* am der lust Erstauflbhrung ielhaus nahe neten Köpfen Alne gewiählt, 2. Sehen Sle nden Sie den U. F. A. haupl. J(Korte odet anersꝛdg, den ostomt Monn- ösungen sind esetzt: n entscheſdef vunanfechtbor gechisweges. 22 dieser Stellel dverkehr für jeden Zu ſolid. Baſis ag. f B 2, 7. Tel 4455% att von irts. Einkom. u. u. dislret, . bequemſt. IIM fiat. 1 Ahg undendien chaftshilfe, Mym v, A2 10—12 Mon. tenrückzahl.) 1 ſicherh, raſch, lagfr. elie - in jeder Höhe 700 Pergag und Schriftleitung: Mannheim, R 3, 14/15. euz( glich.50 RM., bei Poſtbeſtellung zuzüglich.72 men die Träger ſowie die Poſtämter entgegen. ere Gewalt) „Jahrgang— Nr. 419 4 Genf, II. Sept. Der Landesleiter der Deut⸗ ſchen Front und die Fraktion Deutſche Front des Landesrats des Saargebiets haben an den Völkerbundsrat folgendes Schreiben ge⸗ nhtet: An den Hohen Rat des Völkerbundes, Genf. Der Herr Präſident der Regierungskommiſ⸗ ſion hat dem Hohen Rat des Völkerbundes berſchiedentlich berichtet, die Lage im Saar⸗ gebiet erfordere es dringend, ihm internatio⸗ hale Polizeitruppen zur Aufrechterhaltung der ARuhe und Ordnung im Saargebiet zur Ver⸗ fügung zu ſtellen. Die Deutſche Front im Saargebiet hat gegen dieſe Maßnahme ſtets proteſtiert, da ſie geeignet ſei, Schwierigkeiten zu ſchaffen, die nicht vor⸗ handen ſind. Godann hat die Deutſche Front auch Einwen⸗ in Saargebiet verfügbaren Poli⸗ ikräfte zurzeit verwendet wer⸗ n. Wenn nach dem eigenen Bericht des herrn Präſidenten Knox vom 12. März 1934 und ein Drittel der ſtaatlichen Poliziſten der Sladt Saarbrücken im Bürodienſt verwendet wird, ſo müſſen wir dieſe Art der Dienſteintei⸗ ug beanſtanden. Auch bei den Landjägern ſind große Abkommandierungen zur Lohn⸗ und deg klehrsſteuerkontrolle, als Büroſchreiber bei de virektion des Innern, im Ordnungsdienſt, bei den Amts⸗ und Landgerichten und bei anderen Behörden zu verzeichnen. Bei einer ganzen Reihe von amtlichen Stellen leiſten Fandjäger lediglich Portierdienſte. Esdürfte daher bei einer Umgruppierung nicht ſchwierig ſein, eine ganz erhebliche Zahl von Polizeikräfte für den eigentlichen Polizei⸗ dienſt freizumachen. dDie Schwierigkeiten hinſichtlich der Polizei des Saargebietes liegen unſerer Auffaſſung hach nicht darin, daß die Polizeitruppen nicht geeignet wären, ſondern darin, daß vor allen agen bei der ſtaatlichen Polizei in Saar⸗ 5 KRücen ungeeignete Kräfte mit der Führung betraut worden ſind. Uir haben mehr als einmal auf die Tatſache Mun. Hingewieſen, daß Präſident Knox Emigranten, wie Machts und Ritzel, mit maßgebenden Funk⸗ nonen der Polizeileitung betraut hat. Izu ſtudieren Bände, einen „Igelkäſig oder f was ſuchen— tun aut daran, 9 .] Klein⸗Anzeigen .Markt des„ liis iſt inzwiſchen die Tatſache bekanntge⸗ Porden, daß der Emigrantenkommiſſar Machts och am 9. November 1933 für den franzöſi⸗ ſchen Spionagedienſt arbeitete und auffallender⸗ peiſe bereits am 1. November v. J. mit ſeiner Rchigen Funktion bei der ſtaatlichen Polizei in —— e 1 -AAulofaſſe durdu vollkommene und Klarhel, ndschafllichen Do J ausgezeldnele Okärie erloges vom„Vol. plcht Beobachfer“ imillchen Relduge · vorrällg: e Buchhandlung. J9.ᷓ1 I en Sie schonz aarbrücken betraut wurde. Im übrigen ſteht feſt, daß die beiden Emi⸗ grontenkommiſſare Machts und Ritzel bei führenden Leuten des franzöſiſchen Spio⸗ nagedienſtes in Forbach heute noch regel⸗ mäßig ein⸗ und ausgehen. Hiermit iſt wohl der einwandfreie Nachweis bracht, daß die beiden Genannten ſich in ihren Dienſtobliegenheiten von Geſichtspunkten leiten laſſen, die zu ihrer Dienſtpflicht, Ruhe und Ordnung im Saargebiet aufrechtzuerhal⸗ en, im ſcharfen Widerſpruch ſtehen. dDie Verwendung derartiger Elemente bei der Hausſuchung der Deutſchen Front, auf deren Ungeſetzmäßigkeit wir in der letzten Denkſchrift hinwieſen, wird dadurch in ein merkwürdiges Licht gerückt. ohmaͤrkl. Vor einigen Wochen iſt der engliſche Staats⸗ angehörige Miſter Hemsley zum Leiter der ſſſſſcit gefamten Polizeikräfte des Saargebiets ernannt 8, banner“ erſcheint 12mal wöchentl. und—— I..20 rhindert, beſteht kein Anſpruch auf Ent Güdigung. R dungen zu machen gegen die Art, wie die ernruf;: 204 86. 314 71, 333 61/2. Das RM., bei Trä—— RM. Einzelpreis 10 Pfg. Beſtellungen ſt die Zeitung am Kelna(auch durch egelmäßig erſcheinende Beilagen aus allen Wiſſensgebieten.— Für unverlangt eingeſandte Manuſkripte wird keine Verantwortung übernommen. — 4 worden. Wir haben die Hoffnung, daß durch dieſe Maßnahme nicht nur eine Beſſerung des Einſatzes der Polizei zu vernünftigeren Zwecken herbeigeführt wird, ſondern daß Herr Hemsley auch eine den augenblicklichen Verhältniſſen ent⸗ ſprechende andere Verwendung der vor⸗ handenen Gendarmerie und Polizei vornimmt. Bei den im Saargebiet herrſchenden Verhält⸗ niſſen iſt es ſicher eine Kleinigkeit, reichlich Arbeitskräfte zur geeigneten Erfüllung der⸗ jenigen Aufgaben zu finden, für die jetzt Poli⸗ ziſten und Gendarme verwendet werden. Den Einwand des Herrn Präſidenten Knox, daß die Zahl der Polizeikräfte nicht ausreiche, dürften ſwir mit dem Hinweis beantworten, daß in Luxemburg, einem Lande, das über eine ſehr ſtarke Induſtriebevölkerung verfügt und daher in ungefähr der gleichen Lage iſt wie das Saargebiet, auf 135 Einwohner ein Poliziſt oder Gendarm kommt, während im Saargebiet ſchon auf 133,7 Einwohner 4 Frün-Ausgabe A 5 Anzei teil 45 markt. Fernruf 204 86, 314 71, ücher Gerichtsſtand: Mannheiin. ſcheckkonto: Das—— wigshafen 4960. ein Mann der ſtaatlichen Polizei oder Gen⸗ darmerie kommt. Hier iſt nicht einbegriffen die kommunale Po⸗ lizei, die durchaus nicht ſo unbedeutend und unzulänglich iſt, wie Herr Präſident Knox be⸗ hauptet. Denn es ſind noch mindeſtens 300 Kommunalbeamte vorhanden, die ihren Dienſt in durchaus befriedigender Form ausüben. Wir bitten daher den Hohen Rat des Völker⸗ bundes, zunächſt alle Maßnahmen veranlaſſen zu wollen, welche geeignet ſind, die vorhande⸗ nen Polizeikräfte zweckmäßig zu verwenden und die Führung auch in den mittleren Poli⸗ zeiſtellen ſo zu geſtalten, daß das Vertrauen der Bevölkerung und der unterſtellten Beamten zu dieſer Führung wiederhergeſtellt wird. Unterſchriften: Der Landesleiter der Deut⸗ ſchen Front, gez. Pirro.— Die Fraktion „Deutſche Front“ des Landesrates des Saar⸗ gebietes. gez. Kiefer. gez. Levacher. gez. H. Röchling, gez. Schmelzer. Pant mit dem Beelzebubꝰ kin ſcharfer fingeiff der„Reichspoſt“ gegen die flufnahme der Sowjetunion in den dölkerbund Wien, 11. Sept. Viel bemerkt wird am Dienstag eine außerordentlich ſcharfe Stel⸗ lungnahme der chriſtlichſozialen Wie⸗ ner„Reichspoſt“ gegen die Aufnahme Rußlands in den Völkerbund. In einem mit „Pakt mit dem Beelzebub“ überſchriebenen Ar⸗ tikel des Pariſer Berichterſtatters wird darauf hingewieſen, daß die Aufnahme Sowjetruß⸗ lands in den Völlerbund eine unmittel⸗ bare Gefahr für Europa bedeute. Der Artikel wendet ſich ſcharf gegen die Haltung Frankreichs, das die 15 Milliarden Goldfran⸗ ken zu vergeſſen ſcheine, die die franzöſiſchen Sparer an Rußland verloren hätten. Aber die franzöſiſche Induſtrie verſpreche ſich jetzt große Aufträge aus Sowjetrußland, und die kom⸗ muniſtiſche„Humanité“ jubele. Das ſollte ſchon an ſich ein bedenkliches Zeichen ſein. Aber man ſcheine nicht geneigt zu ſein, die Ge⸗ fahren zu berückſichtigen, die die Aufnahme Sowjetrußlands in den Völkerbund für ganz Europa bedeuten. Sowjetregierung und Kom⸗ munismus ſeien heute identiſch. Man wolle jetzt den Teufel mit dem Beelzebub austrei⸗ ben. Im Völkerbund müßten ſich ſämtliche Staaten verpflichten, die Kultur der Menſch⸗ heit, die Ziviliſation und Religion zu ſchützen und zu achten. Die Moskauer Regierung aber predigt offen den Kampf gegen das Chriſten⸗ tum und erklärt, daß die Nächſtenliebe nur ein Hindernis der Revolution ſei. Mit dem Ge⸗ löbnis des Haſſes auf den Lippen ſchleiche ſich jetzt die Sowjetregierung mit Sitz und Stimme in eine Organiſation ein, die dem Wohlſtand der Völker gewidmet ſein ſolle. Es frage ſich jedoch, was Stalin und Litwinow veranlaßte, plötzlich ihren Kurs zu ändern und in die Fußſtapfen der noch vor kurzem verdammten imperialiſtiſchen Politik zu treten, obwohl ſie ſich noch vor kurzem über den Völkerbund lu⸗ ſtig gemacht hätten. Wir dürfen jedoch die Sowjetdiplomatie nicht unterſchätzen. Jede Handlung und jede Tätigkeit Sowjetrußlands diene nur dem einen Zweck: Weltrevolution und Herrſchaft des Antichriſt. Es ſei nicht im. mindeſten daran zu zweifeln, daß die Sow⸗ jetunion von ihrer Macht einſt im Völkerbunde ausgiebig Gebrauch machen werde, um ihren Ideen zum Sieg zu verhelfen. Framzöſiſche Unbotmäßigkeiten Ohnmächtige Out über das deutſche Oſtpaktmemorandum in Paris Paris, 11. Sept. Die fvanzöſiſche Preſſe kann ihre ohnmächtige Wut über das deutſche Oſtpakt⸗Memorandum nicht verbergen und ver⸗ ſteigt ſich deshalb zu ſchweren Beleidi⸗ gungen der deutſchen Politik ver⸗ bunden mit inſtändigen Beſchwörungen an die Adreſſe Polens. Der Sinn der Preſſekommen⸗ tare kommt wohl am brutalſten, aber auch ein⸗ fachſten im„Journal des Debats“ zum Aus⸗ druck, das ſchreibt, Deutſchland würde den Oſt⸗ pakt ja doch nur abgeſchloſſen haben, um ihn bei der erſten Gelegenheit zu bre⸗ chen. Alles in allem müſſe man ſich alſo be⸗ glückwünſchen, daß Deutſchland nicht einen ncuen Papierfetzen unterzeichnet habe.() Der„Temps“ bezeichnet den Inhalt der deut⸗ ſchen Antwort als auf eine Ablehnung hinaus⸗ laufend und ſchreibt, einfache zweiſeitige Nicht⸗ angriffsverträge könnten zur Stabiliſierung der Lage nicht ausreichen. Wahre Sicherheits⸗ garantien könnten nur durch regionale Bei⸗ ſtandspakte mit Sanktionsdrohungen erzielt werden. Von dieſem Syſtem aber wolle Deutſchland nichts wiſſen, weil es ſich— und nun kommen auch hier die niederträchtigen Un⸗ terſtellungen— gegenüber den baltiſchen Staa⸗ ten, der Tſchechoſlowakei und trotz des deutſch⸗ polniſchen Einvernehmens volle Aktionsfreiheit vorbehalten wolle. Dadurch enthülle Deutſch⸗ land wieder einmal ſeinen Willen, jede inter⸗ nationale Zuſammenarbeit zur Feſtigung des Friedens und zur Verhinderung des Krieges zu vereiteln.— Der„Temps“⸗Artikel warnt Polen, wenn es entgegen allen Erwartungen ſich beſtimmen laſſen würde, den Oſtpakt zu banne AApEEIATT NGRDWTZTBADENZ en: Die 12geſpaltene Millimeterzeile 10 Pfg., Die ageſpaltene Milimeterzeile im ſg, Für kleine Anzeigen: Die 1 r Abendausgabe r. Anzeigen⸗Ann 330 8 Zablungs⸗ und Erfülungsort Mannbeim. Ausſchlie oOſt⸗ ud⸗ erlagsort Mannheim Text⸗ Bei Wiederholung ühausgabe 18 Uhr, Zgeſpaltene Millimeterzeile 7 Pfg. me:* 8* 9 K 3, 14/15 und p 4, 12 am ſließ⸗ Mittwoch, 12. Seplember 1934 nox-Polizei überflüſſig kin proteſtſchreiben der deutſchen Front an den völkerbund vereiteln, ſo würde die internationale öffent⸗ liche Meinung das nicht verſtehen, und man würde zu Recht oder zu Unrecht annehmen, daß die polniſche Außenpolitik das deutſche Ma⸗ növer in keiner Weiſe zu verhindern ſuche. Warſchau würde Gefahr laufen, die Verant⸗ wortung zu teilen. kin unfreundlicher avas-Rommentar zur deutſchen Note Paris, 11. Sept.(HB⸗Funk.) Der Genfer Sonderberichterſtatter der Havas⸗Agentur be⸗ hauptet, daß die deutſche Antwort in der Oſt⸗ paktfrage in den Völkerbundskreiſen mit einem gewiſſen Ernſt beurteilt worden ſei. Beſonders falle an der Note die Tatſache auf, daß die deutſche Forderung nach Verſtärkung der Streit⸗ kräfte reſtlos aufrechterhalten werde, ferner die Tatſache, daß der Grundſatz des gegenſeitigen Beiſtands abgelehnt werde. Gerade an dem Tage, an dem der Eintritt Rußlands in den Völkerbund grundſätzlich be⸗ ſchloſſen werden ſollte, ſei die Ueberreichung der Note erfolgt. Deshalb erblicke man darin ein durchſichtiges Manöver und man zögere nicht, die Reichsregierung zu beſchuldigen, im letzten Augenblick Verwirrung ſtiften zu wollen.(h) Die deutſche Note werde aber keinen Einfluß auf die mit der Aufnahme Rußlands zuſammenhängenden Fra⸗ gen haben. Der Wortlaut der deutſchen Note werde mit größter Aufmerkſamkeit geprüft wer⸗ den. Sollte ſie auch nur die geringſte Möglich⸗ keit für eine Verſtändigung enthalten, dann werde man ſie zweifellos benützen, um eine Formel zu finden, die die deutſche Rückkehr zur internationalen Zuſammenarbeit erleich⸗ tern könnte. kieine Stellungnahme der polniſchen Preſſe zur deutſchen flntwortnote zum oOſtpakt Warſchau, 11. Sept. Die polniſche Preſſe beſchäftigt ſich mit der deutſchen Antwortnote auf den Oſtpaktvorſchlag und unterſtreicht mit beſonderem Nachdruck, daß Deutſchland kei⸗ nerlei Verpflichtungen auf ſich nehmen wolle, die es im Oſten in einen Konflikt verwickeln könnten. Von einer Stel⸗ lungnahme ſieht die polniſche Preſſe vorerſt ab. NUeues Kulturland in pommern Aufforſtung des Wieker Moors (Drahtbericht unſerer Berliner Schriftleitung.) Berlin, 10. Sept. Umfangreiche Pläne zur Gewinnung neuen Kulturkan⸗ des werden augenblicklich in Pommern aus⸗ gearbeitet. Auf der vorpommerſchen Halb⸗ inſel Darß befindet ſich ein etwa 6000 Mor⸗ gen großes Moorgebiet, das bisher als nutzloſes Unland betrachtet wurde. Es handelt ſich hierbei um das ſogenannte Wieker Moor, das zwiſchen den Dörfern Wiek, Zingſt und Prerow liegt. Die entſprechenden Unter⸗ ſuchungen ſollen die Vorarbeiten für eine ſpätere Aufforſtung dieſes Moors ergeben. Ein Radſchah wegen Mißbrauchs der Regierungsgewalt ſeines Landes ver⸗ wieſen Simla, 11. Sept.