—— 20. Auguf L mobilien lim l. d. Dergf. 2ſtöck. Wohnhs.(m. g Schaufenſt., 4 Zim., Kf Aans in Wiſchg 405 nialw.⸗ u. Fi„ be .bed. erweit, ſyd könm ger. Alt. d. Beſ. zu he ebſ, Ehep. w. Gelegh, Exiſt. 99 gründ.— Ai s m. überb. Einf., part. im., Küche,.St.: 4 3f 3. Stog:(Gaupenwihn iche. Die Eigentüm he „ ein Putz⸗ U. Modege ht. Modiſt. Gelegh. zu gebot. Näh. Ausk. en d, Felpen genſch⸗ r, Heidelbergerſtr, (3120 V) Am iſ. Erſtellung einer Eige ve(Doppelhaus eingel Zöimmer-Mofun ent. Bauherr einen ſo Mitbauherrn mit eg. tal. Bpieß Bin u. W00 erlag dieſ. Blatt. e bein euzbanner“ Ausgabe à erſcheint ———*— 30 he3—4— ſowie die Poſtämter entigegen. e ndert—.—— kein Anſpruch 4 Giflensgeb rüh⸗Ausgabe A — erſicherk. Angeſlele Angehörigen iſt Gelegg en, zu günſt. di 14 rtenſtadt⸗Waldhof eite 2. 4 Jimmer, Aig erwerben. Anzahlg Nonatliche Laſten 2— Anmeldung an die: Otto⸗Beck⸗Straße (11 527 K) 882: 5 Hals mik Laben verlauf., ca. 30—%00 erforderl. Näheres durt Immobil.⸗ u. Hypoſhe Geſchäft(gegründ 1 — Fernſprecher A eschäfte süche Verkäufe us Paris, 20. Aug. der für Freitag angekündigten Einberufung des Verwaltungsrates des marxiſtiſchen Ge⸗ Perkſchaftsverbandes durch Generalſekretär buhaux kommt ganz beſondere Bedeutung Der Beweggrund dieſer Zuſammenkunft iſt ih angeſichts der äußerſt kritiſchen Lage der Aaniſchen Marxiſten und Kommuniſten Maß⸗ uihmen zu beſchlieſen, die geeignet ſind, der aniſchen Volksfront moraliſche und materielle Hilfe zu leiſten. Die Beſchlüſſe, die der Verwaltungsrat faſſen Mird ſind nicht nur veshalb von weittragender Aedeutung, weil die Gewerkſchaften— wie dies letzten Maſſenſtreiks gezeigt haben— einen liht zu leugnenden Einfluß auf die franzöſiſche fel-L. HMarad Lel- U. Habegeag Lage, an Fachmam Erforderl. Mittel Näheres durch: 67 Immobil.⸗ u. Hypoth Geſchäft(gegründ 1 — Fernſprecher M tomarłkt 4 4 frontregierung ausüben, ſondern auch, 10 5 3 Palſſie unmittelbar vom General⸗ daum, 18 030 Kum“ etär Jouhaux beeinflußt ſein m, geh Zauj. 34, verk.: 1 Beier, Karlsn 36.(5600 U erden, der erſt kürzlich von einer ſogenann⸗ Informationsreiſe aus Madrid zurückkehrte. * nheitskaue konn auch lhnen g Geld eine klel im„.“ vermifteſ In welcher Richtung ſich dieſer Einfluß gel⸗ ih machen wird, erhellt zur Genüge aus hem Artikel, den Leon Jouhaux im Gewerk⸗ haftsblatt„Le Peuple“ veröffentlicht und dem er ſich für die Lieferung von Kriegs⸗ Material an die ſpaniſche Regierung einſetzt. hie Bewegung des Generals Franco, ſo hreibt Jouhaux, ſei nur eine Epiſode des lgemeinen Kampfes zwiſchen Faſchismus Aund Nationalſozialismus auf der einen Seite Aund dem demokratiſchen Regime auf der ande⸗ iin Seite. Es ſei angebracht, die Frage der Meutralität noch einmal zu überprüfen Der kriſtiſche Gewerkſchaftsverband fordere ledig⸗ das Recht für die ſpaniſche Volksfront⸗ Rierung, in aller Unabhängigkeit das zu Rufen, was ſie brauche. — e 8 Ahumanité“ wirbt um Spenden Von allen linksgerichteten Verbänden werden wiſchen die Sammlungen für die ſpaniſche Polksfront fortgeſetzt. In den großen Metall⸗ Puſtrien ſind beſondere Ausſchüſſe eingeſetzt, ie dieſe Sammlungen zentraliſieren. Die bumanité“ veröffentlicht am Donnerstag at hien Aufruf unter der Ueberſchrift„Flug⸗ uge für Spanien“, in dem es u. a. ſein, daß lüßt:„Lebensmittel und Arzneien für die Verſuch Kümpfenden und Verletzten ſind ſehr gut, aber ſen, die werden ſofort Waffen und Munition ge⸗ gens am ucht. Wir fordern deshalb alle Franzoſen usgeſetzt Auf, zu zeichnen, damit wir den ſpaniſchen Mi⸗ ing ihrer hen Flugzeuge und Munition liefern können. atten, ein ſchlichten Auriol als Waffenhändler Die angebliche Neutralität der franzöſiſchen Megierung gerät durch dieſe offenſichtliche Unter⸗ tig lhung einer der beiden ſich in Spanien be⸗ Unpfenden Parteien in ein äußerſt ſchiefes Aicht. Es beſtehen außerdem berechtigte Zwei⸗ daran, daß ſie mit aller Strenge gewahrt 4˙30 Pid Die„Action Francçaiſe“ iſt in der Aoge, das Fakſimili eines Frachtbriefes zu ver⸗ fentlichen, der eine ſpaniſche Munitionsladung hon Puigcerda an der franzöſiſch⸗katalaniſchen renze nach San Sebaſtian begleitete. Aus keſem Frachtbrief geht hervor, daß der Eiſen⸗ kahnwagen über Toulouſe nach Hendaye be⸗ dert worden iſt, alſo über franzöſiſches Ge⸗ dieſes Material ſei in Hendaye in einen Bnnnn paniſchen Eiſenbahnwagen verladen. worden. dlung ——— DAS MATIONAIZGTIALIsfSTNE Perlag und Schriftleitung: Mannheim, p 3, 14/15. Fernſprech⸗Sammel⸗Nr. 354 21. Das„Haken⸗ nt 12mal(.20 RM u. 50 Pf Pfg. Trä erlohn), Einzelpreis 10 Pfg. Beſtellungen nehmen die Träger Hüävigit am Erſcheinen(auch dur Entſchädigung. Regelmäßi eten. Für unverlängt eingeſandte Beiträge wird keine Verantworkung übernommen. g. Trägerlohn), Ausgabe B erſcheint höhere Gewalt) ver⸗ erſcheinende Beilagen auf allen 3 im Textteil 45 Pfg. Schwetzinger und Die—— paltene Minimeter elle im Schluß der An eigen⸗Annaßme: 6. Jahrgeng MA NNHE IM nommor- 567 Die Franzöſiſche Eiſenbahngeſellſchaft habe es nicht ausliefern wollen und es habe erſt eines perſönlichen Anrufes des Finanz⸗ miniſters Auriol bedurft, um die Weiter⸗ beförderung zu bewerkſtelligen. Auch franzöſiſche Granaten verkauft Am Mittwoch ſeien zwei andere Munitions⸗ ladungen aus Cerbere an der franzöſiſch⸗katala⸗ niſchen Grenze eingetroffen und nach Jrun wei⸗ terbefördert worden. Während es ſich bei die⸗ ſen drei Ladungen um Munition handele, die aus einer ſpaniſchen Provinz über franzöſiſches Gebiet in einer andere ſpaniſche Provinz befür⸗ dert worden ſei, will das gleiche Blatt ebenſo deutſchland ſchützt ſeine Schiffe jeute die entſcheidende Tagung w ns Juen n Brlee denne können. Die drei Eiſenbahnwagen ſeien für Hendaye beſtimmt und enthielten vornehmlich Granaten. Sollten ſich dieſe Nachrichten beſtätigen, ſo würde es ſich alſo hierbei um Munition fran⸗ zöſiſcher Herkunft handeln. In Hendaye, ſo ſchreibt die„Action Françaiſe“ weiter, habe der ſpaniſche ſozialiſtiſche Abgeordnete Al va⸗ rez Rengulo ſein Hauptquartier aufgeſchla⸗ gen. Im Hotel Terminus ſammle er franzöſi⸗ ſche und ſpaniſche Freiwillige und werbe ſie für die ſpaniſche Volksfront an. Die„Petit Gironde“ und der„Exprés du Midi“er⸗ klären übereinſtimmend, daß am vergangenen Samstag eine Abteilung ſpaniſcher Miliz in Uniform in Toulouſe eingetroffen und von dort nach Bayonne und Hendaye weiterbefördert worden ſei. Spanische Gew/alttalen werden mit Gewalt heantv/ ortet Berlin, 20. Auguſt. Der Befehlshaber der Linienſchiffe, dem die zur Hilfeleiſtung in die ſpaniſchen Gewüäſſer entſandten deutſchen Seeſtreitkräfte unterſtellt ſind, hat an den Chef der ſpaniſchen Regie⸗ rungsflotte auf Grund des Vorgehens gegen⸗ über dem deutſchen Dampfer„Kamerun“ folgendes Telegramm gerichtet: „Nachdem eben erſt der Rechtsbruch gegen⸗ über Sevilla durch„Almirante Valdez“ beigelegt iſt, hat Kreuzer„Libertad“ geſtern nachmittag den Dampfer„Kame⸗ run“ außerhalb der ſpaniſchen Hoheitsge⸗ wäſſer auf freier See beſchoſſen, ins Kiel⸗ waſſer gezwungen und durch bewaffnete Sol⸗ daten unterſuchen laſſen. Dieſes Verhalten gegenüber einem deutſchen Dampfer iſt ein Verbrechen gegen das Recht freier Schiffahrt in offener See. Ich bin nicht gewillt, ſolche Gewaltakte zu dulden. Ich habe meine See⸗ ſtreitkräfte angewieſen, je dem unberech⸗ tigten Gewaltakt Ihrer Schiffe mit Gewalt entgegenzutreten.“ * Wie wir bereits in einem Teil unſerer Aus⸗ gabe berichteten, hat der Dampfer„Kamerun“, der ja außerhalb der Drei⸗Meilen⸗Zone unter⸗ ſucht wurde, kein Kriegsmaterial an Bord. Außerdem waren ſeine Papiere vollkommen in Ordnung. Schach-Olympiade NMünchen 1936 Blick in die Ausstellungshalle in München, kurz nach der Eröffnung des größten Schachturniers der Welt. 21 Nationen nehmen daran teil. Weltbila·(l) Anzeigenz Geſamtauflage: Die 35 ſpalt. Millimeterzeile 10 Wg. Die A5 Millimeterzeile einheimer Ausgabe: Die 12geſpalt. Mi Textteil 18 15591 Bei Wiederholung 9 3 gemüß——5— ſte. rühausgabe 18 Uh r. Anzeigenñ⸗ ———* R3, 14/½5. Fernſprech⸗Sammel⸗Nr. 354 21. Zahlun Ausſchlietzl. Gerichtsſtand: Mannheim. Poſtſcheckonto: Ludwigshafen 4960. Verlagsort Man Freitag, 21. Auguſt 1936— Uimeterzeile 4 Pfg. ., Abendausgabe 13 U nnahme: „und Erfüllungsort Mann—— eim. Wuuler Lenkaliat ur A Den Banie Franzöſiſche sewernſchaften wolen der modrider negierung Waffen lieſern Die drohende Fauſt Moskaus Mannheim, 21. Auguſt. Vielleicht hat die ohnehin ſchon mehr als verworrene abendländiſche Ziviliſation mit demokratiſchem Einſchlag noch nie eine größere Einbuße erlitten als in dieſen Tagen, da in Spanien ein Volk ſich unter der furchtbaren Geißel des Bürgerkrieges windet und täglich Nachrichten durch den Aether gehen, die die Welt aufhorchen und das Blut jedes geſund denkenden Menſchen vor Entſetzen erſtarren laſſen. Wer hätte es geglaubt, daß im Jahre 1936 das Wüten des Untermenſchentums mit einer derartigen Brutalität hervorbrechen könnte, wie es jetzt in Spanien geſchieht? Dieſe Revolution, deren Zeugen wir ſind, kann ſich getroſt neben das Blutvergießen der großen franzöſiſchen und das grauenvolle Raſen der ſowjetruſſiſchen ſtellen. Die gemeinſten In⸗ ſtinkte ſind erwacht und was noch ſchlimmer iſt, werden von einer offiziellen europäiſchen Macht, die ihren Sitz ſogar in Genf hat, täglich aufgeſtachelt. Sowjetruſſiſche Rundfunkſprecher geben über ſpaniſche Sender dem Volk den Be⸗ fehl zum uneingeſchränkten Morden. Sowjet⸗ ruſſiſche Hauptſchriftleiter ſitzen in Madrid und laſſen die Künſte der Bürgerkriegsſchule, durch die ſie in Moskau gegangen ſind, ſpielen, laſ⸗ ſen Menſchen gegeneinander raſen, treiben zu Maſſenerſchießungen, Maſſenertränkungen, Kreu⸗ zigungen, Verbrennungen, Schändungen und wenden ihren Haß nicht einmal von den Toten ab, die die kühle Erde bereits deckt. Das aber iſt nicht alles. Darüber hinaus ſendet die Sowjetunion erprobte Hilfsſtreit⸗ kräfte nach Spanien, Menſchen, die für jede Gemütsregung abgeſtumpft ſind, und die nur ein Ziel haben, die rote Weltrevolution mit allem Fanatismus in der Welt durchzuſetzen. Gasgranaten werden verſchickt, und wo es not⸗ tut, greifen ſowjetruſſiſche Schiffe ſelbſt in den Kampf ein. Kurz, die Hölle Moskaus wird auf dieſer armen Halbinſel entfeſſelt, damit der Weltbolſchewismus über den Strömen von Blut und dem Schreien der Gemordeten und Gequälten ſeinen Einzug halten kann. Das alles weiß bereits die ganze Welt. Und die Männer, die noch einen Reſt Verantwor⸗ tungsbewußtſein in ſich tragen, ſind in ſchwerer Beſorgnis um die Zukunft. Was aber ge⸗ ſchieht?— In ihr Entſetzen hinein platzt vom Außenkommiſſariat in Moskau die Neutra⸗ litätserklärung, die in dem üblichen etwas beſorgt⸗ſcheinheiligen Ton beteuert, daß die Sowjetunion ſich ſelbſtverſtändlich von allen den Wirrniſſen des ſpaniſchen Bürgerkrie⸗ ges fernhält. Die europäiſchen Mächte leſen dieſe Note, reichen ſie mit großartiger Geſte der Preſſe weiter, verbeugen ſich vor dem roten Kommiſſar, der ſie ihnen bringt, und geben ſomit eine Theatervorſtellung, über deren Farce man lachen könnte, wenn die Situation nicht ſo furchtbar traurig wäre. Man fragt ſich unwillkürlich:„Warum geht bei dieſem Thea⸗ tercoup nicht ein Schrei des Entſetzens durch die ganze Welt? Können vernünftige Men⸗ ſchen, die doch auch über ihre geſunden fünf Sinne verfügen, dieſes allem Völkerrecht hohn⸗ ſprechende Gebaren eines Staates ſo wortlos hinnehmen?— Hat man denn noch immer nicht erkannt, daß es für Moskau ein Völkerrecht überhaupt nicht gibt, daß es bei allen Nationen ſeine Agenten ſitzen hat, die zum Aufruhr treiben? Hat man es nicht erſt wieder vorgeſtern erlebt, wie ein deutſcher Dampfer gegen jedes Recht auf offener See beſchoſſen, Mannheim „Hakenkreuzbanner“ unhein Festlieher(luoll ang im Milelungenocece ln edem Kameradengeiste zusammen/ Der 20. August ein Gedenklag des NMannhieiĩmer Sporles mägtzz Girlanden⸗ und Fahnenſchmuck gab dem Nibe präge. In einen Wald von Kübelbäumen war die Bühne verwandelt, aus deſſen Mitte ein Sockel— umkleidet mit Fahnentuch mit den olympiſchen Ringen— emporragte, auf dem ein mächtiger goldener Adler ſeine Schwin⸗ gen zum Fluge emporreckte. Die gelkreuzten Ru⸗ derriemen zu beiden Seiten zeigten, daß in erſter Linie der Abend im Zeichen der Mann⸗ heimer Ruderei ſtand, die gegen die Beſten der Welt ſich in ſo glänzender Weiſe ſiegreich be⸗ hauptet haben. Die vielen Fahnen der Mannheimer Vereine leuchteten von der Bühne, im Vordergrund die ſiegreichen Vereinszeichen der Sieger von Grünau. Und eine frohe, feſtlich ge⸗ ſtimmte Menge füllte den weiten Nibelun⸗ genſaal bis zu den Galerien. Wohl alle Rude⸗ rer der Doppelſtadt Mannheim⸗Ludwigshafen waren zu dieſem Ehrentag der Olympiaſieger gekommen und ihre bunten Mützen waren an allen Tiſchen im Parkett zu bemerken. Aber auch von auswärts waren die Freunde des Ru⸗ derſports gekommen. Selbſt ein einundachtzig⸗ jähriger() Sportjournaliſt, der noch bei keiner Regatta gefehlt hat, war aus Frank herbeigeeilt. Der alte Mann mit weißem Bart und weißem Haar freute ſich nicht wenig, als all die vielen Mannheimer bei dem Einmarſch der Sieger in ſtür'mäſchen Beifall ausbrachen. Die Olympionoken hatten ſelbſtverſtändlich einen Daab dicht vor der Bühne in der Mitte des Saales und an ihrem Tiſch ſaßen auch Kreisleiter Dr. Roth, Oberbürgermeiſter Renninger und Miniſterialrat Kraft, Außer ihnen waren natürlich weitere Vextreter der Partei, der Wehrmacht und 3 Sport⸗ bewegung in großer Anzahl zur: Stelle und dokumentierten hierdurch erneut die Ver⸗ bundenheit der Sportbewegung mit dem geſamten Volksleben. Herzliche Betreuung Sport und Geſang gehören zuſammen und ſo war auch das Programm des Abends, der ein Kameradſchaftsabend ja ſein ſollte, zuſammengeſtellt. Die Kapelle der Städtiſchen Betriebe ſorgte für den muſikali⸗ ſchen Teil und eröffnete den Abend mit einem Muſikſtück. Die tiefexe Bedeutung des Abends fand ihren Ausdruck in dem folgenden„Die Himmel rühmen...“ des Gellertſchen Dop⸗ pelquartetts, das darauf noch ein, Lied zum beſien gab. Noch einmal würdigte der Oris⸗ grüppenführer des Reichsbundes für Leibes⸗ übüngen, Pg, Stalf, die Berdienſte unſerer Olympiakämpfet in einer kutzen Rede. Er bezeichnete den 20. Augüſt als ein Ge⸗ denktag des Mannheimer Sports und dankte auch der ganzen Bevölkerung unſe⸗ rer Stadt, daß ſie innigen Anteil genommen 5 an der Ehrung unſerer erfolgreichen Sports⸗ eute., Nochmals dankte er den Ruderern, die zum Ruhm Deutſchlands und unſerer Va⸗ terſtadt zwei Goldmedaillen erringen konnten. Sein Dank galt aber auch den anderen Mannheimer Olympia⸗ kämpfern, die ebenſo tapfer in Berlin ge⸗ kämpft haben und die auch Anteil daran haben an den vielen Goldmedaillen, die für Deutſch⸗ ge83 und land erkämpft wurden. Müller, den Handballern vom Sportverein Waldhof und den Leichtathleten Greulich vom TV 1846 und Neckermann vom Poſt⸗ ſportverein, die ebenſo wie die Ruderer die goldene Gedenkuhr der Stadt Mannheim erhalten haben. Wie ſehr ſich die tauſend Anweſende gerade darüber freuten, bewies der frenetiſche Beifall gerade bei dieſem Teil der ausgezeichneten Rede des Mannhei⸗ mer—1— Alle Glieder des Reichs⸗ bundes für Leibesübungen, deſſen ſtarke, ein⸗ heitliche Führung mit ein Faktor war des überwältigenden deutſchen Erfolges dieſer XI. Olympiſchen Spiele, müßten nun noch mehr als bisher ihre Kraft in den Dienſt der Nation ſtellen, um Deutſchlands führende Stellung im Sport zu behaupten und gerüſtet und gewapp⸗ net zu 905 für die Wl. Olympiſchen Spiele 1940 in Tokio. Sein„Sieg Heill“ am der Rede galt dem Reichsbund und den Olym⸗ piaſiegern. 5 Glückwünſche und Geſchenke Den ſportlichen Teil bewältigten die Turnerinnen des TV 1846, die Freiübungen vorführten und den olympiſchen Fahnenreigen, mit dem ſie ſchon beim Schauturnen großen Beifall geerntet haben. Natürlich wurden ſie auch diesmal mit ſtärkſtem Beifall bedacht für ihre tadellos dargebrachten Vorführungen. Wie ſehr der Sport tatſächlich mit imſtand Volksleben verbunden iſt, beweiſt der Umſtand daß unter den Rednern des Abends ſich auch der Landesinnungsmeiſter des Fleiſchergewer⸗ bes, Weſch, befand. Er überbrachte die Grüße und den Glückwunſch des Reichshand⸗ werksmeiſters für ſeinen Berufskameraden Hans Maier, der die„Goldene“ mithergus⸗ gerudet hat und überreichte ihm am Schluſſe eine wundervolle Bronzeplaſtik. Aber au Maiers Sportkameraden hatte der Landes⸗ kleines Anerkennungsge⸗ enk mitgebracht. ſhls pritter Redner ſtand nach einem weiteren Mufikſtück der Vorſitzende des Mannheimer Re⸗ gattavereins am Rednerpult, Auch er feierte den herrlichen Sieg der deutſchen Ruderei, der Deutſchland mit einem Schlag zur führenden Ru⸗ dernation gemacht hat. Kein beſſeres Jubiläums⸗ geſchenk bütte der deutſchen Ruderei werden können, im Jahre ihres hundertjährigen Be⸗ lungenſaal ein feſtliches Ge⸗ ſchinengewehr⸗Kompanie mit Fackelträge teill 0 Uhr erfolgt der Abmärſch der und Kompanie mit Fackelbeleuchtung durch folgende Schluſſe für ſtehens als dieſe einzigartigen Erfolce, die kein Land auſweiſen kann, und die wohl auch etwas Einmaliges ſind. Drei⸗ mächtige Lorbeerkränze für„Amicitia“,„Ruderklub“ und„Ludwigshafe⸗ ner Ruderverein“ waren das äußere Zeichen der Anerkennung ſeitens des Regattavereins für unſere einheimiſchen Ruderer. Ein begeiſtert aufgenommenes„Sieg Heil“ auf den Führer und die deutſche Ruderei ſchloß ſeine Ausfüh⸗ rungen, worauf die beiden Nationalhymnen ge⸗ ſungen wurden. Das weitere Programm trug ausſchließlich heiteres Gepräge. Die Hotters ſangen ihre net⸗ ten, wohltönenden Liedchen, ein großes Hand⸗ harmonikaorcheſter mit 40 Inſtrumenten war⸗ tete mit vorzüglicher Muſik auf und dann kam natürlich auch unſer wohlbekannter Lokaldichter und Humoriſt Fritz Weinreich, der als alter Sportsmann bei derartigen Anläſſen nie fehlen darf, auf die Bühne. Selbſtverſtändlich war der Inhalt ſeiner Reime eine einzige Würdigung der Verdienſte der Mannheimer Olympiakämpfer, die Mann⸗ heim noch mehr bekannt gemacht haben.„Jetzt hott die Welt ä Ahnung kriſcht, wo unſer ſchä⸗ nes Mannem liſcht“. Daß dafür dem„Fritz“ begeiſtert gedankt wurde, verſteht ſich am Rande. Noch einmal vauſcht dann ſtürmiſcher Beifall auf, als unter Vorantritt der in ſo vie⸗ len ſportlichen Kämpfen ſiegreichen fr 5 des Sportvereins Waldhof die Waldhöfer Olym⸗ pioniken Spengler und Müller in den Saal marſchierten und am Ehrentiſch Platz nahmen. n ungetrübter Harmonie und Fröhlichkeit wurden die weiteren Darbietungen der Hotters, des Doppelquartetts, des Handharmonika⸗ orcheſters und der Muſikkapelle uſw. verfolgt und applaudiert und erſt ſpät leerte ſich der Feſtſaal. Der Ehrentag der Mannheimer Ru⸗ derei hat einen würdigen und den ganzen Mannheimer Sport ehrenden Abſchluß ge⸗ funden. 3 Militãrſportler zeigen ihr Können Vom Sportfeſt der 12. Maſchinengewehr⸗Kompanie Inf.⸗Regt. 36 Das Intereſſe an den militäriſchen Wett⸗ kämpfen der 12.(MG.) Kompanie, die am kom⸗ menden Sonntag, 23. Auguſt, im Hindenburg⸗ park ausgetragen werden, iſt außerordentlich rege. Die abgegebenen Nennungen laſſen er⸗ kennen, daß ſpannende Wettkämpfe gezeigt wer⸗ den; die Schwimmwettkämpfe werden am Sonntagvormittag um 10.00 Uhr im Schwimm⸗ bad„Blies“ ausgetragaen. Die Veranſtaltun⸗ gen im Hindenburgpark beginnen pünktlich um 16.00 Uhr. Zur Deckung der Unkoſten wird durch die Beamten des Hindenburgparks ein Eintrittsgeld von 50 Pf. erhoben. Es wechſeln e und ſportliche Vorführungen mit den anderen Kämpfen der leichtathletiſchen, turneriſchen, reiterlichen und militäriſchen Wett⸗ kampfzweige in ſpannender Reihenfolge ab. Gegen 19.30 Uhr wird die Feſtfolge beendet ſein. Anſchließend findet die Siegerehrung und Preisverteilung ſtatt. Um 20.00 Uhr kommen einige Bilder aus dem Leben des großen Kö⸗ nigs, betitelt:„Friderieus* ünter Mit⸗ wirkung des Muſikkorps des III/J. R. 36, des hen und von der Kompanie zur n Im Anſchluß hieran erfolgt der feierliche Abſchluß des mMa⸗ ſtes. Hierbei iſt die geſamte beſpannte Ma⸗ ckelträgern b Straßen: Rußrecht⸗Straße, Blücher⸗Seraße, Viadukt, Maxſtraße, Oggersheimer Straße, Hei⸗ nigſtraße, Wittelsbachplatz. Die Zuſchauer werden daher gebeten, ſich darauf einzurichten, daß das Feſt bis zur Dun⸗ kelheit andauert. Eßwaren und Getränke ſind an den Ausgabeſtellen des Hindenburgparks zu haben. Bei dem zu erwartenden ſtarken An⸗ drang wird die Mitnahme von Sitzgelegenhei⸗ ten(Klappſtühlen 128 infewi⸗ Die dienſtlichen Wettkämpfe, wie Preisſchie⸗ ßen, Preisrichten, wenrden um die alljährlich vom Reichskriegsminiſter geſtifteten Ehrenpreiſe ausgetragen. Z. B. erhält der beſte Schütze am ſ. M. G. und mit Karabiner jeder Di⸗ viſion eine⸗goldene Uhr und in jeder Kompanie die drei Beſten im Preisrichten eine goldene, ſilberne und bronzene Plakette. »Von der Truppe waren für die ſehr vielſeiti⸗ gen Wettkämpfe nur Diplome ausgeſetzt. Gs haben ſich aber mehrere Ludwigshafener und Mannheimer Einwohner in liebenswürdi⸗ ger Weiſe bereit erklärt, Preiſe zu ſtiften. Die Sieger, beſonders diejenigen, die am 1. 