vom DOCK wien · Prag stenlose ktionen chl. 3. 10. 21808 nerie 9 1,•6% f ein dung in ſämtlichen nicht üb. 22 Jahre ſofort geſucht. zebote unter Nr. n Verlag ds. Bl. loht 5 Wanz nm uch elegenh. rme u. falkectüchez. rant nicht erfordl., lfen aufräum. Fa⸗ Löchent. 2mal Aus⸗ ohn frei 30.— RM K an den Verlag. nſeres vielſeitigen ims in nur erſtklaſſ. Haushaltmaſchinen⸗ ) finden tige lfer Ausbildung mit täglichem Inter⸗ nienſien öſe Herren, die dem r guter Privatkund⸗ ſind, w. ſich melden. K an den Verlag. Wiellune tigen Herren, die treter erfolgreich rſich. tätig waren Gehalt, Speſen, on, Umſatzbeteil. eiſerner Energie che Angebote ein⸗ Nr. 3006 VS an ſes Blattes. tTücht., zuverläſſig. 5 Mieinmädchen mit guten Zeugnng. in Einfamil.⸗Haus geſucht. Vorzuſtell. von 10—15 Uhr: Trifelsſtraße 3 1 fiunpb- Sumersport 350 cem, in tadel⸗ loſem Zuſt., preis⸗ yſwert zu vertraufen. Luzenberg .] Glasſtraße 1. 9(20 485“% 74 ermann in Urlaub).— Chel Verantwortlich füt holitiſche Nachrichten: 3 Beilagen: Fritz Haas; Juikus Eb; fämt af Reiſchach, Berln ſämtlicher Oriainal⸗ 1 1 Kohann v. Leerg 4 äalich 16 bis 17 Uhr ind Sonntaa) wirtz. Mannheim r Verlag u Drucker sdirektion; 10 30 bis onntaa, Fernſprech⸗ Sammel Nr 354 A. iri Heberlimng Mhm. eramtauftage(einſchl. Ansaabe aüt'g 936 47 011 5¹0⁰6 171 342 tungen nie gefehlt. Berlag kanner⸗ Ausgabe à4 er ——3——— urch die Ausgabe B 3 wů 55 durch die Poſt.70 ih. einſch. 5 50, Wezng l. 6 Früh⸗Ausgabe A De Gaar bel u. Schriftleitung: n 14/15. Fernſpr.⸗Sammel⸗Nr. 354 21. Das——— 1 d itungsgebü oſtzeitungsgebühr Beſtell⸗ 1—*— ſe: 15 F Smonafl. 1 05— 5 g06 eitungs die Zeitung am Erſcheinen(auch d. hoöͤh. Geidg——— Frei Haus monatl..20 RM. u. 50 Pf. .70 RM.. Träger⸗ ebühr) zuzügl. 42˙5——— eſteht keigi nſpr. auf liri igüng. 6. Der politiſche Tag Noch ſelten hat das ſchöne Wort„Volk“ einen ſo üblen Beigeſchmack erhalten als in der von Moskau erfundenen Verbindung„Volks⸗ front“, die doch beſtimmt nichts mit der brei⸗ ten Maſſe Frankreichs zu tun hat. Wie verlogen der Begriff iſt, geht aus der Tatſache hervor, daß man in Frankreich bei der Behandlung der einzelnen Stände mit zweierlei Maß zu meſſen beliebt. Wenn die Arbeiter, angeſtachelt durch die Moskauer Hetzer, die Fabriken beſetzen, und jedem Arbeitswilligen den Eintritt in den Be⸗ trieb verbieten, wenn in Streikausſchreitungen Schaufenſter eingeworfen und Geſchäfte ge⸗ plündert werden, dann zieht ſich die Polizei auf Befehl der Volksfrontmachthaber diskret zurück. Wenn aber die franzöſiſchen Bauern in einen Lieferſtreik treten, weil ihre Erzeugniſſe gerade durch die Abwertung des Franken nicht mehr den zum Leben notwen⸗ digen Mindeſtpreis erzielen, dann iſt man mit dem Einſchreiten der Polizei ſchnell bei der Hand. Man weiß es ja ſehr wohl, daß die Bauern in ihrem geſunden Sinn, in ihrer Ver⸗ wurzelung im Heimatboden keine Sympathien für den Kommunismus aufbringen können. Moskau hat es ja gerade vor einigen Wochen in ſeinem eigenen Lande ſelbſt erlebt, wie be⸗ liebt die Eintreiber der Sowjetarmee ſind, die von den nur knapp gefüllten Scheunen ſogar mit Waſſengewalt vertrieben wurden. Kein Wunder da, daß man den Bauern nicht mag! »Nun, das ſoll der Kommunismuz halten, wie er will. Die Bauern werden ihm einſt die Rechnung präſentieren. Nur ſollte man in Frankreich doch nicht vergeſſen, daß die breite Maſſe des Volkes eben aus Bauern beſteht. Uno darum möge man das Wort Volksfront lieber aus dem politiſchen Verkehr ziehen, be⸗ vor es nicht zum Schimpfwort aller einſichtigen Elemente geworden iſt. 1* Die linksgerichteten Blätter der Weltpreſſe können allmählich ihren Leſern die furcht⸗ baren Mordtaten ihrer ſpaniſchen Genoſſen nicht mehr verſchweigen. Alſo bringt man ſie, wenn auch unter dem Stichwort ztodesmutige Verteidigung der Rechte der Ar⸗ beiter“. Und fügt die beinahe jeſuitiſch anmu⸗ tende Schlußfolgerung hinzu, daß ja die ſadiſti⸗ ſchen Ausſchreitungen gar nicht vorgekommen wären, wenn die Nationaliſten, die„Rebellen“, den Bürgerkrieg nicht angefangen hätten. So iſt's richtig! An Ausreden hat es ja ge⸗ rade den jüdiſchen Schmierfinken in den Zei⸗ Und keine Lüge war zu plump, kein Trugſchluß zu offenſichtlich, daß er nicht doch ein paar gläubige Dumme gefunden hat. Daß bereits vor dem Aufbruch der Ar⸗ mee Francos die Kirchen brannten, die gut ge⸗ ſinnten Spanier in die Kerker zu wandern be⸗ gannen, und auch die Ermordungen bereits an der Tagesordnung waren— wir erinnern an den Monarchiſtenführer Calvo Sotello— un⸗ terſchlägt man ſeinen Leſern füglich. Und daß weiterhin die Bolſchewiken eine Revolution planten, in der das Lebensflämmchen der Volksfront ausgeblaſen werden ſollte, ſagt man auch nicht. Dafür hat das geſtern eine engliſche Zeitung endlich einmal ausgeſprochen und feſt⸗ geſtellt, daß die Aktion Francos nur eine letzte Gegenwehr gegen den zu erwartenden roten Schlag war. Man möge mit den plumpen Mätzchen auf⸗ hören! Das Wüten der Madrider Soldateska läßt ſich durch nichts retuſchieren oder beſchö⸗ nigen. Die Welt hat in dieſem Beiſpiel bewie⸗ ſen bekommen, was ſie von der Moskauer Be⸗ glückungstheorie zu halten hat. ſchlächt errungen haben. MANNHEIM An en:— im Taten 45 W— 4/15. Fernſprech⸗ nummor 457 M Hührer die Eentekro Das große progeamm für den staatsant auf dem Bü icheberg am nüchſten sonntag Ganz deutſchland nimmt teil Kirchohſen, 30. Sept.(§B⸗Funk.) Der diesjährige Erntedanktag des deut⸗ ſchen Volkes wird eingeleitet durch einen Empfang des Reichsnährſtandes in der Stadt⸗ halle Hannover, gegeben von der Reichsregie⸗ rung, die dabei durch Reichsminiſter Dr. Goeb⸗ bels vertreten ſein wird. Die Abordnung ſetzt ſich zuſammen aus je zwei Bauern aus jeder Landesbauernſchaft, die ſich beſondere Verdienſte in der Erzeugungs⸗ Ferner gehören der Abordnung neben zehn landwirtſchaftlichen Facharbeitern(wie Schäfer, Gärtner uſw.) 13 Landarbeiter an, deren Familien⸗ ſich als be⸗ ſonders bodenſtändig erwieſen haben. Am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag treffen dann auf den Bahnhöfen rund um den Bückeberg zahlreichhe Sonder⸗ züge mit Feſtteilnehmern aus allen Teilen des Reiches ein. Die Sonderzugfahrer werden, ſoweit ſie bis 5 Uhr früh ankommen, in Privat⸗ und Maſſenquartieren untergebracht und ver⸗ pflegt. Am Sonntag, den 4. Oktober, beginnt gegen .30 Uhr der Aufmarſch der Volksgenoſſen von den Bahnhöfen und von den Quartieren zum Feſtplatz auf dem Bückeberg. Um den auf dem Berg den Beginn des Staatsaktes er⸗ wartenden Feſtteilnehmern die Zeit zu verkür⸗ zen, werden auf großen Podien am Fuße des Berges bäuerliche Tanz⸗ und Spielgruppen mit Darbietungen aufwarten. Mehrere Muſikkorps der Wehrmacht werden abwechſelnd mit dem Sängerkreis Hameln⸗Pyrmont muſikaliſche Darbietungen bringen. Der Aufmarſch ſoll um 11 Uhr beendet ſein. Längs des Mittelweges, der— erhöht ange⸗ legt— zur oberen Tribüne führt, werden bäuerliche Trachtengruppen aus allen Gauen Spalier bilden. Am Fuße des Berges wird ein Ehrenbataillon der Wehrmacht mit Ehren⸗ ſtürmen der SaA, des NSKä, des Reichsar⸗ beitsdienſtes und der SS ſtehen. Gegen 12 Uhr wird der Führer auf dem Kundgebungsgelände eintreffen. Während er die Front der Ehrenformationen abſchreitet, feuern die Batterien der Salutabteilung 21 Schuß Salut. Dann begibt ſich der Führer, allen auf dem Bückeberg verſammelten Volks⸗ genoſſen ſichtbar, mit ſeiner Begleitung auf dem Mittelweg zur oberen Tribüne. Rach der Ankunft auf der Höhe des Berges wird Reichsminiſter Dr. Goebbels den Staatsakt mit einer kurzen Eröffnungsan⸗ ſprache einleiten. Dann übergibt eine ſaar⸗ ländiſche Bauernabordnung dem Führer eine Erntekrone. Gleichzeitig ſingt der gemiſchte Chor des Sängerkreiſes Hameln⸗Pyrmont die „Hymne an die deutſche Erde“. Die Wieder⸗ holung des Liedes ſoll von allen Volksgenoſſen mitgeſungen werden. Es folgen etwa eine halbe Stunde lang Schauübungen der Wehrmacht unter Einſatz faſt aller Trup⸗ pengattungen. Danach begibt ſich der Führer wieder über den Mittelweg an den Fuß des Bückeberges. Nach einer kurzen Rede des Reichsobmannes des Reichsnährſtandes, Pg. Meinberg, wird ſich der Führer von der unteren Rednertri⸗ büne aus in einer Anſprache an die verſam⸗ melten Volksgenoſſen wenden. Die Kundgebung wird gegen 14 Uhr beendet ſein. Sie wird von allen Reichsſendern übertragen. MeANBTBIATT———— in W ———: Die alt. Minimeterzeile 10 Pf. Die t Mimimererz i i Seite einheimer— abe: Die 12geſpalt. 1 1 Die—*—— e— 18 Pf. —.— nzeigen⸗Annahme: F——— 18 W mmel⸗Nr. 35431. — Nachlaß gemüß 3 3 Uhr. We Zahlungs⸗ und Erfüllungsort—— Ausſchifeßt⸗.d Mannheim. Woſiſcheckonibs Luödwigshäfen 4960. Man Donnerslag, 1. Oktober— Wohitemperierter mauinorb Bon Dr zohann v. Leers Seit 1920 beſteht in der Tſchechoſlowakei ein Sprachengeſetz, das die von der Tſchecho⸗ ſlowakei übernommenen Verpflichtungen des Minderheitenſchutzvertrages weitgehend ein⸗ ſchnitt. Damals hieß es:„Unbeſchadet der Ein⸗ führung einer offiziellen Sprache durch die tſchecho⸗ ſlawakiſche Regierung wird den Staatsangehö⸗ rigen anderer Zunge als der tſchechiſchen an⸗ gemeſſene Möglichkei: des mündlichen und ſchriftlichen Gebrauchs ihrer Sprache mar Ge⸗ richt gegeben werden.“ Die Verfaſſungsurkunde ſchränkte dann dieſe Verpflichtung des Minderheitenſchutzvertrages ein und ſagte, daß dieſe„angemeſſene Möglich⸗ keit“ nur„innerhalb der Grenzen der allge⸗ meinen Geſetze“ gegeben werden ſolle. Sprachengeſetz brachte dieſe Einſchränkungen— und es war vielleicht gar nicht erſt notwendig, daß der Oberſte Verwaltungsgerichtshof den Das Geiſt des Sprachengeſetzes folgendermaßen deſi⸗ nierte:„Als Geiſt des Sprachengeſetzes ſind die Grundſätze zu verſtehen, die aus dem Sprachen⸗ geſetz durch Abſtraktion abgeleitet werden können. Ein ſolcher Grundſatz iſt auch der Grundſatz der Vorzugsſtellung der Staatsſprache.“ 1926 kam dann eine Durchführungsverord⸗ nung zum Sprachengeſetz— und jetzt haben. wir das Recht, uns einmal anzuſehen, wie der Ge⸗ brauch der Mutterſprache im tſchechoſlowakiſchen Staate wirklich ausſieht. Man darf dabei vorausſchicken, daß die Re⸗ gelung des Sprachgebrauches in einem Viel⸗ völkerſtaat immer ſchwierig iſt und gewiſſe Här⸗ ten mit ſich bringt, ſo daß hier eine ganz ideale Löſung ſehr ſchwer möglich iſt. Irgendwann einmal, da man gar nicht alle Beamten mehr⸗ ſprachig ausbilden kann, müſſen kleine und kleinſte völkiſche Minderheiten ſich im Staats⸗ Eine Erinnerung an den Erntedanliag 1935: 50 marsckierten die Wemn hinan, um dem Führer die Erntekrone zu ũberbringes. Aepon aus 1 Peutschland den Bũückeber (Bildardi 55 Nannheim „Hakenkreuzbanner“ 1. Oktober 1938 bDerkehr der Staatsſprache bedienen und ſich dieſe gefallen laſſen. Wie ſieht es nun in der Tſchechoſlowakei aus? Der Gebrauch der deutſchen Sprache im privaten Leben iſt wie der Gebrauch jeder an⸗ deren Sprache nach dem Geſetze frei. In Wirklichkeit iſt das Singen deutſcher Lieder in jedem Gaſthof in Prag verboten Auf den Badeplätzen an der Moldau hat die Stadtver⸗ waltung einen amtlichen Anſchlag gemacht, vim Intereſſe des tſchechiſchen Charakters der Hauptſtadt den Gebrauch der deutſchen Sprache unter den Badegäſten zu vermeiden.“ Und außerdem: man verſuche einmal, einen tſche⸗ chiſchen Polizeibeamten auf deutſch nach irgendeiner Auskunft zu fragen. Er tut, als ob er kein Wort verſtehen kann. Nur wäh⸗ rend der Prager Muſtermeſſe ſprichm er plötz⸗ lich ein durchaus annehmbares Deutſch— wegen der reichsdeutſchen Kunden, die ins Land gekommen ſind... Am Tage darauf hat er wieder alles vergeſſen, ſieht uns mit dem gleichen„braven Schwejk“⸗Geſicht an, wenn wir ihn auf deutſch fragen und knurrt: „Proſem Pane?“ Dann weiß er nicht einmal, daß es überhaupt eine deutſche Sprache gibt. Die Speiſekarte auf dem Prager Hauptbahn⸗ hof iſt ſelbſtverſtändlich nur tſchechiſch; ge⸗ legentlich wird ſie auch auf franzöſiſch gedruckt. Als ob es 3½ Millionen Franzoſen und nicht 3% Millionen Deutſche unter der Wenzels⸗ Krone gäbe! Je mehr man ſich amtlichen Bezirken nähert, um ſo feſter wird der Maulkorb ange⸗ zogen. Der Direktor einer Bürgerſchule erließ folgenden Ukas:„Ich habe ſchon wiederholt bemerkt, daß Schüler untereinander deutſch ſprechen, obwohl ich perſönlich dieſe beiſpiel⸗ loſe Frechheir und Arroganz verurteilt und verboten habe. Aus dieſem Grunde beſtraſe ich den Schüler Morgenbeſſer und die Schüle⸗ rinnen Hochberger und Grünwald mit einer ſchlechten Note im ſittlichen Betragen. Die an⸗ deren Schüler ſollen ſofort melden, wenn ſie Aehnliches bemerken, widrigenfalls ich ſie wegen Mittäterſchaft beſtrafen werde. Das gilt nicht nur für das Schulgebäude, ſondern auch für die Straße.“ Hier wird der Sprachzwang zur Nieder⸗ tracht, denn den Gebrauch der Mutterſprache als„Mangel im ſittlichen Betragen“ zu be⸗ zeichnen, ſtellt eine an wehrloſen Kindern ver⸗ übte ſeeliſche Mißhandlung dar. Im Verkehr zwiſchen dem einzelnen Staats⸗ bürger und den Behörden, ſtets der aller⸗ ſchwierigſten Frage in einem mehrſprachigen Staat, gelten innerhalb der Tſchechoſlowakei folgende Grundbeſtimmungen: Wo in einem Bezirk weniger als 20 Prozent der Staatsbürger zu einer Minderheit ge⸗ hören, gilt der Bezirk als rein tſchechiſch. Er wird auf den amtlichen Karten in der tſchechi⸗ ſchen Farbe geführt, die Minderheit hat ſich vor Behörden und Gericht nur der tſchechiſchen Sprache zu bedienen, und es können höchſtens für ſie unter beſonderen, praktiſch faſt nie er⸗ füllten Vorausſetzungen Schulmöglichkeiten ge⸗ währt werden. Erreicht die Minderheit in einem Bezirk über 20 Prozent der Staatsbürger, ſo gelten folgende Beſtimmungen: Es muß ſich zuerſt einmal um Angehörige nur einer Minderheit handeln, die 20 Prozent erreichen. Es werden alſo nicht die Minderheitsangehörigen(Deut⸗ ſche, Magyaren, Polen) zuſammengezählt, ſon⸗ dern die Vorausſetzung des Geſetzes iſt nur er⸗ füllt, wenn von einem Volke 20 Prozent im Bezirk wohnen. Die Angehörigen der anderen der zenat gegen die ſammer und auch gegen die Regierung Blum Düheungsge'etz obgeändeet Paris, 30. Sept.(HB⸗Funk.) Nachdem der franzöſiſche Senat die Artikel 2 bis 13 der Regierungsvorlage über die A b⸗ wertung des Franken angenommen hatte— von denen einige eine abgeünderte Faſſung erhielten— ſtand er vor der entſchei⸗ denden Entſchließung, die von der Kammer verabſchiedeten Artikel 14 bis 25 abzutrennen und durch neue Artikel zu erſetzen. In dieſem Augenblick ergriff Miniſterpräſi⸗ dent Leon Blum das Wort, um den Senat auf die Tragweite dieſer Entſcheidung auf⸗ merkſam zu machen und zu betonen, daß weder die Regierung noch die Kammer dieſem Vor⸗ gehen zuſtimmen würden. Keiner würde es mehr bedauern als er, wenn zwiſchen Kam⸗ mer und Senat unter den gegenwärtigen inner⸗ und außenpolitiſchen Umſtänden ein Streit entſtehen würde. TCéon Blum warnt Mit einem Hinweis auf die Arbeitskonflikte der letzten Zeit erklärte der Miniſterpräſident dann, der Erfolg der Abwertung hänge von der Wiederherſtellung vertrauensvoller Bezie⸗ hungen zwiſchen Arbeitgebern und Arbeitneh⸗ mern ab. Blum verteidigte ſich ferner gegen den Vorwurf, daß er ſich ſeine Politik von den Gewerkſchaftsführern vorſchreiben laſſe. Der Miniſterpräſident ſchloß mit einem warnen⸗ den Hinweis auf den Sinn des ſogenann⸗ ten„Verſuches Blums“, womit er die Volks⸗ front⸗Regierung meinte. Dieſer Verſuch gelte der Feſtſtellung, inwieweit der ſoziale Fort⸗ ſchritt innerhalb des republikaniſchen Regimes verwirklicht werden könne. Der Senat müſſe ſich darüber klar ſein, daß ein Scheitern die⸗ ſes Verſuches für Frankreich ſehr ſchwerwie⸗ gend ſein würde. Im weiteren Verlauf der Senatsſitzung be⸗ ſtand der Vorſitzende des Senatsausſchuſſes, Caillaux, auf Abtrennung der Artikel 14 bis 25, obgleich ſich nach dem Miniſterpräſiden⸗ ten auch noch der Finanzminiſter und der Land⸗ wirtſchaftsminiſter für die Annahme dieſer Artikel eingeſetzt hatten. Die entſcheidende Abſtimmung Der Senat ſchloß ſich jedoch mit erdrücken⸗ der Mehrheit der Auffaſſung Caillaux' an und beſchloß durch Handaufheben die Abtren⸗ nung dieſer Artikel. Der Wortlaut der abgeänderten Geſamtvorlage wurde ſodann mit 141 gegen 125 Stimmen bei zahlreichen Stimm⸗ enthaltungen angenommen. Die abgeänderte Vorlage wurde hierauf der franzöſiſchen Kammer zur zweiten Leſung zugeleitet; die Kammer wurde ſofort zu einer Nachtſitzung einberufen. Der Senat ver⸗ tagte ſich auf Donnerstagvormittag. Genf hat wieder einen Abrüſtungsausſchuſt Genf, 30. Sept.