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Für unverlangt eingeſandte Beiträge wird keine Verantwortung übernommen. höhere Gewalt)—— 6. Jehrgoang —— knkreg DAS ee BVerlag und„Schriftleitung: Mannheim, R*———— ⸗Nr. 354 21. Das„Haken⸗ 50 Pfg. Trägerlohn), Ausgabe B erſcheint .70 RM u. 30 Pfg. 10 Pfg. Beſtellungen nehmen die Träger 2 1 X im Textteil 45 Pfg. inĩmet eſpaltene Faun er An Mannheim, R 4/15. Nummer 160 ANTEITff NORDWESTBADñENS Anzeigen: Geſamtauflage: Die 12geſpalt.—————++ 10 Pfg. Schwetzinger und men 18 W0 115 im%1 ———— 18 Uhr, Abendausgabe 13 Uhr Fernſp—*— ammel⸗Nr. 2¹. Ausſchließl. Gerichtsſtand⸗ Mannheim. Poſtſcheckonto: Lüdwigshafen 4960. Verlagsort Mannheim. Die aAgeſpalt. Millimeterzeile Ausgabe: Die 1 geſpalt. Millimeterzeile 4 Pfg. Bei Wiederholung Nachlaß gemäß Preisliſte. Anzeigen⸗Annahme: Zahlungs⸗ und Er ünungsort Mannheim. Freikag, 3. April 1956 Im mittelpunkt: die Friedensnote Diplomatiſcher fjochbeteieb/ flusſprache kden⸗Ribbentrop/ Daris ſucht Schwierigkeiten der politiſche Tag Die Vorſchläge des deutſchen Frie⸗ densplanes bebürfen wohl kaum eines Beweiſes ihrer beſonderen Nützlichkeit und Zweckmäßigkeit. Ihr Sinn, der nur auf den Frieden in Europa abgeſtellt iſt, liegt ſo klar zutage, daß es auch für denjenigen, der ſich in der europäiſchen Politik nicht zurechtzufin⸗ den vermag, unzweifelhaft iſt, daß eine An⸗ nahme dieſes Planes der einzig mögliche Ausweg aus dem politiſchen Chaos der Ge⸗ genwart iſt. Mögen auch aus Frankreich dem Lande, um deſſen Verſtändnis wir ringen, ſeitdem der Führer die Macht ergriffen hat, Stimmen des Unverſtändniſſes kommen, ſo ficht uns das nicht weiter an.— Wir wiſſen, daß jenſeits der Grenzpfähle durch Generatio⸗ nen hindurch eine ſyſtematiſche Stimmungs⸗ mache gegen Deutſchland betrieben wurde. Die⸗ ſem künſtlich geförderten Nichtverſtehen und der bewußten Entfremdung will der Punkt 15 der deutſchen Vorſchläge entgegenwirken, der ſyſtematiſch alles aus dem Leben der beiden Völker fernhalten will, was geeignet iſt, die Atmoſphäre zwiſchen ihnen zu vergiften. Wir ſtellen damit feſt, daß dieſe politiſche Armo⸗ ſphäre nicht ſo iſt, wie wir ſie uns wün⸗ ſchen, und die Tatſache, daß die franzöſiſche Preſſe in dieſer wenig verſtändnisvollen Weiſe reagiert, iſt ein Beweis mehr für dieſe unſere Annahme und damit für die Notwendigken eines Verſtändigungswerkes. Wir wiſſen, daß die Tatſache einer gewiſſen politiſchen Vereinſamung, wie ſie in dem Echo der deutſchen Vorſchläge aus Frankreich erkenn⸗ bar iſt, nicht geeignet iſt, die Geiſter einander näher zu bringen. Aber wir hoffen, daß dieſe erſten Stimmen nur die in Frankreich bei jeder Aeußerung aus Deutſchland ſchon faſt Tradi⸗ tion gewordene Reaktion der Abwehr darſtel⸗ len, und daß nach einigen Tagen der Beſin⸗ nung und der Einkehr— unterſtützt durch die moraliſchen Appelle wahrer Freunde— doch noch eine Wandlung eintritt. * Wir haben nicht die Abſicht, irgendeine politi⸗ ſche Macht, deren politiſches Streben nicht unſere Kreiſe berührt, zu diffamieren. Aber es iſt viel⸗ leicht doch ganz nützlich, durch einen aktuellen Hinweis den deutſchen Beitrag zur Begrenzung des Luftkrieges in ſei⸗ ner Bedeutung zu unterſtreichen. Am Mittwoch wurde im engliſchen Unterhaus eine ziemlich erregte Debatte über das Bombardement einer offenen abeſſiniſchen Stadt durch italieniſche Flieger geführt. Gerade die engliſchen Politiker, die dieſe Debatte geführt haben, dürften mit einiger Freude und Ueberraſchung feſtgeſtellt haben, daß der am Abend veröffentlichte deutſche Friedensplan in jeder Beziehung dem entſprach, was ſie ſelbſt hier als einen berechtigten Schutz für die Zivilbevölkerung verkangt haben. Geſtern kam die Meldung, daß von den ita⸗ lieniſchen Luftſtreitkräften allein an der nord⸗ abeſſiniſchen Front über eine Million Kilo Bomben abgeworfen worden ſeien. Man erfuhr außerdem intereſſante Einzelheiten über die planmäßige Organiſation der Luftangriffe auf das abeſſi⸗ niſche Hinterland. Jede kriegführende Macht wendet die Mittel an, die ſie zur Er⸗ reichung ihrer Ziele anwenden darf. In der klaren und grauſamen Sprache des Politikers heißt das, daß man gegen dieſe Art der Krieg⸗ führung fo lange nichts unternehmen kann, als ihr nicht durch internationale Abmachungen der Boden des Rechts entzogen iſt. Die Politi⸗ ker im engliſchen Parlament mögen ſich alſo die Frage vorlegen, ob es nicht zweckmäßiger iſt, daß ſie die Vorſchläge des Führers praktiſch fördern, als daß ſie lärmend Klage führen, ohne zu Taten zu ſchreiten. Eden erklürt ſich heute mittag London, 2. April. Nach dem ſen des deutſchen Friedens⸗ planes hat in London und in Paris ein außer⸗ ordentlich ſtarker diplomatiſcher Verkehr einge⸗ ſetzt. Die deutſche Note bildete den Gegenſtand einer längeren Unterredung zwiſchen Botſchafter v. Ribbentrop und Außenminiſter Eden. Die Unterredung begann kurz vor 12 Uhr und dauerte nahezu anderthalb Stunden, in denen, wie verlautet, verſchiedene Punkte der deutſchen Gegenvorſchläge eingehend beſprochen wurden. Im Lauf des Nachmittags konferierte Außen⸗ miniſter Eden dann mit dem Miniſterpräſi⸗ denten Baldwin und anderen Miniſtern und empfing auch den franzöſiſchen Botſchafter Corbin. Im engliſchen Unterhaus gab Baldwin eine Erklärung ab, daß der beſte Beitrag, den Eng⸗ land zur Erhaltung des Weltfriedens leiſten könne, ſei, mit Deutſchland und Frankreich zu⸗ ſammen zu beraten, was ſich zur Erhaltung des Friedens und zur Beſchränkung der Rü⸗ ſtungen tun laſſe. Vorausſichtlich wird Eden am Freitag um 11 Uhr eine Erklärung über den deutſchen Friedensplan abgeben. Aus Paris wird berichtet, daß Miniſterpräſi⸗ dent Sarraut und Außenminiſter Flan⸗ din eine längere Unterredung hatten, in der ſie eingehend die deutſche Note prüften. Der franzöſiſche Miniſterpräſident erklärte nach Schluß dieſer Beſprechung der Preſſe, daß er mit ſeinen Kollegen vom Außenamt während der vergangenen Nacht die deutſche Note ein⸗ gehend und aufmerkſam erörtert habe. Weitere Erklärungen wollte der Miniſterpräſident nicht abgeben. Außerdem hat am Donnerstagnachmitrag eine Unterredung zwiſchen Außenminiſter Flan⸗ din und dem engliſchen Botſchafter ſtatt⸗ gefunden. Frankreichs Botſchaſter beraten Im übrigen bewahrt man am Quai'Orſay außerordentliche Zurückhaltung. Ganz offen⸗ ſichtlich will das franzöſiſche Außenminiſterium zunächſt einmal ganz umfaſſende Informatio⸗ nen über die Haltung der anderen Locarno⸗ Mächte, ſowie die Berichte ſeiner Botſchafter in den hauptſächlich intereſſierten Ländern Eng⸗ land, Italien und Belgien abwarten, ehe es ſeine Haltung bekanntgibt. Die franzöſiſchen Botſchafter werden im Ver⸗ lauf des Freitags in Paris eintreffen. Am Freitagnachmittag 15 Uhr findet eine große Botſchafter⸗Konferenz im Quai'Orſay ſtatt. Die zuſtändigen franzöſiſchen Miniſter, alſo in erſter Linie der Miniſterpräſident, der Außen⸗ miniſter und die Miniſter für nationale Ver⸗ teidigung werden an dieſer Konferenz teilneh⸗ men. Anſchließend daran iſt ein Kabinettsrat geplant, in dem die Geſamtregierung ohne die Botſchafter eine erſte Ausſprache über die Hal⸗ tung, welche Frankreich einnehmen ſoll, haben wird. Der entſcheidende Miniſterrat iſt vorläu⸗ fig auf Montag angeſetzt. Frankreich will antworten Der„Paris Soir“ erklärt, von zuſtändiger Seite erfahren zu haben, daß die franzöſiſche Regierung in dieſer oder jener Form auf das deutſche Friedensangebot antworten werde. Was das deutſche Angebot über den Ab⸗ ſchluß von Nichtangriffs⸗Verträgen betrifft, ſo würde dies nach franzöſiſcher Anſicht das Ende des geſamten Syſtems der kollektiven Sicher⸗ heit und die vollkommene Umwäl⸗ zung von allem, was ſeit dem Kriege für die Konſolidierung des Friedens getan worden ſei, be⸗ deuten(). Man wiſſe übrigens nicht ge⸗ nau, ob in dem neuen Locarno, das Deutſch⸗ land vorſchlage, das gegenſeitige Hilfelei⸗ ſtungs⸗Syſtem Platz finde oder nicht. Tagung der Locarno⸗Mächte am 8. April In der Unterredung zwiſchen Außenminiſter Flandin und dem engliſchen Botſchafter am Donnerstagnachmittag iſt grundſätzlich ins Auge gefaßt worden, daß die Vertreter der vier Lo⸗ carno⸗Mächte am Mittwoch, den 8. April in Paris oder Brüſſel zuſammentreten. Die eng⸗ liſche Regierung wird ihre Meinung umgehend bekannt geben. Der Wortlaut des Garantie⸗ ſchreibens und des Briefes über die Eröffnung von Generalſtabsverhandlungen, die am Don⸗ nerstag dem franzöſiſchen Botſchafter in London von der engliſchen Regierung übergeben worden ſind, wird am Freitag veröffentlicht werden. Umſtrittene Stabsbeſprechungen Zwei Schreiben Edens an Frankreich und Belgien London, 2. April. Außenminiſter Eden empfing am Donners⸗ tagabend nacheinander den franzöſiſchen und den belgiſchen Botſchafter, denen er je zwei Briefe aushändigte. Das eine Schreiben bezieht ſich auf Teil 3 des Weißbuches, der ſich mit den Generalſtabsbeſprechungen für die Uebergangsperiode befaßt, das andere Schreiben auf die Anlage des Weißbuches, die von den Generalſtabsbeſprechungen handelt, die im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen mit Deutſch⸗ land geführt werden ſollen. Zur Ueberreichung des Briefes zu den Ge⸗ neralſtabsbeſprechungen erklärt Reuter u..: Die Tatſache, daß der Brief am Donnerstag ausgehändigt wurde, bedeute nicht, daß die in ihm vorgeſehenen Verpflichtungen, die ſich ſtreng auf der Grundlage der Gegenſeitigkeit hielten, in Kraft getreten ſeien. Sie würden erſt dann wirkſam werden, nach⸗ dem in einer Konſultation zwiſchen der briti⸗ ſchen, der franzöſiſchen und der belgiſchen Re⸗ gierung entſchieden worden ſei, daß die Ver⸗ ſöhnungsverſuche fehlgeſchlagen ſeien. Und im Fernen Oſten? Während des deutſchen Wahlkampfes ſind uns vielfach Ereigniſſe etwas aus dem Geſicht gera⸗ ten, die trotzdem nicht ohne weltpolitiſche Be⸗ deutung ſind. Der Gegenſatz zwiſchen Japan und dem Sowjetſtaat, der ja auch durch den Kauf der Oſt⸗Chinabahn niemals wirklich bei⸗ elegt war, hat ſich gerade in den letzten 14 Ta⸗ gen außerordentlich verſchärft, ſo ſehr verſchärft, daß man einmal ganz kurz von dieſen Dingen ſprechen muß. Am 26. März brachte die Preſſe die Meldung von einem heftigen Feuergefecht an der Grenze der Mandſchurei und des Primorje⸗Gebietes, der ſowjetiſchen Küſtenlandſchaft bei Wladiwo⸗ ſtok, wo ganze Truppenabteilungen aufeinander⸗ geprallt waren. Die Zahl der Zwiſchenfälle im vorigen Jahre an der langen Grenze der Mandſchurei, von der ſowjetiſchen Küſtenprovinz über die Amurgrenze bis zur niemals wirklich abgeſteckten Grenze zwiſchen der Mandſchurei, der unter Moslkauer Einfluß ſtehenden Aeußeren Mongolei und der Inneren Mongolei, wo japa⸗ niſche Truppen ſich immer mehr ausdehnen und von den Mongolen als Schützer vor den Bolſche⸗ wiſten empfunden werden, werden im Fahre 1935 allein auf 136 mehr oder minder blutige Zuſammenſtöße angegeben, an denen gelegent⸗ lich ſchon Flugzeuge und Tanks beteiligt waren. Setzt erſcheinen die Zwiſchenfälle auch auf See, wo die Japaner zwei in einen geſperrten japa⸗ niſchen Hafen eingefahrene Sowjetdampfer be⸗ ſchlagnahmt haben. Gewaltige Armeen liegen ſich hier gegenüber. Die ſogenannte„Beſondere Fernöſtliche Rote Armee“ unter Blücher verfügt über 12 Infan⸗ terie-, 3 Kavallerie⸗Diviſionen, 900 Tanks, 900 Flugzeuge— ungefähr alſo 200 000 Mann, dazu die ſowjetiſche-Bootflotte in Wladiwoſtok und den Flottenſtützpunkten auf Kamtſchatka. In der Mandſchurei ſtehen etwa 120000 Mann man⸗ dſchuriſche Truppen, im weſentlichen neuaufge⸗ ſtellte Verbände, daneben mindeſtens die gleiche Anzahl japaniſcher Truppen; zur See hat Ja⸗ pan die unbeſtrittene Ueberlegenheit. Allerlei kritiſche Fragen ſtehen zwiſchen den beiden Mächten. Japan bezieht aus dem 1925 an die Sowjet⸗Union zurückegebe⸗ nen nördlichen Sachalin auf Grund des Kara⸗ chan⸗Noſhiſawa⸗Abkommens einen erheblichen Teil ſeiner Erdöllieferungen— ein Zuſtand, der auf die Dauer für Japan bedenklich iſt, da es für die Lieferung dieſes wichtigen Treibſtof⸗ fes gerade auf einen politiſchen Gegner ange⸗ wieſen iſt. Außerdem wird ſeit einem dreiviertel Jahr zwiſchen Japan und der Sowjet⸗Union über eine neue Fiſchfang⸗Konzeſſion in den oſt⸗ ſibiriſchen Gewäſſern verhandelt. Die Verhand⸗ lungen kommen auch hier nicht vom Fleck. Seit dem Bündnis mit Frankreich ſind die Sowjets Japan gegenüber viel hartnäcki⸗ ger und unzugänglicher geworden. Die franzöſiſche Unterſtützung der Sowjets wird in ganz Oſtaſien höchſt unangenehm ſpürbar. Allein ſchon die Tatſache des Bündniſſes zwi⸗ ſchen Paris und Moskau erhöht das Preſtige der bolſchewiſtiſchen Werbung in Oſtaſien be⸗ denklich. Um ſo mehr wird man verſtehen, daß Japan alle Kräfte anſpannt, um dieſe Gefahr zu ban⸗ nen, Gerade die geiſtigen Kräfte, die Kräfte der Propaganda, die Japan einſetzt, ſind kaum bisher im Zuſammenhang dargeſtellt. War der japaniſche Buddhismus in den 70er und 8ber Jahren des vorigen Jahrhunderts in Japan ſelber zugunſten der einheimiſchen Shinto⸗Religion, der Verehrung aller guten Geiſter der Heimat und der Ahnen, zurück⸗ gedrängt, ſo hat man ſich ſchon lange auf die Werans anögſichkeiten. die in ihm liegen, be⸗ ſonnen. Das Boxer⸗Protokoll, das China nach dem Boxerkriege aufgezwungen wurde und China verpflichtete, die fremden Miſſionare bei ſich zuzulaſſen, iſt in der Praxis viel weniger der chriſtlichen Miſſion als der japaniſchen buddhiſtiſchen Miſſion zunutze gekommen, die, innerlich ſtark und von ausgezeichneten Köpfen vertreten, den Buddhismus neuorganiſiert und immer ſtärker führt. Von hier aus ſind Ver⸗ bindungen zur buddhiſtiſchen Lamakirche in der Mongolei, die von den Bolſchewiſten in der Aeußeren Mongolei grauſam verfolgt wird, ge⸗ ſchaffen. Immer deutlicher ſetzen ſich die Ja⸗ paner geiſtig an die Spitze dieſer großen Welt⸗ religion des Fernen Oſtens. Sie haben aber auch Brücken zum Iſlam ge⸗ ſchlagen. Das begann kurz nach dem Welt⸗ kriege, als der mohammedaniſche Profeſſor Ba⸗ rakatullah, ein Kaſantatar, an die Univer⸗ ſität nach Tokio berufen wurde. Seitdem iſt dem Iſflam von japaniſchen Regierungsſtellen vielfache Förderung zuteil geworden. Eine ganze Anzahl führender Japaner iſt zur Lehre des Propheten übergetreten, in Tokio iſt eine Moſchee gebaut, japaniſche Dampferlinien be⸗ fördern zum großen Teil den Pilgerverkehr der Mohammedaner von Java nach Mekka— vor allem aber hat man ſich mit den etwa 60 Mil⸗ lionen Mohammedanern Chinas, zum größten Teil in Chineſiſch⸗Turkeſtan, gefunden; von hier aus laufen die Fäden zu den faſt 50 Millionen Mohammedanern in der Sowjetunion. Der Iflam hat dort dem Bolſchewismus gegenüber im allgemeinen ſtärkere Widerſtandskräfte als die chriſtliche Kirche gezeigt. Seine Gemeinde⸗ verfaſſung hat ſich Religionsverfolgungen gegen⸗ gegenüber als ſtabiler erwieſen als die Bi⸗ ſchofsverfaſſung der ruſſiſchen Kirche. Können die Bolſchewiſten auch durch Sprengung von Kirchen und Ermordung von Prieſtern die ruſſiſche Kirche ſchwer treffen und desorgani⸗ ſieren, ſo verſagt dies Mittel gegenüber dem Iflam eher. Mögen ſie Moſcheen zerſtören und Korangelehrte ermorden— wo immer drei Männer zuſammen ſind und der Graukopf betet vor:„Wir lobpreiſen den Namen Gottes, des Barmherzigen, des Allerbarmers, des Herrn der zwei Welten...“, da iſt Iſlam, da iſt Ge⸗ meinde faſt unfaßbar für ſtaatlichen Zugriff und jederzeit bereit, ſich in die Verborgenheit zurückzuziehen. Das Mohammedanertum in der Sowjetunion iſt bitter bolſchewiſtenfeind⸗ lich. Anfang dieſes Jahres fand in Mukden in der Mandſchurei ein unter japaniſcher Leitung ſtehenden mohammedaniſcher Kongreß ſtatt, auf dem ſchon ganz offen die Befreiung der moham⸗ medaniſchen Gebiete Rußlands und die Errich⸗ tung eines großen mohammedaniſchen Oſt⸗ türken⸗ und Tartarenreiches„Ideal⸗Ural“ propa⸗ giert wurde Ein ſolches Reich würde Ruſ⸗ ſiſch⸗Turkeſtan, das Kirgiſengebiet, erhebliche Teile Südſibiriens, dazu die Gouvernements Aſtrachan, Ufa, Orenburg, Kaſan und Perm umfaſſen, alſo, falls es je verwirklicht wird, auf eine Wiederherſtellung des großen Tarta⸗ renreiches des Mittelalters hinauslaufen. Aber auch der Raſſegedanke wird von Japan zur Abwehr des Bolſchewismus ins Feuer ge⸗ führt. Schon bei dem Kauf der Oſtchinabahn betonte General Matſui dem Sowijetbot⸗ ſchafter Jurenew gegenüber die Raſſenver⸗ wandtſchaft der Japaner ſowohl mit den Mon⸗ golen wie mit den ſibiriſchen einheimiſchen Völkern, vor allem den tüchtigen Burjäten und forderte nationale Selbſtbeſtimmung bicſer Völker. In der Südſee dagegen arbeitet Ja⸗ pan vielfach mit der Betonung ſeiner Bluts⸗ verwandtſchaft zum Malaientum; überall ver⸗ ſucht es, den völkiſchen Gedanken gbgen den Bolſchewismus zu mobiliſieren. Man verſteht Japans Erfolge in Norochina und den raſchen Uebergang großer chineſiſcher Volksmaſſen, vor allem der alten Beamten⸗ ſchaft, zur Sache Japans und des Manoſchu⸗ kaiſers auf dem Throne der Mandſchurei nicht, wenn man ſich nicht klar macht, daß Japan hier die alte Kultur Oſtaſiens verteidigt, die die ſeſte õrundlage für einenwahrenrieden Begeisterte Zustimmung zum Frĩiedensplan des Führers in Spanien, Ungarn und Holland Die Stimmen zu dem deutſchen Friedensplan aus den europäiſchen Staaten, die nicht direkt an der Locarnoauseinanderſetzung beteiligt ſind, unterſtützen faſt durchweg den deutſchen Stand⸗ punkt und betonen, daß hier von Deutſchland ein Beitrag zur künftigen Geſtaltung Europas geleiſtet worden ſei, den man nicht ſabotieren dürfe, indem man ihn übergehe. Hier ſei der Ausgangspunkt für einen feſten und dauerhaften Frieden. Die bisher vorliegenden Stimmen ſind einig in dem Appell an England und Frankreich, durch Mit⸗ und Zuſammenarbeit mit Deutſchland eine neue Garantie für die Zukunft Europas zu ſchaffen. Budapeſt:„Ein großes Kufbauprogramm“ Budapeſt, 2. April Der Friedensplan der deutſchen Regierung wird von den ungariſchen Regierungsblättern als ein großes Aufbauprogramm bezeichnet. Unter Hinweis auf die günſtige Aufnahme des Planes in der engliſchen Oeffentlichkeit ſprechen die Blätter die Erwartung aus, daß nunmehr unverzüglich auf der Grundlage der deutſchen Vorſchläge die praktiſchen Friedens⸗ und Sicherheitsverhandlungen be⸗ ginnen. Aus der Note gehe einwandfrei die grundſätzliche Bereitſchaft der deutſchen Regierung zu weitgehendſten Befriedungsver⸗ handlungen im Weſten und zum Abſchluß von Nichtangriffspakten im Oſten und Südoſten hervor. Das Blatt des Miniſterpräſidenten Gömbös „Függetlenſeg“ bringt in großer Aufmachung auf der erſten Seite den Inhalt der deutſchen Note und überſchreibt den Bericht mit den Worten„Frieden.— Hitlers neuer Schritt bringt Europa den wahren Frieden!“ Das Blatt erklärt, Hitlers Plan überrage an Bedeutung alle gro⸗ ßen außenpolitiſchen Ereigniſſe der letzten Wo⸗ chen. Er ſei der Ausganspunkt und die feſte Grundlage für einen wahren, feſten Frieden, nach dem ſich ganz Europa ſeit 15 Jahren ver⸗ geblich ſehne um den zu ſchaffen ſich eine endloſe Reihe von Konferenzen vergeblich bemüht habe. Die deui⸗ ſche Antwort ſei die erſte diplomatiſche Note ſeit Kriegsende, aus der man tatſächlich den ernſten Friedenswillen fühle. Jeder Satz in ihr iſt eine Tat von realem Wert. Die Unter⸗ laſſung einer ernſten Prüfung der deutſchen Note oder nur eine Aufſchiebung der Prüfung würde eine ſchwere, vielleicht nie wieder gut zu machende Sünde wider den europäiſchen Frie⸗ den und die Ziviliſation ſein. Spanien:„Eine einzigartige belegenheit“ Mavprid, 2. April. Die ſpaniſche Preſſe einſchließlich der Links⸗ zeitungen veröffentlicht am Donnerstag über viele Spalten und unter großen Ueberſchriften die der engliſchen Regierung vom deutſchen Botſchafter von Ribbentrop überreichten Vorſchläge. Der Außenpolitiker der bedeutend⸗ ſten Zeitung„ABzZ“ nennt das deutſche Doku⸗ ment ein Muſterbeiſpiel von Klar⸗ heit und Logik. Wenn alle Völker gleich⸗ berechtigt ſein ſollen, und wenn man den Krieg und ſeine Folgen wirklich zu vergeſſen bereit ſei, ſo gebe es auch keinen Grund dafür, die Entmilitariſierung oder die militäriſche Kon⸗ trolle nur auf ein beſtimmtes Land anzuwen⸗ den. Deutſchland nehme von vornherein alle aufgebaut iſt auf den Lehren des Konfuzius, jenes Wunderwerk menſchlicher Gemeinſchaft, das Jahrtauſende lang ausreichte, um auf vielfach ſehr armem Boden einen ungeheuren Bevölkerungsdruck bei gegenſeitiger Duldung. Güte und jener bezeichnend oſtaſiatiſchen Höf⸗ lichkeit zu ermöglichen.„Kodo“ der japaniſche Kaiſergedanke, die Stellung des Kaiſers als Abkömmling der Götter, Himmelsſohn und moraliſcher Richtmann zwiſchen Himmel und Erde, als Träger des ſittlichen Geſetzes, hinter dem uraltes Wiſſen einer nie unterbrochenen Dynaſtie von Prieſterkaiſern ſteht, bedeutet zu⸗ gleich Durchſetzung einer ſittlichen, auf Ehr⸗ furcht und Pietät beruhenden Ordnung. Er⸗ berührt ſich aufs engſte auch mit der konfuzia⸗ niſchen Staatsethik Altchinas. Japan ſieht in ihm den moraliſchen Inhalt einer kosmiſch geſchauten Weltordnung. Nur ſo verſteht man das Wort des Generals Araki:„Der Geiſt der japaniſchen Nation iſt ſeiner Natur nach ein Geiſt, der über die ſieben Meere und die fünf Kontinente verbrei⸗ tet werden muß. Alles, was ſich ihm entgegen⸗ ſtellt, muß vernichtet werden, ſelbſt mit Ge⸗ walt!