ma Sle ustigen Ufs proęr. Tonw/e 380 *2 — 50. Juge schäften Jr. 532 let ist de effpunbel irgend n Abene wollen en gutel Tr-pils zepflegte den dor men im Bn 0 G, eeeeeee Mtri 3l Gieſa onfefht fH. Käct —————— o vor nelen Mulgen kreunſlent uzüglich.50 RM., bei Poſtbeſtellung zuzüglich.72 öhere lbend⸗Ausgabe A.323 *0 i 3 2 2152 333 61/2. Das zerlag und Schriftleitung: Mannheim, k 3. 14/15. Fernruf: 204 86, 314 71, 333 6 2 öchentl. und koſtet monatl..20 RM. bei Trä Hakentreuzbanner“ erſcheint 12mal wöch M. Einzelbreis 10 Wfg. Geſtellungen iehmen die Träger ſowie die Poſtämter entgegen. ſſt die Zeitung am Erſcheinen(auch durch eht kein Anſpruch auf Entſchädigung. Regelmäßia erſcheinende 1 Vellagen aus allen Wiſſensgebieten.— Für unverlangt eingeſandte Manuſkripte wird keine Verantwortung übernommen. erzuſtellung Anzergen: Die 12geſpaltene Millimeterzeile 10 Pfg. Die 4geſpaltene Millimeterzeile im Text⸗ licher Gerichtsſtand: Mannheim. 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Dr. Wang ſchung Hui, Mitglied des Internationalen zchiedsgerichtshofes im Haag, der zurzeit in zhina weilt, habe ſich im Anſchluß an eine zonferenz mit den Mitgliedern des Nanking⸗ Kabinetts nach Hongkong begeben, um eine lusſprache mit Hu Han Min, dem Führer er ſüdlichen Opbsſition und dem Hauptgegner ſchiang⸗Kai⸗Scheks, herbeizuführen. Indeſſen ſei man im Süden eifrig m ahO o it uιn gon zu einer. e. vdaffneten Auseinanderſetzung mit „er Zentralregierung beſchäftigt. kanton lege Befeſtigungen an, während Tſchiang⸗Kai⸗Schek die Truppen, die er durch ſie Niederwerfung der kommuniſtiſchen Streit⸗ räfte in Fukien freibekommen habe, an der Grenze von Kwantung konzentriere. Es werde mnnen kurzem zu einer Entſcheidung über die Stellung des Südens und des Nordens zuein⸗ ander kommen, die das Schickſal Chinas be⸗ timme. fommuniſtiſches Blutbad in Fukien Schanghai, 15. Nov. Wie aus der Provinz Fukien gemeldet wird, haben die Kommuniſten n der dortigen Stadt Juiching ein entſetz⸗ iches Blutbad angerichtet. Dieſe Stadt var viele Jahre hindurch von Kommuniſten zeherrſcht und wurde jetzt von Nankingtruppen inter Führung des Generals Limoan einge⸗ iommen. Es haben ſich jedoch keineswegs etwa rgendwelche Kämpfe zwiſchen Kommuniſten ind Nankingtruppen abgeſpielt, die Kommu⸗ tiſten haben vielmehr die Stadt kampflos ge⸗ räumt, vorher aber einen Teil der Bevölkerung örmlich niedergemetzelt. Die einziehenden Trup⸗ zen fanden die Straßen der Stadt bedeckt mit punderten von Leichen, deren Aeußeres voll⸗ ommen entſtellt war. Auch Frauen und Kinder wurden von den Kommuniſten in den Tod getrieben. Die Kommuniſten haben an⸗ ſcheinend nur diejenigen Einwohner am Leben zelaſſen, die bereit waren, mit ihnen zuſammen zus der Stadt zu fliehen. Japan verbietet die ſowietruſſiſchen Jeitungen Tokio, 15. Nov. Im Zuge der Abwehr⸗ maßnahmen der japaniſchen Regierung gegen die kommuniſtiſche Zerſetzungspropaganda iſt beſchloſſen worden, alles zu verbieten, was den »Kommuniſten Gelegenheit geben könnte, zu Propagandazwecken auszunutzen. Nach einer Meldung aus Tokio hat das japaniſche Innenminiſterium jetzt beſchloſſen, die geſamte Einfuhr von Zeitungen und Zeitſchriften aus Sowjetrußland auf unbeſtimmte Zeit zu ver⸗ bieten. Hochaltar in die Tuft geſprengt Madrid, 15. Nov. In der Nähe der nord⸗ ſpaniſchen Hafenſtadt Vigo legten unbekannte Täter unter den Hochaltar einer Dorfkirche vier mit Dynamit geladene Bomben, die kürze Zeit barauf explodierten und wertvolle Kunſtſchütze zerſtörten. Ferner explodierte in den Büro⸗ räumen einer Keramikfabrik eine Bombe. Die Fabrikanlagen wurden ſchwer beſchädigt. Berlin, 15. Nov.(Drahtber. unſ. Berl. Schriftlig.) Der Stellvertreter des Führers, Pg. Rudolf Heß, hat eine Verfügung erlaſſen, in der das in klaren und offenen Worten aus⸗ geſprochen wird, was jeder alte Nationalſozia⸗ liſt und wohl auch jeder, der es ernſt meint mit ſeiner Arbeit im Dienſte der neuen Idee, ſchon ſeit geraumer Zeit empfand: daß nämlich die Leiſtungen und Erfolge des Nationalſozia⸗ lismus hinlänglich für ſeine führenden Män⸗ ner und deren Werke ſprechen und damit jede Beweihräucherung, die oftmals ſchon an By⸗ zantinismus grenzte, nicht nur überflüſſig, ſondern im höchſten Grade geſchmacklos iſt! Es handelt ſich bei denen, die die Arbeit die⸗ ſes oder jenes Unterführers in höchſten Tönen und marktſchreieriſcher Form prieſen, ſehr wayrſchernnich ansſchneßuch um Leme, die e⸗ nötig haben und denen es daher nicht auf eine Würdigung des Werkes ankam, ſondern ledig⸗ lich darauf, ſich ſelbſt in erinnernde Empfeh⸗ lung zu bringen, um damit vielleicht einen willkommenen Ausgleich zu ſchaffen für den Mangel an eigenen Verdienſten und eigener Leiſtungsfähigkeit. Für ſie alle iſt die Verfügung des Stellvertreters des Führers eine letzte Warnung lleuer Rieſenbeteug und ein eindringlicher Appell. Im nationalſozialiſtiſchen Staat iſt allein die Leiſt ung entſcheidend. Sie kann allein einen Maßſtab abgeben für die Beurteilung des Einzelnen. Wer etwas leiſtet und wer zu⸗ dem in ſeiner Arbeit und ſeiner ganzen Le⸗ benshaltung den ungeſchriebenen Geſetzen der nationalſozialiſtiſchen Idee entſpricht, der wird auf Grund dieſer Lebenshaltung und der aus ihr kommenden Leiſtung in den Augen aller Volksgenoſſen eine Wertung erfahren, die ſei⸗ ner Perſönlichkeit entſpricht! Das deutſche Volk bringt ſeinen nationalſozialiſtiſchen Füh⸗ rern Vertrauen und Verehrung entgegen, ohne daß es einer übertriebenen Unterſtreichung die⸗ ſerx Tatſache bedarf. Jeder aber, den das Ver⸗ trauen des Führers und ſeiner Mitarbeiter in die vorderſte Linie des Kampfes um den Wie⸗ deraufban ſtellte, iſt durch ſein Werk ſelbſt und ſein Wirken im Dienſte der Idee gekennzeich⸗ net. Die Verfügung Rudolf Heß' wird über⸗ eifrigen Konjunkturrittern das Handwerk legen und damit Auswüchſe beſeitigen, die dem Na⸗ tionalſozialismus als Idee ſowohl, wie auch ſeinen einzelnen führenden Perſönlichkeiten nur ſchaden, niemals aber nützen können! in Paeis aufgedeckt Schwunghaſter fandel mit gefälſchten marken/ der Staat ſchwer geſchädigt Paris, 15. Nov.(Eig. Mldg.) Die Pariſer Staatsanwaltſchaft iſt einer neuen rieſigen Be⸗ trugsaffäre auf die Spur gekommen. Trotz⸗ dem es an ſich nicht beabſichtigt war, nähere Einzelheiten über dieſe neue Standalaffäre ſchon jetzt an die Oeffentlichkeit kommen zu laſ⸗ ſen, ſah man ſich durch die Indiskretion meh⸗ rerer Parlamentarier gezwungen, auf die in Pariſer Kreiſen kurſierenden Gerüchte näher einzugehen. Die Staatsanwaltſchaft iſt jedoch bemüht, Veröffentlichungen darüber nach Mög⸗ lichkeit zu unterdrücken, weil, wie es heißt, bis jetzt noch nicht abzuſehen iſt, inwieweit führende Beamte des Juſtizminiſteriums in die Angelegenheit verwickelt ſind. Nach den bisherigen Vorunterſuchungen der Staatsanwaltſchaft dürfte jedenfalls feſtſtehen, daß bei einer Reihe Pariſer Amtsſtellen ein ſchwunghafter Handel mit gefälſch⸗ ten Verſicherungsmarken betrieben. Jubiläum des Schnelldampfers„Bremen“ Der Schnelldampfer„Bremen“ des Norddeutſchen Lloyd beendet am 16. November ſeine 100.»Rundreiſe auf der Linie Bremen—Neuyork. Das ſtolze Schiff— In⸗ haber des„Blauen Bandes des Ozeans“— legte damit 735 000 Seemeilen oder 1 361 220 Kilometer zurück, eine Entfernung, die dem 34fachen Erdumfang ent⸗ ſpricht. Unten links der Führer der„Bremen“, Kommodore Ziegenbein, der an dieſem Jubiläum ſeinen 60. Geburtstag feiert. wurde. Der Schaden, den die Staatskaſſen da⸗ durch erlitten haben, ſoll die Summe von 20 Millionen Franken noch überſtei⸗ gen. Es war ein regelrechter Import gefälſch⸗ ter Verſicherungsmarten nach Frankreich orga⸗ niſiert, da man aus Sicherheitsgründen die Marken nicht in Frankreich ſelbſt herſtellen wollte. Die Hauptzentrale dieſes illegalen Mar⸗ kenhandels ſcheint nach den bisherigen Feſtſtel⸗ lungen Lille zu ſein, deſſen Polizei⸗ inſpektor ſelbſt zahlreiche gefälſchte Stem⸗ pelmarken in Umlauf geſetzt haben ſoll. Die Beamten haben teilweiſe mit den Buchhaltern der betreffenden Firmen gemeinſame Sache ge⸗ macht und die mit dem Martenverkauf erziel⸗ ten Beträge brüderlich mit den Angeſtellten der Privatfirmen geteilt. In dieſem Zuſam⸗ menhang verlautet ferner, daß ein franzö⸗ ſiſches Konſulat im Ausland eine franzöſiſche Verwaltungsbehörde auf das Treiben der„Markenexpor⸗ teure“ aufmertkſam gemacht haben ſoll. Es ſei aber trotz dieſer Warnung von leiner Seite irgendetwas unternommen wor⸗ den. Die Angelegenheit hat in Pariſer Kreiſen um ſo mehr Staub aufgewirbelt, als ſich die amtlichen Stellen noch immer in Schweigen hüllen und ſo indirekt der wildeſten Gerüchte⸗ macherei Vorſchub leiſten. Rüſtungsinduſtrie und fiabinettskriſe Vermutungen eines belgiſchen Blattes Brüſſel, 15. Nov. Der„Standaard“, der den ehemaligen Miniſtern Sap und van Cauwelaert naheſteht, ſchreibt zur belgiſchen Regierungskriſe, daß der Sturz des Kabinetts De Broqueville das Ziel einer ſyſtematiſchen Kampagne der ſogenannten Truſtblätter geweſen ſei, von denen jeder wiſſe, daß ſie im Dienſte einer ausländi⸗ ſchen Induſtriellengruppe, und zwar vornehm⸗ lich der franzöſiſchen Rüſtungsinduſtrie, die den Kurs dieſer Blätter maßgeblich beein⸗ fluſſe, ſtehſe. Es handele ſich vor allem um die „Independence Belge“ ſowie den„Etoile Belge“, die gemeinſam mit der„Nation Belge“ einen wohlberechneten Angriff auf das Kabinett De Broqueville unternommen hätten. Der Befehl zum erſten Teil der Offenſive, deren Ziel die Beſeitigung des Finanzminiſters Sap geweſen ſei, ſei vor drei Wochen gege⸗ ben worden. Die einzig richtige fintwort Gründliche Abfuhr franzöſiſcher und engliſcher Marxiſten in Spanien Madrid, 15. Nov. Der ſchon vor einigen Tagen angekündigte„Unterſuchungsausſchuß“ franzöſiſcher und engliſcher Marxiſten, unter denen ſich ſogar ein kommuniſtiſcher engliſcher Lord befindet, hat ſich am Mittwoch im ſpani⸗ ſchen Parlamentsgebäude eingefunden, um den Führer der katholiſchen Volksaktion wegen der Vorgänge in Aſturien zu verhören. Gil Rob⸗ hes weigerte ſich aber, die Mitglieder des Aus⸗ ſchuſſes zu empfangen. Er ließ ihnen nur ſa⸗ gen, er hoffe, die Regierung werde ſie möglichſt umgehend an die Grenze ſchaffen. Im übrigen ſollten ſie gefälligſt ihre„Unterſuchungen“ in ihren eigenen Ländern anſtellen, wo ſie ſicher⸗ lich ein dankbareres Arbeitsfeld finden würden. ſei jedenfalls keine„Kolonie von Wil⸗ en“. Der Landtagspräſident forderte daraufhin die Marxiſten auf, das Parlamentsgebäude ſofort zu verlaſſen. — ———— ————————— ——.—— ———————— Ueberwachungsſtelle ——— ——— „Hakenkreuzbanner“ Jahrgang 4 5 X Nr. 528— Seite 2 weitere verordnungen dr. voerdelers Verhinderung von Preisſteigerungen auf landwirtſchaſtlichem bebiet/ kine zweite flnordnung Berlin, 15. Nov.(HB⸗Funk.) Zur Behe⸗ bung von Mißſtänden und Schwierigkeiten, die in preislicher Beziehung auf dem Gebiete der Lederwirtſchaft entſtanden waren, und die ſich mit Hilfe der Verordnung zur Verhinderung von Preisſteigerungen auf dem Gebiete der Lederwirtſchaft vom 20. April 1934 allein nicht beheben ließen, hat der Reichskommiſſar für Preisüberwachung eine zweite Verordnung zur Verhinderung von Preisſtei⸗ gerungen auf dem Gebiete der Lederwirt⸗ ſchaft erlaſſen, die in dieſen Tagen im Reichsgeſetzblatt, Teil I, veröffentlicht wird und mit ihrer Verkündung in Kraft tritt. In dieſer Verordnung wird, um Unklarhei⸗ ten und Unſtimmigkeiten bezüglich der Preis⸗ verhältniſſe für Felle und Häute zu beſeitigen, die Ueberwachungsſtelle für Leder⸗ wirtſchaft ermächtigt, für Verſteigerungen von Fellen und Häuten die maßgebenden höchſt zuläſſigen Preiſe verbind⸗ lich feſtzuſtellen und ferner die für den Verkauf außerhalb der Verſteigerung höchſt zu⸗ läſſigen Preiſe zu den auf Verſteigerungen höchſt zuläſſigen Preiſen von Fellen und Häu⸗ ten in ein angemeſſenes Verhält⸗ nis zu bringen. Die letzte Beſtimmung iſt insbeſondere dadurch erforderlich geworden, daß im Handel Preiſe gefordert und gezahlt wurden, die zu den für Auktionen geltenden Preiſen nicht in einem angemeſſenen Verhältnis ſtanden. Die weitere Vorſchrift, daß die auf Ver⸗ ſteigerungen höchſt zuläſſigen Preiſe in den Verſteigerungsräumen durch Aushang be⸗ kannt zu machen und dies von der Ueber⸗ wachungsſtelle hinſichtlich der höchſt zuläſſigen Preiſe des freien Handels getroffenen Anorod⸗ nungen im Reichsanzeiger zu ver⸗ öffentlichen ſind, entſpricht ebenfalls dem Bedürfnis der Beſeitigung von Unklarheiten und der Erleichterung einer Ueberwachung. Weitergehende Vorſchriften waren in dieſem Zuſammenhang nicht erforderlich, weil die die allgemeine Befugnis, den Verkehr mit dem ihrer Zuſtändigkeit unter⸗ liegenden Waren zu regeln, bereits beſitzt. Ferner iſt zur Unterbindung des Kettenhandels beſtimmt, und zwar ſo⸗ wohl für Rohwaren als auch für Zwiſchen⸗ und Fertigerzeugniſſe und daraus hergeſtellte Wa⸗ ren, daß bei Verkäufen durch Perſonen, die ſich in nicht handelsüblicher Weiſe in die Verteilung einſchalten, der— Verkäufer höchſtens den Preis be⸗ rechnen darf, zu dem er ſelbſteinge⸗ kauft hat. Mit dieſer Beſtimmung iſt je⸗ des Intereſſe daran genommen, ſich in die Verteilung der Ware weiter einzuſchal⸗ ten, als dies handelsüblich iſt. Die Vorſchriften der Verordnung über Preiſe für ausländiſche Waren vom 22. Septembet 1934 werden durch die neue Verordnung nicht berührt. Bei Ueberſchreitungen der gemäß Vorſtehen⸗ dem von der Ueberwachungsſtelle beſtimmten Preiſe macht ſich künftig nicht nur der Ver⸗ käufer, ſondern auch der Käufer ſtrafbar. berkauf von ſeſten Brennſtoffen nur nach Dewicht Berlin, 15. Nov.(HB⸗Funk.) Dem Reichs⸗ kommiſſar für Preisüberwachung ſind eine Reihe von Nachrichten zugegangen, nach denen der Verkauf von feſten Brennſtoffen verſchiedent⸗ lich nicht nach Gewicht, ſondern nach dem Stückpreis erfolgt. Bei einem ſol⸗ chen Verkauf ſind Verluſte und Ueber⸗ teuerung für die Bevölkerung zu beſorgen. Um die Bevölkerung davor zu ſchützen, hat der Reichskommiſſar für Preisüberwachung eine Verordnung erlaſſen, nach der der Verkauf von Steinkohlen, Steinkohlenkoks, Steinkohlen⸗ briketts, Braunkohlen, Braunkohlenbriketts, Grudekoks, ſowie aus dieſem hergeſtellter Briketts, oberbayeriſcher Pechkohle und der aus dieſer hergeſtellten Briketts nur nach Gewicht erfolgen darf. Zuwiderhandlungen werden mit Gefängnis und mit Geldſtrafe beſtraft. kngliſche 5orgen um die Landesverteidigung kine fleußerung des engliſchen friegsminiſters Lord failsham London, 15. Nov. Auf eine Anfrage des Lord Mettiſtone im Oberhaus erklärte der engliſche Kriegsminiſter Lord Hailsham, daß die Entwicklung der neuen Kriegsmittel keineswegs die Bedeutung der alten Waffen und die Notwendigkeiteiner Verteidigung zur See und zu Lande verringere. Die Schlachtſchiffe ſtellten immer noch den wichtigſten Teil der Kriegs⸗ flotte dar und ein Erſatz der veralteten Schiffe dieſer Gattung hätte ſchon längſt in Erwägung gezogen werden müſſen. Die während des Krie⸗ ges erbauten Kreuzer würden jetzt allmählich durch neue erſetzt. Angeſichts der ver⸗ änderten politiſchen Lage verdiene die Frage der notwendigen Anzahl von Kreuzern für die Aufrechterhaltung der Seeverbindungen ern⸗ ſteſte Aufmerkſamkeit. Der Kriegsminiſter ſprach ſodann die Hoffnung aus, daß die In⸗ ternationale Flottenkonferenz im kommenden Jahre zuſammentreten könne. In Beantwortung einer anderen Anfrage ſagte Hailsham, wenn Baldwin erklärt habe, daß Englands Grenze am Rhein liege, ſo habe er damit ſagen wollen, daß es auf dem europäiſchen Feſtland ein beſtimmtes Land gebe, das notwendigerweiſe der Erbfeind Großbritanniens ſei. Das, was Baldwin vorgeſchwebt habe, ſei die Tat⸗ ſache, daß die Wirkſamkeit eines Luftangriffes in hohem Maße von der Entfernung des An⸗ griffsſtützvunktes abhänge, und je weiter dieſer Stützpunkt entfernt ſei, deſto größer ſei die Ausſicht für die eigene Fliegerei, dem Feinde den Weg zu verlegen. vier neue Militärflugplätze in England Zur Oberhauserklärung des Kriegsminiſters London, 15. Nov. In ſeiner geſtrigen Ober⸗ hauserklärung berichtete der Kriegsminiſter Lord Hailsham u.., daß das Luftfahrtmini⸗ ſterium die Errichtung von vierneuen Militärflugplätzen plane und das Gelände dafür bereits ausgeſucht habe. Er machte ferner Angaben über die Maßnahmen, Der Nimbus, mit dem die inner- und außer⸗ halb des Saargebietes erſcheinende deutſchfeind⸗ liche Preſſe gewiſſe prominente Verfechter des Status quo umgibt, ſchwindet ſofort dahin, wenn dieſe Status-auo-Größen aus der künſtlichen Ram⸗ penbeleuchtung der politiſchen Bühne, auf der ſie in fremder Gage als Schmierenkomödianten gegen das neue Deutſchland agieren, in das natürliche Sonnenlicht geraten. Dann zeigt ſich ungeſchminkt ihr wahres Geſicht, dann enthüllt ſich ihr wahrer Charakter. Dann entpup⸗ pen ſie ſich als politiſche Hochſtap⸗ ler, Konjunkturritter und Aben⸗ teurer, die um Geld für alles zu haben ſind. So war es mit den Mitgliedern des berüch⸗ tigten Marley⸗Ausſchuſſes, dem die Völker⸗ bundsregierung an der Saar ſeine Tätigkeit als„Unterſuchungskommiſſion“ im Saargebiet geſtattet und der inſolge dieſes unbegreiflichen Entgegenkommens ſeine Einmiſchung in die Volksabſtimmung ſo weit treiben konnte, einen ebenſo verlogenen wie tendenziöſen Bericht dem Völkerbund zu unterbreiten. So erging es vor allem dem Hauptmacher dieſer marxiſtiſch⸗bol⸗ ſchewiſtiſchen„Unterſuchungskommiſſion“, dem ungariſchen Grafen Michael Karolyi. Dieſem ſchwerreichen Magnaten, Ausbeuter ſeiner Un⸗ tergebenen und Salonbolſchewiſten, riß kürzlich die ungariſche Zeitung„IOI Mazyarsa*“ un⸗ ter der Ueberſchrift„Michael Karolyi droht Europa“,„Niemals wird es im Saargebiet eine Volksabſtimmung geben“, die heuchleriſche Maske vom Geſicht. Der Bloßſtellung in der Weltöffentlichkeit können auch jene„prominenten“ Emigranten nicht entrinnen, die den„Aufruf für den Status auo“ unterzeichnet haben. Die Gumbel, Tol⸗ ler, Feuchtwanger, Piscator waren bereits zur Genüge bekannt. Ihr Charakterbild Es ſteht ſchon längſt bei allen anſtändigen Menſchen, welcher Nationalität ſie auch ange⸗ ſchwankt nicht mehr im Urteil der Geſchichte. hören mögen, feſt; ſicher auch bei den Franzoſen, Frankreichs Helfer an der Saar prinz und Hochſtapler— Das ſind die Prominenten des status quo die ſich heute noch dieſer Subjekte zur Verwirk⸗ lichung ihrer politiſchen Ziele im Saargebiet bedienen. Auf ſie trifft das bekannte Wort Napoleonl. zu:„Ich liebe den Verrat, doch nicht den Verräter“. Dagegen weiß die breite Oeffentlichkeit wenig oder gar nichts von einem anderen Unterzeichner des„Aufrufes“, dem Prinzen zu Hohenlohe⸗Langen⸗ burg, obwohl es für die üble politiſche Mache ſchon bezeichnend genug ſein dürfte, daß ſich in den Reihen der bolſchewiſtiſchen Status-quo- Verfechter ausgerechnet ein leibhaftiger Prinz befindet. Wer iſt dieſer Prinz, der auch als Redner für den Status quo in antiſaſchiſtiſchen Verſammlungen in Paris, darunter am 3. Oktober 1934 Arm in Arm mit dem„Führer“ der SPDe auftrat! Es handelt ſich um den in Toblach im Juni 1901 geborenen Max Carl Joſef Maria Prinz zu Hohenlohe⸗ Langenburg, der ſich ſeit einiger Zeit im Aus⸗ land aufhält, nachdem ihm der Boden in Deutſchland wegen gewiſſer ſittlicher Verfeh⸗ lungen, derentwegen er in München ſtrafrecht⸗ lich verfolgt wurde, zu heiß geworden war. Im Jahre 1930 machte er im Auftrag des „Berliner Lokal⸗Anzeigers“ eine Be⸗ richterſtatterfahrt nach Südamerika, wo er u. a. in Bolivien mit dem damaligen Hauptmann Röhm bekannt wurde. Nach ſeiner Rückkehr von Südamerika tauchte der Prinz in Paris auf und ſuchte eine neue journaliſtiſche Tätig⸗ teit. Er war dann als Reiſeberichterſtatter für das„Berliner Tageblatt“ tätig, erſchien jedoch bald darauf wieder in Paris, und zwar mit ſeiner Gattin, einer Italienerin namens Georginga Paſquero, die er im Mai 1931 in London geheiratet hatte. Wäh⸗ rend er angab, daß ſeine Frau die Tochter eines norditalieniſchen Großinduſtriellen ſei, wurde in Paris durch das Auftreten der prinz⸗ lichen Gemahlin bald ruchbar, daß es ſich um eine zweifelhafte Perſon handle, die eher als 5 373 40 AEe die zur Erhöhung der Zahlausgebil⸗ deter Flieger und ſonſtiger Angehöriger der Luftwaffe getroffen worden ſind. Seine Ausführungen über die Marinepolitik werden in der Preſſe als deutliche Ankündi⸗ gung des Baues von Großkampf⸗ ſchiffen zum Erſatz veralteter Schiffe und als Hinweis darauf betrachtet, daß ein neuer Flottenvertrag der britiſchen Flotte unbedin.