(HB⸗Funk.) Das Präſidium der Völkerbundsverſamm⸗ lung hat am Mittwochabend entſprechend einem Antrag der nordiſchen Staaten und Hollands beſchloſſen, den Ausſchuß für Abrüſtungsfra⸗ gen, der ſeit fünf Jahren nicht mehr getagt hat, wieder einzuſetzen. Seine Aufgabe ſoll es fein, Vorſchläge für die Wiederingangſet⸗ zung der Abrüſtungskonferenz zu machen. Das Präſidium hat ferner das Mandat des Studienausſchuſſes für eine europäiſche Union, der im Jahre 1930 eingeſetzt wurde, aber ſeit vier Jahren nicht mehr getagt hat, um ein wei⸗ teres Jahr verlängert. Dem Verlangen Lit⸗ winows nach einer neuen Tagung dieſes Aus⸗ ſchuſſes iſt jedoch nicht entſprochen worden. Franco⸗Chef der Regierung Alle spanischen Waſffenflabriken im Besiiz der Nationalisten St. Jean de Luz, 30. September Die nationalen Rundfunkſender haben am Mittwochnachmittag eine Verordnung der na⸗ tionalen Regierung bekanntgegeben, durch die General Franco als Chef der Regie⸗ rung und des ſpaniſchen Staates er⸗ klärt wird. Die Sender haben dieſe Nachricht mit einer Würdigung der eindrucksvollen Per⸗ ſönlichkeit General Francos begleitet. Die Einnahme von Ei bar iſt am Mittwoch⸗ abend amtlich beſtätigt worden. Weiter haben die nationalen Kreiſe an der Biskaya⸗Front Umbarbe und Ondarroa genommen. Mit aller Kraft wird in Toledo von den nationalen Truppen, die von der wieder in die Stadt zurückgekehrten Bevölkerung eifrig un⸗ terſtützt werden, die Aufräumungsar⸗ beiten durchgeführt. Mit der Einnahme der Stadt ſind übrigens die marxiſtiſchen Horden ihrer letzten Waffenfabrik, über die ſie bis dahin verfügen konnten, verluſtig gegangen. Nunmehr beſitzen die nationaliſtiſchen Truppen alle ſpaniſchen Waffenfabriken. Die m gung der roten Truppen mit Waffen kann jetzt nur noch auf dem Wege des Schmuggels erfol⸗ gen, entweder über die kataloniſch⸗franzöſiſche Grenze oder über die wenigen Häfen, die noch in den Händen der Madrider Regierung ſind. 43707 dürfte dieſe Zufuhr immer ſchwieriger erden. — Die Jivilbevölkerung räumt Madrid Paris, 30. Sept. Wie aus Madrid gemeldet wird, hat die Räumung der ſpaniſchen Hauptſtadt von Frauen und Kindern bereits begonnen. Zu⸗ nächſt werden die durch den Bürgerkrieg ver⸗ waiſten Kinder und die Angehörigen der Ro⸗ ten Milizen nach Valencia und anderen Mit⸗ telmeerhäfen abtransportiert.— Das Innen⸗ miniſterium gibt bekannt, daß allen Einwoh⸗ nern die Möglichkeit gegeben werden ſolle, ſich nach Valencia, Barcelona oder anderen noch zur Volksfrontregierung gehörenden Städten zu begeben. Minderheiten müſſen ſich im amtlichen Ver⸗ kehr der Staatsſprache bedienen, Dieſe 20 Prozent anerkannker Minderheit aber dürfen in Eingaben an die Behörden ſich ihrer Spruehe bedienen, bekommen auch Antwort in tſchechi⸗ ſcher und in ihrer Sprache. Erfahrungsgemäß aber werden die Angelegenheiten noch einmal ſo raſch erledigt, wenn der deutſche Minder⸗ heitsangehörige von vornherein auf die deutſche Ueberſetzung verzichtet! Bei mündlichen Verhandlungen vor Gericht kann die Sprache der Minderheiten angewandt werden; wenn aber auch nur einer der Betei⸗ ligten, auch wenn er etwa Deutſch ſprechen kann, tſchechiſch ſpricht, ſo muß der ganze Pro⸗ zeß mit jedem Beteiligten in deſſen Sprache verhandelt werden. Sind in einem Bezirk über 66 Prozent der Staatsbürger Angehörige einer ſprachlichen Minderheit, ſo„können“ amtliche Schriftſtücke der Behörden an Private auch nur in der Sprache der Eingabe erledigt werden. Hier hat ſich die Praxis herausgebildet, jeden ablehnen⸗ Blick nach innen Der bekannte Münchner Schauſpieler Will Dohm, auch im Reiche durch verſchiedene Filmrollen bekannt, äußert ſich im folgenden über einige wichtige Filmfragen. Jedermann, der gegenwärtig irgendwie mit dem Film zu tun hat, ſei es als Zuſchauer oder Schaffender, bemerkt ſehr bald, daß man die Bezeichnung„Film“ ebenſowenig allgemein verwenden dürfte wie gewiſſe andere Bezeich⸗ nungen für jene Erſcheinungen, deren weſent⸗ liches Merkmal Mannigfaltigkeit iſt. Es gibt dieſen Film, jenen Film und einen dritten, der ſol ſo ausſieht, als hätte er einer werden ollen. Es liegt in der Natur des Films, in deſſen Entſtehungsvorgängen und Verwertungszwecken, vielgeſtaltig, unterſchiedlich und grenzenlos zu ſein wie das Leben ſelbſt, deſſen Spuren die Kamera verfolgt. Wir müſſen uns darüber im klaren ſein, daß es für den Film keine Kunſt⸗ eſetze gibt wie für die Malerei, die Plaſtik, ie Dichtung oder die Muſik. Es gibt nur Wir⸗ kungsmöglichkeiten, deren Ausſchweifung und Beſchränkung eine Art Filmdramaturgie er⸗ geben haben. Auch ohne über dieſe Dinge nachgedacht zu haben, bemerkt man zwei weſentlich verſchie⸗ dene Filmſorten, die ſich immer deutlicher von⸗ einander abheben. Die eine Sorte iſt heute ſchon faſt uniform geworden: immer wieder iſt ein Adliger, ein Millionär oder ſonſtwie geſell⸗ ſchaftlich Hochgeratener ein verkleideter Schof⸗ för, Friſör oder Verkäufer, lernt eine Prin⸗ effin kennen, eine Gutserbin oder ſonſt etwas Vohlhabendes, und ſtolpert nun über möglichſt viele Hinderniſſe hinweg in die Ehe. Immer wieder iſt einer das, was er nicht iſt, und vom Irrtum, von der Irreführung des Zuſchauers hängt der ganze Film ab. 1 Solche Filme herzuſtellen gehört zu den Auf⸗ gaben unſerer Filminduſtrie, da der Anſpruch von Millionen Menſchen feſtſteht, durch ſolche Filmgeſchichten nach des Tages Loſt und Mühe unterhalten zu werden. Dieſe Sorte Filme haben immer noch ihre Berechtigung. Dennoch geht ihnen der Künſtler gern aus dem Wege. Der Blick geht bei ſolchen Filmen immer nach außen, erfaßt nur das Aeußerliche und ſchildert es mit allen möglichen und mitunter recht er⸗ regenden Effekten. Es gibt für dieſe Blickrich⸗ tung zahlloſe Kräfte, die als Drehbuchſchreiber, Darſteller oder Spielleiter allenthalben bekannt und geſchätzt ſind, es gibt dafür eine Induſtrie von wirtſchaftlich enormer Bedeutung,— jedoch als Kunſt ſind die meiſten Erzeugniſſe dieſer Art kaumernſt zunehmen. Um dem Film künſtleriſch Bedeutung zu geben, darf der Blick von vornherein nicht aus⸗ ſchließlich nach außen gehen, ſondern muß erſt nach innen gegangen und und ſeiner ſelbſt be⸗ wußt geworden ſein. Es kann nichts„außen“ ſein, was nicht„innen“ geweſen iſt. Künſtler, die dem Film dienen wollen. können natür⸗ licherweiſe(falls ſie echte Künſtler ſind!), nur von innen heraus zur wirklich darſtellenden Kunſt kommen. Der Künſtler ahmt nicht Geſten, Tonfälle nach, die uniform gewiſſe Lebensvor⸗ gänge begleiten, er phraſiert nicht und ſpielt nicht auf Effekt hin,— er geſtaltet aus dem Inneren, aus dem Erlebnis! Der größte Teil deſſen, was als Kunſt auf den Markt kommt, ſtammt nicht aus dem Er⸗ lebnis, ſondern aus der Nachahmung. Deshalb bewirkt es auch nichts im ſeeliſchen Raum des Volkes. Die Vorgänge wiederholen ſich mit ge⸗ ringen Aenderungen, werden Kliſchee, und nur äußerliche Erſcheinungen haften im Gedächtnis. Dieſe Uniformität beginnt bereits beim Dreh⸗ buchſchreiben, das öfters der Schneiderei des Konfektionäts ähnlich zu werden beginnt. Des⸗ halb muß immer wieder darauf hingewieſen werden, daß jede künſtleriſche Leiſtung ſich ſtreng auf das Erlebnis beziehen muß. Um Beiſpiele zu nennen: man erinnere ſich an jenen Teil des Films„Traumulus“, wo der Zapfenſtreich den ſeeliſchen Vorgang mitge⸗ ſtaltet. Man erinnere ſich an die Anfangsbilder von„Flüchtlinge“. Man erinnere ſich vor allem angenehmen Mitteilungen in den Beſcheid einer Behörde und alle unange⸗ nehmen behördlichen Mitteilungen an die Staatsbürger gern in deutſcher Sprache, alle eilungen iſchechiſcher Sprache herauszubringen, ſo daß ſich im Volke die Ueberzeugung feſtſetzen ſoll, daß die Be⸗ hörde, wenn ſie ſchon deutſch ſpricht, durchaus „böſe“ ſein muß. Die innere Amtsſprache iſt überall tſchechiſch. Bei den Kommunalbehörden iſt die Sprache derjenigen Volksgruppe, die 50 Prozent und mehr der Gemeindeeinwohner ausmacht, Ge⸗ ſchäftsſprache und Eingaben können auch in der Sprache einer Minderheit von 20 Prozent ge⸗ macht werden. Das klingt gut und vernünftig, — aber wenn auch nur ein einziger Tſcheche in der Gemeinde wohnt, kann dieſer ſeine Ein⸗ gaben tſchechiſch machen und die Behörde er⸗ ledigt ſie auch tſchechiſch. Wehe aber, wenn ein einziger Deutſcher, Pole oder Magyare in einer tſchechiſchen Gemeinde ſeine Sprache in einer Eingabe benutzen wollte, er würde niemals wieder etwas von ihr hören. Sprachrecht iſt an den Film„Der alte und der junge König“, worin Emil Jannings eine königliche Geſtalt von klaſſiſchem Format zu erleben gab. In die⸗ ſem Film ſind mehrere Stellen unvergeßlich, die von einem Dichter ſtammen. Gedicht und Ge⸗ ſtalt ſind hier eins. Alles, was hier„außen“ wird, iſt erſt einmal„innen“ geweſen, und ſo vermittelt es alle weſentlichen Werte des Films. Will Dohm. Der Kampf gegen„entartete Kunſt“ Vor einigen Wochen gab der Direktor des Folkwang⸗Muſeums in Eſſen bekannt, daß er ein Bild des Ruſſen Waſſily Kandinſky, ein Beiſpiel der ſogenannten„abſoluten“ Ma⸗ lerei, aus ſeinen Beſtänden verkauft habe, und war deshalb, weil das günſtige Angebot von RM vorgelegen habe. Dieſe Summe wolle man lieber für den Ankauf neuer guter Kunſt⸗ werke verwenden, zumal man durch die Weg⸗ gabe des heute nicht mehr als Kunſt zu bezeich⸗ nenden Werks Kandinſkys gleichſam unnützen Ballaſt losgeworden ſei. Der Direktor des Folkwang⸗Muſeums macht dann weiter einen rundſätzlichen Vorſchlag, welcher Mittel man ich im Kampf gegen„entartete Kunſt“ bedie⸗ nen müſſe. Da ſich die tollſten Verirrungen nicht in den Magazinen der Kunſtſammlungen, —. in Privatbeſitz befänden, beſtehe das ringende Bedürfnis, die Sufanſeinehen der Verfallskunſt in privaten Schlupfwinkeln auf⸗ zuſpüren, zu beſchlagnahmen, ihre Abgabe zu verfügen und auch i vorherige Vernichtung unter Strafe zu ſtellen. Die auf dieſe Weiſe zuſammengebrachte Sammlung hätte dann, ſo heißt es in dem Vorſchlag, als Archiv und zur 5.0 von Parteimitgliedern zu dienen. Der Oeffentlichkeit werde dieſe Sammlung im Hinblick auf ihren ekelerregenden Inhalt kaum zugänglich gemacht werden können. Den Ver⸗ tretern der Auslandspreſſe und damit dem Ausland aber werde ſie mit einem Schlag be⸗ greiflich machen, warum die NSDA den Kampf gegen entartete Kunſt habe führen müſſen. unzweifelhaft außerordentlich ſchwierig, eines der mühſamſten Probleme der Verwaltungs⸗ kunſt überhaupt. In der Tſchechoflowakei aber hat man ſich das Problem dadurch kompliziert, daß man jede Gelegenheit in Geſetzgebung und Praxis ausnutzt, um die tſchechiſche Sprache den anderen Staatsbürgern aufzuzwingen. Erſt durch dieſe Methoden iſt die viele Verbitterung und Verärgerung geſchaffen worden. Natürlich werden auch alle Ortsnamen ſſche⸗ chiſiert. Dafür gibt es eine ganze Kommiſſion, die entweder die deutſchen Ortsnamen ins Tſchechiſche überſetzt oder ihnen die„Häckchen“, oder wie die Deutſchen boshaft ſagen, den „Akzent powidl“ anhängt(„Powidl“ heißt „Pflaumenkuchen“ und iſt ein Spitzname für die Tſchechen). So wurde auch der deutſchen Bahnſtation Arbesau ein„Akzent“ auf das„r“ und auf das„s“ geſetzt. Wie ſich der Ort dar⸗ nach ausſpricht, iſt hier nicht wiederzugeben, entſpricht aber ungefähr dem ritterlichen Gruße eines von Goethe unſterblich gemachten Man⸗ nes. Le weenrae urnrennr muumu ern rrinmmhieit brekitir mamtimnmnn rrnthoent Anhurrru mEunanihreneb incm msehitn mrrnerrrxr unrulrhrmeer —————————————————————————————— Zuſammenarbeit zwiſchen Theater und Junk Zwiſchen Theater und Funk hat bisher eine Rivalität beſtanden, die eine irgendwie geartete Zuſammenarbeit nicht aufkommen ließ, obwohl man ſich in letzter Zeit durchaus bewußt war, daß die Aufgaben des Rundfunks auf ganz anderen Gebieten liegen, als die des Theaters. Zum erſtenmal hat jetzt der Intendant des Reichsſenders Köln verſucht, hier Abhilfe zu ſchaffen, indem er die Intendanten ſämtlicher weſtdeutſchen Bühnen nach Köln einlud, um mit ihnen die Möglichkeiten einer ganz neuen Zu⸗ ſammenarbeit zwiſchen Theater und Funk zu beſprechen. Mehr als einmal wurde auf dieſer Arbeitstagung betont, daß es nicht Sinn des Rundfunks und ſeiner Sendungen ſei, das Theater zu erſetzen. Wie der Kölner Rundfunk⸗ intendant, Dr. Glasmeier, betonte, wolle der Funk neben den vielen Gebieten, die er dank ſeiner umfaſſenden techniſchen Möglichkeiten zu betreuen habe, vor allem im deutſchen Volk wieder Verſtändnis und Liebe für Schauſpiel und Oper, für die Kunſt ſchlechthin wecken. Die bisherige Sendefolge des Reichsſenders Köln „Theater im Weſten“ wird nach neuen Richt⸗ linien umgeſtaltet werden. Sie beginnt mit⸗ einem Geſamtüberblick über die Spielpläne von 19 weſtdeutſchen Theatern, den der Bühnen⸗ dichter Joſeph Cremers⸗Eſſen geben wird. Die bedeutendſten Bühnenwerke werden dann in Einzelvorträgen von ihrem Verfaſſer, dem Re⸗ giſſeur, den Hauptdarſtellern, Literaturkennern und Bühnenfachleuten eingehend gewürdigt werden, um die Aufmerkſamkeit des Rundfunk⸗ hörers auf das Werk zu lenken und ihn für den Beſuch der Aufführung vorzubereiten. Fer⸗ ner ſoll der Rundfunkhörer auch mit den tech⸗ niſchen Bedingtheiten des Theaters vertraut gemacht werden. Unter möglichſt weitgehendem Verzicht auf die eigene Darbietung von Hör⸗ ſpielen, Opern und Operetten wird der Rund⸗ funk ſich ſtärker als je zuvor der Förderung des Kulturtheaters annehmen können. Man In d ſes de tag, gal Erklä Währut Die f tember Regierr ton ver tung gehen l merkſan die Mi Durchfi ten Pi Dieſer wertun Rückn interna ziehung Auffaſſ der Oe Deutſc De kundete wahr begünſt lung de ſchaftst Politik des Wi ſerung zielt“ Wunf rer m feierlich gierunt druck lege de 21. Mo ſchaftli tiſch Mürz 1 enthiel Wen der ſtä „das g ternati wird d kann a hinderr wie d d as der worder gierun, gen zu Erklär: Ziel de Kontin ſyſtem Die I Wen tung ihre L. der feſt heit! dieſen Ja, we wenigſ währle ſchwun zöſiſche und de Währu ſieht n rungen Ebenſo ein ſol die Un Zuſtan Es allgem gehobe drei keine eine vielme ieils i ſchränk gierun wiegen hältni⸗ Wir f Wen ſolcher nahme her 1938 .—.———. zu einer enat ver⸗ usſchuſt ⸗Funk.) verſamm⸗ end einem Hollands ſtungsfra⸗ hr getagt be ſoll es ingangſet⸗ chen. andat des he Union, aber ſeit ein wei⸗ ngen Lit⸗ eſes Aus⸗ rden. alisten ie m kann jetzt zels erfol⸗ ranzöſiſche „ die noch rung ſind. chwieriger Madrid 0. Sept. „ hat die tadt von nen. Zu⸗ krieg ver⸗ der Ro⸗ eren Mit⸗ s Innen⸗ Einwoh⸗ ſolle, ſich ſeren noch St'ädten rig, eines waltungs⸗ vakei aber ompliziert, ebung und prache den gen. Erſt bitterung men tſche⸗ ommiſſion, amen ins „Häckchen“, ſagen, den idl“ heißt zname für deutſchen uf das„r“ r Ort dar⸗ ſerzugeben, hen Gruße hten Man⸗ eeene nk ſisher eine jie geartete eß, obwohl wußt war, auf ganz Theaters. ndant des Abhilfe zu ſämtlicher id, um mit neuen Zu⸗ d Funk zu auf dieſer Sinn des n ſei, das Rundfunk⸗ wolle der ie er dank ichkeiten zu ſchen Volk Schauſpiel wecken. Die iders Köln uen Richt⸗ ginnt mit lpläne von r Bühnen⸗ wird. Die dann in r, dem Re⸗ iturkennern gewürdigt Rundfunk⸗ id ihn für reiten. Fer⸗ it den tech⸗ s vertraut itgehendem von Hör⸗ der Rund⸗ derung des „Hakenkreuzbanner“ 1. Oktober 1936 Mannheim Schucht erklärt: die Morn wird nicht obgewertet Wir wollen in die verwoerene internationale Wäheungslage nicht noch ein neues kement der Unſicherheit tragen Berlin, 30. September In der Sitzung des Zentralausſchuſ⸗ ſes der Reichsbank am Mittwochnachmit⸗ tag, gab Reichsbankpräſident Dr. Schacht eine Erklärung über die deutſche Auffaſſung zur Währungslage ab. In der Erklärung heißt es: Die franzöſiſche Regierung hat am 27. Sep⸗ tember der Reichsregierung die von den drei Regierungen in Paris, London und Waſhing⸗ ton veröffentlichte Erklärung über die Abwer⸗ tung des franzöſiſchen Franken zu⸗ gehen laſſen und hat dabei beſonders die Auf⸗ merkſamkeit auf den Abſatz 5 gelenkt, in dem die Mitwirkung der übrigen Nationen bei der Durchführung der in der Erklärung formulier⸗ ten Politik gewünſcht und angeſucht wird. Dieſer Umſtand und die Tatſache, daß die Ab⸗ wertung des franzöſiſchen Franken erhebliche Rückwirkungen auf die Geſtaltung der internationalen Wirtſchafts⸗ und Währungsbe⸗ ziehungen haben muß, legt es nahe, die deutſche Auffaſſung in dieſer Angelegenheit gleichfalls der Oeffentlichkeit zur Kenntnis zu bringen. Deutſchlands Friedenswille Die in der Erklärung der drei Mächte be⸗ kfundete Abſicht,„den Frieden zu wahren, die Schaffung von Bedingungen zu begünſtigen, die am beſten zur Wiederherſtel⸗ lung der Ordnung in den internationalen Wirt⸗ ſchaftsbeziehungen beitragen können, und eine Politik zu betreiben, die auf die Entwicklung des Wohlſtandes in der Welt und auf die Beſ⸗ ſerung des Lebensſtandards der Völker ab⸗ zielt“ entſpricht vollinhaltlich dem Wunſche und Willen, den der Füh⸗ rer und Reichskanzler in ſeinen wiederholten feierlichen Erklärungen namens der Reichsre⸗ gierung vor der Weltöffentlichkeit zum Aus⸗ druckgebracht hat. Ich verweiſe zum Be⸗ lege deſſen nur auf die Reichstagsrede vom 21. Mai 1935 mit ihrem Bekenntnis zur wirt⸗ ſchaftlichen Zuſammenarbeit und auf die diplo⸗ matiſche Note der Reichsregierung vom 31. März 1936, die einen umfaſſenden Friedensplan enthielt. Wenn die drei Mächte erklären, es als eines der ſtändigen Ziele ihrer Politik bezeichnen, „das größtmögliche Gleichgewicht auf dem in⸗ ternationalen Währungsmarkt zu erhalten“, ſo wird dieſe Erklärung von uns gern begrüßt, kann aber leider den Hinweis darauf nicht ver⸗ hindern, daß durch die engliſche ſowohl wie die amerikaniſche