(HB⸗Funk.) Der Radſchah von Jhampur in Mittelindien iſt von der in⸗ diſchen Regierung gezwungen worden, ſeinen Staat auf unbeſtimmte Zeit zu verlaſſen. Zur Begründung der Maßnahme wird erklärt, daß der Radſchah ſeine Regierungsgewalt miß⸗ braucht, die Verwaltung vernachläſſigt und ſeinen Staat an den Rand des Bankrotts ge⸗ bracht habe. nehmbar wurde. Jahrgang 4— A Nr. 419— Seite 2 „Hakenkreuzvanner ——————4—.— beginn der franzöſiſchen Oſtmanäver „Graf Zeppelin“ über dem Manöverfeld Paris, 11. Sept. Kriegsminiſter General Petain, iſt in Val Dahon zur Teilnahme an den großen Manövern eingetroffen, die um Be⸗ ſancon unter der Oberleitung des Generals Hering Dienstag früh begonnen haben. Der franzöſiſche Luftfahrtminiſter, General Denain, wird an den Oſtmanövern ebenfalls teilnehmen. Er verläßt im Laufe des Nachmittags die Hauptiſtadt in einem von ihm ſelbſt geſteuerten Flugzeug. Der Sonderberichterſtatter des„Paris Midi“ erwähnt in ſeinem Stimmungsbild, daß in dem Augenblick, in dem der deutſche Militärattache, General Kühlenthal, mit einem ausländiſchen Kollegen auf dem Manövergelände eingetroffen war, plötzlich das Surren von Motoren ver⸗ Kurz darauf kam etwa 300 Meter hoch das Luftſchiff„Graf Zeppelin“ vor⸗ beigeflogen.„Ein Arm erhob ſich zum Zeichen des Grußes, und anſchließend richteten ſämt⸗ liche ausländiſchen und franzöſiſchen Offiziere, Soldaten, Journaliſten und Schlachtenbummler den gleichn ſchweigenden Gruß an den Rieſen der Lüfte, der ſeinen Weg gleichgültig fortzuſetzen ſchien.“ „Oraf Jeppelin“ wieder in der heimat Friedrichshaſen, 11. Sept. Das Luft⸗ ſchiff„Graf Zeppelin“ iſt Dienstagvormittag unter Führung von Kapitän Lehmann von ſeiner ſiebenten diesjährigen Südamerikafahrt nach Friedrichshafen zurückgekehrt und iſt um 10.42 Uhr auf dem Werftgelände glatt gelan⸗ det. Das Luftſchiff führte 23 Fahrgäſte, 150 Kilogramm Poſt und 47 Kilogramm Fracht mit ſich. Für die diesjährigen Freifahrtgewinner ſtartet das Luftſchiff am 27. September, vor⸗ mittags 10 Uhr, zu einer Sonderfahrt. —— Das größte Hotel des Berner Oberlandes eingeäſchert Born, 11. Sept. Im Regina⸗Palaſthotel in Beatenberg, dem größten Hotel im Berner Oberland, brach am Dienstag Feuer aus. Das Hotel brannte vollſtändig nieder. Vom Mobi⸗ lar konnte ſo gut wie nichts gerettet werden. Das Hötel, das 150 Betten aufweiſt, iſt das einzige am Platz, das während der Winterszeit geöffnet iſt. Zwei Balkone in die Tiefe geſtürzt Zwei Tote, zehn Verletzte Kattowitz, 11. Sept.(HB⸗Funk.) In der Hauptſtraße in Bendzin ereignete ſich am Montagabend ein ſchweres Unglück. An einem Hauſe löſte ſich im zweiten Stockwerk ein Bal⸗ kon von der Mauer, auf dem ſich acht Perſonen befanden, und ſtürzte mit ſeiner ganzen Laſt auf den darunter liegenden Balkon, auf dem ſich gleichfalls vier Perſonen aufhielten. Die⸗ ſer Balkon hielt dem Anprall nicht ſtand und löſte ſich aus der Verankerung. Die Trümmer der beiden Balkone und die 12 Perſonen ſtürz⸗ ten auf die Straße. Zwei Perſonen waren ſofort tot, ſieben weitere erlitten ſchwere Ver⸗ letzungen. Die übrigen drei Verunglückten ka⸗ men mit leichteren Verletzungen davon. Die ſofort eingeleitete Unterſuchung des Unglücks hat ergeben, daß die Eiſenträger, auf denen die Balkone ruhten, vollſtändig verroſtet waren und ſelbſt eine normale Belaſtung kaum mehr aushielten. Der Beſitzer des Hauſes wurde verhaftet. 700 Fälle von ſpinaler Kinderlähmung in Dänemark Die Herbſtmanüver abgeſagt Kopenhagen, 11. Sept.(9B⸗Funk.) In⸗ folge der Ausbreitung der ſpinalen Kinderläh⸗ mung in verſchiedenen Teilen Dänemarks hat der Kriegsminiſter beſchloſſen, die Herbſtmanb⸗ ver abzuſagen. Ein Teil der Reſerviſten war bereits für Mittwoch einberufen. Nach Angaben der oberſten Geſundheitsbe⸗ hörde betrug die Zahl der an ſpinaler Kin⸗ derlähmung Erkrankten in ganz Dänemark in den letzten Tagen etwa 700, davon etwa die Hülfte in den erſten zehn Tagen des Sep⸗ tember. Abenteuer chineſiſcher Journaliſten Amſterdam, 11. Sept.(Eig. Meldung.) Drei chineſiſche Journaliſten hatten den Bür: germeiſter von Pingynen in der Provinz Hupei, Tſau⸗Meng Tſchiu, um ein Interview erſucht, das ihnen auch zugeſagt wurde. Der Empfang geſtaltete ſich jedoch anders, als die Journaliſten gedacht hatten. Der Bürgermei⸗ ſler ließ ſie nach einer kurzen, eingehenden Be⸗ trachtung abführen und ihnen je 10 Stockſchläge verabfolgen, weil ſie es gewagt hatten, mit Breecheshoſen und Sporthemden bekleidet, vor ihm zu erſcheinen. Außerdem machte er ihnen zum Vorwurf, daß ſie eine Brille trugen. Die drei Journaliſten haben ſich beſchwerdeführend an die Regierung gewand! Stuem auf ab wieder verſchürſte cage im amerinaniſchen Lernlltrein/ dollaeenwerung und törung im We Neuyork, 11. Sept.(HB⸗Funk.) Die Lage im amerikaniſchen Textilſtreik iſt am Dienstag wieder etwas geſpannter, dies vor allem im Hinblick auf zahlreiche neue Unruhen. In Neu⸗England ereigneten ſich am Montag verſchiedene Zuſammenſtöße zwiſchen Streikenden, Polizei und Arbeits⸗ willigen, wobei zahlreiche Perſo⸗ nen verletzt wurden. Auf Gerüchte von bevorſtehenden Unruhen wurde in Rhode⸗ Island, Connecticut und Maine die National⸗ garde mobiliſiert. In Laneeſter(Pennſylvanien) ſtürmte eine etwa tauſendköpfige Menge eine Seiden⸗ fabrik. Außerdem wurden zahlreiche Kraft⸗ wagen umgeworfen. Zahlreiche Arbeitswillige wurden durch Stein⸗ würfe verletzt. In Kannapolis(Nordkarolina) traf eine fliegende Streikkolonne in Stärke von etwa 1300 Mann auf etwa 100 Kraftwagen ein, um die dort noch arbeitende große Hand⸗ tuchfabrik zur Schließung zu zwin⸗ gen. Die Streikenden gaben einen Angriff auf die Fabrik jedoch vorläufig auf, da ſie von Polizei und etwa 300 Nationalgardiſten be⸗ wacht wird. Während der Schlichtungsausſchuß ſich in einer Konferenz mit Arbeitgebern und Strei⸗ kenden bemühte, eine Einigung herbeizuführen, gab die Streikleitung bekannt, ſie werde in den ſtrittigen Fragen dem Schlich⸗ tungsausſchuß ein Angebot unter⸗ breiten, wenn während der Verhandlungen die Textilfabriken geſchloſſen würden. Die An⸗ lmandel die zolge? 3 0 1 gebote würden aber zurückgezogen werden, wenn der Forderung nicht bis Dienstagabend 18 Uhr ſtattgegeben würde. In einem Spezialartikel weiſt der„Nieuwe Rotterdamſche Courant“ darauf hin, daß der Kampf in der amerikaniſchen Textilinduſtrie inſofern ſehr gefährliche Folgen für die Dollar⸗ währung zeitigen könne, als nunmehr die japaniſche Konkurrenz auf dem Textilwarenmarkt viel leichter die amexikaniſchen Erzeugniſſe ver⸗ drängen könne. Den Vereinigten Staaten ſei es durch ihre ausgezeichnete Organiſation gelungen, vor allem in Südamerika und auf anderen am Pazifik gelegenen Märkten gegen die japaniſche Konkurrenz in erfolgreichen Kampf zu treten. 3 Jetzt erhalte Japan eine einzigartige Ge⸗ legenheit, amerikaniſche Baumwoll⸗ und Kunſtſeidefabrilate aus Südamerika zu verdrüngen, wo die japaniſche Induſtrie bereits ſeit einigen Jahren große Aktivität entfalte. Solle der Ausgang des Textilarbeiterſtreiks in UsaA neue Lohnerhöhungen bringen, dann er⸗ halte, ſo heißt es weiter, die amerikaniſche Textilwarenausfuhr wahrſcheinlich einen tödlichen Schlag, falls ſich Rooſevelt nicht zu einer weiteren Devalvation des Dol⸗ lars entſchließe. Aus dieſem Grunde könne der Textilkonflikt Anlaß zu einer weiteren Dollarentwertung und damit neue Störungen im Welthandel bilden. kommuninen uls Streinheber Rio de Janeiro, 11. Sept. In mehreren Staaten Braſiliens zeigt ſich neuerdings eine auffallende Zunahme des Streiks. In der Bucht von Rio de Janeiro ſelbſt iſt der Schiffs⸗ verkehr völlig lahmgelegt, auch die Metallarbei⸗ ter ſtreiken. In einzelnen Orten verkehren keine Straßenbahnen mehr. In Para, dem bedeu⸗ tenden Handelszentrum Nord⸗Braſiliens mit 250 000 Einwohnern, haben die Gewerkſchaften die Ausrufung des Generalſtreiks beſchloſſer für den Fall, daß die Elektrizitätsgeſellſchaft den Lohnforderungen der Arbeiter nicht ent⸗ ſprechen ſollte. Batira iſt bereits ſeit einigen Tagen ohne elektriſchen Strom. Ueberall verſpürt man, daß kommuniſtiſche Streikhetzer am Werke ſind, die einen General⸗ ſtreik in allen großen Städten herbeiführen wollen, der jedoch an den energiſchen Abwehr⸗ maßnahmen der Regiexung ſcheiterte. Die ſchweren Zuſammenſtöße zwiſchen Demonſtran⸗ ten und Polizei, die ſich kürzlich in Rio de Janeiro ereigneten, waren für die Kommu⸗ niſten ein neues Signal zu verſchärfter Streik⸗ hetze. Die Kommuniſten fordern u. a. die Frei⸗ laſſung aller politiſchen Gefangenen, den Rück⸗ tritt des Kriegsminiſters, den Abbruch der Be⸗ ziehungen zu Hapan„ſowie eine feierliche So⸗ lidaxitätserklärung„mit den kommuniſtiſchen Revolütionären auf Kuba und die Durchfüh⸗ rung des kommuniſtiſchen Geſamtprogramms. Um Braſilien vor ſchweren Erſchütterungen zu bewahren, hat die Regierung bereits zahl⸗ reiche kommuniſtiſche Propagandiſten, darunter auch Ausländer, verhaften laſſen. Verletæaunsg des Smemnelatatute Wit 19 Litauiſcher fampf gegen das Deutſchtum kine imnozuine polter verordnuna Tilſit(Oſtpreußen), 11. Sept. Das wider⸗ rechtlich eingeſetzte litauiſche Direktorium des Memelgebiets hat eine Polizeiverordnung er⸗ laſſen, die eine neue Unterdrückung der deut⸗ ſchen Sprache und gleichzeitig eine ſchwere Be⸗ laſtung der memelländiſchen Geſchäftswelt dar⸗ ſtellt. Nach dieſer Polizeiverordnung müſſen alle öffentlich ausgeſtellten Aushängeſchilder, Firmenſchilder und Bekanntmachungen ſowohl in der Stadt Memel als auch in den Land⸗ kreiſen an erſter Stelle einen „einwandfreien Text in der litauiſchen Staatsſprache“ tragen. Dieſem Text ſind mindeſtens die Hälfte des für die Bekanntmachung beſtimmten Rau⸗ mes, ſowie entſprechende Buchſtaben einzu⸗ räumen. Die Verordnung muß bis 15. Ok⸗ tober d. Is. durchgeführt ſein. Das bedeutet, daß bis zu dieſem Zeitpunkt ſämtliche deutſch⸗memelländiſchen Geſchäftsleute und ſonſtigen Unternehmungen ihre Schilder er⸗ neuern ſollen und daß es rein deutſchſprachige Schilder in Zukunft nicht mehr geben ſoll. Zu⸗ Die Unterſuchung der„Morrow⸗Laſtle“fataſtrophe widerhandlungen werden mit hohen Geld⸗ und Haftſtrafen bedroht, ſofern, wie es in der Ver⸗ ordnung heißt, nicht nach den Beſtimmungen anderer Geſetze ſchwerere Strafen, verwirkt ſind. Durch die Verordnung iſt erneut die Beſtim⸗ mung des Memelſtatuts, wonach die deutſche und die litauiſche Sprache gleichberechtigt ſind. ſich alſo jeder Memelländer nach ſeinem eigenen Ermeſſen der ihm zuſagenden Staatsſprache be⸗ dienen kann, gröblichſt verletzt worden. Darüber hinaus ſtellt die Erneuerung der Schilder— ganz abgeſehen von der wirtſchaft⸗ lichen Belaſtung— die memelländiſche Ge⸗ ſchäftswelt vor eine khaum zu löſende Aufgabe, da die übergroße Mehrzahl der Memelländer bekanntlich die litauiſche Sprache nicht be⸗ herrſcht und die wenigen litauiſch⸗ſprechenden Geſchäftsleute auch nur das ſogenannte memelländiſche litauiſch ſprechen, das ſich von der in Litauen gebräuchlichen Staats⸗ ſprache weſentlich unterſcheidet. Immer noch Unklarheit über die Brandurſache Neuyork, 11. Sept.(HB⸗Funk.) Die Unterſuchung über die Urſache des Unterganges der„Morrow Caſtle“ dauert an. Während der Erſte, der Zweite und der Dritte Offizier der „Morrow Caſtle“ bei ihrer Anſicht blieben, daß Brandſtiftung vorliege, enthüllte die weitere Unterſuchung die unerklärliche Tatſache, daß der Erſte Offizier, der nach dem Tode des Ka⸗ pitäns das Kommando übernommen hatte, nach Ausbruch des Brandes weder den Chefinge⸗ nieur noch den Zweiten Ingenieur wecken ließ. Weiter wurde feſtgeſtellt, daß der Chefingenieur, anſtatt ſeinen Poſten im Maſchinenraum zu beziehen, auf Deck ging, um das brennende Schiff zuſammen mit 30 Matroſen und nur zwei Paſſagieren zu verlaſſen. Die Unter⸗ ſuchung ergab weiter, daß ein vorbeifahrender Dampfer dem Telegraphiſten der„Morrow Caſtle“ über das Großfeuer befragte, bevor die „Morrow Caſtle“ ihren erſten Notruf an alle ausgeſandt hatte, daß der Telegraphiſt dieſen „Ruf an alle“ auf eigene Verantwortung be⸗ der Juſtizpreſſeſtelle Berlin zu folgendem Frühausgabe— Mittwoch, 12. September 1 mehr als 300 000 fei heſangene in deutſchlo Bis 11. September waren in land rund 220 000 Kriegsgefang tergebracht. Davon ſind Franzo Offiziere, 86 700 Mann, Ruſſen 1830 Oß fiziere, 91 400 Mann, Belgier 440 Offi⸗ ziere, 30 200 Mann, Engländer 00 1808 General A Schloßberg fiziere, 7350 Mann; unter den Offizler — f(ge zwei franzöſiſche Generale, unter de Ruſſen zwei Kommandierende und 13 andere Generale, unter den Belgiern der Kommandant von Lüttich. Eine große Zahl weiterer Kriegsgefangener befindel ſich im Transport zu den Gefangenen lagern. e Die Schlacht bei cemberg Amtlich wird bekannt gegebenz it Schlacht bei Lemberg dauert an. Unſe Angriff gewinnt allmählich an Raum — Die Nachrichten vom ſüdöſtlichen Kriegsſchauplatz laſſen erkennen, du Teile der ſerbiſchen Armee, während witr die Drina überſchreiten, in Syrmien einbrachen, wo die Abwehr eingeleitet worden iſt. 4 Der Stellvertreter des Chefs des Genen ralſtabs: v. Hoefer, Generalmaſor. Ruſſiſche liederlage in Oſtreußen Die Armee des Generaloberſten von Hindenburg hat die ruſſiſche Armee i Oſtpreußen nach mehrtägigem Kampf vollſtändig geſchlagen. Der Rückzug der Ruſſen iſt zur Flucht geworden. Gene⸗ raloberſt von Hindenburg hat in der Ver⸗ her 1 755 Sre folgung bereits die Grenze überſchritten idie gloßkaff und meldete bisher über 10000 unver⸗ zeug für Kinder wundete Gefangene, etwa 80 Geſchüte, Winterfut außerdem Maſchinengewehre, Flugzeuge, Kuche—— Fahrzeuge aller Art erbeutet. Die nlaufsſtellen fi Kriegsbeute ſteigert ſich fortgeſetzt. indtgärtnerei a Der Generalquartiermeiſter v. Stein, eldmarſch⸗ rieblowitz Der Maler 5*(ge 1836 Der Drama Detmold f Heute vormitte er S annheimer Be eilnehmern an tteitag einen ter den Kläng Adurch die St „Willkommer Reif Ein Fu uf der Reißir trandbad) eine ntner 2 RM. ird darauf hir rüchte und erwähnten Anka iſt das E reits um.15 Uhr Neuyorker Zeit ge hatte und er zehn Minuten ſpäter auf des Kapitäns mit dem Senden der 8058⸗ anien an ſtäd ehannm nin ne meen i andere Stel Ein als Fahrgaſt Mitreiſender ſagte au nicht berechti melte Roßkaſ im Schutz unſer eres prächtigen manche Stadt be Schulun fünfabent Inhaber vor den dort tätigen ſchen Mitarbeiter von dem bekann Berlin, hier du menden Mo er ſei drei Stunden vor der Ausſendung d SoOs⸗Rufe durch Brandgeruch aufgewacht. dere Fahrgäſte erklärten, ſie hätten kein Feueralarm gehört. Ueberhaupt ſeien ſie ihrem B⸗mühen, in die Rettungsboole kommen oder Rettungsgürtel zu erhalten, nit unterſtützt worden. Die weitere Unterſuchm ergab, daß ſich die Verluſtliſte der Fahrg auf 29 v.., die der Beſatzung jedoch nu 18 v. H. belaufe. 