d. d. Verl. Gebrauchte otonaten 100 cem DRW Modell 35, 200 cem BM Modell 34, 3 300 1385 e 4 350— e8 38 500cem NSu“ Spt⸗ Modell 35, m. od. ohne Beiwagen— 500 cem NSu Königswelle 4 500 cem Horeg 3⁴ cem RSu Tondenn 35, u. günſt. Beding preisw. zu verkauf, Rich. Gutjahr, Neckarvorlandſtr.23 Nähe Luiſenring- Holzſtr.(kein Lad) (17 053 V) (93638ech haus 5 Gartengelände 3 h. Obſtbäumen, in erkaufen.— Ketſch,, e, G. m. u. H. häfte Verkäufe usv. irtſchaft dt auf 1. Juli n fäh. Wirtsleute zi — Zuſchriften un den Verlag dſ. gen machung ſe für die Teili igen und den Un r Räume zu 3⸗-und Preußiſche 3 t nochmals einſge vung von Zuf ig von e onſtiger Räume ſi 4 eſtellt. 5 n können Rathaus— Zint werden; dortſelhſ Auskunft erteilt, 31. März 1936 ieiſter: Müller. nachung au im Jahre 1053 führung der Vot den nächſten Tagth uf hin, daß den 3 intritt in das Hauß 5 aller Räume 30. März 1936 eiſter: Müller. Berlag und„Schriftleitung: Mann— . Ausgabe A erſcheint al( 7mal(.70 RM owie die Poſtämter entgegen. t die indert, beſteht kein Anſpruch au itung am 10 Entſ igung. R Abend⸗Ausgabe A D45 ZAen ſprech⸗Sammel-Nr. Azgose Das S 3 0—— 3 pöber 4 Be Träger u. 30 Pfg. Träge rlohn) Aeiee 10 1 0 ere—++—— iffensgebieten. Für unverlängt eingeſandte Beiträge wird————— 6. Jahrgong MNAMNHEIN „Bedeutſame Dorſchläge“ Anzeigen: Geſamiau im Textteil 1 Shruß ber An Anzeig 15. ger Sch Mannheim, 25 1445 Schwetz nger und NMummer 161 Edens Rede im Unterhaus Sorgfüältige prüfung„ Stabsbeſprechungen minder wichtig London, 3. April.(HB⸗Funk.) Vor vollbeſetztem Hauſe und in Anweſenheit faſt der geſamten Regierung gab Außenminiſter Eden am Freitagvormittag die angekündigte Erklürung über die deutſchen Friedenspläne und die Generalſtabsbeſprechungen ab. Die Ereigniſſe der letzten Tage, führte Eden aus, zerfallen in zwei Teile. Der erſte Teil bezieht ſich auf die Mitteilungen der deutſchen Regierung vom 1. April an die britiſche Re⸗ gierung, der zweite Teil auf die zwiſchen der britiſchen, der franzöſiſchen und der belgiſchen Regierung auf die Mitteilungen über das Weißbuch vom 19. März. Nach einem kurzen Hinweis auf den Beſuch des Botſchafters von Ribbentrop anläßlich der Ueberreichung der deutſchen Antwort fuhr Eden fort: Geſtern hatte ich eine weitere Unterredung mit dem deutſchen Vertreter, in der ich Herrn von Ribbentrop mitteilte, daß die britiſche Re⸗ gierung, obwohl ſie bisher nur Zeit für ein Vorſtudium hatte, die letzten Vorſchläge Hitlers als höchſt bedeutſam anſehe, und daß ſie eine ſorgfältige Prüfung verdienten, was wir jetzt zu tun beabſichtigen. Die Frage der Uebergangszeit Die unmittelbare Frage lautet, welcher Art der nächſte Schritt ſein ſoll. Es war klar, daß wir mit den anderen Regierungen in Verbin⸗ dung treten müſſen. Das bedarf einiger Zeit, und in der Tat glaubt die britiſche Regierung, daß in dieſem Augenblick eine Pauſe wertvoll iſt.(Beifall.) Ich betonte Herrn von Ribbentrop gegenüber, daß unſer Ziel in der gegenwärtigen Lage dasſelbe iſt, das es von Anbeginn geweſen iſt, nämlich die Ver⸗ handlungen über eine endgültige Regelung in Fluß zu halten zu verſuchen. Ich bat Herrn von Ribbentrop, dem deutſchen Kanzler zu ver⸗ ſichern, daß die britiſche Regierung in dieſer Hinſicht keine Bemühun⸗ gen ſcheuen würde. Gleichzeitig fühlte ich mich verpflichtet, ihm gegenüber darauf hinzuweiſen, daß die deutſche Regierung in Bezug auf den Uebergangszeit⸗ raum, für den die britiſche Regierung ganz be⸗ ſonders um einen Beitrag gebeten hatte, nicht in der Lage geweſen iſt, uns entgegenzukom⸗ men. Infolgedeſſen bleibt die Schwierigkeit, in Europa eine Atmoſphäre des Vertrauens zu ſchaffen, was eine weſentliche Vorbedingung für erfolgreiche Verhandlungen iſt, noch be⸗ tehen. miniger Eden führte in ſeiner Erklä⸗ rung vor dem Unterhaus u. a. weiter aus, das Unterhaus wird ſich daran erinnern, daß ich in meiner Erklärung vom 25. März geſagt habe, unſere Hauptaufgabe in dieſen ſchwierigen Zei⸗ ten beſtehe darin, eine Atmoſphäre des Ver⸗ trauens zu ſchaffen, in der Verhandlungen über eine allgemeine Regelung ſtattfinden könnten. Die Generalſtabsbeſprechungen Der Außenminiſter wies in dieſem Zuſam⸗ menhang auf die Verpflichtungen hin, die Eng⸗ land eingegangen ſei und erwähnte dabei be⸗ ſonders die Beſprechungen zwiſchen den Gene⸗ ralſtäben, die im Intereſſe dieſer Verpflichtun⸗ gen ſtattfinden ſollen.(Beifall). Es muß betont werden, ſo ſagte er, daß ſich dieſe Beſprechungen nur auf die Zwi⸗ ſchenperiode beziehen; ſie werden einen rein techniſchen Charakter haben und unſere politiſchen Verpflichtungen nicht ver⸗ mehren. Dementſprechend übergab ich geſtern dem franzöſiſchen und dem belgiſchen Botſchafter je ein Schreiben, denen ich eine weitere Mittei⸗ lung beifügte, deſſen Inhalt ich dem Hauſe verleſen werde: Der Wortlaut der Briefe „Ich habe die Ehre, Ew. Eegilem einen Brief auszuhändigen, wie er in dem Text der Vorſchläge vorgeſehen iſt, die am 19. März vor den Vertretern Belgiens, Frankreichs, Englands und Italiens entworfen ſind. Ew. Exzellenz werden zu würdigen wiſſen, daß die Abſendung dieſes Briefes in keiner Weiſe be⸗ deutet, daß nach Anſicht der britiſchen Regie⸗ rung die Verſöhnungsbemühungen, auf die in dieſem Briefe Bezug genommen wird, ge⸗ ſcheitert ſind. Wie ſie wiſſen, haben wir heute von der deutſchen Regierung gewiſſe Vorſchläge erhalten, die wir Ihrer Regierung mitgeteilt haben und denen wir unſere ſofor⸗ tige Erwägung⸗ ſchenken. Inzwiſchen iſt die britiſche Regierung in Uebereinſtimmung mit § 3 der Vorſchläge bereit, ihren Generalſtab anzuweiſen, umgehend mit dem franzöſiſchen bzw. belgiſchen Generalſtab in Verbindung zu treten, um die techniſchen Vorausſetzungen zu ſchaffen, unter denen die in jenen Paragraphen genannten Verpflichtungen im Falle eines nicht herausgeforderten Angriffs durchgeführt werden ſollen. ſieine Militärveryflichtungen für England Im Auftrag der britiſchen Regierung habe ich die Ehre, mitzuteilen, daß hies dahin zu verſtehen iſt, daß dieſe Fühlungnahme zwiſchen den Generalſtäben für keine der beteiligten Regierungen irgendeine politiſche Verpflichtung aufwirft, noch irgendeine Verpflichtung bezüg⸗ lich der Organiſation der Landesverteidigung. Ich würde mich freuen, von Ew. Exzellenz die Beſtätigung zu erhalten, daß Ihre Regie⸗ rung der gleichen Auffaſſung iſt. Die britiſche Regierung ſchlägt vor, daß die Beſprechungen zwiſchen den Generalſtäben der beiden Regie⸗ rungen, die für die Herſtellung der fraglichen Fühlungnahme notwendig ſind, in London be⸗ gonnen werden ſollen. Ich ſende gleichlautende Englands preſſe rügt paris „Frankreich will doch steis Sicherheit, jeizt ist sĩie da“ (Eigener Dienſt) London, 3. April. Die engliſchen Blätter üben teilweiſe ſehr herbe Kritik an der negativen Einſtellung der franzöſiſchen Preſſe zu der deutſchen Note. Sie geben indeſſen der Hoffnung Ausdruck, daß dieſe Haltung durch Wahlrückſichten bedingt ſei und daß die Einſtellung der franzöſiſchen Preſſe bald einer beſſeren Einſicht weichen werde. „News⸗Chronicle“ wirft dabei die Frage auf, was Frankreich eigentlich wolle. Seit dem Ende des Weltkrieges, ſchreibt das Blatt, habe Frank⸗ reich immer wieder auf ſeiner„Sicherheit“ be⸗ ſtanden und die Frage von Sicherheitsbünd⸗ niſſen zum Leitmotiv ſeiner ganzen Außen⸗ politik gemacht. Es habe dieſe Sicherheit nicht durch ſeine Militärbündniſſe mit dem Oſten er⸗ reicht, und werde ſie auch auf dieſem Wege nicht erreichen. Dieſe Bündniſſe hätten lediglich die Gefahren, vor denen ſich Frankreich habe ſchützen wollen, erhöht. Andererſeits ſei es Frankreich bisher noch nicht gelungen, von Eng⸗ land diejenigen Garantien zu erreichen, die es zufriedenſtellen würden.„Jetzt hat Frank⸗ reich eine Chance“, ſchließt„Rews⸗Chro⸗ nicle“.„Wenn es die deutſche Denkſchrift als Verhandlungsgrundlage annimmt, kann es eine Lage ſchaffen, in der es größere Ausſichten auf die von ihm gewünſchten Garantien hat, als es ſie je nach dem Krieg gehabt hat und wahr⸗ ſcheinlich auch je haben wird. Wenn die Sicher⸗ heit wirklich Frankreichs Ziel iſt, wird es, wenn es klug iſt, die jetzige Gelegenheit benutzen. Wenn heute in Frankreich das Angebot Hitlers als„phantaſtiſch“ bezeichnet wird, wollen uns ſeine Staatsmänner vielleicht erklären, womit ſie eigentlich zufrieden ſein würden?“ brobes beſchütz der„Times“ apd. London, 3. April. Auch die„Times“ geht mit den franzöſi⸗ ſchen Leitartiklern ſcharf ins Gericht und wen⸗ det ſich dabei gegen die Behauptung gewiſſer franzöſiſcher Blätter, daß die deutſche Note nur zur Irreführung der engli⸗ ſchen Oeffentlichkeit beſtimmt ſei. „Wenn Englands öffentliche Meinung, wie das tatſächlich der Fall iſt, durch die Gegenvor⸗ ſchläge Deutſchlands tief beeindruckt iſt, ſo er⸗ klärt ſich das keineswegs daraus, daß wir eine größere Neigung oder auch Begabung als unſere Nachbarn haben, anderen Leuten auf den Leim zu gehen“ ſchreibt die„Times“. Zum Schluß ſetzt ſich die„Times“ für eine Pauſe ein, während welcher keine Reden mehr gehalten und keine Leitartikel mehr geſchrieben werden ſollten. In dieſer Zeit ſollten die Diplo⸗ maten verſuchen, in einer abgeklärteren Atmo⸗ ſphäre zu verhandeln. In dieſem Zuſammen⸗ hang begrüßt die„Times“ die in Deutſchland angeordnete mehrwöchige Verſammlungsruhe. ter— im Textteil 18 P ——— 1 Sammel⸗Nr. 354 21. Ausſchließl. Gerichtonänd? Mannheint Poſtſcheckkonto: Ludwigshafen 4960. Verlagsort Mannheim. : Die 1 1 Millimeterzeile 10 9 Die Ageſpalt. Millimeter⸗ i0. geſpalt. 18 M0 Ausgabe: Die 1 Millimeterzeile 4 W4 Bei—..——— gemäß Preisifile. 8 Uhr, Abendausgabe 13 U nzeigen⸗ Zahlungs⸗ und Erfüllungsort Mannheim. Freikag, 3. April 1936 Weltbild(M) Enalische Kabinettssitzung zum Friedensplan des Führers Abenntteber Eden und Minister J. H. Thomas verlassen Downing-Street 10 nach der Kabinettssitzung, in der Eden den ihm vom Botschafter v. Rihbentrop überreichten Frié⸗ densplan des Führers vorlegte. Briefe an den franzöſiſchen bzw. den belgiſchen Botſchafter.“ Drei weſentliche punkte Nach der Verleſung des Briefes fuhr Eden fort: Wie man ſieht, befaſſen ſich dieſe Mittei⸗ lungen mit drei verſchiedenen Punkten: 1. Ich machte es klar, daß die Abſendung dieſes Briefes in keiner Weiſe bedeutet, daß nach Anſicht der britiſchen Regierung die Ver⸗ ſöhnungsbemühungen, auf die dieſer Brief Be⸗ zug nimmt, fehlgeſchlagen ſind. In dieſer Ver⸗ bindung werden die Unterhausmitglieder er⸗ kennen, daß ich die Aufmerkſamkeit auf die jüngſten Vorſchläge der deutſchen Regierung lenkte, die ſoeben eingetroffen waren. 2. Die beiden Botſchafter wurden dahin unterrichtet, daß die britiſche Regierung gewillt iſt, umgehend die in 8 3 des Weißbuches vom 19. März vorgeſehenen Stabsbeſprechungen zu autoriſieren. 3. Ich legte ein Einvernehmen darüber feſt, daß dieſe Fühlungnahme zwiſchen den General⸗ ſtäben für keine der beteiligten Regierungen irgendeine politiſche Verpflichtung, noch eine Verpflichtung hinſichtlich der Landesverteidi⸗ gung ⸗aufwirft. Frankreich und Belgien einverſtanden Die britiſche Regierung hät nunmehr von dem franzöſiſchen und dem belgiſchen Botſchafter die Mitteilung erhalten, daß auch ihre Regierungen dieſer Auffaſſung beitreten. Das Unterhaus wird ferner feſtſtellen, daß die vorgeſchlagenen Geteralſtabsbeſprechungen in London ſtatt⸗ finden ſollen. Auch hiermit haben ſich die Regie⸗ rungen Frankreichs und Belgiens einverſtanden erklärt. Ein Zeitpunkt für dieſe Zuſammenkunft iſt noch nicht feſtgeſetzt. Aber ſie wird ſtattfin⸗ den, ſobald die notwendigen Vorkehrungen ge⸗ troffen worden ſind. Die hierauf bezügliche Kor⸗ reſpondenz wird noch heute mittag in einem Weißbuch veröffentlicht werden. Wie ich ſchließ⸗ lich wiederholen muß, iſt ſich die britiſche Regie⸗ rung vor einiger Zeit ſchlüſſig geworden, daß ſie ihrerſeits einen Beitrag zur Wiederher⸗ ſtellung des Vertrauens leiſten muß, das eine weſentliche Vorbedingung für erfolgreiche Ver⸗ handlungen iſt. „Dies war der Hauptgrund, warum⸗die bri⸗ tiſche Regierung Stabsbeſprechungen mit Frankreich und Belgien beſchloſſen hat. Dieſe Beſprechungen können nach Meinung der bri⸗ tiſchen Regierung in keiner Weiſe als eine Präjudizierung der Regelung angeſehen wer⸗ den, deren Verwirklichung wir alle wünſchen. Die Erklärung des Außenminiſters Eden wurde mit lautem Beifall begrüßt. haris wied die vorſchlüge haum ablennen an macht aber alle möglichen Schwierigkeiten und sudit Rüdeendeckung hei England Paris, 3. April. In der Weltöffentlichkeit wächſt das Inter⸗ eſſe an Frankreichs Haltung immer mehr. Man gibt überall der Erwartung Ausdruck, daß es nun an Frankreich gelegen ſei, nach dem großz⸗ zügigen Friedensplan des Führers den näch⸗ ſten Schritt zu einer endlichen Feſtigung der europäiſchen Verhältniſſe zu tun. Beſonders in England bricht ſich dieſe Meinung immer mehr Bahn, ja man iſt gerade in London über die hartnäckige Haltung der franzöſiſchen Re⸗ gierung ſchon leicht erzürnt. Anſcheinend iſt ſich mittlerweile auch die fran⸗ zöſiſche Oeffentlichkeit der Schwere ihrer Ver⸗ antwortung bewußt geworden. Die Blätter neh⸗ men im allgemeinen eine viel ruhigere Tonart an und bemühen ſich, wenn ſie auch die deut⸗ ſchen Vorſchlüge noch immer ablehnen, weitere Verhandlungen nicht von vornherein unmöglich zu machen. berſchwommene Betrachtungen Das Hauptaugenmerk der Blätter richtet ſich auf die Zuſammenkunft der Locarnomächte, die nach franzöſiſcher Anſicht am kommenden Mitt⸗ woch in Brüſſel oder Paris ſtattfinden könnte, obgleich eine endgültige Antwort der engliſchen Regierung noch nicht vorliegt. Die Uebergabe des engliſchen Garantieſchreibens an die Bot⸗ ſchafter Belgiens und Frankreichs hat außer⸗ dem nicht unweſentlich zu einer Entſpannung beigetragen. Aus den Beſprechungen, die der franzöſiſche Außenminiſter am Donnerstag zu⸗ nächſt mit dem Miniſterpräſidenten und ſpäter auch mit dem engliſchen Botſchafter in Paris hatte, wollen die Blätter den beſtimmten Ein⸗ druck gewonnen haben, daß die franzöſiſche Re⸗ gierung die deutſchen Vorſchläge weder grundſätzlichablehnen noch anneh⸗ men werde., Es ſei vielmehr beſchloſſen wor⸗ den, daß Flandin auf der geplanten Konferenz der Locarnomächte die deutſche Denkſchriſt einer ſehr ausführlichen Kritik unterziehen und eine Reihe von Gegenvorſchlägen machen werde, die mit ziemlicher Wahrſcheinlichkeit auf der mittleren Linie zwiſchen den Forderungen der Locarnomächte vom 11. März und der deut⸗ ſchen Antwort vom 31. März liegen dürften. verhandlung im Genfer Kahmen Die Notwendigkeit kommender Verhandlun⸗ gen wird auch vom„Petit Journa l“ unter⸗ ſtrichen. Eine Weigerung, die deutſchen Vor⸗ ſchläge zu prüfen, unter dem Vorwand, daß ſie für Frankreich unannehmbar ſeien, ſei nicht angängig. Es ſei leicht, zu ſagen, dieſe Vorſchlüge ſeien unannehmbar und man müſſe ſie„en bloc“ zurückweiſen. Man müſſe ſich aber auch fragen, was dann werden ſoll? Man müſſe ſich vor allem fragen, was werden ſolle, wenn Frankreich auf lange Sicht jede Fühlung mit Deutſchland abbreche? Die Haltung der franzöſiſchen Diplomatie ſei vollkommen klar. Frankreich müſſe ſobald wie möglich eine Zuſammenkunft der Locarno⸗ mächte hervorrufen und eine gemeinſame und genaue Prüfung der deutſchen Vorſchläge vor⸗ nehmen. Dann müßten Gegenvorſchläge aus⸗ gearbeitet werden, und ſchließlich müſſe der Führer unterrichtet werden, daß man bereit ſei, zu verhandeln unter der Bedingung, daß dieſe Verhandlungen im Rahmen des Völkerbundes ſtattfinden. nur England nicht verſtimmen Der„Jour“ begrüßt es vor allem, daß die nächſte Zuſammenkunft der Locarnomächte nicht mehr in London ſtattfinde, In der radilalſozialiſtiſchen„Republique“ fordert der ehemalige Generalſekretär der Radikalſozialiſtiſchen Partei, Edouand Pfeiffer, die franzöſiſche Regierung auf, unter kei⸗ nen Umſtänden Verhandlungen abzulehnen und auf die deutſchen Vor⸗ ſchläge einſach mit Nein zu antworten. Es würde den franzöſiſchen Intereſſen widerſpre⸗ chen, wenn die franzſiſche Regierung dem Füh⸗ rer eine ablehnende Antwort geben würde. Tokio erhielt das ſaiſerbild Empfangsabend bhei Ueberreichung des Führergeschenkes Tokio, 3. April. Das Japaniſch⸗Deutſche Kulturinſtitut unter Führung des Grafen Kiyoura und des Marquis Oku bo veranſtaltete aus Anlaß der Ueberreichung des berühmten Kaiſer⸗Saga⸗ Bildes als Geſchenk des Führers an den Kaiſer von Japan im Adelsklub einen Empfang mit anſchließendem Feſteſſen. An dem Empfang nahmen der deutſche Botſchafter von Dirkſen, der japaniſche Botſchafter in Berlin, Graf Muſhakoji, und der frühere japaniſche Botſchafter Obata, der ſtellvertre⸗ tende Außenminiſter, der ſtellvertretende Hof⸗ miniſter und etwa 80 hervorragende Vertreter des japaniſchen Geiſteslebens teil. Der S6jährige Graf Kiyoura dankte in einer Anſprache für das hochherzige Geſchenk des Führers als Ausdruck der engſten freund⸗ ſchaftlichen Einſtellung beider Völ⸗ ker und bat den deutſchen Botſchafter, anläßlich ſeiner bevorſtehenden Urlaubsreiſe, dem Füh⸗ rer den Dank des japaniſchen⸗ Volkes zu über⸗ mitteln. Er ſchloß mit dem Wunſch, daß der deutſche Botſchafter nach ſeiner Rückkehr die bisherige erfolgreiche Freundſchaftsarbeit fort⸗ ſetzen werde. Die Garde des negus iſt gefallen Zahlreicie abessinische Würdeniräger starben den Heldentod apd. Asmara, 3. April. Die Armee des Negus hat ſich von den Aus⸗ gangsſtellungen des Angriffs vom vergange⸗ nen Dienstag nach Süden zurückgezogen und wird von den Truppen des I. und des Einge⸗ borenen⸗Armeckorps verfolgt, die ihm bei Mai Ceu die Stirn geboten haben. Die militäriſche Lage hat ſich hier wieder veründert, ſo daß mit neuen Ueberraſchungen gerechnet werden mufß. Man glaubt, daß der Negus mit ſeinem ver⸗ zweifelten Angriff vom vergangenen Dienstag ſeinen Trumpf ausgeſpielt hat. Die Blüte ſeines Heeres hat er perſönlich in den Kampf geführt, bildete doch die kaiſerliche Garde ſeinen Stolz. Dieſes Heer iſt ſowohl mit modernen Geſchützen, als auch mit Bomben⸗ werfern, Schnellfeuerkanonen und Maſchinen⸗ gewehren ausgerüſtet, doch blieb von ihm nicht vielübrig. Unter den Gefallenen be⸗ finden ſich auch zahlreiche hervorragende Poli⸗ tiker und Militärs, wie z. B. der Poſtminiſter Takle Marcos, der Organiſator der kaiſer⸗ lichen Garde, Mangaſcha Ilma, ſowie der politiſche Führer der Acebo⸗Galla, Awerra Tella, Die flbeſſinier auf der Slucht Rom, 3. April.(HB⸗Funk.) Der italieniſche Heeresbericht Nr. 174 hat folgenden Wortlaut:„Marſchall Badoglio tele⸗ graphiert: In dem Abſchnitt am Aſchanti⸗See Hans Kohl jang die„Winterreiſe Ein erfolgreicher Lie derahend im Pfalzbhau Zzu Ludv/igshofen Zwei große Licherzyklen Schuberts entſtan⸗ den nach Gedichten Wilhelm Müllers, die „Müllerlieder“ und„Die Winterreiſe“. Beide gehören zuſammen und ſind doch grund⸗ verſchieden. Eine lockere, monodramatiſche Handlung hält die„Müllerlieder“ zuſammen, die„Winterreiſe“ iſt nur noch der ſeeliſche Nachklang der einſtigen Handlung, der inner⸗ lich gebrochene Held wandert ziellos, aber ſtän⸗ dig abwärts in den Tod, gegen den er ſich doch mit aller Kraft und Verzweiflung wehrt. Lei⸗ den und Qual bleiben Sieger, am Ende ſteht der„Leiermann“. Sein ſinnloſes banales Spiel kündet von Hoffnungsloſigkeit und Troſt⸗ loſigkeit des Lebens. In dieſen 1827 entſtan⸗ denen Liedern zeigt ſich Schubert von einer un⸗ gewohnten Seite, es iſt die„Nachtſeite ſeines Schaffens“. Die Widerwärtigkeiten ſeiner letz⸗ ten Lebensjahre und ihre Bitterkeit ſpiegeln ſich gewaltig darin wider. Niemand vor ihm und nach ihm fand im Liede derartig erarei⸗ fende Töne, ſeine Zeitgenoſſen ſlanden dieſen 24„ſchauerlichen Liedern“, wie er ſie ſelbſt nannte, faſſunaslos gegenüber. Es bedarf ſchon einer Künſtlexperſönlichkeit von hohem Können und großer Erlebnisfähig⸗ keit diefen Zyklus glaubhaft wiederzugeben. Der längſt bekannte junge Hans Kohl, Mann⸗ heim, erfüllt dieſe Bedinaungen durchaus. Er haf eine krafwolle ungewöhnlich klanaſchöne und angenehme Stimme, er hat darüber hin⸗ aus einen kultivierten, ausdrucksvollen Vor⸗ trag, der ihn zum Deuter von Schuberts Lie⸗ dern beſonders geeignet erſcheinen läßt. In E. Schmieder hat er einen hervorragenden Bealeiter. Schmieder beherrſcht die Technik ſicher, ſein Spiel iſt ausdrucksvoll und fügt ſich der Geſamtwirkung aut ein. Schon das einleitende„Gut Nacht“ zeigt ihr ausgeglichenes Zuſammenwirken. Der Stil dieſer dem ſpäten Schaffen Schuberts ange⸗ hörigen Lieder iſt überwiegend deklamatoriſch, das Volksliedmäßige der früheren Lieder tritt zurück, ohne ganz zu verſchwinden. Die Be⸗ aleitung ſchafft mit ſparſamen Mitteln die ſtimmungsmäßiae Grundlage. Faſt erſchreckend klinat das kontraſtreiche„Wetterfahne“ auf, Intereſſant iſt die„Erſtarrung“, die in der Be⸗ aleitung höchſten ſeeliſchen Aufruhr unter aller Starre enthüllt. Wundervoll ſang Kohl das bekannte ſchlichtinnige„Der Lindenbaum“. Wild bewegt iſt„der Rückblick“. Freundliche Töne klingen durch in dem leich: beſchwingten, entzückenden„Frühlinastraum“, aber die„Ein⸗ ſamkeit“ folgt. Höchſt eindrucksvoll in der Wie⸗ dergabe erſchien„der greiſe Kopf“. Umheim⸗ lich packend„der Wegweiſer“, hineinführend ins phantaſtiſch Viſionäre des„Wixishauſes“, die„unbarmherzige Schänke“, nämlich der Totenacker, die den müden Wanderer abweiſt. Einen verzweifelten Aufſchwuna nimmt er noch einmal im„Mut“, doch die Hoffnungs⸗ loſiakeit ſiegt. Drei„Nebenſonnen“ leuchten, aber keine von ihnen aibt Wärme. Am Ende ſteht der einſame„Leiermann“, der hinter dem Dorfe, wo keiner ihn hören kann, ſinnlos ſeine Leier dreht. Die Zuhörer folaten dem Sänger wie ge bannt und überſchütteten ihn am Ende mit reichem Beifall..— Jugend muſizierte Gewöhnlich atmet man bei einem Schüler⸗ konzert erleichtert auf, wenn der junge Pianiſt ſein Stück mit einigem Stottern mehr oder we⸗ niger glücklich zu Ende gebracht hat. In dem Konzert der Klavierklaſſen von Hanni Wer⸗ zieht ſich der Feind nach Süden zurück. Er wird von unſeren Truppen verfolgt und von der Luftwaffe mit Bomben belegt. Die dritte eritreiſche Brigade unter Führung des Gene⸗ rals Cubeddu hat ſich mit der Abteilung, die unter Führung Staraces ſteht, verei⸗ nigt. Sie iſt damit beſchäftigt, ſich im Gebiet von Gondar einzurichten. Von der Somalifront gibt es nichts zu melden.“ Maliens fironpeinzeſſin an der Front apd. Maſſaua, 3. April. Die italieniſche Kronprinzeſſin befindet ſich auf einer Inſpektionsreiſe- durch die Lazarette des Kriegsgebiets. Sie wird nach kurzem Auf⸗ enthalt in Eritrea nach dem Somaliland wei⸗ terreiſen und erſt auf ihrer Rückreiſe nach Asmara kommen. fluch flegupten beunruhigt apd. Kairo, 3. April. Der italieniſche Vormarſch gegen den Tana⸗ ſee hat ien Aegypten erhebliche Beſorgniſſe über die Zukunft der Waſſerverſorgung Ober⸗ ägyptens ausgelöſt. Miniſterpräſident Ali Maher Paſcha hat bereits angekündigt, daß, falls die italieniſchen Streitkräfte das Gebiet beſetzen ſollten, die Regierung alle notwendi⸗ gen diplomatiſchen Schritte unternehmen werde, um die ägyptiſchen Intereſſen im Tanaſee⸗ gebiet zu ſchützen. ber⸗Römer wartete man dagegen vergebens auf das„Steckenbleiben“, denn was ſie vor⸗ führen konnte, war durchaus ungewöhnlich. Derartig korrektes Spiel verlangt ein Höchſt⸗ maß an Arbeit und Geduld, das nur einer ausgeſprochenen muſikpädagogiſchen Veranla⸗ gung zu leiſten möglich iſt. Gewiß konnte ſie unter ihren Schülern auch mit tüchtigen muſi⸗ kaliſchen Begabungen aufwarten, aber dieſe werden doch nur wertvoll, wenn ſie liebevoll ſtrenge geleitet werden. So verdienen nicht nur die ſchönen Leiſtungen ein Lob, ſondern vor allem auch die ſtille Arbeit, die hinter ihnen ſteht. Die beachtliche techniſche Fertigkeit mancher Schüler gab in keinem Falle Veranlaſſung zu virtuoſen Experimenten. Nur Kompoſitionen, die der jugendlichen Auffaſſungswelt nahe ſtehen, wurden gewählt. Beſondere Berückſichti⸗ gung fanden dabei die kurzen Werke program⸗ matiſchen Inhalts, wie ſie vor allem Grieg und Schumann der Jugend ſchenkten. Auch das wichtige vierhändige Spiel wurde gepflegt, aber nur mit vierhändigen Original⸗Kompoſitionen. Schon bei den einfachen Kinderliedchen ſiel die ausgefeilte muſikaliſche Behandlung ange⸗ nehm auf, Zur Klarheit des Spieles und zur ausgebildeten Dynamik tritt bald die geſchickte Pedalbehandlung. Neben den Werken von Grieg, mit denen ſich vor allem Liſelotte Vor⸗ derbrügge hervortat, und Schumann kamen Kompoſitionen von Schubert und Weber zum Vortrag. Es wäre unmöglich, die vielen jun⸗ gen Muſikanten, die alle ein beſonderes Lob verdienen, hier aufzuzählen. Zwei von ihnen traten aus dem Rahmen heraus. Myrtha Gebhard gab die ſchwierige Programm⸗ muſik der„Papillons“ op. 2 von mann techniſch und muſikaliſch anſprechend wieder. Helmuth Endlich zeigte mit Webers Rondo brillant op. 2 Es-dur eine ſehr beachtliche tech⸗ niſche Fertigkeit und wohl auch hoffnungsvolle muſikaliſche Begabung. Der reiche Beifall, den die zahlreich erſchiene⸗ nen Angehörigen ſpendeten, war redlich ver⸗ dient, er gehört aber auch der Lehrerin. Beherzigenswerte Worte kduards Mi. London, 3. April. König Eduard VIII. von England nahm am Donnerstag im Buckingham⸗Malaſt die Treue⸗ kundgebungen von Perſönlichkeiten des öffent⸗ lichen Lebens ſowie von Vertretern verſchiedener öffentlicher Körperſchaften entgegen. Er richtete bei dieſer Gelegenheit an ſie eine Anſprache, in der er u. a. folgendes ſagte:„Ich erkenne die Verantwortlichkeiten und die Gelegenheiten, die vor mir liegen. Gemeinſam mit den Män⸗ nern meiner Generation war ich Zeuge der Schrecken des Krieges. Die Wirren und das Elend der nachfolgenden Jahre ſind mir nur zu gut bekannt. Es wird ſtets mein Bemühen ſein, den Frieden der Welt und die Wieder⸗ belebung von Handel und Wandel im In⸗ und Auslande zu fördern, denn nur ſo werden die Arbeitsgelegenheiten geſchaffen, auf die jeder 4 Bürger Anſpruch hat.