“ Das iſt kein gewaltſamer Imperialis⸗ mus, ſondern wird vom Japanertum als ſitt⸗ liche Sendung zur Ownung Oſtaſiens auf den ewigen moraliſchen Grundlagen empfunoen. Aus dieſer Ueberzeugung nimmt das junge ja⸗ paniſche Offizierskorps die innere Stoßkraft. Es iſt die immanente Ordnung der Welt, die Der Paramentenſchatz in Danzig ausgeſtellt Die Freie Stadt Danzig iſt durch die Jaor⸗ hunderte weltoffen geweſen, wie nur wenige andere Städte des Nordens; der ganze Handel des Oſtens und Weſtens ging hier durch, und ſo hat auch die Kultur dieſer alten Stadt, deren Denkmäler an Wert und Würdigkeit ſelbſt die von Nürnberg übertreffen, manche Anregung und Beeinfluſſung erfahren. Eigen der auf⸗ ——+◻+ Einblicke in dieſe Vorgänge ge⸗ währt jetzt die Ausſtellung des Paramen⸗ tenſchattzes, die in der Kirche St. Marien von Profeſſor Mannowsty aufgeſtöbert worden waren, im Danziger Stadtmuſeum. Ueberblickt man die ganze Fülle der Kaſeln, Chormäntel, Dalmatikeln und Altardecken, die nun zu ſehen ſiend, ſo kann man feſtſtellen, daß ſie an Wert denen in den berühmten Samm⸗ lungen in Rom, Toledo, Hildesheim oder Upfala nicht nachſtehen. Man ſieht die koſtbarſten Lucea⸗ Brokate aus dem 14. Jahrhundert, wie ſie ſelbſt in Lucca nicht mehr anzutreffen ſind. Die gro⸗ ßen Kaufleute Danzigs haben ſie während der Blüte der Hanſa nach Danzig gebracht. Aus aller Herren Länder ſind die wertvollſten Stücke da. Prunkvolle Gewebe Chinas und Kleinaſiens liegen neben ſchönen Stücken Damaſt und Brotat aus Italien. Auf goldſchimmernden Grund ſind wundervolle Zeichnungen gelegt. Deren Stil⸗ elemente ſind von China und vom Iflam beein⸗ flußt Und in Banzig ſelbſt ging dieſer Einfluß dann unter den Webern und Entwerfern weiter. Außerdem ſind Samtſtücke ausgeſtellt, auf denen bereits die Bilderwelt der Weber des Mittelalters von den Blätter⸗ und Ranken⸗ motiven der Renaiſſande überwuchert und ſchließlich abgelöſt wird. Die Farben gewinnen höchſte Sättigung, das Gold funkelt und gleißt wie ehemals. In dieſem Muſeum befinden ſich aus Lucca mehr von den toskaniſchen Geweben als in allen Muſeen Italiens zuſammengenom⸗ men, Auch die Urſprungsländer der meſopvotami⸗ ſchen und chineſiſchen Gewebe beſitzen heute nicht mehr ſolche wertvollen Stücke wie Danzig. Für uns erſcheinen auch diefenigen Stücke, die in Danzig ſelbſt entſtanden ſind, von höchſtem Wert, da ſie uns zu erkennen geben, wie die Kultur jener Zeit weltofſen zur Entwicklung getommen iſt und welche Kräfte an dieſen Schätzen mitge⸗ arbeitet haben.—s. borſtoß des Jarbenfilms Es kann heute ſchon, nachdem nicht weniger als ein Dutzend brauchbare Farbenfilm⸗Syſteme techniſch zu Ende entwickelt worden ſind, keinem Zweifel mehr unterliegen, daß in wenigen Jah⸗ ren der Farbfilm eine ſo gewohnte Sache ſein wird wie heute der Tonfilm, den man ſich ja vor ein paar Jahren auch kaum vorſtellen konnte. In allen Ländern, die Filme auf den Weltmarkt bringen, herrſcht emſiges Treiben, um möglichſt der erſte zu ſein, der Nutzen aus der Senſation des Farbenfilms zieht. In den angelſächſiſchen Ländern, die heute den Weltmarkt beherrſchen, iſt der Wettbewerb in vollem Gange. In London ſteht der Farben⸗ film„Railroad Rhytm“, der eigenartige Ent⸗ wicklungsvorgänge der Eiſenbahn zeigen wird, vor der Vollendung. Außer mehreren kleinen Farbenfilmen ſind auch Wochenſchau⸗Filme in Arbeit genommen worden, die nach dem Opti⸗ colorſyſtem gedreht werden. Nach demſelben Syſtem dreht der bekannte Regiſſeur Anthony Aſquith einen farbigen Spielfilm. John Whitney, der mit ſeinem Farbenfilm „Becky Sharp“ in Amerika großes Aufſehen erregte, hat ſich wieder an die Arbeit gemacht und behauptet, die Koſten des Farbfilms ſeien bereits ſo geſenkt, daß nur 20 v. 5 Mehrkoſten entſtehen. Mit dem Technicolor f ſtellen 0 amerikaniſche Firmen demnächſt fünf Far⸗ enfilme her; auch der nächſte Marlene⸗Dietrich⸗ Film„Allahs Garten“ wird in Farben ausge⸗ führt werden. Binnen kurzem werden wir alſo die erſten Farbfilme auf dem Markt ſehen. Das moderne⸗ im Kaiſer ihren lebenden Vertreter findet, durch die der japaniſche Soldat und Offizier gegen die Mächte der Auslöſung zu vertei⸗ digen tief innerlich überzeugt iſt. Gegen den Angriff des gottesfeindlichen, kul⸗ turenzerſtörenden Bolſchewismus mobiliſiert Japan die Götter ſelber; ob es der Buddhismus iſt, ob die kriegeriſche Kraft des Islam, ob die „ewige Ordnung des Himmels“ das„Tao“ Altchinas, ſie werden alle aufgeboten, in dieſem Kampfe der Götter gegen die Dämonen, in dieſem Kampfe, an deſſen Spitze der Kaiſer, der Träger der uralten Sonnenüberlieferung, des Chryſanthemum⸗Wappens ſteht. »Mögen die Grenzzuſammenſtöße auslaufen wie ſie wollen— der Geiſterkampf um Aſien iſt entfeſſelt. Dieſer Kampf wird aller menſch⸗ lichen Vorausſicht nach ohne endgültigen Aus⸗ trag nicht ſein Ende finden. Ueber ihm ſteht der Vers, den 1904 vor dem erſten Ruſſenkriege die Gemahlin des damaligen japaniſchen Kai⸗ ſers Metji dichtete und den die Krieger als Prophezeiung hinnahmen:„Wenn die Schiffe im Hafen die Anker lichten, ſagt ihnen eine Stimme von innen: draußen auf den Wogen werdet ihr fahren: Nacht wird von Frührot ge⸗ ſchlagen!“ Wiſſen eigentlich die guten Kleinbürger von Paris, in was für Dinge ſie ſich mit ihrem Sowjetpakt eingelaſſen haben? Dr. von Leers. Filmproduktion in Afrika für die Neger. Das Carnegie⸗Inſtiut hat zur Durchführung einer eigenen Filmproduktion ein beſonderes Atelier in Wugiri errichtet. In engliſchen Miſſions⸗ kreiſen beſteht der Plan, für die afrilaniſche Bantubevölkerung Filme zu ſchaffen, die allen Beſonderheiten des Eingeborenen Rechnung tragen. Im Intereſſe der artgemäßen För⸗ derung der Eingeborenen wird beſonders die Umſtellung des Films auf die Bedürfniſſe der Eingeborenen gefordert, und zwar ſoll dies durch Schaffung von Afrikaner⸗Filmen, die, in ſcgeber gedreht, für Afrikaner beſtimmt ſind, ge⸗ ehen. Das Leben der chine ſchen Frau im Film. Eine ſchweizeriſche Filmexpedition wird ſich dieſer Tage im Flugzeug nach China begeben, um dort einen Dokumentenfilm mit Spielhand⸗ lung zu drehen, der das Leben der chineſiſchen Frau behandeln wird. Der Film ſoll aus⸗ ſchließlich mit chineſiſchen Laienſpielern beſetzt werden, um abſolute Echtheit des Milieus zu gewährleiſten. Die Expedition wird in Saigon (Indochina) beginnen und das Pangtſekiangtal mit Schanghai, dann Tſingiau, Peiping und die Mandſchurei bereiſen. An der Kamera wird der bekannte Operateur Berna ſtehen, der mit der techniſchen usrüſtung bereits nach China abgereiſt iſt. Starkbier, ein alter Brauch. Jedes Frühjahr in München beginnt bekanntlich mit dem Aus⸗ ſtoß des Starkbiers, des ſogenannten Salva⸗ tors, des Heilbringers im Lenz. Wie lange dieſer Brauch ſchon währt, werden die meiſten Braumeiſter nicht wiſſen. Daß das Starkbier eine Ueberlieferung von etlichen tauſend Jahren hat, überraſcht auch die Zünftigen. In der Tat: die alten Germanen haben, wie mikroſkopiſche Unterſuchungen prähiſtoriſcher Funde beweiſen, Starkbier gebraut. Um den gehörigen lkoholgehalt zu erzeugen, miſchten ſie Honig in die Maiſche. Dieſe ei⸗ miſchung iſt übrigens bei allen Bieren üblich geweſen, wie ebenfalls aus Bodenreſten alter die Bedingungen an, die auch Frankreich für ſich gelten laſſe. Der deutſche Friedensplan könne die Ruhe in Europa herſtellen, wenn⸗ gleich auf einer vollkommen anderen Grund⸗ lage wie die bisher in der internationalen Po⸗ litik übliche. Der Berliner Berichterſtatter des„A(“, Eugenio Montes, ſchreibt wörtlich: Die dem⸗ ſchen Gegenvorſchläge, die v. Ribbentrop in London überreicht hat, ſind ein letzter und wahrſcheinlich nicht zu überbietender Beweis für bie Anſtrengungen Berlins, inmitten der euro⸗ päiſchen Verwirrung die feſte und weitreichende Grundlage für den europäiſchen Frieden zu ſchaſſen. Der Inhalt der Note iſt mit mathema⸗ tiſcher Genauigleit aufgebaut, jeder Punkt iſt konkret und klar gegliedert. Flandin kann dem Führer jetzt wirklich nicht den Vorwurf unange⸗ brachter Rhetorik machen. Ein wirklicher Pazifismus iſt es, wenn man dieſe einzigartige Gelegenheit, die Hitler zum Aufbau des Friedens bietet, beim Schopf er⸗ greift. Die republitaniſche„El Sol“ nimmt Bezug auf den Vorſchlag des deutſchen Kanzlers, die Völker ſelbſt zur Abſtimmung über einen fünf⸗ undzwanzigjährigen Friedenspakt aufzurufen und ſtellt die Frage:„Iſt es nicht intereſſant, daß gerade Hitler den demokratiſchen Bändern ein ungemein demokratiſches Vorgehen emp⸗ fiehlt?“ Ein holländiſcher flppell Amſterdam, 2. April. In der holländiſchen Preſſe hat der neue Friedensvorſchlag des Führers allergrößtes Intereſſe ausgelöſt. Er wird von Zeitungen in langen Ausführungen wiedergegeben. Im Zuſammenhang mit der ablehnenden Hal⸗ tung der franzöſiſchen und auch eines kleinen Teils der engliſchen Preſſe warnt der„Tele⸗ graaf“ England und Frankreich davor, die von Deutſchland angetragenen Verhandlungen aus⸗ zuſchlagen, und bemerkt, daß das Problem der zwiſchenſtaatlichen Politik durch andauerndes Betonen der Schwierigkeiten nicht zu löſen ſei. Frankreich und England befänden ſich in der Lage, daß ſie ſchon einen Teil ihrer Hand⸗ lungsfreiheit verloren hätten. Die Friedens⸗ verträge der Nachkriegszeit ſeien im Be⸗ griff, in Ruinen zu zerfallen. Die⸗ jenigen, die in den letzten zehn Jahren die Schickfale Europas geleitet haben, ſeien keine wahren Leiter geweſen, ſondern Männer, die 95 den Tatſachen entgegenzuſtemmen verſucht ätten. Neuyork, 2. April. Die kleine Stadt Cordele im Staate Georgia iſt von einem heftigen Sturm ver⸗ wüſtet worden. Der Sturm, der zeitweilig mit einer Stärke von 95 Siundenmeilen daher⸗ brauſte, zerſtörte mehr als 50 Wohnhäuſer. Auch die Hochſchule und die Gemeindeſchule ſtürzten zuſammen. Die einſtürzenden Gebäude haben eine Reihe von Menſchen unter ſich be⸗ graben. Bisher ſind 10 Leichen geborgen wor⸗ den. Man befürchtet, daß noch viele Todesopfer feſtgeſtelt werden müſſen. Bisher hat man 60 Verletzte gezählt. Die Straßen der Stadt ſind mit den Trüm⸗ mern der Gebäude angefüllt, was das Rettungs⸗ werk ungemein erſchwert. Trinkgefäße feſtgeſtellt werden konnte. Jenes Brotbier, wie es bis auf den heutigen Tag auch in Rußland noch gebraut wird, kannten die Germanen nicht. Sie brauten mit Korn, das ſtark gekeimt, aufgeweicht und zerrieben der Gärung überlaſſen wurde. Die Sorten waren verſchieden, außer dem pior oder bior gab es alo. Vielleicht iſt dieſes alo der Vorfahre des engliſchen Starkbieres Ale. Jedenfalls wußte man auch damals ſchon für alle Zungen das rechte zu brauen, und den Lenz begrüßte man mit beſonders ſtarken Getränken, die den Uebergang zur neuen Lebensweiſe im Freien erleichterten. Wo iſt Anette von Droſte⸗Hülshoff geboren? Ueber die Geburtsſtätte Deutſchlands größter Dichterin Annette von Droſte⸗Hülshoff herr⸗ ſchen noch vielſach Unklarheiten. So wurde an⸗ läßlich des Planes, Haus Rüſchhaus bei Mün⸗ ſter in ein Annette⸗von⸗Droſte⸗Muſeum umzu⸗ wandeln, vielfach betont, daß Haus Rüſchhaus das Geburtshaus der Dichterin ſei. Hierzu wird nunmehr bekannt, daß der Vater Annette von Droſte⸗Hülshoff, Elemens Auguft Freiherr Droſte von Hülshoff, Haus Rüſchhaus auf Wunſch ſeiner erſten Gattin gekauft und 43 Witwenſitz beſtimmt hat. Nach dem frühen Tode ſeiner Gattin vermählte er ſich in Diefer Ehe mit Thereſe Luiſe von Haxthauſen. Dieſer Ehe entſtammt als zweite Tochter, wie Wil⸗ helm Kreiten in ſeinem bei Schönigh in Pader⸗ born erſchienenen dbfe⸗Hulevoß„Anna Eliſa⸗ beth. von Droſte⸗Hülshoff“ mitteilt,„die am 10. Januar 1797, nachmittags 3 Uhr, zu Hülshoff geborene und ebendort am 14. Ja⸗ nuar 1797 getaufte Anna Eliſabeth Franziska Adolfine Wilhelmine Luiſe Maria, im ſpäteren Leben bekannt unter dem Namen Annette Freiin von Droſte⸗Hülshoff“. Die alte Waſſer⸗ burg Haus Hülshoff iſt alſo die Geburtsſtätte der Dichterin und nicht Haus Rüſchhaus, wo Annette von Droſte⸗Hülshoff viele Jahre ihres Lebens zugebracht hat und wo auch ihre beſten und reifſten Schöpfungen entſtanden ſind. ſimerikaniſche Stadt verwüſiet In Groß⸗d Donnerstag bar einen E Polizeibeamt LTäter iſt in Kriminalpoli Mordes beſch Wie aus den in den 35 Rigaer De etwa 30 wie! ſich noch 5 bi⸗ Freigelaſſene urteilt und z lich nicht erl des Kriegszu In Landst dortigen Sch wegen Mord Tode verurte worden. Kre gemeingefähr keitsverbreche 9 ſucht und ert 5 Das neue denburg“ ma es infolge d gerung nehn Südamerika Deutſchen S nerstag um mitten über ſüwdweſtlich v Von Bord halten wir 1 folgenden Fi Nachdem n fahren wiren haben Rücke mit Stärke Um 10 Uhr erſte der K Bis hierher lometer zuri Die Sicht llaubt einen pirall am kl meter zeigt 3 Praia, die haben wir dann mit Si laſſen. Mit nun über de 16.00 Uhr 10,5 Grad. Die tropi weiße Anzü zaubert. De— aanderen Get an. 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Als er zur Wache ge⸗ führt werden ſollte, riß er ſich plötzlich los und ſchoß auf den Beamten, der ſo ſchwer veerletzt wurde, daß er bald darauf ſtarb. Der Täter iſt in der Dunkelheit entkommen. Die Kriminalpolizei iſt mit der Aufklärung des Mordes beſchäftigt. * Wie aus guter Quelle verlautet, ſind von den in den letzten drei Wochen verhafteten 35 Rigaer Deutſchen im Laufe der letzten Tage etwa 30 wieder auf freien Fuß geſetzt, ſo daß ſich noch 5 bis 6 Deutſche in Haft befinden. Die Freigelaſſenen wurden zu Polizeiſtrafen ver⸗ urteilt und zwar wegen Teilnahme an polizei⸗ lich nicht erlaubten Verſammlungen während des Kriegszuſtandes. * In Landshut iſt am 2. April 1936 der vom 1935 wegen Mordes und verſuchter Notzucht zum Tode verurteilte Georg Kraus hingerichtet worden. Kraus, ein mehrfach vorbeſtrafter und gemeingefährlicher Straßenräuber und Sittlich⸗ feitsverbrecher, hat am 14. September 1934 im Kröninger Forſt die 30jährige Maurersfrau Roſa Hornſteiner zu vergewaltigen ver⸗ ſucht und ermordet. Jweite ſids-5lotte ausgelaufen Das locende Ziel: Madeira/ Freude und Frohsinn an Bord Hamburg, 2. April. Schon ſeit den frühen Morgenſtunden des Donnerstags ſtand der Hamburger Hafen im Zeichen der Ausfahrt der zweiten Kdßỹ⸗Flotte. Wieder hatten ſich 3000 deutſche Arbeiter und Arbeiterinnen auf die im Hamburger Hafen liegenden Schiffe„St. Louis“,„Der Deutſche“ und„Sierra Cordoba“ eingeſchifft, um eben⸗ falls in den ſonnigen Süden zu fahren. Auf dem Jugendherbergsſchiff„Hein Goden⸗ wind“ hatten ſich die führenden Männer der NSGu„Kraft durch Freude“ mit den Vertretern der Bewegung, des Staates und der Wehr⸗ macht aus Hamburg eingefunden. Fanfaren des Jungvolks verkündeten den Beginn der Start⸗ feier. Von Bord des„Hein Godenwind“ ſprach der Reichsamtsleiter des Amtes für Reiſen, Wandern und Urlaub, Pg. Dr. Lafferentz, zu den ausfahrenden Tauſenden und rief ihnen die Grüße und Wünſche des Reichsorganiſa⸗ tionsleiters Dr. Ley zu. Insbeſondere hieß er auch die Männer des Jagdgeſchwaders„Richt⸗ hofen“, ſowie SS⸗Obergruppenführer Sepp Dietrich, der mit einer Reihe verdienter Ka⸗ meraden der Leibſtandarte„Adolf Hitler“ an der Madeirafahrt teilnimmt, an Bord will⸗ kommen. Dann ſtellvertretende Gauleiter rief der CJ 129 mitten über dem Ozean Die Kapver dĩschen lnseln ũberflogen Das neue deutſche Zeppelin⸗Luftſchiff„Hin⸗ denburg“ macht trotz des großen Umweges, den es infolge der franzöſiſchen Durchreiſeverwei⸗ gerung nehmen mußte, in der Richtung auf Südamerika gute Fahrt. Nach Mitteilung der Deutſchen Seewarte befand es ſich am Don⸗ nerstag um 19 Uhr mitteleuropäiſcher Zeit mitten über dem Ozean, etwa 900 Kilometer ſüdweſtlich von den Kapverdiſchen Inſeln. * Von Bord des Luftſchiffs„Hindenburg“ er⸗ halten wir von unſerem Sonderberichterſtatter folgenden Funkſpruch: Nachdem wir Las Palmas überflogen haben, fahren wir mit durchſchnittlich 150 Stdkm. Wir haben Rückenwind. Der Nordoſt⸗Paſſat bläſt mit Stärke 5 bis 6. Um 10 Uhr Berliner Zeit überfliegen wir als erſte der Kapverdiſchen Inſeln Boaviſt a. Bis hierher haben wir in 53 Stunden 5412 Ki⸗ lometer zurückgelegt. Die Sicht iſt wieder klar geworden und er⸗ laubt einen weiten Rundblick. Die Sonne ſteht prall am klarblauen Himmel. Das Thermo⸗ meter zeigt 28 Grad Wärme an. — v Praia, die letzte der Kapverdiſchen Inſeln, haben wir in 200 Meter Höhe paſſiert, um dann mit Südweſtkurs die Küſte hinter uns zu laſſen. Mit 150 Stundenkilometern fliegen wir nun über dem bleigrauen Atlantik dahin. Um 16.00 Uhr Berliner Zeit iſt unſere Poſition 10,5 Grad Nord und 25 Grad Weſt. Die tropiſche Temperatur hat allenthalben weiße Anzüge oder Muſſelinkleider hervorge⸗ zaubert. Der Verbrauch von Selterswaſſer und anderen Getränken nimmt rieſenhafte Formen an. Man liegt etwas matt in den Stahlſeſſeln und bewundert die Skatbrüder, die unentwegt und mit klebenden Karten zuſammenhocken. Wir halten Ausſchau nach fliegenden Fiſchen und Haien. Im übrigen hat die Fotoſeuche etwas nachgelaſſen, da Mangel an Mo⸗ tiven eingetreten iſt. Die Schiffsleitung beabſichtigt, erſt am Samstagmorgen in Rio zu landen, da ſie eine Nachtlandung als unzweckmäßig anſieht. Staatsrat Henningſen⸗Hamburg den Aus⸗ reiſenden glückhafte Fahrt zu. Der begeiſterte Geſang des Horſt⸗Weſſel⸗Lieds und des Deutſchlandlieds leitete über in den Geſang des Lieds„Freut euch des Lebens, das aus vielen tauſend Kehlen geſungen und von Großlautſprechern weitergetragen, ſich über den ganzen Hafen und weit über Straßen und Häu⸗ ſer der Stadt ſchwang. Dann war der große Augenblick gekommen. Langſam legten die Ozeanrieſen von den Lan⸗ dungsbrücken ab und zogen, begleitet von einem Rudel feſtlich geſchmückter Barkaſſen und Hafendampfer, dem weiten Meer zu. Kd-⸗Schiffe begegnen ſich Bei Feuerſchiff„Elbe 1“ hat die KdF⸗Flotte den Ko⸗Dampfer„Oceana“ getroffen, der von der Madeira⸗Fahrt zurückkehrt. Die Schiffe fuhren in einer Entfernung von einem Kilo⸗ meter aneinander vorüber. Begeiſtertes Winken von Bord zu Bord! Flaggendippen und Hun⸗ derte von Wünſchen:„Glückliche Fahrt!“ flmtsdauer der Dertrauensrüte Berlin, 2. April. Im Reichsgeſetzblatt vom 1. April wird fol⸗ gendes„Geſetz über die Verlängerung der Amtsdauer der Vertrauensräte— vom 31. März 1936“ veröffentlicht: Die Reichsregierung hat das folgende Geſetz beſchloſſen, das hiermit verkündet wird: Die Amtsdauer der derzeitigen Mitglieder des Vertrauensrates(§ 5 des Geſetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit,§ 3 des Ge⸗ ſetzes zur Ordnung der Arbeit in öffentlichen Verwaltungen und Betrieben) wird bis zum 30. April 1937 verlängert. Eine erneute Ab⸗ legung des feierlichen Gelöbniſſes gemäß 8 10 des Geſetzes zur Ordnung der nationalen Ar⸗ beit und§ 8 des Geſetzes zur Ordnung der Ar⸗ beit in öffentlichen Verwaltungen und Betrie⸗ ben findet nicht ſtatt. der negus gegen den Dölkerbund Sanktionen angeblich ungenũgend/ Finanzhilfe verlangt Genf, 2. April. Der abeſſiniſche Geſandte in Paris hat an den Völkerbund eine neue Note gerichtet. Die grundſätzliche Zuſtimmung der italieniſchen Re⸗ gierung zu dem Friedensappell des Rates wird darin als ein Manöver bezeichnet, das dazu dienen ſolle, die Petroleumſanktionen hinaus⸗ zuſchieben. Abeſſinien bezweifelt in der Note ferner, daß Italien die Abſicht habe, die Feind⸗ ſeligkeiten zu beendigen und den Frieden im Rahmen des Völkerbundes und im Geiſte des Völkerbundspaktes wiederherzuſtellen. Weiter wird Italien vorgeworfen, daß es mit allen Mitteln das abeſſiniſche Volk zu ver⸗ nichten trachte. Die Note geht dann auf die Tätigkeit des Völkerbundes ein und macht ihm Ein Bismarckzimmer im Märkischen Museum Robert Heger:„Der verlorene Gohn“ Die Ulrauffũhrung eines unbhe deutenden Werkes in der Dresdener Staatsoper Einer beinahe zweitauſend Jahre alten Er⸗ zählung wurde ein neuzeitliches Gewand zu⸗ . Und doch mag das Urbild dieſes Gleichniſſes wohl ſchon ſolange über. unſere altersgraue Erde wandeln, ſolange die Kul⸗ mdur bei dem Menſchengeſchlechte Fuß faßte. . Dem Spruch des alles verneinenden Geiſtes folgend, iſt der Traum wild, den der Held der Oper„Der verlorene Sohn“ von Robert. e⸗ ger durchleben muß. Aber nicht urwüchſig. Seinen Schickſalsweg beſtimmen eine Reihe be⸗ lkannter Paten. Zwar ſchrieb Heger das Text⸗ buch ſelbſt, aber die Blutsverwandtſchaft mit Epiſoden aus der„Toten Stadt“, dem„Fer⸗ nen Klang“ der genießeriſchen Lebewelt und den gelockerten Geſellſchaftskreiſen der Büh⸗ nenwerke von Krenek und Weill, ſowie mit dem Anfange des vierten Aktes von„Rigoletto“ iſt unſchwer feſtzuſtellen. Zudem arbeitet Heger mit verſpäteten Mit⸗ teln und Knalleffekten. In die Weltanſchau⸗ ung des Dritten Reiches kann ſich ein derar⸗ tiger, nach Theaterſenſation haſchender Stoff, nicht mehr einſchalten. Was vor noch fünf bis zehn Jahren möglich war, iſt heute ausgelöſcht. Unſere Jugend, die einer kraftvollen Zukunft entgegenwächſt, wird die Läuterung eines Cha⸗ rakters durch pathologiſche und deladente Traumzuſtände— ein Seminariſt wird durch den Ruhm der großen Welt verlockt, plant das ſchützende Elternhaus zu verlaſſen und, im Traum vom Obernſänger zum betrogenen Gat⸗ ten einer leichtſinnigen Varieté⸗Diva immer tiefer ſinkend bis zum ſchäbigen Muſikanten, Wanderburſchen, Arbeitsloſen und verzweifel⸗ ten Auswanderer, bekehrt er ſich erwachend wieder zu den Seinen— unverſtändlich blei⸗ ben. Muſikaliſch ſchreitet Heger auf neuſachlichen faden. Die Partitur iſt wohl eine ernſtge⸗ meinte, fleißige, gekonnte Arbeit, aber im Vor⸗ dergrunde bleibt die Technik. Es iſt zuviel an ihr herumgeklügelt, zuviel Spiegelſchliff aurfgeſetzt, zuviel mit nüchternem Verſtande ausgefeilt