0 Ein noch nicht verhörter Telegraphiſt de 5 an, daß die wahre Urſache des Unglücks h 4 noch nicht dargeſtellt worden ſei. Vor der handlung vor dem Seemannsgericht dürf weitere Unterſuchungen vor dem Schwurgeri und bei zwei Verſicherungsgeſellſchaften, d „Morrow Caſtle“ mit 5½ Millionen Dol verſichert hatten, zu erwarten ſein. 5 Anmeldungen noch in beſchrän nen werden. Das Wrack brennt immer nochh Der Brand, der im Wrack der„Morrow Gaffl weiterwütet, hat erneut ſo bedrohliche men angenommen, daß die auf dem( tätigen Feuerwehrleute zurückgezogen mußten. Auch das Ufer an der Strandung ſtelle wurde von ſämtlichen Zuſchauern räumt. Man erwartet eine Exploſion der ßen Heizölvorräte, die das Schiff vollſt auseinanderreißen würde. 0 —— Der Reichs ſonderen Erl ſeit Monater Schule“ an Die Veranſt 16. Septemb junger deutſc jähriger Tät Himmel, fluswirkungen der flmneſle Kria 32 077 Fälle im Bezirk Groß⸗Berlin erl Berlin, 11. Sept. Die weitgehe Auswirkungen der Amneſtie ſind für den zirk Groß⸗Berlin nunmehr im weſentlichen geſchloſſen und haben nach einer Mittef Fenſter nach in kine breite Fläc erten Fenſtern in Südamerika. te er ſich z hlickte verzweife ich die Ohren? wir in dem Lär alle Türen ware Luft, und wenn auf der anderen ten geſchimpft K keinſte Lärmzirk pen zu ſteigen pon überall he dings hatten m gebnis geführt, das bis auf die Zahlen Amtsanwaltſchaft Berlin als endgültig z zeichnen iſt: 1. Beim Landgericht Berlin erfolgten: Siraß erlaſſe 4, Niederſchlagungen 1028. 3 2. Beim Amtsgericht Berlin: Straferlaſſe 11 183, Niederſchlagungen 4634. 3. In Privatklageſachen: Straferlaſſe Niederſchlagungen 349. 4. Bei der Amtsanwaltſchaft Berlin ſind zur Einſtellung gekommen: 6529 Fälle(Stand bis 1. September 1934, daher bleibt eine ebent. Erweiterung vorbehalten). 5. Bei der Staatsanwaltſchaft beim Land⸗ gericht Berlin: Straferlaſſe 4889, Riederſchla⸗ gungen 3143. Es ſind ſomit bisher in Groß⸗Berlin 32 Fälle durch die Amneſtie erledigt worden. Die endgültigen Zahlen für den geſamte Kammergerichtsbezirk ſind nicht vor dem September zu erwarten. farbenen indic faum klingelte Unge losſtürmt. 4 3 Dahrgang 4— A Nr. 419— Seite 3 „Dakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Mittwoch, 12. Septembder 1934 September 14 ier 440 Offi⸗ der 160 en Offiziere unter de nde und 13 Belgiern der Eine groſe ener befindel Gefangenen⸗ n Syrmie r eingeleitet s des Gene⸗ eralmajor. Iſtpreußen oberſten von )he Armee in gem Kampf Rückzug der rden. Gene⸗ t in der Ver⸗ überſchritten 0 000 unver⸗ 80 Geſchüte „ Flugzeuze, beutet. Die geſetzt. v. Stein r Zeit gegeben äter auf Beſehl der ſagte au Ausſendung der zufgewacht. An⸗ hätten keinen pt ſeien ſie ttungsboote u merhalten, nigt e Unterſuchung der Fahrgiſe jedoch nur aun graphiſt deutetz Unglücks bisher . Vor der Ve, gericht dürſten Schwurgericht ſchaften, die it illionen Dolng in. ier noh Morrow Caſtle“ edrohliche Fn uf dem Schiff zezogen wenn er Strandung⸗ Zuſchauern gee hoſion der gih hiff Ben wier dimmer, Lürm und Waſferfluten Berlin erledigh weitgehenden id für den Be veſentlichen ah⸗ ner Mitteilung folgendem ger⸗ ie Zahlen der dgültig zu he⸗ folgten: Straf⸗ 28. : Straferlaſſe raferlaſſe 213 Berlin ſind ur lle(Stand bis ibt eine event. ft beim Land⸗ 9, Niederſchla⸗ 5⸗Berlin 32077 gt worden. den geſamten t vor dem 1. Daten für den 12. September 1934 1308 General Auguſt Graf von Werder in 1355 1820 Der Maler 4 V. 55 5 4 13⁵² Der engli 1848 Uhr; 32 19.09 Uhr. a 22 4 Unſere SA kommk zurück Heute an. — S Nannheimer Bevölkerung wird Leilnehmern an dem unvergeßlichen Reichs⸗ ade einen würdigen Empfang bereiten. Anter den Klängen eines Muſikzuges wird die BSu dur un. Willkommen in der Heimat! E nen werden. Schloßberg bei Norkitten(Oſtpreußen) eboren(geſt. 1887). feenon all Leberecht von Blücher in rieblowitz geſtorben(geb. 1742). nſelm Feuerbach in Speyer eboren(geſt. 1880). 1535—————* Chriſt. Dietrich Grabbe in Detmold geſtorben(geb. 1801). ſche Staatsmann Herbert Henry Asquith in Morley geb.(geſt. 1928). 1921 Deutſchentagung in Lodz. 1933 Werberat der Wirtſchaft wird gebildet. nn.03 Uhr, Sonnenuntergang ondaufgang 10.05 Uhr, Mond⸗ von zurück. Die den glücklichen die Straßen unſerer Stadt marſchie⸗ Reife Roßkaſtanien! Ein Futter für unſere Rehe Ueberall im Stadtgebiet ſieht man jetzt, wie ſöbeſondere unſere§ meln und unberechtigterweiſe auch oft mit dem chütteln der Roßkaſtanien beſchäftigt. Follte der Jugend das Recht zum Sammeln eſer ſchönen, eigenartigen Früchte nehmen, ugend ſich mit dem Sam⸗ Wer er ihr die Freude am mannigfaltigen Spiel mit. Kein vernünftiger Menſch! er die Roßkaſtanien ſind nicht nur ein Spiel⸗ eug für Kinder, ſondern auch ein unentbehr⸗ liches Winterfutter für unſere im Waldpark und auf der Reißinſel gehegten Rehe. Die che Gartenverwaltung hat deshalb zwei Ankaufsſtellen für Roßkaſtanien, eine in der lodtgärtnerei am Rennplatz und die andere der Reißinſel(Eingang: Polizeiwache Strandbad) eingerichtet und bezahlt für den 2 RM. Im Zuſammenhang damit darauf hingewieſen, daß das Sammeln der Früchte und deren Ablieferung an den oben erwähnten Ankaufsſtellen erwünſcht iſt. Da⸗ gegen iſt das Schütteln oder Abſchlagen der 45 an ſtädtiſchen Bäumen verboten. Auch ſind andere Stellen außer den beiden erwähn⸗ nicht berechtigt, von ſtädtiſchen Bäumen ge⸗ 1 ſammelte Roßkaſtanien zu erwerben. Helft mit am Schutz unſerer wertvollen Bäume und un⸗ ſeres prächtigen Wildbeſtandes, um den uns Manche Stadt beneidet. Schulungskurs Dr. Schakke Der en E Verkaufsſchulungs⸗Kurs —* ber von Einzelhandesgeſchäften nebſt dort tätigen Angehörigen und kaufmänni⸗ ſchen Mitarbeitern, der auf unſere Veranlaſſung in dem bekannten Spezialiſten Dr. Schatte, Berlin, hier durchgeführt wird, beginnt am kommenden Montag, 17. September, abends 830 Uhr, im großen Saal des Reſtaurants 5 us“.— Wir bitten um rechtzeitiges Er⸗ nen. Anmeldungen von Einzelperſonen können noch in beſchränktem Umfang entgegengenom⸗ NS⸗Hago⸗Kreisamtsleitung: gez. Stark. Der Reichserziehungsminiſter hat in einem be⸗ ſonderen Erlaß genehmigt, daß der VDaA ſein ſeit Monaten vorbereitetes„Feſt der Deutſchen Schule“ an einem Sonntag veranſtalten kann. Die Veranſtaltung findet am Sonntag, den 16. September, ſtatt. Nachſtehend ſchildert ein junger deutſcher Schulmann Eindrücke von vier⸗ lähriger Tätigkeit in Latein⸗Amerika. Ein großes Wohnhaus im alten Kolonial⸗ l— meterdicke Mauern, Innenhof mit Blu⸗ den und einem Brunnen in der Mitte, ein ulenumgang für die Regenzeit, die Klaſſen⸗ immer im Viereck drum herum, mit Tür und Renſter nach innen— die Straßenfront nur felte er ſich zuerſt in die Mitte des Hofes, lcte verzweifelt nach allen vier Seiten, hielt iich die Ohren zu und fragte uns nachher, ob iie Türen waren natürlich offen für Licht und uft, und wenn auf der einen Seite geſungen, wir in dem Lärm nicht verrückt würden. Denn auf der anderen vorgetragen und auf der drit⸗ ien n wurde, war es in der Tat der reinſte pen zu ſteigen und der blaue Himmel lachte pon überall herein. In der Regenzeit aller⸗ dings hatten wir manche ungewollte Ferien⸗ ürmzirkus. Dafür gab es keine Trep⸗ funde, denn die Straßen konnten zu ſolchen lüffen anſchwellen, daß kein Menſch drüber lonnte und wir warten mußten, bis die Flu⸗ ten ſich gemäßigt hatten. 1 Koſtbare Kinder Die Sorge der Familien um die koſtbaren Sprößlinge war mehr als liebevoll. Ich traute meinen Augen nicht in den erſten Tagen, als ich bemerken mußte, daß um zehn Uhr alle Hänke im Hof beſetzt waren mit kleinen kupfer · ſarbenen indianiſchen Dienſtmädchen, die, kaum klingelte es zur Pauſe, auf ihre Schütz⸗ linge losſtürmten und ihnen Apfelſinenſaft, 2e Ein neues Geſicht pflegt ſich gewöhnlich mit der veränderten Jahreszeit einzuſtellen. Wenn die herbſtliche Blütenfülle nicht mehr ausreicht, neue Ein⸗ drücke zu vermitteln, tut es zur Not auch ein neues Straßenſchild. Die runde Verkehrstafel beiſpielsweiſe, die neuerdings die Paſſanten der Breiteſtraße Reug ihren Anblick aufmuntert. Schon ihrer Neuheit und friſchen Farbgebung wegen.„Ab⸗ ſtellen von Fahrrädern verboten!“ — ſteht darauf zu leſen. Die zahlloſen Er⸗ mahnungen, die Faſſaden der öffentlichen und ſehenswerten Baulichkeiten von allen über⸗ flüſſigen Zierſtücken wie Rädern, Handkarren und ſo weiter, freizuhalten, hatten allem An⸗ ſchein nach nichts gefruchtet. Darum hat man jetzt vorſorglicherweiſe kurz vor der Rathaus⸗ ecke bzw. Kaufhausecke dieſes runde Schildchen angebracht. Jetzt bleibt der Straßenrand frei und der Anblick des Rathauſes mit ſeinen ſchönen rheme Wfe⸗ kann ohne Störung ge⸗ noſſen werden. ir freuen uns darüber Wäre nur zu wünſchen, daß es bei dieſer Uebung nicht alleine bewenden bliebe. Was dem Schönheitsſinn recht iſt, kann dem Verkehr nur billig ſein. Kein waſchechter Mannheimer hat etwas gegen die Radfahrer. Sie werden bodrängt genug. Aber blicken wir uns nur einmal— beſonders an Markttagen— in der Breiteſtraße vor R1 um. Dann ſteht Rad an Rad am Randſtein. Sie bilden einen förmlichen Wall, der nur mit einiger Wendigkeit zu überwinden iſt. Eine Uebung, die mit gefüllten Marktkörben am Arm kaum durchzuführen iſt. Verängſtigt blicken die bepackten———=— nach allen Seiten, um den zahlloſen—. die des Weges kommen, ſehen keine Lücke, durch die ſie auf den rettenden Fußſteig gelangen können, und bilden in ihrer hilfloſen Verwirrung zum Verdruß der Fahrer das zweite Verkehrs⸗ hindernis. So ein kleines rundes Schildchen an dieſe Stelle gepflanzt, würde ſicherlich Wun⸗ der wirken und nicht zuletzt das Motto ver⸗ wirklichen: Freie Bahn dem Verkehr! Vielleicht würde auch ein weißer Strich ſchon genügen, der allen Abſtellern kundtut, daß hier eine offene Stelle zu bleiben hat. Der Fuß⸗ gänger(den es merkwürdigerweiſe hierzulande immer noch gibt) würde ſich freuen, ungehindert über die Straße oder zur haltenden Straßen⸗ bahn zu kommen. Die Radfahrer aber könnten ſich demgegenüber mit der Bitte nach Schil⸗ dern revanchieren, auf denen vermerkt ſteht: „Abſtellen von Fahrrädern erwünſcht!“ miror. „Weiterfahren, Fräulein“ . HB-Klischee Photo: Scheuermann Eine dringende Verkehrsnotwendigkeit in den Straßen Mannheims: Neue Schilder mit dem Vermerk„Abſtellen von Fahrrädern verboten“ Macht euch das Leben koſtbar Macht euch das Leben koſtbar, auf daß es euch nicht zwiſchen den Fingern zerrinnt und ihr die Schwelle des Alters überſchreitet und ihr haltet nichts in den Händen. Macht euch das Leben koſtbar, damit ihr eindringt in das Geheimnis dieſes einzigen, einmaligen Ge⸗ ſchenks. Macht es euch koſtbar und treibt Frucht, damit ihr weiterbefruchtend, ſamen⸗ ſtreuend und lebenerweckend werdet. Glaubt es nicht, daß unſer Erdendaſein nur dafür aus⸗ erſehen ſei, eine Uebergangsſtation zu bilden, und daß wir alles, was in uns iſt in unbe⸗ kannten Tiefen, fortſchieben dürften mit dem Gedanken: das Ziel des Lebens iſt der Tod. Nein,, Hier ſollen wir leben. Müſſen wir nicht zufrieden ſein mit Schulmeiſter in Ueberſee Butterbrote und andere Stärkungsmittel ein⸗ flößten. Und um zwölf ſtanden ſie wieder vor der Tür, ſchüchtern und barfüßig, nahmen die Schulmappen ihrer jungen Herrn in Empfang — zogen die Kleinen an der Hand nach uſe. Fortſchritt in Mexilo Wir hatten drei Jungen mit dem Einjäh⸗ rigen nach Mexiko entlaſſen, dort wollten ſie vollends das deutſche Abitur machen. Ich traf ſie im nächſten Jahr, wir fuhren im Auto durch den Märchenpark von Chapultepec, ſie waren inzwiſchen gebildete Großſtadtleute ge⸗ worden, und dann führten ſie mich zu ihrer neuen Schule. Das war allerdings ganz an⸗ ders, das war ja wie in Deutſchland! Ein Rieſending mit Stochwerken und Korridoren, und alles ging von Stolz geſchwellt umher: war doch nicht nur eine blitzblanke Turnhalle, nein auch ein überwältigender Schwimmtank auf dem Schulgrundſtück fertig geworden, und in kurzem ſollte das große Schulfeſt gefeiert werden, zu dem die ganze Kolonie kam, mit Kind und Kegel und Junggeſellen, um ſich zu vergnügen und Geld im ſchlaffen Schulbeutel zu hinterlaſſen. Villa in Blüten Ich mußte weiter, und in Guadalajara ließ ich mich von einer gemütlichen Pferdedroſchke