10. 36 wieder in das Zivilleben zurückkehren, werden dieſe Preiſe in dankbarer Erinnerung mit, hinausnehmen. Wir alle hoffen, daß der Wettergott unſeren Soldaten günſtig iſt und die Zuſchauer bei Grobe Tierquälerei Eine Katze vom 5. Stock herabgeſchleudert Wie jetzt erſt bekannt wird, iſt am 17. Au⸗ guſt gegen 20 Uhr in den N⸗Quadraten eine grauſame Tierquälerei verübt worden, die hoffentlich als abſchreckendes Beiſpiel ihre Sühne finden wird. Wie Augenzeugen berich⸗ ten, kam in die Wohnung des Täters die Haus⸗ katze ſeiner Nachbarsleute. Ohne Grund packte der Rohling das Tier und warf es kurzerhand von ſeiner Wohnung im 5. Stock zum Fenſter hinaus. Das Dier ſchleppte ſich noch ein paar Schritte weiter und verendete. Mitleidige Paſſanten trugen es zum Tierarzt. Der Tierſchützverein wurde benachrichtigt, Eine Anzeige bei der Polizei iſt bereits erſtattet. Polizeihunde⸗Gauſiegerprüfung Kommenden Samstag und Sonntag, den 22. und W. Auguſt findet die die 8392 e Siegerprüfung des Gaues Sü 45 der ane für das Schutz⸗ un Dienſt⸗Gebrauchshundeweſen in Mannheim ſtatt. Die 4 wurde der hieſigen Gruppe Mannheim⸗Stadt(frühe⸗ rer Südd. Dreſſurverein) übertragen. Prüfungs⸗ leiter iſt Herr 14 470 Bei dieſer Prüfung können nur Hunde geführt werden, welche bereits das Polizeihunde⸗Aus⸗ bildungskennzeichen(Ph) erworben haben. Die zwei beſten Hunde dieſer Prüfung erwerben die gen, welch großer Wert bei der „Blies“ auszutragender ünd 40 ſtrahlendem Sonnenſchein einen Genuß von der Veranſtaltung haben. Neben den Vorführungen am Sonntag, 23. Auguſt, beim Sportfeſt der 12. Kompanie IR 36 werden Einzel⸗ und Mehrkämpfe am Samstag und hauptſüchlich am Sonntag, 23. Auguſt, als Entſcheidungskämpfe durchgeführt. Die verſchiedenen Kämpfe ſind ſo gehalten, daß ſie als Vorübungen und Training für die Aus⸗ bildung beſonders am ſchweren Maſchinen⸗ gewehr gelten. Neben Preisſchießen und Preisrichten, das vorher auf dem Schießſtand rt wird, wird ein r und turner 9 er Drei⸗ kampf ausgefochten. Der militäriſche Dreikampf, beſtehend aus Handgranatenzielwurf, Lauf⸗ wechſel und mie Hindergier kommt in ſei⸗ ner Zuſammenſetzung dem Ausbildungsziel des MG-⸗Soldaten nahe. Hier kann jeder zeigen, was er in dem einen Ausbildungsjahr am MG elernt hat. Ein auszutragender ⸗Meter⸗ uf ſoll zeigen, wie unendlich wichtig gerade das Laufen und die Laufſchule für den Sol⸗ daten iſt, der im Gefecht troß Motoriſierung und ——— nur auf ſeine Beine angewie⸗ en iſt. Ein am in der Badeanſtalt Waſſenſportdreikampf e 10mal⸗50⸗Meter⸗Freiſtilſtaffel ſoll zei⸗ Wehrmacht der chwimmausbildung beigemeſſen wird. Jeder Soldat ſoll und muß ein Schwimmer ſein, um überall und beſonders auch im naſſen Element ſeinen Mann ſtellen zu können. Ein Jagdſpringen, Geländeritt und Dreſſur⸗ prüfung ſollen jedem Ge⸗ geben, ſeine in der einjährigen Aus⸗ bildung im Reiten erworbenen Fähigkeiten unter Beweis zu ſtellen. Der Geländeritt, der vor dem 23. Auguſt 1936 ausgetragen wird, führt über eine Strecke von 8 Kilometer mit 15 Hinderniſſen bis 110 Zenti⸗ meter hoch bzw. bis 3 Meter breit. Das Jagd⸗ ſpringen und die Dreſſurprüfung der Klaſſe I. „wind man am 23. Auguſt im Hindenburgpark Berechtigung zur Teilnahme an der demnächſt ſehen können. Dieſer reiterliche Dreikampf, der als Vielſeitigkeitsprüfung und für das Sport⸗ und Reitabzeichen gewertet wird, wird einen guten Ueberblick über die einjährige Ausbil⸗ dung im Reiten in der Kompanie geſtatten und zeigen, welche Vielſeitigkeit und Kleinarbeit dazu gehört, eine Truppe im Reiten auszubhil⸗ den, daß ſie imſtande iſt, das zu leiſten, was bei den reiterlichen Vorführungen am 23. Aug. gezeigt wird und von einem berittenen MG⸗ Soldaten verlangt werden muß. Ein Apfel⸗ rennen und ein äußerſt ſeltſamer und ergötz⸗ licher Vorfall werden den Humor nicht zu kurz kommen laſſen. ireene EaErkrl e rnerunso, Reichsſiegerprüfung obiger Fach⸗ aft. Daß man hier ganz erſtklaſſige Leiſtungen auf dem Gebiete des Gebrauchshundeſportes ſämt⸗ licher 6 Polizeihunderaſſen zu ſehen bekommt, verſteht ſich von ſelbſt. Die Spurarbeiten werden auf dem Gelände des Rangierbahnhofes, alle anderen Arbeiten wie Gehorſam, Ueberfall, bzw. Schutzdienſt uſw. auf dem herrlichen Uebungsplatz im Schloßgarten, direkt hinter dem Schloß, vorgeführt. Am G findet im„Schwarzen Lamm“ G 2, 17 ein Begrüßungsabend ſtatt, zu dem alle Gebrauchshundeſportler eingeladen ſind. hundskags⸗Hundeklage „Ihr glaubt es nicht, wie dieſe Hitze Mich ſchlapp und müde machen kann— Ihr glaubt nicht, Leute, wie ich ſchwitze— Mir klost das Band am Halſe an. Obwohl ich immer weiter ſaufe Leck' ich den trocknen Mund mir wund. Nein— eine ſolche Feuertaufe Wird ſelbſt dem beſten Hund zu bunt! Nun ja, das Klagen iſt nichts nütze: Wenn ich auch oft ſchon mächtig fror— Ich zöge dieſer Bärenhitze Die ſchlimmſte Hundekälte vor!“ Kuno Trott und Druck5 Mein, insgeheim orſaßt dih kannſt i der alte⸗ h, jener Erwerbsloſigkeit einfällt, die du auch feimnehr aus dem lelaub Zuerſt haſt du dich natürlich weidlich geür⸗ gert, daß du ausgerechnet jetzt, wo es wird, heimfahren follſt und es war ein biſſerl Neid in dir auf den Arbeitskameraden, den dun ablöſen mußt und der jetzt das beſſere Wetter, echte Sommerwetter hat— wenn nichts dazwi⸗ ſchen kommt!— kurz und gut, dieſe Stimmung iſt verflogen und als du die Fahrkarte hatteſt, war ein ähnliches Fieber wie bei der Herreiſe vor ein paar Wochen in dir. Du fährſt heim. Du biſt doch damals aus dem„Arbeitsdruck, aus dem„Trott“, aus dem„ewigen Einerlei eflüchtet? Nun merkſt du daß das nur Worte ſind. Du ſpürſt: ohne die Arbeit könnteſt nicht leben. Gut, ausſpannen muß ſein. Abe I —me eine mächtige Freude, daß du wieder mittun Ganer Getriebe der Arbeit. 95 4 Schauer packt dich, wenn dir die 3 einmal ſon mußteſt... fort, Erinne⸗ rungen, fort!) Der Zug hat die vorletzte Station paſſtert. Nun rollt er in den Heimatbahnhof ein, Eine Lokomotive nimmt Waſſer auf. Rangierwagen rollen die Rampe hinab und laufen langfan aus... der Zug ſtoppt die Fahrt. Die bekann⸗ ten Geſichter der Gepäckträger tauchen auf, gus dem Tabakſtand nickt dir der Verkäufer zu, das Mädchen vom Zeitungsſtand rennt mit einem Pack friſcher Blätter von einem Zug zum Stand zurück und reißt unterwegs die Schnur auf. Der Schaffner ſchiebt die Nickelbrille hoch, als er dich wieder ſieht. Ihr habt euch nie ge⸗ 3 ſprochen, aber man kennt ſich mitunter auch ohne ſich vorgeſtellt zu fein. Der Mann fret ſich, daß du braungebrannt und geſund heim: kommſt, ohne ene obwohl er dich— 5 kennt. Du gehſt langſam die Treppen hinab, die vertrauten Häuſer, die alten Bäume grüßen dich... und du denkſt aufatmend:„Es iſt ſchön, fortzufahren. Es iſt aber auch güt, wie⸗ der heimzukommen!“ Hinter der Kunſthalle 1 oben Unkst Vor einer Paliſſade junger Pappelbäume 3 oberbürgerm. —. in der Flucht eine Reihe Bänke, die vo nehmlich von denen aufgeſucht werden, die ſich ppricht im Ua vom Verkehr abwenden und Ruhe und Elis r ſuchen. 4 Man ſieht von hier aus nicht ins Leere. Ge⸗* wiß nicht! Zunächſt ſieht man auf einen ver⸗ tieften, fertig gemalten Erdboden, erfüllt von der Freudigkeit der Farbe. Darüber ſpannt ſich der weiche Bogen einer grauen Brücke, die che rechtsr das ſaftige Grün eines glänzenden Efeus udah n 4 die handballe as fröhliche Naturell des Friedrichsplatzes ſprengt nicht das gegebene Gleichmaß der Har⸗ nehmen freud monie. Die hochaufgeſchoſſenen Büume, die bolksgenoſſen ier ſtehen, verſuchen zwar dem Blick das freie Schweffenzn wehren. Aber das 25 enma des Platzes und insbeſondere die zielbewuß aufſteigenden Steinmaſſen der Arkadenhäuſer tapfer fü —— um ihre Freiheit und laſſen ſich nicht„ ie haben! ier das erſte Wort zu ſpre⸗ — und damit dies jeder K15 tragen ſie auf zie kommen ihrem Dach noch kupferne Türmchen, die be⸗ tauſend Kehl. Patlan r aufſteigen und mit ihrer feſtlichen. die die Olymr atina freundlich zu dem gleichgefärbten mäch⸗* tigen Haupt des Waſſerturms herübergrüßen, führ mit dem ſie verwandtſchafliche Beziehungen verbinden. Aber auch der große Springbrunnen in der Mitte 353 den 84h Klu6t f0 nich dem 93 mien Unks innewohnenden Geſetz, lä nicht ungeſehenn machen, raſt vielmehr anſer in die keisleiter 5 mernde Auguſtluft und ü 1 t dabei froh⸗ ben Kämpfer lockend die höchſten Bäume, ſo daß das Waſſer parte herüberglitzert wie flüſſiges Silber. 1 So atmet alles Weite und Größe, deſſen ſeß— das Auge mit Ergriffenheit erfreut, denn e ſchweift hier wirklich im Spiegelſaal unſerer Sehenswürdigkeiten. wien rechtst ——feſter Rasiercreme 50 Ppfg. Fortlern. bralle Der Flachs iſt reif!l Tauſend fleißige Hände beim„Raufen“ In verſchiedenen Gegenden hat man in die⸗ ſen Tagen mit der Flachsernte begonnen.„Man außt die Bauern mit allen Hausangehörige auf den Flachsfeldern arbeiten. Die ernte braucht viele fleißige Hände. Mühma⸗ ſchine und Senſe ſind von den Flachsfeldern verbannt. Die Ernte geſchieht wie vor Jahr⸗ hunderten durch„Raufen“, d. h. der Flachs wird mit den Händen aus dem Boden geßzogen. Frauen und Kinder helfen. Es iſt eine müh⸗ ſame, ungewohnte Arbeit, denn es heißt, ſich bücken und bücken, rupfen und rupfen. Beim Ausraufen iſt darauf zu achten, daß die Pflan⸗ zen mit beiden Händen 903 angefaßt und mit einem kurzen, kräftigen Zug herausgeriſſen wepden. Die kleinen Bunde, die„Handvollen“, werden dann reihenweiſe auf der Erde ausgebreitet und bleiben dort je nach der Witterung 12 bis 14 Stunden liegen. Der Flachs erhält dadur die nötige Feſtigkeit und Härte, um nun na Art der Getreideſtiegen aufgeſtellt zu werden. Erſt wenn der Flachs gänzlich trocken iſt, wird er in Garben gebunden und aufgeladen. B der weiteren Bearbeitung kommt es e die von den holzigen Stengelteilchen z1 befreien und ſo geſchmeidig zu mächen, dag ſie in der Spinnerei verarbeitet werden kön⸗ nen. Was unſere Vorfahren mit Bekemühle und Flachsbrache viele Arbeitsſtunden koſtete, beſör⸗ gen die modernen Maſchinen der Röſtanſtalt in Sekunden. Die Beſchaffenheit des Flachſes iſt in dieſem Jahre im allgemeinen ſehr gut, Go wird die Flachsernte 1936 auch ein Anſporn ſein, in den nächſten Jahren immer mehr Flachs anzubauen.. i 0 — Zohncreme 40 pfg. 5 mſer Krei uguſt—5 50 0 geär⸗ W5 ar ein biſſerl raden, den du 8 18 55 ſe Stimmung rkarte hatteſt, dereis Arbeitsdruck 5 Einerlei is nur Worte m erfaßt dih bieder mittun rbeit. dir die Dier fort, Lanm. tion f — Eine tangierwa an Die Die ib chen auf, aus Aiſer das t mit 4i g zum— eibrile hoe elbrille hoch, euch nie ge⸗ itunter a„ Mann 5 rt T er dich ni eppen 12 — nd„Es 1 — güt, wie⸗ le yr albäume ndein, die ſich .— Stille s Leere. Ge⸗ „ erfült 5 über ſpannt n Brücke, die enden Efeus splehes Büume, 5 lich d 5 e 3 jelb Wanſe rkadenhäuſer ſen ſich —— ſie auf chen, die be⸗ mer feſtlichen, äſhten müch⸗ rübergrüßen, Beziehungen nnen in der n dem ihm 55 ung eſehen in ſh t dabei froh⸗ —„ deſſen 5 füit, denn lfaal 40 Ppfg. 7 man in die⸗ ung pört 2 Die ühma⸗ Flachsfeldern e vor W15 ehe f eine müh⸗ s heißt 1 be bie Pflan⸗ aßt und mit erausgeriſſen len, werden ausgebreitet erung 12 bis hält daduz m de cen iſt, mn zeladen. Bei 8 J05 tengelteilchen mächen, 5 lemühle f piieie beſor⸗ töfanſtalt in r eh 1 I num 0 A Il 1 4 Aboge LI Mannheim „Hatentrenzbanner⸗ 21. Auguſt 9 Es loueſiton dio Haͤrten Nun ſind unſere Gärten übervoll von pran⸗ gender, farbiger Pracht, In allen Tönen leuch⸗ ten die Blumenſterne der Dahlien und Georginen. Die Sonne taucht dieſe Wunder⸗ geſchöpfe der Natur in ihren Schein und da prunken ſie nun in all ihrer Herrlichkeit. Wie oft hält der Wanderer, der hier vorbei geht, ſeinen Schritt an und läßt das Auge trinken von ſoviel Schönheit und Daſeinswonne, Ein Blanz von dieſen prächtigen Gärten ſtiehlt ſich in ſein Herz hinein und es iſt ihm, als könne der Tag, der ihn ſo mit Blumen begrüßte, be⸗ ſtimmt nur Freude bringen. Aber einen anderen Gedanken ruſen dieſe leuchtenden Gärten und köſtlichen Blumen auch in uns wach: wiſſen wir doch, daß es des Sommers letzte Kinder ſind, die da wie zum Abſchied wunderbare Farben in unſere Tage hineinweben. Wehmut möchte uns beſchleichen, alle trüben Stimmungen verſcheuchend, und ſie wollen, gleichſam Jubelruſe des Schöpfers, uns daran erinnern, noch die Tage zu genie⸗ ßen, ſolange ſie ſonnig, mild und helter ſind! Einziehung von Funkgeräten der echwarzhörer In einer Verfügung betont der Reich tegn ſter die rehlgen der Reichsregierung, den Rundfunk weiteſten Volks⸗ kreiſen zugänglich zu machen, die durch die Ein⸗ räumung von Abhzahlungsmöglichteiten an min⸗ derbemittelte fienfit von durch die Häypler unterſtützt werden, Nun entſtehen aber Schwierigkelten für das Abzahlungsge⸗ ſchäſt durch. B40 ung des Aln eräts der Schwarzhörer. Deshalb hat der Minlſter ange⸗ ordnet, daß auf Einziehung' des Funkgeräts nur dann erkannt werden muß, wenn das Ge⸗ rät dem Beſchuldigten gehört, Gehört es aber einem Unbeteiligten, insbeſondere einem Händler, der das Gerät dem Beſchuldig⸗ ten auf Teilzahlungen unter Eigentumsvorbe⸗ halt verkauft hat, ſo erklärt der Reichsſuſtiz⸗ miniſter es in der Regel für gerechtfertlgt, von der Einziehung wegen vorſätzlichen Schwarz⸗ hörens abzuſehen, ſoſern der Händler den Be⸗ ſchuldigten bei Ueberlaſſung des Gerätes auf die für den Betrieb einer V maßgebenden Beſtimmungen ausdrücklich hinge⸗ wieſen und ihm deren Einhaltung zur 1. gemacht hat; dagegen ſoll man dem Verkäufer grundſätzlich nicht zumuten, die Einhaltung der geſetzlichen Beſtimmungen durch den Klufer laufend zu überwachen. Schwetz inger Notizen —Turneriſche Auszeichnung⸗ Herr Geyr Koob e langjühr Fflianed des Turnvereins 1864, wurde für hervorragende Dienſte für die deutſche Turnſache mit dem großen Ehrendiplom ſowie der Ehrennadel des hayeriſchen Turnerbundes im Reichsbund für Leibesübungen ausgezeichnet. 4 Geburtstage. Am 23. Auguſt feiert Frl. Roſa Eckerle, Marſtallſtraße 33, ihren 77. und Herr Karl Maendler, ſtädtiſcher An⸗ * er, Dreikönigſtraße 5, ſeinen 66. Ge⸗ urtstag. Unſere herzlichſten Glückwünſche, Aus Weinheim Wo die Zitronen blühen. Von den Zitronen⸗ ſträuchern, die von dem 9 Finanzamt an⸗ gepflanzt ſind und voller Früchte hängen, hahen verſchiedene Sträucher zu den Früchten wieder Blüten angeſetzt. Es wird in Deutſchland wenig Finanzämter geben die ſo„einladend“ wirken. Adam Karrillon zu Beſuch. In dieſen Tagen weilte Dr. Adam Karrillon, der Ehrenbürger der Stadt Weinheim, in unſerer Stadt auf Be⸗ ſuch. Auf ſeinen Spaziergängen wurde er über⸗ all erkannt und freundlichſt begrüßt. Adam Karrillon iſt auch in ſeinem hohen Alter der Aufrechte in Geſinnung und Geſtalt geblieben. Mögen ihm die Tage in Weinheim ſtets eine angenehme Erinnerung ſein. Daten für den 21. Auguſt 1936 20.02 Uhr. 1635 Der ſpaniſche Dramatiker Felix Lope de Carpio in Modnid geſtorben(geb. 1562). 1838 Der Dichter Adalbert von Chamiſſo in Berlin geſtorben(geb. 1781)... 1858 Kronprinz Rudolf von Oeſterreich in Wien ebvren(geſt. 1889). 1915 Italien erklärt der Tünkei den Krieg. Was iſt los? Freitag, 21. Auguſt Planetarium: 16 Uhr Vorführung des Sternprofektors. Flugplatz:.—20 Uhr Rundflüge über Mannheim. Häſenrundfahrten:—20 Uhr ſtündlich am Rhein und Neckar. Omnibusfahrten ab Paradeplatz: 14 Uhr Weinſtraße, Pfalz. 3 Kleinkunſtbühne Libelle: 20,.15 Uhr Kabarettprogramm. Tanz: Palaſthotel, Libelle, Kaffee Corſo. Ständige Darbietungen Stüdt. Schloßmuſeum: 10—13 u. 15—17 Uhr geöffnet. Sonderſchau: Vom Fels zum Edelſtein und Olympia. Theatermuſeum, E 7, 20: 10—13 u. 15—17 Uhr geöffnet. Sternwarte:—12 und 14—19 Uhr geöffnet. Städt. Kunſthalle: 10—13 und 15—17 Uhr geöffnet. Mannheimer Kunſtverein, I 1, 1: 10—13 u. 15—17 Uhr „geöffnet. Muſeum für Natur⸗ und Völterkunde im Zeughaus: 17—19 Uhr geöffnet. Städt Scoßbücherei: 11—13 u. 17— 19 Uhr Ausleihe; 9— 13 und 15—19 Uhr Leſeſfäle. Stüvt. Bücher⸗ und Leſehalle: 10.30—12 u. 16—19 nhr Buchausgabe; 10,30—13 u. 16.30—21 Uhr Leſehalle. aber zu köſtlich lachen uns dieſe Blumen an, Sonnenaufgang.33 Uhr, Sonnenuntergang Guter Die Jahresberichte der Gewerbe⸗Aufſichts⸗ beamten und Bergbehörden für das Jahr 1935 ermöglichen einen intereſſanten Einblick in die Gewerbe⸗Aufſichtstätigkeit, die eine immer höhere Sicherheitsſtufe in den deutſchen Be⸗ trieben herbeiführen will. Im Berichtsjahr ſind 328 249 Anlagen und Betriebe 452 861mal beſichtigt worden. 88 000 davon gehörten dem Nahrungs⸗ und Genußmittelgewerbe, 40 000 dem Handelsgewerbe, 34000 dem Holz⸗ und Schnitzſtoffgewerbe, 32000 dem Bekleidungs⸗ gewerbe an, und 25000 waren Eiſen⸗, Stahl⸗ und Metallwarenfabriken. Von den 291000 vorgenommenen Beanſtan⸗ dungen waren 187602 unfalltechniſcher und 106 342 gewerbehygieniſcher Art. Die Beanſtan⸗ dungen gewerbehygieniſcher Art bezogen ſich Erfolg der Betriebsbeſichtigungen 328 249 Betriebe beſichtigt/ 294 000 Beanſtandungen hauptſächlich auf die Inſtandſetzung von Ar⸗ beitsräumen, auf Waſch⸗ und Umkleidegelegen⸗ heiten, Badeeinrichtungen, Bedürfnisanſtalten, Speiſeräume, Trinkwaſſer⸗ und Sitzgelegen⸗ heiten. Von den unfalltechniſchen Beanſtan⸗ dungen richteten ſich die meiſten gegen Kraft⸗ übertragungsanlagen; einzelne bemängelten auch ungenügende erſte Hilfe. In 46 964 Fällen konnten Verſtöße gegen Formvorſchriften feſtgeſtellt werden, von denen ſich ungefähr 11 000 auf die werktägliche Arbeitszeit bezogen. 