und ausgeputzt. Alles in allem eine tüchtige Kapellmeiſterarbeit, die aber mit der Zeit ermüdet, da ihr die Herzensſprache fehlt und ſie ſich einer Richtung von überholtem Zeitgeſchmack verpflichtet fühlt. Profeſſor Dr. Karl Böhm als überragender Muſikleiter, Hans Strohbach als charakteri⸗ ſtiſch geſtaltender Spielleiter, Mahnke, Brandt und Fanto als Bühnenbiloſchöp⸗ fer, dazu in den Hauptpartien Marta Fuchs, Maria Cebotari Torſten Ralf, Paul Schöffler, Sven Nilſſon und im Orcheſter unſere herrliche Staatskapelle ver⸗ halfen mit den übrigen Kräften der Urauffüh⸗ rung zu dem üblichen Premierenerfolg. Otto Hollstein Uraufführung in hHannover Max Peters„Sohn der Sonne“ Die religionsgeſchichtlichen und weltanſchau⸗ lichen Ereigniſſe im alten Aegypten, als der „Ketzerpharao“ Amenophis IV. den Ammons⸗ kult abſchaffte, die Verehrung der Sonne ein⸗ führte und ſich ſelbſt„Glanz der Sonnenſcheibe“ nannte, bilden den Inhalt der erſten tragiſchen Oper von Max Peters„Sohn der Sonne“, die der Dichtung von Ingo Kraus frei nach⸗ gebildet iſt. Bringt das Werk ſchon durch ſeine Kamof Grundhaltung idealen, einſatzbereiten Kämpfertums in ſeiner Abweichung von der vorwiegend auf Liebesdramen gegründeten Opernliteratur etwas Neues, ſo auch kompo⸗ ſitionstechniſch⸗muſikaliſ.). Der Komponiſt hat nach ſeinen eigenen Worten bewußt einen Re⸗ formverſuch angeſtrebt, der als gelungen bezeichnet werden darf, weil die Hauptziele der Weltbild(I) Am Geburtstag des Altreichskanzlers wurde im Märkischen Museum in Berlin ein Bismarckzimmer eröffnet. Unsere Aufnahme: Staatskommissar Lippert vor dem Schreibtisch Bismarcks, einem Geschenk der Reichskanzlei. Texwerſtändlichkeit und des Ueberwiegens der Gefangtanme gegenüber dem hier auf große Strecken hin nur begleitend oder untermalend ehaltenen Orcheſter denkbar glücklich verwirk⸗ icht ſind. Hier machen ſich Früchte der Händel⸗ Renaiſſance bemerkbar, der der Komponiſt einen entſcheidenden Antrieb für dieſes Werk zuſchreibt. Anknüpfend an die alte Form des Secco⸗ Rezitativs hat Peters ein„Secco⸗Orcheſter“, vorwiegend aus Akkord⸗Inſtrumenten gebildet, das jeweils in entſprechenden Miſchungen für die dramatiſchen Situationen verwandelt wird. Aber auch noch in vielem anderen wird an altklaſſiſche Formen angeknüpft und auf ihnen aufgebaut, wie denn überhaupt der Reiz der Muſik auf der Miſchung verſchiedener Stil⸗ mittel beruht. Bemerkenswert iſt, daß jede ffihrt in der Muſik ihr volles Eigendaſein führt. Das Werk entſtammt in ſeiner Geſamtheit geſunder und ehrlicher Geſinnung und iſt das Ergebnis handwerklicher vokaler wie orcheſter⸗ techniſcher Könnerſchaft einer ſpürbar ſorg⸗ fältigen Schulung an den großen Meiſtern der Muſik und ernſter innerer Auseinanderſetzung mit der neueſten Entwicklung der Oper. Das überaus gekonnte und gute Werk erfuhr im Städtiſchen Opernhaus Hannover eine hoch⸗ achtbare Wiedergabe. Uraufführung in Braunſchweig E. v. Reden:„Coligny“ Schon früh, vom 17. Jahrhundert bis in unſere Tage iſt das Schickſal des franzöſiſchen Admirals Coligny, ſind die ſchweren inneren Kämpfe der Hugenottenkriege dramatiſch ge⸗ ſtaltet worden. Neuerdings hat Edzard von Reden das Wagnis unternommen, den glei⸗ chen Stoff nochmals zu dramatiſieren. Beſtand für ein ſolches Beginnen bei dieſer Sachlage eigentlich keine zwingende Notwendigkeit mehr, ſo hat der Autor es dennoch unerwartet ver⸗ ſtanden, dieſes geſchichtliche Thema aufs neue zu aktualiſieren, indem er es von anderer zum Vorwurf, nicht alle geeigneten Sanktionen durchzuführen. Es ſei, ſo heißt es, der ita⸗ lieniſchen Regierung ſogar möglich, die Auf⸗ hebung jeder Art von Sanktionen im Wege eines Tauſchgeſchäfts zu erſetzen. Die abeſſiniſche Regierung richtet dann fol⸗ gende Forderungen an den Völkerbund: 1. Gewährung der ſchon wiederholt verlangten finanziellen Hilfe; 2. Aufhebung aller noch beſtehenden Hinder⸗ niſſe und Erſchwerungen für den Trans⸗ port von Waffen nach Abeſſinien; 3. Verſtärkung und Ergänzung der Sank⸗ tionen; 4. dringliches Einſchreiten gegen die lieniſche Regierung, um— ſo wird erklärt —„dem Kriegsrecht und dem internatio⸗ nalen Abkommen Achtung zu verſchaffen und den planmäßigen Zerſtörungen und der Ausrottung Unbeteiligter Einhalt zu ge⸗ bieten.“ Keine Friedensunterhändler des Uegus Die Gerüchte, daß der Negus Unterhändler zu den italieniſchen Militärbehörden zur Ein⸗ leitung von Friedensverhandlungen entſandt habe, werden in Rom nicht beſtätigt. Dr. Frank in Rom Reichsminiſter Dr. Frank iſt am Donners⸗ tag 17.00 Uhr im Sonderflugzeug in Rom eingetroffen. Zu ſeiner Begrüßung hat⸗ ten ſich auf dem Flugplatz der Leiter des Fa⸗ ſchiſtiſchen Kulturinſtituts. Profeſſor Apri⸗ caci, und leitende Beamte des Außenmini⸗ 0 ita⸗ ſteriums eingefunden. Ferner waren Botſchaf⸗ ter von Haſſell und Kreisleiter Pg. Kirn mit Herren der beiden Botſchaften und der Ortsgruppe, ſowie deutſche Preſſevertreter zur Begrüßung anweſend. Kurz nach der Ankunft des Reichsminiſters Dr. Frank im Hotel ſtat⸗ teten Juſtizminiſter Solmi und der Präſi⸗ dent des Faſchiſtiſchen Kulturinſtituts, Senator ab. Warte aus beleuchtet hat. Unter Berufung auf Alfred Roſenbergs„Mythos des 20. Jahrhun⸗ derts“, in dem erſtmals die Hugenottenkriege nicht als bloße Religionskämpfe hingeſtellt, ſondern ihre Gründe in der Verſchieden⸗ artigkeit der Raſſe, des Charakters und damit auch der Weltanſchauung des franzöſiſchen Volkes von damals geſehen wer⸗ den, hat Reden das Hugenottenproblem vom volklichen, vom raſſiſchen und charakterlichen Geſichtspunkt ebenſo angegriffen wie von dem des Glaubens. Sein fünfaktiges Drama behandelt in fünf⸗ zehn Bildern nicht lediglich die Bartholomäus⸗ nacht, die letzte Phaſe des erbitterten Ringens, ſondern ſtellt die Kämpfe in ihrer Geſamtheit und Entwicklung dar. Klar ſtehen ſich die Hugenotten mit ihrem Anführer Coligny, die Guiſen und die Königspaxtei gegenüber. Dabei iſt das Werk jedoch in Sprache und Aufbau recht gekonnt und wirkſam geſtaltet. Groß⸗ zügige Streichungen könnten dieſes Drama, deſſen einzelne Charaktere noch beſſer hätten herausgearbeitet werden müſſen, zu einem Erfolgsſtück machen. NUanga parbat Die deutſche Himalaya⸗Expedition 1934 und ihr tragiſcher Ausgang haben in aller Welt Achtung und Teilnahme gefunden. Für uns Deutſche iſt der Angriff auf den Nanga Parbat eine große Tat kühner Männer, eine Tat, die unſer ganzes Volk, vor allem aber die Jugend begeiſtern kann. Drei der beſten deutſchen Berg⸗ ſteiger gaben ihr Leben: Uli Wieland, Willo Welzenbach und Willy Merkl. Der Film„Nanga Parbat“, der in München, der Stadt der Bergſteiger, als Abſchluß der Olympiſchen Winterſpiele ſeine Uraufführung erlebte, hat in der geſamten Oeffentlichkeit großes Intereſſe gefunden. Der Reichsſport⸗ führer ſelbſt hat die Schirmherrſchaft über dieſes einzigartige Dokument deutſchen Wage⸗ mutes übernommen. Wenn der Film demnächſt ſeine Mannheimer Erſtaufführung erlebt, wird ihm auch hier das Intereſſe aller ſicher ſein. Gentil e, ihrem deutſchen Gaſt einen Beſuch „Hakenkreuzbanner“— Seite 4 Blick übers LCand 4 Nr. 160— 3. April 1936 Mit Viktor von Scheffel durchs Badnerland Ein Gedenken zum 50. Todeskag des Dichters/ An den Stätten ſeines Wirkens in der Heimat Des 110. Geburtstages unſeres Heimatdichters Joſeph Viktor von Scheffel haben wir jüngſt ſchon gedacht. Sein 50. Todestag jährt ſich am 9. April d. J. Als Künder unſerer Volksart und damit echten deutſchen Volks⸗ tums, als Sänger ungetrübter Lehensluſt und als rüſtiger, froher Naturwanderer iſt er in unſer Volk hineingewachſen. Jugendjahre in der Hofſtadt Scheffel wurde am 16. Februar 1826 un Haus Steinſtraße 25 der badiſchen Reſidenz als Sohn des Oberbaurats und Majors Philipp Jatob Schefſel und deſſen Gemahlin Joſephine geb. Kreterer geboren. Seine Vorfahren gehör⸗ ten dem ſchwäbiſch⸗alemanniſchen Volksſtamme an, der Vater ſtammte aus Gengenbach im Kin⸗ zigtat, während die Mutter in Oberndorf behei⸗ matet war. Bald nach der Geburt ihres Soh⸗ nes Joſeph Viktor zogen die Eltern in das in der Stefanienſtraße 16 gelegene eigene Haus, wo der Knabe unter der liebevollen Pflege ſei⸗ ner Mutter und ſeiner Großmutter und der Weiſe des Vaters die Jugendjahre ver⸗ ebte. Während der Mutter künſtleriſche Begabung ſich muſikaliſch auf die im Jahre 1829 geborene Schweſter Maria und poetiſch auf Joſeph Vik⸗ tor vererbte,— Scheffel hatte demnach wie Goethe„vom Mütterchen die Frohnatur, die Luſt zu fabulieren“, und des Dichters eigenes Geſtändnis faßt den Einfluß der Mutter in die Worte„Meine Mutter hätten Sie kennen müſ⸗ ſen, was ich Poetiſches in mir habe, habe ich von ihr“— betreute der Vater den Sohn wäh⸗ rend des Beſuches auf dem Lyzeum, das der junge Scheffel 1843 verließ, wobei er als Abi⸗ turient die Abſchiedsrede über ein von ihm ſelbſt gewähltes, höchſt bedeutſames Thema hielt, den bedeutſamen Spruch:„Iſt die Stunde ge⸗ naht zum ernſtlichen Eintritt ins Leben,— Scheu nicht Arbeit und Kampf, wage dich kühn in den Streit!“ In der Muſenſtadt Heidelberg „Nach Naturanlage und Neigung hätte ich ein Maler werden ſollen. Erziehung und Verhält⸗ niſſe aber wendeten zum Dienſt der Juſtiz, die unerfüllte Sehnſucht nach der bildenden Kunſt und die Oede eines mechaniſchen Berufes rieſen in ihrem Zuſammenwirken die Poeſie wach“, ſo urteilt Scheffel ſpäter ſelbſt. Von den drei Uni⸗ verſitäten, München, Berlin und Heidelberg, die Scheffſel zum Studium der Rechte bezieht, iſt letztere mit ſeinem Leben aufs engſte verknüpft. Hier erlebte er in der Burſchenſchaft„Franko⸗ nia“ die„goldene Freiheit“ des Studenten⸗ ebens und hier entſtehen die betannten Trink⸗ der, die ſpäter im„Gaudeamus“ zuſammen⸗ S1 werden.„Alt⸗Heidelberg“, du feine“, iſt ie Hymne auf die Univerſitätsſtadt. Eine Wan⸗ derung nach der Runie der Rodenſteiner im Odenwald veranlaßt Scheffel, uraltes deutſches Sagengut dichteriſch zu geſtalten und es ent⸗ ſtehen im Studierzimmer in Heidelberg die Lie⸗ der des Rodenſteiner und die„Lieder eines fah⸗ renden Schülers“. Wanderer und Dichter Nachdem Scheffel von Heidelberg aus die in Karlruhe erſcheinenden„Vaterländiſchen Blät⸗ ter“ redigiert, an der Univerſität das Staats⸗ examen beſtanden und am 11. Januar 1849 den Doktortitel erworben hat, kämpft er beim Auf⸗ ruhr in der Reſidenz auf der Seite der Bürger⸗ weyr gegen die Aufſtändiſchen, flieht dann aber nach Auerbach an der Bergſtraße, und dort ent⸗ ſtehen mancherlei Gedichte, die er zum Teil dem Heidelberger Verein„Die Engeren“ widmet. Nach den Revolutionstagen tritt Scheffel ſeine Stellung im Staatsdienſt an, der ihn in ver⸗ ſchiedene Städte des badiſchen Landes führt. Am liebſten jedoch hängt er die Wandertaſche um und„fährt in die Welt“. Von Säckingen aus, wo er. 1850 Dienſtreviſor beim Bezirksamt iſt, unternimmt er Wanderungen durch den Hotzenwald, die ihren Niederſchlag finden in einer die ſchickfalsreiche Geſchichte dieſer Gegend beſchriebenen Abhandlung„Aus dem Hauen⸗ ſteiner Schwarzwald“. Hier ſtudiert er auch Ge⸗ ſchichte und Sage der alten Waldſtadt, die dann ſpäter den Stoff für ſein Spielmannsgedicht „Der Trompeter von Säckingen“ bilden. Dann entſtehen die Ueberſetzungen des„Walt⸗ hartliedes“ und der„Ektehard“. Im Mai 1855 tritt Scheffel mit dem Honorar für den„Etke⸗ hard“ erneut eine Reiſe nach Italien an, wo er mit Anſelm Feuerbach zuſammentrifft. Im Jahr darauf folgt eine Reiſe durch Südfrankreich, dann eine ſolche nach Paris und durch die Nor⸗ mandie, ſowie ins Rheinland und 1857 über⸗ nimmt Scheffel in Donaueſchingen die Stelle eines Fürſtenbergiſchen Hofbibliothekars. In den altdeutſchen Handſchriften erſchließen ſich ihm die Quellen zu der im Jahre 1866 er ſchei⸗ nenden Novelle„Juniperus“. Einer Aufforde⸗ rung des Großherzogs von Weimar folgend, einen Wartburg⸗Roman zu ſchreiben, trifft Scheffel 1859 auf der Wartburg ein. Auf der Fahrt war das berühmte Wanderlied„Wohlauf, die Luft geht friſch und rein“, entſtanden. Als Ergebnis ſeines Thüringer Aufenthafts entſteht das anfänglich nur als Beſtandteil des Wartburg⸗Romans gedachte Werk„Frau Aven⸗ tiure“, das 1863 erſcheint. Später in den bayeri⸗ ſchen Bergen entſteht die Idee der„Bergpſal⸗ men“, die 1869 veröffentlicht werden. Ruhetage am Bodenſee In den folgenden Jahren lehnt Scheffel eine Stelle am Generallandesarchiv und eine ſolche am Germaniſchen Muſeum in Nürnberg ab. Er vermählt ſich mit Karoline von Malzan, Tochier des bayeriſchen Geſandten in Karlsruhe. Ein nur kurzes Eheglück. Traurige Schatten werſen auch der Tod ſeiner Mutter und ſeines Vaters. Nach dem 70er Krieg unternimmt er eine Wan⸗ derung durch die zurückgewonnenen Gebiete, und es entſtehen die„Skizzen aus dem Elſaß“. Das Verlangen nach einem idylliſchen Lansſitz veranlaßt den Dichter, ſich zuerſt nahe bei Ra⸗ dolfzell am Bodenſee die Villa Seehalde zu er⸗ bauen, er erwirbt jedoch wenige Jahre ſpäter die Mettnau und er ſchreibt dazu ſelbſt:„Der Ruheſitz ſoll mich und meinen Buben Vitktor erfreuen. Ich bin ein Landmann geworden und habe teinen anderen Ehrgeiz als den, ein freier Mann auf freiem Grund zu ſein“. So idylliſch und ungeſtört iſt allerdings die Ruhe auf der Mettnau nicht. Bekannt ſind ſeine Zänkereien mit den Bodenſeefiſchern, die dem Dichter man⸗ chen ſchönen Tag vergällten. Sein 50. Geburtstag wird nicht nur imenge⸗ ren Heimatland, ſondern in ganz Deutſchland begeiſtert gefeiert. Die Könige von Bayern und Württemberg ehren ihn mit beſonderen Auszeichnungen Der Großherzog Friedrich von Baden erhebt den Dichter in den Adelsſtand und ſitzt bei der Feierlichkeit in Karlsruhe neben dem Dichter. Fürſt Bisma rck ſchickt ein Glückwunſchtelegramm. Nicht minder herzlich ſind die Huldigungen bei ſeinem 60. Ge⸗ burtstag. Das 500jährige Jubiläum der Univer⸗ ſität Heidelberg erlebt Scheffel nicht mehr. Am 9. April 1886 ſchloß er in dem vom Vater über⸗ kommenen Haus in Karlsruhe für immer die Augen. In groß geſtaltetem Leichenzug trug man den Sänger von deutſcher Art und Weiſe zu Grabe Denkmäler, Inſchriften und Bildniſſe zeugen in deutſchen Gauen, wie Scheffel im Herzen des deutſchen Volkes weiterlebt. In der badiſchen Landeshauptſtadt wurde das Scheffel⸗ muſeum ins Leben gerufen, das viele verſtreute Schätze aus dem Schafſen des Dichters zuſam⸗ mengefaßt hat und Einblick in ſeine Geiſtes⸗ werlſtatt gibt. Aber ſtärker noch als Denkmäler und Gedenk⸗ artilel iſt es der Geiſt, der Scheffelſchen Werte und Lieder, der den Dichter für alle Zeiten im deutſchen Volke lebendig ſein läßt Jetzt wird nach Kilo gerechnet Stadtjubiläum im Kraichgau Bruchſal, 2. April. das idylliſch gelegene Obergrombach im Juni ſein 600jähr. Jubiläum der Verleihung des Siadtrechts in großzügigem Rahmen einer umfaſſenden heimatlichen Kundgebung. Die Geſchichte des Kraichgaues verzeichnet aber noch eine Reihe anderer Stadtrechte ſelbſt klei⸗ ner Orte auf Grund der einſeitigen wichtigen Verkehrsſtraßen der Völker und der errichteten Sperrſtraßen. So blicken die Gemeinden Hei⸗ delsheim, Unteröwisheim und Zeutern am 13. Juni auf das 650jährige Jubiläum der Verleihung des Stadtrechts zurück. Von den früheren zwei Dutzend kleinen Städten und Städtchen des Kraichgaues ſind die meiſten wieder Dörfer geworden, ſie zeigen aber doch eine beſondere Struktur. Der Tod auf den Schienen Karlsruhe, 2. April. Am Mittwoch⸗ abend ließ ſich an der Durlacher Unterführung ein 28jähriger Mann von auswärts vom Zuge überfahren. Was den Unglücklichen in den Tod getrieben hat, iſt nicht betannt. Die Leiche wurde gräßlich verſtümmelt aufgefunden. Drei Jahre Gefängnis wegen Kindstötung Karlsruhe, 2. April. Das Schwurgericht verurteilte die 23 Jahre alte ledige Maria Pauline Knab aus Malſch wegen Kinds⸗ tötung zu einer Gefängnisſtrafe von drei Jah⸗ ren abzüglich vier Monate Unterſuchungshaft. Die Angeklagte hatte in Raſtatt in der Nach: zum 21. Auguſt ihr uneheliches Kind nach der Geburt erdroſſelt und die Leiche in die Murg geworfen. Die Angeklagte war in vollem Um⸗ fange geſtändig. Bekanntlich begeht Weltbild(M) Vom 1. April ab verlor die Piundrechnung ihre Geltung und an ihre Stelle trat das Kilo als Gewichtseinheit. Von der Wieſenſchleife totgedrückt Legelshurſt(bei Kehl), 2. April. Die 5½ ährige Eliſabeth Seiler geriet beim Spielen in die Nähe einer Wieſenſchleife, die umſtürzte und dem bedauernswerten Kind die Bruſt eindrückte. Der Tod trat alsbald ein. Aus dem Leben geflüchtet Rheinbiſchofsheim(b. Kehl), 2. April. Der 2 Jahre alte Albert Ruſſi hat ſich auf dem Wege nach Hausgereut mit einem alten Karabiner erſchoſſen. Was den jungen Mann zu dieſer unſeligen Tat veranlaßt hat, iſt un⸗ bekannt. Jubiläum der Elztalbahn Waldkirch, 2. April. Am 1. April d. J. waren es 50 Jahre, daß die Bahnſtrecke Denz⸗ lingen—Waldkirch vom badiſchen Staat über⸗ nommen wurde. Die Bahn war am 1. Januar 1875 als Privatbahn dem Verkehr übergeben worden. Im Auguſt 1901 wurde die Fort⸗ — Waldkirch—Elzach dem Verkehr über⸗ geben. Eingemeindung Gaisbach—Oberkirch Oberkirch, 2. April. Mit Wirkung vom 1. April 1936 iſt die rund 400 Seelen zählende Gemeinde Gaisbach durch Entſchließung des Reichsſtatthalters in die Stadt Oberkirch einge⸗ gliedert worden. 30 Jahre im Dienſte des Fremdenverkehrs Wertheim, 2. April. Die Vorſtandsmit⸗ glieder des Verkehrsvereins Wertheim, Fried⸗ rich Jan und Wilhelm Haas konnten in dieſen Tagen auf eine 30jährige Mitgliedſchaft zurückblicken. Auch der Speſſartbund und der Odenwaldelub erfreuen ſich ſchon ſeit 30 Jah⸗ ren der Dienſte der beiden Jubilare. Der Gauleiter dankt Pg. Friedrich Karlsruhe, 2. April. Gauleiter Robert Wagner richtete an Pg. Manmzen den ehem. Kreisleiter des im Kreis Mannheim mi den Kreiſes Weinheim folgendes Danlſchrei⸗ ben: Sehr geehrter Pg. Friedrich! Wie Ihnen be⸗ kannt, führt der Gau Baden im Einverſtänd⸗ nis mit der Parteileitung zur Zeit zur Ver⸗ billigung der Parteiorganiſation eine Zuſam⸗ menlegung der Kreiſe durch. Nach Weiſung des Reichsorganiſationsteiters muß dieſe Verein⸗ fachung der Partei ſpäteſtens zum 1. Mai d. J. abgeſchloſſen ſein. Da der bisherige Kreis Weinheim im Kreis Mannheim aufgehen ſoll, ſcheiden Sie mit dem 1. April als Kreisleiter aus. Bei dieſer Gelegenheit ſpreche ich Ihnen für Ihre treuen Dienſte meine Anerkennung und den Dank der Gauleitung aus. Stets ein⸗ ſatzbereit haben Sie in den Jahren Ihrer Kreisleitertätigkeit zu den Erfolgen der Partei in hervorragender Weiſe beigetragen. Die Gau⸗ leitung hat deshalb den Wunſch, daß Sie Ihre bewährte Kraft der Partei an einem andern Platz wieder zur Verfügung ſtellen. Der Gau⸗ perſonalamtsleiter hat Auftrag, alles Weitere mit Ihnen zu beſprechen und zu regeln. Heil Hitler Ihr ergebener, gez.: Robert Wagner. Aufruf an die Arbeiksmänner Meine Arbeitsmänner! In der ſtolzeſten Zeit, die unſerem Volk ſeit Generationen be⸗ ſchieden iſt, dürft ihr mit eurer Hände Arbeit Ehrendienſt für das deutſche Volk tun. Die Nation hat ſich in der Entſcheidungs⸗ ſtunde einmütig und entſchloſſen hinter den Führer geſtellt. Deutſchland iſt wieder frei und eure Kameraden der Wehrmacht halten nun wieder treue Wacht in unſerem Grenzland Ba⸗ den. Die friedliche Arbeit des Spatens iſt ge⸗ ſchützt durch das Schwert! Dankt dem Führer für ſeinen kühnen Ent⸗ ſchluß der Wiederherſtellung der deutſchen Gleichberechtigung und Ehre, indem ihr alles daran ſetzt, durch die Schule des Reichsarbeits⸗ dienſtes Künder und Verwirklicher der Ideen⸗ welt Adolf Hitlers zu werden. Haltet Kame⸗ radſchaft und Diſziplin. Seid Sozialiſten der Tat und helft dem Führer in treuer ſelbſtloſer Pflichterfüllung beim großen Werk des fried⸗ lichen Wiederaufbauwerkes unſerer deutſchen Heimat. Heil Hitler! gez.: Helff, Oberſtarbeitsführer Der Schmuck der Bergſtraße Schriesheim, 3. April. Was der März ut gemacht hat, ſcheint der wetterwendige pril mit aller Gewalt verderben zu wollen. Wenn auch die letzten Tage mit ihrer feucht⸗ warmen Witterung das Wachstum in der Na⸗ tur einen großen Schritt vorwärts gebracht ha⸗ ben, ſo halten doch die zarten Blüten der Obſt⸗ bäume wegen des ſonnenwarmen Wetters mit ihrer Weiterentwicklung erſchreckt inne. Konnte man noch vor einigen Tagen mit einem ſchö⸗ nen Blütenſtand bis zum nächſten Sonntag rechnen, ſo iſt dies nun durch das bewölkte Wetter etwas in Frage geſtellt. Aber ein ſchö⸗ ner Sonnentag kann das Wunder vollbringen. Herrlich blühen zur Zeit die Pfirſichbäume und andere frühe Obſtſorten und ſchmücken Gärten und Hänge. Auch die Frühzwetſchgen ſind voll erblüht, und die Kirſchbäume in ſonniger Lage wetteifern mit den Blüten der Birnbäume, die noch vor Oſtern ihre Pracht entfalten wollen. Noch etwas grau heben ſich die blühenden Kro⸗ nen der Bäume von den rötlichen Hängen des Oelberges ab, und leuchtend rot ſchimmern da⸗ zwiſchen die Pfirſichbäume. Wenn der April noch in dieſen Tagen zur Einſicht kommt und die Kraft der Sonne wirken läßt, wird bald die Bergſtraße in ihrem reinen, weißen Blüten⸗ kleide prangen. Waſſerſporthaus in den Rhein geſtürzt „Waldshut, 2. April. Mittwochvormittag iſt ein Teil des Waſſerſporthauſes in den Rhein gerutſcht. Das ganze Gebäude iſt faſt in der Mitte auseinandergebrochen. Eine Anzahl Boote wurde ſchwer beſchädigt. Man vermutet, daß der Einſturz durch die Erſchütterungen ver⸗ urſacht wurde, die durch den ſtarken Verkehr auf der Landſtraße hervorgerufen werden. Ehrenpreis des Führers Pirmaſens, 2. Luyken überreichte dem Nachrichtenſturm in Pirmaſens, der beim Reichswettkampf als Sieger hervorging, den Ehrenpreis des Füh⸗ rers. ein Bild des Führers in prachtvollem Rahmen mit eigenhändiger Unterſchrift. Der Gruppenführer, der in Begleitung des Ober⸗ führers Damian gekommen war, ſprach dem Sturm ſeine höchſte Anerkennung aus. An⸗ ſchließend fand im Beiſein des Gruppenfüh⸗ rers ein Kameradſchaftsabend ſtatt. Maben Gie Leit? Unſere Vorfahren lebten beſchaulicher, als wir es heute können. Für ſie war der Begriff Zeit nur ein ungefährer, es kam nicht auf Minuten und Sekunden an. Unſer Tempo iſt ein anderes geworden. Beruf und Verlehrsmittel zwingen uns zu minutiöſer Pünktlichkeit. Unſer unent⸗ behrlicher Helfer und Begleiter iſt daher die Uhr Was früher ein Luxusgegenſtand war, iſt heute ein Ding des täglichen, überaus wichtigen Be⸗ darfs. Es iſt daher auch nicht gleichgültig, wel⸗ cher Art unſere Uhr iſt. Wichtig iſt, daß ſie ein Inſtrument iſt, auf das wir uns unbedingt ver⸗ kaſſen können. Eine außerordentlich hochentwik⸗ kekte Präziſionsinduſtrie hat es'oſtanden, uns die wirklich gute Uhr zu einem Preis zur Ver⸗ fügung zu ſtellen, der für jeden erſchwinglich iſt. Nicht die Zylinderuhr aber iſt die wirklich bil⸗ lige, denn ſie geht ungenau und verlangt häufig unrentable Reparaturen. Die Ankeruhr allein kann Anſpruch auf Zuverläſſigkeit erheben. Mannigfach iſt ihre Form, vielſeitig ihr Ver⸗ wendungszweck. Da gibt es, angefangen bei der einfachen Armbanduhr für 14.50 RM., eine un⸗ endlich lange Stufenleiter in Form und Aus⸗ führung bis zur edelſteinbeſetzten Armbanduhr in Kleinſtformat. Tiſchuhren und ſolche zum Aufhängen, aus Holz und Metall, mit neuarti⸗ gem, äußerſt reizvollem Antlitz, elektriſche Uhren für Dielen, Küche und Büro fügen ſich, je nach Wahl, ſtilvoll in ihre Umgebung.