dckvoll. behog d modem ein- der schönen d. sicher d polstermödel edrichsplet: 8 er den Arkäden 1 (cari rmectiy E66 lnmimtnminmmnanumm aun rabend abelle Sh 13 0 Zan gen vom.-14, 1 armisch-Partenkitcheh Tegernsee, Schlletzet, e, Chiemsee, München. en. verlangen Lo42 ꝛst, gegr. 190 f rnsprecher AUI 1. 4 ex-—. Lehrauc füu und neue billig und g 11.7. Mü 442 — fohrréd p. Mari Neckorsi er vVoh⁰fK IN 4, 6 C 13 K)./% Fahrrät beste Fabflt Besteinger. M Alphorneh Haltest. der di 40½, lelnas D 3,1 Fu Jahrtiber „ Reparatureh Zubehör Seit 1897 4(22 680 K) 24 — 3 Lblieren Kleinanzeigen an telefonisch ufnummer: 2 4 3 7 LlililkAnAAttstisrat Li usg.20 R u kreu 7ma s abe A 12mal .70 RM 30 Pfg. indert, beſte rüh⸗Ausgabe A Mannheim Verlag u. Schriftleitung: Mannheim, R3 nn 354 21. Das„Haken⸗ . rägerlohn), Einzelpreis 10 owie die Sueht Wn entgegen. uf die Zeitung am Erſcheinen(auch—. höhexre Gewalt) ver⸗ t kein Anſpruch auf Entſchädigung, Regelmäßi e iſſensgebieten. Für unverlangt eingeſandte Beiträge wird keine Verantwortung exlohn), Ausgabe B erſcheint g. Trä ellungen nehmen die Träger fg. Be Beilagen auf allen erſcheinen bernommen 5. Jahrgang Edens Migerfolg Der politijche Tag Noch ſtehen wir im Zeichen der Ar⸗ beitsbeſchaffung, noch ruhen die Hände von zwei Millionen deutſcher Volksgenoſſen, die bislang nicht in den allgemeinen Produk⸗ tionsgang eingeſchaltet werden konnten. Ihnen in Kürze einen Arbeitsplatz zu verſchaffen, iſt nach wie vor eine der Hauptſorgen der natio⸗ nalſozialiſtiſchen Regierung, iſt nach wie vor der unerſchütterliche Wille unſeres Führers, den er erſt wieder vor knapp zwei Monaten bei ſeiner Rede am Nationalen Feiertag des deutſchen Volkes bekundete. Jedes zur Verfügung ſtehende Mittel muß ergriffen werden, um dem deutſchen Men⸗ ſchen ſein heiliges Recht auf Arbeit zu gewäh⸗ ren. Dazu gehört auch die neue Verfügung des Reichsjuſtizminiſters über die urchführung von Strafverfahren, in der die menſchliche Arbeitskraft als eines der wertvollſten Rechtsgüter be⸗ zeichnet wird, das vor verwerflicher Schä⸗ digung und Ausbeutung geſchützt werden muß. Es heißt in dieſer Verfügung: „Eine beſchleunigte und nachdrückliche Ver⸗ folgung ſei insbeſondere auch bei wieder⸗ holten vorſätzlichen Zuwiderhand⸗ lungen gegen ſchriftliche allgemeine Anord⸗ nungen des Treuhänders der Arbeit am Platze, die auf deſſen Antrag zu beſtrafen ſind. Bei Uebertretung der dem Arbeitsſchutz dienenden Vorſchriften werde in den meiſten Fällen das öffentliche Intereſſe die Beſtrafung erfordern. Eine Einſtellung wegen Gering⸗ fügigkeit werde alſo bei ſolchen Uebertretun⸗ gen kaum in Frage kommen.“ Damit iſt ein Doppeltes erreicht: Einmal wird der in Arbeit ſtehende Volksge⸗ noſſe vor Ausbeutung geſchützt. Dauern⸗ des Ueberſtundenmachen, das ihm die zur not⸗ wendigen Erholung nötige Freizeit nimmt. und das eben aus dieſem Grunde ſeine Ar⸗ beitskraft zermürbt, kann daher geſetzlich geahndet werden. Ein vernünftiger Be⸗ triebsführer hat von jeher für die Freizeit ſei⸗ ner Betriebsangehörigen die größte Sorge ge⸗ tragen, da er wohl weiß, daß ein ausgeruhter Mann viel froher und erfolgreicher an ſeinem Arbeitsplatz ſteht. Und zum andern können durch den Feierabend⸗ ſchutz in manchem Betrieb wieder ein oder gar mehrere Arbeitsplätze geſchaffen werden, die arbeitsloſen Volksgenoſſen zugute kommen. Mancher, der bislang noch abſeits ſtand und deſſen Kraft brach lag, kann nun zu neuer pro⸗ duktiver Tätigkeit herangezogen werden. Die Strafverfolgungsbehörden ſind angewie⸗ ſen, dem Schutz der menſchlichen Arbeitskraft alle Sorge angedeihen zu laſſen. Mancher Be⸗ triebsführer, der innerlich noch wenig vom Hauch der neuen Zeit verſpürt hat und das Wohl der Allgemeinheit noch nicht zu achten weiß, wird nun dem Druck des Geſetzes zu weichen haben. * Oberſt dela Roque, der Vorſitzende der franzöſiſchen Frontkämpfervereinigung Feu⸗ erkreuz, hat einem Mitarbeiter des„Petit Zournal“ Aufklärung über ſeine Ziele gegeben.„Wir werden nur die rote Revolution angreifen“— ſagte er, nur links ſtehe der Feind, der die Geiſter irritiere. Damit hat ſich gegen den Kommunismus in Frankreich eine Front aufgerichtet, die um ſo im Textteil 45 5 Die alt. Minlmete zeile im T Mannheim, R 3, 14/15. Tel. Sammel⸗Nr. 35421. Anzelrgen; Geſamtauflage: Die 12geſpalt. Schwetzinger u. Weinheimer Ausga tteil 18 Pfg. Bei Wiederholun 4 15 5 10 er Anzeigen⸗Annahme; für Frühau Annahme: eile 10 Wig. Die Ageſpalt. Millimeterzeile e; Die 1———* illimeterzeile 4. abatt nach aufliegendem Tarif. abe 18 Uhr. für Abendausgabe 13 Uhr. Anzeigen⸗ ahlungs⸗ u. Erfüllungsort Mannheim. Ausſchließl. Gerichtsſtand: Mannheim. Poſtſcheckkonto: Ludwiashafen 4960. Verlagsort Mannheim⸗ Samskag, 29. Juni 1935% „Die Front von õStreſa bröckelt“ Paris, 29. Juni. Von der Freitag⸗Abend⸗ preſſe wird hervorgehoben, daß die Ausſprache zwiſchen Laval und Eden mit einem unzwei⸗ deutigen Mißerfolg geendet habe.„Die Front von Streſa löſt ſich auf“, ſtellt die„Li⸗ berté“ feſt. Seine Beſprechungen mit Muſſo⸗ lini müßten Eden, ſo meint das Blatt, davon überzeugt haben, daß die Auffaſſungen Frank⸗ reichs und Italiens zum deutſch⸗engliſchen Flottenabkommen nicht völlig überein⸗ ſtimmten. Die italieniſche Regierung habe wohl das engliſche Vorgehen nicht geſtützt, glaube aber doch, daß es den Belangen Ita⸗ liens, deſſen Sorgen einzig und allein dem Mittelmeer gelte, nicht ſchade. Das Beiſpiel „Jeder für ſich“ ſei ſomit gegeben. Jetzt zeichne ſich bereits der Luftpakt nicht mehr als weſteuropäiſcher Pakt, ſondern als ein Pakt zwiſchen England und Deutſchland ab. Das ſei Das„Journal des Debats“ iſt davon überzeugt, daß England die in der Erklärung vom 3. Februar umriſſene Politik fallen laſſe. England ſcheine um jeden Preis ein Luftab⸗ kommen abſchließen zu wollen, ohne es einer allgemeinen Sicherheitsor⸗ ganiſation unterzuordnen und ohne ſich ſogar um die Landrüſtungen zu kümmern, die Frankreich mit Deutſchland unmittelbar zu verhandeln aufgefordert werde. Deutſchland dürfte von dieſer Einladung ſicher Gebrauch machen und die Silhouette Herrn v. Ribben⸗ trops zeichne ſich bereits am franzöſiſchen Ho⸗ rizont ab. Der„Temps“ verſucht, der Angelegenheit eine möglichſt günſtige Deutung zu geben, in⸗ dem er die franzöſiſche Erklärung über die Donnerstagsbeſprechung einen„guten Anfang für die verjüngte und verſtärkte engliſch⸗franzö⸗ das perſönliche Werk Sir Samuel Hoares, der»ſiſche Zuſammenarbeit“ nennt. Doch müſſe jetzt, für die splendid isolation eintrete. ſo meint das Blatt, die Prüfung auf diploma⸗ Zur Eintührung der Arbeitsdienſtpklicht Soldaten der Arbeit marſchieren ernſter zu nehmen iſt, als ihre Mitgliederzahl im Verlaufe des letzten Jahres ungemein geſtiegen iſt. Während die Bewegung im Februar vorig. Jahres noch 30 000 Mitglieder zählte, ſind es gegenwärtig mehr als 320 000, die ſich der Bekämpfung der roten Gefahr ver⸗ ſchrieben haben. Daß dieſe Ziele jedoch nicht die einzigen ſind, die Oberſt de la Roque vor Augen ſchweben, verrät er aber auch, da er von Ideen ſpricht, die einſt die Regierung ein⸗ rennen könnten, von Ideen, für die er aber die volle Verantwortung tragen würde. Die im übrigen recht zuverſichtliche Sprache des Feuerkreuzführers ſcheint darauf zurückzu⸗ führen zu ſein, daß die Sorge vor dem roten Geſpenſt, das in den vergangenen Gemeinde⸗ ratswahlen ſchon recht gut ſichtbar wurde, nun⸗ mehr im Zunehmen begriffen iſt. Daß damit auch an der Regierung, die ſich mit dem roten Rußland verbündet hat, eine ſchärfere Kritik eintritt, iſt ſelbſtverſtändlich. Hierauf ſcheinen ſich die Hoffnungen der Feuerkreuzler ſtark zu ſtützen, und hier ſcheint auch der Grund zu liegen, warum de la Roque neben ſeinem Kampf gegen links— wenn auch getarnt— den Kampf gegen die Regierung zu⸗ geſtanden hat. Mit der Wendung der franzöſiſchen Politik ſcheint alſo auch eine neue Aktivität in der Ar⸗ beit des Frontkämpfervevbandes eingeſetzt zu haben. 4 Die franzöſiſch-italieniſche fritik tiſchem Weg beſchleunigt und das Einverneh⸗ men über die Verfahrensart ſo hergeſtellt wer⸗ den, daß für keine Zweideutigkeit mehr Raum bleibe. Frankreich, fährt das Blatt fort, halte an ſeiner Stellungnahme, wie ſie in London und Streſa feſtgelegt worden ſei, feſt und könne ſich nicht mehr in einer ſo wichtigen Angelegenheit mit der einfachen Verſicherung des guten Willens begnügen. Die Erfahrung mit dem deutſch⸗engliſchen Flottenabkommen lehre, daß ſolche Verſicherungen die Politik der Zuſammenarbeit nicht wirkſam geſtalten. Nur klar beſtimmte Verpflichtungen könnten ihr vol⸗ len Wert verleihen. Zum wenigſten ſei dieſer Grundſatz bei der Beſpre⸗ chung Eden— Laval klargeſtellt worden. Man könne wohl über die verſchie⸗ denen Fragen, die in der franzöſiſch⸗engliſchen Erklärung aufgeworfen wurden, diskutieren, aber endgültig könne man ſie nur durch eine Geſamtregelung löſen, weil ſie einander be⸗ wegten. Das Rom dazu ſagt Rom, 29. Juni. Nach der Rückkehr Edens nach London beſchäftigte ſich die geſamte ita⸗ lieniſche Preſſe trotz größter redaktio⸗ neller Zurückhaltung in ihren Pari⸗ ſer, Londoner und auch Berliner Berichten faſt ausſchließlich mit der Reiſe Edens, die als Mißerfolg dargeſtellt wird. Der Pariſer Bericht des„Giornale'Jtalia“ gipfelt in der Bemerkung, bei den Beſprechungen in Paris ſei man auch nichteinen einzigen Schritt vorwärtsgekommen. dDer eng⸗ lichen Regierung ſei damit nur der Beweis ge⸗ liefert worden, wie lebhaft die franzöſiſche Re⸗ aktion gegen die deutſch-engliſche Flottenver⸗ ſtändigung ſei. Der Pariſer Berichterſtatter der„Tribuna“ meint, die Frage der Wie⸗ derherſtellung der franzöſiſch⸗engliſch⸗italieni⸗ ſchen Zuſammenarbeit bleibe vollkommen offen. „Lavoro Faſciſta“ ſchließlich, ſtellt in einem Pariſer Bericht feſt, die Leiter der eng⸗ liſchen Politik hätten ſich nicht feſtlegen wol⸗ len, wie die verſchiedenen ſchwebenden euro⸗ wuln. Fragen einer Löſung zugeführt werden ollen. Sämtliche Berichte der römiſchen Abendpreſſe aus Paris und London befaſſen ſich außerdem in breiter Form mit den in Rom von Eden vorgebrachten Vermittlungsvorſchlä⸗ gen zur Beilegung des italieniſch⸗ abeſſiniſchen Streitfalles. Sämt⸗ liche Berichte ſind übereinſtimmend darauf ab⸗ geſtellt, daß dieſe Vorſchläge für Italien un⸗ annehmbar ſeien und daß Italien in be⸗ zug auf die Wahrnehmung ſeiner Intereſſen in Abeſſinien ein viel größeres Entgegenkom⸗ men möglichſt in der Richtung eines Protek⸗ torats gezeigt werden müſſe, wennes nicht in der nächſten Zeit vor die Frage ſeines Austritts aus dem Völker⸗ bund geſtellt werden ſolle. kden erſtattet Bericht London, 29. Juni. Eden ſuchte nach ſeiner Rückkehr aus Paris am Freitag den Außenminiſter Sir Samuel Hoare auf und erſtattete ihm über ſeine Unterredungen mit Muſſolini und Laval Bericht. In einer Meldung der„Preß Aſſociation“ wird betont, daß Eden auf diplomatiſchem Wege in ſtändiger Fühlung mit Frankreich ſei, und zwar über die Fragen des Weſtluftpaktes, des öſtlichen Si⸗ cherheitspaktes, die Donaufrage und die Landrüſtungsfrage. Es könne autoritativ mitgeteilt werden, daß England wie von jeher die Abſicht habe, mit der franzöſi⸗ ſchen Regierung zuſammenzuarbeiten, um eine Regelung dieſer Fragen herbeizu⸗ ühren. Jahrgang 5— A Nr. 291 Seite 2 „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Samstag, 29. jeder hat ein necht auf flebeit und schutz Dr. ceu ſpricht auf der Jahrestagung der flkademie für deullches fecht München, 28. Juni. Die am Freitagvor⸗ mittag in der dichtbeſetzten Aula der Münchener Univerſität abgehaltene Gemeinſchaftstagung der Akademie für Deutſches Recht gewann be⸗ ſondere Bedeutung durch Ausführungen des Reichsorganiſationsleiters der N S D A P, Dr. Robert Ley. Dr. Ley kam in ſeiner Rede auf das Ar⸗ beitsrecht zu ſprechen und betonte, das ganze ſoziale Elend der vergangenen Jahr⸗ zehnte iſt nichts anderes geweſen als der Kampf der breiten Maſſen der Ar⸗ beiterſchaft um ihr Recht. Tatſache iſt, daß der Arbeiter um die Anerkennung ſeines Rechts, um den Platz an der Sonne kämpfte. Alles andere erträgt der Menſch leicht. Der Menſch iſt geboren um zu leben. Das gibt ihm aber auch das Recht auf die Arbeit als Vorbedingung des Lebens. Wir wollen keinen Wohlfahrtsſtaat und es hat zu den erſten Aufgaben des Nationalſo⸗ zialismus bei der Machtübernahme gehört, Arbeit zu ſchaffen. Das war nach des Führers Ausſpruch das oberſte Geſetz dieſes Deutſchland. Wir ſind nicht mit Gütern und mit Deviſen geſegnet, unſer Klima iſt nicht das günſtigſte. Aber wir haben ein wunderbares Volk mit Menſchen von höchſter Fähigkeit. Wir haben nicht nur eine Schickſals⸗ ſondern auch eine Leiſtungsge⸗ meinſchaft. Das weitere Recht des Einzelweſens iſt das flnmeldepflichtige Kongreſſe Berlin, 28. Juni. Das Reichsminiſterium für Volksaufklärung und Propaganda gibt be⸗ kannt, daß ſämtliche internationale Tagungen und Kongreſſe, die im Jahre 1936 in Deutſch⸗ land zur Durchführung kommen ſollen, beim Reichsminiſterium für Volksaufklärung und Propaganda, Berlin We8, Wilhelmplatz—9, anzumelden ſind. Eine Anmeldung iſt ebenfalls vorzunehmen für alle Kongreſſe und Tagungen internationaler Art, die in Vorbereitung ſind, auch wenn die Einladungen bereits er⸗ gangen ſind. Der Anmelde⸗ und Genehmigungs⸗ pflicht unterliegen weiterhin Treffen, Tagungen und Kongreſſe im ganzen Reich, die von inter⸗ nationalen Arbeits⸗ und Organiſationsaus⸗ ſchüſſen vorbereitet werden⸗ Die Anmeldung von Tagungen und Kongreſſen, für die als Ta⸗ gungsort Berlin in Ausſicht genommen iſt, hat unmittelbar beim Reichsmmiſterium für Volksauftlärung und Propaganda zu erfolgen: für Tagungen im Reich bei den zuſtändigen Landesſtellen des Reichsminiſteriums für Volks⸗ aufklärung und Propaganda. Es wird jetzt ſchon darauf aufmerkſam gemacht, daß während der Dauer der Olympiſchen Spiele 1936 vom 1. bis 16. Auguſt, außerdem 14 Tage vor Be⸗ ginn und acht Tage nach Beendigung der Olym⸗ piſchen Spiele Tagungen und Kongreſſe in Ber⸗ lin nur ſtattfinden können, die in unmit⸗ telbarem Zuſammenhang mit den Olympiſchen Spielenſtehen. ———————————————————————————————— Recht auf Schutz. Lange genug lebten wir in dem Wahn, der einzelne könne allein durchs Leben kommen. Das Schickſal hat uns gelehrt, daß alle Fähigkeiten, noch ſo viel Arbeit, alle Leiſtungen keinen Wert haben, wenn die Arbeit nicht den nötigen Schutz findet. Während die eine Hand den Pflug führt, muß die andere das Schwert halten. Wer das nicht will, hat das Recht auf das Leben verwirkt(Lebhafter Beifall). Deshalb iſt es wahrhaftig keine Angelegen⸗ heit des Führers allein oder ſeiner Miniſter, ſondern eine Sache des ganzen Volkes und jedes einzelnen, daß der Führer uns die Wehrhoheit wiedergab.(Erneuter Beifall). Wir haben heute ein anderes Deutſchland als vor drei Jahren. Adolf Hitler hat das deutſche Volk zur Vernunft gebracht. Nun geht er daran, die Welt von der Unvernunft zur Vernunft zu bringen. Das ſehen wir an dem Vertrag mit London. Dieſe Tat des Führers iſt größer als alle diplomatiſchen Feinheiten der Vergangenheit. Das iſt das Ge⸗ waltige: Die Behauptung des Rechts der Völ⸗ ker der Erde, daß ſie leben wollen und leben ſollen! Nachdem der langanhaltende Beifall verklun⸗ gen war, dankte Präſident Reichsminiſter Dr. Frank dem Redner für ſeine Ausführungen und erklärte: Auch die Rechtswahrer ſehen mit Freude den Aufbruch einer neuen Geiſtesbewe⸗ gung der Einigung der Arbeiter der Stirn und der Fauſt. Der Präſident ſchloß mit dem Ge⸗ löbnis, daß auch die deutſchen Rechtswahrer nichts für ſich, ſondern alles für das deutſche Volk erſtreben wollen. Seines Amtes enthoben Berlin, 28. Juni. Die Preſſeſtelle der Reichsmuſikkammer gibt bekannt: Der bisherige Hauptſchriftleiter der Zeit⸗ ſchrift„Muſik im Zeitbewußtſein“ und Leiter des Preſſe- und Kulturamtes der Reichsmuſikkammer, Dr. Friedrich Mah⸗ ling, wurde auf Anordnung der Geſchäfts⸗ führung der Reichskulturkammer wegen kul⸗ turpolitiſcher Unzuverläſſigkeit mit dem heutigen Tage ſeiner ſämtlichen Aem⸗ ter in der Reichsmuſikkammer enthoben. studienreſoem für Candwirte Reichsminiſter Ruſt über die neuen flufgaben der candw etſchaftswiſſenſchaft Berlin, 28. Juni. Anläßlich des zurzeit in Goslar ſtattfindenden Reichstreffens der deutſchen Diplomlandwirte, an dem auch Reichsführer SS Himmler als Führer des Reichsbundes deutſcher Diplom⸗ landwirte teilnimmt, hat Reichsminiſter Ruſt die neue Studienordnung für das künf⸗ tige landwirtſchaftliche Studium verkündet. Nachdem vor wenigen Wochen das juriſtiſche und danach das wirtſchaftswiſſenſchaftliche Stu⸗ dium von Grund auf neu aufgebaut worden ſind, bedeutet die landwirtſchaftliche Studien⸗ reform eine weitere grundlegende Reform. Der neue Plan, den Reichsminiſter Ruſt verkündet hat, bedeutet für die geſamte Landwirtſchaftslehre einen Umbau von Grund auf. Es handelt ſich hier nicht um bloße Verſchie⸗ bungen in der Bedeutung einzelner Fachge⸗ biete oder um einige Veränderungen in der Reihenfolge und Zahl der Vorleſungen, ſon⸗ dern um die Grundlegung eines künf⸗ tigen Lehrgebäudes, das ſowohl außen als auch innen den aus dem nationalſozialiſti⸗ ſchen Gedanken von Blut und Boden neuge⸗ borenen Geiſt erkennen läßt. Mit der Neuregelung iſt die Landwirt⸗ ſchaftswiſſenſchaft aus der Gewerbe⸗ und Er⸗ werbsatmoſphäre herausgenommen wor⸗ den undineine politiſche Auffaſſung hineingefügt worden, die ihre Aufgabe darin ſieht, wie der deutſche Lebensraum am beſten genutzt wird, um unſerem Volk die Ge⸗ Chriſtine Hebbel Zum 25. rodestag der Cebensgekährtin Friedrich Hebbels am 29. Juni Am 4. November 1845 traf Friedrich Hebbel, aus Italien kommend, in Wien ein. Seine Geſundheit war angegriffen, er trug ſchwer an ſeiner ſeeliſchen Zerriſſenheit und hatte wenig reude in der Kaiſerſtadt zu erwarten. Tat⸗ ſüchlich fand er niemand, der ſeiner finanziellen Not, die ihn bisher kaum je verlaſſen hatte, ein wenig behoben hätte, wenn ihm die Autori⸗ täten des Theaters und der Literatur auch allerlei Schmeicheleien über ſeine Dramen ſag⸗ ten. In dieſem troſtloſen Zuſtande lernte er die Schauſpielerin Chriſtine Enghaus kennen. Wenige Monate ſpäter heiratete er ſie und führte bis zu ſeinem Tode die glücklichſte Ehe mit ihr. Verwandtes Schickſal hatte dazu beigetragen, daß ſich das Band zwiſchen ihnen ſofort feſter knüpfte. Wie ſtark den Dichter aber Chriſtines Weſen ergriff, darüber geben ſeine Briefe und Tagebuchaäuſzeichnungen Aufſchluß. „Sie war ſchon ſehr unglücklich“, ſchreibt Hebbel über ſeine Braut,„und iſt endlich ſchwer geprüft worden, aber, ſolange die Welt ſteht, haben wohl nur wenige einen ſolchen Seelen⸗ adel, ein ſo reines, edles Herz aus einem Flammenbad, wie das ihrige gerettet. Ich glaube nicht, daß ihr jemand ins Auge ſehen kann, ohne ſie zu lieben, die Güte ihres Weſens ift unwiderſtehlich... Ich liebe ſie, wie ich noch nie geliebt habe, und werde ebenſo von ihr geliebt. Ein Tag bringt mir fetzt mehr Glück, wie ehemals ein ganzes Jahr.“ Sein Tagebuch erzählt:„Das Einfache, See⸗ lenvolle dieſes ſchwergeprüften Mädchens machte einen mächtigen Eindruck auf mich.“ Chriſtine Enghaus muß ganz Frau geweſen ein: wundervoll Sabmon in ſich ruhend, urch und durch harmoniſch— in allem der Gegenpol zu Hebbel. Er, der Grübler, den die innere Not noch mehr als die äußere bedrückte und zerwühlte, der durch alle qualvollen Er⸗ chütterungen eines an ſich und der Welt oft Krzwelſeknden, mit ſeinem Schickſal und ſei⸗ nem angeborenen Weſen Hadernden hindurch gehen mußte, fühlte hier ſich einen Strom von Güte und liebevollem Verſtändnis entgegen⸗ fluten und fand gleichzeitig einen Halt an einem gefeſtigten Menſchen. Mit ſeiner Heirat zog Hebbel einen Schluß⸗ ſtrich unter ſein bisheriges bitteres Exleben. Ein ſehr unglückliches Verhältnis hatte ihn an die Näherin Eliſe Lenſing in Hamburg ge⸗ knüpft. Obwohl ſie zwei Kinder miteinander hatten, konnte Hebbel ſich nie entſchließen, das Mädchen, das ihm im Alter voraus war und in dem er mehr die mütterliche Freundin und Helferin erblickte, zu heiraten. Eliſe verſprach ihm, ſich ihm nicht in den Weg zu ſtellen, wenn er ſich anderweitig binden würde; ſie war aber nicht groß genug, um die Ehe Hebbels mit Chriſtine ohne weiteres hinzunehmen, und ſo machte ſie dem Dichter durch unerqguickliche Briefe den Anfang ſeiner Ehe nicht ſehr leicht. Chriſtines Großmut führte ſpäter die Verſöh⸗ nung zwiſchen den Jugendfreunden herbei, ſo daß auch dieſer Druck von Hebbels Seele ge⸗ nommen war. „Der Himmel hat mich“, ſo ſchreibt er Jahre ſpäter in einem Brief an Klaus Groth,„für die erſte Hälfte meines Lebens aufs reich⸗ lichſte durch die zweite entſchädigt, und vor allem durch die Frau, die er mich finden ließ, als ich dem Grabe näher war, wie dem Braut⸗ bett; denn ich kam als ein Schatten aus Ita⸗ lien zurück, und auf dem Schiff wurden Wet⸗ ten angeſtellt, ob ich noch ein ganzes oder nur ein halbes Jahr vor mir habe. Faſt wie mit einem Schlage änderte ſich Hebbels Anſchauungsweiſe. Seine Verkramp⸗ fung löſte ſich, er wurde der Welt gegenüber verſöhnlicher geſtimmt und bekam ein Muf⸗ für die kleinen heiteren Geſchehniſſe des All⸗ tags. Sein ſehr ausführliches Tagebuch ver⸗ rät uns, wie tief er hineinhorchen konnte in das wunderbare Werden ſeines Kindes, wie er Station zu Station mitging bei der Entwick⸗ lung des kleinen Weſens, als es geboren war, —————————————————————————————————————————— ſunderhaltung und das Bauerntum zu gewährleiſten. Der künftige Landwirt ſoll aus ſeinem Wir⸗ kungsbereich heraus die Geſamtzuſammen⸗ hänge ſehen und von hier aus ſeine Einſtellung finden. Es geht nicht mehr, wie bisher, lediglich wirtſchaftliche Fähigkeiten zu entwickeln, ſon⸗ dern durch ein verbreitertes Studium einen neuen Menſchen zu erziehen, der eine ſtärkere Bindung und Verantwortlichkeit gegen⸗ über dem Volksganzen beſitzt. Es wird ein feſter Studienplan aufgeſtellt. Der Beſuch der Haupt⸗ und Sondervorleſun⸗ gen iſt jedem Studenten völlig freigeſtellt. Pflichtvorleſungen gibt es nicht mehr. Ent⸗ ſcheidend iſt nur die Leiſtung in der Prüfung. Zum Studium der völkiſch⸗po⸗ litiſchen Grundlagen und der Wirtſchaftswiſ⸗ ſenſchaften ſind die gkeichlautenden Vorleſun⸗ gen zu beſuchen, die ſich in den Richtlinien für das Studium der Wirtſchaftswiſſenſchaft fin⸗ den. Der Aufbau des Studiums ſieht ſechs Halbjahre vor. Grundſätzlich neu iſt hinzugekommen, daß nur der die Prüfung ablegen kann, der bauernfähig im Sinne des Reichserbhof⸗ geſetzes iſt. Außerdem iſt die Möglichkeit geſchaffen wor⸗ den,, daß beſonders tüchtige Leute, die nicht das Abitur haben, auf Grund beſonderer Leiſtungen zum vollberechtigten Studium zugelaſſen werden können. und wie er erſchüttert ſeinen frühen Verluſt aufnahm. Liebevoll verzeichnete er jede Schwankung im Wohlbefinden ſeiner„lieben Frau“ und jedes muntere Wort ſeines Töchter⸗ chens Titele. Mußte er verreiſen, dann ſchrieb er die zärtlichſten, ſehnſüchtigſten Briefe nach Hauſe. „Weißt du, was mich dieſe drei Tage auf⸗ rechterhalten hat? Einzig und allein der Ge⸗ danke an dich, oder vielmehr das Gefühl von dir! So 0 du mir niemals nah geweſen, wie diesmal. Mir war wirklich, als ob die Mütze, die du mir noch gar zuletzt mit rührender Emſigkeit ſtrickteſt, elektriſche Funken aus⸗ ſtrömte, ich glaubte zuweilen von deinen eige⸗ nen Fingern berührt zu werden, was mir immer ſo wohl tut! Mit deinem Kaffee ging ich ſo ſparſam um, daß ich erſt auf der Station vor München die letzten Tropfen trank! Ich grub mich hinein in dich, ſah dein teures An⸗ eſicht über mich gensigt, faltete die Hände und ſchloß die Augen! Dann rief ich ſo halblaut vor mich hin: Du guter, guter Pinſcher! und in dieſen Ausruf ging mehr von meinem Her⸗ zen hinein, als in tauſend Gedichte!... Schreib mir alles, was du machſt und tuſt; das geringſte intereſſiert mich mehr, wie Sonne, Mond und Sterne!.. ... Wie ich mich geſtern freute, als ich deinen lieben Brief empfing, kann ich dir gar nicht ſagen! Deine bloßen Schriftzüge ſind für mich elektriſch, mir iſt, als ob ein Teil deines We⸗ ſens in ſie übergegangen wäre, ſo daß ich nie einen Zettel von dir, und wenns ein Waſch⸗ —— ſein ſollte, zerreißen könnte... Darum ommt es 500 nicht darauf an, ob in deinen Briefen viel oder wenig ſteht; mir ſind ſie wie lebendige Boten deiner Seele, die mir in ihrer bloßen Exiſtenz viel mehr bedeuten, als alles, was ſie bringen oder melden...“ Chriſtines ſchauſpieleriſche Kunſt war neben dem menſchlichen ein künſtleriſcher Punkt, in dem ſich Hebbel und Chriſtine berührten. Selten wird ein Dichter das glückliche Gefühl verſpü⸗ ren, die Geſtalten, zu denen ihm das geliebteſte Weſen das Vorbild abgegeben hat, von eben dieſem 3456 Weſen auf der Bühne zu glut⸗ vollem Leben erweckt zu ſehen. Chriſtine ſpielte die Judith und die Mariamne, die Kriemhild Der bruß der Treueſten München, 28. Juni. Von der Gaulet tagung im Münchener Rathaus wurden gende Telegramme abgeſandt: „An den Führer Adolf Hitler, Berlin. Die im Münchener Rathaus verſamme Reichs⸗ und Gauleiter grüßen ihren Führer in Liebe und Verehrung. Sieg Heil! Dr. Robert Ley, Reichsorganiſationsleiter „An den Stellvertreter des Führers, he Reichsminiſter Rudolf Heß, z. Zt. go lychen. 305 Ihnen, verehrter Parteigenoſſe Rudolf Heß, wünſchen die im Münchener Rathau verſammelten Reichs⸗ und Gauleiter Erholung und laſſen Sie durch mich herz Grüße übermitteln. Heil Hitler! Dr. Robert Le Reichsorganiſationsleite Die deutſch⸗yolniſchen fjandelsveriragsverhandlungen Berlin, 28. Juni. Die polniſche Ha vertragsdelegation iſt Freitagfrüh hier getroffen. Botſchafter Lipſki hat im 9 des Vormittages die beiden Leiter der Deleg tion, Miniſterialdirektor Sokolowſki i Induſtrie⸗ und Handelsminiſterium und M ſterialdirektor Roſſe vom Ackerbauminiſte dem Reichsminiſter des Auswärtigen geſtellt, der ſie mit dem Leiter der deutſ Delegation, Botſchaftsrat Hemmen, b machte. Es wird vermut erfolgte Dienſten Straßenverkauf nur bei Arbeitsbeſchaffungslotterie Berlin, 28. Juni. Der Reichs⸗ und pun ßiſche Miniſter des Innern läßt mitteilen: Es iſt wiederholt feſtgeſtellt worden, daß Loſe der Lotterie des NS⸗Frontkämpfe bundes E. V. und der Lotterie des Re ich luftſchutzbundes E. V. auf Straßen m Plätzen und von Haus zu Haus zum Verka angeboten werden. Dieſe Art des Losvertrith widerſpricht der von dem Reichs⸗ und preuß ſchen Miniſter des Innern den beiden genan ten Vereinen erteilten Lotteriegenehmigm und iſt daher unzuläſſig. Der Losve kauf auf Straßen und Plätzen und von Halß zu Haus iſt ausſchließlich der At beitsbeſchaffungslotterie der M DAP genehmigt. Drei Todesopfer der Bielefelder Fleiſchvergiftung Bielefeld, W. Juni. In Bielefeld m Brackwede waren 20 Perſonen nach dem 6 nuß von rohem Hackfleiſch(Schabefleiſch) krankt. Schon in der vergangenen Woche der Kraftfahrer Vögeding an den Folge der Vergiftung geſtorben. Die Hoffnung, de alle übrigen Kranken geneſen würden, hat fi nicht erfüllt. Der 59jährige Invalide Fi Dietrich aus Brackwede und der 25jährig Arthur Nagel aus Bielefeld⸗Schildeſche, ebenfalls von dem Fleiſch gegeſſen hatten, ſi jetzt geſtorben. Damit erhöht ſich die Zahl da Opfer auf drei. trieben hatten, k teilt und erſch iſe verherrlich en Frieden z 3s deutſch würdeloſen Ve⸗ auf die Höchſit: burger Rundfun meldet, vom f einem Poſten Abberufung ingſten ein teter Muſike en Muſikfeſt Mikrophon rache habe h ſucht, politiſ igs nicht gel Strom abge ins Leere geſpr und die Klara und half dadurch mit, Hebhel Namen groß zu machen. Sie beeinflußte g Bild, das Hebbel ſich von den Frauen macht in entſcheidender Weiſe; war Judith noch g ſcheitert, weil ſie die Grenzen, die der Fr geſteckt waren, mit Gewalt überſchritten hat ziing Mariamne noch zugrunde, weil»ſie fh elbſt behauptete, ſo war Rhodope ſchon Trägerin einer Verſöhnungsidee, die eine mi Sittlichkeit heraufführte, eine andere Iphigen Nichts hatte das Einvernehmen dieſer( etrübt. In ſeinem Teſtament ſetzte Hehll eine„treue Gattin Chriſtine“ zur Univerſi erbin ein.