ag, 1. Septemb reme- —— — — * * ie AMPTBIAT NORDWESTBADENS 9 e Ufa- Großfil 4 Die 4geſpaltene Minimeterzetle im Texi⸗ * 10 en: Die 12geſpaltene Millimeterzeile 10 Pfg zecig. Bei Wiederholuns Anzet 1 teil 45„Für kieine Anzeigen: Die 12geſpaltene Millimeterzeile Rabatt 1006 e Laner—.— der* r ür Abendausgabe 1: r. Anzeigen⸗Annahme: Man„R. 3. 3 2—33 Fernruf 204 86, 314 71, 333 61/62. Zahlungs⸗ und Erfüllungsort Mannheim. Ausſchlie Mr. 402 ſch200————++—————4¹⁰9 - heckkonto: Da akenkreuzbanner Lud⸗— Vr. 242 lolasbafen 4060. Veriaasokt Mannbeim Mannheim, 2. Sepkember 1934 Verlag und Schriftleitung: Mannheim, 3 14/15. Fernxuf: 204.86. 314 71. 333 61/2. Das Ibalenkreuzbanner“ Ausgabe J erſcheint 12mal(.20 RM. und 50 Pfg, Drägerlohn), Aus⸗ Hhabe B erſcheint 7mal(.70 RM. und 30 Pfg. Trägerlohn), Einzelpreis 10 Pfg. Beſtellungen — die Träger ſowie die Poſtämter entgegen. Iſt die Zeitung am Erſcheinen(auch durch boͤhere Gewalt) verhindert, beſteht kein Anſpruch auf Entſchädigung. Regelmäßig erſcheinende — 3 allen r unverlangt eingeſandte Manuſkripte „ 5 onn k 9 7 A u5s 9 C b e wird keine Lekantwormna übernommen n- Brigitie Speelman ans Leibel r Jfa-Ton-W. 4 40 A 5 5U gleich g gel- hes erholung NI * ige Südses zhe nicht (Erwerbslose und lich ab.30 Ur 4 R5 7 — lichen wWit ume wercen standsent , 1. Kepten röfeng pez i alaussech e, erstklassige naftsfünten ensteiner, en jeglichet re Säle vorhenh ————. —— Reuyork, 1. Sept. Die wirtſchaftliche Lage in den Vereinigten Staaten ſpitzt ſich täglich zu. lach vorliegenden Berichten iſt mit einem An⸗ hachſen der großen Streikbewegung zu Aahnen. Nach einer Bekanntmachung ſer Streikleitung werden am Montag zuch die Kgammgarn⸗ und die Wollarbeiter in ben Streik treten. Ebenſo werden in verſchie⸗ denen kleineren Induſtriezweigen Vorberei⸗ lungen zum Streitk getroffen. Odwohl der Streik erſt am Samstag begin⸗ nen ſollte, haben einige Belegſchaften vſſch on umgreitag die Arbeit niedergelegt. Andere lhegen haben einen Anſchluß an die Streit⸗ hewegung abgelehnt. Die Streikleitung hat renge Diſziplin anbefohlen und fehen die zunehmende Agitation kommuni⸗ fiſcher Elemente Stellung genommen. Die Arbeiter der Woll⸗, Seiden⸗ und Kunſt⸗ Feninduſtrie haben die Anweiſung erhalten, ün dem Textilarbeiterſtreik zu beteiligen. bedrogliche kntwicklung Baſhingto n, 1. Sept.(Eig. Meldg.) der Verkündung des Textilarbeiterſtreiks ht ſich die Lage in den Vereinigten Staaten außerordentlich verſchärft. Die Sleikneigung der Textilarbeiter hat auf zahl⸗ iche andere Induſtriezweige übergegriffen und hjetzt lann geſagt werden, daß die Ver⸗ Miigten Staaten vor neuen ſchweren Ar⸗ kitskämpfen ſtehen. r Beunruhigung der Arbeiter⸗ Aſſen und darüber hinaus auch der leiten⸗ amerikaniſchen Wirtſchaftskreiſe hat die Uffentlichung der Erwerbsloſenſtatiſtik beige⸗ en. Der Präſident des amerikaniſchen Ge⸗ Pertſchaftsverbandes, William Green, hat in ngeren Erklärungen zu der Entwicklung des beitsmarktes Stellung genommen und in finen Ausführungen zunächſt die Tatſache feſt⸗ Aefkelt, daß die NIRA in den erſten Monaten hrer Arbeit tatſächlich Erfolge aufzuweiſen hatke, die auch in der amerikaniſchen Erwerbs⸗ Pfenſtatiſtik deutlich zum Ausdruck kamen. Dieſe ifeigende Entwicklung, die zweifellos, wie ieen offen zugibt, auf das Wirken der nn zurückzuführen iſt, habe jedoch nur zum Mai 1934 angehalten. Von die⸗ in Zeitpunkte an ſei es nicht nur nicht gelun⸗ en, die Arbeitsloſigkeit auf der erreichten Höhe in halten, ſondern man habe nicht verhindern uanen, daß in allen Teilen der Vereinigten aaten Arbeiterentlaſſungen vor⸗ ommen wurden, die gerade in letzter ein kataſtrophales Ausmaß an⸗ ühmen. Green erklärte weiter, daß die von r ARa herausgegebenen Arbeitscodes den Münſchen der Arbeiterſchaft in keiner Weiſe Aiſprechen. Gerade dieſe Tatſache habe viel⸗ zu einer Mißſtimmung geführt, die auf Ale Teile der amerikaniſchen Wirtſchaft über⸗ gegriffen habe. Auch General Johnſon, deſſen Ver⸗ leiben in ſeinem Amte als Leiter der NIRA por wenigen Tagen bekanntlich endgültig ſchergeſtellt wurde, äußerte ſich gleichſalls zur egenwärtigen Lage. Die Rede Johnſons wird wegen ihres außerordentlich aggreſiven Charak⸗ — ters in amerikaniſchen Wirtſchaftskreiſen zum Zeichen dafür genommen, daß ſich die Gegenſätze in den letzten Tagen in bedenklichem Maße verſchärft haben; eine Tatſache, die gerade von ſeiten der Ar⸗ beitervertretung zum Vorwand für neue Streikaktionen genommen werden wird. Johnſon erklärte nämlich, daß er unter keinen Umſtänden zulaſſen werde, daß ſeine Arbeit zum weiteren Wirtſchaftsaufbau der Vereinigten »Staaten unter geradezu lächerlichen Argumen⸗ ten ſabotiert werde. Er werde ſich dieſer An⸗ griffe auf die NIRA und auf ſeine Perſon mit den richtigen Mitteln zu erwehren wiſſen. In Waſhingtoner politiſchen Krei⸗ ſen ſieht man der kommenden Entwicklung gleichſalls mit größter Beſorgnis ent⸗ gegen. Man verſchließt ſich daraus nicht der Tatſache, daß die guten Anfangserfolge der NIgRA in den letzten Monaten in ihr Gegen⸗ teil umgeſchlagen ſind und ſtimmt in dieſem Punkt dem amerikaniſchen Gewerkſchaftspräſi⸗ denten Green voll und ganz zu. Andererſeits aber wird auch hervorgehoben, daß die wach⸗ ſende Streikbewegung von Green und der Ge⸗ werkſchaftsführung in faſt allen Fällen noch künſtlich geſchürt worden ſei und ſich ſomit die Schuld an der rückläufigen Wirtſchafts⸗ entwicklung der letzten Monate nicht allein auf die amerikaniſchen ſtaatlichen Wirtſchaftsüber⸗ wachungsſtellen, alſo die RIRA, abwälzen ließe. Ueber die künftig zu erwartenden Maßnahmen gehen die Meinungen in ameri⸗ kaniſchen politiſchen Kreiſen ſtark aus⸗ einander. 1Mmillion sStreikende? Waſhington, 1. Sept. Nachdem nun⸗ mehr die Streikanweiſung an die Arbeiter der Woll⸗, Seiden⸗ und Kunſtſeideninduſtrie ergan⸗ gen iſt, beſteht jetzt wenig Ausſicht, den für heute angeſetzten Streik, der in ſeiner Auswirkung die Geſamtheit der Textilinduſtrie betreffen wird, zu vermeiden. Die verſchiedenen Schätzungen über die Zahl der be⸗ troffenen Arbeiter gehen weit auseinan⸗ der, doch werden nach glaubwürdigen Zahlen mehrere hunderttauſend Arbeiter dem Streikbefehl Folge leiſten. Das Arbeits⸗ miniſterium hat die im Juli in den amerika⸗ niſchen Baumwollſpinnereien beſchäftigten Per⸗ ſonen auf 407 340 geſchätzt. „Newyork Times“ glaubt, daß über eine Million Arbeiter von dem Streik betrof⸗ fen werden, wenn alle Arbeiter der Textilinduſtrie und der verwandten Induſtrien der Streikparole Folge leiſteten. Standrecht in Uew Grleans Neuyork, 1. Sept. In der Stadt New Orleans, die in letzter Zeit mehrfach der Schau⸗ platz politiſcher Ausſchreitungen war, wurde das Standrecht erklürt. Sieben fioreaner eemordet Schanghai, 1. Sept. In Luantſchou ermordeten Chineſen ſieben Koreaner, die ja⸗ paniſche Staatsangehörige ſind. Der japaniſche Geſandte in Nanking hat bei der chineſiſchen Regierung ſtrenge Beſtrafung der Mörder der Koreaner gefordert. Modell⸗Flotte fährk nach Nürnberg Das Modell des„Columsbus“ aus der in Potsdam, der in Nürnberg anläßlich des eichsparteitages eine beſondere Ehrung anz Deutſchland bekannten Schiffsbaumodellſchule zuteil wird. Fünf der größten Schiffsmodelle werden dort ausgeſtellt und ſollen die Beſucher mit einem Werk deutſcher Jugendarbeit vertraut machen ieſen-Texlilſtreik in I5fl mueende verſchürſung der wietſchantichen begenſühe/ die frbeizlofokeiß wüchſt an Die flrbeiterſchaſt anderer Induſtrien rüſtet zum sumpathieſtreik Foſchiſtiſche Jugeſtändniſſe an die Mareiſten Ein„ſozialiſtiſcher Flügel“ in der Faſchiſtiſchen Parteiꝰ London, 1. Sept.„Daily Telegraph“ bringt in großer Aufmachung einen Bericht ſei⸗ nes Mailünder Berichterſtatters, in dem es heißt, von maßgebender ſozialiſtiſcher Seite verlaute, Muſſolini plane eine der kühn⸗ ſten Taten ſeiner Innenpolitik. Er ſei an mehrere hervorragende Mitglieder der von ihm unterdrückten ſozialiſtiſchen Partei herangetreten mit dem Vorſchlag, ſie ſollten ſich ihm anſchlieſen und einen neuen„ſozialiſtiſchen Flü⸗ gel der Faſchiſtenpartei“ bilden. Sie würden dafür hervorragende Po⸗ ſten in der Partei, beſonders in den Behörden erhalten, die die Arbeiterfragen kontrollierten. Einer von den betreffenden Sozialiſten ſei der ehemalige Bürgermeiſter von Mailand, Cal⸗ dara. Eine endgültige Antwort ſei noch nicht erfolgt. Furchtbare Schiffskataſtrophe auf dem Jalu 91 Perſonen vermißt Dairen, 1. Sept. Die Leitung der Ha⸗ fenverwaltung des koreaniſchen Hafens Gen⸗ ſan teilt mit, daß auf dem Fluß Jalu ein Dampfer geſunken iſt, der einer japaniſchen Zivilſchiffahrtsgeſellſchaft gehörte. Nach bisherigen Mitteilungen ſind zwei japani⸗ ſche Militär⸗Küſtenſchiffe, die den ſinkenden Dampfer beobachteten, zu Hilfe geeilt, um die Ertrinkenden zu retten. Unbeſtätigten Meldun⸗ gen zufolge befanden ſich einſchließlich Beſatzung 200 Perſonen an Bord. Davon werden 91 Perſonen vermißt. Nach weiteren unbeſtä⸗ tigten Meldungen haben die beiden Küſten⸗ ſchiffe 29 Perſonen gerettet. Die Rettungs⸗ operationen ſind ſchwierig, da ſie durch Nebel behindert werden. Weitere Einzelheiten fehlen noch. llier finden Sie, 0ι-Sie suchen Alexander Thayer:„im Tunnel unter dem NMeer“ Hans Friedrich Blunc:„Der Nekre- lenflscher“ Börries von Münchhausen: Der Bussard.“ Fven Hedin:„Die Todeskaraweane“ Ludwig Hermann:„Ninlaluren der Volksseele Nikolaus Schw/arzkopf:„Der Herr Professor am Steuer“ Felix Riemkasten:, Kleines Nest dahinlenꝰ Rich. Euringer:„Zwel werlvolle Bellröge“ Hermann Eris Busse:„M Der Brandwelher', Elne Bildreporlage:„20] ahre vor Columbus' und vleles andere Jahrgang 4— A Nr. 402/ B Nr. 242— Seite 2 „Hakenkreuzbanner“ Die Motor-5fl und das n5fß ſelbſtändige blied der Bewegung/ Berlin, 1. Sept,(HB⸗Funk,) Der„Kraft⸗ fahrt⸗Preſſedienſt“ veröffentlicht folgenden Be⸗ fehl des Führers: Berlin, 23. Auguſt 1934. Der Führer und Reichskanzler Führerbefehl! Das NSccß zuſammen mit den Einheiten der Motor⸗Sa werden von nun ab zu einer Einheit„Nationalſozialiſtiſches Kraftfahr⸗ Korps“ zuſammengefaßt. Es iſt mir unmittelbar unterſtellt. Seine Führung übertrage ich dem Chef des Kraft⸗ fahrweſens der SaA, Obergruppenführer Hühn⸗ lein. Die Aufgabengebiete des Nationalſozialiſti⸗ ſchen Kraftfahr⸗Korps und ſeine Zuſammen⸗ arbeit mit den verſchiedenen Gliederungen der Bewegung werden beſonders geregelt. Adolf Hitler. Der Reichsführer des Nöagc, Hühnlein, veröfſentlicht dazu folgenden Tagesbefehl: 3 Tagesbefehl An Motor⸗GAunnd RSag MSA⸗und NSgg⸗Männer! Mit Erlaß vom 23. Auguſt 1934 hat der Füh⸗ rer als eine für die Weiterentwicklung ſich er⸗ gebende Notwendigkeit die Zuſammenfaſ⸗ fung von Motor⸗SAund RSKa zu einer geſchloſſenen Einheit verfügt und mich zu ihrem Reichsführer ernannt. Die neue Einheit— das„Nationalſozia⸗ liſtiſche Kraftfahr⸗Korps“— iſt unmittel⸗ bar dem Führer unterſtellt und bildet damit gleich SA und Se von nun ab einen ſelbſtändigen Beſtandteil der Be⸗ egung. ür mich und das geſamte Korps bedeutet Beweis des Vertrauens unſeres größte Anerkennung und höchſten An⸗ wir auch nunmehr aus dem Verbande der Sul ausſcheiven, um als ſelbſtändige iederung fortzubeſtehen, ſo wird das K nicht neben ihr, ſondern wie bis⸗ her in treueſter Kameradſchaft ſtets mit ihr ſein. Eine Kameradſchaft, in Not und Kampf gefeſtigt, vermag nichts zu ſcheiden. Mögen Sa und NScc von nun ab auch etrennten Wegen marſchieren, der ame Quell ihrer Kraft, der Geiſt, der indet, wird ſtets der gleiche bleiben: der ſtolze S A⸗Geiſt! wWeitere Befehle nber die im Rahmen der neuen Gliederung zu treffenden organiſatori⸗ ſchen Maßfnahmen folgen. Der Reichsführer des Nationalſozialiſtiſchen Kraft⸗ fahrtorps gez. Hühnlein Garmiſch, 2. September 1934. Um die kingliederung der fingeſiellten in die dfls Eine Anordnung Dr. Leys Berlin, 1. Sept.(OB⸗Funk.) Der Stabs⸗ leiter der Po und Führer der„Deutſchen Bei den Falklondsinſein und in magallanes Arbeitsfront“, Dr. Robert Ley hat mit Datum vom 31. Auguſt 1934 folgende Anord⸗ nung erlaſſen: Unter Bezugnahme auf die Verfügung vom 31. Mai 1934, die der Stellvertreter des Füh⸗ rers, Pg. Rudolf Heß und der Unterzeich⸗ nete herausgegeben haben, und in der es heißt, daß der Aufbau der Arbeitsfront allmählich zu geſchehen hat, wird angeord⸗ net, daß die Reichsberufsgruppen der Ange⸗ ſtellten erſt dann in die Ortsgruppen der Deutſchen Arbeitsfront eingeordnet werden, wenn die Ortsgruppen der Arheitsfront ſoweit gebildet und durchorganiſiert ſind, daß die nach dem W dem Führer unterſtellt Uebernahme der Mitglieder der Reichsberufs⸗ gruppen der Angeſtellten unter Gewährleiſtung der erworbenen Rechte und Sicherung der wirt⸗ ſchaftlichen Einrichtungen reibungslos vorſichgehen kann. Die Uebernahme der Reichsberufsgruppen der Angeſtellten erfolgt auf meine Anordnung über den Pg. Forſter. Bis zu dieſem Zeit⸗ punkt iſt jegliche Einmiſchung in die Reichs⸗ berufsgruppen der Angeſtellten verboten. Ich verlange, daß alle Stellen der Arbeitsfront in kameradſchaftlicher Weiſe hinſichtlich des Aufbaues zuſammenarbeiten. (gez.): Dr. Ley. bewagte schachzüge des franzöſiſchen Miniſteerats /die behandiung der Saarfrage“ Paris, 1. Sept. Der„Excelſior“ be⸗ richtet ausführlich über die Behandlung der Saarfrage durch den franzöſiſchen Miniſterrat. Das Blatt leitet ſeinen Ar⸗ titel mit dem Hinweis ein, daß Frankreich zu⸗ gleich ſein eigenes Recht und das Selbſt⸗ beſtimmungsrecht der Saarbevölkerung wahren wolle. Es nennt als Fragen, die noch zu regeln ſeien: 1. das Schickſal der franzöſiſchen Staatsangehürigen und der Schutz ihrer Perſon und ihres Eigentums; 2. die künftige Stellung der Saar⸗ gruben; 3. die künftigen franzöſiſch⸗ſaar⸗ ländiſchen Handelsbeziehungen. Dieſe ſeien eine wichtige Frage, wenn man bedenkt, daß die Saar der viertbeſte Abnehmer des fran⸗ zöſiſchen Außenhandels ſei; 4. Eintreibung der 1200 bis 1500 Millionen Goldfranken, die im Falle einer Rückgliederung des Saargebiets an das Reich in unkonver⸗ tierbare Papiermark nicht umgewandelt wer⸗ den dürften. Hoffentlich lenke die franzöſiſche Denkſchrift, ſo ſagt das Blatt weiter, die Aufmerkſamkeit des Völkerbundsrates auch auf die Bedeu⸗ tung der Eingliederung des Saar⸗ gebiets in das Reich in bezug auf das künftige Militärſtatut im Saarge⸗ biet, das ſtrategiſch von höchſter Wichtigkeit ſei. Jede Nachläſſigkeit in dieſer Hinſicht künne ernſte Rückwirkungen haben auf die Aufrecht⸗ erhaltung des Friedens. Auch ſei Frankreich an der Polizeifrage intereſſiert. Ebenſo ſei die Frage der Minderheiten(9 und der Sicherheitsbürgſchaften, die für dieſe Minderheiten geſchaffen werden müßten, zu behandeln. Denn ſonſt würde wohl die Gefahr beſtehen, daß die„anders denkende“ Be⸗ völkerung in die Nachbargebiete flute und dort das Elend der Flüchtlinge und der Ar⸗ beitsloſigkeit teile. Weitbewerb im Tangſamfliegen Die techniſchen Prüſungen im Internationalen Rundflug (Drahtbericht unſerer Berliner Schriftleitung.) —Berlin, 1. Sept. Bei den meiſten ſport⸗ lichen Veranſtaltungen iſt die Errei⸗ chung von Höchſtgeſchwindigkeiten der Sinn der einzelnen Koͤnkurrenzen. Die Teilnehmer des Internationalen Rundflugs, die ge⸗ ſtern zum erſtenmal während des Wettkampfes tatſächlich flogen, hatten am Freitag eine ent⸗ gegengeſetzte Prüfung abzulegen: Das Langſam⸗ fliegen. Das Langſamfliegen iſt gerade bei Schnellflugzeugen eine gefährliche Sache, da die Maſchine bei Erreichung des toten Punktes abſtürzt. Zur Verringerung der Abſturzgefahr wurden bei dieſem Wettbewerb die Flugzeuge mit Landeklappen und Schlitzflügeln ausgeſtattet. Schon morgens, kurz nach 5 Uhr, wurden die erſten Maſchinen geſtartet. Sie hatten die Aufgabe, eine 60 Meter breite, 800 Meter lange, Von Kapitän Car! Kirchei ß Wir ſetzen heute die intereſſanten Reiſeberichte des ehemaligen Offijiers des„Seeadler“ und Weltumſeglers Kapitän Kircheiß ſort. Die Schriftleitung. Nach den Falklands⸗Inſeln Schwer ſtampfend und rollend ſchiebt ſich die kleine„Fleurus“ gegen die hohe, brechende „Kap⸗Horn⸗See“ des Südatlantiks. Wir ſind auf der Reiſe von Süd⸗Georgien nach den Falk⸗ landsinſeln. Schnee und Hagelböen löſen ein⸗ ander ab und verurſachen in unſerer Takelage ein Heulen und Pfeifen, als wenn der Deubel ſelbſt die Geige ſtreicht. Das Deck iſt dauernd von der See überwaſchen. Die Holztüren des Salons und des Kartenhauſes ſind mit ſchweren Eichentüren verbarrikadiert, damit ſie von den Brechſeen nicht eingeſchlagen werden. Häufig tauchen geſpenſtig und drohend große Eisberge aus der ſturmgepeitſchten dicken Schneeluft vor uns auf. Es iſt manchmal wie ein Wunder, daß man von dieſen todbringenden Ungetümen frei⸗ kommt. Wenn wir bloß erſt aus dem Gebiet dieſer unheimlichen Bieſter heraus wären. Ein Eisberg iſt dieſes Jahr bei den Süd⸗Shetlands⸗ inſeln gemeldet worden, der 120 Seemeilen lang und 15 Seemeilen breit iſt(212•28 Kilo⸗ meter). Bevor er in unſere jetzigen Breiten kommt, iſt er in Hunderte von kleinen Eis⸗ bergen zerbrochen und verſeucht das ganze Meer. Kapitän Carlſen iſt faſt dauernd auf der Brücke. Selbſt von den Mahlzeiten überſchlägt er die meiſten. Bei dieſem Wetter zwiſchen den vielen Eisbergen zu fahren, iſt das denkbar Gefährlichſte, was es gibt. Und dennoch, wie⸗ viel beſſer haben wir's als die Segler, die hier die Ozeane pflügen. Wir können doch aus⸗ weichen wie wir wollen, brauchen uns nicht um Wind zu kümmern und können im Notfall mit äußerſter Kraft rückwärtsfahren. Ich denke an ſo manche Nacht, die ich in Sturm und Kälte hier und am Kap Horn in Oelzeug und See⸗ ſtiefeln in der Takelage der Schiffe zugebracht habe. Einigen waren Hände und Füße er⸗ froren, Geſicht und Ohren waren voller Froſt⸗ beulen, die Handgelenke ſaßen voller Salz⸗ waſſerbeulen und die Finger waren in der Innenſeite in den Gelenken überall quer rüber geplatzt. Wie ein Hund heulte man auf, wenn man aus der Koje kam und mit den trockenen Wunden das naſſe, ſalzige, ſtachelige Tauwerk anfaſſen mußte. Um das Trocknen der auf⸗ geborſtenen Finger zu verhüten, wickelten wir naſſe Wollfäden um die Finger und in die Kerben. Mit der kleinen Bark„Fürſt Bis⸗ marck“ lagen wir hier ſechs volle Wochen, wäh⸗ rend der ganzen Zeit war an drei Tagen Sonnenſchein. Von der achtzehnköpfigen Be⸗ ſatzung waren faſt alle Invaliden geworden. 187 Tage waren wir auf See, bis wir unſeren Beſtimmungshafen Matzatlan erreichte. Aber man war jung und machte ſich keine Gedanken; wenn in den Tropen die Sonne einem wieder auf den Pelz ſchien, hatte man ſelbſt die ſchwer⸗ ſten Tage vergeſſen. Nur einmal hat Sturm und hoher Seegang uns hier das Leben gerettet. Das war im Krieg mit dem„Seeadler“. Wir wollten am Kap Horn in einer geſchützten Bucht ankern, um unferen Leuten etwas Ruhe zu gönnen, und vor allem, weil an Bord Anzeichen von Skorbut waren, und wir unſere vitaminarme Koſt durch Sellerie auffriſchen wollten. Es gibt dort eine kleine Inſel, die, weil ſie vollkommen mit Sellerie überwuchert iſt, Sellerie Island heißt. Wir lagen unter Marsſegel und hatten unſeren beiden Richtungen zu durchfliegen. — durchweiße Flaggen gekennzeichnete Flugbahn in höchſtens 30 Meter Höhe in Die Wer⸗ tungsgrenze iſt hierbei eine Höchſtgeſchwindig⸗ keit von 75 Stundenkllometer. Je Stunden⸗ kilometer weniger gibt einen Gutpunkt für den Piloten. Beim letzten Europarundflug ſiegten die polniſchen RWD⸗Hochdecker, die 57,6 Stun⸗ denkilometer erreichten. Dieſer Wettbewerb wird ebenſo wie die Start⸗ und Landeprüfungen auf dem Flugplatz Otencie ausgetragen, da dieſer keine Rand⸗ hinderniſſe beſitzt, die die niedrig fliegenden Maſchinen gefährden könnten. Auch diesmal vollbrachte ein RWD⸗Hoch⸗ decker, und zwar eine mit einem Walter⸗Bora⸗ Motor ausgeſtattete tſchechiſche Maſchine, die beſte Leiſtung mit 55½ Stundenkilometer. An zweiter Stelle ſteht ebenfalls ein Tſcheche, der mit einer Aero A 200 flog. Der Deutſche Stein Kurs auf Island zu geſetzt. Plötzlich taucht aus der dicken, dieſigen Luft ein großer eng⸗ liſcher Hilfskreuzer auf. Der war nach hier ge⸗ ſchickt worden, um uns abzufangen. Jetzt war alſo wirklich dicke Luft. Durch unſere Gläſer konnten wir die vielen Geſchütze erkennen. Was ſollten wir armen Deubels machen? Wir hat⸗ ien an jeder Seite nur ein Geſchütz, und das ſtand bei der ſchweren See dauernd mit der ganzen Lafette unter Waſſer. Das einzige, was wir noch verſuchen konnten, war„auskneifen“. Der 1. Offizier Kling, der auf Wache war, ließ ſofort abdrehen und Unterſegel, Bram⸗ ſegel und Stagſegel ſetzen und den Motor an⸗ ſtellen. Wie von einer Natter geſtochen ſauſten wir ab. So ſchnell iſt der„Seeadler“ wohl in ſeinem ganzen Daſein nie gelaufen. Bei die⸗ ſem Sturm mit der koloſſalen Segelfläche hatte man das Gefühl, als wenn das ganze Schiff auseinanderbrechen müßte, es krachte in allen Fugen, zitternd raſte das Schiff gen Süden. Ein verkehrtes Anluven war unſer aller Tod. Aber es ging ums Ganze, denn der Tod lauerte auf beiden Seiten. Der Hilfskreuzer folgte uns etwa eine halbe Stunde. Auch er rollte entſetzlich. Ein Artillerie⸗ lampf war bei dem Arbeiten des Schiffes auf dieſe Entfernung faſt unmöglich. Er hätte alſo bedeutend näherkommen müſſen, aber dann war für ihn wieder die Gefahr des Torpedoſchuſſes vorhanden. Wir hatten gar keine Torpedos, aber alle Welt glaubte, wir hätten welche. Je⸗ denfälls gab er zu unſerer aller Erlöſung das Rennen auf. Wir brauſten bis zur Dunkelheit weiter nach Süden und waren gerettet. Alſo trotz allem, der Sturm ſei geprieſen, ohne ihn wären alle„Seeadler“Leute längſt Fraß der Fiſche. Außer mir iſt noch ein Fahrgaſt an Bord. Ein Zeitungsmann. Der arme Kerl.. ich höre nur das Würgen. Drei Tage habe ich ihn nicht geſehen; dann hat er den Verſuch gemacht, zu Der politijche Tag 600 O00 ſtreiken Wer etwa geglaub hatte, daß die Steeil⸗ in USR welle in den Vereinig des großen Metallarbeiter re würde, ſieht ſich durch die Ereigniſſe getäuſch Unaufhaltſam, wie ein Steppenbhranh geht die Streikbewegung weiter. Kaum glaubt man, die Flammen ſeien aus Mangel an Rah⸗ rung erloſchen, flammt der Brand ah einer anderen Stelle wieder auf Diesmal ſcheint es ernſter zu ſein. Es handel ſich nicht um eine wilde, von unorganiſierten Maſſen getragene Streikbewegung, ſondern um eine wohl organiſierte Aktion der geſamteß Textilarbeiterſchaft. Am Samsog um 11.20 Uhr nachts ſoll der Streik ſchlagart in allen Betrieben beginnen. Im ganzel werden 600 000 Arbeiter in den St eit treten. Ein halbe Million in den Bau fabriken und weitere 100 000 der Woll⸗ m Kunſtſeideninduſtrie die Arbeit niederlegen Die Aktion richtet ſich gegen entſcheidend Beſtimmungen des amerikaniſchen Auß bauprogramms. Es ſind weniger wit ſchaftliche Forderungen, auf denen das gewicht liegt, als vielmehr Forderunge vonentſcheidender innerpoliti het Bedeutung für die Vereinigten Sigglen werden können. Die Streikleitung verla Wiedereinſtellung aller Arbe die wegen ihrer Mitgliedſchaft bei den G ſchaften entlaſſen wurden, ferner Aner nung der Textil Workers Unis offizielle Organiſation der Arbeiter und Anhe⸗ ſtellten in der Textilinduſtrie. Die Einfih rung der 35⸗Stundenwoche ſfi neben dieſen beiden Forderungen eine v häl⸗ nismäßig geringfügige Rolle. In Regiern kreiſen herrſcht offenſichtlich ernſt ſorgnis über die weitere Entwicklung geſehen davon, daß man mit weiteren bl Zuſammenſtößen rechnen muß, handelt e in dieſem Fall ſchon mehr um eine Pr frage. Ein Nachgeben würde zur Folge! daß alle anderen Induſtriezweige ſogle ähnliche Forderungen ſtellen wilrben, Im Artikel 7a des ſogenannten NöRa⸗ zes iſt das Recht der Arbeiter zum Zuſam ſchluß in gewerkſchaftlichen Organiſatione geſetzt. Um die Auslegung dieſes Artikel der ganze Kampf ſchon ſeit Monaten. Der! der Regierung eingeſetzte„National bour Board“, der die Streitigkeiten f ten ſollte, hat im vorliegnden Konflikt vi verſagt. Die Haltung der Gewerkf läßt vorläufig kaum auf die Möglichk friedlichen Löſung ſchließen. Man darf mit einiger Spannung der weiteren lung folgen, die unter Umſtänden auch Zukunft des Rooſeveltſchen Reformprogramis entſcheiden kann. placierte ſich vorläufig an dritter Stell mit ſeiner Hirth⸗Klemm nur 58½ St kilometer erreichte. Vermutlich wird Stei mit 66 Punkte buchen können, während Sieger 79 Punkte zuſtehen. Auf dem Flugplatz Mokotow begann geſle ebenfalls die Prüfung über die Art Dauer des Anlaſſens der Motoren. Die ſchen Maſchinen werden wahrſcheinlich in dieſem Wettbewerb mit Höchſtpunkten können, da ſie alle mit Preßluftanlaſſern geſtattet ſind. Tiſch zu erſcheinen. Er hat es keine zwe nuten ausgehalten; als er die Hammelfti len roch, mußten Kapitän Carlſen und ſchnell unſere Teller in eine Richtung damit wir ſein fröhliches Lachen nich Eſſen bekamen. Er ſieht aus wie Brau und Spucke und hat mindeſtens 10 Pfun genommen. 10 Am 2. April, dem fünften Tag unſerer wurde es ſtill, und dichter Nebel kam au ſind unter den Falklandinſeln gerade at Stelle, wo damals die Falklandsſchlac fand. In denke an Graf Spee mi Kreuzerflotte und den vielen tapfe leuten, die hier den Heldentod fan unter uns am Grunde des Meeres in ewiger Ruh. Alle Schiffe kämpfte letzte Granate verſchoſſen war, alle ſa mit wehender Flagge. Mit Zähigkeit kämpften ſie einen Kampf gegen eine erdrückende Ueber zu war's ein ſtrahlend heller Tag. J kein Sturm, wie uns am Kap Horn Nebel, wie wir ihn heute haben. Magallanes Gott ſei Dank ſind wir nur zwei Bord. Abends 12 Uhr am zweiten kamen wir das Feuer der Einfahrt in di gallanſtraße„Cabo Virgines“ in S nächſten Morgen um 9 Uhr anker mieſem Wetter und furchtbarem R Reede von Magallanes(früher Pun genannt, ſeit etwa zwei Jahren iſt d geändert). Total durchnäßt kamen wir z Ausſchiffung an der Pier an. Die chilen Zollbeamten waren hervorragend und l uns ohne viel Federleſens freundlich und gu zügig das Gepäck paſſieren. Die Sta gallanes ſah in dieſem Wetter wie ein ziges Barackenlager aus. Auch das b Hotel„Cosmos“ machte von draußen in Wellblecharchitektur keinen beſonderen E ten Staaten nach den in San Francisco abebben Berlin, 1. Reinhardt funk im Zuſam ſchloſſenen Lei die ſteuerpo die für die kon im Herbſt und? hrte u. a. au. erſtreckt ſi nde des ge en Anlageka] e Nutzungst Ar auf Erſatzb 3 euanſchaff neuerungen, ſo tungen de⸗ landwirtſch, tals. Auf Erw⸗ erfahrung Aufwend: können v ſpäteſte Alle im Fall kön ſenden Geg werden,. mmen Sie ar Alanes, ich flie eht war ich hie eidweſen e und ſein „September 198.. n Hahrgang 4— ANr. 402/ BNr. 212— Seite 3 „Hakenkreuzbanner“ Sonntag, 2. September 1934 Vor neuen sSteuerſenkungen die kommenden Steuermaßnahmen in der Dinterarbeitsſchlacht reigniſſe getänſchth Berlin, 1. Sept. Staatsſekretär teppenbranhß Reinhardt ſprach am Freitag im Rund⸗ ter. Kaum glaubtzz funk im Zuſammenhang mit der ſoeben abge⸗ Mangel an Rahe ſchloſſenen Leipziger Herbſtmeſſe über ſer Brand an e ſteuerpolitiſchen Maßnahmen, wieder auf für die kommende Arbeitsſchlacht ſein. Es handelhhen im Herbſt und Winter durchgeführt werden. Er n führte u. a. aus: on Ber n wenigen Wochen wird das neue Am Samzin Einkommenſteuergeſetz erſcheinen. Es Streik ſchlaga? wird am 1. Januar 1935 in Kraft treten und „Im ganzei bereits auf diejenigen Einkommen Anwendung r in den Streilf ſinden, die im Frühjahr 1935 für das Jahr n den Baumwol' 1031 zu veranlagen ſein werden. Der Entwurf o der Woll⸗ un bes neuen Einkommenſteuergeſetzes enthält beit niederlehen eine Beſtimmung, durch die das Geſetz entſcheidendeff wber Steuerfreiheit für Erſatzbeſchaffungen we⸗ rikaniſchen Auß ſentlich erweitert wird. Dieſe Beſtim⸗ nd weniger wir mung erſtreckt ſich auf jegliche beweglichen Ge⸗ enen das Scher genſtände des gewerblichen oder landwirtſchaft⸗ Forderungen, die lchen Anlagetapitals, deren betriebsgewöhn⸗ erpolitiſcherß lihe Rutzungsdauer erfahrungsgemäß zehn einigten Sigaten Jahre nicht überſteigt. Sie erſtreckt ſich nicht tung verlangt die nur auf Erſatzbeſchaffungen, ſondern auch auf ler Arbefſen Reuanſchaffungen, nicht nur auf Er⸗ je Tag etwa geglaubl „ daß die Streil⸗ ein den Vereinig⸗ Staaten nach den, 1 Metallarbeiter brauchen, nach Kleinwohnungen führen. Wir haben die Nachfrage nach Gütern und Leiſtungen bisher in erſter Linie durch Gewäh⸗ rung von Eheſtandsdarlehen gefördert. Wir gehen jetzt dazu über, auch durch allge⸗ meine Steuerſenkungen die Nachfragen nach Leiſtungen und Gütern zu fördern, ohne Bin⸗ dungen daran zu knüpfen. Bereits am 1. Januar 1935 wird das neue Einkommenſteuergeſetz in Kraft treten. Nach dieſem Geſetz werden die Familienväter eine weitere Entlaſtung erfahren. Der Familien⸗ vater ſoll für ſeine Familie einen größeren Be⸗ trag als bisher für die Lebensunterhaltungs⸗ koſten zur Verfügung haben. Durch die allgemeinen Steuerſen⸗ kungen ſoll insbeſondere die Verbrauchs⸗ güter⸗Induſtrie belebt werden. Es iſt in Ergänzung aller Maßnahmen auch notwen⸗ dig, daß der Binnengroßhandel wieder zur La⸗ gerhaltung übergeht. Zu dem Zwecke wird im neuen Umſatzſteuergeſetz, das mit Wirkung vom 1. Januar 1935 in Kraft treten wird, die Um⸗ ſatzſteuer für den Binnengroßhandel einheitlich auf v. H. feſtgeſetzt werden Bisher betrug die Umſatzſteuer für den lagerhaltenden Groß⸗ handel 2 v. H. Es gibt für jeden Gewerbetreibenden, Land⸗ wirt und Gebäudeeigentümer reichlich Mög⸗ lichkeiten, ſich einzureihen in die Front der Kämpfer um die Verminderung der Ar⸗ ſchaffung kurzlebiger Gegenſtände ſowie für die Zwecke des zivilen Luftſchutzes oder Sanitäts⸗ dienſtes oder Inſtandſetzung und Ergänzung für Gebäude aufzuwenden. Die gleiche Möglichkeit hat jeder Ge⸗ bäudeeigentümer, auch wenn er Dieſe Tatſache wird zu immer größerer Nach⸗ nicht Gewerbetreibender iſt, hinſichtlich der frage nach Möbeln und Hausgerä⸗ Auſwendungen zu Zwecken des zivilen Luft⸗ ten und, da die jungen Ehepaare Wohnungen ſchutzes und des zivilen Sanitätsdienſtes und bei Inſtandſetzungen an ſeinem Gebäude. Eine weitere finanzpolitiſche Maß⸗ nah me iſt das Geſetz zur Fürderung der Eheſchließungen. Feldküchen mit Dieſelmokoren auf dem Reichsparteitag t bei den Geſpelh nenerungen, ſondern auch auf Erweite⸗ 3 i rner Anerkene tungen des gewerblichen oder 33 43 3 e ers unieni lendwirtſchaftlichen Anlagetapi⸗ 500 10 35 55— r der Ar⸗ belter und A ets Auf Grmenerungen infowekt, am es ich ne Die Einfih im turzlebige Gegenſtände handelt. Als kurz⸗ zeitig zur Geſundung von Wirtſchaft und F 'nwoche ſfiet lebig gilt jeder gewerbliche Gegenſtand des ge⸗ nanzen beiträgt und ſchließlich ſich ſelbſt durch Verbeſſerung ſeiner Anlagen und durch Ver⸗ minderung ſeiner Steuerſchulden nützt. Für jeden Arbeitnehmer, insbeſondere für jeden Familienvater, wird ſich durch Sen⸗ kung der Abgaben und Beiträge eine immer größere Möglichkeit ergeben, die Aufwendungen zur Beſtreitung der Lebens⸗ igen eine verhilſ werblichen oder landwirtſchaftlichen Anlage⸗ In Regierungs ipials, deſſen betriebsgewöhnliche Nutzungs⸗ lich ernſte hß dauer erfahrungsgemäß zehn Jahre nicht über⸗ Entwicklung, e feigt. weiteren bluiigen die Aufwendungen für alle dieſe Gegen⸗ ß, handelt es ih funde können vom Gewinn des Jahres 1934 im eine Preſiſe I bol abgeſetzt werden, wenn die Anſchaffung zur Folge oder Herſtellung bis zum Schluß des Wirt⸗ iezweige ſogleih ſ 5 1934, in den meiſten Fällen alſo 2 2 4 3 haltungskoſten ſeiner Familie zu erhöhen und n ſtellen wikben. re 3 1. W 1334 Dio Diplomaten auf dem Reichsparteitag auf dieſe Weiſe zur Belebung der Verbrauchs⸗ ten NSmniſt at. Alle diejenigen Gewerbetreibenden güter beizutragen. zum Zuſammeß und Landwirte, die die Vergünſtigung für das ahr 1934 erlangen wollen, Berlin, 1. Sept. Der Führer hat auch in dieſem Jahre die Chefs der ausländiſchen Miſ⸗ ſionen als ſeine perſönlichen Gäſte zur Teil⸗ nahme am Parteitage eingeladen.— Ihr Er⸗ lich⸗bulgariſche Geſchäftsträger, Legations⸗ ſekretär Daphinoff, der litauiſche Ge⸗ ſchäftsträger, Legationsrat Dymſa, ſowie Oberſtleutnant Bela von Miklos als Vertreter eſes Artikels geht tonaten. Der dun muſen die Aufträge ſo rechtzeitig erteilen, daß National La⸗ hie Lieferung noch vor Schluß des Wirtſchafts⸗ Die Plakette für den Parleitag 1934 reitigkeiten ſchlich⸗ jahres 1934 erfolgt. Konflitt völlig Mönic dem Fall können die Aufwendungen für die Man darf deshalh elfenden Gegenſtände vom Gewinn voll av⸗ weiteren Enihic eht werden, ſo daß die Steuer, mit der der herbetreibende oder Landwirt für 1934 zu Rlagen ſein wird, ſich entſprechend ermä⸗ t. Die Steuerermäßigung beträgt je nach —— e Lage des einzelnen Falles 10 bis 45 v. H. f in Betracht kommenden Gegenſtand. itter Stelle, hu die nüchſte Einkommenſteuererklärung iſt im r 58½ Stundeſ A gebruar 1935 für das Kalenderjahr 1934 abzu⸗ ch wird Stein do⸗ zhen. n, während den iiihdoer Gewerbetreibende und jeder Landwirt w begann gileh ii die Moglichteit, ſein zu verſteuerndes Ein⸗ die Art und ihe benmen nach Belieben niedrig erſcheinen zu toren. Die deul laſſen. rſcheinlich geinde lunn ſich für das Jahr 1934 ſogar einkom⸗ ſcheinen haben zugeſagt: der kaiſerlich⸗japani⸗ ſche Botſchafter, Exzellenz Nagai, der türkiſche Botſchafter, Exzellenz Hamdi Bey, der Geſandte von Venezuela, Exzellenz Dr. Dagnino Penny, der bolivianiſche Ge⸗ ſandte, Exzellenz Dr. Anze⸗Soria, der königlich⸗ägyptiſche Geſandte, Profeſſor Dr. Nachat Paſcha, der Geſandte der domini⸗ kanäſchen Republik, Exz. Dr. Kück, der griechiſche Geſandte, Exz. Rizo⸗Ran⸗ gabe, der polniſche Geſandte, Exz. v. Lipſki, der chineſiſche Geſandte, Exz. Li u, der kai⸗ ſerlich⸗Herſiſſche Geſandte, Exz. Nadjm, der mexikaniſche Geſandte, Exz. Dr. Or⸗ ti z, der Geſchäftsträger von Guatemala, Her Diaz, der Geſchäftsträger von Panama, Dr. Villalaz, der Geſchäftsträger von Uru⸗ guay, Legationsſekretär Dupuy, der könig⸗ lichafghaniſche Geſchäftsträger, Le⸗ gationsſekret. Ismail Khan, der Geſchäfts⸗ träger von Nicarcgua, Dr. Aſenjo Gar⸗ cia, der portugieſiſche Geſchäftsträger ſchen Geſandten. gens, wieder nach Berlin zurück. des erkrankten königlich⸗ungari⸗ Den Diplomaten wird ein Schlafwagen⸗ Sonderzug zur Verfügung geſtellt, der ſie am Donnerstag, den 6. September dieſes Is., abends, zunächſt zu einer Beſichtigung der Bau⸗ arbeiten auf der deutſchen Alpenſtraße nach Berchtesgaden führt, wo ihnen der Generalin⸗ ſpekteur des deutſchen Straßenweſens, Dr. Todt, den Stand der Arbeiten zeigt. Am Samstag, den 8. September, werden die Ehrengäſte in Nürnberg eintrefefn und bei den größeren Veranſtaltungen des Reichs⸗ parteitages zugegen ſein. Der Sonderzug kehrt am Dienstag, den 11. September, mor⸗ Auf der Reiſe werden die Diplomaten von dem Chef des Protokolls, Geſandten Graf von Baſſewitz und ſeinem Stellvertreter, Lega⸗ tionsſekretär von Mumm, ſowie von einer hſtpunkten rechnen oder körperſchaftsſteuerfrei geſtalten. Er uftanlaſſern au· aucht nur entſprechend hohe Summen für Aſchaffung oder Herſtellung von kurzlebigen Aagen, Gegenſtänden oder für die Erſatzbe⸗ aus ſprachkundigen SS⸗Männern beſtehenden Mannſchaft begleitet werden. Zum Komman⸗ danten des Zuges iſt SS⸗Standartenführer Ge⸗ neral von Maſſow beſtimmt worden. Die von Profeſſor Richard Klein, München, geſchaffene Plakette zum Reichsparteitag 1934 in Nürnberg Legationsſekretär Dr. Lapo Simeao, der großherzoglich⸗lu xemburgiſche Geſchäfts⸗ träger, Legationsrat Dr. Nickels, der könig⸗ ——————————————nmmms—————————————————————— s keine zwei neberraſcht und erſtaunt war ich aber, als ich uns gegangen und hat ſein Leben ſeinem auf geringſte Annehmlichkeiten ruhelos und Und was für Bücher leſen unſere Jungens Fae inkam.., gemütlich, ſauber und hervor⸗ Forſcherdrang geopfert. Viele Menſchen nennen durch inneren Drang gehetzt unſeren Erdball und Mädels am liebſten? Eroberungs⸗, Kriegs⸗ rlſen und ich ur igend eingerichtet. ſolche Unternehmungen ja Abenteurertum, vor überquert und durchpflügt hätten. Was wäre und Indianergeſchichten. Unverdorbene Kinder⸗ K b0 Im Kamin flackerte ein großes Feuer. Ich allem, die die in bürgerlicher Stabilität zu ver» die Welt ohne Kolumbus, Vasco da Gama, ſeelen erbanen ſich am meiſten an Kampf⸗ f mich in einen Seſſel und ließ mir erſt mal trockneten Spießern wurden. Mut, Sports⸗ Magallanes, ohne Humboldt, Livingſtone und geſchichten. Sie fühlen inſtinktiv, daß es ohne ie Braun geiſt, Tatkraft und Mannestugend werden von ihnen meiſt mit überlegenem Lächeln abgetan, und wenn es hoch kommt, ſchwingen ſie ſich vielleicht zu etwas Mitleid auf. Aber was wäre die ganze Welt, wenn nicht Kerls mit Wißmann, ohne Lilienthal, Zeppelin, Köhl und Eckener, ohne die vielen einfachen, aber willens⸗ ſtarken Menſchen, die mit Axt und Schaufel Urwälder und Sümpfe urbar machten. Ohne ſie gäb's keinen Fortſchritt, keinen Weltverkehr und keine Plantage. Tod kein Leben, und ohne Kampf keine Selbſt⸗ erhaltung gibt. Und was iſt ſchließlich ein Volk, wo Heldengeiſt nicht mehr gepflegt und erzogen wird: es ruht auf ſeinen Lorbeeren und Pfefferſäcken aus, bekommt dicke Bäuche, ſchminkt ſich, malt ſich die Lippen an, trägt an ſie durchfrorenen Knochen aufwärmen und Apehmigte einen Cocktail. Der freundliche Wirt ag unſerer geich alles für mich tun, er hätte mir bel kam auf. A 3 ſofort eine Wärmflaſche auf den Bauch gerade an dir legt, wenn ich es gefordert hätte. ns 10 Pfund andsſchlacht A Loth heißt er ein Ungar. Seine Hotel⸗ Mut und Energie und jahrelangem Verzicht se Spee mit ſeintr ſbahn begann in 0— die— grunde. Gott ſei Dank haben wir noch Männer h ſe e in mberer gapitan carl Kircheiß mrpes fuie, hinſchen, und Ddis, ehre Uren An. „ W 4 meeres liege Eiden gelandet, damit man auch hier unten denken! In der Heldengeſchichte der Nation werden ihre Namen für immer verzeichnet ſein. kämpften, bis ornehme Hotelkultur nicht ganz zu vermiſſen 1f r 44 ſanken 4 Aaucht, und weil es außerdem anſcheinend kein Nachmittags war ich von Senor Leoni zu 1 unglauhſ h ees Geſchäft iſt. Er ſpricht fünf Sprachen, einer Autofahrt eingeladen. Die Straßen von hoffnung oſen h ſeine Frau iſt Deutſche und kocht in fünf Magallanes waren in einem entſetzlichen Zu⸗ Uebermacht Srachen. Ich bekam ein glänzendes Zimmer Tag. Ihnen half 1 dbezahlte mit voller Penſion 20 Peſos ⸗ » Horn, und K Mark. Das Eſſen iſt fabelhaft, und wenn en. ion alles futtern würde, platzte einem in einer ohe die Hinternaht. ſtand; es koſtete uns einen Reifen und eine Feder. Aber die chileniſche Regierung baut jetzt in der ganzen Stadt breite Betonſtraßen. Den Bau leitet ein deutſcher Ingenieur. In zwei Jahren wird Magallanes die beſten Straßen Grund, daß ich nach Magallanes fuhr, der Welt haben, vorausgeſetzt, daß die Revolu⸗ 5 455 3 en e Plüſchow zu treffen. Ich hätte tion nicht einen Strich durch die Rechnung fahrt in die M aus dem Eismeer ſonſt viel ſchneller mit einem macht. „in Sicht öboot direkt nach Buenos Aires oder Rio Auf der hübſchen Plaza ſteht das Denkmal anker ien können. Auf einer Vortragsreiſe durch von Magallanes zum Andenken an den Tag, m Rei Riſchland hatten Plüſchow und ich uns in wo dieſer unerſchrockene Kapitän vor ungefähr Ahiig getroffen. Ich erzählte ihm, daß ich iis füdliche Eismeer ame——— her ligte er,„ich fahre wieder na euerland, lenf en ummen Sie auf Ihrer Rückreiſe nach Ma⸗ gend und anes, ich fliege Sie über ganz Feuerland.“ undlich und groß dett war ich hier und mußte zu meinem größ⸗ Die Stadt en Leidweſen erfahren, daß unſer guter Plü⸗ wie ein ſchi ſhow und ſein Kamerad Dreblo ſchon vor ch das bekannte einigen Monaten am Lago Argentino ab⸗ raußen in ſeiner deſtürzt waren. onderen Eindrut. Unten im Eismeer hatten wir nichts davon ahren. Einer unſerer Großen iſt wieder von 400 Jahren als erſter Europäer das Land be⸗ treten hat. Ob er wohl wirklich ſo ausgeſehen hat? Er ſteht auf dem Bug eines Schiffes und zeigt mit der Hand nach Süden. Sein Geſicht iſt ganz germaniſch, er ſieht aus wie Kaiſer Friedrich. Zuletzt waren wir oben auf dem Berg in der Kaſerne des Magallan⸗Regiments. Man kam ſich direkt vor, als wenn man in Deutſchland ſei. Alles iſt nach deutſchem Muſter aufgezogen, und es herrſcht eine ausgezeichnete Diſziplin. An den Wänden waren viele Kriegsbilder deut⸗ er Punta Aienß ten iſt der a Der Weltumſegler Kapitän Kircheiß, ehemals Navigations⸗ und Artillerieoffizier von SMS„Seeadler“, am Steuer des Fiſchkutters„Hamburg“ bei der Rückkehr von ſeiner zweijährigen Weltumſeglung. Der letzte Ruderſchlag an der Pier von Cuxhaven. —in erſter Linie eine Preſtigefrage iſt. Aufnahme der Türkei und Mexikos iſt dieſe —Zahrgang 4— ANr. 402/ B Nr. 242— Seite 4 „Hakenkrerzbanner“ „ Jahrgang 4— A Nr. 402/ B Nr. 242— Seiie 1 Franzöſiſche Schachzüge 50 jetruſſiſche 5orgen/ fluch Umwege führen nach benf! Paris, 1. Sept.(Eig. Meldg.) Die Ab⸗ wicklung der franzöſiſch⸗ruſſiſchen Völkerbunds⸗ pläne ſcheint nicht ſo reibungslos zu verlaufen, wie vielleicht erwartet und erhofft worden iſt. Die Bedenken der Schweiz gegen den Eintritt der Sowjetunion in den Völkerbund, vor allem dazu noch in beſon⸗ ders ſtarkem Maße der Weſtſchweeiz, haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Ueber die Haltung Hollands beſteht noch immer keine Klarheit. Die Einſtellung der ſkandinavi⸗ ſchen Länder iſt ebenfalls noch in keiner Weiſe poſitiv. Sogar bei einigen ſüdamerikaniſchen Staaten iſt die Gefahr vorhanden, daß ſie nicht mitmachen werden, ſo daß ſich alſo ein keines⸗ wegs einheitliches Bild ergibt. Wenn es ſich bei allen dieſen Ländern auch durchweg um kleinere Staaten handelt, ſo wiegt ihre Stimme doch gerade in dieſem beſonderen -Falle ſchwerer, als es in Moskau und in Paris lieb ſein könnte. Es iſt ſelbſtverſtänd⸗ lich, daß die Einſtimmigkeit bei der Abſtim⸗ mung über den Aufnahmeantrag für Moskau Bei der Einſtimmigkeit, obgleich damals ebenſalls bei gewiſſen Staaten Bedenken beſtanden, erzielt worden, ohne daß es jemand gewagt hätte, ernſtlich Front zu machen. Die augenblickliche Lage kann— was Rußland anbelangt— weſentlich ſkeptiſch beurteilt werden. Ganz abgeſehen davon, daß bei der Erteilung eines ſtändigen Ratſitzes Einſtimmigkeit notwendig iſt, würde ſchon der Proteſt auch nur eines einzigen Staates bei der Abſtimmung über den Aufnahmeantrag allein eine empfind⸗ liche Schlappe ſein. Es iſt deshalb nur allzu natürlich, daß man in Paris um jeden Preis be⸗ Jünfzig Jahre Jenaer Glas Der heute 83jährige glaschemiler Dr. Otto Schott, der vor 50 Jahren in Jena den ein⸗ zigen Schmelzofen des kleinen Glaswerkes an⸗ hrannte, in dem das in aller Welt berühmte ſes Jenaer Glas hergeſtellt wurde. Un⸗ ere Aufnahme zeigt ein Jugendbildnis des Mitbegründers der Zeiß⸗Werke in Jena müht iſt, den ſowjetruſſiſchen Freunden die⸗ ſen Kummer zu erſparen. Allem An⸗ ſchein nach hat man den Weg. dazu nach einem Muſter, das ſchon in der Praxis erprobt iſt, auch gefunden. Bekanntlich iſt bei dem Eintritt der Türkei in den Völkerbund der Ausweg gefunden worden, daß damals 28 Staaten eine Einladung an die Tür⸗ kei unterzeichneten, nach Genf zu kommen. Da⸗ mals geſchah das über das Völkerbunds⸗ ſekretartat. Man iſt augenblicklich an⸗ ſcheinend dabei, dieſes Mal außerhalb die⸗ ſes Verwaltungskörpers einen ähnlichen Weg zu gehen. Es ſollen womöglich Zweidrittehaller Staaten zuſammengetrommelt werden, um eine Einladung an Rußland mit zu unter⸗ zeichnen. Die Meldung, daß London, Pa⸗ ris und Rom ihre Auslandsvertretungen be⸗ auftragt haben, ſich über die Stellungnahme der einzelnen Länder zu erkundigen, kann damit in Zuſammenhang gebracht werden. Dieſes Ma⸗ növer ſoll es Rußland nach außen hin ermög⸗ lichen, über einige moraliſche Einbußen hin⸗ wegzukommen. Die ganze Frage würde dann vor der Sechſer⸗Kommiſſion des Völkerbundes in aller Stille beraten werden, ohne daß ein lautes Echo nach außen dringen dürfte und nur vor der Schlußabſtimmung, vor der be⸗ kanntlich die Fronten ſchon immer auf dem diplomatiſchen Boden geklärt ſind, könnte die Weltöffentlichkeit eventuell etwas von einer Oppoſition und deren Argumenten erfahren. Dann wären die Würfel aber bereits gefallen. Wie man ſieht: Auch Umwege führen nach Genf! Die Sowjets bezahlen mit Silber kin Silberſchiff in Neunork gelandet Neuyork, 1. Sept.(Eig. Meldg.) Am geſtrigen Tage traf der ſowjetruſſiſche Dampfer„Komoſol“ in Neuyork ein. Das Schiff hat eine Ladung Silberim Werte von 50000 Dollar an Bord. Die Sow⸗ jets bezahlen mit dieſem Silber Waren, die ſie vor einiger Zeit aus den Vereinigten Staaten bezogen haben. Die Landung dieſes ruſſiſchen Silberſchiffes hat an der Neuyorker Börſe vielfach zu übertriebenen Kombinationen ge⸗ führt. Es hieß, daß Amerika größere Silber⸗ mengen aus der Sowjetunion übernehmen werde. Demgegenüber wird in gut unterrich⸗ teten Wirtſchaftskreiſen jedoch erklärt, daß dieſe Kombinationen durchaus irrig ſeien. Eſtland verbietet die Einreiſe ſowjetruſſiſcher Sportler Moskau, 1. Sept. Die eſtniſche Re⸗ gierung hat die eſtniſche Geſandtſchaft in Moskau angewieſen, die Einreiſe für ſowjetruſſiſche Sportler nach Eſtland zu verweigern. Eine Gruppe von Sowjetſport⸗ lern ſollte nach Reval kommen, um dort an Sportwettkämpfen teilzunehmen. der Banditenüberfall bei charbin Beſchleunigte. Unterſuchung/ A Tote Charbin, 1. Sept. Zu dem Ueberfall auf einen Eiſenbahnzug bei Char⸗ bin wird mitgeteilt, daß auf Veranlaſſung des Führers der japaniſchen Militärabordnung in Charbin, Ando, eine Unterſſuchung ein⸗ geleitet worden ſei, die durch japaniſche und mandſchuriſche Polizei beſchleunigt durchgeführt werden ſolle, da die Ergebniſſe dieſer Unter⸗ ſuchung von großer politiſcher Tragweite für die weitere Geſtaltung der Lage an der chine⸗ ſiſchen Oſtbahn ſeien. Von mandſchuriſcher halbamtlicher Seite wird erklärt, daß gegenwärtig mehrere Per⸗ ſonen in Haft ſeien, die unmittelbar oder mittelbar an dem Ueberfall beteiligt ſein ſol⸗ len, doch liegen noch keine näheren Angaben über die Hintergründe des Anſchlages vor. Die japaniſchen Militärbe hörden betonen, daß nunmehr rückſichtsloſe Maßnah⸗ men getroffen werden würden, um dem chine⸗ ſiſchen Banditentum energiſch zu Leibe zu gehen. —— ſcher Truppen und Gewehrraſten; Spinde und Betten waren genau ſo aufgeſtellt wie bei uns. Der nette Offizier, der uns führte, war deut⸗ ſcher Abkunft und ſah genau ſo aus wie bei uns ein kleiner Leutnant. Abends war ich im deutſchen Klub. Ich traf aber nur den Barkeeper. Er muſterte mich dau⸗ ernd. Er war Hamburger, das hörte ich an ſeinem„nich“, das mindeſtens zweimal in je⸗ dem Satz vorkam. Ich ſagte dann in Platt⸗ deutſch:„Ick bün Horborger!