8600 Perſonen wurden auf Veranlaſſung der Gewerbe⸗Auſſichtsbeamten beſtraft. Die nach Urſachen geordnete Ueberſicht über die 624027 Unfälle des Berichtsjahres ergibt, daß die Mehrzahl von ihnen auf dem Transport geſchah. Fahrt ins Reich der dunklen Tannen 100 Wanderluſtige mit Omnibuſſen unterwegs/ Schöne Sängererlebniſſe Ein prächtiger war angebrochen, als die eiwa 100 Mitglieder des MG„Er⸗ A. um 6 Uhr zur Fahrt die drei ſchmucken roßautobuſſe der faiene Autobus⸗ Embch. beſtiegen. Es ſchien ein herrlicher Tag werden zu wollen, und doch wurden noch alle Erwartungen übertroffen. Es herrſchte bei den Sängern richtige Hoch⸗ ſtimmung, und wie im Fluge ie Zeit bis Karlsruhe. Von hier gings über Ett⸗ lingen durch das reizvolle Albtal na erren⸗ alb, Die Fahrt führte weiter durch das blumen⸗ ernsbach ins Murgtal, vorbei an ein prächtig gelegenen Schloß Eberſtein über nach Forbach. Hier wurde kurz das raftwerk beſichtigt, und weiter gings in den nun ſchönſten Teil des Murgtals. Die ſatt⸗ grünen Auen hildeten zu den dunklen Tannen einen wirkſamen Kontraſt, unterbrochen durch romantiſche Felspartien. Da einge⸗ bettet wie in ein Paradies all die bekannten Ortſchaften des Murgtals, und es gab nur einen Wunſch:„Hier möchte man immer ſein“. Um 11.30 Uhr kam man in der Perle des Murg⸗ tals— in Freudenſtadt an. Hier galt der erſte Weg dem Bezirkskrankenhaus zu den dort noch liegenden annheimer SA⸗Kameraden. An drei Stellen wurden unter Leitung des Dirigenten, Gruppen⸗Chormeiſter Max Adam, Heimatlieder vorgetragen, und jeder Sänger ab in dem Beſtreben, den Kranken reude he bereiten, ſein Beſtes. Bei dem an⸗ ſchließenden Beſuch der einzelnen SA⸗Kame⸗ Aaden gaben dieſelben ihrer Freude über dieſe kleine Heberraſchung beredten Ausdruck. Das dankerfüllte Leuchten ihrer Augen war der Hun te Lohn, und man ſchied mit den beſten ünſchen für ihre Geſundheit. Das Mittageſſen wurde im Hotel„Drei Kö⸗ nige“ in Freudenſtadt eingenommen und nach Beſichtigung der Sehenswürdigkeiten rollten die Wagen ab, um in ſchneidiger Fahrt den fniebis und die Alexanderſchanze zu erreichen, von wo ſie recht kurvenreich bis zu den Aller⸗ heiligen⸗Waſſerfällen führte, Die Fälle boten in eine ihrer Waſſerfülle im Verein mit den ſenkrechten hohen Felswänden einen wahrhaft überwälti⸗ genden Anblick und die vielen Motive wurden von den zahlreichen Fotografen mit Begeiſte⸗ rung auf die Platte gebannt. Nach dem Aufſtieg, der manchen Dicken, trotz der Kühle in der Schlucht, etwas in Dampf brachte, was natür⸗ lich zu ſchadenfrohen Witzen ausgenutzt wurde, gings nach Inaugenſcheinnahme der Kloſter⸗ ruine in herrlicher Hochfahrt über den Ruh⸗ ſtein zum Mummelſee, an deſſen Ufer man ſich zum Kaffee⸗Einnehmen niederließ. Der See bot in der Nachmittagsſonne einen bezaubernden Anblick, die Jungen ruderten eifrig und zwei Unentwegte nahmen in den dunklen Fluten ein kühles Bad. Zwei Gipfel⸗ ſtürmer beſtiegen ſogar die Hornisgrinde, trotz⸗ dem die Sicht nach dem Rhein dunſtverhangen war. Und wieder klangen die Lieder und beſon⸗ ders das Schwarzwald⸗Lied wurde von den dankbaren Zuhörern lebhaft applaudiert. Weiter auf der Höhe zum Hundseck ſah man den Rhein in der Abendſonne aufblitzen. In den Wagen herrſchte ob all dem Geſehenen eitel Freude, und mit was kann der Sänger ſeiner Jubde mehr Ausdruck geben als wie mit ang und Klang? Aus allen Wagen jubilierte es und bald war über Kurhaus Sand, Plättig und Bühlerhöhe Baden⸗Baden erreicht. In der Gaſtſtätte Bletzer wurde das Abendeſſen eingenommen und ſo⸗ dann, ſoweit es die Zeit noch erlaubte, die Kur⸗ anlagen beſichti igt. In raſcher Machtfahrt ubei prächtigem Ster⸗ nenhimmel wurden dann,ſchließlich die letzten 100 Kilometer abgebrummt und um ½12 Uhr nachts fuhren die Wagen mit ihrer frohen Laſt vor dem Vereinsheim vor. Ein gemütliches Beiſammenſein hielt die Sänger mit ihren An⸗ gehörigen noch ein Stündchen beiſammen und eifrig wurden Fahrterlebniſſe ausgetauſcht. Beim Scheiden war ſich alles darüber einig, einen ſelten ſchönen Tag verlebt zu haben, wel⸗ cher Frohſinn in alle Herzen einziehen ließ, ſie über die Nöte des Alltags hinweghoh und ihnen neue Kräfte für ihr Tagwerk verlieh. Das Wirken der Frau im Arbeitsdienſt Erzieheriſche und ideelle Aufgaben/ Die große Schule des Lebens Durch die Verordnung des Reichsinnen⸗ miniſters Dr. Frick, die die organiſatoriſche Eiagliederung des weiblichen Arbeitsdienſtes in die Reichsleitung des Arbeitsdienſtes voll⸗ zieht, iſt die nationalſozialiſtiſche Forderung der Arbeitsdienſtpflicht für Frauen der Verwirt⸗ lichung um ein Vielfaches näher gebracht worden. Bekanntlich hat der Nationalſozialismus von jeher im Gegenſatz zu allen anderen politiſchen Organiſationen, die ſich mit dem Gedanken des Arbeitsdienſtes theoretiſch oder praktiſch beſchäſ⸗ tigten, auch den Arbeitsdienſt für die Frau ge⸗ fordert, Die Auffaſſung, daß neben der Arbeits⸗ der Männer in dem gleichen Maße auch eine Arbeitsdienſtpflicht für die Frauen eingeführt werden müſſe, entſpricht der ideellen Einſtellung des Nationalſozialismus zur Idee des Arbeitsdienſtes überhaupt. Während, alle anderen den Arbeitsdienſt ur⸗ ſprünglich gewiſſermaßen als eine Notlöſung bettachteten, die lediglich einen Weg aus der damaligen Arbeitsloſigkeit heraus zeigen ſollte, hat der Nationalſozialismus ſchon lange vor der Machtergreifung immer wieder betont, daß der Arbeitsdienſt neben einer praktiſchen Auf⸗ gabe der Gegenwart in allererſter Linie eine gewaltige ideelle und erzieheriſche Aufgabe am deutſchen Volte zu 1— habe. Der national⸗ ſozialiſtiſche Arbeitsdienſt, ſo wie er urſprüng⸗ lich theoretiſch verfochten und heute praktiſch verwirtlicht iſt, iſt mehr als eine bloße Or⸗ ganiſation, die etwa ein Teil des Arbeitsloſen⸗ heeres aufnehmen ſoll oder für die Durchfüh⸗ rung gewiſſer Aufgaben notwendig iſt. Er ſtellt vielmehr die große Schule des Lebens für un⸗ ſere junge Mannſchaft dar. Hier lernt der junge Menſch,zuerſt in der Praxis den Begriff der Volksgemeinſchaft kennen, er lernt, was es heißt, zu arbeiten nicht nur für ſich, ſondern für eine Gemeinſchaft. 5 Wenn man aber die erzieheriſche und ideelle Aufgabe des Arbeitsdienſtes als das Primäre am Arbeitsdienſt überhaupt erkennt, ſo darf man ſelbſtverſtändlich den weiblichen Teil un⸗ ſeres Volkes nicht von ihr ausſchließen. So gehört denn die— Arbeitsdienſtpflicht zu einem untrennbaren Beſtandteil der natio⸗ nalſozialiſtiſchen Arbeitsdienſtidee, die trotz aller Schwierigkeiten einmal durchgeführt werden wird. Selbſtverſtändlich war es leichter, den Ar⸗ beitsdienſt der Männer zu organiſieren, denn fißg waren bereits von den natlonalſoziali⸗ tiſchen Vorkämpfern der Arbeitsdienſtidee prak⸗ tiſche organiſatoriſche Vorarbeiten geleiſtet wor⸗ den, und die Aufgaben des männlichen Ar⸗ beitsdienſtes waren zunächſt vom rein tech⸗ niſchen Standpunkt aus leichter zu erfaſſen. Dazu kam, daß für die äußeren Formen des männlichen Arbeitsdienſtes auch bereits irgend⸗ welche Vorbilder vorhanden waren, an die, wenn auch nur im entfernteſten, angeknüpft werden konnte Etwas Aehnliches, dem weib⸗ lichen Charakter Angepaßtes, gab es noch nicht, und 1 befanden ſich die Organiſatoren des weiblichen—. auf einem Neuland, das gewiſſermaßen erſt durch die Vorhut er⸗ forſcht und für die Beſitznahme des Gros vor⸗ bereitet werden mußte. Heute ſind dieſe Rg Vorarbeiten zu einem großen Teil bereits beendet. Weg und Ziel liegen feſt, ſo daß nunmehr daran gedacht werden kann, auch unſere weibliche Jugend in Marſch zu fetzen, in der großen Armee der Arbeit. Was iſt ein„Kerbholz“? Natürlich weiß jeder, was die Redensart, „etwas auf dem Kerbholz haben“ be⸗ deutet, aber der Urſprung des„Kerbholzes“ ſelbſt iſt doch wohl nicht allen bekannt. In einer Zeit, in der viele Leute noch nicht ſchreiben konnten, behalf man ſich bei Kaufgeſchäften ein⸗ fachrerer Mittel. Der Kaufmann beſaß damals noch kein Kontobuch, ſondern für jeden Kunden war ein hölzerner Stab vorhanden, in den bei Einkauf auf Kredit eine entſprechende Anzahl von Kerben geſchnitten wurde. Wer nach länge⸗ rer Zeit immer noch nicht ſeine Schuld beglichen hatte, der hatte eben„viel auf dem Kerbholz“. Uebrigens kerbte man in noch früheren Zeiten auch die Anzahl der erlegten Tiere oder der ge⸗ töteten Feinde in den Schaft der Waffe ein, doch ſtammt die Redensart vom„Kerbholz“ aus der kaufmänniſchen Sphäre. Heute wird ſie in ihrex urſprünglichen Bedeutung ehenfalls noch in Gegenden angewandt, wo das Leſen und Schreiben noch nicht ſehr verbreitet iſt. Bei uns bedeutet die Redensart„viel auf dem Kerbholz haben“ jedoch ſtets, daß man viele unbezahlte moraliſche Schulden habe. anzug. Seckenheim. 21.., 20.30 Uhr, Beſprechung 0 dienſt. „KdF⸗feſchäftsſtellen, 35„Zimmer 11, Nuits⸗ 4 dc⸗uß 41 vom 22, bis 29. F. in den Schwarziwald. 7 -Die Fahrkarten und Teilnehmerkartem müſſen ſofbrt Betriebswarten abgeholt werden. Die Abfahrt erfolgt Abendeſſen). Anordnungen der NSDA Anordnungen der Kreisleitung 2 Die Ortsgruppenpropagandaleiter haben ſofort d beſtellten Broſchüren„Der Fall Guſtloff“ auf der Kreisleitung, Zimmer 14, abzuholen. 4 Die Kreispropagandaleltung, Politiſche Leiter Lindenhof. Politiſchen Leiter auf dem Pfalzplatz. Bereitſchaft 2. Antreten ſämtl. Politiſchen Leite am 23..,.45 Uhr, auf dem Pfalzplatz,(Dienſt „Selbſt und all So kan daß kei ) 5 Oſtſtadt. 21.., 20.15 Uhr, Beſprechung der Amts und Zellenleiter in der Geſchäftsſtelle. 3 Oſtſtadt und Deutſches Eck(Bereitſchaft IV). 23. 8, .45 Uhr, Antreten ſämtlicher Politiſchen Leiter beim 3 Horſt⸗Weſſel⸗Platz zum Formaldienſt. Marſchanzug. Deutſches Eck. 21.., 20.15 Uhr, Sitzung ſämtlich Politiſchen Leiter und ⸗Anwärter.— Wallſtadt⸗Straßſenheim. 21.., 20.30 Uhr, Sitzung ſämtlicher Politiſchen Leiter und ⸗Anwärter.—4 mi Die ſchwa⸗ Politlſchen Leiter auf der Geſchäftsſtelle. 5. Sedenheim. 23..,.00 Uhr, Antreten fämtlicher unkformierter Politiſchen Kiter zum Formaldienſt, Edingen. Sonntag, 23..,—9 Uhr, Formaldienſt. Antreten pünktlich auf dem Gemeindeſportplatz, Lindenhof. 23..,.45 Uhr, Antreten ſümtlicher DAß⸗Walter auf dem Pfalzplatz(Dienſtanzug), Zivi⸗ liſten mit Armbinde. Humboldt. 23.., 7 Uhr, Antreten ſämtlicher Daß⸗ Walter und ⸗Warte der Betriebe und der Straßen zellen auf dem Marktplatz Neckarſtadt. Oſtſtavt, Deutſches Eck(Bereitſchaft). 29, 68 .45 Uhr, iſt für die geſamte Bereitſchaft 4 Formal Nichtuniformierte haben mit Armbinde eben falls anzutreten. Appellplatz iſt der Horſt⸗Weſſel⸗Platz Arbeitsdank 0 Die Ortsarbeitsdankwalter der Staptortsgruppen melden ſich ſofort auf der Kreisarbeitsdankwaltung zur Entgegennahme von Eintrittskarten zum Konzert der Gaukapelle des Reichsarbeitsdienſtes.— Ferner ſind ſofort die Beitragsmarken abzurechnen und die eingezogenen alten Mitgliedsbücher abzugeben.— Formulare für die Monatsmeldungen müſſen bis Ende der Woche auf der Kreisarbeitsdankwaltung abgeholt werden.— Waldhof. Sprechſtunden des Ortsarbeitsdankwal⸗ ters: Montag und Dienstag von 17—19 Uhr auf der DAßF⸗Ortswaltung. 4 Feudenheim. Alle ehemaligen Arbeitsdienſtmänner melden ſich am 25.., zwiſchen 20 und 21 Uhr, auf der Ortswaltung der DAß(Schützenhaus). 13 T Mit„Kdo§“ ins Märchenland. Wiederholung am Samstag, 22.., 16.00 Uhr, im Friedrichspark, Karten ſind Ende der Woche an der Tageskaſſe im erhältlich. Kinder 10 Pf., Erwachſene Mit„Koß“ zum Sommerfeſt. Samstag, 22. 8 14 20.30 Uhr, im Friedrichspark. Karten ſind bei d ten in der Eb ten Gang, br ſchen Neckar Tages und d und Beſchauli verſperren W während dri idealen Tum geben. orauf ſie Seit Woche ſich unſere Pi Eröffnun Haben jeden bei ſein zu ki ſchen Jungvo und das fre Richts konnte zumachen. K chter Junge Mutterſöhnch der Witterun Als unſere uf dem rund gangenen Na net und hatt des Lagers i die Zelte ſelb hatte ſich ber. ſtraße 1, Loxtzingſtrg zu 30 Pf. erhältlicht auf der Ko⸗Geſchäftsſtelle, bei den Ortsgruppen, un fer der Bew⸗ bei den KdF⸗Betriebswarten abgeholt werden. Abfah Arbeit und Samstag, 22. Auguſt, mit dem fahrplanmäßigen Zu um.20 Uhr nach Karlsruhe, Großwanderfahrt in den Schwarzwald am 30. 8. 36, Wir geben bekannt, daß die, Nachfrage nach Fahr karten ſo ſtark iſt, daß in wenigen Tagen keine mehr keinen Tropfe Die feierlic erhältlich ſein dürften. Wir raten daher allen Volls⸗ Freudig ur genoſſen im eigenſten Intereſſe, unverzüglich bei den Pimpfe die KdF⸗Geſchäftsſtellen Karten abholen zu laſſen. Eine 4 weitere Wiederholung bzw. eine Verdoppelung des Meldung an Zuges iſt nicht möglich. Nachſtehend die vorgeſehene Wanderung: 1. Gruppe(nur für geübte Wanderer) Ottenhöfen, Seebach, Elſaweg, Hohfelſen, Hornis⸗ grinde, Mummelſee(Mittagsraſt), Ehrendenkmal Inf.⸗ Regt. 126, Wolfsbrunnen, Ottenhöfen. Wanderzeit K. bis ſechs Stunden.— 2. Gruppe: Ottenhöfen, See⸗ bach, Elſaweg, Hohfelſen, Hornisgrinde, Mummelſes (Mittagsraſt), Ehrendenkmal Inf.⸗Regt. 126, Wolfs⸗ brunnen, Ottenhöfen. Wandenzeit fünf bis ſechs Stun⸗ den.— 3. Gruppe: Ottenhöfen, Seebach, Hagen⸗ bruck, Hubersloh, Ruhſtein(Mittagsraſt), Boſenſteinere eck, Allerheiligen(Waſſerfälle), Ottenhöfen. Wanderzeit ca. ſechs Stunden.— 4. Gruppe: Ottenhöfen, Edel⸗ frauengrab, Gottſchlägfälle, Blöckereck, Allerheiligeng (Mittagsraſt), Ottenhöſen„Wanderzeit ea. vier Stun“ den.— 5. Gruppe: Ottenhöfen, Unterwaſſer, Aller⸗ heiligen, Ottenhöfen. Wanderzeit ca. drei Stunden,— Koſten für Hin⸗ und Rückfſahrt.10 RM. Karten hei den Koͤß⸗Geſchäftsſtellen, P 4, 4½, Lrnee Nuitsſtraße 1, Neckarau, Luiſenſtraße 46, Weinheim, Bergſtraße 28. Ab 16 Uhr Trefſpunkt in verſchiedenen Lolalen mit Unterhaltung. 3 Achtung! Urlauber, die mit Kraft durch Freude in der Zeit vom 11. bis 18. Juli 1936 im Allgäu waren und in den Ortſchaften Bolſterlang und Sonderdorrf gelegen haben, trefſen ſich am kommenden Samstag, 22. Auguſt, 20.30 Uhr, wie verabredet, im Reſtaurant Hermann Teifſel, Zeppelinſtraße 49. Vß vom 22. bis 29. Auguſt— Schwarzwald Die Fahr⸗ und Teinnehmertarten müſſen ſofort auf den Kdß⸗Geſchäftsſtellen, Ortsgruppen und bei den fog⸗ Die ſchwarze den Fahnen igen Abſchlu Ein Pimp les, was hi führer Alber zen Worten a lebens der H nach den We dealſte Forr Pimpf neue am Samstag, 22. Aug., mit dem fahrplanmäßigen Zug nach Karlsruhe.20 Uhr.. uß 66/36— Berlin, vom 27. bis 31. Auguft 1938. Zu dieſem Rundfunbſonderzug nehmen unſere G ſchüftsſtellen, Ortsgruppen, Ko⸗Warte noch An dungen entgegen. kausſtell können die Anlagen des Reichsſportfeldes in Berli (Stadion, Dietrich⸗Eckart⸗Bühne, Schwimmſtadion) b ſichtiat werden. Preis 24.— RM lohne Mittag⸗ und 43 Sonntag, 23. Auguſt: Frühl. Gymnaſtit und Spiele(Frauen und Müäd⸗ chen):.00—.00 Uhr Sportplatz Gebr. Bauer, Eing Kirchenſtraße 11—15.— Reichsſportabzeichen(Fraue und Männer):.00—11.00 Uhr Stadton, Spielſeld. — Leichtathletit(Frauen und Männer):.00, bis 11.00 Uhr Stadion, Spielſeld.— Borxen; für Schüler.00—10.00 Uhr Stadion, Gymnaſtithalle; für Anf. und Fortg. 10.00—11.30 zhr wie vor.— Tennis(Frauen und Männer): 200—10,00 Uuhr Tennisplatz, Stadion; 10.00—11.00-Uhr wie vor. Badiſcher Frauenverein von. Roten Kreuz, Bereitſchaftsdienſt! Am 7 Serꝛember 1930 be⸗ ginnt um 20 Uhr im Städtiſczen Krünkenhe ein Samariterinnen⸗ und Heiſerinnenkurs. Doppelſtunden Unterricht! Anmeldu Q7, 12, Mittwoch und Freitag von 16—18 U Augnſt 1 0 sher sleitung haben ſofort die u auf der 3 3 oowoeh, treten fämtlicher tz.(Dienſtanzug.) Politiſchen Leiter alzplatz.(Dienſt⸗ der Amts⸗ hat IV).28 ſchen Leiter beim „Marſchanzug. Aitzung ſümülthe „30 Uhr, Sitzung Inwärter. vn eſprechung fämtl. telle. ntreten ſämtlicher Formaldienſt. hr, Formaldienſt. eſportplatz, itreten fämtlicher ienſtanzug), Zivi⸗ fämtlicher DAß⸗ 1 der Straßen⸗ a). 23.. tſchaft 4 Formal⸗ Armbinde eben⸗ dere Siadtosi beitsdankwaltung rten zum Konzert nſtes.— Ferner urechnen und die rabzugeben.— igen müſſen bhis beitsdankwaltung tsarbeitsdankwal⸗ —19 Uhr auf der beitsdienſtmänner und 21 Uhr, auf nhaus). Liederholung am r Friedrichspark, er Tageskaſſe im Pf., Erwachſene samstag, 22. 8,, ten ſind bei den nmer. 11, Nuits⸗ f. erhüͤlilich. ſen Schwurzwald. —* müſſen ſofbrt Ortsgruppenund werden. Abfahrt Kanmäßigen Z15 hald am 30. 8. 36. rage nach Fahr⸗ Tagen keine mehr mher allen Volls⸗ erzüglich bei den zu laſſen. Eine zerdoppelung des die vorgeſehene eübte Wanderer): hhfelſen, Hornis⸗ ſrendenkmal Inf.⸗ „Wanderzeit fünf Sttenhöfen, inde, Mummelſes tegt. 126, Wolfs⸗ fbis ſechs Stun⸗ Seebach, Hagen⸗ aſt), Boſenſteiner⸗ höfen. Wanderzeit Ottenhöfen, Edel⸗ ck, Allerheiliget t ca. vier Stun⸗ nterwaſſer, Aller⸗ drei Stunden.— RM. Karten bei 35, e einheim, in verſchiedenen durch Freude in im Allgäu waren und Sonderdorf ienden Samstag, t, im R Reſtaurant chwarzwald⸗ Die ſofort auf den id bei den Koß⸗ e Abfahrt erſolgt planmäßigen Zug 31.1 gu 10h men, unf rte noch Ge⸗ el⸗ ndfunkausſtellung feldes in Berlin be⸗ hne W auen unb Mud⸗ br. Bauer, Eing. bzeichen(Frauen dion, Spielſfeld. nner):.00, bis — Boren: für Gymnaſtithalle; hr wie vor.— 00—10.00 uhr Uhr wie vor. Roten Kreuz, fregh 1 Kränkenhau einnenkurs. 0 nmeldun on 16—1 unt MRannheim fus der Bewegung 21. Auguſt 1930 300 pimpfe im Zeltlager Hemsbach Hemsbach a. d.., 20. Auguſt. „Selbſt wenn die letzten Sterne ſterben und alle Hoffnung untergeht: So kann uns keine Nacht verderben, daß keiner von der Fahne geht.“ Baldur von Schirach. Die ſchwarze Jungvolkfahne flattert über weißen Zelten, die ſich ſcharf von dem Grün der umliegenden Wälder und Wieſen abheben. 800 Pimpfe des Jungbannes 171 hinüber gefahren an die Bergſtraße, um in unmittelbarer Nähe von Hemsbach acht Tage ihrer Sommerferien in froher und echter Lagerkameradſchaft zu ver⸗ bringen. Das ſchmale und landſchaftlich ſo überaus kreizvolle Hemsbachtal iſt für die Unter⸗ bringung eines Zeltlagers wie geſchaffen. Drun⸗ ten in der Ebene geht das Leben ſeinen gewohn⸗ ten Gang, bricht der Strom des Verkehrs zwi⸗ ſchen Neckar und Main zu keiner Stunde des Tages und der Nacht ab. Hier aber iſt Ruhe und Beſchaulichkeit. Zur einen Seite des Baches verſperren Wald und Buſchwerk jede Fernſicht, während drüben Wieſen und Felder einen — Tummelplatz für unſere Jungen ab⸗ geben. Worauf ſie ſich alle freuten.. Seit Wochen, ja bereits ſeit Monaten haben ſich unſere Pimpfe nun ſchon auf den Tag der Eröffnung des Zeltlagers gefreut. Haben jeden Pfennig beiſeite gelegt, um ja da⸗ bei ſein zu können, wenn die Fahne des Deut⸗ ſchen Jungvolks am Flaggenmaſt emporſteigen und das frohe Lagerleben beginnen würde. Richts konnte unſere Pimpfe abhalten, hier mit⸗ zumachen. Kein Wind und kein Regen. Ein echter Junge kümmert ſich darum nicht, nur Mutterſöhnchen haben Angſt vor den Unbilden der Witterung. Als unſere 800 Pimpfe am Donnerstagmorgen auf dem runden Lagerplatz des Zeltlagers Hems⸗ bach angetreten waren, machte der Himmel ein trauriges Geſicht. Hart und ſchwer klatſchten die Jungvolkfahnen im Winde. In der ver⸗ gangenen Nacht hatte es ununterbrochen gereg⸗ net und hatte den harten und ſchönen Boden des Lagers in einen Sumpf verwandelt. Nur die Zelte ſelbſt waren verſchont geblieben.⸗Hier hatte ſich bereits die Kunſt der jüngſten Kämp⸗ fer der Bewegung erprobt, denn die mit viel Arbeit und Mühe aufgebauten Zelte hatten leinen Tropfen Regen durchgelaſſen. Die feierliche Eröffnung Freudig und hell ſtrahlen die Augen der 800 Pimpfe, die im Rechteck angetreten ſind. Nach Meldung an den Jungbannführer wird das Lied „Die ſchwarze Jungvolkfahne“ angeſtimmt. Hart und ſchneidig klingt das Lied über den Lager⸗ platz, der mit zwei mächtigen HZ⸗ Fahnen und den Fahnen des Jungbannes 171 einen wür⸗ digen Abſchluß gefunden hat. Ein Pimpf tritt vor und ſpricht wenige Worte. Inhaltsſchwer und einmalig aber ſind ſie und graben ſich in die Herzen aller ein, die gläubig und ſtolz hinter den Fahnen der jungen Nation marſchieren. Sie ſind eine Abſage an alles, was hinter uns liegt und ein freudiges Bekenntnis zu einer großen Idee. Noch ein⸗ mal klingt ein Lied auf. Dann tritt Jungbann⸗ führer Albert Weber vor und weiſt mit kur⸗ zen Worten auf Sinn und Bedeutung des Lager⸗ lebens der Hitler⸗Jugend hin. Im Lager, das nach den Worten des Reichsjugendführers die idealſte Form des Jungenlebens iſt, ſoll der Pimpf neue Kräfte holen für ſein Leben in der Schule und im Elternhaus. Nicht immer iſt unſere Aufgabe leicht, denn wir haben nicht nur Pimpfe— alſo ganze Kerle— ſondern auch Mutterſöhnchen, die erſt zu rechten Jungen er⸗ zogen werden ſollen. Dann nennt der Jungbannführer die Pa⸗ role, unter der das Zeltlager des Jungbannes 171 ſtehen ſoll.„Gemeinſchaft— Kame⸗ radſchaft— Sozialismus“ ſollen nicht nur leere Worte ſein. Sie ſollen in den Herzen der deutſchen Jugend leben und im revolutio⸗ nären Geiſte der nationalſozialiſtiſchen Be⸗ bommung des Jungbannlagers an der Bergstraße/„. unter unseren Fahnen streiten alle glelch!“ wegung er werden in die deutſche Zukunft. Als der Jungbannführer geendet hat, erfolgt das Kommando„Zur Flaggenparade ſtillgeſtanden!