5. Dezember 1 —— enfff ler rin Chrank rwendbar) Iu7.20 öbel 83¹5 gsten Preisen, I A weiß lackiert lnnenmah 05%% 55 om PIk. 15.75 grohe Auswahl in all. Preislagen 8 ◻ . M — wagen Räder mit Zummibereifung PIK..50 Kinderwagen- Neichardt F 2, 2 Fchlak Oonn Ammerſ schöne Kuchen Einzel Höbel kaufen Sie am besten bei Fän inennn Nur E 1, 9 hedartsdeckungssch. werd. angenommen 173⁰⁰% I Verschiedenes Wer gibt Anleitg. z. Pulloverſtricken? Zuſchr. u. 20 6005 an die Exp. o. Bl. Neb. m. Art. ſuche „ich n. Koloniglwar. mitzuführ. Bereiſe [Weinheim, Mhm, ſu. 1 Zu⸗ ſchrift. u. 20 60• an die Exp. d. Bl. flieren eitungen mehrt ür Mannheim und in vergeben. Inter⸗ ſich melden am Uhr, Hotel Hoſpiz, tier. Toppich als Festgeschen ist immer willkom. men, denn er sorgt für die häusliche Gemütlichkeit, Hübsch. Linoleum- und Stragula-Tep⸗ piche bekommt man für wenig Geld bei lapeten 0 linoleun Seckenheimerstr. 4 — Früh⸗Ausgabe A“ Verlag und Schriftleitung: Mannheim, R 3, 14/15. Fernruf; 204 86. 31471, 333 61/2. Das „Hakenkreuzbanner“ erſcheint 12mal wöchentl. und koſtet monatl..20 RM. bei Träger i.„F bei Poſtbeſtellung zuzüglich.72 R zuzüglich.50 RM nehmen die Träger ſowie die Poſtämter entgegen. 5 höhere Gewalt) verbindert, beſtieht kein Anſpruch au Jahrgang Nr. 561 M. Einzelpreis 10. Pfg. eſtellungen ſt die Zeitung am Erſcheinen(auch durch Entſchädigung. Regelmäßig erſcheinende Beilagen aus allen Wiſſensgebieten.— „Für unverlangt eingeſandte Manuſtripte wird keine Verantwortuna übernommen. uſtellung tei für Abendausgabe 13 Uhr. licher Gerichtsſtand: Mannheim. Poſt⸗ ſcheckkonto: Das Hakenkreuzbanner Lud⸗ wiashafen 4960. Verlaasort Mannbeim LILIILILITLLLL Anze 113 n: Die 12geſpaltene Millimeterzeile 10 Pfg. Di 0 45 Pfg. Für kleine Anzeigen: Die 12geſpaltene Millimeterzeile 7 Pfg. Rabatt nach aufliegendem Tarif.— Schlu Anzeigen⸗Annahme: Mannheim, R 3, 14/1 rol markt. Fernruf 204 86, 314 71, 333 61/2. Zablungs⸗ und Erfüluüngsort Mannbeim. Ausſchließ⸗ Die 4geſpaltene Millimeterzeile im Text⸗ Bei Wiederholung 9 Frübausgabe 18 Uhr. der Anzeigen⸗Annahme: i und p 4, 12 am Stroh⸗ Donnerstkag, 6. Dezember 1934 Die Faarfrage vor dem ölkerbundsrat Die Denkſchriſt des Baron flloiſi/ Um die fulremterholung der ordnung während der flbſtimmung Genf, 5. Dez. Der Völkerbundsrat iſt am Mittwochnachmittag 4 Uhr unter dem Vorſitz des portugieſiſchen Delegierten Vasconellos zu⸗ nächſt zu einer nichtöffentlichen Sitzung zu⸗ ſammengetreten. Wie verlautet, wurde ohne Ausſprache der Antrag des Präſidenten ange⸗ nommen, die ungariſch⸗ſüdſlawiſche Angelegen⸗ heit dringlich zu behandeln, d. h. auf die Tagesordnung der gegenwärtigen Tagung zu ſetzen. Gegen 16.45 Uhr begann die öffentliche Sitzung des Völkerbundsrates. In dieſer Sitzung, die unker dem Vorſitz des tſchechoſlowakiſchen Außenminiſters Dr. Be⸗ neſch ſtattfand, hat ſich der Völkerbundsrat mit dem Bericht des Saarausſchuſſes beſchäftigt. Der Berichterſtatter Baron Aloiſi erklärte, da der Bericht eben erſt an die Delegierten verteilt worden ſei, wolle er ihnen Zeit zu weite⸗ rer Prüfung laſſen. Schon jetzt aber wolle er den Geiſt, in dem der Ausſchuß ſeine Auf⸗ gabe erfüllt habe, zum Ausdruck bringen. Er habe ſchon im Juni darauf hingewieſen, daß das Komitee den größten Wert auf die Mitarbeit Deutſchlands und Frankreichs lege. Bei der Regelung der verwickelten und heiklen Frage, die der Aus⸗ ſchuß jetzt zu löſen gehabt habe, ſei die gleiche Methode befolgt worden. Die deutſche und die franzöſiſche Regisrung ſeien dem Wunſche des Ausſchuſſes in einem Geiſte entgegen gekommen, der ſeine Arboiten weſentlich erleichtert habe. Es ſeien eine Reihe praktiſcher Löſungen er⸗ zielt worden, die den Vorzug hätten, auf Ver⸗ einbarungen der beiden Regierungen zu be⸗ ruhen. Hoffentlich würden die jetzigen Ar⸗ beiten des Ausſchuſſes die Entſchließungen er⸗ leichtern, die der Völkerbundsrat nach der Volksabſtimmung zu treffen haben werde. Die öffentliche Ausſprache über den Saar⸗ bericht wird erſt Donnerstagvormittag fortge⸗ ſetzt werden. der Saarbericht des dreier⸗flusſchuſſes Der Bericht des Dreier⸗Ausſchuſſes zerfällt in zwei Hauptteile. Der erſte Teil enthält eine Reihe von wichtigen Punkten: a) Definition des vertraglichen Rahmens; b) Staatsangehörigkeit der Saareinwohner und Optionsrecht; c) Ausdehnung der Garantie auf die Nicht⸗ abſtimmungsberechtigten; d) Behandlung der Saareinwohner nach der Einführung des endgültigen Regimes; e) Sozialverſicherung; f) Saarbeamte. Der zweite Hauptteil bezieht ſich auf die Fi⸗ nanz⸗ und Bergwerksfragen. Die Anlagen ſind: 1. Schriftwechſel zwi⸗ ſchen dem Vorſitzenden des Dreier⸗Komitees und der deutſchen und franzöſiſchen Regierung über die Ausdehnung der Garantie auf die Nichtabſtimmungsberechtigten. 2. Ein ent⸗ ſprechender Schriftwechſel über gewiſſe Rechte der Saarbevölkerung nach der Rückgliederung. 3. Das deutſch⸗franzöſiſche Abkommen über Finanzfragen. Der Bericht des Ausſchuſſes beginnt mit der wichtigen durch die Barthou⸗Denkſchrift vom 31. Juli aufgeworfenen Frage der Defini⸗ tion des Status quo. Aus den ſehr eingehenden juriſtiſchen Ausführungen des Be⸗ richtes ergibt ſich, daß für den Fall einer Ent⸗ ſcheidung zugunſten des Status quo der Völker⸗ bund nur die im Vertrage ſelbſt vorgeſehenen Befugniſſe hinſichtlich der Ueberfüh⸗ rung eines vorläufigen Zuſtandes in einen endgültigen beſitzen würde. Der Völkerbund würde in dieſem Fall die Sou⸗ veränität über das Saargebiet erlangen, über die er nur inſoweit verfügen könnte, als es mit den vertraglichen Beſtimmungen und den Vorausſetzungen vereinbar iſt, unter denen ſie ihm übertragen wurde. Aus dem Bericht des Dreier⸗Ausſchuſſes ergibt ſich mit voller Klar⸗ heit, daß der Völkerbundsrat darauf verzichtet hat, ſchon jetzt Einzelheiten über das etwaige endgültige Regime im Sinne des Status quo feſtzuſetzen. Eine zweite Abſtimmung iſt nicht vorzuſehen. Rnorx ſpeicht in einer beheimſitzung Zwiſchen den öffentlichen Sitzungen des „Völkerbundsrates am Mittwochnachmittag fand eine geheime Ratsſitzung in den Räumen des Generalſekretärs Avenol ſtatt. Wie man hört, iſt dieſe Sitzung auf Erſuchen von Knox einberufen worden, der mit den Mit⸗ gliedern des Völkerbundsrates über die Auf⸗ rechterhaltung der Ruhe und Ord⸗ nung im Saargebiet, alſo vor allem über die Polizeifrage, ſprechen wollte Es heißt, daß bei dieſer Gelegenheit auch wieder die Frage der Bereitſtellung franzöſiſcher Truppen beſprochen worden ſei, wobei auch Laval das Wort ergriffen habe. Internationale Polizei für die Saar Die große flusſpeache über die Sicherung der flbſtimmung Um 18 Uhr trat der Völkerbundsrat zu der angeſagten öffentlichen Sitzung zuſammen. Er verteilte ſogleich zu dem Punkt„Auüfrecht⸗ erhaltung der Ordnung im Saar⸗ gebiet“ dem franzöſiſchen Außenminiſter Laval das Wort. Dieſer gab bekannt, daß er eine Erklärung abzugeben habe. Er bezog ſich zuerſt auf die am 30. November vor der fran⸗ zöſiſchen Kammer abgegebenen Erklärungen, die er nochmals wörtlich wiederholte. Daran an⸗ ſchließend machte er folgende Bemerkungen: Er ſei bei den Erklärungen vom 30. November aus Höflichkeit vor dem Völkerbund in ſeinen Ge⸗ danken nicht zu Ende gegangen. Er wolle darum heute in aller Klarheit feſt⸗ ſtellen, daß, was auch geſchehen ſollte, Frank⸗ reich ſeine internationalen Verpflichtungen vor dem Völkerbund einhalten werde. Frankreich ſei ſelbſtwerſtändlich der Meinung, daß ſichandere Länder an einereven⸗ tuellen Polizeiaktion beteiligen ſoll⸗ ten. Er müſſe jedoch weiter gehen. Das Saar⸗ Einweihung des Olympia⸗Kampffeldes für Kleinkaliberſchüten problem ſei kein deutſch⸗franzöſiſches Problem und dürfe das nicht ſein. Es ſei wein internationales Problem. Frankreich habe gewiſſe Intereſſen zu wahren, die es dem Dreierausſchuß vorgebracht habe. Heute handle es ſich nun um die Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung. Er wende ſich mit der Bitte an den Völkerbundsrat, für dieſe Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung während der Abſtim⸗ mung Sorge zu tragen. Frankreich habe keine geheimen Wünſche und keine Hintergedanken, und es wünſche ſich ſelbſt nicht an einer inter⸗ nationalen Polizei zu beteiligen. Damit keine falſche Auslegung erfolgen könne, und im Geiſt der Verſöhnlichkeit formuliere er ſeine Vor⸗ ſchläge folgendermaßen: Er erſuche den Völkerbundsrat, ſelbſt die Auf⸗ gabe der Aufrechterhaltung der Ruhe und Ord⸗ nung, die ſonſt Frankreich zugekommen wäre, auf ſich zu nehmen. Wenn ſein dahin gehendes Erſuchen bewilligt werde, ſo werde Frankreich gerne damit einverſtanden ſein, ſich nicht in der anzuſetzenden internationalen Polizei vertreten zu laſſen mit dem ſelbſtverſtändlichen Hinweis Olympiakandidaten beim Kleinkaliberſchießen auf den neuen, für die Olympiade 1936 erbauten Ständen in Berlin⸗Wannſee. Ihre Einweihung erfolgte in, Vertretung des Reichsinnenminiſters durch Staatsſekretär Pfundtner, darauf, daß Deutſchland darin auch nicht ver⸗ treten ſein könne. Nachdem Lavals Erklärung, die ſchon größ ⸗ tes Aufſehen hervorrief, überſetzt worden war, ergriff der Vertreter Englands, Eden, das Wort. Er las eine formulierte Er⸗ klärung der britiſchen Regierung vor, in der es heißt, im Saargebiet herrſche während und nach der Ab⸗ ſtimmungeine Kriſenzeit; die Polizei⸗ kräfte ſeien ſehr ſchwach. Vorbeugen ſei beſſer als heilen. Er ſchlage deshalb vor, ſchon jetzt eine inter⸗ nationale Macht ins Saargebiet zu ſchicken un⸗ ter der Vorausſetzung, daß Deutſchland und Frankreich zuſtimmten und daß an den Kontin⸗ genten weder Deutſchland noch Frankreich be⸗ teiligt ſeien. Er könne im Namen ſeiner Regierung erklären, daß England für den Fall, daß es eingeladen werden ſollte, an dieſer internationalen Truppe teilzunehmen, das in angemeſſenem Maße tun werde, vorausgeſetzt, daß ſich auch die anderen intereſſierten Staaten Weſteuro⸗ pas in ähnlicher Weiſe beteiligten. Er halte dieſe Maßnahme für einen Beitrag zur Befriedung Europas. Aloiſi ſchloß ſich in großen Zügen dieſem Vorſchlag unter der Vorausſetzung, daß Deutſchland und Frankreich damit einverſtan⸗ den ſeien, an. Auch Italien würde ſich ge⸗ gebenenfalls in angemeſſener Weiſe an einer ſolchen internationalen Truppe beteiligen. Dann ſprach der ruſſiſche Volkskommiſſar Litwinow. Er betonte, er könne keine Erklärung ohne vor⸗ herige Befragung ſeiner Regierung abgeben. Im übrigen ſchlage er vor, daß ſich Präſident Knox zunächſt einmal vor dem Völterbunds⸗ rat über die Notwendigkeit und Dringlichkeit der vorgeſchlagenen Maßnahmen äußere. Rußland ſei, das könne er ſchon jetzt erklären, bereit, allen Maß⸗ nahmen zuzuſtimmen, die geeignet ſeien, Rei⸗ bungen zu beſeitigen. Aufßzenminiſter Beneſch »gab die Erklärung, auch er müſſe ſich vor einer entſcheidenden Stellungnahme mit ſeiner Regierung in Verbindung ſetzen. Laval begrüßte die Erklärungen ſeiner Vor⸗ redner, die die Schwierigkeiten zwi⸗ Am 8. Dezember Stehen 65 Hillionen für sie ein! Sahrgang 4— A Nr. 561— Seite 2 „Hakenkreuzbanner“ Frühausgube— Donnerstag, 6. Dezembet Mannheim, 5. Dezember. Der Kreisleiter der NSDAp, Pg Dr. Rein⸗ hold Roth, gewährte einem Schriftleitungs⸗ mitglied des„Hakenkreuzbanner“ eine Unter⸗ redung, in der letzterer an den politiſchen Füh⸗ rer des Kreiſes Mannheim eine Reihe Fragen über Sinn, Zweck und Aufgabe des„Tages der nationalen Solidaritüt“ richtete. Wir geben nach⸗ ſtehend den Inhalt der Unterredung wieder. Der 8. Dezember iſt bekanntlich zum„¼Tag der nationalen Solidarität“ erklärt worden. Als Kreisleiter der RSDAp und da⸗ mit verantwortlicher politiſcher Führer des Kreiſes Mannheim fallen auch Sie unter den Perſonenkreis, der an dieſem Tage mit der Sammelbüchſe in der Hand für die Aermſten unſeres Volkes Spenden ſammelt. Als was be⸗ trachten Sie den Dienſt? Dieſen Dienſt am 8. Dezember betrachte ich als ſichtbares Zeichen, daß ſich auch die Füh⸗ rer der Bewegung und des Staates nicht ſcheuen, die mühevolle Arbeit der Samm⸗ ler für das Winterhilfswerk ſelbſt durchzufüh⸗ ren. Die Sammler, insbeſondere auch die politiſchen Leiter wie Block⸗ und Zellen⸗ leiter, waren und ſind mit die Hauptträger dieſes Winterkampfes für den deutſchen Sozialismus. Ohne dieſe entſagungsvolle Arbeit wäre ein ſolcher Erfolg für das Winterhilfswerk nie möglich geweſen. Es wird da und dort behauptet, die Sammel⸗ tätigkeit der führenden Männer von Staat und Partei würde dem Anſehen derſelben Abbruch tun. Glauben Sie, daß dem ſo iſt? Im Gegenteil. Ich bin der Ueberzeu⸗ gung, daß dieſer Dienſt für unſere notleidenden Volksgenoſſen als Ehrendienſt aufzufaſſen iſt, und daß man es vielmehr als Auszeich⸗ nung auffaſſen muß, aktiv an dieſer Sammel⸗ tätigkeit teilzunehmen. Vor allem wird dadurch erreicht, daß bei manchen höheren Beamten des Staates— bei den politiſchen Leitern iſt das ja weniger der Fall— wieder eine gewiſſe V olke hergeſtellt wird. Sie werden erkennen, daß ihr perſönliches Werben für die Volksgemeinſchaft bei den Volksgenoſſen auf Straßen und Plätzen mehr Erfolg mit ſich bringt, als der Hinweis auf die Not⸗ wendigkeit der Volksgemeinſchaft in Erlaſ⸗ ſen und Rundſchreiben. Das deutſche Volk wird ſeinen Führern beſtimmt nicht die Achtung verſagen, wenn ſie ſich dieſer ehrenden Aufgabe mit Fleiß und Gewiſſenhaftigkeit unterziehen. Erhoffen Sie vom„Tage der nationalen Solidarität“ einen großen, durchſchlagenden Erfolg für das Winterhilfswerk? Ich bin der Auffaſſung, daß ein beſonderer Erfolg ſich nach zwei Richtungen hin aus⸗ wirken wird. Einmal wird der deutſche Volks⸗ genoſſe durch den Einſatz der Führer der na⸗ tionalſozialiſtiſchen Bewegung und des Staa⸗ tes erkennen und einſehen, mit welchem Ernſt die Durchführung des Winterhilfswerkes be⸗ trieben wird. Er wird daran den Grad der Bedeutung des Winterhilfswer⸗ kes ableſen und auch ſeinerſeits ſich ſtärker einſetzen. Worte können begeiſtern, aber Beiſpiele reißen mit! Außerdem werden die höheren Beamten des Staates, die an dieſer Sammlnug ſich aktiv beteiligen, auch für die weiteren Sammeltage des Winters ſich nicht nur ſelbſt, ſondern auch in ihren Berufs⸗ kreiſen ſtärker einſetzen. Die Arbeit des Sammlers wird in Zukunft, auch wenn es nicht mehr die Führer, ſondern die bisherigen Männer ſind, mehr geachtet. Aus welchem Grunde wäre ein ſolcher Erfolg beſonders zu begrüßen? Insbeſondere wäre es deshalb beſonders zu wünſchen, daß das Sammelergebnis des 8. De⸗ zember ein beſonders gutes wird, weil We i h⸗ nachten vor der Türe ſteht. Ich glaube, daß man niemals in der Familie Not und Elend ſchmerzlicher empfindet als in der Weihnachts⸗ zeit. Je mehr am 8. Dezember geſammelt wird, um ſo mehr können wir unſeren notlei⸗ denden Volksgenoſſen Weihnachtsfreude be⸗ reiten. Außerdem wird ein beſonderer Erfolg am 8. Dezember als Anſporn für die Sammeltage der nächſten Monate ſich gün⸗ ſtig auswirken. Welche Schichten der Bevölkerung glauben Sie am 8. Dezember insbeſondere erfaſſen zu können? Verbindung und Fühlung mit dem Wir werden an dieſem Tag alle Schichten zu erfaſſen verſuchen und werden an die Ar⸗ beiter der Fauſt genau ſo appellieren wie an die Arbeiter der Stirne. Wir wer⸗ den den Arbeitnehmern ebenſo das Intereſſe für unſere Opferbüchſe abzugewinnen ſuchen wie den Arbeitgebern und den Geſchäftsleuten. Warum„Tag der nationalen Zolidarität“? Unterredung des„Fakenkreuzbanner“ mit Pg. Kreisleiter de. Roth Durch einen entſprechenden Appell an je⸗ den einzelnen hoffen wir, daß alle ſich, den wirtſchaftlichen Verhältniſſen entſprechend, ſo beteiligen, daß ſich keiner vor dem ärmſten Volksgenoſſen, der einen oder zwei Groſchen opfert, ſchümen muß. Titauiſierung der deulſchen namen Die bewaltakte gegen die memeldeutſchen hören nicht auf Memel, 5. Dez. Die litauiſche Telegraphen⸗ agentur veröffentlicht eine Verordnung des Memeldirektoriums über die Schreibweiſe von Vor⸗ und Zunamen der Bewoh⸗ ner des Memelgebietes. Aus der Mel⸗ dung iſt dabei nicht erſichtlich, ob dieſe Verord⸗ nung vom zurückgetretenen Direktorium Reis⸗ gys oder vom neuen Direktorium Bruvelaitis ſtammt. Nach dieſer Verordnung müſſen die Vor⸗ und Zunamen in Zukunft in amtlichen Urkunden und im amtlichen Schrift⸗ verkehr nach den Regeln der litau⸗ iſchen Rechtſchreibung geſchrieben wer⸗ den. Zuſätzlich werden in amtlichen Urkunden die Vor⸗ und Zunamen der bisherigen Schreibart in Klammern geſetzt. Im einzelnen gelten für die Schreibweiſe folgende Richtlinien: Vor⸗ und Zunamen mit litauiſchen Stämmen müſſen litauiſch ausgeſprochen und betont werden; aber auch alle Vor⸗ und Zu⸗ namen nichtlitauiſcher Herkunft müſſen mit li⸗ tauiſchen Endungen geſchrieben werden. Wenn der Vorname nichtlitauiſcher Herkunft auch in der litauiſchen Sprache gebraucht wird, ſo wer⸗ den ſolche Namen in litauiſcher Sprache ge⸗ ſchrieben(z. B. Britz— Frikams). Dieſe Ver⸗ ordnung bezieht ſich nicht auf Perſonen, die im Beſitz großlitauiſcher Perſonalausweiſe ſind. Dieſer neue Gewaltakt wird unter dem Ge⸗ ſichtspunkt zu werten ſein, daß eines Tages nach den bekannten Methoden der Litauer feſt⸗ geſtellt wird, nunmehr gebe es überhaupt keine deutſchſtümmigen Memelländer mehr, ſondern laut Eintragung in die amtlichen Liſten nur noch litauiſche; infolgedeſſen habe auch das autonomiſche Statut mit allen Vorrechten der Memelländer ſeine Bedeutung verloren. Das knde der Paſchas und kffendis Jeder Türke muß einen Familiennamen führen (Eigener Bericht des„Hakenkreuzbanner“) Berlin, 5. Dez. Die Große National⸗ verſammlung zu Ankara hat ſoeben ein Ge⸗ ſetz beſchloſſen, das die Moderniſierung der Türkei weſentlich fördern wird. Dieſes Geſetz bedeutet das Ende aller alten Titel und Rangbezeichnungen, die dem Weſt⸗ europäer als untrennbar von ſeinen Vorſtel⸗ lungen über die Türkei erſcheinen. Es gibt künftig keinen Paſcha mehr und keinen Effendi; auch die außerhalb der türkiſchen Grenzen weniger bekannten Titel, wie Haci, Hanim, Aga und Molla, ſind aufgehoben. Statt deſſen werden die Türken und die Türkinnen von Amts wegen nur noch mit ihrem Namen genannt. Dazu iſt zu bemerken, daß in der Türkei durch Generationen gehende Familiennamen bisher ſehr ſelten waren. Es herrſchte eine Namenswillkür, die jeden europäiſchen Standesbeamten zur Ver⸗ zweiflung bringen konnte. Muſtafa Kemal aber, ein Mann der Ordnung, hat auch auf dieſem Nebengebiet des öffent⸗ lichen Lebens endlich Wandel geſchaf⸗ fen und ſeinen 17 Millionen Türken auf⸗ getragen, ſich bis zum 1. Januar einen endgül⸗ tigen Familiennamen zuzulegen. Dem Gazi ſelbſt bleibt allerdings jedes Kopfzerbrechen über eine Namenswahl erſpart, denn ein Ge⸗ ſetz hat vor wenigen Tagen feſtgelegt, daß er den Namen„Gazi Muſtafa Kemal Ata⸗ tür!“ führen ſoll, wozu zu bemerken iſt, daß Atatürk ſoviel bedeutet wie Vater der Türken. Es dürfte in der Türkei wenige geben, die ihm den neuen Namen nicht als zu Recht zuer⸗ kannt gönnen. Alle Reformen, die Muſtafa Kemal im Laufe der letzten zehn Jahre durch⸗ geführt hat, hatten nur das eine Ziel, aus dem „Kranken Mann am Bosporus“ ein in ſich geſchloſſenes kräftiges Staaksweſen zu ſchaffen, das mit der alten Türkei nicht viel mehr als den Namen gemeinſam hat. Entſcheidend für die politiſche und kulturelle Geſtaltung der neuen Türkei war der Entſchluß ſeines Gazi, die Ueber⸗ ſchneid ung der Begriffe Türkei und Iſlam zu beſeitigen. Das konnte nur durch eine ſcharfe Trennung von Staat und Kirche gelingen. Dieſe Tren⸗ nung wurde durchgeführt, und ſie hat ſich z um Segen des Landes ausgewirkt. Der zweite Schritt zur Erlöſung der Türkei aus ihrer kulturellen Iſolierung war die Einführung der lateiniſchen Schrift. Mit der Abſchaffung der alten türkiſchen Schriftzeichen war eine chineſiſche Ma zwiſchen der Türkei und der Wel niedergelegt. Nach einigen harten J ren des Uebergangs hat die lateiniſche Schr ſich durchgeſetzt, und wenn ſich einmal ein Schriftſtück eines traditionswütigen Gebirgs⸗ türken in eine Amtsſtube verirrt, fliegt es mit in den ſeinen alttürkiſchen Schriftzeichen Papierkorb. Muſtafa Kemal hat ſich die ſchwie⸗ rige Aufgabe geſtellt, die Türkei in die Zivilifation Europas einzuglie⸗ dern, ohne die völkiſchen Grundlagen der Türkei anzutaſten. Die neue Türkei fühlt ſich als Mittler zwiſchen Europa und dem Orient, aber ſie wendet ihr Geſicht betont gen Weſten. Iſtanbul hat eine Hochſchule nach weſtlichem Muſter bekommen, an der ausländiſche Lehrer wirken, vornehmlich deutſche. Das tür⸗ kiſche Muſikleben wird nach weſtlichen Vorbildern erneuert, und ein wirtſchaft⸗ licher Fünfjahresplan wird eine angemeſſene Induſtrialiſierung der Türkei ſichern. Fabri⸗ Schiffsflotte wird verjüngt, und Jahr für Jahr erweitert ſich das Netz der Eiſen⸗ bahnen. ken entſtehen, die Das türkiſche Heerweſen wird modernen Anforderungen entſprechend umgeſtaltet. Dieſe Reformen erfordern ſelbſtverſtändlich erhebliche finanzielle Aufwendungen; an die Steuerkraft der Bevölkerung werden ſtarke An⸗ forderungen geſtellt, aber die Regierung kann ihre Anträge im Parlament durchſetzen, weil ſie in der Staatspartei eine 90prozentige Mehr⸗ heit im Parlament beſitzt. Außenpolitiſch ſieht die Türkei ihren Einfluß wachſen, wie die Gründung der Balkanentente und der 4 Kongreß der Balkanländer in Ankara bbewieſen haben.„äFriedenim Lande und Frieden mit der Welt“ iſt das Leit⸗ motiv der türkiſchen Politik. Mit Stolz können die Männer von Ankara feſtſtellen, daß dieſe Politik des Friedens und der Reform ihr Land aufwärts führt. Moskau vollſtreckt 66 Todesurteile Moskau, 6. Dez. oberſten Gerichtshof der Sowjetunion, deſſen eine Abteilung auch in Leningrad tagte, hatten ſich am Mittwoch 66 Perſonen wegen„Hoch⸗ verrats und terroriſtiſcher Ueber⸗ fälle“ zu verantworten. Der Gerichtshof in Leningrad verurteilte alle 37 Angeklagten, die ſich vor ihm zu verantworten hatten, zum Tode. Auch die 29 Perſonen, gegen die der Pro⸗ zeß in Moskau geführt würde, wurden zum Tode verurteilt. Alle 66 Todesurteile wurden ſogleich nach den Urteilsverkündungen vollſtreckt. In den Urteilsbegründungen wird nur ge⸗ ſagt, daß die Verurteilten zum Teil aus Lett⸗ land, Finnland und Polen gekommen ſeien, um in Sowjetrußland Terrorakte gegen die Sowjets auszuführen. Unter den in Moskau Verurteilten befindet ſich eine Frau, die angeblich eine wichti ge Rolle bei der Verſchwörung geſpielt haben ſoll. Romantik des Fernen Oſtens Bild unten: (OB-Funt) Vor dem laſſen. verſchwin kerbund erm zu erfüllen. Präſident de gebietes, Kn der er ſich h auf die peri kommiſſion 1 Saargebi ruhe vor ſchaften rungskommiſ ternationale bdamals abge ſich die Lage gierungskom tigen Stand Umſtände Ordnung könnte. B. tionalen Tru der Volksabſt Auf Vorſchla Rat, den 7 Frage einer das Saargeb im Laufe die Der Vorſit Völkerbundes führung des erteilten Auf des deutſ Telegram rung geſand 3 Standpunkt h die am Mitti Erklärungen rat aufgewor dieſem Teleg Saarausſchuß kerbundsrat international⸗ . zu unterbreit Gleichzeitig den Wortl bundsrat auftelegr Japan kü Tokio, 6. in London, 2 beauftragt wi gen von dem netts über d mens in Ken digung wird ſer vollzogen Tſchechiſc 3 Prag, 5. vormittag wi ſchen Univerſi in ſein Amt wurden dem riſchen Inſign geben. Die große 1 Berlin, der Reichsku palaſt am D Zwiſchen den alten Lebensgebräuchen und moderner Ziviliſation entſtehen im Fernen Oſten oft merkwürdige Kontraſte. Unſer Bild zeigt den Hochzeits⸗ zug bei einer vornehmen Vermählung in Singapore. Trotzdem die Braut im geſchloſſenen Wagen ſitzt, wird noch ein Sonnenſchirm über das Dach des Autos gehalten. Selbſt das Auto wird beſchirmt. Bild rechts: So ſehr auch im Fernen Oſten die Arbeitsmethoden Amerikas und Europas übernommen werden, die Einwohner halten doch an ihren alten Lebens⸗ gebräuchen feſt, wie die Bilder von einer Hochzeit in Singapore beweiſen. Das Hochzeitspaar in vollem Schmuck. Die Braut iſt mit koſtbaren Juwelen 21.30 Uhr, m Sen dern ü miniſter Dr. kin l Verſtändni und einem wertvollen Kopfputz geziert. Die alte K. kannt wird u findet, hat de vor einem Lo im ſtillſten W Denn, wenn ſelbſt gegenül ſeine gen! demallger heit als ſ gute hatte an der Verſtö angeſtellten, h vor dem Ri Verſchwin geben, die eii bilden, nämli mantel, ei Schwämme lover, drei Parfüm, ei Spielkart keiten. Vom „Erfinders“ probung ohn Die Erfindun allerdings nie dern von ein Sie hat die den genialen 3 werkszeug dei )einmal ein igen Gebirgs⸗ „fliegt es mit hen in den ſich die ſchwie ⸗ kommiſſion bezog. rkei in die einzuglie⸗ undlagen der ürkei fühlt ich d dem Orient. nt gen Weſten. ach weſtlichem indiſche Lehret weſtlichen ein wirtſchaft⸗ — e angemeſſene ſern. Fabri⸗ hiffsflotte rfür Jahr. der Eiſen⸗ Heerweſen rderungen t „Hakenkreuzbanner“ ahrgang 4— A Nr. 561— Seite 3 ſchen Deutſchland und Frankreich verſchwinden ließen und es dem Völ⸗ rbund ermöglichten, ein Werk des Friedens zu erfüllen. Zu der Frage Litwinows gab der Präſident der Regierungskommiſſion des Saar⸗ gebietes, Knox, eine kurze Erklärung ab, in der er ſich hinſichtlich der Lage im Saargebiet auf die periodiſchen Berichte der Regierungs⸗ Er fügte hinzu, im Saargebiet ſeien Elemente der Un⸗ ruhe vorhanden und die Leiden⸗ ſchaften ſeien überhitzt. Die Regie⸗ rungskommiſſion habe bereits im März eine in⸗ ternationale Polizeitruppe verlangt; das ſei damals abgelehnt worden. Er ſei erfreut, daß 4 ſich die Lage jetzt geändert habe; denn die Re⸗ lbſtverſtändlich ngen; an die den ſtarke An⸗ egierung kann irchſetzen, weil zentige Mehr⸗ npolitiſch ſieht ſen, wie die nte und der rer in Ankaran Lande und ſt das Leit⸗ Mit Stolz 3 feſtſtellen, daß che. Das kür⸗ 4 gierungskommiſſion könne bei dem gegenwär⸗ tigen Stand der Dinge nicht unter allen Umſtänden da für eintreten, daß die Ordnung aufrecht erhalten werden könnte. Bei der Entſendung einer interna⸗ tionalen Truppe ſei aber der ruhige Verlauf der Volksabſtimmung gewährleiſtet. Auf Vorſchlag Beneſchs beſchloß ſodann der Rat, den Dreierausſchuß aufzufordern, die Frage einer internationalen Polizeitruppe für das Saargebiet zu prüfen und dem Rat noch im Laufe dieſer Tagung einen endgültigen Vor⸗ ſchlag zu unterbreiten. Aloiſi fragt Berlin Der Vorſitzende des Saarausſchuſſes des Völkerbundes, Baron Aloiſi, hat in Aus⸗ führung des ihm durch den Völkerbundsrat erteilten Auftrages durch Vermittlung des deutſchen Konſuls in Genf ein Telegramm an die Reichsregie⸗ rung geſandt, in dem er ſie bittet, ihm ihren Standpunkt hinſichtlich der Fragen mitzuteilen, er Reform ihr desurteile tunion, deſſen dtagte, hatten vegen„Hoch⸗ her Ueber⸗ Gerichtshof in Angeklagten, n hatten, zum n die der Pro⸗ „wurden zum die am Mittwochabend durch die verſchiedenen Erklärungen der Mächte vor dem Völkerbunds⸗ rat aufgeworfen worden ſind. Er erinnert in dieſem Telegramm gleichzeitig daran, daß der Saarausſchuß beauftragt worden ſei, dem Völ⸗ kerbundsrat auch hinſichtlich der Frage der internationalen Truppenkontingente Vorſchläge 3 zu unterbreiten. 3 ik.) Vor dem rteile wurden igen vollſtreckt. wird nur ge⸗ Teil aus Lett⸗ ommen ſeien, kte gegen die ilten befindet 1 ne wichtige ung geſpielt Gleichzeitig hat Aloiſi der Reichsregierung den Wortlaut der heute im Völker⸗ bundsrat abgegebenen Erklärung auftelegraphiſchem We ge übermitteln laſſen. Japan kündigt das Flottenabkommen Tokio, 6. Dez. japaniſchen Botſchafter in London, Waſhington, Paris und Rom ſind beauftragt worden, die betreffenden Regierun⸗ gen von dem Beſchluß des japaniſchen Kabi⸗ netts über die Kündigung des Flottenabkom⸗ mens in Kenntnis zu ſetzen. Die amtliche Kün⸗ digung wird am 10. Dezember durch den Kai⸗ ſer vollzogen werden. Tſchechiſche Rektoratsfeier mit den geraubten Inſignien Prag, 5. Dez.