“ Er legte plötz⸗ lich beide Hände auf die Bar, geht etwas in die Knie, beugt den Kopf vor, ſtarrt mich an, holt tief Atem und ſchreit, daß ich beinah vor Schreck vom Bock rutſche:„Dann ſind Sie Kapitän Kircheiß, der mit dem Fiſchkutter um die Welt gefahren iſt! Oh, das Buch hab' ich geleſen!“ Na, nun war ich ja erkannt. Wir kamen in ein eifriges Geſpräch. Er erzählte mir alles über Plüſchow und ſagte dann zuletzt in Platt⸗ deutſch, indem ihm beinah die Tränen kamen: „Hier wör he faſt jeden Obend, und hier an de Bar, dor, an den'n Platz, hett he ſinen letzten Cocktail drunken!“ Ich ging ins Hotel zurück und ſaß vor dem Abendbrot noch einen Augenblick vorm Kamin. Plötzlich kommt ein Herr auf mich zu und ſagt: Guten Abend, Herr Kapitän Kircheiß! Ich habe in der Garderobe eine Mütze mit dem .⸗R.⸗V.⸗Stander geſehen und mich gleich er⸗ kundigt, wer der Inhaber iſt. Es iſt wohl die erſte, die hier in Magallanes iſt. Ich bin auch Mitglied des Norddeutſchen⸗Regatta⸗Vereins, Stockfleth iſt mein Name.“ Nun war ich alſo endgültig entdeckt. Reporter kamen und einer ſchrieb einen Artikel über mich, daß ich beim Leſen rot wie ein auf Liebespfaden wandeln⸗ des älteres Mädchen wurde. Ich wünſchte, ich häte nur die Hälfte der Qualitäten, die dieſer nette Reporter mir angedichtet hat. Am nächſten Morgen machte ich meinen Be⸗ ſuch beim deutſchen Konſul, Herrn Koch in Firma Stubenrauch& Co. Er tat alles, was er für mich tun konnte, in ſeiner Familie habe ich manche nette Stunde verlebt. Im deutſchen Klub wurde ich offiziell der deutſchen Kolonie vorgeſtellt und dann hagelte es Einladungen. Allen Deutſchen für die überaus nette Auf⸗ nahme meinen herzlichſten Dank. Meinen be⸗ ſonderen Dank den Familien Koch, Witt, Zie⸗ rold und Uhrmacher. In Magallanes iſt die ſüdlichſte deutſche Ko⸗ lonie, die ſüdlichſte deutſche Schule und das ſüdlichſte deutſche Kriegerdenkmal der Erde, Die Kolonie mag wohl 150 bis 200 Seelen zählen, genau konnte man mir das nicht ſagen. Die Schule wurde 1907 gegründet iſt vor allem dem verſtorbenen Konſul Stubenrauch zu danken, der auch das Grundſtück ſtiftete. Wie mir der jetzige Direktor der Schule, Herr Pyttel, ſagte, ſind jetzt durchſchnittlich 70 bis 75 Kinder dort. Beſtehen kann die Schule aber erſt mit etwa 120. Die laufenden Ausgaben ſind etwa 2500 Peſos im Monat, die Einnahmen nur 1400. 1100 Peſos müſſen alſo jeden Monat von der Kolonie aufgebraucht werden. Dazu kommen Der Oberbefehlshaber der japaniſchen Truppen in Charbin hat Verſtärkungen aus Tſchang⸗ 3 zum Schutze der chineſiſchen Oſtbahn er⸗ alten. Wie verlautet, ſollen 21 Perſonen dem Anſchlag zum Bpfer gefallen ſein. beuniioe candvolk⸗ Emdgepiw in ſoslar Berlin, 1. Sept. Die Reichsbetriebs⸗ gemeinſchaft Landwirtſchaft der Deutſchen Arbeitsfront hat zum 21. Oktober eine ge⸗ waltige Landvolkkundgebung nach Goslar einberufen. Ueber 35 000 Angehörige der Reichsbetriebsgemeinſchaft werden auf dem Oſterfeld bei Goslar aufmarſchieren. Die Teil⸗ nehmer werden in etwa 30 Sonderzügen nach Goslar gebracht. Es wird die größte Kundge⸗ bung des Landvolks werden, die jemals ſtatt⸗ ſand. noch Ausgaben für Lehrmittel, Hypotheken und Reparaturen. Für die Kolonie iſt es in dieſen ſchlechten Zeiten außerordentlich ſchwer, die Schule über Waſſer zu halten. Da die Schule aber einen guten Ruf hat, ſchicken, die Chilener ihre Kinder mehr und mehr dorthin. Hoffent⸗ lich wird ſie über dieſe furchtbare Zeit hinweg⸗ kommen. deutſche Schule zu erhalten. Augenblicklich ſind vier deutſche und eine chileniſche Lehrkraft dort. Das Kriegerdenkmal iſt von der Kolonie zu Ehren der in der Falklandſchlacht gefallenen deutſchen Seeleute errichtet. Es liegt auf dem Kirchhof. Mit ſeinen hübſchen grünen Lebens⸗ bäumen und Tannen ſticht es wohltuend ab gegen die marmorne Pracht der anderen Monu⸗ mente. Am 4. Mai hielt ich zugunſten der deutſchen Schule einen Vortrag im deutſchen Klub. Trotz des ſtarken Regens war der kleine Saal voll. Es waren etwa 100 Perſonen anweſend, auch einige deutſchſprechende chileniſche Offiziere. Für die Kolonie, für die Schule und für mich war das ein glänzender Erfolg. Der Schule ha⸗ 33 wir das Monatsgehalt eines Lehrers ver⸗ ient. Nun geht es wieder Sachen packen. Mein Dampfer fährt nach Norden. Aber bevor ich dieſes gaſtliche Magallanes verlaſſe, muß ich noch einen Nann erwähnen. Das Unikum der Kolonie, das iſt der alte Albert Pagels, Fiſcher Denn von allen deutſchen Kultur⸗ aufgaben im Ausland iſt die wichtigſte, die Dr. Bömer, Vizepräſidenk des aiuam 1935 Der Präſident des 0 Congreß 3 ſhe Woth (Weltpreſſekongreß), Prof. Dr. Walter Wil⸗ liams, übermittelte dem Leiter der Preſſeabtei⸗ lung des Außenpolitiſchen Amtes, Pg. Dr. Karl Bömer, eine Einladung, auf der im März 1935 in Melbourne(Auſtralien) ſtattfindenden 0 reskonferenz die Vizepräſidentſchaft für Deutf land zu übernehmen und eine deutſche Abord⸗ nung zuſammenzuſtellen DVachſende Preisermüßigung bei der Reichsbahn Berli'n, 1. Sept. Die Deutſche Reichz⸗ bahngeſellſchaft verböffentlicht einige Einzelheiten aus der Reiſeſtatiſtit des Jahres 1933. Dieſe Statiſtik zeigt, wie weit⸗ gehend die Reichsbahn den Wünſchen des Ru⸗ blikums auf Herabſetzung der Preiſe für Erholungsfahrten nachgekommen iſt. In Jahre 1933 benutzten von 100 Reiſenden über 60 die Reichsbahn zu herabgeſetzten Fahrpreiſen, alſo über drei Fünftel des geſamten Reiſepublikums. Es gibt gegenwürtig nicht weniger als 62 verſchiedene W von Preisermäßigungen. knttnronung eines flſfengotle Amſterdam, 1. Sept.(Eig, Meld.) Fn einem Tempel in Bom bay wurde vom Haupt eines Affengottes die goldeneKrone mit 18 überaus koſtbgren Edelſtei⸗ 4 Der. Dieb hälle daß nen beſetzt, geſtohlen. Affenheiligtum als Touriſt betreten. „ anlaßte den Tempelwächtex unter den weis darauf, daß ein Irrſinniger von der Straße her in den Tempel einzudring verſuche, ſich zu entfernen. Dieſen Augenhli benutzte er dazu, um die fernen. Gauamtliche Mitteilungen Die Karten für den Reichsparteitag Die Gaulſeitung teilt mit: Die Karten für die verſchiedenen Veranſtaltungen des Reichsparteitages ſind bei der Gauleitung Baden noch nicht eingetrofſen, Die Kartenbeſteller werden daher gebeten, bieſe im Nürnberger Standquartier der Gauleitung Baden, Melanchthon⸗Schule, Landgrabenſtraße, abzuholen Da laut Mitteilung des Reichsorganiſatipnsamez ſämtliche Karten verkauft ſind, können Nachbeſtellum gen nicht mehr entgegengenommen werden. und Lotſe der Magallanſtraße. Er kennt jede wertvolle Krone von dem Haupte des Götzen zu en Ecke und jeden Ankerplatz dieſes Labyxinthg von Inſeln und Kanälen. Er iſt ein friſcher, weißbärtiger alter Knabe, dem die Pfeiſe nie ausgeht und der auch gern einen hinter die „Se möten unbedingt bi mi mol Binde gießt. ſoeben Jahrgang 4— Fiſch eten, Kaptein“, ſagte er,„Plüſchow iß bi mi weft!⸗ Alſo ſagte ich zu. Er hat neug Kinder zwiſchen 16 und 4 Jahren. Ein ungeheurer Radau empfing mich. Ei halbes Dutzend Gören kletterte gleich an mit hoch und ſchlug ſich um die Plätze auf meinen Knien. Und„Atbert“ ſagte: „Sehn Se, Au tein, das ſind meine Orgelpfeifen!“— wurde bei dieſer einfachen Familie inbehel 4 aufgenommen. Sogar eine Flaſche Rheinpe holte er hervor: Zeppelin Jubiläumsmarke, un „Albert“ ſagte:„Dat hebn Se wol nich dach Ja, ſo wat fiſcht man hier Kaptein, wat? allens in de Maggelonſtrot!“ Und dann er⸗ 1 zählte er mir ſeine Kriegserlebniſſe. „Albert“ hat monatelang den Freuzer 1 „Dresden“ in dieſem Inſelgewirr geloiſtun verſteckt. er das Schiff verraten würde. ireu. Mit Stolz zeigte er mir das Eiſerne grun, blinzelte mich mit ſeinen grauen Augen an ſagte:„Jungedi, Kaptein, wat p wi de Eng länder ſaen Buern holln!⸗ die erfriſchende Qualität erhält die Zähne weiß ünd geſund! — Vier engliſche Kreuzer haben ſich R größte Mühe gegeben, das Schiff zu finheh Sie haben„Albert“ 5000 Pfund geboten, weng Als das nicht funkte, drohten ſie ihn zu erſchießen. Aber bert“ bleib ſich ſelbſt und ſeinem Watſfliſg Zahrgang 4— A Nr. 402/ B Nr. 242— Seite 5 „Hakenkreuzbanner“ Sonntag, 2. September 1934 22— Selle N ſidenk des s 1935 eß of ſhe Wort r. Walter Wil⸗ der es, Pg. D r im März 105 tfindenden 3 0 haft für Deutf deutſche Abord⸗ tellen lüßigung ahn tſche Reichz⸗ entlicht ſoeben Reiſeſtatiſtit des zeigt, wie weit⸗ ünſchen des Pu⸗ g der Pireiſe ommen iſt. Im Reiſenden über rabgeſetzten rei Fünftel des zibt gegenwürtig ene Arten von fengone Lig, Meld.) In y wurde vom „deneKrone en Edelſtei⸗ Dieb halte, dus inniger von el einzudring ieſen Augen wertvolle Götzen zu en Alungen wvarteitag die Karten für die Reichsparteitages nicht eingetroffen. gebeten, dieſe im auleitung Baden, iße, abzuholen, rganiſatibnsamtes nen Nachbeſtellun⸗ werden. 3 Er kennt jede eſes Labyrinths iſt ein friſcher, idie Pfeiſe nie inen hinter die dingt bi mi mol „Plüſchow is u. Er hat neun ren. fing mich. Ein e gleich an mir lätze auf meinen „Sehn Ge, Koh⸗ feifen!“— 30 4 amilie fabelhaft aſche Rheinwein äumsmarke, und wol nich dacht, iſcht man hier Und dann er niſſe. 4 den Kreuzer ewirr gelotſt und er haben ſich die hiff zu finden d geboten, wenn Als das nicht ießen. Aber A⸗ nem Vaterlanbe Eiſerne greih 4 n Augen an un hebt wi de Eng⸗ +* Meliitelten Jafietenflandlungen Elektr. Installation und Nadio Baut mit den Mitgliedern vom Bund Deutscher Architekten B. D. A. Kampfhund der Deutschen Architekten und ingenieure K. D..l. H. Engelhard Hachf. u 2, 0 Telefon 238 30 + ans Ka ro er Shwotzingerstr. 26 Telefon 458 00 Hermann Bauer p 7, 21 Telefon 209 46 Heinrich Grub orn--sven- Carl Göt2 D 1, 13,- Kunststrafje Saugeoefãfte Telefon 273 67 Christian Feit 76, 39 Tel. 22497 Otto Kaiser U 6, 8 ⸗ Toelefon 267 74 1- gegenülber Kaufnaus- Telefon 210 97 von Derblin Gmbli. Hans Schmelcher, ing. Emil-Heckel-Straſle 3 Telefon 208 81 F.&A. Ludwig limbli. 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Gewerbehank ebmbk., C 4, 90 Telefon 244 51-52 Sahrgang 4— A Nr. 402/ B Nr. 242— Seite 6 „Hakenkreuzbanner'“ Die Neugeſtaltung des Schiedsrichterweſens Die Arbeitsgemeinſchaft der Mannheimer Schiedsrichter hielt am vergangeen Montag⸗ abend eine ziemlich gutbeſuchte Verſammlung ab, bei 33 auch der Gauführer Linnen⸗ bach, der Gauſportwart Pleſch, Kreisführer Hetzler und als Leiter der Verfämmlung der ührer der Mannheimer Arbeitsgemeinſchaft, agel, anweſend waren. Das Hauptreferat des Abends lag bei dem Gauſportwart Pleſch, der in längerer Rede über die Neugeſtaltung des Schiedsrichterweſens ſprach. Seine Aus⸗ führungen gipfelten darin, daß die Stellung des Schiedsrichters innerhalb des Vereins ge⸗ mäß einer Verordnung des Deutſchen Fußball⸗ Bundes eine weſentlich andere ſein müſſe, als die bisher gekannte. Der Schiedsrichter iſt von nun ab wie jeder andere Spieler auch als Ver⸗ eins⸗ und Sportkamerad ohne jegliches Son⸗ derrecht 2 betrachten. Im Zuge der Neuord⸗ nung ſoll der Schiedsrichter mehr als es bis⸗ her der Fall war, wieder voll und ganz in den Vereinsbetrieb geſtellt werden, wie es auch die Aufgabe der Vereine ſein wird, aus ihren eige⸗ nen Reihen Schiedsrichter herauszugreifen und ſie ſorgfältigſt für ihre hohe Aufgabe vorzube⸗ reiten. Der bisher übliche freie Eintritt von Schiedsrichtern zu den Wettſpielen ſoll eben⸗ felbg im Wegfall kommen, eine Anordnung, die elbſtverſtändlich bei den zahlreich erſchienenen Unparteiiſchen aus verſchiedenen und auch nicht ganz von der Hand zu weiſenden Gründen we⸗ nig Gegenliebe fand. In der ſich über dieſen ——————5——— innenb ie richtigen Worte un rte eine loyale Behandlung dieſer Frage zu. Gemäß den Ausführungen des Herrn Pleſch in der Neugeſtaltung 0 die taufgabe en den Vereinen zu. In⸗ nerhalb der Vereine müſſen Schiedsrichterfach⸗ wurte unverzüglich ihre Arbeit aufnehmen— 3 eine ſorgfältige Ausleſe unter ihren Vereinsla⸗ meraden treffen, die ſich für das Amt des Schiedsrichters eignen. Ihnen obliegt auch de⸗ ren Ausbildung mit dem Ziele, ſie der Schieds⸗ richterarbeitsgemeinſchaft als verwendbare Kraft zur Verfügung zu ſtellen. Die Stellung des Schiedsrichters im Verbandsſpielbetrieb 1 46% ſoll nicht mehr die von ehedem ſein, als man in ihm das Mitglied dieſes oder jenes Vereins „ſondern der Schiedsrichter fol von allen teiligten, hauptſächlich aber vom Puolikum, als das betrachtet werden, was er in Wirklich⸗ keit auch ſein muß, nämlich als über den rteien ſtehende Perſönlichkein deren ſeide Aufgabe es 5 keinem zu Liebt zu ent⸗ cheiden. Die natürliche Folgerung daraus iſt ſelbſtverſtändlich, daß von nun an ein Schieds⸗ richter⸗Austauſch zwiſchen zwei benachbarten Gauen oder zwei benachbarten Bezirken oder Kreiſen künftighin wegfallen muß. Daraus wiederum ergibt ſich, daß es zukünftig nicht mehr der Fall ſein kann, daß der eine oder der andere Verein, wie dies vor Beginn det Verbandsſpiele mancherorts gang und gäbe war, den einen oder den andern Schiedsrichter Mannheimer Herbſtregatta Jnsgeſamt 15 Rennen— Wiederein⸗ führung des Stadtachter⸗Rennens Am Sonntag, den 30. September, nachmittags 2 Uhr, beſchließt der Mann⸗ heimer Regatta⸗Verein durch Veran⸗ ſtaltung einer Herbſtregatta ofſiziell das Ruderjahr 1933/34. Das Programm dieſer Wettfahrt hebt ſich aus dem bisher üblichen Rahmen heraus, inſofern, als entgegen der ſonſtigen Gewohnheit eine erheblich größere Zahl Wetttämpfe zur Abwicklung kommt. Ne⸗ hen den üblichen Herbſtrennen werden Kämpfe für Frauen, ſowie für Schü⸗ ler und Jugendruderer eingelegt. Ganz beſondere Beachtung verdient die Wiederein⸗ führung des Stadt⸗Achterrennens, zu dem ſfämtliche Mannheimer und Ludwigshaſe⸗ ner Rudervereine melden werden. Die Vorbe⸗ reitungen hierzu werden in allen Bootshäu⸗ ſern mit Hochdruck betrieben, ſo daß allein ſchon der Kampf der beſten Mannheim⸗Lud⸗ wigshafener Achter dazu veranlaſſen dürfte, der Mannheimer Herbſtregatta die verdiente Beachtung zu ſchenken. Es kommen insgeſamt 15 Rennen zum Austrag. Davon allein fünf im Achter. Am Abend des Regattatages wird im Rah⸗ men einer würdigen Schlußfeier im gro⸗ ßen Saal des Friedrichsparks die Sieger⸗ ehrung vor ſich gehen. Im übrigen wird den Teilnehmern an dieſer Veranſtaltung, wozu alle Intereſſenten der Städte Mannheim⸗Lud⸗ wigshafen eingeladen ſind, Gelegenheit ge ⸗ geben ſein, bei Muſik und frohem Tanz ſchöne Stunden im Kreiſe der Ruderer zu verleben Rudern im Rundfunk! Mithören! Deutſchlandſender: Dienstag, 4. September, 17.50 Uhr bis 1805 Uhr: Jugendſportſtunde. Wandern und Wanderrudern. Sprecher: Wilm Schröder(Berlin). ur Leitung ſeiner Verbandsſpiele den betref⸗ —— Spielleiter als unerwünſcht ablehnt. Das höchſte Ziel, das man ſich in der Neuregelung der Schieds⸗ richterfrage überhaupt ſtecken kann, iſt, daß ſelbſt der Angehörige eines Vereins ein wich⸗ tiges Verbandsſpiel ſeiner eigenen Mannſchaft leiten können muß, ohne bei der— Mannſchaft oder dem Publikum auf Mißtrauen oder gar auf zu ſtoßen. Wir ſind uns klar darüber, daß der Weg bis dorthin noch ein recht weiter iſt. Weniger des⸗ halb, weil unſere Mannſchaften für eine der⸗ art hohe ſportliche Auffaſſung nicht reif wären, ſondern weil das Fußballpublikum dieſen Ge⸗ dankengängen vorerſt nur ſchwer wird folgen können. Aus dieſem Grunde halten wir es auch für angebracht, das Publikum bei jeder ſich bie⸗ tenden Gelegenheit darauf hinzuweiſen, daß der Schiedsrichter als Unparteiiſcher eine hohe Auf⸗ gabe zu erfüllen hat, und daß man ihm auch deshalb entſprechend gegenübertreten muß, ihm ſeine Handlungsfreiheit nicht beeinträchtigt und ſo dazu beiträgt, die Stellung des Schiedsrich⸗ ters allmählich zu feſtigen und ſeine Vertrau⸗ ensſtellung auszubauen. Wir erinnern uns noch gerne eines Erlaſſes unſeres Gauführers Linnenbach, der darauf inausläuft, ehemals oder heute noch aktive pieler ſofort zum Amte des Schiedsrichters — 1— Dieſer ube in birgt unſeres rachtens ſehr viel Gutes in ſich und iſt es wert, von Vereinen wie auch von den Schieds⸗ richter⸗Arbeitsgemeinſchaften hinkünftig befolgt — werden. Denn woher ſoll denn ein beſſerer ielleiter herkommen, als aus dem Lager der Aktiven ſelbſt? Der aktive Spieler wird aus ſeiner reichen Praxis ſtets mehr ſchöpfen kön⸗ nen als der beſte theoretiſch ausgebildete Schiedsrichter. Was dieſer aus gut gelernter Paragraphenkenntnis heraus tut, wird jener auf den erſten Schlag und rein inſtinktmäßig zielſicher treffen, abgeſehen davon, daß die letz⸗ tere Entſcheidung bei den Sportausübenden ſelbſt viel mehr Verſtändnis auslöſen wird. Die Tagung der Mannheimer Schiedsrichter hat uns jedoch gezeigt, daß man drauf und dran iſt, das früher ſo gut renommierte Mannheimer Schiedsrichterweſen wieder auf ſeine alte Höhe zu bringen. Wir vertrauen auf die Arbeit der verantwort⸗ lichen Männer und erhoffen von ihr das Beſte. Am die deutſche Schwergewichts⸗ meiſterſchaft/ Wie wir bereits vor zwei Tagen berichteten, iſt es gelungen, den Revanchekampf um die Deutſche Schwergewichtsmeiſter⸗ ſchaft zwiſchen dem Mannheimer Krei⸗ mes und dem boxenden Primaner Werner Selle nach hier zu bringen. Südweſtdeutſchland erlebt damit ſein größtes boxſportliches Ereig⸗ nis wiederum auf Mannheimer Boden. Der Kampf, der am 5. Auguſt das Augenmerk der geſamten Mannheimer Sportgemeinde auf ſich zu lenken vermochte, leider aber vorzeitig ab⸗ gebrochen werden mußte, findet ſomit— Wiederholung. Austragungsort iſt diesmal der Roſengarten. Beſondere Erwähnung verdient die Tatſache, daß Selle in ſportlich vornehmer Weiſe dem Mannheimer Kreimes die Revanche gewährt hat. Der Kampf geht über acht Run⸗ den.— Freudig überraſcht aber auch die Tat⸗ ſache, daß auch der Mannheimer Schmitt bei der Partie iſt, der ſich durch einen fabelhaf⸗ ten Fight die Sympathien der Mannheimer er⸗ worben hat. Er wird in einem 10⸗Runden⸗ kampf einem internationalen Gegner gegenüber⸗ ſtehen. Der junge, beherzte und wendige En⸗ el wird ebenfalls wieder mit von der Partie ein. Es beſteht die Möglichkeit, daß noch ein dritter Mannheimer(Schwergewicht) kämpfen wird. Vorausſichtlich ſtartet ein Schweizer Mei⸗ ſter und ein Franzoſe. Alles in allem verſpricht die Veranſtaltung, die wiederum in den Hän⸗ den des Mannheimer Verkehrsvereins liegt, eine boxſportliche Delikateſſe zu werden. Die Die fünf beſten Mannheimer Leichtathleten 100 Meter: 11.7— 400 Meter: 54.3— 1500 Meter:.56.6— 110⸗Meter⸗ Hürden: 17.5— Hochſprung:.59— Weitſprung:.06— Stab⸗ hochſprung:.51— Kugelſtoßen: 11.26— Dis⸗ kuswerfen: 34.60— Speerwerfen: 54.05. Mit dieſen Leiſtungen holte ſich der Neckarauer Georg Abel am vergangenen Sonntag in Freiburg den Sieg im Zehnkampf. Auf Anhieb wurde der ſympathiſche Athlet badiſcher Mei⸗ ſter; zum erſten Mal betätigte er ſich an zwei Tagen in zehn Uebungen, erledigte in der vor⸗ geſchriebenen Reihenfolge die Lauf⸗, Sprung⸗ und Wurfwettbewerbe und erreichte mit 6315, eine Punktzahl, die ſich ſehen laſſen kann, die Selle—Kreimes in Mannheim— Feines Rahmenprogramm Veranſtaltung findet entweder am Samstag, 15., oder Sonnta 90 16. September ſtatt. Ge⸗ ſagt ſei noch, daß die techniſche Leitung wie⸗ n in den Händen von Julius Polzer iegt. Freiſtilringer⸗Turnier auch in München Nicht nur in Bremen, ſondern auch in München wird noch im September ein Tur⸗ nier der Freiſtilringer ſtattfinden. Bayerns Hauptſtadt macht am 13. und 14. Sep⸗ tember den Beginn mit den Klaſſen Feder, Leicht, Mittel und Schwer, während Bremen am 16. und 17. September Bantam, Welter und Halbſchwer vorbehalten bleibt. Die deutſchen Athleten in Stockholm Herzlicher Empfang durch die Schweden Die geſamte ſchwediſche Preſſe entbietet den ſoeben in Stockholm angekommenen deut⸗ ſchen Leichtatheleten ein herzliches Willkommen. Hervorgehoben wird der glän⸗ zende Eindruck, den die deutſchen Athleten durch ihr Auftreten allgemein hinterlaſſen haben.— Man lieſt: Schon zwanzig Jahre ſind vergan⸗ die Rioge Veranlagung und Leiſtungsfähigkeit des Neckarauers aber trotzdem 56 ganz zum Ausdruck bringt. Zum einen ſind die Anſtren⸗ gungen eines ſolchen Zehnkampfes zu rieſig, um bei jeder——— die annähernd beſte Leiſtung erreichen zu können, zum andern waren auch gerade die Witterungsverhältniſſe in Freiburg nicht dazu angetan, um alles aus ſich herauszuholen. Der Anfang iſt jedenfalls gemacht, ein weiterer Erfolg errungen, und wer die ſportliche Laufbahn Abels bis heute ver⸗ folgte, weiß, daß der Mehrkampf das gegebene — iſt, das ſeine Fähigteiten ins rechte Licht etzt und ihn— daran iſt nicht zu zweifeln— Hlie ſeit dem Start von Braun und tichard Rau, aber* en haben wir die beiden großen deutſchen Athleten der Vorkriegs⸗ eit noch nicht. Viele deutſchen Sportsleute nd im Laufe der Jahre unſere Gäſte geweſen und Freunde geworden. Am Samstag und Sonntag wird nun endlich der langerſehnte erſte Länderkampf zwiſchen den beiden Nationen aus⸗ etragen. Er ſoll dazu beitragen, daß die 4 ſiche reundſchaft, die Deutſchland und den verbindet, ſich noch enger verknüpft. Ueber die Ausſichten gehen die Mein auseinander. In der größten ſchwediſchen tung wird ein deutſcher Sieg mit 110·98 Pu ten nach einer Führung von 64:39 Punkten Brie ausgeſagt. Andere Blätter glauben an einen zu, reichte es J ſchwediſchen Erfolg von 109:105 Punkten. Hitte, nehmer Im Programm hat ſich eine Aenderung er. es handelt ſich geben, und zwar wird das erſt am Zohanna verſt, Sonntag ausgetragen werden. e ee ſtand der Nam dan Beethoven Namen noch nick ihm fragen, als Die Pferde zo im Begriff, den zwei Blutstropfe bder Straße laute Poſtillon begann nl. blick beugte ſich , Brief raſch in Das Sonnkagsprogramm des MaicC„Phönix“ Am morgigen Sonntag finden auf dem Phö⸗ gleichzeitig ein nix⸗Sportplatz bei der Uhlandſchule folgende den Poſtwagen Freundſchaftsſpiele ſtatt: 9 Uhr vorm. 1. Frauen“ ſchalt mit dem Handballelf gegen MFC 08, 10 Uhr vormittags Eine Reitpeitſch 2. Handballmannſchaft und 11.15 Uhr vorm. 1. Hiebe, vermutlic Handballmannſchaft gegen MrV 82 Ludwigs⸗ mals konnte man hafen,.15 Uhr nach, 1. Ah⸗Mannſchaft, 3 Uhr Ziebe— nachm. 1. Fußballmannſchaft und.45 Uhr nach⸗——04 0— mittags A II-Jugendmannſchaft gegen die glei berrn auf—*4 chen Mannſchaften AKerlaſſen. Dieſer ves 1. FC 05 Heidelberg. Der Offizier zog ſich der Herr vo Da ſowohl bei den Handball⸗ wie auch bei den Roffer einem Ki Fußballſpielen guter Sport geboten werden Wagen, der ſich dürfte, kann der Beſuch des Phönixplatzes nut in Bewegung ſe empfohlen werden. Samstagnachmittag 6 Uhr Hat er dit d empfängt der Platzbeſitzer Gäſte aus dem Saar⸗ Amtter neugier gebiet. Die erſte Jugendelf des SV 06 Völl⸗ lüpfung! Ob lingen wird der Meiſterelf des Phönix gegen⸗ Frau Luerſſen übertreten. ſchütteln; nicht ſchen Offiziers, merkt. Johanna Eine Stunde Wie Nierensteine beseitigt und der Patient anfallfrei wurde, diesen Eriolg beschreibt ein feſlberloht von und ſchme Es roch n Uberkinger Adelheidquelle f— lau Verlangen Sie Kosten- los den interessanten pProspekt, der dieses und viele andere ärzt- niohe Gutachten ent- hält, von der Mineralbrunnon Ad., Buch„Eroi Bad Uberkingen rven waren würden ſie bein Philine Melch Poſtſtation ab. ie Stirn und ſchminkter Mu Ahen immer 1 rlannte den Ge ten in dem hin rtſchen Har olonialwarenh Krieg und Kon ſchlechten Geſchö Inhaber ſch mäßigen V Vertreter: Peter Rlxlus, GmbH., Großhandlung Verbindungskanal 1. 1. Ufer 6.— Tel. 207 Verkaufspreis: 30 Pfg. die ½ Ltr.-Flasche 40 Pig. die/ Ltr.-Flasche. in den nächſten Jahren weiter vorwärtz hrin gen wird. Mit Freiburg muß man Straßburg nen wo ebenfalls ein Mannheimer mit einer ſtung aufwartete, die uns„Lokalpatrioten“ h. nungsvoll dreinſchauen läßt. Der Poſtſporkler Neckermann wurde beim 200⸗Meterlauf dem„Internationalen des ASS“ zwar nut dritter, lief mit 22 Sekunden aber eine Zeit, die ihn in die Reihen der beſten deutſchen ſtreckler ſtellt. Es muß und wird aufwärtz gehen in Mannheim! unkel leuchten Zu Lebzeiten ganzen erſt Männer nur noch die Wettbewerb 1. 2. 3. 4. 5. mmer behalte 10⁰ Meter. Neckermann, Poſtſpv., 10,8] Eichin, TV 46 11,0 Gärtner, MTG 11,0 Keller, VfR 11.2J Kohl, TV 46 r 200 Meter... Neckermann, Poſtſpv., 22,0] Eichin, TV 46 22,3] Armbruſter, Poſtſpv., 23,0 Kohl, TV 46 23,0f Keller, VfR nden gab ei 40⁰ Meter. Aehb, TV 46 50,0 Reimer, MG 51,4 Moſterts, MXG 52,0] Haſenfuß, MTG 52,1] Jung., MT or in ſei 800 Meter.. Abel., Vfe Neck.,.57,5l Reyb, TV 46.58,6f Hein, Vfs Neckarau,.58,7 Haſenfuß, MrG.59,0] Moſterts, MTG ter einen 150% Meter. Lang, Vie Reckarau,.05,3] Hein, VfL Neckarau,.12,8 Moſterts, MrG.14,4] Schoop, TV 46.15,2] Daurer, MFc 08 Melchior 3000 Meter.. Seiberth, Poſtſpv.,.38,6] Lapſien, Schw⸗W. Wh..45,2] Daurer, Mßỹ7é 08 954.0 Sfele, MXG 10,05,8 500% Meter. Daurer, Mic s 17.08,0 Heſſenauer, TV 46 17.23,7] Kohaut, Tſch. Käfert. 17.40,9[ Leuthner, TV 46 17.46,0 Seitz, TV Friedrichhſ entöpfen 400, Meter Hurden.. Moſterts, Mech 59,1 Weißer, TV 46 61,4] Marquet, MFC 08 63,7] Nenninger, TV 46.0 das einzi, %100-Meter⸗Staſfel„„»Fmerein 1646 43.51 MTG 44,2J Poſtſportverein 44,5] Turnerſch. Käfertal 45,1 VfR gekommen 4 800⸗Meter⸗Staffel. TV 46.38,0 VfR.03,3 MFC 08.08.4] TVSeckenheim.23,0] TV Friedrichsfeld viel Hochſprung Iunz, W8 1,80f Hammnerich Polſpp. 1,73] Maravet, MFC 08 1,73] Rieſenacker, JahnSckhm. 1,70 Abel., Vfe Reck. vielen Weliſprung... Abele, M 6,82] Hante, Fc03 Friedr. 6,76] Haſenfuß, MrG 6,54½ Lorentz, MG 6,49] Jung, MTG Leſſing, Wielan Dreiſprung Brod, MTG 12,70f Köppen, TV 46 12.44] Marqeut, MFC 08 12,25 Haſenfuß, MrG 12,13] Hammerich, Polſpy, mitten in dem Stabhochſprung..„»Rieſenacker JahnSckhm.3,30 Nijt, TVFriedrichsfeld 3,20 Rerher, Polſpv. 3,20] Behnck, TV Brühl 3,10] Möll, TVeSeckenheim uiſ ei Kugelſtoßen„ Reil, MTo 14,23] Greulich, TV 46 13.94 Hanke, FC 03 Friedr. 13,38 Haas. Polizeiſpv. 13 30J Schwebler, TV 46* Diskuswerfen„„»Abel Gg., Vis Reck., 39,37 Greulich, TV 46 39,26] Jung, MTG 37,80] Müller, Jahn Seckh. 36,73] Piſter, FB Brühl Ihr m Speerwerfen.... Abel 45g., Bfs Nech., 58,87 Riſt, To Friedr., 49,85] Hartmann, RX M. 18,90] Hoffmann, Poftſpy. 48,.55] Frey, Vfs Reckarau, ähnlich Schleuderballwerfen... Abel Gg., Vfe Neck., 64.50 Greulich, TV 46 59,57 Jüger, Tſch. Küfertal 59,35 Niſt, TVFriedrichsf. 58.10 Trapp, TV Viernh., Hammerwerfen... Eſchelbach, Polſpp. 44,20 Reiſer, Polſpv. 37,93] Moſer, Polizeiſpp. 37,65] Drees, TuSV 32,335] Wunſch, RrTu.SB m ohanna ſtell Steinſtoßen.»IHammerich, Polſpp. 9,84 Jäger, Tſch. Käfertal 9,71 1 Greulich, TB 46 9,201 Abel Gg., VſLNeckarau 9,16 Piſter, FV Brühl 55 au geworden Frauen eln. 100 Meter Happel, MT 13,0 J Kraft, TV 46 13,3f Kehl, VfR 13,4] Haßler, JahnNeckarau 13,4] Mör 05 5 20 Metee. Happel. Mæc%8 Brechier, T 46 278 Kebl, Bfn 27/Langer, M28 Menſch werde §o,Meter⸗Hürden... Mörz, m6 145 Kehl, Vfg 15,1 Brechter, TV 46 15,9f Langer, Moh 15% gab ſich nach S100-Meier⸗Staffel... T 46 52.3 MrG 52,5] Phönix 54.3 BfR 54.6 Ts Rheinau. Amalie in die Hochſprung Förſter, VſR.45] Mörz, MTG 1,42 Kehl, VfR 1,39 Ueberle, Mro 1,36 Happel, MTo 4 ſehen was be Weitſpyrung... Kerth, Posnir 5,35 Happel, MTG 5,10J Mörz, MTG 5,0] Weißer, TV 46 4,96] Hraun, TV 46* 4 Tuneiſtohen.. Sgger, Bfn 10,79] Kerto, Poönir 10,11½ Schreit, Phönir 9,960 Bäuerle., TB 46 9,59] Förſter, Bfg Echweſterlein Disluswerfen Ggger, VfR 33,57 Kerth, Phönix 31,99] Ruſch, MT 31,24] Bäuerle., TV 46 30,05] Schreck, Phönix 4 ſtörende Angel Speerwerken. esrott., MT. 38.25 Happel, Mroh 33,70] Schreck, Phönix 29,0] Egoer, VfR 28,60] Weskott., MrG 4 ſehen raſch er Fünfkamyye... IKerth, Phönixr 208 Pkt.] Happel, MTG 205 Pkt. Egger, VſR 173 Pkt. Kehl, VfR 153 Pkt. ember 1934 Braun und haben wir die der Vorkriegs⸗ n Sportsleute Gäſte geweſen Samstag und igerſehnte erſte Nationen aus⸗ „ daß die herz⸗ id und rknüpft. ie Meinungen zwediſchen t 110:98 Punt⸗ 9 Punkten dot, tben an einen Punkten. Aenderung er⸗ werfen erſt am Zahrgang 4— A Nr. 402/ B Nr. 242— Seite 7 „Hakenkreuzbanner“ —Sonntag, 2. September 1931 4— 0 157 4, 841 * — 30 * 4 — — 45 2 GSSVOοιιοοιι⏑ ½. + 4 6. Fortſ etzung Die Pferde zogen wieder an. Der Herr war im Begriff, den Brief zu öffnen, von dem er Blutstropfen abgewiſcht hatte— als auf er Straße lautes Pferdegetrappel erſcholl. Der Poſtillon begann zu blaſen. In dieſem Augen⸗ hlick beugte ſich der Fremde vor, er ließ den Brief raſch in das Notenbuch gleiten, klappte zu, reichte es Johanna und ſagte: „Bitte, nehmen Sie es in Ihre Obhut. es handelt ſich um den Brief!“ Johanna verſtand nicht. Sie nahm das Buch und ſchlug zögernd auf. Auf der erſten Seite mm des 46 auf dem Phö⸗ chule folgende rm. 1. Frauen⸗ ihr vormittags Uhr vorm. 1. 82 Ludwigs⸗ inſchaft, 3 Uhr .45 Uhr nach⸗ gegen die glei⸗ erg. e auch bei den hoten werden nixplatzes nur hmittag 6 Uhr zus dem Saar⸗ S 06 Völl⸗ Phönix gegen⸗ heseitigt urde, diesen derloht von 35 iguelle Großhandlung — Tel. 267 90/½. .-Flasche 4 .-Flasche. horwärts brin⸗ ßburg nennen, mit einer— atrioten“ hoff⸗ er Poſtſportler ⸗Meterlauf auf S“ zwar nur ber eine Zeit, deutſchen Kurz⸗ vird aufwärts 5 46 112 R 323 MeTG 5².4 MTG.026 §C 08.20% Friedrichsf, 17.33 richsfeld 9 Vfe Neck TG )ꝗq Polſpy. 1 Seckenheim 2 T 46 B Brühl O Neckarau, 48 V Viernh., 56% tTu.SB. V Brühl G ꝛau 57 NTG 1335 V 46.84 R.54 zhönix 27,00 „ MTG W5%6 Leagertſchen Hauſe. Kolonialwarenhandlung, die wegen der durch 1—* Katze und ließ ihre Augen aus dem ſftand der Name des Komponiſten,„Ludwig ban Beethoyen aus Wien“. Ramen noch nicht gehört und wollte eben nach ihm fragen, als der Fremde gleichzeitig ein Trupp franzöſiſcher Küraſſiere Sie hatte den abwinkte und den Poſtwagen umringte. Eine laute Stimme ſchalt mit dem Poſtillon. Der ſchalt wieder. Eine Reitpeitſche knallte, der Poſtillon bekam Hiebe, vermutlich, weil er geblaſen hatte. Da⸗ mals konnte man nie genau wiſſen, wofür man hiebe bekam. Ein junger Offizier im blanken Küraß, dem der Helmſchweif übers blaſſe Ge⸗ ſicht wehte, trat an den Schlag und forderte den herrn auf, den Wagen mit ſeinem Gepäck zu verlaſſen. Dieſer proteſtierte mit großer Ruhe. Der Offizier zog die Piſtole. Darauf verneigte ſich der Herr vor den Damen, reichte ſeinen Koffer einem Küraſſier hinaus und verließ den Wagen, der ſich auf einen Wink des Offiziers in Bewegung ſetzte. „Hat er dir das Buch geſchenkt?“ fragte die Mutter neugierig„Eine merkwürdige An⸗ kmüpfung! Ob er verhaftet worden iſt?“ Frau Luerſſen mußte fortwährend den Kopf ſchütteln; nicht über die Piſtole des franzöſi⸗ ſchen Offiziers, denn die hatte ſie gar nicht be⸗ merkt. Johanna ſchwieg. Eine Stunde ſpäter fuhren ſie in die dämm⸗ trigen und ſchmalen Gaſſen von Braunſchweig ein Es roch nach den Lohgerberhöfen, nach Mumme— lauter Gerüche der Stadt drangen in den langſam fahrenden Poſtwagen. An kner Straßenecke trat ein franzöſiſcher Soldat aus einer erleuchteten Hausdiele, er hielt eine ppelnde Ente im Arm und wurde von einer Fau mit klagenden Scheltworten verfolgt. Fohanna hörte ihn ſchallend lachen. Sie hielt das Buch„Eroika“ feſt in ihren Armen. Ihre Rewen waren aufs äußerſte geſpannt. Gleich würden ſie beim„Schweſterchen“ ſein. Philine Melchior holte die beiden auf der Poſtſtation ab. Sie küßte die Schweſter auf die Stirn und die Nichte auf den Mund. Ihr eſchminkter Mund hatte Johanna in früheren ahren immer wie ſüßer Honig geſchmeckt. Sie erkannte den Geſchmack ſogleich wieder. Das„Schweſterlein“ wohnte ſeit Jahrzehn⸗ len in dem hinter der Petrikirche gelegenen Im Erdgeſchoß war eine Krieg und Kontinentalſperre hervorgerufenen ſchlechten Geſchäftslage ſtillgelegt war, zumal ber Inhaber ſchon ſeit einem Jahr wegen un⸗ mäßigen Verhaltens zu Magdeburg im ſaß. Sie kamen an. Unten auf der Dähte“ hing noch die rieſige Waage, die Jo⸗ hanna als Kind entzückt hatte; ſie mußte jetzt ie auf ihrem Waagebalken ſaß eine leuchten. Zu Lebzeiten ihres Mannes hatte Philine ben ganzen erſten Stock bewohnt; ſpäter hatte ſie nür noch die nach der Gartenſeite gelegenen Zimmer behalten. Ihr Wohnraum war groß, f ſehr einfach ausgeſtattet. An den ünden gab es ein paar Stiche, die George felchior in ſeinen großen Rollen darſtellten, darunter einen von Schadow aus dem Jahre iihh Melchior als Egmont. Zwiſchen den lamentöpfen am Fenſter ſtand eine Büſte, ſie Por das einzige, was im letzten Jahre neu 7 war. Ueberm Fortepiano hin⸗ udie vielen Silhouetten: Goethe, Schiller, ing, Wieland, Prinz Louis Ferdinand, und min dem Kranz das Profilbild der Köni⸗ ain Luiſe, ein wundervoller Stich von Sint⸗ khich. Ihr mußte Tante Philine in jungen hren ähnlich geſehen haben. Pobanna ſtellte ſeſt, daß das„Schweſterlein. Kau geworden war; trotzdem kam ſie ihr auf Aine unerklärliche Weiſe verjüngt vor, und ſie fagte es ihr. Frau Luerſſen meinte, jeder Menſch werde mit der Zeit älter; und ſie be⸗ gab ſich nach dieſer Aeußerung zur Köchin Umalie in die Küche, um nach dem Rechten zu ſehen, was bei Philine immer nötig war. „Schweſterlein“ hielt das Eſſen für eine ſörende Angelegenheit, die man im Vorüber⸗ gehen raſch erledigte; und Amalie hatte ſich 441 4 dieſer Anſicht angeſchloſſen. Da gab Mutter Luerſſen viel Arbeit. Das erſte, was Johanna der Tante vor⸗ zeigte, war das Notenbuch; ſie hatte es keinen Augenblick aus der Hand gelaſſen und noch gar nicht geöffnet. Raſch erzählte ſie von der Begegnung im Poſtwagen und von der Ver⸗ haftung jenes Herrn. Kaum war ſie mit ihrem Bericht zu Ende, rief Philine, die das Buch aufgeſchlagen hatte: „Georg Ludwig Korfes! Name! Was haſt du erlebt, Johanna! es!... Und der Brief!“ Sie blätterte. Da lag er. Er war noch nicht erbrochen. Sie betrachteten das Siegel. Es war nicht zu ent⸗ rätſeln— es ſchien, als ſei mit einem Dau⸗ mennagel beſiegelt worden. Die Blutſpuren auf der Vorderſeite waren noch zu erkennen. „Und wer iſt dieſer Korfes?“ fragte Johanna geſpannt. „Du kennſt ihn nicht?“ rief Philine.„Habe ich dir damals nicht von ihm erzählt? Er iſt mein treueſter Freund! In dieſem letzten Jahr iſt er faſt täglich zu mir gekommen. Faſt iſt er mein Sohn, ſo wie du meine Tochter biſt, Johanna aus Brake... Aber das iſt ja gar nicht die Hauptſache! Nein, meine Gefühle kommen überhaupt nicht in Betracht.. Das hat noch Schleiermacher mir im letzten Winter geſagt, als ich faſt verzweifelt war. Damals wohnte er zwei Tage hier. Drüben zwiſchen den Blumen ſteht ſeine Büſte... Und ſo es für Hier ſteht ja ſein Er iſt kommt es bei Korfes auch nicht auf mein per⸗ ſönliches Gefühl an. Zwar... verhaftet, ſagſt du? Was ſoll man tun? Laß mich nachdenken, Johanna!“ „Man muß ihn befreien!“ „Schon gut. Laß mich nachdenken. Be⸗ freien? Leicht geſagt. Ich könnte zum Maire von Münchhauſen gehen, dann zur Präfek⸗ tur... Oder nein, das iſt beſſer: die Kötſchau ſoll es vermitteln, eine Kollegin von mir, eine liederliche Perſon zwar, aber gutmütig und hilfsbereit; ſie iſt mit Meyronnet befreundet..“ „Wer iſt Meyronnet?“ „Der Comte von Wellingerode, Freund und Vertrauter des Königs Jerome von Weſtfalen. Er weilt ſeit geſtern in Braunſchweig. Die Kötſchau hat es mir zugeflüſtert. Du mußt wiſſen, daß heut alle Leute flüſtern, nicht nur die Souffleuſen— flüſtern iſt modern. Was wollte ich ſagen? Ach ſo: im vorigen Jahre wurde ich dem Comte vorgeſtellt, wie alle Schauſpieler. Er iſt in ſeiner Jugend ein Schiffsjunge geweſen, ein richtiger Soldat Napoleons alſo, und er intereſſierte ſich bei uns nur für die Dekorationen und Kom⸗ parſerien eines Seeſtücks, das er aufgeführt haben wollte...“ „Was aber kann dein Korfes verbrochen haben?“ fragte Johanna ungeduldig.„Er ſah nicht wie ein Verbrecher aus.“ Philine legte den Finger auf ihren Mund und flüſterte: „Da beginnt das Geheimnis der Männer, von dem wir Frauen— mehr wiſſen als ſie. Warte bis heute nacht, da ſollſt du alles hören. Neue Dinge und große Dinge! Deutſchland— iſt dir das ſchon ein Begriff?... Nun, du wirſt ſtaunen!“ „Bei dir ſtaune ich jedesmal“, ſagte Johanna. „Was tun wir inzwiſchen mit dem Brief?“ Philine ſteckte ihn ihr in den Kleidausſchnitt. „Dort trägt eine Jungfrau ihre Briefe“, flüſterte ſie zärtlich. Man ging an dieſem Tage früh ſchlafen. Johanna hatte ihr Bett in der Kammer des „Schweſterlein“. Alſo bekam ſie das Geheimnis noch vor der Nacht erzählt. Draußen, vom Radeklint oder vom Wollmarkt herüber, dröhnten von Zeit zu Zeit die franzöſiſchen Trommeln, und es erklang: Le régiment de Sambre et Meuse Sie hatten die Vorhänge ihrer Betten zu⸗ rückgeſchlagen. Die Kerze flackerte hinter einem grünen Stoffſchirm. Philine hielt den Kopf in die Hand geſtützt. Als die Trommelwirbel zu Ende gingen, begann ſie. Nämlich: In Norddeutſchland ſteht die Er⸗ hebung gegen Napoleon unmittelbar bevor. Die Stimmung in Stadt und Land iſt herrlich, vor allem bei der einfachen Bevölkerung. Campe zwar, der berühmte Robinſon⸗Verlegetr in Braunſchweig, liebedienert weiter; viele von den Gebildeten machen es ſo und haben noch nichts begriffen. „Bei uns iſt davon nichts bekannt“, warf Johanna ein. Philine weiter: Friedrich Wilhelm, der ab⸗ geſetzte Herzog von Braunſchweig, weilt ſchon ſeit Wochen auf ſeiner Beſitzung Oels in Schleſien; er konſpiriert mit Oeſterreich, er kon⸗ ſpiriert mit Preußen, mit allen Teilnehmern. Vor einigen Tagen hat man in Tirol die Feuerzeichen auf den Bergen entflammt. Wir warten voll Spannung auf neue Nachrichten. Ein Oberſt von Dörnberg rückt eben von Hom⸗ burg aus gegen Kaſſel vor, um Jerome ge⸗ fangenzunehmen. Noch fehlt der Bericht. Kaſſel“ Johanna dachte an Kaſpar Dann fragte ſie Philine, ob Korfes ihr das alles erzählt habe. Nichts. Nein, Korfes iſt ein Grab. Und mit dieſer großen Sache, dem gemeinſamen Los⸗ ſchlagen alſo, wird der Brief zu tun haben. „Bekommſt du jetzt Angſt?“ fragte Philine. „Wieſo Angſt?“ „Wegen des Briefes. Haſt du ihn noch?“ „Natürlich. Weiter!“ „Oeffnen darfſt du ihn nicht. Nun, Korfes iſt die rechte Hand des Herzogs, vielleicht ſogar ſein Kopf. Er iſt die Hoffnung Norddeutſch⸗ lands. Nur er darf den Brief öffnen. Er iſt mehr, als du dir mit deinem hübſchen Kopfe ausdenken kannſt.“ „Wieſo hübſch?... Warum aber iſt er nicht beim Herzog in Schleſien?“ „Es gibt für ihn noch andere Aufgaben. Die Franzoſen kennen Ludwig Korfes, ſie wiſſen auch, was er den Patrioten bedeutet. Er kam vor fünfzehn Jahren als junger Offizier in mein Haus, als George eben tot war. Er war ſo jung, und ich.. kannte ihn. Genug davon. Auch die Franzoſen kennen ihn. Sie beobach⸗ ten ihn. (Fortſetzung folgt) Engelbert Humperdinck/ Humperdinck iſt der Schöpfer der deutſchen Märchenoper. In einer Zeit, da man Mascag⸗ nis— Oper„Cavalleria ruſticana“ auch in Deutſchland begeiſtert feierte, kam er mit ſei⸗ ner Gehs enoper„Hänſel und Gretel“ erſtmalig zu Gehör. Am 1. September 1854 in Siegburg im Rheinland geboren, wurde er durch dieſes Werk bald ein in aller Welt bekannter Komponiſt nachwagneriſchen nanien Gründlich in allen theoretiſchen Bedingniſſen für ſeine Kunſt vor⸗ konnte er durch ein Stipendium eine ztudienreiſe nach Italien unternehmen. Zu dieſer Zeit weilte auch Richard Wagner im Süden. Im Frühjahr 1880 machte Humperdinck dem Meiſter ſeinen Beſuch in Neapel und ge⸗ langte dadurch in enge Beziehungen zum Schaf⸗ fen Wagners; er gelangte in den engeren Mit⸗ arbeiterkreis des Meiſters. Freudig ſtimmte er der Einladung Wagners zu, mit ihm nach Bay⸗ reuth zu gehen, um eine Kopie der Parſifal⸗ rtitur anzufertigen und Aſſiſtent zu ſein bei en. Vorbereitungen zur Erſtaufführung des Weihefeſtſpiels, Humperdinck wird Mitarbeiter in der„Nibelungenkanzlei“ und damit auch Freund und Gaſt des Hauſes Wahnfried. Der damals 26jährige Humperdinck wird der Muſik⸗ erzieher des 11 Jahre alten Siegfried Wagner. Beide waren ſeit dieſer Zeit miteinander herz⸗ lich befveundet. Senta Humperdinck, die Toch⸗ ter des Komponiſten, berichtet die wenig be⸗ kannt gewordene Tatſache, daß mehrere Takte aus der Parſifalpartitur von ihrem Vater ſtam⸗ men; einige für den Ablauf der Wandeldekora⸗ tion fehlende Takte mußten noch hinzukompo⸗ F. 2— +* 7* ——— K„ Ein Grabmal für niert werden, womit Humperdinck vom Meiſter betraut wurde, weil er„wie der Teufel kom⸗ poniere“. Die inem Jufal„Hänſel und Gretel“ ver⸗ dankt einem Zufall ihre Entſtehung. Adelheid Wette, die Schweſter des Komponiſten, damals durch ihre Märchenbearbeitungen für Kinder⸗ aufführungen geſchätzt, hatte auch ein Märchen⸗ ſpiel„Hänſel und Gretel“ gedichtet, wofür Hum⸗ perdinck einige Liedchen komponieren ſollte. Ge⸗ rade dieſer Textentwurf intereſſierte ihn dann ſa angelegentlich, daß er damit ein Singſpiel chaffen wollte. Er ſpielte Hugo Wolf die ein⸗ 0 Lieder vor, und dieſer wax von der Mu⸗ ik ſo entzückt, daß er Humperdinck den Rat gab, den Text weiter auszuarbeiten und dann als mehraktige Märchenoper zu komponieren. Nach Vollendung der Oper hatten die Bühnen allerhand Bedenken. Man fand das Werk zu „harmlos“ gegenüber den nervenanſpannenden veriſtiſchen Opern. Der Wiener Theaterdirek⸗ tor Jahn hielt es für eine kleine Vorſtadtbühne geeignet. Frau Coſima Wagner tröſtete:„Aber lieber Engelbert, in einer Zeit, da die Deut⸗ ſchen einem Mascagni und Leoncavallo nach⸗ laufen und über dieſe meines Mannes Erbe vergeſſen, nahſt Du ihnen mit dieſer köſtlich feinen Partitur, dieſem endlich wieder echt deut⸗ ſchen Werk!“ Schott in Mainz nahm die Partitur in Ver⸗ lag, ohne Honorar, nur mit Bewilligung von Prozenten. Am 23. Dezember 1893 brachte Ri⸗ chard Strauß endlich in Weimar die Uranffüh⸗ runa der Oper in Form einer Weihnachts⸗Nach⸗ mittagsvorſtellung für Schüler. Strauß nennt Hermann Löns Die Grabkammer der„Sieben Steinhäuſer“ bei Fallingboſtel, in der der unvergeß⸗ liche Hermann Löns am 26. September nach ſeiner Ueberführung beigeſetzt wird. An dieſem Tage vor 20 Jahren ſtarb der Dichter vor Reims den Heldentod Zum 80. Geburtstag am 1. September 1953 Von Ritred Mello, Dresden die Oper„ein Meiſterwerk erſter Güte“. Et ſchreibt:„Mein lieber Freund, Du biſt ein roßer Meiſter, der den lieben Deutſchen ein Wert beſchert, das ſie heut kaum verdienen, trotzdem aber hoffentlich recht bald in ſeiner anzen Bedeutung zu würdigen wiſſen wer⸗ en.“ In Weimar ſang Pauline de Ahna, die ſpätere Gattin von Richard Strauß, die Rolle des Hänſel. Mit dieſer Weimarer Urauffüh⸗ rung beginnt der Siegeszug der Märchenoper durch alle Lande. Alle großen Bühnen Deutſch⸗ lands und Oeſterreichs folgen. Bald wird der Text in fremde Sprachen überſetzt; Nord⸗ und Südamerika erfreuen ſich an dieſer unbeſchwer⸗ ten, echt deutſchen Muſik, an dieſem echt deut⸗ ſchen Märchen. Sogar in entlegenen Klöſtern gelangte das Werk durch die Kloſterinſaſſen zur Aufführung. Die deutſche Kunſt hatte einen neuen gro⸗ ßen Erfolg zu verzeichnen. Dieſe„Hänſel⸗und⸗ Gretel“⸗Muſik in ihrer Friſche und ihrer Ge⸗ mütstiefe iſt nur noch der Innigkeit und Me⸗ lodieſchönheit des„Freiſchütz“ vergleichbar. Das aus den Tiefen der deutſchen Volksſeele hevaus geborene Werk iſt eine der reichſten Gaben un⸗ ſeres deutſchen Opernſchatzes. Humperdincks Kompoſitionstechnik, ſein meiſterlicher Kontra⸗ punkt und die prächtig abgetönte Inſtrumenta⸗ tion haben dieſe Melodik mit einem künſtleri⸗ ſchen Gewand umkleidet, deſſen zarte Filigran⸗ arbeit dem Märchenzauber des Werkes neue Schönheiten gibt. Die Wiener Erſtaufführung der Oper ſollte unter Mitwirkung der„Claque“ ſtattfinden, wofür Humperdinck ſelbſtredend ſein Scherflein zahlen ſollte. Er lehnte derartige geſchäftliche Vereinbarungen alattweg ab. Und auch ohne Claque waren Preſſe und Publikum von dem Werk begeiſtert. Nur Hanslick, der Antiwagnerigner, konnte es ſich nicht verſagen, über den Namen Humperdinck, weil dieſer „Wagnerianer“, zu ſpötteln. Kein Volk der Welt beſitzt ein ähnliches Werk wie dieſe un Man er⸗ hoffte von Humperdinck eine Erneuerung der deutſchen Spieloper. Aber von allem, was er ſonſt noch an Bühnenwerken geſchaffen, reichten vielleicht nur noch„Die Königskinder“ an das erſte Werk heran. Mit dieſer ſeiner zweiten Märchenoper hat der Meiſter abermals ein formvollendetes und nicht minder ſchönes und bedeutendes Werk geſchaffen. Ein Werk, er⸗ füllt von wundervoller Märchenpoeſie und herz⸗ licher Innigkeit. Der dritte Akt dieſer Oper, von der Einleitungsmuſik an bis zur letzten Schlußnote, iſt eine geniale, von volkstümlicher Kunſt erfüllte meiſterliche Leiſtung. Die Sage von den zwei Königskindern, die arm gewor⸗ den in der Fremde leben und im Winterwald ſterben, hat ernſten Charakter. Auch iſt dieſe Muſik nicht ſo leicht eingängig wie zur Oper „Hänſel und Gretel“. Künſtleriſch iſt dieſe Kom⸗ poſition ſeiner erſten Oper in jeder Beziehung gleichwertig. Aber gerade„Hänſel und Gretel“ bleibt unſere volkstümlichſte deutſche Märchen⸗ over. Der große Erfola des Werkes machte Humperdinck berühmt und reich. Am Wannſee baute er ſich eine Rilla, er lebte hier in glück⸗ lichem Beiſammenſein mit ſeiner Familie. Im Alter von 67 Jahren, im Septemhber 1921. ver⸗ ſchied er an den Folgen eines Schlaganfalls. Er wird ſtets unvergeſſen bleiben. ——————————————————————————— Jahrgang 4— A Nr. 402/ B Nr. 242— Seite 8 „Hakenkreuzbanner“ Sonntag, 2. September 1934„.. istorische Soſimuchscman Sommerausſtellung des Pforzheimer Kunſt⸗ Pforzheim, 30. Auguſt. Erfreulicher⸗ weiſe tritt bei Kunſtausſtellungen immer mehr der Gedanke in den Vordergrund, die zur Schau geſtellten Kunſtgegenſtände vor allem aus ihrem natürlichen, völkiſchen und hiſtoriſchen Boden herauswachſen zu laſſen. Denn ſo allein ſpricht das einzelne Kunſtwerk nicht nur als äſthetiſches Gebilde zu uns, ſondern im ganzen Reichtum ſeines Werdens und Seins. Es iſt jetzt kein ſchöner toter Gegenſtand mehr, der in einem Schaukaſten aufgebahrt wird, ſon⸗ dern ein Stück Leben innerhalb von Volk und Geſchichte. Die Sommerausſtellung des Pforzheimer Kunſtgewerbevereins hat ſich völlig in den Rah⸗ men dieſer Idee geſtellt. Sie bringt eine„Hiſto⸗ riſche Schmuckſchau“, die einen Geſamtüberblick der Geſchichte des Schmucks vermittelt. In mühevoller Arbeit wurden hunderte Schmuck⸗ ſtücke geſammelt, einmal aus den Archiven des Kunſtgewerbevereins und der Kunſtgewerbe⸗ ſchule, ſowie von privater Seite und mit Un⸗ Bild 1: Blick in den großen Ausſtellungsſaal terſtützung der ſtädtiſchen Induſtrie. So ent⸗ ſtand eine überaus reichhaltige Sammlung, in der jede Stilart und Kunſtform enthalten iſt. Ringe, Armbänder, Anhänger, Broſchen, Kreuze, earbeitet in Gold, Silber, Eiſen, verziert mit teinen und Email, bekommen wir zu ſehen. Die Ausſtellung ſelbſt konzentriert ſich auf die ſchlicht geformten Schaukäſten, in denen die Schmuckſtücke leben. Die Wände der Ausſtel⸗ lungsräume dagegen ſind mit Kupferſtichen und Bildern behängt, in denen die Zünfte und Handwerker einer jeweiligen Zeitepoche gewür⸗ digt werden. Kräftige Sprüche, auf ein Wand⸗ fries geſchrieben, erzählen uns, daß auch die zärte Feinarbeit der Gold⸗ und Silberſchmiede von kernigen Werkern geſchaffen wurde. Treten wir einen Rundgang durch die Aus⸗ ſlellung an, ſo finden wir zunächſt eine Zu⸗ ſammenſtellung von Schmuckſtücken, die keiner genauen Zeitepoche angehören. Sogar un⸗ abhängig von einem allein beſtimmenden Stil entſtand eine Bauern⸗ und Volkskunſt, die zu verſchiedenen Zeiten und bei verſchiedenen Völ⸗ kern ganz ähnliche Kunſtformen hervorgebracht hat. Dabei iſt dieſe Kunſt keineswegs primitiv, ſondern von hochwertigem Können geſchaffen. Da iſt z. B. eine prächtige Silberbroſche zu ſehen, mit gefaßten Steinen, die irgendeinmal im Laufe der Jahrhunderte von einem ruſſiſchen Handwerker gearbeitet wurde. Dennoch unter⸗ ſcheidet ſich dieſelbe nicht weſentlich von einem anderen Stück unſerer Sammlung, welches eine „rumäniſche Bauersfrau vielleicht heute noch zu Aihrem trägt. Indiſchen Schmuck treffen wir ne ohne daß ſich eine beſondere Stilart feſtſtellen en ſpaniſchem und altdeutſchem, ließe. In dieſer Gruppe fällt ein beſonders ſchöner, großer und reicher Ring auf, der zu den bekannteſten Zigeunerringen gehört. Eine weitere Abteilung führt uns die Ent⸗ wicklung des Schmucks vor Augen, wie ſie in der Zeit der europäiſchen Hochkulturen, vom 15. bis 18. Jahrhundert, ſtattgefunden hat. Hier greifen allerdings an den Grenzen der ein⸗ zelnen Jahrhunderte die Stilarten etwas in⸗ Bild 2: Alter Stich einer mittelalterlichen Goldſchmiedewerkſtatt gewerbevereins einander. Um ſo klarer wird die reine Folge der Stile in der nächſten Schmuckgruppe gezeigt. Wir bekommen prächtige gotiſche Broſchen zu ſehen, wundervoll gearbeitete Renaiſſanceringe, prunkende Barockanhänger, bis die Linie aus⸗ klingt in der Zuſammenfaſſung von Rokoko, Louis XVI. Empireſtil. Von dieſem wird die Entwicklung dann weitergeführt zu den beſchei⸗ denen und dennoch maleriſchen Schmuckſtücken der Biedermeierzeit und zu jenen Kunſtwerken, die in die Jahre 1810 bis 1830 fallen. Damals erlaubte es die furchtbare Not, in der ſich Deutſchland befand, zwar keinen aus Gold und Silber; die herrlichen Arbeiten, in ſchlichtem Eiſen ausgeführt, ſind darum jedoch nicht min⸗ der anſprechend. Sie zeigen uns, daß trotz aller Anfeindungen die deutſche Schaffenskraft niemals erlahmt iſt. Abſchließend greift die Ausſtellung ſchließlich auf die antike Welt zurück. Sie bringt Schmuck aus dem griechiſchen und römiſchen Kulturlreis, in dem die Münze als Schmuckgegenſtand noch eine größere Rolle ſpielt wie zu ſpäteren Zei⸗ ten. Sie geht weiter zurück zu den grundlegen⸗ den Arbeiten ägyptiſcher Metallſchmiede, und zu jenen Ringen, Bechern und Spangen der Germanen, an denen man das Vorhandenſein einer hohen Volkskunſt bei den alten Deutſchen ſehen kann. Von den vielen Eindrücken dieſer Mannig⸗ faltigkeit an Schmuckſtücken iſt das Auge müde geworden. Auch hat der eine oder andere Be⸗ ſucher vielleicht das Verlangen, ſich theoretiſch Pforzheimer Brief Die Pforzheimer Hitlerjugend iſt am vergangenen Wochenende ins Ferienzelt⸗ lager auf der Waldhöhe bei Büchenbronn mar⸗ ſchiert. 