt du eigentlich im/h wenn du ein Huhn ſiehſt?“ fragt ein roſiges Ferkelchen den Patr mer gleich ſo traurig, archen der Familie. 4 „Weil ich dann ſtets an Rührei und Schinke denten muß!“ ſeufzt der alte Borſtenphiloſoßh Jahrgang 4 in der gleichen Kommiſſion ſaß, als die Sache der Pächter von Somersham verhandelt wurde. Noch hört er Sie mal“, ſagt er in der Art von Gedankenleſern,„ſind nicht rechts und lintz 4 7 7. + R Der Zugſpi pvporgeſehene D Kopfes burch die übermiitige, ſchon vor eernnens am ſchlechten Wet am Samstag »Durchführung einem Faden die Veranſtalt den Flug mit ſi in Müne ührte nach d Ziellinie zu i erfolgte. Leid dazu geführt, Teilnehmer d mißte man( Aichele⸗Augsb den großen L. Piloten Riſti Kaiſerslautert Unter den! einfanden, be Rudolf H Stadt Nürnbe zeug„Stadt nahm und zi Sieger werde mit den Bew leere Worte f. wohl überhau glied einer ar einer ſportlich den Sport ſel eines Staatst zeichnung un erfolg. 2 erfolgte mitte reicher Ehren — Eſſer und portverbande geſtarteten Te ger der Konk wieder in M reiche Zuſcha Intereſſe der und Auebng „der ſtündiger Ar net waren, d feie rgebnif tärke der Mo RMeichsminiſte Abweſenheit noch in einie pings einen Könnens, wo ſchauer fand, ausharrende treter des Fü getragen hatt 1. Reichsm Nürnberg“,? mens sh 14: nuten, 189 196 ⸗ 96,5 J 27b(BFW), 181,5 Stdkm. ent; 3. Fr ulff⸗Stiegl 31.30 Min. —92,34; 4. 5 auf Klemm =124,5 St rozent; 5. BFW) mit 129 Stdkm., 6. Erich Sche mit Argus Muſterprüfu Im Anſch flug unterhi rers, Rudol HB-Klischee 4 —— 12. März 1930 in Feldzug, der recht anfing— Gericht, das er⸗ iber alle, die an x teilgenommen eines Mannes h von allen am tham, der vom aber der Feſtung ert, den Bevoll⸗ tz zu übergebenß König ſelbſt die d ihm den Ein⸗ lein Exempel wieder jemand zu halten, an die nnes, geſenkten ſchon vor den ze: Luce Lord einer, nun Tag anken verſunken. g binden ihn an deshalb kann er den nicht ver⸗ ſtand, nicht der rwandt und be⸗ gneriſchen Lager e düſteren Tag⸗ Noch hört die den junge ch ſieht er abe rer ihm zuwarf, vei Jungen h eien zwel und wiſſen, daß e mittun, etwas igentliche iſt. rtſetzung folgtl 1 i ſie dafür ver/ zien und Klein⸗ ven nicht ver⸗ ch ſtattfindende abgehalten wer⸗ r der Menſchen⸗ Jahren führen erten Kleinkrieg chheit, aber wit zu einem vollenn m Bericht desz n vorigen Jahr in der Sklaverel ſene Höchſtgeſchwindigkeit, Motoren⸗ underkinder den Unfug der igt und geſchrie⸗ zalles erfolglos blikum ſich den Violinvirtuoſen n nicht entgehen n ſich überlegen im dieſe„Künſt⸗ utet, würde es don ſpricht man es neunjährigen gatſki, im Spiel z al getragen wetr⸗ t feſt, daß dur oben, die en bildeten, ſein Srunde gerichthß at den geſchäftz aber was hilſt D2 h:„So glücklie stag war mein a nun mal gan , um ihr ein erfüllen— alf kommen, einfa te aufgehängte Ecke ein Sma⸗ in der Art vonk echts und linte edes mit einer l,„woher wiſſen ängt ein Aqua⸗ r, wenn ich nie igen abwechſeln einen Rauch⸗ )“, wundert i iger war geſten ibrik„Verloren ing. 3 inefamilie in der i. u eigentlich in du ein Huh lchen den P rei und Schi Borſtenphiloſoßl porgeſehene Durch feernnens am 18. 5 ſchlechten Wetterverhältniſſen ſcheiterte, wurde am Samstag nachgeholt. Auch diesmal hing die »Durchführung des einem Faden und noch am Samstag mußten die Veranſtalter die Beſtimmungen ändern und — in führte nach dem Schneefernerhaus, wo eine erfolgte. Rudolf geſtarteten ahrgang 4— A Nr. 120— Seite 11 „Hakenkreuzbanner“ „— , C 7 —— 9 * 2 Reichsminiſter Heß gewinnt den Zugſpitzflug Rudolf heß wird inkerviewt über ſeinen Sieg im Jugſpihflug 1934, deſſen urſprünglich hrung gelegentlich des Eib⸗ Der FeneſDunchft ü ſebruar an den damaligen „Wettbewerbs wieder an den Flu mit dem Start auf dem Oberwieſen⸗ ünchen beginnen laſſen. Die Fahrt Ziellinie zu überfliegen war und die Wertung Leider hatte die unſichere Witterung dazu geführt, daß eine Reihe der gemeldeten Teilnehmer dem Start fernblieben. So ver⸗ mißte man Ernſt Udet, Ritter von Schleich, Aichele⸗Augsburg, Richter⸗München, den von den großen Langſtreckenwettbewerben bekannten Piloten Riſticz, Fürſt, München und Geyer⸗ Kaiſerslautern. Unter den 12 Teilnehmern, die ſich am Start einfanden, befand ſich auch Rei chs miniſter Heß, der auf dem ihm von der Stadt Nürnberg zur Verfügung geſtellten Flug⸗ zeug„Stadt Nürnberg“ an der Prüfung teil⸗ nahm und zur allgemeinen Begeiſterung auch Sieger werden konnte. Miniſter Heß lieferte da⸗ mit den Beweis, daß die Regierung nicht nur leere Worte für den Sport findet und es dürfte wohl überhaupt das erſtemal ſein, daß ein Mit⸗ glied einer amtierenden Regierung ſich aktiv an einer ſportlichen Veranſtaltung beteiligte. Für den Sport ſelbſt bedeutet dieſes aktive Intereſſe eines Staatsmannes eine ganz beſondere Aus⸗ zeichnung und einen ganz großen Achtungs⸗ erfolg. Der Start in München erfolgte mittags um 2 Uhr im Beiſein zahl⸗ reicher Ehrengäſte, an ihrer Spitze Staatsmini⸗ — Eſſer und der Präſident des Deutſchen Luft⸗ portverbandes, Bruno Loerzer. Als erſter der Teilnehmer traf der vorjährige Sie⸗ ger der Konkurrenz, Fran Kirſch⸗Schleißheim, wieder in München ein. Dort hatten ſich zahl⸗ reiche Zuſchauer eingefunden, die mit großem Intereſſe der Landung der Tei'rnehmer folgten und gebuldig ſtundenlang auf die Bekanntgabe „der Ergebniſſe warteten, die erſt nach mehr⸗ ſtündiger Arbeit am Schneefernerhaus errech⸗ net waren, da für die Bewertung der Leiſtun⸗ tärke der Maſchine uſw. maßge vend waren. Als eichsminiſter Heß nach fünfviertelſtündiger Abweſenheit wieder in München eintraf, gab er noch in— 8— ſchneidigen Kurven und Loo⸗ pings einen Beweis ſeines grof n fliegeriſchen Könnens, wofür er begeiſterten Beifall der Zu⸗ ſchauer fand, der ſich gewaltig ſteigerte, als die ausharrende Menge erfuhr, daß der Stellver⸗ treter des Führers auch den erſten Preis davon⸗ getragen hatte. Die Ergebniſſe: 1. Ban e Rudolf 352 auf„Stadt Nürnberg“, Meſſerſchmidt 35(BF7 W) mit Sie⸗ mens sh 14 a⸗Motor, reine Flugzeit: 29.35 Mi⸗ nuten, 189 Stundenkilometer, Muſterprüfung 196 ⸗ 96,5 Prozent; 2. W. Zieſe⸗Augsburg mit 27 Sſdzw. Argus as 8⸗Motor, 30.46 Min.⸗ 131,½ St km., Wae 192 ⸗ 94,5 Pro⸗ ent; 3. Fränz Kirſch⸗Schleißheim auf ulff⸗Stieglitz mit 31.30 Min. ⸗ 177 Stdkm., Muſterprüfung 192 „*92,34; 4. P. Kappus, Fliegerſchule Böblingen auf Klemm 1. 5 mit Hirth hm 60 r, 44.46 Min. — 124,5 Stokm., Muſterprüfung 156 ⸗ 79,6 rozent; 5. Hans Henle⸗Augsburg auf m 23 b BFW) mit Siemens SM. 13, 43.16 Min. ⸗ 129 Stokm., Muſterprüfung: 163 ⸗ 79,18 Proz.; 6. Erich Scheuermann⸗München M 27b(BỹW) mit Argus As8 38.44 Min.- 152 Stdkm., Muſterprüfung: 192 ⸗ 79,12 Prozent. Im Anſchluß an ſeinen Sieg im Zugſpitzen⸗ flug unterhielt ſich der Stellvertreter des Füh⸗ rers, Rudolf Heß, mit einem Mitarbeiter der HB-Klischee —3 Siemens sh 14 a⸗Motor, Schriftleitung der NSc über die nächſtliegende — ob ein derartiger Flug nicht zu viele Ge⸗ ahrenmöglichkeiten in ſich berge, als daß ein Mann in der politiſchen Stellung des Stell⸗ vertreters des Führers ſich beteiligen ſollte. Darauf antwortete Rudolf Heß: Fliegen birgt nur größere Gefahren in ſich für denjenigen, der erſt das Fliegen lernt, nicht aber für den ge⸗ übten Flieger. Ich halte eine Autofahrt auf vereiſter Straße für viel gefährlicher. Frage: „Sind Sie heute noch geübter Flieger?“„Haben Sie ſich für dieſen Flug beſonders vorbereiten können?“ Antwort:„Die Fähigkeit, ein Flugzeug zu ſteuern, verliert man meines Erachtens über⸗ haupt nicht. Zu einem beſonderen Training fehlt mir die Zeit. Ich habe avf der völlig neuen Maſchine mich zweimal eine halbe Stunde einfliegen können.“ Frage:„War dieſe Maſchine auch in der Kon⸗ ſtruktion völlig neu?“ Antwort:„Jawohl, es handelt ſich um die erſte, neuerdings von dem Konſtrokteur Meſſer⸗ ſchmidt herausgebrachte und bei den Bayeriſchen Flugzeugwerken gebaute Maſchine, die mir die Stadt Nürnberg als Beſitzerin zur Verfügung geſtellt hat. Nürnbergs Oberbürgermeiſter, Lie⸗ bel, hat ſich— wie Sie ja geſehen haben— ſelbſt davon überzeugt, wie leiſtungsfähi“ die Maſchine iſt.“ Frage:„Hat der Flug beſondere Anforderun⸗ gen an Flieger und Maſchine geſtellt?“ Antwort:„An den Flieger nicht mehr als jeder andere Flug, der ſportlichen Wettkämpfen dient, in größere Höhen führt und ſomit ent⸗ ſprechenden Luftdruckwechſel mit ſich bringt. Die Maſchine ſelbſt war lediglich im Gehiete des Gebirges ſtarken Beanſpruchungen ausgeſetzt, da der verhältnismäßig ſtarke Gegenwind von etwa 60 Stundenkilometern erhebliche Boͤen erzeugte, die auch die ganze Aufmerkſamkeit des Führers erforderten. Im übrigen wäre die mit zwölf⸗ facher Sicherheit gebaute Maſchine auch weſent⸗ lich ſchwereren Vöen gewachſen geweſ„.“ Frage:„Gehörten die Loopings vor der Lan⸗ dung zum Wettbewerb?“ Antwort:„Das eigentlich nicht. Um ſo weni⸗ ger, als der Wettbewerb mit der Ueberfliegung der Zugſpitze ſein Ende gefunden hatte. Die Loopings waren lediglich der Ausdruck der Fliegerfreude über die ſchöne Maſchine und —— prachtvollen Gebirgsflug, der hinter mir ag.“ Frage:„Haben Sie mit der Nennung zu die⸗ ſem Flug einen politiſchen Zweck verbunden?