“ An einem Birkenſtamm, den man hinter den Fahnen des Jungbannes 171 errichtet hat, ſteigt langſam die ſchwarze Fahne des Jungvolks mit der weißen Siegrune in die Höhe. Steil erheben ſich die Arme zum Gruß. Das Lied„Ein junges Volk ſteht auf“ beſchließt die kurze, aber um ſo eindrucksvollere Eröffnungsfeier. Jungbannführer Albert Weber eröffnet das Zeltlager Hemsbach a. d. Bergstrabe Im Hinterfgrund die Fahnen des Jungbannes 171 Erster Gang durch das Zeltlager Während die Pimpfe zu ihren Lagerplätzen abrücken, ſchreiten wir unter Führung des La⸗ gerleiters, Jungbannführer Weber, von Zelt zu Zelt. In jedem einzelnen Zelt hat man 12 Pimpfe untergebracht, für die jeweils ein Füh⸗ rer verantwortlich iſt. Das Stroh, das eine warme und weiche Unterlage für die Nacht iſt, hat man friſch aufgeſchüttelt. Kein einziger Regentropfen iſt durch die Zeltbahnen gedrun⸗ gen. Trocken und warm ruhen hier die Jungen von Spiel und Sport aus. Als wir an einem Rundzelt den Eingang frei machen, klingen uns friſch⸗fröhliche Lands⸗ knechtslieder entgegen. Ein Pimpf hat ſich mit der Klampfe in die Mitte geſetzt und rund um ihn ſitzen und ſtehen ſeine Kameraden und ſingen aus ganzem Herzen mit. Lagerleben— luſtig Leben Bald herrſcht überall ein fröhliches und luſti⸗ ges Leben und Treiben. Inzwiſchen iſt auch der Uhrzeiger bedenklich der Mittagsſtunde näher gerückt. Wenige Schritte vom letzten Zelt ent⸗ fernt dampfen auch ſchon die Feldküchen der SA⸗Standarte 171, die von fach⸗ kundigen Händen bedient werden. Für das leib⸗ liche Wohl zu ſorgen, iſt eine der erſten und wichtigſten Aufgaben der Lagerleitung. Schon eilen die erſten Pimpfe mit Eßgeſchirren durch Freudig und stolz singen die Pimpie ihre Kampi- und Fahrtileder das Lager und nicht lange wird es dauern, dann wird der Heißhunger aller geſtillt werden. Keiner ſoll hungrig aufſtehen, für alle iſt reich⸗ lich geſorgt. Wie ein Lagertag verläuft? Hin und wieder hört man dieſe bange Frage einer ängſtlichen Mutter. Nun— unſere Pimpfe wer⸗ den nicht von Langweile geplagt. Um.30 Uhr morgens wird geweckt. Nach dem Waſchen und dem Frühſport wird zur Flaggenparade ange⸗ treten. Dann nehmen alle gemeinſam das Früh⸗ ſtück ein. Um 9 Uhr beginnt der Dienſt nach be⸗ ſonderen Plänen. Weltanſchauliche Schulung wechſelt mit Geländedienſt, Ausmärſchen und Baden im ſchöngelegenen Schwimmbad des Turnvereins Hemsbach. Um 12.30 Uhr iſt Mit⸗ tageſſen und anſchließend Lagerruhe. Von 15 bis 17 Uhr ſteht wieder die körperliche Ertüch⸗ tigung im Vordergrund. Alle wollen das Lei⸗ ſtungsabzeichen des Deutſchen Jungvolks er⸗ werben. Von 17 bis 19 Uhr iſt Gelegenheit ge⸗ geben, Kleider und Schuhe in Ordnung zu brin⸗ gen. Um 19 Uhr wird dann das Abendeſſen eingenommen. An den Abenden, die jetzt ſchon wieder um 20 Uhr anbrechen, wollen unſere Pimpfe den Bewohnern von Hemsbach und der Um⸗ gebung manche Freude bereiten. Mit fröhlichem Sang und Spiel wird durch die Dorfſtraßen Allen geht es gut! Aufn.: Der Lagerleiter. unter seinen Kameraden marſchiert und dann ein Abend in echtem Jung⸗ volkgeiſt geſtaltet. Um 21.30 Uhr iſt Zapfen⸗ ſtreich. Aerztliche Betreuung— vorzüglich Das kann man ſchon ſagen. Während wir noch mit dem Lagerleiter ſprechen, tritt ein Zahn⸗ arzt von der NSV⸗Schulzahnklinik des Gaues Baden heran und bittet darum, daß alle Pimpfe des Zeltlagers am Nachmittag zur Unterſuchung antreten. Im übrigen wird Lagerarzt Dr. Linke alle Lagerteilnehmer mehr⸗ mals ſehr genau und peinlich auf ihren Ge⸗ ſundheitszuſtand unterſuchen. Im Sanitätszelt, in das wir auch kurz einen Blick werfen, liegen gerade zwei Pimpfe, die ſich den Magen verdorben haben. In einer Stunde oder zwei werden ſie ſich wieder draußen im Freien tummeln können. Hier entdecken wir auch den erſten Fernſprecher. Im Führer⸗ zelt auf der Anhöhe iſt nämlich die Telefon⸗ zentrale, von wo aus mit den wichtigſten Stellen des Lagers geſprochen werden kann. . und jetzt gehts los Acht Tage lang werden 800 Pimpfe des Jung⸗ bannes 171 im Zeltlager Hemsbach verbringen. Als die Eröffnungsfeier verklungen war, ſetzte erſt das richtige Lagerleben ein. Schon am erſten Tage weilten zahlreiche Hemsbacher Einwohner— darunter auch der Bürgermeiſter Pg. Ehret— bei unſeren Pimpfen zu Beſuch und beſtaunten mit Recht die ſchönen Zelte und das vorbildliche Leben im Lager. Jungbannführer Weber ſorgt dafür, daß Ord⸗ nung und Zucht im Lager herrſcht und daß ein enges Band der Kameradſchaft unſere 800 Pimpfe verbindet. Wenn jetzt noch die Sonne ein freundliches Geſicht zu all dem macht, dann kann es an nichts mehr fehlen. ** Und ſo wünſchen wir denn unſeren Pimpfen aus Mannheim, von der Bergſtraße und aus der Rheinebene frohe Stunden und Tage, die unvergängliches und herrliches Er⸗ lebnis in ſich bergen, an das ſie ſpäter immer wieder mit Stolz und Freude zurückdenken können. Die Parole des Lagers lautet:„Gemeinſchaft — Kameradſchaft— Sozialismus“. Mögen ſich alle Lagerteilnehmer ſtets der Bedeutung dieſer verpflichtenden Worte bewußt ſein und niemals vergeſſen, daß ſie die Fahnenträger der Zukunft ſein werden! Friedrich Karl Haas. Dr. Kattermann(4 Mannheim 21. Auguſt 1936 Unſere Reiſebeilage L Kleine Weltgeſchichte im Höllental Gchwarzwalderinner ungen von Anton Fendrich Für mich begann die kleine Weltgeſchichte im Höllental genau vor fünfzig Jahren. Das Si⸗ gnal gab der Poſtillon vom hohen Sitz einer mächtigen gelben Kutſche. In der rechten Fauſt hielt er die Zügel von ſechs ſcharrenden Pfer⸗ den, mit der linten preßte er das Horn an die Lippen. Unter Trara ging es in der erſten Morgenfrühe über das holprige Pflaſter zum Freiburger Schwabentor hinaus. * Man wird klüger und— älter. Ein kleines Dezennium iſt bald vorbei... Ich war in die tiefverſchneite Heimat zurückgekehrt. Die Wir⸗ tin„Zu den zwei Tauben“ gab mit wohlwol⸗ lend in die breiten Hüften geſtemmten Armen diesmal gerade ſo darauf acht, daß der Gaſt ja nicht zu wenig Brot, Butter und Honig zum Kaffee beläme, wie zehn Jahre vorher bei dem einſtigen Primaner. Aber als hoch hinter dem Haus über die Zyklopenmauer ein Zug paffte, wies ſie geringſchätzig mit dem Daumen nach oben auf den ſchwarzen Nebenbuhler, der nun ganz Falkenſteig unten liegen und das ſtolze Reichspoſtſchild in einem Wintel verroſten ließ. Den Troſt des Fortſchrittes lehnte ſie ab. Faſt mit einem ſchlechten Gewiſſen wartete ich in Hirſchſprung auf den Zug. Tapfer kam er mit ſeinen kurzen Wagen aus dem Felſenloch ge⸗ fahren. Bis die kleine Schublokomotive hinten angekoppelt, bis gepfiffen und wieder gepfifſen und ſchließlich das Zahnrad mit hörbarem Knacken in die Zahnſtange eingeſchnappt war, marſchierte eine in viel Pelz gehüllte Geſtalt, zwei lange Bretter über der Schulter und mit einer Art Speer bewaffnet, ernſt den Bahnſteig auf und ab. Nanſen hatte im Jahre vorher ſein Schiff im Treibeis verlaſſen, um den Nordpol auf Schneeſchuhen zu erobern. Er konnte das nicht tun, ohne damit auch im Schwarzwald den Schnee aufzuwirbeln. * Das Jahrhundert wechſelte die Nummer. Die Großſtädte erwachten aus ihrem ſteinernen Schlaf, und die erſten Wandervögel flogen auf, Kochkeſſel und Lauten auf dem Rücken. Ein neues Jahrzehnt wurde voll. Auf den Fahrten aus der Gotit des Hochwalds hinab in die der Freiburger Brunnen und Weinſtuben und zu⸗ rück las es ſich gut. Die neuen Ausſichtswagen waren bequem. Ein Blick aus dem Buch durchs Fenſter— und das Tal wurde lebendig: die Dinarier flüchteten vor Kelten und Germanen in die Bergwälder, bis drunten auf der Heer⸗ ſtraße des Rheintals wieder alles geheuer war. Die römiſchen Eroberer brannten bei Kirchzar⸗ ten ihre Ziegel mit der eingepreßten Legions⸗ zahl. Benedittiner zogen, Pſalmen ſingend, hin⸗ auf nach St. Blaſien, und der ſchwäbiſche Bauer fuhr mit ſeinem Wagen voll Talern von Tuti⸗ lingen durchs Himmelreich, um in Freiburg ein⸗ zukaufen. Die Falkenſteiner Knechte raubten die Kaufleute aus, die ihr ſchönes elſäſſiſches Tuch von Straßburg nach Wien bringen wollten; verwundert ſahen die alten Tannenrieſen die Staatsbaroſſe das Tal herabkommen, in der Marie Antoinette dem Schafott in Paris ent⸗ gegenrollte, und Arm um Schultern wanderte Simpliziſſimus mit ſeinem wiederentdeckten Herzbruder der Baar zu, um von dort für ſeine Sünden auf Erbſen die Wallfahrt nach Ein⸗ ſiedeln anzutreten. Nicht ohne, für ſeinen Teil wenigſtens, vorher die Erbſen gründlich getocht zu haben. Da tat die Lokomdtive einen Pfiff, brauſte in einen Tunnel— und der Spuk ver⸗ ſchwand. * Das Jahrzehnt nach dem Kriege brachte die neue Brücke über die Ravennaſchlucht und die Dreiſeenbahn mit der höchſten Eiſenbahnſtation Deutſchlands. Aus dem aben⸗ teuerlichen Mann im Pelz waren Tauſende junge Skiläufer mit bunten Zipfelmützen ge⸗ 1 worden, und auf den Feldberg war es vo Bärental gerade noch ein Sprung. Und jetzt, im ſechſten Jahrzehnt, die erſte neue Fahrt. Der„Höllentäler“ legt jetzt eine weite Bumerangſchleiſe um die Stadt, bevor er in der Wiehre ganz ernſt macht. Die Kreuzblume des Münſters winkt noch einmal, und ſchon hinter Littenweiler, dem töſtlichſten aller Freiburger Vororte, liegen die Bauernhöfe tief gebettet in den ſaftigen Matten. Im hohen Gras ſteben die Mähder und hauen zu. Aus Wolkentürmen fallen blendende Lichter auf die blauen Berge. Im Himmelreich fangen die Waſſer an zu ren⸗ nen und zu raunen, und zwiſchen den ſchwar⸗ zen Hirſchſprungfelſen brodelt und ſchäumt die Hölle. Der Atem geht immer tiefer. Harzduft füllt die Nüſtern. Inſeln blauer Wunderblumen wechſeln mit Wildniſſen von Huflattich. Aber die olivengrün geſtrichenen Hochſpannungs⸗ maſte an der Bergſeite ſieht faſt kein Menſch. So voller Ehrfurcht vor der Natur iſt die Strecke elettrifiziert worden. In vier Sprachen hört man dieſen Takt gegen die Schöpfung Loben. Aus den Leitungen ſingt der elektriſche Strom, dem Wind und dem Waſſer verwandter als der puffende Dampf, und hebt uns hinauf in die birkenweiße Moränenlandſchaft des Titiſees. Auch die Taubenwirtin iſt verſöhnt. Wie eine Verheißung ſteigt aus dem Tannendüſter der Seebuck und reicht dem Himmel die Hand. Waldkirch feiert tauſendjähriges Beſtehen Dem Reiſenden, der mit der Rheintallinie ſüdwärts gegen Freiburg fährt, fällt beim Ein⸗ biegen des Zuges in die ſogenannte„Frei⸗ burger Bucht“ der mächtige, 1243 Meter hohe Kandel auf, der dieſe ganze Schwarzwaldland⸗ ſchaft beherrſcht. An ſeinem Fuße liegt im offenen, weiten Elztal die Schwarzwaldſtadt Waldkirch im Breisgau, die in dieſem Jahre ihr tauſendjähriges Beſtehen feiern kann. Aus Anlaß des Jubiläums wird bis zum 30. Auguſt d. J. jeden Sonn⸗ und Feiertag und an allen Samstagen ein Feſtſpiel aus Wald⸗ kirchs tauſendjähriger Vergangenheit aufge⸗ führt. Das Heimatſtück führt den Zuſchauer zurück in jene Zeit zu Beginn der eigentlichen Geſchichte Waldkirchs, als das Kloſter Sankt Margaretha und die Kaſtelburg das Leben in dem anmutigen Tal beſtimmten. Waldkirch. ging ja als Gemeinde aus einer Siedlung erbor, die ſich im Anſchluß an das adelige Damenſtift St. Margaretha entwickelte, das Herzog Burkhard I. und ſeine Gemahlin im Jahre 918 gegründet hatten. In der Nähe des Kloſters lag der Maierhof, wo jedes Jahr das Dinggericht abgehalten wurde und wo auch die Kirchenfeſte die Bewohner zuſammenkommen ließen. Schon im 13. Jahrhundert erhielt Wald⸗ kirch von der Aebtiſſin Sophie von St. Mar⸗ garetha das Marktrecht und die Erlaubnis, Be⸗ en Ort Walokirch mit Eigentum und Lehen begabt hat, verliehen die Schwarzenbergiſch⸗ Kaſtelbergiſchen Freivögte, deren Burgen dicht bei der Stadt ſtanden, dkirch am 8. Auguſt 1300 das Freiburger Stadtrecht. 3 it den jetzt Wochenmärkten entfältete ſich Gewerbe und Handel zu großer Blüte, ſo daß ſchon im 14. Jahrhundert die Stadt außerhalb ihrer Befeſtigungsmauern ſich Vorſtädte baute. Als im Jahre 1567 die Stadt von Oeſterreich käuflich erworben wurde, nahm Waldkirch als Marktſtadt ſeinen beſonderen Aufſchwung. Damals entwickelte ſich auch die Granatſchleiferei, die der Gemeinde zu Wohl⸗ ſtand verhalf. Not und Krieg gingen nicht an Waldkirch und ſeinen Bewohnern vorüber, und doch wuchs das Städtchen aus der mittelalter⸗ lichen Form herxaus und entwickelte ſich ſeit dem 19. Jahrhundert zu einer Induſtrieſtadt. Als es an das Großherzogtum Baden kam und Amtsſtadt wurde, entſtand der weltbekannte Orgelbau. Zu den Orgelfabriken kamen Bier⸗ brauereien, Baumwoll⸗ und Seideninduſtrie blühten auf, und zuletzt kamen lithographiſche Kunſtanſtalten, Papierwaren⸗ und Karton⸗ nagenfabriken dazu. Guten Klang haben Wald⸗ kirchs Wagenfabriken, die Seifeninduſtrie, die Sägewerke und die Holzſchuhfabriken, und be⸗ Eiee zu bauen. Als dann das kannt und geachtet ſind die Erzeugniſſe der Großkunſtmühle. 1150 5 Die landſchaftlich ſchöne Lage der Stadt brachte es mit ſich, daß ſich der Fremdenverkehr in den letzten Jahren gut entwickelte. Man ver⸗ ſteht das, wenn man ſelbſt einmal die land⸗ ſchaftliche Schönheit der Umgebung von Wald⸗ kirch auf Wanderungen und Fahrten erlebt hat. * Gernsbach an der Murg will nicht zurück⸗ heben, wenn es gilt, den fremden Gäſten in en nacholympiſchen Wochen etwas Sehens⸗ wertes zu bieten. So wird dieſe ſchöne und vielbeſuchte Kurſtadt am kommenden Samst eine Beleuchtung des Kurhauſes und der idyl⸗ liſchen Kuranlagen veranſtalten. Militärmuſik wird dieſen unterhaltſamen Abend verſchönen. Ebenſo wird der B Chor„Sanges⸗ freude“ von Bühl⸗Kappelwindeck ſeinen Teil zur Ausgeſtaltung des Beleuchtungsfeſtes bei⸗ tragen. * Als Auftakt zu der am 27. Auguſt beginnen⸗ den Theaterfeſtwoche in Bad Oeynhaäuſen wird am kommenden Mittwoch eine große — Parkbeleuchtung ſtattfindenz Es kann Lennz kein ſchöneres Bild geben, äls den von Lenne — dem Schöpfer von Sansſouci— geſchaffenen Park im Lichterglanz Tauſender und aber Tau⸗ ſender Lampions und Lichter zu ſehen. Zwei Kapellen der Wehrmacht werden im Konzert⸗ garten und vor der großen Wandelhalle für Unterhaltung ſorgen. alle Kurmittel i. Hobse penſion obꝰ. 50. P/op Korditekfion Traubenkur in Baden⸗Baden. Am Sonntag hat in der mit Pflanzen und Blumen reizvoll ausgeſchmückten Wandelhalle des Kur⸗ hauſes in Baden⸗Baden die Herbſt⸗Traubenkur begonnen, die ſich ſeit Jahrzehnten größter Be⸗ liebtheit erfreut. mädchen bringen die friſchen Trauben oder den friſch gepreßten Traubenſaft. Neben den heißen Quellen bildet die Traubenkur einen weſentlichen Beſtandteil der Herbſtkuren Baden⸗ Badens. * 1 4 2 Wie wir erfahren, iſt kürzlich in Bukareſt ein nationales Touriſtenbüro(Ofciul National de Tu- ristiea) eröffnet worden. Dieſes Büro erteilt allen nach Rumänien Reiſenden gewünſchte Auskünfte und ſteht für alle Fragen, die mit Reiſen und Unterkunft zuſammenhängen, be⸗ ratend und helfend zur Verfügung. Es iſt zu begrüßen, daß auch Rumänien dazu übergegan⸗ gen iſt, eine zentrale Auskunftsſtelle zu ſchaffen. HorEI BAbEHOf Freundliche junge Trachten⸗ Rannheim Ein e In der kurzen aas von der ecwimmbad ſo uimn wohl ſagen Bebürfnis Rechn: 4 der Reckar an die Rückicht auf ſei HBetracht kommt, und nur wenige fernt, ein Schwin smaßen(50)04 nagen vollauf er end befindet ſich Richtſchwimmer, feigt, ſo daß au lönnen. Ein Bach hringt reines G dus landſchaftlich 00 Quadratmet der Umgebung i Man kann da s Naturbad be pand an Gebäud iſt es ein koßſtädter liebt hilterung Ladenl uſgeſucht wird. Der Ruppertsbergs Auf den Ehrenti— eisberger Ein uppertsberger ethalten, mit we pertsbergs oder nen zur Hebung keden mag, imme den Wein gelegt. ler anerkannter( ksbergs hinau landes, ſieh itel, dem Nan Aſehen zu gebe⸗ Der Ruppertsl iumer wieder ei in den Vorderhgri ſet in den Segen Höhenluftkurort hei Herrenalb Gasihaus Pension„Löwen“ Altbekannt. Haus, neuherger., Liegewiese, Pensionspreis.50 (4 Mahlzeiten) Prospekte. Henenalb-Hotel, Sonne Sasbachwalden Das belannte Heus für Kkuche und Keller am rube der Hornissrinds (Wochenencd) mit der gemütlichen SFewarsnafd-Stube Lautenbae Gasthaus und Pension„Zum Schwanen“ Gut bürgerl. Haus, Pens. von.80 an. Autogarage. Tel. Oberkirch 245.(1944v) Bes. Otto Seester. Küchenchef. Zaden-Baden —— Gasthaus unc pension Bischenben 500 Meter, bel Sasbachwalden Herrl. 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Da ie Keckar an dieſer Stelle als Badewaſſer mit füchicht auf ſeine Verunreinigung nicht in helracht kommt, wurde unweit des Neckarufers ind nur wenige Minuten von der Stadt ent⸗ fernt, ein Schwimmbad angelegt, das in ſeinen emaßen(50)54 18) den ſportlichen Anſorde⸗ fungen vollauf entſpricht. Unmittelbar anſchlie⸗ o befindet ſich ein ebenſo großes Becken für flichtſchwimmer, deſſen Boden allmählich an⸗ ſigt, ſo daß auch Kinder ſich darin tummeln ſönnen. Ein Bach aus dem Schriesheimer Tal küngt reines Gebirgswaſſer in dieſes Bad, iis landſchaftlich eines der ſchönſten und mit io Quadratmeter Waſſerfläche das größte in her Umgebung iſt. Man kann das Ladenburger Schwimmbad AKaturbad bezeichnen. Ohne großen Auf⸗ Fand an Gebäuden und techniſchen Einrichtun⸗ iſt es ein Erholungsort, wie ihn der koßſtädter liebt und wie er auch von der Be⸗ Aerung Ladenburgs und der Umgebung gern Afgeſucht wird. Während die Beſucherzahl an der Edelweinort Ruppertsberg Auppertsbergs höchſter Vorzug iſt der Wein. Auf den Ehrentitel Edelweinort iſt jeder Rup⸗ esberger Einwohner ſtolz. Mit welchem Fppertsberger Einwohner man ſich auch un⸗ fethalten, mit wem man über die Vorzüge Rup⸗ fertsbergs oder etwaige notwendige Maßnah⸗ en zur Hebung des Anſehens Ruppertsbergs feden mag, immer wird das Hauptgewicht auf —5 Wein gelegt. In der Erzeugung bevorzug⸗ Aanerkannter Edelweine, die den Ruf Rup⸗ hinaustragen in alle Teile unſeres klandes, ſieht man das Hauptpropaganda⸗ Ael, dem Namen Ruppertsberg Klang und Aſehen zu geben. ber Ruppertsberger ſtellt nicht mit Unrecht umer wieder einzig und allein ſeinen Wein den Vordergrund. Ruppertsberg iſt eingebet⸗ i den Segen der Weinberge, am Fuße des ſchönen Sonntagen vierſtellige Ziffern erreicht, wickelt ſich der Badebetrieb an Wochentagen in beſcheidenerem Umfang ab, eine Tatſache, die viele Naturfreunde veranlaßt, gerade an Werk⸗ tagen ſich hier einzuſtellen, zumal das Bad in kurzer Zeit auch von Mannheim aus mit den verſchiedenſten Verkehrsmitteln leicht zu errei⸗ chen iſt. Die Landſchaft iſt hier von ſtiller Schönheit. Fern von allem Lärm— denn es führt keine Durchgangsſtraße vorbei— genießen die Be⸗ ſucher den herrlichen Blick auf die Bergſtraße in ihrer ganzen Ausdehnung, die Strahlen⸗ burg, das Heidelberger Schloß, die Burgen Weinheims grüßen herüber, und alle Dörfer der Umgebung ſind an ihren Kirchtürmen zu ertennen. Gegenüber am anderen Ufer des Nek⸗ kars liegt, etwas verträumt, das ſtille Neckar⸗ hauſen. Es läßt ſich gut ſein hier draußen. Wer des Waſſers müde iſt, mag ſich auf dem gepflegten Raſen der großen Liegewieſen in Sonne und Luft wohlfühlen. Ab und zu fährt ein Schiff oder ein Schleppzug auf dem Neckar vorbei, ein Gruß aus dem betriebſamen Alltag, der die Schönheit dieſes Aufenthalts noch unter⸗ ſtreicht.—el. ſchönen Haardtgebirges. Für das Auge des Naturfreundes bietet es einen reizenden An⸗ blick. Nicht allein des Weines wegen kommen. jährlich Tauſende von Ausflüglern nach Rup⸗ pertsberg, nein, man kann auch, wenn man mit offenen Augen durch die Dorfſtraßen ſchlendert, manch idylliſches Fleckchen erblicken, das Aug' und Herz erfreuen kann. Dieſe Schönheiten ſind alle etwas verborgen. Man muß ſie ſuchen. Beſucht man gegenwärtig das berühmte Weindörſchen, ſo fühlt man ſich direkt einge⸗ laden und willkommen geheißen, wenn man ſeine Straßen mit den ſauberen, geſchmückten Häuſern erblickt. Die Einwohnerſchaft iſt dem Aufrufe des Bürgermeiſters, mitzuhelfen an der Verſchönerung und Freundlichergeſtaltung des Dorfes, freudig nachgekommen und ſo ſind heute ſchon weitaus die meiſten Häuſer mit neuem Anſtrich verſehen. Die übrigen werden noch folgen, ſo daß Ruppertsberg eines der ſchönſten Winzerdörfer an der Deutſchen Wein⸗ ſtraße ſein wird. Sehr ſchön wirken die vielen Traubenranken, welche, über die Straßen ge⸗ zogen, ſchon mit reifen Trauben behangen ſind. Auch die gaſtlichen und freundlichen Trink⸗ ſtuben des Winzervereins dürfen gerade jetzt zur„Kerwezeit“ nicht unerwähnt bleiben. Lindenſels im Herden des Odenwalds Dem Freunde unſeres ſchönen Odenwaldes, der die Nibelungenſtraße, gleichviel von welcher Himmelsgegend aus, durchwandert oder durch⸗ fährt, bedeutet ein Beſuch von Burg und Stadt Lindenfels und ihrer näheren Umgebung nicht nur einen lohnenden Ausflug in ein von der Natur mit reichen landſchaftlichen Schönheiten ausgeſtattetes Erdenfleckchen, ſondern gewähr' ihm auch Einblick in die Sagenwelt des Oden⸗ waldes und die reiche Geſchichte und das Brauchtum ſeiner Vergangenheit. Vor dem geiſtigen Auge des Wanderers, der von einſamer Ruhebank unter den Graniten des ſchattigen Schenkenberges träumend hinun⸗ terſchaut auf das freundliche Kurſtädtchen oder hinüberblickt zu den Ruinen der alten kurpfäl⸗ ziſchen Feſte, erſcheinen alte, längſt vergangene Zeiten wieder. Von den Zinnen und Türmen weht das trutzige Löwenbanner der Kurpfalz. Fürſten, Ritter, Edelfrauen und Knappen rei⸗ ten in buntem Zuge zu den Toren aus und ein. Magnus und Billung von Lindenfels, des Lorſcher Kloſters ewige Feinde, Pfalzgraf Kon⸗ rad von Hohenſtaufen, des Rotbarts Bruder, Heinrich, der ſtolze Welfe, Kurſürſten und Pfalz⸗ grafen aus dem Hauſe Wittelsbach mit ihren Lehensleuten, den Schenken von Erpach, den Herren von Rodenſtein und Mosbach, macht⸗ volle Geſtalten aus großer deutſcher Vergan⸗ genheit ziehen an ihm vorüber. Aber die gebrochenen Türme und die efeu⸗ umwobenen Mauerreſte des einſt ſo ſtolzen Fürſtenſchloſſes, an dem die Kriegsſtürme vieler Jahrhunderte machtlos abgeprallt waren, er⸗ zählen auch von Zeiten des Verfalls, des Nie⸗ dergangs deutſcher Art und deutſchen Weſens, wo man ſich nicht ſcheute, um ſchnöder Gewinn⸗ ſucht willen, altererbte Kulturwerte ſinnlos zu⸗ ſammenzureißen und zu verſchleudern. Die alten Zeiten ſind vergangen. Aus der einſtigen kurpfälziſchen Oberamtsſtadt Linden⸗ fels iſt heute ein aufblühender Luftkurort ge⸗ worden, der mit ſeiner Beſucherzahl an zwei⸗ ,,. —— ,*+— ,. 