1500 Jungen aus dem Bann 172 ver⸗ leben dort frohe Ferientage. Das Zeltlager iſt in zwei Teile getrennt, um die 700 Buben der Hitlerjugend und die 800 Pimpfe des Jung⸗ volks voneinander zu ſcheiden. Der Anmarſch der Jungen vollzog ſich am letzten Sonntag früh aus dem geſamten Banngebiet, alſo von Pforzheim, Bretten und Bruchſal her. Achtzig Zelte, auf denen die Fahnen und Wimpel der neuen deutſchen Jugend wehen, werden bis zum 2. September die luftige Waldhöhe, hoch über der Dreitälerſtadt Pforzheim gelegen, be⸗ herrſchen. Wie ſo ein Tag im Zeltlager ge⸗ regelt verläuft, das haben unſere Leſer bereits aus anderen Berichten erfahren. Mitte Auguſt hatte die Pforzheimer Hitler⸗ jugend——— auslandsdeutſche Kameraden aus Belgien zu Gaſt. Es waren ſtramme Jungen und Mä⸗ del im Alter von ſieben bis ſechzehn Jahren, Kinder aus allen Ständen. Sie waren teils mit der Bahn, der größere Teil in Marſch⸗ kolonne aus dem benachbarten Monbachtal herübergekommen, wo ſie einen mehrwöchigen Ferienaufenthalt verbrachten. Mit leuchtenden Augen marſchierten ſie in die ſchöne Stadt an der Schwarzwaldpforte ein. Nach einer Mit⸗ tagsſtärkung mit anſchließendem Kaffee, Ku⸗ chen und Obſt wurden ſie in zwei Großkraft⸗ wagen zur Ruine Kräheneck hinaufgefahren, wo die jungen Kämpfer für das Deutſchtum im Auslande einer Sondervorſtellung der Hz⸗ Burgfeſtſpiele beiwohnten. Vor ihrem Abſchied erzählte ihnen Bannführer Schenkel von der Pforzheimer HI mancherlei vom neuen Deutſch⸗ land und dem Leben der HJ. In ihrem Ferien⸗ heim unter den herrlichen Schwarzwaldtannen des Monbachtals verbrachten die Jungen und Mädel aus Belgien ihre Freizeit bei frohem Spiel und Geländedienſt. Herrliche Gelegen⸗ heit bot ſich ihnen zum Baden und Schwimmen im Monbach und in der Nagold. Auf Fahrten und Wanderungen lernten ſie den nördlichen badiſchen Schwarzwald bis zum Mummelſee und das benachbarte Schwabenland kennen. Auch hatten ſie Gelegenheit, einer Flaggenparade im Zeltlager der HJ Baden⸗Baden bei Her⸗ renwies beizuwohnen. Bevor ſie Süddeutſch⸗ land und damit den Heimatboden ihrer Eltern verließen, waren ſie noch zu einer zehntägigen Kraftwagenfahrt nach dem Bodenſee eingeladen. In dieſen Tagen wurde auch in der Indu⸗ ſtrieſtadt Pforzheim durch ein großzügiges Hilfswerk der Verſuch gemacht, die reſtliche Schar alter Kämpfer— nicht ganz hundert Parteigenoſſen mit einer beſtimmten Zeitepoche zu beſchäftigen. Um dem Genüge zu leiſten, wurde ein Leſeſaal geſchaffen, welcher der Ausſtellung angegliedert iſt. Ein ſchönes Bild des bekannteſten deutſchen Bild 3: links: Gürtelſchließe aus den Vier⸗ landen; rechts: Anhänger aus der Früh⸗ renaiſſance Metallſchmiedes, Wenzel Jamnitzer, blickt hier von der Wand zu einem Büchertiſch, auf wel⸗ chem zahlreiche Werke mit reichem Bildmaterial über Kunſt und Schmuck zur fördernden Ein⸗ ſicht liegen. und SA⸗Männer— die hier noch erwerbslos waren, in Arbeit und Brot zu bringen. Die Maßnahme zeitigte einen ſchönen Erfolg. Der größte Teil dieſer Erwerbsloſen konnte in den Induſtriebetrieben untergebracht werden, wäh⸗ rend für einen kleinen Reſt die gleiche Ausſicht beſteht, daß auch ſie in den nächſſten Wochen eine Arbeitsſtelle bekommen. Im Benehmen mit dem Sozialamt der SA-⸗Standarte 172 machten etwa hundert politiſche Leiter und SA⸗Leute einen Rundgang durch 531 Betriebe, um die Betriebsführer zur Unterbringung der alten Kämpfer zu veranlaſſen. Trotz der Not⸗ lage, die noch immer die Induſtrie Pforzheims beherrſcht, ſtieß man auf Verſtändnis und guten Willen. In 36 Betrieben gelang es, 38 alte Kämpfer am gleichen Tage unterzubringen. Etwa 60 Stellen wurden in den folgenden Ta⸗ gen bzw. werden in den kommenden Wochen dadurch verfügungsbereit, daß eine gleiche An⸗ zahl junger Arbeitskameraden aus den Betrie⸗ ben ſich zum Eintritt in den Arbeitsdienſt ent⸗ ſchloſſen hat. In weiteren Fällen wird noch eine größere Zahl von Arbeitsſtellen, namentlich in der Uhreninduſtrie, durch das Umſchulungs⸗ verfahren frei werden. Der Rundgang durch die Induſtriebetriebe förderte auch das Ver⸗ ſtändnis der politiſchen Leiter für die Sorgen und Nöte des Geſchäftsmannes in der Pforz⸗ heimer Induſtrie, deren Rückgang auf dem Auslandsmarkt gegenwärtig noch keinerlei Beſſerung erkennen läßt. Die Gründe zum Rückgang müſſen vor allem in dem immer noch umfangreichen internationalen Boykott der Juden, dann auch in dem preistreiberiſchen Wettbewerb ausländiſcher Betriebe— die z. T. aus Pforzheim ſelber verſchleppt wurden— geſucht werden. Dennoch verlieren die Pforz⸗ heimer Betriebsführer ihre Nerven nicht. Mäch⸗ tige Fortſchritte macht hier die Umſtellung auf neue induſtrielle Fabrikationszweige, und dann ſetzt jetzt auch wieder die Hoffnung auf das Weihnachtsgeſchäft ein. Die jüngſten Unwetter haben auch den Pforzheimer Landbezirk nicht unverſchont gelaſſen. Wie bereits gemeldet, hat das Hagelwetter am vergangenen Wochen⸗ ende, namentlich den Gemeinden Nöttingen, Eiſingen und Stein im Amtsbezirk Pforzheim und der Gemeinde Auerbach im Nachbharbezirk Ettlingen vernichtenden Ernteſchaden zugefügt. Nur ſehr ſchwer läßt ſich die Schadenhöhe des vernichteten Tabaks, um deſſen Ernte es ſich in erſter Linie handelt, feſtſtellen. In Nöttingen iſt wohl der Schaden am größten, denn hier blieb von der Ernte ſo gut wie nichts übrig. Außerdem haben die öffentlichen Straßen und Wege der Gemeinde ſtarke Beſchädigungen davongetragen. In Eiſingen vernichtete der Hagel etwa ein Fünftel des Weinertrags, der eine gute Dreiviertelernte zu werden verſprach. Zweiter badiſcher Schachkongreß Karlsruhe, 31. Aug. In den letzten bei⸗ den Runden des Meiſterturniers(8. und 9. Runde) fielen einige wichtige Entſcheidungen. In der 8. Runde kamen die beiden Spitzen⸗ reiter zuſammen, Großmeiſter Bogolju bow und Lauterbach. Der junge Mannheimer, deſſen Hauptſtärke die Eröffnung iſt, für deren Anlage er ein ſehr feines Verſtändnis beſitzt, konnte aus ſeiner Lieblingseröffnung, der Eng⸗ liſchen Partie, mit vollkommen gleichem Spiel hervorgehen. Nachdem nur noch Dame und Turm auf beiden Seiten vorhanden waren, ließ er ſich jedoch auf ein riskantes Bauern⸗ opfer ein, das ihm zwar einigen Angriff ge⸗ währte, aber zuletzt ihn in einem Turmend⸗ ſpiel mit einem Bauern weniger zurückließ, das kaum zu halten ſein dürfte. Die wichtigſte Partie der 9. Runde war die Begegnung Heinrich— Lauterbach. In einem orthodox verteidigten Damengambit gelang es Heinrich, nach langwierigen Manövern zwei Bauern zu erobern, die ihm den Sieg ver⸗ bürgten. Stand der Spitzengruppe nach der 9. Runde: Bogoljubow 67 Punkte + H, Eiſinger 6+ H, Lauterbach und Huſſong je 57 2H. Ueberblicken wir die Ausſtellung noch einnl 23..— im ganzen, ſo fallen zwei Weſenszüge beſon⸗ ders auf, die von großer Ein⸗ mal können wir ſehen, daß die Pforzheimet Schmuckinduſtrie keineswegs eine einſeitige Maſchineninduſtrie iſt. Die Wurzeln ihrez Schaffens liegen vielmehr ganz und gar im Die Entwürfe der Larnd chmuckſtücke ſetzen ein großes Kulturverſt nis voraus, da es nur dort möglich iſt, durch Generationen echte Kunſtwerke und Liebe zum Handwerk gepflegt wurden. Die Ausfüh⸗ rung dieſer Arbeiten aber konnte nur d Handwerkern, Goldſchmieden, Faſſern durch⸗ eführt werden, die von Kindheit an mit dem aterial und dem handwerklichen Können ihrer Zunft vertraut ſind.— Deswegen zeigt die geſamte Schmuckſchau endliche Weite anderem, daß unſere Induſtrie ſich ſchorf 4h Gegen 10 Uhr wendet von allen Tandartikeln, daß ſie ſih den St.⸗Paul wohl bewußt iſt, welche echten Kulturwerte in Treiben. Vor ihren Volkskräften vorhanden ſind. ſantes Bild de Auf dieſer Grundlage iſt ſie daher imſtande, ein Wir gehen a wertvolles Schmuckſtück zu ſchaffen. Die„hi⸗ uns für eine 3 ſtoriſche Schmuckſchau“ iſt der beſte Beweis für des Meeres. dieſes Können.„„Muß denn Um dieſen Beweis nicht nur in einer ein⸗ hinaus“, die g maligen vorübergehenden Ausſtellung zu er. apelle geſpielt. bringen, war die Schau als Vorarbeit gedacht, Ausflugsort de Unſer Sond. deidelberg if. Frohe Reiſeſti rühen Morger graut, ſehen v roten Blütenkl liche Fahrt, vi den ſüd⸗ unden die künftig in erweiterter Form erhalten blei⸗ Segelboote, vo ben ſoll. Das ausgeſtellte Material wird die grüßen unfer e Grundlage bilden für ein Muſeum des Schmu Der Strom kes, das ſich in den Mauern unſerer Stadt befinden ſoll. Es wäre zu wünſchen, daß die Errichtung eines ſolchen Zierſtück der Stadt Pforzheim in Bälde erfolgt. Die „Hiſtoriſche Schmuckſchau“ hat unter anderem bereits gezeigt, von welcher Bedeutung ein der⸗ artiges Unternehmen iſt, ſowohl vom indu⸗ ſtriellen, wie vom kulturellen und volkswirt⸗ ſchaftlichen Standpunkt geſehen. W. Hagenmeyes gelangen wir i verläßt der Lo auf Helgoland. Leuchtſchiffe un Gebannt folger über den dunk des Mondes. Streifen über ſtehen an Deck, aufzunehmen. trotzige Fels ar Der Lautſpre an. Wir richte ſchen Küſte. B Deck ſtehen wer Skagerrak errei In Stein wurden 600 Zentner Tabak im Veh des er kaufswert von 30 000 Rm vernichtet. Die a. dentstem— ſchädigten ſind vorerſt auf örtliche Hilfsmoß⸗ Atbeits 41 nahmen angewieſen. Die Hagelverſicherung, hald der Kont der der badiſche Staat jährlich 2 bis 3 Millionen Bordkapelle 40 Reichsmark zuſchießt, um den Landwirten die als ich einſchla Prämienzahlung zu erleichtern, hätte einen ſtündiger Bahn großen Teil des Unwetterſchadens gedeckt. Mil Eindrücken. Bedauern muß aber feſtgeſtellt werden, daß in Früh um 61 den betroffenen Gemeinden des Pforzheimer Wir befinden Bezirks kein einziger der geſchädigten Land' erleben heute il wirte gegen Hagel verſichert war. Herrliche Son Durch den Straferlaß der Reichsvegierung ſind aus dem Pforzheimer Bezirksgefängnis Gebiet, in dem wenige Tage nach der Geſetzesverkündung 54 Straf⸗ und Unterſuchungsgefangene entloſen die gewalti worden, dazu noch 20 Strafgefangene, die hier geſchlagen wur verurteilt wurden, ihre Strafe aber in den aus⸗ Helden⸗ Wan wärtigen Landesſtrafanſtalten verbüßten Ein ech 55 bei den Pforzheimer Strafgerichten anhün, den Flüten des gige Strafverfahren und 30 Privatklagen wur“ heute in einer den eingeſtellt. Außerdem hat die Staatz: vberſammeln un anwaltſchaft 140 zum Teil zurückliegende Sir⸗ aune ſen(Fälle mit Bewährungsfriſt) erlaſſen, Mi irreen zu tere 150 bis 200 anhängige Verfahren ſind hun manchesmal vo ihr ebenfalls eingeſtellt worden. Die Zahl der LKlang, ertönt in erlaſſenen Geldſtrafen beträgt mehrere Hunde.. f Durch den unvermuteten Erlaß des Geſehes 3— war es nicht möglich, ſofort alle Fälle nachzu⸗ und Feind, ſch prüfen. Beim Gericht und bei der Staatzan iſchen Kampfe waltſchaft hat ſich in dieſen Tagen, die ſunn Sirieverhälini noch unter dem Einfluß der Gerichtsferien* ſtehen pflegen, die Arbeit ſtark gehäuft, de„Stillgeſtanden Straferlaſſe werden endgültig bis Mitte Sih⸗ tember durchgeführt ſein. — über das Schif CEichenkränze zi an 1. 5 1 Aed vom getragen vom Das Horſt⸗Weſt 1 von der Rebe in den Mund 4 — ganges 1934 an den Ufern des Rheins, Moſel und Nahe helfen auch die Jüngſten Daß dabei gehörig gekoſtet wird, verſteht von ſelbſt.— ne lust und Oonne-in goldener Lonne badische fnuben! September 198ʃ ung noch einmal eſenszüge beſon⸗ tung ſind. Ein⸗ die Vforzheinet eine einſeitige Wurzeln ihrez nz und gar im ſe der gezeigten Kulturverſtänd⸗ möglich iſt, wo werke und 5 n. Die Ausfüh⸗ konnte nur von Faſſern durch⸗ heit an mit dem rklichen Können 1 Schmuckſchau 4 e ſich ſcharf ah⸗ ln, daß ſie ſith Kulturwerte in imden ſind. her imſtande, ein haffen. Die„hi⸗ beſte Beweis ſüt ir in einer ein⸗ Sſtellung zu er⸗ orarbeit gedacht, m erhalten blei⸗ terial wird die eum des Schmul⸗ unſerer zu wünſchen, olchen Zierſli de erfolgt. Die unter anderem deutung ein der⸗ bohl vom indu⸗ und volkswirt⸗ 1 lagenmeyeg Tabak im Ver⸗ nichtet. elverſicherung, zu bis 3 Millionen Landwirten die en, hätte einen des Pforzheimer ſchädigten Land' var. 4 Reichsvegierung Bezirksgefängnis sverkündung fangene entlaſſen fangene, die hier aber in den aus⸗ verbüßten. Ema gerichten anhün⸗ rivatklagen wur⸗ hat die Smuatz ückliegende Sin⸗ ſt) erlaſſen. Wei⸗ rfahren ſind von . Die Zahl der nehrere Hundert ß des Geſetzes lle Fälle nachzu⸗ i der Staatsan⸗ Lagen, die ſonſt Berichtsferien u rk gehäuft. De bis Mitte Eiß⸗ 4 n Mund rnte des Jahr es Rheins, der e Jüngſten mit rd, verſteht ſich Die Ge⸗ tliche Hilfsmaß⸗ ns gedeckt. Mit werden, daß in Sahrang 4— A Nr. 402/ B Kr. 22— Seite9 „Hakenkreuzbanner“ Sonntag, 2. September 1934 Unſer Sonderzug fährt in die Nacht hinein. eidelberg iſt unſer letzter großer Aufenthalt. Frohe Reiſeſtimmung hält uns bis in die frühen Morgenſtunden wach. Als der Tag — ſehen wir die Lüneburger Heide im koten Blütenkleid vor uns liegen. Eine herr⸗ liche Fahrt, von der Nacht in den Tag, aus den ſüd⸗ und mitteldeutſchen Bergen in die un⸗ endliche Weite der norddeutſchen Tiefebene. Gegen 10 Uhr treffen wir in Hamburg ein. An den' St.⸗Pauli⸗Landungsbrücken geſchäftiges Treiben. Vor uns liegt der Hafen, ein impo⸗ fantes Bild deutſcher Arbeit. »Wir gehen an Bord der„Monte Olivia“, die uns für eine Woche hinaus führt in die Welt des Meeres. Um 2 Uhr ſtechen wir in See. „Muß i denn, muß i denn zum Städtele hinaus“, die alte Weiſe, wird von der Bord⸗ kapelle geſpielt. Wir paſſieren Blankeneſe, den Ausflugsort der Millionenſtadt Hamburg. 400 Segelboote, von einer Regatta heimkehrend, grüßen unſer Schiff. Der Strom wird immer breiter, und dann gelangen wir in die offene See. Bei Cuxhaven perläßt der Lotſe unſer Schiff. Der Kurs geht auf Helgoland. Die Nacht iſt hereingebrochen. Leuchtſchiffe und Bojen bezeichnen den Weg. Gebannt folgen wir dem Spiel der Lichter über den dunklen Wogen im magiſchen Licht des Mondes. Vorwärts erſcheint ein dunkler Streifen über dem Waſſer: Helgoland. Wir ſtehen an Deck, um das herrliche Bild in uns aufzunehmen. Immer größer wächſt der trotzige Fels aus der Flut. Der Lautſprecher kündigt glänzendes Wetter an. Wir richten unſeren Kurs nach der däni⸗ ſchen Küſte. Bis wir am Morgen wieder an Deck ſtehen werden, haben wir das ſüdliche Skagerrak erreicht. In den gaſtlichen Räumen des Schiffes erleben wir noch vergnügte Stun⸗ den. Zwiſchen den mitfahrenden ſchleſiſchen Arbeitskameraden und uns Süddeutſchen iſt bald der Kontakt hergeſtellt. Die Weiſen der Bordkapelle tönen noch in die Schlafkabine, Fals ich einſchlafe. Die Ruhe tut gut nach elf⸗ ſtündiger Bahnfahrt und ſo vielen gewaltigen Eindrücken. Früh um 6 Uhr wecken uns Poſaunenklänge. Wir befinden uns im Skagerrak. Die meiſten erleben heute ihren erſten Tag auf dem Meere. Herrliche Sonne liegt auf der unendlichen Paſſerfläche. Waſſer und Himmel, ſoweit man blickt! Um 10.30 Uhr befinden wir uns in dem Gebiet, in dem am 31. Mai 1916 die gewaltigſte Seeſchlacht aller Zeiten geſchlagen wurde Hier kämpften unſere blauen Helden, gegen eine feindliche Uebermacht an Menſchen und Material.“ Siegreich beendeten ſie das Gefecht, viele von ihnen verſanken in den Fluten des Skagerrak. Ihrer wollen wir heute in einer ſchlichten Feier gedenken. Wir berſammeln uns am Vorderdeck. Der Marine⸗ SATrupp der Schiffsmannſchaft marſchiert mit der Fahne der deutſchen Revolution ein. ir treten zum Beten“, der Choral, der ſo Mänchesmal vor der Schlacht über die Walſtatt klang, ertönt in feierlicher Stille. Korvetien⸗ lapitän Matthiſſen ſpricht, kurz, ſoldatiſch und doch tief ergreifend. Er gedenkt des Hel⸗ denmutes der Skagerrak⸗Kämpfer von Freund und Feind, ſchildert den Verlauf des gigan⸗ fchen Kampfes um den Oſtſeeeingang, die Särteverhältniſſe der Gegner und die Ver⸗ fufte des Kampfes. Mehr als Menſchliches würde hier getan an Mut und Tapferkeit. „Slillgeſtanden!“ Hell ertönt das Kommando über das Schiff. Dann verſenken wir zwei Eichenkränze zu Ehren der toten Helden. Der an' Steuerbord gilt unſeren tapferen blauen Fungs, der an Backbord den engliſchen Helden. ms'sied vom guten Kameraden ertönt leiſe, geiragen vom Rauſchen des ewigen Meeres. Das Horſt⸗Weſſel⸗Lied und das Lied der Deut⸗ ſchen beendet die die bei geſtoppten Ma⸗ merlebt wurde. heiter geht unſere Fahrt zur Spitze Däne⸗ „dem Kap Skagen. Immer ruhiger wird 'See. Wir begeben uns zum Mittageſſen, in drei Gruppen ausgegeben wird. Eine 4 tige eh der Organiſation, über 2000 Renſchen auf hoher See gut und überreichlich perköſtigen. Rund 3000 Pfund Fleiſch, 7000 id Karxtoffeln, entſprechende Mengen an 3 Käfe, Butter und Hülſenfrüchte ſind Uum für einen Tag das Schiff zu ver⸗ en. Rachmittag liegt alles auf Deck in der e. Eine fabelhafte Erholung. Die unter⸗ ide SZonne taucht die däniſche Küſte in ein Anhaftes Leuchten. Die Farbe des Waſ⸗ ſpielt in allen Tönen von weiß in dunkel⸗ nd hellgrün. Bald verſinkt die Glut am lizont, wir haben das Kap Skagen erreicht. unn tritt das Nachtgeſtirn ſeine Herrſchaft . Wis tief in die Nacht erleben wir das haufpiel einer zauberhaften Mondnacht auf Meere. Morgen werden wir durch Katte⸗ d Belt in die Oſtſee kommen. Vor Gjed⸗ Reifezeit weſentlich beigetragen hat. ſer treffen wir die deutſche Hochſeeflotte, deren Manöver wir beiwohnen. Die Wetterausſich⸗ ten ſind nach wie vor günſtig und verſprechen gute Fahrt. Die Nordſee liegt hinter uns, 143 Bilder werden wir in der Frühe er⸗ eben. Nochmals mit„Araft durch Freude“ an die See und nach Oberbayern Karlsruhe, 31. Aug. Die herxlichen See⸗ fahrten der NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“, die Tauſenden und aber Tauſenden von deutſchen Arbeitern das überwältigende Erlebnis des Meeres geſchenkt haben, finden in dieſem Sommer ihren Abſchluß mit einer DBadiſche Arbeiterurlauber auf hoher See Veon unſerem-Si⸗Sonderberichterſtatker an Bord der„Monte Olivia“ Fahrt auf dem Dampfer„Stuttgart“ vom 16. bis 23. September, die weit hinaus aus der Deutſchen Bucht an die engliſche und franzö⸗ ſiſche Küſte führt. Die Abfahrt erfolgt ab Bre⸗ merhaven, die Rückreiſe wird in Emden ange⸗ treten. Die Geſamtkoſten betragen zirka 51 Mk. ab Karlsruhe. Wem es bisher noch nicht mög⸗ lich war, eine Seefahrt mitzumachen, iſt dieſe Urlaubsreiſe beſonders zu empfehlen; im Spätſommer iſt die See am ſchönſten. Diejenigen, die das Hochgebirge mehr lockt, haben Gelegenheit, eine Urlauberfahrt vom 23. bis 30. September nach Oberbayern mitzu⸗ machen, die letzte größere Fahrt der NS⸗Ge⸗ meinſchaft„Kraft durch Freude“ in dieſem Jahr. Geſamtkoſten 28 Mark ab Karlsruhe. Näheres wird noch bekanntgegeben. Ausdehnung des Obſtanbaues im höheren Schwarzwald Vom Schwarzwald, 1. Sept. Die ſchon ſeit einigen Fahren begonnenen ſyſtematiſchen Verſuche, edle Obſtſorten auch in Mittel⸗ und Hochlagen des Schwarzwaldes zu züchten, ſind in dieſem Sommer erfolgreich fortgeſetzt wor⸗ den. Zum erſten Male verſprechen die in La⸗ gen bis auf nahezu 800 Meter zum Anbau ge⸗ langten Edelobſtſorten, insbeſondere Spalier⸗ birnen, ſowie gewiſſe Tafelobſtarten(u. a. Ge⸗ würzluiken und rheiniſche Bohnenäpfel) ein vollwertiges Gedeihen, wozu der warme, ſon⸗ nige und ſtörungsloſe Verlauf der Blüte⸗ und Auf dem 700 Meter hohen, vielbeſonnten Dobel, ober⸗ halb Herrenalb, auf der Immenſteinhöhe, ober⸗ halb Neuſatz im Bühlergebiet, im oberen Rench“ tal zwiſchen Peterstal und Griesbach, in den höheren Geländen des Gutach⸗, Kinzig⸗ und Höllentals, ſowie in den oberſten Teilen des Glottertals haben ſich die zahlreichen Edelobſt⸗ ſorten ausgezeichnet entwickelt. Dieſe Tatſache gibt den Aonzennm im Schwarzwald neuen Mut zur Ausdehnung des Tafelobſtanbaus auf möglichſt günſtigem Boden in den höheren Ge⸗ birgslagen, wobei zugleich die Ueberwindung der ausländiſchen Obſteinfuhr ein mitbeſtim⸗ mender Faktor iſt. Tabak wird nur noch nach Güte bezahlt Maulbronn, 1. Sept. In einer von 500 Tabakpflanzern beſuchten Verſammlung zu Derdingen(Maulbronn) felſhe nach der Feld⸗ begehung ein Vortrag von Landwirtſchaftsrat Engelhardt⸗Karlsruhe über die wirt⸗ ſchaftliche*2 des einheimiſchen Tabakbaues. Er teilte der Verſammlung mit, daß diejenigen Käufer, die 1933 bei dem Verkauf bzw. der Ab⸗ nahme der Grumpen ihre Verpflichtungen nicht erfüllt haben, zum Verkauf nicht mehr zugelaſ⸗ ſen werden. Es wird in Zukunft der Tabak nur noch nach Qualität bezahlt und er muß unbedingt nach Ernteanteilen getrennt behan⸗ delt werden. Erfreulich iſt, daß die Zigarren⸗ induſtrie heute wieder als Käufer für Sand⸗ blatt auftritt. Eine Beurteilung des Tabaks 1934 iſt heute ſchwer. Die Menge wird 20 bis 30 Prozent größer werden als 1933. Der Haupttabak ſteht hoffnungsvoll auf dem Feld, W er noch verſchiedenen Einflüſſen aus⸗ geſetzt. Eine Lörracherin in der Schweiz tödlich verunglückt Lörrach, 1. Sept. Aus Parpan(Grau⸗ bünden) wird gemeldet, daß auf einer Bergtour über das Urden⸗Fürggeli am Donnerstag früh das 62jährige Fräulein Vortiſch aus Lörrach ums Leben gekommen iſt. Frl. Vortiſch wollte mit ihren beiden Schweſtern über das Urden⸗ Fürggeli nach Aroſa gelangen. Auf der Urden⸗ alm gerieten ſie in Nebel. Sie verbrachten die Nacht auf der Alp Schamoin. Es ſetzte ſtarker Regen und Schneetreiben ein. Am nächſten Morgen eilte die jüngſte der Schweſtern nach Parpan, um Hilfe zu holen, während die bei⸗ den älteren Schweſtern gänzlich erſchöpft zu⸗ rückblieben. Als eine Rettungskolonne die Alp nach einer Stunde erreichte, war die älteſte Brief aus Edingen Mannheimer beſuchen Edingen. Heute nach⸗ mittag um 3 Uhr treffen etwa 70 Beamte und Angeſtellte mit ihrem Wirtſchaftsführer der Rheiniſchen Hypothekenbank Mannheim zu einem Beſuch in Edingen ein. Zunächſt wer⸗ den die einheimiſchen größeren Betriebe, Oel⸗ feuerungswerk Fulmina, ſowie Brotfabrik Reupert beſichtigt, um herngch gemeinſam mit den Arbeitern und Angeſtellten des Fulmina⸗ Werkes im großen Saale der Edinger Schloß⸗ wirtſchaft das Abendeſſen einzunehmen. In der Zwiſchenzeit werden ſich je zwei Mann⸗ ſchaften im Kegeln und Schießen von Mann⸗ heim und Edingen gegenüberſtehen, um in friedlich⸗freundſchaftlichem Kampfe um die zur Verfügung geſtellte Preiſe zu ringen. Ein Tänz⸗ chen im Schloßſaale ſchließt ſich an, ſo daß jeder Beſucher auf ſeine Rechnung kommt. Die Gäſte aus Mannheim werden extra mit einer Ueberraſchung bedacht. Dieſer Tag wird den Arbeitern der Stirn aus Mannheim und den Arbeitern der Fauſt aus Edingen noch lange in auter Erinnerung bleiben. Seid herzlich willkommen in Edingen. Kreisvolksturnen in Edingen. Allen Mit⸗ arbeitern ſowie der geſamten Einwohnerſchaft Edingens ſei anläßlich der Durchführung des ſo gut gelungenen Kreisturnfeſtes am ver⸗ gangenen Sonntag für die vollbrachte ehren⸗ amtliche Arbeit im Dienſte der Allgemeinheit, ſowie für die große Gaſtfreundſchaft herzlichſt gedankt. Die zahlreichen fremden Turner und Turnerinnen haben aus Edingen den beſten Eindruck mitgenommen. Der Turnverein 1890 Edingen hat ſeine Aufgabe meiſterhaft gelöſt. NS⸗Volkswohlfahrt. Am Montag, 27. Auguſt, konnten wieder 18 Kinder, in der Hauptſache Mitglieder der HZ⸗ und BdM⸗Jugend, unter Begleitung von Pg. Hering durch die Ver⸗ mittlung der NSV Mannheim einen vier⸗ wöchentlichen Ferienaufenthalt in der Gegend von Singen am Hohentwiel in nächſter Nähe der Schweizer Grenze beziehen. Die Kinder ſind in Familienſtellen hauptſächlich bei Bauern untergebracht in den Gemeinden Zimmerholz, Hilzingen, Riedlingen und Ebringen. Mutter und Kind. Am Sonntag, 2. Septem⸗ ber, findet eine Sammlung zugunſten des Hilfswerkes„Mutter und Kind“ ſtatt. Edin⸗ 3 unterſtützt die Arbeit der NS⸗Volkswohl⸗ ahrt. Billiges Fiſcheſſen des Angler⸗Vereins. Im Einvernehmen mit dem Gaſtwirt Lohnert vom „Lamm“ veranſtaltet der Angler⸗Verein Edin⸗ gen am Sonntag, 2. September, ab nachmittags 2 Uhr, im„Lamm“ ein großes Fiſcheſſen zum niedrigen Preis von 30 Pfennig pro Portion. Die geſamte Edinger Einwohnerſchaft wird ſich dieſen billigen Schmaus nicht entgehen laſſen. Ausgabe ſolange Vorrat reicht. Unterhaltung und Konzert. Ringerturnier in Edingen. In der Schwer⸗ athletik wird alles getan, um für die Olympiade 1936 gerüſtet zu ſein, um weitere Erfolge der früheren Olympiſchen Spiele anzuſchließen. Es iſt bekannt, daß Deutſchland in der Schwer⸗ athletik noch nie ohne Erfolg heimgekehrt iſt. Die Vorbereitungskämpfe ſetzen in kleinſtem Rahmen mit Kreisturnieren ein, denen ſich die Bezirks⸗ und zuletzt die Gauturniere anſchlie⸗ ßen. Der Sppg Fortuna Edingen wurde ein Bezirksturnier im Ringen der Halbſchwer⸗ und Leichtgewichtsklaſſe für den 16. September nach Edingen übertragen. Schon heute kann den Edinger Sportfreunden ein ſportlicher Genuß verſprochen werden, zumal durch ein Start⸗ verbot für die Schwerathletik im September mit dem Antreten der beſten Ringer vom Be⸗ zirk Unterbaden, der wohl der weitaus ſtärkſte im Gau 14(Baden) iſt, gerechnet werden kann. Ueber die Teilnehmer an dem Edinger Turnier wird nach dem Kreisturnier näheres mitgeteilt. Evang. Kirchengemeinde Edingen. Sonntag. 2. September:.15 Uhr Hauptgottesdienſt; an⸗ ſchließend Feier des hl. Abendmahls mit Vor⸗ bereitung. Die Neukonfirmierten nehmen teil; Chriſtenlehre(Nachmittagsgottes⸗ ienſt). gehen. Die bereits verſchie⸗ den. Die andere konn ſpäter wieder erholen. Thingſtättenausſtellung Heidelberg verlüngert Heidelberg, 1. Sept. auf⸗ gepaßt! Laſſen Sie ſich die Gelegenheit der unentgeltlichen miſbzan Aus⸗ tellung„Nationalſozialiſtiſche Th Sngen im Bau“ in ſämtlichen Hallen und Gängen des ſehenswerten Heidelberger Rathauſes nicht ent⸗ Ausſtellung iſt geöffnet von mor⸗ 8 Uhr bis abends d Uhr und iſt eigens des eutſchen Pioniertages wegen verlängert bis einſchließlich Montag, 3. September, 6 Uhr abends. Alle Heidelberg⸗Beſucher werden herzlich eingeladen, die vielen Modelle und Zeichnungen anzuſehen, die das gewaltige Werk zeigen, das den Deutſchen vom Führer geſchenkt werden ſoll. Führung für größere Gruppen kann angefordert werden von der Rathänz, sleitung: Architekt Hans Schmitt, Rathaus, Zimmer Nr. 24. Der Mammon winkt Meßkirch, 31. Aug. In den letzten Tagen war hier ein weitverzweigter Familienſtamm verſammelt, um zu beraten, wie man zu einer 18⸗Millionen⸗Dollar⸗Erbſchaft aus Amerika ge⸗ langen könnte. Rund 600 Erbberechtigte, Ver⸗ wandte der Linien Gitſchir und Schäfer, haben ſich für die Erbſchaft gemeldet und etwa 250 waren in Meßkirch zu dem Verwandtſchaftsrat zufammengekommen. Ein Rechtsanwalt hat ſich erboten, nach Amerika zu reiſen und die Erbſchaftsangelegenheiten zu regeln. Ob die angeblich Erbberechtigten den für die Reiſe notwendigen Vorſchuß von etwa 12 000 Mark aufbringen, iſt aber noch ungewiß. Blitz ſchlägt ins Umſpannwerk Freiburg, 31. Aug. Bei dem heftigen Gewitter, das am Donnerstagnachmittag über die Umgebung von Freiburg zog, ſchlug der Blitz in die 20 000⸗Volt⸗Schaltanlage des Um⸗ ſpannwerks Scheibenhardt des Badenwerks. Durch das tatkräftige und raſche Eingreifen des Perſonals konnte die Exploſion in kurzer Zeit erledigt und die erforderlichen Umſchaltungen durchgeführt werden. In der Schweiz tödlich verunglückt Lörrach 31. Aug. Aus Narpan(Grau⸗ bünden) wird gemeldet, daß auf einer Berg⸗ tour über das Urden⸗Fürggeli am Donners⸗ 1 tagfrüh das 62jährige Fräulein Vortiſch aus Lörrach ums Leben gekommen iſt. 5 Frl. Vortiſch wollte mit ihren beiden Schwe⸗ 4 ſtern über das Urden⸗Fürggeli nach Aroſa ge⸗ langen. Auf der Urdenalm gerieten ſie in Re⸗ bel. Sie verbrachten die Nacht auf der Alp Schamoin. Es ſetzte ſtarker Regen und Schnee⸗ treiben ein. Am nächſten Morgen eilte die 4 jüngſte der Schweſtern nach Parpan, um Hilfe 4 zu holen, während die beiden älteren Schwe⸗ ſtern gänzlich erſchöpft zurückblieben. Als⸗eine Rettungskolonne die Alp nach einer Stunde erreichte, war die älteſte Schweſter infolge Kr⸗ ſchöpfung bereits verſchieden. Die andere konnte ſich ſpäter wieder erholen. Schweſter infolge Erſchöpfun te ſich Gut raſiert gut gelaunt! S Forüstzocumdeg G. M. B. Fl. BKEIIHVluMf. Wie wird das Wetter? Die Wetterausſichten für Sonntag. Nach ver⸗ ſtärkten Niederſchlägen wieder zeitweilig auf⸗ heiternd und nur noch einzelne Schauer. Wind⸗ richtung veränderlich. ... und für Montag: Furcal wieder freund⸗ licher, wenn auch nicht durchaus beſtändig. Rheinwasserstand 31..54.9. 34 Waldsnhut„ o o O 9 5 290 295 Rheinfelden„„ 272 282 Breisacch„„ 196 2⁰0⁴ Kehll!kl..„„„„ 292 285⁵ Max au„„ O O d o O 9 422² 432 Mannheim„ O o 5 308 310 Caub„„„„„ 178 185 Köln O„D%— 130 133 Neckarwasserstand 31. 8. B4 1. 9. 34 Jagstield„ οοοοοο 838 Heilbronn ο ο D ο 9——— plochingen—— Diedesheim O D% 38 45 296 302 Mannheim Seine Vorzoge: Grõlzte leĩstungs ftõhĩgkeit o tabelhofte Trennschörfe o echte Prözisions- herrlicher Klung o edles Nuſboumgehõuse o neve obc- kreis o Tonblende o lovtstörke- Skolo o Allwellen-Sperr 5 Regler o olso: ein wirklicher Groß-Empfönger. und Gualitãtsorbeit RM. 210.— mĩt Röhren, guch gegen* bequeme Teilzohlung, Zahrgang 4— A Nr. 402/ B Nr. 242— Seite 10 „Hakenkreuzbanner“ Sonnkag, 2. September Aſeine M. n.—————— ——— Möbel? 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Ariadne, Deutſchlands kleinſter leichter Kreuzer mit nur 2650 Tonnen, ſtand da gegen Englands gewaltigſter Panzerkreuzer mit 30 600 Ton⸗ nen. 257 Mann Beſatzung gegen 1200. Zehn 10,5⸗om⸗ Kanonen gegen ein Dutzend ſchwerer 34,5⸗m⸗Turm⸗ geſchütze und 15⸗Kilo⸗Granaten gegen 800 Rieſen⸗ geſchoſſe. Der Ausgang dieſes ungleichen Kampfes konnte nicht zweifelhaft ſein. Die deutſche Hochſee⸗ flotte aber lag zu derſelben Zeit unerklärlicherweiſe untätig im Hafen. Freiwalds mit Spannung und Wucht erfüllte Schrift iſt ein Denkmal für die tapferen Männer des Torpedoboots V 187, der Kreuzer Köln, Ariadne und Mainz, die, den Tod vor Augen, in bei⸗ ſpielloſem Schneid ihre Pflicht bis zum Letzten erfüllten. „Die Hochſeeflotte iſt ausgelaufen!“ Von Peter Corneliſſen. 2. Auflage. Geh..— Mk., Lwd..40 Mk. J. F. Lehmanns Verlag, Mün⸗ chen 2 SW. Mit Wehmut und Stolz denken wir an die Zeit zurück, da wir noch eine große Flotte beſaßen, ein Symbol deutſcher Macht und Größe und deutſcher Seegeltung. Durchaus verſtändlich war es, daß nach dem bitteren Ende viele Deutſche es der Kriegsflotte nicht vergeſſen konnten, daß gerade von ihr die Revo⸗ lution ausgegangen war. Corneliſſen, der ſelbſt als junger Leutnant den größten Teil des Krieges auf einem Linienſchiff, zum Schluß auf einem kleinen Kreuzer mitgemacht hat, gibt in ſeinem nun ſchon in 2. Auflage vorliegenden hochdramatiſchen Buch Auf⸗ ſchluß über die inneren Gründe des tragiſchen Ge⸗ ſchickes unſerer Hochſeeflotte, deren Beſatzungen mit Skagerrak ſich ewigen Weltruf errangen und 2½ Jahre Zu vermieten •Ji ner⸗⸗W 6(20 930 K ⸗Zimmer⸗Wohnung mit Vad, Speiſekammer u. Zubeh.] 1 Treppe hoch, * Okt. zu verm. Näh, b. Fuchs eerfeldſtr. 61, 11—13, 15—18 Uhr. 3 Zimmer u. üche 7 Auner auf 1. Okt. od. früh. zu vermieten. Meerlachſtraße 42, 3. Stock. Näher. ehr.„„(5349“%) ſpäter meuterten und ſich weigerten, auszulaufen. Der junge Leutnant, der mit der Mannſchaft ganz anders zuſammen war als die höheren Offiziere, iſt gerade der rechte Mann, dieſe Entwicklung zu ſchildern. Er zeigt uns den prächtigen Angriffsgeiſt der Hochſee⸗ flotte, den Schneid, mit der immer wieder die Vor⸗ ſtöße geführt wurden, bis das verhaßte Kehrtſignal wieder alle Hoffnungen zerſtörte und die Hochſeeflotte wieder mit ihren immer mißmutiger werdenden Be⸗ ſatzungen in den Hafen zurück'ehren mußte. Ein Licht⸗ blick war die Skagerrakſchlacht, deren Schilderung durch Corneliſſen geradezu meiſterhaft iſt. Fortan hatte die Flotte aber nur noch die Aufgabe, minen⸗ freie Wege durch die Sperre zu brechen und freizu⸗ halten für die-Boote, der Feind kam ihr nicht mehr zu Geſicht. Viel wertvolle pſychologiſche Gedanken ſind in dem Buch, die gerade heute nutzbar gemacht werden können. Mit großem Ernſt wird z. B. die Mann⸗ ſchaftsbehand'ung erörtert. Das äußerſt lebendig ge⸗ ſchriebene Buch iſt ein Ehrendenkmal der deutſchen Flotte, die trotz des bitteren Endes unſerer Liebe nicht unwürdig geweſen iſt.“ In Stahlgewittern. Ein Kriegstagebuch. Von Ernſt Jünger. 52.—57. Tauſend. 14. Auflage. Völlig neu bearbeitet. Preis kart. M..—, Ganzleinen M..50. E. S. Mittler u. Sohn, Verlagsbuchhandlung, Ber⸗ lin SW. 68. Das Kriegsbuch„In Stahlgewittern“ von Ernſt Jünger, das ſeinerzeit als erſtes in der Reihe der Kriegserlebniswerke erſchienen iſt, ſie auch faſt alle überdauert und mehr als zwölf Jahre hindurch wie kaum ein anderes vollkommen gleichmäßig Ver⸗ breitung gefunden hat, liegt in völliger Neubearbei⸗ tung bei E. S. Mittler u. Sohn, Berlin(Preis M..—) vor, Es iſt dem Verfaſſer gelungen, damit ein vollkommen neues Werk zu ſchaffen, ohne den bisherigen Kern anzutaſten. Waren die„Stahlgewit⸗ ter“ das Buch des Frontkämpfers, haben ſie dem heroiſchen Gedanken in Deutſchland bereits Regimen⸗ ter an junger Mannſchaft geworben, ſo ſind ſie jetzt das Buch des wehrwilligen Deutſchen ſchlechthin. Ueber die Darſtellung des Erlebniſſes und der Lei⸗ ſtung hinaus gibt das Buch eine ſachliche und an⸗ ſchauliche Schilderung der Mittel und Formen des modernen Krieges, ohne militäriſche Kenntniſſe vor⸗ auszuſetzen. In der Neubearbeitung hat es die end⸗ gültige und ſtärkſte Form erhalten, die je erreicht werden kann. Kein Erlebnisbuch, keine Darſtellung der Kriegstechnik, des Kampfes, Kämpfers und Füh⸗ rers, det Leiſtung einer ganzen Generation allein: es iſt alles und mehr— die ſtählerne Sachlichkeit des modernen Krieges als geſchichtliches Dolument, dabei packend, unterhaltend von der erſten bis zur letzten Seite. Rudolf van Wehrt:„Tannenberg“. Wie Hindenburg die Ruſſen ſchlug. 277 Seiten, mit 19 Aufnahmen und 9 Karten. Verlag Ullſtein, Berlin. Kart..—, Leinen.85 RM. Das neue Buch von Rudolf van Wehrt, deſſen Tat⸗ ſachenbericht„Die Deutſchen kommen“ im vergangenen Jahr einen großen Erfolg hatte, ſchildert die Schlacht bei Tannenberg im Auguſt 1914. Er hat für die Schilderung der Vorgänge auf deutſcher Seite in erſter Linie die Darſtellung des Reichsarchivs ver⸗ wendet. Für das Geſchehen auf ruſſiſcher Seite ſtan⸗ den ihm für Deutſchland bisher unerſchloſſene, um⸗ fangreiche Dokumente zur Verfügung, deren Inhalt beſondere Schlaglichter auf die Dramatik des Kamp⸗ ſes wirft. Der Leſer erfährt in dieſer Schlachtſchilde⸗ rung die Pläne und verſchiedenen Aktionen Hinden⸗ burgs, in denen er den entſcheidenden Schlag gegen die Ruſſen anlegte. Er erlebt den tragiſchen Untergang der Ruſſen; wie ſie blind und unglücklich in ihr Verderben gehen. Es zeigt ſich, wie Unfähigkeit, Verworrenheit und Gegen⸗ ſätze bei der feindlichen Armeeführung die Ruſſen in die Umzingelung Hindenburgs hineinrennen ließen. Und durch dieſes ganze bunte Bild, aus dem die geniale Taktik des großen Feldherrn gegenüber der Unentſchloſſenheit der ruſſiſchen Heerführer aufleuch⸗ tet, zieht ſich als Leitmotiv das hohe Lied von der unerhörten deutſchen Tapferkeit, die ſchließlich den Ausſchlag gab, daß die Schlacht bei Tannenberg mit dem deutſchen Siege, der völligen Vernichtung der ruſſiſchen Armee und der Rettung Oſtpreußens endete „Was der Zuckerkranke wiſſen muß“. Preis.— RM. Berliner Buch⸗ und Zeitſchriften⸗Verlags⸗Geſellſch. mbc., Berlin W 35, Potsdamer Straße 122. Es gibt in Deutſchland einen Deutſchen Diabetiker⸗ bund, der von Zuckerkranken gegründet wurde und der ſich der Intereſſen der Diabetiker in mannigfacher Weiſe annimmt. Auf Veranlaſſung des Diabetiker⸗ bundes iſt jetzt im obenſtehenden Verlag dieſer unge⸗ wöhnlich praktiſch Ratgeber erſchienen. Eine bekannie Diabetes⸗Autoritat ſchreibt, daß kein Zuckerkranker an ſeiner Krantheit zu ſterben braucht, lebt er nur ver · nünftig. Dieſes Buch„Was der Zuckerbranke braucht“ zeigt dem Zuckerkranken, wie er vernünftig leben muß, wie er es Hand in Hand mit ſeinem Arzt dazu heiſ⸗ gen kann, daß er ſeine Krankheit meiſtert.— Wert bringt aus der Feder von Prof. Dr. Katſch ABC für Zucterkranke. Wiſſenſchaft und Praxis her⸗ einigen ſich in dieſem ABC in idealſter Weiſe. Da auch die allgemeine Geſundheitspflege für den Diabet⸗ ker noch viel wichtiger iſt als wie für den geſunden Menſchen, ſo hat der Verlag den bekannten Dr. med Hans Malten dazu gewonnen, hierüber zu reſerieren. Der Kohlehydratgehalt der Nahrungsmittel, ein ebenſo wichtiges wie ſchwieriges Thema, wird von der he⸗ kannten Nahrungsmittelautorität Prof. Vogel erſchöy⸗ fend behandelt. Ein anderer Aufſatz aber, und zwar über Küchentechnik in der Diabetiterdiät zeigt, wie de Zuckerkranke ſelbſt bei ſtrengſter Beachtung der ärzt⸗ lichen Vorſchriften, faſt nichts zu entbehren braucht, Eine ganz beſondere Erwähnung verdient noch d Nahrungsmitteltabelle, die die Kohlehydrate der ge⸗ bräuchlichſten Nahrungsmittel angibt. Der Diabetilet, der ſich nach dieſer Tabelle richtet, läuft nicht mehr Ge⸗ fahr, wider ſein beſſeres Wollen Diätfehler zu machen. Der Verlag hat im Anſchluß daran in ſicher ſeht mühevoller Arbeit auch eine Tabelle über ſpeziel Diabetiterpräparate zuſammengeſtellt. Der techniſcht Teil des Buches übertrifft noch beinahe an praktiſchem Wert den an ſich ſchon für den Diabetiker ſo wichtigen diätetiſchen und mediziniſchen Inhalt. Wenn man den flüſſig und intereſſant geſchriebenen Artikel des Bun⸗ desarztes des Deutſchen Diabetikerbundes über den Umgang mit dem Inſulin und der Inſulinſpritze ge⸗ leſen hat oder wenn der Diabetiker die praktiſche An⸗ leitung zur Harnunterſuchung für Diabetiker beachet ſo hat ſich dafür allein ſchon die Anſchaffung des Buches gelohnt. Aber der Diabetiker wird auch Steuer⸗ erſparniſſe machen, wenn er die wertvollen Hinweiſe über ſteuerliche Erleichterungen beachtet, die ebenſalz in dem Buch behandelt werden. Auch der Artikel „Krankenkaſſe, Reichs⸗ und Landesverſicherung für den Zuckerkranken“ iſt von ſehr viel praktiſchem Wert.— Alles in allem liegt hier ein Werk vor, das trotz oper gerade in ſeiner gedrängten Kürze ein zweifellos we voller, wenn nicht gar unentbehrlicher Ratgeber jeden Zuckerkranken ſein dürfte. — Zahrgang 4 Dalen fü 31 n. Chr. Agrippc Seeſchlo 70 Titus e 1870 Gefange pitulati. 1933 Appell walter. 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Bei einem uſammenſtoß, der ſich auf der Kreuzung chwetzinger⸗ und Heinrich⸗Lanz⸗Straße zwi⸗ ſchen einem Straßenbahnzug und einem Kraft⸗ rad ereignete, ſtürzte der Kraftradfahrer und brach den rechten Unterſchenkel. Der Verletzte wurde mit dem Sanitätskraftwagen in das All⸗ gemeine Krankenhaus gebracht. Motorrad gegen Fahrrad. Auf der Luzen⸗ bergſtraße ſtieß ein Kraftrad mit einem Rad⸗ fahrer zuſammen. Beide Fahrer ſtürzten und erlitten Verletzungen. Da der Kraftradfahrer nicht im Beſitze eines Führerſcheines iſt, wurde ihm das Fahrzeug weggenommen. Betrunkener Kraftradfahrer. Ein unter Alko⸗ holeinwirkung ſtehender Kraftradfahrer fuhr durch die Straßen der Altſtadt, wobei er durch ſein Verhalten den Straßenverkehr gefährdete. Das Kraftrad wurde ſichergeſtellt und dem Fah⸗ er der Führerſchein und die übrigen Papiere abgenommen. Menſchenauflauf. Ein größerer Menſchenauf⸗ lauf entſtand in der Altſtadt dadurch, daß zwei Männer ohne jeglichen Grund einen in Fahrt befindlichen Lieferwagen anhielten und auf den Wagenführer einſchlugen. Das herbeigerufene Notrufkommando nahm die beiden Täter feſt. Diebſtahl⸗Chronik. Entwendet wurde am 29. Auguſt 1934 vor b 7 hier ein dunkelblauer Opelwagen, Polizei⸗Kennzeichen IIT 67 396, Fahrgeſtell⸗ und Motornummer 91 307, offener meiſther mit Allwetterverdeck. Sie hat ausgedient. Die Schiffsbrücke über den Neckar bei Obrigheim⸗Diedesheim hat nun⸗ mehr ausgedient. Sie iſt vom Waſſer⸗ und Straßenbauamt Mosbach jetzt zum Verkauf an⸗ geboten. Die Brücke iſt 84 Meter lang und ne e Bund 1 und einem Fahrjoch mit 3 Schiffen. Auch ſtehen die 12 Landſtänder für Hochwaſſer⸗ ſteg zum Verkauf. Die endgültige Ausrangie⸗ — der Schiffsbrücke erfolgt nun Anfang Sep⸗ tember. Wieder in Arbeik und Brok! (Zur Nachahmung empfohlen) Der Kreisbetriebsgemeinſchaft I, Nahrung und Genuß Mannheim, iſt es, nachdem ſie vor etwa ſieben Wochen vierzig Metzgergehilfen in Ar⸗ heit und Brot brachte, von neuem gelungen, weitere zwanzig Gehilfen in der Württember⸗ giſchen Fleiſchwarenfabrik Zimmermann, Tann⸗ hauſen, unterzubringen. In glänzender Stim⸗ mung fuhren am Donnerstag zwanzig Arbeits⸗ kameraden an ihre Arbeitsſtelle. Es ſoll dies wieder ein neuer Anſporn ſein, dafür zu ſor⸗ gen, daß Mannheim zuerſt, wie es viele an⸗ dere Städte auch machen, für ſeine Mannheimer ſorgt, und jeden weiteren Zuzug anderer Kräfte verhindert, damit auch unſere wartenden ver⸗ heirateten Familienväter noch vor dem ſtrengen Winter in Arbeit und Brot kommen. Wpjähriges Arbeitsjubiläum. Auf eine 25jäh⸗ nige Tätigkeit bei der Firma Papyrus, Mann⸗ heim⸗Waldhof, kann Herr Melchior Kleeb, andhofen, Sandhofer Straße 305, zurück⸗ blicken. 70 Jahre alt. Ihren 70. Geburtstag feiert am Montag, dem 3. September Frau Käthe Seckenheimerſtraße 34 voller geiſtiger und körperlicher Rüſtigkeit. Standkonzert am Waſſerturm Am Sonntag, in der Zeit von 11.30 bis 12.30 die SS⸗Standarten⸗Kapelle nge am Waſſerturm ein Standkonzert mit folgendem Programm: 1.„Frei weg“(Marſch) türe) von P. Linke. Latam. 2.„Im Reiche des Indra“(Ouver⸗ 3.„Fideles Wien“(Wal⸗ zer) von Komzak. 4.„Alte Kameraden“(Marſch) bon Theike. 5.„Mohnblumen“(Romanze) von Moret. 6.„SsS marſchiert“ von Hager. 7 Aeil Adolf Hitler“(Marſch) von Viertel. Großes Operetten⸗Konzert im Friedrichs⸗ „ Von Johann Strauß bis Franz Lehär“ it das Motto für das am kommenden Sonn⸗ ag, 2. Sept., 20 Uhr, im„Friedrichspark“ aitfindende große Operetten-Konzert des annheimer Philharm. Orcheſters. Gerade in letzter Zeit wird dieſem vollendeten Orcheſter⸗ körper Gelegenheit gegeben, ſeine hervorragen⸗ den Leiſtungen vor dem Mikrophon zu bewei⸗ 5 Das Philharm. Orcheſter wird ſich zu ieſem einmaligen Konzert in ſeiner geſamten Rundfunk⸗Beſetzung dem Publikum von ſeiner bheſten Seite zeigen. Die Programmfolge um⸗ faßt deutſche Operetten⸗Melodien, die die Welt roberten. U. a.