ertage 95⁸ 155 22%0 3 19 32. — A4335 808 pp. Rur 53E-K1 1 owie die Poſtämter entgegen. 3 Früh⸗Ausgabe A Der politiſche Tag Der Völkerbundsrat iſt nun endgültig guf den 26. Juni— wie es ausdrücklich heißt —zur Fortſetzung ſeiner 92. Tagung einbe⸗ wien worden. Die Tagesordnung ſpricht für iiſelbſt, denn ſie lautet wie folgt: 1. Der Steit zwiſchen Abeſſinien und Italien. 2. Der in Locarno am 16. Oktober 1925 abgeſchloſſene Garantievertrag zwiſchen Deutſchland, Belgien, Hrankreich, Großbritannien und Italien. Zu dieſen beiden erſten Punkten wollen wir is jede Randbemerkung erſparen, denn die Leiden folgenden Punkte geben Anlaß zu einer iGloſſe, die man in ihren Schlußfolgerungen au alle möglichen andern Vorgänge anwenden lann. Punkt 3 lautet: Die Niederlaſſung der aus en grak ausgewanderten Aſſyrer.—„Ja, du ſebe zeit,“ wird da der Zeitungsleſer aus⸗ nmfen,„ſind denn dieſe armen heimatloſen Leute cht längſt ſchon irgendwo anders unterge⸗ hacht worden?“ Wenn ſich nicht inzwiſchen irgendeine Macht oder Stelle aus menſchlichen agungen heraus dieſer Leute angenommen hat, ſid ſie ſicher inzwiſchen längſt verhungert oder dem Durſttot in der Wüſte anheimgefallen. Auf bdem Papier der Akten des Völkerbundes aber eten ſie jetzt erſt praktiſch in Erſcheinung, Punkt 4 beſagt: Der Bericht über die letzte aung des Ausſchuſſes für Sklaverei.— Man itgehört, daß Abeſſinien angeblich das letzte ead geweſen iſt, in dem es noch Stlaverei in gröherem Umfange gab. Wenn es ſich hier nicht un eine voreilige Feſtſtellung handelte, dann iſalſo auch dieſe Beratung des Völkerbundes bDurch die tatſächliche Entwicklung der Dinge er⸗ en. rei ur⸗ ge ei⸗ denkens ——— bWerholt, denn Italien hat ſich als erſte Auf⸗ ie die Abſchaffung der Sklaverei in Abeſſinien geſtellt. Man ſieht alſo, daß ſich der Völkerbund ganz und gar zu einer Behörde entwickelt hat, bei der bie Feſtſtellung der„Vorgänge“ in den Akten das wichtigſte iſt. bel allen ſare kinlezulen ollem on che Firmen, derei * Memen unt Man war zuerſt nicht geneigt, den Mel⸗ Erzeugnit innen aus Gal dungen, die aus China kamen und Anzeigenn bon einem neuen internen Streit berichteten, Gauben zu ſchenken. Aber die Nachrichten häuf⸗ 74 4 1 ſich und ſchließlich ließ ſich die Tatſache hicht wegleugnen, daß China nicht nur in einer hoffnungsloſen außenpolitiſchen Lage iſt, ſon⸗ ern ſich erneut im inneren Streit zu zerflei⸗ ſchen droht. Dabei wirft man ſich gegenſeitig bei der Begründung des Vorgehens Verrat am Rierlande und andere unſchöne Motive vor. o wurden in einem neuerdings erlaſſenen Aufruf der Rektoren der Schanghaier Hochſchu⸗ n die Führer von Kanton beſchuldigt, ſie wür⸗ en den Landesfeinden Vorſpanndienſte leiſten, en Vorwurf, den die Führer der Kantonregie⸗ ung den Machthabern im nördlichen Teil ihrer⸗ eis ſchon immer gemacht haben. Wie die werteilung in China eigentlich iſt, iſt au⸗ rdentlich ſchwer zu überſehen, denn, wenn ch der Kantonregierung offiziell nur zwei Rovinzen unterſtehen, ſo hat die Regierung uon Ranking, die auf dem Papier 18 Provin⸗ ien verwaltet, in der Tat auch nur Einfluß auf er nordchineſiſche Provinzen. Wenn es zu iner ernſthaften Auseinanderſetzung käme, wäre es alſo ziemlich ungewiß, wer den End⸗ letfolg davontragen würde. Die letzten Nach⸗ lichten wiſſen denn auch davon zu berichten, haß der Oberbefehlshaber der Kantonſtreit⸗ hifte, nachdem ſich die Nankingtruppen zu inem plötzlichen Vorſtoß entſchloſſen haben, ſei⸗ Aerſeits den Vormarſch eingeſtellt habe und eine Enigung auf der Baſis vorſchlug, daß man ſich Aadlich auf eine ſtarke Außenpolitik gegenüber bekannt znd dein vordiſcleh Schunhau Vange 217 Aapan feſtlegen ſolle, Berlag und Schriftleitung: Mannheim, R 3, 14/15. Fernſprech⸗Sammel⸗Nr. 354 21. Das„Haken⸗ kreuzbanner“ Ausgabe à erſcheint al(.20 RM u. 50 Pfa. Trägerlohn), Ausgabe B erſcheint mal(.70 RM u. 30 Pfg. Trägerlohn), Einzelpreis 10 Pfg. Beſtellungen nehmen die Träger die Zeitung am Erſcheinen(auch durch indert, beſteht kein Anſpruch aüf Entſchädigung. Regelmäßi lfensgebieten. Für unverlangt eingefandie Beiträge wird keine Verantwortung übernommen. höhere Gewalt) ver⸗ erſcheinende Beilagen auf allen 6. Jahrgeng MANNHEIM Anzeigenz: Geſamtauflage: Die 1 Die 4geſpalten Schluß der Anzeigen⸗Anna Mannheim, 3, 14/15. Nummer 269 Blums„Wietſchaſts-Renaiſſance“ Paris, 12. Juni. Bezeichnend für die Situation, wie ſie ſich heute in Paris darſtellt, iſt eine Erklärung, die der Finanzminiſter Vincent Auriol am Frei⸗ tag abgegeben hat. Man habe von der Ab⸗ ſtempelung der Banknoten und gewiſſen ande⸗ ren finanziellen Maßnahmen geſprochen. An dieſen Gerüchten ſei nichts Wahres. Die franzöſiſche Regierung brauche nicht zu derartigen Ausnahmemaßnahmen zu ſchreiten, deren Ankündigung die Beſorgnis nur ver⸗ ſtärke, während man doch in Wirklichkeit dieſe Beunruhigung beheben und die Ungewißheit beſeitigen müſſe. Die Regierung halte ſich an das in der Regierungserklärung Geſagte. In einem Lande wie Frankreich, wo 40—50 Milliarden Franken gehortet ſeien, brauche man keine abenteuerlichen Experimente zu machen. Im übrigen nahm die Kammer am Freitag die Durchberatung der Geſetzesvorlagen über die Einführung der 40⸗Stundenwoche vor. Der Entwurf wurde ſchließlich mit 385 gegen 175 Stimmen angenommen. „Es ſind keine Wunder zu erwarten“ Bei der Beratung gab der Berichterſtatter u. a. einen Ueberblick über die Folgen, welche die Geſetze für die franzöſiſche Wirtſchaft haben würden. Er erkannte an, daß dadurch die Ar⸗ beitsloſigkeit nicht behoben werde. Dieſes Geſetz werde keine Wunder tun. Aber zuſammen mit anderen Geſetzen ſowie einem großen öffent⸗ lichen Bauprogramm und der Verlängerung der Schulzeit werde es dazu beitragen, die Arbeitsloſigkeit zu vermindern. Der Bericht⸗ erſtatter gab der Anſicht Ausdruck, daß durch die Anwendung dieſes Geſetzes die Großhan⸗ delspreiſe um ſechs bis ſieben, die Kleinhan⸗ delspreiſe nicht mehr als fünf Prozent ſteigen würden. Der Rechtsabgeordnete Paul Reynaud vertrat genau die entgegengeſetzte Anſicht, und erklärte, daß die Geſtehungskoſten, die in Frankreich bereits höher ſind als in anderen Ländern, noch weiter beträchtlich ſteigeenn würden. Der Abgeordnete kam dann wieder auf ſeinen Lieblingsplan, näm⸗ lich die Frankenabwertung zurück, von der er allein eine Beſeitigung der gegen⸗ wärtigen Wirtſchafts⸗ und Finanzſchwierigkei⸗ ten erwartet. Miniſterpräſident Blum entgegnete dem Reoner, indem er die bisherige Deflations⸗ politik verurteilte, und betonte, die Regierung wolle dem Lande einen Zuſtand der„wirt⸗ ſchaftlichen Renaiſſance“ verſchaf⸗ fen. Sie werde die landwirtſchaftlichen Er⸗ zeugniſſe aufwerten und die Geſamtheit des Warenaustauſches wieder beleben. Das ſei in kurzen Worten der Verſuch, den die Volks⸗ frontregierung durchführen wolle. Er erhoffe von dem Lande eine loyale Mitarbeit. Der Miniſterpräſident verkannte nicht, daß die Zwi⸗ ſchenzeit recht ſchwer ſein werde. Aber die Regierung werde mit allen Mitteln dem Lande dieſe Periode zu erleichtern ſuchen. Der Mini⸗ ſterpräſident wandte ſich daraufhin gegen die Abwertungspläne Reynauds. Niemand ſei Herr der Zukunft, erklärte er, aber wer würde die Verantwortung übernehmen, die ſofor⸗ tige Abwertung vom Parlament billigen zu laſſen? Als der Abgeordnete Reynaud rief: (Fortſetzung ſiehe Seite 2) Dr. Goebbels als Zeuge im Baugrubenunglücks-Prozeß der Katastrophe in der Hermann-Göring-Straße in Berlin vom Fenster seiner Wohnung aus anstellen konnte. Weltbild(M) Reichsminister Dr. Goebbels sagt vor dem Modell der Unglücksstelle über Beobachtungen aus, die der Minister vor Hinter Dr. Goebbels Ministerialrat Hanke, Maior Rettelsky und Standartenführer v. Wedel, die gleichfalls als Zeugen aussagen. Ganz rechts die Angeklagten. 2ge im Textteil 45 Schwetzinger und 5 e 9——— im Textteil 18 Mei Bei Wiederholung Nachla me: Frühausgabe 18 Uh Fernſprech⸗Sammel⸗Nr. 354 21. Ausſchließl. Gerichtsſtand: Mannheim. Poſtſcheckkonto: Ludwigshafen 4960. Verlagsort Mannheim. ſpalt. Millimeterzeile 10 Pfg. Die ageſpalt. Minimeterzeil⸗ einheimer Ausgabe: Die 12geſpalt. Millimeterzeile 4 Pfg. e. gemäß Preisliſt nzeigen⸗Annahme: 1. 13 Uhr. -und Erfüllungsort Mannheim. Zahlun Samskag, 13. Juni 1936 7 Frankreich ſinet die 40⸗Slundenwoche ein zeſäneliche wirtſchaftserperimente/ Starke zedenken der fbgeordneten der kammer Bunter eidgenöſſiſcher Bilderbogen Von Dr. Johann v. Leers Es geſchehen ſchon ſonderbare Dinge im Schatten eidgenöſſiſcher Politik. Im Schweizer Nationalrat iſt dieſer Tage der„Fall Hauſamann“ behandelt wor⸗ den. Hauptmann Hauſamann iſt der Preſſe⸗ chef der Schweizer Offiziersgeſellſchaft, eine gerade und untadelige Perſönlichkeit. Nach der Ermordung des nationalſozialiſtiſchen Landesleiters Guſtloff durch die Juden⸗ beſtie Frankfurter fühlte er ſich verpflich⸗ tet, gegen die marxiſtiſche Hetze Stellung zu nehmen und ſandte damals ein Schreiben an eine große Anzahl angeſehener Männer, in dem es hieß:„Man muß dem Treiben der Roten und der linksbürgerlichen Preſſe gegen⸗ über dem nördlichen Nachbar endlich einmal einen Riegel vorſchieben. Dieſe Bande iſt mit⸗ verantwortlich für das Attentat auf Guſtloff, denn ohne ihre Hetze wäre es dem auslän⸗ diſchen Studenten nicht eingefallen, ſich gerade Guſtloff als Opfer auszuerſehen.“ Der Brief geriet in die Hände der marxiſtiſchen Preſſe, die einen Höllenlärm ſchlug. Die Marxiſten rollten die Frage im Schweizer Nationalrat auf. Bundesrat Minger, der Leiter des Militär⸗Departements, nahm hierbei den Offi⸗ zier, der in der Tat nur ausgeſprochen hatte, was alle anſtändigen Schweizer ſeit langem empfanden, zur Wut der Marxiſten immerhin einigermaßen in Schutz. Er erklärte, daß Hauptmann Hauſamann ein feuriger Patriot ſei, lehnte ab, ihn als einen um die Armee wohlverdienten Offizier kaltzuſtellen, erklärte aber andererſeits, der Brief ſei doch eine Ent⸗ gleiſung, da aus ihm eine Mitverantwortung der eidgenöſſiſchen Behörden an dem Anſchlag auf Guſtloff konſtruiert werden könnte. Es war ſo keine glatte Abfuhr der Mar⸗ xiſten, die ſie verdient hatten— und es ſteht immer zu befürchten, daß ſie mit ſolchem Ter⸗ ror und ſolcher Hetze aufs neue über auf⸗ rechte Eidgenoſſen herfallen werden. Das geſchieht aber nur, wenn ein Schweizer aus ehrlichem Eintreten für ſeinen Staat Mißbräuchen und Niederträchtigkeiten, die zu Störungen der Beziehungen mit dem Deut⸗ ſchen Reiche führen können, entgegentritt. Hier iſt man bei der linken Preſſe der Schweiz ſofort bereit, einen ſolchen ehrenwer⸗ ten Mann als„Diener Hitlers“, als„Verräter an der Eidgenoſſenſchaft“, als„Kreatur des Reiches“ und dergleichen zu beſchimpfen. Handelt es ſich aber um Frankreich— ja, Bauer, das iſt ganz was anderes!! Die Schweizer Preſſe brachte in dieſen Tagen fol⸗ gende Meldung:„Ausländiſche Anerkennung hat Herr Jakob Lauri in Safenwil für ſeine verdienſtwolle Wirkſamkeit erhalten, in⸗ dem er durch Dekret des franzöſiſchen Mini⸗ ſterpräſidenten zum Ritter der Ehrenlegion ernannt wurde.“ Wir kennen Herrn Jakob Lauri nicht»nd er iſt uns auch gleichgültig. Für welche„verdienſt⸗ volle Wirkſamkeit“ er zum Ritter der Ehren⸗ legion ernannt iſt, iſt uns ebenfalls nicht be⸗ kannt, auch nicht, ob die Verdienſte mehr für ihn perſönlich oder für Frankreich waren. Wir erinnern uns aber daran, daß vor einigen Jahren in einer Volksabſtimmung die eidge⸗ nöſſiſche Bevölkerung erklärte, daß ſie ſolche Ordensverleihung durch fremde Staaten nicht wünſche. Wir erinnern uns ferner aus der Schweizer Geſchichte, daß im ganzen 17. und 18. Jahrhundert— einer Periode, von der die Mannheim „Hakenkreuzbanner“ eidgenöſſiſche Geſchichtsſchreibung nicht gerne viel berichtet— franzöſiſche Orden und Ehren⸗ zeichen, franzöſiſche Penſionen und Renten eine nicht ganz unbedenkliche Rolle in der inneren Geſchichte der Eidgenoſſenſchaft ge⸗ ſpielt haben. Wir wollen gewiß Herrn Jakob Lauri nichts Böſes antun— aber es iſt doch merkwürdig, daß ſich eigentlich keine Stimme des Bedenkens gegen ſolche mertwürdigen Or⸗ densverleihungen eines Ordens, der notoriſch für Verdienſte um Frankreich gegeben wird, hören läßt. Aber man kann ſogar noch großzügiger ſein. Als im Herbſt vorigen Jahres im Kanton Teſſin die eidgenöſſiſche Polizei eine italieni⸗ ſche Propagandagruppe, die offen die Loslö⸗ ſung des Teſſin, Graubündens und anderer eidgenöſſiſcher Gebiete, betrieb, am Kopf nahm und Herrn Emilio Colombi, das Haupt dieſer ſogenannten„Adula⸗-Gruppe“, ein⸗ ſperrte, da wurde dies mit ſtarker Aufmerkſam⸗ keit beobachtet. Die eidgenöſſiſche Preſſe brachte damals allerlei Nachrichten über höchſt bedenk⸗ liche Beziehungen des Herrn Colombi und ſeines Anhangs nach Italien. Nun„es wich der Winter unſeres Mißvergnügens glorrei⸗ cher Sonne“: Die Bundesanwaltſchaft hat Herrn Colombi wieder auf freien Fuß geſetzt und den Prozeß gegen ihn mangels„geſetz⸗ lichen Tatbeſtandes“ eingeſtellt. Die„Neue Baſeler Zeitung“ ſchreibt dazu:„Das ſubtile juriſtiſche Gewiſſen, das die Bundesanwalt⸗ ſchaft heute gegenüber Colombi an den Tag legt, ſteht im Widerſpruch zu einer gewiſſen Unbekümmertheit um Recht und Geſetz, mit der man, dem Drucke der Linkskreiſe folgend, gegen die deutſchen Nationalſozialiſten in der Schweiz vorgegangen iſt. In einem Falle ſchritten die Bundesbehörden ein, ohne im Grunde über die rechtliche Handhabe zu ver⸗ fügen, im Falle Colombi entdeckt man in Bern plötzlich in zartes juriſtiſches Gewiſſen!“ Wir wollen hier gewiß nicht die zahlreichen und berechtigten Klagen über die ſchlechte Be⸗ handlung der deulſchen Nationalſozialiſten in der Eidgenoſſenſchaft wieder aufrollen. Wir haben lediglich das Recht, feſtzuſtellen, daß man offenbar an gewiſſen eidgenöſſiſchen Stellen auswechſelbare Maßſtäbe hat, Brillen verſchie⸗ dener Färbung, Nummer 1 in hellem Sonnen⸗ gold für Marxiſten, Nummer 2 in freundlichem Roſa für italieniſche Faſchiſten, Nummer 3, grau in grau, mit dunkler Punktierung für deutſche Nationalſozialiſten. Und trotzdem tagt es langſam. Die Zeitung „Front National“ in Lauſanne wirft die Frage auf, wieviel wirkliche Arbeiter wohl unter den Tauſenden von Juden ſeien, die ſich in der Schweiz aufhalten, und beantwortet ſich die Frage gleich ſelbſt, daß man wohl keinen ein⸗ zigen finden würde. Das brave Blatt der Nationalen Front in der Eidgenoſſenſchaft„Die Front“ druckt dazu einige erfriſchende Tagſatzungsbeſchlüſſe der Eidgenoſſenſchaft aus früheren Jahrhunder⸗ ten ab. 1483 beſchloß die Tagſatzung:„Da man aber für gemeine Eidgenoſſenſchaft ihres Wuchers und wenig geziemenden Redens wegen wenig Gutes erwartet, ſo wird beſchloſſen.., die Ju⸗ den zu vertreiben und ihnen niemals mehr in den Herrſchaften der Eidgenoſſen Geleit zu geben“. 1489, alſo 6 Jahre ſpäter, wurde dieſer Beſchluß noch einmal eingeſchärft:„Daneben. hat man beſchloſſen, daß den Juden zu ewigen Zeiten kein Geleit mehr gegeben werden ſoll, um in der Eidgenoſſenſchaft zu ſitzen, und falls es dennoch geſchähe, ſo ſoll ein ſolcher Be⸗ ſchluß keine Kraft haben“. Die Stadt Bern »Wer die Programme der ausländiſchen Sen⸗ der in der letzten Zeit durchgeſehen hat, wird bemerkt haben, daß ſie nur noch ſelten deutſche Muſik in anſprechender Form enthalten. Um ſo mehr verdient deshalb eine Schweizer Sendung Anerkennung, die nicht nur gut aufgebaut, ſon⸗ dern auch qualitativ hochwertig war; das Or⸗ gel⸗ und Chorkonzert aus Zürich.“ Es brachte neben zwei gefälligen altitalieni⸗ ſchen Werken Bachs„Sifonia“ aus der Kan⸗ tate Nr. 164 und J. Kriegers Kantate„Ein' feſte Burg...“ Weitere Werke von Schütz ver⸗ liehen der Geſamtaufführung einen eindrucks⸗ vollen Abſchluß. Aufgeſchloſſener als ſich zur Zeit das Ausland zu unſerer jungen deutſchen Kunſt verhält, ſtehen wir der fremdvöltiſchen Muſik gegen⸗ über, nicht etwa weil ſie uns etwas Beſonderes zu ſagen hätte, ſondern weil unſere Kunſtbe⸗ trachtung freier und vorurteilsloſer denn ſe lſt, und wir auch fremden, eigenſtändigen Werken die Anerkennung nicht verſagen, wenn ſie nur echter künſtleriſcher Geſinnung entſpringen. Der deutſche Rundfunt überträgt daher nicht ſelten muſikaliſche Werke ausländiſcher Komponiſten, und, ſofern ſie wertvoll ſind, ganz mit Recht. Hierfür eine Stuttgarter Sendung zum Be⸗ weis: Ottorino⸗Reſpighi⸗Schallplattenkonzert n Reſpighis Kunſt— vor allem was ſelie ſnſeniſchen Werte angeht— läßt ſich der Ein⸗ fluß des Liſztſchen Schafſens nicht verleugnen. daneben gehört ſie aber auch zweiſellos dem Impreſſionismus an. Wir mögen hierbei an ſeine„Pinien von Rom“, ſein Trittico botticel lano“ oder„Aretuſa“, eine ſinfoniſche Dichtung von nicht gerade überwältigender Melodik,den, ten. Das ſchönſte Beiſpiel indeſſen und ſicherlicl eines der beſten Werke des Meiſters ſind die „römiſchen Brunnen“, die ſich auch bei uns in Deutſchland bereits größter Beliebtheit er ieuen. Wer die Schallplattenwiedergabe dieſes -Stunden-Woche in Frankreich Fortſetzung von Seite 1 „Ich“, antwortete ihm der Miniſterpräſident: „Dann legen Sie doch einmal einen Geſetzent⸗ wurf der Kammer vor und verſuchen Sie, ihn billigen zu laſſen!“ Die ganze Linie unter⸗ ſtrich dieſe Erklärung des Miniſterpräſidenten mit einem Beifallsſturm. Die Kammer nahm darauf verſchiedene Ab⸗ ſtimmungen über Zuſatzanträge vor, von denen die meiſten abgelehnt wurden. Der Rechtsabge⸗ ordnete Rollin wies auf die Gefahren hin, welche die alleinige Einführung der Vierzig⸗ ſtundenwoche in Frankreich haben würde. Die⸗ ſes Problem müſſe international geregelt wer⸗ den, ſonſt würde Frankreich bald gezwungen werden, in einem geſchloſſenen Raum zu leben. Im übrigen brachte die Beratung einige wei⸗ tere Abſtimmungen. So wurde nach einer ziem⸗ lich ſcharfen Ausſprache ein Zuſatzantrag, der die Vierzigſtundenwoche in der Induſtrie von der vorherigen Aufwertung der Preiſe für landwirtſchaftliche Er⸗ zeugniſſe und der Wiederherſtellung des normalen Lebensſtandards der Bauern ab⸗ hängig macht, mit 383 gegen 182 Stimmen ab⸗ gelehnt. Dann folgte die Geſamtabſtimmung. N. Dieſe franzöſiſche Geſetzesvorlage iſt ein Be⸗ weis für die ungeheure Unſicherheit, in der man ſich in Frankreich zur Zeit befindet. Aus der Debatte der Kammer geht ohne weiteres hervor, daß man ſich ſelbſt darüber gar nicht im klaren iſt, welche Wirkungen eine einſchneidende Ge⸗ ſetzgebung dieſer Art haben wird. Aber dem franzöſiſchen Parlamentarier iſt die pvopagan⸗ diſtiſche Wirkung wertvoller als der Effeki für die Volksgeſamtheit. Man muß ſich wundern über die Kühnheit, mit der man in Frankreich einen Beſchluß faßt, der die größten wirtſchaft⸗ lichen und anderen Konſequenzen zur Folge haben kann. moskauer„Derfaſſungstheater“ Die Sowieis unter der NMaske der Demokratie Moskau, 12. Zuni. Amtlich wird der Entwurf der neuen Sow⸗ jetverfaſſung bekanntgegeben, der nach einem Vortrag Stalins von dem Zentralvollzugsaus⸗ ſchuß angenommen wurde. Der Verfaſſungs⸗ entwurf iſt, wie es in der amtlichen Mitteilung heißt,„den Werktütigen zur Begutachtung vor⸗ gelegt worden“ und ſoll nunmehr vom Rätekon⸗ greß beraten werden, der zu dieſem Zweck auf den 25. November 1936 einberufen wurde. Der Verfaſſungsentwurf beſteht auf zwölf Ka⸗ piteln und 146 Paragraphen. Der erſte Teil behandelt den Staatsaufbau nud die Grund⸗ lagen des ſtaatlichen Lebens. Im Kapitel„Die höchſten Organe der Staatsgewalt“ wird vor⸗ geſehen, daß an Stelle der bisherigen Körper⸗ ſchaften, die die höchſte geſetzgebende und voll⸗ ziehende Gewalt ausübten, und zwar des Räte⸗ kongreſſes und des Zentralvollzugsausſchuſſes, der Oberſte Rat der Sowjetunion iritt, der nach der neuen Verfaſſung die einzige geſetzgebende Gewalt, des Landes bildet, während ſein Prä⸗ ſidium zugleich die höchſte dsflihrende Gewalk beſitzen ſoll. Der Oberſte Rat wird auf die Dauer von vier Jahren gewählt und zwar, wie es der Entwurf beſtimmt„auf der Grundlage des allgemeinen direkten und geheimen Wahl⸗ rechts“. Jeder Bürger der Sowjetunion vom 18. Jahre ab, ſoll das aktive und paſſive Wahl⸗ recht beſitzen. Dieſe demokratiſche Maske, mit der ſich die bolſchewiſtiſche Partei bekleidet, um im Sinne einer Verſtärkung der Volksfrontbe⸗ wegungen im Auslande propagandaſtiſch zu werben, wird aber wieder in dem Artikel ge⸗ lüftet, in dem es heißt, daß das Recht der Aufſtellung von Kandidaten außer der Kom⸗ muniſtiſchen Partei nur noch die Gewerkſchaf⸗ ten, die Jugendverbände, Genoſſenſchaften und kulturellen, d. h. ebenfalls kommuniſtiſchen Or⸗ ganiſationen, beſitzen. Wenn alſo Stalin ſich in dieſem Entwurf auch zu einem gewiſſen Teil die weſtlichen Wahlmethoden zu eigen gemacht hat, ſo iſt an⸗ dererſeits Vorſorge getroffen, daß der kommu⸗ niſtiſche Geiſt unverfälſcht aufrechterhalten bleibt und die Macht der kommuniſtiſchen Diktatur nicht etwa Einbuße erleidet. Als Spiegelfech⸗ tetei muß! es anmuten, wenn man in dem hat 1684 in einem Schreiben an die Lands⸗ leute des Aargau von den Juden erklärt, man müſſe ſie aus dem Lande tun, und dies mit alt⸗ ſchweizeriſcher Deutlichkeit, ohne Scheu vor einem derben Wort, damit begründet:„dieweil ir ganzes Leben und thun nüt iſt, dann heim⸗ liches grüwliches fluchen und leſtern und aller⸗ ley betrug, geſchwinder beſchiß und ausſaugen des Chriſtenbluts, damit ſie ſich gleichſam er⸗ nehren und ihren Geitz⸗Seckel füllen“. Man wird unzweifelhaft in nicht kleinen Kreiſen der eidgenöſſiſchen Bevölkerung bei der Lektüre ſolcher alten Beſchlüſſe ſich an das Wort des großen mittelalterlichen Schriftſtellers Se⸗ baſtian Brant erinnern, daß„unſere Vor⸗ fahren ſeyn auch keine Narren geweſen“. Es iſt ein inneres Ringen um eine gerade Linie innerhalb der Eidgenoſſenſchaft zu ver⸗ ſpüren. Man wird dabei hoffen dürfen, daß —— s Gtuttgart und Frankfurt farbenprächtigen Stückes— die unter Stabfüy⸗ rung Zandonais zuſtandekam— gehört hat, wird dies wohl begreiſen. Das Stück wirkt we⸗ niger durch ſeinen Gefühlsgehalt, als vielmehr durch die äußere Pracht des muſikaliſchen Ko⸗ lorits und vor allem durch ſeine aſſoziative Kraft, die uns durch atuſtiſche Mittel Eindrücke aus der Welt des Sinnlich⸗Wahrnehmbaren vermittelt. Anders ſind, von dieſem Standpunkt aus ge⸗ ſehen, die Autiche arie danze zu beurteilen; dg⸗ bei handelt es ſich um eine Suite locher zuſam⸗ mengefügter Tänze verſchiedenen Charakters, ſie ſind wohl in ihrer Grundhaltung am einſachſten und mögen daher weiteren Kreiſen der Hörer⸗ ſchaft beſonders zugeſagt haben. Das Reſpighi⸗Konzert war dazu angetan, einen guten Einblic in das Weſen und Schaf⸗ ſen des italieniſchen Komponiſten zu vermitteln und uns die muſitaliſchen Leiſtungen fremden Voltstums nüherzubringen; inſofern können wir derartige Veranſtaltungen nur begrüßen Wogegen wir uns aber wenden, das ſind die Programme, die ausſchließlich ausländiſche Mu. ſit zu Gehör bringen, ohne jene Ziele im Ernſt verfolgen zu können. Auch hierzu ein Beiſpiel: Konzert aus Frankfurt Das Programm der Sendung bot wenig Reiz, da es muſitaliſche Darbietungen ankündigte, die bereits zu den Alltäglichteiten des Rundfunks gehören. Es wäre endlich an der Zeit, Bizeis Carmen⸗Vorſpiel, ſo ſchwungvoll und zündend es an ſich ſein möge, wirklich einmal mit Zu⸗ rückhaltung zu behanöeln und im Rundfunk ſel⸗ tener zu ſpielen, das gleiche gilt für Leoncaval⸗ los Bajazzo⸗Muſit und Maseggnis viel ge⸗ pieltes„Intermezzo“ aus Cavalleria ruſticana; „der ſoll man etwa das Lied des Bajazzo nur ur Aufführung bringen, weil der Sänger da⸗ mit rechnen kann, das Publitum zu rühren und den erwünſchten Effett zu erzielen? Puccinis Muſit endlich gehört ins Theater; dort verfehlt —— die von Bundesrat Motta mit ſo guten Gründen verfochtene Nichtanerkennung der Sowjetunion und die grauenvollen Zuſtände in Rußland, Spanien und Frankreich immer grö⸗ ßeren Teilen des Schweizer Volkes klar machen, von wo die wirkliche Gefahr kommt. Wir vom Reich aus können nur hoffen, daß man unſere Achtung vor der Eigenenwicklung der Schweiz verſteht und ſich dort immer mehr klar darüber wird darüber, daß diejenigen, die heute als Emigranten vom Schweizer Boden aus ihre Wühlerei gegen das Reich fortſetzen, nicht nur Gegner des Reiches, ſondern Zu⸗ treiber Moskaus ſind. Wir können nur hoffen, daß man ſich an denjenigen Stellen, die es noch nicht getan haben, möglichſt bald eine ganz klare und ungetrübte Brille ohne Beeinfluſſung durch Leute, deren Vaterland die Internationale iſt, anſchafft. ſie auch meiſt nicht ihre Wirkung, losgelöſt von der Bühne jedoch macht ſie bisweilen den Ein⸗ druck des Sentimentalen und Salonmäßigen. Wie eine ſchöne Sendung auch ohne großen Auſwand zuſtande gebracht werden kann, be⸗ wies eine wohlgelungene Veranſtaltung des Reichsſenders Stuttgart, die beſonders für uns Einwohner der Rhein⸗Neckar⸗Stadt von Inter⸗ eſſe war: Brahms⸗Stunde aus Mannheim Zum Vortrag kamen einige Lieder, die im Rundfunk verhältnismäßzig ſelten zu hören ſind; erinnert ſei nur an„Nachtigall“ und„Das Mäd⸗ chen ſpricht“, In der Sopraniſtin Hedwig Erl hatten ſie eine Interpretin gefunden, die dem Gehalt der Geſänge gerecht zu werden ſuchte, wenn ſchon ihre Stimme einen etwas flachen Eindruck machte. Am beſten vielleicht gelang ihr das reizende Lied vom„Sandmänachen“. Am Flügel begleitete Hermann Eckert. Wir wiſſen, daß das Begleiten nicht nur ſichere Tech⸗ nit, fondern auch Anpaſſungsvermögen und Temperament verlangt, Eigenſchaften, die Eckert in reichem Maße beſitzt. Mit einer beſonderen Leiſtung wartete ſerner Friedrich Schery auf, Als ausgezeichneter, allerdings etwas ſachlich ſpielender Pianiſt be⸗ kannt, brachte er Brahms Händel⸗Variationen dank ſeiner nie verſagenden, außerordentlich ſauberen Technikt zu ſtilgerechtem Vortrag. Solche fleinen, aber gediegenen Sendungen beleben das Rundfunkprogramm, doch ſollten ſie nicht nur in den ſpäten Abendſtunden bver⸗ anſtaltet werden. W. L..-B. Grundſteinlegungsurkunden des Berliner Schillerdenkmals gefunden. Bei Ausbeſſerungs⸗ arbeiten am Schillerdenkmal, das vor einigen Monaten ſeinen bisherigen Standort auf dem Gendarmenmarkt in Berlin wegen der dortigen Umbauarbeiten aufgeben mußte, wurde im Fun⸗ dament des Sockels eine Stahlkaſſette gefunden, die bei der am 10. November 1859 erfolgten Grundſteinlegung des Denkmals eingemauert ————————————————————————————————————————————————— neuen Verfaſſungsentwurf lieſt, daß nannten„bürgerlichen Freiheiten“ dem jetbürger gewährleiſtet werden. Zur 2 ſeiner Regierungsmethoden kann S unbedenklich die im Weſten üblichen worte zu eigen machen, da der ganze ſeines Staates durch die ausſchließliche ſchung des Apparates in kommuniſtiſchem geſichert erſcheint. Das gleiche iſt hi der angeblichen„Duldung jeder Religi ſagen. Dieſer Satz erſcheint beſonders leriſch, zumal in dem gleichen Artikel au Freiheit der antireligiöſen Propaga drücklich feſtgeſtellt wird. Hinſichtlich der ſtaatlichen Verwaltu der neue Entwurf der Verfaffung aber di denz einer Verſtärkung der zentralen da verſchiedentlich in den Beziehunge Moskauer Zentrale zu den Bundesrep deren Befugniſſe des öfteren auf Koſt Republiken weitgehend erweitert werd wird nicht nur das Juſtizweſen und zu auch das Bankweſen endgültig zentral g ſondern es wird nunmehr auch verfa mäßig feſtgelegt, daß der geſamte Zuſtändig keitsbereich des Kommiſſariats für Schwerind ſtrie und ſomit die induſtrielle Grund Kriegswirtſchaft(Kohle, Eiſen, Naphtha der Zuſtändigkeit der Bundesvepubl zogen bleibt und allein Moskau unterf Vergleich damit kommt dem Aufrücken giens, Armeniens, Aſſerbeidſchans, Ka und Kirgiſiens in die Reihe der ſogeng ten Bundesrepubliken mehr äußet Bedeutung zu. kenennungen im Luftfahriminiſteriun Berlin, 12. Jun Der Tod des Generalſtabschefs der Luftm Generalleutnant Wever, hat zu fol vom Führer und Reichskanzler befohlener! ordnung der Stellenbeſetzung im Reicht fahrtminiſterium geführt: Generalleutnant Keſſelring, bisher Eh des Luftwaffen⸗Verwaltungsamtes, wurde zu Chef des Luftkommandos ernannt. An ſe Stelle wurde Oberſt Volkmann, bi Höherer Fliegerkommandeur im Luftkr mit der Wahrnehmung der Geſchäfte des des Luftwaffenverwaltungsamtes beauft Generalmajor Wimmer, bisher Ch Techniſchen Amtes im Reichsluftfahrtm rium, wurde zum Höheren Fliegerkomma im Luftkreis Il, und an ſeiner Stelle O Udet zum Chef des Techniſchen Amte nannt. ſleue Miſſionen Suvichs und flloiſ Rom, 12, Juni(HB⸗Fun Die anläßlich der Regierungsumbildung ſtandenen Gerüchte über große Veränderm gen in der italieniſchen Diplomatie werdeg von zuſtändiger Seite als grundlos zur wieſen. Ueber die Neubeſetzung des ſchauer Botſchafterpoſtens und damit eiwa Zuſammenhang ſtehende weitere Aenderun die ſich jedoch in beſcheidenen Grenzen und keinen politiſchen Charakter tragen den, iſt noch keine Entſcheidung getroffen Auch über die weitere Verwendung Suvich und Aloiſi, der durch den G ten de Teppo erſetzt worden iſt, i nichts bekannt geworden, doch wird die lichkeit einer Entſendung von Suvich al ſchafter nach Waſhington nicht von der§ gewieſen. —————————— worden iſt. In Anweſenheit von Vertretern Staatskommiſſion und der Berliner Sta waltung wurde die Kaſſette im Märkiſche ſeum geöffnet. Sie enthielt u. a. eine Schi und eine Blücher⸗Medaille aus dem Jahr einen Verwaltungsbericht der Stadt Berli die Jahre 1841 bis 1850, ein damaliges B Adreßbuch, ein Verzeichnis ſämtlicher im der Grundſteinlegung des Denkmals Kommunalbeamten, ſechs Berliner Zeitun dem Datum 6. Juni 1859, ein Liederbu Bild von Schiller ſowie die Urkunde ü Grundſteinlegung des Denkmals. 