„Es iſt dies nur ein kleiner D für ihre große Liebe, denn unendlich b ihr verſchuldet, und ich ſage nicht zuviel, w ich die Ueberzeugung Aheerece daß ich o ſie längſt Staub und Aſche ſein würde.“ Faſt fünfzig Jahre hat Chriſtine ihren ten überlebt. Sie ſtarb am 29. Juni 1910. s Nairobi zu afrika 200 J ger bei Narol mmiſſar, Maj nd und die T vurden, einer ſes Vorfalles auptkommiſſar andere Beamte Hauptſchriftleiter: Dr. Wilhelm Kattermann Stellvertreter: Karl M. Hageneier: Cher vom 1. V. Julius Etz.— Verantwortlich für Dr. W. Kattermann; für politiſche Nachrichten: 2 Kicherer; für Wirtſchaftsrundſchau, Kommunale Bewegung: Friedr. Hags; für Kulturpolitit ton und Beilagen: W. Körbel; für Unvpolitiſche Lauer; für Lokales: Erwin Meſſel; für Sport: g ſämtliche in Mannheim. Berliner Schriftleitung: Hans Graf Aün SwW 68. Charlottenſtr. 159 Nachdruck ſämtl. Or berichte verboten. Sprechſtunden der Schriftleitung: Täglich 16—1 außer Mittwoch, Samstaa und Sonntag). Verlagsdirektor: Kurt Schönwitz, Mannheim erlag: Hakentreuzbanner⸗Verlag u. Druceren „Sprechſtunden der Verlagsdirektion: 10.30 Uhr(außer Samstag und W 205 kr. für Verlag u. S uenen: 314 71, 204 K6 .— Für den Anzeigenteil verantwortl Arnold Schmid, Mannheim. urzeit iſt Preisliſte Nr. 5(Geſamtauflager und ür Weinheimer⸗ und Schivehinger⸗Ausgavef all Durchſchnittsauflage Mat 1935: Ausg 4 Mannheim u. Ausg. 6 Mannheim— Ausg. 4 Schwetzing u. Ausg. 5 wetzing.- Ausa. 4 Weinheim u. Aalsa. 5 Weinheim— Geſamt⸗D.⸗A. Mai 1935• g, 29. Juni 1935 eueſten in der Gauleiter ſaus wurden fol/ zitler, Berlin. zus verſammelten zen ihren Führer obert Ley, niſationsleiter.“ s Führers, Herrn eß, z. Zt. Hohen, eigenoſſe Rudolf inchener Rathauz Gauleiter beſee irch mich herzliche obert Ley niſationsleiter“ iſchen andlungen olniſche Handel⸗ agfrüh hier e ki hat im uuß eiter der Delegy tolowſki vi erium und Muni rbauminiſterſim, uswärtigen bu⸗ ter der deutſchg mmen, bekaſ 9 ur bei lotterie teichs⸗ und preh äßt mitteilen:“ worden, daß d ontkämpfeßß ꝛrie des Reich auf Straßen u zus zum Verkaß des Losvertrich chs⸗ und preußf nbeiden genau teriegenehmiguhß g. Der Losve und von Hal lich der Atß erie der M Bielefelder ng n Bielefeld u in nach dem Geß Schabefleiſch) genen Woche i an den Folge e Hoffnung, würden, hat ſih Invalide Fiß nd der 25jährih d⸗Schildeſche, A eſſen hatten, ſi ſich die Zahl da rch mit, Hebhelß beeinflußte da Frauen machi Judith noch gy n, die der Frh perſchritten hath de, weil»ſie 11 ſodope ſchon K ee, die eine neh indere Iphigenß zmen dieſer G nt ſetzte Hebhll zur Univerſi ein kleiner Dah nendlich bin h icht zuviel, wen he, daß ich ohſ in würde.“ iſtine ihren Gat⸗ Juni 1910. —— r: rmann Cher vom Dlenſt: tli für Nachrichten: De. W Kommunales und lturpolitit Unpolitiſche K 15 Sport: Jul, eim. meiſchach, Berit ic fämti, da Taglich 16—17 Ubr id Sonntac). annheim Verlag u. Druckerel Gonie 10.30 onntag). Fern⸗ ina: 314 f. W f5 eil verantwortlich; nheim. auflagen und Nr. 2 r⸗Ausgabef gültig 1935: annheim- 34 hwetzing.— einheim— Mai 1935- 41 378 dahrgang 5— A Nr. 291— Seite 3 „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Samstag, 29. Juni 1955 friegszuſtand über Barcelona Mafnahmen gegen die linksradikalen Aus⸗ ſchreitungen Madrid, 29. Juni.(HB⸗Funk.) Da die be⸗ waffneten Ueberfälle und Brandſtiftungen lnksradikaler Elemente in Barcelona in der letten Zeit ſtändig zugenommen haben und erſt in der Nacht zum Freitag wieder eine Straßenbahn und zwei Autobuſſe in Brand ge⸗ ſteckt wurden, hat der außerordentliche Mini⸗ ſterrat beſchloſſen, über Stadt und Provinz Barcelona den Kriegszuſtand zu ver⸗ hängen. In dieſem Zuſammenhange begeben ſich am Samstag der ſpaniſche Kriegsminiſter ſowie 1 der Innenminiſter nach Barcelona, um den Kriegszuſtand ſelbſt zu verkünden und Unter⸗ ſuchungen vor allem über die von der Polizei durchgeführten Gegenmaßnahmen vorzunehmen. Es wird vermutet, daß— wie die vor kurzem erfolgte Dienſtentlaſſung von 74 Polizeibeam⸗ ten in Barcelona auch zeigt— nun mit der nötigen Energie gegen die Verbrecher vor⸗ gegangen wird. lationale Dürdeloſigkeit eines Paters Mainz, 28. Juni. Die Juſtizpreſſeſtelle feilt mit: In der Sitzung des Amtsgerichts Mainz vom 26. Juni wurde Martin Schropp, ge⸗ lnannt Pater Benignus, in Mainz des Ver⸗ gehens wider die öffentliche Ordnung im Sinne des 5 130, Abſ. 2 StGB ſchuldig befun⸗ den und zu der höchſtzuläſſigen Strafe von zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Die Verurteilung erfolgte wegen eines von Pater Benignus gezeichneten und verfaßten Artikels, der im Franziskanerblatt, Heft 7/1935, erſchienen war. In dieſem Artikel hat der Ver⸗ faſſer zwei Belgier, die während des Vormar⸗ ſches der deutſchen Truppen 1914 Spionage ge⸗ trieben hatten, kriegsrechtlich zum Tode verur⸗ teilt und erſchoſſen worden ſind, in einer Weiſe verherrlicht, die geeignet war, den öffent⸗ lichen Frieden zu ſtören und das Anſehen des deutſchen Volkes im In⸗ und Auslande zu ſchädigen. Wegen des würdeloſen Verhaltens des Verurteilten iſt guf die Höchſtſtrafe erkannt worden. 5päte kinſicht Der Direktor des Straßburger Senders abberufen Paris, 28. Juni. Der Direbtor des Straß⸗ burger Rundfunkſenders iſt, wie„Victoire“ meldet, vom franzöſiſchen Poſtminiſter von ſeinem Poſten abberufen worden. Der Anlaß be zur Abberufung ſei darin zu ſuchen, daß zu Pfingſten ein deutſch⸗amerikaniſcher linksge⸗ richteter Muſiker, der an einem kommuniſti⸗ ſchen Muſikfeſt teilnahm, vor dem Straßbur⸗ ger Mikrophon einen Vortrag in deutſcher Sprache habe halten dürfen. Er habe dabei perſucht, politiſch zu werden. Das ſei aller⸗ dings nicht gelungen, den man habe den Strom abgeſtellt, ſo daß der Redner ins Leere geſprochen habe. Maſſais überfallen ein engliſches Lager London, 28. Juni. Einer Reutermeldung aus Nairobi zufolge, unternahmen in Britiſch⸗ ch Oſtafrika 200 Maſſais einen Angriff auf ein Lager bei Narok, in dem ſich nur der Bezirks⸗ kommiſſar, Major Buxton mit Frau und Kind und die Tochter von Lord Napier befun⸗ den hätten. Einige der Maſſais ſeien mit Schwertern bewaffnet geweſen. Major Buxton habe in der Notwehr mehrere Schüſſe abge⸗ ſeuert, durch die vier Maſſaikrieger verwundet wurden, einer ſogar tödlich. Auf Grund dieſes Vorfalles ſeien Poliziſten ſowie der Hauptkommiſſar für Eingeborenenfragen und andere Beamte auf dem Luftweg nach Narok entſandt worden, um dort den Tatbeſtand feſt⸗ zuſtellen. Hermann jung: 12. Fortſetzung Man braucht nur an den Traktorenunfug zu erinnern. Die Bauern mußten ihr Vieh ab⸗ ſchlachten und mit Traktoren arbeiten. Und der Erfolg? Fünf Doppelzentner Getreide auf ein Hettar guten Boden, während man in Deutſch⸗ land auf ſchlechtem Boden 20 Zentner erntet. Die kommuniſtiſchen Funktionäre und alle, die der Partei naheſtehen, verſpürten plötzlich einen Bildungsdrang. Man verkroch ſich hinter Büchern und alles, was eben leſen und ſchreiben konnte, mußte plötzlich ſtudieren. Und wenn man heute mit ſolchen Leuten ſpricht, ſo haben ſie alle ſtudiert. Was dabei an Halbbildung heraus⸗ kommt, iſt geradezu lächerlich. Und gleich werfen ſie mit Titeln um ſich, die in jedem anderen Kulturland unbetannt ſind. Jeder zweite nennt ſich Spezialiſt und jeder Copyright by dritte Ingenieur. Da gibt es Ingenieure für Weizen und Roggen, Ingenieure für Kühe und Pferde, denn das einfache Wort Bauer oder Landwirtiſtihnen nicht gutge⸗ nug. Dabei wiſſen ſie nicht, welcher Lächer⸗ lichkeit ſie ſich preisgeben. Es klingt alles ſo bombaſtiſch und phraſenhaft. Man ſpürt die Leere, die dahinterſteckt, die Hohlheit und Halb⸗ heit. Das fängt ſchon in den Kindergärten der Funktionäre an, wo die Unmündigen Beſtra⸗ fung ihrer Eltern fordern, die ihnen dieſes oder jenes Anſinnen nicht erfüllt haben. Und die Funktionäre ſind ſtolz auf dieſe Jugend. Man ſchleppt ſie durch Revolutionsmuſeen und durch die Muſeen des zariſtiſchen Rußlands. Und hier wird der Jugend eine Wiſſenſchaft einge⸗ paukt, die ihr viel zu hoch iſt, von der ſie nichts Die Fahrt über die Gruſiniſche Heerſtraße mit dem Autobus geht durch Bäche und Flüſſe Bild: Jung-Wollbrandt Barmats in HB-Bildstock fleinformat neuer jüdiſcher FinanzſRandal in Holland/ Ddas Schwindelbankunweſen Den Haag, 28. Juni.(Eigene Meldung.) Die Angelegenheit des Haager Schwindelbank⸗ unternehmens N. V. Interbank(Bank voor Intermediaire Credieten) zieht immer weitere Kreiſe. Die Unterſuchung hat ergeben, daß die Direktoren der zahlreichen in den letzten Jahren in Holland gegründeten Schwindelbanken faſt ausnahmslos aus Deutſchland, Oeſterreich, Un⸗ garn und Rumänien emigrierte Juden ſind. Derartige„Finanzinſtitute“ mit hoch⸗ klingendem Namen befanden ſich in faſt ſämt⸗ lichen größeren niederländiſchen Städten. Es wurde feſtgeſtellt, daß dieſe Schwindelbanken in enger Verbindung miteinander ſtanden. Sie unterhielten zahlreiche Agenten im Auslande, vor allem in Deutſchland. Zahlreiche deutſche Staatsbürger wurden von ihnen zu Effekten⸗ und Deviſenſchiebungen veranlaßt. Auf dieſe Weiſe gelang es den Schwindel⸗ bankiers, Betrugsmanöver größten Ausmaßes zu betreiben. Wiederholt hat die niederländiſche Preſſe die Behörden auf die⸗ ſen ſkandalöſen Finanzſchwindel hingewieſen und im Intereſſe des guten Rufes der ſoliden niederländiſchen Banken eine Säuberungsaktion gegen dieſe„HBarmats in Kleinformat“, wie ſie ein Amſterdamer Blatt bezeichnet, ge⸗ fordert. Als die Polizei im Haag vor einiger Zeit eine Hausſuchung bei der N. V. Interbank durchführte, zeigte es ſich, daß die geſamte Di⸗ rektion, mit dem jetzt in Wien verhafteten Siegmund Baum an der Spitze, geflüchtet war. Die Hervſchaften hatten rechtzeitig Wind von dem gegen ſie eingeleiteten Verfahren er⸗ halten und es vorgezogen, den Staub Hollands von ihren Schuhen zu ſchütteln. Wie„Het Vaderland“ meldet, hat die Polizei„über⸗ wältigendes“ Beweismaterial gegen dieſe jüdiſchen Schwindelbankiers, die nicht nur deutſche Staatsbürger, ſondern auch ihre eigenen Raſſegenoſſen betrogen haben, in Händen. Die geſtohlene kiſenbahnſtation Sofia, 2. Juni. Mit vieler Mühe hatte man es durchgeſetzt, daß Fotowitza in Ma⸗ zedonien an die Bahnlinien angeſchloſſen wurde. Man baute ſogar einen ſchönen Bahn⸗ hof aus Holz. Als jedoch die Eröffnungs⸗ feierlichkeit ſtattfinden ſollte, ergab ſich, daß im Laufe der Nacht der ganze Bahnhof ab⸗ gebaut worden war. Eine Diebesbande hatte ihn entführt und— das iſt das Beſte an dem ganzen Manöver— einer benachbarten Gemeinde ſchon im voraus gegen hohe An⸗ zahlung verkauft. Dort war man eben dabei, den teuer erworbenen Bahnhof aufzu⸗ bauen, als die urſprüngliche Beſitzergemeinde erſchien. Es entſpann ſich nun eine lebhafte Aus⸗ einanderſetzung, die ſchließlich nicht nur mit Worten ausgetragen werden konnte. Man ging vielmehr dazu über, die noch übrig ge⸗ bliebenen Bauteile als ſchlagkräftige Argu⸗ mente zu verwerten. Erſt die geladenen Gäſte brachten es fertig, den Frieden langſam wie⸗ der herzuſtellen. Man wird ſich gütlich über den Bahnhof von Fotowitza zu einigen haben. Theoretiſch konnte er zwar fliegen Neuyork, 28. Juni. Seit gut 25 Jahren betrieb der Chineſe Leon Chee in Monroe (Michigan) ein Speiſereſtaurant. Er gönnte ſich ſelbſt nicht das mindeſte, ſondern war ſpar⸗ ſamer, als man es ſelbſt bei Chineſen gewöhnt iſt. Nur ſeine nächſten Freunde wußten, wovon er träumte: Er wollte eines Tages wieder nach China zurückkehren und als Kampfflieger in eigener Maſchine ſein Vaterland verteidigen. In dieſer Abſicht ſparte er— dieſem Gedan⸗ ken lebte er. Schließlich konnte er ſich tatſäch⸗ lich eine alte Maſchine erwerben. Er ging daran und ſtudierte mit Hilfe eines Hand⸗ buches nach und nach die Geſetze der Fliegerei und glaubte eines Tages, ge⸗ nügend ausgebildet zu ſein, um ſelbſt einen Flug wagen zu können. Tatſächlich kam er vom Boden los: ſeine Ma⸗ ſchine ſchraubte ſich in die Höhe und erreichte 100 Meter— dann aber überſchlug ſich der Apparat. Leon Chee kam nicht mehr dazu, ſeinen Fallſchirm zu öffnen. Er zerſchellte mit⸗ ſamt ſeinem Flugzeug auf dem Erdboden. In der Hand hielt er, als man ihn tot aus den Trümmern hervorzog— eine Karte von Nord⸗ china. Ludwig Wollbrandt Berlin⸗ Charlottenvurg 5 verſteht und alles verſtändnislos nachplappert. Und auch hier wieder: Mit fremden Federn! Denn man ſpricht beileibe nicht davon, daß es auch Muſeen aus der zariſtiſchen Zeit gibt. Daß ſogar die meiſten noch aus jener Zeit ſtammen, und wenn die Proſpekte behaupten, die Revolu⸗ tionsmuſeen ſeien ganz anders angelegt, als etwa die Muſeen Englands oder Deutſchlands, wo man nur Prinzen und Könige zeige, ſo iſt das abermals eine glatte Lüge, denn auch die Revolutionsmuſeen ſind in dem glei⸗ chen Stil und in derſelben Art angelegt, wie etwa das Britiſh Muſeum in London. Der Stil iſt kopiert. In Sewaſtopol zeigt man den Fremden ein Tiefſeeaquarium, in Batum wirſt du in den großen Botaniſchen Garten geführt. Man iſt ſtolz auf ſolche Errungenſchaften und ver⸗ ſchweigt, daß die Gründer zariſtiſche Beamte waren und daß das Zarenreich die Gelder ſtif⸗ tete. Und wenn man genau beobachtet, dann ſtellt man eine ſündhafte Vernachläſ⸗ ſigung dieſer Hinterlaſſenſchaften feſt. Eine der wenigen Städte Rußlands, die wirklich ſauber und gepflegt erſcheinen, iſt Odeſſa. Die Straßen breit und gut gepfla⸗ ſtert. Aber das iſt nicht das Verdienſt der Sow⸗ jets, ſondern das des zariſtiſchen Rußlands, das dieſer Stadt eine beſondere Sorgfalt widmete. Gewiß, man kehrt die Straßen, aber ſie auszu⸗ beſſern, daran denkt niemand. Und ſo werden ſie in abſehbarer Zeit gleichfalls verfallen wie die Häuſer, die niemand erneuert. „Wir werden die ganze Altſtadt in Moskau abreißen,“ ſo prahlten ſie, dabei laſſen ſie ſogar Häuſer verkommen, die beſtimmt noch ein Jahr⸗ hundert ertragen könnten, wenn man ſie an⸗ ſtreichen und erneuern würde. Am Schwarzen Meer prahlt man mit der märchenhaften, rivieragleichen Landſchaft. Als ob das ein Ver⸗ dienſt der Sowjets wäre! Dabei läßt ſich keine einzige Stadt am Schwarzen Meer mit der franzöſiſchen oder italieniſchen Riviera verglei⸗ chen, denn einmal ſind ſie zum Teil fieberver⸗ ſeucht und zum anderen in den Jahren nach der Revolution völlig vernachläſſigt worden.— Schlöſſer der Zaren und Paläſte der Bürgerlichen wurden in Sanato⸗ rien umgewandelt. Und eine Spezialität des ruſſiſchen Reiſebüros iſt es, die Fremden durch die Lungenheilanſtalten zu ſchleppen. Die⸗ ſes Volk muß furchtbar krank ſein, daß es ſo zahlloſer Heilanſtalten bedarf, die auf dem Prä⸗ ſentierteller herumgereicht werden wie völlig neue Errungenſchaften. Und wieviel Lungen⸗ ſchwindſüchtige irren heimatlos und ohne Mit⸗ tel durch die Städte und Dörfer, um die ſich niemand kümmert und die nie geheilt werden! Hurra! Ein Strandbad! In Odeſſa haben ſie ein Strandbad einge⸗ richtet und freuen ſich über dieſe Errungen⸗ ſchaft ſo kindlich, daß ſie den Fremden gleich⸗ falls hinausfahren und ihm dieſe Errungen⸗ ſchaften vorführen. Ein Strandbad, wie es in Deutſchland jeder kleinſte Luftkurort beſſer und hygieniſcher hat, ohne am Schwarzen Meer oder an der viel geprieſenen ruſſiſchen Riviera zu liegen. Und wenn man das Strandleben ſieht, dann hat man den Eindruck: Hier hat ein Volk zum erſten Male Gelegen⸗ heit zu baden. Ueberflüſſig zu berichten, daß alle Klubräume, Kuranſtalten, Sanatorien uſw. mit den Möbeln eingerichtet werden, die aus ehemaligen Privathaushaltungen ſtammen. Sogar die Intouriſt⸗Hotels. Die Zuſammen⸗ ſtellung des Mobiliars iſt manchmal ſo kunter⸗ bunt, daß man es auf den erſten Blick ſieht: Dieſe Möbel wurden wahllos zu⸗ ſammengeſtohlen. Auf der einen Seite nahm man ſie den Kapitaliſten ab, um ſie an⸗ deren zur Verfügung zu ſtellen. Aber die Tou⸗ riſten aus dem Ausland, die die Valuta in das Land bringen, gelten merkwürdigerweiſe nicht als Kapitaliſten. Man läßt es ſie wenigſtens nicht merken, wenn auch im Hintergrund immer die Drohung grollt: Wartet nur, es kommt der Tag, wo auch ihr an der Reihe ſeid! Malta am Schwarzen Meer galt einſt unter der Zarenherrſchaft als das vornehmſte Bad Rußlands. Es iſt heute nur noch ein Abglanz jener Zeit, obwohl die Sowjets ſich mit allen Mitteln bemühen, dieſes Bad auch weiterhin als ſolches erſcheinen zu laſſen. Aber es fehlt der Schönheitsſinn, der in dieſem Land ohne Seele niemals wieder Einkehr halten wird. Man kann mit Lungenheilanſtalten allein kein Weltbad einrichten. Und ein Hotel mit ſchönen Speiſeſälen allein zeugt auch keine Behaglich⸗ keit. Gegen dieſes Malta iſt Nizzaein Märchen. Und die Bettler Marſeilles mit ihren Rotweinflaſchen unter dem Arm ſind Fürſten und Könige gegen die zerlumpten Pro⸗ letarier am Schwarzen Meer, die ihre Reiſen auf den Puffern und den Dächern der Züge ruhig weiter fortſetzen, ohne ſich darum zu küm⸗ mern, ob Nalta, Gagri, Sotchi und Suchum Badeorte ſind oder nicht. Vielleicht blüht ihr Weizen hier unten beſſer und reichlicher als im finſtern Norden, wo das Elend haufenweiſe aufeinander hockt. (Fortſetzung folgt.) Jayrgang 5— A Rr. 291— Beite 4 „Harenrreuzvanner Frilhausgabe— Samstag, 29. 0 44 4•43 Ge 5 3 2 5 1 37 3 3 W Peter und Paul Der 29. Juni, der Peter⸗ und Pauls⸗Tag, gilt dem Gedenken der beiden Apoſtel Petrus und Paulus. Es iſt der einzige Tag im Jahr, an dem gleichzeitig zwei Heilige verehrt wer⸗ den. Nach der Legende wurde der heilige Pe⸗ trus, der der Patron der Fiſcher iſt, mit dem heiligen Paulus vom Kaiſer Nero um das Jahr 66 nach Chriſti Geburt zum Tode ver⸗ urteilt. Petrus erlitt den Märtyrertod durch Annagelung ans Kreuz, Paulus wurde das Haupt abgeſchlagen. Der Leib des heiligen Petrus fand ſeine letzte Ruheſtätte auf dem Berg Vatikan; über ſeinem Grab erſtand her⸗ nach die prächtige Peterskirche in Rom. Die katholiſche Kirche ſieht in Petrus den erſten Biſchof von Rom und den erſten Papſt. Die beiden Heiligen galten als Schutz⸗ patrone gegen Gewitter und Hagel. Früher galt der Peterstag auch als brauchüblicher Zinstag. Obſteſſen iſt geſund! Wenn auch in Deutſchland die Obſtkuren immer mehr Beifall finden, ſo geſchieht dies doch lange nicht in dem Maße, wie es ſein ſollte, und wie es namentlich in Amerita und England der Fall iſt, wo das Obſt in den ver⸗ ſchiedenſten Formen, beſonders als Fruchtſaft und Marmelade, genoſſen wird. Dem Ooſt kommt als»eilfaktor ein hervorragender Platz in der Lebensweiſe des Menſchen zu, da jede Obſtart infolge ihrer vielerlei Nährſalze, Säu⸗ ren und Zuckergehalts erheblich geſundheits⸗ fördernd iſt. Der große Waſſergehalt des Obſtes läßt den Obſtgenuß wegen ſeiner durſtlöſchen⸗ den Wirkung gerade zur Sommerzeit als beſon⸗ ders vorteilhaft erſcheinen, zumal damit gleich⸗ zeitig eine gründliche Durchſpülung der Innen⸗ organe des Körpers, insbeſondere der Kieren, einhergeht. Erquicend und zugleich die Verdauung för⸗ dernd gehören die Kirſchen neben der Erdbeere letzt zu den wohlſchmeckendſten und begehrteſten Genüſſen. Ob roh, getocht, geſchmort als Kir⸗ ſchenſuppe und Kirſchentuchen oder mit Zucker eingemacht als Kirſchenmus und Kirſchentom⸗ pott— die Frucht wird von jung und alt gern gegeſſen. Schon im Altertum wurde die Kirſche als ein die Diät förderndes Mittel geſchätzt und bei Lebertrantheiten, Blutarmut und Körper⸗ ſchwäche ſehr empfohlen. Und was man nicht aues von der Kirſche erwarten kann! So berei⸗ 15 tet man aus den Steinen durch Auspreſſen ein dem Mandelöl ſehr ähnliches fettes Oel; aus den Steinen der Sommertirſche läßt ſich eine Tinktur herſtellen, die ein beliebtes Haus⸗ mittel gegen Steinbeſchwerden abgiht. Nicht vergeſſen darf werden, daß die friſchen Kirſchen, entſprechend verarbeitet, das ſo beliebte Kirſch⸗ waſſer liefern, das ebenfalls ein die Verdauung ſtart begünſtigendes Heilmittel bedeutet. Selbſt die Kirſchenſtiele laſſen ſich als Tee verwenden, der bei leichteren Erkältungskrankheiten, na⸗ mentlich bei Kindern, gute Dienſte leiſtet. Nur eines muß beim Obſtgenuß als oberſter Grund⸗ ſatz gelten: Niemals ſollte es unterlaſſen wer⸗ den, gekauftes friſches Obſt durch einmaliges »Abwaſchen der Früchte mit reinem Waſſer von den ihm anhaftenden Unſauberkeiten zu be⸗ freien. Man muß damit rechnen, daß auf dem Wege vom Erzeuger zum Verbraucher das Obſt durch viele Hände geht und die Möglich⸗ keit beſteht, daß dabei Krankheitserreger unbe⸗ mertt übertragen werden können. Bei Beovach⸗ „tung dieſer kleinen Mühe aber können die köſt⸗ lichen, Herz und Sinn ergötzenden Früchte nur eine heilſame, und die Geſundheit fördernde Wirkung haben. eeeee Wie wir den Film ſehen 6GLORIA: „Zigeunerbaron“ Die berühmte Strauß⸗Operette in filmiſch zweifellos gelungener Bearbeitung—eine Aus⸗ zeichnung, die angeſichts vieler anderer miß⸗ glückter Verſuche ähnlicher Abſicht doppelt zu werten iſt. Der Starrheit des pedantiſchen Uebernehmens des Theatervorwurfs auf die Leinwand, der Abſeitigkeit in Fällen ſolcher Unternehmungen, wurde hier glücklich zu Gunſten des filmeige⸗ nen Mittelwegs entraten. Die Muſik als ver⸗ pflichtender Beſtandteil bleibt nicht e1 f Pa⸗ rallele zur e ſondern geſtaltet ſie mit. Daß muſikaliſch Wertvolles hierbei ausſcheiden mußte, ſpielt weniger eine Rolle als eben die filmiſche Verwendung des Beibehaltenen— wir denken nur an die aus immer wirbheln⸗ Czardas geſteigerte Tanzſzene beim Feſt⸗ gelage. Schauſpieleriſch erfüllt der Film ebenſo die ihm geſtellte Aufgabe. Fazit: ein Operettenfilm el Gepräges. ls Spielplanbeigabe ſahen wir einen Kul⸗ turftlm„Kairo“, eine etwas abgedroſchene Micky⸗Maus⸗Angelegenheit und die neueſte Ufa⸗ Ton⸗Woche. astf. Die.-Shnesternscmaft Ein Orden des Dritten Reiches Die Kreisamtsleitung der NS⸗Volkswohlfahrt veranſtaltete geſtern im großen Saale des Ball⸗ eine Kundgebung, bei der Abteilungs⸗ eiter, Pg. Schneider, von der Gauamts⸗ leitung in Karlsruhe ſowie Schweſter Ilſe Bauer über den Aufbauund ddentiefe⸗ ren Sinn des großen Werkes der NS⸗Schweſternſchaft ſprachen. Kreis⸗ amtsleiter Pg.⸗Merdes eröffnete die gutbe⸗ ſuchte Verſammlung mit Begrüßungsworten, die beſonders den Vertretern der Kreisleitung und der einzelnen Gliederungen der Partei, den Ortsgruppenleitern des Kreiſes Mannheim ſowie den Vertretern der Behörden galten. Er wies kurz auf die gewaltige Arbeit der NS-⸗Volkswohlfahrt hin und betonte, daß man dieſe Verſammlung einberufen habe, um mit dem neueſten Werk, der NS⸗Schweſtern⸗ ſchaft, bekanntzumachen. Anſchließend ergriff Abteilungsleiter Pg. Schneider von der Gauamtsleitung das Wort zu ſeiner Anſprache, in der er beſonders den Sinn und Zweck der NS⸗Schweſternſchaft erörterte. Er ging zunächſt von der national⸗ ſozialiſtiſchen Revolution und den damit ver⸗ bundenen Umwandlungen aller beſtehenden Einrichtungen aus und erwähnte auch den ge⸗ waltigen Umbruch, der ſich auf geiſtigem Ge⸗ biet vollzogen hat. Nur ſo, betonte der Redner, wurde die Einigkeit des Voltes gewährleiſtet. Heute ſind alle Stände nach nationalſozialiſti⸗ ſchen Geſichtspunkten umgewandelt, aber trotz⸗ dem heißt es weiterarbeiten, damit auch die letzten Schichten von dem neuen Geiſt erfaßt werden. Eine Kundgebung der NS⸗Volkswohlfahrt Vor allem die Jugend muß im national⸗ ſozialiſtiſchen Gedankengut erzogen werden. Dazu wird man in Zukunft beſonders die NS⸗Schweſter heranziehen. Die NS⸗Schweſternſchaft gehört zu jenem Kreis, dem die wichtigſten Aufgaben im neuen Staate zukommen. Die beiden Haupt⸗ arbeitsgebiete, für die ſie durch ihre enge Verbundenheit mit dem Volk beſonders geeignet iſt, ſind Geſundheitspflege und Erziehung. Dies waren auch die ſchat für die Schaffung der NS⸗Schweſtern⸗ haft. Um all den hohen Aufgaben, die man ſich geſtellt hat, voll und ganz gerecht werden zu können, bedarf es natürlich einer beſonderen Schulung. Dazu müſſen wir alle Kräfte und Berufsgruppen heranziehen. So wie die Aerzte im Dritten Reich reue Aufgaben erhielten, ſo hat auch die NS⸗Schweſternſchaft höhere und wichtigere Ziele als frühere ähnliche Organiſa⸗ tionen. Sie ſoll nicht allein Helferin des Arztes ſein und in einem mehr oder weniger harmo⸗ niſchen„Verein“ zuſammengeſchloſſen werden, bei uns muß die Schweſter vor allem ein politiſcher Soldat ſein. Dies muß trotz der Ablehnung, die dieſes Wort in vielen Kreiſen finden wird, immer wieder betont werden. Politikheißtſtändiges Strebenim Dienſt um das Volk, und in dieſem Sinne muß auch die NS⸗ Schweſter politiſch ſein. Die 123 der Ausbildung der Schweſtern iſt ſehr verſchieden. Zunächſt ſind zweingroße Gruppen zu unterſchei⸗ Die JFagesparole lautfet: Der volle Einſatz gilt„Mutter und Kind“ Haben wir bislang geopfert, ſo gilt unſer beſonderes Opfer der hilfsbebürfti en deut⸗ ſchen Mutter und ihren Kindern. Die Mutter ſchentt uns das Leben, ſie bringt uns die erſten Gehverſuche bei und mit ſanfter, gütiger Hand führt ſie uns dem harten und bitter ernſten Lebenslauf entgegen. Zu ihr kehren wir auch immer wieder 0 ſuchend zurück, wenn uns das Leben droht, ſchwach werden zu laſſen. Ihr liebevolles Auge gibt uns ſtets die Ruhe und Sicherheit wieder, die uns zur Vollbringung weiterer ſchwerer Aufgaben ſo dringend nottut; und ein Druck ihrer kleinen aber feſten Hand macht uns ſo ſtark und zuverſichtlich, daß die Hinderniſſe, die man zuvor ſah, mit einem Schlage aus der Welt geräumt ſind. Welcher deutſche Volksgenoſſe möchte da nicht mithelfen, der hilfsbedürftigen deut⸗ ſchen Mutter den Kampf zu erleich⸗ tern, den 3 in aller Zurückgezogenheit in⸗ mitten eines Häufleins Hinder ſtill und be⸗ ſcheiden führt! Es iſt ein Stück Heldentum, das hier, fern der lauten Welt, mit unerhör⸗ tem Pflichtbewußtſein offenbar wird. Die NS⸗Volkswohlfahrt hat dieſes ſtille Heldentum auch ſofort anerkannt durch Ein⸗ richtung des Hilfswerkes„Mutter und Kind“, dem nun die letzte Sammlung des Sommers 1935 gewidmet ſein ſoll. Aus Dankbarkeit der deutſchen Mutter ge⸗ enüber fühlen wir uns daher zur vollſten Hinſatzbereitſchaft verpflichtet, indem wir unſer äußerſtes Opfer zu geben bereit ſind. Keiner kaufe nur Abzeichen, ſondern opfere nach Kräften aus innerer Verbun⸗ denheit für die bedürftige deutſche Mutter und ihre Kinder. National⸗Theater. Das National⸗Theater Mannheim bringt am Samstag und Sonntag folgende ir en: Heute Samstag „Peer Gynt“ von Ibſen mit der Muſik von Grieg in der neuen Inſzenierung von H. C. Müller. Titelrolle: Erwin Linder.— Mor⸗ gen Sonntag„Herz über Bord“, Operette von Künneke in der Inſzenierung von Becker und unter oder muſikaliſchen Leitung von Klauß. Die Arbeit der Oper hat ſich nach der Neuinſzenierung des„Siegfried“ ſofort der „Götterdämmerung“ zugewandt, die am 7. Juli unter der muſikaliſchen Leitung von Generalmuſildirektor Wüſt und in der Neuinſzenierung von Intendant Branden⸗ burg im National⸗Theater erſcheint. Der ſtaatsgefährliche Marſch. Das Karls⸗ bader Polizeikommiſſariat hat für den ganzen Polizeirayon Karlsbad das Spielen oder Singen des„Sudetendeutſchen Marſches“, des „Egerländer Marſches“, ferner des Fehrbel⸗ liner Reitermarſches“ und des„Hohenfried⸗ bergers“ verboten. Als Begründung wird ausgeführt, daß man das Spielen dieſer Märſche dazu benützt,„ſtaatsfeindliche“ Texte zu ſingen. Mit Ausnahme des Egerländer Marſches hat aber keiner der angeführten und von der Polizeiwillkür verbotenen Märſche einen Text. Gegen dieſes aufreizende Verbot wird deshalb eine entſprechende Beſchwerde Die Zeichen dafür, daß ein Volksgenoſſe für„Mutter und Kind“ geopfert hat, ſind An⸗ ſteckhblumen: Veilchen und Marga⸗ retenblümchen. Türplaketten: Kin⸗ der aufs Land“ und Autoplaketten zum Preis von mindeſtens RM.— und 50 Pfg. Und nun, Volksgenoſſen, tue jeder ſeine Pilicht! Am 29. und 30. Juni dieſes Jahres iſt das Gewiſſen eines jeden Volksgenoſſen nur dann entlaſtet, wenn er ſich in aller Ruhe und über⸗ zeugend eingeſtehen kannn Ja, ich habe meine Pflicht getan, ich habe nach meinen Kräften geopfert für 5 Kind“. 