“ Antwort:„Ich habe mich in erſter Linie an dieſem Flug natürlich aus ſportlicher Freude betätigt. Darüber hinaus glaube ich, kann es nichts ſchaden, wenn die Jugend ſieht, dap einer der Männer, denen das deutſche Volt die politiſche Führung anvertraut hat, in einem ſportlichen Wettkampf ſich voll einſetzt und ſeine Erholung und Entſpannung auf einem Gebiete fucht, für das gerade die junge deutſche Gene⸗ ration von jeher Verſtändnis hat.“ Frage:„Waren Ihnen die ſportlichen Geg⸗ ner und deren im Wettbewerb liegenden Ma⸗ ſchinen bekannt?“ Antwort:„Die anderen Maſchinen waren mir aus der Rennungsliſte ebenſo bekannt wie die Namen der Führer. Teilweiſe kenne ich die Führer als Flugkameraden früherer Zei⸗ ten. Ich hatte die Freude, unter den Zuſchau⸗ ern meinen alten Jagdſtaffelführer aus der Kriegszeit, Stark, und einen weiteren Piloten meiner einſtigen Jagdſtaffel begrüßen zu kön⸗ nen. Frage:„Flogen Sie mit einem Talisman?“ Antwort:„Mein Talisman war einerſeits das Zutrauen zu meinem fliegeriſchen Können, andererſeits habe ich ſelbſtverſtändlich wie jeder richtige Flieger nicht verſäumt, mir ein Glücks⸗ zeichen mitzunehmen.“ Frage:„Was war der Preis dieſes Wett⸗ bewerbes?“ Antwort:„Neben der Ehre der ſocenannte Zugſpitzpreis, ein Wanderpreis, der dreimal gewonnen werden muß, um in den Beſitz des Fliegers überzugehen.“ Frage:„Würden Sie an weiteren Wettbe⸗ werben um den Zugſpitzpokal teilnehmen?“ Antwort:„Das kann ich heute noch nicht ſagen. In erſter Linie wird es davon abhän⸗ gen, ob ich nächſtes Jahr wieder im gegebenen Augenblick 2 Stunden zur Teilnahme übrig habe. Ich kann nur wünſchen, daß oft fliegeriſche Wettbewerbe wie der heutige vom Deutſchen Luftſport⸗Verband, deſſen Präſident Lör⸗ zer ſelbſt anweſend war, ſo gut ducchgeführt werden. Solche Wettbewerbe Ragerg die Lei⸗ ſtungen unſerer jungen Flieger für den inter⸗ nationalen Wettbewerb, der der Jugend aller Nationen zugute kommt.“ Die Spiele der Handballer Der Stand der Tabelle am 11. 3. 1934 Sp. gew. un. verl. Tore Pet. SV Waldhof 17 16 1— 161:47 33 TV Ettlingen inrnndenzn TuSV Nußloch 18*“5. 9190303 21 C Phönix Mhm. 17 8 2 7 8881 18 gde getſch VfR Mannheim TV Hockenheim 17 6 4 7 627:92 16 o8 Mannheim 10 6. 2 8 Ni4 14 PSV Karlsruhe 17 4 2 11 94:126 10 ToB Durlach 17 1— 16 51:131 2 SV Waldhof— VfR Mannheim :3(:2) So Waldhof empfing am Samstag nachmit⸗ tag den VfR Mannheim zum fälligen Rückſpiel ſicherer Sieger den Platz verlaſſen. Während der erſten Hälfte bot man auf beiden Seiten recht guten Sport, ins⸗ beſondere VfR wußte durch ſchöne Kombina⸗ Zimmermann latzherren durch Strafwurf in Führung, wenig ſpäter iſt es Spengler, der erhöht. Maier(VfR) erzielt mit zwei Straf⸗ würfen Gleichſtand. Wieder kommt Waldhof in Front, Herzog ſtellt auf drei und kurz da⸗ nach Spengler mit Doppelhänder auf:2. Sportbegeiſterung in 5 Akten und konnte mit:3 als tionszüge zu gefallen. bringt die Den Halbzeitſtand erreicht Herzog auf Ab⸗ gabe von Spengler. In der zweiten Hälfte flaut der Kampf merklich ab. Nachdem Herzog mit:2 den Sieg ſichergeſtellt hatte, legt ſich Waldhof Zu⸗ rückhaltung auf. Die Gäſte, die gleichfalls nach⸗ laſſen, erzielen noch einen Treffer, der jedoch von* wieder egaliſiert wurde. Unge⸗ fähr 10 Minuten vor Schluß ereignete ſich ein bedauerlicher Zuſammenſtoß— Morgen⸗Speng⸗ ler—, der einen ſchrillen Mißton in das Spiel brachte. Die Volksſeele geriet ins Ko⸗ chen. Es entſtand eine bedrohliche Situation. Wir regiſtrieren gerne den Mut der Ord⸗ nungsleute— und den Spielwart, der trotz alledem die Spielerehrung vornahm und ſo dem Ganzen nochmals einen würdigen Abgang verſchaffte. Unter Hinweis auf die Symbole des Dritten Reiches, die die Waldhofjugend, die zur Ehrung angetreten war, mitführte, er⸗ mahnte der Fachwart mit erhobener Stimme, dieſe Meiſterehrung nicht zu ſtören. Im Auftrag des Führers der Leichtathleten und Handballer erhielten zunächſt Soldner (os) und Spieß(Mr) die DSB⸗Handball⸗ nadel unter dem Beifall der Zuſchauer über⸗ reicht. Alsdann wandte ſich Herr Kehl an Spengler und ſeine Kameraden, ihnen galten alle ſeine Glückwünſche, die er auch im Auftrag der Gauſpielleitung übermittelte. Seine Ehrung klang aus in den Worten, daß es gelingen möge, neue Ehren zu erringen; ganz Mann⸗ eim ſtehe einmütig hinter ſeinem Meiſter. Weitere Glückwünſche überbrachten für den VfR Dr. Battenſtein ſowie der Führer des S Waldhof, Dr. Sturm. Spengler dankte im Namen ſeiner Kameraden, ſchlie⸗ ßend mit den Worten: Alles werde daran⸗ eſetzt werden, den ſtolzen Titel eines Deut⸗ chen Meiſters wieder nach Mannheim auf den Waldhof, zu bringen. Ein dreifaches Sieg⸗Heil auf unſeren Führer Adolf Hitler beendete die eindrucksvolle Feier. Auch wir gratulieren an dieſer Stelle; mögen die Worte penglers der Elf Anſporn ſein. IC Phönix— TusV Nußloch :5(:2) FC. Phönix empfing den Tabellendritten Nußloch und mußte froh ſein, nach anfänglich überlegenem Spiele noch einen Punkt gerettet zu haben. Schön kommt die Platzmannſchaft in Fahrt, in kurzer Zeit muß Nußlochs Hüter nicht weniger als viermal hinter ſich greifen. Hader und Schmitt waren die Schützen. Nußloch rafft ſich auf und kann bis zur Halbzeit zwei Te aufholen. Sofort nach Wiederbeginn iſt es⸗ ſel, der auf einen Deckungsfehler hin das 5. Tor wirft. Damit ſind die Gaſtgeber mit ihrer Kunſt zu Ende, ſie erliegen dem Eifer und dem Elan der Gäſte, die durch Herb und Bauſt(2) den Gleichſtand erzielen. Schiedsrichter Schuh⸗ macher, Weinheim leitete korrett. Tgde gelſch— PSV Karlsruhe 96(:2) Die Turngemeinde wahrte ihre Chance, in⸗ dem ſie die Karlsruher Poliziſten mit:6 aus dem Rennen warf. Bis zur Halbzeit waren die Gäſte noch einigermaßen ebenbürtig, wenn auch bis dahin die Platzherren ſchon:2 im Vorteil lagen. Nach der Pauſe ſetzten ſich die erfahrenen Ketſcher mehr durch. Nachdem Polizei nun neuerlich verloren und Hockenheim ſein Spiel gewonnen hatte, ſtehen die Poliziſten endgültig als Abſteigende feſt. Bezirk III Staffel 1: Die Ueberraſchungen der Staffel 1 bringt der TV 1846, dem es gelang, die mit an erſter Stelle ſtehenden Poliziſten mit/5:6 zu ſchlagen. TV Friedrichsfeld blieb nur ganz knapp:4 über Fahn Neckarau erfolgreich, nachdem die Partie bei Halbzeit noch pari ſtand. Die zweite Ueber⸗ raſchung bringt die Mannheimer Turngeſell⸗ ſchaft, der es nicht möglich war, die in der unte⸗ ren Tabellenhälfte rangierenden Poſtler zu ſchlagen. Mit:6 blieben letztere ſiegreich, trotz⸗ dem die Partie bei der Pauſe:3 zugunſten der Gäſte ſtand. Das weiter angeſetzte Spiel Dog gegen Spygg 07 fiel den Witterungsverhält⸗ niſſen— der Platz war unbeſpielbar— zum Opfer. Staffel 2: In Staffel 2 blieb der Tabellenführer 62 Wein⸗ heim nach hartem aber fairem Kampf über den Rivalen Jahn Weinheim mit:5(:3) ſiegreich. TV Handſchuhsheim unterlag der Turnerſchaft St. Leon:8, nachdem die Gäſte bei Halbzeit be⸗ reits:6 geführt hatten. Das Spiel Polizei Heidelberg— Neulußheim kam aus bekannten »Gründen nicht zum Austrag. König Jußball erfüllt vaterländiſche Miſſion Die diesjährigen Oſter⸗Fußballtreffen erhal⸗ ten durch den Beſuch zahlreicher Mannſchaften aus dem Saargebiet ihr beſonderes Gepräge, das ſie weit über den Rahmen der ſonſt üb⸗ lichen Freundſchaftsſpiele heraushebt, ſtehen ſie doch im Zeichen feierlicher Treuekundgebungen. Pflichtvoll und freudig erfüllt der Fußballſport ſeine Miſſion gegenüber den deutſchen Brü⸗ dern von der Saar. Das beweiſt die Tatſache, daß— wie dies auch für den Gau XIV, Baden, in hohem Maße zutrifft— im Gau Südweſt an Oſtern nicht weniger als 70 Saarvereine ſpielen werden. „Hakenkreuzbanner“ 5 ihrgang 4— ——————————— Abendausgabe— Momag, 12 März 1 wieder 6 prozent Dividende bei der B3z3 Baſel, 12. März.(HB⸗Funk) Obwohl das Ge⸗ ſchäftsjahr der Bank für Internationalen Zahlungs⸗ verkehr erſt mit dem Monat März abſchließt, kann mit Beſtimmtheit mit der Ausſchüttung der üblichen Dividende von 6 Prozent gerechnet werden. Der Ver⸗ waltungsrat wird ſeine Beſchlüſſe darüber allerdings erſt am 9. April faſſen. Gegen Börſenmanöver mit Getreideausfuhr⸗ ſcheinen Alle Mitglieder des Reichsnährſtandes werden vom Stabsleiter der Reichshauptabt. IV, Eichinger, aufgefordert, der Hauptabt. IV jeden Einzelfall be⸗ kannt zu geben, in welchem irgendein Getreidekauf⸗ mann oder Agent für Anrechnungsſcheine für den Ex⸗ port von Weizen unter dem feſtgeſetzten Satz von 25 RM. zuzüglich Zinſen bietet. Er ſtellt ausbdrück⸗ lich feſt, daß dieſe Anrechnungsſcheine im vollſten Wert Bargeld ſind und fügt hinzu:„Der neu⸗autoritäre Staat duldet für ſeine Maßnahmen kein Börſenmanö⸗ ver liberaliſtiſcher Prägung!“ Die Städt. Sparkaſſe Mannheim ſenkt abermals ihre Darlehenszinsſätze! Der Verwaltungsrat der Städtiſchen Sparkaſſe hat beſchloſſen, ab 1. April 1934 den Zinsſatz für Hypo⸗ theken von 5 auf 4,5 Prozent und für Kredite in laufender Rechnung, Schuldſcheindarlehen uſw. von 5,5 auf 5 Prozent zu ſenken. Beſondere Verwal⸗ tungskoſtenbeiträge werden nicht erhoben. Damit ſind bei Hypothekendarlehen die regelmäßigen Vor⸗ kriegszinsſätze nicht nur erreicht, ſondern ſogar um eine Kleinigkeit unterſchritten.