3 Ein Denkmal für den Erbauer der e deutſchen Lokomotive. Die Gemeinde Werne grün im Vogtland hat am Sonntag ein Denk⸗ mal für ihren großen Sohn Andreas Schuber den Erbguer der erſten deutſchen Lokomo ib und Schöpfer der erſten Elbdampfſchifſe, einge weiht, das von der Reichsbahn errichtet word iſt. Ein Metallrelief, das in einen Naturſtein block eingefügt iſt, zeigt das Bildnis Joham Andreas Die Weiherede hiel jeſſor Dr. Bloß von der Reichsbahndi Dresden, der die Bedeutung des Schöpf in aller Welt berühmt gewordenen Loko „Saxonia“ würdigte. An die Feier ſchloß ein Vorbeimarſch der Formationen und Feſtzug an, in dem eine Nachbildung des el Eiſenbahnzuges mit der von Schubert erbat Lokomotive mitgeführt wurde. Deutſche Auszeichnungen für einen jap ſchen Gelehrten und einen Großkaufman Auftrag des Reichsminiſters v rath überreichte der Leiter der Kultuxpoli Abteilung des Auswärtigen Amts, D Stieve, der japaniſchen Gelehrten ſor Dr. Shimamine und dem als kenner bekannten Großkaufmann Naga ſich beide um die Förderung der kulturell ziehungen zwiſchen Deutſchland und Ja verdient gemacht haben, das Ehrenzeichen Klaſſe des Deutſchen Roten Kreuzes. alten der 2 ührend die Z nter mit am ging zunächſt cherungen d ht beſtreiten k e Unterhaltsko ß ſich bei e Hauptbelaſtt hpnoſe hat bis wordenen Ver licht hat erſt!d wer hypnoti Der Staatsani theoretiſchen Hypnoſe ein. ll, daß die 1 be, denn es he alter und Bod zerſt raffiniert n Falle ſpieler ige Pubertät eine gro noſeverbreche nſ ten Grafen gezogen hatte, ei Luft geflogen wä alem fürſtlichen doch auch wieder ſi L em dänif en— Herr ſen. Und ſchl nderlichen Mi vielleicht g leswig⸗Holſtei der gemeine Ma ht anders, als Glanz ſe er nun e Schleswig; n ſeiner Ge iſen kann, Mauern b nh e 1 m 3 eer enene- ann „Hakenkreuzbanner“ 13. Juni 1936 ſt, daß iten“ de n. Zur Heidelberg, 12. Juni. ie Verhandlung am Freitag zeigte das Bild ſtark beſuchten Sitzungsſaales. Auf An⸗ der Verteidigung wurden drei Zeugen ver⸗ men, die Angaben darüber machen ſollten, ſie die Zeugin mit einem Kaufmann aus r zuſammen am Badeſtrand geſehen Es ging in der Hauptſache darum, das alten der Zeugin als unſittlich hinzuſtellen, hrend die Zeugin erzählte, daß ihr Groß⸗ mit am Strand geweſen ſei, den dann aufmann in ſeinem Wagen nach Hauſe ren habe. Der Zeuge aus Speyer be⸗ e die Ausſagen der Zeugin und ſagte daß er mit der Zeugin, die er ja nur Stunden kannte, nichts Unſittliches ge⸗ habe. Somit fielen dieſe Anſchuldigungen der auf Antrag der Verteidigung ver⸗ enen zwei weiteren Zeugen in ſich zu⸗ en. sanwalt Haas: mmehr erteilte der Vorſitzende dem Erſten Zanwalt das Wort zu ſeinem Plädoyer. ging zunächſt auf die falſchen eidesſtattlichen herungen des Angeklagten ein, die dieſer eſtreiten kann. Es handelte ſich dann um e Unterhaltskoſten für Frau Walter. Walter eß ſich bei ſeiner Firma unter falſchem nen führen, um Proviſionsanſprüche un⸗ indbar zu machen. Durch dieſe falſchen eides⸗ lattlichen Erklärungen iſt ſchon ein Einbruch Walters Glaubwürdigkeit geſchehen, und ſo res kein Wunder, daß beide Angeklagte ab⸗ leiten, daß ſie weder mit der Hypnoſe etwas tun haben, noch ſich gegenſeitig kennen, noch Hauptbelaſtungszeugin je geſehen haben. Staatsanwalt mußte daher den Gegen⸗ führen. Weiterhin mußte unterſucht den, ob hier ein Verbrechen in Hypnoſe be⸗ ungen worden iſt. Er führte aus, daß man Anzeigen von Verbrechen in Hypnoſe⸗ den ſehr vorſichtig ſein müſſe. Die ſe hat bis jetzt nur zu wenigen bekannt denen Verbrechen geführt. Das Reichs⸗ cht hat erſt drei Fälle behandelt. en und z zentral 5 dreſſur· hnpnoſe ine wirkliche Gefahr bilde nur die Dreſſur⸗ noſe, weil der Hypnotiſeur ſein Opfer in bllige Abhängigkeit bringt. Auch ſehr vor⸗ chtige Beurteiler der Hypnoſe halten Sittlich⸗ kitsverbrechen durch Hypnoſe für möglich. rgutachter Lange(Chemnitz) habe auch geführt, daß die Möglichkeit des Verbre⸗ ens in der Hypnoſe damit zuſammenhängt, en man hypnotiſiert, wie man hypnotiſiert wer hypnotiſiert. r Staatsanwalt ging dann noch näher auf theoretiſchen und praktiſchen Erfahrungen Hypnoſe ein. Es ſei in dieſem Falle kein ll, daß die Unterſuchung ſo lange gedauert e denn es handelt ſich bei den Angeklagten ter und Bodmer um Hypnotiſeure, die eine Außerſt raffinierte Technik beherrſchen. In die⸗ ſem Falle ſpielen auch das Milieu und die da⸗ ige Pubertätszeit bei der Hauptbelaſtungs⸗ in eine große Rolle. Viele Fälle von noſeverbrechen werden deshalb nicht auf⸗ Korl Statthalter Von Otto Anthes undlos zur ung des re Aendern Grenzen h ter tragen g getroffen, erwendu ſen iſt, iſt wird die Suvich als t von der ——— in Vertretern rliner Stad Märkiſchen a. eine Schill dem Jahre 1 5 Aim it gange Jahre ſaß der Lanodgraf Karl von tart Reg ih Sataaler üter Schles⸗ maliges Be ie holſtein auf Schloß Gottorf. Er war itlicher im enkmals t end vornehmer und ſtolzer Herr ausnehmend v of in einem großartigen Stile, was d hielt ier Zeitunge 1 5 nur ſeiner Stellung, ſondern noch mehr A—— ſſchuldi zu ſein glaubte, die eine . er des Dänenkönigs ſelber war' und als e ſtets ſechsſpännig fuhr, während er, der 5 em Range entſprechend, nur mit bier Pferden durch Stadt und Land kutſchierte. Er' war auch ſehr fromm, befaßte ſich aber ichtsdeſtoweniger mit allerlei geheimen enſchaften, wobei er mitſamt dem berühm⸗ ſen Grafen St. Germain, den er an ſeinen Hof gezogen hatte, einſtmals um ein Haar in die lft geflogen wäre. Bei aller Prachtliebe und fürſtlichen Selbſtbewußtſein beſaß er auch wieder einen ausgeſprochenen Wirt⸗ sſinn, durch den es ihm gelang, mit den dem dänif en Nadelgeld ſeiner Frau er⸗ 50 en Summen ſich ſo nach und nach die e Herrſchaft Heſſenſtein zuſammenzu⸗ n. lünd ſchließlich war er trotz aller dieſer derlichen Miſchungen ſeines Weſens vielleicht gerade darum bei ſeinen Schleswig⸗Holſteinern ſehr volkstümlich, und der gemeine Mann ſprach vertraulich von ihm anders, als von„Korl Statthalter“. n Glanz ſeiner Hofhaltung zu erhöhen, fer nun einmal eine Schauſpieltruppe Schleswig; und ſo kommt es, daß Schles⸗ in ſeiner Geſchichte auch auf ein Hoftheater eiſen kann, das für eine kurze Zeit in en Mauern beſtanden hat. Lange hat aller⸗ — wie geſagt— die Herrlichkeit nicht thauert; und daran war ein lächerlicher Vor⸗ 'ſchuld, an dem man wie in einer Nuß das unze ſeltſam verzwickte Weſen des Schau⸗ klers ſowohl als auch die merkwürdigen Ge⸗ hren höfiſchen Kunſtbetriebes erkennen kann. ner Gruppe nämlich, die regelmäßig im hauer der meinde Werne mpfſchiffe, eing errichtet wordel inen Naturſteiſ 14 II ** es Schöpfers 9 enen Lokom — Amts, elehrten dem als Meidelpberger Mupnose-HEroseſ das Plädouer des Erſten staatsanwaltes Anirag duf zehn jahre Zudihaus für Walier und fünf Jahre Zuchaus jür Bodmer 3(Eigener Bericht des„Hakenkreuzbanner“ geklärt, weil bei Sittlichkeitsdelikten ſich die Betroffenen ſcheuten, eine Anzeige zu machen, und daß ferner bei einer Tiefenhypnoſe voll⸗ ſtändige Erinnerungsloſigkeit eintritt und durch das in der Hypnoſe erteilte Verbot, ſich von einem anderen hypnotiſieren zu laſſen, jede Aufdeckung des Verbrechens vermieden werden ſoll. Es war in dieſem Falle eine direkte Fü⸗ gung, daß die Hauptbelaſtungszeugin in die Hände eines Arztes kam, der infolge ſeiner um⸗ faſſenden Spezialkenntniſſe auf dem Gebiete der Hypnoſe das Können und die Befähigung beſaß, das Verbrechen aufzuklären. Das Derdienſt Dr. Maners Erſt Dr. Mayer hat die Grundlage geſchaffen für die Ermittlungen der Staatsanwaltſchaft, und er hat das Gedächtnis der Zeugin wieder⸗ hergeſtellt. Die Angaben in der erſten Hypnoſe über Dr. Bergen führten zu den Ermittlungen und zu der ſpäteren Feſtnahme des Angeklagten Walter. Die Angeklagten haben feſt an die Macht ihrer Hypnoſe geglaubt, aber ſie haben die Rechnung ohne den Wirt(Dr. Mayer) ge⸗ macht und müſſen nun dieſe Rechnung be⸗ zahlen. berbrechen in huypnoſe? Er ſchilderte die Krankheit der ſieben Jahre, die Kette der Leiden, die die Frau erdulden mußte, die Sexualdelikte und die Betrügereien, wobei es ſich um 4000 bis 5000 Mark in Geld und Sachwerten handelte. Der Einwand von ſeiten der Verteidigung, es handele ſich hier um eine Autohypnoſe, könne nicht ernſthaft erwo⸗ gen werden, da die Kennmis dieſer komplizier⸗ ten Technik bei der Zeugin völlig ausgeſchloſſen ſei. Wie könne ſie denn Angaben über ſo viele Einzelheiten der Angeklagten machen? Es iſt ihr keine bewußte Unwahrhaftigkeit nachgewie⸗ ſen worden, es ſind aber beſtimmte hypnotiſche Bindungen zwiſchen der Zeugin und den An⸗ geklagten nachgewieſen. Der ganze Befund ſpreche für eine Fremdhypnoſe. Der Staatsan⸗ walt berief ſich auf das Gutachten von Profeſſor Die Derbrechen des Er ſchildert noch einmal eingehend den Be⸗ ginn und den Verlauf der Krankheit und die ſchwerwiegenden Geſundheitsſchädigungen der Zeugin durch die hynotiſche Dreſſur Walters. Walter ſei es nicht nur um gewiſſe Einnahmen von Geld zu tun geweſen, ſondern er habe eine Weiterbildung als Hypnotiſeur an der Zeugin als Objekt verſucht, und ſei auch dabei mit gro⸗ ßem Sadismus vorgegangen. Er habe bereits früher Bücher über Sexualverbrechen geleſen. Mit erhobener Stimme erklärte der Staatsan⸗ walt, daß der Schwerpunkt der Anklage jedoch nicht bei den Betrügereien und den Sittlich⸗ keitsdelikten liege, ſondern darin, daß ein Menſch hingeht und einen Menſchen ſieben Jahre krank macht, um ihn behandeln zu kön⸗ nen. Der Staatsanwalt ging dann auf die ver⸗ hältnismäßig belangloſen Vorſtrafen Walters ein. Er begründete dies damit, daß man in der Schloßtheater zu Gottorf vor Hof und Bürger⸗ ſchaft ſpielte, befand ſich auch eine Schau⸗ ſpielerin, die die erſte Rolle innehatte und ſich Demoiſelle Clotilde nannte. In Wirk⸗ lichkeit hieß ſie Hilde Waſſerſtrat und ſtammte aus Hamburg. Aber das brauchte keiner zu wiſſen und wußte auch keiner, außer dem Schauſpieldirektor, der ſie entdeckt und aus⸗ gebildet hatte. Für dieſes Mädchen hatte der Landgraf eine beſondere Vorliebe, weil ſie erſtmalig ſehr ſchön und zum zweiten ſehr tugendhaft war. Was beides den hohen Herrn veranlaßte, ihr aus der Ferne eine ganz und gar unfündige, aber darum nicht minder ehr⸗ fürchtige Verehrung zu weihen. Er ſelbſt hegte nicht den Wunſch, ihrer Tugend nahe zu tre⸗ ten; aber er wollte das Bild, das er von ihr im Herzen trug, auch nicht von einem andern getrübt ſehen. Derſelbe Fürſtenſtolz, der ihn von der ſchönen Frau fernhielt, verlangte zu gleicher Zeit den unantaſtbaren Ruf der Hof⸗ ſchauſpielerin. Nun gab es bei der Geſellſchaft einen jungen Komödianten. der zumeiſt der ſchönen Clotilde Gegenſpieler war. Er war jelbſt ein bildhübſcher Burſche, wurde auf dem Theaterzettel Monſieur Alphonſe ge⸗ nannt, war aber auch ein guter Deutſcher, und verliebte ſich nach wenigen Tagen des Zu⸗ ſammenſpiels heftig in die ſchöne Kollegin. Weniger ſtolz als der Landgraf, und wohl auch leidenſchaftlicher, machte er ſeinerſeits kein Hehl aus ſeinem Verlangen, und da Demoiſelle Clotilde längere Zeit bei ihrem kühlen Lächeln blieb, das ſie ſeiner ſtürmiſchen Werbung ent⸗ gegenſetzte, ſo faßte er den Entſchluß zu einem recht frechen Komödiantenſchlag. Denn ſo heiß die Liebe in ſeinem Blut brannte, ſie war ihm doch auch Schauſpiel und Rolle; dazu kam der unausrottbare Drang des Schauſpielers, die eigenen närriſchen Fäden in das Gewebe des Dichters hineinzuſchmuggeln, und ſo nicht nur auf die Hörer, ſondern auch auf die Mitſpieler zu wirken, die in den Kuliſſen ſtehen: Selbſt⸗ entblößungswut und Hanswurſterei in eins. Als er eines Tages vor Clotilde niederzufallen und auszurufen hatte: Sei meine Göttin! Da ſagte er, dem ganzen Hauſe vernehmlich: Sei Beringer, daß die Zeugin weder geiſteskrant, noch geiſtesſchwach, noch hyſteriſch iſt. Ihre Glaubwürdigteit iſt in keiner Weiſe erſchüttert. Es ging bei den Zeugenausſagen darum, ob Walter von Hypnoſe geſprochen habe, ob er eine blaue Badehoſe mit weißem Gürtel ge⸗ tragen habe, ob er mit der Frau geſehen wor⸗ den ſei. Die Ausſagen der zahlreichen Zeu⸗ gen, die an dem Angeklagten unintereſſiert ſeien, haben einwandfrei erwieſen, daß Walter und die Zeugin zuſammen geſehen worden ſind, daß er verſucht habe, andere zu hypnoti⸗ ſieren, und daß er tatſächlich eine blaue Bade⸗ hoſe mit weißem Gürtel getragen habe. Es iſt intereſſant, daß der Angeklagte Walter alle An⸗ gaben, die nicht mit dem Komplex der Hyp⸗ noſe, der Badehoſe und der Zeugin zuſam⸗ menhängen, nicht beſtreitet, ſogar in weit zurückliegenden Einzelheiten ein erſtaunliches Gedächtnis beſitzt, und ſich aller anderen Sa⸗ chen, die ihn belaſten könnten, nicht entſinnen kann. Der Staatsanwalt weiſt darauf hin, daß Walter deshalb alles leugnet, was die Zeu⸗ gin ausgeſagt hat, um jede Verbindung mit ihr von vornherein zu beſtreiten, denn die Ausſagen der Zeugin haben ja erſt dazu ge⸗ führt, ihn zu ermitteln. Daß er von Hypnoſe geſprochen hat, dafür ſtehen ungefähr 20 Zeu⸗ gen hier. Es iſt ſeine Taktik geweſen, Ge⸗ ſpräche abzuſtreiten oder zu ſagen, ich kann mich nicht entſinnen, oder einzugeſtehen, es war nur ein„Fez“. Der Staatsanwalt betont, daß der Angeklagte das, was er in der Vor⸗ unterſuchung energiſch beſtreitet, in der Haupt⸗ verhandlung nur noch unbeſtimmt in Erinne⸗ rung hat und in Teilen einräumt. Er unter⸗ ſtrich noch einmal die Ausſagen einer Zeugin, die auch deshalb wichtig ſei, weil ſie Walter, Bodmer und den Zeugen F. kennt. Walter hat auch dieſe Zeugin hypnotiſieren wollen. Die Angaben der Hauptbelaſtungszeugin ſind auch deshalb wahrhaftig, weil Walter mit ihr die gleiche Einleitung zu einer Bekanntſchaft machte wie er es bei anderen Zeuginnen auch tat. angeklagten Walter Syſtemzeit Leute ſeines Schlages micht ge⸗ nügend nachgegangen wäxe. Es müſſe ſo weit kommen, daß dem Unfug, daß jeder Laie hyp⸗ notiſieren darf, ein Halt geboten wird, und daß die Hypnoſe nur noch durch approbierte Aerzte vorgenommen werden darf. Walter ſei viel⸗ fältiger Betrüger, und wenn man ſeine Tätig⸗ keit als Teereiſender von 1927 bis 1932 nachge⸗ prüft hätte, würde man ſeine Betrügereien am laufenden Band feſtgeſtellt haben. Wenn er ge⸗ ring beſtraft ſei, dann käme es daher, daß ſeine Tätigkeit latent und in den Akten bisher nicht in Erſcheinung getreten ſei. Ein Zeuge hat Walter als rein materiell eingeſtellt und jeder kriminellen Tat für fähig erachtet. Es handelt ſich um Körperverletzung durch Suggeſtion in ſchweren Krankheitszuſtänden. Ein einma⸗ liger Fall, wo ein Verbrecher einen Menſchen durch hypnotiſche Dreſſur jahrelang geiſtig, ſee⸗ liſch und körperlich gequält hat. Wir können uns, ſo rief der Staatsanwalt aus, keine Vor⸗ ſtellung von den Leiden jener Frau machen und lönnen uns nur freuen, daß es Dr. Mayer ge⸗ lungen iſt, ſie wieder voll herzuſtellen. Wenn Sie ſehen, wie ſtark dieſer verbrecheriſche Cuéis⸗ mus vorhanden iſt, müſſen wir eine Strafe verhängen, die den Angeklagten zerbricht, daß er bekennt. Ich beantrage eine Zucht⸗ hausſtrafe von mindeſtens zehn Jahren. Da er von A bis 2 alles abgeſtrit⸗ ten hat, können die 1 Monate Unterſu⸗ chungshaft nicht in Anrechnung ge⸗ bracht werden. Ebenſo ſind die bürgerlichen Ehrenrechte für die Zeit der Strafe abzu⸗ erkennen. Der materielle Schaden ſoll auf kei⸗ nen Fall in den Vordergrund geſtellt werden, der leibliche und ſeeliſche Schaden iſt viel ſtärker. Der Angeklagte Bodmer Der Staatsanwalt behandelte dann den Fall Bodmer, der ſich ab Januar 1935 in die Un⸗ terſuchung einſchaltete. Man habe Alfred erſt nach elf Monaten zur Strecke gebracht. Der Angeklagte, der anſcheinend gut ſchwäbiſch ſpre⸗ chen kann, hat eine Mittelſchule beſucht, ſpricht gut deutſch und zwei Fremdſprachen. Er hat viel früher wie Walter Vorſtrafen erhalten. Er hat es fertig gebracht, bei ſeiner ſteckbrieflichen Verfolgung ſich von Anfang 1924 bis 1925 un⸗ erkannt in Baden herumzutreiben. Einwand⸗ frei iſt er mit der Zeugin in der Bar und mit Walter zuſammen im Auto erkannt worden. Alle dieſe Zeugenausſagen ſind unter Eid ge⸗ macht worden. Die hynotiſchen Bindungen zwi⸗ ſchen der Hauptzeugin und Bodmer ſind gleich⸗ falls feſtgeſtellt worden. Das hypnotiſche Phänomen mit dem Erken⸗ nen der Warze Bodmers iſt ebenfalls ſehr be⸗ deutſam. Bei Bodmer hat man auch Bücher gefunden über Cuéismus und Suggeſtion. Unterſtützung bei ſexuellem Mißbrauch Es wird ihm zur Laſt gelegt, den Walter unterſtützt zu haben, die Hauptbelaſtungszeugin mehrfach ſexuell mißbraucht, und zwar in Kenntnis ihres hypnotiſchen Zuſtandes, den er noch ſelbſt wiederholt verſtärkt hat. Bodmer iſt kriminell belaſtet. Er iſt auf Autoſuggeſtio⸗ nen, Methode Cué, eingeſchworen. Er iſt ge⸗ fährlich als Verbrecher. Dieſer verbrecheriſche Cuéismus darf nicht mit ein paar Monaten abgetan werden. Die Gemeinheit der Geſin⸗ nung des Angeklagten darf nicht vergeſſen wer⸗ den, wie er 14 Tage nach der Verhaftung Wal⸗ ters die Hauptbelaſtungszeugin wieder in hyp⸗ notiſche Hörigkeit brachte, durch Ausfragen und Beeinfluſſen und Beauftragen in Hypnoſe das Verfahren ſtörte. Der Staatsanwalt ſchloß mit dem Antrag, Bodmer zu fünf Jahren Zucht⸗ haus, zur Aberkennung der bürgerlichen Ehren⸗ rechte auf dieſelbe Zeit und zwar ohne Anrech⸗ nung der bis jetzt verbüßten Unterſuchungshaft zu verurteilen. Der Derteidiger In der Nachmittagsſitzung ergriff Rechtsan⸗ walt Dr. Motz als Verteidiger von Walter das meine Gattin!— Er hatte nun allerdings nicht ganz den Erfolg, den er erhofft hatte, in⸗ dem die Mehrzahl der Zuſchauer die Verwechſ⸗ lung der Worte gar nicht bemerkte. Der Land⸗ graf aber, der jedes Stück las, ehe es geſpielt wurde, und den ſeine ſeltſame Eiferſucht hell⸗ hörig machte, war wütend, ließ den Schau⸗ ſpieler nach der Aufführung zu ſich kommen, kanzelte ihn derb ab und drohte ihm mit der ſofortigen Entlaſſung, wenn er ſich noch ein⸗ mal herausnehmen ſollte, Demoiſelle Clotilde mit ſeinem üblen Geſchwätz zu beläſtigen. Soweit wäre alles gut geweſen, denn dem braven Monſieur Alphonſe war vor dem fürſt⸗ lichen Zorn der Schreck doch mächtig in die Glieder gefahren, und er ſagte ſich, daß er doch beſſer daran täte, die ſchöne Clotilde bei ihrem kühlen Lächeln zu laſſen, als ſelbſt eines ſchö⸗ nen Tages ohne Engagement auf der balten, winterlichen Landſtraße— wer ſagt wohin?— zu walzen. Aber das Wort vom Fluch der böſen Tat hat nirgends eine unheimlichere Geltung, als auf der Bühne. Jedes falſche Wort, das ſich beim Lernen in den Kopf des Schauſpielers eingeſchlichen hat, iſt unſterblich. Nichts hilft die Verbeſſerung des Regiſſeurs, nichts ſo und ſo viele Proben— bei der Auf⸗ führung kommt es wieder, unweigerlich, mit der blöden Unvernunft einer teuflichen Be⸗ ſeſſenheit. Und obgleich Monſieur Alphonſe es bei der Wiederholung ganz gewiß nicht wollte, obgleich er ſich vor dem Auftreten noch zehn⸗ mal ſelber zuraunte: Nicht Gattin! Göttin!— als er vor Clotilde niederfiel, da tönt es laut und vernehmlich von ſeinen Lippen: Sei meine Gattin! Tödlich erſchrocken ſprang er auf ſeine Anze und ſtammelte, ganz von Sinnen, zur landgräflichen Loge hingewandt:„Nein, nein, nicht ſo— ich weiß ja, Korl Statthalter er⸗ laubt es nicht. Nun allerdings war der Skandal da. Das Gekicher der Bürgersleute unten im Parterre erſtarb bei dem leiſen Entrüſtungsſchrei, den oben in ihrer Loge die Landgräfin ausſtieß, ehe ſie mit ihren Damen, aufrauſchend wie ein hochgehendes Hühnervolk, hinauseilte. Der Landgraf aber, Korl Statthalter ſelbſt, trat an die Brüſtung vor, ſtieß ſeinen Stock gewaltſam auf den Fußboden und donnerte in das Haus hinunter: Das Theater iſt geſchloſſen. Und es war und blieb geſchloſſen, ſo daß es mit dem Schleswiger Hoftheater ein für alle⸗ mal vorbei war. Das Jammern des Direktors nützte ebenſowenig, wie die Audienz, die De⸗ moiſelle Clotilde als Abgeſandte der ganzen Truppe beim Landgrafen nachſuchte. Er emp⸗ fing ſie zwar und übergab ihr ein Geld⸗ geſchenk, mit dem die Geſellſchaft ſich über die nächſten acht Tage hinweghelfen konnte; aber allen Bitten, das Weiterſpielen zu geſtatten, blieb er unzugänglich, ließ ſich auf keinerlei Ertlärungen ein, ſondern beharrte mit eherner Miene auf ſeinem Befehl: Geſchloſſen! Als Demoiſelle Clotilde aber danach geſenkten Hauptes über den Schloßhof ging, ſtand er hinter den Vorhängen ſeines Fenſters und ſah ihr nach, bis der Schleier, der ihr vom Hute wehte, unter dem Tor verſchwunden war. Volkstümliche Kultur auf dem Mainzer Gu⸗ tenbergfeſt. Das Gutenbergfeſt in Mainz vom 14. bis 24. Juni wird ſich zu einer volkstüm⸗ lichen Kulturwoche geſtalten. Zu Preiſen, die jedem erſchwinglich ſind, werden Meiſterwerke deutſchen Kunſtſchaffens zur Aufführung kom⸗ men, in denen die Hauptrollen durch erſte deut⸗ ſche Bühnenkünſtler verkörpert werden. Das Programm ſieht vor: Aufführungen von„Fauſt“, „Thomas Paine“,„Meiſterſinger“,„Zauber⸗ geige“,„Aida“, zwei Beethovenkonzerte, einen Beethovenabend des Elly⸗Ney⸗Trios im Kur⸗ fürſtlichen Schloß, einen Tanzabend mit Bizets „'Arleſienne“ und Richard Strauß'„Joſephs⸗ legende“. Als Gäſte wurden gewonnen: Käthe Gold, Berlin, Marietheres Henderichs, Köln, Hildegard Ranczak, München, Hilde Singens⸗ treu, Wiesbaden, Herbert Heſſe, Frankfurt a.., Hans Jungbauer, Frankfurt a.., Torſten Ralf, Dresden, Generalintendant Wilhelm Rode, Ber⸗ lin, Joſef Witt, Braunſchweig, das Elly⸗Ney⸗ Trio und Karl Maria Zwißler, Frankfurt a. M. als Leiter des erſten Konzerts. Mannheim „Hakenkreuzbanner“ Wort. Er wies auf die Schwächen in der An⸗ klage hin und führte aus, wenn Walter nicht geleugnet hätte, dann hätte er vielleicht ein bis zwei Jahre Gefängnis bekommen. Walter wäre nach ſeinem Lebenslauf ein armer Stiefelput⸗ zer, er habe nur monatlich 50 RM im Durch⸗ ſchnitt von der Hauptzeugin gehabt, und wenn er wirklich hätte hypnotiſieren können, dann hätte er ſeine Tätigkeit bei beſſergeſtellten Frauen doch ganz anders ausnützen können. Der Vorwurf des Staatsanwalts ſei eine Konſtruk⸗ tion. Der Verteidiger zweifelte ferner die Glaubwürdigkeit der Identitätszeugen an, und verſucht, den Identitätsbeweis, blauen Mantel mit weißem Gürtel, umzuſtoßen. In den Aus⸗ ſagen der Hauptbelaſtungszeugin habe er auch verſchiedene Widerſprüche gefunden. Er bitte, das Verfahren wegen der falſchen eidesſtattli⸗ chen Erklärung auf Grund des Amneſtiegeſetzes einzuſtellen. Im übrigen bittet er um Frei⸗ ſpruch. Der Verteidiger von Bodmer, Dr. Schad, glaubt, daß die Protokolle nicht mit den Zeu⸗ genausſagen übereinſtimmen. Die Anklagebe⸗ hörde ſei den Leiſtungen der Sachverſtändigen zu kritiklos gegenübergeſtanden. Die Ausſagen der Hauptbelaſtungszeugin ſeien nur in Ord⸗ nung, wenn Ausſagen Dritter ſie einwandfrei beſtätigen. Die anderen Ausſagen könne man nur mit einem Schimmer als wahr hinneh⸗ men. Er wendet ſich nun gegen die Ausſagen gegen Frau Bodmer. Er glaubt, bei dem an⸗ geſtellten Hypnoſeverſuch mit der Hauptzeugin und Frau Bodmer ſei ein kleiner Regiefehler unterlaufen. Man habe am., 5. und 7. Ver⸗ handlungstag noch neue Sperren löſen müſſen. Er zweifelt die Ausſagen der Zeugin, die Wal⸗ ter und Bodmer in einem Auto geſehen hat, als unglaubwürdig an. Er verlange aus dieſen Gründen Freiſpruch. Staatsanwalt Haas nahm dann noch ein⸗ mal ſachlich Stellung und erklärte die Zeugen⸗ ausſagen für beweiskräftig. Die Anwälte hat⸗ ten keine weiteren Einwände und nun wurde den Angeklagten das letzte Wort erteilt. Walter: Ich habe grundſätzlich folgendes feſtzuſtellen: Ich habe noch nie hypnotiſiert, noch kann ich hypnotiſieren. Bodmer: Ich kann nur erklären, daß ich nichts mit der Sache zu tun hatte. Ich hatte nichts zu ſchaffen mit der Zeugin. Walter hätte doch die Wahrheit ſagen ſollen, wenn er etwas getan hat. Das Urteil wird am Samstagmorgen ver⸗ kündet werden. In fürze Reichsbankpräſident Dr. Schacht wurde bei ſeinem Belgrader, Beſuch von Prinz⸗ regent Paul in Audienz empfangen. Am Freitagnachmittag begab ſich Dr. Schacht zu einem Empfang zur jugoſlawiſch⸗deutſchen Geſellſchaft. Vor den anweſenden Vertretern der Preſſe dankte Dr. Schacht für die freund⸗ liche Aufnahme, die er in Belgrad gefunden habe.— Er ſei kein Politiker und deshalb würden ſeine Beſprechungen lediglich wirt⸗ ſchaftlichen Intereſſen gelten. * Am Donnerstagabend trafen 20 Mitglieder des Comité France⸗Allemagne Pa⸗ ris, in Berlin ein. * Der VI. Internationale Gemeinde⸗ kongreß ſetzte ſeine Berliner Tagung in München fort. Nach einer Begrüßungsan⸗ ſprache durch Staatsminiſter Adolf Wagner ſprach Oberbürgermeiſter Reichsleiter Fieh⸗ ler über die kulturpolitiſche Arbeit der Ge⸗ meinden. * Bei der Uebernahme ſeines neuen Miniſte⸗ riums hat Außenminiſter Graf Ciano den Geſandten de Peppo, einen ſeiner engſten Mitarbeiter im Propagandaminiſterium, zu ſeinem Kabinettschef im Außenminiſterium ernannt. * Die Nanking⸗Truppen haben einen Vorſtoß gegen die Kanton⸗Truppen unternom⸗ men, die auswichen. Der Oberbefehlshaber der Kanton⸗Streitkräfte ſandte an den chineſi⸗ ſchen Präſidenten Linſen ein Telegramm, in dem er die ſofortige vorläufige Einſtellung ſeiner Expedition nach Norden mitteilt. * Miniſterpräſident vQn Zeeland iſt vom König Freitag abend erneut mit der Re⸗ gierungsbildung beauftragt wor⸗ den. Er hat den Auftrag angenommen, nach⸗ dem er vorher eine beinahe zweiſtündige Un⸗ terredung mit dem König gehabt hatte. Der König hat van Zeeland erklärt, daß das öffent⸗ liche Wohl die unverzügliche Bildung einer neuen Regierung erfordere. Man hat den Eindruck, daß der König einen außerordentlich ernſten Appell an van Zeeland gerichtet hat. — Auf dem republikaniſchen Parteitag der Vereinigten Staaten wurde am Freitag der Chitagoer Verleger Frank Knox zum Kandi⸗ daten der Republikaniſchen Partei für den Po⸗ ſten des Vizepräſidenten der Vereinigten Staa⸗ ten gewählt. In 100 Jahren- Ameriha cinc Wüste Das Land illegt und schwimmt davon/ Hatastropnenbianz in nüchternen Zanlen Aus einer der in den letzten zwei Monaten veranſtalteten Unterſuchungen des amerikani⸗ ſchen Amtes für Bodenkultur geht hervor, daß auch bei nüchterner und kühler Berechnung Amerika, d. h. die USA, in 100 Jahren ſo weit zur Wüſte geworden ſind, daß ſie nur noch eine geringe Bevölkerung zu ernähren vermögen. Das Land zwiſchen den Kataſtrophen Wenn man heute durch die Staaten der Union fährt, die ein wenig abſeits liegen von den großen Verkehrsſtraßen und vom Groß⸗ ſtadt⸗Verkehr der Küſtenländer, dann ſtößt man auf einſame Farmen, in denen morgens und abends die Bauern mit ihren Kindern auf den Knien liegen und den Himmel anflehen: bald beten ſie um Waſſer— bald um Trockenheit. Hier flehen ſie um Schutz gegen drohende Or⸗ kane, dort um Abwendung eines Hochwaſſers. Die Staaten ſind zu einem Land geworden, das von einer Kataſtrophe zur anderen ſchwankt. Von Proſperity, von Aufbau, von wachſen⸗ dem Glück kann in dieſen Gegenden keine Rede ſein. Was nützen die Reiſen der Wiſſenſchaftler in die Grenzgebiete der Sahara oder in die Wüſte Gobi? Ehe ſie ihre Rettungspro⸗ gramme entworfen haben, iſt Amerika im wah⸗ ren Sinne des Wortes davongeflogen. Und Im Zeichen der Olympischen Spiele Von links: Dr. Diem, Präsident des Organisationskomitees; Mr. Hunter, Präsident des britischen Olympiakomitees; Präsident Victor Boin-Brüssel, der den internationalen Verband der Sportpresse führt, und Dr. Ritter v. Halt bei einem Empfang im Auslands-Club in Berlin. putſchverſuch ſpaniſcher zoldaten Weltbild(M) Schießereien zwischen Anarchisten und Marxisten halten an Madrid, 12. Juni.(Eigener Dienſt.) Nach Meldungen aus Malaga haben dort die Schießereien zwiſchen den anarchiſtiſchen Syndi⸗ kaliſten und Mitgliedern der marxiſtiſchen Ge⸗ werkſchaften, denen bereits zwei Gewerkſchafts⸗ führer zum Opfer gefallen ſind, am Donnerstag den ganzen Tag über angehalten. Die Zivilgarde und die Sturmtruppen hatten alle Hände voll zu tun, um immer neue Zu⸗ ſammenſtöße zu verhindern oder bei den fort⸗ geſetzt ausbrechenden Streitigkeiten die Ruhe wieder herzuſtellen. Nach einem Zuſammenſtoß zwiſchen den Syndikaliſten und Sozialiſten, bei dem zahlreiche Revolverſchüſſe gewechſelt wur⸗ den, wurde ein 14jähriges Mädchen, das durch eine verirrte Kugel getroffen worden war, tot aufgefunden. Gegen ein kommuniſtiſches Mit⸗ glied des Provinzialrats wurde ein Attentat verübt, das aber fehlſchlug, da die Revolver⸗ kugeln ihr Ziel verfehlten. In Madrid und Barcelona waren am Don⸗ nerstagabend Gerüchte verbreitet, wonach gleich⸗ zeitig in mehreren nordſpaniſchen Garniſonen, vor allem in Huesca, Burgos und Pamplona ein Militärputſch ausbrechen ſollte, der aber rechtzeitig von den Behörden verhindert wor⸗ den ſei. Die Regierung hat dieſe Gerüchte weder be⸗ ſtätigt noch dementiert. Es iſt jedoch bekannt⸗ geworden, daß gegen den in Pamplona weilen⸗ den ehemaligen Polizeichef Primo de Riveras, General Mola, ein Haftbefehl erlaſſen wor⸗ den iſt. Mola konnte ſich bisher dieſem Haft⸗ befehl entziehen. fileinkrieg der ſpaniſchen Radikaliſten Madrid, 12. Juni. Die Schießereien zwiſchen Kommuniſten und Anarcho⸗Syndikaliſten haben in Malaga wieder ein Todesopfer gefordert. Die Kommuniſten töte⸗ ten ein Mitglied des Anarcho⸗Syndikaliſtiſchen Gewerkſchaftsverbandes durch 14 Schüſſe und verletzten ein anderes lebensgefährlich. Die Verbandsleitung erließ daraufhin einen Auf⸗ ruf, in dem ſie ankündigte, daß der Gene⸗ ralſtreikauf unbeſtimmte Zeit aus⸗ gedehnt wird. In Fuentepiedra bei Malaga nahmen die Anarcho⸗Syndikaliſten Rache für ihre getöteten Anhänger und erſchoſſen den linksrepublikani⸗ ſchen Chef der ſtädtiſchen Polizei. ſileiner zwiſchenfall im Bauprozeß Straßenhahnfempo gelährdete die Bauarbeiter Berlin, 12. Juni. In der weiteren Verhandlung im Prozeſſ um das Baugrubenunglück wurde wieder eine Reihe von Handwerkerzeugen vernommen, die in der Unglücksgrube arbeiteten. Der Maurer⸗ und Betonpolier Max Klatt bekundete, daß die Stra⸗ ßenbahnen in ſchärfſt em Tempo über die Bauſtelle hinweggefahren ſeien und mehrfach Arbeiter dadurch geführdet hätten. Die Schwantungen ſeien ſo ſtark geweſen, daß er mehrfach befürchtet habe, die ſich entgegen⸗ tommenden Straßenbahnen würden ſich berüh⸗ ren. Er, der Zeuge, habe dem Bauleiter Noth kategoriſch erklärt, daß die Straßenbahnen ver⸗ legt werden müßten. Noth habe darauf reſig⸗ niert erwidert: Das habe ich ſchon oft verſuchi. Es iſt mir aber nicht gelungen, das durchzu⸗ ſetzen. Es kommt hierauf zu einer Auseinanderſei⸗ zung zwiſchen der Staatsanwaltſchaft und der Verteidigung. Zeuge Klatt hatte im Laufe ſeiner Ausſage auch erwähnt, daß er vor eini⸗ gen Monaten von der Berliniſchen Baugeſell⸗ ſchaft über ſeine Beobachtungen gehört worden ſei. Ueber dieſe Unterredung ſei eine Nieder⸗ ſchrift angefertigt worden. Der Staatsanwalt fragt nun die Verteidiger, ob ſie bereit ſeien, dieſe Niederſchrift zur Verfügung zu ſtellen, da⸗ mit dem Zeugen Vorhaltungen gemacht werden könnten. Dabei bemerkte der Staatsanwalt, daß er vorläufig noch teinen Beſchlagnahmeantrag ſtel⸗ len wolle. Die Verteidigung erwiderte, daß ſie erſt mit ihren Auftraggebern Rückſprache neh⸗ men müſſe. Der Staatsanwalt drohte darauf die Beſchlagnahme dieſer Niederſchrift an. Die Verteidigung bemerkte, daß es ein Novum wäre, wenn Handakten der Verteidigung be⸗ ſchlagnahmt würden, gab aber die betreffende Niederſchrift heraus. In der Nachmittagsſitzung ſtellte an Hand der Niederſchrift das Gericht durch die Verteidigung eine Reihe von Fragen an den Zeugen Klatt, die aber nichts Weſentliches ergaben. Am Dienstag wird die Verhandlung fortge⸗ ſetzt werden. age in unſere den. Alſo an dieſen was nicht davonfliegt, ſchwemmt. Nüchterne Zahlen— Ziffern des Sch 11 Welche Kataſtrophe den USA bevorſteht, gibt ſich aus einigen ſehr einfachen fachm niſchen Berechnungen. Ein Sandſturm, wie ſeit dem Jahre 1934 dreimal die Staaten hei ſuchte, trägt 300 Millionen Tonnen fruchtbat Bodens aus den Getreidegebieten hinweg. N Miſſiſſippi ſchwemmt Jahr für Jahr 400 lionen Tonnen Boden in den Golf von Merf Man ſchätzt,.3 Waſſer und Wind Amerika Jahre drei Milliarden Tonnen Boden koſ Bis heute ſind 100 Millionen Morgen frn baren Ackerlandes, alſo Gebiete ſo groß fünf mittlere amerikaniſche Staaten zuſamh für den Ackerbau vollkommen unda worden. 