vor das Schulhaus fahren. Hatte ſich mein Mann verirrt? Vorſtadt mit Blumen, Parks und Gärten, und ich ging noch einmal heraus. ehe ich klopfte; aber da ſtand„Colegio Ale⸗ man“, und es war eingehüllt, in Blüten und Blätter, wie ich nie ein Schulgebäude geſehen hatte. Es war gerade Pauſe, 30 kleine Mäd⸗ chen kamen, knixten und gaben mir die Hand, ich kam mir vor wie der Chef des Weißen Hau⸗ ſes und lächelte huldvoll. Der Direktor war ſchon ein alter Kämpfer; er hatte ſein Zimmer voll aztekiſcher Erinnerungen, war ſtolz auf dem, was uns gegeben wurde? Wenn wir doch glauben könnten, daß das Wunder des Lebens immer und zu jeder Stunde unter uns iſt, be⸗ reit, ſich von uns faſſen zu laſſen. Wenn wir doch frei würden von dem Irrwahn, daß früher oder ſpäter die Zeiten abgerundet und gut waren oder würden,— ſie ſind immer gut, wenn wir aus unſerer Zeit herausleben und ſie recht verſtehen. Nie werde ich das Staunen verlieren, wenn die Menſchen ſich beklagen, daß überall Stumpfſinn herrſche, daß das Leben untragbar ſei. Sie ahnen nicht, daß ſie ſelbſt zu dieſen lebloſen Schatten geworden ſind, die mit ihrem ſeeliſchen Modergeruch die Luft ver⸗ peſten, weil ſie nach Vorteil und äußeren Gü⸗ tern jagen, in dem Glauben, ſie erjagten das : MANNHEIVM Glück. Armſeliger Trugſchluß. Wir können niemals Glück oder nur einen glücklichen Ge⸗ danken haben über das, was wir äußerlich er⸗ ringen. Vielleicht kommt für Augenblicke eine kleine befriedigte Eitelkeit in uns auf, aber nur zu ſchnell müſſen wir ſpüren, wie leer das alles iſt und daß wir uns nur erfüllen können, wenn wir zum rechten Leben kommen. Das heißt: Leben in völliger Unmittelbarkeit, und uns nach den Geſetzen unſeres Seins bilden und geſtalten und immer und immer und jeden Augenblick eingedenk ſein, daß wir etwas un⸗ endlich Koſtbares in den Händen halten, das nicht zurückzugewinnen iſt, wenn wir es ver⸗ lieren. Dann werden wir das Leben„erleben“ in all ſeiner Tiefe und Schönheit, in Win* end Blumen, in Nahrung und Körper, in Menſchen und Tieren, in Arbeit und Freude, in Leid und Trauer, in Geborenwerden und Sterben⸗ müſſen. Eine„Nervenſäge“ Das neue Stück der„Vier Nachrichter“ in Berlin Die„Vier Nachrichter“ haben 5 Kriminal⸗ ſtück mit Muſik und Tanz außerhalb Berlins erprobt. Nun ſind ſie im Theater in der Streſe⸗ mannſtraße, und auch hier können ſie auf ihr Stammpublikum zählen, das unverdroſſen und gerne ihrer witzigen Vereinsmimik zuſight und an ihren Erfindungen Freude hat. Sie ſind und bleiben ein ſpaßhafter Verſuch zwiſchen Kabarett und Revue. Die Revuemittel ſind an⸗ ſpruchslos. Zwei Comperes, ein Komiker und faſt keine Frauen. Das Kabarett iſt das, wo⸗ rauf die Zuſchauer warten. „Es gibt noch mehr, wenn auch nicht gerade Aadfpie te Gelegenheiten zu Lachſalven. Das ſind die ſchüchternen Anläufe—— Zeitſatire, die das Lebenselement jedes Kabaretts ſein ſollten. Eine Frage nach den Hörſpielen des Berliner Senders genügt, um eine Lachſalve zu entfeſſeln. Aber ſonſt ſehen die Nachrichter blin⸗ fine an jeder Aktualität vorbei. Ihre Nerven⸗ äge iſt eine gut getroffene und ſehr erwünſchte Verulkung von Wallace(und damit, am Rande geſagt, auch der Leute, die in dem engliſchen Kriminalſchriftſteller„ihren Goethe“ ſahen und noch ſehen!)). „Witziger noch als der Text ſind dieſes Mal die muſikaliſchen Vorſpiele. Welterwendiſches Wetker Das Wetter 11 8 ſich wieder einmal von ſeiner launiſchſten Seite. Am Wochenende über⸗ flutete uns ganz plötzlich noch einmal hoch⸗ ſommerliche Schwüle und ließ den Badebetrieb, der ſchon am Abflauen war, wieder ruckartig in die Höhe ſchnellen. Nachdem aber am Sonn⸗ tagmittag mit nahezu 29 Grad im Schatten ein Höhepunkt erreicht war, ſchrumpfte die Queck⸗ ſilberſäule wieder merklich zuſammen, und mit den reichlichen Regengüſſen ſchwand auch die Hoffnung auf einen ſchönen Nachſommer. Um uns aber nicht ganz ohne Troſt zu laſſen, brachte der Wetterdienſt die Meldung von einer günſtigen Wetterumbildung und bewies uns geſtern, daß über uns ein kräftiger Hochdruck⸗ rücken lagert. Während nun um die Mittags⸗ zeit die Meteorologen tatſächlich recht zu be⸗ halten ſchienen, überraſchte uns in den Abend⸗ ſtünden aber ein ganz empfindliches„Tief“, und wer keinen egenmantel dabei hatte, konnte ſehen, wie er nach Hauſe kam. Und mit — Nachſommer ſcheint es wirklich nichts zu erden. die tadelloſe Einrichtung ſeiner Schulräume und führte ein ſchneidiges Regiment. Heim der Hitlerjugend Als ich nach Miraflores kam, der vornehmen Garten⸗ und Villenſtadt von Lima in Peru (Gringoflores ſagen die Einheimiſchen gern, weil ſo viele Ausländer, Gringos, dort woh⸗ nen), war gerade Samstagnachmittag. Ich war zuſammen mit einem neuen Lehrer, der eben friſch von Deutſchland gekommen war und ſich an ſeiner neuen Arbeitsſtätte melden wollte. Nach langem Irren kamen wir hin, glaubten uns erſt zu täuſchen, weil daneben Tennis geſpielt wurde— aber es war richtig, die Plätze gehörten mit dazu. Es war ein neu geſtrichenes, elegantes Haus, aber alles leer, nur ein fernes Gemurmel im Dachſtock ließ ſich vernehmen. Wir krochen im Dunkel über Hühnerleitern und ſtreckten die Köpfe aus der Falltür— da rannten Jungen mit Aexten und Zeltleinwand, ein würdiger Herr bewegte einen Zollſtock, ein Lehrer wachte mit Luchs⸗ augen.„Kommen Sie ruff, hier entſteht ein Heim für die Hitlerjugend“... Am nächſten Tag hatte mein Freund ſchon unterrichtet, er hatte die ganz Kleinen. Er konnte zwar kein Wort ſpaniſch und ſie ebenſowenig deutſch bis jetzt, aber er meinte, er habe ſich ganz gut mit ihnen unterhalten. Oſorno auf der Höhe Das ſind die reichen Schulen, wie ſie in den Städten ſtehen und von Bürgern und Kauf⸗ leuten unterhalten werden. Die ſchönſte davon ſah ich in Orſono in Südchile, ein Bau, der in ganz Südamerika Epoche machen wird, durch ſeine kühne und moderne Konſtruktion; weit ragt ſein viereckiger weißer Turm über die Dächer der Stadt. Eine große Tat derſelben Stadt war vor zwei Jahren die Gründung einer landwirtſchaftlichen deutſchen Schule, zu der aus ganz Chile die Bauernſöhne kommen. Landſtreicher, Schulmeiſter, Bretterbuden Ich will nicht reden von den großen Schu⸗ len in Buenos Aires, oder den bedeutenden Seminaren und Internaten in Sübdbraſilien; wer kennt den Daſeinsbampf der kleinen Dorf⸗ ſchulen, der„Pikadenſchulen“, die zu Hunder⸗ ten ſich mühſam in der Einſamkeit durchſchla⸗ gen? Am Grenzfluß von Paraguay und Ar⸗ gentinien am Parana, ſaß ich ein paar Tage in einem Wirtshaus, da kam einer hergewan⸗ dert, ſchon Monate unterwegs, Viehhüter, Hüh⸗ nerzüchter und augenblicklich ohne Beſchäfti⸗ gung.„Aber da draußen, eine Stunde weg, haben mich die Bauern gefragt, ob ich nicht ihr Schulmeiſter werden will, gegen freie Koſt und Wohnung.“ Aber er wollte abwarten, ob ſich nicht noch was beſſeres, eine richtige Ar⸗ beit für einen Mann, bot.... Zu einer Leh⸗ rertagung in Blumenau kam einer acht Tage durch den Wald geritten, hatte noch nie elektri⸗ ſches Licht geſehen und ſchlief nachts auf ſei⸗ nem Sattel, weil er ein Bett nicht vertragen konnte. Wie manche ärmliche Bretterbude in einer armen Siedlung in Braſilien oder Pa⸗ raguay trägt nicht doch die rührende Aufſchrift „Deutſche Schule“ und wer gerade etwas beſ⸗ ſer mit der Feder iſt, oder auch manchmal, wer ſich mit der Hacke nicht anſtrengen mag, ſchwingt darin das Zepter. Ber Wolgadeut⸗ ſchen in einem argentiniſchen Dorf traf ich einen Siebenbürger Sachſen als Lehrer, oft leiht auch der Pfarrer ſeine letzten Kräfte. In Mühe und Arbeit wird doch Niveau gehalten, und das deutſche Volkstum haät viele ſtille Hel⸗ den auf halbvergeſſenen Außenpoſten. Denkt die Heimat daran und hilft mit? Dr. Gerhard Hagenmeyer. Nationaltheater. Heinz Lorenz⸗Lambrecht, der bekannte Autor des Luſtſpiels„Huhn auf der Grenze“, hat ſein Kommen zur Urauffüh⸗ rung ſeiner neuen Komödie„Das Muſikanten⸗ dorf“ zugeſagt, die am Montag, 24. September, als erſte Aufführung des Schauſpiels im Neuen Theater erſcheint. Die Inſzenierung beſorgt H. C. Müller. — — politiſchen Veränderungen geführt, Jahrgang 4— A Nr. 419— Seite 4 „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Mittwoch, 12. September Die Angeſtellten in der Arbeitsſchlacht Reſlloſer Einſat der deutſchen Angeſtelltenſchaft Im Berliner Haus der Deutſchen Preſſe wurden in Verbindung mit der Beſichtigung einer Ausſtellung, die bereits auf der Leipziger Meſſe Aalen ung gefunden hatte und dem⸗ nächſt in der„Internationalen Büroausſtel⸗ lung“ am Kaiſerdamm gezeigt wird, etwa 50 Vertreter der Wirtſchaft und der Preſſe in die Aufgaben und die Arbeitsmethoden der Ange⸗ ſtellten⸗Vermittlung eingeführt. Die einlei⸗ tenden Worte ſprachen der Leiter des„Haupt⸗ amtes für ſoziale Selbſthilfe“ in der Deutſchen Angeſtelltenſchaft, Pg. Gröndahl, und der Leiter der Abteilung Stellenvermittlung, Pg. Gürteler. Ihre Ausführungen waren für die Zuhörer überraſchend, weil es ihnen ge⸗ lang, die Bedeutung der Stellenvermittlung, die ſich herade in der Arbeitsſchlacht zu einer wirtſchaftspolitiſchen Schlüſſelſtellung entwik⸗ kelte, überzeugend nachzuweiſen. Während der vergangenen 150 Jahre, ſo wurde ausgeführt, hatte man ſich angewöhnt, vom Kapital, von der Kapitalkraft und der Kapitalbewegung als den entſcheidenden Wirt⸗ ſchaftsfaktoren zu ſprechen, von denen alle Ini⸗ tiative und jede Unternehmung im Bereiche von Handel und Induſtrie, ja, ſogar jede er⸗ folgreiche Tätigkeit der Landwirtſchaft abhän⸗ ig wäre. Das Kapital galt als das einzig ewegende und ſchöpferiſche Element und neben ihm waren alle anderen Faktoren von weitrangiger Bedeutung. Die Umwälzungen es letzten Jahrzehnts haben nun nicht nur zu ſondern auch dieſe dominierende Stellung des Kapitals erſchüttert und es, als ein Ergebnis der na⸗ tionalſozialiſtiſchen Revolution, wieder zu einem dienenden Gliede gemacht. Das Kapital wurde in den Dienſt der deutſchen Arbeit geſtellt. Das war etwas unerhört Neues. Der Libera⸗ lismus hatte doch in der Arbeit nichts anderes eſehen als eine markt⸗ und kapitalabhängige Bare. Das dunkelſte Kapitel dieſes Zeitalters, die Arbeit zur Sklavin des Kapitals gemacht zu haben, wurde für alle Zeiten abgeſchloſſen. Die deutſche Arbeit ſteht heute im Schnitt⸗ punkt aller wirtſchaftlichen Anſtrengungen. Wir wiſſen auch, daß unſere Stellung im Welt⸗ handel allein mit der konkurrenzloſen deutſchen Qualitätsarbeit zu halten iſt. Mit dem Einſatz von Kapitalkraft iſt der deutſche Selbſtbehaup⸗ tungskampf nicht mehr zu führen, weil uns, als einem beſiegten Lande, alles Kapital ge⸗ nommen und die Kommandogewalt des Ka⸗ pitals in der großen Kriſe auch in der ganzen Welt erſchüttert wurde. Unſere Waffe kann nur unſere Arbeitskraft ſein. Die Deutſche Angeſtelltenſchaft liefert mit ihrer Stellenvermittlung das Inſtrument, das die Möglichkeit planmäßigen Einſatzes dieſer Ar⸗ beitskraft gibt. Sie hilft damit nicht nur den zehntauſenden ſtellungsloſen Angeſtellten wieder zu Lohn und Brot, ſondern dient der deutſchen Wirtſchaft dadurch, daß ſie ihr für jeden zu beſetzenden Poſten den leiſtungsfähigſten Mann nachweiſt. Dabei werden alle nur erdenklichen Berufs⸗ momente berückſichtigt, die die Arbeit des An⸗ geſtellten ſo vielgeſtaltig machen. Wenn die Stellenvermittlung dieſe ihr zu⸗ fallende Aufgabe wahrhaft erfüllen will, muß ſie der überaus großen Spezifierung des Ange⸗ ſtelltenberufes Rechnung tragen. So klein im Verhältnis zu den Arbeitern die Zahl der Angeſtellten iſt, ſo viel größer iſt die Anzahl von Berufsmerkmalen, die zu berück⸗ ſichtigen ſind, wenn ein Angeſtellter in die Wirtſchaft eingeſetzt werden ſoll. In den von der Stellenvermittlung betreuten Berufen, alſo bei den Kaufmannsgehilfen, den Technikern, den Werkmeiſtern, den Büro⸗ und Behördenangeſtellten, den ſeemänniſchen Ange⸗ ſtellten, den land⸗ und forſtwirtſchaftlichen An⸗ geſtellten und den weiblichen Angeſtellten gibt es insgeſamt etwa zehntauſend Gruppierungs⸗ möglichkeiten, nach denen die Angeſtellten ihren Branchenkenntniſſen, Fähigkeiten und ihrer Berufsentwicklung entſprechend erfaßt werden können. Die zehn Hauptgruppen der Techniker beiſpielsweiſe gliedern ſich in etwa 550 Unter⸗ gruppen. Es genügt einem Unternehmer nicht, von einem einzuſtellenden Angeſtellten zu wiſſen, daß er in der Elektrowirtſchaft gear⸗ beitet hat, ſondern er muß ſchon genauer wiſſen, daß dieſer Techniker ſeine Berufserfahrungen etwa im Transformatorenbau geſammelt hat. Dieſe hohe Berufsdifferenzierung macht ein kompliziertes Karteiſyſtem erforderlich. Es iſt einem Stellenvermittler unmöglich, alle Ein⸗ zelheiten von etwa tauſend Bewerbungen im Kopf zu haben und in dem entſcheidenden Augenblick einer Unternehmeranfrage den rech⸗ ten Mann vorſchlagen zu können. Dieſe Ge⸗ dächnisarbeit iſt von einem in jeder Weiſe zu⸗ verläſſigen Syſtem übernommen worden, das die Bewerbungsbriefe, die hier als.