„Es ſpielt der Strauß“,„Be⸗ ſuch bei Millöcker“,„Moſaik von Paul Lincke“, Eine Nacht bei Franz Lehär“. Um allen Wünſchen gerecht zu werden, iſt anſchließend Geſellſchafts⸗Tanz. Das Konzert findet bei ungünſtiger Witterung im Feſtſaal ſtatt. Der Eintrittspreis für dieſen Operettenabend iſt ſehr niedrig gehalten. Meter breit. Sie beſteht aus 6 Jochen zu — Hfealſd: MANNTIEIV Mutterglück Der erſte Blick ins Leben HB-Klischee Eine Stunde im Kinderreich Die kleinen Schützlinge der NSV feiern ein Abſchiedsfeſt „Mag das Leben noch ſo ſchwer ſein, mag ein böſes Schickſal alle ſeine Tücken bereithalten, wem ein glückliches Geſchick eine frohe Kinder⸗ zeit beſcherte, der wird nie den Lebensmut ver⸗ lieren. Sie iſt wie ein Born, aus dem der Menſch ſich immer neue Kräfte ſchöpfen kann. Sie iſt als wie ein reiner Quell, und wer von uten Händen in das Leben geleitet wurde, ann nie ganz ſchlecht und ganz verdorben wer⸗ den. Wie ein fernes, frohes Licht durchleuch⸗ tet die entſchwundene Kindheit die dunklen Tage unſeres Seins und läßt uns ewig ein dank⸗ bar Erinnern. Ein Erinnern der Vergangen⸗ heit, das vielleicht ſchwach und verſchwommen ſcheint und doch oft ſtärker in uns wirkt, als die nahe, drohende Gegenwart. Wehe aber, wem die Not und böſes Wollen die Tore des Lebens öffneten. Wem in das erſte Begreifen Zank eindrang und Jammer⸗ geſchrei. Wem die erſten Worte Hunger waren und ein Schreien nach Brot. Wen keine Mutter zart und behutſam des Lebens Wunder lehrte, daß er es ſelbſt ſich hart und müh⸗ ſam zimmern mußte mit kleinen, unwiſſenden Händen. Die Menſchenblume wird geknickt, be⸗ vor ſie ſich noch entfalten kann. Manche aller⸗ dings gibt es, die auch ſolches überſtehen, die hart und verſchloſſen werden und ſich einen ſtar⸗ ken Charakter erkämpfen. Es ſind wenige. Die meiſten zerbrechen, und nur ſelten gelingt es, ihre Seelenwunden zum Vernarben zu bringen. Einer iſt uns Deutſchen erſtanden, der liebt wahrhaft ſein Volk. Er kennt ſeine Schwächen und Nöte und will uns helfen. Das Reich iſt groß und groß iſt die Menge der Kinder, die keine Liebe kennen, kein gutes Ver⸗ ſtehen, kein Sonnenſattſein und die nichts wiſ⸗ ſen von unſerer heiligen Erde, von ihrem Schenken und Blühen. Die immer nur die Ar⸗ mut ſahen, kärgliche Not und des Hungers dürre Fratze. Sie alle zu ſuchen, ſie alle zu finden und vor geiſtigem e Untergehen zu erret⸗ ten, das iſt ein Ziel unſeres Führers, das iſt Ziel der NS⸗Volkswohlfahrt. „Man kann ſeine Ohren verſtopfen, man kann die Hände vor die Augen halten und noch ſo tief im blinden Egoismus ſich vergraben haben, der Jubel, der, von der Jugend angeſtimmt, durch alle deutſchen Lande ſchallt, der muß ver⸗ nommen werden. Da ſind Kleine, die kaum gehen können und unter der behutſamen Pflege Abſchied von der alten Wohnung Von Liliom Leb wohl, du Wohnung, du geliebte Trift, Der letzte Möbelmann entſchwebt im Lift, Nun ſtehſt du leer und wirſt es lange bleiben. Ich geh durch deiner Zimmer Flur. Verlorenen Zeiten auf der Spur, Die ſchattengleich ringsum ihr Weſen treiben. Im Korridor, da riecht es noch, Wie es in all den Jahren roch, Ein bißchen brenzlich und ganz leicht 33 as. Der Waſſerfleck dort ſtammt von vor vier Jahren, Als unſere Rohre eingefroren waren, And die Tapeten ſind vergilbt und blaß. Es ſchwebt hier noch in jedem Raum Ein bißchen Glück, ein bißchen Traum, Vergeß'ner Kummer, viel Alltäglichkeiten In jener Ecke hat mich Paul geküßt, Wie lang das her, wie leer die Ecke iſt! Paul und die Wohnung ſind Vergangenheiten. Ein weißes Schild ſchreit vor dem Tor, And ich komm' mir ſehr treulos vor, Das alte Neſt ſo ſchamlos anzubieten: „Fünf⸗Zimmer“⸗Luxus⸗Wohnung mit Komfort Zum 1.., ſpäter und ſofort Im ganzen, auch geteilt, iſt zu vermietenl“ vor Vergnügen krähen. Da ſind die Größeren, die blaß und ſtill und heute lachend jeden Tag begrüßen. Und Schulbuben und⸗Mädels ſind, die ihre Lieder ſchmettern in den ſcheidenden Sommer und herrliche Ferien vertollen in Berg und Wald und Tal. Geſucht und gefunden wurden auch die Kin⸗ der der Armen in Mannheim. Sie wurden auf das Land verſchickt und kehren braungebrannt und dick und feſt geworden wieder zurück. Die aber, die in Mannheim bleiben mußten, fanden ein anderes ſchönes Gedeihen. Das Ziel vieler Sonntagsſpaziergänger, die grünraſige Rennwieſe, die eingebettet liegt in den baumreichen Luüiſenpark, wurde auserkoren von der NS⸗Volkswohlfahrt als Erholungsort für die ſchmächtigen Kinder. Das Reſultat zeigt, daß die Löſung eine glückliche war. Wie ſie ſtrahlen und blühen, die Kleinen, in über⸗ ſchäumender Kinderluſt. Wie ſie die braven Tanten lieben und ſich die hunrigen Mäulchen ſtopfen laſſen. Kinder! Welch reicher Begriff liegt doch in dieſem Wort. Geſtern war der ſchöne Traum zu Ende. Kühl werden die Tage und regneriſch und der Herbſt beginnt ſein feuchtes Regiment. Bevor fie aber ſchieden, die Kleinen, von ihrem Para⸗ dies, hielten ſie ein Abſchiedsfeſt. Zeigten die Spiele, die ſie gelernt hatten und es war ein großes Freuen bei Kindern, die ihre Künſte zeigten und auch bei den Großen, die zuſchauen durften. Die Leiterin des Heimes, Frau Keppler hielt die Begrüßungsanſprache und ſie geſtand, daß ſie trotz vieler Arbeit und Sor⸗ gen an den Kindern viel Freude erleben konnte. Ueber hundert Kinder waren bei ihr, das ſind über hundert verſchiedene Veranlagungen, die jede nach ihrer Art behandelt werden wollen. Denn nicht nur körperlich kräftig ſollen die klei⸗ nen Menſchlein werden, in ihre aufnahmefähi⸗ en Seelchen wird der Samen des Guten ge⸗ egt, auf das er einmal reiche Früchte trage. Und ſie bat die Mütter, dieſes Werk nach Mög⸗ lichkeit zu unterſtützen. Und dann marſchierten die Knirpslein an. Sie ſtellten ſich in Zweierreihen zu beiden Sei⸗ ten des Platzes auf, lachten ein wenig ver⸗ ſchämt und geehrt und waren im übrigen herzig zum anſchauen. Als ein Mann mit der Zieh⸗ harmonika ein luſtig Liedlein ſpielte, gingen ſie in der Mitte zuſammen und ſetzten ſich auf die mit Teppichen belegten. Stufen. Die Wangen begannen ihnen zu glühen, die Augen zu a len, als im Kaſperletheater der Kaſperle“ ſeine Freunde ein märchenhaftes Schickſal er⸗ lebten. Das Schönſte aber war, daß der Kaſperle ſie alle kannte und zu ihnen redete mit einer ganz bekannten Stimme. Bald war das Spiel zu Ende und in weißen Kleidchen mit bundem Stirnband um die Haare tanzten einige Miniaturjungfrauen einen reizenden Bandl⸗ tanz. Wie graziös ſie die Knixlein machten und ganz unbewußt dem Rhythmus der Muſik ſich gaben. Doch auch Theaterſpielen kann das kleine Volk. Eine junge Mutter hatte ein kran⸗ kes Puppenkind und der Herr Doktor(vier Jahre iſt der gelungene Knirps) mit Papas Koks, Großvaters Brille und einem Rieſen⸗ ſchirm aß dem Kind die Torte weg, weil es ihm ſowieſo wohl nicht bekommt. Das luſtige Spiel vom dummen Häschen, vom böſen Schneider⸗ eſell und das Schuhmacherſpiel wurde aufge⸗ ſi alles in einer reizenden kindlichen Unbe⸗ angenheit, die uns Zuſchauer entzückte. Kleine Buben führten einen Indianertanz auf, ſie waren geſchmückt mit wallenden Federn und pantominierten in rechter Bubenlaune das Le⸗ ben der Wilden. Das allerſchönſte aber war der Blumentanz. Ein ſeltſam anmutiges, gra⸗ ziöſes Kind tanzte ganz frei und ganz leicht nach den Klängen eines Walzers. Ihre Be⸗ wegungen waxen weich und gelockert, als ſei ſie eine wirkliche Blume, vom Winde bewegt. Fünf Jahre alt iſt der kleine Star. Drei Jungens ſprachen dann den Schlußprolog. Sie gelobten feierlich, keine Hühner mehr zu jagen und was der Sünden mehr ſind. Sie dankten der NS⸗ Volkswohlfahrt und ihren freundlichen Pflege⸗ rinnen und ſtimmten ein kräftig Sieg Heil auf ihr Deutſchland und den Führer an. Mit dem orſt⸗Weſſel⸗Lied fand das herzige und ge⸗ ungene Kinderfeſt ſeinen Ausklang. Die Kleinen bekamen zum Abſchied noch extra feinen Kakao und einen rieſigen Roſinenmann, dem ſie tapfer die Arme und Beine wegbiſſen. Der Bauch als beſondere Delikateſſe wurde exſt zum Schluß verſpeiſt. Die Tanten wurden tüch⸗ tig abgebuſſelt und ein Wiederſehn im nächſten Jahr wird dieſen Freundſchaftsbund erneuern. — ——— 18—— 4 3— r— C*——— i eFean⸗ 333 dahrgang 4— ANr. 402 B Nr. 242— Seite 95 0 7 176 9 „Hakenkreuzbanner“ Stimme aus dem All Aus dem Lautſprecher klingt es, fließen die mand ſchreit. Laut in fremder Sprache, durch⸗ Sonntag, 2. Septembe Sonnkagsdienſt der mannheimer Aerzte und Apotheken Aerzte: Dr. Hafner, h 1, 5, Tel. 2891 Aufruf zur sammlung„Mutter und Kind“ „Am 2. September wird die letzte diesjährige Tö 4 bre. ne leiſe verhallend. RNun ſchwillt es an, flu⸗ dringend, unverſtändlich. Beifall brauſt auf. Dr. Friedmann, Weſpinſtt. 8, Tel. 436 205 5 Aer let um dich, vereböt— ſo wie deine Hand es Und wieder Stille. In ruhigem Gleichmzß Irl. Dr. Treſcher, 5 1/7a, Tel, 31350——4 ünnd vom Reſchsſchagmeift Ar N3 SA will. Matter Lampenſchein erhellt das Dunkel durchdringt es das Schweigen, immer dieſelben Dr. Guſtav Keller, Ponſhe 1, Tel. wohnhaft* nehmigt wurde ak er 43 4 15 am Fenſter, liegt auf den Seiten des Buches— Töne, immer derſelbe gufküttelnde Klang— Dr. Karl Rothmund, Rheinauſtr. 2. e Vetrugs un Wolisgenoſſen der Ap. 5 an du wollteſt leſen, aber jetzt kannſt du es nicht. das Pauſenzeichen.— Eine Geige ſingt, zinert 229 08.— Necharau: Dr. Braun, Angel. Leider ite Dienſt der großen Vo nſchaft zu ſteilen. Eine Melodie ſteigt ihr zarter Klang gei⸗ in verhaltener Leidenſchaft, ſchluchzt auf, ſehn⸗ ſtraße 8, Tel. 486 23. niaicht recht Koch einmaf bftten wir im Namen ufferer er⸗ ſtert durchs Zimmer, erfüllt den Raum. Die ſüchtig, wild— Zigeuner ſpielen.. Und Frauenärzte: Dr. Graeff, Frienn keit halten holungsbedürftigen Mütter und Kinder: Melodie— ein paar Takte ſind es nur, die dann iſt auf einmal die Stimme da, die ring 20, Tel. 405 87; Dr. Schmitt, riedrichs⸗ 5 W deine Sinne treffen— du horchſt auf das Lied, Stimme, deren Klang du nicht kennſt, deren platz 5, Tel. 441 10. W. ſchei „Gebt freudig eure Spende am 2. September das du ſo oft vernahmſt. Wann war das doch? Worte du nicht begreiſſt, und von der du doch Zahnärzte: Dr. Helffenſtein, vh denn das für das Hilfswerk„Mutter und Kind“. du—— da⸗ 10 loskommen Du 3 es 3* 11—12, Tel. 353 79 eil Hitler! mals... Du hältſt die Augen geſchloſſen, du nicht, warum. Dunkel, weich ſchwingt die war, will e 40% 3 n— 0————— nen 44 3 ntiſten: Julius Mayer, U 1, 1, Te Wiie 4 gende Tönen— Jazzmuſik, arfer zackiger ende vielle ren ſie jetzt gle r, deuten au itlei Reichsſtatthalter und Gauleiter von Baden. Rhythmus. Einen Augenblick bäumt es ſich in vielleicht den Sinn, der in ihren Tönen liegt, Apotheken: Adler⸗Apotheke, 7 Te und wollte gez,: Walter Köhler, dir auf, du greifſt nach dem Schalter— die gleichmütig, gelangweilt oder geſpannt. Den 22782 Einhorn⸗Apotheke, K1,— Tel, 27¹ 5 ehn Mark badiſcher Miniſterpräſident Hand ſinkt zurück. Hart, abgeriffen klingt es Zinn? Mußt du erſt denken, um den Sinn zu Mohren⸗Apothele, 0 3, 5, Tel. 303 59; Roland⸗ f ſogar fpüren? Iſt dieſer Klang nicht Sinn genug?— Apotheke, Mittelſtr. 103, Eine Stimme kommt aus dem All. Woher? Für wen! Traumhaft leiſe verlöſcht ihr Schall. Tel. 535 84; Roſe hpäter, am Apotheke, Schwetzinger Str. 77, Tel. 418 77 an Sonnen⸗Apotheke, Lange Rötterſtr. 60, Te der Intere 527 76; Lindhof⸗Apotheke, Lindenhof, Gontard⸗ fan ein jetzt durch die Stille, und deine Finger häm⸗ mern den Takt, ſie hämmern den Rhythmus der Zeit... Irgendwo iſt ein Lachen. Je⸗ gez.: Dr. Wacker, badiſcher Kultus⸗ und Juſtizminiſter gez.: Pflaumer, platz, Tel. 224 44; Storchen⸗Apotheke, Neckata badiſcher Innenminiſter Reué Schulſtr. 17, Tel. 485 70; Lnzender en gez. Dr. Kentrup. Die Kerwefahrt ins Blaue Apotheke, Waldhof, Stolbergerſtr., Tel. 5317 Präſident der Bad. Induſtrie⸗. W. hat e und Handelskammer Kirchweih! Ein uralt Zauberwort. Hat ein wenig neidiſch ſchaut mein Freund und, Sie s- 4 barerweiſe. gez. Näher Singen in ſeinem Klang, ein Dudeln und Ka⸗ verzeihen, ich auch. Wir fahren zum Gaſthaus. FNREUD Waldpark Prüſident der Bad, Handwertstammer Milengevimeng daß den jungen Burſchen und Alle Fenſter ſind hell und im Saale tanzen die herrenloſes Mädchen die Beine zu hüpfen beginnen, wenn Bauern. Packt ſich ein jeder eine pralle, rot⸗—— Strandbad gez.: Schindler, ſie es nur hören. Läßt frohe Bilder vor unſe⸗ wangige Dirn und ſchwingt ſie luſtig im Kreis. nicht gut, e Miniſterialreferent Bad. Gemeindetag rem Auge erſtehen von Erntekranz und Ernte⸗ Und der Wein iſt ſo gut und das Leben ſo Fahrtenprogramm mal es die 1385 tanz, von fliegenden Roͤcken und ſtampfenden ſchön und die Welt wird ſo toſig, doroſig. 2. September: Fahrt nach St. Goar, Trefſpuntt notwendig gez.: Röhn, Füßen, von jungem Wein und alten Liedern, Als ſäß uns ein neckiſches Teuflein im teſtens.15 Uhr vor dem Hauptbahnhof Ma un auſenan ſtellvertretender Gauleiter daß irgendwo der Wunſch ſich meldet, wieder Hals, ſo treiben wir Unſinn und Scherze. heim. Einige 2 gez.: Fritz Plattner, einmal ganz losgelößt von des Alltags grauen Das war in Käfertal. Da gingen wir noch 10. September bis 15. September: Fahrt nach Ohe Lindenhofer Bezirtsleiter der Deutſchen Arbeitsfront Sorgen bei der Kerwe mitzutanzen, mitzutrin⸗ ſramm und gerade. In Aliriph—8———— er gabt es enken ſchon ein wenig beſchwert. ſtadt wollte die Zunge gar nicht mehr rich—tig he In Ladenburg tranken wir aſſer. it unheimlicher Energie: Da wur⸗ den wir nüchtern. Das Teufelchen aber in un⸗ llannter kon een.“ Na, 1 bis ſechs g Wein.„Jet nüchtern.“ ken, mitzulachen, mitzuſcherzen. Und bei Gott, warum ſollen wir nicht? Ha⸗ ben brapy unſere Arbeit geſchafft, haben der langen Woche ihren Tribut gezahlt und drum 16. September bis 23. September: Fahrt nach Bullay a. d. Moſel. Geſamtkoſten 24.50 9 Meldeſchluſf 3. September. 16. September bis 22. September: Fahrt mit ghez.: Friedhelm Kemper, Landesjugendführer und Gebietsführer der 53 gez.: Helene Bögli, Gauamtsleiterin der N2⸗Frauenſchaft wollen wir heute das Jungſein erlernen und ferem Hals und der goldene Wein, die lockten Zetungart., an die franzofiſe⸗Matiich, Kült, ei e h nn ee n mit derben, natur⸗ und lockten... Eigentlich war es Zeit, nach— Gauamtsleiter der NS-·Hago ogar für den Volisſchauſpielen. Koſten 2,30 RM. ging. Ein Auto ſteht irgendwo bereit und wir ſtei⸗ gen ein* Fahrt ins Blaue. Ins Blaue? Natürlich! Haben wir doch die launiſche Göt⸗ tin des Glückes zu uns eingeladen, und ſie ſitzt lächelnd neben uns. Sie ſtreicht uns mit ihren Wunderhänden über das müde Geſicht, uns aber wird froh und leicht. Wir haben kein Ziel —— Plan. Sie wird uns den Weg ſchon eiſen. „Da kommt ſchon ein Dorf. Und die Straßen ſind voll mit liebevoll wandernden Pärchen. Ein Die Wetterlage unſer Wetter auf einige Zeit maßgebend ſein wird. Im allgemeinen kann daher mit dem Anhalten der kühlen Weſtſtrömung und damit brave ir hatten auch die beſten Vorſätze, aber... Sie kennen doch das ſchöne Sprichwort? Wir landeten alſo noch in der Pfalz, bei der Kerwe in Oggersheim zuerſt und dann in Forſt. Ich kann auch darüber nichts mehr verraten. Irgendwie iſt mein Er⸗ innern mir abhanden gekommen. Ich glaube, daß es ſchlimm war... Aber ſchön! Und wenn wieder Kerwe iſt, dann geh ich wieder Zra Aber erzähle das doch 1* Hauſe zu fahren. Allerhöchſte Zeit fariewier 24. September bis 29. September: Omnibusfahrt Oberbayern zum Oktoberfeſt in München. ſten 50 RM. Die Rheinfahrt Die Teilnehmer für dieſe Fahrt treffen ſich Sonntag, 2. September, ſpäteſtens.15 Uhr, vot———— Hauptbahnhof Mannheim.—55 Hauptv Abfahrt mit Sonderzug.20 Uhr, Ankunft Rle will Ihnen ſtein.33 Uhr, Abfahrt Rierſtein mit Schiff 8 Uh i Ihne Ankunft St. Goarshauſen 12 Uhr, Ankunft St. en bleedſinn 12.15 Uhr, Rückfahrt St. Goar vorausſichtlich 1 Uhr, Rückfahrt St. Goarshauſen 14.45 Uhr, An legt. Geh, i in Nierſtein gegen 21 Uhr, Abfahrt in Nierſtein hot doch kee Sonderzug 21.26 Uhr, Anktunft in Mannheim 294 ſchrieben.“ ſändnis ſag Es können noch kleine Aenderungen eintreten. und ſagen E Feudenheimer Teilnehmer ſtohlen habe der Rheinfahrt am 2. September: Sämtliche Teilne änden ab: mer der Rheinfahrt am 2. September treffen ſich.4 beramtsri Uhr an der Endſtation der Straßenbahn. Abgg bleiben. Mi des Sonderwagens nach dem Hauptbahnhof bleiben. heim.50 Uhr. Achtung, Ortswarte! Die Meldungen für die Fahrten: Zell, D gez.: Fritz Argus, Gauamtsleiter der RS⸗Volkswohlfahrt Quittungen 7 ſchrieben m nemer Getühlsduſelei b frihr mol uff de Planke ei Kawaliersgedanke: rſcht war reicher, keener ſchdolzer, der kleene Mädlesrolzer. er Frihling bloo unn grie unſcht im ganze Lewe nie, is die Nachdigall hot gſchlaache, el zu ſchää: Mer kann ꝛs nit ſaache. t nit, Kinner, s ſin kää Boſſe: uns iwwergfloſſel x zu ſehe wie Sunn un Waſſer. tts, was ware mir for Praſſer meiner Frau. Infolge ſeiner raſchen Verlagerung nach Nordſfkandinavien konnte das zum vergangenen Wochenende zur Entwicklung kommende Hoch⸗ dru nur Wel vorübergehend vollen auch des unbeſtändigen Witterungscharakters Einfluß auf unſer Wetter nehmen. Hereits am gerechnet werden. Wohl wird dahei— und Montag wurden mit der durch das Hoch be⸗ zwar vornehmlich über das Wochenende— häu⸗ dingten Oſtſtrömung warm⸗feuchte Luftmaſſen ſi auch Aufheiterung eintreten, 28 wird ge⸗ aus dem Mittelmeergebiet nach Dentſchland rade durch die damit verbundene Sonnenein⸗ it bloß hinkelt, ſchnauft un meckert, s dortmols durch die Welt kaſſeckert, Wer heit ſo rund is wie e Schiſſel, War dort ſo ſchlank wie's Neckerfliſſell Hett mer geahnt, wie ſchnell des geht, Wie ſchnell das Nad der Zeit ſich dreht, Wie ſchwer noch werd des leichte Päckl, Wie derr der Juchend Zauberſteckl. Mer hett ſich, glaaw ich, ſchmerzbeherzt, Vum Gockelsberg glei runnergſchderzt, (Vun ſeinere högſchde Schbitz nadierlichl) So—— lebt mer halt un treibt's. manierlich. Schorsch Apollon. Aniverſum: verfrachtet, die vornehmlich in Oſt⸗ und Mittel⸗ deutſchland erhebliche Regentätigkeit verurſach⸗ ten. Der mit der Erwärmuna verbundene Luftdruckanfall ſchuf gleichzeitig aber auch die Vorbedingungen für das Eingreifen eines in⸗ zwiſchen vor Großbritannien angekommenen Sturmwirbels auf die Witterung Deutſchlands. Schon am Mittwoch traf die erſte Staffel käl⸗ terer Ozeanluft Lei uns ein, der noch kältere folgten. Dabei kam es bei der großen Inſta⸗ bilität dieſer Luft(raſche und ſtetige Tempe⸗ raturabnahme mit der Höhe) zum Einſetzen unbeſtändigen, kühlen Weſtwetters mit wieder⸗ holten, teilweiſe gewittrigen Schauern. Die kräftige Entwicklung des Azorenhochs wird durch die Verfrachtung warmer Luftmaſſen nach Norden über den Nordatlantik wieder lebhafte Wirbelbildung veranlaſſen, die wiederum für „Ein Mann will naen ODeutoehlandꝰ Der Film war lange Jahre eine eigene Welt. Deshalb glaubte man, ihm auch eigene Sli geben zu können; Geſetze, die nach keiner Rich⸗ tung hin begründet oder mit der Geſtaltung und den Forderungen eines völkiſchen Lebens auch nur im Geringſten verwurzelt geweſen waren. Der Film wurde Ware, von Fachſen lech⸗ ſchen in ſeiner Form diktiert, zur höchſten tech⸗ niſchen Vollendung getrieben, als Kunſt ange⸗ prieſen, aber als olche weder geſchafſen no“ behandelt. Man mied bewußt jede nationale (das iſt deutſchel) Tendenz, um ihn angeb⸗ lich„international wirkſam“ zu machen. Und als in den allerletzten Jahren eine neue völkiſche Welle, geleitet vom Nationalſozialis⸗ mus. durch Deutſchland brauſte, da glaubte jene ewiſſe Sorte von„Filmproduzenten“, dieſer Girömung dadurch gerecht werden zu können, in Wirklichkeit: dieſe dadurch geſchäftlich aus⸗ nützen zu können!), indem ſie ihren„Patrio⸗ tismus“ in Militär⸗ und Geſchichtsfilmen ab⸗ reagierten. Diaß dieſes diktatoriſche Händlertum, genährt durch eine verantwortungloſe, bewußt zerſet⸗ end wirkende Literaten⸗ und„Künſtler“⸗Clique im Leerlauf enden mußte, war uns längſt klar. Marlene Dietrich— Kürtenfilme— Sieg⸗ fried Arno als„Soldat“— füßer Kitſch.— knoblauchgeſchwängerte Atelierluft— Millio⸗ nengagen— marxiſtiſche Tendenzen— Zerſet⸗ ung——— genügen dieſe Stichworte, um ſem ganzen, in Fäulnis ſich ſelbſt zerfreſſenden Chaos eines vergengenen Filmzeitalters wie⸗ der in Erinnerung zu rufen? War es deshalb berechtigt, als wir dem Filmſchaffen im Jahre 1 der nationalſozialiſti⸗ ſchen Führung ein unverholenes Mißtrauen entgegenbrachten? War es nicht vielmehr be⸗ aründet, beghründet in vn„Leiſtympen“, der Vergangenheit und verſtärkt in den ſich über⸗ Geiſteshaltung beurteilt, von uns als ſchlagenden Ankündigungen„völkiſcher“ Stoffe? Wurde dieſes Mißtrauen nicht gergdezu be⸗ wieſen, als man ſehen mußte, wie älteſte Re⸗ priſen„neu“ aufgemacht wurden, wie ßhh ſchlimmfie Niveauloſigkeit in der Wahl„pa⸗ triotiſcher Stoffe“ breitzumachen drohte?— Und de war es wiederum unſer Wille und unſere Geſinnung, die dieſem Rückfall in Real⸗ tion und Liberalismus den Kampf anſagten, „i“ ſich das Neue erzwangen! Wohl ſetzt man uns heute noch vereinzelt Er⸗ zeugniſſe vor, die, nach ihrer Aufmachung und fremd und überholt bewertet werden müſſen. Aber wir ſind heute glücklich, daß das deutſche Filmſchaffen den Weg zum einzigen Ziel ge⸗ funden. Mit Genugtuung und mit Befriedi⸗ gung, die uns nicht geruhſames Verweilen be⸗ deuten, ſondern Anſporn, überblicken wir das Jahr 1933 und ſtellen feſt, daß ſich das deutſche Filmweſen zu unbeſtreitbaren künſtleriſchen Er⸗ folgen größten Ausmaßes emporgeſchwungen hat, daß uns kaum ein Land mehr als ernſt⸗ licher Konkurrent erwächſt. Man hat erkannt, daß Kunſt zwar von Von⸗ nen kommt, daß die notwendige Vorausſetzung der Kunſt aber die Geſinnung iſt! Nach dem gigantiſchen Ufa⸗Werk„Flücht⸗ linge“, dem mit Recht der Staatspreis zuer⸗ kannt wurde, ſchenkt man uns jetzt ein neues Epos der Kameradſchaft und Vater⸗ landsliebe. Wenn wir es ablehnten, daß der Film alle Bindungen löſte, die den einzelnen an das Ganze verpflichtet, daß er tief im deutſchen Volk verankertes ethiſches Empfinden lächerlich machte, daß er die Form auf Koſten des In⸗ halts überſchätzte, daß er dem Grundſatz:„Lart pour bart“ huldiate,— dann ſetzten wir dieſer geiſtigen Inzucht eine neue Moeltanſchannna entgegen, deren Quellen die Ideale und Kräfte ſtrahlung und Wärmezunahme bei der großen Inſtabilität der Luft die Schauerbildung be⸗ günſtigt werden. Rundfunk-Programm Mühlacker:.15 Hafenkonzert,.15 Zeitangabe, Wet⸗ terbericht, Nachrichten,.00 Evang. Morgenfeier, 10.00 Nordbadiſche Feierſtunde(aus Mannheim), 11.00 Zeitgenöſſiſche ruſſiſche Klaviermuſik, 11.30 Reichsſendung: Muſik von Joh. Seb. Bach, 12.00 Blasmuſik, 13.15 Schallplatten, 14.00 Kaſperl⸗ ſtunde, 15.00 Handharmonikakonzert, 16.00 Nach⸗ mittagskonzert, 18.00 Mandolinenkonzert, 18.30 „Die Fledermaus“, Kurzoperette, 19.30 Wikinger⸗ Traum, 19.45 Sportbericht, 20.00 Unterhaltungs⸗ konzert, 21.15„Der Schatzgräber“, Bauernpoſſe, 22.00 Vom Leichtathletik⸗Länderkampf Schweden — Deutſchland, 22.20 Zeit, Nachrichten, Sport⸗ bericht, 23.00 Tanzmuſik, 24.00 Nachtmuſik. fahrt mit der„Stuttgart“ und Oberbayern ſt ſpäteſtens 4. September hier einzureichen. Die geſamten Ortswarte, beſonders die Landor warte, melden bis ſpäteſtens Mittwoch, 5. Septen wie ſie telephoniſch zu erreichen ſind. Fahrt nach Oetigheim Für die Eintagesfahrt nach Oetigheim, mit Befuch des Volksſchauſpiels„Alpenkönig und ſchenfeind“ verbunden wird, iſt ſofort die nötige 9 Vorläufige Meldungen paganda zu entfalten. 6. September. stets Eingang von Neuheiten Miermem, G k, 17 lunste unſeres ureigenſten, blutbedingten Lebensge⸗ fühls ſind. Dieſes Neue gab den Filmſchaffenden wieder einen Grund unter die Füße, ließ ſie wieder Wurzeln faſſen. Noch werden wir Schwächen, Halbheiten, Irrtümer erleben; ſolange es Men⸗ ſchen gibt ſogar immer! Wir ſehen aber den Willen, den Einſatz der Geſinnung; wir ſehen, daß man um das Neue ringt: wir ſehen wieder Verantwortung, Pflicht⸗ gefühl— und wir ſehen— daß es wieder aufwärts geht. Dieſe neue Film iſt eine vorwärtsdrängende, beiſpielgebende Tat. Er iſt Ueberdurchſchnitt, er iſt wie das Genie über dem Durchſchnitt, er iſt einzigartige Leiſtung! Mit unverkennbarem Mut iſt man an das ſchwierige Werk herangegangen. Weit ab vom Strom des Durchſchnitts zieht dieſer Film ſei⸗ nen ſchmalen, ſteilen Weg. Dieſes wagemutige, Wollen wird nicht unbelohnt blei⸗ en! Dieſer Film hat es inſofern leicht, als er durch ſein ſtarkes Thema— Kriegsausbruch und Auslandsdentſchtum— uns ohne weiteres nahe⸗ gerückt iſt. Er geht auf den Roman von Fred Andreas zurück und hält ſich frei von ab⸗ ſichtsvoller Deutlichkeit. Seine Figuren ſind volle, ganze Menſchen, denen keine Tendenz auf⸗ geklebt zu werden braucht. Sie ſind in jedem Augenblick echt geſehen und geſpielt. Die Ge⸗ radliniakeit der Schickſale und die einfache. klare Linie des Films verraten den großen Wurf, der dem Regiſſeur Paul Wegener geglückt —5 Still und feierlich baut er Szene um Szene auf. Da ſind zwei Deutſche, die bei Krieasaus⸗ bruch nur das eine Ziel kennen: Deutſchland, die Heimat. Aber aguch ſie hat die Plötzlichkeit des Krieges überraſcht. Einer von ihnen(Her⸗ mann Speelmans) gerät auf der Straße in eine Schlägerei, weil er die Kriegsſchuld Deutſchlands ſofort als eine Verleumdung er⸗ kennt, aber er wäre verloren, wenn ihn, den Morkmeiſter, nicht der Ingenieur(Karl Ludwig Diehl) rettete. Der wird dabei allerdings ſo ſchwer verwundet, daß er in der Villa der ſitzerin der Werke(Brigitte Horney) Aufn finden muß. Während der Pflege verlieh ſich in den wunderlichen Deuiſchen, der es ligbringt, nach ſeiner Geneſung ſie verla wollen. Die Flucht der beiden Deutſchen auf ei neutralen Dampfer mißglückt, ſie werden einer engliſchen Patrouille eiens nach Jamaika geſchafft. Auf einem Ka Eingeborenen fliehen ſie bis Kuba und ge gen dort unter den Schutz des deutſchen ſulats. Hier taucht die Frau wieder auf, un beginnt ſie, die Spanierin, den M ſehe der trotz ſeiner Liebe eres kennt als die Not des wagt es, ihn auf ihrer eigenen Jacht 1 und nimmt Kurs auf Deutſchland. Hintet deutſchen Vorpoſtenkette, ſicher vor den e ſchen Verfolgern, läßt ſie die ſchwarz⸗ Fahne ſetzen und betritt eine neue Deutſche. Man ſieht: trotzdem hier ein privates ſal abrollt, hat man den Eindruck, das Geſchick aller Auslandsdeutſchen 0 und das iſt denn auch mit ſtarker Ei keit und ungeheurer Spannung geſtalf der Schluß für den Filmbeſucher als d zig möglich erſcheinen, ſo ſei doch nicht wähnt, daß man noch einen Schritt kommen wäre, hätte man dieſe F happy end nicht als Zugeſtändnis an geblichen Publikumsgeſchmack gemacht, dafür enger an den Romanvorwurf gehalt Man hat zwiſchen den dramatiſchen. punkten die nötigen Ruhepauſen eingef Gegen die künſtleriſch ſo vorzügliche Arbe ſes Films kann kein Einwand erhoben w Welche Freude hat man beſonders auch den Schauſpielern. Karl Ludwig Diehl Speelmans ſind von ſelten ſtarker L nähe. Der Kampf zwiſchen Liebe und Pflicht dem Hintergrunde der ſüdlichen Welt mit —— ichen, ſchr bezwing 190 heit erfüllt, Die Erſcheir — eidend September B5l * 4²⁰ annheimer eken 5, Tel. 289 133 8, Tel. 436 20 1„ Tel. 313 393 1, Tel. 514193 tauſtr. 24, Tel. raun, Angel⸗ ff, Friedrichs ⸗ 1 Srievu nſtein, P3 r, U 1, 1, Tel. e, H 1, 7 —3, Tel. 21 03 59; Roland⸗ 535 84; Roſen⸗ 7, Tel. 41875 erſtr. 60, Tel. nhof, Gontard⸗ theke, Neckarau, 0; Luzenberg⸗ tr., Tel. 531 M. DD „ Treffpunkt ſyä⸗ ptbahnhof Mann⸗ Fahrt nach Ober⸗ omnibus. Koſten September. Fahrt nach Zell, oſten 24.50 RR. : Fahrt mit der h⸗engliſche Küſte. September. ach Oetigheim z 2,„30 Rm. 3 mnibusfahrt nach i München. Ko⸗ 1 treffen ſich am „15 Uhr, vor dem r, Ankunft Rler⸗ nit Schiff 8 Uhr, Ankunft St. Gogr ausſichtlich 14)0 „45 Uhr, Ankunſft in Nierſtein mit Mannheim 22.90 'n eintreten. mer zämtliche Teilneh⸗ r treffen ſich.10 enbahn. Abhgang otbahnhof Mann⸗ e! : Zell, Dampferx ⸗ erbayern ſind bi irs die Landortz⸗ och, 5. Septembet, * im heim, mit der der ikönig und Men⸗ t die nötige Prh⸗ Meldungen bis 5 3 2 EH eiten KHunststrabe r Villa der Be⸗ ney) Aufnahme ege verliebt ſie hen, der es fer⸗ ſie verlaſſen zu chen auf einem ſie werden von ifgegriffen 4 uba und gelan⸗ deutſchen Kon⸗ auf, und hier Mann zu ver⸗ mihr nichts n⸗ aterlandes. Jacht zu re ind. Hinter vor den eng hwarz⸗weiß eue Heima * 4 — —— och nicht uner chritt weiterg emacht, un i vurf gehalten natiſchen Höhe en eingeſchaltet liche Arbeit die⸗ rhoben werde onders auch an ig Diehl und ſtarker Lebens⸗ ind Pflicht au Welt 05 ibm *ι abſicht nicht auf 3 * Sahrgang 4— A Nr. 402/ B Nr. 242— Seite 3 „Hakenkreuzbanner“ Sonntag, 2. September 1931 1 1 Aus dem Mannfieimer Serichtssaal Was ehrlich iſt, muß ehrlich bleiben! Damit hat er ja recht, der 40 Jahre alte, ver⸗ heiratete Friedrich W. aus Neuſtadt a. d.., wohnhaft in Mannheim, der wegen Diebſtahls, Betrugs und Urkundenfälſchung angeklagt war. Leider iſt er ſchon ſo oft vorbeſtraft, daß man nicht recht weiß, was man von ſeiner Ehrlich⸗ keit halten ſoll. W. ſcheint eine mitleidige Seele zu ſein, denn das Herrenrad, das im Sommer ver⸗ gangenen Jahres eines Tages in ſeinem Beſitze war, will er rein aus Mitleid von einem Karl Winkler aus Viernheim gekauft haben. Rein aus Mitleid, denn der Winkler brauchte Geld und wollte das Rad unbedingt los ſein. Fünf⸗ ehn Mark hat er ihm dafür gegeben, was er ſch ſogar erſt pumpen mußte. Einige Tage ſpäter, am 11. Auguſt 1933, hat er dieſes Rad weiterverkauft, wieder rein aus Mitleid, denn der Intereſſent, Wilhelm., hat gerade drin⸗ end ein Rad gebraucht, da ihm ſeines zu⸗ chanden gefahren war. Da H. nur 14 Mark geben konnte, hat es W. ſogar für dieſen Preis, alſo mit Verluſt, weitergegeben. So war es. W. hat einen Blick für Fahrräder, ſonder⸗ barerweiſe. Am 13. Auguft 1933 findet er im Waldpark am Franzoſenweg im Gebüſch ein herrenloſes Damenrad(das vermutlich am Strandbad geſtohlen war). Liegen laſſen, geht nicht gut, es iſt beſſer, man nimmt es mit, zu⸗ mal es die Hand einer Fachmannes dringend notwendig hatte, denn„es war total verlottert un auſenanner“.————=+ Einige Tage darauf verſuchte W. in einer Lindenhofer Wirtſchaft das Rad zu verkaufen, er gabt es billig, für ganze 12 Mark. Ein Be⸗ kannter kommt herein und ſagt:„Fritz, trink een.“ Na, und aus dem einen ſind dann fünf bis ſechs geworden und noch zwei Schoppen Wein.„Jedenfalls war ich dann nicht mehr nüchtern.“ Das zweite Geſchäft kam nicht zuſtande, da der Bekannte nicht recht traute und zur Polizei ing. m ſich als einwandfreier Beſitzer auszu⸗ weiſen, hat W. in beiden Fällen anſtandslos Quittungen über einen Kauf vorgelegt, unter⸗ ſchrieben mit Winkler. Während W. im ganzen Verlauf der Vor⸗ unterſuchung ſagte, die Quittungen ſeien echt und ſtammten tatſächlich von Winkler, hat er in der Hauptverhandlung endlich erklärt:„Ich will Ihnen ſagen, Hoher Gerichtshof, ich war Ren bleedſinniger Menſch in dem Punkt. Wäh⸗ rend meiner Krankheit hab ich mers über⸗ legt. Geh, ich ſag, wies war, die ganz Lügerei hot doch keen Wert. Ich hab die Quittung ge⸗ ſchrieben.“ Als der Vorſitzende nach dieſem Ge⸗ ſtändnis ſagt:„Na, geben Sie ſich einen Stoß und ſagen Sie auch noch, daß Sie das Rad ge⸗ ſtohlen haben“, wehrt W. entrüſtet mit beiden beramtsrichter, was ehrlich iſt, muß ehrlich baben. Wii Raddiebſtählen geb ich mich nicht ab.“ Er bleibt dabei. Im erſten Fall gibt W. an, von Winkler zur Ausſtellung der Quittung veranlaßt worden zu ſein. Ob dieſer Winkler tatſächlich exiſtiert, den W. in Schleſien nach dem Kriege in einem Frei⸗ lorps kennen gelernt haben will, weiß man nicht; auffinden ließ ſich der Mann nicht. Profeſſor Dr. Buhtz, vom Inſtitut für gericht⸗ liche Medizin Heidelberg, konnte anhand von Schriftproben mit Sicherheit nachweiſen, daß 7325 ab:„Nein, das kann ich nicht, Herr W. tatſächlich die Quittungen geſchrieben hat, doch kann die ſich klar ergebene Verſtellungs⸗ eine Veranlaſſung durch Winkler ſchließen laſſen. Ganz knapp kommt W. diesmal noch an der Sicherungsverwahrung vorbei. Nach dem Antrag des Staatsanwaltes wird W. zu einer Geſamt⸗Zuchthausſtrafe von zwei Jahren und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren verurteilt.— W. hat ein Beinleiden, das er ſich bei den Luftſchiffern zugezogen haben will, doch iſt er nach dem ärztlichen Gutachten des Prof. Dr. Buhtz haftfähig, Haftbefehl wird an⸗ geordnet. Das Gericht war davon überzeugt, daß Wink⸗ ler eine Erfindung des Angeklagten iſt und hat Diebſtahl im erſten Falle angenommen, wäh⸗ rend im zweiten Fall Verurteilung wegen Unterſchlagung erfolgen mußte. Unterſuchungs⸗ haft wurde nicht angerechnet. Billigen Jucker vermittelte der ledige 27 Jahre alte Hermann S. aus Mannheim, der in einem Arbeitsdienſt⸗ lager einen Vertrauenspoſten innehatte. „In zwei Fällen kaufte er Zucker, angeblich —— Lager, verkaufte ihn weit unter Preis eiter. In vier Fällen hat er verſchiedenen Bäcke⸗ reien Zucker vom Lager angeboten, ebenfalls ſehr preiswert, was durch ſeine Angaben, das Lager werde aufgelöſt und müſſe ſeine Vorräte los werden, glaubhaft ſchien. Geliefert wurde nichts, da er dazu ja gar nicht in der Lage war, aber die Beträge hatte er kaſſiert. Bereits im November 1933 hat S. zur Be⸗ gleichung zweier Rechnungen Beträge vom La⸗ ger in Empfang genommen, das Geld jedoch für ſich verbraucht, und die Rechnungen ſelbſt quittiert. Sogar die Schriftzüge der Lieferan⸗ ten hat er nachgeahmt.— Der entſtandene Schaden beziffert ſich auf rund 500.— RM. S. ſcheint ſich etwas allzu ſehr auf ſeinen Vater zu verlaſſen, der ihm eine ſehr gute Schulbildung ermöglichte und auch ſchon in einem früheren Betrugsfall für ihn einſprang. Das Urteil lautete auf 11 Monate Gefängnis, 1% Jahre hatte der Vertreter der Anklage be⸗ antragt. Wann darf der geſchiedene Ehebrecher wieder heiraten? Zu der Vereinheitlichung der Zuſtändigkeit in Familien⸗ und Nachlaßſachen, die kürzlich durch Verordnung vorgenommen worden iſt, hat der Reichsjuſtizminiſter gemeinſam mit dem Reichsinnenminiſter ſoeben eine Durch⸗ führungsverordnung erlaſſen, die bereits mit dem 1. Auguſt in Kraft trat. Sie regelt u. a. auch die Frage, wann ein geſchiedener Ehebrecher wieder heiraten darf. Die Befreiung vom Ehehindernis des Ehe⸗ bruchs ſoll in der Regel erſt nach Ablauf eines Jahres nach der Rechtskraft des Scheidungs⸗ urteils erfolgen. Dem Geſuch ſoll nur näher⸗ getreten werden, wenn der geſchiedene Ehe⸗ mann ſeine Unterhaltungspflicht gegenüber der früheren Frau und den Kindern längere Zeit hindurch freiwillig nach beſten Kräften er⸗ füllt hat und nicht zu befürchten iſt, daß er nach der Befreiung die Leiſtungen einſtellen wird. Zu prüfen iſt ferner, ob angenommen werden kann, daß die neue Ehe von Beſtand ſein wird. Weiter beſtimmt die Verordnung u.., daß die Ehelichkeitserklärung eines un⸗ ehelichen Kindes abzulehnen iſt, wenn im öffentlichen Intereſſe oder vom Standpunkt der Familie des Vaters wichtige Gründe gegen die Herſtellung eines Familienbandes zwiſchen den Beteiligten ſprechen. Ein fremdes Kind kann nach§ 1744 des Bür⸗ gerlichen Geſetzbuches nur dann an Kindes⸗ ſtatt angenommen werden, wenn der Anneh⸗ mende das 50. Lebensjahr vollendet hat und mindeſtens 18 Jahre älter iſt als das Kind. Von dem Alterserfordernis kann aber Befrei⸗ Anordnungen Anordnungen der Kreisleitung An ſämtliche Stadt⸗ und Landortsgruppen! Wir erſuchen dafür Sorge zu tragen, daß diesmal der Monatsbericht für Auguſt ſpäteſtens am Mon⸗ tag, 3. September, 18 Uhr in unſerem Beſitz iſt. Wir müſſen unbedingt noch vor dem Reichsparteitag ———— Bericht an die Gauleitung fertigſtellen können. nnen. Ferner ſind ſofort Plakate„Reichsparteitag 1934“ abzuholen. Der Kreispropagandaleiter. Deutſche Arbeitsfront Reichsbetriebsgemeinſchaft 1„Nahrung u. Genuß“, Fachſchaft Fleiſcher. Wir machen ſämtliche Kameraden unſerer Fachſchaft auf die Montag, 3. September im Haus der Deutſchen Arbeit, P4, 4/, ſtattfindende Verſammlung, in der Pg. Merkle ſprechen wird, aufmerkſam. Infolge des Reichsparteitages 1934 in Nürnberg vom 6. bis 11. September ſind die meiſten Geſchäfts⸗ e a5 ————————— ung gewährt werden. Die neue Verordnung ſchreibt vor, daß dann ein ärztliches Zeugnis beizubringen iſt, daß der Geſuchſteller leibliche Kinder vorausſichtlich nicht mehr haben wird. Auch auf dieſes Zeugnis kann verzichtet wer⸗ den, wenn ein Kind von einem Ehepaar nach zehnjähriger kinderloſen Ehe als gemein⸗ ſchaftliches Kind angenommen werden ſoll, oder wenn das leibliche Kind des einen Ehe⸗ gatten oder eines ſeiner Geſchwiſter von dem anderen Ehegatten an Kindesſtatt angenom⸗ men werden ſoll. Eine kroſtloſe Skakiſtit Das„Hilfskomitee zur Linderung der Welt⸗ not“— eine ſich eng an die Heilsarmee anleh⸗ nende Inſtitution— veröffentlicht für das ver⸗ gangene Jahr folgende Statiſtik: 1933 ſtarben den Hungertod in der ganzen Welt rund 2400 000 Menſchen. In der gleichen Zeit ende⸗ ten durch Selbſtmord infolge Not rund 1 220 000 Menſchen. An Lebensmitteln wurden vernichtet,„um die Preiſe ſtabil zu halten“, Getreide 568 000 Wagen, Reis 144000 Wag⸗ gon, Kaffee 267 000 Sack, Zucker 2 560 000 Kilo⸗ gramm. Verheizt wurden 423 000 Waggon Ge⸗ treide. An Fleiſch wurden vernichtet bzw. dem Verderben preisgegeben: in Form von Konſer⸗ ven 560 000 Zentner, in friſchem Zuſtand 1 450 000 Kilogramm. Das Komitee hat be⸗ rechnet, daß man mit den vernichteten Lebens⸗ mitteln ungefähr 67 Prozent der Verhungerten hätte retten können. der NSDAP ſtellen der NSDAP geſchloſſen. Es wird daher zur Pflicht gemacht, daß Zahlungen wie Beiträge, Hilfs⸗ kaſſenbeiträüge uſw. vor dieſem Zeitpunkt bei den zu⸗ ſtändigen Stellen entrichtet werden. Der Kreiskaſſenwart. PO Oſtſtadt: Vom.—11. September fallen die Kaſſen⸗ ſtunden für die Hilfskaſſe aus. Kaſſenſtunden für die Hilfskaſſenbeiträge.,., 12., 13. und 14. Sep⸗ tember jeweils von—8 Uhr Zimmer 7, Parkhotel. Unterbann 1/171. Sämtliche Nürnbergfahrer des Unterbannes 1/171 treten Sonntag, 2. September, morgens.30 Uhr, feldmarſchmäßig in vorſchrifts⸗ mäßiger Uniform auf dem Meßplatz an. Bei Nicht⸗ erſcheinen erfolgt Einziehung der Teilnehmerkarte. Bd M Betr. Schulung. Sämtliche Schafts⸗, Schar⸗ und Gruppenführerinnen aller Ringe kommen Montag, Z2 UR KoSTENTOSEN WEITREI5S5 E sind Sie tõglich von jedem hondfunkgeschõft ein- geloden. Der neue fłlł᷑UNxEN ↄMeiſterſupere ĩst ein Meister im Weltempfong. Mit seinem 4 fochen Superschutz und den trenn · besseren H- Eisen- spolen empfõngt er Sender ſor Sender trennsicher. spielsicher, zukunfissicher. Sis bekommen den rElEf UNxEN- Meiſterſupere mĩt kurʒwellenteil ein- Schlieſolich Röhren för RM 284,— bzw. KRM 287,—: er ist ouch ouf Teilzohlung erhöltlich. TELEFUNKEN oirE OEUTSCHEWEITMARKE 3. Sept., zum Schulungsabend über„Germanien“ nach N 4, 17, 1. Stock. Schreibzeug iſt mitzubringen. Betr. Sport. Sonntag, morgens 8 Uhr, geſchloſ⸗ ſenes Antreten ſämtlicher BdM⸗Gruppen mit Führerin und Sportwartinnen BdM und BdMJ im Stadion (nicht Strandbad). Stadtgruppen mit Vororten. Gruppe Oſtſtadt. Antreten ſämtlicher Mädels am Sonntag, 2. Sept., in Uniform am Heim pünkt⸗ lich vorm. 9 Uhr.— Humboldt. Am Sonntag treten ſämtliche Mädels am 8 Uhr zum Turnen im Stadion an. Lindenhof. Betr. Kaſſe. Sämtliche Schaftkaſſte⸗ rerinnen der Gruppe Lindenhof oder deren Stellver⸗ treterin kommen Sonntag, 2. Sept., vorm. um 10 Uhr zu Elfriede Bleich zwecks Abrechnung vom Monat Auguſt. NS⸗Hago— Kreisamtsleitung Mannheim Von den Ortsgruppen Friedrichsfeld, Küfertal, Lin⸗ denhof, Necarau, Neckarſtadt⸗Oſt, Oftſtadt, Wallſtavt, Altlußheim, Brühl, Ilvesheim, Ladenburg, Neuluß⸗ heim, Plankſtadt, Reilingen, Schriesheim und Schwet⸗ zingen ſtehen die Verteilerliſten für die Reichsbetriebs⸗ gemeinſchaften Handel und Handwerk(braune, grüne und weiße Formulare) noch aus. Wir erſuchen zum letzten Male, dieſelben bis ſpäteſtens Montag vor⸗ mittag auf der Kreisamtsleitung in dreifacher Aus⸗ fertigung abzuliefern. NSBDT Diensta g, 4. Sept,, 18.30 Uhr, verſammeln ſich die Teilnehmer am Reichsparteitag im Parkhotel, Zimmer Nr. 6. Sprechſtunden des Amtes für Technit und NSBD: Dienstags von 17—19 Uhr, Mittwochs von 10—12 Uhr, Donnerstags von 17—19 Uhr, Frei⸗ tags von 10—12 Uhr. Schwetzingerſtadt⸗Weſt. Dienstag, 4. Sept., 20 Uhr, in den Gloriaſälen, Pflichtverſammlung. Der Leiter des Sozialamtes, Kamerad Geller, ſpricht über das neue Verſorgungsrecht. BNSDa Entſprechend einer Anordnung des Reichsjuriſten⸗ führers finden in den Monaten Auguſt und Septem⸗ ber 1934 keine Verſammlungen der Bezirke des BNSdz ſtatt. N kRunststraße H. Engelhard 5 1 3,10 Teyyĩeſie- ̊ᷣtoffe weichen, ſchwingenden, lockenden Farben iſt mit hezwingender menſchlicher Wärme und Beſeelt⸗ 00 erfüllt, unaufdringlich und ſchickſalsſchwer. ie Erſcheinung von Brigitte Horney war ſehr f re ginnbhaft znnindhe verſchloſſene Art, ihre glaubhaft fremdländiſche Herkunft und auch hier wieder Sparſamkeit in den Mitteln geben dem Film den beſten Teil ſeiner cchen Kraft. Im Vorprogramm ſieht man eine eindrucks⸗ volle Wochenſchau und einen gut erfaßten Film über Pferdezucht. Zu Beginn des Hauptfilms ſprach Willy Birgel, das beliebte Mit⸗ lied des Mannheimer Nationaltheaters, der in dieſem Film ſich zum erſtenmal und gleich er⸗ folgreich auf der Leinwand verſuchte. Man wird ihn bald zu ſpezifiſcheren Rollen holen, nach⸗ dem man nunmehr ſeine vortreffliche Eignung und Kunſt erkannt hat. Unſerem Birgel ein Sonderlob und viel Erfolg zu ſeiner filmiſchen Laufbahn. Habsheim. Allhambra: „Ein Walzer für Dich!“ Faſt ſchien es, als wollte man uns wieder ne ber üblichen Filmoperetten vorſetzen, deren nhalt leicht und ſchmackhaft zubereitet, immer her ein Gefühl der Leere zurückläßt. Daß zan uns mit Filmoperetten alſo ſchon allerler inttäuſchungen bereitet hat, iſt kein Geheimnis ehr. Mag ſein, daß die wunderliche Phanta⸗ welt der Operette als Kind romaniſchen Geiſtes dem deutſchen Weſen wenig gemäß iſt. Richt zu leugnen iſt aber, daß man auch einem anſpruchsloſen, luſtigen Filmwerk, das in In⸗ „ Form und Darſtellung etwas Deutſches erkennen läßt, zum Erfolg verhelfen kann. Ein enſthafter Verſuch, dieſen neuen Weg zu fin⸗ den, ſtellt der zurzeit im„Allhambra“ laufende Film dar. Zwar ſcheint man noch zu ſehr dem Rezept: Man nehme Fürſtentum, Sänger, ſchöne Frau, einige Troddel, Blumen, Muſik, Liebe—l, verfallen zu ſein. Man kann aber doch den guten Willen herausleſen! Und das iſt ja ſchon etwas! Den Weg zur Parodie wollte oder konnte man nicht finden, ſo daß weder die Schwerkraft aufgehoben noch der Lo⸗ gik ein Schnippchen geſchlagen iſt. Im Mittelpunkte des Films ſtehen die regie⸗ rende Landesfürſtin, jung und liebefreudig, und als verkappte königliche Hoheit ein ſanges⸗ freudiger Tenor. Walzermelodien Will Mei⸗ ſels, die als Neuwert nicht allzu hoch ein⸗ zuſchätzen ſind, ſchlagen die erforderlichen Brücken zwiſchen den Herzen, aber das phan⸗ taſiearme Märchen von Fürſtentum und Liebe bliebe doch etwas blaß, wenn nicht wenigſtens der vergnügte Humor von Heinz Rühmann für Unterhaltung ſorgte und die wunderbare Camilla· Horn in dem Fox⸗Badal⸗Film„Ein Walzer für Dich“ Stimme Louis Graveures dem Film zur Verfügung ſtünde. Camilla Horn ſchwingt ſich hübſch und graziös über ihre Aufgabe als jugendliche Fürſtin hinweg. Sehr erfreulich iſt jedenfalls auch die Begeg⸗ nung mit Maria Sazarina, die mit ſehr viel natürlichem Temperament durch den Film hinduschwirbelt. Nationaltheater: Spielbeginn mit„Lohengrin“. Nach Beendi⸗ gung des Umbaues wird das Haus des Na⸗ tionaltheaters am 14. Oktober mit einer Vorſtellung von Richard Wagners„Lohen⸗ grin“ wieder eröffnet. Die Spielzeit beginnt im Neuen Theater im Roſengarten am Sonntag, den 23. September in der Oper mit „Figaros Hochzeit“, am Montag, den 24. September, im Schauſpiel mit der alleinigen Uraufführung des Pfälzer Liuſtſpiels „Das Muſikantendorf“ von Heinz Lo⸗ renz(Lambrecht), dem Verfaſſer des erfolg⸗ reichen Luſtſpiels„Das Huhn auf der Grenze“. Veranſtaltungen im Planekarium in der Zeit vom 2. bis 9. Scptember 1934 Sonntag, 2. Sept.: 16 und 17 Uhr Vorfüh⸗ rungen des Sternprojektors. Vom 3, bis 8. September bleibt das Plane⸗ tarium wegen Ergänzungsarbeiten an der tech“ niſchen Einrichtung geſchloſſen. Sonntag, den 9. Sept.: 11 Uhr Vorführung für Teilnehmer am Kameradſchaftstreffen ehe⸗ maliger 111er. 16 Uhr Vorführung des Stern⸗ projektors. 17 Uhr Vorführung mit Lichtbilder⸗ vortrag:„Der Sternhimmel im September“. Eintritt.50 RM, Studierende und Schüler .25 RM. Erwerbsloſe haben zu den Vorfüh⸗ rüngen des Sternprojektors und zu den Vor⸗ trügen am Sonntagnachmittag freien Eintritt. Die Städtiſche Hochſchule für Muſik und The⸗ ater ſowie das ihr angegliederte Muſikleh rer⸗Seminar und das Konſervato⸗ rium beginnen das neue Studienjahr am 1. Oktober 1934 unter der Leitung des neuen Direktors Chlodwig Rasberger. Um den Beſuch des Inſtituts den meiteſten Volkskreiſen finanziell zu ermöglichen, ſind die Sätze für das Schulgeld in verſchiedenen Ab⸗ teilungen weſentlich ermäßigt worden. Dies gilt insbeſondere für das Konſervatorium, die Opernſchule und die Seminarübungsſchule. Alle näheren Einzelheiten ſind aus dem neuen Ge⸗ ſamt⸗Proſpekt der Anſtalt erſichtlich. Aus“ künfte erteilt jederzeit das Sekretariat Mann⸗ heim, A 1, 3(Fernſprecher 34051). Außerdem ſteht die Direktion Eltern und Schülern zur Beratung jederzeit nach vorheriger Anmeldung zur Verfügung. Was iſt los? Sonntag, 2. September Planetarium: 16 und 17 Uhr Vorführungen des Sternprojektors. Neuoſtheim, Harrlachweg: 16—20 Uhr ge⸗ öffnet. Friedrichspark: 20 Uhr Großer Operettenabend, an⸗ ſchließend Tanz. Köln⸗ Düſſeldorfer Rheinfahrten: 7 Uhr Rüdesheim Aßmannshauſen und zurück. 8,30 Uhr Speyer und zurück. 12 Uhr Worms und zurück. 14,30 Uhr Speyer—Germersheim und zurück. 19,45 Uhr Abend⸗ fahrt Worms und zurück. Kleinkunſtbühne Libelle: 16 Uhr Tanz⸗Kabarett. 20,15 Uhr Kabarett. Waldpark⸗Reſtaurant: 15 Uhr und 20 Uhr Konzert und Tanz. Tanz: Palaſthotel Mannheimer Hof, Kabarett Libelle, Friedrichspark, Waldpark⸗Reſtaurant. Ständige Darbietungen Städt. Schloßmuſeum: 11—17 Uhr geöffnet. Sonder⸗ Ausſtellung: Die deutſche Sage. —————3 im Schloß: 11—13 und 15—17 Uhr geöffnet. Stüdt. Kunſthalle: 11—13,30 und 15—17 Uhr geöffnet. Deutſche Töpferkunſt in Höchſtkultur. Mannheimer Kunſtverein, L 1, 1: 10—13 und 15—17 Uhr geöffnet. Muſeum für Natur⸗ und Völkerkunde im Zeughaus: 11—13 und 15—17 Uhr geöffnet. 