“ Citwinow wieder in Moskau Moskau, 3. April. Der ſowjetruſſiſche Außenkommiſſar Litwi⸗ now iſt, wie die„Taß“ meldet, am Donners⸗ 4 tag aus London nach Moskau zurückgekehrt. firaſtwagen in die Marne geſtürzt Paris, 3. April. Ein Privatkraftwagen, der auf der Land⸗ ſtraße zwiſchen Reims und Epernay einer Gruppe von Kindern ausweichen wollte, ſtürzte in die Marne, die an dieſer Stelle über vier Meter tief iſt. Von den fünf Inſaſſen konnten Der Führer des nur zwei gerettet werden. ihrer d Kraftwagens, ſeine Frau und ſeine vierjährige Tochter ertranken. In fürze Die blutigen Krakauer Streixunruhen, die mehrere Todesopfer forderten, veranlaßten die zolniſchen Arbeiterberufsverbände, die oſtober⸗ fatenſche Arbeiterſchaft zu einem einſtündigen Proieſtreik aufzufordern, um ſo die Forderung der polniſchen Arbeiter auf Beſtrafung der Schuldigen zu unterſtützen. * Der diplomatiſche Mitarbeiter des„Daily Te⸗ legraph“ in London meldet, daß die britiſche Regierung bisher keine Aufforderung der fran⸗ zöſiſchen oder belgiſchen Regierung zur Einbe⸗ ruſung einer neuen Konferenz der Locarno⸗ mächte erhalten habe. Es ſei wohl bekannt, daß Paris eine ſolche Konſerenz wünſche, London ſei jehoch der Anſicht, daß ein Meinungsaustauſch 5 durch die Botſchafter den Erforderniſſen des Augenblicks beſſer entſpreche. * In Paris fand am Donnerstag eine Verſamm⸗ lung der Feuerkreuzler ſtatt, in der die Haltung der franzöſiſchen Regierung ſcharf kritiſiert und eine endgültige Bereinigung aller deutſch⸗fran⸗ zöſiſchen Meinungsverſchiedenheiten gefordert wurde. * Am Donnerstagabend wurde in Wien aus Anlaß der Einführung der allgemeinen Bundes⸗ dienſtpflicht ein Fackelzug der Garniſon Wien vor dem Bundeskanzleramt und auf dem Hel⸗ denplatz veranſtaltet. An dem Fackelzug beteilig⸗ ten ſich auch die Polizei und die Gendarmerie. Die Feier wurde auch durch den Rundſfunk über⸗ tragen. * Die Wirbelſturmtataſtrophe im Staate Georgig hat nach den bisherigen Feſtſtellungen 38 Todes⸗ 1 3 opfer gefordert. 700 Perſonen wurden verletzt. Jubiläum der Staatlichen Akademie für Kunſtgewerbe in Dresden. Die Staatliche Aka⸗ demie für Kunſtgewerbe in Dresden, die am 1. April 1876 als Königliche unſt⸗ gegründet wurde und die dann das K gewerbemuſeum und die Kunſtgewerbebibliothek angegliedert erhielt, wird am 3. April die Feier ihres n Beſtehens begehen. Im Rah⸗ men der Veranſtaltungen wird eine Morgen⸗ feier im Brühlſchen Feſtſaale und ein Abend⸗ Die Aka⸗ eſt der Studierenden ſtattfinden. emie hat in den 60 Jahren ihres Beſtehens hohe kulturelle Aufgaben gelöſt. gangen iſt. Erfolgreiche Neubearbeitung des„Herakles“ von Händel. Der„Herakles“ von G. Fr. Händel erlebte in Wuppertal in der Neubearbeitun des Dirigenten der Wuppertaler Konzertgeſell⸗ ſchaft, Hellmut Schnacken burg, eine außer⸗ gewöhnlich erfolgreiche Aufführung. Dankens⸗ werterweiſe iſt der oberſte Grundſatz der neuen Bearbeitung: keine Veränderung des Muſikaliſchen— weder in den Noten, noch im Inſtrumentalen, wohl aber Umſtellungen und Kürzungen. So pietätvoll 3* der Muſik gegen⸗ über verſahren wird, um 5 Hier haben 1 Männer ihre Ausbildung gefunden, deren Ruf weit über die Grenzen des Reiches hinaus ge⸗ o freier wird mit dem Text geſchaltet. Die Zahl der Perſonen iſt von ſechs auf vier verringert, der Wortlaut der Rezitative verändert und auch die Handlung iſt nicht genau beibehalten. Daß die ganze Bear⸗ beitung einer Rechtfertigung nicht bedarf, be⸗ wies der ſtürmiſche Erfolg, mit dem die Wup⸗ pertaler Aufführung aufgenommen wurde. Peru ehrt Alexander von Humboldt. Der 4 peruaniſche Kultusminiſter hat angeordnet, daß für den an der Weſtküſte Südamerikas entlang⸗ ziehenden Meeresſtrom, der auf den Karten und Atlanten meiſt als„Peru⸗Strom“ bezeich⸗ net wird, künftig die Bezeichnung„Humboldt⸗ Strom“ zu gebrauchen iſt, weil Alexander von Humboldt, der deutſche Forſcher Süd⸗ und Mittelamerikas, die erſten wiſſenſchaftlichen Angaben über dieſe Strömung geliefert hat — —— Als d dampfer Hunderte breros ſc gleichen Blanch— ein weiß einer Bal ren mit an denen heimpoliz wie er e habende fieberheiß zurück, w wartete. Schickſal Vor eit Geſchwor mageren, ſich weger mehr faſt er„in Al los reiſte ſchließlich zöſiſchen „Schickf Ueberſchr Baptiſte als Kind dertjährie ihrem Le ihren„kl Der„mi Aber ſ reiſte mit reich, auf Palaſt, eines Sck wurde di kehrten w „mißrater ter in ei zu Menſe „Mucke Kugelwe Wieder jährige ſtreift kr. ſchloſſern, die Parf nebenbei zehn Jal das Jah Geld und hat alle verſchiede paarmal durch Sd „Milieu“ Sarraz wieder ſe fabrikante es komm nichts G davon. Zum To Inzwiſ die Frau René Je⸗ hauptet u geweſen. Entflohen der Fluc Schnapsf⸗ geht ſchli macht in At De Am Do geſamt Nordnord begünſtig. MEz wr gott Aeol Fahrgäſte „Hindenb der Erde ziere, die dienten, ausgeſtell nadeln. 20 Himm wahrſchei der Stim entziehen. und maje ſtirne au Das 8 Abend d geleitet, l richte, in „Aeolus“ tor“,„Li und„Z uards MIl. , 3. April. nd nahm am t die Treue⸗ i des öffent⸗ verſchiedener . Er richtete e Anſprache, „Ich erkenne zelegenheiten, it den Män⸗ ) Zeuge der ten und das ind mir nur in Bemühen die Wieder⸗ im In⸗ und werden die uf die jeder DsRau „ 3. April, riſſar Litwi⸗ im Donners⸗ ückgekehrt. geſtürzt „ 3, April. der Land⸗ ſernay einer vollte, ſtürzte lle über vier iſſen konnten Führer des e vierjährige mruhen, die anlaßten die die oſtober⸗ einſtündigen e Forderung ſtrafung der „Daily Te. die britiſche ng der fran⸗ zur Einbe⸗ er Locarno⸗ bekannt, daß e, London ſei ngsaustauſch erniſſen des ne Verſamm⸗ die Haltung kritifiert und deutſch⸗fran⸗ 4 en gefordert n Wien aus nen Bundes⸗ rniſon Wien uf dem Hel⸗ lzug beteilig⸗ gendarmerie. indfunk über⸗ ate Georgia 3 en 38 Todes. zen verletzt. kademie für aatliche Aka⸗ den, die am zewerbeſchule das Kunſt⸗ rbebibliothek hril die Feier . Im Rah⸗ ine Morgen⸗ mein Abend⸗ .Die Aka⸗ es Beſtehens Hier haben n, deren Ruf s hinaus ge⸗ s„Herakles“ . Fr. Händel ubearbeitung konzertgeſell⸗ „eine außer⸗ g. Dankens⸗ rundſatz der iderung des ten, noch im lungen und Muſik gegen⸗ er wird mit Perſonen iſt Wortlaut der Handlung iſt ganze Bear⸗ bedarf, be⸗ im die Wup⸗ 1 wurde. nboldt. Der ſeordnet, daß 4 ikas entlang⸗ den Karten om“ bezeich⸗ „Humboldt⸗ lexander von Süd⸗ und enſchaftlichen zeliefert hat. —————— Särrazin muß um den rdball fienen Doman eines zum Iode Verurieinen/ Der freund des Dräsidenten von Danama Paris, im April. Als der große, weißleuchtende Ueberſee⸗ dampfer Panama verließ, ſtanden am Quai Hunderte von Menſchen, die wild ihre Som⸗ breros ſchwangen und immer nur den einen gleichen Satz Blanchard!“ riefen:„Komm wieder, Vom Promenadendeck winkte ein weißhaariger Mann zurück. Er lag auf einer Bahre, und neben ihm ſtanden zwei Her⸗ ren mit den ſtarken, ſchwarzen Schnurrbärten, an denen in Frankreich jedes Kind die Ge⸗ heimpoliziſten erkennt. Ja, Blanchard, oder wie er eigentlich heißt, Sarrazin, der wohl⸗ habende Patrizier, der Stolz aller Salons im fieberheißen Panama, kehrte nach Frankreich zurück, weil dort— ein Todesurteil auf ihn wartete. Schichſal wie im Roman Vor einigen Tagen ſtand er vor den Pariſer Geſchworenen, ein alter Mann mit einem mageren, beinahe adligen Geſicht, und hatte ſich wegen einer Tat zu verantworten, die nun⸗ mehr faſt 18 Jahre zurückliegt. Damals wurde er„in Abweſenheit“ zum Tode verurteilt, ruhe⸗ los reiſte er durch die Welt, bis ihn jetzt ſchließlich der Auslieferungsantrag der fran⸗ zöſiſchen Regierung nach Paris zurückbrachte. „Schickſal wie im Roman“— ſo könnte die Ueberſchrift lauten zu der Beichte, die Jean Baptiſte Sarrazin dem Gericht ablegte. Schon als Kind fiel er auf durch ſeine Intelligenz, und die gute alte„Nounou“, die beinahe hun⸗ dertjährige Kinderfrau, iſt zum erſten Male in ihrem Leben nach Paris gereiſt, um hier für ihren„kleinen Liebling“ ausſagen zu können. Der„mißratene Sohn“ Aber ſchon als Neunjähriger kniff er aus, reiſte mit einigen Jungens quer durch Frank⸗ reich, auf der Suche nach einem marokkaniſchen Palaſt, den er auf dem bunten Umſchlagbild eines Schmökers geſehen hatte. In Marſeille wurde die Bande abgefaßt, die anderen Kinder kehrten wieder zurück ins Elternhaus, der kleine „mißratene“ Sarrazin wurde von ſeinem Va⸗ ter in einen dunklen Kaufmannsladen geſteckt zu Menſchen, die ihn prügelten, um ihm die „Mucken auszutreiben“. Kugelwechſel um eine Fran Wieder rückt er aus. Der kaum Dreizehn⸗ jährige iſt bereits ein„alter“ Tippelbruder, ſtreift kreuz und quer durchs Land, lernt ſchloſſern, zimmern, riecht ein wenig hinein in die Parfümfabriken von Graſſe, bringt ſich ſo nebenbei Leſen und Schreiben bei. Mit ſieb⸗ zehn Jahren kommt er nach Paris. Das iſt das Jahr der großen Weltausſtellung. Das Geld und der Champagner fließen, der Junge hat alle Taſchen voll klimpern, er macht zehn verſchiedene Unternehmungen auf, wandert ein paarmal ins Gefängnis, wird als Buchmacher durch Schwindeleien reich und iſt bald im „Milieu“ von Montmartre bekannt. Sarrazin verheiratet ſich zweimal, läßt ſich wieder ſcheiden, er wird von einem Schnaps⸗ fabrikanten bei der ungetreuen Gattin ertappt, es kommt zu einer Schießerei. Sarrazin— nichts Gutes ahnend— macht ſich auf und davon. Zum Code verurteilt, ohne es zu wiſſen Inzwiſchen aber iſt in der Rue de Flandres die Frau eines Fleiſchers von dem Gehilfen René Jean ermordet worden. Der Täter be⸗ hauptet vor Gericht, Sarrazin ſei Mithelfer geweſen. So wird das Todesurteil gegen den Entflohenen ausgeſprochen. Sarrazin— auf der Flucht vor der Rache des eiferſüchtigen Schnapsfabrikanten— verbirgt ſich in Kairo, geht ſchließlich über den großen Teich und macht in Guatemala als„Monſieur Blanchard“ eine Parfümfabrik auf. Im Handumdrehen iſt er ein reicher, geachteter Mann. Aber da rei⸗ tet ihn der Teufel. Er will Staatsbürger von Guatemala werden, gibt ſeinen richtigen Na⸗ men Sarrazin an, die Regierung fragt in Pa⸗ ris zurück und erfährt, daß ihr verehrter Mit⸗ bürger in pe wegen Mordes geſucht wird. Jetzt erfährt Sarrazin— nach ſeiner Aus⸗ ſage zum erſten Male,— daß er in die Mord⸗ affäre der Fleiſchersfrau, die er gar nicht ge⸗ kannt haben will, hineingezogen und 1918 zum Tode verurteilt wurde. Schon läuft der Aus⸗ lieferungsantrag der franzöſiſchen Behörden in Guatemala ein.— Sarrazin verkauft für ein paar tauſend Dollar ſeine Fabrik und ſetzt ſeine Flucht um die Erde fort. Dorbild des braven Mannes 1924 taucht er in Panama auf. Hier wird er wieder„Monſieur Blanchard“. Dem Fleiß, der Intelligenz, dem Unternehmungsgeiſt dieſes Menſchen, den ſeine Vergangenheit nicht los⸗ laſſen will, gelingt es, der führende Zucker⸗ rohrhändler des Landes zu werden. In der erſten Geſellſchaft der Hauptſtadt lobt man ihn als ein Muſterbeiſpiel, zeigt ihn mißratenen Sprößlingen als Vorbild des„braven Man⸗ nes“. Er heiratet eine dunkle Schönheit aus den erſten Kreiſen. Dann kommt der große Tag, da man ihn zum Präſidenten von Panama in Audienz be⸗ ruft. Das Oberhaupt der kleinen Republik will dieſen tüchtigen Mann ſꝛhen, denn er hat eine außerordentlich ehrenhafte Miſſion für ihn. Im Januar 1936 ſollen Prominente der fran⸗ zöſiſchen Republik den Antillen anläßlich ihrer 300jährigen Zugehörigkeit zu Frankreich einen Staatsbeſuch machen. Der Marſchall Fran⸗ chet d' Eſperey wird bei dieſer Gelegenheit auch das befreundete Panama beſuchen. Kann es einen würdigeren Landsmann geben, ihn zu empfangen, als„Monſieur Blanchard“? Schließlich freigeſprochen Aber die franzöſiſche Regierung weiß nichts von einem„Monſieur Blanchard“ in Panama. Wer iſt dieſer große Landsmann? Es wird unterſucht, man forſcht nach und——— es ſtellt ſich heraus, daß er Jean Baptiſte Sarra⸗ zin, der Mörder, iſt. An Stelle des Galafracks muß Sarrazin die Gefängniskleidung anziehen und warten, daß ihn die Kriminalbeamten zur Aburteilung nach Frankreich holen. Keiner ſeiner Untergebenen, keiner ſeiner vielen Freunde wollte an Sarrazins Verbrechen glauben. Und auch die Pariſer Geſchworenen haben ihn jetzt freigeſprochen. Sie haben als erwieſen angeſehen, daß er ſeinerzeit wegen der Privataffäre mit dem gehörnten Schnaps⸗ fabrikanten Frankreich verlaſſen hatte,— irgendeine Mitſchuld am Morde der Fleiſchers⸗ frau war nicht nachzuweiſen.— Jean Baptiſte Sarrazin iſt freigekommen. Sein erſter Weg nach der Entlaſſung war zum Poſtamt, von wo er ein langes Telegramm an ſeine Frau und die beiden Kinder von 10 und 14 Jahren ſchickte, die ihn erwarten, damit er ſein un⸗ ruhiges Leben in Ruhe und Würde beſchließen kann. (Nachdruck, auch auszugsweiſe, verboten) Rieſenkorruption in iopenhagen Der Hauptschuldĩige unternahm zwei Selbsimor dversuche Kopenhagen, 3. April.(HB⸗Funk.) Bei der Kopenhagener Stadtverwaltung iſt man Unterſchlagungen auf die Spur gekommen, die ſich auf; mehrere hunderttauſend Kronen be⸗ laufen. Sie wurden von dem Leiter der ſtädti⸗ ſchen Vertaufsſtellen, die Kohle, Koks, Holz und Petroleum an Unbemittelte liefern, verübt. Der Buchhalter dieſer Abteilung ſoll Beihilfe geleiſtet haben. Nach Auſdeckung der Unterſchlagungen unternahm der Leiter der Abteilung zwei Selbſt⸗ mordverſuche, die aber beide mißlangen. Später geſtand er ſeine Verfehlungen ein, während der Buchhalter die Mitſchuld leugnet. Schiffszuſammenſtoß bei Riga Riga, 3. April. In der Nacht zum Donnerstag wurde der deutſche Dampfer„Gunther Ruß“ von dem lettiſchen Dampfer„Aija“ in der Rigaer Bucht gerammt. Beide Dampfer befanden ſich auf der Fahrt nach Riga. Auf der Höhe von Domesnä geriet der Dampfer„Guther Ruß“ in eine Eisſtau⸗ ung und lief feſt. Der unmittelbar hinter ihm folgende Dampfer„Aija“ hatte in der Dunkel⸗ heit die Bewegung des deutſchen Dampfers nicht bemerkt. Er fuhr auf das Heck des deut⸗ ſchen Schiffes auf, das bei dem Zuſammenſtoß ſchwer beſchädigt wurde. Uerwahrloſte Jugend bei den 5owiets Moskau, 3. April. Das Präſidium des Zentralvollzugsausſchuſ⸗ ſes der Großruſſiſchen Bundesrepublik(RSq⸗ SR) beſchäftigte ſich in der vorgeſtrigen Sit⸗ zung erneut mit der Verwahrloſtenfrage. Es flequatortauſe auf dem„Jepp“ Der Luftgoit Aolus nahm die feierliche Handlung vor Luftſchiff„Hindenburg“, 3. April. Am Donnerstag um 20 Uhr hatten wir ins⸗ geſamt 3786 Seemeilen zurückgelegt. Der Nordnordoſtwind, der in Stärke—10 wehte, begünſtigte die Fahrt. Am Freitagfrüh.45 MeEz wurde der Aequator paſſiert. Der Luft⸗ gott Aeolus erſchien perſönlich und taufte die Fahrgäſte, die ſämtlich mit dem Luftſchiff „Hindenburg“ zum erſtenmal die Mittellinie der Erde überflogen. Die dienſtfreien Offi⸗ ziere, die dem luftigen Gott als Ehrengefolge dienten, verteilten kunſtvolle auf den Namen ausgeſtellte Taufſcheine und ſilberne Zepp⸗ nadeln. Backbord voraus leuchtete auf etwa 20 Himmelsgrad das Kreuz des Südens in un⸗ wahrſcheinlicher Pracht. Niemand konnte ſich der Stimmung dieſer herrlichen Tropennacht entziehen. Hellerleuchtet zog der Zepp ruhig und majeſtätiſch ſeine Bahn, während die Ge⸗ ſtirne auf dem dunkelblauen Ozean funkelten. Das Feſt der Aequatorweihe wurde am Abend durch ein„Aequatoreſſen“ ein⸗ geleitet, bei dem alles, einſchließlich der Ge⸗ richte, in jeder Weiſe ſtilecht war. Es gab „Aeolus“⸗Vorſpeiſen, Lendenſchnitten„Aequa⸗ tor“,„Linien“⸗Gemüſe,„Monſum“⸗Kartoffeln und„Zepp“⸗Auflauf. Kommandant Leh⸗ mann hielt eine launige Anſprache, für die Mini“rialrat Thomas vom Verkehrsmini⸗ ſterium im Namen der Fahrgäſte mit herzlichen Worten dankte. Im übrigen herrſchte Freude bis in die tiefe Nacht hinein, da es zum Schlafen ohnehin zu heiß war. Cetzte Standortmeldung Das Luftſchiff„Hindenburg“ teilte der Boden⸗ funkſtelle des Luftſchiffbaues mit, daß es um .18 Uhr die Inſel Fernando Noronha über⸗ flogen hat. ſleuer Nekordflug Tondon-fapſiadt apd. London, 3. April. Die bekannte engliſche Rekordfliegerin Amy Johnſon⸗Molliſon iſt am Freitagmorgen.30 Uhr zu einem Rekordflug nach Kapſtadt auf dem Flugplatz Graveſend aufgeſtiegen. Sie will verſuchen, den bisher von dem Flieger Tommy Roſe gehaltenen Rekord von drei Tagen und 17 Stunden zu unterbieten. Amy Johnſon⸗ Molliſon fliegt allein in einem eigens zu dem Rekordflug erbauten Flugzeug. wurde ein Geſetzentwurf beſtätigt, wonach ver⸗ wahrloſte Kinder im Alter von fünf Monaten bis zu vierzehn Jahren von„Familien Werk⸗ tätiger“, insbeſondere Kolchosbauern, mit ſtaat⸗ licher Beihilfe zu Koſt und Ernährung über⸗ geben werden können. Dieſer Verzicht auf die Gemeinſchaftserziehung verwahrloſter Kinder erklärt ſich offenbar dadurch, daß, wie auch die Preſſe gelegentlich meldet, die vorhandenen Kinderheime und Erziehungsanſtalten für Ver⸗ wahrloſte nicht ausreichen. Religiüſe Unruhen im Libanon Jeruſalem, 3. April. Anläßlich des mohammedaniſchen Feſtes zur Erinnerung an den Tod Alis, des Schwieger⸗ ſohnes Mohammeds und Gründers des ſchiiti⸗ ſchen Glaubensbekenntniſſes, kam es in den Schiiten⸗Dörfern des ſüdlichen Libanon zu blu⸗ tigen Auseinanderſetzungen, bei denen fünf Perſonen getötet und viele verwundet wurden. Prag verbannt die ſls-Preſſe Prag, 3. April.(Eig. Meldung.) Die Prager Regierung hat die Einfuhr von insgeſamt 125 deutſchen Zeitungen in ihren demokratiſch⸗parlamentariſchen Muſterſtaat ver⸗ boten. Unter den verbotenen Blättern befindet ſich die geſamte nationalſoziali⸗ ſtiſche deutſche Preſſe. Man geht kaum fehl in der Annahme, daß es ſich bei dieſer Maßnahme um nichts anderes als um einen jener erſtaunlichen, von einem tiefen kollektiven Sicherheitsgefühl durchdrungenen, wahrhaft parlamentariſchen, demokratiſchen und freiheit⸗ lichen Geiſtesblitze handelt, die nun einmal zu den unausrottbaren Requiſiten aller Muſter⸗ demokratien gehören. Unſere Reverenz!! Uerſchwundene beheimdokumente Bukareſt, 3. April. In der größten rumäniſchen Flugzeugmoto⸗ renfabrik J. A. R. bei Kronſtadt wurde am Donnerstag ein aufſehenerregender Dokumen⸗ tendiebſtahl feſtgeſtellt. Als die zuſtändigen Beamten nachmittags in ihre Dienſträume ka⸗ men, fanden ſie die Stahlſchränke erbrochen. Sämtliche geheimen Dokumente und Pläne waren geraubt. Unter den geraubten Papieren befinden ſich die Pläne für alle rumäniſchen Militärflug⸗ zeuge und Motoren ſowie alle Lizenzverträge mit ausländiſchen Flugzeug⸗ und Motoren⸗ fabriken. Die Polizei und der Generalſtab wurden ſofort verſtändigt. Umfaſſende Unter⸗ ſuchungen ſind eingeleitet. ölmal verheiratet Wien, 3. April.(Eig. Meldung.) Ein hieſiges Gericht verurteilte einen Ange⸗ klagten namens Alois Stephan wegen Heiratsſchwindels zu einer mehrjährigen Ge⸗ fängnisſtrafe. Stephan hatte es fertig gebracht, 61mal zu heiraten und ſtets eine anſehn⸗ liche Mitgift einzukaſſieren. Nach dem Ur⸗ teilsſpruch ſeufzte der Angeklagte erleichtert auf: Endlich werde ich Ruhe haben. Es war ſo ſchwer, die Frauen alle auseinanderzuhalten und es ſo einzurichten, daß ſie ſich niemals trafen. DEUTSCHME vacuur OEE§ỹRAiäiE§ESsEHMIS§HAFT HANMEURC „Hakenkreuzbanner“— Seite 4 Blick übers Cand 4 Nr. 161— 3. April 1936 Im Lande zwiſchen Rhein und Main Eine Frühlingsfahrt zur Oſterzeit in liebliche Städte, einſame Dörfer, lrutzige Burgen und geſegnekes Land Viele, die von fern über allen Bergen des Odenwaldes den Melibocus ſehen, denten an lange Waldwege, die ſie dort oben ſchon ge⸗ wandert ſind, an einſame Burgruimen, an wind⸗ umwehte Türme, an das verwegene Umher⸗ ſteigen auf den Felsbrocken, die dort in oen Buchenwäldern liegen wie Ueberbleibſel einer Gigantenſchlacht. Mancher dentt an Ferientage in Lindenfels und Lützelbach, an die Lauben und Terraſſengärten von Fugen⸗ heim, an das Rauſchen der Wälder um das halbvergeſſene Schloß Heiligenberg, in das einſt Prinzen und Zaren ihren bunten Hof⸗ ſtaat verlegten. Die ganze Bergſtraße entlang zieht ſich das Weiß und Roſa der frühlingkün⸗ benden Baumblüte. Die kleinen alten Städte, oft durch Alleen miteinander verbunden, ſind wie eine lockere Kette freundlicher Häuſergruppen, deren rote Dächer bald als kräftige Farbtupfen im zarten Paſtell des Blütenmeeres ſtehen, bald faſt darin verſchwinden. Dieſes Ländchen unmit⸗ tekbar ſüdlich des Mains iſt eine weite Ebene, angelehnt an den waldigen Abhang des Odeei⸗ waldes, der höher als früher erſcheint, ſeit die Reichsautobahn an ihm entlangführt. Denn * liegt wohl ein wenig tiefer als die Eiſen⸗ ahn. Rheinheſſiſches Weinland Dieſe Ebene mit dem noch von Schilf und Ur⸗ wald bewachſenen Ried geht jenſeits des Stro⸗ mes in das rheinheſſiſche Weinland über. Nah am Odenwald liegt das ſtille, von Parks umſchlungene Darmſtadt; das viel ältere Worms iſt dem Strome näher, doch auf der anderen Seite. Dort lebt noch die Siegfried⸗ ſage mit ihrer tragiſchen Jagd im Odenwald. Man ſieht aus den Wäldern die Türme der alten Stadt wie eine Arche am Himmel ſchwe⸗ ben. Auf den Stufen dieſes Domes war es, wo Brunhild und Kriemhild ſich ſtritten.. Zwiſchen Worms und Darmſtadt, an einem der Bauerndörfer im Ried, ſteht die letzte Vor⸗ halle des Kloſters Lorſch, das einſt zu den berühmteſten Kulturſtätten des Abendlandes ge⸗ hörte, Weit über das Gebirge hinweg reichte in verſchollenen Jahrhunderten die Macht der frün⸗ kiſchen Könige. Kaiſer Karl jagte in den uner⸗ meßlichen Forſten, die ſich noch heute bis nach Frantfurt erſtrecen. In Michelſtadt und in erigenſtadt baute Einhart, der Schwieger⸗ fohn Karls, ſich an, und die Grafen von Erbach, die dort noch heute ihre Schlöſſer bewohnen, gelten als ſeine Nachkommen. Einſame Kirchen Natur und Geſchichte geben dem Odenwald ſeine Beſonderheit, ſeinen Dörfern und Städt⸗ chen ihr eigenes Behagen. ſtehen ännden Wäldern, manche nur noch an ihren Grundmanern erkennbar. Finſtere⸗Schluch⸗ ten führen in unberührte Gegenden, beſonders dem Neckar zu. Dennoch iſt der Odenwald keine abgeſchloſſene Inſel. Er iſt zugänglich von vie⸗ len Seiten. Reichgegliedert, füllt er ſeinen Raum gwiſchen Rhein, Main und Neckar aus. Nur an einer Stelle iſt er nicht von den glänzenden Bändern der Flüſſe und der Giſenbahn um⸗ ſchloſſen, nämlich zwiſchen dem Katzenbuckel, der ſich über Eberbach hinter dem Neckar er⸗ hebt, und dem am Main gelegenen Städtchen Miltenberg, auf deſſen Waldeshöhen einſt — von Eſchenbach den„Parſifal“ nieder⸗ chrieb. Wer von Frankfurt kommt, ſieht den Sockel des Odenwaldes am deutlichſten. Wäl⸗ derſtriche ſtehen noch zwiſchen den Aeckern, auf denen Korn und Mais godeihen. Den Saum der Dörfer bilden Obſtwäldchen und Bohnen⸗ gärten. Die Fachwerkhäuſer und die Brenn⸗ holzſtapel vor den Türen verraten das Wald⸗ Die grobe NHode: posamenten-Gürtel -Verschnürungeen -Krägen,-Qussten Carl Baur. N 2, 9 ModeVoeren/ Kufzwoefen land. Auf ⸗rod und ⸗hauſen enden die Dorf⸗ namen hier, nicht anders als drüben an der Nahe und an der Moſel. Die Lanoſtraßen fließen hell durchs Feld, zwiſchen den ſtämmi⸗ gen Bäumen der Alleen leuchtet das Grün der Wieſen. Die Pappeln einer fernen Anhöhe erinnern an Zypreſſen, faſt zaubert die Kuliſſe von dunkelblauen Bergen ein Stück ſüdlän⸗ diſche Landſchaft am Horizont hervor. Dichrer, urwüchſiger werden die Wälder in der Höhe. Schon liegt ein Tal von einer ſolchen lieb⸗ lichen Größe unter dem weiten Himmel vor uns, daß es den überraſchten Wanderer für die Mühe des Aufſtieas belohnt. Die Schutz⸗ hütte dort oben iſt mit dem Geſicht zur Ferne inſame Kirchen gerichtet. Radfahrer haben es ſich bequem ge⸗ macht, ſie kochen ab, ſie ſuchen die Herrlichteit rinasum mit ihrer Strahlenfalle einzufangen. In ſtillen Dörfern Die Landſtraßen kreuz und quer im Oden⸗ wald ſind gut, ſie ſind eine Kurzweil für die Radfahrer, die ihre Räder bergauf ſchieben, um dann in müheloſer Fahrt wieder abwärts zu gleiten. Es geht durch Wälder und Dörfen, es geht durch langgezogene, von Weiden be⸗ ſetzte Täler, es geht in ein Städtchen mit dem Schild am Eingang:„Bitte ruhig fahren“. Das gilt den Autofahrern; ſie ſollen die be⸗ ſchouliche, erholſame Ruhe nicht ſtören. Denn man iſt hier in Bad König, an Kleinheit ein Dorf, in Wirklichkeit ein Kurort mit Badhaus, mit kiesbeſtreuten Gärten und buntgedeckten Tiſchen in der warmen, Frühlinasſonne. Ein Lädchen zeigt Elfenbeinſchnitzereien, ein ande⸗ res buntglaſierte Töpfe, die im Gewerbefleiß dieſer Gegend ihren Urſprung haben. Kräf⸗ tiger Holzgeruch ſtrömt von den Sägemühlen in der Nähe der Bahngeleiſe herüber. Altes Michelſtadt Ganz im Herzen des Odenwaldes liegt Michelſt adt mit ſeinem altertümlichen Marktplatz vor dem dreitürmigen, auf den hölzernen Unterbau geſtützten Rathaus und dem Wirtshausſchild mit den drei Haſen, die zuſammen nur drei Ohren haben und hoch jeder einzelne ſein Paar. Eine uralte Allee verbindet das Städtchen mit dem Fürſtenauer Schloß und ſeinem hochgeſchwungenen, in der ganzen Kunſtgeſchichte bekannten Mauerbogen. Hügelig ſind die Wieſen da draußen; man ſtößt beim Graben auf römiſche Ziegel, noch vor kurzem fand man dort eine Bildſäule des Merkur. Hier ragt eine kleine unſcheinbare Kirche, die Einhartsbaſilika. Das alte Gemäuer ſteht mitten in einer ſatten Bauernlandſchaft. Wie ein Geſicht mit blinden Augen und ſchma⸗ lem, hochgezogenen Mund ſchaut es unter ſei⸗ ner Haube von Weinlaub über die Wildnis der Gräſer. Städte, Dome und Fabriken Ungeheuer iſt der Blick von den Höhen über Land und Himmel. Der Heiligenberg über Jugenheim iſt nicht der einzige ſeines Nomens. Am Reckar ſteht ein anderer, gleich⸗ ſam als letzter Pfoſten des Gebirges. Sein Haupt iſt von einem uralten Ringwall um⸗ ſchlungen, und dort hoch über düſteren Wäl⸗ dern wurde ein Feierplatz gebaut, eine Arena von ſolcher Geſchloſſenheit, daß das Spiel der Menſchen hier ſchon von der Großartigkeit des Rahmens weihevolle, feſtliche Präaung erhält. Je höher man die Stufen des körnig glitzern⸗ den Steins hinanſteigt, die rötlich ſind wie das Heidelberger Schloß jenſeits auf der anderen Seite des Tales, deſto unendlicher wird die Ebene, die das Auge nach Weſten hin über⸗ blickt. Es iſt, als ſpüre man im fernen Schim⸗ mer des Rheines den magnetiſchen Zug des ſtrömenden Waſſers zwiſchen Alven und Noro⸗ ſee. Da unten reihen ſich die Städte, die Dome, die Fabriken. Aber kein Lärm dringt in das große, ruhige, friſche Brauſen der Odenwalo⸗ höhe. Alfons Paduet. Für den Truppendienst angenommen! Weltbild(M) Remontemarkt in Moabit. Auf dem Exerzierplatz in der Rathenower Straße in Berlin fand ein oöffentlicher Ankauf von warmblütigen, volllährigen Reit- und Zugpierden für den Truppendienst statt. Anordnungen des Marktbeauftragten Ortsbauernführertagung der Kreisbauernſchaft Mannheim in Schwetzingen Schwetzingen, 3. April. Am Mittwoch⸗ abend tagten in der„Eintracht“ zu Schwetzin⸗ gen die geſamten Ortsbauernführer der Kreisbauernſchaft man bei einer Verſammlung, die unter dem Vorſitz von Kreis⸗ bauernführer Bürgermeiſter Treiber ſtand. Der Kreisbauernführer gab den Ortsbauern⸗ führern die Richtlinien über die Verteilung der diesjährigen Tabakanbaufläche, auf Grund deren die endgültige Zuteilung der Anbau⸗ 7 für jeden Pflanzer in Bälde erfolgen ann. Ferner ſprach der Kreisbauernführer über die uwünp der Bindung an den Groß⸗ viehmarkt Mannheim und führte fol⸗ gende wichtige Anordnung aus:„Be⸗ zugnehmend auf die gemeinſame Anordnung der Schlachtviehverwertungsverbände Ba den, Saarland⸗Pfalz und Heſſen⸗Naſſau vom 10. 