„Sicht⸗ bogen“ bezeichnet werden, überſichtlich an⸗ ordnet, ſo daß in wenigen Sekunden aus Zehn⸗ tauſenden von Bewerbungen die wenigen her⸗ ausgefunden werden können, die grundſätzlich für die Beſetzung einer gemeldeten freien Stelle in Frage kommen. Die Sichtbogen, die von jedem Bewerber per⸗ ſönlich auszufüllen ſind und die für den Kauf⸗ mannsgehilfen natürlich anders ausſehen als für den Land⸗ und Forſtangeſtellten, fragen nach allen Einzelheiten der fachlichen und theoreti⸗ ſchen Ausbildung, der praktiſch ausgeübten Tä⸗ tigkeit, der beſonderen Anlagen und Wünſche und der perſönlichen Eigenſchaften des Be⸗ werbers. Es genügt z. B. nicht, wenn ein Kauf⸗ mannsgehilfe ſchreibt, daß er die engliſche Sprache beherrſche, ſondern er muß genau an⸗ geben, ob er ſie in der Schule erlernt, ob er be⸗ reits Schriftwechſel in der engliſchen Sprache geführt hat oder ob er ſogar Gelegenheit hatte, ſich die Beherrſchung der Sprache in England ſelbſt anzueignen. Nach einigen Erklärungen wird die Sicht⸗ bogen-Kartei, die zunächſt einen verwirrenden Eindruck macht, jedem Laien ſchnell verſtänd⸗ lich. Das Grundprinzip iſt, die Leiſtungsſtufen durch Farben zu kennzeichnen. Ein Stenoty⸗ piſt, der bis zu 120 Silben in der Minute zu ſchreiben vermag, erhält einen kleinen braunen Strich in der entſprechenden Spalte. Ein an⸗ derer, der ſeine Leiſtung bis zu 150 Silben ſteigern kann, erhält einen blauen, der bis zu 180 Silben kommt, einen roten, und wer noch darüber hinaus kommt, zwei rote Striche. Aus hunderten von Bewerbungen iſt durch die be⸗ ſondere Art der Anordnung der Sichtbogen nun mit einem Blick feſtzuſtellen, wieviele ſtel⸗ lungsloſe Stenotypiſten mit der Leiſtungs⸗ grenze eiwa bei 180 Silben zum Einſatz bereit⸗ ſtehen. Die Organiſation der Stellenvermittlung der Deutſchen Angeſtelltenſchaft erſtreckt ſich über das ganze Reich. 440 hauptamtliche und 1500 ehrenamtliche Kräfte ſind eingeſetzt, um guch in den ſchwie⸗ rigſten Fällen den richtigen Mann auf den richtigen Platz zu bringen. 300 Geſchäftsſtellen der DA bzw. die Platz⸗ vertretungen der Stellenvermittlung ſammeln örtlich die Bewerbungen und Beſetzungsauf⸗ träge und geben die Fälle, die von ihnen nicht erledigt werden können, an die ſechs großen Bezirksſtellenvermittlungen Nord⸗, Süd⸗, Oſt⸗, Weſt⸗ und Mitteldeutſchland ſowie Schleſien weiter. Die Bewerber ſind nun keineswegs nur Stellenloſe, wenn auch dieſe Gruppe im Augen⸗ blick noch mehr als die Hälfte aller Stellungs⸗ ſuchenden ausmacht. Die Mitglieder der Deut⸗ ſchen Angeſtelltenſchaft ſollen planmäßig dazu erzogen werden, ſich beruflich fortzubilden und zu beſſeren Stellungen zu ſtreben. Die Stellen⸗ vermittlung ſieht ihre Aufgabe keineswegs darin erſchöpft, alle Arbeitsloſen in das Wirt⸗ ſchaftsleben einzugliedern, vielmehr erhält ſie mit der Beſeitigung der Arbeitsloſigkeit erſt die Grundlage, ſich voll für ihre eigentliche Aufgabe einſetzen zu können, die im Göring⸗ Plan gekennzeichnet iſt in der Forderung: „Jedem ſeinen Arbeitsplatz“. Das Mahl zu Heidelberg .. Herr, fürſtlich iſt dein Biſſen Doch eines tut ihm not Das mag kein Knecht vermiſſen Wo ließeſt du das Brot? Wo ich das Brot gelaſſen, Sprach da der Pfälzer Fritz?— Er traf, die bei ihm ſaßen Mit ſeiner Augen Blitz. —————— —— Er tat die Fenſterpforten Weitauf im hohen Saal Da ſah man allerorten Ins offne Neckartal. Sie ſprangen von den Stühlen And blickten in das Land Da rauchten alle Mühlen Rings von des Krieges Brand. Kein Hof war da zu ſchauen Wo nicht die Scheune dampft Von Roſſes Huf und Klauen War alles Feld zerſtampft Schwurgericht Mannheim 8 218 In nichtöffentlicher Sitzung(Vorſitz: Land⸗ gerichtsrat Dr. Seitz, Vertreter der Anklage: Erſter Staatsanwalt Winder) kam geſtern als zweiter Fall die Anklage gegen den ver⸗ heirateten 46 Jahre alten Peter., wohnhaft in Schwetzingen, zur Verhandlung, der ſich wegen gewerbsmäßiger Abtreibung zu verant⸗ worten hatte. Hier lag der ganze Sachverhalt ziemlich klar, der Angeklagte trug durch ſein rückhaltloſes Geſtändnis— auch in der Vorunterſuchung hatte er keine Schwierigkeiten gemacht— viel zum raſchen Verlauf der Verhandlung bei. Die wirtſchaftlichen Verhältniſſe des W. ſind nicht gerade gut, er ſuchte wohl auf dieſem Wege ſeine Lage etwas zu verbeſſern.— Nach⸗ gewieſen wurden ihm acht Fälle, in denen er Frauen in Schwetzingen um Umgebung behilf⸗ lich war, und zwar von Ende 1932 bis An⸗ fang 1934. Er will ſelbſt inzwiſchen gemerkt haben, daß ſich die Zeiten änderten und der⸗ artige Dinge heute ganz anders beurteilt werden. Deshalb wollte er ſchon von ſich aus, damit Schluß machen. Er hat auch inzwiſchen die von ihm benutzten Gegenſtände vernichtet. Im allgemeinen hatte W. Glück, nur im letz⸗ ten Fall, im Frühjahr 1934, hätte die Soche leicht ein ſchlimmes Ende nehmen können. Die Frau mußte ins Krankenhaus, und dadurch wurde man auf die Tätigkeit des W. aufmerk⸗ jam. Sämtliche in Frage kommenden Frauen wurden vom Amtsgericht Schwetzingen bereits verurteilt. Med.⸗Rat Dr. Götzmann, der ſich zu jedem einzelnen Fall beſonders äußert, weiſt auch ganz allgemein auf die große Gefahrenquelle der Abtreibung hin. Es ſterben jährlich in Deutſchland ca. 60 000 Frauen an durch unerlaubten Eingriff verur⸗ ſachter Infektion, Blutvergiftung, Embolie oder Verblutung. Den Angeklagten, der in Schwetzingen keinen ſchlechten Leumund genießt, beurteilt Med.⸗Rat Dr. Götzmann als weichen, gutmütigen Men⸗ ſchen, der wohl mehr aus Mitleid gehandelt haben wird, denn zu den ſchlimmen Abtrei⸗ bern, die aus ihren Opfern alles herauszupreſ⸗ ſen verſuchen, gehöre W. nicht. Krankhafte Züge ſeien nicht nachzuweiſen, für ſeine Taten iſt er verantwortlich zu machen. Der Staatsanwalt weiſt beſonders darauf hin, daß derartige Fälle heute ſelbſtverſtänd⸗ lich ganz anders behandelt werden müſſen als noch vor kurzer Zeit. Doch könnten W. mil⸗ dernde Umſtände nicht verſagt werden. Er iſt ſchwerkriegsbeſchädigt, lebte in ſchlechten Ver⸗ hältniſſen, hat auch nicht ausbeuteriſch gehan⸗ delt. Er ſtellte Antrag auf ein Jahr und ſechs Monate Gefängnis, außerdem drei Jahre Ver⸗ luſt der bürgerlichen Ehrenrechte. Die Verteidigung(.⸗A. Hörner) bittet, den Fall noch milder zu beurteilen, doch geht auch das Schwurgericht über die Mindeſtſtrafe hin⸗ aus und verurteilte W. wegen gewerbsmäßi⸗ ger Abtreibung unter Zubilligung mildernder Umſtände zu einem Jahr Gefängnis(in vier Fällen konnte die Vollendung der Abtreibung nachgewieſen werden). Da der Angeklagte von vornherein ein offenes Geſtändnis ablegte, wurden ihm die fünf Monate Unterſuchungs⸗ haft voll angerechnet.— Von der von dem Vertreter der Anklage weiter beantragten Ehrenſtrafe wurde abgeſehen, weil W. Schwer⸗ kriegsbeſchädigter iſt. zerfeſt im Frie Pfalzer Sämtliche Räume werden ir Pfä Großes Winzerfeſt im Friedriche park Am kommenden Samstag und Sonnte und 16. September, jeweilig abends findet das große Mannhe richspart ſtatt. Dieſes eine ganz beſondere Note zu Ehren d älzer Weindorf verwandelt. Mehrere be⸗ kannke Mannheimer Dekorateure haben bereith eifrig mit dem Umbau begonnen. Außerden ſpielen drei Muſikkapellen zu Tanz und Unten haltung. Für Stimmung und Humor f wiederum erſte Kräfte. U. a. Fritz Fe 4 das„Hotter⸗Terzett“, ſowie die Schuühplatilen und Trachtengruppe„Edelweiß“. Es ſoll nich zu viel verraten werden, aber alles in allem wird es ein richtiges Kerwetreiben werpen Almählich rückt Kein Mannheimer ſollte den Beſuch verſäu hartete Box⸗Groß Hier iſt der vollgültige Mannheimer Erxſat Wenige Tage trenne „Derkem“. Kein Volksgenoſſe ſoll zuxückſtehen, n 5 das weit über Alſo auf zum großen Mannheimer Winze gtes Intereſſe am komnenden Samstag und Sonntag og in Aktion trete Friedrichspark. Pfengem Training, lme für ſich errin Aufnahme in den Deutſchen Tn und wer m Und wer mi Automobilclub e. B.(DDAe) n Der deutſche Automobilclub(DDAc), O 4 chmitt iſt ber gruppe Mannheim, teilt uns mit: K en 15 Die Aufnahme in die Stammgrußß iier der Schwei des D D AC ſollte nach früherer Enſſcelgg BVaumg nur bis 30. September d. J. möglich ſein, B a greſſive Präſident hat nünmehr entſchieden, daß dem Fahre 1 Stammgruppenmitgliedſchaft beim Ddal iltel Sein einſchl. Dezember 1934 erworben werden mn 44 ſa he wohl Dieſe Ausdehnung auf den Reſt des Ralenßer 3 11 jahres iſt durch den Wortlaut der ſeinerzeitige hen 5⁰ Bekanntgabe des ſtellvertretenden Präſt 0 Pert Prof. Oppermann notwendig geworden. Mer Vextreter lann. Hierzu wird mitgeteilt, daß nach dem 3„ zember 1934 Kraftfahrer, die früher dem Adi Aſchon— Be oder auch dem DDAcC angehörten, bei Wieher 1d—50 4 eintritt ihre——5 Mitgliedsnummer ſich d weunmaligen mehr zugeteilt erhalten. Das Kennzeichen übbers gegen Mitglieder der Stammgruppe wird eben daiit Fiano⸗Luxemburg beſtehen, daß ſie eine Nummer zwiſchen 1 E mehr verſprech eiwa 235 000, die bis 3i. Dezember 1054 emeih Finern kein unbeke fein wivd, tragen. Alle Kraftfahrer, die fyälh J e beim letzten ſei es zum erſten Male oder wieder ein ihe ausgezeichnete erhalten eine höhere Nummer. bg en Ueber die Auszeichnung der Mitglieder Re 35 Stammgruppe wird in einiger Zeit e lriegen iſt ſchieden werden. Es ergeht daher heute kkriegen iſt. alle Kraftwagen⸗ und Motorradfahrer die Im Haupt Aufforderung, ſoweit ſie kein Mitglied NSac ſind(Doppelmitgliedſchaft iſt geſnnteh eisen Selle( ſich dem einzigen in Deutſchland anz und Kreim kannten Kraftfahrerclub, dem allein die nden Revancheka treuung der deutſchen Kraftfahrer auf wiſ un die deutſche Me⸗ ſchaftlichem, techniſchem und touriſtiſchem a bid es vorausſichtl biet übertragen worden iſt, anzuſchließen. en geht es daru Unterlagen für den Beitritt in den en' ſind in der Geſchäftsſtelle der Ortgmßt n: Mannheim des DDu, Frieprichsplaß g etkereö hältlich; daſelbſt tönnen Aufnahmen geitih Am Vollbe⸗ ra. vg bo den Händen eine in weiß, in welche ling ſchickt. Unſer Ahen hat, will er d en, vieles zu gen Das iſt los? Mittwoch, 12. September: 1 Roſarium, Neuoſtheim, Harrlachweg: 16—20 l e Sieg ſchiebt er geöffnet. Ehihenreihe der Autobusſonderfahrten ab Paraveplatz: 14 Uhr g'bat ſomit Aus Dürkheim— Iſenachtal— Hochſpeyer— ge r ſind optimiſtiſ hanniskreuz— Elmſteiner Tal— Lambrecht Neuſtadt— Mußbach— Mannheim. Kleinkunſtbühne Libelle: 16 Uhr Hausfrauen⸗N mittag. 20.15 Uhr Idel Hartmann kon 8 Kabarett⸗Attraktionen. Waldparkreſtaurant: 15,30 Uhr Kurkonzert, Tanz: Palaſthotel Mannheimer Hof, Kaharett belle, Pavillon Kaiſer. Ständige Darbietungenn Städt. Schloſßmuſenm: 10—13 und 15—17 Uhr öffnet. Sonderausſtellung: Die deutſche Suge Naturalienkabinett im Schloß: 15—17 Uhr gebſfuih Städt. Kunſthalle: 11—13 und 15—17 Uhr gebfnet Schau von alten und neuen Photographien Mannheimer Kunſtverein, L 1, 1: 10—13 und 15 b 17 Uhr geöffnet. Muſeum für Natur⸗ und Völkerkunde im Zeughentz Städt. Schloßbücherei: 11—13 und 17—19 Uhr g öffnet, Ausleihe;—13 und 15—19 Uhr net, Leſeſäle. 8 Städt. Bücher⸗ und Leſehalle: 10.30—12 und 16— Uhr Buchausgabe. 10.30—13 und 16,0— Uhr Leſehalle. 3 Zweigſtelle Weidenſtraße 16: 15—20 Uhr gesf Jugendbücherei, K 7, 46: 15—19 Uhr geöffnet Ein ſolches Prog kule lümpfen, verd Fportfreunde und tfolg der Veranſta ſis beſe „ Eders e bielverſproche Europameiſter ſchlands näch Für den am kom In flattfindenden mpf gegen Finnl luch einige Aender hrgenommen. Erw Stelle von Ko Meter⸗Hürdenla 4 TFFn — fiies erſett, der peitbeſte Zeit erzi Fahrtenprogramm 16. September bis 23. September: Fahrt mit „Stuttgart“ an die franzöſiſch⸗engliſche Kil Die Finnen haben Preis 54 RM. Anmeldeſchluß Donmeffth Mann Virt 13. September. 3 en beſtimmt unt Sonntag, den 16. September: Fahrt nach K ülminen und Koſten 6,60 RM. Meldeſchluß Mittw September. 1 22. September und 23. September: 2. Südſweſtpeut ſcher Heimattag in Karlsruhe. Fahrt, Verpflez gung und Unterkunft.50 RM. 24 23. September bis 30. September: Fahrt nach Hhe bayern. Koſten 28 RM. 0 Fahrt mit der„Stuttgart“ ung wird La leiſprungmeiſter Hegen Frankreick piember in Mag ut wie gegen 7 Aiſt hier allerding fehlen 400⸗Me Die Fahrkarten, Schiffskarten uſw. für dieſe Fahh keiſprung und H. können ab Mittwoch, 12. September, vormig auf. Die 10 Uhr, in Empfang genommen werden. Wir ſen nochmals darauf hin, daß noch einige Plüßze f Verfügung ſtehen. Die Teilnehmer der Fahrt feßß fen ſich am Samstag, 15. September, abends 2 Uhr, vor dem Hauptbahnhof Mannheim. Aus Ludwigshafen Ier Den Tod auf den Schienen geſucht. N i1 Reichsbahndirektion Ludwigshafen teilt milß ndema Am Dienstag, 11. September,.20 Uhr, wurde letik · zwiſchen Speyer und Berghauſen auf den Leichtathletik⸗ Bahnkörper die Leiche des 17 Jahre alen ein großer Teil Bäckerlehrlings Joh.Ulrich aus Altlußheim gnropameiſterſchaf mit abgefahrenem Kopfe aufgefunden. Rat tat Sachlage iſt Selbſttötung durch Ueberfahreß anzunehmen. Uhr mit der er eingeleitet wir 100 Meter, St peerwerfen, 200 Kugelſtoßen, K i ſorg „ Fritz Fe die Schuhpnlh iß“. Es ſoll nicht er alles in all etreiben weih 3e—— heimer Erſatz ſit ſoll zunidſhg heimer Winzerſeſ ind Sonntag ii b(DDAc), dutz mit: „tammgruppt erer Enſgel un möglich ſoin. de chiel en, daß beim Ddab h ben werden lan teſt des Ka ender der ſeinerzeitige nden Präſident geworden. 195 303 31. rüher dem Ar örten, bei Wiede iedsnummer mi 5 Kennzeichen de e wird eben dar er zwiſchen 1 m mber 1934 erreich tfahrer, die ſpüͤlet wieder eintt r. er Mitglieder del einiger Zeit en daher heute al torradfahrer die ein Miiglied in ſchaft iſ geſale utſchland anez ſem allein die de fahrer auf wifß touriſtiſchem G nzuſchließen. tt in den De der Ortsgrußh eld vichsplatz 3, er ifnahmen getülig 1 4 52 ember: hweg: 16—20 Uht vlatz: 14 nir ga r Hausfrauen· Ruh Hartmann konferier Rurkonzert, Hof, Kabarett L * 1 ingen: 5 ind 15—17 uht gn Die deutſche Eoge. —17 Uhr gebffuek⸗ —17 Uhr geoſfnch Photogra 10—13 und 15 l unde im Zeughoutz ind 17—19 Uhr g8 15—19 Uhr ber: Fahrt zſiſch⸗engliſche ſchluß Don Fahrt nach e chluß Mittwoch, ber: 2. Süd uttgart“ uſw. für dieſe fi tember, vormittg werden. Wir m och einige Plütze mer der Fahrt lit mber, abends A0) annheim. 