4 ———————————————————————— Jahrgang 4— A Nr. 402/ B Nr. 242— Seite 16 „Hakenkreuzbanner“ Sonntag, 2. September 1984 An den idylliſchen Ufern des herrlichen Bodenſees verleben alljährlich Zehntauſende von Volksgenoſſen ſchöne Frühlingstage. Hier finden ſie Erholung, Kraft und Freude. Kommen auch Sie an den ſchönen Bodenſee. Eine kleine Anzeige in der„Bodenſee⸗Rundſchau“ Konſtanz ver⸗ mittelt Ihnen Angebote von den gernbeſuchten und leiſtungs⸗ fähigen Erholungs⸗ ⸗Gaſtſtätten. Die„Bodenſee⸗Rund⸗ ſchau“ iſt im deutſchen Bodenſeegebiet die größte und führende Tageszeitung mit einer Auflage von 22000 Exemplaren. Verlangen Sie unverbindliche Zuſendung von Probenummern vom Verlag Konſtanz, Bahnhofſtraße 9 Wenn Sie moſten vergeſſen Sie nicht Kitzinger Reinzuchthefen verkaufsſtelle: drogerien und Apotheken Beſtimmt in allen Fachdrogerien in Mannheim und Umgebung.-Schwetzingen: A. Müller, Schwa⸗ nen⸗Drogerie, H. Treiber, Med.⸗Drogerie 15641 K 5 5 Telefon 317 87 2 K. F. Kaiser Eisenhdig. 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Bekanntmachungen. Feldbereinigung in den durch die Kraftfahrvähn Frankſur— Heidelberg—Mannheim berühr⸗ ten Gemärkungen, hier, die Feldbereinigungen auf den Gemarkungen Mannheim und Jlvesheim. Der Finanz⸗ u. Wirtſchaftsminiſter hat mii Erlaß vom 7. Auguſt 1954, Mr. 30887, gemäß 5 11 à des Feld⸗ bereinigungsgeſetzes verfügt, daß in die mit Erlaß vom 4. Dezember 1933, Nr. 20 591, angeordnete Feldbereini⸗ gung auf den Gemarkungen Mann⸗ heim und Ilvesheim die in dem Plan mit blauer Farbe angelegten Flächen einzubeziehen ſind. Es handelt ſich um die ganze frühere Gemarkung Besichtigen 8Sie meine große Auswahl in àuberst preiswerten Huchen-Unren Jos. Marx Inhaber: M. KHans Marx Unren und Goldw/aren u. Mnt: )5929 K Straßenheim, die ſtädtiſchen und Allmendgewanne Au, Neckarplatt, An⸗ lage und Egelwaſſer auf Gemarkungs⸗ teil Feudenheim, ſowie die Grund⸗ —* Nr. 1706, 1736, 1733—1, 934—1, 1735—1, 1739 und 2018—2 der Gemarkung Flvesheim. Eine Ab⸗ um der Eigentümer gemäß und 11 des Feldbereinigungs⸗ An da die Durch⸗ der Felbbereinigung im Menber dringlich iſt. Abſchrift des Antrags der Abellung für Landwiriſchaft und Domänen des Badiſchen Finanz⸗ und pom. Jult 1834, Nr in m 1934, Nr. C 3787, mit dem dazu Plan liegt in der Zeit vom Dienstag, den 4. Sept. 1934, bis Montag, den 17 Sept. 1534“ ein⸗ äftsſtun⸗ während der übli— Geſch den zur 1 cht der Beteiligten auf Zimmer 55 des Bezirksamtes offen. das Verfahren dürfen ohne die Zuſtimmung des Eigentümers nicht ein GRONHA cie Scareibmaschine aus Stahl G. F. GROS5SEN, Markersdort Gegrlündet 1869(Chemnitztal) In Mannheim wende man sich an 15927 K KARIL HENN, C2,7 Ku. 9 9 21518 ezogen werden: Hausgrundſtücke, Hausgärten, Bauplätze, Grundſtücke, die zu einem geſch offenen Wald⸗ oder Rebgebiet gehören, im Betriebe be⸗ indliche Lehm⸗, Sand⸗, Kies⸗, Kalk⸗, ongruben und Steinbrüche · ſowie Grundſtücke, die Zwecken dienen oder auf denen ſich Mineral⸗ quellen befinden. Diejenigen an entümer, die glauben, daß durch Ein eziehung eine dieſe Beſtimmung verletzt ſei, werden aufgefordert, alb 3 Wochen nach Beginn der Offen ihre en ſchriftlich oder In Protokoll des Be⸗ tdamis— Zimmer 55— zu er⸗ klären, andernfalls die Einwendung unberückſichtigt bleibt. Mannheim, 30. Auguſt 1934. Badiſches Bezirksamt 1. Gewinnauszug 5. Klaſſe 43. Preußiſch⸗Süddeutſche (269. Preuß.) Staats⸗Lotterie Obne Gewähr Auf jede gezogene Nummer ſind zwei gleich bohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Loſe K. Nummer in den beiden Abteilungen I und II 21. Ziehungstag 31. Auguſt 1934 In der heutigen—3— sziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen 4 Gewinne zu 17 1 1 M.— 310 331372 2 Gewinne zu 5000 M. 334100 8 Gewinne zu 3000 M. 44666 174409 200326 2 V 2 4 Gewinne zu 2000 M. 67907 35012 149634 224327 247111 335082———◻— 44 Gewinne zu 1000 M. 9600 241896 2 —41¹ 292358 327072 337799 338646 345015 57390. 99673 120322 140810 98 Gewinne zu 500 M. 2126 6624 8198 11033 2237³⁰ 212³388 3872²4 187685 187998 207724 234079 Nachdruck verboten 23790 25050 49801 51822 55462 63209 63548 77973 85180 90157 92701 94737 100380 18 119479 138927 139955 145386 156012 166 171684 187647 201333 202795 203691 21 2703 214788 225945 235703 237506 249195 262188 271544 273969 289032 315388 322272 3316 382308 341739 344518 366403 374049 3787 354 Gewinne zu 300 M. 1353 1481 4249 9927 7472 7837 8619 9491 12769 15246 16297 19192 18715 189969 23181 24325 32489 41791 12451 46259 47326 47772 49842 50086 55456 55614 55882 56816 57082 57446 61309 62036 87715 68797 68888 71706 717798 72891 75184 78444 81699 84615 89994—447—+ 94968 95350 99002 99201, 100053 1017 103963 107005 108110 116111 146353 126875 126504 13308 129654 130917 3739 134608 157550 138 140351 141299 143387 144931. 1469881 14 1471 159380 1526 154963 158299 162361 16522 171186 173474 178276 180409 181123 185855 192763 184473 194814 188351 2032857 203797 207289 208203 210239 210669 219789, 212212 213700 214219 216909 217114 218974 220124 220368 221778 223868 2256673 225938 226768 233024 234800 235542 235871 23678 237312 237422 240507 256432 259975 261189 262039 263846 268331 269696 269697 273957 274743 275694 279438 280261 284596 285845 286738 288810 289110 290786 294229 2943/4 295656 300698 304781 307285 307723 314768 322439 325396 327449 328681 328923 3308 333671 333850 336814 337547 339924 3428 344301 346749 349579 349855 350914 3516ʃ/ 352834 357384 364062 365257 365874 37239 377122 381702 333832 387759 388929 389808 391137 395332 396917 397003 In der heutigen Wachme Behung wurden Gewinne über 150 6 Gewinne zu 5000 M. 13071 4 Gewinne zu 3000 M. 264388 gezogen 38972 313117 3691 8 Gewinne zu 2000 M. 36174 2415b0 270405 378121¹ 30 Gewinne zu 1000 M. 64436 80715 121852 137148 167475 168780 254458 281132 333 382814 388917 72 Gewinne zu 500 9689 14890 17264 17466 118568 185238 250618 32737 51387 73593 78385 77399 82193 100875 102258 107517 111506 119255 150789 19221 232568 246491 246985 291407 294471 322508 334452 375357 380019 397836 302 Gewinne zu 300 M. 18869 19149 26317 27299 27463 323039 2782⁵ 388226 3553⁵0 397545 3663 9091 14817 1684%½% 2⁵44 30554 34659 40271 48794 48830 33 54247 56660 57379 68539 60774 63549 69696 738484 74146 31 84505 87053 3471 83 99203 101366 103612 104936 106541 107 112538 1 116493 132623 135960 152881 156876 171358 176214 187121¹ 212164 241299 248016 258401 272715 283017 294576 314430 323828 351204 360897 366662 382930 393520 389789 393903 394111 20 Tagesprämien. Auf ſede gezogene Nummer ſind zwei Prämien 393883 399556 1000 RMi gefallen, und zwar je eine auf die L0 gleicher Nummer in den beiden Abteilungen 1und 1 155916 158301 162550 3 200219 8066286 316700 322517 333581 336585 Im Gewinnrade verblieben: 180 Tagesprämien zu 1000 M. ferner 2 Gewinne zu 1000000, 2 300000, 2 zu 30000, 4 zu 20000, 12 zu 10⁵00, 58 zu 5000, 114 zu 3000, 264 zu 2600, 504 zu 100% 1348 zu 500, 5350 zu 300 M. Tooc 2u neuen lotteſſe chon jetzt erhõſtlich bel den Stddtl. Lottefie Einnahmen: 20681 K Möner. K 1. 6- Stürmer. 0 7. 11 352107 —————— ——— ———— — Jolge 3 N „Scharf au „Laſſen Sie de Unſer Dam Das Meer de ſinkt im Dunſt Dampfer quer⸗ „Mauretania“ einem ſchwieri ſer iſt trüb un Ich ſehe dir hohen Waſſerf Was iſt da tauchen?„Ma Das Meer ſe kreis von drei wie von unte: „Beide Maſe Ein gelber Holzbalken ſchi färbt in weite Eine Mine ſchloſſen! „Menſchen! der dritte Off die Augen. Te liche Körper d Waſſer aufklat „Backbordkut Der Bootsm das Boot. Ick men biegen ſie als ob er koc Wir ziehen Das Geſicht die Haut knall⸗ Immer neu⸗ der Zweite iſt Noch einer. dritten ins B Mit ganzer Kr wird mit der N verletzte wird bracht. Eine halbe Narrows. „Was iſt's n tön durch da⸗ „Können wir bringen?“ „Ausgeſchloſ liegt unter de Tod. Der Lotſ Jöland bringe „Schön. Ich Hoot ſetzte ich Protokoll. Wi. mitnehmen. H Der Mannk lag er zum e und konnte ſe ſchichte eines? ſchoſſen kam. „Woher ich l lorenen Männ „Verlorene! „Jawohl.“ G haben. Die Welt iſt es, G ihlinder d ein Sandhe bau unter den Dachte nicht, ſchichte erzähl baut unter de tunnels. Die hatte Glück u unter.“ „Ein etwas „Wie man Stunde nach d ahlt, in dem Jab Atmoſph. die Stunde. den, wer will, Dann zwanzi— habe ich tauſ Vier Stund ſuchung. Dani Air Worke im unterſeeiſe lorenen M Wär's nicht ſo Hölle! Ich ging an dem Schachtar der Tunnel de einge Immer zwe Schleuſenkamn konnte— se wunder- windet der ne Mäcnte, ig ein. Das bei Haut- enfleohten, en jetzt die Reichsmark Tel. 289 60 nlung r, im Ballhaus eladen. 58050 hilfe-Gesenꝝꝰ eutſche erie zwei gleich ſar je einer mden beiden ———— 1. Auguſt 1934 urden Gewinne 31372 74409 223785 212³88 5012 38724 15875⁴ 267355 345015 8198 11032 63200 6384%0 160580 108028 56012 165635 22272 331 74049 378 63601 2137 49195 2621 4249 6079 17 16297 191 41791 4 24 55456 5561 62036 6771 75184 784 94968 95 urden Gewinne 31810 270405 118568 50618 3769 69146 1609 0715 85238 32814 2 95396 397 14817 16847% 27828 2884% e auf die Loſe ngen und II 50219 3068285 ragesprämi 1 000000, 2 1 1 m. Prämien zu Lotterle ch bel den ſmöhmen: in.(1,7J „07.1 eeeeee eimeaus 360370 36580⸗2 3824 4 892191 1 ſchichte erzählen könnte. hatte Glück und kam bei den Caiſſonarbeitern unter.“ Jolge 34/ Jahrgang 1934 „Scharf aufpaſſen!“ befiehlt der Kapitän. „Laſſen Sie das Ferryboat backbord paſſieren!“ Unſer Dampfer fährt den Hudſon ſtromab. Das Meer der New PNorker Wolkenkratzer ver⸗ ſinkt im Dunſte der Großſtadt. Zahlreiche kleine Dampfer queren unſeren Kurs. Eben dampft die „Mauretania“ ſtromauf und zwingt uns zu einem ſchwierigen Ausweichmanöver. Das Waſ⸗ ſer iſt trüb und ſchmutzig. Ich ſehe direkt in unſerem Kurs einen meter⸗ hohen Waſſerſchwall aufſpringen. Was iſt das? Hier darf doch kein U⸗Boot tauchen?„Maſchine Achtung!“ Das Meer ſchäumt und brodelt in einem Um⸗ kreis von dreißig Metern, es knallt und ziſcht wie von unterſeeiſchen Exploſionen. „Beide Maſchinen ganze Kraft zurück!“ Ein gelber Qualm ſteigt aus dem Waſſer, Holzbalken ſchießen in die Luft, brauner Schlamm fürbt in weitem Umkreis die ölige Flut. ſiloſe Mine! Hier in New Nork? Ausge⸗ oſſen! „Menſchen! Dort fliegen Menſchen“, ſchreit der dritte Offizier. Wir reißen die Gläſer an die Augen. Tatſächlich ſehen wir einige menſch⸗ liche Körper durch die Luft ſchlagen, auf das aufklatſchen. „Backbordkutter ausſetzen!“ befiehlt der Alte. Dex Bootsmann pfeift. Die Matroſen fieren das Boot. Ich ſpringe zuletzt hinein. Die Rie⸗ men biegen ſich. Um uns brodelt der Hudſon, als ob er kochen würde.„Dort treibt einer!“ Wir ziehen einen lebloſen Körper ins Boot. Das Geſicht blutüberſtrömt, ohne Verletzung, die Haut knallrot.„Dort treibt noch einer!“ Immer neue Waſſerſtrudel ſteigen auf. Auch der Zweite iſt tot. Roch einer...! Mit Mühe ziehen wir den dritten ins Boot. Er ſcheint noch zu atmen. Mit ganzer Kraft rudern wir zurück. Das Boot wird mit der Motorwinde eingeſetzt. Der Schwer⸗ * wird ſofort ins Schiffslazarett ge⸗ racht. Eine halbe Stunde ſpäter paſſieren wir die Narrows. „Was iſt's mit dem Mann?“ fragte der Kapi⸗ tön durch das Telephon nach dem Lazarett. „Können wir ihn mit dem Lotſen ans Land bringen?“ „Ausgeſchloſſen“, meldet der Schiffsarzt.„Er liegt unter dem Sauerſtoffapparat. Wäre ſein Tod. Der Lotſe ſoll die beiden Toten nach Ellis Jsland bringen!“ „Schön. Ich kann nicht warten. Bei Sandy Hook ſetzte ich den Lotſen ab. Machen Sie ein Protokoll. Wir müſſen den Mann nach Europa mitnehmen. Halbe Kraft voraus!“ Der Mann kam alſo mit. Nach einigen Tagen lag er zum erſtenmal im Liegeſtuhl an Deck und konnte ſeine Geſchichte erzählen. Die Ge⸗ ſchichte eines Menſchen, der aus dem Meer ge⸗ ſchoſſen kam. „Woher ich bin? Ich bin einer von den„ver⸗ lorenen Männern“!“ „Verlorene Männer?“ „Jawohl. Glaub's, daß Sie nie davon gehört haben. Die furchtbarſte Arbeit auf der Welt iſt es, Gentleman, die Arbeit im Druck⸗ zylinder der„Verlorenen“. Ich bin ein Sandhog(Sandſchwein) vom Tunnel⸗ hau unter dem Hudſon, ein Tunnelmann! Dachte nicht, daß ich noch einmal meine Ge⸗ Sie wiſſen ja, man haut unter dem Hudſon wieder neue Bahn⸗ Ich kunnels. Die alten genügen nicht mehr. Ein etwas zweifelhaftes Glück!“ „Wie man es nimmt. Wir bekommen die 4 Elunde nach dem Atmoſphärendruck be⸗ 3 1 in dem wir arbeiten müſſen. Bei dreiein⸗ ulh Atmoſphären bekommen wir zehn Dollar ie Stunde. Schichtwechſel nach vier Stun⸗ den, wer will, darf nach zwei Stunden abhauen. Dann zwanzig Stunden Freizeit! obe ſchtauſend Dollar im Monat verdient! Manchmal Bier Stunden dauerte die ärztliche Unter⸗ chung, Dann kam ich zu den Compreſſed irWorkers. Zweierlei Arbeiter gibts da: umterſeeiſchen Tunnel oder bei den„ver⸗ renen Männern im Druckſchild“ isnicht ſo naß, müßte man ſagen: es iſt die ölle! 80 ging an die Arbeit, wie jeden Tag. Mit dem Schachtaufzug kommt man hinunter. Wo der Tunnel das feſte Land verläßt, iſt die Luft⸗ ſchleuſe eingebaut. Immer zwanzig Mann kommen wir in die Schleuſenkammer. Die eine Tür führt vom Land .Im Tunnel unter dem her in die Kammer, die andere in den unter⸗ ſeeiſchen Tunnel. Die Türen ſind luftdicht ab⸗ gedichtet. „Achtungt Es wird eingeſchaltet!“ brüllt der Vormann. Die Luftſchleuſe wird geöffnet. Raſch nehmen wir uns den Bruſtkaſten voll. Jetzt kommen wir —— 45——————————— 2*—* ———.— Sonntagsbeilage des„hakenkreuzbanner“ Caiſſon, in einem unter dem Boden der Meeres⸗ bucht im Schlamm waagerecht liegenden Caiſſon! Ich gehe alſo zu meinem Arbeitsplatz beim Ausbau des fertigen Tunnelteils. Da kommt der Boß auf mich zu.„Jimmy,“ ſagt er,„geh nach vorn zu den„verlorenen Männern“ im Druckzylinder. Iſt dort einer zuſammen⸗ Lachende Kinderaugen in den Ueberdruck. Das kracht in allen Glie⸗ dern, das Herz' pumpert wie ein pneumatiſcher Hammer, die Lunge pfeift wie eine zerbrochene Fahrradpumpe. Wir ſchlucken die Luft, daß wir einen Krampf in die Kinnladen bekommen. Alle Augen ſtieren auf den Manometer. Sind die drei Atmoſphären immer noch nicht erreicht? Wie eine Herde Walroſſe keuchen wir unter dem vierfachen Druck. Endlich iſt der Druck gleich mit der Tunnelröhre. Die innere Türe wird geöffnet, wir ſchleppen uns an unſere Ar⸗ beitsplätze. Einmal bekam die ausgebaute Tunnelröhre ein Leck. In wenigen Sekunden entwich der Ueberdruck. Wiſſen Sie, was aus den Leuten geworden iſt? Sie ſind zerplatzt. Zerplatzt wie ein zu ſtark aufgeblaſener Kinderballon. Wie ein Tiefſeefiſch, den der Anker nach oben ge⸗ riſſen hat. Wenn wir nach der Arbeit aus⸗ fahren, werden wir in der Luftſchleuſe langſam an den Erddruck gewöhnt. Wir ſagen, daß wir erſt langſam den Stickſtoff ausſchwitzen müſ⸗ ſen, der in uns hineingepreßt worden iſt. Die Gelehrten werden ja dafür eine beſſere Erklä⸗ rung haben.“ „Warum muß denn der Tunnel unter Druck gehalten werden?“ fragt einer der Zuhörer. „Weil beim Vorbau Schlamm und Waſſer eindringen würden. Wir ſind wie in einem gebrochen, Herzſchlag. Kannſt ſeinen Job haben. Iſt eine Chance für dich.“ Ich packe meine Lampe und gehe durch das Schott der Sicherheitswand.“ „Sicherheitswand?“ „Ja. Beim Vorbau iſt der Tunnel durch eine Wand abgeſchloſſen, die Sicherheitswand. Vor dieſer Wand liegt der Druckzylinder. Dort ar⸗ beiten die„verlorenen Männer“. Warum ſie ſo heißen? Iſt was los, bricht der Schlamm und die See in den Druckzylinder, verſperrt der Druck⸗ luftunterſchied die Türen. Feſter als hundert Nieten. Wir können nicht mehr durch die Türen zurück. Dreimal waren ſchon beim Bau die Männer im Druckzylinder vom Schlamm er⸗ ſtickt und zerpreßt worden. Der Druckzylinder wird mit hydrauliſchen Preſſen gegen den Schlamm gepreßt. Die Kraft von tauſend Eiſenbahnlokomotiven treibt dieſen Zylinder vorwärts.“ „Wo kommt der verdrängte Schlamm eigent⸗ lich hin?“ „Der Schlamm weicht natürlich nicht aus. Vorne im Zylinder iſt ein Loch. Durch dieſes Loch wird der zuſammengedrückte Schlamm hereingepreßt, von uns abgehackt und in kleine Waggons verladen. Eine vom Teufel höchſt perſönlich erfundene Von Klexander Thayer Arbeit, meine Herren! Hier müſſen wir im Druck vonvier Atmoſphären arbeiten. Alſo im fünffachen auch! Wenn wir nicht mit der Arbeit nachkommen, füllt der Schlamm das Innere des Zylinders aus und erſtickt uns! Oft kamen wir in eine Preſſung. Man glaubt, der Zylinder ſpringt. Nur der furchtbare Ueberdruck im Zylinder verhindert, daß der Meeresboden und die See einbricht! Ein Zurück gibt's für uns nicht. Bricht der Zylinder, iſt's aus! Läßt der Druck durch die entweichende Luft plötzlich nach, ſo zerplatzen unſere Herzen und Adern. Oder wir erſticken im Schlamm. Oder erſaufen im Waſſer. Die drei Möglichkeiten hat uns der Teufel zur Aus⸗ wahl gelaſſen. Das Gefühl können Sie ſich nicht vorſtellen, wenn hinter uns die Türen der Schutzwand verſchraubt werden. Geht's gut aus, bewältigen wir die Preſſung, werden ſie wie⸗ der aufgeſchraubt. Dann kommt der Ingenieur und ſchimpft, daß wir zu wenig Schlamm ver⸗ laden hätten! Einmal haben die Jungs es ihm ordentlich mit der Schaufel gegeben. Drei Leute waren von uns zuſammengebrochen, wir luden ſie oben auf die Waggons. Dann wurde wei⸗ tergearbeitet. Aber ich wollte ja von dem Unglück erzählen. Da früh war es ganz toll. Der Schlamm war zu Ende, Wir ſtießen auf Felſen. 15 „Der Felſen muß geſprengt werden,“ erklärte der Ingenieur. „Was tun, bricht?“ „Weiter als bis zur Schutzwand kann er nicht,“ meint das Schwein. „Gut, was ſoll aber dann aus uns werden?“ „Das iſt euer Riſiko! Glaubt ihr, wir zahlen für das Schlammſchaufeln fünfzehn Dollar die Stunde?“ Wir bohren einen Gang in den Felſen. Nach oben freſſen die Bohrer in den naſſen Schlamm Die Leute bekamen es mit der Angſt zu un. „Wir werden ſchwache Sprengladung neh⸗ men,“ beruhigt uns der Ingenieur,„die reißt nicht durch, ſondern ſchlägt uns einen kleinen Stollen durch. „Da habt ihr Wisky, Leute“, ſagte der Boß und reicht jedem von uns eine Flaſche.„Ach was,“ meint der Vormann,„wem es beſtimmt iſt, der kommt um, ob er nun von einem Fel⸗ ſenblock erſchlagen wird oder mit der Luftblaſe ins Waſſer geriſſen wird. Tauſende werden täg⸗ lich von Autos überfahren. Gehen wir an die Arbeit!“ „Mit dem Preßluftbohrer ſchlagen wir die Löcher für die Ladung aus dem Geſtein. Der Sprengmeiſter ladet und verſchmiert die Ein⸗ gänge. „„Lunten ſind angeſteckt!“ ruft der Vormann. Wir laufen zurück. Die Türen der Sicherheits⸗ wand laſſen ſich nicht öffnen! Es muß ein Druck⸗ unterſchied ſein. Irgendwo entweicht die Luft. Wir können die Tür nicht einen Zoll verſchie⸗ ben. Stemmen uns dagegen. Der Vormann rennt zum Telephon. „Der Druck ſinkt! Die Luft entweicht, der Zylinder hat ein Leck!“ Wir preſſen mit den Muskeln und Händen unſere Lungen zuſammen. Das Blut ſcheint zu kochen.(Mein Glück war es, daß der Druck nur langſam fiell) Die Türen gehen nicht mehr auf. Wir ſuchen unter Holzbalken Deckung zu gewinnen. Jeden Augenblick muß die Exploſion ſtattfinden. „Ein Pfeifen und Sauſen, Holzbalken biegen ſich durch, das eiſerne Gerüſt des Zylinders knickt ein, Schlamm und öliges Waſſer ſtürzt von allen Seiten in den Druckzylinder. Wie ein widerliches Rieſentier kriecht der Schlamm auf uns zu. Ich werde in die Höhe geſchleudert, fühle, wie ich durch den naſſen Schlamm gepreßt werde, ſpüre kühlendes Waſ⸗ fei am Körper, dann verliere ich das Bewußt⸗ ein. Was dann geſchehen, wiſſen Sie ja. Von mei⸗ nen Kameraden kam keiner davon. Als ich auf⸗ wachte, lag ich im Lazarett Ihres Dampfers und hatte den Sauerſtoffſchlauch im Mund. Jetzt muß ich unfreiwillig nach Europa, Wochen werden vergehen, bis ich daheim bei Frau und Kindern bin. Jetzt habe ich nur eine Sorge.“ „Und die wäre?“ „Wird mein Arbeitsplatz von anderen beſetzt ſein? Wird man mich wieder einſtellen? Kön⸗ nen Sie nicht ein Telegramm ſenden?“ wenn dahinter Schlamm ein⸗ Helgoland hinüber. In einer Stunde geht et heim, ſoll das heißen. Darf man bei ſolch gu⸗ tem Fang vielleicht vor der Zeit abſtoppenk Aber Detlefs wünſcht ſelbſt, daß die Stunde vorüber ſei. Das Licht oder die warme Bri Hons Friedrich Bluncs- Die Makrelenfischer machen den Blick flimmern; ein unheimliches—4 Belauern läuft über die See, als ſähen Augen te ich 43 ihn an. im April“: Detlefs iſt Rentner. Er hat⸗ſeinen Arm ver⸗ Die blauen Rücken der Fiſche, die auf dem„Erzähl doch mal,“ fragt er langſam,„erzähl, loren, als der Minenleger Hanno in die Luft Bootsgrund liegen, ſchluern und ſpielen in wie dein Vater vorbeikam und mit dir'ſpielte n Dorfe Merk ging, und bezieht dafür vom Staat jeden Mo⸗ bronzene Farben hinüber; die dunklen Quer⸗— ich meine damals, als das Unglück geſchah.“ 3—5* un Und— 1 ſios Oſten nat einen kleinen Betrag. Es iſt nicht viel, aber ſtreifen bilden ein ſonderbares Gittergewirr, Der Junge fährt wie aus halbem Schlaf auf—4 be 4 da—5 ſchweigt er, grübelt mi bis zum§ genügend daß er ſich am Helgoländer Unter⸗ und die filberweißen Leiber leuchten. Detlefs und blickt Detleſs kopfſchüttennd ay— was hat flie i hinein Leine zfahrenen land zwei blante Stuben halten, abends einen ſchiebt die Tiere zuſammen und wirft wieder er nun?„Weißt du's noch, oder haſt du's jetzt 43 laßt 22 ſche bei mir und Grog trinten und tagsüber mit Klaus zum einige Köder an kurzer Leine über Bord. Da⸗ vergeſſen?“ fragt der Fiſcher mitleidig.. gem gohen denn anſchl Der eine me Bai; ein ar Im Anfa 29. April v Fiſchen fahren kann. Klaus Kraag iſt der Sohn eines Freundes, der mit Detlefs auf dem Boot fuhr und nicht wiederkam. Man tut alſo halb und halb etwas Gutes, wenn man ihn laufen.„Warum noch'ne Stunde“, bettelte etz recht wie ein Kind. „Haſt wohl keine Luſt mehr“, knurrt Detleſß und ärgert ſich, daß der Junge von Heimfahrt mals auf dem Minenboot haben ſie auch ge⸗ fiſcht, wenn die Makrelen kamen und der Dienſt vorbei war. Eine gute Mannſchaft war es, keine Lärmer, keine Krakteeler an Bord und „Ich denk immer dran!“ „Immer kannſt du doch nicht daran denken“, weiſt der Aeltere ihn zurecht. bei ſich hat, und hat doch ſeinen Nutzen. Da kommt noch eine Art Scheu hinzu, die den Fiſcher für Kraag ſorgen läßt. An jenem Unglückstag, als das Boot in die Luft ging— es iſt jetzt ſchon lange her, faſt undenkbar lange—, iſt etwas Sonderbares geweſen. Je⸗ mand hat den Jungen, der damals ſeine drei Jahre zählen mochte, aus dem Haus gerufen, und als ſeine Mutter ihn unten am Waſſer fand, plapperte er von ſeinem Vater, der am Deich entlang gegangen und mit ihm geſpielt habe. Der Frau wurde unheimlich zu Sinn, ſie horchte das Kind aus, aber es wiederholte nur, daß Vater mit ihm geſpielt und daß er II „Immer, wenn wir hier ſind.“ Der Bulfar geſprochen hat; jetzt kann er nicht gleich nach geben, obwohl ihn dieſer verwünſchte Blick a geſteckt hat. „Sie beißen doch nicht mehr“, plagte ihn de andere und weiſt zu den Leinen hinüber. Wirklich, ſie haben ſchon ſeit einer We keinen Fang mehr, das iſt ſonderbar genn Und eine unheimliche Bräune liegt auf de Waſſer, etwas Oeliges, Ziehendes, wie ve dickte Angſt. baſt“, ſagt der Fiſcher. Seine Stimme ſo ſpöttiſch klingen, aber auch er wird die Sti im Herzen nicht los. Hier unter uns liegen „Na, wenn du für heute genn Sees, wo ie zehn Tage Am Morg heimliche Er rer entgegen Waſſer mitg daß wir in irgendwo V nung erfüllt Unſer ger auf unerklä am 30. Apr Liter Waſſer nach Mutter gefragt habe. Auf einem Grenzſtein dicht am Deutſchen Holz ſie, dentt er wieder und ſieht den Kiel de—3 Zwei Tage danach kam die Meldung vom 5 i inge. Schiffes ſparrig und überalgt und den bauch hätten ihn g Ein Buſſard ſtand und kröpfte eine Schlange,———— kreienl Als Fiſcher Detlefs war als einziger vom Schiff übrig geblieben. Er taugte nicht mehr viel, man mußte ihm den halben Arm abnehmen, auch ihm hatte die Mine mitgeſpielt. Als der rieg vorüber war, ſetzte er ſich auf Helgo⸗ and feſt, nahm den Knirps Klaus zu ſich und ſegelte ſeitdem bei gutem Wetter mit ſei⸗ ner kleinen, gelben Jolle die Sommergäſte aufs Meer hinaus. Aber die Gäſte kommen erſt mit den warmen Tagen, es iſt noch nicht an der Zeit. Detlefs liegt mit dem Jungen draußen zum Makrelen⸗ angeln ſüdlich der Inſel. Er vermag es gut, man kürzt den Anglern die Rente nicht, wie an es bei den Retzfiſchern tut.— Es wäre üch unrecht geweſen; der alte Fiſcher lahmt nicht nur ſeit jenem Unglückstag, er hat auch nfülle, die er nicht recht los wird. Da blieb ne Furcht, irgendwas verarge ihm das Le⸗ n. Er ſpricht nicht davon, aber er verliert jas Gefühl nicht, daß der Hanno ſeine Mann⸗ ſchaft zuſammenhalten möchte, und daß ihm 1 ſeindſelig bleibt, weil er ſich hat retten in dummes, ein vertrackt dummes Ge⸗ s, und ein vernünftiger Menſch geht gen an- Detlefs iſt auch Wochen hindurch erſtändiger Kerl, der ſich ſelbſt auslacht, viſchendurch kommt immer wieder ein ihn grauen lüßt. geht ſchon in den Spätfrühling. Die ift iſt warm und nebelt leicht, und die Ma⸗ ——— beißen gut. Detlefs und der Dann ſtieg er auf, ſchwer fällig, groß vor Stolz, Und hing am grauen Regen⸗himmel lange, Bis ihn des Abendrotes Wunderglanz weit übers pleißental hinüberwehte, Und er ſich in der pracht des Wolkenbrands Jeuerumlodert ſelig nufwärtsdrehte.— welch eine Wunderwelt, in der er lebt! Was Menſchenpflicht, was Arbeit, was Gewiſſen. Was ſchiert ihn, ob das herz der Natter bebt, wenn es ſein Jang aus naſſem Leib geriſſen! Gott iſt vollkommen fündenlos in ihm— Wild in ein Tier verirrt ſich jüh mein Sehnen, lich, flügelrauſchend wie die Cherubim, Darf er zu ſeinem Thron die Schwingen dehnen! Börries, Freiherr von Münchhauſen. — vorn hat ihn die Mi zerriſſen. 1 „Na, denn Feierabend“, ſagt Detlefs m macht ſich zögernd dran, die Leine einzuzieh Der Junge hilft ihm haſtig, aber er hat f Augen anderswo. Kreideweiß iſt er im ſicht, wie ein anfälliger Menſch ſtarrt er auf d See und hebt langſam beide Arme.„S kommt“, ſchreit er plötzlich und ſtößt die Händ gegen den Bootsrand.„Raſch, geh' in de Wind!“ Dem Fiſcher wird unheimlich, er reißt d Schot an und verſucht, Fahrt zu bekomme „Biſt du wohl doll“, knurrt er,„wer ſoll kon men?“ „Raſch weg“, wimmert der Junge, krümm ſich wie unter Krämpfen zuſammen, ſchlüch auf und hebt beide Arme vor die Augen. Und dann geſchieht es, daß eben hinterm Stern der Jolle auf einmal die See ſich hück⸗ lig zu heben ſcheint, daß das Waſſer nach g Seiten abſtrömt und daß eine treibende Mh im Kielwaſſer auftaucht, einige Male hin uh herſchaukelt und dann wieder eben unter di Flut ſinkt. 4 Der Fiſcher knurrt halblaut und ſieht ih mit blöden Augen nach, als begriffe er kaum wie nahe er eben am Tod vorbeifuhr.„Do nerwetter!“ Der Junge läßt die Arme ſinken; er ſleh aus, als hätte er eben geweint und lachte jel teilt werden rer, halbtot 1. Mai hatte Pflanzenöl, Mich quälte am Tage vo Ich trank vo wir als Br⸗ chen wollter warf aber d iückiſchen Fi Das gefäl 32 3 ünen weite begleiten. La ren und erre dem aus ie Kamele hatt Boden, die ſierte ſchon; Atem; ein kniend Allah bares ſonft und tranken an die Reil Aber ſein B tig, daß nich Der Führer Sand in den ſür Ihn un ür immer. —** be fur echt liegen ſüdweſtlich der Inſel und 0—2 85—— Zurden?„Es war 2 iſchend in einer kaum ſpürbaren Dünung. Der 5 Anfülle 40 dem Wüſten Himmel über ihnen iſt hell, daxunter liegen ein tüchtiger Führer! Vertrackt ſchade„Mußt dich zuſammennehmen, Klaus“, rät„Haſt wohl Anfälle“, Murmene Detlefs ließen jetzt 1 Aſonderbare dünnemKreiſe, von Wolten, als Jungen tlefs muß plötzlich einen weite Detlefs mit wilt icht, daß dem rig,„was haſt du⸗geſehen ieee Küſte zu er⸗ ii eimenmnendliche Spindel unduni 31 l. Er tut, yritfe e Jungen„Iſt wioder vorbei“, agtn Klau nend neben vehte ſich eine unendliche Spindel und: die 1 werſen. t, alsepr. Bunten en rnt 1 ˖ Aäden flatterten davon und blieben lkeuchtend d„0 fomt—— aſt 373 ich /weiß nicht mal/ was. ns am e Düz „iamHimmel li nles iſtneiner der Tage, die als ſühen die g wWas üthünnnmnnn„Jaja, brummt der Fiſcher werſtört,“ 44 vameimmel liegengnes iſtneiner den Tage, di Aber der Zunge dſe Aichſein Er wagt Fiſch ſtört,“ wie Bedrüngnis auch auf dem Fiſcher liegen. her er will ſich nicht mehr darum kümmern, muß einmal zu Ende ſein mit der Furcht. Er verſucht ſich abzulenten und ſeine Brüt⸗ kengeſchichte zu Ende zu erzählen, aber er weiß nicht mehr, wo er aufgehört hat. Auch iſt der nicht, ſeinen Vater zu nennen; er weiß nicht, oh er darf, blickt dem Fiſcher wie hilfeſuchend kommt ſo, wenn man jung iſt, und gibt mit den Jahren.“ Er zögert, von der Mine z erzählen; er will in dem Jungen nichts wecken Wir ware Kaſim trug Stiefel; die t ja auch jemand bei ſich; Detlefs ver⸗ Junge ſo ducknackig, daß er ihn heute nicht zum in das gutmütige, runzelige Geſicht, legt die man kann den Kopf grader tragen, wenn 110 von mir ne ſpaßige Brückengeſchichte wiederzu⸗ Lachen kriegt, und mitten in ſeinen Gedan⸗ Hand um das flaumige Kinn und hält die pon ſeinen Kräften nichts weiß. Aber Kopf band. r möchte, daß der Junge lacht, wie er len überkommt es den Fiſcher, daß ſie jetzt Worte ein, die ihm entſchlüpfen möchten. Det⸗ Finger fliegen, daß die Leine brennend wollenes Un rgnügt ſein will. Aber Klaus Kraag über die Stelle treiben mögen, wo der Hanno lefs ſieht ihm die Furcht an; er iſt ärgerlich, durchgleitet. 4 dünnem Ba iiſt einſilbig und karg mit den Antworten, und liegt. Rund zehn Meilen ſfüdweſtlich von Hel⸗ aber zum Donnerwetter, auch er hat heute einen Die Spindelwolken am Himmel glühen du Stiefel. Ich Detlefs verliert mitten im Erzählen den Fa⸗ goland war es, bei der gleichen Tide: er ſelbſt ankommenden ſchlimmen Tag. Was mußte er fer und ſinken wie am Rand einer Glock den. Die Matrelen beißen ſo eilig er bat ſtand als Rudergaſt, und der alte Kraag warf ſo weit nach Südweſt auslaufen; da ſind Fiſch: der; im Süden fährt mit duntler Rauchfa hinlegen zu die Hand voll und verſchiebt des Ende auf gerade die Leine aus— der Fiſcher wendet gründe genug. ein Schiff vorüber, und unter ihnen wogt Mit der ſpäter. ſich und blickt den Jungen ſchief von unten an.„Ne Stunde noch“, ſagt er und nickt nach ſpürbar die ewige See. 1. wollten wir Stunden ſch ruhen mußt bereits um einen guten Soldaten geſehen, der einen Spa⸗ Miniafuren der Dolksseele Von Cudwig Hermann zierſtock trug?“ ſchnarrte er ihn ſehr wenig wohlwollend an.„Zu Befehl, Herr Oberſtleut⸗ nant, Friedrich den Großen!“ kams zurück. Seitdem hat ſich„Puttchen“ nicht mehr um tapferer Mann— für's Vaterland geſtorben deshalb rufen wir ihm nach in ſeine kü Gruft: Er ruhe:— Sanft! Und zum zwei male: Sanft! Und zum drittenmale:— San ten uns wei Der Katz' fültte er aue, Spakten des Jragebogens genau die Spazierſtöche ſeiner Leute gekümmert Der Gipfel Im Saargebiet haben die Franzoſen Schu⸗ and ſerafältie auß, als da waran Seelenzahl, Die Schlöſſer in der fol Im Kaſino unterhielt man ſich über die len eingerichtet und mancher arme Bergmann, Feuerſtellen, Viehbeſtand uſw. Aur eine Frage 3 als 5 geiſtlichteit. Ein Leutnant berichtete, daß Kẽ dem ſonſt mit Entlaffung gedroht wurde, ſcheint er mißverſtanden zu haben. Denn in Während die Mfals von den Franzoſen be. Regiment kürzlich Befuch vom evangel mußte ſeine Kinder dahinſchicken. Die Lehrer der, wohl im Intereſſe der Landesbrandraſſe ſetzt war, mußte der Schuhfabritant Roth aus Armeepropſt 5. Schlegel gehabt hät Es hat ei ſind natürlich Franzoſen, und nicht ſelten eingefügten, Spalte, die die Zahl der„Aſch⸗ Wirmaſens einmal die franzöſiſche Einquartie⸗ meinte, es ſei den Herren ſeines Re chneiderha kommt es vor, daß dieſe Herren die deuſche löcher“ zu wiſſen perlangte, hatte der gewiſſen- zung, die man ihm auſgehalſt hatte, in ſeinem ewoas unbehaglich geweſen, weil man, for ah. Die zal Sprache nur höchſt unvollkommen beherrſchen. hafte Mann zuerſt ein Fragezeichen gemacht, Auto umherfahren, um dieſen Offizieren die ſetzt„Euer Hochwürden“ habe ſagen m egen Zeugn Beſondere Schwierigkeiten macht dieſen Fran⸗ batte aber dann,— wahrſcheinlich nach länge⸗ Sehenswürdigkeiten zu zeigen. Roth, der ſich„Ach,“ meinte ein anweſender Stabsof entlich un zoſen— wie das ja meiſt Ausländern bei uns rem Rachdenten,— darunter geſchrieben: ſagie, daß andernfalls, er ſich weigerte,„als uns neulich der Biſchof Korum au Spottſucht v geht— der Artikel. Aber ein Lehrer der Saar:„Siehe Seelenzahl“. das, zutun, ſein ſchöner Wagen aller Wahr⸗ beſuchte, war's uns ja auch eiwas ung Schneiderber brückener Schule wußte ſich dadurch zu helfen, Die traurigen Beamten ſcheinlichkeit nach konſisziert werden würde, er« immer:„Hochwürdigſter Herr Biſchof“ 3 diefem daß er die Jungen ſtets darnach fragte. Er 0 gab ſich in ſein Schickſal. Bei jeder Burg⸗ oder zu müſſen.“„Och!“ miſchte ſich Leutnan änner her machte das ſo:„Wir deklinieren das Wort Profeſſor Wilhelm Buſch in Marburg, mehr⸗ Schloßruine, die am Wege⸗ aultauchte, nannte ins Geſpräch:„Wenn unſer Jottes—f⸗ re en der mer „Katz!“ Wie iſt der Artitel dazu?“ und da ant⸗ facher Rettor der alten Philipps⸗Univerſttüt, er den Namen und ſetzte hinzu:„Die Burg— ins Kaſino kommt, daran haben wir uns n konnten worteten die Jungen im Chor:„Der Katz, war geſtorben. Gerade am Ende ſeines letzten das Schloß— wurde im Jahre ſoundſo⸗ ſchon gewöhnt. Dann ſagen wir nur:„ r Menſchh Herr Lehrer!“ Und dann wurde dekliniert, im: Rettoratsjahres. Feierlicher Traueraktus in der viel von den Franzoſen zerſtört!“ Bei der mächtjer Jott!“ Zum Kön mer im Chor:„Der Katz, des Katzen, dem Univerſitätskirche. Der Univerſitätsprediger zigſten Ruine fragte einer der Franzoſen: Das Taſchentuch Katze, das Katz“. Man darf mit Recht geſpannt hält dem allbeliebten und verehrten Kollegen„Können Sie uns jetzt nicht einmal ein Schloß„ Joh Boe ſein auf das prachtvolle„Deutſch“, das der die Leichenrede. Er' ſpricht von dem großen oder eine Burg zeigen, die nicht von den Fran⸗ 1917 in Litle. Kaiſerparade. Die Ti hann r erlut. je Univerſität ja di e deut⸗ zoſen zerſtört worden ſind!“„Nö,“ ſagte der mußte recht lange auf das Erſcheinen des on Leyd Herr Lehrer nächſtes Jahr,— nach der Abreiſe Verluſt, den die Univerſität, ja die ganze deut⸗ Jen, zem n höchſten Herrn warten. Die Bataillone fich under Sch aus dem Saargebiet—, ſeinen Schülern— ſchen Wiſſenſchaft erlitten hat, er ſpricht davon, Pfälzer Roth,„das kann ich leider nicht! in Ruet euch? ung chreiſt u ſagen wir mal in Grenoble— beibringen wird. was dieſer Verluſt für des Heimgegangenen Fraternité, Liberté, Egalité! S 7 Eg Front ſtanden die Offiziere und un nengelern ng Die drei Worte„Brüderlichkeit! Freiheit! ſich. Ein Mann, der in der Fro rts in Dient nicht als Legitimation! der. Er redet ſich in Rührung. Da fällt ſein Gleichheit!“ ſtehen bet ilich 1 ſchnaufte fortwährend mit der Raf n— föf ius Blick auf die Pedellen, die im Ornat, ernſten mi, lieden betannmich als, Deniſe an. zend mit der g iner Vate Nach der Auflöſung der Gutsbezirke in den Blickes, zu beiden Seiten des Sarges die To⸗ den meiſten Amtsgebäuden der franzöſiſchen gerte unſeren Major. Der wandte ſich der 23 jungſtverfloſſenen Jabren hielt es nicht immer halten Auleh denen win er ein gutes Republik. Während der Friedensverhandlun⸗ Manne um und fragte:„Zum Donn rtäufe leicht, für die Landgemeinden die geeigneten freundliches Wort fagen Und er erhebt die gen in Verſailles machte ein Mitglied der Haben ZSie lein Taſchentuch?“„s het un Gemeindeſchulzen zu finden. Aber ſchließlich S Air wehmüti hallt deutſchen Delegation den Grafen Brockdorf⸗ Herr Major! Ich mechd's Ihnen ging er mußten die obrigkeitlichen Funttionen doch er, Ferfitätstirche: Da ſiehn ſte nun. di trauri- Rantzau auf eine ſolche Inſchrift aufmertſam. borjen!“ kam die überraſchende Ant roße fünt werden, und ſo kam es, daß manchmal verſitütskirche,„Da ſtohn ſie nun, die trauri. Der beſah ſich das Geſchrei 4 11 gen Beamten!“ Es läßt ſich nicht leugnen, daß ſah as Geſchreibe und zuckte die Sich ſelbſt die Stiefel n it de recht ſeltſame Gemeindevorſteher ernannt wur⸗ geu»e, Beerdi Aunn, Achſeln:„Wiſſen Sie nicht, daß in Frankreich e Stiefel putzen den. Freudige Ueberraſchung aber rief eine der weitere Verlauf der Beerdigung einer ge⸗ alle verlörenen Ge enſtände öffentli Sge⸗ Karl Schurz, der deutſche Volksm 5 wiſſen heiteren Note nicht entbehrte 9 ffentlich ausg r 158 Amtshandlung eines ſolchen- boten werden müſſen?“—.— r chof obrigkeitlichen Funktionärs aus dem Kreiſe eneral in der Armee der konfbderierten Witendauſen auf dem Polizeipräſidium in Der Soldat mit dem A mie Grabrede ten und Kriegsminiſter des Präſidente Res Kaſfel hervor. Da meldete ſich ein Dienſtmäd⸗ In Flandern, Winter 1917. Es war ſcheuß⸗„Major von Blanckenſee war der ſtrammſte coln wurde, erzählt in ſeinen Lebe 33 chen an, das vom Lande kam, und legte ihr lich naß und die meiſten Soldaten hatten ſich Soldat des vierten Armeekorps, der Stolz des rungen, er habe einmal einen jungen L 5 vom Scbulzen mit dem Dienſtſtempel beglau- daran gewöhnt, um auf dem glitſchigen Lehm⸗ Infanterieregiments 271 Aber manchmal war Präſidenten vorſtellen müſſen. i die ufr bigtes Austrittszeugnis aus der letzten Stel⸗ boden beſſer vorwürtszukommen, einen Spa⸗„—--—mäuschen“ zu ſtramm. Unvergeſ- hielt ſich freundlich mit ihm und frag hre auch lung vor. Am unteren Rande trug das Formu⸗ zierſtock mitzuführen. Dieſe Spazierſtöcke ſah ſen wird die Grabrede bleiben, die er vor Neu⸗ jungen Herrn unter anderem, wie es das verurſe lar den Vermerk:„Dient nicht als Legitima⸗ aber unſer Kommandeur, Herr Oberſtleutnant ville⸗Vitaſſe, lints von Arras, 1915, einem ge- Amerika gefalle.„Gut!“ war die Ant ſchaft und 2 tion“. Da hatte der Schulze gewiſſenhaft hin: von Puttkammer, nur ſehr ungern. Eines Ta⸗ fallenen Musketier hielt. Der Diviſionspfarrer„ausgezeichnet“, nur ſei ihm aufgefallen, 4 erei und zugefügt:„Sondern als Dienſtmagd“. ges traf„Puttchen“ im Laufgraben einen war nicht heranzubetommen. Da entſchloß ſich es in den Vereinigten Staaten Gentl befreit und Kriegsleutnant, der ſich mittels eines ſolchen„———mäuschen“ ſelber zu ſprechen. Die gebe, die— ſich ſelber die Stiefel putzen. 5 wurden hin Statiſtik Spazierknüppels mühſam von Pfütze zu Pfütze Grabrede lautete:„Der Musketier Meier, den würde kein Engländer jemals tun. das Wieder Dieſer ſelbe Schulze leiſtete ſich noch eine durchpirſchte.„Puttchen“ nahm Aergernis und wir hier Gottes Erde übergeben— Guter„So?“ fragte Lincoln erſtaunt,„wem p zum König aubaza MUntat. Bei der ſtatiſtiſchen Erhebung ſtellte den Jüngling.„Haben Sie ſchon einmal Soldat geweſen— braver Soldat geweſen— Sie ſie denn in England?“ charfrichte Stunde geht ez an bei ſolch gu⸗ Zeit abſtoppenk aß die Stunde ſe warme Briſe nn unheimliches ls ſähen Augen t mir geſpielt und ich glaub', — und“, ſtot⸗ er, grübelt mit t auf die Leine ugen ſcheu um⸗ de“, bettelte eg knurrt Detleſß von Heimfahrt icht gleich nach nſchte Blick an⸗ plagte ihn der hinüber. eit einer Weile nderbar genug, liegt auf den ides, wie ver⸗ ir heute genu re Stimme ſo wird die Stillt ter uns liegen den Kiel des ind den bauchi⸗ ihn die Mine zt Detlefs unh ne einzuziehen. er er hat ſeim iſt er im Ge⸗ tarrt er auf die Arme.„Gie ſtößt die Hände „ geh' in den )qF er reißt die zu bekommen, „wer ſoll lom · Junge, krümmt nmen, ſchluchzt e Augen. eben hinterm See ſich hück⸗ aſſer nach gllen reibende Mine Male hin und eben unter die und ſiteht ihr griffe er kaum, heifuhr.„Don⸗ nten; er fleht und lachte jetzt entſchuldigte er te Detlefs gie⸗ 71% u us:Kruagund 175 74715 Sf werſtört,„das und gibt ſich n der Mine zu mnichts wecken, ſen, wenn man ß. Aber ſeiſe brennend hin⸗ lglühen dunk⸗ ner Glocke nie⸗ er Rauchfahne nen wogt kaum nd geſtorben ⸗ in ſeine kühle zum zweiten⸗ ale:— Sanftl“ über die geld⸗ htete, daß ſein mevangeliſchen bt hätte. Er des Regiments il man fortge⸗ ſagen müſſen. Stabsofftzier, tum aus Trier as ungewohnt, Biſchof“ ſagen eutnant Dachs ttes——treiter wir uns alle r nur:„Alle⸗ Die Truppe inen des aller“ zillone ſtanden ſen. Vor der d unterhielten Naſe. Das M 2² 2 S —4 — — — ——— „s iſt drecke en liewer⸗ Antwort. utzen arte derte und dört erierten Etag⸗ üſidenten Lin⸗ Lebenserinne igen Lord dem incoln unten nd fragte den hie es ihm in die Antwort, fgefallen, daß n Gentlemen putzen. Das tun. „wem putzen daß wir in höchſtens zwei irgendwo Waſſer graben könnten. Dieſe Hoff⸗ ODie Tocleslcννμφ οοομIh‘8 2 Sven Hledin Im weſtlichen Teil der Wüſte Takla⸗makan haite ich das furchtbarſte Erlebnis während meiner vierzehn Wanderjahre in Aſien. Es war im April des Jahres 1895, als ich von dem Dorfe Merket am Jarkent⸗darja durch die Wüſt⸗ nach Oſten ziehen wollte, 300 Kilometer weit bis zum Fluß Chotan⸗darja. Ich hatte einen erfahrenen Führer, vier Diener und acht Kamele bei mir und Nahrungsmittel für zwei Monate; denn anſchließend wollte ich Tibet durchreiſen. Der eine meiner Begleiter war der treue Iſlam Bai; ein anderer hieß Kaſim. Im Anfang war alles gut gegangen. Am 29. April verließen wir die letzte Bucht eines Sees, wo ich befohlen hatte, Waſſervorrat füt zehn Tage einzufüllen. Am Morgen des 25. April machte ich die un⸗ heimliche Entdeckung, daß der gewiſſenloſe Füh⸗ rer entgegen meinem Befehl nur für zwei Tage Waſſer mitgenommen vatie. in der Hoffnung, bis drei Tagen nung erfüllte ſich nicht. Unſer geringer Waſſervorrat war noch dazu auf unerklärliche Weiſe zuſammengeſchrumpft: am 30. April hatten wir nur noch ein Drittel Liter Waſſer. Da überraſchte Iſlam Bai meinen inen mit der Kanne am Munde! Meine Leute hätten ihn getötet, wäre ich nicht dazwiſchen ge⸗ treten! Als dann am Abend der letzte Reſt ver⸗ teilt werden ſollte, hatten Kaſim und ein ande⸗ rer, halbtot vor Durſt, ihn ſchon geleert! Am 1. Mai hatten wir nur noch ranzig gewordenes Pflanzenöl, das für die Kamele beſtimmt war. Mich quälte der Durſt entſetzlich, hatte ich ſchon am Tage vorher nicht einen Tropfen getrunken. Ich trank von dem chineſiſchen Branntwein, den wir als Brennſtoff für den Kochapparat brau⸗ chen wollten, ungefähr ein Waſſerglas voll, warf aber dann die Flaſche fort und ließ ihren tückiſchen Inhalt in den Sand rinnen. Das gefährliche Getränk hatte meine Kräfte aterſe die Karawane ſich zwiſchen den ünen weiterſchleppte, konnte ich ſie nicht mehr begleiten. Langſam folgte ich der Spur der ande⸗ ren und erreichte endlich einen Dünenkamm, von dem aus ich die Karawane wiederſah. Die Kamele hatten ſich niedergelegt; Kaſim ſaß am Boden, die Hände vor dem Geſicht und phanta⸗ ſierte ſchon; er weinte und lachte in einem Atem; ein anderer, Muhamed Schah, flehte kniend Allah um Hilfe an. Da wir nichts Trink⸗ bares ſonſt hatten, ſchlachteten wir einen Hahn und tranken ſein Blut. Dann kam das Schaf an die Reihe, das wir mitgenommen hatten. Aber ſein Blut war dick und roch ſo widerwär⸗ tig, daß nicht einmal der Hund es haben wollte. Der Führer verlor den Verſtand: er ſtopfte ſich Sand in den Mund und behauptete, es ſei Waſ⸗ für Ihn und Muhamed Schah behielt die Wüſte ür immer. Es war Mitternacht. Wir hatten mitten auf dem Wüſtenmeer Schiffbruch erlitten und ver⸗ ließen jetzt unſer wrackes Schiff, um irgendeine Küſte zu erreichen. Eine Laterne ſtand bren⸗ nend neben Iſlam Bai, als wir, Kaſim und ich, uns entfernten; ihr Schein verſchwand bald hin⸗ ter den Düpen. Wir waren ſo leicht wie möglich gekleidet; Kaſim trug nur ein Wams, weite Hoſen und Stiefel; die Mütze hatte er vergeſſen. Er erbat ſich von mir ein Taſchentuch, das er ſich um den Kopf band. Ich trug eine weiße Ruſſenmütze, wollenes Unterzeug, einen weißen Anzug aus dünnem Baumwollſtoff und ſteife ſchwediſche Stiefel. Ich hatte mich in unſerem Todeslager ——— um mich fein ſauber zum Sterben hinlegen zu können. Mit der Entſchloſſenheit der Verzweiflung wollten wir vorwärts, waren jedoch nach zwei Stunden ſchon ſo ſchläfrig, daß wir eine Weile ruhen mußten. Aber die Nachtkälte jagte uns bereits um 4 Uhr wieder auf, und wir ſchlepp⸗ ien uns weiter. Der Tag wurde glühend heiß, und um 12 Uhr waren wir völlig erſchöpft vor Müdigkeit. Aus einem nach Norden gerichteten Sandabhang grub Kaſim nachtkalten Sand aus. Wir bohrten uns völlig nackt darin ein, ſo daß nur der Kopf herausguckte. Ein neuer Tag, der 3. Mai, brach an. Da blieb Kaſim plötzlich ſtehen und wies, ohne ein Wort zu ſagen, nach Oſten. In der Ferne zeigte ſich ein kleiner dunkler. Punkt, eine grüne Tamariske! Der Strauch konnte im Wüſtenmeer nicht leben, wenn nicht ſeine Wurzeln in Grundwaſſer hinabreichten. Wir ſchleppten uns zu ihm hin, dankten Gott und kauten wie Tiere die ſaftigen ſchuppen⸗ ähnlichen Blätter der Tamariske. Eine Weile ruhten wir in ihrem ſpärlichen Schatten aus; dann ging es weiter, bis wir um halb 10 Uhr faſt ohnmächtig neben einem zweiten Strauch niederſanken. Wieder gruben wir uns in den Sand ein; wir ruhten, ohne ein Wort miteinander zu reden volle neun Stunden. In der Dämmerung keuch⸗ ten wir mit ſchwankenden Schritten weiter. Nach dreiſtündiger Wanderung blieb Kaſim wieder ganz unvermittelt ſtehen. Etwas Dunkles ſtand zwiſchen den Dünen: drei hohe Pappeln mit prächtigem Laubwerk. Wir hofften und— wur⸗ den enttäuſcht: die ſaftigen Blätter waren zum Eſſen zu bitter! Da rieben wir uns die Haut damit ein, bis ſie feucht wurde. Hier wollten wir einen Brunnen graben; jedoch der Spaten entfiel unſeren kraftloſen Händen! Wir warfen uns auf den Boden und kratzten die Erde mit den Nägeln fort; aber lange hielten wir das nicht aus. Nun ſammel⸗ ten wir trockene Zweige und zündeten ein gro⸗ ßes loderndes Feuer an, das Iſlam die Rich⸗ tung des Weges zu uns anzeigen und im Oſten Aufmerkſamkeit erregen ſollte, wo am Ufer des entlang eine Karawanenſtraße ührt. Am 4. Mai morgens 4 Uhr brachen wir wie⸗ der auf. Aber nach fünf Stunden waren wir völlig erſchöpft. Kaſim war nicht mehr imſtande eine Grube zu graben. Ich bohrte mich des⸗ halb ſelbſt in den kühlenden Dünenſand ein und lag hier zehn Stunden. ohne ein Auge zu ſchließen. Wie unerträglich langſam ſchreitet an ſolch einem Tag die Sonne am Himmel hin! Als ſchließlich die Abendſchatten ſich über die Erde dehnten und ich zum Aufbruch mahnte, flüſterte mir Kaſim zu, er könne nicht mehr mit. Ich war ſo ſtumpf, daß ich nicht einmal daran dachte, ihm Lebewohl zu ſagen, als ich allein durch Dunkelheit und Sand meinen Weg fort⸗ ſetzte. Gleich nach Mitternacht fiel ich neben einer Tamariske nieder. Die Sterne funkelten wie gewöhnlich; kein Laut war hörbar; nur das Klopfen meines Herzens und das Ticken meiner Uhr unterbrach das entſetzliche Schwei⸗ gen. Da raſchelte etwas im Sande. „Biſt du es, Kaſim?