125-„llionen Morgen ſind ernſtlich beſch diot und 100 wanonen gefährdet. In 50 Jahren werden rund 150 Millfo Morgen Land, die heute noch erfolgreich beſt ſchaftet werden, brach liegen. Nach dieſer müßte gemäß dieſen Ziffern ein vollkommene Niederbruch der amerikaniſchen Landwirtſchg beginnen. Von ſechs Farmen würden fünf h laſſen daliegen. Nach 100 Jahren wären 9 USa alſo zu einer halben Wüſte geworden. Bevölkerung, die dann noch durch Amerila g nährt werden kann, iſt verſchwindend klein. Und der Boulder⸗Damm? Ganz Amerika ſetzte auf die rieſigen Da bauten, die allenthalben in Amerika aufge⸗ führt werden, große Hoffnungen. Wohl 9 größten dieſer Erwartungen knüpfen ſich g den Boulder⸗Damm, der mit einem Mill denauſwand an Geld geſchaffen wurde. Aber ſchon haben die Fachleute ihre Be ken. Man hat beobachtet, daß der Colo Fluß, der das Becken des Boulder⸗Dam mit Waſſer füllen ſoll, nicht nur Waſſer auß den Bergen herniederbringt, ſondern au dem fruchtbaren Boden mit ſich ſchwe Dieſer Boden lagert ſich als Schlick im Boul⸗ der⸗Reſerwoir ab. Wird es dieſem gewaltigen Damm nicht ebenſo ergehen wie allen anderen Stauwehren Amerikas? Im Laufe einiger Jahrzehnte verſchlam⸗ men dieſe Staubecken. Immer höher kriecht der Boden zur Waſſeroberfläche empor Eines Tages iſt aus dem Staubecken ein gewaltiger Sumpf geworden. Das mag lange dauern,— aber es kommt. Schon rechnen die Waſſerfach⸗ leute aus, die wievielte amerikaniſche Gene⸗ ration jene Tragödie erleben wird. „Uur noch 20 Jahre!“ ſagt Morris L. Coch Der frühere Präſident des Komitees zt Regulierung des Miſſiſſippi⸗Tals, Morris 9. Cook, glaubt verſichern zu können, daß Amen rika für eine endgültige Rettung vor der drohenden Gefahr der Wüſtenbil⸗ dung und Verſandung allerhö ſtens 20 Jahre zur Verfügung habe. Mag müſſe in dieſer Zeit Jahr für Jahr rund 100 Millionen Dollar für das Rettungswerk guß wenden. Handle man nicht ſo, dann ſei es vermeidlich, daß Amerika zugrunde gehe, zwar von einem Jahr zum anderen dem heil näherkomme. Er ſchlägt vor, die großen Waſſerproſett die noch in der Schwebe ſind, zugunſten klein rer Pläne zurückzuſtellen. Man brauche v 7— 2 4 Bade-Einrichtunger liefeft und montieft in aſlen prefslogen Ph. Wa gner kEstallatienzge Gas-, Wasser-, Sanitäre Anlag lusstellung lu.)(s. abemcl) Heparaturan erietäos imnnmf das wird hinm Tagen zuglei ſe Licht die den Polen in onne erſt übern Wärme ſche Hhiermit meine heljer und Helfe haben, in Zimme enaufenthalt jott möge das rkenden un lben ſegnen. grüßt herzli 0 3 kleine Dämme. Man müſſe nach Brunn graben. Es ſei notwendig, daß man Wa reſervoirs anlege, die ſchon nahe der Qu das Waſſer auffangen und es dann in ei Form weiterleiten, die eine weitere Au nagung des fruchtbaren Bodens unmö mache. Hann die Natur ſich ſelbſt helfen? Man weiß, daß nicht nur die nagende,f ſende Kraft der Flüſſe ſchuld iſt an drohenden Tragödie Amerikas. Der Mer riß von dem ſandigen Boden die Grasde die Grasnarbe hinweg und gab den Sa boden dem Winde preis. Ein paar Jahr hielt dieſer Boden und geſtattete Getreide⸗ bau. Eine längere Periode gefährlicher Trol⸗ kenheit tat das Uebrige: Der nächſte Wind wirbelte den Staub empor und trug ihn übe Länder und Berge und Städte hinweg— dem Meere zu. 3 Dies ſind die einzigen Zeichen, die man ih den amerikaniſchen Städten von der drohen den Kataſtrophe Amerikas wahrnahm, M iſt ſchnell über ſie hinweg zur Tagesordnung übergegangen. In den einſamen Farmen aber betet man zum Himmel um Rettung ui Hilfe. fjauptſtadt Mannheim 13. Juni 1936 Oie Toit der lngen Tage bom 22. Mai bis zum 23. Juli haben die Age in unſeren Breiten eine Dauer von 16 Sunden. Alſo zwei ganze Monate dürfen wir uns an dieſen eigentlichen Sommer⸗ agen freuen. Am 22. Mai ging die Sonne An.57 Uhr auf und um.56 Uhr unter. Von Aag zu Tag ſind die Tage immer mehr gewach⸗ ſe Vom 12. bis zum 24. Juni geht die Sonne üchmäßig um.39 Uhr auf, und in der Zeit 2o. bis zum 24. Juni haben wir den SA bevorſteht, Sonnenaufgang und den infachen fachmän⸗ 5andſturm, wie er die Staaten heim onnen fruchtbareh eten hinweg. Der ür Jahr 400 Mil⸗ Golf von Mexi Wind Amerilg ien Boden koſleß n Morgen frucht⸗ iete ſo groß w taaten zuſamme unbrauchbar ge⸗ d ernſtlich beſchß⸗ rdet. id 150 Millione erfolgreich bewirt⸗ Nach dieſer Zeit ein vollkommenek 'n Landwirtf würden fünf ve ahren wären di ſte geworden. Die ſurch Amerila en zindend klein. päteſten Untergang. 16% Stunden ſteht nbdie Sonne bei uns über dem Horizont, merſt um.24 Uhr zu verſchwinden. Der 25. Nuni iſt bereits wieder kürzer, ſo daß wir am 24. it Recht den Tag der Sommer⸗Sonn⸗ Pende begehen. Noch heute finden wir hus grauen Zeiten ſogenannte Steinkalender, it denen unſere Urahnen den höchſten Stand der Sonne feſtſtellten. Die Schatten hoher Male Rlen an dieſen Tagen mit genau gelegten Merkſteinen zuſammen. WMerkwürdigerweiſe beginnt erſt nach dem Höchſiſtand der Sonne, wenn die Tage wieder Amer werden, die eigentlich heiße Zeit. Dieſe Erſcheinung hat die Menſchen ſchon immer be⸗ ſchäftigt, und man hat gemeint, daß der Grund hei dem Sirius, den Hundſtern, liegt, der in die⸗ ſin Tagen zugleich mit der Sonne aufgehe und heen Licht die Wärmekraft der Sonne ver⸗ lle. Darum nannte man die Tage vom 24. uli bis zum 24. Auguſt die Hundstage. Dieſe Aunahme iſt allerdings verfehlt. Denn der Si⸗ kus ſteht uns viel zu fern, um uns Wärme zu fpenden, Der wahre Grund für dieſes Phäno⸗ en iſt vielmehr darin zu ſuchen, daß in der ehſen Hälfte des Sommers ſehr viel kalte Luft pon den Polen in unſere Breite ſtrömt, die die iLeane erſt überwinden muß, ehe ſie uns ihre rieſigen Damm bolle Wärme ſchenken kann. Amerika aufge⸗ igen. Wohl 45 Ein Ferienkind der NS ſchreibt einen Zimmersrode b. Kaſſel, 8. Juni 1936. n 11 Hiermit meinen aufrichtigen Dank an alle eute ihre Beden“ helfer und Helferinnen, die dazu beigetragen ß der Colorads haben, in Zimmersrode mir einen ſehr ſchönen Boulder⸗Dammez Ferienaufenthalt zu bereiten. 4 nur Waſſer aus Gott möge das große Werk der NSV, ſeine ſondern außen Mitvirkenden und den Führer als Erſchaffer ſich ſchwemmt; besſelben ſegnen. Es grüßt herzlich mit Heil Hitler! Schlick im Boul⸗ ieſem gewaltigen zie allen anderen Ein Jungmädel des Führers Annemarie W. ehnte verſchlam⸗ er höher kriecht henempor. Eines n ein gewaltiger lange dauern,— n die Waſſerfach⸗ rikaniſche Gen⸗ wird. Morris L. Cohk Komitees zur Tals, Morris. nnen, daß Am⸗ Rettung vor der Wüſtenbil⸗ gallerhöch⸗ ng habe. Man »Jahr rund 10 ꝛttungswerk aufſ⸗ dann ſei es un⸗ runde gehe, und nderen dem Un⸗ Waſſerprojelte, zugunſten kleine⸗ an brauche viele en preſslogen atlonsmelster ire Anlagen Ten erledige iham nach Brunnen aß man Waſſer⸗ ahe der Quele dann in einer weitere Aus⸗ dens unmöglich elfenꝰ ie nagende, freſ⸗ ld iſt an der 5. Der Menſch die Grasdeche, ab den Sand⸗ in paar Jahre attete Getreide⸗ fährlicher Tro⸗ nächſte Wind d trug ihn über hinweg— dem n, die man in on der drohen⸗ ihrnahm. Man Tagesordnung n Farmen aber Rettung und Zuluslunot in efõnstet Vollendang Hagenbecæ hrilliert in seiner Gala· krõſfnungsvorstellunꝗ/ Die NMannheimer waren begeisterf/ Prachtvoller Auftaki Wenn man je ein bekanntes Zitat mit Be⸗ rechtigung anführte, dann hier— anlüßlich der glänzend verlaufenen Gala⸗Eröffnungsvorſtel⸗ lung dieſes weltbekannten deutſchen Unterneh⸗ mens, das ſich am vergangenen Freitagabend im wahrſten Sinne des Wortes„in die Herzen der Mannheimer hineingeſpielt“ hat. Er kam Ja! Und darüber haben wir bereits berichtet, — haben dabei in ehrlicher Bewunderung feſt⸗ geſtellt, in welch phantaſtiſch kurzer Zeit er ſeine Zeltſtadt auf dem Meßplatz errichtet hatte,— und mit Recht die fabelhafte Organiſation hieſer einzigartigen deutſchen Schau,— die echt deutſche Gründlichkeit geſchildert. Es iſt für uns ſchon aus dieſen Gründen gar nicht verwunderlich, daß dieſer Zirkus im Aus⸗ lande ſich eines ausgezeichneten Rufes erfreut. Er ſah. Das ſtimmt,— er ſah,— und beſtimmt mit freudiger Genugtuung, daß der Mannheimer ſeine alte Liebe zur wahren, edlen deutſchen Zirkuskunſt— trotz zehnjähriger Pauſe— tief in ſeinem Herzen bewahrt hat— und daß er ſich gleich am erſten Abend dieſes Gaſtſpiels bereit fand, dieſe ſeine Liebe in überwältigen⸗ der Weiſe zum Ausdruck zu bringen. Dicht be⸗ ſetzt war das weite Rund des ſinnvoll dekorier⸗ ten Zirkusraumes, und die Erwartungsfreude, die ſich in den, Mienen des frohgeſtimmten Publikums ſpiegelte, war echt und ungekünſtelt und zeugte von dem guten Ruf, der dem alten, — ewig jungen„Hagenbeck“ vorausgeht.— Er ſiegte. Jawohl— er ſiegte auf der ganzen Linie,— das verdient beſonders herausgeſtellt zu werden. Was uns hier gezeigt wurde, war tatſächlich Zirkuskunſt in höchſter Vollendung! Einzigartig die Dreſſurnummern,— wunderbar gepflegt das herrliche Tiermaterial,— und es ſpricht für die hohe Berufsauffaſſung der Un⸗ ternehmer, daß die artiſtiſchen Vorführungen der Hagenbeckſchen Künſtler tatſächlich Gi pfel⸗ leiſtungen zirzenſiſchen Könnens darſtellen. Jemſio · feißt lier daò Zauborauort Das abwechſlungsreiche Programm verrät Geſchmack und Erfahrung— und ganz beſon⸗ ders die flotte Abwicklung berührte den Mann⸗ heimer, der keine großen Pauſen liebt, ſym⸗ pathiſch. Es gibt bei dieſer Programmfolge, die mit reizenden, humorvollen Einlagen ſpritzig ge⸗ würzt und von einer ausgezeichneten Zirkus⸗ kapelle untermalt wird, einfach keinen toten Punkt. Ein ganz beſonderes Kapitel bilden die Raubtiere und ihre Bezwinger und Be⸗ herrſcher. Man ſah wohl kaum in Mannheim bisher ſolch wundervolles Tiermaterial, wie es hier gezeigt wurde. Einer der Höhepunkte: Prächtige TIiger werden vom Dompteur vorgeführt Die Leiſtungen der Dompteure waren einzig⸗ artig und der Beifall der begeiſterten Mann⸗ heimer war ebenſo verſtändlich wie verdient. Ueber drei Stunden dauerte dieſe feſ⸗ ſelnde Vorſtellung— und trotzdem verging den gebannten Zuſchauern die Zeit wie im Flug. Ueber die Einzelheiten des reichhaltigen Pro⸗ gramms werden wir noch beſonders berichten. Zuſammenfaſſend können wir unſeren Leſern aber mit gutem Gewiſſen ſagen: Es war wun⸗ derſchön— und die altbekannte, lockende Me⸗ lodie hat durchaus ihre Berechtigung:„Gehn wir mal zu Hagenbeck“—— Auin.: Hagenbeck Aufn.: Hagenbeck Eine herrliche Reiterpyramide Was deꝛ Wandenxixhus bꝛingt Das Programm weiſt nicht weniger als 25 Klaſſenummern auf. Die Freunde echter, unverfälſchter Zirkuskunſt werden ganz auf ihre Koſten kommen; denn gerade der Zirkus Carl Hagenbeck iſt in der ganzen Welt als ein Ver⸗ fechter der alten, klaſſiſchen Zir⸗ kuskunſt bekannt. Lulu Gautier, der Oberſpielleiter der Zirkusfeſtſpiele, wird neben prächtigen Freiheitsdreſſuren(Schecken, Schim⸗ mel, Füchſe, braſilianiſche Maultiere uſw.) die „Hohe Schule“ in allen Gangarten auf„Nena Sahib“ reiten. Hier ſchrieb die Berliner Preſſe: „Es iſt die märchenhafteſte hohe Schule, die wir je geſehen haben“. Der mit der Tierſchutz⸗ medaille ausgezeichnete Tierlehrer Rudolf Matthies führt die Bengaltiger vor, während Jonny Schipfmann die be⸗ rühmte große gemiſchte Raubtier⸗ gruppe zeigen wird. Gerade dieſe Dreſſur erfordert ungeheuren Mut und eine gehörige Doſis Kühnheit; denn man ſtelle ſich einmal Löwen und Bären auf einmal in einer Ma⸗ nege vor. Tolle Reiterkunſtſtücke führen die Caſis, eine alte weltbekannte Reitertruppe vor, während das Lorandotrio einen ur⸗ komiſchen Drahtſeilakt zeigt. Wieder ein neues grandioſes Bild: Herr Kaden erſcheint mit 10 indiſchen Elefanten in der Manege. Unmöglich, alle weiteren Nummern aufzuzählen. Es ſeien nur noch das Muskelwunder Pomi und Silaghis komiſche Recknummer mit den Zwergen Papp und Georgi erwähnt. Und dann die acht Hagenbeck⸗Clowns, die das Publikum in beſter Weiſe unterhalten. Die volkstümlichen Preiſe geben jedem die Möglichkeit, den Zirkus zu beſuchen. Der Vor⸗ verkauf iſt in vollen Gange. Vor allem ſei noch auf die rieſige Tierſchau hingewieſen, die täglich, außer am Eröffnungstag, von 10 bis 18 Uhr geöffnet iſt. Die Abendvorſtellungen beginnen regelmäßig um 8½ Uhr. Außerdem finden täglich Nachmittagsvorſtellungen um 3½ Uhr ſtatt. Kinder nachmittags halbe Preiſe. 500-RAM-Gewinn gezogen In den geſtrigen Abendſtunden wurde von dem Volksgenoſſen Johann Böcker im„Deut⸗ ſchen Haus“ C1, 10 ein Los der Reichslotterie für Arbeitsbeſchaffung gekauft, das ſich nach Oeffnung des Losbriefes als ein 500⸗Reichs⸗ mark⸗Gewinn entpuppte. hralle flnordnung der freisleitung Die von der Reichszeugmeiſterei zugelaſſenen Geſchäfte werden dar⸗ auf aufmerkſam gemacht, daß Rangabzeichen für Politiſche Leiter nur bei Vorlegung einer Beſcheinigung des zuſtändigen Ortsaruppen⸗ leiters abgegeben werden dürfen. Gegen Ge⸗ ſchäfte, die Rangabzeichen für Politiſche Lei⸗ ter ohne Ausweis abgeben, wird mit den ent⸗ ſprechenden Mitteln vorgegangen werden. Kreisorganiſationsamt. kasiercreme 50 Pfg. Zahncreme 40 pfg. Gr. Tubei — ———— ——— Mannheim „Hakenkreuzbanner“ Mahnung für jeden Siedler Das Reichsheimſtättenamt warnt: Ein beſon⸗ derer Fall, in dem ein Architekt bauluſtige Sieo⸗ ler um größere Beträge betrog, gibt dem Reichs⸗ heimſtättenamt der DAß erneut Veranlaſſung, die bauluſtigen Siedler vor Inanſpruchnahme ſolcher Stellen zu warnen, die für Siedlungs⸗ fragen nicht zuſtändig ſind. In zahlreichen Fällen wird von derartigen „Siedlungspolitikern“ nur auf die Unerfahren⸗ heit der bauluſtigen Siedler ſpekuliert, mit dem Zweck, die Siedler zur Hergabe größerer Geld⸗ ſummen zu veranlaſſen. Wer eine Siedlerſtelle erwerben will, wer ſich ein Eigenheim erbauen läßt, wende ſich in allen Fällen an die Beratungsſtellen deR DGOVCT Fällen an die Beratungsſtellen der zuſtändigen Gauheimſtättenämter der Deutſchen Arbeitsfront oder der provinziellen Heimſtätten, die in jedem Falle dem Siedler oder ſonſtigen Bau⸗ luſtigen Ratſchläge erteilen für die Errichtung einer Siedlerſtelle bzw. eines Eigenheimes. Der genannte Vorfall zeigt, wie gefährlich es für den bauluſtigen Siedler iſt, ſich bei ſeinem Siedlungswophaben von Stellen beraten zu lai⸗ ſen, die in keiner Weiſe geeignet ſind, als Sied⸗ lungsträger aufzutreten. Der Hausrat der Siedlerheimſtätte Das Reichsheimſtättenamt betrachtet es als eine natürliche Fortſetzung in ſeiner Aufgaben⸗ ſtellung, nach der voll verantwortlichen Ein⸗ ſchaltung des Garten⸗ und Kleintierfachman⸗ nes neben dem Baufachmann nun auch die Geſtaltung des Siedlerhausrats als wichtige und neue Aufgabe in Angriff zu nehmen Unmittelbare Veranlaſſung zu dieſer Arbeit war einmal die Feſtſtellung, daß auch die beſte Hausplanung nichts nützt, wenn, wie dies in ſehr vielen Fällen bisher geſchah, mit ungeeig⸗ neten Einrichtungen die Nutzung des Raumes erſchwert wird. Die minderwertigen Nach⸗ ahmungen von ſogenannten Stilmöbeln ſollen verſchwinden und einem der Siedlerheimſtätte angemeſſenen a Platz machen, wozu auch Oefen, Beleuchtungskörper und Heimſchmuck gehören. Die Beſchaffung ſolchen Hausrats zu erträglichen Preiſen erforderte eine Gemein⸗ —— arbeit aller an der Herſtellung und em Vertrieb von Hausrat beteiligten Fach⸗ chaften und Stellen. Eine einſeitige freudige ereitwilligkeit für Mitarbeit ermöglicht es, die Vorarbeiten in wenigen Wochen ſo weit jie fördern, daß eine Einigung über einheit⸗ iche Lieferbedingungen bzw. Gütevorſchriften, die wichtigſten Abmeſſungen und die Preis⸗ renzen erzielt werden konnte. In engſter Zu⸗ ammenarbeit mit dem Reichsarbeitsminiſte⸗ rium und dem Reichskuratorium für Wirt⸗ ſchaftlichkeit und dem deutſchen Normen⸗Aus⸗ ſchuß wurden unter der Führung des Reichs⸗ heimſtättenamtes mit den an der Möbelherſtel⸗ lung und dem Vertrieb beteiligten Organi⸗ ſationen die Grundlagen für die Güterſicherung im Rahmen der Ral⸗Vereinbarungen aus⸗ earbeitet, daß nach ihrer Bekanntgabe volle larheit über die Anforderungen herrſcht, die an Siedlerhausrat zu ſtellen ſind. Ein beſon⸗ deres Gütezeichen„Siedlerhaus⸗ rat“ wird dem Käufer Gewähr bieten für einwandfreie Werkſtoffe und zweckmäßige Ver⸗ arbeitung. Das Recht auf die Antenne Ein Hauswirt hatte in den Mietpertrag eine Beſtimmung eingefügt, in der der Mieter aus⸗ drücklich auf die Anlage einer Dach⸗ oder Außen⸗ antenne verzichtet. Als ſpäter der Mieter durch einen Radiofachmann einen etwa 2,5 Meter lan⸗ gen Draht von der Dachrinne bis zum Woh⸗ nungsfenſter als Rundfunkantenne ziehen ließ, klagte der Hauswirt wegen Vertragsverletzung. Die Klage wurde vom Amtsgericht abgewieſen, und nunmehr iſt die Klageabweiſung auch von der Berufungsinſtanz beſtätigt worden. In der im„Archiv für Funkrecht“ wiedergegebenen Ent⸗ ſcheidung heißt es u..:„Bei der Auslegung der Beſtimmungen des Mietvertrages, die ſich auf die Antennenanlage beziehen, iſt davon aus⸗ ugehen, daß nach dem Willen der national⸗ ozialiſtiſchen Regierung jeder Deutſche bei dem Empfang der Rundfunkſendungen möglichſt we⸗ nig beeinträchtigt werden ſoll. Nationaltheater. Heute, Samstag, 20 Uhr: „Der Troubadour“, Oper von Verdi. Muſikaliſche Leitung: Cremer. Den Luna ſingt Piero Pierotic als Gaſt auf Anſtellung.— Morgen, Sonntag, im Nationaltheater „Tosca“ in der neuen Inſzenierung(Cremer⸗ Köhler⸗Helffrich). Die Partie des Scarpia ſingt Carl Schlottmann zum erſtenmal in Mannheim. Beginn: 20 Uhr.— Im Neuen Theater wird der erfolgreiche Ludwig⸗Thoma⸗ Abend zu kleinen Preiſen geſpielt.(Beginn: 20 Uhr.) 70. Geburtstag. Frau Maria Daum, J6, 1, begeht am 14. Juni ihren 70. Geburtstag. Wir gratulieren! 78. Geburtstag. Ihren 78. Geburtstag feiert am Sonntag, 14. Juni, Frau Lina Pfeil, Fröhlichſtraße 27. Wir gratulieren unſerer alten Leſerin recht herzlich. Treffen der Vorkriegsflieger in München. Ge⸗ legentlich des Treffens der Vorkriegsflieger in München findet am Samstag, den 13. Juni, 11 Uhr vormittags, in Gegenwart der Vor⸗ kriegsflieger und zahlreicher Offiziexe der Luft⸗ waffe eine Kranzniederlegung am Kriegerdenk⸗ mal am Armeemuſeum durch den Befehlshaber im Luftkreis V, Genera'major Sperrle, ſtatt. Am Ehrenmal iſt eine Kompanie der Luft⸗ waffe aufgeſtellt. Im Anſchluß an die Kranz⸗ niederlegung erfolgt ein Vorbeimarſch dieſer Kompanie in der Hofgartenſtraße. Anſchließend legen dann die Vorkriegsflieger am Mahnmal der Bewegung ebenfalls einen Kranz nieder. NMente Samsfag abend Sommernachtsfest des„Hakenkreuzbanner“ bie parole des Mannheimers: Auf zum großen Kunstfeuerwerk auf der Rennwiese Eigentlich war dieſe Groß⸗Veranſtaltung als Abſchluß der Luftſport⸗Jugendwoche und als Krönung des erfolgreich durchgeführten Se⸗ gelflug⸗Wettbewerbs des„Haken⸗ kreuzbanner“ vorbereitet worden. Die ſchlechte Wetterlaune machte damals allerdings einen Strich durch die Rechnung. Um ſo mehr werden ſich die Mannheimer freuen, daß ihnen nachträglich eine ſo treffliche Gelegenheit beſchert wird, Zeuge eines Rieſen⸗ feuerwerks zu ſein, das ihnen auf der Renn⸗ wieſe geboten wird. Die Veranſtaltung ſoll den Charakter eines Familienfeſtes tragen. Die Leſer und Freunde des„HB“ kön⸗ nen in Gemeinſchaft mit der Gefolgſchaft des „Hakenkreuzbanner“ einige gemütliche und zwei⸗ fellos recht anregende Stunden auf dem Feſt⸗ platz verbringen. Daß es an nichts fehlen wird und alles da⸗ für getan worden iſt, die Stimmung der Mann⸗ heimer am Wochenende nach Kräften aufzulok⸗ kern, darüber unterrichtet ein Blick in das reichhaltige und erfreulich bunte Programm des Abends. Hervorgehoben ſeien an dieſer Stelle die muſikaliſchen Darbietungen unſeres belieb⸗ ten Muſikkorps des Inf-Regts. 110, der Schrammel⸗Kapelle. Ein Ballett, die„Luſtigen Fünf“ und vor allem die Stimmungsſängerin und Anſagerin Elſe Etté werden ein übriges tun, um die Gemüter in Schwung zu bringen. Im Mittelpunkt ſteht naturgemäß das größte Kunſtfeuerwerk, das Mannheim geſehen hat. Die ganze Stadt wird auf den Beinen ſein, wenn die erſten Leuchtgranaten vom— hoffentlich diesmal freundlich geſinnten— Abendhimmel regnen. Für viele, die es ſich nicht leiſten können, ſich in den engeren Kreis der Feiernden zu miſchen, bietet der Neckardamm herrliche Sicht. So iſt für alle Mannheimer Gelegenheit geſchaffen, an dieſem„knalligen“ und ſehenswerten Rieſen⸗ feuerwerk ſich zu ergötzen. Sie werden auf ihre Koſten kommen und ſich zuletzt bei einem flotten Tänzchen vom genußreichen und er⸗ lebnisreichen Samstagabend in der zweiten Juniſonntag hinüberretten. Wer möchte dieſe ſchöne Station verſäumen? Die Loſung des Mannheimers— deſſen ſind wir in der Mentalität des Quadratſtädters ge⸗ wiß— kann nur immer lauten: Auf zum Familienfeſt der Leſer und Freunde des„Hakenkreuzbanner“! Mit der Reichsbahn in die Berge Sonderzug nach Berchtesgaden/ Abfahrt ab Mannheim: 20. Juni; Rückkehr: 28. Juni Eine billige und bequeme Urlaubsreiſe nach Berchtesgaden, dem Königsſee mit einem zwei⸗ tänigen Aufenthalt in München wird den Juni⸗ Urlaubern von der Reichsbahn neboten. Um recht vielen Volksgenoſſen die Teil⸗ nahme an dieſer Fahrt nach ber⸗ bayern zu erleichtern, ſind die Fahrpreiſe außerordentlich niedrig gehalten und betragen für Hin⸗ und Rückfahrt ab Mannheim 24.90 RM, Heidelberg 24.10 RM und ab Bruchſal 22.90 RM. Es werden auch Fahr⸗ karten 2. Klaſſe ausgegeben, die etwa um die Hälfte höher im Preiſe liegen als die der 3. Klaſſe. Während der ganzen Fahrt ſteht den Teilnehmern eine beſondere Reiſeleitung zur Verfügung. Ein Reiſeprogramm, aus dem alles nähere erſichtlich iſt, erhält man unent⸗ geltlich an den Fahrkartenſchaltern und bei den MER⸗Büros. Die Fahrt wird ab Saarbrücken ausgeführt. Abfahrt von Mannheim Hbf. am 20. Juni. Rückfahrt am 28. Juni. Hinfahrt am 20. Juni:.00 Uhr ab Mannheim Hbf.,.30 Uhr ab Heidelberg Hbf., 10.02 Uhr ab Bruchſal,— München, 17.51 Uhr an Berchtesgaden. Rückfahrt am 25. Juni: Berchtesgaden ab 15.02 Uhr, München an 17.59 Uhr, Mün⸗ chen ab 23.15 Uhr, Bruchſal an.42 Uhr, Hei⸗ delberg Hbf. an.13 Uhr, Mannheim Höf. an .43 Uhr. Die Bahnhöfe in einem Umkreis von jeweils 100 Kilometer von den Einſteigeſtationen geben Anſchlußkarten mit einer Ermäßigung von 50 Prozent aus. Auf Wunſch werden Gutſcheine von der Reichsbahn ausgegeben, die den Reiſenden iealicher Sorge um Unterkunft und Frühſtück entheben und außerdem zur Teilnahme an Führungen und beſonderen Abendunterhal⸗ tungen berechtigen. Die Preiſe für dieſe Gut⸗ ſcheine betragen für aute Häuſer mit fließen⸗ dem Waſſer 38 RM, ohne fließendes Waſſer 33 RM und für ausgeſuchte Privatquartiere 28 RM. Fahrkarten und Gutſcheine ſind bei den Fahrkartenausgaben und MER⸗Büros er⸗ hältlich. Anmeldeſchluß: Montag, den 15. Juni, 18 Uhr. Nach dieſem Zeitpunkt kön⸗ nen Zimmerbeſtellungen nur noch unter Vor⸗ behalt entgegengenommen werden. Der Fahr⸗ kartenverkauf wird ſoweit möglich bis zur Ab⸗ fahrt des Zuges fortgeſetzt. Was Sandhofen zu berichten weiß Vom Kirſchgartshäuſerhof/ Fackelzug der Sanitäter/ Die Schwerathleten kommen Die Geſchichte des nördlich von Scharhof ge⸗ legenen Kirſchgartshäuſerhof reicht bis in das 12. Jahrhundert zurück. Der Hof„Huſen“ ge⸗ hörte den Pfalzgrafen. Andere Güter der Gemarkung hatten die Grafen von Zweibrüt⸗ ken vom Domſtift Worms zu Lehen. Dieſe ver⸗ tauſchten ſie 1247 an das Frauenſtift zum „Kirſchengarten“ in Worms. Von dieſem Be⸗ ſitzverhältnis erhielt der Hof den Namen Kirſchgartshauſen. Im Jahre 1442 verkaufte das Stift ſeine Güter an den Pfalzgrafen. Dieſer befeſtigte 1427 den nun ganz in ſeinen Händen befindlichen Hof. Vom Jahre 1684 bis 1780 gehörte das Gut dem Grafen Sayn⸗Witt⸗ genſtein, von denen es wieder an die Kurpfalz zurückfiel. Die Abſicht der Regierung, Kirſch⸗ gartshauſen in eine Dorfgemeinde mit Voll⸗ eigentum der Bürger am Grundbeſitz zu ver⸗ wandeln, kam nicht zuſtande. Der Hof wurde in der Folgezeit ſtets verpachtet, teils vom Aerar ſelbſt bewirtſchaftet. Nach Einführung der Gemeindeordnung erhielt Kirſchgartshau⸗ ſen, das ſich im Beſitze des Prinzen Max von Baden befand, in der Nachkriegszeit an den badiſchen Staat überging und an die Zucker⸗ fabrit Waghäuſel verpachtet iſt, die Eigenſchaft einer abgeſonderten Gemarkung. Sie umfaßt über 400 Hektar Fläche. Die Be⸗ wohner haben das Recht der Mitbenützung der Schule, des Friedhofes und des Schlacht⸗ hauſes in Sandhofen. Die Einträge in das Grundbuch, Standesbuch, Feuerverſicherungs⸗ buch uſw. haben auf dem Gemeindeſekretariat in Sandhofen zu erfolgen. Bei der Zellſtofffabrik Waldhof hat ſeit eini⸗ fi wieder die alljährliche Holzentlade⸗ aiſon begonnen. Ueber 100 Arbeiter finden hier Beſchäftigung. So liegen am Zellſtofftai wieder die großen Kähne mit ihrer koſtbaren Laſt.— Mit einem großen Zanksagt den der hieſige Sanitätszug zuſammen mit der Sanitätskolonne Mannheim III zur Durch⸗ führung brachte, wurde die Werbung für die Sache des Roten Kreuzes fortgeſetzt. Der Fak⸗ kelzug, der viele Volksgenoſſen auf die Beine brachte, ſchloß ab mit einer kurzen Kundge⸗ ——— die auf dem Horſt⸗Weſſel⸗Platz ſtatt⸗ and. Das Feſt der ſilbernen ochzeit konnte der Landwirt Valentin W 0 deſſen Ehefrau Dina, geb. Wolf begehen.