— Das weit⸗ bekannte Fachgeſchäft Wilhelm Braun, Mannheim, 0 7, 16(Waſſerturmecke) hat es ſich zur Aufgabe gemacht, alles das, was es auf dieſem Gebiet Schönes und Gutes gibt, zu führen. Sie ſollten nicht verſäumen, gerade jetzt für Oſtern und zur Einſegnung ſich die große Auswahl zeigen zu laſſen. (Außer Verantwortung der Schriftleitung) — April. Gruppenführer „Hakenfron ————— Mit vorl Um das Hauptme ein blauer gofehlt. Wen Hausfrauen lichen Anbli das der beſ ſich das Ma dert hatte. die nur ſchy dieſes herrl man überha gleich auße, jahrsvegetat Früchten Ueberaus g vor allem a bot man de lich gab es Pfennig das Auf dem dielen deu den Oran die Hausfra an Butter u nur ſo nebe flü gel ſt ä die Nähe d Blick auf di tiche warf, k kein Mangel Mit zu Marktes tru Blumen Schnittblum Bild grund allem die vi innerten, da ſchmücken. A dieſer Geleg werden, wie konſchmu Aufruf zur Balkone ver wärtigen, w zen bei de dürfte es üb der abſeits ſchönerung d Rekor In Unſere d Recht ſtolz zielbewußte mochte. D erſt vor kur ſtehens der dem Luftrei ein großzü werden, der Schatten ſte dürfen wir flugzeug de der Reich⸗ Mannheim- eine Heinke im vergang Mannheim- .50 Uhr a wigshafen⸗g Stunde un UMIN-Albat am Steuer ſchine, mit dringenden Strecken 600 Kilomet Verkehrsflu Wie uns Mannhei findet moré Uhr, im B glicherverſa enthält u. Sonderfahr eine Sonde die Kamera berechtigten ſonders ger gruppenleite Freunde de April 1936 Friedrich er Robert h, den ehem. im aufgehen⸗ Danhſchrei⸗ ie Ihnen be⸗ Einverſtänd⸗ eit zur Ver⸗ eine Zuſam⸗ Weiſung des ieſe Verein⸗ 1. Mai d. J. herige Kreis ufgehen ſoll, 3 Kreisleiter he ich Ihnen Anerkennung s. Stets ein⸗ ahren Ihrer n der Partei en. Die Gau⸗ haß Sie Ihre inem andern n. Der Gau⸗ iles Weitere regeln. Wagner. männer zer ſtolzeſten erationen be⸗ hände Arbeit tun. niſcheidungs⸗ mhinter den eder frei und halten nun renzland Ba⸗ hatens iſt ge⸗ kühnen Ent⸗ er deutſchen em ihr alles Reichsarbeits⸗ r der Ideen⸗ Haltet Kame⸗ ozialiſten der ter ſelbſtloſer rk des fried⸗ rer deutſchen führer ſtraße 1s der März bhetterwendige n zu wollen. ihrer feucht⸗ n in der Na⸗ gebracht ha⸗ ten der Obſt⸗ Wetters mit inne. 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Wenn aber trotz des trüben Wetters die Hausfrauen überraſcht waren durch den herr⸗ lichen Anblick, den der Marktplatz bot, dann iſt das der beſte Beweis dafür, wie grundlegend ſich das Marktbild ſeit der letzten Woche verän⸗ dert hatte. War doch eine Fülle zu verzeichnen, die nur ſchwer in Worte auszudrücken iſt. Um dieſes herrliche Biid ſchildern zu können, weiß man überhaupt nicht, wo man anfagen ſoll, ob⸗ gleich außer den erſten Vorboten der Früh⸗ jahrsvegetation noch nichts von den erſten Früchten des Jahres zu ſehen war. Ueberaus groß war das Angebot an Salaien, vor allem an Kreſſe und Lattich. An Gemüfen bot man den letzten Roſenkohl an und ſchließ⸗ lich gab es ſo viel Spinat, daß man zu fünf Pfennig das Pfund haben konnte. Auf dem Obſtmarkt fielen vor allem die vielen deutſchen Aepfel auf, die es neben den Orangen gab., Alſo kamen auch hier die Hausfrauen nicht in Verlegenheit. Daß auch an Butter und Eier kein Mangel herrſchte, joll nur ſo nebenbei erwähnt werden. An den Ge⸗ flügelſt änden zeigten die vielen Zicklein die Nähe des Oſterfeſtes an und wer einen Blick auf die Fiſchſtände und die Fiſchbot⸗ tiche warf, konnte ſich überzeugen, daß auch hier kein Mangel in der Karwoche eintreten wird. Mit zu der reichhaltigen Beſchickung des Marktes trug das überaus große Angebot an Blumen bei. Es waren aber nicht nur die Schnittblumen und die Blumenſtöcke, die das Bild grundlegend beeinflußten, ſondern vor allem die vielen Blumenpflanzen, die daran er⸗ innerten, daß es Zeit wird, die Gärten auszu⸗ ſchmücken. Aber nicht nur das: es muß auch bei dieſer Gelegenheit mit aller Deutlichteit betont⸗ werden, wie wichtig der Fenſter⸗ und Bal⸗ konſchmuck iſt. Wir haben dieſer Tage einen Aufruf zur Ausſchmückung der Fenſter und der Baltone veröffentlicht. Wenn wir uns vergegen⸗ wärtigen, wie billig die ſchönen Blumenpflan⸗ zen bei den Gärtnern zu haben ſind, dann dürfte es überhaupt leinen Volksgenoſſen geben, der abſeits ſteht, wenn es gilt, etwas zur Ver⸗ ſchönerung der Vaterſtadt beizutragen. Rekordflug Mannheim Berlin In einer Stunde 27 Minuten Unſere deutſche Verkehrsfliegerei darf mit Recht ſtolz auf die Erfolge ſein, die ſie durch zielbewußte zähe Aufbauarbeit zu erzielen ver⸗ mochte. Die gewaltigen Leiſtungen wurden erſt vor kurzem anläßlich des zehnjährigen Be⸗ ſtehens der Deutſchen Lufthanſa gewürdigt und dem Luftreiſenden wird in den nächſten Wochen ein großzügiger Sommerflugplan vorgelegt werden, der alle bisherigen Leiſtungen in den Schatten ſtellen wird. Mit großer Genugtuung dürſen wir feſtſtellen, daß geſtern ein Verkehrs⸗ flugzeug der Deutſchen Lufthanſa im Dienſte der Reichsregierung einen Streckenrekord Mannheim—Berlin aufſtellte. Die Maſchine, eine Heinkel Ue 70, von demſelben Typ, der im vergangenen Sommer auf der Blitzſtrecke Mannheim—Berlin eingeſetzt war, ſtartete um .50 Uhr auf dem Flugplatz Mannheim⸗Lud⸗ wigshafen⸗Heidelberg. Bereits nach einer Stunde und 27 Minuten landete die„D— UMIN-Albatros“ mit Flugkapitän Friſch am Steuer in Berlin. Damit hatte die Ma⸗ ſchine, mit der Gauleiter Bürckel zu einer dringenden Beſprechung nach Berlin flog, einen Streckenrekord aufgeſtellt, der für die faſt 600 Kilometer lange Strecke, nicht ſo raſch durch Verkehrsflugzeuge unterboten werden dürfte. An alle Saarländer Wie uns der Bund der Saarvereine Mannheim ⸗ Ludwigshafen mitteilt, findet morgen, Samstag, 4. April, 29.30 Uhr, im Ballhaus zu Mannheim eine Mit⸗ gliederverſammlung ſtatt. Die Beſprechung enthält u. a. eine Ausſprache über geplante Sonderfahrten in die hieſige Umgebuna ſowie eine Sonderfahrt nach dem Saargebiet. Ta die Kameradſchaft der ehemals Abſtimmungs⸗ berechtigten auf Wunſch unſeres Führers be⸗ ſonders gepflegt werden ſoll, erwartet Orts⸗ gruppenleiter Bauer recht zahlreichen Beſuch. Freunde der Saar ſind willkommen! Für Deutschlend àuf, weite Fahrt“ Grat᷑ Tuckner vor einer neuen Erdumsesluns/ plauderstindchen mĩit dem Kommandanten des„Seeteufel“ In der Zeit troſtloſer deutſcher Zerriſſenheit, in der Zeit als Deutſchland zum Spielball fremder Mächte und zum Geſpött der ganzen Welt geworden war, ging ein kühner deutſcher Seemann auf„weite Fahrt“, um für ſein Va⸗ terland zu werben, um der Welt und den Völ⸗ kern das wahre deutſche Volk zu ſchildern und Verſtändnis für dieſes zu erwecken Nicht zu den Diplomaten und Staatsmännern ſprach er, nein, unmittelbar an die fremden Völker ſelbſt richtete er das Wort in zahl⸗ Darré das Stückchen„Kraftprobe“ als Zeichen deutſcher Bauernkraft zum Andenken aufbewahrt habe. Der Sportsmann Auch ich mußte eine kleine Probe ſeiner er⸗ ſtaunlichen Mustelkraft bewundern, was mich bewog, ihm ſchleunigſt einen ewigen Friedens⸗ part zwiſchen ihm und mir vorzuſchlagen. La⸗ chend wurde der Pakt ratifiziert und dröhnend meinte Graf Luckner:„Im Kriegsfall zwiſchen und beiden wär der zweite Schlag von mir doch ſchon Leichenſchändung!“ Dieſe kleine Epiſode Graf Luckner bei seinem Besueh in den Motoren-Werken Mannheim. Ganz links seine Frau, die an allen Fahrten des kühnen Seefahrers teilnimmt. — loſen Vorträgen auf allen Kontinenten. Es war Graf Luckner auf ſeinem„Seeteufel“. Graf Luckner in Mannheim Längſt iſt der Graf auf der ganzen Welt ein ſehr betannter und geachteter Mann geworden. Ehrenbürger von Amerika iſt er, neben dem amerikaniſchen Nationalheros Lindbergh der einzige Ehrenbürger der Staaten, daneben auch Ehrenbürger von England, Ehrenkommodore vom königlich norwegiſchen Jachtklub, ja ſogar — Ehrenhäuptling auf einer der paradieſiſchen Südſeeinſeln.„Bürger der Meere“, nennt man ihn in allen Weltteilen. Ganz zufällig nun erreichte uns die Kunde, daß unſer berühmter Landsmann in Mannheim vorübergehend weilt. Er hielt geſtern Abend in Heidelberg einen Vortrag und nahm die Gelegenheit wahr, ſeinen alten Freunden, der Familie Kreuzer, im Palaſthotel„Mannheimer Hof“ einen Be⸗ ſuch abzuſtatten. Ein ſo weltbekannter Mann muß interviewt werdeni Das iſt einfache Pflicht eines Preſſe⸗ mannes. Alſo auf nach dem Palaſthotel! Er hat gar nichts ſo„Gräfliches“ an ſich, der Graf Luckner, d. h. nichts Hochmütiges. Dafür aber iſt er ein friſcher, ſich natürlich gebender deutſcher Mann, trotz ſeiner fünfundfünfzig Jahre ſtrotzend von Geſundheit und Kraft. Zwei Hände braucht man, um ſeinen eiſenharten Oberarm zu umſpannen, und man glaubt es ihm gerne, daß er in der Krolloper in Berlin einmal als Kraftprobe das ganze dicke Berliner Adreßbuch in einem Stück zerriſſen hat. Am Tiſch wurde behauptet, daß Reichsbauernführer lennzeichnet den Graſen wohl beſſer als alles andere. Na ja, er iſt Sportsmann, ich bin Sportsmann und Sportsleute haben ja meiſt auf Anhieb Kontakt miteinander. Apropos, Kontakt durch Sportsſprache.— Das iſt es auch, was Graf Luckner in der angelſächſiſchen Welt ſo ungeheuer populär gemacht hat. „Ich habe einmal Silber geputzt in amerika⸗ niſchen Hotels“, meinte er zu mir,„ſpäter habe ich auf meiner Fahrt mit dem„Seeteufel“ dann wieder geputzt— nämlich den Grünſpan von Deutſchlands Ehrenſchild— bis ein Größerer nun, unſer Führer, endgültig den Schild blitzblank polierte, daß er ſich wieder ſehen laſſen kann im Wappenſaal der Nationen.“ Und auf ſeiner berühmten Fahrt und in allen Vorträgen war ſeine Gattin, eine geborene Schwedin üb⸗ rigens, dem Grafen ein treuer Kamerad und Helfer, wie ſie auch jetzt neben ihm ſitzt und auch die kommende Weltfahrt mitmachen wird. Die kommende Weltfahrt Darüber ſprachen wir natürlich auch, und das war ja eigentlich auch der Grund der Unter⸗ redung. Im Spätjahr geht Graf Luck⸗ ner erneut drei Jahre auf Fahrt, um den Völkern Kunde zu geben vom wiedererſtandenen deutſchen Volksſtaat und erneut zu werben für deutſche Art und deutſches Le⸗ ben. Kein Beſſerer als gerade er, der ſo tief die Mentalität fremder Völker erfaßt hat, iſt dazu berufen. Bereits wird an dem neuen 150⸗Tonnen⸗Segelſchiff gebaut, auf dem er mit 8 Mann Beſatzung im September 1936 in See ſtechen wird. Gebaut wird das Schiff natür⸗ lich auf deutſcher Werft, der Vulkanwerft in Hamburg. Und den 150⸗PS-Hilfsmotor liefern die Motorenwerke Mannheim. „Keine andere Maſchine kam für mich in Frage, als ein Benz⸗Dieſelmotor, der läuft ſo⸗ gar mit Margarine als Betriebsſtoff.“ Wie das Wunder aber einmal geſchah, erzählte Gräfin Luckner:„Alſo, wir hatten widrige Winde vor San Franzisko, das Schmieröl war faſt zu Ende und reichte nicht mehr. Was nun? Wir nah⸗ men Margarine, rührten ſie mit dem Reſt Schmieröl und Rizinusöl, von dem wir als Allheilmittel ja genug an Bord hatten zu einem dicklichen Oel, und tatſächlich, der brave Benz⸗ Motor lief genau ſo gut wie vorher und brachte uns ſicher nach Frisko.“ Nein, die Tatſache wurde auf Wort verſichert und geſtern nachmittag war Graf Luckner bei den Mannheimer Mo⸗ torenwerken, ſah ſich als ausgezeichneter Mo⸗ torenkenner die verſchiedenen Typen an, und abends ſchon wurde der Kanivertraa über die modernſte 150⸗PS-Maſchine unterſchrieben. Graf Luckner meinte: „Es ſind die MWM⸗Motoren, die ich wieder mir erkoren für meine neue Reiſe um die Erde, damit das Hitler⸗Reich verſtanden werde.“ Seemannslatein? Eine freudige Aeberraſchung Höchſtes Lob zollte Graf Luckner aber auch den Arbeitskräften, die ſolche hervorragende Präziſionsarbeit leiſten. Wie es ſeine Art iſt, unterhielt er ſich bei ſeinem Rundgana über alles mögliche und der Laufjunge Lehmann, der ſich ihm ſo weltgewandt vorſtellte, wird wohl ewig an den Händedruck des berühmten gräflichen Ehepaares denken. Eine freu⸗ dige Ueberraſchung gab es noch, als der Graf unter den Ingenieuren einen Mann entdeckte, der unter ſeinem Befehl ſtand, als Kapitänleutnant Graf Luckner— übrigens be⸗ gann er ſeine Laufbahn als einfacher Schiffs⸗ junge— Dipiſionskommandant auf der„Kron⸗ prinz“ war. Und das mußte natürlich gefeiert werden. Ingenieur Mataré, der zufällig auch an dieſem Tage ſein 2jähriges Geſchäfts⸗ jubiläum begehen konnte, erhielt eine Ein⸗ ladung ins„Palaſt⸗Hotel“. Heiter verlief die kurze Kaffeeſtunde mit die⸗ ſem ſeltenen Menſchen, der gemütlich ſein Seemannspfeiſchen ſchmauchend, Heiteres und Ernſtes ſo intereſſant aus ſeinem reichen Le⸗ ben zu erzählen verſteht, aus einem Leben, das ganz im Dienſt ſeines Volkes ſteht. Freiburg war die nächſte Etappe auf ſeiner Vortragsreiſe durch das badiſche Land, deren Erlös dazu dienen ſoll, die Fahrt für Hitler⸗ Deutſchland zu ermöglichen. Eck. Der„Seeteufel“ Darum jetat- Er kostet es restflos qus! Troizqdem]- Die hohen Oeltem- pereturen, die bei großen Daver- geschwindiglkeiten im Motor duf- treten, sind helonglos; denn sein Markenoel ist hitzebeständig. die verbesserten Das NSͤKaͤdankt Das Nationalſozialiſtiſche Kraftfahr⸗Korps dankt allen, die am Donnerstag und Samstag, beſonders aber am Wahlſonntag ihre Fahr⸗ zeuge zur Verfügung geſtellt haben. Der Dank gilt beſonders den Männern des NSͤf, den Mitgliedern des DDAC und den Privatwagen⸗ beſitzern, die an allen drei Tagen eine größere Anzahl von Perſonen- und Laſtwagen bereit⸗ ſtellten. Die Werbewirkung der in langen Reihen durch die Straßen ziehenden Fahrzeuge iſt un⸗ verkennbar geweſen. Noch bedeutſamer war aber der Schleppdienſt am Wahlſonntag. Nur die Bereitwilligkeit der Kraftfahrzeugbeſitzer, ſich und ihr Auto reſtlos in den Dienſt der Wahl zu ſtellen, ihre Unterordnung unter die Dispoſitionen des NSKK und ſchließlich die Schnelligkeit der Abwicklung, ohne Rückſicht auf perſönliche Belaſtung oder ſachliche Ausgaben, ermöglichten die reibungsloſe Durchführung des Fahrdienſtes. Mit den über 400 zur Ver⸗ fügung ſtehenden Perſonenwagen ſind 4800 Wahlberechtigte befördert worden, die ſonſt kaum ihrer Wahlpflicht trotz beſten Willens hätten genügen können. 11 500 Kilometer ſind insgeſamt gefahren worden. Den der Motor⸗ ſtaffel I/M 153 wiederholt ausgeſprochenen Dank der Beförderten und der Wahlleiter und die reſtloſe Zufriedenheit der Ortsgruppenleiter gibt die Motorſtaffel I/M 153 hiermit an alle weiter, die am Sonntag als Kraftfahrer ihre beſondere Pflicht getan haben. NSK, Motorſtaffel I/M 153 gez. Kaiſer, Oberſturmführer. ———— Anmeldung zu Urlaubsfahrten Viele Volksgenoſſen ſind der Meinuna, daß es für dieſe oder jene Urlaubsfahrt, die z. B im Juli oder Auguſt erſt ſtattfindet, noch Zeit ſeit, um ſich hierfür anzumelden. Wir können nicht oft genug darauf hinweiſen, daß es ſehr zweckmäßig iſt, ſich jetzt ſchon anzumelden. Für einen Teil der Fahrten dürfte ſchon in den nächſten Tagen Anmeldeſperre er⸗ folgen. Darum warten Sie nicht lange zu, ſondern geben Sie unverzüglich ihre Anmel⸗ dung bei den zuſtändigen Geſchäftsſtellen ab. Achtung, Orts⸗ und Betriebswarte Das Monatsproarammheft für April iſt ſo⸗ eben erſchienen und hat ſofort der Vertrieb einzuſetzen. Gegen Orts⸗ und Beiriebswarte, die ſich ihrer Pflicht nicht bewußt ſind, wird entſprechend vorgegangen. Kurs Norwegen Vom 28. April bis 6. Mai geht der„Koß“⸗ Dampfer Sierra⸗Cordoba in See, um die erſten badiſchen Urlauber nach Norwegens herrlichen Fjonden zu bringen. Sierra⸗Cor⸗ doba iſt das Schiff, welches unſere Madeira⸗ Fahrer auf ihrer 15tägigen Fahrt in den ſon⸗ nigen Süden beherbergte. Alle waren ſie voll des Lobes über das Erlebte und Geſchaute. Die Sierra-Cordoba tritt ihre Fahrt in Bre⸗ merhaven an. Vorher finden verſchiedene Be⸗ ſichtigungen ſtatt, unter anderem auch das aroße Völkerbundsmuſeum. Meldungen für dieſe Fahrt müſſen umgehend erfolgen. Die Geſamtkoſten betragen für Bahn⸗ und Schiffahrt, ſowie Verpfleaung und verſchie⸗ dene Beſichtigungen und Rundfahrten in Bre⸗ men 62.50 R M. Meldungen ſind bei den„Koß“⸗Geſchäſts⸗ ſtellen P 4, 4½, Zimmer 11; Lortzingſtraße 35 und Nuitsſtraße 1 abzugeben. Bei den Land⸗ ortsgruppen iſt der betreffende Orlswart zu⸗ ſtändig. Daten für den 3. April 1936 1849 Friedrich Wilhelm IV. von Preußen lehnt die ihm angebotene deutſche Kaiſerwürde ab. 1863 Der belgiſche Baumeiſter und Kunſt⸗ gewerbler Henry van de Velde in Ant⸗ werpen geboren. 1892 Der Germaniſt Hermann Auguſt Korff in Bremen geboren. mit je 1100 Stucks Rennwagen im Schaufenſter Der Rekordwagen der Autobahn als Sehenswürdigkeit des Mannheimer Plankenhofs Es ſind erſt wenige Tage her, ſeit die Reichs⸗ autobahn zwiſchen Frankfurt— Heidelberg— Mannheim für die Rekordverſuche von Hans Stuck geſperrt wurde. Nicht nur die autoſport⸗ begeiſterte, ſondern überhaupt die ganze Welt ſchaute in dieſen Tagen nach Deutſchland. Eine Nation, die im wichtigſten Wahlkampf aller Zeiten ſtand, überraſchte die Welt gleichzeitig durch zwei Großtaten deutſcher Technik: den Stapellauf des Luftrieſen„LZ Hindenburg“ und die Serienrekorde von Hans Stuck im Rennwagen. Kleines Wunder von 750 Kilogramm Der Bummel auf den Planken wird ſeit eini⸗ gen Tagen, und nicht nur von den Mann⸗ heimer Autofreunden vor der jüngſten Sehens⸗ würdigkeit des Plankenhofs— ſo heißt die in den erweiterten Planken aufgebaute Geſchäfts⸗ paſſage— unterbrochen. Das Schaufenſter der Auto⸗Union⸗Vertretung Wolf u. Diefenbach iſt den ganzen Tag über von Schauluſtigen be⸗ lagert.„Fachleute“ und Laien unterhalten ſich über dieſes kleine, ſilberweiße, wenig über einen Meter hohe Wunder, mit dem ſolche phantaſtiſchen Zeiten erzielt wurden. Die Küh⸗ lerhaube iſt von dem niedlich kleinen Fahr⸗ geſtell abgehoben, um die Anlage des Motors mit ſeinen 16 Zylindern und ebenſovielen kur⸗ zen Auspuffrohren ſichtbar zu machen. Wenn man ſich die anderen Schwergewichte der Avus dagegen vorſtellt, den Mercedes⸗SSg — 1400 Kilogramm, die Bugatti und Maſerati ilogramm Gewicht, dann begreift man erſt, welch ungeheure Arbeit in einer ſol⸗ chen ausgereiften Konſtruktion liegt. Daß nur Leichtmetall zum Bau verwendet und auch jedes überflüfſige Gewicht eingeſpart werden mußte, verſteht ſich von ſelbſt. Aber nicht nur das Gewicht, auch der Querſchnitt der Renn⸗ wagen unterliegt einer in der allgemein aner⸗ kannten Rennformel niedergelegten Größe.„Der Querſchnitt(Spanten⸗Umriß) am Führerſitz muß ein Rechteck von 85 auf 25 Zentimeter umſchreiben, wobei die Unterſeite dieſes Recht⸗ I moeſühr in der Höhe der Sitzunterkante iegt.