“ die Möglichkeit geben müſſe, eine angemeſſene, d. h. alſo größere Zahl von Kreuzern zu be⸗ ſitzen. Tuftbrücke über den Stillen Ozean Amerikaniſcher Maſſenflug nach den Philippinen London, 15. Nov.(HB⸗Funk.) Berichten aus den Vereinigten Staaten zufolge wird Ende dieſes Monats ein Geſchwader amerika⸗ niſcher Amphibien⸗Flugzeuge einen Maſſen⸗ flug über den Stillen Ozean nach den Philip⸗ pinen unternehmen. Vvon San Franzisko ſoll die Reiſe nach Hawai gehen(3200 Kilo⸗ meter), von Hawai nach Guam(der größten der amerikaniſchen Mariannen-Inſeln ſüdlich von Japan, 4800 Kilometer), und von Guam nach Manila(1600 Kilometer). Der ganze Flug wird in Formationen unternom⸗ men. Nach engliſcher Darſtellung wird in Amerika ganz offen erklärt, daß dieſer Flug den Teil eines Planes bildet,„eine Luft⸗ brücke über den Stillen Ozean zu Man nimmt an, daß im Falle des Fehl⸗ ſchlages der Flottenkonferenz be⸗ feſtigte Stützpunkte und Flughäfen auf Guam, der Wake⸗Inſel und der Midway⸗ Inſel geſchaffen werden ſollen. Hierin wird eine Antwort auf den gemeldeten Bau von Flughäfen auf den japaniſchen Mandatsinſeln der Mariannengruppen erblickt, von denen der eine auf Saipan nur eine Flugſtunde von Guam entfernt iſt. In engliſchen Sachverſtän⸗ digenkreiſen glaubt man, daß die Vereinigten Abendausgabe— Donnerstag, 15. Nov. 1934 Staaten, falls ſie die in Ausſicht genommenen Flugſtützpunkte ausbauen, in verhältnismäßig kurzer Zeit 1000 Bomben⸗ und Torpedoflug⸗ zeuge in Reichweite der japaniſchen Inſeln zu⸗ ſammenziehen können. 800 neue amerikaniſche Flugzeuge Waſhington, 15. Nov. Das Heeres⸗ fliegerkorps fordert in einem Geſuch an den Haushaltsausſchuß 800 neue Flugzenge, durch die die amerikaniſche Luftſtreitmacht zur größ⸗ ten und modernſten Luftflotte der Well ge⸗ macht werden ſoll. 500 von den Maſchmen ſollen veraltete Flugzeuge erſetzen, ſo daß die tatſächliche Erhöhung 300 Flugzeuge beträgt. Es wird vorgeſchlagen, den Bau der neuen Maſchinen über drei Jahre zu verteilen, nach deren Ablauf die Vereinigten Staaten 2400 Militärflugzeuge beſitzen würden. Flugzeugunglück in Auſtralien Vier Tote Sydney, 15. Nov. Ein britiſches Verkehrs⸗ flugzeug ſtürzte Donnerstagfrüh ungefähr 4⁵ Kilometer von Long Reach(Queensland) ab. Die vier Inſaſſen— drei Mann Beſatzung und ein Fahrgaſt— fanden den Tod. Es handelte ſich um das zweite britiſche Verkehrsflugzeug, das Poſt von London nach Auſtralien gebracht hat. Im Verlaufe des letzten Monats hat ſich ſchon ein ſchwerer Verkehrsunfall in Auſtralien ereignet. Vor nicht ganz vier Wochen ging ein Paſſagierflugzeug mit elf Inſaſſen verloren, und da keine Spur von ihm entdeckt werden konnte, wird angenommen, daß es in die See geſtürzt iſt. Schwelmer Doppelmörder feſtgenommen Weitere zwei Morde eingeſtanden Hagen, 15. Nov. Der 52jährige geiſtes⸗ ſchwache Mörder Schüler, der— wie gemeldet — in ſeiner Wohnung ſeine Ehefrau und ſei⸗ nen Sohn ermordet hatte, wurde am Donners⸗ tagmorgen von der Hagener Polizei in Hagen feſtgenommen. Bei der Vernehmung Schülers geſtand Schü⸗ ler, auch ſeine in Wuppertal-Elberfeld woh⸗ nende verheiratete 29jährige Tochter und deren zweijähriges Kind ermordet zu Haban.(S Gal(e e hHaison- KNoch Schwelm geholt und war mit ihnen; in den Schwelmer Wald gegangen, wo er ſie durch Hammerſchläge und Meſſerſtiche tötete. Als Schüler der Polizei die Mordſtelle zeigen ſollte, irrte er zunächſt längere Zeit um⸗ her, bezeichnete dann aber die Stätte, wo er die Leichen vergra⸗ ben hatte. Die Polizei hat inzwiſchen für die Bergung der Leichen Sorge getragen. Kokotte zu bezeichnen ſei und die dem Prinzen für die Ehe aus ihren„Einkünften“ eine erhebliche Summe verſprochen hatte, die ſie ihm in Raten zahlen ſollte. Später hat der Prinz ſelbſt geäußert, er ſehe ſich gezwungen, im Klagewege gegen ſeine Frau vorzugehen, weil dieſe ihm die im Ehevertrag zugeſagten Zahlungen vorenthalte. Schließlich verſchwand der Prinz wieder aus Paris und nahm ſeinen Wohnſitz u. a. in Tunis. Als ſich dort ſeine wirtſchaftliche Lage weiter verſchlechterte, kehrte er nach der franzöſiſchen Hauptſtadt zurück, wo⸗ bei er verſchiedene deutſche Auslandsbehörden, die er auf ſeiner Reiſe aufſuchte, unter der un⸗ wahren Angabe, er verfüge in Paris über aus⸗ reichende perſönliche Mittel, zur Hergabe von Darlehen für ſeine Weiterreiſe überredete. Die Rückzahlung dieſer Darlehen hat der Prinz jedoch vergeſſen. In Tunis hat er den Verſuch gemacht, die öſterreichiſche Staatsangehörigkeit zu er⸗ werben und hatte, nachdem dies mißglückt war, ebenfalls vergeblich ſeine Wiedereinbürgerung in der Tſchechoſlowakei betrieben. Er hat in der letzten Zeit wiederholt geäußert, ſich nunmehr um den Erwerb der franzöſiſchen Staatsangehörigkeit zu bemühen. Im Frühjahr 1933 tauchte er dann in Spa⸗ nien auf, wo er bald nach ſeinem Eintreffen, zuſammen mit ſeinem angeblichen Sekretär, einem 19jährigen Spanier aus Tunis, unter dem Vorwurf des Mißbrauchs eines 15jährigen Knaben verhaftet wurde. Obwohl Beweiſe für die gegen den Prinzen erhobenen Anſchuldi⸗ gungen in ausreichendem Maße vorhanden waren, wurde er auf Intervention eines in Spanien anſäſſigen Mitgliedes der Hohenlohe⸗ ſchen Familie auf freien Fuß geſetzt, worauf er ſchleunigſt unter Zurücklaſſung beträchtlicher Schulden den Staub Spaniens von den Füßen ſchüttelte und nach Frankreich verduftete. Seit⸗ dem ſcheint er ſich ſtändig in Paris aufzu⸗ halten, wo er einen Erwerb als Hetzer gegen das neue Deutſchland gefunden hat. Bei ſeinem Debut, das am 12, Dezember 1933 bei einem vom Club du Faubourg ver⸗ anſtalteten Vortragsabend ſtattfand, deſſen Hauptthema lautete: la France doit elle'entendre avee lAllemagne oui ou non?(darf ſich Frankreich mit Deutſchland verſtändigen, ja oder nein?), wies der Sekretär des Klubs in der Begrü⸗ ßungsanſprache darauf hin, daß der Abend be⸗ ſondere Bedeutung habe, weil ein deutſcher Prinz, nämlich Prinz zu Hohenlohe-Langen⸗ burg anweſend ſei und nachher ſelbſt ſprechen werde. Daß dieſer famoſe Prinz auch zu den Mitarbeitern des von dem berüchtigten Emi⸗ granten Georg Bernhard herausgegebe⸗ nen Emigrantenblattes„Pariſer Tage⸗ blatt“ und der in Amſterdam erſcheinenden Emigrantenſchrift:„Die Sammlung“ ge⸗ hört, verſteht ſich bei ſeiner jetzigen Beſchäfti⸗ gung von ſelbſt. Es iſt bezeichnend, daß dieſer politiſche Hochſtapler und bezahlte Agent, der im„Pariſer Tageblatt“ vor der Röhm⸗Revolte einen Artikel über den ehemaligen Stabschef ſchrieb, in dem er dieſen aufs ſchwerſte angriff, im Juli d. J. zwei weitere Artikel über Röhm veröffentlichte, in denen er ſich bemüht, den ehemaligen Stabschef nicht nur nach den Er⸗ eigniſſen des 30. Juni möglichſt günſtig dar⸗ zuſtellen, um auf dieſe Weiſe den 30. Juni gegen den Nationalſozialismus und gegen den Führer auszuſpielen, ſondern daß er beſonders Röhm⸗Worte benutzte, welche die Perſon des Führers offenkundig im Ausland kompromit⸗ tieren und diskreditieren ſollten. Bei ſeinem letzten öffentlichen Auftreten in Paris geriet er mit ſeinem Freund Georg Bernhard in die Haare, weil er in einem im Emigrantenklub über das Thema„Die Ausſichten der Emi⸗ granten⸗Gleichſchaltung?“ gehaltenen Vortrag das allzu ſtarke öffentliche Hervortreten des jüdidiſchen Elementes kritiſierte. Alles in allem, bei dem Prinzen zu Hohen⸗ lohe⸗Langenburg handelt es ſich um eine in jeder Hinſicht minderwertige Perſon und um ein verkommenes Subjekt. Die Familie Hohen⸗ lohe⸗Langenburg ſelbſt hat bei den zuſtändigen deutſchen Stellen angeregt, dem Prinzen Carl Maria die deutſche Staatsangehörigkeit abzu⸗ erkennen. Dieſe Aberkennung iſt jedoch nur eine Formalität, denn der Prinz hat ſich längſt ſelbſt aus der deutſchen Volksgemeinſchaft ausge⸗ ſchloſſen. Er iſt der Gumbel, Toller, und der übrigen Status-auo-Prominenten durchaus wür⸗ di. g. 1 Gos Tagen neuen? das He Seit dr Kaiſer⸗ ſchen X tums i gen ve Abend, gendſter raten u ſchen A läutert. vom Re terſtab für den berichte: Nun Der Ziel ert tum als als den ſchen V zu erha auch üb als Lei Deutſch wird ni Schne des Ta Schlum Grün Fahn allen hundert Frühnel dieſem Und die vor Bef loſen W Das? des zw mente das Sy beide trägt. mannſckh kreis vi Ehrenh— lich wir Das als Z0 Die ga Decke ſi tuch ver ſich ſme das Sy das Das Pi gewal ſanth glieder plätzen Muſikzu ſtellung tung de tung d übernor Schon gewalti vermag, füllt. ſunden kennen, Gemein Heilrt Reichsb von dei ſind, ein feſtliche Händel des Rei lich ſan Bauern e Das gr farbenft milden nun ei Grün 1 Uniforn nen wie Dann things, das erf Nachden v. 1934 nmenen smäßig doflug⸗ ſeln zu⸗ ige Heeres⸗ an den . durch r größ⸗ lge⸗ ſchmen daß die beträgt. neuen rteilen, Staaten erkehrs⸗ ähr 45 nd) ab. ing und zandelte ugzeug, gebracht hat ſich ſtralien ing ein erloren, werden die See mmen n geiſtes⸗ zemeldet und ſei⸗ honners⸗ i Hagen d Schü⸗ d woh⸗ er und irdet zu ———— gin den durch r ſt iſche zordſtelle Zeit um⸗ r die ergra⸗ chen für n. rι rankreich nein?), Begrü⸗ bend be⸗ deutſcher ⸗Langen⸗ ſprechen zu den en Emi⸗ isgegebe⸗ Tage⸗ einenden nig“ ge⸗ Beſchäfti⸗ aß dieſer gent, der i⸗Revolte Stabschef angriff, er Röhm üht, den den Er⸗ iſtig dar⸗ 30. Juni ſegen den heſonders rſon des mpromit⸗ i ſeinem geriet er d in die antenklub der Emi⸗ Vortrag eten des u Hohen⸗ eine in und um ie Hohen⸗ ſtändigen zen Carl eit abzu⸗ nur eine ngſt ſelbſt t ausge⸗ und der aus wür⸗ Zahrgang 4— A Das große Bauernthing vor Beginn de ———— r. 528— Seite 3 „ „Hakenkreuzba 27 vr 5 nner“ Abendausgabe— Donnerstag, 15. Nov. 1934 in Goslar Die feierliche kröffnung des Things auf dem oſterfelde/ die erſien geoßen vorträge Goslar, 15. Nov.(§B⸗Funk.) Seit drei Tagen hat die junge Reichsbauernſtadt im neuen Deutſchland, das tauſendjährige Goslar, das Herz des deutſchen Bauerntums zu Gaſt. Seit drei Tagen haben in der alten Reichs⸗, Kaiſer⸗ und Hanſeſtadt im Herzen niederdeut⸗ ſchen Bauernlandes die Führer des Bauern⸗ tums in zahlreichen Sondertagun⸗ gen vom frühen Morgen bis in den ſpäten Abend, das Geleiſtete überblickend, die drin⸗ gendſten Aufgaben für die nächſte Zukunft be⸗ raten und die Zielſetzung der nationalſozialiſti⸗ ſchen Agrarpolitik bis in alle Einzelheiten er⸗ läutert. Welche Unſummen von Arbeit hier vom Reichsbauernführer und ſeinem Mitarbei⸗ terſtab geleiſtet werden mußte, das ging auch für den Laien aus den ſummariſchen Tagungs⸗ berichten hervor. Nun ſind die Einzelfragen behandelt. Der Weg iſt feſtgelegt, auf dem das große Ziel erreicht werden ſoll: das deutſche Bauern⸗ tum als den Träger unſerer deutſchen Zukunft, als den unverſieglichen Lebensquell des deut⸗ ſchen Volkes in ſeinem Beſtande zu garantieren, zu erhalten und weiter zu entwickeln. Denn auch über dem zweiten Reichsbauerntag ſchwebt als Leitſpruch das Wort unſeres Führers: Deutſchland wird ein Bauernland ſein oder es wird nicht ſein. Schneidige Marſchmuſik weckte in der Frühe des Tages das verträumte Goslar aus dem Schlummer. Wie ein einziges Tuch im Grün der Girlanden und im Rot der Fahnen liegt der Schmuck über allen Straßen. Die Konturen der jahr⸗ hundertealten Bauten ſind durch den leichten Frühnebel verwiſcht. Ganz Goslar ſcheint an dieſem Tage nur ein Ziel zu kennen: das Oſterfeld im Südoſten. Und die nenug te Zufahrtsſtraße iſt lange Thin loſen Wagen⸗ und Fußgängerſchlange belegt. Das Thinggelände überragt das Wahrzeichen des zweiten Reichsbauerntages, ein monu⸗ mentaler Aufbau, der in 16 Meter Höhe das Symbol des Reichsnährſtandes und zu beiden Seiten die Odalsrunen trägt. Die Mittelſtraße iſt von den Abſperr⸗ mannſchaften der SS eingeſäumt. Ein Halb⸗ kreis von Tannen und Fahnen umſäumt den Ehrenhof, der dem Thinggelände eine einheit⸗ lich wirkende Raumgeſtaltung verleiht. Das Innere des Kongre ßzeltes iſt als Zelt gar nicht mehr zuerkennen. Die ganzen Wände und zum Teil auch die Decke ſind völlig mit Grün und mit Fahnen⸗ tuch verkleidet. Selbſt um die Lichtträger ziehen ſich ſmaragdne Kränze. Die Stirnwand trägt das Symbol des Reichsnährſtandes, das Hakenkreuz mit Aehre und Schwert. Das Podium, das etwas erhöht liegt, iſt mit gewaltigen Büſchen ſchönſter Chry⸗ fanthemen verkleidet. Hier ſind die Mit⸗ glieder des Reichsbauernrates auf ihren Ehren⸗ plätzen verſammelt. Rechts davon hat der Muſikzug der Leibſtandarte Adolf Hitlers Auf⸗ ſtellung genommen, der die muſikaliſche Einlei⸗ tung des zweiten Reichsbauerntages unter Lei⸗ tung des SS⸗Oberſturmführers Müller⸗John übernommen hat. Schon eine halbe Stunde vor Beginn iſt das gewaltige Zelt, das 3000 Perſonen zu faſſen vermag, bis auf den letzten Platz ge⸗ füllt. Und es iſt an den braungebrannten, ge⸗ ſunden und kräftigen Geſtalten unſchwer zu er⸗ kennen, daß man ſich inmitten einer bäuerliche Gemeinſchaft befindet. Heilrufe künden von weitem das Nahen des Reichsbauernführers, dem von ſeinen Bauern, von denen viele in ihren Trachten erſchienen ſind, ein herzlicher Empfang bereitet wird. Die feſtliche Sonate„„eierwerksmuſik“ von Händel iſt das feierliche Vorſpiel zur Eröffnung des Reichsbauernthings. Erſchütternd eindring⸗ lich ſang der Chor der Leibſtandarte das alte Bauerntrutzlied: „Leever dood as Slav.“ Das grelle Licht der Scheinwerfer wandelt das farbenfrohe Bild. Aus dem gedänmpften und milden Licht, das durch die Zeltdecke fiel, iſt nun eine ſtrahlende Helle geworden. Das Grün und Rot, der Schmuck, das Braun der Uniformen und das Bunt der Trachten erſchei⸗ nen wie in neuen Farben. Dann eröffnet der Sprecher des Reichsbauern⸗ things, Staatsſekretür Willikens, das erſte Bauernthing im neuen Deutſchland. Nachdem in einer Reihe von Sondertagungen von einer ſchier end⸗ auf dem zweiten Reichsbauerntag die Mitglie⸗ der des Bauernthings die wichtigſten Fragen beſprochen hätten, verſammelten ſie ſich nun zum erſtenmal, um vor der breiten Oeffentlich⸗ keit die Grundlagen zu klären, die die deutſche Bauernſchaft und die Oeffentlichkeit bewegen. Nach alter Sitte und üblichem Brauch erhoben ſich die Thinggäſte von den Plätzen, um den Führer mit einem dreifachen Sieg-Heil zu be⸗ grüßen. Der Sprecher des Reichsbauernthings begrüßte insbeſondere die Vertreter der ver⸗ ſchiedenen Gliederungen der NS D AP, der Reichsregierung, der Wehrmacht, der Länder und Behörden der Stadt Goslar, die höheren Führer des Arbeits⸗ dienſtes und die Brüder von der Saar ſowie die Vertreter des Bauerntums aus einer Reihe europäiſcher Länder. Dar⸗ auf nahm als erſter Redner des Bauernthings Staatsrat Reinke das Wort. Das große Bauernkhing So ſehen die Ehrentore auf dem Feſtplatz aus Die helfen dem Candarbeiter Staatsrat Halmut Rainke über die Stelluno des Landarbeiters im Dritten Reich Staatsrat Helmut Reinke ſprach über die Stellung des Landarbeiters im Dritten Reich. Er ſtellte vor allem die Forderung auf, in unſeren landwirtſchaftlichen Betrieben eine Gemeinſchaft ſchaffender Menſchen herzuſtellen, die nicht nur eine auf die Zweck⸗ mäßigkeit rationeller Betriebsführung abgeſtellte Arbeitsgemeinſchaft ſein darf, ſondern auf der gleichen Verbundenheit mit der Scholle beruhen muß. Hinſichtlich ded Saiſon⸗ arbeiter— vor allem der Schnitter— betonte er, daß es das Ziel ſei, an Stelle der Wanderarbeiterſtellen feſte dauernde Arbeitsplätze für bodenverwurzelte Men⸗ ſchen, womöglich nach Art von Heuerlingsſtel⸗ len, zu ſchaffen. Schließlich dürfe man auch nicht vergeſſen, daß es bei der Betreuung des Landarbeiters letzten Endes nicht nur auf eine vollgefüllte Lohntüte ankomme, ſondern auch auf eine echt nationalſozialiſtiſche Behandlung des Menſchen. Man dürfe nie vergeſſen, daß auch der Landarbeiter ſchaffe und wirke an unſerer heiligen deutſchen Erde. Die beſinnung formt den echten Bauer candesobmann heidn ſpeicht über die Betreuung des bäuerlichen menſchen Nachdem Staatsrat Reinke geendet hatte, ergriff Landesobmann Heidn das Wort. Er führte u. a. aus: Der Reichsnährſtand hat als feſtgefügte ſtän⸗ diſche Gemeinſchaft nicht nur wirtſchaftlich ausgerichtete Aufgaben wie die vielen land⸗ wirtſchaftlichen Organiſationen der liberaliſti⸗ ſchen Zeit, ſondern ſeine Mitglieder auch ſee⸗ liſch zu betreuen. Dieſes Aufgabengebiet iſt aus der Kampfzeit entſtanden, als die NSDAp um die Seelen und um die Macht im Staate rang. Mit der Machtübernahme war der agrarpoli⸗ tiſche Apparat, in der die Führerausleſe na⸗ tionalſozialiſtiſcher Bauern organiſiert iſt, vor eine große Verantwortung geſtellt. Einmal galt es, die wirtſchaftlichen Aufgaben Weſtfalenmädchen in heimatlicher Tracht bei einem Spaziergang durch die Stadt Goslar der Vielzahl früherer Organiſa⸗ tionen zu übernehmen und zu leiten, zum anderen mußte der Verſuch unternommen wer⸗ den, die Geſamtheit der deutſchen Bauern und Landwirte zu nationalſozialiſti⸗ ſchen Bauern zuerziehen. Das Reichs⸗ nährſtandsgeſetz ſchuf die organiſatoriſchen Vorausſetzungen, um dieſe Verantwortung überhaupt tragen zu können. Er ſchuf in der Hauptabteilung 1 die Kommandobrücke, auf der die Mitglieder des agrarpolitiſchen Apparates der NSDaAP ſtehen, um durch die ſeeliſche Betreuung der Reichsnährſtandsmit⸗ glieder„der Millionenorganiſation unſerer Bauern das weltanſchauliche Gerippe und Ge⸗ präge zu geben“, wie der Führer in Nürnberg ſagte. Wenn Bauer⸗ſein eine Angelegenheit der Ge⸗ ſinnung und Weltanſchauung iſt, dann muß die ſeeliſche Betreuung des Menſchen dieſe Gefin⸗ nung zu wecken verſuchen. Dieſe Geſinnung und Lebenshaltung ſielt ihre erſte Aufgabe in der Erhaltung, Mehrung und Verbeſſerung unſeres Blutes durch Be⸗ folgung der Erb⸗ und Zuchtgeſetze. Denn das Blut iſt das höchſte Gut unſeres Volkes, gleichſam unſere völkiſche Subſtanz. Die Bauerngeſchlechter, die Jahrhunderte auf ihren Höfen ſitzen, ſind die beſtändigſten und ſtärkſten Blutquellen unſeres Volkes. Die Er⸗ ziehung muß deshalb in der Gemeinſchafts⸗ ſchule in der Bauernjugend dieſe Geſinnung und Lebenshaltung wecken. Unſeren Vorfahren waren dieſe ſchöpferge⸗ wollten Aufgaben Sinn des Daſeins. Die Wirt⸗ ſchaft war ihnen im Gegenſatz zur liberaliſti⸗ ſchen Zeit nicht Selbſtzweck, ſondern Mittel zum Zweck. Deshalb geſtalten auch wir die wirtſchaftlichen Dinge, die den Bauern an⸗ gehen und das Leben unſeres Volkes berüh⸗ ren, wieder anders. Nicht die Wirtſchaft macht die Geſinnung, ſondern die Geſinnung geſtaltet die Wirtſchaft. Nur aus dieſem Geiſte heraus iſt das Reichs⸗ erbhofgeſetz zu verſtehen. der deutſche Bauernhof Der Dortrag des Reichskommiſſars Irhrn. v. Kanne Ueber die Betreuung des Hofes im Reichs⸗ nährſtand führte Frhr. v. Kanne aus: Die Grundlage alles Wirtſchaftens im Hof iſt der Boden. Das, was der Boden hervor⸗ Das Wahrzeichen des Reichsnähr⸗ ſtandes Das Hakenkreuz mit Schwert und Aehre und die Odalsrunen bringt, und die Zahl derjenigen, die auf ihm Arbeit und Nahrung finden, machen den Reich⸗ tum und die Kraft eines Volkes aus. Der ſtärlſte Hebel zur Förderung und Erhal⸗ tung unſerer alten Bodenkraft iſt eine auf den hofeigenen Kräften beruhende planvolle Ackerwirtſchaft, bei der die in ſich geſchloſſene hofeigene Düngerwirtſchaft die wichtigſte Rolle ſpielt. Iſt in der richtigen Bodenbearbeitung die Grundlage geſchaffen, ſo muß die richtige Pflanzen⸗ und Saatenwahl folgen. Das beſte, was an Züchtung bei den einzelnen Pflanzenarten vorhanden iſt, muß verwendet um den geſamten Pflanzenbeſtand zu eben. Bodenbearbeitung und Ernte ſtellen hohe Anforderungen an die menſchliche Arbeitskraft. Hierbei ſoll die Maſchine ein Hilfsmittel ſein. Jeder Fortſchritt der Technik, der in die⸗ ———— ———————— — — —— 0 1 —————————————— — — —— — — — ———— — — — — Zahrgang.