Juni 1934 „———————— 4 F. iuß lKa folg mit Gaal iger —E Ang. 1 Bali Tonlilim 45 Uhr Pfennig RBOT Juni 1934 liete E Nr. 29 1cl spiel und zwei Guimera von zugen'Albert. ith Schlawins. Hein. Ende 22 Uhr nde: nrich Hölzlin Madsen— egler— Nora ken— Erich tling— Rob. Zöller. Infang: 20 Uhr Juni 1934, ich im hieſi⸗ 2, gegen bare swege öffent⸗ Möbel verſch. lzieher. u 1934, nach⸗ ich im hieſi⸗ 2, gegen bare swege öffent⸗ unken“, Aröhr. Radioappar. rig, 1 Büfett, e, 1 Bücher⸗ he, 1 Rauch⸗ zieher⸗Stellv. nnelm der Stadt ahre 1926 934 fällige 8. leihe im Be⸗ iſt durch An⸗ ne mslofuigg Jahre nich 8. Juni 1934. neiſter. chsfeld iſt ge⸗ m 29. Juni, Frauen; am „q von 14 bis t. itag früh, i, 7Uhr, Kuh⸗ Anf. Rr. 132ñ Berlag und Schriftleitung: Mannheim, R 3, 14/15. Fernruf; 204 86 314 71, 333 61/½2, Das „Hakenkreuzbanner“ erſcheint 12mal wöchentl. und koſtet monail..20 RM. bei Träger uſtellung zuzüglich.50 RM., bei Poſtbeſtellung zuzüglich.72 RM. 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Verlagsort Mannbeim liſche Rufrünung in der Cuf und p 4, 12 am Stroh⸗ Donnerskag, 28. Juni 1934 1 5 4 40 ſtreiträſte amtlich beſtätigt/ Dorſchlag eines„Cuſtlocaenos“? vor dem finſurm der Enterbten⸗? o Uerſchärfung der innerpolitiſchen 5pannungen in Frankreich firitik an Barthou und doumergue London, W. Juni. Der Mitteilung des engliſchen Luftfahrtminiſters im Oberhaus, daß die Vorbereitungen für die Angleichung der Stärke der engliſchen Luft⸗ waffe in vollem Gange ſind, wird von der ganzen Preſſe ſtärkſte Bedeutung beige⸗ meſſen. Sie wird als endgültige Beſtätigung der engliſchen Auf⸗ rüſtung in der Luft angeſehen. Gleichzeitig drücken die Blätter ihre Enttäu⸗ ſchung darüber aus, daß Lord Londonderry noch keine endgültigen Zahlen über die Verſtärkung der Luftſtreitkräfte mitgeteilt habe. „Daily Telegraph“ ſchreibt: Das Un⸗ vermögen des Luftfahrtminiſters, das Luftpro⸗ gramm der engliſchen Regierung genau vor⸗ zulegen, wird allgemeine Enttäu⸗ ſchung hervorrufen, Man hatte erwartet, daß der Miniſter klar mitteilen werde, welche ſo⸗ fortigen Erhöhungen der Luftſtreit⸗ kräfte beſchloſſen und zu welchem Zeitpunkt das Programm in Angriff genommen werde. Ohne Zweifel ſind die Miniſter völlig einig über die zwei Hauptpunkte, nämlich er⸗ ſtens, daß keine hoffnung mehr vorhan⸗ den iſt, die Abrüſtungskonferenz zu einer Herabſetzung der ausländiſchen Luftſtreit⸗ kräfte auf den britiſchen Stand zu brin⸗ gen, und zweitens, daß England nur mit völliger Gleichheit ſeiner Tuftſtreitkräfte mit derjenigen irgend einer in„ſchlagen⸗ der Nähe“ Englands liegenden Macht zu⸗ frieden ſein könnte. „Times“ bezeichnet die Erklärung des Luft⸗ fahrtminiſters als„enttäuſchend nega⸗ tiv“, ſoweit die Luftverteidigung des geſam⸗ ten Weltreiches betroffen ſei. Das Blatt for⸗ dert eine engere ſtrategiſche Zuſam⸗ menarbeit zwiſchen den Staaten des briti⸗ ſchen Weltreiches in der Frage der Luftverteidi⸗ gung. U. a. wünſchenswert ſei ein im ganzen Weltreich verteiltes Netz von Flugſtatio⸗ nen, entſprechend den Kohlenſtationen der Kriegsmarine. Ferner ſei ſehr wichtig, das engliſche Volk weitgehend zurfliege⸗ riſchen Tüchtigkeit zu erziehen und all⸗ gemeine Anweiſungen für die Luftabwehrver⸗ teidigung zu erlaſſen. Das Blatt wiederholt dann den Vorſchlag eines„Luftlocarno“ bzw. einer Luftkonvention, die eine Zuſammen⸗ arbeit der Luftſtreitkräfte gegen einen Angrei⸗ ferſtaat vorſehen würde. Das„Luftlocar⸗ no“ würde dahin gehen, daß die Luftflotte von vier Staaten gegen den friedenbrechenden Staat eingeſetzt würden. Hierdurch würde die Not⸗ wendigkeit einer konkurrierenden Luftauf⸗ rüſtung weitgehend modifiziert werden. Außer⸗ dem würde es den erſten Schritt zu einer Kon⸗ vention gegen die Luftbombardierung dar⸗ ſtellen. Die liberale„News Chronicle“ nimmt die Erklärung des Luftfahrtminiſters als Be⸗ weis, daß die engliſche Regierung a lle Hoff⸗ nungen auf eine Abrüſtungsver⸗ einbarung aufgegeben habe. Paris, 28. Juni. Die nationalrepu⸗ blikaniſche Liga, deren Vorſitzender der frühere Miniſter Paul Reynaud iſt, hielt am Mittwoch im Pariſer Wagram⸗Saal eine von 3000 Perſonen beſuchte Ver⸗ ſammlung ab. Die Anſprache Reynauds be⸗ ſchäftigte ſich mit der innerpolitiſchen Lage und beweiſt, daß man ſelbſt in Kreiſen, die dem Kabinett Doumergue ihre Unterſtützung nicht verſagen wollen, die innenpolitiſche Lage als ſehr geſpannt anſieht. Der frühere Miniſter führte nach einem Hinweis auf die blutigen Februarunruhen u. a. aus, daß nur Neuwahlen die Zweideutigkeit hätten beſeitigen können. Reynaud gibt dann indirekt zu, daß die bisherigen Bemühungen des Kabi⸗ netts Doumergue nicht die erwarteten Ergeb⸗ niſſe gezeitigt hätten, ohne die Schlußfolgerungen eines radikalſozia⸗ liſtiſchen Blattes, der„Republique“, zu ziehen, das erklärt, von Tag zu Tag werde die Kluft zwiſchen der Regierung und dem ꝓVolke größer. Dieſes Organ iſt der Anſicht, daß der Kontakt zwiſchen der Regierung und dem Volk tatſächlich bereits unterbrochen ſei und befürchtet, daß auch Rundfunkanſprachen des Miniſterpräſidenten bald nicht mehr genü⸗ gen würden, um diejenigen zu beruhigen, die durch die Kriſe— die durch den fehlenden Aktionswillen der Regierung verſchärft würde — gezwungen ſeien, um Arbeit zu betteln. Eines ſchönen Tages werde man vielleicht den »Anſturm dieſer Enterbten erleben. Frankreichs nechte will Verſönnung begen die kinkreiſungspolitik Barthous Paris, 28. Juni. Während die regie⸗ rungsfreundlichen Blätter fortfahren, Barthou zu ſeiner Bündnispolitik zu be⸗ glüchwünſchen und ihn in ſeiner Haltung zu beſtärken, ſind andere Blätter wegen der Rück⸗ wirkungen der Politik Barthous bedenklich geſtimmt. U. a. meint die ra⸗ dikale„Toncorde“, daß der feſte und feierliche Proteſt der ungariſchen Regierung und die italieniſche Flot⸗ tenkundgebung vor Durazzo nicht unbeachtet bleiben könnten, und die„Vic⸗ toire“ fragt: Fürchtet Barthou nicht, daß dieſe Sammlung ſo vieler Alliierter nicht nur Deutſchland, ſon⸗ dern auch Italien verdächtig und bedrohlich vorkommen muß? Glaubt er nicht, daß dadurch Deutſchland und Ilalien, das Barthou doch zu„lieben“ vorgibt, unvermeidlich einander in die Arme getrieben werden und außerdem Frankreich auch von ſeinen engliſchen Freunden ſcheel angeſehen werden könnte? Die Regierung Doumergue muß immerhin bedenken, daß es auch unter den franzöſiſchen Nationaliſten Elemente gibt, die zu dieſer gefährlichen Allianzpolitik alten Stiles eine beherzte Politik der Ver⸗ ſöhnung mit den Beſiegten vermittels einer einſichtigen und gerechten Abänderung der Verträge von Verſailles und Trianon vorzie⸗ hen würde. Nürnberg rüſtet für den Reichsparkeitag 1934 Hunderte von Arbeitern ſind in Nürnberg beſchäftigt, das Aufmarſchgelände zu erweitern und alle Vorbereitungen für den Reichsparteitag 1934 zu treffen. Am Dutzendteich wird ein Bahnhof gebaut(obiges Bild), der es ermöglicht, die Teil⸗ nehmer bis dicht an das Aufmarſchgelände heranzubringen. Reichskanzler Adolf Hitler beſichtigte in Be⸗ gleitung des Generalinſpektors des Straßen⸗ weſens, Dr. Todt, im Berchtesgadener Land die Arbeiten an der im Bau befindlichen Deutſchen Alpenſtraße, die von Lindau bis Berchtesgaden führen wird. Rechts vom Führer Dr. Todt; da⸗ zwiſchen Gruppenführer Brückner; ganz links Dr. Dietrich. Oberſt von hindenburg erneut als Jeuge im bereke-Prozetz Berlin, 28. Juni. In der Donnerstag⸗ ſitzung des Prozeſſes gegen den ehemaligen Reichskommiſſar Gereke trat Oberſt Os⸗ kar von Hindenburg erneut als Zeuge auf. Er hatte ſeine nochmalige Vernehmung gewünſcht, weil ge wiſſe Gegenſätze zwi⸗ ſchen ſeiner Ausſage und der Ausſage der Schweſter Margarete Sprung beſtänden. Der Zeuge ging auf die Behauptungen ein, wonach Dr. Gereke in ſeiner Wohnung eine Summe Geldes in einer Matratze vernäht aufbewahrt habe und daß er, der Zeuge, von dieſer Tatſache gewußt hätte. Oberſt von Hin⸗ denburg betonte, er habe ſchon bei ſeiner erſten Vernehmung erklärt, daß er von der Angelegen⸗ heit nichts wiſſe und die Wohnung Dr. Gerekes überhaupt nicht gekannt habe. Der Zeuge erklärte ſodann, daß er Dr. Gereke wäh⸗ rend der ganzen Wahlperiode nicht ein einziges Mal, weder in ſeiner Wohnung noch im Hotel „Prinz Albrecht“, in irgendeiner Form geſpro⸗ chen habe. kine neue ſiriegsſchuldennote knglands an flmerika London, 28. Juni. Eine neue Kriegs⸗ ſchuldennote Englands wurde heute an die Vereinigten Staaten gekabelt. In dieſer wiederholt die britiſche Regierung ihren Wunſch, zu einer auf die Dauer berech⸗ neten Regelung der Kriegsſchuldenfrage zu ge⸗ langen und geht auch auf die amerikaniſchen Anregungen ein, die Zahlungen in Sachwerten zu leiſten. Der Wortlaut der Note wird mor⸗ gen veröffentlicht werden. ——————————— 3 1 ahrgang 4— A Nr. 290— Seite 2 „vatenkr euzbanner⸗ obendaus gabe— Donnerstag, 28. Guni 1934 der cahuſen-Prozeß vor dem Reichsgericht Urteil am Donnerstagnachmittag Leipzig, 28. Juni. Vor dem dritten Straf⸗ ſenat des Reichsgerichts begann am Donners⸗ tag die Reviſionsverhandlung im Labuſen⸗Nordwolle⸗Prozeß. Durch Urteil des Landgerichts Bremen vom 29. De⸗ zember 1933 wurde gegen den 45jährigen Ge⸗ neraldirettor G. Karl Layuſen auf fünf Jahre Gefängnis und 50 000 Reichsmart Geldſtrafe und gegen den 39 Jahre alten Diplominge⸗ nieur Heinz Lahuſen auf zwei Jahre neun Monate Gefängnis und 20000 Reichsmark Geldſtrafe ertannt. Die Brüder Lahuſen haben in den Jah⸗ ren 1926 bis 1930 die Bilanzen der Nordwolle und ihrer Tochtergeſellſchaften falſch aufge⸗ ſtellt, fingierte Forderungen hereingenommen und die ſehr beträchtlichen Bankſchulden nicht ausgewieſen. Auch entnahmen die Angetlagten große Beträge für ihre privaten Zwecke. Als am 21. Juli 1931 die Nordwolle in Konturs ging, ſtanden den Gläubigerforderungen von 250 Mill. Reichsmart nur 60 Mill. Reichsmark Aktiven gegenüber. Wie der Vorſitzende des erkennenden Se⸗ nats, Reichsgerichtsrat Schmitz, bei Beginn der Reviſtonsverhandlung erklärte, iſt die Sache und die Reviſionsbegründung allen Se⸗ natsmitgliedern genau betannt, ſo daß ſich der Berichterſtatter auf einen abgekürzten Vortrag beſchränken tonnte. Für die Angetlagten ſind drei Verteidiger erſchienen. Das Urteil dürfte Donnerstagnachmittag zu erwarten ſein. Ur. Goebbels in fiel Begeiſterter Empfang der Maſſen Kiel, 28. Juni.(HB⸗Funk.) Reichsmini⸗ ſter Dr. Goebbels weilte Mittwochabend in Kiel, um in einer Rieſenkundge bung in der Nord⸗Oſtſee⸗Halle zu ſprechen. Bei ſeiner Ankunft auf dem Flugplatz wurde er, wie auch in Kiel ſelbſt, überall von einer begeiſterten Menge begrüßt. Dr. Goebbels be⸗ dauerte lebhaft, durch Arbeitsüberlaſtung an der Teilnahme an der Kieler Woche verhindert geweſen zu ſein. II Todesſtrafen im fjecklinger mord⸗ prozeß beantragt Die Ermordung des SA⸗Mannes Cieslick Deſſau,. Juni. Im dritten Hecklinger Mordprozeß wegen der Ermordung des Sä⸗ Mannes Cieslick beantragte der Staats⸗ anwalt nach lötägiger Verhandlung vor dem Schwurgericht am Donnerstag gegen ſämtliche elf Angeklagten die Todesſtrafe. Schweres kxploſionsunglück in einer amerikaniſchen Sprengſtoffabrik Elf Tote, zahlreiche Verletzte Waſhington, 28. Juni. In Olym⸗ pia im Staate Waſhington ereignete ſich ein ſchweres Exploſionsunglück in einer Spreng⸗ ſtoffabrit. Elf Perſonen wurden getötet, dar⸗ unter eine, Frau und ein Kind. Ferner erlit⸗ ten zahlreiche Perſonen mehr oder weniger er⸗ hebliche Verletzungen. Fünf Verletzte mußten in das Krankenhaus überführt werden. e eeeeeeeeee herx/ mwne————————— Um die ſleutralitä it der niederlande 8 heſe ſiriük an der leamollcen Kllamnonng begen jede poltlche Amſterdam, 28. Juni. Im Zufammen⸗ hang mit den Beſprechungen des fran⸗ zöſiſchen Generals Weygand in London veröffentlicht das„Algemeen Handelsblad“ intereſſante Ausführungen über die Poſition der Niederlande im Falle eines Konflittes in Weſteuropa. Von franzöſiſch⸗belgiſcher Seite, ſo führt das Blatt aus, ſeien verſchiedentlich Verſuchsballons auf⸗ gelaſſen worden, um feſtzuſtellen, wie die Niederlande auf den Vorſchlag eines Militärpaktes mit Frankreich und Belgien reagieren würden. Auch in den ſüd⸗ lichen Provinzen Hollands beſtänden Strö⸗ mungen zugunſten des Abſchluſſes von Sicher⸗ heitsgarantieverträgen. Bemerkenswert ſei je⸗ doch, daß in jüngſter Zeit auch von engliſcher Seite aus Anregungen für ein Abkommen zur Verbürgung der Neutralität der Niederlande und Belgiens im Kriegsfalle ergangen ſeien. Mit allem Nachdruck müſſe gegenüber ſolchen Verſuchen, die öffentliche Meinung durch mili⸗ läriſche Hypotheſen zu beunruhigen und auf dieſem Wege die Niederlande in die Dis⸗ kuſſion der franzöſiſchen Sicher⸗ heitsfrage einzubeziehen, feſtgeſtellt wer⸗ den, daß zurzeit offenbar ausländiſche Stra⸗ tegen damit beſchäftigt ſeien, über das Schick⸗ ſal der Niederlande im Kriegsfalle zu ent⸗ ſcheiden, ohne ſich überhaupt um den Willen der niederländiſchen Nation zu kümmern. Man ſollte ſich jedoch bewußt ſein, daß die Nieder⸗ lande auf Grund einer ſtrengen außenpoliti⸗ Bevormundung der mederlande ſchen Tradition unter keinen Umſtänden für eine einſeitige politiſche, geſchweige denn mili⸗ täriſche Kombination zu gewinnen ſeien, von welcher Seite ſie auch vorgeſchlagen werde. Die Niederlande würden auch in Zukunft auf ihrer Selbſtändigkeitspolitik beharren. Maßgebend für die niederlän⸗ diſche Außenpolitik ſeien die Grundſätze deis Völkerbundes und des Kellog⸗ paktes. Die Spezialkommiſſion für die Sicherheits⸗ frage in Genf habe ſoeben ihren Bericht über die Auswirkung und praktiſche Anwendung dieſer Grundſätze bekanntgegeben. Hierbei ſeien verſchiedene Möglichkeiten denkbar. Nie⸗ derländiſcherſeits werde immer der Standpunkt vertreten werden, daß ſich kein einziger Nicht⸗ angriffs⸗ oder Defenſiv⸗Pakt gegen eine be⸗ ſtimmte Macht oder Mächtegruppierung richten dürfe. Die Niederlande ſeien zur Mitarbeit an der Sicherung des Friedens bereit, und zwar auf der Grundlage ſtrenger Gegenſeitigkeit. Sie würden ſich jedoch niemals zu einer Blockbil⸗ dung in Europa mißbrauchen laſſen. Das gleiche gelte auch für die Reſpektierung der niederländiſchen Neutralität. Wenn die Mächte ſelbſt ſich hierzu in feierlicher Form verpflichten würden, ſo könne dies den Nieder⸗ landen nur angenehm ſein. Dagegen komme ein Garantieſyſtem, das die Niederlande unter eine Art Vormundſchaft anderer Staaten ſtellt, keinesfalls in Frage. lleuer chineſiſcher Bonditenſtreich kin panzerzug von Banditen zum kntgleiſen gebracht— 36 Opfer Mukden, W. Juni. Bei Kinſchau wurde ein mandſchuriſcher Panzerzug von Räubern zum Entgleiſen gebracht. Die Lokomotive und fünf Wagen ſind völlig zertrümmert. Bisher wurden 36 Tote und Verwundete gemeldet. Kommuniſten überfallen Faſchiſten in England London, W. Juni. Ein neuer ſchwerer Zu⸗ ſammenſtoß zwiſchen Mosley⸗Faſchiſten und Kommuniſten ereignete ſich am Mitt⸗ wochabend in Glasgow. Hunderte von Kom⸗ muniſten überfielen eine der Schwarzhemden⸗ verſammlungen, die zurzeit zur Vorbereitung des Beſuches von Sir Oswald Mosley in Schottland abgehalten werden. Drei Fa⸗ ſchiſten wurden von den Kommuniſten niederge⸗ ſchlagen. Die Polizei zerſtreute die Menge. Weitere Ermit:lungen im Mordfall pieracki Warſchau, W. Juni. Nach einer Mel⸗ dung der halbamtlichen„Gazeta Polſka“ eeeeeeeeeeeeede eeee ee können im Augenblick keine näheren Einzelhei⸗ ten über den Stand der Nachforſchungen nach dem Mörder des Innenminiſters Pieracki für die Preſſe freigegeben werden, da dies auf den weiteren Gang der Unterſuchung ſtö⸗ rend einwirken könnte. Es kann nur geſagt werden, daß die Ermittlungen fortſchreiten und daß feſtgeſtellt werden konnte, welchen Ur⸗ ſprungs die vom Attentäter liegengelaſſene Bombe iſt und in welchen Händen ſie ſich vor⸗ her befand. 12köpfige Brandſtifterbande in Chikago feſtgenommen Chitago, 26. Juni. Die Polizei hat eine aus elf Männern und einer Frau beſtehende Brandſtifterbande feſtgenommen, der man den größten Teil der großen Brandkataſtro⸗ phen, die ſich in den letzten drei Jahren in Chikago ereigneten, zur Laſt legt. Man ſchätzt den Anteil der Bande an den Brandſchäden des letzten Jahres, die ſich in Chitago auf 5 Millionen Dollar bezifferten, auf 60 v. H. Der Lag von Verſailles Zur Erinnerung an den Verſailler Fünfzehn Jahre ſind ſeit jenem denkwürdigen Tage vergangen, da man dem deutſchen Volk die Unterſchrift für einen„Frieden“ erpreßte, der in Wirklichkeit namenloſes Elend über die Welt bringen ſollte. Faſt fünfzehn Jahre hat das deutſche Volk, das während der ſurchtbaren Zeit des Weltkrieges bis zum letzten Atemzug ausharrte, dazu gebraucht, um feine nationale Ehre und Würde wiederzufinden. Wir wollen den 28. Juni nicht vorübergehen laſſen, ohne unſeren Leſern die Tragödie der Verſailler Unterzeichnung in Erinnerung zu bringen. Die Welt bebt in den Fugen Als der Waffenſtillſtand zwiſchen den alliierten Mächten uns Deutſchland abgeſchloſ⸗ ſen war und man zu den erſten Vorbereitungen für die Friedensverhandlungen rü⸗ ſtete, mochten in Deutſchland wohl nur wenige ahnen, wie es in Wirklichkeit hinter den Kuliſſen der feindlichen Mächte aus⸗ ſah. Die franzöſiſchen Soldaten waren müde, vollkommen zermürbt und abgekämpft. An verſchiedenen Orten Frankreichs drohte die jäh einſetzende kommuniſtiſche Bewe⸗ gung jegliche Zucht und Ordnung zu unter⸗ graben. In Paris ſelbſt kam es zu bluti⸗ gen Revolten. Zahlreiche öffentliche Be⸗ triebe wurden ſtillgelegt, die Arbeiter ſtreikten und veranſtalteten kommuniſtiſche Umzüge. Nicht nur in Deutſchland loderte die Brandfackel des Bürgerkrieges, faſt bei allen Völkern machte ſich als Reaktion auf den Welt⸗ krieg eine Striömung bemerkbar, die ſich in einer höchſt gefährlichen und aggreſſiven Weiſe gegen die beſtehenden Verhältniſſe richtete. Die Welt bebte in den Fugen. Im Lager des Viererrates, in dem Clémenceau, Lloyd George und Wilſon miteinander verhandelten, herrſchte faſt ununterbrochen Zan! und Streit. Von irgendwelchen freundſchaft—⸗ lichen Gefühlen, von Harmonie und Verſtändi⸗ gung nicht die geringſte Spur. Lloyd george und Clemenceau bekämpfen ſich ſegenſeitig mit den ſchärfſten Waffen, Neir⸗ ſenzuſammenbrüche ſind an der Tages⸗ „dnung. Hinter verſchloſſenen Türen wird in Schandfrieden vom 28, Juni 1919 ſtürmiſchen Sitzungen, die ſtreng geheimgehal⸗ ten werden, über das Schickſal Deutſch⸗ lands entſchieden. Die franzöſiſche Zenſur übt auf die Blätter einen rückſichtsloſen Druch aus. Niemand darf wiſſen, daß ſich das fran⸗ zöſiſche Volk am Ende ſeiner Kräfte befindet, niemand ſoll erfahren, daß ſich die Vertreter der feindlichen Mächte in den Haaren liegen, niemand darf von den unwürdigen Szenen er⸗ fahren, die ſich Tag und Nacht abſpielen. „Zurück, meine Damen und Herren!“ Die Atmoſphäre der Verſailler Frie⸗ densverhandlungen iſt mit Haß und Zwietracht geſchwängert. Immer wieder droht die Konferenz auseinanderzufallen, Wilſon verliert die Geduld und die Nerven und iſt nahe daran, ſeine Zelte für immer abzu⸗ brechen. Schließlich triumphiert die unbeug⸗ ſame Taktik des greiſen Tigers Clé⸗ menceau: die Stimme des Wahnſinns hat über Vernunft und Menſchlichkeit geſiegt, Deutſchland wird auf Jahrzehnte hinaus verſtlavt. In einer anſchaulichen und äußerſt ſpannen⸗ den Weiſe ſchildert Rolf Brandt in ſeinem Buch„Verſailles“ die aufregende Szene der Unterzeichnung am 28. Juni 1919: „Ich ſehe den Anſturm gegen die hohen Git⸗ tertore, durch die man in den Flügel kommen ſoll, durch die die Preſſe zum Spiegelſaal geht. Hunderte von Frauen und Män⸗ nern drängen vorwärts, ſtoßen gegen die Mauer, die von der republikaniſchen Garde ge⸗ bildet wird. Es nützt wenig, daß die Soldaten rufen:„Nur die roten Karten geben hier Ein⸗ laß!“ Ihr„Zurück meine Damen und Herren“, verhallt immer aufs neue in den von Neugier getriebenen Maſſen, die den Weg zum Schauſpiel mit jedem Mittel erzwingen wollen. Franzöſinnen, Engländerin⸗ nen, amerikaniſche Schweſtern, Herren und Damen der Geſellſchaft, die dabei ſein will, drängen durcheinander. Man kennt das Bild, man kennt die Eleganz Man geht durch die Säle, deren Bilder prah⸗ len, daß Frankreich hiſtoriſches Recht, auf Un⸗ recht, gegen Deutſchland habe. Kleine Tiſche ſind überall aufgeſtellt, an denen Brief⸗ marken mit dem Stempel des Ta⸗ ges und der Friedenskonferenz abgeſtempelt werden. Sie ſind umdrängt; die Frankenſtücke klingen, die Scheine fliegen. An der Tür des langen, ſiebzehnfenſtrigen Spiegelſaales ſtehen wieder mit roten Helmbüſchen die Poſten und prüfen die Karten. In der Mitte des Saales befindet ſich die Tafel, an der die Vertreter der feind⸗ lichen Mächte ſitzen. Zu beiden Seiten, den Saal entlang, ſtehen die rotbezogenen, leh⸗ nenloſen Bänke für die Zuſchauer. Die Ent⸗ fernung iſt für die weiteren Reihen doch immer noch über dreißig Meter. Clemeneeau ſoll mit den Veteranen reden, der Vorgang iſt nicht zu erkennen, man ſteigt alſo auf die Bänke. Photographen erklimmen die Pfeiler, die Herren helfen ihren Damen zu den luftigen S andpunkten und bewahren ſie vorſorglich vor dem Fall von den Pfeilerniſchen. Mit leich⸗ tem Klatſchen wird die republikaniſche Garde, die, in Reihe aufgebaut, die Ausſicht ſtört, zum Abtreten genötigt und das Bei⸗ fallklatſchen ſchallt lauter, als ſie ver⸗ ſchwindet. Niemand kehrt ſich daran. Nur die japaniſchen Preſſevertreter mit dem undurch— dringlichen Ausdruck auf den gelben Geſichtern, ſitzen unbeweglich und ſtarren gegen die ſchwarze europäiſche Mauer. Wilſon lächelt, unterſchreibt ununter⸗ brochen Autogramme auf das Erinnerungs⸗ blatt, das zu dieſem Zweck gezeichnet wor⸗ den iſt. „Die Sitzung iſt eröffnet“ Unſere Beauftragten erſcheinen. Sie begeben ſich ſchweigend zu ihren Plätzen und⸗durch die Lücke, die durch das Leerbleiben der Stühle der chineſiſchen Delegation entſtanden iſt, kann man das in dieſem Augenblick un⸗ durchdringliche Geſicht von Hermann Mül⸗ ler erblicken. Clemenceau erhebt ſich, ſeine harte Stimme geht durch den Raum, aber das leiſe Sprechen auf den Bänken läßt die Sätze nicht zur Klarheit kommen.„Die Sit⸗ zungiſt eröffnet. Zwiſchen den alliierten Der politiſche Tag 28. Juni das deutſche Voll in Verſailles durch die Drohung einer Fortſetzung des Krieges gezwungen, entgegen ſeiner eigenen Ueberzeugung und wider beſſeres Wiſſen un⸗ ſerer Kriegsgegner, vorbehaltlos anzuerken⸗ nen, daß Deutſchland 1914 den alliierten und aſſoziierten Regierungen einen von uns ge⸗ planten Krieg abſichtlich und vorſätz⸗ lich aufgezwungen habe, einen Krieg, den die Alliierten als das größte Verbrechen gegen die Menſchheit bezeichneten, das unſere ſich für ziviliſiert ausgebende Nation mit Bewußtſein begangen habe. Dieſe maßloſe Beleidigung unſe⸗ res Volkes und ſeiner Vorkriegsregierung iſt bis heute noch von keinem einzigen der 28 Siegerſtaaten offiziell zurückgenommen worden. Jeder Deutſche, der ſich mit der Ehre ſeines Volkes verbunden fühlt, muß da⸗ her deſſen eingedenk bleiben, daß wir den Kampf gegen die„Verſailler Kriegsſchuldtheſe“ nicht eher einſtellen dürfen, bis ſich unſere ehe⸗ maligen Kriegsgegner dazu entſchließen, das moraliſche Unrecht der Verſailler Kriegsſchuldlüge zu beſeitigen und Deutſchland wieder die uneingeſchränkten Rechte eines ſelbſtändigen Staates zuerkennen. Alfred v. Wegerer. Rüſtungskredite! In einer Pari- ſer Meldung heißt es lakoniſch:„Der Heeresausſchuß des Senats hat einſtimmig den Antrag ange⸗ nommen, der die von der Regierung bean⸗ tragten Kredite für die Durchführung der Maßnahmen der Landesverteidigung bil⸗ ligt.“ Einer engliſchen Meldung aus London zufoſse beſchloß das engliſche Kabinett geſtern vo'g einen großen Zuſatzetat für Mari⸗ flotte und Armee. Vor allem ſoll, wie e it, die engliſche Luftflotte auf einen Stan. oracht werden, die ſie der größ⸗ ten europäiſchen Luftmacht ebenbürtig macht. Mit dieſen beiden wichtigen Beſchlüſſen wurde Genf endgültig und offiziell begraben. Nach⸗ dem bereits Frankreich ſeit längerer Zeit ſeine Aufrüſtungspläne offen vor aller Welt bekanntgab, hat nunmehr auch das engliſche Kabinett dem Druck des Generalſtabs nach⸗ gegeben und die Erhöhung der eng⸗ liſchen Rüſtungen bewilligt. Damit iſt der Weg freigegeben zum unbegrenzten Rüuſtungswettlauf, vor dem einſichtige Politiker warnten und deſſen Verhinderung zwei Jahre Verhandlungen dienen ſollten. Man muß ſich wundern, wie ſchnell man ſich umzu⸗ ſtellen wußte. Zwei Jahre lang war von nichts anderem die Rede, als von„Abrüſtung.“ Die belannte Vertragsklauſel des Ver⸗ ſailler Schandvertrages, wonach die Feind bundmächte proportional auf den Stand Deutſchlands abzurüſten hätten, iſt ge⸗ radezu ein Hohn auf jede Vertragsauslegung. Wohin ſteuerſt du, Europas und aſſoziierten Mächten und dem Deutſchen Reich iſt über die Bedingungen des Friedens⸗ vertrages das Uebereinkommen getroffen worden; der Text iſt fertiggeſtellt. Der Präſi⸗ dent der Konferenz hat ſchriftlich beſtätigt, daß der Text, der unterzeichnet werden würde, mit dem Text der beiden Exemplare, die den beiden deutſchen Delegierten zugeſtellt worden ſind, übereinſtimmt. Die Unterſchriften ſollen gegeben werden. Sie werden als unwiderrufliche Verpflichtung zu gelten haben, die erfüllt und in der Geſamt⸗ heit ihrer Bedingungen loyal ausgeführt werden wird. Unter dieſen Vorausſetzungen habe ich die Ehre, die deutſchen Bevollmächtig⸗ ten einzuladen, ſich bereit zu machen, ihre Unterſchrift zu geben.“ Reichsminiſter Hermann Müller unter⸗ ſchreibt! Der Miniſter Bell folgt ihm. Drei Uhr zwölf Minuten. Selbſt die Achtung vor dem Unglück verletzt dieſe ſchauſpielgierige Menge. Das drängt gegen die Bänke, das ſpricht halblaute Worte. Aus der Mitte ertönen Rufe:„Stille“. Wir wollen das Bild ſchweigend bewahren als Marterbild an der Wegwende. Wie ein Geſpenſterreigen ziehen Wilſon, Lloyd George und Clémenceau vor⸗ über mit dem gefrorenen Lächeln der Konvention auf den Geſichtern. Den Fe⸗ derhalter in der Rechten, treten ſie an den Tiſch und vollenden den geſpenſtigen Kreislauf, indem ſie auf der anderen Seite zu ihren Plät⸗ zen zurückkehren. Kanonenſchüſſe dröhnen. Es iſt gegen 4 Uhr. Der Vertrag iſt von den Vertretern aller anweſenden Staaten gezeichnet. Die Waſſer von Verſailles beginnen zu ſpringen.“ Ein Volk war verſklavt. Auf ewig?! Jalannes Falle Wüsehenusstatiung- hathausbogen 25 Am 28. Juni 1919 wurde 0 b m 11 Als deren tagsf Reichst NSDA Die haben tion, d und di Syſtem fahren. 