Abwertung das wirtſchaſtliche Gleichgewicht der Welt auf das empfindlichſte geſtört worden iſt. Das wird indeſſen die deutſche Re⸗ gierung nicht abhalten, ihrerſeits alle Beſtrebun⸗ gen zu unterſtützen, die nach der Drei⸗Mächte⸗ Erklärung bezwecken,„nach und nach, mit dem Ziel der völligen Beſeitigung, das gegenwärtige Kontingentierungs⸗ und Währungskontroll⸗ ſyſtem zu mildern“. Die Währungsunſicherheit der Welt Wenn an ſolchen Abſichten die Abwer⸗ tung des franzöſiſchen Franken und ihre Legalitäten gemeſſen werden, ſo muß lei⸗ der feſtgeſtellt werden, daß an der Unſicher⸗ heit der internationalen Währungslage durch dieſen Schritt wenig ge ändert worden iſt. Ja, während der Block der Goldländer bisher wenigſtens für ſeinen Bereich Stabilität ge⸗ währleiſtete, ſo iſt nunmehr auch dieſe ver⸗ ſchwunden, nachdem die Abwertung des fran⸗ zöſiſchen Franken die Abwertung der Schweiz und der Niederlande nach ſich gezogen hat. Das Währungsabkommen zwiſchen den drei Mächten ſieht nicht einmal innerhalb dieſer drei Wäh⸗ rungen ein gegenſeitiges feſtes Verhältnis vor. Ebenſowenig haben die Schweiz und Holland ein ſolches feſtes Verhältnis hergeſtellt, ſo daß die Unſtabilität gegenüber dem bisherigen Zuſtande nochvermehrt worden iſt. Es gibt im Augenblick, nachdem die frühere allgemeine Verpflichtung mit dem Golde auf⸗ gehoben iſt, a uß er in Deutſchland und drei oder vier anderen Ländern reine Währung in der Welt mehr, die eine feſtſtehende Grundlage hätte, vielmehr ſind ſämtliche übrigen Währungen ieils innerhalb gewiſſer Grenzen, teils unbe⸗ ſchränkt willkürlicher Manipulierung ihrer Re⸗ gierungen unterworſen und haben ganz über⸗ wiegend auch untereinander kein feſtes Ver⸗ hältnis. wWir ſtören den pariſer Kurs nicht Wenn wir deshalb auch nicht an den Erfolg ſolcher nicht aufeinander abgeſtimmter Maß⸗ nahmen glauben, ſo iſt Deutſchland doch weit davon entfernt, die Maßnahmen, die die fran⸗ zöſiſche Regierung geglaubt hat treffen zu müſ⸗ ſen, zu kritiſieren oder in irgendeiner Weiſe zu ſtören. Im Gegenteil kann es uns nur ſehr willkommen ſein, wenn der von der franzöſi⸗ ſchen Regierung laut ihrer Erklärung gewünſchte Erfolg eintreten und insbeſondere die inter⸗ nationale Zahlungsſicherheit und Zahlungs⸗ freiheit wieder erreicht würde. Auch fühlen wir durchaus die Pflicht, zu prüfen, durch welche etwaigen Maßnahmen unſererſeits wir zu der Erreichung dieſes Zieles beitragen können. Reichsregierung und Reichsbank ſind bei dieſer Prüfung ohne Schwanken zu der Entſchließung gekommen, daß wir die durch die Abwertungsmaßnahmen des Auslandes erhöhte Anſicherheit des internationalen Verkehrs nichtnoch dadurch veaermehren wollen, daß auch wir ein unſicheres Element in die Währungslage hineintragen. Die Länder, die mit uns Handel treiben, ſollen wiſſen, daß wir gerade in der Beſtändigkeit eine unerläßliche Grundlage des internationalen Verkehrs ſehen. Wir wünſchen aber, daß nicht nur das Ausland dies erkenne, ſondern es ſoll auch der deutſche Sparer und Ar⸗ beiter ſich darauf verlaſſen können, daß die nationalſozialiſtiſche Regierung ſeine Kaufkraft und ſeine Arbeitsleiſtung in ihremvollen Werte zu erhalten wünſcht. Wenn gelegentlich auch von deutſchen Intereſſenten der Wunſch nach einer Abwertung der Reichsmark laut wird, ſo möchte ich das Gewicht der Gründe hierfür nicht dadurch über⸗ treiben, daß ich gegen ſie im einzelnen polemi⸗ ſiere. Ich möchte für Deutſchland vielmehr nur eines ſagen, daß das Deviſenbewirt⸗ ſchaftungsſyſtem, deſſen Unbequemlich⸗ keiten und Mängel wir jederzeit anerkannt haben, durch keine bloße Abwertung überflüſſig gemacht werden könnte. Die Schwere der aus dem Verſailler Unrecht entſtandenen Schuldenlaſt und die Schwierig⸗ keiten unſerer Rohſtoffbeſchaffung zwingen zu ihm. Erſt deren Milderung wird die deutſche Deviſenkontrolle entbehrlich machen. An der Löſung dieſer Frage aber hängt nicht nur das wirtſchaftliche Wohlergehen Deutſchlands, ſon⸗ dern auch aller der Länder, die an einem auf⸗ nahmefähigen Markt von 70 Millionen Men⸗ ſchen intereſſiert ſind. Wir ſind uns völlig bewußt, daß die gegen⸗ wärtige internationale Währungslage uns ſchwere Opfer auferlegt, aber kein Druck wird die Reichsregierung veran⸗ laſſen, etwas zu tun, was geagen die Intereſſen ihres eigenen Volkes Die Verleihung des Kulturpreises geichsstatihalter Robert Wagner beglückwounscht Baumeister Professor Alker als den ersten preisträger des Kolturpfeises des Gouleiters in Boden Foto: Geschwindner und Landes iſt. Dagegen wird die Reichs⸗ regierung jederzeit bereit ſein, an zweckdien⸗ lichen internationalen Verhandlungen teilzuneh⸗ men, die unter ſelbſtverſtändlicher, auch in der Währungserklärung der drei Mächte betonter, Wahrung der nationalen Intereſſen einem freien internationalen Wirtſchafts⸗ und Zah⸗ lungsverkehr zuſtreben. Sollte ſich im Anſchluß an das Vorgehen der drei Mächte eine ſolche Möglichkeit ergeben, ſo werden wir das be⸗ grüßen und zu erneuter Prüfung bereit ſein. Inzwiſchen können und werden wir die Ent⸗ wicklung in aller Ruhe anſehen und unſere Ent⸗ ſcheidungen jeweils nach freiem Willen treffen. Dank unſerer Deviſenbewirtſchaftung haben wir unter der nationalſozialiſtiſchen Regierung die ganze Zeit hindurch eine ſtabile Wirt⸗ ſchaftsgrundlage in unſerer Wäh⸗ rung gehabt und werden ſie behalten. Dieſer ungeheure, für Erzeuger und Verbrau⸗ cher gleich wichtige Vorteil wiegt alle mit der Deviſenbewirtſchaftung verbundenen Unbequem⸗ lichkeiten auf. Für verſtärkten Siedlungsbau Eine Forderung aus dem Vierjahresplan Berlin, 30. September(HB⸗Funk) Durch den vom Führer verkündeten Vier⸗ jahresplan iſt die Frage aufgeworfen worden, ob der Wohnungs⸗ und Siedlungsbau inner⸗ halb dieſer Zeit angeſichts der Anſpannung des Kapitalmarktes noch geſteigert werden kann. Aengſtliche Gemüter befürchten, daß die Sied⸗ lung jetzt zurückſtehen müſſe hinter den Not⸗ wendigkeiten, die ſich aus dem Vierjahresplan ergeben. Der Referent im Heimſtättenamt der DAF., Otto Wetzel, erklärt dazu in der„Deutſchen Siedlung“, daß dieſe Erkenntnis zwar an ſich richtig ſei, daß es aber dennoch falſch wäre, den Wohnungs⸗ und Siedlungsbau zu hemmen. Der Siedlungsbau müſſe im Gegenteil geför⸗ dert werden, und wenn das Geſamtvolumen des Wohnungsbaues nicht erhöht werden könne, ſo müſſe umſo mehr der Anteil des Si'edlung''baues am Woh⸗ nungsbauprogramm vergrößert werden. Für die ſoziale und politiſche Ent⸗ wicklung der kommenden Jahre ſei es entſchei⸗ dend, daß der deutſche Arbeiter aus den noch vorhandenen unwürdigen Wohnverhältniſſen herauskomme. Nur der Siedlungsbau ſchaffe dem Arbeiter die für ihn tragbare billige Vier⸗ zimmer⸗Wohnung im eigenen Heim und mit eigenem Garten. Der Vierjahresplan bedeute keine Hemmun'g'der Ver⸗ zögerung des Siedlungswerkes, er biete im Haarwaſchen— aber ohne Erkältung! Kühle Tage ſind kein Grund mehr, die notwendige Haarwäſche hinauszuſchieben. Man wäſcht das—— mit dem ſeifenfreien Schwarzkopf⸗Extra(Mild, Blond oder Zart), dann trocknet es in der halben Zeit. Wenn es aber noch ſchneller gehen ſoll, dann nimmt man die ————— Schwarzkopf⸗Trocken⸗Schaum⸗ pon. Einfach leicht pudern, kräftig ausbürſten! Er⸗ folg: in 3 Minuten ſchönes Haar! Gegenteil den Anlaß zu verſtärktem Siedlungs⸗ bau. Ueberall, wo neue Rohſtoffbetriebe ge⸗ ſchaffen würden, entſtehe auch ein neues Wohnbedürfnis für Arbeiter, Angeſtellte und Beamte. Je mehr dieſe Betriebe nicht in Großſtädten und Induſtriegebieten errichtet würden, ſondern in den durch die Autobahnen aufgeſchloſſenen Landſchaften, umſo größer und günſtiger werde die Möglichkeit zur Anſiedlung des Arbeiters ſein. Der neue Vierjahresplan ſtelle ſomit für den Wohnungsbau die For⸗ nach Stärkung der Heimſtättenſiedlung auf. Dom Führer beonadigt Berlin, 30. September(HB⸗Funk) Der Führer und Reichskanzler hat die am 2. Juli 1936 von dem Schwurgericht in Saar⸗ brücken gegen die am 15. Januar 1910 geborene Auguſte Köhl wegen Mordes an ihren beiden unehelichen Kindern ausgeſprochene Todesſtrafe im Gnadenwege in lebhenslange Zuchthausſtrafe umgewandelt. Die etwas ſchwachſinnige Verurteilte, die bisher gut beleumundet und ihren Kindern zu⸗ getan war, iſt von dem Vater der Kinder, von dem ſie geheiratet zu werden hoffte, im Stich gelaſſen worden und dadurch in wirtſchaftliche und ſeeliſche Bedrängnis geraten. Sie hatte Grund zu glauben, die Kinder ſtänden der Heirat mit einem anderen Manne im Wege und fand in ihrer Verzweiflung keinen anderen Ausweg. Mannheim nlich ubers cand die zeit des jungen„ Saaſemer Roten“ iſt da Die Vorleſe der Trauben in Lützelſachſen an der Bergſtraße hat begonnen/ Allgemeine Leſe am 5. Okkober 1. Oktober 1 Man Hoc Auch werfen, daß der ſichten in Baden durch Witterungseinflüſſe odez Rebſchädlinge um 26 v. H. beeinträchtigt, und zwar 11 v. H. durch pflanzliche, 4 v. H. durh tieriſche Schädlinge, 11 v. H. durch Witterungs⸗ einflüſſe. Die Vergleichszahlen bei den übrigen berückſichtigten deutſchen Weinbaugebieten lie gen— ausgenommen die Ahr, die an letzten Stelle ſteht— dagegen ſämtlich mehr oder we⸗ Monats niger günſtig als für Badeni. 5 Lohnes Zuſammenfaſſend kann geſagt werden, dah Inne gemeſſen. Verſchiedene Maßnahmen zur Be⸗ die dunkelrote Moſtbrühe aufzunehmen. dahiſche Weiian—— kämpfung der Rebſchädlinge waren auch in die⸗ Während nun das i ſeinem alch n—5 der großen Weinernte des Vor⸗ Breite ſem Jahre wieder erforderlich. Wer den gün⸗ zum Kelterhaus oder zur Winzergenoſſenſchaft jahres, ſo doch mit einem einigermaßen güten mußte ſtigſten Augenblick zur Gegenmaßnahme ver⸗ gefahren wird, um dort weiterverarbeitet zu Mengeertrag kann, vorausgeſetzt, daß dem re paßte, ſieht nun die Folgen. Aber dank der werden, finden ſich die Winzerinnen und Win⸗ n0 eLützelſachſen, 30. Sept.(Eig. Bericht.) Wenn bei uns an den Hängen der geſegne⸗ zen Bergſtraße die Sonne 5 letztes Werk ge⸗ tan und die Weinberge den Winzern und Win⸗ zerinnen freigegeben werden, damit dieſe nun endlich den Lohn einer großen und langen Ar⸗ beitszeit einholen können, dann erklingt in den Arbeit zu. Bald ſind die großen Zuber mit erſt eine Woche ſpäter hegonnen werden. Es Maiſche gefüllt und das Ladefaß ſteht bereit, wurden bereits Moſtgewichte bis zu 80 Grad 4 5 0 des Weinherb⸗ ————— Fluren ein helles Singen und mit großer Sorgfalt durchgeführten Abwehr⸗ 5 um den Veſperkorb zuſammen, und alle an 4—.37 untes Treiben. Jedermann iſt erfüllt von maßnahmen blieben die Trauben vor größerem laſſen es ſich beim Käſe⸗ und Butterbrot mit eintreten. Ueber die vorausſichtliche Güte des wo es einer Freude, die aus tiefſtem Herzen kommt. Schaden bewahrt. Nur die Sonne war in den Wein gut ſchmecken. Nach der Veſperpauſe be⸗ neuen Weines irgendein Urteil ſchon heute ab⸗ fende Mehr als nur Freude am Erworbenen iſt die⸗ letzten Tagen mit ihrer Wärme etwas ſparſam. ginnt die Arbeit von neuem. zugeben, iſt verfrüht. Das kann erſt geſchehen, ßen unf ſes Frohſein Ausdruck einer Stunde, die der Frohe Stimmung überall Schon ſind zu Hauſe im Kelterhaus die Kel⸗ wenn der neue Wein eingebracht iſt. 3. fen! Al Mühe und Arbeit des Jahres nun ein Ende Der Wanderer, der in dieſen Tagen ſeine tern aufgeſtellt, wo das edle Naß ins Faß ge⸗ in eine ſetzt. anbener durch die Möeguds lenkt, wird bhrr ſenber En neh hen den 6 währen angeſteckt von der arbeitsfrohen Stimmung der betannt. n et hat, Die Arbeit war ſchwer Me und Wezenne 5 Zmnhe in 5 den gen—3 kine zWe le jim eererne 5 35 Es i v iſt Traube von den Stöcken abnehmen. Die bun⸗ 55 985* Zwingenberg, 30. Sept. Infolge der —* 008— 3 ten Kopftücher der Winzerinnen tauchen aus Rote“ einmal die Zunge löſte: feuchiſchwülen Witterüng des deigin d 1 bert„ den grünen Rebfeldern auf. Fröhliche Lieder Und haſt du dich vom Leben abgewendet, Sommers haben die Himbeeren eine zweite bei. di 55 fein aß SWin ſiä kerem Maße erſchallen auf allen Weinbergen, dazwiſchen enttäuſcht von Menſchen, die am Wege ſteh'n; Hlüte angeſetzt, die mehrerenorts noch aus⸗ —5— 413 der Bauer iſt e u e 1 knallen Schüſſe der Weinbergſchützen. Mit heim: hat dich der bunte Flitterſchein geblendet, gereift iſt. Infolgedeſſen erſchienen geſtern ſendern ufilligkeiten d Witt at lichem Stolz wiegt der Winzer die köſtliche magſt du nicht mehr des Lebens Schauſpiel am Obſtgroßmarkt die ſonſt im Sepiember in inmſeh Feane Enheinepopogieunmin winerhaih⸗ eh ganz ungewohnten Himbeeren. In dieſen Ta⸗ Schuld nichtet auch der Froſt in einer einzigen Nacht eſicht leunhtet hot Stelß ud Fmibe Müb⸗ gen, wo Beerenobſt ſonſt nicht mehr zu haben Verkehr n. Dann greife zu dem Roten und alle Schatten legen ſich zur Ruh rend der Büttenträger ſeine Laſt zur Tauben⸗ 1 atürli öch 3 alle Hoffnungen. Wer im Sommer einmal den mühle bringt, die dort zur Maiſche gemahlen und wieder führen alle Freudenboten 1.. 7 eon talserſte WMiftzenglanz wiſt Kupfonbinrhohgdrntömperlhehh. wird, wendet der Winzer ſich wieder ſeiner an ſicher'n Händen dich dem Lichte zu. je Pfund fämtliche anderen Obſefon wenn f. nſtrengung mit Kupfervitriollöſung die Reb⸗ is. Aehnlich war es bekannilich 1. Oktol krankheiten zu vernichten ſucht, der erhält eine ten im Preis. ehnlich war es bekanm in den vor einigen Wochen mit einer ebenfalls ganz frühen Erdbeerſorte, die ein zweites Mal, und zwar wochenlang, Früchte brachte, die ſogar auf 80 Pf. kamen. Todesſturz einer Greiſin * Zwingenberg, 30. Sept. In Garten nahe dem Löwenplatz verunglückte ad⸗ geſtern nachmittag die 8hjährige Witwe Sabine 0 Kern tödlich. Der hinter dem Haus gelegene 4 na Garten iſt ein Steilabhang von der ſogen. „Ebene“. Die alte Frau war im Garten be⸗ Die 9 ſchäftiat und dürfte, da ſie in der letzten Zeit bei gen öfters über Schwindelanfälle klagte, infolge firt eines ſolchen Anfalles den Abhang hinunter⸗ ſfachſe geſtürzt ſein. Der Sohn, der auf einem durch if anderen Grundſtück Birnen abgeerntet hatte, genheit fand ſeine Mutter, als er ihr die Birnen brin⸗ Bie be⸗ gen wollte, tot an dem Abhang vor. of Großſach koſten b kleine Ahnung on dem Kampf gegen die Schädlingswelt. Bei all dieſer Mühe und Arbeit iſt der Er⸗ oft ſehr unterſchiedlich. Doch der Winzer verliert auch in Jahren, da magere und trok⸗ kene Trauben das Pflücken kaum lohnen, ſei⸗ nen Mut nicht. Humor und Frohſinn ſind es, die das Feſt der Weinleſe geſtalten; ſie laſſen die Menſchen, die daran teilnehmen, froh und —1 den nock herrſcher genden nicht ar ſtelligen. öute preiſe für die badiſchen Weine Nur noch geringer Vorrat an alten Weinen/ Die allgemeine Lage * Karlsruhe, 30. Sept.(Eig. Ber.) Kurz weine in Baden für die Zeit vom 1. Juni vor Beginn der neuen Weinernte dürfte ein all⸗.n e gemeiner uUeberblick über die Lage unſeres den vorher gultigen' reiſen. Kleine dadiſche badiſchen Weinbaues auch über den engeren Weine erzielten in der Berichtszeit durchſchnitt⸗ Kreis des eigentlichen Weinfaches hinaus in⸗ lich Preiſe zwiſchen 280 und 450 RM je 1000 tereſſieren. 18 während 3 eißweine bis 700 RM je Liter, verein⸗ 414 3 den 156 zelt aber auch darüber hingus, brachten. Die bat die Vorratsentwiglung beſonders meiſe fid, Roſrerſimerhaben zen ſcerer geingun⸗ im badiſchen Weinbaugebiet einen über Er⸗ zehiere warten befriedigenden Verlauf genommen. gebieten nur ne reind lchoben, Während am 1. November 1935 noch 70 v. H vor allem auch deshalb, weil die Vertaufstätig⸗ der badiſchen Geſamternte an Weißwein keit gerade für, Rotweine alljäbrlich um dieſe bei den Winzern eingetellert waren, befanden ſich am 1. Auguſt 1936 nur noch 18 v. H. un⸗ man auch heuer, treffen konnte. J Hau! ſache ſind deshalb die bisherigen Rotwein⸗ „Der Tote“ ſchaut aus dem Fenſter verkauft bei den Erzeugern. Zum Vergleich ſei bemerkt, daß in den ubrigen deutſchen Wein- Iualic des bablichen Rorw enes i darans„ St. Georgen(Schwarzwald), 30. Sept. re baugebieten dagegen zum gleichen letzten Ter⸗ erſichtlich, daß für die geringſten bodiſchen Rot⸗ Ein hieſiger Bewohner erhielt am Montag ein hr min noch 32 v. H. eingekellert waren. Hinſicht⸗ Telegramm des Inhalts, daß ſein Bruder, der Friedric weine im Faß Preiſe von 400 RM erlöſt wor⸗ den ſind, für Rotweine der hochwertigſten La⸗ gen teilweiſe ſogar über 1000 RM je 1000 Str. In, keinem anderen deutſchen Weinbaugebiet Karter und bis Geſchäft lich der Rotweine iſt das Ergebnis für Baden ebenfalls erfreulich, ging die Vorrats⸗ entwicklung vom 1. November 1935 von 66 v. H. in einer Anſtalt untergebracht iſt, geſtorben ſei. Er fuhr mit ſeinem Verwandten zum Begräb⸗ nis des Bruders, aber als die Trauernden dort dex, eingelagerten Geſamt⸗Rotweinernte doch fid derart hohe Ertöſe für Rotweine bezahlt ankamen, ſchaute der Bruder ganz vergnügt aus. zingſtra bis zum 1. Auguſt 1936 auf 16 v. H. zurück. a—35 in dem Fenſter heraus. Die Unterſuchung iſt im 1 Im Zuſammenhang mit der Weinwerbewoche 1936 5 Ab9——— werden, daß ſich Die recht unterſchiedlichen Witterungsver⸗ unterdeſſen die Beſtände an alten Weinen bei hältniſſe in der Berichtszeit haben zwar zur den badiſchen Weinbauern weiter weſent⸗ Folge gehabt, daß der Verlauf der Blüte und lich gelichtet haben, ſo daß alſo heute— kurz der Fruchtanſatz in den deutſchen Weinbauge⸗ vor Beginn der 1936er Weinernte— die badi⸗ bieten größtenteils nicht ganz ſo günſtig wa⸗ ſchen Erzeugerkeller, abgeſehen von einzelnen ren wie im Vorjahre. Im allgemeinen ergibt Ausnahmefällen, ſo gut wie ausverkauft haben. ſich aber trotzdem aus den letzten, Feſtſtellungen Im Hinblick auf die überaus reiche Weinernte des Reichsnähpſtandes, daß die Ausſichten für 1935 iſt dies eine recht erfreuliche Talſache, die die diesjährige Weinernte Deutſchlands wei⸗ nur verwirklicht werden konnte dank den um⸗ terhin recht befriedigend geblieben ſind. Der faffenden Maßnahmen des Reichsnährſtandes. Verlauf der Rebenblüte in Baden und der Wie in den letzten Weinbauerhebungen des 66 95.