— A Nr. 528— Seite 4 „Hakenkreuzbanner“ Abendausgabe— Donnerstag, 15. Nov. ſem Sinne den Bauernhof vervollkommnet, wird vom Bauern freudig begrüßt. Die Mechaniſierung ſeines Hofes aber lehnt der Bauer aus ſeiner Natur heraus ab. Neben Boden und Pflanzen ſteht der Tier⸗ beſtan d. Nicht die Zahl der im Stall ſtehen⸗ Schließlich ergriff noch der Reichshaupt⸗ abteilungsleiter 4, Karl Vetter, das Wort zu ſeinem überaus intereſſanten Vortrag über die Getreidewirtſchaft. Er erläuterte zunächſt die beſondere Bedeu⸗ tung der Getreideordnung als nationales und ſoziales Hauptſtück der landwirtſchaftlichen Marktordnung, um dann eine in die Einzel⸗ heiten gehende Darſtellung über die Organi⸗ ſation und die Durchführung der neuen Ge— 46 treidewirtſchaft zu geben. Aus dem Aufbau und dem Wirken dieſer umfaſſendſten Markt⸗ regelung ergeben ſich über das Weſen der Marktregelung durch den Reichsnähr⸗ 3 ſtand ſchlechthin folgende Grundſätze: Die Bemühungen der landwirtſchaftlichen Erzeuger, durch organiſatoriſche Maßnahmen die Preisbildung am freien Markt zu ihren Gunſten zu beeinfluſſen, ſind ſchon Jahrzehnte alt. Aber wer nun etwa glauben wollte, daß das, was heute geſchieht, eine geradlinige Fort⸗ ſetzung dieſer Bewegung und etwa eine Erfül⸗ lung der alten Forderung auf„Kartellierung der Landwirtſchaft“ wäre, der befindet ſich im Irrtum! Jeder Vergleich der Marktorganiſationen des Reichsnährſtandes mit den aus der Induſtrie bekannten Kartellen iſt abwegig. Das wird beſonders deutlich an dem Beiſpiel der Getreidemarktregelung. Das Kartell er⸗ faßt meiſt nur eine einzige Wirtſchafts⸗ ſtufe, ſei es in der Erzeugung, in der Be⸗ oder Verarbeitung oder in der Verteilung. Die Hauptvereinigung der deutſchen Ge⸗ treidewirtſchaft dagegen vereinigt ebenſo wie die Getreidewirtſchaftsverbände alle Wirt⸗ ſchaftsſtufen von der Erzeugung bis zur letzten Verteilung⸗ Die Marktpolitik eines Kartells iſt meiſt monopoli⸗ tiſch-egoiſtiſch. Die Getreidewirtſchaftspolitik, wie ſie heute in der Hauptpereinigung der deut⸗ ſchen Getreidewirtſchaft verkörpert wird, iſt da⸗ gegen im beſten Sinn des Wortes nationa l⸗ ſozialiſtiſch. . Dies iſt ein weſentlicher Inhalt der Markt⸗ ordnung durch den Reichsnährſtand, daß an die Stelle des kämpferiſchen Gegeneinanders der Wirtſchaftsſtufen im Spiel des ſogenannten freien Marktes jetzt eine diſziplinierte Arbeits⸗ gemeinſchaft, ein ſtraffer Zuſammenſchluſt all dieſer Wirtſchaftsſtufen im Dienſte der einen Aufgabe geſtellt wird, die Volksernährung auf dem ſicherſten und billigſten Wege durchzu⸗ führen. Die Marktpolitik des Kartells iſt weiter ge⸗ kennzeichnet durch eine Manipulierung des Angebots. Die Marktordnung des Reichsnährſtandes erkennt zunächſt die For⸗ derung des Verbrauchers auf aus⸗ reichende Nahrungsmittelverſor⸗ gung an. Hier wird die wirtſchaftliche Tätig⸗ keit zuerſt als ein Dienſt an dem Volke be⸗ nactet. Das Problem des Preiſes hat ſich dieſer Auf⸗ gabe der Bedarfsdeckung unterzuordnen. Wie dies in der Wirklichkeit gehandhabt wird, ſehen wir klar bei einem Vergleich der Ge⸗ treidepreisfeſtſetzung in den Jahren 1933 und 1934. Die Getreideordnung weiſt in dieſem Jahre dem Erzeuger Ablieferungspflichten zu und gewährt ihm dafür aber auch ein Ab⸗ lieferungsrecht, deſſen ganze Bedeutung erſt in einem Jahre mit einer überreich⸗ lichen Ernte ermeſſen werden kann. Es iſt bisweilen die Frage aufgeworfen worden, ob denn bei ſo ſtraffen Marktord⸗ nungen ſeitens des Reichsnährſtandes nicht der Qualitätsgedanke notleiden wird. Auch dieſe Frageſtellung iſt abwegig! Die Preisſtaffelung in Form der Zu⸗ und Abſchläge je nach Qualität der gelie⸗ ferten Ware bietet der Konkurrenz der Beſtleiſtungen den weiteſten Raum. Der Anreiz zur Qualitätsſteigerung iſt jetzt um ſo größer, weil der Herſteller jetzt auch die abſolute Gewißheit hat, für die beſſere Leiſtung einen entſprechenden Lohn zu finden. Damit kommen wir zugleich auf die Frage des Wettbewerbs und der Privatinitiative im Rahmen der Marktordnung des Reichsnährſtandes. Hierin wird auch der Unterſchied zwiſchen dieſer Marktordnung und einer ſtaatlichen Planwirt⸗ *„ den Tiere iſt ausſchlaggebend, ſondern ihre Leiſtungsfähigkeit. Die Leiſtungsfähig⸗ keit iſt von der Zucht abhängig. So wie wir Deutſchland als einen einzigen großen Hof anſehen mit dem oberſten Geſetz, das zu erzeugen, was in dieſem Geſamthof benötigt wird, muß auch der Leiter jedes Ein⸗ ſchaft mit völliger Einebnung der Privat⸗ initiative(Rußland) offenbar. Die Getreidemarktordnung entlaſtet alle Wirt⸗ ſchaftsſtufen ſowohl von den vielerlei Riſiken des ſogenannten„freien“ Marktes, von dem zelhofes die gleichen Grundgedanken verfolgen. Er muß ſich darüber klar ſein, daß er nach den gegebenen Geſetzen der pflichtgebundenen Wirt⸗ ſchaftsführung handeln muß, und daß er einzig und allein dafür zu ſorgen hat, daß alle Men⸗ ſchen im Hofe Deutſchland aus den Erzeugniſſen der heimiſchen Scholle ernährt werden. Beerufliche Beſtleimtung ſiatt ſpekulakiver Höchſileiſtung farl Vetter ſpricht über die betreidewieiſchaſt als Beiſpiel einer marktordnung Diktat und der Willkür der jeweils lapital⸗ kräftigſten Gruppen. Sie ſtellt keine Knebelung der Privatinitiative, ſondern eine ſaubere Wegeführung des Wettbewerbes dar. die neuordnung der Schlachwiehmürnte Goslar, 14. Nov. Auf der Sondertagung der Hauptvereinigung für Schlachtviehverwer⸗ tung, die unter Leitung des Reichskommiſſaxs für die geſamte Marktregelung, Freiherrn von Kanne, ſtattfand, wurden die mit der Vieh⸗ marktordnung zuſammenhängenden Fragen im Kreiſe der Bezirksbeauftragten durchgeſprochen. Der Hauptabteilungsleiter, Dr. Pflaumbaum, gaing von den Schwierigkeiten aus, die gerade bei der Vielgeſtaltigkeit der Viehwirtſchaft hier einer einheitlichen Regelung Beſonders erſchwerend ſei, daß die Viehpreiſe in der Kriſenzeit kataſtrophal niedrig geweſen waren nud daß infolgedeſſen eine nicht uner⸗ hebliche Ausweitung eingetreten war. Bisher ſeien nur die Großviehmärkte in die Marktord⸗ nung einbezogen worden, weil dieſe für die Preisgeſtaltung ausſchlaggebend ſeien; in Zu⸗ kunft müſſe aber auch der übrige Viehverkehr erfaßt werden, wenn das Ziel, eine geordnete Marktbelieferung und gerechte Preiſe, erreicht werden ſoll. Bezeichnend ſei, daß in den letzten Wochen auf manchen Märkten noch mehr Schweine hätten untergebracht werden können, obwohl die Belieferung in der Stückzahl 8 bis entgegenſtehen. 10 v. H. größer als im Vorjahr wär und auch das Gewicht der Einzeltiere höher war. Dies ſei eine Folge des durch die Kauikraftſteigerung eingetretenen ſtärkeren Fleiſchverbrauches. Bei freier Wirtſchaft würde unter dieſen Umſtänden eine erhebliche Mehrbelaſtung unausbleiblich geweſen ſein. Uebrigens ſei es auch auf den Rindermürkten trotz der weſentlich höheren An⸗ lieferungen gelungen, nicht nur den Preisſtand bei Beginn der Marktregelung zu eryalten, ſon⸗ dern die Erlöſe für den Bauern ebenfalls ohne Belaſtung der Verbaucher etwas zu verbeſſern. Eine weitere Klärung werde durch Abänderung der bisherigen Preisfeſtſetzung nach reinen Preistlaſſen in einen ſolchen nach Schlachtwert⸗ klaſſen angeſtrebt. Immer wieder kam in den eingehenden Beratungen der Sondertagungen zum Ausdruck, daß die Regelung der Viehwirt⸗ ſchaft nicht von der Preisſeite her, ſondern durch eine Ordnung der Märtte erzielt werden müſſe. Bei der Preisſfeſtſtellung werde entſprechend den Forderungen des Reichsnäührſtandgeſetzes von der Kaufkraft der Verbraucher ausgegangen werden. Deutſcher Jigorettentabak! 500 Jentner Jigarettentabak geerntet (Drahtbericht unſerer Berliner Schriftleitung) Berlin, 15. Nov. Deutſcher Tabak! Nor⸗ malerweiſe fühlt ſich jeder Raucher durch dieſe Fabrikmarke beleidigt, Er, ſieht im Geiſt, die vor rauhen Tabalſtanden anuf endloſen** ſich, und ſein Empfinden erinnert ſich mit Schaudern an die Feld⸗, Wald⸗ und Wieſen⸗ träuter, die man während des Krieges wohl oder übel rauchen mußte. In dieſer Vorein⸗ genommenheit künnen viele Volksgenoſſen nicht begreifen, daß die Forſchung mittlerweile auf dieſem Gebiet erſtaunliche Fortſchritte erzielt hat. 500 Zentner Zigarettentabak ſind in dieſem Jahre geerntet worden, wobei dieſe Tabake— die übrigens in ſieben verſchiedenen Sorten ge⸗ pflanzt werden— den orientaliſchen Tabaken ohne weiteres an die Seite zu ſtellen ſind. Eine beſondere Schwierigkeit im Tabalbau beſteht bekanntlich in den klimatiſchen und boden⸗ bedingten Unterſchieden. Die Anpflanzungen in der Pfalz und in Heſſen haben aber ergeben, 2 4 Anbau vo maücherlei Nachteile ausgeſchloſſen können, während die Verarbeitung und Präpa⸗ rierung des Tabaks nach der Ernte— als Er⸗ gebnis ſiebenjähriger Verſuche die letzte Qualitätsſteigerung bringt. Da der Tabak an der deutſchen Einfuhr außerordentlich hohen Anteil hat— es werden jährlich etwa 800 000 Doppelzentner eingeführt — ſind dieſe erfolgverſprechenden Anſätze, die zugleich den Bauern neue Erwerbsmöglichkeiten eröffnen, ein bemerkenswerter Fortſchritt, der zwar mengenmäßig noch nicht allzu ſehr ins Gewicht fällt, aber doch für die Zukunft eine praktiſche Grundlage gibt. fjilfe für den Berufsmuſiker Mmaffenkundgebung der Reichsmuſikkammer in verlin (Drahtbericht unſerer Berliner Schriftleitung) Berlin, 14. Nov. Nach zahlreichen Ver⸗ ſammlungen im ganzen Reichsgebiet beendete geſtern die Reichsmuſikkammer ihr Tagungs⸗ programm mit einer großen Maſſenkundgebung der Ge⸗ in den Berliner Tennishallen, bei de ſchäftsführer Heinz Ihlert und Prof Dr. Have⸗ mann über die bisherige Arbeit berichteten. Die Zuſammenfaſſung der Berufsmuſiker zu einer großen Gemeinſchaft und ihre Aufbäu⸗ arbeit iſt von weit größerer Bedeutung, als vielleicht bei oberflächlicher Betrachtung ange⸗ nommen werden mag. Auch die Berufs⸗ muſiker verdienen als Kulturträ⸗ ger eine höhere Wertſchätzung. Ihre Not iſt aber trotz mancher Hilfsaktionen immer noch groß. Um die Aufbauarbeit und weitere Ausgeſtaltung der muſikaliſchen Kultur zu er⸗ reichen, iſt es aber— wie Prof. Havemann be⸗ tonte— ſelbſtverſtändliche Pflicht jedes Muſi⸗ kers, ſo weit als irgend möglich mitzuhelfen. Zwar iſt die völlige Sanierung der wirtſchaft⸗ lichen Lage der Berufsmuſiker von der allge⸗ meinen Wirtſchaftsentwicklung abhängig. Trotz⸗ dem aber gibt es noch Möglichkeiten, aus eigener Kraft vorwärtszukommen. Prof Have⸗ mann nannte in dieſem Zuſammenhang die Beendigung der Preisunterbie⸗ tung. Die Kammer wird in ſolchen Fällen unnachſichtlich durchgreifen und auf der an⸗ deren Seite Verbeſſerungen anſtreben. Die Arbeit dieſer Kammer, namentlich in organiſatoriſcher Hinſicht, ſchilderte der Ge⸗ ſchäftsführer Heinz Ihlert, der ebenfalls die Not der Berufsmuſiker darlegte. Von den 85000 Mitgliedern der Reichsmuſikkammer ſind heute noch 12000 Unterſtützungsempfän⸗ ger und 53 000 Berufsmuſiker ver⸗ dienen monatlich weniger als 100 Mark, Auch er wies auf den bedauerlichen Konkurrenzkampf hin, der mit allen Mitteln unterbunden werden müſſe. Allein in den letz⸗ Aufbauprogramm ten Monaten ſeien mehr als 8000 Perſo⸗ nen wegen widerrechtlicher Muſi⸗ kerberufsausübung beſtraft worden. Eine weitere Aufgabe der Kammer liege darin, den Nachwuchs zu überprüfen und zu regeln, um endlich das Ueberangebot an jun⸗ gen Kräften abzudroſſeln. Aus dem weiteren der Reichsmuſikkammer nannte Geſchäftsführer Ihlert die beſtehenden Pläne für eine Altersverſorgung und die Neu⸗ geſtaltung der Tarife. Als beſonders erfreulich bezeichnete er ein bemerkenswertes Wieder⸗ erwachen des muſikaliſchen Verſtändniſſes in den breiten Schichten des Volkes, das in man⸗ chen Städten ſogar ſchon zu einem hundert⸗ prozentigen Anſtieg des Muſiklebens geführt habe. Dieſes Beſtreben weiterhin zu unter⸗ ftützen, iſt daher eine Sonderaufgabe der Pro⸗ paganda, die jetzt am 20. November, dem Tag der Hausmuſik, einen beſonderen Höhepunkt finden wird. Die Kundgebung, die oft durch ſtarken Beifall unterbrochen wurde, war durch Darbietungen des Landesorcheſters Berlin in beſonders ein⸗ drucksvoller Weiſe ausgeſtaltet. Das Tagebuch Dr. Schobers im Bundes⸗ enkmalsamtꝰ Wien, 15. Nov.(HB⸗Funk.) In der Ange⸗ legenheit des verſchwundenen Tagebuches des Bundeskanzlers Dr. Schober iſt inſofern eine neue Wendung eingetreten, als man ver⸗ mutet, daß ſich dieſes wichtige politiſche Schrift⸗ ſtück in einer der Kiſten befindet, die nach dem Tode Schobers amtlich verſiegelt und dem Bun⸗ desdenkmalamt zur Aufbewahrung übergeben wurden. Man glaubt, daß ſich dieſes viel ge⸗ ſuchte Tagebuch in dieſen Kiſten befindet, doch beſteht vorläufig noch Unklarheit darüber, wer eigentlich das Recht beſitzt, dieſe verſiegelten Kiſten zu öffnen. * Der politijſche Tag Das deutſch- Die Erhebung der ⸗ werden her immer nur zugkräftige Titel für leichm ſandtſchaften Dernh⸗ polniſche Beiſpiel lands und Polen⸗ den beiden Hauptſtänten zu Botſchaften iſt geſtern auch durch einen n mellen Staatsakt beſtätigt worden. In Be empfing der Führer den bisherigen polniſchen Geſandten und jetzigen Botſchafter Lipſti, wah⸗ 11 4 rend der deutſche Botſchafter, Graf Moltke 3 gleicher Zeit in Warſchau durch den polnitchen 3 Staatspräſidenten feierlich empfangen wun Die bei der Uebergabe der Beglaubigu ſchreiben ausgetauſchten Reden haben nochn 4 bewieſen, in wie weitgehendem Maße die— beiden Ländern verfolgte Politik der Vernn digung und des Friedens von Erfolg geinhn iſt. Der jetzige polniſche Botſchafter in Behin, 4 Lipſti, darf es zu einem guten Teil als einen ———— ———————— ——— ———————— *— 5—— perſönlichen Erfolg anſehen, daß die Ver digungsverhandlungen, die ſchon ſehr bald der nationalſozialiſtiſchen Machtübernahme genommen wurden, zu einem raſchen und ene ſo befriedigenden Ergebnis führten. In ſeinen Anſprache hob der Führer dieſes Verdienſt her⸗ 4 vor und verband damit den Wunſch, daß guch die weitere Zuſammenarbeit die bisherige Ber⸗ ſtändigungspolitit zu noch größeren Zielen en ſetze. Auch der polniſche Staatspräſident 9 mit beſonderer Betonung hervor, daß gernne die Erhebung der beiden Geſandtſchaften zu Botſchaften der Ausdruck eineir glück lichen Entwicklung zwiſchen beiden Ländern ſei und daß es( dieſe Entwicklung weiter fortzuführen. darf dieſe Worte und die geſtern erfolgte ⸗ melle Beſtätigung der Botſchaften ſicherlich ein weiteres günſtiges Zeichen für die künſn gemeinſame Arbeit im Intereſſe des allge man nen Aufbaues und damit des Friedens men. Polen und Deutſchland können dami ſich buchen, unter Beweis geſtellt zu ha⸗ daß es auch heute Wege der Verſin digung gibt. Bemerkungen Ehe au Vor wenigen Tagen iſt gen Präſident des öſterreich en Kommando? Staatsrates, No uackh, on ſeinem Poſten zurückgetnn Er iſt, wie jetzt ſeſtſtehen dürfte, allerd taum im üblichen Sinne„zurückgetreten“. Suche nach den Hintergründen dieſes ah weniger als freiwilligen R tritts hat nämlich ergeben, daß Nouackh die Gegnerſchaft katholiſcher Kreiſe geſtoßen In dieſen Kreiſen hat man allerdings nian en ihm ſelbſt etwa, oder an ſeiner Politik, ſondeen — — ———— 2. ———— ——— — —— ———— —— * 14 nur an ſeiner„wilden Ehe“ Anſtoß gennm en. Dereyemälige Stmatsratspraßdenriſt! 5 der„neuen öſterreichiſchein R tung“ zum Opfer gefallen und dürfte ſein ⸗ ſein im politiſchen Leben verwirkt haben. Anſtoß, den man an ſeiner Lebensfüheeng nahm, iſt nun der Ausfluß einer grungſah⸗ lichen Haltung, die man ſeit geraumer Zenn Wiener Kreiſen in immer konſequenterer erm einnehmen zu müſſen glaubt.— Nouackl ſich vor Jahren von ſeiner Frau ſcheiden ſen, heiratete zum zweiten Male und me im Rathaus von Wien bürgerlich get Seine Ehe war alſo im üblichen Sinne wen „wild“ noch illegal. Neben ihm leben Wien aber nach den jüngſten Feſtſtellungen 160 000 öſterreichiſche Staatsbürger in ſolchen Ehe. Gegen ſie allerdings iſt man weniger human vorgegangen. Man brag Maſchinengewehre und Feldge⸗ ſchützee gegen ſie in Stellung legte ihren Wohnſitz, Florisd in Trümmer. Zeither aber haben die tenrichter von Wien ein leichtes Spiel. öſterreichiſche Gerichtshof erklä alle dieſe Ehen für illegal. Die ihnen entſproſſenen Kinder verwandelten ſich de ng mäß in uneheliche Kinder, die Miter dieſer Kinder in„Maitreſſen“. Man ſahnn ſogar einen Mann— einen Staatsbeamte— zwangsweiſe zu einer geſchiedenen Frau rück. Es iſt zwar nicht in die Oeffentlichkel drungen, ob den Partnern dieſer Zwangsnn das irdiſche Glück zuteil geworden iſt, es aber immerhin denkbar, daß dieſes franues —5 ———————————— — — haben könnte. Es blieb jedenfalls den aus renden öſterreichiſchen Staatsſtellen vorbhen ten, die„Ehe auf Kommando“, die rüchige Filme und Schauerromane abgegenen hat, in die Tat umzuſetzen. Geſchichtchen um In einem Orte des lertales wars. Vor den Status quo gen Dutzend zuſammenge— trommelten Statuse 4 lern, hauptſächlich Moskowitern, bemüht ſien en 4 lothringiſcher„katholiſcher Geiſtlicher“ Schweiße ſeines Angeſichts um den Nachteene, 4 daß die deutſche Regierung eine— Frenhene gierung ſei! „Hitler,“ brüllte er in das Sälchen,„iſ Tſcheche! Rudolf Heß iſt ein Aääägipter. „Un du biſcht en A.. loch!“ beendet ein derer Köllertaler Metzgermeiſter in ſeinem matlichen Dialekt die Debatte. ——— — —————————————— — Franzöſiſche Gedenkmünze für Kön flexander Paris, 15. Nov. Die franzöſiſche Mun hat zu Ehren des Königs Alexander von flawien eine Gedenkmünze prägen laſſen. Unfe Die 3³824 eit ei! die anl in den Ausgar und ſpe ſen dar ren So Auf? ninge änderte errichtet hauer ler führ währen gearbeit ungefäh Quadre quader, Würzbr die alte der fer könnte, Sowie Künſtle uns mi ſein we machten Morgen Handkar ihre We ebel, d und dar Gemüſe ſchlürfte Platz, v men Ge Hände,! dem Ge lichten b bruchsve Mienen ſtellten reicher e maßen ſtande. 