50 000 Eier verteilt die NS⸗Volkswohlfahrt Mannheim in den nächſten Tagen an die von ihr betreuten Volksgenoſſen. Dieſe Eier wurden auf Veranlaſ⸗ ſung der hieſigen Kreisamtslei⸗ tung der NSſowohl in fremden Kreiſenals auchim eigenen Kreis⸗ gebiet durch Sammlungen auf⸗ gebracht. Auf dieſe Weiſe wird einer großen Anzahl von Volksgenoſſen wieder einmal ein kräftiges Nahrungsmittel zugeführt, das dieſen vielleicht ſchon ſeit Jahren nur mehr dem Namen nach bekannt iſt. eeeeeeeee ureeeeeeeeneee Innenminiſterium eingebracht beim Prager werden. Heute Schlußkonzert der Städt. Hochſchule für Muſik und Theater im Ritterſaal des Schloſſes. Es ſei nochmals auf das heute abend ſtattfindende letzte Orcheſterkonzert der Städt. Hochſchule für Muſik und Theater hin⸗ gewieſen. Beſonderes Intereſſe erweckt außer der Jugendſinfonie Beethovens das Chorwerk Wilhelm Peterſens„Alte Weiſen für gemiſch⸗ ten Chor und kleines Orcheſter“. Reſtliche Kar⸗ ten ſind an der Abenokaſſe erhältlich. Standkonzert am Friedrichsplatz. Am Sonntag, dem 30. Juni, in der Zeit von 11.30 bis 12.30 Uhr, veranſtaltet der Muſikzug der Standarte 171 unter Leitung von Muſikzug⸗ führer Otto Homann⸗Webau am Fried⸗ richsplatz ein Standkonzert mit folgendem Programm: 1. Ouvertüre zur Oper„Die Opernprobe“ von Lortzing. 2. Fantaſie aus Wagners„Walküre“ von Seidel. 3.„O Früh⸗ ling, wie biſt du ſo ſchön“, Walzer von Lincke. 4. Lieder der Romantik, Chronologiſche Folge deutſcher Meiſter von Homann⸗Webau. 5. SA⸗ Liedermarſch von Schröder. 6. Ozeanflieger⸗ Marſch von Männecke. den: die Krankenhausſchweſter m die Gemeindeſchweſter. Letztere ſie aufgabenmäßig weitaus an erſter Stelle, e ſteht mitten im Volke und hat deshalb am mittelbarſten Verbindung mit ihm. Sie m helfend wirken und an allen Stellen förden eingreifen. Da ſie vor allem erzi eriſch für unſere Weltanſchauung einzugr en hat, muß ſie beſonders feſt im R tionalſozialismus verankert ſe Darüber hinaus hat ſie auch das Raff empfinden des Volkes zu beeinfluſſen Wenn es nur darum ginge, die Krg häuſer mit Schweſtern 101 verſorgen, wür das große Werk nicht lohnen. Trotzde der Krankenhausdienſt die Gr lage der Schulung, und aus ihm ge auch die Gemeindeſchweſter hervor. Die Tuſe den, die für eine völlige Ausfüllung df ſchweren Berufes nötig ſind, laſſen ſich i nicht anerziehen. Vor allem müſſen die 550 berinnen eine ſtarke ſeeliſche Struktur beſih Das nötige Wiſſen vermittelt ihnen dann Nationalſozialiſt und Arzt. Die näheren Einzelheiten der Aus ſind durch die Kreisamtsleitung der erfahren. Es gilt nun auch in Mannheim Pion arbeit zu leiſten. Um hier etwas zu reichen, müſſen aber alle mitarbeite Das Ziel iſt klar! Wir freuen uns über der zu uns ſtößt, aber wir verlangen auc er ſich uns ganz gibt, daß er dauernz uns marſchiert. Wer ſich uns in den Wegff über den wir hinß denn es geht auch gla nicht um uns, et vielmehr um Deutſchland! 3 Nach der mit großem Beifall aufgenomn Rede des Abteilungsleiters trat dann Schih Ilſe Bauer von der Gauamtsleitung Rednerpult. Sie betonte bei ihren Auß rungen vor allem, daß nicht Fürſorge, ſoh Vorforge die wichtigſte Aufgahl Eigenhilfe iſt der Grundſatz der NS.⸗ wohlfahrt, und darum muß vor allem veiff werden, jeden auf eigene Füße zu ſtellen. Es mußte ein Orden geſchaffen werden bewußt am Aufbauwerk des Führers miff und für den ewigen Fortbeſtand des deuſf Volkes arbeitet. Es mußten Schweſtern herangebildet w den, die immer dort ſtehen, wo es gilt, he echten Nationalſozialismus zur Entfalti zu bringen, die nicht nur die Krank treuen, ſondern tätig mithelfen, die ge und körperliche Geſundheit des Voltes erhalten. Sie müſſen Licht, Luft und Sonne nicht n die Häuſer, ſondern auch in die Herzen briß Das Heim muß wieder zur Stätte werden der Mann ſich erholt und neue Kräfte ſam Darüber hinaus muß auch für die Muttet ſorgt werden. Gerade in Fragen der Kinhſ erziehung herrſcht oft noch große Unwiff heit. Beſſere und vernüftigere Ernährung f Erbolungsfürſorge ſind weitere wichtige gaben. Hier kann von der NS⸗Schweſternſch Unendliches geleiſtet werden. Als Lehrſchweſtern können Frauen) 19 bis 35 Jahren eintreten. Die Lehrzeit trägt drei JFahre und iſt je nach der wirtſch lichen Lage der Bewerberinnen koſtenlos. gere Tätigteiten im Arbeitsdienſt ſowie in Kranken⸗ oder Säuglingspflege werden a rechnet. Schweſtern anderer Orden, die keine Befriedung mehr finden, können, wi ſie politiſch zuverläſſig ſind, in NS⸗Schweſternſchaft eintreten. Die Proh beträgt in dieſem Falle ein Jahr. Alle bis drei Jahre finden Fortbildungskurſe die für alle Schweſtern Pflicht ſind. Kreisamtsleiter Pg. Merdes, der Schluſſe den Rednern für ihre Ausführt dankte, wandte ſich noch mit der Bitte Bürgermeiſter des Kreiſes Mannhei Beſtrebungen der NS⸗Schweſternſchaft beſten Kräften zu unterſtützen u allen Gemeinden für die Einrichtung Stationen der NS⸗Schweſtern zu ſorgen. auf wurde mit einem dreifachen„Sieg hei die gutbeſuchte Kundgebung geſchloſſen. Re 1 Mannheimer RNundfunk An Stelle der im 4 des Reichzſe ders Stuttgart am Samstag, 29. Jun .30 bis.00 Uhr vorgeſehenen Uebertragu „Querſchnitt durch die Opereft mit Mitwirkenden des Reichsſenders fh überträgt der Reichsſender 4— m Mannheimer Sendeſtelle eine Veranſtaltu mit dem Ka Titel und folgenden Mi kenden: tung:, Kapellmeiſter Karl Klaus; So Sauffe Hillengaß, Nora Landerich, Po tauffert, Max Reichart, Hans Becker. tw annheimer Nationalt Ke Chor des Mannheimer e 1 VoRk Kauf von Matratzaen sehen Sie sich unverbindlich die neue Komb.-Matratze„Ideal“...a. an. Das beste Bett, das zur Zeit auf dem Markte ist, mit 25 Jahre Garantle. Sie dürken das Bett noch nach einem Jahte umtauschen, wenn es lhnen nieht zusagt. Drahttost, Schonerdecke, Kapokmatratze und Keil in nut allererster Verarbeitung bei 100 em Bettbreite zausammen nur 67.- Mk. Bitte bei allen Anfragen Bett⸗ stelleninnenmaß angeben. Lieferung gegen Kasse frachtfrei nach allen Bahnstationen. Der Pfalz größtes Fach-Geschäft, das nur Matratzen herstellt. Ludwigshafen a. Rh., Hagenstrahe 19 — + e BURK 1488 NA5T18 1 JhLACMTASTR S— in Weſtfal 1798 Willibald (geſtorben 1831 Der Staat zum Steir (geb. 1757 1867 Der Pſych geb.(geſt. 1873 Der Afrik Leo Frobe Walter D miniſter. 933 Gefallen e in Braunſ⸗ Ehejubiläum fe Herr Adam He Für den Bef auch in dieſem Preiſe von.5 worden iſt, eng⸗ mverheißung⸗ dem 13. Juli, der beſten leben Jetzt rüſtet d ücht. Es gilt n gründlich zi Geräte für ndzuſetzen ur Dieſe Arbeiten der Zucht begin gende Menge er auch den hende Züchte aulbeeranlage ene Zucht n sjährige Zue er gehen laſſ dringend zu en an einem Kur uperei tei rkenntniſſe z1 ſtehen in al ben werden ichtern geleit⸗ er Gelegenhei tag, 29. Jum lf' Hohrgang 5— 4 Nr. 201— Seite 5 „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Samstag, 29. Juni 1935 3 Daten für den 29. Juni 1935 1557 Der Maler Peter Paul Rubens in Siegen in Weſtfalen geb.(geſt. 1646). 1798 Willibald Alexis in Breslau geboren 4(geſtorben 1874). 13831 Der Staatsmann Karl Freiherr von und zum Stein in Kappenberg(Weſtf.) geſt (geb. 1757). s ſchw 13867 Der Pſychiater Paul Flechſig in Zwickau L00 10 3 geb.(geſt. 1920. erſter Stelle. 61 1573 Der Afrikaforſcher und Kulturphiloſoph hat deshalb am u Leo Frobenius in Berlin geboren. nit ihm. Sie muff 1933 Walter Darré wird Reichsernährungs⸗ 'n Stellen förden miniſter. allem enzief 1033 Gefallen SS⸗Mann Gerhard Landmann ſchauung einzugre ers feſt im 95 3 in Braunſchweig. verankert ſei uuch das Raffeß Jojähriges Ehejubiläum. Sein 40jähriges zu beeinfluſſen. Ehejubiläum feiert heute, Samstag, 29. Juni, inge, die Krankn Herr Adam Henk, mit ſeiner Ehefrau Katha⸗ erſorgen, em tina, geb. Kübler, K 2, 31. Wir gratulieren! en. Trotzdem bilde nſt die Gruft 30jähriges Arbeitsjubiläum. Auguſt Mül⸗ und aus ihm gehlf ler, Mannheim, Gontaroſtraße 21, angeſtellt hervor. Die Tuſeß bei der Firma C. W. Wanner, M 1, 1, feiert heute ſein 30jähriges Arbeitsjubiläum in die⸗ müſſen die Bihhe e Struktur beſihg elt ihnen dam Für den Beſuch des Sonnenbades werden auch in dieſem Jahre wieder Ferienkarten zum Preiſe von.50 RM für Schulkinder ausge⸗ geben. Die Ferien beginen am 22. Juli und 4 dauern bis 31. Auguſt. Louis Graveure im Hindenburgpark. Louis nnheim Pionie Graveure, der gefeierte und berühmte Tenor ier etwas zu ih und Filmſtar, der anläßlich ſeiner großen Bä⸗ le mitarbeiten, der⸗Tournee auch von der Verwaltung des en uns über füh Hindenburgparkes, wie ſchon kurz mitgeteilt bderlangen auchi worden iſt, engagiert werden konnte, und deſ⸗ n der Ausbilzig tung der Ney er dauern ſen verheißungsvolles Konzert am Samstag, Fin dem 13. Juli, ſtattfindet, gilt heute als einer t um uns, es z der beſten lebenden Tenöre.„Ein Abend ganz großer Geſangskunſt“ nennt der Angriff das letzte Auftreten. Auch ſein hieſiges Konzert, bei dem ihn das Pfalzorcheſter unter Leitung von Muſikdirektor Schmeißer begleiteten wird, und in dem Friedrich Schery einige virtuoſe Klavierſtücke zum Vortrag bringen wird, ver⸗ ſpricht ein beſonderes, erlebnisreiches Ereig⸗ nis der diesjährigen Saiſon zu werden. fall aufgenommh trat dann Schühih auamtsleitung bei ihren Außff Fürforge, ſoff ſte Aufgaht oſatz der NS„UI vor allem veif üße zu ſtellen. ſchaffen werden s Führers mif ſtand des deuff Kurſus für Seidenbauer Zuücht. Es gilt, den Zuchtraum vor allen Din⸗ gen gründlich zu reinigen und zu desinfizieren, die Geräte für die Zucht herzuſtellen bzw. in⸗ ſtandzuſetzen und zu ergänzen und ähnliches. Dieſe Arbeiten müſſen vollendet ſein, um mit der Zucht beginnen zu können, wenn eine ge⸗ nügende Menge Maulbeerlaub vorhanden iſt. Aber auch der Seidenbauintexeſſent oder an⸗ gehende Züchter, der ſchon im Beſitz einer Maulbeeranlage iſt, ſollte, auch wenn eine eigene Zucht noch nicht in Frage kommt, die 45 diesjährige Zuchtperiode nicht ungenützt vor⸗ Sonne nicht nuf über gehen laſſen. Dieſen Intereſſenten iſt die Herzen briu dringend zu empfehlen, ſchon in dieſem Jahr Stätte werdeni an einem Kurſus in einer Beiſpiel⸗ ne Kräfte ſamul rauperei teilzunehmen und ſich die nötigen ür die W Vorkenntniſſe zu erwerben. Beiſpielraupereien für die Mutteni beſtehen in allen Teilen Deutſchlands. Die⸗ 'gen der Kinii ſelben werden von langjährigen, erfahrenen ich große Unwiſ Züchtern geleitet, und iſt allen Intereſſenten e Ernährung ſih hier Gelegenheit gegeben. in praktiſcher Mit⸗ tere wichtige N ꝛS⸗Schweſternſch 44 rangebildet wi , wo es gilt, de s zur Entfalti die Kranken h⸗ elfen, die geiſß t des Volkes ſ arbeit und an Hand fachwiſſenſchaftlicher Ab⸗ handlungen und Anſchauungsmaterials ſich alle Kenntniſſe über die Pflege der Maulbeerpflan⸗ zungen und die Zuchten zu erwerben. öͤnnen Frauen Die nächſte Beiſpielrauperei für den Kreis 33 Mannheim befindet ſich in Durlach. nach der wirtſcah die Kurſe werden im Juli und Auguſt 755 koſtenlos. A durchgeführt. Die Teilnahme ſoll ſich auf min⸗ 4 4 ik deſtens 6 Tage erſtrecken. Sie iſt für den Teil⸗ e8 55 1 4 nehmer koftenlos, der nur für Unterkunft und n Verpflegung—3 RM pro Tag zu zahlen hat. Sn 9 Anmeldungen ſind in jedem Falle nur an die Irobl Celle, Im n. Die Proh Reichsfachgruppe Seidenbauer, Jahr. 755 40 Franzöſiſchen Garten, mit dem Kennwort bildungskurſe„Schulung in Durlach“ zu richten. Auch ſonſt wird durch dieſe Organiſation bereitwilligſt rdes, der ſ Rat und Auskunft über alle einſchlägigen Fra⸗ hre Ausführuſn gen erteilt. der Bitte an e ht ſind. Jetzt rüſtet der Seidenbauer für die neue Auin. 1anc- Eine Zeltſtadt entſteht. Die Vorbereitungsarbeiten für die bevorſtehenden NS⸗Volksfeſte der Mannheimer Ortsgruppen Hiz-Bildstock Der Spar⸗ und Bauverein iſt über den Berg Geſunde Finanzlage— Liquiditätsſchwierigkeiten beſeitigt Im Friedrichspark fand am Donnerstag⸗ abend die ordentliche Generalverſammlung des Spar⸗ und Bauvereins Mannheim e. G. m. b. H. ſtatt. Der Beſuch war mäßig. Auf⸗ ſichtsratsvorſitzender Pg. Gotthard Frey ge⸗ dachte einleitend der verſtorbenen Mitalieder, die man durch Erheben von den Plätzen ehrte. Nachdem Direktor Platz das Protokoll der vorjährigen Generalverſammlung verleſen hatte, erſtattete der Vorſitzende des Vorſtandes Schäfer den Bericht über das 40. Geſchäfts⸗ jahr. Zwar war eine Unterſtützung der Ar⸗ beitsſchlacht durch Erſtellung von Neubauten nicht möglich, da die notwendigen eigenen Mittel nicht vorhanden waren. Immerhin hat der Spar⸗ und Bauverein durch umfang⸗ reiche Inſtandſetzungsarbeiren in beträchtlichem Maße zur Arbeitsbeſchaf⸗ fung beigetragen; es wurden dafür rund 38 100 Mark aufgewendet, gegenüber 24700 Mark im Vorjahr. Im laufenden Geſchäfts⸗ jahr wird man das Augenmerk auf Außen⸗ arbeiten richten, die zum Teil ſchon in Angriff genommen ſind. Die Genoſſenſchaft verfügt insgeſamt über 30 Vorkriegs⸗ und 61 Nach⸗ kriegshäuſer mit zuſammen 826 Wohnungen. Der Mietausfall für leerſtehende Wohnungen hat ſich bedeutend verringert; er betrug nur noch 1,44 v. H. der Sollmiete(1933: 3,1 v..). Eine der Hauptaufgaben des Berichtsjahres war die Beſchaffung der Mittel für die Rück⸗ zahlung der gekündigten Geſchäftsauthaben. Der Genoſſenſchaft gehörten Ende 1934 noch 1093 Mitglieder mit 1637 Anteilen an. Nach der Bilanz mit Gewinn⸗ und Ver⸗ luſtrechnung iſt der Abſchluß des Berichts⸗ jahres als günſtig zu bezeichnen. Außer dem früheren Bürohaus in U 2 wurden einige un⸗ bebaute Grundſtücke im 5. Sandgewann ver⸗ äußert. Erfreulich iſt die Zunahme der Spar⸗ authaben, ſowie die Abnahme der Mietrück⸗ ſtände und Mitgliederdarlehen; auch die Miet⸗ ausfälle haben ſich weſentlich verrinaert Im ganzen kann geſagt werden, daß die Renta⸗ bilität der Genoſſenſchaft ausreichend geſichert iſt, trotz der vorgenommenen Mietermäßiauna und der für 1935 wieder vor⸗ geſehenen Dividendenzahlung. Auch die Liqui⸗ dität wird Ende 1935 wieder reſtlos hergeſtellt ſein. Die Verſammlung genehmigte einſtim⸗ mig Geſchäftsbericht, Bilanz, Gewinn⸗ und Verluſtrechnung, ferner den Vorſchlag zur Ver⸗ teilunga des Reingewinns von 31 219.23 6145.82 geſetzliche Rücklage und 26 073.41 Hilfsrück⸗ lage); des weiteren erfuhren der Reviſions⸗ bericht und der Bericht des Aufſichtsrates die Zuſtimmung der Mitglieder. Eine kleine Satzungsänderung, wonach als Geſchäfts⸗ bereich der Gemeindebezirk Mannheim bis⸗ her Bezirk) genannt wird, iſt erfolgt. Für den als Auſſichtsratsvorſitzenden ausſcheidenden Pg. Frey wurde Pg. Roth gewählt, die ebenfalls ſatzungsgemäß ausſcheidenden Auf⸗ ſichtsratsmitglieder Konrad und Dr. Joſef Fetſich wurden wicdergewählt. TAFT REUDEV Fahrt nach Baden⸗Baden am 30. Juni Die Teilnehmer treffen ſich.45 Uhr am Höf. Mannheim. Abfahrt.51 Uhr nach Bahnhof Friedrichsfeld⸗Nord. Ank..05 Uhr. In Fried⸗ kichsſeld umſteigen in Sonderzug, der um.11 Uhr abfährt. Rückfahrt abends 21.54 ab Fried⸗ richsfeld⸗Nord nach Mannheim. Ankunft 22.08 Uhr. Einige Karten ſind am Samstag auf dem Kreisamt, I. 4, 15, erhältlich und können zwi⸗ ſchen 11. und 12 Uhr abgeholt werden. Ueber diejenigen Karten, die vorbeſtellt und bis 11 Uhr nicht abgeholt ſind, wird anderweitig verfügt. Fahrt Nr. 23, Bodenſee, vom 13.—18. Juli Dieſe Fahrt iſt vollſtändig beſetzt. Anmeldun⸗ gen nur unter Vorbehalt. Fahrt Nr. 28, Chiemgau, vom.—17. Auguſt Auch dieſe Fahrt iſt vollſtändig beſetzt. Betr. 52. Oberrheiniſche Regatta am Samstag und Sonntag Verbilligte Eintrittskarten zu RM.—.50 ſind noch auf dem Kreisamt, L 4, 15, erhältlich. Fahrt Nr. 20, Eifel, vom 30. Juni— 10. Juli Die Teilnehmerkarten müſſen bis ſpäte⸗ ſtens Samstag, vormittags 11 Uhr, auf dem Kreisamt, L 4, 15, abgeholt ſein. Einige Anmeldungen können noch berückſichtigt werden. Sprechzeiten der Kreisdienſtſtelle Montags bis Freitags: vorm. 10—12 Uhr, nachm. 16—19 Uhr; Samstags: vormittags 10 bis 12 Uhr. Loheland⸗Gymnaſtik: Beginn: Montag, 24. Juni, von 20.15—21.15 Uhr, Gymnaſtikſchule Thilde Dauth, Goetheſtraße 8(bei gutem Wetter findet der Unterricht auf den Rennwieſen ſtatt). Für Frauen. DAF⸗Gebühren.40 RM, Normal⸗Gebühren.60 RM, für den ganzen Kurſus(6 Wochen). Schwimmen: Beginn: Montag, 24. Juni, von 20—21.30 Uhr im Herſchelbad, Halle 2, für Frauen; Donnerstag, 27. Juni von 21.30—23 Uhr im Herſchelbad, Halle 2, Frauen und Männer gemeinſam. DAF⸗Gebühren.80 RM, Normalgebühren.60 RM— für den ganzen Kurſus(6 Wochen). Jiu⸗Jitſu: Beginn: Dienstag, 25. Juni, von 20—22 Uhr in der Gymnaſtikhalle im Mannheimer Stadion; Frauen und Männer. DAF⸗Gebühren.40 RM, Normalgebühren.60 RM, für den ganzen Kur⸗ ſus(6 Wochen). Tennis:(für Anfänger und Fortgeſchrittene; für Frauen und Männer): Beginn: Dienstag, 25. Juni von—7 Uhr früh und von—8 Uhr früh. Mittwoch, 26. Juni von—10 Uhr vorm. und von 10—11 Uhr vorm. Tennisanlage des Tennisklub Mannheim, Friedrichsring 22—24. Beginn: Sams⸗ tag, 29. Juni von 15.30—17.30 Uhr und Sonn⸗ tag, 30. Juni von—10 und von 10—12 Uhr vorm. Tennisanlage Stadion. DAF⸗Gebühren.— RM, Normalgebühren.50 RM, für den ganzen Kurſus. Anmeldungen zu ſämtlichen Kurſen nehmen die Sportlehrer bzw. Gymnaſtiklehrerinnen kurz vor Beginn des Unterrichts entgegen. Rhein-Mainische Abendbörse An der Abendbörſe beſtand offenbar in Auswir⸗ kung des Kupontermins weitere Nachfrage der Kund⸗ ſchaft, doch kamen bei Eröffnung nennenswerte Um⸗ ſätze nicht zuſtande. Die Kuliſſe war ebenfalls eher als Käufer am Markt. Angebot lag nicht vor. Die Berliner Schlußkurſe blieben zumeiſt gut behauptet, vereinzelt wurden ſie auch bis zu/ Prozent darüber genannt. Am Aktienmarkt kamen Daimler mit 93 (93½), Harpener mit 112(112) und Stahlverein mit 833/¼(833/) zur Notiz. IG. Farben lagen bei ca. 150½. Am Rentenmarkt herrſchte faſt Geſchäftsſtille. Man nannte Altbeſitz mit 113¼½—113½. Zinsver⸗ gütungsſcheine mit 90,37:½¼ und ſpäte Schuldbuchforde⸗ rungen mit 96/½—96½¼, ſowie Reichsbahn⸗VA. mit 122½/%.— Während im allgemeinen die Geſchäftstätig⸗ keit keine nennenswerte Ausweitung erfuhr, entwickelte ſich gegen Schluß der Abendbörſe in der Farbenaktie zu 15036(14976) bis 150% bis 150/ größeres Ge⸗ ſchäft, auch AEG. wurden lebhafter umgeſetzt. Außer⸗ dem beſtand für Harpener weitere Nachfrage, doch lag kein Angebot vor. Renten blieben ſtark vernachläſſigt. Nachbörſe: AEG. 47½¼ Geld, IG. Farben 150½., Harpener 112 Geld, Altbeſitz 113¼. Amſterdamer Deviſenkurſe Amſterdam, 28. Juni. Berlin 5922½, London 724, Neuyork 146½, Paris 972, Belgien 2482½, Schweiz 4807½, Italien 1216, Madrid 2020, Oslo 3640, Kopenhagen 3235, Stockholm 3730, Prag 615. 3/—31½. Tägl. Geld 2½. 1⸗Monats⸗ eld 35¾. 8 Metalle London, 28. Juni.(Amtl. Schluß.) Kupfer (& p. To.) Tendenz: ſtetig; Standard p. Kaſſe 2876 bis 29, do. 3 Monate 29/16—2936, do. Settl. Preis 29; Electrolyt 32—33; beſt ſelected 31½—322/½; ſtrong ſheets 60; Elektrowirebars 33. Zinn(& v. To.) Tendenz: ſtetig; Standard p. Kaſſe 22976—230, do. 3 Monate 230¼—221½¼, do. Settl. Preis 230; Straits 240. Blei(& p. To.) Tend.: ſtetig; ausld. prompt offz. Preis 13¼, do. inoffz. Preis 131½16—1313/16; ausld. entf. Sicht. offz. Preis 1313/168, do. inoffz. Preis 13/½—13/; ausld. Settl. Preis 13½. Zink ( p. To.) Tendenz: gut behauptet; gewl. prompt offz. Preis 14, do. inoffz. Preis 1315/½16—14¼; gewl. entf. Sicht. offz. Preis 14, do. inoffz. Preis 14 bis 14½6; gewl. Settl. Preis 14; Antimon(& per To.) chineſ. Regulus c. i. f. 46½—47½..— Amtl. Berliner Mittelkurs für das engl. Pfund 12,23. Getre ide Rotterdam, 28. Juni.(Anfang.) Weizen: Juli 3,67½, Sept. 3,67½, Nov. 3,62½, Jan. 1936: 3,67½. Mais: Juli 51, Sept. 53, Nov. 54½, Jan. 1936: 55½.—(Schluß.) Weizen: Juli 3,67½., Sept. 3,67½, Nov. 3,62½, Jan. 1936: 3,67½. Mais: Juli 50¼, Sept. 52¼, Nov. 54½¼, Jan. 1936; 55¼. Märkte Handſchuhsheimer Obſt⸗ und Gemüſegroßmarkt Erdbeeren 1. Sorte 20—24, 2. S. 17—19, Walderd⸗ beeren 35—37, Kirſchen 1. S. 25—28, 2. S. 14—24, Sauerkiſchen 20, Johannisbeeren 17—21, Stachelbeeren 10—14, Himbeeren 34—38, Heidelbeeren 36, Erbſen 3 1˙ Kopfſalat—5. Anfuhr: gut. Nachfrage: ſehr gut. Schifferſtadter Gemüſeauktion Blumenkohl 1. S. 20—22, 2. S.—10, 3. S.—4, Karotten—2,5, Kopfſalat—4, Endivien 8,5, Kohl⸗ rabi—4, Rettich Bündel—9, Rettich Stück—8, Wirſing—6, Erbſen—6,5, Weißkohl 6, Rotkohl 12,5—15, Erdbeeren 18—22 Pfg. ſes Mannheim he beſternſchaft nah erſtützern und Einrichtung n zu ſorgen. Zanß achen„Sieg heille geſchloſſen. undfunk nm des Reichsſen⸗ tag, 29. Juniß nen Brr 3 hie Operekte eichsſenders Kölnß Ituttgart durch die ine Veranſtaltungg folgenden Mitwiiß fongten ionaltheaters, Leß ,,, * Landerich, Paulaß ns Becker. laus; Soliſten 3 MANNHEINM 1, 5 „Hakenkreuzbanner“ Jahrgang 5— A Nr. 291— Seite 6 Baden Aus Schriesheim Gerätemannſchaftskampf Die Turn⸗ und Sportgemeinde Schriesheim hat am Sonntag, 30. Juni, abends ½9 Uhr, imLokal„Zur Pfalz“ mit dem Turnverein Neckarhauſen ein Gerätemannſchaftskampf, wozu die Einwohnerſchaft freundlichſt eingeladen wird. Gottesdienſtordnung Evang. Gemeinde Sonntag, 30. Juni Zweiter Sonntag nach Trinitatis .30 Uhr: Hauptgottesdienſt. 10.30 Uhr: Chri⸗ — für Mädchen..00 Uhr: Kindergottes⸗ dienſt. Katholiſche Pfarrei Schriesheim⸗Altenbach Sonntag, 30. Juni Samstagmorgen 9 Uhr: Gottesdienſt, 6 und 8 Uhr: Beichtgelegenheit; ebenſo Sonntagfrüh von.45 Uhr an. 7 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. 8 Uhr: Gottesdienſt mit Predigt in Altenbach..30 Uhr: Gottesdienſt mit Pre⸗ digt in Schriesheim. 8 Uhr: Andacht. Frecher Jude in Schutzhaft Heidelberg, 28. Juni. Der jüdiſche Inhaber des in der Hauptſtraße 87 gelege⸗ nen Herren⸗Konfektionsgeſchäftes Max Kauf⸗ mann ſtieß geſtern gegenüber Arbeits⸗ dienſtmännern, die vom Dienſt nach Hauſe zurückkehrten, beleidigende Aeußerun⸗ gen aus. Da ſich bald darauf vor dem Hauſe Kaufmanns eine größere Menſchenmenge an⸗ ſammelte und es zu Zwiſchenfällen zu kommen drohte, mußte die Polizei den Juden zum Schutz ſeiner eigenen Perſon in Schutzhaft nehmen. Ehrung Heidelberger Gelehrter Heidelberg, 28. Juni. Der badiſche Mi⸗ niſter des Kultus und Unterrichts hat eine be⸗ ſondere Ehrung der um die Forſchung und Lehre an der Heidelberger Univerſität hochver⸗ dienten Profeſſoren Johannes Hoops, Ludolf von Krehl und Auguſt Wagenmann durch Stiftung zweier Büſten und eines Bildniſſes angeordnet, deren Uebergabe an die Univer⸗ ſität am vorgeſtrigen Donnerstag im Senats⸗ ſitzungsſaal im Rahmen einer ſchlichten Feier vorgenommen wurde. Die Büſten ſind Werke der badiſchen Bildhauer Schließler und Kollmar, das Bildnis Prof. Wagenmanns ſtammt von dem Maler Gros, Heidelberg— Schlierbach. Weitere Erdbebennachrichten aus Baden Karlsruhe, 28. Juni. Das Erdbeben am Donnerstagabend machte ſich um 18.20 Uhr durch verſchiedene ruckartige, ſehr ſtarke Stöße bemertbar, die in nord⸗ſüdlicher Richtung ver⸗ liefen. Das Beben war ſo ſtart, daß die Häuſer und verſchiedene leichte Einrichtungsgegenſtände ins Schwanken kamen. Man ſah verſchiedene Radioantennen ins Schwanken geraten. Auch das Gerüſt, das ſich gegenwärtig am Münſter⸗ turm in Freiburg befindet, geriet ins Schwan⸗ ken, das noch einige Augenblicke nach dem Be⸗ ben fortdauerte. Am Schnetztorturm geriet das kleine Glöcklein ins Schwanken und begann kurz zu läuten. In den Straßen der Stadt ſprangen die Leute ſchreckerfüllt aus den Geſchäften. Auch am Unterſee, u. a. in Ermatingen und Stein a. Rh. machte ſich das Beben ſtart be⸗ merkbar. Schaden wurde jedoch hier wie auch in Konſtanz nicht verzeichnet. Wirkſame Bekämpfung der Kirſchenmade Karlsruhe, 28. Juni. Die Haupt⸗ ſtelle für Pflanzenſchutz in Baden (Auguſtenberg) gibt folgendes bekannt: Die Schäden der Kirſchenmade,— der Larve der„Kirſchenfliege“,— ſind in den letz⸗ ten Jahren für viele Obſtzüchter ſehr fühlbar geweſen. Es iſt bisher nicht möglich, dieſen Schädling, etwa durch Spritzen der Bäume, direkt zu bekämpfen. Dagegen müſſen wir, um ſeiner Maſſenvermehrung entgegenzu⸗ treten, mit allem Nachdruck darauf hinwirken, daß keine Kirſchen am Baume hängen bleiben. Denn in dieſen entwickeln ſich die Maden un⸗ geſtört, verpuppen ſich nach dem Herabfallen der Früchte im Boden und bereiten damit den Schaden für das nächſte Jahr vor. Jeder er⸗ fahrene Bauer und Landwirt kann heute die nicht verkäuflichen Kirſchen ſtreifen und mit Nutzen der Brennerei zuführen. Es iſt des⸗ halb im Intereſſe der Volkswirtſchaft unbe⸗ dingt zu fordern, daß— wenigſtens in den geſchloſſenen Tafelkirſchengebieten— ſämt⸗ liche Kirſchbäume, auch die entlegenen und wenig tragenden, ſorgfältig abge⸗ erntet werden. Beſuch von Danziger Volksgenoſſen Neuſtadt(Schwarzwald), 28. Juni. Die in Gengenbach weilenden Danzi er Volks⸗ genoſſen, die im Rahmen der NS⸗ emeinſchaft „Kraft durch Freude“ eine Fahrt nach Baden unternahmen, haben am Donnerstag dem Schwarzwaldſtädtchen Neuſtadt einen Beſuch abgeſtattet. Die Gäſte wurden auf dem Rat⸗ hausplatz von den Vertretern der Partei und der Stadtverwaltung ſowie der Muſikkapelle begrüßt. Bürgermeiſter Nüßle entbot den Willkommengruß der Stadt und erinnerte daran, daß auch das Grenzland Baden in der Südweſtecke des deutſchen Vaterlandes dieſelbe Aufgabe habe wie das ewig deutſche Danzig im Oſten. Anſchließend ſprach der Bezirksleiter Südweſt der Deutſchen Arbeitsfront, Pg. Fritz Platt⸗ ner, der die Danziger auf badiſchem Boden herzlich willkommen hieß. Eine Schwarzwald⸗ maid 34 Gäſten einen prächtigen Schwarzwaldſtrauß. Der Keiſeleiter der Danziger Gäſte dankte für den herzlichen Empfang. Seine Worte fanden begefſterfe Aufnahme mit dem Ruf „Danzig bleibt deutſch!“ Am Nachmittag ver⸗ ließen die Danziger Volksgenoſſen wieder Neuſtadt. Frühausgabe— Samstag, 29. Juni 1 Arbeiter und Etudenten verſtehen ſich gut Vorbildliche Zuſammenarbeit der Fachſchaft Naturwiſſenſchaft mit den Betrieben Heidelberg, W. Juni. Am Mittwochabend hat die Fachſchaft Naturwiſſenſchaf⸗ ter zu einer Semeſterſchlußfeier in den Feſträumen der Portland⸗Zementwerte eingela⸗ den. Dieſe Feier war nicht das Feſt einer Fach⸗ ſchaft allein, ſondern wurde gemeinſam mit den Arbeitern hieſiger Werke durch⸗ geführt. Die geſamte Arbeit während des Semeſters war in dieſem Sinne durchgeführt worden. Schon ſeit mehreren Semeſtern ſteht die Fach⸗ abteilung Biologie in enger Fühlung mit dem Biolabor Oppa u. Im Frühfahr die⸗ ſes Jahres trat die Fachabteilung Phyſit in Verbindung mit der Belegſchaft der Hei-del⸗ berger Schnellpreſſenfabritk, die ſich in fruchtbarer Zuſammenarbeit auswirkte. Hei⸗ delberger Studenten nahmen teil an Veranſtal⸗ tungen der Belegſchaft, insbeſondere der Wert⸗ ſchar der Schnellpreſſenfabrit. Chemieſtu⸗ Sroseſj Dufftenſiofer denten ſuchten Verbindung mit Arbeitern der Portlandzementwerke und fanden bereitwilliges Entgegenkommen. Am Freitag, 21. Juni, wurde in der Schnell⸗ preſſenfabrit eine Kundgebung gemeinſam mit Arbeitern und Studenten durch⸗ geführt, in der Kamerad Cerff ſprach. Nun veranſtaltete die Fachſchaft eine Feierſtunde mit den Kameraden aus den Fabriken und Wert⸗ ſtätten. Zahlreich waren die Arbeiter der beiden Heidelberger Betrieben dem Rufe gefolgt. We⸗ nig Worte von Sozialismus wurden geſprochen. Aber um ſo mehr fſah man ihn in ſeiner ſchönen greifbaren Wirklichkeit. Ein buntes Bild bot ſich im Saale, der von frohen Menſchen erfüllt war und ſo im voraus ein autes Gelingen verhieß. Sie ſaßen neben⸗ einander an den Tiſchen und ſtanden neben⸗ einander in gemeinſamem Vortrag und Geſang, Invaliden um Hab und Gut gebracht Des Angeklagten Gebührenmethode ein öffentlicher Skandal Karlsruhe, 28. Juni.(Eigener Bericht.) Gegenſtand der heutigen Verhandlung war der Fa„ Rheinsheim, deſſen Behandlung den ganzen Vormittag in Anſpruch nahm. Der Fall Z. iſt ein klaſſiſches Beiſpiel dafür, daß Duttenhofer vielfach bei der Führung von Prozeſſen kein anderes 55 im Auge hatte, als den durch die Prozeßführung für ſeine Partei erſtrittenen Gewinn möglichſt in vollem Um⸗ fange für ſich ſelbſt einzuheimſen— mittels übermäßig hoher Gebührenverein⸗ arungen und Reiſen, die angeblich nur für dieſe Mandanten unternommen wurden. Der damalige Klient und heutige Zeuge iſt In⸗ valide und ſeit langer Zeit krank; ſeine Frau und ſeine Tochter müſſen in Zukunft durch Fa⸗ brikarbeit für ſeinen Unterhalt ſorgen, da er durch Duttenhofer vollkommen ruiniert iſt und ſelbſt nicht mehr arbeiten kann. Dieſe Verhältniſſe waren in ihrem ganzen Umfange dem„Anwalt der Bedrängten“ be⸗ kzannt; trotzdem berechnete er ſeine Koſten für ſeinen Klienten in der Gebührenabrechnung auf über RM. 2000.