— 70 Jahre alt wurde Frau Eliſabeth Schrei⸗ ner, geb. Baier, wohnhaft Wilhelmswörth⸗ ſtraße 6. Wir gratulieren. Neben der Sammlung für das Rote Kreuz ſteht das diesmalige Wochenende ganz im Zei⸗ chen des vierten Gaufeſtes der Schwerathleten. Das große Intereſſe, das man dieſem ſport⸗ lichen Ereignis entgegenbringt, wird durch das Meldeergebnis reichlich belohnt. Sand⸗ hofen iſt gerüſtet und wird den Sportkamera⸗ den aus dem badiſchen Heimatgau einen wür⸗ digen Empfang bereiten. In 45 Minuten an der Arbeitsſtätte Lange Wegezeiten ermüden den Schaffenden, bevor er mit der Arbeit beginnt Die Siedlungsbewegung hat dazu geführt, daß ſich der Weg zur Arbeitsſtätte in zunehmen⸗ dem Maße verlängert hat. Von einigen Ge⸗ werbeaufſichtsämtern wie auch vom Hygieni⸗ ſchen Inſtitut der Univerſität Heidelberg ſind über die Zuträglichkeit eines langen Weges zur Arbeitsſtätte Unterſuchungen angeſtellt worden. Es wurde dabei feſtgeſtellt, daß der Anmarſch zur Arbeitsſtätte in gewiſſen Grenzen zuträglich iſt, andererſeits ſchadet aber ein ſtundenlange Fußwanderung. Das gleiche gilt von einer Fahrzeit über eine Stunde, denn in ſolchen Fällen kommt der Ar⸗ beiter oder Angeſtellte vielfach ſchon er⸗ müdet in die Fabrik oder ins Büro. Da die Verkehrsmittel zur Zeit des Geſchäftsbeginns ſtets überfüllt ſind, muß ein großer Teil die Fahrt ſtehend zurücklegen, wobei insbeſondere das ſtändige Rütteln und Stoßen nachteilig iſt. Auch die verbrauchte Luft in den überfüllten Verkehrsmitteln ſchadet. Es muß auch darauf zingewieſen werden, daß die Möglichkeit einer Anſteckung während der Fahrt groß iſt. Die Tatſache, daß Betriebsunfälle in den erſten Ar⸗ heitsſtunden häufiger ſind und erſt nach den llierune Einblick in in Rückblick au Vorkriegszeit lede der Erge zungen und unſ ug chkeitszifferr ch den jeweilis erlaubten dal üſſe auf die Pauſen wieder abnehmen, zeigt deutlich hierfür in ſtarkem Maße die durch eine ſa Fahrzeit oder Anmarſchzeit eintretenden müdungszuſtände verantwortlich ſind. In den Großſtädten müſſen bei einem h Teil der Erwerbstätigen Wege von einh zwei Stunden, ja oft noch mehr, zu gelegt werden. Wenn man dann bierzu den Rückweg von der Arbeitsſtätte zurech dann ergibt ſich eine Zeit von drei biß Stunden, die ein Erwerbstätiger in der G ſtadt allein für den Weg von und zu der beitsſtätte verbringt. Dieſe Kon muß ohne ie jetzigen Er⸗ teres von der Zeit, die im Normalfalle der er Unterſuchun Muſterun holung dienen könnte, abgeſchrieben wen d unabhängi Im Gegenteil, ſie vergrößert noch die g enſofiich müdung. da nur auf Als günſtig kann noch eine Wegezeit wertiger Einbl etwa 45 Minuten angeſehen werden. Sie n kten iſt. Be aber die oberſte Grenze ſein, ſchon gl er deswegen, weil, ie kürzer der We zur Arbe een ſtätte iſt, auch mehr Zeit zum Schlafen zur riert, Die fügung ſteht. Wenn ein Großſtädter alſd 1 ulgt unter dem Wohnung in den Außenbezirken ziehen iakei dann ſoll er auch darauf ſchauen, daß der Ji 0 Aigeni zur Arbeitsſtätte dadurch nicht allzu lang wi das heißt, wenn es irgendwie geht, nur ſolche Wohnung nehmen, von der aus er e hlogiſche Wertig lelnen Landes! günſtige und nicht allzu lange Fahrverbindi ogi zur Arbeitsſtätte hat. 1 or Kunden. Die vo ſſe lönnen nur Werbe⸗Fackelzug des Roten Kreußeh hdheit gewert. Die Sanitätskolonne Mannheim 1 veranff derſt berechtig tete geſtern abend einen Fackelzug ſehrerer Jah Auftakt für den Rotekreuz⸗Tag. Der“ uſammenarbeitd nahm ſeinen Weg vom Standort der M ucht mit der heimer Sanitätskolonne in Q7 über den ſondere den Am heitsämter, g hheren Nutzen hrmacht auch! R ine Beſchäft Rach einer ſoebe lichsarbeitsmini ebsgruppen Arl Arbeitsbuch hö an nur beſe eſitze eines ordn itobuches ſind: 1 Landwirtſchaf Piriſchaft, Fiſ 2 Bergbau, Sal durch die Planken bis Paradeplatz, von zum Marktplatz durch die Junabuſchſtt über den Luiſenring, die Friedrichsbrücke n dem Clignetplatz, wo die Fackeln zuſammeß geworfen wurden. Hier ſprach Kolonnenfff rer Dr. Wegerle einige Worte über g Sinn des morgigen Tages und über die f der Werbung. Der Vorſitzende des Weſß männervereins vom Roten Kreuz, Proſeſſ Drös, Bezirkskolonnenführer Dr. Beck deſſen Stellvertreter Sandhaas waren a weſend und marſchierten im Zuge mit, de etwa 100 Mann ſtark war. Angeführt wuſ der Zug durch den Muſikzug der Resd Ortsaruppe Sandhofen, mit dem Spieln zug der Firma Hutchinſon. dh * 2 Der heutige Tag wird durch Kranznie 3 Tertilinduſtrie derlegungen auf dem Ebrenftihh it 1 anav die im Weltkrieg und für die Bewegung e I. Muſikinſtrume fallenen Kameraden und Angehörigen d Belleidungsge Roten Kreuzes eingeleitet. Um 1130 1 1. Baſſer⸗, Gas⸗ findet am Waſſerturm die Flaggenhif d werſorgu ſuna ſtatt. Abends ſammeln Künſtler de Reinigungsge Nationaltheaters im„Mannheimer Hoſt i aſtſtättenweſ im Parkhotel. Außewdem haben ſich die he jusliche Die kannten Mannheimer Sportsmänner 5f ling und Greulich zur Verfügung geſtelt, Lentgegen. inen Arbeiter od⸗ Hals Arheiter macht ſich ſt· Motorrad fährt auf Laſtzuganhüngen In der Caſterfeldſtraße zwiſchen Rheinau un Neckarau ereignete ſich geſtern nachmittag e Schont die Verkehrsunfall, bei dem ein Motorm Rundf und fahrer auf den Anhänger eines ſeitlich ei milde, der ſtädtiſc biegenden Laſtzuges fuhr. Der aus Richtun higkeit des Natu Neckarau kommende Laſtzug bog nach links er haben aber um in der auf der linken Seite ſeiner Fahrtuih auf Leichtſinn tung gelegenen Tankſtelle vorzufahren. Alz g eruhende Gepflo aus Richtung Rheinau kommende Motorigz⸗ lneiſenhaufen, a fahrer ſich dieſer Stelle näherte, befand ſich h Ficht felten geſch Motorwagen des Laſtzuges bereits ganz außer⸗ ſe Ameiſenpuppe halb der Fahrbahn auf dem Tankſtellengelünde ſ — der Anhänger mit ſeinem Hintertel noch ein Stück in die Fahrbahn hineimragt Ofſfenbar unterſchätzte der Motorradfahrer Geſchwindigkeit des noch in Fahrt befindlich ihrlicher Bundes Laſtzuges oder ſah er zu ſpät das Hinderſ Klämpfung erſtre denn ſtatt die Fahrt abzuſtoppen, fuhr g iterſchiedlichen! Kraftradfahrer weiter und ſtieß mit deſ un auch darauf, bei der Sch rüchwärtigen Teil des Anhänger kihnen gehört i mit voller Wucht zuſam 0 100„. Kin ein auf dem Soziusſitz mitfahrende lines Ameiſenſtac Kind ſo ſchwer, daß es mit ſtark blutenden Rer in uſw. iſt, erhel wundungen und offenbar auch innerlich verleh ormaler Ameiſe in bewußtloſem Zuſtand weggetragen werde iufektenfraß ſchü mußte. Der Kraftradfahrer ſelbſt kam bei die ſem Zuſammenſtoß gut davon, wie auch dutß Motorrad keine beſonders ſchweren Beſchüſf gungen erlitt. Unſere Waldbeſ e in ihrem Revi dern verbeſſern n dingungen und Ameiſenhaufen z1 Bodenſtãndige Bauſtoffe ſaſtes Beginn. 3 St geoſt Das Reichsheimſtättenamt der Deutſchen A⸗* beitsfront verweiſt auf eine Anweiſung dez 33 Hauptamtsleiters Dr. Ludowici, wonäch ie Ur Heimſtättenänzter ſich grundſätzlich für die Ber 0 Her wendung bodenſtändiger Baumaterialien un Bauweiſen einſetzen ſollen. Hierbei ſei une bodenſtändig nicht etwa eine hiſtoriſche Baufom zu verſtehen, ſondern in erſter Linie die Bu⸗ weiſe, die auf Grund der örtlichen Gegehen⸗ heiten wirtſchaftlich ſei und unter Berüchſch tigung der örtlichen Witterungs⸗ und Temperz turverhältniſſe als ſolide gelte. Unter Beachtmg dieſer Vorausſetzungen ſoll die örtliche geſunde t werden, als„ 14 die wirtſ ichen ichtspunkte es ermi 4 lichen. Die Heimſtättenämter ſollen ſcharf duß kbildervort über wachen, daß in Bezug auf die Verwendung — A atſen—* Bauwei⸗ en wie ſteine, Ziegelſteine, erk, Zie⸗ geldach, Sanfe0 uſw., dieſe Geſichtspunli und micht einſeitige geſchäftliche Intereſſen zu Geltung kommen. Wo ein notleidendes( werbe vorhanden iſt, wie in manchen Gebielen die Schieferinduſtrie, ſoll im Staatsintereſſe he vorzugte Berückſichtigung erfolgen, ohne ehh durch ein 4——5 Verbot ein ungeſundes Mo⸗ nopol zu ſchaffen. 4 3 mung des St Unterrichtserfolge der Schauſpielſchule de Städt. Hochſchule für Muſik und Det Studierende Werner Nonn wurde nach er folgreicher Ausbildung an der Schauſpielſchul als Dramaturg und Schauſpieler an die R desbühne Schweidnitz(Schleſien) verpflich Nonn wurde in der Regieklaſſe von Friebif Hölzlin und in der Ausbildungsklaſfe Hans Finohr unterrichtet. endveranſta Rraft durch 7 „Hakenkreuzbanner“ 13. Junt 1936 — lerung der Dehekraft igt deullich zeigt deutlich inblick in die Volksgeſundheit e durch eine t eintreter ückblick auf die„Rekrutierungsſtatiſtik“ tlich ſind. ff kkriegszeit zeigt grundlegende Unter⸗ n bei emez r Ergebniſſe der früheren Aus⸗ ege vone und unſerer jetzigen Muſterung. Die noch mehr, hieitsziffern wurden früher beeinflußt jeweiligen Bedarf an Rekruten. ubten daher nur ſehr bedingte Rück⸗ uf die wirkliche Wehrfähigkeit des ſe jetzigen Ergebniſſe fußen auf der ärzt⸗ eitsſtätte zurech von drei bis itiger in der 6 on und zu der ſeit muß ohne Unterſuchung der Dienſtpflichtigen bei er, ſterung. Das Tauglichkeitsurteil eſchrieben 1 nabhängig vom Erſatzbedarf abgegeben. zert noch die Dienſtpflichtige wird vollkommen unter⸗ 4 da nur auf dieſe Weiſe ein biologiſch r Einblick in die Volksgeſundheit zu iſt. Bei der Berichterſtattung über rungsergebniſſe werden im Gegenſatz riegszeit alle feſtgeſtellten Fehler rt. Die Beurteilung der Tauglichkeit nier dem Geſichtspunkt: Geſundheit— fähigkeit. ſtädter alſo in zirken ziehen zuen, daß der K e Eigentümlichkeiten ſpiegeln ſich wi⸗ ht ailzu lang! Ergebniſſe laſſen unterſchiedliche erb⸗ mieper Wertigkeit der Bevölkerung in den n der aus Landesteilen vermuten; klimatiſche, ge Fahrver ſche und ſonſtige Umwelteinflüſſe wer⸗ sgeſundheitsfördernd oder ⸗hemmend en. Die vorliegenden Muſterungsergeb⸗ en nur als Einblick in die Volks⸗ t gewertet werden, Schlußfolgerungen t berechtigt, wenn Beobachtungen erer Jah're vorliegen. Je enger die menarbeitder Sanitätsoffiziere der Wehr⸗ mit der Deutſchen Aerzteſchaft, ins⸗ re den Amtsärzten der ſtaatlichen Ge⸗ Zämter, geſtaltet werden kann, um ſo Nutzen werden die Muſterungen der ſacht auch der Vollsgeſundheit bringen. Beſchäftigung ohne Arbeitsbuch 27 über den R radeplatz, von e. Junabuſchſtt riedrichsbrücke m Fackeln zuſamm rach Kolonnenff Worte über de und über die lach einer ſoeben erlaſſenen Verordnung des ende des Bezit ſcharbeitsminiſters dürfen in folgenden Be⸗ Kreuz, Profef högruppen Arbeiter und Angeſtellte, für die er Dr. Beck f Kbeitsbuch auszuſtellen iſt, vom 1. Juli haas waren g nur beſchäftigt werden, wenn ſie im im Zuge mit, de nes ordnungsmäßig ausgeſtellten Ar⸗ ches ſind: wirtſchaft, Gärtnerei, Tierzucht, Forſt⸗ rtſchaft, Fiſcherei bau, Salinenweſen, Torfgräberei Angeführt wun ug der NSDA dem Spielmanm urch Kraninie linduftrie Ehrenfriedho fi vielfältigungsgewerbe die Bewegung lſikinſtrumenten⸗ u. Spielwareninduſtrie A 00 n Flaggenhi neln Künſtler de nheimer Hoſ“ m zaben ſich die he ortsmänner ntgegen den geſetzlichen Vorſchriften beiter oder Angeſtellten beſchäftigt oder Arbeiter und Angeſtellter beſchäftigen acht ſich ſtraf bar. Schont die nützliche Waldameiſe idfunk und Tagespreſſe gverden nicht r ſtädtiſchen Bevölkerung die Notwen⸗ des Naturſchutzes nahezubringen. Lei⸗ n aber noch immer viele Ausflügler r, Mutwillen oder Unverſtand de Gepflogenheit, in den Wäldern die haufen, auf die ſie ſtoßen, zu zerſtören. ien geſchieht das auch in der Abſicht, 4 oder ⸗eier zu gewinnen. en allen ſei geſagt, daß die Wald⸗ iſe für unſere Wälder von un⸗ hätzbarem Nutzen iſt. Sie iſt dem Forſt⸗ bog nach lints te ſeiner Fah rzufahren. Als rte, befand ſichd bereits ganz auße Tankſtellenge ſeinem Hintert rbahn hineinrag Motorradfahrer d ider Schädlingsbekämpfung ein unent⸗ Fahrt befindlic Bundesgenoſfe. Und die Schädlings⸗ ät das Hinderm ug erſtreckt ſich nicht nur darauf, die ſtoppen, fuhr t ledlichen Schädlinge zu bekämpfen, ſon⸗ ſtieß mit de auch darauf, unſere Nützlinge zu ſchützen. es Anhänge, nen gehört in erſter Linie die Waldameiſe mamen. Hierb zupenvernichter. Wie groß die Tagesbeute sſitz mit 1 meifenſtaates an Käfern, Larven, Rau⸗ iſt, erhellt aus der Feſtſtellung, daß ein Ameiſenſtaat etwa 1 ha Wald vor fraß ſchützen kann. Waldbeſitzer ſchonen deshalb nicht nur ihrem Revier vorhandenen Ameiſen, ſon⸗ verbeſſern noch möglichſt ihre Lebensbe⸗ ngen und fördern ihre Vermehrung. enhaufen zu zerſtören, iſt darum ein fre⸗ s Beginnen, das nicht umſonſt unter ſe geſtellt iſt. W1 len für den 13. Juni 1936 ätzlich für die r Hiſtoriker Max Lenz in Greifswald ur materfrien eei. 1932). bis 13. Juli) Berliner Kongreß. König Ludwig II. von Bayern(geboren örtlichen 815) verunglückt mit dem Irrenarzt B. unter Verüchf Gudden(geb. 1824) im Starnberger igs⸗ und Tempert e. e. Unter Beachtun zie örtliche ge m —— 4 ntag, 14. Juni, 15 und 17.30 Uhr: ſollen ſcharf lichtbildervortrag:„Die totale Sonnenfin⸗ uf die Verwe is am 19. Juni“. Filmvorführung: alien und Bauw bel mit der Mundharmonika“, ein künſt⸗ ine, Fachwerk, zi⸗ iſcher Ufa⸗Großfilm. ieſe Geſichtspunli lstag, 16. Juni, 16 Uhr: Vorführung iche Intereſſen zu Sternprojektors. notleidend woch, 17. Juni: Vorführung des manchen Gel rnprojektors, 20.15 Uhr:„9. Feierabend⸗ Staatsintereſſe h kanſtaltung der NS⸗Gemeinſchaft Lraft folgen, ohne eln 5 Freude“: Muſikaliſche und tänzeriſche in ungeſundes Darbietungen/ Vorführung des Sternpro⸗ ors/ Film. g, 18. Juni, 16 Uhr: Vorfüh⸗ hauſpielſchule ng des Sternprojektors; 20.15 Uhr:„9. 3 ſerabendveranſtaltung der NS⸗Gemein⸗ und Theater. 2—55 155 amern.⸗ wurde nach e. Kraft durch Freude“(1. Wiederho els kag, 19. Juni, 16 Uhr: Vorführung ieler an die Lm Siernprojektors, 20.15 Uhr:„9. Feier⸗ lid ſ der NS⸗Gemeinſchaft urch Freude“(2. Wiederholung). Der Führer zum Rotkreuztag 1936 Das Deutſche Rote Kreuz ſteht in Geiſt und Werk im Dienſte der hohen Ziele der Nation. Es iſt getragen vom Willen der Hilfsbereitſchaft im Innern und gegenüber anderen Völkern; es dient der Wehrhaftigkeit eines freien Volkes und zugleich auf⸗ richtiger Friedensliebe. Ich wünſche ihm für die Erfüllung dieſer Aufgaben beſten Erfolg und hoffe, daß auch der diesjährige Rotkreuztag dazu beitragen möge, ſeine Arbeit zu fördern. Berlin, den 10. Juni 1936. —— Aufruf des Neichsminiſters Dr. Frick Dem großen Hilfswerk des Deutſchen Roten Kreuzes ſind neue und ſchwere Auf⸗ gaben erwachſen. Der ſtändige Bereitſchaftsdienſt verlangt die Mitarbeit der Sanitäts⸗ lolonnen, Helferinnen und Samariterinnen am behördlichen Gas⸗ und Luftſchutz, am Straßenhilfsdienſt und bei motorſportlichen Veranſtaltungen, dem Gebirgs⸗, Gruben⸗ und Waſſerrettungsdienſt. Vor allem ſtellt nach der Wiedererringung unſerer Wehr⸗ hoheit die Unterſtützung des Sanitätsdienſtes der Wehrmacht erhöhte Anforderungen. In dieſem Jahre fällt dem Deutſchen Roten Kreuz die beſonders ſchöne Aufgabe zu, an der geſundheitlichen Betreuung der Wettkämpfer bei den 11. Olympiſchen Spielen mit⸗ zuarbeiten. Möge dem Deutſchen Roten Kreuz aus der deutſchen Volksgemeinſchaft die Kraft zuſtrömen, die es zur Erfüllung ſeiner Aufgaben braucht. Dazu wollen wir alle ihm in den Rotkreuzſammlungen am 13. und 14. Juni dieſes Jahres voller Dank⸗ barkeit helſen! Reics- und Preußilcher Miniſter des JInnern Anordnungen der NSDAP Anordnung der Kreisleitung Am Sonntag, 14.., findet um 9 Uhr vormit⸗ tags im Schlageterraum der Kreisleitung eine Beſprechung der Landortsgruppenleiter und Organi⸗ ſationsleiter der Landortsgruppen(nur Mannheimer Landortsgruppen) ſtatt. Dienſtanzug. Kreisorganiſationsamt. Politiſche Leiter Jungbuſch. 14..,.30 Uhr, Antreten auf dem K⸗5⸗Platz zum Formaldienſt. Marſchanzug. Schwetzingerſtadt. 13.., 17.30 Uhr, treten ſämt⸗ liche Politiſchen Leiter, die an dem Vorbereitungs⸗ kurs zum Erwerb des SA-⸗Sportabzeichens teilneh⸗ men, mit Sport auf dem Planetariumsplatz an.— Ebenſo wird am 14.., vorm. 9 Uhr, für das SA⸗ Sportabzeichen trainiert. Antreten auf dem Plane⸗ tariumsplatz. Teilnahme iſt für die gemeldeten Kurs⸗ teilnehmer Pflicht. H Luftſportgefolgſchaft. 14. 6. tritt die Gefolgſchaft um 7 Uhr an der Hauptfeuerwache an. Mitzubringen ſind: Brotbeutel mit Tagesverpflegung, Sportzeug und Sportgeräte, Zeltbahnen mit Zubehör, Papier und Bleiſtift, Liederbücher, Muſikinſtrumente. Sozialſtelle. Am 14.., 10—18 Uhr, findet in Ladenburg die Tagung der Sozialwarte und ⸗War⸗ tinnen des Bannes 171 ſtatt. Die Gefolgſchaftsführer der HI ſowie die Gruppenführerinnen des BDM ſind dafür verantwortlich, daß die für ihre Einheit zuſtändigen Referenten bzw. Referentinnen anweſend ſind. Tagesverpflegung iſt mitzubringen. Treffpunkt Ladenburg, Rathaus. unterbann 2/171. Sämtliche Gefolgſchaften des Unterbannes ſtehen am 14.., 7 Uhr, am Parkplatz des Strandbades in tadelloſer Uniform angetreten. Mitzubringen ſind: Brotbeutel mit Verpflegung und Badehoſe. Sport. 16.., 19.45 Uhr, Sport fürs Sportfeſt in den Rhein⸗Neckar⸗Hallen für die Ringe 1 und lII. Sport. 17.., 19.45 Uhr, Rhein⸗Neckar⸗Hallen, Sport für die Ringe IIl bis y. DAð Kreisbetriebsgemeinſchaft„Handwerk“. Verſamm⸗ lung der Fachgruppe„Bekleidung“(Herrenſchneider, Damenſchneider, Putzmacher) am 15.., 20 Uhr, in der„Liedertafel“, K 2, 32. Redner: Pg. Berg und Pg. Welſch. Reichsfachſchaft„Techn. Aſſiſtentinnen im Amt für Volksgeſundheit“, Kreiswaltung Mannheim. 20.., 16 Uhr, Beſichtigung der Orthopädiſchen Univ.⸗Klinik in Schlierbach. Abfahrt am Bismarckplatz in Heidel⸗ berg um 15.25 Uhr. Strohmarkt. Betr. Formaldienſt. 14.., morgens 7 Uhr, Antreten zum Formaldienſt auf dem Her⸗ zogenriedpark. Dienſtanzug oder Zivil mit Armbinde. Arbeitsſchule Am 19. 6. beginnen die Kurſe: Italieniſch, Stufe l1 um 19 Uhr; Ftalieniſch, Stufe IIl um 20.30 Uhr in C1, 10, Zimmer 26. Anmeldungen werden noch entgegengenommen. Amt für Erzieher(NSB) Fachſchaft Handelsſchule. Kreistagung am 13.., 15.30 Uhr, im Saal der„Siechengaſtſtätten“, N 7, 7. NSKOV Der Schlußzeichnungstag zur Rheinfahrt am 5. 7. 36 durch NSG„Kraft durch Freude“ iſt auf 15. 6. feſt⸗ gelegt. Die Kameraden und Kameradenfrauen ſowie Familienangehörigen werden umgehend gebeten, ſo⸗ fern noch keine Teilnahme angemeldet wurde, bei nachſtehenden Stützpunkten ihre Anmeldung vorzu⸗ nehmen: Feudenheim: Hauptſtr. 150; Sprechſtunden: Donners⸗ tag, 19—21 Uhr. Friedrichsfeld: Vogeſenſtr. 20; Sprechſtunden: täg⸗ lich, 17—20 Uhr. Innenſtadt⸗Oſt: N 7, 12; Sprechſtunden: Mittwoch, 19—20 Uhr. Innenſtadt⸗Weſt: K 3, 6; Sprechunden: Dienstag, 18—20 Uhr. Käfertal: Mannheimer Straße 2; Sprechſtunden: Freitag, 19—22 Uhr. Lindenhof: Bellenſtr. 69; 18—20 Uhr. Neckarau: Luiſenſtr. 74; Sprechſtunden: Montag und Donnerstag, 19—20 Uhr. Neckarſtadt⸗Oſt: Holzbauerſtr. 5; Dienstag und Freitag, 18—20 Uhr. Neckarſtadt⸗Weſt: Alphornſtr. 10: Sprechſtunden: Dienstag und Donnerstag, 19—20 Uhr. Oſtſtadt: Augartenſtr. 44; Sprechſtunden: Dienstag und Freitag, 20—22 Uhr. Rheinau: Zum Pfingſtberg; Sprechſtunden: Diens⸗ Sprechſtunden: Montag, Sprechſtunden: tag, 18.30—19.30 Uhr. Sandhofen: Sonnenſtr. 8; Sprechſtunden: Montag, 19—21 Uhr. Schwetzingerſtadt: Seckenheimer Straße 12; Sprech⸗ ſtunden: Donnerstag, 18.30—19.30 Uhr. Seckenheim: Heumarkt 4; Sprechſtunden: Dienstag und Freitag, 19—21 Uhr. Waldhof: Untere Riedſtr. 19; Sprechſtunden: Frei⸗ tag, 19—21 Uhr. täglich, Wallſtadt: Taubergrund z3; 19—21 Uhr. Hauptgeſchäftsſtelle: L 4, 15(Horſt⸗Weſſel⸗Haus); Sprechſtunden: täglich,—12 und 15—17 Uhr (Samstag keine). Bei vorgenannten Stellen ſind auch die Antragsfor⸗ mulare für das Verwundetenabzeichen erhältlich. NSRB(Deutſche Rechtsfront) 18.., 20.15 Uhr, im„Friedrichspark“ Pflicht⸗ mitgliederverſammlung des Bezirks Mannheim in Anweſenheit des Gauführers Pg. Dr. Schüßler. NRA FRTUD Achtung! Achtung! Die Anmeldungen für die Fahrt Nr. 20 können nur noch bis zum 16. Juni abgegeben werden. Sprechſtunden: Fahrt Nr. 16 vom 14. bis 20. Juni nach rb Für dieſe Fahrt können infolge Ausfälle noch einige Teilnehmer angenom⸗ men werden. Meldungen auf den Geſchäfts⸗ ſtellen. Abfahrt am Sonntag, 14. Juni, ab —3(Hbf.).51 Uhr. Schwetzingen 7. r. Radwanderfahrt am 14. Juni nach Wein⸗ heim,——— Gras⸗Ellenbach—Waldmichelbach —Weinheim. Abfahrt 7 Uhr: Adolf⸗Hitler⸗ Brücke, Krankenhausſeite. Karten für Zirkus Hagenbeck. Ermäßigte Eintrittskarten werden bei den„Kdỹ7“⸗Ge⸗ ſchäftsſtellen in beſchränkter Anzahl ausge⸗ geben. Sonntagsfahrt nach Jagdſchloß Kranichſtein/ Darmſtadt. Mit Rückſicht auf ſie anhaltend ſchlechte Witterung laſſen wir den Sonderzug nach Jagdſchloß Kranichſtein bei Darmſtadt ausfallen. Die bereits gelöſten Karten werden bei den Geſchäftsſtellen gegen Erſtattung der Koſten zurückgenommen. Oberbayern. Im ungünſtigſien moment verhaftet Frecher Betrüger vor dem Sondergericht Wegen eines Verbrechens nach§ 3 Abſ. 1 des Geſetzes vom 20. Dezember 1934 mit einem Vergehen des Betrugs wurde der ledige 30jäh⸗ rige Georg Stoppel aus Eſſen, zuletzt wohn⸗ haft in Waldshut vom Badenſchen Sonder⸗ gericht zu einer Gefängnisſtrafe von cinem Jahr und drei Monaten ver⸗ urteilt. Acht Monate der ſeit September 1935 beſtehenden Unterſuchungshaft wurden angerechnet. Stoppel hat, ohne Parteimitglied zu ſein, durch Tragen des Parteiabzeichens zu täuſchen verſtanden, in ſeiner Um⸗ gebung den kreditwürdigen Mann geſpielt und ſich Geldbeträge erſchwindelt. U. a. erhielt er von einem Mäodchen insgeſamt 630 Mark; ein⸗ mal reichte ſein Geld nicht, um die Unterver⸗ treter auszuzahlen, ein andermal mußte zur beſſeren Abwicklung der Geldgeſchäfte ein Bankkonto eröffnet werden, und dann wieder brauchte er ein größere Summe zu einer Kau⸗ tion. Um einen Vorwand, Geld von dem Mädchen zu erhalten, das er— im Gegenſatz zu dem Mädchen ſelbſt— heute noch als Braut betrachten will, war er nie in Verlegenheit. Er ſcheint überhaupt reichlich viel geredet zu haben von dem, was er iſt und was er noch ſein wird. Wie immer in ſolchen Fällen hatte der Angeklagte„nie Betrugsabſichten“, hätte auch alle Verbinblichteiten geregelt, wenn er nicht „dummerweiſe gerade im ungünſtigſten Mo⸗ ment verhaftet“ worden wäre. Das von Stoppel bei ſeinen Betrügereien getragene Parteiabzeichen wurde eingezogen. Regelung des Frühkartoffelabſatzes Die Regelung des Abſatzes von Frühkartof⸗ feln im Wirtſchaftsjahr 1936 erfolgt, wie aus einer Anordnung der Hauptvereinigung der deutſchen Kartoffelwirtſchaft hervorgeht, nach den gleichen Richtlinien wie im Vorjahre. Das Inkrafttreten der Abſatzregelung, für die eine Wirkungszeit bis zum 15. Auguſt 1936 vorge⸗ ſehen iſt, wird in den einzelnen Anbaugebie⸗ ten den örtlichen Bedürfniſſen entſprechend von den zuſtändigen Kartoffelwirtſchaftsverbänden feſtgeſetzt. Nur die Gebiete, in denen der Früh⸗ kartoffelanbau in verſtärktem Maße erfolgt, werden zu geſchloſſenen Anbaugebieten erklärt. Im Bedarfsfalle können auch beſtimmte Groß⸗ verbrauchsplätze zu geſchloſſenen Verbrauchsge⸗ bieten zuſammengefaßt werden. Für die Preisfeſtſetzung ſind wie im Jahre 1935 drei Gruppen vorgeſehen. Nach den Er⸗ fahrungen der Vorjahre iſt zu erwarten, daß auch in dieſem Jahre die Abwicklung des Früh⸗ kartoffel⸗Geſchäftsverkehrs einen für alle Betei⸗ ligten befriedigenden Verlauf nehmen wird. König Ludwig II. von Bayern Am 13. Juni jährt ſich zum fünfzigſten Male der Todestag König Ludwigs II. von Bayern. Die Nachricht vom Tode, den der König mit ſeinem Arzt Dr. von Gudden in den Wellen des Starnberger Sees fand, hat ſeiner Zeit weit über die Grenzen Deutſchlands hinaus ungeheures Aufſehen erregt. Im neueſten Heft der„Illuſtrirten eitung“(Verlag J. J. Weber, Leipzig) vom 11. Juni 1936 iſt ein längerer Beitrag„Der letzte Romantiker auf dem Königsthron“ mit zahlreichen zum Teil zeitgenöſſiſchen Bildern dem Andenken König Ludwigs II. gewidmet. Der Verfaſſer hat auf Grund eines genauen Aktenſtudiums die Volkslegenden, die ſich um das Schickſal die⸗ ſes„Märchenkönigs“ gebildet haben, auf das vichtige Maß zurückgeführt und außerordent⸗ lich packend die tatſächlichen Hintergründe die⸗ ſer Königstragödie geſchildert.— Seltene far⸗ bige Momentaufnahmen laſſen noch einmal Er⸗ innerungen an die Olympiſchen Winterſpiele in Garmiſch⸗Partenkirchen auftauchen und zei⸗ gen, welche großen Fortſchritte die Farben⸗ fotografie im Laufe der letzten Jahre gemacht hat. Beſonderes Intereſſe werden die Bild⸗ reportagen„Unter Tag“,„Die Technik erobert den Rummelplatz“ und„Unter japaniſchen Pfadfindern“ finden. Die aktuellen Seiten und das Modeblatt machen dieſes Heft wieder recht reichhaltig. Im literariſchen Teil beginnt der neue Roman von Siegfried v. Vegeſack, Meer⸗ feuer“.— Eine Sommergeſchichte auf Rönnö; daneben wird der hiſtoriſche Tatſachenbericht „Stern und Unſtern der Romanows“, der bei den Leſern der„Illuſtrirten Zeitung“ beſondere Anerkennung gefunden hat, fortgeſetzt. Was iſt los? Samstag, 13. Juni 1936: Nationaltheater:„Der Troubadour“. Oper von Verdi. Miete 6.— 20.00 Uhr. Flugplatz:—20 Uhr Rundflüge über Mannheim. Friedrichspark:(Kornblumenfeſt, VDaA): 15.30 Uhr Kinderfeſt; 20.00 Uhr mit Tanz. Sandhofen, Sportplatz: Gaufeſt des Fachamtes Schwer⸗ athletit, Gau XIV, Baden, auf dem Sportplatz der Spielvereinigung Sandhofen. Hafenrundfahrten:—20 Uhr ſtündlich am Rhein und Neckar. Omnibusfahrten ab Paradeplatz: 14.00 Uhr Thing⸗ 16.00 Uhr Tanz⸗Kabarett; ſtätte—-Heiligenberg—Neckartal. Kleinkunſtbühne Libelle: 20.15 Uhr Kabarett⸗Programm. Waldparkreſtaurant: 20—24 Uhr Tanz. Roſarium: 17—20 Uhr geöffnet. Tanz: Palaſthotel, Kabarett Libelle. Ständige Darbietungen: e—*— 15—17 uhr EAmene 10—13 und 15—17 U . 1-n in 1 Stüdt Schloßbücerel: 11—13 Uhr Ausleihe; 9 bis a Leſehalle: 10.30—12 1 bis 10.30—13 und 16.30—21 Uhr Mannheim Blick übers Cand hlitzeinſchlag in Durmersheim Sechs Perſonen verletzt Durmersheim, 12. Juni. Während des ſchweren Gewitters am Donnerstag gegen 19 Uhr ſchlug der Blitz in das Schützenhaus, in das ſich eine größere Menſchenmenge geflüchtet hatte, die den in der Nähe anläßlich der Sport⸗ woche ausgetragenen Wettkämpfen beiwohnte. Durch die Musſlrahlungen des glücklicherweiſe nur kalten Schlages wurden ſechs Perſonen be⸗ täubt bzw. leicht verletzt. Zu dem Blitzeinſchlag werden noch folgende Einzelheiten bekannt: Der Blitz traf zunächſt einen Ahornbaum und wurde von ihm in die Erde Kan durchſchlug ſeine Wurzel, riß einen Graben auf und ſprang dann auf den etwa 2 Meter entfernten Stachel⸗ draht, der das Schützenhaus umgibt. Von ihm wurde er weitergeleitet in das Schützenhaus ſelbſt, in dem ſich die geflüchteten Sportplatz⸗ heſucher aufhielten. Sechs Perſonen wurden durch die Gewalt des Schlages auf den Boden geworfen und verletzt. krziehung zur Perſönlichkeit Reichstagung der„Deutſchen Frauenkultur“ Freiburg i. Br., 12. Juni. Der Verband Deutſche Frauenkultur, der in dieſem Jahre auf ein 40jähriges Beſtehen zurückblicken kann und der 1933 in das Deutſche Frauenwert ein⸗ egliedert wurde, hält in dieſen Tagen in Freiburg ſeine Reichstagung ab, mit der zu⸗ ſammen das Wes ge Beſtehen der Orts⸗ gruppe Freiburg des Verbandes gefeiert wird. Eingeleitet wurde die Tagung am Dienstag mit einem Begrüßuns⸗ und Feſtabend im Muſeumsſaal. Am Mittwochvormittag fand in einer geſchloſſenen Vertreterinnenſitzung die Entgegenahme des Tätigkeitsberichts für 1935/ 1936, des Berichts der Preſſeſtelle und des Kaſ⸗ ſenberichtes ſtatt. Die Verbandsführerin, Frau Agnes Gerlach, hielt einen Vortrag über „40 Jahre Verbandsarbeit“. Mittelpunkt der Tagung bildete am Mittwochabend der öffent⸗ liche Hauptvortrag von Frau Juga Krann⸗ hals⸗Ruſſel(Marburg) über„Organiſche Kul⸗ turgeſtaltung“. Der Donnerstag blieb einer Schwarzwald⸗ ahrt vorbehalten. Am Freitag gab es weitere orträge über„Trachtenpflege“,„Weltanſchau⸗ liche Grundlagen der Raſſepolitit“ und„Art⸗ bewußtſein und Mode“. Daneben iſt während der Tagung eine Kleiderſchau vorgeſehen. Eine weitere Schwarzwaldfahrt am Sonntag und eine Beſichtigung der Seidenfabrik Gütermann und der Trachtenhandweberei in Walbkirch bilden den Abſchluß der fünftätigen Tagung. Tagung des Deutſchen Buchdruckervereins Karlsruhe, 12. Juni. Die Bezirksver⸗ ſammlung des Bezirks 13/14(Württemberg⸗ Boden) des Deutſchen Buchdruckervereins fin⸗ det am 20. und 21. Juni in Ueberlingen und Meersburg ſtatt. Obergrombacher Stadtjubiläum Obergrombach, 12. Juni. Nur noch wenige Tage trennen uns von der 600⸗Jahr⸗ feier, die die Stadtgemeinde Oberarombach am 20., 21. und 22. Juni feſtlich begehen wird. Das nun feſtſtehende Programm wurde gele⸗ gentlich einer hier am Mittwoch abgehaltenen Bezirksverſammlung des Deutſchen Gemeinde⸗ tages, Bezirksgruppe Bruchſal, von Bürger⸗ meiſter Wolf den Bürgermeiſtern und Rat⸗ ſchreibern des Bezirks bekanntgegeben. Es ſieht neben dem Feſtbankett und dem Gedenken an die Gefallenen einen impoſanten Feſtzug vor, den Kreiskulturwart Koch in ein hiſtori⸗ ſches Ggvand kleiden wird, ferner Schloß⸗ beleuchtungen und Prachtfeuerwerk. Es wird mit einer Beſucherzahl von vielen tauſenden Volksgenoſſen gerechnet. Die Mutter angeſchoſſen Pforzheim, 12. Juni. Ein 15jähriger Schüler hantierte mit einem Flobertgewehr. Dabei löſte ſich ein Schuß und die Kugel drang der gerade das Zimmer betretenden Mutter in die linke Bruſtſeite ein. Mit einem Lungen⸗ ſteckſchuwß wurde die Frau in das Städt. Kran⸗ kenhaus gebracht. Lebensgefahr beſteht glück⸗ licherweiſe nicht. zammelweſen für Sonntag geregelt Jede Organiſation ſammelt in dem ihr zugewieſenen Gebiet Karlsruhe, 12. Juni. Der Miniſter des Innern erläßt ſoeben folgende Anordnung über die am 13. und 14. Juni 1936 ſtattfindenden Sammlungen des Deutſchen Roten Kreu⸗ zes, des Zentralausſchuſſes der In⸗ neren Miſſion, der Deutſchen Ev. Kirche, des Caritasverbandes. Um die Mißſtände und Unzuträglichkeiten zu beſeitigen, die ſich bei gleichzeitig durchgefühcten Sammlungen von mehreren großen Organi⸗ ſationen, innsbeſondere in Städten, zwangsläu⸗ fig ergeben müſſen, hat für die am 13. und 14. Juni 1936 ſtattfindenden Sammlungen des Deutſchen Roten Kreuzes, der Inneren Miſſion und des Deutſchen Caritasverbanodes der badiſche Miniſter des Innern im Einver⸗ nehmen mit dem Herrn Reichsminiſter des In⸗ neim und dem Herrn Gauleiter und Reichs⸗ ſtatthalter folgende Anordnung getroffen: 1. In allen Städten mit ſtaatlicher Ortspoli⸗ zei und in Weinheim, Ettlingen und Schwetzin⸗ gen werden entſprechend der Zahl der in den einzelnen Orten ſammelnden Organiſationen Bezirke gebildet, die den einzelnen Organiſa⸗ tionen als ausſchließliches Sammelgebiet zuge⸗ wieſen werden. 2. Die Organiſationen dürfen ihre Sammel⸗ tätigkeiten in den genannten Städten nur in dem zugewieſenen Stadtgebiet ausüben, das gilt insbeſondere auch für die Hausſammlun⸗ gen. Es muß unter allen Umſtänden vermieden werden, daß mehrere Organiſationen in den gleichen Häuſern und Wohngebieten ihre Sam⸗ meltätigkeit durchführen. 3. Die Einteilung der Sammelbezirke für die einzelnen Organiſationen erfolgt durch den Ortspolizeiverwalter. In Mannheim durch den Polizeipräſiden⸗ ten, in Weinheim und Schwetzingen durch die(Ober-)bürgermeiſter. Die Landräte, Polizeipräſidenten, Polizei⸗ direktoren und(Ober⸗)bürgermeiſter ſind ange⸗ wieſen, umgehend den Leitern der die Samm⸗ lung durchführenden Verbände an ihrem Dienſt⸗ ſitz den für die einzelne Organiſation beſtimm⸗ ten Sammelbezirk genau abgegrenzt zuzuweiſen. * Die Ordnung war nötig Die Anordnung des Miniſters des Innern wird in allen Kreiſen der Volksgenoſſen freu⸗ dig begrüßt werden. Es wurde durch die zahl⸗ reichen Sammlungen ein Zuſtand geſchaffen, der auf die Dauer nicht mehr tragbar war. Ge⸗ wiß hat das deutſche Volk den Sinn aller Sammlungen in geradezu vorbildlicher Weiſe begriffen. Gerne und ohne jeden Vorbehalt ga⸗ ben die Volksgenoſſen ihr Scherflein, weil ſie wußten, daß die Gelder einem guten Zweck zu⸗ geführt werden. So wurde unter der national⸗ ſozialiſtiſchen Regierung eine große Gemein⸗ ſchaft gebildet, zuſammengeſchweißt aus einem Willen des Opfers uns aus eigener Kraft wie⸗ der eine beſſere und glücklichere Zukunft zu ſichern. Kein Volksgenoſſe darf nach dem Wil⸗ len des Führers mehr hungern und frieren, kei⸗ ner unſerer Brüder darf mehr das Geſühl haben, er ſei verlaſſen. Im nationalſozialiſtiſchen Deutſchland gibt es nur eine einzige Schickſals⸗ gemeinſchaft, in welcher der Arme genau ſo wie der Reiche als wertvoller Faktor der Nation ge⸗ achtet wird. Die Anordnung war aber nötig, weil keine verantwortliche Stelle des Reiches den Eindruck auftommen laſſen will, daß auch nur ein Volks⸗ genoſſe zur Sammlung gezwungen ſei. Dieie Anſicht wurde ſo gerne von Emigrantenblät⸗ tern aufgenommen und in der ganzen Welt breitgeſchlagen.