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R—— — 5 —— — —— „Hakenkreuzbanner“ . Unſerer Anregung folgt die Tat! Die Centaurengruppen werden wieder auf⸗ geſtellt Das„Hakenkreuzbanner“ brachte vor längerer eit einen Artikel über die Centaurengruppen, die anläßlich der Gartenſchau im Jahre 1907 in den Auguſta⸗Anlagen zu beiden Seiten des Ausganges des großen Beckens erſtellt waren und ſpäter wieder verſchwunden ſind. Wir wie⸗ ſen darauf hin, wie wenig anſprechend die lee⸗ ren Sockel ausſehen. Auf Anregung von Oberbürgermeiſter Ren⸗ ninger werden die Bildwerke in etwas ver⸗ änderter Form wieder an ihren alten Plätzen errichtet. Die Leitung der Arbeiten iſt Bild⸗ hauer J. von Safft übertragen. Der Künſt⸗ ler führt die neuen Figuren in Muſchelkalk aus, während die abgebrochenen Gruppen in Gips gearbeitet waren. Für jede Gruppe ſind drei ungefähr 3 Meter lange Quader mit faſt einem Quadratmeter Grundfläche nötig. Die Kalk⸗ quader, die in der Gegend von Kirchheim bei Würzburg gebrochen ſind, werden bereits auf die alten Sockel aufgeſetzt. Da ein Transport der fertig bearbeiteten Steine dieſen ſchaden könnte, werden ſie an Ort und Stelle behauen. Sowie die Bauhütten aufgebaut ſind, wird der Künſtler mit der Arbeit beginnen, die, wie er uns mitteilte, im Mai nächſten Jahres beendet ſein werden. id. Ein böſes Geſicht machten die Marktleute heute früh, als ſie im Morgengrauen mit Autos, Fuhrwerken und Handkarren auf dem Marktplatz anrückten, um 3 Waren aufzubauen. Einmal war es der ebel, der kein richtiges Geſchäft erwarten ließ und dann die Kälte, die manchen Obſt⸗ und Gemüſeſorten weniger gut bekommt. Man ſchlürfte in dicken Filzpantoffeln über den Platz, verſorgte ſich von Zeit zu Zeit mit war⸗ men Getränken und rieb ſich zwiſchendurch die Hände, denn das Thermometer ſtand genau auf dem Gefrierpunkt. Als aber der Nebel ſich zu lichten begann und die Sonne ſchüchterne Durch⸗ bruchsverſuche machte, da heiterten auch die Mienen der Marktleute auf. Nach und nach ſtellten ſich auch die Hausfrauen etwas zahl⸗ reicher ein und ſo kam doch noch ein einiger⸗ —— zufriedenſtellendes Marktgeſchäft zu⸗ ande. Im allgemeinen gab es wenig neues und es wird auch in den nächſten Wochen wenig Ver⸗ änderungen geben, es ſei denn, daß dieſes oder jenes Gemüſe nicht mehr zu haben ſein wird. Aber vorläufig gibt es noch ſo vielerlei Dinge, um den Küchenzettel abwechſlungsreich zu ge⸗ au alteh da es Je Hausfra nich* ſein braücht. eben den Aanbi n 8— leder geſr en Kiten vaterländiſchen Pflicht ſo nachkommft, wie es ben, die erfreulicherweiſe nur in wenigen Kiſten angeliefert waren, ſah man erſtmals Manda⸗ rinen. Es bleibt zu hoffen, daß die Hrasfrauen nicht überſehen, daß ungeheure Mengen deut⸗ ſchen Obſtes, vor allem aber erſtklaſſige Aepfel und Birnen auf dem Markt zu haben ſind und daß jede einzelne Hausfrau unbedingt die Pflicht hat, die Erzeugniſſe der deutſchen Land⸗ wirtſchaft zu erwerben, ehe ſie ausländiſches Obſt kauft. Immer und immer wieder muß darauf hingewieſen werden, da von einem klei⸗ neren Kreis Frauen dieſe wichtige nationale Pflicht immer wieder vergeſſen oder noch nicht beachtet wird. Tum ersften Male Novembernebel Geben iſt ſeliger denn nehmen! In den beiden nächſten Tagen werden Sammler und Sammlerinnen von Haus zu Haus gehen, um für unſere ärmſten Volks⸗ genoſſen bei euch, die ihr in Arbeit und Brot ſteht und begütert ſeid, um Brot zu bitten. Brot wollen ſie diesmal, Brot, das unſere Kinder täglich haben ohne Mangel, und um das ſie ſtets erneut beten:„Unſer täglich Brot gib uns heute!“ Liebe Hausfrau, lieber deutſcher Volks⸗ genoſſe, laß es dich nicht verdrießen, wenn deiner Anſicht nach nun„ſchon wieder“ geſam⸗ melt wird. Sicher denkſt du: Winterhilfsſpende, NSV⸗Beitrag, Eintopf, Straßenſammlung— und nun auch noch Brotſammlung? Wenn du all nmme was du, wenn du bei er der angefäyrten Sammtungen deiner dein Einkommen erlaubt, damit für deine armen Brüder und Schweſtern tuſt, ſo mußt du, wenn du ehrlich dir ſelbſt gegenüber ſein willſt, doch ſagen: Es iſt nur ein Bruchteil von dem, was ich für mich ſelbſt aufwende. Und du kannſt ſicher ſein: Jeder, der heute noch drau⸗ ßen ſteht und auf das warme Herz ſeiner Mit⸗ menſchen angewieſen iſt, er würde gerne mit dir tauſchen und beſtimmt nicht murren, wenn er, wie du jetzt, helfend eingreifen ſollte. Du weißt doch, wie es in der Bibel heißt: Geben iſt ſeliger denn nehmen! Ja, ſtimmt das nicht? Stelle dir nur einmal eine Familie mit vier oder noch mehr kleinen hungrigen Mäu⸗ lern vor, was da noch für eine Not herrſcht, wenn der Vater immer noch nicht ſeiner ge⸗ wohnten Arbeit nachgehen kann. Und male dir die Freude aus, wenn jetzt durch deine Hilfe allen dieſen Notleidenden geholfen wird, du ſollſt nur die ſtrahlenden Augen der Kleinen ſehen, wenn Sie ſich über deine Gabe her⸗ machen. Oder denke einmal an dieſes oder jenes alte Mütterchen oder Väterchen, das ſeine letzten Tage in irgendeinem Heim beſchließen muß, auf die Mildtätigkeit des Volkes ange⸗ wieſen. Was da für eine Freude ausgelöſt wird durch deine, wenn auch noch ſo beſcheidene Gabe! Die hellen Tränen würden dir in den Augen ſtehen, könnteſt du das alles ſo als ſtitler Beobachter erlauſchen! Deshalb zögere auch diesmal nicht, lieber Volksgenoſſe, erfülle deine Pflicht. Dein Herz iſt ja gar nicht ſo hart, wie es manchmal ſcheint. Auch hier wollen wir, wie ſchon ſo oft im Leben, getrennt marſchieren und vereint ſchlagen— nämlich die große Not, die immer noch auf unſerem Volke laſtet. Wird die Brokſammlung des Winterhilfswerks ein großer Erfolg? Als bekannt wurde, daß im Lande Baden am 16. und 17. November eine Broteſammlung durchgeführt wird, wird ſich mancher gefragt Aufruf! Meldet euch zum Sing⸗Chor der NS⸗Kultur⸗ gemeinde! Am 1. Mai 1935, dem nächſten Feiertag der nationalen Arbeit, wird in Mannheim ein Chorwerk„Hymne zum Lob der Arbeit“ von einem gemiſchten Chor aufgeführt, der aus den Kirchenchören und Geſanezereinen des Badi⸗ ſchen Sängerbundes und einem großen Blas⸗ orcheſter beſteht. Mitwirken ſoll an dieſer Auf⸗ führung der neu zu bildende Singchor der Ns⸗ Kulturgemeinde. Dieſer gemiſchte Chor ſoll jedoch von dauerndem Beſtand ſein und bei großen Veranſtaltungen der NS⸗Kulturge⸗ meinde eingeſetzt werden. Er ſoll den Singfren⸗ digen Gelegenheit zur Betätigung geben und er ſoll mithelfen, gutes deutſches Volksgut, das im Liede enthalten iſt, neu zu erwecken und in das Volk zu tragen. Mit den Proben für das Chorwerk, das am 1. Mai 1935 zur Aufführung kommt, wird ſo⸗ fort begonnen. Meldungen zur Beteiligung ſind deshalb ſofort erwünſcht. Liſten zur Anmel⸗ dung liegen bei den Geſchäftsſtellen der NS⸗ Kulturgemeinde in IL. 4, 15, im Rathausbogen 37 und in der Völkiſchen Buchhandlung auf. Schriftliche Anmeldung an die NS⸗Kulturge⸗ meinde iſt mit Angabe des Namens und der ge⸗ nauen Anſchrift zu verſehen. Heil Hitler! Die NS⸗Kulturgemeinde, Ortsverband Mann⸗ heim e..:(gez.) Looſe. haben, ob dieſe auch erfolgreich ſein wird. Wir wiſſen alle, daß ſich dort ein Erfolg zeigt, wo ein ſtarker Wille eine Sache in Angriff nimmt. Und wenn von allen Volksgenoſſen der Ruf: „Teilt euer Brot mit den Armen“ beherzigt wird, ſo iſt der Erfolg gewiß. Der Kreis Buchen, der bereits mit der Brot⸗ ſammlung begonnen hat, meldet ſchon ein ſehr günſtiges Ergebnis. In der kurzen Zeit ſind be⸗ reits 1111 Brote geſammelt worden, die per Laſtauto der Stadt Mannheim zugeführt wurden. Wahrlich, ein ſchönes Ergebnis aus einem Kreis, der 4½nt d. 28 000 Einwohner hat, das macht etwas mehr wie ein Prozent der geſamten Bevölkerung Badens aus. Wolle man hieraus auf das zu erwartende Ergebnis Rückſchlüſſe ziehen, ſo müßten wir einen ganz gewaltigen Brotberg ſammeln können. Im Laufe der nächſten Woche wollen wir den Volksgenoſſen zeigen, welchey Kreis am tüch⸗ tigſten in der Brotſammlung war. Darum, Volksgenoſſen, und vor allem ihr badiſchen Hausfrauen, teilt euer Brot mit den Armen, gebt den Sammöern, zeichnet euch in die Liſte der Bäcker ein, wo dieſe aufliegen. Seckenheimerstraße 68 2 Fernsprecher 40516 „Schön ijt die Welt.“ von cehar Operette! Da wären wir alſo glücklich wie⸗ der bei dieſem unglücklichen Thema. Die Operette hat zwar keinen allzu langen, aber auch keinen ruhmloſen Weg hinter ſich. Die Werke eines Strauß, eines Millöcker, eines Zeller und anderer ſind längſt kultu⸗ relles Eigentum des Volkes geworden. Eine andere Frage allerdings iſt es, ob die heute gepflegte(beſſer ungepflegtel) Fort⸗ führung dieſer Kunſtgattung den Belangen des deutſchen Kulturtheaters gerecht wird. Und da 10 uns denn ein offenes und ehrliches Nein ge⸗ tattet. Keine Frage iſt es für uns, daß die Operette unter keinen Umſtänden vom Spielplan deut⸗ ſcher Bühnen überhaupt verbannt wird. Bei aller Bejahung der Operette müſſen wir Aber verlangen, daß ſich das zeitgenöſſiſche Gchaffen, genau wie jede andere Kunſtart, auf ſeine Wurzeln, ſeine Werte und auf eine völ⸗ kiſche, ſagen wir einmal: heimatbedingte Bin⸗ dung beſinnt. Wir haben nicht vergeſſen, daß im verfloſſe⸗ nen Jahrzehnt ein allgemeiner Kultur⸗ rücgang einſetzte. Der Operette gebührt leider der taurige Ruhm, unter Anführung der Abrahame auf dieſem Wege in die Niederungen menſchlicher Inſtinkte immer einige Längen vorausgeweſen zur ſein. Auf der anderen Seite verkennen wir nicht, daß ſich auf kulturellem Gebiet in den faſt zwei Jahren des Beſinnens bereits vieles zum Beſ⸗ ſeren gewendet hat. Und die Operette?— Sie hat noch nichts gemerkt; ſie tut ſo, als ob ſie auch nichts merken wollte; für ſie iſt nichts ge⸗ ſchehen. Mit einer geradezu unerhörten Unbe⸗ kümmertheit ſegelt ſie im trüben Kielwaſſer ihrer hebräiſchen„Vorbilder“ vorgeſtriger Prä⸗ gung weiter! Iſt es da verwunderlich, wenn Stimmen be⸗ geiſterter Kunſtfreunde laut werden, die den Wert und damit die Daſeinsberechtigung der Operette allgemein ernſthaft anzweifeln? Hier muß von uns ein Halt geboten werden. Und dieſes„Halt“ kann nur von Könnern in ein Vorwärts, Aufwärts durch die Tat umge⸗ wandelt werden. Wir ſind nicht gewillt, die Kunſt gattung das entgelten zu laſſen, was ſtrupelloſe„Kul⸗ turproduzenten“ an ihr verübten durch Verkit⸗ ſchung und Verwäſſerung. Wir ſind in Zukunft aber eiſern gewillt, die genormten Erſatztoſt das Fabritanten dieſer entgelten zu laſſen, was ſie an dieſer Kunſtart der heiteren Muſe verbricht! Wir werden die Verbinolichteit, mit der ſich dieſes„Geſchäft mit Gefühlen“ heute immer noch präſentiert, ihres zwingenden Scheins ent⸗ kleiden. Abgeſehen davon, daß die Operette ein wich⸗ tiger Attivpoſten des deutſchen Theaters— ſein könnte, ſeien nicht die tiefgehenden Einflüſſe vergeſſen, die die Operette auch auf die geſin⸗ Die Hauptdarſteller der Operette„Schön iſt die Welt“ Photo: Tillmann-Matter Hand geſtaltet, bewegt ſich dieſe Muſik zwiſchen nungsmäßige, charakterliche Haltung der Volks⸗ genoſſen auszuüben vermag. Wir ſind weit davon entfernt, die Operette als ein gewolltes und ein geſucht kon⸗ ſtru iertes Mittel für die weltanſchauliche Erziehung des deutſchen Menſchen propagieren zu wollen. Wir ſtehen aber auf dem Standpunkt, daß die Operette in demſelben Maße, in dem ſie negativ den Volksgenoſſen(tendenziös!) beeindruckt hat, auch Poſitives leiſten könnte. Dazu aber iſt notwendig, daß die Ope⸗ rette zunächſt wieder einmal Kunſt wird, gediegene, wahrhaft heitere Kunſt, die ſich ruhig — der Parodie und des Spottes bedienen . Ar Im Kunſtbedürfnis des Volkes nimmt die Beliebtheit der Operette eine nicht geringe Stellung ein. Und wer möchte behaupten, daß ohne Jonglieren mit fühlbarer Problematik Kunſt unmöglich ſei. Gelingt es einem Kompo⸗ niſten, durch eine neue wertvolle Operette, dem Volksgenoſſen nach des Tages Laſt Erhei⸗ terung, gedankliche Entſpannung und gleich⸗ zeitig Aufbauendes zu ſpenden, dann hat er für den Augenblick für die Kunſt mehr getan, als wenn— na, meinetwegen Hindemith 10(in Worten„zehn“)„Lehrſtücke“ ſchreibt!— So, das mußte einmal heraus! Wir notieren dieſe Gedanken bei einer Erſtaufführung von Lehar; es hätte aber gerade ſo gut auch bei der Aufführung einer anderen Operette geſchehen können, ja geſchehen müſſen! Und nun zu Leyar! Dieſe Operette iſt be⸗ ſtimmt nicht ſchlechter als die ſonſtige Produk⸗ tion der vergangenen Jahre. Sie iſt eher beſſer. Aber auch dieſe Geſellſchaftsoperette kommt ganz aus der Atmoſphäre des Films und damit der gewerblich mißbrauchten Sen⸗ timentalität. Lehar hat ſchon beſſeres geſchrie⸗ ben; ſagen wir alſo, dieſer Lehar iſt Konfer⸗ tion, gute Qualitätskonfettion. Dieſer Lehar iſt wenigſtens kein„Rückwärts“! Lehar miſcht Text und Muſik aus vielbenutz⸗ ten Schubladen. Handlung: das als„zugkräftig erprobte“ Kliſchee: Es waren zwei Königstin⸗ der—, die ſich nicht wollten, inkognito kennen lernten, und ſich dann doch bekamen. Zum Schluß: Sechs Herzen im Dreivierteltakt. Eine belangloſe, unperſönliche Angelegen⸗ heit. Ohne ſtarke Einfälle, aber mit geſchickter Oper und Operette Motiv„Liebe“.(Einige Hellhörige werden —— mit dem durchgängigen —————————— Zahrgang 4— A Rr. 528— Seite 6 —————————————————————————————————————————.—————,,————————— „Hakenkreuzbanner“ Abendausgabe— Donnerstag, 15. Nov. 1934 Was Menſchen vergeſſen! Die Südd. Bewachungsgeſellſchaft m. b. H. be⸗ richtet: Im Monat Oktober 1934 wurden 2450 Haus⸗, 39 Kirchen⸗, 12 Garage⸗ 18 Geſchäfts⸗ 4 Stalltüren, 2 Schaukäſten, 37 Schutzgitter, 2 Kaſſenſchränke, 36 offene Fenſter und 71 Fen⸗ ſterläden offen angetroffen und geſchloſſen. Ge⸗ löſcht wurden 353 brennende Lichter⸗ 23 ſtecken⸗ gebliebene Schlüſſel und 8 hängengebliebene Preistafeln wurden den Eigentümern zurück⸗ gegeben. 4 Waſſerleitungen wurden abgeſtellt. 10 unfugtreibende Burſchen wurden an ihrem Vorhaben verhindert und vertrieben. Ferner wurden 7 Fahrräder gefunden und auf dem Fundbüro abgeliefert. Bei ſämtlichen Unregel⸗ mäßiakeiten wurde durch die Wachleute für Abhilfe geſorgt. Was alles geſchehen iſt Von der Straßenbahn erfaßt Biim Ueberqueren der Straßenbahngleiſe in der Kronprinzenſtraße wurde ein 8 Jahre alter Volksſchüler von einem Straßenbahnzug ange⸗ fahren und zwiſchen die Gleiſe geworfen, wobei er eine Beule und Prellungen erlitt. Eine Frau beim Zuſammenſtoß verletzt Vei einem Zuſammenſtoß, der ſich beim Zeug⸗ hausplatz zwiſchen einem Perſonenkraftwagen und einem Kraftdreirad ereignete, wurden beide Fahrzeuge ſtark beſchädigt. Die auf dem Kraft⸗ rad mitfahrene Ehefrau des Fahrers wurde auf die Straße geſchleudert. Sie erlitt einen Schlüſ⸗ ſelbeinbruch und wurde mit dem Sanitätskraft⸗ wagen in das Allgem. Krankenhaus gebracht. Motorrad gegen Zugmaſchine Auf der Kreuzung K 1/ 2 ſtieß ein Kraftrad⸗ fahrer mit einer Zugmaſchine zuſammen. Der Kraftradfahrer ſtürzte mit ſeinem Fahrzeug auf den Gehweg und wurde einige Meter geſchleift, wobei er eine Rückenprellung erlitt. Sein Fahr⸗ zeug wurde ſtark beſchädigt. Betrunkener Kraftradfahrer Ein betrunkener Kraftradfahrer fuhr auf der Mosbacher Straße in Wallſtadt mit ſeinem Fahrzeug gegen eine Gaxtenmauer. Der Fah⸗ rer, der nur unbedeutende Hautabſchürfungen erlitten hatte, wurde bis zur Erlangung der Rüchternheit in den Notarreſt verbracht. Das Fahrzeug wurde ſichergeſtellt und dem Fahrer der Führerſchein abgenommen. Verkehrsprüfung Bei einer auf der Caſterfeldſtraße vorgenom⸗ menen Prüfung der Beleuchtung an Kraftfahr⸗ zeugen wurden 28 Fahrzeuge beanſtandet. Ein Junge, das 14. ind Die Geburt eines Buben, und wenn er noch 0 ſo kräftig iſt, iſt an und für ſich nichts Unge⸗ wöhnliches. Wenn dieſer kleine Schreihals aber das vierzehnte Kind in der Reihe ge⸗ funder Sprößlinge iſt, kann das Ereignis nicht als alltäglich bezeichnet werden. Geſtern um die Mittagsſtunde gab Frau Strubel einem kleinen Weltbürger das Le⸗ ben. Der Vater, Wilhelm Strubel, iſt ſeit 190i in Mannheim und kann deshalb ruhig als„Eingeborener“ bezeichnet werden. Seit 1918 kämpft er mit für den nationalen Gedan⸗ ken. Er war Mitglied des Schlageterbundes und iſt aus ihm in die Schutzſtaffel der NSDAp übergegangen. 4 Seine Kinderſchar ſetzt ſich aus neun Mädels und fünf Buben zuſammen. Der jüngſte Spröß⸗ ling wird bei der Taufe den Namen Karl Philipp erhalten. Die Stadt Mannheim braucht beſtimmt keine Sorge zu haben, daß ihre Einwohnerzahl einen Rückgang erfährt, ſolange ſie ſolche Familien in ihren Mauern beherbergt. fümtliche Werke Lehars“ nennen!) Alles ſehr reizend inſtrumentiert: einige lied⸗ hafte, volkstümliche Anſätze, ein Marſchlied von einiger Qualität, ein lyriſches Duett. Klauß entledigt ſich am Pult mit ſicherem Inſtinkt, bald dämpfend bald zupackend ſeiner ſich wichtigtueriſch gebärdenden, in hofſnungs⸗ loſer Leere verſandender„Aufgabe“! Er holte Melcdie und Rhythmus aus dem orcheſtralen Teil. Meyer hat die Schauplätze mit Ge⸗ ſchmack ausgeſtattet. Hoffmann ſorgt für ein vandfreie Montage. Becker holt heraus, was herauszuholen iſt. Für den zweiten Att leihen wir ihm gern unſeren Rotſtift. ſtimmlich ſorgfältig Hedwig Hillengaß, geſeilt, Reichart ein geſanglich adäquater Anſchein Partner, Paula Stauffert(allem nach die neue Soubrette) ſehr reizend, tempe⸗ ramentvoll, ein graziles Stimmchen, leider etwas zu leicht! Becker erfüllt mit ſeiner Stimme nicht unſere Erwartungen, darſtelle⸗ riſch geht er an. Lene Blankenfelod, Friedrich Hölzlin und einigen anderen ſei fummariſch gedankt. Nicht vergeſſen werden darf Offenbach. Wo er auftritt, kommt Zug in die Sache. Der Er'olg des Abends! Gertrud Steinweg fügt paſſend und ſau⸗ ber einige Tanzſzenen ein. Das Orcheſter wird der intimen, oft opernhaften Prägung der Struktur der Ope⸗ rette völlig gerecht: ſtützt den Geſang zuverläſ⸗ ſig, untermalt ſtimmungsfördernd, ſorgt ſchließ⸗ lich für Eingängigkeit der Melodien. Zum Schluß: Netter Beifall! Uürb nun leſe man bitte nochmals das zum Eingana Eeſagte! Wir ſuchen eine neue deutſche Operette! Habsheim. * Anechließend noch zwei Hinweiſe: 1. Die('arderobeverhältniſſe für Beſucher ſind unhaltbar: Man ſollte unbedingt dem —————————— dieſe Muſik„Potpourri“ oder„Streifzug durch Schneidige Mannheimer Reiter SS-Reiterſtandarte 13 weiht ihre neue Reithalle SS⸗Reiter⸗ Nun hat auch die Mannheimer Sie befin⸗ ſtandarte 13 ihre eigene Reithalle. det ſich im ſtädtiſchen Schlacht⸗ und Viehhof. Geſtern abend fand ihre Einweihung ſtatt, wozu Kreisleiter Pg. Dr. Roth und mit ihm die Führerſchaft der Mannheimer PO, SS, SA, He und BoM, ſowie führende Perſönlich⸗ keiten ſtädtiſcher und ſtaatlicher Behörden er⸗ ſchienen waren. Die ſehr zweckmäßig gebaute Reithalle, die eine Reitbahn von etwa 40 Quadratmeter Fläche beſitzt, war ringsum geſchmückt mit Hakenkreuzfahnen und an der Stirnſeite befand ſich ein überlebensgroßes Kopfbild des Füh⸗ rers, zu deſſen Seiten in der Reitbahn zwei SS⸗Reiter mit Stahlhelm und Lanzen mit Hakenkreuzfähnlein wie aus Erz gegoſſen zu Pferde ſaßen. In einer Ecke der die Reitbahn umſchließenden Tribüne hatte ſich die SsS⸗ Kapelle niedergelaſſen, die