(HB⸗Funk.) Am Mittwoch⸗ vormittag wurde der neue Rektor der tſchechi⸗ ſchen Univerſität, Profeſſor Dr. Dracho vyky, in ſein Amt eingeführt. Bei der Feierlichkeit wurden dem neugewählten Rektor die hiſto⸗ riſchen Inſignien der deutſchen Univerſität über⸗ geben. Die große Kundgebung der Reichshultur⸗ kammer Berlin, 5. Dez. Die große Kundgebung der Reichskulturkammer im Berliner Sport⸗ palaſt am Donnerstag, 6. Dezember, 20 bis 21.30 Uhr, wird von allen deutſchen Sendernübertragen. Es ſpricht Reichs⸗ miniſter Dr. Goebbel⸗ die beünder des deulſchen bolßsbundes“ gerüffelt kin krlaß der biſchöfe von Trier und Speyer Trier, 5. Dez.(HB⸗Funk.) Der kirchliche Anzeiger für die Diözeſe Trier, Nr. 314, und das oberhirtliche Blatt für die Diözeſe Speyer, Nr. 18, vom 4. Dezember 1934, bringen eine Sonderausgabe mit einem biſchöf⸗ lichen Erlaß heraus, der ſich gegen die Teilnahme von Geiſtlichen an der neuen politiſchen Organiſation„Deutſcher Volks⸗ bund fürchriſtlich⸗ſoziale Gemein⸗ ſchaft“, die in Saarbrücken kürz⸗ lich in Anweſenheit einiger Geiſt⸗ lichen gegründet wurde, wendet. Der Erlaß hat folgenden Wortlaut: Trier, 5. Dezember 1934. Betreffend Erlaß der hochwürdigen Herren Biſchöfe von Trier und Speyer von 12. No⸗ vember 1934. Unſeren Erlaß betr. politiſches Auftreten der Geiſtlichen im Saargebiet hatten wir gegeben aus höchſtem Verantwortungsbe⸗ wußtſein gegenüber unſerer heiligen Kirche und gegenüber unſerem deutſchen Vaterlande. In dem Erlaß war zwar nur die Rede von„öffentlichem Auftreten in politi⸗ ſchen Verſammlungen“ und auch davon, daft „die Prieſter es vermeiden ſollen, auf der Kan⸗ zel politiſche Zeitungen, Zeitſchriften oder der⸗ gleichen zu empfehlen“. Aber als eine politiſche Betäti⸗ gung in viel höherem Maße müſſen wires anſehen, wenn Geiſtliche ſich an einer Verſammlung beteiligen, die den ausgeſprochenen Zweck ver⸗ folgt, eine neue politiſche Organi⸗ ſation zu ſchaffen. Wir ſehen uns daher zu unſerem Bedauern genötigt, vor aller Oeffentlichkeit feſtzuſtellen, daß dieſe Geiſtlichen gegen den klaren Sinn und den Geiſt unſerer Verfügung gehandelt haben. Wir er⸗ warten, daß ſie in Zukunft das beachten, was ihre Biſchöfe verordnet haben. Trier und Speyer, den 3. Dez. 1934. Franz Rudolf, Biſchof von Trier. Ludwig Sebaſtian, Biſchof von Speyer. neuer Derrechnungsvertrag zwiſchen deutſchland und den ſliederlanden Haag, 6. Dez.(HB⸗Funk.) Anfang Novem⸗ ber hatte die niederländiſche Regierung den am 21. September 1934 abgeſchloſſenen Vertrag über den deutſch⸗niederländiſchen Verrechnungs⸗ verkehr gekündigt. Unmittelbar nach der Kün⸗ digung ſind zwiſchen der deutſchen und der niederländiſchen Regierung Verhandlun⸗ gen aufgenommen worden, die am Mittwoch im Haäag zur Unterzeichnung eines neuen Verrechnungsvertrages ge⸗ führt haben. Der neue Vertrag ſieht entſprechend der bis⸗ herigen Regelung eine Verrechnung der beider⸗ ſeitigen Forderungen aus dem Waren⸗ und Dienſtleiſtungsverkehr in der Weiſe vor, daß die Anzahlungen auf deutſcher Seite bei der deutſchen Verrechnungskaſſe und auf niederländiſcher Seite bei dem niederländiſchen Clearinginſtitut erfolgen. Er umfaßt auch wieder den Waren⸗ verkehr mit den niederländiſchen Kolonien (Riederländiſch⸗Indien, Surinam und Cura⸗ cao). Auch im übrigen lehnt er ſich nach Form und Inhalt im weſentlichen an die frühere Regelung an. Jedoch ſind gewiſſe Neben⸗ poſten des Handelsverkehrs neu in die Ver⸗ rechnung einbezogen worden. Ferner ſind Vereinbarungen getrofſen wor⸗ den, die eine raſchere Abdeckung der vor dem 24. September 1934 fällig gewordenen deutſchen Warenſchulden gegenüber den Niederlanden ermöglichen. Während bisher 10 v. H. des deut⸗ ſchen Ausfuhrerlöſes für dieſen Zweck zur Ver⸗ fügung geſtellt wurden, iſt dieſer Hundertſatz in dem neuen Vertrag auf 18 v. H. erhöht worden. Dieſe Erhöhung iſt dadurch ermöglicht worden, daß die Reichsbank einen Teil des im letzten Verrechnungsvertrag vorgeſehenen freien Konto zur ſtärkeren Abdeckung der Warenſchul⸗ den bereitſtellt, und daß die niederländiſche Re⸗ gierung ſich damit einverſtanden erklärt, daß ein Teil der ſonſt für die Bezahlung der lau⸗ fenden Warenausfuhr aus den Niederlanden nach Deutſchland zur Verfügung ſtehenden Be⸗ träge zur Schuldenabdeckung verwandt wird. Kin krſinder, der feine begenliebe fand Derſtündnisloſigkeit im Warenhaus— fluch der nichter verkannte ſein benie lover, Parfüm, ein Dutzend Meſſer, zwei Pakete London, 5. Dez.(Eig. Ber.) Die alte Klage, daß das Genie häufig ver⸗ kannt wird und nicht die richtige Gegenliebe findet, hat der Angeklagte, der am Samstag vor einem Londoner Gericht ſtand, gewiß nur im ſtillſten Winkel ſeines Herzens angeſtimmt. Denn, wenn er ehrlich war, wenigſtens ſich ſelbſt gegenüber, ſo mußte er zugeben, daß ſeine geniale Erfindung weniger demallgemeinen Beſten der Menſch⸗ heit als ſeiner eigenen Kaſſe zu⸗ gute hatte kommen ſollen. Geſcheitert an der Verſtändnisloſigkeit einer Warenhaus⸗ angeſtellten, hatte er nun die kitzliche Aufgabe, vor dem Richter Auskunft über das Verſchwinden der Gegenſtände zu geben, die eine recht eigenartige Liſte bilden, nämlich die folgende: Ein Regen⸗ mantel, ein Kalender, verſchiedene Schwämme, eine Weckeruhr, drei Pul⸗ drei Servietten, eine Flaſche Spielkarten und einige andere Kleinig⸗ keiten. Vom Standpunkt dieſes eigenartigen „Erfinders“ war das Reſultat der erſten Er⸗ probung ohne Zweifel überraſchend günſtig. Die Erfindung ſelbſt wurde vor dem Gericht allerdings nicht von ihrem geiſtigen Vater, ſon⸗ dern von einem Polizeibeamten vorgeführt. Sie hat die ganze Unſcheinbarkeit, die ſowohl den genialen Erfindungen als auch dem Hand⸗ 4 werkszeug der Ladendiebe gewöhnlich eigen zu ſein pflegt. Sie beſteht lediglich aus der Attrappe eines größeren Paketes, das in braunes Packpapier gehüllt iſt. Aber dieſes Paket hat die geheimnisvolle Eigen⸗ ſchaft, daß eine mit dem Mechanismus vertraute Hand durch Deckel und Boden des Paketes hin⸗ durchgreifen und darunterliegende Gegenſtände in das Innere des Paketes hineinziehen kann, wo die Gegenſtände in ſinnreicher Art feſtge⸗ halten werden. Solange ſich der Erfinder dieſes wundervollen Apparates auf die Mitnahme kleinerer Gegen⸗ ſtände beſchränkte, ging auch alles gut. Aber der Regenmantel wurde ihm zum Verderben: Ohne daß er es ſelbſt wußte, be⸗ merkte eine Verkäuferin mit Ent⸗ ſetzen, wie ſich plötzlich ein auf dem Ladentiſch liegender Regenmantel wie eine Schlange in das Innere des Paketes hineinwand. Dieſe Be⸗ lebung des Regenmantels ſchien ihr nicht mit rechten Dingen zuzugehen, ſie behielt den Mann im Auge und brachte ihn in einem geeigneten Augenblick zur Kenntnis eines der Wachbeamten des Hauſes. Dieſer durchſchaute ſchon nach we⸗ nigen Augenblicken den angewendeten Kunſt⸗ griff, und der geniale Erfinder hat nun Zeit, im Staatsgewahrſam über die Schattenſeiten der Genialität nach⸗ zudenken. Auf dieſe Weiſe wird eine beſchleunigte Abdeckung der alten Schulden er⸗ reicht, die aber vorausſichtlich immer noch einen Zeitraum von zwei Jahren beanſpruchen wird. Damit iſt auch eine neue Grundlage für die Bevorzugung eines Teiles dieſer Forderungen durch die Niederländiſche Bank geſchaffen wor⸗ den. Es iſt zu hoffen, daß durch dieſe Regelung die in den Niederlanden entſtandene Beunruhi⸗ gung über die Abdeckung der alten Schulden aus dem Warenverkehr beſeitigt und damit auch der inzwiſchen ins Stocken ge⸗ ratene deutſche Handelsverkehr mät Holland und ſeinen Kolonien wieder belebt wird. Ueber den niederländiſchen Zwi⸗ ſchenhandel, deſſen unbefriedigende Be⸗ rückſichtigung den Anlaß für die Kündi⸗ gung des alten Verrechnungsabkommens bik⸗ dete, iſt eine Regelung getroffen worden, die der zwiſchen Deutſchland und England ver⸗ einbarten Regelung entſpricht. Der neue Verrechnungsvertrag wird mit Wirkung ab 1. Dezember 1934 ange⸗ wandt werden. Soweit es ſich um Verpflichtun⸗ gen von Schuldnern in Surinam und Curacao handelt, iſt der Tag der vorläufigen Anwen⸗ Frühausgabe— Donnerstag, 6. Dezember 1934 . dung noch weiterer Vereinbarung vorbehalten. Mit dem Zeitpunkt der vorläufigen Anwen⸗ dung tritt der frühere Vertrag, der auf Grund einer Vereinbarung zwiſchen den beiden Re“ gierungen als Modus vivendi weiter galt, außer Kraft. Im Anſchluß an die Unterzeichnung des Ver⸗ rechnungsvertrages werden die Verhandlungen über die Regelung des deutſch⸗nie⸗ derländiſchen Warenverkehrs für das Jahr 1935 aufgenommen werden, da die für das Jahr 1934 geltende Regelung bis zum 31. Dezember d. J. befriſtet iſt. Zu dieſem Zweck werden ſich die beiden Abordnungen nach einer kurzen Pauſe zunächſt im Haag wieder zuſammenfinden. Joſef Dagner— kommiſſariſcher Gauleiter von Schleſien Berlin, 5. Dez. Der Führer hat den Gau⸗ leiter des Gaues Weſtfalen⸗Süd, Joſef Wagner, Bochum, kommiſſariſch mit der Führung des Gaues Schleſien der NSDAP betraut. In der Leitung des Gaues Weſtfalen⸗ Süd wird hierdurch kein Wechſel eintreten. Joſef Wagner wurde am 12. Januar 1899 in Algringen in Lothringen geboren. Er beſuchte die Volksſchule, danach die Präparan⸗ denanſtalt und ein Jahr das Lehrerſeminar zu Wittlich. Alsdann wurde er am 14. 6. 1917 Soldat, kam an die Front und geriet am 14. 5. 1918 ſchwerverwundet in franzöſiſche Gefangen⸗ ſchaft. Nach fünf vergeblichen Verſuchen glückte ihm im Auguſt 1919 die Flucht aus dem Ge⸗ fangenenlager und die endliche Heimkehr. Er beſuchte nun noch ein Jahr lang das Lehrer⸗ Seminar in Fulda und legte im September 1920 die erſte Lehrerprüfung mit Erfolg ab. Danach war er fünf Monate lang an einem Finanzamt tätig, bildete ſich noch kaufmänniſch aus und war ſeit Juli 1921 im Ruhrgebiet an⸗ geſtellt, u. a. als Hilfsarbeiter, ſpäter Büro⸗ angeſtellter beim Bochumer Verein. Vom Mai bis November 1927 fand er eine kurze Verwen⸗ dung als Lehrer an der Volksſchule in Horſt⸗ Emſcher. W. ſteht ſeit 1923 in den Reihen der NSDAP und hat ſich im Ruhrgebiet als einer ihrer Vorkämpfer bewährt. Sein organiſatoriſches Talent fand in der Parteileitung ein Betäti⸗ gungsfeld, und er ſtieg bis zum Gauleiter des Gaues Weſtfalen⸗Süd der NSDAP auf. Seit der 4. Wahlperiode 1928 iſt er Mit⸗ glied des Reichstages. Im April 1933 wurde er dann zum 1. Viz e⸗ präſident des Preußiſchen Staats⸗ rates gewählt. Juwelenräuber raſen gegen einen Jaun Dilde verbrecherjagd in Tondon London. 5. Dez.(Eigener Bericht.) Eine wilde Jagd hinter einem Juwelenräuber ver⸗ ſetzte am Samstag den weſtlichen Teil von Lon⸗ don für kurze Zeit in Aufregung. In einen Juwelenladen in der Tottenham⸗Court⸗Road trat zur geſchäftsſtillen Zeit ein gut angezoge⸗ ner Mann, der aus einem Kraftwagen geſtie⸗ gen war. Er ließ ſich wertvolle Ringe vorlegen, da er ein Weihnachtsgeſchenk zu machen wünſchte, und bezeichnete beſonders eine Aus⸗ lageplatte des Schaufenſters, auf der ſich Ringe im Geſamtwert von über 1000 Pfund Sterling befanden. Die Platte wurde für ihn aus dem Fenſter genommen, und da er ſich anſcheinend nicht ohne weiteres zu dem einen der Ringe entſchließen konnte, trat er mit der Platte in die Nähe der Tür, um anſcheinend die Ringe bei Tageslicht beſſer ver⸗ gleichen zu können. Noch ehe einer der Angeſtellten hinter dem Ladentiſch hatte hervor⸗ treten können, riß er aber die Tür auf und ſprang in den vor der Tür hal⸗ tenden Wagen. Wie man erſt jetzt ſehen konnte, war in dem Wagen ein zweiter Mann zurückgeblie⸗ ben, der dem Räuber die Tür öffnete und, nachdem dieſer hineingeſprungen war, in höch⸗ ſter Geſchwindigkeit davonfuhr. Die Geiſtesgegenwart des Ladenperſonals verhin⸗ derte aber jede ſinnloſe Panik; es machten ſich vielmehr ſofort mehrere Angeſtellte auf die Ver⸗ folgung, wobei es einem von ihnen gelang, von einem gerade vorüberkommenden Privatkraft⸗ wagen aufgenommen zu werden. Die wilde Jagd ging die Southampton⸗Street hinunter, bis ſich kurz vor einer Straßenecke ein Milch⸗ karren völlig ahnungslos in den Weg der verfolgten Banditen ſtellte. Die Räuber ver⸗ ſuchten in kurzem Bogen auszuweichen, rann⸗ ten aber mit dem einen Vorderrad gegen die Karre, der Wagen flog herum und raſte un⸗ mittelbar auf einen Zaun vor einem Hauſe zu. Der Zaun ſchloß einen tiefer liegenden Hof gegen die Straße ab. Die Geſchwindigkeit des Kraftwagens war aber der⸗ artig groß, daß er den Zaun durchbrach und erſt zum Halten kam, als ſchon mehr als die Hälfte des Wagens in der Luft über dem Hofe hing. Trotzdem gelang es den Banditen, noch vor Ankunft der Verfolger aus dem Wagen zu ſpringen und ſich in dem ziemlich lebhaften Verkehr zu ver⸗ lieren. Ihre Beute allerdings hat⸗ ten ſie zurücklaſſen müſſen. kxpedition geht freiwillig in den krſtickungstod London, 6. Dez. Wie ſoeben bekannt wird, beabſichtigt eine Anzahl engliſcher und däni⸗ ſcher Wiſſenſchaftler eine Expedition in den Himalaya, um ſich dort freiwillig dem Erſtik⸗ kungstod auszuſetzen. Es ſind Mitglieder der internationalen Hochgebirgsexpedition, einer Vereinigung, die es ſich zum Ziele gemacht hat, durch ſyſtematiſche Verſuche, auf den höchſten Gipfeln der Welt die Lebensbedingungen für den Menſchen in verdünnter Luft feſtzuſtellen. Für die Durchführung ihrer erſten Verſuche wollen ſie die Gebirgszüge des öſtlichen Kara⸗ koram beſteigen, die zwar eine gewaltige Höhe erreichen, aber dem Bergſteiger keine unüber⸗ windlichen Hinderniſſe entgegenſetzen. Die Wiſſenſchaftler wehren ſich energiſch da⸗ gegen, ſchon jetzt wegen ihrer lebensgefährlichen Expedition glorifiziert zu werden. In ihrem Unternehmen wollen ſie weder ihre Tollkühn⸗ heit, unter Beweis ſtellen, noch einen Rekord brechen. Es kommt ihnen lediglich darauf an, wiſſenſchaftlich einwandfreie Daten über die Funktion der menſchlichen Lunge unter den denkbar ungünſtigſten Bedingungen zu ermit⸗ teln. Und dafür gibt es keine andere Möglich⸗ keit, als ſich ſelbſt dem Erſtickungstod auszu⸗ ſetzen. Sie geben ſelbſt zu, es ſei nicht ausge⸗ ſchloſſen, daß der eine oder andere bei dieſen Experimenten ſein Leben einbüße, aber ſie wol⸗ len verſuchen, daß dies nicht geſchieht. Hat die Expedition vollen Erfolg, dann dürften ſich neue Wege für die Behandlung der verſchiedenſten Lungenkrankheiten eröffnen. Auch für die Flie⸗ gerei kommt den zu ermittelnden Daten große Bedeutung zu. Die Führer der Expedition ſind Dr. Keys und Mr. Bryan Matthews. Unter den Teilnehmern werden auch däniſche und amerikaniſche Ge⸗ lehrte vertreten ſein. Das Hauptlager am Ka⸗ rakoram ſoll in etwa 5000 Meter Höhe errichtet werden. Von da aus will man dann ſo hoch vorzuſtoßen verſuchen, wie es die menſchlichen Kräfte zulaſſen. — — ZJahrgang 4— A Nr. 561— Seite 4 „Hakenkreuzbanner⸗ — 4 llles für die flebeitsbeſchaffung Dr. Schacht über den§inn der neuen beſetze zum Bank- und freditweſen Berlin, 5. Dez. Der Reichsbankpräſident und kommiſſariſche Reichswirtſchaftsminiſter Dr. Schacht ſprach am Mittwochabend im Rundfunk über die neuen Geſetze zum Bank⸗ und Kreditweſen. Er führte folgendes aus: Auf dem Gebiete des Bank⸗ und Kredit⸗ weſens hat das Reichskabinett in ſeiner letzten Sitzung drei Geſetze verabſchiedet, die von ein⸗ ſchneidender Bedeutung ſind, die einen typiſchen Ausdruck nationalſozia⸗ liſtiſcher Wirtſchaftsgeſinnung bilden und die in ihrer Zweckbeſtimmung von einem einheitlichen Grundſatz getragen ſind. Dieſe Zweckbeſtimmung ergibt ſich aus der Lage, in der das frühere Regierungsſyſtem uns das Deutſche Reich hinterlaſſen hat. Die nationalſozialiſtiſche Regierung Adolf Hitlers hat mit dem alten Regierungsleicht⸗ ſinn aufgeräumt. Grundſatz des nationalſozialiſtiſchen Staates iſt, daß wir auf uns ſelbſt geſtellt, uns nur auf unſere eigenen Kräfte verlaſſen und alle Schwierigkeiten, denen wir gegenüberſtehen, durch verdoppelten Kräfteeinſatz und durch un⸗ beugſame Entſchloſſenheit überwinden müſſen. Das Pumpen im Ausland, dem in erſter Li⸗ nie wir unſere heutigen Deviſen⸗ und Roh⸗ ſtoffſchwierigkeiten verdanken, hat aufgehört. Das öffentliche Geld wird nicht in unproduk⸗ tiven und verſchwenderiſchen Ausgaben vertan, ſondern nach wirtſchaftlichen Ge⸗ ſichtspunkten zur Beſeitigung der Arbeitsloſigkeit eingeſetzt, und die Steuerſchraube wird nicht überdreht, ſondern zwar langſam, aber ſtetig gelockert. Daß wir es bisher fertiggebracht haben, das ungeheure Arbeitsbeſchaffungsprogramm unſe⸗ rer Regierung zu finanzieren, ohne unſere Wäh⸗ rung oder unſeren Reichsetat zu gefährden, iſt eine Leiſt ung, die im Auslande un⸗ verhohlen angeſtaunt wird. Meine deutſchen Volksgenoſſen, was iſt die Antwort auf dieſe Frage und auf dieſes Staunen? In allem, was wir bisher finanziell vollbracht haben, iſt kein Trick, kein Betrug, keine Zauber⸗ künſtelei. Wir haben unſere bisherige Leiſtung vollbracht einzig und allein durch den geglückten Verſuch, alle finanziellen Kräfte, die in der deutſchen Volkswirtſchaft vorhanden ſind oder neu er⸗ wachſen, auf das eine große Arbeitsbeſchaffungs⸗ programm der Reichsregierung zu konzentrie⸗ ren. Dieſe Einſtellung aller Kräfte auf ein gemeinſames Ziel zu fördern, ſie bis zur äußer⸗ ſten Leiſtung zu ſteigern, das iſt der Grund⸗ gedanke, der den drei Geſetzen zugrunde liegt, die ich Ihnen jetzt kurz erläutern möchte. Der dinn der neuen beſetze Das erſte Geſetz iſt das ſogenannte An⸗ leiheſtock⸗Geſetz. Dieſes Geſetz erlaubt künftig für eine Reihe von Jahren, nämlich für die Zeit, die Adolf Hitler für ſeine wirtſchaft⸗ liche Wiederaufbaupolitik braucht, keine höheren Bardividende⸗Ausſchüttung bei Kapitalgeſell⸗ ſchaften als 8 v.., wenn dieſe Geſellſchaften früher ſchon 8 v. H. oder mehr Prozent Divi⸗ dende gegeben haben, und von nicht mehr als 6. v.., wenn ſie auch vorher nicht mehr als 6 v. H. Dividende gegeben haben. Alles, was mehr als 6 bzw. 8 v. H. an Divi⸗ dende ausgeſchüttet werden ſoll, muß in Reichs⸗ anleihe oder in reichsgarantierter Anleihe an⸗ gelegt werden. Der Staat braucht Kapital zur Finanzierung des Arbeitsbeſchaffungsprogramms für die breite Maſſe der Bevölkerung, und er veran⸗ laßt nun durch dieſes Geſetz diejenigen, die einen beſonders hohen Ertrag aus ihrem Unter⸗ nehmen erzielen, einen Teil dieſes Ertrages dem Staate für ſeine Arbeitsbeſchaffungs⸗ zwecke leihweiſe für eine vorübergehende Zeit zur Verfügung zu ſtellen. Das iſt der Sinn des neuen Anleiheſtock⸗Geſetzes. Das zweite Geſetz, welches der Konzentration der deutſchen Finanzkräfte dienen ſoll, iſt das Geſetz zur Neuordnung der deutſchen Börſen, und zwar nicht der Waren⸗ börſen, ſondern der Wertpapierbörſen. Es iſt ein Reſt der alten deutſchen Kleinſtaaterei, daß es in Deutſchland nicht weniger als 21 Wert⸗ papierbörſen gibt. Damit dürfte Deutſchland dasjenige europäiſche Land ſein, in dem es die meiſten Börſen gibt, was anläßlich un⸗ ſerer heutigen Kapitalarmut eine lächerliche Angelegenheit iſt. Hier räumt das neue Geſetz endlich auf. Die Zahl der Börſen wird von 21 auf 9 verringert. Das iſt immer noch reichlich, aber die Reichsregie⸗ rung hat darauf Wert gelegt, daß die hiſtori⸗ ſchen landſchaftlichen Traditionen Deutſch⸗ lands in gewiſſer Weiſe gewahrt bleiben. Das dritte und bedeutendſte Geſetz endlich iſt das Geſetz zur Beaufſichtigung des Kreditgewerbes. Dieſes Geſetz iſt entſtanden aus dem ſogenann⸗ ten Bankunterſuchungsausſchuß, den der Füh⸗ rer und Reichskanzler gegen Ende vorigen Jahres angeordnet hatte. Als Sinn und Aufgabe dieſer Arbeiten hat der Bankunterſuchungsausſchuß ſich in erſter Linie von dem Gedanken leiten laſſen, was für die Löſung der uns geſtellten ſchweren Auf⸗ gaben praktiſch notwendig iſt. Darum iſt auch Kernſtück dieſes Geſetzes wiederum die Zuſammenfaſſung aller bank⸗ und kreditpoliti⸗ ſchen Kräfte. Das Geſetz ſichert die Erreichung dieſes Zie⸗ les durch die Errichtung eines Auf⸗ ſichtsamtes, das unter Beteiligung der einſchlägigen Miniſterien mit dem Reichsbank⸗ präſidenten als Vorſitzenden ins Leben gerufen wird und deſſen ausführendes Organ der jetzt ſchon beſtehende Reichskommiſſar für das Bank⸗ gewerbe wird. Dieſem Aufſichtsamt ſind alle notwendigen Befugniſſe einge⸗ räumt, die die Durchführung der eben ge⸗ nannten Ziele ermöglichen ſollen. Damit wird die Führung des deutſchen Bank⸗ und Kreditweſens im national⸗ ſozialiſtiſchen Geiſte für die wei⸗ tere Zukunft gewährleiſtet, und der deutſche Sparer und Geldeinleger weiß damit, daß ihm künftig die größtmögliche Sicherheit für ſein Eigentum gegeben iſt. So, meine deutſchen Volksgenoſſen, erwächſt auch aus dieſen Geſetzen, die ſich mit ſehr materiellen Dingen beſchäftigen, jenes Ge⸗ fühl der Zuſammengehörigkeit von Volk und Staat, ohne das keine Nation ſich in der Welt behaupten kann. Ihnen allen, meine deutſchen Volksgenoſſen, wird die große Aufgabe zuteil, jeder in ſeinem Kreis mitzuwirken, daß Ordnung und Sicherheit dauernde Beſtandteile unſeres wirtſchaftlichen Lebens werden, auf daß der Beſtand unſerer Familie, der Beſtand unſeres Volkes, feſt gegründet ſei und ſeine Entwicklung nicht zurück⸗ geworfen werde. Dieſes Ziel können wir nur erreichen, wenn wir uns immer bewußt bleiben, daß wir unſer perſönliches Schickſal nur ſicherſtellen können, wenn wir das Schick⸗ ſal unſeres Vollkes ſicherſtellen. Das iſt Betriebsgemeinſchaſt! firupp⸗ Dividende zugunſien der befolgſchaſt und zur inneren Stürkung der zirma Eſſen, 5. Dez.(HB⸗Funk.) Das Geſchäfts⸗ ergebnis der Kruppwerke weiſt nach langer Kri⸗ ſenzeit für das verfloſſene Jahr im ganzen ge⸗ nommen erſtmals einen beſcheidenen Gewinn auf. Auf Wunſch der Familie Krupp ſoll die Ausſchüttung einer Divi⸗ dende nicht erfolgen. Der Gewinn ſoll vielmehr zur inneren Stärkung der Fir ma verwandt werden, ferner will die Firma auch die Gefolgſchaft an dem beſſeren wirtſchaftlichen Ergebnis der Arbeit beteiligen. Den Werksangehörigen des Geſamtunterneh⸗ mens ſoll einmalig eine beſondere Zah⸗ lung zugewieſen werden, deren Höhe ſich nach der Dauer der Zugehörigkeit zur Firma richtet. Die Zuwendung beträgt für Arbeiter 10 bis London, 6. Dezember. Die auſtraliſche Großſtadt Melbourne, die erſt vor wenigen Wochen die Jahrhundertfeier ihres Beſtehens feſtlich beging, iſt von einer furcht⸗ baren Naturkataſtrophe heimgeſucht worden. Ueber den von einem Wolkenbruch begleiteten Sturm, der in der Hauptſtadt des Staates Victoria und Umgebung großen Schaden an⸗ richtete, liegen jetzt nähere Einzelheiten vor. 30 Stunden lang hat es wie mit Kübeln ge⸗ ſchüttet und gleichzeitig peitſchte der Sturm die aus den Wolken niederſtürzenden Waſſermaſ⸗ ſen. So kam es, daß ſchon nach ganz kurzer Zeit mehrere Stadtviertel vollkommen unter Waſſer ſtanden. Aber nicht nur dieſe unge⸗ wöhnlichen, bisher in dieſer Stärke noch nie niedergegangenen Regenmengen führten zu die⸗ ſer Ueberſchwemmung, ſondern vor allem auch die reißenden Fluten des Fluſſes Jarra, deſſen 20 RM. und für Angeſtellte 10 bis 25 v. H. des Monatseinkommens. Rumüniſche flufrüſtung Bukareſt, 6. Dez.(HB⸗Funk.) Die Regie⸗ rung trat am Mittwoch zu einem wichtigen Miniſterrat zuſammen. Miniſterpräſident Ta⸗ tarescu legte ein Programm für die Auf⸗ rüſt ung der geſamten bewaffneten Macht vor und forderte die ſofortige Durchführung im Intereſſe der nationalen Verteidigung. Zur Finanzierung dieſes groß⸗ angelegten Rüſtungsprogramms ſchlug er die Einführung von beſonderen Abgaben, zalſo eine Art Rüſtungsſteuer, vor. Der Rüſtungsplan und der Vorſchlag für die Rü⸗ ſtungsabgaben wurden einſtimmig angenom⸗ men. Der Finanzminiſter wurde beauftragt, Sintflut über Melbourne 20 Sunden kobten die entfeſſelten klemente/ neißende Sluten zerſtören alles/ fin den flippen fluſtraliens zerſhell Bett ſonſt kaum 100 Meter breit iſt, der aber jetzt als ein ſchäumender und gurgelnder Strom von 2½ Kilometer Breite dahinbrauſt, ungeheuere Verwüſtungen anrichtend. Lebensmittel für die Abgeſchnittenen Einzelne Stadtteile von Melbourne ſind von dieſer Ueberſchwemmung beſonders gefährdet worden. Die Lage war dort vielfach geradezu verzweifelt, erreichte doch das Waſſer eine Höhe von ſechs Metern, ſodaß nicht nur die Keller⸗ und Parterreräume überflutet wurden, ſondern auch die erſten Stockwerke der Häuſer. Die be⸗ rühmten Tennisplätze von Kooyong, auf denen ſich ſonſt bei den internationalen Spielen eine feſtlich geſtimmte, elegante Welt zu tummeln es bilden nunmehr einen einzigen rieſigen ee. In den letzten 24 Stunden iſt es der Stadt⸗ Vom Lehrling zum Meiſter Anläßlich der Berufsſchulwoche zeigen die Berliner Fachſchule und Lehrwerkſtätten der Klemp⸗ ner⸗Inſtallateure und Kupferſchmiede⸗Innung die theoretiſche und praktiſche Ausbildung ihrer Schüler vom Lehrling zum Meiſter Frühausgabe— Donnerstag, 6. Dez einen Plan für die techniſche Durchführung di Vorſchlages zur Erhebung der Rüſtungsſt auszuarbeiten. Wie verlautet, ſoll die Rüſtung ſteuer auf etwa 2,5 Milliarden Lei jährlich ve anſchlagt werden. Die Rechtsanwälte in Rumänien ſtreiken 555 F5 bohru Bukareſt, 6. Dez. Die Amwaltskammem—33*3 Rumäniens haben für ihre Mitglieder den die Unte Streit am Mittwoch beſchloſſen. Dieſer Be.—.— ſchluß iſt die Folge von neuen Gerichtsge⸗ nes“ den n pü Bericht ſpr ühren. Erdölqu ſtarken Ein Chirurg erſchießt ſich aus Angſt vor en bung dürfte ſomehr, we der Operation 3 Budapeſt, 6. Dez. Der in weiten Kreiſen lautet wie bekannte ungariſche Univerſitätsprofeſſor Dr. Wilhelm Tauffer, der Begründer des ungari⸗ Ve ſchen Mutter⸗ und Säuglingsſchutzes, iſt am Aus Bad Dienstag auf tragiſche Weiſe ums Leben ge⸗ that 4 Wochen Stunden öſtli quelle auf, der kommen. Profeſſor Tauffer, der im 84. Lebens⸗ jahr ſtand, litt ſeit längerer Zeit an einem ſchweren Darmleiden und ſollte ſich einer Ope⸗ ration unterziehen. Obwohl er ſelbſt in ſeinem als Brennma Leben viele Tauſende von Operationen ausge⸗ ſcheinung war führt hatte, hatte Tauffer in den letzten Wo⸗ Folge der Er! chen eine außerordentliche Scheu vor ſeiner Ope⸗ bpruar auch 8 ration. Als man ihn am Dienstag in die Kli⸗ Nord⸗ und nik bringen wollte, fand man ihn tot im Bett auf. Tauffer hatte ſich erſchoſſen. dürfte aber di Derſelbe inner ſten Grad err hin kundgab, Fünf Arbeiter im Tunnel vom Zuge Erdölvorräthe zermalmt Rom, 5. Dez.(HB⸗Funk.) Auf der Bahn⸗ Erde emporg ſtrecke Florenz⸗Ciuſi wurden am Mittwoch 12 Stelle zu Tag Arbeiter, die in einem Tunnel Kabel legten, lungen in der von zwei aus entgegengeſetzter Richtung kom⸗ daß ſich die e menden Perſonenzügen überraſcht. Sieben im Oſten bis Perſonen konnten ſich retten, die anderen fünſ bergiſche Gren wurden vom Zuge zermalmt. abnehmend in ſtreckt hat. En Attentat auf einen japaniſchen Staats. auch bis in di mann Nehmen wiren Tokio, 5. Dez. Wie Reuter meldet, ſoll* eine Nachricht großes Aufſehen erregt haben, nörolich noch derzufolge ſich ein 17jähriger, mit einem Dolch brücken und in bewaffneter Mann in die Sommervilla des be⸗ NMürnberg hin kannten Staatsmannes Prinz Saionji— eine weſt⸗öſtl. einer der älteſten Staatsmänner Japans— 67 Wegſtunden eingeſchlichen haben ſoll, um ihn zu töten. Er eine nord⸗ſüdl wurde von der Dienerſchaft des iſt(Mavburg⸗ Prinzen gefaßt und der Polizei über: Das iſt aber geben, die bei ihm Schriftſtücke gefunden haben wöhnliche Aus will, in denen Anklagen gegen den Prinzen ſtanden. 