7 7—*— 2— 7 — 3 ————.. 7 110 4 5, 4 —— 4 — 9 ,——— 5 Hf,. 10——, 5 4 2. 33 70 *32— .——— 2. 4 0 5 — 75 — 2 Gnl * Lindenielis im Odenwald , , *. ter Stelle im Lande Heſſen ſteht und im Schmuck ſeiner n Schönheiten mit Recht ſeinen Namen„Perle des Odenwaldes“ verdient. Freundliche, der Neuzeit entſprechend einge⸗ richtete, größeren aber auch beſcheidenen An⸗ ſprüchen genügende Gaſtſtätten und Unterkünfte laden den Wanderer, Kraftfahrer und Er⸗ holungſuchenden zum Raſten und Weilen in ihren Mauern ein. Schattige, ozonreiche Parkwaldungen, in un⸗ mittelbarer Nähe des Städtchens mit bequemen, ſtets trockenen Fußwegen, zahlreichen Ruhebän⸗ ken und Schutzhütten, ermöglichen kürzere und längere Spaziergänge und bieten Schutz vor Sonnenglut. Von luftiger Bergeshöhe bieten ſich weite Fernblicke über die blauen Bergket⸗ ten und grünen Täler des Odenwaldes vis hinüber zum Silberſtreiſen des deutſchen Rhei⸗ nes, den dunklen Höhen der Haardt, des Tau⸗ nus und des Speſſarts. Der neu angelegte Kurgarten am Fuße der Burgruine, der ſeine Fortſetzung und Ergän⸗ zung in den ſchattigen Anlagen des Schloßber⸗ ges findet, bietet mit ſeiner Blütenpracht und ſeiner Fernſicht auf die Odenwaldberge auch den Alten, den Aſphalt⸗ und Pflaſtermüden Möglichkeit zum Ruhen und Schauen. Wer an heißen Sommertagen ſich in kühlem Bade erfriſchen will, wandert in wenigen Mi⸗ nuten auf bequemer Autoſtraße hinab zum Schwim'm⸗, Luft⸗ und Sonnenbabd, erfreut ſich und nimmt teil an dem munteren Treiben in den Fluten oder lagert und bräunt ſich auf grünem Wieſengrunde. Kurkonzerte im Kurgarten, Nachmittagskonzerte, Tanz⸗ und Heimabende in den Gaſtſtätten, laden zum Be⸗ ſuche ein, ſorgen für frohe Unterhaltung und laſſen Alltagsſorgen und Mühen vergeſſen. Wer ſich alſo nach eintönigem Berufsleben an Koͤr⸗ per und Geiſt erfriſchen will, findet was er ſich ſucht, in Lindenfels, der„Perle des Oden⸗ waldes“. 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Auguſt 1996 Vor dem Wieslocher Winzerjeſt Die Vorarbeiten für das in den Tagen des erſten und zweiten Sonntags des September ſtattfindende traditionelle kurpfälziſche Winzerfeſt der Stadt Wiesloch ſind ſoweit fortgeſchritten, daß das Programm nun in ſeinen Einzelheiten feſtſteht. Im Vergleich zu den Feſten der Vorjahre kann geſagt wer⸗ den, daß das diesjährige Feſt der Winzer des Wieslocher Bezirks noch größer und reichhal⸗ tiger geſtaltet wird. In einem über 3000 Perſonen faſſenden Zelthau auf der Tuchbleiche mit anſchließen⸗ dem Rummelplatz auf dem Feſtplatz wird ſich der Hauptteil des Feſtes abwickeln, doch wird darüber hinaus jede einzelne Wieslocher Gaſtſtätte im Zeichen des Winzerfeſtes ſtehen. Der in jedem Fahr das Feſt eröffnende Feſt⸗ zug am Samstagnachmittag erhält in dieſem Jahre eine neue Note dadurch, daß im Verlauf des Feſtzuges ein Spiel der Winzerin⸗ nen und Winzer aufgeführt wird, das dem Bruder Konradin geweiht iſt, der dazu berufen iſt, in dieſem und in den folgenden Jahren die Schutzherrſchaft über das kurpfäl⸗ ziſche Winzerfeſt zu übernehmen. Dieſer Bruder Konradin nun iſt keine Phan⸗ taſiegeſtalt, ſondern hat vor über hundert Jah⸗ ren in dem damaligen Auguſtinerkloſter in Wiesloch gelebt und gewirkt, ſich dann aber, als im Jahre 1803 die Säkulariſation des Wies⸗ locher Kloſters durchgeführt wurde, Dispens von Rom geben laſſen und— anſcheinend ſei⸗ nem inneren Drange folgend—, mit der erhal⸗ tenen Abfindungsſumme eine Weinwirtſchaft in Wiesloch gekauft und geführt. Dieſen Bruder Konradin hat nun die Stadt Wiesloch als Schutzherrn ihres Winzerfeſtes erkoren. Er wird dieſes Jahr zum erſten Male in höchſteigener Perſon das Feſt eröffnen und leiten, wozu ein Feſtgeſang—„Das Lied vom Bruder Konra⸗ din“— den Auftakt geben wird. Eine vorzügliche Trachtenkapelle wird während der Feſttage für die ſonſt noch not⸗ wendige Stimmung Sorge tragen und das übrige beſorgt dann der treffliche Wein der Winzergenoſſenſchaften Wiesloch, Rauen⸗ berg, Rotenberg und Malſchenberg, der in nur erſtklaſſigen Qualitäten im Zelt an acht verſchiedenen Stellen zum Ausſchank ge⸗ langt. Es ſteht jetzt ſchon feſt,, daß die Tage vom .,.,., 12. und 13. September zu wahren Feſttagen in Wiesloch werden, denn die große Zahl der Freunde des Wieslocher Weines werden es ſich nicht nehmen laſſen, dieſen Trop⸗ fen einmal an der Quelle zu genießen, um ſo mehr, als der Feſtzug und das Feſtſpiel an den Sonntagen eine Wiederholung ſinden. Uber all dem aber ſteht der ernſthafte Wille der Winzer des Wieslocher Bezirks, unter allen Umſtänden dem Wieslocher Wein auf dem deut⸗ ſchen Weinmarkt den Platz zu verſchaffen, der ihm auf Grund ſeiner erſtklaſſigen Qualität gebührt. wg. Ein Gchmuckkäſtchen der Bergſtraße Kein andrer Ort an der Bergſtraße eignet ſich in dem Maße vermöge ſeiner vorzüglichen klimatiſchen Verhältniſſe zu einem Erholungs⸗ ort wie Auerbach. Am Südabhange des Schloß⸗ berges und des Malchen gelegen, iſt er gegen ſcharfe Nord⸗ und Oſtwinde geſchützt, während er nach Süden und Weſten zu offen liegt. Auerbach verbindet in ſekten glücklicher Ver⸗ einigung Stadt⸗ und Landleben. Ein Kranz von großen Städten umgibt es nach Weſten, Norden und Süden, wie Darmſtadt, Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Worms, Mannheim, Hei⸗ delberg, die alle bequem zu erreichen ſind. Im Oſten liegt der Odenwald mit einem im Nor⸗ den vorgelagerten Ausläufer, der gegen Norden und Oſten ſchützt und zugleich mit der Fülle ſeiner Schönheiten das Herz jedes Touriſten erfreut. Auch ſchon die allernächſte Umgebung ie Herle im éElsenstal herrliche Waldwege über Kohlhof— Drei Eichen sSchönes Schwimmbad mit kristallklarem Wasser Gasthaus und festauration am Bahnhof zesle Cellalung in BUllau Herrlich geleg. Höhenort des Odenwaldes. 550 Mtr. hoch. Abwechs. Laub- und Nadelwälder. Idyll. Herbstlandschajt. Liegewiese beim Hause. Erstkl. Verpfl., eig. Landwirtsch, Bauernbrot, Hausschlacht. usw. Saub., luft. Zimm. m. flieh. Wass., k. Gasth. Tagespr. ab 1. Sept..—- Pens. Schumbert. Eiterbachm iaaum vn. Jdplnt Ruh. Ort, staubfr. Lage, g. Verpfl., mäß. Pr., Zim. fl.., Prosp., Tel. 3 Höhenluftkurort Kortelshütte I. hd Gasthãàus und Pension zum weiſen Lamm Neuzeitlich eingerichtete Fremdenzimmer mit fließ. Wasser. Herrl. Fernsicht über Berg u. Tal. Sonn. u. schatt. Liege- wiese a. 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Hier kann der Beſucher vor allen Dingen ruhen von dem Haſten und Treiben des Erwerbslebens, ſich in der Natur erholen, auch ohne weite und ermüdende Wege zu ma⸗ chen, kann täglich größere und kleinere Wan⸗ derungen in die nähere oder weitere Umgebung machen, ſich in herrlichen Tälern, im tiefen Walde oder auf lichtem Bergrücken ergehen; er kann Ausblicke und Fernſichten genießen, wie ſie in ſolcher Fülle an einem einzelnen Platze Heckarsteinach -Burgen-Städtchen. Erfrischende Wald- und Gebirssluft. Schönes Strandbac Gute Unterkunft bei zeitgemäßen Preisen. Prospekte. Hotel pension Schwalbennest Pension ab.— RM. Prospekte. für Betriebsãusflüge. backene Neckarfische. Besonders geeignet Spezialität: Aal, Forellen, ge- der ideale Erholungs- u. Wochenendplatz, Strandbad gelsbach sesronen Bahnstation Pleutersbach Penslon W. Hellerbach Erholungsuchende finden in meinem Land- hause gute Aufnahme bei vier reichl., guten Mahlzeiten. Luftbäder und Liege- wiese beim Haus und direkt am Walde. Pr. 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In nächſter Nähe des Titiſees, am Ausgang is Bärentales, an der alten Feldbergſtraße legend, bietet ſie einen herrlichen Blick auf das Feldberggebiet und auf die Gebirgsketten, die e nach drei Seiten hin einſchließen. An der üdſeite der Aaegeire zieht ſich weites, itebenes Wieſengelände hin, das alle Mög⸗ ich eiten ſportlicher Betätigung gewährt. Und üben, in Richtung des Titiſees, zeigt ſich un⸗ em Auge der eigenartige Charakter einer foorlandſchaft, Bäume und Pflanzenwuchs, unter Naturſchutz geſtellt wer⸗ Schwarzwälder Bauernhaus Auf dieſem idylliſchen Fleckchen deutſcher Erde ſchufen Arbeiter der Stirne und der Fauſt im Verlauf weniger Monate durch Umbau kines alten Schwarzwälder Bauernhauſes die⸗ 4 z daß in jeder Beziehung als Spitzen⸗ Kiſtung deutſcher Qualitätsarbeit angeſprochen werden darf. Zede, auch die kleinſte verfügbare Fläche die⸗ ſes folzen Baues iſt nämlich vortrefflich aus⸗ und die wandernde Jugend Deutſch⸗ ünds und des Auslandes findet hier alles, * Erholung von Geiſt und Körper ent. 555 In der Mitte des Kellergeſchoſſes iſt die aetgrnums untergebracht, der ſich ſeitlich An Koksraum anſchließt. Auf der Oſtſeite be⸗ findet ſich ein ziemlich großer Fahrradraum, weiter die Waſchküche mit Wirtſchaftskeller und einem direkten Ausgang zum Waſchbleicheplatz und Hausgarten. Auf der Weſtſeite führt ein heſonderer Eingang durch die mit Hobelbank, Werkzeugſchrank und Bügelvorrichtung ver⸗ ſehene Skiwerkſtätte in die Skiablage, die für iwa 80 Paar Skier bequem Platz gewährt. iſt mit den ent⸗ Dann folgt ein Trockenraum mit eingebauter et der Befucher Rockenanlage zum Trocknen der Kleidungs⸗ rſie ſich wünſcht, fücge. ie Wohn⸗ und Schlafräume Von hier ſteigt man in das Untergeſchoß hinauf, das auch von zwei Seiten zu ebenet Eirde zugänglich iſt; im Weſtflügel dieſes Wauues ſind, getrennt von den übrigen Teilen, die Wohn⸗ und„Schlafräume dex Herbergs⸗ ach a. d. Bergstrabe uſw. Unmittel⸗ ylliſchen Seiten⸗ nlager“, wo ein lern und ein kleines Zimmer für eine Hel⸗ ferin, Nach der Südſeite zu liegen drei helle und luftige Schlafräume, für 12 und 6 Bet⸗ en. Die Nordſeite beherbergt einen großen, weißgekachelten Waſchraum mit drei Brauſen auert al s- neuzeitliche platz mhann 111/177 und drei Fußwaſchbecken, die Abortanlage und eine Krankenſtube. Zwei Schlafräume mit bler und acht Betten ſchließen dieſen Teil ab. Das Hauptgeſchoß iſt ebenfalls zu ebener Erde ekreichbar. Durch eine maſſive eichene Tür 1. man hier zunächſt in einen Vorraum, em ſich nach der Weſtſeite hin die Verwal⸗ Station Eberbach Angszimmer des Herbergsvaters angliedern, die durch eine Schaltertür mit dem Vorraum atzenbuchet Lewunden ſind. Ihnen fügt ſich die große, lenwalde lattliche und ſaubere Küche an, von der ein m. Zimmer m. fie, Direkter Zugang zum Wirtſchaftskeller führt, gerei. Pens, ab.50. 73 29Vv Bes. H. Ruhl. wpo die Lebensmittel und ſonſtige Küchenvor⸗ iie aufgeſtapelt ſind. Auf der Südſeite ſtößt her große Tagesraum an die Küche an, der bhurch den Vorraum zu betreten iſt, ſo daß alſo Wirtſchaftsräume wie die Wohnung der kurort 9 a. N. Fchff-pon ſorzügl. Verpflegung .(1070% Herbergseltern ein geſchloſſenes Ganzes für allein darſtellen. Gauernſtube für Jungen der große Tagesraum trägt ganz den Cha⸗ mter einer Schwarzwälder Bauernſtube und bietet hinreichend Platz für fünfzig Jungen. Günde, Türen und Decken ſind mit Tannen⸗ 1„Anker“ 50 Betten. fliehendes trandbad. Autohalle. rach 21. Prospekte, 34637 942 F. 7 14 N %½˙ν◻σοονιν-ιν., garlsruhe, 20. Ai à. d. Weinstrale 1 92 5 XI. Olympiſchen Spielen der 21 Heſt. Nun rüſtet es zu einem zweiten, an dem Kurnaus Woik 4 Kun wiederum die Welt bei den gigantiſchen ausflüge und Vereine Aufmärſchen und Kundgebungen Anteil nehmen suchende finden gute der Burg Landzel. wird: der Reichsparteitag 1936! Die alte Reichs⸗ Michael Wolf u. Frau, ſiadt iſt gerüſtet. Die Hitlerjugend wird die —— erſte Formation ſein, deren Marſchtritte durch ihre Gaſſen dröhnen, 1600 Hitlerjungen mar⸗ ſchieren mit 380 Bannfahnen aus dem ganzen eich in Nürnberg ein, während die Glocken Rürnbergs läuten. Die Marſchteilnehmer wer⸗ den als einzige HZ⸗Formation am Führer vor⸗ heimarſchieren. Dieſer Aufmarſch bildet den Auftakt des Reichsparteitages. Nachdem die Marſcheinheit des Gebietes Oſt⸗ lund bereits ſeit einem Monat unterwegs iſt, die 909 Kilometer lange Marſchſtrecke zurückzu⸗ legen, marſchiert das Gebiet Baden am kom⸗ e Sonntag, 23. Auguſt, in Karlsruhe ab. er ſtellvertretende Gauleiter Pg. Rö n, wird die aus 55 Mann beſtehende Fahnenabordnung der Grenzmark auf den Weg ſchicken, während Gebietsführer Kemper ſeine Kameraden noch⸗ mals daran erinnern wird, welch große Auf⸗ abe die Marſchteilnehmer haben: Ausgewählte ameraden, denen die Ehre zuteil wird, der Bewegung Heiligtum: die Fahnen dem Führer nach Nürnberg bringen zu dürfen! zhe z0rm. ien Fremdenzimmem. - Tel. Dürkheim 564 arfin Ihein zenschaft 5 5 6 4 4 3 hielibeler holz vertäfelt, an den Fenſtern und den Wän⸗ den entlang ziehen ſich kräftige Holzbänke mit ebenſo wuchtigen Tiſchen und Stühlen— alles niſchenartig und ſo recht heimelig eingeteilt. In der Ecke fehlt auch die in die Wand ein⸗ gelaſſene buntbemalte Schwarzwälder Bauern⸗ uhr micht, desgleichen ziert ein großer Kachel⸗ ofen, dieſen ſchlichten und doch ſo ſchönen Raum, der nach der Weſtſeite hin mit einer ſo⸗ genannten Sonnenhalle abſchließt. Farbige Vorhänge im Handbuntdruck aus Münchner Werkſtätten an den vielen Fenſtern ergänzen das gefällige Bild Hieſes Raumes. „Auch der kleine Tagesraum, der etwa 30 bis 55. Jungen Platz bieten kann, iſt zur Hälfte ge⸗ täfelt, während die Decke Malerarbeiten trägt. Er hat eine ganz eigene Note und dient für Schulungszwecke. Eine ſchöne ahe des Führers iſt ſein einziger Schmuck, während das Bild des Reichsſchatzmeiſters Franz Xaver Schwarz im großen Tagesraum hängt. Im Hauptgeſchoß nach Norden hin be⸗ finden ſich weiter die Gaſtküche zum Selbſt⸗ kochen für etwa ſechs Partien, ſauber und weiß getäfelt, ein Schrankraum für Kleider, Sport⸗ kine neue fjeimſtüte der juhend im Schwaezwald Die Iranz · Taver· Schwarz⸗ Jugendherberge am Titiſee Alte Bauernkultur als Vorbild geräte und Torniſter ſowie Waſch⸗ und Abort⸗ anlagen wie im Untergeſchoß. Nach der Süd⸗ ſeite hin liegen zwei Schlafzimmer für Teil⸗ nehmer von Schulungskurſen. Die große Schlafſtätte Das Dachgeſchoß endlich enthält über dem großen Tagesraum einen großen Raum als Schlafſtätte für etwa 40 bis 50 Perſonen und auf der Südſeite vier Schlafräume mit je acht Betten, dabei wieder die Waſchräume und Abortanlagen; ferner zwei weitere Schlaf⸗ räume gegen Norden. Breite Laufgänge, die miteinander durch Treppen verbunden ſind, führen an der Süd⸗ und Oſtſeite des Ober⸗ und Untergeſchoſſes entlang. Sie ermöglichen vor allem bei Brandgefahr die ſichere Rettung der Inſaſſen. So iſt bei dieſem Bau, der Prof. Taack zum Architekten hat, allen Gegebenheiten Rechnung getragen und ein Meiſterſtück entſtanden. Glück⸗ lich fügt ſich die neue Jugendherberge in ihrer ganzen Bauart in ihre Umgebung ein, und bald werden junge frohe Menſchen dieſe ideale Heimſtätte beleben! Die Franz-Xaver-Schwarz-Jugendherberge in Titisee vernicht Aufn.: Franz, Titisee 3 — erdie Weinermte Schweres Hagelunwetter im Breisgau/ Schaden von annähernd 1 Million RM (Eigener Bericht des„Hakenkreuzbanner“) * Freiburg, 20. Aug. Am Mittwochabend ging über die Gemeinden Norſingen und Kirch⸗ hofen ein Unwetter nieder, das innerhalb einer Viertelſtunde einen Schaden anrichtete, deſſen Ausmaße im Augenblick noch gar nicht über⸗ ſehen werden können. Obwohl das Gewitter nur kurze Zeit dauerte, iſt von der Ernte, ſo⸗ weit ſie noch nicht eingebracht war, ſo gut wie nichts mehr vorhanden. Die ülteſten Einwoh⸗ ner erinnern ſich nicht, je ein ähnliches Gewitter erlebt zu haben. Hagelkörner in Form von Eigröße und einem Gewicht von 60 Gramm ſchlugen un⸗ barmherzig die Frucht in den Boden. Viele Landwirte, die zu der Zeit gerade auf den Fel⸗ dern waren, erlitten Beulen und Kopfvenlet⸗ zungen durch den Hagelſchlag. Das Unwet⸗ ter kam von drei Himmelsrichtungen und zwar ſo raſch über die betroffenen Ge⸗ meinden, daß es unmöglich war, etwas vodens 5) moeſchiert ſuch nürnderg Am Sonntag verabſchiedet der Gebietsführer die Abordnung von 55 Mann Die Kundgebung findet um 20.30 Uhr auf dem Schloßplatz der Gauhauptſtadt ſtatt. Der Les Standort Karlsruhe tritt an, um die eilnehmer Badens am Adolf⸗Hitler⸗Marſch zu verabſchieden. Führer der badiſchen Marſch⸗ einheit iſt Bannführer Eſchle. Anbeleuchtetes Langholzfuhrwerk verurſacht ſchweres Anglück Ettlingen, 19. Aug. Ein unbeleuchtetes Langholzfuhrwerk war am Montag gegen 21 Uhr im Malſcher Wald auf der Land⸗ .— Ettlingen—Raſtatt die Urſache eines chweren Verkehrsunfalles. Das Fuhrwerk bog gerade aus einem Seitenweg in die Land⸗ ein, als ein Motorradfahrer aus Frei⸗ burg daherkam, der das in der Dunkelheit plötz⸗ lich auftauchende Verkehrshindernis erſt ge⸗ wahrte, als es ſchon zu ſpät war. Er rannte auf das linke Pferd auf und wurde in das Ge⸗ ſpann hineingeſchleudert. Dabei trug er ſchwere Schnittwunden in ganzen Geſicht davon. Sein Motorrad wurde beſchädigt. Das Pferd, das einen Wert von 1500 RM. hatte, mußte an Ort und Stelle getötet werden. Durch die Ettlinger Sanitätskolonne wurde dem Verletzten, einem Freiburger Studenten, die erſte Hilfe zuteil und dieſer dann ins Krankenhaus nach Karlsruhe verbracht. zum Schutze zu unternehmen. Auffal⸗ lend iſt, daß die Grenze der Kataſtrophe iden⸗ tiſch mit der Dorfgrenze von Norſingen gegen Scherzingen zu verläuft. Am Donnerstagnach⸗ mittag verſammelten ſich die betroffenen Land⸗ wirte, um mit den Ortsgruppenleitern und Vertretern des Reichsnährſtandes den Schaden abzuſchätzen. Die Felder der betroffenen Gemeinden bieten ein troſtloſes Bild. Die Hagelkörner, die nicht, wie üblich, eine runde Form hatten, ſondern ſechseckig waren, haben die zweite Saat Klee uſw. in die Erde hineingeſchlagen. In der Ge⸗ meinde Kirchhofen ſind durch die Naturgewalt ganze Bäume entwurzelt worden. Die Reben ſind teilweiſe ganz kahl geſchlagen und man hat den Eindruck, als ſeien ſie abgefreſſen. Da⸗ bei handelt es ſich nicht nur um die diesjährige Ernte, deren Verluſt zu beklagen iſt, ſondern die Rebberge ſind derart geſchädigt, daß, wenn es überhaupt gelingt, die Reben zu erhalten, mit einem Ertrag vor den nächſten drei Jahren nicht zu rechnen iſt. Die Landwirte waren gegen Hagel nicht ver⸗ ſichert. Am ſchlimmſten wurde die Gemeinde Kirchhofen heimgeſucht, wo das Umwetter Dächer abdeckte, Fenſterſcheiben zertrümmerte und ganze Rebſtöcke vernichtete. Der Ausfall allein an der Weinernte beträgt in Kirchhofen rund RM 270000.