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Zuni 1934 Vo arbeitet die garici: Dr. Frick als Im Rahmen unſerer Artikelſerie„So ar⸗ beitet die Partei“ ſtellt uns Reichs⸗ miniſter Pg. Dr. Frick die folgende Darſtel⸗ lung über ſeine Tätigkeit als Reichsleiter zur Verfügung: Als Reichsleiter obliegt mir die Führung der nationalſozialiſtiſchen Reichs⸗ tagsfraktio'n und die Vorbereitung von Reichstagswahlen(Reichswahlleit er der NSDAP). Die Aufgaben des Fraktionsführers haben durch die nationalſozialiſtiſche Revolu⸗ tion, die Beſeitigung der Parteienzerſplitterung und die Ueberwindung des parlamentariſchen Syſtems eine tiefgreifende Wandlung er⸗ fahren. In den neun Jahren vor der Machtüber⸗ nahme galt es, mit Hilfe der Fraktion dem Willen der NSDAp gegenüber der Regierung und den parlamentariſchen Parteien im Reichs⸗ tag mit allen Mitteln der Verfaſ⸗ ſung, des Geſetzes und de'r Ge⸗ ſchäftsordnung Geltung zu verſchaffen oder, wo dies nicht möglich war, mindeſtens dem Volke das nationalſozialiſti⸗ ſchhe Wollen klar und eindringlich vor Augen zu führen. Heute, im nationalſozialiſtiſchen Staate, iſt für parlamentariſchen Kampf kein Raum mehr. Regierung und Reichstag ſind nationalſoziali⸗ ſtiſch. Die alten Parteien ſind verſchwunden, die 661 Abgeordneten des Reichstags gehören (639 als Mitglieder und 22 als Gäſte) ſämtlich der nationalſozialiſtiſchen Fraktion an. Unſere Reichstagsfraktion iſt zur alleinigen Volksvertretung geworden. Zwiſchen ihr und der Regierung kann kein Kampfzuſtand mehr beſtehen, da beide nach den gleichen, nationalſozialiſtiſchen Grundſätzen dem Volke zu dienen entſchloſſen ſind. Die Aufgabe der zur Volksvertretung ge⸗ wordenen nationalſozialiſtiſchen Fraktion im neuen Staate beſteht darin, bei den Reichstags⸗ ſitzungen ſinnfällig vor aller Welt zum Aus⸗ druck zu bringen, daß heute der Wille des Führers und der Wil'le des Volkes eins ſind. Die Entſcheidung der großen Fra⸗ gen der Politik, ſoweit ſie die Fraktion und den Reichstag beſchäftigen, bereitet der Fraktionsführer in engſtem Einverneh⸗ men mit dem Führer und Wolks⸗ kanzler vor. Die laufenden Arbeiten er⸗ ledigt das Fraktionsbüro unter Leitung des Fabri⸗ 'ius. Beſondere Mühewaltung erfordert die Füh⸗ rung des Fraktionsarchivs, das dazu beſtimmt iſt, den Abgeordneten und Partei⸗ dienſtſtellen das zur Bearbeitung beſonderer Fälle nötige Material bereitzuſtellen. Um das Archiv leiſtungsfähig zu erhalten, iſt die fort⸗ geſetzte Verarbeitung der ergehen⸗ den Geſetze, Verordnungen und Erlaſſe, der maßgebenden politiſchen Preſſe und der ſonſti⸗ gen Veröffentlichungen über das politiſche, wirtſchaftliche und kulturelle Leben erforderlich. II. In engem Zuſammenhang mit der Fraktions⸗ führung ſteht die Tätigkeit als Reichs'ahl⸗ leiter der Partei im Falle der Ausſchreibung von Reichstagswahlen. Der Reichswahlleiter der NSDApP hat dafür zu ſorgen, daß ſeitens der Partei die zahlreichen Formvorſchrif⸗ ten des geſetzlichen Wahlverfah⸗ rens genau beachtet und vor allem die vorgeſchriebenen Friſten gewahrt werden. Seine wichtigſte und ſchwierigſte Auf⸗ gabe iſt die Aufſtellung der Bewerber⸗ liſten, die im engen Einvernehmen mit dem Führer der Partei vor ſich geht und die Berück⸗ ſichtigung einer Fülle verſchiedener Geſichts⸗ punkte erfordert. Bei den Wahlen zum 12. November 1933 hat die Tätigkeit des Reichswahlleiters dadurch eine beträchtliche Erweiterung erfahren, daß zur Betonung der Vereinheitlichung des Volkswillens in ſämtlichen Wahl⸗ kreiſen und als Reichswahlvorſchlag eine im weſentlichen gleichlautende Einheitsliſte aufgeſtellt wurde. Dies führte zu einer wochen⸗ lang anhaltenden Flut von Poſteingängen und Telephonaten. Das für die Wahlvorbereitung unter Beteiligung der Fraktionsangeſtellten eigens eingerichtete Wahlbüro mußte in Anbetracht der kurz bemeſſenen geſetzlichen Friſten wiederholt Nachtſchichten einlegen, um die Arbeiten friſtgerecht fertigzuſtellen. Nach der Wahl beſtand eine weitere, vom Reichswahlleiter zu löſende, wichtige Aufgabe in der gerechten Verteilung der Man⸗ date auf die einzelnen Wahlkreiſe. Das fimt für Dolksgeſundheit bei der Oberſten Ceitung der po Berlin, 28. Juni. Der„Völkiſche Be⸗ obachter“ meldet: In Durchführung der Verfügung des Stell⸗ Reichsleiter vertreters des Führers vom 15. Mai d.., wonach für die geſundheitlichen Belange fämtlicher Parteigenoſſen— mit Ausnahme der SAund der SsS— allein vetantwort⸗ lich der Amtsleiter der NS⸗Aerztebundes, Dr. med. Wagner iſt, wurde durch Anordnung des Stabsleiters der Oberſten Leitung der PO Dr. Ley, bei der Oberſten Leitung der PoO ein Amt für Volksgeſundheit er⸗ richtet. Der Amtsleiter dieſes Amtes, Pg. Dr. Wag⸗ ner, iſt gleichzeitig Leiter des NS⸗Aerzte⸗ bundes als betreuter Organiſation und der zu⸗ Führer der Reichstagsfraktion Reichswahlleiter der N5dflp ſtändigen Abteilung Volksgeſundheit in der Arbeitsfront. Das Amt für Volksgeſundheit iſt die für ſämtliche Parteigliederungen einſchließ⸗ lich der betreuten Organiſationen— mit Aus⸗ nahme der SS und SA— in volksgeſundheit⸗ lichen Belangen allein zuſtändige Stelle. Der Sachverſtändigenbeirat für Volksgeſund⸗ heit bleibt lediglich bei der Reichsleitung be⸗ ſtehen als beratende Stelle für Pg. Dr. Wag⸗ ner, dem Vertrauensmann des Stellvertreters des Führers und Amtsleiters des neuen Am⸗ tes für Volksgeſundheit. Jſidors Spielhöllen Jwei filubleitungen unter flnlage— Merkwürdige„Pflege der beſelligkeit“ Berlins ehemaliger„Dipoprä“ als eifriger Förderer (Drahtbericht unſerer Berliner Schriftleitung) Berlin, 28. Juni. Das Wort„Iſidor“ iſt im vergangenen Syſtem faſt zu einem feſt umriſſenen politiſchen Begriff ge⸗ worden. In der Reichshauptſtadt haben ſich jetzt noch einmal die Gerichte mit dem Mann und ſeinen perſönlichen Leidenſchaften zu befaſſen, der ſich durch ſeine ſadiſtiſche und brutale mißbräuchliche Machtanwendung gegen den Nationalſozialismus zum Träger und Ur⸗ heber dieſes Begriffs gemacht hat: dem Berliner„Vipoprä“ Dr. Iſidor Bernhard Weiß. Schon in den Jahren des Kampfes um die Macht kamen durch die nationalſozia⸗ liſtiſche Bewegung zum erſten Male Tatſachen über die engen Verbindungen des Iſidor Weiß mit den allmählich immer mehr überhand nehmenden feudalen Nachtſpielklubs im Berliner We⸗ ſten an die Oeffentlichkeit. Während es ſich Iſidor Weiß, noch im Beſitze der polizei⸗ lichen Macht in der Reichshauptſtadt, früher leiſten konnte, die nationalſozialiſtiſche Bewe⸗ gung auf Grund ihrer„lügneriſchen Behaup⸗ tungen“ niederzuknüppeln, die natio⸗ nalſozialiſtiſche Preſſe nach Veröffentlichungen über das üble Gebaren dieſes Syſtemvertre⸗ ters und ſeine Spielleidenſchaften einfach für Tage und Wochen zu verbieten, ſo hat Herr Weiß nach Uebernahme der Macht ſeinem und ſeiner Raſſe Namen dadurch alle Ehre gemacht, daß er ſich durchfeige Flucht dem Zugriff der ſtaatlichen Organe entzog. Das Treiben derjenigen Spielklubs im Berliner Weſten, die durch den jüdiſchen Vipoprä eine zwar ſtille, aber dafür um ſo eifrigere Förderung erfuhren, wird jetzt inallernächſter Zeit in zwei gro⸗ ßen Prozeſſen in allen Einzelhei⸗ ten aufgerollt werden. Unter Anklage ſtehen zwei Klubleitun⸗ gen, die führenden Mitglieder des„Klub des Weſtens“ und des„Allgemeinen Deutſchen Sportvereins“. In dieſen zwei Vereinigungen wurden Abend für Abend Haz ard ſpielveranſtaltungen abgehalten, in denen der Herr Vizepolizeipräſident Dr.„Bern⸗ hard“ Weiß ein viel und gern geſehener Be⸗ ſucher war. Beide Vereinigungen waren regel⸗ rechte Spielklubs im übelſten Sinne, und es mutet geradezu wie ein ſchlechter Scherz an, wenn in den Satzungen beiſpielsweiſe des „Klub des Weſtens“ verzeichnet ſteht, daß dieſe Vereinigung eine„Pflege der Geſelligkeit und der Wohltätigkeit“ übe. Während an den übri⸗ gen Wochentagen der Spielklubbetrieb ein nor⸗ males Ausmaß hatte, herrſchte jeden Mittwoch regelmäßig Hochbetrieb. Man ver⸗ anſtaltete in den frühen Abendſtunden ein feudales Eſſen und übte nachher„Pflege der Geſelligkeit“ bei phantaſtiſchen Einſätzen am Roulettetiſch oder beim Baccarat. Auch Hazardſpiele mit Karten waren an der Tagesordnung. Die führenden Perſönlichkeiten dieſer Spiel⸗ klubs, aus denen man ſogar einen„Reprä⸗ ſentationsausſchuß“ zuſammengeſetzt hatte, waren ſtolz auf ihren Schirmherrn und För⸗ derer, den Vipoprä, der als„Mann an der Spitz e“ über hinreichend Macht und Befug⸗ nis verfügte, um alle unliebſamen Störungen polizeilicherſeits auszudrehen und es den Spielklubleitungen zu ermöglichen, phantaſtiſche Summen zu vereinnahmen. Und trotzdem hielt man es für geraten, für alle Fälle vorzubeugen und ein techniſch raffinier⸗ tes Signaliſierungs⸗Syſtem aufzu⸗ bauen, um für den Fall eines„polizeilichen Irrtums“— Iſidor Weiß hatte bekanntlich allen Polizeidienſtſtellen den Befehl gegeben, Aktionen gegen beſtimmte Spielklubs zu unter⸗ laſſen— geſichert zu ſein. So war es denn unter der ſchützenden Hand des Juden Weiß möglich, daß allein der„Klub des Weſtens“ in den Jahren 1928 bis 1932 nur an Kartengeldein⸗ nahmen über 255 Millionen RM einſtreichen konnte. Der„Allgemeine Deutſche Sporwerein“ mußte ſich in den Jahren 1929 bis 1932 an Karten⸗ geldern mit„nur“ 700 000 RM begnügen. Die Herren von der Klubleitung ſind alſo an Ar⸗ mut ſicher nicht zugrunde gegangen, und es wird Aufgabe der zuſtändigen Gerichtsſtellen ſein, genaueſtens nachzuprüfen, inwieweit Bernhard Weiß, ſein gleichfalls in dieſe Ange⸗ legenheit verwickelter Bruder und die in dieſem Prozeß unter Anklage ſtehenden„Perſönlich⸗ keiten“ finanziell nutznießend waren. Zweifel⸗ los werden auch durch dieſe Prozeſſe eine An⸗ zahl kleinerer Skandalaffären an die Oeffentlichkeit kommen. Harriman zu viereinhalb Jahren Gefäng⸗ nis verurteilt Newyork, 28. Juni. J. W. Harriman, der frühere Leiter der Harriman⸗Nationalbank, der vor einer Woche für ſchuldig befunden wor⸗ den war, die Geſchäfts bücher gefälſcht und die Bankkapitalien in unerlaubter Weiſe verwendet zu haben, iſt zu 4½ Jahren Gefäng⸗ nis verurteilt worden. Steigender Flugverkehr erforderk neue Anlagen Die neuen Anlagen des Flugſteiges in Berlin⸗Tempelhof, die zuſammen mit einer neuen Abfertigungshalle ihrer Beſtimmun wurden, um den Er⸗ forderniſſen des geſteigerten Flugverke rs gerecht zu werden. Italiens erſter Wolkenkratzer Das erſte Hochhaus Italiens in Turin, das kurz vor der Vollendung ſteht. Es findet als Bürohaus Verwendung und hat eine Höhe von 20 Stockwerken. krneut ſchwere 5prenoſtoſfanſchläge in Tirol Ein Elektrizitätswerk ſtillgelegt Innsbruck, 28. Juni. In Tirol wurden in der Nacht zum Donnerstag wiederum meh⸗ rere ſchwere Sprengſtoffanſchläge verübt. In Innsbruck wurde auf dem 339 des Druckereigebäudes der Verlagsanſtalt„Ty⸗ rolia“ ein mehrere Kilogramm ſchweres Pa⸗ ket gefunden, das ſofort in einen angrenzenden Dachgarten geworfen wurde. Es handelte ſich tatſächlich um eine Bombe, die explodierte und ein 50 Zentimeter tiefes Loch in den Erdboden riß. Auch die Einrichtung des Dachgartens und mehr als 100 Fenſterſcheiben des Ver⸗ lagsgebäudes wurden vollſtändig zertrümmert. In dem Elektrizitätswerk Mueh⸗ ha u wurden die drei Hochdruckrohre durch einen Sprengſtoffanſchlag zerſtört, ſo daß das Waſſer⸗ werk vier bis fünf Wochen ſtilliegen muß. Ferner wurde die Sohleleitung! des Salz⸗ bergwerks im Halltal geſprengt. In einem Waſſerſchloß des Ruetz⸗Elektrizitätswerks im Stubaital fand man mehrere Pakete mit Sprengſtoff, ebenſo in der Leopoldſtraße in Innsbruck unterhalb eines Waſſerdurchlaſſes. Offizierspatrouillen ſtellen die Ruhe in Graz wieder her Wien, 28. Juni. Nach weiteren Mel⸗ dungen aus Graz konnte am Spätabend des Mittwoch die Ruhe erſt nach Einſatz von Of⸗ fizierspatrouillen wieder hergeſtellt werden. Von den verwundeten Heimwehrleuten ſind drei ſchwer verletzt. Darteiamtliche Bekanntmachungen Der Reichspropagandaleiter: Der Reichspropagandaleiter der NSDApP gibt be⸗ kannt: Der Kampf gegen die Nörgler und Miesmacher nimmt mit dem 30. Juni ſein Ende. Er hat in ſei⸗ ner zweimonatigen Dauer eine unerhörte, weit über das normale Maß hinausgehende Beanſpruchung un⸗ ſerer Reichs⸗ und Gauredner notwendig gemacht. Um ihnen die für die Herbſt⸗ und Winteranforderungen notwendige Ausſpannung zu geben, ordne ich hiermit für den geſamten Monat Juli entſprechend dem SA⸗ Urlaub und der Anweiſung des Stabsleiters der PO betreffend Urlaub für die Politiſchen Leiter, ſowie Amtswalter der angeſchloſſenen Verbände und der Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“ für alle Reichs⸗ und Gauredner Urlaub an. gez. Dr. Goebbels, Reichspropagandaleiter. Der Adjutant des Führers: Der Adjutant des Führers teilt mit: Der Aufmarſch in Gera hat gezeigt, daß die ſei⸗ nerzeit ergangenen Anordnungen des Führers bei Auf⸗ und Vorbeimürſchen nicht beachtet werden. 1. Es wird immer wieder verſäumt, vor dem Beſuch des Führers darauf hinzuwei⸗ ſen, daß das Werfen mit Blumen ver⸗ boten iſt, und daß alle SS⸗, SA⸗ und Parteidienſt⸗ ſtellen durch Preſſe und Radio dieſes der Bevölkerung vorher bekanntgeben müſſen. 2. Das Erbitten von Autogrammen bei ſolchen Aufmärſchen iſt unter allen Umſtän⸗ den zu unterlaſſen. 3. Bei Theaterbeſuchen iſt darauf hinzu⸗ weiſen, daß Ovationen während der Pau⸗ ſen nicht im Sinne des Führers liegen. 4. Bei den Fahrten zu Aufmärſchen, ins Theater uſw. ſind die Zuſchauer darauf aufmerk⸗ ſam zu machen, daß ſie die Abſperrungslinie einhal⸗ ten, nicht vom Bürgerſteig hinuntergehen, da ſonſt Gefahr beſteht, daß Kinder durch das entſtehende Ge⸗ dränge unter die Wagen kommen. 5. Wenn der Kanzler Staatsbeſuche oder Dienſt⸗ reiſen in die Länder macht, iſt es unſtatthaft, daß von anderer Seite die feſtgelegte Veranſtaltungsord⸗ nung durch eigenmächtige Beſuche durchbrochen wird. 6. Vorbeimärſche uſw. ſind unter allen Umſtänden vorher anzumelden. gez.: Wilhelm Brückner, Adjutant des Führers. „Hakenkreuzbanner⸗ von leurath mahnt die Welt zur wieiſchaflichen Jahrgang 4— 4 Nr. 20— Seite 4 Abendausgaße— Donneratag, 28. Juni 1334. 4 Dernunft die kröſnuno der Tagung der deulſchen fuslondshandelskommern Berlin, 28. Juni. Der„Deutſche In⸗ geiſt ſei eingezogen und die Arbeitsloſigkeit ſei Bananen blühen in Deutſchland! zu einem großen Teil bezwungen worden. Was noch übrig geblieben ſei, werde in zäher Klein⸗ Im Namen der Auslandsdeutſchen dankte Helfferich, der Vorſitzende des Aufſichts⸗ rates der Hapag, für die Einberufung der Aus⸗ duſtrie⸗ und Handelstag“ veranſtaltete anläßlich der Tagung der Deutſchen Handels⸗ kammern und Wirtſchaftlichen Vereinigungen arbeit überwunden werden. landshandelskammern. Ve 0 n—— Empfangsabend in den die a roll⸗Feſtſälen in Berlin. 3 3 3 3 Perſe Aenge e. denes Die sicherung unſerer wietſchaftlichen Lebens⸗ erbrachte die Grüße und Wünſche der Reichs⸗ 3 3 regierung. Er wies auf die gewaltigen notwendigkeiten. Veränderungen hin, die ſeit dem 30. Ja⸗ 4 4 R 55 nuar 1933 in Deutſchland eingetreten ſeien. kine richtungsweiſende nede des Reichswirtſchaſtsminiſters auf der Tagung der ſterfe „Die Aufgabe der Tagung der„Deutſchen flußenhandelskammern Beler ger i Belne bah deeber oen deußgn en Filsbee pen. vinben eß sSerſ ar An Neurath als eine boppeſte Einmal ſollte Deutſchen Induſtrie- und Handelstag einberu⸗ mit⸗dem Rechenſtift betreiben. Wer ſich nicht ehr⸗ ſtand Auslandsd eutſchen Gelegenheit 3 3 fene Tagung der deatſchen Auslands⸗Handels⸗ lich bemüht, das Vertrauen ſeines Partners zu Au werden, Künder ihrer Eindrücke d 1 fefen lammern und wirtſchaftlichen Vereinigungen im erlangen, der ſoll die Finger vom Handel ſonen iaensn in D 4 Ausland iſt am Donnerstag im Preußenhaus laſſen. Der wird auf die Dauer keinen Er⸗ gei zmungender keblen Jahre in Deutſchland durch Präſident Dr. v. Renteln ſeierlich er⸗ folg haben. Das gilt im Inland und noch viel 0 n 4. Eisbrüe en—0 1 öffnet worden. mehr im Außenhandel. In dieſem Sinne be⸗ Bri werden 75 43 großen Er 1 Fe. Die Rede Dr. v. Rentelns veröffentlichen wir 2 n wohn ievolistunes. In iheieem mueeecheneen 900 alanbe, daß die Si, er—8 der mler Aufgabe liege auch, ſo be⸗„Der Reichswirtſchaftsmi niſter Dr. dings von der Geldwirtſchaft, von ſich über⸗ vorm. tonte der Reichsaußenminiſter, die engere und Schmitt ergriff nach den Begrüßungsworten wunden werden könnlen. Denn ſie beruhen nicht Leiche beſſere Zuſammenarbeit der Auslandshandels- v. Rentelns das Wort und führte u. a. folgen⸗ auf dem Verſagen wirtſchaftlicher mina kammern mit den Organiſationen in der Hei⸗ des aus: Faktoren, ſondern auf den Auswirkun⸗ 31jäh mat und eine gleichmäßigere Organiſierung der Es iſt mir eine beſondere Freude, Sie als die gen der politiſch beeinflußten Fi⸗ Sent Außenhandelskammern ſelbſt. Dabei ſei aber Vertreter des deutſchen Volles und nanzpolitit der Kriegs⸗ und Nach⸗ gende vor einem allzuſtarten Drang nach Sche⸗ ſeiner Wirtſchaft im Auslande hier zu kriegsjahre. Die internationalen Anleihen 1 matiſierung zu warnen, da in dem hiſton begrüßen. Sie ſind beruſen, wie es der Herr der Kriegszeit haben den Schuldnerſtaaten un⸗ Beſucher des Botaniſchen Gartens in Berlin⸗ iſch Gewordenen und Bodenſtändigen mancher Reichsminiſter des Auswärtigen fagte, nach geheure Kapital⸗ und Zinſenlaſten aufgebürdet; Zahlem haben in dieſen Tagen die ſeltene Ge⸗ Außenhandelskammern nicht unerhebliche Werte Ihrer Rückkehr zu den Stätten Ihrer Arbeit die Deutſchland auferlegten Reparationen konn- legenbeit, in dem erſt ſürzlich neuerrichteten 1 liegen. Die zweite Aufgabe ſei eine ſehr nüch⸗ Fü in d Deutſchl. Subf d mit Hilfe ausländi⸗ Bananenhaus blühende Bananenbäume zu be⸗ 1 F Künder zu ſein des neuen Deutſchland, des ten nur der Subſtanz und mit Hilf wundern. Unſer Bild zeigt eine der Blüten 1 erken terne: Ausfuhr tut not. Als eine Haupt; neuen deutſchen Geiſtes entſchloſſene Männer ſcher Anleihen geleiſtet werden, was zu einer oben ſieht man bereits die erſten kleinen Frucht⸗. nöher aufgabe der Tagung bezeichnete er die, für die und unbeirrbarer Einigkeit. Sie ſind auch Ausblutung der deutſchen Wirt⸗ ſtauden. Früht deutſche Ausfuhr die Erfahrungen nutzbar zu Mittler zwiſchen Deutſchland und ſchaft und zu einer unerträglichen Zin⸗•* machen, die in den Deutſchen Außenhandels- ſeiner Wirtſchaft und den Ländern, deren ſenlaſt für Reich und Wirtſchaft 0 Hü kammern angeſammelt ſeien. Davon könnte die Gaſtfreundſchaft Sie genießen, mit deren Wirt⸗ führte. Wie gebannt richtete ſich die Aufſ⸗ tierungsmaßnahmen von unſeren Inter deutſche Wirtſchaft wertvolle Anregungen für ſchaftskreiſen Sie in ſtändiger enger Fühlung merkſamkeit der Gläuhiger auf die Frage, wie Waren abſperren. Wie geſagt, mit Vor⸗ das tägliche Geſchäft und als Ganzes Nutzen ſtehen. Hierdurch erwächſt Ihnen die große, ſie ihre Forderungen eintreiben könnten. Uns würfen iſt es nicht getan, ſondern nur Einm haben. bedeutſame Aufgabe, unſere gerade in mag ſcheinen, daß man die ſo einfache Tatſache ein ehrlicher Verſuch, die Schwierigkeiten zu be⸗*+. In dieſem Zuſammenhang ſtreifte der Reichs⸗ der heutigen Zeit ſo erſchwerten, ja gefährdeten vergißt, daß ein Schuldner, um zahlen zu kön⸗ ſeitigen, und uns die Möglichkeit zu geben, Muſte außenminiſter das Deviſenproblem. Auslandsbeziehungen nicht abreißen zu laſſen, nen, leben und arbeiten muß. Uns ſcheint auch, 112 n e ma 4 ſondern mit aller Willenskraft aufrecht zu daß es zu keinem guten Ende führen kann, 3 5 Der für Den Rückgang der Rii— erhalten und zu 13 wenn man einen Schuldner ſo auspreßt, daß er zuſchließen, kann hier helfen. be ſchen Ausfuhr ſei die Währungsentwertung in ſuchen. als Verbraucher, als Käufer ausfällt. Sollten wir es aber nicht erreichen können, Heiden den großen Induſtrieländern, die Deutſchland durch Ausweiſung unſeres Außenhandels uns in ſol den Wettbewerb faſt unmöglich mache. Eigent⸗ Di d 53 3 1 die Lebensnotwendigkeiten zu ſichern, dann wird mache lich ſollte man von den Ländern, die ihre Wäh⸗ L an 2 5 zie ungen zum U5 an 55—— a——5 dürfte ränkung der Einfuhr, durch Umſtellungen der i zung ohne Rotwendigkeit entwertet und die da. Wir haben auf die Aufrechterhaltung unſerer Außenhandel liegt, laſſen ſich nicht dadurch Wiriſchaft durch Erſchließung“ eigener' neuer durch Deutſchland am meiſten in die jetzigen Handelsbeziehungen zum Auslande größten ſprengen, daß man uns unſere angeblichen Feh⸗ Rohſtoffe ſein Wirtſchaftsleben aufrecht zu er⸗ beeren Transſerſchwierigkeiten gebracht hätten, mehr Wert gelegt. ler vorhält. So wird uns z. B. vorgeworfen, halten. Wir wünſchen dieſe Entwicklung nicht, und d Rückſicht auf die Folgen daraus und mehr Und auch heute, trotz aller Hinderniſſe, die unſe- daß wir durch die Ablehnung einer ſie würde eine weitere Schrumpfung der Welt⸗ konnte Verſtändnis für unſere Lage erwarten. rem Außenhandel entgegengeſetzt werden, wün. Markentwertung unſern Inlands⸗ wirtſchaft bedeuten. Wird uns aber kein ande⸗ geſpro ſchen wir nichts mehr als die Baſis abſatz hemmen, während gleichzeitig von rer Ausweg gelaſſen, ſo wird das deutſche Volk um di Leider ſei das nicht der Fall. Die des freien, ungehinderten Welt⸗ einem unerlaubten Dumping im Zuſatzausfuhr⸗ dieſe ſchwierige Aufgabe ebenſo meiſtern, wie ders Drohungen, die in dieſem Zuſammenhang handels. Dieſe Frage kann aber nichtein⸗ verfahren geredet wird, und eine ganze es der Arbeitsloſigkeit zu Leibe gerückt iſt: einig, die nö in den letzten Tagen gegen die deutſche Wirt⸗ ſeitig gelöſt werden. Die Feſſeln, in denen Reihe von Ländern ſich mit aller feſt geſchloſſen hinter ſeinem Führer Adolf Frücht ſchaft ausgeſprochen worden ſind, bedauerte die Weltwirtſchaft und mit ihr der deutſche Macht durch Zoll⸗ und Kontingen⸗ Hitler. Di der Reichsaußenminiſter. Sie ſeien mehr als 1 kurzfichtig. Ihre Verwirklichung wäre 80 geſt nicht nur ein Schlag für Deutſchland, ſondern 4 4 4 2 2 für die ganze Weltwirtſchaft und ſie würde 3 0 ebenſo ſtark auf die Länder zurückfallen, die ſie 12 II en 1 2 OrE Un 8 2 ausführten. 1 Schim An die Handelskammern im Auslande rich⸗ 4 nicht 5 inſe n fi d fil f Drof. Dr. dark vor der„foigemein⸗ wohl en Ausfuhrförderung mit allen Kräften mit⸗ 1 zuarbeiten. Deutſchland wolle ſich nicht ab⸗ eE I ur un x l ſchaft der deutſchen Diſſenſchaft„Die ſchließen vom Auslande. 7 Die wichtigen und umfaſſenden Handelsbe⸗ München, 28. Juni. Aus Anlaß der Ta⸗ Gegenteil dieſe Freiheit gegenüber Einflüſſen die Organiſation der Wiſſenſchaft und For⸗ ſtände ziehungen, die Deutſchland mit einer Reihe gung der„Akademie für Deutſches aus der Vergangenheit zu wahren. Sie muß ſchung planmäßig und raſch durchgeführt wer ⸗ waren von Staaten in jüngſter Zeit abgeſchloſſen habe, Recht“ veranſtaltete die Notgemein⸗ allerdings darauf beſtehen, daß auch die Wiſ⸗ den. gäben Zeugnis für den Willen zur Zuſammen⸗ ſchaft der deutſchen Wiſſenſchaft ſenſchaftler ſich innerlich in ein poſiti⸗ Sowie Ende letzter Woche die Ueberführung Das arbeit. Mit dieſen Verträgen ſeien anderen in München eine Vortragsreihe über die ves Verhältnis zur deutſchen Volksge⸗ der kulturpolitiſchen Abteilung aus dem Den Ländern große Einfuhrmöglichkeiten nach Frage„Was iſt deutſch?“ In der Einfüh⸗ meinſchaft und zur nationalſozialiſtiſchen Reichsinnenminiſterium in das Reichswiſ⸗ wieder Deutſchland eröffnet worden. Deutſchland habe rungsanſprache machte der neue Leiter der Staatsführung ſetzen und ihre Forſchung in ſenſchaftsminiſterium auch verwal⸗ Steue⸗ dies tun können, weil dieſe Länder im Geiſte Notgemeinſchaft, Präſident Profeſſor Dr. den Dienſt der Volksgemeinſchaft ſtellen. Wenn tungstechniſch zum Abſchluß gekommen war, ung aufrichtiger Gegenſeitigkeit auch Deutſch⸗ Stark, grundſätzliche Ausführungen über das die Reichsregierung bis jetzt keine umfaſſenden hat Herr Reichsminiſter Ruſt ſofort die hun 2 land ſeinen alten Anteil an ihren Märkten be- Verhältnis der nationalſozialiſtiſchen Regien ren Maßnahmen zur Organiſation der wiſſen: Richtlinien für die Organiſation der Forſchung annt laſſen hätten. Deutſchland ſei bereit, mit rung zur wiſſenſchaftlichen For- ſchaftlichen Forſchung ergriffen hat ſo hat dies in ſeinem Miniſterium feſtgelegt, und zwar in jo allen Ländern auf der Grundlage dieſer gegen⸗ ſchung. Sie hatte dem Sinn nach ſolgenden ſeine Gründe in verwaltungstechniſchen Vern wird neben einer Hochſchulabteilung eine be⸗ 13 ſeitigen Rückſichtnahme in Verhandlun⸗ Inhalt: hältniſſen traditioneller Art. Nachdem ſondere Abteilung für Forſchung und Technit alt b gen einzutreten. Man könne aber nicht Der Reichsregierung und jeder Lün- aber nunmehr ein Reichsminiſterium für Wiſ: im neuen Miniſterium organiſiert werden. haue erwarten, daß Deutſchland die Zinſen für ſeine derregierung liegt es ſern, irgendwie die ſenſchaft, Erziehung und Voltsbildung geſchaf— Der Führer ſelbſt hat ein lebhaftes aber 1 Auslandsſchulden transferiere, wenn man der Freiheit der wiſſenſchaftlichen fen iſt, Intereſſe für die Organiſation der wiſſen⸗ nanza deutſchen Ausfuhr alle möglichen Schwie⸗ Forſchung zu beſchränken. Sie wünſcht im kann unter Führung des Reichsminiſters Ruſt ſchaftlich⸗techniſchen Forſchung. Er 5 rigkeiten mache durch Zölle, durch erwartet, daß dieſe bei der heutigen Lage des zer fl Kontingente, durch Währungsentwertung—,— Deutſchen Reiches er und ſogar noch durch die angedrohten Zwangs⸗ ihre wichtigſte Aufgabe darin ſehen wird, die anlag: maßnahmen. Der Transfer ſei keine Frage des 2 Wirtſchaft zu unterſtützen, indem ſie mithilft, hof u guten oder ſchlechten Willens, ſondern der tat⸗ 12 eut eng iſchen Trans ex- ausländiſche Rohſtoffe möglichſt weitgehend ſächlichen Möglichleiten. Es ſei eigentlich be⸗ durch heimiſche gleichwertige Stoffe zu erſetzen Rei ſchämend, daß man nach ſo 6 4—*0 0 und Waren auf den Weltmarkt zu bringen, nalen Konferenzen und nach ſo vielen Sachver⸗ 2 pee ungen welche durch ihre Qualität oder Reuheit den ſtändigenberichten dieſe einfache Wahr⸗ der Verlauf der Verhandlung Wettbewerb zu beſtehen vermögen.— hwit in die Welt hinausrufen müſſe. London, 28. Juni. Ueber die- am Mittwoch⸗ auf die Möglichkeit einer baldigen Errichtung Zum Schluß ſeiner Anſprache verſicherte—— Schließlich wies der Reichsaußenminiſter auf nachmittag im Schatzamt ſtattgefundene zweite eines Clearingamtes, deſſen Aufgabe es ſein Präſident Stark, daß er im Rahmen des mög⸗ ein R die wirtſchaftlichen Fortſchritte Sitzung der deutſch⸗engliſchen Unter⸗ würde, von den britiſchen Importeuren deut⸗ lichen auch der geiſteswiſſenſchaftlichen For⸗ Neuyr Deutſchlands in den letzten zwei Jahren händler in der Frage des deutſchen Trans⸗ ſcher Waren 20 Prozent einzuſammeln, um die ſchung die Unterſtützung der Notgemeinſchaft Dreiec hin, wobei er an die Spitze die fortſchreitende fermoratoriums iſt keine amtliche Mitteilung Zinſen für die Dawes⸗ und Pounganleihe voll der deutſchen Wiſſenſchaft zukommen laſſen rück. Geſundung der Landwiriſchaft ſtellte, die wien ausgegeben worden. Die nächſte Zuſammen⸗ zu bezahlen„„Unſere Mitglieder“, ſo erklärte werde. niſchet der zu einem ſtandesbewußten und geſunden kunft fand am Donnerstag um 3 Uhr nachm. Lord Leverhulme,„befürchten, daß, wenn die Es ſprachen ſodann: Profeſſor Dr. Roth⸗ 1 Bauerntum als tragendem und zuverläſſigem ſtatt. Regierung den erſten Anſpruch auf dieſe For⸗ ackerr⸗Bonn über„Grundſfätzliches zur Fried Fundament für die ganze Wirtſchaft geführt Die Londoner Handelskammer erhielt ben derungen im Namen der Bondsinhaber erhebt, Deutſchtumsfrage“, Geheimrat Profeſſor Dr. nach( hätten. Ueberall in der Wirtſchaft reits von ihren Mitgliedern ſehr nachdrückliche britiſche Exporteure von Waren nach Deutſch⸗ Pinder⸗München über das Thema„Was dampf regten ſich die Hände. Die frühere Verzagtheit Vorſtellungen wegen der Clearing⸗ land es dann noch ſchwieriger als bisher haben iſt deutſch in der Kunſt?