500 dh ſonders in ih hen wir näml üäußeren Erſchi ſo würde die rungskreis bee deſſen Mittelp. wald, einige S Und in der 2 nordweſtlich v verwaltung, die dabei von den Behörden des punkte, an de Gouvernements eifrig unterſtützt worden iſt, ſchütterung ar gelungen, eine ins Leben zu Nachri rufen, deren erſte Aufgabe es ſein wird, den Nachrichten au vielen Tauſenden, die ſeit Stunden von aller Auerbach, vot Welt abgeſchnitten ſind, Lebensmittel zuzufüh⸗ Lindenfels uſn ren. Der Verkehr kann nur ganz notdürftig meinen dieſell durch Fiſcherkähne und requirierte Motorboote aufrecht erhalten werden. Der Schaden wird vorläufig auf mindeſtens 450 000 Pfund ge⸗ Großgerau im ſchätzt. Schornſteinköpf in den Häuſer Der Dampfer„Coromba“ überfällig nen, daß die e Leider ſind auch mehrere Todesopfer zu be⸗ gegen damals klagen. Auf beſonders merkwürdige Weiſe iſt hatten und w⸗ dabei ein Familienvater mit ſeinen drei Kin⸗ dern ums Leben gekommen. Er verſuchte vor——„‚L—— den Fluten des Jarra zu flüchten und watete, Alter indem er mit ſeinen Kindern eine Kette bil⸗ dete, durch die bereits ſtark überſchwemmten 8 Straßen. Dabei muß nun der Mann auf irgend⸗ ein unter dem Waſſerſpiegel liegendes elektri⸗ ſches Kabel von hoher Spannung geſtoßen ſein, denn plötzlich ging ein Zucken durch dieſe Menſchenkette und ſie verſchwanden lautlos. Kataſtrophale Folgen hat dieſe Sintflut übe Melbourne auch für die Schiffahrt gerfan Hunderte von Fiſcherbooten ſind überfälli Kein Menſch weiß vorläufig, was aus ihrer Beſatzung geworden iſt. Größte Beſorgni herrſcht auch in Bezug auf das Schickſal meh rerer größerer Dampfer. di ü d die dem Funkſpruch eines zur Aufklärung au geſtiegenen Fliegers zufolge an den Klippen der Inſel Phillip geſtrandet ſein ſoll. Das Leben der Beſatzung und der Reiſenden iſt in größter Gefahr, da bei der wildbewegten Se Rettungsverſuche ſo gut wie ausſichtslos ſind ** 7 das Zlugzeug Ulms noch nicht aufgefundef Honolulu, 5. Dez. Das Flugzeug Ulms iſt immer noch nicht aufgefunden worden, ob⸗ wohl den ganzen Tag über 24 Marine flugzeuge und 3 Armeeflugzeug die See in einem Umkreis von 300 Meilei abſuchen. Eine größere Anzahl von Marine fahrzeugen, Privatbooten und Dutzende japa niſcher Fiſcherboote unterſtützen die Bemü hungen zur Auffindung des Flugzeuges. Am 6. Dezen noch vielfach daß die Kinde Tür ſtellen ur möge ſie übe rchführung d Rüſtungsſteu waltskammern Ritglieder den 1. Dieſer Be⸗ en Gerichtsge⸗ weiten Kreiſen sprofeſſor Dr. er des ungari⸗ us Angſt vor 73 hutzes, iſt am ims Leben ge⸗ im 84. Lebens⸗ Zzeit an einem ſich einer Ope⸗ elbſt in ſeinem ationen ausge⸗ en letzten Wo⸗ vor ſeiner Ope⸗ tag in die Kli⸗ 'n tot im Bett vom Zuge Auf der Bahn⸗ 1 Mittwoch 12 Kabel legten, Richtung kom⸗ Sieben anderen fünf abnehmend in der Stärke, bis nach Lahr er⸗ ſcht. hen Staats. ervilla des be⸗ Saionji— r Japans— zu töten. Er ſchaft des Polizei über⸗ efunden haben gegen den —— s zerſchellt Behörden des t worden iſt, iberfällig zendes elektri⸗ uung geſtoßen en durch dieſe „Hakenkreuzbanner⸗ Frühausgabe— Donnerstag, 6. Dezemßer 1986 Wie von uns verſchiedentlich berichtet, wurden in Baden in jüngſter Zeit an drei Stellen Er d⸗ ölbohrungen aufgenommen. Wohl dadurch angeregt, wurde uns jetzt von einem eifrigen Leſer die Unterhaltungsbeilage einer Augs⸗ burger Zeitung vom 4. März 1871 übergeben, die unter der Bezeichnung„Verſchiede⸗ nes“ den nachſtehenden Bericht veröffentlicht. Der Bericht ſpricht nicht nur von der erſchloſſenen Erdölquelle, ſondern hauptſächlich von einem ſt a rken Erdbeben, das ſich vornehmlich auf die Bergſtraße, den heſſiſchen und ba⸗ diſchen Odenwalbd erſtreckte. Die Beſchrei⸗ bung dürfte ganz beſonderes Intereſſe finden, um⸗ ſomehr, wenn ſie den Tatſachen entſpricht. Sie lautet wie folgt: Verschüedenes Aus Baden, im Februar. Vor einigen Wochen that ſich in Reichartshauſen, ſechs Stunden öſtlich von Heidelberg, eine Erdöl⸗ quelle auf, deren noch ungereinigtes Oel bereits als Brennmaterial gebraucht wird. Dieſe Er⸗ ſcheinung war nicht gerade eine unmittelbare Folge der Erderſchütterung, welche am 10. Fe⸗ bruar auch dort und überhaupt durch ganz Nord⸗ und Mittelbaden empfunden ward, dürfte aber doch in Verbindung damit ſtehen. Derſelbe innere Druck, der ſich, als er den höch⸗ ſten Grad erreichte, als Erderſchütterung weit⸗ hin kundgab, dürfte auch in der Tiefe liegende Erdölvorräthe durch Ritzen und Gänge in der Erde emporgepreßt und an einer günſtigen Stelle zu Tage gefördert haben. Nach Mitthei⸗ lungen in der„Bad. Landeszeitung“ weiß man, daß ſich die gewaltige Erſchütterung bei uns im Oſten bis an die bayeriſche und württem⸗ bergiſche Grenze, im Süden, jedoch ſchon ſehr ſtreckt hat. Entſprechend weit erſtveckte ſie ſich auch bis in die ſüdlichen Theile Württembergs. Nehmen wir nun noch hinzu, daß derſelbe nach r meldet, ſoll erregt haben, 1 5 1 t einem Dolch brücken und in Bayern bis nach Ansbach und Nürnberg hin bemerkt ward, den letzten bekannt gewordenen Nachrichten nördlich noch in Marburg, weſtlich in Saar⸗ ſo erhalten wir eine weſt⸗öſtl. Erſtrechung von 40 Meilen oder 67 Wegſtunden(Saarbrücken—Nürnberg) und eine nord⸗ſüdl., die nur um eine Meile kürzer iſt(Marburg⸗Lahr, in gerader Linie gemeſſen). Das iſt aber für Deutſchland eine ganz unge⸗ wöhnliche Ausdehnung einer Erderſchütterung, welcher auch deren ungewöhnlich Stärke, be⸗ ſonders in ihrem Mittelpunkt, entſprach. Zie⸗ hen wir nämlich üäußeren Erſchütterungspunkte eine Kreislinie, ſo würde dieſelbe den ungefähren Erſchütte⸗ rungskreis begrenzen, deſſen Mittelpunkt auf, ſo fiele er in den Oden⸗ wald, einige Stunden nördlich von Heidelberg. Und in der That war nur einige Stunden nordweſtlich von dieſem ungefähren Mittel⸗ punkte, an der heſſiſchen Bergſtvaße, die Er⸗ ins Leben zu ſchütterung am heftigſten. ein wird, den den von aller tittel zuzufüh⸗ inz notdürftig te Motorboote Schaden wird 00 Pfund ge⸗ Schornſteinköpfen und Dachziegeln und Riſſe durch die vorhin genannten und ſuchen wir dann So bezeugen die Nachrichten aus Bensheim, Fehlheim, Lorſch, Auerbach, Lindenfels uſw. Es ſtellten ſich dort im allge⸗ vom Melibokus, Niederauerbach, meinen dieſelben ungewöhnlichen Folgen der Erſchütterung ein, wie bei den heftigſten zu Großgerau im November 1869, Herabfallen von in den Häuſern. Jedoch läßt ſich nicht verken⸗ nen, daß die Stöße aus dem Innern der Erde sopfer zu be⸗ f gegen damals an Stärke merklich zugenommen dige Weiſe iſt nen drei Kin⸗ verſuchte vor n und watete, ine Kette bil⸗ ſerſchwemmten in auf irgend⸗ hatten und weit bedrohlicher waren. In dem Alter Vorweihnachtsbrauch en lautlos. Sintflut übe ahrt gerfan nd überfälli as aus ihrer te Beſorgnis Schickſal meh⸗ ieſen überfäl⸗ ie„Coromba“ ifklärung au den Klippen in ſoll. Das iſenden iſt in bewegten Se ugzeug unms 4 worden, ob Marine⸗ flugzeuge 300 Meilen von Marine⸗ utzende japa⸗ die Bemü⸗ zeuges. m 6. Dezember, dem Nikolaustag, herrſcht och vielfach die ſchöne alte Vorweihnachtsſitte, daß die Kinder ihre Schuhe am Abend vor die Tür ſtellen und den lieben Nikolaus bitten, er ge ſie über Nacht mit Nüſſen und kleinen Geſchenken füllen Marktflecken Lorſch ſollen 42 Schornſteine ein⸗ gefallen ſeyn, an kleineren Orten 18—24. In Rodau wurde das Schulhaus unbewohnbar. In Fehlheim traten noch am 12., als die Leute gerade in der Kirche waren, einige ſo heftige Nachſtöße ein, daß die Kirche wankte, die Mau⸗ ern auf allen Seiten Sprünge bekamen, die Leute angſtvoll herausſtürzten und man jetzt für das ſchöne Gebäude fürchtet. Auch in Schwanheim bekam die Kirchenmauer einen Sprung. In Lindenfels ſtellten ſich ſogar am 16. noch zwei kräftige Nachſtöße ein. Weniger ſtark, aber durch die Menge ſehr auffallend, waren dieſelben in Auerbach, wo man am 10. Februar 15 Erſchütterungen und noch mehrere, immer ſchwächer werdend, bis zum 13. beobach⸗ tete. Am Fuße des nahen Melibokus wurden vom 10. bis 12. deren 23 gezählt. Daß ſich von der nahen heſſiſchen Grenze dieſelben Erſchei⸗ nungen auch zu uns, nach Baden herüber, fort⸗ ſetzten, doch je weiterhin je ſchwächer werdend, iſt durch vielfache Beobachtungen feſtgeſtellt. 1 im Jahre 1811 in Veichartshausen/ Das Erxdbeben verursachſe Schweren Zchaden Was haben wir aber zu erwarten, lwenn öftere, immer ſtärker werdende Wiederholungen die“ ſes unheimlichſten aller bedrohlichen Naturer⸗ eigniſſe in unſerem Rheinthale eintreten ſoll⸗ ten? Es iſt gar nicht unmöglich, daß einſtige Verbindungen eines längſt eingeſunkenen Kra⸗ ters mit den Tiefen der Erde ſich theilweiſe wieder aufgethan haben, und glühende Dämpfe von dort bis zu uns aufſteigen laſſen. Und dieſe in die Tiefe gehenden Riſſe können ſich ebenſo gut erweitern, als wieder verſtopfen. Miniſter Schmitthenner über die Winterhilfe Mosbach, 6. Dez. Im vollbeſetzten Saale des Bahnhofshotels ſprach Miniſter Schmitt⸗ henner über die deutſche Winterhilfe. Zwei große grundſätzliche Wandlungen, ſo führte der Redner u. a. aus, haben ſich ſeit dem Umbruch in Deutſchland, im deutſchen Men⸗ ſchen vollzogen: die Abkehr vom Individua⸗ lismus, einem Kind des Liberalismus, zur Volksgemeinſchaft, die Erſtarkung des Wehrgeiſtes, der den Pazifismus der Nachkriegszeit ablöſte. Der Wehrgeiſt, den das heutige Deutſchland pflegt, hat nichts zu tun mit irgendwelcher Kriegslüſternheit, aber das dürfen und müſſen wir mit voller Berech⸗ tigung beanſpruchen: Wir wollen unſere Heimat, unſer deutſches Land, wir wollen unſere Ehre und unſere Kin⸗ Große Baupläne Bad Dürrheim, 6. Dez. Dieſer Tage weilte Miniſterpräſident Köhler zu einer Auf⸗ ſichtsratsſitzung der Saline AG in Bad Dürr⸗ heim. Dabei wurden auch für den Kurort wich⸗ tige Fragen, wie der Bau eines neuen Kurmittelhauſes, eines Kurhaus⸗ ſaales mit Kurtheater und einer Um⸗ gehungsſtraße beſprochen. Während bis⸗ her als Platz für das Kurmittelhaus und den Kurhausſaal die Stelle beim Bahnhof aus⸗ erſehen war, wo das alte Sudhaus ſtand, kam der ſchützen. In dieſem Punkt fordern wir Gleichberechtigung mit allen anderen Völkern der Erde. Wenn dieſe beiden Gedan⸗ ken, die Volksgemeinſchaft und der Wehrgeiſt, in einem Vollke lebendig ſind, dann gibt es kein Problem Winterhilfe. Wie in einer großen Fa⸗ milie hilft ein Volksgenoſſe dem andern. Die Gabe, die heute gegeben wird, darf nicht mehr nur vom Ueberfluß kommen, ſie muß ein Opfer ſein. Das Winterhilfswerk des letz⸗ ten Jahres war ein überwältigender Erfolg. In dieſem Jahre wird es nicht anders werden. Das Ziel, das uns der Führer geſetzt hat, wird in ſeinem ganzen Ausmaß er⸗ reicht werden. Die Ausführungen des Mi⸗ niſters wurden mit ſtärkſtem Beifall aufgenom⸗ men. in Bad Dürrheim man jetzt zu der Ueberzeugung, daß hier eine Kuranlage gleichſam als Viſitenkarte Bad Dürr⸗ heims erſtellt werden und jene Neubauten in den jetzigen Kurpark kommen ſollen, ſo daß ein geſchloſſener Komplex der Kuranlagen entſteht. Die Koſten für Kurmittelhaus und Kuranlagen dürften auf 700000 RM zu ſtehen kommen. Auch das Problem der Um⸗ gehungsſtraße wird durch die Schaffung der Autobahn Stuttgart—DonaueſchingenSchaff⸗ hauſen beeinflußt werden. Badens Kneipp⸗Vereine tagten Gaggen au, 6. Dez. In unſerem Kneipp⸗ kurort tägten die Vertreter der Kneipp⸗ vereine aus allen Gegenden des Landes, um über ihre Arbeit Rechenſchaft zu geben. Dr. med. Rahner verbreitete ſich in einem intereſſan⸗ ten Vortrag über das Weſen der Kneipp⸗Be⸗ handlung, die ſich durchaus nicht in der Kalt⸗ waſſerbehandlung erſchöpft. In unſeren Tagen ſei den natürlichen Heilverfahren vor allem durch den Nationalſozialismus ge⸗ rechte Anerkennung zuteil geworden. Der Haupt⸗ wert der Kneipp⸗Methode beſtehe nicht darin, die Kranken zu heilen, ſondern die Geſunden geſund zu erhalten.— Bürgermeiſter Di e tz überbrachte die Grüße der Stadt Gaggenau, Landesführer Prof. Dr. Eckſtein(Freiburg) trat dafür ein, daß beſonders die Jugend der verſchiedenen Verbände über die geſunderhal⸗ tende Wirkung der Kneipp⸗-Methoden aufge⸗ klärt wird. Im Verlaufe der internen Beratungen wur⸗ den u. a. die neuen Satzungen genehmigt. Die nächſtjährige Tagung findet in Heidelberg ſtatt. Der Vertreter der Hauptgeſchäftsſtelle München, Hebting, erſtattete Bericht über die allge⸗ meine Lage des Kneipp⸗Bundes. Baden und die Pfalz bilden künftig einen Bezirk, zu 0 Führer Prof. Dr. Eckſtein beſtimmt wurde. Zwei neue Jugendherbergen Im Markgräflerland. Karlsruhe, 6. Dez. Von unſerem Karls⸗ ruher Mitarbeiter wird uns mitgeteilt: Dank dem Entgegenkommen der Stadtgemeinde Kan⸗ dern war es dem Gau Baden im Reichsver⸗ band der Deutſchen Jugendherbergen eides den ſogenannten„Platzhof“ an der Scheideck zu erwerben. Er wird als Jugendher⸗ berge ausgebaut und der wandernden Ju⸗ gend als Stützpunkt zur Erwanderung des Markgräfler Landes dienen. Zum erſtenmal wird in einem Jugendherbergsgau der Verſuch unternommen, ein abgerundetes Hofgut zu⸗ gleich landwirtſchaftlich im Intereſſe der Volksernährung zu betreiben und gleich⸗ zeitig für den Jugendherbergsver⸗ kehr zugänglich zu machen. Dieſe doppelte weckbeſtimmung wird nicht nur der Umſchu⸗ ung dienen, ſondern wird auch eine Vertie⸗ fung des Heimat⸗Erlebens für die wandernde Jugend im Gefolge haben. und in Laufenburg. Karlsruhe, 6. Dez. Die Stadtgemeinde Laufenburg(Rhein) ſtellt ein Nebengebäude des Schlößchens zwecks Betrieb einer Jugend⸗ herberge koſtenlos zur Verfügung. So wird im ommenden Jahre dieſer intereſſante Platz am Oberrhein zahlreichen Jugendwanderern will⸗ Gelegenheit zu Raſt und Bleibe bieten. Der Verein badiſcher Lehrerinnen aufgelöſt Karlsruhe, 6. Dez. Das Miniſterium des Kultus, Unterrichts und der Juſtiz— Abtei⸗ lung Kultus und Unterricht— gibt belannt: Der„Verein badiſcher Lehrerinnen“ in Karlsruhe, dem durch Miniſterialentſchließung vom 12. März 1890 Körperſchaftsrechte ver⸗ liehen worden ſind, hat unterm 2. Oktober 1933 die Auflöſung beſchloſſen. Hierzu hat der Herr Miniſter des Kultus, Unterrichts und der Ju⸗ ſtiz— Abt. Kultus und Unterricht— die Ge⸗ nehmigung erteilt. Rudolf Stratz 70 Jahre alt Heidelberg, 6. Dez. Der bekannte Roman⸗ ſchriftſteller Rudolf Stratz, ein gebürtiger Heidelberger, wird heute, am 6. Dezember, 70 Jahre alt. Für einen ſeiner erſten größeren Roman—„Alt⸗Heidelberg, du feine“— hat er ſeine Vaterſtadt als Schauplatz gewählt. Hei⸗ delberg hat nach dem Kriege ihm zu Ehren eine Straße„Rudolf⸗Stratz⸗Weg“ genannt. 18 Monate Zuchthaus für Brandſtiftung Heidelberg, 6. Dez. Das Schwurgericht verurteilte nach zweitägiger Verhandlung geſtern den Friedrich Philipp aus Tiefenbach wegen Brandſtiftung zu einem Jahr ſechs Monaten Zuchthaus. Der Staats⸗ anwalt hatte drei Jahre beantragt. Der An⸗ geklagte hatte ſein Haus in Tiefenbach im September 1932 in Brand geſteckt; es brannte bis auf die Grundmauern nieder. Das Anweſen, das er um 3200 Mark erworben hatte, war mit 2974 Mark verſchuldet, außerdem hatte Philipp auf einen Acker 1000 Mark aufgenom⸗ men. Allem Anſchein nach wollte Philipp ver⸗ hüten, daß das Anweſen in die Hände des Hauptgläubigers fiel, der wegen ſeiner For⸗ derung Zwangsvollſtreckung beantragt hatte. „Ludolf⸗Krehl⸗Klinik“ Heidelberg Heidelberg, 6. Dez. Auf Antrag des Miniſteriums des Kultus, des Unterrichts und der Juſtiz— Abteilung Kultus und Unter⸗ richt— hat das Staatsminiſterium verfügt, daß künftig die mediziniſche Klinik der Univerſität Heidelberg in Anbetracht der großen Verdienſte, die ſich Geh. Rat Pro⸗ feſſor Dr. Ludolf von Krehl um die Begrün⸗ dung und Entwicklung der Klinik erworben hat, die Bezeichnung„Ludolf⸗Krehl⸗Klinik“ zu führen hat. Pfalz Die Gedenkkafel für SA⸗Mann Prack geweiht Waldfiſchbach, 5. Dez. Zur ſelben Stunde und am gleichen Platz, wo vor nun⸗ mehr zehn Jahren der Pirmaſenſer SA⸗Mann Arthur Prack in Waldfiſchbach durch die Ku⸗ geln der Reaktion gefallen iſt, wurde am Dienstag unter außerordentlich ſtarker Be⸗ teiligung der SͤA⸗Formationen der Stadt und des Bezirks Pirmaſens, der SS, der Flieger⸗ ſtürme uſw. eine Gedenktafel eingeweiht. Die Feier begann im Fackelſchein um 9 Uhr abends. Standartenführer Dr. Caſpar hielt eine kurze Begrüßungsanſprache, in der er das Opfer Arthur Pracks verherrlichte. Nach dem gemeinſamen Geſang des Deutſchland⸗Liedes hielt Brigadeführer Schwitzgebel eine An⸗ ſprache, in der er gleichfalls zum Ausdruck brachte, daß der Tod Arthur Pracks dazu bei⸗ getragen habe, das neue Reich zu ſchaffen. Dann enthüllte Brigadeführer Schwitzgebel die Gedenktafel. Am Ende des feierlichen Aktes marſchierten die Formationen mit erhobener Hand am Denkmal und anſchließend beim Bür⸗ germeiſteramt an Brigadeführer Schwitzgebel und Gauleiter Bürckel vorbei. Märkte Mannheimer Schlachtviehmarkt Auftrieb: Rinder 811, Kälber 796, Schweine 2369. Marktverlauf: Rinder und Schweine langſam, Kälber ruhig. Preiſe: Ochſen: 37, 31 bis 36, 27—30, 23—26; Bullen: 34—35, 28 bis 33, 25—27; Kühe: 31—33, 25—30, 18—24, 12 bis 15; Rinder: 37—39, 33—36, 26—31; Kälber: 48—51, 41—47, 33—40, 25—32; Schweine: 52 bis 53, 50—53, 48—53, 45—51, 34—39. Freiburger Schlachtviehmarkt Auftrieb: Rinder 118, Käbber 168, Schafe 26, Schweine 419. Marktverlauf: Rinder ſchlep⸗ pend, Schweine und Kälber mittel. Preiſe (hierbei handelt es ſich nur um Spitzenpreiſe): Ochſen: 24—38; Bullen: 31—37; Kühe: 10—29: Rinder 26—41; Kälber: 37—50; Schweine 50 bis 53; Schafe: 34—40. Pforzheimer Schlachtviehmarkt Auftrieb: Rinder 150, Kälber 218, Schweine 417. Marktverlauf: Bei allen Gattungen mit⸗ tel. Preiſe: Ochſen: 31—32; Bullen: 33—35, 30—32, 26; Kühe: 24—26, 20—22, 15—19, 10 bis 13; Rinder: 36—38, 34—35, 30—32; Käl⸗ ber: 43—45, 39—42, 33—38; Schweine: 53, 50 bis 52; Sauen: 47—49. Stimmungsbericht aus Baden Der Auftrieb auf den badiſchen Schlachtvieh⸗ märkten war trotz der Kontingentierung etwas zu groß. Durch das große Angebot an Wild hat die Nachfrage nach Rinder⸗ und Schweine⸗ fleiſch nachgelaſſen. Es verblieb auf allen Märk⸗ ten Ueberſtand. Bei guten Qualitäten konnten bei Großvieh Spitzenpreiſe bis zu 40 Pfennigen gehalten werden, während die Tiere der b⸗ und c⸗Klaſſe ſchwer unterzubringen waren. Auch bei den Schweinen konnten die oberen Klaſſen ihren Preis behaupten. Die Kälber⸗ preiſe haben ſich gegenüber der Vorwoche wie⸗ der etwas erholt, doch iſt immer noch ein gro⸗ ßes Angebot an Kälbern vorhanden. Nur bei ſcharfer Kontingentierung des Auftriebs wer⸗ den ſich die Preiſe in den nächſten Wochen hal⸗ ten laſſen. Unſeren Bauern ſei dringend ge⸗ raten, ihre Tiere voll auszumäſten, da ſie nur in der a⸗Klſaſſe einen entſprechenden Preis er⸗ zielen und größte Nachfrage nach fetten Tieren beſteht. Schweinemärkte Schwetzingen. Zufuhr: 76 Milchſchweine, 91 Läufer. Milchſchweine pro Paar 21—25 RM, Läufer je Paar 35—70 RM. Marktverlauf lebhaft, ein Drittel Ueberſtand. Meckesheim. Zufuhr: 29 Läufer; Preis: 32—44 Mark. Nachfrage groß, geringer Ueber⸗ ſtand. Sinsheim. Auftrieb 40 Läufer, 14 Milch⸗ ſchweine. Preiſe: Läufer 32—50 Mark, Milch⸗ ſchweine 26—32 Mark das Paar. Schweinemarkt Adelsheim Auftrieb 229 Milchſchweine, 4 Läufer. Preiſe: Milchſchweine 30—45 Mark, Läufer 60 Mark das Paar. Pfälziſche Viehmärkte Kirchheimbolanden. Auftrieb 214 Ferkel; Preiſe: Ferkel—6 Wochen 12—18 Mark, ältere 24 Mark das Stück. Handel äußerſt flott. Bellheim. Auftrieb 72 Läufer⸗ und Trieb⸗ ſchweine, 66 Stück Milchſchweine. Preiſe: Trieb⸗ und Läuferſchweine 28—60 Mark, Milch⸗ ſchweine 20—28 Mark das Paar. Handel flott Berliner Schweinemarkt Auftrieb: 16 292. Marktverlauf ruhig. Preiſe: 52, 50—51, 49—52, 46—50, 43—46, 38—40; Sauen: 48, 42—46. Hamburger Schweinemarkt Auftrieb: 5092. Marktverlauf mittel. Preiſe: 50—51, 49—50, 47—50, 44—47, 38—43; Sauen: 47—49, 46—48. Obſtgroßmarkt Handſchuhsheim Birnen—6, Aepfel—13, Feldſalat 20—23, Römiſchkohl 14—15, Spinat 3, Wirſing 3, Sel⸗ lerie—6,5; Anfuhr und Nachfrage gut. Marktbericht des Obſt⸗ und Gemüſegroßmarkts Weinheim Weinheim, 5. Dez. Aepfel—18, Birnen —14, Nüſſe 22—25. Anfuhr 100 Ztr. Nachfrage Mun Verſteigerung: Freitag, 7. Dez., 4 Uhr. Im Ofe knif Der Wind, d Die ganz Fo Ob heit der Die Buwe ſe Die Mutter Der Fritz, de Browiert an En Sofakiſſe En Kaffeewe 7 7— 7 2 8 8 8 —— f 5— 5 V 85 waranemenaatihnehrsomenshasasatt Dalen für den 6. Dezember 1934 4834 Geſtorben Adolf Freiherr von Lützow Führer der Freiſchar 1812/13 in Berlin (geboren 1782). 1849 Geboren der Generalfeldmarſchall Auguſt 4 im Angelbachtal). Im alemanniſchen Gebiet, vor allem im Schwarzwald, ſind dem hl. Niko⸗ laus eine ganze Reihe furchterregender Geſtal⸗ ten beigegeben. Intereſſant iſt eine Geſtalt aus dem Kinzigtal, der ſogenannte„Klauſebicker“, der anderswo„Rubbelzer“, im Norden„Kling⸗ St. Nikolaus kommt Viel iſt ſchon verſucht worden, um dem Ul⸗ menſterben Einhalt zu gebieten, aber zu einem greifbaren Ergebnis iſt man noch nicht gekom⸗ men. Immer neue Bäume werden von der Krankheit befallen und immer wieder müſſen die Baumfäller ſich an die Arbeit machen, um die unrettbar verlorenen Bäume zu beſeitigen. Am ſtärkſten in Mitleidenſchaft iſt die ſchöne Ulmenallee, die ſich vom Mannheimer Haupt⸗ friedhof bis zum Ortseingang von Feudenheim erſtreckt und ehemals nicht weniger als 425 Bäume umfaßte. Nur vereinzelt trat zuerſt in dieſer Allee die Ulmenkrankheit auf, aber nach und nach mußten doch etwa 60 Bäume entfernt werden. Im vergangenen Frühjahr ergab die Durchſicht, daß ſofort weitere 32 Bäume zu entfernen waren und daß damit gerechnet wer⸗ den mußte, im Herbſt nochmals abſchlagen zu laſſen. Es kam aber weit ſchlimmer, als man vermutet hatte: in dieſem Winter müſſen 150 Bäume ge⸗ füllt werden, die mehr oder weniger ſtark von der Ulmen⸗ krankheit betroffen ſind und man muß froh ſein, wenn ſich dieſe Zahl bis zum Frühjahr nicht noch erhöht. Nun kann man ſich ſehr leicht ausrechnen, daß nur 175 Bäume ſich an der großen Straße zwiſchen Mannheim und Feu⸗ denheim befinden werden und daß es auch keine zwei Jahre mehr dauern wird, bis auch dieſe Bäume verſchwunden ſind, ſofern das —8 in dem bisherigen Ausmaß wei⸗ ergeht. Von einer Neubepflanzung, die mit Beſtimmt⸗ heit erfolgt, wird man zunächſt Abſtand neh⸗ men, da die Bepflanzung der geſamten Allee einheitlich erfolgen ſoll und man ſich außerdem noch nicht ganz klar darüber iſt, welche Baum⸗ art man wählen ſoll. Im Waldpark werden auch einige Bäume zu entfernen ſein und zwar kommen hier verſchie⸗ dene ältere Pappeln in Frage, die wegen ihres Alters nicht mehr ganz ſicher erſcheinen. Da die zum Fällen beſtimmten Pappeln nahe der Wege ſtehen, iſt ihre Entfernung angeordnet worden, um bei einem etwaigen Abbrechen der Zweige Unglücksfällen vorzubeugen. Kraftfahrer! Halte die Bremſen deines Fahr⸗ zelen gut im Stand! Laſſe ſie rechtzeitig nach⸗ tellen oder friſch belegen. Achte auch beſon⸗ ders darauf, daß die Bremſen gleichmäßig arbeiten. Ungenügende oder ungleichmäßige Bremſen führen eines Tages unweigerlich zum Unfall und ins Gefängnis! „Ich bin beſtimmt recht brav geweſen“!— Sankt Nikolaus Vom germaniſchen Schimmelreiter zum chriſtlichen Heiligen Wenn die Winterszeit beginnt und die wei⸗ ßen Flocken vom Himmel tanzen, dann kommt St. Nikolaus, um die Kinderwelt mit Gaben zu beſchenken. Es iſt wohl der volkstümlichſte Heilige, den das Chriſtentum geſchaffen hat, ohne jedoch ſeine Herkunft aus dem heidniſchen Väterglauben verwiſchen zu können oder zu wollen. Er tritt je nach Landſchaft unter ganz verſchiedenen Namen, z. B. Belzroppert, San⸗ tiklaus, Rubbels, Klauſebicker oder Eſſel auf. Unzweifelhaft enthalten viele diejer landläu⸗ figen Bezeichnungen religiöſe Vorſtellungen unſerer Vorfahren, zu deren Deutung die chriſt⸗ liche Legende nicht hinreicht. Betrachtet man in dieſem Zuſammenhang noch das dazu gehörige Brauchtum, ſo wird vollends klar, daß ſich hinter dieſen Symbolen ein Erbſtück aus der heidniſchen Frühzeit er⸗ halten hat. Im Kraichgau z. B. beſucht der Nikolaus nur die braven Kinder, während die unartigen auf dem„Eſſel“ reiten müſſen, der ſie ſtutzt oder entführt(z. B. Mühlhauſen dem wilden Heer zuſammen(das ſind die an⸗ deren Geſtalten) reitet er in ſturmdurchtobter Nacht über Felder und Wälder und kein Gläu⸗ biger, der um dieſe Zeit noch im Freien iſt, wagt nach dem toten Heer Umſchau zu halten.“ Hartnäckig hat ſich dieſe Ueberlieferung bis auf unſere Tage im„wilden Heer“ um den getreuen Elbhard erhalten. Mit der Ausbrei⸗ tung der neuen Lehre waren des Schimmelrei⸗ ters Tage gezählt. Sein Wochentag wurde durch „mitta wecha“(Mittwoch) evſetzt, während alle übrigen Wochentage ihre Götternamen behiel⸗ ten. Er ſelbſt verſchwand im Dunkel des Brauchtums und Volksglaubens. Der Biſchof rat an ſeine Stelle. Er wurde ſehr ſchnell der wichtigſte Heilige der Kirche und Schutzpatron der fahrenden Scholaren und Seefahrer. Die Kloſterſchulen ſorgten für ſeine Verbreitung als Kinderheiliger. Eine Unzahl Legenden über ſeine Hilfe und Fürſprache ſind in der ganzen abendländiſchen Kirche verbrei⸗ tet. Beſonders bekannt iſt er als Heiratspatron. Alle jungen Mädchen, die gern heiraten möch⸗ ten, wenden ſich an ihn. Ganz auffallend in Frankreich. In Fécamp, im Departement Seine in férieur müſſen die heiratsluſtigen Jung⸗ frauen mit Kieſelſteinen nach der Statue des heiligen Nikolaus werfen, um einen Mann zu belommen. In Provins z. B. können die Mäd⸗ chen nur dann die Liebe ihres Angebeteten erringen, wenn ſie den Riegel an der Nikolaus⸗ kapelle ihres Ortes eifrig hin und her bewegen, d. h. fleißig zu ihrem Männerpatron beten und dazu folgendes Verslein ſagen: „Heiliger Nikolaus, Patroön der Jungfrauen, verheirate uns und zögere nicht.“ Viele Votivtafeln in den Kirchen deuten darauf hin, daß man ſich auch heute noch fleißig an den Santiklaus gewandt hat, wenn man ſeine Töchter glücklich verheiraten wollte. Die ſo zuſtandegekommenen Ehen tauften dann gewöhnlich auch ihren Erſtgeborenen auf den Namen Nikolaus, in Norddeutſchland auch häufig in Klaus und Klas abgekürzt. Da gabs nun denn ſo viel Klauſe, daß Fritz Reu⸗ ter in ſeinem luſtigen Klauſengedicht alſo ſin⸗ gen konnte: Up Fiſchland it en wohren Spaaß Dar heiten's alltauſammen„Klas“, „Klas, ſegg mol, Klas“, ſo frögt de ein, „Klas, heſt du minen Klas nicht ſeihn?“ „Ja,“ antwurt't denn de anner Klas, „Din Klas de ging mit minem Klas tauſammen nah Klas Klaſen ſinen Klas.“ —— Deufscie Fofiule für Volfhsbildiung Arbeitskreis: Heimijche Vorgeſchichte Im Anſchluß an die vorhergehende Tagung berichtete ein Mitarbeiter über die Pflanzen⸗ funde bei den Ausgrabungen auf dem Grunde des Ueberlinger Sees. Danach pflanzten die Pfahlbauer ebenſoviele Getreidearten wie ein heutiger Gutshof, aber ſtatt Sommergerſte und Hafer die beiden Hirſearten, und ſtatt des Rog⸗ 0 das Einkorn. Erſt die Germanen brachten oggen und Hafer mit, die dann von den Rö⸗ mern übernommen wurden. Hochgezüchtete Kulturpflanzen wie ſechszeilige Gerſte und großſamige Erbſen erfordern eine vorausge⸗ angene lange Zeit der Züchtung. Die Pfahl⸗ auer ſelbſt, ihre Kulturpflanzen und ſogar ihre Ackerunkräuter ſtammen aus den Mittelmeer⸗ ländern. Nordiſch dagegen ſind die Menſchen, die in Jütland und den umliegenden Küſten und In⸗ ſeln wohnten. Als Megalithleute werden ſie benannt nach den rieſigen Grabbauten, die ſie aus gewaltigen Granitblöcken errichteten. Dieſe „Hünenbetten“ ſind prächtige Zeugniſſe nordi⸗ ſcher Kraft, verwachſen mit Kiefernwald, Mee⸗ resſtrand, Moor oder der Heide unſeres Her⸗ mann Löns. Ihre Töpfereien, reich geſchmückt mit tief eingeſtochenen Winkelbändern und Flechtmuſtern, verraten hohen Kunſtſinn. Trotz ihrer hohen Ackerbaukultur kennen die Stein⸗ gräberleute noch keine Metalle; aber aus dem vorzüglichen Feuerſtein, den ſie an den Kreide⸗ küſten gewinnen, ſtellen ſie Dolche und Beile von künſtleriſch vollendeter Form her. Aufgabe der nächſten Arbeitsabende wird es ſein zu zeigen, wie die Megalithleute indoger⸗ maniſiert wurden und aus ihnen die verſchie⸗ denen Zweige der indogermaniſchen Völker⸗ familie hervorgehen, namentlich die Germanen. So werden hier ganz anſchaulich die Quell⸗ ſtröme aufgezeigt, aus denen unſer Volk ge⸗ worden iſt, und die raſſiſchen Wurzeln unſeres völkiſchen Seins werden mit überraſchender Klarheit vor uns lebendig. Darum wäre im Zeitalter des völkiſchen Wiederaufbaues dieſem Arbeitskreis eine größere Teilnehmerzahl zu wünſchen. Nationaltheater. Für die Vorweihnachtszeit wird Humperdincks Märchenoper„Königs⸗ kinder“ in den Spielplan aufgenommen. Die erſte Aufführung findet Sonntag, 9. Dezember, im Nationaltheater ſtatt. Beſchäftigt ſind die Damen: Heiken, Krauß, Landerich, Schmielke, Ziegler und die Herren Bartling, Könker, von Küßwetter, Kuppinger, Mang, Voiſin und Wuthinor. Muſikaliſche Leitung: Dr. Cremer. Spielleitung: Dr. Hein. Erneuter Erfolg eines Ludwigshafeners. Der ſeinerzeit mit einem der zwanzig erſten Preiſe für die Idee einer Reichsführerſchule der NS⸗ DApP ausgezeichnete junge Regierungsbaumei⸗ ſter Robert Roskothen, ein gebürtiger Ludwigshafener, hat auch bei dem Wettbewerb für ein Schlageter⸗Forum in Düſſeldorf einen beachtlichen Erfolg errungen. Sein Entwurf wurde mit RM 1000 angekauft. Wie die Bau⸗ leitung der Reichsleitung der NSDaAP mit⸗ teilt, wird der Führer zu den engeren Konkur⸗ renten für den zweiten Wettbewerb der RỹS München in nächſter Zeit ſprechen. Tänze und Volkslieder im. Phlharmoniſchen Konzert des Pfalzorcheſters Dies war ein ſeltenes Konzert. Die Pro⸗ grammzuſammenſtellung war diesmal von der üblichen ewig gleichen Grundgeſtaltung ab⸗ gewichen und brachte Tanzſtücke und Volkslieder mehrerer Nationen, Kunſtlieder von Schumann, Balladen von Loewe und ſchließlich auch die „Ungariſche Fantaſie“ für Klavier mit Orcheſter Franz Liſzts. Zwei alte franzöſiſche Tanzſtücke ſtanden am Anfang. Zuerſt des vielſeitigen Rameau be⸗ kanntes Tamburin, ſodann des Opernmeiſters Grétry aus einer Suite entnommene beweg⸗ lich trippelnde Gigue. Das Pfalzorcheſter brachte die beiden für moderne Ohren zubereitete Stück⸗ chen ſehr delikat und leicht zum Vortrag. Die folgenden deutſchen Volkslieder(All' mein' Gedanken, Ich ging durch einen gras⸗ grünen Wald, Da drunten im Tale, Es ſteht eine Lind) in der Bearbeitung Rudolf Sie⸗ gels für Mezzoſopran, Bariton und Orcheſter ſind anſprechende Beiſpiele für alle Kompoſitio⸗ nen ähnlicher Art. Der Komponiſt(nach Kriegs⸗ ende Dramaturg in Mannheim geweſen) baut im erſten der Liedchen die oktav⸗kanoniſch ge⸗ haltenen beiden Singſtimmen über einen Or⸗ cheſterhintergrund von ſtark impreſſioniſtiſcher Färbung.