(100 bedeutet i i Reichsnährſtandes hervorgehoben wird, zeigte„W—( 2 nem die Preisentwicklung für Weiß⸗ In der Berichtszeit wurden die Ernteaus. Görwihl, 30. Sept. Der Landwirt Fried⸗ ſollte rich Karſer brachte die rechte Hand in die Matürlich, Haſe kam zu ſpät. Der Richter ſagte fanbig zbgeſchnitten Die Hand wurde voll⸗ bloß:„Bedaure! Wer nicht zur Zeit erſcheint, hat ſelbſt Wes 10 ändig abgeſchnitten. Der Unfall iſt um ſo Zwischen Neckar und Bergstraße tragiſcher, als Kaiſer vor vier Jahren die linke den Schaden!“— Zwar wollte er's nun auf ſein Hand durch einen Unfall verloren hat. Fahrrad ſchieben, aber da lag der Haſe erſt recht im e achri hten Arbeitsfront, Ortsbetriebsgemeinſchaft Bau, Lahenbunger Nuchrich ſtatt. Es ſpricht Kreisbetriebsgemeinſchaftswal⸗ Pfeffer:„Die Ausrede gilt nicht“, mußte er hören, neuos au5 Toamperthei lm „der Weg war wegen Straßenbau geſperrt, die Um⸗ Gange, ob das Telegramm auf einen groben inhalt Unfug oder auf eine Verwechſlung zurückzu⸗ hhalte⸗ führen iſt. Tot aufgefunden * Fiſchbach(Amt Neuſtadt), 30. Sept. Am Dienstag, gegen.30 Uhr, wurde der 70 Jahre alte Arbeiter Emil Kaltenbach aus Fiſch⸗ bach, auf dem Wege nach Raithenbuch tot am Boden liegend aufgefunden. Der 9 ter des augenbli befindet, Otto Vi 1937 ſta. zuwirker das-d „Schockſchwerenot!“ Der Schlauch geplatzt! Zum Kuckuck mit dem ſpitzen Schotter!“ Und das ausgerechnet heute, da in 10 Minuten der Termin vor dem Amtsgericht(wegen Auch die zweite Hand eingebüßt Ab 1. Am 1. ſtellten ſierte S wachur leitung ſtand in der Zeitung!“ NRur einer war wieder ganz ahnungslos: Haſe! Er wußte von nichts 7 Tia— hätte er Zeitung geleſen! Die kündigt ſowas vorher an, worauf man ſich verlaſſen kann! heiter ſein, zumal dieſes Jahr wie auch im ver⸗ gangenen, der Behang der Weinberge zufrie⸗ denſtellend iſt. Auch die Qualität wird gut ein. Herbſtnebel liegt über unſeren heimatlichen Rebenhügeln. Doch allmählich bricht die Sonne durch und lüftet den Schleier, während in un⸗ ſeren Dorfſtraßen und Weinbergen bald reges Leben und emſiges Treiben herrſcht. Der Tag der allgemeinen Weinleſe rückt näher. Wäh⸗ rend verſchiedene Winzer wegen ſtark eintreten⸗ der Fäule mit behördlicher Genehmigung be⸗ reits Ende letzter Woche ihren Weinhevbſt nach Hauſe brachten, findet der allgemeine„Saaſe⸗ mer Herbſcht“ nicht vor dem 5. Oktober ſtatt. Die Winzerwagen rollen uUueber das Dorfpflaſter rollen dann die Win⸗ * Die Soldaten laſſen danken. Von verſchie⸗ denen Truppenteilen der Wehrmacht, die im Verlauf der letzten Wochen und Monate in La⸗ denburg durchmarſchierten oder einquartiert waren, ſind beim Bürgermeiſteramt Danlſchrei⸗ ben eingegangen. Es kommt darin die Anerken⸗ nung für die gaſtfreundliche Aufnahme und gute Verpflegung zum Ausdruck, mit dem Wunſch, daß dieſe Dankesbezeugung der Ein⸗ wohnerſchaft übermittelt werde. Das ſoll hier⸗ mit geſchehen. Es gereicht der Ladenburger Be⸗ völkerung zur Ehre, daß ſie den Soldaten, die anläßlich der Heeresübungen große Anſtren⸗ gungen mitmachen mußten, eine gute Aufnahme bereitete und zu ihrer Erholung beitrug. * Die letzte Aufführung des Heimatſpiels, die wegen ſchlechten Wetters am vergangenen Sonntag ausfallen mußte, findet nun am über⸗ nächſten Sonntag, 11. Oktober, ſtatt, da der kommende Sonntag dem Erntedankfeſt vorbe⸗ halten bleiben muß. Aus Neckarhauſen * Die Vorbereitungen für das Erntedankfeſt ſind im Gange. Es werden ſich etwa 14 Orts⸗ bauernſchaften der Mannheimer Vororte und des Landbezirks in Neckarhauſen beteiligen und ihre Wagen zum Feſtzug mitbringen. Der Feſt⸗ zug nimmt am Sonntagnachmittag am oberen Ortseingang, von Edingen her, Aufſtellung, be⸗ wegt ſich durch verſchiedene Straßen und löſt „ ter Pg. Glawe über die Urlaubsregelung im Baugewerbe. Zu dieſer Verſammlung haben ſfämtliche Bauarbeiter— Meiſtex, Geſellen und Lehrlinge— und verwandte Veruſe zu er⸗ ſcheinen. * Silberne Hochzeit. Herr Philipp Merdes und Frau Chriſtine, geb. Reinle, feierten geſtern, am 30. September, das Feſt der ſilbernen Hoch⸗ zeit. Wir gratulieren. Neues aus Schriesheim * Im Wald verunglückt. Am Montagnachmit⸗ tag war der? e Hermann Egler mit ſeinem Zweiſpännerfuhrwerk in den Wald gefahren, um Stämme zu holen. Beim Auf⸗ laden geriet er ſo unglücklich unter einen Stamm, daß er ſich nicht mehr fortbewegen konnte. Während ſich das eine Pferd zu dem Verunglückten legte, lief das andere fort und kam am Dienstagmorgen 3 Uhr zu Hauſe an. Man ahnte nichts Gutes und ſchickte ſogleich in den Wald, wo Egler um 6 Uhr aufgefunden wurde. Er hat erhebliche Beinverletzungen er⸗ litten und mußte in ein Krankenhaus übege⸗ führt werden. Zlvesheimer Notizen Die Fettperbilligungsſcheine für das letzte Vierteljahr 1936 ſind am kommenden Montag zwiſchen 15 und 17 Uhr von den empfangsbe⸗ * Lampertheim, 30. Sept. Die etwa 300 Perſonen zählende Belegſchaft der hieſigen Zigarrenfabrik unternahm am letzten Sonn⸗ tag mittels einen Betriebsausflug nach Neuſtadt an der Weinſtraße. Ueber Mann⸗ heim, Ludwigshafen ging der Zug in die Pfalz. In Neuſtadt wurde eine Wanderung zur Königsmühle unternommen. ſtündiger Ruhepauſe gings zum Natürpark Neuſtadt zum Mittagstiſch. Währenddeſſen er⸗ ſchienen der Kreiswalter der Duß Bensheim, Vetter, Rechtsberater Krömmelbein, Frl. Za⸗ chais und Ortswalter Brems, Lampertheim. Nach verſchiedenen Anſprachen folgte eine ge⸗ meinſame Stadtbeſichtigung, auch Weinkel⸗ lereien wurden beſucht. Es wurde allerlei frohe Unterhaltung geboten, auch zum Tanz war Gelegenheit. * Lampertheim, 30. Sept. Am Montag gegen Abend konnte ein Mannheimer Jagd⸗ pächter im Walde bei Neuſchloß einen kapita⸗ len Hirſch erlegen. Es war ein Sechzehnender, deſſen Geweih eine Spannweite von etwa 1,30 Meter hat und deſſen Gewicht ſchätzungsweiſe auf 2½% Zentner zu werten iſt.— Das Feſt der ſilbernen Hochzeit begingen die Eheleute Georg Moos und Frau Marie, geborene Maiſchein, Mannheimer Straße.— Der im öffentlichen Leben noch bis vor drei Jahren beſtbekannte und geſchätzte Landwirt Hermann Wegerle beging geſtern ſeinen 60. Geburtstag. Nach ein⸗ bahn⸗Po autobahr und N ren, ſo! kehrspoli Beſtrafun Neben Gras rwag en. Dumpf kollert auf dem Wagen Lade⸗ ſich am Schloß auf. Die Erntedankfeier findet re ti ten erſonen au dem 9 t 3 b 2 W 172 Au de 1 und Zuber. Ueberall herrſcht große Emſig. anſchließend in vorderen Schloßgarten flatt. hohen n n leit. Bütten werden auf Wagen geladen und Da mit„Kraft durch Freude“ ein Sonderzung 3 Rennt, i fofern die Beeren im Weinberg ſofort zur nach Neckarhquſen gefahren wird, darf man Nachfeuerſchau. Am morgigen Freitag, 53 Graf Maiſche gemahlen werden, folgt auf einem Wa 5 25 die Traubenmühle hinterher, he⸗ gleitet von den Winzerinnen und Winzern. Ihr Weg führt ſie in die mit Reben gepflanz⸗ ten—— der Gemarkung, wo der vorzüglich bekannte„Lützelſachſener Rote, der Burgunder“, Mit der Leſe des weißen Gewächſes, dem„Riesling“, der auf den Höhen des Schmittberges und Häußelsberges wächſt, wird hoffen, daß recht viele Mannheimer die Ge⸗ legenheit wahrnehmen, ſich einmal in ihrem Nachbardorf Neckarhauſen umzuſehen. Edingen berichtet * Verſammlung der DAß„Bau“. Am Frei⸗ tag, 2. Oktober, 20 Uhr, findet im Gaſthaus „Zum Hirſch“ eine Verſammlung der Deutſchen 2. Oktober, wird hier die Nachfeuerſchau vor⸗ genommen. Die Gebäudeeigentümer, die ſeither Aenderungen vorgenommen haben, mögen dies wegen der Aufnahme zur Feuerverſicherung an⸗ melden. Auch die landwirtſchaftlichen Betriebs⸗ inhaber, deren Betriebe ſich 4177715 haben, ſollen wegen Aufſtellung des niſſes für die Landwirtſchaftliche Unfallverſiche⸗ eitragsverzeich⸗ rung Meldung erſtatten. Märkte Obſt⸗ und Gemüſegroßmarkt Weinheim vom 30. September. Pfirſiche 20—32, Aepfel—24 Aepfel, Prinzen 11—16, Aepfel, Schafsnafen 14—17, Aepfel, Goldparmänen 15—26, Birnen —22, Nüſſe 20—26, Mandeln 16, Tomaten—7, Bohnen—13, Trauben 17. Anfuhr 700 Ztr. Nachfrage gut. der nach Mittelſtr die auch eingepfla ober 1930 flüſſe odet chtigt, und .f H. durch Bitterungs⸗ en übrigen bieten lie⸗ an letzter r oder we⸗ rden, daß iberge auch zuer, wenn e des Vor⸗ aßen guten zeſetzt, daß Weinherb⸗ gen mehr Güte des heute ab⸗ rnte nfolge der irgangenen ine zweite noch aus⸗ en geſtern September dieſen Ta⸗ zu haben gehrt und von 32 Pf. Obſtſor⸗ bekanntlich falls ganz Mal, und die ſogar In ihrem erunglückte we Sabine s gelegene der ſogen. Barten be⸗ etzten Zeit e, infolge hinunter⸗ uf einem itet hatte, rnen brin⸗ enſter 30. Sept. kontag ein ruder, der torben ſei. n Begräb⸗ nden dort gnügt aus ng iſt im en groben zurückzu⸗ Sept. Am 70. Jahre zus Fiſch⸗ ch tot am üßt irt Fried⸗ id in die urde voll⸗ ſt um ſo die linke at. im Die etwa r hieſigen 'n Sonn⸗ bsausflug er Mann⸗ in die zanderung Nach ein⸗ Naturpark deſſen er⸗ zensheim, Frl. Za⸗ pertheim. eine ge⸗ Weinkel⸗ e allerlei um Tanz Montag er Jagd⸗ n kapita⸗ ehnender, etwa 1,30 ingsweiſe Das Feſt Eheleute geborene Der im i Jahren Hermann burtstag. Philipp eim vom fel—24, hafsnaſen Birnen ten—7, 700 Ztr. Mannheim Groß-Mannheim 1. Oktober 1936 Hochbetrieb in der Stadt Auch ohne einen Blick auf den Kalender zu werfen, erkannte man am Mittwochnachmittag, daß der Monatsletzte gekommen war und die Monatsgehaltsempfänger in den Beſitz ihres Lohnes gelangt waren. Herrſchte doch in der Innenſtadt ein Betrieb, wie er ſonſt nur zum Wochenende und am Monatswechfel zu venzeichnen iſt. Wer ſeinen Weg durch die Breite Straße oder über die Planken wählte, mußte über ſehr viel Zeit verfügen, denn bei dem regen Fußgängerverkehr war an ein raſches Vorwärtskommen nicht zu denken. Nicht viel anders ſah es auf den Fahrbahnen aus, wo es Verkehrsſtochungen am lau⸗ fenden Band gab. Die Hauptverkehrsſtra⸗ ßen unſerer Stadt glichen einem Ameiſenhau⸗ fen! Allerdings mit dem einen Untenſchied, daß in einem Ameiſenhaufen Ordnung herrſchy während der Mannheimer Straßenverkehr bei dem Hochbetrieb alles andere als diſzipli⸗ niert war. Weſentlich zur Verſtärkung des Betriebs auf den Straßen trugen die vielen Möbelwagen bei, die nicht nur durch die Straßen rollten, ſondern die auch durch ihr Aufſtellen vor den Häuſern außerordentlich die Fahrbahn eineng⸗ ten und ſo in weitaus den meiſten Fällen die Schuld an den Verkehrsſtockungen trugen. Dieſe Verkehrshinderniſſe müſſen eben beim Quar⸗ talserſten in Kauf genommen werden und wenn ſo viel umgezogen wird, wie jetzt zum 1. Oktober, dann wirkt ſich die große Zahl der in den Straßen befindlichen Möbelwagen emp⸗ findlich aus. Auch in den nächſten Tagen wer⸗ den noch die Möbelwagen das Straßenbild be⸗ herrſchen, denn bei der großen Zahl der zu täti⸗ genden Umzüge läßt ſich der Wohnungswechſel nicht an einem oder an zwei Tagen bewerk⸗ ſtelligen. ad fährt zum Ernkedankfeſt nach Großſachſen und Neckarhauſen Die NSG„Kraft durch Freude“ führt bei genügender Beteiligung eine Sonder⸗ fahrt nach den beiden Landorten Groß⸗ ſachſen und Neckarhauſen durch. Da⸗ durch iſt den Stadtbevölkerung günſtige Gele⸗ genheit geboten, den Erntedankfeiern dieſer Orte beizuwohnen. Hinfahrt erfolgt ab Haupt⸗ bahnhof Mannheim 14 Uhr. Rückfahrt ab Großſachſen⸗Heddesheim 22 Uhr. Die Fahrt⸗ koſten betragen für Hin⸗ und Rückfahrt ab Hauptbahnhof Mannheim 70 Rpf, ab Rangier⸗ bahnhof 60 Rpf., ab Seckenheim 50 Rpf., ab Friedrichsfeld 40 Rpf. Karten werden nur bei nachſtehenden Stellen und bis Freitag 18 Uhr ausgegeben:„Kd“⸗ Geſchäftsſtellen in P 4, 4/, Zimmer 11, Lort⸗ zingſtraße 35; Neckarau, Luiſenſtraße 46. Wir erwarten, daß alle Volksgenoſſen dieſen Termin einhalten und bitten um rege Beteiligung. Ehrenvolle Aufforderung Der Reichskulturſenator Franz Adam, Lei⸗ ter des Reichsſinfonie⸗Orcheſters, welches ſich augenblicklich auf einer Saar⸗ und Pfalzreiſe befindet, hat unſeren einheimiſchen Pianiſten Otto Woß aufgefordert, bei ſeiner im Februar 1937 ſtattfindenden Badenreiſe als Soliſt mit⸗ zuwirken. Als ſoliſtiſches Werk wird Otto Voß das-dur⸗Konzert von Franz Liszt ſpielen. Ab 1. Oktober motoriſierte Straßenpolizei auf der Reichsautobahn Am 1. Oktober übernimmt auf der fertigge⸗ ſtellten Strecke der Reichsautobahn die motori⸗ ſierte Straßenpolizei die Verkehrsüber⸗ wachung, die bisher durch die Reichsauto⸗ 609106 92 gqut gelaunt! — bofteß 45 eEe bahn⸗Polizei ausgeübt wurde. Die Reichs⸗ autobahnſtrecken werden von der Polizei Tag und Nacht im Streifendienſt befah⸗ ren, ſo daß bei jedem Verſtoß Leſtin die ver⸗ kehrspolizeilichen Vorſchriften beſtimmt mit Beſtrafung gerechnet werden muß. Neben dem Polizeidienſt bleibt ein Unfall⸗ meldedienſt der Reichsautobahn in den Stütz⸗ punkten der Anſchlußſtellen beſtehen. Grasmäher auf der Reichsautobahn Auf dem Grünſtreifen, der die beiden Fahr⸗ bahnen der Reichsautobahn voneinander trennt, iſt jetzt überall der zweite Schnitt des Graſes in Angriff genommen worden. Auf der nach Frankfurt führenden Strecke, wie auch auf der Heidelberger Strecke ſieht man überall die Grasmäher, die aber nicht nur auf dem Mittelſtreifen mit der Senſe arbeiten, ſondern die auch das Gras an den ſeitlichen Ein⸗ faſſungen und Böſchungen mähen. Hier und da ſind auch Gärtner an der Arbeit, die ſich um die Sträucher kümmern, die ſtreckenweiſe als Blendſchutzhecken inmitten des Grünſtreifens eingepflanzt ſind. Erntewagen rollen durch unſere Straßen Die enge Verbundenheit zwiſchen Skadt⸗ und Landvolk wird am Sonnkag deutlich zum Ausdruck kommen Nur noch wenige Tage trennen uns von dem Erntedankfeſt, das wieder ein Feſt echter deutſcher Volksgemeinſchaft ſein wird. Stadt und Land reichen ſich an dieſem Tage die Hand, um gemeinſam Dank für die Ernte des Jahres zu ſagen. Und wie ſich auf dem Bückeberg deut⸗ ſche Menſchen zu der großen Feier zuſammen⸗ finden werden, ſo kommen in allen Städten und Dörfern Volksgenoſſen zu den Feierſtun⸗ den zuſammen, in denen überall zum Ausdruck gebracht wird, was das Erntedankfeſt uns deut⸗ ſchen Menſchen iſt. Ein feſtlicher Zug Wenn am Sonntag in den Vormittagsſtun⸗ den die Spendewagen der Bauernſchaft nach der Stadt rollen, dann werden ſich auch die Mannheimer auf den Weg machen, um ihre Verbundenheit mit dem deutſchen Bauern zu bekunden. Der feſtliche Zug der Erntewagen verläßt nach erfolgter Auf⸗ ſtellung um 10.15 Uhr das Adolf⸗Hitler⸗Ufer, um ſich durch die Breite Straße nach dem Schloßhof zu bewegen. Die Bauernſchaften der einzelnen Gemeinden werden ſich auch in dieſem Jahre in edlem Wettſtreit zu überbieten verſuchen und durch reichhaltige und ſchön zuſammengeſtellte Wagen den Städtern zeigen, daß der Bauer das vollſte Verſtändnis für den Erntedanktag hat und daß er gewillt iſt, von ſeiner Ernte den notleidenden Volksgenoſſen ſo viel wie möglich abzugeben. Es iſt eine Selbſtverſtänd⸗ lichkeit, daß niemand aus der Stadt abſeits ſehen will, wenn es gilt, dieſen überzeugenden Sozialismus der Tat anzuerkennen. Die Feier im Schloßhof Die Erntedankfeier im Schloßhof beginnt pünktlich um 11 Uhr. Die Mannheimer werden gebeten, ſich ſchon um 10.30 Uhr im Schloßhof einzufinden, um Störungen zu ver⸗ meiden und einen ordnungsgemäßen Einzug des Feſtzuges zu gewährleiſten. Fanfaren wer⸗ den die Feier einleiten, in der zuerſt Dichtun⸗ gen, durch Einzelſprecher vorgetragen, Lieder der Jungbauern und Feſtmuſik miteinander wechſeln. Auf zwei großen Podien führt der BDM Tänze vor, die aber nicht als Vorführun⸗ Die Eismänner, die während der Sommer⸗ monate mit ihren weißen Wagen durch die Straßen zogen oder an den ihnen zugewieſenen Plätzen Aufſtellung genommen hatten, nahmee nun Abſchied, denn für ihre erfriſchungſpen⸗ dende Ware brachten die Mannheimer nicht das geringſte Intereſſe mehr auf. Man konnte es verſtehen, daß bei dem plötzlich einſetzenden Wetter niemand mehr Luſt nach einer Eiswaffel hatte. Die Eismänner, die bis zuletzt auf ihrem ſchaft aushielten, harrten vergebens auf Kund⸗ Die„Eismänner“ nehmen Abſchied gen im üblichen Sinne gedacht ſind. Tanzgrup⸗ pen des BDM wollen bei der Feierſtunde im Schloßhof den Gemeinſchaftstanz zeigen. Fanfaren leiten anſchließend über zu der An⸗ ſprache des Kreisamtsleiters für Agrarpolitik, Kreisbauernführer Pg. Treiber, deſſen Rede mit einem Treuegelöbnis auf den Führer aus⸗ klingt. In Großſachſen, Neckarhauſen und Reilingen finden am Sonntagnachmittag größere Feiern ſtatt, bei denen die Volksge⸗ noſſen aus der Stadt erwartet werden, um einen kleinen Dank an die Bauern für ihre Ar⸗ beit und die Sicherſtellung unſerer Ernährung abzuſtatten. Am Abend iſt dann überall Erntetanz, bei dem die Bande zwiſchen Stadt und Land noch enger geknüpft werden ſollen. Das Programm der Feier 1. Fanfaren; 2. Dichtung(Einzelſprecher); 3. Lied der Jungbauern; 4. Feſtmuſik; 5. Dichtung (Einzelſprecher); 6. Vorſpiel Blockflöten, Tänze des BDM auf zwei großen Podien; 7. Lieder der Jungbauern; 8. Tanz des BDM; 9. Fan⸗ faren; 10. Rede des Kreisamtsleiters für Agrarpolitik, Kreisbauernführer Pg. Trei⸗ ber; 11.