“ Der Raum für den Fahrer iſt demnach ſehr klein. Dieſer verſchwindet nach dem Einſtieg faſt vollſtändig im Bauch des Kühlers, meiſt iſt nur die weiße Haube und das Geſicht hinter der winzigen Windſchutzſcheibe ſichtbar. Durch den tiefliegenden Sitz kann der Fahrer höch⸗ ſtens ab einer Entfernung von 500 Metern die Fahrbahn erkennen und Stuck hat ſeinerzeit ja auch erzählt, daß er einmal ſchon in den ſeit⸗ lichen Grasſtreifen der Autobahn geraten ſei. Meiſterwerk des Konſtrukteurs Motor und Tank liegen hinter dem Fahrer, der geſamte Aufbau iſt auf Rohrträger kon⸗ ſtruiert. Das Rohrſyſtem iſt in den Kreislauf des Kühlwaſſers einbezogen. Das Lenkrad iſt gegen die Steuerſäule beweglich und wird je nach Körpergröße des Fahrers mit verſchiede⸗ nen Durchmeſſern auf die Steuerſäule aufgeſetzt. Noch allerlei Einzelheiten erzählen ſich die Knirpſe, die ihre Naſen an den Schaufenſtern plattdrücken. Leider wußte ein beſonders Ein⸗ eweihter zu berichten, daß dieſer ſo ſchön ilbern geſtrichene und mit verchromten Aus⸗ puffrohren ausgeſtellte Wagen nur einer vom „Typ“ des Stuckſchen Wagens, aber nicht der eigentliche Rennwagen ſelber ſei. Und dem iſt auch ſo, denn der Wagen, der bei den Rekord⸗ fahrten benutzt wurde, ſieht nicht mehr ſo ſchön ſchmuck und blank aus. Das ausgeſtellte Mo⸗ dell iſt aber einer der etwa 12 Wagen dieſes Renntyps, die die Auto⸗Union nach den Plä⸗ nen des genialen Konſtrukteurs Porſche er⸗ baut hat. Aber auch in dieſem Wagen iſt Stuck ſchon gefahren, nur ſind die Motorteile durch die beträchtlichen Geſchwindigkeiten be⸗ reits ſo abgenutzt, daß er nicht mehr voll ver⸗ wendungsfähig iſt, und nur noch als Modell zur Schau geſtellt werden kann. Aber das war für die„kleinen Fachleute“ auch gar nicht ſo wichtig. Die Hauptſache, ſie hatten einen Rennwagen von Stuck, die Sehenswür⸗ —— des Mannheimer Plankenhofes, bewun⸗ dert. Hausbeſitz im organiſatoriſchen Aufbau Der Haus⸗ und Grundbeſitzerverein hat die Betreuung der Hausbeſitzer übernommen Der deutſche Hausbeſitz iſt eine geſchloſſene wirtſchaftliche Einheit im Geſamtaufbau der deutſchen Volkswirtſchaft. Als ſolche hat er eine einheitliche Zielſetzung und einen einheitlichen Aufgabenkreis, der beſtimmt wird von den Zie⸗ len der Geſamtwirtſchaft einerſeits und von den beſonderen Belangen der Grundſtückswirtſchaft andererſeits. Im Rahmen der geſamten deutſchen Volks⸗ wirtſchaft hat der deutſche Hausbeſitz in erſter Linie die Aufgaben zu erfüllen, die ihm in ſei⸗ ner Eigenſchaft als Treuhänder der Wohnwirt⸗ ſchaft und als größter Auftragaeber des deutſchen Handwerks zufallen. Als organiſatoriſche Vertretung des Grundbeſitzes »hat er das Recht und die Pflicht, am Aufbau der deutſchen Geſamwirtſchaft aktiv und ſchöpferiſch mitzuarbeiten. Er hat mitzuhelfen, der deutſchen Grundſtückswirtſchaft eine neue nationalſoziali⸗ ſtiſche Rechts⸗ und Wirtſchaftsgrundlage zu ſchaffen. In der Erkenntnis der großen natio⸗ nalwirtſchaftlichen Bedeutung einer organiſato⸗ riſchen Einheit des deutſchen Grundbeſitzes hat die Reichsregierung Maßnahmen getroffen, die eine einheitliche Erfaſſung des geſamten deut⸗ ſchen Hausbeſitzes ermöglichen und auch für die Zukunft eine erneute Zerſplitterung werwoller Aufbaukräfte wirkſam verhindern. Auf Grund des Geſetzes über Anerken⸗ nung und Beaufſichtigung von Ver⸗ einigungen von Hausbeſitzern und Mietern vom 7. März 1935 hat der Reichs⸗ und preußiſche Arbeitsminiſter 1. den Zentralverband Deutſcher Haus⸗ und Grundbeſitzervereine e. V. als alleinige Ver⸗ tretung des deutſchen Hausbeſitzes an⸗ erkannt; 2. den Reichsverband Deutſcher Neuhaus⸗ und Eigenheimbeſitzer mit Wirkung vom 16. Ok⸗ tober 1935 aufgelöſt. Die Ueberführung der Mitglieder des ehe⸗ maligen Reichsverbandes Deutſcher Neuhaus⸗ u. Eigenheimbeſitzer in den Zentralverband Deut⸗ ſcher Haus⸗ und Grundbeſitzervereine findet auf dem Weg der Einzelmitgliedſchaft ſtatt. Es iſt daher eine Neuanmeldung bei den ört⸗ lichen Vereinen des Zentralverbandes, für den Bezirk Mannheim beim Haus⸗ u. Grund⸗ beſitzerverein e. V. Mannheim, N7., 9, erforderlich. Der Reichsarbeitsminiſter hat in einer Preſſe⸗ notiz vom 30. Oktober 1935 die Mitglieder der Vereine, die dem aufgelöſten Reichsverband Deutſcher Neuhaus⸗ und Eigenheimbeſitzer an⸗ geſchloſſen waren, aufgefordert, nunmehr den örtlichen Vereinen des Zentralverbandes beizu⸗ treten. Eine Ausnahme gilt nur für Mitglieder, die mit dem Erwerb des Eigenheimes nicht lediglich ein Wohnbedürfnis befriedigen wollten, ſondern auch Land überwiegend gartenbaumäßig nutzen und daher nicht mehr als Hausbeſitzer, ſondern als Eigenheimſiedler anzuſehen ſind. Damit hat für den Bezirk Mannheim der Haus⸗ und Grundbeſitzerverein e. V. Mannheim die Betreuung des Neuhausbeſitzes auch organi⸗ ſatoriſch übernommen. Der durch die Verein⸗ heitlichung erreichte Zuſtand gewährleiſtet, daß die als richtig erkannten Aufgaben und Ziele des geſamten Hausbeſitzes im Geiſte einer echten Volksgemeinſchaft einheit⸗ lich verfolgt werden. Daß die Fragen vor allem des älteren NRNeuhausbeſitzes brennend ſind und einer ſchnellen Löſung bedür⸗ fen, dürfte außer Zweifel ſtehen. Der Zentral⸗ verband Deutſcher Haus⸗ und Grundbeſitzerver⸗ eine hat ſich deshalb mit beſonderer Sorgfalt der dringendſten Fragen angenommen. Bereits im Januar 1935 hat er Einekritiſcheneber prüfung der Geſamtlage des älte⸗ ren Neuhausbeſitzes“ in Form einer Denkſchrift veröffentlicht. Dieſer Arbeit iſt nun⸗ mehr eine neue Denkſchrift gefolgt, die einen durchdachten und durchgearbeiteten Vorſchlag zur Löſung der Frage des älteren Neuhaus⸗ beſites bringt. Die Denkſchrift liegt ſämtlichen zuſtändigen Miniſterien vor und wird zurzeit eingehend beraten. Es iſt zu erwarten, daß es durch die er⸗ ſprießliche Zuſammenarbeit der Einheitsorgani⸗ ſation des deutſchen Hausbeſitzes und der zu⸗ ſtändigen Regierungsſtellen gelingen wird, dem Neuhausbeſitz die allfeits als dringend erforder⸗ lich anerkannte Entlaſtung zu bringen. Schwetzinger Notizen 4844 Schloßgartenbeſucher im Monat Mürz Ueberaus erfreutich geſtaltete ſich der Auftakt der Frequenz unſeres Märchengartens im Mo⸗ 1 nat März. Von zuſtändiger Seite wurden uns für dieſen Zeitabſchnitt 4844 Schloßgartenbe⸗ ſucher gemeldet, gegenüber 1869 Beſucher im Jahre 1935. Das iſt ein Mehr von faſt 3000 Beſuchern. Dieſe Tatſache berechtigt für die kommenden Monate zu den ſchönſten Hoffnun⸗ gen. Wir verbinden damit den Wunſch an den Wettergott um recht viel ſchönes Wetter. Von der Schloßgartenverwaltung wird uns mitgeteilt, daß nunmehr auch Dauerkarten für die Bewohner der Nachbargemeinden ausgege⸗ ben werden. Dieſes Entgegenkommen wird allgemein außerordentlich begrüßt. Es ſteht zu erwarten, daß die Nachfrage nach den recht vor⸗ teilhaften Dauerkarten auch in den Nachbarge⸗ meinden eine recht große ſein wird. Man wird gut daran tun, ſich die Karten ſchon bald zu er⸗ ſtehen, denn ſchon in wenigen Tagen wird ſich der Schwetzinger Schloßgarten in ſeinem ſchön⸗ ſten Frühlingsgewande zeigen, das jung und alt immer wieder aufs neue erfreut. Gerade die letzten Tage haben dank der Niederſchläge ein ſtarkes Wachstum gebracht. „Nazi⸗Eiſele“ kommt am 19. April. Wie uns von der hieſigen Geſchäftsſtelle der NSG„Kraft durch Freude“ mitgeteilt wird, iſt es gelungen, die durch den Rundfunk beſtens bekannte Nazi⸗ Eiſele-⸗Truppe endgültig für den 19. April (Sonntag) nach Schwetzingen zu verpflichten. Sie wird mit ihrem Gaſtſpiel, dem mit beſon⸗ derer Erwartung entgegengeſehen wird, im „Falken“⸗Saal erfreuen. KKS⸗Gaunadelſchießen. Am kommenden Sonntag findet auf dem Schießſtand des hie⸗ ſigen Kleinkaliber-Schützenvereins(im Fried⸗ richsfelder Wald), vormittags 8 Uhr, das Gau⸗ nadelſchießen 1936 des Gaues Südweſt der Deutſchen KKS⸗Vereine ſtatt. Verkehrsunfall. Am Donnerstagnachmittag ſtießen in Plankſtadt in der Schwetzinger Straße eine Zugmaſchine mit zwei Anhängern (beladen mit Kies) und ein Laſtwagen zuſam⸗ men. Letzterer war einem Kind ausgewichen und erlitt dabei geringen Sachſchaden. Hohes Alter. Am kommenden Sonntag, den 4. April, vollendet Frau Margarethe Knaus, geb. Stuhler, Auguſtaſtraße 2, ihr 84. Lebens⸗ jahr. Wir gratulieren der betagten Jubilarin recht herzlich. Knochenfund. Beim Ausgraben des Funda⸗ ments eines Neubaues in der Langemarckſtraße wurden menſchliche Schädelknochen gefunden, die einige Jahrhunderte alt ſein dürf⸗ en. Aus Weinheim Stüdtekampf. Der Athleten⸗Club 1892 ver⸗ anſtaltet am Samstagabend im Saalbau„Zur deutſchen Eiche“ einen Städtekampf im Stem⸗ und Ringen mit Mannheim⸗Käfertal als egner. Die ſtädtiſchen Anlagen wieder unter Auf⸗ ſicht. Einfriedigungen und Ruhebänke in den ſtädtiſchen Anlagen waren im vergangenen Jahre oft der Zerſtörungswut von Lausbuben ausgeſetzt. Mit der Beauſſichtigung der ſtäd⸗ tiſchen Anlagen wurde Pg. Philipp Veh⸗ mann, ein alter Nationalſozialiſt, beauftragt. Arbeitsdienſtler rücken ein. Fünfzig junge Weinheimer Männer folgen in dieſen Tagen ihrer Einberufung zum Arbeitsdienſt. Mit Freuden werden ſie den Ehrendienſt leiſten, der ihnen wertvolles Rüſtzeug für ihr ſpäteres Leben vermitteln wiw. 4 +. mm, 9 WD 2888888882282 24 0 , 24 42 , 4 4 l, +. . V 74 5. 7 0 m, 5 2228822 L,m 0 9 0 0 um, 3 22 — 20 —2 77 SCHUHHAUS am Freltag, 3. April, vormiitags 11 Unr im Flanzen-Heuvau, Eche P 5, 14 Unsere 5 Scheufenstef zeigen mnen eine reichholtige Auswohl der neuesten Ffühlohſs- NHodele x W N W W V Ein Am 30. oas Reichs 1. Die näe gen in die 3 1936. 2. Meldeſck April 1936. 3. Für die a) Für! ber von 18 jedoch nur i die Luftwaf Flugzeugführ oder nachwe Monteur in einem Luftfe ſen ſind). b) Für nachrichte General 25 Jahren. 4. Die 4½ mit Ausnah⸗ vom Arbeits eingeſtellt we gänge werde berückſichtigt, leiſtet haben. gung. 5. Die Fre Luftnachr eine Dienſtz Bei Verwer (Flugzeugſch und Bordm⸗ vor Beginn agverpflicht dert. Die F lerie verpf rige Verpflich des Regim ſen ſich auf Die Vorau— 6. Im üb die Einſtellu 95* gehörigkeit ſchen oder ar ten, e) unve den Wehrdie 10.60 Meter; i für die Luftn iſt vor Einf die dieſen B nen nicht eit 7. Die Ei bei Truppe ort in der Bewerbers nicht für 7 Groß⸗Ben die für ihn teile nicht be digen Wehr Wahl der W nachrichtentri General Gör Bevorzugte Bevorzr Angehörige verkehrsgeſel fahrtinduſtri⸗ einem Lehr Nen teilg leiſtung eine eintritt verp Inhaber von 8. Bewe ſtert ſind, zuſtändigen zum Eintrag tragen dort ligenſche KLEINSCHR MASCHI Das mode Schreibge OLVINMV NMannheim 5 —nnmuma— guromas. Reparatu Fr. U ——νν⏑m½ ſche Ueber⸗ des älte⸗ Form einer lrbeit iſt nun⸗ gt, die einen en Vorſchlag ſen Neuhaus⸗ gt ſämtlichen wird zurzeit durch die er⸗ Einſtellung von Freiwilligen für die Luftwaffe Das Reichsluftfahrtminiſterium gibt bekannt: 1. Die nächſten Einſtellungen von Freiwilli⸗ —5 in die Luftwaffe erfolgen am 1. Oktober 936. 2. Meldeſchluß für die Einſtellung iſt der 30. tiven Wehrdienſt. Perſonalpapiere und von Minderjährigen die ſchriftliche, amtlich beglau⸗ bigte Erlaubnis des geſetzlichen Vertreters ſind mitzubringen. Angehörige der bereits gemuſterten 4 Am 30. April iſt Meldeſchluß für die Einſtellung am 1. Oktober/ Die Dienſtzeit beträgt 4½ bzw. 12 Jahre Schulentlaſſung, über etwa geleiſteten 3 dienſt; b) zwei Paßbilder; c) genaue des Bewerbers. Die Meldung darf nur bei einem Trup⸗ penteil erfolgen. Einſtellungsgeſuche Freiwilli⸗ Anordnungen der NSDAp Anordnungen der Kreisleitung An alle Stadt⸗ und Landortsgruppen! Die Ortsgruppen laſſen ſofort die Schulungsbrieſe auf dem Kreisſchulungsamt, Zimmer 2, abholen. Politiſche Leiter Feudenheim. Beitrag iſt Bringſchuld. Kaſſenſtun⸗ den für Beitragszahlung täglich von.—10. April (mit Ausnahme Samstags von 17.30—19.30 Uhr) im mh der April 1936. Jahrgänge 1914 und 1915 brauchen ſich bei der ger können bis ſpäteſtens 30. April eingereicht Spätere Zahlung bedingt 20 Pf. 0 3 z155 775174 3; je bi ieſ u 3 und der zu 3. Für die Einſtellung kommen in Frage: polizeilichen Meldebehörde nicht zu melden. werden. Einſtellungsgeſuche, die bis zu dieſem Deutſches Eck. Kaſſenſtunden jeweils vom 1. bis en wird, dem zend erforder⸗ a) Für die Fliegertruppe: Bewer⸗ ber von 18 bis 3 Jahren; mit 33 Jahren Bei ihnen tritt anſtelle des Freiwilligenſcheins für den Eintritt in den aktiven Wehrdienſt der Zeitpunkt nicht beim Annahmetruppenteil ein⸗ gegangen ſind, werden nicht mehr berückſich⸗ 12. jeden Monats werktags von 19.15—20.30 Uhr (ausgenommen mittwochs und freitags). Beiträge, bringen. jedoch nur in Ausnahmefällen, wenn ſie für Muſterungsausweis(für Luftwaffenerſatzreſer⸗ tigt. Einſtellungsanträge bei höheren militäri⸗ die nicht bis zum 10. jeden Monats entrichtet ſind, die Luftwaffe beſonders geeignet ſind(den viſten 1 außerdem der Luftwaffenerſatzreſerve⸗ ſchen oder ſtaatlichen Dienſtſtellen ſind zwecklos. werden mit 20 Pf. Einhebegebühr eingezogen. Flugzeugführerſchein der Klaſſe A 2 beſitzen-Schein). Dann melden ſich die Bewerber Sie verzögern nur die Bearbeitung zum Nach⸗ Junghuſch. Am 3.., 20.30 Uhr, Sitzung aller tizen oder nachweisbar mindeſtens ein Jahr als möglichſt ſchriftlich bei dem Truppenteil, bei teil des Bewerbers. Politiſchen Beiter im Lokal k 6— Monteur in einer Flugzeugfabrit oder bei dem ſie dienen wollen.—— 4535 W Luftfahrtunternehmen beſchäftigt gewe⸗ Die Dienſtzeit der Freiwilligen tags nur vormittags. Die Entrichtung der Beiträge h der Auftakt jtigt für die ſen ſind). mit Ausnahme des Jahrgangs 1915— ſind Muſterungsausweis und Lebenslauf Luftwaffenerſatzreſerve⸗I⸗Schein), c) von noch 9. Die Dienſtzeit der Freiwilligen andere Freiwillige, die aus beruflichen Grün⸗ muß unbedingt in der Zeit vom.—15. mit Aus⸗ mationen auf der Geſchäftsſtelle. Neckarau. Die Beerdigung des Pg. Heinrich Kaul 1 cht 5 35 5 A 14 Jedem Einſtellungsgeſuch iſt beizufügen: der Luftwaffe beträgt a) bei der Fliegertruppe 523 hloß arten General Göring: Bewerber von 18 bis I. a) von bereits gemuſterten Bewerbern des 4“ bzw. 12 Jahre; b) bei der Luftnachrichten⸗ Oftſtadt. Am 3.., 20.15 Uhr, Sitzung ſämtlicher 3 79 B Jahren. Jahrgangs 1915 der Muſterungsausweis, b) truppe 4½ Jahre, e) bei der Flakartillerie 1 Politiſchen Leiter im Roſengarten⸗Reſtaurant. Ae.Die 4½½ Jahre dienenden Freiwilligen— von bereits gemuſterten Bewerbern des Jahr⸗ dzw. 3 Jahre,') bei, Regingent General Gö⸗ Sechenheim. Am 3.., 20.30 Uyr, Beſprechung bon faſt 4 1 gangs 1914 der Muſterungsausweis und der ring 2 Jahre. Studenten, Abiturienten und ſämtlicher Politiſchen Leiter und Führer der For⸗ ten Hoffnun⸗ vom Arbeitsdienſt befreit, wenn ſie tatſächlich eingeſtellt werden. Bewerber älterer Geburts⸗ nicht gemuſterten Bewerbern der Freiwilligen⸗ den nicht länger als ein Jahr dienen können, findet am 5.., 10.30 Uhr, auf dem Neckarauer Fried⸗ unſch an den in. Einſtell geſ d t kö im R der dafür vorgeſehenen gänge werden bei der Einſtellung bevorzugt ſchein. Einſte ungsgeſuche, enen vorſtehende können im Rahmen der dafür vorgeſehen hof ſtatt. Die Parteigenoſſen werden erſucht, an der uns berückſichtigt, wenn ſie den Brr.— Ausweiſe oder Scheine nicht beiliegen, werden Einſtellungszahlen ihr Dienſtpflichtjahr bei der Beerdigung teilzunehmen wird nicht berückſichtigt. Luftwaffe ablegen. Feudenheim. Am 3.., 20.30 Uhr, im„Alten Uerkarten für den ausgege⸗ ommen wird Es ſteht zu den recht vor⸗ n Nachbarge⸗ )Man wird n bald zu er⸗ gen wird ſich ſeinem ſchön⸗ as jung und reut. Gerade Niederſchläge ril. Wie uns NSG„Kraft es gelungen, kannte Nazi⸗ und Bordmechaniker leiſtet haben. Dieſer iſt aber nicht Vorbedin⸗ gung. 5. Die Freiwilligen für die Flieger⸗ und Luftnachrichtentruppe müſſen ſich auf eine Dienſtzeit von 4½ Jahren verpflichten. Bei Verwendung als fliegendes Perſonal (Flugzeugſchüler, Bordfunker(⸗Fliegerſchützen) (Fliegerſchützen) wird vor Beginn der Sonderausbildung eine Zu⸗ ſatzverpflichtung auf insgeſamt 12 Jahre gefor⸗ dert. Die Freiwilligen für die Flakartil⸗ lerie verpflichten ſich auf ein Jahr, zweijäh⸗ rige Verpflichtung erwünſcht. Die Freiwilligen des Regiments General Göring müſ⸗ ſen ſich auf zwei Jahre verpflichten. Die Vorausſetzungen 6. Im übrigen iſt Vorausſetzung für II. Von allen Bewerbern a) ein ſelbſtge⸗ ſchriebener Lebenslauf; dieſer muß mindeſtens enthalten: Vor⸗ und Zuname, Geburtstag und ⸗ort, Angaben über Schulbeſuch, Beruf und Beſchäftigung oder Arbeitsloſigkeit nach der 10. Weitere Auskünfte über Gintritt als Freiwilliger in die Luftwaffe erteilen auf An⸗ frage das für den Wohnſitz zuſtändige Wehr⸗ bezirkskommando und jeder Truppenteil der Luftwaffe. Ratſchläge für den Maſchinenſchreiber Hinweiſe zu erfolgreicher Weiterbildung/ Vernünftige Lebensführung erforderlich „Raſt ich, ſo roſt ich.“ Dies alte Sprichwort gilt auch für die Maſchinenſchreiberin, die ſtets an der Vervollkommnung ihrer Kenntniſſe und Fertigkeiten arbeiten ſoll. Der Fortbildungs⸗ möglichteiten gibt es viele und von ihnen ſoll geſundes Selbſtvertrauen verleihen, das im praktiſchen Leben dann über manche Schwierigkeit hinweghilft. Außerdem erhält die Siegerin noch eine Urkunde, in der ihre Leiſtun⸗ gen bewertet werden und mit der ſie ſich jeder⸗ zeit als tüchtige Maſchinenſchreiberin ausweiſen Schützenhaus“ Sitzung ſämtlicher Politiſchen Leiter. In der Zeit vom.—12. 4. auf der Geſchäftsſtelle keine Sprechſtunden(ausgenommen Beitragszah⸗ lungen). NS⸗Frauenſchaft Feudenheim. Am 3.., 20 Uhr, wichtige Beſprechung ſämtlicher Zellen⸗ und Blockfrauen im Frauenſchafts⸗ heim. Lindenhof. Am 3.., 20.15 Uhr, Sitzung ſämt⸗ licher Zellen⸗ und Blockleiterinnen in der Eichels⸗ heimerſtraße 51—-53. 93 Kulturſtelle(Spielſchar). Die Spielſchar tritt am 3.., 20 Uhr, im Schlageterhaus an. Stelle WS. Am 5..,.30 Uhr, im Schlageterhaus (Zimmer 67) Tagung ſämtlicher Gefolgſchaftsſchu⸗ lungsleiter. BDM n 19. April die Einſtellung Freiwilliger, daß der Bewerber jetzt die Rede ſein. verpflichten. a) die deutſche Staatsangehörigkeit(Reichsan⸗ Manche Maſchinenſchreiberin hat in einem kann. Neu beauftragte Führerinnen für die zu überfüh⸗ n mit beſon⸗ gehörigkeit) beſitzt, b) wehrwürdig, c) deut⸗ Büro eine einſeitige Beſchäftigung, erhält z. B. Aber neben dem Streben nach Vervollkomm⸗ renden JM. Am 3.., 20 Uhr, Heimabend auf dem n wird, im ſchen oder artverwandten Blutes, d) unbeſchol⸗ nur Dittate in die Maſchine oder muß nur hr nung ihrer Kenntniſſe und Fertigteiten darf dre Unergengn N.“ tien, e) unverheiratet, k) tauglich 1 oder 2 für Stenogramm abſchreiben. Dieſe einſeitige Ar⸗ Maſchinenſchreiberin nicht vergeſſen, daß uhre Weheſehen, die n t0 d den Wehrdienſt iſt. Mindeſigröße nicht unter beitsweiſe, die oft nicht zu ändern iſt, muß da⸗ Tätigkeit auch an den Körper hohe Anforderun⸗ DAð 7 ommenden 160 Meter; im Ausnahmefall 1,54 Meter, wenn durch ausgeglichen werden, daß die Maſchinen⸗ gen ſtellt und ſie deshalb darauf bedacht ſein and des 1 für die Luftwaffe wertvoll. Nötige Jahnbehand⸗ ſchreiberin Arbeitsarten, die ihr in ihrer gegen: muß, ſich vor allemegeſund zu er har⸗. 9— (im Fried⸗ iſt vor Einſtellung durchzuführen“ Bewerber, wärtigen Stellung nicht vorkommen, für ſich ten. Eine vernünftige Ernährungsweiſe, über⸗ 3.., 1830 uhr, in unſerer Ortzwalkung, Zinm⸗ hr, das Gau⸗ Südweſt der die dieſen Bedingungen nicht entſprechen, kön⸗ nen nicht eingeſtellt werden. 7. Die Einſtellung ſoll in der Regel nur weiter übt. Klug handelt die Maſchinenſchreibe⸗ rin, wenn ſie zu ihrer Fortbildung einmal wöchentlich einen Uebungsabend einer haupt eine vernünftige Lebensfüh⸗ rung, iſt ſehr wichtig. Da die Nerven der Ma⸗ ſchinenſchreiberin angeſtrengt ſind, muß ſie ſtets mer 24, vor. Friedrichspark. Der für den 5. 4. feſtgeſetzte For⸗ maldienſt fällt aus. agnachmitta⸗ ei Trupp il. Stand⸗ Ortsgruppe der Deutſchen Stenograſenſchaft be⸗ für genügend Schlaf ſorgen. Beſchäftigungen Gchwehna 5 10 2 R ähe—— 3 fitz ſucht. und Vergnügungen, die in die Schlafenszeit fal⸗ Arbeitsſchule len, muß ſie ihrer Geſundheit zuliebe bleiben i Anhängern zagen zuſam⸗ Bewerbers liegt. Dieſe Einſchränkung gilt nicht für Freiwillige, die ihren Wohnſitz in Empfehlenswert iſt fernerhin das Leſen und gründliche Durcharbeiten einer Zeitſchrift laſſen. Die Maſchinenſchreiberin muß den ganzen Arbeitsgemeinſchaft für Exportkaufleute. 3. 4. angeſetzte Arbeitsabend mit dem Vortrag„Die Handelsbeziehungen nach England“ fällt aus. Der für ausgewichen B i Si für Berufsbildung und Praxis des Maſchinen⸗ ſchinen nuß 0 den. 3 die ſür in in Belkach Wen ſchreibers, denn dadurch erhält die Maſchinen⸗— i 3*—3—5— Nächſter Arbeitsabend erſt am 17. April. 5— 5 f iherin viel Anre laxrei Mei⸗ eshalb in keien Zei uft⸗ 15 2 Zonntag, den teile nicht bekannt, ſo kann er ſie beim zuftän⸗ ſchreiberin viel Anregung du orfolgreiche Wei gun g. Es iſt daher ratſam, den Weg zur Be⸗ 13 rethe Knaus, 84. Lebens⸗ en Jubilarin andelskammer veranſtaltete Prüfung für 1* wan e des Funda⸗— Geſchäftsmaſchinenſchreiber noch nicht abgelegr, treiben. An den Sonn⸗ und Feiertagen muß ſie deutſ⸗ 2 1935/ 30 gemarckſtraße Bevorzugte Einſtellung ſo ſoll ſie ſich auf dieſe Prüfung gewiſſenhaft 32 n und ſich in 5 gefunden, die 4 Bevorzugt eingeſtellt werden: 2) vorbereiten, damit ſie in den Beſitz des Zeug⸗ 155 neue Kraft und Freude für lt ſein dürf⸗ m tb 1892 ver⸗ aalbau„Zur 75 Stem⸗ Käfertal als unter Auf⸗ zum Eintrag in die Wehrſtammrolle und bean⸗ ſität und Angſt abzuſchütteln. Geht die Maſchi⸗ Nach dem 10. April d. F. ſind ſämt⸗ hänte in den tragen dort die Ausſtellung eines Freiwil⸗ nenſchreiberin dann als Siegerin aus dem Wett⸗ durch Freude“, Kreis Mannheim, und gelei⸗ lich W ⸗B 50 tgut 3 5 vergangenen ligenſcheins für den Eintritt in den ak⸗ kampf hervor, ſo wird ihr dieſer Erfolg ein tet von Muſikmeiſter Schuſter. los. n Lausbuben ng der ſtäd⸗ hilipy Veh⸗ „ beauftragt. infzig junge ieſen Tagen dienſt. Mit ienſt leiſten, ihr ſpäteres digen Wehrbezirkskommando erfragen. Die Wahl der Waffengattung(Fliegertruppe, Luft⸗ nachrichtentruppe, Flakartillerie und Regiment General Göring) iſt dem Bewerber freigeſtellt. Angehörige des DeV, b) Perſonal der Luft⸗ verkehrsgeſellſchaften, e) Perſonal der Luft⸗ fahrtinduſtrie, d) Bewerber, die bereits an einem Lehrgang einer Motorſportſchule des PNec teilgenommen haben oder ſich zur Ab⸗ leiſtung eines derartigen Lehrgangs vor Dienſt⸗ eintritt verpflichten, e) Angehörige der HJ,.) Inhaber von Sportabzeichen. 