„Da drunten im Tale“ erinnert in der Sextenführung ſtark an Brahms. Die übri⸗ gen beiden enthalten viel tonmaleriſch Charak⸗ teriſtiſches. Im ganzen ſind dieſe Stücke wert⸗ volle Weiterbildung(nicht Nachahmung) der Brahmsſchen Volksliederkompoſition. Die So⸗ liſten waren Roſalind von Schirach und Peter Schäfer⸗Darmſtadt. Die deutſche Tanzkompoſition älterer Pro⸗ venienz kam zuerſt mit der oftgehörten Muſette von Gluck und den herrlichen deutſchen Tänzen von Mozart zu Wort. Prof. Boehe ſicherte beiden Stücken, beſonders aber dem zweiten, eine ausgezeichnete Aufnahme. Roſalind von Schirach bot darauf mit ihrer hübſchen, für derartige Liedchen beſonders prädeſtinierten Stimme und Vortragsart drei allerliebſte deutſche Volkslieder(Phyllis und die Mutter, Im Wald bei der Amſel, Der Hirſch) mit paſſender einfacher tung. Am Flügel ſaß Hans Roſen⸗Lud⸗ wigshafen. Es gab eine Zugabe(Kommt ihr Geſpielen). Aehnliches gilt von den vier Schumann⸗Liedern im 3. Programmteil(Käuz⸗ lein, Der Sandmann, Volksliedchen, Ins Freie), deren Begleitung Hans Roſen wie⸗ derum ſehr ſauber ausführte. Der Baritoniſt Peter Schäfer⸗Darmſtadt brachte als Solovorträge ſeinerſeits ſlawiſche, und italieniſche Volksliedchen von ſehr vielſei⸗ tigem Charakter mit lebendigem Vortrag zu Gehör. Im 3. Teil folgten die bekannten Loewe⸗Balladen„Fridericus Rex“ und„Prinz Eugen“, die den angenehmen Eindruck noch ver⸗ ſtärkten, wenn auch der Wunſch nach einer um wenige Grade ſichereren Stimmbeherrſchun in der Höhe offen blieb. Die Begleitung dur Hans Roſen war mit Ausnahmen ſehr an⸗ ſchmiegend. Einen vorzüglichen Eindruck hinterließ die Ludwigshafener Pianiſtin Elſa Kemlein mit der ſchwierigen Fantaſie über ungariſche Melo⸗ dien für Klavier und Orcheſter von Franz Liſzt. Die Spielerin ließ die von allen Pianiſten ſo gefürchteten Klavierkoloraturen mit jener ſiche⸗ ren Eleganz erklingen, die die Schwierigkeiten vergeſſen läßt. Boehe und ſein Orcheſter be⸗ ſorgten die nicht immer leichte Begleitung. An reinen Orcheſterwerken wies die Folge den herrlichen, auf nordiſcher Folklore fußenden „Norwegiſchen Tanz“ von Edvard Grieg. Das Orcheſter konnte dabei ſeine Virtuoſität in hel⸗ lem Lichte glänzen laſſen. Den Schluß bildeten vier deutſche Tänze (Polonaiſe; Rheinländer; Letzter Walzer; Ga⸗ lopp) für Orcheſter von Karl Wüſt. Es ſind ſehr geſchickte, wirkungsvoll erfundene und in⸗ ſtrumentierte, lebendige Tänze, deren Gehalt freihich die Größe des Apparates nicht ganz rech.fertigt. Das Pfalzorcheſter brachte ſie unter der ſtraffen Führung Prof. Boehes zum deui⸗ lichen Publikumserfolg. H. E. zugleich 4 von Mackenſen in Hausleipniß, klas“(von den klirrenden Ketten) genannt Pullower ſch 1858 Geboren der Schauſpieler Adalbert Mat⸗ wird. Der Blicker wird aus einem großen wei⸗ Un Socke, w z830 wwſky in Königsberg(geſt. 1900). ßen Tuch gemacht, hat die Geſtalt eines Schim⸗ Der Bappe 3 1860 Geſtorben die Dichterin Marianne von mels und wird von einem Burſchen, der zuge⸗ Die Bobbeſc 3 Willemer in Frankfurt a. M.(geb. 1784). deckt wird, durchs Dorf getragen. Vor ihm ha⸗ Un dann als 1864 Geboren der Schriftſteller Rudolf Stratz ben nicht nur die Kinder, ſondern ſehr wohl Dee Kleenſcht in Heidelberg. auch Erwachſene, beſonders die Mädchen, furcht⸗ 1869 Geboren der Polarforſcher Otto Norden⸗ ſame Scheu. Un uff der K ſtöld in Heſſelby(geſt 1925. Man kann nun nicht annehmen, daß das alles En Weihnac 1348 Einnahme von Bukareſt. legendäre Ausſchmückungen ſeien, die lediglich Neigierich fr 1933 Königsberger Univerſität wird Reichs⸗ den Gegenſpieler des Heiligen, den Teufel, be⸗ Was ihm de Univerſität. 55 Die Marienburg nimmt zeichnen, ſondern die Bräuche zwingen vielmehr Es ſchellt—— 3 eine große nationalpolitiſche Erziehungs⸗ zum Suchen eines anderen, der ehemals gleich Die Niklaasl 3 mächtig wie dieſer von jung und alt verehrt,* 1642 Aihr. m Uhr, Sonnenuntergang F men 1 nachts —— 15.51 W den war. Gſel und Bicker deuten auf Wotan, den Schimmelreiter,— 75 211 man das Pferd, das doch ſicher im Eſel un 15⁰ Bäume werden gefällt: Bicker angedeutet iſt, beſſer zuerkennen. Mit Aus gegeben hingewieſen w glieder, SA⸗, S Anwärter) den von 30 Pfg. f ſpäteſtens ihrer zuſtänd haben. Bis zum alſo der H nat Janua Nach wie vo und Todesfälle (Kraftrad⸗ uni unfälle uſw.). gangener Anor licher Pgg., ſo Gliederungen Hilfshaſſe rege zahlen. Bekanntlich SA⸗Führung, 1 Mann, deſſen Ordnung, d. h marke für den iſt, bei Prüfun deſſen Beauftr laſſen iſt. Winkerhi 1 Die Bedür holen umgehe Dezember bei! ſielle ab. Die beim der Barunt tigten beziehen amt und könn Winterhilfswen derer Bedürfti Die Bedürft und Schwetzin Holzzuweiſung WoHW⸗Geſchäft Anordi Anordn Der Pg. Paul von der Kreisle ſchenausweis, N SA⸗Ausweis un verloren. Vor Die Kr An ſämtliche O Die mit Rund 8. Dezember, na infolge des Tat Sonntag, 9. JIo erſuche die d nis zu nehmen: bedingtes Erſche An ſämtliche 8 Gemeinſe Am Samst Goebbels von 2 palaſt Berlin übe 3 ſendung iſt der lidarität und wi ſchaftsempfang! dafür, daß das nimmt und org mit allen Mitte Schwetzingervr ſowie Angehörie erneut darauf h nicht mehr 1 ſondern ſpäte nats auf der hlatz 7, 1 Trer ſtunden zu entri täglich, mit Aus Friedrichspark der Zelle I im ſfämtliche Partei organiſationen. Strohmarkt. ſpricht im Balll das Thema:„2 Solidarität“. 7 hörigen der Sor zur Pflicht geme wird aufgeforde teiligen. HSumboldt. F pol. Leiter im Deutſches Eck. Gaſthaus„ iſchen Gebiet, dem hl. Niko⸗ zender Geſtal⸗ e Geſtalt aus „Klauſebicker“, korden„Kling⸗ ten) genannt i großen wei⸗ eines Schim⸗ zen, der zuge⸗ Vor ihm ha⸗ rn ſehr wohl idchen, furcht⸗ daß das alles die lediglich en Teufel, be⸗ igen vielmehr hemals gleich⸗ d alt verehrt, nbringer ver⸗ niedrigt wor⸗ auf Wotan, anderen kann im Eſel und ukennen. Mit ſind die an⸗ rmdurchtobter ud kein Gläu⸗ m Freien iſt, au zu halten. lieferung bis eer“ um den der Ausbrei⸗ Schimmelrei⸗ g wurde durch während alle tamen behiel⸗ Dunkel des Der Biſchof hr ſchnell der und zugleich cholaren und zten für ſeine Eine Unzahl ürſprache ſind irche verbrei⸗ eiraten möch⸗ auffallend in rtement Seine ſtigen Jung⸗ r Statue des en Mann zu nen die Mäd⸗ Angebeteten der Nikolaus⸗ her bewegen, terpatron in ſagen: Jungfrauen, rchen deuten te noch fleißig „ wenn man wollte. Shen tauften eborenen auf ttſchland auch bgekürzt. Da 5 Fritz Reu⸗ dicht alſo ſin⸗ haaß las“, igt de ein, ht ſeihn?“ Klas, Klas nen Klas.“ tragsart drei Phyllis und Amſel, Der rlavierbeglei⸗ toſen⸗Lud⸗ (Kommt ihr 'n den vier imteil(Käuz⸗ edchen, Ins Roſen wie⸗ r⸗Darmſtadt its ſlawiſche, ſehr vielſei⸗ Vortrag zu ie bekannten und„Prinz ruck noch ver⸗ ach einer um ibeherrſchun leitung dur nen ſehr an⸗ interließ die emlein mit ariſche Melo⸗ Franz Liſst. Pianiſten ſo t jener ſiche⸗ hwierigkeiten Orcheſter be⸗ gleitung. s die Folge ore fußenden Grieg. Das oſität in hel⸗ itſche Tänze Walzer; Ga⸗ üſt. Es ſind dene und in⸗ eren Gehalt nicht ganz chte ſie unter s zum deut⸗ H. E. nat Januar 1935 beza Hilfsbaſſe regelmäßig und pünitlich zahlen. Bekanntlich beſteht ein Befehl der Oberſten SA⸗Führung,. S8 Mann, deſſen iun. nicht in holen umgehend die 5 bei der zuſtändigen WoW.Geſchäfts⸗ ſtelle ab. yrgang 4— X Nr. 561— Seite 7 „Hakenkreuzbanner'“ Frühausgabe— Donnerstag, 6. Dezember 193⁴ Der Niklaus kummt: Im Ofe kniſchtre hell die Flamme, Der Wind, der heilt un peift un brummt, Die ganz Familie ſitzt beiſamme, Ob heit der Belzenickel kummt? Die Buwe ſäge, baſchtle, ſchnitze, Die Mutter riehrt, ſie macht Konfekt Der Fritz, der kleene Bu, der knitze, Browiert am Deeg, wie's Gutſel ſchmeckt. En Sofakiſſe malt die Grete, En Kaffeewärmer ſchtickt die Ruth, Pullower ſchtrickt die Dante Käte Un Socke, wo er brauche duht. Der Bappe— in de Kich, do hockt er. Die Bobbeſchtub er dabbeziert. Un dann als gſchickter Bobbedockter De Kleenſcht ihr Bobb werd' repariert. Un uff der Herdblatt brotzle Eppel, En Weihnachtslied im Radio klingt, Neigierich froogt de kleene Seppel, Was ihm des Chriſchtkind alles bringt. Es ſchellt... es kloppt... vum arme Keenig Die Niklaasbuwe ſinge heit. Gell... gebt en was, un nit zu weenig, Advent is do.. S is Weih⸗ nachtszeit. G. J. Dietrich, Heidelbers. Anordnungen der kreisleitung Betr. Hilfskaſſenbeiträge Aus gegebener Veranlaſſung muß darauf hingewieſen werden, daß ſämtliche Parteimit⸗ glieder, SA⸗, SS⸗ und NSK⸗Männer Leinſchl. Anwärter) den zur Hilfskaſſe in Höhe von 30 Pfg. für den ko b ſpäteſtens 15. ihrer zuſtändigen Ortsgruppe zu entrichten mmenden Monat bis jeden Monats bei n. Bis zum 15. Dezember 1934 muß alſo der HK⸗Beitrag 15 den Mo⸗ lt ſein. Nach wie vor ereignen ſich unzählige Unfälle und Todesfälle im ehrenamtlichen Parteidienſt (Kraftrad⸗ und Kraftwagenunfälle, Verkehrs⸗ unfälle uſw.). Es iſt daher laut mehrfach er⸗ gangener Anordnung des Führers Pflicht ſämt⸗ ſlicher Pgg., ſowie Angehörigen obengenannter Gliederungen der Bewegung, den Beitrag— zu be⸗ wonach jeder SA⸗ bzw. SS⸗ Ordnung, d. h. in deſſen Karte die Quittungs⸗ marke für den laufenden Monat nicht geklebt iſt, bei Prüfung durch ſeinen Sturmführer oder deſſen Beauftragten nicht zum Dienſte zuzu⸗ laſſen iſt. Winterhilfswerk des Deulſchen Volkes 1934/35 Kohlenverſorgung Bedürftigen ſämtlicher Ortsgruppen Die e Kohlengutſcheine für Die beim Fürſorgeamt in laufen⸗ der Barunterſtützung ſtehenden Bedürf⸗ tigten beziehen ihre Gutſcheine beim Fürſorge⸗ amt und können bei der Zuteilung durch das BWinterhilfswerk nur beim Vorliegen beſon⸗ derer Bedürftigkeit berückſichtigt werden. Holzausgabe Die Bedürftigen der Ortsgruppen Humboldt und Schwetzingerſtadt nehmen umgehend ihre Holzzuweiſungsſcheine bei der zuſtändigen WoW⸗Geſchäftsſtelle in Empfang. Anordnungen der NSDAp Anordnungen der Kreisleitung Der Pg. Paul Schenk, Mannheim, I 6, 39, hat ſeinen von der Kreisleitung Mannheim ausgeſtellten Zwi⸗ ſchenausweis, Mitglieds⸗Nr. 1 140 676 ſowie ſeinen SaA⸗Ausweis und 4 Quittungskarten der Hilfskaſſe verloren. Vor Mißbrauch wird gewarnt. Die Kreiskaſſenverwaltung. Karteiabteilung. An ſämtliche Ortsgruppenkaſſenleiter des Kreiſes Mannheim Die mit Rundſchreiben Nr. 22/4 für Samstag, den S. Dezember, nachm. 3 Uhr, feſtgeſette Tagung muf infolge des Tages der nationalen Solidarität auf Sonntag, 9. Dez., vorm. 10 Uhr, verlegt werden. Ich erſuche die Ortsgruppenkaſſenleiter, hiervon Kennt⸗ nis zu nehmen und erwarte von jedem einzelnen un⸗ bedingtes Erſcheinen. An ſämtliche Funkwarte des Kreiſes Mannheim Der Kreiskaſſenleiter. Gemeinſchaftsempfang am 8. Dezember Am Samstag, 8. Dez., ſpricht Reichsminiſter Dr. Goebbels von 20.30 bis 21.30 Uhr aus dem Sport⸗ palaſt Berlin über alle deutſchen Sender. Dieſe Reichs⸗ jſendung iſt der Auftakt zum Tag der deutſchen So⸗ lidarität und wird in jeder Ortsgruppe als Gemein⸗ ſchaftsempfang durchgeführt. Die Funkwarte ſorgen dafür, daß das geſamte Volk an dieſer Sendung teil⸗ nimmt und organiſieren den Gemeinſchaftsempfang mit allen Mitteln. Kreisrundfunkſtelle. PO Schwetzingervorſtadt. Sämtliche Parteimitglieder, erneut darauf hingewieſen, daß die Mitgliedsbeiträge nicht mehr in der Wohnung erhoben werden, ſondern ſpäteſtens bis zum 10. eines jeden Mo⸗ nats auf der Ortsgruppengeſchäftsſtelle, Bahnhof⸗ platz 7, 1 Treppe, während der üblichen Geſchäfts⸗ ſtunden zu entrichten ſind. Kaſſenſtunden finden ſtatt: täglich, mit Ausnahme Samstags, von 15—19 Uhr. Friedrichspark. Am 6. Dez., 20.30 Uhr, Zellenabend der Zelle IUl im„Fliegenden Holländer“, C 3, 20, für fämtliche Parteigenoſſen und Mitglieder der Unter⸗ phrganiſationen. Solidarität“. eiligen. Humboldt. Freitag, 7. Dez., 20 Uhr, Sitzung der pol. Leiter im Heim. Dieutſches Eck. — Gaſthaus„Zum Roſengarten“, U 6, 19, Verſamm⸗ ſowie Angehörige der SA und SS werden hiermit Strohmarkt. Am Freitag, 7. Dez., 20.30 Uhr, ſpricht im Ballhaus Kreisleiter Pg. Dr. Roth über das Thema:„Tritt gefaßt, wir ſchaffen die nationale Den Parteigenoſſen ſowie den Ange⸗ hörigen der Sondergliederungen wird die Beteiligung zur Pflicht gemacht. Die Bevölkerung der Ortsgruppe wird aufgefordert, ſich ebenfalls recht zahlreich zu be⸗ Donnerstag, 6. Dez., 20 Uhr, MicliondͤrssoI dlò lunterweltslõnig Der Riesenskandal von Oklahoma— Erpressungsversuch von Oelmagnaten— Wie süd- amerikanĩsche Kidnapper arbeiten— RNord aus Eifersucht— Der Bandenkrieg in Tulsa Tulſa, 6. Dez. In Tulſa, im Staate Okla⸗ homa, wurde ein 23jähriger Medizinſtudent von dem 19jährigen Sohn des Bundesrichters erſchoſſen. Als Hauptmotiv der Tat wird Eiferſucht angenommen. Nach den Feſtſtellun⸗ gen des Staatsanwalts ſollen in dieſem Mord⸗ fall mehrere Söhne wohlhabender Familien in Tulſa verwickelt ſein. Der Skandal in Tulsa Der Kriminalfall, der zur Zeit die erſten Seiten aller Zeitungen des Staates Oklahoma und der Nachbarſtaaten anfüllt, ſteht einzig⸗ artig in der Kriminalgeſchichte des ſüdameri⸗ kaniſchen Staates dar. Völlig unerwartet er⸗ hob der Staatsanwalt des Diſtriktes Tulſa gegen den 19jährigen Sohn des in ganz Süd⸗ amerika hochgeachteten und verehrten Bundes⸗ richters Kennamer Anklage wegen Mordes. War ſchon dieſe Tatſache eine Senſation ſon⸗ dergleichen für die Stadt, ſo war das Erſtau⸗ nen und die Ernüchterung der Bevölkerung um ſo größer, als man im Zuſammenhang mit der Aufdeckung der Hintergründe der Mordtat erfuhr, daß der Staatsanwalt gegen die Söhne der reichſten Familien in Tulſa ein Verfahren wegen Beteiligung an dieſem Mord und an einem Erpreſſungskomplott gegen einen be⸗ kannten Oelmillionär eingeleitet hat. — Der Bandenłkrieg in Oklahoma Wenn Millionärsſöhne ſich langweilen, dann kommt es zuweilen vor, daß ſie auf die aus⸗ gefallenſten Ideen kommen. Von Zeit zu Zeit wird die ſtaunende Mitwelt von ſolchen mehr oder weniger exzentriſchen oder geſchmackloſen „Heldentaten“ dieſer beneidenswerten Jeunesse 'Oré überraſcht, was ſich aber jetzt in dem ſonſt friedlichen ſüdamerikaniſchen Staat Okla⸗ homa die Mitglieder der ſogenannten beſten Geſellſchaftskreife leiſteten, das ſtellt alles bis⸗ herige in den Schatten und geht nicht mehr auf die ſattſam bekannte Kuhhaut. Aus den Aben⸗ teurergelüſten dieſer jungen Herren, bei denen das Geld keine Rolle ſpielte, wurde im Laufe der Zeit ein Bandenkrieg entfeſſelt, der ſich durchaus an der Seite der US4A-Gangſter ſehen laſſen kann. Die Söhne der begüterten Familien Tulſas bekriegten ſich aufs heftigſte im Kampf um den Rekord ihrer Verbrechertaten. Sie ſuchten ſich in ihren Erpreſſungsverſuchen und Ueberfällen gegenſeitig die Krone ſtreitig zu machen. Dieſes Treiben der Verbrecher, die unter dem Deck⸗ mantel eines bürgerlichen Scheindaſeins ein trauriges Doppelleben führten, wäre vielleicht nie der Oeffentlichkeit bekannt geworden, wenn nicht die ſchöne Tochter des Oelmillionärs Wileox einem Mitgliede der Bande, der neben⸗ NnA atöde „Kraft durch Freude“ im Sport! Neue Kurſe Skilauf, Rettungsſchwimmen, auch Reiten wird aufgenommen. Die Beteiligung an den Kurſen des Sport⸗ amtes Mannheim⸗Ludwigshafen iſt in den letz⸗ ten drei Wochen derart geſtiegen, daß neben den gemäß im Vierteljahresſportprogramm neu beginnenden 7 Kurſen nicht weniger als 9 neue Kurſe errichtet werden mußten, und zwar 4 in Allgemeiner Körperſchule, 3 in Fröhlicher Gymnaſtik und Spiele und 2 im Schwimmen für Frauen und Männer, teils gemeinſam, teils getrennt. Auch die Kurſe für Stigymna⸗ ſtük und Trockenſki haben ſo außerordent⸗ lich eingeſchlagen, daß die Errichtung neuer Kurſe erforderlich werden wird. Die Trocken⸗ ſkikurſe haben den Zweck, ſich mit den Grund⸗ begriffen des Skilaufes vertraut zu machen, während die Stigymnaſtik auch für die Ski⸗ läufer und ⸗Läuferinnen als Vorbereitung für den Lauf im Gelände beſonders wertvoll iſt. Daß das Sportamt ſeinen Aufgabentreis immer weiter ausdehnt, beweiſen die für die nächſte Zeit geplanten neuen Kurſe. So wird auch das Reiten ab nächſter Woche in den Kursbetrieb des Sportamtes aufgenommen. Je ein Kurſus im Rettungsſchwimmen für Frauen und Männer wird im kommenden Vierteljahres⸗ ſportprogramm durchgeführt. Weiterhin wer⸗ den demnächſt Kurſe für Kriegsbeſchädigte und für Teilnehmer über 35 Jahre eingerichtet. Bei der Winterſportfahrt am 25. 12. 34 ins lung der Hauswarte der Zelle 30.— Freitag, 7. Dez., 20 Uhr, im„Alten Reichskanzler“, S 6, 20, Verſammlung der Hauswarte der Zellen 28 und 28a. Friedrichspark. Freitag, 7. Dez., 20.30 Uhr, im „Schneeberg“, D 4, 5, Zellenabend der Zelle V für ſämtliche Parteigenoſſen und Mitglieder der Unter⸗ organiſationen. NS⸗Frauenſchaft Waldhoſ. Donnerstag, 6. Dez., 20 Uhr, Heim⸗ abend in der Waldhofſchule. Lindenhof. Achtung! Pfundſammlung vom 1. bis 8. Dezember! Nur gute Ware ſpenden. Keine Spitz⸗ tüten verwenden. Neckarau. Donnerstag, 6. Dez., 20 Uhr, Heim⸗ abend im Evang. Gemeindehaus(Lutherſaal). Lindenhof. Freitag, 7. Dez., 20 Uhr, im„Rhein⸗ park“ Heimabend. Neckarau. Freitag, 7. Dez., 19.30 Uhr, Gym⸗ naſtikkurs(Wilh.⸗Wundt⸗Schule). SIJ— Bann 171 Feldſcher vom Unterbann 1/171 Sämtliche Feldſcher, welche ſich zum Sprechchor ge⸗ meldet haben, ſtehen am Donnerstag, 6. Dez., 20 Uhr, in M 44(Dragonerkaſerne). Es können ſich noch einige Leute melden. R. Müller, Unterbannfeldſcher. Sämtliche Gefolgſchaften beſuchen am Sonntag, 9. Dez., morgens 9 Uhr, den Film„Ich für Dich. Du für mich“ in den„Gloria“⸗Lichtſpielen. Karten bei der betr. Einheit oder auf der Banndienſtſtelle (M 4a). Preis 20 Pfg. Kolonialamt. Die Aufführung des Films„Der Reiter von Deutſch⸗Oſtafritka“ findet erſt am Mon⸗ tag, 10. Dez., ſtatt. Die Anordnung vom Mittwoch, 5. Dez., wird widerrufen. Die Probe findet erſt am 10. Dezember, um 19.30 Uhr in M 4a ſtatt. Deutſches Jungvolk Wer ſtellt dem Fähnlein„Dietrich Eckart“ gegen nicht zu teure Zahlung einige Räume zur Verfügung. Mit⸗ teilungen an: Deutſches Jungvolk, Stamm Altrhein, Mannheim, Frieſenheimer Straße 25. Abt. AR. Kolonial⸗, Grenz⸗ und Auslandreferat. Die Aufführung des Films„Der Reiter von Deutſch⸗ Oſtafrika“ findet erſt am Montag, 10. Dez., ſtatt. Die Anordnung vom Dienstag, 4. Dez., wird wider⸗ rufen. Die Probe findet am Montag, 10. Dez., 19.30 Uhr in M 4a ſtatt. BꝰdM Kolonialamt. Die Aufführung des Films„Der Reiter von Deutſch⸗Oſtafrika“ findet erſt am Mon⸗ tag, 10. Dez., ſtatt. Die Anordnung vom Mittwoch, 5. Dez., wird widerrufen. Die Probe findet erſt am 10. Dez., 19.30 Uhr, in M 44 ſtatt. Oſtſtadt. Donnerstag, 6. Dez., Turnen in der Peſtalozziſchule.— Freitag, 7. Dez., Antreten ſämt⸗ Allgäu wird ein ſechstägiger Skilehrgang ab⸗ gehalten. Der Preis für Fahrt, Verpflegung, Unterkunft und Lehrgang beträgt RM. 33.60. Wochenendkurſe werden im Schwarzwald bei günſtigen Schneeverhältniſſen laufend durchge⸗ führt. Die Koſten für Fahrt ab Mannheim oder Heidelberg und zurück betragen RM..80 einſchließlich Kursgebühr. Gerade dieſe Kurſe dürften einem beſonders ſtarken Intereſſe be⸗ gegnen. Ortsgruppe Neckarſtadt⸗Oſt »Sprechſtunden jeweils Dienstags und Frei⸗ tags von 18—19 Uhr auf der Geſchäftsſtelle Lange Rötterſtraße 50, Zimmer 4. Arlaubszug zum Winterſport ins Allgäu in die Gegend von Füſſen vom 25. 12. 34 bis 1. 1. 1935. Geſamtunkoſten RM 30. Winterſonderzug in den Süoſchwarzwald nach Schönau, Todtnau, Todtnauberg, Todt⸗ moos 55. und 26. 12. 1934. Geſamtunkoſten R M 10. Anmeldeſchluß für die beiden vorſtehenden Fahrten iſt der Freitag, 7. 12. 34. Am Donnerstag, 6. 12. 1934 findet im Neben⸗ zimmer der Renſchgarage, Lange Rötterſtraße, abends.15 Uhr, der Monats⸗Pflichtappell der Betriebswarte ſtatt. Erſcheinen unbedingte Pflicht. Nur ſchriftliche Entſchuldigungen unter gleichzeitiger Sendung eines Stellvertreters haben Gültigkeit. Die Straßenzellenwalter der dan ſind zu dieſem Appell ebenfalls einge⸗ aden. licher Mädels an der Heilig⸗Geiſt⸗Kirche um 19.45 Uhr. Entſchuldigungen werden nicht angenommen. Untergau 171 Mannheim Sämtliche Mädels, die beim Baſar der NS⸗Frauen⸗ ſchaft helfen, kommen Freitag, 20 Uhr, zwecks Be⸗ ſprechung in den Roſengarten. Die Heimabende nachfolgender Gruppen fallen nächſte Woche aus. Dafür iſt für die Gruppen wie folgt ein Lichtbildervortrag: Donnerstag, 13. Dez., 20 Uhr, in K 1 für die Gruppen Neckarſtadt⸗Oſt, Humboldt, Rheintor, Deut⸗ ſches Eck; Freitag, 14. Dez., 20 Uhr, in K 1 für die Grup⸗ pen Lindenhof, Schwetzingerſtadt, Oſtſtadt, Neckarau. Ein Unkoſtenbeitrag von 10 Pfg. iſt mitzubringen. Untergau 171 Mannheim. Sämtliche Mädels, die Luſt haben, in unſerer Nähſtube mitzuarbeiten, kom⸗ men nachmittags nach N 2, 4. Abt. Sport. Freitag, 19.30· Uhr, Turnen in der Eliſabethſchule für ſämtliche Sportwartinnen. Gruppe Waldhof. Donnerstag, 20.30 Uhr, ge⸗ meinſamer Nikolausabend im großen Saal des Ge⸗ meindehauſes. 15 Pfg. mitbringen zur Deckung der Unkoſten. Uniform anziehen. BdMJ Strohmarkt. Donnerstag, 6. Dez., treten ſämt⸗ liche Mädels der Gruppe um 18.30 Uhr am Zeug⸗ hausplatz an. 4 Lindenhof 14a. Donnerstag, 6. Dez., 20 Uhr, Beitragsabrechnung im Heim, Lindenhofſtraße 14. Schwetzingerſtadt. Sämtliche Heimabende fallen aus. Dafür am Samstag, 8. d.., 10.30 Uhr morgens gemeinſamer Heimabend in der Schillerſchule.— Alle Führerinnen treffen ſich zur Beſprechung am Don⸗ nerstag, 6. d.., 20 Uhr, in der Seckenheimer Straße. Ring 1(Mitte). Alle Gruppenführerinnen kommen am Donnerstag, 20 Uhr, zur Schulung nach N2, 4. Mitzubringen iſt Bleiſtift, Schere und ein Lineal. Ring u(Nord). Für dieſen Ring iſt die Schulung auf Freitag feſtgelegt und gilt dasſelbe. Deutſche Arbeitsfront DAß, NSsBo Hſtſtadt. Freitag, 20 Uhr, Roſen⸗ gartenreſtaurant, Nebenzimmer(Eingang Prinz⸗Wil⸗ helm⸗Straße) Sitzung aller Betriebszellenobleute bzw. ⸗walter, der Straßenzellen⸗ und Blockwalter. Pflichterſcheinen. Verſpätetes Erſcheinen oder unent⸗ ſchuldigtes Fernbleiben wird diſziplinariſch geahndet, da äußerſt wichtige Tagesordnung. Etwaige rück⸗ ſtändige Berichte u. dergl. ſind mitzubringen. Jungbuſch. Donnerstag, 6. Dez., 20.15 Uhr, im„Schwarzen Lamm“, G 2, Sitzung ſämtlicher Be⸗ triebszellenobleute, Fugendbetriebswalter und Jugend⸗ referentinnen. Jungbuſch. Jugendwaltung. Ich bitte die Betriebszellenobleute, in deren Betrieb mehr als vier bei Student der Medizin war, ihre Liebe zu⸗ gewandt hätte. Erpressungsversuch und Nord aus Eifersucht Der 23jährige Medizinſtudent John Gorrell, dem die Zuneigung der Millionärstochter ge⸗ hörte, ließ ſichs darum nicht anfeinden, an dem Schwiegerpapa in spe einen kleinen Erpreſ⸗ W um die runde Summe von 20 000 Dollar zu unternehmen. Dieſer Plan wurde der Conterbande, jenen unheimlichen Gegen⸗ ſpielern im Unterweltstreiben des Staates Oklahoma, die von dem Sohn des Bundes⸗ richters Kennamer geführt wurde, bekannt. Der junge Kennamer beneidete ſeinen Rivalen weniger um die Beute von 20 000 Dollar, als um des Millionärs blondes Töchterlein, das er leidenſchaftlich, aber vergeblich liebte. Seine Eiferſucht und ſeine Wut gegen den glück⸗ licheren Liebhaber kannten keine Grenzen. Er faßte den Plan, den Nebenbuhler aus dem Wege zu ſchaffen und wurde hierin von ſeinen Komplicen unterſtützt. Im Flugzeug, das von dem bekannten Flie⸗ ger Floyd Hoff, deſſen Ausſage unter Umſtän⸗ den für den Ausgang des Prozeſſes entſchei⸗ dend iſt, geſteuert wurde, begab ſich der Mörder in die Gefilde ſeines Opfers. Während des Fluges beſprach er mit ſeinen Komplicen im einzelnen die Tat, ſo daß der Flieger von dem Vorhaben Kenntnis erhielt. Da er aber den jungen Kennamer als den Sohn des achtbaren Bundesrichters kannte, glaubte er nicht an den Ernſt des unheimlichen Planes. Aber noch am ſelben Tage lauerte die Bande ihrem Opfer auf. Kennamer gab die tödlichen Schüſſe ab. Der Mörder verſuchte, dem Gericht nachzu⸗ weiſen, daß er in Notwehr gehandelt habe und von Gorell angegriffen worden ſei. Das Ge⸗ richt ſchenkt den Ausſagen keinen Glauben. Es werden eine große Anzahl von Zeugen geladen. Die Unterſuchungen werden in größtem Um⸗ fange durchgeführt. Man erwartet weitere Ent⸗ hüllungen über die Zuſammenhänge mit den Taten der Gangſterbanden von Tulſa. Elektriſcher Raubtierfang— verboten „In Belgiſch⸗Kongo hatten die Großtierjäger ſich in letzter Zeit vielfach der Elektrizität be⸗ dient. Sie legten einfach ſtromführende Drähte über den Raubtierwechſel, und die Tiere, die mit den Drähten in Berührung kamen, wurden betäubt, wenn nicht erſchlagen. Aber nicht nur die Tiere: auch mancher Neger kam mit dem tödlichen Draht, deſſen Bedeutung er nicht kannte, in Berührung, ſo daß ſich die Regierung nun entſchloſſen hat, dieſe Art des Raubtier⸗ fangs mit Elektrizität zu verbieten. Jugendliche beſchäftigt ſind, am Donnerstag, 6. Dez., einen jugendlichen Kameraden oder Kameradin (in deren Betrieb noch kein Betriebsjugendwalter bzw. Referentin ernannt iſt) mit in die Verſammlung zu bringen. Der Ortsjugendwalter. Feudenheim. Donnerstag, 6. Dez., 20.15 Uhr, im alten Schützenhaus Mitgliederverſammlung. NS⸗Hago— Kreisamtsleitung Kreisbetriebsgemeinſchaft 17 u. 18(Handel u. Handwerk) Sämtliche Ortsamtsleitungen laſſen am Donnerstag, 6. Dez., nachm. zwiſchen 5 und 7 Uhr, bzw. Freitag, 7. Dez., vorm. zwiſchen 10 und 12 Uhr wichtiges Material(Schilder) abholen. Deutſche Angeſtelltenſchaft Berufsgruppe der Techniker. Betr. Lehrerbe⸗ ſprechung. Am Donnerstag, 6. Dez., 20 Uhr, findet in C1, 10(Jugendſaal) eine Lehrerbeſprechung ſtatt. Alle Lehrer, Kursleiter und Betriebswarte bit⸗ ten wir, zu erſcheinen. Berufsgruppe der Werkmeiſter. Donnerstag, 6. Dez., 20 Uhr, Gaſthaus„Concordia“, Langſtraße 36, Vortrag:„Roheiſen, ſeine Gewinnung und Verarbei⸗ tung. Referent: Kk. Bauer, Mannheim. Berufsgruppe der Techniker und Werkmeiſter. Don⸗ nerstag, 6. Dez., 20 Uhr, in der Ingenieurſchule Arbeitsgemeinſchaft„Betriebskontrollmeßtechnik“. Berufsgemeinſchaft der Büro⸗ u. Behördenangeſtellten Lehrgang„Steuergeſetzreform“. Donnerstag, 6. Dezember. Fachgruppe Banken und Sparkaſſen. Der für 8. und 9. Dez. vorgeſehene Wochenendlehrgang„Transfer⸗ problem und Außenhandel“ muß wegen des Wohl⸗ tätigkeitsfeſtes des Winterhilfswerkes auf 15. und 16. Dezember verſchoben werden. Reichsfachgruppe Hausgehilfen. Donnerstag, 6. Dez., 20.30 Uhr, Pflichtmitgliederverſammlung im „Großen Meyerhof“, Ou 2, 16(nicht in P 4,). Für alle Hausgehilfen der Deutſchen Arbeitsfront. Gäſte willkommen. Es ſpricht Frl. Schaible über:„Ar⸗ beitseinſatzbl.