“ Norddeutsches Bauernmadel „Ja, Herr,“ flüſterke er. „Laß uns noch eine Strecke gehen,“ ſagte ich, und er folgte mir gehorſam auf zitternden Beinen. Seit unſer Körper ſo trocken geworden war wie Pergament, hatten wir das Durſtgefühl faſt verloren. Aber unſere Kräfte waren zu Ende: wir krochen ſtreckenweiſe auf allen Vieren und waren faſt betäubt und ſo gleichgültig wie Nacht⸗ wandler. Nach einiger Zeit erwachten wir wie der zum vollen Bewußtſein: wir ſtanden vor einer Menſchenſpur! Hirten am Fluß mußten unſer Feuer geſehen haben und herbeigekom⸗ men ſein. Wir folgten den Fußſtapfen auf einen hohen Dünenkamm hinauf, wo der Sand feſter war und ſie deutlicher erkennen ließ. Und — wir erlannten ſie!„Es ſind unſere eigenen Spuren,“ flüſterte Kaſim mit ſterbender Stimme. Wir waren im Kreis herumgegangen! Aufs tiefſte niedergeſchlagen und zu Tode erſchöpft ſanken wir nieder. So brach der 5. Mai an. Als die Sonne auf⸗ ging, zeigte ſich am öſtlichen Horizont eine dunkle Linie. Das muß der Uferwald des Chotan⸗darja ſein! Eine letzte Anſtrengung noch, ihn zu er. reichen, ehe Erſchöpfung und Durſt uns töteten! In einer Bodenſenkung wuchſen zahlreiche Pappeln. „Hier wollen wir bleiben, der Wald iſt noch ſo' weit!“ Aber zum Graben hatten wir keine Kraft mehr. Kriechend ſetzten wir unſeren Weg ort. Endlich waren wir da. Mir war ſo wirr im Kopf wie nach einem ſchrecklichen Traum, nach quälendem Alpdrücken. Grün und üppig ſtand der Wald vor uns; Gras und Kräuter wuchſen zwiſchen ſeinen Bäumen. Zahlreiche Spuren wilder Tiere, Tiger, Wölfe, Füchſe, Hirſche, An⸗ tilopen, Gazellen und Haſen zeigten ſich. Die Vögel ſangen ihr Morgenlied, und das Ge⸗ ſumme der Inſekten erfüllte die Luft. Fröhliches Leben ringsum. Von Baumſtamm zu Baumſtamm ſchleppte ich mich durch das Dickicht hindurch, und an den Dornen zerriſſen Kleider und Hände. Es däm⸗ merte und wurde dunkel, und ich fühlte, wie mich der Schlaf überwältigen wollte. Gewann er die Macht über mich, ſo erwachte ich nie wieder. Da nahm der Wald auf einmal ein Ende: das Bett des Chotan⸗darja lag vor mir. Aber — ſein Boden war trocken, genau ſo trocken wie der Sand der Wüſte! Sollte ich hier am Ufer ſterben? Ehe ich alles verloren gab, wollte ich noch verſuchen, das Bett zu durch⸗ queren. Es war hier zwei Kilometer breit, eine ungeheure Strecke! Ich ſtützte mich auf den Spatenſtil, und ſchwankte langſam vorwärts. Wieder mußte ich ruhen. Ich horchte in die feierlich ſtille Nacht hinein, in der ich mich Gott und der Ewigkeit näher fühlte als je zuvor in meinem Leben. Sollte ich mitten in der mäch⸗ tigen Rinne des Fluſſes vor Durſt umkommen? Sollten die ſchäumenden Waſſermaſſen der Som merflut meine vertrocknete Leiche wegſpülen? Unmöglich! Roch einmal vorwärts! Kaum war ich ein paar Schritte gegangen, als ich wie an⸗ gewurzelt ſtehen blieb: mit ſauſendem Flügel⸗ ſchlag erhob ſich eine wilde Ente; Waſſer plät⸗ ſcherte; ich ſtand am Rand eines Tümpels mit friſchem, kaltem, herrlichem Waſſer! Erſchüttert ſant ich auf die Knie und dankte Gott für meine wunderbare Rettung. Dann zog ich die Uhr heraus, fühlte meinen ſchwachen Puls, der nur noch 45 Schläge tat, und trank und trank— ganz langſam erſt, dann immer ſchneller, bis endlich mein Durſt vorläufig geſtillt war. Ich ſetzte mich nieder und ſpürte, wie mir das Leben ſchnell zurückkehrte. Nach einigen Minuten war die Zahl der Pulsſchläge auf 56 geſtiegen. Die eben noch vertrockneten, holzharten Hände wur⸗ den wieder weicher, das Blut floß leichter in den Adern, die Stirn wurde feucht; das Leben erſchien mir ſchöner und herrlicher als je zuvor! Nun aber zurück zu dem ſterbenden Kaſim! Ihm tat ſchnellſte Hilfe not! Ich füllte meine waſſerdichten Stiefel bis an den Rand, hängte ſich mit den Henkeln an beiden Enden des Spa⸗ tenſtieles auf und kehrte leichten Schrittes zum Walde zurück. ———————————— Gehneider, die unoterblĩel wurcdleen König, Feldmarschall, Gelehrier, Dichter, NMaler, Erſinder, Nillionör Es hat eine Zeit gegeben, in der man das Schneiderhandwerk ein wenig verächtlich an⸗ fah. Die zahlreichen Spottlieder und Neckreime iegen Zeugnis von dieſer Haltung ab. Es iſt eigentlich unerfindlich, welche Gründe zu der Spottſucht vergangener Zeiten gegenüber dem Schneiderberuf geführt haben. Denn gerade aus dieſem Stande iſt eine Anzahl bedeutender Männer hervorgegangen, die auf allen Gebie⸗ ſen der menſchlichen Kultur Großes vollbrin⸗ gen konnten und deren Namen in die Geſchichte der Menſchheit eingingen. Zum Königsthron vermochte ſich, wenn auch nur für ein Jahr, der holländiſche Schneider Johann Bockelſohn, genannt König Johann von Leyden, emporzuſchwingen. Als wan⸗ dernder Schneidergeſell hatte er halb Europa durchreiſt und dabei die religiöſen Wirren fennengelernt, die zu Anfang des 16. Jahr⸗ nderts in allen Ländern herrſchten. Nach einer Vaterſtadt Leyden zurückgekehrt, ſchloß ich der Zzjährige Schneider der Sekte der Wiedertäufer an und wurde ihr begeiſterter Prophet und Vorkämpfer. Mit einigen Freun⸗ hen ging er 1533 nach Münſter, wo er bald eine große Anhängerſchaft gewann. Gemein⸗ ſam mit dem Prediger Rottmann und dem Propheten“ Knipperdolling riß Bockelſohn im Fartf 1534 die Herrſchaft in Münſter an ſich. Her Biſchof wurde vertrieben, das Volk fiel, feils aus Schwärmerei, teils aus Angſt vor —50 Schreckensregiment der Wiedertäufer, der ekte zu. Die Mufrührer führten neben ihrer neuen Lehre auch die Vielweiberei in Münſter ein. Das verurſachte viel Unruhe unter der Bürger⸗ ſchaft und 200 Bürger bemächtigten ſich Bockel⸗ us und ſeiner Unterführer. Aber ſie wurden befreit und nahmen blutige Rache: 100 Bürger wurden hingerichtet. Und nun verſchärfte ſich das Wiedertäuferregiment. Bockelſohn ließ ſich zum König krönen, Knipperdolling wurde ſein Scharfrichter, der ehemalige Bürgermeiſter Münſters ſein Hofmarſchall. In vollem Krö⸗ nungsornat, eine goldene Krone auf dem Kopf, einen purpurnen Mantel umgehängt, umgeben von ſeinen Räten, Miniſtern und Obriſten— ſo hielt der„König von Zion, Kaiſer aller Länder der Erde“, Hof in ſeiner vorläufigen Reſidenz. Ein Jahr lang ſchlugen feine Truppen ſiegreich alle Angriffe der bi⸗ ſchöflichen und der landgräflich heſſiſchen Heere ab. Dann wandten ſich zwölf Fürſten mit ihrer geſamten Streitmacht gegen das neue Königreich. Durch Verrat fiel Münſter nach langer Belagerung, der König wurde gefangen, in einen Käfig geſperrt und durch ganz Deutſch⸗ land gefahren. Im Januar 1535 erſt wurde er unter den gräßlichſten Qualen hingerichtet. Er erlitt den Tod mit großer Standhaftigkeit und wurde von den Wiedertäufern als ein Mär⸗ tyrer ihres Glaubens verehrt. Mehr Glück als der König von Leyden hatte der Schneider Georg Derfflinger. Er war in einem kleinen öſterreichiſchen Dorf ge⸗ boren, ging ſpäter als Schneidergeſelle in die Fremde und kam bis zur Havel. Weil er das Fährgeld nicht bezahlen konnte, warf er wü⸗ tend ſein Bündel in die Havel, ging in das nahe Wirtshaus, in dem luſtig zechende Wer⸗ ber ſaßen und ließ ſich gegen gutes Handgeld zum Soldaten machen. Schon in der Schlacht am weißen Berge bei Prag zeichnete er ſich durch ſeinen Mut aus. Später trat er in ſchwe⸗ diſche Dienſte, ſtieg von Jahr zu Jahr zu hö⸗ heren Poſten und wurde ſchließlich General⸗ major. Nach dem Dreißigjährigen Kriege trat er in brandenburgiſche Dienſte über, kämpfte unter dem Großen Kurfürſten gegen Polen, Schweden und Franzoſen, ſiegte bei Fehrbellin. eroberte Stralfund und wurde zwei Jahre ſpäter Generalfeldmarſchall. Seinen Degen nannte er„ſeine Nadel, womit er adlige Hund⸗ fötter, die ihm zu nahe kämen, flicken wollte.“ Als Statthalter von Hinterpommern ſtarb er im Jahre 1695. Auch im Gelehrtenſtande hatte das Schneider⸗ handwerk einen Vertreter: Johann Heinrich Lambert. Er wurde 1728 in Mühlhauſen ge⸗ boren, lernte das Schneiderhandwerk und in ſeinen Freiſtunden Lateiniſch. Alte wiſſenſchaft⸗ liche Werke fielen ihm zufällig in die Hände. Er arbeitete ſie durch, erhielt von Kunden andere Werke und war in wenigen Jahren einer der gelehrteſten Männer ſeiner Vakerſtadt. Ein Freund vermittelte dem jungen Autodidak⸗ ten eine Stelle als Hofmeiſter bei dem ſchwei⸗ zeriſchen Bundespräſidenten von Salis. Im Umgang mit Wiſſenſchaftlern und Lehrern und im Studium der Mathematik, Phyſik und Aſtro⸗ nomie vervollkommnete Lambert ſeine Bildung und gab als Dreißigjähriger ſein erſtes gelehr⸗ tes Werk heraus. In Augsburg wurde er be⸗ ſoldetes Mitglied der bayeriſchen Akadenie und ſchrieb bedeutende Bücher über Mechanik und Bautechnik. 1763 ging er nach Berlin. Der Alte Fritz, begierig, einen Mann kennen zu ler⸗ nen, der ſich vom Schneider zum berühmten Gelehrten emporgearbeitet hatte, ließ ihn ſich vorſtellen und bewog ihn, in preußiſche Dienſte zu treten. Lambert wurde Oberbaurat in Ber⸗ lin. Trotz ſeiner hohen Stellung verleugnete er ſein Herkommen nie und griff ſogar in ſeinen Mußeſtunden wieder zu Nadel und Schere. Er ſtarb 1777. Vom Schneider zum Arzt, Profeſſor der Ka⸗ meralwiſſenſchaften und Univerſitätslehrer ſtieg Heinrich Jung⸗Stilling empor, ebenfalls durch eigene Kraft und unermüdlichen Fleiß. Unſterblichkeit errang er durch ſeine Dichtungen. Er hat eine Anzahl myſtiſcher Romane und das Buch„Heinrich Stillings Jugend“ geſchrieben, ein echt deutſches Buch, das Ludwig Richter während ſeines Aufenthaltes in Italien mit Heimweh erfüllte. Jung⸗Stilling durfte ſich zu den Freunden Goethes zählen. Ein Schneider war urſprünglich auch der be⸗ rühmte Maler Chriſtoph Schomburg. Er ſtammte aus Ratzeburg, wanderte nach Italien und ſtudierte in ſeiner Freizeit die italieniſchen Meiſter der Malerei. Bald begann er ſelbſt, Radierungen und Porträts anzufertigen, warf ſchließlich Schere und Nadel fort und lebte als geachteter Maler in Wien, wo noch Bilder von ſeiner Hand zu ſehen ſind. Später ging Schom⸗ burg nach Kopenhagen, wo er Generalinſpektor der Kunſtgalerie wurde. Er ſtarb dort 1753. Uebrigens erinnert ſich auch der große Bild⸗ hauer Schadow gern daran, daß ſein Vater ein zeichenbegabter Schneider war. Und wenn Schadow einem ungeſchickten Schüler in der Akademie helfen wollte, ſo ſagte er gewöhnlich: „Paß mal uff, mein Sohn, det mach ick ſo!“ Dann ſetzte er ſich, malte eine Anzahl Punkte auf das Zeichenblatt, verband ſie mit ſicherer Hand durch Linien und ſprach:„Det hab ick von meinem Vater, det war'n Schneider!“ Ein Erfinder, deſſen Pläne freilich erſt in einer ſpäteren Zeit recht gewürdigt wurden, war der Ulmer Schneider Ludwig Berblin⸗ ger. Er ſaß ein Jahr lang Tag und Nacht über dem Bau einer Flugmaſchine, in deren Schwingen er die Arme ſtecken konnte, ſo daß ſie ſich wie Vogelflügel bewegten. Am 30. Mai 1811 ſtieg er mit dieſem erſten Flugzeug der Welt auf die Ulmer Stadtmauer, und das Volk war zuſammengekommen, um ihn fliegen zu ſe⸗ hen. Er ſprang ab, doch das Flugzeug kam nicht in die Höhe und fiel mit dem unglücklichen Erfinder in die Donau, aus der man ihn unter Hohn und Spott auffiſchte. Ganz Deutſchland lachte damals über den„fliegenden Schneider von Ulm“. Und doch war er einer großen Sache auf der Spur. 70 Jahre nach ihm erfand Otto Lilienthal ſein Segelflugzeug und ging dabei von der gleichen Idee aus wie Berblinger: den Vogelflug als Grundlage der Fliegerkunſt an⸗ zuſehen. Als armſeliges Schneiderlein ohne eine andere Habe als Nadel und Zwirn wanderte der Mannheimer Gottlieb Ruſch nach Petersburg. Mit Nadel und Zwirn aber ar⸗ beitete er ſich zum Hofſchneider des Zaren hoch. Sein Atelier war ſtändig von den glänzenden Kutſchen der Petersburger Eroßen umlagert. Als mehrfacher Millionär kehrte er um 1860 nach ſeiner Heimat zurück und kaufte ſich das prächtige Landſchloß Petersau, wo er einen glücklichen Lebensabend genießen durfte. Oskar G. Foerster. ———————— ——— Der Herr Professor am Steuer „Haben Sie ſchon gehört?“ fragte der junge wiſſenſchaftliche Mitarbeiter,„unſer Profeſſor lenkt jetzt ſelbſt!“ „Oh!“ erwiderte ich, und er darauf:„Einen Augenblick, bitte, ich will ihn Ihnen gleich ge⸗ ben. Sicher lädt er Sie ein, mit ihm ins Ge⸗ birge zu fahren. Sagen Sie nicht nein, er iſt nämlich glücklich wie ein Kind.“ Fern dreht ſich ein Rädchen.„Hallo!“ ruft eine bekannte Stimme,„Sie hab' ich aber lange nicht mehr geſehen! Kommen Sie zu uns? Darf ich Sie abholen?“ „Abholen laſſen, meinen Sie doch, Herr Pro⸗ ſeſſor?ꝰ „Nein, nein, abholen! ſelbſt. Sie wiſſen doch...“ „Sie fahren ſelbſt? Potztauſend! Haben Sie ſich aufgeſchwungen...“ „Wann ſind Sie frei?“ „Für Sie jederzeit, Herr Profeſſor.“ „Hm! Ich käme dann um... ſagen wir um zwei etwa... paßt Ihnen das?“ „Freilich, freilich! Ich freue mich unendlich, einmal von Ihrer Majeſtät der Wiſſenſchaft ge⸗ fahren zu werden. Donnerwetter: alle guten Geiſter loben den Herrn!“ „Aber nicht zu früh loben, bitte!“ „Warum? Fahren Sie noch nicht lang?“ „Immerhin: Sie können ſich mir ſchon an⸗ vertrauen. Wir flitzen ſteil ins Gebirge, trin⸗ ken unſern Kaffee und fahren gemütlich wieder heim. Einverſtanden?“ „Aber ſicher, Herr Profeſſor! Donnerwetter, da werden ja ſämtliche Fakultäten eiferſüchtig!“ Schlag zwei Uhr ſurrte unten der Motor, und als ich das Fenſter öffnete, ſtand der Profeſ⸗ ſor am Tor und klingelte mir. Anton, ehemali⸗ ger Gärtner, ſaß breitſpurig neben dem Rad und rauchte eine dicke Zigarre. „Guten Tag, guten Tag!“ ſag' ich. Aus den Polſtern erhebt ſich auch ſchon des Profeſſors Tochter und hält mir ihren Buhen hin, ſchon drei Fahre alt. Hurtig ſteigt der Profeſſor ein, ach, ſo hurtig, knallt der Schlag zu, tutet, ſchal⸗ tet ein, gibt Gas, ich falle ganz ungebührlich neben die junge Frau. „Haben Sie ſchon Ihr Erſtaunen ausgedrückt, daß er ſelber fährt? Sagen Sie: wer hätte das gedacht?“ „Wer hätte das gedacht!“ ſag' ich dem Profeſ⸗ ſor ans Ohr, indes Anton ſeinem blauen Rauch nachſtarrt und lächelt. Er ſchmunzelt, der Pro⸗ feſſor, er ſteuert geradeaus durch die breite Straße und läßt die eigene dicke Zigarre zwi⸗ ſchen den oben und unten bärtigen Lippen auf und nieder winken. Die Zigarre riecht gut. „Es iſt mir eine Wonne, einen Künſtler fah⸗ ren zu dürfen“, ſagt der Profeſſor und beugt Ich fahr' nämlich Eine Salire von Nikolaus Schwarzkopi ſich lachend zurück. Er fährt deutlich vernehm⸗ bar fort:„Zumal, wenn der Betreffende, wie dieſer da, uns alte Männer von der Wiſſen⸗ ſchaft ſo gerne ſchmäht und überflüſſig findet.“ „Oho!“ entgegne ich. 5 Menſchen fliehen, bleiben auf dem Bürger⸗ ſteig ſtehen, gucken uns nach. „An der Art, wie ſie ausweichen“, ſagt die Tochter,„kann man die Menſchen erkennen.“ „Ganze Geſchlechter, ganze Nationen kann machte ihm und ſeiner Mutter ein Märchen zu⸗ recht. „Meine Schwiegermutter ſelig“, ſo erzählte ich,„ſaß unter dem Weinſtock in meinem Gar⸗ ten und ſtrickte Strümpfe für die Enkelkinder, meine Kinder, vier an der Zahl, vier, ja, un⸗ terdeſſen vier! Sie ſtrickte unverdroſſen den ganzen Tag, aß draußen zur Nacht, ſtrickte wei⸗ ter, und da wir gewohnt waren, uns nicht be⸗ ſonders um ſie zu kümmern, ſtrickte ſie draußen Quarieit man ſo erkennen!“ Die Tochter hält mir das gerötete Antlitz hin, legt den Zeigefinger ſteil über die ſchönen Lippen und bedeutete mir, daß das Sprechen mit dem Wagenführer unter⸗ ſagt ſei! „Cäſar“, erwiderte ich, indes auch Anion mir ſcharfen Blicks bedeutete, daß das Sprechen mit dem Wagenfüher verboten ſei.„Cäfar“, ſag' ich, das Geſpräch abzuſchneiden,„beſchäf⸗ tigte gleichzeitig ſieben Schreiber.“ Anton ſchüttelt ganz offenſichtlich den Kopf, ich müſſe den Herrn Profeſſor nicht ſtören. Solange Anton dabei iſt, denk' ich, kann uns nichts zuſtoßen. Doch wenn der Profeſſor nicht rauchen wollte, wär's beſſer für ihn und uns. Aber ich weiß ja: er will groß vor mir tun. Wie er den Qualm von ſich bläſt! Ganz einge⸗ hüllt bin ich bisweilen! „Jetzt kommen wir an den Stachus!“ ſagt die Tochter, und ich weiß Beſcheid. Aber huſch, ſind wir am Stachus vorbei. Huſch, ſind wir am Rand der Stadt, huſch, fliehen nur noch Hunde und Hühner vor uns. Ich nahm nun das Kind auf die Knie und Nach einem Schnitt von Freitag während der ganzen Nacht und immer ſo wei⸗ ter, immer ſo weiter. Der Strumpf wurde unheimlich lang, lag ſchließlich wie ein Teppich vor ihr, und als er ſich dann bis in die Haustür hereinſchob, dachte ich: du mußt doch einmal nach deiner Schwie⸗ germutter ſehen, was für einen ſeltſamen Strumpf die alte Fraut da ſtrickt. Und ich ſtehe eines Morgens von der Schreibmaſchine auf und gehe hinaus, und ſieh: auf dem Kopf der fleißigen Frau hat ſich ein Buchfinkenpärchen eingeniſtet, hat Eier gelegt, hat auch ſchon ge⸗ brütet und fünf nackte Junge recken zwit⸗ ſchernd die gelben Schnäbel mir entgegen aus dem Zopfneſt meiner Schwiegermutter, das noch viel dunkler war als die Haare ſonſt. Das Männchen kam zu füttern. „Großmutter!“ ruf ich,„Großmutter! Du biſt ja eingeſchlafen!“ Da hebt ſie den Kopf, die Großmutter, die Finger hören auf zu ſtricken, die Nadeln hören auf zu klingen, die alten Augen richten ſich zu mir:„Du Böſer, warum weckſt du mich?“ Ich nehme ſogleich die Finkenbrut, ſielle ſie ins Gebüſch und wiſche die Loſung von Groß⸗ mutters Schulter...“ „Was iſt Loſung?“ fragt der Knabe, der En⸗ tel des Profeſſors. Doch im ſelben Augenblich ſpringt ſeine Mutter aus dem Polſter, ruft: „Gerade aus, Vater, hier iſt ja doch aufgebro⸗ chen!“ Ich ſehe einen großen Haufen Sand lie⸗ gen, ſehe, wie Arbeitermützen ſich zwiſchen Schippenſtielen bewegen, ich ſehe, wie Anton ſeine Pranken aufs Steuerrad ſchlägt, daß das 1 Boſchhorn mit aufheult, ein Schippenſtiel ſtreicht meine Schulter, ein Arbeiter duckt ſich beiſeite, wir rucken, der Wagen ſpringt auf, wir prallen an, ein junger Baum bricht, ich falle über das Kind, der Sitz ſchlägt mir inz Kreuz, Glas höre ich ſplittern, der Wagen ſteht, Unter mir ſchreit der Knabe, ich wölbe mel⸗ nen Rücken über ihn, ich greife nach ihm, ich richte mich auf, hebe ihn hervor, der Proſeſe ſor ſteht draußen und will die Laterne gerade⸗ biegen: Anton reißt am Schlag, greift herein, die Tochter ſchiebt den blutenden Kopf vor meine Augen, zieht den Knaben an ſich, ich laſſe ihn nicht los, aber dann heb ich ihn hoch: es iſt ihm nichts Schlimmes zugeſtoßen. Nichts iſt geſchehen, ich bin nicht betäubt, ich bin völ lig wohlauf; nichts'ſt geſchehen, nur die Toch⸗ ter blutet ein wenig an der Stirn. Freilich alle Gläſer ſind zertrümmert, die Sitze ausgerenkt, die Laternen verbogen, der Kühler eingedällert Der Profeſſor biegt krampfhaft an der Laterne, Wir beginnen nun zu lachen. Der Schlag 4 läßt ſich nicht öffnen, wir turnen über, die Tochter, ſonſt eine geſchickte Springerin, lüht ſich von mir herausheben ſamt dem Kind. Sie iſt bleich, aber ohne Ohnmacht, die Wunde an der Stirn nur ein großes Komma. Wir laſſen uns von den Arbeitern die Wa⸗ 4 „(2. Drei Woch Auf dem Bahnl wbon mehreren hi 4 5 es Tſchechen, AGi ſuchen nach e Ganz hinten find ncht hineingelaſſer werden unwirſch. Glockenzeichen dur den wir in einen? oben mit Oeſterrei Rite iſt ein Kan drei Etagen Br bocken. Niemand die Kerle an, ſag⸗ i, verwundet un frohes Grinſen iſt Schließlich ſpringt teroffizier heru latz an. Wir kla ganze Nacht mit ar Air einige Tage. Mot und ab und ken gibt man nich len wir Tageg 4 0 15——0— enden Geldes en Zuckerſtücke. Nach zwei Tag zund nach ſtunder Warteſaal vierter bracht. Hier ſperr dem zwei leere der taub von der Ppagen, ſinke ich au deämmerung dröhr unfer Zimmer. ſchwere Kirchenglo holler Töne. Der? großen Leere Plat henden Töne alles önt ein mehrſtin brauſend, überſcha die anderen Stim ganze Kaſerne ſin ege ganz ſtill und —4 3 4 4 4 3 1 3 genſpur zeigen: ein Haar, und wir wären in hn der Geſang 9 die Grube geſunken. Anton hat uns gerettet aber er war es auch, der uns an den Linden⸗ baum geſchleudert hat... gut, gut, wir müſ⸗ Fenſtern frieren 1 ſen den Wagen abſchleppen laſſen, das alle läßt ſich wieder leicht herſtellen, natürlich auch die Laterne. Den Herrn Profeſſor wird es ein Monatsgehalt koſten, aber das will nichts be⸗ 4 deuten: jetzt erſt zählt er die Häupter ſeiner Lieben einem Großintellektuellen anvertrauen, und wie das mit der Kunſt an ſich iſt, und auch mit an, dern Dingen, ob ſie ſich der Wiſſenſchaft ans heimgeben ſollen oder nicht, das mögen andere Leute entſcheiden. Ich für mein Teil welß ſchon lange Beſcheid. K1 Aber wer hätte gedacht, daß ein ſo berühm⸗ ter, ein ſo abgeklärter Wiſſenſchaftler von einem kindiſchen Märchen ſich aus dem Gleich⸗ gewicht bringen laſſen könnte? Kleines Nest da hinten Ein Kapitel Sehnsuchi von Felix Riemkadslen Natürlich gibt es das alles auch in Berlin, aber in Berlin ſieht man nichts davon, und außer den Teilnehmern nimmt niemand da⸗ ran teil. Die andern leſen es morgen in der Zeitung, aber ſie bleiben kühl bis ans Herz hinan. Es betrifft ſie nicht, und außerdem haben ſie ihre eigenen Angelegenheiten Ich meine mit alledem, daß man in der kleinen Stadt die Feſte ſo feiert, wie ſie fal⸗ len, und daß die Feſte der einen dort auch die Feſte der andern ſind. Zum Beiſpiel ziehen alljährlich einmal an einem beſtimmten Tage die Bäcker durch die Stadt. Voran die Muſik, voran die Innungsfahne, voran die drei ſtatt⸗ lichen Männer im ſchwarzen Gehrock mit brei⸗ ten, farbigen Schärpen darüber. Nach ihnen die Meiſter, dann die Geſellen, zuletzt die Lehrlinge. Auf die ſchwarzen Zylinderhüte folgen die luſtigen weißen Bäckermützen, friſch gewaſchen, friſch geſtärkt und friſch geplättet. Eine große Brezel, ein rieſiges Brot und ein farbig hingemaltes Gedicht werden in dieſem Triumphzuge mitgeführt, die ganze Stadt aber ſteht Spalier. Die Bäckermuſik darf heute in alle Kontore und Amtsſtuben hineinſchmet⸗ tern, jedermann macht kurze Pauſe, und ſelbſt der Chef kann nichts dagegen haben, daß plötz⸗ lich all ſein Perſonal am Fenſter ſteht mit der Begründung:„Da kommen die Bäcker!“ Denn die Bäcker gehören zur Stadt. Sie haben ſo lange gebacken, warum ſollen ſie nun nicht ihren Umzug haben? Ja, warum? Sicher gibt es eine hiſtoriſche Anekdote, ſicher hat die Sache irgendeinen Grund, und durch dieſen Umzug, der ſo gar nicht„zeitgemäß“ iſt, wer⸗ den ſehr alte Zeiten wieder lebendig, und aus der Stadt, die ohnedies ein nüchterner Stein⸗ haufen wäre, wird nun wieder eine Stätte ge⸗ ſchichtlichen Lebens. In dieſem Leben haben die Bäcker alſo irgendwie und irgendwann den Teig rühren helfen, ſehr ſogar. Denn wie kämen ſie ſonſt zu ihrem Umzuge? In derſelben Stadt, in der die Bäcker dieſes Recht haben, haben auch die Gymnaſiaſten ein Umzugsrecht. Von Sekunda aufwärts hat hier jeder Gymnaſiaſt im Schrank zu Hauſe eine weiße Hoſe aus Leinwand hängen und dazu ein dunkelblaues Jakett. Am Umzugstage wird dieſer Staat angelegt. Ich ſtelle mir immer, wenn ich den Aufmarſch ſehe, den Vor⸗ abend vor. Wie da mehr als hundert auf⸗ geregte Mütter dieſe mehr als hundert wei⸗ ßen Hoſen bügeln, wie da mehr als hundert Jünglinge ihre blaue Jacke bürſten, die Schuhe recht ſchön blank putzen und wäh⸗ rend ſie ſo tun, als ſei das Ganze ein ſehr lächerlicher Affenquatſch— während ſie alſo ſo tun, tun ſie emſiig das ihre, damit an dem großen Umzugstage der Schule beſagter Schule keine Unehre geſchieht. Der Direktor und die Pauker gehen nur in Zivil mit, aber Sekunda bis Prima kommen in weißen Hoſen; und während ſie hineilen zum Verſammlungs⸗ platz, ſind ſie gegen alle Zurufe, allen Spott und alle Kritik genau ſo ſtark im Herzen, wie ſie ſchwach ſind im Herzen. Drei von ihnen tragen Schärpen, zehn oder zwölf tragen Schwalbenneſter. Die Trommler trommeln, und die Pfeifer pfeifen, die ganze Schule aber marſchiert hinter ihnen. Sie marſchieren zur Vorſtadt hinaus, über das kleine Brückchen in den nahen Wald. Das iſt ihnen Tradition. Die ganze Stadt weiß es:„Heute marſchiert das Gymnaſium!“ Und das iſt nur ein einziges Mal im Jahr, das prägt ſich ein. Leider fal⸗ len da auch Bemerkungen wie dieſe:„Ja ja, mein Lieber, mit der Trommel in den Wald marſchieren Sie leicht, aber ob Sie auch durch das Abiturium marſchieren, das erſcheint mir ſehr zweiſelhaft!“ Dieſe Wolke verfliegt aber, denn am Abend hört man die Kritik der Geliebten aus dem Lyzeum.„Walter hat die Fahne getragen!“—„Hat Otto nicht fein ausgeſehen mit der Trommel?“ Und die Ge⸗ neralkritik kommt am nächſten Morgen vom Direktor. Dann läuft wieder der Betrieb. In ſolcher Stadt, wo ſo gebacken und ſo ge⸗ lernt wird, wo alle zuſchauen und wo die Mütter, die Verwandten und die Herzen ſchneller und die Blicke ſchärfer gehen laſſen, prägt ſich das Erleben, Erleiden und Inne⸗ werden tiefer ein. Hier macht man alle Wege zu Fuß, tauſendmal, und lernt dabei jeden Baum kennen, jede Ecke, lernt den Fluß kennen, den Wandel in der Farbe des Waſ⸗ ſers, alles. Man lernt dies alles unendlich ſchmerzensreich kennen, denn auf jedem dieſer Wege begleiten einen die Gedanken, die Er⸗ lebniſſe, die Nöte, Aengſte, Hoffnungen und Freuden. In dieſer Stadt, die klein iſt und bald genug von Bekannten wimmelt, lernt man das Hingucken auf den andern, man fürchtet ſich vor ſeinem Herguck, und am Ende, da alle einen kennen, hat man das Gefühl, wenn man noch jung iſt, es hier nicht länger aushalten zu können. Hinaus und weg, andere Luft, andere Menſchen, Freiheit, Weite und die Zukunft! Und dann kommt die Freiheit, in der man frei iſt, ſich nach Belieben zu Tode zu ſtürzen; die Weite, die ſich in das unendliche Grauen der Wüſte verliert; die Zukunft, die doch überall nur Gegenwart iſt, denn überall kochen die Menſchen mit Waſſer, überall iſt das gleiche Gedränge, nur die Kuliſſen ſind andere, und über alledem gewinnt der Menſch das, was man Erfahrung nennt, die gleichbedeutend iſt mit gequetſchten Fingern, größerer Ruhe vor großen Wundern, Sehnſucht nach Beſtändi keit, Einſicht ins Tiefere. Und dann iſt es Zeit, ſich der alten Zeiten zu erinnern, der kleinen Städte, und dann kommt beim Wiederſehen mit alten Bekann⸗ ten aus der alten Gegend das Erzählen und Erinnern emporgeſtiegen. uns die Bäcker immer ihren Umzug machten; die Gymnaſiaſten auch. Und das machen ſie heute noch? Ja, das machen ſie heute noch Alſo unter denſelben alten Bäumen, auf den⸗ ſelben alten Plätzen, den alten grünen Wall entlang, den Fluß entlang, immer dieſes gleiche Leben. Da haben wir auch einmal ge⸗ lebt, eine unwiederbringliche Zeit unſeres Le⸗ bens, und die alten Zeugen ſtehen immer noch auf ihrem Platze. Kummer, Hoffnung, Liebs und Enttäuſchung, unſere beſten Vorſätze, unſer falſcheſtes Tun, alles iſt vorüber, aber die allen Plätze ſind immer noch da und ſehen heute andere Menſchen, die unſer Leben lehen Man fühlt und ſpürt, daß man mehr iſt als nur ein Menſch unter vielen, gleichgültig gn welchem Platze. Langſam begreift man, dg man der iſt, der man geworden iſt. Und keß neswegs ein gewiſſer Herr Soundſo. Es ſſt durchaus trügeriſch, daß wir etwa nur lebende Poſtſchecknummern ſeien. Für das Amt viel⸗ leicht, aber überall anderwärts nicht, und daß dem ſo iſt, daran haben dieſe alten Dinge die„Schuld“, die Bäcker, die Gymnaſiaſten, die kleine Stadt, die Blumen in den Vorgär⸗ ten, die alten Bäume am Wall gräßlich⸗gräßlichen Nachbarn. Ich aber werde mich nie mehr Wie damals bei und die Zaren. Lange ha bermißt und den t alle Schmerzen, a 4 zuflöſte in Töne. Vaor einem rote gegen, Das Gefä felt, dann komm us einer kleinen Die meiſten bleibe ie Atem und b Dann werden ſie eſerteure und V. vieder und läßt ſohen, die nicht her Hhllft nach, und die unsder Tür. Nu Vettelei ein Beru Fhöbe ich derartig ſeen geſehen. De een blöden Auger wWhentlich nichts o cGhmal ſchwarz g ac als Hoſe— zerriſſenen Gumm Hagabunden, der Grimaſſen ſchneid; feempe auf dem pten Kleidern famerad iſt gan; den Mann„Schre ahen. Es iſt wi— 4 410 3 aeer kurzen Schn. a durch den 2 Piloten, ſeinen B n befreien und hurch den Schnee Die Poſten zähl fſiamt nicht. D od ängſtlich ſtell Sioff verbunden crapnellpaletot. mierrock an, ſon n der Lumpen fuleiot und das Feichen und glu⸗ bhiem Munde qu 3 halung. Anſche geſtört. Als wir abm Mich, mit dieſen lid Verbrechern kmige Koldenſtö zu befehlen l kelpaletot und f hir den weiten hurch die belebte mit— hie gaffende Mer Schrapnellpa Wer nie gefan Aßt, mit Verbr aßen getriebe Wir frierend und ie Deſerteure n Faubſtummen, d ſßiem blöde arin Erndlich kommt d einen von Schm hiehen. Mit de⸗ Menſchen. Die damit niemand hrut, ſielle ſie ng von Groß⸗ nabe, der En⸗ en Augenblic Polſter, ruft: zoch aufgebro⸗ fen Sand lie⸗ ſich zwiſchen „ wie Anton lägt, daß daz Schippenſiiel iter duckt ſih ſpringt auf, m bricht, ich lägt mir ins Wagen ſteht, ch wölbe mel⸗ nach ihm, ich „ der Profeſ⸗ aterne gerade⸗ greift herein, en Kopf vor an ſich, ich ich ihn hoch: ſtoßen. Nichts t, ich bin völ⸗ nur die Toch⸗ 1. Freilich alle ze ausgerenkt, r eingedällert. i der Laterne, Der Schlag en über, die ingerin, lüht m Kind. Sie ie Wunde an 1 uns gerettet den Linden⸗ e löſte in Töne. ut, wir müf⸗ wird es ein 4 ill nichts be⸗ iupter ſeinen ch nie mehr nen, und wie auch mit an⸗ ſſenſchaft an⸗ 4 nögen andere n Teil welh nſo berühm⸗ ſchaftler von dem Gleich⸗ andere, und h das, waß bedeutend iſt er Ruhe vor ch Beſtändig⸗ alten Zeiten „ und dann lten Bekann⸗ 'rzählen und damals bei zug machten; s machen »heute noch. ien, auf den⸗ grünen Wall imer dieſes h einmal unſeres immer noch fnung, Liebe orſätze, unſer ber die alten — 7⁵ 5 Es iſt nur lebende 5 Amt viel⸗ cht, und daß alten Dinge iymnaſiaſten, den Vorgär⸗ (und die lanit niemand entſpringen kann. Es iſt ſtock⸗ tern die Wa⸗ 4 ſeg vir wären in 3(2. Fortſetzung) Drei Wochen im Viehwagen Au dem Bahnhof iſt ein wüſtes Gedränge f mehreren hundert Oeſterreichern, meiſt es Tſchechen, wahrſcheinlich Ueberläuſer. Uir ſuchen nach einem Wagen zweiter Klaſſe. anz hinten finden wir einen, werden aber Aicht hineingelaſſen. Die Poſten drängen, und Perden unwirſch. Dumpf hallt das dritte Hlockenzeichen durch die Nacht. Unſanft wer⸗ hen wir in einen Viehwagen geſchoben, der bis Aben mit Oeſterreichern vollgeſtopft iſt In der Ritte iſt ein Kanonenofen, rechts und links drei Etagen Bretter, auf denen Oeſterreicher hocken. Niemand macht Platz. Ich ſchnauze ie Kerle an, ſage, daß ich deutſcher Offtzier Ain, verwundet und nicht ſtehen kann. Schaden⸗ ſhohes Grinſen iſt die Quittung der Tſchechen. Echließlich ſpringt von der dritten Etage ein Auteroffizier herunter und bietet mir ſeinen Matz an. Wir klettern hinauf und ſitzen die kanze Nacht mit angezogenen Knien. So fahren hir einige Tage. Die Mannſchaften bekommen Rot und ab und zu Suppen. Uns als Ofſizie⸗ un gibt man nichts zu eſſen, irgendwo ſpäter ſelen wir Tagegelder bekommen, anderthalb hel pro Offizier. In Erwartung des uns uſtehenden Geldes kauen wir hungrig die letz⸗ en Zuckerſtücke. Rach zwei Tagen werden wir ausgeladen und nach ſtundenlangem Begafftwerden im Parteſaal vierter Klaſſe in eine Kaſerne ge⸗ hracht, Hier ſperrt man uns in ein Zimmer, in dem zwei leere Feldbetten ſtehen. Die Glie⸗ ber taub von der tagelangen Fahrt im Vieh⸗ bagen, ſinke ich auf ein Bett. Bei einbrechender Fümmerung dröhnt ein tiefer, ſchöner Baß in er Zimmer. Der Ton iſt wie eine große hoere Kirchenglocke. Das ganze Zimmer iſt poller Töne. Der Baß ſchweigt und macht einer Foßen Leere Platz, es iſt, als hätten die ſter⸗ —*5 Töne alles Lebende begraben. Plötzlich üönt ein mehrſtimmiger Geſang, leiſe, dann braufend, überſchattet von dem tiefen Baß, der die anderen Stimmen ſammelt und führt. Die ze Kaſerne ſingt. Ich möchte auch ſingen, e ganz ſtill und lauſche. Am nächſten Abend am der Geſang wieder— das Schutzlied des Zaren. Lange habe ich dieſe ſchöne Melodie hermißt und den tiefen, ruhigen Baß, der einem Aalle Schmerzen, alle Gedanken nahm, ſie ganz 4 4 0 1 3 Vor eineim roten Gebäude mit vergitterten Renſtern frieren wir neuen Ereigniſſen ent⸗ egen, Das Gefängnis wird mit Polen um⸗ felt, dann kommen vierunddreißig Soldaten aus einer kleinen Tür, einzeln und in Trupps. ie meiſten bleiben in der Tür ſtehen, ſchöpfen fef Atem und blinzeln in die Winterſonne. Aann werden ſie vor uns aufgeſtellt. Es ſind Peferteure und Verbrecher. Die Tür öffnet ſich wieder und läßt zwei zerlumpte Geſtalten ſehen, die nicht herauswollen. Eine harte Hand Alft nach, und die beiden Vagabunden ſtolpern Ahus der Tür. Nur noch in der Türkei, wo die Hettelei ein Beruf, faſt eine Wiſſenſchaft iſt, abe ich derartig zerlumpte, ſchmutzige Men⸗ n geſehen. Der eine, ein alter Mann mit blöden Augen eines Schwachſinnigen, hat Aentlich nichts an. Ein zerfetzter Rock, der Aamal ſchwarz geweſen ſein mag, ein alter ack als Hoſe— ſeine nackten Füße ſtecken in errifenen Gummiſchuhen. Der füngere der ogabunden, der blöd vor ſich hin lallt und Aimaſſen ſchneidet, hat einen ſeifen Hut ohne Rempe auf dem Kopf und über ſeinen zer⸗ unpien Kleidern einen Mantel, der aus durch Sioff verbundenen Löchern beſteht. Mein. amerad iſt ganz weg vor Lachen und tauft den Mann„Schrapnellpaletot“. Ich muß auch Achen, Es iſt wirklich, als wäre dem Kerl ein Shropnell durch den Mantel gefahren. An ger kurzen Schnur ſchleift er einen ſchmutzigen bick durch den Schnee. Ich empfehle meinem Plloten, ſeinen Bauch von unſerem Handaepäck i befreien und wie der Schrapnellpaletot Aurch den Schnee zu rodeln. Die Poſten zählen und zählen. Irgend etwas amt nicht. Da kommt noch jemand, ſcheu ängſtlich ſtellt ſich ein Mädchen neben den apnellpaletot. Sie hat einen dicken, roten Ekrock an, ſonſt paßt ihr Koſtüm glänzend der Lumpenſammlung. Der Schrapnell⸗ Meiot und das Mädchen ſind ſtaubſtumm. Mit Mchen und gluckſenden Tönen, die ſich aus ſhrer Munde quälen, führen ſie eine Unter⸗ haltung. Anſcheinend ſind ſie auch geiſtes⸗ wir abmarſchieren ſollen, weigere ich ih nit dieſem Geſindel von Deſerteuren Verbrechern transportiert zu werden. iiihe Kolhenſtöße erinnern mich daran, wer Eih beſehlen hat. Dicht hinter dem Schrap⸗ letot und ſeiner„Tipvelſchickſe“ werden in weiten Weg zum Bahnhof agetrieben, dielbelebteſten Straßen. Wütend und iedergeſchlagenen Augen binke ich durch Eaffende Menge. Vor mir ſchleift der Sack Scrapnellpaletots durch den Schnee. er nie gefangen war, weiß nicht, was es nit Verbrechern zuſammen durch die lhhen getrieben zu werden. Lange ſtehen frierend und hungernd auf dem Bahnſteig. Deſerteure machen ſchlechte Späße mit der Hubſtemmen, die gequält lallt und Hilfe bei hem blöde grinſenden Schrapnellpaletot ſucht. kudlich kommt der Zug, und wir werden in inen von Schmutz ſtorrenden Viehwahen ae⸗ Fieben. Mit der Woche ſind wir faſt fünfzig Renſchen. Die Türen werden zugeſchoben, 5 4 4 1 —44 finſter, nur der Kanonenofen in der Mitte glüht rot und überſchüttet uns mit heißen Strahlen. Da alle Plätze belegt ſind, müſſen wir dicht am Ofen hocken. Der Schweiß rinnt in Strömen, der Atem geht kurz in dem unbe⸗ ſchreiblichen Geſtank. Schon ein paar Schritte vom Ofen entfernt iſt es kalt, auf den oberen Pritſchen ſchlägt der Froſt den Deſerteuren die Zähne aufeinander. So geht es tagelang bei verſchloſſenen Türen, immer dunkel, immer Nacht. Der Wagen rat⸗ 5 bEEAEMUEE. ſchimpfen nicht mehr, wollen nichts mehr rom Leben, legen Patiencen und arbeiten ein ruſ⸗ ſiſch⸗deutſches Wörterbuch. Mein Pilot kann ſchon bis hundert zählen, ebenſo viele Worie weiß er auch. An den Bahnhofsaufſchriſten lernen wir die ruſſiſchen Buchſtaben. Dann werden die Buchſtaben nachgemalt, Dutzende von Malen, an einer neuen Station ihre Güte geprüft. So lernen wir, ein Buchſtabe, ein Wort, immer mehr— bald können wir Ruſſiſch. In Orel ſitzen wir zwei Tage im Gefängnis, tert, die beiden Schwachſinnigen lallen. Schweiß⸗ triefend hocken wir am glühenden Ofen, mir iſt namenlos elend, in den Verbänden kriecht Un⸗ geziefer, der hungrige Magen macht übel und ſchwindlig. Wir bekommen nichts zu eſſen, irgendwo ſpä⸗ ter vielleicht Geld. Am Morgen, wenn die Ver⸗ brecher Brot bekommen haben, ſuchen wir uns fortgeworfene Rinden— ſonſt kauen wir Zucker, den wir vom letzten Gelde erſtanden. Der Durſt quält hölliſch. Niemand aibt uns Waſſer. Wir haben keinen„tſchajnik“(Tee⸗ keſſel), um an den Stationen Waſſer zu holen, nicht mal einen Becher haben wir. Mehrmals hält der Zug auf freier Strecke, ich hinke zur Lokomotive und bettle um Waſſer. Meiſt die⸗ ſelbe Antwort:„Ein deutſches Schwein braucht nicht zu trinken.“ Heute mittag ſollen wir nach Gomel kommen ins Gefänanis. Mir wird ordentlich wohl beim Wort„Gefängnis“. Keine ſtockfinſtere Nacht mehr, die auf Rädern rattert, kein Kanonen⸗ ofen, kein klappernder Froſt— vielleicht etwas zu eſſen; Suppe wenigſtens und Brot. Die Deſerteure heken mit Geſohl den Schrap⸗ nellpaletot auf die ſchwachſinnige Taubſtumme. Die Arme will ſchreien. im weit geöffneten Mund bewegat ſich die tote Zunge, manchmal kommt ein Lallen, das wie Lachen klinat. Auf den Knien rutſcht ſie zu mir und klammert ſich an meine Beine. Ihre Augen ſind weit vor Schreck und Hilfloßoleit. Ich gehe dem Schrap⸗ nellvaletot einen Fußtritt. Winſelnd kriecht er in eine Ecke. Die Deſerteure johlen, es iſt widerlich. Während der Zug in Gomel einfährt, geh: ein Deſerteur durch wie ein Aal gleitet er durch eines der kleinen Viehwagenfenſter und ſtolpert üher die Schienen einem nahen Wolde zu Große Aufregung unter den Poſten. als heim Ausſteigen einer vermißt wird. Im Geſchwind⸗ ſchritt werden wir in ein von zohlreichen Poſten und Stacheldraht⸗äunen bewachtes Loser age— trieben. Hier leien mehrere tauſend Deſerteure in ſtallartigen Borocken. Mein Pilot und ich werden in einen kſeinen Norſchlaa nehen dem Wachtſokal geſperrt. Es iſt yaradieſiich hier. man hat Nfatz, ein großer Ofen ſtrömt an⸗ genehme Wärme aus. WMit outen Rorten ver⸗ ſchaffe ich Holz. Donn liegen wir ſtyrdenlovg vor der offenen Ofentür. Ich ſchiebe ein Scheit nach dem onderen in die rote Glut und er⸗öähle meinem Kameraden eine lange Ge ſchichte von unferem Kamin en Hauſe. Dieſen Abend iſt der Ofen unſere MWelt. Das ſind die erſten Stunden. in denen wir uns nicht ganz unglücklich fühlen. Am nächſten Taa rolſen wir wieder durch das verſchneite Südrußland. Wieder Vieh⸗ wagen mit Deſerteuren. Hunger und Ungeziefer. Der Menſch iſt ein Gewohnheitstier. außer Hoffnung gibt es vielleicht nur noch Gewohn⸗ heit, die einen gut durchs Leben ſteuert. Wir nachdem die Poſten einen ganzen Nachmitag dieſes vorbildliche Quartier geſucht haben. Es iſt wirklich vorbildlich. Ein großes Zimmer, zwei vergitterte Fenſter, zwei Pritſchen mit Matratzen, ein Tiſch mit zwei Stühlen— alles einigermaßen ſauber. Dazu ein Lehnſtuhl, ein richtiger Lehnſtuhl mit großen Ohren, in dem wir abwechſelnd ſitzen, genau nach der Uhr, denn wir ſind ſehr eiferſüchtig auf dieſen Lehnſtuhl. Am Abend iſt große Wäſche. Mein Pilot wäſcht unſere Taſchentücher. Dann werden zum erſtenmal nach vierzehn Tagen die Hemden ausgezogen. Sie ſind voller Blutflecke und Läuſe. Die Läuſe werden oekno““ Wein Witot iſt bald fertig, er muß das früher gelernt haben. Bei mir dauert es lange— abe cno⸗ lich liegt die Strecke da: neunundſechzig Läuſe. Meine Fingernägel ſind ganz blutig vom Morden. Ein Ruſſe kommt, behauptet, er wäre unſer Diener, fragt, was er aus dem Reſtauran: holen ſoll.„Suppe oder Kotelett?“ Wir ſind ſprachlos. Gibt es ſo eiwas überhaupt? Alſo gut. Kotelett, aber wir haben kein Geld.„Macht nichts“, ſaat unſer Diener,„morgen aibt es Geld.“ Plötzlich haben wir ordentlich Hunger, der Magen hat wieder normalen Umfang an⸗ genommen durch die Sugaeſtion. Bald ſtehen die Koteletts auf dem Tiſch, dazu Weißbrot. Ein dampfender Samowar ſorot für Gemüt⸗ lichkeit. Ich rücke den Ohrenſtuhl an den Tiſch, dann eſſen wir ganz ſtill und alücklich. Ich glaube, wir haben ordentlich geſchmatzt. Am Morgen iſt wieder der Diener da mit warmem Waſchwaſſer. Zu Mittag aibt's Suype und Koteletts. Wir haben nur einen Wunſch: nie heraus zu müſſen aus dieſem Gefängnis. Am Abend erhalten wir einige Rubel und werden von zwei Landſtürmern an die Luft geſetzt. Auf dem Weg zum Bahnhof erfahren wir, daß die ganze Sache ein Irrtum iſt, daß man nns verſehentlich in den Arreſt für ruſ⸗ ſiſche Offiziere geſperrt hat. Köſtlich. So ſind wir zum erſtenmal als Offiziere behandelt worden, wenn auch als ruſſiſche. Bis Moskau habe ich die beiden Landſtür⸗ mer gezähmt. Der Ruſſe iſt im allgemeinen leicht zu behandeln. etwas herablaſſend ſein, nichts gefallen laſſen. wenn nötig, grobwer⸗ den. Eine ganz einfache Methode, mit der man in Rußland immer ans Ziel kommt. Es dauert gar nicht ſange, da holten unſere Wächter es für eine Ehre. ſo hohe Herren begleiten zu dür⸗ fen. Ich laſſe mich nur mit„Eure Hochwohl⸗ geboren“ anreden. Aus ihrer alten Dienſtzeit haben ſie das noch im Leibe, und wenn nie⸗ mand dabei iſt, legen ſie ouch die Hand an die Mütze. Es hat ja wirklich keinen Zweck, kovſ⸗ hängeriſch zu ſein. Man muß ſo gut wie mög⸗ lich der Situation Herr werden. So rollen wir in Moskau ein, nachdem un⸗ ſere Alten in der letzten Nacht zwei Liegeplätze in einem Wagen dritter Klaſſe für uns erobert VOoι. HE8E VMWC◻= hatten. Um ſieben Uhr morgens gehen wir den weiten Weg vom Nikolai⸗ zum Silbiriſchen Bahnhof. Moskau liegt verſchneit und mor⸗ genſtill. An einem Straßendurchblick ſehen wir den Kreml, von Sonnengold überflutet. Das iſt alles, was wir von Moskau zu Geſicht bekommen. In Jaroflawl wird umgeſtiegen. Stunden⸗ lang ſitzen wir in dem Verbindungsraum der Wartefäle vierter und zweiter Klaſſe. Die Menſchen kommen und gehen, bleiben ſtehen, begaffen uns und gehen. Einer der Landſtür⸗ mer gibt Erläuterungen zu unſeren Perſön⸗ lichkeiten, mit Handbewegungen wie ein Mu⸗ ſeumsdiener.„Wie war doch das?“ fragt er hundertmal.„Zweitauſend Arſchin ſind Euxe Hochwohlgeboren heruntergefallen?“ Ich nicke, und mit Bewunderung ſagt er den Gaffern: „Und lebt noch.“ Links von uns iſt ein großes Heiligenbild, über und über mit Gold und buntem Kram. Mehrere Dutzend große und kleine Wachsker⸗ zen örennen um den Altar. Der Wachsgeruch vermiſcht ſich mit dem Geſtank von Stiefeln, Tran und Schafpelzen. Manchmal kommt ein Licht dazu, bisweilen auch Blumen. Von mei⸗ ner Ecke aus ſehe ich die Rücken der ſich ver⸗ neigenden Andächtigen. Meiſt ſind es Frauen in großen Umſchlagetüchern. Die Männer ſpuk⸗ ken, während ſie ſich bekreuzigen, immer dem Heiligen vor die Füße. So iſt das ganze Rußland wie dieſer Heilige, dem man an⸗ betend vor die Beine ſpuckt. Die Stunden ſchleichen endlos. Mir iſt, als höre ich die Zeiger einer großen Uhr langſam rücken, tick, tack, eine Minute nach der anderen. Wir müſſen noch die ganze Nacht ſo ſitzen neben dem glitzernden Heiligen. Der Zug geht erſt morgen früh. Seit einiger Zeit habe ich einen rieſigen, finſter blickenden Gendarm im Auge, der den Eingang zum Büfett zweiter Klaſſe halb ver⸗ ſperrt. Ich habe eine Idee, eine glänzende Idee, und warte. Plötzlich regt ſich der Gen⸗ darm, verſchwindet ſporenraſſelnd auf den Bahnſteig. Ich nehme meinen Kameraden unter dem Arm, und wir ſpazieren in den nun un⸗ bewachten Saal, wo wir uns an einen leeren Tiſch ſetzen. Während ich mit einem Kellner verhandle, kommt unſer Unteroffizier ganz be⸗ ſtürzt:„Eure Hochwohlgeboren, das iſt ver⸗ boten, das geht nicht.“ Ich ſage dem Kerl, daß er verſchwinden foll, und wirklich, er geht. Als wir bei der Suppe ſind, ſagt der⸗Kellner, wir möchten doch umziehen an einen weniger ſicht⸗ baren Platz, dort, hinter dem großen Kachel⸗ ofen. Auch aut. Wir ziehen um. Hinter dem Ofen ſitzt es ſich prachtvoll. Man kann uns nur vom Büfett aus ſehen. Der Gendarm mag nun ruhig wieder im Türrahmen ſtehen. Zwei volle Stunden eſſen wir, eſſen für die letzten Tage und im voraus, alles mögliche durcheinander, ſolange die letzten Rubel rei⸗ chen, zum Schluß Kaffee, zehn Taſſen trinken wir zuſammen. Dann kaufe ich Zigaretten, der ſteſt reicht gerade fürs Trinkgeld. Wir fühlen Zeit ſo recht wohl und ſprechen von guten alten Zeiten. Plötzlich raſſeln Sporen, eine tiefe Siimme ſagt:„Paſcholl“(„raus“). Das iſt der Gen⸗ darm, der uns irgendwie entdeckt hat. Vielleicht hat auch der Alte gepetzt. Wütend bringt uns der Gendarm in den Warteſaal vierter Klaſſe. In einen Knäuel von ſchmierigen Juden und auf der Erde ſchlafenden Soldaten müſſen wir uns ſetzen. Ein ſtickender Dunſt ſchwelt durch den ſchmutzigen Raum, hinter der Tür höhnt der Heilige mit ſeinen Kerzen— es iſt Aſcher⸗ mittwoch. An einen Ruſſen gelehnt, ſchlafe ich ein. Mein Pilot liegt auf dem Fußboden, unſeren Sack unter dem Kopf. Am folgenden Abend verlaſſen wir die Bahn in Galitſch. Während die Alten Tee trinken, entgehen wir mit Mühe einer Tracht Prügel, die uns friſch eingezogene Bauernlümmels ver⸗ abreichen wollen. Auf der Kommandantur ſchüttelt uns der Froſt auf dem kalten Kuß⸗ hoden. Im Morgengrauen verſcheuchen die Alten den dumpfen Halbſchlaf und wollen mit uns losmarſchieren. Die Kerls ſind verrückt! Hundertzehn Werſt zu Fuß durch den Schnee. Ich laſſe den Kommandanten wecken und weigere mich, mit meinem noch ſteifen Bein zu gehen, verlange einen Schlitten. Natürlich be⸗ kommen wir keinen Schlitten. In den Papieren ſteht:„pjeſchkom“(zu Fuß). Was tun? Hier bleiben und hungern oder vier Tage hungernd durch den Schnee hinken und endlich ins Lager kommen zu Kameraden? Wir entſchließen uns zu dieſem letzten. Es iſt bitterkalt, eiſig pfeift der Wind durch den Wald. Müde ſchleifen wir uns auf der endloſen. breiten, weißen Straße weiter, erſt mein Pilot. dann ich, ganz weit hinten die bei⸗ den Landſtürmer. Gegen Abhend können die Alten kaum noch gehen. Blaß und müde ſchauen ihre bärtigen Geſichter aus bunten Taſchentüchern die ſie ſich um die frierenden Ohren gewickelt haben. Der Wind klagt in den ſtillen Fichlen, der Schnee wird immer tiefer. Mehrere Kilometer ſind noch bis zum Nacht⸗ quartier. Wenn wir nicht im Schnee erfrieren wollen. müſſen wir voran. Ich nehme dem Unteroffizier. der ſich kaum ſchlepven kann, das ichwere Gewehr ah Er aißt es mir ruhig und ſaat:„Euer Hochwohlaeboren werden mir nichts tun!