8. Bewerber, die noch nicht gemu⸗ ſtert ſind, melden ſich perſönlich bei der zuſtändigen polizeilichen Meldeſtelle terbildung in Deutſch, Kurzſchrift und Maſchi⸗ nenſchreiben und erfährt noch viel Wiſſenswer⸗ tes für ihren Beruf. Hat eine Maſchinenſchreiberin die von der niſſes für Geſchäftsmaſchinenſchreiber kommt. Ein großer Antrieb zur Fortbildung der Ma⸗ ſchinenſchreiberin bilden auch die von der Reichs⸗ führung der Deutſchen Stenografenſchaft abge⸗ haltenen öffentlichen Leiſtungsſchrei⸗ ben, Die Vorteile eines ſolchen Wettſchreibens ſind ſehr groß. Es iſt ſelbſtverſtändlich, daß eine Maſchinenſchreiberin, die ſich einem ſolchen Lei⸗ ſtungsſchreiben zu unterziehen gedenkt, das ganze vorhergehende Jahr an der Verbeſſerung ihrer Leiſtungen arbeiten muß. Im Wettkampf ſelbſt lernt man willensſtark zu ſein und Nervo⸗ rufsſtätte, wenn immer möglich, zu Fuß zurück⸗ zulegen. Außerdem ſollte die Maſchinenſchreibe⸗ rin wenigſtens an einem Abend der Woche tur⸗ nen, ſchwimmen oder gymnaſtiſche Uebungen Befolgt die Maſchinenſchreiberin dieſe gutge⸗ meinten Ratſchläge, ſo wird ſie ein an Leib und Seele geſunder Menſch bleiben, der unſerer“ Wirtſchaft freudigen Sinnes wertvolle Dienſte leiſten kann. Beſucht das Militärkonzert des Infan⸗ terie⸗Regiments 110 heute abend in Nelk⸗ karau im Evang. Gemiendehaus, 20.30 Uhr. Es wird veranſtaltet von der NSG„Kraft erk des EifMit WoW.Brotgutſcheine einlöſen! Verfall am 10. April 1936 Alle vom Winterhilfswerk zur Ausgabe ge⸗ langten Brotgutſcheine müſſen bis Freitag, 10. April, von den Hilfsbedürf⸗ tigen ibei den Bäckereien zur Einlöſung vorge⸗ legt werden, da nach dem genannten Zeitpunkt hierauf keine Belieferung mehr erfolgt. ſpäteſtens Hannneimer Fachgeschäfte emp hercedes 5 pfehlen Elektrischie Schreibmaschinen für Höchstleistungen. /½1% des bisherigen Kraftaufwandes, größte — Hoisoe 5 dedel sich: 3 schreibmaschinen Addiermaschinen Zeilentransport, elektromechanische Ta- Rechenmaschinen fFakturiermæschinon statur, alles besitzt die Einxam f 2 Mereedes- S. M. pOSTPAPIER Cani eomemn, Elektra. Au Favorit und ein Txöpj⸗ boRcHSCHLAGPApIER gut 409 00 Auęusts-Anloge 3 Expreß, zur bequemen Reinigung in Wagen F KoHCEPAPIER Elek tra Rahmen und Typenkorb zerlegbar. 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April 1936 5 tatt der Weltattraktionen 4 Hunderutſchbahnen und Sägen für Damen/ Beim Vater der Varietétricks Der Varietébeſucher, der die Artiſten im grel⸗ len Licht der Scheinwerfer ihre halsbrecheri⸗ ſchen Künſte vollführen ſieht, macht ſich wenig Gedanken darüber, wieviel Mühe und jahre⸗ lange Vorarbeit oft zum Gelingen eines ein⸗ zigen Tricks nötig iſt. Er ſieht, wie die toll⸗ kühnen Akrobaten wirbelnde Saltos ſchlagen, bewundert die aufpeitſchenden waghalſigen Rad⸗ fahrer und ſtaunt über die magiſchen Wunder⸗ werke berühmter Illuſioniſten. All das, was ſich auf der großen Varietébühne im Laufe weniger Minuten abſpielt, iſt das Ergebnis eines oft jahrzehntelangen Trainings und eines gewiſ⸗ Studiums der techniſchen Möglich⸗ eiten. Präziſionsmaſchinen Heute ſoll uns der Weg einmal an jenen Ort führen, den man als die Geburtsſtätte des Varieté⸗Tricks bezeichnen könnte. Es gibt in Deutſchland drei Spezialiſten, die es ſich zur Aufgabe gewacht haben, die Ideen der Varietékünſtler in die Tat umzuſetzen. Sie konſtruieren die Maſchinen und Geräte, die Turnvorrichtungen und Zauberapparate, an denen ihre„Kunden“ ihre atemraubenden Attraktionsnummern vollführen. Wir ſuchten den bekannteſten dieſer ſeltſamen Mechaniker, Herrn Walter Michelſky, in ſeiner Werkſtatt in der Oranienburger Straße im Herzen der Reichshauptſtadt auf. Winklig und abgetreten ſind die ſchmalen Stiegen, die in den Keller hinunterführen. Man hat kaum Platz in dieſer Zauberwerkſtatt, denn überall ſtehen geheimnisvolle Maſchinen und Geräte herum. Hier hämmert eine Stanzmaſchine, dort ſurren unzählbare, fein ineinandergrei⸗ fende Räder. Man ſieht ſofort, daß es ſich um Präziſionsmaſchinen handelt und daß in die⸗ ſem Keller nur allerfeinſte mechaniſche Arbeit geleiſtet wird. Der„Chef“ dieſer Werkſtatt weiß zu genau, daß von der Zuverläſſigkeit und unbedingten Genauigkeir ſeiner Geräte nicht allein der Erfolg der Nummer abhängt, ſon⸗ dern auch die körperliche Sicherheit der Artiſten⸗ nuppe. Ein hundertſtel Millimeter kann ſchon ſicheren Tod bedeuten, kann ein Ar⸗ tiſtenleben verlöſchen laſſen. Oegenkorſett und Papageienkaruſſell All das, was uns gewöhnlich Sterblichen un⸗ möglich erſcheint, wird hier durch Erfindergeiſt und Technik geboren:„Das Zerſägen einer Dame auf offener Bühne!“ Hier entſtand das Schafott, auf dem dieſes Zerſägen vor ſich geht. Eine Weltattraktion, die monatelang die Varietebeſucher der ganzen Erde in Staunen verſetzte, war hier ausgearbeitet worden. In dieſer Werkſtatt entſtand auch das geheimnis⸗ volle„Korſett“, das jene Dame anhaben mußte, der man„einen ſpitzen Degen durch die Bruſt ſtoßen konnte“. Kanonen wurden ange⸗ fertigt, mit denen ſich Artiſten in die Zirkus⸗ kuppel ſchießen laſſen. Unzählige Illuſionen wurden hier in tage⸗ und nächtelanger Arbeit „ausgebrütet“, bis ſie endlich varietébühnenreif waren. Oft war es nur ein kleiner witziger Einfall, der eine neue Senſation auf den Welt⸗ markt brachte. Die merkwürdigſten Requiſiten werden hier geſchaffen: In dieſem Keller ent⸗ ſtanden Todeskurven, Karuſſelle für Papageien, Rutſchbahnen für Hunde, zuſammenklappbare Trapeze, explodierende Muſikinſtrumente. Da iſt das„Drahtſeil“, das gar kein Drahtſeil iſt, ſondern aus einem feſten Brett beſteht, dort entſteht der Entwurf zu einer Brücke, die auf Kommando zuſammenbricht und innerhalb Minuten wieder aufgebaut werden ann. Startplatz der Senſationen Selbſtverſtändlich ſoll hier nicht der Eindruck erweckt werden, daß vielleicht das meiſte, was man im Varieté zu ſehen bekommt, auf dem gut funktionierenden Trickgerät beruht. Dieſe Hilfsmittel des modernen Artiſten unterſtützen nur ſein Können, ſteigern ſeine Kunſt und den Erfolg. Sechsundzwanzig Jahre iſt dieſer Mei⸗ ſter der Varietetricks in dieſem Fach tätig, Die Arbeiterurlauher mit der„Flotte des Friedens“ in Madeira Nach der Ankunft der deutschen KdF-Fahrer im Hafen Funchal Insel Madeira, die am 23. März 1936 ange⸗ laufen wurde. Der Leiter des Reichsamtes für Reisen. Wandern und Urlaub mit einer portugiestschen Blu— menverkäuferin in ihrer bunten Nationaltracht Pressebild-Zentrale Hunderte von Modellen hat er entworfen. Viele, viele Artiſten aller Nationen ſind ihm noch heute dafür dankbar. Stolz zeigt er dem Beſucher eine Reihe von Briefen, die ihm be⸗ rühmte Vertreter der internationalen Artiſten⸗ ſchaft geſandt haben. Da iſt Houdeni, der weltberühmte Entfeſſelungskünſtler, der ſeine kühnſten Kunſtſtücke— Entfeſſelung unter Waſſer— hier mit Meiſter Michelſkys Geräten ausprobierte. Die vielbejubelte Turmſeilnum⸗ mer der Wallendas läßt ſich eben eine neue mit allen modernen Errungenſchaften ausge⸗ ſtattete Anlage für ihre verwegenen Saltos an⸗ fertigen. Eine andere Truppe hat beſonders patentierte Tiſche für ihre Seelöwen machen laſſen, auf denen dieſe gelehrigſten aller Bühnentiere ihre Kunſtſtücke vollführen. Die Rivels haben ihre urkomiſche„Chaplin⸗ nummer“ am Drahtſeil hier konſtruiert und Harry Piel ließ ſich für ſeinen Jubiläums⸗ film„Fürſt der Manege“ die Todesrutſch⸗ bahn, die ihn von der Zirkuskuppel bis zum Rücken ſeines Elefanten ſchleudert, anfertigen. Unmöglich, alle die Namen aufzuzählen, die hier in der Kundenliſte ſtehen. In dieſem Kel⸗ ler beginnt der eigentliche Start der Variete— attraktionen, in ihm wird die Darbietung ge⸗ boren, die morgen vielleicht ſchon das Tages⸗ geſpräch in Berlin, Paris oder London iſt. Glanz und Aufſtieg nehmen ihren Anfang. Mit Kopistand über das Drahtseil Die artistische Glanznummer eines amerikanischen Zirkus, die an Tollkühnheit kaum zu übertreffen ist. Weltbild(M) Mit langen Stangen bewegen sich die Artisten, auf dem Kopi stehend, über das Seil. Streng hüten die Artiſten ihre Tricks, denn eine zweite ähnliche Darbietung auf dem Varietemarkt würde ſofort die Zugkraft und Gage der Originalnummer verringern. Fufterneid Ein Maultier, das vergnügt mit ſeiner Frau zu zweit ſpaziert, ſah, wie ein Schnabeltier vor ſeinem Bau ſich amüſiert. Es ſchnäbelte die Eheliebſte froh ohn Unterlaß, und dieſe tat mit ihm dann ebenſo zu ſeinem Spaß. Nimm, ſprach des Maultiers Weib in herber ein Beiſpiel dir! Wut, Was treue, wahre Gattenliebe tut, das ſiehſt du hier! Sie ſchnäbe hn ſich tagaus, tagein.— Fürwahr, ich gräme mich! Denn du, mein Freund, du maulſt das ganze Ifui, ſchäme dich! Jahr. Otto Kaiseiß Papageienzungen gegen— Gtummheit Ein gemeiner Schwindler wurde in Livorno vom Gericht unſchädlich gemacht. Dieſer Mann bereiſte die Dörfer, fragte überall, wo es Stumme gäbe, und bot dann dieſen Leuten ein Pulver an, das aaigeblich aus gebratenen und pulveriſierten Papageienzungen beſtand—„das neueſte und ſicherſte Heilmittel gegen Stumm⸗ heit“. Leider fand er bei Gutgläubigen nur zu viele Opfer. Da der Mann mit den Papageien⸗ zungen ſchon einſchlägig vorbeſtraft iſt, wurde er erneut zu einer Gefängnisſtrafe von drei Jah⸗ ren verurteilt. Ein neuer Kurzſchläfer Profeſſor Higgins von der Pale⸗Univerſität hat eine Behauptung aufgeſtellt, die in wiſſen⸗ ſchaftlichen Kreiſen ziemliches Aufſehen erregt. Higgins iſt nämlich der Anſicht, daß ein Schlaf, der nur zwei Stunden dauere, für einen geſun⸗ den Menſchen genügen müſſe. Er ſelbſt ſei 45 Jahre alt, und er habe ſeit fünfzehn Jahren jeden Abend um 8 Uhr das Bett aufgeſucht, ſei allerdings um 10 Uhr wieder aufgeſtanden. Am Tage ſchlafe er höchſtens zehn Minuten. Bedin⸗ gung ſei, daß man während der zwei Stunden Schlaf die abſoluteſte Ruhe habe und ſich nicht ſpäter als um 8 Uhr abends hinlege. Der Hlann, der alle Ketten ſprengte Armand Spiler, der Rusbrecher-Rönig/ Flucht aus dem Gekängnis„Ca Sante“ Wer hätte gedacht, daß ein Hund, der in den Straßen von Saint⸗ Maur einen Radfahrer an⸗ bellte, der Polizei einen ſo guten Dienſt erwei⸗ ſen würde? Und doch iſt Armand Spiler, Goldſucher, Waffenhändler, Kaffeehausbeſitzer und Bagno⸗Sträfling, der Mann, hinter dem die Detektive der halben Welt herjagen, aber⸗ mals entkommen. Der Kaffeehausbeſitzer Dupony ging an einem Abend mit ſeinem Hund in der kleinen Stadt Saint⸗ Maur ſpazieren. Ein des Weges kom⸗ mender Radfahrer empörte ſich über den Hund, der ihn anſprang. Ein heftiger Wortwechſel entſtand, in deſſen Verlauf Monſieur Dupony ſo in Zorn geriet, daß er den Radfahrer mit einer Piſtole bedrohte. Das hätte er nicht tun ſollen! Denn der Bedrohte lief zur Polizei, die Herrn Dupony feſtnahm und ihn wegen ver⸗ botenen Waffentragens zu einer Geldſtrafe ver⸗ urteilte. Einer der Beamten kam dabei darauf, Duponys Vorleben näher zu unterſuchen. Und ſiehe da, der wohlhabende Kaffeehausbeſitzer war in Wirklichkeit der ſeit langem geſuchte Ausbrecherkönig und Bagnoſträf⸗ ling Armand Spiler. Nicht weniger als zehnmal iſt er auf toll⸗ kühne Weiſe ſeinen Kerkermeiſtern entflohen, in England, in Frankreich und ſogar auf der In⸗ ſel Ré, dem Verbrecher-Eiland, auf das er ſtraf⸗ weiſe zehn Jahre Kerker verſchickt worden war. Nach zahlreichen Vorſtrafen wird er nach Gu⸗ vana gebracht. Am Ziel der Fahrt findet man ſeine Zelle leer. Niemand weiß, wie er ent⸗ kommen iſt. Dann faßt man ihn in London. Aber ehe ſeine Verhandlung ſtattfindet, iſt er über alle Berge. Offenbar gelang es ihm, unter der Achſe des Autos, das die Papierballen n den Gefängnishof bringt und von Sträflingen abgeladen wird, zu entkommen. Spiler konnte ſich nicht lange ſeiner Freiheit erfreuen, es zog ihn nach Frankreich zu ſeiner Frau zurück. Dort faßt man ihn und diesmal wird er in Ketten auf die Sträflingsinſel Ré gebracht. Vier Jahre lang ſinnt er auf Flucht. Mit fünf Gefährten Schmuggler fühlen ſich geſchädigt Die Schmuggelei iſt gewiß ein recht gefähr⸗ liches und mühſeliges Gewerbe. Die Paſcher haben nicht nur mit den Organen des Staates, ſondern auch mit der neidiſchen Mitwelt zu kämpfen. Man kann es verſtehen, wenn die Schmuggler darüber außerordentlich entrüſtet ſind. Daß ſie allerdings die Dreiſtigkeit beſitzen, gegen ſolche abgünſtigen Zeitgenoſſen die Hilfe des Gerichts anzurufen und dabei auch noch Erfolg haben, das iſt eine Neuigkeit, die unſeren Tagen vorbehalten iſt. An der Grenze von Ungarn und der Tſchechoſlowakei geſchah es nämlich in der letzten Zeit wiederholt, daß vor den Schmugglern, die ſchwer bepackt aus den ungariſchen Wäldern herankeuchten, urplötzlich bewaffnete Männer im Dickicht auftauchten und ſchrien:„Halt, hier iſt die Finanzwache!“ Da hatten die Paſcher natürlich nichts Eiligeres zu tun, als die Waren ſchleunigſt von ſich zu wer⸗ fen und Ferſengeld zu geben. Sie waren froh, das nackte Leben gerettet zu haben. Auffällig war allerdings, daß die Beamten niemals An⸗ ſtalten machten, die Flüchtigen zu verfolgen, ſondern ſich ſtets damit begnügten, die Beute in Sicherheit zu bringen. Als ſich die Fälle die⸗ ſer Art häuften, wurden die Schmuggler miß⸗ trauiſch und hielten die Augen beſonders weit offen. Und nun kam es heraus, wer die Frie⸗ densſtörer waren. Niemand anders als einige Zigeuner, die ſich da im nächtlichen Walde als Finanzer aufſpielten und mit leichter Mühe alle die guten Sachen an ſich brachten, die das Völl⸗ chen der Paſcher mit großem Schweißverluſt her⸗ beigeſchleppt hatte. Aber nun ſetzten ſich die Genasführten zur Wehr. Sie riefen den— Gen⸗ darmen. Und der kam auch. Er fand die Miſſe⸗ täter ſogar. Georg Lakatos und Johann Hor⸗ vath hießen ſie. Der Gendarm ſchleppte ſie vor den Richter. Und der zögerte keinen Augenblick der beleidigten Göttin der Gerechtigkeit Genug⸗ tuung zu verſchaffen. Er ſteckte die beiden Spitz⸗ buben für drei Monate ins Gefängnis. Was recht iſt, muß recht bleiben. Kampt im polizeiflugzeug Im kanadiſchen Polizeiflugzeug, das einen Verbrecher von Battlefort nach Saskatchewan zu befördern hatte, ereignete ſich unlängſt ein auf⸗ regender Vorfall, der ſeinen glücklichen Verlauf allein dem Eingreifen des Sträflings zu ver⸗ danken hatte. Außer ihm und dem Flugzeug⸗ führer ſaß ein Dritter in der Maſchine, der zu⸗ nächſt einen durchaus harmloſen Eindruck machte. Das änderte ſich aber nach einiger Zeit. Der Fremde wurde immer unruhiger, erhob ſich ſchließlich von ſeinem Sitz und verſuchte, ſich nach vorn hin zu dem Führerſitz zu drängen. Seine Reden klangen immer wilder und wirrer. Bald wurde es Gewißheit: Man hatte es mit einem Wahnſinnigen zu tun, der den Führer erwürgen und die Maſchine zum Abſturz brin⸗ gen wollte. In 1000 Meter Höhe entſpann ſich ein wilder Kampf zwiſchen Pilot und Irrem. Dieſer hätte wohl die Oberhand erhalten, wäre nicht im Augenblick höchſter Gefahr der Verbre⸗ cher hilfreich dazwiſchen geſprungen. Mit ſeinen eiſernen Handfeſſeln verſetzte er dem Wahnſin⸗ nigen heftige Hiebe auf den Schädel. Der Irre ſtürzte betäubt zu Boden und konnte nun ohne Mühe überwältigt werden. Glücklich kam das Flugzeug im Beſtimmungshafen an. baut er ſich im Urwald ein Boot. Am 31. März 1932 ſegeln die ſechs in Richtung Südamerika. Nur zwei von ihnen erreichen nach langen Irr⸗ fahrten die Küſte, darunter Spiler. Er hat ſelbſt zugegeben, daß ſie von Hunger gepeinigt, den Leichnam des zuletzt geſtorbenen Gefährten zer⸗ ſtückelt und aufgegeſſen haben. Nun arbeitet Spiler in Venezuela, vexliert ſeinen Poſten, nährt ſich von Einbrüchen. Zwei⸗ mal hintereinander entkommt er aus dem Ge⸗ fängnis von Caraca. Er geht als Goldgräber an den Orinoko, findet eine Goldader und wird ein wohlhabender Mann. Er vermehrt ſein Ver⸗ mögen im Chakokrieg durch wilden Waffenhan⸗ del. Als er deswegen verhaftet werden ſollte, ſpringt er vor den Augen des Poliziſten aus dem Zug. Bringt ſich und ſeine Erſparniſſe in Sicherheit und kehrt in ſeinen Heimatort Noiſy⸗ le⸗Grand zurück, wo ſeine Frau und ſeine Toch⸗ ter ſeit zehn Jahren auf ihn warten. Er er⸗ wirbt ein Café, nimmt den Namen Dupony an und führt zwei Jahre lang ein ruhiges Leben. Die Auseinanderſetzung mit dem Radfahrer wird ihm zum Verhängnis. Im Panzerauto bringt man den Vielgeſuchten nach Paris in das Gefängnis La Santeé. Er ſtellt dort kleine Draht⸗ „Hakenkreu; Abſchluß och der Rh Die vHV, i treten war, ge ten Abſchluß dende. In deir Finck(Chef 1 München), Dr. Diiresdner Ban —— ſtandsmitglied übrigen AR⸗ (Freiburg), D Hans Loth vo ſer, Geh. Rat Schneider(Me Graf R. Doug Oberndorff(2 Weiterentwickli Vorſtandsſeite Im erſten Vie des Pfandbri⸗ Hypotheken wi men ca. 9 M —4 Mill. R9 weg dem Neu Zwecke der A gang habe ſick dere ſind vo wieder erheblie Verlauf des E Ruhe entgegen Pfülz. Hypot Die ohV e mit wieder 4 dem Vorſtand dem AR zu. 2 3 4 körbchen her bis das Schiff geht, das ihn für immer auf die Teufelsinſel bringen ſoll. Aus dem Draht fertigt er eine Puppe, die er an ſeiner Stelle auf die Pritſche legt. Am nächſten Morgen iſt die Zelleleer, die Kette und zwei Eiſenſtäbe vor ſeinem Fenſter ſind durchſägt. Abermals iſt Armand Spiler entkommen. Jede Plakatſäule in Paris trägt ſein Bild: 100 000 Franes Belohnung winken dem, der ihn fängt. Kleines Cexikon für den Teſer Fragen: Welche Großmächte haben keine Staatseiſen⸗ bahnen? Was iſt ein Monopol? Mit welchem Ereignis beginnt die Epoche des Mittelalters? Wann kam in Deutſchland die ſchwarze Farbe als Trauerfarbe auf? Wieviel Einwohner hat Indien ſchätzungs⸗ weiſe? Wie alt kann ein Goldfiſch werden? Wie lang iſt die berühmte chineſiſche Mauer? Antworten: England und die Vereinigten Staaten. Das einer Perſon oder Körperſchaft zuſte⸗ hende Alleinrecht, ein beſtimmtes Unternehmen zu betreiben. Mit der Eroberung von Byzanz. Erſt im 16. Jahrhundert. 350 Millionen. Ungefähr fünfzig Jahre. 2450 Kilometer. (Dresdner Ba Die Verſamm zur Verſelbſtä. zu den dadure ſchaftsvertrags AG Kühn In der ohs Peterſen(Met, gehalten wurd A vertreten. einſtimmig gi dener formale G mit einig tuation des eine weitere E ſtellen, auch d Geſellſchaft ſch ſicht dem Abl gegenſehen kör Zufriel Die Verſorg tete ſich in der es notwendig erzeugniſſe, Oe reſtlos gedeckt. die Steigerun Allerdings iſt auf dem Land Regelmäßig e aber eine regel Preiſe ſind un Erle Die in dem Jugoſlawien 1934 für die jugoſlawiſchen dere für die? eingeſetzten Re in Zagreb ihr haben ihre Arl Die beiden? im Laufe des dern aufgetau zu erörtern ur aufgetretenen ſorge der Aus ſorge getroffe Ein⸗ und Aus Vorausſetzung und damit fü zwiſchen den! Verrechnungsv in dieſer Bezie fern beſonder⸗ nicht durch eir gerung des ge ſucht. Darübe Warenverkehrs Ausſicht genot „Niveau des g gehen. 