— Jeden Sonntag iſt das Heim in L 13, 124 von 7 bis 10 Uhr zur geſelligen Unterhal⸗ tung geöffnet. NSBDT Donnerstag, 6. Dez., 20 Uhr, in der Aula des Adolf⸗Hitler⸗Kealgymnaſiums(Friedrichsring 6, Ein⸗ gang Tullaſtraße) Pflichtverſammlung für alle Fach⸗ ſchaften. Vortragsabend der Arbeitsgemeinſchaft NS⸗ BDT⸗RTA. Einführung von Gäſten erwünſcht. Die Fachſchaftsleiterſitzung fällt aus. NS⸗Volkswohlfahrt Rheinau. Die Pfundſammlung für Monat Dezem⸗ 0 muß bis ſpäteſtens Dienstag, 11. Dez., abgeliefert ein. —— kehrsmittel Jahrgang 4— A Nr. 561— Seite 8 „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Donnerstag, 6. Dezem er * Aufgaben der Madtverwaliung Anſere ſtädtiſche Kunſthalle Die ſtädtiſche Kunſthalle Zu den wichtigſten Aufgaben der Stadtver⸗ waltung auf kulturellem Gebiet gehört die Pflege der Kunſt. Den beſonderen Teil dieſes —3— Gebietes, der ſich mit der bildenden unſt zu beſchäftigen hat, betreut die ſtädtiſche Kunſthalle. Die Kunſthalle hat— wie ja jedes Muſeum — einen ganz beſtimmten Aufgabenkreis. Als im Jahre 1908 nach der großen Jubiläums⸗ ausſtellung der junge Dr. Fritz Wichert als Direktor an das faſt leer ſtehende Kunſthallen⸗ gebäude berufen wurde, galt es, dieſen Auf⸗ gabenkreis feſt zu umreißen. Wichert hat da⸗ mals in einer großen Denkſchrift die Forde⸗ rung aufgeſtellt, daß Sinn und Charakter des neu zu ſchaffenden Muſeums aus dem Mu⸗ ſeumsbeſtand der„erweiterten Aufenthaltsein⸗ heit“ abgeleitet werden müſſe, d. h. aus der Geſamtheit der bereits vorhandenen Muſeen des Raumes, der durch unſere modernen Ver⸗ zu einer Einheit zuſammenge⸗ ſchloſſen werden kann. Im Ganzen dieſer Mu⸗ een war damals das einzige Gebiet, auf dem zannheim in kürzeſter Zeit etwas Beſonderes, Eigenes und Einzigartiges ſchaffen konnte und das nicht bloß Kopie oder ſchwache Wieder⸗ holung eines der alten Muſeen des Bereiches et Frankfurt und Baſelb bleiben mußte, das Gebiet der Kunſt ſeit 1800. So wurde der Kunſthalle die Aufgabe geſtellt, Meiſter⸗ werke der bildenden Kunſt des 19. und 20. Jahrhunderts zu ſammeln. Dieſe Aufgabe beſteht heute noch— allerdings ſeit Jahren leider nur auf dem Papier, da die Mittel für wirklich große und einzigartige Meiſterwerke ſchon längſt nicht mehr fließen. Was aber in den Jahren der materiellen Blüte und Scheinblüte, d. h. bis 1914 und dann nach dem Kriege bis etwa 1928 an ewigen, unver⸗ gänglichen Werken für die Stadt erworben werden konnte, iſt ſo bedeutend, daß Mann⸗ heims Kunſthalle heute noch zu den führen⸗ den Galerien der großen Kunſt des 19. und 20. Jahrhunderts in Deutſchland, ja in Eu⸗ ropa, zu rechnen iſt. Es wäre zu wünſchen, daß bald wieder Mittel frei würden, um wenigſtens ab und zu eines der gerade jetzt häufiger an⸗ gebotenen Meiſterwerke zu erwerben. Von ſelbſt ergab ſich im Laufe des Jahres eine Erweiterung des Sammelprogramms nach der Seite des Lokalen hin. Eine Ableilung badiſcher Künſtler entſtand, deren Schwerpunkt vor allem in den Arbeiten von Mannheimer und nord⸗ badiſchen Künſtlern liegt. Dieſe Abtei⸗ lung, die aus Platzmangel leider nur zeitweilig ausgeſtellt werden konnte(eine Beſſerung wird eintreten nach Fertigſtellung des Ausſtellungs⸗ anbaues), erfährt auch heute noch fortlaufend Ausbau und Bereicherung durch Ankäufe, die die Stadt zur Förderung von Mannheimer Künſtlern tätigt. Dadurch iſt ein Grundſtock eſchaffen für eine Sammlung, die für die annheimer von beſonderem Intereſſe iſt. Allerdings werden die Bilderankäufe auch auf dieſem Gebiet in abſehbarer Zeit erheblich nachlaſſen. Dieſer Wandel ergibt ſich aus einer neuen Zielſetzung, die die Stadtverwaltung vor Jahresfriſt beſchloſſen hat und die in ihren An⸗ fängen bereits bemerkenswerte Ergebniſſe ge⸗ zeitigt hat. Die Förderung der Mannheimer Künſtler ſoll in Zukunft nicht mehr ſo erfolgen, daß jeder, der zufälligerweiſe einmal ein Bild gemalt hat, auch ein Anrecht auf Unterſtützung erwirbt. Unterſtützt werden ſoll nur, wer den Nachweis erbringt, daß er tatſächlich etwas kann. Nur die Beſten ſollen heute noch gefördert werden, und um die Beſten zu finden, iſt das alte, aber mit neuem Sinn erfüllte Syſtem des Wett⸗ bewerbs eingeführt worden, das zugleich den Vorzug hat, daß die Stadt ganz beſtimmte Aufgaben ſtellen kann, die irgendwelchen ſinn⸗ vollen Bezug haben. Nicht mehr beziehungs⸗ loſe„freie“ Kunſtwerke ſollen geſchaffen wer⸗ den, ſondern Aufgaben gelöſt werden, die im Geiſte unſerer Zeit die enge Verbindung zwiſ“en Künſtler und Auftraggeber ſowie zwiſchen Künſtler und Zeitgeſche⸗ hen herſtellen. Da das für die Mannheimer Künſtler etwas völlig Neues bedeutete, mußte klein angefangen werden: ein Auftrag aus dem Gebiete der Gebrauchsgraphik, Mei⸗ ſterbriefſe und Ehrenurkunden, machte den Anfang. Der zweite Wettbewerb verlangte ſchon erheblich mehr: ein Bild, das den 1. Mai als den Feiertag der nationalen Arbeit ſymboliſierend oder ſchildernd verherr⸗ lichen ſollte. Das Ergebnis, das kürzlich in der Kunſthalle ausgeſtellt war, hat neben den er⸗ warteten und vorläufig faſt unvermeidlich ſchei⸗ nenden wohl gut gemeinten, aber nicht gekonn⸗ ten auch gute Arbeiten gebracht, unter denen ein Werk geradezu Aufſehen erregt und über Mannheim hinaus Beachtung gefunden hat. Dieſer Anfang ſoll hinführen zu größeren Auf⸗ gaben, deren endliches Ziel die monumen⸗ tale Wandmalerei iſt. Wir haben in Mannheim eine Reihe tüchtiger Künſtler, denen es nur bisher an feſt umriſſenen Aufträgen ge⸗ fehlt hat. Die Aufgabe der Stadtver⸗ waltung iſt es, hier ſchrittweiſe vorgehend den Boden zu gewinnen für große Leiſtungen. Was iſt aber Kunſt ohne Publi⸗ kum?! Jede Kunſt, ſei es die Muſik oder die Dichtkunſt oder irgend ein Zweig der bildenden Kunſt, bekommt doch ihren Sinn erſt dadurch, daß Menſchen da ſind, die ſich durch ſie be⸗ geiſtern, über den Alltag erheben laſſen; Kunſt iſt ja nichts anderes als geſteigerter Aus⸗ druck eines beſonderen Erlebens. Nun wird man keinem unmuſikaliſchen oder auch nur muſikaliſch ungeſchulten Menſchen zumuten, ſich ohne weiteres für Beethovens Symphonien zu begeiſtern. Ebenſo wenig kann man von Men⸗ ſchen mit ungeſchulten Augen verlangen, daß ſie ſofort aus ihrem Alltag heraus ein hohes Bildwerk in ſeiner ganzen Bedeutſamkeit be⸗ greifen(obwohl gerade auf dem Gebiete der bildenden Kunſt ſich jeder, auch der Unerfah⸗ renſte, ein Urteil erlaubt!). Wenn alſo jene in der Erziehung der Künſtler und in der Auf⸗ durch die Stadt angeſtrebte Ver⸗ indung zwiſchen Kunſt und Volk wirklich 3• funden werden ſoll, iſt es nötig, auch den trachter zu erziehen. Das iſt eine der aufgaben der Kunſthalle. Die Mittel, die ihr dazu zur Verfügung ſtehen, ſind mannigfaltiger Art. In periodiſch wechſelnden Ausſtellungen kann der Reichtum der Kunft gezeigt werden, in Führungen kann durch das lebendige Wort ein Weg zu den Kunſtwerken gewieſen werden, Bücher und Zeitſchriften über Kunſt, die im Leſeſaal der Kunſthalle jedermann bis in die ſpäten Abendſtunden hin⸗ 1 ein zur Verfügung ſtehen, können ein Wiſſen um die Kunſt vermitteln, das wiederum Brucke zu den Kunſtwerben ſelbſt ſein kann. „Die Kunſt dem Volke“, das war vor zwanzig Jahren noch viel umſtrittenes Wort, das der Kunſthalle manchen Gegner geſchaffen hat; heute gehört es zu den Grundforderungen des kul⸗ turellen Programms des Nationalſozialismus. In der klaren Erkenntnis dieſer Tatſache beruht die Kraft und die Bedeutung des großen Er⸗ b das gipfelt in dem hohen Ziel, ie ſtädtiſche Kunſthalle für jedermann zu einer Stätte der geiſtigen Erhebung zu machen. „Deutſcher Meiſterſaal⸗ in der Kunſthalle Günſtige Lage des Arbeitsmarktes der Angeſtellten Nach dem Bericht der Stellenvermittlung der Reichsberufsgruppen der Angeſtellten in der DA hat ſich der Arbeitseinſatz der Angeſtellten im Monat November weiter günſtig entwickelt. Das Ergebnis der Vermittlungen liegthöher als das des Vormonats. Der Neuzugang an Bewerbern iſt zurückgegan⸗ gen. Dieſe Tatſache iſt deshalb beſonders be⸗ merkenswert, weil im Monat November die Kündigungen zum Quartalſchluß ausgeſpro⸗ chen werden. Der Rückgang der Kündi⸗ gungen äſt ein Beweis für die ge⸗ feſtigte Wirtſchaftslage. In der Hauptſache wurden Bewerber über 25 Jahren vermittelt. Die Vermittlung von Angeſtellten über 40 Jahren ſetzte ſehr zögernd ein. Gut war die Aufnahmefähigkeit für Bewerber, die im Beſitz des Arbeitspaſſes ſind. Die Berufsfachberatung und Lehr⸗ ſtellenvermittlung wird wie alljährlich, jetzt ſchon ſtark in Anſpruch genommen. Die Berufsfachberatungsſtunden werden eifrig von Eltern und Schülern beſucht. Auch von den Be⸗ trieben gingen bereits die Anforderungen von Bewerbungen zu frühzeitiger Auswahl für die Beſetzung der Oſtern 1935 in Frage kommen⸗ den Lehrſtellen ein. In der Kaufmannsgehilfen⸗Stel⸗ lenvermittlung ſind am Zugang der Vermittlungsaufträge hauptſächlich beteiligt: Eiſen⸗ und metallverarbeitende Induſtrie, ins⸗ beſondere Maſchineninduſtrie, Chemiſche Indu⸗ ſtrie, ferner der geſamte Einzelhandel. Es be⸗ ſteht ſtarke Nachfrage an guten Ver⸗ käufern für Kolonialwaren und Feinkoſt. Für leiſtungsfähige Dekorateure mit Fer⸗ tigkeit in Lackſchrift und Plakatmalerei bieten ſich gute Unterbringungsmöglichkeiten. In der Induſtrie ergaben ſich Einſatzmöglichkeiten für Buchhalter, vornehmlich mit Kenntniſſen Erſchütternde Statiſtiken Im Jahre 1932 ſtarben— nach Angaben des Statiſtiſchen Reichsamts— 2010 Schulkinder im Alter von 5 bis 10 Jahren an den Folgen eines Unfalls. Von dieſen wurden 744, das ſind mehr als ein Drittel, überfahren und davon wiederum 509 allein durch Kraftwagen! Man kann oft beobachten, daß ſich Kinder, beſonders in den ſogenannten Rüpeljahren, ge⸗ radezu einen Sport daraus machen, recht kurz vor herankommenden Autos vorbeizulaufen, die Kraftfahrer zu erſchrecken und zu ärgern. Dies beſtätigt die alte Erfahrungstatſache, daß das Verbotene beſonders reizt. Die einzige Abwehr derartiger Ungezogenheiten iſt daher nicht das Verbieten, ſondern das Belehren und Aufklären. Ein„Verkehrsſün Man kann jedem Alter angepaßt ſchon kleine und kleinſte Kinder darüber unterrichten, was für eine Gewalt in einem Motor, welche ſchwer zu bändigende Kraft in einem Fahrzeug ſteckt. In unſerem techniſchen Zeitalter müſſen auch Kinder vollſtändig darüber aufgeklärt werden, welche Verantwortung der Mann am Steuer eines Kraftfahrzeuges hat und welche Gefah⸗ ren für alle Beteiligten durch den Unfall eines Kraftfahrzeuges hervorgerufen werden, Nicht nur der eigene Selbſterhaltungstrieb muß wach gerufen werden, ſondern auch das Ver⸗ antwortungsbewußtſein dafür, daß vollkom⸗ men Unbeteiligte durch derartige Spielereien, Unüberlegtheiten oder gar beabſichtigte Necke⸗ reien gefährdet werden können. der“ wird belehrt: Er hat die Kurve völlig unvorſchriftsmäßig„geſchnitten“ und wird nun vom Poliziſten mit den Verkehrsregeln vertraut gemacht. in der Durchſchreib⸗ und Maſchinenbuchfüh⸗ rung, ferner für erſtklaſſige Korre⸗ ſpondenten für deutſchen und fremdſprach⸗ lichen Schriftwechſel. Auch die Nachfrage nach Lageriſten und Expedienten, guten Kurzſchriftlern. und Maſchinen⸗ ſchreibern zeigt eine kleine Belebung. In der Stellenvermittlung der Büro⸗ und Behördenangeſtellten lagen Vermitt⸗ lungsaufträge für geprüfte Kranken⸗ kaſſen⸗ und Sparkaſſen⸗Angeſtellte, ſowie Angeſtellte der vor. Die Ueberwachungsſtellen, Orgamſationen und Innungen waren ſehr aufnahmefähig. Einſtellungen erfolgten auch für den unteren Kanzleidienſt. In der Techniker⸗Vermittlung war beſonders Nachfrage vorhanden für: Kata⸗ ſter⸗Vermeſſungstechniker und Tiefbautechniker, ferner ſelbſtändige Kon ſtrukteure für Verbrennungs⸗Kraft⸗ maſchinen. Für Fachkräfte mit— Ausbildungsgrad, Dipl. Ing., für Hoch⸗, Tie und Waſſerbau ſind private Betriebe und Be— hörden aufnahmefähig. Die Nachfrage nach Chemikern und Chemotechnikern war begrenzt. In der Werkmeiſter⸗Vermittlung erfolgten Einſtellungen in der Metallinduſtrie und im Baugewerbe für Werlzeugmaſchinenbau und als Schachtmeiſter im Tiefbaugewerbe. Die Arbeitseinſatzmöglichkeiten waren dem Vor⸗ monat gegenüber günſtiger. Bei den weiblichen Angeſtellten wurden im beſonderen Maße vom Einzelhan⸗ del Aushilfskräfte für das Weih⸗ nachtsgeſchäft angefordert und verpflich⸗ tet. Für flotte Stenotypiſtinnen und Ko ntori ſtinnen mit Kenntniſſen in der Kurzſchrift ſind gute Unterbringungsmöglich⸗ keiten vorhanden. Frecher Diebſtahl Mannheim, 6. Dez. Vor dem Quadrat L. I11 wurde aus einem Perſonenkraftwagen eines Reiſenden ein größerer Muſterkoffer ent⸗ wndet. Der Koffer enthielt etwa 50 Herrnhüte (Frühjahrsmodelle) und beſaß einen Wert von vund 300 Mark. Der Dieb konnte noch nicht er⸗ mittelt werden. Vermutlich ſucht der Dieb ſeine Beute privat an den Mann zu bringen. Was iſt los? Donnerstag, den 6. Dezember Nationaltheater:„Die Räuber“ von Schiller. Schüler⸗ miete B— 14.30 Uhr.— Schön iſt die Welt. Ope⸗ rette von Lehar. Miete D— 20 Uhr. Planetarium: 16 Uhr Vorführung des Sternprojektors. Stüdt. Kunſthalle: 20.15 Uhr Freier Bund. Dr. O. Schürer⸗Halle: Deutſche Städte als Deuter unſe⸗ res Volkstums.(Mit Lichtbildern.) Harmonie: NS⸗Kulturgemeind e 20.30 Uhr Vortrag J. Niehoff⸗Halle: Altgermaniſche und alte deut⸗ ſche Voltsbräuche und ihr Einfluß auf unſere Jah⸗ resfeſte. Kleinkunſtbühne Libelle: 16.15 Uhr Hausfrauen⸗Kaba⸗ rett.— 20.15 Uhr: Es iſt was los! Kabarett⸗Revue. Tanz: Palaſt⸗Hotel, Kabarett Libelle, Café Kurpfalz. Stündige Darbietungen Städt. Schloßmuſeum: 11—13 und 14—16 Uhr ge⸗ öffnet. Sonderausſtellung: Das deutſche Lied. Städt. Kunſthalle: 11—13 und 14—16 Uhr geöffnet. Sonderausſtellung: Puppen fürs Winterhilfswerk. Mannheimer Kunſtverein, L 1, 1: 10—13 und 14—16 4 Uhr geöffnet. Stüdt. Schioßbucherei: 11—13 und 17—19 Uyr Aus⸗ leihe.—13 und 15—19 Uhr Leſeſäle. Städt. Bücher⸗ und vefehalle: 10.30—12 und 16—19 Uhr Buchausgabe. 10.30—13 und 16.30—21 Uhr Leſehalle. Jugendbücherei, K 7, 46: 15—19 Uhr geöffnet. Haupt⸗ Gemeindeverwaltungen * Neue Berlin fältiger Vi Reichsge vom Reichs dem Geſetz werden, der wieder( Be vaten Wirt friedigt und Wirtſchaftsi Ferner wirt herrſcht, d. Auffaſſu ditgewer fen. In ſ Geſetz als das den Au lichkeit gewi heiten einze Gruppen Re Aufgabe de geſunden un ohne Sch Intereſſ Zult Im ein; feſt, welck Kreditin lung bet chung der a war es not! am Geld⸗ o ligt ſind, der mit dem Ei der Funktio nen Organe Grundſätzlich trieb eines niederlaſſunt Die Erlau nung der L Bedürfniſſes Mittel ver Korrelat zu die Mögl der Erla Erlaubnis d triebes bei! geſehen. De zeigepfli in der Pe Kapitalv und Ver des Geſch dem haben i Vorſchriften Kontroll den Reichsko Gegenſtand der Bez „Sparkafſ E Beſonders über das Liquidit⸗ Herbeiführun politikd Zur Sicherh meſſenes Ve Mittel inne reicht werder des öffer für die öffe ten, ſind ge ten vorgeſe Sparkaſſ ſenſchaft den ſogenan verpflichtet dite von beſt ihre wirtſcho Für die( jenigen Perſ enger Bezie notwendigen ferner Vorſch Verfügung 1 teile zur Bi für beſtimm rung der läfſigun; überaus eine Barr mählich entſf ſundung de 10 v. H. gel die Kreditin tätsreſer ſeln anzulee 30 v. H. der tutes aufgeft tung liegen den Beſitz 4 Kuxen, Ber und die dau Kontrolle r Das Geſet über die Ve Kreditinſtiin Kreditinſtitu an das Reic Einzelfirmer 4 ſtige Krediti Million Ma Dezember d in der At igeſtrebte Ve lk wirklich 3 auch den ne der Haupt⸗ Nittel, die ihr mannigfaltiger Ausſtellungen ezeigt werden, ebendige Wort vieſen werden, nſt, die im halle ndſtunden hin⸗ en ein Wiſſen as wiederum e n ſelbſt ſein ir vor zwanzig Wort, das der ffen hat; heute ngen des kul⸗ alſozialismus. atſache beruht 's großen Er⸗ m hohen Ziel, mann zu einer machen. lten chinenbuchfüh⸗ ge Korre⸗ fremdſprach⸗ tachfrage nach ten, guten taſchinen⸗ zelebung. Büro⸗ und gen Vermitt⸗ Kranken⸗ nageſtellte, verwaltungen Jrganiſationen ufnahmefähig. den unteren ttlung war für: Kata⸗ ker und ſelbſtändige nnungs⸗Kraft⸗ — r Hoch⸗, Tie iebe und Ber ichfrage nach war begrenzt. rmittlung etallinduſtrie maſchinenbau igewerbe. Die dem Vor⸗ geſtellten m Einzelhan⸗ as Weih⸗ ind verpflich⸗ äinnen und niſſen in bder zungsmöglich⸗ l ſem Quadrat ſenkraftwagen ſterkoffer ent⸗ 50 Herrnhüte tren Wert von noch nicht er⸗ er Dieb ſeine ngen. nber hiller. Schüler⸗ die Welt. Ope⸗ Sternprojektors. Bund. Dr. O. s Deuter unſe⸗ )Uhr Vortrag und alte deut⸗ uf unſere Jah⸗ usfrauen⸗Kaba⸗ dabarett⸗Revue. Café Kurpfalz. n —16 Uhr ge⸗ he Lied. Uhr geöffnet. iterhilfswerk. 1 13 und 14—16 —19 Uhr Aus. 2 und 16—10 16.30—21 uhr öffnet. und Veränderungen Vorſchriften Aufnahme Zahrgang 4— A Nr. 561— Seite „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Donnerstag, 5. Dezember 1984 Das neue Reichsgeſetz über das Kreditweſen Neue Grundlagen für den Geld⸗ und Kapitalmarkt— Nationalſozialiſtiſche Auffaſfungen finden Eingang Berlin, 5. Dez.(5B⸗Funk.) Nach ſorg⸗ fältiger Vorbereitung iſt am Dienstag das Reichsgeſetz über das Kreditweſen vom Reichskabinett verabſchiedet worden. Mit dem Geſetz ſoll vor allem die Aufgabe erfüllt werden, den Geld⸗ und Kapitalmarkt wieder herzuſtellen, damit die lang⸗ friſtigen Bedürfniſſe der öffentlichen und pri⸗ vaten Wirtſchaft zu angemeſſenen Sätzen be⸗ friedigt und die Mittel für die kurzfriſtigen Wirtſchaftsumſätze bereitgeſtellt werden können. Ferner wird das Geſetz von dem Grundſatz be⸗ herrſcht, der nationalſozialiſtiſchen Auffaſſung allenthalben im Kre⸗ ditgewerbe Geltung zu verſchaf⸗ fen. In ſeinen weſentlichſten Teilen iſt das Geſetz als ein Rahmengeſetz anzuſehen, das den Aufſichtsorganen weitgehend die Mög⸗ lichkeit gewährt, den wirtſchaftlichen Beſonder⸗ heiten einzelner Kreditinſtitute oder Arten und Gruppen Rechnung zu tragen, da nur ſo die Aufgabe der Wiederherſtellung eines innerlich geſunden und leiſtungsfähigen Kreditapparates ohne Schädigung der allgemeinen Intereſſen gelöſt werden kann. Zulaſſung von Kreditinſtituten Im einzelnen ſtellt das Geſetz zunächſt feſt, welche Unternehmungen als Kreditinſtitute von der Neurege⸗ lung betroffen werden. Um die Errei⸗ chung der aufgezeigten Ziele zu gewährleiſten, war es notwendig, ſämtliche Inſtitute, die am Geld⸗ oder Kapitalmarkt irgendwie betei⸗ ligt ſind, den Vorſchriften des Geſetzes und da⸗ mit dem Einfluß der für die Wiederherſtellung der Funktionsfähigkeit dieſes Marktes berufe⸗ nen Organe zu unterwerfen. Grundſätzlich verlangt das Geſetz für den Be⸗ trieb eines Kreditinſtitutes oder von Zweig⸗ niederlaſſungen die Erlaubnis der Aufſichts⸗ behörde. Die Erlaubnis kann bei mangelnder Eig⸗ nung der Leiter, Fehlen eines wirtſchaftlichen Bedürfniſſes oder Fehlen der erforderlichen Mittel verſagt werden. Als notwendiges Korrelat zu der Erteilung der Exlaubnis iſt die Möglichkeit der Zurücknahme der Erlaubnis und der Unterſagung der Erlaubnis der Fortführung eines Geſchäftsbe⸗ triebes bei Vorliegen beſtimmter Gründe vor⸗ geſehen. Das Geſetz enthält ferner eine An⸗ zeigepflicht, die ſich auf den Wechſel in der Perſon der Geſchäftsleiter, Kapitalveränderungen, Fuſionen im Umfange des Geſchäftsbetriebes bezieht. Außer⸗ dem haben in dieſem Abſchnitt noch diejenigen gefunden, die eine Kontrolle von Großkrediten durch den Reichskommiſſar für das Kreditweſen zum Gegenſtand haben. Ferner iſt für den Schutz der Bezeichnungen„Bank“ und „Sparkaſſen“ Vorſorge getroffen. Sicherung der Liquidität Beſonders wichtig ſind die Vorſchriften über das Kreditgeſchäft und die Liquidität. Sie ſind dazu beſtimmt, der Herbeiführung einer geſunden Geſchäfts⸗ politik der Kreditinſtitute zu dienen. Zur Sicherheit der Gläubiger wird ein ange⸗ meſſenes Verhältnis der eigenen und fremden Mittel inne zu halten ſein, das allmählich er⸗ reicht werden ſoll. Für Kreditinſtitute des öffentlichen Rechtes und ſolche, für die öffentlich⸗rechtliche Gewährträger haf⸗ ten, ſind gewiſſe Ausnahmevorſchrif⸗ ten vorgeſehen. Hierbei iſt beſonders an die Sparkaſſen und größeren Genoſ⸗ ſenſchaften gedacht. Ferner ſetzt das Geſetz den ſogenannten Großkrediten eine Grenze und verpflichtet bei Einräumung ungedeckter Kre⸗ dite von beſtimmter Höhe an die Kreditnehmer, ihre wirtſchaftlichen Verhältniſſe darzulegen. Für die Gewährung von Krediten an die⸗ jenigen Perſonen, die zu dem Kreditinſtitut in enger Beziehung ſtehen, ſtellt das Geſetz die notwendigen Vorausſetzungen feſt. Es enthält ferner Vorſchriften, die den Geſchäftsleitern die Verfügung über einen Teil ihrer Gewinnan⸗ teile zur Bildung eines Haftungsfonds für beſtimmte Zeit entziehen. Zur Siche⸗ rung der Liquidität, deren Vernach⸗ läſſigung durch die Kreditinſtitute ſich als überaus gefährlich erwieſen hat, wird eine Barreſerve vorgeſchrieben, die all⸗ mählich entſprechend dem Fortſchreiten der Ge⸗ ſundung der geſamten Wirtſchaft auf etwa 10 v. H. gebracht werden ſoll. Ferner haben die Kreditinſtitute eine weitere Liquidi⸗ tätsreſerve in kurzfriſtigen Handelswech⸗ ſeln anzulegen. Dieſe Reſerve ſoll bis auf 30 v. H. der Verpflichtungen eines Kreditinſti⸗ tutes aufgefüllt werden. In der gleichen Rich⸗ tung liegen die Vorſchriften des Geſetzes, die den Beſitz eines Kreditinſtitutes an Aktien, Kuxen, Bergwerksanteilen und Immobilien und die dauernden Beteiligungen begrenzen. Kontrolle der Jahres⸗ und Monatsbilanzen Das Geſetz erweitert die beſtehende Regelung über die Veröffentlichung der Bilanzen von Kreditinſtituten dahin, daß künftig ſämtliche 3 Kreditinſtitute zur Einreichung von Bilanzen an das Reichsbankdirektorium verpflichtet ſind. Einzelfirmen, Kommanditgeſellſchaften und ſon⸗ ſtige Kreditinſtitute, deren Bilanzſumme eine Million Mark nicht überſchreitet, ſollen Hal b⸗ jahres⸗ und Jahresbilanzen vor⸗ legen. Alle übrigen Kreditinſtitute haben neben der Jahresbilanz Monatsbilanzen für die Monate Januar bis November einzureichen. Die Friſt zur Einreichung der Monatsbilan⸗ zen iſt auf den 15. des folgenden Mo⸗ nats feſtgeſetzt. Das Reichsbankdirektorium trifft Beſtimmungen über die Veröffentlichung der eingereichten Bilanzen. Die Bilanzen der als Einzelfirmen, offenen Handels⸗ oder Kom⸗ manditgeſellſchaften betriebenen Banken dürfen nicht einzeln veröffentlicht werden. Größere Sicherheit für die Einleger Mit weiteren Vorſchriften, die ſich mit den Spareinlagen befaſſen, iſt bezweckt, den Einlegern größere Sicherheit zu ge⸗ währen, und die Verwendung der geſamten Gelder unter kapitalmarktpolitiſchen Geſichts⸗ punkten ſicher zu Die Behandlung der Spareinlagen ſoll bei allen Arten von Kreditinſtituten möglichſt gleich⸗ mäßig erfolgen. Der unbare Zahlungsverkehr In dem Abſchnitt über den unbaren Zahlungsverkehr wird das Aufſichtsamt ermächtigt, Vorſchriften zu ſeiner Re⸗ gelung zu erlaſſen. Das Aufſichtsamt kann auch beſtimmen, inwieweit der unbare Zah⸗ lungsverkehr nur über die Reichsbank, die bei der Reichsbank errichteten Abrechnungsſtellen oder die Poſtſcheckämter bewirkt werden darf. Zur Förderung der Zinsſenkung iſt vorgeſehen, daß die Aufſichtsbehörde im un⸗ baren Zahlungsverkehr Gebühren feſtſetzen und die Erhebung dieſer Gebühren verlangen kann. Schließlich ſchreibt das Geſetz vor, daß jede Neuanſchaffung von Einrichtun⸗ gen, die dem unbaren Zahlungsverkehr dienen, durch den Reichskommiſſar be⸗ darf. Erweiterung der Bankenaufſicht Die bisherigen Vorſchriften über die Bankenaufſicht werden in dem Geſetz er⸗ weitert und zuſammengefaßt. An die Stelle des Bankenkuratoriums tritt das Auf⸗ ſichtsamt, das durch Hinzutritt der Staats⸗ ſekretäre des Reichsminiſteriums des Innern und des Reichsminiſteriums für Ernährung und Landwirtſchaft ſowie eines vom Führer beſonders ernannten Mitgliedes erweitert wird. Der Reichskommiſſar für das Kreditweſen Ler hört dem Aufſichtsamt nicht mehr an, iſt aber ſein ausführendes Organ. Er iſt be⸗ rechtigt, an allen Sitzungen und Beſchlußfaſſun⸗ en mit beratender Stimme teilzunehmen. Be⸗ onders wichtig iſt die Aufgabe des Reichskom⸗ miſſars auf dem Gebiete der Regelung der Geſchäftsbedingungen und des Wettbewerbes. Der Reichskommiſſar hat nach dem Geſetz auch die Möglichkeit erhalten, Depotprüfungen vorzunehmen. Schließlich enthält das Geſetz noch Vorſchrif⸗ ten über Zwangsmittel und Strafen, Sondervorſchriften hinſichtlich der Kreditinſti⸗ tute, die einer beſonderen Reichs⸗ oder Staats⸗ aufſicht unterliegen, ſowie Uebergangs⸗ und Schlußvorſchriften. Insbeſondere gewährt das Geſetz dem Auf⸗ ſichtsrat die Befugnis, den bei Inkrafttreten vorhandenen Kreditinſtituten bis zum 31. De⸗ zember 1935 die Fortführung ihres Geſchäfts⸗ betriebes zu unterſagen. Ein Wort an den Darlehensſucher Jur Aufklärung über die zweckſpar kaſſen Die NS⸗Hago⸗Gauamtsleitung Karls⸗ ruhe teilt mit: Immer wieder kommt es vor, daß Kreditſuchende, beſonders Kleingewerbetreibende, Einzelhändler und Handwerker, unter ganz falſchen Vorausſetzungen bei Zweckſparkaſſen Verträge eingehen in der Hoff⸗ nung, von dort bald einen billigen Kredit zu erhalten. Oft wird den Intereſſenten von den Zweckſparkaſſen — ſchriftlich in ihren Proſpekten und mündlich durch deren Vertreter— Auszahlung des Darlehens nach Ablauf kurzer und beſtimmt angegebener Wartezeiten und nach Leiſtung gewiſſer Mindeſteinzahlungen ver⸗ ſprochen. Dieſe ſinnloſen Verſprechungen, die in 99 von 100 Fällen praktiſch nicht gehalten werden können, finden ſeitens der Geſchäftsführung der Zweckſparkaſſen klugerweiſe auch keine ſchriftliche Beſtätigung, nachdem allerdings auf Grund ſolcher Zuſagen die mit z. T. harten Zahlungsverpflichtungen ausgeſtatteten Ver⸗ träge bereits abgeſchloſſen ſind! Wer dabei aber das Nachſehen hat, iſt der um eine Hoffnung, manchmal um die letzte Hoffnung gebrachte Sparer und Dar⸗ lehensſucher. Wir machen deshalb mit allem Nachdruck darauf aufmerlſam, daß Zweckſparkaſſen niemals beſtimmte Wartezeiten im voraus zuſagen können. Das Grund⸗ prinzip der Zweckſparkaſſen beruht genau wie das der Bauſparkaſſen auf dem gemeinſamen Sparen. Die bei einer Zweckſparkaſſe ſparenden Mitglieder bil⸗ den einen geſchloſſenen Sparerkreis. Das von dieſen Sparern gemeinſam aufgebrachte Spar⸗ geld wird an die zuteilungsberechtigten Anwärter nach einem beſtimmten Schlüſſelſyſtem(bei den einzelnen Kaſſen verſchieden, z. B. Ausloſung, Schlüſſelzahl⸗ berechnung, Reihenfolge des Beitritts u. dergl.) ver⸗ teilt. Andere Gelder ſtehen den Zweckſparkaſſen zwecks Verteilung an ihre Sparer bis heute nuͤcht zur Ver⸗ fügung. Da durch den dauernden Zugang und Abgang von Mitgliedern im voraus das Spargeldaufkommen eines Zeitraumes, z. B. eines Monats, nicht bekannt iſt, auch infolge von Stundungen und Zahlungsver⸗ zug einerſeits, Sonderzahlungen andererſeits, der Spargeldereingang Schwankungen unterworfen iſt, können auch keine beſtimmten Wartezeiten verſprochen werden. Aus demſelben Grunde aber iſt es auch vollkommen ausgeſchloſſen, im voraus feſtzulegen, daß bei Ein⸗ zahlung einer beſtimmten Anſparſumme das Darlehen ausgezahlt werden kann. Sparen und Warten ſind immer Vorausſetzung für Erhalt eines Darlehens! Es liegt eben im Weſen des gemeinſamen Zweckſparens begründet, daß man nie vorausſagen kann, wielange und wieviel der Zweck⸗ ſparer ſparen muß, ehe er zum Zuge kommt. Wohl können tarifmäßig Mindeſtwartezeiten und Braune Weihnachtsmeſſe Das Inſtitut für Deutſche Wirtſchaftspropaganda wird in dieſem Jahre in einigen Städten„Braune Weihnachtsmeſſen“ veranſtalten. Sie haben den Zweck, die heimiſche Wirtſchaft über das übliche Maß hinaus zum Weihnachtsgeſchäft anzuregen. Vorgeſehen ſind u. a. Braune Weihnachtsmeſſen