“, Profeſſor Dr. Hans der A ſei trotz aller Schwierigkeiten und manchen vorlage. Lord Leverhulme nahm auf werden, Zahlungen aus Deutſchland zu er:⸗ Neumann⸗Bonn über„Tacitus und die Mit d Aergers überwunden. Neuer Unternehmungs⸗ der Jahresſitzung der Handelskammer Bezug halten.“ Germanen“. ſes ei Juni 1934 ſchland! in Berlin⸗ ſeltene Ge⸗ lerrichteten ime zu be⸗ er Blüten, ien Frucht⸗ unſeren mit Vor⸗ ndern nur iten zu be⸗ zu geben, Geſundung eder an⸗ en können, ndels uns dann wird durch Ein⸗ llungen der ner, neuer echt zu er⸗ lung nicht, der Welt⸗ kein ande⸗ utſche Volk iſtern, wie t iſt: einig, rer Adolf Ein emein⸗ fl und For⸗ ührt wer ⸗ erführung us dem ichs wiſ⸗ verwal⸗ men war, ſofort die Forſchung ind zwar eine be⸗ d Technik irden. lebhaftes viſſern⸗ Ung. Er Lage des wird, die mithilft, eitgehend ierſetzen bringen, theit den en. herſicherte des mög⸗ zen For⸗ neinſchaft n laſſen Roth⸗ es zur ſſor Dr. „Was dr. Hans und die Abendausgabe— Donnerstag, 28. Juni 1934 Bahrgang 1— A Nr. 290— Seite 5 Was alles geſchehen iſt Verunglückte Radlerin. Eine Radfahrerin, die auf der Schwetzinger Straße mit einem Perſonenkraftwagen zuſammenſtieß, ſtürzte und erlitt Verletzungen. Die Verletzte fand Auf⸗ nahme im Allg. Krankenhaus. Verkehrsprüfung. Bei einer auf der Ca⸗ ſterfeldſtraße vorgenommenen Prüfung der Beleuchtung an Kraftfahrzeugen wurden ſieben Perſonen⸗ und zwei Laſtkraftwagen bean⸗ ſtandet. Aus politiſchen Gründen wurden drei Per⸗ ſonen feſtgenommen. Leichenländung. Am 26. Juni, mittags 2 Uhr, wurde aus dem Neckar bei der Adolf⸗bitler⸗ Brücke die Leiche einer 77 Jahre alten hier wohnhaften Frau geländet. Nach den polizei⸗ lichen Feſtſtellungen dürfte Freitod vorliegen. — Bei der Neckarſpitze wurde am 27. Juni, vorm. 8 Uhr, aus dem Ahein eine männliche Leiche geländet. Die Feſtſtellungen der Kri⸗ minalpolizei ergaben, daß es ſich um einen 31jährigen, verheirateten Maſchiniſten von hier handelt, welcher in der Nacht zum 24. Juni, offenbar beim Verlaſſen eines vor Anker lie⸗ genden Schiffes ins Waſſer geſtürzt war. Die erſten Birnen lagen heute früh in den Marktkörben und ließen erkennen, daß der Herbſt wieder ein Stückchen näher gerückt iſt. Das Intereſſe nach dieſen Frühbirnen, die 22 Pfennig das Pfund koſte⸗ ten, war aber weniger rege, da anderes Obſt in Hülle und Fülle angeboten wurde und das Intereſſe der Hausfrau aus begreiflichen Grün⸗ den auf die Sorten ſich richtete, für die es jetzt Einmachzeit iſt. Eine wahre Pracht waren die ſchwarzen Herzkirſchen, die teilweiſe in Muſterexemplaren zu haben waren und die man verſchiedentlich zehnpfundweiſe ſchon für 1,60 Mark und noch billiger haben konnte. Sta⸗ chelbeeren gibt es neben den Johannisbeeren, Heidelbeeren und Himbeeren jetzt auch bereits in ſolchen Mengen, daß man mit dem Ein⸗ machen nicht mehr zögern ſollte. Allzulange dürfte es auch nicht mehr dauern, bis die nur vereinzelt angebotenen Pfirſiche und Aprikoſen in die Hauptſaiſon kommen. Die Ananas⸗Erd⸗ beeren verſchwinden aber jetzt doch allmählich und die Ware, die heute zum Verkauf lag, konnte nur noch vereinzelt als erſtklaſſig an⸗ geſprochen werden. Man merkte, daß es ſich um die Nachleſe handelte, die an ſich nicht an⸗ ders ausfallen konnte, nachdem ja dem Boden die nötige Feuchtigkeit fehlte und die Größe der Früchte dadurch weſentlich beeinflußt wurde. Die Spargelliebhaber werden mit Freude feſtgeſtellt haben, daß nochmal ein ganz kleines Quantum dieſes beliebten Frühgemüſes an⸗ geboten wurde. Hinſichtlich der Qualität tauch⸗ ten aber doch einige Bedenken auf, da die Köpfe der Spargel durchweg ſchon einen grünen Schimmer hatten. Daß an anderen Gemüſen nicht der geringſte Mangel herrſchte, braucht wohl nicht beſonders betont zu werden. Die Feinſchmecker unter den Fiſchliebhabern ließen es ſich nicht entgehen, daß an den Fiſch⸗ ſtänden ganz friſche Blaufelchen zu haben waren. Das Finanzamt kann nachfordern Dem Finanzamt iſt in der Rechtſprechung wiederholt die Befugnis zugeſprochen worden, Steuern im Wege der Berichtigungs⸗Veranla⸗ ung nachzufordern, wenn ihm neue, eine hö⸗ hun Veranlagung rechtfertigende Tatſachen be⸗ annt werden und die Verjährungsfriſt noch nicht abgelaufen iſt. Der Steuerpflichtige kann in ſolchen Fällen zwar grundſätzlich nicht gel⸗ tend machen, daß das inanzamt den Sachver⸗ alt bereits vor der erſten Veranlagung beſſer ätte aufklären müſſen. Dieſer Grundſatz gilt aber nur mit der Einſchränkung, daß das Fi⸗ nanzamt nicht auf jede Prüfung der vom Steuerpflichtigen vorgelegten Unterlagen ver⸗ ichten darf, ſondern Zweifelsfragen, die ſich bei flüchtiger Durchſicht der Unterlagen ohne weiteres aufdrängen, vor der endgültigen Ver⸗ anlagung klären muß. So hat der Reichsfinanz⸗ hof unter I A 313/32 entſchieden. Rekord⸗Dreieckfahrk eines Briefes 25 000 Kilometer in 19 Tagen In der Poſtbeförderung Neuyork—Südame⸗ rilka—Europa—Neuyork iſt nach einer bei der Hamburg⸗Amerika⸗Linie vorliegenden Meldung ein Rekord erreicht worden. Ein Brief, der in Neuyork aufgegeben wurde, legte auf einer Dreieckfahrt 35 000 Kilometer in 19 Tagen zu⸗ rück. Er wurde von Neuyork in einem amerika⸗ niſchen Flugzeug nach Pernambuco befördert und von dort mit dem Luftſchiff„Graf Zeppe⸗ lin“ nach Friedrichshafen weitergeleitet. Von Friedrichshafen ging er auf dem Luftpoſtweg nach Cherbourg, wo er einem deutſchen Schnell⸗ dampfer übergeben wurde. Am 19. Tage nach der Aufgabe wurde er in Neuyork zugeſtellt. Mit dieſem Rekord hat der Umſchlag des Brie⸗ ſes einen poſtaliſchen Seltenheitswert gewon⸗ nen. Er befindet ſich im Beſitz eines amerika⸗ niſchen Briefmarkenſammlers. „Hak enkre u3b nn r AR An der Landſtraße nach Seckenheim entſtand dieſer Damm als Auffahrtsſtraße zur neuen Autobahnbrücke über den Neckar HB-Klischee Keine Furcht vor Gewittern! Eingebildete und wirkliche Gefahren Mit den heißen Tagen ſtellen ſich als Begleit⸗ erſcheinungen auch die Gewitter ein. Damit kommt für viele Leute eine ſchlimme Zeit. Sie fürchten ſich vor Gewittern, und jeder Blitz⸗ ſtrahl und Donnerſchlag fährt ihnen durch den ganzen Körper und bedeutet für ſie eine Kata⸗ ſtrophe. Merkwürdigerweiſe iſt bei dieſen Leu⸗ ten der Donner der größere Furchterreger, ob— wohl nicht er, ſondern nur der Blitz Schaden anrichten kann. Kindern kann man die Gewitterfurcht noch leichter abgewöhnen als den älteren Leu⸗ ten. Auf die Geſundheit ihrer Kinder bedachte Eltern ſollen ihre Kinder ſchon von früheſter Jugend an auf das Sinnloſe der Gewitter⸗ furcht aufmerkſam machen. Gegenüber dieſen eingebildeten Gefahren beſtehen aber auch wirkliche. So iſt man am meiſten, nämlich während eines Gewitters, im Freien in Ge⸗ fahr. Hier meide man es, ſich unter Bäume zu ſtellen oder ſich in der Nähe metalliſcher Gegen⸗ ſtände aufzuhalten. Wird man von einem Ge⸗ Die Gefahren des Der Kinder höchſte Freude iſt das Blumen⸗ pflücken auf den Wieſen. Doch iſt es mit Ge⸗ fahren verknüpft, da viele Wieſenblumen Gifte enthalten, die bei zarteren Kindern Hautaus⸗ ſchläge und Fieber, Erbrechen und ſonſtige Störungen verurſachen. Deshalb laſſe man kleine Kinder nicht ohne Aufſicht beim Blumen⸗ pflücken und belehre die größeren über den Giftgehalt mancher Blumenarten. Da iſt vor allem z. B. vor den Hahnenfußarten zu war⸗ nen. Sie haben einen ätzenden Saft, der Haut⸗ ausſchläge und Geſchwüre verurſacht. Tauſend⸗ ſchönchen, Goldköpfchen und Sumpfdotterblu⸗ men zählen auch zu dieſer Art. Der ebenfalls gelbblühende Milchlattich wirkt durch ſeinen milchigen Saft betäubend, erregt Schwindel, Erbrechen und Schlafſucht. Die reizende Wald⸗ anemone erregt durch ihren brennenden Saft auf zarten Händen Blaſen. Als Gegengift kommt Zitronenſaft oder Eſſig äußerlich oder Wein oder ſchwarzer Kaffee innerlich angewen⸗ det in Frage. Sehr giftig ſind die helmartigen blauen Blüten und die Blätter des Eiſenhutes. Sie erzeugen Fieber, Kolik und Delirien, ja ſelbſt Krämpfe. Wein, Eſſigwaſſer, ſchwarzer Kaffee lindern die Beſchwerden. Beim gefleckten Schierling ſind die Fruchtkapſeln die Gift⸗ träger. Hiergegen wendet man Milch, Rizinus⸗ öl, Zitronenſaft an, hole aber ſofort den Arzt, wenn der Verdacht vorliegt, daß die Pflanzen in den Mund geſteckt worden ſind, denn da⸗ durch ſind ſchon Todesfälle verurſacht worden. Dasſelbe gilt vom ſchwarzen Bilſenkraut, den Blüten des Goldregens, ſowie vor allem vom roten Fingerhut, der mit ſeinen prachtvollen traubenförmigen Blüten die Kinder entzückt. Sein Stengel birgt ein ſtarkes Gift, das eine nachhaltige Nervenſchwäche zeitigt. Schließlich ſei noch vor der im Herbſt blühenden Herbſt⸗ zeitloſe gewarnt, die man von Kindern niemals pflücken laſſen ſollte. witter im Freien überraſcht, ſo legt man ſofort alle„blitzanziehenden“ Gegenſtände wie Hacken, Senſen und Sicheln weg. Man vermeide es auch, ſchnell zu laufen, wenn man von einem Gewitter überraſcht wird, denn ſchnelles Lau⸗ fen erhöht die Gefahr. Unter Eichen, Weiden, Pappeln und Ulmen iſt man beſonders ſtark gefährdet, weniger unter Nadelhölzern oder Birken. Am wenigſten werden die Linden vom Blitz getroffen, auch die Birnbäume und Bu⸗ chen. Man ſuche bei Gewitter lieber niedrige Baumgruppen auf, wo die Gefahr beim Unter⸗ ſtehen kleiner iſt als bei einzelnen Bäumen. Vom Blitz Getroffene ſind entweder tot oder ſchwer betäubt. Liegt nur Bewußtloſig⸗ keit vor, ſo müſſen ſofort Atmungs⸗ und Wiederbelebungsverſuche vorgenommen wer⸗ den, ähnlich wie das bei aus dem Waſſer ge⸗ zogenen Perſonen oder beim Sonnenſtich ge⸗ ſchieht, falls die Atmung aufgehört hat. Siche⸗ ren Schutz vor dem Blitz im Freien gewähren nur Brücken, Gräben, auch Eiſenbahnkörper und Eiſenbahnzüge. Blumenpflückens An den Vorgarkenbeſitzer! Das ſchmale Gärtchen an der Front deines Hauſes iſt kein Wohngarten. In ihm brandet noch der anonyme Lärm der Straße. Und doch biſt du ſchon daheim, wenn du die ſchwere Pforte zugeſchloſſen haſt. Dein Blick ſchweift über einige Gewächſe, mit denen du dein Vor⸗ gärtchen„möbliert“ haſt. Du ſcheinſt dir wirk⸗ lich Mühe gegeben zu haben, alles gut in Ord⸗ nung zu halten. Aber ſag' einmal ſelbſt: Haſt du dir die Auswahl der Pflanzen und Gehölze wohl richtig angelegt? Hätteſt du bei dieſer ſchattigen Lage ſtatt Raſen nicht beſſer Immer⸗ grün oder Efeu mit einigen frühblühenden Zwiebelgewächſen angepflanzt? Und warum ſo viele Wege, wo einige Schrittplatten genügt hätten? Dein Vorgarten iſt viel zu klein, als daß du in ihm luſtwandeln könnteſt. Er ſollte eigentlich die Viſitenkarte deines Hauſes ſein! Deine Beſucher ſollen gerne zu dir kommen. Wenn du der Faſſade deines Hauſes einen neuen Anſtrich gibſt, laß' auch deinen Vorgar⸗ ten nicht ganz aus den Augen. Hole dir einen geſchickten Gärtner, der dir mit Rat und Tat beiſtehen kann. Ermäßigung der Eiſenbahnfahrpreiſe für Kriegsopfer. Die Vordrucke zur Erlangung der 50prozentig. Fahrpreisermäßigung für Kriegs⸗ teilnehmer und Kriegsopfer bei Eiſenbahn⸗ reiſen ſind, wie die NS⸗Kriegsopferverſorgung ergänzend mitteilt, nicht bei den Fahrkarten⸗ ausgaben erhältlich, ſondern, wer von der Ta⸗ rifvergünſtigung Gebrauch machen will, hat ſich an die zur Stellung von Anträgen auf Fahrpreisermäßigung berechtigten Anſtalten und Fürſorgeſtellen zu wenden. Im übrigen haben ſich die meiſten Privatbahnen dem Vor⸗ gehen der Deutſchen Reichsbahn angeſchloſſen; ſie gewähren im allgemeinen die gleichen Tarifvergünſtigungen und ſonſtigen Reiſe⸗ erleichterungen. Der RDy6 warnk! Wie uns mitgeteilt wird, legt der RDHG (Reichsverband deutſcher Handelsver“reter, Ge⸗ ſchäftsreiſender und Makler), Ortsgruppenlei⸗ tung für Mannheim, Schwetzingen, Weinheim und den Bezirk Ludwigshafen a. Rh. mit Son⸗ derrundſchreiben ſeinen Mitgliedern folgende Verpflichtung auf: In gegebener Veranlaſſung(außerhalb unſe⸗ res Ortsgruppenbereiches) unterſage ich vor⸗ ſorglich mit ſchärfſtem Nachdruck allen bei uns organiſierten Berufskameraden jede m i ß⸗ bräuchliche und ichſüchtige Anwen⸗ dung von Verkaufsargumenten, da ſchon die Zugehörigkeit zum RDc6 allein es diſziplinbewußt verbietet, durch unbegründete Schwätzereien über Deviſenknappheit, Preisſteigerung, Rohſtoffmangel, Warenknappheit uſw. die Kundſchaft zu übertriebenen und Angſtkäufen zu verleiten. Mit ſolch verwerflicher Verkaufstaktik erzielte Umſätze führen nur zu Spannungen im Wa⸗ renverteilungsapparat, zu vollſtändig falſcher Beurteilung der wirtſchaftlichen Verhältniſſe und ſchließlich zum Gegenteil deſſen, was durch die Maßnahmen der Regierung erreicht werden muß und wozu die Mitglieder des RH —— ihre Kräfte und Erfahrungen einzuſetzen aben. Jeder Berufskamerad, der gegen dieſe War⸗ nung verſtößt, hat ſich An tlich vor unſe⸗ rem Ehrengericht zu verantworten und muß gleichzeitig mit Anzeige bei der politiſchen Lan⸗ despolizei rechnen. Die Ortsgruppenleitung des RDocG appel⸗ liert bei dieſer auch an die Ein⸗ käufer von Einzel⸗ und Großhandel, ſowie Her⸗ ſtellerfirmen auf evtl. derartige Kaufanreize nicht einzugehen, um Verluſte oder Rückſchläge in der Wirtſchaft und im eigenen Betrieb zu vermeiden: Spekulative Eindeckung iſt außer⸗ dem auch nur einer Sabotage an den Wirt⸗ ſchaftsmaßnahmen der Regierung gleichzuſtel⸗ len und wird deshalb von uns abgelehnt. Eventuelle Verſtöße ſind umgehend ſchriftlich mitzuteilen. Unſere Mitglieder ſind mit grünen Dauerausweiſen verſehen. Warum hilfe durch die Preſſe und nicht durch den Rundfunk? Wem gehört der Fünfzigmarkſchein? Kommt da am 26. Juni, nachmittags, ein treiner Junge in das Städtiſche Krankenhaus, um bei der Kaſſe eine Rechnung zu bezahlen. Ein freundlicher Beamter verweiſt ihn an die Zahlſtelle, woſelbſt er etwas warten muß, da noch mehrere Leute abgefertigt werden müſſen. In die zuſammengefaltete Rechnung, die der Junge zwiſchen Vee Händen hält, hatte die Mutter— eigentlich etwas leichtſinnig— einen Fünfzigmarkſchein gelegt. Er dreht das Papier in ſeinen Fingern hin und her und wartet geduldig, bis er an die Reihe kommt. Auf einmal breitet ſich über ſein ganzes Geſicht ein ſtilles Entſetzen, er ſtutzt, dreht ſich um und geht ſtillſchweigend aus dem Kaſſenzimmer. Später findet der Kaſſenbeamte unter ſeinem Tiſch einen Fünfzigmarkſchein; nach kurzer Prüfung weiß man, daß der kleine Junge der Verlierer iſt. Soweit wäre die Geſchichte recht einfach, jedoch das Aber bleibt nicht aus. Man kennt den Namen des Jungen nicht, alſo muß ein Weg gefunden werden, das Geld dem recht⸗ mäßigen Eigentümer ſchnellmöglichſt zuſtellen zu können. Wozu haben wir den Rundfunk. Er gibt Geburtstagswünſche für xbeliebige Menſchen durch, beſtimmt hilft er auch dem armen Jungen. Es wird an die Beſprechungs⸗ ſtelle des Süddeutſchen Rundfunks in Mann⸗ heim telefoniert und um deren Hilfe mittels einer kurzen Durchſage gebeten. Aber ſehr zum Erſtaunen der ſich um das Wohl des kleinen Jungen ſorgenden Beamten kommt eine ableh⸗ nende Antwort— allerdings gegen Gebühren⸗ abgabe ging es. Reſigniert wird der Hörer wieder eingehengt. Da hat ein anderer den guten Gedanken, vielleicht hilft das„Haken⸗ kreuzbanner“— unentgeltlich. Und ſiehe da, dort verſtand man die neue Zeit, man will helfen und eine lokale Notiz bringen und im Krankenhaus wird wieder aufgeatmet, weil nun ſicher iſt, daß der Fünfzigmarkſchein ſeinen Weg zum Eigentümer zurückfindet. Aber warum ging das nicht einfacher? Alſo ſteht die Preſſe immer noch an erſter Stelle. AAW. Das Wunderhuhn Wie heißt es doch in dem Gedicht Bleib' im Land und nähr dich redlich:„Bei uns hat auch jedes Ei zwee Dotter“. Es war dies gar keine Phantaſie von ſeiten des Dichters. Wir brin⸗ gen Beweiſe dafür, daß es ſich ſo verhält, ja daß dieſe Behauptung längſt überholt iſt. Ein neuer Genius hat alſo neuen Stoff. Herr Adam Wildhirt, Feudenheim, Wil⸗ helmſtraße 20, iſt glücklicher Beſitzer eines außerordentlich großen und produktiven Huh⸗ nes, Raſſe Rhodeländer. Hat es doch in unge ⸗ wöhnlich kurzen Zeitabſtänden vier Eier ge⸗ legt von ca. 420 Gramm Gewicht. Wenn man bedenkt, daß ein gewöhnliches Ei 50 bis 60 Gramm wiegt, ſo iſt dies eine gewaltige Lei⸗ ſtung. Noch verwunderlicher und kaum zu glau⸗ ben iſt die Tatſache, daß jedes Ei drei Dotter auſweiſen konnte. Es dürfte dies ein intereſ⸗ ſa ter Fall für Hühnerzüchter ſein und in ſei⸗ ner Art einzig daſtehen. Jahrgang 4— A Nr. 290— Seite 6 „Hakenkreuzbanner“ Abendausgabe— Donnerstag, 28. Juni 1934 Steuerkalender für Monat Juli Mitgeteilt von der Städt. Preſſeſtelle a) Stadtkaſſe: Bis zum 5. 7. 1934 5. 7. 1934 Gebäudeſonderſteuer für Juni 1934. Bürgerſteuer, Ablieferung der von den Arbeitgebern an den Lohn⸗ und Gehaltszahlungen im Juni 1934 einbehaltenen Beträge. Gemeinde⸗ u. Kreisſteuer, 2. Viertel der Vorauszahlungen 34. Bürgerſtenuer, Ablieferung der von den Arbeitgebern an den Lohn⸗ und Gehaltszahlungen in der Zeit vom 1. bis 15. Juli 1934 einbehaltenen Beträge, ſoweit die abzuliefernde Summe den Betrag von 200 RM überſteigt. Gemeindegetränkeſteuer für Juni 1934. Gebühren für Juni 1934. Gemeindebierſteuer Juli 1934. b) Finanzamt: Gebäude⸗Verſicherungs⸗ umlage 2. Rate— Einzugsjahr 1934— Geſchäftsjahr 1933. Lohnſteuer— Eheſtands⸗ hilfe u. Arbeitsloſenhilſe für 16. bis 30. Juni 1934. Verſicherungsſteuer, Ab⸗ ſchlagszahlung der Vierteljahres⸗ zahler für Juni 1934. a) Umſatzſteuer für Juni bzw. 2. Kalendervierteljahr 1934, b) Börſenumſatzſteuer für Juni 1934, c) Tilgungsrate auf Ehe⸗ ſtandsdarlehen. Grund⸗ u. Gewerbeſteuer nebſt Landeskirchenſteuer — 2. Viertel— Rechnungsjahr 34. Lohnſteuer— Eheſtands⸗ hilfe und Arbeitsloſen⸗ hilfe für 1. Juli bis 15. Juli 34. Verſicherungsſteuer der Monatszahler für Juni 34. 16. 7. 1934 20. 7. 1934 20. 7. 1934 25. 7. 1934 31. 7. 1934 für 1. 7. 1934 5. 7. 1934 7. 7. 1934 10. 7. 1934 16. 7. 1934 20. 7. 1934 31. 7. 1934 Sammlungen für Natur⸗ und Völkerkunde Mannheim Die Kolonialausſtellung im Gebäude der ehem. Südd. Disconto⸗Geſellſchaft, D 3, 15 hat eine wichtige Bereicherung erhalten. Herr Poſtamtmann Kuchenbeißer, Mannheim, der in Kiautſchou die Poſt eingerichtet hat und während des Boxeraufſtandes als Führer des deutſchen Freiwilligen⸗Korps die Verteidigung von Tientſin geleitet hat, hat aus ſeinen Samm⸗ lungen intereſſante Erinnerungen an die Kämpfe und an die erſten Jahre nach der Beſitzergreifung des chineſiſchen Pachtgebietes zur Verfügung geſtellt. Wir machen darauf auf⸗ merkſam, daß die Ausſtellung täglich von 9 bis 13 und 15 bis 18 Uhr, Sonntags durchgehend 5 9 bis 18 Uhr geöffnet iſt. Das erſte Geſetz gegen Landflucht? Das badiſche Wandergeſetz 125 Jahre— Wer früher wandern durfte und wer nicht Der Reichsſtatthalter für Baden hat kürzlich das Wanderweſen auf badiſchen Landſtraßen geordnet. Zweck der Regelung war, die Land⸗ ſtraßen frei zu machen von unſauberen Ele⸗ menten, Bettlern, Landſtreichern, Dieben und Arbeitsſcheuen. Andererſeits wurden Verord⸗ nungen erlaſſen, die dem Schutze des zunftmä⸗ ßigen Handwerksburſchen dienen ſollten, denn die Landſtraße iſt ein Stück Erbgut des Hand⸗ werks ſeit Jahrhunderten. Bereits viel früher als in unſeren Tagen bildeten ſich Mißſtände im Wanderweſen, allerlei unſaubere Elemente miſchten ſich unter die reiſenden Zunftgenoſ⸗ ſen und gefährdeten dieſe und ihren Reiſezweck, ſo daß an Stelle der Wandervorſchriften der Zünfte ſolche der Landespolizeibehörden treten mußten. Im Jahre 1809, vor alſo nunmehr 125 Jah⸗ ren, gab die Mannheimer Regierung des Groß⸗ herzogtums Baden Vorſchriften für das Wan⸗ dern auf den Landſtraßen heraus und dieſe ſind in mancherlei Hinſicht für unſere heutigen Tage intereſſant. Die wichtigſten Paragraphen darin lauteten: Die geſetzliche Wanderzeit iſt für die badi⸗ ſchen Haupt⸗ und Handelsſtädte Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg, Wertheim, Miltenberg, Offenburg, Lahr und Freiburg auf drei Jahre feſtgeſetzt. . Ein Aufenthalt im Inlande, der nicht min⸗ deſtens 12 Stunden von der Heimat entfernt war und in oben genannten Städten verbracht wurde, wird nicht für voll gerechnet. Ohne drei Wanderjahre im Inlande, oder, wo es der Fall iſt im Auslande, ſoll niemand ein Bürger⸗ oder Meiſterrecht antreten. 21. Diſpenſion oder Nachſicht wird nur in trif⸗ tigen Hinderungsgründen erteilt. 2. In der Regel ſollen nur wandern: Schnei⸗ der, Schuhmacher, Metzger, Bäcker, Müller, Buchdrucker, Küfer, Kübler, Schmiede, Wagner, Weber, Maurer, Schloſſer, Schreiner, Ziegel⸗ und Kalkbrenner. Den Wanderern werden die Orte und Ge⸗ genden, nach welchen ſie ihr Reiſeziel richten ſollen, angedeutet werden. Da niemand ohne die gehörige Vorbereitung mit Nutzen wandern kann, ſo ſoll keiner, der nicht im Leſen, Schreiben und Rechnen notdürf⸗ tig bewandert iſt, zum Wandern geeignet ſein. Deswegen ſoll kein Meiſter jemand anneh⸗ men, der nicht ſchon einen Grund in dieſe Schulwiſſenſchaften gelegt hat. Die Erlaubnis zum Wandern im Ausland ſoll den Söhnen von Dorfbürgern nie erlaubt werden. Noch mehr iſt das Wandern allen denen ver⸗ boten, die aus Landflecken, Dörfern und Markt⸗ flecken gebürtig ſind ohne vorherige Conſenz der landesherrlichen Behörden zu haben. Ebert eontra Bühnenvolksbund Herr Ebert klagt derzeit beim hieſigen Ar⸗ beitsgericht gegen den aufgelöſten Bühnen⸗ volksbund wegen Schadenerſatz(eine Kleinig⸗ keit von RM 2000.—) Gehaltsnachzahlung und Urlaubsvergütung. Die Klage vertritt Dr. Moekel. Die Herren haben anſcheinend immer noch nicht begriffen, daß die Begünſti⸗ gung von ehemaligen Zentrümlern aufgehört hat. Im nationalſozialiſtiſchen Staate gibt es für Geldmanipulationen zweideutiger Art keine Möglichkeiten. Die Sache liegt ſo: Im Jahre 1924 kam Herr Ebert als Geſchäftsführer des Bühnen⸗ volksbundes nach Mannheim. Er erhielt dann gleich einen vierwöchentlichen Urlaub, um, wie er ſich draſtiſch ausdrückt, zum Spielbeginn am 10. September friſch und bei neuen Kräften zu ſein. Die ganzen Jahre hin⸗ durch erhielt er dann ordnungsgemäß ſeinen Urlaub. Als man im Juli 1933 den Status des Bundes unterſuchte und infolge der er⸗ ſprießlichen Tätigkeit des Ebert ihn als nicht mehr fand, wurde er unter Bei⸗ ſtimmung der Mehrheit der Vorſtandsmitglie⸗ der für den 28. Juli aufgelöſt. Ebert wurde am 17. Juli friſtlos entlaſſen. Man hat damals von einer Verfolgung ſeiner Perſon abgeſehen, um ihn und ſeiner Familie ein weiteres Fort⸗ kommen nicht zu erſchweren. Er erfrechte ſich, man höre— im Braun⸗ hemd— nach Eiſenach zu fahren und ſich dort als Landesleiter der deutſchen Bühnen Badens anbieten. Eine Charakterleiſtung, die ihresgleichen ſucht. Das Entgegenkommen, das ihm damals be⸗ wieſen wurde, benützt er nun zu der oben erwähnten Forderung. Allerdings hat Ebert nicht erwartet, daß bei dieſer Gelegenheit Dinge aufgerollt werden, die bezeichnend ſind für das „gemeinnützige“ Wirken gewiſſer ſchwar⸗ zer Herren. Er hatte eine Penſion als Lehrer und einen Gehalt von über 600.— Mark. Das genügt ihm aber nicht. Das Beitragsbuch läßt er von ſeiner Frau führen— was übrigens, wie dann auch feſtgeſtellt wurde, auch nicht ordnungsgemäß geſchehen iſt— und zahlt ihr dafür erſt hundert, ſpäter fünfzig Mark. Jeder Angeſtellte hätte dies leicht miterledigen können. Er beſtellt ſich Zeitungen, die abſolut nichts mit ſeiner Tätigkeit zu tun haben und läßt ſie ſich vom Bühnenvolksbund bezahlen.— Jeder arme Arbeiter muß ſich ſeine Straßenbahnkarte ſelbſt kaufen, der Herr Geſchäftsführer macht das auf Betriebskoſten. Weil in ſeiner Privatwohnung ein Schreibtiſch ſteht, verlangt er 15.— RM Miete dafür. Er erhält ſie. Schön.— Wenn aber der Herr, um eine indiſche Tanzgruppe(i) zu engagieren, nach Paris fährt und ſich dort von dem Gelde der kleinen Leute ſchöne Tage macht, dann iſt das zuviel. Das National⸗Theater in Mannheim, das dieſelbe Tänzer⸗ gruppe engagiert hatte, konnte das ſchriftlich erledigen. Von der Schadenerſatzklage iſt er ſchon abge⸗ kommen.(Aha! Schriftl.). Er zupft ſich erregt den Bart und verſteht nicht, daß man ſeine Verdienſte nicht beſſer würdigt. Wie wenig er von der ganzen Sache überhaupt verſteht, be⸗ weiſt, daß er im Januar 1933, als die Zahl der Mitglieder ſchon tief geſunken war, für das Büro noch eine neue Regiſtrierkaſſe gekauft hat, von der niemand etwas wußte und die als überflüſſig bezeichnet worden iſt.— Auch mit ſeiner Urlaubsvergütung und Gehaltsnach⸗ zahlung wird er wohl kein Glück haben. Der noch vorhandene Kaſſenbeſtand wird ſich ſicher zweckmäßiger verwenden laſſen. Die Verhandlung wurde vertagt. Li. Die Gefolgſchaft der hommelwerke Mannheim-Käferkal fährk in den Odenwaldſommer Ein Sonderzug brachte die Gefolgſchaft nebſt ihren Angehörigen um 7 Uhr nach Weinheim, und ſchon hier machte ſich eine gehobene Stim⸗ mung bemerkbar, zumal der Himmel im herr⸗ lichſten Sonnenwetter erſtrahlte. Die Wande⸗ rung führte über die Windeck, durch das Gorx⸗ heimer Tal nach dem Geyersberg, wo man auf einer ſchönen, ſchattigen Wieſe raſtete. Kleine Geſellſchaftsſpiele, der Geſangverein der Hom⸗ melwerke, fröhliches Laben an friſchen Geträn⸗ ken erneuten die Kräfte. Nach etwa zZſtündiger Ruhepauſe ging es unter klingendem Spiel nach Lützelſachſen. Hier wurde gemeinſam das Mittagsmahl eingenommen. Für Unterhal⸗ tung nach Tiſch war reichlich geſorgt, es folgten Geſang und Vorträge. Aber auch den Sport⸗ luſtigen wurde Rechnung getragen. Die in Eile zuſammengeſtelltt Handballmannſchaft der Hommelwerke gewann gegen eine zuſammen⸗ geſtellte Handballmannſchaft aus Lützelſachſen mit 50:26! Echter Kameradſchaftsgeiſt herrſchte überall. Bis in die Abendſtunden löſten ſich Tanz und Vorträge in bunter Reihe ab. Als um 20.30 Uhr das Zeichen zum Aufbruch ge⸗ geben wurde, erſchien es vielen Teilnehmern noch zu früh. Der Sonderzug 21.30 Uhr brachte die Teilnehmer wieder zurück nach Mannheim. or loclien laben wit luier gesagt, doß der Herr auf Qualität slehtl Heule bringen wir einige Preise unserer bekannfen Quollläten: Poloblusen gubis schon von.25 an Sporthemden(mod. Nuster) von I. 95 an die Nelzjacke hoseh. 85 und die Nelzkniehose...50 Sporisirümpfe. schon von. 50 an Sporibinder(die bellebien Woll- binderr„von. 35 an und der knifterfreie Binder von I. 35 an Gummi. und Leder · Sporigũrtel dos sind einige der wirklich qünstlgen PHreise— ober alles dle oltbewährle Qualilät von Aecenann Sfeijò SREUIMITESTRASSE. O1•5/ llleneneeeemmmumnn Besichtigen Sie bitte unsere Möbel-Ausstellung Ueber 80 Zimmer und Küchen in nur la Qualitũt und schönsten Modellen zu àußersten Preisen; desgleichen Polstermöbel und Matratzen NHöbelhaus 1854% H. Schwalbach Sönne 5 7, 4 beim FriedrichsparK S fimmmivininiiLIvirrrrrrzniiuzrrimzirzrizririirzzIwszirimizILizsriztI kiS Sälicsal, Charakter,Lebensberatung! 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Schnell wie der Blitz glänzen wie Lack alle Schuhe, geputzt mit der Schuhereme Blit 21993K Für die herzliche Anteilnahme bei dem unersetzlichen Verlust unseres guten Sohnes sagen wir hierdurch unseren tie empfondenen Dank. Insbesongere danken wir Herrn Geistlichen Rat Kiefer, der Ss und ihrer Ehrenwache. der SA-Reserve II, der Direktion und der Gefolgschaft der Strebelwerke und der Spiegeltabrik für die ergreifende Worte am Sarge sowie für die Kranzspenden. Mannheim-Waldhof(Spiegelfabrik 146), 28. Juni 1934. Die lenrauernden Minterbliehenen. Danksagung Ernst Haut ack Cottes Wille war es, unseren herzensguten Vater, Bruder und Großvater Harl Gocdiler Hauimann im 78. Lebensjahre, wohivorbereitet, in die ewige Heimat abzurufen. Mannheim(Almenstr. 