—. Darunter fallen auch Ge⸗ bühren für zwanzig Reiſen, die er auf jeweils bis zu RM. 38.—anſetzte, ſeinem Klienten alſo voll anrechnete, obwohl er mit ihnen— nach der Anklage— Geſchäfte für noch mehrere Mandanten verbunden hat. Es iſt unter dieſen Umſtänden begreiflich, wenn der Vorſitzende, Landgerichtsdirektor Dr. fwi dieſe Methode einen öf⸗ entlichen Skandal nannte, und der Sachverſtändige die vereinnahmten Gebüh⸗ ren nicht nur als übermäßig hoch, ſondern geradezu als unſittlich brandmarkte. Das Verleſen der einzelnen Reverſe und Ge⸗ bührenvereinbarungen nahm nahezu den gan⸗ zen Vormittag in Anſpruch, ebenſo wie die je⸗ weiligen Aeligeruigen des Angeklagten zu den Anklagepunkten, die die ſchwerſten des ganzen Prozeſſes darſtellen. Am Montag Beginn des Plädoyers Am Nachmittag kam lediglich ein kleinerer Fall zur Verhandlung, ſo daß am Montag mit den Plädoyers begonnen werden kann. 18 Monate Gefüngnis für jüdiſchen Gauner Der Jude Freund brachte neun Fabriken nahe an den Ruin Pirmaſens, 28. Juni. Nachdem erſt vor kurzem ein jüdiſcher Schuhhändler wegen ſchwerer Betrügereien vor dem Richter ſtand, hatte ſich geſtern ſchon wieder ein Jude namens Artur Freund ſowie ſein Helfers⸗ helfer zu verantworten, weil er als Schuhhänd⸗ ler eine ganze Anzahl von Schuh⸗ fabrikanten um ſehr hohe Beträge geprellt hatte. Meiſt wurde es, um„ins Ge⸗ ſchäft zu kommen“, ſo angefangen, daß Freund erſt einen kleineren Poſten Schuhe von einem neuen Lieferanten bezog und ſofort bar be⸗ zahlte. Dadurch ſicher gemacht, war der Fabri⸗ kant immer mit größeren Lieferungen einver⸗ ſtanden, bei denen aber nur eine Anzahlung erfolgte, während der Reſt ſtehen blieb. Wei⸗ tere Lieferungen folgten, die Schulden wurden aber immer größer. Weigerte ſich der Fabri⸗ kant, weiter zu lieferen, dann verſtand es Freund immer wieder, ihn in Sicherheit zu wiegen. Hier trat auch der Helfershelfer Walter Knieriemen in Aktion, der von Freund zu den Fabrikanten geſchickt wurde und ſie ſo lange bearbeitete, bis ſie ſich bereit erklärten, weiter zu liefern. Auf dieſe Weiſe wurden insgeſamt neun Fabriken derarthereingelegt, daß ſie kurz vor dem Ruin ſtanden. Der Staatsanwalt bezeichnete die beiden Be⸗ trüger als große Gauner und Volks⸗ ſchädlinge und beantragte gegen Freund ein Jahr neun Monate und gegen Knieriemen ein Jahr ſechs Monate Gefängnis. Das Urteil lautete auf ein Jahr ſechs Monate gegen Freund und gegen Knieriemen auf ein Jahr Gefängnis. Beide, die ſchon lange ſaßen, bleiben weiter in aft. die Arbeiter und die Studenten.„Seid Solda⸗ ten, reiht euch ein...“ begann die SS⸗Kapelle und teiner hat ſich dieſem Rufe verſagt. Alle reihten ſich ein in die frohe Gemeinſchaft und jeder trug nach beſtem Können zum Erfolg bei. Im offiziellen Programm wurde immer wie⸗ der der Sinn dieſes Zuſammenſeins unter⸗ ſtrichen. „Wir ſind nicht getommen, weil man es uns befohlen hat, nein, aus innerem Antrieb heraus, wir können nicht anders handeln,“ ſo klangen vie Worte des Fachſchaftsleiters Na gel. Arbeitskamerad Flori, der Führer de Wertſchar der Schnellpreſſenfabrit, drückte ſeinen Dank in turzen markanten Worten aus. De Darbietungen ſchufen ein Programm nicht al läglicher Art. Keine kunſtvoll gezierten Vo träge, aber einfache Lieder der Arbeiter und Worte, von Studenten geſprochen, brandmaren den verderblichen Einfluß eines vergange Syſtems und zeigten gleichzeitig die neue 9 nung, die heute in die jungen Herzen eingeit gen iſt. Hoch über allem ſtand der Sprechchh der in ſeiner wuchtigen Geſchloſſenheit tieſſth Eindruck hinterließ. Arbeiter und Studen reichten ſich die Hände zum ewigen Bunde. Geſangsvorträge der Sängerabteilu der Portland⸗Zementwerte, kunſtvolle Akrohg einer Radfahrerabteilung und g naſtiſche Vorführungen des Turnvereins 1 Leimen zeugten von dem Geiſt der Zuſſh menarbeit. Keiner wollte zurückſtehen, Stimmung war glänzend, und als die erſte tete ſtieg, war der Erfolg geſichert. Bis Mitternacht tanzte man in fröhlichg Reigen und als die Abſchiedsſtunde ſchlug, ſtel mancher feſt: 1 Was hochtönende Phraſen eines vergange⸗ nen Syſtems, deſſen Mund von Sozialis⸗ mus triefte, nicht fertigbrachte, das wat jungen Menſchen in einfachem und ehrlichen Wollen gelungen. 3 Heſſen Heute„Bergſträßer Sommernächte“ Heppenheim, 29. Juni. Nur noch weni Stunden trennen uns von der Eröffnung R „Bergſträßer Sommernächte“ in He penheim, dieſem großen Sommervolksſfe der Bergſtra 5 e. Mit einem bunten Vol abend, bei dem alles„drunter und drübe ehen ſoll, wird am Samstagabend das gro Fachwertvorf mit ſeinen gemütlichen Buchſ eröffnet werden. Volkstänze, Lieder, Darh tungen aller Art fe auf dem Program um beſonders dieſen Abend zu einem Beſ ſträßer Volksfeſt werden zu lafßen. Bergſträß Art, Bergſträßer Humor, Bergſträßer Ge lichkeit ſind urwüchſig und echt. Schon im vo gen Jahre waren die„Sommernächte“ duß die Volksverbundenheit ausgezeichnet, und m wird von Jahr zu Jahr immer mehr dan arbeiten, dieſes Feſt zu einem wahren Vol feſt Bergſträßer Art auszugeſtalten. Es iſt hehres J aller an unſerem Volkstum arb tenden Kräfte, unſerem Bergſträßer Volk ſei verloren gegangenen Güter an Brauchtum uf wieder zu ſchenken. Das Sommerfeſt der Beh ſtraße wird dem Tanz in ſeinen alten Ji men huldigen. Und wird dadurch alle in ei urwüchſige Stimmung verſetzen, in eine Stiß mung, in der alle zu einem Ganzen ſich vi ſchmelzen. Um allen Gäſten Gelegenheit zu bieten, da ergreifende Feſtſpiel„Jörg Ankel“ von Han Holzamer beſuchen zu können, das auf de hiſtoriſchen Marktplatz eine wundervolle Inßz nierung gefunden hat, finden am Sonnta nachmittags und abends Aufführungen Edingen weiß viel zu berichten Die Ortsgruppenleitung gibt bekannt: Wir machen die Parteigenoſſen zum letzten Male darauf aufmerkſam, daß die Mitgliedsbeiträge auf der Geſchäftsſtelle der NSDAwp, Rathaus, Zimmer 4, zu zahlen ſind.(Sprechſtunden jeweils Donnerstags von—½9 Uhr.) Reichsparteitagfilm„Triumph des Willens“ Die„Alhambra“⸗Lichtſpiele Edingen führen am Dienstag den 2. und Mittwoch den 3. Juli den Film„Triumph des Willens“ auf. Die Vorſtellung am 2. Juli iſt eine Pflichtvor⸗ ſtellung für die NS⸗Gliederungen und Organiſattonen. Eintritt hierzu auf allen Plätzen 40 Pfennig.— Die Vorſtellung am 3. Juli ſteht zum Beſuch der Allgemeinheit frei. Es iſt drin⸗ gend zu empfehlen, daß jeder Volksgenoſſe dieſen Film beſucht. Der Rotkreuztag Vorbereitung und Durchführung des Rotkreuztages lag in den Händen der einzigen Rotkreuzorganiſation am Ort: des Frauenvereins vom Roten Kreu z. Deſſen Vorſitzende, Frau Pfarrer Viel⸗ hauer, nahm ſich der Sache tatkräſtig an und fand bei allen örtlichen Stellen größte Bereitwillig⸗ leit zur Mithilfe. Die Hausſammlung konnte nur durch das bereitwillige Einſpringen der ͤ J zu⸗ ſtandegebracht werden. Die Hi hatte auch die Straßenſammlung übernommen. Zur Vorbereitung auf den Rotkreuztag hielt Schweſter Eliſabeth von Holleufer(Kar's⸗ ruhe) am 16. Juni, abends, im Gaſthaus„Zum Ochſen“ einen packenden Vortrag über die Arbeit und Aufgabe des Roten Kreuzes. Für den 23. Juni war auch ein Kinderfeſt im herrlichen Garten der Schloßwirtſchaft vorberei⸗ tet, das glänzend verlief.— Was war das für ein fröhlicher Zug feſtlich geſchmückter Kinder, die mit blumengeſchmückten Puppenwagen, Rollern und Lei⸗ terwagen durchs Dorf zogen— voraus der Spiel⸗ mannszungg des Jungvolks und das Jungfähnlein, auch Jugendturnerin⸗ nen hatten ſich eingereiht in ihren ſchmucken Kleidern. Im Garten der Schloßwirtſchaft entfaltete ſich im Laufe des Nachmittags ein reges Treiben. Ein gro⸗ ßer Stab von Frauen und Mädchen ſtand bereit. daß es nicht an Kafſee, Kuchen, Eis und Würſten fehlte. Eine mit niedlichen Sachen reich ausgeſtattete An⸗ gelbude war ſtets von einer Kinderſchar umlagert. Zwei Krabbelſäcke bargen ſo ſchöne, z. T. auch wertvolle Gegenſtände, daß die Vertäuferinnen als erſte fertig waren. Ganz hinten im Garten hatten die Schauſpiel⸗ truppen ihr Zelt aufgeſchlagen. Die Jung⸗ mädels hatten drei kleine Märchenſpiele eingeübt, der B M ein größeres Stück:„Wir Mädels bleiben ſo“, in dem der Gegenſatz zwiſchen den Mädchen von heute und denen von 1900 draſtiſch dargeſtelt wurde.— Das Jungfähn⸗ lein beluſtigte ſich mit Sackhüpfen und Eiertragen. An die 100 Frauen und Mädchen hatten ſich tatträftig für die Sache eingeſetzt. Allen ſei auch an dieſer Stelle öffentlich gedankt. Dieſes Feſt war ein lebendiger Ausdruck der Voltsgemeinſchaft und der opferwilligen Einſatzbereitſchaft für den Aufbau des Dritten Reiches. Das Feſt der Jugend Am 22. und 23. Junt, den Tagen des deutſchen Jugendfeſtes, trat Edingens geſamte ſchul⸗ pflichtige Jugend zu dem Pflichtdreikampf auf dem Sportplatz an. Bei herrlichſter Sonne wur⸗ den in dreiſtündiger Arbeit die Leiſtungen geprüft. Froh und überaus eifrig war jeder Junge und jedes Mädel am Wettkampf beteiligt. Ein gutes Durch⸗ ſchnittsergebnis beweiſt den beachtlichen Stand der Leiſtungshöhe. Beſonders deutlich tritt die körperliche Ertüchtigung bei der Hitlerjugend zutage. 60 Prozent der Wettkampfteilnehmer wurden Sieger. Die erſten Sieger ſind: Quick Guſtav mit 300 Punkten(Hitlerſugend): Müller Irma mit 344 Punkten(BoM); Gröger Otto mit 296 Punkten (Jungvolk); Stahl Eliſabeth mit 276 Punkten (OdMI). Edinger Jugend, ſtärke weiter deinen Körper und Willen in fleißiger Körperſchulung. Du tuſt es für dich und dein Volk! Sonnwendfeier Die nationalſozialiſtiſchen Organi⸗ ſationen traten auf dem Meßplatz an und mar⸗ ſchierten bei anbrechender Dunkelheit zum Sportplatz, wo alles wohl vorbereitet war. Groß war die Betei⸗ ligung der Edinger Einwohnerſchaft. Das Sonn⸗ wendfeſt iſt bereit? Volksgut gewor⸗ den. Die Flaggen ſteigen empor, die Feier beginnt. Niemand ſchließt ſich aus. Die Jugend und die Er⸗ wachſenen tragen Gedichte, Sprechchöre und Lileder vor. Ergreifend iſt die Ehrung der Doten, feierlich der Schwur, ihnen gleich in! kunft unſere ganze Kraft für Volk und Vate einzuſetzen. So iſt die Stunde, in der unſere Sonnwe feuer lodern, eine Zeit zurückführender Beſch lichkeit, die uns aus den Opfern und Erfolgen Vergangenheit Kraft und Zuverſicht für jede Z gibt, mag ſie Ruhe und Sonnenſchein oder und harte Tage bringen. Der hehre Glaube an Führer und 3 reift zum wertvollſten Beſitz aller Volksgenoſſen. Fauſtballſpiele des Turnvereins Am kommenden Sonntag treten die Ed Turner zum Fauſtballrückſpiel in de delberg an. Von den beiden Vorſpielen w eines gewonnen, eines knapp verloren. Nach eifr Training wird dem Rückſpiel mit den beſten nungen entgegengeſehen. Der Kleintierzuchtverein 3 hält am 29. und 30. d s. Mts. auf dem Gemeind ſportplatz ſeine Zuchtplatz⸗Einweihung a wozu die Bevölkerung freundlichſt eingeladen wird. Heute abend ab 8 Uhr großes Sommer nachtsfeſt, umrahmt mit bayriſchen Volkstänze — Schuhplattler u. a. m. Sonntag ab 2 Uhr d eigentliche Feter, verbunden mit muſikaliſchen f wie Geſangsvorträgen. Gottesdienſtordnung Kath. Pfarrgemeinde Samstag, Peter und Paul: 13 Uhr Andacht für den hl. Vater; dann Beichte: 13.30, 17, 20 Uhr. Sonntag von.30 Uhr an Beichte. 7 Uhr Früh⸗ meſſe mit Kommunion: 6. aloiſianiſcher Sonntag, 9 Uhr Hauptgottesdienſt. 12—13 Uhr Bücherausgabe. 13 Uhr Chriſtenlehre. 13.30 Uhr Herz⸗Jeſu⸗Bruder⸗ ſchaft. 15.30 Uhr Verſammlung des Müttervereins im Schweſternhaus. 20 Uhr Aloiſius⸗Andacht. Mon⸗ tag: 21 Uhr Muttergottesfeier in der Kirche. Don⸗ nerstag: von 17 Uhr an Beichte. 20—22 Uhr Sühneſtunden. Gaben für das Freitg 6 Uhr Herz⸗Jeſu⸗Amt. Evang. Gemeinde 4 boonerdſgſe, Jygj Auer mnfrzure g ubr auvtgottesdienſt. 0. Uhr Kindergottesdienſt. 13 Uhr Chriſtenlehre. 4 *5 Herz⸗Jeſu⸗Liebeswerk, Sterblichen d ſondertoure hden war noch zi lauanlaufen. M hEſſig mit den Am beſten ware glücklichen Be kran, die je nac Temperatur ke er Peripherie ohne das fef berraſchenderwei egeiſtert und nich immt, was der acht von der F eiſt ſich der B tammburg, lußläufen, in id eshöhen anzr keffer. Es kont leterſtand und Zamstagnachmitto der Spitze ſe hon die Abw. nterhaltungs ein kleiner Lo jedenfalls in ſe geborge als Küche, W. ngerichtet iſt, n ſeimer Angel zer ſeine Schri! nen Auges das ert, das von So onderer Vorliebe ranig, der Talſei trahlenbur üuschen in den b len gewahr werd ben die Wochen mletzten Fahren nd Wochene erraſchte Auge. Gärten leuchte nter nur ein⸗ 0 Von der deales n.„Seid Solda⸗ n die SS⸗Kapelle ufe verſagt. Alle Gemeinſchaft und nen zum Erfolge vurde immer wie⸗ Wochenendèe nmenſeins unter⸗ jeil man es uns mnerem Antrieb nders handeln,“ ſchaftsleiters NRa⸗ „ der Führer der hrit, drückte ſeinen zanem aie Kolonie Neu-NMannheim auf dem Branig ogramm nicht g ll gezierten Vor⸗ der Arbeiter und hen, brandmarken ines vergangenen ig die neue Hoſſ t Herzen eingeiſ er Sprechchhhß hloſſenheit tieſſth Der Wochenendler iſt jetzt wieder richtig in ohrt gekommen. Bisher wollte es mit dem Petter noch nicht klappen, verſteiften ſich die etterheiligen darauf, den erholungsbedürfti⸗ Ahen Sterblichen die beliebten Mai⸗ und —3 0 Prer den war noch zu feucht, das Waſſer noch zum inſtvolle Akroba Rlauanlaufen. Mit einem Wort: es war reich⸗ ung und güh ae mit dem Vergnügen im Freien. rurnvereins i un beſten waren allenfalls noch 4 Geift der Zuſeh die glücklichen Beſitzer von Wochenendhäuschen zurückſtehen, haran, die je nach Bedarf mit dem Kleinofen als die erſte ie Temperatur korrigieren, die außerhalb ſtäd⸗ hert. iſcher Peripherie ordentlich ausſpannen konn⸗ an in fröhlichh en ohne das feſte Dach über dem Kopf ver⸗ unde ſchlug, ich Riſfen zu müſſen. Sie waren zu beneiden. Ge⸗ e in Zeiten, wo ſich das Frühlingswetter überraſchenderweiſe für die launiſchſten Sprünge hegeiſtert und nicht die geringſte Rückſicht darauf mmt, was der Wochenendler mit Fug und echt von der Fahreszeit erwarten darf, er⸗ eiit ſich der Beſitz einer ländlichen tammburg, wie ſie allerorts an friedlichen boe in idylliſchen Talgegenden und auf Hergeshöhen anzutreffen ſind, als ganz großer effer. Es konnte unbekümmert um Baro⸗ meterſtand und Wolkenhimmel am frohen mstagnachmittag ſeinen Ruckſack packen und der Spitze ſeiner Familie„auswandern“. Schon die Abwechflung, die neue Umgebung eines vergang von Soziali mmernächte“ Nur noch wenſf er Eröffnung g nächte“ in hn Unterhaltungsmöglichkeit genug. Was konnte mervolks fimein kleiner Landregen anhaben? Er wußte em bunten Vo ter und drübth zabend das groß nütlichen Buch „Lieder, Darh dem Program je einem Beſß„Neu⸗ aſſen. Bergſträſſ mnbeim“ auf dem Branig noch nicht? Dann rgſträßer Geißfffird es Zeit, über dieſes reizende Idyll ein⸗ t. Schon im voßff mal ausführlicher zu berichten. Zumal es ſich mernächte“ d r um eine ausgeſprochene Mann⸗ zeichnet, und mifheimer Angelegenheit handelt. mer mehr dauff Wer ſeine Schritte nach Schriesheim lenkt und n wahren Volliffoſſenen Auges das Ludwigstal hinaufwan⸗ talten. Es iſt bert, das von Sonntagsſpaziergängern mit be⸗ Volkstum arhiſſonderer Vorliebe begangen wird, kann auf dem träßer Volk ſei hranig, der Talſeite gegenüber Oelberg und n Brauchtum uf trahlenburg, eine Kolonie von Vand⸗ merfeſt der Beißfſhäuschen in den bunteſten Farben und Baufor⸗ einen alten Faen gewahr werden. Eine Vorſtadt für ſich durch alle in eiihaben die Wochenendler auf dem Berghang in en, in eine Stihen letzten Jahren errichtet. Gegen drei Dut⸗ Ganzen ſich vgend Wochenendſiedlungen zählt das lberraſchte Auge. Inmitten blühender, gepfleg⸗ eit zu bieten, dai Gärten leuchten die Häuschen heraus, die Ankel“ von Hau nitunter nur ein⸗ oder zweiräumig gebaut ſind. 'n, das auf de undervolle Inſe am Sonntaßß ifführungen fiah jedenfalls in der großen Bauern⸗ übe geborgen, die nach neuzeitlichem Mu⸗ rals Küche, Wohn⸗ und Schlafraum zugleich gerichtet iſt, war mit ſeinen Lieben dem dtgetriebe entronnen und genoß geſunde, ihnen gleich in y zolt und Vaterlih ere Sonnwen kführender Beſchi und Erfolgen er cht für jede Zul enſchein oder Oh hrer und 511 Volksgenoſſen. rnvereins ten die Edinget ckſpie! in Hei⸗ nVorſpielen würde loren. Nach eifrigem it den beſten Hoff⸗ erein auf dem Gemeinde⸗ inweihung abh, t eingeladen wird. roßes Sommer⸗ hriſchen Volkstänzen ntag ab 2 Uhr die Wenige nur heben ſich zweiſtöckig ab und laſſen auf mehr Räume ſchließen. Sie haben dann bereits den Charakter von Landhäuſern, die für Daueraufenthalt berechnet ſind und bilden die Häuschen reiht ſich an Häuschen. ſchon gut in der Hand haben, wenn er hier hochlotſen will. Daß der Fahrweg viel be⸗ fahren wird, darauf deuten die tiefen Rad⸗ ſpuren hin. Ausnahmen, die keineswegs das Geſamtbild der Kolonie ſtören. Der Abwechflung halber und nicht zuletzt auch aus Neugier, ſteigt man einmal den„Braa⸗ nich“, wie die Höhe im Volksmunde heißt, hinauf. Der breite Fahrweg iſt zwar be⸗ quemer als die ſteile Felstreppe; aber reichlich primitiv. Ein Fahrer muß den Wagen Von der ſteilen Höhe grüßen die Siedlungen ins Schriesheimer Tal Hier läßt ſich's wohl ſein.. „Ja,“ äußert ſich ein Wochenendſiedler,„der Zuſtand des Fahrweges iſt zwar unmöglich. Aber es handelt ſich ja nur noch um eine Frage von Wochen. Dann wird die Gemeinde dieſe Möglichkeit zur Arbeitsbeſchaffung erkannt und freie Arbeitskräfte an dieſer Stelle einſetzen. Einſtweilen müſſen wir uns eben be⸗ helfen, ſo gut es geht. Mit der Waſſerbe⸗ chaffung ſteht es nicht anders. Solange es ſich nur um einige Siedler handelte, hatte es die Gemeinde nicht nötig, dieſer Frage ernſt⸗ haft nahe zu treten. Heute liegt der Fall gün⸗ ſtiger. Es zeigt ſich immer mehr, wie begehrt das Siedlungsgelände auf dem Branig iſt. Auf der Höhe wird noch am meiſten gebaut. Der Schriesheimer Bauhandwerker fin⸗ det hier oben reichlich Arbeit. Die zahlreichen Beſucher aus der Stadt, die einmal ein Wochen⸗ ende„mithalten wollen“, bringen Geld und ſorgen für die erſehnte Wirtſchafts⸗ belebung im trauten Luft⸗ und Trauben⸗ Kurort an der ſonnigen Bergſtraße. Dieſes Moment iſt auch ausſchlaggebend dafür, daß die Gemeinde ſich mit Nachdruck und nach Maß⸗ gabe der verfügbaren Mittel daür einſeftzt, die Belange der Wochenendſiedler zu erfüllen. Bisher halfen wir uns ſelbſt. Die erſten Siedler ließen die Quelle in halber Höhe faſſen und legten die Koſten auf ſich um. Wer jetzt neu hinzukommt, hat einen beſtimmten Einſtand zu zahlen. Das Geld wird dazu ver⸗ wendet, die Wege auszubauen.„Neu⸗Mann⸗ heim“ iſt in dieſer Hinſicht eine klug voraus⸗ ſchauende Klein⸗Gemeinde, eine große ——— die wie Stahl und Eiſen zuſammen⸗ ält.“ Auf der Höhe„Schauinsland“ angelangt, bietet ſich ein herrlicher Ausblick. Garten reiht ſich an Garten. Allen iſt gemein, daß ſie mit ſichtbarer Liebe gepflegt ſind. Jung und alt ſind eifrig bei der Arbeit. Auch an Sonntagen. Zwar ſieht der Landwirt auch hier zulande ſtreng darauf, daß an Sonntagen Spaten und Rechen in der Ecke ruhen. Aber er hat mit der Zeit doch erkennen müſſen, daß Betätigung im Garten, der„Gießkannenſport“ für den Städter eine Erholung bedeutet und nicht als Arbeit zu werten iſt. Schließlich beugt ſich ja der Bauer auch an Feſttagen gerne einmal über ſeine Bücher und erledigt längſt fällige Schreib⸗ arbeit, die dem Büromenſchen als unangebracht an dieſem Tage erſcheinen würde. Erfreulich, daß ſich für die verſchiedenartigen Erholungs⸗ und Betätigungsbedürfniſſe ein gu⸗ tes Verſtändnis beiderſeits ergeben hat. Die Landbevölkerung hat eingeſehen, daß die Wo⸗ chenendler keine Eindringlinge ſind, ſondern Nutzen bringen. Man begegnet auch keinem Ein⸗ wand mehr, wenn die Wochenendler darauf er⸗ picht ſind, es ſich im Freien leicht zu machen im Gegenſatz zu den Landleuten, die ſich gerade an Sonn⸗ und Feſttagen mit Vorliebe„anzie⸗ hen“. Das gute Verhältnis zwiſchen Landbe⸗ völkerung und ſtädtiſchen Siedlern iſt bemer⸗ kenswert. Schriesheim und„Neu⸗Mannheim“ bilden keine Gegenſätze. Stadt und Land haben ſich in idealſter Weiſe gefunden. Das erfährt jeder gerne, der die Beziehun⸗ gen, die ſich in ſolchen Fällen herausbilden, nicht nebenſächlich ſieht. Wie herrlich iſt der Ausblick in die Landſchaft vom bequemen Lie⸗ geſtuhl einer der Terraſſen aus, die für ein Wochenendhäuschen zum notwendigen Beſtand gehören. Weit taſtet das Auge ins Ludwigstal hinein, umfängt die bewaldeten Höhenzüge, ge⸗ nießt den Anblick der Ruine Strahlen⸗ burg, die etwas tiefer gegenüberliegt, über⸗ ragt von der Schwedenſchanze, die ſich ſcharf vom Himmel abhebt. Und zu Füßen brei⸗ tet ſch die Rheinebene, der Obſtgarten Deutſchlands, aus. Im Hintergrund taucht der Dom von Speyer auf. Wieblingen und Edin⸗ 20 heben ſich klar aus der buntgemuſterten andſchaft heraus. Rechts von Friedrichsfeld und Neckarhauſen zeichnen ſich die bekannten Türme des zweitauſendjährigen Lopodunum ab, liegen die Orte Viernheim und Heddesheim einprägſam vor uns. Und hinter dieſem an⸗ mutigen Bild zeigt ſich der Dunſtkreis, der über der Induſtrieſtadt Mannheim liegt— der man vor Stunden erſt enteilte— blitzen im letzten Strahl der Abendſonne die Silberflächen von Rhein und Neckar noch einmal herüber. Ein heimatlicher Gruß! Faſt ſpieleriſch ſind die Bergſtraßenorte an den Rand der Höhenzüge geſtreut: Leutershau⸗ ſen und Großſachſen. Ganz hinten ſchließt der Melibocus das Bild der Landſchaft ab. Wahrlich unterhaltſam genug. Stunden der Ausſpannung, ſeeliſcher Aufwertung! Wen ver⸗ möchte nicht ſchon der beſchauliche Anblick ſei⸗ ner engeren Heimat nicht froh zu ſtimmen? Wer die Glücklichen ſind, die auf der Branig⸗ Höhe eine Klein⸗Filiale Mannheims errichtet haben? Es ſind alle Berufe vertreten: Angeſtellte, Handwerker, Lehrer, Mechaniker, kleine Geſchäftsleute und Führer großer Be⸗ triebe. Alle ſind begeiſtert von der„Budde⸗ lei“ die im Garten zu leiſten iſt, ſind glücklich, im Kreiſe ihrer Lieben Stunden ſchönſter Er⸗ holung verbringen, ihren Blick wieder weiten zu können. Bedarf es eines beſſeren Beweiſes dafür, daß der Gedanke der Wochenendſiedlung alle Volksteile erfaßt hat? Vom volks⸗ hygieniſchen Standpunkte aus iſt er jedenfalls zu begrüßen. Die vielen Tauſende aber, die ſich noch mit einem zuverläſſigen Zelt begnügen müſſen, mö⸗ en ſich mit mir tröſten. Sie haben noch die ahl zwiſchen örtlichem Gebundenſein und den Stand⸗ und Zeltplätzen, die der Zufall und das Erleben beſtimmt. Ideal wird zuletzt doch ein⸗ mal das eigene Wochenendhäuschen ſein. Ge⸗ rade im Hinblick auf die Kleinen. hk. HB-Aufnahme und-Bildstock(3) nit muſikaliſchen ſo⸗ nung inde l: 13 Uhr Andacht Dĩe Gemeinde Schriesh eim hat in schönster läge jnrer Gemarkung im łludwigstal und àuf dem Schàuinslẽnd Baugelönde fürf Wohn- und Wochenendhäuser zu billisstem preise dbzuseben. Kre „13.30, 17, 20 U eichte. 7 Uhr Früh⸗ iſianiſcher Sonntag, ISaugelände für Wohnhãuser einschl. Wald nĩicht über Rłl..5⁰¹1 Baugelãnde für VWochenendhãuser einschl. VWald nicht ũber Rii..— Uhr Bücherausgabe. Herz⸗Jeſu⸗Bruder⸗ s Müttervereins im Nähefe Auskunft erteilt das Bürgermeisteramt s⸗Andacht. Mon⸗ n der Kirche. Don⸗ eichte. 20—22 Uhr erz⸗Jeſu⸗Liebeswerk, e n. Trin.:.15 Uhr Kindergottesdienſt. Nach ScHꝑlEStiElx mĩt der.E. G. Jahrgang 5— A Nr. 291— Seite 8 „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Samstag, 29. Zuni 14 der mannheimer ſucht Erholun Er hat Erholung dringend nötig. Wer tags⸗ über acht und mehr Stunden in einem Ar⸗ beitsraum zugebracht hat, der bei beſtem Wil⸗ len nicht auf Friſchtemperatur zu bringen iſt— von den Kühlräumen ganz ab⸗ geſehen— braucht eine beſcheidene Aus⸗ ſpannung. Es iſt nicht jeder in der beneidenswerten Lage, Wagenbeſitzer zu ſein, um nach Ge⸗ ſchäftsſchluß nach einem kühlen Tal⸗ grund im Odenwald oder der Haardt abrollen zu können. Die Sterblichen überwie⸗ gen auch heute noch, die in Mannheims nächſter Umgebung nach einem Plätzchen Aus⸗ ſchau halten müſſen, das ſich leicht mit der Straßenbahn oder dem Stahlroß erreichen läßt. Die kleine Mühe nimmt jeder Er⸗ holungsbedürftige gerne auf ſich. Er weiß nur zu aut, daß er es zu Hauſe zwiſchen den vier Wänden nicht aushalten kann, wenn nicht zufällig ein Lüftchen Kühlung zu⸗ fächelt und die läſtige Schwüle aus den Räu⸗ men vertreibt. Das ſind aber— die Erfah⸗ rung konnten wir an den vergangenen Tagen zur Genüge machen— Glücksmomente. Was nützt es, daheim ſchwitzend und in vor Hitzeſammer niedergebeugter Verfaſſung herumzukriechen und keine Ruhe zu finden. Da iſt doch einem kleinen Abſtecher der Vorzug zu geben. Wie raſch nimmt der Park den Erholungs⸗ ſuchenden auf, der dichte Kiefernwalbd, der bis an die Tore der Stadt heranreicht. Hier kann ſich der gequälte Adam nach Belie⸗ ben ausſpannen und ungeſtört ſeine Betrach⸗ tungen anſtellen. Wir Mannheimer können danbbar dafür ſein, ſo zahlloſe Möglichkeiten zu haben, dem Häuſermeer ſo leicht entrinnen zu können, in deſſen Straßenfurchen die Brutwärme noch dumpfer als auf dem freien Lande und der Staub das Atmen noch beſchwerlicher macht. Das Baden bildet daneben noch ein weiterer Troſt. Wie angenehm haben es doch heute die Väter. Strandbad⸗Idyll Vordem mußten ſie ſelbſt, ſo gut es eben ging, ihren Schützlingen Unterricht im Schwimmen Dieſe Aufgabe hat die Schule über⸗ Familienvorſtand hat nur erteilen. nommen. nötig, Familie als Führer voranzugehen. tere ergibt ſich dann von ſelbſt. Gegenteil von Glück reden, wenn er ſich den Waſſerkünſten, die ihm von ſeinen Jüngſten eindrucksvoll vorgeführt werden, Badebetrieb anzuordnen und Aufnahme: Reimann ſitzt, den Vorzug. ſeiner Das wei⸗ Er kann im ſten Eindruck vermittelt. gewachſen zeigt. Für die dem Waſſerſport Entwöhnten iſt das Nachmachen und Uebertreffen nicht im⸗ Inſel, mer leicht. So bildet heute der hoffnungsvolle ſtellen. Nachwuchs für die Erwachſenen noch An⸗ trieb und Anreiz zu ſportlicher Haltung und Betätigung. Die meiſten Mannheimer geben dem HB-Bildstock Strandbabd, das offiziellen Charakter be⸗ In früher ſieht man die Badeluſtigen und Erfriſchungs⸗ ſuchenden durch den herrlichen radeln, der gerade zu dieſer Zeit den ſchön⸗ Höhepunkt des Ver⸗ kehrs iſt die Kaffeeſtunde am Nachmittag. Die vielen aber, die nicht das Glück haben, im Stadtzentrum etwa zu wohnen, halten ſich an den Ufern des Neckars ſchadlos, bevöl⸗ kern die Raſenflächen der Frieſenheimer die ideale Strandverhältniſſe dar⸗ Morgenſtunde Parkweg Wer— beſonders in der Abendſtunde— eine Fluß⸗ und Hafenfahrt unternimmt, ge⸗ winnt den Eindruck, daß Strandtreiben, das er allenthalben feſtſtellen gemeſſen am konnte, die Straßen der Stadt völlig entvl kert ſein müßten. So ſtark war das Bedürfnis nach körpe licher Erfriſchung und Erholung noch ſeltaß wie gerade dieſen Sommer. Das iſt begreiſß lich. Wenn einmal das Thermometer ſage und ſchreibe— fünfunddreißig u mehr Wärmegrade auſweiſt und hartnäch auf dieſer Tropentemperatur veiß harrt, bleibt dem Mannheimer nichts anden übrig, als aus der Dumpfheit und Engn der Steinwüſte herauszuflüchten und Su die ein angenehmeres nen aufzuſuchen, weilen geſtatten. Sehr beliebt ſind gegenwärtig Abendſpaziergänge. Was nützt auch frühzeitiges Schlafeh legen, wenn ſich kein erholender Schlumm einſtellen will. Nach Stunden unruhigz Herumwälzens treibt es doch den Ah ſpannten aus den heißen Federn ans Fenſ Das Bett iſt bei dieſem Glutſommer in den Vormitternachtsſtunden eine Sache zin Abgewöhnen. Und da die meiſten aus dieſer lernt haben, ziehen ſie es vor, der Liegnul auszuweichen und ſich durch einen anregen Abendſpaziergang die nötige Müdiglif 5 und Bettſchwere zu ſichern. Ganz gih gültig, ob dieſer Umſtand gegen ihre Lebeh prinzipien verſtößt oder nicht. Die Wetterlage vermag mitunter ungeah Wirkungen zu erzielen und— wie in di Falle— die Städter auf die Beine zu briſh was nicht zuletzt auch geſundheitliß Vorteile im Gefolge hat. Mit der Zeih wöhnt ſich der Mannheimer daran, hält anz durch die Sonnenglut aufgezwungenen Uelg auch an Tagen feſt, die einen Erholungsſpa gang nicht gerade bedingen und trägt auf Weiſe ſeinen Teil dazu bei, 4 das Leben in den muſtergültigen Parly lagen, im Käfertaler Wald, an den Fliß ufern und am Mannheimer Lido bunt un abwechſlungsreich zu geſtalten. L. Fkledrichsvaxk⸗Reftaurant Schönſte Sommerterraſſe Mannheim's Erſtklaſſige Küche bei zivilen Preiſen(Mittag⸗ eſſen Eintritt frei)— Eigene Konditorei Konzerte und Parkfeſte Für Abonnenten freien Eintritt. Ruhigſter und ſtaubfreier Aufenthalt Mannheim's Hindenburgpark Der ſchönſte Aufenthalt in Mann⸗ heim nnd Ludwigshafen am Rhein Fäglich nachmittags⸗ und übend⸗Konzerte Mittwoch, Samstag u. Sonntag abends 9⸗11 Uhr Konturen⸗Beleuchtung! Straßenbahnlinien: Nummer g und 19 lhieuiele wissen niclit!