— Die Zinsſätze für Einlagen bleiben unverändert. Generalverſammlung des Vereins pfälziſcher Schuhhändler Die geſtrige, überaus ſtark beſuchte Generalver⸗ ſammlung des Vereins pfälziſcher Schuhhändler im Hotel„Traube“ in Neuſtadt wurde vom erſten Vor⸗ ſitzenden Fritz Kernberger eröffnet und geleitet. Er verlas zunächſt ein Rundſchreiben der Hauptge⸗ meinſchaft des Deutſchen Einzelhandels betreffs Durch⸗ führung der neuen Arbeitsſchlacht der Reichsregierung. Auf Grund der Auflage von der Regierung verpflich⸗ teten ſich von den anweſenden Firmen die Firmenin⸗ haber, bis ſpäteſtens 1. Juli zehn Arbeitnehmer neu aufzunehmen. Es wurde dabei auch feſtgeſtellt, daß in der Zeit vom 1. Oktober 1933 bis zum 7. März 1934 13 Neueinſtellungen erfolgt ſind, ſo daß zum 1. Juli ds. Is. 23 Voltsgenoſſen wieder Brot und Arbeit ——— Induſtrie⸗Anternehmungen Ein Beitrag zur Saarfrage Die Verwaltung der Neunkircher Eiſenwerk AG. hat aus Anlaß ihrer Beteiligung an der Saar⸗Kollektiv⸗ Ausſtellung auf der Leipziger Frühjahrsmeſſe eine kleine Druckſchrift herausgegeben, in der einige An⸗ über die Geſchichte und den heutigen Stand der Werke der Geſellſchaft unter Beigabe von inſtruk⸗ tiven Illuſtrationen zuſammengefaßt werden. Wir er⸗ fahren daraus, daß die Anfänge dieſes alten deutſchen Eiſenwerkes bereits auf das 15. Jahrhundert zurück⸗ gehen. Aus kleinen handwerklichen Betrieben entſtand um die Mitte des 16. Jahrhunderts das Neunkircher Eiſenwerk, das demnach zu den älteſten unter den Werken der deutſchen Eiſeninduſtrie gehört. Schon vor dem 30jährigen Krieg hatte das Werk zwei Schmelz⸗ öfen und zwei Hämmer. Im Krieg wurde es völlig niedergebrannt, aber bald wieder aufgebaut. Schon 1728 galt es als das bedeutendſte unter allen Hütten⸗ werken links des Rheines. Es gehörte damals den Grafen von Naſſau⸗Saarbrücken, die es aber verpach⸗ teten. Bei der Beſetzung des Saargebiets durch die Truppen der franzöſiſchen Revolution ging das Werk vorübergehend an den franzöſiſchen Staat über. Im Jahre 1806 kam es in den Beſitz der Familie Stumm, in dem es 114 Jahre uneingeſchränkt verblieb. Die Entwicklung des Werkes, insbeſondere unter der Lei⸗ tung von Karl Ferdinand Stumm, der 1901 ſtarb, war rapide. 1875 beſchäftigte das Werk bereits über 2000 Arbeiter. Die Erzverſorgung wurde durch Erwerb ausgedehnter Erzfelder in Lothringen und Luxemburg geſichert. Hinzu kam 1889 eine Hochofen⸗ anlage in Ueckingen bei Diedenhofen. Angegliedert wurden Anfang des 20. Jahrhunderts mehrere Koh⸗ lenzechen im Ruhrrevier. Nach dem Tode des Frei⸗ herrn von Stumm wurde das Werk im Jahre 1903 in eine GmbH. umgewandelt, um den geſamten Beſitz der Familie Stumm ungeteilt zu erhalten. Nach dem Kriege jedoch ſah ſich aber die Familie Stumm im September 1920 unter dem Druck der franzöſiſchen Militärherrſchaft gezwungen, das Werk in eine neu⸗ gegründete Aktiengeſellſchaft einzubringen und deren Mehrheit jener franzöſiſchen Gruppe zu überlaſſen, die inzwiſchen den ſequeſtrierten Stummſchen Hütten⸗ und Erzbeſitz in Lothringen erworben hatte. Die franzöſiſchen Mitbeſitzer zeigten aber keine Neigung, nennenswerte Geldbeträge in die durch die Kriegs⸗ und Nachkriegsjahre ſtark heruntergewirtſchafteten An⸗ lagen hineinzuſtecken. Sie waren daher bereit, im ieeee Senkung der Schiffahrtsabgaben für Holz Wie uns der Verein zur Wahrung der Rheinſchiff⸗ Jahre 1926 den größten Teil ihrer Beteiligung an eine ander unter der Führung der Deutſchen Bank und Otto Wolff gebildete Gruppe abzutreten. Mit Hilfe der von den neuen Beſitzern des Werkes zur Verfügung geſtellten Mittel wurden alsdann die An⸗ lagen wieder auf den heutigen Stand der Technik gebracht. Eine moderne Koksofenanlage ſowie eine nach den modernſten Grundſätzen durchgeführte An⸗ lage zur Gewinnung der Nebenerzeugniſſe wurden er⸗ richtet, die aber bekanntlich durch die große Gaſometer⸗ exploſion am 10. Februar 1933 zerſtört wurden. Schon nach fünf Monaten konnte jedoch der volle Betrieb wieder aufgenommen werden. Beſtehende Werke wur⸗ den weiter ausgebaut und modernißert. Im Neubau⸗ programm wurde der Erzeugung von hochwertigem Qualitätsmaterial ganz beſondere Aufmerkſamkeit ge⸗ ſchenkt. Das Werk beteiligte ſich auch an der Errich⸗ tung der Ferngas Saar Gmbh., um auf weite Sicht für ſein überſchüſſiges Koksgas Abſatz zu ſchaffen. Die jährliche Leiſtungsfähigkeit des Neunkirchener Eiſen⸗ werks beträgt zurzeit 720 000 To. Koks, 720 000 To. Roheiſen, 930000 To. Rohſtahl, 150 000 To. Thomas⸗ mehl, 45 000 To. Teer, 15 000 To. Benzol und 10 000 To. Ammoniak. Seit 1912 iſt dem Werk als Verfeine⸗ rungsbetrieb das Homburger Eiſenwerk angeſchloſſen. Ebenſo wie das Neunkirchener Eiſenwerk wurde auch dieſes nach dem Kriege in ein AG. verwandelt, deren Aktien teilweiſe vorübergehend in franzöſiſche Hände gelangten. Auch dieſe Aktien kamen 1926 an dieſelbe Gruppe, die jetzt das Neunkirchener Eiſenwerk kontrol⸗ liert. Es wurde vom Neunkirchener Eiſenwerk in Pachtbetrieb genommen und nach der Uebernahme nach modernſten Grundſätzen ausgebaut. Es liefert im weſentlichen geſchweißte, ſchmiedeeiſerne und nahtloſe Rohre. Ueber den Ausbau der Werke des Neunkir⸗ chener Eiſenwerkes wurden die ſozialen Einrichtungen nicht vernachläſſigt. Den Werksangehörigen ſteht ein Hoſpital, ein Waiſen⸗ und ein Entbindungsheim zur Verfügung, 500 werkseigene Arbeiter⸗ und Meiſter⸗ wohnungen und über 70 Beamtenwohnungen ſind vor⸗ handen. Das Neunkirchener Eiſenwerk ſtand alſo, wie es zum Schluß in der Broſchüre heißt, von jeher nicht nur hinſichtlich der Güte ſeiner Erzeugniſſe, ſondern auch bezüglich ſeiner ſozialen Einrichtungen an füh⸗ render Stelle. Börſen umnds Gewinn ſtark zogen auf 21, lagen ½ Pr aus aber ginger unter Schwanku ziehen ließen. D leben unbeachtet,« ſtiegen bei einem Umſatz von 400 000 RM um weitere 60 Pfennig. Auch Altbeſitz waren 30 Pfennig höher. Von Induſtrieobligationen gaben Ver. Stahl 1 Pro⸗ zent nach, Reichsſchuldbuchforderungen behaupteten ſich. Reichsmarkobligationen waren etwas ſchwächer. Blanko⸗Tagesgeld für erſte Adreſſen erforderte un⸗ verändert 4½ bis ½. Am Valutenmarkt war das Pfund mit 12,75 RM etwas feſter, der Dollar war unverändert. 4 A Im Verlauf war die Tendenz unter Führung von rie pu 3 Spezialitäten weiter feſt. Braunkohlenwerte lagen freundlicher, Deutſche Erdöl waren unter Hinweis auf den Rohſtoffcharakter des Verkehrs 2¼ vefeſtigt. Far⸗ ben überſchritten den Kurs von 140(plus 296). Schultheiß waren insgeſamt 2¼ höher. Schwartzkohff ſtiegen um 2 Proz., Muag um 1¾, Orenſtein um 2. Dagegen litten Autowerte unter Realiſationen, auch Stöhr waren angeboten, Junghans zogen weiter um 236 Proz. an. Am Rentenmarkt überſchritten Neu⸗ beſitz den Kurs von 22 Proz., waren alſo 85 Pfg. höher als am Vortag. Altbeſitz bröckelten dagegen ab. Am Kaſſamarkt waren Pfandbriefe eher etwas ſchwä⸗ cher. Von Kommunalobligationen verloren einzelne Serien bis ½ Proz. Liquidationspfandbrief waren teilweiſe/ Proz. befeſtigt. Länderanleihen waren gut gehalten. Hamburger Neubeſitz ſtiegen um 90 Pfg. Lübecker Altbeſitz gewannen ½. Stadtanleihen lagen freundlicher. Verkehrsanleihe waren 36 höher, da⸗ gegen verloren Gerſte Decoſama ½ Proz.„3 Der Privatdiskont blieb unverändert 375. Bei ſtärkeren Realiſationen der Kuliſſe war der Schluß überwiegend ſchwächer. Empfindlich gedrückt waren Reichsbankanteile, die 3 Prozent gegen den Anfang verloren. Daimler gingen von 57½ auf 55 zurück, Ferner waren Neubeſitz gegen Schluß mit 21,80 angeboten. Farben ſchloſſen 139,5 und wurden auch nachbörslich auf dieſer Baſis gehandelt. Für Neu⸗ beſitz beſtand zum Schlußkurs etwas Nachfrage, D 5 — 31 mit 2,515 und das Pfund Funt Farbenbonds Der Kaffamarkt war überwiegend befeſtigt. Bert⸗ hold Meſſing ſtiegen um 2% Prozent, Nordeutſche Eicho 455 Trikot um 4, und Rheinfeld Metall um 3 Prozent. ude 4120. Breitenbacher Zement waren 2½ Prozent höher. Für ebtader Fahr 120, Brauereiwerte beſtand weiteres Intereſſe. Augsbur⸗ Igroßkraft. Mannhe ger Bräu gewannen 2½, Schäfferbof 14. Hypotheken⸗ norr Hoilbronn 18 aktien waren knapp behauptet, Großbankaktien brök⸗ hafener Aktienbraue kelten bis auf Dresdner Bant(plus ½) ab. Schwane⸗ Rüblenwerre 85, J beck Metall verloren 3½, und Stettiner Elektrizitäts⸗ etamm 95.5, do. N werke 4. 0, Schwartzſtorchen Steuergutſcheine kamen unverändert zur Notiz. ler Ach. Grünwinck⸗ Reſchsſchuldbuchforderungen notierten wie folgt: Serie pele 91, Weſteregelr I 1934 99,63, 1940 95,12—96,25, 1944—48er 93,62 Bad. Bank 121, bis 94,50. Serie II: 1934er, 99,62, 1940er 95,25, fonto 64.5, Dresdnen 1944—48er 93,75—94,50. Wiederaufbauanleihe 1944 hein. Hyv.⸗Bank und 1945 und 1946/48 58,50—59,37. Bad. Aſſecuranz 35, erg. Transport 3. Berliner Geldmarkt 225. nge Beſſerungen um ½ Prozent. A Prozent nach. Vor d. Zucker 2 P Prozent höher. Tagesgeld war Prozent. Mannhei Die feſte Tendenz der neuen Woch arktes hatten du chnen. Farben zo d Daimler auf 5 rlacher Hof und ucht. Bank⸗ und herändert. Am Rentenmarkt Altbeſitz 96.5, Goldp haum verändert. Es notierten: Dit. Ablöſ. Altbeſitz 96.5, Prozent Heidelber hafen⸗Stadt 86, Mar zent Mannheim⸗Sta Goldpfdbr. 