42), den 27. Juni 1934. Tamilie Ineodor Brand Sophie Goedt er Die Beerdigung ist Freitag, nachm. 3 Uhr aut dem städt. Friedhof 1844 + 77 Jahrga In de badiſche nahmen gehend l Es w biet der beſonder bis jetzt An de Not der werden. durcherr alte Her Not der tiſche Ni Stellen der hier ſtarken an Oſter Wie g Der E betrug g 1933 in Neuzuga vergange Auf G dem Gel kräfte ve ſogar mi tenden 5 neu in d Wie w An d Mangel raſchen zu erklär werdende ruheſetzu ten konnt dem konr der vorh die Durc ſtellung Anzahl trägen b zahlen ar An de Jahre 5 Oſtern 12 Handelsſ nicht mit aufträgen Kann 1 Fachſchul⸗ ſprechen? An den einer Le wäre es könnte, ir Hilfsarbe ſchon das voll zu be Konnte Schulweſ der Not! Das w vorhande genüber wiſſenſcho ſtalten. Wie gr darf an Lehramt Der du bis 25, 25 bis 30. 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Als ruch ge⸗ ſehmern brachte unheim. ———— —45 on 85 on -85 on —95 on —63 on .35 an .35 an Jahrgang 4— A Nr. 290— Seite 7 „Hakenkreuzbanner“ Abendausgabe— Donnerstag, 28. Juni 1934 Nationalſozialiſtiſche Schulpolitik Schul⸗ und Erziehungsfragen des Jahres 1934 In der Fortſetzung des Geſprächs mit dem badiſchen Unterrichtsminiſter wurden die Maß⸗ nahmen zur Beſeitigung der Junglehrernot ein⸗ gehend beſprochen: Es war allgemein bekannt, daß auf dem Ge⸗ biet der Fach⸗ und Berufsſchulen in Baden eine beſondere Ueberfüllung herrſchte. Was konnte bis jetzt erreicht werden? An den Gewerbeſchulen konnte der Not der jungen Lehrkräfte vollkommen geſteuert werden. Das konnte im weſentlichen nur da⸗ durcherreicht werden„daß 35 über 58 Jahre alte Herren aus gemeinnütziger Einſicht in die Not der Jugend und in die bevölkerungspoli⸗ tiſche Notwendigkeit ihre ihnen liebgewordenen Stellen freigemacht haben. Der zweite Umſtand, der hier zu Hilfe kam, war die Tatſache eines ſtarken Schülerzugangs an den Gewerbeſchulen an Oſtern 1934. Wie groß war der Schülerzugang? Der Schülerzugang an den Gewerbeſchulen betrug gegenüber einer Zahl von 4626 an Oſtern 1933 in dieſem Jahr bis zum 1. Mai 8874. Der Neuzugang iſt alſo doppelt ſo groß, als der im vergangenen Jahr. Auf Grund dieſer Tatſache können zurzeit auf dem Gebiet des Gewerbeſchulweſens alle Lehr⸗ kräfte voll beſchäftigt werden, ſo daß es jetzt ſogar möglich wird, von den ſeit Jahren war⸗ tenden 50 Anwärtern eine beſchränkte Anzahl neu in den Vorbereitungsdienſt einzuſtellen. Wie war die Lage bei den Handelsſchulen? An den Handelsſchulen verhinderte der Mangel an älteren Lehrkräften, der aus dem raſchen Heranwachſen des Handelsſchulweſens zu erklären iſt, ein ſtärkeres Nachrücken in frei⸗ werdende Stellen. Die Maßnahme der Zur⸗ ruheſetzung von über 58 Jahre alten Lehrkräf⸗ ten konnte hier nicht zum Erfolg führen. Trotz⸗ dem konnte auch hier durch äußerſte Ausnützung der vorhandenen Voranſchlagsmittel und durch die Durchführung des Geſetzes zur Wiederher⸗ tellung des Berufsbeamtentums eine größere nzahl junger Lehrkräfte mit vollen Lehrauf⸗ trägen bedacht werden. Das Anwachſen der Schülerzahlen an den Fachſchulen überhaupt hat auch an der Handelsſchule neie Auftriebe gebracht. Wie ſtark war das Anwachſen der Schüler⸗ zahlen an den Handelsſchulen? An den Handelsſchulen wurden in dieſem Jahre 5197 Schüler gegenüber nur 3195 an Oſtern 1933 aufgenommen, ſo daß auch bei den Handelsſchulen junge Lehrkräfte, wenn auch nicht mit vollen, ſo doch mit teilweiſen Lehr⸗ aufträgen verſehen werden konnten. Kann man alſo zurzeit auch an den badiſchen Fachſchulen nicht mehr von einer Lehrernot ſprechenꝰ An den Gewerbeſchulen kann nicht mehr von einer Lehrernot geſprochen werden. Dagegen wäre es wünſchenswert, wenn es noch gelingen könnte, in abſehbarer Zeit auch die freiwilligen Hilfsarbeiter an Handelsſchulen, die meiſtens ſchon das 30. Lebensjahr überſchritten haben, voll zu beſchäftigen. Konnte auch auf dem Gebiete des Höheren Schulweſens in gleicher Weiſe eine Behebung der Not der Jungaſſeſſoren erreicht werden? Das war nicht möglich, weil die Zahl der vorhandenen Aeſſeſſoren viel zu groß war, ge⸗ genüber dem Bedarf an Anwärtern für das Lehramt an Höheren Lehran⸗ alten. Wie groß iſt der durchſchnittliche Jahresbe⸗ darf an Aſſeſſoren für das wiſſenſchaftliche Lehramt in Baden? Der durchſchnittliche Jahresbedarf beträgt 20 — wenn man hoch greifen will is 30. Wie groß iſt die Zahl der vorhandenen Aſſeſ⸗ ſoren, die nicht im Anſtellungsverhältnis ſind? Die Statiſtik zeigt, mit einer einzigen Aus⸗ nahme 1931, ein dauerndes Anwachſen der Zahl der Referendare aus den Prüfungen von 1926 bis 1933. Auffallend iſt insbeſondere, daß im Jahre 1930 nahezu doppelt ſoviel Referen⸗ dare die Staatsprüfung beſtanden, als im Jahre 1928. 1928 beſtanden 86 und 1930 152. Auffal⸗ lend iſt auch, daß die Zahl der Referendare der mathematiſch⸗naturwiſſenſchaftlichen Abteilung in der genannten Zeit ſogar genau doppelt ſo derb iſt(58 gegen 29)). Der ungeheure Andrang, er in den letzten zehn Jahren au fdas Stu⸗ dium für das wiſſenſchaftliche Lehramt an Hö⸗ heren Lehranſtalten zu bemerken war, hat ſich ſo ausgewirkt, daß nach dem heutigen Stand 692 Aſſeſſoren, und zwar 535 Männer und 157 Frauen, auf Anſtellung warten. Wie erklären Sie ſich dieſes ungeheure An⸗ wachſen der Aſſeſſorenzahl? Das Anwachſen der Aſſeſſorenzahl iſt ein⸗ mal zu erklären aus der ſeit dem Jahre 1927 beſonders ſcharf einſetzenden wirtſchaftlichen Kriſe in der Privatwirtſchaft und die damit verbundene Ausſichtsloſigkeit für Ingenieure, Korreſpondenten und Juriſten auf ein Unter⸗ kommen in dieſen Arbeitsgebieten veranlaßte eine übergroße Zahl von Studiexenden der jün⸗ geren Semeſter nicht nur in Baden, ſondern auch in allen anderen Gauen des Reiches, zum Umſatteln mit dem Ziele der Ablegung der Staatsprüfung für das wiſſenſchaftliche Lehr⸗ amt an Höheren Lehranſtalten. Dadurch wurde die Zahl der ohnehin dieſem Studium Oblie⸗ genden um ein Vielfaches noch vermehrt. Haben die früheren Regierungen keine Maß⸗ nahmen ergriffen, um dieſem unnatürlichen An⸗ wachſen der Aſſeſſorenzahl rechtzeitig Einhalt zu bietenꝰ Man kann ſagen, daß von den früheren Re⸗ gierungen ſo gut wie nichts getan wurde, um die drohende Gefahr einer Ueberfüllung recht⸗ zeitig zu verhindern, und das iſt die an⸗ dere Urſache der großen Zahl der Aſſeſſoren. Die Direktionen der Höheren Lehranſtalten wurden zwar ſeit 1922 bis zur Einführung des numerus clausus alljährlich da⸗ von in Kenntnis geſetzt, daß„zum Zwecke der Berufsberatung vor der Ergreifung des Stu⸗ diums für das wiſſenſchaftliche Leſei. an Höheren Lehranſtalten zu warnen“ ſei. Aber die Schüler und ſpäteren Referendare, denen dieſe Warnung gelten ſollte, haben dann in den Jahren von 1926 bis 1933 die Staatsprüfung für das wiſſenſchaftliche Lehramt doch abgelegt. Von den Aſſeſſoren der Jahrgänge 1930 bis 1933 hat man dann allerdings die mit der Note „genügend“ ausgeſchieden, aber die große Maſſe des Durchſchnitts blieb. Erſt als die Unter⸗ bringung der Aſſeſſoren mit Anſtellungsfähig⸗ keitszeugnis 1930 zum erſten Male unmöglich geworden war, hat man einen numerus clausus eingeführt, der jedoch um Jahre zu ſpät kam und ſich früheſtens in der Staatsprüfung 1934/35 auswirken wird, nachdem die große Zahl beſchäftigungsloſer Aſſeſſoren bereits da iſt. Außerdem ſchloß der numerus clausus weder den Zugang zur Hochſchule noch die Berechti⸗ gung zur Ablegung der Staatsprüfung aus. So haben ſich für das Staatsexamen im Herbſt 1934 im ganzen 144 gemeldet, obwohl nur etwa 15 ſeinerzeit in den numerus clausus aufge⸗ nommen worden ſind. So blieben die War⸗ nungen der früheren Regierung trotz numerus clausus fruchtlos. Wie iſt die Fruchtloſigkeit dieſer Warnungen der früheren Regierungen zu erklären? Einmal war alſo der von den früheren Re⸗ gierungen eingeführte„numerus elausus“ eine ungenügende Maßnahme. Und dann war es bei der Form der Warnungs⸗Erlaſſe ſehr wahr⸗ ſcheinlich, daß gar nicht alle Direktionen der Höheren Lehranſtalten allen Abiturienten dieſe Erlaſſe bekanntgegeben haben, ſo daß an dieſen Anſtalten nur diejenigen Schüler davon Kennt⸗ nis erhielten, die ſich wegen ihrer Berufsbera⸗ tung an die Direktionen, oder an den mit der Berufsberatung betrauten Lehrer wandten. Entſprechende ernſte Warnungen in den Tages⸗ zeitungen ſind aber vom Miniſterium nicht ver⸗ anlaßt worden. Sie hätten ſicher dazu beigetra⸗ gen, von der Ausſichtsloſigkeit dieſes Studiums zu überzeugen. Welche Maßnahmen hat nun die neue Regie⸗ rung zur Bereinigung dieſer Aſſeſſorenfrage ge⸗ troffenꝰ Die Aſſeſſoren mit Anſtellungsfähigkeitszeug⸗ nis Oſtern 1933 wurden im ganzen noch in gleicher ff. behandelt, wie die des Vorjah⸗ res. Den Aſſeſſoren mit Anſtellungsfähigkeits⸗ zeugnis 1934 wurde jedoch eröffnet, daß die an⸗ läßlich der Ueberſendung der Zeugniſſe über die erſte Prüfung für das wiſſenſchaftliche Lehr⸗ amt 1932 an die einzelnen Bewerber ergangenen Entſchließungen, nach denen Bewerber mit der Note„ziemlich gut“ oder„genügend“ in der erſten Prüfung, im öffentlichen badiſchen Schul⸗ dienſt ſpäterhin nicht verwendet werden, im allgemeinen aufrecht erhalten bleiben. Es wurde ihnen aber weiter mitgeteilt, daß der neue Staat grundſätzlich nur die befähigſten Lehrer und Erzieher und die wertvollſten Perſönlich⸗ keiten übernehmen könne. Denjenigen Aſſeſ⸗ ſoren mit Anſtellungsfähigkeitszeugnis 1933, welche in einer der beiden Prüfungen nur die Note„ziemlich gut“ erreichen konnten, wurde eröffnet, daß ſie ſich früheſtens nach Ablauf eines Jahres zum Dienſt als frei williger Hilfs⸗ arbeiter melden können, um die Zahl der frei⸗ willigen Hilfsarbeiter nicht allzu ſehr anwach⸗ ſen zu laſſen. Sie ſind bis jetzt noch nicht in den Hilfsdienſt eingewieſen worden. Von den Aſſeſſoren mit Anſtellungsfähigkeitszeugn. 1934 ſind nur diejenigen auf Antrag als freiwillige Die normale Juli⸗Niederſchlagsmenge im Hochſchwarzwald erreicht/ unſneg de⸗ nhein⸗ Erneute, im Verlauf der Woche in vielen Teilen des Gebirges niedergegangene ge⸗ wittrige Regengüſſe haben in den oberſten La⸗ gen des Schwarzwaldes die normale Nieder⸗ ſchlagsmenge für Juni nahezu erreichen laſſen. Im Bereich des Feldberg beträgt die totale Regenhöhe über 120 Millimeter, das bedeutet etwa das Zehnfache der gefallenen Geſamtnie⸗ derſchläge im Rheintal und in der Hardt. Die Mehrzahl der Schwarzwaldtäler berichten über Regenmengen zwiſchen 40 und 50 Millimeter, verſchiedentlich aber auch mehr, ſo daß die Trockenperiode im Schwarzwald in. dieſem Monat keine Fortſetzung mehr gefunden hat. Als Folge der jüngſten ſtarken Regengüſſe, die im ſüdlichen Baden innerhalb dreier Tage bis zu 40 Millimeter Waſſer lieferten, zeigt ſich ein erheblicher Anſtieg des Oberrheins, der im Durchſchnitt um einen halben Meter geſtiegen iſt. Der Maxauer Pegel hat ſich nach langer Zeit wieder der Viermeter⸗Grenze genähert. Für die Schiffahrt werden ſich die ſteigenden Waſſerſtände günſtig auswirken, zumal die Frachtſchiffe und Schleppkähne wieder größere Ladungen aufzunehmen vermögen. Baden⸗Baden.(Deviſenvergehen.) Der Einzelrichter verhandelte in vier Fällen gegen ſechs Angeklagte aus Straßburg und Um⸗ gebung wegen Regiſtermarkſchmuggels. Er er⸗ kannte auf insgeſamt 15“% Monate Gefäng⸗ nis und Geldſtrafen im Geſamtbetrag von 8000 Reichsmark. Pforzheim.(Der Kampf gegen die Sitt⸗ lichkeitsverbrecher.) Die Große Strafkammer erkannte gegen den 46jährigen Ludwig D. von hier auf Entmannung und Sicherungsverwah⸗ rung. In drei weiteren Fällen von Sittlich⸗ keitsverbrechen wurden erhebliche Freiheits⸗ ſtrafen ausgeſprochen. Eberbach.(Der untrügliche Fingerab⸗ druck.) Durch das Fingerabdruckverfahren ge⸗ lang es, drei junge Burſchen feſtzunehmen, die in der Nacht zum 16. Juni im Chemiſchen Werk Odin eingebrochen und eine kleine Hand⸗ kaſſette ihres Inhalts beraubt hatten. Heidelberg. Pech hatten zwei Berliner Motorradfahrer, die bei Rockenau im Neckar badeten und ihre Motorräder ſamt Kleidung an der Böſchung aufgeſtellt hatten. Ein Gauner benutzte die Gelegenheit, um einen Anzug mit Stiefeln und eine Brieftaſche mit 160 Reichs⸗ mark zu ſtehlen. Die Fahndung nach dem Dieb verlief bisher ergebnislos. Singen.(Der älteſte Einwohner geſtor⸗ ben.) Im Alter von 90 Jahren ſtarb hier Pri⸗ vatier Joſef Graf, der im April als älteſter Einwohner Singens ſeinen 90. Geburtstag feierte. Rheinfelden.(Ferienkinder aus Karls⸗ ruhe.) Dank der Bereitwilligkeit verſchiedener Familien, ein Ferienkind aus der Großſtadt aufzunehmen, trafen am Montag 29 Ferien⸗ kinder von Karlsruhe in Rheinfelden ein. Sie wurden von den Pflegeeltern abgeholt, die den Willen haben, den armen Kindern einige Wo⸗ chen ſchöner Ferienfreude zu ermöglichen. Lörrach.(Von der Kirſchenausfuhr.) Die Kirſchenkontingente nach der Schweiz ſind nun ziemlich erſchöpft. Die diesjährige Rekordernte erlaubte es, die zur Ausfuhr zuſtehenden Men⸗ gen voll auszunutzen. Für die das Kontingent überſteigenden Mengen wird nun bei der Ein⸗ fuhr ein Zollſatz von 20 cts. pro Kilogramm erhoben. Die nun noch vorhandenen Spättkir⸗ ſchen ſind für den Abſatz vorwiegend auf den einheimiſchen Markt angewieſen. Ein weſent⸗ licher Teil wird bekanntlich auch zum Brennen verwandt. Zuſammenfaſſend darf geſagt werden, daß die diesjährige Ausfuhr nach der Schweiz eine beträchtliche war und den Markgräfler Bauern eine in Anbetracht der heutigen Zeitlage be⸗ grüßenswerte E ahme brachte. Lörrach.(ige Bautätigkeit.) Nach einer Mitteilung des Bezirksamts hat die Bautätig⸗ keit in Lörrach im erſten Halbjahr 1934 einen erfreulichen Aufſchwung genommen. Gegen⸗ wärtig ſind 34 neue Häuſer im Bau, ferner werden noch zehn Umbauten ausgeführt. Illingen(bei Bretten).(Kind ſchwer verunglückt.) Das fünfjährige Söhnchen des Malers Gittinger von Kleinglattbach, das hier bei ſeinen Großeltern zu Beſuch weilt, ſprang beim Ueberſchreiten der Hauptſtraße in ein da⸗ herkommendes Motorrad und erlitt ſchwere Kopfverletzungen. Heſſen In der Jauchegrube ertränkt Alzey. Die Landwirtsehefrau Katharina angen in neſe ihrem Leben ein nde, indem ſie ſich in der Jauchegrube er⸗ tränkte. Die Frau ſcheint aus Gram über den Verluſt zweier Söhne die unglückſelige Tat ausgeführt zu haben. Vom Zuge erfaßt Offſtein. Am Bahnübergang an der Hep⸗ penheimer Straße wurde der 24jährige Fried⸗ rich Guth von hier, der mit dem Rad nach Heppenheim fahren wollte, von der Lokomotive eines Güterzuges erfaßt, zwiſchen Gepäckwagen und Lokomotive geſchleudert und 40 Meter mit⸗ geſchleift. Mit erheblichen Verletzungen am Kopf und am Körper wurde der Bedauerns⸗ werte mit dem Sanitätsauto in das Städtiſche Krankenhaus nach Worms gebracht. Saargebiet Schießerei Neunkirchen. In der Nacht von Freitag auf Samstag ſaßen gegen 12 Uhr einige Mit⸗ glieder der Deutſchen Front in der Wirtſchaft Rammacher in der Jahnſtraße. Kurz nachdem eine Gruppe anderer Gäſte das Gaſtzimmer verlaſſen hatte, fielen von draußen zwei Schüſſe, die zum Glück keinen der im Lokal Anweſenden trafen. Gleichzeitig wurden meh⸗ rere Steine durch die Fenſter geworfen. Ver⸗ nommene Zeugen haben angegeben, daß etwa 15 Kommuniſten die Tat vollführten. Neunkirchen. Schwerer Radlerſturz. Am Donnerstagabend erlitt der Buchbinder Alfons Kuhn aus Schiffweiler einen ſchweren Unfall. Er wollte einem Fuhrwerk ausweichen, kam dabei zu Fall und trug einen Schlüſſelbein⸗ bruch und einen Schulterbruch davon. Beim Spiel die Hand gebrochen Homburg. Beim Spiel verunglückte am Freitagnachmittag ver 9 Jahre alte Volksſchü⸗ ler Hau Dieter von hier. Nach Bubenart klet⸗ terte er auf einem nahegelegenen Lagerplatz auf den Fäſſern herum, wobei er ſo unglück⸗ lich zu Fall kam, daß er ſich das rechte Handge⸗ lenk brach. Der Junge mußte in ſpezialärzt⸗ liche Behandlung gebracht werden. Arbeitsunfall Homburg. Am Dienstagmorgen verun⸗ glückte in den Lignawerken hier der Arbeiter Guſtel Eichner aus Erbach. Er kam mit der Hand in eine Säge, wobei ihm das Glied eines Fingers an der linken Hand abgeſägt wurde. Der Unfall iſt doppelt bedauerlich, weil Eich⸗ ner an dieſem Morgen nach längerer Erwerbs⸗ loſigkeit wieder die erſte Schicht gemacht hatte. Zrliangen eingewieſen worden, welche beide rüfungen mit„gut“ oder 14˙ beſtanden haben. Weiterhin wurde ähnlich wie in den übrigen Schulgattungen durch eine Verſchär⸗ fung des Alterabbaues Luft eſcheenz Die Durchführung des Geſetzes zur Wiederherſtel⸗ lung des Berufsbeamtentums ergab eine wei⸗ tere Freimachung von Stellen. Weiterhin hat das Volksſchulweſen eine größere Anzahl von Lehrperſonen, die im Höheren Schuldienſt ver⸗ wendet waren, in den Volksſchuldienſt zurück⸗ übernommen. Fernerhin wurde eine Herabſet⸗ zung der Gehälter der Aſſeſſoren mit Anſtel⸗ lungsfähigkeitszeugnis 1932 und ſpäterer Jahr⸗ gänge durchgeführt, um dadurch auch Aſſeſſoren der jüngeren Jahrgänge in Beſchäftigung neh⸗ men zu können. Wieviele Aſſeſſoren konnten ſeit der Macht⸗ übernahme durch dieſe Maßnahmen neu beſchüf⸗ tigt werdenꝰ Seit der Machtübernahme konnten 83 ſoren eingezogen und etwa 70 Aſſeſſoren mit albem Lehrauftrag neu beſchäftigt werden. as iſt alſo etwa die ſechsfache Zahl des nor⸗ malen Jahresbedarfes. Eine beſonders ernſte Einſchränkung des Hochſchulſtudiums überhaupt, die ſich auch auswirken wird auf das Höhere Lehramt, iſt die diesjährige, vom Reich ange⸗ ordnete Beſchränkung in der Zulaſſung zum Hochſchulſtudium. Könnte eine Freizügigkeit der Beamten im Reich nicht für Baden eine Löſung der Aſſeſ⸗ ſorenfrage ermöglichen? „Nach meiner Ueberzeugung: Nein. Die Ver⸗ hältniſſe in den anderen Ländern und Gauen ſind auf dieſem Gebiet ungefähr dieſelben, teil⸗ weiſe ſogar ſchlimmer. Es wird ſich jede Län⸗ derverwaltung ſebſt den Kopf zerbrechen müſ⸗ ſen, wie ſie dieſe Erbſchaft verdauen kann. Sie wollen alſo vor dem Studium für da wiſſenſchaftliche Lehramt warnen? Bei der gegenwärtigen Lage kann gar nicht laut genug vor der Ergreifung dieſes Studiums gewarnt und die augenblickliche Ausſichtsloſig⸗ keit 1 werden. Die Zahl der beſchäf⸗ tigungsloſen Aſſeſſoren iſt in Baden ſo groß und der Bedarf ſo klein, daß man augenblickli von einer völligen Ausſichtloſigkeit beziglich neuer Bewerber ſprechen muß. Ich möchte je⸗ denfalls dieſe dringende Warnung, ſowohl im Intereſſe der Eltern als auch der Studierenden, an beide Teile gerichtet haben. Fortſetzung folgt. Wie wird das Wetter? fiſtmoch, den Ap. aun, iho, d lih. Hayen 0rd⁰ã O vomemos Ovener. O naw deoeent& woſkig& degeckt oſeg * Schnee a braubein nedel Gewitt. G viaoʒ imie»O teichte: 071 nas5ioe/ 5005⏑jiet Kormtzene ·%%Wwe die hiene megen mn gem inde. die dergen Nationen ziene noen Zah⸗ len geben die femperatur an. die Linien verdingen orte mit oieich auf neeresnVeau umgerechneten Cuftdruch Bericht der öffentlichen Wetterdienſtſtells Frankfurt a. M. Die Großwetterlage befinde: ſich wieder in einer Umgeſtaltung. Eine von der Nordſee ſich ſüdwärts erſtreckende flache Tief⸗ druckrinne hat bereits in Holland und Südweſt⸗ deutſchland Anlaß zu Niederſchlägen gegeben, die vorausſichtlich im Laufe des Donnersta ſchon auch bei uns auftreten werden. Dana bleibt zunächſt leicht unbeſtändiges Wetter er⸗ halten, doch wird die Niederſchlagsneigung raſch wieder abnehmen. Die Ausſichten für Freitag: Nach vielfachen gewittrigen Niederſchlägen, die vorausſichtlich noch im Laufe des Donnerstag einſetzen, meiſt wolkig und unbeſtändiges Wetter. Bei weſt⸗ licher Luftzufuhr etwas friſcher. ... und für Samstag: Im weſentlichen wie der trockenes und vielfach heiteres Wetter. Rheinwasserstand 27. 6. 34 28. 6. 84 Waldshut„„ O e rd Rheinfelden 267 239 Breisach..„„ O O O„ 183 166 Kehl„„ O O O„ 26⁵ 275 Raxatt 386 420 Mannheim„„„ 24⁵ 268 Eüuhee 180 134 Köln„%„„%»„„„„„0— 86 85 Neckarwasserstand 27. 6. 34 J 28. 6. 34 Jagstield„»„ O„ D.— Heilbronn B Wen pHlochingen—— Diedesheieire E5.— Mannbeim„ Oο 286 259 Jahrgang 4— 4 Nr. 290— Seite 8 „Hatenkreu zbanner⸗ Abendausgabe— Donnerstag, 25. S Volkes am 1. Juli Zum Kolonial⸗Gedenktag des deutſchen Die Notwendigkeit deutſcher Kolonien— Die Inlands⸗ Koloniſation— Die Aufgaben für das Volk 25 Jahre Kolonial⸗Militär⸗Verein Mannheim Am Kolonial⸗Gedenktag des deutſchen Volkes, am 1. Juli, begeht der Kolonial⸗Militär⸗Ver⸗ ein Mannheim die Feier ſeines 25jährigen Be⸗ Der Verein hat ſich zur Aufgabe ge⸗ macht, den kolonialen Gedanken bei den älte⸗ ren Volksgenoſſen wachzuhalten und in unſere uge Es iſt für die Kolo⸗ nialſoldaten, die drüben in unſeren Kolonien, ſei es in Südweſt⸗Afrika, Oſtafrita, Togo, Ka⸗ merun, den Südſeeinſeln oder im fernen Oſten, in Kiautſchon(China) für das Vaterland ge⸗ ſtehens. Jugend hineinzutragen. ſtritten haben, eine ganz beſondere Ehre, an men unſerer Kolonien mitzu⸗ helſen. Noch ſind die Kolonien von Rechtswegen unſer Eigentum, das Verfügungsrecht iſt uns nur durch den Schandvertrag von Verſailles entzo⸗ gen worden. Die Behauptung unſerer Gegner, wir hätten es nicht verſtanden, eingeborene Völker zu ziviliſieren und fremde Länder zu koloniſieren, iſt wohl eine der größten Lügen, die unſere Feinde uns angehängt haben. Daß dieſe Behauptungen abſolut unwahr und faden⸗ ſcheinig und nur als Vorwand anzuſehen ſind, der dazu diente, unſeren Kolonialbeſitz mit einer Scheinmoral an ſich zu bringen, iſt mitt⸗ lerweile nicht nur in ganz Deutſchland, ſon⸗ dern auch allen einigermaßen anſtändig und gerecht denkenden Ausländern bekannt gewor⸗ den. Die Tatſachen beweiſen nämlich unwider⸗ leglich das Gegenteil dieſer Behauptungen. Gerade der Deutſche iſt einer der brauch⸗ barſten Koloniſten und außerdem iſt er von Natur und Charakter ein ſolcher Menſch, der ſeinem einſtigen Gegner nach Beendigung der Feindſchaft ſofort die Hand zur Verſöhnung reicht. In bezug auf die Kolonien wird dieſe Be⸗ hauptung ganz allein durch die Tatſache bewie⸗ ſen, daß die uns einſt feindlich geſinnten Ein⸗ eborenen ſowohl in Deutſch⸗Oſtafrika, als in eutſch⸗Südweſtafrika, als auch in Samoa uns lieber—— als morgen wieder als Regierende ihrer Heimat, unſerer Kolonien, zurückkehren ſähen. Man denke hierbei an die unverbrüch⸗ liche Treue der oſtafrikaniſchen Askaris, die mit der oſtafrikaniſchen Schutztruppe 4½ Jahre lang im Kampfe aushielten und ſo die Un⸗ — dieſer Schutztruppe mit bewirkt haben. Man überzeuge ſich nur von den vielen Kundgebungen der Eingeborenen für das Deutſche Reich und von den freudigen Empfängen, die ſie jedem nach langen Jah⸗ ren nach Afrika zurückkehrenden Deutſchen bereiten. Wenn die Deutſche Kolonialgeſellſchaft und der Deutſche Kolonialkrieger⸗Bund das kolo⸗ niale Gedenkjahr durchführen, ſo ſoll es nicht nur einen Dank für die großen Taten unſerer Kolonialpioniere und Kolonialkämpfer ſein, ſondern auch eine Bekundung d⸗s Willens un⸗ ſeres deutſchen Volkes, ſeine verletzte kolo⸗ niale Ehre wieder herzuſtellen und ſein gleiches Recht unter den Völkern auf kolonialem Ge⸗ biete ſowie die Erfüllung ſeiner kolonialen Notwendigkeiten zu fordern. Der Aufruf hat daher im ganzen deutſchen Volke ein lebhaftes Echo gefunden. Der koloniale Gedenktag des 1. Juli wird im einmütigen Zuſammenwirken aller in Betracht kommenden Stellen mit dem Reichskolonialbund zu einem wahren deut⸗ ſchen Volkstag ausgeſtaltet werden. Deutſchland muß wieder Kolonien haben Seit 100 Jahren iſt der Lebensraum des deutſchen Volkes auf die alte Stammheimat inmitten Europas beſchränkt. Nach allen Himmelsrichtungen von fremden Staaten eingeſchloſſen, fand das deutſche Voll keinen neuen Raum im übervölkerten Europa. Aus Deutſchlands Kolonialzeit Innerhalb dieſes Zeitraumes ſtieg die Zahl der deutſchen Menſchen um faſt das Dreifache, von 25 Millionen auf 66 Millionen. Es wuchs aber nicht nur die Zahl der deutſchen Menſchen, ſondern auch ihre geiſtigen und wirtſchaftlichen Bedürfniſſe. Mit der ſozialen Befreiung haben ihre berechtigten Lebensanſprüche zugenom⸗ Foto: Schmick Ordnung, Sauberkeit und Fleiß— das waren die Fundamente des Kolonial⸗ gedankens. Hübſche Dörfchen entſtanden— und überaus freundlich war die Hal⸗ tung der Eingeborenen. wie ſieht es im ehemaligen Deutſch⸗Südweſt-RArika dus? Anläßlich des Kolonial⸗Gedenktages des deutſchen Volkes, der am 1. Juli gefeiert wird, dürfte es unſere Leſer intereſſieren, den Brief einer deutſchen Farmerin aus Soavis in unſerem ehemaligen Deutſch⸗ Südweſt⸗Afrika in ſeinen Hauptteilen kennen⸗ zulernen. Die Verfaſſerin ſchildert die poli⸗ tiſchen und wirtſchaftlichen Verhältniſſe von Südweſt und ſchreibt darüber wie folgt: Soavis, 18. März 1934. Meine lieben Hammerleins! Plötzlich kommen da aus Mannheim zu uns eitungen von Ihnen; haben Sie herzlichen ank dafür. Arg erfreut ſind wir, daß Sie unſerer ſo lieb gedenken; wir leſen ja ſo ſehr gern etwas von der Heimat, allerdings be⸗ ommt mein Mann von daheim ſtändig die Neckarzeitung, die politiſchen Artikel gleichen ſich faſt aufs Haar, doch es ſind da ja noch ſo viel andere Berichte und Schilderungen, ganz beſonders nett und vielſeitig iſt die Sonn⸗ tagsausgabe.— Für Ihren lieben, langen Brief und für die reizenden Bildchen Ihnen, lb. Frau Hammer, innigſten Dank, ich habe mich recht gefreut, mal ſo ausführlich von Ihnen zu hören. 4 1 Von den großen Regenfällen und Verwü⸗ ſtungen haben Sie gewiß gehört, ſchlimm ging es zu. Die Swakopfarmen und Siedlungen ſind zum Teil ganz verſchwunden, z. T. haben ſie große Schäden erlitten, ſchlimmer noch als 1923 und das will was heißen. Die alte ſtabile, noch aus deutſcher Zeit ſtammende Omaruru⸗ brücke iſt auch weg. 835 Unſer Soavis grünt und blüht jetzt ordent⸗ lich, die Weide iſt ſelten üppig, na ja, bei dieſen Regenmengen kann man wohl was ver⸗ langen. Im Vorjahr hatten wir im Ganzen 265 mm und in dieſer Regenzeit— noch iſt ſie nicht beendet— fielen ſchon 770 mm, das iſt wohl ein kleiner Unterſchied. Aber es war auch allerhöchſte Zeit, daß den Dürrejahren end⸗ lich mal ein gutes Jahr folgte, ſonſt wäre es mit der Farmerei aus geweſen. Durch die großen Regenfälle hatten wir beim Kleinvieh keine größeren Verluſte, wohl zeigten die Ab⸗ gangsliſten der Karakuls mehr als gewöhnlich an, doch damit muß man ja immer rechnen; die meiſten eingegangenen Schafe weiſen eine ſchlechte Lunge auf. Nach der Lammzeit wer⸗ den alle Mutterlämmer gegen Lungenſeuche zweimal geimpft, ſo hoffen wir, daß ſie in Jahren immun werden. Großvieh verloren wir im letzten Monat mehrere, ſie blähen durch das Freſſen des viel zu ſchnell gewachſenen Graſes mächtig auf und verenden dann in wenigen Stunden; bemerkt man dieſes im Kraal, hann man ihnen helfen und ſie retten, mit einem Trokar wird der Magen aufgeſtochen und bald ſind ſie wieder geſund, doch die mei⸗ ſten der aufgeblähten Tiere bleiben im Buſch und verenden dann dort.