in gewohnt flotter Weiſe Marſchmuſik zum beſten gab und die reiterlichen Vorführungen rhythmiſch aufs vor⸗ trefflichſte unterſtützte. Nach einigen einleitenden Märſchen der Ka⸗ pelle begann der Aufmarſch der SS⸗Reiter. In Kolonne zu zweien ritten 24 SS⸗Reiter mit ſchwarzem Stahlhelm in die Reitbahn; an der Spitze ritt der Führer der SS⸗Reiterſtandarte 13, Oberſturmführer Schnerr, der anſchlie⸗ ßend die Begrüßungsanſprache hielt. ſturmführer Schnerr erinnerte daran, SS⸗Reiterei vor einem großes Anſehen in unqualifizierbare Verhalten einiger Elemente, die in bürgerlich überheblichem Dünkel etwas„Beſſeres“ betrachteten, innerlich jedoch dem Nationalſozialismus vollkommen weſens⸗ fremd gegenüberſtanden. Doch raſch genug ſind dieſe Schädlinge ausgemerzt worden und Ober⸗ daß die Jahr noch kein allzu Mannheim genoß durch das ſich als heute iſt die SS⸗Reiterei Mannheim kein exkluſiver Verein mehr, als den ihn jene „Auchnationalſozialiſten“ aufzuziehen ge⸗ dachten. Der Redner dankte auch der Stadtverwaltung für die Ueberlaſſung der Halle und bat um Nachſicht bei den Vorführungen ſeiner Reiter, da die jungen Leute tagsüber im Beruf ſtehen und ſich naturgemäß nur verhältnismäßig kurze Zeit dem edlen Reitſport widmen können. Mit einem„Sieg Heil“ auf den Führer ſchloß er ſeine kurze markante Rede, worauf das Horſt⸗Weſſellied erſcholl. Anſchließend begannen die Vorführungen der SS⸗Reiter unter Kommando des Reitlehrers Sömmer. Der Oberſturmführer hätte ſich die Bitte um Nachſicht für ſeine Getreuen tatſäch⸗ lich erſparen können. Die einzelnen Manöver Erdölgewinnung In der Veranſtaltung der Fachgruppen Chemie und Mineralölhandel innerhalb der Reichsberufgruppen der Angeſtellten in der DAß ſprach unter Vorführung von Lichtbildern Prof. Dr. Pöſchl über Erdölquellen, welt⸗ wirtſchaftlich geſehen, unter Berückſichtigung des Erdölvorkommens in Deutſchland“. Bevor der Redner das Wort zu ſeinen Ausführungen er⸗ griff, ſprach der Berufskamerad Allgaier kurz über den Kampf, den unſere Saardeutſchen zu führen haben. Von der Entdeckung des Erdöles ausgehend, betonte dann Prof. Dr. Pöſchl, daß mit dem Produkt Erdöl eine große Unſicherheit verbun⸗ den iſt. Während wir für die Entſtehung der Steinkohle feſte Anhaltspunkte haben, tappen wir bezüglich der Entſtehung des Erdöls voll⸗ kommen im Dunkeln. Daraus ergibt ſich auch für die Erdölgewinnung ein ſehr großes Riſiko. Bei Bohrungen muß man in den weitaus mei⸗ ſten Fällen damit rechnen, daß ſie zu keinem Erfolge führen. An deutlichen Lichtbildern zeigte, dann der Referent die ſtarke Ueberlegenheit der ameri⸗ kaniſchen Erdölgewinnung im Verhältnis zu den übrigen Staaten der Welt. Neben Amerika hat Rußland, das nur einmal und zwar im Jahre 1900 an erſter Stelle ſtand, reiche Erd⸗ ölfelder. Die deutſche Produktion beträgt nur ein Tauſendſtel der Weltproduktion, das ſind ungefähr 230 000 Tonnen. Der Referent ſtellte dann Betrachtungen darüber an, in welchem Verhältnis das Vorhandenſein von Erdöl zu demienigen der Steinkohle ſteht. Nach wiſſen⸗ Faicir Berechnungen und Schätzungen wer⸗ en wir in Deutſchland vorausſichtlich noch 50 Jahre Erdöl gewinnen können, während Stein⸗ Bedürfnis des„Kunden“ durch Anbringen neuer Möglichkeiten Rechnung tragen 2. Auf dem Spielzettel ſteht zwar:„Um Stö⸗ rungen der Vorſtellung zu vermeiden, kann Zu⸗ ſpätkommenden der Zutritt erſt nach Beendi⸗ gung des Spielabſchnitts geſtattet werden“. Man handle bitte danach. Das häufige Tür⸗ wächſt ſich allmählich als unangenehm aus. und⸗Entſtehung kohle noch Hunderte von 2 hervorgebracht werden kann. Das ergibt für unſere geſamte Treibſtoffwirtſchaft die Aufgabe, das Haupt⸗ augenmerk auf die Verflüſſigung der Kohlen⸗ energie zu legen. Mit einem„Sieg Heil“ auf den Führer —5 die gut beſuchte Veranſtaltung geſchloſ⸗ en. Eröffnung der badiſchen Verwal⸗ tungsakademie für Beamke. Heute vormittag wurde in einer ſchlichten ſhule in der Aula der früheren Handels⸗Hoch⸗ chule die Verwaltungsakademie Baden für die Beamten⸗ und Angeſtelltenſchaft in Anweſenheit zahlreicher Vertreier der Paxtei, der SA, SS und der Stadt ſowie der Lehrerſchaft eröffnet. Nach einer muſikaliſchen Darbietung durch ein kleines Orcheſter der Beamtenfachſchaft begrüßte Kreisamtsleiter Pg. Mutter die Anweſenden und erteilte dann dem Landesleiter Pg. Mini⸗ —— Aupef Duzzaßerache Arofeffor Fehrke ort zur Eröffnungsanſprache. Profeſſor 550 rle umriß in längeren Ausführungen die uf⸗ gaben der Verwaltungsakademie im neuen Staate, in der der Beamte nicht nur fachlich, ondern auch weltanſchaulich geſchult werden olle. Seine Rede klang in einem dreifachen „Sieg Heil“ auf unſeren Führer und Reichs⸗ kanzler aus, dem ſich das Deutſchland⸗ und Horſt⸗Weſſel⸗Lied anſchloſſen. Pg. Mutter dankte dem Landesleiter für die Errichtung der Mann⸗ heimer Zweigſtelle und gab der Hoffnung Aus⸗ Akademie folgt.) hs. druck, daß recht viel Beamte die neue beſuchen würden.(Ausführlicher Bericht Nationaltheater. Am Sonntag, 18. November, erſcheint Bizets„Carmen“ zum erſtenmal in dieſer Spielzeit im Nationalthegter. Die Fras⸗ quita ſingt zum erſtenmal in Mannheim Ger⸗ trud Gelly, den Zuniga Werner Wuthinor.— Das Schauſpiel bereitet als nächſte Neuheit W. E. Schäfers Volksſtück„Schwarzmannun d die Magd“ vor. Inſzenierung: Friedrich Brandenburg. Zweites Symphoniekonzert des Pfalzorcheſters Solijten: Herbert Haag(orgeh, Dujolina Giannini(Sop. an) Eine reichhaltige, vielſeitige und hochſtehende Programmfolge. Ein ſtarker Teil moderne, beſte moderne Muſik. Eine Sängerin, der man jeden Ton als Himmelsgeſchenk vom Munde abnehmen möchte, dazu das ausgezeich⸗ net muſizierende Pfalzorcheſter: ſoll Erfolg verheißen? Der Streicherchor des Pfalzorcheſters bewies unter der ausgewogenen Leitung Prof Ernſt Boehes mit Vivaldis A⸗Dur⸗Konzert ſeine Kultur. Das neben akkordiſch⸗fülligen Tutti mit transparenten Kammermuſikſtücken der konzer⸗ tanten Streicher durchſetzte Werk erfuhr eine gediegene Wiedergabe. Im A⸗Moll⸗Konzert für Orgel und Orcheſter (neben vier ſoliſtiſch behandelten Hörnern) von Enrico Boſſi leinem der bedeutendſten Komponiſten des heutigen Italien— nebenbei hervorragender Organiſt) ließ der Soliſt Her⸗ bert Haag⸗Heidelberg die große Orgel des Vereinshauſes in allem Glanze erſtrahlen. Das äußerſt intereſſante und ſchwierige Werk hinter⸗ ließ einen ſtarken Eindruck, wenn auch einige Differenzen zwiſchen Orgel ganz vermie Hörner ſei Was noch mehr und Orcheſter nicht den werden konnten. Der vier beſonders lobende Erwähnung getan. Ottorino Resphigis Fontane di Roma, eine ſymphoniſche Dichtung voll Tonmalerei und echt impreſſioniſtiſchen, von Debuſſy herkommen⸗ den Klangfarbeneffekten— gedämpfte Geigen und Trompeten, Beſetzung von Orgel und Klavier()— zeigte das Orcheſter und ſeinen Dirigenten auf voller Höhe; es war ein rechtes Orcheſter⸗Virtuoſenſtück. Den Klavierpart ſpielte Marcelle die auch das Cem⸗ balo in Vivaldis Konzert betreut hatte. Das Exeignis des Abends war Duſ olina Giannini, die die Vorzüge einer in Höhe und Tiefe erſtaunlich gleichmäßig ausgeſtatteten Stimme mit ungemein lebendigem, über⸗ zeugendem Vortrag zu verbinden wußte. Sie bot italieniſche Geſänge von Monteverdi(1567 bis 1643) und Paẽéſiello, Verdis Friedensarie aus„Die Macht des Schickſals“ und drei wunderhübſche italieniſche Dialekt⸗Volkslieder deren letztes wiederholt werden mußte. H. E. Herbſtkonzert des Liederkranz Wallſtadt Im Saale des„Prinz Max“ veranſtaltete der Liederkranz Mannheim⸗Wallſtadt ſein dies⸗ jähriges Herbſtkonzert mit Herbſiball, das ſich eines außerordentlich guten Beſuches erfreute und in allen ſeinen Teilen einen glänzenden Dünkel die Erſchienenen mit herzlichen Worten will⸗ Verlauf nahm. Nachdem Vereinsführer abſchnittsreiterführer Hauſam gab denn auch ſeiner lebhaften Genuatuung Ausdruck über die Arbeit, die in der Mann⸗ heimer Standarte geleiſtet wurde und geleiſtet wird. Auch er dankte der Mannheimer Stadt⸗ verwaltung nochmals für ihr Entgegenkommen wurden ſehr gut ausgeführt und die Haltung der Reiter war ebenfalls ausgezeichnet. muß man ſchon ſagen. Auch mit den acht Rei⸗ tern, die nach kurzer Pauſe vorführungen in Aktion traten, konnte man recht zufrieden ſein. gar nicht ſo einfach zu nehmen, und hie und da wollte das liebe Pferdchen(zwei Rotfüchſe) die immer etwas launiſch ſind, taten i wie es SS⸗Reiter hat in einem Jahr nicht nur im —. ſitzen gelernt. Er kann auch wirklich rei⸗ en, ſpenſtigen Zähmung“ erfolgte auf der Stelle, da half Pruſten, ſie mußten niſſe. Und ob es über einfachere Hinderniſſe ging oder über einen Stapel Bierfäſſer, eine Gartenbank oder einen Tiſch mit Bänken zu beiden Seiten, wo drei Mann eine Skatpartie mimten, oder über die Bettſtelle, in der ein SS-⸗Reiter als„Beſatzung“ lag, ſtets hielten ſich die Reiter einwandfrei im Sattel. reiche Beifall, der den braven Reitersleuten Das mit Sprung⸗ Die Hinderniſſe waren darin beſonders hervor) partout nicht ſo, der Reitersmann wollte. Aber oho, der ſein Pferd beherrſchen.„Der Wider⸗ kein unwilliges Schnauben und eben doch über die Hinder⸗ Der war wirklich verdient. Ober⸗ zuteil wurde, (Karlsruhe) und betonte, daß auch die Ss⸗Reiterei. deren ganzes Beſtehen auf freiwilligen Stiftun/en beruhe, mit unbedingter Treue und reſtloſem Einſatz mitwirkte an der Verwirklichung der hohen Ziele unſeres großen Führers. Die Vorführung einiger kurzer Amateurfilme zeigten unſere Reitersleute bei den mannig⸗ fachſten Lehrübungen, wobei man die gediegene Schulung beobachten konnte bei Ausritten, Ge⸗ ländeſpielen uſw. Manche etwas peinliche Arbeit bei der Pferdepflege wie..— nein, das kann man wirklich nicht ſo genau ſchil⸗ dern— und manches komiſche Intermezzo beĩ den Ausritten wurde mit verſtändnisinnigem Schmunzeln zur Kenntnis genommen. Die anſchließende Beſichtigung der Stallun⸗ gen der Reiterſtürme 2 und 3 zeigte, daß für das vortreffliche Pferdematerial auch aufs vor⸗ trefflichſte geſorgt wird. In peinlichſter Sauber⸗ keit präſentierten ſich die Stallungen; das Lat⸗ telzeug hing wohlgeordnet da, und zufrieden und mit ſichtlichem Behagen ſtanden Prinz, Lady und wie die Rößlein alle heißen, in ihren Boxen. Und die beiden Stallwachen, in deren Verſchlag zwei recht behaglich ausſehende Bett⸗ ſtellen ſtehen, wachen darüber, daß ihren Pflege⸗ befohlenen es auch nachts nicht an der erfor⸗ derlichen Hilfe gebricht. Abſchließend kann man 5 MRunnhetnveSS.-.lflante 13 hat gezeigt, daß ſie über ſportaeſtählte Mannen verfügt, die immerhin ſchon allerhand können. Eck. ————————— Drei Sonderſeisfumsem! Kaffee, meine-Mk.-Mischung 21491K Tee, Haushalt-Mischung, ½ Pid. Mr..05 Kakao, star“ entölt, aber sehr gut, Pid. Mk.-. 90 STEMMER, 0 2, 10 wunststr. kommen geheißen hatte. ſprach Ortsgruppenlei⸗ ter Weickum über die kulturellen Aufgaben, die heute die Geſangvereine zu leiſten haben. Er ermahnte auch, allezeit treu zum Führer zu ſtehen. Die Aktivität des Vereins brachte unter der Stabführung von Muſitdirektor Sieh einige Chöre zum Vortrage, die erkennen ließen, daß der Liederkranz Wallſtadt in ſeinen Reihen über gut geſchulte Stimmen verfügt und daß die Leitung des Chores in beſten Händen liegt, Der mit den geſanglichen Darbietungen ver⸗ bundene Feſtball hielt die Mitglieder und Freunde des Vereins recht lange in angeregter Stimmung beiſammen. Rundfunk⸗Programm für Freitag, 17. November Reichsſender Stuttgart:.00 Frühkonzert; 10.00 Nach⸗ richten; 11.00 Lieder ohne Worte auf der Orgel; 11.15 Funtwerbungskonzert; 11.45 Wetterbericht; 12.00 Mittagskonzert; 13.15„uUns kennt jeder“ (Schallplatten); 15.30 Kinderſtunde; 16.00 Nachmit⸗ tagskonzert(Berliner Funkorcheſter); 18.40 Bunte Volksmuſik; 19.00 Unterhaltungskonzert des Rund⸗ funkorcheſters; 19.50 Politiſcher Kutzbericht; 20.00 Nachrichtendienſt; 20.15 Stunde der jungen Nation; 20.50„Eine Nachtſchicht in der J. G. Farbenindu⸗ ſtrie“; 21.15 Erinnerung an Schillet; 21.25 Selten gehörte Ouvertüren; 23.00 Unterhaltungs⸗ und Tanzmuſik; 24.00 Nachtmuſik. Reichsſender München:.10 Frühkonzert auf Schall⸗ platten; 11.30 Schallplatten mit Geſchäftsnachrichten; 12.00 und 13.25 Mittagskonzert auf Schallplatten; 14.20 Leſeſtunde; 14.50 Stunde der Frau; 16.00 Veſperkonzert(Funkorcheſter); 18.00 Reichsbauern⸗ rat in der Kaiſerpfalz zu Goslar; 18.40„Wenn es dunkel wird“(Schallplatten); 2050 Fünfhundert Jahre Unterhaltungsmuſtk; 23.00 Unterhaltungs⸗ und Tanzmuſik. Deutſchlandſender:.35 Morgenmuſik; 12.00 Mittags⸗ konzert; 13.00„Immer vergnügt ind nie verdrieß⸗ lich“(Schallplatten); 15.15„Aus fernen Ländern⸗ (Schallplatten); 16.00 Nachmittagskonzert; 17.15 Bücherſtunde; 17.30 Berühmte Werke für Cello: 18.00 Reichsbauerntag 1934; 20.50 Feſtkonzert; 23.30 „Die beſten Tanzkapellen der Welt“(Schallplatten). —— mit einem Konzert des eiertunde derSDA am freitag, 16. Movbr. abends.15 Uhr im Pfalzorchesters- Werke von Beethoven, Liszt, Wagner. Mibelungenzaal Solist Prof. Pembaur, München —————— Jahrgan Bad Sche Buch rige Sol dreitägig ſtorben. Auch i erkranku nen muf Intern⸗ Karl Sicafkan Herbert ternat den de 20. Sept verurteil Bruchſal Juli 192 Villenein ſohe em eindrang und Kle Reichsm Der 2 wegen ftraft u brochen. er die le Zuchthar dem An Strafkar rung an Zunahr Karl adt me in Karl das ſint 1913, 48 urh 428 Im 3. 2 gerung gezenüb zeichnen ſchließli⸗ Im Ju (im Ju im Sep Erf Kar tas fink Spate Korre Robert Saalba zur bo Größe ſehen, d zehyn A 300 Ma Bö Kar Obexrlar komm heim⸗ ten 193 Wegen geblieb. ſam a Monate Mörſ dolf K Aun 8 Mannh fängnis Perſt Kar miſſari Evange Oberkir ſeinen wieder iſt die rers S Der ey höfer nung Dienſte verſetzt Gene Kon ſtan) von 9 60. G ſtammt in Lar 2. Sep Hauptun Rotber mont 9 bis 195 wurde Feld n deur d er bis »Toilna Oſt wi des n ſtanz. nant a Regim über.“ zum O nung Ausẽtri Fanua Chara Jubila morit e, der be ſeiner lichen Aus i zeichnu ov. 1934 ——— Haltung t. Das acht Rei⸗ Sprung⸗ nte man e waren e und da üchſe) die nd, taten nicht ſo, oho, der nur im rklich rei⸗ Wider⸗ r Stelle, den und e Hinder⸗ inderniſſe ſſer, eine änken zu 5katpartie der ein s hielten el. Der ersleuten Ober⸗ arlsruhe) nuatuung r Mann⸗ geleiſtet er Stadt⸗ nkommen rei. deren ztiftunen reſtloſem hung der teurfilme mannig⸗ gediegene itten, Ge⸗ peinliche „— nein nau ſchil⸗ mezzo bei isinnigem n. Stallun⸗ ,„ daß für aufs vor⸗ er Sauber⸗ das Sat⸗ zufrieden en Prinz, n, in ihren „in deren ende Bett⸗ en Pflege⸗ der erfor⸗ kann man elte ortaeſtählte allerhand Eck. nen! ee 21491K ..05 l. Mk.-. 90 Kunststr. gruppenlei⸗ Aufgaben, ſten haben. Führer zu achte unter Sieh einige ließen, daß ten Reihen ſt und daß inden liegt, ungen ver⸗ lieder und angeregter m 2 10.00 Nach⸗ f der Orgel; Wetterbericht; kennt jeder“ .00 Nachmit⸗ 18.40 Bunte rt des Rund⸗ bericht; 20.00 ingen Nation; Farbenindu⸗ 21.25 Selten ltungs⸗ und t auf Schall⸗ ftsnachrichten; Schallplatten; Frau; 16.00 Reichsbauern⸗ 40„Wenn es Fünfhundert mterhaltungs⸗ .00 Mittags⸗ nie verdrieß⸗ nen Ländern“ onzert; 17.15 ke für Cello; tkonzert; 23.30 (Schallplatten). —————— lünchen 9 * 3 1 4 1 3 —— 300 Mann eingeſetzt werden. Jahrgang 4— A Nr. 528— Seite 7 „Hakenkreuzbanner“ Abendausgabe— Donnerstag, 15. Nov. 1934 Baden Scharlachepidemie— Ein Todesopfer Buchen, 14. Nov. In Mudau iſt der 12jäh⸗ rige Sohn der Familie Sämann nach nur dreitägigem Krankenlager an Scharlach ge⸗ ſtorben. Auch in Merchingen treten die Scharlach⸗ erkrankungen ſtark auf, ſo daß man damit rech⸗ nen muß, daß die Schule geſchloſſen wird. Internationaler Einbrecher kommt in Siche⸗ rungsverwahrung Karlsruhe, 15. Nov. Die Karlsruher Sicafkammer verhandelte gegen den 40jährigen Herbert Sandowſky aus Riga, einen in⸗ ternatfionalen Ein⸗ und Ausbrecher, den das Karlsruher Schöffengericht am 20. September 1930 zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt hatte, welche Strafe er zurzeit in Bruchſal verübt. Der Angeklagte hatte im Juli 1930 in der Karlsruher Weſtſtadt mehrere⸗ Villeneinbrüche verübt, indem er an der Faſ⸗ ſahe emporkletterte und in die Wohnungen eindrang, aus denen er Schmuckgegenſtände und Kleidungsſtücke im Werte von rund 10 00⁰ Reichsmark entwendete. Der Anzeklagte iſt im In⸗ und Auslande wegen Einbruchsdiebſtahls wiederholt vorbe⸗ ſtraft und viermal aus Strafanſtalten ausge⸗ brochen. Mit nur kurzen Unterbrechungen hat er die letzten acht Jahre hinter Gefängnis⸗ und Zuchthausmauern zugebracht. Entſprechend dem Antrag des Staasanwalts ordnete jetzt die Strafkammer gegen ihn die Sicherungsverwah⸗ rung an. Zunahme der Eheſchließungen und Geburten Karlsruhe, 14. Nov. Die Landeshaupt⸗ adt meldet: Seit Januar 1934 ſind insgeſamt in Karlsruhe 1316 Ehen geſchloſſen worden, das ſind 588 mehr als in der gleichen Zeit 1913, 487 mehr als in der gleichen Zeit 1932 urh 428 mehr als im gleichen Zeitraum 1933. Im 3. Vierteljahr 1934 iſt ſomit auch eine Stei⸗ gerung der Zahl der Haushaltungen von 286 gezenüber 242 im 3. Vierteljahr 1933 zu ver⸗ zeichnen. Eine erhebliche Zunahme weiſt ſchließlich die Zahl der Lebendgeborenen auf. Im Juli wurden 162 Kinder lebend geboren (im Fuli 1933: 143), im Auguſt 164(147) und im September 188(159). Erſter Spatenſtich zur Pfinz⸗Saalbach⸗ Korrektion Karlsruhe, 15. Nov. Am morgigen Frei⸗ taz findet im Rahmen einer Feier der erſte Spatenſtich zur Pfinz⸗Saalbach⸗ Korrektion ſtatt, den Reichsſtatthalter Robert Wagner vornehmen wird. Die Pfinz⸗ Saalbach⸗Korrektion ſtellt ein Groß⸗Vorhaben zur badiſchen Arbeitsbeſchaffung dar. Die Größe dieſes Vorhabens läßt ſich daraus er⸗ ſehen, daß für die Zeit von zwei Jahren fünf⸗ zeyn Arbeitsdienſtabteilungen in Stärke von Böswillige vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe, 15. Nov. Der Strafſenat des Obexlandesgerichts hatte ſich mit dem Verſuch kommuniſtiſcher Kreiſe in Mann⸗ heim⸗Käfertal, dort in den Herbſtmona⸗ ten 1933 die KPdD neu aufzubauen, zu befaſſen. Wegen ihrer Beteiligung an dieſem erfolglos gebliebenen Verſuch erhielten Johann Dör⸗ ſam aus Mannheim⸗Käfertal ein Jahr ſechs Monate Gefängnis, Hermann Weber aus Mörſch(Pfalz) ein Jahr vier Monate, Ru⸗ dolf Karl Feil aus Mannheim ein Jahr wei Monate und Hermann Bauer aus Mannheim ein Jahr und einen Monat Ge⸗ fängnis. Perſonelles aus der Evang. Kirche Badens Karlsruhe, 15. Nov. Nachdem ſeine kom⸗ miſſariſche Dienſtleiſtung in der Deutſchen Evangeliſchen Kirchenkanzlei beendet iſt, hat Oberkirchenrat Voges am 8. November d. J. ſeinen Dienſt im Evangeliſchen Oberkirchenrat wieder aufgenommen. Mit dem gleichen Tage iſt die kommiſſariſche Dienſtleiſtung des Pfar⸗ rers Sauerhöfer in Karlsruhe beendet. Der evangeliſche Pfarrer Heinrich Rothen⸗ höfer in Mannheim wurde unter Anerken⸗ nung ſeiner langjährigen treu geleiſteten ——* auf 1. Dezember 1934 in den Ruheſtand rſetzt. Generalmajor v. 60 Jahre a Konſtanz, 15. Nov. Der hier im Ruhe⸗ ſtand lebende Generalmajor a. D. Freiherr von Rotberg konnte dieſer Tage ſeinen 60. Geburtstag ſeiern. Der Jubilar ſtammt aus einer alten Ofſiziersfamilie, wurde in Lanoshut(Bayern) geboren und trat am 2. September 18994 in die Armee ein. Als Hauptmann und Kompaniechef zog Frhr. von Rotberg mit dem Liegnitzer Grenadier⸗Regi⸗ mont Nr. 7 in den Weltkrieg, den er von 1914 bis 1918 mitmachte. Bereits im September 1914 wude er verwundet. Nach ſeiner Rückkehr ins Feld wurde Frhr. von Rotberg zum Komman⸗ deur des Reſerve⸗Regiments 109 ernannt, das er bis zum Ende des Feldzuges führte. Nach Teilnahme an den Kämpfen des Grenzſchutzes Oſt wuwe er am 10. Juli 1919 Kommandeur des neugebildeten Jägerbataillons in Kon⸗ ſtanz. Mit ſeiner Beförderung zum Oberſtleut⸗ nant am 1. Oktober 1921 trat er zugleich zum Regimentsſtab des Infanterie⸗Regiments 14 über. Am 1. Mai 1924 erfolgte die Beförderung zum Oberſt und am 1. April 1925 die Ernen⸗ nung zum Regimentskommandeur. Bei ſeinem Au7tritt aus dem aktiven Heeresdienſt am 31. Fanuar 1927 erhielt Frhr. von Rotberg den Charakter eines Ceneralmaiors verliehen. Der Juhilar iſt im Beſitze des Ordens pour le möérite, der ihm im Juni 1918 in Anerkennung der beſonderen Verdienſte ſeiner Truppen und ſeiner Perſon in der Schlacht bei Noyon ver⸗ liohen wurde. Er beſitzt neben anderen hohen Auswichnungen die höchſte bediſche Kriegsaus⸗ zeichnung, den Karl⸗Friedrich⸗Verdienſtorden. — Sonderlehrgang für die Kreisſchulungsleiter Karlsruhe, 14. Nov. Nachdem die Kreis⸗ preſſewarte und anſchließend die Kreispropa⸗ gandaleiter je einen achttägigen Sonderlehr⸗ gang durchgeführt haben, findet zurzeit in der Gauführerſchule I, Karlsruhe, ein Sonder⸗ lehrgang für die Kreisſchulungs⸗ leiter ſtatt. Sonntagnachmittag um 5 Uhr verſammelten ſich ſämtliche Kreisſchulungsleiter Badens in der chule. Montagvormittag begrüßte Gauſchulungsleiter Pg. Baumann ſeine Kreisſchulungsleiter und machte grund⸗ fätzliche Ausführungen über die Schulungsarbeit. Nachdem die Partei Staat geworden iſt, iſt es Aufgabe der Schu⸗ lung, den deutſchen Menſchen umzuformen. Dieſer ſteht der neuen Lebensform des Natio⸗ nalſozialismus teilweiſe noch ſehr fremd, um nicht zu ſagen, verſtändnislos gegenüber. Es iſt unſere Aufgabe, den Boden vorzuberei⸗ ten für die endgültige Durchführung nationalſozialiſtiſcher Ideen. Pg. Baumann ſtellte in ſeinem großangelegten Vortrag die grundſätzlichen Neuerungen dar, die der Nationalſozialismus auf allen Gebie⸗ ten des Lebens, nicht nur der Politik, ſondern auch der Kultur gebracht hat. Anſchließend war den Kreisſchulungsleitern Gelegenheit gegeben, dem Gauſchulungsleiter über beſondere Fragen zu berichten, die in den einzelnen Kreiſen zu klären waren. Weiter ſprach der Leiter der Gauführer⸗ ſchule I, Pg. Hartlieb, der vom Gauſchu⸗ lungsleiter mit dem beſonderen Auftrag be⸗ dacht wurde, die zu errichtenden Kreisführer⸗ ſchulen und Schulungslager auf ihre Zweck⸗ mäßigkeit zu prüfen. Pg. Hartlieb ſprach über die Grundlagen der Schulungs⸗ lager. So werden die Teilnehmer durchgrei⸗ fend mit neuem Stoff verſehen, der ſpäter in der Schulungsarbeit in den Kreiſen reiche Früchte tragen wird.