/? Ballhaus es im am Schloß iſt! Eine Erholungsſtatte für jung und alt!-- Idealer Garten-Schöne Lokalitäten Große und kleine Säle-Eigene Konditore Guter bürgerlicher Mittag⸗ und Abendtiſch (Vartplas am gaule Küche und Keller nur das Beſteſ Fernſprecher: Nummer 20760- Inhaber: Franz Würth Neues Gchützenhaus Habereckl⸗Bier Naturreine Weine · Hauptſtraße Gute Küche Kaffee⸗Reſtaurant Feudenheim —Halteſtelle Neckarplatt „Inh.: Mirzl Jell E. Euglekt i T Haupt⸗Reſtaurant anoenvomer mufentban Vorzügliche Küche⸗ Prima Kaffee und Kuchen⸗ Eigene Konditorei— Daldpaek⸗Reftanrant am Stexn Schönſter Ausflugsort Mannheims Tiergarten Täglich Mittag⸗ und Abendtiſch Telephon 228 66 Kindervergnügungs⸗Park Samstag u. Sonntag Tanz! Herrlicher Garten und Lokale für Sommernachtsfeſte uſw. Gorten⸗ und Terraſen⸗Beſtaurant„Rennwiefe“ Fernſprecher Nr. 43406 Erſtklaſſige Weine- Münchener u. Mannheimer Biere Prima Kaffee u. Kuchen ⸗Gute Küche zu zeitgemäßen Preiſen Inhaber: Val. Ding Aelaurant Rheininfel 3. vebns- Lel. 51046 Zu erreichen mit Linie 7(Endſtation)— Gute Küche Spezialität Fiſche— Eigene Schlachtung Gchiffsreſtaurant„Kukpial5“ Szerzen 6282 oberhalb'hafener Strandbad Straßenbahnlinie 6 Angen. Aufenthalt direkt auf dem Waſſer Vorz. Küche, naturr. Weine Prima Kaffee und Kuchen Fremdenpenſion- Geſellſchafts⸗ räume Samstag und Sonntag Tanz Schinsrenaurant„Silbervappel““minnten v. Strandvad Vorzügl. Mittagstiſch v. 80 Pfg. an⸗Ausſchank: Das gute Lohrer⸗Bier Inhaber: R. Hofmann Kollditorel⸗Kafee f. Mutjchler vrrzenms Endſtation der Autobus⸗Linie Telephon 593 92 Angenehmer Familienaufenthalt Vorzüglich. Gebäck Mäßige Preiſe Ludwigshafen Jum welen Hänjer gegenüber von der Silberpappel ff. Biere— Naturreine Weine— Gute Küche Eigene Schlachtung— Inhaber: A. Vowinkel „Fur Sugerluit gegenüber vom Stadion⸗Telenhon 420 22 trifft man ſich bei gutem Eſſen und Getränken. Große Garten⸗ wirtſchaft-Angenehmer Familienaufenthalt Inh.: F. Kraft Reſtaurant„Neuoftheim“ Sus-rer.52 Anpe Plapiab Ausſchank: Moninger Bier ⸗ Eigene Schlächterei ⸗ Gute Küche Konditorei⸗Kaßee Dulk Bad Dürkheim, Römerſtraſte Das gute Familienkaffee mit ſeinen gemütlichen Räumen. Fur Rheinlut 24 1 e tag Garten⸗Konzert Gafthaus zur Heide. an, eiherecalezaz rhe gekelterter Apfelwein Eͤchte Bauernhandkäſe ſchönſte Lage am Rhein ⸗ und Abendeſſen von RM.— an Mittag⸗ Tpeinkafte-Aeilaran Abend⸗Konzerte ⸗ Cigene Konditorei BAD DUNKTIEI Nähe Flugplatz Fübemelm dühre eeeeeee e, Seckenheimer Landſtraße ff. Bier Gutgepfl. Weine Gute Küche⸗Eigene Schlächterei das loclcende Aucflugoæiel an der weinfrolren laarat „dluobhafen⸗Lafino Heute Gamstag und 6onntag Für Neisen und Fecien Db⸗ otrahen⸗ und Wanderkarten erhältlich in der Lölkiichen Zuchhandiung am Strohmörkt 54, 12 aaga 5 bequem zu erreichen ab Straßenbahn Linie 3 oder Bahnhofff Neckarstadt- Abfahrt: 13.13, 14.41, 15.36, 16.38, 18.08, 1944½ Mittwoch, Samstag, Sonntag 50pfennighinundzurletlſff Kaffee-Restaurant zur,, Reichsbahn“ Gut bürgerl. Mittag⸗ u. Abendtiſch 1 gr. Garten u. Saal, ff. Getränke, eig. Scht chlachtung, im kl. Schloßg., 2˙Min. v. Hauptbhf. am Suezk. Inhaber: Karl Morell, Küchenchef; Telefon 29880 Neuoſtheim Dürerſtraße 11 Telephon 44422 Nähe Flug⸗ platz u. Stadion⸗Qualitäts⸗ ware ⸗Inh.: Friedrich Nieß Kondltorer⸗Aaffee Slüdion Trinkt das beliebte MllER Sxc/ Ausſchank: Reſtaurant Elrandbad Nord OGENRSHEIM l. Diana- Ehülbenbons Tanz: m Waflefauxant, Kartiern“ Tierpark— Kinderſpielplatz Deliebtefter Ausfiugsort Mannheims Maper⸗Brüu —* Zus —— 1 Eine gro andere als ſich die no durch die bedacht, ſich zeilen ja ke „In d trotzdem n dumpfer S gehört ſcho fahrung zeit in der Jede Wi hat ihre O Erholung f wüſte iſt n bare Plätze um den ge Möglichkeit neue— un ſache: von Plätzchens Aequato den. Mitter das den kühlen vom Herur ſchlappen 2 fühlt ſich je erholt. E den Allt nur eini Darin be⸗ Za im Herzen Seite— es von dem zu ſchon iſt de heißen Jam genug, ſich Nöte un! vorführen z ſich vom ge weilen der Hauptſtraße allein ſchon größerer Ge der Erſchein Das Aug den Gäſten, um nichts i im Lokal e niſſe, die zu wertvoll als daß ſie wollten. W während de kühler Decki ter Erfri nehm iſt. Si Vielfältig achtunge nen doch d Ordnung in haben, eine nehmen ode zu ſchlürfen ſich wenig, und Hauptg nen nicht r und ihren net ſtellen Freiluftgaſtſ Hier habe luſion, noch lauf, in den —————— car —4 3² Geh aucł dann ma iag, 29. Zunt Mf —- ing tadt völlig entviß rfnis nach körperß zolung noch ſeltahh r. Das iſt begreiſ Thermometer infunddreißig un iſt und hartnäckh mperatur veiß mer nichts andere fheit und Engußt üchten und Smioh ingenehmeres ärtig änge. iges Schlafeß olender Schlumm den unruhigif es doch den af federn ans Fenſ Glutſommer in n eine Sache zun n. eſer Erfahrung g vor, der Liegegah )einen anregenh ige Müdigle hern. Ganz glat gegen ihre Lebeh t. nitunter ungeg — wie in diſ »Beine zu brinhß ſundheitliff Mit der Zeiſ daran, hält an zwungenen Ueh Erholungsſpaßf und trägt auf gültigen Parlih d, an den Fliß er Lido bunt u geſtalten. chloß iſt! 1— zne Loralitäten Eigene Konditore g⸗ und Abendtiſch ur das Be ſteſ Franz Würth 4 1 2 il örelan EL Käfertalerwald 5 Unheims — 4 4 3 sflugslokalf Linie 3 oder Bahnhof 1 15.36, 16.38, 18.08, 19.44 ighinundzufleiſſ 3 3 „Reichsbahn“ endtiſch, ſchöner gr. e, eig. Schlachtung, auptbhf. am Suezk. hef; Telefon 29880 — 3 — Eine großſtädtiſche Sonnenlandſchaft iſt alles andere als bezaubernd. Schwitzend ſchleppen ſich die noch nicht motoriſierten Volksgenoſſen durch die quadratiſche Gegend, ſtreng darauf bedacht, ſich zwiſchen den geradlinigen Häuſer⸗ zeilen ja keine ſchattige Stelle entgehen zu laſ⸗ ſen. In den Mittagsſtunden wiſſen ſie aber trotzdem nicht mehr vor lauter Sonne und dumpfer Schwüle, wo ihnen der Kopf ſteht. Es gehört ſchon eine Kunſt und einige Er⸗ fahrung dazu, ſich während der Sommers⸗ zeit in der Stadt wohlzufühlen. Jede Wüſte, ausgezehrt vom Sonnenbrand, hat ihre Oaſen, wo ſich von den Strapazen Erholung finden läßt. Auch die ſtädtiſche Stein⸗ wüſte iſt nicht bar von ſolchen. Jedes brauch⸗ bare Plätzchen iſt geſchickt ausgenützt worden, um den geplagten Stadtpilgern eine Möglichkeit zu geben, ſich aufzufriſchen und für neue— undurſtige— Taten zu ſtärken. Tat⸗ ſache: von außen, im Schutze eines ſchattigen Plätzchens ſitzend, geſehen, läßt ſich jede Aequator⸗Temperatur erträglich fin⸗ den. Mitten im Verkehrstrubel, das Auge am Puls der Stadt, den kühlen Trunk in greifbarer Nähe und den vom Herumlaufen in der mörderiſchen Hitze ſchlappen Adam bequem im Seſſel geborgen, fühlt ſich jedermann in kürzeſter Zeit köſtlich erholt. Es fällt unſäglich ſchwer, wieder in den Alltag zurückzutreten, von dem nur einige Schritte trennen. Darin beruht aber gerade der Zauber der Freiluftgaſtſtätten im Herzen einer Großſtadt. Ein Schritt zur Seite— es iſt nicht einmal ein Seitenſprung, von dem zu reden ſich der Mühe lohnte— und ſchon iſt der Niedergebeugte aufgehoben, dem heißen Jammertale entrückt und hat nun Muße genug, ſich die Qualen, die ſommerlichen Nöte und Peinlichkeiten der anderen vorführen zu laſſen. Die Beobachtungen, die ſich vom geſchützten Hafen aus, an dem ſich zu⸗ weilen der geſamte Fußgängerverkehr einer Hauptſtraße bricht, machen laſſen, rechtfertigen allein ſchon die geringen Aufwendungen. Kein größerer Genuß, als ruhender Pol zu ſein in der Erſcheinungen Flucht. Das Augenmerk gilt erſt an zweiter Stelle den Gäſten, die ihren Platz in der friſchen Luft um nichts in der Welt gegen eine ſchattige Ecke im Lokal eintauſchen möchten. Die Erleb⸗ niſſe, die ihnen hier das Auge vermittelt, ſind zu wertvoll, die Anregungen zu bunt, als daß ſie leichten Herzens darauf verzichten wollten. Wie kurz iſt die ſchöne Sommerzeit, während deren ein Aufenthalt im Freien, in kühler Deckung, an der Quelle erſehn⸗ ter Erfriſchungen, lohnend und ange⸗ nehm iſt. Sie gilt es, nach Kräften auszunützen. Vielfältig und anregend zugleich die Beo b⸗ achtungen, die ſich anſtellen laſſen. Sie ken⸗ nen doch die Ueberzeitlichen, die keine Ordnung im Leben kennen, die niemals Zeit haben, eine ordentliche Mahlzeit zu ſich zu nehmen oder eine Schale Kaffee mit Behagen zu ſchlürfen. Sie haben es ſtets eilig, gönnen ſich wenig, haſten ſich ſelbſt zwiſchen Suppe und Hauptgang noch mit einem Brief ab, kön⸗ nen nicht raſch genug bedient werden, zahlen und ihren Trab aufnehmen. Sie ausgerech⸗ net ſtellen einen Hauptteil der Gäſte einer Freiluftgaſtſtätte. Hier haben ſie endlich Ruhe, leben in der Il⸗ luſion, noch eingeſpannt zu ſein in den Kreis⸗ lauf, in den Rhythmus der Alltagsarbeit. Ihre Nerven entſpannen ſich ſo nachhaltig, daß der Vorbeiſchlendernde, der auf ihn die Blicke rich⸗ tet, der Meinung iſt, daß ſich der Mann am Tiſch da drinnen einem ganz merkwürdi⸗ gein Sommerberuf verſchrieben haben müſſe. So kann der oberflächliche Blick einer Täuſchung erliegen. Der erfahrene Mannhei⸗ mer kennt ſich allerdings aus. Er weiß Beſcheid über die fünf Minuten Atempauſe, die gerade bei dieſer Bruthitze nicht hoch genug gewertet werden können. Wie zu Hauſe fühlt man ſich unter dem ge⸗ ſtreiften Sonnendach. Abgeſchieden von allem Arbeitsgetriebe und doch nicht ausgeſchieden. Nichts Ver⸗ lockenderes, als läſſig angeſichts des ſich abwik⸗ kelnden Verkehrs ſein ſchattiges Plätzchen zu behaupten und gemächlich vor ſich hinzuträu⸗ men und ſo zu tun, als ob die ganze Bullen⸗ hitze draußen die perſönliche Verfaſſung nicht im geringſten geſtört hätte. Der Fremde lernt bei dieſer Gelegenheit, die für ihn Labſal be⸗ deutet, mehr vom Straßenleben der Stadt kennen, als ſich ihm bei einem ſtunden⸗ langen Bummel durch die Hauptver⸗ Im ſchattigen Garten läßt ſich angenehm verweilen HB-Aufnahme und-Bildstock ᷓꝛeilultgastotòtten in Mannlieim kehrsadern geoffenbart haben würde. Hier laufen ihm die Eindrücke in des Wortes wahr⸗ ſter Bedeutung einfach zu. Darum iſt nichts ge⸗ ſchätzter als eine ſommerliche Sitzgelegenheit im Freien, die dem beobachtenden Blicke keine Grenzen ſetzt, gleichzeitig aber auch dem Verlangen nach Eisgekühltem entgegenkommt. Glücklicherweiſe ſind wir Mannheimer nicht arm an ſolchen Gelegenheiten. Freiluft⸗ gaſtſtätten ſind eine Mannheimer Spezialität. Keine andere Stadt hat auch nur annähernd ſo viele ideale Möglichkeiten aufzuweiſen, die es dem Gaſt geſtatten, im Her⸗ zen einer Stadt zu verweilen und doch in einer ſchattigen Oaſe geborgen zu ſein. Für Spaziergänger, die ihre Glieder in Be⸗ wegung bringen und ihre Lunge mit friſcher Luft vollpumpen wollen, gibt es in den Parks Gelegenheit genug, ſich von den Strapazen an gaſtlicher Stätte zu erholen. Was ſollte aber der geplagte Stadtmenſch, der nicht allzu lange Zeit hat, ſich außerhalb der Stadt zu bemühen, beginnen, würden ſich ihm nicht die Freiluft⸗ gaſtſtätten darbieten, wo er in Kürze ſich erfri⸗ ſchen kann und neue Anregung findet? Wir freuen uns jedenfalls— und das beruht ein Gutteil auf eigener Erfahrung— feſtſtellen zu können, daß„Mannem aach hier vorne is!“ Den Nutzen hiervon haben alle, die in der Gluthitze allzu leicht ſchlapp werden, die es immerzu eilig haben und doch einem Seitenſchritt, der Anregung und Erholung bedeutet, nicht abgeneigt ſind. hk. Geſundheitsſchutz für alle Schaffenden 20 000 Aerzke unterſuchen die ſchaff enden Deukſchen Der Leiter des Hauptamts für Volksgeſund⸗ heit bei der Reichsleitung der NSDApP, Reichs⸗ ärzteführer Dr. Wagner, gab einem NdZ⸗Ver⸗ treter Auskunft über die für das deutſche Volk lebenswichtigen Aufgaben ſeines Hauptamts. Danach wird das Amt mit Hilfe der Deut⸗ ſchen Arbeitsfront und der Verſicherungsträger Unterſuchungen größten Umfangs durchführen. Rund 20 000 Aerzte des Hauptamts wer⸗ den angeſetzt, die Geſamtheit der ſchaffen⸗ den Deutſchen zu unterſuchen, überwachen, geſundheitliche Gefahren frühzeitig zu er⸗ kennen und die zum Geſundheitsſchutz not⸗ wendigen Maßnahmen einzuleiten. Das Ziel der Aerzte ſoll dabei nicht mehr in erſter Linie in der Behandlung von Erkran⸗ kungen liegen, ſondern in der Herausführung jedes deutſchen Menſchen zur igteit körper⸗ lichen und geiſtigen Leiſtungsfähigkeit. Zu die⸗ ſem Zweck hat ſich die NSWmit ihren Mitteln zur Verfügung geſtellt, um denjenigen Volks⸗ genoſſen, deren körperliche und geiſtige Lei⸗ ſtungsfähigkeit und Geſundheit nicht den Zielen des Hauptamtes für Volksgeſundheit entſpricht, die notwendigen ärztlich angeordneten Maß⸗ nahmen zuteil werden zu laſſen. Auf keinen Fall darf eine notwendige Maß⸗ Nimm dir nicht zuviel vor! Viele Leute machen aus einer Erholungsreiſe eine Leiſtungsprobe für Körper oder Geiſt. Sie ſtellen ſich einen ausführlichen Plan zuſam⸗ men von allem Schönen und Wiſſenswerten, das ſie unterwegs erleben wollen, von allen Ausflügen und Wanderungen, die gemacht wer⸗ den müſſen, und vergeſſen dabei, daß eine der⸗ artige Reiſe eine Anſtrengung, aber keine Er⸗ holung iſt. Man iſt ſich ja über ſeine eigene Aufnahmefähigkeit durchaus nicht im klaren. Man mutet ſeinem Gebdächtnis oder auch ſeiner Seele zuviel zu und iſt nachher erſtaunt, wenn man müde ſtatt angeregt nach Hauſe kommt. Warum ſoll jedes Ausflugsziel beſucht wer⸗ den? Wenn man es an einem Ort ſchön findet, dann darf man ruhig längere Zeit dort bleiben und jeden kleinſten Reiz auskoſten. Das hin⸗ terläßt einen einheitlicheren, geſchloſſeneren und darum dauernden Eindruck, als wenn man im Fluge immer wieder andere Bilder erhaſcht und ſie ſchnell wieder vergißt oder, will man ſie doch feſthalten, darüber in Zerſtreuung gerät. Die körperliche Leiſtungsfähigkeit ebenſo raſch, wenn man hier übertreibt. Man braucht nicht, zumal in heißen Wochen, täglich ſoundſoviel Kilometer zu wandern; man muß auch nicht heute noch die⸗ ſen Ort und morgen jenen erreichen wollen, überhaupt ſoll man die Durchführung eines Programms, wenn es irgend Mühe macht, nicht erzwingen. Jeder Zwang macht ſich in den Fe⸗ rien doppelt fühlbar, und das Ergebnis iſt dann körperliche und geiſtige Ueberreizung. Es haben aber nur ſehr wenig Leute Zeit und Geld, um ſich von der„Erholung“ erholen zu können. Allerdings kann man auch in den umgekehrten Fehler verfallen und ſich ſo gründlich langwei⸗ len, daß die Kräfte, über die man vor Antritt des Urlaubs verfügt, ganz brachliegen und ebenfalls eine ſeeliſche Ueberreizung hervor⸗ rufen. verſagt nahme darum nicht durchgeführt werden, weil der Betreffende mittellos iſt oder irgendwelche öffentlichen Verſicherungs⸗ und Koſtenträger nicht in Frage kommen. „Die beſonders ausgewählten Aerzte werden ſen vor allem auch um die Geſundheitsführung er weiblichen Bevölkerung, der Jugend⸗ lichen und der im gebärfähigen Alter ſtehenden Volksgenoſſinnen be⸗ mühen. Aus den Unterſuchungsergebniſſen will man Richtlinien auch für Maßnahmen gewin⸗ nen, die allen Angehörigen der einzelnen Be⸗ triebsgemeinſchaften zugute kommen ſollen. Das Hauptamt arbeitet eng zuſammen mit den zuſtändigen Reichsſtellen, dem Sozialamt der DAß und anderen Organen. Die Fragen der Entlohnung, Beurlaubung, Wohnung, Ernäh⸗ rung uſw. werden in engſtem Einvernehmen der Löſung entgegenzuführen ſein. Ausſtellun⸗ gen größten Umfanges unter Führung ſachver⸗ ſtändiger Aerzte ſind als eines der Aufklä⸗ rungsmittel vorgeſehen. Vor allem ſoll auch in den Notſtandsgebieten und dünn bepöl⸗ kerten Gebieten neue praktiſche Geſundheits⸗ politik getrieben werden. Beſonderen Kampf ſagt der Reichsärzte⸗ führer den noch immer alljährlich in den deutſchen Betrieben vorkommenden 850 000 Unfällen an, ſowie der Tuberkuloſe, wegen der noch rund eine Million Menſchen in Deutſchland in geſundheitlicher Fürſorge und Beobachtung gehalten werden müſſen. Man plane die Zuſammenfaſſung aller Be⸗ ſtrebungen des Unfallſchutzes und die Entwick⸗ lung dieſes Schutzes in jedem Betrieb auf die höchſtmögliche Stufe. Die bei alledem notwen⸗ dige ärztliche Tätigkeit ſei ſo umfangreich, daß in Zukunft in jeder Reichsbetriebsgemeinſchaft ein eigener Arzt tätig ſein müſſe. Er müſſe in engſter Verbindung mit den Aerzten des Hauptamts für Volksgeſundheit ſowie den Trä⸗ gern der Sozialverſicherung und Gewerbeauf⸗ ſicht arbeiten. Die ärztliche Arbeit in den 18 Reichsbetriebsgemeinſchaften ſolle—— zuſammengefaßt und geſteuert werden dur das Amt für Volksgeſundheit über die Zentral⸗ leitung der Deutſchen Arbeitsfront. cafèé Odeen. Täglich Künstlefkonzeft Vieleflei kis-Spezlelitöten im Dürerſtraße 11 4422. Nähe Flug⸗ adion⸗Qualitäts⸗ nh.: Friedrich Rieß t das beliebte ber⸗Bräu ank: Reſtaurant 6trandbad Noed⸗ Ha⸗Gchütenhaus usch“ Biergarten N7, 8(cinzinserhof) kunststrabe Konzert Mittv/ochs, Samstags und Sonntags Kleine preise— kintritt reil Gen auch mal aus und trinle ein Glas dann macht das Leben wieder Spaſ KONDITOREI-KAfFfEE Hartmann-N7, 12 Quslitäöt und billig! Aktienbler ludwigshafen vVOEGAETEN wie am Kurfürstendamm Berlin 0 3 2 Hierstube AMTATrTERSATILU.. mit schonem, regensicherem vorgerten Fochmännisch geleitete bürgerſiche Küche lnemm dusisfütt mit dem schònen schattigen Vorgorten Tel. 220/ L. 15, 12 am hismerckdenkmal .———————— Terrasse des g 8 W W Kee W Wi Ww — Kunstler-Konzert Bes uUchen sSie die schöne 8 hacten-Jecrasse des Anian-Hlotel Pfisterer und Munchener Löwenbräu Besuchen Sie den schönen 47836K Malenarfus- Garfen gegenüber dem Univers um Welde- und Löwenbräu München Zum Alpeniäger gegenüber dem 110er Denkmal U 5,16 giechen- und Weldebier Belannt Zute und Rlelswelte Küche- Alles durch Finle's Eisküni Würzburger Weizenbier Anlage gelkühlt- Schönes Nebenzimmet 3 5—— 5 85 — ——— — Begegnung mit Greta Garbo (Von unſerem nordiſchen.-.-Rorreſpondenten) Gotenburg Wir ſind ein großer Haufen Zeitungsleute, ſchwediſche und anderer Länder Preſſevertreter und Photographen, die in einem Schlepper dem ſchwediſchen Amerikadampfer„Kungsholm“ bis zum Leuchtturm Vinga entgegengefahren ſind. Vinga liegt weit draußen im Meere vor Goten⸗ burg, aber die Fahrt hinaus durch die ſchwe⸗ diſchen Schären in dem hellen Sommermorgen iſt ein Erlebnis. Ein zweites Erlebnis erwartet uns jedoch, die Begegnung mit Greta Garbo, der„göttlichen“ ſchwediſchen Filmſchauſpiele⸗ rin, deretwegen wir hinausgefahren ſind. Wir wiſſen alle, wie ſchwer ſie zu ſprechen iſt und deshalb haben wir verſucht, die erſehnte Beute hier draußen, Stunden vor der Landung, einzu⸗ kreiſen und„zur Strecke zu bringen“. Als der Rieſe des Atlonten uns wohlwollend auſgenommen hat, ſtürzen wir wie eine Meute durch die Gänge, bis wir die„Höhle des Wil⸗ des“ aufgeſtöbert haben. Als Miß Carin Lundh ſteht ſie auf der Paſſagierliſte, aber wir wiſſen Beſcheid. Zwar haben unſere amerikaniſchen Kollegen gemeldet, daß Garbo in Herrenklei⸗ dung und unter dem Namen Carl Lundh reiſt. Das ſtimmt beſſer überein mit dem Bilde, das ſie ſich in Amerika von der Garbo gemacht ha⸗ ben, aber weniger mit der Wirklichkeit. Greta Garbo hat zwar eine tiefe Altſtimme, aber des⸗ halb bevorzugt ſie nicht Männerkleidung. Als ſie ſich in ihrer Kabine eingekreiſt ſieht, ergibt ſie ſich überraſchenderweiſe auf Gnade und Ungnade. Sie bittet nur um kurze Friſt, ſich zuerſt anzuziehen und ihre Heimat von der Kommandobrücke begrüßen zu dürfen. Dann will ſie ſich in der Bibliothek zur Verfügung ſtellen. Viele von uns wollen ihr Verſprechen für nicht mehr als eine Finte, um uns loszu⸗ werden, halten, aber ältere erfahrene„Garbo⸗ jäger“ ſtehen gut für ſie.„Wenn die Garbo etwas verſprochen hat, dann hält ſie es auch.“ So begeben wir uns in die Bibliothek. Die Photographen ſtellen ihre„Batterien“ auf und wir andere fragen die Mitreiſenden aus. Viel haben ſie nicht zu erzählen. Nur ein einziges Mal hat ſie an dem gemeinſamen Mittageſſen teilgenommen, ſonſt hat ſie immer in ihrer Ka⸗ bine geſpeiſt und Luft auf der Kommandobrücke geſchnappt. Die Wartezeit wird lang und wir vertreiben ſie mit lebhaften Geſprächen, die unſere eigene Spannung übertäuben ſollen. Mit einem Male tritt Schweigen ein. Die Garbo kommt. Ich habe ſie noch in Erinnerung als friſches, ſtatt⸗ liches Mädel aus der Zeit, als ſie noch die Theaterſchule beſuchte. Aber die Garbo, der ich jetzt begegne, iſt eine andere. Reifer, vergeiſtig⸗ ter, natürlich. Aber es iſt auch etwas anderes. Sie kommt mit raſchen, nervöſen Schritten. Ihr Geſicht iſt auffallend bleich, ihre Züge geſpannt. Die Augen flackern ein wenig. Sie geht nach vorne geneigt, als ob ihre eigene ſtattliche Größe ſie genieren würde. In Wirklichkeit iſt Bilder: Ufa Trude Marlen Greta Garbo auch größer, als ſie auf der Lein⸗ wand erſcheint. Auf der Türſchwelle bleibt ſie einen Augenblick ſtehen. Sie iſt in Grau geklei⸗ det.„Well, hier haben Sie mich jetzt,“ ſagt ſie auf ſchwediſch mit ihrer wohlbekannten tiefen Stimme. Sie lächelt, aber ihre Lippen zucken ein wenig. Dann ſetzt ſie ſich auf den Stuhl, den wir für ſie bereitgeſtellt haben. Die Batterien der Photographen blitzen los. Unſere Fragen Karin Hardt hageln erbarmungslos auf ſie nieder. Sie ant⸗ wortet, kurz, oft einſilbig mit einem ja oder nein, manchmal ſogar nur mit einem Nicken oder einem Kopfſchütteln, die ihre langen Locken zum Flattern bringen. Da iſt es, als ob ein Edeltier ſeine Mähne ſchüttelt. Ein gejagtes Edelwild, das ſich ſcheu umſtellt ſieht. Es iſt keine„Mache“. Es iſt derſelbe Ausdruck über ihr, den ich ſeinerzeit bei einer Maſſenbegeg⸗ Bild: Ufa als„Die törichte Fungfrau“ im gleichnamigen Film Film-Künſtlerinnen erholen ſich Brigitte Horney nung mit dem berühmten Atlantflieger Charles Lindbergh beobachten konnte. Beide drückt die Laſt ihrer Berühmtheit. Geſtrafft ſind ihre Geſichtszüge bei dieſem Frage, und Antwortſpiel. Nur einmal entſpan⸗ nen ſie ſich. Ein ſchwediſcher Zeitungsmann, der neben mir ſteht, fragt ſie:„Iſt es ſchön, wie⸗ der zu Hauſe zu ſein? Sie fühlen ſich wohl noch in Schweden zu Hauſe?“ fügt er ein wenig zö⸗ gernd hinzu. Da richtet die Garbo ihre /roßen Augen auf uns. Sie ſagt zunächſt kein Wort, aber ein Leuchten geht über ihr Antlitz, ſo wie es von der Leinwand leuchten kann, wenn es Momente ſtummen Glückes wiedergeben ſoll. Und ſie nickt mehrmals beſtätigend.„Ja, hier bin ich zu Hauſe,“ kommt es dann ganz ſtill von ihren Lippen. Sie iſt ſehr, ſehr glücklich, wieder zu Hauſe zu ſein. Die Fragen hageln weiter. Der Film von „Königin Kriſtina“ wird genannt.„Sind Sie mit dieſem Film zufrieden?“ Zum erſten Male wird die Garbo wortreicher: „Zufrieden, nein. Wie können Sie ſo etwas glauben. Aber was konnte ich machen.“ Und ſie zuckt mit den Schultern mit einem Ausdruck, der beſſer als Worte ſagt, daß auch ſie machtlos iſt gegenüber der großen Hollywoodmaſchinerie. „Haben Sie nicht einmal daran gedacht, einen Film nach Ihrem eigenen Kopf zu machen, eine Rolle zu geſtalten, wie Sie ſelbſt wollen?“ „Natürlich. Aber das geht nun einmal nicht. So etwas macht man in Hollywood nicht.“ „Welche Rolle haben Sie ſich da gedacht?“ „Warum ſoll ich das ſagen? Die Rolle, die ich mir geträumt habe, werde ich doch nie ſpielen.“ „Aber mit welcher Ihrer Rollen ſind Sie am meiſten zufrieden?“ Prompt, und mit einer Echtheit, an der man nicht zweifeln kann, kommt die Antwort:„Mit keiner bin ich zufrieden“. Die mit ſich ſelber und ihren Leiſtungen nie zufriedene Künſtler⸗ natur hat geſprochen. Im Laufe des Geſprächs dementiert ſie auch alle in der letzten Zeit über ſie und ihre künf⸗ tigen Pläne gemeldeten Gerüchte. Die Verfol⸗ gung von amerikaniſchen Gangſters, Uebergang zum Europafilm, alles kein wahres Wort daran. Nur daß ſie einmal in der Zukunft Land⸗ wirtin werden und Kartoffeln in Alt⸗Schweden bauen will, beſtätigt ſie halb mit einem Lächeln. Dann werden die Antworten wieder einſil⸗ biger und ſchließlich erhebt ſie ſich.„Sonſt iſt es wohl nichts mehr?“ fragt ſie und will gehen. Aber noch ehe ſie verſchwindet, erzähle ich ihr von dem großen Erfolg, den ihre letzten Filme in Deutſchland gehabt haben. Greta Garbo lächelt ein wenig:„Das freut mich ſehr. Wirk⸗ lich,“ fügt ſie mit Nachdruck hinzu. „Kommen Sie diesmal nicht auch nach Deutſchland?“ Eine Weile zögert ſie mit der Antwort.„Viel⸗ leicht, ich möchte ſchon. Aber ich traue mich nicht. Wirklich nicht. Nicht offiziell. Privat komme ich vielleicht. Aber grüßen Sie jedenfalls mein deut⸗ ſches Publikum.“ Damit iſt ſie weg. Inzwiſchen iſt„Kungs⸗ holm“ am Ziel ſeiner Reiſe. Am Anlegeplatz ſtehen Tauſende und wieder Tauſende, die ihre berühmte Landsmännin begrüßen wollen. Aber ſie bekommen kaum einen Schein von ihr zu ſehen. Mit ſtarker Polizeibewachung verläßt Greta Garbo das Schiff, eil, durch das Zollhaus und ſteigt in den wartenden Kraftwagen. Dann verſchwindet auch dieſer. Das Reiſeziel iſt Wärmland, die ſchöne Heimat Selma Lagerlöfs, wo die Garbo ſich zunächſt erholen 8 Dorit Kreysler HB-Bildstock Carola Höhn —— Ei Wenn mar kleine Wäſch kann, muß Küche trockne Da iſt ein W man an Go und der unb merdecke bei kommene Hil Solch eine einem Holzr⸗ auf denen d leicht ſelbſt h richtet ſich n er muß eiw 1 den er g die Außenlei 1 1,40 Met aßen empf der Mittenn tützen. Man ür den Raht dieſer Leiſten überliegen w von je 10 87 der Bruſtlei⸗ Niemand Hoſe: etwo 14610. Ein anzug iſt i Modell beſ oder Waſck mit Krag⸗ Schnitt Gr für Größe Stoff, zur Waſchſtoff, Vob ezu- EI ger Charles ſe drückt die bei dieſem nal entſpan⸗ tungsmann, ſchön, wie⸗ h wohl noch n wenig zö⸗ ihre Hroßen kein Wort, itlitz, ſo wie n, wenn es rgeben ſoll. „„Ja, hi 1 ganz ſtill hr glücklich, Film von „Sind Sie wortreicher: e ſo etwas .“ Und ſie Ausdruck, ſie machtlos maſchinerie. dacht, einen nachen, eine ollen?“ inmal nicht. nicht.“ ſedacht?“ Rolle, die doch nie ind Sie am in der man wort:„Mit ſich ſelber e Künſtler⸗ ert ſie auch ihre künf⸗ Ddie Verfol⸗ Uebergang hres Wort kunft Land⸗ t⸗Schweden em Lächeln. eder einſil⸗ Sonſt iſt es will gehen. hle ich ihr zten Filme ta Garbo ſehr. Wirk⸗ auch nach hort.