3. 1936 bringe ich in meiner Eigenſchaft als Marktbeauftragter des Großmarktes Mannheim den§ 2 dieſer Anordnung zux Kenntnis, in der es rſie Sämtliche Erzeuger in den vorſtehend aufgeführten Ge⸗ meinden haben den Verkauf ihres Schlachtviehs nur über den Vieh⸗ großmarkt Mannheim vorzuneh⸗ men. Das heißt alſo, daß künftig der Verkauf ab Stall verboten iſt. Dieſes Verbot beſteht vorläufig nur für Großvieh, während Schweine auf die bisherige Art zugeteilt werden. Die Anlieferung der Tiere hat jeweils Montags vormittags pünktlich 7 Uhr zu erfolgen, ſpäter ange⸗ lieferte Tiere müſſen zurückgewieſen werden. Tiere, die im Tauſchwege auf Nutzvieh verhan⸗ delt werden, müſſen ebenfalls durch den Er⸗ euger dem Markt zugeführt werden, da der zerkauf von Großvieh nur nach Lebendgewicht geſchehen kann. Beſonders muß darauf hingewieſen werden, daß die angelieferten Tiere 12 Stunden genüch⸗ tert ſein müſſen. Gefütterte Tiere werden zum Verkauf nicht zugelaſſen und werden auf Koſten des Einlieferers bis zum nächſten Markttag in den Schlachthofſtallungen untergebracht und ge⸗ füttert. Ich mache ausdrücklich darauf aufmerk⸗ ſam, daß die Umgehung dieſer Anordnung nach deren§ 6 beſtraft wird, in dem es heißt: Ver⸗ ſtöße gegen dieſe Anordnung können gemäß § 8 Abf. 2 Ziffer 12 der Satzung mit Ord⸗ nungsſtrafen bis zu RM 1000.— im Einzelfall beſtraft werden. Der Verkauf der angelieferten Tiere erfolgt nur in Kommiſſion, ſo daß alſo der Einſender den tatſächlichen Erlös abzüglich der Unkoſten, die ohne Fracht zirka 1 Pſennig pro Pfund ausmachen, durch die Bayer. Hypo⸗ theken⸗ und Wechſelbank erhält. Um weitere Rückfragen zu erſparen, mache ich ausdrücklich darauf aufmerkſam, daß der Verkauf von Bauer zu Metzger innerhalb der einzelnen Ortsbauernſchaften auch unter dieſes Verbot fällt. Außer⸗ dem haben ſogenannte Vorkäufe keine Gültigkeit mehr. Anſchließend brachte Kreisbauernführer Bür⸗ germeiſter Treiber eine Anordnung des Schlachtviehverwertungs⸗Verban⸗ des Baden betr. Preiſe für Rinder ſowie Rindfleiſch im Großhandel zur Kenntnis. Auf⸗ merkſam gemacht wurde weiter, daß noch An⸗ meldungen für die von der Kreisbauernſchaft durchgeführten Sonderzüge zu der in der Zeit vom 17. bis 24. Mai in Frankfurt ſtattfinden⸗ den Reichsnährſtandsausſtellung angenommen werden. Nach Verleſung einiger Rundſchreiben des Landesverbands Baden ſchloß der Kreis⸗ die arbeitsreiche Tagung mit einem„Sieg Heil!“ auf den Führer und eichs⸗ bauernführer Darreé. ver größte Feeiflug⸗vogelküſig Heidelberg, 3. April. Heidelberg beſitzt ſeit drei Jahren einen Tiergarten, der untet der Leitung des bekannten Ornithologen Pro⸗ feſſor Fehringer eine erſtaunliche Entwicklung verzeichnet. Der Kurpfälziſche Tiergarten iſt an Fläche doppelt ſo groß wie der Frankfurter Zoo. Es wird ſtändig gebaut und der Tier⸗ beſtand, ſowie die Anlagen vergrößert. Det neue Flugkäfig zeigt zum erſtenmal ein Bau⸗ ſyſtem auf, das ermöglicht, daß die größten Raubvögel im freien Flua ſich nahezu unge⸗ hindert bewegen können. Die Holjzkonſtruk⸗ tion iſt völlig nach außen verankert, und die Gerüſte fallen, wenn das Drahtmaſchennetz ge⸗ zogen iſt. Innerhalb des Käfigs ſind keine Stützen borhanden, ſo daß bei einer Länge von 40 Meter, einer Breite von 20 Meter und einer Höhe von 10 Meter eine einzigartige Flugmöͤglichkeit innerhalb eines Käfias ge⸗ ſchaffen wird. Im Käfia ſelbſt hat man einige Bäume ſtehen laſſen, um ſo in dieſen RNatur⸗ bäumen den Vögeln den richtigen Reſtbau und naturgemäßes Ausruhen zu ermöglichen. Nach ſeiner Fertigſtellung beſitzt alſo Heidel⸗ berg den größten europäiſchen Freiflugkäfig. Ein tapferes Storchenpaar Kehl, 3. April. Jedes Jahr kommt es vor, daß da und dort ſich erbitterte Kämpfe zwiſchen den Störchen um ein Neſt abſpielen. So konnte man auch hier einen ſolchen Kampf beobachten. Das Storchenpaar auf dem Kamin des Maler⸗ ſchen Anweſens mußte ſein Heim gegen eine große Ueberlegenheit— es waren zeitweiſe 15 bis 20 Störche— verteidigen. Unter lautem Geklapper umkreiſten die Angreifer das Neſt, das von den Beſitzern todesmutig verteidigt wurde. Schließlich zogen die Angreifer ab, um nach kurzer Zeit zurückzukehren und einen neuen Angriff vorzutragen. Aber auch diesmal wur⸗ den ſie abgewieſen. Der Angriff endete mit der Verfolgung der Angreifer. Koch⸗ und Kellnergehilfenprüfung Baden⸗Baden, 3. April. Im Baden⸗Ba⸗ dener Kurhaus fand am 31. März und 1. April die 3. Koch⸗ und Kellnergehilfenprüfung der Lehrlinge aus dem Gau Baden und dem Gau Saar⸗Pfalz ſtatt, die durch den Beſuch von Miniſterpräſidenten Köhler und dem ſtellver⸗ tretenden Gauleiter Röhn eine beſondere Note erhielt. Wiederum mußten die Lehrlinge ihre Kenntniſſe im Theoretiſchen und Prakti⸗ ſchen unter Beweis ſtellen. Tödlich verunglückt Walldürn, 3. April. Wie aus Bruchſal berichtet wird, iſt der Steuerinſpektor Michael Geyer 75 der Fahrt nach ſeinem Heimatort Strümpfelbrunn tödlich verunglückt. Er beklei⸗ dete hier vor 1933 einige Jahre den Bürger⸗ meiſterpoſten. Eine Witwe und fünf zum Teil noch im ſchulpflichtigen Alter ſtehende Kinder trauern um ihn. Vom Laſtwagen überfahren Rauenberg, 3. April. Geſtern nachmittag ereignete ſich hier ein Unglücksfall, dem ein junges Menſchenleben zum Opfer fiel. Als das 6 Jahre alte Töchterchen des Landwirts Ma⸗ thias Salomon die Straße überqueren wollte, wurde es von einem mit großer Geſchwindig⸗ keit aus Richtung Mühlhauſen kommenden Laſt⸗ auto erfaßt und ſo ſchwer verletzt, daß es wäh⸗ rend der 3 in die Heidelberger Klinit ſtarb. Die Schuldfrage bedarf noch der Klärung. Ein tragiſches Ende Flehingen, 3. April. Der Schwerkriegs⸗ beſchädigte Karl Steiner, der im Krieg einen Arm und einen Fuß verloren hat, zog ſich im elterlichen Hauſe durch einen Sturz ſo ſchwere zu, daß der Tod auf der Stelle eintrat. Langholzwagen gegen Torturm Villingen, 3. April. Ein ſeltener Unfall paſſierte hier beim Oberen Tor. Ein Langholz⸗ kraftwagen, welcher zu breit geladen hatte, ſtieß in der verhältnismäßig ſchmalen Tordurchfahrt gegen die Mauer, brach zunächſt einen Qua⸗ derſtein im Ausmaß von 32:32 Zenti⸗ meter heraus und riß das Mauerwerk noch um weitere vier Meter auf. Eine ſo ſchwere Beſchädigung dürfte der altersgraue Turm ſeit der letzten Belagerung von 1704 kaum mehr erlitten haben. 17¹ͤ e Schuhhaus Wanger, R 1, 7 Schuhhaus Neher, am Strohmarkt, P 5, 14 „Hakenkreuzb Diese geschmach am Samstag und und werden Die l5 Von Boten Volkswoh! herangeführt. tag, 4. und erſten Reic NS V ganz f zellan⸗Schmett Beifall finden Sogar allen Rechnung getr linge, Blä Dukatenfa Trauermä pfauenaug Dieſe Früh für 20 Pfen lektion— die nebeneinander .— RM erwo Der Sch Samstag Freund u Volkswoh Ich ha Trauermuſil Waſſerturm u eine Kompani tung Rheinbri Weges die V Trauerzug der ſer Gruß gal aus der Mitt Hand geriſſen land war der fahrzeugunfall gaben ihm ſe vor ſeiner Uel Saar. An den Ka in Bewegung mannszug un Regiments 11 Teil der Ehr Gewehr. Der flagge und de war, ruhte au kraftwagen d Ehreneskorte ſchloſſen ſich aber ohne Ger Unter den§ wegte ſich de: ßen. Feierlicd der Soldaten, raden waren, wurde. 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April ifung der dem Gau eſuch von m ſtellver⸗ beſondere Lehrlinge id Prakti⸗ Bruchſal r Michael Heimatort Er beklei⸗ n Bürger⸗ zum Teil de Kinder nachmittag dem ein . Als das virts Ma⸗ ren wollte, ſchwindig⸗ nden Laſt⸗ ß es wäh⸗ eidelberger f noch der werkriegs⸗ krieg einen og ſich im ſo ſchwere der Stelle urm ner Unfall Langholz⸗ hatte, ſtieß rdurchfahrt en Qua⸗ 3 2 Zenti⸗ werk noch ſo ſchwere Turm ſeit ium mehr 14 * 2 4 * 3 3 fiauptſtadt mannheim 4 Nr. 161— 3. April 1936 Wäeltbild(MI) Diese geschmackvollen kleinen Schmetterlinge werden am Samstag und Sonntag zugunsten der NSV verkauft und werden sicherlich großen Absatz finden. Die n50 als Frühlingsbote Von Boten des Frühlings wird die N S⸗ Volkswohlfahrt an ihre Sommerarbeit herangeführt. Am Samstag und Sonn⸗ tag, 4. und 5. April, ſind die Träger der erſten Reichsſtraßenſammlung der 'S Vganz farbenprächtige, handgemalte Por⸗ zellan⸗Schmetterlinge, die beſtimmt jedermanns Beifall finden werden. Sogar allen Geſchmacksrichtungen iſt hierbei Rechnung getragen inſofern, als Kohlweiß⸗ linge, Bläulinge, Zitronenfalter, Dukatenfalter, Schwalbenſchwänze, Trauermäntel, Admirale und Tag⸗ pfauenaugen zur Auswahl ſtehen. Dieſe Frühlingsboten ſind je Stück bereits für 20 Pfennig erhältlich. Eine ganze Kol⸗ lektion— die acht verſchiedenen Schmetterlinge nebeneinander aufgereiht— kann ſogar für .— RM erworben werden. Der Schmetterlingsträger am Samstag und Sonntag iſt ein Freund und Förderer der NS⸗ Volkswohlfahrtz er iſt Tatſozialiſt. Ich hatt' einen Kameraden Trauermuſik ertönte geſtern mittag am Waſſerturm und mit langſamen Schritten nahm eine Kompanie Infanterie den Weg in Rich⸗ tung Rheinbrücke. Ergriffen ſtanden längs des Weges die Volksgenoſſen, die ſchweigend dem Trauerzug den Deutſchen Gruß entboten. Die⸗ ſer Gruß' galt einem Soldaten, den der Tod aus der Mitte ſeiner Kameraden mit jäher Hand geriſſen hatte. Im Dienſte für ſein Vater⸗ land war der junge Gefreite durch einen Kraft⸗ fahrzeugunfall ums Leben gekommen, und nun gaben ihm ſeine Kameraden das letzte Geleit —5 ſeiner Ueberführung in die Heimat an der aar. An den Kaſernen hatte ſich der Trauerzug in Bewegung geſetzt, an deſſen Spitze der Spiel⸗ mannszug und das Muſikkorps des Infanterie⸗ Regiments 110 marſchierten. Dann folgte ein Teil der Ehrenkompanie mit übergehängtem Gewehr. Der Sarg, der mit der Reichskriegs⸗ flagge und dem Stahlhelm des Toten bedeckt war, ruhte auf einem blumengeſchmückten Laſt⸗ kraftwagen der Wehrmacht, der von einer Ehreneskorte begleitet wurde. Dem Fahrzeug ſchloſſen ſich wieder Soldaten im Stahlhelm, aber ohne Gewehr, an. Unter den Klängen eines Trauermarſches be⸗ wegte ſich der Zug langſam durch die Stra⸗ ßen. Feierlicher Ernſt lag auf den Geſichtern der Soldaten, die in Gedanken bei dem Kame⸗ raden waren, der jäh aus ihrer Mitte geriſſen wurde. Ueber die Adolf⸗Hitler⸗Brücke und durch die Roſengartenſtraße bewegte ſich der Zug nach dem Ring, und überall ruhte der Ver⸗ kehr, bis er vorüber war. Vom Bahnhofsplatz aus ging es zur Rheinbrückenauffahrt, die von der Polizei geſperrt worden war, weil man vor dem Mittelportal des Schloſſes dem Toten die letzten militäriſchen Ehren erwies. Die Ehren⸗ lompanie und das Muſtkkorps ſchwenkten ein, und dann fuhr unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden langſam der Wagen mit dem Sarg an der Ehrenkompanie vorüber, die unter dem Kommando eines Offiziers drei Ehrenſalven abgab. Mit lautem Knall zer⸗ riſſen die drei Salven die Stille. Dann fuhr das Fahrzeug langſam die Rheinbrückenrampe hinauf, wo die Ehreneskorte auf den Wagen ſtieg, während die übrigen Kameraden zurück⸗ marſchierten und ſich am Schloß einreihten. Während der Sarg nach Homburg(Saar) übergeführt wurde, rückte die Ehrenkompanie wieder in die Kaſerne ein. Der Dienſt nahm ſeinen Fortgang, aber das Gedenken an den toten Kameraden wird wach bleiben. Anſere neuen Arbeitsmänner rückten ein Der erſte Appell im Schloßhof/ Neues Leben in der hermann⸗Göring⸗aſerne/ Raſche Eingewöhnung In dieſen Tagen begann wieder ein großes Kofferpacken in ganz Deutſchland. Die neuen Arbeitsdienſtmänner rückten ein, nachdem der im Herbſt eingezogene Jahrgang am 26. Mürz entlaſſen wurde. Wie ſchnell eigentlich dieſes halbe Jahr verging. Man könnte meinen, es ſei erſt geſtern geweſen, daß die jungen Leute — der erſte Reichsarbeitsdienſt in Deutſchland — im Schloßhof angetreten waren. Nun ſieht mancher dieſer„Alten“ unter den Zuſchauern und betrachtet mit kritiſchem Blick die Haltung der neuen Arbeitsdienſtmänner. Er zählt die Häupter ſeiner Lieben Am 1. April morgens in der Frühe ging im Schloßhof ſchon der Betrieb los. Eine Abiei⸗ lung nach der anderen kam, wurde verleſen, dem Transportführer übergeben und mar⸗ ſchierte dann zum Bahnhof. Arbeitsführer Kieſer, der Leiter des Meldeamtes, zählte unermüdlich„die Häupter ſeiner Lieben“ und freute ſich immer, wenn er feſtſtellen konnte, daß alle vollzählig angetreten waren. Sogar aus Südamerika war ein junger Aus⸗ landsdeutſcher eingetroffen, um in Deutſchland ſten fällt, denn an dieſem Feft rechnet man ſtark mit dem erſten Urlaub. Ein kurzes Signal. Der Zug ſetzt ſich in Be⸗ wegung. Zurufen, Tücherſchwenken. Eines der netten Mannheimer Mädel konnte die ſo tap⸗ fer bekämpften Tränen doch nicht mehr nieder⸗ zwingen. Von fern verhallte der Abſchiedsge⸗ ſang der neugebackenen Arbeitsmänner:„O Mädchen weine nicht,... mach deinem Ar⸗ beitsmann das Herz nicht ſchwer, denn die paar Monate ſind bald vorüber, drum wiſch die Träne ab und wein nicht mehr.“— Kurze Erholungspauſe Am Mittwoch gegen 10 Uhr kamen die erſten Auswärtigen an, die in das Mannheimer Ar⸗ beitsdienſtlager einrückten und im Schloßhof antraten. In guter Haltung und Marſchord⸗ nung marſchierten ſie an, meiſt kräftige Kerls, Söhne des Odenwaldes aus der Weinheimer und Schriesheimer Gegend. Vor dem Schloß wurde für einen Moment Halt gemacht. Links⸗ ſchwenken in den Schloßhof oder geradeaus marſchieren, war hier die Frage, die durch einen Blick auf die Uhr entſchieden wurde. Neue Soldaten des Friedens Weltbild(M) Arbeitsdienstpflichtige, die dieser Tage in ganz Deutschland eingezogen wurden und nunihren Ehrendienst verrichten, trefien im Arbeitslager ein. 5 ſein halbes Jahr Arbeitsdienſt abzudienen. Er iſt in Venezuela geboren und ſah bei dieſer Gelegenheit Deutſchland zum erſtenmal. Unſere Mannheimer kamen wieder, wie auch im Vorjahr, in die badiſchen Lager Bu⸗ chenau und Bruchſal, Kammerforſt und Hutten⸗ heim, einige auch nach Württemberg, andere, die am 3. April einrücken mußten, ſogar ins Bayriſche. Die Stimmung bei den neuen Ar⸗ beitsdienſtmännern war gut. Der Abſchieds⸗ ſchmerz, wenn er in der Bruſt hochkommen wollte, wurde durch ein fröhliches Witzwort zum Schweigen gebracht. An der Haltung konnte man manchen SA-Mann oder Hitler⸗ jungen erkennen. Am Bahnhof kam der letzte Abſchied von Eltern und Bräuten. Auch hier wurde ge⸗ ſcherzt und gelacht und dabei aber doch im ſtillen ausgerechnet, auf welchen Tag Pfing⸗ Noch über eine Stunde Zeit bis zu dem be⸗ fohlenen Antreten! Soll man ſich jetzt ſchon die Beine in den Leib ſtehen? Nein! Alſo gerade⸗ aus und in Marſchkolonne ins„Amtsſtübl“ einmarſchiert, wo man ſich erſt einmal für die kommenden Ereigniſſe ſtärkte. Gegen 10 Uhr 30 belebte ſich auch der Schloßhof wieder. Unter⸗ deſſen waren noch die neuen Arbeitsdienſtler aus der Schwetzinger Gegend dazugekommen, von Ketſch, Brühl, Plankſtadt, Oftersheim und einige von Schwetzingen ſelbſt. Ein ganz ſtatt⸗ liches Häuflein wurde dem Oberfeldmeiſter Preuß übergeben, der gekommen war, um den Neuen das Geleit in-die Hermann⸗Göring⸗ Kaſerne zu geben. Die Koffer wurden auf ein Laſtauto verladen und ſingend zog man durch die Stadt hinaus, der neuen Heimat zu. Am Donnerstag kamen die Schwaben nach Mannheim. An die dreißig Mann aus der Gegend von Ludwigsburg, Bietigheim, Feuer⸗ Die Neuen beim Füllen der Strohsäcke Aufn.: Franck — bach waren diesmal nach Mannheim geſchickt worden und mußten, da diesmal kein Auto zur Verfügung ſtand, ihre Koffer mit zur Ka⸗ ſerne ſchleppen. Diejenigen, welche durch die elterliche Fürſorge reichlich mit Vorräten ver⸗ ſorgt waren, mußten betrübt feſtſtellen, daß Schinken und Hartwürſte dann nicht zu den Annehmlichkeiten des Daſeins gehören, wenn man ſie im Schweiße ſeines Angeſichtes acht Kilometer weit ſchleppen muß und ſich wäh⸗ rend dieſer Zeit höchſtens an ihrem Geruch er⸗ götzen kann. Der erſte Dienſt Draußen in der Kaſerne begann als erſter Dienſt ein ſchneidiger Angriff auf Pellkartoffel und Senfſauce, wobei auch ein tüchtiges Stück Fleiſch nicht fehlte. Wems nicht reichte, konnte nachfüllen laſſen. Nach dem Eſſen hielt Oberfeldmeiſter Preuß der im Hofe angetretenen Abteilung eine An⸗ ſprache. Er wies darauf hin, daß ſie mit die⸗ ſem Tage unter den Geſetzen des Reichs⸗Ar⸗ beitsdienſtes ſtehen. Ein neuer Zeitabſchnitt ihres Lebens beginnt, der für die ganze Zu⸗ kunft bedeutungsvoll werden kann. Das Ich muß zurückſtehen. Der einzelne muß ſich als Beſtandteil der Geſamtheit fühlen und in ihr aufgehen. Oberſtes Geſetz beim Arbeitsdienſt iſt die Kameradſchaft und es gibt kein Verbre⸗ chen, das größer ſein könnte als der Bruch die⸗ ſer Kameradſchaft. „Je nach dem Geiſt, mit dem ihr nun euren Dienſt auffaßt, mit Freude oder mit Mißmut, wird er euch leicht oder ſchwer werden,“ ſchloß Oberfeldmeiſter Preuß ſeine Ausſprache, die in einem„Sieg Heil!“ auf den Führer ausklang. Nun wurde auf die Stuben eingerückt und die neuen Arbeitsmänner von ihren Führern in die Geheimniſſe des Spindeinräumens und des Bettebauens eingeweiht. Mancher ſchlief in dieſer Nacht zum erſtenmal im ſelbſtgebauten Bett. Aber es lernt ſich alles. Nach ein paar Tagen wird der Arbeitsmann auf dem gutge⸗ füllten Strohſack beſſer ſchlafen wie zu Hauſe. Der Ziviliſt wird eingepackt Zwiſchendurch wurde truppweiſe auf die Kammer gerückt zum Verpaſſen der Uniform⸗ ſtücke. Das ging äußerſt ſchnell vonſtatten. Im o,s · Sirohmark Nu ſtand der Arbeitsmann wieder draußen und hatte einen Stoß Kleidungsſtücke auf dem Arm, deren Beſtimmung ihm zum Teil reich⸗ lich unklar war. Daß die ſoliden Rohrſtiefel an die Füße und die Feldmütze auf den Kopf ge⸗ hört, das war ſchließlich klar, aber daß dieſe friſchgewaſchenen weißen Tücher keine Halsbin⸗ den, fondern Fußlappen darſtellen, das muß⸗ ien ſich manche erſt ſagen laſſen. Auf jeden Fall ging man mit Eifer und Luſt daran, den Zivi⸗ liſten Stück um Stück auszuziehen, fein ſäuber⸗ lich im Koffer zu verpacken und dafür den Ar⸗ beitsdienſt anzuziehen. Kommt man ſich auch im Anfang etwas unbeholfen in der neuen Kluft vor, das legt ſich alles mit der Zeit und wenn das halbe Jahr um iſt, dann werden dieſe Arbeitsmänner genau ſo ſchweren Her⸗ zens ſcheiden wie ihre früheren Kameraden, die heute an ihre Arbeitsdienſtzeit zurückdenken als eine der ſchönſten und wertvollſten Zeiten ihres Lebens. vs. Beförderungen im Arbeitsdienſt Durch Verfügung des Arbeits⸗Gauführers wurden befördert: Unterfeldmeiſter Naß zum Feldmeiſter, Obertruppführer Koppert zum Unterfeldmeiſter und Truppführer Bitſch zum Obertruppführer. Neues am Paradeplatz Der Mannheimer Paradeplatz wird ſchöner von Tag zu Tag. Wenn auch die erſten Früh⸗ lingsboten an dieſer Stelle, die gelbblühenden Forſythienſträucher, ſo langſam ihren Blüten⸗ ſchmuck zur Erde ſinken laſſen, ſind doch ſchon wieder andere Reize an ihre Stelle getreten. Die Anlagen zieren jetzt in langer Reihe blaue Stiefmütterchen, und in den Rondellen haben zwiſchen Tulpenſetzlingen leuchtende und gelb⸗ farbene Stiefmütterchen Platz gefunden. Ge⸗ ſtern abend wurde auch von geſchäftigen Hän⸗ den der Opferſtein für das WHW weggeräumt, und raſch werden auch die noch auf dem Raſen herumliegenden Sand⸗ und Steinreſte gänzlich verſchwunden ſein. So bietet der Paradeplatz ein recht freundliches, frühlingsmäßiges Bild. Arbeiter ſind auch gegenwärtig dabei, das Baſſin und die Springbrunnen⸗Anlagen in Ordnung zu bringen und herzurichten, und bald werden auch die Waſſerkünſte wieder in Tätigkeit treten, und das Auge des Mann⸗ heimers noch mehr erfreuen. Gut schlafen— froh erwachen: „ Guf E umstellen! Unfälle auf der flulobaljn Die Reichsautobahn erfordert insbeſondere von den Fahrern von Fernlaſtzügen unvermin⸗ derte Aufmerkſamkeit. Im Glauben an die „freie Strecke“ laſſen die Fahrer oft die Auf⸗ merkſamkeit ſinken und namentlich nachts oder nach langer Fahrzeit treten Ermüdungserſchei⸗ nungen auf, die verhängnisvoll werden können. So hielt vor Kilometer 37, bei Gernsheim ein übermüdeter Laſtwagenfahrer auf der Reichs⸗ autobahn und ſchlief ein. Gegen Morgen kam ein anderer Laſtzug, deſſen Fahrer anſcheinend auch nicht mehr ganz friſch war, denn er fuhr mit ſeinem Fahrzeug auf den haltenden Laſt⸗ .—31— auf. Glücklicherweiſe forderte der uſammenſtoß keine Menſchenopfer, aber der achſchaden war groß. Kurz vor Viernheim lag am Morgen ebenfalls ein wüſter Trümmerhau⸗ Bn auf der einen Seite der Reichsautobahn. Zwei beladene Laſtzüge waren offenbar beim Ueberholen aneinander geraten und wurden aus dem Kurs geworfen. Und ſüdlich von Darmſtadt mußte ein großer Schlepper der Reichsbahn einen Möbelwagen, der von der Fahrbahn abgewichen war, wieder lott machen. All dieſe Unfälle beweiſen die ichtigkeit der Mahnung, auch auf der Auto⸗ bahn die gleiche Aufmerkſamkeit wie auf den anderen Straßen walten zu laſſen. Die Straße iſt gewiß frei, aber der Autofahrer darf deshalb nicht ſ 3⁰ oder das Steuer auf„Freie Fahrt voraus!