in Baden⸗Baden, Freiburg i. Brsg. und anderen deutſchen Städten. Süddeutſcher Eiſenmarkt Die um dieſe Jahreszeit ſaiſonübliche ſchwächere Haltung des Roheiſenmarktes hat ſich bisher nur wenig bemerkbar gemacht. Gießereien und Maſchinen⸗ fabriken ſind im allgemeinen noch befriedigend be⸗ ſchäftigt und zeigen daher laufenden Bedarf. Auch am Walzeiſenmarkt hat ſich die Nachfrage gegenüber der gleichen Zeit früherer Jahre recht gut gehalten und zeigt gegenüber 1933 eine Steigerung. Infolge der etwas ruhiger gewordenen Bautätigkeit wurde Mo⸗ niereiſen vermindert angefordert, doch liegen auch hier die Umſätze über denen der Vorjahresmonate. Die weiterverarbeitende Induſtrie zeigt fortlaufenden Bedarf in Stabeiſen, die Umſätze in Formeiſen konnten ebenfalls befriedigen. Bandeiſen behielt die bisherige Marktlage, vereinzelt ſind ſchon Anfragen für Bezüge im neuen Jahr eingelaufen. Am Blechmarkt konnten 1˙àe Umſätze in Grob⸗ und Höchſtwartezeiten, unter gewiſſen Vorausſetzungen auch mittlere Wartezeiten genannt werden, die aber für die Beurteilung der praktiſchen Wartezeiten bei Zweck⸗ ſparlaſſen nur als Anhaltspunkte dienen können. Jedenfalls darf nie damit gerechnet werden, daß gleich nach Ablauf der Mindeſtwartezeit die Aus⸗ zahlung des Darlehens erfolgt, wie oft irxtümlicher⸗ weiſe auf Grund von leichtfertigen und unverantwort⸗ lichen Verſprechungen durch Vertreter und Werbe⸗ ſchriften angenommen wird. Die angegebene Mindeſt⸗ wartezeit iſt lediglich eine Sperrfriſt. Ebenſo iſt die Mindeſteinzahlung, z. B. 20 v. H. der Zweckſpar⸗ ſumme, lediglich eine erſte Vorausſetzung, auf Grund deren Erfüllung noch kein unmittelbares Anrecht auf Erhalt eines Darlehens beſteht. Es iſt noch lange nicht geſagt, daß nach Ablauf der Mindeſtwartezeit und Erfüllung der Mindeſteinzahlungen Zuteilung des Darlehens erfolgen muß. Das trifft im Gegenteil nur in ganz ſeltenen Fällen, z. B. bei neueröffneten Kaſſen, eine kurze Zeitlang zu. Heute, wo neue Kaſſen kaum mehr errichtet werden, iſt Zuteilung bei Ablauf der Mindeſtwartezeiten ſo gut wie ausgeſchloſſen. Deſſen mögen ſich alle diejenigen ſtets bewußt ſein, die glauben, mit Hilfe irgendeiner Zweckſparkaſſe raſch und billig zu einem„Darlehen“ zu kommen. Denn oft muß auch— je nach Lage der finanziellen Ver⸗ hältniſſe der Zweckſparkaſſe, d. h. der betreffenden Sparergemeinſchaft— die Hälfte, drei Viertel oder noch mehr der beantragten Zweckſparſumme zuſammen⸗ geſpart werden, bis die Zuteilung erfolgt, ſo daß die Vorteile des Zweckſparens nicht mehr den an die Kaſſe geſtellten Erwartungen entſprechen. Während nun auf dem Gebiete des Bauſparens im allgemeinen das Wiſſen um das Weſen des kollektiven Sparens Allgemeingut geworden zu ſein ſcheint und grobe Auswüchſe in der Werbung kaum mehr vorkom⸗ men, kann dasſelbe von den Zweckſparkaſſen leider nicht geſagt werden. Wir appellieren deshalb an die Vernunft der Sparer und Intereſſenten, ſich weder durch irreführende Proſpekte noch durch mündliche Zu⸗ ſagen von Vertretern, die nie ſchriftltich beſtätigt wer⸗ den und deshalb keinen Wert haben, zu unüberlegten Zweckſparabſchlüſſen verleiten zu laſſen. Man gebe ſich Zweckſparkaſſen gegenüber keinerlei Illuſionen hin. Wer raſch einen Kredit braucht, gehe nicht zur Zweckſparkaſſe. Wenn von dritter Seite tatſächlich kein Kredit zu erhalten iſt, kann durch Vereinbarung raten⸗ weiſer Tilgung mit dem Gläubiger manchmal zum Nutzen beider Beteiligten mehr erreicht werden als mit Abſchluß eines Zweckſparvertrages, deſſen Zu⸗ teilung in unbeſtimmter und unſicherer Zukunft liegt. Die allgemein anerkannten natürlichen und ſoliden Grundſätze des gemeinſamen Zweckſparens gelten da⸗ gegen nur für diejenigen, die ſparen und warten kön⸗ nen, ohne an eine beſtimmte Friſt gebunden zu ſein. eeunermiegugee n mtimteukenmeerver Feinblechen durchweg befriedigen, für mittlere Bleche war die Lage eher etwas uneinheitlich. Am Draht⸗ markt herrſcht ſaiſonübliche Stille, am Röhrenmarkt waren Siederöhren im Vordergrund des Intereſſes. Denkt an den Einzelhandel! Alljährlich wiederholen ſich die Verſuche von Ver⸗ ſandgeſchäften, unter Umgehung des Einzel⸗ handels Waren an die Käuferſchaft abzuſetzen, und zwar werden hierfür vielfach Werksleitungen benutzt. Aus dieſem Grunde hat ſich die Bergiſche Induſtrie⸗ und Handelskammer Wuppertal⸗Remſcheid veranlaßt geſehen, gegen ſolche Verſuche Stellung zu nehmen, in⸗ dem ſie noch einmal mit Nachdruck auf die Schädi⸗ gung des Einzelhandels durch die unmittel⸗ bare Warenverſorgung der Gefolgſchaften hinweiſt. In gleicher Weiſe macht die genannte Handelskammer Front gegen den unmittelbaren Verkauf von Waren eigener Erzeugung an die Gefolgſchaft und weiſt darauf hin, daß Betriebsangehörige vielfach mit dieſen Waren ſchwunghaften Handel treiben. Die Diſziplin erfordert es ſowohl ſeitens der Werksleitun⸗ gen ſelbſt als auch der Betriebsangehörigen, bei dem Bezug ſolchen Waren Maß und Ziel zu halten, um nicht dem Einzelhandel Abbruch zu tun. Dies iſt nie⸗ mals der Sinn des verbilligten Warenbezuges aus eigener Erzeugung für Betriebsangehörige geweſen. iritscafis-HNundscian Es wäre ſehr zu bedauern, wenn aus Mangel an Diſziplin die Regierung ſich gezwungen ſehen müßte, auf dieſem Gebiet einzugreifen. Badens Sparkaſſen im Oktober 1934 Von den 130 in die Statiſtik einbezogenen Sparkaſ⸗ ſen Badens wird für Oktober berichtet, daß die Spar⸗ einlagen von 5660 391 Mill. RM. am Monatsan⸗ fang auf 560691 Mill. RM anſtiegen. Die Gut⸗ ſchriften betrugen 15 252 Mill. RM(darunter keine Zinſen oder Auſwertungsgutſchriften), die Laſtſchriften 14952 Mill. RM, ſodaß die diesmonatliche Sparein⸗ lagenzunahme ausſchließlich auf reine Mehreinlagen zurückzuführen iſt. Die Depoſiten⸗, Giro⸗ und Konto⸗ korrenteinlagen ſtiegen von 67 395 auf 68 729 Mill. Reichsmark. Aluminium als Packpapier Nur zu gern haben wir, wenn wir Pralinen, Scho⸗ roladen, Seifen, Käſe, Zigaretten entpackten oder Wein⸗ flaſchen entkorkten, das Silberpapier oder Stan⸗ niolpapier aus Zinn bewundert. Jedoch ſchon lange iſt das, was wir für Silber⸗ oder Zinnpapier hielten, nicht mehr aus Silber oder Zinn geweſen. Die Her⸗ ſtellung von Silber⸗ und Zinnfolien, ſo heißen die dünngewalzten Metallblätter, iſt ſchon ſeit Jahren ein⸗ geſchränkt. Dafür iſt in immer größerem Maße dünn⸗ gewalztes Aluminium als Papier ver⸗ wendet worden Heute iſt der Verbrauch an Alu⸗ miniumfolie zu einer überraſchenden Höhe angewachſen. Etwa 80 Prozent aller Metallfolien werden heute aus Aluminium gemacht, zu deren Herſtellung faſt 25 Prozent der geſamten deutſchen Aluminiumerzeugung verwendet werden. Der techniſche Grund, von der Zinnfolie zu der Aluminiumfolie überzugehen, war die Tatſache, daß man die Aluminiumfolie viel dünner und haltbarer auswalzen konnte als die Zinnfolie. Der wirtſchaftliche Grund iſt aber damit gegeben, daß die Aluminiumfolie etwa ſechsmal ſo billig hergeſtellt werden kann wie das Zinnſtanniol. Die Aluminium⸗ folie kann heute nicht nur hochglänzend, mattgewalzt oder gebürſtet geliefert werden, ſie läßt ſich auch fär⸗ ben, bedrucken und beprägen. Frankfurter abendbörse An der Abendbörſe zeigte ſich in den ſogenannten ſchweren Werten eher weitere Abgabenei⸗ gung. Zunächſt kamen nur Scheideanſtalt mit 205 (nach 206½¼) zur Notiz. Auf den übrigen Marktgebie⸗ ten war auf Baſis des Berliner Schlußſtandes etwas Kaufintereſſe vorhanden und teilweiſe traten Beſſe⸗ rungen um ½ Prozent ein, ſo bei Phönix 47½ und Hapag 27½.. Farbeninduſtrie nannte man bei etwa 13556 Prozent. Das Geſchäft war allgemein ſehr klein. Etwas lebhaftere Umſätze verzeichnete man am Renten⸗ mortt für ſpäte Reichsſchuldbuchforderungen mit 9735 (97½). Auch Kommunalumſchuldung und Zinsver⸗ gütungsſcheine waren zu den Mittagskurſen geſucht. Die Altbeſitzanleihe lag hingegen ſehr ruhig. Sie kam mit 103.30(103.25) zur Notiz. Stimmung: gut behauptet. Im Verlauf ſetzte ſich der Rückgang für Scheidean⸗ ſtalt auf 202½ fort, ferner waren Rhein. Braunkohlen um 3 Prozent ſchwächer. Cement Heidelberg waren ebenfalls angeboten und kamen mit 105/(geſtern 109) zur Notiz. Auf den übrigen Marktgebieten war die Haltung eher freundlich und die Berliner Schlußnotie⸗ rungen lagen allgemein gut behauptet, vereinzelt auch etwas feſter. Das Hauptintereſſe beanſpruchte auch ſpä⸗ terhin der Rentenmarkt, an dem bei noch lebhaften Umſätzen die Kurſe weiter leicht erhöht waren. Nachbörſe: IG Farben 134½, Altbeſitz 103/½ bis 103½, ſpäte Reichsſchuldbuchforderungen 97½—971½. U. a. notierten: Commerz 69½, DD⸗Bank 71½, Dresdner 74, Reichsbank 145½, Gelſenkirchen 60, Har⸗ pener 102½, Rhein. Braunkohlen 200, Cement Heidel⸗ 3 105%, Holzmann 78, Rhein. Elektr. Mannheim Amſterdamer Deviſenkurſe Amſterdam, 5. Dez. Berlin 5942; London 73156; Neuyork 1475/186; Paris 974½; Belgien 3456; Schweiz 4798; Italien 1262½; Madrid 2025; Oslo 3675; Kopen⸗ hagen 3270; Stockholm 3775; Prag 618. Privatdiskont⸗ ſatz: ½. Tägl. Geld: ½. 1 Monatsgeld: 1. Metalle Amtliche Preisfeſtſetzung für Kupfer, lei und Zink Berlin. 5. Dez. Kupfer, Tendenz ſtetig. Dez. 33.75 Br., 33.75.; Jan., Febr. 35: 33.75 nom. Brief, 33.75.; März 35: 36.; April 35: 36.25.; Mai 35: 36.50.; Juni 35: 36.75.; Juli 35: 37.; Aug. 35: 37.25.; Sept. 35: 37.50.; Okt. 35: 37.75.; Nov. 35: 38 G. Blei, Tendenz ruhig. Dez. 34 bis Febr. 35: 14.50 nom. Br., 14.50.; März 35: 14.75.; April bis Nov. 35: 15 G. Zink, Tendenz ruhig. Dez. 17.50 nom. Br., 17.50.; Jan., Febr. 35: 19 Br., 17.50.; März 35: 19 Br., 18.25 Geld; April bis Nov. 35: 19.25 Br.; alles in RM per 100 Kilo. Getre ide Rotterdam, 5. Dez. Schluß. Weizen per Jan. 35:.30; per März 35:.50; per Mai 35:.70; per Juli 35:.77½. Mais per Jan. 35: 75½; per März 35: 77¼; per Mai 35: 72½; per Juli 35: 70½. Hauptſchriftleiter: Dr. Wilhelm Kattermann Verantwortlich für Innen⸗ und Außenpolitik: Dr. W. Kattermann; für politiſche Nachrichten: Dr. Wilhelm Kicherer; für Wirtſchaftsrundſchau und Bewegung: fen: für Kulturpolitik, Feuilleton und Bei⸗ agen: W. Körbel; für Kommunales: Herm. Wacker: Unpolitiſches: Carl Lauer; für Lokales: Erwin eſſel; für Sport: Julius Etz; für den Umbruch; Max Höß, ſämtliche in Mannheim. Berliner Schriftleitung: Hans Graf um. Berlin Sw 68, Charlottenſtr. 15b. Nachdruck ſämtl. Original⸗ berichte verboten. Sprechſtunden der Schriftleitung: Täglich 16—17 Uhr (außer Samstag und Sonntag). Verlagsdirektor: Kurt Schönwitz, Mannheim .m. b.., Sprechſtunden der erlagsdirektion; 10.30—12 Uhr(außer Samstag und Sonn acz J5 8 602 für Verlaa u. Schriftleitung: 314 71, 204 86, 333 61/2.— Für den Anzeigenteil verantwortlich: Arnold Schmid, Mannheim. Für Zett iſt Preisliſte Nr. 3(Geſamtauflage) und Nr. 2 (für Weinheimer⸗ und Schwetzinger⸗Ausgabe) gültig. 19 306 rühausgabe A Mannheim rühausgabe 4 Schwetzingen. 1 000 rühausgabe A Weinheim„ 1000— 21 306 Abendausgabe a4a.. 21 064 Ausgabe B mit W der Abendausgabe 4 Mannheim 14227 Ausgabe B Schwetzingen.. 2626 Ausgabe B Weinheim 1 836 39753.⸗A.- 19 876 Geſamt⸗D.⸗A. November 1934— 41 185 Druck: Schmalz& Laſchinger, Abteilung Zeitungsdruc Jahrgang 4— A Nr. 561— Seite 10 „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Donnerstag, 6. Dezember 1934 Das Freikorps des Hlajors oon Cũt⁊ovo Zum 100. Todestag des mMajors von Cützowo am 6. Dezember Im Frühjahr 1813, als das Volk aufſtand und der Sturm losbrach, zogen nicht nur aus zreußen, ſondern auch aus dem„Auslande“ charen von Freiwilligen nach Breslau, um ſich dort im Gaſthaus„Zum Seepter“ in das Frei⸗ korps eingliedern zu laſſen. Stolz zeigte Scharnhorſt dem König vom Fenſter aus die jubelnden Scharen, und dem Monarchen ſtürz⸗ ten die Tränen aus den Augen. Die Männer, die in wenig mehr als vier Wochen, ohne Hilfe des Staates, ein Muske⸗ tier⸗Bataillon zu vier Kompagnien und ein freiwilliges Jäger⸗Detachement zu Fuß, ſowie eine Esladron Huſaren und eine Ulanen⸗Eska⸗ dron nebſt einem freiwilligen Jäger⸗Detache⸗ ment zu Pferde errichteten und die Organi⸗ ſation ſoweit förderten, daß die Mobilmachung ausgeſprochen werden konnte, waren die Ma⸗ jore von Lützow und von Petersdorf. Lützow war damals noch nicht 31 Jahre alt und Petersdorf nicht viel älter. Beide hatten ſich ſchon vor Colberg, unter Schill kämpfend, den Orden Pour le merite erworben und ſich auch damals ſchon organiſatoriſch betätigt. Am 9. Februar 1813 machten ſie, auf Veranlaſſung des Generals von Scharnhorſt, dem preußiſchen König den Vorſchlag, ein„Königlich Preußi⸗ ſches Freikorps“ zu errichten, das in die unter franzöſiſcher Herrſchaft ſtehenden deutſchen Landſtriche entſandt, die Beteiligung an dem Kampf gegen die Fremdherrſchaft vermitteln ſollte. Gleichzeitig beſtand die Abſicht, das Freikorps zum Ausgangspunkt für neue Trup⸗ penformationen zu machen. Der König hatte dieſen Antrag gebilligt, und im April 1813 konnten ihm Lützow und Peters⸗ dorf 900 Mann Infanterie und 260 Mann Ka⸗ vallerie, mit allen Kriegserforderniſſen ausge⸗ rüſtet und in ſchlagfertigen Stand verſetzt, zu⸗ führen. Eine opferwillige Bevölkerung unter⸗ ſtützte die Ausrüſtung der Freiwilligen mit Beiträgen an Geld, Pferden, Tuch uſw. Die Jugend Deutſchlands, von ſtürmiſchem Tatendrang erfüllt, von glühendem Haß gegen die Eroberer beſeelt, hatte ſich hier zuſammen⸗ gefunden, aber trotzdem ſie ſich, vor allem die Fäger⸗Detachements, mit dem poetiſchen chwung Körnerſcher Lieder anfeuerten und gewiß mit romantiſchen Vorſtellungen vom riegführen ausgezogen waren, die der nüch⸗ ternen Wirklichkeit nicht entſprachen, waren ſie keine Schwärmer und Träumer, die ſich in ihrer Phantaſie als opferfreudige Ritter vor⸗ kamen und deren Tatkraft ſich in einer augen⸗ blicklichen Erregung erſchöpfte. Die Leiſtungen gerade der freiwilligen Jäger, die nur eine ganz kurze Dienſtzeit hinter ſich hatten und nichts tun ſollten, als„ihre Waffen gehörig zu gebrauchen“, ſprechen für ihre Tüchtigkeit in einem anſtrengenden und mühſeligen Dienſt. Im Frühjahr und Sommer 1813 mußte ſich die Schar der Freiwilligen auf die Durchfüh⸗ rung kleinerer Gefechte und Plänkeleien be⸗ ſchränken. Es galt, den linken Flügel der an⸗ rückenden franzöſiſchen Armee in Hannover zu umgehen und hinter deren Rücken in Braun⸗ ſchweig, Thüringen und Weſtfalen für die Volkserhebung zu werben. Immer aber blieb die Schlagkraft der Freiwilligen von dem Schickſal der großen Armee abhängig, die in der erſten Zeit wenig glücklich war, da Na⸗ poleon zu ſchnell vorrückte. Am 4. Juni wurde zudem ein Waffenſtillſtand geſchloſſen, der Lützow aus den glücklichſten Stellungen riß. Während des Waffenſtillſtandes wurden die heimkehrenden Jäger bei dem Dorfe Kitzen von vereinigter württembergiſcher und fran⸗ zöſiſcher Kavallerie angegriffen und ſtark dezi⸗ miert. Rampft in der vorderſten Reihe Bis dahin hatte Lützow jedoch, beſonders bdurch ſeine überraſchenden Angriffe, dem Feinde an mehreren Stellen Schaden zufügen uünd ihn wiederholt verwirren können. Der Major ſelbſt war ſtets in der vorderſten Reihe geweſen. Von ſeinem perſönlichen Mut zeigt ſein Verhalten bei der Einnahme der Stadt Roda, wo er, nur durch ſeinen energiſchen Be⸗ fehl, zwei unter Gewehr befindliche ſächſiſche Kompagnien zur Uebergabe zwang. Vielfach eilte er ſeiner Truppe voraus, um Erkundigun⸗ gen einzuholen. Seine Ungeduld, den Vor⸗ marſch zu beſchleunigen und ſich dem Feinde entgegenzuſtürzen, trug ihm zahlreiche Ver⸗ wundungen ein. Aber leichtſinnig hat er nie⸗ mals gehandelt; der General von Blücher hebt in einem Brief an den König die„Umſicht, Entſchloſſenheit und Geiſtesgegenwart des Ma⸗ jors“ hervor. Nach Ablauf des Waffenſtillſtandes wurde das Freikorps unter den Befehl des Generals Bülow geſtellt und danach mit den Truppen des Generals Wollmoden dem General von Tet⸗ tenborn übergeben. Aber innerhalb der neuen Formation beſtand das Freikorps als ein Gan⸗ zes fort und wurde dorthin geſtellt, wo Wage⸗ mut und Tapferkeit am meiſten erforderlich waren. Das Gekecht bei Roſenhagen Wichtig in der Geſchichte des Korps, deſſen unmittelbarer Führer der Major von Lützow bis zur Beendigung des Krieges blieb, ſind das Gefecht bei Roſenhagen, in dem Körner fiel, und der Kampf um den Göhrde⸗Wald. Hier brach der Major im entſcheidenden Augen⸗ blick mit der im Walde verſteckt gehaltenen Kavallerie des Freikorps vor und zwang die Eskadronen zurückzugehen. Bei dieſem Angriff wurde er ſchwer verwundet, und ſein mutiges Vorwärtsſtürmen ſchien ver⸗ geblich geweſen zu ſein. Aber der jähe An⸗ griff hatte die Gegner genug verwirrt, ſo daß ſie ſich in eiliger Flucht auflöſten, als die Lützower Verſtärkung erhielten. Noch an Krücken gehend, kehrte Lützow Ende November zum Freikorps zurück. Mitte De⸗ zember verbrannte er die Krücken und ſtieg zu Pferde, obwohl ſeine Wunden noch nicht völlig verheilt waren. Im Januar 1814 ging er über den Rhein und warf ſich mit ſeiner Schar nach Belgien und Frankreich. In ſchwierigen, an⸗ ſtrengenden Tagesmärſchen ſchlug er ſich durch die gebirgige Gegend, erzwang ſich den Ueber⸗ gang über Brücken und mußte Stunde um Stunde gewärtig ſein, von der Bauernbevölke⸗ rung angegriffen zu werden, die ſich in den Dörfern und Wäldern verſchanzt hatte und immer wieder vereinzelt Ueberfälle wagte. Bülovo urteilt über ihn: „Der Major von Lützow hat auch hier in bei⸗ nahe täglichen Gefechten ſich als einen umſich⸗ tigen und braven Offizier bewieſen. Er hat durch die frühe Meldung, daß der Kaiſer Na⸗ poleon der Armee des Feldmarſchalls von Blücher folge, wie letzterer Ende Februar über Sezanne in der Direktion auf Meaux mar⸗ ſchierte, und die Nachricht, die er dem auf Montmarail mit einem Artillerie⸗Train mar⸗ ſchierenden Oberſt von Lobenthal hiervon er⸗ teilte, und wodurch er wahrſcheinlich die Ret⸗ tung dieſes Geſchützes bewirkt hat, ſich weſent⸗ lich verdient gemacht, ſowie überhaupt der Eifer höchſt lobenswert iſt, mit dem er E. K. Majeſtät von Anfang des Krieges an gedient hat, weshalb ich zu ſeiner Belohnung das Kreuz 1. Klaſſe alleruntertänigſt er⸗ In dem entſcheidenden Jahr 1815 wird das Korps geteilt und nimmt als 25. Infanterie⸗ regiment und 6. Ulanenregiment an den letz⸗ ten Schlachten des Krieges gegen Napoleon teil. Bei Ligny hatte das 25. Infanterie⸗ Regiment einen Verluſt von 20 Offizieren und 485 Unteroffizieren und Gemeinen; ſein Füſi⸗ lierbataillon gehörte nach der Schlacht bei Belle⸗Alliance zu den Truppenteilen, die unter perſönlicher Führung Gneiſenaus die Verfol⸗ gung bis Genappes fortſetzten. Auch das 6. Ulanen⸗Regiment zeichnete ſich bei Ligny aus. Blücher hatte ſich perſönlich, den gezoge⸗ nen Säbel in der Hand, an die Spitze des Re⸗ iments geſetzt. Bei den Ulanen kämpfte der Major von Lützow. Sein Pferd wurde von mehreren Kugeln getroffen, ſtürzte und begrub ihn, unmittelbar vor der Napoleoniſchen jun⸗ gen Garde, unter ſich. Napoleon ließ ihn vor⸗ führen und redete ihn als den„berüchtigten Brigantenhauptmann“ an. Aber er hatte doch ſoviel Achtung vor dem„Brigantenhaupt⸗ mann“, daß er befahl, ihn ja gut zu be⸗ handeln. „Cützowos wilde verwegene Jagd“ Am 6. Dezember 1834 iſt Adolf von Lützow als Generalmajor geſtorben. In Berlin haben ihm ſeine Waffengefährten auf dem Militär⸗ Friedhof ein Denkmal geſetzt. Ein lebendes Denkmal ſetzte ihm aber Theodor Körner, ſein Adjutant, mit dem Lied von Lützows wilder, verwegener Jagd, das in der Vertonung von Weber den Namen des Majors im Gedächtnis der Nation erhält. Ganz werden wir aber die Bewunderung ſeiner Anhänger erſt verſtehen, wenn wir in einem Brief des Freiherrn vom Stein leſen: „Der General vereinigt mit einem großen Mute und militäriſcher Erfahrung einen Adel und eine Erhebung des Charakters, der ihm Begeiſterung für alles einflößt, was ſchön und groß iſt.“ G. M. Zum 100. Todestag des Freikorpsführers von Lütow Auszug der Freiwilligen des Lützowſchen Freikorps. Der Führer des Freikorps im Freiheitskrieg 1813 bis 1815, Adolf von Lützow, ſtarb am 6. Dezember vor 100 Jahren. Ein Held ſtirbt in der Einſumkeit Von Rudolf Herzog Aus dem Roman,, Horridoh Lützow!“(Ganz⸗ leinen.80 RM. K. F. Koehler, Leipzig). Ganz allein lag Lützow in ſeiner Berliner Tiergartenwohnung. Bald wurden es zwei Jahre, daß der König ſich ſeiner nicht mehr entſonnen hatte. Keine Allerhöchſte Kabinetts⸗ ordre hatte ihn gerufen, keine Einladung ins kſcht hatte ihn belehrt. Verſchollen. Ausge⸗ 5 Er lag mit ſchwerem Atem in den Kiſſen, den Kopf bewegungslos, die Augen mit den blauen Flammen in die ſchneeſchweren Wipfel des Tiergartens gerichtet. Das Kalenderblatt an der Wand zeigte den 6. Dezember 1834. Bilder liefen ihm durch das Hirn, huſchten vor ſeinen Augen, bevölkerten mit Mann und Roß die Weite. Mit Auerſtedt hatten ſie ange⸗ fangen. Magdeburg tanzte in den Reigen hin⸗ ein. Die endloſe Landſtraße folgte, die er ge⸗ ritten war, um Schill zu ſuchen. Hamburg und die Fahrt übers Meer. Richtig, damals hatte er zum erſtenmal den Heimatboden Eliſas be⸗ treten. Bild, weshalb weilſt du nicht und zeigſt mir Eliſa? Dies hier iſt Kolberg, die Feſtung des Königs und der preußiſchen Ehre. Ahoi, alter Nettelbeck. Nun ſchläfſt du pommerſcher Wiking ſelbſt ſchon in der Heimaterde. Gehor⸗ ſamſten Gruß, großer Bruder Gneiſenau. Am Ehrenplatz der Einherier ſitzeſt du in Walhall. Und Schill, Schill, Schill! Bruder! Dies iſt Dodendorf, wo es mich halbtot vom Pferde warf, und dies iſt Stralſund, wo es dich, dich zu Tode traf. Horridoh! Horridoh! Breslau. Die Kneipe Zum Zepter. Freiſchärler— heran und herein! Frieſen... Körner... tot, tot! Was tut's? Sie ſchlugen Brücken über den Strom, in die Freiheit! Land an der Elbe. Thüringer Wald. Vogtland und Böhmerwald. Greif aus, mein braves Pferdchen. Wir reiten ... reiten... in die ehrloſe Falle von Kitzen, weiter, weiter gegen Davout und Dänemark, gegen Frankreich und Napoleon, durch die Franktireurs hindurch, und zum zweiten Male — Ligny, blutgetränkter belgiſcher Boden— mein Blut immer dabei, immer dabei, Du lieber Gott, ich habe immer ehrlich meine Beſuchskarte abgegeben. Seine Augen kniffen ſich zuſammen. Er wollte mehr ſehen und ſah nichts mehr. Eine dunkle Woge ritt heran und nahm ihm das Augenlicht. „Nichts da“, murrte er vor ſich hin,„kleines Menſchlein, nicht aufſäſſig werden. Deine Größe beſteht in deinem Platz. Achtung! Augen— ge⸗ radeaus! Gemeinwohl geht vor Eigenwohl!“ In ſeine Augen trat ein Horchen. Noch ein⸗ mal blitzten die blauen Flammen auf. Durch den Tiergarten⸗Wald zog eine Schar Turner, und ſie ſangen das Lützowlied. Da war wohl keiner unter ihnen, der wußte oder gefragt hätte, ob der Held, der im Liede gefeiert wurde, noch lebe. Wenn ſie von Lüt⸗ zows wilder, verwegener Jagd ſang, die deut⸗ ſche Jugend, ſo meinte ſie ſich ſelbſt, ſah ſie ſich ſelber reiten und ſtreiten und gluten und blu⸗ ten für das deutſche Vaterland. „Was glänzt dort im Walde im Sonnen⸗ ſchein?...“ —————————— „Die wilde Jagd und die deutſche Jagd Auf Henkers Blut und Tyrannen. Drum, die ihr uns liebt, nicht geweint und ge⸗ klagt, Das Land iſt ja frei und der Morgen tagt, Wenn wir's auch nur ſterbend gewannen. Und von Enkeln zu Enkeln ſei's nach geſagt: Das war Lützows wilde verwegene Jagd.“ Adolf von Lützow lag ſteif und ſtarr ausge⸗ ſtreckt. Langſam erkaltete ſein Leib. Seine Seele war zu den Freunden und Brüdern gegangen. Generalfeldmarſchall von Hlackenſen Zum 85. Geburtstag des großen Heerkührers am 6. Dezember Auguſt von Mackenſen, Generalfeldmarſchall: der letzte lebende der großen, heute ſchon zum Mythos gewordenen deutſchen Heerführer des Weltkrieges! Eine Welle der Liebe und des Dankes eines ganzen Volkes ſchlägt ihm ent⸗ gegen an ſeinem fünfundachtzigſten Geburts⸗ tag. Nie war ſelbſt in böſeſter Zeit ſein Bild verwirrt durch der Parteien Gunſt und Haß. Er war und blieb bis heute das Eine, Höchſte: Deutſcher Soldat! Tatſächlich gibt uns die Laufbahn Macken⸗ ſens in gedrängter Fülle das reine Bild eines Soldatenlebens, das eigene Kraft, eigene Be⸗ gabung und eigenes Können ſich zurechtge⸗ ſchmiedet haben. Wenn einer, ſo iſt er der Schmied ſeines Glückes geweſen, indem er die Gunſt der Stunden mit raſchem Entſchluſſe wahrgenommen und den Sieg an ſeine Ferſen geheftet hat, weil er ihn wollte, weil er ihn ha⸗ ben mußte. Jugend und Tautbahn Aus beſcheidenen Anfängen iſt dieſes Feld⸗ herrngenie hervorgegangen. Die Familie Mak⸗ kenſen ſtammt aus dem Dorfe Mackenſen am Solling im Regierungsbezirt Hildesheim. Nie⸗ derſächſiſches Blut rollt in den Adern dieſer alten deutſchen Familie, die der Scholle gehörte und größtenteils Landwirte hervorgebracht hat. Am 6. Dezember 1849 wurde Auguſt Macken⸗ ſen im Hauſe Leipniz bei Schmiedeberg als Sohn des Inſpektors Ludwig Mackenſen, der auf einem der von Altenſchen Güter ſaß, und ſeiner Gattin Marie Rink geboren. Seine erſte Jugend verlebt er auf dem Lande, in der Dorf⸗ ſchule in Dahlenberg, wo er beim Soldaten⸗ ſpiel ſeine künftigen großen Fähigkeiten zuerſt zu entwickeln ſcheint. Im Mai 1859 kommt der zehnjährige begabte Knabe auf das Gymnaſium in Torgau, das danals von ſoldatiſchem Leben erfüllt war und in jedem Jungen die Erinne⸗ rung an die große friederizianiſche Zeit erwel⸗ ken mußte. Zu ſeinem Geburtstag erbittet er ſich eine„Kanone, wo man mit Erbſen ſchie⸗ ßen muß“, zum Weihnachtsfeſte„eine Schachtel preußiſcher Artillerie“. Michaelis 1865 wird Auguſt Mackenſen zuſammen mit ſeinem jün⸗ geren Bruder Victor Zögling der bekannten Franckeſchen Stiftungen in Halle. Er iſt hier in die Unterſekunda des Realgymnaſiums einge⸗ treten, zeigt ſich als bevorzugter Schüler in der Erdkunde, Geſchichte und Mathematik und lieſt in ſeinen Freiſtunden neben den Klaſſikern Ar⸗ chenholz„Geſchichke des Siebenjährigen Krie⸗ ges“ und Droyſens„Porck“, das Leben des⸗ ſelben Mannes, der ſpäter den Generalſtabs⸗ offizier noch ernſthafter beſchäftigen ſollte. Als Auguſt Mackenſen zu Oſtern 1868 die Schule als Primaner verließ, war es ausgemacht, daß er Landwirt werden ſollte. Er erhielt die erſte praktiſche Einführung durch ſeinen Vater, der inzwiſchen nach Lindenau überſiedelt war, und arbeitete noch ein halbes Jahr als Volontär bei einem Verwandten in Coſſa. Im Oktober des folgenden Jahres tritt er als Einjährig⸗ Freiwilliger bei dem 2. Leibhuſarenregiment Nr. 2 in Liſſa ein. Dann kam 1870. Am 26. Jult ſaßen die Liſſaer Schwadronen auf und verlie⸗ ßen feldmarſchmäßig ihre Garniſon. Mackenſens Regiment unter dem Kommando des Oberſten von Schauroth war dem Prinzen Albrecht von Preußen zugeteilt, deſſen Diviſion zu der III. (Kronprinzen) Armee gehörte. Das Regiment iſt hervorragend bei den Kämpfen um Weißen⸗ burg und Wörth beteiligt. Nach Wörth nehmen die Totenkopfhuſaren, bei denen Mackenſen in⸗ zwiſchen Unteroffizier geworden war, die Ver⸗ folgung des Feindes auf. vor in das Herz von Frankreich, von der Maas zur Marne und dann auf Paris. Am 5. Oktober wird der Vizewachtmeiſter Mackenſen bei Toury mit einem ſchwierigen Patrouillenritt beauf⸗ tragt. In Begleitung von vier Gefreiten gelang es dieſer Patrouille, unter der Führung Mak⸗ kenſens, in den Rücken des gegen Toury vor⸗ gehenden Feindes zu pürſchen, um wichtige Er⸗ kundungen zu machen. Der gefährliche Rückweg wird durch kluge Huſarenfinten bewältigt. Als Mackenſen Meldung erſtattet, ruft Prinz Al⸗ brecht der Patrouille zu:„Sie haben Ihren Kameraden ein Beiſpiel gegeben, auf das ſie wie Sie ſelbſt ſtolz ſein können! Sie verſprechen ein ſo ausgezeichneter Offizier zu werden, daß es Unrecht wäre, Ihre Dienſte dem Staate zu Sie müſſen auf alle Fälle Soldat eiben.