93.75, 8 h4.5, 8 Prozent Rhe — gefunden haben. ahrtsinte n tei Die Verſammlung bevollmächtigte einmütig den 1. Reichsverlehtsmininer in Aniebning an die 3 72 5 Am Geldmarkt erforderte Blanko⸗Tagesgeld für Berliner Vorſitzenden Kernberger— in ſeiner Stellvertretung 15 4 4— Berliner Börſenſtimmungsbild erſte Adreſſen 4½ bis 4½, Prozent. Privatdiskonten chenden Tarifmaßnahmen der Reichsbahn zur Förde⸗ 9 1+375 den zweiten Vorſitzenden Karl Roß, Frankenthal— rung der inländiſchen Holzwirtſchaft eine Senkung der waren eher angeboten. In unverzinslichen Reichs⸗ den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu ver⸗ Schiffahrtsabgaben auf den Binnenwaſſerſtraßen für Anhalten der Vertrauenshauſſe. Das Vertrauen des ſchatzanweiſungen war nur verhältnismäßig kleines— 0 2 2 0 4 3 52 2 0. treten.— Der vom Kaſſier Benard, Kaiſerslautern Holz vorgenommen, die am 10. März d. J. in Kraft Publikums zu der weiteren wirtſchaftlichen Entwick⸗ Geſchäft zu verzeichmen. erſtattete Kaſſenbericht ergab nach Abzug der noch an getreten iſt. Die Senkung erfolgt in der Weiſe, daß lung und zu den geplanten Maßnahmen gegen die Im internationalen Deviſenverkehr hielt ſich der den Hauptverband abzuführenden Beiträge einen Be⸗ durch einen Nachtrag zum ſechsklaſſigen Güterverzeich⸗ Arbeitsloſigteit kam heute ernent in einem Fortgang Dollar auf dem ſchon ſeit einiger Zeit behaupteſen gaenos Alres ſtand von RM 346,78. nis zu den Tariſen für die Schiffahrts⸗ und Flößerei⸗ der Aufwärtsbewegung der letzten Wochen zum Aus⸗ Niveau, das Pfund konnte ſich geringfügig befeſtigen.—* 5˙8 Die Neuwahl beſtätigte einſtimmig die Wiederwahl abgaben auf den Reichswaſſerſtraßen die hauptfüchlich druck. Das Geſchäft war für einen Wochenbeginn un⸗ Die Londoner Effektenbörſe verkehrte in ſtiller, do⸗h des bisherigen erſten Vorſitzenden, der ſeine Mitarbei⸗ in Betracht kommenden Holzarten in die nächſt⸗ gewoöhnlich lebhaft, und auf faſt allen Gebieten waren freundlicher Haltung. Recht feſt lagen internationale ter beſtimmte. An Stelle des auf eigenen Wunſch zu⸗ niedrige Güterklaſſe eingeſtuft werden. Kursſteigerungen von 4—1½ Prozent die Regel. Die Werte und Minenshares. 1 wurde Willi Möller⸗ zuverſichtliche Auffaſſung hat durch den 3 705 eyer zum Kaſſierer beſtimmt. vollen ol f i Re* Die Warenhauspleite ſchreitet fort!— 20 Frankfurker Mittagbörſe Lio de laneiro. ſchloſſen an der gewaltigen NS⸗HAcho⸗Kundgebung Der„Ueberblick“ veröffentlicht eine Statiſtit der Um⸗ Sparkaſſeneinlagen im Januar, einen neuen Impuls Tendenz: feſt.*◻= un teilzunehmen, auf der Stabsleiter Hech⸗Berlin über 5 n den— und Kauſhäuſern für den. Mon erhalten. Intern bedeutete das weitere Anziehen der Zum Wochenbeginn eröffnete die Effektenbörſe mit men „Nationalſozialiſtiſche Aufbauarbeit in der Wirtſchaft nat Januar 1934. Daraus geht ein weiteres Sinken Farbenaktien um 1% Prozent bei einem Umſatz von einer allgemeinen feſten Tendenz. Zwar hielt ſich des rüsset 7* 5 7. De 9 ſprach.— Um.45 Uhr konnte die Verfammlung wei⸗ der Umſatzzahlen im Veraleich zu den Ergebniſſen im annähernd 250 000 RM eine weitere Anregung. Am Geſchäft in beſcheidenem Rahmen, doch überwogen f larest. tergeführt werden.— Vorſitzender Kernberger berich⸗ Januar 1933 hervor. Die Umſatze der Warenhäuſer Montanaktienmarkt erreichten die Umſätze zu d t ä 1 ringe dapest tete über das abgelaufene Vereinsjahr und betonte die lagen im Jannar um 35 Prozent, die der Kaufhäuſer g ielfach di.e e —— 45 e e ee den zen vielfach die 100 000⸗RM⸗Grenze. Rheinſtahl Angebot aus Gewinnvertäufen glatt abſorbiert wurde. fiesingiors Slaat. Er ermahnte alle Konegen zu eifriger mir. löss, och auffauender it die Kmiivick ung in einzel⸗ 1 Frozen Auch d Lngeſichte der auch der gue 4 h und Geſcheftsor gber 5 3 3 3• eſu n eſchäftsgan er Aulo⸗ ugoslawien arbeit. Bon jedem Schuhhändler verlange man, vaß dan Drapezen, Imarenhiaßlpaſhahrend des Jannar mntebeermaßaung im Mheimilch weltf. Koplenſpnditat mobuansſteüung, die der Borſe ein zuverſichtliches Ge, e: er ſeine Pflicht als ſelbſtbewußter und ehrbarer Kauf⸗ ung haben die Warenhäuſer während des Januar weiter gefragt. Braunkohlenwerte lagen ruhi d ä Di 7 5 Lonennagen. 5 4 im Rahmen der Volksgemeinſchaft voll und um 41,5 Prozent weniger umgeſetzt als im Vorjahre nicht inbeig ger un präge gaben. Die Verlängerung des deutſch⸗franzöſi⸗ 8 1 ——5 fün Die Beiträge für das laufende Jahr und bei den Kaufhäuſern lag der Umſatz in den Textil⸗ k ghennzeneitlich md der galartenmarkt war ſchen Handelsabkommens u. die außerordentlich gunſtge kei Aenderm— Der Vorſitzende berich⸗ und Berleidungsabteilungen um 28 Prozent unter dem Ste m peründert. Cyemiſche Werte waren durch die Entwiclung der Spareintagen im Januar fanden er. 27— 4 8 der Farbenaktien durchweg befeſtigt. Am höhte Beachtung. Am Farbenmarkt regte weiterhin 1 43 eiter——*— 5505 8 Die Erkennaeis des Publirüm, daß es im Jach⸗ Llektroaktienmarkt ſtiegen Siemens um 1, dagegen noch die Ausſicht auf erhöhten Treibſtoffabſatz an und i„. 5 53 berteit b 3 4 Sſt s— w— 3 eſchäft viel beſſer bedient wird macht alſo Fort⸗ Schleſten 1½ ſchwächer. Ta⸗ bei lebhaften Umſätzen lagen Ich Farben 1½ Prozent—— 7 SSnere Kla W ſchrlite Eine der ſtärkſten Stützen der Warenhäuſer 115 300 r en La pfälziſcher Schuhfabrikanten oes rest und der waren bisher die Lebensmittelabteilungen.„Man 2—*. b b0 3 —— 1* 7 3 1 4 —.—.—4 2325 Auswüchſen mit—+———— wurden meiſt bis 1 Prozent höher bezahlt. Werte der Bergwerkpapiere lagen bis 24 Prozent a allen Mi——5 egegn 4 1—*————**— e Lel ⸗*. heiß lagen lebhafter, anſcheinend machen die höher. Allgemein etwas gedrückt lagen Elektrowerte, ien 4 Alle Beſchlüſſe wur 3* einſ 255 9 33 33* e⸗ 385 F7— aren 5 ennten iin Janat—15 erhandlungen über Abſtoßung des Hefeportefeuiles doch hielten ſich die Rückgänge im Ausmaße bis 4 weiſen den guten Geiſt der pfälziſchen Schuhhändler. 4— Prozent des vorigen Umſatzes Die Auf⸗ gute Fortſchritte. Am Markt der Maſchinenwerte. Prozent. Nur AEG und Siemens lagen gut behauptet. Der nächſte Reichsverbandstag am 10. u. 11. Juni klärungsarbeit der nationalſozialitiſchen Organiſation ſielen Muag(plus 1½) auf. Verkehrs⸗ und Bank⸗ Kunſtſeide⸗ und Zellſtoffaktien ſowie Deutſche Lino⸗— in Frankfurt a. M. ſoll von den pfälziſchen Kollegen nen hat alſo ſchon den Erfolg gezeitigt, daß der aktien lagen freundlich aber ſtill. R⸗ichsbahnvorzugs⸗ leum, die um 1½ Prozent anzogen, waren lebhaft möglichſt zahlreich beſchickt werden.— Mit einem drei⸗ deutſche Käufer den Weg zum dan und zum achktien waren ½% befeſtigt. Reichsbankanteile gewan⸗ gefragt. Aku plus 1½ Prozent, Zellſtoff Waldhof fachen Sieg⸗Heil auf den Führer wurde die Tagung Einzelhandel zurückgefunden hat. Dafür ſprechen die nen bei Berückſichtigung des Dividendenabſchlages 2,.4 plus 1½ Prozent, Zellſtoff Aſchaffenburg plus ½ geſchloſſen. ſoeben veröffentlichten Zahlen eine deutliche Sprache. Prozent. Sehr lebhaft lagen auch Renten, Neubeſitz Prozent. Im einzelnen lagen Reichsbankanteile mit Festverzinsl. Wer 60% Dt. Reichsanl. Dt. Anl. Abl. 1. do. ohne Ausl.- Frankfurter Effektenbörse rn⸗ 5% Grobkr. Mhm. 10. 3. 12. 8. 10. 3. 12. 3. 3 10. 3 12. 3. 10. 3. 12, 5. 10 3. 12.3. 10. 3. 12.3. 3 Znereeen Wertbest. Anl. v. 23 30,50[ 60.37 J ver. Stahlw. Oblig. 10,25 17,09 1 Dt. Efektenban 76,50 f 176,50 Bersmann. El. 21,00 21 Junshans.. 43,0 vVer. in. emenen BerReichsanl. v. 27 90,37 96,37 Bad. Kom, Gold 26 30,15 50,25] Bi. fop. u. Wöz. 33,0[ 38,0[ Bremen-Besiah. dei— punobriele do. von 1929.. 109,12 J 100, 90 do, Pid. 20.„— Dt. Ueberseebank. 40,12 f 40,50 Bronce Schlenk—— Klein Schanzlin Beck 50,00— Voitom— 25,00 60% Pr. Centr. Bo- Dt. Schatzanw. 23. 90,00 90, Dt. Komm. Sam. 1 95,75 f 94, 75 Dresdner Bank. 66,00 65,50 Brown Boveri.— 14,60 Knorr-Heilbronn 185,00 187,0h0 1 Wolff W.— 7 Pf. Em. 1 Vounganleine. 34.10 94,00 Bav. Hyp. W. Bk..7— Frankf. Bank. 89,00 39, 75 Cement Heidelbg.. 94, 75 94,50 Kolb& Schüle.. 100,00 100,00 Zellstoff Aschaffenbg.— 45,00 6% do. do. Kom. Bad. Staat 1927 95,00 95,50 Berl. Hyp. 25 S. 6 93,00 93,00 Erankf.„55,50 84,00 Cement Karlstadt 21.3 400 Konserven Braun— 53.50 Teilstof Hemef 39,75 40,00 6% Pr. Ld. Pidi n. e e eichsabl.-H Gpf. Lid. 52————— raunkohlw. Leonh.—— 6% do. do. R. do. Neubesitz 20,30 21,95 do. Anteilseh.; 3,15.75 Whein, Hp.-Bunt 116,50— Chem. Albert.. 62,00 62,00 Lechwerke..„, 94,00[ 94,75 Buderus 80,o00 80, 50%j do. do. Kon 955.45[ rrhi. pibr. Gd. Em. 12 92,15 92,75] Jidd-Bodenerechtbk. 16,50„ Chade 65,00 Ludwigsh. Walzmühi Dt. Schutzgebiete 08„ 92˙7. Vereinzbk. Hambs 86•00 95˙00— udwigsh. Walzm—— Eschweiler.228,00 J 234,00 0 40. o.— 3,“5 40. do. 3: 3 3i Württ Notehbant“ 108.09 f 108, n ne— Ausländ. werte J0. d 13 48. Ken: Aan i 3% Mexit 4.. 3 32 ness züs, Ligu- 92,, Fister, Fean 375 R e es berz%genSegtend „ 3 f 15 7 n ez Söhne.— 55— Ulse Bersbau—— iin ie 4—— 32½2 Bt. 447 Kret:——— 189,00 154,50 Miaea.—— lise Cenuß„ 117,75[119,00% 40. Loldrente Bosnier Eisenbahn 13,5 13,75 9300 93,3[ Hapag„ 43%5 E. Veri 52,50 353,87 Moenus Masch.— 67,50 Kali-Chemie. 103,50—% do.—— 3 Gestr. Staafsr, 14 210— do. do. 2 90,25 93•56 1 Keideiv. Strabenb. 1650 16,50 Pr 13•00 15,00 Montecatini.,—5 Kali Aschersleben 120,00 119,50%lo, conv. Ren do. Schatz 1914. 24, 50— 3— 90,00 Nordd. Tioyd, 3337 33.80—— n.— 57,00 57,00 Motoren Darmst. 52,00[ 52,00 Kali Salzdetfurth 45 450% do. Silberren do. Silber 7 8 pidlz. Hyp. Ludw.-5 94•50 9, J Schaniungbahnen 45•25 45.50 b erhoß Wiar-—28,00 30,09 München Lichtspiele—— Kali Westeregeln— 120,00„edo. Panierran do. Goidrente. 