—. Hinzu kommt noch, daß der Hagelſchlag das Holz für die nächſtjährigen Rebbogen getroffen hat und zwar ſo ſtark, daß an einem Ausreichen des Holzes im Herbſt nicht zu denken iſt. Wie ſich dieſer indirekte Schaden auf die nächſten Jahre auswirken wird, iſt noch nicht auszudenken. Die Getreideernte war glücklicherweiſe unter Dach, jedoch iſt die Kartoffelernte, die Runkel⸗ rüben⸗, Klee⸗, Gemüſe⸗ und Welſchkornernte ebenfalls vernichtet. So wurde durch das entfeſſelte Toben der Na⸗ turgewalten die Frucht der Arbeit und Mühe eines ganzen Jahres in wenigen Minu⸗ ten vernichtet. Der Wiederaufbau von Tunau Schönau, 19. Aug. Der Wiederaufbau von Tunau ſchreitet planmäßig fort. Die beiden großen e von Stiefvater⸗Stritt⸗ matter und Böhler⸗Lais am Eingang des Dor⸗ fes ſind fertiggeſtellt. Auch die anderen Ge⸗ bäude ſtehen zum größten Teil in den Funda⸗ menten bis zum erſten Stock. Die neuen, ſchmucken und vor allem ſehr geräumigen Bau⸗ 3—55 auf den Beſucher den allerbeſten Eindruck. Das Familiendrama am Bodenſee Reichenau, 20. Aug. Die Leichen der Mutter und der drei übrigen Kinder wurden im Unterſee an der Stelle geländet, wo die Frau mit den Kindern ins Waſſer gegangen iſt. Tetzte badiſche Meldungen Beiſetzung von Hermann Schwer * Villingen, 20. Auguſt. Unter großer An⸗ teilnahme wurde Donnerstag nachmittag Fabri⸗ kant Hermann Schwer zu Grabe getragen. Von den Saba⸗Werken, wo ſeine ſterbliche Hülle aufgebahrt war, geleitete die geſamte Ge⸗ folgſchaft den toten Betriebsführer unter feier⸗ lichen Trauerchorälen zur letzten Ruhe. In der Friedhofkapelle fand für die nächſten Angehöri⸗ geeir und Freunde eine kurze Trauerſfeier ſtatt. Auf dem Gottesacker hatte ſich eine rieſige Men⸗ ſchenmenge verſammelt. Am offenen Grabe ſprachen nach den Gebeten des Geiſtlichen Ober⸗ ingenieur Fricker herzliche Worte des Ab⸗ ſchiedes. Ferner für den Verband der Funk⸗ induſtrie: Moyziſchewitz, der Betriebszellen⸗ obmann Ernſt Baumann, Landrat Müller, als Vertreter des badiſchen Miniſterpräſidenten, Kreisleiter Schneider für die Stadt Villingen, der Kreispropagandaleiter, der Ortsgruppen⸗ leiter, ein Vertreter der Reichsrundfunkkammer, der Bürgermeiſter der Heimatſtadt von Her⸗ mann Schwer: Triberg, der Bürgermeiſter von Meersburg, ein Vertreter der Induſtrie⸗ und Handelskammer, ein Vertreter des Radio⸗Groß⸗ händler⸗Verbandes. Den Brandverletzungen erlegen * Waldshut, 20. Auguſt. Das 17 Monate alte Kind des Schiffſchaukelbeſitzers Schaff⸗ ner, das am Dienstagnachmittag auf dem Feſt⸗ platz der Waldshuter Chilbi durch einen explo⸗ dierenden Benzinkocher ſchwere Brandwunden davongetragen hatte, iſt, trotz aller Bemühungen der Aerzte, im Waldshuter Krankenhaus ver⸗ ſtorben. Die zwei Perſonen, die außerdem ſchwere Brandwunden erlitten hatten, befinden ſich erfreulicherweiſe auf dem Wege der Beſſe⸗ rung. Vierjähriges Kind überfahren *Schopfheim, 20. Auguſt. In Maulburg ſprang ein vierjähriges Kind über die Straße und wurde von einem Laſtwagen überfahren. Das ſchwerverletzte Kind iſt noch an demſelben Abend im Schopfheimer Krankenhaus geſtorben. Sein Vater iſt der Weber Wilhelm Blanſche. Ein Fuchs raubt 35 Hühner * Waldshut, 20. Aug. In dem benach⸗ barten Berwangen richtet zur Zeit Mei⸗ ſter Reinecke unter den Hühnerbeſtänden gro⸗ ßen Schaden an. So wurde einem Bauern in einer Nacht der geſamte Hühnerbeſtand von 35 Stück geraubt. Eine khinderreiche Familie Freiburg i. Br. 20. Aug. Frau Mina Ries ſchenkte dieſer Tage in der Univerſitäts⸗ klinik dem 24. Kinde das Leben. Von den 24 Kindern blieben 16 am Leben, 12 von ihnen ſind heute noch zu Hauf e. Zum Schutze des Bodens Aenderungen des badiſchen Waſſergeſetzes * Karlsruhe, 20. Auguſt. Durch eine in dieſen Tagen als Geſetz ergangene Aenderung des badiſchen Waſſergeſetzes werden neue Mög⸗ lichkeiten geſchaffen, die es erlauben, die Er⸗ kaltel beſe von der Seite der Landes⸗ ultur her beſonders wirkſam zu unterſtützen. Der weſentliche Teil der Aenderungen beſagt, daß künftig Bodenverbeſſerungsgenoſſenſchaften allgemein gebildet werden können, um den Kulturzuſtand des Bodens durch Bearbeiten und Bewirtſchaften zu verbeſſern oder zu er⸗ ſalten. Weiter wird beſtimmt, daß bei Vor⸗ iegen eines dringlichen öffentlichen Intereſſes die Genoſſenſchaft— deren normale Bildung verfahrensgemäß dem der Waſſergenoſſenſchaf⸗ ten angeglichen wurde— trotz Ablehnung des Antrages nach Anhörung des Reichsnähr⸗ ſtandes /Landesbauernſchaft Baden durch An⸗ ordnung des Finanz⸗ und Wirtſchaftsminiſters ebildet werden kann. Die Bedeutung dieſer enderung liegt darin, daß die Vorausſetzung der Bildung einer Bodenverbeſſerungsgenoſſen⸗ ſchaft nicht mehr das Vorhandenſein von Oed⸗ und Unland iſt, ſondern für Flächen, die bereits landwirtſchaftlich genutzt werden, deren Be⸗ wirtſchaftung aber zu wünſchen übrig läßt, eine Bodenverbeſſerungsgenoſſenſchaft gebildet wer⸗ den kann, unter Umſtänden auch gegen den Willen aller Beteiligten, wenn der Staat ein öffentliches Intereſſe für gegeben ält. ertrischend unci gesund Edinger Nachrichten Gartenfeſt. Am Samstag, 22. Auguſt, veran⸗ ſtalten die NS/DAP und Gemeinde Edingen im Garten der Schloßwirtſchaft⸗ in Edingen, um 20 Uhr, ein Gartenfeſt, bei dem u. a. die Preis⸗ verteilung an die Sieger des Kinderballonwett⸗ bewerbs am NS-⸗Volksfeſt vorgenommen wird. Der durch die ſchlechte Witterung am NS⸗ Volksfeſt ausgefallene Hammeltanz wird am ge⸗ nannten Tage, um 21.30 Uhr, durchgeführt. Die am NS⸗Volksfeſt für den Hammeltanz gelöſten Kontrollkarten haben ſelbſtverſtändlich ihre Gül⸗ tigkeit. Keiner laſſe ſich die Gelegenheit ent⸗ gehen, dieſes Gartenfeſt zu beſuchen und für 20 Pf. einen Hammel mit nach Hauſe zu nehmen. Märkte des Obſt⸗ und Gemüſe⸗Großmarktes Weinheim Brombeeren 24 bis 25; Pfirſiche 14 bis 33; Zwetſchgen 9 bis 19; Birnen 6 bis 20, Wil⸗ iams Chriſt 10 bis 18, Dopp. Philipps 8 bis 12, Kongreß 8 bis 15; Aepfel 7 bis 18; Toma⸗ ten 11 bis 18; Bohnen, 1. Sorte 5 bis 9, 2. Sorte 3 bis 4 Pg. Zwetſchgen und Pfirſiche werden nur noch Vormittags angenommen.— Anfuhr 500 Zentner. Nachfrage gut. Nächſte Verſteigerung heute, 14 Uhr. —.————8,ʃ.——— Mannheim die bunte Seite Vom„Bettlerblatt“ zum„Optimiſtenorgan“ Der welt ſeltjamjte Zeitungen: 50 Jahre Internationales Zeitungsmuſeum/ Die Geiſterzeitung von Aachen Das weltberühmte Internationale Zeitungs⸗ muſeum in Aachen begeht in dieſem Jahre das Jubiläum ſeines 50jähr. Beſtehens. Es enthält unter ſeinen 150 000 Einzelſtücken faſt alle Zei⸗ tungen, Zeitſchriften und Flugblätter, die jem als auf dem Erdenrund gedruckt wurden. Das heute unter Leitung von Prof. Hermann ſtehende Zeitungsmuſeum wurde im Jahre 1886 von Oskar von Forckenbeck gegründet. Schon um die Mitte des vergangenen Jahrhunderts hat ſein Schöpfer mit der Sammlung von Blät⸗ tern aus aller Welt begonnen. Im Laufe der Zeit ſchwoll dann die Papierflut im Hauſe Forckenbecks dermaßen an, daß man ſich zur Gründung eines eigenen Zeitungsmuſeums ent⸗ ſchließen mußte. Es ſtellt heute die vollſtändigſte und intereſſanteſte Sammlung von Preſſe⸗Er⸗ zeugniſſen in der ganzen Welt dar und enthält ungewöhnlich originelle und ſeltſame Stücke. An ihrer Spitze marſchiert wohl die„Geiſter⸗ zeitung von Aachen“, ein ſpiritiſtiſches Organ, bei dem man— weiß auf ſchwarz gedruckt— 0 vom Anſehen allein das Gruſeln lernen ann. Die größte und die kleinſte Zeitung Ein ſehr ungleiches Geſchwiſterpaar ſind ſicherlich die gleichfalls in dem Muſeum vertre⸗ tene größte und kleinſte Zeitung der Welt. Erſtere trägt den ſtolzen Titel„Conſtellation“, iſt in Billardformat gehalten, nicht weniger als 3 Meter hoch und 2 Meter breit und erſchien im Jahre 1859 in Neuyork anläßlich des amerikani⸗ ſchen Unabhängigkeitstages. Ihr gegenüber wirkt die im Jahre 1887 in Guardelajara her⸗ ausgekommene kleinſte Zeitung der Welt,„El Telegrame“ von nur 25 Zentimeter Höhe bei 11 Zentimeter Breite wie eine Spezialausgabe für Liliputaner. Sie hat etwa 200mal auf ihrer rieſenhaften Konkurrentin Platz. In der chileniſchen Stadt Reconquiſta ſchei⸗ tert ein rühriger Buchhändler ſeit 33 Jahren immer wieder mit dem Verſuch, eine Zeitung herauszugeben. Die erſte Nummer von„El Pro⸗ greſo“ erſchien bereits im Jahre 1902, worauf ihr Verleger Konkurs machte. Erſt 1913 erblickte die zweite Ausgabe das Licht der Oeffentlich⸗ keit, wurde jedoch beſchlagnahmt. In den Jah⸗ ren 1924 und 1935 endlich erſchienen die dritte und vierte Nummer, doch fand beidemale die Bevölkerung an dem Blatt kein Gefallen. Und im hohen Norden gibt es ſogar eine Zeitung, deren Herausgeber zugleich Verleger, Redakteur, Setzer, Drucker und Zeitungsjunge in einer Perſon iſt. Ueber Hunderte von Kilometern hin⸗ weg vertreibt er ſelbſt ſein Blatt auf Hunde⸗ ſchlitten an Pelzjäger und Eskimos. Ein Blatt in 20 Sprachen Anläßlich eines ungeheuren Vulkanausbruches auf einer Inſel im Indiſchen Ozean am 2 Auguſt 1883 erſchien in einer einzigen Nummer, jedoch in 20 Sprachen, eine nach dem feuer⸗ ſpeienden Berg benannte Kataſtrophenzeitung „Krakatau“, in der die ganze Welt zur Hilfe⸗ leiſtung für die Opfer des verheerenden Natur⸗ ereigniſſes aufgefordert wurde. Durch eine 30 Meter hohe Flutwelle waren damals in der Sundaſtraße 35 000, Menſchenleben und Tau⸗ ſende von Häuſern vernichtet worden. Auch zahlreiche handgeſchriebene Zeitungen finden ſich in dem Aachener Zeitungsmuſeum. Es ſeien hier nur der„Beobachter am Mathias⸗ ſtrom“, eine für die deutſchen Siedler in Braſi⸗ lien beſtimmte Urwaldzeitung vom Jahre 1852, und die„Hohnacker Neueſten Nachrichten„die erſte deutſche Schützengrabenzeitung des Welt⸗ krieges, erwähnt. Dieſer folgten ſpäter noch viele weitere Krieszeitungen, von denen die „Liller“ bald große Verbreitung und eine ge⸗ wiſſe Berühmtheit erlangte. Chefredakteur mit„Branchenkenntnis“ Wer hält es ſchließlich für möglich, daß in Paris ſogar die— Bettler ihr eigenes Preſſe⸗ organ haben? Es führt den Titel„Journal de Medingots“ und wird von einem ehemaligen Notariatsbeamten geleitet, den Trunkſucht an den Bettelſtab gebracht hat. Vormittags wirkt dieſer als„Hauptſchriftleiter“, nachmittags aber geht er als Bettler an irgendeiner Straßenecke ſeinem eigentlichen Gewerbe nach. In wohlge⸗ ſetzten Leitartikeln werden im„Journal de Me⸗ dingots“ alle„Standesfragen“ der edlen Bettler⸗ zunft erörtert, während im Inſeratenteil die kurioſeſten„Stellenangebote“ zu finden ſind. Es wird darin bekanntgegeben, wenn etwa irgend⸗ wo in Frankreich ein Bettlerſtand frei geworden iſt oder ein Schnorrer ſich mit einem anderen zwecks gemeinſchaftlichen„Geſchäftsbetriebes“ zuſammenzuſchließen wünſcht. Sogar Mindeſt⸗ einnahmen von 4 Reichsmark am Tag nach deutſchem Gelde werden in dieſen Anzeigen garantiert. Dementſprechend iſt auch der Kauf⸗ preis für Bettelſtände oft ziemlich hoch. Das merkwürdige Blatt wird in Frankreich geleſen und ſetzt ſich in ſeinem„offiziellen Teil“ nach⸗ drücklichſt für die Fernhaltung„berufsfremder Elemente“ und die Unterdrückung unlauteren Wettbewerbs ein. Nur durch die roſenrote Brille In Budapeſt wurde kürzlich ein Optimiſten⸗ Klub gegründet, der heute bereits 300 Mitglie⸗ der zählt und ſogar eine eigene Zeitung beſitzen ſoll. Es wird darin alles von den Leſern fern⸗ gehalten, was dazu geeignet iſt, ihnen die Freude am Leben zu vergällen. Selbſt Morde, Ueberfälle und Verkehrskataſtrophen werden in den„roſigſten“ Farben geſchildert. Darüber hin⸗ aus enthält das Blatt auch Anregungen, wie man ſein Daſein möglichſt glücklich geſtalten kann. Bekanntlich wird auch für den reichſten Mann der Welt, John D. Rockefeller, der erſt kürzlich das 97. Geburtsfeſt feiern konnte, eine derartige Optimiſtenzeitung in Geſtalt eines großen amerikaniſchen Blattes gedruckt, in dem alles weggelaſſen iſt, was dem Petroleumtönig die Laune verderben könnte. In der Wattenſchmiede von pPorneo Mit Schwert, Blasrohr und Pfeil im wilden Arwald Seitdem die Kopfjägerei verboten iſt und die Kämpfe zwiſchen den einzelnen Kampongs (Dörfer) nicht mehr„ſtattfinden“, haben die mörderiſchen Waffen der Eingeborenen eigent⸗ lich ihren Zauber verloren. Und da es außer einer ziemlich ſcheuen, kleineren Wildkatze kein reißendes Großwild auf Borneo gibt, könnte man den Urwald der Südſee⸗Inſel faſt harm⸗ los⸗idylliſch nennen. Man muß nur eine Kobra von einem Lianenzweig unterſcheiden können! Die Eingeborenen kommen daher mit einem Arbeitsgang wird dieſes Schwert geſchmiedet, bis es in Gewicht, Stärke und Schärfe der Hand des Beſitzers angepaßt iſt. Ebenſo lange verwendet der Dajak ſeine Zeit auf die Herſtel⸗ lung des Griffes, der aus Teer, Harz, Baſt und Rotangfaſern angeklebt wird. Ein mör⸗ deriſches Inſtrument iſt dann ſolch ein Man⸗ dau in der Hand des Kriegers. Früher ſchlu⸗ en ſich die Eingeborenen damit gegenſeitig die öpfe ab, heute ſchlagen ſie nur das Wild. Noch vielfache Verwendung findet dieſes Kurz vor der Aufinahme Der Kameramann beim„Maßnehmen“ im Filmatelier. Minimum von Waffen aus. Sie haben nur drei: den Mandau lein Schwert), den Speer und das Blasrohr mit den Giftpfeilen. Das alles ſtellt der Dajak und Punan ſelbſt her. Er könnte ein Meiſter dieſer Waffenfabrika⸗ tion genannt werden. Das Schwert zum Köpfen Der Mandau iſt ein halblanges, gedrungenes Schwert und wird aus dem an der Küſte ein⸗ Eiſen geſchmiedet. Bambusrohre bilden den Blaſebalg, während ein geſchickt behauener Stein als Amboß dient. In langem „Edelweiß! und„Schwarzer diamant“ Als die Galapagos⸗Inſeln einmal in aller Munde waren, dachte ein Herſteller von Zigar⸗ ren gerade in ſeinem Büro darüber nach, wie er die neue Zigarre mit beſonders hellem Deckblatt u zehn Pfennig das Stück benennen ſollte, und kam er auf:„Galapagos“. Man geht alſo in den Laden und verlangt eine Galapagos. Auch der Kaiſer Heinrich iſt„in aller Munde“, könnte man ſagen, nicht erſt ſeit der Feierlich⸗ keiten, ſondern ſeitdem es eine Zigarre gibt namens„Kaiſer Heinrich“. Jedem Deutſchen feinen Kaiſer Heinrich mitten ins Geſicht! Die armen Zigarrenherſteller: woher ſollen ſie die vielen Namen nehmen, die ſie für ihre Zigarren brauchen?!— Man kann eine Zigarre doch nicht einfach„Braune Vier“ oder„Helle Acht“ nennen. O nein, das kann man nicht, denn wir Deutſche ſind doch Gebildete, tief Ge⸗ bildete, wir müſſen zeigen, was wir in der Schule gelernt haben! Ein Stumpen darf nicht „Knüppel grün“ heißen, ſondern muß ins Reich der Bildung gezerrt und„Bgdraſil“ bezeichnet werden, als handle es ſich um rauchbare Wur⸗ zeln der Welteſche. Das Als⸗Ob, woraus Vai⸗ hinger eine ganze Philoſophie zog, iſt in der Zigarrenwelt der Tauſendſaſſa, da gibt es „Fliegende Holländer“, als ob ſie aus Bayreuth ſtammten,„Sans ſouci“, als ob ſie nichts koſte⸗ ten, und Aehnliches. Den Gipfel aber... Den Gipfel bilden die Nanen der Wirt⸗ ſchafts und Schönheitsmittel. In der Tat gibt es eine Ofenſchwänze namens„Edelweiß“. Du kannſt auch Seife handeln, die heißt:„Ratten⸗ fänger von Hameln“. Daneben ſiehſt du ein Raſierzeug namens:„Barbaroſſa Ideal“.(Of⸗ fenbar für Pirs beſonders dicht wuchernde Ge⸗ ſichtsfilze.) Die Schuhwichſe glänzt als„ſchwar⸗ zer Diamant“, und das Rollenpapier flüſtert: „Aphrodite“. Ach, träufelt mir„Rheingold“ ins Haar!(So heißt ein Haarwuchsmittel.) Laß mich„Thule“ nippen!(Angeblich dem Nektar ähnliches Fruchtgebräu.) Stellt auf den Tiſch die duftenden„Reſeden“(parfümierte Zahnſtocher), die große Tube„Schwanengruß“ ſchraubt auf(Zahnpuge) und laßt uns von der„Bildung“ reden(deutſches Wort im Aus⸗ verkauf!) Im Ernſt: wir ſind offenbar allzu gebildet, um unſrer Hände Werk einfach und ſachlich zu benennen. Es genügt uns nicht, eine Zigarre zu zehn in den Mund zu nehmen, es muß die ganze Inſelwelt von Galapagos mit. Wir ge⸗ nieren uns, einen Regenmantel anzuziehen, der nicht mindeſtens„Klingſors Bannhaut“ heißt. Und doch wäre es recht einfach, dieſen Schwel⸗ gereien im Bildungsſchatz den Rücken zu keh⸗ ren und Fritze Müllers neue zehn Pfennig⸗Zi⸗ garre zu nennen:„Müller zehn“. Jedes Er⸗ zeugnis könnte durch den Namen des Herſtellers oder Erfinders, behängt mit irgendwelchem Su⸗ perlativ, zweckmäßig gekennzeichnet werden,— aber etwas ſo Einfaches unter Gebildeten durch⸗ zuſetzen, fällt natürlich ungemein ſchwer! Wozu hat man ſchließlich die Bildung?— Zum Prot⸗ zen, vaſtehſte?1 Möbius. Aufn.: Tobis-Rota Schwert: als Axt, dem die gewaltigſten Ur⸗ waldrieſen als Säge und Hobel. Je⸗ der Hausbau, jeder Prau(Einbaum) und jede Götzenfigur entſteht mit Hilfe dieſes Univer⸗ ſalſchwertes. Aus den kleinen Eiſenteilen werden die ſcharfen Speerſpitzen und die kleinen, am Mandau befeſtigten„Taſchenmeſſer“ geſchmie⸗ det. Mit dem Speer ſticht man die Fiſche, er⸗ legt man das Wild wo der Mandau zu lang⸗ ſam iſt oder das Blasrohr mit ſeinen Gift⸗ pfeilen keinen Weg findet. „Kriegsinduſtrie“ auf Borneo „Die 5 des Blasrohrs und der Gift⸗ pfeile iſt wohl das intereſſanteſte Kapitel der Waffenfabrikation auf Borneo. Für das Blasrohr wird das durch ſeine Härte hervor⸗ ſtechende Blutholz verwendet, ein dicker Holz⸗ ſtamm von 30 bis 40 Zentimeter Stärke und ebenfalls 2 Meter Länge. Dieſer. Stamm wird in 3 Meter Höhe an einen Baum an⸗ gebunden und unter ſeinem Ende im Geüäſt ein Hochſtand errichtet. Dort kauert ſich der Dajak hin und ſetzt den Bohrer an, deſſen Ende nun zur Erde hinabhängt. Von unten nach oben bohrt er jetzt den Laufkanal durch das Blutrohr. Möglicherweiſe wäre dieſe Arbeit von oben nach unten oder waagerecht leichter und weniger mühſelig. Aber der Ein⸗ geborene tut nichts ohne zwingenden Grund. Würde er von oben nach unten bohren, dann müßte er jede Weile die ausgebohrten Faſern und Späne aus dem Rohr entfernen; ſo fallen ſie allein zu Boden. Iſt er endlich durch das Blutholz hindurch, wird der Stamm ſo lange mit dem Mandau und dem Meſſer bearbeitet, bis aus den 40 Zentimeter Dicke nur noch etwa 5 Zentimeter geblieben ſind. Das 2 Meter lange Blasrohr iſt fertig. Die Pfeile ſchnitzt der Dajak wieder aus Bambus und heftet an das ſtumpfe Ende einen Pfropfen aus Kork⸗ rinde, der genau die Blasrohröffnung ver⸗ ſchließt. Mit einem einzigen kräftigen Lun⸗ genſtroß puſtet er dann ſeinen Pfeil auf das Opfer. Intereſſant iſt, daß er das faſt ge⸗ wehrſchwere Blasrohr nur mit einer Hand direkt am Mund feſthält, während die andere die Lippen auf das Mundſtück preßt. Der furchtbare Giftpfeil Trotzdem trifft der Dajak auf 40 Meter einen kleinen Vogel, bis auf 60-Meter⸗jedes größere Weltbild(W0 Mit Farbtopf und Pinsel über London Ein Londoner Anstreicher in lüftiger Höhe bei der Arbeit an einem Neubau. Tier. Welche Gewalt und Durchſchlagskraft ſolch ein Pfeil beſitzt, ergab ein Verſuch; auf 10 Meter wurde eine 15 Millimeter ſtarke Konſervenbüchſe glatt durchgeſchoſſen! Die Pfeile ſind alle vergiftet. Die Zuberei⸗ tung des Pfeilgiftes iſt ein ſorgſam. gehütetes Familien⸗ und Dorfgeheimnis. Nur die Män⸗ ner kennen das Rezept; im übrigen wird nur des Nachts und außerhalb des Dorfes Giſt gemiſcht. Zumeiſt wird eine ſelten vorkom⸗ mende Wurzel, Siri⸗Speichel und— Kobra⸗ Ei verwendet. Das Gift beſitzt dadurch die igenſchaft, nicht im Blut, ſondern nur in der Muskulatur des Opfers zu wirken. In kür⸗ 7 Zeit tritt der Tod durch Herzmuskel⸗ lähmung ein. So können die Eingeborenen ohne Gefahr ihre Jagdbeute verzehren. Die Pfeile werden, jedes in ein dickes Palmblatt ewickelt, ſorgfältig im Köcher aufbewahrt, enn ſo gut ſich auch der Dajak auf Giſt⸗ miſcherei verſteht, ein Gegenmittel hat er nicht gefunden. Es kommt gar nicht ſelten vor, daß ſich einer ſelbſt verletzt und dann jämmerlich zugrunde gehen muß. eene marceau Devettes Auterſtehung Komödie der Irrungen um einen Toten Herr Marceau Devette hatte ein kleines Kafſee in der Nähe des Alten Tores in Vitry⸗le⸗Fran⸗ Es führte den ſchönen Namen„Rendez⸗vous de Pro⸗ cois, einer franzöſiſchen Kleinſtadt. meneurs“, aber leider trafen ſich nur ſehr we⸗ nig Gäſte hier, ſo daß Herr Devette in aller Stille ſein Unternehmen verkaufte und mit ſei⸗ ner Frau und ſeinem Neffen nach Paris über⸗ ſiedelte. Nicht einmal der Vater des Herrn De⸗ vette, Inſaſſe eines Altersheimes in Vitry, er⸗ fuhr von dieſen Veränderungen. Während Frau Devette eine Stellung als Hausmeiſterin in der Rue de Mentilmontant fand, trat ihr Mann bald in die Autofabrik Hil⸗ lancourt ein. So weit wäre ahſo alles in Ord⸗ nung geweſen, wenn nicht plötzlich eine Komödie der Irrungen eingeſetzt hätte, die die Gemüter in höchſte Wallung brachte. Während nämlich das Ehepaar Devette in Paris ein friedliches Leben führte, wurde Marceau Devette in ſeiner Heimatſtadt Vitry feierlich— begraben. Man zog eine Leiche aus der Marne und identift⸗ zierte ſie ſehr ſchnell als die des wackeren Kaffee⸗ hausbeſitzers Devette(von dem ja niemäand wußte, daß er ſein Unternehmen vertauft hatte). Die letzten Zweifel der Behörden beſeitigte der alte Vater, der angeſichts des Leichnams mit Beſtimmtheit erklärte, der Mann ſei ſein Sohn, den vermutlich der Gram über das ſchlecht⸗ gehende Geſchäft in den Tod getrieben habe. Der alte Herr legte Trauerkleider an, die halhe Stadt beteiligte ſich an dem Trauerzug und vor dem Familiengrab ſangen die alten Stammtiſch⸗ brüder einen ergreifenden Chor, während der Hauptleidtragende nach dem Vater, ein alter Bekannter, verſicherte, er habe ſeinen liebſten Freund verloren. Man wunderte ſich zwar, daß die Frau des Verſchiedenen nicht zugegen war, aber bald war der traurige Fall wieder vergeſ⸗ ſen und das Leben in dem Städtchen ging ſei⸗ nen geregelten Lauf. Vor kurzem aber ſchrieb nun Marceau De⸗ vette aus Paris an den Bürgermeiſter von Vitry⸗le⸗Francois, da er im Zuſammenhang mit dem Verkauf des Kaffees noch verſchiedene For⸗ malitäten zu erledigen hatte. Zu ſeinem Erſtau⸗ nen erhielt er poſtwendend den folgenden amt⸗ lichen Brief:„Da Sie laut Polizeibericht am 11. Mai dieſes Jahres verſtorben ſind, kann in dieſer Angelegenheit nicht mehr mit Ihnen ver⸗ handelt werden.