“ ſtellen. Lehrer Schuhmacher In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch ſtarb im 70. Lebensjahre in einem hieſigen Krankenhaus Hauptlehrer i. R. Friedrich Schuhmacher. Ueber ein Menſchenalter wirkte der Verſtorbene an der Hiannheimor Volks⸗ ſchule. Er war ſeinen Schziern ein Lehrer und Freund, dem ſie mit großer Liebe und Verebrung auhingen, Die Geſtalt dieſes begnadeten Lehrers wird ſeinen ehemaligen Schülern zu den ſchoͤn⸗ ſten Jugenderinnerungen gehören. Milchviehverſteigerung in Neckarau Eine zielbewußte Zucht von erſtklaſſigem Milchvieh förderte ſchon immer die Oſtpreußi⸗ ſche Herdbuch⸗Geſellſchaft Königsberg bei den ihr zugehörenden Züchtern und es hat ſich auch in unferer Gegend herumgeſprochen, daß man auf den Neckarauer Verſteigerungen der Oſt⸗ preußiſchen Herdbuch⸗Geſellſchaft wertwolle Tiere erſtehen kann. Das Intereſſe für die letzte Verſteigerung in unſerem Vorort war deshalb wiederum ganz außergewöhnlich groß und die Kaufluſt ſteigerte ſich noch mehr, als die Fach⸗ leute ſahen, daß auserleſenes Tiermaterial zum Ausgebot gelangte. Unter den 27 hochtragenden oder friſch abgekalbten Kühen und Rindern be⸗ fanden ſich 20 Kühe und 7 Rinder, von denen einige ein Gewicht bis zu 15 Zentner aufzu⸗ weiſen hatten. Bei der flott verlaufenen Ver⸗ ſteigerung wurden Preiſe bezahlt, die man als ſehr günſtig bezeichnen kann. Unter Zugrunde⸗ legung des heute geltenden Schlachtviehpreiſes koſteten die wertvollen Milchtiere kaum mehr als Schlachttiere. Das teuerſte Tier wurde bei der Verſteigerung mit 700 Mark bezahlt, gute mittlere Qualitäten koſteten zwiſchen 500 und 600 Mark und die billigſte Kuh ging für 445 Mark ab. Die Käufer ſtammten wieder aus der näheren und weiteren Umgebung Mannheims und zwar waren diesmal ſehr viele Landwirte aus Baden vertreten. Selbſt Durlach und Gaggenau ſtellten zwei Käufer und nach Seckenheim gin⸗ gen ſogar ſechs Tiere, eine Kuh blieb in Reckarau, während die anderen nach Heddes⸗ heim, Plankſtadt, Sandhauſen und Edingen gingen. Außer einem Lampertheimer Käufer war die Pfalz recht ſtark vertreten und zwar ſtammten die Käufer aus Rheingönheim, Mau⸗ dach, Schifferſtabt und Mutterſtadt. Spargelſaiſon in Schwetzingen Mit der Entfaltung der Kaſtanienblätter be⸗ innt bekanntlich auch der Spargel anzuſetzen. das feuchtwarme Wetter iſt dem Wachstum der Spargel ſehr dienlich, und aller Vorausſicht nach können wir dieſes Jahr mit einer frühen Ernte rechnen. Kaum werden alſo die Berg⸗ ſtraßen⸗Blütenreize ausgekoſtet ſein, wird nah und fern wieder in endloſer Zahl dem kurpfäl⸗ ziſchen Spargel⸗Dorado zuſtrömen, um das „klönigliche Gemüſe“ an Ort und Stelle zu ge⸗ nießen. Der weitbekannte Schwetzinger Spar⸗ ſortgen bietet hierzu Gelegenheit, Uum Ange⸗ örigen und Verwandten von der Quelle aus den zarten Frühſpargel zukommen zu laſſen oder ſich ſelbſt für den nächſten Tag einzudecken, und ſchließlich noch einen Lieferanten für die Dauer der Spargelzeit auszumachen, um regel⸗ mäßig damit beltefert zu werden. Für dieſes Jahr ſind Vorkehrungen getroffen, daß der Spargel nicht nux auf dem Abendmarkt, ſon⸗ dern den ganzen Tag über zu Marktpreiſen zu haben iſt, was die Freunde Schwetzingens be⸗ Retia intereſſieren wird, denn dadurch iſt die öglichkeit geſchaffen, noch mehr als bisher n mit dem Nützlichen zu ver⸗ nden. 85. Geburtstag. Am 4. April feiert Lothar Kübel, ehemals Oberbuchhalter der Stadt⸗ kaſſe, Seckenheimer Landſtraße 3, ſeinen 85. Ge⸗ burtstag. Wir gratulieren. 25jähriges Geſchäftsjubilünm. Am 4. April begeht Karl Gaa, Uuchpaller der Zellſtoff⸗ werke Mannheim, lüch 205jähriges Geſchäfts⸗ jubiläum. Unſere Glüchwünſche! Kurs der Mannheimer Schifferſchule Erfolgreicher Abſchluß/ Kameradſchafts⸗ und Abſchiedsabend der Teilnehmer Nachdem es gegen Ende des letzten Jahres vereinten Bemühungen gelungen war, in Mannheim wieder eine Schifferſchule ins Le⸗ ben zu rufen, konnte jetzt der erſte Kurs von zehnwöchiger Dauer erfolgreich abgeſchloſſen werden. Aus dieſem Grunde hatten ſich ſämt⸗ liche am 1. Kurs beteiligten 31 Schifferſchüler im„Haus der Deutſchen Arbeit“ zu einem Kameraoſchaftsabend zuſammengefunden, um zugleich Abſchied voneinander zu nehmen. Nicht in melancholiſcher Scheideſtimmung, ſondern in Stunden geſelligſter Heiterkeit und Frohſinns. In bunter Reihe ſaßen die Schü⸗ ler mit ihren Lehrern, mit den Vertretern der NS⸗Organiſationen und der Betriebe und Reedereien in regem Gedantenaustauſch bei⸗ ſammen. Stellvertretender Gauberufsſchulungswalter der DAß7, Pg. Welſch, wies in ſeinen Be⸗ grüßungsworten darauf hin, daß der mit viel Sorgen begonnene 1. Kurs der Schifferſchule zur beſten Befriediguna verlaufen ſei, dank des vollen Einſatzes einer Reihe bewährter Lehr⸗ kräfte und Firmen, die in ehrenamtlicher und uneigennütziger Weiſe die Durchführung des Kurſes ermöalichten. Die vielen Opfer waren nicht umſonſt, denn die 10 mühevollen Arbeits⸗ wochen lohnten ſich, und der Lehrgang konnte zu aller Freude und Befriedigung beendet wer⸗ den. Wenn es auch keine leichte Aufgabe war, die 32 Schifferſchüler aus den verſchiedenſten Gegenden und verſchiedenſten Alters mit ihrem unterſchiedlichen Werdegana zuſammen⸗ zuführen, ſo kann doch feſtgeſtellt werden, daß die Lehrer ausnahmslos mit der Zucht und Ordnung, mit den Leiſtungen und dem Fleiß der Schüler zufrieden waren. Die Firmen werden feſtſtellen, daß in dieſem Lehraana vieles geboten wurde, und daß die Schüler als gereiftere, willigere Menſchen an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Gern und oft ſtunden in Mannheim erinnern. werden die Scheidenden an die 10 Wochen des 1. Lehrganges der Mannheimer Schifferſchule zurückdenken, die ſie zur Kameradſchaft, Wahr⸗ haftigkeit und Treue zu Führer und Vater⸗ zaße zu ſich ſelbſt und zu ihrem Beruf erzogen aben. Eine unterhaltſame und abwechſlungsreiche Proarammfolge, in Heren Verlauf die Schüler auch bewirtet wurden. wickelte ſich nun ab, für deren muſtergültige Vorbereitung und Leitung Pa. W. Schmitt von der Reichsbetriebs⸗ gemeinſchaft 10 beſondere Anerkennung ver⸗ dient. Unſer Mannheimer Humoriſt und Zau⸗ berkünſtler Maxr Werner hatte als launiger Anſager ſoaleich den Kontakt mit den Anweſen⸗ den gefunden, ſo daß gleich von Anfana an eine recht heitere Stimmung aufkommen konnte Schiffsführer Walter Fuchs zeiate ſich als Geſangsſoliſt ebenfalls auf der Höhe. Viel belacht und beklatſcht wurden die Verſe des Schiffsſchülers Ludwig Kochner, der in bunten Bildern allerlei Epiſoden aus dem Heim und der Schule zum beſten aab. Max Werner rief mit ſeinem vielſeitigen Humor ſtürmiſche Heiterkeit hervor, ebenſo Schiffs⸗ ſchüler Albert Kiſſel mit dem Dialekwortrag von Jak. Frank„Wie mer im Pälzer Hof zu Micdag geſſe hawwe“. Das Konzert⸗Trio Werner Müller ſorate mit ſeinen flotten und ſchmiſſigen Weiſen für weitere Unterhal⸗ tung: ganz ausgezeichnet war das Violin⸗Solo W. Müllers„Der Kanarienvogel“. Eingeſtreut waren gemeinſame Licher. Im Verlauf des Abends nahm der Leiter der Schifferſchule, Rektor Becker⸗Bender das Wort, um auch im Namen der Lehrenden den Schülern Lob und Anerkennung zu zollen. So verlief der ganze gelungene Abend in ſchönſter Kameraoſchaftlichkeit, und gerne wer⸗ den ſich die Schüler dieſer frohen rmin. Schon wieder Notenſchmuggler am Werk Achtung vor Hundertmarkſcheinen/ Eine aufſchlußreiche Verhandlung ſteht bevor In wenigen Wochen wird ſich, wie uns die Juſtizpreſſeſtelle mitteilt, das Amtsgericht in Karlsruhe in einer aufſchlußreichen Verhand⸗ lung mit der Einziehung zahlreicher Hunderi⸗ marknoten zu befaſſen haben. Im November vorigen Jahres hatten zwei Straßburger ver⸗ eſc ſi in Karlsruhe einzuwechſeln. Einem Geſchäftsmann fiel das merkwürd 5 Ausſehen der Scheine auf, die reichlich beſchädigt waren und das Druckbild der Vorder⸗ und Rückfeiten anderer Noten aufwieſen, als ſeien einmal mehrere folcher Scheine ſtark zuſammengepreßt worden. Die verſtändigte Polizei konnte zwar feſtſtel⸗ len, daß es ſich um echtes Geld handelte. Aber die Beſchädigung ſtimmte die Behörden nach⸗ denklich. Und ſo ergab ſich im Verlauf der Unterſuchung, daß die Noten zwiſchen Luft⸗ ſchlauch und Mantel eines Autoreifens über die Schweizer Grenze gefahren worden waren und nun durch Vermittlung eines Straßburger Bankhaufes in Deutſchland eingewechſelt wer⸗ den ſollten, weil ſie im Ausland wegen ihres Ausſehens nicht mehr abgeſetzt werden konnten. Es hat ſich dann weiter herausgeſtellt, daß Koten aus dieſem Schmuggel in allen Teilen Deutſchlands in Zahlung gegeben wurden, aber mit dem gleichen Mißerfolg, Ueberall wurden ſie beſchlagnahmt und nun ſollen ſie endgültig eingezogen werden. Das Deviſengeſetz bietet dazu die Handhabe, auch wenn man der Eigentümer, die ſich im Ausland kefinden, nicht habhaft werden ann. Der Fall iſt für Geſchäftsleute von großem Intereſſe. Da die Einfuhr deutſcher Noten ſeit einigen Monaten verboten iſt und beſtraft wird, laſſen ſie ſich im Ausland kaum mehr verwer⸗ ten. Umſo größer iſt der Anreiz, ſie dort billig zu erwerben und in Deutſchland zum Nominal⸗ wert einzulöſen. Der Geſchäftsmann ſollte da⸗ her, um ſich vor Schaden zu bewahren, über die Herkunft deutſcher Noten, die ihm von Auslän⸗ dern angeboten werden, oder von anderen Per⸗ ſonen, dle aus dem Ausland kommen, genau vergewifſern, auch wenn der Zahlungs⸗ verkehr dadurch eine vorübergehende Verzöge⸗ rung erfährt. Auf dieſe Weiſe trägt er wirkſam bei zum Kampfgegen die Kapitalflucht. Der Fall dürfte damit auch für diejenigen, die ihr Geld ins Ausland ver⸗ ſchoben haben, von bitterem Intereſſe werden. Seedbaaumv CWtl Tee. Preisſchießen der Standarte 171 Am Samstag, 4. April, von 13 Uhr bis Ein⸗ tritt der Dunkelheit und am Sonntag, 5. April, von 8 bis 18.30 Uhr, findet auf den Schießſtän⸗ den der Schützengeſellſchaft 1744, Feudenheim, ein Vergleichs⸗ und Preisſchießen ſtatt. Zu dem Vergleichsſchießen ſind folgende For⸗ mationen zugelaſſen: SA, SaAR, NSac, SS, Politiſche Leiter, Flieger merebſchi und der Arbeitsdienſt, Zum Kameradſchaftsſchießen ſind zugelaſſen: Angehörige der Schießſportge⸗ meiff aft II, nn und angeſchloſ⸗ ſenen Vereine, 15 e die bereits im Vergleichs⸗ ſchießen angeführten Formationen. Für die SA⸗Gruppe. wird eine Leiſtungs⸗ ſcheibe beſchoſſen. Das Schießen wird allen SA⸗Führern, vom Truppführer aufwärts, zur Pflicht gemacht. Außer dem Kleinkaliberſchie⸗ ßen iſt auch Gelegenheit geboten, das Können im Piſtolenſchießen zu zeigen. Viele ſchöne Preiſe warten die Schützen. Es wird er⸗ wartet, daß die ren f an dieſem ſport⸗ lichen Wettſtreit eine rege iſt. Prüfung der Kindergärtnerinnen Am 16., 17, und 18. hat die ſtaat⸗ liche'rüfung für Klindergärtne⸗ rinnen und Horknerlnnen am Städt. Fröbelſeminar, Mannheim, Lindenhofplatz, ſtatt⸗ gefunden. Es haben nachfolgende Schülerinnen die Prüfung beſtanden: Johanna Boeckh, Sofie Braun, Toni Fendel, Marianne Gutjahr. Annemarie Hornun 4 Gertrud Köhli, Roſe Kuban, Sares laich, Trubl Gpah, Mannheim; Irene Filſinger, Mannheim⸗Feudenheim; Eva Denzel, Lhydia Freude“ Reſſel, Mannheim⸗Käfertal; Chriſtel Rich⸗ ter, Männheim⸗Friedrichsfeld? Magda Du⸗ denhöffer, Ludwigshafen a. Rh.; Gudrun Marggraf, Marianne Müller, Heidelberg; Edith Thorbecke, Ziegelhauſen; Ruth Grie⸗ ſer, Schwetzingen; Lore Gaugler, Edingen; Magda Müller, Altrip; Hilde Braun, Lim⸗ Elfriede Hahn, Lilli Hahn, Tripp⸗ ſtadt. Veranſtaltungen im Planetarium Samstag, 4. April, 20.15 Uhr: Feier⸗ abendſtunde der NSG„Kraft durch Löns⸗Lieder *— über Hermann Löns. Film: Heide⸗ ſchulmelſter Uwe Karſten. Sonntag, 5. April, 16 Uhr: Der Stern⸗ Frühling(mit Stern⸗ himmel im 17 Uhr: Vorfüh⸗ projektor und Lichtbildern). kung des Sternprojektors. Dienstag, 7. April, 16 Uhr: Vorführung des Sternprofektors. Mittwoch, 8. April, 16 Uhr: Vorführung des Sternprojektors. Donnerstag, 9. April, 16 Uhr: Vorfüh⸗ rung des Sternprojektors. Freitag, 10., und Samstag, 11. April: geſchloſſen. Sonntag, 12. April, 16 Uhr: Im Flug durch dien welt lmit Lichtblfdern und 44——— 17 Uhr: Vorführung des Sternprojektors. Aprit, 16 Uhr: Eine Reiſe nach den Planéten(mit Lichtbildern und Sternprofektor). 17 Uhr: Vorführung des Sternprofektors. beſchädigt wurde, daß er abgeſchleppt werden Die Polizei meldet: Zeugen geſucht Sämtliche Perſonen, die am 17. Mürz 1930 in der Zeit zwiſchen 19 und 20 Uhr in Schwet⸗ zingen die Langemarckſtraße zwiſchen Grenz⸗ höferſtraße und Liſelotte⸗ oder Lorettoſtraſße he⸗ gangen haben, werden dringend gebeten, ſich bei der Gendarmerie Schwetzingen oder bei der Kriminalpolizei Mannheim zu melden. Selbſttötung. Am 2. April hat ſich in Necka⸗ rau ein verheirateter Mann mit Leuchtgas ver⸗ giftet. Motorrad—— gegen Pferdeſuhrwerk. In der Nacht auf Freitag fuhr auf der Feudenheimer Allee ein Motorrad gegen ein in gleicher Rich⸗ tung fahrendes Pferdefuhrwerk, wobei der Mo⸗ torradfahrer ſo erheblich verletzt wurde, daß er mit dem Sanitätskraftwagen nach dem Stadt. Krankenhaus gebracht werden mußte. Die Schuld dürfte ſowohl den Verletzten als auch den Fuhrmann treffen. Meſſerſtecherei bei Hausſtreit. In den Ahend⸗ fadvzi des Donnerstag gerieten in der Neckar⸗ tadt⸗Nord zwei Hausbewohner miteinander in Streit, wobei einer derſelben ſeinem Gegner mit einem 43 mehrere Stichwunden bei⸗ brachte. Der* flüchtete hierauf und verſuchte ſich durch Einnehmen von Tabletten das Leben zu nehmen. Sowohl der Verletzte als auch der Täter, der auf einer Straße der Innenſtadt taumelnd angetroffen wurde, wur⸗ den nach dem Städt. Krankenhaus gebracht. Schamloſes Verhalten gegenüber Frauen. Feſtgenommen und in das Bezirksgefängnis eingeliefert wurde ein Mann von hier, der ſich am Donnerstagvormittag im unteren Luiſen⸗ park Frauen gegenüber in ſchamloſeſter Weiſe benahm. Bei dem Feſtgenommenen handelt es ſich um einen wegen gleicher Delikte bereits wiederholt vorbeſtraften Menſchen. Ladendiebinnen feſtgenommen. Am Don⸗ nerstagnachmittag entwendeten zwei junge Frauen von hier in einem Warenhaus mehrere Gebrauchsgegenftände, wobei ſie vom Bedie⸗ nungsperſonal überraſcht wurden. Die Lang⸗ fingerinnen wurden feſtgehalten und der her⸗ beigerufenen Polizei übergeben. 4 Fahrraddieb feſtgenommen. wendung eines Fahrrades wurde ein Mann feſtgenommen und in das Bezirksgefängnis ein⸗ geliefert. Das geſtohlene Fahrrad wurde ihm abgenommen. 4 Einbruch in ein Verkaufshäuschen. In der noch unbekannten Täter das an der Neckarvor⸗ landſtraße bei der Hindenburgbrücke ſtehende Verkaufshäuschen gewaltſam erbrochen und aus dieſem Rauch⸗ und Eßwaren entwendet. Per⸗ ſonen, die irgendwelche Wahrnehmungen ge⸗ macht haben, wollen dieſe der Polizei mitteilen. Ein Hirſch läuft in ein Auto. Auf der Reichs⸗ autobahn, und zwar auf der Strecke Frankfurt⸗ Mannheim, lief in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein Hirſch in die Fahrbahn eines Perſonenkraftwagens, wodurch dieſer ſo ſtark mußte. Der Hirſch wurde verletzt, doch konnte er bei einer ſpäteren Suche nicht mehr aufge⸗ funden werden. 4 Stets Hneuheiten Mürnberger zpielwarenhaus?.13 —————. Wie wird das Wetter? Bericht der Reichswetterdienſtſtelle Frankfurt Im Rücken der nach Oſten abtreibenden Tieſdruckſtrömungen ſind die Kaltluftmaſſen auch nach Deutſchland vorgeſtoßen. Sie hahen die Temperaturen in den nördlichen Teilen Deuichlands bereits bis unter 5 Grad herun⸗ terachrückt und werden auch uns zunächſt wei⸗ tere Abkühlung bringen, die vorausſichtlich in der Nacht zum Samstag bei aufgeheitertem Himmel ſtärkere Fortchritte machen wind. Trotz Ausbildung eines Hochdruckgebietes iſt he⸗ ſtändiges Wetter für längere Zeit nicht wahr⸗ ſcheinlich. Ausſichten für Samstag: Zunächſt vielfach aufgeheitert und nach ſtärkerer Abkühlung ſpä⸗ ter von Weſten her vorausſichtlich wieder zu⸗ nehmende Unbeſtändigkeit. Winde um Oſt. ... und für Sonntan: Wechſelnd bewölktes Wetter mit Neigung zu ſchauerartigen Nieder⸗ ſchlägen, milder. Rheinvw/asserstand 2. 4. 36 3. 4. 36 4 Weldshott 2²28 226 Rheinfelden 207 20³ Bteisach 110 113 215 219 366 365 Kcub 0„ 0 0 0 171 178 162 188 Neckorwosserstend 2. 4. 36 f 3. 4. 36 Dledesfeim— 1 Mihhem 260 FROHE OSTERN dle/ oon d OSRAMHAUS MANNHIAEIVMVM O7. 13 Wegen Ent⸗ 4 Kirchenſter ſtern n Auch das( häuſer und G fang der Gäſt, ſonal bereit z rungen entſp: Perſonal benö Fachabteilung gewerbe und beitsamts Me Auch die Hilf Feiertage! D wie immer be aller Art behi allen Wünſche Zeit vom 1. 2 die Fachabtei ſogar an Sor von 10—12 U nummer 2534 Steuerabzi Nach dem( Abzüge für 6 rungsbeiträger Jahresbetrag Dieſer Betrag Ehefrau. Es auch dann, m Pauſchſatz von Der Reichsfin Steuerzeitung Entſcheidung! neint. Als Eh finanzhofes ne Einkommenſte mit der der ſteuerung unt ſtens vier M weifelhaft ſei nanzhofes, 1 Frau mindeſt⸗ muß, im Eink: det. Es läßt ſchreibt die S der Steuerpfli heiratet war. des Einkomm⸗ diger, ſondern Wie wir hö Beſtimmung ſteuerfreiheit Perſonen im hergeſtellt wir Nacht zum 2. April wurde von einem bis jetzt alle Wehrmae offiziere, Mar ohne Rüchſich kirchengemein kung vom 1. kirchenſteuerfr Am Palmſ den für Preu in der Woche barkeiten unt. Innenminiſte Polizeibehörd ſchränkenden Palmſonntag folgenden Wi Sonntagsd laß an alle und Gemein Reichsbank Innenminiſte Beſchluſſes d Behörden ar Oſtern, nach tagsdienſt zu Ru Stuttgart:.00 lich klingts 8 10 Gymnaf euch gefällt; Wochenende; Wochenende; Hilfe, Hilfe; Reichsrundfu Samstag⸗Nac 18.30 Im V 20.00 Nachric Nachrichten; meiſterſchaften tſt Sonntag; ————.— Adet: 17. März 19360 ihr in Schwet⸗ viſchen Grenz⸗ orettoſtraſſe 10 en oder bei der d gebeten, nelden. t ſich in Necka⸗ Leuchtgas ver⸗ hrwerk. In der Feudenheimer tgleicher Rich⸗ wobei der Mo⸗ wurde, daß er ich dem Stadt. Die etzten als auch mußte. In den Abend⸗ in der Neckar⸗ miteinander in Gegner ichwunden bei⸗ te'hierauf und von Tabletten lder Verletzte ier Straße der n wurde, wur⸗ ſeinem is gebracht. müber Frauen. ezirksgefängnis n hier, der ſich nteren Luiſen⸗ nloſeſter Weiſe nen handelt es Delikte bereits n. n. Am Don⸗ junge nhaus mehrere e vom Bedie⸗ Die Lang⸗ und der her⸗ zwei n. Wegen Ent⸗ rde ein Mann sgefängnis ein⸗ ad wurde ihm schen. In det einem bis jetzt der Neckarvoe⸗ brücke ſtehende rochen und aus Per⸗ iehmungen ge⸗ lizei mitteilen. Auf der Reichs⸗ recke Frankfurt⸗ Mittwoch auf fahrbahn eines dieſer ſo ſtatk chleppt werden tzt, doch konnte ht mehr aufge⸗ twendet. 4 Zetter? telle Frankfurt abtreibenden Kaltluftmaſſen en. Sie haben dlichen Teilen 5 Grad herun⸗ s zunächſt wei⸗ rausſichtlich in aufgeheitertem zen wind. Trotz iſt be⸗ it nicht waht⸗ bietes mächſt vielſach Abkühluna ſpä⸗ ich wieder zu⸗ de um Oſt. elnd bewölktes 1 irtigen Nieder⸗ Raus.13 D ſtern naht—«Eaiſonbeginn Auch das Gaſtwirtsgewerbe, Hotels, Gaſt⸗ äuſer und Gartenlokale rüſten ſich zum Emp⸗ nng der Gäſte. Da heißt es, das nötige Per⸗ onal bereit zu halten, damit allen Anforde⸗ rungen entſprochen werden kann. Was an Perſonal benötigt wird, muß rechtzeitig bei der Fachabteilung für Hotel⸗ und Gaſtwirts⸗ ewerbe und der Muſiker⸗Abteilung des Ar⸗ eitsamts Mannheim, M Za, beſtellt werden. Auch die Hilfskräfte für die bevorſtehenden Feiertage! Das Arbeitsamt Mannheim wird wie immer bei der Vermittlung von Perſonal aller Art behilflich ſein und iſt ſtets bemüht, allen Wünſchen gerecht zu werden. In der Zeit vom 1. April bis 30. September 1936 iſt die Fachabteilung für das Gaſtwirtsgewerbe ſogar an Sonn⸗ und Feiertagen in der Zeit von 10—12 Uhr geöffnet und unter der Ruf⸗ nummer 25 348 zu erreichen. Steuerabzüge für Lebensverſicherungen Nach dem Einkommenſteuergeſetz dürfen die Abzüge für Sonderausgaben, die in Verſiche⸗ rungsbeiträgen und Bauſparkaſſen beſtehen, den Jahresbetrag von 500 RM nicht überſteigen. Dieſer Betrag erhöht ſich um 300 RM für die Ebhefrau. Es iſt nun die Frage aufgetaucht, ob auch dann, wenn die Ehe geſchieden iſt, der Pauſchſatz von 500 RM ſich um 300 RM erhöht. Der Reichsfinanzhoft hat, wie die„Deutſche Steuerzeitung“ mitteilt, dieſe Frage in einer Entſcheidung vom 8. Januar 1936 mit Recht ver⸗ neint. Als Ehefrau gilt nach Anſicht des Reichs⸗ finanzhofes nach dem Grundgedanten des neuen Eintommenſteuergeſetzes nur diejenige Ehefrau, mit der der Steuerpflichtige in dem der Be⸗ ſteuerung unterliegenden Kalenderjahr minde⸗ ſtens vier Monate verheiratet war. Es kann zweifelhaft ſein, ob die Forderung des Reichs⸗ finanzhofes, daß der Steuerpflichtige mit der Firau mindeſtens vier Monate verheiratet ſein muß, im Einkommenſteuergeſetz ſeine Stütze fin⸗ der. Es läßt ſich auch die Anſicht vertreten, ſo ſchreibt die Steuerzeitung, daß es genügt, daß ber Steuerpflichtige zu Beginn des Jahres ver⸗ heiratet war. Dann wird er nach 8 32 Abſ. 2 des Einkommenſteuergeſetzes nicht mehr als Le⸗ bdiger, ſondern als verheiratet behandelt. Kirchenſteuerfreiheit für alle Soldaten Wie wir hören, wird demnächſt eine geſetzliche Beſtimmung ergehen, durch die die Kirchen⸗ ſteuerfreiheit der der Wehrmacht angehörigen Perſonen im Lande Baden in vollem Umfange hergeſtellt wird. Dieſe Vorſchrift beſtimmt, daß alle Wehrmachtsangehörigen, Offiziere, Unter⸗ pffiziere, Mannſchaften und Wehrmachtsbeamte ohne Rückſicht darauf, ob ſie einer Militär⸗ kirchengemeinde angehören oder nicht, mit Wir⸗ kung vom 1. April 1936 im Lande Baden völlig kirchenſteuerfrei ſind. 4 Am Palmſonntag darf getanzt werden. Nach den für Preußen geltenden Beſtimmungen ſind in der Woche vor Oſtern öffentliche Tanzluſt⸗ barkeiten unterſagt. Der Reichs⸗ und preußiſche Innenminiſter hat jetzt durch Erlaß an die Polizeibehörden klargeſtellt, daß ſich dieſe ein⸗ ſchränkenden Beſtimmungen nicht auf den Palmſonntag, ſondern nur auf die darauf⸗ folgenden Wochentage beziehen. Sonntagsdienſt am Oſterſamstag. Durch Er⸗ laß an alle Reichsbehörden, Länderbehörden und Gemeinden ſowie an Reichsbahn und Reichsbank gibt der Reichs⸗ und preußiſche Innenminiſter bekannt, daß auf Grund eines Beſchluſſes des Reichskabinetts der Dienſt der Behörden am 11. April, dem Samstag vor Oſtern, nach den Vorſchriften über den Sonn⸗ tagsdienſt zu regeln iſt. 4 Rundfunk⸗Programm Samstag, 4. April Sguttgart:.00 Choral;.05 Gymnaſtit;.30 Froh⸗ 5 lich klingts zur Morgenſtunde;.05 Bauernſun“; 8 10 Gymnaſtit;.30 Morgenkonzert; 10.30 Wie es euch gefällt; 11.30 Für dich, Bauer; 12.00 Buntes . Wochenende; 13.00 Nachrichten; 13.15 Buntes 3 Wochenende; 14.00 Allerlei von zwei bis drei; 15.00 Hilfe, Hilfe; 15.30 Die Muſiklameradſchaft der Reichsrundfunkſpielſchar II muſiziert; 16.00 Der frohe Samstag⸗Nachmittag; 18.00 Tonbericht der Woche; 18.30 Im Vorübergehen; 19.00 Kleine Abendmuſit; 20.00 Nachrichten; 20.10 Beſchwingter Tanz; 22.00 Rachrichten; 22.15 Echo von den Welt⸗ und Europa⸗ meiſterſchaften im Rollhockey; 22.30... und morgen iſt Sonntag; 24.00—.00 Nachtmuſik. Militäriſche Namen und ihre Entſtehung Die Herkunft der Bezeichnungen Infanterie und Kavallerie/ Der Zapfenſtreich Die Bezeichnungen für die Waffengattungen unſeres Heeres ſind zwar den meiſten Men⸗ ſchen bekannt, aber nur wenigen dürfte die Herkunft und die urſprüngliche Bedeutung mancher derſelben bekannt ſein. Hier einige Beiſpiele: Huſar iſt urſprünglich eine ungariſche Waffengattung, die zuerſt um die Mitte des 15. Jahrhunderts von Kroaten geſtellt, dann aber in Folge zunehmender Verwilderung von rein ungariſchem Adel erſetzt wurde, welch letzterer in reicher glänzender National⸗ tracht auftrat. Da nun bei dieſem Aufgebot von je 20 Häuſern ein Reiter geſtellt werden mußte, ſo nahm die daraus gebildete Truppe mit der Zeit den Namen Huſaren an, da im Ungariſchen„husz:“ zwanzig bedeutet. 