18,504— 3 4. 94˙25** Südd. Eisenbahnen 325 68 idm. 90,50 90, 50 Neckarw. Eßlingen.— 03,50 Klöckner... 66,50 f69,87 Adm,-An eiesr. 0,35 o,. 94,2—— 0 e, u. Kraft 103,59 193·30 Niederrh. Led. Spier 56,00 f 56,00 Mannesmann.. 10,50 J 22,50 4% do. do, 1 4 Bun 7 3 4.—** 20—— 3—— Rheuser——— 3 Sr 355 5 45 0. 0. old. 5„ 2 5 1„ Reiniger Gebber* erbedar„ Nn — 7,80 do. Goldpfbr. 11 94,50 34,50 Dortmund. Ritterbr.——— Eblünser Masch. 3900•50 105„ beda do,. Amortis 90. 1 Ei Rhein. Elekt. Vorz. 105,90 J 105,00 Otavi Minen 16,00 15,75 do, 400 Froslose, 4,55 4,65 do. R. 10.. 94,50 J94,50 Brauerei Eiche—— Faber& Schleicher 5550 5550 96•0„ avi 5 55 Bagnad f 1 do. do. Stamm 9 96,50 Phöninin 534,37— 4½0% Ung. St, 191 n n rausrel Herhule.— rruf JChame, B. 1400 1356] Bpein. hianf,Don.. 38.50 f8,50] Ftein. ffauntonlen 2530 f 293.09 4½%½% do. 1513 Türkenzoll—— 607˙62 6·62 er. Ctr. B. Licn 2 92,25 9775 Töwenbr. München 3— + Pan. pirm.—* 140,00 Rheinmetall— Rheinstahll. 92,00 23,12 1½ Une. Golcgen Uns. Staatst, 1 6·65— RbHpör. AMnm..5 93,29 93,2] Mainzer Brauerei 67)8[ 68700 n do. do. loie 6·58— do. 1825 33/5 33·12 Nürnbs. Brauhaus 120·00 f 120,00 i. n Salzwerk keilbronn—— oflo:, Ser, I. 4. nnn do. St.-Rte. 1910 6˙5 6˙50 do. 31. 33,25[ 33'12 Brauerei Piorzheini 36,00 388 reise Seteit— 188 3 Sachtleben. 153,00 158,00 Ver, Könis& Laura 33,25„00 verkehrsaktlen do, do. 187 4˙10 3˙75 93•12 Schöfferhof⸗Binding 168˙50 173•75 pelte 8— 61•75 62. Sehlinek—— Ver. Stahlwerke 46,50 47,25 AsG. Verkehrswese Mexik. am, inn. abg, g˙80•87 do. Goldkom. 4. 30,00 31.00 ee h en 85.00 ne 1 f— 2500 Schneider& Hanau— Allianz 9,00 J 250,00 Alig. Lok.- u. Kraĩtv do. Zugere. Gold 50500 4˙90 48, do. 38 8——— a 5 S*— Schnellpr. Erkth. 8,25 f 3, 00 Frankona 100er.— 1117,00 Südd. Eisenbahn Agbeiz Slt 5. 3 3 4% d. n-ere e ee“.: ie m] Sie. Scmel. S. be. Lee, 30 a g e uss 0 7 5 4—— 5 Canada Pacific. Heldeibers Stadt 20 3700—105—15— Lrasristofen: 10 1650 33 2300 Senucter,... 10,5 f 106,2s] Frannf, rangelspank„350„5 Hb.-Amer. Pabeti. —— 9050[ 58.50 d40. Lieu. 32,8 92•15 0——◻◻◻.—2078—1—31 2 8730 Rastatter Wasgon. 22,00 22,00 1 Sücd. Bodencredit. 94,75 55,00 64.62 65.75 2 Nordd. LIoVd. do. von 1927 90,50 89,50 5½½% 4 00 5„„ Hafenmühle Frankf.— Siemens& Halske 145,25 145,00 3 pforzheim Stadt 36,0 98,00 As stamm.. 35/9 f188, naid& Nen.. 28,99 f 22·00 Bankak tien —.——— 87.50 87,50 Allg. Dt. Creqitbk. 40,59 46,50 Andraa-Noris.. 100,00 J 100,50 Hanfwerke Füssen 44, 50 45,00——— 5 Steuergutscheine Laca Baden 26. 33,50 33,50 Bad. Bank. 122,00— Aschaff. Buntpap. 48,00 49,00 Herzogpk. München—— Sudd. Zucker 174,75[ 172.25 S% El. werte Grobkraft Mum. 23 15,25 Bank für Brauind.. 103,50 f 102.25 Bad. Maschinen.. 122,00 f123,9 J Uessen-Nassau Gas.— Süchhstolt Hresden 18,50[3,5] raliskeit 1os... 102,25 102,25 HSe. f. Bl. Werte Fihem. Stagt Kohie 23 13,50[ 13,50 Bavr. Bodencredit 129.99 f 123,50 Had. Salzschlirk. 16,50 f 20,0[ kiisers Vorz..— 41,50 772— 55 7 87.00]— 1035 100,37 100,37 4 Mannh. Ausl.. 30,12 f 90,00——— 5 0 33—— 33 161,00] Hiipert Armaturen G00 8555 Fietr Leonhard“— 23.75 Berliner Hyd. Bl. Säg. Feen erl./ Handelsges.„ ayer. Spiegel„ 3000 Hindrichs Aufferm.„ yp, Bk. Srogtr, kum. abr. 99·90 f 88,99] Commerzbant.. 5479 50,90] Beck& Henkel.. 13,50 Hock⸗Fens: nn 5t. A8 ialische Bü. Neckar 46. Goid. 11.50 13.5 b. Bl.-Discontoses. 64,2 68,75] Bekula.. 132,50 f 134,75 Holzmann Phiil.. 11,50 1750 ver. Glanzstoitt— 5 1938. 92,00 Dt. Asia K. Rhein-Main-Don. 235 78,02 J 75,00 J Pt. Asiat. Bank.— 1 150,00 1. Bembere 61,%00 f 61,50 NA0 Erlanzen.. 33,50] 38,50 Ver. Kunstwerke 47,00 48,50 J Verrechnunzskurs: 32312 RM um weitere o Pfennig höher. er. Stahl 1 Pro⸗ gen behaupteten etwas ſchwächer. en erforderte un⸗ nmarkt war das der Dollar war ter Führung von lagen nter Hinweis auf / befeſtigt. Far⸗ ꝛhlenwerte 140(plus 296). er. Schwartzkopff Orenſtein um 2. aliſationen, auch zogen weiter um berſchritten Neu⸗ ren alſo 85 Pfg. elten dagegen ab. her etwas ſchwä⸗ verloren einzelne pfandbrief waren ranleihen waren tiegen um 90 Pig. idtanleihen lagen 36 höher, da⸗ Proz. rt 376. Kuliſſe war de pfindlich gedrückt ozent gegen den auf 55 hon 57½ Schluß mit 21,80 ind wurden auch idelt. Nachfrage, und das Pfund befeſtigt. Bert⸗ Nordeutſche um 3 Prozent. ozent höher. Für Augsbur⸗ 14. Hypotheken⸗ ßbankaktien brök⸗ ) ab. Schwane⸗ ner Elektrizitäts⸗ Ant, ereſſe. Für Neu⸗ ————— Seute ——— „Hakenkreuzbanner“ Gewinn ſtark befeſtigt. Verkehrswerte lagen be⸗ gauptet ebenſo Auto⸗ und Bauaktien. im Rentenmarkt hatten Neubeſitz großen Umſatz zogen auf 21,70 nach 21,25 Prozent an. Alt⸗ tz lagen Prozent, ſpäte Reichsſchuldbücher/ eni ieichiee Auch in der zweiten Börſenſtunde blieb das Ge⸗ ſchäft recht lebhaft. Ueber den allgemeinen Rahmen hinaus aber gingen die Umſätze in Reubeſttzanleihe, die unter Schwankungen den Kurs bis auf 22 Prozent hanziehen ließen. Die übrigen variablen Rentenwerte hlieben unbeachtet, aber behauptet. Stahlverein waren allerdings erneut /s Prozent leichter. Goldpfandbriefe gten kaum eine Veränderung, während Kommunal⸗ ligationen bis/ und Liquidationspfandbriefe bis Stadtanleihen lagen unein⸗ eringe Beſſerungen feſtzuſtellen, ſo bei IG. Farben ½ Prozent. Andererſeits gaben Stahlverein ½ hzent nach. Von ſpäter notierten Werten lagen 2 Prozent ſchwächer, dagegen Bekula ½ Prozent höher. agesgeld war leichter und 3½ rozent. Mannheimer Effektenbörſe Die feſte Tendenz am Aktienmarkt erhielt ſich auch der neuen Woche. Die führenden Werte dieſes Rarktes hatten durchweg Kursbeſſerungen zu ver⸗ ichnen. Farben zogen auf 139.75, Waldhof auf 55.25 d Daimler auf 57.5 an. Von Nebenwerten waren hurlacher Hof und Ludwigshafener Walzmühle höher Bank⸗ und Verſicherungsak“en lagen wenig Prozent nach Am Rentenmarkt zogen Neubeſitz auf 22 Geld an. beſitz 96.5, Goldpfandbriefe und Kommunalanleihen aum verändert. Es notierten: Dt. Anl. Neubeſitz 22 Geld, Dt. Anl. hlöſ. Altbeſitz 96.5, 6 Prozent Baden⸗Staat 27, 94.5, Prozent Heidelberg⸗Stadt 84, 8 Prozent Ludwigs⸗ afen⸗Stadt 86, Mannheim Ablöſ. Altbeſttz 90, 8 Pro⸗ t Mannheim⸗Stadt 89.5, 8 Prozent Bad. Komm.⸗ holdpfdör. 93.75, 8 Prozent Pfälz. Hyp.⸗Goldpfdbr. 94.5, 8 Prozent Rhein. Hyp.⸗Goldpfobr. 93.12, 6 Pro⸗ gent Farbenbonds 120. Bremen⸗Beſigheim 89.5, Zement Heidelberg 95, Paimler⸗Benz 57.5, Dt. Linoleum 54.25, Durlacher hof 58, Eichbaum⸗Werger 78, Enzinger⸗Union 77, ſebrüder Fahr 120, J. G. Farben 139.75, 10 Prozent hroßkraft Mannheim 121, Kleinlein Brauerei 68, Knorr Heilbronn 187, Konſerven Braun 53, Ludwigs⸗ hafener Aktienbrauerei 85, do. Walzmühle 80, Pfälz. Müblenwerke 85, Pfälz. Preßhefe 107, Rheinelektra Etamm 95.5, do. Vorzüge 107, Salzwerk Seilbronn 0, Schwartzſtorchen 85, Seilinduſtrie Wolff 35, Sin⸗ Prozent höher. Stahlvereinbonds lagen ſtill und 6 Konſtituierung der Außenhandelsſtelle für Baden und die Pfalz, Mannheim Am 8. März 1934 ſand die kor“ der Außenhandelsſtelle für Baden Pfalz und die ihres Beirats ſtatt. In den V. nd berufen die Herren Dr. Fritz Reuther, irma Bopp u. Reuther Gmbo, Mannheim. Vorfitzende: Dr. Clemens Kentrup, Präſident der Badiſchen Induſtrie⸗ und Handwerkskammer, Karlsruhe, Kommerzienrat Direk⸗ tor Hermann Waibel, Vorſtandsmitglied der 36 Farbeninduſtrie(Ludwigshafen), Emil Tſcheulin, Firma Aluminiumwerk Tſcheulin Gmbh., Tenin⸗ gen. 4 In der Beiratsſitzung erläuterte der Vorſitzende Dr. Reuther zunächft die Aenderung in der Stellung der Auſenhandelsſtelle, weiche nach 10jährigem Be⸗ ſtehen durch das Geſetz vom 18. Oktober 1933 endlich eine rechttich ſichere Grundlage erhalten habe. Als Aufgabe der Beiräte umriß er in der Hauptſache die Unterſtützung des Außenhandelsrates und der für die handelspolitiſche Arbeit maßgeblichen Inſtanzen. Die Belebung des Binnenmar'tes habe in Deutſchland zu einer gewiſſen Exportmüdigkeit geführt. Dieſer Ent⸗ wicklung müſſe man ſich mit aller Kraft entgegenſetzen, denn die Ausfuhr ſei für das deutſche Volk unbedingt lebensnotwendig. In eingehender Ausſprache wurden die Aufgaben der Außenhandelsſtelle erörtert, deren Hauptarbeits⸗ gebiete ſich durch folgende Stichworte kurz charakteri⸗ ſieren: Wirtſchaftlicher Nachrichtendienſt, Marktunter⸗ ſuchung, Kundennachweis, Vertreterdienſt, Kreditkon⸗ trolle, Forderungsdienſt, Rechtsberatung, Auskunfts⸗ erteilung über Zoll⸗, Einfuhr⸗ und Deviſenregelungen, Lieferungs⸗ und Zahlungsbedingungen, Katalogdienſt, Abhaltung von Sprechſtunden der deutſchen Auslands⸗ beamten und anderes mehr. Der Leiter der Außenhandelsſtelle, Dr. Ulm, er⸗ ſtattete ſodann einen ausführlichen Bericht über die derzeitige Außenhandelslage. Der ſcharfe Rückgang der Einfuhr, der in den letzten fünf Jahren zu beobachten de Sitzung war, laſſe kaum noch die Hoffnung auf weſentliche Entlaſtung der Handelsbilanz Deutſchlands von dieſer Seite her. Die unbedingt notwendige Entlaſtung müſſe alſo durch Wahrung und Steigerung der deutſchen Ausfuhr gefunden werden, wenn auch die augenblick⸗ liche Lage, die internationalen Handelserſchwerungen und die Geldentwertung wichtiger Abſatz⸗ und Wett⸗ bewerbsländer ungeheuere Schwierigkeiten mit ſich bringen. Dem Wunſch des Führers entſprechend und im Sinne der von Reichsminiſter Dr. Goebbels