“ Da gingen dem wackeren Mann, der von ſeinem„Tode“ nicht die geringſte Ahnung hatte, denn doch die Augen über. Er ſetzte ſich, begleitet von ſeiner Frau, in den Zug, um den Irrtum der Behörde in Vitry⸗le⸗Fran⸗ oois perſönlich zu berichtigen. Die ganze Stadt ſtand ſtaunend am Bahnhof, um das Wunder einer Totenauferſtehung mitzuerleben. Die Be⸗ hörden mußten ſich nach genauer Unterſuchung überzeugen, daß hier ein Irrtum vorlag. Man hatte zweiſellos einen unbekannten Doppelgän⸗ ger im Familiengrab der Devettes beſtattet, Marceau Devette wurde alſo in den Akten wie⸗ der„lebendig“, das Gericht hat nunmehr die Exhumierung der am 11. Mai beſtatteten Leiche des Selbſtmörders angeordnet. um das Rätſel vollends löſen zu können.»' n ein heſteht Herr Devette ſenior darauf, ſeine Tranerkleider anzubehalten. Bei der Eröf Heſondte in eine euſche 9 ſhaftlichen Bezie werde. Vinou am weiteren erroriſtenpr. Fhört. Er machte Vorgeſchichte der lit ſeiner Grup ſcher Poſe und! hiach Im weſe ſogen die Feſtſtel aufe des Sinon nal auch Moiſ der Anklageſchrif aner fremden S Gichhaltigkeit d ncht gerade belr⸗ führungen herau den berüchtigten ch iſt, der früh⸗ und Propaganda muniſtiſchen Par ve. pet s Der Chefredak ros“ iſt in lete noch am gle fbenten Giral bden Chefredakter benugtuung Idreundſchaf uffiſcher S. feinem Eintreffe wie den Fron beſucht. Eine Mitteili beſagt, daß bei ſchwere Kämpfe heiden Seiten ſe ſhwere Artillerie wmliſtiſchen Strei rorden. Dabei polreiche Geſch ſewie Munition begner habe ein Lerwundeten zu— befangene gemo Offiziere. Paolino ſio Wie Reuter a iner Meldung hideg der ſpaniſe bun in Mar keren ſeiner Lan worden. Als Boxer hat Kfolgreiche Lauf um iſt Paolino Ang angetreten. heinem Falle g hen zu erzielen. ö bütees Ein Eiſen HGalle a ARiee Preſſeſtelle d. S. teilt m. Uhr wurde auf —— Gütergl haftwagen einer kinem Güterzug Schranke war nic Fahrern des Kra dber andere leicht wurden ſofort de heführt. Von der on denen 15 Krand gerieten. neſichtlich länge nenverkehr wird ken. Die Unterſu nheim „Hakenkreuzbanner“ 21. Auguſt 1936 Ein Deutſches Haus in Pretorin Pretorin, 20. Aug. n Pretoria gab der ſüdafrikaniſche Mi⸗ robler dem deutſchen Geſandten eine im April 1915 bei den Kämpfen gelangte deutſche Fahne zurück. Die mmt aus Klippdamm. Kapitän Fry⸗ e ſich auf den Hinweis des Miniſters, be bereiterklärt. Der deutſche Geſandte übernahm die Fahne mit Worten des ür die freundſchaftliche Geſte. r Eröffnung des Neubaues gab der im einer Anſprache der Hoffnung Aus⸗ das neue Deutſche Haus der Erhal⸗ weiteren Feſtigung der Freundſchaft Deutſchland und Südafrika dienen Miniſter Grobler, der ſich in ſeiner ing zu der deutſchen Abſtammung ſei⸗ ahren bekannte, feierte den Anteil des —— Weltbüld(10 ſeue Deutſche Haus dem Ausbau der freund⸗ * Beziehungen beider Länder dienen zhe bei der Ard Sinowem im verhör Moskau, 20. Aug. limeter ſtar weiteren Verlauf der Vormittagsſitzung erroriſtenprozeß wurde Sinowjew ver⸗ Er machte ausführliche Ausſagen über die geſchichte der„gegenrevolutionären“ Tätig⸗ Nur die Män⸗ lit ſeiner Gruppe, wobei er oft mit theatra⸗ igen wird nut licher Ppoſe und häufig zum Publikum gewandt, — Fach, Im weſentlichen beſtätigten ſeine Aus⸗ ſelten vorkom⸗ gen die Feſtſtellungen der Anklageſchrift. Im oſſen! Die Zuberei zſam gehütete ndiiche beſte Südafeinns eſtafrika in die Hände des Kapitäns e Fahne Deutſchland gehöre, ſofort zur tums am Aufbau Südafrikas und gab itig der Hoffnung Ausdruck, daß das 43 badunß e des Sinowjew⸗Verhörs kam zum erſten⸗ ern nur in der nal auch Moiſſe Lurje zu Wort, der nach rken. In kür⸗ er Anklageſchrift Terrorakte auf Veranlaſſung h Herzmuskel- aner fremden Stelle geplant haben ſoll. Die Eingeborenen Süchhaltigkeit dieſer Anklage wurde dadurch 5 gerade bekräftigt, daß ſich bei ſeinen Aus⸗ 5 auſbewe ungen herausſtellte, daß Moiſſe Lurje. mit iark auf Gift⸗ berüchtigten Emil Alexander iden⸗ el hat er ni iſt, der früher die Abteilung für Agitation ſelten vor, d Propaganda im Zentralausſchuß der Kom⸗ humiſtiſchen Partei in Deutſchland leitete! nn jämmerli die prawda“ in Madeid ferſtehung mnnn inen Toten nkleines Kaffee Vitry⸗le⸗Fra idt. Es führ vous de Pr Der Chefredakteur der Moskauer Zeitung awda“ iſt in Madrid eingetroffen. Er ſtat⸗ ch am gleichen Tage dem Miniſterprä⸗ n Giral einen Beſuch ab. Giral ſprach Chefredakteur Koldzow gegenüber ſeine ugtuung über die zahlreichen noſchaftsbeweiſe von ſowjet⸗ ch Paris un ffiſcher Seite aus. Koldzow hat vor d Vin* Frontabſchnitt Saragoſſa—Hueſca Eine Mitteilung des Kriegsminiſteriums ügt, daß bei Naval⸗Peral am Mittwoch ere Kämpfe ſtattgefunden hätten. Auf ſhwere Artillerie eingeſetzt worden. Die natio⸗ Aliſtiſchen Streitkräfte ſeien zurückgeſchlagen vorden. Dabei ſeien den Regierungstruppen khlreiche Geſchütze und Maſchinengewehre, ſbwie Munition in die Hände gefallen. Gegner habe eine große Zahl von Toten und vundeten zurückgelaſſen. Ferner ſeien 46 efangene gemacht worden, darunter zwei ffiziere. Paolino ſtandrechtlich erſchoſſen London, 20. Aug. Wie Reuter aus Madrid meldet, iſt nach Meldung der Rundfunkſtation Ponte⸗ a der ſpaniſche Boxer Paolino Uzcu⸗ in Madrid zuſammen mit meh⸗ ſeiner Landsleute ſtandrechtlich erſchoſſen den. Als Boxer hat Paolino eine außerordentlich olgreiche Laufbahn hinter ſich. Unter ande⸗ ein friedliches evette in ſein egraben. Ma e und identif vackeren Kaffe n ja niems ater, ein alt ſeinen liebſt angetreten. Zweimal verlor Paolino und nem Falle gelang es ihm, ein Unentſchie⸗ n zu erzielen. 5 büterwagen in Flammen Ein Eiſenbahnunglück bei Zerbſt Halle a. d.., 20. Aug.(HB⸗Funk.) Die Preſſeſtelle der Reichsbahndirektion Halle S. teilt mit: Am 20. Auguſt gegen.20 Uhr wurde auf der Bahnſtrecke Güſten⸗Belzig wiſchen Güterglück und Lindau i. A. ein Laſt⸗ wagen einer Firma in Deſſau⸗Roßlau von im Güterzug erfaßt und zertrümmert. Die Schranke war nicht geſchloſſen. Von den beiden Fahvern des Kraftwagens wurde einer ſchwer, andere leichter verletzt. Die Verunglückten den ſofort dem Krankenhaus in Zerbſt zu⸗ rt. Von dem Zuge entgleiſten 20 Wagen, denen 15 mit Kraftwagen beladene in gerieten. Beide Hauptgleiſe ſind vor⸗ ich längere Zeit geſperrt. Der Perſo⸗ hr wird durch Umſteigen aufrechterhal⸗ Die Unterſuchung iſt eingeleitet. 3 Marceau De⸗ germeiſter von immenhang mit erſchiedene For⸗ ſeinem Erſta⸗ folgenden am lizeibericht am n ſind, kann in mit Ihnen ver⸗ dem wacker cht die gerinaſte ugen über. Er au, in den Zug, Vitry⸗le⸗Fran⸗ ie ganze Sta n das Wund leben. Die Be⸗ r Unterſuchu vorlag. Man ten Doppelgä den Akten wi t nunmehr d ſtatteten Leie um das Rät ——* neſte e Tuanerkle n Seiten ſei neben der Flugwaffe auch iſt Paolino dreimal gegen Max Schme⸗ 2 AAs„Maprip, 20, Aug. lem Eintreffen in Madrid Barcelona, ſo⸗ Der etiwas am Markt. Einige Partien lessestädte als Schaufenster deutscher Industrie Im Wetttampf mit den übrigen Induſtrie⸗ ſtaaten der Erde und im Bemühen um die Stei⸗ gerung unſerer Ausfuhr ſind die internationalen Meſſen unſere beſten Propagandamittel. Leipzig und Königsberg ſind zu Schauſenſtern unſerer nationalen Induſtrien geworden. Meſſen und Märkte ſind heute genan noch ſo wie einſt im Mittelalter wirtſchaftliche Ein⸗ kaufsgelegenheiten, die für den geſamten Han⸗ del und Wandel von größter Bedeutung ſind. Waren⸗ und Viehmärkte, Meſſerummel, Jahr⸗ markt und Verkaufsſtand des„wahren Jakobs“, alle gehen auf eine ähnliche Verkaufsveranſtal⸗ tung zurück, wie ſie im mittelalterlichen Deutſch⸗ land gang und gäbe war. Meſſen als Wirtſchaftsſpiegel Die in gewiſſen Zeitabſtänden gleichmäßig wiederkehrenden Meſſen waren für den geſam⸗ ten Warenaustauſch und ⸗handel ſo wichtig, daß die Kaufleute ihre Wechſel ſtets auf be⸗ ſtimmte Meſſen zu ziehen pflegten, ſowie die Vorräte an fertigen Waren oder ſeltenen Er⸗ zeugniſſen fremder Länder immer im Hinblick 5 die nächſtfolgende Verkaufsmeſſe anwachſen ießen. Der Austauſch von Nachrichten und Erfah⸗ rungen, das Auffinden neuer Abnehmer oder Lieferanten, das Kredit⸗ und Geldwechſelgeſchäft waren die Geſchäfisvorfälle auf den Meſſen. Dieſer wirtſchaftliche Aufgaben⸗ kreis hat 15 auch bis heu ändert, wohl wechſelten Handelsſitten und Ver⸗ kehrsgepflogenheiten, die eigens zur Abſatzfin⸗ dung oder Auftragserteilung veranſtalteten Meſſen und Märkte haben an Bedeutung eher zu⸗ als abgenommen. Nur über einen grundſätzlichen Unterſchied gegen früher müſſen wir uns klar ſein, unſere großen Meſſen ſind heute Muſter meſſen, d. h. die angebotene Ware iſt meiſt nur in geringer Menge oder Zahl vorhanden. Früher verfrach⸗ tete ein Kaufmann ſeinen geſamten Beſtand an Waren zur Meſſe, um ihn an Ort und Stelle abzuſetzen, während heute an Hand von vorge⸗ zeigten Muſtern und Proben Beſtellungen auf⸗ gegeben werden. Der iese ome zahi⸗ reicher Firmen hängt ausſchließlich vom guten .— den auf der Meſſe, d. h. umfangreichen Auftragseingang ab.. Es iſt verſtändlich, daß die Ausſteller ſich bemü ihre Läger zu entlaſten, daneben aber auch mit Neuheiten au die der kommenden uen Au warten, oͤste rreichs Ausfuhr nach Deutschlano eute nur wenig ge⸗ en, ihre bereits gut eingeführten Ar⸗ tikel in gefälliger Aufmachung zu bringen, um Beſchäftigung im Deutschlanos AusfUHr noch Osterreich Gerade die Neuanfertigungen machen zumeiſt 75 Viertel der geſamten vergebenen Aufträge aus. Leipzig erſte internationale Meſſe Von beſonderer Bedeutung ſind die weit über den nationalen Rahmen hinaus bekannten internationalen Meſſen, deren wichtigſte wohl die 5 Meſſe(30. Auguſt bis 3. Septem⸗ ber 1936) iſt. Für die Oſtſeeſtaaten iſt vor allem die Deutſche Oſtmeſſe in Königsberg(23. Auguſt bis 26. Auguſt 1936) weſentlich, während die Wiener Meſſe(6. September bis 10. September 1936) das Zentrum des ſüdoſteuropäiſchen Wirtſchaftsraumes darſtellt. Die Leipziger Meſſe war bis 1914 die einzige internationale Meſſe, ſie hat vor allen anderen Plätzen das Verdienſt, deutſche Waren in der Welt bekannt gemacht zu haben. Sie wurde vor dem Krieg zum Schrittmacher der deutſchen Ex⸗ portinduſtrie und hat dazu beigetragen, daß das einſt vom Ausland als enn ſchaffene„Made in Germany“ zum Güte⸗ zeichen deutſcher Waren wurde. In der Erkenntnis der ausfuhrfördernden Bedeutung einer internationalen Meſſe Kie en nach 1918 die Staaten daran. eigene eſfen aufzuziehen, deren„Internationalität“ aber —5 nur in der Herkunft der ausgeſtellten Waren, nicht war. Schritt für Schritt hat ſich Leipzig, das ja — im Gegenſatz zu allen Konkurrenten— „Schaufenſter unſerer einheimiſchen In⸗ buſtrie“ geblieben iſt, ſeine Bedeutung⸗wenig⸗ ſtens teilweiſe wieder erworben. Zwar haben ſich die Austauſchmöglichkeiten mit dem Ausland durch die in allen Staaten entſtandenen Einfuhrerſchwerungen(Zölle, be⸗ ſchränkter Zahlungsverkehr, Kontingente, Li⸗ zenzen) verringert. Es hat ſich aber erwieſen, daß eine Konzentration der Austauf öglich⸗ keiten ſich am eheſten noch durch die eſſe er⸗ reichen läßt. Während die deutſche Fertig⸗ warenausfuhr von 1931 bis 1934 um 54 v. H. zurückging, verminderten ſich die auf der Meſſe vermittelten Exportumſätze nur um 40 v. H. Einer, Steigerung der deutſchen Fertigwaren⸗ ausfuhr von 1934 auf 1935 von. etwa 5 v. H. ſteht eine Verdoppelung des Auslandsabſ atzes über die Leipziger Meſſe gegenüber. Neben der Ausfuhrſteigerung iſt die Binnen⸗ marktbelebung weſentlich. Neue Muſter, neu⸗ artige Erzeugniſſe des techniſchen Fortfchritts haben von Leipzig aus ihren Weg in die in⸗ ländiſche Verbraucherſchaft erfolgreich gemacht. Wohl iſt vielen„Schlagern“ nur ein kurzes Da⸗ ſein beſchert geweſen, aber an haben ſich 4 1 hersch U5S feir Deutschlonc Zeichnung: Roha Mannheimer Getreidegroßmarkt Das Angebot von Weizen hat ſich im Ver⸗ laufe der Woche weiter verringert, da die Bauern vielſach mit Feldarbeiten beſchäftigt ſind. Auf der anderen Seite iſt die Nachfrage der Mühlen recht erheblich, bisweilen wohl auch etwas zu ſtark, da man ja auch in früheren Aeſehn nicht ſchon im Auguſt für Dezember⸗ Lieferung kaufte. Für Auguſt iſt nichts mehr angeboten, während Anfangs der Woche wenig⸗ K noch einige kleine herankamen, für ie man 6 RM. Handelsſpanne forderte und auch bezahlte. Auch für September war kaum i eſſen/ Wet⸗ terauer wurden zu dieſem Termin ſchlank auf⸗ enommen. Für ſpätere Liefexung iſt gleich⸗ fei das Angebot F Man onnte noch etwas Bayern⸗Franken⸗Weizen, Mecklenburger, Pommern/ Mecklenburger, 1 ſteiner und Braunſchweiger, meiſt mit 5 andelsſpanne kaufen, jedoch waren am ochenende auch nicht mehr alle dieſe Her⸗ künfte erhältlich. Soweit man hisher beurteilen konnte, iſt die Qualität der ſüddeutſchen Wei⸗ en recht befriedigend, jedenfalls weſentlich beſſer, als man zuerſt annehmen zu müſſen glaubte. Auch iſt mengenmäßig genügend Wei⸗ zen vorhanden, um den Mühlenbedarf zu decken.— Bei Roggen hat ebenfalls das An⸗ gebot nachgelaſſen, nachdem—5 Wochenbeginn noch kleinere Partien norddeutſcher Herkunft gehandelt worden waren. 19 7 Lieferung Sep⸗ ſember wurden verſchiedentlich Handelsſpannen von 5 und 6 RM. in Anrechnung gehracht.— Die Umſatztätigkeit am Markt für Braugerſte iſt noch nicht 3 groß, da die Mälzereien und Brauereien meiſt noch weitere Muſter abwarten wollen. Die bisher vorliegenden Muſter ſind noch unterſchiedlich; vielfach zeigen ſie recht ohen Waſſergehalt. Doch ſind die letzten Mu⸗ ter von recht ſchönem Aus 9220 und von be⸗ riedigendem Eiweiß⸗ und Extraktgehalt. Pfäl⸗ ziſche, Franken⸗ und Taubergerſte dürfte kaum vor September gehandelt werden können.— Die Preiſe für Induſtriegerſte haben neuer⸗ dings etwas angezogen, da am Niederrhein fno f bewilligt worden ſind. Die Um⸗ atztätigkeit iſt zur Zeit gering, da diejenigen Fabriken, die Bedarf zur Zeit nicht im Beſitz von Bezugsſcheinen ſind, während auf der anderen Seite einige Fabriken ihre Bezugs⸗ 35 überhaupt noch nicht benutzt haben. Man ezahlte zuletzt für vierzeilige In 0: 19.40 RM. und für zweizeilige 20.10 1 Ausſtichqualitäten erzielten bis zu 20.30 RM.— Futtergerſte war nicht erhältlich, ebenſo war das e⸗ von Hafer weiterhin äußerſt ge⸗ ring. Die Nachfrage nach Mehl war weiter tark. Die Abrufe gehen ſo flott vonſtatten, aß die Mühlen Mühe haben, nachzukommen, obwohl die Vermahlungsquote von 8 au 9 Prozent erhöht worden iſt.— Die Beliefe⸗ rung der ſüddeutſchen Märkte mit norddeutſchem Roggenmehl blieb gering, ſo daß nicht alle Nachfragen Befriedigung finden konnten.— Bei Futtermitteln hielt die lebhafte Nachfrage nach Kleie, Weizenfuttermehl und Gerſtenſchrot an. Die Mühlen ſind in dieſen Artikeln vielfach ſchon auf Monate hinaus ausverkauft. ber der Heimat der Käufer begründet Zum Beginn der internationalen Messen in Leipzig, Königsberg und Wien/ Steigende Auslandsabschlüsse zu erwarten der Einweihung des neuen Deutſchen dafür um ſo raſcher durchgeſetzt. Die Meſſe gleicht darum einem wirtſchaftlich wertvollen Ventil. Sie bewahrt ſo manchen Fabrikanten vor Fehldispoſitionen, indem ein mit großen Erwartungen herausgebrachter Artikel ſchon in ſeinen Muſtern abgelehnt wird, ehe über⸗ laufendee Läger vergebens auf Abruf warten und für den Herſteller zu Verluſten führen. Was in unſeren Tagen die Leipziger Meſſe ſo intereſſant macht— und zwar nicht nur für den Kauf⸗ und Fachmann, ſondern auch für die zahlreichen„Sehmänner“—, ſind die Anwen⸗ dungsmöglichkeiten neuer und aus⸗ geklügelte Gegenſtände zur Erleichterung und der Haushalts⸗ und Berufs⸗ arbeit. Die Deutſche Oſtmeſſe Neben Leipzig iſt die für Oſtpreußens Wirt⸗ ſchaft einflußreiche Deutſche Oſtmeſſe zu nennen. Sie iſt eine Fieibes landwirtſchaftlichen und gewerblichen Fleißes und gibt zugleich ein Ab⸗ bild des ganzen oſteuropäiſchen Wirtſchafts⸗ raumes. Die Königsberger Meſſe iſt einerſeits Brücke zwiſchen der Wirtſchaft im übrigen Reich und dem Vorpoſten Oſtpreußen, andererſeits zwiſchen der deutſchen Geſamtwirtſchaft und den Staaten in Nord⸗ und Oſteuropa. Als dritte internationgle, für die deutſche Wirtſchaft bedeutungsvolle Meſſe iſt Wien zu nennen. Die politiſche Bereinigung des Ver⸗ ältniſſes zu unſerem öſterreichiſchen Bruder⸗ taat wird die Konſolidierung auch der wirt⸗ chaftlichen Verflechtungen zum Donauraum im Gefolge haben. Zwar iſt es eine ungeheuer ſchwere Aufgabe, eine für beide Teile 1 Löſung zu finden, denn ſeit 1930 iſt der Aktiv⸗ faldo zugunſten Deutſchlands im öſterreichiſchen Warenverkehr beträchtlich. Es iſt aber außer allem Zweifel, daß es gelingen wird, eine wirt⸗ ſchaftlich tragfähige Baſis für einen gegenſeiti⸗ gen Verkehr zu finden. Deutſchland und die Wiener Meſſe Der deutſche Anteil an der Geſamteinfuhr Oeſterreichs beträgt zur Zeit 16,7 v. H. In wei⸗ tem Abſtand folgt dann die Tſchechei. Italien bezieht aus Oeſterreich beträchtlich mehr, als es dorthin liefert. An der Rohſtoffeinfuhr ſind USA und England ſtark beteiligt, während nur England einen bedeutenderen Anteil öſter⸗ reichiſcher Waren abnimmt. Die Wiener Meſſe wird von 17 Staaten be⸗ ſchickt werden, ſehr viele davon ſind durch offi⸗ zielle Kollektivausſtellungen vertreten. Einen beſonderen Höhepunkt erfährt die Wiener Herbſtmeſſe durch eine Sonderausſtellung „Oeſterreichiſches Bauerntum“. Die wirtſchaft⸗ lichen und kulturellen Kräfte des öſterreichiſchen Bauerntums ſollen hier in künſtleriſch und volkskundlich hochwertiger Form veranſchau⸗ licht werden. Für Deutſchland beſteht die Gewißheit, daß nach der Beilegung der politiſchen Schwierig⸗ teiten nunmehr auch die witrtſchaftlich für Oeſterreich lebensnotwendige enge Verbindung mit dem Reich angebahnt iſt, die Verbindung, die ſich organiſch in die gemeinſame kultuxelle und geſchichtliche Zufaſhmangehhrtnge* anzhaf. fhein-Mainische Abendbörse Knapp behauptet Im Abendbörſenverkehr herrſchte weiter Zurückhal⸗ tung. Zum Teil lag wieder etwas Angebot der Kundſchaft vor, ſo daß die im Mittagsſchlußverkehr eingetretenen leichten Erholungen zumeiſt nur knapp behauptet blieben. Mannesmann 104½(104/), Kaufhof 51¼—52, Hoeſch 106½(unv.), 3 Farben nannte man mit 160¼½(1605¾), dagegen waren Aku auf feſteres Amſterdam mit 62—62¼ ca. weiter leicht erhöht. Der Rentenmarkt lag ſtill, Kommunal⸗Um⸗ ſchuldung 88, Altbeſitz ca. 113½. Im Verlaufe neigte die Tendenz zur Schwäche, da Angebot herauskam. Durchſchnittlich wieſen die Kurſe gegen die Berliner Schlußkurſe—/ Prozent nach. Geffürel verloren bei kleinem Angebot 1/ Pro⸗ zent auf 133, auch Zement Heidelberg 1 Prozent, nie⸗ driger mit 143. JG Farben notierten mit 160 (160/½). Kunſtſeide Aku konnten ſich mit etwas leb⸗ hafteren Umſätzen auf 62¼—62½(62¼́) befeſtigen. Der Einheitsmarkt lag ſtill. An den Rentenmärkten ergaben ſich keine Veränderungen von Belang. Im Freiverkehr waren Quoten zu früheren Oeſterr. Eiſenbahn⸗Anleihen eher angeboten. Nächbörſe: IG Farben 160, Aku 62½¼—62/¼5 Verein. Stahl 105½, Geſfürel 132½—133½, Metalle London, 20. Aug.