„Die deutſche Bevölkerung ſam⸗ melt unter der Peitſche des Nationalſozialis⸗ mus“, ſo und ähnlich lauteten die Ueberſchrif⸗ ten der emigrierten Judenblätter, während in Deutſchland ſelbſt ein ganzes Volk gerne und vorbehaltlos opferte. Jedem Volksgenoſſen iſt es auch freigeſtellt, für welche Sammlung er ſeinen Opfergroſchen geben will. Wir wiſſen, daß das deutſche Volt, einig in ſeinem Willen und wieder zuſammen⸗ geführt zu einer ſelbſtbewußten Nation, in kei⸗ ner Stunde mehr verſagen wird, wenn der Ruf des Führers ergeht, ein Opfer für die mit ſo viel Opfern erkämpfte deutſche Volksgemeinſchaft zu geben. Aus dieſem Grunde begrüßen wir die Anord⸗ nung, die zu einem organiſchen Ablauf der Sammeltätigkeit und beſſeren Erfolg für jede ſammelnde Organiſation führt. * Die Sammlung des Volksbundes Deutſcher Kriegsgräberfürſorge fällt aus. Auf Grund die⸗ ſer Anordnung braucht jeder Volksgenoſſe nur ein Abzeichen zu erwerben. Zwischen Neckar und Bergstraſe Ladenburger Nachrichten Banntagung der Hitler⸗Jugend. Morgen, Sonntag, treffen ſich in Ladenburg die So⸗ zialreferenten der Hitler⸗Jugend und die So⸗ zialwartinnen des BDM des geſamten Ban⸗ nes 171(Mannheim) der HJ. In den Räu⸗ men des BDM⸗Heimes wird unter Leitung des Bannſozialſtellenleiters, Regierungsbau⸗ meiſter Weindel, eine gemeinſame Tagung durchgeführt. Hierzu werden Oberbannführer Kowarik und ein Vertreter des Sozialamtes des Gebiets 21 von Karlsruhe, außerdem je ein Vertreter der Kreisleitung der NSDAp, der DaF, der NSV, des Arbeitsamtes und der Bannrechtsreferent der HF erſcheinen. In Ausſprachen und Referaten werden Erfahrun⸗ gen aus der bisherigen Arbeit ausgetauſcht und Richtlinien für die kommende Arbeit ge⸗ geben. Kommt heute zum Schaefer⸗Abend. Wir weiſen nochmals auf den heute ſtattfindenden Schaefer⸗Abend hin, den der Heimatbund La⸗ denburg aus Anlaß des Beſuches ſeines Ehrenmitalieds Heinrich Schaefer veranſtaltet. Beginn.15 Uhr im Saal„Zur Roſe“. Alle Heimatfreunde ſind eingeladen. Von der Milchgenoſſenſchaft. Anſchließend an die Verſammlung der Ortsbauernſchaft Ladenburg, worüber wir geſtern berichteten, fand eine Verſammlung der Milchgenoſſen⸗ ſchaft ſtatt. Ortsbauernführer Nilſon, der zu⸗ aleich Vorſtand der Milchaenoſſenſchaft iſt be⸗ richtete über die erfolate Eintragung beim Genoſſenſchaftsregiſter am Amtsgericht Mann⸗ heim. Der Genoſſenſchaft gehören zur Zeit 74 Mitglieder an. Es wurde darauf aufmerk⸗ ſam gemacht, daß bis jetzt der hälftige Betrag des Stammanteils von 5 RM in Abzug ge⸗ bracht wurde und die zweite Hälfte im Laufe bes Monats Juli einbehalten wird. Nachdem⸗ der Vorſtand zwei Rundſchreiben des Milch⸗ wirtſchaftsverbandes bezüglich der Leiſtungs⸗ prämie und der Fettgehaltsberückſichtigung bei Trinkmilch bekanntgegeben hatte, wurde eine Abſtimmung durchgeführt, in der mit 28 gegen 12 Stimmen die Beibehaltung des Haus⸗ verkaufs von Milch beſchloſſen wurde. Mit einer allgemeinen Ausſprache ſchloß die Ver⸗ ſammlung. Neckarhauſen meldet Sammelſtelle für Obſt und Gemüſe. In Nek⸗ karhauſen iſt eine Sammelſtelle für Obſt und Gemüſe errichtet, die ebenſo wie Edingen den Obſtaroßmarkt Handſchuhsheim beliefert. Der Verkauf an Händler iſt verboten. Die Sam⸗ melſtelle befindet ſich bei Jakob Fleck, Haupt⸗ —(Landwirtſchaftliche Konſum⸗Genoſſen⸗ ft). Wenn man Pech hat. Zu der vorgeſtern un⸗ ter dieſer Ueberſchrift veröffentlichten Meldung haben wir ergänzend nachzutragen, daß es ſich bei dem zu drei Monaten Gefänanis Verur⸗ teilten um Jakob Schmitt ſenior handelt, alſo nicht um den Sohn. Aus Edingen Sport am Sonntag. Am Sonntagnachmit⸗ tag 2 Uhr finden auf dem Sportplatz leichtath⸗ letiſche Klubkämpfe ſtatt, bei denen alle volks⸗ tümlichen Uebungen gezeigt werden. Außer dem TV Edingen treten TV Seckenheim, Fußballverein Doſſenheim und TV Schwetzin⸗ gen an. Zum Abſchluß wird das Olympiſche Opferſpiel durchgeführt, bei dem ſich TV Edin⸗ gen/ TB Wieblingen komb. und TV Fried⸗ richsfeld/ TG Ziegelhauſen gegenüberſtehen. 4 aus Feudenheim das Feſt der goldenen! zeit. Beide Jubilare dürſen ſich guf ſundheit erfreuen. Den Segenswünf dieſem Feſttage ſchließt ſich auch d Kirchengemeinde Ilvesheim an. Aus der Amgebung Altenbach. Der Jagdaufſeher Valent mann konnte auf Altenbacher Gemark Wildſchwein mit einem Doppelſchu Im vorderen Odenwald werden Wild ſelten angetroffen. 7 Handſchuhsheim. Am Großmarkt notiert: Erdbeeren, 1. Sorte, 30 bis Sorte 25 bis 29; Kirſchen, 1. Sorte, 18 2. Sorte 11 bis 17, 3. Sorte 6 bis 10, beeren 14 bis 17. Anfuhr in Ewbeer Kirſchen ſehr aut; bei reger Nachfr Abſatz. Gottesdienſtordnung Ladenbi Evang. Kirchengemeinde. Sonntag der Inneren Miſſion):.30 Uhr 570 dienſt, Miſſionar Keller; 19.30 Uhr gottesdienſt; 13 Uhr Chriſtenlehre. Kath. Pfarrgemeinde. Samstag 18 Uhr Beichtgelegenheit; 20 Uhr Okt darauf Beichtgelegenheit durch au⸗ Geiſtlichen.— Sonntag: 6 Uhr gelegenheit;.30 Uhr Austeilung der munion; 7 Uhr Frühgottesdienſt mit kommunion der Männer und Jung .30 Uhr Hauptgottesdienſt mit Hochg ausgeſetztem Allerheiligſten; 13 Uhr lehre; 20 Uhr Oktavandacht mit Sege Gottesdienſtordnung Edingen Evangel. Gemeinde. Sonntag, 14. Jun 1. S. n. Trin.—.15 Uhr: Hauptgottesd 33 Uhr: Kindergottesdienſt; 13 Uhr: ehre. Kath. Pfarrgemeinde. Samstag, 13. 13, 17, 20 Uhr an Beicht.— Sommag .30 Uhr an Beicht. 7 Uhr: Frühmeſſe natskommunion der Männer und Jüt und 4. aloiſianiſcher Kommunionſonntag; Hauptgottesdienſt, Karitaskollekte; 12—1 Bücherausgabe; 13 Uhr: Corporis⸗Chrif derſchaft; 20 Uhr: Aloiſiusandacht.— Di 20 Uhr Oktavandacht. Donnerstag: 17— Beicht; 20 Uhr: Sühneſtunde. Freitag: Jeſu⸗Feſt: 6 Uhr: Feierliches Amt, mit munion; 20 Uhr; Herz⸗Jeſu⸗Andacht.— tag und Donnerstag: Schülergottesdienſt Ev. Gottesdienſt Schriesheim Sonntag, 14. Juni, Volkstag der 3 Miſſion. ½10 Uhr: Hauptgottesdienſt Uhr: Kindergottesdienſt; 1 Uhr: Chy für Mädchen.— Mittwoch, 17. Juni, 20. Bibelſtunde. Gvangel. Gottesdienſtordnung Zlves Sonntag, 14. Juni, 1. S. n. Trin. 1 Gottesdienſt, Pfarrer Engler; 1 Uhr: Ch lehre; 2 Uhr: Goldene Hochzeitsfeier Kirche, Pfarrer Engler. ſleues aus Tamperiheim Wieder Tauſende im Spargeldorf Lampertheim, 12. Juni. Der g Donnerstag brachte im Spargeldorf wie mn einen Maſſenbetrieb. Von 16 Uhr ab kong tierte die Muſikkapelle des Infant Regiments 110 Mannheim. Abend ſetzte zum Spargeldorf eine wahr kerwanderung ein. Jung und alt ſtröm idylliſchen Sedansplatz. Den ſchon überg belannt billigen Speiſen und Getränken lebhaft zugeſprochen. Es wurde auf der bühne flott getanzt. Am Samstagabe nochmals großes Volksfeſt. Der Sonn ſteht ganz im Zeichen des in allen Einzelhe ten aroßartig vorbereiteten Feſtzuges Zua läuft um 14.30 Uhr. Anſchließend rum großes Volksfeſt im Spargeldorf, an Abwechſlung und Ueberraſchungen fehlen wird. Das„Feſt der Traubenblüte Oppenheim, 12. Juni. Die alt ſtadt Oppenheim begeht am kommenden ſſerwiſſer. it kommt, ben, mein 8 eſenhof zu igentlich müß⸗ ſelber in Sonnwendſeier auf dem deikigenbere tag zum zweitenmal das„Feſt der Trauh Heidelberg, 12. Juni. Am 20. Funi, üte“ mal das„Feſt der Traut —3*— 5 der Feierſtätte des Heiligen⸗ blüte“. An den Eingängen der Stadt Offizier. E berges die Sonnwendfeier des Gaues 2—— S0 F Hiſtor an ſie von n enen utzleute in hiſtoriſcher Veben der K B en In Scheiesheim wurden 65 Pferde vorgeſtellt e We e freigeben, wenn ein kleiner Obulus entrichf Ein„Zauberkünſtler“ Landau, 12. Juni. Der 1902 in Freienoth geborene Anton Neiße, gegenwärtig ohne feſten Wohnſitz, produzierte ſich m letzten Herbſt auf der Rohrbacher Kirchweih als„Zauber⸗ künſtler“. Daneben machte er den Verſuch, Geld erſchwindeln, indem er in drei Fällen bei einer Zeche von 20 Rpf. jeweils ein Fünfmarkſtück ſehen ließ. Die große Münze ab er nun gar nicht hin, verſtand vielmehr, bies glauben zu machen, und weiter noch, daß er ſogar.80 RM, herausbekomme. Vor Ge⸗ richt trieb er die Zauberei ſo weit, ſeine An⸗ weſenheit in Rohrbach überhaupt zu leugnen, was ihn aber nichts nützte, denn er iſt von Zeugen einwandfrei geſehen worden. Da er während ihrer Vernehmung ſehr ausfällig wurde, mußte er zunächſt in eine Ordnungs⸗ ſtrafe von drei Tagen Haft genommen werden. Der Angeklagte iſt übrigens von einem anderen Gericht wegen ähnlicher„Zauberei“ mit einem wanzigmarkſchein bereits abgeurteilt worden. Diesmal lautete die Strafe auf ein Jahr Zucht⸗ haus. Der Haftbefehl bleibt aufrecht erhalten. Pferdemuſterung. Bei der am Freitaafrüh in Schriesheim an der Neuen Anlage durch⸗ geführten Vormuſterung der Pferde wurden 65 Tiere vorgeführt, von denen 25⁵ als taug⸗ lich befunden wurden; es machte ſich eben der Umſtand bemerbbar, daß es ſich meiſt um Ein⸗ ſpänner handelt, die beſonders bei der Beför⸗ deruna ſchwerer Laſten auf den Gebiraswegen großen Anſtrenaungen ausgeſetzt ſind. Ueber die Pflege der Pferde und den Hufbeſchlag brachte die Unterſuchungskommiſſion ihre Zu⸗ friedenheit zum Ausdruck. Achtung, Tabakpflanzer. Der Fachſchafts⸗ berater fordert die Tabakpflanzer auf, ihre mit Tabak bebauten Grunoſtücke bis zum 16. Juni 1936 an aut ſichtbarer Stelle mit einem, an einem genügend hohen Stock befeſtigten Schild (aus Holz oder Pappe) zu verſehen, auf wel⸗ chem mit aut lesbarer und wetterfeſter Schrift folgende Angaben enthalten ſein müſſen: 1. Name, Straße und Hausnummer des Pflan⸗ zers, bei Ausmärkern Wohngemeinde und Straße; 2. Ordnungszahl im Verteilungsplan; 3. Lagerbuchnummer der mit Tabak bebauten Fläche. Zum letztenmal Gemeinſchaftsarbeit. Mor⸗ gen. Sonntag früh 5 Uhr, iſt noch einmal An⸗ treten zur Gemeinſchaftsarbeit am Schwimm⸗ bad im Lubdwiastal. Die Planierungsarbei⸗ ten müſſen jetzt bald beendet ſein, damit das Bad, wie vorgeſehen, am 5. Juli ſeiner Be⸗ ſtimmuna übergeben werden kann. Deshalb fehle niemand morgen früh, wenn es gilt, in friſcher, geſunder Luft von 5 bis 9 Uhr den Spaten zu ſchwingen. Es iſt Morgengymnaſtik zum Wohle der Allgemeinheit. Aus Ilvesheim Ergebnis der Viehzählung. Bei der am 4. Juni hier durchgeführten Zählung wurden 433 Schweine und 3 Schafe ermittelt. Goldene Hochzeit. Am moragigen Sonntag feiern die Eheleute Bernhard Zeh in Flves⸗ heim und Ehefrau Katharina, geb. Boxheimer, wird. Kurz vor dem Marktplatz wird f die Nachbildung des alten Seilert erheben, aber nicht als Faſſade gedacht, dern als wirkunagsvoller Abſchluß des Markt als Mittelpunkt umfaſſenden platzes. Oppenheimer Küfer den hiſtoriſchen Kü ſtreich ſchlagen und die Küfertöchter Reigen aufführen. Im Mittelpunkt des ſteht das Frühlinasſpiel„Als die Ti ben blühten“.— Märkte Obſt, und Gemilſegroßmarktes Wei (Bergſtraße) vom 12. Juni 1936 Kirſchen a 17—32, Kirſchen b—16ß beeren a 30—39, Erdbeeren b 20—20ß g Stachelbeeren 18; Erbſen 15—19. Nächſte lieferung Sonntag, den 14. d. Mts.,—11 Anfuhr 120 Zentner. Nachfrage gut. Verſteigerung Sonntag 13 Uhr. ziers ware iche feſt auf eines, ſo ſehr on:„Einer, de ſen!“ Und& mde Mann, Großvater Na— wird te Stimme, dennoch zuft er nickte ſog nn ſchritt er wo läſſi im Stefan Die bunte Seite 13. Junt 198 der goldenen hoth ſen ſich auter 6e Segenswünſchen ch auch die Eu an. gebung ꝛher Valentin Zung her Gemarkung enn lau iſt das Meer... EINE ERZIILUNGAUS DERDEUTSCHIENKRIEGSMARNINE voppelſchuß erlegen —— —————— S Von Heinrich Zerkaulen ——— ſerden Wildſchweine b. Fortſetzung eEr hat ſein Schiff nicht verlaſſen— er hat ſein Schiff nicht verlaſſen. Trommelwirbel über ben Helden von Faltland: Schritt geſaßt und mitmarſchiert. Dem Knaben Stefan quoll es heiß unter dem Augendeckel. Aber er biß auf bie Zähne und lachte. Und wie er lachend die Augen aufriß, da lag feſtgemacht am Pier die neue„Leipzig“, ſilbergrau, lang geſtreckt, ſchmal, Großmarkt wunden rte, 30 bis 3 1. Sorte, 18 bis e 6 bis 10, Stachel in Erobeeren 1 er Nachfrage floftt g Ladenburg 1 Sonntag: mit ſtolzen Geſchütztürmen, mit dem ſteilcn 1 1 Ratapult für die Waſſerflugzeuge, zitternd un⸗ m hr Kinde, ter Dampf. nlehre. 3 Und dann gingen die Drei eine Brücke hoch, amstag: und dann ſtanden die Drei auf Deck des Kreu⸗ ) Uhr Oktavandach 3„Leipzig“! War es ein Traum— war es ubr 4 Märchen? 3. r Be „Kopf einziehen— Menſchl Hier iſt doch alles pon Eiſen!“ rief Klaus verächtlich. Aber Stefan ilung der hl. dienſt mit Monatz und Jungmännerz hatte ſeine Beule ſchon weg. mit Hochamt! Siefan ürgerte ſich:„Die Treppe iſt ſo ſteil—“ : 13, Uhr Jug„Treppel Der Menſch ſagt Trepye— Nieder⸗ nt A gung beißt das,“ verbeſſerte Klaus. Steſan überhörte das. Er wollte ſich nicht ürgern laſſen. Im Wieſenhof ſagt man Trepye leiner Treppe.„Erzähl' mir lieber, warum ig Edingen intag, 14. Juni— ptgotte die Matroſen auf der rechien Seite immer die i Uhr Ehen eiſernen Krane ſchwenken?“ Hntel Käpten— und ſo was will zur Seel stag, 13. Juni, bon fuhr Klaus gleich wieder aufgebracht dazwiſchen. — Sonntag: Von Die rechte Seite heißt Steuerbord, Menſch— Frühmeſſe mit Mo⸗ i ckbord. Und hier werden er und Jünglſſhe le linbe Seite heißt Ba eiſerne Krane geſchwenkt, ſondern die Back⸗ lekte; 1 Fer wird beigekappt— verſtanden?“ wori, iſti⸗Bt„Fein Wort!“ ſagte Stefan. Er ärgerte ſich 1 hicht mehr, er freute ſich. So war ihm der erstag: 17—1% M Faus recht, dieſe Großſchnauze, dieſer Alles⸗ e;„reitag guit, ſſerwiſſer. Nur Ruhe, dachte Stefan, meine es Amt, mit Kon⸗ inmal im it kommt, dich kriege ich ſchon einma Torse 4. mein Junge. Aber Steſan ſchwieg und g0o honiſch acht auf alles, was Onkel Käpten mit den Matroſen ſprach. da war von„Dampf aufmachen“ die Rede und von„Reinſchiff“. Und man ſagte nicht Fenſter zu einem Fenſter, ſondern Bulleye— jawohl, alles Worte, die Steſan Stange auf dem Wieſenhof daheim ſchleunigſt einführen würde, Das Geländer rings um das Schiff war die Reling. Gut. Alſo ſollte der Weidenzaun um den Teich in Zukunft Reling heißen. Das ſchonſte Wort jedoch ſchien dem Stefan die Be⸗ 11 Uhr: Ehriſen. zeichnung für die lleine Treppe zu ſein, die von Woeitsfelet in der Hord herabgelaſſen wurde, wenn das Schiff an Leand nicht ſeſtmachen konnte: Fallreep. Gut. Falreep würde Steſan daheim die Hühnerleiter mufen. Großvater Anton Stange ſollte Augen pertheim wwon Großvater Anton Stange— es zog ein frohes chriesheim stag der Inneren gottesdienſt: Fl Uhr: Chyviſtenlebie 7. Juni, 20 00 Uht ung Ilveshein . Trin. 10 Uhr: Spargeldorf Gedenken durch das Herz des Knaben Stefan. uni. Der geſtrige oten am blauen Himmel ſchwamm eine weiße rgeldorf wiederun Worte Die tleine Wolte ſah aus wie ein Schiff 16 Uhr ab konzſen 1 mit Maſten und Segel. Fuhr etwa der Groß⸗ bater Anton darin den Himmel entlang ſpa⸗ zeren, um zu ſchauen, wo ſein Enkel Stefan ſetzt ſein köͤnnte? Denn auch der Großvater ſegelte in ſeinen Träumen ſo gerne den Wolken nach, Und wenn Stefan alles vom Großvater her in ſich trug, wie es hieß, dann müßten die beiden ſich doch in ſolch einem Woltenſchiff ein⸗ mal begegnen koͤnnen. Steeſan lehate mit beiden Armen auf der Re⸗ ngbette und ſchaute dem ſchönen Bildnis der Wolte zu, das im Waſſer ſich ſpiegelte. Eigeni⸗ lich war es dumm, hier zu ſtehen und an den Wieſenhof zu denten— Heimweh zu ſpüren. Eigentlich müßte man ein Mann ſein und alles ſchon ſelber in die Hand nehmen können: das In fanterſe⸗ nheim. Gegen rf eine wahre hil⸗ d alt ſtrömte zum ſchon überall alz Getränken wurde irde auf der fei⸗ Samstagabend ff ſt. Der Sonniig n allen Einzelhei⸗ Feſtzuges. Der nſchließend wiehe⸗ pargeldorf, wo rraſchungen nicht „aene Leben. Das Warten dauerte ſo lange, ibenblüte n bdas viele Warten, bis man groß wäre. „Die alte Weip.„einer, der zur See will, darf nicht träu⸗ kommenden Sonn⸗ men!“ ſprach auf einmal ein Mann neben Ste⸗ feſt der Trauben⸗ der Stadt ſtehen ſermeiertore, vor oriſcher Uniform in das Städiche Obulus entrichtel tphatz wird ſich Seilertores ade gedacht, ſon⸗ bſchluß des den ifaſſenden Feſt⸗ platz werden die oriſchen Küfer⸗ rüfertöchter ihren lpunkt des Feſtes ls die Trat ſan, Erſchrocken fuhr der Knabe hoch. Da ſtand ein Offizier. Er hatte ſcharfe, helle Augen, wie Siefan ſie von Ontel Käppen her kannte. Aber eiwas im Geſicht des Offiziers, das war anders, icht ſo gemütlich wie bei Onkel Käpten, nein, das war hart wie der Tonfall ſeiner Stimme. Hogleich der Offizier viel älter war— Steſan mußte an den Fähnrich im Rettungsboot den⸗ e vom Bilde in der Kirche: die Lippen des Offiziers waren ſchmal und lagen wie zwei Striche feſt aufeinander. Steſan fühlte, wie er rot wurde. Er ſuchte nach einem Wort der Entgegnung, aber er fand feines, ſo ſehr er ſich mühte. Es gab nichts zu kütteln daran, es gab nichts darauf zu antwor⸗ „Einer, der zur See will, darf nicht träu⸗ men!“ Und Steſan hatte geträumt. Dieſer fremde Mann, der ein Offizier war, ſtand noch über Großvater Anton und Käpten Stormſen. rktes Weinhein „Na— wird ſchon werden,“ klang wieder die Juni 1936 harte Stimme, und klang verändert, als wäre b—16 E dennoch zufrieden mit dem Knaben. Der Of⸗ b 20—20; gri ier nickte ſogar und hob ein wenig die Hand. 19. Nächſte An. Dann ſchritt er wortlos weiter, hin zur Schanz, Mts.,—11 Uhr wo läſſig im Wind die deutſche Kriegsflagge wehte. Auch Stefan ging weiter, der entgegengeſetz⸗ age gut. Rüchſe . 3 e Leite zu nach der Hack.„Neun Uhr ſeellar,“ las er auf einer Befehlstafel, Schon hatte die Heizerwache Poſten bezogen, ſchon begannen die Motore und Ventilatoren ihren donnernden Probegeſang. Noch einmal begegnete ihnen der Offizier, als ſie zu Dritt das Schiff verließen: Käpten Stormſen mit den zwei Buben, einen an der rechten, einen an der linken Seite. Und nun grüßte Käpten Stormſen den Offizier ſo, wie vorher der Soldat den Käpten gegrüßt hatte. Es geſchah mit beſonderer Feierlichkeii. „Wer war der Offizier?“ fragte atemlos Stefan. „Der 1..,“ gab Klaus zur Antwort.„Für Landratten bedeutet das ſo viel wie der Erſte Offizier.“ Doch Stefan hatte nicht den frechen Klaus Wetjen gefragt, ſondern ſeinen Onkel Käpten. Wollte Onkel Käpten dem Knaben Stefan nicht antworten? Sie gingen langſam und ſtumm den Weg durch die Wieſen der Werft zurück nach Hauſe. Und es war Stefan, als fühle er mit ihnen gehen den hohen Schatten des Offi⸗ ziers, an den ſie alle drei dachten, ohne von ihm zu reden. Doch kurz, bevor ſie die Werft verließen, wandte ſich Käpten Stormſen noch einmal zu⸗ rück. Verſchwindend im Dunſt von Waſſer und Abend grüßte der ſchlanke Leib des Kreuzers. Da hob Käpten Stormſen den Arm:„Da hin⸗ ten— weit draußen, müßt ihr wiſſen— da lie⸗ gen die Bojen verankert, die den Schiffen den Weg weiſen hinaus in das offene Meer. Im großen Krieg aber, da lagen dort noch viel mehr Arborn a. Bodensee Copyrisht by Quelle und Meyer, Leipzig Bojen verantert als Zeichen ſür die Minen⸗ ſperre gegen den Feind— müßt ihr wiſſen— um vor Ueberfall und U⸗Bootgefahr im eigenen Kriegshafen ſicher zu gehen. Keine von dieſen Bojen aus dem großen Krieg iſt heute mehr zu ſehen— bis auf eine einzige, die grüne Boje „Vorck,, Dieſe einzige—“ Der Käpten brach ab, als habe er den Sinn des Satzes verloren, den er ausſprechen wollte. Aber als Stefan zu ihm aufblickte, da erſchrak der Knabe. Das Geſicht Onkel Käptens hatte ſich verändert. Es glich dem des Offiziers und kein Unterſchied war mehr in den Augen bei⸗ der, in dieſen ſcharſen, hellen Seemannsaugen. Auch Käpten Stormſen ſah aus wie der Fähn⸗ rich in dem Rettungskutter, ſeine Lippen lagen ſchmal und wie zwei Striche feſt aufeinander. Dang machte der Käpten eine Bewegung mit der Hand, als ſtriche er etwas aus und fuor raſch fort:„Wenn die Sonne auf dieſer grünen Boje„Porck, seht, dann könnt ihr tief im Waſ⸗ ſer einen duntlen, ſchmalen Schatten ſehen. Ja — es iſt unſer Kreuzer SMi„Norck, der in einer Sturmnacht im Nebel auf eigene Minen aufgelaufen iſt.“— Stille— Stille. Ferne wie Geſang. War es der Wind? Oder ſang das Meer? Waren es die von der„Norck“? Die vom Kreuzer„Leipzig“ des Fregattenkapi⸗ täns Haun? Und was hatte das alles zu tun mit jenem Offizier, nach dem Stefan fragen mußte? (Fortſetzung folgt) Zeichn. v. H. Haiek-Halke Das verunglückte Gaſtjpiel/ von arno sommerteid In einem kleinen Stadttheater gaſtiert eines Tages eine gefeierte Tragödin als Königin Eli⸗ ſabeth. Und ſchon Wochen vorher war die „Maria⸗Stuart“⸗Vorſtellung reſtlos ausver⸗ kauft geweſen, weil ſich doch keiner den ſeltenen Genuß entgehen laſſen wollte, die bekannte Diva in ihrer Glanzrolle zu ſehen. 333 Und ſo konnte auch nicht eine einzige Steck⸗ nadel zur Erde fallen. Leider endete aber das Gaſtſpiel, von dem man ſich ſo ungeheuer viel verſprochen hatte, mit einem jämmerlichen Fiasko. Das war aber keineswegs die Schuld der gro⸗ ßen Künftlerin geweſen, im Gegenteil— ſämt⸗ liche Beſucher waren von ihrer hinreißenden Darſtellung der„jungfräulichen“ Königin ge⸗ radezu faſziniert, und es wäre ohne jede Frage ein rauſchender Erfolg geworden, wenn man nicht die ſo ungeheuer wichtige Rolle des Davi⸗ ſon mit einem Anfänger beſetzt hätte. Der war nämlich angeſichts der Tatſache, daß er zum erſtenmal in ſeinem Leben mit einer weltberühmten Kollegin ſpielen ſollte, derart verwirrt, daß er beim Auftritt ſogar das To⸗ desurteil, das er bekanntlich ſeiner Königin zur Unterſchrift vorlegen muß, vergeſſen hatte. Da dieſes Dokument nun aber eine ungeheuer wichtige Rolle ſpielt, und die Szene gar nicht durchführbar iſt, wenn es durch Abweſenheit glänzt, kann man es durchaus verſtehen, daß er in hellſte Verzweiflung geriet, als ihm das Feh⸗ len des Schriftſtückes zum Bewußtſein gelangte. Infolge mangelnder Routine machte er aber gar nicht den Verſuch, ſich irgendwie aus der Affäre zu ziehen, ſondern ſtammelte nur die Worte:„O Königin!— O Königin!— O Kö⸗ nigin!“ lind zwar ein Dutzend Male, was be⸗ ſagter Königin auf die Dauer natürlich etwas „ſpaniſch“ vorkam, und ſo fragte ſie denn ziem⸗ lich lten:„Nun, was gibts?“ Unhörbar für das Publikum flüſterte ihr daraufhin der hoffnungsvolle Jüngling zu: „Ich habe das Todesurteil vergeſſen“. Die große Künſtlerin verlor glücklicherweiſe keinen Augenblick die Faſſung und fragte daher, ganz im Stil der Rolle:„Wie?— Ich habe wohl nicht recht gehört?— Im Vorzimmer habt Rne ein ſo wichtiges Schrift⸗ ſtück...“ Weiter kam ſie leider nicht mit ihrer erdich⸗ teten Rede. Ihr Partner, der es in ſeiner grenzenloſen Verwirrung gar nicht gemerkt hatte, daß ſeine große Kollegin nur improviſierte, um ihm Ge⸗ legenheit zu geben, von der Bühne abzugehen und ſich ſchnell das Schriftſtück geben zu laſſen, ſtieß nämlich in größter Herzensangſt hervor: „Doch, doch— ich muß ſchnell mal vaus.“ Und dies leider ſo laut, daß man es bis zur Galerie hören konnte, und ohne ſich um die entſetzte Miene ſeiner königlichen Herrin zu kümmern, rannte er an die linke Kuliſſe und ſchrie wie ein Beſeſſener:„Papier!— Papier!“ Ja, und da blieb nichts anderes übrig, als den Vorhang herunter zu laſſen, da ſonſt das überhaupt nicht zu lachen aufgehört hätte. Der Bankier Olivier, der franzöſiſche Miniſter, hatte Wag⸗ ner etwa um das Jahr 1860 kennengelernt. Niemals konnte er Wagner auf der Straße tref⸗ fen, ohne daß dieſer ihm in einem ſtark deutſch⸗ betonten Franzöſiſch erklärte:„Ich ſuche einen Bankier.“ Einmal, als Olivier den Meiſter ſeit mehr als ſechs Wochen nicht geſehen hatte, begegneten die zwei einander auf dem Boulevard. „Eh bien“, fragte Olivier,„haben Sie einen Bankier gefunden?“ „Jawohl“, erwiderte Wagner, fügte aber nach einigen Augenblicken Ueberlegung hinzu:„Er will mir aber kein Geld leihen!“ Wieder ſchwieg Wagner, dachte eine Weile nach und ſagte dann ſehr energiſch:„Dieſer Schafskopf! Er verſäumt die einzige Gelegen⸗ heit, berühmt zu werden.“ Dann kam es aus weiter Löhrich(M) Zum 50. Todestag König Ludwigs II. von Bayern Ein Jugendbildnis König Ludwigs II., der am 13. Juni 1886 im Alter von 41 Jahren im Starnberger See mit seinem Arzt, der ihn retten wollte, ertrank. Büchereecke Chriſtoph Weigels Ständebuch von 1698. Das iſt die Abbildung der Gemein⸗nützlichen Hauptſtände von allerley Stands⸗, Ambts⸗ und Gewerbs⸗Perſohnen. Kurtz, doch gründlich von Obbemeldten beſchrie⸗ ben und mit je einem Kupferſtich verſehen. Mit beygeruckter Lehr von Abraham a Santa Clara. 208 Seiten mit 50 Kupferſtichen. Gebd. RM.— Wildhelm Langewieſche⸗Brandt, Ebenhauſen bei München. Dies iſt ein Buch, das alle angeht. Was hier beſchrieben wird und wie es beſchrieben wird, iſt ebenſo lehrreich, intereſſant, amüſant und köſtlich für den einfachen Handwerker, den Laien, den Fachmann, den Beamten, wie für den Kulturhiſtoriker, den Sprachforſcher, den Geſchichtsforſcher. Chriſtoph Weigel,„Kupferſtecher und Verleger“ unternahm 1698 eine„Abbildung der Gemein⸗Nützlichen Hauptſtände von denen Regenten und ihren zugeordneten Bedien⸗ ten an biß auf alle Künſtler und Handwerker“ und beſchrieb darin Geſchichte, Weſen und Tätigkeit von 200 Berufen ſeiner Zeit, die er mit je einem Kupfer⸗ ſtich verſah. Aus dieſem außerordentlich bedeutſamen Kulturdokument ſind nun fünfzig Berufen ausge⸗ wählt und in dem obigen Buch vereinigt. Da iſt zu leſen, wer der erſte Urheber des betreffenden Be⸗ rufes oder Handwerks war, wie es ſich ausgebreitet hat, wie groß ſeine Nützlichkeit iſt, wie es gehand⸗ habt wird, was für Werkzeuge, Meiſterſtücke uſw. erforderlich ſind und noch vieles Wiſſenswerte mehr. Es beginnt mit„Denen eine friedliche Regierung unterſtützender Stände“, wie den Advokaten und Be⸗ amten, über„Eine wolgefaßte Regierung beſchützen⸗ der—; die Gottesfurcht fortpflantzender—; zur Erhaltung der Geſundheit dienlichen—; in rühm⸗ lichen Exercitien ſich übenden—; und weiteren 20 Ständen bis zu dem„Allen in allen Ständen die letzte Ehre erweiſenden Todtengräber“. Welche Lob⸗ und Preislieder werden da geſungen: von den Advo⸗ katen,„denen Adlern“ vergleichbar, den Soldaten, die„lernen, nicht im kühlen Schatten faulentzen“, den Geiſtlichen„erſchallende Poſaunen in dem Pre⸗ digen“, den Aerzten, die„uns den zerriſſenen Seelen⸗ Sack nach Möglichkeit wieder flicken“, den Malern, deren Kunſt„ſchier was Göttliches“, den Zinngießern, deren„Wahren ein Jahrmarck ſeynd für das Maul“, den Bäckern:„Teutſche Becken bachen das beſte Brod“, den Schneidern:„es gehöret Witz darzu“ uſw. uſw. Aber auch der Tades fehlt nicht und manch einer wird ſchmunzeln, wenn er in den kräftigen„Ver⸗ mahnungen“ Abraham a Santa Claras auch heute noch beſtehende Mißſtände getadelt findet.— Abge⸗ ſehen aber von dieſen unterhaltenſamen und amü⸗ ſanten Feſtſtellungen, die die Lektüre zu einer fort⸗ laufenden Quelle des Vergnügens machen, liegt ein großer Wert in den knappen, ſachlichen und genauen Beſchreibungen des Handwerks, an denen jeder Fach⸗ mann ſeine helle Freude haben wird. Alles in allem: dies iſt nicht nur ein Buch, das alle angeht, ſondern das auch jeder mit Begeiſterung leſen wird, ſofern er nur ein klein wenig Verſtändnis für den unerſchöpflichen Reichtum der deutſchen Kulturge⸗ ſchichte hat, die ſich in dieſem Buche auf das Schönſte widerſpiegelt.—v. Verlorenes Blut. Deutſche Fremdtruppen in zwei Jahrtauſenden germaniſch⸗deutſcher Geſchichte. Von Paul H. Kunntze.(Verlag Theodor Fritſch Gun.) Leipzig C I, kart. in farbigem Umſchlag RM.80). Es iſt lange her, daß Treitſchke ſchrieb:„Jede Darſtellung unſerer Geſchichte bleibt Stückwerk, wenn ſte das über die weite Welt verzweigte Wirken deut⸗ ſchen Geiſtes und deutſcher Waffen nicht würdigt“.— Hier iſt zum erſtenmal zuſammenfaſſend der Anteil geſchildert, den die Leiſtungen deutſcher Auswanderer und deutſcher Söldner am Aufbau anderer Staaten bildeten. Germaniſche Söldner und Legionen kämpfen unter Caeſar und Pharſalus ſowie unter römiſchen Kaiſern; Deutſchlands Aderlaß durch Völkerwande⸗ rung, Italienkämpfe und Kreuzzüge iſt ungeheuerlich: überall fechten deutſche Landsknechte und Söldner im Dienſte fremder Länder und Herrſcher— nicht zuletzt im Dienſte Frankreichs. Die Verluſte deutſchen Volks⸗ tums durch Auswanderung zeigt uns der Verfaſſer in ihrer erſchütternden Wirkung. Es iſt eine verdienſtvolle Leiſtung des Verfaſſers, uns die politiſch nachteiligen Wirkungen einer echt deutſchen Charakteranlage— Soldatentum und Sehn⸗ ſucht in die Ferne— darzuſtellen. So wird das vor⸗ liegende Buch ein politiſches Erziehungsmittel, das in die Hand jedes Deutſchen gehört, ſofern er bewußt und rege Anteil nimmt an dem politiſchen und völki⸗ ſchen Geſchick des deutſchen Volkes. Vor allem wün⸗ ſchen wir es in die Hand jedes deutſchen Erziehers und damit der reiferen Jugend, aber auch in die Hand des politiſchen Leiters, des SaA⸗ und SS⸗ Führers, des Arbeitsführers, des Offiziers und Sol⸗ daten und nicht zuletzt in die des Hitlerjugend⸗ Führers. R. F. * . 7 44 —70 , ſtaltenkꝛeuzlœnner 44 Großes Militärkonzert des Musikkorps des inf.-Regt. 110 mit auserlesenem Programm unter leitung des NHusikmeisters KraUs Ballett cerssfiettmelstenn Sretel Luf Die lustig. Fiinf cden Sensen Schrammel-Trio Cenne, Else Etté innune, mumor und Anssse und dos Riesen-Pracht- Feuerwerk vefbunden mit Kunstfeuerwerk, Höhenfeuerwerk., nhumoristischen lichterstücken und Könonaden. Mannheims größtes Feuerwerk dusgef. von der Kunstfeuew/ercerei Busch in& Abteilungen Gcle Ceʒer und Feunde des„ſtalenlareuzlannen nehmen ön diesem großen Fömilienfest, das ihnen die„H5“-Gefolsschöft bietet, teil Eingang Rennwiese Beginn 10 Uhr re 30. Neckardamm 10 3 Qiesenlautsprecher ũbermittein àuch den Neckardòmm- Besuchem einwrandfreies Höten der musiłkàlischen und gesdnęlichen Vortröge Für das leibliche Wohl hat der Inhaber des Rennwiesen- restaurants in hekannt bester Weise vorgesorgt ebardt. lehre M 0 e. 10 Ul bi* Pilär von Feilit nalanchthonkirche. ſelnßandacht, Vi 8 4 Uhr Chriſtenle ül 1 ſchlands zu dem die ſozialr ltsproze 4 Kindergo En gutherkirche. 10 Ul Wig Uhr Kimder Ehriſtenlehre, P. Pfarver Jundt. Gemeindehaus Egg 1 Frantzme ttesdienſt, Pfa⸗ ienſt, Vikar Wa oeneindehaus Zell 514 Wallenſwei t, Krankenhau⸗ üniffenhaus. 1“ rich⸗Lanz⸗Kran rrer Gänger. edrichsfeld..34 at: 10.3ʃ hönthal; 13 Ut al, 9 Uhr( fer; 10 Uhr! 15 Uhr Kinde⸗ d Uhr Abendaot Küfertal⸗Süd. 10 1 11.5 Uhr Kinde Garau..30 U. und Pfaxrer Küh Fühn: 10.30 Uhr Pfarrer Kühn d pfarrei, J G dehaus Spe ————0 , rrvrlar —32 Mülle „ 10 Uhr 5 enlehre für Uhr Kinder ingitberg. 9 lihr 10 Uhr Kindergo dhofen..30 1 adi;.30 Uhr Glitſcher: radi. nn. luskirche Waldl U Kindergottesdien ſtadt. 9 Uhr Uhr Haupig Kindergottes Wo Frinitatiskirche. Di tesdienſt, Pfarre⸗ Fonordienkirche. 