„Sieg Heil“ auf den Führer; 12. Deutſchland⸗ und Horſt⸗Weſſel⸗Lied. Arbeiter erwarben SA⸗-Sportabzeichen Der zweite Lehrgang der Heinrich Lanz AG iſt beendet/ Froher Rameradſchaftsabend Unter dem Eindruck der großen politiſchen Ereigniſſe, die uns in den letzten Wochen in Atem gehalten haben, vergißt man faſt die klei⸗ nen Ereigniſſe, deren Bedeutung ſcheinbar nicht über die Grenzen unſeres Stadtbildes hinaus⸗ geht. Bekanntlich hatte die Firma Lanz ſchon Ende vorigen Jahres einen Ausbildungs⸗ kurs zum Erwerb des SA⸗Sportab⸗ zeichens mit 100 Mann durchgeführt. Als eine der erſten Firmen im ganzen Reiche hat ſie auf dieſem Gebiet ein Vorbild gegeben. Unmittelbar nach Beendigung des erſten Kur⸗ ſes hat die Gefolgſchaft einen zweiten Lehrkurs zuſammengeſtellt, der gleichfalls annähernd dieſelbe Zahl, wie der erſte Kurs, aufwies. In den Sommermonaten wurde mar⸗ ſchiert, geſchoſſen und die ſonſtigen Ben erfüllt. Keiner verſagte— ausnahmslos haben ſie ihr Ziel erreicht. Und am vergangenen Freitag kam der Au⸗ genblick der äußeren Ehrung für die Leiſtung und Ausdauer. Bei 55 ſchein war dieſer zweite Lehrgang der Firma Lanz auf dem Pfalzplatz angetreten, flankiert von der alten Mannſchaft des erſten Lehrgan⸗ ges. Ein SA⸗Sturm und ein Spielmannszug gaben der Feier das nationalſozialiſtiſche Ge⸗ präge. In kernigen und anfeuernden Worten begrüßte Oberſturmbannführer Ritter von Eberlein auch dieſes Mal den Lehrgang, gab ſeiner Freude über den vollen Erfolg Ausdruck und mahnte an die Pflichten jedes deutſchen Mannes. Unter Muſik erfolgte der Abmarſch zum Auin.: Juite Sehr raſch vollzog ſich nun die Umſtellung. Man brauchte ja nur die weißen Eiswagen in ihr Winterquartier einzuſtellen und dafür die Kaſtanienröſtöfen hervorzuholen. Teilweiſe iſt man jetzt mit der Herrichtung dieſer Röſtöfen beſchäftigt, ſo daß zu dem erſten Kaſtanienver⸗ käufer, der bereits in Mannheim geſichtet wurde, bald die übrigen ſich geſellen werden. Die Vorausſetzungen für ein gutes Geſchäft ſind ja gegeben, denn bei der gegenwärtig ſchon herrſchenden Kälte verachtet man keinesfalls eine kleine Aufwärmung, und wenn dieſe nur aus einigen geröſteten Kaſtanien beſteht. Hullkurcoche des caues Zaden der M80 Ap Am Freitag feierstunde im Nibelungensaal des Rosengariens Freitag, 2. Oktober: 20.00 Ahr im Nibelungenſaal des Noſengartens: Feierſtunde „Deutſche Ernte— Dank des Volkes“. Es wirken mit: Sämtliche Formationen der Bewegung, mehrere Einzelſprecher, die Kapelle der Wehrmacht und eine Bläſergruppe der PL⸗Kapelle. Zuſammen 400 Mitwirkende. Eintritt.— RM. Karten für dieſe Veranſtaltungen ſind erhältlich bei der NS⸗Kulturgemeinde, Nat⸗ hausbogen 37, in der Völkiſchen Buchhandlung, Muſikhaus Heckel und Pfeifer. Rennershof, wo man zum erſten Male im Schmuck des neuen Lehrgang⸗Abzeichens frohe Kameradſchaft pflegte. Die Firmenleitung hatte dafür geſorgt, daß auch die leiblichen Bedürfniſſe geſtillt werden konnten und teils launige, teils ernſte Anſprachen des Kurslei⸗ ters Häffner und des ſtellvertretenden Be⸗ triebsführers Oß wald trugen dazu bei, den Abend zu einer bleibenden Erinnerung für jeden Teilnehmer zu geſtalten. Ein Gefolg⸗ ſchaftsmitglied ſprach der Betriebsführung den Dank aus für das Intereſſe und die Mithilfe zum Gelingen dieſer würdigen Feier. Es erachtet ſelbſtwwenſtändlich jeder SA⸗Sport⸗ abzeichenträger der Gefolgſchaft der Firma WMID MINENV MODEAN WMRL, zeigen heute schon die Fenster und Aus- õStellungen bei Neugebòuet, dem großen modischen Textil-S pezllhs us òn den plonken. Dõs Neueste ist dort nicht neu. und immer ist es interessent. Kommen Sie zu Neugebauer, 50 oft Sie wollen, àuch wenn Sie einmol nicht kaufen, sondern sich mur 20½.nglos zu informieren wrunschen. Be- Suchen Sie die stöndig vWechselnden, immer interessõnten und gepflegten Ausstellungen elegönter Domenkleiduns, viel- Seitiger Han dfbeiten und neuzeitlicher Gardinen, Dełkorstionen und Teppiche. 5 —— MAN FOHIT STCHWOHI IN MOhEH NEUGEBAUER DEM GROSSEN GEPFLEGTEN TEXTII-SPEZIALHAUS MANNHEIM- AN DEN PLANKEN Heinrich Lanz.⸗G. als ſeine größte Pflicht, zu dem von der SA⸗Gruppe Kurpfalz für den 11. Oktober angeſetzten alljährlichen Appell der Zivil⸗S A⸗Sportabzeichenträ⸗ ger anzutreten. Die Gefolgſchaftsmitglieder werden pünktlich am Sonntag, den 11. Oktober, 12.30 Uhr, auf dem Karl⸗Reiß⸗Platz ſtehen, um dadurch dem Prüfer, Obertruppführer Häff⸗ ner, der ebenfalls Gefolgſchaftsmitglied ⸗der Firma Heinrich Lanz iſt, die Möglichkeit zu geben, um 14 Uhr Gruppenführer Luyken auf dem Stadion vollzähliges Antreten dieſer beiden Lehrgänge melden zu können. 4 —— 5 ——————— ——————— ——— — 5 —————————— ——— nach ——— 1 ——————————————— —— 5 5 5 Mannheim „Hakenkreuzbanner“ 1. Oktober 1936 Daimler-Benz ehrk Arbeitsjubilare Genau wie im Vorjahre durften auch in dieſem Jahre die Arbeitsjubilare der Firma Daimler⸗Benz einen unvergeßlichen Tag er⸗ leben. Am Morgen des 19. September, ver⸗ ſammelte Direktor Werner 60 ſeiner treuen Mitarbeiter um ſich, um ihnen nochmals für ihre 25⸗ bzw. 40jährige Tätigkeit in herzlichen Worten zu danken. Hierauf beſtiegen die Jubi⸗ lare die bereitſtehenden Sechſitzer und in lang⸗ ſamer Fahrt bewegten ſich die 14„Mercedes⸗ Benz“⸗Wagen durch die Stadt einem herrlichen —— entgegen. s war ein guter Gedanke des Gefolg⸗ ſchaftsführers, ſeine Mitarbeiter auf der Auto⸗ bahn über Frankfurt in den Taunus zu brin⸗ gen, konnten doch alle dabei das geniale Werk unſeres Führers, die aigantiſche Zeppelinhalle und in herbſtlicher Romantik die verträumten Wälder des Taunus bewundern. In Wies⸗ baden wurde eine Fahrtpauſe eingelegt. J. Offenbach vom Nationaltheater Mannheim ſorgte für Lachen und Humor. Gar bald er⸗ tönte das Signal zur Weiterfahrt, dem vom goldenen Sonnenlicht überfluteten Feldberg entgegen. Im Dunkel der eingebrochenen Nacht ging es der Heimatſtadt zu, wo die Taunusfahrt ihren Abſchluß fand. Ver⸗ trauensrat Winkler dankte dem Betriebs⸗ führer für den Ehrentag der Jubilare. Badiſch⸗Schwäbiſcher Reichsopfertag in Heilbronn Wie mancher Frontſoldat und Kriegsverletzter ätte gern am letzten Frontſoldaten⸗ und riegsopferehrentag in Freibur teilgenommen, wenn nur die Entfernung nicht ſo weit und der Fahrpreis dadurch entſprechend hoch geweſen wäre, Am 17. und 18. Oktober beſteht nun die Möglichkeit für unſere Mannheimer Kriegs⸗ opfer und in Heilbronn im Kreiſe ihrer badiſchen und ſchwäbiſchen Kame⸗ —5 ein paar erhebende und frohe Stunden zu erleben. Von Mannheim geht zu dieſem Treffen ein Sonderzug über Heidelberg und Sinsheim Heilbronn. Der Fahrpreis einſchließ⸗ lich Feſtplakette, Feſtſchrift und Verſicherung be⸗ trägt.50 RM. Es können an dieſem Treffen in der ſchönen, geſchichtlich intereſſanten Stadt Heilbronn nicht nur Mitglieder der NSgO, fondern alle Frontſoldaten mit ihren Fami⸗ lienangehörigen und Bekannten teilnehmen. Die Meldung der Teilnehmer muß bis zum 3. Oktober bei den in der Parole⸗Aus⸗ gabe angegebenen Stützpunkten der NS⸗ KOV oder bei der Kreisamtsleitung im Horſt⸗ Weſſel⸗Haus erfolgen. 3 Da Reichskriegsopferführer Oberlind⸗ ober ſein Erſcheinen in Heilbronn zugeſagt hat und dieß das ſonſtige Programm der Be⸗ deutung dieſes Tages entſpricht, dürfte mit einer zahlreichen Beteiligung zu rech⸗ nen ſein. 2 vs. Ausgewechſelte Halteſtellenſchilder. Die Halte⸗ ſtellenſchilder der Straßenbahn, die nach und nach durch die gelben U⸗Scheiben erſetzt werden ſollen, ſind nun auch auf dem Linden⸗ hof an der Windeckſtraße ausgewechſelt wor⸗ den, wo man am Oberleitungsdraht das gelbe Schild mit dem ſchwarzen„Ii“ befeſtigte. In⸗ zwiſchen hat man ſämtliche neuen Schilder an den Halteſtellen Plankenhof und Waſſerturm auf den allerneueſten Stand gebracht, nachdem zuerſt nur vor O5 ein neues vergrößertes U⸗Schild mit der Umſchrift„Halteſtelle der Straßenbahn“ nebſt einem Linienverzeichnis Aufhängung gefunden hatte. Die vergrößerten Schilder mit Umſchrift und der Linienbezeich⸗ nung hängen nun am Waſſerturm und am Plankenhof über beiden Gleiſen. Rechtswahrer tragen das Hoheitszeichen Vereinheitlichung der Juſtizverwaltung iſt ab 1. Oktober auch äußerlich durchgeführt Ein ſeltenes, feierliches Bild zeigte in der geſtrigen Abendſtunde der Schwurgerichtsſaal des Landgerichts Mannheim, der mit der Reichsflagge zu belden Seiten der vor kurzem aufgeſtellten Büſte des Führers geſchmückt war. Sämtliche Beamte, denen das Tragen der Amtstracht zur Pflicht gemacht iſt, waren in ihrer Robe erſchienen, die zum erſten Male das Hoheitszeichen aufwies. Die Vereinheitlichung der Juſtiz⸗ behörde durch Uebernahme der Landes⸗ juſtizverwaltungen auf das Reich, die ſich be⸗ reits im April 1936 vollzogen hat, machte eine Ergänzung dahingehend erforderllch, daß auch rein äußerlich eine Vereinheitlichung vor⸗ genommen werden ſollte, da auch hierin in den einzelnen Ländern Unterſchiede beſtanden. Mit Erlaß vom 19. Juni 1936 gab der Führer und Reichskanzler bekannt: „Ich verleihe den Richtern, Staatsanwälten und ſonſtigen zum Tragen einer Amtstracht verpflichteten Beamten der Reichsjuſtizverwal⸗ tung das Hoheitszeichen, das auf der rechten Bruſtſeite der Robe anzubringen iſt.“ Zur Ausführung dieſes Erlaſſes hat der Reichsminiſter der Juſtiz angeordnet, daß das Hoheitszeichen an ein und demſelben Tag in feierlicher Weiſe angelegt wird und dafür den 1. Oktober 1936 beſtimmt. In kurzen, prägnanten Worten wies der Präſi⸗ dent des Amts⸗ und Landgerichts Mannheim, Dr. Hanemann, die erſchienenen Beamten auf den Sinn der Neuerung hin, klar hervorhebend, daß mit der Verleihung des Hoheitszeichens durch den Führer dem Rechts⸗ wahrer eine große Auszeichnung zuteil wunde, die jedem einzelnen auch eine Pflicht auferlege. Er müſſe immer eingedenk ſein, daß er als Vertreter der Staatsgewalt eine große perſönliche Verantwortung trage, daß er als Diener des Staates mithelfen müſſe, die neue Staatsidee zu verwirklichen. Nur wer ſich zu dieſer Einſtellung bekennen könne, ſolle Platz haben in der Rechtspflege im heu⸗ tigen Staat. Dem Führer und Reichskanzler könne für ſein Vertrauen nur dadurch aufrich⸗ tiger Dank abgeſtattet werden, daß jeder Be⸗ amte ſich in Wort und Tat als treuer Mit⸗ ſtreiter und Mitarbeiter an dem gro⸗ ßen deutſchen Aufbauwerk betätigt. Dieſer eindringliche Appell zur aufrichtigen Mitarbeit aller Rechtswahrer ſchloß in einem dreifachen„Sieg Heil!“ auf den Führer. Die Amtstracht der Richter, Staats⸗ und Amtsanwälte, der Urkundsbeamten der Ge⸗ richte, ſowie der beſteht auch weiterhin aus einem Amtsgewand und einer Kopfbedeckung von ſchwarzer Farbe. Richter, Staats⸗ und Amtsanwälte, ſowie die Urkundsbeamten der Gerichte tragen auf der rechten Bruſtſeite das Hoheits⸗ zeichen, und zwar die Mitglieder der Ober⸗ landesgerichte und der Staatsanwaltſchaften bei den Oberlandesgerichten in Gold, im übri⸗ en in Silber. Die Präſidenten der Ober⸗ andesgerichte tragen Halsketten nach beſon⸗ derem Muſter. Die Kopfbedeckung wird je nach Dienſtgrad mit Schnüren, Kordel oder Spangen verſehen ſein, auch in dieſem Fall bei den Oberlandesgerichten in Gold, im übri⸗ gen in Silber. Zwölfjährige Schulzeit wird eingeführt Der Weg für den Nachwuchs der geiſtig ſchaffenden Schichten wird verkürzt Auf der unter dem Leitſatz:„Ertüchti⸗ gung durch Berufserziehung“ zur Zeit in Berlin ſtattfindenden Kundgebung der Deutſchen Arbeitsfront hat Reichserziehungs⸗ miniſter Ru ſt, der neben Reichsorganiſations⸗ leiter Dr. Ley wichtige Mitteilungen über we⸗ ſentliche Aenderungen in der Erziehung der deutſchen Jugend machte, angekündigt, daß die Zahl der Schuljahre an den höheren Schulen ab nüchſten Oſtern um ein Jahr herabgeſetzt wer⸗ den ſoll, Das bedeutet mit anderen Worten. daß von dieſem Zeitpunkt ab das bisherige Syſtem der vierjährigen Grundſchule und der neunjährigen höheren Schule durch ein Syſtem der zwölffährigen Schulzeit erſetzt werden ſoll. Zukünftig werden Jugendliche im Normalfall alſo bereits mit 18 Jahren das Abitur machen können. Dieſer Entſchluß, der keinesfalls überraſchend kommt, hat ſeine ſchwerwiegenden Gründe. Zu⸗ nächſt war ausſchlaggebend kfür dieſe angekün⸗ digte Maßnahme die Tatſache, daß der Jugend⸗ liche, nachdem er dreizehn Jahre die Schule beſucht hat und ſich dann eventuell noch einem Hochſchulſtudium widmet, viel zuſpät in Beruf und Verdienſt und damit auch, und das ſicherlich die bedenklichſte Folge, viel zu ſpät zur Gründung einer Familie imſtande iſt. Außerdem gehen Gemeinden fördern Volkswohnungsbau Zuſtändigkeit bei Aufnahme von Baudarlehen/ Erleichterung des Verfahrens Für die Durchführung der Kleinſiedlung und des Kleinwohnungsbaues, namentlich für die Schaffung von Volkswohnungen, iſt,— wie der Reichsarbeitsminiſter in einem Erlaß an die Länder und Regierungspräſidenten feſtſtellt— die tatkrüftige Mitwirkung der Gemeinden und Gemeindeverbände unentbehrlich. Die Gemein⸗ den müſſen, wie dies in den einſchlägigen Vor⸗ ſchriften vorgeſehen iſt, vielfach als Träger der Bauvorhaben auftreten oder ſonſt beſtimmte Verpflichtungen übernehmen. In dieſen Fällen bedürfen ſie zur Aufnahme von Darlehen einer aufſichtsbehördlichen Genehmigung, die nach dem Gemeindeumſchuldungsgeſetz von der Zu⸗ ſtimmung des Reichsinnenminiſters und Reichs⸗ finanzminiſters abhängt. Zur Erleichterung dieſer Verfahren haben beide Reichsminiſter unter Aufhebung aller entgegenſtehenden Anordnungen die in Frage kommenden Vorſchriften zu einem neuen Erlaß zuſammengefaßt und an die ſonſtigen Beſtim⸗ mungen über die Förderung der Kleinſiedlung und des Kleinwohnungsbaues angepaßt. Gleich⸗ zeitig iſt in dieſem Erlaß die Zuſtändigkeit für die Erteilung der Zuſtimmung neu geregelt worden. Die Landesbehörden ſind weitgehend ermächtigt worden, die nach dem Gemeindeum⸗ ſchuldungsgeſetz erforderliche Zuſtimmung im Namen des Reichsinnenminiſters und des Reichsfinanzminiſters auszuſprechen. Dieſe Er⸗ müchtigung gilt unter beſtimmten Vorausſetzun⸗ gen ſowohl für die Aufnahme von Darlehen als auch für die Beſtellung von Hypotheken zur Si⸗ cherung ſolcher Darlehen, die Kleinſiedlern an dritter Stelle gewährt werden und für die Uebernahme der nach den Beſtimmungen über die Förderung der Kleinſiedlungen vorgeſehe⸗ nen Bürgſchaften oder Gewährleiſtungen. Damit iſt für alle Siedlungsvorhaben, an de⸗ ren Durchführung die Gemeinden mitwirken, eine weſentliche und erfreuliche Vereinfachung des Verfahrens erzielt. Zehn Jahre Gaswerkſiedlungsverein Anläßlich des 10jährigen Beſtehens hielt der Gaswerksſiedlungsverein„Einigkeit“ am ver⸗ angenen Samstag im Saale der Gaſtſtätte eier, Lutzenberg, ſein Stiftungsfeſt ab. Nach den einführenden Klängen der Haus⸗ kapelle trug Frl. Büttner einen ſelbſtverfaß⸗ ten Prolog vor, dem die Begrüßungsanſprache des Vereinsführers Hagendorn folgte. In ſeinen Worten vermittelte er einen kurzen Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre des Vereinsgeſchehens, über die Kämpfe und Röte einer vergangenen Epoche bis zur endlichen Eine ſehr geſchickt zuſammengeſetzte Pro⸗ rammfolge ſchuf die Vorausſetzung zum vol⸗ en Gelingen des Abends. Die gut gelungenen Muſik⸗, Geſang⸗ und Tanzvorführungen wurden ſeht beifüllig auf⸗ genommen. Verdientes Lob all denen, die ſich für den Abend zur Verfügung geſtellt hatten; dem Mannheimer Konzertſänger Eugen Schleich, dem Xylophoniſt Carle Herrn Anton Glanab, als„Schellenſpezialiſt““ dem ſchmiſſigen Akkordion⸗Soliſten vom Städt. Streichorcheſter, der„Viktorig“ Waldhof und nicht aldhe den graziöſen Tänzerinnen vom T aldhof. Der Gaswerk⸗Siedlungsverein„Einigkeit“ kann mit dem Erfolge des Abends zufrieden ſein. ————— Kein Deutſcher ohne Berufserziehung! Beſucht die Lehrgänge und Vorleſungen der Arbeitsſchule der DAc. durch die Spätheiraten die gewöhnlich auch mit nicht allzuviel Kindern geſegnet zu ſein pflegen, dem Volkskörper Kräfte verloren. Den letzten Anſtoß zu dem Beſchluß mag ſodann auch die Erhöhung der militäriſchen Dienſtzeit auf zwei Jahre gegeben haben. Wie ſich an Hand ſtatiſtiſchen Materials je⸗ derzeit leicht feſtſtellen läßt, iſt gerade der Nach⸗ wuchs, der auf Grund ſeiner Begabung und Leiſtung für geiſtig beſtimmte Berufsarbeit vor⸗ geſehen iſt, am ſtärkſten vom Geburtenverfall bedroht. Meiſt iſt dieſe