3 nen geſucht. Die shafen teilt mitz „.20 Uhr, wurde hauſen auf dem 17 Jahre alten h aus Altlußheim ufgefunden. Rot zurch Ueberfahre gang 4— A Nr. 419— Seite 5 ——— „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Mittwoch, 12. September 1934 Almählich rückt der mit großer Spannung Apartete Box⸗Großkampftag näher, nur noch kenige Tage trennen uns von dem Box⸗Ereig⸗ ii das weit über Mannheims Grenzen be⸗ kchtigtes Intereſſe findet. Sämtliche am Bor⸗ ag in Aktion tretenden Boxer befinden ſich in kengem Training, will doch jeder die Sieges⸗ Alme für ſich erringen, um dem erſehnten Ziel dem Meiſtertitel— ein Stück näher zu kom⸗ nen. 3 wer möchte dieſen Titel nicht er⸗ ungen Schmitt iſt bereits in Mannheim einge⸗ lhffen und unterliegt einem ſtraffen Training, er doch keinen geringeren Gegner als den fißer der Schweiz— Baumgartner— knüber. Baumgartner iſt allſeits als for⸗ i und aggreſſiver Boxer bekannt und hält dem JFahre 1929 ununterbrochen ſeinen kiſtertitel, Sein Gegner Schmitt iſt ſich die⸗ Talſache wohl bewußt und wird alles in ſetzen, aus dieſem Kampf als Sieger Kborzugehen. Hoffen wir, daß unſer Mann⸗ 17 Vertreter das Ergebnis günſtig geſtal⸗ n lann. Aſchon dieſe Begegnung ſehenswert genug, ird der Kampf des Ex⸗Europameiſters neunmaligen deutſchen Meiſters Franz übbers gegen den internationalen Vene⸗ Ano⸗Luxemburg, Meiſter von Luxemburg, hmehr verſprechen. Dübbers iſt den Mann⸗ Rern kein unbekannter Boxer mehr, er lie⸗ ie beim letzten Box⸗Abend in Mannheim i ausgezeichnete Partie. Die bisherigen Er⸗ lhe von Dübbers berechtigen, an einen Er⸗ ig des Deutſchen zu glauben, zumal der in lelen Kämpfen erprobte Ringfuchs nur ſchwer erzukriegen iſt. Zmm Hauptkampf des Abends leigen Selle(der boxende Primaner von lln und Kreimes⸗ Mannheim den Ring, Ahen Revanchekampf in der Ausſcheidung Udie deutſche Meiſterſchaft zu beſtreiten. Hier ſdes vorausſichtlich hart auf hart gehen. Bei lben geht es darum, ſpäter mit dem Titelhal⸗ Aincenz Hower um die Krone aller Titel Apien zu dürfen. Wer wird hier Sieger wer⸗ selle⸗Köln iſt erſt 20. Jahre him Vollbeſitz ſeiner Kräfte und lben Händen eines guten Managers, der ge⸗ in weiß, in welchem Kampf er ſeinen Schütz⸗ A ſchickt. Unſer Mannheimer Kreimes da⸗ Aen hat, will er den Ring als Sieger verlaſ⸗ Abvieles zu gewinnen, denn durch einen lSieg ſchiebt er ſich automatiſch in die erſte ſhenreihe der deutſchen Schwergewichtler, hat ſomit Ausſicht auf den Meiſter⸗Titel. ſid optimiſtiſch genug, auf Kreimes zu Uin folches Programm, in dem nur erſte le kümpfen, verdient gewiß den Beſuch aller urifreunde und Anhänger, hängt doch vom flolg der Veranſtaltung die Fortführung wei⸗ Mer, erſtklaſſig beſetzter Box⸗Kämpfe in Mann⸗ 14 LI H —* Eders Amerikareiſe Pie vielverſprochene Amerika⸗Reiſe des deut⸗ Europameiſters im Weltergewicht, Guſtav Eder(Köln), ſteht noch nicht in greifbarer Nähe. Wenn ſie wirklich zuſtande kommt, wird der Weſtdeutſche früheſtens Mitte Oktober ab⸗ reiſen, denn vorläufig binden ihn noch zwei Kontrakte in Berlin am kommenden Freitag gegen den Engländer Harry Maſon und wei⸗ terhin am 5. Oktober gegen einen noch nicht be⸗ ſtimmten Gegner. Das Programm des Berliner Kleinrings in der Bochbrauerei am 14. September weiſt übri⸗ gens folgende Begegnungen auf: Rudolph (Magdeburg)— Hoffmann Beerlin), Hintemann(Berlin)— Droog(Kreeld), Kölb⸗ lin(Berlin)— Robert Larſen(Dänemart), Beſſelmann(Köln)— Müller(Gera), Eder (Köln)— Harry Maſon(England). 22 Europaflieger in Tunis Bajan der Sieger? 22 Teilnehmer am Europa⸗Rundflug haben am Dienstag in der Zeit zwiſchen 10.58 und 12.15 Uhr den letzten nordafrikaniſchen Zwangslandeplatz, Tunis, erreicht. Die Strecke zwiſchen Algier und Tunis bereitete den Fliegern keine heſonderen Schwierigteiten, immerhin ſind wieder einige Ausfälle zu ver⸗ zeichnen. So haben der Pole Florjano⸗ wicz und der Italiener'Angeli die Waf⸗ fen geſtreckt, der Pole wegen Motorſchadens, der Italiener wegen Erkrankung ſeines Orters. Der Pole Plonoazynſki war am Nachmit⸗ tag noch nicht in Tunis eingetroffen und auch von ſeinem Landsmann Karpinſci lag noch keine Landemeldung vor. Im Flughafen El Aouina bei Tunis lande⸗ ten die Flieger in folgender Reihenfolge: Skrzypinſti(Polen), Balcer(Polen), Ged⸗ gowd(Polen), Wlodartiewicz(Polen) Hu b⸗ rich, Oſterkamp, Junck, Paſewaldt, Francke, Bayer, Seidemann und Hirth(alle Deutſchland), Bajan(Polen), Buczynſti(Polen), Teſſore(Italien), Ambruz (Tſchechoſlowakei), Anderle(Tſchechoſlowakei), Dufzinſki(Polen) und der für Polen ſtartende Engländer Mac Pherſon. Der Pole Bajan, der die techniſchen Prü⸗ fungen als weitaus Beſter beendete, hat dem Vernehmen nach auch weiterhin die Führung, da er ziemlich regelmäßig fliegt(201 Stunden⸗ kilometer). Nur ein unvorhergeſehener Zwi⸗ ſchenfall könnte ihn noch von der Spitze ver⸗ drängen. Am Mittwoch werden die Flieger von Tunis nach Palermo ſtarten. Kreis⸗Turnierkämpfe der Ringer Im halbſchwergewicht qualifizieren ſich: h. Rupp, Ehret, R. Rupp und Hartmann Die Ringerturniere der Schwerathleten, die zurzeit in allen Kreiſen des Gaues 14 zur Durchführung kommen, erfreuen ſich eines regen Intereſſes. Sie bieten aber auch eine Fülle hochinteteſſanter Kämpfe und geben über das derzeitige Ringermaterial des Kreiſes erſchöp⸗ jend Aufſchluß. Da die vier erſten Sieger jeder Klaſſe in den Turnieren der Bezirke und Gaue ſtartberechtigt ſind, werden die größten An⸗ ſtrengungen gemacht, ſich dieſer Ehre würdig zu erweiſen. Am Samstag kamen in Sandhofen die Halbſchwergewichtler zum Wort. Mit Europameiſter Robert Rupp, dem Gau⸗ meiſter Ehret(Siegfried Ludwigshafen), dem Bezirksmeiſter(Hartmann(Edingen), Her⸗ mann Rupp und Strubel(Sandhofen), ſowie Weyland(Ludwigshafen), war dieſe Klaſſe qualitativ ſehr gut beſetzt. Von bekann⸗ ten Ringern des Halbſchwergewichts fehlten Litters(Sandhofen), der durch Krankheit verhindert war, und Hammer(Mannheim), ſo⸗ wie Kamb(Schifferſtadt). Die Kämpfe brachten inſofern eine Ueberra⸗ ſchung, als nicht nur R. Rupp oder Gaumeiſter Ehret, ſondern der Bruder des Europameiſters, H. Rupp, als Sieger hervorging. Die Reihen⸗ folge H. Rupp, Ehret und R. Rupp auf dem dritten Platz entſpricht nicht dem wirklichen Kampfverlauf, ſondern refultiert aus kraſſen Fehlurteilen des Kampfleiters Schmidt (Mannheim), der einen ganz ſchwarzen Tag hatte. Schon das erſte Treffen, das die Favo⸗ Finnland und Frankreich kulſchlands nächſte Leichtathletik⸗Gegner Anden am kommenden Wochenende in Ber⸗ fiattfindenden erſten Leichtathletik⸗Länder⸗ nf gegen Finnland haben beide Nationen Feinige Aenderungen ihrer Mannſchaften Aenommen. Erwin Wegner(Berlin) wird le von Kopp(Wiesbaden) auch das Hürdenlaufen zuſammen mit Eu⸗ 12 Scheele beſtreiten. Syring über 10 000 Meter durch den Berliner Aos erſetzt, der in dieſem Jahr bereits die übeſte Zeit erzielt hat. innen haben über 1500 Meter als zwei⸗ Mann Virtanen neben Matilai⸗ Ubeſtimmt und die 5000 Meter beſtreiten üminen und Iſohollo. Im Weit⸗ ing wird Laine durch den finniſchen fprungmeiſter Jaſeri erſetzt. hhen Frankreich ſtellt Deutſchland am 23. kenber in Magdeburg die gleiche Mann⸗ wie gegen Finnland. n hier allerdings nur 14 Wettbewerbe auf, ehlen 400⸗Meter⸗Hürden, 10 000 Meter, Afprung und Hammerwerfen und der 1500⸗ Lauf. Die Wettkampffolge, die um hr mit dem Einmarſch aller Teilneh⸗ Feingeleitet wird, wurde wie folgt feſtgeſetzt. 00 Meter, Stabhochſprung, 800 Meter, heerwerfen, 200 Meter, Weitſprung, 400 Me⸗ ih Kugelſtoßen, Hochſprung, 4 mal 100⸗Meter⸗ el“ Diskuswerfen, 110⸗Meter⸗Hürden, 5000 Reler und 4 mal 100⸗Meter⸗Staffel. eichtathletik⸗Europameiſter in Paris Ein großer Teil der an den Leichtathletik⸗ Aropameiſterſchaften in Turin beteiligt ge⸗ enen Leichtathleten aus Schweden, Un⸗ Enund Belgien ſtarten am Mittwoch bei Das Programm einem internationalen Sportfeſt im Racing⸗ Stadion in Paris. Die Schweden kommen mit ihrem Europameiſter und Diskuswelt⸗ rekordmann Harals Anderſſon, Ström⸗ berg und von Wachenfeldt ſowie Sten Petterſon, Ungarn iſt durch Europameiſter Szabo ſowie den Sprinter Sir vertreten und Belgien wird mit dem Hürdenläufer Ge⸗ raerts am Start erſcheinen. Die vorge⸗ nannten Ausländer meſſen ſich bei dieſer Ge⸗ legenheit mit Frankreichs Elite, die in be⸗ —— Ausſcheidungskämpfen ausgewählt wurde. zum Länderkampf Deutſchland gegen Finnland — Zu dem am 15. und 16. September zum Aus⸗ trag gelangenden großen Leichtathletik⸗Länder⸗ kampf Deutſchland— Finnland hat die Reichs⸗ poſt dieſen neuartigen Poſtſtempel heraus⸗ gebracht klares Plus, trotzdem riten R. Rupp und Ehret zuſammenführte, wurde mit einem unbegreiflichen Fehlurteil eingeleitet. Rupp war der weitaus Aktivere und hatte durch rationelleres Arbeiten ein gab der Kampfleiter unter großem Tumult der Zuſchauer Ehret den Sieg für beſſere Arbeit. Als dann Ehret in ſeinem nächſten Kampf H. Rupp platt auf die Schultern warf, wurde das vom Kampfleiter überſehen. Aber nicht genug damit, er gab auch noch Rupp den Sieg, Sowohl R. Rupp wie Ehret haben ihre ungerechten Niederlagen in echt ſportlicher Weiſe hingenommen. Hermann Rupp hat ſich ausgezeichnet geſchlagen, wenn er auch an das Können ſeines Bruders und Ehrets noch nicht heranreicht. Auf den Aus-⸗ gang des Bezirksturniers am 23. September in Edingen darf man geſpannt ſein. Die Kampfergebniſſe: 1. Kampf: R. Rupp(Sandhofen) gegen Ehret(Ludwigshafen). Die heftigen Angriffe des Exeuropameiſters ſcheitern an der kraft⸗ vollen Abwehr des Ludwigshafeners. Rupp iſt der Aggreſſivere, kann aber dem kampferprob ten Ehret keine Wertung abknöpfen. Der Kampfleiter gibt Ehret als Arbeitsſieger. 2. Kampf: H. Rupp(S) gegen Weyland (). Rupp bringt den Pfälzer bald zu Boden und ſiegt mit Armſchlüſſel nach 7,20 Minuten. 3. Kampf: Strubel(S) gegen Hart⸗ mann(Edingen). Der ſtarke Edinger kann über den ſich gut verteidigenden Strubel nur Punktſieger werden. 4. Kampf: Weyland(2) gegen R. Rupp (). Mit Untergriff wird Weyland in die Unterlage gebracht, wo er einem Armſchlüſſel nach.50 Minuten zum Opfer fällt. Weyland ſcheidet aus. 5. Kampf: Ehret(2) gegen H. Rupp (). Nach ergebnisloſer erſter Halbzeit wirft Ehret ſeinen Gegner im Bodenkampf mit ſeit⸗ lichem Ueberwurf auf die Schultern, was vom Kampfleiter nicht gegeben wird. Trotzdem keine weiteren Wertungen erzielt werden, wird Rupp als Sieger für beſſere Arbeit erklärt. 6. Kampf: Hartmann(C) gegen R. Rupp (). Der Standkampf bringt nichts Zählbares, ſo daß Bodenrunde ausgeloſt werden muß. Rupp greift in der Oberlage wuchtig an und ſiegt mit doppeltem Armſchlüſſel in der 12. Minute. 7. Kampf: Ehret(2) gegen Strubel (). Der Sandhofener ſetzt ſich kräftig zur Wehr, wird aber nach 7,49 Minuten mit Ueberſtürzer beſiegt. Strubel ſcheidet aus. 8. Kampf: H. Rupp(S) gegen Hart⸗ mann(). Hartmann enttäuſcht. Er wird von dem Sandhofener in der Bodenrunde klar ausgepunktet. 9. Kampf: H. Rupp(S) gegen R. Rupp (). Nach kurzem Stand⸗ und Bodenkampf, bei dem beide abwechſelnd in Gefahr geraten, ſiegt Hermann Rupp in der fünften Minute mit Armſchlüſſel. 1. Sieger H. Rupp(); 2, Ehret(Sieg⸗ fried Ludwigshafen); 3. Robert Rupp(); 4. H. Hartmann(Fortuna Edingen). Schleizer Dreiecks⸗Rennen Alles, was im Motorradſport einen Namen ——— wird am 16. September am Start dieſer eranſtaltung ſein, in deren Rahmen der vor⸗ letzte Lauf zur Deutſchen Straßenmeiſterſchaft 1934 zum Austrag gelangt. Mit insgeſamt 167 Meldungen, davon 105 für den Mei⸗ ſterſchaftslauf und 62 für den Sonderlauf der Ausweisfahrer hat das Rennen eine ausge⸗ zeichnete, bisher wohl kaum erlebte Beteili⸗ gung erfahren. U. a. gehen ſo bekannt Fah⸗ rer wie W. Winkler(Chemnitz), Geiß(Morz⸗ Pabgt Kahrmann(Fulda), Schul(Frankfurtz, ätzold(Köln), in der Elſt(Gladbach), Mar⸗ ſchall(Berlin), Dürr(Ludwigsburg), Loof (Godesberg), Bodmer(Ebingen), Richnow (Berlin), Schanz(Heddersleben), Kohfink(Bie⸗ tigheim), Frentzen(Bonn), Ley(Nürnbero), Kohlus(Bayreuth), Brudes(Breslau), Sö⸗ nius(Köln), Weyres(Aachen), Rüttchen(Er⸗ kelenz) und Röſe(Düſſeldorf) in den einzelnen Klaſſen an den Start. Rom urteilt günſtiger Hatten die Mailänder Blätter für die groß⸗ artigen deutſchen Erfolge in Monza nicht viel übrig, ſo urteilen die römiſchen Zeitungen be⸗ deutend günſtiger. Es wird nunmehr zuge⸗ geben, daß die deutſchen Neukonſtruktionen von Mercedes⸗Benz und Auto⸗Union nicht nur die ſchnellſten, ſondern auch die am beſten durchkonſtruierten Rennwagen ſind. Wenn auch begreiflicherweiſe der perſönliche Sieg des Italieners beſonders herausgeſtellt und dabei die unrichtige Bemerkung angefügt wird, er habe den ſiegreichen Wagen über Zweidrittel der Strecke geſteuert— in Wirklichkeit war es knapp die Hälfte!