auf der Leip:iger Meſſe gemachten Ausführungen müſſe der deutſche Kaufmann und Induſtrielle mit allen Kräften ſuchen, die ausländiſchen Märkte wieder zu erobern. Hier'u ſei notwendig, daß die deutſche Han⸗ delspolitik ſich almählich aus den Bindungen der viel⸗ fach wertlos gewordenen Meiſthegünſtigungsverträge löſe und verſuche, durch zweiſeitige Verträge inner⸗ halb Europas einen neuen größeren Raum für deut⸗ ſche Ware zu finden, wie ihn beiſpielsweiſe England durch die Ottawa⸗Abkommen ſich geſchaffen habe. Die handelspolitiſche Arbeit der letzten Zeit, die Abkom⸗ men mit Dänemark, der Niederlanden, Ungarn und vor allem die Einigung mit Polen laſſe erkennen, daß die Reichsregierung dieſen Weg mit klarem Blick und feſtem Willen eingeſchlagen habe. Nach lebhafter Ausſprache ſchloß Präſident Dr. Reuther die Sitzung mit dem Wunſche und in der Ueberzeugung, daß es der Qualitätsarbeit der deutſchen Induſtrie gelingen müſſe und gelingen werde, die in den letzten Jahren verlorenen Märkte wieder zu gewinnen, da die in dieſer Zeit entſtan⸗ dene ausländiſche Konkurrenzinduſtrie nicht über die perſönlichen und fachlichen Kräfte der deutſchen In⸗ duſtrie verfüge. Er wies beſonders noch draauf hin, daß durch die politiſchen und ſozialen Kräfte des neuen Reiches auch in der Arbeiterſchaft für dieſen Gedanken der Boden geebnet worden ſei und damit die Grundlage für den Wiederaufbau der deutſchen Ausfuhrinduſtrie zurückgewonnen wurde. eeeen. Märkte Amtliche Preisfestsetzung für Metalle Berlin, den 12. März 1934 Reichsmark per 100 kg) tätigkeit nicht belebt. Mit Hafer ſcheint der Konſum ausreichend verſorgt zu ſein, ſo daß ſich trotz des mäßigen Angebots keine Preisveränderungen ergaben. Gerſte in unveränderter Marktlage. Weizen: Märk. Weizen frei Berlin 196—189 Br. und ab Station(Erzeugerpreiſe) 184, 187, 189. Stimmung: ruhig. Roggen: Märk. Roggen frei Berlin 164—157 Br. und ab Station(Erzeugerpreiſe) 152, 155, 157. Stim⸗ mung: ruhig. Gerſte: Braugerſte, gute 176—183 und 167—174; Amerikaniſche Getreidenotierungen (Cents per Buſhel) Ehicago/Kew Pork, 10. März.(Schluß.) Chicago, Terminpreiſe. Weizen. Tendenz: feſt. Mai 87/½, Jult 873/ꝝ, Sept. 88/½. Mais. Tendenzz ſtetig. Mät 51½ Juli 53½, Sept. 556: Hafer. Tendenz: ſtetig. Mai 34, Juli 34¼, Sept. 34½. Roggen. Tendenz: ſtetig. Mai 59¼,ͤ Juli 61½, Sept. 63. Cicago, Loralpreiſe. Weizen: Roter Winter⸗Sommer Nr. 2 unverändert, Harter Winter⸗ Sommer Nr. 2 unv., gemiſchter Nr. 2 unv. Mais. gelber Nr. 2 50, weißer Nr. 2 unv., gemiſchter Nr. 2 unv. Hafer, weißer Nr. 2 35. Roggen, Nr. 2 unv. Gerſte, Malting, unv., Feeding unv. New W Lokalpreiſe. Weizen: Manitoba Nr. 1. ½, roter Sommer⸗Winter Nr. 2 99, haxter Sommer⸗ Winter Nr. 2 99. Mais, neu, ankomm. Ernte 59½. Roggen, Nr. 2 fob N. 61½. Mehl, Spring wheat clears unv. nach England unv., nach Kontinent unv. Magdeburger Zuckerterminnotierungen Magdeburg, 12. März. Per Mürz 4,00.,.80 .; April 4,10., 3,80.; Mai 4,10., 3,90.; Juli 4,40., 4,10.; Okt. 4,50., 4,60., 4,30 G.— Tendenz: ruhig. Magdeburger Zucker⸗Notierungen Magdeburg, 12. März. Gemahl. trübe, regneriſch. Berliner Kartoffelpreiſe Bertin, 12. März. RM. per 100 Kilogr.: Speiſe⸗ kartoffeln weiße 1,40—1,50, rote 1,50—1,60; gelbe außer Nieren.85—.00; Induſtrie.00—.15. Notierungen der Bremer Baumwollterminbörſe Bremen, 12. März. Januar 1417 Br., 1415., 1416 bez.; Mat 1377 Br., 1376.; Juli 1394 Br., 1392., 1392—1394 bez.; Okt. 1405 Br., 1404., 1404 bez.; Dez. 1514 Br., 1414., 1414 bezaylt— Tendenz: ſtetig. 0 Bremer Baumwolle loco: 12. März: 13,99. Liverpooler Baumwollkurſe Liverpool, 12. März.(Anfang.) Mai 625, Juſi 622—623, Oxtober 621, Januar 1935: 622—623. Ten⸗ denz: ſtetig. Liverpool, 12. März.(Schluß.) Januar 626, März 631, Mai 626, Juli 622, Oltober 613, Dezember 621; März 35: 626, Mai 35: 627, Juli 35: 627, Okt. 35: 628; Jan. 36: 629. Loco 655. Tendenz: ſtetig. M. 56½. Gerſte, Malting Fracht 425.; Dez. Mehlis: per März 31,85 und 31,95. Tendenz: ruhig. Wetter: UAbemdausgabe— Montag, 12, Mür 1086 dert zur Notiz. Ier Ach, Grünwinckel 87, Südd. Zucker 173, Ver, Di. Sommergerſte mittl. Art und Güte 164—171 und 155 wie folgt: Serie 3 120,— KurrEN BI.El Zitak bis 162. Stimmung: ruhig. Amerikaniſche Speiſefette und Schweinepreiſe 944—48er 93,6 Bad. Ban„Commerzbank 50. eu. 2, 1940er—„ onto 64.5, Dresdner Bank 66.5, Pfälz. Hyp.⸗Bank 85, stiil still st l H f 33 Märk. Hafer 145—152 u. 136—143. Stim⸗ N e w N o r E„ 10. März.(Schluß. C h i c a 9 9 2 fbauanleihe 1941 IRhein. Höy.Bank 117, Vad..⸗G. für Rhein 50, F FrFE mung: behauptet. Tendenz ruhig., Schmalz: per Januar neuer Kon⸗ Id. Afeenranz 35, Männbeimer Verf. 21, Marttem⸗ ef niel[Ge rie e Wenzenmehn Ausiigemehr 92.35-33,25, Bor⸗— Geld: 9— rr Geld; 3 erg. Transport 3. 5½ Prozent Rhein. Hyp.⸗Liqu. Janusr 5 16,30 21½ zugsmehl 31,25—32,25, Vollmehl 30,25—31,25, Werzen⸗ irkt 92.25.— 8*553 12 3* 5 mehl 25,252725, mit Auskandswz,—1,40 Rm Mai unverändert, Juli unv. Schmalz loco unv.— 5„„.„19. 5—-—„.,•——— Wre. 40,2 f 30.3 128 143 1875 1½ Aufgerd. Feinie marien über Mottz. Stimmung: Schmals mipßle Weſtern; unb. Salg ſpezial ertra: ko⸗Tagesgeld für Berliner Devisenkurse Ji. 35 475 158 15%5 2860 135 wbig. und, W 15 hes 18 40. AIl.„. 7 5 7 V,„„„ inslhhen vom 12. März 1934 100 1750 15 1375 18„moagenmern— feinere Marken üb.— e— — 2.50 Notiz. Stimmung: ruhig. eichte chweine er reis: unv., were nismäßig kleines +T Geſd Briel Geid Brieſ August.. 42,25 41,75[ 15/00 15,25[ 20,75[ 25,.50 Schweine niedrigfter reis: unv. Schweinezufuhr in fuh 3 Septembe. 42,00 f16.00 15,50 21,25[ 20,75 Kleie: Weizenkleie 11,70—11,90. Stimm.: ruhig. Chicago: 7000, Schweinezufuhr im Weſten: 17000. hr. ſich der 10. M12 1934. e 1% h— Wogoentleie 10,50—10S0. Stimmung: rubig. 1 Zei ehauptete ovembet. 1 3 cago.: ig. 5 befefa huenos Alres..632.50..559[ 9/% pberembet—. 43,50 J 43,00 16,50 16,06.22,25 21,50 Kleine Erbſen 30—35, Futtererbſen 19—22, Peluſch⸗ a Rat erg ruhig. Schmalz per alter rte in ſtiller, doch— 2,508 2,507 4330 ken 16—17, Ackerbohnen 16,5—18, Wicken 15—16, Lu⸗ en internationale Fun 331 3—.755 Berliner Metall⸗Notiern en 19 pinen blaue 12,50—13, do. gelbe 15,75—16,25, Sera⸗—— he 13˙105 13˙130 13˙115 13.145 ⸗Notierungen, della neue 18—19,5, Leinkuchen 12,20, Erdnußkuchen —„ 12,½5 12,755 12.35 12,785 Berlin, 12. Mürz.(Amtlich) Preiſe für 100 10,30, Erdnußruchenmehl 10,60, Trockenſchnitzel 10,10, Hauptſchriftieiter: börſe.—— 3448 34 47 Kilogr. in RM.: Eleltrolytkupfer(wirebars) prompt,—— S b. Ae e Dr. Wilhelm Kattermann Rio de Janeiro. Hamö 1753 i⸗ ettin 9,10—9,20, Kartoffelflocken Tarit. waggonfre aen i 1 be 141 eil, Hamura, Brenen rzr, Moezepcmtuir Alho. Stolp als Derlabeſtatton 14,10—14.20, do. Warttöt. Ghet, vom Dienn und heudertr. Oauptichriftieiterss 8 6 16 nadekupfer, loco 44/½—45/½; Standardkupfer, loeo p o0 20, P 1 zrte dut.. 236 240 8 1 40%½4½ Standard⸗Blei per Mär' 14½—15; Sri. Derlin 14,70—14,;0. Wüpelm Ratzel „ huüssen 300 56,510 55,420 55, ginal⸗Hütten⸗Rohzint ab Nordd. Stationen 19½¼ bis Verantwortlich für Reichs⸗ und Außenpolitit: Dr. d überwogen ekarest. 2,188 43² 2,488 2,.492 19½; Standard⸗Zink 19¼½—½; Original⸗Hütten⸗Alu⸗ Liverpooler Getreidekurſe u. Mehl⸗Notierungen Wuh. Kattermann: für, Wirtſchaftsrundſchau: Wilh. och überwogen ipenn— 4*—— minium 160; desgl. in Walz⸗ oder Drahtbarren 164; r r politiſche Nachrichten: Karl Gvebel; für datß das geringeggge. 61,679 61,830 31,729 f31,890 Banta⸗, Straits⸗, Nuſtralzinn in Verkäuferswahl(in Liverpool, 12. März.(Anfang.) Weizen(100 Unvalitiſches, i und Lokates: Herm. Wager: abſorbiert wurde. eſsingfors.„619 5,633 5,619 5,631 + p. ngr, To.) 301½; Reinnickel, 98—99 Proz. lb.) Tendenz; ruhig; Mürz 4,2(4,2), Mai 4,4½.—— 5————2. ie ang der Aus An ge en nn S erfor daus Graf Meiſchach, Berüin 7 3e, 42,120 42,.200 42.120 2,200 000 fein per Kilogr. 38/—41½. Liverpool, 12. März.(Mitte l. eizen SW arlottenſtr. 159. Nachdruck ſämtl. Hriginal⸗ „ 8²0⁰ 940 55,390 5,010——(100 1b.)————— 41½ 435 Mai berſchie nur mit Buellenangabe gefiötiet ordentlich günft'ge habon 11.550 J 11,610 11,600 11,620 Berliner Getreidegroßmarkt 4,4%½%(4,4½¼), Juli 4,6%(4,6½), Ott. 4,776(4,8). Sprechſtunden der Schriftleitung: täglich 16—17 Uhr. ch günſt ge e. 655 560 63,550 33,110 lautzer Samslag und Son annar fanden ag 6500 16,540 165,500 16,540 Stetige Grundſtimmung. Das Geſchäft im Getreive⸗ Kanadiſche Getreidel a und Eonntag). ie Wan 5.00 10•770 35.550 15700——— 5 eee 1 in 14 15 e— S mahris e pr 4 2 Verla eineg. abſatz an und 3 2 169 e Exportverhandlungen, geſtalten aum leichter nnipeg, 10. ärz. uß.) eizen: witz, Mannheim. Sprechſtunden der Verlaas⸗ rben 1% Prozent ffe 38570 50⁰⁰ 30350 332 und auch die Konfumnachfrage bleibt auf laufende Be⸗ Tendenz ſtetig. Per Mai 70, Juli 71½ Hafer: eltung: Uhr(autzer Samstag u. anaktien, wo be.“darzdecung beſchränkt. Demgegenüber war das Hſier⸗ Mat 55% Jun 8,½ Roggenz Mal 4% Jul W1 3. B81 För den Anzelgenkeit dertirwor n Wie Abrurd er:: in mie n ie maſe leht im Broth beſonders auf Baſis der Feſt⸗ 50% Gerſte: Mai u½ Jul 42½ Leinfagt: e rigen oernom 65,610[ 55,750 35,580 55,820 preiſe liegt im Brotgetreide Angebot vor. Export⸗ 153¼½, Juli 151/½. manitoba⸗Weizen:; loco bis 4 Prozent Faun Esland/. 