Schicht nicht einmal in der Lage, den Lebenserſatzmann zu ſtellen. Es kommt hinzu, daß das Auſwachſen aus den brei⸗ ten Schichten des Volkes in die geiſtig ſchaffen⸗ den Berufe ebenfalls immer ſpärlicher gewor⸗ den iſt und längſt nicht mehr ausreicht. Dieſe ungünſtige Entwicklung iſt weniger bedingt durch Erbminderwertigkeit, ſondern ſtellt im weſentlichen ein mehr anormales Er⸗ 3 der Kriegszeit und ihrer uswirkungen dar. Mit den bisherigen Formen und Mitteln der Schulerziehung und Ausbildung konnte eine Geſundung und Auf⸗ wärtsentwicklung nicht erreicht werden. Daher iſt der Neubau der Berufserziehung die große Aufgabe unſerer Zeit und in ihrem Rahmen auch die Reform der höheren Schulen und des rnn Es gilt hier vor allem den Weg für den Nachwuchs für die geiſtig ſchaffenden Schichten zu verküczen. In dieſer Hinſicht bildet die Einführung der zwölfjährigen Schulzeit einen erſten wert⸗ vollen Schritt, — Anerkennuna für treue Arbeit. Der Handels⸗ bevollmächtigte Karl Braun begeht am 1. Oktober ſein 40jähriges Dienſtjubiläum im Dienſte der Mannheimer Verſicherungsgeſell⸗ ſchaft. Aus dieſem Anlaß ließ ihm der Bad. Finanz⸗ und Wirtſchaftsminiſter eine Ehren⸗ urkunde zugehen. heute offenes Liederſingen Im Rahmen der„KdF“⸗Veranſtaltungen an⸗ läßlich der Gaukulturwoche findet auf dem Marktplatz ein offenes Liederſin⸗ gen der Werkſchar Neidig von 18 bis 19 Uhr ſtatt. Berufliche Betreuung der Arbeitsmaiden Nach Ueberleitung des Arbeitsdienſtes für die weibliche Jugend auf den Reichs⸗ arbeitsdienſt iſt von der Reichsanſtalt im Ein⸗ vernehmen mit dem Reichsarbeitsführer eine umfaſſende Regelung für die Beratung und Vermittlung der ausſcheidenden Arbeitsmai⸗ den getroffen worden. Die berufliche Betreu⸗ ung für die Arbeitsmaiden wird den Maßnah⸗ men angepaßt, die in dieſer Hinſicht bereits für den männlichen Arbeitsdienſt und für die Soldaten im aktiven Wehrdienſt getroffen worden ſind. Rechtzeitig vorher werden ſchon im Lager Berufseignung und Berufswünſche der zur Entlaſſung kommenden Mädel feſtge⸗ ſtellt, um ihre Arbeitsvermittlung vorzuberei⸗ ten. Ebenſo wie die Mädel werden auch die Arbeitsplätze erfaßt, die durch die Neueinberu⸗ fung in den Arbeitsdienſt frei werden. Altkatholiſche Kirche auf dem Waldhof. Der Bau der altkatholiſchen Kirche auf dem Wald⸗ hof, Ecke Waldſtraße—Kaſſeler, Straße, wurde in den Sommermonaten ſo gefördert, daß am Samstag in den hergebrachten Formen das Richtfeſt gefeiert werden konnte. Die Plan⸗ fertigung und Bauleitung ruht in den Händen Jetæt ochnelł æum Hrat- 50 heibt's, venn dos Kleinchen zich er- lältet hat-'enn's hustet und ondere Anzeichen von Krancheit sich bemettbàr machen. in sehf, sehr vielen Föllen ist die Ursache schlechtes und unzeitgemòbes Schuhw /erk. Gerade jetzt ist's hohe Zeit, vor ollen endern Dingen an wetterfeste Schuhe zu denken. Unsete Speziòl· Kæindet- zchuh- Abtellung lᷣt vorbildiich auigestòttet underfüllt höchste Anspfüche. Neher— p 5, 14— plenken seit jeher bekännt für erstklsssige, gut- pössende Fubbekleldung für Kinder jeden Alters. ————— Sen Lnrnter En ax Lctun mie Eiiha innnme des Architekten Werner Zimmer, der es verſtanden hat, mit beſcheidenen Mitteln eine Kirche herzuſtellen, die in ihrem äußeren wie in ihrem inneren Aufbau eine harmoniſche Gliederung und Durchbildung zeigt und die, wenn ſie einmal fertiggeſtellt iſt, eine Zierde für die Gartenſtadt und die umliegenden Sied⸗ lungen ſein wird. „Abſtammungsbeſcheide“. Die Reichsſtelle für Sippenforſchung wird auf Anordnung des Innenminiſters für die abſchließenden Beſcheide im Verfahren auf Feſtſtellung der Abſtam⸗ mung einer Perſon an Stelle der bisherigen Bezeichnung„Gutachten“ fortan die Begzeich⸗ nung„Abſtammungsbeſcheid“ verwenden. 25jähriges Berufsjubilüum. Am 1. Oktober kann Inſpektor Wilhelm Metzger, Mann⸗ heim, Gontardſtraße 27, auf eine Bjährige Tätigkeit bei der Wenſzaewefenſet der chemiſchen Induſtrie, Sektion V .9, 11. zurückblicken. Durch ſein frohes und offenes Weſen, ſeine Tatkraft und Schaffens⸗ freude, hat er ſich weit über den Kreis ſeiner Berufskameraden Achtung erworben. 86. Geburtstag. Adam Sees, U 4, 16, konnte am dienstag in geiſtiger und körper⸗ licher Friſche ſeinen 86. Geburtstag feiern. Wir gratulieren. Kampf dem Verderb Mrht. louhnau vn iooot 4 44 0 ——————— +1* 150 8 —— ———— Zelchnung: Zimmermann Tauſende Tonnen Lebensmittel im Werte von 1½ Milliarden Mark gehen jährlich in Deut land durch Schwund und Verderb verloren. Größere Achtſamkeit kömite den Verderb ganz, L0 Schwund weſentlich unterbinden. Der vermeidbare Verluſt beginnt auf dem Acker und endet beim Spülſtein. Ehe ſie in die Hände der Köchin kommen, verderben ſchon Nahrmigsmittel im Wexte von 750 Millionen Mark, ſo Eier für 24 Millionen, Gemüſe für 70, Obſt für 136,- vieh für 110, Getreide für 135, Kartoffeln für 185 und wilcherſeugniſſe fif 57 Milivnen Mott n der Küche ſelbſt gehen aber noch einmal gleich— Werte verloren. Dieſer Schaden muß Angeſchrünnt und vermieden werden! Wie das geſche en ſoll, lernen wir in dem Werbefeldzug der kommenden Wochen:„Kampf dem Verderb!“ — — Tre „ Mannheim, eiy ———— W᷑ᷣ Wußten länger al⸗ wird? Geldleute veranſtalt ſchon in tabel erw nur eine als heute zuholen wohltätig Fried Jahre 17 Unternehn Spielleide ———— — —.— c —— —— — ——— „Männchet ſanft,„die Bottich.“ Hahn und Fenſter. ſie ſieht, la in ihren Z ruft noch macht Herr Haſe ſagten blof netz wird leſen!— Tia— Die wes! Allerdings noch verpa der preußi eigene Beh Es muf Lotterien d uns geläufi den. Es ge lung, bei d 1 513 90g ausſtellte, 7 in gefährli Jahre 1810 iſt das Lot Spieler, im außerorden alſo nun ſe währt hat. haben ſich ſ Sächſiſchen liche deutſ ſie führt ſe Preußiſch⸗ Staatsvertr Bayern, Wi 1927 bildet Grundlage ſtaatlichen! das geſamt möglich, all kapital der zuſpielen. deutſchen K Stück preu ſicher nicht Nationaltheat 19 Uhr. Planetarium: Hafenrundfah am Neckar Omnibusfahr Kleinkunſtbül 20.15 Uhr Tanz: Palaſt Stüdt. Schlo oͤffnet. S ber 1936 ————— jen ungen an⸗ indet auf derſin⸗ 18 bis 19 tsmaiden nſtes für Reichs⸗ t im Ein⸗ hrer eine tung und beitsmai⸗ ſe Betreu⸗ Maßnah⸗ t bereits id für die getroffen den ſchon fswünſche zel feſtge⸗ orzuberei⸗ auch die ueinberu⸗ . hof. Der em Wald⸗ ze, wurde „ daß am rmen das die Plan⸗ n Händen 2- Sich er- nd ondere bemetkbar Fölſen ist itgemaͤbes hohe Zeit, WJetteffeste iol· xlndet- Uigestottet pfUche. ſlenken Ssſge, gut- fur Kinder —— der es tteln eine zeren wie irmoniſche und die, ne Zierde den Sied⸗ sſtelle füt tung des Beſcheide ſtam⸗ hisherigen Befeich⸗ iden. l. Oktober r, Mann⸗ 25jährige chaft der tannheim, ohes und Schaffens⸗ eis ſeiner U4, 16, id körper⸗ ig feiern. Deutſch⸗ janz, den id endet Schlach Schlacht⸗ n Mark. den muß efeldzug „nngeem „Hakenkreuzbanner“ 1. Oktober 1936 Wußten Sie ſchon? Wußten Sie ſchon, daß in Preußen bereits länger als zwei Fahrhunderte Lotterie geſpielt wird? Es war im Jahre 1703, als findige Geldleute die erſte preußiſche Lotterie veranſtalteten, ein Unternehmen, das vorher ſchon in Holland und Hamburg ſich als ren⸗ tabel erwieſen hatte. Die Unternehmer hatten nur eine ſtaatliche Konzeſſion— nicht anders als heute etwa im Gaſtwirtsgewerbe— ein⸗ zuholen und einen beſtimmten Betrag für wohltätige Zwecke zu zahlen. Friedrich der Große ſchuf dann im Jahre 1763 das Staatsmonopol für das preußiſche Lotterieweſen, in der Erkenntnis, daß Lotterien von privaten Unternehmern zu leicht zur Ausbeutung der Spielleidenſchaft mißbraucht werden können. Tragödie im Waſchhaus „Männchen, laß Waſſer ein!“ ſäuſelte Frau Haſe ſanft,„die Wäſche ſteht ſeit geſtern eingeweicht im Bottich.“— Geſagt, getan! Herr Haſe dreht am Hahn und ſetzt ſich pfeifchenſchmauchend hin ans Fenſter. Dann kommt Frau Haſe ſelbſt. Doch was ſie ſieht, läßt ſie erſtarren: ganz braune Brühe läuft in ihren Zuber, die gute Wäſche iſt verdorben! Sie ruft noch„Schreck laß nach!“ und fällt in Ohn⸗ macht Herr Haſe geht voll Wut zum Waſſerwerk. Die ſagten bloß:„Das iſt doch Ihre Schuld! Das Rohr⸗ netz wird geſpült, es ſtand doch groß und breit zu leſenl— Haſes wußten wieder mal von nichts Tja— hätten ſie Zeitung geleſen! Die ſchützt vor Schaden und Verdruß, weshalb ſie jeder haben muß! Allerdings wurden die Lotterien eine Zeitlang noch verpachtet; erſt ſeit dem Jahre 1794 läßt der preußiſche Staat die Lotterie durch eine eigene Behörde betreiben. Es muß freilich bemerkt werden, daß Lotterien damals nicht allein in der Form der uns geläufigen Klaſſenlotterie veranſtaltet wur⸗ den. Es gab auch das Lotto, eine Ausſpie⸗ lung, bei der auf fünf Nummern der Zahlen 1 b6 90 gewettet werden konnte. Als ſich her⸗ ausſtellte, daß das Lotto die Spielleidenſchaft in gefährlichem Maße erregte, wurde es im Fahre 1810 für Preußen verboten. Uebrigens iſt das Lotto ein Spielſyſtem, bei dem die Spieler, im Vergleich zur Klaſſenlotterie etwa, außerordentlich geringe Chaneen haben. Nach mancherlei Reformverſuchen fand man im Jahre 1832 die heute noch gültige Form der Klaſſenlotterie, die ſich alſo nun ſchon mehr als ein Jahrhundert be⸗ währt hat. Der Preußiſchen Klaſſenlotterie haben ſich ſeit der Jahrhundertwende außer der Sächſiſchen und Hamburgiſchen Lotterie ſämt⸗ liche deutſchen Staatslotterien angeſchloſſen; ſie führt ſeit dem Fahre 1912 den Namen Preußiſch⸗Süddeutſche Staatslotterie.— Ein Staaisvertrag zwiſchen den Ländern Preußen, Bayern, Württemberg und Baden vom Jahre 1927 bildet die heute noch gültige geſetzliche Grundlage für den gemeinſamen Betrieb einer ſtaatlichen Lotterie. Die Verbreitung über faſt das geſamte deutſche Reichsgebiet macht es möglich, alljährlich zwei Mal das größte Spiel⸗ kapital der Welt von 67,6 Millionen RM. aus⸗ zuſpielen. Die Geſchichte der Preußiſch⸗Süd⸗ deutſchen Klaſſenlotterie— auch ſie iſt ein Stück preußiſch⸗deutſcher Staatsgeſchichte, und ſicher nicht das unintereſſanteſte. WIIIII Ba bMTOBER Was iſt losꝰ? Donnerstag, 1. Oktober Rationaltheater:„Fauſt 1. Teil“, von Goethe. NSKG. 19 Uhr. Planetarium: 16 Uhr Vorführung des Sternprojektors. Hafenrundfahrten:—20 Uhr ſtündlich am Rhein und am Neckar. omnibusfahrten ab Paradeplatz: 14 Uhr Odenwald. Kleinkunſtbühne Libelle: 16 Uhr Tanz⸗Kabarett.— 20.15 Uhr Kabarett⸗Variete. Tanz: Palaſthotel, Parthotel, Libelle. Ständige Darbietungen Stüdt. Schloßmuſeum: 10—13 und 15—17 Uhr ge⸗ oͤffnet. Sonderſchau: Olympia. Ab 4. Oktober Winterfahrplan 1936/37 Das„Reichsbahn⸗Kursbuch Südweſtdeutſchland“ wieder in Großformat Am 4. Oktober tritt der Winterfahrplan 1936/37 in Kraft. Auf dieſen Zeitpunkt werden die amtlichen Kursbücher und Taſchenfahrpläne der Reichsbahn neu herausgegeben. Das„Reichsbahn⸗Kurs buch Süd⸗ weſtdeutſchland“ erſcheint wieder in dem großen Format, das ſich, wie ſchon ſeit Jahren beim Mitropakursbuch, auch bei der letzten Sommerausgabe gut bewährt hat. Das grö⸗ ßere Format, das auf Wunſch vieler Intereſſen⸗ tenkreiſe erſtmals zum 15. Mai 1936 eingeführt wurde, bietet gegenüber dem früheren Klein⸗ format erhebliche Vorzüge. Die Lesbarkeit der Fahrpläne iſt beim großen Format weſentlich beſſer, weil die Kursbücher zum Leſen nicht gedreht zu werden brauchen; der Heftbund, der das Fahrplanleſen erſchwert und infolge des häufigen Nichtaufeinanderpaſ⸗ ſens der Zugſpalten eine ſtändige Quelle für Irrtümer bildet, wegfällt; das Kursbuch beim Aufſchlagen liegen bleibt, ohne daß die Seiten, wie beim Kleinformat, von ſelbſt umblättern: das Blickfeld der Fahrpläne doppelt ſo groß iſt. Das ſüdweſtdeutſche Kursbuch iſt ſo geheftet, daß es in drei Teile zerlegt werden kann. Jeder Teil iſt mit einem feſten Umſchlag und mit beſonderen Ueberſichtskarten ausge⸗ ſtattet. Die einzelnen Kursbuchteile können in der Mitte zuſammengefaltet und bequem in jeder Rocktaſche untergebracht werden. Das Kursbuch iſt alſo trotz des größeren Formats nicht unhandlich. Der Teil 1 enthält außer den Fahrplänen für die nördlich von Frankfurt a. M. gelegenen Strecken alle deutſchen Fernverbindungen und kann ſomit als vollſtändiges„Deutſches Fernkursbuch“ benutzt werden. Der Teil 2 bringt die Fahrpläne des Rhein⸗Moſel⸗Gebiets, der Saar, der Pfalz, von Rheinheſſen, Baden und Württemberg. Der Teil 3 umfaßt die Fahr⸗ pläne von Bayern, Oeſterreich, der Schweiz, von Elſaß⸗Lothringen und Luxemburg ſowie Reiſewege nach und von dem Ausland. Der Verkaufspreis des„Reichsbahn⸗Kursbuchs Süd⸗ weſtdeutſchland“ beträgt, wie bisher,.— RM. Neben dem ſüdweſtdeutſchen Kursbuch wer⸗ den von der Reichsbahndirektion Karlsruhe folgende Taſchenfahrpläne in neuer Bearbei⸗ tung herausgegeben: der„Amtliche Taſchenfahr⸗ plan für Baden“, Verkaufspreis 40 Pf., der „Amtliche Taſchenfahrplan für Mannheim, Ludwigshafen(Rhein) und Heidelberg“, Ver⸗ kaufspreis 30 Pf. Vorbereitungen in der Rhein⸗Neckarhalle Eine farbenprächtige Dekoration für das Mannheimer Weinfeſt im Aufbau In der Rhein⸗Neckarhalle rüſtet man jetzt mit größtem Eifer auf das am Samstag begin⸗ nende Mannheimer Weinfeſt, für das bereits allergrößtes Intereſſe beſteht. Auffal⸗ lend umfangreich ſind die von auswärts ein⸗ laufenden Kartenbeſtellungen, woraus einwand⸗ frei hervorgeht, daß das Mannheimer Weinfeſt auſfſerhalb Mannheims einen guten Namen hat und daß es doch bekannt geworden iſt, was das Mannheimer Weinſeſt zu bieten vermag. Wie ſchon angedeutet, wird das meshenfe Mannheimer Weinfeſt in ſtärkſter Weiſe ür die badiſchen Winzer werben, was ſchon daraus hervorgeht, daß die linke Längsſeite der Rhein⸗Neckarhalle über den Lauben mit Bildern von Schriesheim, Varnhalt, Weinheim und Staufen ausge⸗ ſchmückt iſt. Den Ehrenplatz in der Mitte nimmt natürlich das Bild unſerer Patenwein⸗ gemeinde Biſchoffingen am Kaiſerſtuhl ein. Dieſe rieſigen Bilder, die ſehr dekorativ wirken, ſtammen von der Hand⸗des aufſtrebenden Künſt⸗ lers Weigand. n Die rechte Längſeite iſt mit Bildern von Reb⸗ ügeln und Landſchaften mit Weinbergen ge⸗ chmückt. In dieſen Wandſchmuck eingegliedert ind die Weinſchankſtellen, die den Eindruck von Kellergewölben hervorruſen. In der Mitte der Wand befindet ſich die Bühne, die beſonders 92 15 gehalten werden mußte, da der Univerſal⸗ rtiſt Sylveſter Schäffer viel Plat be⸗ nötigt. Reitet Sylveſter Schäffer u. a. auch die „Hohe Schule“ und zeigt Dinge, die großen Raum beanſpruchen. Die Seitenwände der Bühne ſind mit Rieſen⸗Rebſtöcken verziert, während ſich über die Bühne ein großer Re⸗ genbogen hinzieht. Die Geſamtausſchmückung der Halle trägt einen weſentlich anderen Charakter als im Vorjahre. Man iſt bewußt von den Bän⸗ dern abgegangen, die eine Zwiſchendecke vor⸗ täuſchen ſollten. Unter Einfügung der dDecken⸗ konſtruktion der Halle hat man mit luftig auf⸗ gehängten, gerade herabfallenden Bändern eine anz beſondere Wirkung erzielt, die durch die en, bei denen ein dunkles Blau und rün dheige en, weitgehend unterſtrichen wird. Rieſige Weintrauben mit buntem Wein⸗ laub ergänzen die Ausſchmückung der Halle, die auch ſonſt überall Verzierungen mit Wein⸗ laub uſw. erhält. Man ſoll nicht- zuviel vorzeitig aus der Schule plaudern. Es muß aber geſagt werden, daß unter der Kaffeeterraſſe, die diesmal auch vor jeder Ueberladung bewahrt bleibt, eine Sektbar entſteht, wie man ſie ſich in dieſem Rahmen nicht ſchöner vorſtellen kann. Dieſer Raum iſt ganz auf Gold abgeſtimmt, und —— wird ſich durch den ganzen Raum hen en beiden zur Terraſſe führenden Treppen eine Theke erſtrecken, die in ihrer geſchmack⸗ vollen Ausführung recht einladend wirkt. Gelbe Lampions von allergrößtem Format umkleiden die Beleuchtungskörper. Die Abgrenzung nach der Halle iſt ebenfalls ſehr gediegen ausge⸗ führt, wobei man die Grundfarbe der Sektbar anwandte. Geraffte Vorhänge bilden eine wir⸗ kungsvolle Umrahmung. Wer in dieſen Tagen Gelegenheit hatte, einen Blick in die Rhein⸗Neckarhalle zu werfen, der konnte ſich davon überzeugen, daß allein, durch die Vorbereitungen zahlreiche Mannheimer Fagen id Foß und Künſtler Arbeit anden und daß noch manche Handwerksarbeit geleiſtet werden muß, ehe das Mannheimer Weinfeſt ſeinen Anfang wiſen K kann, das wieder für manche Volksgenoſſen Arbeit* Anordnungen der NSDAP Anordnung der Kreisleitung Der Pg. Willi Stecher verlor ſein kleines gol⸗ denes Reichsehrenzeichen mit der Mitgliedsnummer 33 087. Dasſelbe iſt umgehend auf dem Kreisperſonal⸗ amt, L 4, 15, abzuliefern. Vor Mißbrauch wird ge⸗ warnt. Das Kreisperſonalamt. Der Pg. Ernſt Költner verlor ſein kleines gol⸗ denes Reichsehrenzeichen mit der Mitgliedsnummer 10 253. Dasſelbe iſt umgehend auf dem Kreisperſonal⸗ amt, L 4, 15, abzuliefern. Vor Mißbrauch wird ge⸗ warnt. Das Kreisperſonalamt. Kreisſpielmannszug Donnerstag, 1. 10., 19.30 Uhr, Antreten des ge⸗ ſamten Kreisſpielmannszuges in der Kk⸗5⸗Schule zur Uebungsſtunde und Paroleausgabe für Sonntag, 4. 10. Der Kreisſpielmannszugführer. Politiſche Leiter Ilvesheim. 1. 10., 20.15 Uhr, Verſammlung im Schulhaus für ſämtliche Politiſchen Leiter, einſchließ⸗ lich der Hausleiter. Neckarſtadt⸗Oſt. 1. 