“ Außerdem hat er ia die Pa:ronen. So marſchieren wir in der Winternacht weit auseinanderge⸗ogen. Vor mir ſteht ein Bild: Die beiden Grenadiere. die in Rußland ge⸗ fangen waren und nach Frankreich ziehen. (Fortſerung folgt.) 10 —————— ——— —————— pgorF DR- DlETRIMCN On-WiEsSA Sm Jahre 1906 iſt bekanntlich Amundſen die berühmte„nordweſtliche Durchfahrt“ vom At⸗ lantiſchen zum Stillen Ozean gelungen. Hiſto⸗ riſche Unterſuchungen der letzten Zeit haben nun die intereſſante Tatſache ergeben, daß ſchon um die Mitte des 15. Jahrhunderts zwei deutſche Admirale in däniſchen Dienſten an einem Unternehmen zur Erzwingung der nord⸗ weſtlichen Durchfahrt beteiligt waren, das be⸗ reits bis in die nordamerikaniſchen Gewäſſer führte. Dieſe hiſtoriſche Feſtſtellung iſt deshalb beſonders wichtig, weil wir Deutſche in der Geſchichte der großen Entdeckungsfahrten ſonſt nur ſehr ſelten finden. Viele Jahrtauſende waren ſchon über die Menſchheit dahingegangen, ehe europäiſche Völ⸗ ker es unternahmen, dauernde überſeeiſche Ver⸗ bindungen zwiſchen den größeren Landteilen der Erde herzuſtellen. Die Portugieſen und Spanier gingen voran, Niederländer und Eng⸗ länder folgten. Die Schiffahrt kroch aus den Winkeln der Binnenmeere hervor und breitete ſich über die großen Ozeane aus. Die Suche nach dem„Seeweg nach Indien“ führte zur Entdeckung neuer Kontinente. Das deutſche Volk als Nation hat an dieſen Entdeckungen nicht teilgenommen. Die Hanſa wußte ſich in ihrer Geſamtheit auf den transozeaniſchen Ver⸗ kehr nicht umzuſchalten. Süddeutſche Handels⸗ häuſer, die Fugger und Welſer, verſuchten zu⸗ erſt, die neuen Handelsbedingungen auszuwer⸗ ten— aber unter portugieſiſcher und ſpaniſcher Flagge. Erſt ſehr viel ſpäter bildeten ſich Ham⸗ burg und Bremen zu ozeaniſchen Häfen und Handelsmittelpunkten aus. Einzelne Deutſche haben aber rühmlich, wenn auch in fremden Dienſten, ſchon bei den Entdeckerfahrten des 15. und 16. Jahrhunderts mitgewirkt. Wir wiſſen, daß der Nürnberger Martin Behaim die Afrikafahrt des Por⸗ tugieſen Diogo Cao 1485 als deſſen wiſſenſchaftlicher Berater mitmachte, daß durch die Welſer in das von ihnen ge⸗ pachtete Venezuela neben Spaniern auch Deutſche als Beamte und Siedler gelangten. Wir wiſſen auch, daß der Landsknecht Ulrich Schmiedel aus Straubing ſich bei der Eroberung Argentiniens bewährte. Neu aber iſt die in letzter Zeit durch hiſtoriſche Unter⸗ ſuchungen ermittelte Feſtſtellung, daß zwei Deutſche in leitender Stellung an einer Fahrt beteiligt waren, die zwanzig Jahre vor Co⸗ lumbus ſchon in die nordamerikaniſchen Ge⸗ wäſſer führte. Das waren Di etri ch Pining und Hans Pothorſt, zwei Niederdeutſche in däniſchen Dienſten. In der Geſchichtsſchreibung ſpäterer Jahr⸗ hunderte iſt das Bild dieſer Männer einſeitig und entſtellt wiedergegeben; man hat ſie fälſch⸗ licherweiſe als Seeräuber und Abenteurer ge⸗ kennzeichnet. Dieſe Auffaſſung iſt das Werk ihrer engliſchen Gegner zur Zeit ihres Lebens. Wie urkundliche Forſchungen in neueſter Zeit ergeben haben, ſind Pining und Pothorſt dä⸗ niſche Offiziere und Beamte geweſen. Pining war von 1467 bis 1490 königlicher Landeshaupt⸗ mann auf Island und hatte als ſolcher unter anderem die räuberiſchen Angriffe und den un⸗ erlaubten Handel bewaffneter engliſcher Han⸗ delsſchiffe von der Inſel abzuwehren, wodurch es zu einem Kaperkrieg auch im Kanal und in der Nordſee kam. In Island hat er als Re⸗ gent und Geſetzgeber einen ebenſo guten Na⸗ men hinterlaſſen, wie als Krieger. Pothorſt ſcheint ſein nächſter Unterbefehlshaber zur See geweſen zu ſein. Dieſe beiden ſtellte König Chriſtian I. von Dänemark aus dem Hauſe Oldenburg an die Spitze eines Geſchwaders, das er 1472 in die arktiſchen Gewäſſer entſandte,„um neue In⸗ ſeln und Länder zu entdecken.“ Die Anregung zu dem Unternehmen war von Portugal aus⸗ gegangen, das ſeine mit dem däniſchen Hofe beſtehenden freundſchaftlichen Beziehungen zu benutzen ſuchte, um feſtzuſtellen, ob nicht auf dieſem Kurſe der Seeweg nach Indien eher aufgefunden werden könnte, als um Afrika herum. Zum erſten Male taucht hier alſo das Problem der„nordweſtlichen Durchfahrt“ auf, das dann erſt von Amundſen 1906 gelöſt wurde. Dänemark hatte ein Intereſſe daran, die ums Jahr 1000 in Grönland gegründeten isländiſch⸗ norwegiſchen Kolonien, mit denen ſeit 1410 kein Verkehr mehr beſtand, von neuem mit dem Mutterlande zu verbinden. Die Expedition ſegelte von Island aus nach Weſten, bis ſie auf die grönländiſche Oſtküſte ſtieß. Man landete Hans Polfiorols Bildnis in der Marienhirche æu Helsingòr A4, solchie ungenugende, Landlarten“ waren die deutschen Admirale angeiesen in der Gegend des heutigen kleinen Hafeh Argmakſalik, wo man nur eine Eskimo⸗Niedeh laſſung vorfand. Pining und Pothorſt ſoll nun verſucht haben, dort einen Handelsf 1 punkt anzulegen. Die ſchwierigen Eisverhih niſſe ſowie das feindſelige Verhalten der V wohner ſcheinen dieſe Abſicht aber vereitell baben. Eines dieſer Schiffe fuhr dann an 1 grönländiſchen Küſte entlang nach Süden miff drang immerhin bis Labrador und Neufufh land vor, erreichte alſo amerikaniſche Gewiſt zwanzig Jahre vor der„Enteckung Amerilz Der Hauptbeweis für die deutſche Herhunffff der däniſchen Admirale Pining und Pothuſf liegt darin, daß die Engländer ſie in den aih ziger Jahren wegen Seeräuberei bei den hi ſen verklagen und ſie ausdrücklich als Deuſſh bezeichnen. Die Städte beſtreiten auch ihn deutſche Nationalität nicht, betonen nur imme wieder, daß die beiden ihre Freibemen Dienſte des däniſchen Königs ausübten. Die Mythenbildung hat ſich veſonders ff 3 10.„„»„» Ar. 38 1 25 E Aus dem Badif G. 9 Vogoljubot 4 gab Bog andere Methode igſter Rochade a nnen und auch keeiſe Ibs, 5 mit einer Fig ſten Züge unſten des . d2. Weicht mit Fig Lg7; hi4. esöH; mühlich 05 eien Läufe⸗ nen Ablenkun Sces! ſo rettet W. ſ. un 65 86² Lis: Droht nun 6. 25.„„% 8S d3, rts, 28. den Lebensausgang Pinings und e horſts gerichtet. Nach einer Ueberliefenm ſollen ſie ſich dem am 20. Januar 1490 zwiſcheg Dänemark und England geſchloſſenen Fr n widerſetzt haben und als geächtete Seeriubn 7 auf einer grönländiſchen Klippe im Kamſe mit einer däniſch⸗engliſchen Strafexhedilin gefallen ſein. Isländiſche Urkunden aus er Zeit nach dem Friedensſchluß enthalten ſben Beweiſe für die Unrichtigkeit dieſer Behauß⸗ tung. Pining hat die Friedensbedingu 11 ſelbſt in Island bekannt gemacht und i htt Beachtung eingeſchärft. Noch bis zum heilf, 1490 iſt er amtlich in Island und Norpwegth tätig geweſen. Die erſte isländiſche Urkn„ die ihn als verſtorben erwähnt, iſt vom 1. Jul 1491. Sie läßt erkennen, daß er in Dänemalt oder Norwegen vermutlich an einer Kranlheit geſtorben iſt, Pothorſt hat der Marienkirche i Helſingfors eine Reihe von Freskengemälden 3 ſtiftet, auf denen noch heute Namen und Bilh⸗ nis des Stifters zu ſehen ſind. Als engere Heimat der beiden Kämpen wilh durch ihre Namen Niederſachſen—Veßß falen beſtimmt. In den Städten Oldenbu und Hildesheim gibt es zu ihrer Zeit Pinthh⸗ familien, und König Chriſtian I. war ein 95, borener Oldenburger Graf. Wie nur allzu af in der Geſchichte, verbrauchten Deutſche ihre beſten Kräfte im Dienſte einer fremden Naliog Die hiſtoriſche Gerechtigkeit erfordert es aheh daß den beiden Deutſchen der ihnen gebührende Ehrenplatz in der Geſchichte der großen deckungen endlich eingeräumt wird. AreV solchen Seliſen fuliren die deutschien Admirale Darstellung eines Geschützkampfes zur See aus dem 15. zahrhun 47 K . Wn —— . Wn enen ausſch in der folgenden n Badiſchen 3 am Me 1 Bogoljubo hauterbach 0 eidelber 305 e burg) Der he Weiß Fer e komiker, erzö . zum 2 ich in me worden bin, in am mer gedacht: ieler wer dern auch ſin x heilige Kon gend Kloſtery 1Lausbuben — zeiten auch ein denn oft hat d Aiechen Gü Kiegſt für dein uann a Geld, w. es iſt an ied al, wenn 8 leitumſto in 0 Aden Wochen Poie r eingetr. 9 fücht einſperren 4 unſer Vaterland Adolf Hitler da 3 3 als 2 Die Schleife mi fügen aller im ——— 1. Jahrgang — Sonntag, den 3 Seplember 1934 3 und dran, in Vorteil zu kommen. Nun hätte 21. altoholiſches Getränk, 22. weiblicher Per⸗ ſonenname, 23. Fluß in Italien, 25. Flächen⸗ Berken buſch, Kiel. er mit Tbs die b⸗Linie beſetzen ſollen, die er Ein Mißgeſchick us dem Badiſchen in Karlsruhe auch nach Db2, Ld behauptet. Er läßt ſich R maß. 4 4 G. Runde am 27. Auguſt) aber durch eine hübſche, aber nicht ſtichhaltige————½, Bilder⸗Rätſel nen gaf Bogoljubow Huſſong Möglichkeit beſtechen, ſeinen einen Läufer zu,,,, ine Eskimo⸗Rin S21—18, Sges—to; tauſchen. i,, Kl, 0— * Sb1—03, e7—e o; J8 3: 3 22, ,,, 4 55—— ind Pothorſt ſolf 54 zun Dd1—ce2., ierigen Eisverhil Verhalten der K t aber vereitelt fuhr dann an K g nach Süden m dor und Neufun rikaniſche Gen iſ deckung Amerilnz 5 Gewollt war urſprünglich Les:, Sd5:? T4d5t, Sads Tis—es; 10.—0, 8d7—f8; 11. T4d5: Lesll, aber W. wird den d⸗Bauern 4 Z, in 5 4 5Kf6, Le7 Kfz 12. b2—b5 4. Schnellſte eben nicht nehmen, hätte aber Druck auf ihn.,—.— 4 0 * Aleitung des ſogen. Minoritätsangriffs, da⸗ 3i...., Dd21 Tods. In Zeitnot gibt er,, gab B ljubo ie bei Läufer. Ei 241 2 0. zme, 75 33 egoliubow die beiden Väufer. Gine unnötigerweiſe den-Bauern auf. Stürker 4., 4 ländere Methode iſt lang rochieren und ſchleu⸗ Lh mit unberechenbarer Lage. 5 6. Um gelegentlich ks ſpielen zu 3 44⁰, 7. 2 Unnen und auch den Springer neue Wirkungs⸗ 34. Sd5, Tes. W. ſteht nun beſſer, hat aber— L. K, keiſe anzuvertrauen.. iin 3 +. 25,. bis zum Gewinn noch große Schwierigkeiten, 8— o ofe Schorg Se6. Damit W. nach boöb nicht u Köneninden, uber Vogoliuben einer Figur nach os gelangt. Die näch⸗ 3 winden. ogoljubow uber. 225 en Züge ſtellen einen Kampf um oß dar, der hier die Bedenkzeit, weil er annahm, daß erſt e2 2,, r an nach 2½ Stunden Uhrenkontrolle ſei. An dieſem————— e b 451, 15, hbz T. d7 Tage war dieſe aber nach 2 Stunden verein⸗ barungsgemäß. Pech, denn der Großmeiſter— deutſche Herlin p42. Weicht Tos aus, droht Sdö:, Dde:, * Stör mit Figurengewinn. 3 90* 5ig 8 hätte die nun verlorene Partie wohl allmählich gewonnen. ning und Pothef ie„ Ler 17. Seh, reds; 18. bos, der ſie in den 10 10. f4. An 1Tb7 wäre kein Segen. Aufgabe Nr. 30 Der J. Preis im Komponiſtenkampf Kiel— 3 4„Les; 20. f5. Der Schwarze droht berei bei den hi Harburg— Mannheim: ter Rochadeangriff. Fn, Eho; 33. TaßK Auflöſung aus der letzten Rätſel⸗ nummer Auflöſung des Röſſelſprungs Wie doch die Habſucht ſich betrügt: So mancher ißt unreife Beeren Aus Angſt, wenn ſie erſt ſchmackhaft werden, Daß ſie alsdann ein anderer kriegt. (J. Troian.) Auflöſung des Kreuzworträtſelis Waagerechtt: 1. Zeus, 4. Page, 7. Dinar, Matt in drei Zügen Weiß: Kai, Toi, Lfs, Sa 2, Be2, d2, e6. Schwarz: Kas, Teb, Ba4, o6, oh. Eine recht ökonomiſche Auswertung des inter⸗ mühlich e5 durchzuſetzen und würde mit ücklich als Deuiſth 0 3 eſſanten Themas. freien Läufern beſſer ſtehen. W. verſucht Anen Ablenkungsangriff. ſtreiten auch ih Nur betonen nur 21. i6, 8Sd3i; 22. Sds: tet W. ſeinen wichtigen.-Bauern, der Freibeutereien s ausübten. wegen Se4 nicht genommen warden darf. rbd, La7, à. Ses, bes. ſich beſonders Pinings und ſ er Ueberliefennh nuar 1490 zwiſchn chloſſenen Friedt eächtete Seeriuln lippe im Kamh n Strafexpedilic Irkunden aus du er in Dän n einer Kra eskengemäld Namen und d. den Kämpen tädten Older hrer Zeit Pit n I. war ein g Vie nur allzu en Deutſche fremden Nalio rfordert es aben ihnen gebüh 15. Jahrhu 3*◻. hun—ces. racs, 26. fäapi, Lar;: 27. 12 Uts; 28. T4 1. Huſſong d i — 7 eg 5. ,.=— ——— ee f 0 Bogoljubow „hat ſich gut verteidigt und iſt drauf Löſungen einen ausſchließlich des heutigen Problems folgenden Schachecke. diſchen Schachkongreß in Karlsruhe am Meiſterturnier folgende 12 Meiſter goljubow⸗Triberg, Heinrich, Huſſong, ch(Mannheim), Schmaus, Tunnat erg), Eiſinger, Rutz, Th. Weißinger kuhe), Ebeling, Kunitzky, Schmitz(Frei⸗ Ratsel und Humor Röſſelſprung — ememee, 2 lenlo e Sen ol e e% en hers ce- 4Ce Se. e 9e„. 7e Vs( Leum 90 e2 40, Le cel Silben⸗Rüätſel ba be be chal da don dru e ei ei ei elms er er feſt feu gen gie ham i ker le lei lie lot lu mark mer nan ne ner pran rak rie ſau ſen ſen ſo ſtei ſtoff te uk vos ze zer. Aus vorſtehenden 45 Silben ſind 17 Wörter mit folgender Bedeutung zu bilden: 1. Schwei⸗ zer Kurort, 2. orientaliſches Reich 3. Nadelholz, 4. Singſtimme, 5. Mineral, 6. Stadt in Nor⸗ wegen, 7. Teil der Provinz Brandenburg, 8. Futterpflanze, 9. etwas Gleichartiges, 10. Völkerſchaft, 11. Charaktereigenſchaft, 12. Le⸗ bensluft, 13. Glücksſpiel, 14. Naturerſcheinung, 15. Felspartie und Ausſichtspunkt in der Säch⸗ ſiſchen Schweiz, 16. Gedicht beſchaulichen Cha⸗ 55 rakters, 17. Nordpolforſcher. Nach richtiger For⸗ mung der Wörter ergeben die Anfangs, und Endbuchſtaben, beidemal von vorn nach hinten geleſen, ein Zitat von Brebeck. Kreuzwort⸗Rätſel 0 Waagerecht: 1. Bibliſcher Ort, 4. Stadt in Italien, 7. Trinkſtube, 8. Nebenfluß der Saale, 10. Vorfahr, 11. Tonkünſtler, 13. Stadt in Südtirol, 14. Stadt in Braſilien, 15. japa⸗ niſche Münze, 16. ſibiriſcher Strom, 17. Haus⸗ tier, 19. tieriſches Produkt, 19a andere Bezeich⸗ nung für Streit, 21. Gegenſtand einer Abhand⸗ lung, 23. ſpaniſche Münze, 24. weiblicher Per⸗ ſonenname, 26. Tonzeichen, 27. Verdauungs⸗ organ. Senkrecht: 1. Indiſche Bezeichnung für Herr, 2. Fluß in Italien, 3. wie 13. waagerecht, 4. Bedrängnis, 5. Erdformation, 6. Baumgang, 7. Adelstitel, 9. krankhafte Neigung, 12. Gaſt⸗ haus im Rieſengebirge, 17. römiſcher Redner, 18. griechiſche Göttin, 19a Wild, 20. Haustier, heilige Ronrad hat Weiß Ferdl, der bekannte Münchener Film⸗ hmiker, erzählt uns hier, wie er, allen Voraus⸗ gen zum Trotz, Karriere gemacht hat. 100 meiner früheſten Kindheit geboren bin, in Altötting übrigens, da, wo in am niedrigſten iſt, habe ich mir ſedacht: Ferdl, aus dir muß einmal ein eler werden, einer, der nicht bloß ſpielt, auch ſingt, ein Schau⸗ und Hörſpieler. llige Konrad von Parzam, der in meiner pſterpförtner in Altötting war, hat ben die RNoten und das Singen bei⸗ Aber da ſieht man, daß ſich zu Leb⸗ n Heiliger ein bißerl irren kann, der Bruder Konrad in ſeiner Güte zu mir geſagt:„Ferdl, du in Singen ſpäter einmal höchſtens wennſt aufhörſt damit“. ders gekommen. Seit 1907 ſinge in München meine Liedlu und mir die Zuhörer zujubeln, die rdinen enggedrängt vor mir ſitzen, nlieben Bruder Konrud denken. joxiſt, der ſeine Stücke und Couplets berfaßt, hat man es garnicht leicht. tal eine recht heikle Geſchichte, Da habe ich es immer ſo gehal⸗ einem Herzen nachzugehen und n Couplet iſt mir beſonders geblieben. Das heißt, den Text die habe ich längſt vergeſſen, aber imſtände habe ich behalten. Das war zeit des ſogenannten Hitlerputſches. Wochen vor der Verhandlung bin ich Couplet für Hitler und ſeine Mit⸗ eingetreten und habe auf meine Art drück gebracht, daß man Männer doch ſperren dürfe, die nur das Beſte für r Vaterland wollen. Nach Monaten hat mir Hitler dann damals einen großen Lor⸗ 5 als Dank und Anerkenuung geſchickt. chleife mit den eigenhändigen Namens⸗ aller im Hitlerprozeß Angeklagten habe ſich geirrt von weiß Ferdl ich heute noch und bewahre ſie als koſtbares An⸗ denken auf. Ja, ja, wir Komiker ſind bei der Erfindung des Pulvers auch nicht im Nebenzimmer ge⸗ ſeſſen. Auch jetzt noch, wo er ſich jede Erho⸗ lungsſtunde faſt ſtehlen muß, komme ich noch manchmal mit unſerem Füher zuſammen. So war ich ſchon ſein Gaſt in S und in der Reichskanzlei. Soviel ich gehört habe, ſchaut ſich der Kanzler auch meine Filme gerne an. Uebrigens Film, das iſt eine unproſaiſche Sache, Ich filme zwar ſehr gern, aber auf der Bühne zu ſtehen gibt mir doch mehr innere Befriedigung. Es geht mir da ſo, wie vielen meiner Kollegen. Wir möchten halt den Beifall hören. Wir brauchen die Reſonanz unſerer Kunſt im Lachen und Klatſchen des Publikums, um unſer Beſtes geben zu können. Meine Filmlaufbahn habe ich 1920 begonnen. Als erſte Rolle habe ich aber keine Weiß⸗Ferdl⸗ Rolle geſpielt, ſondern einen amerikaniſchen Bildermakler mit Zylinder und ſo. Das iſt mir natürlich nicht beſonders gelegen. Ich habe dann von der Leinwand die Naſe voll gehabt, bis vor einigen Jahren mein erſter Großfilm „Links der Iſar, rechts der Spree“ herauskam. Anfangs habe ich damit links der Iſar keinen haushohen Erfolg gehabt, rechts der Spree aber iſt der Film ſofort begeiſtert aufgenommen— worden. Als dann der Film wieder nach Bayern zurückgekommen iſt, hat er plötzlich überall brechend volle Häuſer gebracht. So iſt mein Filmruf begründet worden. Mitte Auguſt werde ich in der Verfilmung des be⸗ kannten Luſtſpiels„Die beiden Seehunde“ den einen Seehund— nicht Sauhund— ſpielen. Verſtehen Sie übrigens, warum man mir nie eine Willi⸗Fritſch⸗Rolle gibt? Ich dächte mir das ſo ſchön, wenn ich einmal der Partner der Nagy oder der Helm wäre. So hat eben jeder ſeine Sorgen. Aber um be den Menſchen zu vertreiben, dazu ſind ja wir Komiker da. Blick in die Welt Erdteile berichten Und er wunderte ſich noch...! Mr. John Hutchinſon entging mit knap⸗ per Not dem Tode, er war nahe dran, von einer vier Meter langen Pythonſchlange er⸗ würgt zu werden. Nicht etwa in den Dſchungeln des Ganges, ſondern in ſeiner Garage in Lon⸗ don. Aber die Geſchichte iſt ſo: Dr. Hutchinſon ſpielte vor Jahren einmal auf einem Lieb⸗ habertheater einen Schlangenbändiger, und damals ſchaffte er ſich die Rieſenſchlange— ſie war erſt etwas über einen Meter lang— an. Unter ſeinem Koſtüm verborgen, nahm der gute John ſie mit zum Abendbrot und ihr plötzliches Erſcheinen rief bei Johns Braut einen ſolchen Ausbruch von Wut und Entſetzen hervor, daß John ſich entſchloß, die Braut zu verlaſſen. Dafür behielt er die Schlange, die er liebevoll pflegte. Bis ſie nun eben einen Angriff auf ihn machte. Der Zoo erhielt die Gewaltige zum Geſchenk. John aber fühlt ſich nun völlig vereinſamt. Auch ein Weg zum Pazifismus Der internationale Kongreß der arbeiter in London brachte ein Thema zur Er⸗ örterung, das allgemeines Intereſſe fand. Der Vorſitzende meinte nämlich, der Weg zum Weltfrieden ſei für den Metallarbeiter leicht zu beſchreiten— es ſei nur allgemein, die Arbeit an Waffein und Munition zu verweigern. Glänzende Idee! Als vorſichtiger Brite, der dieſer internationale Weiſe iſt, ſchlug er vor, bei den anderen Ländern anzufangen und erging ſich in einigen mehr oder weniger dunklen »Andeutungen über die Länder, die es am nötig⸗ ſten hätten. Begeiſterter Beifall bei den eng⸗ liſchen Delegierten, denn wenn England zuletzt aufhörte, Waffen herzuſtellen— wie unendlich viel Geld könnte man dann verdienen, nicht auszudenken! Weniger erfreut zeigten ſich die anderen Abgeſandten. Eine Einigung wurde nicht erzielt, und ſo ſcheint es wieder einmal nicht zum ewigen Weltfrieden zu kommen. Metall⸗ 8. Tier, 10. Rega, 12. Abt, 13. Eiſen, 14. Fis 15. Rebus, 17. Ems, 19. Ines, 20. Drei, 21. Tegel, 22. Seal, 23. Reno. Senkrecht: 1. Zeta, 2. Udet, 3. Sir, Paris, 5. Ares, 6. Elan, 9. Ibſen, 11. Gemme, 13. 4 14. Fuſel, 15. Ries, 16. Beta, 17. Erle, 18. Silo. ———— Feſteſſen mit 10 000jährigem Braten Eine ſchwediſche wiſſenſchaftliche———— die unter Leitung von Profeſſor Lindborg ein Reiſe durch die nordſibiriſche Taiga u nommen hatte, brachte u. a. auch Uebe eines Mammuts nach Schweden, das wohl erhalten im Eiſe einer gefun den worden war. Die Expeditionsmitglieder gaben nach ihrer Rückkehr ein Feſteſſen, bei dem ſie mit dem des Mammuts auf⸗ warteten, das natürlich vorher auf ſeine Be⸗ kömmlichkeit unterſucht worden war. W Per⸗ ſonen nahmen an dem Eſſen teil und koſteten „won“dem Fleiſch'ves Mammuts, der vor mehr als 10 000 Jahrenz in Nordſibirien umgekommen war. Sie behaupten, daß der„Urweltbraten“ ausgezeichnet geſchmeckt hat. Mit der Dummheit kämpfen Götter ſelbſt vergebens.„ Georg Chriſtian Lichtenberg, der berühmte Phyſiker an der Univerſität Göttingen, wurde einmal von einem eingebildeten Hohlkopf nach gifr zwiſchen Zeit und Ewigkeit gefragt. „Die Antwort auf dieſe Frage werde ich Ihnen wohl ſchuldig bleiben“, ſagte Lichten⸗ berg,„denn wenn ich mir die Zeit nehmen wollte, Ihnen das auseinanderzuſetzen, würden Sie eine Ewigkeit brauchen, es zu faſſen.“ Genug geleiſtet Ferdinand Leſſeps, der Erbauer des Suez⸗ kanals, war zum Mitglied der Franzöſiſchen Akademie ernannt worden. Auf einer Geſell⸗ ſchaft kam die Rede darauf, und eine Dame wunderte ſich ſehr darüber und ſagte: „Dieſer Leſſeps hat aber doch gar nichts geſchrieben!“ Worauf Anatole France bemerkte:„Gnädige Frau, es genügt, daß er die Aktien des Suez⸗ kanals unterſchrieben hat.“ Der Muſikkenner „Verſtehen Sie etwas von Muſik?“ „Freilich.“ „Was wird denn gerade geſpielt?“ „Klavier.“ 11* „In Amerika kommen elf Perſonen auf ein Auto.““ „„Die Aermſten! Da müſſen ſie aber eng ſitzen!“ Wußten Sie ſchon daß die aufgefundenen Teſtamente der mit dem japaniſchen Kreuzer„Tomotſu“ geſun⸗ kenen Mannſchaft, die man nun beim Heben des Wracks auffand, in Segenswünſchen für den Kalſer beſtehen?„Männer von Japan ſter⸗ ben alle fröhlichen Herzens!“— ſchrieb der Kapitän an die Wand ſeiner Kabine. - daß man dieſer. Tage die älteſte Har⸗ pune auffand? Sie ſtammt aus der Knie⸗ höhle in Oſtthüringen, beſteht aus poliertem Aifebe und dürfte etwa 25 000 Jahre alt ſein. „„daß man in Madrid aus Geldnöten auf die Idee kam, Firmenſchilder zu beſteuern? Aber man hatte ſich geirrt. Als man Beamte ausſchickte, um die errechneten Millionen Peſe⸗ ten einzukaſſieren, mußte man feſtſtellen, daß ſiebzig Prozent der Schilder entfernt worden waren— die Schulden bleiben. .„ daß man Brücken einfach ſtehlen kann? Die kleine Dorfgemeinde em das dieſer Tage erleben: die 25 Meter lange Holze brücke, die auf drei Holzpfeilern über den Sile⸗ Fluß führte, wurde während der Nacht ein⸗ fach geſtohlen. Der Brandveiher 5 Hermann kEris Busse Im heißen Sommer 1917 fuhren zwei Ur⸗ lauber frohgemut ins Land hinein, dem Bo⸗ denſee zu. Der Muſiker freute ſich auf eine Orgel, die er traktieren, der Kunſthiſtoriter, der eine tiefe, klingende Dichterſeele beſaß, auf Ba⸗ rock, in deſſen farbenfrohen und linienreichen Wundern er ſich ergehen wollte. Sie fanden beides in dem alten Orte, der ſeine geworde⸗ nen Kulturgüter hütete und unaufdringlich darbot. Der Muſiker drängte ſeinem Ziel heißblütig entgegen, Erlaubnis zur Benützung der Orgel einzuholen. Der Gelehrte genoß nachhaltiger Siedlung, Landſchaft und das Glück der Frei⸗ heit in Sommerſonne. Im Parke, durch den ſie faſt im Flüſterton verhandelnd eilten, lie⸗ fen ſie geradewegs der Prinzeſſin, die den Komponiſten kannte, in die Hände. Mit erreg⸗ ter Aufgeräumtheit ſprudelte er ihr Wunſch und Bitte entgegen, die liebenswürdig und gern gewährt wurden. Der andere verdrückte ſich beſcheiden; denn er liebte es gar nicht, ſo unvermutet die Bekanntſchaft fremder Leute zu machen, gar noch die von Fürſtlichkeiten. In einer Niſche, vor forſchenden Blicken faſt ver⸗ ſteckt, ſaß er, bereits ganz ſeinem Schauen hin⸗ gegeben, als der Feuerkopf mit der Fürſtin und ihrer Begleitung ins kühle Schiff der Schloßtirche trat. Was konnte er dafür, wenn geradezu eine Leidenſchaft, fremde Orgeln in fremden Kir⸗ chen zu prüfen und ihre Regiſter zu meiſtern, in ihm ſteckte? Etliche raſche Worte noch warf er der hohen Dame zu, und ſchon eilte er auf die Empore, ſchob den Deckel von den Taſten in erwartungsvoller Luſt, muſterte das Werk, rutſchte am Orgelbock, ſaß einen Augenblick in Bachiſcher Ruhe, um ſich zu ſammeln. Von un⸗ ten ſah man einen großen braunen Lockhenkopf mit der edlen Stirn und dem breitkantigen Kinn ſich ſenken. Eine weiße Hand flatterte auf wie ein Engelsfittich und glitt wieder zu⸗ rück auf die Taſten, über denen Sonnenkringel ſchon luſtig auf und ab hüpften. Da ſtürzte in die atemloſe Stille wie ein Schrei ein hoher Ton, ein einziger Ton, dann kam nur noch Fauchen hinterher, langgezogen, hilflos. Der Muſiker ſprang auf, ſtolperte hin⸗ ter die Orgel, um den Blasbalg zu unterſuchen und rief gleich darauf laut erregt in die hal⸗ lende Kirche hinein:„Was iſch denn los? Warum geht's denn nit?“ Die Fürſtin erhob ſich im Geſtühl. Helle Röte überflutete ihr Geſicht, was der Dichter erſchrocken und eingefangen zugleich vom fei⸗ nen Profil bemerkte. Da flüſterte das kecke Fräulein zur Linten ihrer Herrin leiſe etwas zu, worauf beide ein mertkliches Lächeln müh⸗ ſam in den zitternden Mundwinkeln verknif⸗ fen, zumal der Muſiter bereits die ſchmale Treppe wie heruntergeflogen kam und über⸗ ſtürzt und lauthals fragte:„Was iſt denn ſchuld? Der Blasbalg wird doch durch Waſſer⸗ kraſt bedient?“ „Ja, eben,“ meinte die Fürſtin begütigend, „gerade deshalb geht er nicht.“ Ein wenig räu⸗ ſperte ſie ſich und fuhr fort:„Heute iſt Bade⸗ tag im Schloß, und das gleiche Waſſer, das an Sonntagen das Mühlrad treibt, um den Blas⸗ balg der Orgel zu bedienen, das gleiche Waſ⸗ ſer,— ja—, das gleiche Waſſer ſpeiſt an den Werktagen die Schloßbäder, und bei dem Waf⸗ ſermangel im Sommer iſt die Menge bald auf⸗ gebraucht.“ Der Muſiker war recht niedergeſchlagen und erwog alle Möglichteiten, Waſſer auf dieſe „Mühle“ zu bringen. „Der Brandweiher,“ flüſterte eine der Da—⸗ men wie vor ſich hin. Da ließ die Fürſtin den Verwalter rufen. Der Herr Verwalter beſann ſich lange, bis er widerwillig meinte:„Das Waſſer des Brand⸗ weihers kann wohl zum Mühlrad geleitet wer⸗ den, aber die trockene Jahreszeit, Hoheit, ſaugt ohnedies alles Waſſer auf, und vom Brand⸗ weiher zu verbrauchen, iſt wohl nicht ratſam, Am khein da vachsen unsre Reben Hoheit. Wenn ein Brand ausbricht, wird der Waſſermangel ohnedies peinlich und beäng⸗ ſtigend.“ Die hohe Frau machte halb unbewußt eine halb unmutige Bewegung und ſchien zu über⸗ legen. Ihr Blick in das erblaßte Geſicht des Muſikers, dem der Schweiß in kleinen Perlen auf der Stirn ſtand, beſchleunigte ihren Ent⸗ ſchluß. „Ein kleines Konzert am Nachmittag? So⸗ viel Waſſer kann der Brandweiher ſchon ab⸗ geben.“ Der Herr Verwalter wagte noch einmal den Einwand:„Aber, wenn es brennen würde, Hoheit?“ „Dann brennt es eben; heute wird es nicht gerade ſein,“ meinte ſie kurz und ſchnitt jeden weiteren Einwand ab. Dem Muſiker ſchlug eine Blutwelle ins Ge⸗ ſicht vor heller Freude. Sein Dank kam ſo ur⸗ ſprünglich von den roten Lippen, daß die Für⸗ Zeichnung von Ludwig Richter ſtin, ihrer Würde eingedenk, ſich mit dem Ver⸗. ſprechen raſch zurückzog, um fünf Uhr zum Konzert zu erſcheinen. In gemeſſener Eile ver⸗ ließ ſie die Kirche. Dann ſetzte er, ſo zwingend es der Wortvor⸗ rat geſtattete, dem Verwalter zu. Er wolle ge⸗ wiß mit der Kraſtſpende ſparſam umgehen, aber eine kleine Probe gleich, die müſſe ſein. Den Freund hatte er ſchier vergeſſen, der jetzt auch warnend ſich vernehmen ließ, und von der Benützung des Brandweihers abriet. Aber ſchon ſtürmte der Künſtler zur Orgel, und es ging nicht lange, wühlte er in den Tönen ſatt⸗ ſam, holte aus dem Wert, was an mächtiger mehr. Fülle herauszuholen war, ſo daß das Kite ſchiff faſt berſten wollte. Der Freude, daß 9 Plan doch gelang, gab er Ausdruck durch e kurzes wuchtiges Präludium und hob da eine ganz feine, klare, ſüße Melodie in de Raum. Er ſchien nicht mehr an das Gebot! Sparſamteit zu denken, vergaß alles Wid um ſich, lauſchte nach innen und warf wundervoller Fuge ſeiner Seele Singen 1 Begnadung in das heitere Gotteshaus.“ Freund drunten kauerte im Geſtühl und hiel das Geſicht in den Händen vergraben. Auch vergaß Raum und Zeit und konnte der hei Leidenſchaft da droben tein Halt zurufe fiel aber dem Orgelſpieler, als er ein R ziehen wollte, das dann nur ſchlecht anſprach endlich und plötzlich das Gebot ein, unter den er ſtand. Unvermittelt und lachte ſtrahlend übers ganze Geſicht. Wie ſie durchbrachten, kam ihnen hernach, als Abenteuer vorüber war, rätſelhaft vor. falls machte freudige Erregung und die Schi heit des Genießens den ſtillen Gelehrten ſtets in ſolchen Stunden heiß geſprächig. ließ in kühn geſchwungenen Sätzen das Weſen des Barockzeitalters vor dem lauſchenden M ſiker erſtehen und ſteigerte dieſen um ſo in die hohe Erregung des Feinfühligen hi geſſen innere Kraft ewig gärt und ſtets her iſt, ſich ungeſtüm ſchöpſeriſch auszuwirken. So ſtanden ſie wieder vor dem Kirchenport und gingen ſtumm hinein. Die Fürſtin ihrer Familie und Geſellſchaft ſaß bereit Geſtühl. Der Gelehrte drückte ſich geräu in die hinterſte Bank, der Muſiter ging auf Zehenſpitzen, den mächtigen Kopf vorgeſ raſch an allen vorbei zum Hochaltar, heugte das Knie, glitt zurück und ſtieg auf die Ein feines Rauſchen von leiſe zurechtgeſtriche nen Frauenkleidern flatterte auf. Dan es ſtill. Da——— wieder der erſchütternd Ton, ein langes Blaſen und— dann nit Im Kirchenſchiff erhob ſich das fragende murmel der Anweſenden, von der Orgel ab kam die Stimme des Muſikers wie h Schluchzen geſtoßen:„Ich hab, glaub ich Brandweiher ſcho in der Prob' verſpielt. iſch nix me'welle!“ Die Fürſtlichkeiten ſtanden auf und ſchrit dem Ausgang zu, warteten auf den enttäuſch ten Künſtler, der endlich wankend herunte bleich im Geſicht und kaum ein Wort he brachte. Er nahm nur mit einem geſtamm Dank die dargebotene Hand der Fürſtin Abſchied, die ihn auf ein andermal vertröſt verneigte ſich tief und wandte ſich zum Geht So raſch holte er aus, daß ihm der Fr nicht folgen konnte, ohne ſich gleichfall Trab zu ſetzen. Außer Atem warf ſich der Muſiker pl. auf einen Rain im Wieſengelände, in das geraten waren, blieb eine Weile ſchweige liegen, richtete ſich unvermittelt auf meinte:„Iſt das ſchon einmal dagewe Den Brandweiher verſpielen!“— Der Dichter begann herzhaft zu lachen, es dauerte nicht lange, ſtießen ganze Sch des Muſikers dazu. So ſaßen ſie und ten ſich eine Weile. Als ſie aufbrachen u Geſtaden des Sees näherkamen, nahm dem andern wie nach Ueberlegung das aus dem Mund:„Wenn's nur nit brenntl macht mer jetz doch Sorge.“ 15 Es brannte nicht, wenigſtens laſen die den nichts von ſolch einem Unglück, ſo dringlich ſie auch in den nächſten Tage Zeitung ſtudierten. Elemente neuer Epik Von Richärd. Euringer ſich als Träger der Zukunft erkannt hat, weiſt das verlogene Zurechtgemachte und verbogen Zurechtgedachte als bürgerliche Mache ab. Und wüßte ſie ſelbſt nicht, was ſie will: in Aus⸗ ſcheidung deſſen, was ihr nicht taugt, gibt ſie Publikumswünſche ſtörten uns nie. Wir haben nie ein Publikum, nie ſeine Wünſche ernſt genommen. Dafür lernten wir dem Volk und der Witterung vertrauen, die es meldet als ſein Bedürfnis. Das Volk hat Hunger nach Leſeſtoff, und verſchmäht doch wieder Bücher, eigenſinnig un⸗ beirrbar. Die Erziehung nutzt da nichts; der Zug des Bluts erweiſt ſich als ſtärker, ſtärker als die Ueberredung. Gewiſſe Arten von Literatur lehnt die Witteru'ng des Volkes ab. Mag es ſein Unbehagen deuten als Umbildung oder Spannungsbedürfnis, es weiß, was es nicht will, unbeirrbar. Da wird es Zeit für den Schrifttumsmen⸗ ſchen, hinter das Geſetz zu ſchauen, das da als Wille und Unwille wirkt. Statt den Leſer zu (hherziehen, wird er verſuchen, der Volksnatur in der eigenen Bruſt zu lauſchen; auch wenn man dann einmal nicht von der„Kultur“ her, ſondern ſchlicht von der Natur her an das We⸗ ſen der Dinge herankommt. So haben wir im Induſtriepott, draußen an den Schlackenhalden, bei Umſchu⸗ lung der Leſerſchaft hartnäckig die Erfahrung gemacht, daß das Volk„S A⸗Romane“ nicht lieſt, oder doch nicht ſo lieſt, wie es Kriegs⸗ romane lieſt. Man könnte ſagen, das rührt daher, daß Millionen den Krieg durchkämpften, die Alte Garde allein den Machtkampf. Aber wir haben feſtgeſtellt, daß gerade der SA⸗ Mann, auch wenn er den Krieg nicht mitge⸗ macht hat, lieber ſeinen Kriegsroman lieſt, als das, was ſich„SA⸗Roman“ nennt. Und wir ſtellen weiter feſt, daß die H§ mit Leiden⸗ ſchaſt zu Nietzſche, Lagarde und Roſenberg greift, aber nur mit Unbehagen zur„erfunde⸗ nen Erzählung“, die ſich um das Jungvolk dreht. Und da haben wir den Schlüſſel. Die Ju⸗ gend, die, noch unverkünſtelt, nicht von der „Kunſt“ aus die Natur, ſondern natürlich die Kunſt begreift, verſchließt ſich all dem Künſtlichen, was da vorgibt, Kunſt zu ſein. Mit der untrüglichen Witterung für das Echte lehnt ſie die Verniedlichung der Brutalität des Lebens ab. Gerade die ſozia⸗ liſtiſche Jugend, die revolutionäre Jugend, die ein Beiſpiel an Volksgeſundheit. In Aeuße⸗ rung des Widerwillens gibt ſie ein Bei⸗ ſpiel an Inſtinkt, d. h. an umnwillkürlichem Willen. So aber wie die Jugend das Künſtliche ab⸗ lehnt auch am Kunſtwerk, ſo lehnt das unver⸗ kalkte Vvolk das Künſtliche am Kunſt⸗ werk ab, ſchon weil es„Kunſtgeſetze“ nicht kümmern. Natürlich muß das Kunſtwert ſein, ſonſt will das Volk das Kunſtwerk nicht. „Naürlich“ aber, das heißt: ſo, wie es ſeiner Art nach recht iſt, ſeiner Gattung und Natur nach. Denn das Volk will nicht„Kultur“, ſon⸗ dern ſein Bedürfnis ſtillen. Man müßte einmal von dem Geſichtspunkt aus das Verhältnis des Volkes zum Film als einer neuen Art von Kunſt, und zwar von völkiſcher Kunſt betrachten! Denn — das lehrt uns die Erfahrung: auch die Ver⸗ kitſchung nimmt das Volk hin, wenn ihm die Art nur als ſolche gemäß iſt; denn es geht nicht von der Form aus, ſondern von der Art des Stoffes, den es zu verdauen hat. Im Film wie im Rundfunk hat das Voll früh die Art von Kunſt gewittert, die ihm ge⸗ mäß iſt, trotz aller Unart, was auch Bürger und Intelligenz wider Kitſch und Mache ſagten. Unbelehrbar und unbeirrbar hat es beharrt, bis eines Tages nicht ſo ſehr der Volksinſtinkt, als Film und Funk erzogen wurden. So hat das Volk„Indianergeſchichten“ verſchlungen, gefreſſen und verdaut, bis die Literaten lernten, daß die Verteidigung der Raſſe(auch durch die Rothaut) etwas iſt, das ein Volk ſchon feſſeln muß, und zwar in Tiefen des Bewußtſeins. So hat das Volk den Helden bewunder— ſelbſt den Helden der Unterwelt, in einer hel denloſen Welt von Geſchäft und fader Feig heit! Es ket im Kriminalroman den Kerl geſucht, den Schiller meinte, als er ſeine „Räuber“ hinſchrieb, den Kerl, der wenigſtens ein Kerl iſt, trotz Verzerrung, Kitſch und Lüge. Freilich iſt das Volk geäfft, irregeführt, ver⸗ giftet worden, freilich hat man ihm ſtatt Kunſt Kitſch und Schmutz und Schund geboten; dafür aber hat das Volk nie gelernt die„Kunſt“ zu ſchätzen, die nichts war als„Literatur“ und nichts iſt als„Literatur“. Was Literatur aus⸗ geklügelt, blieb ihm fremd, ſo wie ihm fad blieb, was den Bürger intereſſierte. Zwei Dingen hat das hungernde Volk von je alle„Künſtlerkunſt“ geopfert: dem Stoff, den es zum Leben braucht, und dem Kerl, den es bewundert. Das Volk hat Hunger nach dem Helden. Und findet es ihn in Büchern nicht, ſo ſucht es ihn in Kitſchbroſchüren. Das Volk hat Hunger nach Leſeſtoff. Und bietet ihn die Dichtkunſt nicht, ſo ſucht es ihn in Kitſchbroſchüren. Nun aber, da das Blatt ſich wandte und das Volk die Helden ſah, die im Machtkampf auferſtanden, läßt es ſich dies Heldentum lite⸗ rariſch nicht verkünſteln. Der SA⸗Man auf der Straße, wenn er in Kolonnen hinzieht, tauſendſach der eine Mann aus dem Volke, heldenhaft und ſagenhaft, namenles, und doch natürlich, ſtillt ihm heute den Heldenhunger. Ehe der Künſtler nicht gelernt hat, den i m Kunſtwerk nachzuſchaffen, dankt es für„Romanfiguren“. Hier ſteckt der Schlüſſel zum Problem. Nicht den„SA⸗Mann Soundſo“ will das Volk im Buch bewundern, ſondern einſtens den S A⸗ Mann. Formen für den Kriegsroman haben wir vielleicht gefunden in jahrzehntelangem Ringen. Das, was heute wieder Stoff iſt, ringt erneut um ſeine Formung. Oder aber ſeine Form— 4— iſt das Dokument, das geprägte Ma⸗ terial. Welcher Künſtler will ſich rühmen, welcher zünftige„Romaneier“, ein Romanwerk aufzu⸗ weiſen, das ſo ſpannend den Leſer hinreißt, vie Dr. Goebbels' Tagebuch„Vom Kai⸗ erhof zur Reichskanzlei“!? Hier wird zenſation Subſtanz! Hier iſt atemloſes Tempo nicht ein Kunſtmittel des Stils, ſondern ſtil⸗ ewordenes Leben. Hier ſind Helden icht erklügelt, Abenteuer nicht erfunden und Tragödien nicht erdichtet. Hier ſind Lebens⸗ werk und Kunſtwerk eins geworden, als Ver⸗ mächtnis. Hier iſt ein Stück Polirik Senſa⸗ tionsroman geworden, ohne irgendwie roman⸗ haft oder Senſation zu ſein. Hier iſt ternheit berauſchend und Natürlichkeit rückend. Der Politiker des Tages() ohne„künf ſchen“ Ehrgeiz hat hier Tag Ffüir Ta Alltag in die ſchlichte Form gegoſſen, d Stoff zum Monument macht, dauerhaftf Jahrhundert. Und ſo feſſelt er die die man einſt die Maſſen nannte. Und ſo er den Genius und den ſchlichteſten der pel, weil der Künſtler hier die Form fande dem Gegenſtand gemäß iſt und die di Zeit gerecht wird. Hier ſind Stoff Mittel eins. Stoff und Mittel völkiſch, ſind Geiſt und Technik eins: Ausdruck Revolution. Wir wollen endlich eins begreifen: in Kunſt und Schrifttum neuer Geiſt um neue Forme kann der Literaturroman nach bürg Kunſtgeſetzen(den ſie gelten uns nicht nicht die Form für Stoffe ſein, die der n Geiſt hervorbringt: denn der Geiſt bau den Körper. Es iſt nicht revolutionär bürgerlichem Hausgebrauch von Revol reden. Und es nicht ſozialiſtiſch, nach n lem Hausgebrauch von Revolution zu Sondern das iſt literariſch. Die Stun zu verewigen in der nur ihr ge Form, das heißt revolutio Schöpferiſche Menſchen aber, vo und Ewigkeit, werden für das Unerh im Führer Volk geworden und Führung geworden, unerhörte Formen „Wie ſie ausſehen, mag der ahnen, der lieſt wie dieſes oder Alfred Roſ Kampfvermächtnis„Blut und Eh Was an Weisſagung und Weltger tum und Wiſſenſchaft, Führertum gefolgſchaft, Literatur und Lebensein auftürmt zum Gefüge, das iſt wa Roman; nein, da wächſt ſchonne Da verkünden ſich die Formen einer Veſenheit, die aus neuem Geiſt geſtaltet. ſt„Leitartikel“ Schau, hier iſt Literat hichte. Der Kulturphiloſoph ha ine Kampfgeſchichte biographiſch aufgen nud ein Mythos nimmt Geſtalt an. So geſtaltet dieſe Zeit. So geſtaltet Stoffen, die im Lexikon nicht ſtehen, 5 daß der Bürger ſtaunt; ſelbſtverſtänd dem Volke und dem Künſtlertum der J ſprang er auf und rief in Kirchenſchiff hinab:„Gell, es klingt?“ und ka ohne Antwort abzuwarten, heruntergeſtolpent zog den Ueberwältigten ins Freie, atmete ii die Mittagszeit bis zum Konzert 1114111 se wi ken Ums sten zinsb Brot heute Geld in sonstwie sicheren Jetzt gilt e deshalb je 33 4 4 2 aß das Küngen Hbeeng 4—A Rr. 402/ B Rr. 2t2— Seite 25 „Hakenkreuzbanner“ Sonntag, 2. September 1934 Freude, daß der sdruck durch ein und hob dau Melodie in den tdas Gebot der ß alles Widrige und warf mit ele Singen un otteshaus. Der eſtühl und hielt graben. Auch er inte der heiligen alt zurufen, E er ein Regiſter ſchlecht anſprach t ein, unter den SAAAAIAee Und Arbeit für Millionen Volksgenos- sen muß beschafft werden, wenn es wieder aufwärts gehen soll. Die öf- fentlichen Sparkassen sind die großen Umschlagstellen, die auch die klein- sten Ersparnisse durch sichere und zinsbringende Anlage in Arbeit und Dret verwandeln! Niemand darf heute kurzsichtig wirtschaften, sein Geld in den Strumpf stecken oder sonstwie seine Ersparnisse in un⸗ sicheren Unternehmungen riskieren. Jetzt gilt es Arbeit zu schaffenl Es spare deshalb jeder nach seiner Kraft und seien es auch noch so kleine Beträge Städt. Snarkasse Hannheim II KILII — + 1 und rief i ingt?“ und kam eruntergeſtolpert reie, atmete tieſ ze Geſicht. s zum Konzert rnach, als daß haft vor. Jedew und die Schön⸗ t Gelehrten wie geſprächig. Et ätzen das Weſen lauſchenden M ſen um ſo mehr tfühligen hinein und ſtets bereit uszuwirken, em Kirchenportal die Fürſtin mit ſaß bereits in ſich geräuſchloß ker ging auf den ropf vorgeſtrechh dochaltar, beugte g auf die Orgel zurechtgeſtriche auf. Dann wuar IIIIIIIIIIILL 3 114 1 14 en 11 Hffffffffſimifiſfiiſiſſiſmim f 3 317 rſchütternd grelz — dann nichts das fragende der Orgel het iſiters wie h b,„ glaub ich b' verſpielt. N 2. umfferamnren r Heltru-⸗Autogenſchweiperei dehslter⸗ Druckkessel-Bohrleltungen blig und schnell Ionaxx STAHI KEssEI- UNd ApPARAT E E AU MNANNMEINM-NECKARAU Sebonber 1822- FEQEISPRECTEE 485 84 zuf und ſchriten 1 if den enttäuſch end herunterkam, n Wort heraus em geſtammelten der Fürſtin zum ermal vertröſtete, ſich zum Gehen, ihm der Freund h gleichfalls in Muſiker plötzlich ände, in das ſe Leile ſchweigen ittelt auf und (dageweſen, hez — zu lachen, und ganze Schollen ſie und ſchüttel brachen und den en, nahm einen »gung das Woßſ nit brenntl deh Seltene Gelegenheit! Schlafzimmer von 165.- Nlrl an Herrenzimmer von 190.— Er on er von 250.— Nrl. en Küchen von 145. Nrl. on -türige Spiegelschrònke sowie l- u. »türige Schränlee und Einzelmòbel in groher Ausw]ah MUSETHAUSs GUMTMER Mannheim. Qu 3. 16 Bedoarfsdeckunęsschelne werden in Zahlung genommen. s laſen die beh Unglück, ſo ein⸗ chſten Tagen die Hier iſt Rüh atürlichleit k AZurückgekehrt von der überaus würdigen Trauerfeier, am tiefsten engnien anläßlich des Hinscheidens unseres lieben Entschlafenen Leinrich Geisinger-en. gegen wir für die vielen Beweise liebevoller Teilnahme herzlichen Daak Insbesondere danken wir dem Herrn Vikar Dörrsam für die bostreichen Worte am Grabe, den barmherzigen Brüdern für auf- oplernde Pflege, Verwandten, Freunden und Bekannten sowie det Woap Orisgruppe Deutsches Eck, dem SA-Sturm 43 /R 171, der Wnegsopferversorgung Ortsgruppe Innenstadt. NS-Hago Orts- W3 Deutsches Eck, der Kreisleitung der NS-Frauenschaft, der -Frauenschaft Ortsgruppe Deutsches Eck, dem Verein ehem. Bad. Leibdragoner u. sonstigen Kavalleristen sowie der Jugend- bpelle mit ihrem Kapellmeister Kamerad Kronauer, dem Militär- verein Mannheim, den Schulkameraden aus Heddesheim, den Haus- hewonnern und der verehrten Nachba schaft für die reiche Fülle von Rumen und Kränzen sowie allen denen, die unserem teuren Ent- latenen in so großer Zahl die letzte Ehre etwiesen haben. Mannneim,§ 6, 9, den 30. August 1934. 20923K Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Frau A. H. Geisinger Wwe., geb. Sponagel und aunder ohne„künſtleri fir Tag egoſſen, die den auerhaft für daß er die Schareh e. Und ſo feſſelf teſten der Ku FTorm fand, die id die dieſen ſind Stoff und tel völkiſch, hier Ausdruck dieſer ꝛhreifen: Auch ttum ring Formen. 1 ich bürgerlichen ins nicht ewigh i, die der neut Geiſt baut ſich olutionär, nach n Revolution zi ch, nach nationg tion zu ſchreiben die Stunde ahe Drahtgeflechte, Sta⸗ rahtzäunef epanndraht. Riege 9 +. . , Groſe breisermäßigung auf Gasherde Kleine Katen! Hemas à Hanke Herde und Oeien Qu 5, 3 gegenüb. Habereckl aama Radio I 9 1, 6 Paradenl. fälz. Hof) Das Spezialgeschaft Haunnheims Auna —— Die guten Betten nur von Betten- Dobler einigung 7 6. 174 Tel. 239 18 Erika-⸗ Schreib⸗- maschinen General- veftretung WLampert „Bürobedarf L5.1 fel 30004%/ H Hulen „Alitz ote Radier Telefon 21870 Kannheim, P 3, 11 von Vertellungsstellen noflonelsoziolistischet Togeszellungen oͤbersponnt gonz Boden. Kein Ort— und sei er noch s0 klein— keine Stroße— und sei sie noch so weit ab vom Strom des Verkehrs— bleibt davon ous- genommen. Daobel ist die Verteilung s0 ge- regelt, daß nirgends zwel oder gar mehr porteizeitungen in einem Ort erscheinen. Wer also in der NS-Presse Bodens insertiert, orfoßt das gonze lond und braucht nicht zu be⸗ körchten, wesentliche Teile gor nicht eder ondere Teile doppelt zu becdrbelten. Abußer- dem: Badens NS-Presse ist mit der Bevölke- rung oaufs innigste verbunden. Dorum qauch ist eine Werbung in Baden ohne die natlonol- soziolistische Togespresse einfoch undenkhar. Ob nun die Bevõlkerung im Tobbergrund, im Bauland, im Kroichgau, im Odenwald, im Neckortal, in und um Heidelberg, on der Bergstroße, oder in Mannheim, in der Schwet⸗ zinger Hardt, in Karlsruhe, im Bühler Obst- gebiet, im Markgräfler- oder Kaiserstühler lond, im Nord- oder Hochschw/orzweld, im Breisgov, in Freiburg, in furwongen, in pforz- heim oder om Bodensee erfoßt werden soll, immer ist es die Ns-Presse Bodens, die cdiese Geblete luckenlos erschließt. Getragen von der liebe des Volkes öffnen sich der Ms- presse Badens alle fören und Herzen. Darum auch lohnt es sich besonders, durch Anzelgen in der NS-presse Badens zu werben. Auskunft über Anzeigenpreis, Verbreltungsgebiet und Auf- loge erteilt gern und bereitwilligst die lis Preſſe Badens NS- GMuverlog: FfuhrerVerlog Gmbi, Korlsruhe i. Bd.,; Verlag: bos Hokenkreuzbonner Monnheim; Verlog: Der Alemonne, Freiburg i. Br.; Verlog: Die Volksgemeinschoft, Heidelberg; Verlag: Bodensee · Rundschob, Konstonz; Verlag: Schwarzwälder Jagblon, Furw/ongen; Verlog: pforzheimer Anzeiger, pforzheim. I Iransporte umzuse Botendlenste 23940K cheldr., uſw. kf. S. vth Drahtflechterei, Drahtgefl. g. der chen unt. Garant. bin. Elz, Mann⸗ pheim, uhlandhtr. 36 Telephon 502 48. Vexoiel- kltioungen lto Mchendrabt r gemäße Ju 3, 10, gegenüder HB. itionär ſeiß r,„ voll der g Unerhörte, wi und im Vol Formen finden hnen, der Bücht Roſenbergz id. Ehrenß eltgericht, Seheh tum und Teiß enseinſatz ſich R wahrhaft e nneue Epif en einer meueh t geſtaltet. H t Literatur ge ſoph hat hiet hiſch aufgereih t an. 3 Todesanzeige Beader und Onkel, Herr Hauptlehrer OSHar Diclicr im 55. Lebensjahr. Mannheim, Tullastraße 14, den 1. September 19384. geſtaltet ſie auß ſtehen, Formen verſtändlich um n der Jugend⸗ 1 Ganz unerwartet verschied in der Nacht vom 29. zum 30. August Bad Griesbach, wo er Erholung suchte, mein lieber, herzensguter Mann, im Namen der Trauernden: Frail Elise Dielier Die Beerdigung findet am Montag, 3. Sept., nachm..30 Uhr, von der Leichenhalle in Mannheim statt.— Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen. 20729 K Marinuſter, 3. Tralz.90. anfß (7615 K) entmotten u. Eulaniſieren von Polſtermöbeln. —————+ Tep⸗ zchnell.preiw/ert Statt besonderer Anzeige. Danksagung Für die ũberaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme an dem schweren Verluste unserer lieben Mutter 5690 Nina Nieger gen. Debad sagen wir allen aufrichtigen Dank. Mannheim(Seckenheimerstr. 