68,430 68.570 38.450 65.570 ſcheine waren bei ruhigem Geſchäft zu Samstag⸗ Northern 167½, loco Northern I1 65, loco Northern III Durchſchnittsauflage: Februar 41 500. 0 3 —*0 18e ien 47/,200 7,300 47,200 47,300 Preiſen erhältlich. Am Mehlmarkt hat ſich die Umſatz⸗ 63½. Druc: Schmalz& Laſchinger, Abtellung Zeitungsdruc Ausmaße bis 4 uc. en gut behauptet. e Deutſche Lino⸗ ,„ waren lebhaft zeuſtoff Waldhof Berliner Kassakurse fenburg plus ½ sbankanteile mit 10. 8. 12.8. 10. 3. 12. 3. 10. 3. 12. 3. 10. 3. 12. 3 10. 3. 12. 3 10. 3. 12. 3. Festverzinsl. Werte Dt. Bk. u. Disconto 64,25 1 63, 75 Deutsche Erdöl.. 109,50 110,50 Klöcknerwerke 68,75 69,75 Stolberger Zinkhütt. 46,25 39,87 60% Dt. Reichsanl. 27 96,75 36, 75 Ot. Golddiskontbk.— 100,00 Deutsche Kabelw. 71,75 72,.25 Koksw. u. Chem. F. 91,37 55,00 Stettin Tham. 13,00 45,00.. 13755 Dan Anl. Abi. 1 96,50. 56,0[pt. Uebersee-Bh. 40,590 19•%00 Beutsche Kinoleum 53,62 5⁴4, 37 nanen— Südd. Immobillen. 5,50 5750 fP. Bemberz.. 61,75 61,75 do. ohne Ausl.-R. 20,55 22,00 Dresdener Bank 66,00 65,50 Heutsche Steinzeug—* Kollmar& flourdan 44,25 f 44,50 do., Zucker.— 175,00 1 Herser Tief 55 85 9,50 9,50 Bk 45 4428 833 2 61,50 61,75 82,50 f 33,00 1715 n 125 18 Peri. karlsr.. 106,25— o Grobkr. Reichsban resdener-Leipz— as. 5 1 ces-asatt aare wuoren, ane me 3 Kohlenw.—— Rlein. Hyp. Bk. 117,% 116.37 Schnellpr. au 100, 00 aorinz-Motall 84,00 85,00 Tietz Leonhard. 75,25 23,50—— .3. 12.3. essereeen. 7* verslcher.-Aktien Hürener Metall.. 96,00 98,00 Lahmever& Co. 163,00 123,12 J Trans-Radio 40,25 53,00 Braunk. Brik..—— 21.00[ 121,00 5% Koggenrentendk. 6,45 6,45 Aach.-Uünch.s0 Hüsseldf. Esenhütte 90.50 9050 Laurahütte 35,25 Varziner Papier——— 5 —„— e, Boa Flans Air 2% f prnemt dobe.. 3 ite inesen,: d er e, Ten Ses l Lorß Eanm—15 — 25,00 60% Pr. Centr. Bod. Kilianz Leben.00. Dynan—103˙50 f 104.00 inde's Eismasch. d0 11. Dt..„ ad, Eonti Gumni— 15⁵.00 —— En.„„ 745. El. Lieferungen.. 188 Carl Lindström.—— Ver. Glanzst. Elberf. 3900[ 38,50 45,00 65%8 do. do. Kom. 1 3028 33548 Mannh. vers.— El. Licht u. Kraft 43 4 ia— Ver. Harz. Port-Ct 96.0— 5500 39,75 4000 6% Pr. Ld. Pfdb. industrie-Aktien El. Schlesien 5, Mannesmannröhren. 70,87 72,.37 J ver. Stahlwerke 46,30 47,00[ Ht. Contigas 122,75[ 123.50 54,10 5⁰ Anst. G R. 19 94,09 24,00 Accumulatoren-Fbr. 165,50 188,75 Engelhardt. 83,00* Kansfeider Bergbau 43 76,50 J ver. Stw. v..Zypen—— pt. Erdöl.. 105,50 111,25 6% do, do. K. 21. 91,00] 34,00 Alem. Bau Lenz 65,75 63/%00 Fnazinee, Ontonzuk..25— Hascibau. Vaterſ. 84,06 83 Fer.Pramarintabr.„in en 80,o 80,50 6% do. do. Kom. Alig. Kunstziyde ee 38·90 J vosel Teierr Dr.. 73,00.37 J, Fisend. Veri..— 61,57 25,50 234,00 R. 20.. 93,00 f91.00 i 3˙5].0 Fa Hasier 100,50[ 104,32] Raximilianehütie 130539 189.35——————— 10525 69,25 1.80 1 Porti. Zement 138,75 F 1 Guilleaume 3335 3* 51555 Wi Zittau 25,75] 26,50 r—355 13100 120, Fibagina. 5 39,50 o Mexikaner— i 51.2 2,— erkur Wollwaren.— 25„Drahtind. Hamm 94— 1.— ri e n e e 17,75 J119,00 eeachentenh. Aschaffenb. Zellstoff 45,00 ehe 1 iag en. W5 ner Metall.„ Gelsen. Bg.. 656,37 69,00 25 4% do. Kronen. 0,50—„Geiling& Co.— v Gubstahl.——**— 50 —.— 4% do. conv. Rente 0, 40 0,40 Augsburg WMemp. 173,75 73,00 Gelsenk. Bergw. 68,25 69,37 Mix& Genest 52,12— 57.50 55550 123/0 20,00 J 119,50 Maschinen.—+◻—* 56˙7 5⁰ jat 63,87 — 4½9½% do Silberrente— 1 Bachmann& Ladew. 63,00 570 J Senschou& Co. 36/0[ 16,75 Muineimer Berrw.. J20— Bt.-Ostafrika. 15,25„4,0 farb. Gumm.. 32,25— — 120,00— 157 B 0587 4 Balke Maschinen 34,00—*— 49•00 68˙2—— 1 3 8 3³23 72½75 fReu-Guinen 82 Harpenee—— 59. 4% Türk. Adm.-Anl.—*., Nürnb 184,00 J Wa⸗ 38*18 1 erschl. Eisenb.-B:— Otavi Min. u. Eisenb. 15 78,00 70.50 72350 4% do. do. I1.— B. otren 39,25 f139,50% J Ses. f. El. Untereh. 3 Orenstein& Koppel*=* 72,00. 79,0 35,62[ 35,25 5•75 Bayr. Seicpergi—**— 63 64,50—)87 33 sd. int Handel.—— lise Bers Genub. 119,02 119,37 0 Z0l- 5 5 3 1 37 3•2 015 14*— 4 16·00 15535 40, 400 Freslose. 5,29 22,00 22.00 Eritzner MHaschinen 29, 28,62 Rathgeber Waggon.—— 1•5 45525 54.37— 4½0% Ung. St, 1913 6,62 6,62 Berlin Gubener. 127,00 126,50 Sebr. Großmann 11 4 Rheinfelden Kraft. 93,25[ 93,50.——3 4 5* Kioelger—— 15 5200 J79372 J7% bose chierene 38 f Feri- Martnesben 580 0 Giuschwite kerin. 35,½ f Ser Fein- Shanchtez en 282.00 22.50 Hiamond.—— Fetseme...f W7 3 1—— ein.—— 0 4 5 S n e 1 10 en n —* ig.-G. ackethal- rzüge—— 1. 5 + zoſhereh. Nat, Rallw. 505— Haflesche MHasch. Ei,is Khein-Main-Donau———— La..— 33.25 n Vackenriahtien Oelfabrik 90,00— Hamburg Elektr. 117,00 116,50 Rhein. Stahlwerke 91,62 93,50 1 72 16 id.5 0 Metallges* 46,50 417,25 46 v kehr n 11,62 11,75 Bremer Vulkan.—— Harb.-Gummi-Phön. 32, 3272 Fh. Westi, Kalkw, 30,00 50,00 Fonatszeic—0— Otensſein 73,25 43,.00 f 20,0 Ai Loten Kraiv. 35 14, J Srewer Weie. 39 nei necenshmie 102,0 Fostzer- Zocher. 3378 600 iae — Südd. Eisenbahn— 50 Brown-Boveri 61 echwizshütte... 9⸗ 0• Sehlufkurse Khein“ Br...— 25,00 5. 51,25 31,% Heiimann&Litt 10.5 10,12 Rückforth Ferd. Nt. 72,00———— 3100 31,0 dle*1 W Byk Euden 53705 50,00 an 142,75— Kütwerzeerts 55,7 59,50 Ablösung—3 96,50 98,5 Eheizstal in S 6,50 6,50 fib.-Amer. Paketf. 30,00 20,90 Charlotten Wasser 37,50 5 Hiwert Maschinen. 43,2 43,37 Sachsenwerk. 55,/5— 22•00 22˙00 wb.-sadam. Dpfsch. 30,00 31,00 I. G. Chemie Basel 161,75—1 9 Hindr.& Aufferm.— 7 Salzdetfurth Kall 154.90 f158, f 7% ver. Stahl.. 75,00 76,36 Rützers... 55,25 Nordd. Liovd„33,50 34,25 Chem. Heyden 80,25 86•00 Hirschberg Leder. 36,50— Sarotti.„„, 27,50 f Sih eenmn—. 3 VA. Chem. ind. Gelsenk.—. 43 Hoesch Eis. u. Stahl 17,00 2 Schles.-El. u. Gas— e Bank f. Brar 1 191,90 Schuckert 150,25 1065,12 Bankaktien Chem. Werke Albert 61, 77—— Hohenlohe-Werke 42,12 39,25 fugo Schneider. 66,00 68,00 Reichsbank... 169,25 J 162,50 Schuftheih.. 107,00 07,.50 Adcaa.. 46,50 43,0 J Chiningworth. 52,00 f15f•50 khio Holzmann 4— 3225 Schöfferhof-⸗Binding 172,0 f 173,28 1 46. Verkenr 3,39 1— Sſemens 106,00 145,75 02.25 J 102.25 Bk. f. El. Werte 67,87 6725 Comp. Hisp.(Chade)— 186•00 Hoteibetrieb 54, 188,50 Schubert& Salzer 178,50 f17, Tis. Lokal... 199,5 J 195, Stöhr Kamm.—— Bk. f. Brauind.. 102,50[ 101,75 Conti Caoutschuc. 156,99 f55˙00 lüse Bersbau.. 185, 44•75 Schuckert& Co..,87 f106,0 Se. Reichsdb. 00 112,7 J Stoib Zinkn...—— 00,37 100,37 Berliner Handelsges. 90,00„ Conti-Linoleum. 56,75 56.62 Gebr. Junghans. 42,87 Schuſh.-Patzenhofer 105,75 f 105,— 30,50 Südd. Zuchetr——— 97,.37 97,37 Herlüner kiyd. Bii.— Haimier Benz. 57,87 J 120/67 Fahla Korzellan. 118. 18.75 Siemens& Halske. 145,90 J 145,59] Hamburg- Süd. 00 Ber Gs„„—— 93,62 3,62 Comm, u. Privatbk. 50,50. 50,90 Deutsch Alt.-Tel. 5 122,75 Kaliw, Aschersleben 118,50 134•35 Sinner AG.—— 43 Nordd. Lioyvd... 34,00 Vesteregeſnn— 2 9200[ g2.00 Dt. Asiatische BK.— 55,00 1 peutsch-Konti Gas 122,75 Kali Chemie 105, Stochr Kammearn 122², 2, Aklumulatoren:::——., Zelist. Waldhol:: 5ter 57er 2 L 2712 15 Jahrgang 4— X Nr. 120— Seite 14 „Hakenkreuzbanner“ Abendausgabe— Montag, 12. März 10 Kommen Sie ba haben Sie noch die Ausverk wegen Geschäftsaufgabe Kocher— ügelelsen Jon.50 an Heizkissen.50 Stàubsaàuger.. von 15.- his 79.- Total- ld, jetat Auswahl auf Stehlampen. von.90 an Klublampen mit Tisch. von 22.- àn gronze-Kronen und Zuglampen 221500 Urahtgestele 70 S von 30 3 an von.75 an koht Alabaster-Schalen v. 1.30 an LARNIPEN-IAGEnR, 3, Stãdtisqes Sſanetariimm Mittwoch, den 14. März, 20 Unr 5. LIchiblidervortrag über„Unsere Relchswehnr“ mit Filmvorführung Uns verbofene Waffien (schwere Artillerie, Kampfwagen, Flugzeuge) Vortragender: Generalleutnani Kurt Fischer Eintritt RM..30- Schüler RM. O. 15- Erwerbslose RM. 0. 10 4 — — Tbaater-Aafee„Load. zern' Al. 3770 B 2, 14 lJecten von⸗ Montag ners tag V Samstag u. Sonntag neu und gebraucht in je der Preislage Aa 266. Tla 70 ——— erlängerung! Verkaufen wollen Alle Gartensaaten Düngemittel, aus gewogen! Obstbäume Heckenpflanzen Zilorsträucher LIEFKOID RI1,1- G2, 24 Llagie ſoll jedem Volks⸗ genoſſen dch. meine Beratungen f. nur .— RM. zugute komm. Berückſich⸗ ſichtig. des Aſzen⸗ denten und der Planetenſtände. Heinrich Daub, Dammſtraße 17. Sprechzeit 11—1 und—.30 Uhr (220 22 00 K) H. Schmitt MöbelTransy Mhm. Feudenheim Ertteononſt504 2 Gebrauchte oder billigste neue Rüderꝰ Die gebrauch- ten guten KRäder in der Fabrik, also fachmänn. aufgeatbeitet, mit fabrikn. Lenker, Bremse, Sattel, Ketie, Pedale, Gummi, Nabe u. Freilauf 24.95. Die neuen Räder in haltbater Qualität mit Freilaui-Rücktrittbremse u. Garantie 28.95. Also nach J I, 7, Breitestraße zu Mohnen laufen und dort billig Räder kaufen. Der weiteste Weg macht sich bestimmt bezahlt. Alte Fahrräder, fahrbereit.50,.— 11.70, 1450, Marken- Fahrruder Opel u. Dürkopp im Alleinverkauſs- recht für. Mannheim, Teleſon 28678. Alte Räder nehme ich in Zahlug. neue mit Epe heiut inserieren müssen ⁊%) 8 etaeifern? in Herrenstoffen, Bielefelder Hemden, Kräwätten..w. FESTANZ U G der DAFſh UniformentorSA. Evertz& Co. 9, V. SOl D.6 (Harmonie) Wir machen die schmerzliche Mitteilung, daß unsere liebe Schwester und Tante, Fiäulein Elisabein Hrehs am Sonntag, dem 11. März 1934, nach kurzem, schwerem Leiden von uns gegangen ist. Für die Hinterbliebenen: Frau Marie Friisdn Die Feuerbestattung ſindet am Mitiwoch, dem 14. Mätz, 13.30 Uhr, stait. 