— Vor einiger Zeit hatte einer unſerer Bullen im Buſch mit zwei Löwen einen Kampf, doch unſer Simmentaler ging als Sieger hervor und kam dann nach mehreren Tagen recht zerſchunden und abge⸗ magert heim. Die Leoparden machen uns nach wie vor viel zu ſchaffen, die Viecher ſind nur zu ſchlau, trotz Fallenſtellens können wir doch keinen be⸗ kommen, nur unſere Bockieherde wird kleiner. Vor einer Woche verlor der eine Schafjunge 50 gute Schafe und einen Vollblutramm, das war'ne Aufregung; alle Jungens wurden zum Suchen ausgeſchickt und erſt nach zwei Tagen brachte ein Junge 41 Tiere und Gottlob den Ramm, ſieben ſind draußen von Hyänen auf⸗ gefreſſen worden, eins kam mit abgefreſſenem Schwanz heim und das letzte Schaf ſtieß dann nach vollen ſechs Tagen wieder auf die Herde, allerdings auch ſchlimm zugerichtet, ob ich es durchbekomme, iſt noch fraglich. Donnerstag abend tobte hier ein mächtiger Orkan mit Regen und Hagel, ſchlimm war es, mit Mühe und Not konnten wir eine arg ver⸗ quollene Tür zuhalten, im Nu ſchwamm alles und über uns krachte und blitzte es. Der nächſte Tag zeigte uns dann die arge Ver⸗ wüſtung des Gartens, große Popaiabäume ent⸗ wurzelten, mein Blumengarten ſieht auch heute noch ſchlimm aus. Was den Sturm über⸗ dauerte, wurde vom Hagel zerriſſen. Aber trotzdem ganz ſchön, mal ſo etwas mitgemacht zu haben. Hier gibt es keinen Luiſen⸗Bund, in Swakop⸗ mund nur den Frauenverein des Roten Kreuzes und hier oben bin ich im Frauenbund. Stahl⸗ helm gibt es in verſchiedenen Orten, doch ſeit nicht zu langer Zeit wurden überall NSDAp⸗ Ortsgruppen gegründet. Man vergaß zeitwei⸗ lig, daß man ſich im Ausland unter fremder Herrſchaft befand und die ganze Propaganda wurde zu öffentlich betrieben. Dieſes war un⸗ ſerm Mandaten Grund genug, die faſt bewil⸗ ligte Einführung der deutſchen Sprache als dritte Amtsſprache glattweg abzulehnen und hatte auch die Folgen, daß die deutſchen Mit⸗ glieder den Landtag verließen— nun werden ſie uns allmählich dahin bringen, wo ſie uns längſt haben wollten. Die dritte Folge war: das Verbot vom Tragen des Hakenkreuz⸗ abzeichens. Wann wir mal nach Deutſchland kommen, iſt recht fraglich, lieber heute als morgen, doch man muß ſich ja leider ſo oft nach dem Geld⸗ beutel richten und der kann einem manches verbieten. Ewald iſt ein Schwabe, ſein Hei⸗ matsort iſt Güglingen, zwiſchen Stuttgart und Heilbronn. Anny's Verlobter iſt Badenſer. Lebt wohl, Ihr lb. Hammerleins, laßt bitte wieder von euch hören und bleibt vor allem recht geſund. Warme afrikaniſche Sonnengrüße ſchickt euch eure dankbare Luiſe. men. Wohl iſt es auch im gleichen Ablauf der Jahre der fortſchreitenden Technik gelungen, die Bodenreichtümer des Stammlandes inten⸗ ſiv auszunutzen, aber das Mißverhältnis zwi⸗ ſchen der Enge des Raumes und dem, was er dem Menſchen zu bieten vermag auf der einen Seite und der Zahl der deutſchen Menſchen und ihrer Bedürfniſſe auf der anderen Seite iſt ſo gewaltig geworden, daß das deutſche Volk in ſeiner Lebenskraft und Weiterentwicklung verkümmern muß, wenn nicht ein Ausweg aus dieſer Enge gefunden wird. Das Zeitalter des Liberalismus glaubte, auf eine organiſche Ausweitung des deutſchen Lebensraumes verzichten zu dürfen; es ſetzte an ſeine Stelle eine Erſatzpolitik, die darauf hinauslief, die überſchüſſige deutſche Bevölke⸗ rung in fremdem Lande und durch fremdes Land ſich ernähren zu laſſen. Mehr als ein Drittel der deutſchen Men⸗ ſchen lebt heute in fremdem Lande, im Dienſte fremden Volkstums. Das iſt die größte Sünde der vergangenen Jahrzehnte, daß eine unaufhörliche Spaltung des deut⸗ ſchen Volkes nicht nur geduldet, ſondern ſo⸗ gar gefördert wurde. „Cand und Boden zur Ernährung unſeres Volkes..“ Die zweite große Sünde am deutſchen Volks⸗ tum war, daß für die Millionen deutſcher Men⸗ ſchen, die nicht mehr auf deutſcher Scholle Nahrung finden konnten, kein neues Bauern⸗ land erſchloſſen wurde. Dieſe Politik mußte ſcheitern, als nach dem Verluſt des Welt⸗ krieges das Ausland ſich durch die Einwan⸗ dererſperre und hohe Zollmauern der weiteren Maſſeneinfuhr deutſcher Menſchen und deut⸗ ſcher Waren verſchloß. So wuchs, zumal unter der Wirkung der Weltwirtſchaftskriſe, die Millionenarmee der Arbeitsloſen heran. Das erſte Jahr der nationalſozialiſtiſchen Revolution hat bereits gezeigt, daß es möglich iſt, Hunderttauſende deutſcher Menſchen wie⸗ der zurückzuverpflanzen auf die heimatliche Scholle. Aber es kann, nach dem Worte des Führers in ſeinem Buch„Mein Kampf“ nicht ſcharf genug betont werden, daß jede deutſche innere Koloniſation in erſter Linie nur dazu zu dienen hat, ſoziale Mißſtände zu beſeitigen, vor allem den Boden der allgemeinen Speku⸗ lation zu entziehen. Darum fordert der Führer in ſeinem Programm„Land und Boden zur Ernährung unſeres Volkes“. Koloniales Neuland und ſeine Auf⸗ gaben für das Volk Groß iſt die Aufgabe, die koloniales Neuland für das deutſche Volk im Zeitalter Adolf Hit⸗ lers zu erfüllen hat: Der deutſchen Induſtrie eigene koloniale Rohſtoffquellen, der deutſchen Bevölkerung eigene koloniale Produkte zur weitgehenden Selbſtverſorgung der deutſchen Wirtſchaft zu erſchließen, muß dem deutſchen Arbeits⸗ fleiß eigene Abſatzgebiete in kolonialem Neuland eröffnen. 1 bis 2 Millionen deut⸗ ſchen Menſchen Arbeit und Brot zu ſchaf⸗ fen, wird dann in Zukunft von unſerem eigenen Willen und den Fortſchritten un⸗ ſerer koloniſatoriſchen Leiſtungen in eige⸗ nem Neuland abhängen. Während wir vor dem Kriege im Jahre 1912 in Deutſch⸗Südweſtafrika 81,4 Prozent der Ge⸗ ſamteinfuhr in Händen hatten, hatten wir im Jahre 1928 nur 18,4 Prozent inne. Und eben⸗ ſo ſind wir im Einfuhrhandel Deutſch⸗Oſt⸗ afrikas von 51,3 Prozent auf 12,3 Prozent ge⸗ ſunken, im Einfuhrhandel Kameruns von 79,5 Prozent auf 13,6 Prozent. Wir haben auf dieſe Weiſe im Jahre 1928 im Verhältnis des Anteils der Vorkriegszeit für rund 80 Millionen Mark weniger Waren nach dieſen drei Ge⸗ bieten ausführen können. Im ganzen iſt der Verluſt der deutſchen Ausfuhr nach dieſen drei Gebieten ſeit Kriegsende mit einer Milliarde Goldmark nicht zu hoch berechnet. So iſt die nationale Kolonialwirtſchaft in Ueberſee nicht in erſter Linie eine Frage der Erſchließung neuer eigener Wirtſchafts⸗ quellen für die Heimat! Rundfunkgebühren In letzter Zeit wird verſucht, die Rundfunk⸗ teilnehmer dadurch zum Eintritt in einen be⸗ ſonderen Verein oder zum Bezug einer Zeit⸗ ſchrift zu bewegen, daß ihnen in Ausſicht ge⸗ ſtellt wird, ſie hätten dann nicht mehr die vol⸗ len Teilnehmergebühren an die Deutſche Reichs⸗ poſt zu zahlen. Derartige Angaben entbehren — wie die Deutſche Reichspoſt mitteilt— jeder Berechtigung. Die Rundfunkteilnehmer ſchützen ſich vor Schaden, wenn ſie die Namen der Wer⸗ ber, die in gewiſſenloſer Weiſe die Hörerſchaft täuſchen wollen, feſtſtellen und der Reichspoſt⸗ direktion mitteilen, damit ſie zur Verantwor⸗ tung gezogen werden können. akii Nurer nenfaum. werden Sis den Wert des för olle SHELI- Kunden eingerichteten SHELI-Reise- dienstes erst fichtig erkennen. Ober 185 Tourenvorschlögeè för Toges- und Wochen- endfahrten, öber 85 Stadtkorten för olle bedeutenden devtschen Städte und Strohenkorten för olle deutschen londesteile geben lhnen jede gevbnschte Auskunft. die Ausgobe der Karten erfolgt as 5 den rank- stellen, die durch ein sueli-Reise- dienstploło 5 leenntlich ge- macht s ind. Jahrgang 3 Aus Wenn es Laſtwagen f fröhliche daß es dam So auch a Sturmbe Heiliggeiſt⸗ ren Befehl⸗ in Empfan, ſchenmenge ifren SA⸗ war ein al noch, als ſic da doch ein gehe. Aber artigen An! Leute das etwas zu bi in Spannu nen Sturm Gleich bei d ſchon die 8 Heidelberg, Weinheim die erſte Ko Waldmic noch, daß es ſchö ne So wechſlungsr immer wied der Ankunf war, wurde geben. Wer nen Himme täuſcht, der Maſ f enꝗq Schulen. A nicht verfehl ches aber ſo nommen w noch Leicht gleich bezog Glaſe Bier Reſt des Al ging die Zei war, denn a aller Frühe Am Sonr chen die erf ohne We Waldmic 4 Art. 17 6u. Marst horvorragen aus 2s0hlig arbeit. Was rahmen. Gec Stiefel Art.„Blüch“ Für Un Boxcalf, sch la. Rahmen elogant une Ein prachtv Art. 100 6 Motorrat prima brau hinterteil gesohnitt. Laschen. Konkurrenz Oualität Art. 22 6 la. Qu⸗ sc Warz ur fünhrung wie andichtungs car H 1, 8 28. Juni 193 14 n Ablauf der nik gelungen, landes inten⸗ rhältnis zwi⸗ dem, was er auf der einen hen Menſchen zeren Seite iſt deutſche Volk terentwicklung Ausweg aus glaubte, auf ſes deutſchen fen; es ſetzte k, die darauf iſche Bevölke⸗ zurch fremdes ſchen Men⸗ Lande, im das iſt die Jahrzehnte, g des deut⸗ ſondern ſo⸗ rnährung (. tſchen Volks⸗ utſcher Men⸗ tſcher Scholle ues Bauern⸗ zolitik mußte t des Welt⸗ die Einwan⸗ der weiteren tund deut⸗ zumal unter ftskriſe, die heran. ſozialiſtiſchen ß es möglich enſchen wie⸗ heimatliche 1 Worte des bhampf“ nicht jede deutſche ie nur dazu u beſeitigen, inen Speku⸗ tder Führer Boden zur eine Auf⸗ k les Neuland r Adolf Hit⸗ koloniale evölkerung itgehenden Wirtſchaft n Arbeits⸗ olonialem onen deut⸗ zu ſchaf⸗ unſerem ritten un⸗ min eige⸗ . Jahre 1912 ent der Ge⸗ tten wir im Und eben⸗ Deutſch⸗Oſt⸗ Prozent ge⸗ ns von 79,5 haben auf hältnis des 0 Millionen drei Ge⸗ rzen iſt der dieſen drei r Milliarde tſchaft in ne Frage irtſchafts⸗ Rundfunk⸗ einen be⸗ einer Zeit⸗ lusſicht ge⸗ hr die vol⸗ ſche Reichs⸗ mentbehren ilt— jeder ter ſchützen n der Wer⸗ Hörerſchaft Reichspoſt⸗ Verantwor⸗ ———— usgabe Karten gt an Tank⸗ en, die eh ein -Reise- tplołkeit lich ge- t sind. „Hakenkreuzbanner“ Ausfahrt des Sturmbannes II/171 nach dem Odenwald Wenn es heißt, es findet ein Ausmarſch mit Laſtwagen ſtatt, dann herrſcht in der SA immer fröhliche Stimmung, weiß man doch, daß es dann ſchon etwas in die Ferne geht. So auch am Samstag abend, als ſich der Sturmbann 1II/171 um 6 Uhr auf dem Heiliggeiſt⸗Kirchplatz ſammelte, um die nähe⸗ ren Befehle des Sturmbannführers Loewe in Empfang zu nehmen. Eine größere Men⸗ ſchenmenge hatte ſich angeſammelt, um von ifren SA⸗Männern Abſchied zu nehmen. Es war ein allgemeines Rätſelraten, auch dann noch, als ſich die Laſtzüge in Bewegung ſetzten, da doch einer den anderen fragte, wo es hin⸗ gehe. Aber„unſer Loewe“, der es bei der⸗ artigen aiaſen ja immer verſteht, für ſeine Leute das Beſte herauszuholen und ihnen etwas zu bieten, hatte dafür geſorgt, daß alles in Spannung blieb, indem er nur den einzel⸗ nen Sturmführern das Endziel bekannt gab. Gleich bei der Abfahrt trennten ſich dann auch ſchon die Kolonnen, Sturm 11 in Richtung Heidelberg, die Stürme 12 und 13 in Richtung Weinheim fahrend, wo gegen 10 Uhr abends die erſte Kolonne in Schön au, die zweite in Waldmichelbach eintraf. Bemerkt ſei noch, daß es eine herrliche Fahrtineine chönne Sommernacht war, durch eine ab⸗ wechſlungsreiche Gegend, die für einen Städter immer wieder etwas Neues iſt. Nachdem bei der Ankunft alles abgeſeſſen und angetreten war, wurden die Quartiere bekannt ge⸗ geben. Wer da glaubte, vielleicht in einem ſchö⸗ nen Himmelbett ſchlafen zu können, war ent⸗ täuſcht, denn„nach altem Brauch“ gab es Maſſenquartiere, Scheunen, Säle und Schulen. Auch unſere Sturmbannärzte hatten nicht verfehlt, ein„Revier“ aufzumachen, wel⸗ ches aber ſo gut wie gar nicht in Anſpruch ge⸗ nommen wurde, gab es doch weder Schwer⸗ noch Leichtverletzte. Die Quartiere waren gleich bezogen und nun wurde noch bei einem Glaſe Bier mit Geſang und Muſik der Reſt des Abends verbracht. Allzu ſchnell ver⸗ ging die Zeit, da um 12 Uhr Zapfenſtreich war, denn am nächſten Morgen begann ſchon in aller Frühe reges Leben. Am Sonntagmorgen bereits um 5 Uhr kro⸗ chen die erſten aus dem Stroh und bald war ohne Wecken alles auf den Beinen. In Waldmichelbach hatten es ſich Mädels aus 2sohlig, echt ſtahmen- für Imiswalter nezter-Norns Art. 17 Gi. 36—47 arbeit. Wasserabdichtungs- rahmen. Gediegen., elegant. Boxcalf, schwarz u. braun, 50 la. 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Bei Unter⸗Abtſteinach kamen um 1 Uhr beide Abteilungen zuſammen. Auch unſer Standar⸗ tenführer, Oberſturmbannführer Schmeißer, ließ es ſich nicht nehmen, dem Sturmbann 11 einen„Beſuch“ abzuſtatten. Mancher Tropfen Schweiß war vergoſſen, und nun wurde ſich von den Strapazen erholt, bis die Laſtwagen herbeikamen, um dann den geſamten Sturm⸗ bann nach einer Wieſe bei Heiligkreuzſteinach zu befördern, wo bereits ſchon aus den drei Feldküchen der Standarte das Mittag⸗ eſſen dampfte. Daß es ſchmeckte, konnte man daran ſehen, daß ſo mancher einen zweiten „Schlag“ verdrückte. Nun herrſchte das ſchönſte Lagerleben, es wurde geſungen, Scherze gemacht, denn auch Dorfſchöne waren ein⸗ getroffen, und manchem alten Kämpfer lachte das Herz im Leibe, denn früher war es auchnicht ſchöner. Nun gab es noch eine Ueberraſchung, nämlich der Stabsfüh⸗ rer der Brigade kam angefahren und ſah dem Leben und Treiben zu. Mittlerweile war es.30 Uhr geworden, und nun kam der Be⸗ —,. ri, f, , fehl„Fertigmachen“. Um 5 Uhr war alles verſtaut, und nun begann die Fahrt nach Schönau. Vor dem Ortseingang wurde noch⸗ mals abgeſeſſen, angetreten und unter Voran⸗ tritt des Spielmannszuges führte Sturmbann⸗ führer Loewe ſeinen Sturmbann, von allen Seiten lebhaft und herzlich begrüßt, durch das kleine Städtchen. Am Ortsausgang wurde Halt gemacht, auf die bereitſtehenden Wagen aufgeſeſſen und um 6 Uhr die Heim⸗ fahrt angetreten. Durch Neckarſtein⸗ ach durch, überall dasſelbe Bild, Zurufe uſw. Dann folgte eine Abkühlung, die man ſich doch nicht gewünſcht hatte, plötzlich ſetzte ein Ge⸗ witterregen ein, und es goß, wie aus Kübeln geſchüttet. Wer aber da glaubte, daß dies der Stimmung in der SA Abbruch tat, irrt ſich, denn W nur wir, ſondern ganze Scharen von Ausflüglern wurden von dem Wetter überraſcht und ſuchte unter Bäumen, hinter Mauern und Häuſern Schutz, und man⸗ ches neue Kleid und mancher Hut ſind ein Op⸗ fer des Wetters geworden. Daß dies bei den vorbeifahrenden Kolonnen die größten Lachſtürme hervorrief, braucht nicht beſonders betont zu werden. Kurz vor Heidelberg waren wir dem Unwetter entronnen, und nun ging esinglatter Fahrt Lers bm Mann⸗ eim zu, immer wieder in den durchfahren⸗ den Ortſchaften herzlich begrüßt und bejubelt. Um s Uhr waren wir auf dem Ausgangspunkt angelangt, auch hier herzlicher Empfang. Noch ein kurzes Antreten, Sturmbannführer Loewe brachte ein begeiſtert aufgenommenes„Sieg⸗ Heil“ auf unſeren Führer Adolf Hitler aus, und die Stürme waren entlaſſen. Jeder eilte nach Haufe und freut ſich bereits ſchon wieder auf den nächſten Ausmarſch. Dorus, Truppführer und Preſſereferent. Pg. Johann Böttcher ſpricht orksgruppe„Deulſches Eck“ überfüllt beide Kaſinoſäle Die Ortsgruppe Deutſches Eck hatte zu einer öffentlichen Verſammlung aller Volksgenoſſen aufgerufen, um einen Vortrag des Pg. Johann Böttcher zu hören. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Pro⸗ pagandaleiter der Ortsgruppe, Pg. Rübbert, erteilte dieſer ſofort dem Redner des Abends das Wort. In gut einſtündiger Rede führte Pg. Bött⸗ cher u. a. folgendes aus: Nach einem kurzen Rückblick auf die Zu⸗ ſtände, die unſer Führer Adolf Hitler vor⸗ fand kam Pg. Böttcher auf die verſchiedenen Arten der Kritikaſter zu ſprechen. Die einen glauben, vorwerfen zu können, daß das Pro⸗ gramm der Partei nicht erfüllt werde und den⸗ ken dabei nicht daran, welche enormen Schwie⸗ rigkeiten zu überwältigen waren, bis überhaupt einmal mit der aufbauenden Arbeit begonnen werden konnte. Es gibt aber Leute, die direkt aus Luſt und Freude an der Kritik nörgelten, und das ſind die Schädlinge. Ihnen iſt es nicht darum zu tun, gerechte, die Arbeit fördernde Kritik zu üben. Aber für die Teile der Nörg⸗ ler, die darauf ausgehen, Unzufriedene zu ſam⸗ meln, für dieſe Leute haben wir kein Verſtänd⸗ nis(Beifall). Es gäbe heute Leute, die das Parteiabzeichen ganz groß tragen, um ihre Vergangenheit zu überdecken und ſich heute als diejenigen aufſpielen möchten, die Fehler in der Partei beſeitigen zu glauben müſſen. Wenn wir dieſen Kampf gegen die Kritiker führen, ſo dieſe nun nicht zu denken, daß wir ſie zu fürchten hätten.— Wir haben die Macht ohne Waffengewalt errungen und werden auch dieſer Leute Herr werden. Sie beitet werden, wie es kommen wird.— können uns nicht ſchaden.— Da ſeien beim Wegräumen der Trümmer des alten Staats⸗ baues hie und da wohl alte, nicht ganz geſunde Steine mit in den Neubau übernommen wor⸗ den. Aber dieſer Neuaufbau ſei ja auch erſt begonnen und viele Probleme noch gar nicht in Angriff genommen, da es immer noch die erſte Aufgabe ſei, die Volksgenoſſen in Arbeit und Brot zu bringen, die heute noch nicht ein⸗ gegliedert ſind. Auch ſolange die außenpoli⸗ tiſche Gleichberechtigung noch nicht hergeſtellt ſei, könne an dem Aufbau noch nicht ſo gear⸗ Dann aber werden auch dieſe angekränkelten und ge⸗ riſſenen Steine aus dem alten Haus aufge⸗ räumt und manche würden ſtolpern, die heute ihren wahren Charakter verleugnen und mit uns den Schritt zu halten vorgeben. Dann kam der Redner auf die Kreiſe zu ſprechen, die ſich die Intellektuellen zu nennen pflegen,— die Ueberklugen, die Sophiſten,— auf diejenigen, die dem Nationalſozialismus eine Vielſeitigkeit und Vielgeſtaltigkeit andich⸗ ten, daß ſelbſt alte Nationalſozialiſten ver⸗ blüfft ſind.— Die da ſagen: Das iſt nicht ſo..., das iſt ſoo gedacht. So, wie ſie es gerne haben möchten, da ſie ihren alten liberaliſti⸗ ſchen Geiſt nicht verleugnen können.— Und wenn man ſie dann einmal wirklich auf Herz und Nieren prüft, dann kennen ſie beſtimmt noch nicht einmal das Programm der Partei. Reicher Beifall zeugte davon, wie ſehr der Redner von allen verſtanden wurde und wie ſehr die Volksgenoſſen ſich mit den Ausfüh⸗ rungen einverſtanden erklärten.— Pg. Rübbert ſchloß daraufhin die Verſammlung mit einem dreifachen„Sieg Heil“ auf unſeren Führer. Pg. Dr. Weigel, Heidelberg, ſpricht auf dem Schulplatz in Feudenheim Nach kurzem Marſch der PO und Ss durch die Hauptſtraße eröffnete der Ortsgruppenleiter, Pg. Kaufmann, von der Tribüne aus, die dies⸗ mal ſehr zweckmäßig vor dem Schulhaus an⸗ gebracht war, die Kundgebung, begrüßte den Redner, Pg. Dr. Weigel aus Heidelberg, und erteilte ihm das Wort. Eine Stellung im erſten Anſturm zu nehmen, ſo führte dieſer aus, ſei lange nicht ſo ſchwer, wie die genommene Stellung gegen den Feind im Gegenangriff zu halten. In dieſer Lage be⸗ findet ſich der Nationalſozialismus heute, nach⸗ dem er ein Jahr in der Macht ſei; er muß ſich wehren gegen die Feinde aus den verſchiedenen Lagern. Nörgler gibt es verſchiedener Art; die einen ſind Nörgler aus Veranlagung, die an⸗ dern aus Böswilligkeit. Das Erreichte wird als geringfügig hingeſtellt gegenüber den Auf⸗ gaben, die in dieſer Zeit hätten gelöſt werden ſollen. Dieſe Bierbankpolitiker wollen nicht be⸗ greifen, daß in einem Jahr nicht wieder gut gemacht werden kann, was in 14 Jahren mar⸗ xiſtiſch⸗zentrümlicher Mißwirtſchaft zugrunde⸗ gerichtet wurde. Die zweite Klaſſe von Miesmachern ſind bös⸗ willige Hetzer, die aus den Reihen der frühe⸗ ren Gegner ſtammen. Geht man dieſer Hetze auf den Grund, ſo ſtellt man als Zentrale Moskau feſt oder das Land der Freimaurerei, Frankreich. Heute hat die Partei viele Partei⸗ genoſſen, aber eine verhältnismäßig geringe Zahl ſind wirkliche Nationalſozialiſten. Viele fragen danach, was man ſich verdient, wenn man Nationalſozialiſt iſt. Ihnen ſei geſagt, daß es in erſter Linie auf das Dienen ankommt, und daß der Blockwart, der mit der breiten Maſſe des Volkes enge Fühlung hält, die wich⸗ tigſte Stütze des Nationalſozialismus bildet. Seine Arbeit ſchätzen wir vor allem. Die große Hoffnung aber iſt unſere Jugend, die nicht mehr die Belaſtung liberaliſtiſcher Weltanſchau⸗ ung mit ſich trägt, ſondern in der national⸗ ſozialiſtiſchen Anſchauung aufwächſt. Wir ſelbſt ſind Wegbereiter des kommenden nationalſozialiſtiſchen Reiches und haben heute die Aufgabe, der Gefahr der Reaktion, in wel⸗ cher Geſtalt ſie auch komme, entgegenzutreten. Eine erkannte Gefahr iſt ſchon halb über⸗ wunden. Das Wort unſeres Dichters Dietrich Eckert,„Deutſchland erwache!“ prägen wir um in den Ruf„Deutſchland bleibe wach!“ So wer⸗ den wir den Sieg erringen. Lebhafter Beifall belohnte den Redner, deſſen Ausführungen die Verſammlung mit geſpann⸗ ter Aufmerkſamkeit gefolgt war. Pg. Kaufmann ſprach dem Redner den Dank aus. Die Kund⸗ gebung ſchloß mit dem Deutſchland⸗ und dem Horſt⸗Weſſel⸗Lied. Abendausgabe— Donnerstag, 28. Juni 1934 2 44 Mit„graft durch Freude Acht Tage in„Herrenalb“ Als der Aufruf kam, ſich für Herrenalb zu melden, hatte ſich eine große nzahl Erho⸗ lungsbedürftiger, die im ernſten Berufs⸗ und Alltagsleben ſtehen, gemeldet. Hell ſ metter⸗ ten, am Treffpunkt„Horſt⸗Weſſel⸗Haus“ an einem Sonntagmorgen die Klänge der Kapelle der Firma B. B. C. und mit„Das Wandern iſt des Müllers Luſt“ ging es an den Bahnhof. Ein kurzes Abſchiednehmen von den Daheim⸗ gebliebenen,„Muß i denn, muß i denn zum Städtele hinaus“, fuhren wir hinaus in den Schwarzwald, wo wir von der iinn un⸗ leitung Herrenalb und ſtrammen Hitler⸗Jun⸗ gend begeiſtert empfangen wurden. Im Kurgarten wurden wir von dem Ober⸗ haupt der Stadtverwaltung empfangen. Der Herr Bürgermeiſter ſagte nicht zuviel mit der Behauptung, daß wir hier die deutſche Gaſt⸗ freundſchaft und den Kameradſchaftsgeiſt der Bevölkerung ſo, wie ihn der Führer will und wünſcht, erfahren werden. Bald waren wir in den einzelnen Quartie⸗ ren untergebracht, und wie waren wir über⸗ vaſcht mit welcher Liebenswürdigkeit uns die Quartierleute empfingen. Aber bald fühlte man ſich heimiſch und nun ging es hinauf und hinaus in die Berge und in die dunklen Tannenwälder, wo der Wind ſein uraltes Lied dahinbrauſen läßt. Herr⸗ liche Wanderungen werden durchgeführt— das Herz iſt ſo voll, daß; man nicht weiß, wo zuerſt zu beginnen und zu enden iſt. Eine Wanderung führte uns hinauf auf den höchſten Gipfel von Herrenalb, auf die Teu⸗ felsmühle. Blühende Wieſen laden zum Raſten ein. Bunte Falter gaben ihr Gaukel⸗ ſpiel im glitzernden Sonnenſchein zum beſten. Ab und zu ſah man die Rehe ſtolzen—— durch das Gras ſchreiten, Vögel zwitſcherten ihre meit 15 55 14 315 r Gottes⸗ natur preiſe ößer ſowie Flugzeuge zogen in blauer Luft ihre Bahnen.— Es loſteie man⸗ chen Schweißtropfen, bis die Höhe erreicht war, aber welch ein wunderbarer Blick lohnte die Mühe. Vom Ausſichtsturm der Teufelsmühle aus(908 Meter über dem Meer) hatte man eine gewaltigen, erhebenden Rundblick hinab ins Murg⸗ und Arbtal, hinüber zur Rhein⸗ ebene, Hornisgrinde, Badener Höhe und zu⸗ letzt zu den verſchiedenen Bergesrücken.— In der 4 zog ein Gewitter, von Weſten kommend, herauf, das uns zwang, wieder ins Tal hinab zu gehen.— Bei dieſer Wanderung waren Menſchen dabei, die noch nie auf einer ſolchen 4 waren, und die nunmehr die Na⸗ turſchönheiten in ſich aufgenommen hatten, ſo daß es ſich gerade dieſe Teilnehmer— Grundſatz machten, nunmehr das deutſche Wandern zu pflegen.— In den darauffolgenden Tagen führten noch er Wanderungen uns auf den Falkenfel⸗ ſen, Plotzakmühle, Dobel, Rohtenſohl und Bern⸗ bach. Auch ein herrliches Strandbad erquickte die müden Glieder im friſchen Gebirgswaſſer. In den wenigen Tagen, die wir hier ver⸗ bringen, lacht heller Sonnenſchein über Her⸗ renalb. Des abends läßt die Kurkapelle ihre munte⸗ ren Weiſen erklingen. Ein kleines Tänzchen bei zwangloſem Zuſammenſein unter Mitwir⸗ kung freiwillig ſich meldender Humoriſten be⸗ ſchließt den Tag. 4 Zu ſchnell verfliegen die Stunden, und man wird in der Mutter Natur, dem Geſundbrun⸗ nen der Menſchheit, von manchem ernſten Nach⸗ denken erfaßt. Tas Beſtreben, welches die Organiſation„Kraft durch Freude“ hat, Son⸗ nenſchein in die Herzen zu legen, ſie 4— kräfti⸗ gen, auf daß das— Ziel erreicht wird, das unſer Führer Hitler ſamt ſeinen getreuen Mitarbeitern— beſonders Dr. Ley— durchfüh⸗ ren will, wird jeder an einer ſolchen Fahrt Teilnehmende, auf Grund der bei dieſer Ge⸗ meinſchaftsfahrt gewonnenen Eindrücke nach beſten Kräften unterſtützen. Alle, die hier eine Erholung finden, gedenken in dieſen Tagen des Führers, und es bekennt im Stillen ein jeder: ſich mit Herz und Seele hinter die Bewegung zu ſtellen. Seckenheim hörk auf Pg. Dr. Reulher Der Ortsgruppenleiter konnte einen vollen Saal begrüßen. Gar mancher wollte wohl die Antwort auf eigene brennende Fragen haben. So fand Dr. Reuther aufnahmebereites Ge⸗ hör und hab mancher wird ſich an die Bruſt ge⸗ ſchlagen haben: Bin da nicht ich gemeint? Der Redner kam auf die zwei großen Auf⸗ gaben zu ſprechen, die bei der Machtübernahme in den Vordergrund getreten waren: Die poli⸗ tiſche Neugeſtaltung und die Beſeitigung der Arbeitsloſigkeit. Adolf Hitler bringt ein Neues(und doch wieder Altes): Er ſtellt das Volk in den Mit⸗ telpunkt. Die Geſamtheit und ihr Wohl kommt vor dem des einzelnen, denn dies bedeutet zu⸗ gleich rückwirkend das Wohl des einzelnen. Was iſt bis jetzt erreicht? Reuer Lebensmut, Arbeit allerorts, Umſatzſteigerung. In der Außenpolitik iſt das Ergebnis langſam, aber ſicher ſteigende Achtung vor uns. Wenn es Leute gibt, die heute noch nörgeln, ſo ſind das diejenigen, die nicht begreifen wol⸗ len, daß im Verfolg ſo großer Ziele Opfer ge⸗ fordert werden müſſen. Die Parole heißt: Vertrauen zum Sieg und Glaube an die Kraft des deutſchen Volkes! — Es reist sich gut mit den Schiffen der Hamburg-Amerika Linie — Sahrgang 4— 4 Nr. 200— Seite 10 „0 akenkreuzbanner⸗ Abendausgabe— Donnerstag, 28 Juni 1934 430 65—5 (Schluß) Großer Kaiſer oder Hafenkuli? Im Lager des Mr. Wong Weng. „Mr. Wong Weng ſitzt in ſeinem Haus und gibt ſich den Freuden der Opiumpfeife hin. Er iſt bei der dritten Pfeife und ſchon iſt er nicht mehr ein kleiner König, ſondern ein mächtiger Kaiſer des ganzen Chineſiſchen Reiches. Aber plötzlich wird er aus ſeinen Träumen geriſſen. Er ſpringt auf. „Was iſt das?“ Er horcht auf. In dieſem Augenblick ſtürzt Chang Li herein. Noch nie hat Mr. Wong Weng den ruhigen Chang Li in ſolcher Aufregung geſehen. „Propellergeräuſche... Ein Flugzeug hat unſer Lager entdeckt...!“ „Mr. Wong iſt nicht mehr Kaiſer. Er iſt in dieſem Augenblick ein ganz gewöhnlicher flu⸗ chender Hafentuli. Sein Mund iſt voller Schimpfworte und kein Mund kann Schimpf⸗ worte von einer Saftigkeit formen, wie der chineſiſche Mund. Mr. Wong Weng flucht nicht mehr. Viel⸗ leicht betet er in dieſem Augenblick zu einem ſeiner vielen Hausgötter. Aber der Hausgott ſcheint gegen Flugzeuge nichts ausrichten zu können, denn jetzt kommt eine dritte Bombe und ſie muß ganz in der Nähe eingeſchlagen ſein, denn ein Teil der Mauer bricht zuſammen.. Danach iſt ein wenig Ruhe. Mr. Wong Weng ſpringt auf „Dieſe verdammten weißen Teufel... bringt kKolonialgedenkmarken der Deulſchen Reichspoſt Die Deutſche Reichspoſt gibt zur 50jährigen Kolonialgedenkfeier vier Freimarken heraus mit den Bildniſſen von Männern, die ſich um die deutſchen Kolonien beſonders verdient gemacht 5 Oben: Rg A. E. Lüderitz und Guſtav kachtigal; unten: Karl Peters und Hermann von Wißmann. Der Verkauf der Marken be⸗ ginnt am 30. Juni. an Boe Ueberfall diinesĩsdier reerãuber auf den englischen Dampfer„Shuntien“ 7 Von unserem Sonderkorrespondeten Dr. v. M. die gefangenen Engländer in eine Dſchunke. fahrt ſie hinaus aufs Waſſer. Ein Kriegsſchiff wird ſie ſchon aufnehmen!