—, ſo vergeſſen doch manche Blätter nicht hinzuzufügen daß Stuck der faſt ſtändig allein fuhr, eine ganz große Leiſtung vollbracht habe. Schließlich wird geſagt, mit dem ſo verdienſwollen Alfa⸗Romeo ſei nichts mehr zu gewinnen. Olympia⸗Arbeit der„Kanuken“ Auch die Kanuſportler betreiben ihre Vorbereitungen für die Spiele mit großer Umſicht und ſtärkſtem Eifer. Jetzt hat der Fachſchaftsleiter Dr. Eckert (München) einen umfaſſenden Vorbereitungs⸗ plan für den Kanuſport aufgeſtellt. Auf brei⸗ teſter Baſis ſoll danach ſofort in allen Vereinen begonnen werden. Das Hauptgewicht wird auf das Spezialtraining gelegt. So die Kurz⸗ und Langſtreckenfahrer künftig nur noch für ihre Spezialſtrecke arbeiten. Im Frühjahr 1935 ſollen in Verbindung mit der Deutſchen Hochſchule für Leibesübungen drei Lehrgänge abgehalten werden, von denen einer für die Vereinsſportwarte beſtimmt * iſt, während die beiden anderen der Ausbildung des Nachwuchſes auf der kurzen und langen Strecke gelten ſollen. Schöner Erfolg der Jugend des MõcC o8 Der Fußballverein Frankenthal 1902 veran⸗ ſtaltete am vergangenen Sonntag, 9. Septem⸗ ber, im dortigen Stadion ein Jugend⸗ und Schülerhandballturnier, das von namhaften Vereinen des Vorderpfalzkreiſes ſehr gut be⸗ ſucht war. Als einziger badiſcher Verein nahm der Mannheimer Fußballklub 08 Lindenhof mit je einer Jugend⸗ und Schülermannſchaft daran teil. Die Veranſtaltung, die glänzend organi⸗ ſiert war, nahm pünktlich um 8 Uhr ihren An⸗ fang. Die Spiele wurden nach dem.⸗O.⸗Syſtem durchgeführt, alſo der Verlierer ſchied aus. Spieldauer für Jugend 2 mal 20 Minuten und für Schüler 2 mal 15 Minuten. Der Ju⸗ gendmannſchaft von 08 Mannheim, der man bei äußerſt ſtarker Beteiligung keinerlei Chan⸗ cen einräumte, gelang es wider Erwarten, ſich bis zum Enoſpiel durchzuſetzen, wo ſie erſt nach ſpannendem Kampf dem Turnverein Haß⸗ loch mit:12 Toren unterlag. Die Schüler⸗ mannſchaft von 08 hat die in ſie geſetzten Hoff⸗ nungen ebenfalls erfüllt und iſt bei noch größe⸗ rer Beteiligung Turnierſieger geworden. Sie überwand den FV Frankenthal:0 den TV Eppſtein:1 und im Schlußſpiel den TV Bo⸗ benheim:1. Bei der Preisverteilung wies der Vereinsführer Lang vom FV Frankenthal auf das vorzügliche Abſchneiden des Mi 08 hin und erkannte ihnen den erſten Preis in der Geſamtwertung zu. Außerdem erhielt die Ju⸗ gendmannſchaft von 08 als ein:ige von insge⸗ ſamt 14 Mannſchaften den 1. Preis für ſport⸗ liches Verhalten. Die Ruderer und Olympia 1936 Mit der gleichen Sorgfalt, die alle Sport⸗ fachſchaften in Deutſchland der Vorbereitung für die Olympiſchen Spiele zuwenden, gehen auch die Ruderer an die Arbeit. Sie haben mit beſonderen Schwierigkeiten zu kämpfen. Jetzt — der Rudererführer eine Reihe erfahrener Ruderer zu einer Beſprechung über die Olym⸗ pia⸗Vorbereitungen einberufen. Dieſe Ruderer bilden einen Olympia⸗Ausſchuß, deſſen end⸗ gültige Zuſammenſetzung allerdings noch der Genehmignug durch den Reichsſportführer be⸗ darf. Dieſer Olympia⸗Ausſchuß wird ſein Augenmerk ausnahmslos auf alle Boots⸗ gattungen richten, während ſeither der Achter im Vordergrund des Intereſſes ſtand. Vom rein Techniſchen her ſind einſchneidende in unſerem Regattaweſen beab⸗ ichtigt. ——————————————————————————— die Landſchaften einförmiger: Fahrgang 4— A Nr. 419— Seite 6 „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Mittwoch, 12. Septz Internationale Agrarwiſſenſchaftler beſuchen Baden Bemerkenswerte engliſche und amerikaniſche Erkenn/ niſſe In der letzten Woche trafen in Karlsruhe zahlreiche Teilnehmer der Internationalen Konferenz für Agraxwiſſenſchaft in Bad Eil⸗ ſen ein, auf der 20 Nationen vertreten waren. Es ſind größtenteils Amerikaner, außerdem Engländer, Polen, Spanier, Portugieſen und Jugoſlawen. In ihrer Begleitung durch Deutſchland vefindet ſich Profeſſor Zörner, Direktor des Inſtiturs für Betriebslehre und Arbeitswirtſchaft an der Landwirtſchaftlichen Hochſchule Berlin. Die Führung in Baden hat der Stabsleiter der Hauptabteilung II, Pg. Dr. Heil und Oberlandwirtſchaftsrat Dr. Meisner übernommen. Der Hauptſtabslei⸗ ter der Landesbauernſchaft Dr. Stumpf be⸗ die ausländiſchen Gäſte bei ihrer An⸗ nft. Während des Aufenthalts unterhielt ſich unſer Mitarbeiter mit Profeſſor Zörner und zwei der ausländiſchen Teilnehmer, dem Prä⸗ ſidenten der Internationalen Agrartonferenz Elmshirſt(England) ſowie dem landwirt⸗ ſchaftlichen Berater des amerikaniſchen Präſi⸗ denten Rooſevelt, Baker. Dieſe Unterhaltung mit den beiden auf landwirtſchaftlichem Ge⸗ biet führenden Perſönlichkeiten war deshalb äußerſt aufſchlußreich, weil ſie zeigte, daß in den angelſächſiſchen Ländern heute dieſelben Probleme in den Vordergrund getreten ſind, die der Nationalſozialismus in Deutſchland bereits zielbewußt und kraftvoll in Angriff ge⸗ nommen hat. Profeſſor Zörner ſprach ſich ſehr anerkennend über die außerordentlich in⸗ ſtruktive Führung durch die Landesbauern⸗ ſchaft aus. Der Präſident der Konferenz, Elmshirſt, in ſeiner ſchlichten Erſcheinung den vollende⸗ ten Typ des vornehmen gebildeten Englän⸗ ders darſtellend, ſagte: Es war ſchon als Stu⸗ dent der Geſchichte in Cambridge mein Wunſch, Baden, von deſſen landſchaftlicher Schönheit und geſchichtlicher Vergangenheit ich ſehr viel gehört hatte, einmal zu beſuchen. Was ich geſehen habe, hat meine Erwartungen in vielerlei Hinſicht weit übertroffen. Ich war überraſcht über den Reichtum an abwechſlungs⸗ vollen Landſchaftsbildern. In England ſind Wälder und Moore in Schottland und Nordengland, Indu⸗ ſtrie in Mittelengland, Milchwirtſchaft und Obſtbau im Süden. All dies habe ich in den Lirischafis-Nunds Holzverkäufe in Baden Radelſtammholzverkäufe: Im Monat Juni wurden insgeſamt in Baden verkauft 28 703 Im. Ta. und F. 57%, 877 Fm. Fo. und Lä. zu 60,4%, im Juli 33 839 Fm. Ta. und Fi. zu 59,7% ͤ 668 Fm. Fo. und Lä. zu 61,9% und im Auguſt 33 500 Fm. Ta. und Fi., zu 58,1 ½ 749 Fm. Fo. und Lä. zu 61,7/. In der Zeit vom 31. Auguſt bis 6. September wurden verkauft: a) Tannen und Fichten: FA Todt⸗ moos am 31. 8. 85 Fm. Stammholz.—6. Kl. und Abſchnitte zu 56%, F A Forbach am 31. 8. 5742 Im. Stammholz.—6. Kl. und Abſchnitt zu 62%,ͤ FA Triberg am 1. 9. 185 Fm. Stammholz.—6. Kl und Abſchnitte zu 55% ʒ ͤ FA Villingen am 1. 9. 2817 Fm. Stammholz.—6. Kl. und Abſchn. zu 65 /. FA St. Märgen am 4. 9. 262 Fm. Stammholz 1. bis 6. Kl.(meiſt 1. und 2. Kl.) und Abſchn.(fehr rauh) zu 50% FA Todtmoos am 4. 9. 394 Im Stamm⸗ holz.—6. Kl. und Abſchnitte zu 56%, ferner 230 Fm. Stammholz.—6. Kl.(meiſt 1. und 2. Kl.) zu 52% (ungeſchl.), FA Bonndorf am 5. 9. 428 Fm. Stamm⸗ holz.—6. Kl. und Abſchnitte zu 59%, ͤ FA Schönau i. Schw. am 5. 9. 237 Fm. Stammholz.—6. Kl. und Abſchnitte zu 50%½ ͤ-A Triberg am 6. 9. 131 Fm. Stammholz.—6. Kl.(meiſt 1. und 2. Klaſſe) und Abſchnitte zu 53% ͤ FA Freiburg am 6. 9. 382 Fm. Stammholz.—6. Kl. und Abſchnitte zu 52 Prozent, FA Peterstal am 6. 9. 633 Fm. Stamm⸗ holz.—6. Kl. und Abſchnitte zu 61%. b) Forlen und Lärchen: FA Villingen am 1. 9. 133 FIm. Stammholz.—6. Kl. und Abſchnitte zu 65•%. Märkte Getreide Rotterdam, 11. Sept. Schluß. Weizen per Sept. 3,75; Nov. 4,05; Jan. 35: 4,15; März 35: 4,25. Mais per Sept. 75,50; Nov. 79,75; Jan. 35: 81; März 35: 84. Diverpool, 11. Sept. Schluß. Wei zen, Ten⸗ denz ſtetig, per Olt. 5,8.½/; Dez. 5,1136; März 35: 6,176; Mai 35; 6,3½¼½. Mais cif. Plate per Okt. 23,3.; Nov. 23,7½.; Dez. 24 v. Winnipeg, 11. Sept. Schluß. Weizen, Ten⸗ denz unregelmäßig, per Okt. 845/; Dez. 85½; Mai 35: 89½, Hafer per Okt. 47½; Dez. 4676; Mai 35: 48363. Roggen per Okt. 70/; Dez. 71½¼; Mai 35: 7453. Gerſte per Okt. 64½; Dez. 635˙%; Mai 35: 64/8. Leinſaat per Okt. 161½; Dez. 161¼. Chicago/ Neuyork, 11. Sept. Schluß. Chi⸗ cago, Terminpreiſe. Weizen, Tendenz ſtetig, per Sept. 1065/; Dez. 107.½/; Mai 35: 108/½. Mais, Tendenz ſtetig, per Sept. 78/; Dez. 792½; Mai 35: 8176. Hafer, Tendenz ſtetig, per Sept. 557; Dez. 5596; Mai 35: 55. Roggen, Tendenz ſtetig, per Sept. 83½; Dez. 85 /; Mai 35: 88/. Lokopreiſe. Weizen: roter Winter⸗Sommer Nr. 2 107¼; harter Winter⸗Sommer Nr. 2 114; gemiſchter Nr. 2 111; harter Winter⸗SHSommer Nr. 3 80. Mais: weißer Nr. 2 87. Gerſte: Malting 80—125.— Neuyork, Lokopreiſe. Weizen: Manitoba Nr. 1 9276; roter Sommer⸗Winter Nr. 2 113; harter Sommer⸗Winter Nr. 2 118. Mais: neu, ankomm. Ernte 85.¼. Roggen: Nr. 2 fob N. M. 79363. Gerſte: Mal⸗ ting 10476. Mehl 730—760. Fracht nach England /½—2; dto. nach Kontinent—8. Mannheimer Schlachtviehmarkt Der heutige Mannheimer Schlachtviehmarkt war mit Großvieh nur ſehr mäßig beſchickt. Es waren auf⸗ getrieben: 143 Farren, 104 Ochſen, 294 Rinder, 160 Kühe, zuſammen 681 Tiere, die bei weitem nicht aus⸗ reichten, um die Nachfrage zu decken. Das Geſchäft verlief äußerſt lebhaft, wobei die Preiſe im allgemei⸗ nen um—2 Pfg. in allen Sparten anzogen. Höchſt⸗ notiz für Ochſen 33—35, für Rinder 34—36 Pfg., geräumt. Am Kälbermarkt ergab ſich infolge der un⸗ drei Tagen, ſeit ich in Baden bin, in ſtändi⸗ gem Wechſel geſehen und dies auf einen Bo⸗ den, auf dem man auf Schritt und Tritt auf Stätten ſtößt, wo in der Vergangenheit große Entſcheidungen für die europäiſche Kultur und Ziviliſation gefallen ſind. Ich war beſonders glücklich, einen Blick auf Tübingen werfen zu können, wo Melanchthon gelebt hat. Die wirtſchaftliche Struktur ſeines Heimat⸗ landes mit den deutſchen Verhältniſſen ver⸗ gleichend, ſtellte der Engländer feſt: Die Ver⸗ ſuche, die Verteilung von Induſtrie und Landwirtſchaft miteinander in Einklang zu bringen, ſind in England nicht ſehr erfolgreich geweſen. In Baden iſt, wie ich geſehen habe, die Induſtrie über das ganze Land zerſtreur, und allerorts ſah ich die Heimſtätten⸗ ſiedlungen im Aufbau. Nach meiner Ueberzeugung ſtellt dieſe Kombination von Induſtrie und Landwirtſchaft die Löſung für eine Reihe der ernſteſten Probleme dar. Wenn man dem Bauer, der mit den Kräften der Na⸗ tur zu kämpfen hat, weder mit der Wiſſen⸗ ſchaft zu Hilfe kommt, noch ihm Unterſtützung Moderne Wege der Landesplanung In Niederſachſen und beſonders in der Pro⸗ vinz Hannover, den größten Siedlungsgebieten des Reiches, iſt man zu einer neuen For⸗ ſchungsmethode zum Zwecke der Landesplanung übergegangen, durch die der Nutzungswert des vorhandenen Bodens nach ganz genauen Geſichtspunkten beſtimmt wird. Dieſes Verfah⸗ ren läßt bereits erkennen, daß der Boden in Niederſachſen zum großen Teil falſch und ohne Erkenntnis ſeines größten Nutzungswertes be⸗ arbeitet wird. Die neue Forſchungsmethode nach dem Dan⸗ ziger Profeſſor Strommen beſteht darin, daß die oberſten Schichten des Bodens, ſoweit ſie für die Pflanzenverwurzelung wichtig ſind, auſ Grund von Bohrungen kartographiſch auf⸗ genommen werden. Durch dieſes Kartierungs⸗ werk werden Bodentypen, Bodenart und Boden⸗ ſchichtung, alſo die Geſamtheit des Bodens in ſeinen phyſikaliſchen und chemiſchen Eigenſchaf⸗ ten, ermittelt. Auf Grund der Einteilung des Bodens in Wertſtufen läßt ſich dann feſtſtellen, wie groß eine bäuerliche Siedlung auf dem be⸗ treffenden Bodentyp zumindeſt ſein muß, um eine fünfköpfige Familie oder mehr zu ernäh⸗ ren. Zwiſchen der preußiſchen geologiſchen Lan⸗ desanſtalt und der Provinz Hannover iſt nun ein Arbeitsvertrag geſchloſſen worden, um mit geringen Mitteln die Kartierung ganz Nieder⸗ genügenden Zufuhr von nur 656 Tieren ein lebhaftes Geſchäft bei ſteigenden Preiſen. Höchſtnotiz 46—48 Pfennig, geräumt. Am Schweinemarkt betrug das Angebot 2501 Tiere. Das Geſchäft verlief mittelmäßig und an Hand der Schlußſcheine ſetzte die Marktkom⸗ miſſion die Höchſtnotiz auf 53 Pfg. feſt. Es verblieb ein kleiner Ueberſtand. Preiſe: Ochſen 33—35, 30—32, 27—29; Bullen 32—34, 29—31, 26—28; Kühe 28—31, 24—27, 19—23, 14—18; Färſen 34—36, 31 bis 33, 27—30; Kälber 46—48, 42—45, 37—41, 33—36; Schafe nicht notiert; Schweine 53, 52—53, 51—53, 48—52. Marktverlauf: Großvieh äußerſt leb⸗ haft, geräumt, Kälber lebhaft geräumt, Schweine mittelmäßig, kleiner Ueberſtand.— Pferdemarkt: Auftrieb: 21 Arbeitspferde, 40 Schlachtpferde. Preiſe: Arbeitspferde 450—1100, Schlachtpferde 30—120. Marktverlauf ruhig. Karlsruher Schlachtviehmarkt Zufuhr: 26 Ochſen, 51 Bullen, 23 Kühe, 284 Kälber, 143 Färſen, 1019 Schweine. Preiſe: Ochſen 31—33, 27—31, 25—27, 23—25, 22—23; Bullen 30—32, 26—30, 24—26, 22—24; Kühe 24—26, 22—24, 18 bis 22, 12—18; Färſen 34—36, 32—34, 28—32, 26—28; Kälber 42—43, 40—42, 35—39; Schweine—, 51—53, 51—53, 47—50, 43—47,—, 36—42. Marktver⸗ lauf: Großvieh langſam, geringer Ueberſtand, Kälber mittelmäßig, geräumt, Schweine langſam, geringer Ueberſtand. Beſte Qualität über Notiz.— Fleiſch⸗ großmarkt: Angebot 184 Rinderviertel, 10 Käl⸗ ber, 24 Hammel, 6 Schweine. Preiſe pro Pfund: Ochſenfleiſch—, Kuhfleiſch 32—38, Färſenfleiſch 50 bis 58, Bullenfleiſch 52—56, Schweinefleiſch 68—70, Kalbfleiſch 50—60, Hammelfleiſch 60—70. Marktver⸗ lauf gedrückt. Freiburger Schlachtviehmarkt Auftrieb: 18 Ochſen, 53 Rinder, 14 Farren, 45 Kühe, 257 Kälber, 439 Schweine, 34 Schafe. Preiſe: Ochſen 30—32, 26—27, 23—25, 118—22; Rinder 32—34, 29—31, 26—28, 23—25; Farren: 28 bis 30, 25—27,—, 21; Kühe 26—27, 20—23, 16—19, 10—14; Kälber 43—45, 40—42, 37—38, 35—36; Schweine—, 53, 53, 50—52; Schafe—, 35—37, 33 bis 34. Marktverlauf: Großvieh ruhig, Käl⸗ ber langſam, Schweine mittelmäßig, geräumt. Ueber⸗ ſtand bei Großvieh und Kälber. Beachtliche Ergebniſſe einer neuen Forſchungsmethode ſachſens bis zum nächſten Frühjahr zu voll⸗ enden. Die neue Forſchungsmethode führte bereits dazu, daß rund 15000 Hektar Land gefunden wurden, die ſich für Siedlungen ausgezeichnet eignen und bei denen es auf 50 Morgen für jede Siedlung genügen würde, um ſie lebens⸗ und entwicklungsfähig zu machen. Das Ver⸗ fahren hat auch ſchon bei den Landwirten ſtar⸗ ken Anklang gefunden, weil es ſich nicht um eine wiſſenſchaftliche Arbeit handelt, mit der der Bauer nichts anfangen kann, ſondern um ein Werk, das allein für die Praxis in Angriff ge⸗ nommen wurde. Dieſe moderne Landesplanung hat nebenbei noch eine gewiſſe Bedeutung für die Umordnung der Beſteuerung; denn an Stelle der bisherigen Beſteuerung auf Grund der teilweiſe recht zweifelhaften Einheitswerte könnte ein durch und durch gerechtes Be⸗ ſteuerungsſyſtem auf Grund der Bodenunter⸗ ſuchungen treten, das dem Bauern ſeine durch Geſchick und Fleiß über den Beſteuerungswert hinaus erzielten Ernteüberſchüſſe ſichert, die bisher zum Teil geradezu weggeſteuert wurden. Die Provinz Hannover iſt jedenfalls das erſte große geſchloſſene Gebiet, das auf dieſe re⸗ volutionierende Weiſe für die Landesplanung genau unterſucht wird. Metalle Hamburg, 11. Sept.