2 —12 Vipa Frledenstirche. Me enandacht. d„ rtal. Freitaa, rer Schäfer. uskirche Ne⸗ lergottesdien Eva (Diakonif onntag, 14. „Hakenkrenzbanner“ 13. Juni 1936 her Reichsbund der Körperbehinderten ide durch die Reichsleitung der NSDAP lüftragt, alle körperli Beſchädigten Uſchlands zu vereinigen, insbeſondere, nach⸗ n die————. Aufgaben der bis⸗ ihen Verbände der Invaliden und ſonſtiger tionen von der DAß übernommen ſind. Der RBs iſt alſo die einzige annte Organiſation. Er unter⸗ der Aufſicht des Hauptamtes für Volks⸗ lfahrt in der Reichsleitung der NSDAP Uführt ſeine Arbeiten im ganzen Reich mit tützung aller NSV⸗Dienſtſtellen durch. K wirbt um jeden noch fernſtehen⸗ Ungendwie körperlich behinderten deutſchen hllsgenoſſen, ganz gleich welchen Standes Heſchlechts er iſt, und ſofern er nicht als pfer oder Sinnesbeſchädigter zu ſeinem ud gehört. Es gilt, auch den körperlich de⸗ in ſeine Selbſthilfege⸗ Reinſchaft einzugliedern. Die Organi⸗ lion aber will jeden Behinderten in ſeinem Areben zur Selbſtändigkeit ſowie im Sinne fündheitlicher Lebensführung fördern, den ealnen bei der Eingliederung in den Ar⸗ prozeß unterſtützen und gegebenenfalls fütlich in den fürſorgeriſchen Leiſtungen der igen Stellen beraten und betreuen. Im einer echten Selbſthilfegemeinſchaft foll Arbeit vor allem durch die Mitarbeit aller Smitglieder erfüllt werden. ch Einrichtung entſprechender Kurſe ies für Jugendliche durch uſammenſchluß im Bann„K“ der 44 r Reichsbund der Körperbehinderten iſt die einzige anerkannte Organiſation Rietzr und durch Förderung aller zweckdienlichen Einrichtungen erſchließt der RBͤ alle Möglichkeiten der körperlichen Ertüchtigung und Willensſchulung, um die Leiſtungsfähigkeit des einzelnen in jeder Weiſe zu heben. Eine weitere Aufgabe des Bundes iſt es, dem Behinderten helfend bei der Er⸗ ſchließung geeigneter Maßnahmen zur Milde⸗ rung oder Ueberwindung ſeiner Behinderung zur Seite zu ſtehen. Der RBg vertritt ſeine Mitglieder ſchließlich noch in allen Fragen des Fürſorgerechtes, insbeſondere bei der Beſchaf⸗ fung notwendiger orthopädiſcher Behelfs⸗ mittel. Zur Durchführung ſeiner Aufgaben pflegt die Organiſation allerengſte Zuſammenarbeit mit allen Stellen der amtlichen und privaten Arolire für Behinderte und will in ſeine lrbeitsgemeinſchaft auch jeden einzelnen Be⸗ hinderten einſchließen, insbeſondere auch die Eltern und Angehörigen beſchädigter Jugend⸗ licher, ſowie alle Freunde und Förderer dieſer Selbſthilfebeſtrebungen. aince Ae demnreun Das Apothekenweſen Das Apothekenweſen— ſeine hohen Aufga⸗ ben und Leiſtungen im Dienſte der Voltsge⸗ ſundheitspflege— wird in der neueſten Num⸗ mer der„Illuſtrierten Zeitung“(J. J. Weber, Leipzig) vom 4. Juni 1936 eingehend beleuchtet. Schon im Mittelalter war man ſich der Bedeutung der Apotheken bewußt, und ſo mancher alte Apothekenbau, manche Offizin mit ihrem ſchönen Mobiliar und ihren kunſtgewerb⸗ lichen Apothekengefäßen, wie ſie hier in zahl⸗ reichen Abbildungen gezeigt werden, zeugen von dem alten Apothelen⸗Gewerbe, das ſich oft über Jahrhunderte vom Vater auf den Sohn ver⸗ erbte.— Durch all die vergangenen Jahrhun⸗ derte bis in die Neuzeit hinein haben bedeu⸗ tende Wiſſenſchaftler auf dem Gebiete der Phar⸗ makolie Bahnbrechendes geleiſtet, und dieſer bedeutenden Apotheker, deren Forſchungen der leidenden Menſchheit zugute kamen und noch kommen, iſt in einem eingehenden Artikel dan:⸗ bar gedacht.— Die Anforderungen, die an den Apotheker von heute geſtellt werden, Anforde⸗ rungen, die infolge der enormen Entwicklung der Chemie in den letzten 50 Jahren außer⸗ ordentlich geſtiegen ſind, behandelt der Beitrag „Der Apotheker als Wiſſenſchaftler“.— Neben den chemiſchen Präparaten kommen heute aber auch wieder die lebendigen Kräfte der einhei⸗ miſchen Heilpflanze zu ihrem Recht, und ſo wird der Aufſatz über die„lebendige Heil⸗ pflanze“, deren Erforſchung und Züchtung noch eine große Zukunftsaufgabe bedeutet, allgemei⸗ nem Intereſſe begegnen.— Der Staat als Hü⸗ ter der Volksgeſundheit aber hat ein Hoheits⸗ und Aufſichtsrecht über die Apothete, und das in Vorbereitung befindliche Arzneimittelgeſetz wird vor allem die zweckmäßige, nach den neue⸗ ſten Erfahrungen der mediziniſchen Wiſſenſchaft und Praxis ausgerichtete Arzneimittelverſor⸗ gung des Volkes zum Ziele haben. Die einge⸗ ſtreuten Zeichnungen aus der Wertſtatt des Apotheters, dem Laboratorium, der Rezeptur uſw. tragen zur Verlebendigung bei, wie auch der übrige Teil dieſer Nummer in Text und Bild viel Intereſſantes bietet. Wie wir den Film ſehen GLORIA-LICHTSPIELE:„Sehnſucht“ Das Thema, daß eine Frau ihre bisherige Laufbahn in dem Augenblick aufaibt, da ſie den Menſchen findet, dem ſie zeitlebens zu fol⸗ gen bereit iſt, wurde im Film ſchon vielfältig behandelt. Wenn dieſe Laufbahn aber— wie hier— die einer Hochſtaplerin iſt, erſtehen die aroßen Schwierigkeiten, einfach wieder in einen„moraliſchen“ Lebensabſchnitt hinüber⸗ zuwechſeln. Dieſe Wandlung von der zum Verbrechen getriebenen Frau in ein geruhiges Daſein, ge⸗ lingt Marlene Dietrich überzeugend darzu⸗ ſtellen. Gary Cooper gibt ihrem Gegen⸗ ſpieler die friſche amerikaniſche Natürlichkeit, die ſie und uns bezwingt. Aus dieſem Zu⸗ ſammentreffen mit dem amerikaniſchen In⸗ genieur ſchöpft ſie dann die Energie, allen Widerſtänden, die ſie in ihrer bisherigen Um⸗ gebung feſthalten wollen, entgegenzutreten. Ein neues Leben wird für die beiden in Ame⸗ rika beainnen, die ihren Witz und ihre Ent⸗ ſchloſſenheit einſetzen, die Vergangenheit aus⸗ zulöſchen. Bf. Wildgemüſe und Heilkräuter. Auf vielſeitigen Wunſch aus den Kreiſen der Pilzfreunde findet unter Führung von Dr. Bickerich am Sams⸗ tagnachmittag eine Wanderung in den Wald von Friedrichsfeld ſtatt, auf der unſere wichtigſten Wildgemüſe und Heilkräuter erklärt werden ſollen. Treff⸗ vu nkt am Bahnhof Friedrichsfeld⸗Süd um 16 Uhr. Mannheim Hauptbahnhof ab 15.45 Uhr. Fahrräder werden eingeſtellt. Sonntagsfahr⸗ karte. Alle Natur⸗ und Pflanzenfreunde ſind zur Teilnahme eingeladen. Evangeliſche Kirche Sonntag, den 14. Juni 1936 rche..30 Uhr Frühgottesdienſt, Vihar Jae⸗ Uhr. Hauptgottes ienſt, Pfarrer Kieſer; 11.15 Kindergonesdienſt, Vilar Jaeger; 11.15 Uhr — Pfarrer Kiefer un wrer Dr. En⸗ ge 11.20 Uhr Chriſtenlehre für die nnliche Jugend,—— Speck; 12 Uhr Chriſten⸗ e für die weibli Jugend, Pfavrer Speck. urſpitze. 10 Uhr Gottesdienſt, Vihar Schulze; um ühr Kindergottesdienſt, Vilar Schulze. ordienkirche. 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Pf. Horch; ibergotnsvfent, Vitar Würthwein; um 1 Uhr Ehriſtenlehre für die Knaben, Pfarrer 25—.— 50 1—5 is“ re die en, Pſarrer Horch un Arrex Dr. hüß; 18 Uhr Abendgottesdlenſt, Vie ir Würthwein. kuskirche. 8 Uhr Frühgottesdienſt, Pfarrer Dr. 110 Uhr Haupigottesdienſt, Vihar Weiß; um Uör Kindergottesdienſt, Vikar Weiß; 11.15 ühr enlehre, Pfarrer Mayer u. Pfarrer Dr. Weber. Koſtheim. 10 Uhr Hauwtgottesdienſt, larrvikar anbitz; 11 Uhr Chriſtenlehre, Pfarrvikar Staubitz; Uhr Kindergottesdienſt, Pfarrvikar Staubitz. —5.30 Uhr Hauwtgottesdienſt, Virar 10½ Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Ruwp; hr Chriſtenlehve, Pfaprer Zahn und Miſſio⸗ nar Wenz. hanniskirche,.30 Uhr Frühgottesdienſt. Virar von lihſch 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Dekan Joeſt; Ehmſtenlehre für Knaben und Mädchen. De ſt; 11.15 Uhr Chriſtenlehre für Knaben, FfarrerbEmiein; 11.45 Uhr Chriſtenlehre für Mäd⸗ Migcb.;. 11.15 Uhr Kindergottesdienſt, her irche. 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer indt ühr Kindergotiesdienſt, Vikar Höfer; 11.15 Uhr r—— Walter, Pfarrer Frantzmann, farrer Jundt. meindehaus Eggenſtraße 6. Um 9 Uhr Gottesdienſt, harrer Frantzmann. luchthonktrche. Samstagz 20.30 Uhr Wochen⸗ füßandacht, Vilar Wallenwein. Sonntag: um Uhr Chriſtenlehre, Pfarrer Hahn; 10 Uhr Haupt⸗ ltesdienſt, Pfarrer Hahn; 11.15 Uhr Kindergottes⸗ lenſt, Vikar Wallenwein.“ ei us Zellerſtraße 34..30 Uhr Gottesdienſt, 5—————— 11.45 Uhr Chriſtenlehre, Pfarrer krontenhaus. 10.30 Uhr Gottesdienſt, Pf. Hoas ſſenhaus. 10.30 Uhr Gottesdienſt, Pf. Bberl ich⸗anz⸗Krankenhaus. 10.30 Uhr ottesdienſt, krer Gänger. 0 5 ſenheim..30 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarr. Kam⸗ 4 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Vogel. kedrichsfeldb..30 Uhr Haauptgottesdienſt, Pfarrer — 10.30 Uhr Kindergottesdienſt, Pfarrer hönthal; 13 übr Chriſtenlehre, Pfarrer Schönthal. lerknt, 9 uhr Chriſtenlehre für die Mädchen, Pf. Schäfer; 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Adelmann; ühr Kindergottesdienſt, Vikar Adelmann; um üor Abendgottesdienſt, Vikar Troſt. kal⸗Süd, 10 Uhr Haupegottesdienſt, Vihar Troſt; 115 Uhr Kindergottesdienſt, Vihar Troſt. u..30 Uhr Chriſtenlehre, Pſarrer Gänger Pfarrer Kühn:.30 Uhr Haiwtgottesdienſt, Pf. hn;: 10.30 Uhr Kindergottesdienſt der Süd pfar⸗ Paarrer Kühn; 11.15 Uhr Kindergottesdienſt der kordpfarrei, Pfarrer Gänger. 5 eindehaus Speyerer Straße 28..30 Uhr Haupt⸗ 9 10300 ſt, Pfarrgakor Müller: 10.30 Uhr Chriſten⸗ nn Müller; 11 Uhr Kindergottesdienſt, wikar Müller u. 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Lau; 11 U. aben und Mädchen, Vikar Lau; Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Lau. üſtberg, 9 ühr Hauptgottesdienſt, Vilkar Lau; um 0 1 Kinderg ottesdienſt. hofen, 9 30 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Con⸗ Ubhr Gottesdienſt in den Behelfebauten; —5 litſcher: 11.30 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar radi. m..30 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Bam⸗ 11.12.30 U 5 Kindergottesdienſt, Vikar Bau⸗ um; 13 Uhr Chriſtenlehre für die Mädchen Vilar mann. uskirche Waldhof..45 Uhr Chriſtenlehre für beide . gen man n, Pfarrer Lemme und Pfaxrer Clormann: Uhr Swsttesdlentz, Vikar Zug; 10.45 Uhr epgottesdienft, Vihar Zug. ſadt, 9 Uhr Chriſtenlehre Pfarrer Münzel; um 930 Uhr Huuptgotteldienſt, Pfarrer Münzel: 10.30 ihr Kindebgottesdienſt, Pfärrer Münzel. Wochengottesdienſte: latiskirche. Dienstag, 16. Juni, 20 Uhr Abendgot⸗ kesdienſt, Pfarrex Kiefer. ordientirche. Donnerstag, 18. Juni, 20 U. Abend⸗ edenskirche. Montag bis aSmstag,.20 Uhr Mor⸗ fanniskirche. Donnerstag, 18. Juni, 20 Uhr Wibel⸗ endenheim. Dumn Wom 18. Juni, erial. Freitag, 19. Juni, um 20 Uhr Bibelſtunde, Aneche Regarau, Mittwoch, 17. Jumi,.15 U. Evang.⸗luth Gemeinde gottesdienſt, Vihar Bauer. unde, Vikar Brenner. 710 nor Mos“ wandacht, Vitar Vo, ttesdienſt, Pfarrer Gänger. [diatoniſſenhauskapelle, f 7. 29) 20.15 Uhr Verſammlung.— Vereinigte ev. Gemeinſchaften Evangel. Verein für Innere Miſſion A. B. Stamitzſtraſſe 15(Inſp. Stöckle): Sonntag: um 20.00 Uhr und am Donnerstag, um 20.15 Uhr Verſammlung.— K 2, 10(Stadtmiſſionar Keidel): Sonntag 20, 20.15 Uhr Verſamml. Freitag 20 Uhr Bibelſtunde für fünge Männer.— Schwetzinger Straßze 90(Stadtmiſſionar Wild): Sonntag 15 u. und Dienstag 20 Uhr Verſammlung.— Neckarau, Fiſcherſtraße 31(Stadtmiſſionar Welk): Sonntag o und Dienstaa 20.15 Uhr ufdlamd pß— Rheinau Däniſcher Tiſch: Sonnt afl und Mittwoch um — Pfingſtberg, Herrenſand 42. Alle 14 Tage am Freitag 20.15 Uhr Verſamm⸗ lung.— Lindenhof, Bellenſtraße 52. Sonntag 20 und Freitag 20.15 Uhr Verſammlung,— Secken⸗ heim, Kinderſchule: Donnerstag, Uhr Ver⸗ ſammlung.— Sandhoſen, Kinderſchule: Sonntag 15 u. Mittwoch 20.15 Uhr Verſammlung.— Wald⸗ hof: Freitag 20 Uhr Verſammlung— Feudenheim Untere Kinderſchule: Sonntag 20 Uhr und Dienstag 20 Uhr Verſammlung. Gemeinſch. innerhalb der Kirche„Haus Salem“ K 4, 10. Sonntag: 14 Uhr Sonntagſchule; 15.30 Uhr ungmännerſtunde; 16 Uhr Jugendbund für junge ädchen: 20 Uhr Evangeliſationsvortnag(Thema: „Was iſt wahres Leben?“).— Dienstag: 20 Uhr Mittwoch: 17 Uhr Mädchenſtunde. Gebetsſtumde.— Mit 20, Uhr Jugendbund für junge Mädchen: um 2) Uhr Männerſtunde.— Donnerstgag: 16 Uhr Framen. tunde; 19 Uhr Freumdeskreis für ju dchen; 0 Uhr Blaukreuzſtunde.— Freit ag: 1P uhr Jung⸗ Freundesbreis für Kmaben. Käfertal, Sonnenſchein 25, bei Habermeier: Sonn⸗ tag: 14 ühr Sonntagſchute; 15 Uhr Verſammlung. Almenhof, Mönchwörthſtr. 218 bei Reißner: Mon⸗ tag: 20 Uhr Verſammlung. An den Kaſernen 12, bei Schepper: Mittwoch: 20 Uhr Verſammlung. Pfingſtberg, Strahlenburgſtr. 13: Donnerstag: 20.15 Uhr Verſammlung. Sandhofen, Sandhofer⸗ Straße 297 bei Niebel: Freitag: 20 Uhr Verſammlung. Landeskirchl. r„Bethesda ⸗Heim“, L 11. 4. Sonntag: 10 Uhr Bibelſtunde: 15 Uhr„Glau⸗ bens⸗Konferenz“ im großen Saale des„Wartburg⸗ Hoſpizes“, F 4,—9; Redner: Pfarrer Rupp. Lud⸗ wigshafen, Gewerbeſchulngt a. D. Geiger, Heilbronn, und andere; 20 Uhr Fortſetzung im„Bethesda⸗Heim“, L I1, 4.— Dienstag: 20.15 Uhr Männerſtunde.— Mittwoch: 20.15 Uhr Gebetsſtunde.— Donners⸗ tag: 16 Uhr Frauenbibelſtunde. Käfertal⸗Süd, Dürkheimer Str. 32. Montaga um 20.15 Uhr Evangeliſationsvortrag. Almenhof, Schillerſchule. Montag: um 20.15 Uhr Evangeliſationsvortrag. Scharhof⸗Sandhofen: Dienstag, 20.30 Uhr Evan⸗ geliſationsvortrag. Pfingſtberg, Oſterſtraße 30: 20.15 Uhr Evangeliſationsvortrag. Neckarau, Kirchgartenſchule: Freitag: 20.15 Uhr Evangeliſationsvortrag. Landeskirchliche Gemeinſchaft der Liebenzeller Miſſion und Jugendbund für entſchiedenes Chriſtentum. Lindenhofſtr 34 Sonntag: 20 Uhr Wortwverkündigung.— Mon⸗ tag: 2) Uhr Fyanenbibelſtunde.—, Drienstag: 20.15 Uhr Bibelſtunde, Fahrlachſtraße 13, bei Dörr.— ittwoch: 20 Uhr Bibelſtunde.— Samstag: 20 Uhr Bibelſtunde, 21 Uhr Mitgliederſtunde(Inſp. Heinſen). Jugendbund für EC. Sonntaa 16 und Donnerstag um 20 Uhr. Neckarſtadt, Uhlandſtraße 41, partr.: Donnerstag um 20 Uhr Bibelſtunde. 5 Mannheim⸗Feudenheim, Schwanenſtr. 30, Hinterhs. Sonntag 20 Uhr Wortverkundigung. Mitwoch 20 Ühi Frauenbibelſtunde. Mannheim⸗Waldhof, Trommlerweg 33, bei Gülting: Donnerstag 20 Uhr Bibelſtunde. Mannheim⸗Wallſtadt, Atzelbugelſtr. 4: Sonntaa 20 Uhr und Dienstag 20 Uhr Bibelſtunde. Evangeliſche Freikirchen Methodiſten⸗Gemeinde, Evangeliſche Freikirche Eben⸗Ezer⸗Kapelle. Augartenſtraße 26 Sonntag:.45 Uhr Predigt, 11 Uhr Sonntag⸗ ſchüle: 19.30 Uhr Predigt.— Mittwoch: 20 Uhr Bübefnunbe.——5 55 n* 3s tag: 20 Uhr Kürchenchor. Evang. Gemeinde gläubig⸗getaufter Chriſten (Baptiſten), Mannheim. Max⸗Joſeph Straße 12 Sonntag:.30 Uhr Gottesdienſt, 11 Uhr Sonn⸗ tagſchule; Uhr Verſammlung.— Mittwoch: 20 Uhr Bibel⸗ und Gebetsſtunde. Donnerstag: Vottesdienſt⸗Anzeiger Evangeliſche Gemeinſchaft, Mannheim, U 3, 23 Sonntag; In Heidelberg Konferenz, in der Stadt⸗ halle. Vorm. 9 Uhr Feſtgottesdienſt, 14.30 Uhr Miſ⸗ ſtonsverſammlung mit Ordination; 19.30 Uhr Geiſtl. Liederabend.— Mittwoch: 20 Uhr Bibel⸗ und Ge⸗ heisltunde.— Donnerstag: 16 Uhr Frauenmiſ⸗ ſiohsſtunde; 20 Uhr Junamännepſtunde.— Freitag: 15.30 Uhr Mädchenſtunde; 18 Uhr Knabenſtunde. Katholiſche Kirche 2. Sonntag nach Pfingſten Obere Pfarrei(Jeſuitenkirche). Sonntag: von 6 Uhr an 6 Uhr Frühmeſſe;.45 Uhr hl. Meſſe;.30 Uhr Singmeſſe mit Predigt(Monats⸗ kommunion der Jüngünge und Jüngmänner):.30 Uhr Kindergottesdienſt mit Predigt(Generalkommu⸗ nion der Schüler und Schülexinnen);.30 Uhr Pre⸗ digt und levit. Hochamt mic Segen: 11 Uhr hl. Meſſe mit Predigt; 14 Uhr Chpiſtenlehre für die Jünglinge: 14.30 Ubr Herz⸗Mariä⸗Bruderſchafts⸗Andacht mit Se⸗ Fre 19.30 Uhr Eröfſnung der Aloiſiusandacht mit redigt und Segen; zugleich Fronleichnamsandacht. St. Sebaſtianuskirche— Untere Pfarrei. Sonntag: 6 Uhr Frühmeſſe und Beginn der Beichtgelegenheit; 7 Uhr hl. Meſſe mit Kommmnion der Männer; 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt und Kommunion der Schul⸗ kinder:.30 Uhx Hauptgottesdienſt mit Prediat und Oktavamt mit Segen; 11 Uhr Kindergottesdienſt mit 5 12 Uhr Chriſtenlehre für die Jünglunge; 14.30 Uhr Corporis⸗Chriſti⸗Bruderſchaftsandacht mit Segen; 19.30 Uhr Oktavandacht mit Segen. 8„ Sonntag; 5 Uhr hl. Meſſe: 6 Uhr hl. Meſſe; 7 Uhr Frühmeſſe; 8 Uhr Singmeſſe t Predigt, gemeinſ. Kommunion der männlichen ugend;.15 Uhr Schülergottesdienſt mit Predigt; 10 Uhr S und Amt mit Segen; 11.15 Uhr Sinameſſe mit Predigt“ mach derſelben Coriſtenlehre für die Jünglinge; 14.30 Uhr Herz⸗Jeſu⸗Andacht mit Segen; 19.30 Uhr Oktavandacht mit Segen. Liebfrauen⸗Pfarrei. Sonntag: Kommunionſonntag der Kinder: von 6 Uhr an Beichtgelegenheit;.30 U. ——+I+n 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt: gemeinſ. ommunion der Kinder:.30 Uhr Prodigt und Amt vor ausgeſ, Allerheiligſten; 11 Uhr Singmeſſe mit Predigt; 14 Uhr Chriſtenlehre der Jünglinge; 14.30 Uhr Herz⸗Jeſu⸗Andacht mit Segen; 19.30 Uhr Ottav⸗ andacht. Katholiſches Bürgerſpital. Sonntag: um.30 Uhr —— ſſe mit Predigt; 10 Uhr Gymnaſiumsgottes⸗ ienſt. St. Joſeph, Lindenhof. Sonntag: Kommunionſonn⸗ tag der männlichen Jugend: 6 Uhr Beichtgelegenheit, 34 Meſſe; 7 Uhr hl. Meſſé mit Monatskommunion r Jugendgemeinſchaft; 8 Uhr Singmeſſe mit Pre⸗ digt; 9 Uhr Kindergottesdienſt; 10 Uhr Ppedigt und 11 Uhr Chriſtenlehre für die Jünglinge; .30 Uhr Singmeſſe mit Predigt: 19 Uhr Oktav⸗ andacht. St. Peter. Sonntag: 6 Uhr Beichtgelegenheit: um 7 Uhr Frühmeſſe; 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt; 9,30 Uhr Hochamt: 11 Uhr Singmeſſe mit Predigt; 19.30 Ubhr Ondacht für das allerheiligſte Altars⸗ ſakrament mit Ausſetzung und Segen. Herz⸗Jeſu⸗Kirche, Neckarſtadt⸗Weſt. Sonntag: 6 Uhr Frühmeſſe und Beichtgelegenheit: 7 Uhr hl. Meſſe und Kommunion der Frauen und Mütter; 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt und Bundeskommunion der Jünglinge:.30 Uhr Predigt und Hochgant mit Se⸗ gen; 11 Uhr Kingergottesdienſt mit Predigt; 12 Uhr Ehrifti⸗Bud⸗ für die Raeueez 14.30 Uhr Corporis Chriſti⸗Bruderſchaft: 13.30 Uhr Frauenwallfahrt nach Gersheim; 10 Uhr Oktavandacht. St. Bonifatius. Sonntag: Kommumionſonnigg der männlichen Jugend; 6 Uhr Frühmeſſe und Beicht⸗ legenheit; 7 Uhr hl. Meſſe; 8 Uhr Singmeſſe mit vedigt(Monatskommunion der Schulknobenn und der geſamten männlichen Jugend):.05 Uhr Kinder⸗ ottesdienſt: 10 Uhr Hochamt mit Predigt: 11.30 Uhr ingmeſſe mit Predigt; 14 Uhr Chriſtenlehre für die Jünglinge; 14.30 Uhr Oktav⸗Andacht. St. 44757 Sonntagz 6 Uhr Beichtgelegenheit; 7 Ubhr Frühmeſſe;.30 Uhr Kindergottesdienſt mit veidigt; 10 Uhr Hauptgottesdienſt mit Prediat und dochamt mit Segen, anſchließend Chriſtenlehre für — fünglinge; 19.30 Uhr Fronleichnamsoktavandacht mi gen. St. Jakobuspfarrei, Mannheim⸗Neckarau. Sonntag (Kollekte für die Auslagen der Fronleichnamsprozeſ⸗ ſion); 2. Aloiſtan. Sonntag, 6 Uhr hl. Meſſe;.45 Uhr hl. Meſſe; 8 Uhr feierliches levit. Hochamit, anſchließ. Fronleichnamsprozeſſion: im Anſchluß an die Pro⸗ zeſſion hl. Meſſe auf dem Markmplatz; bei Regen ift die letzte A. Meſſe um 11 Uhr in der Kirche; 14.50 Uhr feierliche Veſper. St. Franziskuskirc'e, Mannheim⸗Waldhof. Sonntag ihr Beichte; 7 Uhr Kommunionmeſſe mit Früh⸗ predigt und Generalkommunion der und ———◻— 8 Uhr Predigt umd hl. Meſſe in der ldtapelle;.15 Uhr Fronleichnams⸗Hochamt und Predigt in der Kapelle der Spiegelſabrik,.30 Uhr Fronleichnams⸗Hochamt mit Predigt und Segen; um i Ubr Singmeſſe und Homilie in der Kapelle der Spiegelfabrik; 11 Uhr Schülengottesdienſt mit Pre⸗ digt und Singmeſſe; 11 Uhr Predigt und hl. Meſſe in der Waldkapelle; 13.30 Uhr' Chriſtenlehre für die Zosstach und ſakramentale Andacht; 19.30 Uhr vonleichnamsabendandacht mit Segen. St. Laurentius, Mannheim⸗Käfertal. Sonntag: 2. Aloiſiusſonntag:; 6 Uhr hl. Ki.30 U. Beichte: .15 Uhr hl. Meſſe mit Anſprache. Monatstommunſon der Frauen: 9 Uhr wredigt und Aamt; 11 Uhr Schu⸗ lengottesdienſt mit Prediat; 8 Uhr Ochtavandacht. St. Peter und Paul, Mannheim⸗Feudenheim. Sonn⸗ ta 6.30 Uhr hl. Beichte;.30 Uhr Frühmeſſe; .30 Uhr Singmeſſe(Monatskommunion der Män⸗ ner und Jinglinge):.30 Uhr Hochamt vor ausgeſ. Allerheiligſten; 11 Uhr Schülevgottesdienſt; 11.45 li. Chriſtenlehre für die Jünglinge; 14 Uhr Sktav⸗ andacht mit Segen. St. Bartholomäuskirche, Mannheim⸗Sandhofen. Sonn⸗ tag: 2. Aloiſtan. Sonntag, Kollekte, Monatskommu⸗ mion für Mämner und Jungmänner:.30 Uhr Beicht⸗ gelegenheit: 7 Ubr Frühmeſſe: 9 Uhr Hauptgottes⸗ dienſt mit amt und Hochamt 11 Uhr Schüler⸗ gottesdienſt mit Predigt und Sinaneſſe; 19.30 Uhr Aloiſiusandacht mit Segen. In der Okſav des Fron⸗ undach. ies 18.45 Uör Olkavamt; 20 Uhr Ottav⸗ andacht. St. Anton, Mannheim⸗Rheinau. Sonntag: Hohes der ganzen Pſarrgemeinde. hr hl. Beichte(mit ſren⸗ der Aushilfe) und Frühmeſſe mit Gemeinſchaftskom⸗ munion der Männer und Frauen; 7 Uhr hl. Meſſe mit Gemeinſchaftskommunion der Jungmänner, der Jumgfrauen, der chriſtenlehrpflichtigen Jugend und der Schulzugend: 9 Uhr Feſtgottesdienſt mit Feſtpre⸗ digt(H. H. Pater Joſeyh O. F.). levit. Hochamt, Prozeſſion, Tedeum und Segen; 11 Uhr Singmeſſe. Mannheim⸗Seckenheim. Sonntag: 7 Uhr Früh⸗ meſſe:.30 Uhr Kindergottesdienſt mit Kinderkom⸗ mumion;.40 Uhr Hauptgottesdienſt, anſchl. Chri⸗ lur ir die Jünglinge; 1330 Uhr Chriſtenlehre —5 1t14 30 Uör' Du ida—————— aft: 14. hr Jungfvauen⸗Kongregation; r Okbavandacht. 5 St. Bonifatiuskirche, Mannheim⸗Friedrichsfelv. Am Sonntag: 6 Uhr Beichtgelegenheit: 6 30 Uhr hl. Kommunion und Frühmeſſe; 8 Uhr Amt und(bei gutem Wetter) feierl. Fronleichnamsprozeſſion; 13.30 Uhr Fronleichnamsandacht. Wallſtadt. Sonnta Vee Uhr Frühmeſſe mit Mo⸗ watskommunion der Männer und Jünglinge;.30 U. Hauptgottesdienſt. 20 Uhr Oktavandacht. St. Thereſig vom Kinde Jeſu, EI Sonn⸗ tag:—.30 Uhr Beichte:.30 Uhr Frühmeſſe mit Predigt:.30 Uhr Hochamt vor ausgeſetztem Aller⸗ heiligſten mit Segen; 13.30 Uhr Bruderſchaftsand.; 19.30 Uhr Abendandacht. St. Paul, Mannheim⸗Almenhof. Sonntag:.15 U. Frübmeſſe: 7 Ubr Hochamt und anſchlie ßend Pro⸗ zeſſton nach Neckarau; 11.30 Uhr hl. Meſſe; 14 Uhr Oktavandacht. St. Hildegard, Mannheim⸗Käfertal. Sonntag: um 6 Uhr Beichte: 7 Uhr Frühmeſſe mit Prepiat imo⸗ f e e 1 ſeſdiat: amſchließend Chriſtenlehre; 19. Uhr Oktavandacht. W5 Ilvesheim. Sonntag: 7 Uhr Frühmeſſe mit Gene⸗ ralkommunion der Jungfrauen und der Marzaniſch. Kongregation:.30 Uhr HauptgottesMenft mit Pre⸗ Sen iz Amdat, n. der chaftsand mit Segen: r Anſ in Bruder⸗Konrads⸗Kapelle(Siedlung). 3 3 Alt⸗Katholiſche Kirche (Schloßkirche) Sonntag, 14. Juni, vormittaas 9. 3 Meſſe in deutſcher Sprache mit Prebigt. Neuapoſtoliſche Kirche Mannheim⸗Stadt, Kirche Ecke Lange Roötterſtraße * nta 5 Ubz Gottesdienſt; Gottesdienſt i Mannheim Sandhofen, Zwerchgaſſe 16 Sonntagꝛ 9 Uhr Gottesdienſt; 15 Uhr Gottesdienſt.— woch: 20 Uhr Gottesdienſt Mannheim⸗Necarau, Gießenſtr. 1. Sonntag: um 9 Ubr Gottesdi—. o ch: Kedleng ienſt. Mittwoch: 20 Uhr Got⸗ Mannheim⸗Friedrichsfeld, Neudorfſtr. 66. Sonn⸗ tag: 15 Uhr Gottesdienſt.— Mittivoch: ſt ttwoch: 20 Ubr Mannheim ⸗Seckenheim f Sonntaa: 15.30 Übr Kloppenheimer Straße 37. ottesdienſt. Sonſtige Gemeinſchaften Die Chriſtengemeinſchaft. 2 Bewegung zur religiöſen Erneuerung Sonntag; 10 Uhr Menſchenweihehandlung —0+ ore e Ahder— i— 5 1 ortrag Doflein:„Vo des Lichts in der Kunſt.“ 5 Advent⸗Gemeinde(Evgl. Ireikirche) 11. Sonntag: 10 uhr Chriſienlehre: „Chriſtus und ſeine M i 30 Uhr Bibelſtunde.— Freitag: 20 Uhr—— — Samstag: 9 Uhr Sabbanſchule; 10 Uhr Manuſkripte für den Gottesdienſtanzeiger ſind ſeweils bis Freitagfrüh an die Anzeigenabtei⸗ luna und nicht an die Schriftleitung abzugeben. Mannheim 5port und Zpiel 13. Juni Löhrich(MA) Für die Sieger beim Deutschen Jugendiest 1936 Ehrenurkunde mit der Unterschrift des Führers für die Sie- ger beim Deutschen Jugendfest, an dem in der Zeit vom 20. bis 23. Juni rund 7 bis 8 Millionen Jugendliche teilnehmen. 150 wollen meiſter werden Deutſche Junioren in Stuttgart Das vorläufige Meldeergebnis für die deut⸗ ſchen Junioren⸗Leichtathletikmeiſterſchaften am 21. Juni in Stuttgart iſt ſehr gut ausgefallen. 70 Vereine aus 12 Gauen meldeten ſchon insgeſamt 150 Athleten. Württemberg ſteht mit 54 Aktiven aus 23 Vereinen an erſter Stelle, gefolgt von Südweſt mit 25 und Bay⸗ ern mit 7 Teilnehmern. Die Nordmark ſchickt 10 Teilnehmer, am weiteſten kommen wohl die beiden Vertreter des VfB Königsberg, Schliw⸗ ſky und Hillbrecht, von denen letzterer ſchon in der Nationalmannſchaft ſtand. fjocken-Vergleichskompf Jugend Mannheim— Jugend Vorderpfalz Am kommenden Sonntag um 11 Uhr treten ſich auf dem Platz des TV 1846 Mannheim zwei Jugendmannſchaften von Mannheim und Pfalz gegenüber. Die Mannheimer Vertre⸗ tung ſetzt ſich aus Spielern von TV 46, MTG und Germania zuſammen, während ſich die Linksrheiner hauptſächlich auf die Vereine aus Ludwigshafen, Frankenthal und Bad Dürk⸗ heim ſtützen. Da beide Mannſchaften als ſpiel⸗ ſtark zu bezeichnen ſind, iſt mit einem intereſ⸗ ſanten und offenen Treffen zu rechnen. Werbeſpieltag der Turner Einen großen Werbeſpieltag führt das Fach⸗ amt Turnen am 28. Juni in ganz Deutſchland durch. Die Werbung gilt in erſter Linie den Wettbewerben der Sommerſpiele, alſo Fauſt⸗ ball, Schlagball, Schleuderball, Korbball, Ring⸗ tennis und Trommelball. Der Spielwart des Fachamts Turnen ſchreibt dazu in einem Auf⸗ ruf, daß an dieſem Tage alle Spielplätze zu Turnieren und Vereinswettkämpfen benutzt werden ſollen. Bei den einzelnen Veranſtaltun⸗ gen wird durch die Vorführung mehrerer Spiel⸗ arten die Vielſeitigkeit des Sommerſpielbetrie⸗ bes beſonders unterſtrichen werden. Rundenkampf der Fechter 12:4⸗Sieg des TVM. 1846 gegen TV. Weinheim Am Dienstag traf ſich die Säbelmannſchaft des TV. Mannheim 1846 mit den Fechtern des Turnvereins Weinheim in der großen Halle ihres Vereinshauſes zur Austragung eines Rundenkampfes im leichten Säbel, der vom Fachamt Fechten des Rfs. durchgeführt wird. Beide Vereine hatten ihre erſten Mannſchaften gemeldet. Obmann J. Stilleke(Heidelberg), der dankenswert ſich wieder als Leiter zur Ver⸗ fügung geſtellt hatte, leitete ſicher die ſchönen Gefechte, bei denen zum Teil ſehr verbiſſen um jeden einzelnen Treffer gekämpft wurde. Nach⸗ dem die erſten Gefechte nur ſehr knapp von den Mannheimern gewonnen werden konnten, gin⸗ gen dieſe aus ihrer Reſerve heraus und konnten die nun noch ausſtehenden Gefechte faſt voll⸗ ſtändig für ſich buchen. Das Kampfgericht(A. Röder und J. Kör⸗ ner, Weinheim und L. W. Kübler und A. W. von Briel(Mannheimz) unterſtütz⸗ ten den Obmann J. Stilleke tatkräftig bei der Durchführung der Gefechte, ſo daß ſich die Kämpfe in ritterlicher Art raſch abwickelten. Es war für die Anweſenden eine Luſt, das blitz⸗ artige und dennoch feine Klingenſpiel des badiſchen Meiſters P. Höfler(Mann⸗ heim) zu beobachten, der alle Kämpfe über⸗ legen gewinnen konnte. Er hat wieder bewieſen, daß er es vortrefflich verſteht, die Klinge zu führen und würdig iſt, die badiſchen Farben in dem Mannſchaftskampf gegen die Schweiz am kommenden Sonntag in Freiburg zu vertreten. Der Kampf endete mit einem überlegenen Sieg des Turnvereins Mannheim von 1846 (12:), der dadurch in den Beſitz weiterer wert⸗ voller Punkte kam. Die beſten Einzelfechter waren: P. Mannheim 1846. 4 Siege, N erh. reffer, R. Becker, Mannheim 1846, 4 Siege, 12 erh. Treffer; G. Wagner, Mannheim, 1846, 3 Siege, 12 erh. Treffer. Deutſchlond fünet gegen Jeland:0 Von Cramm und Henkel erringen Dreiſatzſiege im Davispokalkampf Auf den Berliner Rot⸗Weiß⸗Plätzen an der Hundekehle begann am Freitag der Davis⸗ pokalkampf um den Eintritt in die Schlußrunde der Europazone zwiſchen Ir⸗ land und Deutſchland. ie 2000 Zu⸗ ſchauer, unter denen man auch Reichsminiſter Dr. Frick, den iriſchen Geſchäftsträger, den Berliner Stadtkommandanten u. a. bemerkte, erlebten zwei Dreiſatzſiege der deutſchen Spie⸗ ler Gottfried von Cramm und Heinrich Henkel über die JFren Lyttleton Rogers und MacVeagh. Deutſchland führt ſomit nach dem erſten Tage bereits mit:0 Punkten. Nach 59 Minuten entſchieden Zuerſt betraten Gottfried von Cramm und Lyltleton Rogers den Platz. Ohne Satz⸗ verluſt ſiegte der Deutſche Meiſter:1,:2,:3. Wie das Ergebnis ſchon beſagt, war von Cramm hoch überlegen. Wundervolle Paſſierſchläge, weiche Stoppbälle und ein großartiges Stel⸗ lungsſpiel zeichneten den Deutſchen aus, der das ganze Feld meiſterhaft beherrſchte. Meiſt ſah man Grundlinienſpiel, das hin und wieder durch Netzangriffe des Deutſchen mit beſtem Er⸗ folge unterbrochen wurde. Herorragend war auch wieder von Cramms Aufſchlag mit ver⸗ ſchiedentlichen Aſſen. Trotzdem griff der Ire immer wieder beherzt an, aber ſchon nach ein paar Schlägen war er ſtets wieder in die Ver⸗ teidigung zurückgedrängt. Der Kampf dauerte nur 59 Minuten. Henkel klar überlegen Im zweiten Spiel trat Heinrich Henkel gegen Mac Veagh an. Er ſiegte ebenfalls ohne Satzabgabe 611,:6,•2 und vergrößerte damit Deutſchlands Vorſprung auf:0 Siege — in einem Kampfe, der auch nur eine Stunde und vier Minuten währte. Henkel war ſeinem Gegner klar überlegen, ſowohl techniſch als auch taktiſch und körperlich. Das Können MacVeaghs war doch etwas zu ſchwach, um den Deutſchen ernſtlich zu gefährden. Nach dem zweiten Satz machten ſich bei dem Iren Ermüdungserſchei⸗ nungen bemerkbar. Durch Flug⸗ und Schmetter⸗ bälle hatte Henkel das Spiel ſofort in der Hand. Den erſten Satz gewann er ſehr leicht:1. Im zweiten Satz führte der Deutſche ſchon:0 und ſpäter:1, als ſeine Konzentration nachließ. In dem gleichen Maße kam aber auch MacVeagh in Fahrt und konnte ſchließlich ſogar noch auf :5 aufholen. Ueber:5 für Henkel und„ſechs beide“ ſiegte der Deutſche dann doch noch:6, als er ſich zuſammenriß. Im dritten Satz zeigte dann Henkel wieder ſeine große Form. Wuch⸗ tige Vorhandbälle trieben den Gegner hin und her. Henkel führte:0 und:1 und gewann zum Schluß ſicher mit:2 Satz und Spiel. Deutſches Jugendfeſt 1936 am 20. und A. Juni Einteilung der Turn⸗ und Sportplätze für die Mannſchaftskämpfe reitagnachmittag fand im Mann⸗ athaus eine wichtige Sitzung ſtatt, bei 936 zur Am heimer der das Deutſche Jugendfeſt 1 Beſprechung ſtand. Man erfuhr dort, daß von der Gebietsführung der HJ im Einverſtändnis mit dem Landesbeauftragten des Rfe, Mini⸗ ſterialrat Prof. Dr. Kraft die Ortsgruppen⸗ führer des Rfe als Kreisjugendwarte beſtellt wurden. In ſeiner Eigenſchaft als Kreisjugend⸗ wart eröffnete Ortsgruppenführer Stalf die Beſprechung. Sodann reſerierte Unterbann⸗ führer Rebler über die Vorarbeiten, die feitens der HJ erfreulicherweiſe bereits er⸗ ledigt worden ſind. Nach der Bekanntgabe der Termine erfolgte die Einteilung der Plätze für die Mannſchaftskämpfe, während die Einzelkämpfe ſeitens der Schulen durch⸗ geführt werden. Die letzteren ſind bereits im ange. Am die zehn Beſten Am Samstag, 20. Juni, finden die Mann⸗ ſchaftskämpfe des Jungvolks, am Sonntag, 21. Juni, die der und am 2. Juni die des BDM ſtatt. Die Mannſchafts⸗ kämpfe erfolgen jeweils im Rahmen einer Ge⸗ folgſchaft, die bis zu 18 und mehr Teilnehmer ſtellen kann. Gewertet werden je w eils nur die 10 Beſten. Der Mannſchaftskampf be⸗ ſteht aus einem Dreikampf: 100⸗Meter⸗ Lauf, Weitſprung und Keulenwurf. Auf folgenden Plätzen werden die Kämpfe ur Durchführung gelangen: in Mannheim: V 46, Turnerbund Germania, Stadion mit ſämtlichen Feldern, Pfalzplatz, Phönixplatz, Sellweide und Herzogenried; in Neckarau: TV Jahn, VfB Kurpfalz und Paul⸗Billet⸗ Platz; in Waldhof: SV Waldhof und TV Waldhof; in Käfertal auf dem Feld des Sportclubs und in Seckenheim auf dem der Fußballvereinigung. Gegen 400 Kampfrichter nötig Wie wir mitteilen können, werden auf jedem Platz mindeſtens 200 bis 300 Jugendliche um den Sieg ſtreiten. Die Kämpfe beginnen am Samstagvormittag um.30 Uhr, am Sonn⸗ tag bereits um 7 Uhr. Intereſſant iſt noch die Tatſache, daß zu dieſen umfangreichen Kämpfen nicht weniger als gegen 400 Kampfrich⸗ ter benötigt werden. Am Samstag werden die Turn⸗ und Sportvereine über 180 Kampf⸗ richter zu ſtellen haben, die Schulen an beiden Tagen rund 200. Olumpiſches Wettrüſten der bewichtheber Deutſchlands Schwerathleten laſſen uns in Berlin Großes erwarten Die bevorſtehenden Olympiſchen Spiele haben in allen kraftſporttreibenden Ländern ein Wettrüſten hervorgerufen. Im Gewicht⸗ heben glaubte man ſchon vor einigen Jahren, daß eine gewiſſe Leiſtungsgrenze erreicht ſei, doch haben uns die vielen Rekorde der letzten Zeit in den verſchiedenen Ländern eines Beſ⸗ ſeren belehrt. Alles deutet darauf hin, daß in den erſten Auguſttagen bei den Kämpfen in der Deutſchlandhalle in Berlin eine Reihe weite⸗ rer Rekorde fallen werden.