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Von den übrigen AR⸗Mitgliedern wurden Dir. Baſſermann (Freiburg), Dir. Dr. Betz(Karlsruhe), Dr. Freiherr Hans Loth von Gemmingen⸗Hornberg und Dr. Nie⸗ ſer, Geh. Rat(Tübingen) bis 1940, Geh. Hofrat Dr. Schneider(Mannheim), W. Scipio(Mannheim), Dr. Graf R. Douglas⸗Langenſtein und Dr. Graf Fr. von Oberndorff(Neckarhauſen) bis 1941 beſtätigt. Die Weiterentwicklung im neuen Jahr habe ſich, wie von Vorſtandsſeite ausgeführt wurde, günſtig geſtaltet. Im erſten Vierteljahr habe ſich eine Nettovermehrung des Pfandbriefumlaufs um 5 Mill. RM ergeben. Hypotheken wurden ausbezahlt und zugeſagt, zuſam⸗ men ca. 9 Mill. RM, in Vorbereitung ſind weitere —4 Mill. RM. Die Hypothekenzuſagen dienen durch⸗ weg dem Neubau(Kleinwohnungsbau und ſonſtige Auch der Zinsein⸗ gang habe ſich recht befriedigend geſtaltet, insbeſon⸗ dere ſind von den abgeſchriebenen Zinſen bereits wieder erhebliche Beträge eingegangen. Dem weiteren Verlauf des Geſchäftsjahres 1936 könne man alſo mit Ruhe entgegenſehen. Pfülz. Hypothekenbank zu Ludwigshafen(Rh.) Die oè erledigte ohne Debatte die Regularien mit wieder 4 Prozent Dividende und wählte den aus dem Vorſtand ausgeſchiedenen Geh. Rat Dr. Troeltſch dem AR zu. Weiter wurde Bankdirektor Hugo Zinſer (Dresdner Bank, Berlin) neu in den AR gewählt. Die Verſammlung ermächtigte ſodann den Vorſtand zur Verſelbſtändigung des Beamtenfürſorgefonds und zu den dadurch veranlaßten Aenderungen des Geſell⸗ ſchaftsvertrags. AG Kühnle, Kopp& Kauſch, Frankenthal In der ocv, die unter dem Vorſitz von Dir. Dr. Peterſen(Metallgeſellſchaft AG, Frankfurt(Main) ab⸗ gehalten wurde, waren 12 Aktionäre mit 632 300 RM Ac vertreten. Die Anträge der Verwaltung wurden einſtimmig gutgeheißen. Nach Erledigung verſchie⸗ dener formaler Punkte ſchloß der AR⸗Vorſitzende die GV mit einigen Worten über die gegenwärtige Si⸗ tuation des Werkes. Seit der Berichtabfaſſung ſei eine weitere Steigerung des Geſchäftsbetriebes feſtzu⸗ ſtellen, auch die Konſolidierung der Finanzlage der Geſellſchaft ſchreite voran, ſo daß man mit Zuver⸗ ſicht dem Ablauf des laufenden Geſchäftsjahres ent⸗ gegenſehen könne. Zufriedenſtellende Butterverſorgung Die Verſorgung der Deutſchen Buttermärkte geſtal⸗ tete ſich in der letzten Woche zufriedenſtellend. Soweit es notwendig war, hat die Reichsſtelle für Milch⸗ erzeugniſſe, Oele und Fette durch Abgaben den Bedarf reſtlos gedeckt. In den kommenden Wochen wird ſich die Steigerung der deutſchen Erzeugung fortſetzen. Allerdings iſt zu berückſichtigen, daß der Eigenbedarf auf dem Lande infolge der Feldbeſtellung ſteigen wird. Regelmäßig eingehende Auslandslieferungen werden aber eine regelmäßige Bedarfsdeckung ſicherſtellen. Die Preiſe ſind unverändert. Erleichterung des Reiſeverkehrs mit Jugoflawien Die in dem Handelsvertrag zwiſchen dem Königreich Jugoſlawien und dem Deutſchen Reich vom 1. Mai 1934 für die Regelung und Förderung der deutſch⸗ jugoflawiſchen Wirtſchaftsbeziehungen und insbeſon⸗ dere für die Durchführung des erwähnten Vertrages eingeſetzten Regierungsausſchüſſe, die ſeit dem 17. März in Zagreb ihre zweite gemeinſame Tagung abhielten, haben ihre Arbeiten heute beendet. Die beiden Ausſchüſſe haben Gelegenheit gehabt, alle im Laufe des letzten Jahres zwiſchen den beiden Län⸗ dern aufgetauchten wirtſchaftlichen Fragen eingehend zu erörtern und über die Beſeitigung der hier und da aufgetretenen Schwierigkeiten zu beraten. Die Haupt⸗ ſorge der Ausſchüſſe bildete die Frage, wie dafür Vor⸗ ſorge getroffen werden könnte, daß die gegenſeitige Ein⸗ und Ausfuhr ausgeglichen wird, weil dies eine Vorausſetzung für den Ausgleich der Zahlungsbilanz und damit für das reibungsloſe Funktionieren des zwiſchen den beiden Ländern ſeit Jahren beſtehenden Verrechnungsverkehrs ſei. Die beiden Ausſchüſſe haben in dieſer Beziehung eine Regelung gefunden, die inſo⸗ fern beſonders befriedigend iſt, als ſie den Ausfall nicht durch eine Droſſelung, ſondern durch eine Stei⸗ gerung des gegenſeitigen Warenverkehrs zu erreichen ſucht. Darüber hinaus ſollen auf einigen Gebieten des Warenverkehrs gewiſſe zuſätzliche Abmachungen in Ausſicht genommen werden, die über das bisherige Niveau des gegenſeitigen Warenaustauſches hinaus⸗ gehen. Neben dieſen wichtigſten, den eigentlichen Warenaus⸗ tauſch betreffenden Problemen, wurde eine ganze Reihe von techniſchen Fragen geregelt, die ſowohl den Wa⸗ renverkehr, wie vor allem auch den Zahlungsverkehr im engeren Sinne betreffen. Auch die Regelung dieſer Punkte wird die weitere reibungsloſe Durchführung der über dem Zahlungsverkehr beſtehenden Verein⸗ barungen erleichtern. An den Beſprechungen über dieſe Fragen nahmen in erſter Linie die Vertreter der beiden Notenbanken teil. Schließlich wurde auch ein Weg gefunden, um den Reiſeverkehr zwiſchen den beiden Ländern zu erleich⸗ tern und zu fördern. Vom Tage des Inkrafttretens der heute getroffenen Vereinbarungen an werden einerſeits deutſche Erholungsreiſende und Touriſten wieder nach Jugoſlawien kommen können und anderer⸗ ſeits wird den jugoſlawiſchen Staatsangehörigen die Möglichkeit gegeben, Deutſchland zu beſuchen. Konkurſe und Vergleichsverfahren Nach Mitteilung des Statiſtiſchen Reichsamts wur⸗ den im März 1936 durch den„Reichsanzeiger“ 226 neue Konkurſe— ohne die wegen Maſſemangels abgelehnten Anträge auf Konkurseröffnung— und 40 eröffnete Vergleichsverfahren bekanntgegeben. Die entſprechenden Zahlen für den Vormonat ſtellen ſich Euf 230 bzw. 56. Güterfernverkehr unter ſtaatlicher Lenkung Der neue Reichskraftwagenkarif in Kraft geſetzt/ Durchführungsveror dnung zur„Deutſchen Löſung“ Der Güterfernverkehr mit Kraftfahrzeugen iſt durch das Geſetz vom 26. Juni 1935 auf eine neue Grundlage geſtellt worden. Die ſeit dem Erlaß des Geſetzes ve⸗gangenen Monate dien⸗ ten der Vorbereitung W Durchführungsbeſtim⸗ mungen, insbeſondere der Erſtellung eines Reichskraftwagentarifes. Die bei der Kompli⸗ ziertheit des Verkehrsproblems nicht ganz ein⸗ jachen Arbeiten ſind nunmehr abgeſchloſſen wor⸗ den. Im Reichsgeſetzblatt wird die„Verordnung 70 Durchführung des Geſetzes über den Güter⸗ ernverkehr mit Kraftfahrzeugen vom 27. März 1936“ veröffentlicht und im Reichsverkehrsblatt der zwiſchen der Deutſchen Reichsbahn und dem Reichskraftwagenbetriebsverband(RKB) ver⸗ einbarte Tarif. Die Durchführungsverordnung bringt die Klärung einer Reihe ſchwieriger Rechtsfragen. Sie gibt u. a. Begriffsbeſtim⸗ mungen für den Güterfernverkehr, den Güter⸗ nahverkehr und den Werkverkehr(auch der ſo⸗ genannte„Konzernverkehr“ wird näher be⸗ ſtimmt). Die Durchführungsverordnung enthält weiter nähere Beſtimmungen über die Berech⸗ nung der Nahzone, über Anmeldung und Kenn⸗ zeichnung der im Güterverkehr verwandten Kraftfahrzeuge, über das Genehmigungsverfah⸗ ren und anderes mehr. Es iſt vielleicht hervor⸗ zuheben, daß es den Unternehmern im Güter⸗ fernverkehr verboten wird, außerhalb der Nah⸗ zone des Standortes Güter für andere auf Ent⸗ fernungen von weniger als 50 Kilometer zu be⸗ fördern. Dadurch wird eine unangebrachte Konkurrenz zwiſchen Güterfern⸗ und Güternahverkehr ausgeſchaltet. Das Frachtrecht Wichtiger als die Durchführungsverordnung hhabein fliet 193• 1934 ——— Zee, —mmmi Inchlen Frankr 05 7 —— —— —— Sch Wei 2 Das deutſche Bier hat im Auslande viele Freunde. trinken will, verlangt auch im Auslande deutſches Bier. a Deutſchland eingeführter Brauereieinrichtungen mit Hilfe deutſcher Braumeiſter und aus deutsche Birctstn in 1000 hi. 5alfei iſt zweifellos der neue Reichskraft⸗ wagentarif, deſſen Abſchluß eine Kraftver⸗ kehrsordnung bildet. Dieſe Kraftverkehrs⸗ ordnung enthält das Frachtrecht des Güter⸗ fernverkehrs, das in Anlehnung an das Eiſen⸗ bahnfrachtrecht unter Berückſichtigung der Eigen⸗ art des Kraftfahrzeugverkehrs geſtaltet iſt. Der Tarif, der als Ergebnis ausgedehnter Beſpre⸗ chungen zwiſchen der Deutſchen Reichsbahn und dem Reichskraftwagenbetriebsverband zuſtande gekommen iſt, umfaßt die Klaſſen A bis D des Regeltarifs der Reichsbahn. Es iſt vorgeſehen, daß die niedrigen Klaſſen des Regeltarifs und die Ausnahmetarife der Reichsbahn nach einer Anordnung des Reichskraftwagenbetriebsver⸗ bandes im Einvernehmen mit der Reichsbahn auch zur Anwendung gelangen können. Die im Haus⸗Haus⸗Verkehr von Wagenladungen vor⸗ geſehenen Zuſchläge fließen dem RaB zur Er⸗ füllung gemeinſchaftlicher Aufgaben zu. Der Reichskraftwagentarif enthält ferner einen Aus⸗ nahmetarif für Sammelgut, der mit entſprechen⸗ den Anwendungsbedingungen auch für den Sammelgutverkehr der Schiene gilt. Kurze Geltungsdauer des Tarifs Der Tarif, der ohne das im Geſetz vorgeſehene Eingreifen des Reichsverkehrsminiſters zwi⸗ ſchen den Beteiligten vereinbart wurde, iſt für die Zeit vom 1. April bis 30. Juni 1936 ge⸗ nehmigt worden. Aus dieſer Tatſache ergibt ſich, daß man die Erfahrungen der kommenden Wo⸗ chen zu einem Ausbau des Tarifwer⸗ kes benutzen will, der den bei den Verhand⸗ lungen geäußerten mancherlei Bedenken Rech⸗ nung tragen kann. Ohne Zweifel haben ſowohl die Reichsbahn als der Kraftwagenbetriebsver⸗ uuset Ziee? 1935 e 26 S, Wesfofrika 42 —— * 55 Belgise Teichnung: Roha Wer ein beſonders gutes Glas Bier Man hat im Auslande oft verſucht, „Deutſches Bier“ herzuſtellen. Aber die Güte unſeres Bieres wurde nie erreicht. So iſt es ver⸗ daß die Nachfrage nach deutſchem Bier in der Welt wieder ſteigt. Unſere Bieraus⸗ uhr betrug im Jahre 1935 216 816 Hektoliter gegenüber 173 532 Hektoliter im Jahre 1934. Sie hatte 1935 einen Wert von 7,5 Millionen Mark. Auch in den erſten zwei Monaten des Fahres 1936 iſt eine weitere Steigerung auf 32 000 Hektoliter gegen 24 000 Hektoliter in der gleichen geführt. eit des Vorjahres eingetreten. Es wird ſowohl Faßbier wie auch Flaſchenbier aus⸗ ie Flaſchenbierausfuhr geht hauptſächlich nach Britiſch⸗ und Niederländiſch⸗Indien, nach Belgiſch⸗Kongo und nach Franzöſiſch⸗Weſtafrika. Mannheimer Getreidegroßmarkt Weizen: 76—77 Kilo, per April 1936, Preisge⸗ biet W 14 21.00, W 15 21.10, W 16 21.20, W 17 21.30, W 19 21.60, W 20 21.80 RM. Ausgleich plus 40 Pf. Futterweizen 22.25 RM.— Roggen: 71—73 Kilo, per April 1936, Preisgebiet R 14 17.40, R 15 17.50, R 18 17.90, R 19 18.10 RM. Ausgleich plus 40 Pf.— Gerſte: Braugerſte inl.(Ausſtich⸗ ware über Notiz) 22.50—24.00; Induſtriegerſte, je nach Hektolitergewicht 22.00—23.00 RM.— Futter⸗ Gerſte: per April, Preisgebiet G 7 17.30, G 8 17.60, G 9 17.80, G 11 18.10 RM. Ausgleich plus 40 Pf. Qualitätszuſchläge für jedes Kilo je Hekto⸗ liter über Durchſchnitt per 100 Kilo.— Futter⸗ Hafer: per April, Preisgebiet H 11 16.70, H 14 17.20, H 17 17.50 RM. Ausgleich plus 40 Pf. Qua⸗ litätszuſchlag für jedes Kilo je Hektoliter über Durch⸗ ſchnitt 10 Pf. Induſtriehafer, 48—49 Kilo 20.00; Raps, inl., ab Station 32.00; Mais mit Sack geſtr.— Mühlennachprodukte: Weizenkleie, bis 15. 8. 1936, Preisgebiet W 14 10.30, W 15 10.35, W 16 10.40, W 17 10.45, W 19 10.60, W 20 10.70 RM. Roggenkleie, bis 15. 7. 1936, Preisgebiet R 14 10.10, R 18 10.40, R 19 10.50. Ausgleich plus 30 Pf. Wei⸗ zenfuttermehl 13.25; Weizennachmehl 16.75; Roggen⸗ futtermehl 13.50; Gerſtenfuttermehl 19.50—20.00 RM, dazu 5 Pf. Vermittlergebühr.— Sonſtige Fut⸗ terartikel: Erdnußkuchen, prompt, Feſtpr. ab Fabr., mit Waſſeranſchl. 16.90; Sofaſchrot, prompt 15.70; Rapskuchen, inl. 13.70, do. ausl. 14.20; Palm⸗ kuchen 15.40. Ausgleich plus 40 Pf. Kokoskuchen 17.40; Seſamkuchen 16.10; Leinkuchen 17.30; Bier⸗ treber, mit Sack geſtr.; Malzkeime 16.50—16.75, ohne Waſſeranſchluß plus 20 Pf.; Trockenſchnitzel, Fabrik⸗ preiſe, loſe, April.88; Rohmelaſſe, loſe, April.24; Steffenſchnitzel, loſe, April 10.48; Zuckerſchnitzel, voll⸗ wertige, April 11.08. Ausgleich plus 35 Pf.— Rauhfutter: Wieſenhau, loſes, neues, gut, ge⸗ ſund, trocken.75; Rotkleheu geſtr.; Luzernkleeheu .00; Stroh, Preßſtroh, Roggen⸗Weizen.00; do. Hafer⸗Gerſte.00; geb. Stroh, Roggen⸗Weizen.75; do. Hafer⸗Gerſte.75 RM. Zu⸗ und Abſchläge auf Grund der reichsgeſetzlichen Regelung. Die Preiſe verſtehen ſich per 100 Kilo netto waggonfrei Mann⸗ heim ohne Sack, Zahlung netto Kaſſe in Reichsmark bei Waggonbezug. Mehlnotierungen: Weizenmehl: Typ 790, Preisgebiete Baden 14—17 per April 28.70, per Mai 28.80, 19—20 per April 29.05, per Mai 29.15, Preis⸗ gebiet Saar⸗Pfalz 19—20 per April 29.05, per Mai 19.15 RM.— Roggenmehl: Typ 997, Preis⸗ gebiet Baden 14 22.70, 15 22.80, 18 23.35, 19 23.60, Saarpfalz 18 23.30, 19 23.50 RM;. Typ 815, Preis⸗ gebiet Baͤden 14 23.20, 15 23.30, 18 23.85, 19 24.10, Saarpfalz 18 23.80, 19 24.00 RM. Zuzüglich 50 Pf. Frachtausgleich frei Empfangsſtation gemäß Anord⸗ nungen der.V. Weizenmehl mit einer Beimiſchung von 10 Prozent Ausl.⸗Weizen RM.50 per 100 Kilo. Für alle Geſchäfte ſind die Bindungen der Wirtſchaft⸗ lichen Vereinigung der Roggen⸗ und Weizenmühlen bzw. der neue Reichsmühlenſchlußſchein maßgebend. band zum Gelingen dieſes Tarifwerkes dadurch beitragen müſſen, daß mancherlei Forde⸗ rungen vorläufig zurückgeſtellt wurden. Es iſt zu hoffen, daß es einer verſtänd⸗ nisvollen Zuſammenarbeit aller Beteiligten auch gelingt, mit der Zeit den Tarif ſo zu ver⸗ vollkommnen, daß er den Intereſſen der ver⸗ ladenden Wirtſchaft und der weiteren Erſchlie⸗ ßung aller Möglichkeiten eines Güterfernver⸗ kehrs der Straße Rechnung trägt. Aufgabe des Spediteurs Aus einer Ermächtigung der Durchführungs⸗ verordnung an den Leiter der Reichsverkehrs⸗ gruppe Spedition und Lagerei hat ſich die er⸗ wähnte Neuregelung des Sammelgutverkehrs ergeben. Es iſt in dieſem Zuſammenhang viel⸗ leicht von Intereſſe, darauf hinzuweiſen, daß der Leiter der Verkehrs⸗ und Tarifabteilung der Reichsbahn, Direktor Treibe, ſich kürzlich zu der Aufgabe des Spediteurs äußerte und ſagte:„Ein beſonderes Maß von Verant⸗ wortung fällt den Kraftwagenſpediteuren zu, die bexufen ſein ſollen, die Abfertigungsſtelle des RKB zu ſein. Ihnen liegt die 1 Tarifie⸗ rung und Frachtberechnung ob. on ihrer Loyalität hängt das Gelingen der neuen Rege⸗ lung in allerhöchſtem Maße ab.“ „So ſind an der Löſung der großen Aufgabe, eine ſinnvolle Zuſammenarbeit zwiſchen dem Verkehr auf der Schiene und auf der Straße zu erzielen, eine ganze Reihe von Wirtſchaftsgrup⸗ pen beteiligt. Die praktiſche Arbeit wird zeigen, ob das als„deutſche Löſung“ bezeichnete Ge⸗ ſetzgebungswerk wirklich zu dem erſtrebten Ziele führt. Man hat die neue Regelung dahin ge⸗ kennzeichnet, daß ſie den Güterfernverkehr mit Kraftfahrzeugen aus der privatwirt⸗ chaftlichen Sphäre herausgenom⸗ men habe. Trotzdem bleibt die Richtigkeit der Feſtſtellung des Präſidenten des RaB, Dr. Scholz, beſtehen:„Dem öffentlichen Charakter, dem bei uns die Eiſenbahn ihrem Aufbau und ihrer Führung nach als Staatsbahnen auf⸗ weiſen, wird im Güterfernverkehr mit Kraft⸗ fahrzeugen ein privatwirtſchaftliches Gebilde gegenübergeſtellt. Durch die Form der Organi⸗ ſation des RaB iſt diejenige Stufe ſtaatlicher Regelung geſchaffen worden, welche aus dem rein privatwirtſchaftlichen Charakter des Ein⸗ zelunternehmers den eines unter ſtaat⸗ licher Lenkung arbeitenden Unter⸗ nehmers mitindividueller u möglichkeit macht.“ Dies widerlegt nicht nur die falſche Anſicht, daß es ſich bei dem RaB um ein Gebilde mit monopolartigem Charakter handelt, ſondern zeigt auch deutlich, daß die deutſche Löſung aus dem Geiſte natio⸗ nalſozialiſtiſcher„Wirtſchaftsauffaſſung gekom⸗ nien iſt, Die anfänglichen Schwierigkeiten, der⸗ arxtige Grundſätze in die Praxis zu übertragen, dürfen nicht darüber hinwegtäuſchen, daß dieſe Einſtellung die einzig mögliche iſt und der Grund dafür, daß es Deutſchland als erſtem Lande gelingt, das Problem Kraftwagen—Eiſen⸗ bahn mit Erfolg in Angriff zu nehmen, D. Rhein-Mainische Abendbörse Aktien feſt Im Anſchluß an den Mittagsverkehr zeigte auch die Abendbörſe am Aktienmarkt eine weitere feſte Tendenz. Es lagen einige Kundſchaftsaufträge vor und bei ver⸗ hältnismäßig lebhaften Umſätzen wurden die Berliner⸗ Schlußnotierungen meiſt leicht überſchritten. Montan⸗ werte ſchienen bevorzugt. Verein. Stahlwerke 84/½ (84½), Hoeſch 94½¼, ſpäter ca. 941½¼ Geld, Buderus ca. 98(97½). IG Farben waren wohl höher geſucht bei ca. 165½—165½¼(16536), zunächſt kam aber kein Kurs zuſtande. AG. für Verkehr kamen mit 110¼(11036) zur Notiz. Wohl blieb die Haltung bis zum Schluß der Abend⸗ börſe feſt, das Geſchäft ging aber nach der anfangs zu verzeichnenden Belebung ſtark zurück, da weitere Auf⸗ träge ausblieben, was die Unternehmungsluſt der Ku⸗ liſſe hemmt. Größtenteils lagen die Kurſe gegen den Berliner Schluß unverändert. Einzelne Werte, dar⸗ unter IG Farben, Weſtd. Kaufhof, Holzmann, Conti Gummi, Rütgerswerke und einige Montanaktien lagen —½j Prozent feſter. Nordd. Lloyd dagegen nur zum Einheitskurs 15%(15/), für Eßlinger Maſchinen er⸗ mäßigte ſich die Taxe auf 86 nach heute mittag 88 nach einem letzten Kurs von 90. Der Rentenmarkt blieb durchweg ſtill, etwas höher waren Altbeſitz mit 111½(11136), Reichsbahn⸗VA. waren zu unverändert 12436 lebhafter geſucht. Nachbörſe: JG Farben 165½—165½, Verein. Stahl 8436—8456, Hoeſch 94½, Kaufhof 36¼, Reichs⸗ bahn⸗VA. 124½% Geld. Amſterdamer Deviſenkurſe Amſterd am, 2. April. Berlin 5922½, London 72936, Neuvort 1473/½0, Paris 970½, Belgien 2491½, Schweiz 4799, Madrid 2015, Oslo 3667½, Kopenhagen 3255½, Stockholm 3762½¼,„ Prag 609½. Privatdiskont⸗ ſatz 1½. Tägl. Geld ½. 1⸗Monats⸗Geld 1½. Metalle LVondon, 2. April.(Amtl. Schluß.) Kupfer(2 p. To.) Tendenz: ſtetig; Standard p. Kaſſe 367/½18 bis 36/½, do. 3 3Monate 3611½16—36½, do. Settl. Preis 36½: Electrolyt 4056—41; beſt ſeleeted 395/—41; Elek⸗ trowirebars 41. Zinn(& p. To.) Tendenz: gut be⸗ hauptet; Standard p. Kaſſe 213¼—214, do. 3 Monate 206¼½—207, do. Settl. Preis 214; Straits 215¼½.— Blei(e p. To.) Tendenz: ruhig; ausld. prompt oſſz. Preis 1636, do. inoffz. Preis 1636—167/16; ausld. entf. Sicht. offz. Preis 169/%18, do, inoffz. Preis 169/16 bis 1656; ausld. Settl. Preis 16¼. Zink(& p. To.) Tendenz: ruhig; gewl. prompt offz. Preis 15/, do Miels entf. Sicht. offz is 1576, do. inoffz. Preis 1513/½16—1515/½16; Settl. Preis 15½.— Hellol Achten Sie auf uns 7 Wir sprechen für DUNLO ———— „Hakenkreuzbanner“— Seite 10 Sport und Spiel A Nr. 160— 3. April 1936 Das Motorſportjahr 1936 beginnt Internationales Eilenriederennen bei Hannover Acht Tage ſpäter als vorgeſehen, bedingt durch die Reichstagswahl, wird nun die deut⸗ ſche Motorſport⸗Rennzeit 1936 am kommenden Sonntag mit dem Internationalen Eilenriede⸗ Rennen für Motorräder bei Hannover eröff⸗ net. Auf der 4,8 Kilometer langen, jetzt glän⸗ zend ausgebauten Ruroſtrecke im Stadtwald von Hannover werden ſich nicht nur die beſten deutſchen Fahrer im erſten Meiſterſchaftslauf um die Kraftradmeiſterſchaft von Deutſchland meſſen, ſondern auch aegen bekannte Könner aus England, Schweden, Italien und der Schweiz antreten müſſen. In der kleinſten Klaſſe, bis 250 cem, dürften die ausgezeichneten DaW-Modelle mit den bekannten Fahrern A. Geiß, W. Winkler und E. Kluge unter den 17 Teilnehmern wohl die erſte Rolle ſpielen. Der Engländer G. Wood(New Imperial), der Italiener San⸗ dri(C..), Kohfink(Imperia Rudge), der Düſſeldorfer Karbſtein(Rudge) und der DaRW⸗Fahrer H. Winkler werden ſicherlich mitſprechen. Mit 35 Bewerbern iſt die Klaſſe nicht über 350 cem am ſtärkſten beſetzt. Die NSü⸗Mann⸗ ſchaft Fleiſchmann und Roth träat die deutſchen Hoffnungen, doch müſſen die Velo⸗ cette⸗Fahrer Mellors und F. Anderſon aus England, ſowie Schneider(Düſſeldorf), der Schwede Lambert⸗Meuller auf Huſqvarna und die Berliner Richnow und Petruſchke auf Rudge ſtark beachtet werden. In der Halbliterklaſſe, die 27 Fahrer am Start ſieht, ſteht der Dreikampf BMW NSu—DaW im Vordergrund. In dieſem Rennen ſtarten Gall, Ley(BMW), Mansfeld, Bodmer, H. O. Müller(DaW) und Soenius, Rüttchen, Fleiſchmann(NSU) gegeneinander. Die Schweden Sunnqviſt und Strömberg auf bder ſchnellen Huſqvarna, der Schweizer Hecht (Motoſacoche, der Mannheimer Steinbach auf DaW werden in den Kampf der Fabrikmann⸗ ſchaften eingreifen. Die beiden Seitenwagenklaſſen ſind mit 18 und 11 Fahrern beſetzt. Stelzer(BMW), Kahrmann(DaW), Babl(DaͤW), Schumann. (NSu), Stärkle(NSu) werden in der kleinen Klaſſe(bis 600 com) die Hauptrolle ſpielen. Schumann, Stärkle, Erlenbruch(Tornax⸗Jap), Schneider⸗Weßling(Sarolea), Braun(Karls⸗ ruhe) auf Horex und der Aachener Weyres auf Harley⸗Davidſon ſind die Anwärter in der ſchweren Klaſſe. Dom Folitude-Rennen Die Oberſte Nationale Sportbehörde für die deutſche Kraftfahrt hat als Veranſtalter des Internationalen Solituderennens am 17. Mai den Motorſportreferenten der Brigade Süd⸗ weſt des NSKK, Obertruppführer E. Kno⸗ del zum Rennleiter beſtimmt. Das NSac übernimmt damit die geſamte ſportliche Ab⸗ wicklung des Rennens. In den nächſten Ta⸗ gen findet eine Ueberprüfung der Rennſtrecke ſtatt, um etwaige Mängel zu beheben. Mercedes auch in Tripolis Nach der Auto⸗Union hat jetzt auch Mercedes⸗ Benz beim Automobil⸗Club von Italien ſeine Meldungen für den„Großen Preis von Tripolis“, der am 10. Mai über 40 Runden der 13,1 Kilometer langen Mellaha⸗Rundſtrecke ausgefahren wird, eingereicht. Das Untertürk⸗ heimer Werk läßt ſich natürlich bei dieſem Rennen durch den Vorjahrsſieger Rudolf Ca⸗ raceiola ſowie Louis Chiron, Luigi Fa⸗ gioli und Manfred von Brauchitſch ver⸗ treten. Die vier Auto⸗Union⸗Wagen werden bekanntlich von Hans Stuck, Achille Var zi, Bernd Roſemeyer und der Neuerwerbung Ernſt von Delius geſteuert. Beim„Großen von Monaco“, der in traditioneller Weiſe am Oſtermontag den Reigen der„Großen Automobil⸗-Preiſe“ er⸗ öffnet, werden übrigens die vier Mercedes⸗ Benz⸗Wagen wie folgt vom Start gelaſſen: Caracciola 8, Chiron 10, Fagioli 12 und von Brauchitſch 14. nter 4 90 2 Der erf fleichsſportführer beim Fußball⸗Nachwuchs! ſchen Holi Zwei hohe„Kurſiſten“⸗Siege über Brandenburg—.——— Den ſeit knapp zwei Wochen im Berliner ſchaften des Reichs⸗ und brandenburgiſchen nonskomit —— zuſammengezogenen Fußball⸗ Nachwuchſes gegenüber. Obwohl der regen⸗ 1 Vorbereitu Nachwuchsſpielern aus dem Reich wurde am ſchwere Boden verſchiedenen jungen Spielern Empfang Donnerstagnachmittag auf dem Hertha⸗Platz ſchwer zu ſchaffen machte, ſah man ein flottes Olyn am Geſundbrunnen in zwei Trainingsſpielen Spiel, das die„Kurſiſten“⸗Elf mit:1(.0 1 ind. Beid Gelegenheit gegeben, ihr Können zu zeigen. Wie nicht anders zu erwarten war, wurden beide Spiele von den Kurſiſten ohne große An⸗ ſtrengungen gewonnen. Der Reichsnachwuchs erwies ſich körperlich in weit beſſerer Kondition und brachte auch die beſſere techniſche Reife mit. Eines fiel jedoch auf, ſelbſt unter unſeren talentierten Nachwuchskräften ſind Verteidiger Das große Rennen der beſchäftsradler Die Formationen kämpfen um den Wanderpreis des„Hakenkreuzbanner“ Daß unſere Mannheimer und Ludwigs⸗ hafener Geſchäfts⸗ und Zeitungsfahrer tatſäch⸗ lich wie der Blitz„radeln“ können, beweiſen ſie uns ja alltäglich. Wenn wir des morgens an unſere Arbeitsſtätte gehen und die fleißigen rennradelnden Bäcker- und Metzgerburſchen um die Ecken„flitzen“ ſehen, dann wundern wir uns im ſtillen, daß ſolche Renner nicht ſchon längſt in das„Berufslager“ hinübergewechſelt haben. Aber was noch nicht iſt, kann ja noch werden! Nun ſollen die„radelnden“ Boten der Ge⸗ ſchäftswelt am Sonntag ihr Können öffentlich zeigen. Seit einigen Tagen iſt das„Lager“ bei⸗ ſammen und liegt bereits in ſcharfem Trai⸗ ning, und wer in den Abendſtunden in der Oſt⸗ ſtadt ſeinen Verdauungsſpaziergang macht, der wird mit Erſtaunen feſtſtellen, wie die Zünfti⸗ gen bereits hart an der„Arbeit“ ſind. Iſt doch unſere Oſtſtadt dazu auserſehen, Rennbahn zu ſein. Hier wird allabendlich die an Kurven überreiche Strecke mehrmals abgefahren, um ſich in der beſonders„ſchwierigen Kurven⸗ technik“ zu üben. Denn ein geſchickter Fahrer verſteht es, in den Kukven„Boden zu ge⸗ winnen“. Dieſe geſchickte Fahrweiſe pflegt ſich ſpäter in gewiſſen„Naſenlängen“ auszudrücken, was ſich dann beim Endſpurt mitunter ſehr entſcheidend auswirkt. Schließlich winkt dem Sieger der offizielle Titel„Meiſter der Stadt Mannheim“. Nun liegt es an den Zuſchauern, die zu dieſem Rennen in ſtarker Anzahl er⸗ wartet werden, iſt doch der Zutritt zu der ge⸗ ſamten Veranſtaltung unentgeltlich. Dabei ſoll aber nicht vergeſſen werden, die„Ritter der ſtählernen Pferde“ durch ermunternde Zurufe anzufeuern, damit jeder Fahrer ſein Beſtes gibt. Die Rennſtrecke iſt ſo gelegt, daß alle Fahrer viermal an den Zuſchauern vorbeikom⸗ men, ſo daß Gelegenheit gegeben iſt, die Run⸗ den genan zu verfolgen. Um eines wird bei dieſer Gelegenheit noch gebeten: Haltet die Fahrbahn frei, damit die Fahrer ungehindert fahren können. Start und Ziel iſt Ecke Hilda⸗ und Werderſtraße. Die würdige Einleitung zu geben. Es iſt zweifellos Toren recht deutlich gewann. Die beſten Kräfte in dieſem Spiel waren Klodt(elſenkir⸗ chen), der Villinger Gramlich, Elbern als Linksaußen und der Karlsruher Dam⸗ minger. Damminger(2) und Lutz.