„Viel⸗ mich nicht. komme ich mein deut⸗ ſt„Kungs⸗ Anlegeplatz de, die ihre ollen. Aber von ihr zu ng verläßt is Zollhaus igen. Dann teiſeziel iſt Lagerlöfs, will. G. B. -Bildstock richtet ſi Wenn man aus irgend einem Grunde ſeine klleine Wäſche nicht auf den Balkon hängen kann, muß ſie im Badezimmer oder in der Küche trocknen, und das ſieht ſehr häßlich aus. Da iſt ein Wäſchetrockner im den man an Gardinenſchnüren herablaſſen kann, und der unbenutzt gan merdecke beinahe unſichtbar hängt, eine will⸗ oben unter der Zim⸗ kommene Hilfe. Solch einen Wäſchetrockner, beſtehend aus einem Holzrahmen und mehreren Rundſtäben, guf denen die Wäſche hangt, kann man ſich leicht ſelbſt herſtellen. Die Größe des Rahmens ch nach der Breite des Badezimmers, er muß etwas ſchmäler als der Raum ſein, 3 5 den er gedacht iſt. Durchſchnittlich werden die Außenleiſten, die den Rahmen bilden, 1,20 3 3 1,40 Meter betragen. Bei noch größeren aßen empfiehlt es ſich, die Rundſtangen in 4 der Mitte noch einmal durch eine Leiſte zu tützen. Man ſchneidet zunächſt die vier Leiſten für den Rahmen zu. Dann bohrt man in zwei dieſer Leiſten, die ſich ſpäter im Rahmen gegen⸗ überliegen werden, kleine Löcher in Abſtänden von je 10 Zentimetern. Die Löcher werden mit der Bruſtleier gebohrt in einer Stärke, daß Niemand wirv durch die Wäſche geſtört! Ein ſelbſtgebauter Wäſchetrockner Der Wäſchetrockner für Kleinwäſche die Rundſtäbe in ſie hineinpaſſen. Für die Rundſtäbe wählt man am beſten eine Stärke von 15 Zentimeter Durchmeſſer, ſchneidet alle Stäbe gleich lang zu, ſteckt ſie in die Löcher, die ſich genau gegenüber liegen müſſen, und leimt ſie ein. Nun können die zwei ſehlenden Leiſten zum Rahmen gefügt werden. Dazu iſt notwendig, daß man die Leiſten an den Ecken ſo ausſchneidet, daß ſie gut ineinanderpaſſen und verleimt werden können. Da der Wäſche⸗ trockner feuchtwarmer Luft ausgeſetzt iſt, ver⸗ wendet man Kaltleim. Sollte der Rahmen noch nicht genügend Halt haben, ſo wird an jeder Ecke ein Nagel von oben eingeſchlagen. Nun gilt es, die Aufhängevorrichtung 155 zurichten. Man ſchraubt in zwei ſich gegen⸗ überliegende Rahmenleiſten je zwei Ringöſen ein, von der Ecke aus etwa 10 bis 15 Zenti⸗ meter entfernt. Daran befeſtigt man zwei Schnüre, verknotet ſie miteinander und führt die eine über eine Rolle, die dicht unter der Zimmerdecke in die Wand in einen Holzdübel eingeſchraubt wird. Die Schnur läuft weiter unter der Decke entlang zur gegenüberliegen⸗ den Wand und dort über eine zweite Rolle hinunter. Neben dieſer Rolle befindet ſich eine dritte dort eingeſchraubte Rolle. Ueber dieſe läuft die Aufhängeſchnur der anderen Seite. Beide Schnüre laufen nebeneinander an der Wand hinunter und werden in Reichhöhe im Knoten vereint an einem Haken befeſtigt. Die Schnur muß ſo lang ſein, daß ſie auch dann noch am Haken befeſtigt werden kann, wenn der Wäſchetrockner heruntergelaſſen iſt. Bei ſehr dünnen Wänden werden die Rol⸗ len ſtatt direkt in die Wand beſſer erſt auf eine Holzplatte el raubt, dieſe mit Ralldübeln in der Wand befeſtigt. Der Haken zum Feſtmachen der Schnur muß ebenfalls eingegipſt oder ein⸗ gedübelt werden. Sollten die Rundſtäbe, auf denen die feuchte Wäſche hängt, allmählich nach⸗ geben und ſich nach unten biegen, jo dreht man einfach das ganze Geſtell um. Statt der Rundſtäbe kann man auch eine hin⸗ und her⸗ geführte Wäſcheleine benutzen. Lilli Pollack-Netzband. Blumen ziehen um Wann und wie pflanze ich meine Zimmer⸗ pflanzen um? In andere Töpfe und neue Erde werden die Zimmerpflanzen umgepflanzt, wenn: 1. der ganze Topf mit Wurnzeln angefüllt iſt; 2. ein großer Teil der Wurzeln erkrankt oder abgeſtorben iſt; 3. Pflanzen mit einer ausgeſprochenen Ruheperiode in eine Wachstumsperiode kommen, z. B. Amaryllis, Knollenbegonie. Du mußt umpflanzen: 1. die ſchnellwachſenden Zimmerblumen, wie Pelargonie, Zimmerlinde. Fuchſie, Agera⸗ tum, Nelke, Chryſantheme, Calla, Alpen⸗ veilchen, Schiefblatt, Gummibaum jedes Jahr im Frühjahr; 2. langſam wachſende wie alle Palmen, Azalee, Kamelie, Farnkraut, Ananas⸗ gewächſe wie Billbergie Bromelie jedes zweite Jahr. Laß deine Zimmerblumen, beſonders die wertvollen und langſam wachſenden, lieber vom Gärtner umpflanzen, ſolange du nicht Das Aus⸗Topfen einer Pflanze die nötige Erfahrung und Uebung in dieſer Arbeit beſitzeſt. Der neue Blumentopf muß ſtets ein wenig größer ſein als der Das Umpflanzen deiner Zimmerpflanzen nimmſt du ſo vor: 1. Wahl eines leeren Blumentopfes mit 2 bis 4 Zentimeter ſtärkerem Durchmeſſer als der, in dem die Pflanze jetzt ſteht. Waſſer ſaugen laſſen. Bereits gebrauchte 2. Neuen vor Verwendung voll, Blumentöpfe vorher mit Wurzelbürſte innen und außen von Erde und Algen befreien. 3. Vorſichtiges Austopfen der Pflanze. 4. Topfſcherben aus ihrem bisherigen Topfe auf das Waſſerabzugsloch des neuen Blumentopfes legen. 5. Vorſichtiges Lockern des Wurzelballens. 6. Pflanze mit Wurzelballen in den neuen Blumentopf richtig hineinhalten. 7. Hineinfüllen von Erde in den Blumen⸗ topf unter und um den Wurzelballen erum. 8. Aufſtoßen des Topfes, damit die Erde ſich ſetzt. Gegebenenfalls noch Feſtdrücken der neuen Erde um den Wurzelballen herum durch Herunterſtoßen mit einem Blumenſtab. 9. Nach dem Aufſtoßen muß die Oberfläche der Erde ungefähr 1,5 Nentimeter unter Topfrand bleiben. Dadurch erhält der Blumentopf den notwendigen„Gießrand“. 10. Nach dem Aufſtoßen ſollen die oberſten Wurzeln nur wenig mit Erde bedeckt ſein, 11. Vorſichtiges, aber ergiebiges Angießen der umgeſetzten Zimmerpflanzen. Manche Zimmer⸗ und Balkonblumen müſſen zurückgeſchnitten werden, beſonders Pflanzen, die buſchig wachſen ſollen. Meiſtens erfolgt der Rückſchnitt im Frühjahr, z. B. bei Pelar⸗ gonien und Fuchſien. Gartenbaudirektor Ludwis Losset. 2 4225 8 7722 4 ——— — — ————3ð——— 9* * 14610 14611 14609. Zu dieſem Strandanzug aus weißem und rotem Trikotſtoff gehört eine loſe Jacke mit großen aufgeſetzten Taſchen. Das Jäckchen wird ſich als ſehr brauchbar erweiſen. Vobach⸗Schnitt für 15—16 Jahre und Größe O. Er⸗ forderlich für 15—16 Jahre zu Bluſe und Jacke: etwa 2,40 m Stoff, zur Hoſe: etwa i m Stoff, je 80 om breit. 14610. Ein einfacher, klaſſiſcher Strand⸗ anzug iſt immer wieder beliebt. Unſer Modell beſteht aus hellgrauer Flanell⸗ oder Waſchſtoffhoſe und blauer Bluſe mit Kragen und Gürtel. Vobach⸗ Schnitt Größe 1und III. Erforderlich für Größe 1 zur Hoſe: etwa 2,50 m Stoff, zur Bluſe: etwa 1,85 im blauer Waſchſtoff, je 80 em breit liegend. 14609 8 14611. Strandkomplet, beſtehend aus kurzem geſtreiften Anzug, der den Rücken vollkommen frei läßt, und lan⸗ ger, weißer Hoſe aus Flanell. Be⸗ achten Sie den neuartigen Schnitt der Hoſe. Vobach⸗Schnitt Größe O und II. Erforderlich für Größe ll zum Anzug: etwa 1,60 m Stoff 80 em breit; zur Hoſe: etwa 3,25 m Stoff 80 em breit. 14618. Wir bringen hier einen der neuen kurzen Bademäntel, die zwar ſehr hübſch ſind, vor allem aber von der ſchlanken Frau getragen werden können. Das Modell aus weißem Frottee oder Leinen iſt über den zu ziehen. Vobach⸗Schnitt Größe und III. Erforderlich für Größe 1: etwa 1,80 m Stoff 130 em breit. 14612. Für die junge Dame iſt dieſer Luft⸗ und Strandanzug aus ſchwarz⸗— roſa gepunkteter Waſchſe ide entworſen. Eine loſe Jacke komplettiert das ge⸗—— ſchmackvolle Modell, das allen ſchlan⸗ ken Figuren ſteht. Vobach⸗Schnitt ſes 15—16 Jahre und Größe I. Er⸗ orderlich für 15—16 etwa 3,60 m aſchſeide 80 em breit. 14613. Neues Strandkomplet. Der lange Strandrock wird oben mit einer dicken Kordel, die—.— abgebunden wird, eingereiht. trandbluſe, vorn hoch, hinten ſehr tief ausgeſchnitten. Dazu ein weites Cape mit farbigen Blenden. Vobach⸗Schnitt Größe 1und III. Erf. f. Gr. III z. Kleid: 3,25 m Stoff go em br.; zum Cape: 1,30 m Stoff 130 om breit. Fur dles Fommers ochonste Iage. —§5ðv—5v5ðv—ðv—— ———— 5 4 N 14618 Mr. 117 Wbach-AGchnitte ezugsquelle sämtlicher Vobach-Zeltschriften o Buüchhandlung Franz Zimmermann, 6.7 an der Trinitatisłlrene fernsprecher 33267 Taschstoffe in modernen, wundervollen siunenmustera Kiolina& Miüßler u: 4 am ꝑRathaus Jahrgang 5— A Nr. 291— Seite 12 „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe——— vO diesjähriges Volksfeſt Sonntag, 30. Juni, 15 Uhr, auf den Rennwieſen ſtattfindet. Hauswarte erhältlich. (10.—16. September) verſtreicht am 30. Juni. nommen) auf der Ortsgruppengeſchäftsſtelle, hofplatz 7, eine Treppe, Rheinau. Samstag, 29. Juni, 20.30 Uhr, Schu⸗ lungsabend des Blocks 14 in der Braunkohlen⸗ Kantine. Waldhof. Samstag, 29. Juni, 14.30 Uhr, An⸗ treten der uniformierten und nicht uniformierten Ju⸗ gend Waldhofs beim Sportplatz Luzenberg zum Feſt⸗ zug der Jugend. Waldhof. Sonntag, 30. Juni, 13 Uhr, Antre⸗ ten aller NS⸗Organiſationen und ſämtlicher Vereine Waldhofs beim Sportplatz Luzenberg zum großen Feſtzug. Feudenheim. Die Parteigenoſſen mit dem Anfangs⸗ buchſtaben D, E und F, welche noch nicht im Beſitz des Mitgliedsbuches ſind, reichen ihre rote Karte zwecks Umtauſch bis ſpäteſtens 10. Juli unter Bei⸗ fügung von zwei Lichtbildern(gefertigt vom Berufs⸗ fotograf) und RM.20 Ausfertigungsgebühr wäh⸗ rend der Kaſſenſtunden an mich ein. Deutſches Eck. Sämtliche Volksgenoſſen der Orts⸗ gruppe treten Sonntag, 30. Juni, 13 Uhr, zwiſchen S 6 und R 7 zum Feſtzug anläßlich unſeres Volts⸗ feſtes auf dem Neckarvorland an. NS⸗Frauenſchaft Neckarſtadt⸗Oſt. Sämtliche Frauen beteiligen ſich an der Beiſetzung von Frau Schmitz am Sams⸗ tagvormittag 9 Uhr vor der Leichenhalle. Achtung, Ortsgruppenleiterinnen! Samstag, den 29. Juni, vorm..15 Uhr, treffen ſich die Ortsgrup⸗ penleiterinnen vor der Leichenhalle zur Beerdigung der Ortsgruppenleiterin Frau Emma Schmitz, Orts⸗ gruppe Neckarſtadt⸗Oſt. Vollsfeſt der Ortsgr. Jungbuſch. Alle Volksgenoſ⸗ ſen werden darauf aufmerkſam gemacht, daß unſer um Reichhaltige Darbietungen, Tombola, Tanz uſw. ſorgen für ge⸗ mütliche Stunden. Karten ſind durch die Block⸗ und Schwetzingervorſtadt. Achtung, Reichsparteitag 1935! Die Anmeldefriſt zur Beteiligung am Reichsparteitag An⸗ meldungen, die bis dahin nicht getätigt ſind, können nicht mehr berückſichtigt werden. Anmeldungen wer⸗ den täglich von 15—19.30 Uhr(Samstags ausge⸗ Bahn⸗ Anordnungen der NSDAꝰ Achtung, Ortsgruppen! Montag, 1. Juli, 16 Uhr, beſuchen folgende Ortsgruppen den Vortrag über Doſenfleiſch(Fleiſch im eigenen Saft) im „Friedrichspark“: Ortsgruppen Deutſches Eck, Feuden⸗ heim, Friedrichspark, Humboldt, Jungbuſch, Linden⸗ hof, Neckarſtadt⸗Oſt, Wallſtadt und Rheinau. Acht ung Ortsgruppen! Dienstag, den 2. Juli, 16 Uhr, beſuchen folgende Ortsgruppen den Vortrag über Doſenfleiſch(Fleiſch im eigenen Saft) im „Friedrichspark“: Ortsgruppen Neuoſtheim, Oſtſtadt, Sandhofen, Seckenheim, Schwetzingerſtadt, Strohmarkt, Waldhof, Friedrichsfeld, Brühl und Käfertal. Achtung! Dienstag, 2. Juli, findet keine Ortsgruppenleiterinnen-Beſprechung ſtatt. Achtung, Referentinnen der Abt. Volks⸗ und Haus⸗ wirtſchaft. Die Referentinnen der Abt. Volks⸗ und Hauswirtſchaft melden ſich Montag und Diens⸗ tag, 1. und 2. Juli, 15.30 Uhr, zur Mitarbeit im „Friedrichspark“. 93 HJ⸗Einheiten Sandhofen. Sonntag, 30. Juni, vormittags 11 Uhr, findet im Union⸗Theater eine Jugendfilmſtunde ſtatt. Es beteiligen ſich an dieſer Veranſtaltung HJ, BDM, IM und DJ. Der Eintrittspreis betrügt 20 Pfg. für Perſonen bis zu 25 Jahren. Karten ſind bei den genannten Einheiten und an der Morgenkaſſe zu haben. HI⸗Einheiten Waldhof. Sonntag, 30. Juni, .30 Uhr, findet im„Saalbau“ eine Jugendfilmſtunde ſtatt. Es beteiligen ſich an dieſer Veranſtaltung HJ, BDM, IM und Da. Der Eintrittspreis beträgt 20 Pfg. für Perſonen bis zu 25 Jahren. Karten ſind bei den genannten Einheiten und an der Kaſſe zu haben. Schar Seckenheim(2/23/171). Sonntag, 30. Juni, tritt die Schar um 13.15 Uhr im Schloßhof(Secken⸗ heim) an. Wer fehlt, hat ſeinen Ausſchluß aus der HI bewirkt. DJ Die Funkwarte des Jungbannes 1/171 treten am Montag, 1. Juli, 20 Uhr, in Uniform an. Schreib⸗ zeug iſt mitzubringen. Die Sozialſachbearbeiter der Jungbanne 1 und 2/171 haben dafür Sorge zu tragen, daß die Führer, die in den kommenden Ferien auf Fahrt gehen, im Be⸗ ſitze der nötigen Ausweiſe ſind. Anträge auf Aus⸗ Evangeliſche Kirche Sonntag, den 30. Juni 1935(2. nach Trinitatis) .30 Uhr Frühgottesdienſt, Vikar 5 ulze; 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Kiefer; .15 Uhr Kindergottesdienſt, Vitar Bodemer; 11.1 15 Uhr Pfarrer Kiefer und Pfarrer Dr. Engelhardt Srglſiarrei 11.30 Uhr Chriſtenlehre, Pfarrer peck Ausflug des Kindergottesdienſtes; „Treffkunkt morgen um 7 Uhr an der Konkordien⸗ 5 Rücktehr gegen 1 Uhr. Bei Wetter 11 Uhr Kindergottesdienſt.— 10 Uhr Hauptgottes⸗ dienſt, Pfarrer Horch; 11.30 Uhr Chriſtenlehre für Knaben und 12 Uhr Chriſtenkehre* Mädchen, 4 Kirchenrat Maler u. Pfarrer Horch: 18 Uhr Abend⸗ gottesdienſt, Vikar Wallenwein. — 8 Uhr n Vikar Hauck; Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Dr. Weber; 11. 15 Ihr Kindergottesdienſt, Vitar Hauc; 11.15 Uhr Chriſtenlehre ayer u. Pfarrer Dr. Weber. Neupſtheim: 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Vilar Hauck; 11 Uhr Chriſtenlehre, Pfarrvikar 5 11.30 Uhr Pfarrvikar Staubi Friedenskirche:. 51 Ehriſtenlehre(Südpfarrei), Pfarrer Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Zahn; 10.45 uhr Vikar Rupp; 10.45 Uhr Chriſtenlehre(Nordpfarrei), Pfr. Zahn. Johanniskirche:.30 Uhr Frühgottesdienſt, Vikar Schoener;.30 Uhr Chri für Knaben und Mädchen, Pfarrer Joeſt; Uhr Chriſtenlehre für Knaben, Pfarrer Emlein; 9 Uhr Chriſtenlehre für Mädchen, Pfarrer Emlein: 10 Uhr Hauptgottes⸗ ———— Pfarrer Joeſt; 11. 15 Uhr Kindergottesdienſt, aiſheiſgde⸗ 8 Uhr Ausflug des Uhr Hauptgottesdienſt, Miſſionar Wenz;.15 hr Chriſtenlehre, farrer Frantzmann;—— Jundt und Pfarrer alter. Gemeindehaus Eggenſtraße 6: 9 Uhr Gottesdienſt, Pfarrer Walter. Melanchthonkirche: 9 Uhr Chriſtenlehre, Hahn; 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Heſſig: 11.15 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Gemeindehaus Zellerſtraße 34: Honihr Gottesdienſt, Vikar Wallenwein; 11.15 Uhr Whriſtentehre. Pfarrer eiſes Krankenhaus: 10.30 Uhr Gottesdienſt, Pfr. 10.30 Uhr Gottesdienſt, Vikar Wich⸗ beipütn.30 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Vogel; 45 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Vogel; 13 uhi Erßienlehre für Mädchen, Pfarrer Kammerer. Friedrichsfeld:.30 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer chönthal; 10.30 Uhr Kindergottesdienſt, Pfarrer Schönthal; 13 Uhr Chriſtenlehre, Pfarrer Schönthal. Küfertal: 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer 57 7 11.15 Uhr Kindergottesdienſt, Pfarrer Schäfer; 13.30 Uhr Chriſtenlehre für Mädchen, Pfarrer Sinfer; 20.15 Uhr Abendgottesdienſt, Vitar Gſcheidlen. 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Vit. Gſcheid⸗ len; 11.15 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Gſcheidlen. 530 Uhr Chriſtenlehre, Pfarrer Gänger und K farrer Kühn;.30 Uhr Hauptgottesdienſt, farrer ühn; 10.30 Uhr W der Nordpfarrei, ſarrer Gänger: 5 Ühr Kindergottesdienſt der üdpfarrei, Pfarrer Fühn⸗ Gemeindehaus Speyerer Straße 28:.30 Uhr Haupt⸗ ottesdienſt, Pfarrer Müller: 10.30 Uhr Chriſten⸗ 255 Pfarrvikar Müller; 11 Uhr Kindergottesdienſt, anwi Müller 110 nau: 10 Uhr Honptgottesdieng. Vikar Seel; 11.00 hr Kindergottesdienſt, Vikar Seel. Pfingſtberg: 9 Uhr Goitesdienſt, Vikar Seel: 10 Uhr . .30 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Renkert: .30 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Renkert. ckenheim:.30 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar En⸗ e42 12. 30 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Enderle; 13 Uhr a für Knaben, Vikar Enderle. Pauluskirche aldhof:.45 Uhr für beide Pfarreien, Pfarrer Lemme;.30 Uhr Haupt⸗ — 3 2— 10.45 Uhr Kinder⸗ ottesdien arrer Le Wallſtadt: 9'uhr' Chriſtenlehre, Pfarrer Münzel;.30 Hauptgottesdienſt, Pfarrer Münzel; 10.30 Uhr Kin⸗ dergottesdienſt, Pfarrer Münzel. Wochengottesdienſte initatiskirche: Dienstag 20 Uhr Abendandacht, Pfr. 2Sped; Mittwoch 7 7 Uhr Morgenandacht. Konkordienlirche: Donnerstag 20 Uhr Andacht, Pfarr. eee 20.—— Kirchenmuſikdirektor Arno Landmann . Montag bis Samstag.20 Uhr Mor⸗ enanda dahaie Donnerstag 20 Uhr Andacht, Vikar Ochs. Donnerstag.45 Uhr Morgenandacht, tkar ogel. Käfertal: Freitag 20.45 Uhr Bibelſtunde im Gemeinde⸗ haus, Pfarrer Schäfer Matthäustirche Mittwoch 7 Uhr Schüler⸗ gottesdienſt, Pfarrer Kühn. Evang.⸗luth. Gemeinde (Diakoniſſenhauskapelle, F 7, 29) Sonntag, 30. Juni, nachm..00 Uhr Predigt, Pfarrer Schmock von Iſpringen. Vereinigte ev. Gemeinſchaften Landeskirchl. Gemeinſch.„Haus Salem“, K 4, 10 Sonntag: 14 Uhr Sonntagsſchule: 16 Uhr Ju⸗ gendbund für junge Mädchen; 20 Uhr Evangeliſa⸗ tionsverſammlung: 14 Uhr Sonntagsſchule; 15 Uhr Verſammlung, Mperit 25, bei Haber⸗ meier.— Montag; 20 Uhr Verfammlung, Almen⸗ hof, Mönchwörthſtr. 218, bei Reißner.— Diens⸗ tag: 20 Uhr Gebetsſtunde: 20 Uhr Verſammlung 75 —— 502f10 Strahlenburgſtraße 185 Mitt woch: 20 ühr Männerſtunde; 20 Uhr Senpzund f. junge Mädchen: 20 Ühr Verſammlung an den Kaſer⸗ nen 12, bei Schepper.— Donnerstag: 19 Uhr Freundeskreis für ſunge, 20 Uhr Blautreuz⸗ ſtunde.— Freitag: 20 Uhr in Sand⸗ hofen, Sandhofer Ettaße 297, bei Niebel. Landeskirchl. Gemeinſchaft„Bethesda⸗Heim“, Sonntag: 2 Uhr Kinderſtunde: 4 Uhr Bibel⸗ ſtunde für junge Mädchen: 20 Uhr Evangeliſations⸗ vortrag.— Montag: 20 Uhr Evangeliſationsvor⸗ trag Käfertal⸗Süd, Dürkheimer Straße 32; zugleich 20 Uhr Schillerſchule⸗Almenhof.— Dien'sta'g: um 20 Uhr Männerſtunde: zugleich 20 Uhr tionsvortrag Sandhofen⸗Scharhof.— ittwoch: 20 Uhr Gebetsftunde.— Donnerstag: um 4 Uhr Frauenbibelſtunde; 20 Uhr am Pfingſtberg, Oſterſtraße 30.— Freitag: 20 Uhr Evangeliſationsvortrag Neckarau, Kirchgartenſchüle. Landeskirchliche Gemeinſchaft der Liebenzeller Miſſion und Jugendbund für entſchiedenes Chriſtentum, Lindenhofſtraße 34 20 Wortverkündigung(H. Ben⸗ zinger) Frauenſtunde.— Dzenste 720 04 Wuirdg 13 bei Dörr.— Mit woch: 20 Uhr Bibelſtunde; 21 Uhr Mitgniederſtunde.— Sams 1 ang: 20.15 Uhr Männer⸗ bibelſtunde. Jugendbund für EC. 1. Junge Männer: Freitag 20.15 Uhr; 2. Jungfrauen: Sonntag 16 Uhr und Donnerstaa 20 Uhr; Frettas 15.30 Uhr Bibelkreis für Knaben. Neckarſtadt, Uhlandſtr. 41, part.: Mittwoch 15 Uhr Frauenbibelſtunde; Donnerstag 20 Uhr Bibelſtunde. Mannheim⸗Feudenheim, Schwanenſtraße 30: Sonn⸗ tag 20 Uhr Wortverkündigung(Br. Windiſch); Diens⸗ tag 20 Uhr Männerbibelſtunde: Mittwoch 20 Uhr Fvauenbibelſtunde. Mannheim⸗Wallſtadt, 4: Sonntag: 15.30 Uhr und Dienstag 20.15 Uhr. Evangeliſche Freikirchen Methodiſten⸗Gemeinde, Evangeliſche Freikirche, Eben⸗Ezer⸗Kapelle, Augartenſtraße 26 .45 Uhr Predigt, Prediger F. W. Müner: 11 5 Sonntagsſchule; 193 Uhr Predigt, Prediger Müller.— Mo 20 Uhr Ju⸗ gendgottes ienft.— Mi'ttwoo 3 20 Hör Bibel⸗ und Gebetsverſammlung. Evang. Gemeinde gläubig getaufter Chriſten (Baptiſten), Mannheim, Max⸗ Joſef Straße 12 Sonntag: vorm..30 Uhr Gottesdienſt, Pred. Würfel; 11 Uhr Sonntagſchule zabends 8 Uhr Ver⸗ fammlung. Pred. Würfel.— Dienstag: nachm. 4 Uhr Fräuenverſammlung.— Mittw oſch: abends 8 Uhr 3 und Gebetsſtunde.— Freitag: nach⸗ mittags 6 Uhr Religionsunterricht. Evangeliſche Gemeinſchaft. Mannheim. U 3, 23 Sonntag:.30 Uhr 0 Br. Stephan; 10.45 Uhr Sonntagſchule; nachmitt. 3 Uhr Knaben mundez — 1.30 Uhr Predigt, Br. Müller.— 114 och: nachm. 3 Uhr Mädchenſtunde; abends 8 Ubr Gebersſtunde— Donnerstag: nachm 330 U Uhr Frauenmiſſionsſtunde. ſtellung der Ausweiſe müſſen ſofort geſtellt werden, damit dieſelben noch rechtzeitig bearbeitet werden können. Stamm vVII/1/171(Eichelsheim). Die Dienſtſtelle des Stammes befindet ſich ab Montag, 1. Juli, Weinbietſtraße 3. Dienſtſtunden ſind: Montags bis 3(ausgenommen Mittwochs) von 19.15 bis 0 Uhr. Jungbann 1 und 2/171, Ks⸗Stelle(Körperl. Schulung) Betr. Siegernadel des Deutſchen Jugendfeſtes. In Standorten, wo der Ortsausſchuß noch nicht die Verteilung der Siegernadeln vom Deutſchen Jugend⸗ feſt vorgenommen hat, beſtellen die Fähnleinführer unmittelbar beim Jungbann, Stelle für körperliche Ertüchtigung, die benötigte Anzahl von Nadeln und zahlen zugleich pro Nadel 10 Pfg. auf das Konto der Städt. Sparkaſſe Mannheim ein. Für bedürftige Pimpfe kann von einer Zahlung der 10 Pfg. abge⸗ ſehen werden. Termin für Beſtellung und Einzahlung: Donnerstag, 4. Juli. Die Fähnlein des Jung⸗ bannes 1/171 können ab Montag, 1. Juli, auf der Geſchäftsſtelle des Jungbannes die Nadeln bei ſofortiger Zahlung abholen. Die Ueberweiſung des Betrages auf das Konto fällt alſo für dieſe weg. Das im Hinblick auf die Führertagung des Ober⸗ gebietes Süd abgeſagte Treffen der Stamm⸗ und Fähnleinführer der Jungbanne 1 und 2/171 wird be⸗ ſtimmt am 6. und 7. Juli in Lützelſachſen, Jungbannführerſchule, durchgeführt. Nähere Befehle ergehen an die Stammführer. Betr. Meldung und Zahlung für Gebietszeltlager. Erinnere nochmals, daß Montag, 1. Juli, Termin für namentliche Meldung der Teilnehmer(einſchl. Führer) ſowie Einzahlung des Lagergeldes(RM.—) an den Jungbann iſt. Einzahlung: Konto Städt. Sparkaſſe 5405 mit genauem Vermerk(Anzahl der Teilnehmer ſowie Freiſtellen). Auf den dem Jung⸗ bann einzureichenden Liſten ſind Pimpfe mit Frei⸗ ſtellen beſonders zu vermerken. Stammführer ſo⸗ fort erledigen. BdM Gruppe 7 und 10 Humboldt. Sonntag, 30. Juni, 9 Uhr, kommen ſämtliche Mädel der Gruppen auf den Marktplatz Neckarſtadt. Wer nicht da iſt, kann am Voltsfeſt nicht mitmachen. Deutſches Eck und Strohmarkt. Samstag, den 29. Juni, 15.30 Uhr, auf dem Feſtplatz. Nur die⸗ jenigen Mädel, welche an den Volkstänzen beteiligt ſind.— Am gleichen Tage um 13 Uhr tritt der geſamte BDM in Bundestracht(weiße esagem dem U⸗2⸗Schulplatz an. Walvhof. Samstag, 29. Juni, 15.30 Ubr, An treten in Kluft auf dem Eckart⸗Platz auf dem zuen berg. Waldhof. S onntag, 30. Juni, vorm..45 uhr, Antreten in Kluft auf dem Roggenplatz zur Jugend⸗ filmſtunde. 20 Pfg. mitbringen. Jungmädelgruppe„Vorwärts“. Samstag, den 29. Juni, 15 Uhr, treten alle Mädel in Dirndltleidern Ecke Gontard⸗ und Bellenſtraße an. JM Am Samstag fällt der Staat Untergau 171. jugendtag aus. Untergau 171. Die Räder können am Samstag n Käfertal Gaſthaus„Pfalz“ eingeſtellt werden. 4 uUntergau 171. Samstag, 29. Juni, 20. 10 wh. Meiſier T2 treffen ſich aue Führerinnen des Jungmädelgaues 171 Schluß der an der Endſtation der Straßenbahn in Käfertal Aun mals ein gi gemeinſamen Heimabend. ſchluß an! Neckarſtadt⸗Oſt. Samstag, 29. Juni, 9 uhr, von Reichsl treten alle Mädel mit Turnzeug im Herzogen. liner SV riedpark an. Lehrgang f DAð XVI trater Snrohmuntt, enmniche Pilg, und Kdð⸗ ma roser Ortsgruppe treten Samstag, Juni, 8 121 auf dem Exerzierplatz zum Sanadlen—43 pieler 5 Spieler n Amt für Berufserziehung F f arben get: Berufsſchule. Montag, 1. Juli, beginnt in eſtand Nr. 10—11, Zimmer 24, um 17.30 Uhr ein Lehrg Maſchinenſchreiben für Fortgeſchrittene. Intereſſent die Leute n wollen ſich bis dahin in C1, 10 melden. Im fahrung beginnt je ein Stenografie- und Maſchinenſchreih⸗ der-Elf Kurs für Anfänger. Anmeldungen ſind in C 1, Verwendun Zimmer—9, vorzunehmen. Große Er Für alle Fachgruppen! Sonntag, 7. Juli, 2 am Freitag ſichtigung der Mannheimer Milchzentrale. Karten 1 lung der* C 1, 10, Zimmer 11, erhältlich. nach zwei Hausgehilfen. Sonntag, 30. Juni, iſt das He 7 Vertretert L 13, 12 a, von 19—22 Uhr zur geſelligen Unt füddeutſche haltung geöffnet. enoſſenſcha Hausgehilfen. Dienstag, 2. Juli, iſt in Ladey e burg, 20.30 Uhr, Heimabend(Julie Knapp). Hausgehilfen. Unſere Pflichtverſammlung falh Mit Ge für den Monat Juli aus. lauter ſehn nach füllte Gottesdienſt⸗Anzeiger Süddeutſche Unter Lei Südder Müller(Wa Datſcher(2 ———..—..—.——.—.—.—— Katholiſche Kirche 3. Sonntag nach Pfingſten Obere Pfarrei, Jeſuitenkirche: Uhr Frühmeſſe; von 6 Uhr an Beichtgelegenheitz 6 Uhr hl. Meſſe;.4 Uhr hl. Meſſe;.30 Uhr Singmeſſe mit frediniz .30 Uhr Kindergottesdienſt mit Predigt;.30 Uhr Feſtpredigt durch Domkapitular Dr. Satth und levit. Hochamt; 11 Uhr hl. Meſſe mit Predigt; nachm..30 Uhr Andacht ſfür den Heiligen Vater. St. Sebaſtianustirche, Untere Pfarrei: 6 Uhr 155 meſſe und Beginn der Beichtgelegenheit; 7 Uhr Meſſe; 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt:.30 uhr Haupigottesdienſt mit' Predigt und Amt; 11 ühr mit Predigt;.30 Uhr Andacht für den Hl. Vater. Heilig⸗Geiſt⸗ 4(5, Aloiſiusſonntag): 6. Uhr Beichte hl. Meſſe; 7 Uhr Frühmeſſe; 8 Uhr Singmeſſe mit Miedian.30 Uhr Predigt und Amt; 11 Uhr Sing⸗ Saen Predigt;.30 Uhr Andacht zur Heiligen amilie Liebfrauen⸗ Pfarrei Kommunionſonntag der Frauen): von 6 Uhr an emefe Mf.30 Uhr Früh⸗ 1 8 Uhr Sin meſſe mit r gemeinſame Dotmn der Frauen;.30 Uhr Predigt und 11 Meſſe; 11 Uhr Singmeſſe mit Predigt;.30 Uhr Herz⸗Jeſu⸗Andacht. Katholiſches Bürgerſpital;.30 Uhr Singmeſſe; 10.00 S Gymnaſiumsgottesdienſt. Joſeph, Lindenhof: 6 Uhr Beichtgelegenheit und mit gemeinſamer Kommunion der Män⸗ ner mit Tedeum und Segen; 7 Uhr hl. Meſſe mit Generalkommunion der Jungfrauen⸗ͥKKongregation; 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt; 9 Uhr Kindergottes⸗ dienſt: 10 Uhr Feſtgottesdienſt mit Feſtpredigt an⸗ läßlich des 25jährigen Beſtehens der Jungfrauen⸗ Kongregation; 11.45 Uhr Singmeſſe mit Predigt; 7 Uhr abends feierliche Aufnahme in die Jung⸗ frauen⸗Kongregation. St. Peter. Mannheim dienſte wie an Sonntagen; tiertes Hochamt; abends.30 Uhr Patroziniums⸗ feier mit Predigt von H. H. Geiſtl. Rat Profeſſor Waldvogel; Prozeſſion und ſakramentalem Segen. Herz⸗Jeſu⸗Kirche, Neckarſtadt⸗Weſt(Patrozinium un⸗ ſerer Kirche): 6 Uhr hl. Meſſe und Beichtgelegen⸗ geit; 7 Uhr hl. Meſſe mit Bundeskommunion des ſütgerpereins und der Frauenkongregation; 8 Uhr hl. Meſſe; 9 Uhr levitiertes Hochamt; anſchließend .45 Uhr iſt feierliche Prozeſſion mit dem Aller⸗ heiligſten. Die Prozeſſion geht durch die Peſtalozzi⸗ ſtraße, Langſtraße, Laurentiusſtraße, Riedfeldſtraße und Peſtalozziſtraße. 11 Uhr Singmeſſe; abends ——5 Uhr iſt Herz⸗Jeſu⸗Weihe, Predigt, Andacht und egen. St. Bonifotiuslirche: 5 Fan und Beicht⸗ gelegenheit; 7 Uhr Meſſe; 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt: 9˙30 Uhr Predigt; 11 Uhr Singmeſſe mit Predigt;.30 Uhr Herz⸗ Feſü⸗Undacht. St. Nikolaus, Mannheim: 6 Uhr Beichtgelegenheit: 7 Uhr Frühmeſſe mit Buͤndestkommunion d. Frauen und Mütter;.30 Uhr Kindergottesdienſt mit Pre⸗ digt: 10 Uhr Hauptgottesdienſt mit Predigt; an⸗ ſchließ. Chriſtenkehre für die Mädchen: abends.30 Uhr Predigt und Herz⸗Jeſu⸗Feier und Weihe an das heiligſte Herz Jeſu. St. Jakobuspfarrei, Mannheim⸗Neckarau: Monats⸗ für den Mütterverein und alle Frauen; 4. Aloiſianiſcher Sonntag; 6 Uhr hl. Meſſe;.45 Uhr hl. Meſſe; 8 Uhr Singmeſſe mit 1 7 9 Uhr Chviſtenlehre für die Mädchen:.30 Uhr Hochamt mit B 11 Uhr Singmeſſe mit Pre⸗ digt: 8 Uhr Herz⸗Mariä⸗Andacht mit Segen. St. Franziskuskirche, Mannh.⸗Waldhof: 6 Uhr Beichte: 7 Uhr Kommunionmeſſe mit Frühpredigt; 8 Uhr Predigt und Singmeſſe in der Waldkapelle;.15 Uhr Amt und Predigt in der Kapelle der Spiegel⸗ fabrit;.30 Uhr Predigt und Amt: 11 Uhr Sing⸗ meſſe und Homilie in der Kapelle der Spiegelſabrik; 11 mit Predigt und Sing⸗ meſſe; r Chriſtenlehre für die Jungfrauen ung ie 30 Uhr Aloiſius⸗Andacht mit Segen. St. Mannheim⸗Käfertal: 6 Uhr hl. Meſſe: .30 Uhr Beichte;.15 Uhr hl. Meſſe; 9 Uhr Pre⸗ digt und Amt; Ii uhr Schütergottesdienſt mit Pre⸗ digt; 8 Uhr abends Aloiſius⸗Andacht mit Segen. St. Peter u. Paul, Feudenheim r mmen; .30 Uhr Kommunionmeffe;.30 Uhr Kommunion⸗ Singmeſſe;.30 Uhr feierl. levit. Hauptgottesdienſt mit Tedeum u. Segen; 11 Uhr Schülergottesdienſt; machm. 2 Uhr Veſper. St. Bartholomäuslirche, Sandhofen: Sonntag in der Oktav des Herz⸗Jeſu⸗Feſtes: 5. Aloſſian. Soheſch Kollekte für den Peterspfennig;.30 Uhr Beicht⸗ elegenheit; 7 Uhr' Frühmeſſe; d Uhr Hauptgottes⸗ ienſt mit Predigt und Amt; 11 Uhr Schülergottes⸗ dienſt mit Predigt und Singmeſſe;.30 Uhr abends Herz⸗Jeſu⸗Andacht mit Weihe der Familien an das hlſt. Herz Jeſu und Segen. Gottes⸗ 0 Uhr feierliches levi⸗ mermann St. Anton, Mhm.⸗Neckarau: Gedächtnis des hl. ſtels Paulus, Monatskomunion der 1 Mütter; Altte für den Hl. Vater; 6 Uhr he Beichte; 7 Uhr Frühmeſſe;.30 Uhr Schülergo dienſt mit Monatskommunion der Frauen 1 Mütter 3 Predigt: 10.10 Uhr Amt mit Predſ . Spreng* 1 0 Kedter Fre abends 8 Uhr Andacht zur Hl. Familie mit Seg Mhm.⸗Secenheim: 7 Uhr Frühmeſſe;.30 Uhr g urf.——4 dergottesdienſt;.40 Uhr Hauptgottesdienſt; Durchbru Uhr Andacht für den Hl. Vater erkäm flrs e St. Bonifatiuskirche, Mhm. Friedrichsfeld:.00 Beichtgelegenheit;.30 Uhr Monatskommunion die ſchulpflichtige Jugend, Nu 4.30 Uhr digt, Amt, Kollekte für den Hl. Eabet Chriſt lehre; 13.30 Uhr Veſper. 4 Mhm.⸗Pfingſtberg:—.30 Uhr Beichte;.30 1 on Predigt, Monatskommunion der Fra .30 Uhr Amt mit Predigt: Chriſtenlehre; 130) Andacht;.30 Uhr onntagabendandacht. St. Paul, 5 Mhenget(Patroziniumsſeſt): 7 Uhr gerl ettete wiede meſſe; 9 Ubr ſeierliches diakoniertes Hochami f der anderen redigt des hochw. Herrn Kaplan Stäckler; 11 ingmeſſe mit Predigt;.30 Uhr feierliche 71 St, Hildegard, Mhm.⸗Käfertal: 6 Uhr Beichte; 7 —1— Atsfoan(hl. Kommunion der Schüler zg Aloiſiusſontag); 9 Uhr Amt mit Predigt und W lung in die Nr. 7, ein n von Heiſeck enkte ſich ur terſegen(Kollette für den Hl. Vater);.30 ort ſtellte ee Thereſien⸗Krankenhaus:.30 Uhr hi. 9 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt. er her. M Hauskapelle der Niederbronner Schweſtern, 5 Verteidigung nachm. um.30 Uhr; Gottesdienſt für katpolſ linken Flüge Taubſtumme. 4—— ich 1 2 ann iſt Ha Alt⸗Katholiſche Kirche Der rechte mit den Tr Nürnberger wandelte eir ſtellte auf 1 dann Zimm ker erfolgrei Heiſeck zum Im Sturn (Schloßkirche) Sonntag, den 30. Juni, vorm..30 uor, Meſſe in deutſcher Sprache mit Predigt. 4 Neuapoſtoliſche Kirche Mannheim⸗Stadt, Ecke Lange Rötterſinn und Moſelſtraße. Sonn'tag:.30 8 Gouepi 15.30 Uhr“ Gotiesdienſt.— Miltwoch: 2 ark gedeckt Gottesdienſt. Aufbau. Der Mannheim⸗ Srmengtend Zwerchgaſſe 16. Son n106 wenn ſich ei .30 Uhr Gottesdienſt; 15 Uhr Gotiesdienſt— M mit ihm ein woch: A) Uhr Gotiesdienfi Mannheim⸗Neckarau, Gießenſtr. 1 15.30 Uhr Gottesdienft“— Gottesdienſt. 3 Mannheim⸗Friedrichsfeld, Neudorfſtr. 66. Sonz „ag: 15 Uhr Gottesdienſt.— Mittwoch: 20 f Gottesdienſt Mannheim⸗ Kloppenheimer Sonntag: 15.30 Ubhr Gottesdienſt.— Mitt 20 Ubhr Gottesdienſt Freireligiöſe Gemeinde (Kürperſchaft öffentlichen Rechts) Sonntag, 30. Juni, vorm. 10 Uhr: Sonnw feier; Prediger Dr. Karl' Wei iß über„Der Zweck ligt Mittel, Zeitgemäße Gedanken“, im Ka der mit neue berger Strec ausgezeichnet von Datſcher Serai zerſtö raſchen Star mig hielt, we Die Wein Gegner kaum war eine Ide land, hatte a Beſter Läufe Sturm überr Sonntag: Mi'irtwoch: 19.45 Uh faal, K 1, am Markiplatz. Max Bre ; Deutſchlan Sonſtige Gemeinſchaften kiegszef, 5. Die Chriſtengemeinſchaft, 1 2, 11. nig, wird, kommenden — Bewegung zur religiöſen Erneuerung. Sonntag: Menſchenweihehandlung mit 100 und Sonntagsfeier für Kinder im Freien.— Miti⸗ i delhes Kauranf 20.15 111 a eiber„Goethe aturanſcha Spiegel ſeiner Dichtung“. kah 1 Advent Gemeinde Mannheim J 1. 14 1 Sonntag:—12 Uhr Andacht und Bibelſtunden, red. Seng⸗ Stuttgart, Schick⸗Karlsruhe, Neubauer⸗ Stuttgart;—5 Uhr Bübelſtunden; abends 8 Ühr Vortrag„Das Reich Gottes und ſeine Einwohner“ Pred. Schic⸗KKarlsruhe.— Mittwoch: abends.00 Uhr Beſprechung„Wege In— Swsen 4. Sindg 05 3 red. — a ang: vorm r Sabba 1 10 Uhr Predigt. 35 0 füult Die Heilsarmee, C1, 15 Sonntag:.30 Uhr Heiligungsverſammlung, 14 Uhr Mt ehmhng, 2⁰ f0 hr Heltberſan S 9 iih Hent 11— r Heimbund.— Fre 15 20 Uhr Heiligungverſammimng. 8 Mannheim i betreute mit 1860 Münche ſchaft in das ſche Fußball Bexlin. Zul tätig. Breun in Mannhein ig, 29. Ju weiße Söͤckchen) auf mi, 15.30 Uhr, An⸗ latz auf dem Luzen ni, vorm..45 uhr, 4 enplatz zur Jugend⸗ —— 7.— „e,„ Samstag, den el in Dirndlkleidern an. fällt der Staatz⸗ Weinheim, das ſeit langem im Handballſport durch den einſſigen mehrfachen badiſchen DT⸗ Meiſter TV 62 einen Namen hat, hatte am Schluß der zu Ende gehenden Spielzeit noch⸗ mals ein großes ſportliches Ereignis. Im An⸗ ſchluß an den in dieſer Woche unter Leitung von Reichshandballehrer Kaudinia(früher Ber⸗ liner SV 92) in Karlsruhe durchgeführten Lehrgang für die Gaue XIII, XIV, XV und XVI traten zwei ſüddeutſche Auswahlmann⸗ ſchaften an, die beſte deutſche Handballklaſſe verkörperten. In der B⸗Mannſchaft ſtanden 7 Spieler und in der B⸗Mannſchaft wirkten 5 Spieler mit, die in den letzten Länderkämpfen egen Ungarn und die Schweiz die deutſchen fiwen haben. In der„Papierform“ eſtand ährend hier en am Samstag in ſtellt werden. ). Juni, 20.30 Uhr, zungmädelgaues 171 hn in Käfertal zum 4 29. Juni, 9 Ubr, ſeug im Herzogen⸗ ind Koß⸗Warte der 29. Juni, 20 Uhr, Üdienſt an. iehung ili, beginnt in nihr ein Lehng aum ein Unterſchied. die Leute mit der wohl etwas größeren Spiel⸗ ttene. Intereſſe melden. Im Jill erfahrung zuſammengefaßt waren, fanden in d Maſchinenſchreik⸗ er B⸗Elf die Talente, die im Kommen ſind, Verwendung. Große Erwartungen waren an dieſe Treffen am Freitagnachmittag geknüpft. Die Auffſtel⸗ lung der Weinheimer Städtemannſchaft wurde nach zwei Probeſpielen vorgenommen. it j 7 Vertretern ſtellten der Turnverein gegen die ſüddeutſche-Mannſchaft und die enoſſenſchaft gegen die-Mannſchaft das annſchaftsgeripye, ſo daß eine gewiſſe Ein⸗ heitlichkeit gegeben war. Mit Geſang marſchierten die Kursteilnehmer, lauter ſehnige Sportgeſtalten, ein. Nach und ach füllte ſich der Platz, etwa 1000 Zuſchauer waren zugegen. Süddeutſche A⸗Mannſchaft— Weinheim A 16:8 Unter Leitung von Schuhmacher(Mann⸗ heim) traten an: Süddeutſchland: Keimig(Darmſtadt); Müller(Waldhof), Pfeifer(Darmſtadt); Stahl, Datſcher Herath(Fürth); Zim⸗ mermann(Waldhof), Strecker(Nürnberg), 3*(Waldhof), Freund, Feick(Darm⸗ adt). n ſind in CI1, ta g, 7. Juli, entrale. Karten Juni, iſt das Hein geſelligen Un Juli, iſt in Ladeh ie Knapp). rſammlung fäll üchtnis des bl. A Weinheim: Reinig; Kraft, Demuth; d—4 Vater: 8 Ubr h4 Sprenger, Schwöbel, Meyer öfer; Schmitt, Uhr Schülergoit der Frauen yr Amt mit Predſ Familie mit Seg neſſe;.30 Uhr gi uptgottesdienſt; 3 4 Heiſeck, Etzel, Stöhr, Grünewald. Nach ſchnellem Start eröffnet der Darm⸗ 37 Freund den Torreigen mit flachem urf. Heiſeck ſchoß zwei Bombentreffer. Feicks H den Ausgleich. Und wieder e 8 erkämpft Heiſeck nach ſchönem Zuſpiel die Füh⸗ ung für rebte nach Strafwurf einen hohen Ball unter ie Latte. Schwöbel und Spengler machten einen zackigen Zwiſchenſpurt. Dreimal hinter⸗ einander krönt Freund raſches Durchſpiel mit Torſchuß. Heiſeck verbeſſert mit wuchtigem Wurf auf:4. Reinig im Weinheimer Tor rettete wiederholt ganz groß, auch Keimig auf der anderen Seite rechtfertigte ſeine Einſtel⸗ lung in die A⸗Mannſchaft. Dann muf Zufplel Nr. 7, ein nicht unhaltbares Tor. Auf Zuſpiel von Heiſeck warf Stöhr hoch und der Ball 5 ſich unter der Latte zum 5. Gegentor. So⸗ ort ſtellte Zimmermann mit überraſchend an⸗ 4 Schuß den Dreitor⸗Unterſchied wie⸗ zer her. Meyerhöfer deckte in der Weinheimer Verteidigung ſehr ſicher. Nach Angriff des nken Aaen kam Heiſeck zum Wurf. Keimi —— ich vergebens. Freund ſtellt auf:6. ann iſt Halbzeit. Der rechte Läufer Stahl machte den Beginn drichsfeld:.00 onatskommunion f meſſe:.30 Uhr g Hl. Vater, Chriſſ Beichte:.30 imunion der Fraut ſriſtenlehre;.30 K ndandacht. 4 nsſeſt): 7 Uhr Filß niertes Hochamt lan Stäckler; 11 U Ihr feierliche Veſſi Uhr Beichte: der Schüler zum it Predigt und W „Vater);.30 .30 Uhr hl. Meſß Schweſtern, D 4, dienſt für vatholif Kirche mit den Treffern der zweiten Halbzeit. Der Nürnberger Strecker ſchoß Nr. 11. Etzel ver⸗ borm..30 uhr, f wandelte eine Vorlage von Stöhr. Spengler ſtellte auf 12:7. Für Süddeutſchland waren dann Zimmermann, Freund, Feick und Strek⸗ ker erfolgreich. Dann kam Weinheim durch Heiſeck zum Gegentreffer. Im Sturm beſchränkte ſich Spengler, der ſtark gedeckt wurde, in der Hauptſache auf den Aufbau. Der Halblinke Freund war immer da, wenn ſich eine Gelegenheit bot. Feick bildete mit ihm einen linken Flügel, der immer wie⸗ der mit neuen Einfällen verblüffte. Der Nürn⸗ berger Strecker verſtand ſich mit Zimmermann ausgezeichnet. In der Deckung war die Stellung von Datſcher und Stahl hervorſtechend. Auch Herath zerſtörte unermüdlich. Pfeifer hatte einen raſchen Start. Müller zeigte gute Stellung. Kei⸗ mig hielt, was zu halten war. Die Weinheimer-Mannſchaft gab ihrem Gegner kaum etwas nach. Die Hintermannſchaft war eine Idee ſchwächer als die von Süddeutſch⸗ land, hatte auch den ſtärkeren Sturm gegen ſich. Beſter Läufer war Schwöbel in der Mitte. Im Sturm überragte Heiſecke. Stöhr kam erſt ſpä⸗ Bredigt. Kirche Lange Rötterſtrn 30 Uhr Gottesdien ittwoch: 20 iſſe 16. Sonntag tiesdienſt— M i 1. Sonntag:1 twoch: 19.45 Uf orfſtr, 68. Sonh⸗ üttwoch: 20 Uh heimer Straße iſt.— Mitt w emeinde n Rechts) 10 Uhr: Sonntend. ſer„Der Zweck hei anken“, im Kaſino⸗ nſchaften Max Breunig beim VBfR Mannheim Deutſchlands größter Mittelläufer der Vor⸗ kriegszeit, der ehemalige Karlsruher Breu⸗ nig, wird, wie wir zuverläſſig erfahren, im Erneuerung kommenden Spieljahr das Training des VfR 1 Mannheim übernehmen. Sportlehrer Breunig ieken.— betreute mit Unterbrechung den Sportverein idlung; 20.15 Uhr 1860 München und kam auch mit dieſer Mann⸗ aturanſchauung im ſchaft in das denkwürdige Endſpiel um die Deut⸗ ſche Fußballmeiſterſchaft gegen Hertha BSt Berlin. Zuletzt war er beim FC Pforzheim tätig. Breunig ward am 1. Auguſt ſeinen Dienſt in Mannheim antreten. eim J 1. 14 t und Bibelſtunden rlsruhe, Neubauer n; abends 8 Uhr einheim. Der Nürnberger Strecker ter in Schwung, zeigte ſich aber dann oft als erfahrener Aufbauſpieler. Etzel hatte gute Ball⸗ verteilung. Süddeutſchland B⸗— Weinheim B Dem Schiedsrichter Kehl(Mannheim) ſtell⸗ ten ſich: Süddeutſchland: Herbolzheimer(Göppingen); Brohm Schwan⸗ heim) Socker(60 München); Krämer(Wies⸗ baden), Kohn(Stuttgart), Sornberger(VfR); Rothermel, Spalt(Barmſtadt), Jäger(Alten⸗ ſtaat), Herzog(Waldhof), Fiſcher(Mannheim). Weinheim: Beutel; Bernhard, Müller; Randoll, Berg, Schröder; Hildenbrand, Rothermel, Schröder, Erbſenbächer, Schütz. Weinheim ging vom Anſpiel weg durch Rothermel in Führung. Linksaußen Fiſcher glich mit abgedrehtem Wurf in der fünften Minute aus. Gleich darnach kann Süddeutſch⸗ land durch Spalt auf:1 erhöhen. Einen Strafwurf wegen Haltens verwandelte Rother⸗ mel ſcharf zum:2. Nach ſchlechter Deckung kam die Auswahlelf zum Zug; es gab einen Strafwurf, den Sornberger einſandte. Mittel⸗ ſtürmer Jäger warf für die Auswahlelf den vierten Treffer. Rothermel warf das vierte Ge⸗ gentor. Linksaußen Fiſcher brach durch und ſchoß Nr. 5. Dann war Schröder für Wein⸗ eim Spalt warf den 6. Treffer. ittelſtürmer Jäger war nach ſchnellem In⸗ nenſpiel erfolgreich. Dann ſtellte Spalt durch Strafwurf auf 94. Nach Wiederanſpiel erzielte Süddeutſchland Die Unterbadiichen Auf der Mannheimer Rennwieſe wurden am reitagabend die Endkämpfe zur unterbadi⸗ chen Meiſterſchaft der Amateurboxer ausge⸗ ragen. Durchweg gab es recht ſchöne Kämpfe, die gut organiſiert und von 500 Zuſchauern beſucht waren. Beſonders die Treffen vom Weltergewicht aufwärts waren hart umſtrit⸗ ten und ausgezeichneten Sport. Der erfolgreichſte Verein war VfR Mannheim, der in vier Gewichtsklaſſen die Sieger ſtellte. Die Endrundenkämpfe(vom Flegengewicht auf⸗ wärts): Stetter(Poſt Mannheim) ſchlägt Gru⸗ ber(VfR Mannheim) n..; Baiker(Poſt Mannheim) ſchlägt Bauſt(VfnR Mannheim) n..; Hoffmann(PfR Mannheim) ſchlägt Theilmann(VfK 86 Mannheim) in der erſten Runde durch techn. k..; Köhler(VfR Mannheim) ſchlägt Woßt M(Poſt Mann⸗ eim) n..; Stolz(Poſt Mannheim) ſchlägt eirich(Vf 86 Mannheim) n..; Mayer (VfR'heim) Zlotecki(Poſt Mann⸗ heim) n..; Keller(Vfn Mannheim) ſchlägt Bolz(Poſt Mannheim) n..; Döh⸗ ring fK 86 Mannheim) ſchlägt Stein⸗ müller(Vf 86 Mannheim) n. P.(Ausführ⸗ licher Bericht folgt.) Rund um Schmeling— Paolino Im Rahmenprogramm des Schmeling— aolino⸗Kampfes am 7. Juli im Berliner Poſt⸗ Stadion kommen durchweg Berliner Boxer zur Geltung. Im Schwergewicht ſteigt der eifrigſte Sparringspartner des deutſchen Ex⸗Weltmei⸗ ſters, der Krefelder J. Schönrath, gegen den Tſchechoſlowaken Ambrozs, der bei ſeinem Berliner Hower⸗Kampf außerordentlich ge⸗ fallen hatte, in den Ring. Im Halbſchwer⸗ ewicht kämpft der deutſche Meiſter Adolf Witt Riel mit dem Ex⸗Europameiſter Ernſt Pi⸗ zum dwel Handbal⸗Alapeſpiele in Weinheim eine Ecke, im Anſchluß war Sornberger er⸗ folgreich. Im Gegenſtoß ſchlug Rothermel den ſicheren Hüter der Auswahlelf. Einen flachen Wurf von Spalt konnte Beutel nicht halten. (11:.) Herzog täuſchte blendend, ſcheiterte aber an der Weinheimer Verteidigung. Nach Strafwurf Rothermels 11:6. Der Weinheimer Sturm übertrieb das Innenſpiel. Spalt lief nach rechts und warf unhalbbar ein. Dann ka⸗ men Jäger und der Darmſtädter Rothermel zu Torehren. Nach einem Gegentor durch Rother⸗ mel ſtellte Fiſcher auf 15:7. Einen 13⸗Meter, der etwas holt war, warf Herzog abſichtlich ſchwach, er holte ſich deswegen eine Verwar⸗ nung. Zum Schluß ging Spalt in die Miste und Heß einige Bombenwürfe an den Pfoſten eſten. Herbolzheimer hütete das Tor mit großer Sicherheit. Brohn übertraf Socker. Die Läu⸗ ferreihe war der des Gegners leicht überlegen. Der Kickersmann Kohn drückte wuchtig nach vorn Sornberger deckte genau. Der Angriff ſpielte flink und wendig. Es klappte wie in einer Vereinself. Ohne Schema wurde ge⸗ täuſcht und zugeworfen. Die Flügel verſtan⸗ den ſich blendend und wechſelten oft. Beſte Schützen waren Jäger und der Darmſtädter Spalt. Linksaußen Fiſcher ſehr gefährlich. Herzog war die treibende Kraft. Weinheims Hintermannſchaft erledigte ein großes Penſum befriedigend. Mittelläufer Berg zeigte in der Deckung großen Ueberblick. Im Sturm fehlte manchmal das Verſtändnis. Die rechte Seite war etwas flinker als der linke Flügel. Im ganzen hat ſich auch die Weinheimer B⸗Mannſchaft gut gehalten. Schiedsrichter Kehl leitete unparteiiſch. Dormeiftexjchaften ſtulla(Berlin). In der gleichen Gewichts⸗ klaſſe treffen die beiden Berliner Nachwuchs⸗ boxer Willy Pürſch und Leonhard Ma⸗ rohn zuſammen. Der Danziger Alfr. Radke at im Weltergewicht den Berliner Reinhold Leopold zum Gegner. Angarn Europa⸗Säbelmeiſter Deutſchland wurde Dritter Bis in die ſpäten Abendſtunden hinein zogen ſich die Endrundenkämpfe um die Europa⸗ meiſterſchaft im Säbel⸗Mannſchaftsfechten hin. Die ungariſche Auswahl Grevich, Kabos, Rajeſanyi und— belegte mit zwei Sie⸗ eutſchland und Frankreich vor Italien, en erſten Platz und ſicherte ſich damit die Europameiſterſchaft.— Die Ergebniſſe: Säbelmannſchaftsfechten: Endrunde: Un⸗ garn— Italien:5, Ungarn— Deutſchland 11:5, Italien— Frankreich:2, Deutſchland— Frankreich:5. Der große Verbandswettkampf der Mannheimer Schwimmer Wie im ganzen Reich, ſind auch die in Mann⸗ heim anſäſſigen, in der Fachſäule Schwimmen des Rfs vereinigten Vereine verpflichtet, am morgigen Sonntag den großen Verbandswett⸗ kampf durchzuführen. Da unſere„lebendige“ Stadt leider keine ein⸗ wandfreie Freiwaſſerkampfbahn hat, wird die große Mannſchaftsprüfung im benachbarten Ludwigshafen am Sonntagvormittag 10 Uhr im ſtädtiſchen Bliesbad ausgetragen. Die verſchiedenen Staffelwettkämpfe verſpre⸗ chen recht raſſig zu werden. Man darf auf das Abſchneiden der einzelnen Mannheimer ge⸗ ſpannt ſein. Kükze Gpokinachrichten Bei den Europameiſterſchaften im Fechten in Lauſanne 3 die Säbel⸗Einzelmeiſter⸗ ſchaften mit den Vorentſcheidungen. Deutſch⸗ lands Altmeiſter Erwin Casmir trat nicht an. Walt ind 88 ſind bereits die Frankfurter Wahl und Jörger ſowie der Düſſeldorfer Eſſer. In der 6. Gruppe qualifizierte ſich Heim mit drei Siegen und in der Gruppe 8 war Eiſen⸗ ecker mit fünf Siegen der beſte Mann. 24* Das Londoner Reitturnier ſah die Deutſchen am Freitag vom Pech verfolgt. Im Jagdſprin⸗ gen belegte Rittm. Momm auf Baccarat als beſter deutſcher Reiter den achten Platz. Sieger wurde der belgiſche Cpt. Vandertin auf The Parſon mit 39,2 Sekunden. 1 Die Deutſchen Hochſchulmeiſterſchaften erfah⸗ ren von Tag zu Tag eine Steigerung. Sehr gute Leiſtungen gab es in Jena, wo die Ju⸗ nioren ihre Meiſterſchaften, erſtmalig ausge⸗ tragen, mit den Einzelwettbewerben erledigten. Raabe(Kiel), der Fünfkampfſieger geworden war, konnte auch noch den 100⸗Meter⸗Lauf (11,2) und den Weitſprung(6,88 Mtr.) an ſich bringen. Bei den Studentinnen hatte Inge⸗ borg Bücker(Berlin) den Vierkampf gewon⸗ Zauf ſie ſiegte außerdem noch im 2000⸗Meter⸗ auf. Zum 10. Keſſelberg⸗Rennen war für Freitag das erſte Training angeſetzt. Hans Stuck war natürlich der Schnellſte, aber auch die kleinen Wagen mit Kohlrauſch, Seeman und die Sportwagen von Delius und von Graf Malt⸗ zahn, ſowie die Motorräder(Bauhofer, Loof, Geiß uſw.) waren ſehr ſchnell. Europameiſter Scheele, der in Turin den 400⸗ Meter⸗Hürdenlauf gewann, wurde von Altona nach Berlin zur brandenburgiſchen Polizei ver⸗ ſetzt und dürfte ſich in Zukunft für den Ber⸗ liner Polizei⸗SV betätigen. Als Weltrekord nicht anerkannt wurde der Stabhochſprung von 4,40 Meter Höhe des Ame⸗ rikaners Bill Grabers, da die Abſprungſtelle um mehrere Zentimeter zu hoch war. — 45 *———. :** 2 —*—*—* *— 2— 7 7— ————— 4 33 ————— Lon Eramm in befter öͤdem Am Freitag überſpielte v. Cramm den jungen Amerikaner Gene Mako in vier Sätzen:0,:1, :6,:1 und erreichte damit als Erſter die⸗ „Letzten Acht“. Auch Perry hatte wenig Mühe, eine Runde weiter zu kommen, Bei den Frauen gab es eine Ueberraſchung, denn Pegay Scriven wurde von ihrer Landesſchweſter Katlen Stam⸗ mers ausgeſchaltet. Erſtmalig wurden auch Doppelſpiele ausgetragen. Die auſtraliſchen Paare und auch Alliſon /van Ryn hatten noch keine ernſthaften Gegner. Sehr gut konnten Marieluiſe Horn /Valerio bei den Frauen gefal⸗ len, wo auch Hilde Sperling/ Mathieu in die nächſte Runde kamen. HBVereinskalender Sportverein Waldhof. Spielplan für Sams⸗ tag, den 29. Juni. Ligamannſchaft gegen Ami⸗ citia Viernheim, abends 7 Uhr, Privatſpiel. B 1⸗ Jugend gegen Phönix Mannheim, nachmittags /½6 Uhr, Vovſpiel, Platz A. 1. Fußballſchüler gegen Sé Käſertal, nachmittags 5 Uhr, Platz B. 2. Fußball⸗ ſchüler gegen SC Käfertal, nachm. 4 Uhr, Platz B. 3 Fußballſchüler gegen 07 Mannheim, nachm. 5 Uhr, Platz C.— Sonntag, 30. Juni: Fußball⸗Reſerve gegen SV Schwetzingen dort nachmittags.30 Uhr. Privat⸗Mannſchaft gegen SVg Sandhofen dort vor⸗ mittags 9 Uhr. A l⸗Jugend gegen F6 03 Ludwigs⸗ hafen dort vormittags 11 Uhr. XA 2⸗ZJugend gegen FG 03 Ludwigshafen dort vormittags.45 Uhr. A 3⸗ Jugend gegen Germania 04 Ludwigshafen hier vor⸗ mittags 10.30 Uhr, Platz B. B 1⸗Jugend gegen Ger⸗ mania 04 Ludwigshafen hier vormittags 9 Uhr, Platz C.— Handball⸗Damen gegen TV 13846 Mannheim hier vormittags 9 Uhr, Platz B. Verein für Turn⸗ und Raſenſport, Mannheim⸗ Feuvenheim. Ab Samstagnachmittag 14 Uhr verſchie⸗ dene Fußballkämpfe der unteren und Ah⸗Mannſchaf⸗ ten; u. a. ein Kampf unſerer Traditionsmannſchaft um 18 Uhr. Um 21 Uhr Revanchekampf unſerer Schwerathletikabteilung(Bezirksmeiſter) gegen den badiſchen Meiſter Eiche Sandhofen. Geſelliges Bei⸗ ſammenſein, umrahmt mit ſportlichen, turneriſchen und geſanglichen Darbietungen und anſchließendem Tanz bis 2 Uhr.— Sonntag, den 30. Juni, ab nachmittags 14 Uhr Fußballſpiele deß unteren Mann⸗ ſchaften: 16 Uhr Ringkampf gegen Spog Munden⸗ heim; 17 Uhr Fußballſpiel der 1. Mannſchaft gegen Germania Durlach. Poſt⸗Sportverein Mannheim e. V. Sonntag:.30 Uhr Stadion: Leichtathletik⸗Klubkampf Frauen Poſt gegen TV Jahn Neckarau.— Fußball: Sonn⸗ tag, Planetarium: 15.15 Uhr Schwarz⸗Weiß⸗Privat⸗ mannſchaft gegen Vfe Neckarau; 17 Uhr Blau⸗Weiß⸗ Privatmannſchaft gegen Spy Waldhof(Bopp u. Reuther); 19.30 Uhr Rot⸗Weiß⸗Privatmannſchaft gegen VfLs Neckarau; Stadion:.45 Uhr Blau⸗Weiß⸗Rot⸗ Privatmannſchaft gegen Noll⸗Mannſchaft VfR; 10.30 Uhr Blau⸗Weiß⸗Rot⸗Privatmannſchaft gegen TV Haß⸗ loch.— Handball: 1. Mannſchaft ſpielt in Secken⸗ heim gegen TB Jahn e.., Propagandaſpiel anläß⸗ lich des Volksfeſtes der RSNDAP. Zeit: Sonntag 17 Uhr.— Schwimmer: Waſſerballſpiel in Wies⸗ loch am Samstag, 29. Juni, 18.30 und 19.30 Uhr; es ſpielen: Poſt gegen Nikar und TV 46. Große Mannſchaftsprüfung am Sonntag, 30. Juni, vorm. 10 Uhr, im Städtiſchen Bliesbad in Ludwigshafen. — Turn⸗ und Jiu⸗Jitſu⸗Abteilung Poſt 2: 20—22 Uhr im.⸗Fr.⸗Gymnaſium. Reichsbahn⸗Turn⸗ und Sportverein e. VB. Sams⸗ tag, 29. Juni, 20 Uhr, im Ballhaus, Fahnenweihe.— Sonntag, 30. Juni, ab 8 Uhr, 4. Bezirks⸗Turn⸗ und Sportfeſt der Reichsbahn⸗Turn⸗ und Sportvereine des Bezirks Karlsruhe auf dem Jahnplatz Neckarau, den Schießſtänden der Schützengeſellſchaft 09, den Ke⸗ gelbahnen des RrSV Mannheim und dem Boots⸗ haus des RrSV Mannheim. Ab 18 Uhr Kamerad⸗ ſchaftsabend in der Turnhalle des Reichsbahn⸗Turn⸗ und Sportvereins in der Fabrikſtation⸗Straße. Turnverein 1890 Edingen. Heute läuft der Termin für die verbilligten Feſtkarten nach Karlsruhe zum Gaufeſt ab. Sofortige Meldungen beit Ernſt Jung, Hauptſtraße 39.— Die Schülerinnen und Schüler marſchieren vormittags ſchon nach Ladenburg zum Jugendtreffen. Führung: Reimold und Peter.— In Heidelberg finden am Sonntag früh die Rückſpiele der Fauſtballrunde ſtatt. Abfahrt per Rad am Ratskeller. — Die neugegründete Paddler⸗Abteilung unternimmt am Sonntag früh 7 Uhr ihre erſte größere Ausfahrt nach Heidelberg durch den Kanal, und wenn es die Zeit erlaubt, nach Ziegelhauſen. Alle Bootsbeſitzer, auch Nichtmitglieder, werden aufgefordert, ſich daran zu beteiligen.— Am Montagabend.30 Uhr ſpricht Prof. Dr. Fr. Röſch⸗Heidelberg über Fahn und ſeine Lebensarbeit. Eintritt frei. Zu dieſem Dietabend ſind alle Mitglieder, beſonders die Wettkämpfer für Karls⸗ ruhe, verpflichtet. Sportverein 1898 e. V. Schwetzingen. Fußball. Samstag: 1. Mannſchaft SVe in Plankſtadt gegen Spielvereinigung, Anfang 18 Uhr; Schüler in Schwet⸗ zingen gegen 02 Walldorf.— Sonntag: 2. Mann⸗ ſchaft in Friedrichsfeld gegen Germania 2. Mannſch., Anfang 14 Uhr; Jugendmannſchaft in Schwetzingen gegen Ilvesheim, Anfang vorm..30 Uhr; AH⸗Mann⸗ ſchaft in Heidelberg geg. VfL, Anfang vorm..30 Uhr. — Handball: Sonntag: 1. und 2. Mannſchaft in Schwetzingen gegen TV Gahn Weinheim; Anfang: 1. Mannſch. 18.15 Uhr, 2. Mannſch. 17 Uhr.— Der bekannte Sprinter Adolf Habel vom Sportverein 1898 Schwetzingen beteiligt ſich am kommenden Sonn⸗ tag bei den deutſchen Studentenhochſchulmeiſterſchaften Kan 5 a. Dem erfolgreichen Sportler die beſten nſche. Turn⸗ und Sportgemeinde Oftersheim. Die Turn⸗ und Sportgemeinde wartet am Ende der Spielſaiſon 1934½5 noch mit einem reichhaltigen Spielprogramm auf. Am Samstag um 18.30 Uhr treffen ſich die Schü⸗ lermannſchaften des Turnvereins Schwetzingen und TScG 03 Oftersheim, hernach ſtehen ſich die 1. Mann⸗ ſchaften beider Vereine gegenüber.— Am Sonntag, 30. Juni, 14 Uhr, ſpielt die 2. Mannſchaft der TSCG Oftersheim gegen die 2. Mannſchaft des TV Kirchheim. Nach dieſem Spiel treffen ſich die 1. Mann⸗ ſchaften. Um 16 Uhr kommt als Abſchluß ein Jugend⸗ treffen gegen die Jugendmannſchaft des TB Ger⸗ mania Reilingen. ſeine Einwohner“, woch: abends.00 freier Kultur“. tsſtunde, 547 W Uhr Sabbatſchule; zungsverſammlung, Uhr Heilsverſamm⸗ ilsverſammlung.— nd.— Freitagt der Fahrer ſpürt zu jeder zeit- Beifen Sicherheit Jahrgang 5— A Nr. 291— Seite 14 „Hakenkreuzbanner⸗ Frühausgabe— Samstag, 29. Zuni 1 44 . — 45555 S2 75 4 W . 1 — Bühne im * Fahrſtuhl ————————— 1 ———————— Theatertechnik und Theaterilluſion Warum hatten die Griechen ke ne Drehbühne?— Primitivität im Shakeſpeare⸗Eng a d— Die Uuſfiſſe wird erfunden— Die Wagenbühne hilft die Pauſen verkürzen— Von Dr. J. Schwanke Der Himmel auf der Bühne Für die Szenen im Freien wurde die alte „Guckkaſtenbühne“ mit ihren Plattenkuliſſen erſt 1869 überflüſſig, als Brandt in München den Rundhorizont erfand, den unendlich erſcheinen⸗ den weißen Hintergrund, in den die Häuſer und Bäume als plaſtiſche Vorſatzſtücke hineingebaut werden. Durch entſprechende Beleuchtung, na⸗ mentlich die indirekte, die nach Fortunys Er⸗ findung das Licht erſt auf farbige rotierende Seitenbahnen warf und von dort aus diffus in den Bühnenraum ſtrahlen ließ, wurden Höchſtleiſtungen der Bühnenwirkung erzielt. Dauerte aber ſchon bei der Kuliſſenbühne die Verwandlung von Szene zu Szene eine ziem⸗ liche Zeit, ſo wurden bei Verwendung der maſ⸗ ſiven Verſatzſtücke die Pauſen endlos. Jeder Tiſch und Stuhl, aber auch jeder Baum, Strauch, Fels mußte einzeln aufgebaut werden. Selbſt durch eine„Normaliſierung“ der Requi⸗ ſiten zu„Bauſteinen“, wie ſie die Düſſeldorfer Schauſpielhauswerkſtätten verſuchten, konnte nur eine gewiſſe Verkürzung der Pauſen er⸗ reicht werden und man mußte ziemlich ſchema⸗ tiſche Szenenbilder der„Schachtelbühne“ in Kauf nehmen. Szenenwechſel in Sekunden Die Löſung brachte 1896 Karl Lautenſchläger Kauft nieht beim luden! Alles gium TEIKaMpHAus Gute Wohnungs⸗Einrichtungen 'helm. 0 3. 1 Munststr.)- Heidelbg. am Bismarckpl. —— 55 Konditorel · OOellenreuthie- am Waisserturm odνον ſee: Spitzen Sinxigartiq Straubfrei- liſe Pfund .—.10%½1.20 .40, ſeseulen Erstklassige Eis-Spezlalitäten und Eis-Getränke N. 4. 15 fies Küue bietet jetzt in seinem prachtvol'en Sommergarten einen bes. ongenehmen Aufentholt Ein drel barer Bühnen fahrſtuhl Schluß im Münchener Reſidenz⸗Theater, der für eine Mozartinſzenierung Poſſarts die Drehbühne er⸗ fand. Hier werden Zimmer ſowohl wie Außen⸗ dekorationen auf einer Scheibe aufgebaut, und ſobald die eine Szene zu Ende iſt, wird die Scheibe gehreht, und die nächſte Dekoration in wenigen Sekunden an den Bühnenrahmen ge⸗ ſchoben. Wo ein größeres Bühnenhaus vorhanden iſt, ließ ſich die Wagenbühne des Berliner Bühnen⸗ technikers Friedrich Brandt beſſer verwenden; bei ihr wird auf einer Nebenbühne, ſchalldicht abgeſchloſſen, die folgende Dekoration auf einen Wagen aufgebaut, während ein anderer Wagen im Bühnenraum ſteht. Endlich verſuchte man den Raum unterhalb der Bühne auszunutzen und verſenkte einzelne Dekorationsteile. Schließ⸗ lich wurden ſogar ganze Szenenbilder verſentt und dann vom Hinterraum des Bühnenhauſes ein neuer Schauplatz nach vorn geſchoben. Nach ähnlichen, nur weit vervollkommneteren Sy⸗ ſtem hat Linnebach die Einrichtung des Dres⸗ dener Schauſpielhauſes und der Berliner Staatsoper getroffen; er machte die ganze Bühne in drei Teilen verſenkbar und ließ im Keller die neuen Dekovationen für die drei Plattformen auf Nebenbühnen aufbauen. Die geniale Kon⸗ ſtruktion, die Linnebach jetzt für das Prinz⸗ regententheater ſchuf, war zum Teil durch inmmmnnmmnnmnnmnnnmmnmmmmnmmnnammnnmnmmmmmmmmmmmmmmmmmmmnnnnnnmm Raummangel bedingt. Dieſe Verbindung von Drehbühne und Verſenkſyſtem dürfte dabei aber noch den Vorzug beſonders raſcher Verwand⸗ lung bieten, da nicht erſt mit Wagen rangiert zu werden braucht. Clownerien Geſchichten von großen Spaßmachern Der Clown, der ſeinen Partner aufißt Als Noni, der berühmte, unübertreffliche Clown, noch nicht der weltbekannte Noni, ſon⸗ dern nur der unbekannte Artiſt Ducos Siegriſt war, hatte er die Arbeit dreier Jahre dazu ver⸗ wendet, einer Gans einige Kunſtſtücke beizu⸗ bringen. Nach unzähligen Verſuchen mit un⸗ zähligen Gänſen hatte er endlich ein Tier ge⸗ funden, das charakterlos genug war, aus der Art zu ſchlagen und etwas Verſtand zu haben. Unſagbar mühſelig zwar, aber mit viel Geduld und Liebe ihres Dreſſeurs lernte die Gans ihre „Nummer“. Nach dem erſten Jahr ſchnatterte ſie auf Kommando und kam, wenn man ſie rief; nach dem zweiten watſchelte ſie im Takt der Muſik über die Bühne und nach dem dritten war ſie endlich ſchon ſo talentiert, daß Noni mit ihr auftreten konnte. Er hatte damals noch kei⸗ nen Manager, keinen Sekretär und kein 22 Per⸗ ſonen umfaſſendes Enſemble. So verſchickte er ſelbſt die Proſpekte und Bilder von dem „Clown mit der Gans“ an die Agenten. Und wartete auf die Engagements. Wartete, war⸗ tete und wartete. Zwei, vier, fünf Monate. Theater⸗Spielplan vom 30. Juni bis 8. Juli 1935 Im Nationaltheater Sonntag, 30. Juni: Miete H 26, und für die NS⸗Kulturgem. Mannh., Abt. 366:„Herz über Bord“, Operette von Eduard Kün⸗ neke. Anfang 20 Uhr, Ende etwa 22.30 Uhr. Montag, 1. Juli: Miete E 27, Sondermiete E13 „Peer Gynt“, Schauſpiel von Henrik Ib⸗ ſen. Anfang 19 Uhr, Ende 23 Uhr. Dienstag, 2. Juli: Miete G 27 und für die NS⸗ Kulturgemeinde Mannheim, Abt. 130—132: „Maß für Maß“, Komödie von Shake⸗ ſpeare. Anf. 20 Uhr, Ende gegen 22.45 Uhr. Mittwoch, 3. Juli: Miete B 27 und für die NS⸗ Kulturgemeinde Mannheim, Abt. 201—203, ferner für die NS⸗Kulturgemeinde Ludwigs⸗ hafen, Abt. 46—49:„“uiſe Millerin“ (Kabale und Liebe) von Schiller. Anfang 20 Uhr, Ende gegen 22.45 Uhr. Donnerstag, 4. Juli: Miete D 29, Sondermiete D 15:„Herz über Bord“, Operette von Eduard Künneke. Anfang 20 Uhr, Ende gegen 22.30 Uhr. Freitag, 5. Juli: Miete E 28, Sondermiete E15: „Hilde und 4 PS“, Luſtſpiel von Kurt Sellnick. Anfang 20 Uhr, Ende etwa 22 Uhr. Samstag, 6. Juli: Miete C27:„Herz über Bord“, Operette von Eduard Künneke. An⸗ fang 20 Uhr, Ende gegen 22.30 Uhr. Sonntag, 7. Juli: Miete A 28, Sondermiete A 14 und für d. NS⸗Kulturgemeinde Mann⸗ heim, Abt. 171, 184—186, 271, 291, 371: In neuer Inſzenierung:„Götterdämme⸗ rung“ von Richard Wagner. Anfang 18 Uhr, Ende etwa 23 Uhr. Montag, 8. Juli: Miete H 27, Sondermiete H 14 und für d. NS⸗Kulturgemeinde Mann⸗ heim, Abt. 221—223, 524—527:„Hilde und 4 PS“, Luſtſpiel von Kurt Sellnick. Anfang 20 Uhr, Ende etwa 22 Uhr. Im Neuen Theater im Roſengarten Sonntag, 7. Juli: Für die SA⸗Gruppe Kur⸗ pfalz(ohne Kartenverkauf):„Der Rebell von der Saar“, Volksſtück von Auguſt 15 von Eberlein. Anfang 20 Uhr, Ende 2 Uhr. Dienstag, 9. Juli: Für die NS⸗Kulturgemeinde Mannheim, Abt. 101—103, 145—147, 261 bis 263 307—309, 360—370, 528—533, 544—550, 554—560, 564—570, 594—597, Gruppe D Nr. —400 und Gruppe E Nr.