“ Der kühne Huſarenſtreich, bei dem Mackenſen Sie ſtoßen weiter die höchſte un teug ihm das vbom 5. Dezem ſter zum attiv Krieg ging zu vom Soldaten militäriſchen Im Herbſt“0 landwirtſchaftl dortigen Fried Als ſich der T ſeines in eine der man liebe als Krieg und ich kann ja no meinem Herze gewurzelt in e Mutter, der 2 ralfeld marſchal folgende ergre „Nun iſt D geworden, hat einem Soldate ſein kann, und alſo in Betätig — 5 3 erworben. Der wahl und dam Ich vermag es alles Wirklichke bin, den das 6 Meine Dantes ein weiteres G ſen Aufſtieg 2 ſeines Berufes ner Freude no ſo iſt es dieſ erblicke in ihr tes und meſſe Anteil an den Namen knüpfer nem Alter kön ben, wie wen hören und dan Hier in Hall ſellſchaftliche L⸗ ſen wie im Bü war, mehrfach zeichneriſch zu kommen, da er lichen Berufes datenleben wa⸗ wichen. Er ma Militär zu we ſollte. Als er v giments die Z: erhalten hatte, ſtrebend, ſeine 9 Im Mai 187 nant wieder in eingetreten. Fü mierleutnant in Königsberg, worden war. Oberpräſidenter am 21. Novem Hauſes, Doroth Generalſtab ber teilung zugetei vephältnismäßi⸗ (1882) das beſo ihm erklärte:„ ſtab ausgewäh Arbeiten weger ſich beſonders en jährigen Krieg denen General vorruft, mit 18 die Geſchichte d geſchrieben hatt in Münſter ver ihn bei der 14. der 4. in Brom ßen Generalſta ſtabschefs Gra Am 17. Juni der Oberſtleutn mandeur des ments ernannt die Führung d⸗ zu Danzig. Am Wilhelms 1. w dienſttuender? ihn in den erb Das neue J Brigadekommar vereinigten Le wenige JFahre ſ der 36. Diviſio dierender Gene zig, ein Poſten bruch des Kriee Ruhmes 3 Und nun be⸗ den Siegestate L Auuun Warum einwacl Nehmen Si Wachs, Hartboh verleiht de naß woschl der durch lange erha gina-Wa und empfe Reichsvert Hausfraue: 3 Erhältlich schlägige mmm omber 1931 der !“(Ganz⸗ eipzig). r Berliner es zwei nicht mehr Kabinetts⸗ ladung ins n. Ausge⸗ den Kiſſen, n mit den ren Wipfel Uenderblatt r 1834. n, huſchten Mann und n ſie ange⸗ Reigen hin⸗ die er ge⸗ mburg und mmals hatte Eliſas be⸗ t und zeigſt die Feſtung hre. Ahoi, ommerſcher rde. Gehor⸗ iſenau. Am in Walhall. ! Dies iſt )om Pferde s dich, dich Breslau. er— heran .. tot, tot! tüber den der Elbe. öhmerwald. Wir reiten von Kitzen, Dänemark, durch die veiten Male Boden— dabei, zrlich meine mmen. Er nehr. Eine m ihm das jin,„kleines Deine Größe uugen— ge⸗ Sigenwohl!“ 1. Noch ein⸗ auf. Durch har Turner, „der wußte er im Liede ie von Lüt⸗ ig, die deut⸗ „ ſah ſie ſich en und blu⸗ m Sonnen⸗ ——— Jagd eint und ge⸗ ſen tagt, annen. ich geſagt: Jagd.“ ſtarr ausge⸗ Seine Seele n gegangen. Leben des⸗ zeneralſtabs⸗ n ſollte. Als die Schule gemacht, daß ielt die erſte Vater, der lt war, und ls Volontär Im Okltober Einjährig⸗ rrenregiment Am 26. Jult und verlie⸗ Mackenſens des Oberſten Albrecht von zu der III. s Regiment um Weißen⸗ örth nehmen tackenſen in⸗ ar, die Ver⸗ toßen weiter on der Maas m 5. Oktober en bei Toury nritt beauf⸗ reiten gelang ihrung Mak⸗ Toury vor⸗ wichtige Er⸗ iche Rückweg wältigt. Als t Prinz Al⸗ jaben Ihren auf das ſie e verſprechen werden, daß m Staate zu Fälle Soldat m Mackenſen cenlägigen Geschäften. Jahrgang 4— 4A Nr. 561— Seite 11 „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Donnerstag, 6. Dezember 1934 die höchſte Umſicht und Energie bewieſen hatte, teig ihm das Eiſerne Kreuz ein. Durch Ordre vom 5. Dezember 1870 wind der Vizewachtmei⸗ ſter zum attiven Sekondeleutnant ernannt. Der Krieg ging zu Ende. Es hieß Abſchied nehmen vom Soldatenleben. An eine Verfolgung der militäriſchen Laufbahn war nicht zu denken. Im Herbſt 1871 kommt Mackenſen an das landwirtſchaftliche Inſtitut in Halle, das der dortigen Friedrichsuniverſität angegliedert war. Als ſich der Tag von Toury jährte gedentt er ſeines in einem Briefe an„eine zarte Mutter, der man lieber von anderen Dingen ſchreiben, als Krieg und Schlachten preiſen ſollte. Aber ich kann ja noch immer den Huſaren nicht aus meinem Herzen herauspredigen, er iſt zu feſt gewurzelt in einer großen Zeit.“ Es iſt dieſelbe Mutter, der Mackenſen, zur Würde des Gene⸗ ralfeldmarſchalls gelangt, unterm 27. Juni 1915 4 folgende ergreifenden Zeilen geſchrieben hat: „Nun iſt Dein Junge Generalfeldmarſchall geworden, hat die höchſte Würde erlangt, die einem Soldaten in ſeinem Beruf beſchieden ſein kann, und hat ſie ſogar vor dem Feinde, aſlſo in Betätigung des Zweckes ſeines Berufes, erworben. Der liebe Gott hat meine Berufs⸗ wahl und damit mein Leben ſichtbar geſegnet. Ich vermag es oft gar nicht zu faſſen, daß das alles Wirklichkeit iſt, und warum gerade ich es bin, den das Soldatenglück ſich ausgeſucht hat. Meine Dankesſchuld iſt unermeßlich. Und welch ein weiteres Glück, liebe Mutter, daß Du die⸗ ſen Aufſtieg Deines Sohnes, dieſe Erfüllung ſeines Berufes noch erlebſt. Wenn etwas mei⸗ ner Freude noch beſondere Weihe geben kann, ſo iſt es dieſe ungewöhnliche Tatſache. Ich erblicke in ihr eine ganz beſondere Gnade Got⸗ tes und meſſe Deinen Gebeten einen großen Anteil an den Erfolgen, die ſich an meinen Namen knüpfen, bei. Wieviel Männer in mei⸗ nem Alter können noch an eine Mutter ſchrei⸗ ben, wie wenige ſich noch ein Kind nennen hören und damit jung fühlen!“ Hier in Halle hatte Mackenſen, der das ge⸗ ſellſchaftliche Leben liebte und in Offizierskrei⸗ ſen wie im Bürgertum ein gern geſehener Gaſt war, mehrfach Gelegenheit, ſich literariſch und zeichneriſch zu betätigen. Die Stunde war ge⸗ kommen, da er in die Praxis des landwirtſchaft⸗ lichen Berufes hinein ſollte. Die Luſt am Sol⸗ datenleben war niemals aus ſeiner Seele ge⸗ wichen. Er macht einen letzten Verſuch, wieder Militär zu werden, der überraſchend gelingen ſollte. Als er von dem Kommandeur ſeines Re⸗ giments die Zuſicherung der Wiedereinſtellung erhalten hatte, gab auch der Vater, halb wider⸗ ſtrebend, ſeine Zuſtimmung. Wieder Soldat Im Mai 1873 iſt Mackenſen als Sekondeleut⸗ nant wieder in ſein altes Leibhuſarenregiment eingetreten. Fünf Jahre darauf wird er Pre⸗ mierleutnant bei der erſten Kavalleriebrigade in Königsberg, zu der er 1876 abkommandiert worden war. Er verkehrt hier im Hauſe des Oberpräſidenten von Horn und verehelicht ſich am 21. November 1879 mit der Tochter des Hauſes, Dorothea. 1880 wird er in den Großen. Generalſtab berufen und hier der ruſſiſchen Ab⸗ teilung zugeteilt. Späterhin hat der noch un⸗ verhältnismäßig junge Hauptmann Mackenſen (1882) das beſondere Lob Moltkes erhalten, der ihm erklärte:„Ich habe Sie für den General⸗ 4 ſtab ausgewählt. Ihrer ſehr guten taktiſchen Arbeiten wegen“. Mackenſens Studien befaßten ſich beſonders mit den Einzelheiten des Sieben⸗ jährigen Krieges, mit den Freiheitskriegen, in denen General Porck ſein reges Intereſſe her⸗ vorruft, mit 1870. 1884 wird er, der inzwiſchen die Geſchichte der beiden Leibhuſarenregimenter geſchrieben hatte, zum Stabe des 7. Armeekorps in Münſter verſetzt. Die nächſten Jahre finden ihn bei der 14. Diviſion in Düſſeldorf und bei der 4. in Bromberg. 1891 wird er in den Gro⸗ ßen Generalſtab als Adjutant des General⸗ ſtabschefs Graf von Schlieffen zurückverſetzt. Am 17. Juni 1893, an dem gleichen Tage, da der Oberſtleutnant von Hindenburg zum Kom⸗ mandeur des Oldenburgiſchen Infanterieregi⸗ ments ernannt wurde, erhielt Major Mackenſen die Führung des 1. Leibhuſarenregiments Nr. 1 zu Danzig. Am hundertſten Geburtstag Kaiſer Wilhelms 1. wird der Oberſt das Jahr darauf dienſttuender Flügeladjutant des Kaiſers, der ihn in den erblichen Adelsſtand erhebt. Das neue Jahrhundert ſieht Mackenſen als Brigadekommandeur der beiden jetzt in Danzig vereinigten Leibhuſarenregimenter 1 und 25 wenige Jahre ſpäter wird er zum Kommandeur der 36. Diviſion ernannt. 1908 iſt er komman⸗ dierender General des 17. Armeekorps in Dan⸗ zig, ein Poſten, den Mackenſen noch bei Aus⸗ bruch des Krieges inne hatte. Ruhmestaten im Weltkrieg Und nun beginnt die Reihe ſeiner ſtrahlen⸗ den Siegestaten. Er wird, nachdem ſeinem ſiebe ʒum Cand machte ſie groß Zwei Publikumslieblinge feiern Geburts⸗ tag, die dem deutſchen Volk ſeit Jahrzehnten als ſchaffende Perſönlichkeiten innig vertrau. geworden ſind: keine himmelſtürmenden Dich⸗ ternaturen, aber zwei Schriftſteller, die mehr eint als der nr Tag der Geburt: nämlich eine lebenslange Liebe, ein glühendes Bekenntnis, eine immer⸗ währende mannhafte Treue:— Va⸗ terland! Deutſchland!— und ſchließ⸗ lich auch der Erfolg von breiteſten Ausmaßen. Es ſind Rudolph Stratʒ und Rudolt herꝛog von denen der eine ſiebzig, der andere fünfundſechzig Jahre alt wird. Ver⸗ ſchiedene Wege ſind ſie gegangen— hin zum gleichen Ziel. Ihrer gedenken viele Tauſende an ihrem Ehrentag, die zufrieden ſein werden, etwas von dem Leben und Werdegang der bei⸗ den Erzähler zu erfahren. Rudolph Stratz wurde, Sohn einer der Odeſſaer Handelswelt entſtammenden, aber ſelbſt dort mehrere Menſchenalter hindurch kerndeutſch gebliebenen Familie, zu Heidelberg eboren, in jener Neckarſtadt romantiſchſten eutſchtums, der er ſpäter in ſeinem bekannten Erzählungswerk„Alt⸗Heidelberg, du Feine“ ein literariſches Denkmal geſetzt hat Die ſtärkſte Jugenderinnerung, die dem Siebziger heute noch in brauſender Wachheit lebt, ſind die Siegesglocken von Sedan geweſen, war der bannende Eindruck von der Aufrichtung des neuen geeinten deutſchen Reichs im Spiegel⸗ ſaal zu Verſailles. Dieſe erſten Eindrücke be⸗ ſchatten fortan ein ganzes Leben. Der Jüng⸗ ling kommt nach Berlin, ſtudiert hier, lernt hier die beginnende Weltſtadt lieben, um mit ihr auf immer verbunden zu bleiben. Das Stu⸗ dium wird abgebrochen— das Waffenhand⸗ werk lockt, von dem Stratz den erſten Anhauch verſpürt hat im Brauſen der Sedan-⸗Sieges⸗ Glocken. Er wird Fähnrich der Potsdamer Kriegsſchule, ſteht dem greiſen Kaiſer Wilhelm zur Parade— ein Eindruck, den er nie ver⸗ geſſen hat. Später weilt er jahrelang als Offi⸗ zier in der Garniſon Darmſtadt. Aber dann wird mit dem alten Kaiſer die alte Zeit zu Grabe getragen— und damals hängt auch Stratz den Waffenrock an den Nagel, bleibt zwar noch als Reſerve⸗ und ſpäter als Land⸗ wehroffizier der Armee verbunden, hat ſich aber ſchon aus Blutzwang heraus einen neuen Be⸗ ruf geſucht: Schriftſteller. Er beginnt ſozuſagen mit einem Umweg: ſchreibt Dramen. Eines davon wird ſogar am Berliner„Deutſchen Theater“ uraufgeführt und hält ſich einige Monate auf dem Spielplan. Dann aber wechſelt Stratz in weiſer Erkennt⸗ nis die Front: wendet ſich zur Belletri⸗ ſtik, Und hier blühen ſeine großen Erfolge als Belletriſt, als Erzähler hat ſich Rudolph Stratz das deutſche Publikum erobert. Sein erſter breiter Erfolg iſt wohl der Bergſteiger⸗ roman„Der weiße Tod“ geweſen. Seine Höhe aber erklimmt er, der gute Deutſche, in ſeinen ſpannungsreichen und von glühendſtem Patriotismus getragenen Romanen, als da ſind„Lieb Vaterland“,„Du Schwert an meiner Linken“,„Das deutſche Wunder“ und viele andere mehr.— Im Jahre 1906 iſt er bereits ſo weit, ſich in Ober⸗ bayern ſein geliebtes Gut Lambelhof kaufen zu können. Hier lebt und ſchafft er nun meiſt, immer wieder aber zurückkehrend in die deutſche Hauptſtadt, die ſeine Anfänge ſah. Der Weltkrieg kommt. Stratz ſtellt ſich ſofort zur Verfügung. Er ſieht den Krieg im Innern des U⸗Bootes, im Schützengtaben zweier dann vor allem als Mitarbeiter im riegspreſſeamt der Oberſten Heeresleitung, Er hat jüngſt noch einmal in ſeinem großen Werk„Der Weltkrieg“ das heldenhafte Ringen ſeines Volkes, der Nibelungen Not, geſchildert. Der Zuſammenbruch trifft ihn tief. Er rettet ſich mit verbiſſener Arbeit über eine Kataſtrophe der Herzensnot hinweg. Und ubelnd begrüßt dieſer wahrhafte Deutſche dann den 30. Januar 1933— er nennt ihn ſelbſt„den letzten großen Gedenktag meines Lebens, denn an ihm begann die Geſundung des Landes voll Blut und Wunden und an Stelle der deutſchen Wunden ein neues deutſches Wunder.“ Daß das Wunder weiter ſich vollende, iſt der einzige Geburtstagswunſch des nunmehr Siebzigjäh⸗ rigen. Einen anderen Weg iſt der zweite Jubilar und Publikumsliebling, iſt der nun fünfund⸗ ſechzigjährige Rudolf Herzog geſchritten. Zu Barmen im Wuppertal iſt er geboren wor⸗ den. Vierzehn Jahre war er alt, als der Vater ihn veranlaßte, die Oberſekunda des Gymna⸗ Rudolf Herzog 65 Jahre alt ſiums zu verlaſſen und Apothekerlehrling zu werden. Herzog ging nach Düſſeldorf in eine Apotheke— verfaßte während ſeiner Dienſtſtun⸗ den damals ſchon ſeine erſten Gedichte. Eine Zwiſchenperiode als angehender Farbentechniker in den Elberfelder Farbenfabriken, den ſpäteren weltbedeutenden IG⸗Farben. Als Farbenreiſen⸗ der kehrt er dann, des Büros ſchon müde, nach Düſſeldorf zurück. Hier ſammelt er einen jungen Kreis gleichgeſinnter Herzen um ſich— er hat ihn ſpäter in dem allbekannten Roman„Die vom Niederrhein“ geſchildert— verliert mehr und mehr die Luſt an der ganzen Farben⸗ branche... und ſtürmt als Einundzwanzigjäh⸗ riger nach Berlin, mit ſeiner Feder die Welt⸗ ſtadt und von ihr aus die Welt zu erobern. Aber er ſcheitert. Berlin verſperrt ſich ihm, er lernt das Hungern— iſt nah am Verhungern, als er bei Kaffee und Schrippen, der einzigen — iieee Korps der Schutz der Grenze Weſt⸗ und Oſt⸗ preußens anvertraut worden war, der hervor⸗ ragende Mithelfer des unvergleichlichen Sieges bei Tannenberg. In dem Seegelände von Lau⸗ tern ſchlägt er den ruſſiſchen vechten Flügel zu⸗ rück. Zwiſchen Angerburg und Goldap gelingt es ſeiner Führung, die 7. ruſſiſche Armee zu umzingeln. Nachdem er im Oktoberfeldzug in Polen zum Schutz von Hindenburgs Operatio⸗ nen gegen Iwangorod eine Armee⸗Abteilung bis vor die Tore von Warſchau geführt har, ſtellt ihn der kaiſerliche Wille an die Spitze der neugebildeten 9. Armee, die unter ſeiner Füh⸗ rung die glorreichen Siege von Lodz und Lo⸗ wicz erringt und damit die geplante ruſſtſche Offenſive vereitelt. Mit dem pour le merite ge⸗ ſchmückt und zum Generaloberſten ernannt, lei⸗ ſtete er nunmehr ſeine großartigſte Wafſentat. An der Spitze einer neuen, der 11. Armee, er“ folgt der berühmte Durchbruch am Dunajec, der im Frühjahr 1915 nach den entſcheidenden Kämpfen zwiſchen Tarnow und Gorlice zur Erſtürmung von Przſemysl und Lemberg führte. Mackenſen wird Feldmarſchall. Wenige Monate ſpäter wird er mit dem Feldzug gegen Serbien betraut. In über⸗ raſchend kurzer Zeit gelingt es ſeiner Heeres⸗ gruppe, Belgrad zu nehmen und ganz Serbiens Herr zu werden. Rumänien erklärt uns den Krieg, und wie⸗ derum wird Mackenſen beauftragt, dieſen Feind zu Boden zu werfen. Er hat auch dieſe Leiſtung in glänzend raſchem Siegeszuge erfüllt, aber im beſetzten Rumänien hat es dann der meiſter⸗ hafte Stratege verſtanden, den Wiederaufbau des ſchwer heimgeſuchten Landes mit echt menſchlichem Verſtändnis zu fördern. Dann kam der Zuſammenbruch. Mackenſen trug ihn ſtill und würdig. Und nun iſt es ihm noch vergönnt geweſen, am Lebensabend teil⸗ zuhaben an Deutſchlands Wiederaufſtieg, an Deutſchlands neuer Ehre. Wahrlich: dies Le⸗ —5 95 von Gott wunderſam geſegnet und ge⸗ rön Nahrung durch viele Monate, ſeinen erſten Ro⸗ man,„Frau Kunſt“, beendet hat. Keine Zeitung, kein Verleger will das Werk haben. Alſo bleibt nichts übrig als die Rückkehr eines Geſchlagenen ins Wuppertal. Für immer geſchlagen?—: das werden wir ſehen! Rudolf Herzog wartet nur auf einen neuen Anſprung. Er tut ihn mit einem Theater⸗ ſtück, das in Berlin aufgeführt wird, wenn auch ohne ſonderlichen Erfolg. Immerhin ſetzt er ſich jetzt feſt in der Hauptſtadt, wird Redakteur, iſt tagsüber im Dienſt, ſchreibt nachts ſeine Ro⸗ mane— und ſchier über Nacht iſt auch der große Erfolg da! Völkiſche Heimats⸗ und Arbeits⸗ romane ſind es, die er ſchafft— und ſie finden in Millionen von Exemplaren in alle Sprachen der Welt Eingang... miteins iſt Rudolf Her⸗ zog der Liebling vor allem des deutſchen Leſe⸗ publikums— und der höchſtbezahlte Autor Deutſchlands und Oeſterreichs geworden. Mit den Büchern„Die vom Niederrhein“,„Das Lebenslied“7 und„Die Wiskottens“ hat er dieſen märchenhaften Aufſtieg geſchafft. Der Tagesfron iſt er nun entronnen. Mit ſei⸗ ner Frau gründet er ſich ein eigenes Neſt, indem er die Obere Burg zu Rheinbreitbach erwirbt, ſie ausbauen läßt und Gelände über Gelände nach jedem neuen Erfolg hinzukauft. Das iſt ein Tuskulum geworden, wie es in ſolcher Schöne und Gaſtfreundſchaft kaum ein zweites in Deutſchland gegeben hat und gibt; hier wachſen die Kinder heran, denen er ein Denkmal ſetzt in dem Roman„Die Burgkinder“; hier lebt Herzog im innigſten Verein vor allem mit der ſchaffenden Bevölkerung. Während des Krieges iſt er, der glühende Deutſche, mit dem kaiſerlichen Hauptquartier an der Front— und der deutſche Zuſammenbruch wäre ſein eigener ſeeliſcher Zuſammenbruch geweſen, hätte er ſich nicht in Werke hineingerettet, die des ewigen Deutſchtums und deutſcher Art und deutſchen Glaubens übervoll waren. Noch heute ſitzt er auf ſeiner Burg und ſpäht in die Lande mit jungen blitzenden Augen, denen niemand ihre fünfundſechzig Jahre anſieht, in Liebe verſchenkt ſeinem rheiniſchen, ſeinem deutſchen Land, beglückt von dem deutſchen Wunder des 30. Januar 1933, das zutiefſt ſeinen Glau⸗ ben an die ewige Kraft des Vater⸗ landes beſtätigt hat—: Verſchiedene Wege ſind ſie gegangen, am gleichen Ziel ſind ſie gelandet, dieſe beiden „Geburtstagskinder“, die Millionen von Men⸗ ſchen Freude und Erhebung geſchenkt haben. Erziehung „Zwei Eigenſchaften“, belehrte Knötel ſeinen Sohn Peter,„mußt du haben, wenn du ein tüchtiger Geſchäftsmann werden willſt.“ „Und die ſind, Papa?“ „Ehrlichkeit— und Schlauheit.“ „Was iſt Ehrlichkeit?“ „So ſchwer es dir fällt— du mußt unter allen Umſtänden halten, was du verſprichſt.“ „Und Schlauheit, Papa?“ „Nichts verſprechen, Peter!“ Ein Ochas Ein Kalb Ein SchWein E die wurden heut' geschlachtet, sie hättens nicht erwéftet. Sie wören jung und frisch im Fleisch- im Topf sind sie nun olle gleich. Die Speiskart' lößt es nun erseh'n, Als wos 5o'n Tier Kkann àuferstehn. Als Blutv/ urst, Aippchen, Schwor- tenmoẽgen · Erfreut das Schwein, Kann mön wohl sögen. Der Kopf, dòs Goulæsch und ein Schnitzel- Sind vom Kolb ein Gsumenlitzel Beefstecł,.— und ꝑRouladen, ist'Ss v/õSs vom Ochs gut ist gerẽten. Die preise sind sehr nieder,- dtum ah 6 Unr kommen olle Göste wieder. Gambrinus U 1, 5 Breitestr. mit oberbayrischer Bauernmusik SFfisterer-Bräm und vortrefflichem Warum so oft einwachsen? LNehmen Sie doch Regina- Wachs, das dauerhafte Hartbohnerwachs, es Au 3. 1 Iuuuaanaaaaaa Loden-loppe warm gefüttert Spezialhaus fũr Beruſs-Kleidung D Tel. 33789 verleiht den Böden einen naß woschbaren Hochglanz, der durch leichtes Bürsten lange erhalten bleibt. Re- gina-Wachs ist geprüft und empfohlen durch den Reichsverband deutscher 8149 K Hausfrauenvereine. cnöN HAcHr kixNt urdeeies (Kunststraffe) 0 7, 25 Telefon 256 96 Mr TRAURINGE Cdsar fesenmeyer Mannheim p 1, 3 Breite Straſle bĩESEN NANIFDN HEA D N⏑φDι οι„—— et dlie Jante Fotoalben- Fototreser Sammel-Alhen ⸗ Fototheken Groößte Aus v/ ahl in den feinst. Einbinden Herde nicht wei, was der Neffe wohl als Weihnachts- Geschenk brauchen kõönnte, dann liect tie HB-Anzeigen und ist im Bilde. Erhältlich in den ein- ſſfſaancnmq Erste Fachgesechäft Jakob Krumb ( 1, 7 nur von 5 3 ſemet s Kame* Heinrieh Maꝛer 5 den um mi n Kohlenhandlung und triak ein ülas. Aug.sKrappmühlistr. 18 · Tel. 443 87 Aann macht das leb preite Straße Pernfeß 22702 empfehlt sich zur Lieferung sämtl. 4 ma 4 5 khestandsdarlehen Brennmaterialien 12300h]] Wieder ab! „ Vertreter: Lindenhefgarage Meerfeldstraße 9/11 Telephen 321 66 Frühausgabe— Donnerstag, 6. Dezeml er Zahrgang 4— A Nr. 561— Seite 12„Hakenkreuzbanner“ NAg, 16.8. 850 Sar.—,, Die Meiſterſchaftsſpiele der Handballer Der Monat November brachte viele Spiel⸗ ausfälle, ſo daß es kein Wunder iſt, wenn jetzt die Spieler darauf brennen, wieder um die Punkte kämpfen zu können. Dabei werden aber auch die Sinne nach Darmſtadt gerichtet ſein. 10283 Iu. Ven Premen 1025 12 116071———— 1015,1; 13 Neptun Kar Sru e„ 53 4 47 vermieten 14. Schöneberger SV 960,8; 15. Poſeidon Dres: 4 17. 9426 Lindenhof 22. zforzheim 738,8 Punkte. 3 Klaſſe l. I. Gladbet 19137472.; 2. Poſel Wimm. Küche A. Dad auf 1. 1. 35 zu vermieten. Staffel 2: TWLeutershauſen— TG St. Leon Tb Hockenheim— TV Brühl Tb Neulußheim— Tg Ziegelhauſen. Mit dieſen Spielen ſind die Turner unter ſich. Der Tabellenführer St. Leon geht nach Leutershauſen, er wird beide Punkte mitneh⸗ men. In Hockenheim treffen die Tabellenletzten wollen wir offen laſſen. 08 wird wohl in die⸗ ſem Sinne 62 Weinheim empfangen, aber gegen die Männer von der Bergſtraße zu gewinnen, dürfte ſchwer fallen. Und doch braucht 08 jeden Punkt; denn noch iſt er nicht in Sicherheit. Die don Magdeburg 10 15 3. Riens 738,2.; 4. Pruſſia Königsberg 723,9; 5. S. Wiesbaden 1911 707,1; 6. Charlottenburg 87 Meerfeldſtr. 8. wo die deutſche Ländermannſchaft auf Ungarn trifft. Voll Stolz können wir verzeichnen, daß aus unſerem Gau drei Spieler in der Länder⸗ mannſchaft zu finden ſind. Spengler, Engelter und Rutſchmann vom SV Waldhof werden Mannheimer Sport ehrenvoll vertreten. Die⸗ ſerhalb fällt zwar die längſt fällige Vorent⸗ ſcheidung der Gauklaſſe, Waldhof— Ketſch, aus, jeder Sportler wird unter ſolchen Umſtänden jedoch gern noch eine Woche warten, zumal der kommende Sonntag trotzdem ein reiches Pro⸗ gramm bringt. In der Gauklaſſe: VfR Mannheim— TWeHockenheim Beiertheim— Phönix Mannheim MFC 08— TV 62 Weinheim TSo' Nußloch— TWeEttlingen. Der Tabellenletzte muß zum VfR. Dieſer ſollte dieſe billige Gelegenheit nicht vorüber⸗ —— laſſen, um zu ſeinem zweiten Siege zu hommen, um ſo mehr, da Hockenheim bis jetzt wirklich wenig gezeigt hat, und wir in der letzten Zeit von VfRs Können eine beſſere Mei⸗ nung bekommen haben. Ein Leidensgefährte Hockenheims iſt Ettlin⸗ gen, das ausgerechnet zu den ſtarken Turnſport⸗ lern in Nußloch reiſen muß. Becker wird mit ſeinen Kameraden da wenig zu beſtellen haben; denn bis jetzt iſt es nur Waldhof und Ketſch gelungen, Nußloch die Punkte abzunehmen, und dies auch nur mit beſcheidenen Torverhältniſſen. Ettlingen wird alſo ohne Punkte wieder heim⸗ reiſen müſſen. Eine lange und ungewiſſe Fahrt tritt Phöniz nach Beiertheim an. Die Beiertheimer Turner haben erſt in ihrem letzten Spiel Ketſch gezeigt, daß elf Mann nur nach härteſtem Kampf ſich die Punkte abnehmen laſſen. Phönix wird jedoch alles daran ſetzen, ſeine relativ günſtige Stellung in der Tabelle auch weiter zu ver⸗ beſſern. Und das zu erreichen, trauen wir den Mannheimern auch in Beiertheim ſchon zu. Heimſpiele werden meiſt als leichter angeſehen, ob das aber bei der vierten Begegnung zutrifft, Gäſte werden darum in den Lindenhöfern einen erbitterten Gegner antreffen. In der Bezirksklaſſe: Staffel 1: MTG— TV 1846 TV Friedrichsfeld— Dig SpVag 07— Poſtſportverein TV Seckenheim— TVRheinau. Hier iſt an der Sellweide das entſcheidendſte Spiel. Beſonders für TV 46 ift dies Treffen wichtig. Verliert er den Kampf, ſo wird ſeine Ausſicht auf die Meiſterſchaft auf ein Minimum ſchwinden. Vergangenes Jahr verlor der Turn⸗ verein gegen MTG beide Spiele. Inzwiſchen haben ſich beide Mannſchaften ſehr verſtärken können, was vornehmlich für die junge Turner⸗ mannſchaft gilt. Es wird ein großes Spiel geben, welches die Weinroten knapp gewinnen werden. Dafür ſpricht der ſchußgewaltige Sturm— ſeine 74 Tore aus ſieben Spielen ſind weder in der Bezirks⸗ noch Gauklaſſe dieſes Jahr erreicht worden— die ſtabile Verteidi⸗ gung und die äußerſt ſchnelle Läuferreihe. In Seckenheim wird Rheinau kaum zu einem Punktgewinn kommen. Dagegen haben die Gäſte in Friedrichsfeld— DIg— eher Aus⸗ ſichten, durch einen Sieg ihre Stellung in der Tabelle zu verbeſſern. 07, das bis jetzt noch keinen Punkt erringen konnte, hat gegen Poſt auf eigenem Platz endlich die Chance, ſich einen Sieg zu erkämpfen. Polizei und Jahn ſind ſpielfrei. aufeinander, Brühl hat trotz des fremden Plat⸗ zes einige Siegesausſichten. Zwei gleichwertige Gegner bringt das Spiel in Neulußheim zu⸗ ſammen, wo die Gäſte vielleicht ihre erſte Nie⸗ derlage beziehen werden. Stand der Spiele in der Kreisklaſſe I Staffel A: Sp. gw. un Tore 60:34 61:29 64:35 50:40 48:42 29:37 30:49 34:64 34:67 33:46 DIK Grün⸗Weiß TV Viernheim Reichsbahn TuSV Tſchft Käfertal TB Seckenheim Badenia Fdheim TB Germania Amicitia Viernh. TV Sandhofen TV Waldhof —◻ &S2 * ιmιιο οιοιο ο⏑ο=-— 2◻2=. Sta TuScG Oftersheim SW Schwetzingen SC Friedrichsfeld Vfe Neckarau TGen. Oftersheim FB Brühl ToB Reilingen TV Schwetzingen TV Kirrlach TV Altlußheim — — — ⏑- ιιεισm———— ⏑⏑ ⏑⏑ m 36:20 56:34 52:20 39:20 44:17 11332 23135⁵ 29:60 19:37 4252 L 29&&82—◻ —————— Deutſche Vereinsmeiſterſchaften im Schwimmen Wieder„Hellas“ und„Nixe“ Der Deutſche Schwimmverband veröffentlicht jetzt das amtliche Ergebnis der Kämpfe um die deutſche Vereinsmeiſterſchaft im Schwimmen. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen gab es die gleichen Sieger wie im Vor⸗ jahr: Hellas Magdeburg und Nixe Die Deutſchen bleiben Favoriten 2. Kopenhagener Sechskagerennen Der Publikumserfolg iſt dem 2. Kopen⸗ hagener Sechstagerennen treu geblieben. In der fünften Nacht füllten 8000 Zuſchauer die weite Halle bis auf den letzten Platz und ebenſo ſind für die letzte Nacht und den Schluß⸗ abend ſämtliche Karten vergriffen. Die Deut⸗ ſchen ſind nach wie vor die Favoriten im Ren⸗ nen. In einer erbitterten Jagd konnten die vorjährigen Sieger Funda⸗Pützfeld bis auf eine Runde an die immer noch führenden Rauſch⸗Falck⸗Hanſen herankommen und den dritten Platz belegen. Die Jagd ſchaffte völlige Verwirrung, ſo daß die Spurts nicht aus⸗ gefahren werden konnten und verlegt wurden. Zeitweiſe waren Braſpenning⸗van Nevele allein in Führung und die Dänen Jenſen⸗Hanſen bis zu 24 Runden im Rückſtand. Am Nachmittag trat dann Ruhe ein. Nach 115 Runden(2779.7 Kilometer) war der Stand folgender: Spitze: 1. Rauſch⸗Falck⸗Hanſen 348.; eĩ Runde zurück: 2. Charlier⸗Danholt 2⁵9 3. Funda⸗Pützfeld 84.; zwei Rund zurück: 4. Buyſſe⸗Buſchenhagen 212 5. Braſpenning⸗van Nevele 104 a di Runden zurück: 6. Ehmer⸗Rieger 146.; 7. Ignat⸗Deſchamps 119 P.— Alle übrigen Mannſchaften ſechs bis 19 Runden zurück. 183 000 Mart für das WSW Die am Bußtag in allen deutſchen Gauen vom Fachamt Fußball des Reichsbundes für Leibesübungen durchgeführten Winterhilfs⸗ ſpiele haben einen ſchönen Erfolg gehabt. Nach den bisher von den Gauen dem Deutſchen Fuß⸗ ballbund übermittelten Abrechnungen ſind in den von rund 600 000 Zuſchauern beſuchten Spielen am Bußtag insgeſamt 183 366 Mark eingegangen. Dabei iſt die Liſte noch nicht ein⸗ mal vollſtändig, denn es fehlen noch die Er⸗ träge aus Sammlungen und ſonſtigen Veran⸗ ſtaltungen, die von den deutſchen Fußballern zugunſten der Winterhilfe durchgeführt wurden. Schöner konnte die deutſche Fußballgemeinde ihren Opferſinn wirklich nicht bezeugen. Von den im ganzen Reich durchgeführten großen Veranſtaltungen ſteht Berlin mit dem Spiel zwſichen der Nationalmannſchaft und der Ber⸗ liner Stadtelf mit einer Einnahme von 25 500 Mark an der Spitze. In München beim Städte⸗ kampf gegen Nürnberg⸗Fürth gingen rund 10 000 Mark ein. Rund 8000 Mark brachte der Kampf in Chemnitz zwiſchen dem dortigen Polizei⸗SV und der Gaumannſchaft Sachſen. Ueber 7000 Mark wurden beim Treffen in der ſchwäbiſchen Hauptſtadt zwiſchen Stuttgart und einer badiſchen Kombination(Mannheim, Karlsruhe, Freiburg) eingenommen. Auf die einzelnen Gaue entfallen folgende Beträge: Brandenburg 25 500, Bayern 20 500, Mitte 15 640. Sachſen 14 580, Südweſt 13 300, Weſtfalen 13 250. Württemberg 12 950, Nieder⸗ ſachſen 11 545, Niederrhein 11 445 Mark. Sechstagebeginn in Neuyork 16 000 Zuſchauer wohnten in Neuyork der Eröffnung des erſten Sechstagerennens der „— ι ιᷓ— —-—233 Saiſon bei, an dem ausländiſche Fahrer in un⸗ gewohnt großer Zahl teilnahmen. Wie wir be⸗ reits meldeten, wurde der Weſtdeutſche Loh⸗ mann kurz nach dem Start in einen Maſſenſturz verwickelt und mit einem Schlüſſelbeinbruch von der Bahn getragen. Sein Partner Schön wurde mit Lans zuſammengetan, während Ridder, der für den kranken Me. Namara ein⸗ geſprungen war, einfach ausgebootet wurde. Den Startſchuß hatte der frühere Box⸗Welt⸗ meiſter Jack Dempſey abgegeben.