— Nicht nur in Deutſchland gab es dieſe ſtaunenswerten Leiſtungen, wie von Manger, der 270 Pfund drückte, 220 Pfund riß und 310 Pfund ſtieß. Mit dieſen 800 Pfund übertraf der Süddeutſche alle Schwergewichtler der Welt abermals, nach⸗ dem er ſelbſt ſogar es ſchon einmal auf 804 Pfund gebracht hatte. Ismayr zeigte mit 720 Pfund im Mittelgewicht, daß er allmählich wieder in Form kommt, und Wagner(Eſſen) bewies mit der gleichen Leiſtung ſeine große Beſtändigkeit. Aus dem Auslande kommen ebenfalls viele gute Nachrichten. In der Tſchechoſlawakei macht der frühere Europameiſter im Schwer⸗ gewicht, Becvar, der ſich als Spezialiſt im Fünfkampf nunmehr auch auf den Olympiſchen Dreikampf umgeſtellt hat, wieder von ſich reden. Auf 770 Pfund iſt der Tſchechoſlowake ſchon wieder gekommen.— In Oeſterreich ruhen alle Faffnengen auf dem bekannten Leichtge⸗ wichtler Fein, der ſeinen eigenen Weltrekord im beidarmigen Reißen von 212 auf 220 Pfd. ſchraubte. Von den franzöſiſchen Hebern ſind die Olympiaſieger von 1932, Duverger (Leicht) und Hoſtin(Halbſchwer) wieder in Form. Duverger ſchaffte im Dreikampf 640 Pfund und verbeſſerte ebenſo wie Hoſtin die Landesrekorde im Drücken und Reißen. Die Amerikaner, die 1932 erſtmals in den olympiſchen Wettbewerben ſtarteten und in Torlazzo einen Olympiadritten ſtellten, kommen ebenfalls ſtark in Frage. Namen wie Terpak, Mitchel, Bachtoll, Grimek und Gebr. Good wird man ſich ſchon merken müſſen. Aegyp⸗ ten verfügte immer über ſehr gute Gewicht⸗ heber, Huſſein, Mohamed und Noſſeir ſind vielleicht überlebt, dafür hat ſich der Mittelge⸗ wichtler Touny prächtig entwickelt, der jetzt in den drei beidarmigen Uebungen ſeiner Ge⸗ wichtsklaſſe alle Weltrekorde hält. Die deutſchen Schwerathleten haben ſich bei den Olympiſchen Spielen ſowohl in Amſterdam als auch in Los Angeles äußerſt erfolgreich geſchlagen und man darf auch in ihrer Heimat wieder Großes von ihnen er⸗ warten, wenn es ihnen auch immer ſchwerer gemacht wird. Rund um deutſchlands Schwimmſpoet Anſere Waſſerball⸗Spitzenmannſchaften ſind ſtark verbeſſert Der erſte Start der öſterreichiſchen Waſſerball⸗Nationalman nſchaft auf deutſchem Boden in Darmſtadt brachte zwei Spiele, deren Ergebniſſe der Entwicklung des deutſchen Waſſerballſports ein glänzendes Zeugnis ausſtellten. Feſt ſteht, daß die Oeſter⸗ reicher ihre derzeit beſte Vertretung geſchickt hatten, und zwar eine Mannſchaft, die mit einer Ausnahme genau in der gleichen Auf⸗ ſtellung ſpielte, wie ſie wenige Tage vorher gegen Ungarn ein:5⸗Unentſchieden heraus⸗ geholt hatte. Alſo zweifellos eine Mannſchaft, die eine ganze Menge können muß. Feſt ſteht, daß dieſe Mannſchaft beim erſten Spiel in Darmſtadt von einer deutſchen Auswahlſieben, die keineswegs die beſte Vertretung Deutſch⸗ lands repräſentierte, hoch mit 81 Koren ab⸗ gefertigt wurde. Zugunſten der öſterreichiſchen Gäſte ſpricht die Tatſache ihrer Reiſeſtrapazen und der für ſie ungewohnten Waſſerkälte von nur 15 Grad. Da aber das zweite Spiel wegen des ſchlechten Wetters in die Halle verlegt wer⸗ den mußte und die Oeſterreicher dort wiederum :1 geſchlagen wurden, muß man annehmen. daß die deutſche Mannſchaft, wenn vielleicht auch nicht gerade um ſechs Tore beſſer, ſo doch ganz erheblich ſtärker iſt. Das heißt aber auch nicht mehr oder weniger, als daß unſere Waſſerball⸗Spitzenmannſchaften außerordentliche Fortſchritte ge⸗ macht haben und daß dieſe Tatſache jetzt den Olympiſchen Spielen, vor dem g Kampf gegen Ungarn in Berlin ſchöne nungen erwecken muß. kerein für Raſenſi Samstag un Süddeutſche Niederlage in Mail huele am Samstag Unnſchaft gegen Poſt Ein Blick über das Geſamtergebnis Aan um 15,30 Uhr. 5 Kämpfe der ſüddeutſchen Waſſerball⸗ 4 zum gegen Ludwigsh wahlmannſchaft in Mailand gibt dem Ruch Ar.— Spiele an A8 Uhr.— Spiele fagen, um Fehlſchlüſſe zu vermeiden. uf um.45 Uhr wettkämpfe aller Lagen und Waſſe 0 l gegen§Vg. Sec renzen in Mailand, der Hochburg des amp⸗ —32—15 ernn ſchaft gegen Phö Den erreichten Zeiten nach hätte eine ſüddeut I Uht. 2. Schiler, Schüler um 11 Uh f—5 a⸗ i ebr Ig auf fremden Plätz Rennen ſicher an ſich gebracht. Umgekehrt un 16 her 1475 me in Italien das Waſſerballſpiel Fortſchri 1 cha Aht, A-Jugendman amt fofort die Erklärung für die Riederlagz htpgebel⸗Mannſche und es erſcheint notwendig, darüber einiges 10 4 eife'iſt eine füddeutſche Waſſerballmnuh nicht etwa eine Mannſchaft, die für ſrürtsplatz: Gepp Aannbeim Privat u wendigen Spezialiſten hat. S 7 1 in piele 7 Mannſchaft bei den reinen Schwi 1 re-mannfe niſchen Schwimmſports, nicht überall durch⸗ ſetzen konnte, war nicht anders zu erw Vertretung, die auf allen Poſten mit den Leuten befetzt war, in Mailand ſo ziemlich der knappe Waſſerballſieg der Mailänder :0 inſofern zu denken, als er beweiſt, daß macht haben muß, denn unſere ſüdd Kernmannſchaft iſt recht ſpielſtark und W 6 Ubr. k 2⸗ Aber wie geſagt, es wäre falſch, aus den an um 11 ut gebniſſen der Schwimmkonkurrenzen i Ne 05 n welche Schlüſſe zu ziehen. n Möe 08 Man bbalt: 1. da Neue Sterne am Schwimmerhimm Noch immer in den Monaten vor dem ginn der Olympiſchen Spiele wurden i ganzen Welt Talente entdeckt; nachher es dann immer ganz anders, und zwar ſchienen dann noch neuere Größen, von delen vorher kein Menſch etwas Zer Man kann deshalb nicht genug vor ſolchen! Roche richten warnen. Ueber Nacht iſt noch kein ien. 2 meiſter vom Himmel gefallen. Das Niveau i 1 Trſgn heute ſo hoch, daß auch die größten J“) 5 talente eine recht hübſche Zeit brauchen, neben ihrer Veranlagung mit viel Suiſh 0 höchſt ernſthaftem Training das Techni 4 erlernen, das für Weltbeſtleiſtungen nun n 4* Vorausſetzung iſt. Meiſtens fehlen bei dieſen Meldungen nur noch ganz wenige zum Weltrekord, aber gerade dieſe ga nigen Sekunden ſind der Haken an der Gachen Alſo Vorſicht mit neuen Talenten! Wißbröcker ſiegt in Saarbrück Die Saarbrückener Radrennen hatten Donnerstag unter der ſchlechten Witterung leiden. Trotzdem hielten die 4000 Zuſchat aus. Im Mittelpunkt ſtand das„Goldene der Stadt Saarbrücken“, das in der Ge An W wertung von dem Hannoveraner Wißbröch mauſt 1886 — vor Hille gewonnen wurde. Amateurmeiſer ten.Nä des Bezirks Saar wurde der Titelverteidiger fuſch, U. 31662 7 od. Oſter(Oberbexbach) vor Ney(Saarlautem.— Ergebniſſe: 10 Kilometer Rekordfahren Großimlinghaus:05; 2. Wißbröcker 10 Meler 3. Hille 50 Meter; 4. Leuer 150 Meter.. Goldenes Rad: 40 Kilometer Leuer 35:50; 2. Wißbröcker 10 Meter; 3. Hill 60 Meter; 4. Großimlinghaus 80 Meter. 50 Kilometer: 1. Hille 45:47; 2. W bröcker 10 Meter; 3. Großimlinghaus 30 N ter; 4. Leuer 666 Meter.— Geſamt: 1. bröcker(Hannover) 89,980 Kilometerz 2 pil (Leipzig) 89,940 Kilometer; 3. 1 unser eir 1 nunen Worwüclien a . Berlin(N (Krefeld) 89,840 Kilometer; 4. Leuer Neustadt 88,280 Kilometer. Berliner SC ſtark verbeſſert Drei Berliner Leichtathletik⸗Großvereine h ben beſchloſſen, in gemeinſam ausgetragenen Klubkämpfen einen möglichſt guten Plaß f Wettbewerb um die deutſche Vereinsmeiſtet ſchaft zu erlangen. SC Charlottenburg, Deu ſcher SC Berlin und Berliner Sc beganme am Donnerstag ihren zweiten Verſuch. Berei nach dem erſten Tage haben die drei Verei höhere Punktzahlen erreicht als bei ihrem erff Verſuch. Es führt der SCC mit 5820. 5 vor dem ſtark verbeſſerten BSC mit 58130 und dem DScmit 53 25.46 P. Die wichtihſ Ergebniſſe:— Kugel: 1. Reymann(BSc) 15,14 Meie Am 12. Juni 2. Stöck(SCC) 14,99 Meter.— Speer mein lb. Mann. Stöck 62,55 Meter; 2. Steingroß(SccC) Gls Ge —7 HBeerdigun der hiesigen 3 Meter; 3. Gerdes(SCC) 59,03 Meter,— 2 Meter: 1. Müller(SCc) 22,7.— 800 M ter: 1. Mehlhoſe(BSC):56,6; 2. Apfeſ I (ScC):56..— 5000 Meter: 1. Hartmant rn-. (SScC) 15:38.— 400 Meter Hürden. Giemſa(DScC) 57,3.— Dreiſprung; Bieberbach(DSC) 13,20 Meter. 4 Die Beerdigu um 1 Uhr. von Rennen zu Karlshorſt Nordſee⸗Jagdrennen(3100 RM, 3500 Meter)t Carlo(St. v. Mitzlaff); 2. Liebgard; 3. Leonatus, Hans Thoma, Reginhard. Toto: 26, L 10. Germania⸗Jagdrennen(4500 RM, 4000 nei 1. Jubel(Unterholzner), 2. Jambus, 3. Paſſatſpi Toto: 20:10. Maral⸗Jagdrennen(2600 RM, 3000 Meterhz Jidutta(Flieth), 2. Lova, 3. Torquato..: Meine Freundin, Komm voran, Marc⸗Ant Kurzer Kopf. Toto: 122, 36, 19, 26:10. Cid⸗Flachrennen(2500 RM, 1600 Meter): 1. blume(Grabſch), 2. Groll, 3. Lord Tullus..: Leoſh Kriegsflamme, Mädchenfreund. Toto: 16, 12, 18 9400. Rennen(3400 RM, 3000 Meter): 1. W0 kenflug(Anderle), 2. Roſanike, 3. Herero..: Maß cianus, Horchauf, Fauſt, Arabba, Teechen. Tolo: 18 3810. 3 Herakles⸗Jagdrennen(2700 RM, 3300 Meter): Goal(Wolff), 2. Mardonius, 3. Aigan..: Siehh bria, Perlſtab, Casco, Rolanda, Silen.— Tolof 17%½15, 44:10. Meteor⸗Flachrennen(2100 RM, 1400 Meter) Galeopſis(Rittm. v. Klitzing), 2. Fürſt Caſimir, Auerhahn, 4. Gräfentonna..: Charmante, Cohr Viſier, Ming, Marſe, Ruwer, Thronerbe, Liga. To h, 4. Creolin⸗Ausgleich(2100 RM, 1800 Meter)z Vogelfänger(Printen), 2. Atulla, 3. Drohne, 4 für'n U..: Clarice, Radau, Ob, Piccolomini, Haſh Charlatan, Volmar. Toto: 33, 14, 23, 15:10, hat heute nach e Shule im Alter + Pflichterfüllung Alle Angehör wverden den imr vergessen und i I Sill del „Hakenkre uzbanner“ —2 Juni 1936 amtergebnis Waſſerball 5 gibt dem Niede rüber ein neiden. 10 f erballmannſch ie für Schwin a ſerball die aß ſich d Samigi burg des t überall 4 zu er 44 1 e eine ſiden en mit den beweiſt, daß aut Fortſchritte ge iſere ſüdd tark und ſchne ſch, aus den 0 1⁵ h im(Blawweiß) um 10.30 Uhr. aft gegen Phönix Ludwigshafen 3. Schüler um hr. 2. Schülermannſchaft gegen SpC Käfertal üler um 11 Uhr. i Mannheim um.45 Uhr.— Spiele am Sonn⸗ •15 Uhr. heim um 11 Uhr. is s Mannheim um 11 Uhr. Mic 08 Mannheim 1. Schüler um.45 Uhr. ndbalt: 1. Handballmannſchaft gegen SpV 98 13 für Raſenſpiele e. V. Mannheim. Spiele Samstag und Sonntag, hiele am Samstag auf dem Brauereiplatz: Schmitt⸗ nſchaft gegen Poſtſportwerein Mannheim(Schwarz⸗ 30 Uhr. hen Ludwigshafen um 18 Uhr, Jugend 19 Uhr .— Spiele am Samstag auf fremden Plätzen: egrbel Mannſchaft gegen Spv Waldhof Privat m 15 Uhr.— Spiele am Sonntag auf dem Brauerei⸗ A Augendmannſchaft gegen SpVg. im um.30 Uhr. A 1⸗ Jugendmannſchaſt gegen SpC al um.45 Uhr.— ürtsplatz: Geppert⸗Mannſchaft gegen ſheim Privat um.45 Uhr. gegen FVg. Seckenheim Privat um 10.30 Uhr.— ham Sonntag auf dem Herzogenriedpark, Feld 1 1. muſcalt gegen SpVg. Sandhoſen um 13./14. Juni. Handball: Städteſpiel Mann⸗ 07 Mann⸗ Spiele am Sonntag auf dem MFC 08 Berlinghof-Mann⸗ 4. Schüller⸗ B 1⸗Jugendmannſchaft gegen : Liga⸗Mannſchaft gegen SpV Alte⸗Herren⸗Mannſchaft Noll⸗Mannſchaft Phönir Mannheim(Schwarzweiß) um 10.30 Uhr. Zugendmannſchaft gegen FB Rohrhof um.30 2Zugendmannſchaft gegen SpVg. B 2⸗Jugendmannſchaft gegen Sandhofen SpVg. B 3⸗Jugendmannſchaft gegen 1. Schülermannſchaft Darmſtadt um 15 bhr. Freiburg um 14 Jahn Neckarau um 9 Uhr. Uhr. 3. Mannſchaft gegen FỹC 2. Jugendmannſchaft gegen 2. Damenmannſchaft gegen TV Seckenheim 1. Damen um 10 Uhr.— Insgeſamt werden von 24 VfR⸗Mannſchaften Wettſpiele beſtritten. Mannheimer Fußball⸗Club Phönix 02. auf unſerem Platze: 15.15 Uhr Blaugold⸗ 13. Juni, Samstag, Privatmannſchaft gegen Sportverein Mannheim-Stadt. 16.45 Uhr Rheinſtern⸗Privatmannſchaft gegen Fußball⸗ Club Pfalz Ludwigshafen(Privatmannſchaft). Uhr AH⸗Mannſchaft gegen AhH-Mannſchaft 15.45 Uhr Hota⸗Privatmann⸗ Käfertal. — Auswärts: 18.30 Sportllub ſchaft gegen Turnverein Waldhof Blauweiß⸗Privat⸗ mannſchaft. Spielvg. 07 Mannheim 18 Uhr Weißblau⸗Privatmannſchaft gegen Rheingold⸗Privatmannſchaft. 18.30 Uhr 1. Mannſchaft gegen 1. Mannſchaft Fußball⸗ Verein Speyer. Platze: — Sonntag, 14. Juni, 9 Uhr Kohlen⸗Privatmannſchaſt gegen Sport⸗ auf unſerem klub Neckarſtadt Grünweiß⸗Privatmannſchaft. 10.30 Uhr 2. Mannſchaft gegen Turnverein Sandhofen Blauweiß⸗ Vrivatmannſchaft. abteilung gegen — Feld Ii: Fußballmannſchaft 9 Uhr Flak⸗ð zußball⸗ Standarte 171. 10.30 Uhr Schwarzweiß⸗Privatmannſchaft gegen VfR Mannheim Noll⸗Privatmannſchaft.— Auswärts: .45 Uhr B 1⸗Jugendmannſchaft gegen B 1⸗Jugendmann⸗ ſchaft VfR Mannheim. Schülermannſchaft gegen 1. .30 Uhr 1. Schülermannſchaft Spielvg. Mundenheim. .45 Uhr Gem. Jugendmannſchaft gegen Gem. Jugend⸗ mannſchaft MFC 08. 10.30 Uhr 2. Schülermannſchaft gegen 2. Schülermannſchaft Spielvg. Mundenheim. 10.30 Uhr Schwarzgrün⸗Privatmannſchaft gegen Spiel⸗ vereinigung 07 Mannheim Blauweiß⸗Privatmannſchaft. 14 Uhr Damen⸗Handballmannſchaft gegen Handballmannſchaft FV Weinheim. Damen⸗ — Allen Spielern wird der Beſuch des Trainings empfohlen, ganz be⸗ ſonders den Schülern und Jugendſpielern. Mannheimer Fußball⸗Club 1908 e. BV. Samstag, 13. Juni: 1. Mannſchaft goegen ASV Ludwigshaſen, 18.30 Uhr dort; hafen, ſchaft geg. S ſchaft gegen dort; wieſe; 1. Schäferwieſe; 17 Uhr dort. Ac⸗Mannſchaft gegen AS Ludwigs⸗ Sonntag, 14. pVg. Mundenheim, 16 Uhr dort; 2. Mann⸗ SpVg. 3. Mannſchaft gegen SpVg. Mundenheim, ſchaft,.45 Uhr Vorwärtsplatz. Spielvereinigung 07 Mannheim e. V. Spiele am Rheingold⸗Mannſchaft gegen Phö⸗ Weißblau⸗Mannſchaft, 07⸗Platz, 18 Uhr. Ennet⸗Gedächtnismannſchaft gegen Phönir Ludwigs⸗ 1. Mannſchaft gegen Feudenheim, — Spiele am Sonntag, 14. Juni: Schülermannſchaſt gegen Feudenheim, 07-Platz,.30 Samstag, 13. Juni: nir Mannheim hafen, dort, 19 Uhr. dort, 18.30 Uhr. Mundenheim, 12.30 Uhr Al⸗Jugend gegen Phönix Mannheim,.45 Uhr Schäferwieſe; A2⸗Jugend gegen Ladenburg,.30 Uhr dort; B1⸗Jugend geg. VfR Mannheim, 11 Uhr Schäfer⸗ Schüler gegen VfnR Mannheim, Eiſen-Privat, gegen Sulzbach, 15 Uhr dort; 1. Friſeur⸗Mannſchaft gegen VfR Geppert⸗Mann⸗ Fuß ball: Juni: 1. Mann⸗ 14.15 Uhr dort; .45 Uhr Lindenhofſteg. 14. Juni: der ren ab.30 Uhr Stadion, Feld 1. Sportler und Sportlerinnen im„Alpenjäger, U 5. VfB Kurpfalz Neckarau. Samstag, 13. Juni: Mannſchaft gegen Pfalz Ludwigshafen Ab auf un⸗ ſerem Platze, Beginn 18.15 Uhr.— 1. Mannſchaft Aufſtiegsſpiel gegen Neckarſteinach, hier, Beginn 15.30 Uhr; Vie Neckarau Erſatzliga gegen Poſt 1 Sonntag 13.50 Uhr; Poſt Schwarz⸗Blau Poſt Blau⸗Rot(Soldner) Feld 3; VfR Schmitt⸗Mannſchaft gegen Poſt Schwarz⸗ Blau(Klein⸗Mannſchaft) Samstag 15.30 Uhr.— Bad. Poſtſchützentreffen in Karlsruhe auf den Schießſtänden des Reichskriegerbundes Kyffhäuſer, Sängerabteilung: Fahrt ins Blaue. Treffpunkt 11 Uhr (Hencee) gegen Sonntag 9 Uhr Stadion, Karlsruhe. Sportverein Mannheim⸗Stadt E. V. Samstag, den 13. Juni: Stadt 2 geg. Phönix Mannhoim Blau⸗Gold⸗ Privatmannſchaft 15.15 Uhr Phönixplatz. Allgemeines Training für Damen und Her⸗ — Sonntag, Abends Treffpunt Woll⸗ Sonntag, 14. Juni: 2. Mannſchaft Freundſchaftsſpiel fior. Gemiſchte Jugendmannſchaft gegen Feudenbeim. gegen Neckarſteinach, hier, Beginn 14 Uhr; Jugend⸗ (-Plat,.30, Ubr.., Mannſchaft gegen Phonir mannſchaft gegen Sporttlub Käfertal, dort, Beginn Mannheim,-Plah, 10.30 Uhr. A 1⸗Jugendmann⸗.30 Uhr, Abfahrt 730 Uhr am„Deutſchen Haus“. ſchaſt gegen Vſ Mannheim, dort,.30 Uhr. B 1⸗ Turnerſchaft Käfertal e. V. Samstag, Jugend: Jugendmannſchaft gegen Käfertal, dort, 11 Uhr.— Die Spiele der A 1⸗ und B 1⸗Jugendmannſchaft ſind Spiele um den Wanderſchild. Beide Jugendmannſchaf⸗ Am Sonntag fällt die Vor⸗ Mitglieder ſollen unterſtützen, um ihnen den moraliſchen Rückhalt zu — Vorſchau für 20. Juni: 1. Mann⸗ ſchaft gegen Feudenheim(Rückſpiel auf unſerem Platze ten ſind Tabellenführer. entſcheidung. bieten. 18.30 Uhr). Poſt⸗Sportverein Mannheim e. V. Leichtathle⸗ Beteiligung ſämtlicher Aktiven an den Kreis⸗ meiſterſchaften im Stadion am Samstag und Sonntag. Vereinsmeiſterſch. d. Leichtathl.⸗Jugend am Sonntag in Frankenthal; vorm. 9 Uhr Beginn der Kämpfe.— ten: Die hafen, dort. punkt. ball: unſere Jugend Leichtathletikklubtampf gegen TuSpV Abfahrt per Auto 17.3 — Sonnta g. Handball: Spielverbot. 1. Mannſchaft Sandhofen, 10.15 Uhr gegen Viernheim. Rad.30 Uhr ab Turnhalle. ſowie Jugend ſiehe Aushang Schulhaus Rohr. Turnverein 1890 Edingen. Am Sonntag um 13 Uhr IG⸗Ludwigs⸗ 30 Uhr ab Halte⸗ Fuß⸗ in Sandhofen.30 Uhr gegen Abfahrt per 2. und 3. Mannſchaft Leichtathletik⸗Klubkampf gegen TV Seckenheim, Sport⸗ freunde Doſſenheim, TV Schwetzingen mit Alttiven, Jugend und Turnerinnen. Anſchließend um 15.30 Uhr Olympia⸗Opferſpiel Edingen/ Wieblingen komb. gegen TV Friedrichsfeld/ Ziegelhauſen nimmt vorm. 8 uhr am Turnier in Weinheim teil. komb. Die Jugend Ebepaar-»3⸗Ji.⸗Whg mit 2 Betten zu Das Niveau 4 5 1027 A- W verm. Wohnung denm Dnbeim, n Matur, 6“ ir Wo⸗ per 15..9. 9 54, n. it bra gut geeig. 3 viel 5 W. Gartesfant. Boſch, Di 0 as Techni ng talſtraße Nr. 9.— M0. 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Wiß 55 14 lometer; 2 SW Leuer erbeſſert Vereinsmeiſtet ett Deut⸗ r SC bega nen Verfuch hereit die drei Verein 1 4 vorbildlich ausgerungen. * hiesigen Leichenhalle aus. Unser einziger Sohn Eridn Schritsteller nat in stillem Kampf sein junges Leben von 24 Jahren Berlin Neurologische Klinik), Mannheim(O 6, ga), Neustadt(Weinstraße), den 11. Juni 1936. In tie fer Trauer: Helene Schweigert Albert Schweigert NHar lanne Schweigert r⸗ Samstag nachmittag 15.30 55 0 r Hürdenz eiſprung: horſt „ 3500 Meter)t b; 3. Leonatus rd. Toto: 26, M, 4000 Am 12. Juni d. J. entschlief nach kurzer. Im Alter von 58 Jahren. um 1 Uhr, von der Leichenhalle aus statt. schwerer Krankheit mein ib. Mann, unser treubesorgter Vater u. Schwiegervater, Herr Geors Brox Hausmeister a. d. Rhein. Ingenleurschule Mannheim Mannheim(N 6. 4a), den 13. Juni 1936. Iieter Trauet: Elise Brox geb. Brox Ludw. Brox u. Frau Lydia geb. Brunner Hedwig Brox, Friedrich Brox. Die Beerdigung findet am Montag. den 15. d. Mts., nachmitt. (28 455V us, 3. Paſſa 3000 Mete rquato..: Alt „ Marc⸗Antonin :10. 3 )0 Meter): 1. Oſter⸗ Tullus. 155 Le ) Meter): 14 30 Herero..: M. Teechen. Tolo: R „ 3300 Meter)z Aigan..: Sieam ilen.— Toto: „ 1400 Meter) Fürſt Caſimir, Charmante, Cohr nerbe, Liga. Tol 1800 Meter): 1 3. Drohne, 4 ziccolomini, Hann 23, 15.10 3 schule im Alter von 58 Jahren unerwartet sein Leben voll treuester Pflichterfüllung beendet. Fergessen und ihm ein chrendes Andenken bewahren. Todesanzeige Herr Geors Brox hat heute nach 34jähriger Dienstzeit als Hausmeister der Ingenieur- Alle Angehörigen der Schule und alle ehemaligen Studierende werden den immer freundlichen und hilfsbereiten 1 8 Dee Direhtion, Lehrerschait, Sludentenschaft und Angesieilie der Nneinischen ingenieurschuie Pannneim loat. Anmer aus Rußland, auffz 5 Rheindammſtraße Meerfeldſtraße. 38 Iim Vexlag d (13 993 K Möbl. Zimm. mit od. ohne Penf. ſof. — verm. Fahrbach W 163 Möbliertes Zinner ſofort zu vermiet. E 6, 8 2 Tr. lłs. 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Uli Güterrechtsregiſtereintrag vom 11. Junj 1936: Theodor Joſef Kopp, Schloſſer in Neckarhauſen und Frieda geb. Durch Vertrag vom 16. April 1936 ift Masgade, daß vereimbart mit der Maßgabe, daß'e 55 1429 und 1450 BGy keine Rran finrden, wäh⸗ rend die§s 1381 und 1382 BGB ent⸗ ſprechend gelten ſollen. Amtsgericht 76 3 b. Mannheim. Tempo-Ongen 20 Zentner Tragkroft 10 Nf. Steuer(monatlichj càa. 8 liter Benzin suf 100 Em Sofort lieferbar 54.23/24 Tel. 243 00 Stöwer Cabrio Limouſine, 4Sitzer Zußtand⸗ im gut. DKW⸗Cabrio. 2⸗»Sitz., mit 2 Not⸗ ſitzen, gebraucht,— Hore Motorrad, x 800 cem mit Seitenwagen, in ſehr gut. Zuſt. 1 Zündavy KK 200, neuwert., günſtig abzugeben. ** 715 Auto⸗Moſe Lubwigshafen Mundenh.⸗Str. 25 Fernruf 619—*+ (28 452 V) Alzeipen im l5 And immer Hichtig! Gut erhaltener 2½ to- OWel⸗ Laltwagen mit groß., o Prinſche ge 5. ihre Aenß“ marg⸗ führl. Angeb. an: Fliegerortsgr. Weinheim. iermaret. Elſäfergm 6thüferhund 8 10Mon. alt la Blutführung— (Stammb.) zu ver⸗ kaufen. 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Die Anſchauungen haben ſich geändert, in den Mit⸗ telpunkt unſeres Denkens iſt Deutſchland und das deutſche Volk getreten. Der Götze„Aus⸗ land“ iſt entthront worden. Auch die deutſche Wirtſchaft hat allmählich erkannt, daß es beſſer, richtiger und würdiger iſt, ſich auf die deutſchen Erzeugniſſe zu verlaſſen, ſtatt dem Auslande gegenüber dem eigenen Volke den Vorrang zu geben. Dieſe völkiſche und natio⸗ nale Beſinnung iſt von Partei und Staat in Verlautbarungen und Schulungsarbeit wirkſam unterſtützt worden. Die Abkehr von der An⸗ betung des Auslandes aber wurde zur natio⸗ nalen Pflicht, als der Lügenfeldzug gegen das erwachte Deutſchland Adolf Hitlers einſetzte, als der von dem internationalen Weltjudentum inſzenierte Boykott deutſcher Waren und deut⸗ ſcher Erzeugniſſe in zahlreichen Ländern der Welt dem deutſchen Volke die Lebensmöglich⸗ keiten rauben wollte. Dieſer Boykott und dieſer erforderten eine einheitliche Ab⸗ ehr. Die Abwehr konnte ſich zweier Waffen be⸗ dienen. Es konnte einmal auf die eigenen Er⸗ zeugniſſe werbend und empfehlend hingewieſen werden, wie es z. B. durch die Verwendung von Plakaten„Deutſches Erzeugnis“ geſchieht. Die andere Waffe in dieſem unter dem Motto „Deutſche, kauft deutſche Waren“ ſtehenden Ab⸗ wehrkampf beſteht in der Kenntlichmachung und dem Hinweis auf die ausländiſche oder anders⸗ raſſiſche Eigenſchaft eines Unternehmers oder auf die ausländiſche Herkunft eines Erzeugniſ⸗ es. Ein ſolcher Hinweis auf den aus⸗ ländiſchen Charakter des Konkur⸗ renzunternehmens und auf die Ausländereigenſchaft des anderen Wettbewerbers kann nicht ſitten⸗ widrig ſein. Es mag ſein, daß früher eine andere Auffaſſung über dieſe Frage beſtanden 40 Damit iſt aber noch nichts gegen dieſe heutige Auffaſſung geſagt. Früher waren auch andere, wirtſchaftlich normalere Zeiten. Früher wurde auch nicht ſolch offenſichtlicher Boykott egenüber Deutſchland geübt, wie er nach der tachtübernahme verübt wurde und heute noch gelegentlich verſucht wird. Die Entſcheidung darüber, was in der Werbung der deutſchen Induſtrie und der deut⸗ ſchen Wirtſchaft ſittenwidrig und was lauteriſt, kann nicht aus frühe⸗ ren Zeiten hergeleitet werden, das unterliegt vielmehr der Entſchei⸗ dung aus unſerer Zeit und aus unſerer Anſchauung heraus. Da aber muß berückſichtigt werden, daß im Laufe der Jahre das ganze deutſche Volk, das in ſeiner Geſamtheit den politiſchen, vor allem aber den wirtſchaftlichen Problemen ferngeſtanden hatte, von den Sorgen und Kämpfen der Außenwirt⸗ ſchaft und der eigenen wirtſchaftlichen Lage er⸗ griffen wurde, daß ſich alle Kreiſe des Volkes, Bauer, Bürger, Handwerk, mit den Wirtſchafts⸗ fragen befaßten und eine eigene Meinung bildeten. Der Kampf der unmittel⸗ bar betroffenen Wirtſchaftskreiſe blieb nicht ein Kampf dieſer Gruppe und der Regierung, er wurde zu einer Angelegenheit des ganzen deutſchen Volkes. So hat ſich aus der wirtſchaftlichen und völ⸗ kiſchen Not heraus eine neue Anſchauung ge⸗ bildet, die es als ſittenwidrig empfindet, wenn auf die Ausländereigenſchaft anderer Unter⸗ nehmen hingewieſen wird. Dieſe Ver⸗ kehrsanſchauungiſt maßgeblich, ihr haben auch die Gerichte zu folgen. In Uebereinſtimmung mit dieſer allgemeinen Auffaſſung hat daher auch das Reichsgericht in verſchiedenen Prozeſſen dahin entſchieden, daß es angeſichts des vom Auslande gegen Deutſch⸗ land geführten Wirtſchaftskampfes nicht ſitten⸗ widrig iſt, zu Zwecken des Wettbewerbs die Ausländereigenſchaft eines Wettbewerbers her⸗ vorzuheben(einige Urteile ſind abgedruckt in der Juriſtiſchen Wochenſchrift 1935, Seite 1681, und 1936, Seite 1365 bis 1371). Etwas anderes muß allerdings gelten, wenn ein deutſches Un⸗ ternehmen mit ausländiſchem Kapital arbeitet. Durch die Wirtſchaftskriſe der Nachkriegszeit war ein großer Teil unſerer Wirtſchaft ge⸗ zwungen, ausländiſches Kapital aufzunehmen, um den Betrieb fortführen zu können. Daraus kann den Betrieben im allgemeinen kein Vor⸗ wurf gemacht werden. Man muß z wiſchen importierter Ware und importier⸗ tem Kapital unterſcheiden. Es würde eine ſchwere Schädigung Deutſchlands bedeu⸗ ten, wollte man das in Deutſchland inveſtierte Kapital des Auslandes vertreiben. Es ge⸗ hört daher zu einem lauteren Wettbewerb, daß die Beteiligung ausländiſchen Kapitals an einem deutſchen Unternehmen im Wettbe⸗ werbskampf nicht hervorgehoben' wird. Wer dieſer allgemeinen Anſicht zu⸗ widerhandelt, verſtößt damit gegen die für den lauteren Wettbewerb aufgeſtellten Beſtimmun⸗ gen und handelt ſittenwidrig. Das hat eben⸗ falls das Reichsgericht(Juriſtiſche Wochenſchrift 1936, 1935) entſchieden. Seiner Entſcheidung kann nur beigepflichtet werden. R. Leppin. Das ernste Spiel um den Franken beginnt, Um die Ahwertung der französischen Währung/ Die drohende Inilation und der Mittelstand/ Blums Optimist 1 Als der jetzige franzöſiſche Miniſterpräſident Léon Blum noch in der Oppoſition ſaß und im „Populaire“ gegen die dratoniſchen Notverord⸗ nungen des Herrn Laval ſchärfſtens polemi⸗ ſierte, wurden von ihm und vielen ſeiner poli⸗ tiſchen Freunden Rüſt ungsbeſchränkun⸗ gen empfohlen, um der Kriſe wirtſam zu be⸗ gegnen. Gleichzeitig kurſierte in iaternen Krei⸗ ſen unter den Radikalſozialen das Gerücht, daß der Sozialiſtenführer inflationiſtiſchen Erwägungen durchaus nicht abgeneigt ge⸗ genüberſtehe, da er mit dieſen Ideen eine ſyſte⸗ matiſche Aufreibung des bürgerlichen Mittel⸗ ſtandes bezwecken wolle, um eine Proletariſie⸗ rung des Landes zu beſchleunigen. Dieſe beiden Wege hat Léon Blum noch vor ſeinem Machtantritt aufgegeben, denn ſchon in ſeinen Wahlreden verſprach er, von Wäh⸗ rungserperimenten abzuſehen. Und trotzdem ſcheint er ſich bis heute noch nicht für eine klare finanzpolitiſche Lage entſchloſſen zu haben, wofür beſonders bezeichnend war, daß er erſt in ſeiner Antwort an die Oppoſition überhaupt zur Währungsfrage Stellung nahm. Die Verſicherung an ſich, daß währungstechniſche Ueberraſchungen nicht bevorſtänden, konnte allein ſchon inſofern kein überzeugendes Gewicht er⸗ langen, als ſie im logiſchen Widerſpruch zu den ſozialen Reformen des neuen Regierungschefs ſtand, die bekanntlich nur mit einem rieſenhaf⸗ ten Koſtenaufwand zu löſen ſind. Hinzu kommt noch die ſchleichende Kriſe, an der Frant⸗ reich ſeit 1932 leidet, und die alle Regierungen ſeitdem vergeblich zu meiſtern verſuchten. Deviſenreſtriktion zu erwarten Der neue Gouverneur der Banque de France, Herr Labeyrie, iſt noch ein unbeſchriebenes Blatt und gibt durch ſeine Perſon keinerlei An⸗ haltspunkte für eine neue Finanzgeſtaltung, und wenn wir uns überhaupt an offizielle Ver⸗ lautbarungen halten wollen, ſo bleibt nur eine Andeutung des neuen Finanzminiſters Vin⸗ cent⸗Auriol, nach der Deviſenreſtrik⸗ tionen für die allernächſte Zeit bevorzuſtehen ſcheinen, die als eine Art Notmaßnahme vor⸗ übergehend in Kraft treten würden und bei der großen Maſſe keiner beachtenswerten Ablehnung begegnen dürften, beſonders wenn es Herr Blum verſteht, die Notwendigkeit der Beſchrän⸗ kungen populär zu begründen. Allerdings dürfte eine ſolche Politit in vielen führenden Wirt⸗ ſchaftskreiſen, insbeſondere bei den Finanzie⸗ rungsbanten eine erbitterte Gegenwehr auslöſen, nachdem von dieſen Intereſſenten in den letzten Wochen mit Hilfe der Tages⸗ und Fachpreſſe eine ſyſtematiſche und zielbewußte Propaganda zugunſten einer Devalvation durchgeführt wurde, wobei man ſich der Namen bekannteſter Wirtſchaftstheoretiter bediente, wie des Profeſſors Riſt oder des ehemaligen Fi⸗ nanzminiſters Germain⸗Martin, der ſeine recht intereſſante Theorie in einem vor zwei Jahren erſchienenen Buche„Sommesnous sur la Bonne Route?