kreuzbanner“ Ausgabe 4 erſcheint Imal(.70 RM owie die Po 2mal(.20 tämter entgegen. t d ubend⸗Ausgabe A Paul 1 Fernru 22̊3ʃ ension ab RM. 425 Vochenende. Prospekte, nz-Abend Hendaye, 28. Juli. iimmontag um 23 Uhr trafen an Bord des Rochtſchiffs„Kronos“ der deutſche Geſchäfts⸗ zer mit dem Botſchaftsperſonal und 84 Aus⸗ ndern, darunter die Angehörigen der italieni⸗ ſchen Botſchaft und der portugieſiſche Konſul, ie die letzten 33 Deutſchen aus San Seba⸗ nin dem franzöſiſchen Badeort St. Jean de u ein. Der Geſchäftsträger beabſichtigt, am enstag ſich auf ſpaniſches Gebiet zurückzube⸗ khen, und zwar nach Fruenterrabia oder Irun. Pon Bilbao ſollen im Laufe des Dienstags Deutſche durch deutſche Frachtſchiffe eben⸗ s nach St. Jean de Luz abtransportiert erZeugend Delleht! 25 Kr 60% 25 9r 70.4 25 Kr 80% ARKCKEN“ ie Deutſchen teilen mit, daß ihr Abtrans⸗ inn nur unter großen Schwierigkeiten möglich heſen ſei, und daß es des ganzen Einſatzes er Autorität des deutſchen Geſchäftsträgers be⸗ Aift habe, um die Volksgenoſſen in Sicherheit gen zu können. Das„Revolutionskomitee“, hſich ſeit einigen Tagen zum Herrn der adt gemacht habe, habe nur denjenigen Deut⸗ in die Ausreiſe erlauben wollen, die ſich erſt bier Wochen als Touriſten in Spanien be⸗ lden hätten. Sowjetruſſen herrſchen Die Anhänger des„Revolutionskommitees“, denen ſich auchſowjetruſſiſche Ma⸗ n befänden(), hätten eine außerordent⸗ lich ſtrenge Kontrolle einſchließlich Leibesviſita⸗ en bei der Einbootung ausgeübt. Die Stadt Kinde ſich in zunehmender Anarchie. An Rlele der Behörden ſei das„Revolutionskomi⸗ getreten, zu dem auch ſchwer bewaffnete Rüdchen im Alter von 15 bis 17 Jahren ge⸗ n(9. Angeſichts dieſer Entwicklung hät⸗ iin ſich ſelbſt die Mitglieder der bisherigen Forxiſtiſchen Behörden ſehr peſſimiſtiſch ge⸗ Außert. daß ein un- Mitarbeiter n0r nserer Mitte ein charak· uns unver⸗ (15 050 K) Von zuverläſſiger Seite verlautet, daß in San 1 ebaſtian der Sekretär von Gil Robles, des T Ahrers der Katholiſchen Volksaktion, von den fommuniſten erſchoſſen worden ſei. ung-.G. herſtärkungen für General Franco Per Berichterſtatter des„Figaro“ an der ſpa⸗ ichen Grenze, der ſeine Nachrichten direkt aus iin Hauptquartier der Generäle Mola und harella zu beziehen ſcheint, meldet heute, daß Edem General Franco in der Nacht zum lontag gelungen ſei, trotz der in der Meerenge in Gibraltar patrouillierenden Kriegsſchiffe Truppentransportſchiff mit 8000 Legionären ich der füdſpaniſchen Küſte zu ſchicken. Dieſe d nach lan- rad, Herr Mann würden die Armee verſtärken, die Reral Franco gegen Madrid führe. ler de nationaliſten melden Siege Pie im Beſitz der Nationaliſten befindlichen der Schlas kander behaupten, daß die Truppen der Mili⸗ tätis war, rgruppe im Guadarrama⸗Gebirge einen ent⸗ Er hat sich heidender Sieg über die Marxiſten davonge⸗ amerad er- lagen hätten. Ferner habe im Grubengebiet n Pennaroya(Südſpanien) ein Zufſammen⸗ wiſchen nationaliſtiſchen Truppen und be⸗ Uneten Bergarbeitern ſtattgefunden, bei dem lie völig zerſprengt worden ſeien. Nach ziem⸗ ich einwandfreien Quellen ſollen Truppen der lidgruppe des Generals Mola die Verbin⸗ Ang mit der Garniſon von San Sebaſtian auf⸗ lren halten. (15 400 U oloschait ri Cie. annneim Gerlag und Schriftleitung: Mannheim, R 3, 14/15. erſe⸗ meienn 354 21. Das„Haken⸗ RM u. Pf u. 30 Pfg. wagffhhe Einzelpreis 10 Pfg. Beſtellungen nehmen die Träger 4 e Zeitung am——(auch dur hindert, beſteht tein Anſpruch aüf Entſchädigung. Regelmäßi lſfensgebieten. Für unverlangt eingeſandte Beiträge wird keine Verantwortung 9. Trägerlohn), Ausgabe B erſcheint höhere Gewalt) ver⸗ erſcheinende Beilagen auf allen bernommen. 6. Jahrgang flnarchie in der Stadt genommen haben, ſo daß mit der Einnahme dieſer Stadt angeblich in kurzer Zeit gerechnet werden könnte. Der Alkazar von Toledo kapituliert? Eine von Havas übernommene Meldung der Madrider Regierung behauptet, daß die in der alten Burg, dem Alkazar, von Toledo verſchanz⸗ ten Nationaliſten einer letzten Aufforderung, die deutſchen in MANNHEIM im Textteil 45 Pfg. Schwetzinger und Die Aber Minimeter elle Schluß der Anzeigen⸗Annahme: Nummer 346 ſich zu ergeben, nachgekommen ſeien. Zuletzt hätten ſie noch die Keller der Feſtung gehalten. Nach ihrer Uebergabe ſeien ſie ohne ihre Waf⸗ fen von fünf zu fünf Mann einzeln aus der Fe⸗ ſtung herausgetreten. Der Führer gibt weitere 50 ooo Km Berlin, 28. Juli.(HB⸗Funk.) Der Führer und Reichskanzler hat für den Hilfsfonds für die geſchädigten Spanien⸗Deut⸗ ſchen einen weiteren Betrag von 50 000 RM aus ſeinen Verfügungsmitteln geſpendet. madrid wohlauf 7oo deische Volksgenos:en in der Boischaft unier gebraci Madrid, 28. Juli. Die Lage der Deutſchen in Madrid bietet bis⸗ her keinen Anlaß zur Beſorgnis. Etwa 700 deutſche Volksgenoſſen, insbeſondere aus den unruhigen Stadtvierteln, haben ſich in den Schutz der deutſchen Botſchaft begeben, die ge⸗ räumig und von einem großen Garten umgeben iſt. Dank der unermüdlichen Fürſorge des deut⸗ ſchen Geſchäftsträgers Dr. Schwendemann und dank der vorbildlichen Diſziplin, dem Ka⸗ meradſchaftsgeiſt und der gegenſeitigen Hilfs⸗ bereitſchaft iſt das Leben in dieſer großen Fa⸗ milie vorzüglich organiſiert. Lebensmittel⸗ und Waſſervorräte reichen für längere Zeit aus. Hilfsbereite Hausfrauen der deutſchen Kolonie haben eine Küchengemein⸗ ſchaft gebildet und ſorgen für das leibliche Wohl. Die Kinder der zahlreichen deutſchen Familien ſind in einem unter der Leitung von Erzieherinnen ſtehenden Kindergarten zuſam⸗ mengefaßt, der in dem ſchattigen Park des Wirtſchaftsgebäudes eingerichtet worden iſt. Sorglos geſungene Kinderlieder machen den Ernſt der Stunde vergeſſen. Ein gut organi⸗ ſierter Kraftwagendienſt, der von deut⸗ ſchen Kraftwagenbeſitzern verſehen wird, unter⸗ hält eine ſtändige Verbindung zwiſchen der Botſchaft und den in der Stadt wohnenden Schiffszusammenstoß im Ozean Deutſchen, ſo daß das Wohlergehen auch dieſer Volksgenoſſen jederzeit beobachtet werden kann. Die ſpaniſche Regierung hält mit der deutſchen Botſchaft gute Beziehungen aufrecht. Sie ſtellte mehrere Polizeibamte zur Verfügung, die bei Tag und Nacht für die Sicherheit der deutſchen Botſchaft ſorgen. Da das Stadtbild von Madrid in den letzten Tagen in zunehmendem Maß normal wird, hat ſich ein Teil der deutſchen Volksgenoſſen aus der Botſchaft wieder in die Wohnungen zurück⸗ begeben. LLLILIILLLLLLLLLLLLL Anzeigenz Geſamtauflage: Die +—— Millimeterzeile 4 15 Die aAgeſpalt. Millimeterze e 2ge im Textteil 18 Wei rühausgabe 18 Hapicheen. E3.14½15. Fernſprech⸗Sammel⸗Nr. 354 21. Za Ausſchlietzl. Gerichtzſtand: Mannheim. Poftſcheckonto: Lüdwigsbafen 45680. Verlaasort Mann nheimer K4 1——* ederholung Nachlaß gemäß Pr hr, Abendausgabe 431 k. Aae An ——»und Erfülungsort Ma ..—— fFFi Vorolumpiſche Tage Kleine Reise nach orinan lans weit drauben“ „Heinzelmännchen hinter den Ku- lssen Unsere Ausslehten beim Olympia- Fulballturmer Im Schwimmstadion gibt es immer etwas Neues Training im Verborgenen Ismayr spricht Olympla-Eid Schmeling— Braddock Ende Sep- tember in Neuyork Schweres Unwetter im Jartal Wirbelsturm wrſi einen Eisenhahnzug um München, 28. Juli Ein Hagelwetter, verbunden mit ſchwerem Gewitter, hat am Montagnachmittag vor allem die Gegend des Starnberger Sees heimgeſucht, aber auch im ganzen Iſar⸗Tal und beſonders im Oſten Münchens die ſchwerſten Schäden angerichtet. Aus Starnberg wird berichtet: Die gro⸗ ßen Hagelſchloßen zerſchlugen die Fel⸗ der reſtlos. Fenſter und Ziegel gingen in Maſſen in Trümmer. Stellenweiſe ſtehen die Pressefoto Der amerikanische Ausflugsdampfer„State of Virginia“ wurde von einem Frachtdampfer,„Golden Harvest“ gerammt. Die 250 Passagiere konnten sämtlich aui dem Dampier„Golden Harvest“ geborgen werden, Bäume vollkommen kahl da. Straßen und Plätze ſind überſät mit Schutt, Sand, Scher⸗ ben, Ziegelſteinen, Zweigen und Aeſten. Ganz beſonders ſchlimm hauſte das Wetter auch über Leoni. Einige Schwimmer, die ſich nicht mehr rechtzeitig ans Land retten konnten, wurden halb bewußtlos und von den Hagelſchloßen blutig geſchlagen ans Land gebracht. Ein weiterer Bericht beſagt: Zwiſchen Otto⸗ brunn und Höhenkirchen herrſchte ein ſolcher Wirbelſturm, daß fünf Wagen eines Perſonen⸗ zuges umſtürzten. Von den 14 Reiſenden wur⸗ den vier geringfügig verletzt. Sechs be⸗ ſpannte Wagen eines Zirkus, die auf der Straße fuhren, wurden famt und ſon⸗ ders etwa 8 Meter weit in ein Feld geſchleu⸗ dert, wobei ſie vollſtändig in Trümmer gingen. Zehn Zirkusleute wurden mehr oder minder ſchwer verletzt. In Höhenkirchen allein wur⸗ den ſieben Stadel vernichtet. Der Geſamtſcha⸗ den in dieſer Gegend dürfte etwa 400 000 RM betragen. 45 750 Im Iſar⸗Tal ſah die ganze Gegend aus, als wäre eine Walze darüber hinweggegangen. Wie ein Teppich lag ſtellenweiſe das Eis auf der Straße. An den Hauswändenkleb⸗ ten Tauſende von Hagelſchloßen— Italiens Olumpiamannſchaft in Berlin Auf dem Anhalter Bahnhof trafen am Diens⸗ tagvormittag 180 italieniſche Olyms piakämpfer ein, unter ihnen 12 Präſiden⸗ ten der italieniſchen Sportverhände, 15 Frauen und 23 Ruderer. Hiermit hat Italien, das faſt alle Sportarten belegt hat, ſeine Hauptmann⸗ ſchaft nach Berlin entſandt. Erwartet werden Ar“ in den nächſten Tagen die Reiter und Seg⸗ ler. Mannheim „Hakenkreuzbanner“ 28. Juli 1880 Die Reichstagung„fds“ Ein Telegramm des Führers Berlin, 28. Juli Reichsorganiſationsleiter Dr. Ley hat vom Weltkongreß für Freizeit und Erholung an den Führer und Reichskanzlerx das nachſtehende Te⸗ legramm gerichtet: „Im Rahmen des Weltkongreſſes für Freizeit und Erholung ſind in Hamburg die verant⸗ wortlichen Parteigenoſſen der Nationglſoziali⸗ ſtiſchen Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“ aus dem ganzen Reich, aus allen Gauen und Krei⸗ ſen zu ihrer zweiten Reichstagung verſammelt. Das Jeſt der Völker nimmt einen herrlichen Verlauf, Es wurde zum Feſt der Freude. Wir ſind glücklich und ſtolz, unſeren ausländiſchen Gäſten die Erfolge des neuen Deutſchlands zei⸗ gen zu können. Wir begrüßen unſeren Führer in Liebe und Treue und danken ihm dafür, daß er uns die Kraft zur Freude gegeben hat. Heil Hitler! Dr. Robert Ley“ Der Führer und Reichskanzler hat mit ſolgendem Telegramm geantwortet: „Für die Grüße, die Sie mir namens der veräntwortlichen Parteigenoſſen der National⸗ ſozialiſtiſchen Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“ vom Weltkongreß für Freizeit und Erholung übermittelt haben, danke ich Ihnen beſtens. Ich erwidere ſie herzlich und wünſche auch ferner⸗ hin Ihrer Arbeit reichen Erfolg. Adolf Hitler“. Im ſiugelregen von Barcelona Erlebnis eines Schwelzer Sportpiloten/ Das helagerie Hotel Genf, im Juli.“ Nach einem abenteuerlichen Flug iſt der Vize⸗ präſident des Genſer Aeroelubs, Mareel De⸗ vaud, mit ſeinem Sportflugzeug glücklich von Spanien her nach der Schweiz zurückgekehrt, Er erlebte die Revolutionswirren am eigenen Leibe. Seine Flucht aus Bareelona war ein verwegenes fliegeriſches Kunſtſtück. Wenn das Wetter ſchön iſt, fliegt Marcel De⸗ vaud zum Wochenende immer in irgendein an⸗ deres Land. Er hatte ſich wirklich nichts dabei gedacht, als er am Sonnabend vor Ausbruch der Revolulion in Barcelona landete. „Es ſchien auch nichts in der Luft zu liegen“, erzählte er,„meine Freunde hätten mir ſonſt irgend etwas geſagt, Ich kenne Barcelona von früher. Mir fiel es nur auf, daß um die Zeit, um die man ſonſt in Bareelona friedlich nach Hauſe geht, alſo gegen 2 oder.30 Uhr mor⸗ gens, ſo viele Menſchen in Erwartung irgend⸗ eines Ereigniſſes auf der Straße herumſtanden. Dabei waren dieſe Menſchen nicht einmal höf⸗ lich, ſondern antworteten, wenn man ſie fragte, was es denn gebe, recht unwirſch und mit ſchee⸗ lem Blick:„Gar nichts!“ Daß es doch etwas gab, merkte ich, als ich zwei Stunden ſpäter vom Krachen einer Bombe und von den praſſelnden Einſchlägen von Ge⸗ wehrkugeln in meine Hotelfenſterſcheibe er⸗ wachte!“ Marcel Devaud ſaß nun mit ein paar Dut⸗ zend anderen Hotelgäſten in dem großen Haus gefangen. Man hatte alle Türen und Läden ver⸗ Eine politiſche Umſchau Edens Die leizte außenpolitische Aussprache vor den Ferien London, 2. Juli. Am Montagnachmittag fand im Unterhaus die letzte aufenpolitiſche Ausſprache vor Be⸗ ginn der Parlamentsſerien ſtatt. Während ihr gab Außenminiſter Eden die mit Spannung er⸗ wartete Erklärung über die engliſche Aufſen⸗ politik ab. Er wandte ſich zunächſt der geplanten Konfe⸗ renz der fünf Locarnomächte zu und gab einen kurzen Ueberblick über die Entwicklung, die zu der Unterrrichtung bzw. Einladung der deut⸗ ſchen und italieniſchen Regierung führte. Eden erklärte, die britiſche Regierung ſei ſicher, daß jedes Mitglied des Hauſes eine günſtige Ant⸗ wort dieſer beiven Regierungen erhoffe. Wenn die Einladungen angenommen würden, würde eine Uebereinſtimmung über das Ziel im all⸗ gemeinen herbeigeführt ſein. Jedoch müßten viele Hinderniſſe noch überwunden werden. Rachdem der Außenminiſter die engliſche Haltung auf der Konferenz von Montreux be⸗ gründet hatte, nahm er zur Frage der Mit⸗ telmeerpakte Stellung. Er erklärte, daß der Zuſtand der Ungewißheit, während deſſen Dauer die britiſchen Beiſtandszuſagen weiter endgültig ſein ſollten, nunmehr beendet ſei. Die gegen Mitte dieſes Monats von der italie⸗ niſchen Regierung abgegebenen Erklärungen rechtſertigten den Schluß, daß die Umſtände, unter denen jene Zuſicherungen gegeben wor⸗ den ſeien, nicht mehr fortbeſtünden. Nach An⸗ ſicht der britiſchen Regierung beſtünde keine Kulturpolitix und Preſſe Vor einem größeren Kreis kulturpolitiſcher Schriftleiter der Berliner und der auswärtigen Preſſe nahm eine Reihe leitender Perſönlichkei⸗ ten des deutſchen kulturellen Schaſſens, Vertre⸗ ter der Reichstulturkammer, der Theater⸗ und Filmtammer zu einigen aktuellen Fragen auf dem Gebiet der Kulturpolitik Stellung. Einleitend ſprach Reichskulturwalter Moral⸗ ler, um in grundſätzlichen Ausführungen eiele Zielſetzung der kulturpolitiſchen Arbeit der Tagespreſſe zu entwickeln. Er ging davon aus, daß unſere Zeit im Zeichen der Umwertung aller Begriffe ſtehe. Auf kulturellem Gebiet dabe ein großes Ringen um die Geſtaltung des ſee⸗ liſchen Ausdrucks unſerer Zeit eingeſetzt. Man müſſe ſich vollſtändig darüber im klaren ſein, unz wir auf dieſem Gebiet nichts Fertiges vor uns hätten, ſondern in den Anfängen ſtünden. Für uns ſei heute von der Weltanſchauung her geſehen Kultur nichts anderes als der Ausdruck der Seele des ganzen Voltes, als unſere ge⸗ prügte Eigenart und damit nichts anderes als unſer Volkstum oder unſer Deutſchtum ſchlecht⸗ hin. Das, was uns ſpeziſiſch zu Angehörigen dieſes Voltes ſtempele, das, was deutſch an uns ſei, angefangen von der Sprache bis zu den höchſten Werlen künſtleriſcher Geſtaltung,— das fei unſere Kultur. Was beim Eiazelmenſchen die an ſich irrationale Eigenſchaft des Charat⸗ ters darſtelle, nämlich die Haltung gegenüber allen Fragen, die das Leben an ihn herantrage, das ſei auf die große Gemeinſchaft des Volkes übertragen der Begriff der Kultur. Es iſt ſicher, ſo betonte Moraller weiter, daß eine Wendung des politiſchen Lebens, der Zielſetzung und der Lebensſchau, wie ſie die nationalſozialiſtiſche Revolution in Deutſchland bedeutet, an dieſem Gebiet nicht vorübergehen kann. Hier beginnt vielmehr ein Ringen, in dem es nicht um den Ausdruck geht, ſondern zutiefſt auch um die ſee⸗ liſche Ausrichtung der ganzen Nation auf ein großes ideales Ziel: die 3 Die Preſſe hat hierbei die Aufgabe, Spiegel d ſes Ringens zu ein, teilzunehmen an allen dieſen Problemen weitere Notwendigkeit für die Aufrechterhal⸗ tung der Beiſtandszuſicherungen. Auf die Lage in Spanien eingehend, verwahrte ſich Eden gegen die Nachrichten, daß er Vorſtellungen bei der franzöſiſchen Regie⸗ rung wegen Wafſenlieferungen an die ſpaniſche Regierung gemacht habe. Beſonders ausführlich nahm der engliſche Außenminiſter zu der Frage der Man⸗ datsgebiete Stellung. Er betonte dabei, daß dieſe Frage ſehr wohl auf der kommenden Völkenbundsſitzung im September verhandelt werden könne. Die Frage ſelbſt berühre die Politik aller Mandatsmächte, mit denen die britiſche Regierung keinerlei Beratung abge⸗ halten habe. Soweit die britiſche Regierung in Frage komme, würde die Uebertragung eines Mandatsgebietes unvermeidlich große Schwie⸗ rigkeiten moraliſcher, politiſcher und rechtlicher Natur hervorrufen, für die es ſchwer ſei, irgend⸗ eine Löſung zu finden. Die britiſche Regierung hoffe daher, daß angeſichts ſo vieler anderer bisher ungelöſter internationaler Fragen nir⸗ gendwo zur Zeit der Wunſch beſtehe, weitere ſchwerwiegende Meinungsverſchie⸗ denheiten zwiſchen die Völker zu tragen. Zum Schluß ſeiner Ausführungen bedauerte Eden die Schwierigkeiten für einen Frieden in ganz Europa. Bei einer Völker⸗ bundsreform müßte die Tatſache in Rechnung geſtellt werden, daß nicht jede Nation in Europa bereit ſei, ſich zur Hilfeleiſtung gegenüber dem Angegriffenen zu verpflichten. —————————————— und Fragen, die uns bewegen. Miniſterialrat Dr. Schlöſſer, der dann das Wort nahm, wies auf die Reichstheaterfeſtwoche und die Reichstheaterfeſtſpiele in Heidelberg hin. Heidelberg ſei eine„Heerſchau der Kom⸗ menden“ geweſen, da hier junge Kräfte aus dem Reich ihr Können beweiſen ſollen, während die Reichstheaterwochen eine„Heerſchau der Seienden“ darzuſtellen pflegten. An die Seite dieſer großen kulturpolitiſchen Veranſtal⸗ tungen trete nun die Aufführung des„Franken⸗ burger Würfelſpiels“ auf der Dietrich⸗Eckart⸗ Bühne. Da ſämtliche führenden Theater Berlins während der Olympiſchen Spiele unter Einſatz ihrer Künſtler ſpielten, habe hier ein Stück aus dem Reſervoir begabter junger Schauſpieler be⸗ ſetzt werden müſſen, deren Namen noch nicht in aller Munde ſeien. Den Regiſſeuren ſei es ge⸗ lungen, dieſe„Mannſchaft“ mit einem Geiſt zu erfüllen, daß die Ganzheit des Eindrucks, der totale Eindruck erreicht werden würde, Zur Auswahl des„Frankenburger Würſelſpiels“ von Möller betonte Dr. Schlöſſer, daß man zu⸗ nächſt an ein klaſſiſches Werk gedacht habe. Davon ſei man abgekommen, da eine architet⸗ toniſch ſo ausgeſprochen aus dem Geiſt des Nationalſozialismus entſtandene Bühne auch eröffnet werden mußte mit einem Wert, das von dem gleichen Geiſt erfüllt ſei, das 2004 durch⸗ drungen ſei von zeitnaher Bezogenheit. Dr. Schlöſſer ſprach den Wunſch aus, daß dieſer Schritt auf dem Wege zu einem hervorragenden nationalſozialiſtiſchen Freilichttheater von vol⸗ lem Erfolg begleitet ſein moͤge. Internationale Canzwettſpiele Kanadier und Polen im Gruppentanz Mit weiteren acht Damen außer den bereits bekannt gewordenen erſchien ein zweitesmal die Tanzgruppe des Kärtnex Konſervatoriums unter der Leitung von Üdele Metzger⸗Wango dem Podium der Tanzwetiſpiele und war mi den anmutig und duftig gegebenen„Hoſballtän⸗ zen“ von Lanner und den Kinder⸗ und Märchen⸗ f uren des„Pfefferkuchen⸗Tanzes“ nach Strauß⸗ barrikadiert, Die Hotelhalle war auf die oberen Korridore verlegt worden, wo es noch am ſicher⸗ ſten war. „Wir wußten tatſächlich noch gar nicht genau, was eigentlich los war. Einer meiner Freunde, rief mich an, aber die Verbindung wurde mit⸗ ten im Geſpräch unterbrochen. Ein hartnäckiger Telefonboy erhielt ſchließlich vom Amt die Aus⸗ kunft, daß inzwiſchen die Telefonzentrale drei⸗ mal 6 Direktion gewechſelt habe. Während⸗ deſſen verkündete Radio Barcelona ununterbro⸗ chen mit klangvoller Stimme:„Die Regierung iſt Herrin der Lage. Die Generalität fordert die Bevölkerung auf, die Ruhe zu bewahren!“ Der Flieger hielt es nicht länger aus im Ho⸗ tel. Als man genau 18 Stunden draußen ge⸗ ſchoſſen hatte, ſchien es ein wenig ruhiger zu werden. „Ich band mir ein weißes Taſchentuch um den Oberarm, griff mir einen intelligenten Bur⸗ ſchen heraus, der franzöſiſch ſprach, und der mein Dolmetſcher ſein ſollte, drückte ihm einen größeren Peſetenſchein in die Hand und for⸗ derte ihn auf, mich zum Polizeipräſidium zu bringen. So etwas hatte ſelbſt der Hoteldirektor noch nicht geſehen. Und dabei hatte er in Südame⸗ rika einen Präſidentenmord und vier Revolu⸗ tionen miterleht. Auf der Straße kümmerte man ſich nicht um uns. Die Leute ſchoſſen ſich gegenſeitig in die Fenſter. Im Rathaus ver⸗ ſeilte man im Torweg Waffen an Männer und Frauen. Der Polizeichef war nicht zu fin⸗ den. Mir fiel ein, daß— Sonntagnachmittag war.“ Generalpaſſierſchein, aber ohne Obligo Devaud wagte den Weg zurück, vorbei an umgeſtürzten Straßenbahnen, die als Barrika⸗ den benutzt wurden, vorbei an brennenden Kirchen. Am anderen Morgen ſollte der Poli⸗ Hamburg, 28. Juli. Auf der Reichstagung der NSG„Kraft durch Freude“ anläßlich des Weltkongreſſes für Frei⸗ zeit und Exholung hielt Reichsleiter Dr. Ley an mere, in ber er eintelzer nihemie, pon der nächſte„Weltkongreff für Freizeit und Er, holung“ in zwei Jahren in Rom ſtattfinden ſolle. Er ſei darüber froh, denn Italien ſei das Land, das auf dieſem Gebiet viel getan habe und dadurch geehrt zu werden verdiene, dafß es die Völker beſuchen und ſehen ſollen, was vort geſchehen ſei.— Dr. Ley kündigte weiter an, daß der Weltkongreß zu einer Dauerein⸗ richtung werde. Ein ſtändiges Büro ſoll die einſchlägigen Fragen bearbeiten und für den Austauſch der Erfahrungen Sorge tragen.,„Wenn wir gern unſere Arbeiter in ſüdliche Regionen bringen wollen“, ſo ſagte Dr. Ley dann,„ſo können wir das nicht mit irgendwelchen ſchwerfälligen Ap⸗ er Muſik bei weitem erfolgreicher. Von der Kanadiſchen Tanzgruppe des Boris Volkoff hatte man ſich nach der Ankündigung der Tanzlegende„Mon⸗Ka⸗Ta“ aus indianiſchem Sagengut Beſonderes verſprochen, was mit Rückſicht darguf, daß die Gruppenmitglieder keine Berufstänzer ſind, beſonders in den Tän⸗ zen„Exſtaey“ ünd„Entrance“ zu reduzieren war, die in erſter Linie durch die Staffagefigur des James Pape litten. Pauline Kullivan fand dagegen in ihrem Maskentanz„Mala“ nach Es. limo⸗Melodien und vor allem Boris me elbſt in ſeinem„Bauerntanz“ beſonderen Bei⸗ 4 e Das Polniſche Ballett Parnell ſand mit ſeinem„Krakowiak“, den„Hochzeitstänzen“ pon Lowiez, dem Tanz„Tot liegt Maciek auf der Bahre“, deren Muſik vom Dirigenten Zygmund Wichler, dem das Landesorcheſter Gau Groß⸗ Berlin 35 Verfügung ſtand, ſtammte, und dem Tanz„Erntefeſt“ geradezu enthuſiaſtiſche Auf⸗ nahme. In heimatlicher Verbundenheit mit dem Volkstanz ſchuf hier Feliks Parnell in Gemein⸗ ſchaft mit einer Gruppe tänzeriſch im einzelnen Hochbegabter eine Zahl von Tänzen, deren fun⸗ kelnde Lebensfreude und raſendes Temperament zu Beifallsſtürmen hinriſſen, die die über den Ae der 7 00 begeiſterten Tänzer bei der Hälfte der Tänze zu Wiederholungen 1 T. Halb und hohl. Ueberquert man in Berlin am Tiergarten den Landwehrlanal, ſo erblickt man ſeitlich an der Bahnbrücke aus vielen kleinen Säulen in Renaiſſanceſorm gebildet ein Geländer, das wie aus Stein gehauen wirkt und inſoſern etwas Eindruck macht. Fährt man aber mit der Vahn über dieſe Brücke und ſieht das Geländer von rückwärts, ſo erkennt man, daß dieſe Re⸗ naiſſanceſäulen aus Blech beſtehen, das in dieſe Form gedrückt worden iſt. Halb und hohl ſind die Säulen. Und aus Blech. Stellt ſich das Auge auf ſolche Sachen ein, erblickt man in Berlin und auch anderswo im mit der rechten Hand einen Generalpaſſie durch ihn Anweiſung gab, welche„Rebellen⸗ auto, Ich hielt den Wagen an und 4 1 Halle bringen. zeichef zu ſprechen ſein— ſoſern er noch im Amt war „Er war wirklich da. Ein netter Herr, der iſcein für mich zum Flughafen ausſfertigte und in der linken Hand den Telefonhörer hielt und häuſer“ unter Bombardement genommen wer⸗ den ſollten. Der Generalpaſſierſchein war groß und ſchön, aber der Polizeichef verſicherte, daß er ohne Obligo ſei. Was ſollte ich machen! Als ich aus dem Torweg kam, paſſierte ein Pollzei⸗ ich müſſe im Auftrag der Stadt Bareelona Flughafen. Sie holten ſogar mein Gepick gb, und dann begann eine wilde Jagd durch Bür⸗ celong in Richtung Flughafen. Ich kann michh in der Eile verzählt haben, aber vor uns und hinter uns platzten drei Bomben, es wurden ungefähr 2000 Schüſſe abgefeuert. Auf den Pflaſter an der Straßenſeite ſah ich eiwa 7 Tote liegen...“* Auf dem Flughafen ſtand alles Kopf, de⸗ vaud konnte trotzdem ſein Flugzeug aus der Doch als er den Motor an⸗ ſpringen laſſen wollte, ſtellte er feſt, daß— ale Zündkerzen fehlten. „Da hatten doch die Leute vom Flughaſen, um eine Ueberraſchung durch plündernde Ban⸗ den und einen Raub der Flugzeuge zu verhin⸗ dern, alle Zündkerzen aus den 1 dreht, Der Direktor hatte ſie in ſeinen ſchrank eingeſchloſſen. Es koſtete einen ſchweren Kampf und langge Verhandlungen, ehe eine Zündkerze n anderen ausgehandelt worden war, Am Rand des Flugplatzes ließ eine Maſchine autz ſehen eine Bombe fallen. Die drei Toten, die auf dem Platze blieben, waren die letzten, bie ich in Barcelona ſah. Ich ſchraubte mich auf 2500 Meter Höhe empor. Unten begann man von zehn Stellen aus, auf mich zu ſchießen. E glückte trotzdem. Ein paar Stunden ſpäter ſah ich Genf wieder. Es war ein etwas ſtürmiſcher Wochenendausflug!“ lächelte der Pilot. 4 „ Kannheir 7 0 5 detr 3 — — filt Vene Ezs iſt ſchon eir iehmen muß, we us dem Olyn hrünau einen B. 0 Anfahrt nach nit den Mann Auder⸗Club, ihrem Mentor E himnau und die führlich zu deba fündlich eine ang Meiſterruderer m niſchen Reiſegeſel Sprachkenntniſſe lach meinen Beo Doch das nur neb 1 Mannheimer in paraten ausführen. Das könnte man aber eing auf dem Wege machen, daß wir zum Beiſpieh unſeren italieniſchen Freunden, die in Hame burg waren, ſchreiben, wir haben das und dasß vor und wollten zuſammenkommen, um darühen zu verhandeln, Sie ſorgen dafür, daß wir billige Tariſe auf denitalieniſchen Eiſenbahnenbekommen, und wir ſoy gen dafür, daß dasſelbe in unſeten Lande gemacht wird. Wir werden ein Abkommen treffen, und dann wandern die Ah beiter auch einmal über die Grenzen hinüber, die Italiener nach Deutſchland, die Deuiſchen nach Italien, die Franzoſen nach Deutſchland und wir nach Frankreich, die Belgier Deutſchland und umgekehrt, oder nach Holland oder nach England. Sollte das nicht möglich ſein? Das wird es in einigen Jahren gebeng Wir wollen keine neue Internationale gufrich ten, das möchte ich zum Schluß klarlegen, E iſt nicht mein Ehrgeiz, die Inten⸗ nationale Dreieinhalb zu gründe Aber wir ſtehen am Beginn einer neuen Epocht ſozialiſtiſcher Arbeit in der Welt.“ Reiche ziemlich häufig halbe und hohle P Durchweg ſtammt ſie aus dem Wilhelmt Zeitalter, das ja ſo recht die Epoche der hohl Repräſentation geweſen iſt. Bis weit in bürgerliche Welt hatte dieſe Großmanngſ ſich ausgebreitet. zwei Rieſen haben, die den Erker der Belet trugen,— das Gewände wurde aus Gips macht, die Rieſen auch. Auf dem Dache ſollte prächtig zugehen, damit die Leute dächten; waß für reiche, vornehme Leute!— und ſo wurden aus Zintblech gedrückte Halbfiguren Poſauhe blaſender Engel vor das Geſims geſtellt, 6 Eckhaus ſollte eine Kuppel erhalten, die gg Peter in Rom ähnlich ſei,— und ſo löteten lempner über eine Viertelkugel aus Latt holz das Blechdach, die Maler ſtrichen es g Es gibt aus der Zeit der letzten Jahrhunde wende kaum einen Bau, der prächtig wir ſollte, der nicht irgendetwas Halbes oder les ſehen läßt. Gotiſche Gewölbe aus Rabitz, Liegende Ry phen aus Gips. Kuppeldächer aus Blech g länder aus Gußeiſen. Säulen aus Ziegelſte Teppiche aus Linoleum. Marmorvaſen außz Ton, Alle Stilformen nachgeahmt, halb und hohl. Kuliſſen billigſter Stoffe, dahinter Leeyt So tun als ob. Reich tun. Vornehm tun, fie, präſentieren, Protzen. Selbſt bei Eiſenbah brücken um des Himmels willen keine Sachlſch keit! Kein Geländer, wie es die Vernunft vor ſchreibt, wie es heute gemacht wird. Re ſance. Schwindel, halb und hohl.. „Schiff in Rot“, Der große Kulturfli 5 „Schiff in Not“, der in wochenlanger.— Filmarbeit an der deutſchen Rordfeekife ent, ſtand, ſtellt ein Hohes Lied ſeemänniſcher Fa⸗ meradſchaft dar. So ſind eindrucksvolle B aus der Arbeit der„Deutſchen Geſellſchaft Rettung Schiffbrüchiger“, die unter“ Schirmherrſchaft de Khlen, 0 ſen worden. Der Film erhielt die Prädikate „ſtaatspolitiſch wertvoll“,„volksbildend“ g „Lehrfilm“. Das entzückend RdSs“ geht über die Neichsgrenzen Eine wegweisende Rede Dr. Leys in Hamburg m Langen See angeſtellt. Uebera! id auf der Anf Arbeitet eine Abte aler Bälde zwei bahn zu errichten das Hellgelb des ngen Waſſertrib Langen Sees am e L of liegt ein ihnen das modern haus, in dem pigshafener mainer Gwinn Die ſechs Mannhe Mit„Pippifar“, de herrn Gwinner, b hanz allein. Die ſhie Duſche, doppe! er mit Sich Hegewieſe, Terraf was man ſich nur euten zur Verfüg die GSchonzeit iſ Iu der Woche n hatte die Mannſch⸗ ter Gwinner n Morgens früh Ag, während b hätnachmittag et d. In den noce lerzehn Tagen w eri um Höchſtform zu Mannheim ſterſchaftsregatt es ſich gefa haften Ruderl erden, damit vicht“ bringen Die feindlichen 2 Teil der au⸗ keinigen Tagen len kreuzen drau undoſtimmen der i Waſſer und vo hoten wachen die Ausaugen über d Aun kennt ſich gege bon mander zu ha i die kräftigen die mit Garder i Uruguay. Die, le heute einmal Anmen. Dieſe infe id aber bei den he und ſo fuhr be 0 len Wege. Im ſr ſcheint noch( den zu ſein. D Afandten Bootes 1 mfeneren, fühlen, lles Blickes. Mar liht ein Qualifik lher davon wollen d liſe nicht viel wiſ len Lagern recht feindlichen Brüd ilich die Zap Re fleißigſten Le Aindiſchen Spree ſi Aner. Als erſte ſind 28. Zili lus mannheim „Hakenkreuzbanner“ 28. Juli 1936 rn er noch im * 3 etter Herr, der. erolpafierſcein ertigte und in örer hielt und lche„Rebellen⸗ jenommen wer⸗ groß und ſchön, „ daß er ohne ichen? Als ich te ein Poligei⸗ und behauptele, Barcelona zum nein Gepäck gb, ſagd durch Bar⸗ Ich kann mich r vor uns 3 hen, es wu ert. Auf dem ah ich etwa 70 les Kopf. de⸗ igzeug aus der den Motor an⸗ feſt, daß— alle vom Flughaſen, lündernde Ban⸗ euge zu verhin⸗ Maſchinen in ſeinen Gelb⸗ ——— Es iſ ſchon eine kleine Reiſe, die man unter⸗ iiihnen muß wenn man vom Berliner Weſten impf und la i dem Olympia⸗Lager der Ruderer in mp 4 an einen Befuch abſtatten will. Schon auf dkerze nach der Anfahrt nach Berlin habe ich Gelegenheit war. Am Rand ennen vom Mannheimer ſchine aus Were uder⸗Club, Eichhorn, Strauß und drei Toten, die ihem Mentor Erb, über Meiſterſchaftsregatta, die letten, die gimzau und die bevorſtehende Olympiade aus⸗ raubte mich auf führlich zu debattieren, ſoweit dies ſelbſtver⸗ en begann man findlich eine angeregte Unterhaltung der beiden zu ſchießen. Ez Miſterruderer mit den Damen einer amerika⸗ ſpäter ſh Uſchen Reiſegeſellſchaft zuließ. Die engliſchen Ken Hirachkenntniſſe der beiden Herren müſſen was ſtürmiſcher un Beobachtungen ganz enorm ſein. Pilot. och das nur nebenbei. Mannheimer im modernſten Bootshaus Das entzückend gelegene Villenörtchen Grünau in Langen See iſt ſchon ganz auf Olympia Aingeſtellt. Ueberall weht reicher Flaggenſchmuck und auf der Anfahrtsſtraße zum Regattaplatz enzen Urg eitet eine Abteilung von Pionieren, um in ur Bälde zwei Holzbrücken über die Fahr⸗ man aber eiwg bahn zu errichten. Von weitem ſchon leuchtet ir zum Beiſpſet us Hellgelb des neuen Holzes der unendlich „ die in Hame hagen Waſſertribüne vom jenſeitigen Ufer des n das u ds Aungen Sees am Ziel der Rennſtrecke dem Be⸗ 5 10 er entgegen. Längs der Straße nach Karo⸗ ien, um darüber henhof liegt ein Bootshaus am andern. Unter dafür, daß wit fihnen 100 modernſte, das Allianz⸗Boots⸗ talieniſchen us, in dem die Mannheim⸗Lud⸗ n, und wir ſoy igshafener Renngemeinſchaft mit ainer Gwinner Unterkunft gefunden hat. Die ſechs Mannheimer, ſoviel ſind es nämlich Ait„Pippifax“, dem Steuermann Bauer und herrn Gwinner, bewohnen dieſen ſchönen Bau ganz allein. Die neuzeitlichſten Einrichtungen pie Duſche, doppelſeitiges Ruderbecken, Schlaf⸗ immer mit Sicht auf den See, eine feine vieſe. Terraſſe, Sonnenſtühle, kurz alles, bas man ſich nur wünſchen kann, ſteht unſeren uten zur Verfügung. ie Schonzeit iſt vorbei nder Woche nach der Meiſterſchaftsregatta zin unſeren Bir wenden ein vandern die M. frenzen hinüber, „ die Deutſchen ach Deutſchland ie Belgier nah er nach Holland is nicht mögli Jahren geben ationale aufrich ß klarlegen, Ez 4 12—+ 2 Boot zu ſehen. Sie ſchaffen mit einer uner⸗ hörten Zähigkeit an der Verbeſſerung ihres Stils und ſind dabei, ſich alle techniſchen Neue⸗ rungen des Ruderſports ſo ſchnell wie nur möglich anzueignen. Neuerungen gab es ja bei den Ruderern in jüngſter Zeit recht bedeutfame. Neben Fairbairn und Orthodox ſteht ja auch die Frage des Bootsriſſes zur Debatte. Die Ja⸗ paner haben ſich nun für den kurzen Bootstyp, der erſtmals von deutſchen Schiffsbauern aus⸗ probiert wurde, entſchieden. Wie man hört, ſoll dieſer Typ der ganzen körperlichen und techniſchen Veranlagung der Leute aus dem Oſten tatſächlich ſehr gelegen ſein. Man iſt reſerviert Im übrigen läßt ſich vom Langen See noch nicht ſehr viel Neues berichten. Erſt wenn mal alle Gegner eingetroffen ſind, wird man ſich eher ein Bild davon machen können, was ſich an den vier Tagen der olympiſchen Regatta vermutlich ereignen wird. Bis jetzt iſt man in allen Lagern äußerſt reſerviert. Jeder iſt ſorg⸗ ſam darauf bedacht, keines ſeiner Trainings⸗ geheimniſſe preiszugeben, man bevorzugt die Arbeit im ſtillen, weitab vom Schuß, und kon⸗ moio Ban kr 2 2 fileine Reiſe nach örünau„janz weit draußen“ Beſfuch bei unſeren Mannheimer Meiſterruderern/ Trainingsergebniſſe werden ſorgſam gehütet (Sonderbericht der Olympia⸗Schriftleitung des„Hakenkreuzbanner“) ſich mit aller Kraft auf das geſteckte Ziel. Intereſſant iſt in dieſem Zuſammenhang eine kleine Bilanz der letzten drei Ruder⸗Olym⸗ piaden. 1924 in Paris qualifizierten ſich die Ruderer wie folgt: 1. USA, 2. Schweiz, 3. Eng⸗ land, 4. Frankreich, 5. Kanada, 6. Holland, 7. Italien. Deutſchland war nicht vertreten. 1928 in Amſterdam ſah man eine andere Reihenfolge; 1. USA, 2. England, 3. Schweiz, 4. Italien, 5. Auſtralien, 6. Deutſchland, 7. Ka⸗ nada, 8. Frankreich. Und in Los Angeles notierte man: 1. USA, 2. Deutſchland, 3. England, 4. Italien, 5. Polen, 6. Auſtralien, 7. Neu⸗Seeland, 8. Kanada. Mit drei erſten und einem zweiten olympi⸗ ſchen Sieg blieben die Amerikaner in Los Ange⸗ les beſte Rudernation, gefolgt von Deutſchland mit einem erſten und zwei zweiten Siegen. Wir müſſen es den ganz Eingeweihten über⸗ laſſen, jetzt ſchon eine Rangliſte für 1936 auf⸗ zuſtellen. Jedenfalls aber ſind unſere Ausſichten keinesfalls ſchlechter geworden, und darin ſtim⸗ men auch unſere Mannheimer Jungens mit uns überein. Hoffen wir das Beſte. 24 die Inter⸗ ie die Mannſchaft Schonzeit. Aber nun ſetzt zu gründen, lter Gwinner mit der ernſten Arbeit wieder WMorgens früh um 9 Uhr iſt leichtes Trai⸗ elt.“ ———————————— id hohle Pra Wübaen poche der hohlen Zis weit in die Großmannsf vor dem Por ker der Beletag ſe aus Gips n Dache ſollte e ite dächten: wat und ſo wurden figuren Poſaune ns geſtellt. Ein alten, die Lant nd ſo löteten die gel aus Latten⸗ ſtrichen es ay en Jahrhundert prächtig wirten albes oder Hoh⸗ Liegende Ny aus Blech, ge⸗ aus Ziegelſteln. zrmorvaſen auß hmt, halb u dahinter Le rnehm tun. bei Eiſenba n keine Sachl e W v cher ſea⸗ ucksvolle Bil Geſellſchaft 7 eht, geſchaf bis W0 ksbildend“ u er neuen Epoche Aig, während beim zweiten Training am en⸗ etwas härter herangegangen Aird, In den noch zur Verfügung ſtehenden erzehn Tagen wird ſich das Training lang⸗ nfeigern, um in der Stunde, in der es gilt, höchſtform zu ſein. Auch jetzt wieder wird Rannheimer Vierer wie vor der flerſchaftsregatta mit dem Olympia⸗Achter Wiking zuſammenarbeiten.„Pippifax“ es ſich gefallen laſſen müſſen, in dem aften Ruderbecken etwas hergenommen rden, damit er noch ein beſſeres„Olym⸗ ewicht“ bringen kann. Hie feindlichen Brüder Ein Teil der ausländiſchen Gegner iſt ſchon einigen Tagen in Grünau. Zu allen Tages⸗ kreuzen draußen die Boote. Die Kom⸗ ldoſtimmen der Steuerleute ſchallen über Waſſer und von den begleitenden Motor⸗ wachen die Trainer und mit augen über die Arbeit ihrer Schützlinge. ennt ſich gegenſeitig und weiß, was man einander zu halten hat. Aufſehenerregend ih die kräftigen Geſtalten der Amerikaner die mit Gardemaß ausgeſtatteten Ruderer Uruguay. Die letzteren haben ſich unſere lie heute einmal probeweiſe aufs Korn ge⸗ Amen. Dieſe informatoriſche Fühlungnahme aber bei den Südländern wenig Gegen⸗ und ſo fuhr bald jedes Boot wieder ſeine len Wege. Im braſilianiſchen La⸗ ſcheint noch keine Einigung erzielt den zu ſein. Die Mannſchaft des offiziell Alandten Bootes und die, die ſich als die Be⸗ eren fühlen, würdigen ſich gegenſeitig lles Blickes. Man ſpricht davon, daß dem⸗ üht ein Qualifikationsrennen ſteigen ſoll, Aedavon wollen die„Offiziellen“ erklärlicher⸗ iſe nicht viel wiſſen. Jedenfalls iſt man in leh Lagern recht geſpannt, wie dieſer Streit eindlichen Brüder ausgehen wird. gebender ürlich die Japaner Aee leißigſten Leute auf den Waſſern der jichen Spree ſind ohne Zweifel die Ja⸗ zner. Als erſte ſind ſie morgens früh ſchon im ſtreiten. Da Aus der großen Zahl Weltbild(I) Der Sonntagsspazlergang Mitglieder der amerikanischen Frauen-Olympiamannschaft am letzten Sonntag vor Beginn der Olympiade „fjeinzelmännchen“ hinter den fiuliſſen Getreue Helfer umſorgen muſtergültig die Kämpfer im Dorf des Friedens (Sonderbericht der Olympia⸗Schriftleitung des„Hakenkreuzbanner“) In Berlin drehen ſich die Geſpräche nur noch um Amerikaner, Japaner, die Deutſchen und andere Aktiven. Jeder Olympia⸗Kämpfer hat einen Stab von Freunden und Verehrern, die ſich beſonders mit ſeinem Wohlergehen und auch mit der Sorge um ſeine Leiſtung befaſſen. Jeſſe Owens, Torrance Niſhida, Suzuki, Beccali, Sie⸗ vert, das ſind nur einige der Namen, die da in der U⸗Bahn oder beim Nachmittagskaffee in einer Trainingspauſe um einen herumſchwirren. Dazu kennt man noch einige der großen Trai⸗ ner. Die Deutſchen nennen Namen wie Waitzer oder Nerz, weniger aber kennt man ſchon von den berühmteſten auswärtigen Trainern und Mannſchaftsführern, die doch ſo und ſo oft für den Enderfolg ihrer Mannſchaft von ausſchlag⸗ edeutung ſind. Und wieviele gibt es noch, die z. B. draußen im Olympiſchen Dorf ihr beſtes geben, um die Olympia⸗Kämpfer ſo zu umſorgen, daß ihre Leiſtung wirklich erſt⸗ klaſſig ſein kann. Und von all dieſen Männern nicht mehr ſein, wird kaum geſprochen. dieſer„Männer hinter den Kuliſſen“, die wir in dieſen Tagen ſchon getrofſen haben, ſeien einige in bunter Folge herausgegriffen, weil auch ſie es verdienen, jetzt wenigſtens noch ge⸗ nannt zu werden, denn wenn die Kämpfe erſt im Gange ſind, dann wird ja wohl keiner mehr ein Intereſſe für ſie haben. Berſaglieri⸗Oberſtleutnant Montemurro Ein aktiver Oberſtleutnant in der italieniſchen Olympia⸗Mannſchaft? Nicht ganz, aber beinahe. Oberſtleutnant Montemurro iſt der Führer der drei Offiziere, die den ſchwerſten aller Olympi⸗ ſchen Kämpfe, den modernen Fünftampf, be⸗ hätte ich auch nicht gedacht, als ich vor kurzem mich auf einen eben vom Olympi⸗ ſchen Dorf wegfahrenden Wagen ſtürzte, daß ich da eine ſolche Bekanntmachung machen würde. Da noch zwei freie Plätze in dem Wa⸗ gen waren, frage ich eben aufs Geratewohl, ob man mich nicht mitnehmen werde. Ein gut aus⸗ ſehender Herr, braungebrannter Kopf, grau⸗ melierte Haare, hemdärmelig, im Sportanzug ſieht mich etwas verſtändnislos an. Oha, dente ich, da wirſt du ſchön abblitzen. Aber es kommt keine Abſage, ſondern ein„niente capicchi“— als Antwort. Jetzt kann aber ich wiederum kein Italieniſch— ich verſuche meine Bitte franzö⸗ ſiſch anzubringen und ich habe Glück..„natu⸗ rellément“ kann ich mitfahren, der Chauffeur reißt die Wagentüre auf und ſtolz wie ein Spa⸗ nier fahre ich in einem Pfundswagen davon. Zwiſchen der zögernd beginnenden Unterhaltung muſtere ich immer wieder den vor mir ſitzenden italieniſchen Herrn. Olympiakämpfer kann er dafür iſt er wohl zu alt. Preſſemann iſt er auch nicht, ſonſt hätte er wohl ſofort auf die ihm vorgehaltene Preſſetarte reagiert. Da drehte er ſich auch ſchon wieder um, fragt nach meiner Arbeit, ob ſchon viel zu iun und ſo. Darauf feierlicher Wechſel der Viſiten⸗ karten. Ich leſe: Ugo Montemurro, Ten. Colo⸗ nello dei Berſaglieri. Und ſchon ſagt er auch, ich führe die Mannſchaft vom„Pentathlon“, aha, der militäriſche Fünfkampf. Während wir am Flughafen von Staaken vorbei über die Heer⸗ ſtraße wieder der Stadt zufahren, erfahre ich von Oberſtleutnant Montemurro, daß die drei Offiziere, die für Italien den modernen Fünf⸗ kampf beſtreiten, alltäglich eifrig trainieren. „Kein Kampf iſt ja ſo ſchwer wie dieſer“. Er erzählt mir, wie ſchwer es war, die geeigneten Leute auszuſuchen. Die Wahl iſt auf die drei Offiziere: Silvano Abba, Franco Orgera und Ugo Ciccarelli gefallen. Tag für Tag heißt es üb en. Barmeiſter Karl Sieß vielbeſucht Einer der ſchönſten Punkte im Olympiſchen Dorf iſt unzweifelhaft die„Baſtion“. Hier gibts die ſchönſten Getränke, die man ſich vorſtellen kann. Alkoholfrei natürlich! Da aber ein Meiſter ſeines Fachs— einer der wenigen, die berech⸗ tigt ſind, den Titel Barmeiſter in Deutſchland zu führen— hinter dem runden Bartiſch ſteht, werden auch die alkoholfreien Getränke ſo ſchön gemirt, daß man wirklich glauben könnte, den ſchönſten Cockteil, Flip oder ſonſtigen raffinier⸗ ten„Drink“ vor ſich zu haben. An warmen Ta⸗ gen vor allem hat Meiſter Sieß alle Hände voll zu tun, trotz der Reihe von elektriſchen Schüttel⸗ bechern und trotz der Hilfe eines ſeit Jahren mit ihm arbeitenden Berufskameraden. Meiſter Sieß iſt ſeit zwanzig Jahren im Barfach, ſeit 1928 fährt er mit dem Lloyd⸗Dampfer SS„Co⸗ lumbus“ zur See. Er hat alle Länder der Erde bereiſt. Er kennt ihre Getränke und— was mehr iſt— er hat in ſeiner langjährigen Tätig⸗ keit einen ſolchen„getränke⸗pſychologiſchen“ Blick bekommen, daß er jedem Gaſt, ſchon wenn er auf den hohen Barſtuhl klettert, anſieht, was der wohl am liebſten trinken wird. Seit 22. Junt iſt er im Dorf, er bleibt bis Schluß der Spiele ... Und jetzt leuchten ſeine Augen... am 35. Au⸗ guſt gehts wieder an Bord, zur Reiſe nach Neu⸗ Vork. Moderne Heinzelmännchen Das Märchen weiß viel Gutes von den Hein⸗ zelmännchen, den getreuen Helfern zu erzählen. Jeder Olympiakämpfer wird nach ſeiner Rück⸗ kehr von einem modernen Heinzelmännchen, dem Steward, der ihn während ſeines Auf⸗ enthalts im Olympiſchen Dorf betreut hat, be⸗ richten. Der Norddeutſche Lloyd hat die ihm übertragene Aufgabe, die Olympiakämpfer zu betreuen, mit aller Großzügigkeit in die Hand genommen, die bei unſeren großen deutſchen Schiffahrtslinien üblich iſt. So ſind auch die Männer, die in den einzelnen Wohnhäuſern Dienſt tun, in vieljähriger Praxis erfahren und ſie es, ihren Gäſten jeden Wunſch von den Augen abzuleſen. Iſt es da ein Wun⸗ der, wenn ſich die verſchiedenſten Kämpfer, ob es nun die Boxer oder die Leichtathleten find, ob es Amerikaner, Inder, Japaner oder Deutſche ſind, richtig mit„ihrem“ Steward be⸗ freunden? Im Hauſe Freiburg habe ich mit Steward Korpel, einem gebürtigen Königsberger, ge⸗ ſprochen. Er hat zur Zeit zwar erſt einen Gaſt, ein Mitglied des holländiſchen olympiſchen Ko⸗ mitees, ſo daß er ſich ihm ganz und gar wid⸗ men kann.„Aber auch die anderen, die zu mir kommen, müſſen es richtig gut haben“, meint er und voller Eifer geht er durch die Zimmer, denn da darf kein Stäubchen liegen, wenn „ſeine Gäſte“ kommen. Genau wie er ſind alle anderen, die älteren, erfahrenen Stewards, die meiſt ſchon zehn und mehr Jahre zur See fah⸗ ren oder ihre jungen„Aſſiſtenten“, die Hilfs⸗ ſtewards. Man kann ſich vorſtellen, daß die Freude aller Neuankommenden groß iſt, ſo ver⸗ ſorgt zu ſein. Die Inder haben verwundert gefragt, was das für begabte Männer ſind, die einem bringen, was man haben will, ohne daß man überhaupt etwas geſagt hat Getreue Helfer überall, unbekannt— aber manchmal haben ſie beſtimmt auch ihren Anteil an einem olympiſchen Sieg. Artur Keber Training im Verborgenen Woellke kennt keine Nervenbelaſtung Nicht alle deutſchen Leichtathleten, die für die Olympiſchen Spiele gemeldet wurden, be⸗ finden ſich ſchon in Berlin. Ein großer Teil von ihnen bevorzugt— wie das ja auch unſere Schwimmer machen— die Stille und Ab⸗ Keſchiedenheit für ihre letzten Vorbereitungen. So halten ſich die Mittel⸗ und Lang⸗ ſtreckler, insgeſamt 18 Mann ſtark, in dem idylliſch gelegenen Forſthaus Parnitz in der Dübener Heide auf. Dieſes Forſthaus iſt nur ſchwer aufzufinden, doch iſt von ihm aus die Platzanlage des KT Wittenberg ſchnell zus er⸗ reichen. Hier ſpielt ſich denn auch der Haupt⸗ teil des Trainings ab, dem Lam pert⸗Wit⸗ tenberg bei den Langſtrecklern und Engel⸗ prerehg. Mittelſtrecklern vor⸗ ehen. In wenigen Tagen erſt erfolgt di Ueberſiedlung nach Berlin. Unſere Hoffnung im Kugelſtoßen, der Ber⸗ liner W oellke, arbeitet in Hannover ganz für ſich. Er wohnt im Hindenburg⸗Stadion, hat befreundete Trainingspartner gefunden und arbeitet ruhig und zielbewußt an der Stei⸗ gerung ſeiner Form. Nervenbelaſtungen ſcheint nach wie vor für Woellfe nicht zu en. Mannheim Blick übers Cand Dir ſpazieren durch die aufſtrebende Landeshauptſtadt larlsruhe baut neue Straßen/ Ein volksfeſt, und wie wir es erleben/ Der ſchiefe Turm (Eigener Drahtbericht des„Hakenkreuzbanner“) * Karlsruhe, 28. Juli. Wer die Straßen der jungen badiſchen Landeshauptſtadt als Gaſt durchfährt— er wird nie das beengende Ge⸗ fühl haben, das uns inmitten des Häuſermeeres der Großſtadt überfällt, weil ſich ihm in be⸗ freiender Abwechſlung immer wieder der Blick auf etwas Neues: Plätze, Grünanlagen, Wein⸗ brennerbauten bietet... in ſo mannigfacher Fülle, daß es nicht dieſes ein wenig boshaften Tricks bedarf, den kürzlich ein waſchechter Bri⸗ gant einem Berliner gegenüber anwanßdte. Wäh⸗ rend der raſchen Fahrt durch die Kaiſerſtraße konnte der überraſchte Berliner am Schluſſe be⸗ wundernd feſtſtellen, daß Badens Hauptſtadt ſechs Schlöͤſſer beſitzt; bekanntlich ſtrahlen ihre Straßen fächerartig vom Schloß aus, und unſer Karlsruher hatte dem Berliner im eiligen Ver⸗ lauf der Fahrt immer wieder durch einen an⸗ deren Strahl dasſelbe Schloß von ſechs verſchie⸗ denen Blicken aus gezeigt. Der gerade Blick vom auf die Schloßmitte ſchien dabei dem Gaſt am eindrucksvollſten, denn er nannte„dieſes Schloß das monumentalſte“! Rege Bautätigkeit Inzwiſchen iſt die junge Stadt weiter be⸗ ſtrebt, ihrem Antlitz neue freundliche Züge zu verleihen, und man geht daran, in den nächſten Monaten neue Straßen zu bauen, zu kanaliſie⸗ ren und mit den notwendigen Verſorgungs⸗ anlagen für Gas, Waſſer und Elettrizität zu verſehen. Die ununterbrochene rege Bautätig⸗ keit, die allmählich zur Knappheit an baureiſen Bauplätzen führte, macht dieſe Neubauten not⸗ wendig. Nach und nach, geſtaffelt nach der Dringlichkeit, werden die einzelnen Straßen ausgebaut. Ein erſter Bauabſchnitt mit einem Koſtenauſwand von über 200000 RM iſt zur ſofortigen Ausführung beſchloſſen worden. Im einzelnen handelt es ſich um Straßen in der Gartenſtadt Rüppurr, in den zahlreichen Eigen⸗ —— 3— ferner in der Südweſt⸗ und ſtſtadt. Veränderungen in der Kapellenſtraße Der Neubau des Arbeitsamtes in der Kapel⸗ lenſtraße macht ebenfalls einen durchgreifenden Umbau dieſer Straße erforderlich. Die Mittel für einen erſten Anfang von rund 50 000 R ſtehen jetzt zur Verfügung. In abſehbarer Zeit ſoll dann die Kapellenſtraße nach Abbruch des ehemaligen Militärwaſchgebäudes von der Kriegsſtraße ab gerade gelegt werden, was eine Veränderung der geſamten Straßenbahnſchie⸗ nen⸗Anlagen mit ſich bringen wird. Außerdem iſt eine reizvolle Grünanlage vorgeſehen. Neue Straßenbahnwagen Wie dieſe Neu⸗ und Umbauten eine weſent⸗ liche Erleichterung dem Verkehr bringen wer⸗ den, ſo erneuert die rührige Stadt gleichzeitig ihre Verkehrsmittel. Von den älteſten Motor⸗ wagen der Straßenbahn aus dem Jahre 1899 ſtehen zur Zeit noch eine größere Anzahl im Betrieb. Man iſt jetzt beſtrebt, nach und nach neue Motorwagen zu beſchaffen; ſo wurden die⸗ ſer Tage drei neue Wagen in den Betrieb ein⸗ geſetzt, dabei ſoll im laufenden Rechnungsjahr dieſe allmähliche Verbeſſerung der veralteten Betriebsmittel bei der Straßenbahn durch die Aeide Zahl von Neubeſchaffungen fortgeſetzt werden. Ein Turm ſtellt ſich ſchief Daß unſere junge Stadt einen ſchiefen Turm beſitzt, war ſelbſt den Einheimiſchen bis vor kurzem unbekannt, ausgenommen die Einge⸗ weihten, die ſchon ſeit einigen Jahren mit Un⸗ behagen beobachteten, daß der Turm der Ste⸗ phanskirche ſich bewegt und von den an ihn an⸗ gebauten Treppenhäuſern lostrennt. Als Urſache dieſer unangenehmen Eigenmächtigkeit des Tur⸗ mes, deſſen Spitze ſich ungeführ um 45 Zenti⸗ meter nach“Nordoſten in unfreundlicher Rich⸗ tung gerade nach dem ehemaligen Landtags⸗ gebäude verſchoben hat, ſtellte man feſt: Wein⸗ brenner hat vor etwas mehr als 100 Jahren den 55 Meter hohen und ungefähr 5500 Tonnen ſchweren Turm der katholiſchen Stadtkirche auf hölzernen Pfählen und Schwellen gegründet. Holz aber kann im Erdboden nur ſolange ge⸗ ſund und tragſähig bleiben, als es völlig im Grundwaſſer ſteht. Im Gebiet unſerer Stadt jedoch iſt der Grundwaſſerſpiegel in den letzten 100 Fahren um etwa zwei Meter gefallen. Alles Holzwerk nun, das vom Waſſer nicht mehr zu⸗ gedeckt wurde, faulte langſam und verlor ſeine Widerſtandskraft. Jetzt wurde— unter Wah⸗ rung aller Vorſicht natürlich— mit der Aus⸗ wechflung des Fundaments begonnen. Eine nicht alltägliche Leiſtung wird bei dieſen unter⸗ irdiſchen Arbeiten von den Bauleitern verlangt. Hockend und liegend müſſen ſie in engen Schäch⸗ ten und Stollen die Reſte der Balken heraus⸗ holen, den Sandboden entfernen, die Stumpen der Pfähle herauswinden und den Beton ſorg⸗ fältig unter das Mauerwerk ſtopfen. Karlsruhe vergnügt ſich Wie der Karlsruher ein Volksfeſt erlebt— dieſe Frage ſcheint im erſten Augenblick ab⸗ ſurd, da ſie bei einer Einwohnerzahl von bald 200 600 kaum eine allgemeine erſchöpfende Ant⸗ wort zulaſſen könne. Wir haben ſchon einmal von dem Lebensſtil der jungen Stadt und ihrer Bevölkerung geſprochen und dabei die Gleichheit der Weſenszüge und die gemeinſchaftliche Hal⸗ tung ſeiner Träger vermerkt. Es iſt tatſächlich ſo: Die Karlsruher erleben die„großen Ereig⸗ niſſe“ mit einer oft überwältigenden Gemein⸗ ſamkeit— ein Vorzug, weil ſie ſich dabei im⸗ mer wieder finden und verſtehen, ein Nachtelt, da ſie dem Beſucher beizeiten einen einförmigen Eindruck der Unterhaltungsmöglichkeiten ver⸗ mitteln will. Wenn hier etwas los iſt, dann treffen Sie beſtimmt immer wieder alle die Karlsruher, die überhaupt Vergnügen ſuchen, und das iſt die Jugend und ein gut Teil der Aelteren. Es iſt deshalb nicht zu verwundern, wenn das dieſes Jahr zum erſtenmal von Kdß durchgeführte Volksſeſt einen für die auswärti⸗ gen Beteiligten vielleicht überraſchenden Erfolg hatte— obwohl es an zwei Abenden fürchter⸗ lich regnete. Nachmittag für Nachmittag, Abend für Abend war der in ſtrahlendes Lichtermeer ge⸗ tauchte Skagerakplatz, der frühere„Erigländer“, einladend und idylliſch von Wald umgeben, der Schauplatz eines wirklichen Volksſeſtes, auf dem ſich alt und jung, Chef und Stift, arm und reich, hauptſächlich natürlich: Offiziere und Ge⸗ meine in freundſchaftlicher Eintracht zuſammen⸗ fanden— mit dem unerſchütterlichen Entſchluß: was zu erleben! Was auch allen reſtlos glückte. Wir wiederholen: Karlsruhe iſt eine junge und deshalb ſchöne Stadt, nach dem Empfinden des modernen Menſchen in ihrer radlinigen und doch abwechſlungsreichen Geſtalt ſchön— eine junge Stadt, die mit großer Beſcheidenheit, aber herzhaftem Elan an die Vervollkommnung und den Aufbau geht— immer ſich der Ver⸗ Rürdenag bewußt, die ihr Name ihr auferlegt: Hauptſtadt des Gaues Baden und Hauptſtadt der Südweſtmark! bedenkaßt zur khrung gefallener helden Militäriſche Feier am Württemberger⸗Denkmal in Tauberbiſchofsheim Tauberbiſchofsheim, 28. Juli. An⸗ läßlich der 70. Wiederkehr des Tages, da am 24. Juli 1866 in blutigem Bruderkampf bei Tauberbiſchofsheim viele tapfere Württember⸗ ger ihr Leben laſſen mußten, wurde die Tra⸗ dition des früheren Mergentheimer Füſilier⸗ bataillons durch das jetzige III. Batl. Inf.⸗ Regts. 55 wieder aufgenommen. Am Jahrestag des Gefechtes bei Tauber⸗ biſchofsheim kam jeweils in der Vorkriegszeit eine militäriſche Abordnung vom Standort Bad Mergentheim zum hieſigen württembergiſchen Kriegerdenkmal, um den gefallenen Helden des Feldzuges von 1866 die verdiente Ehrung zu erweiſen. An dieſen alten Brauch knüpft das II. Batl. Inf.⸗Regts. 55 wieder an und ent⸗ ſandte am 70. Jahrestag des blutigen Gefechts eine Abordnung hierher, um den gefallenen Hel⸗ den beſondere Ehrung zuteil werden zu laſſen. In der Nachkriegszeit war dieſe Ehrung all⸗ jährlich durch die Ortsgruppe mcdae ihn des be Offiziers⸗Bundes durchgeführt wor⸗ en. Um die Mittagsſtunde hatte ſich eine iſgen reiche Menſchenmenge beim württembergiſchen Kriegerdenkmal eingefunden. Die Partei und ihre Gliederungen, die Stadtgemeinde, die Reichs⸗ und Landesbehörden hatten ihre Ver⸗ treter entſandt. Sämtliche Schulen waren ge⸗ ſchloſſen aufmarſchiert. Die Fahnen flankierten das Ehrenmal während der Gedenkfeier. Nach einem ſtimmungsvollen Choral der Ba⸗ taillonsmuſik ergriff Hauptmann Trefz von der 10. Kompanie das Wort und betonte, daß am erſten Jahrestag der Schlacht anläßlich der Einweihungsfeier aktive Truppen des Stand⸗ ortes Bad Mergentheim an dieſem Ehrenmal gefallener Krieger des Waaf Feldzuges von 1866 zugegen waren. Das Andenken der Ge⸗ fallenen ehrte der Offizier durch einen Kranz, den er am Denkmal niederlegte. Für den Reichskriegerbund, in deſſen Reihen noch zwei Kämpfer jenes Feldzuges, und zwax von Wer⸗ bach und Hundheim, marſchieren, legte Kreis⸗ verbandsführer Oberrealſchuldirektor Dr. Mit⸗ telſtraß einen Kranz nieder zum Gedächtnis der Sieger und Beſiegten und mit dem Wunſche, daß niemals wieder der Tag komme, an dem Deutſche gegen Deutſche kämpfen. Mit den bei⸗ den deutſchen Nationalliedern ſand die kurze, 50 um ſo eindrucksvollere Gedenkfeier ihr Ende. Von dem Denkmalsplatz ging es in geſchloſ⸗ ſenem Zuge und bei klingendem Spiel in die Stadt zurück. Im Schatten des ehrwürdigen Türmersturmes ſpielte das Muſikkorps noch einige flotte Weiſen, die von der Zuhörerſchaft mit lebhaftem Beifall aufgenommen wurden. Der alte, nunmehr wiedexerweckte Brauch ſol⸗ datiſcher Ehrung ſoll künftig am Jah⸗ restag des Gefechtes wie in der Vorkriegszeit gepflegt werden. das fiarlsruher Ichwurgericht tagte Die Anklagen: Körperverletzung mit nachfolgendem Tod und Kindestötung Karlsruhe, W. Juli. Das Karlsruher Schwurgericht verhandelte am Montag gegen den 2jährigen ledigen Rudolf Maier aus Oberöwisheim bei Bruchſal, der ſich wegen Körperverletzung mit nachgeſolgtem Tode zu verantworten hatte. Der Angeklagte hatte in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gegen 4 Uhr auf der Planſtraße in Oberöwisheim dem 21 Jahre alten Bäcker Karl Vogt aus Oberöwisheim mit einem Taſchenmeſſer einen Stich in die rechte Bruſtſeite venſetzt. Am fol⸗ genden Tage iſt der Verletzte infolge Lungen⸗ blutung im Bruchſaler Krankenhau Hetie en. Der Angeklagte gab die Tat zu, wollte 80 in Notwehr gehandelt haben. Er habe ſi durch den hinter ihm gehenden Vogt bedroht gefühlt und, ohne ſich umzuſehen nach ihm ge⸗ ſtochen. Er hatte mit Vogt nie Streit gehabt. Der Anklagevertreter verneinte die Frage der Notwehr und beantragte im Sinne der An⸗ klage ein Jahr neun Monate Gefängnis. Das Schwurgericht verurteilte den Angeklagten we. gen fahrläſſiger Tötung zu einem Jahr drei Monaten Gefängnis. Zwei Monate Unterſu⸗ chungshaft wurden auf die Strafe angexechnet. Wegen Kindestötung verurteilte das Schwur⸗ Unſere flebeitsdienſtmänner als kentehelfer Tarif für unverheiratete Arbeiter/ Ein Erlaß des Reichsarbeitsführers Berlin, 24. Juli. Die Einbringung der Ernte darf nicht durch einen Mangel an Ar⸗ beitskräften geführdet werden. Da aber in vielen Gegenden Deutſchlands keine Arbeitskräfte mehr zur Verfügung ſtehen, iſt es um ſo not⸗ wendiger, möglichſt viele freiwillige Helfer für die Einbringung der Ernte einzuſetzen. In einer Verfügung hat der Reichsarbeits⸗ führer daher angeordnet, daß der Reichs⸗ arbeitsdienſt in möglichſt großem Umfange für dieſe Zwecke herangezogen werden ſoll, denn die Erntenothilfe gehe jeder anderen aufſchieb⸗ baren Arbeit vor. Nach dieſem Erlaß ſollen nicht nur ganze Abteilungen des Arbeitsdien⸗ ſtes für die Einbringung der Ernte eingeſetzt werden, ſondern auch weitgehend Einzelbe⸗ urlaubungen genehmigt werden. Falls Ron⸗ Abteilungen des RAꝰ zur Erntehilſe ahkom⸗ mandiert werden oder wenn Arbeitsmänner zur Erntehilfe in den Betrieben von Eltern oder Verwandten beurlaubt werden, iſt die Entlohnung ihrer Arbeit an die zuſtändige Gruppe des RAdD abzuführen. Arbeitsmänner, die mit dem Betriebsführer, bei dem ſie beſchäf⸗ tigt werden, nicht verwandt ſind, erhalten eine Bezahlung nach dem Tariif für unverheiratete Arbeiter. Auf dieſe Weiſe wird der Reichsarbeitsdienſt mit dazu beitragen, daß die Ernte, deren Er⸗ trag für die Ernährung des 04 Vollkes von ſo ungeheurer Bedeutung iſt, möglichſt und möglichſt vollſtändig eingebracht wer⸗ en kann. r die 23 Jahre alte ledige Erika Eugenie Gretz aus Vöhlingen, die weßen Kindestötung mit zwei Jahren einer— vor⸗ beſtraft iſt, zu zweieinhalb Jahren Gefängnis. Die als vermindert zurechnungsfähig anzu⸗ ſehende Angeklagte hatte am Abend des 4. Mai in der väterlichen An in Jöhlingen ihr zweites uneheliches Kind alsbald nach der Ge⸗ burt durch Erwürgen getötet. Die Angeklagte gab die Tat zu. Der Staatsanwalt hatte vier⸗ einhalb Jahre Zuchthaus beantragt. lobo-Zahrſeier der Sladt Uoldkiech Waldkirch, W. Juli. Am Samstagnach⸗ mittag eröffnete Bürgermeiſter Kel lmayer die Reihe der Vexanſtaltungen aus Anlaß der Tauſendjahrfeier der Stadt. Bodmele Ehren⸗ gäſte hatten ſich eingefunden. In 3 Be⸗ grüßungsanſprache dankte das Stadtoberhaupt all denen, die ſowohl das eunt als auch die Gewerbe⸗ und Induſtrieausſtellung vorbereitet haben, Nachdem noch Landrat Dr. Schühly die Stadt zu ihrem Jubiläum beglückwünſcht hatte, begann das Heimatſpiel, das in einem orſpiel und drei Akten zeigt, wie der Gemein⸗ freie um ſein Recht mit dem emporkommenden Rittertum kämpfte. Das Spiel wirkt vor allem durch ſeine maleriſche Inſßenierung auf einer großangelegten idealen Freilichtbühne neben der alten Margarethenkirche. Nach der Aufführung begaben ſich die ge⸗ ladenen Gäſte in die in der Volks⸗ und Real⸗ ſchule untergebrachte Gewerbe⸗ und Induſtrie⸗ ausſtellung, die das geſamte Gewerbe des Tales mit ſeinen wertvollen Produkten g⸗ Tauſende— bereits am erſten Tag die Aus⸗ ſtellung beſucht und waren voll des Lobes über das Geleiſtete. Mit der die Geier der Jahrtauſendfeier war zugleich die Feier des hundertjährigen Be⸗ ſtehens der Stadtmuſik verbunden. Der Feſt⸗ ſonntag war vormittags mit Wertungsſpielen ausgefüllt, während ſich am Nachmittag ein Feſtzug durch die Straßen der Stadt bewegte, die von Tauſenden von Volksgenoſſen um⸗ ſäumt waren. Das Feſtſpiel, das am Sonntag zum erſten Male wiederholt wurde, war aus⸗ verkauft und wurde vom Publikum mit großer Begeiſterung aufgenommen. Die Veranſtaltun⸗ gen der Tauſendjahrfeier gehen bis einſchließ⸗ lich 30. Auguſt. 28. Juli 10 Mannhe letzte badiſche meldungen Eine (Eigene Drahtberichte des„Hakenkreuzbanner Allüberall, Ein gemeiner Racheakt Siunden len Halbmaſt. Ei „ Bärental b. Freiburg, 28. Juli. zu die mit zu ih Laufe der vergangenen Woche, vermutlich n„„ der RNacht vom 20. zum 21. Juli hat ein Unbe„Es iſt, als kannter die auf dem Feldberg ſtehende Hüle lelte, als ob des Stiklubs erbrochen und die Einrichtung werde, alles demolfert. Der Täter zerriß wertvolle Büchet dämpft vor ſi und Bilder, zerſchnitt Decken und Matraßen hangen und und goß über den Trümmerhauſen eine Kaune verſchleiert. Petroleüm. Da nichts entwendet wurde, dürſte In den Nib es ſich um einen gemeinen Racheakt handeln. in ber vergan eingezogen. 7 Saales iſt mi der Stirnſeite Sea, flankiert Zwei tödliche Badeunfülle * Ueberlingen, 28. Juli. Der 35 abre alte Bergmann Paul Ertel aus Steinflies, der mit ſeiner Schweſter an der Urlaubsfahrt des des Reiches, Gaues Sachſen an den Bodenſee und zum Be⸗ g nem Lorbeer ſuch ſeines dort beſchäftigten Bruders nl? nichtlich errich nahm, hat heute vormittag beim Baden den i eer toten Sͤäͤ⸗ Tod gefunden. Ertel, der mit ſeiner Schweſer Sa⸗Männer und Bekannten in die Badeanſtalt ging hielk Särgen, vor ſich, da er kein guter Schwimmer war, in der egt. Rot le Nähe des Ufers auf. Er erlitt einen Herzſchlag und ging unter, ohne daß ſein Tod wahrge⸗ nommen wurde. Erſt nach mehreren Stunden wurde er vermißt. Grün heraus 3 ihnen geſchriel Unſeren trer darte 171. „ Radolfzell, W. Juli, Schon wieder durcheilte die Kunde von dem raſchen Ahlebhen eines hoffnungsvollen Menſchen das Dorf Bohs Mitw lingen. Der des Schwimmens unkundige 17h⸗ rige Landwirt Franz Müller wagte ſich im ei Durchführ Gewerbekanal zu weit ins Waſſer und ging hor In der erſt den Augen eines ſeiner Kameraden unter. Per mng' des Eheg A— 5 1 Tod ve feſtſtellen. Der Fall iſt um ſo tragiſcher, da rn ii Verunglückte die einzige Stütze ſeines 1351 f r Jahren leidenden Vaters war. unterſu Der Reichsär Sturz von einem Neubau Anordnung ſä „ Friedenweiler, W. Juli. Am Moſe Aemtern für V ſtürzte der i Otto lechtigten Aerzt rt von Neuſtadt in beträchtlicher Höhe hon ſer Verlobten⸗ einem Neubau ab. Dabei zog er ſich verſchles ne Einſendun dene Knochenbrüche und ſchwere Kopfverlehun niſſes aller für gen zu. Der Schwerverletzte fand Aufnahme im fuchungen in 7 Krankenhaus Neuſtadt. 5 JGeſundheitsäm— dgende Beſtimm: 9„dee Amtsärz 3000 Mann im Südweſtmarklager antsleitern des Berbindung zu Offenburg,. Juli. Die Preſſeſtelle deß ichni Südweſtmarklagers in Offenburg Kl mit, daß n das am 26. Juli, durch Reichsſtatt⸗ halter Robert Wagner exöffnete zweite Die Zahl der weſtmarklager der badiſchen Hreihe end auf den Kinzigwieſen eine höhere Teilnehmerzahl leichsminiſter Oktober, er als vorgeſehen aufzuweiſen hat. Das urch die Land La das in zwei Abſchnitten durchgeführt 55 und mit je 2500 Mann beſchickt werden ſollie — bereits beim erſten Lager eine um ann höhere Teilnehmerzahl, die ſich einen präſidenten mit; ausgezeichneten Stimmung erfreut. Steuerfrei Tödlicher Verkehrsunfall Die Befreiung bon der Grund. Raſtatt, 27. Juli. Ein ſchwerer Verlehn unfall, der ein Menſchenleben forderte, ereg nete ſich am Samstagabend, kurz nach 19 Uht, an der Kreuzung Kehler⸗ und Murgtalſtraßhe Ein über die Badener Brücke kommender Rah⸗ fahrer wurde von einem Fernlaſtzug erfaßt und ſo ſchwer verletzt, daß er in der Racht zunt Sonntag ſtarb. Die Schuldfrage iſt noch unge⸗ klärt. Der Fahrer des Laſtzuges wurde vorkit in Haft genommen. Uer erſtreckt ſi 5 rundſtücke, die des Reichsfinanz ſchaftswohnräum machen. In den Die Ausreißer aufgegriffen —*+ b 5 i. Lahr, 28. Juli. Wie berichtet, waren in her ehre letzten Woche zwei g unrdunr Atlich getrennt dem Bezirksgefängnis Lahr ausgebrochen, d famerad ſchaftshä der Fahndungsmaßnahmen der Kriminalz wiegend welt zei iſt man inzwiſchen der beiden Auszeiſeg ten. wieder habhaft geworden. 3 Beim Baden ertrunken Radolfzell, 28. Juli. Im benachb ten Bohlingen nahm am Sonntagabend 16jährige Franz Müller. nach Ern portbegeiſterten Scharen am komt lenheimer Motor arbeiten noch ein Bad oberhalb dex Mühle i die der z. Ji. hochgehenden Aach. Plötlich And ennen d der junge Mann, der des Schwimmens um 1. n fah dia war, im Waſſer unter. Schon nach kut i die! Zeit konnte er geborgen werden, doch wa zu reifen, ſondern Wiederbelebungsverſuche erfolglos. nen. M ⸗Geſchäftsſtell Einweihung der BDM⸗Werkſchule Wieſenhef——*2 Altenſchwand(bei Säckingen), 28, ulf Am Sonntag wurde durch die Reichsxeſer tin des BDM. Trude Mohr, die BoM⸗A ſchule Wieſenhof in Altenſchwand ihrer F ſtimmung übergeben. Die Schule hat deh Zweck, die Mädel zu ſtarken Frauen zu er hen, damit ſie ſpäter ihren Aufgaben deutſche Hausfrau gewachſen ſind. Die ſchule kann 25 Mädel aufnehmen. 110 Somn „ im W Poſtbeförderun chiffs Hinder dus Anlaß der piele eine Run burg“ ſtatt. hnliche Briefe ramm) und Po werden die Kurſe für Stadtmäde lebigen Beſtimn für die Bauernmädel abgehalten.„. 5 lifig. Die Sen bom kulbacher Markt Fnwhe „Erbach, 28, Jull. Der Gulbacher Muß enngeſandt in Erbach, der Stadt der Elfenbeinſchnitzer Am i. Auguſt: Odenwald, iſt eines der größten und volkz lichſten Heimatfeſte des Gaues Heſſen⸗Raſft Vergangenen Sonntag waren zu ſeiner del viele Zehntauſende aus allen Teilen des 5 lüſſen. Die Auf an das Bahnpoſt⸗ en für die ndenburg“, Be fenlandes nach Erbach gekommen. Im Mite in“, Di punkt der mannigfaltigen Veranſtaltungen flanh den mit—5 ein Pferderennen, an dem neben bewährieh ug⸗ und Luf— Reitern der Bewegung und belannten Rennreſ Frankfurt a. M. * tern auch zahlreiche Offiziere der Wehrmacht teilnahmen. Den ſpannenden Kämpfen auch Gauleiter Reichsſtatthalter E mit einer großen Zahl Vertretern aller derungen der Partei und der Behörden heſ, ulten außerdem! heſtätigunasſtemp ff Hindenburg em Luftſchiff in res wird klin⸗Tempelhof lunft erteilen die Adun kenkreuz cheakt uli hat ein 1 e9 ſtehende 9 die Einrich us Steinflies, Urlaubsfah iſee und z n Bruder beim Baden ſeiner Schw inſtalt ging, imer war, teinen Her ein Tod wah iehreren Stu tragiſcher, da e ſeines ſcho * Neubau Juli. Am M eſtmarklager ie Preſſeſte 2* 1 mit, daß durch Reichsſtatt nete zweite ſreut., sunfall hwerer Ve n forderte, ere kur d ernlaſtzug in der Racht ige iſt noch un zes wurde vo egriffen — iSgebrochen. ſer Krimi heiden Auzne Im beng —* na Erx lb der Mühle! . Plötzlich g en un zchon nach kurz den, doch glos. ſchule Wieſenſi en. ädel, en. ſlarkt I n und s Heſſen⸗ u ſeiner Fei eilen des ieben bewähn annten Rennre Behörden 4 Wiursi hr, kommender Rad⸗ Eulbacher Maz Teh ien. Im Mile nſtaltungen fn fiauptſtadt mannheim 28. Juli 1936 hin ſich die Schritte in dieſen Uen, hängen die Fahnen auf aſt. Eine Stadt trauert um ihre Söhne, it zu ihren Beſten zählten. iſt, als ob ſich alles Leben ſtiller abwik⸗ e, als ob jeder unnütze Lärm vermieden de, alles Geſchehen verhalten und ge⸗ bpft vor ſich gehe. Der Himmel iſt ver⸗ das Licht der Sonne blaß und ert. den Nibelungenſaal des Roſengartens iſt der vergangenen Nacht eine ſtumme Schar igezogen. Das große Rund des gewaltigen les iſt mit Trauerflor ausgeſchlagen. Von Stirnſeite der Bühne hängt die Fahne der flantiert von den verhangenen Fahnen Reiches, herab. Und umgeben von grü⸗ Lorbeer und Kranzſpenden ſtehen auf ichtlich errichtetem Katafalk die Särge unſe⸗ toten SA⸗Kameraden. SA⸗Männer halten die Totenwacht vor den ürgen, vor deren jedem ein Eichenkranz Rot leuchten die Schleifen aus dem ün heraus und in ſilbernen Lettern ſteht auf n geſchrieben: Unſeren treuen Kameraden— SA-⸗Stan⸗ mte 171. Mitwirkung privater Aerzte Durchführung des Ehegeſundheitsgeſetzes In der erſten Verordnung zur Durchfüh⸗ ng des Ehegeſundheitsgeſetzes vom 29. No⸗ mber 1935 war den Verlobten freigeſtellt hrden, ſich auch von einem vom Reichsärzte⸗ hrer hierfür zugelaſſenen Arzt der freien kaxis unterſuchen zu laſſen. Der Reichsärzteführer hat durch eine neuere lordnung ſämtliche zur Tätigkeit in den niern für Volksgeſundheit der RSDaAp be⸗ 50 Aerzte auch für die Vornahme die⸗ erlobten⸗Unterſuchungen zugelaſſen. Um Einſendung eines namentlichen Verzeich⸗ aller für die Vornahme dieſer Unter⸗ gen in Frage kommenden Aerzte an die Rundheitsämter zu vermeiden, iſt jetzt fol⸗ Beſtimmung getroffen worden: Die Amtsärzte haben ſich mit den Kreis⸗ lleitern des Amtes für Volksgeſundheit in ndung zu ſetzen und ſich von dieſen ein ichnis der für ihren Amtsbereich zuge⸗ Aerzte geben zu laſſen. ie Zahl der im Bereich der einzelnen Ge⸗ eitsämter zugelaſſenen Aerzte iſt dem sminiſter des Innern jeweils zum tober, erſtmalig zum 1. Oktober 1936, die Landesregierung bzw. Regierungs⸗ enten mitzuteilen. Steuerfreiheit für Räume der H3 Befreiung des Grundbeſitzes der NSDAwW der Grund⸗ und Gebäude⸗Entſchuldungs⸗ erſtreckt ſich grundſätzlich nicht auf jſolche ücke, die Wohnzwecken dienen. Ausnah⸗ von dieſer Regel ſind gemacht für Gemein⸗ swohnräume in Führerſchulen und in en des Studentenbundes ſowie für Ge⸗ chaftsräume der SA, SS und des Rctn. sfinanzminiſters auch für die Gemein⸗ wohnräume der Hitler⸗Jugend zu „In den Kameraoſchaftshäuſern der HJ wie der Miniſter ausführt, die in der er⸗Jugend beſchäftigten Jungen und Mädel ebracht, die zum größten Teil elternlos nfolge ihres HI⸗Dienſtes vom Elternhaus getrennt ſind. Nebenbei werden in den adſchaftshäuſern Schulungsabende mit gend weltanſchaulichen Vorträgen abge⸗ Motorradrennen in Hockenheim könnte daran zweifeln, daß die motor⸗ geiſterten Mannheimer nicht in hellen ren am kommenden Sonntag zu dem Hok⸗ er Motorradrennen fahren? Koͤß gibt ieſen Sportbegeiſterten Gelegenheit, bil⸗ und bequem dorthin zu gelangen. Mit Kdß⸗ onderzügen fahren, heißt billig und bequem cht nur in die weiteren Gebiete Deutſchlands kreiſen, ſondern auch in die nähere Umgebung oymmen. Melden Sie ſich ſofort auf den ⸗Geſchäftsſtellen und ſichern ſich dadurch Plat ſtbeförderung auf der„Olympiafahrt des hiffs Hindenburg“. Am 1. Auguſt findet i Anlaß der Eröffnung der Olympiſchen piele eine Rundfahrt des Luftſchiffes„Hin⸗ burg“ ſtatt. Für dieſe Fahrt werden ge⸗ öhnliche Briefe(Einzelgewicht bis zwanzig mm) und Poſtkarten an Empfänger in be⸗ Iigen Beſtimmungsorten zur Beförderung genommen. Die Geſamtge bühr beträgt keine Poſtkarte 50, für einen Brief 100 Rpf., keimachung durch Freiſtempler iſt nicht zu⸗ ig. Die Sendungen müſſen den Vermerk Al euftſchiff Hindenburg, tragen und unter lag an das Bahnpoſtamt 19, Frankfurt „eingeſandt werden, wo ſie ſpäteſt ens „Auguſt um.45 Uhr vorliegen Die Aufſchrift für den Sammelbrief Bahnpoſtamt 19 hat zu lauten„Sen⸗ ür die Olympiafahrt des Luftſchiffs burg“, Bahnpoſtamt 19, Frankfurt am ain“, Die Freimarken auf den Sendungen erden mit dem Tagesſtempel des Poſtamts lug: und Luftſchiffhafen Rhein⸗Main in kankfurt a. M. entwertet, die Sendungen er⸗ lten außerdem den Abdruck eines beſonderen tigungsſtempels mit der Inſchrift„Luft⸗ Hindenburg, Olympiafahrt 1936“. Die im Luftſchiff in Frankfurt a. M. übergebene ofladung wird über dem Zentralflughafen Tempelhof abgeworfen. Weitere Aus⸗ erteilen die Poſtanſtalten. Morgen Veietung unferer totlen En⸗Kameraden EtabschefLute, Sanleiter Wagner und jamtuche En⸗Oruppenführer gebenipnen das Geleit Die Ueberführung der im Roſengarten aufgebahrten toten SA⸗Kameraden zum Friedhof findet am Mittwochnachmittag ſtatt. Ihr voraus geht um 15 Uhr eine ſchlichte Trauerfeier im Nibelungenſaal, bei welcher nur die Angehörigen der Verſtorbenen und die Ehrenabordnungen der Partei, des Staates und der Wehrmacht anweſend ſein werden. Vorausſichtlich wird Stabschef Lutz e mit ſämtlichen SA⸗Gruppenführern des Reiches ebenfalls in Mannheim eintreffen. Der Stabschef, ſowie Gauleiter Robert Wagner und Gruppenführer Luyken werden kurz ſprechen. Anſchließend überführen Geſpanne der Wehrmacht die Särge durch das Spalier der SA vom Roſengarten bis zum Friedhof, wo in einem gemeinſamen Grab die Beſtattung erfolgt. Das NSͤc verbringt die Angehörigen zum Roſengarten, von dort zum Friedhof und anſchließend nach Hauſe. Die Umgebung des Roſengartens, die Straßen zum Friedhof, die Adolf⸗Hitler⸗Brücke und die Begräbnisſtätte werden in weitem Umfang abgeſperrt, damit der ernſte, würdige Rahmen des Kondukts in keiner Weiſe geſtört wird. Es liegt an allen Mannheimer Volksgenoſſen, durch lemeſſene Diſziplin ihr Mitgefühl mit den ſchwerbetroffenen Angehörigen, mit denen an dieſem Tage das ganze deutſche Volk trauert, zu bekunden. Rln die Vetkiebsführer des Krelſes Mannheim der N6dap Anläßlich der Trauerfeier für die bei dem Autounglück im Schwarzwald ums Leben gekommenen SA⸗Kameraden werden an der Trauerparade SA⸗Münner, NSKK⸗Männer, Poli⸗ tiſche Leiter, Hitlerjugend⸗Angehörige, Angehörige des Luftſportverbandes, Angehörige des Luft⸗ ſchutzes und SS⸗Männer teilnehmen. Ich bitte die Betriebsführer, den obengenannten Angehörigen der Gliederungen der Partei und ihrer angeſchloſſenen Verbände, ſoweit ſie zu dieſem Ehrendienſt befohlen ſind, durch Urlaubsgewährung entgegenzukommen. Heil Hitler! Der Kreisleiter: i. V. Schnerr. ——————hhh————— Tagesbefehl des Stabschefs Lutze Anläßlich des ſchweren Unglücks, das den SA⸗Sturm 45/171 betroffen hat, hat— wie der „Völkiſche Beobachter“ meldet— der Stabschef der SA folgenden Tagesbefehl erlaſſen: Durch einen tragiſchen Verkehrsunſfall iſt die Gruppe Kurpfalz und mit ihr die geſamte Su in tiefe Trauer verſetzt worden. Ueber 20 brave SA⸗Männer haben bei dieſem Unglück ihr Le⸗ ben eingebüßt und andere ſind verletzt worden. Unbarmherzig hat hier das Schickſal gewaltet und der SA Männer entriſſen, die in ſtolzem Vertrauen und gläubiger Hingabe unter dem Banner des Führers für das Dritte Reich ge⸗ kämpft haben. Unvergeßlich werden ſie in den Reihen ihrer Kameraden weiterleben, und über ihren Gräbern ſenken ſich die Standarten und Fahnen der SA. Zum äußeren Ausdruck der kameradſchaftli⸗ chen Verbundenheit ordne ich an, daß ab ſoſort bis zum Tage der Beiſetzung ſämtliche Dienſt⸗ ſtellen der SA halbmaſt flaggen. Reichsführer SS Himmler beſuchte die Verletzten Der Reichsführer SS und Chef der deutſchen Polizei, Himmler, hat, aus Freiburg kom⸗ mend, heute vormittag den im Kreiskranken⸗ haus Freudenſtadt liegenden verletzten SA⸗ Männern einen Beſuch abgeſtattet. Beileid der Stadt München Spende zur Linderung der erſten Not Der Münchener Oberbürgermeiſter Fieh⸗ ler 27 in der heutigen Sitzung der Münche⸗ ner Ratsherren der herzlichſten, tiefgefühlteſten Anteilnahme der Hauptſtadt der Bewegung an dem ſchweren Unglück an der Beſenfelder Steige, bei dem viele pflichttreue SA⸗Kamera⸗ den getötet und eine weitere Anzahl ſchwer verletzt wurden, tief bewegt Ausdruck. Er teilte gleichzeitig mit, daß die Hauptſtadt der Bewegung zur Linderung der erſten Not der vom Unglück betroffenen Familien eine Spende von 10000 RM zur Verfügung ſtelle. Die Ratsherren erhoben ſich zum Zeichen trauern⸗ S16 Gedenkens an die Todesopfer von den Sitzen. Das tragiſche Anglück im Murgtal Zwei weitere Todesopfer Aus Freudenſtadt wird uns heute morgen berichtet; Das Laſtkraftwagenunglück auf der Beſen⸗ felder Steige hat zwei weitere Todesopfer ge⸗ ſowdert. In der Nacht von Montag auf Diens⸗ tag ſtarb im Krankenhaus in Freudenſtadt der 23 Jahre alte Sͤ⸗Mann Heinrich Hoff⸗ mann aus Mannheim, lediger Spengler, ge⸗ bürtig aus Korb bei Waiblingen. Im Kran⸗ kenhaus in Forbach ſtarb der 25jährige SA⸗ Mann Karl Kreis aus Mannheim, verhei⸗ rateter Kaufmann. Im Krankenhaus Freudenſtadt liegen jetzt noch 32 SA⸗Männer, ſechs Mädchen und der Kraftwagenführer. Ihr Beſinden iſt über⸗ wiegend zufriedenſtellend. Im Krankenhaus Forbach befinden ſich noch fünf SA⸗Männer, von denen drei noch ſchwer darniederliegen, ſowie ein Mädchen. Die Aufgaben unſerer weiblichen Polizei Nicht Strafe, ſondern Hilfe und Betreuung/ Dienſt am Volksganzen Die Polizei iſt heute zu einer ſolch ſelbſtver⸗ ſtändlichen Einrichtung geworden, daß ſich die meiſten Volksgenoſſen kaum noch Gedanken da⸗ rüber machen, auf welche Art und Weiſe die Polizei ihrer Aufgabe gerecht wird und welcher Hilfsmittel ſie ſich bedient. Der uniformierte Polizeibeamte auf der Straße iſt allen eine vertraute Erſcheinung. Dem Publikum weniger bekannt, jedenfalls als Polizei nicht ſofort zu erkennen, iſt der Krimi⸗ nalbeamte, der ſeinen Dienſt in Zivilkleidung verſieht. Unſer Intereſſe gilt aber heute einmal der weiblichen Polizei, von deren eigen⸗ artigem und verantwortungsvollem Arbeits⸗ gebiet wir wohl am wenigſten wiſſen. Als im Jahre 1927 das Geſetz zur Bekämp⸗ ſung der Geſchlechtskrankheiten in Kraft trat, wurde in Baden die weibliche Polizei einge⸗ führt. Den Städten Mannheim, Karlsruhe, Heidelberg, Pforzheim und Freiburg wurden je drei Beamtinnen zugeteilt. Heute ſind bei uns in Mannheim eine Polizeifürſorgerin als Lei⸗ terin und 4 Polizeibeamtinnen tätig. Bei der Polizeifürſorgerin Wir ſind einmal in den dritten Stock des Polizeipräſidiums hinaufgeſtiegen und haben der Leiterin der weiblichen— in Mann⸗ f36 der Polizeifürſorgerin Schrieder, un⸗ ere Aufwartung gemacht. In einem freund⸗ lichen Zimmer ſitzen wir der liebenswürdigen Dame gegenüber und laſſen uns eine Stunde lang dies und jenes aus dem ſchweren Beruf der weiblichen Polizeibeamtin erzählen. Vor⸗ her werfen wir noch ſchnell einen Blick in das Dienſtzimmer der übrigen Beamtinnen, das hell und luftig, ſo gar nichts mit den Büros zu tun 3 wie man ſie bei Männern findet. Gewiß, Tiſche, Regale, Fächer wie auf jedem Büro, und doch iſt es etwas, das faſt alle Härten mildert und dem Raum faſt eine traute Wohnlichkeit verleiht. Dieſer Eindruck verſtärkt ſich im Zim⸗ mer der Polizeifürſorgerin, und wir können verſtehen, daß die Aufgaben dieſer Beamtinnen weniger im Strafen, denn im Beraten und im Betreuen beſtehen. Es iſt klar, daß die weib⸗ liche Polizeibeamtin da eingeſetzt wird, wo ſie ihrer Weſensart entſprechend, dem Volksganzen erfolgreich dienen kann. Die Hauptaufgaben der Beamtinnen Wir laſſen uns in eller Kürze einen Abriß des außerordentlich weit verzweigten Aufgaben⸗ gebietes der weiblichen Polizei geben. Neben ihrer Arbeit als Gefährdetenpolizei und Mit⸗ arbeiterin der Kriminalpolizei hat die weib⸗ liche Polizei vor allem ſittlich gefährdete Frauen, Mädchen und Kinder zu beobachten und ihnen Schutz und Hilfe zu gewähren. Sie — bei der Durchführung der ſich aus dem Reichsgeſetz zur Bekämpfung der Geſchlechts⸗ krankheiten vom 18. Februar 1927 ergebenden Aufgaben mitzuwirken, insbeſon⸗ ere gegen Frauen und Mädchen auf Grund des § 361 Ziffer 6a, hb und e des Reichsſtrafgeſetz⸗ buches einzuſchreiten, Frauen, Mädchen und Kinder auf Grund beſonderen Auftrages und nach Maßgabe der hierüber getroffenen allge⸗ meinen Beſtimmungen zu vernehmen, ſie dem Gericht vorzuführen, oder ſie bei ihrer Unter⸗ bringung in Krankenhäuſern, Heimen u. dergl. zu begleiten. Begegnen der weiblichen Polizei auf ens Dienſtgängen Hilfsbedürftige, ſo greift ſie helfend ein. Ferner wirkt ſie mit bei der Ueberwachung des Kinderbettels und Kinderhauſierhandels auf öffentlichen Straßen und Plätzen, der übri⸗ gens ſeit 1933 ſehr ſelten geworden iſt. Licht⸗ ſpielhäuſer werden auf Innehaltung der Be⸗ ſtimmungen über den Zutritt von Jugendlichen kontrolliert, ebenſo wird bei der Ueberwachung von minderjährigen Kellnerinnen auf die Ein⸗ haltung der Beſtimmungen des Gaſtſtättenge⸗ werbes über die Fernhaltung von ungeeigneten Perſonen geachtet. Bei der Verbringung weiblicher Jugendlicher in Fürſorgeanſtalten und Arbeitshäuſer, oder Geiſteskranker in entſprechende Anſtalten, Ge⸗ ſchlechtskranker zum Arzt oder ins Kranken⸗ haus, wird die weibliche Polizei eingeſetzt. Kin⸗ der und junge Mädchen, die ſich abends—— ſpät auf der Straße herumtreiben, werden na Hauſe geſchickt und zu ihren Eltern verbracht, verlaufene kleine Kinder werden betreut, bis ihre Herkunft ermittelt iſt, obdachloſe Mädchen in Zuſammenarbeit mit dem Jugend⸗ und Fürſorgeamt in Heimen untergebracht. So⸗ gar zur Fällen au iſt die weibliche Polizei in manchen Fällen auf Grund der Strafprozeßord⸗ nungsbeſtimmungen befugt. Zur Tag⸗ und Nachtzeit verſieht ſie ihren Streifendienſt, der beſonders belebten Straßen, Bahnhöfen aber auch Kinderſpielplätzen uſw. ſein Augenmerk ſchenkt. Weiter gehört zu ihrem Aufgabengebiet die Vernehmung von Kindern, an denen Sittlichkeitsverbrechen begangen wur⸗ den, in Verbindung mit der Kriminalpolizei die Aufklärung ſtrafbarer Handlungen, körper⸗ liche Durchſuchung an weiblichen Perſonen, fer⸗ ner Durchſuchungen von Wohnungen nach Die⸗ besgut uſw., Feſtſtellung und Prüfung häus⸗ licher Verhältniſſe bei Gnadengeſuchen u. dgl. Selbſtloſe Hilfe Vor allem aber iſt der Wert der Sprech⸗ ſtunden hervorzuheben, in denen Hilfeſuchen⸗ den aller Art Rat und Auskunft erteilt wird. Es iſt klar, daß die weibliche Polizeibeamtin auch Wert auf körperliche Ertüchtigung durch ſportliche Uebungen legen muß. In aller Stille und Beſcheidenheit tut ſo die weibliche Polizei Dienſt am Volksganzen, hilft wo ſie irgend kann und verſucht Heilung und Linderung zu ſchaffen, wo es angeht. Eines greift ſo ins andere und laſſen das Tätigkeits⸗ gebiet zu einem kaum abgrenzbaren werden. Und wie oft ſteht die weibliche Polizeibeamtin vor zerbrochenen Schickſalen, wie oft vernimmt ſie Klage und Anklage, und wie oft verſucht ſie * helfen und zu tröſten und wird ſo in ihrer chlichten Größe und Selbſtloſigkeit zum ſtillen Wohltäter der Menſchen. r. 20-Tonnen⸗Keſſel fährt durch unſere Stadt Am Dienstag in aller Frühe konnte man in den Straßen unſerer Stadt einen ſeltſamen Transport beobachten. Ein rieſiger Aluminium⸗ keſſel, der 20-Tonnen faßt, und der für eine Zeche in Weſtfalen beſtimmt iſt, wurde von einer hieſigen Transportfirma von Neckarau her nach dem Zollhafen gefahren. Der Keſſel hatte ein Gewicht von 10 Tonnen, hatte einen Durch⸗ meſſer von 4,25 Meter und war 12 Meter lang. Auf einem 90 Zentimeter hohen Transporteur wurde er von einer Dieſelzugmaſchine ge chleppt und war begleitet von einem Turmwagen der Straßenbahn und einer Schaltkolonne, die ſtreckenweiſe den Strom abſchaltete, damit durch evtl. Berührung mit der Hochſpannung kein Un⸗ fall hervorgerufen werden konnte. Der Trans⸗ port, der von der Verkehrspolizei genehmigt war, wurde durch Straßenpolizei beaufſichtigt. Der in Württemberg hergeſtellte Rieſenkeſſel wurde am Zollhafen mit einem 35 Tonnen hebenden Herkuleskran in ein Rheinboot, das mit Spezialräumen ausgeſtattet iſt, veriaden. Von Mannheim aus geht die Fahrt' den Rhein hinab, den Rhein⸗Weſel⸗Dattelkanal hinauf an ſeinen Beſtimmungsort. Ein beleuchteter Wegweiſer Beleuchtete Wegweiſer trifft man ſehr ſelten und ſo fällt es doppelt angenehm auf, wenn man einen Wegweiſer entdeckt, der bei Nacht hell angeſtrahlt wird. Dieſer Wegweiſer hat auf der neuen Verkehrsinſel an der Aun der Dalbergſtraße in den Luiſenring Aufſtel⸗ lung gefunden, und zwar wird dort die Rich⸗ tung zur Schlageterbrücke gewieſen. Auf dem Schild iſt allerdings„Rheinbrücke“ zu leſen, da die neue Bezeichnung noch kaum über Mannheim hinaus bekannt geworden iſt und fremde Fahrer ohne weiteres in Zweifel geſetzt würden. Die Beleuchtung des Schildes erfolgt durch eine über dem Schild ſelbſt ange⸗ brachte Lampe, die ſo abgeſchirmt iſt, daß das Licht direkt auf das Schild fällt. Der aus der Dalbergſtraße kommende Fahrer kann ſich ſo⸗ mit ſchon von weitem über die einzuſchlagende Richtung orientieren. Keine Benachteiligung von Ehrenbeamten. Der Deutſche Gemeindetag hat die Streitfrage, ob nach den geltenden Beſtimmungen die Ver⸗ gebung öffentlicher Aufträge an Unternehmer und Handwerker, die zugleich ein Ehrenamt be⸗ kleiden, zuläſſig ſei, dahingehend beantwortet, daß ein Verbot nicht beſtehe. Auf der anderen Seite dagegen ſeien Ehrenbeamte und ehren⸗ amtlich tätige Bürger zu einer beſonderen Treu⸗ pflicht, die Uebervorteilungen der Gemeinde ausſchließe, angehalten. Man könne von ihnen ſogar eine Ausnahme erwarten, wenn andere Gewerbetreibende auf Grund von Kartellverein⸗ barungen nur zu Bedingungen liefern wollten, die für die Gemeinden nicht tragbar ſeien. Mannheim „Hakenkreuzbanner“ 28. Juli 1036 Die Polizei meldet: 4 Verkehrsſünder am Montag. Durch Außer⸗ achtlaſſung der nötigen Vorſicht und zu ſchnel⸗ len Fahrens ereigneten ſich am Montag hier pier Verkehrsunfälle, wobei eine Perſon ver⸗ 15 und fünf Kraftfahrzeuge beſchädigt wur⸗ Ohnmachtsanfall. Infolge eines Ohnmachts⸗ anfalls ſtürzte am Montagvormittag auf der ildaſtraße ein Radfahrer und erlitt eine Ge⸗ irnerſchütterung und eine Rißwunde am Hin⸗ terkopf. Der Verletzte fand Aufnahme in einem Krankenhaus, 148 Verkehrsſünder. Am Montag mußten bei Verkehrskontrollen 148 Verkehrsſünder teils angezeigt, teils gebührenpflichtig verwarnt werden. Wegen techniſcher Mängel wurden ſechs Kraftfahrzeuge beanſtandet. Verlegung der 1. Kde⸗Reichsfeſtwoche Die 1. Koß⸗Reichsfeſtwoche wird aus An⸗ laß des tragiſchen Unglücksfalles der Mann⸗ heimer SA vom 16. bis 23. Auguſt verlegt. Schützt die Rehkitze vor der Mähmaſchine In jedem Jahre werden aus allen deutſchen Gauen Fälle gemeldet, daß beim Mähen frei lebende Tiere, insbeſondere Rehtitze, durch die Mähmaſchine ſchwer verletzt oder getötet wer⸗ den. Das Gras iſt dicht und hoch, der Maiſchi⸗ nenführer kann die kleinen Tiere nicht ſehen, die abgearbeiteten Pferde gehen intereſſelos an allem vorüber, ohne Zeichen zu geben— und einem kleinen Geſchöbf werden oft Stunden üärgſter Qual bereitet, ehe dieſe durch den Tod beendet wird, Mit einem einfachen Mittel ſind ſolche Quälereien und Verluſte zu verhüten oder mindeſtens beträchtlich zu verringern. Man befeſtigt an der Spitze der Deichſel eine ſchrill tönende Klingel, Glocke oder dergleichen. Verſuche haben ergeben, daß am erſten Mäh⸗ tage ohne Klingel zwei Kitze ſo ſchwer ange⸗ ſchnitten wurden, daß ſie getötet werden muß⸗ ten. Nach der Anbringung des Geläntes haben ſich ſolche Fälle nicht mehr ereignet, An ſich macht zwar ſchon der Grasmäher Lärm, doch ſcheint dieſe Art Lärm guf die Kitze nicht zu wirken, während das Klingeln die Tiere zum erſchreckten Abſpringen veranlaßt. Der Reichs⸗ Tierſchutzhund bittet daher alle Landwirte, durch die eines Geläutes an den Mähmaſchinen viele Tauſende von Jungtieren vor qualvollem Tode bewahren zu helfen. Wieviel Gemüſſe eſſen wir? Im Sommer wird in den meiſten Familien mehrmgls in der Woche Gemüſe gegeſſen, Ge⸗ müfe iſt ja nicht nur geſund, ſondern läßt auch einen ſehr abwechſlungsreichen Küchenzettel zu. Ob man die verſchiedenartigen Gemüſearten kocht, dünſtet, als Auflauf bäckt, als Gemüſe⸗ ſalat anrichtet, oder gelegentlich als Rokoſt vor⸗ zieht, immer find ſie wohlſchmeckend und wer⸗ den meiſt gern gegeſſen. Unſer Gemüſeverbrauch hält ſich ſeit Jahren ungefähr auf der gleichen öhe, Insgefamt verzehren wir, ſoweit das emüſe 55 Markt verkauft wird, jährlich rund eine Million Tonnen Gemüſe. Wenn man bedenkt, aus wiepiel kleinen Men⸗ gen und wieviel verſchiedenen Gemüſeſorten ſich dieſe Menge zuſammenſetzt, ſo iſt unſer Ver⸗ brauch immerhin ganz beachtlich, Von beſonderer Bedeutung iſt es, daß der Anteil unſerer In⸗ landserzeugung immierwährend geſtiegen iſt. Unſere Freiland⸗Anbauflächen, Treibhäuſer und Unterglasflächen wurden von Jahr zu Jahr ver⸗ größert, ſo daß unſer Anteil an der Geſamt⸗ verforgung ſeit 1927 von 77,4 vh. auf 86,5 vh. ſteigen konnte. Das bedeutet, daß die Einfuhr von Gemüſe aus dem Ausland auf faſt die Hälfte geſenkt werden konnte, ohne daß die ge⸗ ſamte zur Verfügung Menge ſich irgend⸗ wie verringerte. Dieſe Steigerung der inländi⸗ ſchen ete Leunt iſt nicht zuletzt auch ein Beweis für die Leiſtungsfähigkeit unſerer Land⸗ Sommerfeſt des VfK. Aus Anlaß ſeines 50jährigen Beſtehens begeht der Verein für Körperpflege von 1886 mit dem Handharmonika⸗ Klub Schwetzin⸗ gerſtadt am Samstag und Sonntag ein Sommerfeſt auf den Rennwieſen. Ein Ringerturnier, bei dem die beſten Rin⸗ ger der Leichtgewichtklaſſe Gau 13 und 14 ver⸗ treten ſein werden, beginnend am Sonntag⸗ mittag um 3 Uhr, wird ſeine Anziehungs⸗ kraft bei allen einſchlägigen Sportfreunden nicht verfehlen. Rundfunk⸗Programm Mittwoch, 29. Juli 6,00 Muſik in der Frühe; 6,30 Gymnaſtik;.00 Nach⸗ richten;.00 Blasmuſik les ſpielt der Muſikzug der Söl⸗Gruppe Brandenburg); 10,00 Konzertſtunde; 11.00 Unterhaltungskonzert(Kapelle Hans Bund); 12.00 Er⸗ öffnung der Ausſtellung„Sport der Hellenen“ im Pergamon⸗Muſeum Berlin; anſchließend: Muſik am Mittag les ſpielt das Stabsmuſittorps im Luftkreis 11 Berlin⸗Gatow); 13.45 Nachrichten; 14.00 Allerlei— von zwei bis drei; 15.00 Robert Schumann an ſeinem 80. Todestag(Konzert); 16.00 Eröffnungsſitzung des Internationalen Olympia⸗Komitees(IOg), anſchlie⸗ ßend: Unterhaltungskonzert les ſpielt das Landes⸗ orcheſter Gau Berlin); 18.00 Heiter und bunt(Schall⸗ plattenkonzert), dazwiſchen: Hörberichte von der Kunſt⸗ flugmeiſterſchaft; 20,00 Weltkongreß für Freizeit und Erholung 1936— 7. Tag: 1.„Wenns die Soldaten, (Uebertragung vom Großkonzert der Wehrmacht; 12 Muſikkorps ſpielen Märſche; 300 Mann vom Infant.⸗ Regiment 69 ſingen Soldatenlieder); 2. Das Echo des Tages; 3.„.. und abends wird getanzt!“;„iſt mal bei uns ſo Sitte, chacun a son gout“(Eine leichtbe⸗ ſchwingte Reiſe um die Welt in vierzig Minuten); 23.00 Wetter⸗„ Tages⸗ und Sportnachrichten; 22,15 Ausſchnitt aus dem Feſtakt des Internationalen Olym⸗ piakometees im Pergamon⸗Muſeum; 22,30 Unterhal⸗ tungsmuſik; 23.15 Fackelſtafſellauf Olympia— Berlin. Das olympiſche Feuer erreicht Wien. Weiheſtunde auf dem Heldenplatz. Segelkurs mit„Kraft durch Freude“ Lang gehegte Wünſche gehen in Erfüllung/ Keine Furcht vor dem„Neuen“ Wenn im Hochſommer die Sonne ihre glut⸗ vollen Strahlen unbarmherzig auf die Men⸗ ſchen brennt, da wünſcht ſich mancher einmal an der See zu ſein, in den weichen 8 Dü⸗ nenfand ſich einzubuddeln, Sandburgen zu bauen und dem ewigen Spiel der Meereswel⸗ len zuzuſehen, Die Blicke ſchweifen über das Waſſer, verfolgen die großen und kleinen Dampfer und aus dem Grau löſt ſich ein weißes Segel, huſcht über die Waſſerfläche wie eine leichtbeflügelte Libelle, kreuzt hin und her. Das Ruder gehorcht dem leiſeſten Druck des Schif⸗ fers. 2e nur und ganz leiſe kommt der Wunſch:„O, könnte ich doch guch einmgl wie die dort äuf dem Boot ſo über das Waſſer kreuzen, mit dem Wind um die Wette eilen. Es muß ein herrliches, ſtolzes Gefühl ſein, durch ein Segelboot mit Wind und Waſſer auf das engſte verbunden zu ſein.“ Wie es dem einen geht, ſo erleben viele Tauſende dieſen Augen⸗ blick. Wünſchen ſich nichts ſehnlicher, als ſelbſt einmal zu ſegeln. Auf dem ſchwankenden Schiffsboden zu ſtehen, den Kurs beſtimmen zu dürfen. All das ſcheint ein unerfüllbarer Traum zu ſein. Und doch iſt es kein Wunſchbild, das Segeln auf dem freien Meer. Es iſt nicht wahr, daß dieſer überaus geſunde Sport nur für wenige begüterte Menſchen vorbehalten iſt. Die Zeiten, da irgend ein Sport für irgend eine Berufs⸗ ſchicht gepachtet war, ſind vorbei. Die NSG „Kraft durch Freude“ hat an der Oſtſee ihre Bootshallen erſtellt und alljährlich kommen aus dem großen deutſchen Reich Schaffende aus al⸗ len Ständen nach dort, um ihre Ferien zu ver⸗ bringen. Ob das nun die Stenotypiſtin Elſe Weber aus Heidelberg, oder der Schloſſer Karl Müller aus Freiburg iſt, das tut gar nichts zur Sache. Kameraden wollen ſie ſein, in Kamerad⸗ ſchaft ihre Ferien verbringen. Geld haben ſie nicht viel, Aber es reicht, um an die See zu fahren. Manch einer fürchtet ſich am Anfang vor dem Neuen, Kann ſich doch nicht vorſtellen, daß er einmal alles, was nun ein rechter Seemann wiſſen muß, ſelbſt beherrſcht und mit allen Ge⸗ räten»eungehen weiß. Aber es iſt nicht ſo. Ein guter Segelſportlehrer, der auf jedem Boot iſt, hat ſeiner Mannſchaft bald das Notwendige beige⸗ bracht. Und nur Tage dauert es, und dann wirft alles mit Seemannsausdrücken herum, daß man glaubt, die Leute ſeien auf dem Segel⸗ boot aufgewachſen. Kommt dann das Kommando: Leinen los dann iſt der Augenblick da, den man ſich ſeit Wochen 95 Monaten herbeigeſehnt hat, Kurs in die Oſtſee. Mit dem ſcharfen Bug teilt das Boot das Waſſer. In der heißen Nachmittagsſonne legen ſich die Leute auf die Planken, döſen vor ſich und Air ſich braunbraten, Einer hat ſein Schifferklavier beigebracht und bald klingen ſehnfüchtige Weiſen über das Meer. Leiſe erſt fallen die Stimmen ein und bald wird es ein voller Chor, Langſam taucht der rote Feuer⸗ ball ins Meer, ruft die wunderlichſten Phanta⸗ ſien wach. Die Nachtwache zieht auf. In dicke Mäntel gehüllt ſtarren ſie hinaus in die Nacht. Am andern Morgen werden ſie irgendwo an Land gehen. Wo— das weiß nur der Kapi⸗ tän. 1* Langſamer wird die Fahrt des elektriſchen Zuges. Die Bremſen kreiſchen auf. Dießen am Ammerſee, Segelſtation der N26„Kraft durch Freude“! Ja, auch im Süden auf dem Ammerſee, von herrlichen Gebirgszügen der bayriſchen Bergwelt umrahmt, iſt ein Segel⸗ platz der Ko. Mitten in den See hineingebaut liegen die Hütten und Bootshallen, wie Pfahl⸗ bauten. Im gleißenden Sonnenlicht ſpiegeln ſie ſich auf der Waſſeroberfläche. Wenige nur wiſſen bis jetzt, daß man auch hiex ſegeln kann. Aber die ſchon dort waren, erzählen es und ſchildern alles ſo herrlich, daß ſich ſo viele mel⸗ den, daß dauernd die r vergrößert wer⸗ den' müſſen. Viele Boote ſtehen nun zur Ver⸗ fügung. Und das dürfte eben der große Unter⸗ ſchied ſein, von den Meeresſegelfahrten, daß man dauernd den wundervollen Ausblick zu den Soihheſen⸗ Man könnte ſich ſtreiten über die Schönheiten. Aber überlaſſen wir das dem Urlauber ſelbſt. Immer werden die Anſchau⸗ ungen verſchieden ſein.—rr. Militärkonzerte im Hindenburgpark Der kommende Mittwoch, 29. Juli, bringt uns nach langer Pauſe wieder zwei große Militärkonzerte im Hindenburgpark. Das Muſikkorps des 3. Batl. 36. Inf.⸗Regt. gibt nachmittags von 16 bis 18 Uhr und abends von 20.15 bis 22.30 Uhr zwei Konzerte, für die Mß Otto Jürgen zwei ſchöne ſommer⸗ liche Programme zuſammengeſtellt hat. Die Kapelle, die es in den wenigen Monaten ihres Hierſeins verſtanden hat, ſich eine außer⸗ ordentliche Beliebtheit zu erwerben, wird ſicher auch am Mittwoch zahlreiche Muſik⸗ freunde in den Hindenburgpark locken. Der letzte„Frohe Feierabend“ der NS-Ge⸗ meinſchaft„Kraft durch Freude“ in dieſem Monat bringt ein Sonderkonzert unter Mit⸗ wirkung der einheimiſchen Sopraniſtin Grete Hild. Sie wird je drei Lieder von Schubert, Schumann und Brahms ſingen. Das Rah⸗ menprogramm beſtreitet das Saarpfalz⸗ orcheſter, das u. a. Muſikſzenen aus Tſchai⸗ kowftys Werken und die Akademiſche Feſt⸗ Ouvertüre von Brahms ſpielen wird. Wie bereits angeſagt, hat die Parkverwal⸗ tung den Auguſtbetrieb im Hindenburgpark auf den Wahlſpruch abgeſtellt: Der Urlaub der Daheimgebliebenen. Vom 2. bis 9. Auguſt führt die Parkverwaltung gemein⸗ ſam mit der NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“, die Reichsfeſtwoche mit„Kraft durch Freude“ durch. Dieſe Reichsfeſt⸗ woche, die im Anſchluß an die Hamburger * Schutz der weiblichen Ehre In einem Fabrikbetrieb wurden für notwen⸗ dige ärztliche Feſtſtellungen eiwa 100 weib⸗ liche Gefolgſchaftsmitglieder einer körperlichen Umerſuchung unterzogen. Als ein Mädchen, das ſich nicht wohlfühlte, dieſe Unterſuchung verweigerte mit dem Hinweis, ſie würde am nächſten Tag ein ärztliches Atteſt beibringen, wurde gegen ſie die Kündigung von dem Be⸗ trieb ausgeſprochen. 4 Das Arbeitsgericht hat dieſe Kündigung für ſäüttenwidrig und demzuſolge nichtig erklärt. Es weiſt darauf hin, daß gerade im nationalſozialiſtiſchen Staat Ehre und Scham⸗ gefühl der Frau geſchützt werden ſollen, Eine Unterſuchung, die in Gegenwart von Arbeits⸗ kameradinnen ſtattfindet und nicht allein von einer zum Schweigen verpflichteten Schweſter durchgeführt wird, iſt aber geeignet, das weib⸗ liche Schamgefühl zu verletzen. Mochte auch die Unterſuchung an ſich durchaus gerechtfertigt ſein, ſo beſtand doch gerade im vorliegenden Fall der gekündigten Arbeiterin die Möglich⸗ keit einer anderweitigen Beibringung eines ärztlichen Unterſuchungszeugniſſes.— Dem⸗ nach durfte alſo die Kündigung nicht aus⸗ geſprochen werden, weil ſie ſich als unberech⸗ tigte Strafmaßnahme auswirkte, die Sitte und Anſtand widerſprach. Der Bau des Reichsluftfahrtminiſteriums iſt, mehr als irgendein anderer, Ausdruck ſeiner Zeit. Galt es doch, eine Stätte zu 142 in der die gewaltigen wehrpolitiſchen Aufgaben, die mit der Schaffung der neuen deutſchen Wehrmacht erwuchſen, mit tecdaleboigmaie toriſchen Mitteln verwirklicht werden können. In der neueſten Rummer der Illuſtrirten Zei⸗ Feſttage in ganz Deutſchland durchgeführt wird, bringt hier ganz außergewöhnliche Ueberraſchungen. Ein großes Chorkonzert mit über 200 Sängern wird ſie am Sonntag, 2. Auguſt, einleiten. Vorausſichtlich am 3. Au⸗ guſt gibt„Jung⸗Heidelberg Band⸗Corps“ aus Detroit USA zwei Konzexte, Am 5. Auguſt gibt der gefeierte Bariton der Berliner Staats⸗ oper Kurk SchmittWalter ein Sonder⸗ konzert mit dem Saarpfalzorcheſter. Der 7. Auguſt bringt einen ausgelaſſenen Pfälzer Abend mit einer original Mackenbacher Dorſ⸗ kapelle ſowie einer Reihe weiterer bewährter Soliſten. Der Samstag verſpricht einen be⸗ fonders muſikaliſchen Genuß. Der ſaaxpfäl⸗ ziſche Komponiſt A, Himmele wird eine Reihe eigener Werke dirigieren. In dieſem Konzert wirkt weiter der beliebte Mannheimer Bari⸗ ton Hans Kohl mit. Den glanzvollen Ab⸗ ſchluß bringt der 9. Auguſt, an dem zunächſt unſere einheimiſche Altiſtin Gertrud Kranz in einem Sonderkonzert des Saarpfalzorche⸗ ſters ein auserleſenes Programm zu Gehör bringen. Einen märchenhaften Abſchluß bil⸗ det dann das M e„Feuer⸗ zauber im Hindenburgpark“. Dieſes Feuer⸗ werk, das den Höhepunkt des Parkſommers darſtellen wird, dürfte das ſchönſte ſein, das in Ludwigshaſen je geboten worden iſt; ſein Programm wird ſogar das große Deutſch⸗ landfeuerwerk, das im vergangenen Jahre an⸗ läßlich des Trachtenaufmarſches in der Weſt⸗ mark abgebrannt wurde, noch übertreffen. ————————πm—un— tung Leipzig(J. J. Weber, Lopiieh hat Dr.⸗ Ing. Guſtav Lampmann den Eniſtehungsvor⸗ gang dieſes impoſanten, von Prof. Dr.⸗Ing. Ernſt Sagebiel errichteten Staatsgebäudes in ſeinen verſchiedenen geſchildert, und die zahlreichen begleitenden Bilder 435 das Bau⸗ werk in allen ſeinen Fronten, in ſeiner Innen⸗ und Außenarchitektur vor dem Leſer erſtehen. Ein weiterer großer Bau, auf den wir Deutſche ſtolz ſein können: der Flughafen in Frankfurt a,., der am 8. Juli eröffnet wurde, iſt in einem doppelſeitigen Bildertableau gewürdigt, Ein reich illuſtrierter Beitrag von Heinrich Zer⸗ laulen behandelt die Große Kunſtausſtellung in Dresden, die den Beſuchern der Reichsgarten⸗ ſchau ein getreues Bild von deutſchem fe ſchaffen vermittelt. Alle bedeutenden Ereigniſſe des In⸗ und Auslandes, unter anderem das Fronltämpfertreſfen auf den Schlachtfeldern von Verdun, haben eine eingehende bildliche Berück⸗ ſichtigung erfahren. Neue Fernſehſtuben für die Olympiſchen Spiele. Von der Deutſchen Reichspoſt gemein⸗ ſam mit der Reichsrundfunkgeſellſchaft und der die Kazſer Berlin der NS DAc werden für die Zeit der Olympiſchen Spiele noch folgende Fernfehſtuben außer den ſchon vorhandenen in Betrieb genommen: Berlin NO 18, Palliſaden⸗ ſtraße 90, Berlin V/ 57, foſodamenſ, 72a, Ber⸗ lin SòW 61, Belle⸗Alligneeſtr, 81, Berlin N 65, Müllerſtr. 146/147, Charlottenburg, Goethe⸗ ſtraße 2/3, Friedenau, Schmargendorſer Straße 27/28, Halenſee, Kurfürſtendamm 135, Schmar⸗ gendorf, Reichenhaller Straße 4, Spanpau, Potsdamer Straße 52/53, Siemensſtadt, Weh⸗ neltſteig 12, Tempelhof, Berliner Sir. 134/135, Treptow, Neue Krugallee 2, Weißenſee, Char⸗ lottenburger Straße 140, und Wilmersdorf, Pfalzburger Straße 42, in der Landwirtſchaft im Frühjahr noch m als 30 000 männliche und kund 4000 weibliche Arbeitsloſe, denen ein, Beſtand an offenen Siellen in Höhe von 36 000 für männliche und 20 000 für weibliche ie gegenüberſta Der tont rößten Teil darauf Kr daß offene Stellen in er Hauptſache nur während der größte Teil der arbeitsloſen Land⸗ arbeiter waͤhlf noch dur Stellen für weibliche und der Bewerberinnen um ſolche Stellen, Hier komme vor allem dem Wohnungsbau für. arbeiterfamilien größte Bedeutung zu. Der. Wohnungsbau für Landarbeiter, ganz glei 155 es ſich um den Bau von Eigenheimen, Ze oder Heuerlingswohnungen Witeit affe nahezu jedem Falle eine neue Axbeitsſtelle fir ihren Inhaber, die bisher aus Mangel gn Ar⸗ beitskräften unbeſetzt war. Wenn ein Anfal,zuf dem Wochenmelt. Das Reichsverſicherungsamt hat kürzlich eine Entſcheidung gefällt, die für weibliche Angeſtelts und Arbeiterinnen wichtig iſt, Eine Frau hakte auf dem Weg von der Arbeitsſtätte in ihre Wohnung noch Einkäufe auf dem Wochenmarkt gemacht und dabei einen Unfall erlitten, 3 Das Reichsverſicherungsamt hat auf die Klage der verletzten Frau hin feſtgeſtellt, daß keine Entſchädigungspflicht bei Ui. terbrechung des Heimweges durch Einkauf auf dem Wochenmarkt beſteht, Wie es in den Emt⸗: ſcheidungsgründen heißt, kann der Weg, den die Klägerin nach Beendigung ihrer etwa 1½ Stun. den in Anſpruch nehmenden Beſorgungen dem Wochenmartt zu ihrer Wohnung zurüg legte, nicht als Weg von der Arbeitsſtätte im Zinne der Reichsverſicherungsverordnung an geſehen werden. Verrichtung eigenwirtſchaftlicher Tängteit, alg die ſich das Einkaufen auf dem Wochenmartt darſtellt, iſt der Zuſammenhang des alsdann z. rüctgelegten Heimwegs mit der Beſchäftigung im Betriebe gelöſt. Um 10 Uhr vormittags ſügg die Arbeit beendet. Der Unfall hat ſich kurz nuch 12 Ühr ereignet, Wäre die Klägerin nach At⸗ beitsſchluß den direkten Weg nach Hauſe gangen, ſo hätte ſich der Unfall nicht ereign können. Nur dem Umſtand, daß ſie noch ühek 1½ Stunden in der Stadt war, um Beſorgun gen zu machen, iſt es zuzuſchreiben, daß ſie nach 12 Uhr den Bahndamm überſchritt, von der Lokomotive Fria wurde. auf dem die Klägerin de muß rechtlich als Rückweg eigenwirtſchaftlicher werden. Durch die über einſtündige 1 wobei ſie Der Weg, n Unfall erlitten hat, von der Verrichtung Beſorgungen angeſehen. Neue Arbeitsplätze durch Wohnungen Nach den Berichten der Reichsanſtalt gah⸗ eitungsdienſt des Reichsnährſtandeß be. aß dieſes Mißverhältnis zum 4 ür Ledige vorhanden ſe cheinlich verheiratet ſei.— Unterſtrichen werde dieſe Wahrſcheinlichleit das Verhältnis zwiſchen* offenen er Zahl 13 Wie wird das Wetter? LL —— * *. Seeeed- eee Keſter Ma— front vordringender Kafflüfh. — ve-mer Wadſ front vordringencer Warmlüf wsehe f. GyMe,-- fronf mit Menmjoft i der fi NS.0 K νs%Dπ. Onoſonos c wolagfllfffftegengediet, pffffI Schneefefget Sheiſer G bedschto bo Schauerfäffgheit, S Nebeflg Gexf ——— 2 DalDDeNe Vorausſage für Mittwoch: Gelegentlich au heiternd, doch noch unbeſtändig und zei auch Regen. Temperaturen um 20 Grad, E ſchwül, veränderliche Winde. „ und für Donnerstag? Wieder häufige aufheiternd, doch immer noch unbeſtändig. Rheinwasserstonel 27. 4 36 28. 2 5 Rgmi 394 388 E„telden fin 385 384 10 Breiseckcg 324 1 KehI F 425 12 Maxqau n r 595 9 MWannheim„„„ 516 Kaub enn i 363 368 1 Köln 0 0 0 0 0 346 344 Neekerw αιφ rs,ι 27. 7. 86 f28.90 Oiedesheſm..— Mannhelm„„ 507 W. 900 15 * 5 kannh e in Die Gemeinſcha Aufruf dagegen we näxen i! beiten u ſtellten Mer nehmen, es notn Millionärs in hauft und dadu einen Arbeitspl chen, ſorgloſen deren Spleen a Aibeit?! e gegen die Arbe Hauſe, den die Frauen“ in Am⸗ fenſeits des gri Arbeitsloſigkeit lennt die Berich unzählige Fam ten, wieder * 456 Dollaryankee iſ weiß, daß man⸗ 25 das tägliche — And nun auf goben die Arbei geht gegen hütten, ſich in P den Palmen vor deren Beſchäfti Modejournale z. Gartenſeſte zu l Zune Morgan s lapt lcb n che 15 von ei falen. Ihre Se ghends in einem fein, in billigen 4 3 un eben. Fa, n Arbeitsämt⸗ ſcheinung gewort 4 inn der ſich darum reißen löchter zu beſchäf len, daß es für e hewiſſe Senſatio⸗ ken kann, daß lnigs& die K man, daß June Antiquitätengeſch während Frl. E ders, an der Sch Getreidefirma 2 Rockefeller i erhält wöch Allerdin 4—— Amie K. 4 zu ſtiften. 43 lücht von ihrem Großfürſtin Mar angsdame lochter des Mi 5 15 enwärti ie wirft mit 23 wachſenen Beine, und nur die aungsſtätte a Miglied dieſer kühmten Polititei Die Sehnſucht bloria Vand⸗ ſne einen au einen große eidern. Sie 145 Uhr in den ſpäten Abent un frönliche „. Fortſetzung ich werde Sie der Karl g ſeiner Zigarr⸗ Perweil ſteckten ſtellkammer, 1 egte die Lies lwickler und p auf ihm zeigen Die Aufnahmen len zu ſein, de n mit ganz fämmerlein Wollen Sie hen?“ fragte der das Arbeitszin Darin ſah es fr in den übrige is kannte. Daß uGeweihen und t ſofort auf, un Schrank ſtaunt lten Bücherre, izanſchließenden da läßts ſich a der Kaver breitet⸗ or ihr aus. Die len Wunſch: die ſher Zeitung anb dDann zeigte ihr , und ihr ehr.„Ich kenne z. Juli 100 ee Unterhaltung und Wiſſen 28. Juli 1936 MNannheim ochenmerlt t kürzlich eine⸗ che Angeſtellte ne Frau hatte ſtätte in ihre Wochenmarkt Die„Vereinigung der arbeitenden Frauen“, rlitten, 9 eine nach Millionen zählende amerikaniſche hat auf die Gemeinſchaft, hat ſoeben einen ſcharfen Aufruf an die Bevölkerung erlaſſen, der ſich dagegen wehrt, daß die Töchter von Millno⸗ näxen in kleinen Stellungen ar⸗ beiten und dadurch wirtſchaftlich ſchlecht ge⸗ ſtellten Menſchen Arbeit und Brot weg⸗ nehmen, Igt es notwendig, daß die Tochter eines Milionärs in einem Warenhaus Teller ver⸗ huft und dadurch einem armen Menſchenkind einen Arbeitsplatz fortnimmt? Haben die rei⸗ chen, ſorgloſen Dollarfürſtinnen ſich keinen an⸗ deren Spleen ausſuchen können als gerade— eſtgeſtellt, daß icht bei Un⸗ ) Eintauf auf in den Ent⸗ Weg, den die twa 1½ Stun⸗ orgungen auf hnung zurü rbeitsſtätte im rordnung an⸗ er einſtündige Tätigteit, als Wochenmarit Arbeit?! Es iſt ein flammender Proteſt s alsdann zu: een die Arbeitswut der Töchter aus reichem Beſchäftigung Deuſe, den die„Vereinigung der arbeitenden Frauen“ in Amerika führt. Man weiß, daß auch fenfeits des großen Teiches das Problem der Arbeitsloſigkeit ein wichtiger Faktor iſt. Man ennt die Berichte, aus denen hervorgeht, daß unzählige Familienväter ſeit Jahren darauf Parten, wieder einmal eine Beſchäftigung zu hglten, die ſie ernährt. Das Märchen vom Dolarvankee iſt längſt ſtart verblaßt. Man peiß, daß man auch in der Neuen Welt Sorgen um das tägliche Brot zur Genüge kennt. ormittags ſwgr t ſich kurz nah erin nach At⸗ ach Hauſe ge⸗. nicht ereignen ſie noch über um Beſorgun⸗ n, daß ſie nach ritt, wobei ſie Wer Und nun auf einmal bekommt dieſer Kampf er Verrichtung den die Arbeitsloſigkeit eine neue Variation. eardt gegen jene Menſchen, die genug Geld n Atten, ſich in Paläſten zu amüſteren oder unter ien Palmen von Florida zu promenieren, und deren Beſchäftigung bisher darin beſtand, ohnungen Modejournale zu ſtudieren und mit Filmſtars W. 9755 Gartenſeſte zu beſuchen. anſtalt gab es 15 400 f ie Morgan hinterm Ladentiſch d an offenen es 77 ſich nicht leugnen; die Dollarprinzeß⸗ männliche und en ſind von einem wahren Arbeitsfieber be⸗ ſegenüberſtand, Ihre Sehnſucht iſt, von früh bis ſpät ährſtandes be⸗ hbends in einem Arbeitsbetrieb eingeſpannt zu zum größten ig, in biligen Bürokitteln vor Schreibmaſchi⸗ Stellen in der en ſiten und hinter einfgehen Ladentiſchen rhanden feien,. Ja, manche von ihnen ſind auf den itsloſen 4 1 kitsämtern ſchon eine gewohnte Er⸗ t ſei geworden. Kein Wunder, daß bei dem ihrſcheinlichkeit Aiftsnan der Amerikaner die Unternehmer en den offenen iich darum reißen, in ihrem Betrieb Millionärs⸗ den ahh löchter zu beſchäftigen, denn man kann ſich den⸗ 8¹ llen, Zier daß es für ein Modegeſchäft immerhin eine 7 flr 1 eſpiſſe Senſation hedeutet, wenn esinſerie⸗ bau füi en kann, daß die Tochter des Petroleum⸗ ung, Aeigi iss die Kunden bevient. So weiß Hanz gieich man 755 Zune Morgan in einem kleinen heimen, Werk. lguitätengeſchaft ihrer Arbeit nachgeht, meige Mind Fri. Ed'ifon, die Richte des Erfin⸗ beie en 15 Res, an der Schreibmaſchine ſitzt, um für eine Rangel an M⸗ Hetreibefirma Briefe zu tippen. Fräulein Rockefeller iſt Stenotypiſtin in einem Büro nd erhält wöchentlich zwanzia Dollar Lohn. Alerdings war ſie n enug, kürzlich A hſen“. für haftentlaſſene Frauen I fiften. Ein Betrag, den ſie ſich beſtimmt licht pon ihrem Gehalt hätte abſparen können, Hroßfürſtin Maria von Rußland iſt zur Zeit Epfangsdame in einem Hutſalon und die Tochter des Miniſters Winſton Churchill 15 enwärtig als Girl in einer Revue. e ſpo 1 mit 23 anderen Müdchen ihre gutge⸗ ſhlenen Beine, lächelt vergnügt ins Publi⸗ i und nur die wenigſten Beſucher der Ver⸗ eungsſtätte am Broadway wiſſen, daß ein Miglied dieſer Girltruppe die Tochter des be⸗ fühmten Polititers iſt. Die Gehnſucht nach dem Arbeitskittel loria Vanderbilt eröffnete in der Fifth henne einen gutgehenden Schneiderſalon und einen großen Stab von Modiſtinnen und 1 Meidern, Sie kommt ſeden Morgen bereits hen Uhr ins Geſchäft, das ſie oft erſt in Aiten Abendſtunden wieder verlüßt. Sie nimmt mit ihren Angeſtellten ein einſaches Eſſen ein, trinkt ein Gläschen Limonade und lennt ſonſt nur ihre Arbeit. Anne Douglas Goulbd, die Erbin der legendären Stahlmil⸗ lionen, iſt als Mannequin beſchäftigt. Auch ſie wurde von der Vereinigung in wilden Sätzen angegriffen, mit dem Ergebnis, daß das mil⸗ lionenſchwere Mannequin nun den Verband der arbeitenden Frauen auf eine halbe Million Dollar Schadenerſatz verklagt hat, mit der Be⸗ gründung, daß ihr die berufliche Laufbahn zer⸗ ſtört worden ſei. Es iſt eine lange Liſte klangvoller Namen, gegen die man den Krieg führt, der den Zweck haben ſoll, daß ſich die Dollarmädchen ſchleu⸗ nigſt wieder in ihr luxuriöſes Privatleben zurückziehen. In Warenhäuſern und kleinen Lüden, in den Filmateliers und in den Fabrikbetrieben be⸗ gegnet man dieſen klangvollen Namen. Die Dollarprinzeſſin aut dem Arbeitsamt mliſß Rockefeller an der Schreibmaſchine/ Ein aufſehenerregender Protefſt „Wir ſind glücklich, daß wir Arbeit haben,“ haben die ſteinreichen jungen Mädchen den Re⸗ portern erklärt, Sie werden nicht daran denken, ihre Beſchäftigung aufzugeben. Faſt ſcheint es, daß die Dollarprinzeſſinnen ihrer Schätze müde geworden ſind und ſich in ein Leben flüchten, das erkämpft und er⸗ arbeitet ſein will. Nur weiß man nicht recht, ob die Millionärstöchter die Arbeit als angenehme Abwechſlung ihres eintönigen Luxusdaſeins anſehen, oder ob ſie wirklich Sehnſucht nach dem haben, was für uns der Alltag bedeutet, „Millionärstöchter gehören nicht an Schreib⸗ maſchinen und nicht hinter Ladentiſche, Wir brauchen dieſe Plätze für Menſchen, die ſich um das tägliche Brot ſorgen,“ heißt es in dem wü⸗ tenden Proteſtaufruf der„Vereinigung der ar⸗ beitenden Frauen“. Es iſt ein Kampf, den nicht die Geſetze austragen werden, ſondern der aus ſich ſelbſt zur Entſcheidung gelangen dürfte. Sommerabend in der Helde Der Kampt um die alpine Bergwelt So wie der echte Bergſteiger ein Menſchen⸗ typ eigener Art iſt, in deſſen vorbildlichſten und ausgeprägteſten Geſtalten ſich Wagemut, Cha⸗ rakterſtärke, Selbſtloſigkeit n ſo iſt uns das Vergſteigen überhaupt kein Sport im üblichen Sinne, ſenn man von gewiſſen Un⸗ arten der Felskletterei abſieht, Es iſt ein edler Ane oft auf Leben und Tod— mit den unerbittlichen Naturgewalten, und um einen Berg kämpfen unter Auſſichnahme gller Stra⸗ pazen und Gefahren, heißt für den i fän9 wie um den tieferen Sinn des Lebens ämpfen. Unter Alpinismus umfaßt man für gemein⸗ hin alle touriſtiſchen Erſcheinungen und Unter⸗ nehmungen, die mit dem Bezwingen der Berge und den aus dieſem Kampfe hervorgehenden Fähigkeiten und Erfahrungen zuſammenhängen, Als eine im tiefſten Sinne empfundene Lebens⸗ Weltbild(M) und Weltanſchauung eines Tatmenſchentums iſt dex Alpinismus ein Stück Menſchheitsgeſchichte. Die Gebuxtsſtunde der alpinen Idee iſt jünge⸗ ren Datums. Erſt die Beſteigung des höchſten 33144 der Alpen, des Montblane, im Jahre 1786 oder noch richtiger, die denkwürdige Mei durch H. B. de Sauſſure, 178/, exſcheint als hochtouriſtiſches Unternehmen, als Selbſtzweck und Lebensziel, das die Grundlage für den nunmehr beginnenden, merkwürdiger⸗ weiſe 60 vorerſt im Gebiet der Oſtalpen aus⸗ wirkenden Tatendrang bildete, Die Erſtbeſtei⸗ G118 des Großglockners, 1800 durch die rüder Klotz, und des höchſten Gipfels der Oſtalpen, des Ortlers, durch Joſef Pich⸗ ler im Jahre 1804, bezeichnen die Wegſtrecken der alpiniſtiſchen Entwicklung. Mit welcher organiſatoriſchen Umſtändlichkeit derartige frühe„Expeditionen“ vor ſich gingen, ———— der Jager vom ziimmelreich Ein tröhlicher Roman aus dem Bayrischen Wald von Hans Wagner 7 etkerle einer Zigarre zu. gender Kalfluffr 2 3 3 gencer Warm Perweil ſteckten die beiden andern in der rmluft in der Hlöhe flelkammer, Im Schein des roten Lichts 0 gte die Lies den Filmſtreifen durch den Atwickler und paßte geſpannt auf das, was auf ihm zeigen würde. die Aufnahmen ſchienen nicht ſchlecht ausge⸗ filen zu ſein, denn die beiden jungen Leute Ahnen mit ganz zufriedenen Geſichtern aus in Kämmerlein zurück. Pollen Sie ein paar Bilder von mir ſhenz“ fragte der Kaver, und die Lies ließ ſich das Arbeitszimmer führen. Parin ſah es freilich ein wenig anders aus Aein den übrigen Wohnräumen, die ſie be⸗ Bieder häuf i90 nbeſtändig. ad iis kannte. Daß da nur das Beſte hing von 7. 36 f 28.7, Geweihen und Gehörnen und Krickeln, fiel 94 ſofort auf, und über die vielen Gewehre 85 Schrank ſtaunte ſie genau ſo wie über die 24 üten Bücherregale, die ſich um alle Wände 25 anſchließenden großen Raumes zogen. er lästs ſich ausbalten“ meinte ſie erfreut, 33 der Kaver breitete erſt eine Menge Lichtbilder 46 Aur ihr aus. Die Studentin hatte nur den Ahen Wunſch: die Hälfte von ihnen der Ber⸗ unel Aer Zeitung anbieten zu können 7. 86 f25 h denn zeigte ihr der Hausherr ſeine eigenen I. 4 Hicher, und ihr Intereſſe wuchs noch viel Rehr,„Ich kenne noch kein einziges davon“, Copyricht Korrespondent-Verlas Hans Müller, Leipaig. geſtand ſie beſchämt,„aber ich hab ſo viel zu tun mit dem leidigen Studieren.“ Wie ſie wieder drunten am Tiſch ſaßen, drehte ſich das Geſpräch hauptſächlich um die Frage, ob der Maxl heute Weidmannsheil haben würde. Und wenn es auch nicht offen ausgeſprochen wurde, niemand glaubte ſo recht daran. Um ſo verwunderter und erfreuter ſtellte man ſich daher hernach an, als bei herein⸗ brechender Dämmerung der Maxl, vom Sepp gefolgt, auftauchte. Man konnte zwar den grünen Bruch am Hütl wegen ſeines Umfangs nicht überſehen, aber auch das glückſtrahlende Geſicht des jun⸗ gen Jägersmannes bewies, daß die Sache ge⸗ klappt hatte, Das Sechſergewichtl, das der Maxl aus der Taſche zog, wanderte von einer Hand in die andere. Es war gar nicht ſchlecht. Am meiſten freute ſich— außer dem Maxl natürlich, dem glücklichen Erleger— der Karl. Verſchmitzt blinzelte er zur Lotti hinüber. Die eine der Bedingungen der Wette war be⸗ reits eingetreten und jetzt bedurfte es nur noch des eigenen Erfolges, um aus der Wette als obſiegender Teil hervorzugehen und den ſüßen Gewinn einzukaſſieren, Und wenn es erſt ein⸗ mal ſo weit war— zwanzig Küſſe von der Lotti!— dann würde er ſein Ziel erreichen. 15 Hinſicht hegte er keinerlei Zweiſel mehr, Daß er ſich des Rates und des Beiſtandes des Nußberger Sepp bedienen würde, das war zeigt die Wunn für eine Mont⸗ blanc⸗Beſteigung im Jahre 1838. Da wurden mitgenommen: 2 Hammelkeulen, 2 Ochſen⸗ zungen, 24 Hühner, 6 Laib Brot zu je drei bis pier Pfund, 18 Flaſchen Bordegux, 1 Flaſche Kognak, 1 Flaſche Syrup, 1 Fäßchen gewöhn⸗ lichen Weins, 12 Zitronen, 3 Pfund Zucker, 3 Pfund Schokolade, 3 Pfund gedörrte Pflaumen. Dazu noch für jeden einzelnen Teilnehmer(es waren 6 Führer und 6 Träger außer der„Her⸗ rin“ des Unternehmens, der i jährigen Mademoiſelle d/ Angeville, die übri⸗ ens als erſte Frau, völlig bergkundig, den ontblanc erſtieg) 1 Pudding, eine Kürbis⸗ flaſche Limonade, eine Kürbisflaſche Orangeade, ein Topf Hühnerbouillon. Zum größten Teil überwiegen in dieſer Ff wiſſenſchaftliche Intereſſen ie eigentlichen bergſteigeriſchen Motive, ſo daß man erſt in der zweiten Hälfte des 19. Jahr⸗ hunderts, der klaſſiſchen Zeit des Alpinismus, von einer wirklich alpinen Bewegung, auch im geiſtigen Sinne, ſprechen kann. Hier wäre auf die überragende Stellung der erfolg⸗ reichen engliſchen Bergſteiger hinzuweiſen, die vor allem in den Weſtalpen bahnbrechend wirk⸗ ten. Ed. Kennedy, J. Tyndall, Smyth, Edward Whymper, der Bezwinger des Matterhorns, ſind aus der Geſchichte des Alpinismus nicht mehr fortzudenken, Als eine überragende Per⸗ ſönlichkeit des Alpinismus wird jeder Bergſtei⸗ gergeneration Hermann von Barth erſcheinen. Ihm, dem gee Alleingänger, dem„An⸗ walt der Führerloſen“, iſt in erſter Linie die touriſtiſche Erſchließung des Hochgebirges, vor allem der Oſtalpen, zu verdanken. Die zweite klaſſiſche Periode des Alpinismus iſt die Zeit der großen alpinen Probleme(in Fels und Eis). Im Mittelpunkt dieſer Periode ſtehen die ſogenannten Führerloſen, in denen der Alpinismus einen hervorragenden Bergſtei⸗ gertyp von ungewöhnlichem Können, Zielſtre⸗ bigkeit, Wagemut und männlicher Größe beſaß. Die Entwicklung iſt in den letzten Jahrzehn⸗ ten unaufhaltſam fortgeſchritten. Klettern im Fels, das leider oft durch die Ueberſpitzung ſei⸗ nes rein ſportlichen Charakters zur Akrobatik ausartete, und vor allem die Erſchließung des winterlichen Hochgebirges haben die junge Ge⸗ neration vor immer neue Aufgaben geſtellt, Da es nun, abgeſehen von den Spezialauf⸗ gaben der Felskletterei, für die eltee Bergſtei⸗ ger und Eisgeher unſerer Zeit keine nennens⸗ wertem Betätigungsmöglichkeiten im Gebiet der Oſt und Weſtalpen mehr gibt, wandten ſie ſich, oft in Verbindungen mit wiſſenſchaftlichen For⸗ ſchungen, außereuropäiſchen Hochgebirgsg⸗up⸗ ven zu. So haben ſchon ſeit etwa 40 Jahren die Achttauſender des Himalaja⸗Gebirges die Berg⸗ ſteiger angelockt. Viele mußten hier ihr Leben laſſen, In lebendiger Erinnerung iſt noch das gigantiſche Ringen der internationalen Hima⸗ laja⸗Expedition 1930, die der deutſche Geologe G. V. Dyhrenfurth führte, Beabſichtiat war die Erſterſteigung des dritthöchſten Berges der Erde, des Kangchendzönga(8579), den auch ſchon der Münchner Notar Paul Sauer mit einigen der beſten deutſchen Bergſteiger zwei⸗ mal— 1929 und 1931— berannt hatte. Beide Male mußte die mutige Schar(wie auch die Dyhrenfurthſche Expedition) umkehren, ohne das hohe Ziel zu erreichen. Sauer und ſeinen Begleitern gelang es, bis auf 7000 Meter hi⸗ naufzukommen, wo ſie von Sturmwetter und Neuſchnee überfallen wurden, „Auch der tapferen Beraſteigerſchar der vor⸗ jährigen, von dem Münchner Reichsbahninge⸗ nieur Willi Merkl geleiteten, Himalaja⸗Expe⸗ dition, die wochenlang verzweifelt um den ſweſt⸗ lichen Eckpfeiler des Himalaja⸗Gebirges, den 8120 Metex hohen Nanga Parbat, kämpfte, iſt nicht der Sieg vergönnt geweſen. Sie hat ihren Wagemut mit dem Tod von vier deutſchen Ka⸗ meraden bezahlen müſſen. Auch dieſe Kata⸗ ſtrophe zeigt den harten, gläubigen Kampf um den Berg, der doch einmal— wie ſo viele an⸗ dere— bezwungen ſein wird. Walther G. Oschilowski ihm auch ſelbſtverſtändlich, nur ſchien es ihm, als wenn der alte Jagdaufſeher, als er ſich an ihn herangepirſcht und ihm feinen Wunſch offenbart hatte, trotz des Angebots eines nicht unbeträchtlichen Honorars, nicht ſo ohne wei⸗ teres auf ſeinen Plan eingehen wollte, Kein Wunder wars, denn der Himmelreich⸗ bauer hatte dem ja nicht geſagt, ob ſich das Ab⸗ weichen von den Beſchlüſſen des Komplotts auch auf den Herrn Hackl beziehen ſollte, Aber ſchließlich war der ja ein Freund des Röhrenbacher Jagdherrn und mußte mithin genau ſo behandelt werden. Die Verſchwörung richtete ſich im übrigen auch nur gegen den neuen Röhrenbacher Pächter, nicht gegen deſſen Jagdgäſte, Alſo ſicherte der Sepp ſeine Aſſiſtenz für einen der nächſten Tage zu. Dem Karl aber war es, als hätte er ſchon das Anrecht auf jene zwanzig ſüßen Lottiküſſe. Xaver Thundorfer gönnte dem Maxl Lei⸗ ringer die große, nur zu deutlich zur Schau getragene Freude über das Weidmannsheil, An den eigenen erſten Bock mußte er denken und an die Gefühle des Stolzes, die damals ſeine Bruſt durchzogen, Er beſchloß, dem Abend einen ſeſtlichen Ab⸗ ſchluß zu geben. Die Kathl erhielt den Befehl, ein gutes Abendbrot zu richten, und der Sepp wurde in den Keller beordert, um ein paar Flaſcherl Wein heraufzuholen. Weil es unter dem RNußbaum zu kühl ge⸗ worden war, mußte die Kathl im Haus herinnen decken. Und nicht lang dauerte es, daß alle fröhlich um den großen Tiſch herum⸗ ſaßen. Es kam eine recht luſtige Stimmung auf. Nur den Maxl bedrückte mitunter, daß die Lies ein viel größeres Intereſſe für den Haus⸗ herrn zeigte, als für ihn ſelber, den erfolg⸗ gekrönten Jäger. Und nur ihr zulieb war er ———— ————————————————————————— ja ſchließlich heut mit dem Sepp zum Anſitz dezogen, allein ihr zulieb befaßte er ſich noch weiter mit der Jagd, obgleich er geſtern noch bereit war, das Revier aufzugeben, Seine Wut auf den Himmelreichbauern wuchs von Minute zu Minute. Denn das war klar; der huldigte auf eine zwar nicht auffallende, einem aufmerkſamen Beobachter aber doch wahrnehmbare Weiſe ſei⸗ ner Lies, was doch ſchließlich im Widerſpruch ſtand zu dem, was in der Nacht zuvor an der gleichen Stelle beſprochen worden war. Ein wenig half das gut zubereitete Abend⸗ brot und der vorzügliche Wein den Maxl zu friedlicherer Stimmung hinüber und er er⸗ kannte auch an, wie liebenswürdig es vom Gaſtgeber gemeint war, wenn er zu Ehren des Vockes dieſe kleine Feier improviſierte Jedenfalls ließ er ſich von ſeinen Gedanken und Gefühlen nicht das geringſte merken. Und erſt recht hatte er keine Zeit mehr dazu, als die Lotti im Eck eine Zither entdeckte. Dem Kaver blieb nichts übrig, als ſie her⸗ vorzulangen. Als die erſten Töne erklangen, war es, als wenn ein neu belebender Funke auf die Gäſte überſprang. Man kam ins ge⸗ meinſame Singen und wußte nicht wie, Der Karl erinnerte ſich, von ſeinen Beſuchen im Münchner Platzl her, an das Lied vom weiß und blauen Fähndelein und gab es zum beſten. Der Kaver trug ein paar alte Moritaten vor, die noch im Gedächtnis des Waldlervolkes wei⸗ terlebten und die er ſich mit vielem Eifer aus den Bauern herausgefragt hatte, Er erntete ſtürmiſchen Beifall, Dem folgten wieder gemeinſame Lieder, man ſang, was dem einen oder dem anderen ein⸗ fiel, Es war, als wenn ein Kreis alter Freunde beiſammen ſäße. (Fortſetzung folgt) 1 Mannheim Sport uno on. Schmeling-Braddock perfent Der Kampf Ende September in Neuyork Der Weltmeiſterſchaſts⸗Boxkampf ziſchen dem Titelhalter James J. Braddock und dem deutſchen Herausforderer Max Schmeling kann jetzt als geſichert be⸗ trachtet werden, nachdem die Intereſſenvertreter beider Boxer einen entſprechenden Vertrag unterzeichnet haben. Der Kampf wird von der Neuyorker Madiſon⸗Square⸗Garden⸗Geſellſchaft und Mike Jacobs„Sportclub des 20. Jahrhun⸗ derts“ gemeinſam in der Arena des Madiſon⸗ Square⸗Garden in Neuyork eranſtaltet. Der noch feſtzulegende Kampftermin liegt z wiſchen dem 24. und 30. September. Bemerkenswert iſt, daß der Milchfonds Frau Hearſts diesmal am Kampf nicht beteiligt iſt. Nach dem Weltmeiſterſchaftskampf ſind beide Boxer kontraktfrei. Wie wir erfahren, hat Max Schmeling die Abſicht, bereits am 6. Auguſt nach Neuyork abzureiſen. flurel Toma ſchlägt Decico k. o. Eine große Ueberraſchung erlebte der fran⸗ zöſiſche Europameiſter im Bantamgewichts⸗ boxen Poppie Decico in Bukareſt, wo er ſeine Krone gegen den ſtarken rumäniſchen Meiſter Aure oma zu verteidigen hatte. Vor 10 000 begeiſterten Rumänen erwies ſich Toma als ein überaus gefährlicher Boxer und ſetzte dem Franzoſen ſo ſtark zu, daß deſſen Sekundanten in der elften Runde den Kampf für beendet erklärten und Toma ſomit den k..⸗ Sieg überließen. Jzmayr ſpricht Olumpia · Eid Reichsſportführer von Tſchammer und Oſten hat beſtimmt, daß Rudolf Ismayr, der bei den Olympiſchen Spielen in Los Angeles 1932 für Deutſchland eine Goldmedaille im Gewicht⸗ heben erringen konnte, auf den Olympiſchen Spielen in Berlin den Olympiſchen Eid ſpricht. Bouer wieder Golfmeiſter Die offene deutſche Golfmeiſterſchaft für Be⸗ rufsſpieler und Amateure wurde am Sonntag in Berlin⸗Wannſee beendet. Der Franzoſe Boyer verteidigte mit 291 Schlägen für die vier Runden ſeinen Titel erfolgreich und ſicherte ſich damit die Meiſterſchaft zum vierten Male. Mit nur einem Schlag zurück belegte der Eng⸗ länder Cotton den zweiten Platz vor Dalle⸗ magne„Frankreich) und dem erſten Deutſchen, Gerhardt Müller Steglitz). Neuer Rekord im Gewichtwerfen Bei den Bayeriſchen Raſen⸗Kraftſport⸗Mei⸗ ſierſchaften in München wartete der Deggen⸗ dorfer Feldwebel Georg Zrenner mit einem neuen deutſchen Rekord auf. Im Ge⸗ wichtwerfen verbeſſerte er mit 16,86 Me⸗ ter ſeine eigene Höchſtleiſtung von 15,96 Me⸗ ter um faſt einen Meter. Deutſchland-Frankreich am 21. März 1937 in Berlin Vier Länderſpiele hat Frankreich bereits für die kommende Spielzeit vereinbart, und zwar folgende: 13. Dezember gegen Portugal in Pa⸗ ris; 21. Februar gegen Belgien in Belgien; 21. März gegen Deutſchland in Berlin; 11. April gegen Italien in Paris. Im Schwimmſtadion gibt es immer etwas ſleues Japaner mit ihren Stoppuhren verſchwunden/ Anſere drei Heeresſchwimmer Die Ereigniſſe reißen nicht mehr ab, ganz gleich, ob man einen Tag im Schwimmſtadion verbringt, ſich einmal nur mit Waſſerball im Sportforum beſchäftigt oder von einer Leicht⸗ athletikbahn zur anderen ſauſt und gewöhnlich dann kommt, wenn die„gewünſchte“ Kation ge⸗ rade Schluß macht. Da haben die japaniſchen Schwim⸗ mer wochenlang morgens und nachmittags in aller Oeffentlichkeit trainiert, dem, der es genau wiſſen wollte, ihre Stoppuhren hingehal⸗ ten, ſich ſo gegeben, wie ſie in ihrem Können waren. Nun ſind die Amerikaner da und — Japan iſt mit einem Male verſchwunden. Wir haben om Sonntagnachmittag und den ganzen Montag über vergebens gewartet. Sollte mit einem Male die Scheu vor dem einzigen Gegner, den die Japaner als gefährlich anſehen, gekommen ſein. Oder haben ſie einige Tage der Ruhe eingelegt, nachdem ſie ihre namentlichen Meldungen für die Wettbewerbe abgeben muß⸗ ten und Ausſcheidungen keinen Wert mehr ha⸗ ben. Wer kann es wiſſen? Möglich iſt aller⸗ dings, daß Matſuzawa für ſeine Schütz⸗ linge einen ſtilleren Trainingsplatz entdeckt hat. Heina, Schlauch, Schwarz Mitten in den Uebungsbetrieb am Montag⸗ nachmittag, in die Sprünge der Amerikaner und Aegypter, die unentwegten Verſuche der füdamerikaniſchen Schwimmerinnen platzen die drei Schwimmer der Heeresſportſchule hinein. „Wir wollen nur mal die Bahn ſchwimmen“. Sie ſind nicht in Hirſchberg, haben vielmehr ihr Das Braune Band von Deutschland Grabsch geht mit einer Länge vor der Französin Corrida durchs Oben: Die Siegerin Nereide unter Ziel.— Unten: Unter den Ehrengästen von links: ralfeldmarschall von Blomberg, Graf Baillet-Latour, Unsere Aussichten heim Olvmpia-Fushallkurnier Englend, Sdweden und Norwegen sind Deulschlands große Rivalen/ Das Los entschied Längſt war die Ungewißheit über den ſport⸗ lichen Erfolg des Olympiſchen Fußballturniers beſeitigt, denn mit der Erreichung der zuläſ⸗ ſigen Höchſtzahl von Nennungen konnte auch dort, wo man dem Olympiſchne Turnier nicht ſonderlich geſinnt war, keine Unklarheit über dieſen Erfolg mehr beſtehen. Mit der Aufrecht⸗ erhaltung von 16 Mannſchaftsmeldungen war die techniſche Kommiſſion in der glücklichen Lage, ohne Ausſcheidungsſpiele nach einer ein⸗ mal feſtgelegten Gruppierung allein das Los entſcheiden zu laſſen. Seit Sonntagabend be⸗ ſteht nun auch über die letzte noch offene Frage, welche Nationen ſich in den einzelnen Kämpfen des Turniers gegenübertreten werden, reſtloſe Klarheit. Deutſchland zog Luxemburg Bei der Ausloſung gab es eine kleine Sen⸗ ſation, als bei den Paarungen der Vor⸗ runde das deutſche Los lange auf ſich warten ließ, um ſchließlich als zweitletztes gezogen zu werden. In dieſem Augenblick wußte man be⸗ reits, daß als Gegner für die deutſche National⸗ mannſchaft nur noch die Vertretung von Lu⸗ xemburg oder Finnland in Frage kommen konnte, denn alle anderen Staaten waren be⸗ reits ausgeloſt. Das Los hat Luxemburg als unferen Gegner in der erſten Runde beſtimmt, und damit einen Staat, mit dem wir in einem herzlichen Austauſch der ſportlichen Bezie⸗ hungen ſtehen. Nicht minder geſpannt war man auf den Gegner Großbritanniens, als der ſich ſchließlich China, der„Fußball⸗Siern“ aus dem Fernen Oſten, entpuppte. Auch Schweden nd Norwegen, die beide berufen ſind, eine herhörragende Rolle in dieſem Turnier zu ſpielen, haben mit Japan und der Türkei ſich Partner geloſt, die von weither kommen und wohl ſicherlich den Vertretern der beiden nor⸗ diſchen Staaten den Eintritt in die Zwiſchen⸗ runde verlegen werden. Bisher nur England Turnierſieger Betrachtet man einmal die Liſte der 16 teil⸗ nehmenden Nationen auf das Abſchneiden der gemeldeten Staaten bei den bisher durchge⸗ führten fünf Olympiſchen Fußballturnieren, ſo ſchießt zweifellos England, das für viele auch jetzt wieder der heißeſte Favorit iſt, den Vogel ab. Beim erſten Olympiſchen Turnier im Jahre 1908 ſtellte nämlich England in London genau ſo wie 1912 in Stockholm den Sieger. Der Ge⸗ winner der Olympiſchen Goldmedaille von 1920, Belgien, iſt diesmal ebenſowenig vertre⸗ ten wie Uruguay, das 1924 und 1928 England folgend einen Doppelſieg davontragen konnte. Von den jetzt teilnehmenden Nationen iſt noch in beſter Erinnerung, daß Italien und Aegyp⸗ ten 1928 bis zur Vorſchlußrunde vorgedrungen ſind. Italien hat damals dem Turnierſieger Uruguay ein großes Spiel geliefert und nur knapp:3 verloren. Wenn Aegypten diesmal unter den geſetzten acht Nationen der Gruppe A erſcheint, ſo nicht zuletzt deshalb, weil das tap⸗ fere Durchhalten von Amſterdam noch nicht vergeſſen iſt. Auch Schweden hat ſich im Jahre 1924 in Paris weit vorkämpfen können und blieb bei einer Rekordbeteiligung von 22 Na⸗ tionen in dem engen Kreis der vier Vorſchluß⸗ rundengegner. Das iſt ein Beweis mehr, wie ſtetig das Kön⸗ nen dieſer Nordländer iſt, die mit ihrer Haupt⸗ ſpielzeit in den Sommermonaten ohne jedes Sondertraining ſich jetzt in ihrer beſten Form befinden. Der treueſte Teilnehmer am Olympi⸗ ſchen Fußballturnier iſt Ungarn. Es hat bei kei⸗ nem der fünf ausgetragenen Turniere geſehlt, und obwohl der Leiſtungsſtand des ungariſchen Training in der Heeresſportſchule Wünsdorf unter der Leitung ihres Sportlehrers beibehal⸗ ten. Eine halbe Stunde hatten Aumt Schlauch und Schwarz die Bahn für ſich und machten aus ihrer Zufriedenheit kein Hehl. Wir konnten ſo erfahren, daß die deutſche Basketball⸗Mannſchaft doch am olympiſchen Turnier teilnimmt und ebenfalls auf dem Reichsſportfeld weilte, um mit den Aegyptern einen Trainings⸗Galopp zu machen. Was Brauninger ſagt Ein hochgewachſener Mann tauchte plötzlich auf, beobachtete für einige Zeit die Springer und Springerinnen, ſtürzte plötzlich auf Schwarz und Schlauch los, begrüßte ſie freudeſtrahlend als alte Bekannte: Brauninger, der Be⸗ treuer Kiefers. Er iſt von einem Siege ſei⸗ nes Schützlings feſt überzeugt.„Die Japaner werden:07 ſchwimmen. Gut, mein Boy kann mehr.:05 Minuten, bei ganz guten Verhält⸗ niſſen vielleicht ſogar unter:05, und van de Weghe iſt ſogar noch gut genug für den zwei⸗ ten Platz.“ Ruhig und ſelbſtbewußt kommt dieſe Auskunft, ſie wirkte nicht einmal überheblich, ſondern wird als eine Tatſache vermittelt, die für Brauninger einfach nicht zu erſchüttern iſt. Und dann warteten wir auf Kiefer, van de Weghe, ſie hatten ſich angeſagt, wollten nach einem Training am Vormittag auch die frühen Abendſtunden ausnutzen. Aber ſtärker und ſtär⸗ ker wurde der Regen, er war ſchließlich auch ſtärker als der Trainingswille. Weltbild(M) Reichsminister Dr. Frick, Reichskriegsminister Gene- Botschafter von Papen und Ministerpräsident Siebert Fußballs ſchlechthin von den Berufsſpielern dargeſtellt wird, hat dieſe uns befreundete Na⸗ ion unter dem Beifall aller Fußballfreunde er⸗ neut den Weg zu den Olympiſchen Kampfge⸗ filden gefunden. Wer kommt in die Zwiſchenrunde? Sobald man ſich aus dem ſicheren Hafen der Vorrundenſpiele in die wildbewegte See der Zwiſchenrunden⸗ und Entſcheidungskämpfe be⸗ gibt, iſt man auch ſchon mitten in mehr oder weniger eingeſchränkten Vorausſagen. Deutſch⸗ land hat es nach ſeinem wahrſcheinlichen Sieg über Luxemburg in der Zwiſchenrunde mit dem Sieger des Spieles Norwegen gegen Tür⸗ kei zu tun, und das wird wohl Norwegen ſein. Unſere Nationalmannſchaft muß alſo über Nor⸗ wegen hinweg den Weg in die Vorſchlußrunde nehmen und damit zur großen Chance, ein entſcheidendes Wort für die Endſpielpaarung mitzureden. Nachdem Schweden über Japan in die Zwiſchenrunde gelommen iſt, hat es ſich hier wohl mit Italien auseinanderzuſetzen, und die Wahrſcheinlichkeit ſpricht dafür, daß Schwe⸗ den Sieger bleibt. Damit wäre aber Schweden gleichzeitig als möglicher Vorſchlußrunden⸗ gegner von Deutſchland ermittelt, wenn unſere Nationalmannſchaft nicht an der durchaus ge⸗ fährlichen norwegiſchen Klippe geſcheitert iſt. — Hat es Großbritannien beſſer? Nachdem England ſich entſchloſſen hat, an dem Turnier teilzunehmen, weiß man auch, daß nichts unterlaſſen worden iſt, die engliſche Mannſchaft ſo ſchlagkräftig wie möglich zu ge⸗ ſtalten und ſie zu einem der ernſteſten Anwär⸗ ter auf den Sieg zu machen. Trotz des guten Rufes, der China als junger und ehngeiziger Fußballnation vorausgeht, ſcheint der engliſche Sieg außer Zweifel zu ſtehen. Dann trifft die Elf Großbritanniens auf Polen oder Ungarn, die ſich in dem wohl am härteſten umkämpften Treffen der Vorrunde gegenüberſtehen werden. Von den beiden letzten Spielen der Vorrunde cem: Fleiſchmann, Steinbach, Rüttchen und mreneeeeeee Km turniens iſt der Kampf. Für dieſen Ka Suddeu ſlereide geht ins beſtüt 10% bir Die Stute in zehn Rennen ungeſchlagen die Südden Die famoſe Erlenhofer Stute Nereide, die 4 weiſt in ihrem am Sonntag in München das wertvollſte dent⸗ 60. ſche Rennen, das„Braune Band von Deutſch⸗ land“, in überlegener Manier gegen die Fran⸗ zöſin Corrida gewann, geht unmittelbar nach ihrem großen Erfolg zu Zuchtzwecken ins ges. ſtüt. Hier wird ſie hoffentlich ihren großen Nu. men ebenſo ſtark zur Geltung bringen. Nereide galoppierte in ihrer Laufbahn für das Geſtüt Erlenhof 178 500 Mart zuſammen. nicht möglich if Ihr Aufſtieg begann am 2. Juni 1934 mit dem jeugung in Verſuchsrennen der Stuten. Als Zweifährige Rübenanbaufla beſtritt ſtie das Sierstorpff⸗Rennen, Zukunſtz 9 res, da 15 da der ugung ei mahme gegen auptet, da Rennen, Oppenheim⸗Rennen und Ratibor⸗Ken⸗ n Erw nen ſiegreich, um ihre Siegesſerie als Dreiſüh e der H' rige mit Siegen im Kiſaßzony⸗Rennen, Preis itſprechend, m der Diana und Nickel⸗Eintracht⸗Rennen fortine den, um de ſetzen. Ihre Erfolge krönte ſie dann im Deut⸗ e Futtermitt ſchen Derby und im Braunen Band, den bei⸗ rbrauchszung den Hauptprüfungen des deutſchen Rennſportt, lich fortgeſe durch weitere Siege. In zehn Rennen ungen ſchlagen, wird ſie ihrer eigentlichen Beſtimmung zugeführt. 4 Vorausſagen für Mittwoch München⸗Riem: 1. Maktonig— Winterſturm, 2. Ruwer— Stall Muſy, 3. Travertin— Er velli, 4. Oſterblume— Talbot, 5. Tenor— Sa-⸗ lur, 6. Atlas— Lapſus. Mülheim⸗Duisburg: 1. Limperich—Ehiant, hang mit der 9 die deutſche Z der Obſternte i gten Zucker fü lade zur Verfüc r Rübenanba Erhöhung; die eine ausreichend zuckerhaltigen ſcheine. 2. Reizjäger— Feldſcher, 3. Adare— Piein, Auch in Südt 4. Limperich— Stall Rösler, 5. Grifſon erträge bei ähn Laufpaß, 6. Stall Freimiſſen— Melle, 7. Siull zurück, Dillmann— Lebensfreude. erken e ng im übrigen s Verbrauch⸗ gend. Auch Se verordneter ſatz. Die eige wieder ein dem nürburgeing⸗Sieger Korpsführer Hühnlein an Roſemeher Bei der Ueberreichung des Ehrenpreiſes des Führers richtete Korpsführer Hühnlein ang urt den Sieger Bernd Roſemeyer folgende it Vericht nich Worte: Bleiben Sie weiterhin der einfache, ſchlichte ur Verbeſſerun und dem Sport ergebene Menſch, der Sie ft der weniger nach äußerlichen und ſi en Ehren ſtrebt, als in der ſportlichen Höchſtlei⸗ Der Rohertrac ſtung ſeine Befriedigung findet. G884(33,66) zur (0,39) Beteiligu und ſonſtige Ka außerordentliche 10— falabgaben 0,7 n—53 wur ſchaftsmitgl %66 aufgew 69(7 Dann halten Sie Ihre ſportliche Zukunft in beſten Händen“ Deteuſchke bei l5l Der Berliner Motorrad⸗Rennfahrer Pe⸗ truſchke iſt jetzt von N Su als Fahrik⸗ fahrer verpflichtet worden. Er wird die Farben der Neckarſulmer Fahrzeugwerke zum erſtenmal beim neugeſchaffenen„Münchnen 'reiecksrennen“, das am 9. Auguft auf einem 10,5 Kilometer langen Rundkurs nördlich von München durchgeführt wird, ber⸗ treten. NSu hat übrigens zu dieſer Veran. ſtaltung folgende Meldungen abgegeben: 350 Knees(Königsberg); 500 cem: Fleiſchmann, Rüttchen und Petruſchle; Seitenwagen⸗Maſchi⸗ nen: Stärkle(bis 600 cem) und Schumann (bis 1000 cem). Inge Schmitz ſchwamm:08,8 Min. Im Olympia⸗Schwimmſtadion trug die Waf⸗ ſerballmannſchaft von Island gegen den Deut ſchen Meiſter Weißenſee 96 ein Trainingsſpiel aus. Die nordiſchen Gäſte hatten zu wenig Wettkampferfahrung und unterlagen hoch n :9(:3) Toren. 23 Berliner Schwimmer und Schwimmerinnen betätigten ſich im Rahmenprogramm, unter ihnen auch die Olympiakämpferin Inge Schmit. r Beitragse Die junge Spandauerin ſchwamm die 100 Meter Freiſtil mühelos in:08,8 Min. Ueber möglich gewor 200 Meter Bruſt der Männer war Branden der meiſten burgs junger Meiſter Temke in:55% ernent verſicherung vor Wittenberg⸗Poſeidon(:57,6) der Beſte. den Kriſenjah — Immerhin m wird es abhängen, ob Aegypten oder Finnland nächſten Jah — das iſt eine der möglichen Vorausſagen—. England in der Vorſchlußrunde gegenübertritt. Das iſt ein Weg, der von den Vorrund eg⸗ nungen bis zu der Vorſchlußrunde führt. Deutſchland darf zufrieden ſein Man kann mit Befriedigung feſtſtellen, die Ausloſung durch das geſchickte Seten beiden Achtergruppen ungerechte Zufälligkei vermieden hat, und Deutſchland darf insbe dere mit ſeinem Los gegen Luxemburg zuft den ſein. Der Sinn des Olympiſchen Fußh t dem W undun ſicheru ortgeſe hben alle 4 yerzinsl. Werte? ARetehsanl. v. 19271 bi. Beichsani. 301 ſich Deutſchland ſorgfältig vorbereitet, und hie 22 deutſchen Nationalſpieler, die am Donn tag in das Olympiſche Dorf einziehen werd haben das Vertrauen der deutſchen Fußt gemeinde. eim von 27 asensstadt v. 26 m, Goldhvp. 29 Coldanl. v. 30 500 beim Olumpia-Schwimmen Eine großartige Beſetzung haben die oly Te piſchen Schwimm⸗Wettbewerh... funden. Nach dem namentlichen Nenn ſchluß liegen die genauen Zahlen in den zelnen Konkurrenzen feſt. Die weitaus Beſetzung hat das 100⸗Meter⸗Freiſtilſch men der Männer gefunden, zu dem nicht ger als 52 Mann ſtarten ſollen. Der g Wettbewerb der Frauen weiſt 37 Schmi rinnen auf. Im ejnzelnen ergeben ſich fol 0 Ka-nn 1 Felder: IAt-Obi. v. 26 Männer: 100 Meter Freiſtil 523 400 f ter Freiſtil 42; 1500 Meter Freiſtill 28j 4½ 200⸗Meter⸗Freiſtilſtaffel 20; 100 Meter Rü 33; 200 Meter Bruſt 36; Waſſerball: 16 May ſchaften; Kunſt⸗ und Turmſpringe 8 dad.„ Mann. f ſpringehg 1 8 ace Frauen: 100 Meter Freiſtil 37; 400* ter Freiſtil 31; 4 mal 100⸗Meter⸗Freiſtil 9 Mannſchaften; 100 Meter Rücken 22; 200 ter Bruſt 24; Kunſtſpringen 17; Turmſp 22 Teilnehmerinnen. „.. Die Wirtſchaſtsſeite e dn 10 Suddeutsche Zucker-As im Geschäftsfahr 1935/36 f Wg, Sie, Weſegene hein-Mainische Mittagbörse 13 0 mengenmäßig geringeren Beſtand an halb⸗ 10% Dividende stehen 661000 RM freiwilligen sozialen Leistungen gegenllber fertigen Kzaagniſten(44 gegen 5,2). Werr. n 3 Di 110; 1 55 papiere betragen 8,32(7,44), neu erſcheinen Die Börſe lag wieder ſehr— Die e v 30 durchſchnittl. 2146 Prozent erworben wurden, Dlemiſffe zraßein den meiflen Fünen noch alg ungeſchlagen Nereide, die vertvollſte denm⸗ id von Deutſch⸗ egen die Fran⸗ nmittelbar nach wecken ins Ge⸗ ren großen Ra⸗. ſringen. 3 Laufbahn für dark zuſammen. ii 1934 mit dem ls Zweijährige men, Zukunfts⸗ d Ratibor⸗Ren⸗ ie als Dreiſäüh⸗ Rennen, Preis Rennen fortzu⸗ dann im Deut⸗ Band, den bei⸗ hen Rennſporis, Rennen unge⸗ hen Beſtimmung 7 i i 1 i i 4;* Jä ge bedebeſth die ene Zohsen deröheibt, duren eden iedzr weitepe 1,33 beſtht die naheſtehende Zucker⸗ geranft wibnenp die Kunpſchaft nu in wen iſche Lage des Weltzuckermarktes gebeſſert 200000 Rim an die Südzucker⸗Unterſtützungs⸗ weite ge, da de allmählich wieder kaſſe, die Dividende Lun 110 83 fabrit Rheingau. Forderungen gingen auf Spezialpapieren Käufe tätigte. Montanwerte wur⸗ Heugung eine noch ſtärkere Verbrauchs⸗ 2 Prozent an den Anleiheſtoch wird beibehal⸗ 11,8(20,39) zurück, darunter geleiſtete Anzah⸗ den durch Herichte vom Roheiſenmarkt und den Rahme gegenüberſtand. Die Preiſe haben ſich ten, 22 852 Rm werden an den Anleiheſtock ab⸗ lungen durch Aufrechnung gegen einen Poſten A 14751 güptet, da und dort auch etwas gebeſſert, geführt, die 2 Prozent der nom. 1,14 Mill. Rawe Warenſchulden zin ähnlicher Höhe auf 05 nach Ae Klöckner 1205/½—120 liegen indeſſen immer noch ſo niedrig, daß eigenen Aktien entſprechen, ſo daß 28,857 Mill.(8,88), die flüſſigen Mittel ſind gering erhöht(119%), Mannesmann 113½—112¼½(113), Verein. iine nennenswerte Ausfuhr aus Deutſchland Rm noch in umlauf ſind, 1,85(1,86) werden auf 1,4(4,2), Rechnungsabgrenzung 13(2) Siahlwerte 113¼½—113½(113), Buderus 1150 licht möglich iſt. In Deutſchland erreichte die vorgetragen.— Die Bezüge der vier Vorſtands⸗ infolge kleinerer Verbrauchszucker⸗Beſtände auf(115¼½, Rheinſtabl 149%½(149). ſe Genuß ver⸗ ſeugung in 1935/½6 trotz' einer größeren mitglieder betrugen 295 070(319 136) RM. Konſignationslager und dadurch geringerer loren 1½, Laurahütte ½ Prozent. Elektrowerte enanbaufläche nur etwa die Höhe des Dir. Br. Seeliger iſt am 7. 5. d. J. aus dem Vorlage an Zuckerſteuer. Grundkapital und ſetzten ihre Abſchwächung fort. Elektr. Lieſerungen erahres, da der Zuckerertrag vom Hektar Vorſtand auf eigenen Wunſch ausgeſchieden. Reſerven werden mit unv. 30, bzw. 14,05 aus⸗ ginns, 1½ Rbeag minus 1 Acken, Heſfürel und ſht'den' Erwartungen entſprach und, dem Der Ag, aus dem Komm.⸗Rat C. Raquet(Kai⸗ gewieſen, Rückſtellungen mit 10,87(12,46), die 555 We Hunſche der HV dex deutſchen Zuckerwirtſchaft ſerslautern), Graf Leonardt(Novora) und Anlagen⸗Amortiſationen nahmen um 3,76 An⸗ Muag 113·½(416). Z6,Barben bei— Ge⸗ küiſprechend, mehr Rüben als i. V. getrocknet Bankdir. Mück„Heilbronn) ausgeſchieden ſind, lageabſchreibungen, denen 0,03 Abbuchungen ſchäft zunächſt unv. 170, dann 169¼½. Metallgeſell⸗ purden, um dem Futtermarkt mehr zuckerhal⸗ erhielt 136 190(219 750) RM. von Abgängen gegenüberſtehen, auf 13,13(9,1) ſchaft etwas“ ſtärker gedrückt mit 138¼½(140½), Im lige Futtermittel zuzuführen. Die vorjährige In der Bilanz(in Mill. RM) ſtieg das An⸗ zu. Verbindlichkeiten erſcheinen mit nur noch einzelnen lagen Acz. für Verkehr ½, Kaufhof ½, Merbrauchszunahme habe ſich in 1935/36 er⸗ lagevermögen bei.77 Zu⸗ und%1 Abgängen 23,14(32,4) infolge der Aufrechnung der ge⸗ Feldmühle⸗Papier ½, Deutſcher Eiſenhandel ½ Pro⸗ kulich forigeſetzt und verſtärkt im Zuſammen⸗ auf 18,.06(15,). Beteiligungen erhöhten ſich leiſteten Anzahlungen geaen die Warenſchul⸗ Zun Hapag gut behauptet mit 15/½, ebenſo ang mit der Anordnung der HV, derzufolge nach einer Abſchreibung von 1,06 um 3,14 auf den, die auf 11,78(20,69) zurückgingen, desgl. blieben Reichsbahn⸗Vel. ge⸗ E deuiſche Zuckerinduſtrie zur Verwertung 12.91(10,38) durch Kapitalerhöhung bei Rann⸗ Akzepte auf.74(8,983), während die Verbind. fragt mit 123½(123½, auch Altbetanteihe, Zins⸗ in Ohſternte in geſteigertem Umfang verbil⸗ borer Zuckerfabrit, der Ac Juckerſabrik Hay⸗ lichkeiten gegenüber abhängigen Geſellſchaften vergütungsſcheine und Spüte Schuldbuchforderüngen lgten Zucker für die Herſtellung von Marme⸗ nau, durch Kauf von Geſchäftsanteilen der auf 1,43(0,355) anſtiegen. Der Paſſivpoſten bis ½ Prozent höher. Kommunal⸗Umſchuldung und. ttwoch e zur Verfügung ſtellt. Für 1936/37 erfahre Zuckerfabrik Bauerwitz Gmbo und der be⸗ zur Rechnungsabgrenzung beträgt 0,79(0,86). 38. Von fremden Werten 4½⸗Prozent⸗Frrigatlons⸗ — Winterſturm. er Rübenanbau in Deutſchland eine weitere reits bekannten Beteiligung an der Ludwigs⸗ Die ohV findet am 5. Auguſt ſtatt. Mexikaner 10%(10%. Im Freiverkehr ließen avertin— Cri⸗ Erhöhung; die HV habe ihn ſo bemeſſen, daß Warſchau⸗Wiener etwa 1½ Prozent nach, während 5 Er. Lausreichende Verſorgung des Marktes mit Jugoflawiſche Reſtquoten geſucht blieben. *»„Tenokx— ſuckerhaltigen Futtermitteln ſichergeſtellt er⸗ mi u in Mononwerſel erſdigten Bloſz i Leſdie ei ſtar erich—Eh, Tendenzumschwung an der Börse ichwantenden Kurſen kleine Umſabe. Die Hartung ldare— Pieta, Auch in Süddeutſchland blieben die Rüben⸗ 5 3 etwas ech Die ſpäter no⸗ 5. Griffön? ee bei Ahnlichem Zugergebait binter dem Berliner Börſe: Aktien leicht abgeſchwächt, Renten kaum verändert ler verloren 144 auf 130½% eiwes güher Jagen, Melle, 7. Stall 45 zurück, wodurch der Arbeitsumfang in Scheideanſtalt mit 271 270) und Rheinmetau mit len Werken geſchmälert wurde. Die Arbeit Nachdem ſich bereits im geſtrigen Schlußverkehr teil“ ten ſich BMW bei allerdings kleinſten Umſätzen um 1494—149(148), ng im übrigen allenthalben glatt von ſtatten. weiſe Abgabeneigung an den Aktienmärkten gezeigt 1 Proz. beſeſtigen. Von Maſchinenfabriken Aueh der Rentenmarkt lag geſchäftslos. Altbeſitz Das Verbrauchszuckergeſchäft verlief befriedi⸗ hatte, übherwog auch zu Beginn der heu⸗ waren die ſeit einiger Zet vernachläſſigten Rhein⸗ etwa 112½ nach 112½¼, auch zert. Preußen etwas gend. Auch Schnitzel und Melaſſe fanden zu tigen Börſe eher Angebot, das ſich aller⸗ metall⸗Borſig 1½ Prozent höher, während die üb. leichter mit 67¼½—68. Goldpfandbrieſe lagen un⸗ en verordneten Preiſen ohne Schwierigteit dings nur in beſcheidenen Grenzen hielt. Infolge⸗ rigen Papiere des Marktes um zirka ½ Prozent verändert. Liquidationspfandbriefe und Stadtanleihen deſſen gaben die Kurſe durchſchnittlich um etwa/ zurückgingen. Schwächer lagen ferner Metallgeſell⸗ nicht ganz einheitlich. Induſtrie⸗Obligationen ſehr Sieher eme e eine eſet, ho a E nos e, Hae ne o bn, z. err h hrenpreiſe um Teil noch etwas feſter lagen on⸗ remer olle(minu rozent). n⸗ er reiverke f till. pühnkel e Ablchtüſſe 193536 der ſchleſiſchen Fabriten, tane, da neben den in letter Zeit an dieſem Markt notierten werten gaben Burbach und Zord unv. 3 Prozent. en g eyer ſo Aut Bericht nicht ſo günſtig ausfallen wie i. V. des Stahlwerksverbandes, ferner die aus Frankreich Schiffahrtswerten ſetzten Hapag erneut Pro⸗ Metalle yer 4 in denen Südd. Zucker beteiligt iſt, werden anregenden Momenten heute ſehr günſtige Berichte um je 1½ Wintershal um 1 Prozent nach. Von ur Verbeſſerung der Fabriken und ihrer Ein⸗ gemeldete Eiſenpreiserhöhung und ſchließlich die Feſt⸗ zent höher ein. infache, f ungen haben wir weiter erhebliche Mittel ſtellung des Roheiſenverbandes über ein reges Aus⸗ Am Rentenmarkt konnten die hierher zu Berlin, 28. Juli.(Amtl. Freiverke 5 4 3„„ A4.. R ch, der Sie ſi 1 ſgewandt. landsgeſchäft noch einen gewiſſen Rückhalt gaben. rechnenden Reichsbahnvorzugsaktien den 555 5 100 Kilogr.: Eierkroltkupfer, iß und ſichtbaren Infolgedeſſen konnten insbeſondere Vereinigte Stahl⸗ Tagen zu beobachtenden Anſtieg erneut um Pro⸗ Hamburg, Bremen oder Rotterdam 54.25; Standard⸗ lichen H Der Rohertrag(alles in Mill. RM) ging auf werke zum erſten Kurs etwa /½ und Klöcener ½ Pro⸗ zent bis auf 123½ fortfetzen. Maßgebend für die Kupfer, loco 48.50; Orig.⸗Hütten⸗Weichblei 21.75 nom,; t. Dann halten(83,66) zuruck, dazu kommen noch 0,76 zent höher angeſchrieben werden. Allerdings konnte Käufe war vermutlich die nach wie vor 7prozentige Standard⸗Blei per Juli 21.75 nom.; Original⸗Hütten⸗ beſten Händen“), Beteiligungserträge, 1,36(0,44) Zinfen 55 im Verlauf nicht mehr behaupten, Verzinſung, zumal in abſehbarer Zeit für die noch Rohzint ab Nordd. Stationen 18.50; Standard⸗Zink Andſonſtioe Kapitalerträze, ſowie 0,28(0/2 die Kuliſſe mangels ausxreichender Publikumsbetei⸗ konkurriernden Induſtrieobligationen mit 18.50; Original⸗Hütten⸗Aluminium 98—99 Proz., in igung ebenfalls zu Glattſtellungen ſchritt. Von einere Konverſion zu rechnen iſt. Altbeſitz ſetzten Blöcten 144; desgl. in Walz⸗ oder Drahtbarren 148; I5U »nnfahrer Pe⸗ als Fabril⸗ Er wird die rzeugwerke zum „Münchnexr auzerordentliche Erträge, während für Löhne Braunlohlenaktien ermäßigten ſich Ilfe 1 Reinni au 9 5 1 5„ Reinnickel, 98—99 Proz. 260; Silber i. Barr. ca. 11 Gehälter 9,73(10,0) und für geſetzliche So⸗ Genuß⸗Scheine und Deutſche Erdöl um je 1½ Pro⸗— 105 8—35 michnwnnos fein per Kilogr. 37.75 40.75 RM. Bork. ea. M akabgaben 0,7(0,68) gezahlt wurden. Da⸗ zent. Von Kalkaktien ſind lediglich Weſteregeln um Geldmarkt erhöbten ſich die Blanko Tages⸗ London, 28. Juli.(Amtl. Schluß.) Kupfer(e ben, wurden für die Geſolg⸗ mit minus 1 Prozent zu erwaonen. Am chemi⸗ deldſäge infolge der mdsd 2 p. To.) Tendenz: gut behauptet; Siandard p. Kaffe ſchaftsmitglieder freiwillig noch ſchen Markt kamen Farben zunächſt /½ Prozent bis 2˙ en an 3715/13—38; do. 3 Monate 38½—385/½18, do. Settl. s aufgewendet. Beſitzſteuern bean⸗ bhöbher mit 170½ an, paßten ſich aber ſpäter der Preis 38; Electrolyt 41½.—4235; beſt ſelected 41—42½; kuchten 49(7,09) einſchließlich Körperſchafts⸗ rückläufigen Tendenz an, und gaben bis auf 16934 Von Valuten errechnete ſich das Pfund mit Elektrowirebars 4236. Zinn(& p. To.) Tendenz: „ nach. Chemiſche von Heyden waren um 1½ Rüt⸗ 12,47½ bis 48, der Dollar blieb mit 2,486 un⸗ unregelmäßig: Standard p. Kaffe 179/½—179¼½, do. m 9. Auguſt und Gewerbeertragsſteuern, die übrigen Auf⸗ gers um 1½ gedrückt. Faſt durchweg ſchwücher er⸗ verändert. 3 Monate 176/¼—176½, do. Settl. Preis 179½; Banka ngen Rundkurs wendungen 9,22 ahr Auf Anlagen wurden öffneten auch Elektro⸗ und Tarifwerte, ſo Gegen Börſenſchluß waren im weſentlichen 182½; Stralts 184. Bler( p. T05 Vendenz: wil⸗ 607) abgeſchrieben, andere Abſchreibun⸗ Siemens um 1, Lichtkraft um 1½ Elektro Schleſten keine weiteren Rückgünge zu verzeichnen. Vielmehr lig; auskd. prompt offz. Preis 16½, bo. inoffz. Preis en(darunter auch auf die neu erworbenen um 1½ Im Gegenſatz zur Allgemeintendenz konn⸗ traten vereinzelt Kurserholungen ein. 169/½1 Verk.; ausld. entf. Sicht. offz. Preis 167/½16, do. 1dieſer Veran⸗ 4 Farben ſchloſſen mit 170%, Vereinigte Stahlwerke zu inoſſz. Preis 167/½16—16½; ausld. Settl. Preis 16½. abgegeben: 3⁵0 1 ünichen———— 113½% nach 112/ Daimler zu 13056(130½ und Ohren⸗ Zink(& p. To.) Tendenz: ſtetig; gewl. prompt offz. 1: Fleiſchmann, Nane die 0 af. 35 11770 prche 5——— gehen auf 123½¼8 anzogen, gaben gegen Börſen⸗ offz. Prei 10, do. inoffz, Preis 16—143/½18; nwagen⸗Maſchi⸗ Die deutſche Sozialverſicherung. Ne rntwicrlung der Sonalverſicherungen l. ichluß auf 123¼ nach. gewl. Settl. Preis 14.— Amtl. Berliner Mittelkurs und Schumann. Seit dem Jahre 1933 hat ſich r Sccm. υς οοονιCCHIIν/¼. UmfCIj/̊ιS Hφ̃ αινανφοννοοπι νσ.· Nachbörslich blieb es ſtill. für das engl. Pfund 12,47. it 3 ſunq, AnοD TDMο Iι]φ νμLIfMM] ο S flCh HonSοM νοe οοσ ν νσͥ 3 mit dem Wirtſchaftsaufſchwung gansarn mzo OmWicDOfion Scf.nwüchmr 0 Am Markt der zu Einheitskurſen gehan⸗ 208,8 Min. die Geſundung der deutſchen So⸗ del 3 en B—*—4 05 45 W—4——— weiter letr eide *„ an. Commerzbank verloren 1½¼, DD⸗Bank 1½ Prozent, trug die Wa⸗ alverſicherung in zunehmendem Dresdner Bank 2 Prozent und Deutſche Ueberſeebani Rotterdam, 28. Juli.(Anfang.) Weizen: Sep⸗ n 3 ße fortgeſetzt. Im Jahre 1935 2½0 Prozent, Deutſch⸗Aflatiſche Bant gaben 16 Mk. ber, tember 5,42½, Nov. 5,57½, Jan. 5,65, Jan. 5,20.— ge en en 8 el 4 haben alle Zweige der Sozial⸗ Schwächer lagen auch Hy poth en banken, an der M a i s: Dez. 70, Nov. 68½, Febr. 68½, März 69?%. Trainingsſpiel cherung mit einem Ueber⸗ Spitze Meininger Hypotheken mit minus 2½ Prozent und Bayeriſche Hypotheken mit minus 1½¼ Prozent. Von Induſtrieaktien, die überwiegend niedri⸗ Baumwolle ger zur Notiz kamen, waren auffälliger abgeſchwächt: Bremen, W. Juli.(Amtlich.) Okt. 1359 Br, Fröben Zucker und Bremer Vullkan gegen letzte Notiz 1354 G; Dez. 1347 Br, 1344 G; Jan. 1348 Br, 1345 G; um je 4. Chromo gegen letzte Notiz um 3½¼ Prozent. März 1349 Br, 1345 G; Mai 1349 Br, 1346 G.— ſchuß von über 460 Millionen RM abgeſchloſſen. In demſelben Um⸗ fange hat auch die Vermögens⸗ bildung der Verſicherungen zu⸗ itten zu wenig rlagen hoch m öchwimmerinnen ogramm, unter genommen. Durch die Steigerung Andererfeits ka Glasfabrik lte 3i/ ozent Tendenz: ſteti 5 dnse Forn—5 einnagmen als Folge 0—0 amen asfabrik Schalte 3½ Prozen endenz: ſtetig. vamm die des Konjunkturaufſchwungs iſt es Von Steuergutſcheinen zogen die Abſchnitte 8,8 1 Ueber möglich geworden, die Geflhrdung*. in 1938 um 3 Wa. 123 KN Ein jüdiſches Bankgeſchäft in Mainz geſchloſſen war Branden⸗ der meiſten Zweige der Sozial⸗ Reichsſchuldbuchforderungen: Ausg. 1. 1M7er Das Bankgeſchäft Kahn& Co. in Mainz wurde be⸗ in:55,5 erneut v be iti 1 6) der Beſie. erſcherung zu beſeitigen, die in den Kriſenjahren entſtanden war. 97,.75 G, 98,5 Br: 19455er 97,.62 G, 95.5 Br; 1946er haber Jakob, Ernſt und Fritz Kahn ſind in Untker⸗ his lgader 98,5, Br. Ausgabe ll: 1938er 99,75 G; ſuchungshaft genommen. Die Bankfirma hatte ſich auf mernm Immerhin müſſen auch in den 1939er 99,25 G; 1941er 98,15 G, 99,12 Br „20 G NG.W. einen gewiſſen kleinen Kundſchaftskreis eingeſtellt ge⸗ 1oder Finnland fächſten Jahren alle Zweige der Sozial⸗ auch in der Zukunft ihre Leiſtungsfähigkeit Wiederaufbauanleihe: 1944/45er und 1946/48er 70 G, habt, Schädigungen darüber hinaus dürften nicht zu Vorausſagen— berſicherung recht vorſichtig handeln, damit weiter aufrechterhalten werden kann. 70,75 Br; 4proz. Umſchuld.⸗Verband 87,87 G, 88,62 Br. erwarten ſein. e gegenübe Vorrundenbegeg⸗—————————————————— inde führt.„. 27, J. 28.7. 27.7. 26.7. 7. 7. 28.7. 77.7. 23.7. 27.7. 78.7. 27.7. 20.7. Brauerel Kleinlein. 93,75 93,75 Sinnet. Grünwinkel. 92,— 93,5 verhehrsak tlen Gvano, Weche.. 119,25 118,73] Trans.-Radio.——[Wigner Metall.. 129,75 129,— ſein kffektenbhörse Bremen-Besigh. Oel.——— Baltimore Ohio 90,50 30,50 Hackethal Hraht. 134,— 133,50 Ver. Dt. Nickelwerke 167,— 167,50 Zellstoft Waldhof, 154,75 152,62 K Brown Boverl Mum, 107,80 108,50 Ver. Dt. Oele.—5 46 Verkehrswesen 118,75 118,62 Hamburg Elektr. 146,75 145,50 Veri.Gianzst. Elberf.— 135,50 verslcher.⸗Akti ereinel, Werte.). 23.7.[Cement feſcdeibers 159.50 150,— Wefstezzsenn.zen 123.— 128·35 Klie kok. u. Krahw 147 145, Hard. Cummi Fnön. 181½— fVer. Harz. Porti. Ct 129,78 12150 F g feſtſtellen, ſchsanl. v. 1027 101,50 101,25] Daimier-Benz—— Zellst. Waldh. Stamm 155,— 159,50 be.Amer. Paketfn. 15,75 15,37] Harpener Bergbau 133,.25— Ver. Stahiwerke 114/12 113,12 Aächen-München. 1135,0— hickte Setzen Reichsanl. 30 102,25 102,12] Deutsche Erdöl... 136, 133.50 Banh-Altlen Hbs. Südamm Dpisch. f8,33 13,0 f kiegwieshütte., Fos Ler. Ultramarinfabr. 130,.— 150,— Alflan⸗- fem. 383.— 207.— t älligke Proist v. 1927 95,25 5j,37 DeutscheLinoleumw, 113·37 173.62] Badische Banh.„ 112.59 119,50 Norddeutscher Lloyvd 16,75 16,75 Heilmanns Littmann 48,37 43.25 Vosel Teiegr.-DT 132,.—— LAllianz Leben... 207,.—— e Zufä igkei Aast v. 1927 7/ 9787 Di.Steinzeuge Field 156,.— 156,.— Baver, Hvo, Wechsei.7— Südd' Bisenhann.—— loesch. Els, u. Stahl 121,12 119,25 Wanderer-Werte, 171.— 171.— Kolonlal-Paplere d darf insbeſon⸗ epeRch. 117,0 113.82] Hurjacher Hoh..„„a Sgemerz- Privatbk. 108,28 102.— Honenlohe. Werke. 135,0 135,0 Westd. Kaufnof A8. 53,87 53,50[Ot.-Ostafrika..— 152.— memburg zufrie⸗ flet 0s, 10.30 10,36 Elehb.Werger. Br. 108,— 107,50 DD-Bank. 105,50 104,.— Industrle-Akflen Fhilipp Holzmann. 132,50 130,87 Westeregein Alkali— 125,75 Neu-Guinea... 205,.—— ie⸗— 30.— ElLebt& Frat.. 158.— 157— Hresdner Bank 106,— 104.— Kccumulatoren- Fbr..—, 214,— Hoteibetriebh.... 59,75 39,50] Wi. Drahtind Hamm— 139,— Otavl Min. u. Eisenb 28,75 20,87 lefen u 8 55 0 Sise Saeinnet bnen. 1775 106 P 9050 65.—] Allzem- Ban itenz, 111.75 111.——— 71———————— ieſen Kampf. V. 26 S. 1 95,25 35,25 Gebr. Fahr AG., 148, 22 155* Agem Kunstslvde ahls Porzellan.. 8. Kes 26 94.— 94.— 16 Farbenindustrie 170,37 169,75] Keichsbank„„ 136,.(Aku n.59,75 57,50 Kali Chemie... 139,50— ĩ e an 77 5 93,50 53,50 Eeldmünle Papier. 134.25 433— 139.75 139,75 Aſig. Eiekir.-Ges. F Kalw. Aschersleben 128,25 127.— Berliner Devlsenkurse nziehen wen f Cofaschznier. 1I1.— 118,5 Sad,c. Abeinsen 105.. lce ni n deld Bnef I deld] Bnlef el 4—————2— f 2 2.1 1——— H.„„„—0 ulſchen Fu A3 199,7 19%78 Sruznerftegurr.. 98.— 38./ 55——— 120 122.5 123,50f f otosen 48380 11375 146.— Koſen, 4 J Fb. 133•2— 15 — 57,.—J Großkraft Mhm. Vz.—* ersicher.-Aktien er. Splegelsl 7 IKollmar& fourdan. 89,— 3 355 4455] Srön e Bnngrer. 2485. 24,37] giliene lebenn.— 206,.— fPhendern. n ,n Fie. lec, v. Wachs 128.— 128.8, Fogan. v. 26 54,50 94.50] Haniwerke küssen 33,75 33,.— Bad Azsecmanzees.—— hersmann Elektr.. 118,5e 11825] Krenprinz iletall..„ 170—f Kesvpt.(Jlex.. Kalro).4g. Pfd. 12,185 12,23 1,789 12,799 — ze 8. Gpi Harpener Bergbau 133.75 132, J Mannhejmer Versich.—— Berlin- Karlsr. ind. 141,75 139,50] Labme ver& Co.. 144,25 143,— Argentig.(Buenos-Alr.) 1FAp.-P. 0,684 0,868.687 wimmen M0 G053 f— Hochtief 4% Essen 129% 138•9 Württ⸗Kransportver.—— fPraunk. u. Briketis 4. f4rsa Eaurahütte... 3, 239 Helsz(Hrüsz, u. Antzw) 100 Helxa 44,049 43,939 43•99 43,79 k Llau... 101,12 10— Hoſzmann Piil. 132,50 132,50 hraunschweie.⸗G 149,.— 149,50 Leopold-Grube.. 113.50 112.12 Brasillen(Rio de Jan.) 1 Miſreis] 9,142 9,144] 942 44 aben di essbtar, Vin 1— fi Fenafsbsise 1230 138,30 Berliner Riemer Jiih 18.—.—f Hannesmennrören. 11.12 113785] Selau: Aaenbesb 1 Kewepeiſer 33 3488 34 be o. pht— chelne 159, W„„18%½5 18—Iannes—— en ag-Halla ee, riene, n Ren..„101.50 101.50 Kalf Chemie.. 138,— 138,— Festverzinsl. Werte Buderus Eisenwerte 115,28 114,— Markt- u. Kühlhalie 116,75 115,.— Danzig(Danzig) 100 Gulden f 46,800[ 46,900 46,800] 45,909 chen„Nennung oGdofr. 9775 97½5 do. Aschersleben 128,75 121,25 3% Dt. Reichsanl. 27 101,25 101,30 Conti Caoutschons 109,75 107½25 Masch'bau-intern,, 116,25 115,— England(London) 1 Piund 12,465 12,495 12,469 12,499 zlen in den 5. 10 101,37 101.23 Beck 175 1 4% do. do. v. 1954 148 7570 Conti-Linoleum. 137 1335 Mas Wolf* 127,50 Ffan—.— 93028 0 it Mech Goldrom. 95,— 95.— öcknerwerke Gt. Anl. Abl..... 112,50 112,37] Haimler-B d aximillanshütte, 189,.— nnland(Helsingf. nnl. Mk. e eo—.—f Evorr-fiefibronn: 21828— 81. Bnatetebets 93— totsch A. en— i. ee 15355 r⸗Freiſti ſchw 5 5—15.— 97.— Konservenfbr. Braun 69.50 87,75 piandbri Heutsch. Konti. Gas 119,87 118,87] Nordd, Eiswerke.— 97,75 Griechenland(Athen) 100Drachm 2,353 275857 25358 dem nicht wen⸗ 5 ie re 143,75 144.— 3 andbriete Feutsche Erdöl... 134,50 133,12 Hrenstein& Kopnei 97,0 9z%- Holland(Amsterd. u. Kott.) I003. 169,789 169,199 J 168,750 169,089 en. Der gleicht 10457 ucvirtz, Ahtienbr. 18350 185,55f 6 ndsnete„50 9ys0J Bemsehe Kabelr. 153.— 1737] Faeſerher⸗Waeron ſör5 ſi,25 iren Kigierand 10 Riais[ 18,480 18,2018,480[15,520 37 Schmimi 3— do. Walzmühle 130,.— 130.— 32 St. 5. 97˙50 Heutsche Linoleum. 174.— 173, Rhein-Main-Donan—— Island G0 100 isl. Kron. 55,900 56,020] 55,880 586,000 ben ſc 14 e. 9—— 50 etallgesellscha 35 g. Dil an 1 eln. Braunkohlen„ Zz adan(Tolſo und Kobe en ole 14 050 i nnn psd Gz 95,— 95,—f Hyckerh. Wiamanmn—.— Ebein. Elehtr... 138,50 181,55] Jugosiaw,(Belgr,.Zazr.)Iohpin. ,884 5,56 554706 onaaz2s—— fFPeri-u. ölrebr. birin. 118.— 116,.—f 6˙e Trei trbü. 9623 251 Bvnamit Nobel... 33,50 80,59 Fhein. Stahiwerke 140,25 14, Feitiand(Riga) 100 Lats f 90,920 f 81,980 30,820 f 64,989 til 52; 400 ahi Oi v 27 102,50 102,62 bfälz. Mühlenverke 5 2 95 3 5 Fülieferungen... 132,87 132,12] Khein.-Westf. Kalkw.— 140,50 Lieauen(Kowno/Kaunas) 100 Lit. 41,310 41.550 41,315 41.580 eiſtill 285 4 Ffarbenind“„. 25 150,37 150,25 Fneis Egriuaie nem 154.— 184,.— 6——— Tirelen Kren 3 135 Bitdeer eaean A6. 1335 1375 7— 100 100 W 18358 33•350 15.334 1 4 m 25 ein. Braunkohle—— ank-Aktien icht und Kraft 158, ütgerswerke. 134, esterrele ien ng 0 Meter Rücken N11 zuh, v 00 14.87 14.621 Kheinelektra Stamm— 134,— Adcacca 39,25 93,25 er 118,5 122,———— Polen(Warschau/ Pos.) 100 Zloty 46,800 46,900 46,800 46,900 rball: 16 Man ieente do. Vorzugsaktien— 130,.—J Bank für Brauind.— 141,25J Farbenindustrie 16. 170,37 169,87 Sachtleben..—— Portugal(Lissabon) 100 Escudo 11,325 11,345 11,320 11,840 pri t Dase 41 Rhein-.-Bonau Vz. 119,50 119.— B. Hyp.- u..⸗Bank 98,— 9f,— J Feſdmünſe Papfſer 184,87 132,25 Saſzdetfurtn Kall. 169,25 102,25 Rumünlen(Bukarest) 100 Lei 2,466 2,492] 2,486 2,492 pringen je 55 Ggiatente 9,28—[Fheinstahll 150,.— 149,—] Comm.- u. Privatbk. 103,25 102,.— ßeiten& Guilleaume 139,.— 136,— Schubert& Saſzer 14/.30 146,.—] Schweden(Stockh. u. 100 Kr. 64,270 64,390] 64,250 f 64,370 ineo 105,55 nard& co.—— Schuckert& Co. 162,75 162,.— Schweiz(Zür., Bas., Bern) 100 Fr. 81,200 31,360 681,180 81.340 1 strie- Aktien Salzwerk Heilbronn—— Dt. Golddiskontbank— 100,— Germ. Portl.-Cement 13 114,75 Schufth.⸗Patzenhofer 110,50 110,12 Spanlen(Madr. u. Barc.) 100 Pes. 33,920 33,980] 33,920 33,950 til 37; 400 umuſatoren—— Schlinck 118,— 118,— Ot. Uebersee Bank 154,— 151,87 J gerresheim. Glas 17,75 119,— Siemens& Halske 20,— 204,— Tschechoslowakel(Prag) 100 Kr. 10,28% ½300 f 10,280 10,309 ter⸗Freiſtilſt„ Gebr 46,— 49,— Schuckert el 164,12 162,50 Dresdner Bank. 106.— 104.— J Ges. f. Ei. Unterneh 144,— 142,37] Stoehr Kñammgarn 117,50 116,50 Türkei(Istanbul) 1 türk. Pinnd.978] 1,982 978f 1,982 ck 2²: aflpg. Zellstoff 11.5 112˙55 Schwartz Storchen 121,.— 121,— Meminger Hyo-BEK 100,50 98,— Soldschmidt Th 117.— 11,— J Stolberger Zinkhütte 81,— 30,75] Ungarn(Budapest) 1 Pensö]———— en 22; 200 1 htor Werke 143 2 95,— 95.— Reſchshank, 535. 195,50] Gritzner. Maschinen 35,25 33,62] Südd, Zucker.—— Uruguay(Montevid,) 160ld-Peso].,249 1,251] 1,249f.,251 „50 154, Siemens- Halske. 236,75 264,.— Rüein, Hvo.⸗Banz 138/, 138.75] CGruschwitz Textil 111,75 111,50 1 Thür. Glas„139,75 138,25 J Ver. St.vV. Amerlka(Newy.) 1Doll 2,4841 2,4881 2,4851 2,439 3 I Seilind. Wolff Mnm ; Turmſpringen Lieht v. Kraft 1 75 — Mannheim „Hakenkreuzbanner“ Ulumpia-Fackel erreicht Ungarn EP. Budapeſt, 28. Juli.(Eig. Meldg.) Die Olympiſche Fackel hat am Dienstagmor⸗ gen, 6 Uhr, die ungariſche Grenze bei Horgos erreicht. Auf der letzten Strecke auf jugoſlawi⸗ ſchem Gebiet mußten die Fackelläufer ihr Tempo verlangſamen, um nicht vor der vorge⸗ ſehenen Zeit an der ungariſchen Grenze ein⸗ zutreffen. In Szegedin erwartete die Bevölkerung mit großer Freude und Begeiſterung die Fackelläu⸗ fer. Schon am Nachmittag hatte ſich eine ſtarke Pfadfindergruppe an die Grenze begeben und dort Lager bezogen. Die Pfadfinder bildeten von der Grenze bis Szegedin Spalier. Aus Budapeſt iſt bereits am Montagabend eine größere Anzahl reichsdeutſcher„Kraftwa⸗ gen an der Grenze eingetroffen, um die An⸗ kunft der Fackel zu erwarten. An der Grenze nahm der Abgeordnete von Szegedin, General Shvoy, die Fackel in Empfang. In Szegedin hielten die Fackelläufer eine halbe Stunde Ruhepauſe. Sodann übernahm der frühere ungariſche Marathonläufer⸗Meiſter, Dr. Her⸗ nady die Fackel, um ſie weiter nordwärts zu tragen. In Kecskemet wurde der Fackel eben⸗ falls ein feierlicher Empfang bereitet. An der Grenze der ungariſchen Hauptſtadt Budapeſt werden ſchon große Vörbereitungen zum Emp⸗ fang der Läufer getroffen. Hier wird die Fak⸗ kel um 19 Uhr erwartet. kduard VII. geht nicht nach cannes London, 27. Juli. Wie amtlich mitgeteilt wird, hat König Eduard VIII. die beabſichtigte Erholungsreiſe nach Cannes und Südfrankreich aufgegeben. Ergänzend verlautet, daß die Entſcheidung des Königs eine Folge des Bürgerkrie⸗ ges in Spanien ſei. Der König, ſo meldet Preß Aſſociation, wünſche die Verantwortung, die ſchon durch die Zuſtände in Spanien den franzöſiſchen Behörden auferlegt werde, nicht noch zu vermehren. Eine Entſcheidung über die neuen Urlaubspläne des Königs iſt noch nicht gefallen, doch iſt es nicht ausgeſchloſſen, daß der König an Bord der Segeljacht„Victoria and Albert“ eine Segelfahrt unternimmt. kiſenbannkataſtrophe in Fernoſt Schanghai, 27. Juli. Nach Meldungen aus Charbin verunglückte der transſibiriſche Expreßzug auf der ſteil ab⸗ fallenden Strecke zwiſchen Khingan und Pokotu. Die zweite Lokomotive des Zuges, zwei Wa⸗ gen dritter Klaſſe und ein Poſtwagen ſtürzten einen hohen Abhang hinab. Die Wagen erſter und zweiter Klaf e konnten ſich auf der Strecke halten. Die⸗ ge hl der Opfer unter den Fahrgäſten ſei noch nicht bekannt, aber man befürchte, daß ſie ſehr hoch iſt. Erziehung zur Geſundheit DOr. Fric erõffnet den Sporärztekongreß Berlin, 28. Juli. Der Internationale Sportärztekongreß, der jeweils in Verbindung mit den Olympiſchen Spielen ſtattfindet, wurde am Dienstagvormit⸗ tag im Großen Sitzungsſaal der Kroll⸗Oper mit Anſprachen der Ehrenpräſidenten des Kongreſ⸗ ſes, Reichsminiſter Dr. Frick, und Prof. Dr. Latarjet⸗Lyon, feierlich eröffnet. 400 Ver⸗ treter aus 35 Nationen und über 300 deutſche Sportärzte, darunter viele hervorragende Perſönlichkeiten der ſportärztlichen Wiſſenſchaft, nehmen an dieſem bedeutenden internationalen Kongreß teil. Der feierlichen Eröffnung wohnten zahlreiche Perſönlichkeiten von Partei, Staat und Wehr⸗ macht, der Wiſſenſchaft und der Sportwelt bei. Der Präſident des Kongreſſes und Führer der deutſchen Sportärzteſchaft, SA⸗Gruppenführer Dr. Ketterer, begrüßte die Kongreßteilneh⸗ mer und dankte vor allem Reichminiſter Dr. Frick und den ausländiſchen Gäſten für ihr Erſcheinen. Reichsminiſter Dr. Frick hieß die Kongreß⸗ teilnehmer im Namen der Reichsregierung auf greſſes. den ſoll. 2 5 Unterirdisch vom Stettiner Bahnhof zum Brandenburzer Tor deutſchem Boden herzlich willkommen und wünſchte einen erfolgreichen Verlauf des Kon⸗ Profeſſor Dr. Latarjet dankte in ſeiner Anſprache im Namen der Ausländer für den herzlichen Empfang und ſprach dem Kongreß ſeine Glückwünſche aus für die ausgezeichnete Auswahl hervorragender Mitarbeiter. Dieſem vortrefflichen Mitarbeiterſtab ſei es zu verdan⸗ ken, daß der Internationale Sportärztekongreß eine ſo große Bedeutung erlangt habe. Profeſſor Latarjet gab dann einen Ueberblick über die Entwicklung des Internationalen Sportärzte⸗ verbands. Die Aufgabe des Sportarztes ſoll in erſter Linie verhütender Art ſein. Der Arzt ſolle nicht an die Stelle des Technikers treten, müſfe aber enge Verbindung mit ihm halten. Die Ar⸗ beit der Sportärzte gehöre vor allem der Ju⸗ gend, die zu geſunden Menſchen erzogen wer⸗ In unmittelbarem Anſchluß an die feierliche Eröffnung fand die erſte Arbeitstagung des Kongreſſes ſtatt. — 44 An Stelle der Nachrichten über die Kämpfe in Spanien berichtet die römiſche Preſſe am Montagabend eingehend über die Ankunft des erſten italieniſchen Flüchtlingsdampfers in Ge⸗ nua, mit dem auch mehrere hundert Deutſche i Sicherheit gebracht worden ſind. Ausführli Flüchtlinge über die celona berichtet, wobei auch das energiſche Groſſi erwähnt wird, dem es zu verdanken celona der Kommuniſten entging. Kreisleiter Hel⸗ lermann habe ſelbſt italieniſchen Journaliſte gegenüber dieſe Tatſache feſtgeſtellt. ſchen Preſſe für das erfolgreiche italienif London und anderen Hauptſtädten gemeldet eigniſſe in Spanien ſtärkſte Beachtung. In fiürze Der deutſche Transatlantik⸗ 25f poſtdienſt Deutſchland⸗Südamerika, der bis⸗ her bekanntlich über Sevilla geleitet wurde, er⸗ fährt durch die ſpaniſche Revolution keinerle Beeinträchtigung. Die Streckenführung des Dienſtes hat nur inſofern eine Aenderung fahren, als die Lufthanſa⸗Flugzeuge unter U gehung der ſpaniſchen Häfen den Flugboo die Poſt zuführen. Der geringe Umweg wird durch die Verwendung der neuen Schnellflug⸗ Heinkel„HE— 12 voll ausgeglichen. In Ajaccio auf Inſel Korſika iſt ein altes Gebäude Perſonen getötet und etwa 40 verletzt wurden 15 von ihnen ſind in bedenklichem Zuſtand ins Krankenhaus von Aingen eingeliefert worden. Lebensmittelläden und die Lebensmittelfabri⸗ kanten aufgefordert, ſofort den genauen Vor ratsbeſtand an Lebensmitteln zu melden un Lebensmittelverſorgung ſich ergeben und wie ihnen abgeholfen werden könnte. SIug Fn zugeſtellt werden ſollen. 28. Juli 1930 deutſcher freisleiter aus morxiſtiſchen mörderhänden gereitel Rom, 27. Juli. wird auf Grund der Erzählungen der geretteten Schreckenstage von Bar⸗ Eingreifen des italieniſchen Generalkonſuls ſei, wenn Kreisleiter Hellermann von Bar⸗ Hinrichtung durch dien Mit Genugtuung wird der Dank der deut⸗ che Hilfswerk zugunſten deutſcher Staatsangehöri⸗ ger verzeichnet. Im übrigen findet die auz ſteigende Beunruhigung über die blutigen Er⸗ zeuge der Deutſchen Lufthanſa vom Muſter 4 Der ſpaniſche Miniſter für Handel und In⸗ duſtrie hat durch den Rundfunk die Beſitzer von mitzuteilen, was für Schwierigkeiten bei der * wenbfig diß die Ron Der Bahnsteig des neuen-Bahnhois Stettiner Bahnhof, von dem aus man nach der soeben erfolgten Eröffnung des Nordabschnittes der Nordsüd--Bahn in fünf Minuten zum Brandenburger Tor kommt Ween-Aamenladen kauft man d irek t bei eppdemen-rFabri um Das furchtbare Autounglück der SA hat auch in unseren Reihen ein Opfer gefordert. Wir bedauern den plötzlichen Tod unseres lieben Arbeitskameraden Heinrich V081 der seit zwei Jahren in vorbildlicher Weise bei uns tätig war. Durch sein bescheidenes Auftreten und durch seine Zuverlässigkeit War er bei allen geschätzt und beliebt. Wir werden ihm allezeit ein ehrendes Gedenken bewahren. rührung und Geioloschaſt der Dilo-Werl Adolt Hrebs Gmon., Hannneim Lhafen, Hagenstr.(Maltest. Schlachthof- Str.) Tel. 62762 Verlangen Sie Angebot. im blühenden Alter von 19 Jahren jäh aus unserer Mitte gerissen worden. Mannheim(Friedrichsring 30), den 28. Juli 1936. Bei dem schrecklichen Unglück, das die SA im Schwarzwald betroffen hat, ist unser lieber, guter Georsg Im Namen der tieftrauernden Angehörigen: Frau Franziska Busam gen. want Irheiter-Anzüge blau und grau Adam Ammann Qu 3, 1 Spezialhaus iür Berutskleidung Bei dem schweren Autounglück im Schwarzwald haben be⸗ Durch den tragischen Unglücksiall im Schwarzwald wurde am Montagnach⸗ mittag zuſammengeſtürzt, wobei drei —.——— ——————————— Durch eine bewußter Ar SA-Mi im Alter vor War ein ehr! werden wir Mannh⸗ Unser 1 I wurde uns blühenden/ Mann! (Agarre Wir eriülle lleben anzuzelgen. E treuen, lleibige Ainen guten Fr. A Jahren entri run Alet ist infolge aus unser pflichttreu ein bleibe Mann Wir be Fernruf 23789 10 ruc Kk 58418Vv Frauenarzt br. Mnttermann Waldparkdamm 5 G3 22230 Sprechzeit—5 4 Zitte deutlicl. cchireiben bei allen Anzeigen Manu- skripten. Sie verhindern damit unliebsame Reklamationen! dauerlicherweise auch wir einen jungen Mitarbeiter, unseren Ar- beitskameraden pg. Franz OIb Ober-Iruppiunrer 45/171 im blühenden Alter von nur 23 Jahren verloren. Der seit drei Jahren der Betriebsgemeinschaft Angehörige war ein tüchtiges, fleihiges Gefolgschaftsmitglied, dem wir stets ein ehrendes An- denken bewahren werden. Mannheim, den 28. Juli 1936. Beiriebsiührer und Geiolgschait der Firma Johann Sdzreiber 50. LTWIn Sauer Ober-Schariuhrer 45%/171 ein begeisterter, tatenfroher Kämpfer für den Führer und Deutsch- land, unerwartet aus unseren Reihen gerissen. Wir verlieren in ihm einen stets einsatzbereiten, guten Kameraden. Sein Andenken wird in uns jortleben. Mannheim-Feudenheim, den 28. Juli 1936. NSDAP orisgruppe reudenheim Lriĩc — —— Alle drei s und unerv Grabe. H⸗ der Traue Mann! 8. Juli 1936 a½ en gereitet om, 27. Juli. er die Kämpf che Preſſe am e Ankunft des mpfers in Ge⸗ Hurch elnen entsetzllchen Autounfall wurde unser lieber, pflicht- bewußter Arheitskamerad und kim. Lehrling, 3 SA-Hann Geors Busam im Alter von nahezu 19 Jahren aus unserer Mitte gerissen. Er War ein ehrlicher und lauterer Charakter wie seſten einer, und Werden wir ihm ein ehrendes Gedenken bewahren. 6 Mannheim, den 28, Juli 1936. Georo Hornig Haargrolhandlung und Friseurbedart, Mannneim, N 5, 7 Todesanzeige Infolge des Autounglückes vom Sonntag verloren wir unseren Mitarbeiter, Herin kusen Hebung Tief erschüttert waren wir über den Tod dieses treuen und auf⸗ richtigen Arbeitskameraden. Dureh sein offepes und lauteres Wesen, seine stete Hilfsbereitschaft war er uns ein guter Freund geworden. In voller Hingabe, zuverlässig und stets einsatzbereit hat er unserem Unternehmen gedient. Wir verden dem Ent-⸗ schlafenen ein ehrendes Gedenken bewahren. Mannheim, den 28. Juli 136. Führung und Gelolgschait Fabriklager Mannheim 4 Cic. ierika, der bis⸗ itet wurde, er⸗ ition keinerlei ifführung des Aenderung er⸗ uge unter un⸗ n Flugbooten Unser lieber, guter Sohn und Bruder Erh Grosd wurde uns Ath einen tragisehen Unglücksfall im blühenden Alter von 21 Jahren entrissen. Mannheim(Meerwiesenstrahe). In tiefer Trauer: amie neinricn Danlsaguns Für die uns in 50 teichem Maße erwiesene Teilnahme an unserem schweren Leid sagen wir hierdurch von Herzen Dank. Mannheim- Waldhof(Waldstr. 10%, den 28. Juli 1936. In tiefer Trauer namens der Hinterbliebenen: Karl Schmmitsnelm der Firma H. F.& Ph. F. Reemtsma. Unser langjähriger, treuer Arbeitskamerad, Herr Erida Haas Techniker wurde infolge des tragischen Autounglücks im Schwarz- wald jäh aus unserer Mitte gerissen. Wir werden dem allzu früh Dahingeschiedenen dauernd ein gutes Andenken bewahren. Mannheim, den 28. Juli 1936. Betrlebsfünrer uno Beiolgschaft Zuner bentrainenunen ömdll Grosci Die Ortsgruppe der NSDAPB Lindenhof erfüllt hiermit die traurige Pflicht, von dem Ableben ihres Parteigenossen Sienund Sdueinaut SA-Oberschariunrer durch das tragische Autounglück in Kenntnis zu setzen. Ein alter Kämpter und aufrechter Mationalsozialist ist von uns gezangen, sein Geist aber wird in unseren Reihen weiterleben. XSDAD Orisgruppe Iindennol Umweg wird n Schnellflug⸗ vom Muſter iusgeglichen. orſika iſt ein ontagnach⸗ zt, wobei drei erletzt wurden. n Zuſtand ins iefert worden. ndel und In⸗ ie Beſitzer von nsmittelfabri⸗ genauen Vor⸗ t melden u eiten bei der ben und wie zaiſe“ behaup⸗ gzeugern en Regierung SA im r, guter rerissen örigen: Wanl! anzuzeigen. „ erlüllen hiermit die traurige Pllicht, den Enqm Grosq SA-MHann im Silurm 45/171 ist imolge eines tragischen Autounfalls aus unsere Mitte gerissen worden. Wir verlieren in dem Verstorbenen einen pflichttreuen, tüchtigen Mitarbeiter und ein bleibendes, ehrendes Andenken bewahren werden. Mannheim, den 28. Juli 1936. Ein furchthares Unglück hat uns nicht nur einen trenen, lleibigen und gewissenhaften Mitarbeiter, sondern auch Ainen guten Freund und lieben Menschen im blühenden Alter von A Jahren entrissen. Wir werden ihn nicht vergessen. runrer und Gelolaschalt der (Agarrentabrihen Gebruder Hayer Akilengeselischa Hannneim Nachrui Unser Gefolgschaftsangehöriger, unser treuer Arbeitskamerad, Herr kugen Neinhnard Betriebsiünrung und Geiolgschan der §Sirebelwerk Gesellscmant mit beschmränkter Hanung Tod unseres Mit tiefer Trauer erfüllt uns die Nachricht, daß bei dem schweren Autounglück im Schwarzwald auch unser Mitarbeiter Franz iinger jim blühenden Alter von 23 Jahren sein Leben hat lassen müssen. Seit 2½ Jahren in unscrer Ahteilung Glüherei tätig, hat er sich immer als fleibiger und charaktervoller Arbeitskamerad gezeigt. Sein Andenken werden wir stets in Ehren halten. runrung und Geioigscalt der Isolation.-G. Mneim- Nearau Das Autounglück des SA-Sturmes 45/171 entriß uns unseren Mitarbeiter, Herrn J0SCi Bisci0f Er war der Besten einer, sowohl als Mensch, wie auch als Be⸗ rufskamerad. Tief erschüttert empfnden wir den schweren Schick⸗ salsschlag. Der Verstorbene hat sich in unser aller Herzen selbst ein Denkmal gesetzt, das unvergänglich ist. Mannhelm, den 29. Juli 1936. Deiriehsiunrer und Geiolgschant der Aachener und Manchener reuer-Versicerungs-OGesellschatt am 26. ds, Mts, im Alter von 23 Jahren aufrichtigen Arbeitskameraden, dem wir — eutsch- eren in denken Alle drei sind in der Blüte ihrer Jugend, Schönste Hoffnungen gehen mit ihnen zu Grabe. Halbmast weht die Flagge über der Stätte ihres Wirkens zum Zeichen der Trauer über die unerbittliche Fügung des Schicksals. und unerwartet dahingerafft worden. Mannkheim, den 28. Juli 1936. Führung und Geiolgschait der Heinrich Lanz.-G. Wir beklagen den Tod unserer Arbeitskameraden krich Hofmann nanimunnischer Lenrimng Winelim Kohl„crnsauaen Walfer Marſin macaseur mitten aus der Freude des Lebens, jäh Dos unerforschliche Schicksal haf 24 Arbeitskameraden dus der Nlifte unserer Gemeinschäft gerissen. Sſe kamen bei der Ausübung ihres Dienstes für Führer und Vaterland ums Leben. ſhren Tod werden wir beklagen, der Kampfgeist, der zie beseelſe, wird in unseren Reihen weilerlehen. Die Deutsehe Arbeitsfront Kreiswaltung Mannheim 1 3e dllein macht aus 6 1,7 noch keinen Gelehrten. Um vor- worts zu kommen, braucht jeder iensch ein grobes Wissen. Das vermittelt àm besten ein Nadio. Et bringt neben det Unterholtung für die gamze fomilie auch he- ſehrende Vortröge und Nepor- tagen von der Olympiade, àus denen jung.dlt Nutzen ziehen. Neue hiodelle 1956/57 bereits „eingetroffen.— Also machen Sie den Ilhrigen die Freude und koufen Sie doſd beſ Nadio Das ölteste Fächgeschäft Und für Grob- einem Kknõblein 72— 2. Löutsprecher- Anlègen die neuen ꝑundstrahler D. Q. G. Fl. von lngenieur Pilz Deutsche Männerl Deutsche Frauen! Nur einmal erleben vir dile Olympischen Spiele in unserem Vaterlande. uneli um zieg hat man im gaus Kuilp Oaerih5723 52 es ermöglicht, dan diese Glymplacle alle vorhergehenden ubertreffen wird. Dehalb wollen vir alle dabei sein, wenn die Betsten der welt in friedliehem Wettstreit inre Kkräfte mesen Kauft rechtzeitĩg Rundfunk-Apparatel Deuts eher wille u. deuttehs Grũndliehkeit haben erehren Kkämpfen der Rundfunk ermöglient es 5 unkgekät OG-ELEKINEOHAU5 Ruf 505 35 pie Lelbsten Hodelle fer Saron 10³5/37 Schimperstr. J79 Radio-Krotz 51,5 sind eingetroffen Fernruf 21694 Vertrieb zömtlich. Harłen-Fabrikate Neparatuw/erłstõtte · Antennenbau Rullo- Gorült WillywWühler 122 Völischen IAAAA adios aller Fabrilcate! guchhnandlung R 3, 2 Langerötterstr. 68 · Ruf 52947 p4, 12 erheltlich Fernruf 26210 Die Oualltäts- 1 aller Art zur Die moderne fie in gröhter Luswahl, die neuest. 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Kicherer; für Wirtſchafts 100 Ratzel; für Kommunale 15 Haäs; für Kulturpolitik, Feuilleton un Dr. W. für Unvolitiſches: Fritz fur Lokales: Erwin Meſſel. Urlaub); für : Carl Lauer; für das lympia⸗Banner: Cart— Kat. 113 ane in Schriftl leitung: SW 68, Eiundiger Berliner Mitarbeiter: Dr. Johann v. Leers icherer; ulius Etz(3. Z. Berliner 8 rechſtunden der Schriftleitung: Täglich 16 bis⸗17 Uhr 0(außer Mittwoch, Samstag und Sonntag) Verlagsdirettor: Kurt Schönwitz, Mannheim ruck und Verlag: Hatenkreuzbanner⸗Verlag u. Druckeren Aurbed H. en der 30 bis 300 Uhr(au Berlin), i. berichte verboten. Berlin⸗Dahlem imstag und Geſamt⸗D.⸗A. Monat Juni 1936 davon: Mannheimer Ausgave. Schwetzinger Ausgabe u Ausgabe — ler.— Verantwortlich für für politiſche—— politik und Hand El: und Bewegung: Hans' Graf R 5 b. Nachdruck famell er rrigral⸗ erlagsdirektion: 10. onntag). r. für Verlag eund Schriftleitung: Sammel⸗Nr. 3542 Für den Anzeigenteil verantw.: Karl Heberling, Sber 45 Zurzeit iſt Preisliſte Nr. 6 für Geſamtauflage(enſchl Weinbeimer⸗ und Schwetzinger⸗Ausgabe) gültia. 7˙494 6 90 3 301 Wil⸗ riedrich eilagen: das; port: Berlin 46 798 W 5 W SS — W W — 3 5 44 4 — 16— NSS ———————— ——— W 1——— 5———— —— NOHLNEN N 4, 18 J1.7 Jlan mu,57 am Wasserturm 3⁰5⁵ in Zukunft nur von Schmitt die Dauerw/ellen.Frisur bieiet Jen ein Liegestuhl, .95 e infache Ausführg. mit Armstütze .95 ie 4. 9⁵ Meckarstacit Mittelstraße 61 „Lg. Rötter-Str. 12 Neckarau Am Markt — — — — — — — es pieifiel &%4 — — — — — — — — — — — — — — In der neckarſtadt auft man Roeder 75 Kohlen- u. Gasherde 433 Fr. Müller Elfenſtraße 26 Alte Herde werden in Zahl. genomm. Fernruf 40900 u. 409009 Ken, Zu vermieten Werftstrane 21: Schöne 3⸗Zimmer⸗Wohnung Vorderhaus, 4. 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