— Nach 24 Stunden führten Dempſey/ Thomas mit einer Runde vor Spenceer/ Grimm. Vier Runden zu⸗ rück folgten an fünfter Stelle Dülberg /Wiſſel vor Zims/ Küſter. Schön /Lans nahmen zu die⸗ ſer Zeit fünf Runden zurück den achten Platz ein. Am Ende des Feldes lagen, elf Runden zurück, die Franzoſen Broccardo/ Guimbretiere, deren Manager Viel keine Einreiſeerlaubnis erhalten hat. Charlottenburg. Während der Hellas aber nur ganz knapp vor dem Lokalrivalen MScC 96 ſiegreich blieb, kamen die„Nixen“ ganz überlegen an die erſte Stelle. Süddeutſch⸗ lands erfolgreichſter und damit auch ſtärkſter Verein iſt der Erſte Frankfurter SC, der hinter den beiden Magdeburger Vereinen den dritten Platz Nächſtbeſter ſüddeut⸗ ſcher Verein iſt der Karlsruher SV99, der auf den zehnten Platz kam.— In der Män⸗ nerklaſſe II(VoW) ſiegte der SV Hof 1911 und in der Klaſſe III(VoW) war der 1. Worm⸗ ſer SC Poſeidon erfolgreich.— Die ge⸗ nauen Ergebniſſe: Männer: Klaſſe 1: 1. Hellas Magdeburg 1261,6 Punkte; 2. Magdeburg 96 1245,2; 3. 1. Frankfurter SC 1182,7; 4. SSC 89 Berlin 1179,0; 5. Stern Leipzig 1147,6; 6. Poſeidon Berlin 1120,4 Pkt.; 7. Poſeidon Leipz. 1086,5; 8. SPf Berlin 1041,2; 9. Spandau 04 1040,5; 10. Karlsruhe 99 699,2; 7. 1. FC Nürnberg 698,9; 12. Moenus Offenbach 663,8; 15. SC Neuſtadt(Hdt.) 64923 19. Jungdeutſchland Darmſtadt 625,6; 25. TS. 46 Darmſtadt 613,4; 26. VfvS München 607, 29. SV 0s Saarbrücken 596,7; 36. Sparta Fran furt a. M. 577,5; 48. SV Mannheim 535,13 63. München 99 461 Punkte. Klaſſe III: 1. Deſſau 04 434,3 Pkt.; 2. Halle 2 423,8; 13. SV Ludwigshafen 373,5; 18. Waſſer⸗ freunde München 371,2; 20. Poſt SV Mann⸗ heim 370,8; 27. SC Niederrad⸗Frankfurt am Main 04 352,8; 48. MSV München 328,9z 50. Vfvs München II 325,0; 51. 1. Frankfurter SC II 321,9; 60. Jungdeutſchland Darmſtadt II 304,8; 66. SSV Freiburg i. (20 613“% Waldyof 2 Simm. Küche d r. am Bhf., zum in gt. Lg. Neckar⸗ s günſt. zu vm. erfr. Neckarau, B. 294,8 67. Sparta Frankfurt II 293,3; 97. Moenus Of⸗ fenbach II 242,3; 104. SV Völklingen 09 213,1; 3 107. Union 06 Frankfurt a. M. 201,4; 109. NSG. 120. WSC 1924 Saarbrücken Wiesbaden 186,9; 146,3 Punkte. Frauen: Klaſſe 1: 1. Nixe Charlottenburg 1652,3 Pkt.; 2. Germania 94 Berlin 1420,2; 3. Germanig Dortmund 1341; 4. Düſſeldorf 98 1337,5; 5. Nep⸗ tun Leipzig 1165,5 Punkte. Klaſſe II: 1. 1. F 1000,2.; 2. Nixe Charlottenburg II 901,) 3. Bremen 85 801.2; 6. Vſvs f 873,9; 5. Damen SV Münche München 783,1; 7. Sparta Frankfurt a. M. 728,1; 9. Damen SV Frankfurt a. M. 698,6 P. Klaſſe III: 1. Hildesheim 99 453,7; 2. SSé89 Berlin 420,1; 3. Jungdeutſchland Darmſtadt 412,2; 10. 1. Frankfurter SC 379,8; 23. Nikar Heidelberg 333,8; 28. TSG 46 Darmſtadt 322,1; 30. Ba d. SC Wiesbaden 312,3; 37. SV 08 Saarbrücken 305,3 57. Damen SC Frankfurt a. M. II 233,2 Pkt.; 63. SV Mannheim 219,5; 65. Sparta Frankfurt a. M. II 204,4 Punkte. Klaſſe III(VoW): 1. Lübecker SV 339,9 Pkt.; 2. SV Schleswig 338,9; 3. Wormſer SC Poſei⸗ don 308,5; H. Undine Mainz 196,4; 13. Rot⸗ Weiß Kaiſerslautern 96,5 Punkte. Kurze Schwimm⸗Notizen Der Opfertag der deutſchen Schwimmer wurde jetzt vom Reichsſportführer feſtgelegt. Es iſt nicht, wie urſprünglich vorgeſehen, der 31. März, ſondern der 24. März 1935. Die Mitglieder der Olympia⸗Kernmann⸗ ſchaft dürfen ſich an den großen Schwimmfeſten in Aachen(2. Februar), Düſſeldorf(3. Februar) und Kaſſel(24. Februar) beteiligen. Mit Startver bot bis auf weiteres wurde die geſamte Wettkampfmannſchaft das SS⸗ Sparta Pforzheim belegt. Bei den Reichs⸗Olympia⸗Prü⸗ fungskämpfen im März beſteht für die Schwimmer Trikot⸗Zwang. 3 Ein knapper Sieg Stemm⸗ und Ringklub Lamperkheim— Vfe 1911 Oppau 10:9 Am letzten Sonntagabend ſtanden ſich in Lampertheim die Ringermannſchaften obenge⸗ nannter Vereine zum letzten Verbandskampf der Vorrunde gegenüber. Durch dieſen knappen aber in jeder Hinſicht verdienten Sieg haben Schnitzeljagd für Krafträder Eine Gruppe von Teilnehmern der Schnitzeljagd, die von der NSKK Berlin⸗Brandenburg in der Umgebung von Potsdam durchgeführt wurde die Heſſen Oppau auf den letzten Platz in der Tabelle verwieſen. In den Gäſten, die erſt⸗ mals in Lampertheim ſtarteten, lernte man eine ſympathiſche Mannſchaft kennen. Lampertheim beſitzt nicht die Stärke vergangener Jahre. Nachdem erſt vor 6 Wochen der gute Halb⸗ ſchwergewichtler Hilsheimer bei dem entſetz⸗ lichen Eiſenbahnunglück bei Friedrichsfeld von einem Schnellzug totgefahren wurde, haben auch andere bekannte Ringer der Matte den Rücken gekehrt. Die Gäſte waren den Einhei⸗ miſchen in allen Klaſſen körperlich bedeutend überlegen. Ueber 200 Zuſchauer waren Zeuge von techniſch ſchönen und fairen Kämpfen, die in Kolb, Schifferſtadt, einen guten Leiter hat⸗ ten. Bantamgewicht: Mitſchien(Oppau) verliert in der 8. Minute gegen Moos(Lam:- pertheim) durch verſchränkten Ausheber ent⸗ ſcheidend.— Federgewicht: Otto Back (Oppau)— Kettler(Lampertheim). Kettler wird nach 15 Minuten verdienter Punktſieger.— Lichtgewicht: Erwin Back(Oppau)— N. Aler(Lampertheim). Körperlich ein ſehr un⸗ gleiches Paar, denn der Oppauer iſt viel ſchwe⸗ Pforzheim 317,1; 32, Se. im hillig zu vermieten Zu erfr.(20 630“ R1, 1, Laden. Höbl. Zimmer zu Vermieten Beilſtraße Nr. 15: Möbl. Zimmer m. Ofen u. Gashd. ſofort zu vermiet. Muffert, part. 4 60350 8) Rettes, möbliertes Zimmer 15 zwei Betten hillra zu vermieten. T 6, 2, 3. Stock. (29 198 K) ölmol Zimm. in gt. Hſ. f. ſof. o. ſpäter zu vermiet. 5 3. St. lks. 2rr. U. chönes, einfach — Möi. Zinmet „ — J00 ſuche z. 1. 1035 fchönen Heizbare Gülage (f. ca. 4 Wagen) mögl. Nähe Otto⸗ Beck⸗Str., ſofort zu mieren gefuch't. Angeb. u. 29 156 K an die Exp. d. Bl. Biano Angeb. u. 20 626“ an die Exp. d. Bl. rer, aber trotzdem gelang es dem hervorragen⸗ den Müller in der 9. Minute durch Armzug zu ſiegen.— Weltergewicht: Heye(Oppau) gegen Jakob(Lampertheim). Nach Ablauf der Ringzeit iſt Jakob einwandfreier Punktſieger. — Mittelgewicht: Jakobi(Oppau) gegen Hahl(Lampertheim). Der viel ſchwerere Ja⸗ kobi kommt nach hartem Kampf zu den erſten 3 Punkten für Oppau.— Halbſchwerge⸗ Hier holt Wettengel kampflos die e wicht: Baumgärtner (Oppau)— Reiter(Lampertheim). In der wicht: Punkte.— Schwerg 7. Minute kommt Reiter bei Ausführung eines Ueberwurfs in die Brücke, die Baumgärtner nach heftiger Gegenwehr eindrückt. Neuer Höhen⸗Weltrekord Nach einem mißglückten Verſuch ſtartete der bekannte amerikaniſche Weltrekordflieger Wille Poſt Bartlesville(Oklahoma) erneut mit ſeinem Landflug⸗ zug„Winni Mae“ zu einem Stratoſphärenflug. Poft ging mit ſeinem Eindecker nach zweiſtündigem Flug in Muskogee nieder und erklärte, daß er eine Höhe von 14 433 Meter erreicht habe. Damit hätte Poſt den beſtehenden Weltrekord des Italieners Donati über⸗ boten, der bekanntlich auf 14 432 Meter ſteht. Di Ueberprüfung der Inſtrumente muß aber erſt Richtigkeit der Angaben beweiſen. Gebrauchtes Klein⸗Auto 4 Sitz.⸗Lim. ſof. g. Barz. zu kauf. Gef Zuſchr. u. 6307 K an oie Exp. d. Bl. irKaufen gebrauchte Möbel erſteigerungs⸗ u. ermittlgs.⸗Büro, 31.3 Grün. Haus elehhon 273 37. (29 222 K) e Kinderbett erhalten, zu Dezember 1934 12. Aachen 06 the 1004,4.; Poſeidon Dres⸗ lberg 942,3 zunkte. 2.; 2. Poſei⸗ len Dortmund 723,9; 5. Se ofenzn 8⁷ ); 12. Moenus dt(Hdt.) 649,2; 525,6; 25. TS0 München 607,23 Sparta Frank⸗ nheim 535,1; Pkt.; 2. Halle 02 ,5; 18. Waſſer⸗ t SV Mann⸗ -⸗Frankfurt am tünchen 328,9; 1. Frankfurter Darmſtadt II . B. 294,8 P. 7. Moenus Of⸗ ingen 09 213,1; )1,4; 109. NSC 24 Saarbrücken rg 1652,3 Pkt.; Germanig 1337,5; 5. Nep⸗ SC 1000,2.; 3. Bremen 85 801,2; 6. Vfvs ankfurt a. M. a. M. 698,6 P. 3,7; 2. SS6 89 ind Darmſtadt 79,8; 23. Nikar armſtadt 322,1; 317,1; 32, S irbrücken 305,6; „ II 233,2 Pf 65. Sparta SV 339 9 Pkt.; rſer SC Poſei⸗ mi 13. Rot⸗ izen en Schwimmer hrer feſtgelegt. orgeſehen, der 1935. pia⸗Kernmann⸗ Schwimmfeſten rf(Z. Februar) en. weiteres wurde ift das SSe mpia⸗Prü⸗ bheſteht für die u 10:9 n Platz in der iſten, die erſt⸗ ernte man eine Lampertheim ngener Jahre. er gute Halb⸗ dem entſetz⸗ edrichsfeld von wurde, haben ſer Matte den n den Einhei⸗ lich bedeutend waren Zeuge Kämpfen, die en Leiter hat⸗ ſien(Oppau) Moos(Lam⸗ Ausheber ent⸗ : Otto Back ). Kettler wird zunktſieger.— „(Oppau)— ch ein ſehr un⸗ iſt viel ſchwe⸗ hervorragen⸗ durch Armzug Heye(Oppau) ich Ablauf der r Punktſieger. Oppau) gegen ſchwerere Ja⸗ zu den erſten bſchwerge⸗ kampflos die Baumgärtner eim). In der sführung eines i kord tete der bekannte lley Poſt in einem Landflug⸗ phärenflug. Poſt iſtündigem Flug iß er eine Höhe t hätte Poſt den s Donati über⸗ Neter ſteht. Die aber erſt die 3 Sahrgang 4— A Nr. 561 „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Donnerstag, 6. Dezember 1931 DPrakfische Webneachisgeschenke! Zettiuãs oſie WMeißeuaren o Zamen- Wäsefe Jisefiaudselie Nonnheims Fachgeschäöft für Kleiderstoffe, Weißbw/aren, Feftige Wösche, Trikotsgen, Strumpfwaren etc. Himann Kelcſls AMAVLXLLHLETA-ANETM LAVVKEIWV-Hrbenderflninlhum Drakische Weinnechisgeschenke! Etuieh ⸗ Wäsche Srikot Wãsene Wollseklunfen.- Rache. Jaselientueſe, nnnnon zu vermieten Lindenhof 2Zimm.,Küche *— auf 1. 1. 35 Meerteldſr. 8. Meerfeldſtr. 8 — 613% 22 f 2— Küche bit am Bhf., zum Joh. 42 K) 3Zimmerwhg. m. Küche u. Zub. in gt. Lg. Neckar⸗ 3* günſt. zu vm. erfr. Neckarau, ldlerftr. 59, II, von 17—18 Uhr. (6306 K) 7Zimmerwhg. m. Bad u. Zubeh. im D2⸗Quadrat hillig zu vermieten Zu erfr.(20 630“ „ Laden. Höbl. Zimmer zu vermieten- Beilſtraße Nr. 15: Höbl. Zimmer ſee m. Ofen u. Gashd. Auf 3—5 uffe 4250 9 Rettes, möbliertes Zimmer mit zwei Betten hillra zu vermieten. 3. Stock „—8 (29 198 K) Hutmbl. Zimm. in gt. Hſ. f. ſof. o. ſpäter zu vermiet. U 8, 8, 3. St. lks. 20 61 47% R 6, 7, 2 Tr. lks. ſchönes, einfach Höbl. Zimmer m. 1 od. 2 Betten. (20 686“) CI41 netplatz: Röbl. Zimmer N hhi b. Kooß, Meiſe 10, 2. St. (20 687“) leexe Zimmer Zu vermieten Leere—— Zentralh., in Vor⸗ örtvilla zu verm. 501 11. (29 186“) -Ineu, gute Arbeit, Heiz bare Halabe (f. ca. 4 Wagen) mögl. Nähe Otto⸗ Beck⸗Str., ſofort 1 mieten gefuch't. Angeb. u. 29 156 K an die Exp. d. Bl. Lauigesuche Gut erhaltenes Piano Ragker Barzahl. zu aufen geſucht. Angeb. u. 325 626“ an die Exp. d. Bl. Lolksempfanger gut erh., zu kaufen geſucht.—3—2 mit Pr. u. 20 627“ an die Erb. d. Bl. Gebrauchtes Klein⸗Auto 4⸗Sitz.⸗Lim. ſof. g 33 n kauf. u Zuſchr. an odie Exb. 65.5 Vir kaufen gebrauchte Mübel Verſteigerungs⸗ u. en ⸗Büro, Grün. Haus e* 273 37. (29 222 K) gut erhalten, 0 K kaufſen geſuch Angeb. u. 10 241• aen die Exp. d. Bl. 3 Ae Le.r, AZu verkaufen Brennholz zu verkaufen, per Zentner.20 RM. Büromöbel Ofenlänge, bei Schreinerei, (20 625“ Elfenſtr. 5 Zu verkaufen 4 Füllöfen 1 emaill. f. neuen Röderherd Therdor Claus. S. 519 72 (20 621“7) Schönes Weih⸗ nachts⸗Geſchenk! Verkaufe moderne grüngoldene Herren⸗Uhr mit 120 /, Anſchaff.⸗ Pr. 250 /, ferner neu. Zeiß⸗ Rollfilm ;9, m. Selbſtaus⸗ löſer, Stativ und l. Zubeh. f. Dun⸗ kelkamm. f. 50 4. Adreſſe zu 90 u. — — Wohlmuth⸗ Heilapparat m. ſämtl. Elektrod. 30 15 verk Wo? ſagt d unt. Nr. 29 191 — 1. nur bei uns im Stickkurs benutzt, für 85„ m. Ga⸗ rantie zu verkauf. —— H 3, 2. Radio 3 Röhr. Notzempfünger Blaupunkt, billig zu berkaufen. von 55.— RM. an. Couch beſſel mm. an. Beſte Verarbeitg., Roßhaaraufl. Bezg. Wahl. Eheſtands⸗ darlehen⸗Annahme H. Seeberger, 8 4,20 2 Kasgen-ſeater u. 10 Do i verſch. Grß., billig u pk. L. Wiedner Meerfeldſtraße 19. (20 726“) .. immer die gleichgute Qualität Rasierklingen 4 Stück 10% Ruhrgold 5% 6 Stück 25½ Rothart 5% (Be-Be) nauchdung! 0˙⁰ 3 Stück 25% „ Sie sollten doch mal einen Versuch machen KNAFI Breitestraße Ecke 1,&,. gegen- über Schreiber Chaiſelongue billig zu verkaufen. Aufarb. v. Polſter⸗ möbeln u.—2058 Heuſer, Tapez.⸗ u. Polſterg., ſtr. 27. Tel. 428 35. (20 873 45 Ein vierpoliger Lautſprecher Kinder⸗Fahrrad 15/ zu verkf. 7 1— 5 30 633 ötbs ths. olerm Ace Itür. Kleiderſchrke. großer Spiegel m. Konſ., Schuhſchrech. billig zu verkaufen. (20 629“) Cutawan mit dkl.*— Hoſe Gehrock, Ueberzieh. und Wintermantel zu vk. Gr. Merzel⸗ ſtr. 8, 3 Tr. rechts. (20 631“7) Gebrauchtes .⸗ l..⸗Rad 14 und 18 RM.— Iſchmw. herd 10 1 komyl. Vett mit Kapokmatratz. zu verkaufen. H 4, 24 Hof. Elektr. Volks⸗ 6taubfauger 49.— RM., mon. Raten v..— RM Vorführ. unverb. Zuſchr. u. 20 616“ an die Exp. d. Bl. Pelzmontel Größe 40/42, ſehr gut erhalten. billig zu verkaufen. au 4, 13, 2 Tr. Schreinerei S 3,51 — Gr. Kaufladen u. 1 Fön hillig zu verkauf. Käfertaler Str. 30, bei Sonn. 20 618•9% 4 R. Mende Netzgerät, neuwt., billia zu verkaufen Jaco bi, Secken⸗ heimerſtraße 36 a. (20 608“) Kleines Motorboot (Stufengleiter) wegen Platzmangel ſpottbill. zu verkf. E. Martin Drabtmatt Fobrit Käfertalerſtr. 162. Teleyhon 512 39 (20 615) Sthlaleimmer: Fabrik. Eicheſd u. Birke Fie reis und Küchen je Preislage.— Ehe⸗ ſtandsdarlehen. Möbelfabrik G. Wagenblaß, E 3. 13.(5332 K) —D— 68* — S2 Zarö- Sagb, 20.- mit Ablage 14⁵⁵ Couchhocker Coüͤch eleg. Würfelmuſt. ſheſtandsdarlehen Baumann Auto- 4¹ Reifen liefert prompt ab Lager A cht u n gl Kleinmöbell Couchtiſch roh. m. Ablage.— oval. Tiſch, 5 auch Rösslein Dielengarnitur mod., abger. Chaiſelongue 22.— n. Wahl, ab.20. ——— fliesenluft C1.13 Tel.22005 26187 R Gelegenh. Kauf 6PSLimouſine ſteuerfrei, neu⸗ wertig, preis⸗ wert zu Zuſchr. u. 29 196 an die Exp. d. Bl. Auto Lim., ſteuerfr. bis 10 Ps, geg. bar U kaufen eſucht. 3 Zuſchr. u. 20 193 an die Exp. d. Bl. Hihmacine Einlage in gutgeh. Kaufgesuche Gut erhaltene izu kaufen geſucht. Angeb. u. 32 592 K an die Exped. onene Stellen -Sie erhalten von uns höchste Bezüge, wenn Sie in der Lage sind, zielbe- wußt und energisch zu arbeiten. Zu melden zwischen 12 und 4 Uhr N 7, 1 u. stochn 4 2 14•⁰ 8³ Tüchtiger iellengeiuche Kaſſier Suche geſucht. Vertretung od. v. alteingef. Tex⸗ ———— Veſchfftiaung Verdienſtmbälichk. 4000 elegennenn:] Mandoline aeberez e Kauffen nes 48. Chalſelongue, Lig i 18 fent g. Berrenſen- die Civ- d. Bi. — A. 50.— ·K 20623⸗) m. ar, Berannten⸗ LAlaaheit LII Hexren- Ammer kaukas. Nußb. pol., in vornehm., erstklassiger Aus- führung, Schrank Atür 220 em brt., welches kurze Zeit als Emp- fangszimmer be⸗ nutzt wurde, aber vollständig neu- wertig, weit unt. Preis abzugeben fbh L Hannheim 9 79 kreis bevorzugt.— Zuſchr. u. 29 029 K an die Exp. d. Bl. Solid. anſtänd. Müdchen 24., ſucht Stell. Servieren evtl. —.—ͤð 1 Haush. Zuſchr. 20 620“ an die Exv. d. Bl. Tagesmüdchen J. ſof. in Füder haush. Wo? ſagt Exp. unter Nr. 20 592* Reben⸗ verdienſtl 3. Uebernh. einer Filiale Frau od. Frl. ſof. neſucht. Kaution ca 150 RM. erforderl. Angeb. u. 20 611“ an die Exp. d. Bl. Tüchtiger Kaufmann m.—10 000 RM. — Junges, fleißig. Müdchen 24., ſucht Stel⸗ lung für ſch Haushalt. ſchriſt. u. 206 5 5 die Exp. Tücht.„Reſtaurat.⸗ ſucht Stellung, gute Zeugn. vorh. Zuſchr. u. 10 239“ an die Exp. d. Bl. zei Merten Sicherbei 38 icherhei orh. Angeb. u, 32 520 zifnie driginal⸗ 95 die Geſchäftsff. HB. Weinheim immobilien am Friedrichs⸗ ring o. Kaiſerr. am.⸗ Haus m. Gart. in Neuoſth. in Tauſch gegeben werden. Angebote an: Immob.⸗ u. Hyp.⸗ 8. Zilles, Geſch. gegr. 1877, N5, 1. Fernſpr. 208 76. Fahane mi, Wulchahſauvier⸗unten. günſt. 5 verkaufen Angeb. u. 20 6555 n. bewährt. ſchnell⸗ zeugniſſe beilegen ingenwohnbaus zu kauf. geſ. Evt. k. auch ein 25 an die Exp. d. Bl. jördernd. Methode 3 Liſſi Schlatter, Kemmfer deß 1 Loschätt Far Wa⸗ Ped. r 19 0 mäßig.(23 32035 aces aſtekoö 0 SK u verkau 1 n.———— — 1 8 Früulein Gärtner⸗ ſtraße Tel. 513 92 5 eli. Mun Kompl. eingericht. Dez;—— Pelz automat ink abgeholt hat u. er⸗ kannt iſt, wd. er⸗ fucht, df. dort ſof. wieder abzugeben, andernfalls erfolgt Anzeige.(10 240“ Metzgerei in beſt. La. Mhm per ſof. zu verm. ept. auch zu vertf. Zu erfr. u. 10 242“ in der Exp. d. Bl. Ami. Bekanntmachungen der Stadt Mannneim Shlachthoff Dn Amil. Bekanntmächungen Fagdverpachtung Bad. Forſtamt Schwetzingen ver⸗ pachtet durch M Srn am Mittwoch, den 19. Dezember 193 vormittags 11 Uhr, im„Adler“ in Schwetzingen das Recht der Jagdaus⸗ übung auf neun Jahre für folgende KlSchwetzinger Jagdbezirk l. aghi 1 84—91, 97, 98 mit 365 Heitar Wald. Jagdbezirk II. cfüng der Reichs⸗ autobahn) Abt. 1 52, 54—61, 69, 70, mit 1251 Hektar Wald und 125 Hektar Feld. Rheininſel bei A 510 Hektar Wald, Vorland, und Rheinſtrom⸗ Mitte. Pachtbedingungen liegen auf 3 ee—— des—— zur Sinſicht au(42 364 K Schw etſch und Pfalzwörth um Fest Reiner Hdar- harn- ſſapnion 190% em Mk. 29.50 Druck- Linoleum⸗ Teppich 25°] m regulãr irregulär k. 14.75 H. K H. Sehüreekſ, F 2, 9 eren-onlen Mk. 15⁵ Lamen-Janien M. 175 nur bei der mun 20587“ Rühmaſchinen⸗ .[ſowie Dynamo⸗ Reparaturen ſämtlicher Fabrik. werden ſaub. und billig ausgeführt. Penn, au 47 (43 753 K) Laegenkeit Kl Alalaimmer wenig gebraucht, neuwertig 195. mit ztürig. Schrank Kuche gebraucht, 70 gut erhalt. g. lieb Hannnelm Geldverkehr darlehen, Sppotheken, K tedits ller Akt in jeder he, 10 tigen Beding 11 per Verteile, A. Geble, M 4, eee Freitag, den 7. Dezember 1934, nachmittags 22½ npi. 5 weßde⸗ ich 105 hieſigen Pfandlokal 5 A8 9 bare Zahlung im Vo ſusbinig wege öffentlich verſteigern: 2 Grammophone, 1 Chaiſelongue, 1 Decoupiermaſchine. Bär, Gerichtsvollzieher. Freitag, den 7. Dezember 1934, nachmittags 20)* werde ich im hieſigen Qu 6, 2, gegen bare Zahlung im Vollſtrectungswege öffentlich 1 Herrenfahrrad, 1 und Möbel verſchievener Art. Lindenmelier, Obergerichtsvollz. eitag, den 7. Dezember 1934, Anhanta 320)5 Uhr, de ich im hieſi g0 en erſte m Polhreäunasſvege bffentiich ber teigern; 4 Klavier, 1 Büfett, 1 Kredenz, Lich 1 arnitur, 1 Sianduh hr— ühmaſchine, 1 fibe⸗ ſoer — Bett, Belgem Ferner vorausſichtlich 1 Bett, 1 Partie verſilberte Beſtecke, 1 Dipi.⸗Schreibtiſch, 1 Na chttiſch, 1 Kaffeemaſchine„Rowenta“. Happle, Gerichtsvollzieher. Freitag, den 7. Dezember 1934, nachmittags 2½ werde ich im hieſigen Pfandlokal, Iu 6, 2, gegen bare Zahlung im Vollireckunaswege öffentüͤch verſleigern: 2 Chaiſelongues, Radio⸗Apparat „Mende“ und fön tiges. Ferner: vorm. 11 Uhr, Zufammen⸗ kunft Ecke Stamitz⸗ u. Karl⸗ enzſtr.: 1 Gartenumzäunung aus Brettern, 1—— ca. 100 qm, Lagerſchuppen, ca. 6 am. an, Gerichtsvollzieher. Zwangsverſteigerung Notariat am Diens 5. Februar 1935, nachmittags 2 1 im Rathaus in Ladenburg das Grundſtück der Philipp Bennebach, Elektromon⸗ teur, Ehefrau Suſanng, geb. Sti in eee auf Gemarkung a⸗ denbu Die e Verſteigerungsanordnu wurde —5 3 April 1934 im Grundbüch ver⸗ Nechte, die zur ſelben Zeit noch nicht im Gruündbuch eingetragen waren, ſind ſpäteftens in der Ver⸗ s vor der Aufforderung zum ieten anzumelden und bei ider⸗ ſpruch des Gläubigers glaubhaft zu machen; ſie werden ſonſt im gering⸗ ften Gebot nicht und bei der Erlös⸗ verteilung erſt nach dem Anſpruch des Gläubigers und nach den übrigen Rechten berückſichtigt. Wer ein Recht 32•* die Verſteigerung hat, muß as Verfahren vor dem Zuſchlag aufheben oder einſtweilen einſtellen laſſen; ſonſt tritt für das Recht der Verſteigerungserlös an—— Stelle des verteigorten Gegenſtands Die Nachweiſe über das Grundſtück ſamt Schätzung kann jedermann ein⸗ ſehen. Grundſtücksbeſchrieb: Grundbuch Ladenburg, Band 25, 2 Lgb.⸗Nr. 2090, Ackerland, Ar 94 qm, Kürzgewänn, 2. Geivann. Schätzung 600.— RM. Notariat Mannheim 4 als Vollſtreckungsgericht. Zwangsverſteigerung Im Zwangsweg verſteigert—* Notariat am Dienstag, 5. Febru 1935, nachmittags 2 1 im Albaus in Ladenburg die Gründſtücke des Philiyy Benne bach, Elektromon⸗ * in Ladenburg, auf Gemarkung adenb Die Waſgezengzggewug wurde am 19. September 1933 im Gründbuch die zur ſelben Zeit noch Gründbuch eingetragen waren, ſind ſpäteſtens in der Ver⸗ ſteigerung vor der Aufforderung zum Bieten anzumelden und bei Wider⸗ ſpruch des Gläubigers glaubhaft zu machen; ſie werden ſonſt im gering⸗ ſten Gebot nicht und bei der Erlös⸗ Pene erſt nach dem Anſpruch des Gläubigers und nach den übrigen 1 berückſichtigt. er ein Recht Zagen die Verſteigerung hat, muß Verfahren vor dem uſchlag ſe oder einſtweilen einſtellen laſſen; ſonſt tritt für das Recht der Rreien an—* Stelle des verſteigerten Gegenſtand Die Nachweiſe über De Grundſtücke amt Schätzung kann jedermann ein⸗ ehen. Grundſtücksbeſchrieb: a nd 27, Heft Lab.— 51, Du an der ofreite 2 Ar 67 qm, Jer 555 r 68am⸗ 5 Ar 35 qm Jer Hofreite ſteht: 51. n einſtöchiges Wohnhaus mit A und zwei gewölbten Ke b) eine Seſpalge—M ſintte Tabasß opf und aeipemen. Sch 1 6500.— RM. 2. Tg.Kr. 775 A um upfad Ackerland, 15 A Schätzung 4—350.— RM. Notariat Sanza 4 5 7. 9 Sn Im Saen e,——— das Aa-Maunde sind gerade um diese Zeit ganz wunderbar weißfleischig fettreich nahrhaft Reklamepreis ein Pfund nur 40 pfennig Sprotten Lachsheringe Schillerlocken Forellenstr Sehellfische Flundern s tets frisch Feinkost Telefon 201 260 Ein guter Ler 555 Aenk um frohen feste len Hüprersbusch ◻ al E an den planken.21 Gasherde Konlennerle von 65.— — Ladeeinnictang. V. 140.— RAM. an. Teilzahlung gestatt. Alte Herde werden in Zahlung gen. ber Lebere Obers Clignetstr. 27 Telephon 51591 Versteigerung in der Harmonie Mannneim, D 2,6 am Froitag, den 7. Dezember 1934 10—11 Uhr 11—12 Uhr Versteigerungsfolge: —4 Uhr Speiseservice, Wirtschaftsgeräte Porzellan und Fayencen, Pelz- sachen —5 Uhr Flügel, Speisezimmer, Herren- zimmer, Schlafzimmer, Oel- gemälde, Altertümer —6 Uhr Teppiche, Schmucksachen —7 Uhr Antike u. moderne Möbel, Sitz- möbel, brauchssachen, Varia. Heute Donnerstag letzter Besichtigungstag Samstag, den 8. Dezemder ab 10 Unr und 3 Unt Ule gleiche Versteigerungsfolge Um dem Publikum Sitzgelegenheit zu ge- währleisten. großen Saale Statt. ferdinand Weber Aufstell- Porzellan, Zinn, Sachen. Antike Möbel, Polstermöbel, Einzelmöbel, Teppiche. Bilder. Waffen, Schmuck, Bronzen, Kunstgegenstände, Silber. — PAUSE— Aufstellsachen, Ge- findet die Versteigerung im unel Zuktionshaus Erika- Schreib- maschinen General- Vertretunig WIampert Biürobedarf Lö.2Tel.3000%% — 95 5 5 We 8 Kinder Wag. Neuest. Modelle wapraoegen in all. Preislagen Geg. geringe Anz. werd. Puppenw. b. Weihnacht. Zzu- rückgest, 21706K Künne& Aulbach Qu 1, 16 Billiger Verkauf. Der Führer wifl es bebt Aufträge! ScMREIRE Haschinen A Khatkt Arbeit fr das Handwert Bedalf nur W IALI .7 Ruf22435 in ihrer Rumpelkammer Steckt Geld in Form von noch got er⸗ haltenen Dingen, die Sie nicht mehr brauchen, den anderen aber Freude und Nutzen bringen ouch dann, wenn sie dofùür ein pacr Mark anlegen mössen. Den Weg zom Kövfer zeigen lhnen die beliebten„HB.“- Kleinonzeigen— ouch Sie werden damit zufrieden sein — als BVollſtreckungsgericht. u Soll ich zur Waͤſcherei gehen? Haben Sie Verirauen zu Ihrer Wäſcherei. Eine Wäſcherei, die Burnus zum Ein⸗ weichen benutzt, verdient unbedingt Ihr Vertrauen, denn Burnus löſt wohl außer⸗ ordentlich kräftig den Schmutz, ſchont aber dabei gleichzeitig Ihre Wäſche. Burnus enthält keinerlei ſcharfe Säuren, ſondern nur die milde wirkenden Verdauungs⸗ drüſenſäfte. Bei einer Wäſcherei, die mit Burnus einweicht, wird alſo Ihre Wäſche beſonders ſchͤn— und außerdem ge⸗ ſchont. wenden, ſind fortſchrittlich und liefern eine gepflegte Wäſche von weichem Griff ſiſchem Duft und Ausſehen, die lange hã/ die Burnus ver Wäſchereien, Jahrgang 4— AX Nr. 561„Hakenkreuzdanner“ Frühausgabe———— 6. Dezember 1 — ſneute letxter Vikt.de KowWZ⁴d Jessie Vihrog im groben Abenteuer-Film Hacht-Vorstellung sehen wollen Großen Erfolges Cenn Lie—— wegen nochmalige dann kommen Sie zu Wie der holung Kütme Von Hn 5 b.—0. 1 AZ olores del Rio Ab heute: in 55 65 II Loll Aer Kämste klolal 2. Wochè Lachen Üüber Renate Müller- Adele Sandrock Ad. Wonlbrück- Hilde Hildebrandt „i engliche Keira: Köstlichste Satire der Jetztzeit als Königstochter einer Südsee- Insel in Verlag und Si 2E.221 221II82 TANTE Daeabn Fo Wer wieder einmal von Herzen lachen win, muß Charleys Tante sehen! Ferner spielen— lia Wüst- Jessie Virogh- P. Henchels Beginn:.30 Uhr Hocheit im englischen Königshaus u. a. NEUESTE FOX-TONWOGHIE Grobe Starbesetzung! neh Bezaubernde MusliK1* prüchtige Ausstattungl fe 10 A R LEV 6 500. 740 Abend⸗ 2„englische Heirat“!—— Lüauz Abenteuer in einem Traumland Geheimnisvolle Sitten in der Südsee! LFür Iugendiliche freigegebenl wanneenn enaronzrrushznenerauaekent amnakah Ein Ufa- Spitzenfiim der ereignisteichen Handlung lustig— verliebt— komisch— schõn.- bezaubernd entzückend mit einem Wort; 535 echt wienerisch! Außergewönnl. Vorprogramm Beginn;.10,.40 und.10 Uhr Lams National-Theater Mannhélm Donnerstag, den 6. Dezbr. 19345 Vorſt. Nr. 82. Schülermiete B Rr.z kin Nachmittagsvorſtellung: Verbotene Liebe- Eifersucht „Der Lent ist. 43“, faten-Toniilm 4 pelzhaus Der verrüchte Urald-Unterkannidal. Rache der Eingeborenen- Phan- Unwidermuflich heute letzter Iag 775 ꝛc Ran Le- 25„Piraten-Inseln“- Vor Kamerun tästische, nĩie gesehene Bildet! paula Wessely, Ad. Wohlbrück 6 tu 1 8 Schüritz nochreit im enpllsehen Königsh Uin deutscher Sprache! 225.— iann 1430 uör LEnde 18.-Uht 3 ochxeit im englischen Königshaus n deutscher Sprache 3 1 jetlnö, öhur. Heueste Tonwoche in dem Welterfolg der Uſa 9 B 5 en Beginn:.00,.30,.10 Donnerstag, den 6. Dezbr. 19343 Geſetz über Die Festvorstellung zu dem Vorſtellung Nr. 83 30. Januar ersten deutschen— Kürsehnsrol Miete D Nr. 7. Sondermiete D ArA Reich üb Billigste Preise Sehön jot die Oelt Re Uberg ſtiz durch d Kolonial-Großfilm: Operette in drei Akten von Ludwig ches iſt ein Die Delterx von F nen er: Deuisdi Ostatrika“ Anfang 20 Uhr. Ende 22.15 Uht, den muß. 4 5 auftragung findet erst am Juſtizminiſt neute bonnerstag 5 Verlängerung Preußens. Das Reie Sitzung von 6 ſe tz zur Ue Reich, durch Witnelm Wissenbäch Montag, 10. Dez. .30 Uhr abends statt, da der 2. Zt. laufende Film„Die eng- lische Heirat“ des großen Zuspruches wegen bis einschl. Montag, den 10. Dez. (NachmitttagsVorstellung)—— * e ———— hasennichse vimsci Eicnene Armbanduhr kro Wissenbach geb. Krämer 10 3 W* in den auß Al ha 11 bra Eine riesenhaffe Auswahl von der billigsfen bis Zur eleganſesſen Form bare Leitu rur bei* ihm.-Wallstadt, 6. Dez. 4 Geſetz übert 3 Schulzenstr. 8 Juſtizbehört der Landes miniſter dei (äbäfrett-Väfieté S, LIBEIIE o7, 4 2 Damit w 56 xs 1s1 IDCS%s Uhren- Juwelen- Gold- Silberwaren- Besfecke 0 — mengefaßt. Mittv/och u. Donnerstag, nachm. 4 Uhr 2 N AN N H E 1 N* Breĩfe Strahe Mausfrauan-NKaharart-Siunde wuntheennnts n n Fiknascenhgbpensnhin ahbentägkhmtäksgkzirbrt Das Geſe miniſter der unmitel 5— Ueberga zelne oder Beauftr⸗ Weinhaus Badenia nung 21481K „Beauftrag führen. Di ſtellen als“ riums nach Frohel— 1 15 Nü II 127 Donnersteg: Heinnachten Damennüte von Neuheiten it 5 Ex. Feh lachtfest auren eine Unser Schlager: Motographie 10s4er wachenneimer schlobberg Vltr. 30 aus dem* 1 iſters Arel fer—— 2 Hilfskräfte den ſtehen Inh. Kregeloh Waffenschein 6— 55 an zur Verfügi Auf Grur ſter der Ju 4 0 freie Pistolen und Revolver f 0 keniber 153. ———————— — folgende A M 0 b el⸗ riums gebil A ih 5 Waffen-König.—— Rabig- I e 6, 8 gen 1 18 rel. 30055 Ehr. Stadler, Möbelhaug am Markt 3²9088K L 6, 8- hüchsenmòchermeister- fel. E, ii. kalEsza srünn- F 2, 45 oAs Acers 2. Reichs estandsdarlehen ſen⸗Th 3. Reich teilu — 4. Für d Olden bonnerstag. Freitag. Lübeck Samstag und Sonntag Nord. 1 VERLMNGERUNG Das Geſe ——— ferner das snkEirkE srgAsskE HANNHEII skEirk srRAssE manchen kl liſation An Heufe Donnersfag: MNeueröffnamme Nach ↄrundlichet Uberholuns efoftnen v/t heute des Cofe CotSo,./oι.I Freunde u. Belanmte höflichst: eimaden. Familie F. EN DERLE(lengjähriger lnhàber des Cõfé Enderle, F 7, 12) das MEukE EbkislEn der kichbeum-Werger-Brauefeien, Mennheim Fizeis Zaner Im Ausschanb: