stag, 15. Aug biliig vorr: 4 LIIA ner usgabe 4 erſcheint 12mal(.20 R 62 weine. Fihe Senaſh isterer Speꝛlal- e * W grüh⸗Ausgabe A Mannheim Urlaub zurück Nlalbac ahnarzt 5800 len:—12 und—7 U Der politiſche Tag Heute mittag wird die große Berliner unkausſtellung eröffnet werden. Die Preſſe konnte bereits geſtern in einer Vorbeſich⸗ gung einen Eindruck von der„Schau der Punder“ gewinnen, wie man dieſe Aus⸗ ſtellung nach allem, was geboten wird, wohl nennen kann. Fernſehen,„plaſtiſches“ Hören, Allſtromgeräte, Auto⸗Empfänger und die große e der neuen Typen aller Geräte brachten den, der nur mit etwas Verſtändnis für dieſe techniſchen Wunder durch die Hallen ging, ungeheure Eindrücke. Die Schau iſt ein Beweis mehr für den ungewöhnlichen Aufſchwung, den PMirtſchaft und Technik im neuen Reich genom⸗ men haben. Denn im neuen Deutſchland erſt hat der Rundfunk ſeinen Platz erhalten als nmayr-Sportwo er Strickwolle -Strickgarn lielel Losch, Mannhel 8 Niäne ießg SIN l, Kufer der Wahrheit. — 1 nt. Wiederum haben katholiſche Ordens⸗ 3 hrüder, die an verantwortlichen Stellen ehen, ihre gewiſſenloſe Schädigung der deut⸗ ſchen Volkswirtſchaft mit ſchweren Zucht⸗ hausſtrafen büßen müſſen. Es gibt keine Entſchuldigung für dieſe Verbrechen und für dieſe Strafen bedarf es auch keiner langatmi⸗ Ugen Begründungen. Das Lebensintereſſe meines Volkes geht allem anderen voran! Das iſt ein Satz, der für jeden Deutſchen Gültigkeit haben muß. Wer dieſen Satz für ſich nicht gelten läßt, und per gegen Geſetze verſtößt, die ſich das neue Deutſchland zum Schutze ſeiner Lebens⸗ intereſſen gegeben hat, ſtellt ſich damit außer⸗ halb der Gemeinſchaft. 12 * Noch iſt die üble Handlungsweiſe von An⸗ gehörigen des nunmehr ſuspendierten Korps t es Gaxo Boruſſia allen Volksgenoſſen in 01 friſcher Erinnerung, da taucht ſchon wieder ein Fall auf, der das Treiben mancher ſtudentiſcher Verbände in ein merkwürdiges Licht taucht. Bekanntlich gab es neben der großen Zahl ſchlagender Verbindungen auch ſolche, die aus Uchriſtlichen Beweggründen das Fech⸗ ien ablehnten, dafür aber um ſo mehr in einer gewiſſen Politik machten, die von anſtändigen Studenten während der Kampfzeit bereits ſtrikt obgelehnt wurde. Es ſind dies die konfeſ⸗ fionellen Verbindungen— natürlich mußte es ſo etwas auch geben— die einſt dem Zen⸗ trum ſehr naheſtanden und die ſich 1933 ledig⸗ lich einem kleinen äußerlichen Gleich⸗ Uſchaltungsprozeß unterzogen, ohne aller⸗ dings in ihrer Denkungsweiſe viel zu ändern. Dafür ein kleines Beiſpiel: Im„Weſt⸗ deutſchen Beobachter“ leſen wir folgen⸗ den Brief, den ein Angehöriger einer ſolchen erikal ausgerichteten Verbindung an ſeine Fartellbrüder richtet. Es heißt dort: „Lieber Kartellbruder! Beifolgend ſende ich Dir eine Probenummer der bekannten Sonntagszeitung... Ich bin neben dem biſchöflichen Stuhl in Hauptteilhaber des Verlages. Außerdem wird die Zeitung in meiner Druckerei hergeſtellt. Bei Prüfung der Bezieherliſten ſtelle ich nun feſt, daß ein großer Teil der Alten Herren der katho⸗ iſchen Corporationen, nicht zuletzt auch unferes C.., noch nicht Leſer der Zeitung ſind. Die äußerſt bill Möbelhg Minzenhit Rssowegmgen Eheſtandsdar 6668⁵ . en der Zeitung intereſſierten Kreiſe, nicht zuletzt ſelbſt⸗ hten berſtändlich auch ich, legen ganz beſonderen Wert 0 K) darauf, daß ſie gerade in den gebildeten katholiſchen reiſen gehalten und geleſen wird, denn nur dann wird ſie tatſächlich das Sprachrohr des deutſchen Katholizismus ſein können. Bei dieſer Gelegenheit möchte ich beſonders darauf hinweiſen, daß die Zei⸗ tung nicht eine Konkurrenz zu den bekannten religiöſen Gonntagsblättern ſein ſoll. Die Aufgabe der eitung iſt vielmehr, von hoher katho⸗ iſcher Warte zu den brennenden Ta⸗ gesfragen Stellung zu nehmen und ſo ein unbedingt notwendiger Erſatz der fiaheren katholiſchen Tagespreſſe zu ein. Ich erlaube mir deshalb, Dich zu bitten, bei dem Ausbau der Zeitung mithelfen zu wollen. Wenn riftleitung: Mannheim, 3, 14/12. Fernruf: —34 5—— M. u. 5⁰ Vig. Trägerlohn), Ausgabe B erſcheint 55 W40 RM. u. 3ö Pfg. Trägerlohn), Einzelpreis 10 fſowie die Poſtäm dert, beſteht kein Anſpruch auf Entſchädigung. Regelmäßig erſ r entgegen. Iſt die Zeitung am Erſcheinen Lerſch——. höhere Gewalt) ver⸗ einen iffensgebieien. Für unverlänat eingeſandte Belträge wird ine Verantwortuna übernommen Sammelnummer 354 21. Das„Haken ⸗ „Beſtellungen nehmen die Träger e Beilagen auf allen 5. Dahrgang S ,. An 2 et im Textteil 45 Pfg. Schwetzinger u. Schluß der Anzeigen⸗Annahme; Annahme: Mannheim, R3, 14 Ausſchlietl. Ge Nummer 3173 begen Breuellügen und Raſſenſchande Berlin, 15. Aug.(HB⸗Funk.) Gauleiter Julius Streicher ſprach am Donnerstag⸗ abend zum erſtenmal in den beiden größten Vergnügungslokalen Berlins, im Sportpalaſt und in den Tennishallen. Seit langem hat Ber⸗ lin nicht einen ſolchen Maſſenandrang zu einer politiſchen Kundgebung erlebt wie an dieſem Abend. Schon vor 16 Uhr bewegten ſich un⸗ unterbrochen gewaltige Menſchenmaſſen zu den Verſammlungsräumen. Von 17 Uhr ab mußte der Fahrverkehr in der Umgebung des Sportpalaſtes umgelei⸗ tet werden, da die Straßen mit Menſchen überfüllt waren. Die politiſchen Leiter zogen in geſchloſſenem Zug unter Vorantritt des Muſikzuges des Feld⸗ jägerkorps und der SA⸗Gruppe Berlin⸗Bran⸗ denburg zum Sportpalaſt, der bereits um 18 Uhr wegen Ueberfüllung polizeilich geſchloſſen wer⸗ den mußte. In beſonders großer Zahl waren ausländiſche Preſſevertreter erſchienen. Gauleiter Streicher der mit brauſenden Hochrufen begrüßt wurde, ſetzte ſich zunächſt mit den ſogenannten Gebil⸗ deten auseinander, den eingebildeten Leuten, die Wiſſen und Bildung verwechſeln. Dann wandte er ſich den Lügenmeldungen eines Tei⸗ les der Auslandspreſſe zu. Mit ſolchen Lügen werde lediglich die Abſicht verfolgt, eine künſt⸗ liche Stimmung gegen das deutſche Volk zu Der Sieg des Volksempfängers ſchaffen. Die ausländiſche Preſſe habe ſich bei⸗ ſpielsweiſe die Hände wund geſchrieben, daß er, Streicher, den Ehrgeiz habe, in der Reichs⸗ hauptſtadt Polizeipräſident zu werden. Dann habe ſie ihm den Ehrgeiz zugeſchrieben, den Er⸗ oberer von Berlin, Dr. Goebbels, ablöſen zu wollen. Sie habe weiter von einer Beſpre⸗ chung zwiſchen Dr. Goebbels, Blomberg und Streicher geſchrieben. Wer den Nach⸗ weis erbringe, daß eine ſolche Beſprechung ſtattgefunden habe, bekomme von ihm 100 000 Mark ausbezahlt. Die ausländi⸗ ſche Preſſe habe ihn, Streicher, den„blutigen Zaren von Franken“ genannt. Er habe dann ausländiſchen Preſſevertretern Gelegenheit ge⸗ geben, ſich ſelbſt in Nürnberg umzuſehen, und ſie hätten dort zu ihrem Erſtaunenkeinen einzigentoten Juden gefunden. Man rege ſich darüber auf, wenn in Berlin oder anderswo etwas getan werde, was den Juden nicht ganz angenehm ſei. Wen geht es etwas an, erklärte Streicher, wenn wir in unſerem Hauſe eine Reinigung vornehmen. Wir kümmern uns nicht um die Hinrichtung von Negern in Amerika. Man ſoll ſich nicht darum kümmern, wenn wir in Deutſchland Raſſenſchänder durch die Straßen führen und damit abſchreckend wirken wollen. Wo Juden die Macht in Händen hatten, gingen die Völker ſtets zugrunde. Das deutſche Volk wäre bei der Kanzlerſchaft (Fortſetzung ſiehe Seite 2) Weltbild(I) Eine Statiſtik über den Abſatz in der Rundfunkinduſtrie ſeit 1933 auf der 12. Großen Deutſchen Rundfunk⸗ ausſtellung, die am 16. Auguſt in Berlin eröffnet wird Du bis heute noch nicht Bezieher biſt, lade ich Dich hiermit zum Bezug herzlich ein. Auch bitte ich Dich herzlich, mir Anſchriften von Freunden und Bekannten mitzuteilen, die als Bezieher in Frage kommen. Mit cartellbrüderlichem Gruß! Der alte Zentrumsgeiſt lebt alſo noch und er kämpft heute genau ſo gemein gegen den Na⸗ tionalſozialismus wie er es einſtens vor 1933 tat. Wenn dieſer Herr Dr. den Verſuch macht, das Verbot einer politiſch⸗konfeſſionellen Preſſe hintenherum auf dem Kartellweg zu umgehen. dann ſtellt das einen Sabotageakt dar, der nach energiſcher Beſtrafung geradezu ſchreit! Uns war der Fall aber beſonders deshalb intereſſant, da wir ſahen, daß in jenen Kreiſen, die ſich einſt ihrer guten Beziehungen zu Cuno und Wirth rühmten, die ihren Nachwuchs mit den beſten Verſprechungen auf gute Karriere dank der Beziehungen„nach oben“ an ſich her⸗ anzogen und die ſich mehr als einmal im Aſta mit den Roten gegen das anſtändige Studen⸗ tentum verbanden, die alte Einſtellung wach⸗ geblieben iſt. Wir meinen, daß es an der Zeit wäre, nicht nur die reaktionären Hochburgen der Aeh⸗Aeh⸗ Herren zu brechen, ſondern ſich auch einmal jene Korporationen anzuſehen, die einſt ſichtbar dem Zentrum zujubelten und heute ſeinen Geiſt noch im Herzen tragen. Die 4 173 Millimeterzeile im Textteil 18 W19 r Frühau—— 18 Uhr. /15. Tel. Sammel⸗Nr. 35421. tsſtand: Manndeim. Poſtſcheckkonto: Ludw genz Geſamtauſlage: Die 1⸗ alt. Milumeterzene 10 Wig. Die Ageſpalt. Milimeterzeile 2 Weang Aeſpaft eimer Ausgabe; Die eſpalt. limeterzeile 4 5 Bei Wiederholung Rabatt nach aufliegendem Tarif. r Abendausgabe 13 Uhr. Anzeigen⸗ ——— u. Erfüllungsort Mannheim. bafen 4960. Verlaasort Mannheim. Freitag, 16. Auguſt 1935 ulius Streicher rechnet ab Eine vorbildliche Haßnahme Von Dr. Johann von Teers Dem Vater eines raſſeſchänderiſchen Juden iſt in dieſen Tagen von der Geheimen Staats⸗ polizei die Auflage gemacht worden, er dürfe in ſeinem Hauſe keine nichtjüdiſchen Dienſtmäd⸗ chen mehr beſchäftigen, ſondern müſſe bei ſich jüdiſches Perſonal einſtellen. Das iſt ein ganz ausgezeichneter Weg, der endlich einmal einen praktiſchen Ausweg aus vielerlei Schwierigkeiten in der Judenfrage zeigt. Da nun einmal die Abwanderung von Juden aus dem Deutſchen Reiche auf gewiſſe Schwierigkeiten ſtößt, Schwierigkeiten, die ebenſo ſehr in unſerer Deviſenlage, wie vor allem in der Weigerung eines großen Teiles der fremden Staaten liegen, noch mehr Juden aufzunehmen— einer Weigerung, die man ſchließlich durchaus verſtehen kann—, ſo bleibt uns, jedenfalls unter den gegebenen Umſtän⸗ den, das„hieſige“ Judentum„erhalten“. Da⸗ mit bleiben aber auch alle jene Gefahren be⸗ ſtehen, die nun einmal für die raſſiſche Rein⸗ heit unſeres Volkes gerade aus der Hemmungs⸗ loſigkeit der Juden— jedenfalls ihrer großen Mehrzahl— auf dieſem Gebiete und aus den garnicht wegzuleugnenden Anweiſungen ihres Talmud für unſer Volk ſich ergeben. So eifrig wir auch heute uns bemühen, jüdiſche Raſſen⸗ ſchänder am Kragen zu kriegen, ſo notwendig wird es,— und das hat auch der Fall Hirſch⸗ land in Magdeburg gezeigt—, die Gelegen⸗ heiten zur Raſſenſchande zu vermindern. Das Problem iſt alt und für den Rechts⸗ kenner durchaus nicht überraſchend. Als die Weſtgoten in der Völkerwanderung nach Spa⸗ nien einwanderten, fanden ſie hier eine zahl⸗ reiche jüdiſche Bevölkerung vor. Anfänglich wurde dieſe von den gutmütigen Germanen mit dem größten Entgegenkommen behandelt. Es zeigte ſich, daß ſie auch damals ſchon in ähn⸗ licher Weiſe verfuhren, wie wir es heute wie⸗ der zu beklagen haben. Ausgedehnter Handel mit Geld und rückſichtsloſe Ausnutzung ihrer geſchäftlichen Ueberlegenheit über die ahnungs⸗ loſen Germanen ermöglichte es ihnen, nicht wenige weſtgotiſche Familien in ihre Schuld⸗ knechtſchaft zu bringen. Mit den Kindern dieſer Weſtgoten trieben ſie einen üblen Sklaven⸗ handel ſowohl nach Afrika wie in das oſt⸗ römiſche Reich. Vor allem aber waren ſie be⸗ ſtrebt, dieſe Knaben und Mädchen auch als Hausſklaven und Hausſklavinnen zu halten— und man kann die Erbitterung der Weſtgoten verſtehen, die ſelber nur als ziemlich ſchmale Erobererſchicht in Spanien ſaßen, wenn ſie das edle Blut ihres Volkes von den Juden entehrt ſahen. Man ſollte dabei nicht ver⸗ geſſen, daß der Ausdruck„blaues Blut“ eben von jenen Weſtgoten in Spanien kommt; bei dem überwiegend nordiſchen Menſchen mit ſeiner ſehr weißen Haut ſcheint das Blut blau durch die Adern, während bei der in Spanien heimiſchen Grundbevölkerung überwiegend weſtiſcher Raſſe mit ihrer mehr bräunlichen Hauttönung dies nicht der Fall war. Das „blaue Blut“ war alſo eigentlich ein Kenn⸗ zeichen der herrſchenden Kriegerſchicht, nämlich der reinraſſigen Weſtgoten in Spanien. Um ſo mehr mußte es ſie ergrimmen, Kinder ihres Volkes ſo ſchrecklich in die Hand der Juden fallen und von ihnen raſſiſch verderbt zu ſehen. 586 hat darum der Weſtgotenkönig Rekkared den Juden die Ehe mit der nichtjüdiſchen Be⸗ völkerung verboten, vor allem aber ihnen unter⸗ ſagt, nichtjüdiſche Hausſklaven zu beſitzen, ja überhaupt die Raſſenſchande ſtrafbar gemacht. Das war nicht in allen germaniſchen Län⸗ dern ſo; in dem verrömerten Frankenreich klagt etwa 150 Jahre ſpäter der Biſchof Ag o⸗ bard von Lyon aufs neue über jüdiſchen Sklavenhandel und raſſiſche Verderbnis des Volkes durch die Juden— allerdings ohne einen Erfolg zu erzielen. Aber auch die mittelalterliche Kirche hat aus: drücklich, und ſogar im kirchenamtlichen Geſetz⸗ buch, dem Codex juris canonic' im Mittelalter nicht nur verboten, daß Juden ein öffentliches Amt bekleiden, nicht nur Ehen zwiſchen ihnen und der chriſtlichen Bevölkerung unterſagt, ſon⸗ dern vor allem verboten, daß ein Chriſt dem Juden als häuslicher Dienſtbote dienen dürfe. Es iſt nicht unbedeutſam, daß in der modernen Neufaſſung des Codex juris canonici vom 19. Mai 1918 dieſe ſehr vernünftigen Schutzbeſtimmungen des kirchlichen Rechtes, die bei Strafe der Exkommu⸗ nikation jedem katholiſchen Chriſten verboten, als Dienſtbote in jüdiſchem Hauſe zu dienen, neben allen anderen Beſtimmungen gegen die Juden fallen gelaſſen ſind. Das nimmt der ſachlichen Berechtigung einer derartigen Beſtimmung aber nichts von ihrer Notwendigkeit. Man wird einwenden, daß damit für weib⸗ liche Hausangeſtellte unter Umſtänden die Ar⸗ beitsloſigkeit vergrößert werden könnte. Das iſt unter den heutigen Umſtänden kaum möglich. Es beſteht nicht nur auf dem Lande, ſondern auch in den Großſtädten eine vielfach ſehr leb⸗ hafte Nachfrage nach weiblichem Perſonal, die durchaus nicht gedeckt wird. Andererſeits er⸗ ſcheint nach den zahlreichen Fällen von Raſſen⸗ ſchändung durch Juden und den in dieſer Hin⸗ ſicht bekannten Anweiſungen des Talmuds es kaum noch länger tragbar, daß deutſche Mäd⸗ chen und Frauen in jüdiſchen Haushalten die⸗ nen könnnen, jedenfalls nicht in jungen und jüngeren Jahren. Dazu klagen die Juden ſelber vielfach, daß ſie für ihren Nachwuchs auch an Mädchen nur ſchwer einen Beruf finden können. Hier würde ſich für jüdiſche Mädchen und Frauen durchaus die Möglichkeit ergeben, die ariſchen Dienſtboten im jüdiſchen Hauſe zu erſetzen. Die Herren Hebräer müßten ſich dann bloß an die Tatſache gewöhnen, daß im Deutſchen Reiche jene Verheißung:„Könige ſol⸗ len deine Wärter ſein und ihre fürſtlichen Ge⸗ mahlinnen deine Ammen, mit dem Angeſicht zur Erde niederfallend, ſollen ſie dir huldigen und den Staub deiner Füße lecken“(Jeſaia 49, 23) ebenſowenig gilt, wie jene alte rabbiniſche Lehre, daß Gott die Nichtjuden nur deshalb mit Menſchenleibern geſchaffen habe, damit die Juden ſich nicht von Tieren bedienen laſſen brauchten. Was wäre darum zu wünſchen? Den ZJuden müßte zum mindeſten verboten werden, ariſche Dienſtboten etwa unter einem beſtimm⸗ ten Höchſtalter neu anzuſtellen. Die noch be⸗ ſtehenden Dienſtverhältniſſe müßten beſchleunigt zur Auflöſung gebracht werden und jedesmal nach dem Weggang des ariſchen Dienſtboten der Judenfamilie unterſagt werden, ariſche Dienſt⸗ boten unter einem beſtimmten Höchſtalter anzu⸗ nehmen. Für die Abwicklung und Löſung der beſtehenden Dienſtverhältniſſe wäre eine Friſt zu ſetzen, nach der die im Reiche ſitzenden Juden überhaupt keine nichtjüdiſchen Dienſtboten un⸗ ter einem gewiſſen Höchſtalter anſtellen dürften. Ob man eine ſolche Beſtimmung auf Vollblut⸗ juven beſchrünkt und in welchem Umfang man ſonſt Judenblütige hineinzieht, mag offen blei⸗ ben— jedenfalls die Vollblutjuden und die auch religibs durch den Talmud gebundenen Juden dürften unter gar keinen Umſtänden in abſehbarer Zeit mehr in der Lage ſein, geſetz⸗ lich Perſonal rein ariſcher Herkunft anzuſtellen. Sie mögen Nichtarier nehmen. Der Fall Hirſchland hat aber auch gezeigt, wie notwendig es noch immer iſt, zu überprüfen, wo die Gefahr der Raſſenſchande durch das Vorliegen des Verhältniſſes von Leh⸗ rer und Schülerin oder entſprechenden Lebensverhältniſſen gegeben iſt. So, wie bis jetzt der Jude Gelegenheit hatte, raſſenſchädigend aufzutreten— und ſchließlich kriegen wir ja immer nur die Fälle heraus, wo es ruchbar wird— darf er ſie nicht mehr behalten. Die Sicherung unſeres Volkes, für das das ariſche Blut des einfachſten Dienſtmädchens viel wert⸗ voller iſt, als die ganze Judenſippe zuſammen, fordert gebieteriſch, daß geſetzgeberiſch oder auf dem Verordnungswege dieſe im Einzelfall ge⸗ radezu vorbildliche, praktiſche und wirklich die Schwierigkeiten behebende Maßnahme der Ge⸗ heimen Staatspolizei, einem Juden das Halten nichtjüdiſcher Dienſtmädchen zu verbieten, unter entſprechender Berückſichtigung der Intereſſen von Volk und Staat auf die ganze Judenheit ausgedehnt wird. Sir Baſil Blackett bei Gießen tödlich verunglückt Frankfurt a.., 15. Aug. Die Reichs⸗ bahndirektion Frankfurt am Main teilt mit: Am 15. Auguſt um 11.55 Uhr wurde auf einem Feldwegübergang bei Kilometer 18,33 zwiſchen dem Bahnhof Treis an der Lunda und Allendorf der Kraftwagen des Vorſtands⸗ mitgliedes der Bank von England, Sir Baſil Blackett aus London, von einem Güterzug erfaßt und am hinteren Teil ſtark beſchädigt. Hierbei wurde Sir Baſil Blackett, der den Kraftwagen ſelbſt ſteuerte, ſchwer verletzt. Der Unfall geſchah an einem Feldwegübergang, der ſonſt von Kraftwagen nicht befahren wird. Es wird angenommen, daß ſich Sir Baſil Blackett infolge der Sperrung der Straße Gie⸗ ßen—Grünberg verfahren hatte. Bahnarzt Dr. Kunz aus Allendorf leiſtete die erſte Hilfe und brachte den Verletzten nach der Kranken⸗ hausklinik Marburg. Trotz ſofort vorgenom⸗ mener Operation iſt Sir Baſil Blackett um 15.05 Uhr geſtorben. die zdchau der Wunder vor der kröſfnung der deutlchen nundfunkausſiellung Berlin 1935/ Rundfunk— der Ruſer der Uahe (Drahtbericht unſerer Berliner Schriftleitung) Berlin, 16. Aug. Heute vormittag um elf Uhr wird Reichsminiſter Pg. Dr. Goebbels nach einer Begrüßungsanſprache des Staats⸗ tommiſſars Pg. Dr. Lippert die 12. Große Deutſche Rundfunkausſtellung 1935 eröffnen. Nach dem großen Erfolg der Rundfunkausſtel⸗ lung des vorigen JFahres hätte man der Mei⸗ nung ſein müſſen, daß mit dieſer gewaltigen Schau die Grenze der Leiſtungsfähigkeit und Zukunftsmöglichkeiten erreicht worden ſei. Aber ſelbſt dieſe Leiſtung iſt durch die heute eröffnete Ausſtellung weit übertroffen worden. Auf einem Flächenraum von 62 000 qam — eine weitere Halle mußte hinzugenom⸗ men werden, um die Fülle des Materials faſſen zu können— iſt hier die größte Rundfunkausſtellung der Welt überhaupt geſchaffen worden. Feſtliche Ehrenhalle Schon am Eingang der gewaltigen Schau er⸗ wartet den Beſucher ein ſtimmungsvoller Raum, der ihn vorbereitet auf das geheimnisvolle Er⸗ lebnis der Wunderwerke menſchlichen Geiſtes. Aus ſilbernen Schalen flutet gedämpftes Licht gegen die Decke, die ihren Schein widerſpiegelt in harmoniſchen Tönungen. So öffnet ſich der Blick nach vorn zu den abſteigenden Stufen der Halle, auf denen eine Fontäne im Flimmern der Lampen ſprudelt. In den ſchmalen Haten⸗ kreuzfahnen, die von den Decken hängen, ſtehen ſich zwei Panoramen gegenüber, die die letzten großen Leiſtungen der Technit aufzeigen, die Verbreitung des Rundfunks und die Ent⸗ wicklung der Reichsautobahnen. Der Rufer der Wahrheit Am Eingang zur eigentlichen Ausſtellung ſteht eine überlebensgroße Statue: ein Mann in den ſtrengen Formen zielbewußten Vorwärts⸗ ſchreitens: Rundfunk: der Rufer der Wahrheit! Die Waffe des Friedens! Die Brücke zu fremden Völtern! In dieſen Sym⸗ bolen verkörpert ſich der Wille des deutſchen Rundfunks. Darum mußte auch dieſe Schau einen weſentlichen Schritt weitergehen. Aus der nüchternen Induſtrieausſtellung, die letzten En⸗ des nur den Fachmann oder— um die Abſich⸗ ten der vertretenen Firmen zu verwirklichen— den Händler intereſſteren könnte, iſt dieſe be⸗ Ordenskleid ſchnöde mißbraucht Juchthausurteile gegen die deei„Farmherzigen Beüder“ Berlin, 15. Aug. In dem Derviſenſchie⸗ bungsprozeß gegen die drei Mitglieder der „Klöſterlichen Genoſſenſchaft der Barmherzigen Brüder“ vor dem Berliner Sondergericht wurde am Donnerstag das Urteil verkündet: Der Hauptangeklagte, der 57jährige General⸗ oberer Ottmar Vey, wurde wegen Verrats der deutſchen Volkswirtſchaft und wegen De⸗ viſenverbrechens in zwei Fällen zu insgeſamt vier Jahren Zuchthaus und drei Jahren Ehr⸗ verluſt und 50 000 RM Geldſtrafe bezw. 100 Tagen Zuchthaus verurteilt. Der 56jährige Generalökonom Franz Joſeph Brümmer erhielt wegen Beihilfe zum Ver⸗ rat der deutſchen Volkswirtſchaft und wegen Deviſenvergehens in zwei Fällen zwei Jahre Zuchthaus, drei Jahre Ehrverluſt und 20 000 RM Geldſtrafe bezw. weitere 40 Tage Zucht⸗ haus. Der 56 Jahre alte holländiſche Staatsange⸗ hörige Generalaſſiſtent Stephan Kok wurde wegen Deviſenvergehens zu einem Jahr Ge⸗ füngnis und 3000 RM Geldſtraſe verurteilt. Die Unterſuchungshaft wird den Angeklag⸗ ten auf die erkannten Strafen angerechnet. Das Urteil wird ſofort rechtskräftig. Bei Verurtei⸗ lungen vor dem Sondergericht beſtehen keine Reviſionsmöglichkeiten, Dieſes Urteil, ſo betonte der Vorſitzende in der Begründung, gründet ſich auf die eigenen Geſtändniſſe der Angeklagten und auf die Er⸗ gebniſſe der Verhandlung. Die Angeklagten Vey und Brümmer waren ihrem Mitangeklag⸗ ten Kok gegenüber, der die holländiſche Staats⸗ angehörigkeit beſitzt, als Deutſche beſonders ſtreng zu beſtrafen. Deutſchland befindet ſich in einem leiden⸗ ſchaftlichen Kampf einer Welt von feind⸗ ſeligen Kräften gegenüber, die beſonders verſucht, auf wirtſchaftlichem Gebiet Deutſchland Schaden zuzufügen und es an der Durchführung ſeiner gewaltigen ſo⸗ zialen Aufgaben zu hindern. Nur wenn das ganze deutſche Volk einmütig zuſammenſteht, könne dieſen Beſtrebungen er⸗ folgreich entgegengetreten werden. Das aus dieſem Abwehrkampf heraus deſchaffene Volks⸗ verratsgeſetz ſieht zwingend vor, daß gegen den, der ſich vorſätzlich gegen dieſe Beſtrebungen vergeht, ſchwere Strafen zu verhängen ſind. Die Angeklagten Vey und Brümmer haben gegen das Volksverratsgeſetz verſtoßen. Wenn ſie auch bisher unbeſcholten waren und aus ihren Ta⸗ ten keine perſönlichen Vorteile hatten, ſo muß dagegen doch berückſichtigt werden, daß ſie ſich mehrere Jahre lang vergangen haben. Die Angeklagten haben das Kleid ihres Ordens, in dem Geldbetrüge über die Grenze geſchmuggelt wurden, ſchnöde miſi⸗ braucht. wußte Idee geworden. Man hat, wie ſich! ſendeleiter Hadamowſki ausdrückte, mehr eine Ausſtellung um den ſucher herum gebaut. Das Dolk im Rundfunk Es iſt darum kein Zufall, daß die große Halle die eigentliche Senſation Ausſtellung, den Volksſender, enthält,. Luſt zu ſprechen oder zu ſingen hat, kan ans Mikrophon treten. Er gehört wede noch Können zu dieſem Experiment. S ſtändige Rundfunkleute helfen ein Prog zuſammenſtellen, das die Brücke ſchlage von dieſen unbekannten Menſchen zu de lionen, die draußen im Reich an ihren fängern ſitzen, um teil zu haben an dieſe lebnis der Gemeinſchaft. So ſind es auch Volksgenoſſen aus Gauen, Bauern, Arbeiter, Sänger Künſtler, deren Muſik und Stimme Volksſender hinausklingt. In der Fernſehſtraße Sieben Jahre iſt es her, als zum erſten in breiter Oeffentlichkeit die techniſchen Möglie keiten des Fernſehens erörtert und zum Tei auch ſchon verſucht wurden. Mit Rieſenſchrit ten hat ſich die techniſche Seite weiter entwichelt Trotzdem aber können ſich auch heute noch nut die wenigſten eine Vorſtellung davon m wie das Fernſehen vor ſich geht. In ein ßen Halle ſind nun auf der Ausſtellung 20 Fer ſehempfänger aufgebaut, die zwar in den Foß men zuweilen voneinander abweichen, aber all das gleiche Problem des Fernſehſenders Wiß leben zeigen, um dem Beſucher die noch 1 geahnten Möglichkeiten dieſer grandioſen rungenſchaft vorzuführen. Langſam geht migh an den aufgeſtellten Apparaten vorüber, zuletzt im Hintergrund der Halle vor e großen Leinwand zu ſtehen: ein großer Pr tionsempfänger. Im Funkturmgarten ſteht Uebertragungswagen der Reichsrundfunkgeſel⸗ ſchaft, der ſtändig das Geſamtbild des Gart aufnimmt und hierher weiterleitet. S man innerhalb des Raumes alle Einzelhe die ſich draußen abſpielen, beobachten. Das Jernſeh⸗Jerngeſpräch Die jüngſte Entwicklung dieſes techniſche Wunderwerkes zeigt die Reichspoſt in ze räumlich voneinander getrennten Zellen. Beſucher dieſer Zellen können ſich nicht gegenſeitig ſprechen, ſondern auch ſehen, woh den Außenſtehenden durch einen Empfänger hi Möglichkeit gegeben iſt, dieſes Fernſeh⸗Fen geſpräch mit zu verfolgen. Zahlloſe Einzeldar ſtellungen ſuchen die techniſchen Vorgänge de Fernſtehenden verſtändlich zu machen. Auf eine Bildwand von 4 Quadratmeter, die aus 100 kleinen Glühlampen beſteht, durch deren kon 5 Julius Streicher eechnet ab dann hätte ich die verſchiedenen Raſſen nicht Fortſetzung von Seite 1 eines Juden auch zugrunde gegangen, wenn nicht der nationalſozialiſtiſche Sturmwind ge⸗ kommen wäre. Dem Deutſchen, der heute noch behauptet, man kann mit Taufwaſſer aus einem Juden einen Nichtjuden machen, erkläre ich, daß man aus ihm dann auch einen Juden machen kann. Der frühere ſozialdemokratiſche Reichstagsabgeordnete Eduard Bernſtein hat im Jahre 1930 in der„EV⸗Zeitung“ ge⸗ ſchrieben:„Wenn ich auch in den ſiebenziger Jahren ſtill und unbemerkt der jüdiſchen Ge⸗ meinſchaft den Rücken gekehrt habe, ſo bin ich doch immer ein Jude geblieben.“ Ein anderer Jude hat geſchrieben: „Taufe und ſogar Kreuzung nützen gar nichts. Wir bleiben auch in der unterſten Generation Juden wie vor dreitauſend Jahren.“ Wie lange haben wir gebraucht, ſo fuhr Streicher fort, bis man in Gerichtshäuſern und bei Parteigenoſſen ſo weit war, Raſſen⸗ ſchande als ſolche zu erkennen und zu bezeich⸗ nen. Es wäre viel erreicht, wenn dieſe Er⸗ kenntnis ſchon Allgemeingut des deutſchen Volkes wäre. Die Judenfrage iſt nicht ſchon, wie manche annehmen, mit der nationalſozialiſtiſchen Machtübernahme gelöſt. Die ſchwierigſte Arbeit beginnt vielmehr erſt jetzt. Millionen Deutiſcher ſind ſich heute moch nicht über die Bedeutung der Raſſenunterſchiede im klaren. Auch iſt es heute noch ſo, daß eine Ehe⸗ ſchließung zwiſchen einem katholiſchen Volks⸗ genoſſen und einer evangeliſchen Volksgenoſſin abgelehnt wird mit der Begründung, daß ſie eine Miſchehe ergeben würde. Kommt aber beiſpielsweiſe ein Neger oder ein Jude mit katholiſchem Taufſchein, ſo wird er anſtandslos mit einer deutſchen Frau getraut. Der Prieſter ſagt:„Der Taufſchein muß gleich ſein“. Gott ſagt: Wenn ich gewollt hätte, daß, weiße, ſchwarze und gelbe Menſchen ſich vermiſchen, zu ſchaffen brauchen. Gott will nicht, ſo er⸗ klärte der Redner, daß Blut vermiſcht wird, das nicht zuſammengehört! Wer als Parteigenoſſe glaubt, er diene dem großen Ziel unſerer Bewegung, wenn er den Juden niederſchlage oder ſeine Fenſter zer⸗ trümmere, war nie Nationalſozialiſt und wird es nie werden. Ich glaube auch nicht, daß die Nationalſozialiſten die Schandtaten verübt haben, die man hier und dort beobachten konnte. Das waren nicht Nationalſozia⸗ liſten, das waren Provokateure! Bei der Schändung katholiſcher Kirchen und jüdi⸗ ſcher Synagogen hat man das gerichtsamtlich feſtgeſtellt. Volksgenoſſen, meldet jeden, der ſich diſziplinlos verhält. Wer glaubt, mit ſolchen Aeußerlichkeiten der Löſung dieſer Frage näher zu kommen, der iſt zu dumm, um den Ernſt des Augenblicks erfaſſen zu können. Die Geſchichte zeigt, daß jedes Volk, das den Juden als gleich⸗ berechtigt bei ſich aufnahm, früher oder ſpäter an dem jüdiſchen Gifte zwangsläufig zugrunde ging. Wenn ihr wiſſen wollt, wie es einem Volke geht, das ſeine Jungfräulichkeit und ſeine Raſſe den Juden preisgibt, dann geht in das Pergamon⸗Muſeum! Der Pergamon⸗Altar wurde vor Jahrtauſenden von eingewanderten nordiſchen Menſchen geſchaffen. Warum ſteht er nicht mehr in jenem Lande? Der Bolſche⸗ wismus jener Tage ging über dieſes Land hin⸗ weg. Und was iſt Bolſchewismus? Bolſchewismus iſt radikale Judenherrſchaft! Daß es in Deutſchland auch ſo gekommen wäre, wenn Adolf Hitler das Volk nicht vom Abgrund zurückgeriſſen hätte, vermag nur ein Lump zu leugnen. Die größte Schande Deutſchlands war jene Zeit, in der der Jude es wagen durfte, das deutſche Volk nach talmudiſchen Ge⸗ ſetzen zu regieren. Damals wurden dem deutſchen Menſchen alle Erſparniſſe weggenommen, die ihm einmal ein ſorgenloſes Alter ſchaffen ſollten. Im letzten Augenblick ſandte uns der Himmel au Volke unſeren Führer Adolf Hitler. mußte kommen, um dem deutſchen Volke, neiſ der ganzen Welt, zu beweiſen, daß, wer g Grabe noch ſeine Hoffnung aufbaut, nicht vei loren iſt. Durch den Kampf des Nationg ſozialismus gegen das Judentum wird d deutſche Volk erlöſt werden von ein Raffe, die ewig den Mord von 6 gatha an der Stirn trägt. Die anderen Völker werden uns einmal dieſen Kampf dankbar ſein. 4 Der Frankenführer ſchloß ſeine oft von W fall unterbrochene Rede mit einem vom h geiſterten Jubel der Tauſende aufgenommene dreifachen„Sieg Heil“ auf den Führer deutſchen Volkes, Adolf Hitler. Die Rede Streichers war in die P verſammlung in den Tennishallen übertr worden. Hier erſchien Streicher noch perſön um einige Worte ergänzend hinzuzufügen. Hauptſchriftleiter: br. Wilhelm Kattermann z. Zt. in Urlaub Stellvertreter: Karl M. Hageneier; Chef vom Die i. V. Julius Etz.— Verantwortlich für Poll Dr. W. Kattermann; für politiſche Nachrichten: Di⸗ Kicherer; für Wirtſchaftsrundſchau, Kommunales Bewegung; Friedr. Haas; für Kulturpolitit, Feuſtz ton und Beiiagen W. Körvel; für Unpolitiſches“ K Lauer: für Lokales: Erwin Meſſel; für Sport: Jul⸗ ſämtliche in Mannheim. 4 Berliner Senn Hans Graf Reiſchach SwW 68, Charlottenſtraße 15 b. Nachdruck ſä Originalberichte verboten. Ständiger Berliner Mitarbeiter: Dr. Johann v. Re Berlin⸗Dahlem. Sprechſtunden der Schriftleitung: Täglich 16—17 (außer Mittwoch. Samstag und Sonntag Verlagsdirektor: Kurt Schönwitz, Mannheim Druck und Verlag; Hatenkreuzbanner⸗Verlg Druckerei.m. b. H. Sprechſtunden der Verlagsdi 10.30 bis 12.00 Uhr(oußer Samstag und Sonntg Fernſprech⸗Nr. für Verlag u Schriftleitung: Sai Rummer 354 21. Für den Anzeigenteil verantwort V. Fritz Leiſter, Mannheim Zurzeit iſt Preisliſte Nr. 5 für Geſamtauflage Weinheimer⸗ und Schwetzinger⸗Ausgabe/ g Durchſchnittsauflage Juli 1935 Ausg. 4 Mannheim u. Ausg 6 Mannveim 3 Ausg. A Schwetzing. u. Ausg. B Schwetzing. Ausg. A Weinheim u. Ausg B Weinheim= Geſamt⸗D.⸗A. Juli 1935 1 1 kommt ar den gera aſchungen, auf den 2 bertragungsein mn die Vorführ he Weiſe wiede sbisher gekan Statt ein ger, und ſo mat pochſelnder Fol weiſen, zu welck deutſche Rund fu heute ſchon den arlsruhe Geheime“ alige Bürg und in Di wurde durch das Schutzhaft genon ders verbo herüchtigt. heblichkeit und f ſich Freund drit oſter Weiſe die Schuld an lich bevor ach ſeiner Me che Deutſchl⸗ nte verdient. afe des Him: der Regieru S gen Monaten be . bald komme das gehört er über ſoviel Was haten n alles in d en, wir be heimlich N mal in Verb Hexen und acher“ betät 5„gerechte“ e wiederum regnen laſſ n geöffnet un üben das notſ n hinterſin t mit„ei el geſchla e Schaltung verſchiedene Helligkeitsgrade werden, wird außerdem eine neue tech⸗ he Möglichkeit, be wegte Vorgänge zu rtragen, vorgeführt. bom Con zur plaſtik Nan kommt aus dem Staunen nicht heraus all den geradezu phantaſtiſch anmutenden herraſchungen, die irgendwo in den acht len auf den Beſucher warten, wo z. B. die ichsrundfunkgeſellſchaft eine ſtereo⸗akuſtiſche ebertragungseinrichtung aufſtellt. Hier wer⸗ hen die Vorführungen des Volksſenders auf he Weiſe wiedergegeben, die eine Umwälzung bisher gekannten Uebertragungsſyſtems be⸗ et. Statt eines einzigen Mikrophons ſind ſpei Apparate rechts und links der Vorfüh⸗ kungsbühne aufgeſtellt, die den Schall aufneh⸗ men. Im Wiedergaberaum ſind wiederum ſpei Lautſprecher angebracht, wobei der linke Aautſprecher mit dem linken Mikrophon und 3 der kechte Apparat mit dem rechten Mikrophon geluppelt iſt. Auf dieſe Weiſe wird eine iche Wirkung erreicht, die den an ſich frakten Ton zur Plaſtik werden läßt. ſſen aus 44 1 m keiche der Induſtrie Sänger und u es it hier unmöglich, alle die tauſend Ein⸗ Ieiten, die von der deutſchen Rundfunk⸗ 1 Aanſtrie in fünf Hallen aufgebaut wurden, auf öhlen. Sämtliche Firmen haben hier ihre zum erſten Male neueſten Konſtruktionen zur Schau geſtellt. mniſchen Möglich Reben dem Volksempfänger, der in den beiden tund zum Ail ezten Jahren zu einem ungeheueren Auf⸗ Mit Rieſenſchrt ſchwung des deutſchen Rundfunks geführt hat, weiter entwickelt ſehen Geräte, die die letzten Mög⸗ heute noch uut lichkeiten techniſchenKönnens aus⸗ davon machen, ſchöpfen. Von deſonderer Bedeutung iſt t. In einer gro B. der Allſtromempfänger für alle ſtellung 20 Fert Reeſpannungen. Zwiſchen den großen Gerä⸗ var in den Fot ien und dem Volksempfänger ſteht das Zwei⸗ veichen, aber alle köhrengerät, das faſt die Leiſtungsfähigkeit ſehſenders Witz⸗ anderer Apparate erreicht. Die Spitzenleiſtun⸗ er die noch u zen ſind nach wie vor die Superhets, die grandioſen E Zwei⸗ und Dreikreisgeräte⸗Geradeausempfän⸗ ugſam geht man zer, und ſo manche bekanntere Typen, die in en vorüber, un pechſelnder Folge den Beſucher darauf hin⸗ Halle vor einer weiſen, zu welch großartigen Leiſtungen die n großer Proſel⸗ heutſche Rund funkinduſtrie befähigt iſt—, die ngarten ſteht der heute ſchon den Anſpruch erheben kann, hsrundfunkgeſel⸗ führend in der Welt dazuſtehen. zild des Garten SsSo iſt die 12. Deutſche Rundfunkausſtellung Jaheheit ausdrückte, um den 9 daß die nüchſte Senſation dieſer „enthält. We n hat, kann hier hört weder Mut iment. Sachver⸗ ein mn cke ſchlagen wil hen zu den 16 an ihren Emp⸗ n an dieſem Er⸗ leitet. So kam ſtell lle Einzelheiten, Berlin 1935 im Gegenſatz zu den einſtigen bachten. iVertaufsausſtellungen zu einem Spiegel⸗ iiddes geſamten deutſchen Rund, fanks geworden, der Kulturfaktor ſein will im weiteſten Sinne des Wortes. Aus dieſem ieſes techniſch Fillen erwächſt die Leiſtung für die Gemein⸗ chspoſt in zzweh ſchaft, die ſelbſt wieder von der Gemeinſchaft en Zellen. du zeiragen werden muß, um zum Rufer der ſich nicht uu BFahrheit, zur Waffe des Friedens und zur uch ſehen, wohel nEmpfänger die Fernſeh⸗Fert hlloſe Einzeldar n Vorgänge deſ iachen. Auf einer r, die aus 10 000 urch deren kom Frücke zu fremden Völkern zu werden. Hationalſozialiſten als„Dettermacher“? Karlsruhe, 15. Aug.(Eigene Meldung.) as Geheime Staatspolizeiamt meldet: Der ehemalige Bürgermeiſter und Landwirt Leo ireund in Dienſtadt bei Tauberbiſchofsheim wadde durch das Geheime Staatspolizeiamt in immel aus da Echutzhaft genommen. Freund iſt als beſon⸗ f Hitler, üizers verbohrter Zentrumshetzer hen Volke, neſſ zerüchtigt. In echt zentrümlicher Ueber⸗ „ daß, wer au zeblichkeit und fanatiſcher Borniertheit äußerte ſich Freund dritten Perſonen gegenüber in ge⸗ häfſigſter Weiſe über die NSDAp, n von eine die Schumd an der Trockenheit und angeb⸗ ird von Gol⸗ lich bevorſtehenden Mißernte habe. * ach ſeiner Meinung habe das nationalſozia⸗ ins einmal für liſche Deutſchland die Trockenheit und Miß⸗ r ſein. aie verdient. Dieſe Trockenheit hätte als ne oft von Bih Strafe des Himmels kommen müſſen. Vor eini⸗ einem vom een Monaten behauptete Freund, daß die Leute aufgenonm Reeierung„inmat Taten zeigen ſollten, en Führer des bald komme das Zentrum wieder an die Macht, ler dann„hauen wir aber mit eiſernen Fäuſten Parallel dazwiſchen!“— Freund wird ins Konzentra⸗ allen übertragen fionslager zu längerem Aufenthalt verbracht. noch perſönlich 19 inzuzufügen, — 4 ntum wird daß Da gehört er auch hin! Man weiß nicht, ſoll man über ſoviel Borniertheit lachen oder heu⸗ len. Was hat man uns von dieſer Seite nicht ſchon alles in die Schuhe geſchoben: Wir ſeien heiden, wir beteten Wotan an und opferten hm heimlich Menſchen! Jetzt ſollen wir auf kinmal in Verbindung ſtehen mit böſen Dämo⸗ 4 ermann Chef vom Pienſz rtlich für Poliſt Rachrichten: Dr.K türpolfu en, Hexen und Zauberern und uns als„Wet⸗ Urpo le⸗ 341 npouſcheh kmacher“ betätigen! ür Sport: Jul. im 8 Reiſchach, Berlin achdruͤck fümlläche Als„gerechte“ Strafe für dieſes greuliche Tun be wiederum der liebe Gott es ſeinerſeits Richt regnen laſſen, damit unſer ſauer er⸗ ſchafftes Getreide vertrocknel Offen⸗ har will er uns jedoch nicht ganz ſo übel, denn Uinzwiſchen hat der Himmel wieder ſeine Schleu⸗ ſen geöffnet und den Kartoffeln wie Futter⸗ nüben das notwendige Naß zukommen laſſen. Bauern, was meint ihr dazu? Ihr ſeid mit uns wohl darin einig: Nicht wir verdienen Strafe, die zuſammen mit euch ſich unter un⸗ ſöglicher Mühe abplagen, den hauptſächlich vom ee Zentrum verfahrenen Karren wieder auf a as rechte Gleis zu bringen, ſondern annveim ⸗ f nen hinterſinnig gewordenen Schwachköpfen e gehört mit„eiſernen Fäuſten“ auf die dicken Schädel geſchlagen, denen ſolcher Unſinn ent⸗ räglich 16—17 lr nd Sonntag). kannheim nner⸗Verlag und Lenanep ag und Sonmiag tiettung; Sammel⸗ eil verantworiſſcht inheim imtauflage ——— zuli 1935- K 5 ange Dien ſGe HlenſfN10 e&OCmmen⸗ 9. Fortſetzung Straßburgs Sterbeſtunde Man ſchickt hinaus zu den Generälen. Man proteſtiert. Aber man erhält knappe und kühle Antwort und draußen ſtehen 30 000, auf den Schanzen ſtehen 3000.„Vor großer Beſtürzung wird nichts reſolviert im Rat“ und am nächſten Tag erſcheint vor der Stadt Louvois ſelbſt, der Kriegsminiſter und die rechte Hand König Ludwigs, und ſpricht zu den Straßburger Bo⸗ ten Worte, die dieſe„gleichſam alls ſo viel Donnerſchläge“ anhören. Es iſt eine„elende und erbärmliche ſach“. Auf den Wällen, Zunftſtuben und Paradeplätzen werden die Bürger Straßburgs zur letzten Entſchei⸗ dung verſammelt. Die Gründe ſind lang gegen und kurz für die Kapitulation. Aber die Ka⸗ nonen dräuen gegen die Tore, die Dragoner warten vor den Toren, die Macht hat das Wort, das Recht verſtummt und wenige Wochen ſpäter hält Ludwig XIV. ſeinen feier⸗ lichen Einzug in die deutſche Reichsſtadt. Durch ſtille Straßen gehts, aber begrüßt vom Biſchof und unter dem Salut der franzöſiſchen Batte⸗ rien, die Straßburg bezwungen haben. Denn obſchon dieſe Kanonen nicht gefeuert haben, hält ein Eroberer ſeinen Einzug in dieſes Straß⸗ burg, wo bei einiger Ausſicht auf Hilfe„dem⸗ jenigen, der in dem Rath oder Bürgerſchaft von einiger Submiſſion(Unterwerfung) das erſte Wort geſprochen hätte, der Hals gebrochen ſeyn würde“. So ſtirbt das altdeutſche Straßburg. Die Stadt, die ſeit dem Einfall der Armagnacs durch die Jahrhunderte der Wächter am Ober⸗ rhein geweſen war, wird fortan Zitadelle gegen Oſten, ein Glied in der großen Feſtungskette, die Vauban von Breiſach und Freiburg über die Rheininſelfeſte Forte Louis bei Raſtatt bis nach Landau und zur Moſel⸗ feſte Mont Royal zur„Sicherheit“ Frankreichs Botſchafter Cerrutis Abſchied von Berlin Nach faſt dreijähriger Leitung der Königlich⸗Italieniſchen Botſchaft in Berlin verließ der außer⸗ ordentliche und bevollmächtigte Botſchafter von Italien, Vittorio Cerruti, Deutſchland, um in Paris die Leitung der Botſchaft zu übernehmen. Unſer Bild zeigt ihn mit Gattin am Fenſter des Zuges Weltbild(M) Weiter fjöchſtforderungen Italiens die Pariſer Beſprechungen des lachmittags apd. Paris, 15. Auguſt.(Eig. Meldung.) Die Verhandlungen zur Vorbereitung der am Freitag beginnenden Dreimächte-Konferenz wurden am Donnerstag nachmittag fortgeſetzt. Im Anſchluß an ſeine Beſprechungen mit dem griechiſchen Geſandten Politis empfing Mi⸗ niſterpräſident Laval den abeſſiniſchen Geſand⸗ ten Hawariate, der bekanntlich auch ſeine Regierung beim Völkerbund vertritt. Ueber den Inhalt der etwa halbſtündigen Unterredung iſt nichts Zuverläſſiges bekannt geworden, doch verlautet in eingeweihten Kreiſen gerüchtweiſe, daß Laval auf Abeſſinien im Sinne eines größeren Entgegenkommens gegenüber den italieniſchen Forderungen einzuwirken ſuchte. Kurz darauf erſchien der engliſche Miniſter England droht für Völkerbundangelegenheiten, Eden, in Be⸗ gleitung des Unterſtaatsſekretärs Vanſit⸗ tart und des Botſchafters Clerk erneut im Quai'Orſay und hatte einen Meinungsaus⸗ tauſch mit dem franzöſiſchen Miniſterpräſiden⸗ ten, der ſich auf die am Vormittag von Baron Aloiſi dargelegte Haltung Italiens erſtreckt haben dürfte. Wie der„Paris⸗Soir“ in ſeiner Spätabend⸗ Ausgabe berichtet, hat Baron Aloiſi an den von ſeiner Regierung bisher aufgeſtellten Höchſt⸗ ſorderungen feſtgehalten. Außerdem ſoll er Laval zu verſtehen gegeben haben, Muſſolini wünſche ſich nicht über den geſamten Streitfall auszuſprechen, ſolange nicht die Entſcheidung des italieniſch⸗äthiopiſchen Schlichtungsaus⸗ ſchuſſes vorliege. mit Jſolierung die italieniſchen Truppen müſſen vor dem Tana-5ee haltmachen (Drahtmeldung unſeres Korreſpondenten.) apd. London, 15. Aug. Die engliſch⸗fran⸗ zöſiſchen Verhandlungen in Paris haben zu einem ſehr regen Gedankenaustauſch zwiſchen der engliſchen Delegation und der Downing⸗ ſtreet geführt. Außenminiſter Sir Samuel Hoare, der heute an einem Tennisturnier teil⸗ nehmen wollte, mußte ſeine Beteiligung ab⸗ ſagen, weil er ein ausgedehntes Telephonge⸗ ſpräch mit dem Völkerbundsminiſter Eden hatte und im Anſchluß daran mit Beamten des Aus⸗ wärtigen Amtes konferierte. Wie der„Star“ heute zu den Pariſer Ver⸗ handlungen meldet, hätten Eden und Vanſit⸗ tard Laval gegenüber keinen Zweifel daran gelaſſen, daß England den von Muſſolini an⸗ geſtrebten Donaupakt nicht mehr unterſtützen würde, falls Italien ſeine vertraglichen Ver⸗ pflichtungen gegenüber Abeſſinien breche und daß überhaupt die franzöſiſch⸗italieniſche Politik in Oeſterreich und dem ganzen Donauraum in einem ſolchen Falle ohne England durchgeführt werden müſſe. „Eden iſt weiterhin ermächtigt worden, Ba⸗ ron Aloiſi davon Mitteilung zu machen, daß, falls Italien Abeſſinien beſetzen ſollte, die ita⸗ lieniſchen Truppen an den Grenzen des engliſchen Intereſſengebietes am Tana⸗See, die in einem Vertrag zwiſchen Eng⸗ land und Abeſſinien feſtgelegt ſind, haltmachen müßten,“ ſchreibt das Blatt: „Die engliſche Regierung wird auf keinen Fall untätig zuſehen, wenn die Wirtſchaft des Su⸗ dans und Aegyptens durch eine italieniſche Kontrolle über die Quellen des Blauen Nils geführdet werden ſollte“. baut. Und zur„Sicherung“ Frankreichs auch nur, zur„Sicherung eines allgemeinen Ruhe⸗ ſtandes“ ziehen fünf Jahre nach Straßburgs Fall die franzöſiſchen Regimenter aus den Rheinfeſten aus in das pfälziſche und ober⸗ rheiniſche Land zum großen Brandkrieg und zur großen Verwüſtung. „Brülez le palatinat!“ Reiſt einer im Jahre des Unheils für Deutſchland 1688 den Rhein abwärts, ſo ſieht er in Breiſach und Freiburg Heerlager des Sonnenkönigs, ſieht er zu Straßburg die neue Zitadelle Vaubans aus dem Boden wachſen, mitten im Rhein die Zwingfeſte Fort Louis nach Oſten dräuen, ſieht er die beſte Armee der Zeit links des Rheins verſammelt und ſieht er rechts des Rheines nur kümmerliche Trüpplein in verwahrloſten Feſtungen. Aber er hört aus franzöſiſchem Munde, daß Frankreich be⸗ droht ſei und für ſeine Sicherheit ſorgen müſſe. Das alte Lied! Die Theſe der„Sicherheit“ Frankreich iſt Herr am Rhein. In ſeinen „Reunionen“, die nach dem Urteil eines Franzoſen der Zeit„der Uſurpation und der Gewalt die Beleidigung und den Spott hinzufügen“ und die Grafſchaft Saar⸗ brücken kraft einer Urkunde von 1065 Frank⸗ reich einverleiben, erreicht es einen Gipfel un⸗ beſchränkter Macht. Der ganze Weſten des Reiches liegt widerſtandslos vor den Kanonen der Rheinfeſtungen. Der Partikularismus ſchafft in ſeiner Schwäche und Armſeligkeit eine„entmilitariſierte Zone“ am Rhein, wenn der Kurfürſt von der Pfalz aus Angſt vor dem Duodeznachbar die Schleifung der einzigen deutſchen Rheinfeſtung Philipps⸗ burg fordert, ſein Nachfolger die pfälziſche Ar⸗ mee auf die Karikatur eines Heeres zuſammen⸗ ſchrumpfen läßt, der württembergiſche Landes⸗ herr ſeine Soldaten in die Ferne„verleiht“, verkauft und der Freiburger Stadtrat noch kurz vor der Eroberung gegen jede Verſtärkung der Beſatzung iſt, da ſolche„‚der Nachbar⸗ ſchaft böſe Gedankhen verurſache“ und einrückende Regimenter in Freiburg vielen ſo willkommen ſind„wie das Ferkel in des Juden Haus“. Die wenigen Regimenter des ſchwäbiſchen Kreiſes fechten fern in Ungarn gegen die Tür⸗ ken. In Philippsburg liegt eine geringe Be⸗ ſatzung hinter brüchigen Mauern. In den pfälziſchen Feſten lungert eine unbezahlte, unkriegeriſche Duodezmiliz. Aber Frankreich fühlt ſich bedroht und knappe neun Jahre nach dem Frieden von Nymwegen bre⸗ chen von neuem ſeine Regimenter in das deut⸗ ſche Land am Oberrhein ein. Es iſt die Politik von Louvois, die nicht mehr mit goldenen, ſondern mit eiſernen Kugeln ſchießt. Von„verdecktem Vor⸗ gehen“ hat noch Richelien geſprochen. Louvois ſagt ſeinem König: Kanonen und Feſtungen in ihrem Land werden die Deutſchen beſſer als irgend etwas anderes zu Parition zwingen“. Frankreich arbeitet nicht mehr mit dem Zucker⸗ brot, ſondern mit der Peitſche und der Rhein⸗ bund von 1658, der Bund von Kurmainz, Kur⸗ köln und anderen Fürſten mit Frankreich, flan⸗ kiert von einem ſächſiſch⸗franzöſiſchen Bündnis, iſt der letzte Akt der alten, der Einfall Turennes wird der erſte Akt der neuen Politik und dieſer Wechſel der Methoden trifft am härte⸗ ſten die Pfal z. Die Tuchfühlung zwiſchen dem Heidelberger Schloß und dem Louvre iſt Tradition der deutſchen Geſchichte vom ſpäten Jede Speise gewinnt an Nõhrw-ert und Geschmock He m in der rot-weiſzen Dose Mittelalter bis zur Zeit des Sonnenkönigs. Die Zahl der„Penſioniſten“ unter den pfäl⸗ ziſchen Kurfürſten iſt nicht gering und noch Kurfürſt Karl Ludwig gibt ſeine Tochter Eli⸗ ſabeth Charlotte, die„Liſelotte“ dem Bruder Ludwigs XIV. zur Frau. Aber er ſieht aus der Mannheimer Friedrichs⸗ burg ſeine Dörfer in Flammen auf⸗ gehen. In grimmiger Ohnmacht ſendet er, die brennende Bergſtraße vor Augen, dem Marſchall Turenne eine Herausforderung, die dieſer lächelnd bei Seite legt. All' dies iſt nur ein Vorſpiel, Vorgeſchmack zu der Verwüſtung von 1689, dem Jahre des Befehls„Brülez le palatinat!“, Verbrennt die Pfalz! (Fortſetzung folgt.) ——— Jahrgang 5— A Nr. 373— Seite 4 „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Freitag, 16. Vorbildliche Aufbauarbeit im Kreis Offenburg Der kleine Grenzbezirk im Wohnungsbau mit an der Spitze— Der Reichsſtatthalter läßt ſich berichten (Eigener Bericht des„Hakenkreuzbanner“) Offenburg, 16. Auguſt. fand in der Uebernahme der Regierungs- und Verwaltungsgeſchäfte durch die National⸗ ſozialiſten ihr Ende. Von ihrer vorbildlichen und planvollen Aufbauarbeit konnte ſich der Reichsſtatthalter in einer Beſprechung mit dem ſtellv. Landrat Regierungsrat Stei⸗ ger, Dr. Rombach, dem Kreisleiter und Oberbürgermeiſter von Offenburg, dem Kreis⸗ bauernführer und dem Kreiswirtſchaftsberater am Mittwoch im Bezirksamt überzeugen. Der Amtsbezirk Offenburg zählt bei einer Fläche von etwa 45 000 Hektar rund 70 000 Einwohner in 39 Gemeinden In erſter Linie beſtimmt die Landwirt⸗ ſchaft die wirtſchaftliche Struktur des Be⸗ zirks. Sie wird von etwa 10 000 Haushaltun⸗ gen betrieben, die neben Ackerbau und Viehzucht beſonders den Weinbau pflegen. Der Acker⸗ bau erzeugt vornehmlich Getreide, Hackfrüchte und Futterpflanzen, hauptſächlich Kartoffeln und Futterrüben, ebenſo baut man hier einen hochwertigen Tabak in guter Qualität. Der Obſtbau umfaßt rund 150 000 Obſtbäume. An den Hängen im Durbachtal und an den Bergen öſtlich von Offenburg bis in die Gen⸗ genbacher Gegend gedeiht der beſtbekannte Ortenauer Wein, deſſen Qualitätsver⸗ beſſerung das Verbot der Anpflanzung von Hybridenreben und die Beſeitigung der ge⸗ pflanzten Hybriden beſonders förderlich war. In der Viehzucht, die hauptſächlich im Kinzigtal und den Nebentälern betrieben wird, konnte der Beſtand erfolgreich geſteigert werden. Die inzwiſchen eingetretene Erhöhung der Holzpreiſe hat nicht nur die Lage der Gemein⸗ den verbeſſert, ſondern auch den zum Teil in⸗ ärmlichen Verhältniſſen lebenden Beſitzern ge⸗ holfen. Ebenſo hat ſich die Erzeugungsſchlacht erfolgreich aus⸗ gewirkt. Im Bezirk ſind bis jetzt 377 Erbhöfe, wei⸗ tere ſind geplant. Die Milchwirtſchaft zeigt am deutlich⸗ ſten die Aufwärtsentwicklung. Gegen 7000 bis 8000 Liter Lieferung täglich vor der Machtüber⸗ nahme iſt dieſe jetzt auf 50 000—65 000 Liter geſtiegen. Der Jahresumſatz beläuft ſich auf .—4 Millionen Reichsmark. Es iſt zu prüfen, ob bei der Beſchränkung des Bodens dem Landhunger der Bau⸗ enn nicht durch weitere Rodung forſtwirtſchaft⸗ lichen Geländes, durch Verkleinerung großer Gebiete des Domänen⸗- und Gemeindebeſitzes, vielleicht auf dem Wege der Erbpacht, abge⸗ holfen werden kann. Der zur Verfügung ſtehende Boden bietet im Bezirk nur geringe Möglichkeit zur Gewinnung von Neuland durch Meliorationen. Indeſſen wurden doch einige Meliorationsunternehmen durchgeführt, andere ſind in Ausführung begriffen oder pro⸗ jettiert. 420 Hektar Boden mit einem Koſten⸗ aufwand von rund 165 000 RM wurden melio⸗ riert. 150 Hektar ſind in Ausführung begriffen. Die letztjährige gute Ernte, die Marktrege⸗ lung des Reichsnährſtandes, die damit verbun⸗ dene angemeſſene Erhöhung der Erzeugerpreiſe haben das Los unſerer Bauern merklich ge⸗ beſſert. Dadurch beſſerten ſich die Finanzen Die ſtetige Ab⸗ wärtsentwicklung des Amtsbezirks Offenburg der Gemeinden, die ſo erhebliche Mittel für die Arbeitsbeſchaffung freimachen konnten. Zur Ueberwachung der Märkte wurde eine Kommiſſion gebildet, die für an⸗ gemeſſene Preiſe zu ſorgen hat. Unſoziale Ver⸗ käufer und Händler werden bei Verſtößen rück⸗ ſichtslos beſtraft. Die Siedlungspolitik im Bezirk iſt vorbildlich. 50 Erwerbsloſen⸗ und Kurzarbeiterſiedlungen im Bezirk und 66 Stellen mit 845 Ar Garten⸗ und Ackergelände in der Stadt wurden vollendet, 135 Siedler⸗ ſtellen ſind begonnen. Zahlreiche Arbeiter⸗ familien wurden und werden ſo mit den Hei⸗ mat verwurzelt. Bei den Hausinſtandſetzungsarbeiten ſteht Offenburgmitanerſter Stelle der Kreiſe. Offenburg⸗Stadt ſtellt rund 220 000 Mark, Offenburg⸗Land rund 460 500 Reichs⸗ mark an Zuſchüſſen für dieſen Zweck zur Ver⸗ fügung. An Baudarlehen wurden in Offenburg⸗Stadt 1934 für 78 Wohnungen rund 100 000 Mark, 1935 für 111 Wohnungen rund 120 000 Mark gegeben. Insgeſamt wandte man über 1 Millionen Reichsmark für Hausinſtand⸗ ſetzungsarbeiten auf. Die Stadt und der Bezirk erſtellten ſeit April 1935 185 Wohnungs ⸗ Neubauten, 427 Kleinbauten, führte 59 Umbauten durch und errichtete 11 Siedlungen und größere Neubauten, darunter 5 Häuſerblocks in der Stadt Offen⸗ burg. Als weitere Arbeitsbeſchaffungsmaß⸗ nahmen wandte die Stadt 1933 für Not⸗ ſtandsarbeiten rund 20 000 Tagewerke mit 314000 Mark auf, 1934 17500 Tagewerke mit 175 000 Reichsmark und 1935 bisher 15 000 Tagewerke mit 191 000 Reichsmark. Dazu kom⸗ men Kulturverbeſſerungen, Ve- und Entwäſ⸗ ſerungsanlagen des Kulturbauamtes mit ins⸗ geſamt 53 000 RM, die Arbeiten des Waſſer⸗ und Straßenbauamtes mit 450000 RM, die Neu⸗ und Umbauten des Bezirksbaugmtes. die techniſchen Verbeſſerungen des Städtiſchen Gas⸗ und Waſſerwerkes und die Erhöhung der Gefolgſchaft des Reichsbahnausbeſſerungswer⸗ kes um 170 Köpfe. Die Erwerbslo 1 ſigk ole Bezi 935 te ſich als Erf f i er en 933 bis 31. 7. Apollonia ſchreibt Drohbriefe Wegen Nötigung eines Bürgermeiſters zu 5 Monaten Gefängnis verurteilt Mainz, 16. Auguſt. Vor der Großen Straf⸗ kammer hatte ſich die 36jährige Apollonia Schulz aus Winkel wegen Nötigung zu ver⸗ antworten. Am 31. Mai 1935 erhielt der Bürgermeiſter von Bechtheim einen anonymen Brief, in dem er aufgefordert wurde, binnen acht Tagen zu bewirken, daß der evangeliſche und der katho⸗ liſche Pfarrer wieder in ihr Amt eingeſetzt würden bzw. in den Ort zurückkehren dürften, widrigenfalls der Bürgermeiſter und + andere meuchlings erſchoſſen würden. Die Nach⸗ forſchungen ergaben, daß dieſer Brief auf der Schreibmaſchine des katholiſchen Pfarrhauſes geſchrieben wurde und daß die kat oliſche Ge⸗ meinde- und Krankenſchweſter Apollonia Schulz die Schreiberin war. Sie leugnete dies auch nicht und wollte die Sache zunächſt allein auf ſich nehmen. Im Laufe der Unierſuchungen nannte ſie jedoch den 61jährigen Georg Wag⸗ ner II, der ihr das Konzept des Briefes ge⸗ geben habe. W. leugnete dies aber mit größter Beſtimmtheit, und da keine Tatzeugen vorhan⸗ den und das Konzept vernichtet war, konnte gegen ihn ein Schuldbeweis nicht erbracht wer⸗ en. Er wurde daher freigeſprochen, während die Schweſter wegen verſuchter Nötigung zu fünf Monaten Gefängnis abzüglich zwei Mo⸗ nate verbüßter Haft verurteilt wurde. Der Staatsanwalt hatte gegen Wagner neun Mo⸗ nate und geent die Schweſter vier Monate Gefängnis beantragt. Ein Gewehr und ſeine bewegte Geſchichte Säckingen, 16. Aug, Ein Säckinger Fiſcher machte dieſer Tage unterhalb der Rheinbrücke einen ſonderbaren, nicht alltäglichen Fang, Als er das Netz mit ziemlicher Mühe aus dem Waſ⸗ ſer hob, lag darin ein Gewehr, das nach ſeiner ganzen Herſtellung ein beſonderes Kunſtwerk darſtellte. Es wies ſchöne ſilberne Beſchläge mit reichſter Vergoldung auf, der Lauf war mit Arabesken reich verziert und die ſilnernen Be⸗ ſchläge zeigten in künſtleriſcher Vollendung an⸗ tike Darſtellungen. Es handelt ſich um ein ſo⸗ genanntes Perkuſſionsgewehr franzöſiſcher Gne kunft, deſſen Mechanismus noch ausgezeichnet funktionierte; im Lauf ſteckte ſogar noch eine Kugel. Die Metallteile waren noch ſo ſchön blank, als ſei das Gewehr erſt vor kurzer Zeit ins Waſſer geworfen worden. Das erklärt lich aber daraus, daß Metallgegenſtände bekanntlich in raſch fließendem Waſſer nicht oxydieren. An die Auffindung dieſer ſeltenen und wert⸗ vollen Waffe knüpft ſich eine intereſſante Ge⸗ ſchichte, die in die Zeit des badiſchen Aufſtandes fen hinüberzukommen. ſthen Reif Als im Jahre 1848 die Struwe⸗ chen Freiſcharen über die Säckinger Brücke flüchteten, gelang es nur wenigen, mit den Waf⸗ Der größte Teil der Freiſchärler wurde von der Schweizer Miliz, die drüben poſtiert war, entwaffnet. Viele der Freiſchärler warfen aber ſchon vorher ihre Waf⸗ 1 über die Brücke in den Rhein. Das gefun⸗ ene Gewehr dürfte von der Selbſtentwaffnung der Freiſchärler herrühren, wofür noch der wei⸗ tere Umſtand ſpricht, daß ſowohl die Herwegh⸗ beeh als auch die Sturweſchen Freiſcharen faſt urchgehend mit Gewehren franzöſiſcher Her⸗ kunft ausgerüſtet waren. Bekannt iſt auch, daß 5 B. Struwe und ſein Adjutant, als ſie auf er Flucht waren, gerade infolge ihrer reichen Bewaffnung mit gold⸗ und ſilberbeſchlagenen Gewehren bei der Bevölkerung auffielen, ſo daß die beiden Aufrührer in Wehr feſtgenom⸗ men wurden. Bekanntlich glückte aber dennoch Struwe und ſeinen Kumpanen die Flucht nach der Schweiz. 600 und in der Stadt vom 1. bis heute von 1323 auf 313. Die Spareinlagen bei der Bezirksſp C ſtiegen von 11 Millionen am 1. 8. 1932 a Millionen am 1. 8. 1935. Die Geburtenze erheblich zugenommen. Das Südweſtmark⸗ der H§ brachte eine merkliche Belebun Wirtſchaftslebens der Stadt. Der Reichsſtatthalter ſtellte Genugtuung feſt, daß der Be et was Großes geleiſtet hat. möge auf dem beſchrittenen Wege weiter Er wiederholte die Parole: Jeder dratmeter Boden der Landwi u haben, n ſchaft! Reſtloſe Kultivierung des vorh eienftinö denen Bodens. Erfreulich ſei auch die 9 erer pfiffige wärtsentwicklung der Schafzucht, aber er nes, i Jet Ae En neuer Ber derhole auch hier immer wieder die Mahnu Alles und das Aeußerſte zutun uns ſchließlich von dem Import ausländif Wolle unabhängig zu machen. Ebenſo iſt große Beachtung zu ſe en. Der Reichsſtatthalter erklärte noch ei dieſe manchem als untergeordnete Fragen ſcheinenden Probleme in ihrer Geſamtwirk nicht zu unterſchätzen, da davon die Lebe intereſſen unſeres Volles abhängen, de mit der Löſung all dieſer klein Fragen machen wir, im großen ge ſehen, unſer Volk unabhängig i ſeiner Ernährung. Der Reichsſtatthalter gab dann ſeiner Freud Ausdruck über die erfolgreiche Förderung Belebung des Baumarktes, wo Offenburg i aſchen zum Vergleich zu anderen größeren Städten ſu wird aus Hervorragendes geleiſtet habe. Die Privat⸗ von den 9 initiative müſſe aber auf dem Baumarkt n ſerne Haken ſchne werden. Zur Frage der Forſtwi zin und wieder o chaft müſſen nicht nur Staat und Gemein⸗ zann verſchwindet den, ſondern auch Private aufforſten, denn al⸗ reit gehaltenen gemein geſehen werde durch Aufforſtung daß veiß der Himme Nationalvermögen vermehrt. kauchen kann, ſo Und das iſt, ſo fuhr der Reichsſtatthalter ein Intereſ ſchließlich der Sinn und j tten geht er Arbeitsbeſchaffung: un mmen die und Steigerung des Nationalvet n Mülleimer mögens— im anderen Falle bedeute ſie n halbgefüllte E Arbeitsſtreckung. mit dem har f Mann Abſchließend machte der Reichsſtatthalter no 5 einige grundſätzliche Ausführungen zur§„* n der Eingemeindung: Das Ziet der 4 e Vie gemeindung iſt wohl Verbilligung und Ve 85 einfachung der Verwaltung: ihr Endziel a bleibt die höhere Leiſtung! Deshalb mü jeder bei der Eingemeindung zuerſt an die Erhaltung der Leiſtungsfähigkeit denken, alſt auf die perſonaglpolitiſchen Verhältniſſe R ſicht nehmen. Ebenſo dürften auch keine bäue lichen Werte, kein Bauerntum vernichtet! den. Um es zuſammenzufaſſen: Eingemein⸗ dungen ſind falſch und zu unterlaſſen, wenn ſe nicht zu einer Leiſtungsſteigerung führen. der ſtädtiſch unintereſſie ſind aber eingang verf Ein Sack k mit ſtoiſcher ter einen 9 ren. Ein h Züge, dann Reichsſtraßenſperrung Vochen Darmſtadt, 16. Auguſt. Wegen Umbau⸗ Pünktlich arbeiten iſt vom 12. Auguſt ab die Reichsſtraße ſt an der drit Frankfurt—Mannheim zwiſchen Klein⸗ und iie halbe Minu Groß⸗Rohrheim, zwiſchen Biblis⸗Bürſtadt und zwiſchen Ortsausgang Lampertheim⸗Landes⸗ arenze bis auf weiteres für Kraftfahrzeuge und Fuhrwerke jeder Art geſperrt. Der Umweg für den Durchgangsverkehr geht über die Berg⸗ ſtraße. Die Zufahrt nach Groß⸗Rohrheim Biblis und Bobſtadt erfolgt über die beſtehen den Oſt⸗Weſt⸗Straßen. Feſtnahme eines Betrügers Heidelberg, 16. Aug. Feſtgenommen werden konnte ein Mann von auswärts, der wegen Betrugs ausgeſchrieben war, als er h der hieſigen Hauptpoſt Briefe abholen woll ntag, abende hon Berlichingen Ortsgrup! des Schwarzwald keis am letzten ebung von Bad husfahrt durch d⸗ hurch das Stütte Lambrechter Hüt ſelbſt Mittagsraſt Vorſitzende der jerwald⸗Vereins Rüchweg nach Ba Hittelbar vor Ha Zwangsverſteigerung Im Zwangsweg verſteigert das 5 Notariat am Montag, den 7. Oktober A 1935, vorm. 9 Ühr, in ſeinen Dienft— 5„ in en Dienſt⸗ 7 räumen in Mannheim, N 6, 576, die verzehren qie besißg 4 1. 3 Grundſtücke der Friedr. Gleilßnerd * 4 vI ach'e nufnfahme hhat man gemacht von ſeinen Lieben ieten anzumelden und bei ider⸗ machen; ſie werden fonſt im gering⸗1935, vorm. 9 Uhr, in ſeinen, d en ften Gebot nicht 4 der Kerlös⸗ räumen in Mannheim, N6, 5/, Die Nachweiſe über die Grundſtücke Wietew vor der Auffordern ſamt Schätzung kann jedermann ein⸗Bieten anzumelden und bei and„Heft 40: ſteigerten Gegenſtandes. Lgb.⸗Nr. 8294: 30 Ar 42 qm Acker⸗] Die Nachweiſe über das Gr als Vollſtreckungsgericht. als Vollſtreckungsg (6639 K) erlaufende prach ung hatte Herr 7 lbernommen; er gabe in jeder H Alonachf Anita-Haria Einstieg nur Friedrichsbrũcke ¶Neckar) Handelsregiſtereinträge Sonntag, 18. August nach Hirschhorn Abfahrt 7 Uhr- RM.50 Rec 05 3 Fahrkarten im Vorverkauf bei Velten. Gefchaft 7 det G 2 8 und Feitz, Mittelstraße 56 nurFirma iſt auf Hedwig Eſchert, ledig, RM.20(Kinder die Hälfte) 6617 Klin Mannheim übergegangen. Gregor Binzenhöſer, Manheim. Die D n —————— Firma ſſt. geändert in: Möbelhaus ee Alle Rekruten der Jahrgänge 1014/15 Gregor Binzenhöfer Elevnora Faß. Mannheim. Dle kommen mit Sträußchen und Bündern am Sonntag, 18. August, zum grohen öfkent, Firma iſt erloſchen. lichen(35861 K Amtsgericht 76 3 b. Mannheim. 0 bei Brückl-Waldho i. Anf. 8 Uhr. Aus dem Prosramm: Der erste Appell, Wahl des Majors, das erste Kommando. Aufmarsch der In- fanterie, Kavallerie, Artillerie, Flieger, Marine usw. Die Grenadiere stellen sich vor. Wahl der Rekrutenbraut. Eintritt 50 Pfg. Für Rekruten 30 Pfg. Angehörige sind bei freiem Eintritt herz- lichst eingeladen. 4 Zusammenkunft der Gemusterten Sonn- tagabend 7 Uhr.(Kein Trinkzwans.) Der-paß ist die richtige Bewerbung. Was die ausschreibende Firma auch nur interessieren könnte... der Bewerbungs- Paß enthält alles. Einfachste Schreibarbeit, man kann also in kurzer Zeit eine Reihe von Bewerbungen abschicken. Die ausschreivende Firma benö- tigt zur Prüfung nur sehr kurze Zeit.-Pässe sind in unserer Geschäftsst. zu haben 4 5 5 25 4 Oèr Fiirm fér Rot, Grun, Selb dpd Slau, (Mit WSVW⏑Inm HD ZShgtel UOlNgenaæad) brum vernichfe die pardI er Benützung z Maundemaiferlat, auf Bemaktuns re keins weas Mannheim. brog. Antheim, Pankstadt, Urog. Scneiter,fert Tag über 5 Die Verteigerungzenorongug wurde heim, Hrog,lämmler, Ketsch, Drog. eilig, Mn.-At fdie Tour am 14. Dezember 1932 im Grundbuch chen Teilnehmer noch Richt——5 105 Zeit e. och nicht im Grundbuch eingetragen 3 ein oe r Aiſoitering r. Zwangsverſteigerung— r e rderung zu 5 f Im Zwangsweg verſteigert d tagsüber erſt der Hilder ſieden, ſprnch bez Glanbigeis giendvaft Jifsartat am Wienas den.gg ſo fragt man ſich beim Fall der Nacht: f verteilung erſt nach dem Anſpruch des Grundſtück, der Eheleute Herſ was mach ich jetzt mit nummer acht! Glaubigers und nach Dr ß. Kaufmann, und Sel tet 3 Rechten berückſichtigt. Wer ein Rechtſgeb. Seeliß, in Mannheim, auf dies achte Bild, das fängt man ein Ferſanzt Veihenn eh imud daß martung Mannheim. 3 erfahren vor dem Zuſchlag auf⸗ vur des Abenòͤs bei der Lampe Schein, heben oder einſtweilen elnſtellen 5—% lzenber fafr am db1 305 ſonſt tritt für das Recht derſvermerkt, Rechte, die zur ſelben weil man ſich das erlauben kann en Gnenfiun dze Sielle desſhnoch nicht im Binndvüch Liughg mit einem Film wie waren, ſind ſpäteſtens in der Verſt ſehen. ſpruch des Gläubigers glaubhaft Ge ſſapan“ Grundſtücksbeſchrieb: machen; ſie werden ſonſt im geih 77 Grundbuch, Mannbeim, ſten Gebot nicht und beß der Bi Band 117, Heft 22: vexteilung erſt nach dem Anſpruch! Lgb.⸗Nr, 7984; 27 Ar(4 am AcerſGläubigers und, nach den, hg am Scharpfad, 52. Gewann. Rechten berückſichtigt. Wer ein R Schätzung.. 1934.80 RM. Geria die Verſteigerung hat, muß Band 111, Heft 11: erfahren vor, dem Aeni Lab.⸗Nr. 7732: 27 Ax 61 qm Acker⸗ heben oder einſtweilen einſtellen land, 2. Bittern, 51. Gewann. ſen: ſonſt tritt für das Recht det f Schätzung 1932.70 RM.ſteigerungserlös an die Stelle * 4 land, Kohlplatte, 59. Gewann. ſamt Schätzung kann jederma Schätzung.. 4563.— RM.ſehen. Band 98, Heft 13: Grundſtücksbeſchrieb: land, Altdörr, 24. Gewgnn. Schätzunng.. 708.40 RM. Band 70, Heft 39. and 131 Kelh 4: OEgb.⸗Nr. 1967 h: 22 Ar 40 g Lab.⸗Nr. 8550: 23 Ax 91 äm, Acker⸗reite mit Gebäuden, land guf deim langen Siein, 69, Gew. 8 häbang„„ Schätzung... 1832.80 RM. Mit Zubehör.. 33448.— Mannheim, den 7. Auguſt 1935. Mannheim, den 7. Auguf 25 Notariat 6 Mannheim Notariat 6 Mannhe 7* auch cdiesen Sonntag wieder pũnłt- lich wie immer 19 Uhr die beliebte eeee. mit dem Neuesten aus aller Welt auch vom Sport 3 5— A Nr. 373— Seite 5 „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Freitag, 16. Auguſt 1935 Bezirksſpa 3. 1932 auf eburtenzahl he weſtmark⸗Lag Belebung des annheim Kfelge Strapenveobachtangen ſtellte mit der 4 neuer Beruf:„Mülleimerkontrolleur“! t, Hat, Maß hes in jeder Großſtadt zahlloſe Mög⸗ ge weitergehen. eder Qug Landwirt 3 des vorhan ⸗ auch die Aufe t, aber er wie ⸗ die Mahnung W ausländiſcher Ebenſo iſt der htung zu ſchenn. ſten gibt, um hier und da etwas zu ver⸗ ien, ohne einen ſpeziellen Beruf dafür er⸗ lennt zu haben, weiß wohl jeder. Eine ganz iie Verdienſtmöglichkeit jedoch hat ſich ein erer pfiffiger Mann auf dem Lindenhof Jedesmal, wenn morgens um ae Uhr die ſtädtiſchen Arbeiter an der stür läuten und ihr„Müllabfuhr“ nufen, 8 jetzt ſchon ſeit ſechs Wochen morgens inter dem Vorhang am Fenſter und warte!— Ahe, da kommt er.— Ein einfacher, ärmlich Aleideter, älterer Mann, in den ſechziger Jah⸗ in Wie ein harmloſer Spaziergänger bieat Eum bie Ecke, ſchaut aus klugen hellen Au⸗ en links und rechts und geht auf die Müll⸗ Amer zu, die in Reih und Glied auf dem tLei eerſteia ſtehen. Ganz in Oronung ſcheint ſer kleinen escche aber nicht zu ſein, denn ſobald ſich großen ger er der ſtädtiſchen Arbeiter zeigt, ſchaut er Dhängig in nunintereſſiert in der Gegend herum. 1 an ſind aber die Arbeiter wieder in einen ſeiner Freude zseingang verſchwunden, da wird er leben⸗ Förderung und ig eEin Sack kommt aus unerarünolich tie⸗ Offenburg in in Laſchen zum Vorſchein und ein eiſerner Städten foe haten wird aus dem Hoſenbein gezogen. Die Die Privat“ eel von den Mülleimern fliegen auf und Baumarit noch zereiſerne Haken wühlt in dem Abfall herum. Forſtwirt⸗ nund wieder greift er mit der Hand zu und und Gemein⸗ enn verſchwindet irgendein Gegenſtand in den rſten, denn al eeit gehaltenen Sack, Papier, Lumpen und ufforſtung daß peiß der Himmel, was der Mann alles ge⸗ baauchen kann, ſogar leere raſchen noch einmal, ete Fragen er⸗ Geſamtwirkung n die Lebens⸗ jängen, denn ſtatthalter hrh zen ſein Intereſſe. Mit ein paar weck ſebet ritten geht er zum nächſten Mülleimer:— ermehrung ibmmen die Arbeiter wieder mit einem euen Mülleimer aus dem Hauſe Schon liegt er halbgefüllte Sack an der Liguſtereinfaſſung, ind 19 43 harmloſeſten W 1175 att ſht der Mann zu, wie die Arbeiter den ſtattholten Mülleimer kunſtgerecht in Reih und ieb d Jois ezn den anderen Mülleimern ſtellen. Un⸗ 1 u 5 Ver⸗ hr einer Viertelſtunde dauert die Arbeit, r End iel 5 ann iſt der Sack gefüllt und mit einem elaſti⸗ deshalb müſe ien Schwuna wird er auf den Rücken genom⸗ zuerſt an 15 n und irgendwohin getragen. Wenige Minu⸗ it denken, galfo päter iſt er wieder da und die Geſchichte hältniſſe Rüt⸗ ht'von neuem los. Meiſtens werden vier ch keine bäuer⸗ Bicke gefüllt. Dann iſt Schluß. Ein Hand⸗ vernichtet wer⸗ wogen fährt einen Augenblick ſpäter an den n: Eingemein⸗ Hiuſern vorbei; vier Säcke liegen darauf, Ein aſſen, wenn ſie erer ſechzigjähriger Mann ſchaut gelaſſen ül nit ſtoiſcher Ruhe zu, wie die ſtädtiſchen tionalver“ bedeute ſie nur lbeiter einen Mülleimer nach dem andern nlleeren. Ein heimliches Lächeln fliegt über un feine Züge, dann bieat er um die nächſte Ecke, 3 Sechs Wochen beobachte ich den Mann jetzt ſchon, Pünktlich ſtellt er ſich ein und jedes Mal egt an der dritten und ſechſten Haustür für ine halbe Minute ein halbgefüllter Sack.* Begen Umbau⸗ zie Reichsſtraße Klein⸗ und ⸗Bürſtadt und rtheim-Landes⸗ rfahrzeuge und der Umweg für ber die Berg⸗ zroß⸗Rohrheim, er die beſtehen Reichsfeſtſpiele Heidelberg Zufolge der großen Nachfrage und der aus⸗ efallenen Vorſtellung am Dienstag, wird am Eonntag, abends 20.30 Uhr, nochmals„Götz pon Berlichingen“ gegeben. falzwanderung des Schwarzwaldvereins Die Ortsgruppe Mannheim-Ludwigshafen rügers e schwarzwaldvereins führte ihren Wander⸗ is am letzten Sonntag in die weitere Um⸗ Feſtgenommen gebung von Bad Dürkheim. Nach einer Omni⸗ auswärts, der Ausfahrt durch das Iſenachtal ging es zu Fuß par, als er hürch das Stüttertal zum Drachenfels. In der 3 r Lambrechter Hütte beim Lambertskreuz, wo⸗ holen wollte. feloſt Mittagsraſt gehalten wurde, begrüßte der Vorſitzende der Urisgruppe Lambrecht des Pfäl⸗ kwald⸗Vereins die„Schwarzwälder“. Der chweg nach Bad Dürkheim war eine bis un⸗ lelbar vor Hauſen faſt immer auf der Höhe Perlaufende prachtvolle Wanderung. Die Füh⸗ ig hatte Herr Fritz Lebtuchen, Mannheim, bernommen; er wurde der ihm geſtellten Auf⸗ abe in jeder Hinſicht gerecht, trotzdem ſie bei her Benützung zahlreicher, unmartierter Wald⸗ hege keineswegs leicht war. Da auch den gan⸗ Tag über prächtiges Wanderwetter war, ief die Tour zur Beſfriedigung der zahlrei⸗ hen Teilnehmer in durchaus harmoniſcher Weiſe. wn e, WMeICαφφιν ren die besien Hhfg ernichſe die hardö PUTMANUO l, Urog. Schneiter, fl ch, Drog. Heilig, Ms.-Ats ——— Aſteigerung Entſcheidungen des Bezirksrats Keine neuen Hinterhauswohnungen mehr— Einbau zweier Regenausläſſe Auch die geſtrige Sitzung des Bezirksrats war wieder ziemlich kurz und brachte nur we⸗ nige Punkte zur Verhandlung. Im Mittelpunkt ſtand die Beſchwerde eines Hauseigentümers aus den. J⸗Quadraten gegen eine baupolizei⸗ liche Verfügung, wonach die in einer ehemali⸗ gen Backſtube errichtete Wohnung wieder zu entfernen iſt. Der Mann, der ſchon bei ver⸗ ſchiedenen Inſtanzen vorſtelli geworden war, hatte die Wohnung— ein Zimmer und eine Küche— ſeinerzeit ohne Genehmigung errichtet. Er ſtützte ſich bei ſeiner Beſchwerde in der Hauptſache auf den Umſtand, daß in dem frag⸗ lichen Hinterhaus vor der Errichtung der ack⸗ ſtube im Jahre 1885 ſchon die gleiche Woh⸗ nung wie die jetzt errichtete vorhanden war. Die eingeholten Gutachten der Baupolizei und des Gefundheitsamtes kamen zu einer ableh⸗ nenden Haltung, da in dem Hof zu wenig Licht und Luft für eine Wohnung vorhanden iſt. Außerdem iſt die Wohnung feucht und ent⸗ ſpricht auch ſonſt nicht den Vorſchriften. Der Bezirksrat, der bei den Verhandlungen u. a. betonte, daß die Beſtrebungen in neuerer Zeit dahin gingen, keine Hinterhauswohnungen mehr zu ſchaffen, konnte jedoch vorerſt zu keiner endgültigen Entſcheidung kommen und vertagte vorläufig den Fall. Dem Geſuch der Stadt Mannheim um Ver⸗ leihung des Rechts zum Einbau zweier Regen⸗ ausläſſe aus der Ortsentwäſſerung nach dem Rhein beim Rennershof und bei der Speyerer Straße wurde, da keine Mehrbelaſtung eintritt, bis zum 16. Februar 1938 entſprochen. Ebenſo wurde das Geſuch der Rheiniſch⸗weſtfäliſchen Elektrizitätswerk⸗AG Eſſen um Erteilung der waſſerpolizeilichen Genehmigung für die Kreu⸗ ung 15 neuerrichteten Hochvoltleitung Nie⸗ erhauſen— Heppenheim— Rheinau über den Neckar und Neckarkanal genehmigt. Bei der Klage des Bezirksfürſorgeverbandes Heidelberg⸗Stadt gegen den Landesfürſorgever⸗ band Kreis Mannheim wurde entſchieden, daß Mannheim die für die hilfsbedürftig gewordene Eva S. aufgewendeten Fürſorgegelder zu er⸗ ſetzen, ſowie die entſtandenen Koſten zu tragen habe. Ausnahmebewilligungen zwecks Eintragung in die Handwerkerrolle wurden in 15 Fällen erteilt. Darüber hinaus erhielten drei Handwerker die Befugnis zur Anlernung von Lehrlingen. Genehmigte Konzeſſionen: Kle⸗ mens Hellſtern für eine Wirtſchaft mit Branntweinausſchank in dem Hauſe Keppler⸗ ſtraße 14; Karl Spingler ſür die Wirtſchaft zum Bierkeller“, Käfertaler Straße 108; Gu⸗ ſtav Bernauer für die Wirtſchaft im Hauſe Morchfeldſtraße 1 in Neckarau und Karl Kraft für die Wirtſchaft im Hauſe Bellenſtraße 18. Margarethe Wolf erhielt die Genehmigung zum Betrieb eines alkoholfreien Trinkhäus⸗ chens in dem Hauſe Ecke Sandhofer- und Zell⸗ ſtoffſtraße, desgleichen Hugo Weißfeld Ehe⸗ frau im Hauſe Güterhallenſtraße 2. Die Leiſtungen unſerer Mannheimer Arbeits⸗Soldaten Beſichtigung des Mannheimer Arbeitsdienſtes durch den Gauarbeitsführer Gauarbeitsführer Helff, der zurzeit auf einer Rundreiſe durch ganz Baden alle 27 Ab⸗ teilungen des Arbeitsdienſtes aus dem Gau Baden beſichtigt, traf geſtern nachmittag in Mannheim ein, wo er die Abteilung 1/270 in der Hermann⸗Göring⸗Kaſerne einer ein⸗ gehenden Beſichtigung unterzog. Es war ein großer Tag für das Mannheimer Arbeitslager. Man hatte alles bis ins kleinſte vorvereitet, die ganzen Uebungen und Griffe nocheinmal durch⸗ geſprochen, und jeder einzelne Arbeitsmann tat fein möglichſtes, damit die Abteilung mit Glanz beſtehen konnte. 165 Arbeitsmänner waren im Hof der Her⸗ mann⸗Göring⸗Kaſerne angetreten, als der Gau⸗ arbeitsführer mit ſeinen Begleitern erſchien. Unter der Leitung von Lagerführer Preuß begann zunächſt das Truppenexerzieren mit Ordnungsübungen, dem ſich die eingehende Prüfung der Vormänner und Truppführer an⸗ ſchloß. Nach einigen Formübungen in der gan⸗ zen Abteilung nahm dann der Gauarbeitsfüh⸗ rer den Vorbeimarſch ab. Es war ein ſchönes Bild, die 165 Arbeits⸗ männer mit geſchultertem Spaten und im Pa⸗ rademarſch— unter Vorantritt der Gau⸗ arbeitskapelle— vorbeimarſchieren zu ſehen. Vor allem der erſte Zug, der beim Reichsparteitag den Vorbeimarſch vor dem Führer mitmachen darf, zeichnete ſich dabei beſonders aus. Die ſtramme Haltung und das exakte Ausfüh⸗ ren aller Befehle zeugte dafür, daß der Mann⸗ heimer Arbeitsdienſt über den nötigen Schliff verfügt und auch ſonſt durchaus auf der Höhe iſt. Nach den Uebungen traten die Arbeitsmän⸗ ner im offenen Viereck im Hof an, wo Ober⸗ feldmeiſter Schneider eine kurze Anſprache hielt und zugleich im Namen des Gauarbeits⸗ führers Kritit übte. Er betonte unter anderem, daß in allen Abteilungen des Gaues Baden, die der Gauarbeitsführer bis jetzt beſichtigte, in der Leiſtung ein guter Durchſchnitt gezeigt wurde. Neben der körperlichen Ertüchtigung fand vor allem auch die ſtaatspolitiſche Betreu⸗ ung die volle Anertennung des Gauarbeitsfüh⸗ rers. Für die Abteilung Mannheim hat er die Bewertung gut ausgeſprochen. Der Oberfeldmeiſter ſprach dann noch von dem kommenden Reichsparteitag in Nürnberg, bei dem wieder das Heer der Arbeit vor dem Führer vorbeimarſchieren wird. Es ſei die höchſte Ehre und Auszeichnung für einen Ar⸗ beitsmann, bei dieſem Vorbeimarſch dabei ſein zu dürfen, und dieſer Tag müſſe ihm deshalb eine Erinnerung fürs ganze Leben ſein. Wenige Wochen nach dem Reichsparteitag verlaſſen viele den Arbeitsdienſt. Sie treten wieder in ihren Beruf ein, oder aber ſie vertauſchen die Uni⸗ form des Arbeitsdienſtes mit dem grauen Ehrenkleid des Soldaten. Wo ſie aber auch hin⸗ kommen, ſie ſollen jederzeit an die Zeit im Arbeitsdienſt und an die gute Ausbildung, die ſie dort fanden, denken. Vor allem aber mögen ſie jederzeit beſtrebt ſein, die volle Kraft einzu⸗ ſetzen für ihr Volk und Vaterland. Der Redner ſchloß ſeine Worte mit einem dreifachen„Sieg Heil“ auf den Führer, in das alle Arbeitsmänner mit Begeiſterung einſtimm⸗ ten. Der gemeinſame Geſang des Deutſchland⸗ und Horſt⸗Weſſel⸗Liedes beendete darauf den offiziellen Teil der Beſichtigung. Am Abend fand dann noch am Waſſerturm ein Standkonzert der Gauarbeitskapelle ſtatt, das bei allen Zuhörern großen Beifall fand. Aufwärts in Neueichwald II Das Beſtreben aller ſich hierfür verantwort⸗ lich fühlender Stellen, die Auflockerung der engbeſiedelten Großſtadt zu betreiben und die in licht⸗ und luftloſen Wohnungen lebenden Volksgenoſſen vor den Toren der Stadt anzu⸗ ſtedlen, um ſie dort wieder mit der Scholle zu verwurzeln, hat in Mannheim ſchon viele greif⸗ bare Ergebniſſe erzielt, daß man ſie gar nicht mehr in einem Atemzug nennen kann. Die Siedlungsfahrten, die ſich nach wie vor größter Beliebtheit erfreuen, können ja auch nur einen Ausſchnitt aus dem großen Randſiedlungswerk der Stadt Mannheim bieten, das bekanntlich vorbildlich iſt. Nun iſt wieder eine Siedlung ſo weit ge⸗ diehen, daß ihr nur noch die letzte Form ge⸗ geben werden braucht. Es handelt ſich um den zweiten Bauabſchnitt der Neueich⸗ waldſiedlung, die durch die Karlſternſtraße von der Waf waldſiedlung I getrennt iſt. In Neueichwald 1I ſind nunmehr die letzten Siedler in die fertig⸗ geſtellten Häuſer eingezogen und die Siedler können doppelt ſtolz auf das geſchaffene Werk ſein, nachdem ſie ſelbſt mitgeholfen haben, die Häuſer zu bauen. Es gibt zwar noch manches zu tun, aber die Hauptſache iſt zunächſt, daß die Familie in der neuen Wohnung unterge⸗ bracht iſt. Noch Wochen werden vergehen, ehe alle Einrichtungsgegenſtände an dem richtigen Platz ſtehen und ſchließlich gilt es auch, den Garien herzurichten, der zu jedem Siedlungs⸗ haus gehört. Vereinzelt haben die Siedler ſchon vor ihrem Einzug Kartoffeln und der⸗ gleichen angebaut, ſo daß ſie jetzt bereits eine kleine Ernte zu erwarten haben. Eifrig muß allerdings noch an den Straßen durch die Siedlung Neueichwald II gearbeitet werden, denn dieſe ſind noch unausgebaut, nachdem man alle Kräfte für die Fertigſtellung der Häuſer einſetzte. Wenn erſt die Straßen gebaut ſind, dann wird Neueichwald II auch einen ſo guten Eindruck machen, wie das bei Neueichwald 1 der Fall iſt. Ob aber in Neu⸗ eichwald II alle Gärten vollkommen eben ſein werden, muß noch bezweifelt werden, da auf einem Teil des bebauten Geländes größere Hügel ſich befinden, die wohl wegen der damit verbundenen umfangreichen Arbeit nicht ab⸗ getragen werden. Die Siedler werden ſich zwei⸗ fellos zu helfen wiſſen und dieſes„Hügelland“ zweckmäßig und ſchön ausgeſtalten. In dieſem Zuſammenhang darf erwähnt wer⸗ den, daß trotz' der Trockenheit der letzten Wo⸗ chen in Neueichwald 1 die Gärten zwiſchen den Siedlungshäuſern einen vorzüglichen Eindruck machen. Das zeugt davon, daß die Siedler mit großem Fleiß ſich ihrer Scholle angenommen haben und daß ſie eifrig die Gießlanne betätig⸗ ten. Das will ſchon etwas heißen, da man alles Waſſer ſelbſt pumpen muß. Weiterhin zeigt der ſchöne Stand der Gärten, daß die Peſſimiſten. die einſt behaupteten, daß aus dem Sandboden des Käfertalerwaldes nichts herauszuholen ſei, falſch prophezeit haben. Der Boden erhielt durchweg von der Stadt aus einen Zuſatz von Nährſtoffen und jetzt zeigte ſich die Kunſt der Siedler, die verſtanden, dieſen Boden nutzbar und ertragreich zu machen. Fern von den Verkehrsſtraßen wird jetzt eine neue Siedlung bei Waldhof gebaut. Wenn man ſich öſtlich der Göring⸗ Kaſerne ſeitwärts in die Büſche ſchlägt oder wenn man an der Zellſtoffſtraße weſtlich ins Gelände geht, wird man Baumfäller an der Arbeit ſehen können, die in den Käfertalexwald eine tiefe Lücke ſchlagen. Es handelt ſich hier um den ſogenannten Kollekturwald, der voll⸗ kommen abgeholzt wird, um Platz für neue Siedlungen zu ſchaffen. Um das zur Abhol⸗ zung gelangende Waldſtück braucht es einem nicht leid zu tun, denn es handelt ſich hier um weniger wertvollen Föhrenwald. Noch liegen die Baumſtämme auf dem Gelände, aber bald wird hier alles gerodet ſein und dann beginnt man hier ſofort mit dem Bau neuer Siedlungs⸗ häuſer. Nach dem vorgeſehenen Bebauungs⸗ plan ſind auf dem Gelände des Kollekturwaldes 300 Siedlerſtellen vorgeſehen, ſo daß wieder 300 Familien aus der Enge der Stadt hinaus⸗ geführt werden in eine geſunde Luft. Ausflugsrückfahrkarten an Mittwoch⸗ nachmittagen Zur weiteren Förderung des Ausflugsverkehrs wird die Benutzung der Ausflugsrückfahrkarten an Mittwochnachmittagen zur Hinfahrt aus⸗ nahmsweiſe für einzelne Züge ſchon zwiſchen 11 und 12 Uhr zugelaſſen. Freigegeben werden die nachſtehend aufgeführten Züge: Hptbhf. ab 11.14 Uhr, 0 76 nach aſel, Mannheim Hptbhf. ab 11.42 Uhr, Perſonen⸗ zug nach Ludwigshafen, Mannheim Hptbhf. ab 11.45 Uhr, Perſonen⸗ ſab 115. Frankfurt(über Weinheim—Darm⸗ adt), Mannnheim Hptbhf. ab 11.40 Uhr, Perſonen⸗ zug nach Heilbronn. Dies ſind dieſelben Züge, die für Benutzung der Sonntagsrückfahrkarten an Samstagen und an Tagen vor Feiertagen ſchon ab 11.00 Uhr zu⸗ gelaſſen ſind. eg verſteigert d itag, den 14. Olto zr, in ſeinen Dien iheim, N 6, 5/, di heleute Herſngn fmann, und Selſ Mannheim, auf Gh im. igsanordnung wi 931 im Gründh die zur ſelben g undbuch eingetrah ſtens in der Ve Auffordern bei mggh en und higers ianoh en ſonſt im gerg und bei der En ch dem Da 50 nach den ührig tigt. Wer ein Re zerung hat, muß! dem Aiſhen 1 veilen einſtellen rdas Recht der A in die Stelle des h andes., über das Grundſt ann jedermann eh cksbeſchrieb: Mannheim, ), Heft 39 : 22 Ar 49 g en, tr f 48 3 5 f II 0 ◻ 3 II UAI — 5 Mannheim zanmaßſg Stets in guten Hänben! wo immer Ihr motor Nahrung braucht, überall ſinden KLie die roten s TAM DAR o. Tankſtellen und bei ihnen iſt Ihr Fahrzeug gut aufgehoben. Dort erhalten Kie die bewührten, ſtets gleichmäßig guten S TAN DARD· Vetriebſtoffe. Dort werben Sie aufmerkſam bebient. Dort ſtehen Ihnen auch koſtenlos die unvergleichlichen SrAN DA RE-· Lufibilõtarten zur Verfügung/ bie Zie ausführlich beraten über alles Wiſſenswerte Ihres Relſeweges. STANDARD · Betriebſtoſfe und s TANDDARND- Aunbenbienſt machen kraſtfahr⸗Reiſen angenehm. o E Ufr's CH-A M E — P E IT R o 1 E Jahrgang 5— X Nr. 373— Seite 8 „Hakenkreuzbanner⸗ Frühausgabe— Freitag, 16. 2 Daten für den 16. Auguſt 1935 1604 Der Feldherr Herzog Bernhard von Sachſen⸗Weimar in Weimar geboren. 1717 Sieg des Prinzen Eugen über die Tür⸗ ken bei Belgrad. 1743 Der Chemiker Laurent Lavoiſier in Pa⸗ ris geboren. 1810 Gründung der Univerſität Berlin. 1832 Der Philoſoph Wilhelm Wundt in Neckarau geboren. 1870 Deutſcher Sieg bei Vionville—Mars⸗la⸗ Tour. 1872 Der Muſiker Siegmund v. Hausegger in Graz geboren. 1920 Rückkehr des Abſtimmungsgebietes in Oſt⸗ und Weſtpreußen unter deutſche Verwaltung. Sonnenaufgang.08 Uhr, Sonnenuntergang 20.14 Uhr.— Mondaufgang 19.50 Uhr, Mond⸗ untergang.40 Uhr. Aufruf! Kamerad der Arbeit! Am 18. und 26. September beginnen die großen Freizeitlager der Deutſchen Arbeits⸗ front und der Hitlerjugend. In 8 Tagen, die uns nichts koſten,wollen wir alle den Geiſt der wahren Kameradſchaft miterleben und kennenlernen. Wir wollen 8 Tage der Entſpannung, der Freude und des Frohſinns in unſerem ſchönen Badnerland verbringen. Jeder kommt zu uns in das Freizeitlager! Anmeldungen ſind an die Ortsjugendwaltung ſowie an die Kreisjugendwaltung der DAß bis zum 29. Auguſt dieſes Jahres zu richten. Heil Hitler! gez. Croiſſant, Kreisjugendwalter der DAß. Spatzenplage— Spatzenkrieg Millionen⸗Schaden auf Hof und Feldern Man ſagt der Natur nach, ſie habe alle ihre Lebeweſen ſo ausgeſtattet, daß nützliche und ſchädliche Eigenſchaften mehr oder minder gleich verteilt ſind. Beim Sperling laſſen ſich beim beſten Willen nützliche Eigenſchaften kaum feſtſtellen, ſchädliche aber um ſo mehr; die Statiſtik der Reichsanſtalt für Schädlinas⸗ bekämpfung aibt darüber beredte Auskunft, nachdem feſtgeſtellt wurde, daß in der Provinz Oſtpreußen allein ein Schaden von etwa 5 Millionen Mark jährlich durch Sperlinge an⸗ gerichtet wird. Man weiß noch nicht recht, wer daran mehr Anteil hat, der gemeine Spatz oder Hausſpatz oder ſein Bruder, der Feldſpatz; beide treten in Scharen auf, und die den Scha⸗ den betreffende Millionenzahl dürfte voll und ganz einen neuen Spatzenkrieg rechtfertigen, der der Spatzenplage Einhalt ae⸗ bietet. Das wäre der zweite Spatzenkrieg, weil ja ein ſolcher Feldzug ſchon einmal vor etwa 180 Jahren von niemand anderem als Friedrich dem Großen erklärt und geführt worden iſt. Ein damaliger Erlaß verpflichtete jeden, der irgendwie auf dem Lande beſchäftiat war, eine beſtimmte Anzahl der kleinen arauen Räuber zur Strecke zu bringen und abzuliefern, wenn er nicht mit einer rect harten Geldſtrafe be⸗ ſtraft werden wollte. Aber bei der Geriſſenheit und Frechheit der Spatzen in Hof und Feld iſt ſo ein Feldzug nicht allein mit Flinte und Schrot durchzuführen, ganz abaeſehen davon, daß dieſes Verfahren ja auch koſtſpielia iſt, dieſe Methode läßt ſich allenfalls im Krieg gegen die Feldſpatzen anwenden. Den Haus⸗ ſpatzen muß man anders zu Leibe gehen. und nach Möglichkeit alle Niſt⸗ und Brutgelegenhei⸗ ten, die ſich ihm in Haus und Hof bieten, neh⸗ men. Eine zweckmäßige Art der Bekämpfung liegt auch im planmäßigen Ausnehmen der Spatzenneſter zur Brutzeit, die ſich vom März bis Anfang September erſtreckt. Junger Edelhirſch. Im Karlſtern⸗Tierpark im Käfertaler Wald iſt ein junger Edelhirſch angekommen. Der prächtige Edelhirſch Hans iſt der Vater des jungen Tieres, das mit ſei⸗ nem geſprenkelten Fell wirklich ſchön ausſieht, und das bereits in der erſten Stunde nach der Geburt die erſten Gehverſuche machte. Der Vater ſcheint nicht wenig ſtolz auf ſein Junges zu ſein, das er ebenſo liebevoll behandelt wie die Mutter. Da der Edelhirſch Hans ſein Ge⸗ weih noch nicht ganz blankgefeat hat, kann man zuſehen, wie er fegt und hierbei ordentlich mit dem ſtattlichen Geweih an den Bäumen und an der Umzäunung entlangſtreicht. Hausball bei„Brückls“ Waldhof. Der zur Tradition gewordene Hausball bei„Brückl“ am Kirchweih⸗Dienstag erfreute ſich wieder eines außergewöhnlich ſtarken Beſuches. Der große Saal war ſo überfüllt, daß die Beſucher teilweiſe im anſchließenden kleinen Saal Platz nehmen mußten. Die Stimmung zu einem rich⸗ tigen Kerwe⸗Kehraus war dadurch von vorn⸗ herein gegeben, und ließ auch wirklich nichts zu wünſchen übrig. Es wurde feſt getanzt, gelacht, mitgemacht und nicht zuletzt auch feſt gebechert. Die künſtleriſchen Darbietungen übernahmen Ernſt Köffler vom Reichsſender Stuttgart, das Landhäußer⸗Quartett, das Schrammel-Quin⸗ tett Riehl, Elſe Etté, Adolf Schoß und Karl Klein. Sie alle waren durchweg auf der Höhe. In Herrn Köffler lernten wir einen Anſager von ſpritziger Lebendigkeit kennen. In kurzer Ein hatte er das Publikum auf ſeiner Seite. ine kleine Tänzerin, Margot Störtz, gefiel ſehr gut. Karl Kaſtl, ebenfalls betannt⸗durch den Rundfunk, beherrſchte virtuos ſein Schif⸗ ferklavier mit eigenen Kompoſitionen.— Der Abend war ein voller Erfolg. Die Geſamt⸗ leitung lag in den Händen von Hans Brückl, der wieder einmal mehr auf eine gut gelungene Veranſtaltung zurückblicken kann.— Am kom⸗ menden Sonntagabend 8 Uhr findet bei Brückl ein öffentlicher Kameradſchaftsabend der Re⸗ kruten(Jahrgänge 1914/15) mit Ball ſtatt. Ein Schrei— ein Krach— ein Splittern. ... glücklicherweiſe verlief dieſer Unfall, der ſich in der Friedrichsfelder Straße zutrug, noch glimpflich,— Auinahme: Ph. Schwab der unvorſichtige Radler konnte noch rechtzeitig abſpringen HB-Bildstock Hinter Maſchendraht befand ſich ſchon geraume Zeit das kleine, hübſche Erfriſchungshäuschen am Waſſerturm; gewiſſermaßen in einem kleinen Konzentrations⸗ lager. Was hatte es denn eigentlich verbro⸗ chen, das doch unſtreitig das Verdienſt hat, ſo lange Jahre hindurch ſo manchem Volksgenoſ⸗ ſen zu einer erfriſchenden oder im Winter auch zu einer erwärmenden Labung verholfen zu haben? Nun, eigentlich nichts. Seine einzige Schuld beſtand darin, daß es, das noch feſt⸗ gefügt wie es war, noch ſo manches Jahr hätte beſtehen können, der notwendig gewordenen Verbreiterung der Plankenmündung am Waſ⸗ ſerturm im Wege ſtand. Indirekt wurde es ſo zu einem Opfer der Autoſtraße; denn die Verbreiterung der Fahrbahn wurde ja vorgenommen zwecks beſſerer Zufahrt. Ja, ja, das Alte ſtürzt, und Neues bricht ſich Bahn. Was liegt da ſchon an einem ſo kleinen Häus⸗ chen, wo ganze Straßenfluchten niedergelegt werden! Doch recht ſorgſam hat man es abgetragen. Aber nicht etwa aus Pietät erfolgte dieſe ſorg⸗ fältige Behandlung. Nein, den koſtbaren Sand⸗ ſtein, aus dem es beſtand, kann man immerhin wieder anderweitig verwenden. Nun ſind nur noch wenige Trümmer hinter dem Gehege aus Maſchendraht vorhanden, und bald werden auch dieſe verſchwunden ſein und mit ihnen wird auch die Umzäunung verſchwinden, die ſchließ⸗ lich auch dazu diente, die Paſſanten davor zu fße. daß ihr Fuß nicht an einen Stein öße. Inzwiſchen geht es auch dem Pendant gegen⸗ über, dem Zeitungskiosk, an den Kragen. Be⸗ reits hat man begonnen, ihm das Dach abzu⸗ montieren. Längſt ſchon ſtand auch dieſer Kiosk leer. Der Brave, der von darinnen heraus täglich ſeine Kundſchaft mit geiſtiger Nahrung mannigfachſter Art verſorgte, hat ſich ein an⸗ deres-Geſchäftslokal ſuchen müſſen. Auch ſie, die beiden adretten Häuschen, die ſo ſchön den Waſſerturm im Vordergrunde flan⸗ kierten und damit ſelbſt zwei kleine Wahrzeichen im Mannheimer Städtebild darſtellten, werden nun bald, wie ſo vieles andere, der Vergan⸗ genheit angehören. Schnelle Autos werden in der Folge über den Platz huſchen, auf dem ſie früher ihren Standort hatten. Eck. Billiger Sonderzug nach Nürnberg Wie ſchon gelegentlich der Wochenendfahrt nach Konſtanz mitgeteilt, veranſtaltet das Reichsbahn⸗Verkehrsamt Mannheim am Sonn⸗ tag, 1. September 1935 einen billigen Sonderzug nach Nürnberg und zurück. Fahrplan Fahrpreis RM .45 Uhr ab Mannheim an 23.34 Uhr.70 .03 Uhr ab Heidelberg an 23.17 Uhr.20 .15 Uhr ab Neckargemünd an 23.05 Uhr.80 .27 Uhr ab Hirſchhorn an 22.53 Uhr 789 .36 Uhr ab Eberbach an 22.44 Uhr.70 .56 Uhr ab Neckarelz an 22.25 Uhr.— .05 Uhr ab Gundelsheim an 22.15 Uhr.60 10.45 Uhr an Nürnberg ab 19.00 Uhr Zu den Fahrkarten werden nach Wunſch aus⸗ gegeben: 1. Karten zu.70 RM mit Berechti⸗ gung zu einer zweiſtündigen Beſichtigung unter Führung, zu einem Mittageſſen, zur Straßen⸗ bahnfahrt nach der Jahrhundertausſtellung und zurück zum Eintritt in dieſe Ausſtellung und ins Verkehrsmuſeum. 2. Karten zu.20 RM mit Berechtigung wie unter., jedoch wird die Beſichtigung mit einer zweiſtündigen Autorundfahrt ausgeführt. Mit dem Beſuch der Ausſtellung kann die Beſichti⸗ gung der gewaltigen Anlagen des Stadions und der Luitpoldarena für den Reichsparteitag verbunden werden. Für die Verpflegung während der Fahrt iſt zu mäßigen Preiſen beſtens geſorgt. Bei der Ankunft in Nürnberg werden die Fahrtteilneh⸗ mer durch einen ſtädtiſchen Vertreter begrüßt. Es bietet ſich ſomit für die Bevölkerung von Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und Um⸗ gebung eine ſeltene Gelegenheit, Nürnberg mit ſeinen vielen Sehenswürdigkeiten an einem Tag zu beſuchen und das zu einem Preis, der nur etwa ein Drittel des gewöhnlichen Preiſes ausmacht. „Kraft durch Freude“ Ortsgruppe Jungbuſch Die Teilnehmergebühren zu den Fahrten 35, 36 und 37 ſind ſofort einzuzahlen. Dienſtſtun⸗ den des Ortswartes ſind wie folat feſtgelegt: Dienstag. Donnerstag und Freitag von—9 Uhr abends. Es wird gebeten, dieſe genau ein⸗ zuhalten. Ortsgruppe Neckarſtadt⸗Oſt Sprechſtunden des Ortswartes jeweils Diens⸗ taas und Freitags in der Zeit von 17.30 bis 19 Uhr auf der Geſchäftsſtelle Lange Rötter⸗ ſtraße 50. Zimmer 4 Für die Fahrt Nr. 34(Allgäu) ſind die Kar⸗ ten, ſoweit nicht bereits geſchehen, am Freitag, 16. Auguſt, während der Sprechſtunde auf der Geſchäftsſtelle gegen Rückgabe der Quittungen abzuholen. Für die Fahrt Nr. 35 ſind die Koſten nun⸗ mehr umgehend, iedoch nur während der Sprechſtunden auf der Geſchäftsſtelle ein⸗ zubezahlen. Anmeldungen für die Urlaubsfahrten Nr. 35 bis 41 können noch vorgenommen werden und ſind dieſe möalichſt umgehend zu tätigen. Fahrt zu den Reichsfeſtſpielen in Heidelberg „Götz von Berlichingen“. Abfahrt der OéEG⸗ Züge 18.50, 19, 19.10 Uhr.— Rückfahrt Heidel⸗ berg Bismarckplatz.16,.20,.30 Uhr. Fahrt 35. Die Koſten für dieſe Fahrt müſſen eingezahlt werden Aufführung„Käthchen von Heilbronn“ in Heidelberg am 14. Auguſt. Die nichtbenützten Fahr⸗ und Eintrittskarten für obige Veran⸗ ſtaltung müſſen bis ſpöteſtens Freitag, 16 Aug., bei den jeweiligen Orrsgruppen zurückgegeben ſein. Später werden keine Karten mehr zu⸗ rückgenommen. Fahrt Nr. 34, Allgäu, vom 17. bis 24. Auguſt Die Teilnehmer an dieſer Fahrt treffen ſich am Samstag, 17. Aug., morgens.45 Uhr, Hauptbahnhof Mannheim. Alſo nicht um.15 Uhr, wie bekanntgegeben wurde. Abfahrt erfolgt Punkt 7 Uhr. Einige Anmeldungen können, ſofern ſie ſo⸗ fort bei dem Kreisamt, I. 4, 15, erfolgen, noch berückſichtigt werden. Reiſeproviant mitnehmen! Neue Kurſe des Sportamtes Mannheim⸗Lud⸗ wigshafen der NSG„Kraft durch Freude“ An dem am 7. Auguſt begonnenen Kurſus im Reichsſportabzeichen, der jeweils Mittwochs von 17.30—19.30 Uhr und Sonntags von.30—10.30 Uhr im Mannheimer Stadion ſtattfindet, können ſich noch einige Volksgenoſſen beteiligen. Die Gebühren betragen pro Unter⸗ richtsſtunde(etwa)½ Stunden) nur 30 Rpf. —.40 RM für den ganzen Kurſus. Am Donnerstag, 15. Auguſt, begann in der Gymnaſtikhalle des Stadions ein neuer Kurſus in Boxen. Der Unterricht findet wöchentlich einmal ſtatt, und zwar jeweils Donnerstags von 20—22 Uhr. Die Gebühren betragen pro Unterrichtsſtunde(etwa“% Stunden) 40 Rpf. —.40 RM für den ganzen Kurſus. Anmeldungen zu den obenerwähnten Kurſen können bei den Lehrkräften des Sport⸗ amtes kurz vor Beginn des jeweiligen Unter⸗ richts erfolgen. Zu dem neuen Kurſus in Kleinkaliberſchießen für Anfänger, der in allernächſter Zeit zur Durchführung kommt, werden noch Anmeldun⸗ gen von Volksgenoſſen entgegengenommen. Nähere Auskunft erteilt das Sportamt in L 15, 12(Fernruf Rhein-Mainische Abendi Da für die Abendbörſe Aufträge aus dem Publh kaum vorlagen, zeigte auch die Börſe ſelbſt keine g ßere Unternehmungsluſt. Infolgedeſſen hielt der ſchäftsverkehr in ſehr engem Rahmen. Bei freu licher Tendenz lagen die Berliner Schlußno zumeiſt gut behauptet, vereinzelt auch mäßig h Zunächſt kamen IG Farben mit 160½(1603), Eiſen mit 104½(104) und Reichsbank mit ung“ zur Erſtnotiz. Nachfrage beſtand außerdem w für Otavi Minen zu 1956 Geld(19½). Am deutſch Rentenmarkt herrſchte Geſchäftsſtille bei behaupie Kurſen. Man nannte Altbeſitz mit 111¼½, ſpäte Schiß buchforderungen mit 97½, Zinsvergütungsſcheine 90.50 und Reichsbahn⸗VA 124 Geld. Von freihg Werten machte ſich Nachfrage nach Mexikanern bemet bar, 5prozentige Innere Silber 6 Geld, 4½prozenig Irrigation.90 Geld. 3 Bei kleinen Umſätzen war der Verlauf meiſt feſteg was allerdings lursmäßig nur in wenigen Wei zum Ausdruck kam. Ic Farben ſtiegen auf 1) nach 160½ und blieben ſo gefragt, Otavi auf 19% U 19¼ Geld(19½), im übrigen lagen die Berling Schlußkurſe zwar nicht ganz einheitlich, aber e gut behauptet. Für Höſch Eiſen wurde die erſte fo von 104½ auf 104 zurückgenommen bzw. herichtig Am Kaſſamarkt lagen Großbankaktien weiter feſt, ſonders Commerzbank mit 94(93), DD⸗ und Dresbnet Bank zogen auf je 93/(93½) an. Von Induſffeit papieren erhöhte ſich die Taxe für Schramm⸗Lach g 79 nach 77 und einem letzten Kurs von 72½ Rentenmarkt bröckelten Altbeſitz auf 111½ Geld T ab. Für Liquid. Pfandbriefe zeigte ſich Kaufinteteh und die Kurſe lagen meiſt ½ Prozent ſeſter. Stadtanleihen ſtiegen 4½ Prozent Pforzheimer hat 1927 auf 90½¼(90). 9 Im Freiverkehr zeigte ſich etwas Intereſſe für gert Bonds, 6 Prozent Preußen 63½¼—½(63), 6 Prozen Spargiro 63(62/) und Pounganleihe(Holl, ſchnitte) 84½(84). 4 Nachbörſe: IG Farben 160¼½—161, Acc g Otavi Minen 19/—20. 40 7 as 11. Auto Polkal brachte, w ſchen Rennwage Auto⸗Union ver Stuck war w⸗ des Klimawechſe einem Wagen 1 ſchen Intereſſen. Wagen bis 150 bden Münchener en, der hinter d und Bianco(It baren dritten P Die 25,8 Kilor gleich nach dem in die Vorberge dann mit ihren und 4 Kilometer ftattet, die Wag am frühen Mo füumt. Bei grof d Amſterdamer Deviſenkurſe 4 Amſterdam, 15. Aug. Berlin 5955; Londeh 734½%; Neuvork 1475/16; Paris 978½; Belgien un Schweiz 4830; Italien 1215; Madrid 2027½ 5f mtlichen vier 3690; Kopenhagen 3280; Stockholm 3785; Prag Hinter ihm jag Privatdiskontſatz: 5. Tägl. Geld: 4/., 1⸗Monaß ianco her der 7 1 fand auf der Getre ide ane mit Rotterdam, 15. Aug. Schluß. Weizen gem Htart n Hfl. p. 100 Kilo) per Sept..90; per Noy, 3705 zuung Kohlrau Jan. 36..70; per März 36:.70. Mais ſi i Fartet. p. Laſt 2000 Kilo) per Sept. 49/.; per Rov. J Nach kurzer? per Jan. 36: 53; per März 36: 54½ neitung en zum u Märkte„„ getroffen. Die Mannheimer Getreidegroßmarkt⸗Veränderumſen nicht fertig gew Induſtriegerſte 19.00—19.50. Weizen: on vornherein nur Weizenfeſtpreiſe, geſ. tr., Durchſchn.⸗Beſch, erl imion und Al Preisgebiet v/ 14 19.40 RM., do..15 f9h ſchoffen davon, .16 19.60, do. w 17 19.70, do. w19 20 0% K Startflagge ſen W 20 20.20 RM. Alles per 16. bis 31. Auguſt M i Ausgleich plus 40 Pfg.— Ro ggenmehl; Roggem feſtpreisgebiet K 14 ab 15. 8. bis 30. 9. Type 907 K 14 Okt. Type 997 22.90, K 15 ab 15. 8. bis Type 997 22.80, K 15 Okt. Type 997, 23.00, K1 15. 8. bis 30. 9. Type 997 23.35, K 18 Okt. Thpe f 23.55, K 19 ab 15. 8. bis 30. 9. Type 997 25,60% f Okt. Type 997 23.75, K 14 ab 15. 8. bis 30. 9. Tyhe 23.20, K 14 Okt. Type 815 23.40, R 15 ab 15· 8 30. 9. Type 815 23.30, K 15 Okt. Type 815 250% F ab 15. 8. bis 30. 9. Type 815 23.85, K 18 Ort. Thhe 24.05, K 19 ab 15. 8. bis 30. 9. Type 815 2410% Su. Abvbe 815 24.25 RM. Alles übrige iſt unh ändert! 54 79. Häute⸗Zentral⸗Auktion in Mannhein Auf der am 15. Auguſt in Mannheim abgehalleng Häuteauktion für die Verwertungsgebiete Bade Rheinpfalz und Saarland waren angeboten 16 Stück Großviehhäute, 22 026 Stück Kalbfelle, 883 Ef Hammelfelle. Im einzelnen notierten: Kuhhäut führten über d nach den Berge Spitze gearbeite platz zum erſte Varzi vor Nuv der in der letzte * weiter Mit ſtark beſch Boxe, um die K zählte dabei, de kollidiert ſei. Karoſſerie betr— gleich die Fah Runden wieder felndem Vorſpr gen, ſo daß ihn rote ohne Kopf, bis 290 Pfd. 25, 30—49 Pfd. 4 pegar noch die 50—59 Pfd. 41—44, 60—79 Pfd. 44—48, 80—90 f halten zu fahrer 46—47,5, 100—119 Pfd., nordd. bunte o.., alle gaß rie Tempo 25—28. Ochſenhäute: b. o.., Gew. wie oheh 29, 38—40,5, 39—42,5, 48,5—52, 42—46, 39,5— Schuß 30, nordd. 25—30. Rinder häute: h. 0 Gew. w.., 43, 53—59,75, 49—52, 47—50,5, 46—½ nordd. 35—39. Bullenhäute: 32, 40—44, 9 42, 38—40,5, 36—38, 34—36, 120 Pfd. u. mehr nordd. 24. Kalbfelle: r. o.., bis 9 Pfd. bis 64, bis 15 Pfd. 51—55, 15 Pfd. u. mehr 48—5 Schuß 37, nordd. 46—48, 42—45, 15 Pfd. u. 40—42. Freſſerfelle: r. o.., bis 20 Pfd. M Hammelfelle: vollwollige 45, halbwollige Blößen 28. Stimmung: Es wurde alles zu Höchſ preiſen verkauft bis auf die leichten Rinderhäut 30—49 Pfd. und nordd. Rinderhäute, die bis 5 5 unter dem Höchſtpreis abgegeben wurden. Marktbericht des Obſt⸗ und Gemüſe⸗Grof⸗ marktes Weinheim vom 15. Auguſt Steher Zuſch—— Brombeeren 29—35, Pfirſiche: a) 36—52 hß 26—35, Aprikoſen 47—49, Pflaumen 7, Zweſh 1 e gen: a) 10.—12, b) 6ig, Mirabellen M tememale“ Reineclauden 10—16, Birnen: a) 16—25, h zwe ale bis 15, Aepfel—18, Buſchbohnen—9, S en M vor genbohnen 10—15, Tomaten—17 Pfemnig 387 un Anfuhr: 1700 Zentner. Nachfrage: ſehr g allerd 05 ritt Nächſte Verſteigerung: heute 14 Uhr. maßen Schri nann ebenſoen Pfälziſche Obſt⸗ und Gemüſegroßmärkte wete Bahnläng vom 15. Auguſt 1 Augu Freinsbeim. Zwetſchgen—12, Mirabelen— bis 25, Ontario 14.—18, Pertrito 10—13, Ringlo falter, das Pre bis 14, Birnen 10—20, Aepfel 10—20, Tomaten 1 weltmeiſterſchaf 15, Pfirſiche: 1. Sorte 38—40, 2. Sorte 23 Pfenig Sehr große Anfuhr in Zwetſchgen- 879 Zenthes Birnen 240 Zentner, Mirabellen 86, Tomaten Aepfel 19, Reineclauden 19 Zentner. Abſatz gut. 4* Farzi hatt⸗ Emit 146,26 neuen Ru Ebiron hielt d der d Die Radwelt den am Donne . ſchen geger ſtatt ſich zu un als Prellbock fi diente und ſich Schon bei der das Glück, Nr. SGevergnini, Lo Schluß der Be als Erſter Anf Lacquehay und Runden an atz, und dan äßigem Temjp lange Bahn. Lacquehay die ging auch Metze Bad Dürkheim. Zwetſchgen—12, Mirabelg 15—24, Ringlo 10—13, Klapps Liebling 18—22, vouy 14—15, Guyot 15—18, Kongreß 14—15, Aeh 12—18, Tomaten 11—13, Pfirſiche: 1. S. 40, 2.% Anfuhr: 700 Zentner. Große Mengen Birnen, Toß ten, Mirabellen, Zwetſchgen. Abſatz flott. W5 *. 89 Weiſenheim a. S. Zwetſchgen—11, Mirgt len 15—22, Ringlo—12, Birnen 15—18, Aepfel bis 20, Tomaten 10—14, Pfirſiche: 1. Sorte Bng Anfuhr: 2500 Zentner, ſehr große Mengen Bühleh Frühzwetſchgen. Abſatz und Nachfrage gut. et Frühzwetſchgen ſind im Preiſe geſunken. Heute wurde auf dem Obſtgroßmarkt der 1000 Waggon Obſt verladen, er rollte geſchmückt Leipzig. S8 3 2. Ellerſtadt. Zwetſchgen—9, Mirabellen 18 K 25, Ringlo 10—12, Birnen 15—18, Aepfel f Tomaten 10—12, Pfirſiche: 1. Sorte 25—42. Anfußt und Abſatz ſehr gut. Lambsheim. Zwetſchgen—9, Tomaten 12 Gurken 7. Bohnen—12, Rotkraut 10—12, Weiß⸗ kraut 6, Wirſing 10, Karotten 4, Blumenkohl 30, 6 3 Pfennig. Große Anfuhr in Gurken. Abſatz gut. „ 16. 2 1—— g 5— A Nr. 373— Seite 7 „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Freitag, 16. Auguſt 1935 Abendbò ge aus dem Publin Börſe ſelbſt keine gul gedeſſen hielt der! tahmen. Bei freuſh⸗ ier Schlußnotier lt auch mäßig höhe t 160½(16036), Hö chsbank mit und, d außerdem weiterh (19½). Am de ſtille bei behauptet it 111¼, ſpäte Schuſh vergütungsſcheine m Geld. Von fremdez ch Mexikanern bemert 6 Geld, 4½ proze f naiak eshen im 3 0 „ Verl iPial brachte, wie ſchon im Vorjahre, den deut⸗ in w ſhen Rennwagen einen großen Doppelerfolg. en ſtiegen auf I Auto⸗Union vertrat mit Varzi und Roſemeyer zt, Otavi auf lo—Stuck war wegen einer Unpäßlichkeit infolge lagen die Beiit bes Klimawechſels und einem kleinen Defekt an wurde n en Wagen nicht geſtartet— allein die deut, Amen eee en Intereſſen. Auch im Rennen der kleineren aktien weiter feſf, Wagen bis 1500 cem. war Deutſchland durch ), De⸗ und dreihn den Münchener Steinweg auf Bugatti vertre⸗ an. Von Indu en, der hinter dem Engländer Seaman(ERa) ur Schramm⸗Lac und Bianco(Italien) auf Maſerati einen acht⸗ auf 111 Gen erdaitten Plaßs belegte. igte ſich on die 258 Kilometer lange Rundſtrecke, die ſich Prozent feſter, J leich nach dem Start in vielen Windungen bis ent Pforzheimer n die Vorberge der Abruzzen hineinzieht und 0 bann mit ihren beiden langen Geraden von 9 und 4 Kilometer Länge den Fahrern wieder ge⸗ flattet, die Wagen voll auszufahren, war ſchon üm frühen Morgen von Menſchenmaſſen um⸗ üumt. Bei großer Hitze wurden zunächſt /½—161, AcG G die kleinen Wagen iſenkurſe muf die Reiſe geſchickt. Der Engländer Sea⸗ zerlin 5955: Lonhn man auf ERA erſchien ſofort an der Spitze 978½; Belgien zh und ließ ſich von der Führung während der Nadrid 2027½ß 8 ümtlichen vier Runden nicht mehr verdrängen. 20 Prag ll ihm jagte ſtändig der Maſerati⸗Fahrer L FGanco her, der jedoch ſtets in einem gewiſſen Ffand auf dem zweiten Platz blieb, während Seinweg mit ſeinem Bugatti⸗Monopoſto nach autem Start noch auf den dritten Platz vor⸗ 4 i Kohlrauſch und Bünde waren nicht ge⸗ 5 artet. Nach kurzer Pauſe wurden dann die Vorbe⸗ netungen zum as Intereſſe für genh —½(63), 6 Prozent iganleihe(Hol, le hluß. Weizen : per Nov..70% 70. Mais(ing .; per Nov. 51½ 54½. 10 Start der„Großen“ 3 getroffen. Die neuen Maſerati⸗Wagen waren rkt⸗Verändermeh nicht fertig geworden, ſo daß das Rennen von bornherein nur ein Zweikampf zwiſchen Auto⸗ mion und Alfa Romeo wurde. Elf Wagen ſchoſſen davon, als der Herzog von Spoleto die Slartflagge ſenkte. Schon gleich in der erſten Kunde zeigte ſich die enorme Schnelliakeit der uto⸗Union⸗Wagen. Nuvolari und Chiron ührten über die erſten Kilometer, aber ſchon gach den Bergen hatte ſich Varzi an die pitze gearbeitet, und als der Start⸗ und Ziel⸗ latz zum erſten Male paſſiert wurde, führte Parzi vor Nuvolari und Chiron. Roſemeyer, der in der letzten Reihe geſtartet war, hatte eine Runde weiter ſchon den zweiten Platz inne. Mit ſtark beſchädigtem Heck hielt er an der Hoxe, um die Hinterreifen zu wechſeln und er⸗ Fühlte dabei, daß er mit einem Kilometerſtein fofliviert ſei. Da von dem Schaden nur die Karoſſerie betroffen worden war, ſetzte er Aleich die Fahrt fort und war nach wenigen Runden wieder hinter Varzi. Mit ſtändig wech⸗ feindem Vorſprung führten die deutſchen Wa⸗ gen, ſo daß ihnen gegen Schluß des Rennens fogar noch die Weiſung gegeben wurde, ver⸗ rie zu fahren. Die Alſa⸗Wagen konnten das ſcharfe Tempo auf die Dauer nicht mithalten. Farzilhatte in der zweiten Runde Beizen: 76/075 yſchn.⸗Beſch, exll do. W 15 19.50 do. W 19 20.00% bis 31. Auguſt 10 genmehl: Rogg 30. 9. Type 997 N ab 15. 8. bis 30 997, 23.00, K1 R 18 Okt. Type Type 997 23.60, 5 3. bis 30. 9. Type g ), R 15 ab 15.8 Type 815 250. f , R 18 Okt. Type 4 Type 815 24.10 f es übrige iſt unh min Mannheim nnheim abgehaltene tungsgebiete Badeh n angeboten 169 k Kalbfelle, 853 E erten: Kuhhüutt 30—49 Pfd. 40— 44—48, 80—99 ff unte o.., alle Gehh ., Gew. wie oheh erbau nft 146,.26 Stoͤkm. bereits einen 52, 47—505, enen Rundenrekow aufgeſtellt. e: 32, 40—44, 30 Pfd. u. mehr z ., bis 9 Pfd. bfd. u. mehr— di deumne Ebiron hielt des öfteren am Erſatzteillager ., bis 20 Pfd. 20% 45, halbwollige 3 irde alles zu Höchſg eichten Rinderhüug äute, die bis 5 P wurden. Die Radweltmeiſterſchaften in Brüſſel wur⸗ den am Donnerstag mit dem Endlauf der t 15. Auguſt 33 über 100 Kilometer fortgeſetzt. Vor über he: a) 36—52 30 Zuſchauern errang der bereits 38jäh⸗ aumen 7 Zwei ige Franzoſe Charles Lacquehay, der im Vor⸗ Rirabellen 13— ie von Metze abgelöſt worden war, zum : a) 16—25, h% zweiten Male in ſeiner Rennfahrerlaufbahn öhnen—9 Stuw Titel vor den beiden deutſchen Vertretern rich Metze und Walter Lohmann, von denen Gemüſe⸗Grof⸗ 4 9 00 ſehr lerdings nur Metze mit dem Sieger einiger⸗ 4 Uhr. i maßen Schritt halten konnte, während Loh⸗ mann, ebenſo wie Ronſſe und Severgnini meh⸗ üſegroßmärkle nere Bahnlängen einbüßte und der andere iſt Franzoſe Auguſt Wambſt vorzeitig aufgab. — Das unſichere Wetter veranlaßte die Veran⸗ 3. ſtalter, das bereits mit der Steher⸗ belmeiſterſchaft zu beginnen. Der Sieg —20, Tomaten 12 f Sorte 23 Pfem wurde Lacquehay noch dadurch er⸗ en“— 879 Zenih leichtert, daß ſich die beiden Deut⸗ 1 86, Tomafen ih ſchen gegenſeitig bekämpften, an⸗ er. Ahfapſ alt ſich zu unterſtützen, wo Wambſt lediglich als Prellbock für die Verfolger von Lacquehay biente und ſich für ſeinen Landsmann opfexte. Schon bei der Startausloſung hatte Lacquehay das Glück, Nr. 1 zu ziehen. Hinter ihm ſtarteten Severgnini, Lohmann, Wambſt, Metze und am Gchluß der Belgier Ronſſe. Severgnini hatte als Erſter Anſchluß gefunden und führte vor Dacquehay und Lohmann. Metze ging nach vier Funden an Wambſt vorbei auf den vierten Platz, und dann zogen die Fahrer in faſt gleich⸗ Räßigem Tempo unentwegt um die 400 Meter lange Bahn. Nach 76 Runden übernahm Lacquehay die Führung und 15 Runden ſpäter ging auch Metze an Severgnini vorbei. Wambſt, n—12, Mirabelie iebling 18—22, N greß 14—15, Aeh : 1. S. 40, 2, ½ igen Birnen, Ton flott. 3 gen—11, Mirabet n 15—18, Aepfel e: 1. Sorte Wa ße Mengen Bülhle hfrage gut. Buhlt ſunken. oßmarkt der lohhe lte geſchmückt nuh Doppelſieg von Auto⸗Anion in ialien Varzi ſiegt vor Roſemeyer in neuer Beſtzeit bei der„Coppa Aeerbo“ und übergab ſchließlich ſeinen Wagen an Pinta⸗ cuda. Nuvolari ſchied ebenfalls in der 13. Runde mit ſchwerem Motorſchaden aus, und ſo blieb nur noch Brivio mit dem letzten der neuen 12⸗Zylinder Alfa im Vordertreffen. Nur der verhaltenen Fahrweiſe von Varzi und Roſemeyer verdankt er es, daß er nicht wie alle übrigen Fahrer überrundet wurde. Auf der langen Geraden wurden die Waben auf einer abgeſteckten Kilometerſtrecke geſtoppt. Der Schnellſte war hier Varzi in 13,8 Sekunden mit 266,869 Kilometer, während ſein Runden⸗ rekord mit 10,35 Min. angegeben wurde. Der Sieg Varzis wurde von ſeinen Landsleuten begeiſtert aufgenommen, aber ebenſo feierten die Italiener Roſemever, der ſich auch hier mit ſeinem Draufgängertum ſchnell die Herzen der Zuſchauer eroberte. Rennwagen bis 1500 cem(103,2 Kilometer): 1. Seaman(England) a. ERA 48:42,2 Min.— 127,218 Stokm.; 2. Bianco(Italien) a. Maſerati 49:52,1 Min.(124,162 Stdkm.); 3. Steinweg(Deutſchland) a. Bugatti 51:09,1 Min.(120,654 Stokm.). Rennwagen über 1500 cem(516 Kilometer): 1. Varzi(Ftalien) auf Auto⸗Union :43:45,4 Std. 139,403 Sidkm.; 2. Roſemeyer (Deutſchland) auf Auto⸗Union:47:07 Std. (136,317 Sidkm.); 3. Brivio(Italien) a. Alfa Romeo:51:51,4 Std.(133.526 Stdkm.); 1. Co⸗ motti(Italien) a. Alfa Romeo eine Runde zurück; 5. Tadini(Italien) a. Alfa Romeo eine Runde zurück; 6. Pintacuda(Italien) a. Alfa Romeo drei Runden zurück. Gechſte Weltipiele dex Sldenten Deutſche Leichtathletikſiege— Frl. Weber(Berlin) Tennismeiſterin Mit dem Beginn der leichtathletiſchen Wett⸗ bewerbe erreichten die 6. Akademiſchen Welt⸗ ſpiele in Budapeſt ihren Gleich die erſte Entſcheidung in der eichtathletik brachte den deutſchen Teilnehmern zwei erſte Plätze. Im Diskuswerfen ſiegte Hans Heinz Sievert mit 46,47 Meter vor dem jungen Königsberger Hillbrecht mit 46,37 Meter. Der Ungar Joſeſza, der im Vorkampf mit 45,99 Meter geführt hatte, konnte dieſe Leiſtung ſpä⸗ ter nicht mehr überbieten. Den zweiten deutſchen Triumph gab es im Hochſprung der rauen durch Giſela Mauermeyer. Die Deutſche Meiſterin war allen Konkurrenten klar überlegen und ſiegte mit 1,50 Meter vor der Tſchechoflowakin Nowak, die 1,45 Meter überſprang. Die vier weiteren Bewerberinnen erreichten alle nur 1,40 Meter, auch Frl. Bartmann, die den 5. Platz elegte. Im Speerwerfen der Frauen ſiegte die Tſchechoflowakin Jekarova mit 38,19 Meter vor der Deutſchen Goldmann mit 36,64 Meter, wäh⸗ rend Frl. Matthes noch einen dritten Platz für die deutſchen Farben herausholen konnte. Die Vorrennen über 100 Meter waren für Deutſchland bei den Männern wenig verhei⸗ ßungsvoll. Vent(Bonn) und Wieden(Weil⸗ burg) kamen durch ihre zweiten Plätze 11855 ſtens noch in den Zwiſchenlauf, Volmert(Köln mußte bereits im Vorlauf ſeinen Ehrgeiz be⸗ graben. Scarr und Sir(Ungarn) wurden mit 10,6 bzw. 10,5 in hervorragenden Zeiten Zwi⸗ ſchenlaufſieger, während Vent und Wieden durch ihre vierten Plätze jetzt ebenfalls aus⸗ ſchieden. In den Vorläufen über 110⸗Meter⸗ Hürden ſchnitten dagegen die Deutſchen wieder weitaus beſſer ab. Der Kölner Nottbrock wurde mit 15,4 hinter dem Japaner Urakami guter Zweiter und Wegner gewann ſeinen Vorlauf ganz ſicher in 15,1. Die gleiche Zeit erzielte auch der dritte Vorlaufſieger Kovacs(Ungarn). Im erſten über 400 Meter placierte ſich der Berliner wäh er mit 50,9 hinter dem Franzoſen Boiſſet, während Steigerthal(Hamburg) im zweiten mit 50,2 erfolgreich war. Hinter dem Oeſterreicher Renner wurde Metzner( rank⸗ furt) mit 51,4 Zweiter. Bemerkenswert iſt, daß alle drei Deutſchen die Außenbahn laufen mußten. Ein deutſcher Tennisſieg Die Tennismeiſterſchaft im Frauen⸗Ein⸗ zel wurde bereits entſchieden. Die junge Ber⸗ linerin Erika Weber ſiegte nach hartem Kampfe gegen Drtinova(Ungarn)•10,:0, :0. Allerdings leiſtete die Gegnerin nur im erſten Satz dieſen großen Widerſtand, dann gewann die Berlinerin leicht. Bei den Män⸗ nern wurde der Titelverteidiger Tronein (Frankreich) von dem Ungarn Dalos:3,:3 ausgeſchaltet. Der deutſche Davispokalſpieler H. Henkel ſteht bereits in der Vorſchlußrunde, auch Hans Denker blieb erfolareich. Im Dop⸗ pel ſtehen beide zuſammen ebenfalls in der Vorſchlußrunde, nachdem ſie die Belgier Geel⸗ hand⸗van Zeyden:3,:7,:4 geſchlagen hatten. Melſerichaften der Amatenrxinger Die Meldeliſten für die Titelkämpfe der Amateurringer im Halbſchwergewicht(griechiſch⸗ römiſch) und im Federgewicht(Freiſtil), die am 19. und 20. Auguſt im Berliner Saal⸗ bau Friedrichshain durchgeführt werden, ſind geſchloſſen. Im Halbſchwergewicht treten 13 Rin⸗ Lacguehav Weltmeliiek der Gieher Metze und Lohmann auf den Plätzen der durch Radwechſel viel Boden verloren hatte, hielt im be e Lohmann auf und wies die Angriffe des Bochumers zunächſt zu⸗ rück. Nach 50 Kilometer führte Lacquehay in 42:46,3 Min. vor Metze(370 Meter), Ronſſe (420 Meter), Severgnini und Lohmann hatten ſchon zwei, Wambſt ſogar ſieben Runden ein⸗ geb Dann kam Metze etwas auf, fand aber ei Ronſſe Reſthre Widerſtand und aus dem beabſichtigten Wn auf den Führenden wurde nichts. Lacquehay begnügte ſich damit, als nach dem 65. Kilometer Wambſt die Waf⸗ ſen geſtreckt hatte, in etwa 30 Meter Abſtand hinter Metze einherzufahren, um dann ſicher 95 gewinnen. 12 Kilometer vor Schluß ging ohmann auf den dritten Platz und in den letzten zehn Runden unternahm er noch einen Angriff auf Metze, mit dem Erfolg, daß beide bei dem Zweikampf von der Rolle kamen und Boden verloren. An dem Siege des Fran⸗ zoſen konnten ſie nichts mehr ändern. Der Sie⸗ ger wurde in der üblichen Weiſe geehrt und auch Metze fuhr, von den Zuſchauern ſtürmiſch verlangt— diesmal unter den Klän⸗ 623 des Deutſchlandliedes— eine Ehrenrunde. Steher⸗Weltmeiſterſchaft(100 km): 1. Charles Lacquehay(Frankreich) :35:49,2 Std.; 2. Erich Metze(Deutſchland) 300 Meter zur.; 3. Walter Lohmann(Deutſch⸗ land) 2000 Meter zur.; 4. Ronſſe(Belgien) 3100 Meter zur.; 5. Severgnini(Italien) 4800 Meter zur.(A. Wambſt nach 65 Kilometer auf⸗ gegeben). ger der deutſchen Extraklaſſe an, und zwar: Böhmer(Bad Reichenhall), Engelhardt, Wer⸗ ner(Nürnberg), Seelenbinder, Rieger(Berlin), H. Rupp, Litters(Mannheim), Bräun(Ober⸗ ſtein), Liebers(Dortmund), Staiger(Feuer⸗ bach), Zakowſti(Duisburg), Birkholz(Ham⸗ burg) und Kließmann(Königsberg). Leider ver⸗ mißt man den Titelverteidiger Siebert(Darm⸗ ſtadt). Sehr ſtark beſetzt iſt die Meiſterſchaft im freien Stil der Federgewichtsklaſſe mit 15 Be⸗ werbern. Hier wird Wittwer(Dresden) die Meiſterſchaft gegen ſo famoſe Ringer wie He⸗ ring(Reuaubing), Vondung(Ludwigs⸗ hafen), Weidner(Stuttgart), Pulheim(Köln), Biſchoff(Dortmund) und Güldemeiſter(Ber⸗ lin) taum erfolgreich verteidigen können, Mit ganz guten Ausſichten gehen noch Schmidt (Waldböckelheim), Schönleben(Dortmund), Felle(Stuttgart), Schulze(Berlin), Böck(Neu⸗ aubing), Jenne(Karlsruhe), Faulhaber(Karls⸗ ruhe) und Rothert(Görlitz) in den Kampf. SV Waldhof berichtet: Bereits am letzten Freitag ſind Siffling und eermann vom Sporwerein Waldhof zum urſus nach Duisburg gefahren. Es wird den beiden wohl etwas ſchwer gefallen ſein, die Kerwe nicht mitmachen 35 können. Ein ſtiller Beobachter will feſtgeſtellt haben, daß der Ab⸗ ſchied am Hauptbahnhof doch nicht ſo leicht ge⸗ worden iſt. Ein hartes Training iſt eben mit einem Kerwetrubel doch nicht zu vergleichen. Unſer Reichstrainer ſcheint hier in ſtiller Vor⸗ ausſicht gehandelt zu haben. Wie wir erfah⸗ ren, haben ſich die beiden Auserwählten mit ihrem vorausſichtlichen Klubkameraden Schnei⸗ der aus giſ f in Duisburg gut eingelebt. Siffling iſt für das am Sonntag ſtattfindende Länderſpiel in München gegen Finnland auf Halbrechts geſtellt worden. Sein Spiel in Duisburg gegen die Kurſiſtenelf war wieder formvollendet. Heermann und Schneider ſind vorläufig noch zurückgeſtellt worden. Man iſt geſpannt, ob es auch dieſen talentierten Spie⸗ lern möglich gemacht wird, in einem der näch⸗ ſten Länderſpiele mitzumachen. Das Zeug ha⸗ ben ſie dazu. Nun, wir wollen gerne abwarten, und uns der ſo angenehmen Hoffnung hin⸗ geben.. LURNEN- SpORT- SpIEL Kreuznach— SV Waldhof ſchon am Sonntag Von den für den 1. September angeſetzten 32 Begegnungen der Vorſchlußrunde um den Deutſchen Vereinspokal im Fußball iſt das Treffen zwiſchen Eintracht Bad Kreuz⸗ nach und dem SV Mannheim⸗Wald⸗ hof auf den 18. Auguſt vorverlegt worden. Das Treffen beginnt um 16 Uhr. Am 25. Au⸗ guſt wird der SV Waldhof bei Hertha— BSC gaſtieren. Entſcheidungsſpiel um den Abſtieg zwiſchen 05 Heidelberg und VfB Wiesloch Wie in der Gruppe Unterbaden⸗Weſt hat der DToB auch zwiſchen den beiden punktaleichen Vereinen der Gruppe Oſt— 05 Heidelberg und VfB Wiesloch— zwei Entſcheidungs⸗ ſpiele angeſetzt, um den zweiten Abſteigenden zu ermitteln. Am kommenden Sonntag ſchon fin⸗ det das Vorſpiel in Wiesloch und am 25. Aug. das Rückſpiel in Heidelberg ſtatt. Darmſtadt ehrt Meiſter Haag Die Stadt Darmſtadt fa Heinrich Haag vom Sportverein 1898 Darmſtadt, der bei den deut⸗ 7770 Leichtathletik⸗Meiſterſchaften in Berlin en Meiſtertitel im 10 000⸗Meter⸗Laufen er⸗ rang, aus Anlaß dieſes Erfolges die bronzene Preismünze der Stadt Darmſtadt verliehen. Anordnungen der NSDAp Anordnungen der Kreisleitung An alle Stadt⸗ und Landortsgruppen! Die Ortsgruppen holen ſofort Propagandamaterial auf der Kreisleitung ab. Kreispropagandaleitung. Die Ortsgruppen holen ſofort Schulungsbriefe auf dem Kreisſchulungsamt ab. Kreisſchulungsamt. Politiſche Leiter Edingen. Freitag, 16. Auguſt, 20.30 Uhr, Sitzung der Pol. Leiter einſchließlich Ortsamtsleiter. Humboldt. Freitag, den 16. Auguſt, 20.15 Uhr, Appell ſämtlicher Pol. Leiter. Marktplatz Neckarſtadt. Marſchanzug. Deutſches Eck. Freitag, 16. Auguſt, 20.15 Uhr, Sitzung ſämtlicher Pol. Leiter. Strohmarkt. Neufeſtſetzung der Kaſſen⸗ ſtunden: Die Kaſſenſtunden finden Montags, Diens⸗ tags, Donnerstags und Freitags von 19 bis 20 Uhr ſtatt.(Mittwochs und Samstags geſchloſſen.) Strohmarkt. Die für Donnerstag, 15. Auguſt, feſt⸗ geſetzte Dienſtſtunde findet am Freitag, 16. Auguſt, ſtatt.— Parteigenoſſen, die am Reichsparteitag 1935 in Nürnberg teilnehmen wollen, können ſich ſofort auf dem Ortsgruppenheim melden. Bereitſchaft 5(Humboldt⸗Neckarſtadt⸗Oſt): Sonn⸗ tag, 18. Auguſt,.50 Uhr, treten ſämtliche politiſchen Leiter auf dem Meßplatz an. Marſchanzug. Lindenhof. Freitag, 20.30 Uhr, Zellenleiter⸗ und Ortsamtsleiterſitzung im Heim.— Samstag, den 17. Auguſt, 18 Uhr, Antreten ſämtlicher pol. Leiter im kleinen Dienſtanzug am Pfalzplatz. Die Nürnberg⸗ fahrer treten im großen Dienſtanzug an. Anordnung! Hiermit verbiete ich ab ſofort auf Grund der ſpinalen Kinderlähmung das Zuſammentreffen von unter 18 Jahren bei ſämt⸗ lichen Verbänden, Vereinen(elonfeſſionellen uſw). ei Nichteinhaltung dieſer Anordnung er⸗ folgt Wit beim Polizeipräſidium. er Kreisbeauftragte für die Kreiſe Mannheim und Weinheim. DI Zeltlager der Jungbanne 1 und 1/171 Das Zeltlager, deſſen Beginn auf den 18. Auguſt verſchoben worden war, fällt auf Anordnung des Amtes für Volksgeſundheit der NSDApP aus. Standortmitteilung der H3 Laut Mitteilung des ſtaatlichen Geſundheits⸗ amtes beſteht vorläufig keine Möglichkeit, das Dienſtverbot für Mannheim(Amtsbezirk Mannheim und Kreis Weinheim) aufzuheben. Durch weiteres Fortbeſtehen des Dienſtver⸗ botes beſteht auch keine Möglichkeit mehr, unſer bis in alle Einzelheiten vorbereitetes Bann⸗ und Jungbannzeltlager durchzuführen. Um allen erholungsbedürftigen Jungarbei⸗ tern die Möglichkeit zu geben, ſich trotzdem zu erholen, beſtimme ich ab ſofort das Schulungs⸗ heim in Hohenſachſen an der Bergſtraße als Erholungsheim. Genaue Ausführungsbeſtim⸗ mungen folgen. Der Führer des Bannes 171. DAð Humboldt. Freitag, 16. Auguſt, fällt die Sitzung für Betriebszellenobleute und Betriebswalter aus. Abteilung für Arbeitsführung und Berufs⸗ erziehung Fachgruppe Verſicherungen. Samstag, 17. Aug., Beſichtigung der Betriebsanlagen der Mannheimer Verbrauchergenoſſenſchaft. Treffen 14.45 Uhr, In⸗ duſtrieſtraße 6.— Teilnehmermeldungen bis Freitag fernmündlich 203 55/57, Zimmer 11, C 1, 10. Frauenamt Hausgehilfen. In der Zeit bis zum 26. Auguſt finden unſere Sprechſtunden nur Diens ſags und Donnerstags von 16—18 Uhr ſtatt. In drin⸗ genden Fällen wende man ſich an Kreisſachbearbei⸗ terin Thereſe Kern, Eliſabethſtr. 3 bei Dach, Tele⸗ fon 426 15.— Die Heimabende fallen im Monat Auguſt aus. „ Mirabellen 18 k -18, Aepfel 10—- rte 25—42. Aufi -9, Tomaten 12— raut 10—12, Weiß⸗ lumenkohl 30, Salat ken. Abſatz gut, 1810323 28110903 den Standort Kanns was Schönres geben? Lied und Scherz in froher Runde, Ernſte, ſtille Weiheſtunde— Marſch durch ſternbeglänzte Nacht— Flammenlodern— Lagerwacht.— Drum, ihr Mädel: ſpart! Geht auf Sommerfahrt! „ Pahrtenleben! Ausflug und Fahrt! Ausflug iſt ein Begriff, der der Vergangenheit angehört. Fahrt iſt ein Teil unſres Lebens in der Ge⸗ wart und in der Zukunft. Ausflug das ſind Reiſen mit allem möglichem unnützen Drum und Dran. Fahrt iſt ein, durch Zweckmäßigkeit, Einfach⸗ heit und Schlichtheit vorbereitetes Er⸗ leben der Natur. Ausflug wird zuſammengeſtellt unter dem Ge⸗ ſichtspunkt, möglichſt viel„Sehens⸗ wertes“ in kürzeſter Zeit zu beſuchen. Fahrt gibt dir durch Entſpannung und Er⸗ holung neue, innere Kraft. Ausflug das heißt, möglichſt nur auf breiten, bekannten Straßen ſich zu bewegen. Fahrt das heißt, Streifen auf einſamen Pfa⸗ den, Freude am Wandern durch fremde Gegenden. Ausflug bedeutet eine Unmaſſe von Köfferchen, Schachteln und Taſchen. Fahrt hat als einziges Gepäck den„Affen“, das Kochgeſchirr und die Schlafdecke. Ausflug hat als Hauptpunkte die große Raſt in irgendeinem Wirtsbaus. Fahrt hat als Erleben das einfache, gemein⸗ ſame Futtern an der ſelbſtangelegten Kochſtelle. Ausflug geſchieht unter den gewährenden, glück⸗ lich⸗zufriedenen Augen der ganzen Ver⸗ wandtſchaft. Fahrt hat manchmal als Vorſpiel einen Rie⸗ ſenkrach und geſchieht meiſt unter ſchwer erkämpfter Einwilligung. Ausflug bringt ermüdete, überanſtrengte, vom vielen Hin⸗ und Her unruhige Buben und Mädel nach Hauſe. Fahrt bringt Frohſinn, Kraft und leuchtende Augen! Kat. Der Befehl Die Schaftsführerin Friedel und Ruth ſtehen vor dem Zeitungs⸗Aushang und ſtudie⸗ ren die Parole⸗Ausgabe. Ruth iſt noch nicht lange im Bund; das merkt man vor allem dar⸗ an, daß ſie ſich ſchwer unterordnet und ihre fieit. kleine Perſon gern in den Vordergrund tellt. „Da ſtehts! Morgen früh 8 Uhr antreten zum Ausmarſch. Brotbeutelverpflegung mitbringen. Rückkehr gegen ſieben Uhr abends. Bums, Schluß, nun haſte den Salat! Das iſt ja aller⸗ hand, da wird man einfach vor vollendete Tat⸗ ſachen geſtellt. Kein Menſch fragt einem, ob man überhaupt mit will. Ich weiß noch nicht, ob ich da mitgehe!“ „Natürlich gehſt du mit, es iſt doch ein Be⸗ fehl. Und beſtimmt wirds auch ſchön. Du kannſt doch nicht ſo einfach ohne Entſchuldigung wegbleiben!“ „Befehl, Befehl, was ihr nur immer habt mit eurem„Befehl“. Was iſt denn da ſchon dran? Wenn ich nicht will, dann komme ich einfach morgen früh nicht!“ „Na, das wäre ja noch ſchöner. Du haſt mal verrückte Anſichten! Ich habe ja leider jetzt keine Zeit, um dir einen Vortrag über Befehl und Befehlsverweigerung zu halten, das hätte ja auch bei dir noch keinen Zweck, aber das kann ich dir ſagen: Du biſt noch nicht lange bei uns, ſollſt alſo unſer Wollen und unſere Art erſt kennen lernen. Mit deinen jetzigen Anſichten wirſt du dabei nicht weit kommen: Leg alles ab, was du an Dünkelhaftigkeit und Egoismus mitgebracht haſt, und lerne an unſe⸗ rer Kameradſchaft. Du wirſt dann von ſelbſt auf den richtigen Weg kommen. Ich kann dir nur raten, richte dich nach dem, was ich dir eben geſagt habe, ſonſt werden dir unſre Mädels auf eine ganze andre, unangenehmere Art zeigen, daß Hochmut und Eingebildheit nichts in unſeren Reihen zu ſuchen haben. Und noch eins: Frag mat deinen Vater, ob er im Feld, wenn ein Befehl kam, lange gefragt und geſchwankt hat? Er wird dir ſicher die richtige Antwort geben.— Und morgen früh alſo biſt du pünktlich! Heil Hitler!“— „Heil Hitler!“ Ruths Vater muß ihr doch die richtige Ant⸗ wort gegeben haben, denn von dieſer Zeit ab war Ruth immer eine von denerſten am Sammelplatz und ſtrengte ſich auch an, eine echte Kameradin zu werden. Käthe Wilhelm. Erna Bohlmann über die Schulung im BdM Wir werden als das erſte und letzte Ziel un⸗ ſerer Schulung immer die Selbſtbeſinnung ſehen. Das bedeutet nicht neuen Individualis⸗ mus und Perſönlichkeitskult, ſondern den Mut zur geiſtigen Angleichung, denn das Weſentliche, auf das ſich jeder Deutſche beſinnen ſoll, iſt der uns allen gemeinſame germaniſche Blutsanteil, der durch den Nationalſozialismus geweckt und ausgerichtet wird— eine natürliche Kraft, und die einzige, auf die wir bauen können. Wir Mädel auf Fahrt Fahrt iſt der ſtärkſte Ausdruck unſeres BdM-vebens. Wir bleiben nicht in engen Stuben und hinter der warmen 1 Iochen 60 Ofenbank. Wir laſſen uns den Wind um die Ohren pfeifen und wollen zu denen ge Zähne zuſammenbeißen können, wenn es heißt durchhalten, und die Kamerad ſein können in jedem Augenblick. Leitſpruch: BUND DEUTSCHERK MADEI Der letzte Appell vor großer Fahrt Bild: Pressest. Untergau 171 HB-Bildstock Fahrt durch die Hacht Das Fahrterlebnis wirkt immer am längſten in uns nach. Fahrterlebnis bindet uns, Fahrtgemeinſchaft überbrückt am ſchnell⸗ ſten alle Unterſchiede. Am ſtärkſten aber iſt das Erlebnis der Gemeinſchaft bei einer Nachtfahrt. Von den Höhen der trotzigen Feſte, die uns am Abend Herberge bot, wandern wir im ſin⸗ kenden Abend hinunter ins Tal. Am Tage iſt der Weg klar, liegt alles ſo leicht in der ſonnenbeſchienenen Landſchaft. Jetzt aber, im Dunkel, wirken die ſchweigenden Wälder um uns mächtiger und größer, unſere Blicke glei⸗ ten an den hohen Föhrenſtämmen in die Höhe, auf zu den geſpenſtig leiſe wiegenden Kronen und weiter hinauf zum nachtſchwarzen Firma⸗ ment. Bleiben haften am glitzernden Wagen, am fernen Orion, an der ſternbeſäten Him⸗ melskuppel. Der leiſe Ton einer Mundharmo⸗ nika begleitet unſere Schritte talwärts. Dann wandern wir am Fluß entlang. Dunkel ziehen ſeine Kreiſe, nur ab und zu uſcht ein Flim⸗ mern über die Waſſerfläche Der gigantiſche Bau der Rieſenſchleuſe liegt, kaum in ſeinen Grenzen erkennbar, im Nachtdunkel. Nur das gleichſürmige Rauſchen und Toſen der geſtau⸗ ten Waſſer und hie und da ein winziges rotes oder grünes Licht ſagt, daß hier Menſchen un⸗ ermüdlich auf der Wacht ſind, die gebändigte Kraft zu hüten. Weit in der dunkeln Ferne hört man das Rollen eines Zuges, dann iſt's wieder ſtill. Wir ſtehen am Ufer, haben ſchwei⸗ gend die Hände gefaßt und geben uns dem Strom hin, der uns alle verbindet, dem Blut⸗ ſtrom Volk, dem Gedanken: Heimat! ks. mãdel lernen Rffen packen Das ſtrahlende Wetter— die Blumen auf dem Tiſch— und unſer Lied hat ſo ganz anders geklungen als ſonſt Dazu blitzt es ſo vergnügt aus Lottes Augen! Ja, heute muß der Heim⸗ abend ganz beſonders ſchön werden. Voll Spannung haben wir gewartet, als unſer Lied zu Ende war. Dann meinte unſere Mädelſchaftsführerin:„Heute wird geſchult!“— Geſchult? Da werden unſere Geſichter ſchrecklich lang. Jetzt Schulung? Sie iſt ja immer ſehr ſchön, und wir haben ſie auch gern, aber gerade heute, wo die Sonne ſo lacht, haben wir doch etwas anderes erwartet. Zwar wußten wir ſelbſt nicht recht, worauf wir warteten— aber jedenfalls glaubt jede, es müſſe etwas Beſon⸗ deres geſchehen. Und nun Schulung? Ordentlich enttäuſcht ſind wir. Aber da lacht nun Lotte immer mehr über uns.„Ja, es wird geſchult. Unſer Thema heißt: Fahrtenvorbereitung!“ So ſchnell können wir das nicht begreifen. Was meint nur Lotte damit. Soll das etwa... Eine Frage nach der anderen praſſelt auf Lotte nie⸗ der, die lachend den Anſturm abwehrt.„Gerade ſo habe ich es mir vorgeſtellt und eben darum die Fahrtenvorbereitung. Alſo jetzt einmal alles hübſch der Reihe nach. Zunächſt: unſer Fahr⸗ tenziel iſt...“ Schon wird Lotte unterbrochen. „Au fein,“ jubelt Grete dazwiſchen,„da muß es ietzt ja herrlich ſein.“ Schon iſt ſie gekapert. „Paßt ja ausgezeichnet,“ meint unſre Führerin, „du ſcheinſt die Gegend gut zu kennen, Grete. Dann wirſt du am Samstag die Führung über⸗ nehmen.“ Die Führung? Na, ſo war es ja gerade nicht gemeint geweſen. Sie und die Führung?„Es iſt ja ſchon lange her, und ſo genau weiß ich es auch nicht mehr.“ Jetzt will ſie zurückziehen, aber es hilft nichts: Die Führung bleibt ihr mit noch einer Kameradin zuſammen überlaſſen. „Ihr habt ja auch die Karte,“ tröſtet ſie Lotte, Ob das nun gerade eine Beruhigung iſt? Geo⸗ graphie war nun gerade nicht ihre ſtärkſte Seite! Und dazu ſo eine Karte! Ja, die große Land⸗ karte, den Atlas, den Stadtplan vielleicht noch, die kennen ſie zur Not, aber das Einheits⸗ Gut, daß Lotte es gleich mitgebracht hat. Wir ſchauen darauf, etwas verwirrt von den vielen Linien und Zeichen. Und nun beginnt Lotte zu erklären. Der Wald— ja, der läßt ſich leicht erkennen, und auch die Wege da⸗ zwiſchen, da wieder das Waſſer, und hier die beſonderen Zeichen: der Kirchturm, die Mühle, der Bahnhof. Alſo hier würden wir ankommen, — und mit vereinten Kräften finden wir unſe⸗ ren Weg— zum Dorf hinaus, durch den Wald und am Waſſer entlang. Es geht ſchon ganz gut auf der Karte. Nun, und draußen würde es auch ſchon werden. Erleichtert armen die beiden auf. Grete iſt ſchon wieder ganz ſiegesgewiß. „Und jede von euch hat mit einem gut ge⸗ packten Affen zu erſcheinen,“ beginnt Lotte von neuem. Ein— gepackter Affe!... Das war noch ſo eine Sache. Und überhaupt, was wollen wir denn alles mitnehmen?„Was ihr unbedingt gebraucht,“ meint Lotte vielſagend. Unbedingt gebrauchen..., das iſt wirklich ein dehnbarer Begriff. Und wir können uns nicht recht einig werden. Am liebſten faſt gar nichts, das möchten die einen,„denn was benötigen wir ſchon für zwei Tage...“, doch dagegen hätten die anderen wieder am liebſten den hal⸗ ben Kleiderſchrank mitgenommen. Und natürlich hören, die kein Hindernis ſchreckt, die die offene S81 Aere btenotyn her ort in Dauerf „Bäro geſucht. 1 npr 4229. Awes, fleiſtiges eept. ge⸗füben dreſſe zufgeſu mh, W4 L 1VLerlag dſ. Bl. Wesnüöchend 3 Hochtenntniſ en (Aus: Die Mädelſchaft) Eßwaren in Mengen, als ob es eine Reiſe g Wochen hinaus wäre! Das Aufzählen will kein Ende nehmen, dg unterbricht uns Lotte mit Lachen.„Wo wollt jofo ihr das nur verſtauen?“„Außerdem habt ihr 8— die Hauptſachen vergeſſen.— Jetzt wollen wir Wa einmal gemeinſam alles wirklich Notwendige. zuſammenſtellen. Dazu gehört zunächſt als W tigſtes die Taſchenlampe und das Verbandszeug Aut nebſt unſerer kleinen Apotheke. Aber ſo mancheß b5 5 andere muß wieder geſtrichen werden, wie z. B.) Il die doppelten Stiefel für eine zweitägige Fähri* Dann die Thermosflaſche und vor allem F zu vermi ungeheuren Eßvorräte.“ Ein wenig ernüchter geben wir Lotte recht. 3 Dann geht es weiter.„Eſſen werden wir ſelbſt kochen. Eine Suppe und dazu das Mit⸗ tagbrot. Morgens gibt es Milch. Bringt alſo euer leichtes Aluminiumgeſchirr mit und mur keine Glasteller oder Flaſchen,“ rät Lotte,„denn das gibt nur Scherben, und außerdem iſt es zu unbequem im Affen zu tragen. Ja, übrigenz venheim! wie wird der Affe am zweckmäßigſten gepackteh ne ſonnige Schweigen. Vereinzelt kommen Vorſchläge bit Pohnung wir endlich das Richtige getroffen haben: Altz 5 Weiche und Glatte, wie z. B. der Schlaffaß.,Küche Gu kommt nach hinten, dann trägt ſich der Affe hen ea. 20 amſm. quem. Bürſten, Schuhputzzeug uſw. in kleing eer. 155 Aeb u. 5158 K b Veriag d. B. Hof gennige immer⸗W nit Almen. 1. Huſchr. u. 0007 à at Beutel für ſich tun, damit keine Unordnung entſteht. Zum Schluß außenherum die Dehe „Wer ihn nicht ordentlich gepackt hat, wird wie⸗ der nach Hauſe geſchickt.“ Und wir wiſſen würde Lotte nicht ſpaßen. Alſo tadellos würdeh die Affen ausſehen, und ſo leicht wie möglich ſollen ſie gepackt ſein. „Und die Mundharmonika nicht vergeſſent ruft uns Lotte am Schluß des Heimabends noch nach,„und ſorgt für gutes Wetter und frohe Fahrtenſtimmung!“ Ja, das wollen wir ſchon tun, wenn es nur erſt Samstagmittag wärel Aunüge m5 füin, Aicheſor eermieten.— agen bel: Kl. ler, I 5, 1, pt. Zin 64, 66*“ aamerwhg. T 1r. MIAII 5 Mlarſch in die Rolonne. Die Gruppe iſt angetreten, da kommen noch..44 ein paar Nachzügler angerannt. „Hinten anſchließen!“ 44 Lotti tut, als habe ſie das nicht gehön und drängt ſich ſelbſtbewußt in die drit Reihe, wo ſie in den paar Wochen, die ſie dent Bund angehört, immer marſchiert iſt. Doch hier ſind ſie ſchon alle zu dritt. „Du mußt dich hinten anſchließen,“ ſagt Kameradin.„ „Hach, fällt mir ja nicht ein. Ich bin immer da vorne marſchiert und jetzt ſoll ich an deh Schwanz! Lieber gehe ich gar nichf mit!“ 3 Das Kommando der Gruppenführerin en tönt:„Marſchkolonne, im Gleichſchritt me Wohl oder übel hängt ſich Lotti an den Schluß und trottet mißmutig weiter. Was werden die Leute, die ſie kennen, denken, wenn ſie, die ſonſt immer ſtolz vorne marſchierte, jetzt dar hinten nachtrottet? Aus Trotz ſingt ſie nicht mit, der ganze Ausmarſch iſt ihr verleidet Ant, 163“ 20 eigene Schuld, daran dent n Verl. d..zing ie nicht.— 30 3 Bei der Raſt hält ſie das trotzige Schweigen Ang nicht mehr aus und fragt die neben ihr ſie 0 il., Kiche an hende Kameradin:„Iſt das nicht allerhand, Vate Sey daß ich jetzt am Schluß gehen muß. Alle unſert unt. 173“//in Bekannten werden mich auslachen, wenn wir hen Veri, d. B. ſo wieder in unſer Viertel einziehen, und daß iſt mir ſo ſchrecklich!“— 4 Sie ſeufſt zum Steinerbarmen und warte großartig auf ein Wort des„Troſtes“. Aber Klara ſchüttelt nur den Kopf: „Ich weiß gar nicht, warum du dich ſi aufregſt. Das iſt doch ganz gleich, wo mah marſchiert, ob hinten oder vorne, rechts oder links, die Hauptſache iſt, daß man aoh gemeinſam auf ein Ziel zu marſchiert. und em''eten wenn man zu ſpät kommt, iſt es ganz richtig ich Ang. an— daß man ſich hinten anſchließen muß, ſonft ehubert 49 käme ja die ganze Reihe in Unordnung.“ Im Lotti zieht eine beleidigte Miene auf; des imob., U 4, 4. halb fährt Klara weiter:„Sieht du, bei mir i A 44.] Fe das ſo: Wenn wir marſchieren, dann fühle ich immer, daß ich ietzt keine einzelne mehr hi— 5 ſondern ein Stück, ein Glied unſerer großen Ainmer⸗Wohnu Gemeinſchaft, und wenn ich mich beim Mar W Zentt m d. Stadt, m Aehör, zum 1. Okt. e iem Hauſe pon Be geb, unt. 231“ an 2 Geleonh.f Lber mit lerkflatt 200 am, in[Möt p. Mon. ſelgesuthe mnt.(Puro⸗ ſlein Am.,K che 10, evt. früh, ſchieren anſtrenge, dann tue ich das nicht 1˙ 3 des Eindrucks, den ich perſönlich auf die Außenſtehenden mache, ſondern ich reiße mich zuſammen, damit die Gruppe tadel⸗ los daſteht. Dazu iſt es doch ganz gleich wo man marſchiert; man muß nur überal ſeine Pflicht tun. Du biſt doch nicht im Bund, damit deine Bekannten dich beim Marſchieren bewundern können.“— Es geht weiter. Etwas beſchämt und nachdenklich marſchient Lotti in der Kolonne. Eigentlich hat Klam recht. Das kommt ihr jetzt erſt, wo es klat ausgeſprochen wurde, ſo richtig zu Bewußtſein Jetzt merkt ſie, daß hier innerlich eine ganß andere Haltung verlangt wird. 4 Die Kameradinnen ſingen ein neues Aeh Was fragt ihr dumm, was fragt ihr klein warum wir wohl marſchieren?— Der mit reißende Schwung des Liedes läßt auch Lolf nicht ſtillbleiben: ſie verſucht, die ihr noch im⸗ bekannten Worte mitzuſingen. Die Gruppe marſchiert durch ihren Standont um Sammelplatz und eines der Mädel, deren fuz Augen geradeaus blicken, iſt Lotti. —— — effen jet eldelberger Strẽ Besi der warmen eckt, die die 1 ſchaft.) s eine Reiſe a ide nehmen. Da chen.„Wo wollt ßerdem habt 3 Jetzt wollen klich Notwendig unächſt als W à5 Verbandsz Aber ſo manc verden, wie z. weitägige 11 dazu das Mit⸗ lch. Bringt Alſe rr mit und nur rät Lotte,„denn ßerdem iſt es zu . Ja, übrigens, ßigſten gepackth ſich der Affe be uſw. in lleine ine unow erum die Deche t hat, wird wie⸗ wir wiſſen, da tadellos würden icht wie möglich nicht vergeſſen deimabends noch zetter und frohe vollen wir ſchon mittag wäßzſgg olonne ſa kommen noch as nicht gehůn in die drit hen, die ſie den chiert iſt. Do eßen,“ ſagt ein Ich bin immer ſoll ich an den ch gar nich penführerin 1 hſchritt marſchl an den Schluß Was werden 1 wenn ſie, die hierte, jetzt da ſingt ſie nicht ihr verleidet d, daran dentt tzige Schwei n neben ihr 5 nicht allerhand, iuß. Alle unſere hen, wenn wit ziehen, und daß en und wa Troſtes“. 2 ber im du dich ſo leich, wo man vorne, rechts iſt, daß man narſchiert. Und es ganz richtig, en muß, ſonſt ordnung.“ niene auf; des⸗ du, bei mir it dann fühle ich elne mehr bin. unſerer großen ich beim Mur, 0 4 en önlich auf die ich reiße m 1ppe 1 och ganz iß nur ü 0. nicht im Bund im Machig iklich mang lich hat Klamn ſt, wo es llar zu Bewußtſein. eine ganz n 1 rag ihr Der nit läßt auch Lottt ie ihr noch un⸗ ihren Standort r Mädel, deren iſt Lotti. 1. rgang 5 en A Nr. 973 „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Freitag, 16. Auguſt 1935 Offene o geſu Hzanfpr. u. 229“ an den Verlag. Stellen Aere ötenotypiſtin ——5 in Dauerſtellung f. Ver⸗ ch t. Ang. m. Ge⸗ is, fleiſtiges 1 bhen 1. Gept. ge⸗ 1 Adreſſe zu „unt. 6614 K Tüchtiges Gervierfräul. w. Hausarb. mit⸗ übernimmt, ſofort eſucht. 5 Falken, adenburg. nnige Herlag' df. Bl.(34 530 K) Amiochen Feitenng een n 4 Poenhch ſtr. 2. 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Um stille Teilnahme im Namen der trauernden Hinterbliebenen Elisabeina Sommer geb. Flößer 16. August 1935. Die Beerdigung findet Samstag. 17. August, nachm. 705 5 vom Trauerhause in Viernheim aus statt. 31027T7K ene eeeeeeee, eeendbr Kesueinmemieeink.aligehetrrving wivührrmurr rerr. er MrahE. — 5 2. 95 rs Homene venn elepho 5 Auskunft und Anmeldung: Mannheimer Omnibus-Verkehrs- 507 45 Ges. m. b.., D 4. 5. Tel. 214 20.(34531K (40 295 K) Seit 1866 Gewinnauszug 5. Klaſſe 45. Preußiſch⸗Süddeutſche (271. Preuß.) Klaſſen⸗Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten Auf jede gezogene RNummer ſind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Loſe gleicher Nummer in den beiben Abteilungen 1 und II 6. Ziehungstag 14. Auguſt 193⁵ In der heutigen Vormittagsziehung wurben Gewinne über 150 M. gezogen 8 ien zu 10000 M. 121684 172102 352338 3948 6 Gewinne zu 5000 M. 33269 321894 338331 14 Gewinne zu 3009 M. 1074— 27356 210054 270779 339632 360772 392908 5209 6054 13835 24 Gewinne zu 2000 M. 4398 197620 235888 344744 355481 51736 167785 366312 394710 52 Gewinne zu 1000 M. 15286 21407 32449 41934 47622 48560 87795 106402 121779 127726 136955 142053 156977 165207 201362 245676 266202 268380 280807 289515 291806 301648 3089428 320463 325450 352699 98 Gewinne zu 500 M. 13446 22399 30509 32803 36502 45911 53623 54022 55372 61496 78065 101747 102043 155257 177106 186476 210436 214493 215164 262381 264171 285613 287387 289374 304696 306568 324013 344841 347141 351226 394775 399998 358 Gewinne zu 300 M. 1080 5744 21818 23528 24227 28307 31799 447653 45453 45601 46341 57284 57452 58244 62258 65840 728906 73225 73723 77939 83974 84141 842•½2 044 95263 984652 99054 99985 101552 111481 112063 114738 117587 126654 129661 132317 132649 137799 141190 143269 143293 144552 149866 160718 156006 169211 179407 190650 205047 224937 243033 254074 266060 281768 285573 265868 267531 384960 19270 39521 51131 66690 14703 31821 49138 —2 2 — — 0 —2 — 389826 391397 391937 392961 393762 396133 In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen 2 Gewinne zu 5000 M. 7—* 2 Gewinne zu 3000 M. 17 10 Gewinne zu 2000 M. 12706 326583 373108 42 Gewinne zu 1000 M. 5809 22892 26912 73970 75482 93917 129989 160369 167754 173043 199384 223314 292659 297711 301501 310658 319384 320192 342203 342649 376257 92 Gewinne zu 500 M. 3365 15732 21648 33023 44171 45484 45699 47633 59196 69607 74171 74379 100774 109302 112944 113162 118494 140030 149077 161109 163487 184881 185087 189835 197780 197801 209137 216968 233758 238658 240084 241271 253495 278041 290080 315285 315967 325383 357413 3584986 362990 366030 380055 385744 294 Gewinne zu 300 M. 4667 6732 9717 12476 17172 18447 18710 19955 20321 22106 25102 26870 30321 31745 38409 50197 50266 52763 56665 56718 57448 58153 64860 69901 79371 73262 75480 76793 76969 79349 79355 79988 114385 94345 98301 101977 106681 113272 14537 116172 117115 118078 123705 124085 127504 128405 155108 1368694 137956 139777 142297 142370 143785 145536 146344 146561 147663 149127 151219 152672 155617 158877 167108 169546 171141 172400 174912 175741 177912 184700 187375 194742 196366 196193 2050990 210124 222989 222992 224208 225332 229405 231632 231660 231849 233822 235807 255258 255435 259075 267429 273944 275655 279091 291707 293793 306873 310081 319237 323138 327761 340526 362650 363785 363936 375619 383599 364066 387380 Im Gewinnrade verblieben: 2 117958 211472 365000 367691 389827 394708 Gewinne zu je 1000000, 2 zu je 300000, 2 zu je 100000, 2 zu je 75000, 4 zu je 50000, 4 zu je 30000, 14 zu je 20000, 78 zu je 10000, 160 zu ſe 5000, 326 zu je 39000, 768 zu je 2000, 2370 zu je 1000, 3850 zu je 500, 155⁵⁴ zu je 30 Mark. —————————————————————————————————————————————————————————————————— Fahrgang 5— A Nr. 973 „Hakenkreuzbanner“ Frühausgabe— Freitag, 16. Aug Heute Freitag neues sensationelles Großlustspiel-programm! Tausende beglückend! Von Tausenden umjubelt! L m, über die unverwüstliche Leumrc luce Englisch- loe Stöckel- Greil Ineimer los. Eichheim- H. Schlenck [Rekordfilm tolister Einfällel Es wird gelacht sebrüllt-geschrie'n 3 — der Zuschauerraum wird zum Tollhaus— bis endlich der Drache aut der ganzen Linie unterliegtl Heute neu: Deulig-Uia- Weltereignisse Iupend nat zutritt Bet 335 75 75 8 4 1 9* ins paradies: Fränk.Schweiz Shanghaled Micky b. d. Marine Beginn: .50,.50.00 und.30 Unr n Das Kabareti-Varietè für ſebemann 3 1 este.15 Unhr obends: Eröffnung— der dieslährigen Winterspielzeit Vollprostemm von 8 Nummern u. 8. Gastspiel—3 4 Albatesos 5 0 diinse kintritts- unci verzehrpreise 25 Se Machmittag:-Vorttellungen bei freiem Ein- — tritt leden Samstag. 5onntag u. Nittu/ och* — Fernruf 220 00— E IL E.EILILII.E ————————————————————— A lEDRICNSsDRRK srones SANSTAG. 17. 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Die Vorstellungen begi töglich.00,.50,.50 Uhr- Sonntegs ab 200 premiere,fimpnitrvon-verlegt aufflan ſomer- Fallschirm-Abspriunge Neueste BAVARIA-Woche Jusend zugelassen! Täglich: 2. 0O,.%½.00 und.35 Uhn in beiden Theatein— Zuvor Beiprogtamm LNormale Preise— Erwerbl. 45 Pfg. geg. Ausw. 57 2 S◻◻222227 deacmen ie umere e e Konditorei cafè ILIaner Inhaber Kurt Schmid MHannheim (1. 8 Gegründet 1763 in eiligen Füllen: Tel. 21658 u. 21659 Ltr. v. 50 an Z4er MNaturu/eine a Muppemben. Linzenbusch Liter RM.00 fülgler Kr Deidesheimer Hoistüch Liter RM.25 pfeikfer Fernruf 441 28 Scwetringerstrahe 42 63.1 Seckenheimerstrhei10 35688K im A. 5. V. Stacllon) sonntag, 18. August 1933, nachm..30 Uhr HGroße Nadrennen 1. Fliegerhauptfahren über 1 Kkm 2. Vorgabefahren lernt man in den Clublokalen: Eichbaum, p 5, 9 Lutz, Dammſtr. 10. Schützen, Meerfeld. 3. Jugendfahren 6633K ffiraße 34, Blank, 4. 250 Runden Mannschaftsfahren Schwetzingerſtr. 103 5 Skunft:—— Radfahrer-elub 1899 Frlesenheim IN3. 9, od. Muſik⸗ Blatz,'bafen. mit Regie: in in d DS, —4 4 V 4 W. ,.— —— 777 74 25 Doleres del Nio jhrer besten Rolle Ab heute in beiden Theatern der spannende Großfilm vom leben der Aaten Celiehten IEAwig. W. weltertols 2 uburry glores delVo WIIHEIMH DIETERILIE Zuvor TMEATER prunkfeste aàm franzòösischen Hofe- Bölle, die die Nacht zaum Tage machen- Schöne, chõrmònte Frauen fest des Hönigs und Seiner neuen Geliebten kin meisterlicher Fimstoff- gespielt von einer wunderschönen Frau Dolores del Nio iſn Beiprogtrêm Lustiges, Kulturelles, Aktuelle: Anfang:.00,.10,.00,.20 Uhr AAsr- 6¹ ſMN: 50..00 Uhr PALAST Lfeß splol- haus von der Neise zurũck: Dr. Kurt Künzel Föll Heute bis Montag 2 00 8 larm. NMovotna. Heinz Boll An — prakt. Zahnarzt neinz nünmann, Hans 2 bo%⁰ in der großen Fr.-Lehär-Opetel .211 7, 4 — 0 Neclien-naoclinen Schmitt a WMagner onnheim, E 7, 2. Tel. 30817 ſlet, wurde( nweſenden pfangen uüme, geſp geſungen des Theaters 1 Staatsko dann das Wor erinnerte dara erſten Rundfur habe, ſondern ftadtdes 5 genialen Erfin gern zähle. Fe Deutſchen Run beiter ſtellten d Rundfunkgerät Zum Schlu Staatskommiſſ⸗ Zuſtandekomme haben, und von herrn des deut Dr. Goebbels, aus. Dann trat R bels an das? Fahnen von 2 — man kom aus dem lochen koum herousl Oiese gute Gelegenheit zu ein poor neten Erinnerunq · bildern durfte auf keinen Foll versõumt werden— wie got, daß der Gosigeber wohlweislich för eins mit., onotomic“- film geladene kamero gesorgt hael Er wuſßzte aus Erfohrung, doſßʒ mon mit„ponctomie“ ouch zo, nur beĩi elektrischer Zimmerbeleuchlung schnelle Abfnahmen machen konn, weil dieser poh. chromaotĩsche„Kkodok“- film aof die vielen coteh Strohlen des elektrischen lLichts besonders stot reogiert. Nun, die Photos wurden denn ouch öber krworten got: kein lichthof, keine forbfölschong keĩne Unterschlugung von Tonnuoncen und ein he. sonders feines Korn, dos selbst gußzergewöhnliche Vergrõſzerungen zulößzt. probĩeren Sie's doch quch mail, wenn Sie llehe freunde bei sich zehen; knipsen cauch Sie zolchoe netten Andenken on Stunden, deren Sie zich gem erinnern— lhre Gäste werden es ihnen dankeg und die RM.20, die die 6xꝰ- Spule kostet, bestimmt gur angelegtl Wer aber vorzugsweise bei licht knipst, kommt auch mit dem foi kõrnigen orthochromotischen/S. G ** 7 7 4 film aus. Er ist sogar noch biligen 7, die Gxꝰ- Spule kostet nur a— 4 Julius S + Der fränkiſche 4 75 42 Eintreffen auf wo er im Ral * 2 D 4 K A.., 3 E R I ITINI Beiliner Sportp mußte er, wie und den Eck