1547 erſchienen ſie zum erſten Male unter Karl V. in der Schlacht bei Mühlberg. Die Bezeichnung Dragoner kommt zu⸗ erſt zur Zeit Heinrichs IV. von Frankreich vor und rührt wahrſcheinlich von dem franzöſi⸗ ſchen Worte„dragon“(Drache) her, welches Tier die erſten Dragoner in ihren Feldzei⸗ chen führten. Grenadier oder Granatier war in der alten Kriegskunſt ein Granatenwerfer(italie⸗ niſch„grenada“). Die erſte Kompanie der⸗ ſelben wurde 1634 bei der Belagerung von Regensburg gebildet, als General Lars Kagge zu dieſem Dienſt Freiwillige aufforderte, denen er eine bedeutende Solderhöhung ge⸗ währte. Der Name Ulanen iſt wahrſcheinlich tatariſchen Urſprungs, indem die Tataren ihre leichte Reiterei, mit der ſie fortwährend die polniſche Grenze beunruhigten, Ulans(d. h. Wackere, Tapfere), nannten und die Polen dann ihre leichte Reiterei mit demſelben Namen be⸗ legten. Die polniſchen Ulanen waren demnach die erſten in Europa; 1790 und 1791 folgte dann die Einrichtung derſelben in Oeſterreich und Preußen. Die Infante rie, von jeher der Kern und Hauptbeſtandteil aller Armeen, leitet ihren Namen von dem ſpaniſchen Wort„Infanteria“ her, weil man darunter urſprünglich die Lerb⸗ garde ſpaniſcher Infanten verſtand. Andere behaupten freilich, das Wort hinge mit dem altgermaniſchen„fant“, d. h. junger Menſch. dann Knecht, Fußvolk, zuſammen. Im Gegen⸗ ſatz dazu erhielt die Kavallerie ihren Na⸗ men von dem italieniſchen„cavallo“, d. h. Pferd. Korporal iſt verſtümmelt aus dem franzöſi⸗ ſchen„caporal“, wörtlich: Hauptmann(ita⸗ lieniſch„capo“, Kopf). Bekanntlich wurde Na⸗ poleon I. in den italieniſchen Feldzügen ſcherz⸗ weiſe von ſeinen Soldaten„le petit caporal“, der kleine Hauptmann genannt. Der Zapfenſtreich endlich, ſoll ſeinen Namen daher führen, daß durch dieſes Signal die Soldaten des Abends aus den Schenken in ihre Quartiere gerufen wurden. Dabei kommt die altdeutſche Gewohnheit in Betracht, wonach die Polizeibeamten zur beſtimmten Stunde in die Schenkſtuben traten und über die Zapfen der Fäſſer einen Strich mit der Kreide machten, worauf nichts mehr ausge⸗ ſchenkt werden durfte. lf. Was Sandhofen zu berichten weiß Die Kleingärtner bei raſtloſer Frühjahrsarbeit/ Kleine Ereigniſſe der Woche Wenn wir in dieſen Tagen einen kleinen Bummel durch die hieſigen Kleingartenanlagen in der Weide unternehmen, dann fällt das em⸗ ſige Treiben in den vielen Gärten auf. Wir ſeben hier vor uns ein gut Stück Arbeit des mit ſeiner Scholle aufs engſte verwachſenen Klein⸗ gäriers. In harter, raſtloſer Arbeit ſchafft er hier einen Ausgleich im täglichen Exiſtenztamp', um dadurch ſeiner Familie den notwendigen und erforderlichen Lebensunterhalt zu ſichern. Um das Gedeihen der kleinen Gärten kämpft die geſamte Kleingärtnerſchaft. In raſtloſer Emſig⸗ keit werden die Beete umgelegt und in den mit gutem Dung vorbereiteten und aufgelockerten Boden wird der junge Samen eingelegt. Das wird mit viel Liebe und größter Sorgfalt getan. Dabei ſetzt man alle Erfahrungen in der Boden⸗ bearbeitung und ⸗Pflege und deſſen Düngung ein, um ja die beſten Erfolge zu erzielen. Obſt⸗ bäume und Fruchtſträucher ſind ebenfalls in Ordnung gebracht. Die ſchmucken Gartenhäus⸗ chen, die dem Kleingärmer in den Sommer⸗ monaten zu einem zweiten Heim werden, er⸗ leben eine Neuauffriſchung. Alles wird dem kommenden Werden angepaßt. Anläßlich der Verſetzung der Schweſter Frieda Sänger, die in der hieſigen evangeliſchen Ge⸗ meinde lange Jahre die Nähſchule verwaltete, wurde im hieſigen Lutherhaus die Scheidende in herzlicher Weiſe geehrt. Schweſter Frieda Sänger, die für ihr ſtetes erfolgreiches und Krankheitsübertragung durch ſegensreiches Wirken den herzlichen Dant der ganzen Gemeinde entgegennehmen durfte, war allſeits ſehr beliebt und in ihren Fähigteiten in der Führung der Nähſchule beſtens bekannt. Selbſt die letzte Ausſtellung gab noch einmal von dem unter ihrer Anweiſung Erlernten Zeugnis. Nebſt der Geiſtlichteit waren u. a. bei der Abſchiedsfeier auch die ehemaligen Schüle⸗ rinnen vertreten. Unentwegt ſoll der Künſtler in ſeinem künſt⸗ leriſchen Schaffen ſeiner Arbeit ſtehen und da⸗ mit ſeinem Volte dienen. Der Sohn des hie⸗ ſigen Schloſſermeiſters Friedrich Sommer, der bisber am Opernhaus Hannover verpflichtet war, erhielt auf ein erfolgreiches Probeſpiel vor Generalmuſitdirektor Dr. Karl Böhm eine ehren⸗ volle Berufung als Solo⸗Celliſt an die Staars⸗ oper Dresden. Fritz Sommer, der erſt 23jährige junge Künſtler, iſt in zahlreichen Konzerten und im Rundfunk als Soliſt und Kammermuſiker wiederholt hervorgetreten. In Mannheim an der Städtiſchen Hochſchule für Muſik und Thea⸗ ter erhielt er als Meiſterſchüler des Konzertmei⸗ ſters Müller ſeine muſikaliſche Ausbildung. Mit dieſer Berufung an eines der erſten deutſchen Opernhäuſer ſteht unſerem jungen Künſtler die Zukunft offen. Ganz Sandhofen begleitet ſeinen erfolgreichen Sohn auf ſeiner weiteren Künſt⸗ lerlaufbahn mit den beſten Wünſchen. Was. Trinkgläſer Die Gefahr der Aebertragung iſt an ſich gering/ Gläſerreinigung notwendig In der„Zeitſchrift für Aerztliche Fortbildung“ nimmt Prof. Dr. A. Gins vom Inſtitut für Infektionskrankheiten Robert Koch in Berlin zu einer Anfrage Stellung, ob Infektionskrankheiten in öffentlichen Gaſtwirt⸗ ſchaften durch den Gebrauch von Gläſern über⸗ tragen werden können. Bei der Beantwortung dieſer Frage, ſo ſchreibt er, wird man die theoretiſche Möglichkeit und die praktiſche Wahrſcheinlichteit ſcharf trennen müſſen. Es kann kein Zweifel darüber beſtehen, daß bei der Benutzung desſelben Trinkgefäßes durch mehrere Perſonen Batterien aus der Mundhöhle des einen auf die Lippen des an⸗ deren übertragen werden können. Die Ueber⸗ tragung von lebenden Krankheitserregern durch Trinkgefäße muß auf Grund mitrobiologiſcher Erwägungen ſogar als leicht möglich be⸗ trachtet werden. Die medizinalpolizeilichen An⸗ ordnungen für die Bekämpfung der übertrag⸗ baren Krankheiten tragen dieſer Infektionsmög⸗ lichkeit dadurch Rechnung, daß für den an einer meldepflichtigen Infektion Erkrankten der Ge⸗ brauch von eigenen Eß⸗ und Trinkgeſchirren vor⸗ geſchrieben iſt. Da es aber eine ganze Reihe von übertragbaren Krankheiten gibt, die nicht meldepflichtig ſind, die aber ebenfalls durch die in der Mundhöhle anweſenden Keime übertra⸗ gen werden können, beſteht tatſächlich eine ge⸗ wiſſe Gefahr, wenn der Weg von der Mund⸗ höhle zu den Lippen des geſunden Menſchen nicht wirkſam unterbrochen wird. Damit tritt die Frage der Gläſerreinigung in den Gaſtwirtſchaf⸗ ten in den Vordergrund. Da in den Gaſtwirt⸗ ſſchaften der Gebrauch desſelben Trinkgefäzes durch mehrere Perſonen regelmäßig vorkommt, iſt die Auſmerkſamteit darauf zu richten, daß hierdurch keine Infektionsquellen entſtehen. Sie wären z. B. zu erwarten, wenn eine größere Zahl von Trinkgefäßen in demſelben Spülwaſſer gereinigt werden. Dann kann, beſonders wenn das Spülwaſſer längere Zeit nicht erneuert wird, ſogar eine Vermehrung beſtimmter Krank⸗ heitserreger eintreten. Dieſe Form der Gläſer⸗ reinigung ſollte daher beanſtandet werden, wo immer ſie noch anzutreffen iſt. Die Gefahr der Uebertragung von Infektions⸗ kantheiten durch Trinkgläſer kann aber überall da als beſeitigt angeſehen werden, wo die Gläſcrreinigung unter fließendem Waſſer ſtatt⸗ finder. Wird ſie durch Verwendung einer Bürſte noch unterſtützt, dann iſt das für die Zwecke der prattiſchen Seuchenbekämpfung Erforderliche ge⸗ ſchehen. Großbetriebe ſind teilweiſe ſchon zur Einführung einer automatiſchen Spülung über⸗ gegangen. Die Gefahr der Uebertragung von Krankheits⸗ erregern durch Trinkgläſer iſt an ſich gering. Neue Poſtproteſtgebühren Die am 1. April in Kraft tretende„Verord⸗ nung über die Koſten in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit und der Zwangs⸗ vollſtrechung in das unbewegliche Vermögen vom 25. November 1935“(Koſtenordnung)— RGBl. I S. 1371— hat auch eine Aenderung der Poſtproteſtgebühren erforderlich werden laſſen. Durch eine Verordnung des Reichs⸗ poſtminiſters zur Aenderung der Poſtordnung vom 19. März werden die eigentlichen Proteſt⸗ gebühren denen der Koſtenordnung nunmehr angeglichen. Sie betragen vom 1. April 1936 an' bei Wechſeln und Schecks bis 50 RM 1 RM, über 50 bis 100 RM.50 RM, über 100 bis 200 RM 2 RM, über 200 bis 300 RM .50 RM, über 300 bis 500 RM 3 RM, über 500 bis 1000 RM 4 RM. Die Gebühr für die Ausſtellung eines Zeugniſſes über die Proteſt⸗ erhebung als Erſatz für eine verlorengegangene Proteſturkunde beträgt vom gleichen Zeitpunkt an ohne Rückſicht auf die Höhe der Wechſel⸗ oder Scheckſumme 2 RM. Wege⸗ und Schreibgebühren werden bei der Proteſterhebung durch die Poſt auch künftig —** Badeeinrichtunsgen 9 ſiefeft und montiert in allen preislägen Ph. Wagner installationsmeister Ausstellung oOu 5, 3 la. Habereckl) fleparaturen erledige ich promꝑt nicht beanſprucht. Das iſt für die Geſamthöhe der Proteſtkoſten von Bedeutung. Die Proteſt⸗ erhebung durch die Poſt wird demnach trotz der Angleichung der Poſtproteſtgebühren an die Sätze der Reichskoſtenordnung auch in Zukunft mit geringeren Koſten verbunden ſein als die Proteſterhebung durch andere Stellen. Die Fledermaus fliegt wieder Vom Winterſchlaf erwacht, verläßt die Fle⸗ dermaus Turmſtube und Kirchenſpeicher. Aus Kornboden und Scheune treibt ſie der März⸗ wind zu friſcher froher Flatterjagd hinaus. Hunger eifert den äußerſt nützlichen Inſekten⸗ jäger an und wehe der Mücke, die am dämmer⸗ grauen Märzabend über Straße und Bach, Buſch und Baum des kaum erwachten jungen Lebens ſich freut. Bei uns kennt man der Hauptſache nach fünf Fledermausarten, die Zwerghufeiſennaſe, die Mopsfledermaus, die Ohrenfledermaus, die Zwergfledermaus und die ſpätfliegende Fledermaus. Durch Vertilgen vieler Forſt⸗ und Gartenſchädlinge machen ſich die Fledermäuſe nützlich. Wegen des plankendurchbruches fGeschäftzwerlegung von E 5, 12 naci EA, il. 9 Ffiedf. Senlemner Haltestelle•23 35 B 0 R 5 E Fernruf 227 48 WIEDER-ERGFFNUNG ist morgen nachmittag 1 Uhr berser Teppiche lielegenheitskäufe! 2 Bausback M. 10 fuf 254 57 Loschen. oDesier. Abfüllstelle des deutschen Imkerbundes Merz5e Kucke — Nian vvird gui bhedient S= in der Druckerei des»HB Rafhausbogenl⁊ 1886: Ein Mann allein am Starfl 1936: Sein Werk in voller Fahrfl erfolgreicher Enhyicklungsarbeit im Dienste der Krafl- fahrt haben den unbestriftenen Ruf der zOScH-Zün- dung auf alle zOSCH-Erzeugnisse ũbertragen. So hat das bhessere BOSCH-Licht löngst die alten Lafernen abgelõst. Der Krafffahrer von heute fãhrt nachis sicher und schneller mit der zOScH-Lichlanlage— also mit der Lichimaschine, der Bafterie, den Haupischeinwer- fern und den wirkungsvollen Zusahscheinwerfern von B0S0H Robert Zosch.-G. 5fuffgart jehf den neuen BOSCH.-Breiſsffohſer ſũꝰ Kuten- und Nebelſicht in jedem Fochgeschöft. „Hakenkreuzbanner“— Seite 8 Durch deutſche Gaue 4 Nr. 161— 3. April 1936 Lor Drei Jal Drei Jah 1 72 2 ſchönſte Zierde, die Azaleen, ihre leidenſchaft, deuten auch Oe le er eil en Frũ lin Sland aft lich glühenden Blüten verſtreuen. verkehr Verſonnen ſchaut uns die ganze Gegend an. dige Beſuch 3— Hohen⸗ 5 aden, der ſteilen Batterfelſen, des Fremers⸗ Der Kurort Badenweiler im Blütenſchmuck— In Erwartung der erſten Oſtergäſte bergs in ein lieblich blickendes und lachendes wurde ſcho ———— ſich in—3330 eng Wn 05 Die alten Griechen wußten, daß vollkommene Seite und krochen in das„Pferd“. Nächtlich Stirn tippen und fragen:„wer hatte den er⸗ per ſchwingenden grünen Hügel des Anblicks Schönheit kaum einem Menſchen gegeben ift. dunkel wurde es ringsum. Allmählich ſchlieſfen leuchtenden Gedanken“? Und ſie mußten ihm Mrnſkie fib Wenn alfo ihre Bildhauer eine Göttin formten, ſie bis auf den Roßlenker. nicht nur recht geben. Jetzt ſind ſie es, die herge——— roßartigkeit romantiſcher Fels⸗ nahmen ſie von einem Modell die herrlichen Welche Ueberraſchung, als das Pferd hielt immer, wenn der Winter ſtibt, trojaniſches 9 Wie war Schultern, vom anderen den Hals, Bruſt oder und ſie aus dem Bauche krochen, im Neſt des Pferd ſpielen und nach Badenweiler fahren Ruͤckgang d Feſſeln. Aber es gibt Landſchaftsgebilde, von Frühlings, in Badenweiler! Da konnte er, der wollen. Wieder iſt es ſoweit! und wo der Natur ſo gebaut, als hätte ſie der ſchöpferiſche den guten Einfall hatte, den andern an die F. Sch. Idylliſcher Ort im Neckartal einen ſtärker Geiſt 3n 3005 alter das Mehr o eichnet. Was auch die Hand der Raumgeſtalter durch wett onft wo tun mag, nie wird es ihnen gelingen, Am bende tauſendjährigen ſagen⸗ Ainehthaite La gea me W. Alab von Wib anes Fergh ei Grilſhe Ernen m, Ma e es eine Frau nützen, das Kleid vom Leib eines lal. Inmitten der Berge des Neckartales zwi⸗ Vorführmädchens zu kaufen, wenn ſie deren Wuchs nicht dazuerwerben kann? Das gleiche iſt es mit Kurorten. Es gibt ſolche, die eben begnadet ſind. Zu ihnen gehört Bad'enweiler. Und man gibt nur der Wahrheit die Ehre, wenn man ſagt, hier ver⸗ mähle ſich der Frühling am innigſten mit un⸗ ſerem Boden. Dieſe Wahrheit iſt zugleich eine Botſchaft: wenn ihr Oſtern feiern wollt, dann reiſt dahin. Ihr werdet erwartet dort oben, hoch über der Rheinebene. Nahe dem„Blauen“(der Name des Berges hat fymboliſche Bedeutung) ſtehen feierliche weiße Häuſer, in denen das Früh⸗ üngszeremoniell ſchon begonnen hat. Zwiebel⸗ ſchalen ſprudeln im heißen Waſſer, um die Eier braun zu färben für die Körbchen auf dem Früh⸗ ſtückstiſch. Die Eidechſen eilen ſchon über das Gemäuer der Schloßruine. Alſo iſt auch ihr Tiſch ſchon gedeckt. Falter gaukeln über dem„Rundweg“, alſo ſind Blüten da. Nicht da und dort nur ein Veilchen, nicht ſpärlich verteilte„Schlüſſele“. Die Farben ſind gar nicht zu überſehen. Das— Vergnügen, die We Welt nach langem Winter Neuerung Im Reiſeverkehr wieder zu begrüßen, verlockt zu weiten Spazier⸗„Ab 1. April gelangten die vom Mitteleuro⸗ ——5 nach beſonnten Hängen, zärtlichen Wie⸗ päiſchen Reiſebüro(MéR) gemeinſam mit der W engründen, in den grünen kühl atmenden bie Blüte lockt Aehsae Wirtſchaftsgruppe Gaſtſtätten⸗ und Beherber⸗ Wald. Und dann, in Uebereinſtimmung mit allem, was ſproßt, grünt und ſich färbt, ruft der Kuk⸗ kuck, wie auf Beſtellung und pünktlich wie der andere, der den kleinen Laden über dem Ziffer⸗ blatt aufſtößt und loslegt. Faſt möchte man an eine geſchickte Regie glauben. Wie ein Menſch von der Poeſie der Land⸗ ſchaft ergriffen werden kann, dafür dieſes Bei⸗ ſpiel: da war ein Mann, der wohnte mit den Seinen in einem finſteren Induſtrieort. Als der Winter vorüber und die Vitamine ver⸗ braucht waren, rief er eines Abends ſeine Fa⸗ milie zuſammen und befahl ihr, die Koffer zu packen. Als dies geſchehen war, führte er ſie zu —46— Benzineſel.„Stellt euch vor, dies ſei as trojaniſche Pferd“, ſagte er„und ſchlüpft hinein!“ Die Mutter dachte, dem iſt was zuge⸗ ſtoßen, die Kinder fürchteten, um den Verſtand für den Vater beten zu müſſen. Er aber ſah nicht nur vernünftig aus, frohgelaunt war er, wie ſie ihn lange nicht mehr geſehen hatten. Alſo nahmen ſie die Sache von der luſtigen Wanderung durch das ſchöne Oostal Das Oostal iſt Deutſchlands Sonnenwiege. Wenn noch des Winters Schnee über Wieſen und Feldern liegt, blühen in der Lichtentaler Allee unter den Birkengruppen, den nordiſchen Frühlingsfeen, und unter den alten exotiſchen Bäumen die buntfarbenen Krokuſſe. Und der erſte ſonnigwarme Frühlingstag vollbringt die knoſpenſprengende Tat, die die Bäderſtadt und das Oostal über Nacht in eine Inſel jungen Entzückens wandelt. Denn von den vielen Tä⸗ lern unſerer Heimat iſt keinem dieſelbe glück⸗ liche, beſchränkte und doch tauſendfältige Fülle zugemeſſen worden, wie dem Oostal. Baden⸗ Baden hat von allen deutſchen Badeorten etwas und empfing doch koſtbare Zugaben, die andere nicht aufweiſen können. Baden⸗Baden iſt eine Stadt des inneren Zu⸗ Hauſe⸗ſeins, ſeine Heilquellen ſind ſeit Jahr⸗ tauſenden bekannt und berühmt in der ganzen Welt, und ſeine Lichtentaler Allee, die mit Recht „Hochſtraße der Welt“ genannt wird, atmet Grazie und Adel und iſt dem Weſen der Bäder⸗ ſtadt im ſchönſten Guß verbunden, und das Oostal ſelber iſt ein rührend ſchönes Stück Sanftmut und Friede. Nun haben über Nacht alle ſchwungvollen Lebensgefühle den neuen Frühling 1936 ins Oostal gebracht. Die erſten Magnolienbäume blühen in der Lichtentaler Allee, nachdem die Forſythienſträucher ſchon ſeit Tagen das Bett der Oos mit ihrem Gold eingefaßt haben. In den Gärten haben ſich die Kirſchbäume ihre weißen Schleier umgetan, und bald werden auch des Zaubergartens„Lichtentaler Allee“ ſchen Heidelberg und Heilbronn, von herrlichen Wäldern umgeben, vereinigen ſich hier die Schönheiten einer bezaubernden den Dem Beſucher und Erholungſuchenden erö. nen ſich ſchöne Spaziergänge durch üppige Fel⸗ der zur neuen Siedlung„Lauerskreuz“ oder in das ſtille, von ſaftigen Wieſen umſäumte Seebachtal. Munter plätſchert der Bach, der viele Forellen mit ſich führt, mit ſeinem Waſſer vier jahrhundertealte Mühlen ſpei⸗ ſend. Im nahen Walde, welche gute Wilbdbe⸗ ſtände aufweiſt, laden lauſchige Sitzplätze zum Verweilen ein. Die wildromantiſche Margarethen⸗ ſchlucht iſt beſonders ſehenswert und wird immer mehr zum Anziehungspunkt von Wan⸗ derern. Beliebte Ausflüge ſind: Ein Weg durch die Margarethenſchlucht nach Mosbach, der Stadt der Fachwerkbauten— nach dem herrlich gelegenen Schloß Zwingenberg und der aus dem„Freiſchütz“ bekannten Wolfs⸗ ſchlucht. Autrabe We eingeführten Hotelgutſcheine zur usgabe. Die Gutſcheine, die in allen deutſchen Reiſebüros erhältlich ſein werden, ſind bekannt⸗ lich in ſieben Preisgruppen von RM.— bis RM 14.— gegliedert. Der Unterſchied von Preis⸗ ſtufe zu Preisſtufe beträgt jeweils RM.50, und Zuſatzkarten in dieſer Höhe geben dem Rei⸗ ſenden die Möglichkeit, von Fall zu Fall ein Haus der höheren Stufe aufzuſuchen. Bei der Einführung des Gutſcheines werden den Reiſen⸗ den zunächſt rund 3000 Hotels in allen deutſchen Gebieten zur Verfügung ſtehen, Der große Vorteil dieſer neuen Einxichtung liegt für den Reiſenden darin, daß der Hotel⸗ gutſchein dem alleinreiſenden Paſſanten, der ſich jeweils nur kurze Zeit an einem Orte aufhält, ähnliche Vergünſtigungen bringt wie dem Dauer⸗ gaſt, der bekanntlich bei längerem Aufenthalt in einem Hotel in voller Penſion billiger lebt als der Paſſant, Der mit dem Hotelgutſchein rei⸗ ſende Gaſt braucht ſich an einem Ort, bzw. in einem Hotel nur einen Tag aufzuhalten; die einzige Bindung beſteht für ihn nur darin, daß er mindeſtens fünf Gutſcheine erwerben muß. n 5 — ——2 3 0 *= ——— — — S 8 — Die Lierbael ( WMenn ——————½⏑⏑ 2 arl— 88 LINDACH am Neckar carage mit Terasse Trösel im Odenwald 3 Höhenluktkurort arkkatfee-Mote 2 6 ih 9 7 2 N 32 Am Neckar und Bergwald gelegen. 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Ruine Hohen⸗ des Fremers⸗ ind lachendes n eng ſich da⸗ des Anblicks ie ihre Schul⸗ ntiſcher Fels⸗ eckartal ihrigen ſagen⸗ zt Neckar⸗ rt im Neckar⸗ ckartales zwi⸗ von herrlichen ſich hier die 1 den henden eröff⸗ h üppige Fel⸗ reuz“ oder in n umſäumte rt der Bach, „ mit ſeinem Mühlen ſpei⸗ gute Wildbe⸗ Sitzplätze zum garethen⸗ ert und wird it von Wan⸗ in Weg durch os bach, der dem herrlich rg und der 'n Wolfs⸗ zerkehr Mitteleuro⸗ nſam mit der nd Beherber⸗ gzutſcheine zur llen deutſchen ſind bekannt⸗ RM.— bis ed von Preis⸗ ls RM 1550, ben dem Rei⸗ zu Fall ein hen. Bei der n den Reiſen⸗ llen deutſchen Einxichtung aß der Hotel⸗ anten, der ſich Orte aufhält, e dem Dauer⸗ Aufenthalt in liger lebt als gutſchein rei⸗ Ort, bzw. in zuhalten; die ur darin, daß werben muß. vondercuſtdes Reiſens ertaßt Drei Jahre Fremdenverkehr in Deutſchland/ Die Zahl der Ausländer im Steigen Drei Jahre nationalſozialiſtiſche Führung be⸗ deuten auch für den deutſchen Fremden⸗ verkehr drei Jahre Wiederanſtieg. Der ſtän⸗ dige Beſucherſchwund, der in der Syſtemzeit Deutſchlands Bäder, Kurorte und Sommerfri⸗ ſchen bis an den Rand des Abgrundes brachte, wurde ſchon im erſten Jahre der Regierung Adolf Hitlers zum Stillſtand gebracht, und großzügige Förderung hat den deutſchen Frem⸗ * einer neuen Blüte entgegenge⸗ ührt. Wie war es doch bis 19337 Ein ſtändiger Rückgang der Beſucherzahlen war die Regel, und wo der eine oder andere Fremdenort doch einen ſtärkeren Beſuch melden konnte, da wurde das Mehr an Fremden größtenteils wieder da⸗ durch wettgemacht, daß die durchſchnittliche Aufenthaltsdauer des einzelnen immer mehr ſchrumpfte. 9,3 Millionen Fremde in rund 2300 n meldete die Statiſtik für den Sommer 1933, auf 11,5 Millionen ſtieg ihre Allerheiligen Die Lierbachfälle zwischen Oppenau und Archivbild für Vollsaufklärung und Propaganda, Zahl ein Jahr ſpäter, und das dritte Jahr des neuen Reiches ließ ſie auf mehr als 12 Millio⸗ nen ſteigen. Kommt in dieſen Zahlen die wiederer⸗ wachte Reiſe luſt des deutſchen Volkes zum Ausdruck, die nur zu lange durch Arbeitsloſig⸗ keit, durch ſtändig ſich verringerndes Einkom⸗ men unterdrückt wurde, lo zeigt die Entwicklung des Auslandsfremdenverkehrs, daß auch jenſeits der Grenzen das Verſtändnis für Deutſchland im Wachſen 44 iſt. Gewiß, im Sommer 1933 erreichte der Auslandsfrem⸗ denverkehr mit 613 000 Beſuchern ſeinen tiefſten Stand, weil der Blick anderer Völker durch die böswilligen Ausſtreuungen feindlich geſinnter Emigranten getrübt war. Aber ſchon ein Jahr darauf kamen die Ausländer in ſolchen Scharen, wie man es früher nie erlebt hat: ihre Zahl ſtieg um rund 60 v. H. auf 975 000, und im Jahre 1935 erhöhte ſie ſich abermals um 10 v. H. auf 1 077 000! Was Jahre hindurch nicht möglich war— die von allen Beteiligten erſehnte Einigung aller Betreuer des Fremdenverkehrs—, war eine der erſten Taten des jungen Jee as den Fremdenverkehr in ſeine tatkräftige, fördernde Obhut genommen hatte. Das Geſetz über den Reichsausſchuß für Fremdenverkehr, ſchon im Juni 1933 erlaſſen, gab die Grundlage für die Neugeſtaltung. Das Gegeneinander vieler Stellen wurde durch ſinnvollen Aufbau be⸗ ſeitigt, und die Auslandswerbung wurde nach ſtraffer Zentraliſierung in einer Stelle, der Reichsbahnzentrale für den Deutſchen Reiſe⸗ verkehr, großzügig ausgebaut. Neben allen dieſen Maßnahmen, die in einem geſteigerten Fremdenbeſuch ihre ſchönſte Recht⸗ fertigung erfuhren, hat das große Werk der NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“ den deutſchen Fremdenverkehr neugeſtaltet. Gibt es ein ſchöneres Symbol für die Wandlung des deutſchen Volkes im Geiſte Adolf Hitlers als die ſtattliche„Kdiß“⸗Flotte, die gerade jetzt mit tauſenden deutſcher Volksgenoſſen nach den ſüdlichen Gefilden Madeiras gefahren iſt? Die Schönheiten der Heimat, der Welt kennenzulernen und zu erleben, iſt in Deutſch⸗ land nicht mehr Vorrecht weniger. Sie allen arbeitenden Volksgenoſſen zu erſchließen, die⸗ nen große Pläne. Auf deutſchen Werften ent⸗ ſtehen neue, noch ſchönere Schiffe für große Seefahrten, auf Rügen erſteht als große Ge⸗ meinſchafts⸗Erholungsſtätte des deutſchen Vol⸗ kes ein Seebad von gewaltigem Ausmaß. 200 Reiſen ſieht das„Kdß“⸗Programm für dieſes Jahr vor. Denn auch der Aermſte ſoll teilhaben an der Schönheit der Welt— das iſt der Wille Adolf Hitlers! Im Herzen des romantiſchen Renchtals Im geographiſchen Mittelpunkt des Renchtals, wo Lierbach und Maiſach mit der Rench ſich vereinigen, wo nach allen Seiten die wichtigſten Verbindungswege des Tals nach dem übrigen Schwarzwald ausſtrahlen, liegt das Kurſtädtchen Oppenau. Und doch glaubt jeder, der ein⸗ mal in Oppenau iſt, nicht in dem Tal ſich zu befinden. Das Zuſammentrefſen der verſchiede⸗ nen Talrichtungen läßt eine Ausweitung ent⸗ ſtehen, um die ſich ein Kranz bewaldeter Berge ſchlingt in einer ſo verwirrenden Vielgeſtaltig⸗ keit, daß der Sinn für die Richtung des Haupt⸗ tals völlig verloren geht. Es iſt eine Welt für ſich, inmitten der das Städtchen klimatiſch und hygieniſch wohlbehütet und geborgen ſchlum⸗ mert, eine Welt der rauſchenden Tannen und der klingenden Quellen, der ragenden Höhen und der weiten Horizonte, der ſchroffen Felſen und der traulichen Wieſengründe, der rauſchen⸗ den Waſſerſtürze und der einſamen Bergſeen, des flinken Rehes und der muntern Forelle. In herber Großartigkeit blicken auf das Städtchen Kniebis und Moos, jener von Scheffel beſungen, dieſe ſchon von Grimmelshauſen im„Simpli⸗ ziſſimus“ als Ausſichtsberg gerühmt. Die Einrichtungen Oppenaus als heilklimati⸗ ſcher Luftkurort ſind ſeiner natürlichen Eignung durchaus entſprechend. Vorhanden ſind beſt⸗ eingerichtete Hotels und Gaſtſtätten von aner⸗ kanntem Ruf(Delikateſſe: Forellen und Oppen⸗ auer Edelkirſchl), Schwimm⸗ und Sonnenbad, Bezirkskrankenhaus(Diathermie, alle Arten Bäder), Leſehalle, Gelegenheit zu Sport, Jagd, Angeln und Schießen. Ein Netz gepflegter Spa⸗ zierwege mit hübſchen Ausſichtstempeln und in allen Steigungsgraden entlang den Berghängen und am klaren Bache, lädt ein zum Genuß der würzigen Luft und der herrlichen Landſchaft. Nicht zuletzt aber wird Oppenau als Stütz⸗ punkt gewählt von vielen, die vorteilhaft den nördlichen und mittleren Schwarzwald kennen lernen wollen. 30 eignet es ſich vorzüglich durch ſeine zentrale Lage. Abrißweiſe ſeien als Ausflugsziele nur erwähnt: das zwei Stun⸗ den entfernte, über den Berg und durch das romantiſche Lierbachtal erreichbare welt⸗ berühmte Allerheiligen mit Deutſchlands ſchönſten Waſſerfällen, der tannenbeſchirmten Ruine der einſtigen gotiſchen Kloſterkirche und dem Kriegerdenkmal des Schwarzwald⸗Haupt⸗ vereins, das Maiſachtal mit dem alten Bade Antogaſt(Mineralquellen), das weite Revier des Kniebis mit Kniebis⸗Dorf, Zu⸗ flucht und Alexanderſchanze, Freu den ſt a dt, der Ruheſtein, Wildſee, Mummelſee, die Hornis⸗ grinde, die Renchtalbäder, der Glaswaldſee, um nur einige zu nennen. eee.—.eee, Romantiſche Welt am Rhein Vor einiger Zeit hatte der Landesfremden⸗ verkehrsverband Baden einen„Gaſtronomiſchen Bilderbogen für Neckar, Schwarzwald und Bodenſee“ herausgebracht., Ermutigt durch die Erfolge dieſer reizvollen Werbeſchrift trat nun vor kurzem der gleiche Verband mit einem zweiten mehrfarbigen Bilderbogen an die reiſe⸗ frohe Oeffentlichkeit. Diesmal gilt es die„Ro⸗ mantiſche Welt am Oberrhein“, die wiederum in höchſt anziehenden farbigen Darſtellungen von der Hand Leo Fallers eine heiterge⸗ ſtimmte Würdigung erfährt; ihre ſachliche Er⸗ gänzung erhält ſie in Wiedergaben intereſſanter alter Stiche auf der Rückſeite. Baden als romantiſches Reiſe⸗, Wander⸗ und Urlaubsland erweiſt ſich als ſchier unerſchöpf⸗ lich an Sagen und Mären und an geſchicht⸗ lichen Beziehungen! Da brauſt über den Odenwald der trinkgewaltige Rodenſteiner. Von ſeiner Burg Hornberg„grüßt“ der wak⸗ kere Götz von Berlichingen. Das mächtige Faß im Schloßkeller zu Heidelberg mahnt daran, daß Baden zu den herrlichſten Wein⸗ ländern deutſcher Erde gehört. Natürlich wird auch erzählt, daß Schillers„Räuber“ zu Mannheim zum erſtenmal über die Bretter ſtürmten. Und dann landauf Schwetzingen, Bruchſal, Karlsruhe, Raſtatt, Ba⸗ den⸗Baden und ſo weiter. Der Schwarzwald ſteckt voller romanti⸗ ſcher Landſchaftsſchönheit. Freiburg iſt die Stadt, in der Berthold Schwarz das Pulver er⸗ fand. Südwärts ſchließt ſich das Land Johann Peter Hebels an mit ſeinem gepflegten Bad am Hang, des Blauen, Badenweiler. Hochrhein und Bodenſee miſſen eine un⸗ begrenzte Menge Stoff zum Bilderhogen von der romantiſchen Welt Badens beizuſteuern. Scheffels Spuren folgt man. Der Hegau feſ⸗ ſelt... Kurz, wer jetzt nach dem Frühlings⸗ land am Oberrhein reiſt, wird ſich freudig an⸗ geregt fühlen, wenn er ſich dem neuen Bilder⸗ 7—* Landesfremdenverkehrsverbandes an⸗ vertraut. 