— Ueber Organiſa⸗ ftionsfragen der Schulungsarbeit ſprach der ſtellvertretende Gauſchulungsleiter ien Lux. Auch die Preſſe ſoll in den Dienſt der Schulung geſtellt werden. Ueber dieſes Thema verbreitete ſich der ſtellv. Gaupreſſe⸗ amtsleiter Pg. Voßler. Er wies auf die Notwendigkeit des Hand in Handarbeitens zwiſchen Preſſe und Schulungsämtern hin und gab der Hoffnung Ausdruck, daß auch hier in Bälde eine recht erſprießliche Tätigkeit zu ver⸗ zeichnen ſei. Der Tagesplan für den ganzen Kurs, dem die bewährte Einteilung zugrundegelegt wor⸗ den iſt, ſieht vor: Eine Stunde Frühgymnaſtik, Dauerlauf auf einem nahe gelegenen Sport⸗ platz, Anziehen, Waſchen, Bettenmachen, Früh⸗ ſtück; alsdann beginnen um 9 Uhr die Vor⸗ träge, die faſt ohne Pauſe bis 12 Uhr andauern. Von 12 bis 3 Uhr iſt Mittageſſen und Freizeit. Von 3 bis 6 Uhr wieder Vorträge und Aus⸗ ſprache. Hieran ſchließt ſich das Abendeſſen mit Freiheit bis 8 Uhr an. Der Tag wird mit einer Arbeitsgemeinſchaft beſchloſſen, die um 10 Uhr ihr Ende findet. Die Kreisſchulungsleiter werden nach Be⸗ endigung des Kurſes mit neuen Ideen, neuem Glauben und neuem Eifer an ihre verantwor⸗ tungsvolle Aufgabe herangehen.— en— Das„Badiſche Heimatwerk e..“ gegründet Ein gemeinnütziges Unternehmen— Jörderung der heimalkunſt Karlsruhe, 15. Nov. Der lebhafte Wider⸗ hall, den das Badiſche Heimatwerk und insbeſondere die„Heimarbeit im Badnerland“ gefunden hat ieß es notwendig erſcheinen, den wertvollen ideellen und kulturel⸗ len Kräften, die das Werk tragen, eine feſte organifatoriſche Form zu geben. In einer Beſprechung im Badiſchen Innenminiſte⸗ rium, an der die Gauamtsleiterin der NS⸗ Frauenſchaft, Frau Bögli, Oberregierungsrat inde vom iſchen Landesgewerbeamt, der Landesbeauftragte des Inſtituts für Deutſche Wirtſchaftspropaganda, Robert Rützler, Ver⸗ treter des Unterrichts⸗ und Finanzminiſteriums, der Landespropagandaſtelle, des W und des Kunſtgewerbes teilnahmen, wurde dieſe mit der Gründung des„Badiſchen Hei⸗ matwerkes e..“ gefunden, zu deſſen erſten Vorſitzenden Frau Bögli ernannt wurde. Ihr ſoll ein Beirat zur Seite ſtehen, der ſich aus an der Beſprechung beteiligten Perſönlichkeiten zuſammenſetzt. inn und Ziel der eugründung. Die äußere Bafunbung unſeres Volkes hänge weſentlich von der inneren ab. Deshalb müſſe die Erneuerungsarbeit des Heimatwerks in die Tiefe gehen. Sie bedürfe keiner großen geſchäftsmäßigen Re⸗ klame, ſondern ſtiller individueller Er⸗ zie hungsarbeit für die ſich alle in Be⸗ tracht kommenden Organiſationen, voran die Parteigliederungen voll und ganz einſetzen müßten. Daß der Gedanke des Heimatwerks auf fruchtbaren Boden gefallen ſei, habe ſich in den letzten Monaten gezeigt. Ueberall im Land ſei jetzt bekannt, was das Heimatwerk ſei und wolle. Es hätten ſich viel Menſchen ge⸗ funden, die Intereſſe und Begeiſterung an den Tag gelegt und ſich zur Mitarbeit bereit erklärt hätten. Man habe auch erkennen können, daß der greifbare Erfolg im Abſatz bei ziel⸗ bewußter Arbeit nicht ausbleibe. Bei der Ueberlegung, welche organiſatoriſche Form das Werk erhalten ſollte, habe ſich, da es ſich um ein gemeinnütziges Unterneh⸗ men handele, die des eingetragenen Vereins als die geeignetſte und erfolgverſprechendſte er⸗ wieſen. Das Heimatwerk werde ſich hauptſächlich mit der Herſtellung von ſolchen Dingen zu befaſſen haben, die ſonſt in den Geſchäften kaum zu finden ſeien und daher keine Konkurrenz für die Geſchäftswelt bedeuteten. Auf reine Luxusartikel werde kein Wert gelegt. Die NS⸗ Frauenſchaft habe auf dem Schwarzwald in Slahleck, die Jugendbura am Rhein Am 18. November nimmt der Stabsführer der Reichsjugendführung, Oberge⸗ verſchiedenen Gegenden eine große Zahl von Menſchen gefunden, um die ſich früher nie⸗ mand gekümmert habe und in denen noch ſo viel an echter Volkskunſt ſchlummere, daß auf verſchiedenen gewerblichen Gebieten etwas durchaus eigenartiges geſchaffen werden könne. Frau Bögli teilte mit, daß die dank der Ini⸗ tiative der NS⸗Frauenſchaft zuſammengebrachte wertvolle Ausſtellung jetzt weitergeführi werde und durch ganz Baden zunächſt ins Hin⸗ terland gehen werde, wo bereits ſehr lebhaftes Intereſſe feſtzuſtellen ſei. Schließlich gab die Gauamtsleiterin den Sat⸗ zungsentwurf der Neugründung bekannt, in der als Zweck derſelben die Förderung der Heimatkunſt und Heimarbeit, Her⸗ ſtellung von künſtleriſchen Entwür⸗ fen, Arbeitsbeſchaffung, die Ver⸗ anſtaltung von Ausſtellungen, ſo⸗ wie die Schaffung von lichkeiten feſtgeſtellt wird. Die Mitglied⸗ ſchaft kann jeder erwerben, der die Sache des Heimatwerkes unterſtützen will. Nach lebhafter Ausſprache, in der die Ver⸗ treter der verſchiedenen Organiſationen wert⸗ volle Anregungen für den Aufbau gaben, wurde die Gründung des Vereins vollzogen. Frau Bögli erhielt von allen Seiten die Zuſicherung tatkräftiger Unterſtützung. Der Führerſtab bei der Reichsbahn aufgelöſt Karlsruhe, 15. Nov. Auf Anordnung des Stellvertreters des Führers iſt nach Er⸗ ledigung ſeiner Aufgaben der Führerſtab bei der Reichsbahn aufgelöſt worden. Die Tätigkeit des Beauftragten des Führer⸗ ſtabes bei der Reichsbahndirektion Karlsruhe, Pg. Meergraf, iſt damit beendet. Für die geleiſtete Arbeit hat Gauleiter Robert Wagner Reichsbahnoberinſpektor Meergraf ſeinen Dank und Anerkennung ausgeſprochen. Ungetreuer Angeſtellter Sinsheim(Elſ.), 15. Nov. Der„Land⸗ bote“ meldet: Der bei der hieſigen Kornhaus G. m. b. H. angeſtellte Kaufmann Uhler hat, wie eine unvermutete Reviſiion feſtſtellte, eine größere Summe— man ſpricht von etwa 3000 RM— unterſchlagen. Er wurde ſeiner Stellung enthoben und befindet ſich in Unterſuchungshaft.— Wie das Blatt weiter berichtet, hat ſich kürzlich ein anderer Ange⸗ bietsführer Hartmann Lauterbacher, auf der Jugendburg Stahleck bei Bachara am Rhein die Grundſteinlegung zum der größten deutſchen Jugen—— r ſtellter des Kornhauſes das Leben genommen. Er konnte es nicht überwinden, daß gegen ihn der Verdacht der Unterſchlagung aufgetaucht war, ein Verdacht, der ſich als völlig unbe⸗ gründet herausſtellte. Nach 16 Jahren an Kriegsverletzungen geſtorben Triberg, 15. Nov. Der Bruder des Tri⸗ berger Kronenwirts, Alois Schneider, iſt nach langem ſchweren Leiden, das ſich aus ſei⸗ nen Kriegsverletzungen ergeben hat, im Alter von 43 Jahren erlöſt worden und in die große Armee jener Millionen eingegan“ gen, die für das Wohl der Heimat dahingeſchie; den ſind. Bei ſeiner Beerdigung hat die Glocke auf dem neuen Heldengedächtnisturm zum erſtenmal ibre ernſte Beſtimmung erfüllt und die eherne Stimme über die herbſtlichen Wäl⸗ der als Geleit für dieſes ſpäte Kriegsopfer er“ ſchallen laſſen. Chronik tödlicher Unglücksfälle Säckingen, 15. Nov. Dienstagabend wurde in Rhina das 21jährige Dienſtmädchen Emma Scheuble, gebürtig aus Happingen(Amt Waldshut), von einem Perſonenwagen aus Müllheim angefahren und hierbei auf der Stelle getötet. Karlsruhe, 15. Nov. Ein 75 Jahre alter verwitweter Glaſer ſtürzte von ſeiner im zwei⸗ ten Stock gelegenen Wohnung die Treppe hin⸗ unter. Er erlitt einen Schädelbruch, der den Tod zur Folge hatte. Die Schwäbiſch⸗alemanniſchen Narrenzünfke kagken Das nächſte Narrentreffen in Offenburg Villingen, 13. Nov. Die verſammlung der Schwäbiſch⸗alemanniſchen Narrenzünfte fand am Sonntag in Pfullen⸗ dorf ſtatt. Es wurden von der Vereinigung, die Mitglied der Reichskulturkammer geworden iſt, neue Statuten aufgeſtellt. Danach wird künftig ein ſcharfer Trennungsſtrich wiſchen hiſtoriſchen Gebräuchen und arneval gezogen werden. Es ſoll weiter angeſtrebt werden, daß die in den einzelnen Städten erhaltenen alten Gebräuche unter den Schutz der Regierung geſtellt werden und eine Anlehnung an hiſtoriſche Gebräuche anderer Städte verboten wird.— Der Sitz der Ver⸗ einigung ſoll nach den neuen Statuten jeweils Villingen ſein. Das nächſte große Narrentreffen wird Fe⸗ bruar 1935 in Offenburg ſtattfinden. Pfalz »Schwerer Junge beim Einbruch ertappt Neuſtadt, 14. Nov. In der letzten Nacht wurde hier ein Einbrecher dingfeſt gemacht, der wahrſcheinlich einen oder mehrere Komplicen hatte. Es handelt ſich um einen gewiſſen Ri⸗ chard Tucek aus Gerau, der am Halteweg im Anweſen des Kaufmanns Braun eingeſtie⸗ gen war und dort einen Diebſtahl begangen hatte. Tucek trug eine geladene Piſtole und zahlreiche Einbrecherwerkzeuge bei ſich. Er hatte bereits reiche Beute gemacht. Der Eindringling wurde ins Amtsgerichtsgefängnis eingeliefert. Auf mehrere Täter laſſen auch Einbruchsſpu⸗ ren in der Villa Jüngling ſchließen, die auf der Hambacher Höhe ſteht. Der oder die Täter hat⸗ ten eine aus der Nachbarſchaft„entliehene“ Lei⸗ ter zum Einſteigen benutzt. Durch den Umſtand aber, daß eine Fenſterſcheibe laut klirrend zer⸗ bracht, wurden die Täter an der Vollendung ihres Vorhabens gehindert. Hauſierhandel mit 100 Prozent Gewinn Bad Dürkheim, 15. Nov. Die hieſige Polizei ermittelte eine Hau ſiererin, die hier Mäntel zum Verkauf anbot. Es wurde feſtgeſtellt, daß die betreffende Perſon, eine Polin, die Mäntel in Mannheim zum Preiſe von 13 bis 15 RM. gekauft und hier für 28 und 32 RM.( verkauft hat; gewiß ein rentables Geſchäft! Die Polin„arbeitete“ ohne Wander⸗ gewerbeſchein. Wie wird das Wetter? Die Ausſichten für Freitag: Zunächſt milder und neue Regenfälle, dann wieder zeitweilig aufheiternd und beginnende neue Abkühlung. Meiſt nördliche und öſtliche Winde. . und für Samstag: Bei weſtlichen Win⸗ den zeitweilig aufheiternd. Im weſentlichen UMaunnheim SCEMETDENEI- ARTIKEI Hlode-Neuhelten- Posementen Knöpfe- pitzen EAnt naun N a2. 9 Kuns str. trocken. Zeitweiſe Abkühlung. Rheinwasserstand 14. 11. 3⸗] 15 11. 34 Waldshut„ 217 213 Rheinielden 209 201 Grelsach 109 110 Kenllklk„„„„ 2²⁵ 220 Maxanun 368 362 Mannhelim 2⁵⁴ 2⁴3 160 158 147 145 Neckarwasserstand 14. 11. 34] 15. 11. 34 Jagstiellt Heilbronn„„„%n„ dlochingen οοοοο W Diedesheimn 76 72 245 232 —— ————————————— ——— Neuer Geist schuf Kulturtat Die mit der Machtübernahme durch den Na⸗ tionalſozialismus verbundenen Ereigniſſe haben es mit ſich gebracht, daß vielen eine Entwick⸗ wicklung entgangen iſt, die ſich im Verhältnis des Menſchen zum Tier vollzogen hat. Die neue Regierung hat bereits im erſten Jahre ihrer Tätigteit grundlegend neue Ge⸗ ſetze zum Schutze der Tiere erlaſſen, durch die wir in der Einſtellung zum Tier führend in der ganzen Welt geworden ſind. Dieſe Kulturtat, auf die wir Deutſche ſtolz ſein können, verdient es, einmal behandelt zu werden. Es ſoll an dieſer Stelle nicht näher ausge⸗ führt werden, daß wir dem Tiere unendlich viel verdanken und ſchon aus dieſem Grund die Pflicht haben, es anſtändig zu behandeln und unnötige Qualen von ihm fernzuhalten. Das iſt für jeden geſund empfindenden Menſchen eine Sebbſtverſtändlichteit. Sehen wir uns aber einmal die Wirklichkeit an! Es iſt beſchämend, daß wir in Deutſchland bis vor kurzem weder ein einigermaßen vernünftiges Schlachtgeſetz, noch ſonſtige brauchbare Beſtimmungen gegen Tierquälerei hatten. Infolge des unſeligen Par⸗ teienhaders war es trotz unermüdlicher An⸗ ſtrengungen hervorragender Tierſchützer einfach nicht möglich, den jämmerlichen ſogenannten „Tierſchutz⸗Paragraphen“ des Reichs⸗Strafge⸗ ſetzbuches durch ein dem deutſchen Empfinden gerecht werdendes Tierſchutzgeſetz zu erſetzen. Dieſer Paragraph 360, Abſatz 13, des RStG hatte gar nicht den unmittelbaren Zweck, das Tier als ſolches zu ſchützen, er diente vielmehr lediglich der Schonung des Gefühls des Menſchen, indem er die Tierquälerei dann unter Strafe ſtellte, wenn ſie„öffentlich“ oder„in „Aergernis erregender Weiſe“ begangen wurde. Die praktiſche Auswirkung dieſes Paragraphen war mehr als traurig. Der Rohling kam in der Regel mit einer ganz lächerlichen Strafe davon, denn als Strafmaß waren nur geringfügige, ſogenannte Uebertretungsſtrafen feſtgeſetzt. Abgeſehen davon war die Straffäl⸗ ligkeit an ſo viele Vorausſetzungen geknüpft, daß es dem Richter in unzähligen Fällen über⸗ haupt nicht möglich war, eine Strafe zu ver⸗ hängen. Wie ſieht es nun heute aus? Die Regierung des Dritten Reiches begann ihre Aufräumungs⸗ arbeit auf dieſem Gebiete damit, daß ſie ein ſtrenges Verbot erließ gegen die zahlreichen Mißſtände, die ſich beim Schlachten von Tieren ergeben hatten. Das Reichsſchlachtgeſetz vom 21. April 1933 iſt muſtergültig. Viele, die ſeinerzeit von dem Geſetz geleſen haben, aber ſeinen genauen Wort⸗ den Fall zugelaſſen, e. Tĩerseſiutʒ im Oꝛitten Von Dr. Hans Schauder laut nicht kennen, ſind geneigt, in ihm einen einſeitigen Vorſtoß gegen das jüdiſche„Schäch⸗ ten“ zu erblicken. Das iſt falſch, denn das Ge⸗ ſetz geht viel weiter. Selbſtverſtändlich wird dem Schächten, dieſer ausgeſprochenen Kultur⸗ ſchande, ſehr energiſch ein Riegel vorgeſchoben, ohne daß aber die Tötungsart beſonders er⸗ wähnt zu werden brauchte. Sie verbietet ſich von ganz allein aus den grundlegenden Be⸗ ſtimmungen des Geſetzes. Oberſter Grundſatz iſt, daß alle Tiere vor der Blutenziehung ſchnell und nachhaltig zu betäuben ſind, nicht nur die warmblütigen, ſondern nach wei⸗ teren Zuſatzverordnungen auch die kaltblütigen. Eine einzige Ausnahme iſt bei Geflügel für daß die Tötung durch vollſtändiges Abtrennen(z. B. Ab⸗ Das ſchnelles, hacken) des Kopfes vom Rumpf erfolgt. Geſetz enthält weiterhin ausführliche Beſtim⸗ mungen über die Vorbereitungen zum Schlach⸗ ten, die Art der Betäubng und die zuläſſigen Betäubungsmethoden; es verbietet das Schlachten durch unkundige, ungeübte oder nicht genügend kräftige Perſonen; es unterſagt das Schlachten in der Oeffentlich⸗ keit oder in Gegenwart von Kindern u. a. m. Die Strafbeſtimmungen ſind ſcharf, indem nicht nur auf vorſätzliche, ſondern auch auf fahrläſ⸗ ſige Zuwiderhandlungen Strafen bis zu ſechs Monaten Gefängnis ſtehen. Die zweite Großtat der Regierung war das „Reichstierſchutzgeſetz“ vom 24. November 1933, kein einzelner, auf Menſchenſchutz abzielender „Zwar bin ich groß, doch ich tue dir nichts“ Das hilfloſe, weltunerfahrene K ücken ſitzt auf einem Straußenei, das in dieſer Größe(ver⸗ gleiche damit darunter das Oſterei) auf der Inſel Madagaskar zu finden iſt. Max und Moritz gönnen dem„armen Schwein“ das Futter Paragraph mehr, ſondern ein eigenes, umfang⸗ reiches Geſetz zum Beſten des Tieres. Das Tier wird nicht mehr als Sache betrachtet, ſondern es wird ihm ein eigenes Recht zugeſpro⸗ chen. Beſſer als alle Worte ſprechen hierfür die Strafbeſtimmungen. Für den Tierquäler gibt es keine Uebertretungsſtrafen mehr, ſon⸗ dern nur noch „Vergehensſtrafen“ bis zu zwei Jahren Gefüngnis. Die„Oeffentlichkeit“ oder das„Aergernis“ ſind zur Erfüllung des Tatbeſtandes der Tier⸗ quälerei nicht mehr nötig. Ein beſonderer Ab⸗ ſchnitt des Geſetzes enthält unter anderem Vorſchriften über Haltung, Pflege, Unter⸗ bringung und Beförderung von Tieren ſowie ihre Verwendung zu Arbeitsleiſtung im Hin⸗ blick auf ihre körperlichen Kräfte. Neu ge⸗ regelt wird die Verwendung von Tieren zu Schauſtellungen aller Art, —— die für das Tier häufig eine dauernde Qual waren(man denke z. B. an das jetzt verbotene Bärentreiben!). Verboten wird ferner: ein ge⸗ brechliches, krankes, abgetriebenes oder altes Haustier zu einem andern Zwecke als zur als⸗ baldigen ſchmerzloſen Tötung zu veräußern oder zu erwerben; ein eigenes Haustier auszu⸗ ſetzen, um ſich des Tieres zu entledigen; Hunde auf Schärfe an lebenden Katzen, Füchſen und an anderen Tieren abzurichten und zu prüfen; einem über zwei Wochen alten Hund die Ohren oder den Schwanz zu kürzen; einem Pferd die Schweifrübe zu kürzen(kupieren); an einem Tier in unſachgemäßer Weiſe oder ohne Betäubung einen ſchmerzhaften Eingriff vorzunehmen; ein in einer Farm gehaltenes Pelztier anders als unter Betäubung oder ſonſt ſchmerzlos zu töten; Geflügel durch Stopfen(Nudeln) zur Futteraufnahme zu zwingen; lebenden Fröſchen die Schenkel aus⸗ zureißen oder abzutrennen. Ein weiterer Ab⸗ ſchnitt des Geſetzes behandelt den wiſſenſchaftlichen Tierverſuch, der nur noch in ſtark eingeſchränktem Maße und unter beſtimmten Vorausſetzungen zu⸗ läſſig iſt. Aus den Strafbeſtimmungen des Tierſchutz⸗ geſetzes verdient eine neuartige und begrüßens⸗ werte Maßnahme beſonders hervorgehoben zu werden. Es iſt vorgeſehen, daß vernach⸗ läſſigte Tiere ihrem Beſitzer fortgenom⸗ men und auf ſeine Koſten anderweitig unterge⸗ bracht und verpflegt werden. Wiederholte Zu⸗ widerhandlungen gegen das Geſetz kön⸗ nen ſogar dazu führen, daß dem Unverbeſſer⸗ völlig verboten wird. Es gibt noch eine Reihe anderer neuer Geſetze, die indirekt dem Schutze der Tiere dienen. Sie können hier nicht näher behandelt werden, alle aber zeugen von dem neuen Geiſt, den der Nationalſozialismus in unſer Verhältnis zum Tier — lichen der Umgang mit beſtimmten Tieren „Ich bin treu, lernt mich doch kennen“ gebracht hat. Da ſollte man nun meinen, daß es nunmehr aufs beſte um das Tier beſtellt ſei. Das iſt nach der Erfahrung der Tierſchutzver⸗ eine leider nicht der Fall, vielmehr wird aus Böswilligkeit oder aus Unkenntnis noch weiterhin ſehr viel am Tiere geſündigt. Vor allem wird gegen das Schlachtgeſetz noch in großem Umfang verſtoßen. Man denke z. B. an die traurigen Szenen, die ſich häufig bei Hausſchlachtungen abſpielen! Be⸗ ſonders hat aber das Geflügel unter zahl⸗ reichen Barbareien bei ſeinem Tode zu leiden (Schächtſchnitt, Genickſtich, innerer Halsſchnitt, Erſtickenlaſſen u. a..). Dabei iſt es für die Hausfrau ſo leicht, feſtzuſtellen, ob das Ge⸗ flügel vorſchriftsmäßig geſchlachtet worden iſt; dem Tiere muß entweder der Kopf vollſtändig fehlen oder der Kopf muß deutlich die Spuren der Betäubung auſweiſen(blutunterlaufene Stellen, hervorgerufen durch den Betäubungs⸗ ſchlag). Hier ſowie auf allen andern Gebieten des Tierſchutzes gibt es nur ein Mittel, dem Tiere zu helfen, nämlich energiſche Mitarbeit jedes einzelnen an der neberwachung der Geſetze. Wo Ermahnungen nichts helfen, iſt Anzeige bei der Polizei oder den Tierſchutzver⸗ einen zu erſtatten. Wer irgend kann, werde Mitglied eines ſol⸗ chen Vereins! Die Beiträge ſind äußerſt nie⸗ drig. Die Tierſchutzvereine(Mannheim, 7 und Ludwigshafen, Hagenſtraße 10) ſtellen un⸗ entgeltlich Merkblätter über die neuen Geſetze zur Verfügung. Die Zeiten ſind vorbei, in denen man den Tierſchutz vielfach als ein Privilegium alter wehleidiger Jungfrauen anſah. Seht mich an, wie man es mit mir getrieben Gedenket der hungernden und frierenden Vögel ————— — —— ————— 2 4 145 1 4 3 2 ——— —2 „AZZur olgen ſten S ärkſte nitger gird Zerich meh ch af Inter vird portli inem In eine! iugtu zurch wurde ſroße Italie UHeber: Nach irbeite preche machen um Navo garte, Spieln hern ge ſchafter ———— —— ennen“ nen, daß eſtellt ſei. ſchutzver⸗ vird aus nutnis zeſündigt. tgeſetz tan denke ch häufig en! Be⸗ iter zahl⸗ zu leiden alsſchnitt, s für die das Ge⸗ orden iſt; ollſtändig e Spuren terlaufene täubungs⸗ Gelbieten ttel, dem an der lnzeige utzver⸗ eines ſol⸗ ßerſt nie⸗ m, 12, 14 ſtellen un⸗ hie neuen nd vorbei, h als ein ungfrauen nit mir in rnden zgel — — —— — Zahrgang 4— A Nr. 528— Seite 9 „H akenkr euzhba nen r“—545 Jyort uncl Syꝛiel Die Londoner„Schlacht“ „feine Spiele mehr mit konkinenkalen Mannſchaften“ Nach dem großen Fußballkampf zwiſchen England und Italien ſteht die Preſſe beider Länder ganz im Zeichen dieſes Ereigniſſes Auf beiden Seiten wird hervorgehoben, daß ſich zus dem ritterlichen Kampfſpiel beinahe eine öchlacht entwickelt habe. Von engliſcher Seite wird rückhaltlos die ſportliche Leiſtung der talieniſchen Mannſchaft, die in der zweiten Hälfte mit zehn Mann zu ſpielen gezwungen var und außerdem mit den ſchweren Boden⸗ verhältniſſen gar nicht vertraut war, anerkannt, zoch waren den Briten die temperamentvollen „azzurri“ allzu lebhaft. Bei dem dem Spiel olgenden Bankett präſentierten ſich die mei⸗ ſten Spieler mehr oder minder bepflaſtert. Am zärkſten iſt der italieniſche Mittelläufer Monti nitgenommen, der mindeſtnes vier Wochen dird pauſieren müſſen. Verſchiedene engliſche Berichterſtatter verlangen, daßh keine Spiele mehr mit kontinentalen Mann⸗ ſchaften ausgetragen werden.„Der Anterſchied der Spielregeln ſei zu groß.“ Auch wird gerügt, daß den Italienern zu viel Un⸗ ſportlichkeiten erlaubt worden ſeien, wie es bei einem engliſchen Ligaſpiel nicht erlaubt ſei. In Italien hat das Ergebnis, wenn auch eine überſchäumende Begeiſterung, ſo doch Ge⸗ nugtuung ausgelöſt. Ganz Rom, das natürlich gurch Radio„auf dem laufenden“ gehalten wurde, hatte ſich am Mittwochnachmittag eine große Aufregung bemächtigt, zumal dann, als Italien zwei Treffer aufgeholt hatte und eine Ueberraſchung im Bereich der Möglichkeit lag. Selbſt in Italien hatte man ja von vornherein nicht mit einem Siege über den„inoffiziellen Weltmeiſter“ gerechnet. Für die Italiener iſt das ehrenvolle Ergebnis um ſo bemerkenswer⸗ zer, als die Hälfte des Spieles ja nur mit zehn Mann durchgeführt werden mußte. *. Sechs Verletzte und was die Spieler dazu ſagen Nach dem Spiel fand unſer Londoner Mit⸗ ärbeiter Gelegenheit, mit einzelnen Spielern zu prechen. Dabei mußte er die Feſtſtellung machen, daß nicht weniger als ſechs Leute zum Teilrecht ernſte Verletzungen havongetragen hatten. Die äußerſt garte, auf Biegen oder Brechem eingeſtellte Spielweiſe der Italiener behagte den Englän⸗ dern gar nicht. Das Spielſyſtem beider Mann⸗ ſchaften waren grundverſchieden, und ſo kam 8, daß die 5 ſchnell ſtartenden und hart auf hen Mann gehenden Italiener nach der Pauſe, ——— UñÄ—!——— ͤkFTWã——23——————— als ſie nur noch zehn Mann au fdem Platz hat⸗ ten. dem Kampf eine reichlich harte Note gaben. Die engliſche Spielweiſe konnte ſich dieſem Draufgängertum gegenüber nicht ſo richtig durchſetzen. Die techniſchen Feinheiten der Eng⸗ länder und ihr flüſſiges Paßſpiel wurden im⸗ mer wieder von den unermüdlich arbeitenden italieniſchen Läufern zerſtört und auch die bei⸗ den Verteidiger verſchafften ſich durch wuchtige Stöße und unerſchrockenes Kopfballſpiel Re⸗ ſpekt. Der ſchwediſche Schiedsrichter Olſſon hatte bei dem Temperament der Italiener kei— nen leichten Stand. Immer wieder mußte er Straf⸗ und Freiſtöße verhängen, wobei er aber äußerſt korrekt vorging. Wie hart der Kampf war, geht aus der„Liſte der Verletzten“ hervor. Enalands linker Verteidiger Hapgood mußte faſt das ganze Spiel hindurch mit angebro⸗ chenem Naſenbein aushalten, Bowden, der Halbrechte, hatte eine ſtarke Fußgelenkprel⸗ lung davongetragen, ſein linker Nebenmann Drake litt unter einer großen Fleiſch⸗ wunde am Unterſchenkel und der Links⸗ außen Brook ſcheint eine Knochenſplitte⸗ rung am Arm davongetragen zu haben, was erſt durch eine Röntgenaufnahme feſtgeſtellt werden wird. Von den Italienern wurde der ausgezeichnete Mittelläufer Monti ſchwerer be⸗ troffen. Bei einem Zuſammenprall wurde ihm eine Zehe derart gequetſcht, daß er wegen der Geſchwulſt nach der Pauſe nicht mehr mittun konnte. Von einer leichten Beckenverletzung des Torhüters Cereſoli abgeſehen, kamen die Gäſte heil aus dem Kampf. Die deutſchen Gewichtheber in Freiburg Die Freiburger Schwerathleten zogen am Dienstag— abend eine wohlgelungene Werbeveranfſraltung auf, die durch die Teilnahme der deutſchen Nationalmann⸗ ſchaft eine beſondere Note erhielt. Unſere beſten Ge— wichtheber ſtellten, von Genua kommend, auch in Freiburg ihr großes Können unter Beweis, wenn auch Höchſtleiſtungen nicht zu verzeichnen waren. Aber das war ja auch nicht der Zweck ihres Auftretens. Die Federgewichtler Mühlberger und Wal⸗ ter brachten im beidarmigen Reißen 180 Pfund zur Hochſtrecke; ſie überboten alſo ihre Genueſer Leiſtung um fünf Pfund. Europameiſter Ismayr war durch eine Fußverletzung etwas behindert, aber trotzdem kam er im beidarmigen Stroßen mit 280 Pfund ſei⸗ nem eigenen Rekord von 288 Pfund recht nahe. Ohne die Verletzung hätte es ſicher eine neue Beſtleiſtung gegeben. Von den übrigen Mitgliedern der National⸗ mannſchaft gefiel beſonders der Schwergewichtler Manger, der die ſchweren Hanteln mit ſpieleriſcher Leichtigkeit„bearbeitete“. Die beteiligten badiſchen Gewichtheber, vor allem Jägle(Kuhbach) und Po⸗ lizeimeiſter Wacker(Freiburg), haben hoffentlich den Meiſterſtemmern recht viel abgeguckt. Am Badens Boxmeiſterſchaft Die Kämpfe um die badiſche Mannſchafts⸗ meiſterſchaft der Amateurboxer wurden in den Bezirken 1 und 3 fortgeſetzt. In Unterbaden ſchlug der PoſtsV Mannheim den Vfa 86 Mannheim mit 10:6 Puntten. Die Tabelle hat nun folgendes Ausſehen: 1. Vfn. Mannheim:0 Punkte,, 2. Poſt Mannheim:2 Punkte, 3. Vfa 86 Mannheim :2 Punkte. Im Bezirk 3(Kreis Konſtanz) ſchlug der BC Singen die Staffel, des FC. Radolfzell gan e. e.————— — 70———. 2——.————— 3 8* 75— K 4 überlegen mit 14:2 Punkten. Auch in dieſem Treffen kamen die Gäſte mit einer unvollſtän⸗ digen Mannſchaft.— Die Tabelle: 1. BC Singen:0 Punkte, 2. Rheinſtrom Konſtanz:3 Punkte, 3. FC Radolfzell:3 P. Im Bezirk 2(Mittelbaden) werden die näch⸗ ſten Kämpfe erſt Ende dieſes Monats ausge⸗ tragen. Wahl ſtellt neuen Rekord auf Der ausgezeichnete Gewichtheber Wahl vom TSV Möhringen ſtellte im Schwergewicht eine neue deutſche Fünfkampf⸗Beſtleiſtung auf. Wahl ſchaffte 1105 Pfund und verbeſſerte ſeinen eigenen, in Nürnbera aufge⸗ ſtellten Rekord um 15 Pfund. Die Einzelleiſtungen: Reißen rechts 165 Pfund, Stoßen links 190, Drücken beidarmig 220, Reißen 240, Stoßen 290 Pfund. Schmeling— Hamas perfekt Der Kampf findet in Deutſchland ſtatt Wie der Hamburger Boxkampfveranſtalter Walter Rothenburg mitteilt, iſt der Kampf zwiſchen Max Schmeling und ſeinem Bezwinger Steve Ha⸗ mas(UsSA) jetzt ſeſt für Deutſchland abgeſchloſſen. Dieſe Revanchbegegnung gilt als Ausſcheidung zur Weltmeiſterſchaft und wird anfangs März 1935 ſteigen. Der Kampfort ſteht noch nicht endgültig ſeſt, doch dürfte in erſter Linie wieder Ham burg in Frage kommen. Rothenburg hat bereits eine leerſtehende Fabrikhalle geſunden, die ausreichenden Raum für die⸗ ſen Großkampf bietet. Der Sieger dieſes Kampfes boxt mit Max Baer um die Weltmeiſterſchaft. Stegemann— Orlandi im Dezember Der Kampf um die Europameiſterſchaft im Leicht⸗ gewichtsboxen zwiſchen dem deutſchen Meiſter Richard Abendausgabe— Donnerstag, 15. Nov. 1934 Stegemann und dem Italiener Carlo Orlandi muß bis zum 23. Dezember ausgetragen ſein. Die Mai⸗ länder Veranſtalter, die den Kampf bereits feſt abge⸗ ſchloſſen haben, ſind bei der Internationalen Boxring⸗ Union um eine Hiausſchiebung der Austragungsfriſt bis zum 26. Dezember eingekommen., Die Entſcheidung der JBu. ſteht noch aus. NMandbaln 9 9 2 TB Germania Mannheim— Amieitia Viernheim:3(:1) Erwartungsgemäß konnte Germania ſeinen erſten Sieg erringen, Die Mannſchaft ſpielte ſehr eifrig und hatte das Spiel jederzeit in der Hand. In der zwei⸗ ten Halbzeit machte Viernheim alle Anſtrengungen, um das Reſultat günſtiger zu geſtalten. Ihre Bemü⸗ hungen wurden auch durch zwei weitere Tore be⸗ lohnt. Gegen Schluß ſetzte der Platzbeſitzer noch ein⸗ mal zum Endſpurt an und ſtellte die alte Tordifferenz wieder her. Hofſentlich dient Germania dieſer Sieg als moraliſcher Rückhalt für die weiteren Spiele, wenn man ſich auch nicht täuſchen darf, daß er gegen einen Gegner errungen wurde, der wohl als der ſchwächſte der Runde anzuſehen iſt. Kegelſport Die Reſultate dieſer Woche ſind, nachdem die ein⸗ zelnen Kegler auf eine andere Bahn mußten, nicht ſo überaus glänzend ausgefallen, da die Bahn Striehl doch manchen zu ſchaffen macht. Bei den Frauen ſteht an erſter Stelle mit 200 Kugeln Frau Geiß mit 1161 Holz. Dies iſt eine ganz hervorragende Leiſtung, während Frau Stierle etwas zurückfiel. Reſultat 1012 Holz, Frau Enz 1001 Holz. Mit 100 Kugeln erreichten noch Frau Albrecht 564(alle Achtung vor ſolch einer Leiſtung), Frau Model 549 und Frl. Stich⸗ mann 530 Holz. Nach Abwurf von 300 Kugeln iſt die Reihenfolge der Männer folgende: Hoffmann 1650, Klug 1640, Heim 1624, Bohn Club der 13 1598, Mund 1588, Kumpf 1566, Borho 1562, Grund 1556 und Weber 1532. Da natürlich noch lange nicht alle abgeworfen haben, wird ſich das Ergebnis noch weſentlich ändern, aber die an der Spitze liegenden können nicht von allen erreicht werden und dieſe werden wohl am Schluß der 600 Kugeln auch mit vorn zu finden ſein. Der 76jährige Senior Jakob Hamm liegt bei den Herren nach 200 Kugeln mit 1044 Holz an der pitze. Die Klubkämpfe brachten nachſtehende Reſultate: Neckarperle mußte ſich mit 2105 gegen 2210 Holz der Deutſchen Eiche beugen. Präziſe Acht gelang es, ſeinem alten Gegner eine Schlappe beizufügen; wäh⸗ rend genannter Klub 2098 Holz warf, konnte es 1925 Waldhof nur auf 1956 Holz bringen, ſcheinbar iſt die Mannſchaft überſpielt. Siegfried und Roland rangen um die Punkte, erſterer erzielte 2097 gegen 2012 Holz von Roland. Die B⸗Klaſſe iſt ſehr rührig. Dieſe Klubs erzielen Holzzahlen, die denen der Liga nicht viel nachſtehen. Allianz warf im Kampf gegen Club der 13 die ſchöne Zahl von 2208 gegen 2089 Holz. Feudenheim 26 und Gut Holz trafen ſich, nach Schluß war Feudenheim Sieger mit 2086 gegen 1972 Holz. Bei den beiden Mannſchaften des Reichsbahn⸗Turn⸗ und Sportver⸗ eins war die 1. Mannſchaft die beſſere, 2141 gegen 1955 Holz. Fidele 12 unterlag gegen 1925 2. Mann⸗ ſchaft mit 1924 und 1955 Holz. Flottweg war auf der Stierle-Bahn gegen Edelweiß vom Pech verfolgt. Zwei Verſager warfen das Spiel um und ſo gingen die Rheinauer mit nur 1959 Holz nach Hauſe. Edel⸗ weiß brachte es auf 2124 Holz. E. H. —————————————————+◻+◻• FOBEI —————— Wo kœofen wir die Möbel ein? ——— Und der wohnt nor in F 1, 9. Die erste Frage wird wohl sein: Jo, Möbel sind Vertravenssqdchen, Die wir mit Sorgfalt öberwachen. Unter vielen Geschäften groß und klein Konn es nor Friedrich Krämer sein ————— —— (am Markt) bos frauchen ist vor Freud gonz toll, Sſe v/eiſß nicht, vos sje mochen soll— lhr gotes Männchen hat sie hebf Mit schönen Möbeln sooo erfreut! Wer brocht“ die Sonne in die EH'—77.— bos Nöhelhaus, F 2, 40 —— BETTEN: ————— —————————— 58, 7— 1 é, 17 ———————— Willst do gote loonen wecken, Kcof dir schöne Dounen-Decken Bei dem deutschen Kooufmonn ein Und deine Frou wird glücklich sein! Doch!— Beim Ffachmonn kovf', der töchtig, Geh z206 Dobler dos 151 richtigl. Oer Syꝛung in's gluͤel! Wenn Zwei, die sĩch ſĩieben und richtig verstehn Voller Sonne im Herzen durchs leben gehn, Doann sagt mon sich gonz offenbat: „lst das ein glöcklich Liebespocr!“ Ind es dovert nicht long- und dann kommt qoch die Zeit Wo sich der Monn— mit persõnlichem Schneid Die korgen Doseinsfreuden wörzt Und motfig in die Ehe störzt! Bold schmůcłt ein Ringlein- so golden und fein kin bezquberndes, rosiges fingefleinl— Geschenke gibts,— Familien— Röhrung— Nebst dem Geschenk der Reichstegierungl (Der jonggeselſe volſblossesten Neldes— ärgert sich schw/er seines mongelnden Schneides.) Nun sogt jo ein Sprichwort,— schon lange im Brauch: So wiie mon sich bettet, so liegt mon dann quch Drum schmöücłkt das junge khepaot Sich— ond das Heim ganz wonderbarl Beim Joden kaufen?— Das isf schändlich— Drum deckt mon sich gonz selbstverständlich Beim goten deutschen Kkaofmann ein, Und der wird darob donkbor seinl! Oenn zmei ſoenzeit muenen 1 TEPPICHE Die jonge Froo mit frohem Sinn, Scogt 20 der guten Nachborin:— „Sehn Sie mol dieses Teppichs pProcht, Den mir mein Monn hevt mitgebrochtl— Isf„ET“ nicht eine gote Seele—?“ Er— vnd nofbfHHCα Werner Twele E 2,1 Drom: 4 Wo zwei Menschen sich gefonden, liebt mon stillverschwieg'ne Stunden, lößt sich goch nicht gerne stören— Wil den lquten Schritt nicht hörenl .„ Ein Teppleh moß jins Hous— Den socht man sich bei Schüreck gos! F 2, 97. ———————— WASCHE —————————— Ein Mensch von Geschmack, von Takt ood Geföhl, Trögt gute Wösche, reichholtig und viel. Das v/eiß jo quch— ganz sonnenklor— Das neugebock he junge Poor Drum merkt mon sich coch sfefs zb zweif den Doppelnomen Aecmann en CanEEI+Iret. 01.37 Qu 1, 5/— bamen-, Herren-, Kinder- u. Benwäsche —————————————————————————— 5——— 4* vahrgang 4— 4 Nr. 528— Seite 10 333— Srrafpacgs ———— „Hakenkreuzbanner“ — 11371388— i⸗ Abendausgabe— Donnerstag, 15. Nov. 1231 1 „ Dreßler, Radolfzell. —— .„I. Enflarvuna der Freimaurerei 1 — 135 W VIII. Grad: Geſelle: Hat ſich der„Lehrling“ einige Zeit im erſten Grad gelangweilt— die Langeweile iſt bei den nächtlichen Logenſitzungen geradezu tödlich—, dann wird unter erneutem Aufgebot von Geh⸗ rock und Zylinder und unter großem äußer⸗ lichen Tam⸗Tam zu einer Beförderung in den zweiten Grad geſchritten. Der bisherige Lehrling erhält ein paar blaue Nelten in den Maurerſchurz, die ihm zu „höherer Ertenntnis“ verhelſen ſollen. Zunächſt wiwd der„friſchgebackene Geſelle“ wieder in die Kammer„Des ſtillen Nachden⸗ kens“, wie man den ſchwarzen„Empfangs⸗ raum“ mit dem freundlichen Totengerippe be⸗ zeichnend nennt, gebracht, und zwar diesmal in maureriſcher Kleidung, d. h. mit dem Lammfellſchurze angetan. Auf dem Tiſche liegt eine Tafel mit Fra⸗ gen, eine Sanduhr und eine Kerze vervollſtän⸗ digen das Bild. Nachdem der neugeweihte„Ge⸗ ſelle“ die geſtellten Fragen beantwortet hat, führt in ſein„Pate“ hinab zum Eingang des Logentempels. Dann folgt das übliche Kettengeraſſel und Gepolter an den Türen, das an einen Hexen⸗ ſabbat erinnert, und daraufhin geht es hinein in das„Allerheiligſte“ der Loge. Das„Allerheiligſte“ war der innerſte Raum des jüdiſchen Tempels, den nur der Hoheprieſter betreten durfte. alle Gebräuche, das Zeremonial und die Sym⸗ bolit des freimaureriſchen„Weltmenſchheits⸗ bundes“ volltommen jüdiſchem Brauchtum. Darum haben auch die Freimaurer bei der Ar⸗ beit in der Loge den Hut auf dem Kopf, wie die Juden in der Synagoge, zählen die Jahre nicht von der Geburt Chriſti, ſondern wie die Juden von der„Schaffung der Welt“ an, be⸗ finden ſich alſo auch ſchon im 6. Jahrtauſend und bauen einen„Menſchheitstempel“! Ueberhaupt entſprechen faſt Die freimaureriſche Bruderliebe iſt eine ſehr koſtſpielige Sache. Bei der Beförderung in den zweiten Grad werden, obgleich bisher ſchon er⸗ hebliche Aufnahmegebühren und Beiträge be⸗ zahlt worden ſind, wieder„Rezeptionsgebüh⸗ ren“ erhoben. Im übrigen iſt allen dieſen„geſchäftstüch⸗ tigen“ Brüdern, beſonders natürlich den Ju⸗ den, die in den Freimaurerlogen in überrei⸗ chem Maße vertreten ſind, die Freimaurerei nur ein Mittel zur Bereicherung. Mußte doch in Freimaurerkreiſen ſogar ſchon darüber Klage geführt werden, daß viele brüderliche Geſchäftemacher, nach deren Raſſezugehörigkeit man nicht zu fragen braucht, die Freimaurer⸗ zeichen(Zirtel, Winkel, Hammer und Kelle) auf ihren Geſchäftsbriefbogen, in ihren Schau⸗ fenſtern und ſelbſt in ihren Anzeigen anbrach⸗ ten, um dadurch die Freimaurerkundſchaft an⸗ zulocken. „ Auch als Buch erſchienen im Heim⸗Verlag Adolf Von Albert Seimartber“) Die Freimaurerei iſt übrigens ſehr ſtark materialiſtiſch eingeſtellt. Wir haben hier eine ſogenannte„humanitäre“ Geſellſchaft vor uns, in der es ſicher harmloſe Schwärmer gibt, größtenteils aber ſind es Spekulanten, die darauf warten, von ihren„Brüdern“ im bür⸗ gerlichen Leben vorwärtsgeſchoben zu werden. Der famoſe„Humanitätsgrundſatz“ verpflich⸗ Tüchern verhängt und mit Dutzenden von wei⸗ ßen Totentöpfen, darunter ſich kreuzenden Knochen ausgeſchmückt. Ein ſchwarzer Sarg auf dem Reißbrett in⸗ mitten der Loge vervollſtändigt das Bild. Zehn⸗ oder zwölfmal muß der neuzu⸗ weihende Meiſterbruder über den offenen To⸗ tenſchrein hinüber- und herüberhüpfen, ehe er den Odem der Freimaurerei zu verſpüren be⸗ kommt. Dazu ſpricht eine eintönige Stimme die Erzählung von der Ermordung Hirams, des Baumeiſters am Tempel Salomon, der von den Geſellen erſchlagen wurde, weil er das Meiſterwort nicht verriet. Das geſamte hier geſchilderte Zeremonial, beſonders das Herumzerren des Aufnahme⸗ kandidaten mit verbundenen Augen im Logen⸗ hauſe, iſt nichts anderes als eine Verſinnbild⸗ lichung des angeblich„Unbeholfenen“, mit der Binde vor den Augen blind in der Welt herum⸗ tappenden Erdenmenſchen, der der einzigen Geſellſchaft auf Erden,„die Licht zu geben vermag“, der Freimaurerei, zugeführt wird. Welch beiſpiellos anmaßende Selbſtüber⸗ hebung leuchtet durch dieſes Zeremonial wie auch ſeine Auslegung hindurch. Die Freimau⸗ Seſſel der Meiſter im Freimaurertempel tet nämlich die einzelnen Logenbrüder, einander beizuſtehen mit allen Mitteln. Dieſes Sichvor- wärtsſchieben wirkt ſich zu einer Korruptions⸗ und Stellenwirtſchaft aus, unter der alle tüch“ tigen Kreiſe zu⸗leiden haben. 