— Die Reichself ſpielte: Kloot(Gelſenkirchen)) Gramlich(Villingen), Punkte vor, und zwar die Ueberleitung der Verbandsaufgaben in die des Fachamtes Torſchützen waren Elbern, Thöne,. von Klaſſe recht dünn geſät. Kubus(Gleiwitz); Bäumler(München), Pic⸗ asbten -Elf ſiegt:1 card(Ulm), Rullich(Altona); Malecki(Han⸗ ſchwediſche 50 nover), Lutz(Pirmaſens), Thöne(Bielefeld), 75 Buart Im erſten Spiel ſtanden ſich die B⸗Mann⸗ Damminger(Karlsruhe), Elbern(Beuel). 4 ſcher Einfa 11:1⸗Sieg der A⸗Elf Herren do Auch im Spiel der beiden-Mannſchaften—.—— 0 waren bis auf den Nürnberger Spieß die.* 121 an Rachwuchsſpieler der Gaumeiſter nicht berüc. ommenn ſichtigt worden. Inzwiſchen hatten ſich 4000 5 57 Zuſchauer eingefunden, unter denen ſich auchh 5— 5 der Reichsſportführer befand. Der branden⸗ dih te uns burgiſche Nachwuchs hatte nichts zu beſtellen. die getrage Mit 11:1(51) fiel der Sieg recht eindeutig an— Rennen ſelbſt beginnen um 13 Uhr, und wer Spieß i Le pa cSgichten d ſeinen„Liebling“ oder„Favoriten“ näher ſehen Gauche Her 413 urückge ogener Halbſtürmer oder kennenlernen will, kommt abends in den ein gan roßes Spiel fieſerie und wohl der 4„Desweg Friedrichspark, wo ſich die geſamte„Gilde“ zur aktipſte erfolgreichſte Spieler des Feldes wir ja au Preisverteilung und Siegerehrung ein Stell⸗ e ſchaft und dichein gibt 1 war. Spieß wurde kurz vor der Pauſe verletzt nier⸗ Rt. Sr. und ſchied aus. Prichter(Hannover) ſpielte für osee ihn ae Frolfhund Die A⸗Mannſchaft: bat Vorfü Jüriſſen(Oberhauſen); Bendor(Klafeld), ſpüͤ⸗ atten ſich Tag des deutſchen Ruderſports 5 fise Wun 4„Obgleic Nur noch wenige Tage trennen uns vom Ta ard(Schweinfurt), Roſe(Leipzig), Moll aus eigene⸗ des deutſchen Ruderſporis, der am kommenden(München): Waul(Deſſau), Lenz(Dortmund. Sonntag, 5. April, in ganz Deutſchland zur Becher(Fürth), Gauchel(Neuendorf), Spieß„Ganz r. A komnit. Die großen politiſchen Er⸗(Mürnberg). 1 herein kein eigniſſe in dieſen Wochen und Tagen haben 4 d dieſes ſportliche Geſchehen etwas in den Hinter⸗ A. o. Verbandstag der Schwimmer 4 Shhbedenk grund verdrängt, doch können Deutſchlands Ru⸗; derer, e. ſie 55 29. Der Verbandsführer des Deutſchen Schwimm:„Za, vor ihre Pflicht erfünt baben, am kommenden Soun⸗ Verbandes, Georg Hax, hat auf Veranlaſſung zur Südſp tag frohen Herzens in ihre Boote ſteigen, um des Reichsſportführers für den 18. April na 4 gute Zeit g dem neuen Ruderjahr 1936, dem hundertſten in Derlin einen außerordentlichen Verbandstag gen in ſä der Geſchichte des deutſchen Ruderſports, eine einberufen. Die Tagesordnung ſieht nur zwei für die Freunde und Intereſſenten des Ruder⸗ ſports intereſſant, am Sonntagmorgen, 10.45 Uhr, in den Bootshäuſern den Auftakt zum Tag des deutſchen Ruderſports bzw. die feierliche Flaggenhiſſung, die in allen deutſchen Boots⸗ hänſern zur gleichen Minute ſtattfindet, mitzu⸗ erleben. Außerdem werden ſich die großen ge⸗ meinſchaftlichen Auffahrten um 15 Uhr wieder⸗ um zu einem Erlebnis geſtalten. Die Vereine am Neckar, alſo Mannheimer Ruder⸗ verein„Amicitia“, Mannheimer Ru⸗ dergeſellſchaft und Mannheimer Ru⸗ Schwimmen im DRis und Beſchlußfaſſung ge⸗ mäߧ 15 der DSV.Satzung. Ordentliche Mitgliederverſammlung des DTB Der Deutſche Tennis⸗Bund bzw. das Fach⸗ 4 3 amt für Tennis im DRfs hält ſeine ordentliche Mitgliederverſammlung am 18. April in Ber⸗ lin ab. Die Tagesordnung enthält nur vier Punkte: Geſchäftsberichte, Entlaſtung des Bun⸗ dergefellſchaft„Baden“, werden ihre desleiters und ſeiner Mitarbeiter, Satzungs⸗ geſamten ausübenden Ruderer und Ruderin⸗ änderungen und Schlußwort. ——— ſo daß zu erwar⸗ en iſt, daß ſich dem Auge des Beſchauers ein 5 1— darbieten wird. Das Tur Einseenune die gute 1 gleiche gilt für die Rheinvereine Mannhei⸗ Anker-— 3—*3 uderverein und Rudergeſellſchaft 8 07 Ludwigshafen, die für ſich ihre Auffahrten von Juwelier Wilh. raun, zwiſchen Waldpark und Rheinbrücke veranſtalten Wössefturmecke 8 werden. Beſichtigungen des fiakenkreuzbanner jeden Hittwoch, nachmittegs 2 Uhr jeden sSemstes, nochmitteęs 1 UhT Itüändige flusſtellung: 5* abteluns 1 Dos„Hakenkreuzbanner“ von der SGründuns bis heute 4 Vom kreignis bis zur fertigen Zeitung vom Nenuskript bis zur fertigen Drucksache 4 Führung durch den iechn. betwieb Abteilung 2 Abteilung 3 5 Ssenden Sie uns bitte nachstehenden Anmeldeschei ausgefüllt zu. Sie efhalten àlsdann die Teilnehmerłarte, unter Angabe des Tages der Besichtigung, zugesendt. Schulen, Organisationen usw. setzen sich mit unserer Werbe-Abteilung, Buf 554 21, Klinke 18, in Verbindun Name: Beruf: Wohnort: Ströbe: wunscht an der Besichtigung des, Helenkreuzbanner“ an einem ittʒ/ och/ Samstag, den 1956, teilzunehmen denburgiſchen lder regen⸗ igen Spielern an ein flottes mit:1(20 beſten Kräfte t(Gelſenkir⸗ h, Elbern ruher Dam⸗ lbern, Thöne, (Villingen), ünchen), Pie⸗ Malecki(Han⸗ e(Bielefeld), n(Beuel). 4 Mannſchaften r Spieß die nicht berück⸗ ten ſich 4000 nen ſich auch der branden⸗ zu beſtellen. eindeutig an itzen waren )„ Paul und Halbſtürmer nd wohl der des Feldes Pauſe verletzt er) ſpielte für Klafeld), ſpä⸗ bach); Bern⸗ ipzig), Moll (Dortmund), idorf), Spieß hwimmer en Schwimm⸗ Veranlaſſung 3. April nach Verbandstag eht nur zwei erleitung der Fachamtes ußfaſſung ge⸗ ammlung v. das Fach⸗ ne ordentliche lpril in Ber⸗ ält nur vier ing des Bun⸗ r, Satzungs⸗ e gute nKer-Uhr in, 0 7 rtufmecke ur fertigen n. Beteieb Anmeldeschein feilnehmerkarte, 4 ung, zugesondt. ich mit unseref „ in Verbindung — 5 —— —— ner“ on einem. „ teilzunehmen. 1200 ſchwediſche Idealiſten kommen/ Unterredung mit Agne Holmſtröm) Der erſte Gymnaſtik⸗Inſpekteur Schwedens, Axel Berg von Linde und Gymnaſtikdirektor Holmſtröm, Generalſekretär des Schwedi⸗ 55 n Gymnaſtikverbandes, ſind nach Berlin ge⸗ ommen, um in Fühlung mit dem Organiſa⸗ tonskomitee für die XI. Olympia ſich von den Vorbereitungen zu überzeugen, die für den —2— der ſchwediſchen Turnmannſchaft bei den Olympiſchen Spielen getrofſen worden —5 Beide Herren waren vorher einige Zeit in Polen, um das Zentralinſtitut für körper⸗ liche Erziehung in Bielany kennenzulernen. Man ſieht es den beiden hochgewachſenen, ——.— Geſtalten an, daß ſie ſich auf dem —3 auf der Spielwieſe zu bewegen wiſſen. Sie beſichtigten das im äußeren Bilde jetzt fertige Olympia⸗Stadion, in dem am Samstag, dem 8. Auguſt, alſo am Ende der erſten Woche der Spiele, nach Abſchluß der leichtathletiſchen Nachmittagswettkämpfe das chwediſche Turnen vorgeführt werden ſoll, und ie Quartiere in Döberitz, die trotz ſpartani⸗ ſcher Einfachheit nach der Ueberzeugung beider Herren doch alle Bedürfniſſe erfüllen. Sechs⸗ hundert Männer und noch einmal ſoviel Frauen werden an der Vorführung teilnehmen. Sie zu ſammeln und nach Berlin zu bringen, iſt ge⸗ wiß eine Aufgabe, die viel Arbeit und Umſicht erfordert. Auf der Rückfahrt von Döberitz er⸗ ählte uns Herr Holmſtröm von dieſer Arbeit, ie getragen wird von dem Wunſch, der Welt das ſchwediſche Turnen als eine Bewegung porzuführen, die wirklich Schichten des ſchwediſchen Volkes zu Hauſe iſt. in den weiteſten „Deswegen“— ſagt Holmſtröm—„kommen wir ja auch mit einer ſo zahlreichen Mann⸗ ſchaft und wir hätten, wenn das hinſichtlich der Quartier⸗ und anderer techniſchen Fragen nicht zu große Schwierigkeiten verurſacht hätte, ſtatt zwölfhundert ſogar zweitauſend Menſchen zu — Vorführung bringen können, denn ſoviel hatten ſich zur Teilnahme gemeldet.“ „Obgleich die Leute wußten, daß ſie die Reiſe aus eigener Taſche bezahlen mußten?“ „Ganz recht. Darüber hatten wir von vorn⸗ herein keinen Zweifel gelaſſen.“ „Und die zweitauſend waren aus ganz Schweden?“ „Za, vom höchſten Norden Lapplands bis zur Südſpitze von Schonen, und es hat ſeine gute Zeit gebraucht, bis durch die Ausſcheidun⸗ gen in ſämtlichen 21 Bezirken unſerer Ver⸗ bände die Teilnehmer aus den 2000 Anwärtern ausgeſucht waren.“ „Ausgeſucht? Wurden die Ausſcheidungen in der Form von Wettkämpfen abgehal⸗ en? „Nein. Die Auswahl gründet ſich auf eine Beurteilung der turneriſchen Leiſtungen der Vereinsmitglieder im laufenden Vereinsbe⸗ trieb.“ Unſer Verband kennt keine Wettkämpft der üblichen Art.“ „Sie halten alſo den Wettkampf für die Auf⸗ rechterhaltung eines lebendigen Betriebes für entbehrlich?“ „Durchaus, und unſere Vorführung in Ber⸗ lin, wenn ſie auch nur 45 Minuten dauern kann, wird zeigen, wie unerhört lebendig und abwechſlungsreich die Lingſche Gymnaſtik für Erwachſene, ſo wie ſie heute bei uns gepflegt wird, ſein kann.“ „Erfordert denn die Vorführung nicht meh⸗ rere Wochen gemeinſchaftlichen Drills?“ „Nein. Die Menſchen kommen vor der Reiſe gar nicht zuſammen. Wir treffen neun Tage vor der Vorführung in Berlin ein und wer⸗ den dieſe Zeit benutzen, um die Mannſchaft an Ort und Stelle einzuüben und ihr den letzten Schliff zu geben.“ Jetzt wendet ſich unſer Geſpräch zu dem Sinn, den eine ſolche Vorführung eines natio⸗ nalen Syſtems der Körperſchulung im Rahmen der Olympiſchen Spiele haben kann. Das Kern⸗ programm der Spiele beſteht aus Wettkämp⸗ fen. Der Wettkampf iſt aber nur eine Seite der Körperkultur. An ihrem Anfang und an ihrem Ende ſteht das Turnen, oder, wie man in Schweden ſagt, die„Gymnaſtik“, mit den ſportlichen Uebungen ſchweſterlich verbunden, als Grundlage für das Spielen und Kämpfen der Jugend und als Quelle der Freude und Erholung für das Alter. Es hat einen guten Sinn, wenn in den Olympiſchen Spielen die Jugend der verſchiedenen Länder nicht nur ihre ſportliche Leiſtungsfähigkeit im Kampfe aneinander mißt, ſondern wenn auch Gelegen⸗ heit gegeben wird, die Erfahrungen und Grundſätze der Körpererziehung auszutauſchen, die ſich die einzelnen Nationen erarbeitet ha⸗ ben.„Ihr Deutſchen ſeid es geweſen“,— ſagte Herr Holmſtröm—„die uns in dieſer Richtung angeregt haben, nämlich durch die wunderbare Vorführung, die die Deutſche Hochſchule für Leibesübungen im Rahmen der Olympiſchen Spiele von Amſterdam 1928 gegeben hat und die ſpäter durch Verleihung des Olympiſchen Pokals an die Hochſchule ausgezeichnet wurde.“ „Und wir Deutſchen wiſſen es dankbar zu Olumniſche vorführungen ſchwediſcher Turner würdigen,“— erwidern wir—„daß bei der Vorbereitung der Berliner Spiele von 1936 Schweden das erſte Land war, das uns ſeiner⸗ ſeits einen Beitrag zur entſprechenden Ausge⸗ ſtaltung der Spiele angeboten hat.“ Schweden hat durch das Werk Per Henrik Lings, des Zeitgenoſſen von Deutſchlands Turnvater Friedrich Ludwig Jahn einen un⸗ verlierbaren und allezeit gültigen Beitrag zur Körperkultur der Welt geleiſtet und hat auch ute noch eine führende Rolle auf dieſem Ge⸗ iet. Der Entſchluß des ſchwediſchen Turnver⸗ bandes, bei den Berliner Spielen eine Maſſen⸗ vorführung zu geben, hat deswegen auch an⸗ dere Länder, wie Dänemark, Finnland, Jugo⸗ ſlawien, Norwegen und die Tſchechoſlowakei, angeſpornt, mit ähnlichen Vorführungen an der Ausgeſtaltung der Spiele mitzuhelfen, ſo daß vorausſichtlich die erſte Woche der Spiele an jedem Tage im Anſchluß an die leichtathle⸗ tiſchen Wettkämpfe eine auserwählte Vorfüh⸗ rung moderner Körperkultur bringen wird. Die ſchwediſche Vorführung vom 8. und die deutſche vom Sonntag, den 9. Auguſt bilden alſo nur den Abſchluß einer Kette, die den Olympiſchen Spielen einen— wie es Herr Holmſtröm ausdrückte— ganz neuen Charak⸗ terzug verleiht: den Charakter eines„Feſtes der Lehre und des Lernens“. Im Zuſammenhang mit dem von Deutſch⸗ land anläßlich der Olympiſchen Spiele veran⸗ ſtalteten Kongreß der Sporiſtudenten, zu dem Schweden nicht nur 30 Studenten als Kon⸗ greßteilnehmer, ſondern auch noch eine Elite⸗ Vorführungsmannſchaft entſendet, bilden die Vorführungen der nationalen Turnſyſteme eine neue und wertvolle Bereicherung der Olympi⸗ ſchen Spiele. In dieſer Ueberzeugung verabſchieden wir uns:„Auf Wiederſehen alſo im Sommer!“ Dr. G. Krause. Kanadier auf der„Großen Grünauer“ Der kanadiſche Einerruderer Ceulſen, der in ſeiner Landesmeiſterſchaft knapp gegen Camp⸗ bell verlor, hält ſich zur Zeit in Berlin auf und macht ſich mit der Olympia⸗Regattaſtrecke in Grünau vertraut. Wahrſcheinlich wird er auch bei der„Großen Grünauer“ an den Start gehen, und es verlautet, daß hierzu auch ſein Bezwinger Campbell herüberkommt. Dies würde dann ein Ausſcheidungsrennen um die Teilnahme an der Olympia⸗Regatta für Ka⸗ nada dwerden. Begrüßenswerter Schritt Eine Jugend⸗Leichtathletik⸗Vereinsmeiſterſchaft Das Fachamt für Leichtathletik veröffentlicht die Ausſchreibung von Jugend⸗Mannſchafts⸗ kämpfen, die mit Genehmigung des Reichsſport⸗ führers als Deutſche Meiſterſchaft gewertet wer⸗ den. Die Kämpfe werden in drei Leiſtungsklaf⸗ ſen durchgeführt. Der beſte Verein der A⸗-Klaſſe wird mit dem Titel„Deutſcher Jugend⸗Mann⸗ ſchaftsmeiſter in der Leichtathletik“ ausgezeich⸗ net Die Beſten der A⸗Klaſſe in den Gauen und Kreiſen gelten als„Gau⸗ oder Kreismeiſter“. Die in jedem Jahr neufeſtzuſetzenden Wettbe⸗ werbe wurden für die erſte Austragung wie folgt feſtgelegt: Klaſſe A: 1. Tag: 100 Meter, 1500 Meter, Hochſprung, Kugelſtoß(5 Kg), Diskuswurf(1,5 Kg.); 2. Tag: 100 Meter Hürden, 400 Meter, Weitſprung, Speerwurf(600 Gr.), 44100⸗Meter⸗ Staffel. Klaſſe B: 1. Tag: 100 Meter, Hochſprung, Kugelſtoß; 2. Tag: 1500 Meter, Weitſprung, Dis⸗ kuswurf, 44100⸗Meter⸗Staffel. Klaſſe C: 100 Meter, 1500 Meter, Weitſprung, Kugelſtoß, 454100⸗Meter⸗Staffel. Die Veranſtaltungen ſollen in der Zeit vom 2. Mai bis 11. Oktober abgewickelt werden. Die Zahl der Teilnehmer iſt unbeſchränkt doch wer⸗ den in jedem Wettbewerb nur drei Jugendliche ued eine Staffel gewertet. Die Beteiligung der einzelnen Jugendlichen an drei Wettbewerben iſt zuläſſig, ebenſo können die Wetttämpfe der Klaſſen A und B auch an einem Tage durchge⸗ führt werden, ſie dürfen aber nicht auf drei oder mehrere Tage verteilt werden. Die Punkt⸗ wertung erfolgt nach der deutſchen Mehrkampf⸗ wertung für Jugendliche. Schwere Stürze in flmſterdam iIn der letzten Nacht gab es beim Amſterdamer Sechstagerennen wieder lange Jagden, bei denen ſich einige Stürze ereigneten. Der Kölner Rauſch kam am Mittwochnachmittag zu Fall und mußte ausſcheiden. In der Nacht zum Doainerstag ſtürzte auch Zims und über ihn hinweg der Holländer Pellenaers, und zwar ſo unglücklich, daß er die Weiterfahrt einſtellen mußte. Jan van Kempen, der bisherige Partner von Pelle⸗ naers, wurde mit Wals, dem Partner von Rauſch, zu einer neuen Manſchaft zuſammen⸗ geban. Um 17 Uhr am Donnerstagnachmittag waren 2888.5 Kilometer gefahren und der Stand folgender: Spitze: 1. Charlier/ Slatts 159.; 1 Runde zurück: 2. Piet van Kempen /Pijnenburg 443.: 3. Billiet/ Deneef 237.; 4. Schön/ Hürtgen 122.; 5. Zims/ Küſter 115.: 2 Runden zurück: 6. Ignat/ Diot 152.: 7. Jan van Kem⸗ pen/ Wals 122 Punkte.— Die übrigen Mann⸗ ſchaften lagen zu dieſem Zeitpunkt drei und mehr Runden zurück. 40 Sabehen. Deutſcher EON 88 f ————— E..8 Ab heuſe befincdeſ sih mein 12 4—— disderiges Geschöff E 3.& ĩm ——————— ploheEnDeUbCGU 0 ffü- Eine sehenswerle ASStelu —— in S goßen Schollenstern ⁊eiꝗ — Deutsche Qclitöts- —— Lederworen ——— jin vVielseitiꝗster AuSQGhI ond beweistenneut die LeistungSfGhigkeit des goten Fochgeschöfis fur lederwaren und Reise- —— arficel. arec 148 11253 N F EG — —— 9 L ——— E . 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Veers, 15 5 Berlin⸗Dahlem. Sprechſtunden der Schriftletung: Täglich 16* 17 Uhr (außer Mittwoch Samstaa und Sonntaa). Verlagsdirektor: Kurt Schönwitz Mannheim“ Druck und Verltag: Hatentreuzbanner⸗Verlag u. Drucerei Emos. Sprechſtunden der Verlagsdirektion: 13.30 bis 12.00 Uhr(außer Samstag und Sonntagß). ernſprech⸗ NXx für Verlad und Schriftleftung? Sammei⸗Nr 354 21. Für den Anzeigenten veramm Fritz veiſter Mhm. Zurzent iſt Preis'tite Nr. 5 für Geſamtauflage(eimſchi. Weinbeimer⸗ und Schwetzinger⸗Ansagabeſ aültig. Durchſchnittsaufloge Februnt 1936: Ausgabe a Mannheim u Ausgabe Mannheim 3 Ausgabe& Schwetzinaenu Ausgabe„Schwetzingen 33 Ausgabe à Weinheimu Ausgab⸗„ Wernherm 175 * Q24, 4/ NM4, 10 Geſamt- Du Februgi 1936 44 753 offlziere sind die besonderfen vorzüge dieses neuen Militär-Lustspiels Hans 5öhnker e ſusi Tanner e lda Wüst schmissige Helodien, spritziger Humor und die Liebe feschef Hussren- MHeute letzter Tagl Anny Ondra Föhnker- Iunkermann- Heuemann National-Theater Mannhelm Freitag, den 3. April 1936: Vorſtellung Nr. 260 Miete B Nr. 19 Sonderm. B Nr. 10 Eile ökau ohne vedeutung Ein Schauſpiel aus der Geſellſchaft von Oscar Wilde.— Neubearbeitet von Karl Lerbs. Anfg. 20 Uhr Ende geg. 22.30 Uhr Neues Theater Mannheim Freitag, den 3. April 1936: Vorſtellung Nr. 54 NSG„Kraft durch Freude“ Mannh. der Beitelfiadent Operette in drei Akten nach F. Zell und Richard Genée. Muſik von Carl Neu bearbeitet von E. Otto Ende geg. 22.30 Uhr Millöcker. Anfang 20 Uhr Verſteigerung n unſerem Verſteigerungslokal— 0 5, 1, Eingang gegenüber dem Schul⸗ gebäude— findet an folgenden Tagen die öffentliche Verſteigerung verfalle⸗ Ddie Zegeiotecunq wüclrol kaͤglicl. deslall nacl. lüler Sonntag. dieser Spielzeit mit der entzückenden IENNV IUGO oOrGα TIMZSUnG- RENEE STOBRAV/ A Der neue Tobis- Rota · Film Leo Slezak e Herta Worell e Jupp Hussels Gold lamm Die 4 der dréstische Humor von z0metag zennusg for des Ge LIEO STEZAK Bockbier-Fest lyo noc (Hell Märzen Schrempp-Printz) 1 der geistvolle Witz einer 1 40 kiner m n 50 LLI II Amtl. Bekanntmachungen gofort 2 der Stadt Mannneim kiner der gròbten lustspiel-Erfolge EE —e. —.— Neudeck, Gemeindevollzieher. das alt und jung begeistern wirdl ner Pfänder gegen Bamahlung fatt: a) für Gold, Silber, Uhren, Brillant⸗ ſchmuck, Ringe, Beſtecke umd dergl. Orro raesskEnR- FRIEDRICHM BENFER ber Frünje im vorprogromm: Arbeit am Walde(Kulturfiim)-„,ꝗ Hindenburs“ 5 für——— 8.—.—— paul MeMexEls- MEiNz salENMEn 40 12 r Fahrräder, Fotografenapparate und„Graf Zeppelin“ Über beutschland(Bavaris-Tom/ oche) Anzilge, Mäniel, Weißzeug, Siefel gECIE: Eꝑicn ENMCEI —. und dergl.. Ab heute in Erstaufführun en LL 8 Iber vVorprogremm: Dürstendes Land(æulturfilm)— beginn.00.25.15.50 vom Mongt Auguſt 1935 kann nur Neueste Ufa · Ton-Woche noch bis Montag, den 6. April 1936 erfolgen. Städt. Leihamt. Angenien ode 27 Wo%..00.30.30 Zuangsuersteiderungen 50..00.00 6. 00.30 Samstag, 4. April 1936, vorm. 10 Jugend ist zugelsssen! ic Uhr, werde ich in Qu 6, 2, Pfandlokal, von L gegen bare Zahlung Vollſtreckungs⸗ wege öffentlich verſteigern: Hesichtise 1 Schreibmaſchine(Adler). 4 ereeeeeeeeee 5 Ab heute Nach länt Freitag wre ane g 46 4 144 40 er hu 0 un — Autooramme Restaurant, Zum felefonn: und spielt 90 4 Benjamino od. err Aieeeeeeee 4 In. 1 ter Männer d. 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Fernruf 202 69 Rlle Neuhausbeſizer— Große Auswanhl ur ſind eingeladen z zu billigst. preisen Danksaguns in allen Sorten Für die Beweise inniger Teimahme anläßlich des uns betrof- Bursten fenen schweren Verlustes sagen wir hiermit allen herzlichen Dank. Besonders danken wir der hochw). Geistlichkeit für die Besuche Besen und die tröstenden Worte am Grabe, dem Arzt, den ehrw. Schwe⸗ Pinsel stern und der Rot-Kreuz-Schwester für die aufopfernde Pflege. Blocker Matten Dank auch dem Stiftungsrat. dem Vertreter der I16 Farbenindustrie. .50.95 .50 13.50 „ab.75 ....40 35 der Freiwill. Feuerwehr, dem Gesangverein.„Sängerkreis“, dem f Cäcillehvéfein, dem Krieserverein und dem Ortsmännervetein vom der Eingliederung in den Zentralverband deut⸗—— 11.75 Roten Kreuz für die letzte Ehrung. Auch für die vielen Kranz- ſcher Haus⸗ und Grundbeſitzer⸗Vereine am Fens und Blumenspenden und all denen, die dem Verstorbenen das letzte F it 3. April, 8 A 9 Geleit zur Ruhestät:e zaben., sei herzlich gedankt. reitag, 3. April, hr, Moche 4 —.25 Mannheim-Wallstadt(Römerstr. 62, 2. April 1936. im„Deutſchen Haus“,(1. Joh MHunt oturscnes raMNNLα,” DnaAaus GM 1. Vortrag von Syndikus Dr. Siebler:„Die K rrau Barbara Hülner Ww. Hauptprobleme des Neuhausbeſitzes.“—— MANNHEIM N 74 3 und angenörige. 2. Die Eingliederung des Neuhausbeſitzes. Telelon 28893 ruRun aus Mannheim Haus⸗ und Grundbeſitzer⸗Verein e.., venemtenes — Mannheim. E— ibes Aeeene 23* MANNUEπ.S ————— 2Eüuhk Püszx 7o Tflanschen. MNSERE BEQOUETIEN SPEZIAL FORNHE LASSEN YMRE FüsS5E AUFNHTMEN DE FETZ-SCMUn dugss. — Zuverlüſſ ig. iung. Müdchen für nachmittags in Haushalt gerucht. Beilſtraße 20, 2. Stock.(12294“ Tüchti ges Tagesmüdchen ſofort geſucht. Näher.(3136 K) D 1, 9, 1 Treppe Adtl. Mädchen dreimal wöchtl. v. —11 Uhr geſucht, Adreſſe u. 12 299“ an d. Verlag d. B. Lermierträalein ſofort „Hollünder Hof“, rrmse 22. (17 051 V) Otfene Stellen ſofort geſucht. 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