10., 20 Uhr, Antreten ſämtlicher Politiſchen Leiter ſowie aller neu eingeteilten Pol.⸗ Leiter⸗Anwärter vor der Geſchäftsſtelle. Dienſtanzug (Dienſtbluſe), ſoweit vorhanden. Sandhofen. 1. 10., 20.30 Uhr, Mitgliederverſamm⸗ lung im„Adler“. Erſcheinen fämtlicher Pg. Pflicht. Oſtſtadt. 1. 10., 20.15 Uhr, Beſprechung ſämtlicher Amts⸗ und Zellenleiter(nach alter und neuer Zellen⸗ einteilung) in der Geſchäftsſtelle. Dienſtanzug, Friedrichsfeld. 4. 10., 13.30 Uhr, Antreten am Parteigeſchäftszimmer zum Abmarſch nach Neckar⸗ hauſen. NS⸗Frauenſchaft Wallſtadt. 1. 10., 20 Uhr, Heimabend im Schulhaus. Waldhof. 1. 10., 20 Uhr, Heimabend im Frauen⸗ ſchaftsheim. An alle Ortsgruppen. 1. 10., 20.15 Uhr, Chorprobe im„Geſellſchaftshaus“, F 3. An alle Ortsgruppen. Die Karten für den Maria⸗ de⸗Smeth⸗Abend behalten ihre Gültigkeit und werden vorausſichtlich am 8. November aufgerufen. Käfertal. 1. 10. fällt der Heimabend aus. Friedrichsfeld. 1. 10., 20 Uhr, Heimabend im „Abler“. Anſchlieend Singſtunde. Jugendgruppe. 2. 10., 20.20 Uhr, Heimabend für die Schweſtern und die Gruppe Neckarſtadt⸗Oſt im Krankenhaus. BDM. Grenz⸗ und Ausland. Die Bilder von der Oſtmark⸗ fahrt können in den Schaukäſten in N 2, 4 ab 2. 10. beſichtigt und bei der GA⸗Stelle beſtellt werden. Preſſe. Die Bilder vom Sportfeſt können nun nicht weiter beſtellt werden. Preſſe. 2. 10. fällt wegen der Erntedankfeier aus und wird auf 9. 10. verlegt. Dag Jungbuſch. 1. 10., 20 Uhr, im„Schwarzen Lamm“ Verſammlung füämtlicher Betriebszellenobleute, ebenſo ſämtlicher Block⸗ und Zellenwalter der Hauszellen, Betriebswalter von RBG 17—18. Humboldt. 2. 10., 20.15 Uhr, Sitzung ſämtlicher Zellen⸗ und Blockwalter der Straßenzellen in der Wirtſchaft„Zum Alphorn“, Alphornſtraße 17. NSKOV Mannheim. Am 17./18. 10. findet in Heilbronn ein Frontſoldaten⸗ und Kriegsopferehrentag ſtatt. Wir laden hierzu alle Kameraden, Kameradenfrauen mit Angehörigen und Bekannten ſowie alle Frontſoldaten ein. Am 18. 10. geht ein Sonderzug ab Mannheim. Der Fahrpreis beträgt einſchließlich Plakette, Feſt⸗ ſchrift und Verſicherung.50 RM. Die Abfahrt wird noch durch die Tagespreſſe bekanntgegeben. Anmel⸗ dungen nehmen bis zum 3. 10. die Kreisamtsleitung, L. 4, 15, und folgende Stützpunkte entgegen: Feuden⸗ heim, Hauptſtraße 150, Sprechſtunden Donnerstag 19—21 Uhr; Friedrichsfeld, Vogeſenſtraße 20, täglich 17—20 Uhr; Innenſtadt⸗Oſt, N 7, 12, Mittwoch 19 bis 20 Uhr; K 3, 6, Dienstag 18 bis 20 Uhr; Käfertal, Mannheimerſtraße 2, Freitag 19—22 Uhr; Lindenhof, Bellenſtraße 69, Montag 18 bis 20 Uhr; Neckarau, Mönchwörthſtraße 11, Mon⸗ tag bis Donnerstag 19—20 Uhr; Neckarſtadt⸗Oſt, Holz⸗ bauerſtraße 5, Dienstag bis Freitag 18—20 Uhr; Neckarſtadt⸗Weſt, Alphornſtr. 10, Dienstag bis Don⸗ nerstag 19—20 Uhr; Oſtſtadt, Augartenſtraße 44, Dienstag bis Freitag 20—22 Uhr; Rheinau,„Zum Pfingſtberg“, Dienstag 18.30—19.30 Uhr; Sandhofen, Sonnenſtraße 8, Montag 19—20 Uhr; Schwetzinger⸗ ſtadt, Seckenheimerſtr. 12, Donnerstag 18.30—19.30 Uhr; Seckenheim, Heumarkt 4, Dienstag bis Freitag 19—21 Uhr; Waldhof, Untere Riedſtraße 19, Frei⸗ tag 19—21 Uhr; Wallſtadt, Taubergrund 3, täglich 19—21 Uhr; Hauptgeſchäftsſtelle, I 4, 15(Horſt⸗ Weſſel⸗Haus), täglich—12 und 15—17 Uhr, ſams⸗ tags nur vormittags. Né⸗Bauernſchaft Friedrichsfeld. 4. 10., 13.30 Uhr, Antreten am Par⸗ teigeſchäftszimmer zum Abmarſch und Beteiligung am Erntedankfeſt in Neckarhauſen. Schwetzinger Notizen Spendewagen der Ortsbauernſchaft. Wie alljährlich beteiligt ſich die hieſige Ortsbauern⸗ ſchaft anläßlich des Erntedankfeſtes in Mann⸗ heim mit einem Spendewagen mit ver⸗ ſchiedenen landwirtſchaftlichen Früchten. Dieſe müſſen an kommenden Sen in der Zeit von 7 bis 10 Uhr im Städtiſchen Bau⸗ hof abgeliefert werden. Kartoffelfeſtyreis für Schwetzingen. Wie uns von der Ortsbauernſchaft Schwetzin⸗ gen mitgeteilt wird, beträgt der 8 felfeſtpreis für unſere Stadt.90 R (gelbe Speiſekartoffeln) frei Keller. 3 Hohe Auszeichnung. Bei der dieſer Tage in Stuttgart ſtattgefundenen Kochkunſt⸗ ſchau der Süddeutſchen Gaſtwirtemeſſe wurde die hieſige Schwanenbrauerei Kleinſchmitt AG für ihre beiden Stuttgarter Gaſtſtätten von der veranſtalbtenden Arbeitsgemeinſchaft mit zwei goldenen, drei ſilbernen und zwei bron⸗ zenen und mit Ehrendiplomen für hervor⸗ ragende Leiſtungen ausgezeichnet. Wir gratu⸗ lieren zu dieſen ſchönen Erfolgen. Zum Hebelgedenken im Rundfunk. Wir ſind ſchon heute in der Lage, mitteilen zu kön⸗ nen, daß der Vogt der Heidelberger Hebel⸗ gemeinde, Studienrat Binnal, am 12. Ok⸗ tober zum Gedenken Johann Peter Hebels im Reichsſender Stuttgart(Sendeſtelle Karls⸗ ruhe), wie bereits berichtet, ſprechen wird. 25jähriges Arbeitsjubiläum. Heute am 1. Ok⸗ tober kann der hier, Lorettoſtr. 12, wohnhafte Kreisſtraßenwart Georg Hepp ſein Bijähri⸗ ges Dienſtjubiläum feiern. Dem Jubilar, der Leſer unſerer Zeitung iſt, gelten unſere herz⸗ lichen Glückwünſche. Geburtstage. Am heutigen Donnerstag feiern Frau Chriſtine Bonekam geb. Schuh, Mar⸗ ſtallſtr. 40, ihren 68., der Rentner Johann Ja⸗ kob Ueltzhöffer, Schimperſtr. 4, ſeinen 67., der Schriftſetzer i. R. Philipp Frank, Mann⸗ heimer Straße 9, und der Rentner Karl Quenzer, Mühlenſtr. 21, beide ihren 66. Ge⸗ burtstag. Wir gratulieren. Rundfunk⸗Programm für Donnerstag, den 1. Oktober Stuttgart:.45 Choral..55 Gymnaſtik..20 Nach⸗ richten..30 Frübkonzert..10 Gymnaſtik..30 Für die Arbeitskameraden in den Betrieben Konzert. 10.00 Volksliedſingen. 11.30 Für dich, Bauer. 12.00 Mittagskonzert. 13.00 Nachrichten. 13.15 Mittags⸗ konzert. 14.00 Allerlet von zwei bis drei, 15.30 Bilder aus Moltkes Familienleben. 16.00 Muſik am Nach⸗ mittag. 17.45 Winterobſt ſchlecht und recht geerntet. 18.00 Konzert. 19.00 O laß dich halten, goldne Sonne. 19.40 Echo aus Baden. 20.00 Nachrichten. 20.10 Vom Urlaub zurück. 22.00 Nachrichten. 22.30 Es wird ge⸗ tanzt. 24.00—.00 Deutſches Konzert. Tr D Neckarau. Die für Freitag einberufene Sitzung der goß⸗Beirlebswarte wird mit Rückficht auf die I. Feier⸗ ſtunde im Nibelungenſaal verlegt. Neuer Termin wird bekanntgegeben. Jungbuſch. Es wird nochmals darauf hingewieſen, daß am Donnerstag, 20.30 Uhr, im„Schwarzen Lamm“ eine wichtige Verſammlung ſtattfindet, zu der alle KoF⸗Betriebswarte und-Sportwerbewarte der Ortsgruppe pünktlich zu erſcheinen haben. A. 8 ſt duuxch Teude Deutſche Gymnaſtik für Müdchen Um auch jungen Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren die für ihre Entwickſung ſo wertvolle Spezial⸗Gymnaſtik teilhaftig werden zu laſſen, richtet das Sportamt Mannheim für ſie beſondere Kurſe in Deutſcher Gymnaſtik ein. Dieſe Gymnaſtik arbeitet planmäßig Körper⸗ und Haltungsfehlern ent⸗ gegen, ſie kräftigt die Muskeln und Gelenke, belebt die Blutzirkulation, Verdauung und Atmung, ver⸗ drängt überflüſſigen Fettanſatz, ſie iſt kurz geſagt ein Weg, der zu Kraft, Geſundheit und Schönheit führt. Die dem Alter angepaßten Uebungen mit Stab, Kugel und Ball erwecken Freude und können auch von ſchwerfülligen und ſchwachen Mädel gemacht werden. Durch den rhythmiſchen Unterricht wird das Muſik⸗ verſtändnis angeregt und gefördert, durch die Bewe⸗ gungsſpiele und Volkstänze die Gemeinſchaft gepflegt. Anmeldungen zu den erſten Kurſen am Donners⸗ tag, 1. Oktober, jeweils zu Beginn des Unterrichts um 15, 16 oder 17 Uhr bei der Gymnaſtiklehre ein in der Gymnaſtikſchule Goetheſtraße 8(Erdgeſchoß). * Donnerstag, den 1. Oktober Allgem. Körperſchule: Frauen und Männer, 17.30 bis 19.00 Uhr Stadion, Gymnaſtikhalle.— Deutſche Gymnaſtik: Frauen und Mädchen, Anf. 20.00—21.00 Uhr Liſelotteſchule, Colliniſtraße; Fortgeſchrittene 21.00—22.00 Uhr Liſeloteſchule, Colliniſtraße.— Fröhl. Gymnaſtit und Spiele: Frauen und Mädchen, 17.30—19.00 Uhr Liſelotteſchule, Colliniſtraße; 18.30 bis 20.00 Uhr Humboldtſchule, Gartenfeldſtr.; 20.00 bis 21.30 Uhr Humbolbdtſchule, Gartenfeldſtr.; 20.00 bis 21.30 Uhr Feudenheimſchule.— Kinderturnen: 17.00—18.00 Uhr Dieſterwegſchule, Meerfeldſtraße; 18.00—19.00 Uhr Dieſterwegſchule, Meerfeldſtraße.— Ski⸗Gymnaſtik: Frauen und Männer, 20.00—21.30 Uhr Peſtalozziſchule, Otto⸗Beck⸗Straße.— Bewegungs⸗ chor: Frauen und Männer, 20.30—22.00 Uhr Tanz⸗ ſchule L 8, 9.— Körperbildung und Tünze: nur Männer, 19.30—20.30 Uhr Tanzſchule L 8, 9.— Sportürztliche Beratungsſtunde: 18.30—19.30 Uhr Geſundheitsamt(Haus der Allgemeinen Ortskranken⸗ kaſſe, Eingang Colliniſtraße, Zimmer 21). Freitag, den 2. Oktober Allgem. Körperſchule: Frauen und Männer, 20.00 bis 21.30 Uhr Peſtalozziſchule, Eingang Otto⸗Beck⸗ Straße; 20.00—21.30 Uhr Wohlgelegenſchule, Kron⸗ prinzenſtraße; 15.00—16.30 Uhr Stadion, Gymnaſtik⸗ halle.— Schwimmen: für Frauen,.00—10.30 Uhr Städt. Hallenbad, Halle n; 20.00—21.30 Uhr Städt. Hallenbad, Halle Il.— Morgengymnaſtik: für Frauen, .30—10.30 Uhr Gymnaſtikſaal L 8, 9.— Fröhliche Gymnaſtik und Spiele: Frauen und Mädchen, 20.00 bis 21.30 Uhr Wohlgelegenſchule, Mädchenturnhalle; 17.00—18.00 Uhr Waldhofſchule, Oppauerſtr.; 20.00 bis 21.30 Uhr Mädchenberufsſchule; 20.00—21.30 Uhr Turnhalle U⸗2⸗Schule.— Deutſche Gymnaſtik: 19.00 bis 20.00 Uhr Gymnaſtikſaal Goetheſtraße 8.— Roll⸗ ſchuh: für Schüler, 19.00—20.00 Uhr Turnhalle U⸗2⸗ Schule; Frauen u. Männer, 20.00—21.30 Uhr Turn⸗ halle U⸗2⸗Schule. Nannheim fus der Bewegung 1. Oktober 1936 2 n 4 5 5 Das land um die Stätte des Erntedankfestes/ Miedersachsen, Kernland unseres Bauerntums/ Kosthares Stück deulscher Erde Im Gemeinſchaftserlebnis einer neuen Zeit blickt ganz Deutſchland alljährlich, wenn das Jahr ſeiner Höhe zugereift iſt, zum Bü cke⸗ berg, zu der Stätte im Niederſachſenland, die zum Inbegriff des Erntedankes eines ganzen Volkes, zum heiligen Vermächtnis vor allem des deutſchen Bauerntums geworden iſt. Hun⸗ derttauſende aus allen deutſchen Gauen legen jährlich am Bückeberg am Ehrentag des deut⸗ ſchen Bauern ein machtvolles Bekennt⸗ nis zum erd⸗ und blutverbundenen Bauern⸗ ſtand ab, der als Eckpfeiler des neuen Reiches Leben und Zukunft der Nation iſt. Vergangenheit und Zukunft Kein Fleckchen Erde im weiten deutſchen Vaterlande mochte eine geeignetere und wür⸗ digere Dankesſtätte eines neuerſtandenen Vol⸗ kes für reichen Ernteſegen ſein als der Bücke⸗ berg am urdeutſchen Weſerſtrom, wo eine große Vergangenheit und leben⸗ dige, hoffnungsfrohe Zukunft ſich die Hand reichen. Hier, inmitten des romantiſchen Weſerberg⸗ landes, finden die Schönheit und Urwüchſigkeit deutſcher Landſchaft ihre machtvolle Ausprä⸗ gung, hier offenbart uns vor allem das Bauern⸗ land Niederſachſen ſein Antlitz, ſeine Seele. Bauernheimat am Bückeberg! Die ganze Landſchaft ſteigt vor uns auf in ihrer Pracht und Schönheit: Ragende Felſen, rau⸗ ſchende Bergwälder, ſatte Wieſen und liebliche Talniederungen, maleriſche Dörfer, ſtolze Bau⸗ ernſitze auf altererbtem Boden, deutſches Acker⸗ land an der Weſer! Unſer Herz ſchlägt höher, wenn immer wir dieſes Stückchen Niederſachſen ſchauen. Zur Linken geben die dunklen Tannen⸗ hänge des Ohrberges und der jäh empor⸗ ſteilende Klütberg dem majeſtätiſch und ruhig dahinziehenden Weſerſtrom das Geleit, zur Rechten treten die ſich leicht dahinſchwingen⸗ den Höhenzüge in verdämmernde Ferne zurück. Die alte Nattenfängerſtadt Wo der Emmer blaue Fluten ſich mit der Weſer vermählen, weitet ſich das Strombett. Häufiger werden die Brücken, Schienenſtränge laufen aus verſchiedenen Richtungen zuſammen: Hameln breitet ſich vor uns aus, die alte Rattenfängerſtadt, der Schlüſſel zum Weſerbergland und Vorort des jährlichen gro⸗ ßen Staatsaktes auf dem Bückeberg. Von wei⸗ tem grüßen die Türme und Zinnen der ſagen⸗ reichen, vielbeſungenen Stadt zum villenbeſetzten Klütberg herüber. Das Bild der alten Weſerſtadt gleicht mit ihren vielen winkligen Gaſſen und ihren mittel⸗ alterlichen Bauten mit ſpruchverzierten Giebeln einem Renaiſſancetraum von ungewöhnlicher Schönheit. Mittelalterliche Zeiten mit all ihrer Verworrenheit und Tragik ſind über die alters⸗ grauen Dächer der Stadt dahingegangen, auf Schritt und Tritt ſpüren wir in ihr den Hauch einer großen Vergangenheit. Eine glückliche Verbundenheit Gleich Hameln haben auch die im Umkreis im Stromgebiet der Weſer gelegenen übrigen Städte und Flecke ſtets ihren bäuerlichen Charakter bewahrt. Sie weiſen nicht jene ſtädtiſche Abgeſchloſſenheit und Oede auf, wie ſie uns in manchen andere Gegenden Deutſchlands oftmals entgegentreten. Zwiſchen Stadt und Land beſteht hier viel⸗ mehr eine glückliche Verbundenheit, ein mil⸗ dernder Ausgleich, ein langſames Ineinander⸗ übergehen. Es iſt aber eine geſchichtliche Tat⸗ ſache, daß gerade ein in einer ſo gearteten Landſchaft anſäſſiges freies, wehrhaftes und ſchollenverbundenes Geſchlecht noch ſtets An⸗ reger und Träger geſchichtlicher Entwicklungen geweſen iſt. Städte und Dörfer des Weſerberg⸗ landes ſind gleichſam die Augen der ganzen Landſchaft, in denen auch die volkliche Ver⸗ anlagung ihren Ausdruck gewinnt. Immer wieder ſpiegeln ſich Landſchaft und Charakter Foto: Hoffmann(Berlin) So war es 1935 auf dem Bückeberg— der Führer unter seinen Bauern Festliche Vorfreude in Miedersachsen Große Vorbereitung für den Ehrentag des Bauerntums/ Zeltstädte fur 85 000 Wer einmal zum Erntedanktag auf dem Bückeberg geweilt hat, wird es kaum für mög⸗ lich gehalten haben, daß die Beteiligung der Volksmaſſen an dieſem Staatsakt im Nieder⸗ ſachſenland noch größer als bisher ſein könnte. Die Tatſachen beweiſen es aber: Bis jetzt ſind etwa 165 Sonderzüge aus dem ganzen Reich beſtellt, ſo daß alſo bereits faſt 30 Sonderzüge mehr als im Vorjahr fahren werden— ein Zeichen dafür, welch wachſender Anteilnahme ſich die Feier auf dem Bückeberg erfreut. Natürlich ſtellt dieſer vermehrte Maſſen⸗ bie SA-Gruppe Kurpfalz nahm von ihrem Nachrichtenreferenten Abschied Am Montag verſchied nach kurzer Krankheit Oberſturmführer Pg. Otto Perret, der Nach⸗ richtenreferent und Führer des Nachrichten⸗ ſturms der SA⸗Gruppe Kurpfalz. Geboren am 29. November 1901 zu Hom⸗ burg/ Saar, widmete er ſich nach Beſuch der Aufn.: Panthen Volksſchule dem Kaufmannsberufe. Mit 21 trat er in die Wehrmacht ein Dort war er bei einer Nachrichtenabteilung tätig. Am 30. Juli 1930 ſchied er ehrenvoll aus der Reichswehr aus, nachdem er zuvor noch die Heeresfachſchule für Verwaltung und Wiri⸗ ſchaft beſucht hatte. Ende 1931 fand er den Weg zur braunen Armee des Führers. Mit Leib und Seele gehörte er ihr. In der Folge⸗ zeit führte er den Nachrichtentrupp der Unter⸗ gruppe Pfalz/ Saar und im Juli 1935 erfolgte feine Berufung in den Stab der Gruppe Kurpfalz als Nachrichtenreferent. Der geſamte Stab der SA⸗Gruppe Kurpfalz, ſowie der Nachrichtenſturm, verſammelten ſich in den Vormittagsſtunden des 30. September in der Mannheimer Friedhofskapelle, um von ihrem toten Kameraden Abſchied zu nehmen. Alte SA⸗Kampflieder, die der Verſtorbene oft und gern geſungen hatte, leiteten die Weihe⸗ ſtunde ein. Der ganze Raum war reich mit Grün geſchmückt. Rechts und links vom Sarge, der mit dem Hakenkreuzbanner be⸗ deckt war, ſtand eine doppelte Ehren⸗ wache vom Gruppenſtab und Nachrichten⸗ ſturm. Im Auftrage des verhinderten Gruppenfüh⸗ rers würdigte der Stabsführer der Gruppe, Brigadeführer Fenz, den zur Standarte Horſt Weſſel Abgerufenen als Führer und Kameraden. Die erhebende Feier fand ihren würdigen Ausklang mit einem Har⸗ moniumvortrag, aus dem heraus deutlich und wuchtig zu hören war:„Wir halten zu⸗ ſammen auf Leben und Tod, mag kommen was immer da wolle...