(Amtl. Schluß.) Kupfer(e p. To.) Tendenz: kaum ſtetig; Standard per Kaſſe 3776—15/16; Standard 3 Monate 383/¼10—½; Standard Settl. Preis 3876; Elektrolyt 42—¼; beſt ſelected 41½ bis 42¼; Elektrowtrebars 42/%. Zinn(& p. To.) Tendenz: ſtetig; Standard per Kaſſe 183½—/; Stan⸗ dard 3 Monate 180½—%;; Standard Settl. Preis 133½; Banka 186¼½; Straits 188½. Blei(& p. To.) Tendenz: ruhig; ausld. prompt offz. Preis 169/16; ausld. prompt inoffz, Preis 160/½8—f5; ausld. entf. Sicht. offz. Preis 161½0; ausld. entf. Sicht. inoffz. Preis 1656—/; ausld. Settl. Preis 16½ß, Zink(2 p To.) Tendenz: ruhig; gewl. prompt offz. Preis 1396; gewl. prompt inoffz. Preis 135%—7af gewl. entf. Sicht. offz. Preis 1356; gewl. entf. Sicht. inoffz. Preis Settl. Preis 1333. 5 Amtl. Berliner ttelburs für das engliſche Pfund 12.53/. )Maͤ KK,Kx, Die beſte Schweineaufzucht in kleineren Betrieben In dem Nachrichtenblatt der deutſchen Schweinezüch⸗ ter⸗Vereinigungen kommt Geſchäftsführer Dr. Wowra auf Grund der Leiſtungsprüfungen in den ſüchſiſchen Schweinekontrollvereinen 1933—35 zu der Feſtſtellung, daß die Ergebniſſe der Aufzucht um ſo günſtiger liegen, je kleiner die Betriebe ſind. Veranlagung zur Tier⸗ pflege, Umſicht und Sorgfalt ſind von entſcheidender Bedeutung. Auch iſt der Stall in vielen Betrieben noch immer das Stiefkind. Der Stallraum —38 Futter verurſachen häufig einen Leiſtungs⸗ abfall. —— — — —————————————————— ————————— ——— ——— —.——* —————— ——— ———————————— —— — ——— ———— Mannheim „Hakenkreuzbanner“ Pernyein Ein Film von /erner Hochbàum Luite Ulrich Gustav Dießl/ Lucie Höflich Anton Pointner/ Oskar Sima Luise Ullrich, deren erfgreifende Dorstellungen der„egine“ und Viktoria“ noch in oller Erinnerung sind, zeigt in ihrem neuesten Film eine der interessantesten und schwrersten Aufgaben der Schauspiel- lunst.- In einer Handlung, die von sensstionellen, kriminalistischen Uberrsschungemerfüllt ist, gelingt es ihrer groben Kunst, ihre früheren Erfolge noch zu Überbieten Im Vorprogramm: Mutterliebe beim Tier Ein herrlicher Kulturfilm- und daau die neue- sten Weltereignisse in der Bavaria-Ton-Woche Heute Erstaufführung! Jugendtiche nicht zugelössen! Beglmn: .00.15 .20.25 pie verlobung ihrer Kinder Core und llans geben bekönnt or. med. L. KAEPPELE und Ff du ELSt geb. Pfefferłorn pröſid. Pprofesor Or. 43 5 TA 2 K und FTãu LUlSE geb. Uebler Berlin-Chorlottenburg 2 Horchstrahe 25b Luore Laenfele llans Stacl verlobte Hof Eppenstatt post Traunstein Oberbayern Honnheim p 7,1 Hannheim p 7, 1 IuUraæimKaskee 4 * Kirchwein Ti Apb ZSuhrTANZAn dentrenovlerten Rsomen Gie cherden ertartet zu dem neuen mt Unny Ondra Hans Sönnker Adele Sandrock Rudolf Platte Carsta Löeck Die flotte.cesse Geschichte einer jungen Ehe, die die beiden dicłæ- löpfigen hortner bei der Kklãrung der ehelichen„Nacht“verhölt- nisse von einer komischen Situstion in die andere purzeln löbt. Der heitere„Lehr“film flr Eheleute und solche, die es werden wollen! Im Vvorprogfêmm: schlüssel zum Reich- Schlüssel zur Weltl und die neueste Deulig-Tonwoche Ab heute! Jugendliche nicht zugelassen Beginn:.00.20.10.50 IIIII Käfkfertal Donnerstag, 27. August, beginnt im„Hflug“ in Käfertal unser ebei, Tanzkurs Tanzschule I MMADE A 2, 3 Fernruf 217 05 15246K 555-Zimmerhòaus in der Strahenbohn-Helteſtelle Langerötterttraße vom 22. 24. 8. 1956 14— 18 Uhr, Ssonntag duch vormittsęs. auch gebraucht und leicht beschädigte, billig zu verkaufen. Kleine Anzahlung! 5 4, 14 am Gockelsmarkt(Eckl.) in Plala-Adeitea werden ſchnell und fachgemäß aus⸗ geführt. Kopien auf Agfa⸗Hoch⸗ glanzpapier.— Apparate, Platten, Filme, Ledertaſchen, Stative, billig. 2 LlllktliztiiszztizzatizuIviszIziꝛzzztziiiszlkzvzzztzzstzzktzukLftiannzztIzzzJIzkzzzizkzmszzznzizrsäkzzzzzwsztzimzezizwIZwAIV UNLTVERSIC Heute Freĩtag die mit stàrłæstem lnteresse seit Nonaten ew/artete grobe Winn-Fortt-premierel Sũdv/estdeutsche Urauffünrung des WilIy-Forst-Großlustspiels der 10BI5-EUROPA. Lustspiel, in sllen 5 Silben zum Springen echt!- lenn/ ugo- Nenate Füller Hdolt Wohlbrück · Heine Rünmann nu/ rotsen 21. Auguſt 1990 „Allotria““- ein Film · Die einmalige Glenzbesetzung: asi Wilh/ Forst's neuester Triumph! „Allotria Wiin/ Forst's neuester Ffilmi lm Vorprogramm:„Waldgeheimnisse“ Kulturfilim und neueste Ufa-Ton-Woche u..: Die glenzvolle sSchlubfeier der Olympischen Spiele in Berlin Heute Freitag 3 Vorstellungen: Allotria.40 30 Unr Allotria.10 30 Unr LIAAe 2 6lorchen⸗Mrogerie Marktplat, H 1. 16. 8 lännmannlnmnnnanmnnsntnmnanirnnnzmnsnzanraninninunanurinnbmnmsimgannsmismskntmansimammmismnnkmmmansmnnkanmamnmenntnnmnmnummn —(immeldinger Kirchweiln am 23. und 20. Auguct 7936 — Mumiuumummumnunmmummumuunuumunmuſmimmmumumuuummummunmmmntmmunmmnntunuumunum Almmmmnmummunununmnmmunuunnulunuuniumiunumunmunmuunumunmumumunuminuuuiminmuummuunummumummuunmumm iieeeeeeen LLLLL Am 25. August schönster Bundblick von der Terrasse auf die Höhen- und Villen- Beleuchtung in Neustadt. Gutssusschene der Genossenschàſt Vei“. einigter Veingũter, Kurpfalz- Erstldlessięge Kküche- Spez.: Wild u. Geflügel 68*. am Sonntagabend die 55— RT- Ausgabe des Aoflichtbi bamstag, 22. Fonntag, 23. roche von w. Spielle K Ausfüh Preise: zuzüglicl Freilicht⸗ Plat⸗ III. Plat⸗ im Vorverkauf Votberkauf bei sün üchen Vorverkat Bei geschlossener l Foranmeldung bei Verkehrsverbindi Am Samstag, Mannheim, Fr 24 Uhr bis M⸗ 5 Sonderpreise Sümtliche Ver allen Richtung Postomnibuspe Bad Dürkheim Gutausgestatteter llehen Preisen bei bie vors zune unel Gasthaus und- Pen Gelegenheit. Pr. p. Doppel- u. Kinderzi Sehwimmb. 5 Min. Fofort erbeten. F — onntag —————— Abfahrt buss. ab lagd Fahrpr. Hannheimer O Tel, 214 20 ode 1——— APiahrt 20.30 Ur. Hin u. zurick RI. Düsseldorfer“ kur⸗ Karten b. Reisebüh 5 ——— Aut Kursbeginn: Dienstat Aumeldungen erbete rrr — 75 amstag, den 22. Aug, 1936 ab 21 Uhr Es ladet höflichst ei Bei ungünstiger Wit den 23. August, ab 1 kimolstunden jederzeit! Keine dohannist Ausschank von nur! — He Heufe Heute—— im Hake K 3, 14—15, 21. Auguſt 1af, lnheim „Häkenkreuzbanner“ 21. Auguſt 1936 be la⸗t. ein flim · lonzbesetzung: S-Ce Triumphl Film! fõ-Ton-Woche le in berlin I — — 4st 7936 %ο⏑οοοοοο f die Hohen- und nossenschoft Vel. Wid u. Geflügel 3 4 1* 8„ 23— ilfehfbühne Hardenburm bei Bad-Dümheim Matratzen „Was lomocdie von W. Shakespeäre. Musik von Fritz Neume Spielleitung: Karl Gaebler. Ausführung: Freilicht⸗ und Volksschauspiele: Plata RM.— II. Platz III. Plat: RM.— Stehplatz Vorverkauf 20% übüchen Vorverkaufsstellen. . geschlossener Beteiligung von übe 30 Personen 30 Prozent Rabatt nach Poranmeldung bei den örtlichen Dienststellen der NS- Ferkehrsverbindungen zu den Vorstellungen: Am Samstag, 22. August: Mannheim, Friedrichsbrücke 17.45 Uhr. 24 Uhr bis Mannheim, Friedrichsbrücke. Sonderpreise der Rhein-Haardt-Bahn, allen Richtungen. P 4 1 —— Bad Hürkheim—Hardenburg und zurück. lehen Preisen bei der Bünhne. Die Vorstellungen ünden bei mstag, 22. August 1936, Beginn 20 Uhr, Ende 23 Uhr önntag, 23. August 1936, Beginn 18 Unr, Ende 21 Uhr lhr wollt Landestheater Saarpfalz. Freise: Aenanoh 10 Pi. Kulturgroschen des Reichsbundes Deutscher hKabatt, ausgenommen den Siehplatz. orerkauf bei Amllichen Dienststellen der NsS. Kuliutgemeinde und den Sonderz ug der Rhein-Haardt-Bahn ab ab Dürkheim Samstag nacht Sümtliche Verkehrslinien zu Besinn und Ende der Vorstellungen nach delverkehr zu Beginn und Ende der Vorskoliacen eesgestalleser und schön gelegener Restauratlonsplatz mit volkstüm- jeder Witierung statt. in Preis und Qualität fian Aufarbeiten biiiigs Großes Lager Tel, 22298 Matratzen · Braner, M 3. 2 Küastliche Augen Le Faere F. Ad. Müller Söhne SWIESBAODENM Heidelberg: Univers.-Au- genkl., Bergheimer Str. 0 ver. Saarbrücken. RM.50 RM.70 vom 29.-31. August 1936 Sonntass keine Sprechstunde, Zugelassen bei Kassen und Behörden. Bruch- Kulturgemelnde. meine halbweiche, Kedertoſe Bruch⸗ bandage leigenes Syſtem), ſchmiegt 5 ganz dem Körper an, ohne zu den 750 ſchwere Binche⸗ anich Fodendmi che, g und Nacht Kaß. . rutſcht 41 13 r Ma Gifrin. Auch Le Nabel⸗ u. Vorfallbinden. Bin———1 d. 23.—3590 3* 11—15 Uhr, u. am Monta Auſguſt, von 14— ⸗Seltule Mnenp Einzelstunden jederzeit.· Neue Kurse beginnen am 1. September 1936 Anmeldungen erbeit. Uhr manni eim, im 8 A ſiſcher Hof—5 Koſtenl. Auskft. Friedrich Die, Sannoszz Weißekreuzſtraße 30.—(56658 00 Ge 1, 2 kune unci Ernolung 28 Gasthaus und Penslon„Zur Waage“ bietet innen beste Gelegenheit. Pr. pro Tag RM.— bei vier Mahlz. Einzel-, Poppel- u. Kinderzimm. Neubau. Liegew. Bad i. Hs. Schön. Seluimmb. 5 Min. vom Ort. Angeb. für Aüg. und Sept. olort erbeten.- Familie Farenkopf, Fürth i.., Tel. 360. 3„. e Groge Odencald-Rundkahxt — Abfalrt morgens 8 Uhnr mit„ Kurpfalz“-Omni- buss. ab Paradepl.: Bergstr., Schloß Lichtenherg, lagdschloſ Kranichstein z0debahn- Fahrpr. 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Auguſt 1936 In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 RM gezogen 2 Gewinne zu 20000 RM. 176889 2 Gewinne ju 10000 RM. 271781 128043 317798 30⁰ 53 Gewinne zu 5000 RM. 386580 6 Gewinne zu 3883——5 57410 143495 375351 22 Gewinne 59408 88110 117647 151689 250757 273183 318098 332943 367011 390469 39634 60 Gewinne 1 1000 RM. 11716 18029 27520 29529 40630 55761 443 EIEr 27205 145240 164051 191672 183777 33 208800 238608 244381 252145 258060 2679 2721895 291495 44388 325914. W01 336853 354040 354368 3 4 5— 039 6 376.8488 18 8185 — 3433351 15 5 3 25965 15255 9777552 90070 138893 142581 1454058 156877 5⁴4 276835 288160 308528 316825 15628 32363 343308 358635 38713 372875 ſfff flare 0 A Mannheim lLaurentiusstr. 17a Kuxsbeginn: dienstag, den 1. September 1936, abends.15 Unr — ungen erbeten · Privatstunden zu jeder Tageszeit — esadet höflichst ein: Radfahrer-Club 1895 e.., Friesenheim Bel ungünstiger Witteruyg findet das Rennen am 0 1 den W. August, ab 14.30 Uhr statt. SelassREID“Uüö”:n Nachi-ennen den 22. Aug, 1936 ab 21 Unr 375709 377816 394016— 44586 470 4872⁵ 57573 77525 2471 54647 57163 58146 82485 64719 66981 69307 71595 73804 77118 77204 3 18—55—— 106659. 114807 15370 1 15701 123092 126257 129268 133612 133744 144866 146793 183• 9 17⁰⁵00 188530 193436 205894 219915 228892 IA2 nuncen—— Sprechzeiten: 11-12 Unr und 14-22 Uhr -Schule 1AMADE Fernsprecher 21705 A 2, 3 ——Kursbeginn 3. und 10. Sept. fuf eente mah krdun 5 —— muuun u. Kraft· durch- Freude- Fahter besucht in NMamburg Eure landsleute HCH. BOHLENOEE und 905EF BAELE n Femnuns EIMpTAll Aeine gohannistr. 10, 50 m vom Rathaus entfefnt Ausschank von nur naturrelnen Pfalzweinen ah—.25 ½ Utr. pIAK ArE Heute Morgen Konzert Heute Morgen Schlochtfest — fa ebrbanner f 3, 14-15, oder durch unsere Träger 385640 386190 392619 395663 396754 397955 In der heutigen edone wurden Gewinne über 150 R 1 2 Gewinne zu 10000 RM. 2799 4 Gewinne zu 5000 RM. 337685 370647 4 Gewinne zu 3000 RM. 201522 395180 10 Gewinne 2 2000 RM. 57763 85799 139602 154398 284542 20 Gewinne zu 1000 RM. 35174 97643 187440 •1 ◻ 215766 216619 240124 251389 326161• 72 Gewinne zu 500 RM. 107 15427— 27549 94 683 88990 83 37 2368 92 307487 328750 352400 361862 2498 2942 3977 4756 14540 14801 16483 2 — D O 12 — 2 2 — 0 8 22 2 2 — 2 — 2 8 ——— 321139 324303 327171 393079 342 Gewinne zu 300 RM. 7375 8995 2870 13182 23175 24833 26238 28 42878 394032 397367 398626 398814 396915 Im Gewinnrade verblieben. 2 Gewinne zu e 1000000, 2 zu je 300000, 2 zu je 100000, 2 zu e 75000, 2 zu je 50000, 6 zu je 30000, 8 zu je 68 zu 10000, 112 zu je 5000, 232 zu je 91704 e 5 1962 An je 1000, 8294 zu ie je 580 12994 zu je 900 ſeidende] Eine Reuheit und Wohltat bodeutetF ieh 52757 9483 Das tcheproblem! Wollen Ssie eseinmelunter tobendem lachen eflebenꝰ? Und mit dieten Humoritenꝰ Anny ondra, Mans Söhnker * löck, Adele Sondrock, Eise Reval Witze S Bond. *+ 5* 4 0, Man lacht buchstäblieh Tränen! Die Olympiade im Spiéegel cer FOx-Woche: 100 m, Diskus, Fünfkampf, 1500 m,.itsprung, Hürdenlauf, Speerwerken, Kugelstoßen, Hammerwerfen, Hoch⸗ sprung, 10000 m, Mauermeyer, Owens .1s zusend nicht zugelessen .20 müssen formschön, solide verarbeitet und trotzdem preiswert sein.- Wir er- füͤllen diese Voraussetzungen und laden Sie zum Besuch ein. Wir zeigen: Schlaf- zimmer in großer Auswahl, Küchen, Speisezimmer, Couches, Chaiselohgues, Sessel und Kleinmöbel aller Art. Wir gewähren Zahlungs- Erleichterung und nehmenthestandsdarlehen und Kinderreichen-Beihilfe in Zahlung. A/%% Mannnelmer wohnungseinrichtung G. m..H. MANNMEIN Schwetuinger Str. 22, Straßenn.-Hantest. 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Eltern werden gebheten, die Kleinen zu begleiten 90 0 0 Diel/eclindung mit auilauise während der Ferien schôfſt das HB. Welcher HB.-Leser wollte seine Zeitung auch nur einen Tag missen? Wohin ihn seine Reise führt, stets ist dao 15. der treue Begleiter. egelmõbig wie daheim, wird das HB. nach lhrem: Uflaubsort zugestellt. Be- antrogen Sie bitte fechtzeitig- mögl. 5 fTöge vorher- im Verleg, Hannheim, 2 3, 14 die Nechsendung.(Postbe- zieher bei dem zuständigen postamt.) „Neclit fralhle Ferien-Jage v/ünscht. das Halrenlereuæbanner. Hauptſchriftleiter: Dr. Wilhelm Kattermann. Stellvertreter: Karl M. Hageneier.— Verantwortlich für Politit: Dr. W. Kattermann: für politiſche Nachrichten: Dr. W. Kicherer; für Wirtſchaftspolitik und Handel: W. Ratzel(in Urlaub); für Kommunalesu. Bewegung: Friedr. Kärl Haas; für Kulturpolitik, Feuilleton und Beilagen: t. V. Dr. W. Kicherer; für Unpolitiſches: Fritz Haas; für Lokales: Erwin Meſſel; für Sport: Julius Etz(z. Z. Berlin); i..: Carl Lauer; ſämtlich in Mannheim. Berliner Schriftleitung: Hans Graf Reiſchach, Berlin SW 68, Charlottenſtr. 15 b. Nachdruck ſämtlicher Ortginal⸗ berichte verboten. Siundiaer Berlmer Mitarbeiter: Dr. Johann v. veers, Berlin⸗Dahlem. Sprechſlunden der Schriftleitung: Tüglich 16 bis 17 Uhr (außer Mittwoch, Samstag und Sonntag) Verlagsdirektor: Kurt Schönwitz, Mannheim Druck und Verlag: Hatentreuzbanner⸗Verlag u. Druckerel, Gmbc. Sprechſtunden der. Verlagsdirektion: 10.30. bis 12.00 Uhr(außer Samstag und Sonntag). Fernſprech⸗ Nr. für Verlag und Schriftleitung: Sammel⸗Nr. 354 21. Für den Anzeigenteil verantw.: Karl Heberling, Mym. Zurzeit iſt Preisliſte Nr. 6 für Geſamtauflage(einſchl. Weinheimer⸗ und Schwetzinger⸗Ausgabe) aültig. Geſamt⸗D.⸗A. Monat Juli 1936. 46 844 davon: Mannbh Aus Schwehinger Ausgabe; 57 —.— —— 3 5 in:=+ mn, lohnun 2, Laden. 1 25 1 Schul⸗ heim, G traſſe 10. 6302075 4„„ 7 Ae n3 Weinheimer Ausgabe 8 „Hakenkreuzbanner“ schweren Verlust Vaters, Herrn Danlsagungs Für die überaus zahlreiche, wohltuende Anteilnahme an dem Frau Babette Brunner Wwe. nehst Kindern meines lieben Mannes und treubesorgten Leopold Brunner sagen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichsten an Besonderen Dank Herrn Pfarrer Dr. reichen Worte, Herrn Dr. Vogler für seine liebevolle Behand- lung, dem Badischen Odenwaldverein und der Wirtschaftsgruppe Gaststätten⸗ und Beherbergungsgewerbe für die Kranzspenden und Ansprachen. Ferner danken wir allen Verwandten, Bekannten und Freunden für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden, die seine letzte Ruhestätte schmücken. Schüſt 2 für seine trost- (11 533 K In tie fer Trauer: Dr. 23 156˙%0 Die Beerdigung hat in aller Stille stattgefunden. und Freunden tiefempfundenen Dank für Kranz- und Blumenspenden. Aufrichtigen Dank Herrn Pfarrer Speck für seine trostreichen Worte, dem Diakonissenhäüs für aufopfernde Pflege, dem Herrn Feldbausch für seine liebevolle Behandlung, den Kol- leginnen des Fürsorgeamtes und den MNähkursteilnehmerinnen. Todesanzeige und Danksagung Am 17., August entschlief sanft und wohlvorbereitet für die Ewigkeit unsere liebe, zute Mutter, unsere liebe Grohbmutter und Urgrohßmutter, im 80. Lebensiahre, Frau SuSanna Spedit neb. honhac Verwandten Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Susanna Speqhi Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme beim Heimgang unserer lieben Mutter, Frau Anna Bernnardt sowie denen, die unserer lieben Entschlafenen das letzte Geleit gegeben haben, sagen wir herzlichen Dank. Mannheim-Waldhof, Langer Schlag 8. (5607 V Dninnp Bernnardt nebst Angenörigen Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Mann, unseren herzensguten Vater, Schwiegervater und Grohßvater. Herrn Josef Bads Oberwelchensieller 1. N. von seinem schweren Leiden zu erlösen. Schrieshem(Dossenheimer Weg), 20. August 1936. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Pauline Bach, Familie Fritz Hack, Familie Adam, Bauer und Enkelkinder Die Beerdigung findet am Samstag, 22. August, nachm, 3 Uhr, vom Trauerhause aus statt. (12 444 K masc Mannbeim, E 1, 1 Vertretung Nshmaschinen RM. 123.—- Weltmarke, fabrikneu, versenkbar, auf Holzgestell, volle Garantie, auch in Wochenraten von NM..50 bei üblich. Teilzahlungs-Bedingung. Lieferung frei Haus, Altmaschinen, Ehestandsdarlehen und Kinderreichenbeihilfe in Zahlung. Verlangen Sie bitte unver⸗ bindl. Besuch. Postkarte genügt, mögl. mit Angabe der Besuchszeit. lonrad MMichtel, ve 5672uv Mh. 9224 1 Treppe (Planken) kaufen. 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Iodesanzeise Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere herzensgute, treubesorste Mutter, Schwester, Schwie⸗ germutter, Grohmutter, Schwägerin und Tante, Frau Haric Siroppel.. Leb. Winierer gestern nacht um 3 Uhr nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, wohlvorbereitet zu sich zu rufen. Mannheim, Piorzheim, Beuthen O8S., Collinistrabe 20% Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: 21.Aug., 1936. Dr. Robert Stroppel · u. Frau Hildegard geb. Moninger Dr. Erwin Manuwald und Frau Maria geb. Stroppel und Kind Doris Dr. Heinrich Winterer und Frau Else geb. Hoen. Die Beerdigung findet statt am Samstag, 22. 8. 1936, nachm. 1 Uhr. Unteren Pfarrkirche. wir bitten, der Ib. Verstorbenen im Gebete zu gedenken. Das Seelenamt am 22. 8. 1936, vorm..15 Uhr, in der Von Beileidsbesuchen wolle man ahsehen; (23 212“ „ Ein ſgeispiel meiner Leistungsfähigkeit Küche „Ewa naturlas., moderne Form, Büfett innen ausgelegt, Tisch, 2 Stühle, Hocker RMN. 120.— und noch viele andere Modelle Auch auf Teilzahl. Schmidt E 3. 2, Hannheim Ehestan dsdarlehen 3130V Tramerkarfem Trauerbriefe Hakenkreuzbanner- Oruckerei R 3, 14/15 Daas flofrot V. Moyem Alazitsaung. 7 Horklopfen. Schwindelge- fahl. Schöche, Atemaot? „Herzkroft“ das homso- pothische Herzhellmittell Flosche h..70. Zu hobon in fast ollen Apothekon. Bezugrnochweist Hofrot V. Moyer, Bod Cannstatt. Jefrat U. Magers Hotverkaufl 2 neue örut⸗ maſchinen billig abzugeb. Angeb. u. an den Verlag dſ. Blattes erbeien. Kurz gebrauchter weißemaillierter m. Kohlenwagen bill. zu verkauf. ert-Zar-E. je 100 Eier, aus Not ſofort äußerſt 5674 Vſwu Bingert& Co. notariell beſchluß vom 23. geſetzes vom daß ihr kanntmachung zu den, ſie nicht das ausgeſchieden, die nicht a. d. 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Auguſt 1936: Geſellſchaft mit be⸗ annheim. Durch beurkundeten Geſellſchafter⸗ Juli 1936 iſt die alleinigen Geſell⸗ dieſem Zweck mel⸗ iſt Sicherheit zu leiſten. ſoweit Recht haben, gugng zu verlangen. &„ Hartmann, Mannheim. Aungiuſt Hartmann iſt als Geſellſchafter Befriedi⸗ offene Hamdelsge⸗ Der ſeitherige bisherigen Firma Auguſt Maleri, Ladenburg. Die of⸗ fene Handelsgeſellſchaft iſt auf zelöſt, die Firma erloſchen. Bingert& Co., Mannheim. In⸗ haber iſt Dr. Auguſt Schaub, Inge⸗ Hermann Spitzmüller, Mannheim. Hermann ——. 7 2 Spitz müller, Geſchäfts⸗ in Geſchäftslokal: N 7 ver⸗]. Auto⸗ und Radio⸗Elektrobedarf Al⸗ fred Friedrich, Mannheim. Katharina Ankele in Mämnheim hat Einzelpro⸗ Amtsgericht 76 3b. Mannheim. Doppelt I genäht hält beſſer! 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