3. Grad: Meiſter: Bei der Beförderung in den Meiſtergrao wird der Bruder in der denkbar unwürdigſten Weiſe rückwärts die Stufen des Logenhauſes herauf⸗ und hinuntergeführt, damit er nicht zu früh mit den Geheimniſſen des Meiſtergrades Bekanntſchaft macht. Wenn die Kolonne am Eingang des„Tempels“ angelangt iſt, wird dem neuen„Meiſter“ von beiden Logenauf⸗ ſehern brutal die Geſellenſchürze herunterge⸗ riſſen. Dieſes Herunterreißen des Schurzes ſoll die Beſchneidung verſinnbildlichen. Dann nimmt die Komödie ihren Fortgang. Der„Logentempel“ gleicht diesmal der Gift⸗ kammer eines Apothekers oder dem Laborato⸗ rium eines mittelalterlichen Alchimiſten und Giftmiſchers. Die Wände ſind mit ſchwarzen rer fühlen ſich genau wie die Juden als die „Auserwählten“. Bedauerlich iſt nur, daß ſich ſehr viele Männer von perſönlicher Anſtändig⸗ keit und Untadeligkteit dieſer„humanitären“ Geſellſchaft, die zur Vevdummung der Intel⸗ Lettnellen im jüwdäſchen Sinne dient, angeſchlof ſen haben. Die Maurer werden bei jedem Grad unter Androhung von Strafen wegen Verrats von Geheimniſſen vereidigt. ** Formel des Freimaurereides Die Eidesformel der aufzunehmenden Frei⸗ maurer lautet: „Bei der geringſten Eidesverletzung ſoll mein Haupt fallen, ſollen mein Herz, meine Zähne und mein Eingeweide herausgeriſſen und ins Meer verſenkt werden, mein Leib ſoll ver⸗ brannt und die Aſche in alle Winde zerſtreut werden, mein ganzes Sein und alle meine Ge⸗ danten ſollen reſtlos aus der Geſellſchaft der Menſchheit und meiner Maurerbrüder ausge⸗ tilgt werden.“ In verſchiedenen Logen begnügt man ſich in letzter Zeit mit der Vorleſung des Eides. Hier muß allerdings der Neueintretende, ſchon bevor ihm der furchtbare Wortlaut des Eides bekannt iſt, das Manneswort geben, den Eid zu halten und nie darüber zu ſprechen. Die Freimaurer leugnen es heute des öfte⸗ ren ab, einen ſolchen Eid leiſten zu müſſen. Ich hatte Gelegenheit, mit einem Maurer. der einer Berliner Loge angehörte, darüber zu ſprechen. Mir wurde von ihm die Eidelsleiſtung beſtätigt. Seine Frau erzählte mir in ſeinem Beiſein, daß ihr Mann nach dem Einwitt in die Loge, im Gegenſatz zu ſeinem früheren We⸗ ſen, ein vollkommen verſchloſſener und nieder⸗ geſchlagener Menſch geworden wäre, und ſeit dieſer Zeit alles Familienglück zerſtört gewe⸗ fen ſei. Wenn der betreffende Volksgenoſſe auch über die miterlebten Vorgänge innerhalb der Loge nichts erzählte, ſo verſicherte er mir aber, daß er glücklich geweſen ſei, durch Weg⸗ zug von Berlin die Möglichteit wahrgenommen zu haben, decken zu können, d. h. ſeinen Aus⸗ tritt zu bewirken.(Fortſetzung folgt.) Rieſenſeeigel entdeckt Ein gewaltiger Rieſenſeeigel mit Stacheln, die faſt einen halben Meter lang waren, wurde an der Küſte Floridas gefunden. Im amerika⸗ niſchen Nationalmuſeum konnte feſtgeſtellt wer⸗ den, daß es ſich um das größte bisher bekannte Exemplar handelt, das je im Atlantiſchen Ozean gefangen wurde. An der Südſpitze Floridas liegen die Tortuga⸗Inſeln. Dort wurde das Tier von Dr. P. Powers vom Carnegie⸗Inſtitut in Waſhington aufgefunden. Er ſandte es ſo⸗ fort an das Nationalmuſeum zur Unterſuchung, wo Profeſſor Clark es als eine neue Gattungs⸗ art feſtſtelte und ihm den Namen Aſtro⸗pygia magnifica gab. Der Körper des Seeſtachel⸗ ſchweins iſt verhältnismäßig klein, da er nur etwa 15 Zentimeter Durchmeſſer hat. Er iſt aber bedeckt mit vielen hundert ſchwarzen Sta⸗ cheln, die eine Länge von mehr als 30 Zenti⸗ meter exreichen. Zwiſchen dieſen Stacheln be⸗ finden ſich, in Bogenform angebracht, auf dem Körper 200 kleine, aber ſehr helle blaue Punkte. Sie ſcheinen eine Art von Sehorgan zu ſein, da die langen Stacheln ſofort drohend darauf hingerichtet werden, wenn ſich vor den blauen Punkten irgend etwas bewegt. Die furchtbare Bewaffnung des Tieres iſt übrigens nur zu Verteigiungszwecken da. Der Seeigel kann ſeine Stacheln nicht zum Angriff benutzen, er kann ſie auch nicht„abſchießen“. * Blitz⸗Stenographie— ſchneller als die Sprache Der Stenographielehrer Bragantini aus Ve⸗ rona verblüfft die Oeffentlichkeit durch ein neues von ihm erfundenes Kurzſchrift⸗Syſtem. Bei der Aufnahme von Diktaten ſtellte ſich her⸗ aus, daß Bragantini imſtande war, ſchneller zu ſchreiben, als die Diktierenden reden konnten; 5 konnte auch negh ſchnell jedes Wort der enogr cher i tziffern. ftaleweeerre Aee Wert, daß es nicht weniger als 9000 Kürzungen auſweiſt, die man auswendig lernen muß; Bra⸗ gantini ſelbſt hat mehr als vier Jahre ge⸗ braucht, um ſeine Blitz⸗Stenographie zu lernen. Genügſam Auf einer Hofjagd, die Ludwig XVI. ver⸗ anſtaltete, hatte man 50 Flaſchen Wein mitge⸗ nommen, die im Handumdrehen ausgetrunken waren. Als nun der König, der ſich abſeits ge⸗ halten hatte, zum Lagerplatz kam und Wein verlangte, war keiner mehr vorhanden. Man erwartete nun ein fürchterliches Donnerwetter, aber der König ſagte trocken:„Nun, dann werde ich in Zukunft halt einundfünfzig Flaſchen mit⸗ nehmen müſſen“, und trank Waſſer. E-τε 1 ,, —— — — — ———— 19. Fortſetzung Sie beſprachen ſich das ganz genau, und als es an der Zeit war, ging Hehlmann los. Ihm war nicht ganz ſauber zu Sinne, aber er ſchrieb es darauf, daß die Bäurin ihm wie⸗ der wegen Durtjen in den Ohren gelegen hatte, denn die zeigte es ihr gerade heraus, wie wenig ſie von ihr hielt. Sie hatte ihr, als die Frau über Gebühr Arbeit von ihr verlangte, das rund abgeſchla⸗ gen, und als die Bäuerin ihr an die Ehre ging, war ſie ihr mit den Fäuſten unter die Augen gegangen und hatte gerufen:„Du alte Gaffel⸗ zange, du biſt doch man bloß hier auf den Hof gekommen, wie der Kuhdreck in die Dönze.“ Hehlmann hatte im Halſe gelacht, als er das anhören mußte; als ihm ſeine Frau aber auf⸗ trug, den Häusling zu kündigen, hatte er ſie groß angeſehen und geſagt:„Gewiß, wenn du die Arbeit machen willſt.“ Da hatte die Frau ſtillgeſchwiegen; aber ab und an kam ſie ihm wieder damit und nöhlte ihm die Ruhe fort. Der Honigbaum war am Anblühen, die Bienen flogen und die Luft roch ſüß, als Hehl⸗ mann über die Haide ging. Ein Haſe ſprang vor ihm auf und lief nach links. Der Bauer war nicht abergläubiſch, aber er dachte daran, daß das ein ſchlechtes Zeichen ſein ſollte. Auf dem Pattwege begegnete ihm eine alte ZDrau aus Horſt, die für eine Hexe beſchrieen 5 .-. S M. AVGVEA war und zu der die Mädchen ſpät abends in das Haus gingen, wenn ſie in Nöten waren. Das iſt Nummero zwei“, dachte der Bauer, „— und dann lachte er ſich die Angſt weg. Aber es fiel ihm ein, daß er in der Nacht aufgewacht war, weil der Hund ſo ſcheußlich geheult hatte. Er trocknete ſich den Schweiß unter der Mütze ab, denn es war dieſige Luft, und dabei wurde es ihm klar, daß das mit dem Hund der erſte Vorſpuk geweſen war, und daß noch zwei hin⸗ terher gekommen waren. „Duffſinn“, dachte er und holte die Schnaps⸗ flaſche heraus, die er jetzt immer bei ſich hatte, wenn er losging. Als er bei der Dickung war, wartete er erſt eine Weile hinter einem großmächtigen Ma⸗ changel. In der Forſt ſchrie der Schwarzſpecht, erſt lang und klar wie eine Glocke, und dann ſchnell hintereinander.„Das Wetter ſchlägt um“, dachte der Bauer. In der Birke bei dem Grenzſteine ſprang ein kleiner, ſchmaler Vogel hin und her und gab in einem Ende einen Ton von ſich, der ſich ganz unglücklich anhörte, im Hehlenbruche ſchrie eine Kuh, als wenn ſie zum Schlachter ſollte, und mitten in der gewöhniglichen Haide am Grenz⸗ graben ſtand ein Buſch, der blühte weiß. „Das iſt gerade, als wenn es nach Unglück riecht“, dachte Hehlmann; er nahm noch einen Schnaps und trat über den Grenzgraben. In der Dickung war es ſtickend heiß; es nahm ihm ordentlich die Luft weg. So manches Mal war er ſchon über die Grenze gegangen, aber ſo war ihm noch nie zu Sinne geweſen. Hin und her ging er durch die Fuhren, wo ſie etwas raum wurden; oftmals mußte er faſt kriechen, ſo rauh waren ſie meiſt. Als er ungefähr in der Mitte war, hörte er, daß Wild vor ihm abſprang; gleich dahinter meldete der Markwart in dem Windbruche und Wurzel, die aus einem Wurfboden heraus hing, und Hehlmann war es, als wenn es ihn trau⸗ rig anſah. Und dann war über ihm in den Fuhren wie⸗ der der kleine ſchmale Vogel mit ſeinem un⸗ glücklichen Gepiepe zu gange. Dem Bauern wurde es bald heiß, bald kalt, und alsdrüben der Markwart meldete, verjagte er ſich.„Wir kriegen ein Gewitter“, dachte er bei ſich;„ich habe es mit den Nerven.“ nun wartete er, daß es knallen ſollte. Aber es knallte nicht, und ſo drückte er die Dickung durch, bis ihm der Schweiß über den Rücken lief. Als er am Ende war, nahm er noch einen Schnaps, wiſchte ſich den Schweiß und die Spinneweben aus dem Geſicht, holte tief Luft, denn von der Hitze war ihm ganz benaud ge⸗ worden, und dann nahm er den Hut ab und ließ hinter den Zweigen her ſeine Augen über die Blöße gehen. Da war nichts, wie er erſt meinte, aber dann ſah er, daß halbrechts hinter einem Wurfboden ſich etwas rührte; es waren die Köpfe von drei Stück Wildpret, einem alten Tiere und zwei Kälbern, die nach dem Stangenort hinäugten und ſpielohrten. „Warum ſchießt er nicht“, dachte er, ſie ſtehen ſo ſchön breit“, und er wollte gerade auf einen Stuken ſteigen, um weiteren Blick zu haben, da trat das Wild hin und her und bog dann nach links ab. „Sie haben eine Mütze voll Wind gekriegt“, dachte er, aber dann horchte er auf; drüben im Holze meldete der Specht und in demſelben Augenblicke knallte es, das Hirſchkalb ſtürzte im Feuer, das alte Stück und das Wildkalb mach⸗ ten kehrt und polterten in die Dickung zurück. Hehlmann wartete und wartete, aber es blieb alles ſtill. So ſtill war es, daß er vernahm, wie ihm das Herz in der Bruſt arbeitete; un⸗ heimlich ſtill war es. Quer über den Windbruch flog der Schwarz⸗ ſpecht; jedes Mal, wenn er einen Flügelſchlag tat, ſchnurrte es laut. Ein Rotkehlchen Jetzte ſich auf eine loſe Vom Hehlenbruche her zog ein Wetter her⸗ auf; es donnerte ſchon. Der Wind machte ſich auf und ſtieß die Fuhrenzweige zuſammen, und aus der großen Wolke blitzte es ein über das andere Mal. Immer ſchneller kam das Wetter herauf; die Kuhtauben flogen zu Holze, daß es klingelte. „Was das bloß iſt, daß ich von ihm nichts höre und ſehe“, dachte er, und dann überlegte er, ob er nicht nach der anderen Seite gehen ſollte. Aber das war gegen die Abmachung, denn jeder ſollte für ſich ſeinen Weg gehen und bei dem Immenſchauer auf der Brandhaide wollten ſie ſich treffen. Es wurde immer ſchwärzer in der Luft; aus dem Winde wurde ein Sturmwetter, es goß wie mit Mollen und blitzte und donnerte durch⸗ einander. Als es gerade hell leuchtete, war es ihm, alb ginge ein Mann über die Blöße, aber bei denß nächſten Blitz konnte er nichts mehr 4 men, und ſo machte er ſchließlich, daß er we kam. Gerade als er ſich umdrehte, ſchien es ihen als wenn er eine Stimme dur/ das Brauſeh hörte, und der nächſte Donner klang ihm ba/ wie ein Schuß; er ſah noch einmal über 5/e Blöße hin, aber als da nichts war, kroch er durch die Dickung, ſprang in guter Deckung über den Grenzgraben und kam gerade beim Immenzaun an, als das Wetter nachließ. Obzwar er durch und durch naß war, wartete er noch eine halbe Stunde, als es ihn aber gar zu ſehr ſchudderte, ging er nach dem Hofe. (Fortſetzung folgt.) Der 16 9 Ber ſchließt wieder 16,4 M 1,9 bdes ver mit 98 war nu Reichsm Nach de ber anz und Fe dieſes einfuhr Die Ve waren. auf 185 einem e fuhr vo monater daß fer fuhr vo iſt. Im die Leb⸗ zwar vi Einfuhr gering. erheblich mäßig i Südfrüc fuhr v Butter die bere nochmal— geſtiegen monat tigwarer Die Zu 1933. Di genmäßi dieſes 2 1930 bet verteilt gruppen. von We elektrotec erzeugni von Tex auf 67,5 einer St ben. Die 6,7 auf Die B an Publ — ch o*α πι. 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Darein verflochten eine einfache ſymboliſche Darſtellung des Weihnachtsgeſchehens, das den ganzen tollen Sput auflöſt und beſänftigt. Das Stück iſt nicht leicht aufzu⸗ führen, aber ſehr lohnend, und kann zur Aufführung empfohlen werden. Es iſt beſonders geeignet für Jugendformationen, aber auch für⸗andere axſteller. Chriſtnacht 1914, von Ludwig Thoing. Einakter. Theaterverlag Langen/ Müller, Berlin. 5 Das Stück ſpielt in der vorderſten Stellung bei einer Landwehr⸗Abteilung. Es iſt ſehr gut: Anſpruchslos, beſcheiden und kurz und benötigt wenig ſzeniſchen Aufwand. Daß es teilweiſe in bayriſchem Dialekt ge⸗ ſchrieben iſt, hindert nicht, weil dieſe Stellen leicht in Hochdeutſch oder einen anderen Dialekt übertragen werden können. Das Stſck wird zur Aufführung emp⸗ fohlen, vor allem für Militärvereine. Ein deutſches Weihnachtsſpiel von Konrad Dürre. Theaterverlag Langen/ Müller, Berlin. Ein Weihnachts⸗Laienſpiel, wie wir ſie brauchen: Schlicht und ſtark, im beſten Sinne deutſch und volks⸗ tümlich. Das Stück kann zur Aufführung empfohlen werden, es iſt kurz und eicht aufzuführen. 5 Weihnachtsſpiel von ana Griebel. Theater⸗ verlag Langen/ Müller, Berlin. Eine ſchlichie Darſtellung des Weihnachtsgeſchehens, die ſtellenweiſe ſaſt zu einfach iſt. Das Stück iſt leicht und ohne viel Aufwand darzuſtellen. Weihnacht der Hirtenmädchen von J. M. Heine. Ein Spiel kleiner Mädchen zur Heiligen Nacht. Thea⸗ terverlag Langen/ Müller, Berlin. Das Stück iſt für kleine Mädchen geſchrieben und für dieſen Zweck gut. Es bringt ein ganz neues Thema zum Weihnachtsgeſchehen. Das Stück iſt für Aufführungen von Schulen und BoM geeignet. Der Menſchenſohn von Joſef Bauer. Das Weih⸗ nachtsſingſpiel der Streifelder Volksſchule.. Theater⸗ verlag Langen/ Müller, Berlin. Ein echtes Laienſpiel mit viel Geſang und guten Möglichteiten der Ausgeſtaltung. Eine gute Anleitung iſt beigefügt. Zur Aufführung zu empfehlen. Heimat: das Land unferer Jugend, das Land unſe⸗ rer Eltern, das Land unſerer Mutterſprache. Heimat iſt der enge oder weite Kreis der Landſchaft, in der Natur und Ding, Gewächs und künſtleriſche Offen⸗ barung uns mit dem Zauber des Vertrautſeins an⸗ ſprechen, ohne daß wir zu ſagen wüßten, es ſei um dieſes oder jenes Grundes willen. Dem Fremden mag die Weite oſtdeutſcher Felder oft nur ein Bild bedeuten, ihn läßt die Zinne des Waxnenſteins viel⸗ leicht bange werden, und das Raunen einer Bran⸗ dung treibt ihn in die Städte. Man muß den eigenen Gott im Acker und im Stein ſpüren, um ein Land oder eine Landſchaft wirklich zu lieben. Deshalb werden auch nur die Dichter, die ihre Heimat haben, Reichtum eine Landſchaft ganz erfaſſen und über die Geheim⸗ niſſe ihres Weſens und ihres Wachſens wirklich be⸗ richten können. Denn ſie hören mit dem inneren Ohr die Muſik der verwandten Stimmen: ſie wiſſen, wes⸗ halb das Schickſal den“ der Heimat eingeborenen und ihr verhafteten Menſchen in ein Glück oder in eine Verdammnis ſtieß, die der Gaſt nie erdulden, aber auch nie begreiſen kann. Deütſchland, das Herzſtück Europas, eingebaut zwi⸗ ſchen Meer und Alpen, öſtlichen Weiten und weſt⸗ licher Enge, verdankt der Schöpſung eine reichgeglie⸗ derte und vielgeſtaltige Landſchaft, die viele Tempe⸗ ramente und Charaktere in ſich vereinigt. Dieſen der Heimat, der deutſchen, Landſchaft zu zeigen, und zwar im dichteriſchen Ausdrück, der uns dafür ein beſtes Mittel zu ſein ſcheint, das iſt der Sinn und das Ziel dieſes Buches. Nicht als ob wir nun Schritt für Schritt, jeden Gau, jedes Strombett, jeden Gebirgsſtock durch die dichteriſche Zeichnung wiedergeben wollten. Mancher Leſer wird ſuchen und doch nicht finden, was er liebt und was ihm als engere Heimat im Herzen liegt. Aber indem er das Buch, das wir ihm bieten, durchblättert und ſo vom Norden über die Mitte gen Süden wandert, wird er die Zeichen auch ſeiner engeren Heimat oder— was wichtiger iſt auch die größere Heimat erkennen: das Reich und darüber hinaus das ganze Deutſch⸗ land in der Vielfalt und Buntheit ſeiner Erſchei⸗ nungen, in der kraftvollen oder auch ſtillen Lebens⸗ äußerung ſeiner Stämme. Er mag einen Strom be⸗ fahren, Berge beſteigen, in den Kampf der Grenzen geriſſen werden, das Rauſchen der deutſchen Wälder vernehmen oder ſich der Stille des deutſchen Gartens hingeben, immer wird er mehr als ein Beiſp ein zufälliges Schickſal erfahren: das große 1 ſeeligende Gefühl wird ihn ausfüllen, das u Heimat, das Land unſerer Väter und Mütter wenn wir ihm wahrhaft verhaftet ſind. Jürg Ritzel: Der Brautſucher. Ein heiterer; Verlag Ernſt Hofmann u. Co., 315 Seiten. Leipzig C1. Darmſta „Auch die Verbreitung von Fröhlichkeit iſt am Volke“, ſteht als Leitſpruch dem Buche des ſchen Dichter⸗Humoriſten voran. Ernſt Hellwig als argentiniſcher Großfarmer nach Deutſchlar eine Frau zu ſuchen. Sohn eines deutſchen F iſt er Talent, Naturburſche mit einem Hang geblieben, dab ei voll Ge zu Abenteuern unr ſpiegeleien. Er hat nur drei Monate Zeit, aber ſicher belegt er eine Doppelkabine zur Hochzei fahrt. Dieſe drei Monate werden für ihn z Liebes⸗Odyſſee humorvollſter und abenteuerlich und Neigen buntfarbiger, meiſt zu tragiſcher Erlebniſſe, durchwirbelt von unvergeßlicher 7 geſtalten, die Jörg Ritzel Gelegenheit geben, o keten ſeines Humors ſprühen zu laſſen. Im iſt der„Brautſucher“, ſich ſelbſt unbewußt, Spur der Jugendgeliebten, die als berühmt ger deutſch⸗amerikaniſche Sängerin eine Tournee Deutſchland macht. Von geheimem Impuls ge reiſt er ihr nach, die gleich einem Phantom ihn mal wieder entgleitet. Nach aufregenden Fahrte Deutſchland, die ihn in immer neue Liebest verwickeln, und ſchon entſchloſſen, unbeweibt ne ben zu reiſen, entdeckt er die Jugendgeliebte o eines ſonnenbeſtrahlten Rheindampfers. ein-“ Nestamrant fühirt ein yrima Viertel für. 30. eiger: Kornrn', færz Und lech- Beirn Weln i OPPenheim em hhein fmeater-Kaffee goid. Jeden Hontag, Donnerstsg Ssämstsgund Sonntag V VERIANGERUNG 8 2 14, Tel. 317 78 fAerme KarMaRINENMARKr 18. bis 20. Movember 1934 * bdisEM NAN fE Re Die NU scnõw HAcHr Eixt BlocK-FRISUR Eugen Block (Kunststraße) 0 7, 235 Teleton 256 96 ANROF: 51917 TRAUER- AIe Sofortigehuswahlsendone Uschnelſste Abõnderongen Jeder möchte beiin Möbelkauf viel Geldsparen! Darum kein 4 öbelkauf onhne sich von unserer Leistungsfähigkeit überzeugt zu hgahen. Auswahl in ca. 30 Scmafzimm. v. Mk. 273.- an Speisezimm. v. 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