5ApE WEILEB im Frühling nach dem warmen deutschen Sücden res V GOflænes FTherwal-Fömiliensshohhhbhad MWit aflen imedizinisghen Bädeyn, Sete Hotels, Begnsio Südlichster Thermalkurort Deutschlands Schwarzwald— 450 m U, d. M. Lerr- Herven.- Kreistauk- Ftoflwetkzel — Thermé 26,4%C. 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Ein mäzenatiſcher Maulwurf, der ſich hinter dem Schutzwall ſeine Beute den Zugrif⸗ ſen eines rauhen Schickſals zu verbergen glaubte. Prag, ſeine Reſidenz, konnte um 1600 mit Fug „diſee Kunſtlammer Europas“ heißen. Aber nicht minder„dans Kurioſitäten⸗ und Abnormitäten⸗ kabinett“ einer gärenden und drängenden Epoche, die ſich, noch ein wenig ſpieleriſch, in den fun⸗ kelnagelneuen Realwiſſenſchaften verſuchte. Un⸗ mittelbar neben den größten Meiſterwerken der italieniſchen Malerei verzeichnet ein altes In⸗ ventar dieſes kaiſerlichen Kulturſtapelplatzes „allerlei Meerfiſche, darunter eine Fledermaus, eine Schachtel mit vier Donnerſteinen, zweir Schachteln mit Magnetſteinen und zwei eiſernen Nägeln, ſollen von der Arche Noah ſein, ein Stein, der da wächſt, vom Herrn von Roſenberg, ein Krokodil mit einem Futteral, ein Monſtrum mit zwei Köpfen..“ Genau ſo monſtrehaft wie ihre Anlage ge⸗ weſen war, ſollte das Ende dieſer gigantiſchen und regelloſen Sammlung werden. Als die Sol⸗ daten Friedrichs des Großen anderthalb Jahr⸗ hunderte ſpäter gegen Prag vorrückten, ſchlepp⸗ ten eilige Hände unter dem Donner der preu⸗ ßiſchen Kanonen alles, was von Rudolfs be⸗ rühmter Kunſttammer noch übrig war, in die Felſengewölbe der Burg. Der Krieg verging, der Friede kam, man hatte wichtigere Sorgen und vergaß das koſtbare Kellergerümpel, um es erſt 1781 neu zu entdecken. Wer aber waren die Entdecker? Beamtete Banauſen, die ob ſoviel ſeltſamen„wertloſen“ Plunders ihre Perücken ſchüttelten und ſich für wer weiß wie kluge Leute hielten, als ſie Tauſende von unvergleichlichen Gemälden, Plaſtiten, Edelſteinen, Büchern und Urkunden nebſt den ausgeſtopften Krotodilen für ein paar hundert Kronen öffentlich verſteigerten. So gelangte eine der ſchönſten antiten Statuen, die„Ilioneusſtatue“, die heute ein Schmuckſtück der Glyptothek zu München iſt, für 51 Kreuzer an einen jüdiſchen Händler. Und ſo, für ein hal⸗ bes Butterbrot, ſchlug man auch ein Oelbild los, von dem die Liſte des Auktionators ſaate, es ſei„ein nacktes Weibsbild, von einer böſen Gans gebiſſen“. Der Leſer iſt auf der falſchen Fährte! Dieſes „Weibsbild“ war nicht Antonio Allegri da Cor⸗ reggios Gemälde„Leda mit dem Schwan“. Sondern nur eine, wenn auch ſehr gute Kopie nach der richtigen„Leda“, die allerdings dereinſt zu Rudolfs Schätzen gehört hatte. Und die wech⸗ ſelvollen Abenteuer des Originals ſind noch viel abſurder und romantiſcher als die der ſo töricht mißhandelten Kopie. Corregio, den wir als einen der größten und liebenswürdigſten Künſtler der italieniſchen Re⸗ Kaiſſance bewundern, ſchuf dieſes Gemälde im Auftrage eines Herzogs von Mantua, der es Kaiſer Karl V. ſchenkte. Karl, der trotz ſeines problematiſchen Intellekts galante Szenen zu ſchätzen wußte, nahm die ſchöne„Leda“ mit nach Spanien, als er ſich von der ſchnöden Welt in die faſt mönchiſche Verſuntenheit ſeiner letzten Jahre zurückzog und nach ſeinem Tode erbte Philipp II. das meiſterhafte Konterfei jener ſchwanbetörten olympiſchen Konkubine, die als Mutter der Helena der eigentliche Urgrund des Trojaniſchen Krieges und damit vieler ſchwerer Stunden unſerer Schulzeit geweſen iſt. Dann kaufte Kaiſer Rudolf das Bild für ſeine Prager„Kunſtkammer“, deren jämmerliches Ende Frau Leda nicht mitzuerleben brauchie, weil die ſchwediſchen Truppen ſie ſchon wäh⸗ rend des Dreißigjährigen Krieges nach Stock⸗ holm entführten. Aber dort im hohen Norden blieb der echte Correggio auch nicht lange. Köni⸗ gin Chriſtine nahm dieſes Wertobjekt vorſorg⸗ lich mit, als ſie, nach ihrer Abdankung, dem — Schickſal eines Bildes von Heinz Cuedecke ſonnigen Süden zuſtrebte. Und bald landete das — wieder in Italien, wo es entſtanden ar Freilich ſollte es Correggios„Leda“ nur kurze Zeit vergönnt ſein, die milde Luft ihrer Heimar zu atmen. Denn obwohl ſie nach den aufregen⸗ den Irrungen ihres nunmehr zweihundertjähri⸗ gen Daſeins einen ruhigen Lebensabend ver⸗ dient hätte, begann erſt jetzt der tollſte und grauſamſte Abſchnitt ihrer bewegten Biographie. Schon anno 1722 reiſte das Gemälde von Rom nach Paris an den Hof des Regenten Philepp von Orléans. Und deſſen Sohn, ein allzu from⸗ mer Herr, zerſchnitt die teuere Leinwand und vernichtete den Kopf der Leda, weil das„un⸗ keuſche Lächeln“ dieſer mythologiſchen Dame, ſein ſittliches Empfinden beleidigte. Es war ein Glück, daß ſich der Hofmaler Charles Coypel des verachteten Bildes erbarmte und es wieder in einen handels- und galerie⸗ fähigen Zuſtand verſetzte. Er verkaufte die ent⸗ gleiſte Königin von Sparta ſamt Dienerinnen, Schwan und Hintergrund an einen Privatſamm⸗ ler, und auf dieſem letzten Umwege kam ſie ſchließlich in eines der Gemächer des weiber⸗ feindlichen Philoſophen von Sansſouci, der 21 060 Livres für das„Weibsbild“ mit falſchem Antlitz bezahlte. Um 1830 erhielt Frau Leda abermals einen neuen Kopf, und heute erfreut ſie ſich im Berliner Kaiſer⸗Friedrich⸗Muſeum jener Pflege und Bewunderung, die ihr als einem Liebling des Zeus und einem Geſchöpf des Meiſters Correggio gebührt. * Kontradiktoriſcher Nachtrag:„Es war Antonio da Correggio“, ſo ſchreibt Vaſari, der be⸗ rühmte Künſtlerbiograph des 16. Jahrhunderts, „von einem ſehr ſchüchternen Weſen, und er plagte ſich unter vielen Unbequemlichkeiten ſtän⸗ dig mit der Ausübung der Kunſt, um ſeine Fa⸗ milie, die ihm zur Laſt lag, zu erhalten... Und Die ſchlaue Ruh Frau Wakayama iſt eine biedere Bauersfrau im fernen Japan. Man ſollte meinen, das alte Weiblein könnte uns nicht viel zu erzählen ha⸗ ben. Denn der ackerbauliche Betrieb auf jenen glücklichen Inſeln iſt anderer Art als im deut⸗ ſchen Vaterlande. Und Frau Wakayama vollends widmet ſich vor allen Dingen dem Reisbau. Trotzdem iſt es auch für weit entfernte Zeit⸗ genoſſen zugleich feſſelnd und lehrreich, was dieſe Bäuerin von ihrex ſchlauen Kuh zu be⸗ richten weiß. Aus ihren Erzählungen ergibt ſich die gewiß nicht allgemein bekannte Tatſache, daß auch dem viel verſpotteten Rindvieh ein hohes Maß von Intelligenz innewohnt. Die Kuh der Frau Wakayama verſteht es nämlich auf eine meiſterliche Weiſe, ſich von der Arbeit zu drücken. Man kann dies dem Vieh nicht einmal ſehr übelnehmen, denn es muß vom Morgengrauen bis in den ſinkenden Abend im Kreiſe herumlaufen, um den Schwengel der Reismühle zu ziehen. Und nicht einmal eine Kuh iſt gern in der ſprichwörtlich verhaßten Tretmühle beſchäftigt. Das Hornvieh ſtellt ſich alſo ganz einfach krank. Und zwar tut es das, indem es nicht frißt, wenn ihm das Frühſtück vorgeſetzt wird. Alsdann darf es im Stall blei⸗ ben, um ſich zu erholen. Einen um ſo beſſeren Appetit entwickelt die Kuh, wenn— es regnet. Dann wird nämlich die Tretmühle nicht in Be⸗ trieb geſetzt. Das brave Vieh hat dieſe Erfah⸗ rung bereits ſo oft gemacht, daß es ſich jedes⸗ mal von Herzen freut, wenn am Morgen das himmliſche Naß auf das Dach des Stalles praſ⸗ ſelt. Dieſe Herzensfreude kommt dadurch zum Ausdruck, daß ſich die Wiederkäuerin mit ganz beſonderer Tatkraft auf das Frühſtück ſtürzt. Ein neuer Film mit Willy Birgel Aufn.: Ufa Willy Birgel spielt als Generalmusikdirektor Garvenberg die Hauptrolle in dem neuen- Ufa-Film„Schlußak Kor-“. Spielleitung Detlew Sierck. er war eine Perſönlichkeit, die nichts von ſich ſelbſt hielt und auch nicht die Meinung hegte, die Kunſt in der erſtrebten Vollendung auszu⸗ üben. Corregio begnügte ſich immer mit wen:⸗ gem und lebte als der denkbar beſte Chriſt.“ und der Regen Sie braucht nun nicht die Kranke zu markieren. Leider iſt die Bäuerin dem armen Vieh kürzlich hinter die Schliche gekommen. Die Frau hatte angeſichts der wiederholten Appetitloſigkeit Ver⸗ dacht geſchöpft, weil ſich trotz eingehender Unter⸗ ſuchung keinerlei Anzeichen wirklicher Erkran⸗ kung bei dem Tier entdecken ließen. Und man nunmehr, die Kuh hinter das Licht zu ühren. Als ſie wieder einmal das Frühſtück ver⸗ ſchmähte, gab die Frau einem ihrer Knechte den Befehl, der Wiederkäuerin auf das Dach zu ſteigen. Das geſchah im buchſtäblichen Sinne des Wortes. Der Burſche nahm allerdings einen gehörigen Kübel Waſſer mit, als er die Spar⸗ ren emporklomm. Oben angekommen, goß er das Naß auf das Dach. Nun hob die Kuh lau⸗ ſchend den Kopf. Ihr lachte das Herz. Denn es regnete ja, nicht wahr? Da brauchte man ohnehin nicht zu arbeiten. Alſo bedurfte es nicht des Hungerſtreikes. Mit einem freudigen Grunzen ſtürzte ſich die Vierfüßlerin auf das Futter. Dann allerdings kam in ihre treuen Augen ein maßloſes Verwundern. Denn ſie wurde von der Herrin mit einer gehörigen Tracht Prügel bedacht und mußte dann ihren woſten in der Tretmühle beziehen. Trotz des Regens... * „Worauf führen Sie denn Ihr hohes Alter zurück?“ fragte der Beſucher den Jubilar. „Während der erſten ſiebzig Jahre meines Lebens“, berichtet der Greis,„war das Auto noch nicht erfunden— und in den letzten dreißig Jahren bin ich nicht mehr draußen geweſen!“ (Hemmaj). Volksweiſe Was iſt es mit dem Leben Doch für'ne arge Not, Muß leiden und muß ſterben Zuletzt den bittern Tod. Kam ich doch Anf die Erden Ganz ohne Wunſch und Will', Ich weiß es nicht von wannen, Und kenn' nicht Zweck noch Ziel. Es tritt die bunten Auen Nur einmal unſer Fuß, Nur kurze Zeit nur tauſchen Wir Händedruck und Gruß. Und was uns auch von Freuden Und Leiden zugewandt, Das mehret und das mindert Sich unter Menſchenhand. Drum laſſet uns in Freundſchaft Einander recht verſtehn Die kurze Strecke Weges, Die wir zuſammengehn! Ludwis Anzengruber. Das Worträtſel Eines Abends war kleine Geſellſchaft im kö⸗ niglichen Schloß und Papa Wrangel anweſend. Eine junge Dame unterhielt die Geſellſchaft durch ſogenannte Worträtſel— Wrangel jedoch achtete nicht ſehr darauf, ſondern unterhielt ſich mit irgendeiner alten Exzellenz. So ſah er auch nicht, wie dieſe junge Dame einen ſilbernen Löffel nahm und innig dieſen Gegenſtand eine Weile betrachtete(Worträtſel!) und ſchließlich Wrangel zum Raten aufforderte. Ratlos blickte der auf die innige Poſe der Dame— aber dann kam ihm die Erleuchtung. „Ick hab et!“ ſchrie er ſtolz.„Det Rätſel heißt — Löffelgans!“ Worauf ihn die junge Dame empört muſterte und ſelbſt die Auflöſung gab: „Silberblick!“ Aenteku r annervri: pt Wrah.urr gthan mnro wunvnkztanrnetrenatbnnrdilzeintbanhgundi wenan Kn Herzbnader und Iummmenlzumct RoblaM von MEIM ZZ STEGUèWEIT 28. Fortſetzung Noch einmal fing mein Ohr die Worte auf: „Mag auch der letzte Balken im Firſt noch feh⸗ len“,— da brachten ſie ſchon die Richtkrone, ein Monſtrum von drei Meter Höhe, geformt faſt wie eine Glocke, nach Schwarzwald duf⸗ tend und nach Garten,—— Ohm Zapp, der meben mir ſtand, wiſchte ſich Tropfen vom Bart. Das Volk ſchob ſich eng um die Krone, und wwas das einzelne Mädchen vorhin getan, das ahmten wohl dreißig andre nach, die Frauen gerne mit eingerechnet: Sie kamen aus Läden und Türen, aus Aemtern und Hinterhöfen, alle mit Bändern aus Seide oder Wolle, oh, ein Stelldichein von Farben, wie ich es nie⸗ mals vorher erlebt, es ſei denn zur tollen Faſtnacht daheim in Köln. Die Zimmerleute ließen Meiſter Zapp im Stich, ſetzten den Koks feſt auf den Kopf und küßten die Mädchen, die ſich nur mit dem Lohn der bunten Bänder freikaufen konnten. Und da dies ſtürmiſche Koſen auch eine Sitte der Stunde zu ſein ſchien, folgten die Studen⸗ ten dem Beiſpiel, bis es kaum mehr ein Sei⸗ delburger Fräulein gab, das ohne Band zu jubeln wagte. Leute, und die Weibchen am Ufer der Almar waren ſchön,— das Bild auf dem Markt konnte kein Zerrbild ſein—! Da drückte ſich auch die dicke Schanklieſe vom Perkeo ins Gewühl, einen lilaſarbenen Strei⸗ fen ſchwingend:„Ha jo, do kann ich ner fehle—“ Ich knallte ihr den Schmatz auf die Backe,— wer hätte es ſonſt getan? Copyright by Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburs Nur Witwe Kolzem blieb ungeküßt, als ſie, blaß im Wolltuch wie immer, eine blaue Schärpe brachte:„Schade, daß mein Mann nicht mehr lebt—“ „Liebe Mutter Kolzem“, hörte ich Horſt Ti⸗ burtius rufen, und er umarmte die arme Hexe,— ja, ein Herzbruder war er! Die Muſikanten blieſen und paukten einen Marſch, man faßte ſich tauſendfältig in den Arm, den Takt zu wiegen zu ſolcher Melodie. Wo man auf Dächern und Balkonen ſtand, in Reihen und Wellen, dort bot das Schunkeln und Schaukeln ein wunderlich Bild im Verein mit dem Gewoge des Marktes: Haltet aus, laſſet hoch das Banner weh'n—! Die grüne Richtkrone, bekränzt mit einem Traum von Bändern, Blumen und Farben, wurde auf Schultern gehoben wie ein wan⸗ kender Tempel aus fernen Zonen und Prozeſ⸗ ſionen, wie eine Heldin, wie eine pfingſtliche Braut, wie das Triumphieren der Erweckten ſelber Ich zitterte in den Knien, obwohl alle Angſt ferne war. Etwas andres wollte mich er⸗ regen: Ich ſah Hinnerk Lornſen unter den Zimmer⸗ leuten, die das Gerüſt mit der Krone ſchlepp⸗ ten! Und Hinnerk Lornſen trug einen Ver⸗ band um den Kopf; der arme Schelm, die Po⸗ lizei hatte ihn vor Tagen nicht zärtlich ge⸗ klopft. Warum? Das Richtfeſt war dennoch da, ohne Zank und Aderlaß.— Es ging das Gerücht, der Rektor habe beim Miniſter— trotz allem— für uns geſprochen; vergeblich, nun war das Hausverbot gekom⸗ men für jeden, der ſein Wort dem Bündnis lieh, das hier mit lauterer Pracht geſchah. Sieben Uhr ſchlug es in den Kirchen, da ſchob ſich das Gewühl vom Markt in die Al⸗ bertusſtraße; eine Wallfahrt mit Troß und Geſang—— Habt ihr ſchon einmal geſehen, wenn eine Hürde zu eng war für die Herde der Lämmer? So geſchah es hier. Faſt ſprang einer über den andern, um nicht zerknickt zu werden. Klaus Vollmering brüllte über die Köpfe weg, ich müſſe nach vorne kommen,— alſo nahm ich den bärtigen Zapp an die Hand. „Du biſt ſo ſtumm, Ohm Zapp—?“ „Hab Koppſchmerzen, Hannes Leinen!“ Schwer war es, mit breiten Ellenbogen den Weg zu ſprengen. Wir kamen erſt ſchneller vom Fleck, als wir bei den Studenten, waren, die inmitten ihrer Korf- und Verbindungen den Arbeitern das Geleit gaben.— Endlich ſchritten wir an der Front, dicht unter den Fahnen: Horſt und Hinnerk Lorn⸗ ſen, Klaus Vollmering und der ſtumme Polier: auch ich, der alle Sorgen um den nächſten Tag in die Winde warf—— In den Seitengaſſen kein Fenſter ohne Rufen, keine Pforte ohne Winken. Neben dem Perkeo war immer ein Veteran von 1870 da⸗ heim geweſen, alt und verwittert, niemals hatte ihn einer geſehen, wie eine Sage lebte er in der Stadt,— nun ſaß er im Rollſtuhl vor dem Tor, eine ſchwarze Brille vor den Augen, blanke Orden und Münzen am Rock. Und der Uralte lachte mit dem zahnloſen Mund, als habe er ewig gewartet auf dieſen Tag.— Langſam nur kam der Zug voran, dem wir den Weg zum Neubau pflügen mußten. „Wer hat die Muſik geſtiftet, Horſt Tibur⸗ tius—?“ „Sind Baſtians Trompeten—“ Horſt lachte diebiſch, mehr gab er nicht preis, es geſchahen Wunder im großen Irrgang der Ereigniſſe. Ich wollte geſcheit ſein, da ich flüſterte: „Womöglich rollt uns der Rektor noch ein Faß Rüdesheimer vor die Füße—“ „Fünf vom Senat haben jetzt hundert Mark geſtiftet. Ein Hundsfott, wer es weiter ſagt—“ Es war mir, als habe mich jemand auf den Mund geſchlagen.— Und ein Groll ſtand auf in meiner Seele: Wenn ſo viel möglich wurde, was vor Tagen noch unerreichbar ſchien, wer durfte noch Tyrann ſein über Gefühle, die ſich nur heimlich zu offenbaren wagten? Gewiß, das alles war noch kein Vollenden, war noch kein Sieg über Zweifel und Not, aber der Be⸗ ginn einer Wandlung, wer mochte ihn leugnen? Wo wartete der Erlöſer, um den Bann zu nehmen von allen Gebannten? War ich ſchon alt geworden, da ich nicht den Mut hatte, ſelbſt ein Erlöſer zu ſein? Hatte ich ſchon meine Grenze erreicht, da ich mich be⸗ wundernd den Befehlen der Jugend fügte, um ſicher zu gehen des rechten Wegs?— Am Albertusplatz warteten friſche Mengen Volkes, die Sonne des Abends tauchte alles in kupfernes Licht. Und die ſinkende Sonne brauchte man für den Richtſpruch des Poliers, ſo ſtand es in alten Büchern. Ja, der letzte Balken fehlte, der Firſt klaffte, aber der Stamm für die Krone ragte mächtig heraus, verankert im Geſtühl. Die Maurer ſtimmten ihr Zunftlied an, daß die Scheiben der Häuſer klirrten: Was man beim Bauen haben muß, der Maurer Gerſten⸗ ſaft, der Meiſter Spiritus—! Fortſetzung folgt. Die hervo genden Abſe Mannheim, Fortſchritte, BDenabbaues Wege einer erzielt word⸗ rade im Be brachliegend. keiten für„ immer vielf Die Nachfra Deutſchland⸗ durch eine? Auch die d Bedarf an gedeckt wird hervor. In res ſetzte in ſtoffbedarf d zunüchſt au⸗ wurde. Die Zellwolle, be günſtig und erhebliche? dieſen Zwe den Inland⸗ gleichzeitig 1 falls zunehl kundſchaft n lang jedoch, Vorjahreshö dagegen nich ſentliche Tei weiten Jah erichtsjahr Jahr 1935 er ſteigerung g zent. Der E ſtofffabrit 2 Mill. RM, Beteiligung⸗ oder nahezu überſteigt d Betrag von Anteil an Aus dem deren deutſe aus dem Ko ſchen Beteili gang an 2 mark von weſen. Tre der Weltwi Werle benöt dem Auslan fange beſcha genen Umſa 38,68˙(37,02 0,34(0,14) ektenerträge zeträge ſind Mill. RM) Mill.) verw Erträgen ſe Steuerabgre rückſtellunge nungsabgre 6,02(3,73) Für Löhne für ſoziale nur noch 0, und ſür ſor aufgewende dungen von Vornahme reits erwäh Abſchreibun Gewinnvort Mill., wora ſchüttet wer bei 33,25(⸗ Ausübung Umwandlur Aktien um liche Reſer Frein Eftekt Festverzinsl. v Dt. Reichsanl. v Int. Dt. Reichse Bavern Staat v Ani,- Abi, d. Pt bt Schutzgebie Augsburs Stadt Heidelbs. Stadt Ludwigsh, v. 2 Mannhm. Gold Mannheim von PirmasenssStadt Mum Ablös 4 Hess.Ld.L. iqu! B. Kom. Goldn. do Goldanl. v do Goldanl. v Bay. Hvb. Wech Frhf Hvp, Gol Frankf. Liau Prkf Goldofdbt Frkf. Goldpfbr. Mein Hvp Mein Hyo Lla Pfalz Hvo G Pfälz Liqau. pfälz. Hvp. Gol. Rhein Hvv. G do. 5-—*» do. 12-13. do Liau. do. Gdkom. Südd Boder.- Großkraftwk. Lind. Akt.-Obl Rhein-Main-De Ver. Stahlv/. Ob 16 Farbenind Mexik amort do.* Oesterf Goldr Türk. Bagdad Unsarn St G0ʃ industrie-Al Accumufatoren Adt. Gebt Aschaffbs Zel Bavr Motor Berl. 1 Brauerei Klelt lpril 1936 Aufn.: Ufa àa K Kor-“. chaft gruber. haft im kö⸗ anweſend. Geſellſchaft ngel jedoch terhielt ſich inge Dame inig dieſen Zorträtſel!) zufforderte. Poſe der rrleuchtung. tätſel heißt rt muſterte ieeen örſt Tibur⸗ nicht preis, rrgang der in, da ich r noch ein 1 idert Mark ter ſagt—“ id auf den ſtand auf lich wurde, ſchien, wer le, die ſich 1? Gewiß, war noch ſer der Be⸗ nochie ihn r, um den tten? War den Mut Hatte ich mich be⸗ fügte, um ſe Mengen te alles in de Sonne s Poliers, der letzte der Stamm „verankert ed an, daß Was man er Gerſten⸗ ng folgt. —————— Die Wirtſchaſtsſeite „Hakenkreuzbanner“— Seite 11 7 Zunehmende Nachfrage nach Zellſtoff Günſtiger Jahresabſchluß der Zellſtofffabrik Waldhof.⸗G./ Weitere Verflüſſigung der Bilanz erzielt Die hervorſtechendſten Merkmale des vorlie⸗ Funt Abſchluſſes der Zellſtofffabrit Waldof, Mannheim, ſind einmal die außerordentlichen Fortſchritte, die hinſichtlich des weiteren Schul⸗ denabbaues und damit Hand in Hand auf dem Wege einer weiteren Verflüſſigung der Bilanz erzielt worden ſind. Zum anderen haben ſich ge⸗ rade im Bexichtsjahre 1935 eine Reihe bisher brachliegender oder neuer Verwendungsmöglich⸗ keiten für Zellſtoff gezeigt, der ſich zu einem immer vielſeitigeren Induſtrieſtoff entwickelt. Die Nachfrage nach Sulfit⸗Zellſtoff innerhalb Deutſchlands zeigt eine ſtändige Zunahme, die durch eine Reihe von Umſtänden bedingt war. Auch die deutſche Kunſtſeideninduſtrie, deren Bedarf an Zellſtoff vorwiegend von Waldhof gedeckt wird, trat mit erhöhten Anforderungen hervor, In der zweiten Hälfte des Berichtsſah⸗ res ſetzte in raſch aufſteigender Linie der Zell⸗ ſtoffbedarf der neuen Zellwolleinduſtrie ein, der zunächſt ausſchließlich von Waldhof befriedigt wurde. Die Erfahrungen der Beimiſchung von Zellwolle, beſonders in Baumwollgeweben, ſind 3 günſtig und laſſen für die nüchſten Jahre eine erhebliche des Zellſtoffbedarſes für dieſen Zweck erwarten. Angeſichts dieſes ſteigen⸗ den Inlandsbedarfes war es nicht immer leicht, gleichzeitig den teilweiſe dringenden und eben⸗ falls zunehmenden Wünſchen der Auslaaids⸗ kundſchaft nach Lieferung nachzukommen, es ge⸗ lang jedoch, die Zellſtoffausfuhr 1935 nahezu auf Vorjahreshöhe zu halten, die Papierausfuhr dagegen nicht unerheblich zu ſteigern. Der we⸗ ſentliche Teil der Bedarfsſteigerung trat in der weiten Jahreshälfte, zum Teil gegen Ende des erichtsjahres in Erſcheinung. Für das ganze Fahr 1935 ergibt ſich eine mengenmäßige Abſatz⸗ ſteigerung gegenüber dem Vorjahr um 7 Pro⸗ zent. Der Erlös aus den Verkäufen der Zell⸗ ſtofffabrit Waldhof betrug 1935 rund 76(73) Mill. RM, bei Einbeziehung des Umſatzes der Beteiligungsgeſellſchaften, deren Kapital ganz oder nahezu völlig im Beſitz von Waldhof iſt, überſteigt der Geſamterlös der Verkäufe den Betrag von 100 Mill. RM. Anteil an der Deviſenbeſchaffung Aus dem Ausfuhrgeſchäft von Waldhof und deren deutſchen Beteiligungsgeſellſchaften, ſowie aus dem Kontokorrentverkehr mit den ausländi⸗ ſchen Beteiligungsgeſellſchaften iſt 1935 ein Ern⸗ gang an Devifſen und Verrechnungs⸗ markvon Mill. RM zu verzeichnen ge⸗ weſen. Trotz der beſtehenden Hemmungen in der Weltwirtſchaft konnten bisher die für die Werte benötigten Rohſtoffe, auch ſoweit ſie aus dem Auslande kommen, in ausreichendem Um⸗ fange beſchafft werden. Entſprechend der geſtie⸗ genen Umſatztätigkeit hat ſich der Rohertrag auf 38,68•(37,02) Mill. RM erhöht. Hierzu treten 0,34(0,14) Beteiligungserträge, 0,12(0,12) Ef⸗ ektenerträge und 5,01(1,92) ao. Erträge. Dieſe Bakge ſind zu„anderen Abſchreibungen“(2,87 Mill. RM) und zu Steuerrückſtellungen(.1 Mill.) verwendet worden, die ſich aus den ao. Eitrügen ſelbſt und aus einer Umſtellung der Steuerabgrenzung ergeben haben. Dieſe Steuer⸗ rückſtellungen ſind in der Bilanz unter Rech⸗ nungsabgrenzungspoſten, die ſich demgemäß aAuf 6,02(3,73) Mill. RM erhöht haben, enthalten. Für Löhne und Gehälter wurden 15,62(14,45), für ſoziale Leiſtungen 1,95(1,88), für Zinſen nur noch 0,41(1,40, für Beſitzſteuern 4,91(192) und für ſonſtige Steuern 1,0(0,96) Mill. Rm aufgewendet. Nach Abzug der ſonſtigen Aufwen⸗ dungen von 11,43(10,28) Mill. RM und nach Vornahme von 3,.95(3,6) Anlage⸗ und, wie be⸗ reits erwähnt, 2,87(2,74) Mill. RM anderen Abſchreibungen verbleibt einſchl. 