“ Chang Li verbeugt ſich. „Hoher Herr, eure Klugheit...!“ „Mach ſchnell, ehe das Flugzeug wieder bom⸗ bombardiert...“ ſagt er haſtig. Aber die Pfeife ſchmeckt dem hohen Herrn weder an dieſem Tage noch an einem der nächſten Der große Kaiſer iſt entthront. Er ſieht der Zukunft mit Bangen entgegen. Es iſt nicht klug, an weiße Männer zu rüh⸗ ren Die fünf Engländer werden in eine Dſchunke gebracht und das Kriegsſchiff„Eagle“ nahm die Geretteten auf. Sie wurden mit großer Freude von der Be⸗ ſatzung der„Eagle“ eingeholt und die Funt⸗ ſtation des„Eagle“ konnte Aether funken———„Alle engliſchen Gefan⸗ genen von der Shuntien von den Piraten he⸗ freit———“ Auch Mr. Wong Weng wird dieſen Funk⸗ ſpruch aufgefangen haben, aber was der hohe Herr dazu geſagt hat, weiß der Chroniſt nicht zu melden Vielleicht iſt es auch beſſer ſo.. Der Hering kommt Vor der Ausfahrt der Heringsfiſcher— Der Brautzug des Meeres Von Hans Hanſen Geſchäftiges Treiben herrſcht in den Fi⸗ ſchereihäfen der Nord⸗ und Oſtſee. Nach langer, ungern ertragener Ruhezeit regen ſich tauſend Hände, um alles vorzubereiten für die neue Fangſaiſon. Die Hochſeedampfer der Herings⸗ fiſcherei, die Logger, prangen im Schmuck des neuen Anſtrichs, die gewaltigen Netze duften vertraut nach Katechu, Oel und Eichenlohe, mit denen ſie gegen die zerſtörende Wirkung des Seewaſſers präpariert werden. Endloſe Stapel von Heringfäſſern verſchwinden im geräumigen Bauch der Schiffe, zum Teil gefüllt mit dem Salz, das für den Verbraucher vom Begriff untrennbar iſt. Kapitän, Steuermann und Mannſchaft, alles wartet ſehnſüchtig auf den höchſten Feſttag des Jahres: den Tag der Ausfahrt. Draußen auf See aber kreuzen die Suchſchiffe des Deutſchen Seefiſch⸗Vereins, ſuchen Flug⸗ zeuge unermüdlich die Waſſerfläche ab nach dem ſilberglänzenden Strom, den die blitzen⸗ den Schuppen von Milliarden Heringsrücken durch die See pflügen. Denn er iſt ein launi⸗ ſcher Geſelle, der beſcheidene Hering, der doch der wichtigſte Fiſch der Welt iſt, ein Wirt⸗ ſchaftsfaktoar von unabſehbarer Bedeutung. Er handelt nach unbekannten Geſetzen und man kann niemals mit Beſtimmtheit wiſſen, welche Bahn er in ſeinem rätſelhaften Wandertrieb einſchlagen wird. Seit tauſend Jahren ſtellt der Menſch dem Hering auf ſeinen Wanderzügen nach, und noch immer liegt ein undurchdringliches Geheimnis über dem gewaltigen Brautzug, der alljährlich irgendwo im Atlantiſchen oder in der Nordſee wie eine ſilberne Flut auftaucht und auf Kilometerbreite durch das Meer wogt. Die Laichzeit treibt die Heringsſchwärme an die deutſchen Küſten, und zur ſelben Zeit werden ſie auch in den Hauptfanggebieten an den Kü⸗ ſten Englands und Schottlands geſichtet. In manchen Jahren aber wartet man in den deutſchen Fiſchereihäfen vergebens auf den Küſtenhering“; er bleibt aus. Da bleibt nichts übrig, als ihm auf die hohe See zu folgen, ihm entgegenzufghren bis zu den augenblicklich reichſten Fangplätzen der Welt, den Shetland⸗ und Orkney⸗Inſeln. Eines der größten Wunder der Natur, ein impoſantes Beiſpiel für die ungeheure Ver⸗ ſchwendung, derer ſie ſich manchmal bedient, ſind die jährlich wiederkehrenden Brautzüge des Meeres. Man muß es erlebt haben, wie ſich die Schwärme ſo dicht drängen, daß die oberſten Fiſche in der Luft ſchwimmen, wie Boote über die Waſſerfläche emporgehoben, Deutſche kahnen am deutſchen meer von Dr. otto Behm IV. 11. Januar. Das Meiſterſtück ſcheint zu gelingen! Man hört es zwar erſt gerüchtweiſe, aber es dürfte ſicher ſein, daß ein Abkommen mit Oeſterreich vor der Tür ſteht. Und das Großartigſte da⸗ ran iſt: Bismarck hat nicht viel mehr Zeit dazu gebraucht, als er nötig hatte, mir die Ge⸗ freitenknöpfe zu verſchaffen! 16. Januar. Das Gerücht hat Recht gehabt. Heute erging ein gemeinſames preußiſch⸗öſterreichiſches Ulti⸗ matum an Dänemark, das Grundgeſetz für Schleswig aufzuheben und deſſen früheren Zu⸗ ſtand wieder herzuſtellen, und zwar binnen 48 Stunden!—„Na, na“, murren jetzt die un⸗ verbeſſerlichen Kritikaſter,„ſo ſcharf brauchte er nun auch nicht gleich zu ſein! Darauf kann Dänemark ja gar nicht eingehen!“— Natürlich kann es das nicht, ihr Neunmalweiſen! Das iſt ja gerade der Zweck der Uebung! 17. Januar. Ich habe über der Erwartung der däniſchen Antwort nicht vergeſſen, daß auch ich auf einen Brief aus dem Norden hoffe. War mein Schreiben an Ingeborg nicht doch zu ruhig, zu beſonnen? Hätte ich nicht auch ein Ultimatum ſtellen ſollen: gehörſt du mir noch oder nicht? Aeußerung in 48 Stunden erbeten! 18. Januar. Die däniſche Antwort iſt da! Natürlich geben ſie nicht nach! Aber ſie verlangen Aufſchub um ſechs Wochen. Sechs Wochen? Da fahren viele Unterhändler von Kopenhagen nach Paris, London und Petersburg! Bismarck iſt kein awaatsmann, wenn er darauf eingeht! 20. Januar. Es iſt entſchieden: wir marſchieren! Endlich hört dieſe Zeit des Wartens und Zögerns auf. Soviel man hört, rücken wir in drei Heer⸗ ſäulen ein: die Oeſterreicher unter Gablenz, die Preußen unter Prinz Friedrich Karl, dazu die preußiſche Gardediviſion, das Ganze unter dem Oberbefehl des alten Feldmarſchalls Wrangel. 28. Januar. Ich habe lange nichts mehr in dieſes Buch geſchrieben. Keine Zeit! Wir ſtehen ſchon mitten in Holſtein und nähern uns der ſchles⸗ wigſchen Grenze. 1. Februar. Die Eider iſt überſchritten. Wir marſchieren gegen die Schlei los, um den Dänen den Rück⸗ zug abzuſchneiden, wenn ſie aus dem Danewerk weichen müſien. 2. Februar. Wir ſtehen an der Schlei. Hier, bei Miſſunde, bin ich im vorigen Sommer mit Ingeborg im Boot gefahren. Drüben iſt die Stelle, wo wir auf eine Sandbank gerieten und nur mit Mühe wieder loskamen. Ich meine, man ſollte lieber weiter abwärts den Uebergang verſuchen. Ich ſagte es auch meinem Leutnant, der gemerkt hat, daß ich hier Beſcheid wußte. 4. Februar. Der Uebergang bei Miſſunde iſt mißglückt. Der Widerſtand der Dänen war zu heftig. Sie ſchießen gleich mit Kartätſchen! Dazu die Sandbänke. Es iſt ſehr bedauerlich, ſchon im Anfang ſo ein Mißerfolg! Hoffentlich geht das nicht weiter ſo! große Netze widerſtandslos mitgeriſſen werden, um die Größe des Geſchehens ermeſſen zu kön⸗ nen. Tauſende von Thunfiſchen, Heringshaien und Waſſervöglein folgen dem Zug, machen ihn ſchon von weitem kenntlich. Die reichſte Ernte der Welt aber hält der Menſch. Die Logger bauen ſchwimmende Netz⸗ wände bis zu ſechs Kilometer Länge im Waſſer auf, in denen die Heringe mit den Kiemen hängen bleiben. Zehn Milliarden Heringe wer⸗ Das„Flaggſchiff“ Hauptdampfer einer Heringsfängerflotte, wie ſie namentlich im nördl. Atlantik anzutreffen iſt den alljährlich gefangen, aber dem unerſchöpf⸗ lichen Segen tut das keinen Abbruch. Jahr um Jahr erſcheinen die Laichzüge in gleicher Stärke, dank der unvorſtellbaren Fruchtbarkeit des un⸗ ſcheinbaren Fiſches. Ein einziges Weibchen legt 20 000 bis 40 000 Eier, und man hat berechnet, daß, wenn ſich alle Eier entwickeln würden, ſämtliche Meere zu klein wären, um die Heringsmaſſen aufzunehmen. Der größte Verbraucher des Volksnahrungs⸗ mittels Hering iſt Deutſchland. Ein Drittel des europäiſchen Verbrauchs entfällt auf eutſchland, rund 750 Millionen Pfund jähr⸗ lich werden bei uns verzehrt. Leider können unſere Fiſcher wegen der beſchränkten Zeit, die ihnen infolge der Entfernung der Fangplätze vom Heimathafen zur Verfügung ſteht, nur einen kleinen Teil der in Deutſchland konſu⸗ mierten Heringsmengen ſelbſt fangen. Mehr als 100 Millionen Mark gehen jährlich für Bück⸗ linge und Salzheringe ins Ausland, nament⸗ lich noch Norwegen und Schottland. Wünſchen wir den deutſchen Heringsfiſchern, die demnächſt auslaufen werden, reichen Fang. Sie vertreten erfreut in den einen wichtigen Teil der deutſchen Volkswirt⸗ ſchaft, wenn ſie ausziehen auf die Suche nach Zeri größten Arbeitgeber der Welt: dem kleinen ering. Mord vor der Filmkamera Der Täter ſpielt ſich ſelbſt— und weiß es nicht In einer Zelle des ſtaatlichen Zuchthauſes in Chicago hat ſich dieſer Tage der zu lebensläng⸗ licher Freiheitsſtrafe verurteilte Mörder Cheſton 43 erhängt. Mit ſeinem Tode hat einer der merk⸗ würdigſten Kriminaltragödien der letzten Jahre ihren Abſchluß gefunden. Cheſtons Straftat und ſeine Entlarvung mu⸗ ten wie aufregende Kapitel eines Kriminal⸗ romans an. Sein Opfer war ein alter Photo⸗ graph namens Etienne Lelong, der vor 23 Jahren aus Frankreich nach Amerika gekom⸗ men war und ſich in Chicago niedergelaſſen hatte. Vor ungefähr zehn Jahren fiel dem Photo⸗ graphen, der ſich bis dahin mit Mühe und Not durchgeſchlagen hatte, eine größere Erbſchaft zu. Sie machte es ihm möglich, ſeinen Beruf an den Nagel zu hängen und einen ſeiner Lieb⸗ lingsträume zu verwirklichen: ſich nur noch als Erfinder zu betätigen. Lelong kaufte ſich ein kleines Landhaus mit einem Garten und wid⸗ mete ſich hier ſeinem alten Steckenpferd, den Verſuchen, ein neues Verfahren für Farben⸗ photographie zu finden. Das Auge der Kamera Der Alte führte ein wahres Einſiedlerleben, denn ſeine Frau war bereits ſeit Jahren tot, und ſeine Ehe war kinderlos geblieben. Er verſorgte völlig allein den Haushalt und opferte jede freie Minute ſeinen Experimenten. In einem kleinen Stübchen ſeines Hauſes hatte er ſich ein Laboratorium eingerich⸗ tet, und hier verbrachte er ſein Leben zwiſchen Retorten, Lampen und Photo⸗Apparaten. Eines Morgens wurde Lelong in ſeinem Laboratorium tot aufgefunden. Der Bäcker⸗ junge, der ihm jeden Morgen das Brot brachte ſchöpfte als erſter Verdacht. Da die Tür auf ſein Klopfen nicht geöffnet wurde, vermutete er ein Unglück und verſtändigte den nächſten Schutzmann, der mit ihm in die Wohnung ein⸗ drang. Die ganze Situation ließ klar erkennen, daß Lelong ermordet worden war. Der Täter hatte ihn mit einem ſchweren Gegenſtand niederge⸗ ſchlagen und beraubt. Es ſchien zunächſt kaum möglich, den Täter zu ermitteln, denn er hatte geſchickt alle Spu⸗ ren verwiſcht. Aber er hatte nicht mit einem ſonderbaren Spiel des Zufalls gerechnet, das ihm zum Verhängnis werden ſollte. Unter den zahlreichen Requiſiten, die in dem Zmmer her⸗ umlagen, befand ſich auch eine Filmkamera. Und dieſe Kamera war gerade damals, als Lelong überfallen wurde, in Tätigkeit. Der alte Mann hatte trotz der vorgerückten Nacht⸗ ſtunde mit dem Apparat herumexperimentiert und vermutlich auch das Eintreten des Mör⸗ ders nicht bemerkt, der ihn ſofort mit einem Schlag auf den Hinterkopf bewußtlos machte. Der Mann auf dem Filmſtreifen Hätte der Täter geahnt, daß die Filmkamera gerade automatiſch Aufnahmen machte, ſo hätte er dem unſcheinbaren Apparat vermutlich mehr Aufmerkſamkeit geſchenkt. Denn als man am nächſten Tag die Filmrolle herausnahm und die Aufnahmen entwickelte, ſtellte ſich heraus, daß 25 Bilder eines unbekannten jungen Man⸗ nes ſelbſttätig aufgenommen worden waren. Auf Grund dieſer Bilder war es nicht ſchwer, den Schuldigen in der Perſon des Einbrechers Cheſton feſtzuſtellen. Er geſtand den Mord und behauptete, aus Not gehandelt zu haben.— Das Gericht verurteilte ihn zu lebenslänglichem Zuchthaus. Jetzt hat er dieſe Strafe freiwillig in ein Todesurteil umgewandelt. eee 6. Februar. 25. Februar. Ein doppelter Erfolg! Die Dänen haben„Unſer Korps ſteht nun ſchon 14 Tage vor das Danewerk lampflos geräumt. Auch über Düppel. Die Dänen ſchanzen Tag und Nacht. die Schlei ſind wir hinüber, in der Nacht von geſtern auf heute, bei Arnis und Kappeln. Ich war dem erſten Boot zugeteilt. Es hat ſich herumgeſprochen, daß ich ortskundig bin. Ich —*— einen leichten Streifſchuß am rechten ein. 7. Februar. Heute wurde ich zum Unteroffizier befördert, diesmal ohne die Mitwirkung von Bismarck und Moltke. Sergeant Pfäffke ſtrahlt und hat mit mir Schmollis getrunken. Beim dritten Glas gab er zu, daß in dieſem Fall auch die Baſe von Roons Köchin die Hand nicht im Spiele gehabt habe. 10. Februar. Die Oeſterreicher und die preußiſche Garde rücken nach Norden vor. Sie ſollen Jütland beſetzen. Wir werden mit den Dänen noch ſchwere Arbeit haben. Sie haben ſich in die Stellung von Düppel begeben und ſcheinen i Widerſtand bis aufs äußerſte leiſten zu wollen. 11. Februar. „Schade, daß ich nicht Oeſterreicher geworden bin! Unſere Bundesgenoſſen haben vor eini⸗ gen Tagen die Stadt Schlesſeig beſetzt. Ob Ingeborgs Familie noch dort iſt? 19. Februar. Es iſt doch ein Glück, daß ich nicht Oeſter⸗ reicher geworden bin! Ihre Truppen ſind gut, wenn ſie die richtigen Führer haben. Nur die Herren Diplomaten in Wien ſchielen mal wie⸗ der nach dem Ausland. Jetzt wollen ſie plötz⸗ lich nicht weiter! Dann kann unſere Garde ſich allein in Jütland herumſchlagen! Nun haben preußiſche Huſaren vorgeſtern Kolding genommen. Alſo deshalb keine Bange nicht! Wir werden ſie regelrecht belagern müſſen. 3. März. Bismarck iſt doch ein fabelhafter Diplomat! Er hat die Herren in Wien wieder auf den Trab gebracht! 6. März. Der Vormarſch in Jütland hat neu begon⸗ nen. Ich ſprach geſtern mit einem öſterreichi⸗ ſchen Sergeanten. Er erzählte, die Soldaten ſeien wütend geweſen wegen des Aufſchubs. Jetzt ſollte es aber nicht mehr an ihnen fehlen. Er hat in Schleswig in Quartier gelegen, nicht weit von Ingeborgs Haus, wußte aber nichts über ihre Familie. 14. März. Geſtern begann die Beſchießung von Düppel. 5. April. Lange nichts mehr in dies Buch geſchrieben. War abkommandiert als ortskundiger Hol⸗ ſteiner zu der Unternehmung gegen die Inſel Alſen. Der Verſuch des Ueberganges iſt voll⸗ ſtändig mißglückt. Ich habe es vorher geſagt. Bei einem ſolchen Hundewetter geht kein Schif⸗ fer auf See, wenn er nicht unbedingt muß. Wie konnte man da hoffen, Truppen über den Meerarm hinüberzubringen? Ich bin wieder bei meiner Kompagnie vor Düppel. So eine Belagerung iſt eine langſame, aber eine ſolide Sache für Landratten. Der Uebergang nach Alſen ſoll ſpäter nach guter Vorbereitung wiederholt werden, aber Sankt Petrus muß auch im Bunde mit uns ſein, damit er gutes Wetter macht. 17. April. Die Düppeler Schanzen ſind endlich ſturm⸗ reif. Morgen treten wir zum Angriff an. Es ſind ſechs Sturmkolonnen gebildet. Jedes In⸗ fanteriebataillon gab eine Kompagnie dazu ab. Ich bin bei der erſten Kolonne. (Fortſetzung folgt.) 1 4 m Deut. —4 Am1 A Nach der folgreich Felsberg⸗ nächſte Au geltenden tragen wir Linas⸗4 Runden zu zulegen. 200 000 Fi Summe de 30 000, den E Südlich berühmte Montlhéry, ſammengeh liche Ausfe mäßig leich Tor von Montlhéry über Sure⸗ Chevreuſe weitaus re Die Bah nach Weſte Ende liegt Rückſtrecken erhöhten O in die ger die über der Rennſt bünenbaute Länge der rund 500 Bahn alſo Ueberholun zeichnet. Die bet werden an zeichnet die Mercedes⸗ Bugatti. Genannt ningen tragen im während d und 30 ge gerade Zif Die deut diſche zu Romeo drei Bug fuß), zwei genannt, u lin gehört finden am am 30. I iſt der Au ſein erſtes ris—Borde Rundſtrecke 1904 in de e Der de Mannhei Auguſt, we ſter, F C E bekommen. Deutſche N SV Waldl in Erinner Kampf nich werden v gaſtieren u Neuauflage Hhans To Nun iſt Tauchert, d balltrainer nach Münc delt, als at Stimmen 1 ten, daß m die Waldhe den letzten was Tauc Man hat den Traine men. Nun am komme heim zurü Waldhof ü 28. 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Zuli in Linas⸗Monklhéry— Es ſtarten für Mercedes: Caracciola, von Brauchitſch und Jagioli, für Auko-Union: Skuck, Momberger und Prinz von Leiningen— Neun berühmke Ausländer als Gegner Nach den für unſere Neukonſtruktionen ſo er⸗ folgreich verlaufenen Prüfungen wie Eifel⸗, Felsberg⸗ und Keſſelberg⸗Rennen ſteht nun als nächſte Aufgabe das Rennen um den Gro⸗ ßen Preis von Frankreich bevor. Dieſe Prüfung, die auf der Grundlage der bis 1936 geltenden Internationalen Rennformel ausge⸗ tragen wird, findet auf der Autorennbahn von Linas⸗Montlhöry am 1. Juli ſtatt. 25 Runden zu je 40 km, alſo 500 km, ſind zurück⸗ zulegen. An Geldpreiſen ſtehen insgeſamt 200 000 Fr. zur Verfügung, von welcher Summe dem Sieger die Hälfte, dem Zweiten 30 000, dem Dritten 20000 Fr. zufallen. Einzelheiten über die Bahn Südlich von Paris, etwa 30 km, liegt die berühmte franzöſiſche Autorennbahn Linas⸗ Montlhéry, zwei kleine Orte, die poſtaliſch zu⸗ ſammengehören. Die Bahn iſt über fünf ſüd⸗ liche Ausfallſtraßen von Paris aus verhältnis⸗ mäßig leicht zu erreichen, wobei die Route vom Orlöans über Longjumeau nach Montlhéry die ſchnellſte, die vom Tor Maillot über Suresnes, Verſailles und St. Remy des Chevreuſe zwar die längere, aber dafür die weitaus reizvollere iſt. Die Bahn ſelbſt beſteht aus einer von Oſten nach Weſten führenden Schleife. Am weſtlichen Ende liegt eine Haarnadelkurve. Die Hin⸗ und Rückſtrecken ſind parallel zueinander. Aus der erhöhten Oſtturve kommen die Wagen jeweils in die geradlinige Strecke vor den Tribünen, die über 10000 Sitzplätze faſſen. Der Belag der Rennſtrecke beſteht aus Aſphalt. Die Tri⸗ bünenbauten ſind in Beton ausgeführt. Die Länge der Strecke beträgt 12 km 504,35 m. Da rund 500 km zu durchfahren ſind, muß die Bahn alſo vierzigmal gerundet werden. Die Ueberholungsbedingungen werden als gut be⸗ zeichnet. Die berühmteſten Rennfahrer mit den beſten Wagen werden am Start erſcheinen. 16 Wagen ver⸗ zeichnet die Nennungsliſte, je drei Auto Union, Mercedes⸗Benz, Alfa Romeo, Maſerati und Bugatti. Genannt ſind bekanntlich ſechs deutſche Wagen, drei Merceedes und drei Auto⸗Union. Als Merceedesfahrer wur⸗ den Rudolf Caracciola, Manfred von Brauchitſch und Luigi Fagioli namhaft gemacht, für die Auto⸗Union ſollen Hans Stuck, Momberger und Prinz zu Lei⸗ ningen ſtarten. Die Porſche⸗Konſtruktionen tragen im Rennen die Kennziffern 2, 4 und 10, während die Untertürkheimer Wagen mit 8, 22 und 30 gekennzeichnet wurden. Es gibt nur gerade Ziffern! Die deutſchen Wagen haben neun auslän⸗ diſche zu Gegnern, und zwar drei Alfa Romeo(Varzi, Chiron und Graf Troſſi), drei Bugatti(Nuvolari, Benoiſt und Drey⸗ fuß), zwei Maſerati, von der Firma ſelbſt genannt, und ein dritter Maſerati, der Etancé⸗ lin gehört und von ihm ſelbſt geſteuert wird. Die Probefahrten finden am 28. und 29. Juni, nachmittags, und am 30. Juni, vormittags, ſtatt. Veranſtalter iſt der Automobil⸗Club von Frankreich, der ſein erſtes Rennen 1895 mit der Fernfahrt Pa⸗ ris—Bordeaux—Paris durchführte. Das erſte Rundſtreckenrennen vom AC Frankreich wurde 1904 in den Ardennen veranſtaltet. Der deukſche Fußballmeiſter in Mannheim? Mannheims Fußballintereſſenten werden im Auguſt, wenn alles klappt, den Deutſchen Mei⸗ ſter, F C Schalke 04, in Mannheim zu ſehen bekommen. Der Vorſchlußrundenkampf um die Deutſche Meiſterſchaft zwiſchen Schalke 04 und SVV Waldhof in Düſſeldorf iſt noch allen gut in Erinnerung, aber der größte Teil hat den Kampf nicht miterleben können. Die Schalker werden vorausſichtlich beim SV Waldhof gaſtieren und vielleicht kommt es dann zu einer Neuauflage der Düſſeldorfer Begegnung. Hhans Taucherk wieder in Mannheim Nun iſt es endlich ſo weit. Kaum war Hans Tauchert, der langjährige Fußball⸗ und Hand⸗ balltrainer des SV Waldhof. von Mannheim nach München zu dem FC Bayern übergeſie⸗ delt, als auch ſchon draußen auf dem Waldhof Stimmen laut wurden, die dagegen proteſtier⸗ ten, daß man Tauchert hatte gehen laſſen. Wer die Waldhofmannſchaft in ihrer Entwicklung in den letzten Jahren genau verfolgt hat, weiß, was Tauchert für den Verein geleiſtet hat. Man hat ſich ſchon vor einiger Zeit bemüht, den Trainer wieder nach Mannheim zu bekom⸗ men. Nun iſt es gelungen. Hans Tauchert wird am kommenden Samstag wieder nach Mann⸗ heim zurückkehren und das Training des SV Waldhof übernehmen. Aus der Geſchichte der„Grand Prix“ Der„Grand Prix de France“ war übrigens richtungweiſend für die geſamte automobil⸗ ſportlich intereſſterte Welt inſofern, als nach ſeinem Muſter die„Großen Preiſe“ der ver⸗ ſchiedenen Nationen entſtanden. Mit der Ge⸗ ſchichte des franzöſiſchen„Grand Prix“ iſt un“⸗ trennbar der Name Mercedes verbunden. Zweimal bisher griff die deutſche Marke in die Ereigniſſe ein, und zweimal gab es große deutſche Siege. Das erſtemal 1908, als Lau⸗ tenſchläger das Rennen mit haushoher Ueber⸗ legenheit vor zwei weiteren Mercedes ge⸗ wann, und dann 1914, als Sailers taktiſch kluge Hetzfahrt gleich zu Beginn des Rennens den Weg für Lautenſchlägers abermaligen Sieg freimachte und dicht hinter dem Sieger wieder zwei Mercedes, mit Wagner und Salzer bemannt, auf dem zweiten und dritten Platz einkamen. Die Zuſchauer waren ob dieſes groß⸗ artigen deutſchen Triumphes geradezu entſetzt. Vor deutſchen Erfolgen? Zwanzig Jahre ſind ſeitdem vergangen Während das Ausland weiterbaut, war die deutſche Rennſportinduſtrie von einigen Aus⸗ nahmen abgeſehen, zur Untätigkeit verdammt. Erſt im Dritten Reich konnten unſere Fahrer wieder darangehen, dem deutſchen Automo⸗ bilrennſport zu Rang und Anſehen zu verhel⸗ fen. Eine wichtige Etappe hierfür wird der am Sonntag zum Austrag gelangende„Große Preis von Frankreich“ ſein, von dem wir hof⸗ fen, daß die Deutſchen an die Tradition der Jahre 1908 und 1914 erfolgreich anknüpfen werden. Unſere deutſchen Fahrer, dartber beſteht wohl kein Zweifel, werden in Linas⸗ Montlhéery ihr möglichſtes einſetzen, um den deutſchen Farben zum Sieg zu verhelfen. Hier die Startfolge Alfa Romeo— Auto⸗Union— Auto⸗Union (Varzi)(Momberger)(Stuchk) Auto⸗Union— Mercedes⸗Benz (Prinz z. Leiningen)(Caracctola) Bugatti— Bugatti— Alfa Romeo (Benoiſt)(Nuvolari)(Chiron) Alfa Romeo— Bugatti (Troſſt)(Dreyfuß) Maſerati— Maſerati— Mereedes⸗Benz Etancelin(Zehender)(v. Brauchitſch) Mercedes⸗Benz— Maſerati (Fagioli)(Goffredi) „Grand Prix“ im Rundfunk Der„Große Preis von Frantreich“, der am tommenden Sonntag auf der Automobil⸗Renn⸗ bahn von Linas⸗Montlhéry bei Paris ausge⸗ fahren wird und an dem auch die deutſchen Wagen von Mercedes⸗Benz und Auto⸗Union teilnehmen, wird von 16 bis 16.30 Uhr und von 17 bis 17.30 Uhr auf alle deutſchen Sender übertragen werden. Oer Cindeniõfer letate Ciumce o8 Mannheim— Germania Karlsdorf Am Sonnkag auf dem VfR⸗Platz Am kommenden Sonntag findet auf dem VfR⸗Platze das letzte und für die Lin⸗ denhöfer ſo bedeutungsvolle Aufſtiegs⸗ ſpiel zwiſchen F CGermania Karls⸗ dorf und dem MF C Os ſtatt. Wird es den O8ern gelingen, den tüchtigen Mittelbadenern, die in den bisherigen Auf⸗ ſtiegsſpielen keinen Punkt verloren haben, ihre erſte Niederlage beizubringen! Die Karlsdor⸗ fer, die unter dem Training des ehemaligen KFVlers Vogel ſtehen, haben durch einen Sieg über Villingen am vergangenen Sonntag als erſter Verein das heißerſehnte Ziel, die Gau⸗ liga, erreicht. Zweifellos hat die junge Mann⸗ ſchaft Großes geleiſtet und wir dürfen mit Recht auf ihr erſtes Auftreten in Mannheim geſpannt ſein. Ihren guten Ruf werden die Karlsdorfer zu beſtätigen wiſſen und alles daranſetzen, die Reihe ihrer bisher ſo erfolg⸗ reich geweſenen Aufſtiegsſpiele durch einen weiteren Sieg zu beſchließen, um ſomit als ungeſchlagene Mannſchaft zur höchſten Klaſſe aufzuſteigen. Sollten ſich die Lindenhöfer, wie ſchon ſo oft, nicht noch im letzten Moment zuſammenraf⸗ fen und ſich der Tragweite des Spieles be⸗ wußt werden, ſo dürften ſie für die Karlsdor⸗ fer, die von der Kreisklaſſe zur Bezirksklaſſe und im ſelben Jahr zur Gauliga aufgeſtiegen ſind, kein ernſthafter Gegner ſein. Der mittel⸗ badiſche Meiſter iſt in allen Mannſchaftsteilen gleich gut beſetzt. Vor einem ſicheren Torwart ſteht eine harte und ſchlagkräftige Verteidigung, in der der rechte Vertei⸗ diger etwas hervorragt. Die Läuferreihe, in der der Mittelmann ein beſonderer Könner iſt, ſtellt das Rückgrat der Mannſchaft dar, leiſtet ſie doch im Aufbau, aber beſonders in der Zer⸗ ſtörung Großes. Der Sturm iſt mit ſchnellen Außenſtürmern beſetzt, deren Flanken von dem ausgezeichneten Innentrio, in dem der Mittel⸗ ſtürmer und der Halblinke noch beſonders zu erwähnen ſind, häufig Verwendung finden. Den Lindenhöfern iſt am kommenden Sonn⸗ tag die letzte Gelegenheit gegeben, wenigſtens durch ein Unentſchieden ſich einen Punktvor⸗ ſprung vor dem dritten Kandidaten, dem FC 08 Villingen, zu erringen. der genügt, um als zweiter Verein in die Gauliga aufzuſteigen. Die Mannſchaft des MiC. 08 iſt zweifellos durch den Verluſt des eigenen Platzes, der dem Straßenbau zum Opfer gefallen iſt, ſehr ae⸗ handicapt und es darf als eine große Lei⸗ ſtung bezeichnet werden, wenn es den O8ern gelingen ſollte, unter den obwaltenden Um⸗ ſtänden die Gauliga zu erkämpfen. Die Mann⸗ heimer haben ſchon öfter bewieſen, daß ſie zu kämpfen verſtehen, wenn es gilt. Hoffen wir daher, daß die Mannſchaft den Willen und die Nerven dazu hat, das letzte Hindernis zu neh⸗ men. Wir wünſchen dem Spiel, das als Ab⸗ ſchluß der Saiſon zu verzeichnen iſt. einen ein⸗ wandfreien und fairen Verlauf, ſowie einen tüchtigen Schiedsrichter. Das Nuderereignis im Milſilanſafen Zur 51. Großen internationalen ober⸗ rheiniſchen Regatta Am Samstag, 30. Juni, nachmittags 4 Uhr, und am Sonntag, 1. Juli, nachmittags.30 Uhr, beginnt auf dem Mannheimer Müh⸗ lauhafen die 51. Große internatio⸗ nale oberrheiniſche Ruderregatta des Mannheimer Regatta⸗Vereins. Wie in all den früheren Jahren hat der Veranſtalter nichts verſäumt, um den Zuſchauern ſowohl als auch den ſtartenden Ruderern etwas zu bieten. Für die Zuſchauer iſt in jeder Hinſicht beſtens ge⸗ ſorgt.Gute Unterkunft, ſchöne Sicht, vorzüg⸗ liche Lautſprecheranlage, billige Eintrittspreiſe, erſtklaſſiger Sport, bleibt nur noch günſtiges Wetter. Dafür allerdings iſt eine andere Stelle zuftändig, die auch diesmal den ruderſportbe⸗ geiſterten Mannheimern und Ludwigshafenern gnädig ſein wird. Von der ſportlichen Seite betrachtet, wird die Mannheimer Regatta vorzüglichen Sport brin⸗ gen. Neben deutſchen und Schweizer Mann⸗ ſchaften werden die beſten Vertreter von Süd⸗ und Weſtdeutſchland in die Schranken treten. Beſonders geſpannt wird man auf das Zuſammentreffen des deutſchen Meiſterachters von Würzburg mit der vorzüglichen Acht von Godesberg und den übrigen Gegnern in den „Erſten Achterrennen“ ſein dürfen. Im ganzen werden 25 gut beſetzte Rennen ausgetragen, die in Abſtänden von 15 Minu⸗ ten geſtartet werden. Am Samstag werden 12 und am Sonntag 13 Rennen für alle Boots⸗ gattungen gerudert. Kleine Medenſpiele in Mannheim TTé Grün⸗Weiß— Mannheimer Tennis⸗ klub e. V.:9 Am Mittwochabend fanden auf der Anlage des TTC Grün⸗Weiß Mannheim die Meden⸗ ſpiele zwiſchen den genannten Klubs ſtatt. Sämtliche Einzel⸗ und Doppelſpiele wurden in ganz überlegener Weiſe von den Spielern des Mannheimer Tennisklubs gewonnen. Nur Krebs machte Kirchgäſſer das Siegen ſchwer. Der Spielſtand lautete 113:41. Der Mannhei⸗ mer Tennisklub hat wiederum gezeigt, daß er über ganz hervorragendes Spielermaterial verfügt. Die Ergebniſſe: Einzelſpiele: Dr. Buß— Reuther 611, :1; Krebs:7,:4; Hildebrand — Mohr 60,:3; Fütterer— Röchling 60, — S :2; Pfiſter— Herle:5,:1; Barth— Engel⸗ horn:1, 61. Doppelſpiele: Dr. Buß⸗Kirchgäſſer— Reuther⸗Krebs:2,:0; Hildebrand⸗Fütterer— Mohr⸗Röchling:1,:5; Armbruſter⸗Pfiſter— Herle⸗Heiler:3,:3. Sport für Alle durch die NSG „Kraft durch IFroude“ Am vergangenen Montagabend waren die Betriebszellenobmänner des Kreiſes Mann⸗ heim in großer Anzahl der Aufforderung des Kreisbetriebszellenleiters der NSBO, 105 Dö⸗ ring, zu einer Verſammlung im„Friedrichs⸗ park“ gefolgt und hatten dort Gelegenheit, durch ein ausführliches Referat des Bezirks⸗ beauftragten des Reichsſportführers, Sturm⸗ führer Willi Körbel, die Aufgaben, Ziele und Zweck des Sportamtes Mannheim⸗Ludwigshafen der NsS⸗ Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“ ken⸗ nen zu lernen. Wie nicht anders zu erwarten war, wird den nunmehr am Montag, den 2. Juli, beginnenden Kurſen auf den ver⸗ ſchiedenen Gebieten der Körperertüchtigung von allen Mannheimer Volksgenoſſinnen und Volks⸗ zenoſſen das größte Intereſſe entgegengebracht. s iſt mit einer ungeheuren Teilnahme an die⸗ ſen Kurſen zu rechnen. Das Programm(Kurs⸗ überſicht) wird in den nächſten Tagen in den Tageszeitungen bekanntgegeben. Leichlalhlekik⸗Klubkampf Poſtſportverein— o8 Mannheim Morgen abend tragen auf dem Pfalzpla (Lindenhof) die Leichtathletikabteilungen de⸗ ſigr A und des Mỹt— 08 annheim einen Leichtathletik⸗ Klubkampf untereinander aus, der recht intereſſanten Sport verſpricht, verfügen doch die Lindenhöfer über eine Reihe recht guter Leicht⸗ athleten, was auch für die Leute des Poſtſport⸗ —— zutrifft. Der Kampf beginnt um 6 Uhr abends. Generalleutnant Eſchborn 70 Jahre alt In Weimarx feiert heute, Genexralleutnant Eſchborn, der ſeit dem Jahre 1894 dem Diret⸗ torium des Badiſchen Rennvereins Mannheim angehört, ſeinen 70. Geburtstag. Er iſt ferner zweiter Vorſitzender des Rennvereins für Mit⸗ teldeutſchland in Gotha und betätigt ſich aktiv in den Organiſationen der ländlichen nationa⸗ len Reiterverbände. In den neunziger Jahren war Generalleutnant Eſchborn auch als Renn⸗ reiter auf deutſchen Bahnen zu finden. Aukomobilſport Zu dem am 15. Juli auf dem Nürburg⸗ ring ſtattfindenden Großen Preis von Deutſchland für Rennwagen iſt der Vor⸗ verkauf an Einlaßkarten eröffnet. Es wird den Beſuchern empfohlen, ſich recht⸗ zeitig mit Einlaßkarten, die im Vorverkauf be⸗ deutend billiger ſind, zu verſehen. Solche ſind bei der Geſchäftsſtelle der Orts⸗ gruppe Mannheim des„Der Deutſche Auto⸗ mobilelub“, Friedrichsplatz 3, erhältlich. Schluß des Vorverkaufs Donnerstag, 12. Juli. 25 000 ſahen Jamorra! 