—700:„Hilde und 4 PS“, Luſtſpiel von Kurt Sellnick. Anfang 20 Uhr, Ende etwa 22 Uhr. In Ludwigshafen: Afa⸗Palaſt im Pfalzbau Donnerstag, 4. Juli: Für die NS⸗Kultur⸗ gemeinde Ludwigshafen, Abt.—6, 50—53, 111, 401—414, 416—427, 431, 432—436, 451 bis 452, 471—472, 491—492, 501—502, 521 bis 523, 525, 620—627, 905—909: Zum erſten Male:„Hilde und 4 PS“, Luſtſpiel von Anfang 20 Uhr, Ende etwa 2² r. rgang 5— Nichts kam. Doch! Die Bilder kamen Endlich, nach ſechs Monaten, traf aus ein Vertrag mit ſehr mer leider aufgegeſſen.“ * Latein ungenügend Karl Valentin, der Philoſoph unter* Spaßmachern, ſaß einmal mit einem Herrn ſammen, der faſt jeden ſeiner Sätze mit ein) lateiniſchen Zitat oder Wort begann. Valent der Urmünchner ärgerte ſich mehr darüber, wenn er über das Bier geſchimpft hätte. priori,“ fing der Herr wieder einmal ſeine R an. Doch da unterbrach ihn Valentin und fraß was a priori denn eigentlich auf Deutſch heß „Von vorneherein,“ meinte der Herr.„Ah,“ ag wortete der Komiker,„jetzt weiß ich auch, à propos heißt.“ Ein Tip für Dichter Wenn ihm ſein Beruf Zeit läßt, geht P Wettach, alias Grock, ſeinen literariſchen bitionen nach. Er verkehrt in allen Städt durch die ihn ſeine Gaſtſpielreiſen führen, in Schriftſtellerkreiſen. In Dresden iſt er dah einem jungen Dichter begegnet, der Grock f weltentrückten Augen erzählte, daß er — „etwas ganz Großes und Reines“ ſchaffen woh Darauf erwiderte ihm der Clown:„Da en fehle ich Ihnen, einen indiſchen El, fanten zu waſchen. W31 4 rif guten Bedingungen Der Agent ſchrieb, Noni ſolle telegraphieren, er annehme. Und Noni telegraphierte:„Nu 11 33 7 * Hecliemde ee . Einige nn. er —————.— atzman Juanneb b. eis abzugeb. 4 12 5 aumann — „7, Breiteſt. i Hauſe Pilz. ——— irertaus Lenen rKsStätt. ihiße Qualitäts 1 afzimmer h RM., uſw. Sonderanfer⸗ mungen. Unver⸗ hh Beſichtiaung 3, 13 Aagen 4675 0 ——————— — 33 Louische Mar vom deutschen Mautmann F4 rab⸗ 1. Blumen-Rocher, O 5, 3 Zluliende Milee euze wetterfest erstklassige Arbeit, keine Massenware, kauft man vorteilhaft in jeder Preis- lage auch ge· Feinste Sorten — in jeder Geschmacksrichtung Mſiener- Vpftg. LEDEnWANEN J. propheter, 4 3. 7 femmt ⁰ ber besſe Kaffee Langee Mischung 15 09% cᷓ Greulich gen Teilzah- ung im ealathau⸗ mcKunet . 072 LKunststraße Gott dem meinen herz und Onkel. 1 Auko zu sich abh Leiden sanft MANNHEI W 11 Lot Lui in Büchern! Hitler: Mein Kampf, 2 Bände geg..70 Täglich kingongę Dölkiiche Buchandinng Nationalſozialiſtiſche Buchhandlung des„Hakenkreuzbanner“⸗Verlages“ — 1 Band geb. 20 von Neuneiten 0 Roſenberg: Der Mythus des 20. Jahrhund., Lein..— 4 Blut und Ehre, geb. Lein..50 bomenmode Goebbels: Vom Kaiſerhof zur Reichskanzlet, geb..50 mendel f, Kampf um Berlin, get..50 e) 7 13, Signale der neuen Zeit, geb.„.50 0 6. 7 5 Feder, Gottfr.: Kampf um die Hochfinanz....50 1. S Dietrich: Die philoſophiſchen Grundlagen des Das Föchgeschöft für Nationalſozialismus. Zimmer⸗Biberach: Führer und Volk. geb..90 4 3 Schirach, Baldur von: Die Hitler⸗Jugend, Idee 2Q 18 t d t5 50.. S Reinwalt: Von Hannibal bis Hindenburg...80 Dr. G. Paul: Raſſen⸗ und Raumgeſchichte des 4 deutſchen 1 1... 12.— M1. 2. K 1, 9. P2, 332—— Verkaufsstelle für Hobt: Weltgeſchichte auf raſſiſcher Grundlage...60 fffR 4, 24. lLudwigstr. 31 Werkstätte ſi. LV 0 N Widukind: Geſchichte des deutſchen Volkes...— Plissee aller Art Suchenwirth: Deutſche Geſchichte.„.80 Dekatur Modezeitschriften Gobineau: Die Ungleichheit der Menſchenraſſen, Kantenarbeiten Schnittmuster Volksausgabe Hohls aum inh. E. GOEDE Kannhals: Das organiſche Weltbild, 2 Bde. geb., Für 1000% e Uunzen“ anderem Biesen Poltsausgabbee.— IHsseiigung. Ungeziefer Kurbel Mannheim. Qu— 42 Das ſind nur einige der markanteſten Neuerſcheinun⸗ das Fachgeschüft pit zen einkurbein 5 gen auf dem Büchermarkt, die Sie anreizen ſollten. Stoffk nöpfe usw. Fernsprecher 32490 Eberhardt Meyer Collinistraße 10 Tel. 253 18 - 34 Jahre hier am Platze!- Am Strohmartt 5 4 Fernruf 354 21 Besichtigen Sie mein gut sortiertes Loget in Oamenhuten KArE BERG ohne Keufzwone Ott ,, ,,. I, Dieses ein /lustelbei Sbiel fiir die Qualilũt. ommciνi. und Vmiswurligleit unserſloba geAusstollung steht Imon ⁊u nui loger Bevichtigung olen. — MANNHEIMVM O.1 kommen oͤie bald-unsere richhalt.. Die Beerd 1. Juli. nach i aus statt. ——————— Unser II ist am Fre Krankheit Mannh Die Fe 10.30 Unr, 40 4 F 4% Nach dem Wochenend-Spozlergoeng dufch den hert- ichen Weldperł verbringen Ssie noch einige frohliche Stunden im sSchnickenloch om Rheinufer bei dem Froſe Uberraschungen Zilligste Preise -Vo 33 4 8 5 1 3 1 4 1 5 3 Für die spenden für und Neifen, sagen wir Mannhe g. 29. Zuni 10 ſer kamen zur traf aus Bri Bedingungen telegraphieren, aphierte:„Nu N* nd loſoph unter einem Herrn 3 3 8 Sätze mit einn egann. Valenn iehr darüber, himpft hätte. inmal ſeine lentin und frah uf Deutſch heſ Herr.„Ah,“ q eiß ich auch, n. hter 4 n allen Stadi 4 läßt, geht literariſchen ziſen führen, t, der Grock ſe, daß er 5“ ſchaffen woß 17„Da en diſchen El amamn, ——— 4 esden iſt er dah f 1 —— 0 rgang 5— A Nr. 291— Seite 15 „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Samstag, 29. Juni 1935 unn gen. euze wetterfest Zrs ETTER o. Serial- .oroß Mochfolger Narletplatʒ F 2 gescliaͤßt ſle —— weiß und bunt 0————————————— 10004K Einige wegen ſmänge. ankisti e Weiglo- 3 Sin * Baumann 3 Inomas das flüssige Vander- Faae Sonmutzige Böden? 8 6, 16-fel. 33712 —+ und 7, Breiteſt. 4 Bieichmittei 2. Auf. „ Hauſe Pilz. el Fußschmerzen hellen und Reinigen Einlagen und alte von Fußböden aller W 5 Schuhe mitbringen Art. Fettlösend, gro- ——————— he Reinigungs⸗ rekt aus kraft, einfach und Lenen decnem 0 der An- 75 wendung. Erspart das Tkskütt. ffffHAasesgVehe ie Qualitüts⸗ übermäßiges Aus⸗ trocknen u. Spröd- werden der Böden. öbel ena Sonderanfer⸗ Follbach 31 Unver⸗ Fa.gegr.1883 Beſichtiaung 3 u öchlafzimmer, —— errenzimmer 1 Versuch überzeugt. Allein. Hersteller äbehas öpeiſezimmer, Tochterzimm. und Küchen in beſter Qualität, One-1 ffiihemeithäf Ko⸗tenvoranschl. Kkostenl. Blaumer's nacht. G 7, 12 elerlei Aften 5 er. 0 5,3——— — lboll ſcenien erstklassige Arbeit, keine preiswert beim Fachmann: lage ge- line Tauzan.Meerfelvſtr. 37. ierr ezlafhaus Teleyhon 291 92 neh. Wie dner Hoks- Brikefts-Holz lcksrichtung 7 kunt, ——— Austerbei. 25Möõffieit Clöbel mwichitt N ν i Wunst —— 0 7, 28 Kl. Wallstaltstraße 5 Eig 10 5 Kperei Fernsprecher 434 12 Lx Todesanzeige Gott dem Allmächtigen hat es gLefallen. meinen herzlieben Mann. unseren Kuten Bruder und Onkel. Herrn Jakoh Auenst Klein zu sich ab 4 Leiden sanft entschlafen. MANNHEIM(krappmühlstr. 21). 28. Juni 1935. Lotte Klein, Peter Klein. Luise Klein, Karl Klein, Otto Lüthy und Frau geb. Witte Die Beerdigung findet am Montas. den 1. Juli. nach aus statt. Wagenmeister a. D. zurufen. Er ist nach schwerem In tiefer Trauer: m. 1 Uhr. von der Friedhofkavelle 16 Gelegenh. 1 bchlafsim. Eiche, Ztüriger Schrank, Friſ.⸗ komm. m. Zteil. Spieg., formſch. abgerund. Mod. da außerordntl. günſt. erworben Uur 265 M. Eheſtandsdarl. H. Baumann, U1, 7, Breiteſtr. im Hauſe Pilz. 33 242 K Die Jualltäts- Küche Das ſuifär ahalümmer und alles andere Möbel in größter Auswahl in prachtv. Modellen Zur Zeit Ausnahmepreise Lune Iumemam U4.20 Auch f. hestandsdarlehen à ſehr ſchöne moderne Gchlaf⸗ zimmer echt Eiche, Ztürig, 180 u. 200 em br., Hüx 365, 375, und 385 RAM. Beſichtig. lohnend! [Möbelhaus Binzenhöfer. Schwetzingerſtr. 53 (48 041 K) verschiedenes Seriöſe Herren erhit. einen guten r Maßkonfekt.) 2 Anproben u. ſoird. Verarbt, bei günſt. Preiſ., auf 6 Monatsraten Verlang. Sie un⸗ verbindl, Beſuch m. reichb. Kollett. Fkiedrich Hehl, Herren⸗ u. Damen⸗ Schneiderei DemWarenkau ab⸗ kommen der Bad. Beamtb. angeſchl. (16 035 K, Schw.) Unser herzensguter, lieber Sonn und Bruder Iheo Müller ist am Freitag morgen im 32. Lebensjahr nach kurzer Krankheit Todesanzeioe sanft verschieden. Mannnheim, H 3, 19-20, den 29. Juni 1935. Die Feuerbestattung findet am Montag, vormittags 10.30 Uhr, Die tieftrauernd Hinterbliebenen: Ludwig NHaner Anna HMüller geb. Michel Helene MHüler im Krematorium statt. 48085 K — her 33 Otfene Angebote unter Expedition dieſ. Stellen Für gutgehende * Ml-Muatkar an der Bergſtraße(mit Gartenwirt⸗ ſchaft) alsbald tüchtige, kautionsfäh. Wirtsleute geſucht. Nr. 48 053 K and. Blattes erbeten.— Junges Hervierſrünl, ſofort geſucht. Wilfon(10 329 K) Jungbuſchſtraße 32 den. Lamm'“, . rs(à8 G87* Zu vérmieten Wohnung Zimmer, Küche a, 1. 7. zu verm. Miete im voraus. Waldhofſtraße 17 (17 629“) IZimm., Küche m. Gas. Elektr. u. Zubh., ſof. in ruh. Hauſe zu vermiet. L. 12, 5, Hatzen⸗ bühler.(17%“) 2 Zinner und Küche a. 1. 8. zu verm. Zu erf. Käfertal, W 315 f St. m Oſtſtadt! Schöne: 4 Zimmerwhg. Mir. Bad. Speiſek., Angeb. an die Eiv. Schöne 4 Zimmerwhg. m. Küche, ev. Gart. für Wochenend ge⸗ Saub. 31 kräftig. üdchen—* 104 ürde geſucht. möbl. —— eign., ſof. Birkenau. Ang. zu vm. K an die 5 m. Küche u. lan die Exp. d 15(in ſich. 3 an die Exp. d. Bl. for. fer, Zin. Geſchft. Weinheim. Nobi Zummer L verm̃eten Gutmöbl. Zin. Nähe Schloß, an ſol. 18———* 407 675 6• Sep. möbl. Zimm. zu 0 f in. 0, les. 7 6335 5 Gut möbl. Zimm. an berufst. Herrn u vermieten. ickert, Qu 3, 16. (17613•%) U 4, 22, 2 Tr. lis. .gutmöbl. Zim. an berufst. Herrn per ſofort zu ver⸗ mieten.(17 626“) Qu 4, 12, 1 Treppe Lutmöbl. Zim. zu vermieten (17 625“ Möbl. Zimmer an brft. zu vm Rheinhäuferſtr. 20 Schwing.(1 62²³⁷% +* ſchön Zimm. mit Dpl.%. Chaiſe⸗ long., Bad, zu vm. Gr. Merzel⸗ ſtr. 15, bei Einko. (17 618% Schön „ter zu vermieten. ruhig und ſauber. Tel., Bad vorhd. L 12, 7, Schön möbl. an brft. H. preis⸗ wert zu 3 (33 156 K) Eliſabethſtr. 6, 1 Treppe: Schöne 5 Zimmerwhg. — 3 ber,1. 64 h 63315 yli b 8, 2, 2 Tr. -6⸗Zimmer⸗ Wohnung 3 zu vrm. 8 ock. Tel. 296 42 (10 331 K) ——————— Mietgesuche 1 Zinner und Küche von jg. Ehepgar ofort geſucht. Angeb. u. 17 551“ an oie Exp. d. Bl. —— Sonnige 23imm., Küche auf 1. 9. od. 1. 10. 8 mieten geſucht. Offert. u. 17627“ an die Exp. d. Bl. g. Ehep. ſucht m. 9˙5 03.1. 10. ſch. an die Exp. Zinner ubeh. Offert. u. 6505 .Bl ) ſucht ſchöne 2 Zinmer und Küche a. Oſt, 8. od. An ebote ſpäier. unter Nr. 17 609“ leere Zimmer, zu vermieten el, Licht, 2 +7097•) links. Für die vielen Beweise inniger Anteilnahme und die Kranz- spenden für unseren lieben, unvergeßlichen Bruder, und Neifen, Mannh Danksagunsg Herrn Karl Wolf sagen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. eim, S 3, 10, den 28. Juni 1935. Die lrauernden Hinterhnebenen 7624* LSenlefsielien 5 Zuſchr. Loer. Zimmer auf 1. Juli 1935 zu vermieten. Strohmaier, Altriper Straße 11 (17 652“%) Schlafſtelle oder Manſd. mgl. mbl. Nh. Gloria⸗Palaſt Möbl. Balkonzim. auf 1. 7. zu ver⸗ mieten, LangeRöt⸗ terſtr. 5a,.St. r. — 3417668% Sonniges, möbl. Zimner an brft. Herrn ſof. od. ſpät. zu verm. D 7, 25(Hopp). (17 639“) Zentr.: L 10, 7, p. ſchönes, ſeparates Möbl. Zimmer »ſan anſtänd. Miet. zu e (10 411 K) Waldpark! Nett möbl. Zimmer mit Penſion 60% zu vermieten. Teleſon Nr. 334 43 (42 623 K) Gutmöbliertes ſepar. Zimmer ſofort zu vermiet. 5, 14, 3 Treppen 48 112 K) —— Kleiner hund bis 2 Ih. alt, zu 1. 51 geſ. 0 Prs. U. MHotorrader die bill. u. leistungs- fähige Gebrauch-ma- schine, 0 525⁵ Zündapp Vertretung Richard Gutjahr Neckarvorlandstr. 23 Näue Luisenring- Holzstr.) Tel. 224 43 Kundendienststelle und Rep.-Werkst. mit werkgeschulten Mon⸗ teuren. Ersatzteilelag. 8486 DKW-Motorrad fteuer⸗ u. führer⸗ ſcheinfr., zu 100 f41 daſ. Herren⸗ und Damenrad neuwert., verk. Zehntſtr.„20, Neivig. 47942 K Wer leiht zu 2 kl. 381 führerſch.⸗ reies— (neuer. Mod.) K ev, nicht 19 1 ſofort geſucht. u. 10 4853 an die Exp. d. Bl. Offert. u. 9 an die Eip⸗ ſofort Zimmer für ſofoxt od. ſpä⸗ „Etage.(33155 K Zimmer 1 Treppe. Automarkt SchWEBEfelAS5E Wae,— „ohnée Schlingern göf dei 4 zchlechtestsn Stroße, olige 73 leippheigüng in den eng- stenkKbrven? einen neije 1 Maßstob, für Fohfsicht heitlunc Becuemſichleeff. 70 för Zweckmßi Keit der- Form, för, platrid ile oncd Vefeinfochte konsiſviezjon 0 Den D˙π. 433 f Dit, kauft man in MANNHEIM in 04. Aufmerks. Bedienung, gepfl. Kundendienst Konkurtenzl. Ratenzahlungsbedingungen! hein. Automobil-Ces. m. h. H. MANMMUM IM- Hafengarase Jungbuschstr. 40- Am Verbindungskanal Ständige Ausstellung: Kunststraße- 0 4, 1 Rulo⸗Verleih an Selbſtfahrer, allerneueſte Opel⸗ Wagen ſtehen z. Verfüg. Standplatz Garage Ad am, H 7, 30, Telephon Nr. 263 71.—(33 009 K) -Front-Labna 2ſttig, 5 in prima — 97/GSUι⏑εO Zuſtd., z. 475 4 ai Echmonn⸗& Mi v. Hofe,.m. b. H. Mannheim, I 6, 337(48 114 K) Telephon Nr. 292 3 —————— Gebr. Bade- einrichtungen Ssoll mön nicht kKaufen, wenn man neue kin⸗- richtungen kompl. Kann von RIA. 123.-d be EFrank& Schandin m‚˙mmmmmmmrnamann Ausstellung: Prim · Winelmstr. 10 sesenüber dem Rosengorten installations arbeiten und Neparaturen prompt Reiſe⸗Radio ) n 300%/ —43—+ 445 7720 3 H 7 15, Traub. Gut erh. Damen⸗ꝙ at f hmaſchine, u. niedr. Herrenperſenkb. zu 35% rad für 18 5 16,.4/1 Herrenrab 1 0 14 zu 18. 37 10 verkf. 612% Douunbüier. Kamenzd 8 verk.—— 2— Anzuf, v. 11 U. abſ Kleiner 2türiger Eisſchrank zu verkaufen. 3, „Stock, re⸗ 18. (17 666% Einige Anzügeſ? .5 u. grau, für kl. H. Lw. 110 em, 2 bl. Anzüge Gr. 46 u. 48, mittl. Figur hillig zu verkaufen. H 7, 75en (47 594 K Muſterſtech⸗ (Fuft⸗ maſchine berro) ſehr bill. zu 4 Foglon bei ſtr. „ Stock.(17 61195 gaf 81 afenſtr. 44, 478365) Gut erhaltener Kinderwagen billig abzugeben. Werftſtr. 19, part. Grefkens. 477698 Zu verkaufenſ? Vollſtänd. Vett 2tür. Kleiverſchrank Nachttiſch m. Mrm. und ovaler Tiſch. Adreſſe u. 72²* in der Exp. d. Bl. 525 4— zu wetzin 2 Bettſtell. m. Roſt] Claus gberür. 5 billig zu verkaufen.(47 600 K) Lindenhofſtraße 8 Gebrauchte wenger Känszi (17 655% ehe zu beſſhi: Kinderwagen weiß, noch ſehr at. erhalt., 20 ½l zu verkaufen. R 4, 13, 3. Stock. (17 606“ Sehr gterh. Kind.⸗ 6portwagen zu verkaufen. Mheindammſtr. 7,(10 bei Wunder.— (17 610% Großer, weißer hHerd billig zu verkaufen. Ver 10 1138. 5 F505 Gut erh. Kinder⸗ Kaltenwagen gzu vk. IG.⸗Siedlg. Rl 0 K) Fahrrüder neue und gebrcht., Erſatz⸗ u. Zubeh.⸗ teile, Reparaturen Speſd, Schwenin⸗ Weis, Lindenhof ger Straße, 145. Windeckſtraße 11 4 28 609 K) 1 komb. Küchenherd 130 la., A. m. 0 e geb. Köylennerv, beide 4 J weiß email., ſehr das ſchaf geeign. f. Wirt⸗ chaſtss 3d, Land⸗]J Harkenkabnad wirtſch.⸗Beir., 45 5 zu pk. 40./) Friedr.⸗ F ämlänper⸗ biſlig u. gut bei Pigter. 01,?, — 8. Tel. 472 60. (48 05 145˙ Imachen; Iſten Gebot nicht und bei der verteilung erſt nach dem Anſpruch des Rechten berückſichtigt. Amtl. Bekänntmachungen der Stadt Mannneim Auf dem Marktplatz am Altersheim im Stadtteil Lindenhof wird probe⸗ weiſe zunächſt bis 1. November d. F. ein weiterer Wochenmarkt, und zwar Montags, eingeführt. Es finden alſo jeweils Montags, ittwochs und Samstags am Altersheim Wochen⸗ märkte ſtatt. Der Oberbürgermeiſter. Amitl. Beianntmachungen Urteil. In Guſtav Kupferf chmidt, Bär⸗ kermeiſter aus Friedrichsfeld Kenie falſcher Anſchuldigung hat die 3. kleine des Landgerichts Mannheim in der Sit⸗ zung vom 5. Juni 1935 für Recht erkannt: Der Angeklagte wird wegen vor⸗ 72725 en i8. 5§ 164 Abſ. V StGB., begangen in Tateinheit mit ſ Vergehen der üblen Nachrede i. S. des tGB. zu einer Gefüngnisſtrafe von 3 Monaten verurteilt. Dem Oberrechnungsrat Bräuning wird die Befugnis zugeſprochen, die Verurteilung des Angeklagten Kup⸗ ferſchmidt in der Friedrichsfelder Zei⸗ tung und im n Mannheim 8 Tage nach Rechtskraft des Urteils zwelmal öffentlich 1 ———— des Angeklagten W ma Der Angeklagte hat die Koſten zu tvagen. gez.: Dr. Petters. Ausgefertigt: Der Urkundsbeamte: (L..) gez.: Herrmann. Zwangsverſteigerung Im Zwangsweg verſteigert das No⸗ tariat am Dienstag, den 22. Oktober 1935, vorm. 9 Uhr— in ſeinen — in Mannheim, XN 6, Nr. 5/6. Stock, Zimmer 13, das Gründſtück 35 Wilhelm Buſam, Kaufmann in auf Gemarkung Mann⸗ heim Die Ver teigerungsanordnung wurde am 3 uni 1932 im Grundbuch vermerkt. Rechte, die zur ſelben Zeit noch nicht im Grundbuch eingetragen waren, ſind ſpäteſtens in der Verſtei⸗ Wierent vor der Aufforderung zum ieten anzumelden und bei Wider⸗ ſpruch des Gläubigers glaubhaft zu ſte werden ſonſt im Krigg⸗ 1 2 nach den übrigen Wer ein Recht gegen die Verſteigerung 10 muß das Verfahren vor dem 4 lag auf⸗ heben oder einſtweilen einfiellen laſ⸗ Gläubigers und Ein Geneimnis der Natur olienbari Si in der Bad Dürkheimer Hellkratft Heilerde— Hautereme 2 A 7 Erhältlich in Apotheken u. Drogerien an die Stelle des ver⸗ en; ſonſt tritt für das Recht der Ver⸗ teigerten Gegenſtandes. Arbeiten und Lieferungen in Die Nachweiſe über das Grundſtück ſamt kann jedermann ein⸗ ehen 300 Grundſtücksbeſchrieb: Band 254, Lab lachſträße Nr. Hausgarten: 3¹1, 09 qm. Schätzung: 35 000.— RM. Notariat Mannheim 7 als Vollſtreckungsgericht. Heidelberg Gtrüßzenbauarbeiten Das unterzeichnete Bauamt vergibt ss nach den Vorſchriften der Reichsverdingungsordnung en oſen: Los 1: Lieferung von K Splitt und Schotter 250 Tonnen, mit Einbau zum Ausglei des Fahrbahnplanums 3000 qm, Einſtreudecke 250 qm, Rodſahr⸗ weg mit 3 und Ein⸗ ſtreudecke 4000 q ——◻ Fleinpflaſter qm Woham von Kleinpflaſter 9 m — von Porphyrgeſtein v. der Bergſtraße 1400 Tonnen, und von Pflaſterſteine vom Bahnhof Hockenheim 20 75 Angebote, wofür die Vordrucke ge n Aie Gebühr von 75 Pfg. für Loſe 1, 2 und 3 zuſammen und für Los 4 unentgeltlich zu beziehen ſind, ſind verſchloſſen mit entſprechender Los 2: Los 3: Los 4: Auſſchrift bis* Oeffnungstag; 61Samstag, den 13. Juli,— J180 9 einzureichen. 48 186 K) Pläne und Bedingungen liegen in⸗ zwiſchen zur Einſicht auf. Waſſer⸗ u. Straßenbauamt Heidelberg Herrenfahrrad VUnterricht Auicnäde Auarriot für Damenbekleidg. ert. nach leicht faßl. Syſtem in Halbtags⸗ u Abendkurſen bei mäßigem Preis: Wilh. Braun, Seckenheimer Str. 38. (10 408 Kà) H Nr. 5759, Wehe Gärten, Fahr⸗ 18—•26. Hofreite und —— FAnzRRon kõnnen Sie nur béim Opeſ- Händler kaofen. Es löhnt“ sich, ihn qufzos ochen, denſ Gudliĩtätsrãder dbs Debtsch- ſonds größter Automohil⸗ und Fahrrodfabrił sind von. sprichwörtlicher Zuverlässig- keitv.kosten dabei nichtviel Supremahaus Mohnen, Mannheim J 1. 7 Breitestr. Auto-Schmitt. Mannh.-Käfertal. am Haltepunkt. Verkauf für Mannheim: N 4, 18 Nähe sStrohmärkt Kein Eckladen — 10 Lu. V meldet. Woarom denn gröbeln— warum sich 4 machen— hast du das öbethaupt nötig?— Machs doch so, wie es fabosend ondere vor dir schon getoan haben. Geh zum„IB“ eine kleine Anzelge cvuf: w/öre doas erstemol wirklich nicht, ehrliche Finder sich aof eine„IHB“-Anzeige Also bittel aber Lisa. — gib „Verloren“. Das daß der „Hakenkreuzbanner“ Jahrgang 5— ANr. 291— Seite 16 Frühausgabe— Samstag, 20. Zuni letzte Wiederholung der Lolen McEanzaüan neute 10.50 abends Die große Kunstlerin MARTLEME DIETRIEH ———— Bestimmt der humotvollste und lustigste aller Militär-Sehwänke durchpulst von schneidiget elekttisierender Marschmusik Schön ist die Manöverzeit Unsere besten Schauspieler: p. Heidemann/ ida Wüst/ Gretl Theimer Alb. paulig/ Oskar Sabo/ V. Werkmeister entführen Sie in das Reich des Lachens! Hasernenho'blüten- Ins“Tuktionsstunde- Manöverleden- Soldatenliebe werchfellerschütternde Komil ausgelassensie Fröhlichkeit in dem übetragenden neuesten BAVARIA-Groflustspiel fumöf mit lem Früchen 2 Stunden lachen mit AbELE SaNoROcK/ TUeiE ENGl ISe „estsenel/ oreu meimer/ los. lenneim ¶ ĩcicr v. Schwert neueste Foqernee 4 —..„„„„oene-F eeelteb- Weitereignisze] AfIIKa Die blon fle Venus Beginn:.00,.30,.10 Uhr; So.00 Unr Jugenadfrei! neg. 3, 5, 7,.30 Unr; So 2, 4,.10,.20 Unr .. Phänomen, große Künstlerin, toll, bezaubernd. hinreißend— international— wird überall gegeisterungssiurme entfachen! Heute letztes Mal! —— GEO* BGRR Nahr-Zuiebsck U Moent, Sckaubur 144 Schwetalnger 7 Eu/iebacic 4 2223—33 Fabrilcat Straße 2 3 für Magenleidende hesonders zu empfehlenl leicht verdaulich! F̃eĩeſon 414 2 Planetarium Sonntag, 30. Juni, 16 und 17½ Uhr vollctändiger Programmw/echsel Dilo Dietrich konferiert die neuenAttrołtionen Gastspiel der Kapelle Harry Zimmermann Angenehmer, Kũhler Aufenthòlt Obstwein und i 16020KK rob heilmannsmom Mannheimerstr. 48/50 Telefon 461 Der Bevölkerung Mannheims zur Aufklärung! Die in den letzten Tagen innerhalb der Ortsgruppe Schwetzingervorstadt beobachteie geheimnisvolle Tãtigkeit bietet keinen Anlaß zu Besorgnissen. Es handelt sich hier lediglich um die letzten Vorbereitungen zu dem großen Ereignis unter den diesjähtigen Volksfesten der Ortsgruppen, dem 10412K Left dek Volksgemeimchaft am 6. und 7. Iull auf den, Rennwiesen“, veranstaltet von d. Ortsgr. Schu/etzingervorstadt der NMioA Hannheim Einlaßgebüht für beide Tage, einschl. Tanz 30 Pfennige. Sonderverlosung auf die Nummern der Einlaßkarten Preise: 3 KdF-Reisen, Freiflüge folnenspan IAnZ Volksgenossen! Wir erwarten Euch alle! 5 d 8 Un Trachtenhosen, Trôchten- tröger, Sporthemden Sportstruümpfe, Qucksöcke Wonderdecken, Zeſte Zeltbahnen, Hordentòpfe Thermosfléschen von Haxl LIltZ.3 NSDAP./ Ortsgrupne lungbusch Aelitung l fint die Sechenhelmerstraße 13 NHerschrichtunę om Sonntog, den 30. Juni zum Heuie und morgen 33239K nemnnmnnmnnnmnnmmumamunnumimmumummug 24 U2 40 —— Ton der kiszeit bis Zur egenwark — 47 1* lab 3 45 tt⸗ V d 5 jeté mit Sternprojektor und Liehtbildern) mabpan Amanton ,an étr- r — 44— Eintritt 40 pig., Schüier 20 pig. — Telephon 228 66 1 1A —— 10326K Sneute obend.50 Untf srobes—— Fuedl Wude — Sommernachtsfest— n Aa106K J —— heute und morgen E 5, 14 —— Sder 47. en ede ne- 05s — onz- 2 Kopellen · Kunstlerische horbietungen 2 r. Marg. NMelzer — kintritt 20 Ppfg.- Tenz frei- Fohrgelegenheit die Han:· Graf · Trĩio zahnärztin — gonze Necht- polizei-StundenVerlöͤngerung E und die weiter. erstłl. Nummern C Fſſiſſſſſſſſiſbrnſſſſſſſſſſſſiſſſiſſſſü. ſpnme sienzneller Schrammelmusik Gemütlicher Aufenthalt in den Volksfest suf den Rennwiesen. neuhergerichteten Räumen. Einige tausend Liter 10199 K Bekannt gute Küche. prima Apfelmost Es ladet freundl. ein Fam. E. Sieber sowie naturreiner Welnwein eigenes Gewächs, hat abzugeben 6 Id L Johann Dangel, Wiesloch 0 amm Telefon Nummer 85 E 2, 14 J. MReumann Angen., auch zur Mittagszeit kühles Familienlokal Anerkannt gute und preiswerte Küche- Das gut ge⸗ künlte stets frische Schrempp- Printz- fidelitasbier 10405K auf alle Karten zu 30 Pfg. wird eln Freilos gegeben. Heil Hitlerl Die Ortsgruppenleltung 47724K rtsgruppe Mannheim-Oststadt Somstog, den 29. Juni 1955, ob 16 Uhr Lelkstest im Gorten und sömtlichen Röumen des Rennv/lesen-Hestẽurant sowrie im Festzelt kinderbelustigungen Tombola- Preis- schienen- Preiskegeln- PO-Kapelie Eintritt 20 Pfennięg, Kinder in Begleitung EW AQCchSener haben nachm. freien Eintritt Wiederholung der Freilichtſpiele auf d. Limburg bei Bad Dürkheim infolge des großen Erfolges am Sonntag, 30. Juni 1935, Gaſtſp. d. Pfalzoper, Kaiſerslaut. „Fidelio“ Hühmaschine ein Meiste:werk rein deutscher Technik und preiswert Hartin Decker i... N 2, 12 kleine Anzahlung- kleine Rate Oper n 2 Akten(4 Bildern) von L. van Beethoven. Ende 17.30 Uhr Preiſe—— 50 Pfg. Anfang 15 Uhr in den Buch⸗ Ullrich u. Baumann n Bad Dürkheim. Bei ungünſtiger Witterung fällt 4795¹1 das Gaſtſpiel aus. Vorſtell. Nr. 328 — Text Anfang 19 Uhr. Go. SECKENHEIMERSTR. Mur noch his einschl. Ssonntag Der große Uia-Erfolg: nämg., denf ft. Hampers, Aina falkenberg. k. platte in 2 nach der weltbekannten gleich⸗- namigen Operetie von J0OHANN STRAUSS 55 Vorher: oas gute Ufa-Beiprogramm Anfang.00, 5. 40,.30,.20 Uhr Sonntag:.00 Uhr Jugend hat Zutritt! National-Theater Mannhelm Samstag, den 29. Juni 1935: Decr Jint Ein m v Gedicht von Henrik Ibſen. der Großen Geſamt⸗ ausgabe.— Muſik v. Edvard Grieg. des unerhòrt pannenden, phentostich. bpPrunkfilms groſen Forn Holorco doł K in und àᷣls MADAN DUBARR Vom potiser pflesterh 1 beherrschefin des K 1 nag u. Schri tl anzer⸗ us me 0.70 RM. ie Poſtäm hin Arb beſteht k. Wiſt nsgebieten. onntag⸗Ai —————— gegle: Wühelm Dielg Vorher u..: Neueste Ufa Woche, Sschalłke Deut; cherpe 355 Miete A4 Nr. 27 bDurch grobe K und Berieselun onloͤgen 3t eli k uhler— Ende 23 Uhr. .00,.50,.30- UNIVERSUI 50. ob 2˙ Japanern gogen. Trotz Wer hauen, Kaufen, sſoh entscholden, oder Verlangen Sie die wichtige Baumappe mit 50 Eigenheimen für.— R dle Zukunft seiner Kinder sichern 1. erhält kostenlose Beratung in deh 0. oe—4 Eigenheim-Schal Mannheim, R 1, 7 Durchgehend von—19 Uhr geöffnet. Eintritt fre eonſuls in Wla apaniſchen egwieſen. 2 ſchen Marit cheſfen nicht üin Fernen Oſte ponilche mand *„skau, 29 nlicher ruſſiſch Vorzüglicher Matur- Wein 1934 er Machenheim. Kalogberg Wachst. Winzer- genossenschaft Literfl en e 110 Stemmer 0 2,10 Ruf 23624 für alle Zwecke 3 Stück von Fi.1 50 an Photo- Bechtel 0 4, 5 Strohmarkt hre Vermöhlunę geben bekannt: Friædl Ze, Ludiig zge eitzneten ſich ometruſſiſch⸗ma egend von Pog Grenzpoſte apnniſch⸗ geb. Klump in zwei Offiz Hennheim rionnhein! ge Kilome pflogersgrundstr. 15 Ackerstr. 110 den 29. 3uni 1955 . ds. Mts. henein Stärke v mann Kava 3. japaniſch⸗ in zas ſowjetrt haben ſich! lten. Die ſon die Ueber apaniſchen zezwungen, weiteren Wagleichen wirl heten manoſchur bekanntgeg Besuchen Sie den Massage AMNA HuBER O 5, 9, 2. Stock (Enge Planken) Sprechz. v. 9⸗7 Uhr Sonntag v. 10-1 Unr rneen Hamennuch Aküut in der modernsten Ausführung schon von .65 RM. an monatlich üppersb FRIEDRICMSpARI Hennheims schõnster sommersufentha nu as Ulti changhai, ih einer Meldu ms Agener Eintritt ohne Konze ceer eine R. 10 Pfenni Blumenuhr rhoben, die Stundenvermietuſffenen haben. ſche Pan uamtlichen 5 i haß die ner hm annehmbar Erdbeersalson 4* ehe man d Seekein ſen Militärs ent zfun oyu⸗ n Bergstr., am Odenwineng berate in Pension bei ermäßigten Sommerpreisen. Zimmerſ Fran 1 ßendes Wasser. Prospékt Wochenendg Groß. schg ob die in Restaurat ons-Garten. Tel. 204. Amt Jugenheim. chen Fordet nten oder nicht .—— vn den planken k211 fernpuf 42659 durch nelie Maegel als 1930 Huminal-Düngung! ernte 1935 geht zu Ende. Düngung mit 15 Zentner Stallmist Ein Spargellandbauer berichtet:„Die 5 Die vorjährige Mumninal-3 nat sich ganz vorzüglich bewährt. Die Quall- tät ist so gul, daß ich trotz der streng vor- geschriebenen einheitlichen Sortierung sogat 1 des öfteren Ueberpreise erzielen konnte.“ uie Lambsheim(Hindenburgstr, 63), 17. 6. 1935 Eim wilnelm Werling 1 Ballen Huminal(75 kg) ersetzt 12 bis Zu beziehen durch Düngerhandel, handel, Genossenschaften usw. an ſei allgeme tehpeiſung de hue energiſche Al Meder Seerö chine nghai, mes“ bericht nß Tſchekiang „ſchihing“ Sesräubern üb hßſe an Bord den ausge en die? impf wurd büchter entflieh en des Dar dann von hate verſteckt k ner erſte Ueb Monaten. Samen