937 917 RM Gewinnvortrag ein Reingewinn von 2,99(2,01) Mill., woraus 6(5) Prozent Dividende ausge⸗ ſchüttet werden ſollen. In der Bilanz erſcheinen bei 33,25(28,25) Mill. RM AK. das ſich nach Ausübung der Option eines Gläubigers auf Umwandlung eines langfriigen Darlehens in Aktien um 5 Mill. RM erhöht hat, der geĩetz⸗ liche Reſervefonds mit unv. 3,32, die Wäh⸗ rungs reſerve mit 3,51(5,17), Rückſtellungen mit 0,35(0,2) und der Penflonsfonds mit 1,5(.). Die Paſſivſeite Unter den Verbindlichkeiten iſt zunächſt die Tatſache zu erwähnen, daß der Reſtbetrag der engliſchen Anleihe, der i. V. mit 1,36 Mill. ein⸗ geſetzt war, unter Zahlung des Gegenwertes in RM auf einen anderen leiſtungsfähigen Schulo⸗ ner übertragen worden iſt. Waldhof den engliſchen Gläubigern gegenüber weiter ver⸗ pflichtet bleibt, wurde die formale Haftung un⸗ ter Bürgſchaften verbucht. Weiterhin iſt der Ab⸗ bau der Bantſchulden von 10,38 auf 5,29 Mill. Reichsmark eine der bemerkenswerteſten Verän⸗ derungen der Paſſivſeite. Darüber hinaus er⸗ ſcheineen Warenverbindlichteiten u. a. mit 2,3 (2,03), ſonſtige Schulden mit 1,74(1,6) Mill. RM. Auf der anderen Seite ſleht das Anlagever⸗ mögen mit 21,4(21,98) Mill. niedrig bewertet zu Buch. Beteiligungen haben ſich auf 16,45 (14.83) Mill. RM erhöht, und zwar einmal um den Betrag der Kapitalerhöhung(2,5 Mill.) bei Börseneröfmung der Waldhof Holzhandelsgeſellſchaft mo, zum anderen um den Buchwert der Beteiligung an der Papierfabrit Baienfurt AG., Baienfurt. die gogen Barzahlung verkauft worden iſt, vermin⸗ dert. Forderungen an abhängige Geſellſchaften haben ſich auf 1,46(8,39) Mill. ermäßigt. Dazu hat die Abdeckung von Forderungen an die Wa⸗ pierfabrik Unterkochen GmbhH. und Papierfabrit Fochendorf AG. im Zuſammenhang mit der Er⸗ werbung der Zellſtofffabrit Wangen durch Wald⸗ hof beigetragen. Der größte Teil(rd. 5 Mill.) ergibt ſich jedoch aus Abzahlungen auf die For⸗ derungen an Kexholm, wozu dieſe durch Auf⸗ nahme von eigenen Krediten bei engliſchen und ſchweizeriſchen Banken in der Lage war. Im übrigen ſind u. a. Vorräte mit 9,98(11,87), Wa⸗ renforderungen mit 5,19(5,28), Bankguthaben mit 1,8(0,61) Mitl. RM eingeſetzt. Die Bezüge des Vorſtandes(9) betrugen 493 057(393 386) RM, die des AR(8) 107897(20 833) RM. Die Entwicklung im laufenden Jahr iſt weiterhin gut. Im Hinblick auf den Bedarf der Zellwolle⸗ induſtrie iſt ein weiteres Anſteigen zu erwarten. Das Auslandsgeſchäft iſt nach wie vor lebhaft. in fester Haltung Berliner Börſe: Aktien feſter, Renken freundlich Die Börſe eröffnete auch heute wieder in über⸗ wiegend feſterer Haltung. Einige von den in den letz⸗ ten Tagen bevorzugten ſchweren Werten gaben auf teilweiſe Glattſtellungen allerdings leicht nach, ſo u. a. Farben um ½ Prozent auf 164½¼, Siemens um%, Ebenſo zeigten einige Stromverſorgungswerte eher nachgebende Tendenz, insbeſondere HEW mit minus 4 Prozent, was mit einer angeblich beabſichtigten Strompreisſenkung in Verbindung gebracht wird. Durchſchnittlich/ Prozent feſter eröffneten dagegen Montanwerte. Mansfelder gewannen ſogar 2½, Bu⸗ derus 2 und Maxhütte 1¼ Prozent. Von Braun⸗ kohlenwerten ſind Leopoldgrube mit plus 1¼ und Eintracht mit plus 1 Prozent zu erwähnen. Kali⸗ grube mit plus 1½ und Eintracht mit plus 1 Prozent zu erwähnen. Kaliwerte kamen faſt durchweg—1½ Prozent höher an. Bei den Gummi⸗ und Linoleum⸗ Aktien erhält ſich Intereſſe für Conti Gummi(plus), Deutſche Linoleum(plus 1½) und Conn Linoleum (plus 2½ Prozent). Gut erholt waren am Automarkt BMwW mit plus 1½ Prozent. Geſucht waren auch Daimler(plus 1½ Prozent). Am Markt der Maſchi⸗ nenfabriken konnten Muag unter Hinweis auf den Dividendenvorſchlag der Demag um ea. 3 Prozent anziehen. Die Dividendenerhöhung bei Zellſtoff Wald⸗ hof hatte ſowohl bei dem Papier ſelbſt als auch bei den übrigen Werten des Marktes Steigerungen von ca. 1 Prozent zur Folge. Von Verkehrswerten blie⸗ ben AG für Verkehr ſowie Eiſenbahnverkehr weiter beachtet; erſtere kamen ea. 1½, letztere 1 Prozent über Vortagsſchluß zur Notiz. Schiffahrtsaktien waren wei⸗ ter erholt, insbeſondere Rordd. Lloyd um/ Prozent. Im Verlauf wurde die Entwicklung etwas uneinheit⸗ lich, wobei indeſſen nach wie vor eher leichte Kurs⸗ beſſerungen überwogen. Am Rentenmarkt zeigte ſich wieder geringes Anlage⸗ intereſſe. Reichsaltbeſitz kamen ½ Prozent höher mit 111½ zur Notiz. Die Kommunale Umſchuldungs⸗ anleihe erholte ſich um ½ Prozent auf 87, verſchiedene variabel gehandelte Induſtrieobligationen zogen um ca. /½—8/ Prozent an. Blanko⸗Tagesgeld billigung auf—3½. Am Valutenmarkt errechnete ſich das Pfund in Berlin mit 12,33, der Dollar mit 2,487. Die rückläufige Bewegung hielt an den Aktienmärkten bis gegen Schluß der Börſe an. Farben gingen mit 163¼ aus dem Verkehr. Reichsbankanteike und Deutſche Erdöl ermäßigten ſich um insgeſamt 1½, Mannesmann um 1, Accch um ½ Prozent. Stärker gedrückt waren Siemens mit einer Einbuße von insgeſamt 3½¼½%. Nachbörslich blieb es ſtill. Am Markt der Kaſſawerte ethielt ſich die freundliche Tendenz der Vortage. Unter an⸗ derem lagen Hohenlohewerke um 3½, Berliner Kindl Stammprioritäten und Deutſche Spiegelglas je um 3 Prozent, Kameruner Eiſenbahn um 2½ und Reichelt Metall um 2 Prozent feſter. Von bedeutenderen Ab⸗ ſchwächungen ſind zu erwähnen Glasmanufaktur Schalke(minus 2½) und Mecklenburger Friedrich⸗ erfuhr eine weitere Ver⸗ Wilhelm⸗Eiſenbahn Stammaktien Lit. 4(minus%). Die letzthin zu beobachtende Aufwärtsbewegung in den Anteilen der Schantung Handelsgeſellſchaft kam zum Stillſtand; die Verwaltung ertlärt, daß mit der Ausſchüttung einer Dividende für 1935 trotz befriedi⸗ gender Geſchäftsentwicklung noch nicht gerechnet wer⸗ den könne. Von den per Kaſſe gehandelten Bank⸗ aktien verloren Berliner Handelsgeſellſchaft ½%, während Deutſch⸗Aſiatiſche 5 RM. gewannen. Bei den Hypothekenbanken zogen Bayer. Hypotheken um ½ und Meininger Hypotheken um ½ Prozent an, während Deutſche Hypotheken ½ Prozent ſchwächer feſtgeſetzt wurden. Die Steuergutſcheine waren wieder unver⸗ ändert. Reichsſchuldbuchforderungen. Ausg. 1: 1937er 101.62., 1938er 99.87., 1939er 99.50., 1940er 99.37—100.12, 1941er 99.37 Br., 1942er 98— 98.75, 1943er 97.62—98.62, 1944—48er 97.62—98.50. Ausa., m 1939er 99.37., 1940er 99.12—99.87, 1941er 98.50—99.75. wiederaufbauanleihe: 1944/45er 69.62— 70.50, 1946/48er 69.12—70, 4proz. Umſchuld.⸗Verband 86.62—87.37. Frankfurter Börſe: Freundlich Die Börſe lag etwas ruhiger, war aber weiterhln feſt. Die internationale Lage wird zuverſichtlich be⸗ ütteilt. Aus dem Wiriſchaftsleben lagen zahlreiche günſtige Nachrichten vor, ſo der Abſchluß von Wald⸗ hof, was die Aktienmärkte nach wie vor anregte. Allerdings traten nur noch einige Spezialbewegungen in den Vordergrund. IG⸗Farben vorbörslich um ein Prozent feſter genannt, dann amtlich 165(165¼), Goldſchmidt von dem unveränderten Dividendenvor⸗ ſchlag zunächſt beeinflußt, Metallgeſellſchaft/ Prozent feſter. Elektrowerte ziemlich ruhig und nur um Bruch⸗ teile eines Prozentes verändert, etwas leichter eröff⸗ neten Siemens, Bekula und Geffürel, AEG waren um„, Felten um ½ Prozent erhöht. Von Maſchi⸗ nenwerten Muag lebhaft und um 2¾ Prozent be⸗ feſtigt, Daimler in Verbindung mit der Feſtigfeit der Adler⸗Aktie ½ Prozent erhöht. Am Montanmarkt Verein. Stahlwerke zwar lebhafter aber unverändert, höher lagen Buderus um 1¼ Prozent, Hoeſch ½ Prozent, Klöckner 76 Prozent. Der Zellſtoffmarkt war durch den günſtigen Waldhof⸗Abſchluß ſtärker ange⸗ regt, es zogen an Waldhof um 1½, Aſchaffenburg 155, Feldmühle 2½j Prozent. Verkehrswerte etwas freund⸗ licher, Hapag ½, Reichsbahn⸗VA um ½ Prozent. Im einzelnen Reichsbank unv., Holzmann 6 Prozent leichter, auch Bemberg 1½ Prozent niedriger, aber Deutſche Linoleum um 1½ Prozent erhöht. Der Rentenmarkt lag nicht ſehr lebhaft, war aber feſter. So Altbeſitz um ½ Prozent, auch Zinsver⸗ gütungsſcheine mit 92.20 und Kommunalumſchuldung mit 87 leicht erhöht, Späte Schuldbücher wieder 98. Von Auslandsrenten waren Ungarn CC⸗Stücke auf höhere Auslandsturſe um etwa ¼ Prozent erhöht. Im Freiverkehr hatten Adlerwerke wieder größere 1184 Brief, 1182 Geld, 1183 Abr. Tendenz: ſtetig. 4 Nr. 161— 3, April 1936 Umſätze bei 101½(101), die Dividendenſchätzungen lauten teilweiſenun auf 5 Prozent. Der Verlauf war allgemein für Aktien ſchwächer. Man vermutet, daß Sperrmarkkäufe nachlaſſen, der berufsmäßige Börſenhandel ſtellte glatt, Die Haupt⸗ werte waren ſomit um ½ bis teilweiſe' 1¼ Prozent gegen die erſten Kurſe rückläufig. So IG⸗Farben um 1½ Prozent, Rheinſtahl um ¼ Prozent, Metallgeſell⸗ ſchaft /½, Waldhof /, Reichsbankt ½ Prozent. Der Pfandbriefmarkt lag ziemlich unverändert, Naſſauer Liqui um 1½ Prozent niedriger, aber Meininger und Frantfurter Liqgut um je ½ Prozent feſter. Darm⸗ ſtädter Stadtanleihe um ½ feſter, aber Heidelberger um ½„ Prozent ſchwächer. Renten blieben ſonſt im Verlaufe gut gehalten. 7 Tagesgeld eher leicht und unverändert mit wieder 2¼1 Prozent. Der Poſtſchecverkehr in Baden Die Zahl der Poſtſcheckkonten erhöhte ſich im März in Baden um 100 auf 46 397 Konten. Es ſtellten ſich die Geſamtguthaben auf den Poſtſcheckkonten im Be⸗ richtsmonat auf 20 491618 RM. im Monatsdurch⸗ ſchnitt, am Monatsende auf 21747 846 RM. Auf den Konten wurden 1520 902 Gutſchriſten übet 185 494 754 Reichsmark und 999 105 Laſtſchriften über 183 336 509 Reichsmark durchgeführt, ſo daß der Geſamtumſatz 2 520 007 Stück über 368 831 263 RM. betrug. Davon wurden bargeldlos 306 460 714 RM. beglichen. Der⸗ Ueberweiſungsverkehr mit dem Auslande ſtellte ſich auf 406 284 RM. Karlsruher Immobilien⸗ und Hypothekenbörſe vom 2. April 1936 Unter den zahlreich der Börſe neu zum Verkauf vorliegenden Grundſtücken überwiegen die Verkaufs⸗ angebote an kleinen und mittleren Plätzen. Kaufnachfrage iſt wie immer in rentablen Grund⸗ ſtücken, vornehmlich Wohnhäuſern, Ladengeſchäften uſw., feſtzuſtellen. Krüftige Belebung in ver deutſchen Steininduſtrie Die Belebung in der Steininduſtrie ſetzte in dieſem Jahre zumeiſt etwas ſpäter ein. Die Monate Januar und Februar lagen ruhiger, während im März ziem⸗ lich allgemein eine kräftige Abſatzſteigerung eintrat. Für die künftigen Monate wird mit einem Anhalten der Belebung bzw. mit einer weiteren Beſchäftigungs⸗ zunahme in der Steininduſtrie zu rechnen ſein. Die Belebung im Straßenbau, die Abrufe der Reichsbahn und die Auftragserteilung der Reichsautobahn für ihre Deckenbauten trafen ziemlich gleichmäßig zuſam⸗ men, wodurch die Steininduſtrie in der nächſten Zeit mit einer Hochkonjunktur zu rechnen hat. E 1, 17 fHerren-Moden E 1, 17 LLangenberger E 1, 17 Hezten-Maden E 1, 17 35 1 50 759155 3 n 3 SNNI Metalle Berlin, 3. April. Amtl. u. Freiverk. Elektrolyt⸗ kupfer,(wirebars) prompt, eif Hamburg, Bremen oder Rotterdam 52; Standardkupfer, loco 46.25; Original⸗ hüttenweichblei 21.50; Standardblei per April 21.50; Originalhüttenrohzink Standardzink 20.75; Original⸗Hütten⸗Aluminium, 98 bis 99 Prozent, in Blöcken 144; desgl. in Walz⸗ oder Drahtbarren 148: Reinnickel, 98—99 Prozent 269; alles in Reichsmark für 100 Kilo. Silber in Barren, zirka 1000 fein, per Kilo 37.75—40.75 Reichsmark. Getreide Rotterdam, 3. April. Anfang. Weizen(in Hfl. p. 100 Kilo) per Mai.80; per Juli.77½; per Sept..65; per Nov..62½. Mais(in Hfl. p. Laſt 2000 Kilo) per Mai 57¼; per Juli 57½; per Sept. 58; per Nov. 59. Baumwolle Bremen, 3. April. Amtlich. Aprit 1210 Abr.; Mai 1211 Brief, 1209 Geld, 1210 bezahlt, 1210 Abr.; Zuli 1207 Brief, 1204 Geld, 1206 Abr.; Oktober 1182 Brief, 1180 Geld, 1180 bezahlt, 1180 Abr.; Dezember 1183 Brief, 1180 Geld, 1182 Abr.; Januar 1937: eeeee uneeeenee, aeheer ln odi- uie, f K1 2. 4..4 2. 4. 3. 4. 2. 4. 3. 4. 2. 4. 3. 4. 2. 4. 3. 4. 2. 4. 3. 4. rankiurter Bremen-Besich Oel.—— Sudd, Zucker..„ 190,00 189·50% verhehes-Artien Guano-Werno.... 99,12 99,87 Trang.-Radio——[Wipner Metall.. 112.50 111,57 Eflektenbörse Brown Boveri Müm.— 35,50 J Ver. bi. Oele—— Baftimore Ohto.— 2386,75[ Hackethal Braht.. 126,— 126,—[Ver. Dt. Nickelwerke 147,62 147,50] Zeilstoff Waldhof.. 125,50 127.— Cement Heideibere— 136,— Westetegeln.„ 12375 14•55 J. Verkehrswesen 119,12 111,— Hamburg Elektt. 136,— 136.— Verl.Glanzst. Elberf. 124,— 125,—] versicher.-Aktien Festverzinsl. Werte 2. 4. 3. 4. JPaimler-Ben: 98,25 99,50 Zellst. Waldh. Stamm„„ Alls. Lok u. Kraftv- 140,— 140,.—J Harb Gummi Phön.— 146.50 fVer. Harz. Portl.-Ct. 120,.—— 3 Mü Beichsanl. v. 1027 100,50 100 62 beutsche Erdöl. 119,— 117,75 Bank-Aktien iba.-Amer⸗⸗Paketfh. 14.75 15.— Harpener Bersbau. 125,— 123,50 J Ver. Stahlwerke.— 33 Afſt en Af ünchen.255.— 256.50 .— 1 heutscheLinoleumw, 168,— Badische Banx,—— Hbg.⸗Südam. Dofsch.„25 25,75[ Hedwisshütte— 7 Ver. Ultramarimfabr. 138.50 137,50 Allans———„ . Staat v 1927 97.— 91,— Pt.Steſnzeuge'ieid 132.— 199,.— Baver fiyp. Wechseſ 36,50 66,37] Norddentscher LIovd 15,37 16, J Helmanns Ulttmann 38,.— 31,50 J Vogel Teſegr.-Br. 132.—— Wenbi. Dr Reh 11f 111,7] Durfgcher Hot e 33.— 33/— Lommefz- Privaidk, 5ß Jö0 J Szs Bisendahn.— 175 flosſen fis h Aani 12670 133.—] Vasderzr Merte, 13.8 133.75[ Hu otuzuttnotero ör Schutzzebiel b8 10%8 10,75 kichb.⸗Werger-Br., 66,.—, 5ö-Bannz.. gih 150 W. klohſenlohe-Werke. 128,0 139,% Westd. Kaummot 46. 35,.— 35,50 Ot.-Ostafrika.. 118,75 119,37 t 5 u Stadt v. 26 94.62 94,62 Ei Licht& Kraft.— 139,50 Hresdner Bank. JI. 30 ndustrie-Aktien hilipo Holzmann 135 7 103,2 Westerexeln Alkali 127,.— 126,75 Neu-Guinea—. Keide br⸗ Stadt v. 20 60,62 69.50] Enzinget Union.. r. 13350 Frankit, krp-gaa 8 Keeumulgtoren- Fbr. 162,75 3 3J Hoteibetriebd. J5 9 33 Wi. Drahtind. Hamm—— H Otavl Min. u. Elsenb 19,.— 18,87 Fudwissh, v, 26.1 s fccbrracheonhvstrie ah Aupetb-Bant 56.5 437 91356——— 3% R Gofd v. 26 93, arbe u 23⁵ eichsbank.„„ 19,— 13. 0 3 , e-, Ka deniner bovlsonlots plrmasensstadt v. Shs 1 14 106.— 185.— erkehrs. Aktien Zelisto 36,50 59,25 re, We, Aret ge.. i K Zvz l55 l5 e r5. in—; delg pner o0 fless r au 2 06j5 015 CroökeaftAnm. v.—— 54 Keſehed Vu. 14,60f f. Wotgrer,„MW) 123.35 138,75] Foſen. Chen, Fb. 129.— 137525 aebu es bu. 94.50 54,50 Grün& gungse 67. 1 136 See—* 18 5 117•15 11 50 2. April 3. April ani. v. 15 Hanfwerke Füssen 32 3 anz Leben... 19,— 139.— J. P. Bemhers. ötis. Led. u. Wachs 113.*2 3 41 do Foedhechs.Oot—— 36533 Harpener Berabau 124,50 124,59] Bad. Assecufgasges. 4— 36,— Bergmand Blektr. 94,25 2245 Ktonprinz Metall.. 149,— 150— Aeavot.(Alen-, Kairo) 1 Ag. Pld. I 12,619 12,640 f 12,810 12,640 Bar Colapvo 96,50 90,50 liochtief 40 Essen 118.53 13.— Kannheimer Versſch.—— Herſin- Kafizr. ind 123,12 123,12 Lahmever& Co.. 130,25 150, Argenihg.(Buenos-Air.) 1ap.-P. 0828 ,57 9,685 9,687 Erhf 11 101.12 101,25] Hoſzmann Phil... 108,50 107/,— Württ. Transportvet. 36,.— 36,—] Braunk. u. Brimetts 195,25—[Laurahütte.— 31,75 f Bela.(Brüss. u. Antw.) 100 Beiga 42,990 42,160 42,050 42,140 Fragt haofapr. Vni 96,50 56,50 iise Beraban..— Braunsohwels.⸗G. 128,50 130,— Leopold.Grube..„ ,0] Brasinen(Nio de Jan.) 1 hilreis 9339 9,44f 9·13 141 Erkf 0 1705 Liau. 101,12 101,12] do, Genußscheine 134,7— Berliner Bremer Vulnan.„ Uindes-Eismasch. 145,.— 1450 ulgarlen(Sofia) 100 Lewa 1. 471.053] 3,047.053 Erki. Goldpibr. 96·50 96,50 funahans Gebr.. 31,590 Kesscikurse Bremer Woſie.. 150,— 143,75 Mannesmannröhren. 31,.— 8,75] Canada(Montreah 1 kan. Pollar f73 3 2,473] 2,477 Mein Hvy ilau 00 181•12 101.25 Kaff Chemie 136, 50 136.— Brown. Boverrl.— 87˙— Mansfelder Bergbau 136.— 136.— Dänemark Kopenh.) 100 Kronen 4,960 55,000 54,960 55,080 Vein ino Gdvtwr. 97,50 97.50 do.“ Aschersleben 127,25 127,.—J Festverzinsl. Werte Buderus Eisenwerke 97.— 9,12 Markt- u. Kühmalile——, Hanzig(Danzig) 100 Gulden f 46,800[46,900[ 45,300 46,900 n 101•12 101.12] Kiefnschanzln Bech— e 3% DOt. Keichsanl. 27 100,82 100,82] Conti Haontschons 148,7 jgseßg Masch'bau-Wntern.., 95,5 f825 Baalang(. ondon) 1 Pinnd f13,319 13.370 35 10 13478 pPialz lang idhkom. 95.— 35,— Elöcknerwerlte 67,50 38,12 4% do. 40. v. 1934.50 97,50 Conti.Linoleum.. 139,50 123,75 Masch.-Buckau, Wolf 113,0 118.—] Estiand(Fev.-Tal.) 100 finnl-Mk. 67,970 68,070] 67,570 07⁰ Bfalz- Mgo, Sabfbr. 95,50 96,50] Knorr-Heilbrong 201,.— St. xm. Abi. 1.. 111,25 111,20 Daimier-Benz.. 28 199˙62 Anneimen„. 173,25 175,— J Finnland(Helsingi.) 100 flyl.Mk. 5,425 5,435 5,425 5,435 Rhein Hyb. 3 96•50 kKonservenfbr. Braun 70.— 70.— bt, Schützsebiete 08— 107.— eutsch, Alt.-Tel 2 116,75 117.— Mülheimer BeigW.— 135,50] Frankreleh(Paris) 100 Franes 16,385 16,425 16,375 16,415 do 1713::. 96,50. 99,50 Cahmever. 130·90 185,75 phanabrief enisef oun. Cas 131,87 135,5] Nordd. Biswerkee: 95,— 38,] Sriechemand(Atien) 100Drachm..3·353 2357.2·355„2357 do. 12-1s... 101.12 101,50 Eudwiesh Abtienbr. 102,— 102,— andbrieie Heutsoße Fräbi. 118,50 117,7 Orensteln& Koppei 19,, 19,50 Holland(Amsterd. u. Kott,) 1004l. 108,990 169,230 f168,750 169,090 do keiqu.. ini 94.50 34,0 do. Waldzmünie g 67 Pr. lig.· Ptabriefe 97.— 97— Deutseße Kabefrk. 1 ˙35 144,75] Bathzeber-Wasgon 57,50 5/½— iran(Teheran) Rials f15,280 15,320] 15,280 15,320 ———— 101.12 101,37] Mannesmannröhren 175 86.— nst..-R. 19.— Heutsene Linoieum 167,87 167,75 Khein-Main-Vonaun— 15 island(ReykjavIk) 100 tsl. Kron. I 55,219] 55,330 55,210 55,330 Suag Boacr-Aüimn-— letallgeselischaft. 118,75 118,50 f 5 40. do. K. 21.. P, uische Steinzeus 140,.— 140,—f Fheſnteiden Kralt— 3 2 ltalien(Rom u. Maizanch 100 Kire 118 19,720 J 19,689 19,129 oen n l. komn. 9 ½ e Birtnet Mehſn— een In 11 koae(o 0 and Fobeh Fen 9,71 720] 2·716 2,729. Fing. Ate,OSonauzs 109,—— Pert-uFürrr. pir, 18.8 l18•80 S% Cirdun hvokern. Wiamann 1 3— IFPpein. Elefr.„„ 13•4 6,50 itias; 100 Pin. 48,853 58665,654.(65 Fnegg Mae Zpl. v 27 103.55— pfafz Münienserke 98.— 138.— Ffeuf, Ctrda. 30 96,50f Donarpit Noder.. 38.5 198/ Ffeſa. Falzerte. 11,12 119.25 41 ina 100 Kats 4 1,989 80,920 61,.080 Ver-Stanl, 31% 28 133,— 138,50 Pfäfs Prebhefe Sorſt 144.— 144,— 6% dot. 128„ A——. Hleferungen 2 126,59 J Khein.-Westt, Kalxw.—„ itauen( 100 Lit. 41, 1,950 41,850 41,930 ie farbening ſanere 30— Epein. Braunkgnie?„n 6% do. Komm... 9, Senſesſen— 119,2] Rlebeck Montan A6.— K65 Norwenen(Oslo) 100 Kronen 61,69.980[ 61,860 61,950 Menik anzor, 09 13•30 18,60] Kheineſektra“ Samm 126,25 7 Bank-Aktlen Ei Vienf, ung Krat 110,— 138 Katgerswerke..— 167 Heskerrelen ae 100 Schiſſins f 49,359[49,050 48,550 45,050 do. Vorzussattien.— 113— adea:„n 175 Fnzinsertmionvefte 103. ehsenwerk..„„af boelen S 200 4 10„900 f 46,800 46,900 Oestert Goldrente•12 5,12] Bhein-M. Bonau Va 115,— 116,—J Haht für ürgulnd.. 127,50 128.— Farbenindusttis 10.„9J Sachtleben AG. 18— 17˙33 Portunal G,issabon) 100 Eseudo 11,179 f11.190] 11,170 11,150 Türk. Baadac leente— 6,65 Fneinstaht„sg 15978 F. Hvs.-. Webagk g„Jkeidmühie Papfer Kali I e Lumalen(Bukarest) I90 fel 448 4380 8.492 Unsarn St Goidten Rützerswerze 125,50 125,75 Comm.- u. Privatbk. 90,97 50,50 Feiten& Gufſteaume 120,50 129. hubert& Salzer 50 129,25 Sehweden(Stockh. u..) 100 R. 335 63,580 63,469 63,580 industrie-Al tien Salzwerk kfeilbronn—„ t. Bank u. Disconto 3 91,50 Gebhatd& C9.—•3 raz3 Co. 4 Leuvels(Zür.,Bas., Bern) 100 Fr. I 30,389 31,140 f 50 61,110 Accumulatoren 062, 161,— Sehlünck. 50 183 t. Hendete 100.25— Lue ement 195.77 198.37 utih.-Hatzenhofer 105, 2⁵ adr, u, Bare.) 100 Pes. 1370 die 33, 11 54.910 Adt. Cebr 450 41.— Schuckert 3... 135,— 155,35 51, Geverzee Bann) 0 erres 30 ias„25 99.25 Siemens& Haiske„50 160,— Tschechoslowakei(Prax) r 275⁵ 1155 10,270 f 10,290 Sehofior zc%in,.15 d,250 Senartg„oreven ißl.— izf.—f Fesscne ſſo r.— 3830 Eoſgsehnſar 8..— 1 Asſderer Marßd i e e lung.78. 751.979 Bavf Motor Werke—— Seiſind, Woſff Müm 34,— 631,.—] Neinſnger Hyb.-Bu 98,— 36,50 Goſdschmidt Th.„— 100, Stoſberser Ainkhütte— 1b,— Unsarn(Budapest) I Pengoöf———— Berl. Licht à Krait 144,50 148,75 Siemens. Halske 158,5— JBeichsbank.... 133,25 162,— Gritzner. Maschinen 21,50 2,62 Sudd. Zucker— 200,— Uruguay(Monte vid.) 1 Gold-Peso 118 148 35179 1,181 Brauerei kleimieln 64,50 54,50 Sinner-Grünwinkei 38,— 68,— 1 Rheln. Hyp.-Bank 142,— 112,.—1 Gruschwitz Textii 102,75 102,50 1 Tuür. Glas„„„—— I1 Ver⸗SV. Amerlka(dewy) 1 Doll, I 2, 2. 24851 2,485 ab nordd. Stationen 2075 —— . „Hakenkreuzbanner“— Seite 12 Iport und Ipiel 4 Rr. 161— 3. April 1936 Dhönie Karlsruhe— Dfc neckarau Das Spiel findet in Mannheim ſtatt Wegen des Gruppenſpieles im Karlsruher Wildparkſtadion findet dieſes Rückſpiel ſtatt in Karlsruhe auf dem VfR⸗Platz in Mannheim ſtatt. Beſondere Bedeutung kommt dem Tref⸗ fen ja nicht mehr zu. Phönix iſt unweigerlich zum Abſtieg verurteilt und Neckarau iſt in Sicherheit, d. h. wenn nicht eine erhebliche Ver⸗ ſchlechterung des Torverhältniſſes eintritt. Um allen Eventualitäten vorzubeugen, werden Zeilfelders Zöglinge alles daranſetzen, die Karlsruher zu ſchlagen oder wenigſtens einen Punkt zu erobern und ſich abſolut in Sicherheit bringen. Phönix Karlsruhe vermochte am letz⸗ ten Spielſonntag in Hanau gegen den Nord⸗ heſſenmeiſter ein ſehr verdientes Unentſchieden zu erzielen und das dürfte für die Neckarauer eine kleine Warnung ſein. Intereſſant und ſpannend wird der Kampf ſicherlich werden. zwei mannheimer ausgezeichnet Amateurboxer am„grünen Tiſch“ Es iſt ſchon zur Ueberlieferung geworden, daß ſich die verantwortlichen Männer des deut⸗ ſchen Amateurboxſportes zu Oſtern zur Zeit der Deutſchen Meiſterſchaftskämpfe am„grünen Tiſch“ verſammeln, um Rechenſchaft abzulegen über die Arbeit des vergangenen Jahres und die ſie bewegenden Fragen zu beraten. Davon war man auch im Jahre 1936 nicht abgegangen. Die Gaufachamtsleiter und ihre Sportwarte trafen ſich mit der Reichsfachamtsleitung zum Kongreß in Bochum. Vier verdienſtvolle Männer wurden mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet: Erwin Thoma(Berlin), Perlitz(Magdeburg), Hege⸗ mann(Wattenſcheid) und Fiſcher(Godesberg). Die ſilberne Ehrennadel erhielten: Michels (Berlin), Möller(Döbern), Steinfeld(Dres⸗ den), Mayer(Schönebeck), Kirch(Bochum), Pohle(Wanne /Eickel), Sterkens(Aachen), Krauſe(Hamburg), Ropers(Hamburg), Pries (Lübeck), Gieſemann(Hildesheim), Dietrich (Frankfurt a..), Crezeli(Mannheim), Ulmrich(Mannheim), Böhm(Stuttgart), Schirl(Nürnberg), Gräbner(Eſſen). Um Punkt und pokal in der Bezirksklaſſe Schwetzingen— Sandhofen im Pokalſpiel/ Die Entſcheidung in Kirchheim Es iſt ein recht intereſſantes Programm, das am erſten Aprilſonntag in der unterbadiſchen Bezirksklaſſe abgewickelt wird. Beſondere Be⸗ achtung verdienen die Treffen in Schwetzingen und Wiesloch. Die Punkteſpiele in der Gruppe Weſt ſind lediglich Placierungskämpfe. Das Programm lautet: Anterbaden⸗Weſt Pyhönix Mannheim— Feudenheim 8 Mannheim— 08 Hockenheim Neulußheim— Oberhauſen Ilvesheim— Käfertal Seckenheim— Eppelheim. „Die beiden erſtgenannten Spiele ſind Punkte⸗ kämpfe, die aber, wie erwähnt, von keiner Be⸗ deutung ſind. Alle vier Mannſchaften kommen für die Meiſterſchaft nicht mehr in Frage und haben ſich auch vor dem Abſtieg geſichert. In beiden Fällen endeten die Vorſpiele mit 21 zugunſten der nunmehrigen Platzmannſchaften, die wohl auch ihre Rückſpiele für ſich entſchei⸗ den werden. Von den Pokalſpielen wird das Treffen in Ilvesheim wohl am heftigſten umſtritten ſein. Käfertal muß ſchon eine ſehr gute Leiſtung aufbringen, um die Ilvesheimer auf deren eigenem Gelände zu ſchlagen. Auch Seckenheim wird ſchwere Mühe haben, mit dem Gegner aus der Gruppe Oſt, der dort in den Ver⸗ bandsſpielen keine ſchlechte Rolle geſpielt hat, fertig zu werden. Dagegen dürfte Neulußheim zu einem leichten Sieg über Oberhauſen kom⸗ men, das vor zwei Jahren lediglich als Punktelieferant in der Gruppe Oſt die Ver⸗ bandsrunde mitmachte. Anterbaden⸗Oſt Wiesloch— Kirchheim Walldürn— FC 05 Heidelberg Union Heidelberg— Limbach Schwetzingen— Sandhofen. In Wiesloch wird alſo am kommenden Sonn⸗ tag die Meiſterſchaft der Gruppe Oſt entſchieden werden. Es iſt nicht ausgeſchloſſen, daß nach der wechſelvollen Führung zwiſchen Schwetzin⸗ gen und Wiesloch, wobei ſchließlich die Wies⸗ fimtliche Weltrekordliſie der bewichtheber Von 35 Welthöchſtleiſtungen belegt Deutſchland 14 als beſte Nation In den letzten Monaten hat die amtliche Weltrekordliſte im Gewichtheben, die insgeſamt 35 Beſtleiſtungen umfaßt, einige einſchneidende die zum größten Teil deutſchen Gewicht⸗ nach dem Aenderungen erfahren, auch auf das Konto der heber kommen. Deutſchland hält Federgewicht: Reißen rechts: Reißen links: Stoßen rechts: Stoßen links: Drücken beidarmig: Reißen beidarmig: Stoßen beidarmig: Leichtgewicht: Reißen rechts: Reißen links: Stoßen links: J Reißen beidarmig: Stoßen beidarmig: Mittelgewicht: Reißen rechts: Stoßen rechts: Stoßen links: Drücken beidarmig: Reißen beidarmig: Stoßen beidarmig: Halbſchwergewicht: Reifen rechts: Reißen links: Stoßen rechts: Stoßen links: Drücken beidarmig: Stoßen beidarmig: Schwergewicht: Reißen rechts: Reißen links: Stoßen rechts: Stoßen links: Drücken beidarmig: Reißen beidarmig: Stoßen beidarmig: Baril(Frankreich) Schweiger(Deutſchland) 7⁵ Roſinek(Oeſterreich) Roſinek(Oeſterreich) Wölpert(Deutſchland) Walter(Deutſchland) Richter(Oeſterreich) Haas(Oeſterreich) 8⁵ Schubert(Deutſchland) Stoßen rechts: Haas(Oeſterreich) Jacquenoud(Schweiz) Drücken beidarmig: Fein(Oeſterreich) Fein(Oeſterreich) Attia(Aegypten) Lachmann(Oeſterreich) Reißen links: 8 uttner(Deutſchland) daas(Oeſterreich) Bührer(Deutſchland) Touny(Aegypten) Touny(Aegypten) Opſchruf(Deutſchland) Hala(Oeſterreich) 95 Gietl(Deutſchland) Hünenberger(Schweiz) Bierwirth(Deutſchland) Deutſch(Deutſchland) Reißen beidarmig: Zuſf(Oeſterreich) duſſein(Aegypten) Rigoulot(Frankreich) Rieß(Deutſchland) 9⁵ Hünenberger(Schweiz) Jägle(Deutſchland) Straßberger(Deutſchland) Wahl(Deutſchland) Noſſeir(Aegypten) Stand von Ende März 1936 nicht als 14 Welthöchſtleiſtungen, 11 ſind in den Händen der Oeſterreicher, 5 hält Aegypten, 3 die Schweiz und 2 Frankreich. Nachſtehend bringen wir die augenblicklich gültige Weltrekordliſte: 76 Kilo Kilo 92,5 Kilo 92,5 Kilo 95,5 Kilo 96,5 Kilo 126 Kilo Kilo 80,5 Kilo 107,5 Kilo 92,5 Kilo 105 Kilo 105,5 Kilo 141,5 Kilo 92,5 Kilo 87 Kilo 112,5 Kilo 100 Kilo 112,5 Kilo 120 Kilo 150,5 Kilo Kilo 90 Kilo 107,5 Kilo 100 Kilo 113.5 Kilo 121 Kilo 156 Kilo Kilo Kilo 113,5 Kilo 107 Kilo 135,5 Kilo 130 Kilo 167 Kilo 10¹ locher nun mit einem Punkt Vorſprung vor dem Rivalen aus der Spargelſtadt beſſer ab⸗ ichnitten, nun nochmals eine Wendung in der Meiſterſchaftsfrage eintritt. Man darf immer⸗ hin nicht vergeſſen, daß die Kirchheimer nahezu ihre alte Form wieder erreicht haben und daß gerade gegen Kirchheim die Wieslocher nie ge⸗ winnen konnten. Wiewohl der Vorteil des eigenen Platzes die Wieslocher als Favoriten erſcheinen läßt, muß man den Ausgang des Treffens doch als offen bezeichnen. Bei einem Unentſchieden ſchon wäre Schwetzingen auf Grund des beſſeren Torverhältniſſes wieder an der Spitze, was gleichbedeutend mit der Mei⸗ 5 3 wäre. Für Wiesloch geht es alſo um alles. Auch in Walldürn wird ein bedeutungsvolles Spiel geſtartet, bedeutungsvoll für die Abſtiegs⸗ frage. Gelingt es den Heidelberger Clubleuten, dort die Punkte an ſich zu bringen, dann ſind ſie in Sicherheit und der Abſtieg der Plank⸗ ſtädter iſt beſiegelt. An einen Sieg der Heidel⸗ berger kann man aber nur ſchwer glauben. Was den führenden Mannſchaften nicht gelang, dürfte dem Abſtiegskandidaten wohl kaum glücken. Das Polalſpiel auf dem Unionplatz wird für die Limbacher wohl das letzte Auftreten in der Pokalkonkurrenz bedeuten. Es ſoll dem alten Heidelberger Bezirksklaſſenverein nicht beſon⸗ ders ſchwer fallen, den Kreisklaſſengegner niederzuzwingen. Bedeutend intereſſanter wird das Polaltreffen dagegen in Schwetzingen werden. Ob Sandhofens ausgezeichnete Hinter⸗ mannſchaft den Bombenſturm der Schwetzinger wird halten können, muß ſchon abgewartet werden. Die beſſere Tagesform wird entſchei⸗ dend für den Sieg ſein. in gewiſſem in dieſem Hand⸗ 1 Lebensweiſe iſt in Wichtigſte dieſes g dinter ſeinen Darl⸗ ſchaftliche Erkenntni Foörper und Geiſt, Pieres Blutes untd oͤrperliche und geiſt ich mit der naturg hiege bis ins hoh u ſeinem Rechte, i Bäuglings und Klei en. Es iſt nicht aſſers, eine kle redigen, aber n be olgt, hat Ausſich geiſtige Geſun as höhere Alte weltbild() Erste Rollhockey-Weltspiele in Stuttgart Das frühere Meisterpaar Püster und Fräulein Seimaier bei Darbietungen im Kunstlaufen im Rahmen der ersten Roll- hockey-Weltspiele und Europameisterschaften im Rollhockey in Stuttgart. Pfister war auch der eriolgreiche Torschütze im Spiel Deutschland— Belgien, das von der deutschen Mannschait:0 gewonnen wurde. die deutſchen flmateurbormeiſterſchaften Auch Stetter und Lennert geſchlagen/ Schwacher Beſuch in Elberfeld Die Zwiſchenrundenbegegnungen in der El⸗ berfelder Stadthalle waren mit knapp 1000 Zu⸗ ſchauern nur ſchwach beſucht, dafür aber gab es recht abwechſlungsreiche Kämpfe. Den An⸗ fang machten die Fliegengewichtler. Der Glad⸗ becker Kaiſer ſchaltete den Mannheimer Stet⸗ ter nach Punkten aus. Beide waren überaus angriffsfreudig, im harten Schlagwechſel hatte der Mannheimer zunächſt ſogar Vorteile. Spä⸗ ter kam Kaiſer jedoch immer beſſer auf und ſtellte in der dritten Runde den Sieg ſicher. Kaum 20 Sekunden dauerte der Weltergewichts⸗ kampf zwiſchen Exeuropameiſter Campe(Ber⸗ lin) und dem Mannheimer Lennert. Schon nach einigen Kopftreffern und einer genauen Rechten ging Lennert zu Boden und der Kampf war aus. Der Titelverteidiger im Halbſchwer⸗ gewicht, Pietſch(Leipzig), unterlag dem Mün⸗ chener Moſer. Pietſch begann ruhig und über⸗ legt, aber der Süddeutſche war körperlich im Vorteil. Im Schlagaustauſch der letzten Runde ſetzte er ſich beſſer durch und gewann. Die Ergebniſſe: Fliegen: Kaiſer(Gladbeck) ſchlägt Stet⸗ ter(Mannheim) n. Punkten.