1. FC Nürnberg— FC Madrid:2(:1) Einen großartigen Abſchluß der Fußball⸗ Fnlun beſcherte der Nürnberger„Club“ den Freunden guten Fußballs. Der FcC Madrid mit ſeinen berühmten Internationalen Za⸗ morra, Quincoces und Regueiro hatte wohl ebenſo„gezogen“ wie die Sympathie für die tapfere„Club“⸗Elf, die gegen Schalke in ſo tragiſcher Weiſe die Meiſterſchaft derlor. Die Nürnberger bewieſen, daß ſie wirklich aus har⸗ tem Holze geſchnitzt ſind, denn in packendem, von Glanzleiſtungen beider Mannſchaften nur ſo geſpickten Kampf behielt der„Club“ ſchließ⸗ lich mit.2 über Zamorras Elf die Oberhand. Und die Spanier hatten immerhin den Dres⸗ dener SC und den Hamburger SV ſicher ge⸗ ſchlagen, gewiß keine ſchlechte Empfehlung. Vor dem Spiel hatten übrigens Nürnbergs Oberbürgermeiſter und Gauführer Flierl die Clubmannſchaft für ihre Erfolge im abgelaufe⸗ nen Spieljahr herzlichſt beglückwünſcht. Skukkgarker Kickers— As Rom :1(o0) 10 000 Zuſchauer bekamen auf der Adolf⸗Hit⸗ ler⸗Kampfbahn ein gutes Spiel zu ſehen. Be⸗ ſonders die Italiener boten feine Leiſtungen, die ihren knappen:0⸗Sieg ſchließlich auch recht⸗ fertigten. Sie waren techniſch und in der Schnelligkeit ihrem Gegner überlegen, doch fehlte ihrem Sturm ebenſo wie dem der methodiſcher Kickers vor dem Tore jede Durch⸗ chlagskraft. Die—— Leute bei den Gäſten waren der Rechtsaußen Coſtantino, Mittelläu⸗ fer Thomaſi und der Verteidiger Bordini, wäh⸗ rend bei den Kickers Mittelläufer und Mittel⸗ ſtürmer kraß verſagten. Nach ausgeglichenem Spiel, bei dem die Torchancen etwa gleich ver⸗ teilt waren, aber auch ebenſo gleichmäßig un⸗ ausgenutzt blieben, erzielte ſchließlich Bordini durch Verwandlung eines 30⸗Meter⸗Strafſtoßes den einzigen Treffer des Tages.— Unverfehrt (Pforzheim) amtierte korrekt. „Hakenkreuzbanner“ Abendausgabe— Donnerstag, 28. Juni 1934 irtschafis-Mumdschiam Ausl andshandelskammern Brückenpfeiler der Außenhandelspolitik Am 27. und 28. Juni findet in Berlin auf Anregung des Deutſchen Induſtrie⸗ und Handelstages eine Tagung der deutſchen Auslandshandelskammern ſtatt, an der Vertreter der deutſchen Handelskammern und Wirtſchaftsorganiſationen des Aus⸗ landes, des Ueberſeehandels, ferner Mit⸗ glieder der Reichsregierung teilnehmen werden. Wir bringen im folgenden einen Auszug aus der Rede des Präſidenten des Deutſchen Induſtrie⸗ und Handelstages, Dr. von Rentelen, die er auf der Voll⸗ verſammlung am 28. Juni hielt. * Die Schriftleitung. Seit der letzten in Deutſchland abgehaltenen Tagung deutſcher Außenhandelskammern ſind ſieben Jahre vergangen. Seitdem hat eine ge⸗ waltige Entwicklung und Wandlung in Deutſch⸗ land und im deutſchen Volte ſtattgefunden. Das Deutſchland, das Sie hier vorfinden, iſt nicht mehr der hoffnungslos ſeiner ſozialen und wirtſchaftlichen Auflöſung zutreibende Staat der vergangenen vierzehn Jahre Die Auslandsdeutſchen haben ſeit der Kriegszeit und dem unglücklichen Ausgang des Weltkrieges einen ganz beſonders ſchweren Stand in zweifacher Hinſicht gehabt. Einer⸗ ſeits hatten ſie auf dem vorgeſchobenen Poſten, auf dem ſie im Auslande ſtanden und für die deutſche Sache in ideeller und wirtſchaftlicher Beziehung eintraten, in zahlreichen Ländern die Feindſchaft und den Haß gegen die deutſche Heimat und das Deutſchtum überhaupt zu er⸗ tragen. Andererſeits hatten ſie weder ideell noch materiell den notwendigen Rückhalt in der Heimat; denn die Heimat bot ein troſtloſes Bild der Uneinigkeit, des Haders der Parteien, des politiſchen und wirtſchaftlichen Verfalls. Ueber die Kräfte, die in Deutſchland für die Wiederaufrichtung des Reiches kämpften, ge⸗ langten nur wenige und häufig verzerrte Nachrichten an das Auslandsdeutſchtum, das in ſeiner großen Maſſe durch den Sieg der natio⸗ nalſozialiſtiſchen Revolution überraſcht wurde. Es war in der Tat für das Auslandsdeutſch⸗ tum ſchwer, neben dem eigentlichen Ringen um die Exiſtenz auch noch für die ideelle Geltung des Deutſchtums zu kämpfen, wenn die Hei⸗ mat den energiſchen Willen, die Ehre des Vol⸗ kes hoch zu halten und zu verteidigen, vermiſ⸗ ſen ließ. Alles dies iſt im Dritten Reich anders geworden. Das deutſche Volk iſt in ſich ſelbſt wieder einig. Die Kreiſe der Wirtſchaft ſind in Deutſch⸗ land von der Erkenntnis geleitet, daß es nie⸗ mals eine geſunde, freie und ſtarke Wirtſchaft geben kann, ohne ein geſundes, freies und ſtarkes Volk. Alle Kreiſe der gewerblichen Wirtſchaft haben ſich in unverbrüchlicher Ge⸗ folgſchaftstreue dem Reichskanzler Adolf Hitler unterſtellt, um unter ſeiner Führung durch friedlich ſchaffende Arbeit der Wohlfahrt des Volkes, und damit auch dem Wohle aller befreundeten Völter zu dienen. Sie ſind hier⸗ bei getragen von der Ueberzeugung, daß nur durch friedliche Zuſammenarbeit aller von gutem Willen beſeelten Völter die politiſchen und wirtſchaftlichen Probleme, mit denen die ziviliſierte Welt ringt, gelöſt werden können. Auf dem Gebiete der Wirtſchaft hat die nationalſozialiſtiſche Regierung eine ungeheure Arbeit geleiſtet. Dadurch hat die Regierung des Dritten Reiches nicht nur eine Arbeit auf⸗ genommen, welche der Geſundung des deut⸗ ſchen Volkes dient, ſondern auch infolge der günſtigen Rückwirkungen auf die ge⸗ famte Weltwirtſchaft im Intereſſe aller Völter liegt, ebenſo wie die Niederkämpfung der bolſchewiſtiſchen Gefahr in Deutſchland alle übrigen Völker Europas von einer ſchweren Bedrohung befreit hat. Umwälzungen und haben dementſprechend auf dem Gebiete der wirtſchaftlichen und wirtſchaftspolitiſchen Organiſa⸗ tionen in Deutſchland ſtattgefunden und ſind noch im Gange. Die Teilnehmer dieſer Ta⸗ gung werden, wenn ſie die Verhältniſſe in Deutſchland aufmerkſam ſtudieren, Gelegenheit Reformen ſamteit auf haben, feſtzuſtellen, daß eine gewaltige Reg⸗ allen Gebieten herrſcht. Große neue Organiſationen zur Schaffung der neuen ſozialen Struktur des Reiches ſind entſtanden. Ich erinnere hier nur an die Deutſche Arbeits⸗ front, an den Reichsnährſtand und zahlreiche andere Organiſationen, die den neuen Auf⸗ gaben des Staates und der Volksgemeinſchaft dienen. Der Deutſche Induſtrie⸗ und Han⸗ delstag hat es als eine der wichtigſten Auf⸗ gaben der gegenwärtigen Zeit angeſehen, eine Tagung der deutſchen Handelskammern und wirtſchaftlichen Vereinigungen im Auslande einzuberufen, um den auslandsdeutſchen Wirtſchaftskreiſen und den mit ihnen befreundeten Kreiſen der Gaſtſtaaten Gelegenheit zu geben, ſich mit dem neuen Deutſchland vertraut zu machen. Es ſoll aber ferner bei dieſer Tagung ſowohl ideell wie auch praktiſch das Zuſammen⸗ wirken und die Zuſammenarbeit zwiſchen der Heimat und dem Aus⸗ landsdeutſchtum gefördert und damit den freundſchaftlichen Beziehungen zwiſchen dem Reiche und dem Asslande gedient werden. Hierbei möchte ich im Sinne der Weihnachts⸗ botſchaft des Stellvertreters des Führers, Ru⸗ dolf Heß, an die Auslandsdeutſchen ernent betonen, daß die Heimat den Deutſchen im Auslande für ihre unverdroſſene Arbeit im deutſchen Sinne und für die deutſche Wirtſchaft Dank und Anerkennung ſchuldig iſt. Dank ge⸗ bührt auch allen mit den Auslandsdeutſchen befreundeten Angehörigen der fremden Staaten, die ihrerſeits zur Befeſtigung unſerer Freund⸗ ſchaft mit ihren Nationen beigetragen haben. Die wirtſchaftliche Arbeit der Deutſchen im Auslande ſchafft Beſchäftigung für Millionen von deutſchen Volksgenoſſen, ihr Wirken drau⸗ ßen gibt weiten Kreiſen der Heimat Arbeit und Brot. Dieſe Anerkennung aller Kreiſe der Hei⸗ mat für das Auslandsdeutſchtum muß noch mehr als bisher in das Bewußtſein aller deut⸗ ſchen Volksgenoſſen in der Heimat dringen und eine praktiſche Auswirkung in der Unterſtützung und Förderung der Auslandsdeutſchen und ihrer wirtſchaftlichen Arbeit durch die Deutſchen innerhalb der Reichsgrenzen erfahren. Die Heimat und das Auslandsdeutſch⸗ tum ſind auf Gedeih und Verderb miteinander verbunden. Die Auslandsdeutſchen können nicht ohne ein lebenskräftiges und geſundes Reich beſtehen, und das Reich ſeinerſeits iſt auf die Arbeit ſeiner Millionen blutsverwandter deutſcher Volksgenoſſen im Auslande, ſowohl auf dem Gebiete der Vermittlung freundſchaftlicher Be⸗ ziehungen zu den fremden Völkern angewieſen. Mit dem Auslandsdeutſchtum und ſeinen wirtſchaftlichen Organiſationen muß eine ſtän⸗ dige, lebendige Verbindung erhalten werden. Aufgabe aller Beſtrebungen, die mit dem Sinn der heutigen Tagung verbunden ſind, muß es ſein, das Auslandsdeutſchtum und ſeine wirt⸗ ſchaftlichen Organiſationen immer mehr den praktiſchen Bedürfniſſen der Zuſammenarbeit mit der Heimat anzupaſſen, das Auslands⸗ deutſchtum und die deutſchen Vereine draußen zu wahren Muſterbeiſpielen der neuen deutſchen Volksgemeinſchaft zu machen, ſie immer lei⸗ ſtungsfähiger zu machen für ihre Aufgaben der Erhaltung des Auslandsdeutſchtums, der Ver⸗ tretung deutſcher Intereſſen im Auslande und der Vermittlung freundſchaftlicher, kultureller ————— Die Monatsbilanzen deutſcher Kreditbanken Die jetzt zur Veröffentlichung gelangenden Bilanz⸗ überſichten vom 31. Mai zeigen im allgemeinen die⸗ ſelbe Wirkung wie im vergangenen Monat. Zwar haben bei den Berliner Großbanken die Kreditoren, die im Vormonat um 7 Mill. RM. geſtiegen waren, einen kleinen Rückgang um 3 Mill. RM. aufzuweiſen. Dieſer Rückgang iſt abher lediglich verurſacht durch einen neuerlichen Rückgang der Kundſchaftskredite. Dieſer Rückgang, der im Vormonat eine Unterbrechung erfahren hatte, beträgt allein 16 Mill. RM. Er erklärt ſich ohne weiteres aus den Maßnahmen, die durch die Deviſenlage der Reichsbank bedingt ſind. Entſprechend ſind auch auf der Aktivſeite die Warenvorſchüſſe um 13 Mill. RM. zurückgegangen. Sieht man von dieſen Kundſchaftskrediten ab, ſo haben ſomit die Kreditoren bei den Großbanken um 13 Mill. RM. zugenommen, und zwar die Einlagen deutſcher Kreditinſtitute um 3 Mill. RM. und die ſonſtigen Kreditoren um 10 Mill. Reichsmark. Auf der Aktivſeite machen ſich auch weiterhin Verbeſſerungserſcheinungen der Liquidität geltend. Die Debitoren in laufender Rechnung, die im Vormonat bereits um 107 Mill. RM. geſunken waren, gingen weiter um 40 Mill. zurück. Es dürfte ſich wiederum einesteils um Auftauung eingefroren geweſener Kre⸗ dite zufolge der Wirtſchaftsbelebung, andernteils aber auch um Fortſchritte in der kommunalen Umſchuldung handeln. Die Tatſache, daß die eigenen Wertpapiere insgeſamt um 9 Mill. zurückgegangen ſind, ſpricht nicht dagegen, da dieſer Rückgang allein auf die Com⸗ merzbank entſällt, bei der die eigenen Wertpapiere um 17 Mill. zurſckgingen, während die anderen Inſtitute eine Steigerung auſweiſen. Die Rückzahlung der Kon⸗ tokorrentkredite gab den Banken auch weiterhin die Möglichkeit, ihre Wechſelanlage zu vermehren. Die Anlage in Wechſeln, Schecks und Schatzanweiſungen ſtieg insgeſamt um 55 Mill. RM., wovon 40 Mill. auf Wechſel und Schecks und 15 Mill. auf Schatzan⸗ weiſungen entfallen. Die übrigen Aktivpoſten zeigen gegenüber dem Vormonat nur geringfügige Verände⸗ rungen. Die Akzeptverbindlichkeiten ſind insgeſamt um 6 Mill. RM. zurückgegangen, Avale und Bürgſchafts⸗ verpflichtungen blieben im allgemeinen ziemlich un⸗ verändert. Einige Indoſſamentsverbindlichkeiten ſtie⸗ gen lediglich bei der DD⸗Bank um 22 Mill., während ſie bei allen anderen Banken rückgängig waren. Die Bilanzziffern der Golddiskontbank weiſen nur ganz geringfügige Veränderungen auf. Bei der Preußiſchen Staatsbank ſind Kreditoren um 6 Mill. geſtiegen, an⸗ dererſeits gingen Kontokorrentkredite um 6 Mill. zu⸗ rück, während Noſtroguthaben um 20 Mill. RM. zu⸗ nahmen. Erwähnenswert iſt bei den ſonſtigen Staats⸗ und Landesbanken eine erhebliche Steigerung der Kre⸗ ditoren bei der Bayer. Staatsbant und der Sächſ. Staatsbank, ſie ſtiegen bei der erſteren um 26, bei letz⸗ terer um 8 Mill. RM. Saarausfuhr nach dem Reich weiter günſtig Die ſaarländiſche Ausfuhr zeigte im Mai 1934 eine weitere günſtige Entwicklung. Der Geſamtabſatz ſaar⸗ ländiſcher Erzeugniſſe auf dem deutſchen Markt ſtieg um 15 Prozent von 1632 875 auf 1 872 815 Doppel⸗ zentner. Im einzelnen betrug die Ausfuhr von Er⸗ zeugniſſen landwirtſchaftlicher und forſtwirtſchaftlicher Natur 2797(4635 bzw. Monatsdurchſchnitt 1933: 5753) Doppelzentner, von Mineralien und foſſ. Rohſtoffen 1 047 786(940 880 bzw. 900 229), Fertigwaren 195 602 (69 932 bzw. 165 920), Erzeugniſſen der Ton⸗ und Glasinduſtrie 39 890(34873 bzw. 24 575), der Eiſen⸗ induſtrie 584 686(580 149 bzw. 421 558) und an Ma⸗ ſchinen 2054(2406 bzw. 999) Doppelzentner. Im Ge⸗ genſatz zu der Saarausfuhr nach dem Reich zeigt die Einfuhr aus dem Reich ins Saargebiet eine ſtark rück⸗ läufige Tendenz, bedingt einmal durch die verſchärf⸗ ten Kontingentierungsmaßnahmen Frankreichs, zum anderen durch den näher heranrückenden Rückgliede⸗ rungstermin. Die Einfuhr fiel von 680 090 auf 571 614 Doppelzentner oder um 16 Prozent. Es entfielen im einzelnen auf land⸗ und forſtwirtſchaftliche Erzeugniſſe 127115(187 336 bzw. 150 959), Mineralien und foſſ. Rohſtoffe 354 634(379 373 bzw. 369 139), Fertigwaren 25 717(29 980 bzw. 32 619), Erzeugniſſe der Ton⸗ und Glasinduſtrie 23 627(31079 bzw. 22 131), der Eiſen⸗ induſtrie 38 458(50677 bzw. 43 411), Maſchinen 1 297(742 bzw. 5091) und elektrotechniſche Erzeugniſſe 766(903 bzw. 1131) Doppelzentner. An Schlachtvieh wurden 1297(528 bzw. 4457) Stück eingeführt. Deutſch⸗ſaarländiſcher Kohlenaustauſch im Ma) Aus dem Saargebiet wurden im Mai 1934 in das Reich eingeführt 836 740(April 779 990, März 965 510) Doppelzentner Steinkohlen und 37 560(19 420 bzw. 36 340) Doppelzentner Koks. Aus dem Reich in das Saargebiet eingeführt wurden 114910(91 930 bzw. 145 790) Doppelzentner Steinkohlen, 8940(12 680 bzw. 24 200) Doppelzentner Kots und 20 740(28 850 bzw. 30 600) Doppelzentner Briketts. und wirtſchaftlicher Beziehungen zu den frem⸗ den Völkern. Ebenſo wie die Induſtrie⸗ und Handelskam⸗ mern im Reiche gemeinnützige Inſtitutionen im Sinne der Grundſätze des Nationalſozialismus ſind, ſo betrachten wir auch die deutſchen Aus⸗ landshandelskammern und die anderen auf die⸗ ſer Tagung vertretenen deutſchen wirtſchaftlichen Verbände im Auslande als typiſche Organiſa⸗ tionen zur Förderung des Gemeinnutzes. In dieſen Vereinigungen haben ſich die deut⸗ ſchen Wirtſchaftskreiſe im Auslande zu gemein⸗ ſamer Arbeit ſowohl in der Förderung der wirtſchaftlichen Intereſſen der einzelnen Be⸗ triebe und Perſonen, wie auch in der Förde⸗ rung der Intereſſen der deutſchen Wirtſchaft im allgemeinen zuſammengefunden. Zu einer wohlverſtandenen Förderung dieſer deutſchen Wirtſchaftsintereſſen gehört auch die von den deutſchen Auslandshandelskammern betriebene Pflege guter Beziehungen zu den Wirtſchaftskreiſen und den Behör⸗ den des Gaſtſtaates. Ein großer Teil der deutſchen Handelskam⸗ mern im Auslande zählt zu ſeinem Mitglie⸗ derkreiſe Angehörige des Gaſtſtaates, die am gegenſeitigen Handelsverkehr zwiſchen Deutſch⸗ land und dem Gaſtſtaate beteiligt ſind. Die Verbindungen und die Zuſammenarbeit zwi⸗ ſchen den Auslandsdeutſchen und den Ange⸗ hörigen der Gaſtſtaaten im Rahmen der Tätig⸗ keit der Auslandshandelskammern ſind in hohem Maße geeignet, das gegenſeitige Ver⸗ ſtändnis zwiſchen uns und den anderen Na⸗ tionen zu fördern. Es muß dies ein Verſtänd⸗ nis ſein, das auf dem Prinzip gegenſeitiger ——— der Völker und ihrer Eigenarten be⸗ ruht. Die deutſchen Handelskammern und wirt⸗ ſchaftlichen Vereinigungen im Auslande haben, in dieſem Sinne wirkend, in den vergangenen Jahren große und wertvolle Arbeit geleiſtet. Sie haben es insbeſondere verſtanden, ſich in den einzelnen Gaſtſtaaten, ſowohl bei der Be⸗ völkerung wie auch bei den Behörden, Anerken⸗ nung und Sympathien zu erwerben, und ſie ſind in zahlreichen Fällen Verbindungsorgan und Vermittlungsſtelle für die Behebung wirt⸗ ſchaftlicher Schwierigkeiten im Handelsverkehr, für die gegenſeitige Aufklärung und die ſtim⸗ mungsmäßige Bereinigung und Klärung un⸗ ſerer Beziehungen zum Auslande geweſen. Da⸗ rüber hinaus ſind die deutſchen Wirtſchafts⸗ organiſationen im Auslande wichtige Organe für die Erweiterung unſerer Kenntnis der fremden Völker, ihrer ideellen und wirtſchaft⸗ lichen Eigenart. Auf alle dieſe zum Gegenſtand und zum Sinn unſerer Tagung gehörenden Ziele muß unſere Aufmerkſamkeit gerichtet ſein. Die Be⸗ ratungen und perſönlichen Beſprechungen, die von den Teilnehmern der Tagung mit den Perſönlichkeiten und Organiſationen der Hei⸗ mat gepflogen wurden und noch ſtattfinden, werden es uns ermöglichen, auf zahlreichen Gebieten der praktiſchen Zuſammen⸗ arbeit zwiſchen der Heimat und den deutſchen Organiſationen im Aus⸗ lande wertvolle Arbeit zu leiſten. Unſere auslandsdeutſchen und befreundeten Gäſte auf dieſer Tagung mögen überzeugt ſein, daß wir bereit und entſchloſſen ſind, mit ihnen freudig und aufs engſte zuſammenzuarbeiten. Der Erfolg dieſer Zuſammenarbeit wird um ſo größer ſein, je größer die Bereitſchaft und der Wille jedes einzelnen ſein wird, Verſtändnis für die gegenwärtige Zeit und ihr großes Werden aufzubringen, die großen Richt⸗ linien und Ziele des neuen Deutſchland und ſeiner ferneren Zukunft im Auge zu haben und ſeine eigenen Intereſſen hinter die der Geſamt⸗ heit zurückzuſtellen. Von einem ſolchen Geiſte beſeelt, wird der von dieſer Tagung ausgehende geiſtige Anſtoß und die künftige Tätigkeit aller mit den deutſchen Handelskammern und Wirt⸗ ſchaftsverbänden im Auslande verbundenen deutſchen und befreundeten Kreiſe nicht nur den Intereſſen Deutſchlands, ſondern auch der freundſchaftlichen Zuſammenarbeit aller Na⸗ tionen und der Wiederaufrichtung der Wirt⸗ ſchaft aller Völker dienen. Frankfurter Efifektenbörse .7 77 5 7. 7. 26.5 7. 7 7 5 77. 7. 75. 5. 77 7. 78. 5 77. 7 28.5 77.7 75.5 Wertbest. Anl. v. 23 30,50 30,25 Mannheim von 26 83,50 82,25 do. Anteilsch. 5,90 5,90 J Ot. Reichb. Vʒ. 111,50 111,75 J Chem. Albert 69,00 70,25 Konserven Braun—— Voigt& Häffner—— Dt. Reichsanl. v. 27 94,00 93,75 do. von 1927 61,00 31,25 Pr. Ctr. B. Liau 2 37,12 67,251 Hapag 27,50— Chade. 1386,00— Krauß Lokomot. 71,00 70,00 voltohm. 33,00 do. von 1929 99,50 99,80 Pforzheim Stadlt 30,00 389,00 J Kh. Hvobk. Mhm.-9 89,00 89,00 J Heidelb. Straßenb.—— Conti Gummi—— Lahmever 128,00 122,75 J Zellstoff Aschaffenbg. 52,75 54,37 Ot. Schatzanw. 23.—— hirmasens 26. 83,00 do. 18—25 89,00 89,00 Nordd. Lloyd. 32,75 33,00 JDaimler-Benz 49,75 49,121 Lechwerke 92,50— Zellstofft Memel..50 45,00 Vounganleie 90,50 90, 75 Baden 26. 79,00 79,00 do. 26—30 89,00 39,00 J Schantungbahnen——— Ibt. Atlantie 112,12 112,00 Ludwissh. Walzmühl 387,50 33,00 Zellstoff Waldhof 50,00 51,00 Bad. Staat 1917 91,87 91,87 JCrobkraft Mhm. 23—— 9,00 69,00 J Südd. Eisenbahnen 55,00 55,00 Dt. Erdöl.. 121,25 120,50 Mainkraftwerke— 73,00 Buderus„„16,50 75,25 Baver. Staat. 34,50 94,25 Mhm. Stadt Kohle 23 13,75 13,75 69,00 89,00 Aschaff. Aktienbr.— 81,00 Dt. Gold-Silbersch 206,50 207,50 Malzexport.—— Eschweiler 247,00 243,00 Reichsabl, Sch. Altb. 94,50 94,30 f T Mannh. Ausl.—— do. Goldkom, 4 67,50 3/50 J Hortmund. Ritterbr 66,87 70,00 J Dt. Linoleum. 59,75 61,37 J Metallgesellschaft 85,50 36,50 Gelsenkirchen 61,00 59,75 do. Neubesit:.—— Südd. FestW. 2,431 do. do. 5— 87,50 67,50 J Brauerei Eiche—— Pürrwerke Rating 27,00 27,00 J Mez Söhne—— Harpener 07,00 107,00 Dt. Schutzgebiete 08— 9,30 Großkr. Mhm. aba. 66,50 36,00f do. do. 10—11 39,00 39, 00 Braueref Henninger— 109,75 Hyckerho Widm. 97,50 96,00 f Mas—— lise Bergbau. 171,50 174,50 9,40 9,30 J Neckar AG. Gold 32,50 62,00f do. do. 17 89,00 39,90 J Brauerei Herkules 70,00 72,00 Ei. Licht u. Kraft 111,25 109,90 Moenus Masch. 60,75 61,00 f lise Genuß 130,50 130,00 2 9,30 Rhein-Main-Don. 2³ 83,75 W do. do. 12—13 89,00 89,00 Löwenbr. München 224,00 2²4,00 El. Lieferungen. 2,00 82,00 Montecatini W40— Kali-Chemie—— do. 11 533 9,45 9,30 LVer. Stahlw. Oblis. 79,00 71,37 do. Liau. 9,75 69,00 J Mainzer Brauerei„00 62,50 Enzinger-Union 99,50 39,00 Motoren Darmst. 64,00 64,00] Kali Aschersleben 127,50 125,00 9,.40.40 Bad. Kom. Goid 26 86,00 86,00 J Südd. Bodencredit 91,62 91,62] Nürnbs. Brauhaus 117,90 118,90[ Etlünger Masch. 49,00 i49,90 Leckarw. Eßlingen— 94,50 Kali Salzdetfurth— 9,40 9,40 f do. Pid. 30.—— 15˙¼½•% do. 91.90 90,25 l pk- u Bürgbr. Zw 105,00 106,00 Faber& Schleicher 52,50 52,50[ Reiniger Gebbert—— Kali Westeregeln 126,25 126,00 Bosnier Eisenbahn 13,00 13,00 Ot. komm. Sam. J 94,75 94,50[Alis. Ot. Creditbk. 43,37 45,29 J Brauerei Pforzheim 56,50 55,50 f18. Chemie Basel 175,50— Rhein. Elekt. Vorz.—— Klöckner 11,87 10,5 Oestr. Staatsr. 13.50 1,50 J Bav. Hvp. W. Bk..7 51,15 91,50 Bad. Bank.. 113,00 113,00 J Schöfferhof-Bindina 173,00 172,25] do. leere 130,50 141,00 do. do. Stamm 100,25 102,90 Mannesmann.. 55,25 65,75 do. Schatz 1014 33,25 33,25 Berl. Hvp. 25 S. 6 60,25—[Bank für Brauind. 102,25 192,99 J Schwartzstorchen— 32,00 Fanf 46. pirm 106,00 106,90 Rnein-Main-Don. Vz. 90,50 90,50] Mansfelder. 77½12 76,75 do. Silber 1,10 1,10[ Erankf. Gold 15. 66,25 39,50 Bavr. Bodencredit„s 123,00 J Tucherbrauerei—„—„ I1 Farbenind. 190,00 149,50 Rneinmetall. 139,50 131,00] Otavi Minen: 14,50 14.50 do. Goldrente 3 4 7 e 86,09 55 Bayr. Han u. Whl—**—5 Eichbaum-Werger 73,50 75,00 f16 Farbenbonds 7—.ee Ger—Jphönis 47,57 17,25 do Einheitsr. o. Anteilsch.„12 JBerl. Handelsges. 75 Wwune-Brauerei— Eeinmech. letter—5 Kütgerswerke—— irunkobten— 239,50 Vereinh, Kumän 03 4,30 4, 30 J Frkf. Pfbr. Gd. Em.12 898,50 65,50 Commerzbank 56,00 37,50[KAccumulatoren 192,00 194,50 Feiten Guilieaume 67,75 67,25 Schünck 7% ,0%0 97,25 36,50 Soes 6,75 do' do. 7. 356,50 36,50 f 5. Bk.-Biscontoses 63,00 63,25 Gebr. Adt. 42,00 42,00 Erankf Hof Schneſlpr. Frkth.—— IRiebeck-Montan.— 36,50 do. Amortis 90. 3,95 3,90 do. do 8 66,25 36,25 f Dt. Asiat. Bank 55 62,25 64,00 J Geiline& Co. 9,52— LSchramm Lack, 34,00— JSalzwerk Heilbronn—— Bagdadl I1. 1,5)5, do. Liovy.. 39,)2 33,75 fpt. Etiektenbank 14.50 73,59 fAEC stamm 23.87 23,87 Gesfürel„109,50 107,50 Schriftg Stempei—— Gäünn 40,75 40,25 Basdad 11. ,80 7,.90 ness. Lds. Liogu. 36,00 36,09 Pt. Hvp. u. Woe 69,50 63,50 Andraa-Noris—— Goldschmidt Schucherr. 92,25 91,50 Aflianz 223,50 223,50 —5 Mein. Hypbk. Gd. 15 86,00 686,12 Dt. Geverseebhank 2,50 42,50 f Aschaff. Buntpap. 49,00 40,00 Gritzner 1 Schuh Fulda 35 5 Frankona looer 116,00— Ung. Staatsr. 13.05•00 do. Goldpfdbr. 9 86,00 86,12 Dresdner Bank 5,75 65,75 Bad. Maschinen 122,00 122,00 Grün& Bilfnger 195,00 197,.75 Seil Wolff.— 135 Frankona 300er 3 348,00— do. do. 1014 7,00 7,12 do. do. 12. 69,12 Frankf. Bank. 39,00 59,90[ Bast Nürnberg 00— Hafenmühie Frankfi 1550 13,50 Siemens& Halske 150,90 150,00 Mannh. versichh.— 50 Colireate— 4 3 87,00 37,00 J Frankfi. Hvp.-Bk. 60,50 70,00 J Baver. Spiegel 47,62J Haid& Neu 23,00 23,00 Südd. Immobilien 3,5 Gfa. 255 1 do. St.-Kte. 1010 1,20 1,40 f do. Liqu. 69,25 90,90 fbPfalz. Hvp.-Banie 68,30 69,09 JBekula. 142,00 141,87[ Haniwerke Füssen 33,5 34,00 J Südd. Zucker.—„„ 117,95 Rastatter Wasgon 6,00 6,00 10. do. 185/%.60 1,60 fpfalz. Hvp.Ludw.-9 91,25 91,25 keichsbank„154,00 155,25 f1.-Bembers 69,62 69,50 Hessen-Nassau Gas„0 12,00 J Strohstoff Bresden 72,00 12,00 Mexik. am. inn. ahgs.— 5 do. 13. J1,25 91,25 Khein. Hvo.-Bank 111.00 111,00 Bersmann. Ei. 19,00 19,00 Hiwert Armaturen„50 34,25 Thür, Liefrs. Gotha 89 50 39,50 J Steuersutscheine 34 103,62 103,62 do. äuhßere. Gold— 8,50 do. 16—17. 91,25 91,25 J Südd. BodencreditbE— LBremen-Besish. Oel 75,00 75,00 Hoch-Tiefbau. 109,25 109,0 Tiet- Leonhard. 28.25 20,00 8 533 103,50 103,50 do. Gold von 07 5,00 d,00 do. 21—22. 91,00 91,00 Württ. Notenbank 99,50 100,00 Brown Boveri 12,50 12,37 J Holzmann Phii.. 61,50 61,50 J ver. Dt. Oele Mum.— 50 do 1936. 102,00 102,00 Augsburg Stadt 26. 56,50 86,50 do. Goldpfbr. 11 91,00 91,00 A8. f. Verkehrsw.—— ILCement Ueidelbs. 103,00 108,00 iNAG Erlangen—— Ver. Glanzstof.—— 99,50 99,50 Heidelbers Stadt 26— 5 1,00 91,00 J Klis, Lok.- u. Kraft— 113,50 J Cement Karlstadt 125,50 125,50 Junghans. 5 Ver. Kunstwerke— W05 do 1938 96,37 96.87 Ludwigsh. 26 Ser.!— 63,25 do. Lidu. 391,25 92,12 1 bt.“ Eisenb.-Betr. 59,00 59,50 J Cement Lothrinaen 52,00— Iknorr-Heilbronn 31 Ver. Ultramarin. 120,50 120,00 1 verrechnunsskurs: 101,10 101,10 * ahrgang 4— Ber! Bei ſehr ruhi überwiegend fre trierte ſich in de⸗ während an der gering blieben. wobei anſcheinen tär Reinhardt 1 der Börſenumſa tionen mitſprach * Tendenz war de erbeſprechungen. Reichsmark an wurde mit Befr men der Allgem auf die Mitteil Erträgniſſe im rückgeblieben ſei— nen. Ferner ga Prozent nach. Verkehr uneinhe lenaktien. Kali ſtiegen um 1¼. ſchließlich Farbe gehandelt. Von und Licht u. K CElektrit 1/½ gew gen über den R In Berlin⸗Karl wirkten die günſ ſammlung weite etwas freundlich feſt. Aſchaffenbu Verkehrs⸗ und Schwankungen e 1½ Prozent ſchw Der Renter buchforderungen zugsaktien warer Stahlobligatione mäßiaten ſich u Mazedonier verl Am Berliner pblick auf den leichte Verſteifur bzw. 436 Proze Geſchäft recht le gebot konnte in werden. Die Schlußno der letzten Tage nesmann ware ſchloſſen 24 un die Haltung un „. 