25095. etwa gehören zur Herſtellung gungsmittel. 3300 Gerſtenkörner Liters Köſtritzer Schwarzbier, daher der Nähr⸗ wert dieſes von vielen tauſend Arzten ſtändig empfohlenen Haustrunkes. Köſtritzer Schwarz⸗ bier, herb, appetitanregend, nicht ſüß, ſchafft Lebensluſt und Arbeitsfrende, es iſt für Kranke, Schwache, Nervöſe, Blutarme, Bieichſüchtige und ſtillende Mütter, das geeignetſte Kräfti⸗ Köſtritzer Schwarzbier iſt in den meiſten Lebensmittel⸗ geſchäften erhältlich.— Generalvertrieb: Kart Köhler, b ———— 37, Fernſprecher 43161 eines halben Potsdam, Dorotheenstr. 4 Mein innigstgeliebter Mann und treuer Lebenskamerad, unser guter Vater, Schwiegervater und lieber Großvater Bemhard v. Khlehrügge Oberst à. D. inhaber des E. K. l. und Ritter hoher Orden folgte am 9. März unserem Männlein nach. Margarete v. fehlebrügge geb. Kaempf Hans v. fchlæebrügge Direktor der Dresdner Bank, Mannheim Lonny v. Schlebrugge geb. Wegener Veroniĩika u. Gabr. v. Schlebrügge Die Trauerfeier findet Dienstag, 13. März, um 16 Unr in der Bornstedter Kirche statt. Uonnungen Zu vermieten à- ſi- Und-Zimmer- (25 081) Oſtſtadt u. Lindenhof, mit u. ohne Zentralheizung und Warmwaſſer, p. ſofort oder ſpäter zu vermieten. Näh., bei: Baugeſchäft Anton Seitz, Nietzſcheſtraße 8. Telefon 443 31.— ſſi 3, ö. lchöne, ſonnige -Zimmer⸗Wohnung 3 Trepp., in ruh. Hauſe, m. allem Zubeh. auf 1. April Laden, Putgeſchüft. 15 10. 5 087“) bis 1. 17865 K an den IAnabe parere aume fi Hac And acer mit Telefonanſchl. richtung, Nähe Paradeplatz, preisw. pril zu voen u. evtl, mit Ein⸗ Verlag 1Ummer . Küche 1. April zu ver⸗ mieten. 2 6K) Käf Relienftraßſe Ni. 2 3 Zimm. u. K. un d 1 Zimm. u. K. auf 1. 4. zu Zu erfr. J7, 6, 1 (15 324 K) qu 7, 144, 2. Sta. -Zimmer⸗ Wohnung auf 1. 4. zu verm. (25 097“) Möhl. Manf.⸗ Zimmer „ 3, 1 zu vermiete (17 861 K) ——— Wohn⸗ und Schlafz. zu verm. ferir 26, III Muſhr Anzuf. von 5 Ühr ab. (25 096“) Möbl. Zimmer 20 mieien geiucht ibl. Ammes mögl. m. Penſion, ſofori od. lpril ge 75 Angeb. u. 15 317 K an die Erb. d. Bl. Junge ſucht gut Möbl. Zimmer mögl. m. fließend. Waff., N. latz, a. 15. Mär ngéb. u. 25 020 an den Verlag. Mobl. Zimmer xzu vermieten in ahe Hauſe, 178 Mieigesuche Alleinſt., berufstät. Frau ſucht -2⸗Zimmer⸗ Wohnung Zentr. bevorzugt. Offert. u. 32 175 K an den Verlag. 2 Zimmer und Küche mit Bad(auf dem Lindenhof) geſucht. ——— m. Preis 5 09 Verlag dieſes Bl. Ruhige. ſonnige Aaner Morung ſofort oder 42 geſucht.(AuchVor⸗ 914.) Angebote mit Unter Nr.4 Verlag dieſes Bl. Aelt. Ehey. m. ein. *. erwot. ſuchi eine ſonn. Laimmiuſf. Bad. unt. 25 080“ a. d. Vlg. üume lür Büro von Verein geſucht —+ 5 0—— 25 it P angabe an d. 35 lag dieſes Blattes. Nühe Schries⸗ heimer Hof Lundhaus, 4 Z. perk⸗ Für mwochen⸗ endhaus geeignet. Adreſſe u. 30 032K in der Exp. d. Bl. Telefon 24545 Trauer-Kleidung Hilde wWon D 2, 6(Hormonie) D 2, 6 Speꝛilalęsch.: erstldl. Domenłlleidunę 25779 odesanzeige Krankheit unsere gnte Mutter, Schwiegermutter, mutter, Urgroßmutter und Tante, Frau geh. Volz im Alter von nahezu 78 Jahren. Mannheim-Seckenheim, den 12. Marz 1934 Hauptstr. 114 Arthur Pfisterer torium in Mannheim statt. Am Sonntag früh um.30 entschlief nach län 75 roß- Luise Pfisterer wue. Im Namen der trauernden Hinterdliebenen. Einuscherung findet am Dienstag.30 Uhr im Krema- Die Einãsc g g und Tante, Frau Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung. daſ unsere innigstgeliebte Mutter, Groß mutter, Schwester heute nachmittag 5 Uhr nach längerem Leiden, im Alter von 80 Jahren sanft entschlafen ist. Ladenburg, den 10. März 1934 In tiefer Trauer: lred Folitor. Gewerbeschuldirektor ll. Familie ladenburg Oskar Molitor, studienrat und Familie Heidelberg Die Beerdisung findet Dienstag, den 13. Mätz, nech .30 Uhr, vom Friedhof Mannheim aus statt. 178 63 K u verm. Näh. 1“ an denf Her mit oder ohne II Heesct Gleißanſchluß von Großbrauerei ſof. od. ſpät. geſucht. Zuſchrift. unter Nr. 15 325 K an d. Verlag dieſes Blattes. Zu verkauien Gut erhaltener alkwagen bill. zu verkaufen. Mhm.⸗Sandhofen Kabth J799 h. 21. Zu berkaufen. Lederſofa Lederfeſſel, Gobelinſoſa, Rapiſchcünt Nühtiſchchen, Seimobe ickelkommode, Stubie“ weiß 2— ſörderöben, tehlampe, br. Waſchtiſch mit Marmorpl. Waldparkdamm Nr. 9, 3 Trepp. (Mitte)(ñ 255) 1 Markenklavier, ſchwarz, eiche: Nßb.⸗Kleiderſchr. 1 Nußb.⸗Kleider⸗ ſchrank, doppeltür. 1 Kücheneinrichtg. mit 2 Schränten, 1 gr. Junker⸗ und Rüh⸗Gasherd mit Back u. Wärmeof. 1 Sekretär, 1 Da.⸗ Schreibtiſch zu vk. ——◻ verveten. Holzuinger, unt. Eligneiſtr⸗ 15 314 Nr. d12 3 (15 090 K) Gatrten bill. abzug. Näh.: Pi 158 „ Stock, links. (15 338 K) Lasherd 4fl., m. Backofen, zu verkf.(25 094½) B. Paul, Friedr.⸗Karl⸗Str. 6 Gebr. Möbel aus Privathand verkaufen 1 Nußbaum⸗Büfett 1 Ausziehtiſch 4 Lederſtühle 1 Sofa m. Umbauf dunkel Eiche. 1 Baluſtrade. dunkel Eiche zw, 10 u Uhr 5 3 2 16 B 5ᷣ Pialghlob chfre/ 19. Vollſtänvige Badeeinrichtg. fern. 1 Kinderſtuhl zu öertgg. Anzuſ. von 1 bis 2 Uhr. 5,————— (¹⁵ 359K) ——.— VlAboä erſtſtellg. Hypothet auf Rentenhaus v. Selbſtgeb. geſucht. Angeb. mit Zins⸗ angabe u. 25 077“ an den Verlag. utomarkt lelbstahrer erh. leihw. neue Wag. In. Voeldtel Inhab. der Lizenz def Selhstfahrer-Union Deutschlands Hannheim Tel. 27512 Standpl-Jungh.-Groß gar. 4857 K Die Sonellen Spärsamen Unverwüstlichen lesichtigung u. /orführung dei Rhein. Auto- Gesellschaft Haiengarage lungouschsi.40 Tel 251ʃ 1ſamVerbindungskanal Uhevrolet- Limousine 4 Zyl., 350.— Mk. Hanomag- Cabriol., 4/16 PsS, 650.— R Anzuſeh.(25085“ Garage, Qu 7, 10. 2 Opel 12/50 1 Erusler 12/55 Ps(Limouf. azgen* abzu Motor⸗ Labtchiſch. u. 25 028“ a. d. Vlg. Wo werde ich erfolgreich nach den Lehr- plänen der höher. Schulen bis zur vorbereitetꝰ In den kleinen Klassen u. Kur- sen des seit 40 Jahren erfolg- reichen, rein deutschen Institut Sigmund Mannheim, Al, 9 am Schloß Tag- U. Ibendschule Schüler und Schülerinnen Otfene Geſucht werden Endmaß⸗Macher Reher für kleinſte Präziſtonsarh Es kommen nur vollkommen pe Aleine J7..-Anzeigen Auanänne mibaaz Stellen für Fertig⸗ 4 luſtierarbeit, Spezialarbeiter in Frage. Erſtß ſige Facharbeiter wollen meld Arbeitsamt, beim aktion, Eingang Schilling. Abtlg. Sondeß p, Türe 19, Fleißig., ſauberes Küchenmädch. für ſofort geſucht. H 7, 8, Wirtſchaft (15 355 K) Zum 1. April fort⸗ ahri“ Müdche ehrl, Mädchen 4• 418 und eigei eſucht. —— Neckarau, Rhein⸗ goldſtraße Nr. 27. (15 358 K) Gut Mä fleißg. ehrl. Mü dhen ſofort geſucht. Hch.⸗Lanz⸗Str. 26, ztellengenueh Ff-Mant Autoſchloſſermſt Lht Halbtag gel Als öchloſſer Chauff., Wagen uſw. Uſchr. un Nr. 25 961 K an Exp. ds. Bl. Wor Arbeit 1 fibt U part.(15 323 N) unges Müädchen vom Landt ſucht ſich in gutem Haushalt zu he bei i 1 K. Walie Saberte Straße 71. Darmſit (153 1 Fuhrtüder! Erfatz⸗ u. Zubehör⸗ teile, Reparaturen Piſter H 2, 7 u. U 1, 2. Preſto⸗Ver⸗ kaufsſtelle. Fahrradgummi in all. Preislag. (6945 K) famäter —* 100 Stück a. Auziv dah. Ausw. u. Billigt Gebr. Räder von 10.— RM. an Erſatzteile wie bekannt ga. bil⸗ ligſten nur bei ſſlartin, in. (25 573 Kà Brillen von Lok. Aein Waldhofstraße 6 25572K Wer nimmt in Zeit v. 20. b. 22. Heideibg. ein Mobel llit? imm.) Zuſchr. 5 076“ an den Verlag dieſes Bl. Vergiß mich nicht, habe Heimweh, — komme.(25 079“) Reparaturen ſowie fümt. Erſh teile bei billigſß Berechnung. Fahrrad⸗ haus Aut Lg. Rötterſtr. (25 902 K) öchreibarbe jed. Art, Verhff ältigungen, chinen⸗Diktate. Strena diskret fachgemäße Arb Bismarckplatz Telephon 440 Kapok- Matratza M2.50% Hollmatraht Ik. 23.50•% Rüſte u. Schon decken, Bettfedefß „Reparaturen Eheſtandsdarlehf Meigz 3 f nh 8 Schon ist er d der neue Mieterf und das hat kleine HB-Anzeß bewirkt. Es M mietet sich n einmal so schuf wenn die Wohn inseriert wirth ein di Ims ———— Mamhei ruhmreiche Vergangenheit wird lebendig! Sheise- Service„Mannleim“ erlesenes Markenporzellan Stil Kein-Baroch Service so schön bei Bazlen am Paradeplatz 9 im grossen Spezialhaus zuſtellenden Li a0 und Se „Hakenkreuzban zuzüglich.50? nehmen die Tr bhöhere Gewalt) 4. Jahrg Die zo Berlin, teilt: Der Reichsa März die zw rung des Geſe Arbeit erlc ſer März ds. Is Treuhänder d Sitze der Tre Verordnung t lichen Durchfül ſtellung der 3 Errichtung de⸗ Treuhänder de genausſchüſſe. machung der? Es ſind ſchlie mungen zum rufung des Tr des Führers d ſtaltung der c insbeſondere ſowie Durchfüh zeigepflicht vo ſetzes) und üb ( 28 des Gef Im Hinblick rende Beſtellu die Durchfüh Frage von bei ſich aus ihnen in den Grund Die Aufſtell männer hat r Einvernehmen des Betriel der Gefolgſcha keinen Betrieb ſtellung einer etwa an die( nes des Betrie der Betriebsze tung außerbetr len würde mi ſetzes, nach der gan der Betri aus ihr herve ſein. Es kann die Berufung ihrer Stellvert Arbeit erfolgen in Frage, wen Führer des B lenobmann des oder aus ſonſt rat nicht zuſtan Vertrauensmän den Treuhände in ſein Ermeſſ Arbeit kann a der Berufung dieſem Falle ol Die erforde Führer des B ſelbſt getroffen rer Vorausſetzi der Staatsang hörigkeit abgeſ ariſche Un her Führer entſpricht den der Reichsregi mungen des( tentum für de Anwendung fin In der vom vernehmen mit