70), Aug. 1934. In tiefer Trauer: Johann Dieger nehst KHindern und Anverwandten für jedes Geschõfi, für jocle ranche ĩst 7. der Zuverläössigste, wirtscheftliehste Plötzlich unerwartet entschlief gestern mein lieber Mann, unser herzensguter Vater, Groß⸗- vater, Schwiegervater, Schwa; er u. Onkel, Herc Oil% Sdiudn im Alter von 73 Jahren. Mannheim, U 2, 3, den 31. August 1934 Holzminden(Weser) Grimmenstein 42 Im Namen der tieftrauernd Hinterbliebenen Hargareina Schuch geb. Landes Die Einüscherung ſindet am Montag,.30 Uhr, im hiesigen Krematorium statt. 5804“ Danksagung Für die vielen Beweise herzlichster Anteil- nahme bei dem Heimgange unserer lieben Mutter sagen wif innigen Dank. Ins- esonders danken wir Herrn Vikar Höfer für seine trostreichen Worte, den Diakonissen für ihre aufopfernde Pflege sowie den Haus- bewohnern und näheren Bekannten füt die überaus reichen Blumenspenden. Mannheim, den 31. August 1934. 15⁵ Pflügersgrundstr. 14 928K ramine Scheerer u. Schwelzer und desholb ideelste Lieferveagen 1 Old 8(0 Mannheim. Meckarauerstr. 245 ug(am Uebergang)- Telefon 333 26 5. 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Zum Reichsbeauftragten wurde ſeitens des Reichswirtſchaftsminiſters Pg. Mens be⸗ rufen, der, ſelbſt aus der Wirtſchaft kommend, ſich ſeit langem mit den Fragen des Bau⸗ und Zweck⸗ ſparweſens praktiſch und theoretiſch beſchäftigt hatte und der bereits im Januar 1933 mit dem Wirt⸗ ſchaftsprüſfer Grimm den in Frage kommenden Stellen für die praktiſche Durchführung einer Aufſicht über die Zweckſparunternehmungen Vorſchläge einge⸗ reicht hatte, die bei den ſpäteren Geſetzesarbeiten weiteſtgehend berückſichtigt wurden. Die Erwartungen, die ſeitens der Reichsregierung als auch ſeitens der Zweckſparunternehmungen an das Inkrafttreten der Aufſicht geknüpft wurden, durf⸗ ten ſich in vollem Umfange erfüllt haben. Die For⸗ mer der Geſetzes hatten in klarer Erkenntnis der Schwierigkeiten, die dieſe Aufſicht mit ſich brachte, den Reichsbeauftragten mit einer außergewöhnlich großen Machtfülle ausgeſtattet, innerhalb deren wohl am ſchwerwiegendſten iſt, daß bei Unterſagung von Ge⸗ ſchäftsbetrieben dieſe Verfügungen im Rechts⸗ oder Verwaltungswege nicht mehr anfechtbar ſind. Als der Reichsbeauftragte für Zweckſparunterneh⸗ mungen am 1. Juni 1933 ſeine Tätigkeit aufnahm, fand er nicht gerade erfreuliche Zuſtände vor. Die Tatſache, daß bereits in Hamburg ein Staatskom⸗ miſſar ernannt worden und daß auch in verſchiedenen anderen Ländern die Beſtellung eines Kommiſſars be⸗ abſichtigt war, zeigt, wie kritiſch die Verhältniſſe bei den Zweckſparunternehmungen beim Einſetzen der Aufſichtstätigkeit waren. Geheimrat Kohler, der im Reichswirtſchaftsminiſte⸗ rium dieſe Probleme behandelt hatte, und der mit Miniſterialrat Bernard als Schöpfer des Geſetzes an⸗ zuſehen iſt, ſchreibt in einem Aufſatz in der„Spar⸗ kaſſe“ vom 15. Juni 1933, daß bei den Erhebungen, die das Reichswirtſchaftsminiſterium damals für einen Teil des Reiches gemacht hat, Anfang 1933, daß bei den Erhebungen, die das Reichswirtſchaftsmini⸗ ſterin damals für einen Teil des Reiches gemacht hat, Anfang 1933 im ganzen 321 Kaſſen gezählt wurden, von denen allein 210 im Jahre 1932 gegründet wor⸗ den ſind. Tatſächlich wurden beim Reichsbeauftrag⸗ ten auf Grund einer ſofort von ihm herausgegebenen Verfügung angemeldet 280 Kaſſen, wozu noch eine große Anzahl von Unternehmungen trat, bei denen die Frage, ob es ſich um Zweckſparunternehmungen handelte, noch geklärt werden mußte. Aus einer vor⸗ liegenden Aufſtellung iſt erſichtlich, daß bis Ende April 197 Entſcheidungen ergangen waren;»daraus ergibt ſich, welche Fülle von Arbeiten in der Behörde des Reichsbeauftragten für Zweckſparunternehmun⸗ gen geleiſtet worden iſt. Intereſſant iſt die Tatſache, daß zurzeit noch 96 Zweckſparunternehmungen in Be⸗ trieb ſind. Zahl der Zweckſparunternehmungen a) 236 Unternehmungen, die der Aufſicht Reichsbeauftragten unterliegen, b) 32 Unternehmungen, bei denen noch Ermitt⸗ lungen ſchweben, ob es ſich um aufſichts⸗ Darae Zweckſparunternehmungen han⸗ elt, Zuſ. 268 Unternehmungen. Es arbeiten zurzeit noch 96 Unternehmungen. Es läßt ſich nicht verkennen, daß die Eingriffe des Reichsbeauftragten ſcharf geweſen ſind, aber gerade dieſes energiſche und zielbewußte Durchgreifen iſt es geweſen, das im Zweckſparweſen ſehr ſchnell eine Ge⸗ ſundung herbeigeführt hat. Bereits mehrere Monate nach Inkrafttreten der Aufſichtstätigkeit hat eine fühl⸗ bare Entſpannung ſowie eine erhebliche Beſſerung des Geſchäftes eingeſetzt, was zu einem Anſteigen der Spareinlagen und damit zur Rückkehr des Vertrauens der Sparer führte. Die Auszahlungen der Zweckſparunternehmungen haben in den letzten Monaten in außerordentlich be⸗ achtlichem Umfange zugenommen. Als erfreuliches Zeichen der Konſolidierung iſt ferner feſtzuſtellen, daß eine nicht unerhebliche Anzahl von Zweckſparunterneh⸗ mungen, deren Kapital an und für ſich am 31. De⸗ zember 1933 laut Geſetz auf 25 000 RM. gebracht ſein mußte, weitere Kapitalerhöhungen vorgenommen haben, ſoweit es ſich nicht um Genoſſenſchaften han⸗ Die deutſchen Steigende Aktienkurſe— Slillſtand des delt. Man geht wohl nicht fehl in der Annahme, daß dies auf den Einfluß des Reichsbeauftragten zurück⸗ zuführen iſt, aus der richtigen Enkenntnis, daß der Geſchäftsumfang auch in einem richtigen Verhältnis zu der Kapitaldecke der Unternehmung zu ſtehen hat. Die Zweckſparunternehmungen ſollen von ſich aus dieſem Punkt größte Beachtung zuwenden, denn auch ſie werden ſich eines Tages mit der Fremdgeldbeſchaf⸗ fung zu befaſſen haben, und dieſes Problem iſt nur dann zu löſen, wenn das Zweckſparweſen nicht nur bereinigt, ſondern auch finanziell gut fundiert iſt, wenn es alſo kreditwürdig daſteht. Inzwiſchen iſt auf Veranlaſſung des Reichsbeauf⸗ tragten eine gewiſſe Weiterentwicklung der geſetzlichen Grundlagen des Zweckſparweſens durch eine Reihe entſprechender Verordnungen erfolgt. Aus den vorſtehend gemachten Angaben kann man ſchließen, daß die Beſeitigung der größten Mißſtände bereits im erſten Fahre der Aufſichtstätigkeit gelun⸗ gen iſt. Das iſt allerdings ein weſentlicher Erfolg, ſo daß ſich die in dieſer Hinſicht an das Inkrafttreten des Geſetzes geknüpften Erwartungen voll erfüllt haben. Insbeſondere hat es ſich durchaus bewährt, daß das Geſetz entſprechend dem Führergedanken die ganze Fülle der Verantwortung auf den Behörden⸗ leiter gelegt hat und daß dieſer die erforderliche Ent⸗ ſchlußfreudigkeit bei der Ausübung ſeiner Tätigkeit aufgebracht hat. Kreditmärkte im Rückgang der Renkenkurſe— höhere jahreszeitliche Anforderung en am Geldmarkt Die geringe Entlaſtung des Geldmarktes in den vergangenen Wochen iſt, wie im Wochenbericht des Inſtituts für Konjunkturforſchung feſtgeſtelt wird, zum Teil ſaiſonmäßig bedingt. Höhere Anforderungen der Landwirtſchaft für die Erntearbeiten treffen mit ſteigenden Anſprüchen ſaiſonabhängiger Induſtriezweige zuſammen. Wäh⸗ rend der Reiſezeit ſind ferner Spareinlagen abge⸗ hoben worden. Die Goldabgaben der Reichs⸗ bank, die den Markt zeitweiſe verknappt haben, haben ſich freilich im Auguſt nicht fortge⸗ ſetz t. Gleichwohl ſcheinen noch Abziehungen kurz⸗ friſtiger Auslandsguthaben bei deutſchen Banken ſtatt⸗ zufinden. Der Rückgang der Debitoren und Kredi⸗ toren bei den Monatsbilanzbanken hat noch nicht auf⸗ gehört. Im Juli haben die Kreditoren der Kredit⸗ banken ſogar verſchärft abgenommen. Die Wechſel⸗ beſtände der Banken ſind ſeit Anfang des Jahres ins⸗ geſamt nur mehr wenig nennenswert geſtiegen. rückſichtigt man ferner, daß die Belaſtung der Reichs⸗ Be⸗ bänk vom Juliultimo bis zur dritten Auguſtwoche erſt um rund 80 Prozent abgedeckt war, ſo hat ſich im ganzen an dem Bilde eines noch immer angeſpann⸗ ten Geldmarktes nicht entſcheidendes geändert. Die ſeit Januar dieſes Jahres anhaltende Abwärts⸗ ziehen konnten, liegen gegenwärtig über denen des Januar. Dieſe Sonderſtellung der feſtverzinslichen Induſtriewerte iſt mit der fortſchreitenden Beſſerung der Ertragsgeſtaltung der induſtriellen Unternehmun⸗ gen zu erklären. Dabei mag auch von Einfluß geweſen fein, daß die bisher ergangenen Urteile über die Zins⸗ zahlung der auf Dollarbaſis abgeſchloſſenen Anleihen eine den Gläubigern günſtige Stimmung erkennen laſſen. Auf dem geſamten Rentenmarkt ſind jedoch die Umſätze ſo gering, daß bereits kleinſte Aufträge ſtützend wirken. Die Aktienkurſe befinden ſich ſeit Ende Mai in einer deutlich ausgeprügten Aufwärtsbewegung. Das durchſchnittliche Kursniveau der an der Berliner Börſe notierten Aktien hat ſich von der vorletzten Maiwoche bis zur vierten Auguſtwoche um rund 9 Prozent erhöht. Die hierin zum Ausdruck kommende zuverſichtliche Beurteilung der Rentabilitätsausſichten der Induſtrie und des Handelsdürften in den ſtei⸗ genden Dividenden der Alktiengeſellſchaften ihre Stütze finden. Auch die teilweiſe Verlangſamung des Produktionsanſtiegs ſcheint den Aktienmarkt in dieſer Auffaſſung nicht irre gemacht zu haben. Führend ſind nach wie vor die Aktien der Gruppe Bergbau und Schwerinduſtrie, deren Ertragsausſichten beſonders mndschian Neue Grolmanſtraße 5/, wird als die zuflin Hahrgang 4— Ber die er ſt ma Samstagsbö 3 in recht freundli daß ſich das ungün rie nachteilig auf W traf nicht ei Vertretung derjenigen Unternehmer und Unt 91 hwüchung vor mungen anerkannt, die im ſtehenden Gewerbe 3 einem Fabrikationsbetrieb folgende Waren herſt lerten die Ausfül Papier⸗, Pappen⸗, Zellſtoff⸗ und Holzſtoff. M regelnde Maßnahmen der Wirtſchaftsgruppe und Untergruppen ſind unzuläſſig. Alle natürlichen juriſtiſchen Perſonen der bezeichneten Art werden der Wirtſchaftsgruppe der Papier⸗, Pappen⸗, Zelft und Holzſtoff⸗Erzeugung angeſchloſſen. Sie haben bis zum 20. September 1934 dort anzumelden, gilt auch für ſolche Unternehmer und Unternehm gen, die die Herſtellung dieſer Waren neben auh Berufstätigkeit(3z. B. Handel, Handwerk uſw.) g üben. Als Führer der Wirtſchaftsgruppe der P Pappen⸗, Zellſtoff⸗ und Holzſtofferzeugung iſt 66 raldirektor Ewald Schöller, Breslau 18, Kaiſer helmſtraße 204, beſtellt. Wirtſchaftsgruppe„Keramiſche Induft Gemäß einer auf Grund des 5 1 des Geſetzes Vorbereitung des organiſchen Aufbaues der deuff Wirtſchaft vom 27. Februar 1934 ergangenen nung des Reichswirtſchaftsminiſters vom W. Aug, ordnet der Reichsführer der Hauptgruppe IV der ſchen Wirtſchaft Dr. Ing. e. h. Eugen Voegler gendes an: Die Wirtſchaftsgruppe„Keramiſche J ſtrie“, Berlin W. 30, Luitpoldſtraße 25, wird alß zuſtändige Vertretung derjenigen Unternehmer Unternehmungen anerkannt, die im ſtehenden Gee und einem Fabrikationsbetrieb folgende Waren ſtellen: Alle keramiſchen Erzeugniſſe(Tonwaren Sinne des ſtatiſtiſchen Warenverzeichniſſes), unter! ſchluß der zur grobkeramiſchen Induſtrie zählen Erzeugniſſe. Unter die Wirtſchaftsgruppe„Keram Induſtrie“ fallen insbeſondere Porzellan und porz artige Waren aller Art, Bodenplatten aus Ton werden Prozent), ber die ſteuerpol unmende Arbeitsf Mansfereinigung, krheblichen Teil de edigung aufgeno war weiter gering n heutigen Mono zig ergaben ſich b bis zu 1 Proz mens mit plus 2 heſtrigen Ausführu ingewieſen wird, heitsſchlacht und ei berichtet wurde. A iftige Steigerung den bisherige nt hoͤher an, i ſütze bei einem bis Schließlich ſind noch u mit 1 Prozen edrückten Papieren ſow Minus 2 Prozent. geringe Geſchäftstät tungsſcheine find en⸗ Inte h. Späte Reichsſch Rrozent niedriger b lach 95,37 zur Noti gefrittetem Tonzeug oder Steinzeug, Wandbekleid Im Verlaufe platten aus Ton, gefrittetem Tonzeug oder Stei Feuerton bzw. dieſen ähnlichen Maſſen aller Art, fergeſchirr aller Art, Terrakottawaren aller Art, 9e Ofenkacheln, Tabalpfeifen, chemiſch⸗techniſche und niſche Erzeugniſſe aus Ton, toniger Maſſe, oder 8 ſtein, hochfeuerfeſte Spezialgeräte, Wetzſteine, Eh faft allen Ak m Tempo ſort Vortngen ermüßigt lückkäufen der Ku atte noch einige Ar bhen gewannen gege körper, Bauzierate aus Ton oder toniger leus konnten den Krüge und andere Geſäße zu Wirtſchaftszwe j nmoppen, S Steinzeug, Waren aus Steatit und ähnlichen Aaft um 1½ Proze aller Art. Marktregelnde Maßnahmen der Wirt gruppe und ihrer Untergruppen ſind unzuläſſig, A natürlichen und juriſtiſchen Perſonen der oben beze neten Art werden der Wirtſchaftsgruppe„Kerami Induſtrie“ angeſchloſſen. Sie haben ſich bis zum September 1934 bei der Wirtſchaftsgruppe„Keramh Induſtrie“, Berlin W. 30, Luitpoldſtraße W, angt den. Dies gilt auch für ſolche Unternehmer und in nehmungen, die die Herſtellung dieſer Waren anderer Berufstätigkeit(Handel, Handwerk uſw) üben. Diejenigen Unternehmer und Unternehmun die mit ihrem Hauptbetrieb Waren herſtellen, die die Zuſtändigkeit der Wirtſchaftsgruppe„Keram Induſtrie“ fallen, aber einen handwerklichen Reheg trieb unterhalten, melden den handwerklichen Neh betrieb bei der für ſie zuſtändigen Wirtſchaftsgrih der Hauptgruppe VIII der deutſchen Wirtſchaſt werk) zum gleichen Zeitpunkt an. Diejenigen Getwen treibenden, die vorwiegend handwerkliche Leiſſn bewirken, die Herſtellung von Waren der oben nannten Art aber nur in unerheblichem Umfange treiben, melden den Betrieb ausſchließlich hei Hauptgruppe VIII an. Als Führer der Wirtſchg%;, auch ſonſt gruppe„Keramiſche Induſtrie“ wird Hans hen Enannt. (Vorſtandsmitalied der Vereinigte Moſaik⸗ und M m a4 platten⸗Ac), Sinzig a. Rh., beſtellt. Stellvertreten 5 Führer iſt Fabrikbeſitzer Ernſt Heinrich(i. Fa, g fzuweiſen. ichen. Von Maſchinen e Orenſtein bis um Rentenma ſteres Geſchäft Hypot mnalobligationen ezwecle, kursmäßi ½ Prozent zum iine ganz einheitlick hie Beſſerungen. las vernachläſſigt. änglichen Verluſt rivatdiskont unv Börſe ſchlo n Tagesgewin ur vereinzelt laltſtellungen zu Prozent über Er „Farben pl rozent. Nachbö faſſa markt e Notierungen. 2 t ei d 3 An ti Entſcheidungen— für Zweck bewegung der Rentenkurſe iſt im Auguſt zum Still günſtig beurteilt werden, weil dieſe Induſtrien von rich u. Co.), Selb(Bayern)..„ ſtand gekommen. der Arbeitsbeſchaffung in ſtarkem— 5 Das gegenwärtige Kursniveau liegt insgeſamt um werden, andererſeits mit Rohſtoffſchwierigkeiten wenig. 35 045——5— etwa—4 Prozent unter dem vorangegangenen oder garnicht zu kämpfen haben, und ſomit im gan⸗ Neuregelung des Seripsankaufs du nd m. ſagung per⸗ S Höchſtſtand, lediglich die Kurſe der Induſtrieobligation zen eine entſcheidende Stütze der allgemeinen Wirt⸗ Deutſche Golddiskontbank s um je/ des bote— 2 3 nen, die ſich der Abwärtsbewegung weitgehend ent⸗ ſchaftsbelebung bilden. en zeigten me 3 OGeſchafts⸗ 5 33 Die Deutſche Golddiskontbank hat ſich an— 58 2 betriebes 8 5 5 5 5 o0 dem Scripsankauf betraut Slã is 5 en iei ine v mitſehne 3 33 52 Anordnungen von Hauptgruppenführern ländiſchen Banken mit einer Mitteilung gem. vu en 3 der Wirtſchaft es hr malhe der maramien deulſcen Seuff ee 5 15— wie ein 5 8 FEF f zurzeit nicht möglich ſei, den Ankauf der Geriſh ger 93,62—94 — 332S2.2 5 Auf⸗ 3368 5 EE Gemäß der auf Grund des Geſetzes zur Vorberei⸗ Regentſtraße 16, angeſchloſſen. Sie haben ſich bis zum dem bisherigen Tempo ſortzuſetzen. Die Golppig 15 5 4 5—— 8 33 2 5 5 5 5 tung des organiſchen Aufbaues der Wirtſchaft erlaſſe⸗ 1. Oktober dort n Dies 355 35 75 bank empfiehlt den genannten Banken im Zu 3 eſchlu— 5 nen Anordnung des Reichswirtſchaftsminiſters haben Unternehmer und Unternehmungen, die die Herſtel⸗ einer reibungsloſen Abwicklung de mehrere Hauptgruppenführer der Wirtſchaft Anord⸗ lung dieſer Waren neben anderer Berufstätigkeit n 45 32 3 Geſchüſt Berlin. 1933. nungen herausgegeben, in denen die Zugehörigkeit(Handel uſw.) ausüben. Diejenigen wirtſchaftlichen egen der Abge . 33 1 1 von Betrieben zu den entſprechenden Wirtſchaftsgrup⸗ Einheiten, die fünf oder weniger Perſonen insgeſamt Scrips jeweils vorher bei ihrer Abteilung lach n 16 9 3 7 pen geregelt werden. beſchäftigen, melden den Betrieb ausſchließlich bei der ausfuhr“ anzufangen. Sobald die von de 450 gebende Er Auguſt 2⁵ 15 19 16 C d n n s regierung zu treffenden Maßnahmen zwechs keſſer 4 i iſ i Handwerk) an. Führer der Wirtſchaftsgruppe e⸗ September 18 6 11 2 Wirtſchaftsgruppe Chemiſche Induſtrie miſche Induftrie iſt Direktor C. A. Clemm, Berlin rung der deutſchen Handelsbilanz Erfolge zei geld erfordert Oktober. 20 10 1— 7 3 Znꝛ der Anordnung des Führers der Hauptgruppe y, NW. 7, Reichstagsufer 10, Vorſtandsmitglied der zu einer Beſlerung der deutſchen Deviſenluge—5 November 20 6 6 6 5 6 Direktor Pfotenhauer, heißt es u..: Die Wirtſchafts⸗ Kali⸗Chemie⸗Auch. In einer größeren Anlage werden werden, hoffe die Golddiskontbank eine Mhebot un Dezember 20 9 11 6 4 gruppe Chemiſche Induſtrie wird als zuſtändige Ver⸗ im einzelnen alle Produkte aufgeführt, deren Herſtel⸗ beſchleunigung des Seripsankaufes eintreten 1934 tretung derjenigen Unternehmer und unternehmungen ler unter den genannten Vorausſetzungen der Wirt⸗ können.— Die von der Golddiskonthank geint anerkannt, die im ſtehenden Gewerbe in einem Fabri⸗ ſchaftsgrupe Chemiſche Induſtrie angehören. Neuregelung betrifft nur diejenigen Serips der Januar. 23 14 1 15 4. 3, 13 rationsbetrieb, der mehr als fünf Beſchäftigte um⸗ verſtonskaſſe, die unter pari, alſo zum Kurſe von Februar. 21 10 10 3 2 5 faßt, die auf der Anlage verzeichneten Waren herſtel. Wirtſchaftsgruppe der Papier⸗, Pappen⸗, böw. 50 Prozent an die Deutſche Golddiskonikant März. 10 5 5 5 2 8 len. Marktregelnde Maßnahmen der Wirtſchaftsgruppe Zellſtoff⸗ und Holzſtofferzeugun kauft werden. Die 100prozentige Einlöſung auf gi April: 13 3 2 76 4 4 6 und ihrer Untergruppen ſind unzuläſſig.— Alle 5 5 zeugung der mit den ſchweizeriſchen und holländiſchen G natürlichen und juriſtiſchen Perſonen werden der Die Wirtſchaftsgruppe der Papier⸗, Pappen⸗, Zell⸗ gern getroffenen Vereinbarungen wird von den Werie uſammen 167 133. 88 7 97 21 87 61/16 136 Wirtſchaftsgruppe Chemiſche Induſtrie, Berlin 35, ſtoff⸗ und Holjzſtofferzeugung, Berlin⸗Charlottenburg, Maßnahmen jedoch nicht berührt. sanl. 27 ne Ausl.-R gebiete 08 Frankfurter Efflektenbörse wertan . 1 31. 6. 1. 9. 31. 6. 1. 9. 31. 8. 1. 9. 31 8. 1. 9. 31. 3. 1. 9. 21.—— Wertbest. Anl. v. 22— 13,00] Mannheim von 26— 83,00 f do. Anteilsch.— 6,20 Dt. Reichb. Vz. 112,50 112,50 Chem. Albert 86,00 86,00 Konserven Braun—. 44,00] Voigt& Häfiner 10, flefe Dr. Reichsanl. v. 27 95,25 95,00 do. von 1927 19,62 ra Fr.Ctr. B, Lian 2 90,90 0,90 Hadar.. n 785•00 13˙85 Chade.— 206,00 J Krauß Lokomot.. 72,50 72,00 Voltom 8. Bod. do. von 1929—— Pforzheim Stadt 85,00 33,00 J Kh. Hvobk. Mhm. 59 91,00 90,50 J Heideib. Straßenb. 19,00 18,50 Conti Gummi.. 129,25 129,50 J lahmever 18,50 118,50 ZellstoffAschaffenbs. Won 1 ot. Schatzanw. 23. 95,00 93,00 J Pirmasens 26. 79,00 79,75 do. 18—25 91,00 90, 50 Nordd. Lloyd. 29,75 29,50 Daimler-Benz. 48,50 48,50 Lechwerke. 90, 88,75] Zellstoff Memel f0 Vounsanleite 3,30 93,50 Baden 26.—— do. 26—30 91,00 90,50 J Schantungbahnen—— Dt. Atlantice. 114,00 114,00 Ludwissh. Walzmühl 100,25 100,25 Zellstoff Waldhof 15 3 Bad. Staat 1917 93,50— Grobkraft Mhm. 23— 14,25 n. 91,00 90,50 J Südd. Eisenbahnen 59,00 59,00 Dt. Erdöl.. 114,25 114,50] Mainkraftwerke. 8,50 79,25 Buderus Bayer. Staat 4,00 94,00 J Mnm. Stadt Kohie 2— 90,75 do. 35... 91,99 90,50 Aschaff. Aktiendr.—— Ibt. Gold-Silbersch. 222,50 222,00 Malzexport 144,00 144,00 Eschweiler 5 Reichsabl. Sch. Altb. 95,12 95,37 7T Mannh. Ausl. 2,50 2,50 do. Goldkom. 4. 66,75 686,00 J Hortmund. Kitterbr. 87,00 85 50 Dt. Linoleum— 58,50 Metallgesellschaft 87,12 68,00] Gelsenkirchen 59058 do. Neubesita.—— Südd. FestWWW.—— do. do.—7. 86,75 68,75 J Brauerei Eiche—— Dürrwerke Rating— 23 Mez Söhne—— Harpener Dt. Schutzzebiete o8 9,05 9,05 Großkr. Mum. abg. 81,50 82,37 do. do. 10—11 91,00 90,50 J Brauerei Henninser 104,75 109,25 Dyckerhoff Widom.—— Miag,—— llse Bergbau do. oO0... 3,05 9,05 J Neckar AG. Gold.— do. 17„ 91,00 90,50 J Brauerei Herkules— IEi. Licht u. Kraft 112,50 113,00 Moenus Masch. 54,59— lise Genuß 5 do. 10„„ 5,05 9,05 Khein-Main-Don. 23 19,12 79,12 do. do. 12—13 91,00 90,50 J Löwenbr. München 239,00 240,00 El. Lieferungen„00 102,00 Montecatini 56,00— Kali-Chemie atzanw. do- 11„ 9,05 5,05 Ver. Stahiw, Oblis. 56,50 69,50 do. Liau.. 31,90 91,37 Mainzer Brauerei 8,00 67.00 Enzinger-Union 98,00 98,50 Motoren Darmst.—„ 69,00 Kali Aschersleben do. 13„ 905 9,95 Bad. Kom. Gold 26— ISüdd. Bodencredit 93,25 93,25 Nürnbs. Brauhaus 125,00 125,00 Ehlinger Masch.—— Neckarw. Eßlingen 97,50 97,00 J Kali Salzdetfurth 10 do. 14.. 9,05 9,05 do., Pfd. 20.. 38,39 97,37 5½% do. 92,50 91,50[ Pk- u Bürgbr. 2W—— fFaber& Schleicher 54,00 54,50 Reiniger Gebbert 5 Kali Westeregeln 12 V. Kente Bosnier Eisenbahn-—— lot. komm. Sam. 1 54,25 94,00 Alig. Ot. Creditbk. 46,50 48,50 J Brauerei Pforzheim 60,900 60,99 18. Chemie Basel, Khein. Elekt. Vorz.,—, 106,50] Klöckner 5 lberrenie Oestr. Staatsr. 13. 1,75„1,15 Bav. Hyp..Bk,.7 88,90 30,00 J Bad, Bank.„„s fccag Sehöfferhoi-Bindine 156,00 155,75 do. leere. 135,00 139,50 do. do. Stamm 102,00 105,00 Mannesmann lerrente do. Schatz 1914. 39,12 40,87 Beri. füyp. 25 S. 6 39,7 90,00] Bank für Brauind. 109, 25 109,00 J Schwartzstorchen 00 96,00 Fanr A6. Pirm. 112,00 112,00 Rhein-Main-Don. Vz. 100,90— Mansfelder„Anl, do. Silber 1,05—. L Erankf. Gold 15. 39,0 30,00 J Bavr. Bodeneredit—„Tucherbrauerei 00 102,00 f18 Farbenind. 147,75 136,12 Kheinmetall 150,00 150,00] Otavi Minenn:: 14. do. Coldrente 23,00 28,75 Frkf. Hvpbfk. Gpf.Lia. 90,40 99,90 Bavr. Hvp, u. Wbt. 33,0 23•90 Biehbaum- Werger 62,50 33,00 f16 Farbenbonds 122,67 128,2 Roeder Gebr.. l Fhöni: do' Einheitr. 0,30 0,30 do. Anteilsch. 5,30 5,30 J Berl. Handelsses. 92,50 92,50 Wulle-Brauerei 7,00 47,00 J Feinmech, jetter 38,00 49,00 Kütgerswerke 40,12 40,50] Khein. Braunkohlen 20% ni. vereinb. Rumän, 03 4,30 4, 30 J Frki. Pfbr. Gd. Em.i⁊ 89,50 69,50 Commerzbannk 62,00 62,50 Accumulatoren 174,00 172,50 f Feiten Guinieaume 73,87 74,00 Schünckk 1 Kheinstahl 9 11 do. do. 7. 659,50 69,50 J 5. Bk.-Discontoges 69,50 69,25 Gebr. Adt. 50,00—. J Frankf Hof 1455 Schnellor Erkth.„9,00 9,00 Kiebeck-Montan. 400 Ereslose do. Amortis 90. 3,32 3,90 do. do. 8. 89,00 89,90 Pt. Asiat. Bank 141,00 141,00 AKU 5 65,00 66,50 Geiline& Co..5 Schramm Lach 33,29 36,00 Salzwerk Heilbronn 20%0 Uns, St. 1913 Baräadl l 309 ee. 91,00 94,00[ Pt. Efiektenbank 74,00 14, 0 AEG stamm— 25,00 Gesfüren„108,75— Schriftg. Stempei 656,50 66,50 ver Stahlwerke 41,00 do. 1 Basdad I11. 5,10 6,10 tiess. Fas. Lidu. 90,00 91,00 J Pt. Hvo. u. Wbkek—, 19,25 L Andraa-Noris— 109,00 Goldschmidt 3656,00 66,87 Schuckert 93,12 95,62 f Allianz 2170% Ung, Coldrente —— Mein. Hypök- Gd. 15 50,00 90,00 Pt. Ueberscebank 49,00 49,00 J Aschaff. Buntpap. 41,00 41,50 Gritzner 273/„4,25 Schun Fulda 3— Frankona lober. 109,00 10 Ung. Kr.-Rente Ung. Staatsr. 13 6,30 7,00 do. Goldpfdbr. 5 90,00 90,00[ Hresdner Bant 2,50 72,50 J Bad. Maschinen—— Jrün& Bilfinger— 239, 0 Seif Wolfßin. 29,00— Frankona 300er 00 3 le Anatof, Ser. do. do. 1914 6,f80 7,00 f do. do. 12. 0,00 90,00 Frankf. Bank.. 634,00 35,00 J Bast Nürnbers——„Hafenmühle Frankf. 3 Siemens& Halske 146,00 149,50 Mannh. versich„0% h Ser, U do. Goldrente, 1,05 7,25] do. do. 2. 6,50 66,00 Erankf. Hvp.-Bk.— 175,00 J Baver. Spiesel 47,25 47,00 Haid& Neu. 21,10 21,00 f Südd. Immobilien 55 s 25½00 f eb, Nat, Raiſw. do. St.-Kte. 1910 6,50 6,50 do. Liqu..„ 3028 90,25 Pialz. Hyp.-Banz 3,37—.Bekula. 144,25 144,50 Hanfwerke Füssen 25,00 45,52 Südd. Zucker 184,00 184,00] Rastatter Wasgon 650 Verkehrsal tien 35 166 4,25 4,75 Pfalz. Hyp.Ludw.-9 92,25 92,25 Reichsbank.. 135,00 155,50.-Bembere 71,75 71,00 Hessen-Nassau Gas 61.50 66,00 J Strohstoif Bresden 75, Verkehrswesen Mexik. am. inn. abz. 9,31 2,15 do. 1s 92,25 92,25 Khein. Hyp.-Bank 106,50 107,00 Beramann. El.—— IJHiwert Armaturen—— 43,00 Thür, Liefræ. Gotha 101,90 101,25 J Steuerautscheine 34 108,7 1 lg, Lok.- u. Kraft w. do. äubere. Gold 5,0 5,30f do. 16—17. 9225 92,25 J Südd. Bodencreditbk 59,50 59,50 Bremen-Besiah Oel 75,00 15,00 Hoch-Tiefbau. 00,50 108,50 Tietz Leonharc. 27,00 27,00 do 1935 104,00 10 Add. Eisenbahn do. Gold von 04 36,12 36,00 do. 21—22. 92,35 92,25] Württ. Notenbank 100,00 100,00 Brown Boveri 75 13,75 Holzmann Phii. 72,75 74,00] ver. Ot. Oeie Mom 50,50 60, 50 do 1936. 102895 Amore Onio Augsburx Stadt 26. 16,00 78,75 do. Soldpfbr. 11 92,25 92,25 AG. f. Verkehrsw.—— LCement Heidelbs. 105,50 115,75 INAG Erlangen. e Ver. Glanzstoft.— 161,50 do 1937, Ahada Paciüect. Heidelbers Stadt 26 52,25 32,25 do. R. 10. 3225 92,25 Alis. Lok.- u. Krafi 115,25 115,151 Cement Karlstadt 128,50 185⁰ Jünhans Ver. Kunstwerke. do 1933. WAmer, Paketi. Hodawlss. 26 Ser.— 35,00 do. Liau. 32˙62 32,7[ öt. Eisenb.-Betr.—— lCement Lothringen 160,00 1 0,% Knorr-Heilbronn— 194,50 ver. Ultramarin 1832,00 133,00] verrechnunsskurs: 101 dam. Dpisch. — 4 September hrgang 4— A Nr. 40/ B Nr. 242— Seite 27„Hakentreuzbanner⸗ SSonntäg, 2Sepkember 1934. Prozent Pfälz. Hyp. Goldpfbr. 92,25, 8 Prozent 5 Bö Aus der elſäſſiſchen Wirtſchaft Rhein. Hyp. Goldpfbr. 90,5, 6 Prozent Farbenbonds Berliner Orse u er e a en ir a 122,75, i + 2 n 5 ⸗„5, Dit. Linoleumwer 5 die erſtmals wieder abgehartene Ste. Alsaclenne de Constructlons mécaniques Die Saarſchiffahrt im erſten Halbjahr 1934 Durf 82,5, Enzinger⸗ Samstagsbörſe eröffnete wider Erwarten Das am 30. September ablaufende Geſchäftsjahr Im 1. bzw. 2. Viertelſahr wurden zu Berg be⸗ Union 99, Gebr. Fahr 112, IG Farben 148, 10 recht freundlicher Haltung. Die Befürchtung, 1933/½4 dieſer Mülhauſener Gießerei wird einen fördert(nach Frantreich ausgeführt) insgeſamt 72 458 Prozent Großkraft Mannheim ⸗25, Kleintein Brauerei hſich das ungünſtige Auslandsecho auf die Schacht⸗ ſtarten Rückgang der Geſchäftstätigkeit in verſchiede⸗ bzw. 135 602 Tonnen, wovon 51 467 bzw. 103 605 70, Knorr Heilbronn 195, Konſ. Braun 43, Ludw. hachteilig auf die Unt nen Zweigen auſweiſen. Die Zollerhöhungs⸗ und Tonnen Kohle, 2202 bzw. 3364 Tonnen Koks, 8828 Alktienbrauerei 82, do. Walzmühle 100, Pfälz. Müh⸗ 9 ie Unternehmungsluſt auswirten Kontingentierungspolitit übten auf die Exportmög⸗ bzw. 9305 Tonnen Roheiſen und Fertigerzeugniſſe, lenwerke 101, do. Preßhefe 112, Rheinelektra Stamm rd als die z kraf nicht ein oder war bereits in der geſtrigen lichkeiten einen ſehr ungünſtigen Einfluß aus. Er⸗ 3109 bzw. 7251 Tonnen Zement, 2067 bzw. 1225 102, do. Vorzugsaktien 106, Salzwerk Heilbronn 208, ehmer und Uner wüchung vorweggenommen. Dagegen ſtimmu⸗ böhte Auftragseingänge lagen lediglich für neue Spe⸗ Tonnen Pech und 3217 bzw. 3882 Tonnen Holz. Schwartzſtorchen 98,5, Seilind. Wolff 29,5, Sinner ſtehenden Gewerbe zialitäten vor, wofür i. V. der Geſamtumfang nicht Gleichzeitig empfingen die Saarhäfen durch Talfahrt Ac 91, Suüdd. Zucker 184, Verl Dt. Oelf.—, We⸗ ende Waren herſi kiten die Aus führungen Staatsſerretärs Reinhardt ganz bewältigt werden konnte. Es wird deshalb(Einfuhr aus Frantreich) insgeſam 69 713 bzw. ſteregeln 127,5, Zellſtoff Waldhof 48. Badiſche Bank ind Holzſtoff. er die ſteuerpolitiſchen Maßnahmen, die für die ſchon jetzt bemerkt, daß mit einem geringeren Ge⸗ 98 598 Tonnen, worunter 30 701 bzw. 44 067 Ton⸗ 114,5, Commerzbank 62, Deutſche Diskonto 69,5, ſchaftsgruppe und Anmende Arbeitsſchlacht im Herbſt und Winter durch⸗ ſchäftsergebnis zu rechnen ſei, obgleich die Mülhauſer nen Eiſenerz, 2620 bzw. 3627 Tonne nSchrott, 5083 Dresdner Bant 72,5, Pfälz. Hyp. Bank 73, Rhein. Alle natürli APert werden uuch die mit Holland erzielle Werkanlagen nicht ſo ſehr unter der Kriſe litten(. bzw. 8757 Tonnen Sand, Kies u. dgl., 11539 bzw. Hyp. Bank 106. Bad Ach für Rhein. 50, Bad. Aſſe⸗ hneten Art we Rerei 5 B. 15,38 Mill. Fr. Reingewinn, woraus eine Retto:⸗ 17703 Tonnen Kaltſteine, 1314 bzw. 811 Tonnen euranz 34, Mannheimer Verſ. 40, Württ. Transport ier⸗, Pappen⸗ sfere nigung, insbeſondere der Verzicht auf einen dividende von 60 Frs. verteilt wurde). Kreide, 2961 bzw. 2559 Tonnen Mehl und 5042 bzw. 36. Brown Boveri 12,5.— —*— chlichen Teil der Zinsanſprüche wurden mit Be⸗ Forees Motrices du Haut-Rnin 1405 Air 45 77 8 ort anzumelden.„Der Geſchä 5 S e betrug bei der Bergfahrt 111 076 bzw. 203 42 ier und Unternehy hüug aufgenommen. Der Geſchäftsumfang blieb Wie aus den der„Formo“ naheſtehenden Kreiſen Tonnen, bei der Talfahrt 127340 bzw. 205 753 Märkte Waren ne— 5—— 0— zu berückſichtigen iſt, daß——3 wird, ſoll der Stromabſatz für das am 31. Tonnen. Handwerk uf eutigen Monatserſten die Limite fehlen. Kurs⸗ zärz abgeſchloſſene Geſchäftsjahr der gleiche wie im Von den Saarhäfen ſtand für die Ausfuhr weitaus iſtsgruppe der ig ergaben ſich überwiegend Beſſerungen im Aus⸗ Vorfahre ſein. Im letzten Geſchäftsſahr wurden be⸗ an der Spitze Saarbrücken mit 50672 bzw. 96 582 Berliner Metall⸗Notierungen offerzeugung iſt bis zu 1 Prozent. Darüber hinaus waren Sie⸗ kanntlich 236,60 Millionen Kilowattſtunden ab⸗ Tonnen; bei der Talfahrt verzeichneten im erſten Berlin, 1. Sept.(Amtlich.) Elettrolytkupfer, reslau 18, Kaiſer gegeben. Auch der Gewinn wird ſich wiederum in Vierteljahr den meiſten Verkehr Burbach mit 25 494(wirebars) prompt eif Hamburg, Bremen oder Rot⸗ 3 mit plus 2 Prozent ſehr feſt, wobei auf die der gleichen Höhe wie im Vorfahr(22,90 Mill. Frs.) Tonnen, gefolgt von Saarbrücken mit 19019 Ton⸗ terdam 46½, Standardkupfer, loco 39%—40/½, Ori⸗ rigen Ausführungen eines Verwaltungsmitgliedes bewegen. Die Dividende ſoll daher mit 8 Prozent nen, im zweiten Vierteljahr Burbach mit 35 760 Ton⸗ ginalhüttenweichblei 19—19½, Standard⸗Blei per Sep⸗ amiſche Ind vieſen wird, in denen über Erfolge in der Ar⸗ beibehalten werden. nen, gefolgt von Völklingen mit 30 983 Tonnen. tember 19—19½, Originalhüttenrohzink 19½—20, 3— S. ZQi W 1 8 1 des Geſ heiisſchlacht und ein gut gehaltenes Ausfuhrgeſchäft Societé Francalse de Meunerle Feſttendenz der Saarfrachten Standard⸗Zink 19—19½. Aufbaues der herichtet wurde. Auch Kali⸗Chemie hatten eine Eine außerordentliche Hauptverſammlung dieſer Die Nachfrage nach Kahnpark für weite Fahrten Rotterdamer Getreide 34 ergangenen N Steigerung von 3 Prozent zu verzeichnen. Finanzierungsgeſellſchaft der Illkircher Mühlenwerke hat die A 1 der 4 4 0 1. Sept.(S Weizen eein ſters vom 23. A Von den bisherigen Favoriten kamen Feldmühle 1(Grays Monlins de Strasburg) ſoll über eine Kapital⸗ empfindlich übertroffen. Die Schiffseigner zögern, Rotterdam, ept.* 4 uptgruppe 1 Riozent höher an, in Acch fanden recht lebhafte um. boerabſerung von 20 auf 15 Millionen Frs. beſchließen. ſich für lange Reiſen zu verpflichlen, einerſeits wegen Hſtz,., 100 Kilod: 3 10 em 5 h. Eugen Vöoeg lhe bei einem bis 1 Prozent höheren Kurſe ſtatt. ſchließen. der Schwierigkeiten, vie ſich aus dem Waſfermangel.5% Jhhgrloß. September 77% Robemvor 0/ ppe„Keramiſche F leßlich ſind noch Buderus mit 1½ Prozent und in verſchiedenen Richtungsbezirken ergeben, anderer⸗ p. Laſt 2000 Kilo): September 77½, RNovember 79½, ſtraße 25, wird ah————◻½̃—-—— Rückgang der lothringiſchen Eiſenerzeugung feits in Hoffnung auf eine Aufwärtsbewegung der Januar 79½, März 82. zen unternehmer ten Papieren gehören arben(minu D* Frachttarife. Hieraus folgte eine ſtarke Feſtigung, im ſtehenden Prozenh), ſowie Aſchaffenburger Zellſtoff mit Die lothringiſchen Eiſen⸗ und Stahlwerke haben im. geregenttich ieichte Erhovungen fur“ die entſernten Be⸗ Liverpooler Getreidekurſe folgende Wa Auus 2 Prozent. Der Rentenmarkt hatte nur Juli 1934 gegenüber dem gleichen Monat des Vor⸗ ſtimmungen, bei wenig Veränderungen in den Fracht⸗ Liverpool, 1. Sept.(Anfang.) Weizen re 770 ne mebe 55—————* jahres abermals einen ſtarken Rückgang zu verzeich⸗ ſätzen für die Verſchiffungen in der Nachbarſchaft.(100 1b.): Tendenz: ſtetig. Oktober.9½, Dezember Zeiche nn nen. Die Roheiſengewinnung ſank auf 176 000 Ton⸗ Die Frachtſätze notieren augenblicklich für Kohle 1 Induſtrie 3 Kee(ie Tonne in Frs.) von Saarbrücken nach Straßburg.0½, März 62½, Mat.3¼½.— Schlutz.) Ten⸗ n. Intereſſe und bröckelten auf 83 74 ca.—5 uftsgruppe„Keram Epäte Reichsſchuldbuchforderungen wurden ca.)/ nen gegen 196 000 Tonnen im gleichen Monat des 12,50, nach Mühlhauſen 18, Naney 12, Toul 13, denz: ruhig. Oktober.9/, Dezember 6,0/, Mürz zorzellan und porze t niedriger bewertet. Altbeſitz kam mit 95,60 Vorjahres, die Rohſtahlgewinnung auf 166 000 Ton⸗ Vitry 22, Reims 24, Charleroi 30, Grennevilliers 35,.2½, Mat.4½. platten aus 2 uch 95,37 zur Notiz. nen nach 198 000 Tonnen im Juli 1933. Paris 33, Reneve 33,50, Roanne 42,50. 3 eug, Wandbe om Verlaufe ſetzten ſich die Aufwärtsbewegun⸗ börſe onzeug oder fuft allen Aktienmärkten in zum Teil recht leb⸗ Notierungen der Bremer Baumwollterminbörſ Maſſen ger Tempo ſort. Meiſt bot ihnen das an den Berli 1 1 1 Bremen, 1. Sept.(Amtlich.) Loeo 1517. Oktober — en ermüßigte Kursniveau einen Anreiz zu erliner Devisenkurse 1484 Br., 1476., Dezember 1518 Br., 1515., er und uſen der Kuliſſe, aber auch das Publikum Frankfurter Mittagsbörse Zanuar 1531 Br., 1529., März.1552 Br., 1550 G, 35 le, Wehſenernennen gegen den Anfong„ Pibzen, Vie⸗ Die Wochenſchluzorſe lag vemertengwert ſneund. eee, mai 1506 Br., 1565., Jult 1573 Br, 1571 C. oder toniger iins konnten den anfänglichen Gewinn' von 2 Pro. lich. Zwar ſind die Auslandsſtimmen zur Schacht chen 31. August 1. Septemder Tendenz: ruhig, ſietig. Wirtſchaftszwe kpoppeln, Schuckert zogen um 3½, Licht u. Forderung unfreundlich, doch gibt es auch ziemlich*4 1 5 und ähnlichen N um 1½ Prozent, Goldſchmidt um 1¼½ Prozent del dehilchen 55 Wort.— m weſendlhen Lres 3 1045 7 773 9½677 Liverpooler Baumwollkurſe ahmen der mihge wen Mafchnenwerten zamen Gehuberd u. Salßer waren wieder elnige Sonderbewegungen im Vorder beie,(fzes.Fr.) 100 Beigafs.4 5, Liverpool, 1. Sept.(Anfang.) Oktober ſind unzuläſſig. Aewie Hrenſtein bis zu 2 Prozent höher an. Brasil.(Kio de jan.) 1 Mitreis 0,186] 0, 18 ſonen der oben Garc dos auent eih Beſanrieß Sei ſöc le 304 bis 694, Dezember 691, Januar 35; 691, Mät iftsgruppe um Rentenmarkt hatten Stadtanleihen etwas Prozent beſeſtigt. Die Aeußerung über das Exvort⸗ Canada(Montreaf) 1 Kanad. oll. 52⁴%.5 691, Mai 35: 690. Tagesimport 21 000. Tenden aben ſich bis ſteres—— h.——5 und über die übrige Bedeutung——— pünemart(Kopent.) J00 Kroß: a eiſen. Hypotheken-Goldpfandbriefſe un om⸗ geſchäfte regten an. Mitgezogen waren uckert mi Danzig(Danzig) 100 Guld. 7 aftsgruppe„Ke Wal 7 8 12.55 obligationen finden weiter Intereſſe für An⸗ 2½ Prozent Beſſerung, daneben Licht und Kraft 1% Ensland(London) 1hid. 3 3 3 .4 jwecke, kursmäßig tam das in Steigerungen von Prozent höher. Auch Montanwerte erholten ſich Estland(Kev,“Tal,) 100 estu, Kr.f 68,9.455 Mugdeburger Zuur n dieſer Prozent zum Ausdruck. Länderanleihen hatten nach ihren letzten Rückgängen etwas; ſo Rbeinſtahl 825 Magdeburg, 1. Sept. Gemahl. Meh Handſwert u Aenz einheitliche Tendenz, doch überwogen ehor um Ui, Phönir um e, Klöckner, Harpener,, Criechenl.(Athenz 100 Drachtn.J 3,49 f..50] 2,1.% Auguft 32,30. Tendenz: ruhig, Wettert Regen. 1 Beſſerungen. Induſtrieobligationen blieben Buderus 4 Prozent. Schiffahrtswerte behauptet. Holl.(Amsterd- u. Kott.) 100 G. tember.30 Br., 4,10., Oktober 4,40 Br., — bernachläſfigt. Stahlvereinsbonds konnten den Zellſtoff logen ſehr uneinheitlich. Waldhof um Island(Revkjaviß) 100 1s8l. Kr.88.9 114 mber 4, Wn. an ichen Verluſt von/ Prozent ſpäter wieder Prozent höher. Sehr beachtet waren Aku, W——+ 3 u..— 10⁰ 2¹ 3742*5 November 4,50 Br., 4,30., Dezember 4,50 lgleichen. Prozent anzogen, dagegen anfangs Bemberg Pro⸗ apan,(Loßio u. Kobe en 4,40., Jannar 35: 4,60 Br., 4,50., Februar Zanb Fuwadisront unverändert“½ Prozent. 40% vr, 100 6, W. 40 * Ern rozent feſter. Au e übrigen Bahnaktien geſucht.-at igen Wirtſchaſt Die Börſe ſchloß in freundlicher Haltung. Tie Im einzelnen waren Weſtdeutſche Kaufhof 1% Pro⸗ 1˙39 Mai 35: 5,10 Br., 5,00 G. Tendenz: ſtetig. — n ben 0 zent erholt, Deutſche Lino angeregt durch den Bericht Hesterreleh(Wien) 100 Sonifi. 1 1. Diejenigen üt vereinze aren nnmitnahme der Rhein. Lino um 3 Prozent feſter. Ruhig blieben Polen(Warsch., Pos.) 100 Zloty 00 47 7 ndwerkliche 2 beobachten. Schuckert ſchloſſen. Automobile, Daimler 4 Prozent höher. Der Ren⸗ bortugal(Lissabon) 100 Escudo 7780 Hauptſchriftleiter: Waren der kozent uper Eröffnung, Daimler plus Abeh tenmarr lag nicht ganz einheitlich. Valutawerte, Sameagen(Gunfſest) veh Keiſ 63“784 6 230 Dr. Wilhelm Kattermann. heblichem U ie, Farben plus ½ und Rordd: Lloyd-plus die zu Tauſchzwecken verwendet werden, höher ge⸗— 5 23.3 Ig. S7S.30»Verantwortlich für»Reichs⸗ und Außenpolitik: d ausſchließlich bei köient. Rachbörsnich naunte man: Farben mit fucht; ſo wurden Schweiz Bundesbahnen drei bis Foamien(kad“n. Barcel100 Pes. 34340 34.30 Wilh. Kattermann; für Wirtſchaftszundſchan; W ührer der Wi nuch ſonſt wurden Schlußkurſe meiſt Geld fünf Prozent höher taxiert. Mexikaner vorübergehend Tschechoslowakel(Prag) 100 Kr. 10,240½ 10, 460) Ratel(in Urlaub), i. V. Hermann Wackerz li⸗ wird Hans* lebhafter bei Steigerung von—½ Prozent. Lue litanbul) i türk, Fid.] 1789ʃ 5000 1,991] 1. 1. Sni Fermoe 9 En I gafſamartt überwogen auch beute wieder Deutſche Reichsanleihen behauptet, Altbeſit ½ Pro⸗ Orüxuaylgiodtcrio) 104. Fes%os 1501 Polſtik, Feniuelon, Veilagen: Wim Körbel: für Spo Heinrich(i. 8 zent freundlicher, ſpäte Schuldblücher unverändert. V. St. y. Amerika(Newy) i Dos'].484 2,483 Julius Etz; für wi Mimeh i . Ba ti 3 2 4 9 i u e Pfandbriefe neigten bei etwas größerer Nachfrage teil Berliner Schriftleitung: Sans Graf meitgecrfan 175 en den Großbankaktien, waren Dodi heute enm weiſe zu Steigerungen, Stadtanleihen ebenfalls über⸗ Amſterdamer Deviſenkurſe Sw. 68, Charlottenſtr. 150. Rachdruct fämtl. Briginal⸗ —5 Aas as wiegend freundlich. Im weiteren Verlauf blieb Amſterdam, 1. Sept. Berlin 5800, London berichte verboten. 3 inkaufs durt d Commerzbank ihre Auſwärtsbewegun die Börſe unter Bevorzugung der Spezialwerte feſt. A„1. Sept. Verlin„ Lon 15 d lols um je Prozent fortſetzen. Auch Hypothe⸗ Tagesgeld 3½ Prozent. 725½, Neuvort 145/½10%, Paris 974½, Belgien 34661½, Ea 7 Uht kontbank en zeigten meiſt höhere Notierungen, ſo Deut⸗ Schweiz 4824, Italien 1268, Madrid 2020, Oslo 3655, genxreuzvanner⸗Verlga G. m. b. H. Verlagslelteff k yat ſich alboden mit Pus ½, Meininger Hypotheken Kopenhagen 3245, Stockholm 3755, Prag 614. Privat⸗ urt Schbüwitz Mannheim. Sprechſiunden der Verlags⸗ b Rhein. Hypotheken mit je plus 1 Prozent. Internationaler Deuisen- und distoniſas ½—% Tägl. Geld—½. leitung: 10.30—12 übr laußer Samstag u. Sonntag). e, gutſcheine blieben heute unverändert. inſprech⸗Mr. für Bericg und Schriftleitüng: 31471, heichuldonchforderungen notierten wie folgt: Effektenverkehr M nei 5 204 86, 3—— ee verantwortl.: deutſchen hobe 1195er:„100,12.) 194ber: 95.62 E35: Am Deviſenmarkt erwies ſich der Dollar als annheimer Börse Worgenausgabe 4, Mannheim.„ 19 053 Ankauf der zet 93,62—94,75. Aus gabe 11 1940er: 94.25 ziemlich widerſtandsfähig, was auf erneute Goldab⸗ Das Geſchäft an der heutigen Börſe kam nur ſchlep⸗ Morgenauscgabe A, Schwetzingen.„ 1000 hen. Die 005, 1944.—KSer; 93,37—94,f0 Wiederauſbon: gaben des Schatzamtes zurückzuführen ſein dürfte. pend in Gang. Am Akkienmarkt lagen die Kurſe zu⸗ Morgenausgabe 4, Weinheim...1100 ————— und 1946—48er: 58,00—58,87. Die Notiz in Zürich ſtellte ſich auf 3,014, in Paris meiſt etwas abgeſchwächt. So kamen IG Farben mit Banken i 4 auf 14,93 und in Amſterdam auf 1,45½. Die Ab⸗ 148 nach 148,5 zur Notiz. Auch Weſteregeln und des Geſchäft Berliner Geldmarkt ſchwächung des engliſchen Pfundes machte weitere Südd. Zucker Prozent leichter. Daimler⸗Benz ſo⸗ Ange Abendanze⸗ Mom. 12 67⁰ vegen der Fortſchritte, wobei der Grund in den anhaltenden gar um 1½ Prozent nachgebend. Andererſeits waren Abendausgabe 4a4.. 20 765 er Abteilu berwindung des Ultimos trat bereits heute Kapitalabzügen, daneben aber auch in ſaiſonmäßig am Kaſſamarkt einige Werte ſtark erhöht, ſo Bremen⸗ ende Entſpannung am Geldmarkt bedingten verſtärkten Rohſtoffkäufen zu ſuchen iſt. In Beſigheim um 2 Prozent, Salzwerk Heilbronn ſogar zuf, 83 485 die von der R haß vie Säte für Blanco⸗Tagesgeld bei erſten Zürich gab die Noliz bis auf 15,0576(15,19), in um 8 Prozent böber. Der Rentenmarkt lag ziemlich.⸗A.— 16 75% hmen zwechs e A gefentt werden konnien. Poris auf 77,0(71.70 und in Amſterdam auf aut behauptet. Es nonertene Di. Anl. Altbeſid 95.5, Ausgabe B. Keimdeinsen.... 1600 Erfolge zei geld erforderte unverändert—6 Prozent. In 7,27½ nach. Der franzöſiſche Frane blieb unver⸗ 6 Prozent Baden Staat 93, 7 Prozent Heidelberg⸗ ii 20 844 ldiskonten kamen größere Umſätze nicht zu⸗ ändert feſt, das gleiche gilt auch für die übrigen Stadt 78, 8 Prozent Ludwigshafen⸗Stadt 82,25,— ngebot und Nachfrage erfuhren normalen Goldvaluten. Dagegen werden die nordiſchen Valu⸗ Mannh. Abl. Altbeſitz 89,5, 8 Prozent Mannheim⸗ Geſamt⸗D.⸗A. Juli 1934 41 997 ten von der Pfundſchwäche nachteilig beeinflußt. Stadt 82,5, 8 Prozent Bad. Kom. Goldpfbr. 91, 8 Druck: Schmalz& Laſchinger, Abteilung Zeitungsdruc 'n Deviſenl ntbank eine fes eintret ꝛiskontbank igen Seri ſo zum Kurſe 2* Golddiskon Berliner Kassakurse Einlöſung au holländiſchen...9.. 6..9 31. 8..9.. 1 es. 18 81, 6. 1 nwird vo Al. Nordd, LIovd.„„ 30,12 30,25 Bremer Wolle. 149,00 141.09 J gebr. Grosmann—. Mis& Genest.. 36,12 36,12] volxt& ff 11,00 10,25 8 Woll 140,50 141,09 t. Leichsanl. 2—*—355 Bankal tien Brown- Boveri 13,.50 13,55 Grun'& Bilünger 2²4,50 3 Müleimer Berzw.. 2 en 126,00 126,50 Zudefas 462 7 7 48,57 Buderus Eisenwerke 23 00 Gruschwitz Textil. 55 A Nordd. Eiswerke, 92,50 Westeregeln Alkall 127,00 127,00 Conti Gummi 120,12 129,25 Bk. f. El. Werte 1105 60.50 Byk Gulden 8 Guano-Werke Orenstein& Koppef 30,00 Wi. Drahtind.Hamm— do. Linol. 65,5 9,00 BK. f. Brauind. 106,7 Chariotten Wassef 57,50 Hacketnal-Draht 76,00 76,37 J Snönix Berzbau 47,00 Wilk— 39,00 J Daimier 47,87 Berliner Handelsges, 32,25 92,50 l. G. Chemie Basel 17109 1 Hallesche Masch.— 7,0 f Polvphon. 14,75— Wisner Meian 107,50 106,00 1 Dt. Contisas. 125,00 %6 Seriner Hyo Se..— Chem. Hevden 34,12 94 Hamburg Elektr.. 122,00 132,32 Ratliseber Waggon.— Wittener Gubstahh.— Bt. Erdö 113,.75 Comm, u, Privatbk. 62,25 62 Chem. Ind. Celsenk. 35,12 656, Harb.-Gummi-Phön. 30,25 Kheinfelden Kraft—— Zellstoff Waldhof 47,50 45,25 Dt. Linol. 5,95 öt. Asiatische Bl.——ocbem. Werke Albert 96,00 Harpener Berabau 104,50 1 Bhein. Braunkohlen 240,00 240,25 Bt.⸗Ostafrihka. 55,00 54,25 Elsenb. Verk. Dt. Bk. u. Disconto 69,20 Chillingworth 157•„Hedwigshütte— 5 Khein Chamotte—— Neu-Guinea 126,00— El. Lieferg. läfiner„ Dt. Golddiskontbk. 100, 00 Comp. Hisp.(Chade) 167,00 Heilmann&Littmann 7,25 khein Elektr. 101,00 102,00 Otavi Min. u Elsenb. 14,12 14,37 El. Licht-Kr.: 1 0 83,25 bt. Uebersce-BK. 15,00 Conti Cnoutschuc 129,75 129,0 J Hemmoor⸗Porti. e— eei Farbenind. 4 chaffenbe 1 M. 1 64,75 Presdener Bank 72,50 7. Conti-Linoleum. 63,25 Hiwert Maschinen 49,00 Rhein-Main-Donaun—— pet N 3— Ikeidmühle emel. pf4 Meininger Hvo. Bk 76,00 Haimler Benz. 456,25 Hindr.& Aufferm. 55,75 Kehein. Stahlwerke 90,00 99,5 1 3 andel.— Feſten-Guiſle.. aldhof 47½ 98,00 JReichsbante. 155,12 Deutsch Alt.-Tel. klürschberg Leder.— Kh.-Westf. Kalkw.„50 33,75 51 pP 701— Selsen. BS. 93,00 Khein. lvo. Bk ic6, ö0 107,00 Deutsch-Kont! Gas 124,50 1265 Hoesch Eis. u. Stahl 71,50“ kiebeck-MontanAG. 100,00 00%„ 1 C Ges f. el.„ 5 Heutsche Erdöl 113,25 Hohenlohe-Werke 30,00 Kositzer Zucker 30.— 5 er Kan—5 Goldschmidt. 3 nen. 6056 5 5 Versloher.-Aktlen Deutsche Kabelw. 26,00 79,00 Philivo kolzmann 73,25 25 Ruckforth Ferd. Nt. 91,09 90, 90 Harb Gumm Asch.-Münecn. 219•00 beutsehe Linoleum 50,00 Hotelbetrieh. 43.50 3 Kütgerswerke 40,12 40,87 Borb Ft 21.50 Harpener au- 5 Allianz Alig. 210•00 Heutsche Steinzeus Delse Berabau 110,75 Sachsenwerk.— 45+—3 32 18.25 Hoesen. Alllan: leben— Deut, Eisenhandel 74,75 Gebr junshans 35,25 37,50 Saſzdetiurth Kall 164,75 165,00 810— AN—4 Holzmann 6 hatzan. Mannh vers. Dresdener-Leipziser Kahla pPorzellan 21,75 Sarotti 70,00 75,00 Sia-Flm alpeter— lse Berg Genus rslebe lndustrie-Ak tien Schnellpr. 62,00 Kaliw, Aschersleben 126,75 Schles.-El. u. Gas— Tagl. Geld 4,25 Sebhr funshans tfurth 10 Accumulatoren-Ebr.— hürener Metafll. 130,50 Kali Chemie. 132,0% 1 Huso Schneider 74,50 74,00 Monats 10—2 Kall Chemie. regeln ente, 3Aligem. Bau Lenz 62,00 64,25 Düsseſdt. Eisenhütte— Ficernerwerte 15,00 15,5 Sehöferhof.Bindine 163,0 1655,00* 20 0 Klöckner Allg. Kunstzivde Dvckerh.-Widmann— Koksw. u. Chem. F. 99,3/ Schuhert& Salzer 163,75 Kokswerke 2 Dynamit Nobel 76,87 C. M Knorr. 13595,25 Schuckert& Co. 93,90 35,75 Schlußl fanver 3 Alls. Elektr.-Ges. 27,12 El. Lieferungen, 2, Kollmar& lourdan 38,25 Schulh.-Patzenhofer 115,75 11. unkurse Mannesmann Aisen Porti. Zement 137,00 137. El. Licht u Kraft 112,.00 Kötitz. Led. u. Wachs 52,00 Slemens& Halske 145,25 149,5 aplosuns-3. Mansfeld 4 Ammendorf Papier 96,75 6 El Sehlesien** 21 Kraub Co. Lok.— aSinner 46„„28 7% Ver, Stahl.. 159, Max Hütte. Anhaltet Kohlenw, 2⁵ Enselhardt. 90,25 39,00 Kronorinz-Metail 127,00 139.00 Stoehr Kammsarn 105,75 52 Bk el. Werte Metallges. n 571 n E unkohlet—3 1*.— Aschaffenb. Zelistoſf 600 6 Bnzinger Unlonwk, 98,00 98 Lahme ver& Co. 119,62 119,25 Stoſberger Zinkhütt 59/%0 57,0 Bank i. Brau Orenstein 80, 50 Augsburg-Nürnb.- 6/,00 66,00 J Eschweil, Bergw. Laurahütte 19,75 Stettin Cham. 37587 heichsbank 55,50 156,25 —»„„„»„»»„» τι ⏑ O„„„„„„+. ——— ˖ ntan 6— 7 148˙00 33,62 44 Phönix Berg 46, 75 Heilbronn 90.80 L Bachmann& Ladew,— Farbenind. J. G. 120•0 Leopold Grube. 5,„ Südd Immohilien 2 AG. Verkehr 7¹ 73,50 J knein Brk.. 246,00 verke 10•25 IBake Maschinen W Feldmühſe Pavier 2 3 inde's Eismasch 7,00 95,%[do Zucker 183, 00 Alls. Lokal. do. Elektt. 102,00 35.35 fBast 46.. Nürnberg— keiten& Guilleaume 140 31 Carl Lindström Thörl's ver Oelfabr Ot. Reichsb. Rheinstahl. 90,00 ooer 34.00 34•25 B. Motoren(BMWI 133,00 Ford Motor 1 1 C. Lorenz— 00 Thär Gas 121,50 Kh.-W El. 102,50 300er. 00 Bavr. Spiegelglas 4/½00 46 Gebhhard& Co. 04, 90 AMannesmannröhren! 1750 Tiete Leonhard. 27.00 Hamburg-Süd. 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