14936 und Altb Der Kaſſa Steuergutſcheine Reichsſchuldbr Ausgabe 1: 19 1942—48er 91. bis 100,62, 19⸗ 44—45 und 46- Frankfu Tendenz etwas Zu Beginn de ges Geſchäft. Di in Anbetracht Glattſtellungen, Einhalt bieten k den die Feſttigke Ausſichten über handlungen mit übrigen Gläubig ſich die erwähnt gen die letzte Umſätzen waren behauptet, Scheit waren die Umſ bis 54 nach geſte hof eine Kleinig augenblicklichen an. Elektrowerte um/ Prozent, die Dividendena ſchätzt nach der Siemens und 2 werte uneinheit ſchiebungen. Ma höher, Harpener Klöckner, Manne leichter. Schiffal Prozent höher bahnvorzüge ger 3/ Prozent. In 1½ Prozent, Dai cher lag der Re Minimum zuſe auf die Urteilsv Altbeſitz 36 Pro 1½ Prozent nied Im Verla ſchäftsſtille und etwas nach. G h Rheinſtahl—4 ——————————————— — Festverzinsl. W 6⁰% Dt. Reichsan Dt. Anl. Abl. I do. ohne Aus Dt. Schutzgebiet 5% Grobkr. Mn Kohlenw. 5% Roggenwer 5% Roggenrente plandbrieie 60% Pr. Centr. 15 6% do. do. Ko 6% Pr. Ld. P Anst. G R. 19 6% do. do. R 6% do. do. E R. Ausländ. Wer 5% Mexikaner 41/ Oest. Schatz 4% do. Goldren 4% do. Kronen 4% do. conv. R 41/5% do. Silberr 4½5% do. Papierr 4% Türk. Adm.⸗ 40% do. Bagdad 4% do. do. II 40% do. unifiz. 1 4% do. Zoll-Ob. 1 4% do. 400 Fre 1 4½0% Ung. St. A 4¼½20% do. 1914 4% Uns. Goldr 4% Ung. Kr.- 4½% Anatol. 8 do, Ser. II 5% Teh. Nat. R. Verkehrsak ti AG. Verkehrsv Allg. Lok.- u. Kr: Südd. Eisenbah Baltimore Ohio Canada Paciſie Hb.-Amer. Pak. Hb.-Südam. Dy Zuni 1931 ——— den frem⸗ andelskam⸗ utionen im ozialismus ſchen Aus⸗ en auf die⸗ tſchaftlichen Organiſa⸗ nnutzes. die deut⸗ zu gemein⸗ ſerung der zelnen Be⸗ der Förde⸗ Wirtſchaft Zu einer deutſchen e von den betriebene zu den nBehör⸗ andelskam⸗ m Mitglie⸗ s, die am en Deutſch⸗ ſind. Die arbeit zwi⸗ den Ange⸗ der Tätig⸗ ſind in eitige Ver⸗ ideren Na⸗ n Verſtänd⸗ egenſeitiger enarten be⸗ und wirt⸗ inde haben, ergangenen it geleiſtet. den, ſich in hei der Be⸗ n, Anerken⸗ en, und ſie dungsorgan bung wirt⸗ delsverkehr, d die ſtim⸗ lärung un⸗ weſen. Da⸗ Wirtſchafts⸗ ige Organe ntnis der wirtſchaft⸗ und zum Ziele muß . Die Be⸗ zungen, die mit den n der Hei⸗ ſtattfinden, zahlreichen ammen⸗ und den im Aus⸗ efreundeten rzeugt ſein, mit ihnen zuarbeiten. it wird um itſchaft und ſein wird, eit und ihr oßen Richt⸗ chland und haben und ſer Geſamt⸗ chen Geiſte ausgehende tigkeit aller und Wirt⸗ erbundenen cht nur den auch der aller Na⸗ der Wirt⸗ 116,00— 348,.00— 6/0% 5,00 103,62 103,62 103,50 105,50 96,87 296.87 uoerwiegend freundlicher ein. trierte ſich in der Hauptſache auf einige Spezialitäten, 101,10 101,10 „Hakenkreuzbanner“ Abvendausgabe— Donnerstag, 28. Juni 1934 Berliner Börse Bei ſehr ruhigem Geſchäft ſetzte die Börſe wieder Das Geſchäft konzen⸗ während an den übrigen Märkten die Umſätze ſehr gering blieben. Die Kuliſſe verhielt ſich abwartend, wobei anſcheinend die Ausführungen von Staatsſekre⸗ tär Reinhardt über die Möglichkeit einer Erhöhung der Börſenumſatzſteuer wegen wilden Aktienſpekula⸗ tionen mitſprachen. Von günſtigem Einfluß auf die Tendenz war der gute Auftakt der Londoner Trans⸗ 1 erbeſprechungen. Auch die anhaltende Beſeſtigung der Reichsmark an allen internationalen Finanzplätzen wurde mit Befriedigung konſtatiert. Aus dem Rah⸗ men der Allgemeintendenz fielen Lahmeyer, die bis auf die Mitteilung von Verwaltungsſeite, daß die Erträgniſſe im Baugeſchäft und in Wertpapieren zu⸗ rückgeblieben ſeien, mit Minus⸗minus⸗Zeichen erſchie⸗ nen. Ferner gaben Bremer Wollkämmerei um 4¼½ Prozent nach. Montanwerte lagen bei kleinem Verkehr uneinheitlich. Das gleiche gilt für Braunkoh⸗ lenaktien. Ka li werte waren weiter feſt. Salzdetfurth ſtiegen um 1/. Chemiſche Werte wurden ein⸗ ſchließlich Farben nach Eröffnung auf Vortaasbaſis gehandelt. Von Elektro werten waren Bekula 1/ und Licht u. Kraft 2½ ſchwächer, während Rhein. Elektrit 1½ gewannen. Sonſt gingen die Schwankun⸗ gen über den Rahmen von ½ Prozent kaum hinaus. In Berlin⸗Karlsruher Induſtriewerken(plus 1¼) wirkten die günſtigen Mitteilungen in der Generalver⸗ ſammlung weiter nach. Auch Kunſtſeidenwerte lagen etwas freundlicher. Papier⸗ und Zellſtoffaktien lagen feſt. Aſchaffenburger Zellſtoff gewannen erneut 1½. Verkehrs⸗ und Schiffahrtsaktien waren bei kleinen Schwankungen gehalten. Reichsbank wurden anfangs 1½ Prozent ſchwächer bezahlt. Der Renten markt war ſchwächer. Reichsſchuld⸗ buchforderungen verloren/ Prozent. Reichshahnvor⸗ zugsaktien waren auf unveränderter Baſis angeboten. Stahlobligationen gaben um /8 nach. Altbeſitz er⸗ mäßiaten ſich um ½. Auslandsrenten lagen luſtlos. Mazedonier verloren ½ Prozent. Am Berliner Geldmarkt trat heute im Hin⸗ blick auf den herannahenden Ultimo eine weitere leichte Verſteifung der Blanko⸗Tagesgeldſätze auf 4½ bzw. 436 Prozent ein. In Privatdiskonten iſt das Geſchäft recht lebhhaft geworden, das vorhandene An⸗ gebot konnte indeſſen am freien Markt untergebracht werden. Die Schlußnotierungen hielten ſich auf der Baſis der letzten Tageskurſe. Farben verloren 36. Man⸗ nesmann waren angeboten. Rhein. Braunkohlen ſchloſſen 24 unter dem Kaſſakurs. Nachbörslich war die Haltung unverändert. Man hörte Farben mit .14976 und Altbeſitz mit 94½. Der Kaſſamarkt war überwiegend beſeſtigt. Steuergutſcheine waren unverändert. Reichsſchuldbuchforderungen notierten wie folat: Ausgabe 1: 1935er 100½., 1940er 92—92.75, 1942—48er 91.12—92. Ausgabe 2 1935er 99,87 bis 100,62, 1944er 91—91,87, Wiederaufbananleihe 44—45 und 46—48er 56,62—57,62. Frankfurter Mittagsbörse Tendenz etwas behauptet. Zu Beginn der heutigen Börſe herrſchte recht ruhi⸗ ges Geſchäft. Die Kundſchaft und die Kuliſſe ſchreitet in Anbetracht des Halbjahresultimos zu einigen Glattſtellungen, denen die günſtigen Motive keinen Einhalt bieten konnten. Als anregende Faktoren wur⸗ den die Feſttigkeit der Mark im Ausland, ferner die Ausſichten über einen guten Beginn der Transferver⸗ handlungen mit England und der bevorſtehenden übrigen Gläubigerländer bezeichnet. Störend wirkte ſich die erwähnte Ultimoabwicklung aus, zumal mor⸗ gen die letzte Börſe dieſer Woche iſt. Bei kleinſten Umſätzen waren Farbeninduſtrie mit 14975 Prozent behauptet, Scheideanſtalt gewannen 1¼ Proz. Größer waren die Umſätze bei Aſchaffenburger Zellſtoff, die bis 54 nach geſtern 523½¼ Prozent anzogen. Auch Wald⸗ hof eine Kleinigkeit freundlicher. Offenbar regen die augenblicklichen Verhandlungen in der Papierinduſtrie an. Elektrowerte teilweiſe etwas leichter, ſo Geſfürel um Prozent, auch Lahmeyer auf Erörterungen über die Dividendenausſichten ſchwächer und bis 124 ge⸗ ſchätzt nach der geſtrigen Steigerung bis 128/½ Proz. Siemens und Acéc je ½ Prozent höher. Montan⸗ werte uneinheitlich, aber ohne weſentliche Kursver⸗ ſchiebungen. Mansſeld auf die Neuordnung/ Proz. höher, Harpener und Phönix behaupft, Gelſenkirchen, Klöckner, Mannesmann und Stahlverein—½ Proz. leichter. Schiffahrtswerte uneinheitlich, Nordd. Lloyd Prozent höher, Hapag ½ Prozent ſchwächer. Reichs⸗ bahnvorzüge gewannen/ Prozent, Reichsbankanteile ½ Prozent. Im einzelnen Alu behauptet, Holzmann ½ Prozent, Daimler/ Prozent höher. Erneut ſchwä⸗ cher lag der Rentenmarkt, wobei die Umſätze auf ein Minimum zuſammenſchrumpſten. Stahlvereinbonds auf die Urteilsverſchiebung um 1½ Prozent ſchwächer. Altbeſitz 36 Prozent und Reichsſchuldbuchforderungen 1½ Prozent niedriger. Im Verlaufe herrſchte weiteſtgehende Ge⸗ ſchäftsſtille und die Kurſe gaben überwiegend weiter etwas nach. Geſfürel— Prozent, Daimler—96, b Rheinſtahl—6. Andererſeits zogen Deutſche Lino⸗ Badiſche Sparkaſſenabſchlüſſe Die Städtiſche(öffentliche) Sparkaſſe Baden⸗Baden weiſt per Ende 1933 nach Zu⸗ weiſung von 2130 RM. Reingewinn eine geſetzliche Rücklage von 120 508 RM. aus, ſo daß jetzt noch 423 289 RM. an der geſetzlichen fünſprozentigen Höhe ſehlen. An ſonſtigen Rücklagen ſind 291898 RM. vorhanden. Aus'der Bilanz in Mill. RM.: Einlagen 10,919, ſonſtige Verpflichtungen 1,137, andererſeits Wertpapiere 1,052, Bankguthaben und Kontokorrent⸗ guthaben 0,707, Darlehen 8,602, Gebäude 1,394, Ein⸗ nahmerückſtände 0,471. 22. Bei der Städtiſchen Spar⸗ und Waiſen⸗ kaſſe Freudenberg a. M. beträgt der Rein⸗ gewinn 1252 RM., die geſetzliche Rücklage 5100 RM., wobei an letzterer jetzt noch 1525 RM. fehlen. Aus der Bilanz: Spareinlagen 125 586, andererſeits Hypo⸗ theken 55 891, Schuldſcheindarlehen 17 646, Kontokor⸗ rentkredite 16 173, Bankguthaben uſw. 29 316, Ein⸗ nahmerückſtände 1236 RM. 4* Die Oeffentliche Sparkaſſe Haßmers⸗ heim weiſt 2299 RM. Reingewinn der geſetzlichen Rücklage zu, die dann mit 24858 RM. 14097 RM. über dem fünſprozentigen Soll liegt. Aus der Bi⸗ lanz: Spareinlagen 174826, Auſwertungseinlagen 40 381, andererſeits Hypotheken 57 580, Gemeindedar⸗ lehen 50 419, Schuldſcheindarlehen 47 771, Auſwer⸗ tungsſorderung 15 169, Einnahmerückſtände 2771 RM. 2* Die Oeffentliche Verbandsſparkaſſe Murg⸗Laufenburg erzielte 1933 8567 RM. Reingewinn. Die geſetzliche Rücklage iſt mit 158 811 Reichsmark bereits erreicht. Aus der Bilanz: Spar⸗ einlagen 1,487, Giroeinlagen 0,125, Anlehen 0,108, Bad. Kommunale Landesbank 0,329, andererſeits Kontokorrentkredite 0,382, Hypotheken 1,261, Gemeinde⸗ darlehen 0,193, Schuldſcheindarlehen 0,086, Zinſenrück⸗ ſtände 0,040 Mill. RM. 4 Bei der Spar⸗ und Waiſenkaſſe Ober⸗ wittſtadt wird der Reingewinn von 2431 RM. der Rücklage zugeführt, die dann mit 83111 das geſetzliche Soll um 30850 RM. überſteigt. Aus der Bilanz: Spareinlagen 1032 342, andererſeits Hypo⸗ theken 367 127, Kaufſchillinge 150 842, Gemeindedar⸗ lehen 214 109, Schuldſcheindarlehen 119 966, Zinsrück⸗ ſtände 35 419 RM. 245 Die Gemeindeſparkaſſe Odenheim bil⸗ det mit 10 164 RM. die geſetzliche Rücklage, an deren fünſprozentigem Soll ſomit noch 16 988 RM. fehlen. Aus der Bilanz: Spareinlagen 532 859, Sonderrück⸗ lagen 24 772, andererſeits Hypotheken 204,678, Ge⸗ meindedarlehen 133 434, Schuldſcheindarlehen 52 712, Kontokorrentkredite 67 247, Einnahmerückſtände 24 584 Reichsmark. weerin aunvenbehechh wurhune leum, Lechwerke, Phönix im gleichen Ausmaße an. Eine Ausnahme machten Zellſtoffpapiere, die Kurſe lagen erneut um je 54 Prozent feſter. Rhein. Braun⸗ kohlen kamen mit 233,25 nach 235 verſpätet zur No⸗ tiz. Deutſche Anleihen lagen ruhig und behauptet. Der Geldmarkt hatte zum Halbjahresultimo ſtärkere Nachfrage aufzuweiſen und der Satz wurde um ½ auf 3½ Prozent erhöht. Mannheimer Börse Auch heute blieb das Geſchäft klein, die Tendenz behielt aber ihr freundliches Gepräge. Farben notier⸗ ten wieedr 150 Prozent. Höher waren ſerner Daim⸗ ler, Weſteregeln und Waldhof, weiter von Nebenwer⸗ ten Gebr. Fahr und Pfälziſche Mühlenwerke. Bank⸗ aktien waren wenig verändert. Am Verſicherungsmarkt beſtand weiter Nachfrage für Aſſecuranz und Mann⸗ heimer Verſicherung. Am Rentenmarkt notierten Alt⸗ beſitz 94,5 Prozent. Etwas Geſchäft war in Stener⸗ gutſcheinen, die übrigen Werte dieſes Marktes waren weiter vernachläſſigt. Es notierten u..: Altbeſitzanleihe 94.5, 6proz. Ba⸗ den Staat 94, 7proz. Heidelberg Stadt 79, 8proz. Lud⸗ wigshafen Stadt 83, Mannh. Abl. Altbeſitz 90, Sproz. Mannheim Stadt 83,5, Sproz. Bad. Komm. Goldpfbr. 90, Sproz. Pfälz. Hyp.⸗Goldpfandbrieſe 91,25, Zproz. Rhein. Hyv.⸗Goldpfandbrieſe 89, 6proz. Farbenbonds 124.— Bremen⸗Beſigheim 74, Cement Heidelberg 108, Daimler⸗Benz 50,25, Dt. Linoleumwerke 60, Durlacher Hof 60, Eichbaum⸗Werger 74, Enzinger Union 89, Gebr. Fahr 108, Iéé Farben 150, 10proz. Großkraft Mannheim 120, Kleinlein Brauerei 66, Konſ. Brann 38,5, Ludwiashafener Aktienbranerei 84, dto. Walz⸗ mühle 88, Pfälz. Mühlenwerke 86, dto. 112, Rhein⸗ elektra Stamm 100, dto. Vorzugsaktien 102. Salswerk Heilbronn 194, Schwartz⸗Storchen 92, Seilind. Wolff 30, Sinner Ac 83, Südd. Zucker 178, Weſteregeln 128, Zellſtoff Waſdhof 50.5. Badiſche Bank 113, Commersbank 56, Deutſche⸗Dis⸗ conto 62.5, Dresdner Bank 65,75, Pfälz. Hyp.⸗Bank 69. Rhein. Hyp.⸗Bank 111. Bad. Ac6 für Rhein 50. Bad. Aſſecuranz 34. Mann⸗ heimer Verſ, 26, Württ. Transport 37; BBC 12,75. Berliner Metall-Notierungen Berlin, 28. Juni. Amtlich.(RM. per 100 Kilo.) Elektrolytkupfer,(wirebars) prompt, eif Hambura, Bremen oder Rotterdam 45 50: Standardkupfer, loko 39.50—40,50: Oriainalhüttenweichblei 17.50—18; Stan⸗ dardblei 16.25—17: Oriainalhüttenrohrink ab nordd. Stationen 19,75—20: Standardꝛink 19,.50—20; Origi⸗ nal⸗Hütten⸗Aluminium, 98—99proz., in Blöcken 160; desgl. in Walz⸗ oder Drahtbarren 164: Reinnickel, 98—99proz. 270; Antimon⸗Regulus 43—46. Silber in Barren, zirka 1000 fein, per Kilo 38,25—41,25 RM. Londoner Metallbörſe Londo'n, 28. Juni. Amtl. Schluß. Kupfer(& p. To.). Tendenz k. ſtetig. Standard p. Kaſſe 31/¼ bis 31½; Standard 3 Monate 3113/13—7½/; Standard Settl. Preis 31½; Elektrolvt 34¼—35; beſt ſelected 34—35½; Eleltrowirebars 35. Zinn(& p. To.). Tendenz ruhig. Standard p. Kaſſe 226¼—½; Stan⸗ dard 3 Monate 225¼—226; Standard Settl. Preis 226¼; Straits 227. Blei(& p. To.). Tendenz un⸗ regelmäßig, ausld. prompt offz. Preis 113¼16; ausld. prompt inoffz. Preis 11½4—3¼16; ausld. entf. Sicht. offz. Preis 11½¼; ausld. entf. Sicht. inoffz. Preis 11—/1; ausld. Settl. Preis 11½. Zink(& per To.). Tendenz ſtetig, gewl. prompt offz, Preis 13/; gewl. entf. Sicht, offz. Preis 1315/½16; gewl. entf. Sicht. inoffz. Preis 1315/16—14; gewl. Settl. Preis 13¼. Märkte Berliner Getreidegroßmarkt Wenig verändert. Im Getreideverkehr blieb die Um⸗ ſatztätigkeit gering. Die Angebotsverhältniſſe haben ſich nicht verändert. Weizen und Roggen werden von den Mühlen für den laufenden Bedarf aufgenommen. Die Preiſe waren im allgemeinen behauptet, doch iſt Roggen am Platze leichter unterzubringen als Weizen. Mehle hatten unverändertes Geſchäft, die Kaufluſt für Kleie hat nachgelaſſen. Das Ofſertenmaterial in Haſer war ausreichend, jedoch der Konſum iſt verſorgt, und Gebote ſind ſchwer erbältlich. Für Gerſte alter Ernte zu Brauzwecken beſteht nur noch ganz vereinzelt Dek⸗ kungsnachfrage auf alter Preisbaſis. Wintergerſte in vierzeiligen Qualitäten ziemlich behauptet. Weizen⸗ exporiſcheine liegen weiter ſeſt. Veränderte Notie⸗ rungen: Sommergerſte, mittl. Art u. Güte, frei Ber⸗ lin 195—210, ab märk, Station 187—201. Wei zen⸗ kleie 1290: Roggenkleie. 13.00(in RM. für 100 Kilo brutto einſchl. Sack frei Berlin, ab Bahn und ab Mühle). Liverpooler Getreidekurſe Liverpool, 28. Juni. Anfang. Weizen. Ten⸗ denz ruhig, per Juli 4,.7½ bez., ſpäter 4,75/; Okt. 4,11½ bez.; Dez. 5,1½ verk.— Mitte J. Weizen. Tendenz ruhig, per Juli 4,7½ Käufer; per Okt. 4,1196 Wert; per Dez. 5,1 Käufer; März 35: 5,3½ Wert. Notierungen der Bremer Baumwollterminbörſe Bremen, 28. Juni.(Schluß.) Loco 1432. Juli 1335 Br., 1333., Okt. 1406 Br., 1405., Dez. 1439 Br., 1436., Jan. 35 1448 Br., 1445., März 35 1461 Br., 1460., Mai 35 1470 Br., 1468 G. Tendenz: ſtetig. Magdeburger Zuckernotierungen Magdeburg, 28. Juni. Gemahl. Mehlis prompt per 10 Tage 32,40; per Juni 32,30 u. 32,40. Weißzucker⸗ bzw. Raffinerie⸗Melaſſe 3,75. Tendenz: ruhig. Wetter: heiter und warm. Juni.40 Br., 4,00.; Juli.40 Br., 4,00.; Aug. 4,50 Br., 4,10 .; Sept. 4,50 Br., 4,20.; Okt. 4,60 Br., 4,30.; Nov. 4,70 Br., 4,40.; Dez. 4,80 Br., 4,60 G. Ten⸗ denz: ruhiger. Badiſche Obſtmärkte Weinheim. Anfuhr: 400 Zentner. Nachfrage gut. Kirſchen 1. 12—16, II.—11, Erdbeeren 20—27, Pfir⸗ ſiche I. 18—23, II.—16, Stachelbeeren—11, Johan⸗ nisbeeren 10—12, Himbeeren 24—33, Birnen—17 Pfennig.— Bühl. Erdbeeren 22—26, Kirſchen 18—20, Heidelbeeren 18—20, Johannisbeeren 10—11, Him⸗ beeren 23—26.— Oberkirch. Erdbeeren 26—30, Kir⸗ ſchen—14, Birnen 15—23, Johannisbeeren 10—13, Stachelbeeren 10—15, Heidelbeeren 20—22, Himbeeren 18—23, Bohnen 16—18 Pfg. Pfälziſche Obſtmärkte Bad Dürkheim: Erdbeeren 1. Sorte 22—30, 2. Sorte 13—17, Kirſchen—15, Johannisbeeren 8 bis 12, Stachelbeeren rot—14, Stachelbeeren grün —8, Himbeeren 30, Heidelbeeren 30, Birnen 10—15, Pfirſiche 12—20, Anfuhr 250 Ztr. Abſatz: Kirſchen gute Ware gefragt. Börrſtadt: Kirſchen 7 bis 12 RM. per Ztr. Anfuhr 115 Ztr. Abſatz gut, Markt geräumt.— Neuſtadt a. d..: Aepfel 8, Birnen 15, Erdbeeren 30, Heidelbeeren 28—30, Jo⸗ hannisbeeren 10—12, Kirſchen—14, Pfirſich 25—30, Stachelbeeren—10, Bohnen 15. Bei quter Anfuhr flotter Abſatz.— Lambsheim: Erdbeeren 25—30, Kirſchen—13, Johannisbeeren—10, Stachelbeeren —13, Bohnen 16—18, Zwiebeln 3,5—4. 250 Ztr. Abſatz und Nachfrage ſehr aut.— Mek⸗ kenheim: Kirſchen—15, Stachelbeeren—12, Bohnen—15, Johannisbeeren 10—12, Aepfel 20, Birnen 10, Pfirſich 25—30. Anfuhr 95,85 Ztr. Abſatz ſchleppend.— Weiſenheim a..: Anfuhr 730 Zentner. Erdbeeren 25—32, Stachelbeeren grüne 5 bis 8, rote—12, Kirſchen 10—15, Pfirſiche 20—28, Aprikoſen 25—30, Johannisbeeren—10. Mannheimer Kleinviehmarkt Auftrieb: 32 Kälber, 5 Schafe, 16 Schweine, 215 Fer⸗ kel, 408 Läufer. Preiſe: Ferkel: bis 6 Wochen—12, über 6 Wochen 17—21, Läufer 21—24 RM. Markt⸗ verlauf; ruhig. Badiſche Schweinemärkte Bruchſal. Anfuhr: 97 Milchſchweine, 23 Läufer. Preiſe: 17—26 bzw. 30—42 RM. pro Paar. Verkauft: 40 Milchſchweine, 20 Läufer.— Haslach. Anfuhr: 358 Ferkel. Preiſe: 10—30 RM., Läufer 25 RM. pro Paar.— Pfullendorf. Anfuhr; 258 Ferkel. Verkauft 180. Preis: 20—32 RM. Handel gedrückt.— Sankt Georgen. Anfuhr; 100 Ferkel, 4 Läufer. Preiſe: Fer⸗ kel—13, Läuſer 27 RM. pro Stück. Ver'auft 46 bzw. 2. Auf dem Großviehmarkt waren 1 Kuh und 3 Kal⸗ binnen angetrieben, aber nicht ver'auft.— Wolfach. Anfuhr: 13 Ferkel. Preis: 20—30 RM. pro Paar.— Siengen. Zufuhr: 20 Ochſen, 42 Kühe, 26 Kalbinnen, 51 Rinder, 5 Farren, 35 Läufer, 464 Milchſchweine. Verkauft: 15 Ochſen 100—335, 13 Kübe 200—700, 7 Kalbinnen 200—300, 20 Rinder 85—275, Farren 90 bis 330, 35 Läufer 45—60, 404 Miſchſchweine 18—40 Reichsmark. Viehmarkt flau, Schweinemarkt gut. Berliner Devisenkurse LOeid Brief Geld Brief 28. Juni 13,03⸗J 13.965 0 0,6ʃ.7 27. Juni Agvpt.(Alex., Kairo) làgyptPfd 13,005f 13.035 Argent.(Buen. Aires) 1 Pap-P. 0, 603] 0, 60 Belg,(Brüss, u. Antw.) 100 Belga Brasil.(Kio de Jan) 1 Milreis Bulgarlen(Sofia) 100 Lewa Canada(Montreal) 1 kanad. Doll. Dänemark(Kopenh.) 100 Kron. 5 Danzig(Danzig) England(London) 1Pfd.f 1 Estland(Kev./ Tal.) 100 estn, Kr. 60⁵ 7 Finnland(Helsinsf.) 100 finnl. M. 5,671 Frankreich(Paris) 100 Fres. Griechenl.(Athen) 100 Drachm..49 Holl.(Amsterd-u. Rott.) 100 G4J169 70 Island(kevklavik) 100 isl, Kr. ltalien(kom u. Mail.) 100 Lire 5 lapan(Tokio u. Kobe) 1 Ven 0,74 Juzosl.(Belgr. u. Zagr.) 100 Din. 5,66 Lettland(Riga) 100 Latts 77.4 Litauen(Kowno/Kaunas) 100 Lit.f 4 Norwegen(Oslo) 100 Kronen Oesterreien(Wien) 100 Schill. Polen(Warsch., Pos.) 100 Zlotvf 4 portugal(Lissabon) 100 Escudo Rumänien(Bukarest) 100 Lei Schweden(Stockh. u..) 100 Kr. Schweiz(Zür., Bas., Bern) 100 Fr. Spanien(Mad u. Barcel.) 100 Pes. Tschechoslowakel(Prag) 100 Kr. Türkei(Istanbul) I türk. Pid. 1,991 Ungarn(Budapest) 1Penxõ* Uruguay(Montevideo) 1 Gd.-Pes..99 V. St. v. Amerika(Newy.) 1 Doll 275⁰ Hauptſchriftleiter: Dr. Wilhelm Kattermann. Chef vom Dienſt: Wilhelm Ratzel. Verantwortlich für Reichs⸗ und Außenpolitik: Dr. Wilh. Kattermann; für Wirtſchaftsrundſchau: Wilh. Ratzel; 255 politiſche Nachrichten: Karl Goebel; für Unpolitiſches, Bewegung und Lokales: Herm. Wacker; * Kulturpolitik, Feuilleton, Beilagen: Willi Körbel; ür Sport; Julius Etz; für den Umbruch: Max Höſi, ſfämtliche in Mannheim. Berliner Schrifteuung: Hans Graf Reiſchach, Berlin, SwW 68, Charlottenſtr. 15 b Nachdruck ſämtl. Original⸗ berichte verboien. Sprechſtunden der Schriftleitung: Täglich 16—17 Uhr (außer Samstag und Sonntag). G. m. b. H. Verlagsleiter: urt Schönwitz, Mannheim. Sprechſtunden der Verlags⸗ leitung: 10.30—12 Uhr(außer Samstag u. Sonnta 1. Verlag und Schriftleitung: 9147 204 86. 333 61/52.— Für den Anzeigenteil verantwortl.: Arnold Schmid, Mannheim. Morgen⸗Ausgabe A, Mannheim.. 19027 Morgen⸗Ausgabe A, Schwetzingen 1 000 Morgen⸗Ausgabe A, Weinheim 1400 zuſ. 21 427 Ausgabe B und Abendausgabe A, Mannheim 16 618 Ausgabe B, Schweßzingen„2599 Ausgabe B. Weinheim„0 0 0 0 0 0 0 1 60⁰0 4 ———.——.— zuſ. 20 118 Geſamt⸗D.⸗A. Mai 1934 41 545 Druck: Schmalz& Laſchinger, Abteilung Zeitungsdruck. Berliner Kassakurse Nordd. Llovd. Bankak tien Bk. f. El. Werte Bk. f. Brauind. Festverzinsl. Werte 6% bt. Reichsanl. 27 94,99 95,25 Dt. Anl. Abl. 1. do. ohne Ausl.-R.— Dt. Schutzgebiete 08 9520— 5% Großkr. Mhm. Kohlenn'.. 1* Berliner Hvp. Bk.— 5% kKoggenrentenbk. 6,05 plandbrieie 0 d. 60% Pr. Centr. Bo nn 91,00 Rhein. Hvo. Bk. 111, Baltimore Ohio 5 Canada Paciiie. 26,75 26,37 Hb.-Amer. Paketi. 24,25 25,62 Ub.-Südam. Dpisch. 33,50 24,12 Bremen-Besisheim Oelfabrik 27. 6. 28. 6. .32,05 33,62 Bremer Wolle— Berliner Handelsges. 35,50 89,00 %“ Koszenwertanl.—, Tig Comm. u. Privatbk, 3,09 57,80 510 Pi. Keiatisehe kir 14.00 65z5 Chfflrworth 2 55 840 Goſagistoncbt. 10,0h 100,00] Comp. Hisp.(Chade)—** 33 Heilmann&Littmann 5,87 5.0 — Braunschweig.-G. 106,00 105,00 Ges. f. El. Untere Bremer Vulkan 74,00— 27. 6. 28. 6. — Brown-Boveri Guano-Werke —Epem. lHevden.. 36,00 35,12 Chem. Ind. Gelsenk. 42,50 J Hedwigshütte 42,50 Conti Caoutschuc 1 134,00 Hemmoor-Porti. — 1 1 1—* 2 88,00 s Bank 65,75 65,75 Conti-Linoleum. 4% Hfloert Maschinen 2 eb Hov. Be 68,50 67,50 Daimier Benz. 49,33 0500 oo 91,00 J Reichsbank.. 154,90 154,25 Beutsch KAlt.-Tel, 0⁰ 0⁰ 62,00 Mez Söhne Goedhard Düsseldf. 9,0 66,37 Miae Münlen * Goldschmidt. Th. Gritzner Maschinen 21,00 3f Gebr. Großmann „25 12,00 J Crün& Bilſinger—— 45,50 45,25 Buderus Eisenwerke 76,75 76,25 Gruschwitz Textil. 90,00 90,00 J Nordd. Eiswerke— 12,50 66,62 68,75 Byk Guldenn. gr— 75 Charlotten Wasser 98,50 93,50 J Hackethal-Draht .3 I. G. Chemie Basel 176,00 175,00 LHamesche Masch. 0⁰ r 26•ů75 arb.-Gummi-Phön. 5 —* Chem. Werke Albert 70,00 70,00 J Harpener Berabau R„ Hindr.& Aufferm. 112,87 110,00 JHirscnberz Leder 00 31, 00 111,00 J Heutsch-Konti Gas n. 3 Hoesch Eis. u, Stahi 74,75. 74,75 J Riebeck-MontanKch. 57,00 96,75 Dt. Petroleum 7 7„ Merkur Wollwaren.— Mimosa„„% 27. 6. 28. 6. 27. 6 28. 6. 27. 6. 28. 6. N. 6 —— lMix& Genest.. 40,00 40,00 volst& Haeff w 195,25 Mülheimer Bergw.. 122,00 Wanderer-Warhe 3—**—.—9 75 Westeregeln Alkali 132 Conti Gummm. 4.„ S551 e 555 55 Wf. Drahtind. Hamm 105,50 107,25 40. Linol. 56,50— 2 1361 önix Bergbau 35 15·00 1 Wie Damof. 74,— haimle. 49,37 137.25 Ka rese 1 44 15,—. Wibner Metal 98,00— Dt. Contigas... 107'89 119·75 A. 330 an 1 Waggon. 8 Witkener Substann 65˙28 51 Pt. Erdöl.... 120,39 62“75 13723 10708 f einielden Kraft. 95, 235·75 Leiieto Waichof 59.25 3,12 f bt. Kinol.... 59,37, 4 hein. Braunkohlen 235,50 236, Bi.Gstatrika, 7 ea 5 Hein. Chamotte Wos 10150 Neu-Suines..—.,, 139,00 J Ei. Lieferg.. 62,00 0900 3600 15⁵ 0⁰ R—*————— Otavi Min. u. Eisenb. 14,37 14,50„„„„„„ 149˙62 12325 3 3— Frelverkehrswerte———— Eun Ielg Saßtwerte g7oo 28•05 petefsb. int. Handel. nn Wrainchi 30,— IRn.-Westf. Kalkw. 31, Ver. Stahiwerke 10,62 40.12 4 9¹, 6% do. do. R. 21. 91, Deutsche Erdöl Hohenlohe-Werke„00 31.00 J Kositzer Zucker— 6— Goldschmid 69,00— 8 SitZ2 7*3 1 1 5 60% do. do. Kom. 35 88.00 versleher.-Aktien 119.50 Deutsche Kabelw. 12·18 12,87 LPhiion Hotzmann 62,00 51,50 J Kückfortn Ferd. Ni. 72.50 79,25 Fes Harb Em 21 f 50 116,30 Heutsche Linoleum 59,75 62,00 f Hotelbetrieb 5—Rützerswerke 39,12 39,00 J Hochfreauen⸗ 21.50 22,00 Harpener. 107,00— Ausländ. Werte Allianz Aling. 2 18 255•00 lbeutsche Steinzeus 83 2 lise Beraban.. 15,00 172.00 Sachsenwerk... 51,50 2,00 eeee 105 18.00 15,75 Hoescn. 74,50— 5% Fexikaner..10 osI Fllianz Feben 11,00 209,00 Heut“ Efsenhandel 59,00 56,50 Gebr. Iunchans.. 39,12 38,37 Sal⸗detfurth Kall 110,90 17700 r 55 4½ Oest. Schatzanw. 33,Z5 Mannh. Vers.— IJbresdener-Leipziger 54.00 Kahia Porzellan 15,75 15,50 J Sarottt. 656,25 66,50 Bie alpeter— E lise Zers Gesus 131,50 119,25 4% do. Goldrente..50 0˙37 lndustrie-Aktien Schnellpr. 12¹˙00 1 Kaliw. Aschersleben 128,00 125.00 J Schies.-El. u. Gas— 14 Geide. 1,00 4,12 Hebr, Junshans.— 38,87 4% do. Kronen 9,40.00 Kccumulatoren-Fbr 192,50 192,75 JDürener Metall. 191 Kali Chemie.„118,50 116,00 Huso Schneider 62,50 62,50 on A8 816*— Kali Chemie 2 •% do. conv. Rente 0, 30 Aligem. Bau Lenz 63,00 63,62 Hüsseldt. Eisenhütte 99. 0 93.50 Klöcknerwerke. 74.25 11.25 Schöerhof-Bindina 172,25 173,00 atsg Klöckner— 3 4½% do, Silberrente—— Alig. Kunstzivde Dyckerh.-Widmann— 1350 Koksw, u. Chem. F. 98,50 53,25 Schubert& Salzer 155,00 Kokswerke 25 4½% do. Papierrente—— Aku). 63,12 64,00[Dynamit Nobel. 2578 C. H. Knorr.——[Schuckert& Co. 92,25 Schlußkur Lahmeyer... 128,99- 4% Türk. Adm.-Anl.—— ILAlix. Eiektr.-Ges. 24,00 23,82 f Ei. Lieferungen: 113 11˙00 Kollmar& lourdan—— Schuſh.-Patzenhofer 111,75 111,0 Se Mannesmann..„„ 65,62 65,75 4% do. Bagdadb. 1 7— LKisen Porti, Zement— 127,50 l El.- Licht u. Kraft 114,½5 1 00 Kötitz. Led. u. Wachs 72,75 72,00 J Siemens& Halske 151,09 151,00 J Aplösuns—3... 24,75 ,50 Mansfeld...— 4% do. do. II.. 39— LAmmendorf papier 31,5—„LEi. Sehiesien. 102,00 105,00[Krauß Co. Lok..——[Sianer 4. 35,00 85,) f 7½ Ver, Stahl:. 76,37 72 Mar' Hütte—— 4½ do. units, An 0 5700 lAnhalter Kohlenv. aneh,. 33.56 4550 Kronprinz-Metail! 87,00 8,50 J Stoehr Kammsarn 101.50 101,62 Bie el. Werte—— IMetallses.—* 4% do. Zol-Obl 11 7 7. 40 Aschaffenp. Zeliston 33,5 54,38 Enzinser Unionwk.— 9,0 Lahmever& Co. 129,12 122.50 Stolberger Zinichütt, 43,90 3 00 Bank f. Bran.——[genste.—— 4% do. 400 Ereslose 3,49 7˙20 LAussburs-Nürnd. 60,00 61,00 f Eschweil. Bergw. 40˙87 149.37 Laurahütte 19,12 19,37 JStettin Cham. 30,50 Keichssank„ Bhönia Berg. 2 35• 4½%½ Unz. St. 191s J30 J75] Bachmann Lades. 5½— fFarpenind. J. G. 101,7 102,00 Leopoſd Grube. zz7g 33·99 Süad. kamobimen.30 160•b0 4. Verkenr... 6725 12330[Khein rü....— 225,50 4½0% do. 1914. J29.50 lBalke Maschinen„5— fBeidmühſe Papie** 6770 Uinde's Eismasch.. 39,75 50,25 do, Zucker 180,00 150, Alla, Loka!. 113,50 113,50 f Elehtt 7 4% Ung. Goldrente 7730 0,375 1Bast AG. Nürnberg 2 Felten& Guilleaume 61˙00 60 ·50 Carl Lindström.—— Thörl's ver, Oelfabr. 74,00— öt“ Reichsbp. 111,50 111,37/ Rneinstahl... 97,87 97,00 4% Ung. Kr.-Rente 0,35 3460 l B. Motoren(BMw)) 131,30— Lrord Motor.—„ IThür. Gas 1,5 Filesse.„„„ 75... 194,62 10490 4½9% Anatol, Ser.!„5— IhHayr. Spiegelxlas 35 42,50 gebhard& co. J75 47 751 Mannesmannzöhse 65,50 65,37 J Tietz Leonhard 19,57 19,75 Hamburg-Std..—. Fa Rütserr. 39,00 23,7 do. Ser. li. 34,75—. p. Bembern. 63,25 69,62 genhe& co. 110%—“[Mansteſder Bergbau 78,62 78,50 Trans-Radio— Tool Nordd. LIoyd 32,37 22,87 J Schub.-Sala.—., 112,00 5% Teh. Nat. RailwW.— Bergmann Elektr 19,00— Geiling& Co. 60•7 60•00 Masch'bau.-Untern. 4,37 45,62 J Varziner Papier 11,00 11, Akkumulatoren 194,50— Schuckert 92,.50— Verkehrsak tien Berſin Gubener. 116,5 116,75 J Geisenk. Bersw. 333 58•50 Markt. u. Kühlhall. 62,00 62,00 Ver. Chem. 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