— Strahl(Dan⸗ zig) ſchlägt Mertens(Köln) n. P.— Feder: Schöneberger(Frankfurt) unterlag Arnez(Ber⸗ lin) n. P.— Oſtländer(Aachen) ſchlägt Völ⸗ ker(Berlin) n. P.— Welter: Campe (Wünsdorf) ſchlägt Lennert(Mannheim) in der 1. Runde k. o.— Ulderich(Köln) ſchlägt Leitner(Stuttgart) n. P.— Halbſchwer: Jaspers(Stettin) ſchlägt Roſenkranz(Bar⸗ men) n. P.— Moſer(München) ſchlägt Pietſch (Leipzig) n. P. Die Favoriten in Bochum In Bochum marſchierten einige der Favo⸗ riten für die Endkämpfe auf, was ſich auch im Beſuch ausdrückte. Ueber 2000 Zuſchauer hatten ſich im Schützenhof eingefunden. Schon nach den erſten Kämpfen herrſchte eine ausgezeich⸗ nete Stimmung, die Zuſchauer kamen voll und ganz auf ihre Koſten.— Im Fliegengewicht ſorgten Graaf(Hamburg) und Schild(Mün⸗ chen) für eine mitreißende Einleitung. Zum Schluß gewann Graaf klar nach Punkten. Einen prächtigen Kampf lieferten der junge vielver⸗ ſprechende Prießnitz(Breslau) und Sandhoff (Dortmund). Obwohl das Treffen überaus temperamentvoll durchgeführt wurde, ſah man doch ausgefeilte Technik. Prießnitz war in einem großartigen Endſpurt klar überlegen.— Im Federgewicht wurde Miner(Breslau) Punktſieger über Burger(Münſter), eine Ver⸗ warnung koſtete ihm den Sieg. Exmeiſter Ruſte⸗ meyer zeigte, daß er trotz ſeines Alters immer noch ein guter Boxer iſt. Bialas konnte die Haken des Kölners nicht immer vermeiden und unterlag nach tapferer Gegenwehr. Ueber⸗ raſchenderweiſe diktierte Ruſtemeyer jederzeit das Tempo. Im Weltergewicht gab es zwiſchen Knoth(Düſſeldorf) und Mutſch(Trier) das Ssie kau denn w auf Wur erle * techniſch ſchönſte Gefecht des Abends. Auch Meiſter Murach zeigte ſich von ſeiner beſten Seite. Puffay(Saarbrücken) war allzu mutig und überſah die Konterchance des Gegners. Murach ließ plötzlich einem rechten Geraden einen linken Aufwärtshaken folgen, der das Ende bedeutete. Heftigen Schlagwechſel gab es in dem Treffen zwiſchen Joſt(Frankfurt) und Vogt(Hamburg). Der Hamburger hatte zu⸗ nächſt Vorteile. Aber Joſt vollbrachte in der Schlußrunde eine Energieleiſtung und ſchlug Vogt buchſtäblich in letzter Sekunde na Punkten. Die genauen Ergebniſſe waren: Fliegen: Graaf(Hamburg) ſchl. Schild (München) n. P.— Prießnitz(Breslau ſchl. Sandhoff(Dortmund) n. P.— Feder: Miner(Breslau) ſchl. Burger(Münſter) n. P. Bialis(Hannover) unterlag Ruſtemeyer(Köln) n. P.— Welter: Mutſch(Trier) unterlag Knoth(Düſſeldorf) n. P.— Murach(Schalke) ſchl. Puffay(Saarbr.) 1. Rd. k. o.— Halb⸗ ſchwer: Krumm(Köln) ſchl. Fels(Vierſen) n. P.— Joft(Frankfurt) ſchl. Vogt(Ham:⸗ burg) n. P. Die Paarungen für Röln Deutſche Amateur⸗Boxmeiſterſchaften Die Meiſterſchaften der deutſchen Amateur⸗ boxer nähern ſich allmählich dem entſcheidenden Höhepunkt. In der Kölner Rheinlandhalle werden am Samstag die letzten 32 Amateure zur Vorſchlußrunde antreten. In jeder Ge⸗ wichtsklaſſe haben dann noch vier Bewerber die Möglichkeit, den höchſten Titel zu erringen. Nach den Ergebniſſen der Zwiſchenrunden wur⸗ den in vier Gewichtsklaſſen die Paarungen für Köln feſtgelegt. Dieſe lauten: Fliegen: Graaf(Hamburg) gegen Kaiſer (Gladbeck), Strahl(Danzig) gegen Pießnitz (Breslau). 4 Feder: Miner(Breslau) gegen Oſtländer (Aachen), Arenz(Berlin) gegen Raſtemeier (Köln). Welter: Murach(Schalke) gegen Knoth (Düſſeldorf), Ulderich(Köln) gegen Campe Berlin). Halbſchwer: Moſer(München) gegen Krumm(Köln), Joſt(Frankfurt) gegen Jaſ⸗ pers(Stettin). brisgeuppe mannheim des Deutſchen Reichsbundes für Leibesübungen Montag, 6. April, 20.30 Uhr, findet im Gaſt⸗ haus„Zum Kranz“(Hack), Seckenheimer Str. 56, eine ſehr wichtige Sitzung der Vereinsführer ſtatt. Im Falle der Verhinderung des Vereins⸗ führers iſt unbedingt ein Vertreter zu entſen⸗ ** Einladungen durch Rundſchreiben ergehen nicht. Deutzche IKreisge Geschüttsgte Kre mit ein abencis Es Spfie der Hè Unkostenbelt Karten sind abzü mit eii bettet U. Tutte Aut Der Ortsgruppenführer: Stalf. 2 .. ———— 3 V 3 — 5 1 erte Mannheim, O 4, 7, am Strohmarkt Adtenvore Necksrouetstraſ reene. BMW hitz. Cabriol. in tadelloſem b. Ueuweriig „gegen bar zu verkaufen. 407 6⁵ —.— April 1936 Weltbild(M) ztuttgart in Seimaier bei ler ersten Roll- n im Rollhockey iche Torschütze der deutschen de. ften eld bends. Auch ſeiner beſten allzu mutig ſes Gegners. ten Geraden en, der das echſel gab es ankfurt) und er hatte zu⸗ achte in der und ſchlug ekunde nach ſchl. Schild Breslau ſchl. Feder: tünſter) n. P. meyer(Köln) ier) unterlag ach(Schalke) .— Halb⸗ els(Vierſen) Vogt(Ham⸗ iöln rſchaften ſen Amateur⸗ ntſcheidenden heinlandhalle 32 Amateure in jeder Ge⸗ Bewerber die zu erringen. nrunden wur⸗ aarungen für gegen Kaiſer gen Pießnitz zen Oſtländer n Raſtemeier gegen Knoth zegen Campe nchen) gegen ) gegen Jaſ⸗ eibesübungen ndet im Gaſt⸗ jeimer Str. 56, Vereinsführer des Vereins⸗ er zu entſen⸗ eiben ergeben er: Stalf. ————— X 26 n 26i85. Cabriol. dDas neue Hausbuch für naturgemüße Lebensweiſe. Von G. Beßmer. Verlag Robert Lutz Nachf. Otto Schramm, Stuttgart. ARiemand weiß, wann er ſtirbt. Und doch beſtimmt. eder in gewiſſem Sinne ſeine eigene Lebensdaner! In dieſem Hand⸗ und Hausbuch der naturgemäßen Lebensweiſe iſt in leichtverſtändlicher Weiſe das Wichtigſte dieſes großen Gebietes zuſammengefaßt. einter ſeinen Darlegungen ſteht die heutige wiſſen⸗ itiche Erkenntnis von der Verbundenheit von örper und Geiſt, von dem beſtimmenden Einfluß 6 ſeres Blutes und unſerer Blutdrüſen auf unſere örperliche und geiſtige Geſundheit. Das Buch befaßt iich mit der naturgemäßen Art des Lebens von der Wiege bis ins hohe Alter. Jung und alt kommt Izu ſeinem Rechte, insbeſondere auch die Pflege des Säuglings und Kleinkindes in allen Lebensbeziehun⸗ hen. Es iſt nicht Ziel und Zweck des erfahrenen Verfaſſers, eine kleinliche, ängſtliche Lebensführung zu predigen, aber wer ſeine leichtfaßlichen Vorſchläge befolgt, hat Ausſicht auf Wohlbefinden, körperliche und geiſtige Geſundheit und Leiſtungsfähigkeit bis in das höhere Alter. Bücher, die wir beſprechen Handbuch des Motor⸗ und Segelfliegens. Heraus⸗ gegeben unter Mitarbeit von Torſten Cumme, Berlin; Dr.⸗Ing. Erich Ewald, Berlin; Wolfgang Leander, Kaſſel; Dr. Heinz Orlovius, Berlin; Dr. Helmuth Schmidt⸗Reps; Dr. Heinrich Wörner, Königsberg i..; Fritz Stamer, Berlin von C. W. Vogelſang. Mit 900 Abbildungen, Schnitt⸗ und Konſtruktionszeichnungen. Fünfzehn Lieferungen zu je RM.—. Akademiſche Verlagsgeſellſchaft Athenaion m. b.., Potsdam. In kurzer Zeit hat ſich eine der wichtigſten Buch⸗ erſcheinungen auf dem Gebiete des Flugweſens, das „Handbuch des Motor⸗ und Segelfliegens“ in allen Kreiſen der Luftfahrt einen Namen gemacht. Auch die neu erſchienenen Lieferungen beſtätigen, daß es ſich hier um ein zuverläſſiges Schulungs⸗ und Nach⸗ ſchlagebuch für den Flieger und namentlich den wer⸗ denden Flieger handelt. In denkbar knapper Form, aber gleichwohl umfaſſend und anſchaulich, dazu in leicht faßlicher Darſtellung lehrt es alles, was der Flieger wiſſen muß. Kein Teilgebiet iſt vergeſſen. Das geſamte Flugweſen hat hier eine wirklich volks⸗ tümliche Darſtellung erhalten, die um ſo wertvoller iſt, als ein reichhaltiges, ſorgfältig ausgewähltes Bildmaterial die Ausführung der Autoren— ſämtlich erfahrene Fachleute— veranſchaulicht. Die neueſte Entwicklung des Flugweſens iſt in dieſem„Hand⸗ buch“ bereits berückſichtigt. Daher kann ſein prak⸗ tiſcher Wert nicht hoch genug veranſchlagt werden. Die vorliegenden Lieferungen behandeln deutſche und ausländiſche Flugmotoren und die neuen deutſchen und ausländiſchen Flugzeuge. Hier wird jeder Fach⸗ mann die genauen Fotografien und Zeichnungen be⸗ ſonders begrüßen. Wohl keines der heute gebräuch⸗ lichen Fabritate iſt übergangen worden. Dieſer Bei⸗ trag iſt beſonders aufſchlußreich durch die Gegen⸗ überſtellung der Motoren und Apparate der einzelnen Länder. Es verſteht ſich von ſelbſt, daß jedes Modell techniſch genau erklärt wird. Jeder, der in irgend⸗ einer Weiſe mit der Luftfahrt und dem Flugweſen zu tun hat, wird dieſes Werk als unentbehrliches Hilfsmittel und Lehrbuch begrüßen. Es ſollte auch in keiner Fliegerbibliothek fehlen. Mit Scheffel vurchs Badnerland. Bilder aus einem Dichterleben. Von Anna Regina Zimmer, In Leinen RM..—, Heim⸗Verlag, Radolfzell(Bodenſee). Es gibt Menſchen, die ſich der Landſchaft, in die ſie hineingeboren werden, ſo tief verbunden fühlen, ſo in ihr verwurzelt ſind, daß die Quellen ihres innerſten Seins erſt zu fließen beginnen, wenn Heimat und heimiſche Erde um ſie iſt. Menſchen, die ihrem Volk und dem Lande ſo treu ſind, daß ſie auch der ganzen Segnung der Heimat und der Landſchaft teilhaftig werden, hauptſüchlich dann, wenn ſie Leid umfangen hält oder wenn ſte um Geſundung aus innerer Not ringen. Einer dieſer Verwurzelten in heimiſcher Erde, mit völkiſcher Eigenart iſt Joſef Viktor von Scheffel. Er wurzelt mit ſeinem ganzen Können, mit ſeinem ganzen Sein in der deutſchen Landſchaft. Dein Dichten ſpeiſt ſich an der ernſten Schönheit deut⸗ ſcher Wälder, an der erhabenen Größe heimatlicher Berge, an den grünen Waſſern deutſcher Ströme. Sein ganzes Leben bleibt er Land und Volk treu. Deutſche Landſchaft wird Scheffel immer wieder zum Geſund⸗ brunnen, ſo ſind auch ſeine Werke kerndeutſch, ſie wiſ⸗ ſen um deutſche Treue und deutſche Kraft. Daß dieſer aufrechte, deutſche Dichter immer mehr gewürdigt werde, dazu dient dies Buch, das dies Leben mit ſeiner tiefen Landſchaftsverbundenheit, mit ſeiner Liebe zum unverfälſchten Volkstum, aber auch all der Tragik eines jeden Künſtlerſchickſals geſtaltet hat. Der Dichter will nicht belehren und nich beſſern, er will erſchüttern und erheben. 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Verantwortlich für Politit: Dr. W. attermann: für politiſche Nachrichten: Ir. W. Kicherer: für Wirtſchaftspolltit u. Handel: Wilh. Ratzel; für Kom⸗ munales und Bewegung: Friedrich Karl Haas: 5 Fal M 18 24 erer: r Unpoliti: Fyr aas: für Lokales: Erwin Meſfel: für Sport: Ful. Eß: Anutt in Mannheim. Berliner Aahatu Gag Graf Reiſchach, Bexlin FW68. Charlottenſtr. 15 b. Nachdruck fämtlicher Original⸗ berichte verboten. Ständiger Berliner Mitarbetter: Dr. Johann v. Leers, Berlin⸗Dahlem. Sprechſtunden der Schriftlertung: Ang 16 bis 17 Uhr (außer Mittwoch. Samstaa und Sonntaah). Verlagsdirektor: Kurt Schönwitz. Mannheim Druck und Verlag: Hakenkreuzbanner⸗Verlag u. Druckerei Gmbo. Sprechſtunden der Verlagsdirektion: 10.30 bis 12.00 Uhr(außer Samstag und Sonntag). Fernſprech⸗ Nr. für Verlag und Schriftleitung: Sammel⸗Nr. 354 21. Für den Anzeigenten verantw.: Fritz Leiſter. Mhm. Zurzeit iſt Preis'iſte Nr. 5 für Geſamtauflage leinſchl. 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Roſa Schmid Inſtallateur Hans Carle u. Emma Barth Eiſendreher Joſef Brandel u. Anna Altmann Kaufmann Joſef Domin u. Hedwig Wörner Apotheker Erwin Maier u. Elfriede Hoch Modellſchloſſer Karl Erfeld u. Thereſia Baumeiſter Landwirt Jakob Ackermann u. Ida Langenberger Elektromonteur Albert Haas u. Margarete Klein Friſeur Karl Schöpfer u. Paula Sauer Bäcker Johann Wolf u. Wilhelmine Bartruff Monteur Franz Weick u. Johanna Seibert Kraftfahrer Hermann Scholl u. Waltraud Schleicher Modellſchreiner Max Becker u. Luiſe Buſter Arbeiter Artur Diefenbach u. Barbara Pfiſterer Bautechn. Adam Diehl u. Katharina Kuhn Kraftwagenf. Karl Köhnlein u. Helene Streib Elektrotechniker Karl Sammet u. JIrene Hörner Schloſſer Karl Boos u. Berta Zweidinger Arbeiter Wilhelm Herrwerth u. Helene Bauer Schloſſer Karl Buſch u. Chriſtine Herbinger Zeichner Friedrich Schiefele u. Klara Koch Kaufm. Angeſtellter Adolf Dahms u. Marie Spinner Elektroinſtallateur Erwin Hoog u. Eliſabeth Dechant Kaufmann Karl Pfeiffer u. Paula Wettges Kraftfahrer Hch. Brandes u. Johanna Nonnenmacher Kernmacher Robert Kerna u. Paula Mörmann Schiffer Daniel Bierweiler u. Margarete Kettner Reiſender Robert Bux u. Bertha Bühl Kraftwagenführer Kurt Levyn u. Katharina Oppold Gärtner Kurt Abele u. Katharina Ziegler Kraftfahrer Friedrich Schmitt u. Margarethe Buxte Eiſendreher Willi Walther u. Elſa Wetzel Lokomotivführer Hans Schranz u. Maria Zellet Packer Eugen Hopf u. Emma Bretzler Schiffer Gmil Krauth u. Margareta Maus Elektromonteur Franz Schumacher u. Marie Wohlfart Arbeiter Emil Weber u. Antonie Fiſcher Wagner Hans Münch u. Emma Dalforne geb. Weß⸗ becher. Getraute Monat März 1936 Schloſſer Paul Keicher u. Johanna Scherb geb. Katz Dipl.⸗Kaufmann Dr. Walter Enders u. Charlotte Hirſchfeld⸗Warneken Facharzt Dr. med. Friedrich Warner u. Gertrud Leidel Abteilungsleiter Erwin Göbel u. Lotte Isbarn Kaufm. Angeſtellter Friedrich Kunzmann u. Mathilde Muthen geb. Kunkel Schloſſermeiſter Hans Wetzel u. Maria Biundo Schloſſermeiſter Franz Lay u. Suſanna Blatz Kaufmann Auguſt Leutwein u. Erna Ruske Kaufmann Anton Scherer u. Berta Müller Eiſendreher Johannes Hillenbrand u. Anna Mantel Kaufmann Philipp Kallenberger u. Cäcilie Kachel Journaliſt Hermann Schumann u. Karolina Malſch Kaufmann Hubert Ziegler u. Hildegard Debus Arbeiter Kurt Scheurer u. Eliſabetha Hauck Kraftwagenf. Friedrich Zimmermann u. Gertrud Klee Bäckermeiſter Wilhelm Voigt u. Frieda Feuchter Kaufmann Friedrich Nickel u. Magdalena Gebert Arbeiter Fulius Herd u. Maria Lehmann Arbeiter Hermann Hölle u. Paula Hartmann Dipl.⸗Ing. Hans Pfefferkorn u. Hildegard Brück Mechaniker Julius Nußbaum u. Eliſabetha Herdel Maſchinenarb. Joh. Hch. Döppel u. Lora Kohlmüller Uhrmacher Hermann Höfflin u. Elſe Scheffel Kaufmann Auguſt Herbeck u. Irma Pfiſterer Studienaſſeſſor Joh. Peter Bellingrodt u. Jenny Höfler Schloſſer Joſef Ritzmann u. Katharina Schaaf Hilfsarbeiter Ludwig Fuß u. Roſa Weigert Poſtbetr.⸗Arb. Karl Stephan u. Frieda Weber Modellſchreiner Johann Bleeck u. Maria Volk Kaufmann Willi Schmelzinger u. Luiſe Schweizer Dipl.⸗Ing. Peter Urban u. Grete Fiſcher Textiling. Friedrich Wilhelm Schaper u. Berta Fiſcher Arbeiter Heinrich Friedel u. Luiſe Berg Schloſſer Franz Zimmer u. Herta Heidenreich geb. Metzler Dipl. Ing. Karl Bloch u. Johanna Bihlmaier geb. May Bäcker Wilhelm Hoſt u. Amanda Jäger Glasſchleifer Julius Diochon u. Elſa Vogel LEDEFNWANFN Waner Sieingrobe Photo-abenen 1. Photo-Haus El 00Ss C 2, 15 ſitüche g. Reiensmark Prospekte gratis! Möbellager, U 1. 7 Breitestr.(im Ha se CilZz) L. Mumann .12 Trauringe, Uhren, Gold- und Silberwaren Zum Umzug u. Frühijahrsput2z aͤlle notv/endigen Putz · u. Scheuermiitel dus der Schlon-Drogerie L 10, 6 Triłotagen Iecꝛera MHannneim Indwigsnaten O 3, 44a Bismarckstraße 49 zchokoiaden Kaffee»Jee pralinen stets frisch und in großer Auswahl Horn& Bausch, Lindenhof Ecke Eichelsheimer- u. 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Rud. Georg Joſ. Schick e. T. Irene Ute Kaufmann Bernhard Willenborg e. T. Gertrud Kaufmann Willy Herm. Otto Germer e. S. Claus Hermann Willi Packer Kurt Theodor Braun e. T. Helga Fahrſtuhlführer Peter Koch e. S. Alfred Georg Packer Georg Klauder e. T. Maria Frieda Verwaltungsführer Paul Charbon e. T. Käte Elektromonteur Guſtav Dittberner e. S. Guſtav Alfred Kaufmann Jakob Rabe e. T. Urſula Hanna Maſchinenſchl. Karl Heinrich Marhöfer e. S. Wolfgang Regiſtrator Auguſt Benninghof e. T. Kriemhilde Roſa Poſtbetr.⸗Arb. Karl Bummel e. S. Karlheinz Schloſſer Karl Brunn e. S. Karl Friedrich Bäckermſtr. Adam Bechtold e. S. Klaus Valentin Adam Kraftwagenführ. Paul Zenger e. S. Gerhard Chriſtian Polſterer Albert Eiſenecker e. T. Friedel Eliſabeth Architekt Phil. Franz Haffelder e. T. Käte Chriſtiane Kaufmann Johann Konrad Georg Stemmer e. T. Chriſtel Marie Käthe Schreiner Hermann Felix Hochlehnert e. S. Hermann Joſef Bäckermſtr. Alfr. Ant. Hornung e. S. Alfred Emil Joſ. Metzger Wilh. Breunig e. T. Eliſabeth Maria Joſepha Modellſchreiner Joſef Brauch e. T. Eliſabeth Thereſia Kraftwagenf. Joſ. Ludw. Burkart e. T. Helga Eliſab. Bürogehilfe Paul Boxheimer e. T. Lina Luiſe Matroſe Walter Wolf e. T. Anita Hedwig Maria Schreiner Kurt Elbert e. S. Wolfgang Kurt Otto Kaufmann Ernſt Sommer e. T. Giſela Marie Anna Eiſendreher Philipp Rühle e. T. Annelieſe Hilfsarbeiter Heinrich Schwarz e. T. Sonja und e. T. Monika Metzgermeiſter Philipp Jakob Feuerſtein e. T. Erna Frieda Lehrer Alb. Rochus Brinſchwitz e. T. Annemarie Luiſe Müller Emil Bengel e. S. Manfred Herbert Büroangeſtellter Karl Schubert e. T. Helga Anna Staatl. gepr. Baumeiſter Joh. Hanbuch e. S. Leonhard Hans Auguſt Kraftwagenführer Joh. Gg. Hoffmann e. S. Karlheinz Techniker Ernſt Eder e. S. Ernſt Paul Maſchinenſchl. Eugen Joſef Striehl e. T. Gerda Roſa Dipl.⸗Ing. Hermann Bohny e. T. Renate Margarete Regierungsrat Dr. jur. Rudolf Leiber e. T. Giſela Margarete Eiſendreher Karl Holl e. S. Hans Adolf Werkzeugſchloſſer Karl Brand e. T. Hannelore Städt. Angeſt. Hans Georg Maudanz e. S. Dieter Magazinier Wilhelm Mahl e. S. Wolfgang Adolf Kauſmann Ludwig Theis e. S. Hans Wilhelm Dipl.⸗Kaufmann Wilhelm Hormes e. S. Willi Gestorbene Monat März 1936 Margaretg Eliſabeth Soſie Nollert, 9 J. 8 M. Vrbeiter Joſef Sammer, 48 J, Techniker Wilhelm Neubert, 39 J. 7 M Maria Bürklin geb. Liermann, Witwe des Müllers Lorenz Bürklin, 80 J. 2 M. Helene Klein geb. Abendeimer, Witwe des Kaufmanns Moritz Klein, 69 F. 7 M. Haupttaſſier Hch. Jul, Irſchlinger. 67 J. 1 M. Anna Karoline Knauer geb. Strguch, Ehefrau des Betriebsſührers Joh. Knauer, 47 J. 8 M. Heinz Erwin Dann, 14 J. Walburga Magin geb, Kräuter, Ehefrau des Arbeiters Adam Magin, 78 J. Glaſermeiſter Albert Franz en 62 J. 7 M. Erwin Franz Schüßler, 4 J. 6 M. Horſt Günter Gmelin, 2., 3 M. Brauereidirektor Joſ. Kark Gſottſchneider, 68 J. 9 M. Rentenempfänger Georg German, 72 J. 11 M. Ableſer g. D. Heinrich Ebinger, 66 J. 1 M. Emilie Bickel, 6 Monate Arbeiter Hermann Lerch, 54 J. 1 M. Kaufmann Karl Weiß, 53 J. Anna Mayher geb. Schmierer, Witwe des Vermeſſungs⸗ inſpektors Wilhelm Mavher, 76 J. Lehrling Hermann Dietrich, 18 G 1 M. Berta Aneſen Duttenhofer, Ehefrau d. Ausläufers „Valentin Müllex, 42 J. 5 M. Angelg Eliſabet-maiwig geb. Riedel, Ehefrau des Schloſſers Frie. Ludwig, 23 J. 5. M. Eliſabeth Carolus geb. Weingärtner, Witwe des Amts⸗ dieners a. D. Chriſtian Joh, Carolus. 82 J. 7 M. Elſa Charlotte Thereſe Clothilde Wirth, Wwe. des Kammermuſikers G. Th. Wirth, 73 J. 7 M Arbeiter Joſef Bundſtädter, 64 J. 4 M Maurer Jakob Alles, 61 J. 7 M. Waaner Jakob Hermann Künzer, 22 F. 11 M. Eliſabetba Franziskg Stecha geb, Chaloupechy, Ehefr. des Schneideys Joſ. Stecha, 70 J. Sofie Pauline Höhnle geb. Gerlach, Witwe des Werk⸗ meiſters Eduard Höhnle, 68 J. 6 M. Chriſtina Caſper geb. Heilig Ehefrau des Schloſſers Jakob Caſper, 57 J. 5 M. Eliſabeth Agnes Roeck geb. Fiſcher, Witwe des Schau⸗ ſpielers Karl Friedrich Roeck, 80 J. 1. M. Maria Raubinger geb. Würfel. Ehefrau des Buchbin⸗ dermeiſt. Berthold Werner Raubinger, 48 J. 1 M. Gerhard Kaiſer, 5 Monate Karoline Marie Müller geb. Beißwenger, Ehefrau des Schneidermeiſters Andreas Müller, 66 J. 4 M. Regiſtrator Wilhelm Schuwer, 47 J. 6 M Rentenempfänger Quirin Weick, 70 J. 2 M. Muſiklehrer Georg Wilhelm Dahms, 69 J. 9 M Wagenführer a. D. Karl Joſef Rhein, 67 J. 1 M. Erneſtine Friederike Schönwalter geh, Jüngſt, Witwe des Fräſers J. G. Schönwalter, 73 J. 11 M. Helene Johanna Geier geb. Reuther. Ehefrau des Rentenempfängers Philipp Geier, 69 J. 9 M. Dohhelte Freude am in schöner Ausw/ohl finden Sie gofrnieft. 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RM..— Pinn RM..— RM..— 5 und mehr Personen 3 Auskunft erteilen das Hauptbüro in K 1, 16 und die Filialen der Vororte. megebühren er bringt den guten Sclrualranæaen und die schöne Sclnaltaclie von H 1, 3 Breite Siroße gegenüber„Nordsee er die gibi's do schon für RMI.73 in stabiler Qualität l ist beim Opelrad Qualitätsarbeit. ekleichtern ſhnen das fahren 7—— opel-Silberschild die handwerkliche Meisterleistung Lenker nach Wunsch- Damenmodelle-.00 Es ist das Fahrrad, fähig und bereit, durch seine Fahr- eigenschaften jeden Radlerwunsch in Erfüllung zu bringen. Opel ist hier wie beim Auto neueste Wege gegangen, der Doppelstabilrahmen ergibt endlich: 5 1. bessere Abfederung,—— 2. leichteres Fahren, 3. größte Stabilität. Verlangen Sie über dieses Rad Sonderprospekt, sehen Sie sich diese Meisterleistung einmal unverbindlich an, Probe- rad steht Ihnen zur Verfügung. Warum sind nun Opelräder so preiswert bei ihrer hohen Qualität?ꝰꝰ Gewiß: Auch Opel kann- nichts verschenken. 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Herrenartikel — Berlag und kreuzbanner⸗ 7mal(.70 3 —— Biensgedle Früh⸗Au De Wir begi den deut in der Ret ſchlägen im feſtgeſtellt m ſame“ Vorſ den Prüfun die Annahn den deutſche aller Unvor⸗ lichen Beitr⸗ Konſolidierr ſtellen, eine den übrige Randbemerk müſſen wir behalte mac Der engli als abſurde ſeinerſeits k dung einer Europa gele ad absurdum die erſten P hinweiſen, i wohl immer klärt worder ſtärkung der ten Gebiet auch nicht w Wir wiſſen von Waffen tiger Feſtun ſolche deutſe Entgegenkon eigenartig,! deutſchen Vi in klarer Fo politiſchen 2 Deutſchland zur Kenntni ſchnitt des darauf hing Abkommen Völker und das ferngeh ächtlichmachi -und infolge Gegenſatz, d genheit geſe vertiefen. Die En Atmoſph miniſter geſ »Seite anbele „den. 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