(In RM. per 100 Kilo.) Kupfer, Tendenz ſtetig, per Sept. und Okt. 39,75 Br., 39,50.; Nov. 40 Br., 39,50.; Dez. 40,50 Br., 40.; Jan. 35: 40,75 Br., 40,25.; Febr. 35: 41 Br., 40,50.; März 35: 41,25 Br., 40,75.; April 42 Br., 41.; Mai 35: 42 Br., 41,25.; Juni 35: 42,50 Br., 41,50.; Juli 35: 42,50 Br., 41,75.; Aug. 35: 42,50 Br., 42 G. Banca⸗ u. Straits⸗Zinn, Tendenz ſtetig, per Sept. 34 bis Jan. 35: 304 nom. Br., 299 G. Hüttenrohzink 20,25 Br., 19,75 G. Feinſilber(RM. p. Kilo) 45,25 Br., 42,25 G. Feingold, Alt⸗Platin, techn. reines Platin unverändert. Börsen Frankfurfte- Abendbörse Die Abendbörſe verlief ohne Anregung und hatte nur denkbar kleinſte Umſätze zu verzeichnen. Die Kundſchaftsbeteiligung iſt noch nicht wieder größer geworden, auch die Kuliſſentätigkeit hält ſich in ſehr engen Grenzen. Die Grundſtimmung war keine un⸗ freundliche, infolge der herrſchenden Geſchäftsſtille blieben aber die Berliner Schlußkurſe vielfach nicht voll behauptet. Die Mitteilung der Farbeninduſtrie über guten Geſchäftsgang in der Schädlingsbekämp⸗ fungs⸗Abteilung blieb ohne ſichtbaren Einfluß. Am Rentenmarkt war das Geſchäft bei freundlicher Hal⸗ tung ebenfalls minimal. Am Auslandsrentenmarkt liegen mexikaniſche Anleihen weiter etwas ſchwächer. Im Verlauf ſtagnierte das Geſchäft vollkommen. Farbeninduſtrie konnten ſich wieder erholen, während ſonſt keine Veränderungen eintraten. Großbankaktien blieben auf dem ermäßigten Mittagsſtand unver⸗ ändert, nur Adca gaben nochmals ½ Prozent nach. Am Rentenmarkt kamen Altbeſitz nur knapp behaup⸗ tet zur Notiz. Von Schweizer Bundesbahnanleihen zogen 4proz. von 1912 um 1½¼½ Prozent auf 197 an. Nachbörſe: JG. Farben 147½. Amſterdamer Deviſenkurſe Amſterdam, 11. Sept. Berlin 5867½; London 730½; Neuyork 146½; Paris 973½; Belgien 3466/; Schweiz 4816; Italien 1267½¼; Madrid 2020; Oslo 3672½; Kopenhagen 3267½; Stockholm 3770; Prag 615. Privatdiskontſatz—9/186. Tägl. Geld /. 1 Monatsgeld: 1. Frankfurter Abendbörse — — — 7 — — — Tag Klöcknerwerke Mannesmannröhren Mansfeld Bergbau Phönix Bergbau. Rhein. Rhein, Stahl. Laurahütte—* Stahlverein Accumulat Berlin Vounganleihe 1929 Abl. d. Dt. Reiches Neubesitme do.. Althes.-90 000 6⁰% Dt. Reichsanl. Ver. Stahlbonds. Schutzsebietsanl. 08 do. v. 1909 do v. 1910 do v. 1911* do v. 1913. Türk.(Bagd.) Ser.] Anoln Ung. St.-Kte. 1913 do. Gold-Rte. Lissab. Stadtanl. 86 Mexik. absest. 5% Rum, vhtl. Rte. 4½ do. do. do. Bk. f Brauindustrie Bay. Hvo. u. W. Bk. Allg. D. Cred. Anst. Comm. u Priv.-Bk. Dt. Bk. u. Disconto Dresdner Bk. keichsbank Buderus Eisenw. Harpener Kali Aschersleben S1n Sünt — S 2 S — E —— AEG Stamm Bekula Bremen-Besisgheim Bemberg Chade Akt. Cement Chem. Albert S — 2 — D2 — 1 G. Chemie 50% — 72 8S2 2 S Daimler Motoren Dt Erdöl —2 S Dt. Linoleum.. 28—n ———. —* SSS El. Licht u. Krait El. Liefer.-Ges. Ehlinger Masch.. .. Farbes., Tag Braunkohlen Allg. Kunst Unie(Aku) Dt. Eisenndl., Beri Heidelbere G. Chemie volle Conti Caoutschoue bt. Gold-u. Silb.-Sch Dyckerh.&Widmann I. G. Farben Bonds Eelten& Guilleaume, meeeeeeneeeeeee 10. 9. 11. 9. Tag 10. 9. 11. 9. 78,50 Ges. f. El. Untern. 112,75 71 50 Goldschmidt. Th. 93,25 711,50 Hoch- u. Tiefbau—— 47,00 Holzmann. Ph. 80, 00 + Holzverkohl.-Inctet— 89,7⁵ Junghans(Stamm)— 19,75 Lahmever& Co. 124,84 — Lech. Aussburg.— 8 Mainkraft. Höchst 66,84 Metallzes. Frkft. 27,36 Moenus Montecatinl AG. Münchner Lichtsp. Rein. Gebb.& Schall Rhein. El. Mam. 8 Rütgerswerke Schuckert. Nürnba. Siemens& HHalske Thür. Liefer., Gotha Leonhard Tietz. Zellstofi Aschaffba. Zellstoffl Waldhoj Schöfferhof-Binding DOt. keichsb. Vz. AG, für Verkehr. Allg. Lokal& Kraft Nordd. Llovd Anatol. I u. II. Tehuanterec. unabs. U. ihe. Türk ULoese iue nen 11525 70,00 47,50 311 2 — —2 S1S — ————— 22 SSS —— —— 1Sint n —— S — S —+ Di — S— — 22 2 —— SSnt 72 — 2 S 2 S — SS n 111835 nis. tenrückgangs dar. durch andere Wirtſchaftszweige zuteil läßt, ſteht er wie ein Verlaſſener in der R In der Verkettung mit anderen R ſchaftszweigen wird hingegen nicht nur ſe wirtſchaftliche Widerſtandsfähigteit geſteige ſondern auch ſein geiſtiger Geſichtstreis ere tert. Dies kommt wieder dem geſamten Voſt tum zugute, indem die hervorragenden ha lichen Eigenſchaften ihrerſeits ſtarte Rüchwn kungen auf die anderen Voltsteile 14 deren Kraft feſtigen. Der Landwirtſchaftsberater von Pr Rooſevelt, Bater, ein ausgeſprochener ritaner mit markanten Geſichtszügen, Ich bin hauptſächlich nach Deutſchland gekoh men, um zu ſehen, wie man in Deutſchland a zwei Probleme herangeht, die uns drüben ſig beſchäftigen. Das eine iſt die Schaf von Arbeit in der Landwirt und das zweite der Rückgang der burtenziffern. Wir haben in Amerika jetzt ungefä Millionen Arbeitsloſe. Dieſe Zahl w kommenden Winter größer werden, wie ſie geweſen iſt. Millionen unſerer Arbeitt ſind von den Großſtädten auf das Lan geflutet. Wir hoffen, daß wir ſie in d wirtſchaft werden unterbringen und iht eigenes Heim geben können. Die ein ſung, die wir im Augenblick ſehen, iſt wirtſchaftliche Nebenerwerbsſiedlung. G zugleich die Löſung des Problems de Dieſer droht in einigten Staaten in ganz kurzer Zeit zueh ſtarken Bevölkerungsrückgang zu führen. Geburtenziffer in den Städten iſt 30 geringer, als ſie zur Erhaltung der Volt notwendig wäre. Dagegen weiſen d lichen Bezirke immer noch einen U auf. Es iſt nicht daran zu denken, daß eine ſtärkte Einwanderung einen Ausgleich dah len könnte; bei der ſtarten Arbeitsloſigkeit die allgemeine Stimmung gegen jede) wanderung gerichtet. Die Vertreter aller Nationen, die ſich an ſer Studienfahrt beteiligten, ſprachen ſich mütig voller Begeiſterung über die empfan nen Eindrücke aus. Als Fachleute waren beſonders erfreut über die ſachgemäße rung durch die Vertreter der Landeshg ſchaft. Die gute Organiſationsarbeit, ſowit enge Zuſammenwirken der Führer der ernſchaft mit den Bauern auf dem wurde beſonders hervorgehoben. Wenn ein Reifen platzt Frankenthal, 10. Sept. Auf d zum Wurſtmarkt verunglückte der ledige wig Scheller mit dem Motorrad daz daß ihm bei hoher Geſchwindigkeit ein Re platzte. Scheller und ſeine mitfahrende wurden vom Motorrad geſchleudert, wo letztere mit einer Sahreri blieb, während der Fahrer mit Hautab fungen davonkam. Die Braut Schelle ins Krankenhaus gebracht werden. Ein abgefeimter Wüſtling Frankenthal, 11. Sept. Ein ter Wüſtling ſtand am Montag in der des 55 Jahre alten Peter Decker aus heim vor der 2. Großen Ferienſtrafkam Angeklagte hatt ſich im Jahre 193233 holt an nicht weniger als fünf Mäd 14 Fahren ſchwer vergangen.— In Ausſchluß der Oeffentlichkeit geführ handlung leugnete der Angeklagte, w überführt und zu einer Geſamtgefüng von drei Jahren und fünf Jahren Ehru verurteilt. Außerdem wurde die Entg des Angeklagten angeordnet, weil es einen gefährlichen Sittlichkeitsverbreg delt. An der Strafe wurden ſechs Mo terſuchungshaft abgezogen. Die Sicherungsverwahrung wurde abgel Staatsanwalt hatte ſieben Jahre und zehn Jahre Ehrverluſt beantragt, Zwei Häuſer niedergebra Elmſtein(Pf.), 11. Sept. D Iggelbach wurde von einem Brandunglück heimgeſucht. In dem des Leonhard Burkhard brach§ das trotz energiſcher Abwehr durch d wehr auf das Wohnhaus des Karl hard übergriff. Die beiden Anw ten vollſtändig nieder. Die Feuerweh ſich darauf beſchränken, die umliegen ſer, ſowie das nebenan gelegene Ele werk zu ſchützen. Der Brandſcha trächtlich und nur zum geringen Verſicherung gedeckt. Vom Invent nichts mehr gerettet werden. Auch Bargeld, das zu Bauzwecken be wurden ein Raub der Flammen. 2 urſache vermutet man Selbſtentzin auf dem Speicher untergebrachten, ausgereiften Heus. Hauptſchriftleiter: Dr. Wilhelm Katterma Verantwortlich für Reichs⸗ und Außen B. Kattermann; für Wirtſchaftsrundſchan für politiſche Nachrichten: K. Goebel; für U Bewegung und Lokales: Herm. Wacker; politik, Feuilleton, Beilagen: Willi Körbel Julius Etz; für den Umbruch: Max Höß, in Mannheim. 1 Berliner Schriftleitung: Hans Graf Reiſcha SwW 68, Charlottenſtr. 15b. Nachdruck ſämtl berichte verboten. Sprechſtunden der Schriftleitung: Täglich 1 (außer Samstag und Sonntag), Hakenkreuzbanner⸗Verlag G. m b. H. Verlagst Kurt Schönmitz, Mannheim. Sprechſtunden der Re Wenag nd u. Sonn prech⸗Nr. für Verlag und Schriftleitung: Z 204 86, 333 61/2.— Für den Anzeig Ken Arnold Schmid, Mannheim.. Morgenausgabe à, Monnheim.„ 19761 Morgenausgabe A, Schwetzingen. Morgenausgabe A, Weinheim. Abendausgabe„ Ausgabe ß mit Anzeigen der Früh⸗ und Abendausgabe Mannheim. Ausgabe B, Schwetzingen Ausgabe B, Weinheim Geſamt⸗D.⸗A. Auguff Druck: Schmalz& Laſchinger, Abteilung 4 Kle HDPer 10 le sich bitte. in, Wir sind t nur ko- ch —1 Für die Tode m en wir her 17 Ludwigst Sonnenstr⸗ 4— ANr. 419— Seite 7„Hakenkreuzbanner“ — Anordnungen der NSDup flenet Aunordnungen der Kreisleitung Bin muuch des Reichsparteitages bleiben die Dienſt⸗ mit anderen kume der Kreisleitung vom 6. 9. bis 12. 9. Arfehl zen nicht nur ſeing fähigkeit geſteiger ſien. Der Kreisleiter. Geſichtstreis erwen em geſamten Vollz vorragenden bäueh its ſtarte Rückwit ltsteile beſttzen 1 ter von Prü den —— 2 8 te 4 Frühausgabe— Mittwoch, 12. September 1934 12. Septemb zen Brett auf dem Untergau N 2, 4 die Themen für den Monat September ein. Die Arbeiten ſind ſobald als möglich abzulieſern, um in der Beilage Ver⸗ wendung zu finden. 5 Hauſes der Deutſchen Arbeit, p 4,—5, große Fach⸗ ſchafts⸗Kundgebung der Bäcker und Konditoren, zu welcher auch die Meiſter eingeladen wurden. Es ſprechen zu dieſer Kundgebung der Kreisbetriebsge⸗ meinſchaftswalter Pg. H. Groh ſowie der Kreis⸗ fachgruppenwalter und Ortsgruppenwalter Pg. Merkle. Wir erwarten pünktliches Erſcheinen aller Mitglieder. Rheinau. Zellenverſammlung der Mitglieder der Nec Rheinau. Zelle 3(Pfingſtberg): Heute, Mittwoch, 12. September, 20 Uhr, bei Sturzel. NSBDe Sprechſtunden des Amtes für Technik und NSBꝰe: Mittwoch 10—12 Uhr, Donnerstag 17—19 Uuhr, Frei⸗ tag 10—12 Uhr. Donnerstag, 13. Sept., 19 Uhr, Parkhotel, Zimmer Nr. 8 Fachgruppenleiterſitzung. NS⸗Kulturgemeinde Nachdem die Vereinigung des Kampfbundes für Deutſche Kultur und der Deutſchen Bühne zur NS⸗ Kulturgemeinde vollzogen iſt, werden die bisher dem Kampfbund obliegenden Geſchäfte von der Abteilung! der NS⸗Kulturgemeinde im Horſt⸗Weſſel⸗Haus, 3. St., Zimmer 12 weitergeführt. Fernſprecher 201 07. Wußten Sie ſchon...2 .. daß bei der Reichspoſt die deutſche Frak⸗ tur als eingeführt wurde? „daß das Urbild der„Madame Butterfly“, deren richtiger Name Gato war, deren Liebes⸗ roman ganz Japan beſchäftigte, nun im Alter von neunzig Jahren geſtorben iſt? daß vor dreißig Jahren die Waſſerwelle erfunden wurde, mit der nun die gelockten Haare gekräuſelt werden? ..-daß aus Kreiſen der franzöſiſchen Seiden⸗ induſtrie ein erheblicher Rückgang von Seiden aller Art gemeldet wurde? ... daß mit Rückſicht auf die häufigen ſchwe⸗ ren Unfälle Laſtkraftwagen nicht mehr zur Be⸗ förderung von Schülern auf Schulausflügen benutzt werden dürfen? .. Daß billigere Zigarrenſorten ein beſtimm⸗ tes Größenmaß nicht überſchreiten dürfen? „ die Säuglingsſterblichkeit im Jahre 1933 mit einer Verhältniszahl von 6,2 pro 100 —**— noch immer außerordentlich och iſt. BdMJ BdMo Oſtſtadt. Sämtliche Jungmädels der Gruppe Oſtſtadt, die bei Erneſtine Gieſer Heimabend hatten, treten am Donnerstag, 13. Sept., 19 Uhr(mit Führerinnen) am Gabelsbergerplatz, Rheinhäuſer⸗ ſtraße an. Erſcheinen iſt wegen Reueinteilung un⸗ bedingt Pflicht. Strohmarkt. Sämtliche Mädels der Gruppe, die die „Volksjugend“ bekommen, holen ſie am Donners⸗ tag, 13. Sept., in E 5, 16 um 18.30 Uhr ab. 24 Pfg. mitbringen. NS⸗Hago Kreisamtsleitung Mannheim. Während des Reichs⸗ parteitages(bis einſchl. 15. Sept. 1934) ſind ſämtliche Zahlungen auf das Konto Dr. Stiefel, Kreisamts⸗ Kaſſenwart der RS⸗Hago, Nr. 1001 bei der Städt. Sparkaſſe Mannheim zu leiſten. Deutſche Arbeitsfront Reichsbetriebsgemeinſchaft„Nahrung und Genuß“. Mittwoch, 12. Sept., 17 ubhr, im Saale des I eisgruppe Wallſtadt⸗Straßenheim. Kameradſchafts⸗ sennerzta g, 13. Sept., 20.30 Uhr, aſthaus„Zum Pflug“. H3 ihrer des Bannes 171 ordnet im Bereich fines L unes für die Zeit bis zum 24. September sgeſprochener u3, oh und DI wegen der Scharlacherkran⸗ ich 0 ein u or Urlaub an. Ausgenommen ſind e andor ockenhei inhei. Deutſchla ndorte H heim und Weinheim mit Um iin Deutſchland a die uns drüben ſtan die Schaffun andwirtſchaf gang der Ge BdM ind Bymg, untergau 171 Mannheim. Sämt⸗ ſhe Vorbereitungen zum Sportfeſt, alle Heimabende boc und des BdM fallen bis zum 24. Sep⸗ — Aun 5 e da 3 pög Wötellung Preſſe. e Preſſemäde er aften, 45 Zabl Mi u Aruppen und Ringe ſehen ſofort am Schwar⸗ werden, wie ſie nſerer Arbeitzli uf das Land zur ir ſie in der igen und n. Die ei k ſehen, iſt diel Sſiedlung. 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