“ feſtlegte. Bedenken gegen die Abwertung Gegen die Abwertung, die der Hochfinanz durchaus gelegen käme, müſſen der Regierung außer den rein politiſchen Rückſichten mannig⸗ fache Bedenken auftommen, und ihre legale, ſofortige Durchführung— etwa nach dem Mu⸗ ſter Belgiens— ſcheint völlig untragbar, denn noch ſind die unliebſamen Erfahrungen, die die Kartellierung von 1924 mit ihren Experimenten gemacht hatte und die eine grundlegende Er⸗ ſchütterung des Vertrauens des fran⸗ zöſiſchen Kleinkapitaliſtentums zur Regierung nach ſich zogen, in aller Erinnerung. Ueberdies erſcheint die Abwertung beſonders gefährlich in einem Augenblick, in dem die Dollar⸗Pfund⸗ Relation noch keine endgültige Feſtlegung er⸗ fahren hat. Wenn von den Deflationiſten als beſonders„ſtichhaltiges“ Argument, das für ihre Auffaſſung ſprechen ſoll, vorgebracht wird, eine Abwertung werde das Fluchtkapital wieder zurückfließen laſſen, ſo muß man dem eine beſondere Stepſis entgegenbringen, denn die Abgänge dürften in erſter Linie auf die Steuer⸗ und Sozialverſicherungs⸗ pläne der Regierung zurückzuführen ſein, und das geflüchtete Kapital wird vorerſt aus dem Verſteck das Verhalten der Regierung be⸗ obachten. Vergeltungszölle drohen In dieſer Auseinanderſetzung wird ferner das Thema erörtert, daß der intervalutariſche Franten⸗Kurs gegenüber den angelſäſiſchen Län⸗ dern um etwa 25 v. H. überbewertet iſt, beutsch-sqchweizerische Wirtschaftsbeꝛziehungen Zur Kündigung des Abkommens lber den Warenverkehr Die deutſch⸗-ſchweizeriſchen Wirtſchaftsbe⸗ ziehungen leiden ſeit längerer Zeit unter ge⸗ wiſſen Schwierigkeiten, die im Weſentlichen auf die deutſche Deviſenlage zurückzuführen ſind. Im April vergangenen Jahres hatte deshalb die Reichsregierung mit der Schweizer Bun⸗ desregierung ein Abkommen getroffen, das eine zweiſeitige Regelung des Waren⸗ und Ver⸗ rechnungsverkehrs zwiſchen Deutſchland und der Schweiz vorſah. Wenn dieſes Abkommen jetzt von der Reichs⸗ regierung mit Wirkung zum 30. Juni gekün⸗ digt wurde, ſo iſt dieſe Maßnahme darauf zu⸗ rückzuführen, daß die deutſch⸗ſchweizeriſchen Handelsbeziehungen auf Grund dieſes Abkom⸗ mens nicht den Verlauf genommen haben, den man urſprünglich bei ſeinem Abſchluß auf bei⸗ den Seiten erwartet hatte. Das Abkommen konnte nur funktionieren, wenn der gegenſeitige Warenaustauſch in einem gewiſſen Verhältnis ſtabil erhalten werden konnte. Das iſt jedoch nicht der Fall geweſen, ſondern im Gegenteil wurde die Schweizer Einfuhr aus Deutſchland im Verlaufe des zurückliegenden Jahres erheb⸗ lich eingeſchränkt, ſo daß ſich daraus zwangs⸗ läufig Transferſchwierigkeiten ergeben mußten. Die Schwierigkeit liegt vor allem darin, daß die Schweizer Stellen einmal an einer För⸗ derung der Schweizer Fremdeninduſtrie inter⸗ eſſiert ſind, andererſeits aber ſich die Schweizer induſtrielle Erzeugung gegen eine deutſche Kon⸗ kurrenz ſperren möchte. Die Lage iſt alſo zu⸗ gegebenermaßen für die Schweiz nicht ganz einfach. Auf deutſcher Seite liegen die Ver⸗ hältniſſe jedoch nicht anders, wenn auch weit klarer. Deutſchland kann ſeinen Verpflichtun⸗ gen gegenüber dem Verrechnungsabkommen nur dann nachkommen, wenn es in die Lage verſetzt wird, eine entſprechende Aus⸗ fuhr nach der Schweiz durchzuführen. Die Verminderung der deutſchen Ausfuhr nach der Schweiz, die im übrigen keineswegs den normalen Handelsbeziehungen der frühe⸗ ren Jahre entſpricht, läßt die akute Gefahr einer neuen Verſchuldung auftauchen. Daß eine derartige Entwicklung für die deutſche Wirt⸗ ſchaftslage untragbar iſt, dürfte auch auf Schweizer Seite einleuchten, zumal ein der⸗ artiger Zuſtand auch für die Schweiz nicht gewinnbringend ſein könnte. Die deutſche Reichsregierung ſah ſich deshalb gezwungen, ſchon vor einigen Wochen der Schweizer Re⸗ gierung eine entſprechende Aenderung des Verrechnungsabkommens vorzuſchla⸗ gen. Bedauerlicherweiſe haben jedoch die deut⸗ ſchen Vorſchläge, die einfach durch zwingende wirtſchaftliche Notwendigkeiten bedingt waren, auf Schweizer Seite nicht das notwendige Ver⸗ ſtändnis gefunden. Dagegen waren die von der Schweizer Regierung gemachten Gegenvor⸗ ſchläge für die deutſche Wirtſchaftslage völlig untragbar. Der jetzt erfolgte deutſche Schritt bedeutet daher nur eine vorſorgliche Schutzmaßnahme für die deutſche Wirtſchaft. Wie zugleich von deutſcher Seite betont wurde, ſoll damit nicht eine Wie⸗ deraufnahme der Verhandlungen ausgeſchloſſen ſein, zu der ſich Deutſchland ſelbſtverſtändlich jederzeit auf der Grundlage der von ihm ge⸗ machten Vorſchläge bereit erklärt. Der augen⸗ blickliche Zuſtand iſt in jeder Hinſicht zu be⸗ dauern und man wird daher der Hoffnung Ausdruck geben dürfen, daß die zuſtändigen Schweizer Stellen ſich doch noch von der Zwangslage, in die Deutſchland in dieſer Be⸗ ziehung verſetzt iſt, überzeugen laſſen. Unveründerter Stickſtoffmartt Entſprechend der vorgerückten Jahreszeit hat der Abruf von Stickſtoffdüngemitteln im Monat Mai ſtark nachgelaſſen, jedoch überſchritt er noch leicht denjenigen des gleichen Monats des Vorjahres. Der bisherige Vorſprung im Abſatz der Monate Juli/ Mai gegenüber den gleichen Monaten des vorigen Düngejahres bleibt im ganzen unverändert. Neben den aus der laufenden Erzeugung angebotenen Sorten ſteht aus größeren Lagerbeſtänden noch Nitrophoska IG(kalthaltig) zur ſoſortigen Lieferung zur Verfügung. Die Durchfüh⸗ rung der Erzeugungsſchlacht bedingt eine entſprechende Lagerhaltung bei den Wiederverkäufern in den jetzt in der Landwirtſchaft erforderlichen Düngemitteln. Zum aleichen Zwecke halten auch die Auslieferungslager die verſchiedenen Sorten laufend zur ſofortigen Lieferung vorrätig. Für die am 1. Juli 1936 unverkauft auf dem Lager der Wiederverkäufer vorhandenen Reſte von Stickſtoffdüngemitteln wird, ſofern der Bezug nach dem 1. April dieſes Jahres unmittelbar von den Werken oder Werkslagern für den Frühjahrsverbrauch erfolgt iſt, der Unterſchied zwiſchen dem bezahlten Preis und dem für den 1. Juli 1936 feſtgeſetzten Preis gutge⸗ ſchrieben. Reichstagung der Bekleidungsinduſtrie Anläßlich der dritten Reichstagung der Wirtſchafts⸗ gruppe Bekleidungsinduſtrie und des Reichsverbandes der deutſchen Bekleidungsinduſtrie, die unter der Pa⸗ role„Durch Rationaliſierung und Moderniſierung der Welt voran“ vom 12. bis 15. Juni in Berlin ſtatt⸗ findet, wird auf der am Samstag, den 13. Juni ſtatt⸗ findenden Haupttagung der Leiter der Wirtſchafts⸗ aruppe Bekleidungsinduſtrie und des Reichsverbandes der deutſchen Bekleidungsinduſtrie, Herbert Tengel⸗ mann, ſprechen und der Hauptgeſchäftsführer der Wirt⸗ ſchaftsgruppe Betleidungsinduſtrie, Dipl.⸗Kauſmann Direktor Otto Jung, über„Gegenwarts⸗ und Zulunfts⸗ aufgaben der deutſchen Bekleidungsinduſtrie. Der Ge⸗ ſchäftsführer der Reichsgruppe Induſtrie, Dr. Guth, ſpricht über das Thema„Zweck und Ziel der Organi⸗ ſation der gewerblichen Wirtſchaft“. Miniſterialrat Krüger vom Reichskriegsminiſterium ſpricht über „Wehrwirtſchaftliche Aufgaben der deutſchen Berlei⸗ dungsinduſtrie“ und der Sondertreuhänder für Heim⸗ arbeit im deutſchen Bekleidungsgewerbe, Oberregie⸗ rungsrat Körner, über„Der Lohnſchutz in der deut⸗ ſchen Bekleidungsinduſtrie“. und daß ein Ausgleich ſofort hergeſtellt werdel müſſe. Dies ſcheint jedoch nicht ſo ohne weitere durchführbar, da ein„Gentlemen⸗Agreement zwiſchen Frankreich, England und Amerita en loſe Verhandlungen benötigt. Weicht man Verhandlungen aus, da die Zeit drüng handelt man ſelbſtändig, ſo beſchwört man genmaßnahmen derjenigen Länder herbei, durch eine Devalvation ſich geſchädigt füh Im Falle einer plötzlichen franzöſiſchen Ab tung iſt alſo in erſter Linie eine Reattion Eng⸗ lands und der USA zu erwarten, die ſich ih ſeits zu„Vergeltungszöllen“ entſchließen den. Alle dieſe Erwägungen erfüllen die ver wortlichen Wirtſchaftsexperten mit grbd Sorge. Wie man uns aus Paris mitteilt man ſich in den Kreiſen der Regierung v darüber im tlaren, daß man die augenblicklic franzöſiſche Situation nicht mit der wüht politiſchen Lage Englands im Jahre 1931 der Vereinigten Staaten im Jahre 1933 gleichen könne, und man wendet für di tige Finanzgeſtaltung ſein Augenmerk be neren Maßnahmen zu, d. h. einem Golden bargo und einem darauf folgenden Dehi⸗ fenbeſchränkungsgeſetz. Allerdings her zweifelt man auch nicht, daß es ſich hierbei n um eine vorübergehende Kampferſpritze handeln würde, wenn man nicht ſpäter doch eine ſchritt weiſe, progreſſive Abwertung um 35 bis 30 durchführt. Maßnahmen gegen Kapitalflucht Schon jetzt haben die franzöſiſchen Behünd recht ſcharſe Anordnungen zur Verhinderung der Kapitalflucht erlaſſen, und in England net man jeden Tag mit einem franzöſt Goldausfuhrverbot, das praktiſch mit eien Aufgabe des Goldſtandards gleichzu⸗ ſetzen wäre. Ausgezeichnete Kenner des fra ſiſchen Wirtſchaftslebens verſichern ſchon langer Zeit, daß es Frankreich nicht mehr mög' lich iſt, am Goldſtandard auf der jetzigen Gold⸗ parität weiter feſtzuhalten, vor allem wegen des allgemeinen Mißtrauens gegenüber der Wih⸗ rung und des aus dem Gleichgewicht geratenen Haushalts. Einige andere Gründe ſollen mur ſtichwortartig verzeichnet werden: Kapital und damit Zuſammenſchmelzen der Ge ſtände der Bänt von Frantreich, Fur einer raditalen Steuergeſetzgebung, das Budgen defizit, vor allem verſchuldet durch ungehelng Ausgaben für die Rüſtungen, verſtärtte 3 rückhaltung der kleinen Sparer. Schließlich auch nicht zu überſehen, daß die Noten, preſſe in den letzten Wochen ſtark in gung geraten iſt. ntog. 14 vun ffschbörse Gute K Aussel Rieet er geprünte Kar Mamrse1, coilir vernruf 23318 Selt 36 Jahren ür elstungen in der r* n Als Herr Leon Blum vor wenigen Tag Moderno. ſeine ſozialen Projekte betannt gab, ſchien Werkstät Problem der Währung für ihn nur eine ſel pl 1 däre Rolle zu ſpielen; er ſcheint davon üh 5 8 zeugt, daß die geſamte Wirtſchaft durch ſfa K3 83 liche Mehrausgaben größten Ausmaßes an 01 enar kurbelt werden könne. Wieweit er dabei auf Hohlsaum folgreiche innere Anleihen hoſfen lan ieen zur Zeit noch nicht zu überſehen, beſond EStiekerei wenn man berückſichtigt, daß das Großtap Spitzen eir den ſozialiſtiſchen Experimenten naturgen Stoffknöp Stepſis und Ablehnung entgegenbringt, da g„— Tendenzen der Regierung auf eine kontrh— lierte Wirtſchaft ausgerichtet ſind. Man ſchüßt— in unterrichteten Kreiſen die notwendigen Soh deranforderungen beſonders für die Rüſtunge und für das Arbeitsbeſchaffungsprogramm g 15 Milliarden Franken, für die in erſter L die Bant von Frantreich zu ſorgen hätte. Wi rungspolitiſch ſpielt dabei jedoch eine vielleig entſcheidende Rolle, daß dadurch der Frane m weitere 10 v. H. überbewertet wird. Gelingt! dem neuen Miniſterpräſidenten nicht, dies— lemma zu überwinden, ſo dürfte ſeinem faaht nett ein ähnliches trauriges Schickſal beſchied ſein, das vor Jahren das„Linkskartell“ erel Sch⸗B. Rhein-Mainische Abendbörs Eher leichter An der Abendbörſe ſetzte ſich die Abſchwächung g den Altienmärkten eher noch fort. Das Angebot m nicht ſehr groß und fand zu den teilweiſe noch leſt ermäßigten Kurſen Unterkunft. IG Farben auf gi des Mittagsſchluſſes mit 170½ behauptet. Hoeſch 1 Prozent leichter, Verein. Stahlwerke mit 9y eh „Prozent niedriger. Im übrigen hörte man die M iagsbörſenkurſe. Auch Renten ſehr ruhig und ohne! ſondere Veränderung. Altbeſitz mit 113½ genannt, Bi Auslandsrenten waren Kronen⸗Bosnier mit 8½ gege cie Stẽrhunęs- Zentrole, vor oͤnstaltungen i aeee 7,80, Ungar⸗Kronen mit etwa 35%(3,40) zu hören, geblich ſeien größere Poſten dieſer Anleihen hei Warentauſch in Zahlung genommen worden. Auch im Verlauf blieben die Aktienmärkte ſehr fi— und ohne Sonderbewegung. IG Farben unverände Hau 170½, ͤ Ä AKaufhof Prozent über Berliner Schluß Holzmann und Mannesmann bröckelten noch etwas Dr. Wilhe Von deutſchen Anleihen blieben Altbeſitz 113½ B lpertreter: Karl.“ Großbanken DD⸗Bank/ Prozent leichter. Etwas me ler(in Urlaub).— beachtet waren in der Anlehnung an die nachbörs lermann: für politif f Wi n k u ungles und Steigerung kleine Oſtwerte, von denen ſchließ 1 Kronen⸗Bosnier mit 8½, Ungarn⸗Kronen mit 30f fik—5— geſetzt wurden. Talon⸗Serben 35 Prozent, Ungar 2 ſüt CC⸗Werte ½ bis ½ Prozent feſter zu hören. lin Meſfel: für Spor Banken waren DD-Bank ½ Prozent leichter, die line j1 tleitün, gen Banken unverändert. Die Nachbörſe war Char ollenſtr los, IG Farben weiterhin 170½ zu hören. er, r Berliner— Metalle zechſiunden der Schr (außer Mittwoch Amtl. Preisfeſtſetzung für Kupfer, Blei u. 3 Ferlagsdirektor: Ku Berlin, 12. Juni. RM per 100 Kilo, Kupft lug und Verlga: Hat Tend.: ſtetig; Juni, Juli, Aug. 40,75 U. Br, 0% e— Sept. 47,5 G: Stt. 183,5 G; Rov, 48,75 f. Bas und E Tendenz: ſtetig; Juni, Juli, Aug. 20,5 n. Br. h 5 en“ Sept. 20,75 G; Okt. 21 G: Nob. 21,25 G. 315 den Anzeigenteil Tendenz: ſtetig; Juni, Juli, Aug. 19 n. Br. heit iſt Preisliſte Sept. 19,25 G; Okt. 19,.5 G; Nov. 19,75 G. Uheimer⸗ und 6 Durchſchnitt 1 X Mannheim u Getreide 4 Schwetzingen Rotterdam, 12. Juni. Schluß.) We ur Juni 4,67, Sept. 4,72/½., Nov. 4,75, Jan. 4,77½ 10 Mais: Juni 62½, Sept. 61½¼½, Nov. 62, J 13. Juni 1936 Fmie u belauull- der heulsche brouchl, wenn er elwos unlefnehmen will, eine, abe noch beszer 2 floschen Wein, So heurlellis def Alkanzlef unser Wäillenskrofl, J5, Aulmunlerung zur techlen ZTeil gebrouchl jeder, abef es muh nichſ Alkohol sein, zondem gezüncdler in Quick mil Leriihin- eine Subsſont feischef Aulbousſoſſe in Würleln. Quick slörkf Herz und NMerven— gibi Kroit und Ausdauer 100 auh die lihang.— Venuchen Sie bille Prohn BMM. 20 in 4 Soieh vi leanhin probe groſi · hlormos,— zaui einer auelle „Hakenkreuzbanner“ Lireus carl Hagenbeck Läglicl. 2 Vorstellungen 330115 0. von 10 bis* Uhr 0 Quick undehr krmtenichfers Fführtückskräufeftéee ten. 2258 Fett⸗ „woche Fu An Halebel ergeſtellt werden ſo ohne weitere nen⸗Agreement“ 1d Amerika Slch. Dlamefartuem sonnteg, den 14. Juni, 15 Uhr und 17.50 Unr Llehtblider · Vortrag: Der Verlauf der totalen Sonnenfinsternis am 19. Iuni und Fllmvorfuhrung: Küppersbusch nur das Allerbeste zeit drängt und chwört man Ge⸗ nder herbei, eſchädigt fühlen. 4 zöſiſchen Abwen ⸗ e Reattion Eng en, die ſich ihren⸗ ntſchließen wün⸗ 4 14.-24. Juni 30 FESTAUFFUHRUNGEN m. hervorragenden Gãen Volksſeste in der Altstadt len die veran⸗ Auꝛkunfſ und hrogramme j f 3— 2— 14 2* em Mach der ⁊irkus- Vorstellung beosuchen wir:FFFF f I Aon f negierungg an 2— 66 in ger ein kunstlefischer Grobflim der Uts ie augenblickliche dernsten Aus- eder N Jö erheim am Meßplatz sEEFEFFFEDE J 13. 4— 55— 3 3 Mahnnelm 55 schon von Elntritt 50 Pfg. Schüler 20 Pfg. hre 4— àa s aus der guten eilne ime W1 volseistunuen- Veriungeruns un A. Knocler]] Samstag, den 13. Inni 1936: Mik..60 an fffffffffäataisastaszaI ven ee Vorſtelung Nr. 340 monatlich.— lgenden Devi⸗ 22 65 36 lMiete& Mr. 25 Sonderm. 4 Nr. 13 Tiermarkt Allerdings„Markgräflernof“ Renaurant Engel der Troubadour ſich hierbe bie gutborgerliche Goststòtte Zum 39 2 50 lanstrone(Me⁰ltIN detonnt gute khche IEnmmerand.— Mumir von F. Verdi m B bis 30 fremdenʒim. Jod. Somstag Vorlungerung-Gepflegte Weine- Anfang 20 uhr Ende nach 22.15 Uhr„ Welde-Bier Spez.-Ausschenée Inh.: for frũhlahr und Sommer- dische Biſdor, lachond Neues Tneater — Das Hakenkreuzbanner liegt in allen Lokalen auf Sonne- vlele Wöünsehe wier · den wochl Klelderwünsche zind leichior orſuliſ mit oine- Mannnelm Heute, Samstagabend, trifft bei mir ein K Ferhn 1——— Samstag, den 13. Juni 1936: Zeltunglesen ſv n 93 NIX gröterer Transport ostir. en z irtschaft Zum Komet rangstraſe 14 Bomhetuna Ar. di iut pient · BIxIErrrp] Rlilchkifhe em fran NS⸗Kulturgemeinde Mannheim n 4 94— gentur 54% N E am Mesßplatz 1 5i3—ßſonne Zeitung 4n nner des 1 donmteg,14 zunl kisene schlochtung— Gute Weine— pfime Pfisterer-Blere— weizenblere Gfüppe b J1 340 geht er nichtllMannnem, M 4. 13fstan: nottstr n wonnung: witteiabschstr8 chern ſchon 1 in willig Nr.—700. en möh⸗ bbe fischbörse Grones Mebenzimmer fomilie Peter Flieker er jetzigen Gold⸗ alem wegen nüber der Wüh⸗ LUdwig x bla⸗ Hbend zewicht geratenen ründe ſollen mu bb am 1 4 ee um Neckarstrand“ mos onen Schluß 4 der Luſtſpiel in 1 Akt von Ludw. Thoma ich, Furcht* Gute Kkche— kigene schlechtune— 3 Weine* 1 0 4 Ausschonk: Das gute„Schwetzinger Schwenengold““ Die klelnen verwondlen.. der Anzeigen-Annehme für die r. Salihig 1. die Note— Eſter Klaſſe n ſtark in Be iiminnmmnünnannnmdübiäentntüffüigü Bauernſchwant in 1 Akt von Ludwig Thoma., Montag-Morgen⸗ Mo derne Verkaufsstelle für wenigen Tage t gab, ſchien da nnur eine ſerin eint davon über Aus Kantenarbeiten er dabei auff. 6 fehen de Stiekerei Werkstätte fu pPlissee aller Art Dekatur ſehen, beſondeß Mannheim, Qu 3, 21 34 Martiplat 15 Spitzen einkurbeln blorchen⸗Drogeri 55 W eitenönfe vsn, Femeprscher 224 90 0 D 5 LTON le Hhols-Kbeien Modezeitschriften werden ſchnell und fachgemüß aus⸗ Schnittmuster geführt. Kopien auf Agfa⸗Hoch⸗ Inh. E GOEDE glanzpapier.— Apparate, Platten, genbringt, da d eine kontt Filme, Ledertaſchen, Stative, billig. Anfang 20 Uhr. Gold. Lamm E 2, 14 Nöhe poredeplatz Heute Samstag Schlachtfest Ende 22.15 Uhr. Es lädet höfl. ein J. Neumann Ausgsobe lst jeweils 5onntag 11 Unr ſind. Man ſchi otwendigen 8 ür die Rüſtu igsprogramm ie in erſter L irgen hätte. A och eine viell ich der Frane un wird. Gelingt 2 n nicht, dies A rfte ſeinem Rahh⸗ chickſal beſchieden nkstartell“ ereilt Sch⸗ hendhörse —— er geprüfte Kammerjäger makbantekvs, coinnistrane 10 delt 36 Jahren ſür Hbehstleistungen in der Sonntag, 14. Juni: Nachm.⸗Vorſtellung, für die Motorenwerke Mannheim— ohne Karten⸗ verhauf: KLaufeins Glück“, Operette von Fred Mahmond. n 14.30 Uhr, Ende nach 17 Uhr. Abends: Miete A 27, Sondermiete A 14:„Tosca“, Oper von G. Puceini. Anfang 20 Uhr, Ende gegen 22.30 Uhr. Montag, 15. Juni: Miete H 26, Sondermiete H 14 u. für die NS⸗Kulturgemeinde Mann⸗ heim Abt. 233—234, 307—309:„Eine Frau ohne Bedeutung'“, Schauſpiel von Os⸗ car Wilde, Anfang 20 Uhr, Ende 22.30 Uhr. zchmeckt famos wie man es von dreulick's Kukkee ——— sbekümpiung ie Abſchwächung Fan 4 erwartet. Dienstag, 16. Wd ⸗Vorſt., Schülerm. B: Das Angebot n„Diener zweier Herren“, QOper von teilweiſe noch 0 f 0 8 Kuſterer. Anfang 15 Uhr, Ende nach à Farben auf hihe efeslbef Go eler Mis ll0 17.15 Uhr.— A bends: Miete E 26, Son⸗ hauptet. Hoeſch in bruster fosengarten 125 Cr. 70 4 derm. E 13:„Fohannisfeuer“, Schau⸗ 5. 14 eun Haupteingang) arsnal 1 Aung ſpiel von Hermann Sudermann. Anfang 1— 20 Uhr, Ende nach 22 Uhr. 135 gen as gute Konditorei-Kaffee„r 60% Mittwoch, 17. Juni: Miete 27; zum erſten znier mit die Sterlhunęs- und Verkeuts- 125 01. Male:„Guſtav Kilia 70 Schauſpiel von (3,40) zu hören, Zentrole, vot und nach Ver- unübertrelflich Harald Bratt. Anfang 19. 30 Uhr, Ende ſer Anleihen beh en4., 1a K etwa 22.15 Uhr..—— in worden. Donnerstag, 18. Juni: iete B Sondermiete ktienmärkte ſen B 14: 5 n 475 vanni“„Oper von W. A. Sanden a Hauptſchriftleiter: Mozart. Anfang 19.30 Uhr, Ende 22.30 Ühr. r Berliner Schli elten noch etwas Altbeſitz 113½ V leichter. Etwas Dr. Wilhelm Katter pertreter: Karl M. Hageneier: Chef Del—00* aub). e für Politik: Dr. W. mann. vom Dienſt: Tüdel Freitag, 19. Juni: Nachm.⸗Vorſtellg., Schüler⸗ mietie C:„Diener zweier Herren“, Oper von Arthur Kuſterer. Anfang 15 Uhr, an die nachbörsl für politiſche Nachrichten: Dr. W. Kicherer; End ch 17.15 Uhr.— Abends: Miete iriſchafrspokitit und Handel: Wilhelm“ Ratzel; füi nde na kronen flävrich Sarttbage: 6 25:„Johannisfeuer“, Schaufpiel 5 1 liuwolitik, Reuhelon und Beilagen: i. Dr. von Hermann Sudermann. Anfang 20 Uhr, Prozent, Ungat hr eß 35 Unpolitiſches: Fritz Haas: füß- Lotalez: Ende nach 22 Uhr. ſer zu hören. UrSport: Jul. Etz; ſämtt, in Manneiſm. 5 nt leichter, die luiß meſha j1 tleiung; Bans Graf Reifchach, Berlin Samstag, 20. Juni: Miete C 27, Sondermiete ichbörſe war umſaß n rlot M. ime 05—5 ſämtlicher Original⸗ C14:“„Gu'ſtav Kilian“, Schauſpiel von i ger Berliner Mitarbeiter: Wi. Johann v. Leers, Harald Bratt. Anfang 19 30 ühr, Ende 2 Berlin⸗Dahle een der Schriftleitung: Ta pfer, Blei u. 1 00 Kilo. Kuyfet Sprechſlunden der Verla „,75 n. Br, 46,75 0 au amstag und b, 48,75 G. Ble. e Echrifneiluna: Sammel⸗Rr. 3542 201 4 34 den Anzeigenteil verantw.: Kart z. 19 n. Br. 10 0 iſt Preisliſte Nr. 5 für Geſamtauflage leinſch 19,75 G. 3 Durchſchnittsauflage Mai chluß.) Weizen ,„ Jan. 4,77½ Nov. 62, Jan. 180 labe AWeinheim und Ausgabe B We li ſlaußer Mittwoch. Samsfaa ind De*. Kurt Schönwitz, Mannheim nd Verlag: Hakenkreuzbanner⸗Verlag u. Druckere! 0 8 agsdixettion: 10.30 bi⸗ Sonntag). behw und Schwetzinger⸗Ausgabe) güs,tig. gabe K Mannheim und Ausgabe h Mannheim 37 084 öhe A Schwetzingen u, Augageeß B Schwetzingen 2224 Mai 1936 70350 etwa 22.15 Uhr. Sonntag, 21. Jnni: Nachm.⸗Vorſt. für die NS⸗ Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“— ohne Kartenverkauf:„Violetta“(La Traviata). Oper von Verdi, Anfang 14.30 Uhr, Ende gegen 17 Uhr.— Abends: Miete H 27: „Lauf ins Glück“, Operette von Fred Raymond. Anfang 20, Ende nach 22.30 Uhr. Montag, 22. Auni Nachm.⸗Vorſtellung, Schüler⸗ miete A:„Der Freiſchütz“, Oper von C. M. v. Weber, Anfang 15 Uhr, Ende 17.45 U — Abends: Miete A 28:„Johannis⸗ feuer“, Schauſpiel von Herm. Sudermann. Anfang 20 Uhr, Ende nach 22 Uhr. 16 bis 17 Uhr onntag) Fernſprec' Heberling, Mhr 1936: inheim 27 Thealek⸗Gpielpzan vom 14. bis 2. Junt 1956 Im Neuen Theater im Roſengarten Sonntag, 14. Juni: Freier Verkauf, Eintritts⸗ preiſe.50—.00 RM, und für die NS⸗Kul⸗ turgemeinde Mannheim Abt. Deutſche Ju⸗ gendbühne Mannh.: Ludwig⸗T 9 o ma⸗ Abend:„Lottchens Geburtstag“,„Die klei⸗ nen Wanamnn„Erſter Klaſſe“, Anfang 20 Uhr, Ende 22.15 Uhr. Freitag, 10. Juni: Für die NS⸗Kulturgemeinde Mannheim Abt, 119, 124—126, 221—226, 230 bis 232, 348—350, 356, 360, 514—517, 544 bis 547, 581—583, Gruppe D Rr.—400, Gruppe E freiwillig Nr.—700:„Der Bettel⸗ ſtudent“, Operette von Carl Millöcker, An⸗ fang 20 uhr, Ende 22.30 Uhr. Samstag, 20. Juni: Für die NS⸗Kriegsopfer⸗ verſorgung Mannheim— ahne. Kartenverk.: „Madame Butterfly“, Oper von G. Puccini. Anfang. 20 Uhr, Ende 22.15 Uhr. Montag, 22. Juni: Für die NS⸗ Kulturgemeinde Mannheim Abt. 159, 259, 321—335, 504—510, 524—530, 549—550, 574—577, 594—597, Gr. D Rr.—400 und Gruppe E freiwillig Nr. 1 bis 700: Muſikaliſcher Sumnbien⸗ abend: Zum erſten Male:„Don Juan“, pantomimiſches Ballett von Ch. W. Gluck; in neuer Inſzenierung:„Baſtien und Ba⸗ ſtienne“, Singſpiel von W. A. Mozart; zum erſten Male:„Die Liebesprobe“ (Rekrutierung), Baliett von Mozart. Anfang 20 Uhr, Ende etwa 22 Uhr. In Ludwigshafen— Ufa⸗Palaſt— Pfalzbau Donnerstag, 18. Juni: Für die NS⸗Kulturgem. Ludwigshafen Abt. 46—49, 55, 111, 401—404, 410—414, 419, 420—423, 425—429, 431, 471 bis 472, 491—492, 501—502, 525, 601—618, 620—627, Gruppe F Nr. 815—817 und Deut⸗ ſche Fugendbühne Ludwiashafen, ferner für die RS⸗Kulturgemeinde Mannheim Abt, 391 bis 393: Ludwig⸗Thoma⸗Abend: „Lottchens Geburtstag“,„Die kleinen Ver⸗ wandten“,„Erſter Klaſſe“. Anfang 20 Uhr, Ende 22.15 Uhr. Donnerstag, 25. Juni: Für die NS⸗Kulturgem Ludwigshafen, Abt. 41—42. 43—45, 46—49 50—54, 61, 101—106. 405—409, 416—418 432 bis 434 619, 905—909, ferner für die NS⸗ lturoemeinde Mannheim Abt. 181—184, 291:„Don Giovanni“, Over von W. A. Mozart. Anfang 19.30 Uhr, Ende 22.30 Uhr.“ Aalitiunql Radfahrer! Hutofahrerl Wandererl Alles bràucht die MS-Verkehrskarte lumeeee des„Hakenkreuzbanner“ von Nord- U. NHittelbaden, Pfalz und dngrenzenden Gebieten Kldre, ũbersichtliche Darstellunę in NHehrfsrbendrucł. Nabstsb 1: 200 000 preis nur 40 pPfennig Zu hôben in allen Buchhandlungen! ——— kann man in Amerika ab und zu lesen. So frech auch der Raub ausgeführt wurde, s0 schwierig ist es oft, die Schlupfwinkel der Verbrecher ausfündig zu machen und ihrer habhaft zu werden. Einen der interesscntesten und schwlerigsten Fälle zeigt der noue parumount-Film in deutsch.Spruche Rumpf gegen llie Tnerwen Der Film basiert auf einer wahren Begeben- heit, die sich in Amerika zugetragen hat. außergewöhnliche Talente außergewöhnliche Leistungen! Er zeigt. wohin es führen kann, wenn ein Staat den Kampf gegen das Verbrechertum nicht mit allen Mitteln aufnimmt. un den Hsuptrolle Heinrich George Edna Greyff Viktor de Kowa · Adele Sandrock das bedeutet: Ein Filmwerk mit groſter Besetzung! ber inhelt des fiimes: Ein luetĩge Zeitbil Stöße von Banknoten sind geraubt worden. Das justiz-Departement sendet Beamte als geheime Agenten in Zivil, Männer ohne Na- men, die den schwierigen Kampf aufnehmen und täglich aufs neue ihr Leben aufs Spiel Setzen ſ: Eine interessante Polizei-Akte voll packender Situationen und aufregender Verfolgungen, wie man sie lange nicht mehr im Film gesehen hat! Das große Vorprogramm: Die Vergeltung ein Abenteuer aus dem Wilden Westen. „Kletterpartie in den Dolomiten“ aut unteren Tagen m Vorprogtomm: Fische unserer Heimat/ Die neueste Bavaria-Tonwoche Samstag:.00,.35..35..40 5Fonntag: [ALHAMBNA Deuligtonwoche gehaubur .00..05..20..25 Unr Samstag:.00,.20,.25,.30 Uhr. Sonntag:.10,.20,.25,.30 Unhr. GTORIA E SkckkNrkfeikRSTR. 13 neute zamstag letztmals 5, 520 .45,.20 Marlene Oietrieli 3 5 in dem faszinierenden Filmwerk .00- Wo..00 00.55.20 Uhr an morgen Sonntag: auf vielfachen Wunsch.vielbelachte Ufa-Lustspiel ein Volltreffer des Mumors- Laver Terofals lustige, derbkomische Bauernkomödie Ehestreikg Veipensr. Harnerrrtr-Aede u. ffennqt Ein frönliches Volksstück für alle CAP Das graziöse Lustspiel Gustav Fröhlich Marielulse Claudius IISETITE-; o KasARETT-VaRIETI e Nur noch 3 Tôge, 16.15 u. 20 Uhr: Claire Madeleine das mysteriòse Rötsel Ab 16. Juni, 20.50 Uhr: Dle Welt-sensstion „Televox der Naschinenmensch, vorgeführt von dem Schw/elzer Jng. Wendling —————— Vor- stellung 4 31Nacht 3. Wiederholung Freunde handfesten Humors- mit nade HMarlen- Erika v. mellmann- paul Richter Heli Finkenzeller- Oskar Sima Reichhaltiges Vorprogramm 1rO1L CAPITOI D Heute Samstag 10.45 GROCK und seine berühmte Varietéschau Tanz chue Stundebeen N 7, 8 Fernruf 23006 Kurse und Einzelunterricht jederzeit Beachten Sĩie àuch die Vergnügungs-Anzeigen auf der vorletzten Seitel 5 1 5 5 wir naben uns vermöhlt lelgenalde Verner Selräfer—5 NMax Mülbert johanna Nũlberf Alma Sclräßer geb. Fürst Heckel geb. Ralz Mennheim. den 15. Juni 1955 Kunsthendlunę vVERNI 182 LIE boldurstrabe 21 Schefu/eide 6l 0 3, 10(S den 13. Juni 1936 E 5800 Besucher in 3 Iage echt-en sich, ges ung uber •. lustigon Zebellg vom frohen Samstag⸗Nachmittag aus mit der leibhèêftigen Tonte Judela und Orisinol-„ermm ꝛum etsten Nal im Tontiim 5 — — rn Gerlag und Schrif —*———— — — —.— 00 S 422112 S 190 —5 1S Eln fröhlicher Film von THEO RAUSe Weitere Hæuptmitv/irkende: Haul Henekels, Haul t niide Kruger, Haui westermeler, lotte RAUV) UriERSUI Flr Jugendliche zugelassen lh heute 4 Unr his Hittwoch. 17. Iuni Grol-Film-Woche im Palast Seminargarten Wachstum Aulbumer meister Melzget Liter 85. o. Glas I oO 2, 10 — 4 rernruf: 23620 3 lesensation für Mannheim ist das aufßergewöhnl. Film-Ereignis O kin imposanter, histor. Monumental- flm, gewaltig inseinen Ausmaßen und voll Aràmatisch. Spannung Ein Cecil B. de Mille-Film der Paramount hiſfen liegenden heflaggt haben, v — bent l m 4 zurückgenon Tauſende, um „Grille“ mitzuerl in der Ferne die ſowie der Jührer kon um 10.30 Uhr. Hüche nwiſo„Grille der Kaianlage den naturlaſiert, mt Schränken,— nur ganz ku Zeit gebraucht.— Möbelberurb 4. ſietr Eür zieznzan. haus, P 7 4 frogmann ſow 62 Bamwerft aufs he dDer Führer ſchre Präſentiermarſche die Front einer E ſchiffes„Gorch F der Berliner SA ſchmückten Bug d ſchiert ſind, und g Sinmes Vund fels Namen trage Hhitler unter brau lauftribüne. die Weiherede Der Stellvertre ſer Rudolf Heß kede: Dieſes Schi s und Kämpfer plett, mit Ait in deutscher sprachel und Wollmatnizen ehntausende von Statisten Tausende von rTieren Hunderte von Schlachtschiffen Im Rahmen eines der großartigsten Ereignisse spielt sich die sonderbare Liebesgeschichte des englischen Königs Richard Löwenherz und der schönen Prinzessin Berengaria ab. Lie Tragix und die Nomantix er Krenzzge in ein. Monumentarfim v. unemönen Limensionen kin grobes Vorprogramm/ Tägl..00..20,. 22, S0. ab? Unr PAILASI Wonin neute abend! Beachten ſĩe unzere Vergnügungsanzeigen Einigegnt erhaltene Lee ben 84 Kerunzä Mun Ou 5,—-4 Fernruf 2²7 f2. —IL. Paimbrau⸗ Das Edelerreùgnis IOOlaleiger ralã 1 lution,„Horſt? Ecweſterſchiff de Ausschankstellen: ämpfers der 8 Palmbràu-Automat, K l, 4 Gasthaus Friedrichsbrücke, Ul, l5 Kyffhäuser, Seckenheimerstt. 77 Jägerheim, Meßplatz 8 Königsburg, T 6, 33 Gaststät. Willig, Amerikanerstr. I1 Kantine Spiegelfabrik Waldhot Loreley, G 7, 31 Süberner Bochen Kepplerstr. 14 J Lindenburg, Bellenstraße 36 80 Palmbràu-Bierstube 32 Drei Hasen, Eichelsheimersir. 4. J Gaststätte Scheider, H 4, 22 Gaststätte Linde, Emil-Heckel-Str. 22 3 Rosengarten, U 6, 19 Gorch Fock“ träg ———.— Mannheim:———— 5-Telefon 44404 unſerer Kriegsma Kümpfern und D 4 Männern, di Die Idee nung war, Kg erſtehe meinſchaft, würdi war ein Deutſchl Front, war ein r Grãsser, b 5, 6 Bavaria, K 3, 4 Vater Jahn, T 4a, 1 Klosterglocke, 9 Teestube, O 6, —— Braustübl, B 2, 10 ——————— land. Auf der J tete Adolf Hitler d Samstag, den 13. Juni 1936, nachmittass 15 Unr z Die Rauber Sonderworstellung für die pfälz. Volksschulen für sonstige Besuchet nur begrenzte Eintrittsmöglichkeit Ausführung: Landestneater Saarpfalz. Spielleitung: Carl Theodor Wagner. Spieldauer 3½ Stunden Freilichtbühne Hardenburg bei Bad Dürkheim Samstag, den 13. Juni 1936, abends 20.15 Uhr z Die Räauber (1. Nachtvorstellung) Sonntag, den 14. Juni 1936, nachmittass 15 Uhr z Die Räauber (Sonntagabends keine Nachtvorstellung) Samstag nacht 1 Uhr. jeder Vorstellung. Verkehrs-Verbindung zur Nachtvorstellung am Iaàmstag, den 13. Juni 1936, 20.15 Uhr: 1. Richtung Mannheim—Ludwigshaien: Sonderzug der Rhein-Haardt-Bahn ab Mannheim Friedrichsbrücke 17.45 Uhr; ab Bad Dürkheim 2. Postomnibus-Pendelverkehr Hardenburg und zurück zu Beginn und Ende ien Reiches. Im Ringen Ad dieſer Idee zur 2 um das Werden d Weſſel ſein Leben ter und an ſeiner Nationalſozitlism Glauben an den 9 Arbeitern der Fa der Student Ho hann Weſſel. Eintrittspreise: 1. Platz RM.—; 2. Platz RMI150 1 3. Platz KM.—; Stehplatz RMOU Im Vorverkauf 20 Prozent Rabatt, ausgenommen der Stehplatz.- Sonntagskarten bei der Rhein Haardt-Bahn.- Postomnibusfahrten 2 Pfennig pro Person und Kilometer.(31 675 Vorstellung bei jeder Witterung Bad Dürkheim