“ Zum letztenmal erhoben ſich die Arme zum Gruß und durch die ſpalierbildenden Kamera⸗ den trug man den treuen Mitkämpfer, der nie im Leben an ſich dachte, hinaus, von wo ſeine feierliche Ueberführung nach Pir⸗ maſens erfolgte. Als Vorbild der Pflichterfüllung und Kame⸗ radſchaft lebt Oberſturmführer Perret fort in der Geſchichte der SA⸗Gruppe transport nicht nur große Anforderungen an die Eiſenbahnverwaltung, ſondern auch an die Organiſationsleitung des Staatsaktes bezüglich der Verpflegung und der Unter⸗ bringung der Maſſen. Der Bückeberg liegt inmitten eines Kranzes von Dörfern, die —— größere Stadt iſt Hameln. Sie alle aber reichen bei weitem nicht aus, um die Maſſen aufzunehmen. So mußten 100 000 Maſſen⸗ quartiere in unmittelbarer Nähe des Ber⸗ es geſchaffen werden. Allein 85 000 Volksgenoſ⸗ — ſollen in rieſigen Zeltſtädten un⸗ tergebracht werden, die mit großen Men⸗ gen von Stroh ausgerüſtet werden. Außerdem werden alle verfügbaren Fabriken, Schulen, Säle, Scheunen, Stuben und Kammern für die Unterbringung von Volksgenoſſen eingerichtet. Selbſtverſtändlich hat ſich auch„Kraft durch Freude“ in den Dienſt des Erntedankes geſtellt und wird mehrere Sonderzüge ſchren laſſen, deren Teilnehmer zumeiſt in Hameln, Bad Pyrmont und Holzminden Unterkunft fin⸗ den werden. Die„Kdßß“⸗Fahrer werden bei dieſer Gelegenheit auch das ſchöne Weſerberg⸗ land kennenlernen. Inzwiſchen iſt auch der Autozug„Deutſch⸗ land“ auf dem Bückeberg eingetroffen und hat ſeine Arbeiten aufgenommen. Der Hilfszug„Bayern“, der wieder für die Verpflegung des größten Teiles der Maſſen ſorgen wird, wird ebenfalls eintreffen. Wäh⸗ renddeſſen wird auf dem Feſtplatz noch eifrig gearbeitet. Alle Unebenheiten des Berges wur⸗ den ſo beſeitigt, daß von jedem Platz eine gute Sicht iſt, auch die Kolonnenwege und Straßen wurden ſämtlich verbeſ⸗ ſert. In weitem Rund ſind bereits die Fah⸗ nenmaſte aufgeſtellt, und über den rieſigen Berghang ziehen ſich zahlreiche Gräben zur Aufnahme von Leitungen für die Lautſprecher⸗ und Lichtanlagen. Bei allen Anlagen wurden natürlich die Erfahrungen aus den Vorjahren ausgewertet und manche Verbeſſerungen ge⸗ ſchaffen. Aber die Vorbereitungen erſtrecken ſich nicht nur auf den Bückeberg ſelbſt und die nähere Umgebung, denn auch die Reichsbauern⸗ tadt Goslar rüſtet ſich für den Ernte⸗ anktag ganz beſonders. Hier findet wieder, wie im Vorjahr, der Empfang der Bau⸗ ernabordnungen aus dem ganzen Reich ſtatt, hier werden wieder bewährte Bauern und Landarbeiter aus dem ganzen Reich mit dem Führer Rückſprache——— und in Goslar wird auch der Tag ausklingen mit einem rieſigen Feuerwerk. Auch ſämtliche Dörfer und Städte an dem Weg vom Bückeberg nach Goslar ſind in der Vorfeſtesſtimmung; ſie alle erleben am Ernte⸗ danktag ihren ſchönſten Jahrestag und wieder, wie in den Vorjahren, werden ſie ſich ſchmuͤcken und Zeugnis ablegen von der Freude, die mit Niederſachſen ganz Deutſchland be⸗ herrſcht, wenn der Führer und aber Tauſende von Volksgenoſſen aus allen Gauen zugegen ſind, um in dieſem uralten deutſchen Bauern⸗ land den Erntedanktag in feierlicher Weiſe zu begehen. 2 niederſächſiſchen Bauernlandes im Bilde ſeiner Städte und Dörfer. Der Weſſelhof zu Dehrenberg Unter den vielen ſtolzen Bauernſitzen des Weſerberglandes iſt der Weſſelhof zu Ddeh⸗ renberg, unweit Hamelns, beſonders bemer⸗ kenswert. Er wurde von dem Urgroßvater Horſt Weſſels erbaut. Hier, inmitten nieder⸗ ſächſiſchen Bauernlandes, hat der Bannerträger des neuen Deutſchlands die Sitten ſeiner Ahnen kennengelernt, hier iſt ihm auch die Bedeutung des Bauerntums für Volk und Vaterland in die Seele gedrungen. So iſt auch Horſt Weſſel als ein echter Sohn der niederſächſiſchen Erde anzuſprechen, wenn auch ſein Geburtsort Biele⸗ feld iſt. Das Weſerland iſt dem unvergeßlichen Freiheitskämpfer gleichſam zur zweiten Heimat geworden. Die Wurzeln zum nationalſoziali⸗ ſtiſchen Bekenntnis ſind ihm im Bauernland an der Weſer, der Heimat ſeiner Eltern und Groß⸗ eltern, in ſein begeiſtertes junges Herz ge⸗ pflanzt. Horſt Weſſel liebte das ſchöne Weſer⸗ land mit ſeinen ſtolzen Höfen, die freie Land⸗ ſchaft mit ihren grünen Wieſen und Feldern, den ſprudelnden Bächen und bergigen Wäldern. Horſt Weſſel— Student und Arbeiter Niederſachſen hat ſeinem Helden auf der höch⸗ ſten Erhebung der engeren Heimat der Weſ⸗ ſels, an landſchaftlich hervorragender Stelle, auf dem Süntel, ein bleibendes Denkmal er⸗ richtet, das zugleich ein Mahnmal für zukünf⸗ tige Geſchlechter ſein ſoll. Horſt Weſſel— Student und Arbeiter! Der neue deutſche Menſch, der ſein ganzes Leben dem Kampf um die Freiheit verſchrieb. Das heilige Blutopfer dieſes Sohnes niederſächſiſcher Erde war Saat auf dem Wege zur deutſchen Freiheit, die reich aufgegangen iſt. Wer das Land um den Bückeberg kennen⸗ gelernt hat, muß es lieben, kann es nimmer vergeſſen. Und wer es liebt, verſchenkt ſein Herz an ein koſtbares Stück deutſcher Erde, in dem der ewige Quell deutſchen Volks⸗ tums fließt, das unverwüſtlich der Jahrhunderte Lauf überdauert hat. Dr. Mm. Kymne an die deutsche Erde Beim diesjährigen Erntedanktag wird anläß⸗ lich des Staatsaktes auf dem Bückeberg von einem gemiſchten Chor in Stärke von etwa 400 Männern und Frauen die„Hymne an die deut⸗ uſche Erde“— Worte von Heinrich Annacker, Muſik: Ernſt Hanufſtaengl— vorgetragen. Der Text lautet: „Sei geprieſen, deutſche Erde, die uns Frucht getragen! Immer neu dein Wunder werde bis zu fernſten Tagen; aus den ſchweren goldnen Aehren flechten wir die Krone— hohe Freude winkt uns heut der Müh zum Lohne.“ Alle Beſucher des Staatsaktes auf dem Bücke⸗ berg werden gebeten, bei der Wiederholung des Liedes dieſen Text mitzuſingen. luch Kriegsopfer auf dem Bückeberg Die Organiſationsleitung des Erntedanktages 1936 teilt mit, daß für die Kriegs⸗ und Ar⸗ beitsopfer der Gaue Südhannover⸗Braun⸗ ſchweig und Weſtfalen⸗Nord 700 Sitzplätze auf dem Bückeberg vorgeſehen ſind. An die Kriegs⸗ und Arbeitsopfer dieſer Gaue ſind entſprechende Ausweiſe ausgegeben worden. Auf Grund der räumlichen Beſchränkung iſt es unmöglich, wei⸗ tere Sitzplätze für dieſen Zweck zur Verfügung zu ſtellen. Die Organiſationsleitung bittet des⸗ halb alle Kriegs⸗ und Arbeitsopfer ſowie alle ſonſt Körperbehinderten nur dann zum Bücke⸗ berg zu kommen, wenn ſie unbedingt marſch⸗ fähig ſind. Führerreden vor der Machtübernahme Der Vorſitzende der Parteiamtlichen Prü⸗ fungskommiſſion zum Schutze des NS-⸗Schrift⸗ tums, Reichsleiter Bouhler, hat zur lücken⸗ loſen Erfaſſung allen Materials über Führer⸗ reden vor der Machtübernahme fol⸗ gende Aufforderung erlaſſen: 4 Die bei der Parteiamtlichen Prüfungskom⸗ miſſion zum Schutze des NS⸗Schrifttums ge⸗ ſtellte Aufgabe macht u. a. eine lückenloſe Er⸗ faſſung von Quellen und dokumentariſchem Material über die vom Führer vor der Machtübernahme gehaltenen Re⸗ den erforderlich. Ich bitte aus dieſem Grunde, alle Organiſa⸗ tionen und die Preſſe ſowie alle Partei⸗ und Volksgenoſſen, die noch im Beſitz von Schall⸗ plattenaufnahmen, Stenogrammen, Preſſeberichten oder perſönlichen Aufzeichnungen über Reden des Führers ſind, dieſe für kurze Zeit zwecks Auswertung der Parteiamtlichen Prüfungskom⸗ miſſion zum Schutze des NS⸗Schrifttums, Ber⸗ lin W 35, Matthäikirchplatz 7, zur Verfügung zu ſtellen. Das eingeſandte Material bleibt ſelbſtver⸗ ſtändlich im Beſitze der Einſender. gez.: Bouhler, Reichsleiter. ober 1936 —————— Bilde ſeiner nſitzen des fzzu Deh⸗ ders bemer⸗ Irgroßvater ten nieder⸗ annerträger iner Ahnen Bedeutung aterland in ein echter en Erde tsort Biele⸗ vergeßlichen iten Heimat onalſoziali⸗ ternland an mund Groß⸗ Herz ge⸗ zöne Weſer⸗ freie Land⸗ id Feldern, 'n Wäldern. Arbeiter uf der höch⸗ t der Weſ⸗ ider Stelle, denkmal er⸗ für zukünf⸗ Weſſel— ie deutſche Kampf um e Blutopfer e war Saat it, die reich irg kennen⸗ es nimmer ſchenkt ſein deutſcher ſchen Volks⸗ ahrhunderte Dr. Mm. Erde wird anläß⸗ ckeberg von on etwa 400 an die deut⸗ Annacker, vorgetragen. rde ehren dem Bücke⸗ rholung des ückeberg itedanktages 5⸗-⸗und Ar⸗ ver⸗Braun⸗ itzplätze auf die Kriegs⸗ ntſprechende Grund der nöglich, wei⸗ »Verfügung g bittet des⸗ r ſowie alle zum Bücke⸗ ingt marſch⸗ ernahme lichen Prü⸗ NS⸗Schrift⸗ zur lücken⸗ r Führer⸗ ahme fol⸗ rüfungskom⸗ rifttums ge⸗ ickenloſe Er⸗ nentariſchem rvor der nen Re⸗ e Organiſa⸗ Partei⸗ und on Schall⸗ rammen, ſönlichen iden des Zeit zwecks rüfungskom⸗ ttums, Ber⸗ Verfügung ot ſelbſtver⸗ eichsleiter. 4 Mannheim „Hakenkreuzbanner“ 1. Oktober 1936 Leichter, geräuschloser Gang schnellstes Nähen gaubere Arbeit sind die Vorzüge der eues Sauerkraut ½ 1g 12 Erbsen geschatte ½ kg 26 u. 32 Weine Bohnen ½ kg 203 Wachtelbohnen ½ Kkg 24% ½ikg 23, 30, 34 u. 36 welche sie öls ein NHeisterwerł deutscher Techniłk àuszeichnen Martin Decker C. m. h. M. M 2. 12 Schnitinudeln, Makkaronl, Spaghetti Hörnchen, Spätzle, Suppenteige in guten Qualitöten Weizenmehl speziat orrype 563. ½ kg 19 3 Weizenauszugmehl Type 405 ½ kg 22 3 Weizenauszugmehl mit 10% Auslandsweizen, Type 405 ½ kg 23 5 Weizengriens r FSpeise-Haferflocken ofen. ½ Kg 24 0 ſrünkern gan ½ kg 36 u. 40 ſrünkern gemamen ½ kg 38 u. 42 3 Speisereis ½ ug 16, 20, 24,. 28 u. 323 Wmannnn 100 Gramm Silber- RAA. 45.— auflage.- àzö teilise Garnitur, Langjährige schriſtliche Garantie Ratenzahlung Katalos kostenlos E. Schmidthals, Solingen 4 Postfach 33 Deufsche Heringe? Bismarckheringe. ae 1 Ur.-Us. 78.) Geleehefinge. Kroniardinen ½ LH.-U3. 46.) Bratheringe O. Kopf. Dose 70 u. 43. geröuchert, meriniert, ge- Sͤlzen, grün— eine Deli- ldtesse sind sle in jeder Bück inge 33090 Zubereitunęsform Grüne Me- inge 1½ keg 70 Salzheringe 10 Stück 32. 59. 66. 85 Seeflsche zus flischer Inkunft preiswert und gut RDS 5 1 2 Fernsprecher: —AaEESEE Brelte Stratße 25910 u. 25913 Sich das Haar beim Gebrauch unserer em— a Kräftig entwickelt Adewänrten Haarnkhrmittel. wenn nach den zegebenen Anordnungen verfahren wird. Die mikroskopische Hasruntersuehunt zeigt jeden Haar- schaden, und unserem Herrn Schneider darauf hin den Weg zur Belebung des Haarhodens, Bei starkem Haar- ausfall. Beißen der Kopfhaut, Schuppen, auch zu frün⸗ zeitigem Ergrauen besuchen Sie am Montag, den., oder Dienstag, den 6. Okt,, je von 10—1 und—7 Unhr unseren Herrn Schneider im HoTEIL WARTBURG-HotPI1Z F 4,-9 in MANNMEIN“ 7 D Unsere 40jähelge Praxis kann auch mnen nützlich sein. Haarkuren von RM..10 an. er& Lohn vehanahangsinsüut Srllttgart u. Karlsruhe 69. Scnneil Italienische Sprachkurse der Deutsch-Itallenischen Handelskammer unter dem Patronat des Kgl. Italienischen General⸗ Konsulats finden in den Räumen der CASA DITALIA in Mannheim, h 7, 19, III. Stock, statt, Montag, 5. Okt., 20 Uhr. für Anfänger ohne Vor⸗ kenntnisse, l. Semester; Dienstag, 6. Okt., 20 Uhr, für Anfänger mit Vor⸗ kenntnisse, II. Semester; Mittwoch, 7. Okt., 20 Uhr, für Fortgeschr., III. Sem.; Mittwoch, 7. Okt,, 11 Uhr, Konversationskurs; Donnerstag, 8. Okt., 20 Uhr, Konversatjonskurs. Kursgebühr monatlich.— RM./ Den Kursteilnehmeen wird die Möglichkeit geboten, die erworbenen Sprach- kenntnisse durch den Besuch der späteren italienischen vervollkommnen, die in Vortrüge zu 'Italia“ abgehalten werden. welchen die Kurse beginnen, stattfinden. (24 26?2 K Persönliche Voranmeldung erwünscht bei: Casa'ltalia, 7, 19, von 11—13 Uhr täglich, oder Sonntag von 14—16 Uhr: oder bei Herrn Romeo Spinielli, Ludwigs- hafen a, Kh., Humboldtstraße 75. Telefonische Auskunkt unter Nummer 66 585 und 66 153 Ludwigshafen a, Kh. Die Anmeldungen Können auch an den Abenden, an „Casa 4 verd Godoſmor u. Lselotte haben eln Brüderchen bekommen. Wir freuen uns zalle sehr. Horst Nantei u. Frau Toniĩ aeb. S0nm Zur Zeit Knile Deutscher Meigwein oflen.. Liter 60 13 Leutscher otwein ollen. Liter 555 3% RMWabatt Schlank sein, hoiſzt schõn zoin. Zvu diek lat ungesvnd. Gao· ront. unschòd. liehe Gewiehts⸗ obnohme dureh Herz, leber, Dorm arbeiteg hesser. RM I. 73. Kurp. RM.50. in den Apothe- ken erhälflich, 2 njed. pre—1 Trauerkränze ee ſiocher im Dlankenhof Rapal⸗ Matraten ſolange Vorrat, ein eichenes öhläf umer zu weit herab⸗ geſetzten Preiſen Polſterwerkſt. IUTz jetxt U 5, b. Danlksagung Zurückgekehrt vom Grabe unseres lieben Sohnes sagen wir allen, die uns bei dem schweren Verluste herzliche Anteilnahme erwiesen haben, unseren tief⸗ gefühlten Dank. Ganz besonderen Dank dem Herrn Pfarrer Hessig, der Lehrfrma Lersch& Kruse, dem Herrn Dr. Höfele und Schülern, den HJ-Gefolgschaften 16/171 und 17/171, der Betriebsführung und den Ar— beitskameraden der Zellstofffahrik Waldhof sowie sei- nen lieben Freunden, Anverwandten und Bekannten. Mannheim, den 1. Oktober 1936. Verschaffeltstraße 22. Die irauernden Hinternllebenen ralonsce Lelaluagen in allen Lebensfragen elrrich baud lammstr. 17, Ruf 50174 Sprechzeit 11— 13 und 15— 19.0 Unr in b Minuten 4 pafbilder (kein Fotomat) 50 pfh. Foto-Felge 11, 182 Sonntags geöffnet und Großvater, Bruder und Onkel, Herr im Alter von 68 Jahren. In tie fer Trauer: Mathllde Besenielder, geh. Hans Geiger, Dipl.-Ing. Gisela Geiger Stille statt. Nach kurzer, schwerer Krankheit verschied heute vormittag 10 Uhr mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater Cuno Descnielder Mannheim(Kalmitstr. 24), den 29. September 1936. Hertha Geiger, geb, Besenfelder Die Beisetzung fand auf Wunsch des Verstorbenen in aller Schmid Statt Karten! Bruder und Onkel, Herr im Alter von 64 Jahren. Atzelbuckelstr. 5 4 Uhr, in Wallstadt statt. Am 30. September entschlief nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Gofflieh Wili II Wallstadt(früher Feudenheim), den 30. September 1936. Die itrauernden Hinterbllebenen i i i 4 i* it Die Beerdigung findet am Freitag, den 2. Oktober nachni Mannheimer Niederlage: Albert Goßmann, Storchen-hrogerie, H i, 16 —— 50. Scheilding 1956 pfof. 5r. Hämorrhoiden Eine einzige der Gratis roben, welche wir versenden, um jeden von der Wirkung unseres A nuv Alin zu überzeugen, wird lnnen schon neue Lebensſreude geben. Verlangen Sie noch heute eine Probe umsonst und portofrei von Anuvalin, Berlin 3w) 61, Abteilung 6. feine —— N stets kingeng von Neuheiten meeme —— 2% 3 Hart- Uetter- muͤntel mit Kücken⸗ ventilation und Hadtabrscuts preiswert und erstklassig Entgegennahme von Ehestànds- Darlehen —— -—— Schmĩtt Kepplerstr. 42 Gen.⸗Vertreler d. Hart-Faltboot- werft München. 5416ʃ0 Donnerstag, den 1. Oktober 1936, nachmittags 2½ Uhr, werde ich im hieſigen Pfandlotal, Au bare Zahlun oöͤffentlich verſteigern: 1 Volksempfünger, 1 Bild, 1 Büſett, 1 Kredenz. Spreng, Gerichtsvollzieher, Donnerstag, den 1. Ottober 1936, nachmittags 2½ Uhr, werde ich im hieſigen Pfandlokal 1 Hvaee fſeenfavkaiſhem Vollftrekungswege daß Weißwei amenfahrra a wein, 90 Flaſchen Weißwein, 1 Standuhr, 1 4 502 i Paterenfer, 1 Kla⸗ vier, 1 Tiſch, 4 Stühle. Endreß, Gerichtsvollzieher. Freitag, den 2. Oktober 1936, nachmittags 2½ Uhr, werde ich im hieſigen Pfandlokal, Ou 6, 2, gegen bare Zahlung im Vollſtrecungswege öͤſſentlich verſteigern: „Hobelbünke, 1 Trockenhaube (Süpra⸗Fön⸗Wunder), 1 Klavier (Mrt. Joſt), 2 Standühren, 1 Bohr⸗ maſchine(Weber), 1 Schneilldreh⸗ maſchine, verſchiedene Oelgemülde, 1 Kaſſenſchrank, 1 Rollſchrank, eine größſere Anzahl Mäbel aller Art, neuwertig unp gebraucht, Finger, Gerichtsvollzieher. Zreitag, den 2. Oktober 1936, nachmitiags 2½ ühr, werde ich im hieſigen Pfandlokal 41 6, 2, Kuse bare Fablur im Vollſireckungswege öffentlich verſteigern: 1 Flügel(Steinweg), 1 Ruhebett, Teppiche und ſonſtiges.— FernerſR beſtimmt: 1 Motorrad(Mrk. Da W) Happle, Gerichtsvollzleher. Freitag, den 2,. Oktober 1936, nachmittags 2½¼ Uhr, werde ich im hieſigen Pfandlokal, u 6, 2, gegen hare Fadber im Vollſtreckungsſwege öffentlich verſteigern: 3 Schreihmiſchinen, 4 Anzugſtoffe, 1 Grammophon mit 38 Platten,— 1 Tiſch, 1 Geſichtsdampfapparat,— 3 Schreibtiſche, 1 Chaiſelongue,— 1 Standuhr.— Ferner hieran an⸗ ſchließend im Wege des Pfandver⸗ kaufs gemäß 5 1234 ff. B. G..: 1 Räucheroſen, 1 Boiler mit Zubeh. Sommer, Obergerichtsvollzieher. zwangsverſteigerung Im Zwangsweg verſteigert das Notariat am Dienstag, den 24. No⸗ vember 1936, vormittags 11 Uhr, im Rathaus in Ilvesheim das Grundſtück des Dr. Sigmund Friedlein, prakt. Arzt in Avesheim, auf Gemar⸗ Ilvesheim. Die Verſteigerunasanordnung wurde am 12. März 1936 im Grundbuch vermerkt. Rechte. die zur ſelben Zeit noch nicht im Grundbuch eingetragen waren ſind ſpäteſtens in der Ver⸗ ſteigerung vor der Aufforderung zum Bieten anzumelden und beil Wider⸗ ſpruch des Gläubigers glaubhaft zu 6, 2, Kigce im Vollſtreckungswegee machen; ſie werden ſonſt im gering⸗ ſten Gebot nicht und bei der Erlös⸗ hextetlung erſt nach dem Anſpruch des Aläubigeks und nach den übrigen Rechten berlckſichtigt. Wer ein Recht Ca die Verſteigerung hat, muß das erfabren vor dem Zuüſchlag auf⸗ heben oder einſtweilen einſtellen laf⸗ ſenz, lonſt tritt für das Recht der Verſteigerungserlös an die Stelle des neieizen Gegenſtandes. Die Nachweiſe über das Grundſtüc Schätzung kann ſedermann ein⸗ ſehen.(3003 V Grundſtücsbeſchrieb Grundbuch IAlvesheim, Band 6, Heft 17: Ogb.⸗Nr. 505/, Hofreite 1 Ar 87 qm 68 qm, zuſammen: 2 Ar Auf der ſolloes ſteht: a) ein einſtöchiges Wohnhaus mit Knieſtock und Schienenkeller; b) eine Remiſe; eh ein einftöck. Bad⸗ und Waſchrüchen⸗ ebäude. ungeg 9000.— RM. Zubehör. 80.— RM. Zuſammen. 9080.— RM. Notariat Mannheim IV als Vollſtrecungsgericht. zwangsverſlelgerung Im Zwangsw verſteigert das Notaxigt am Dienstag, den 8. Dezem⸗ ber 1936, vormittags 9 Uhr, in ſei⸗ nen Dienſträumen in Mannheim, NG. r. 56, 2, Stock, Zimmer 13, das Grundſtück des Rudolf Darm ſt äd⸗ ter, Kaufmann in Mannheim, auf Geniarkung Mannheim., Die Verſteigerungsanordnung wurde am 15. März 1935 im Grundbuch vermerkt. Rechte, die zur ſelben Zeit noch nicht im Grundbüch eingetragen waren ſind ſpäteſtens in der Ver⸗ ſteigeruna vor der Aufforderung zum Bieten anzumelden und bei Wider⸗ ſpruch des Gläubigers alaubhaft zu machen; ſie werden ſonſt im Uint ſten Gebot nicht und bei der Erlös⸗ verteilung erſt nach dem Anſpruch des Gläubigerfs und nach den übrigen Rechten berückſichtigt. Wer ein Recht K die Verſteigerung hat, muß das lerfähren dor dem Zuſchlag auf⸗ beben oder einſtweilen elnſtellen laf⸗ len;, fonſt tritt für das Recht der Berſteigerungserlös an die Sielle des verſteigerten Gegenſtands Die Nachweiſe üben das Grundſtlück ſamt Schätzuna kann ſedermann ein⸗ ſehen.(304 Grundſtücsbeſchrieb: Grundbuch Mannheim, Band 277, Heft 15: Lgb.⸗Nr. 9202: 7 Ar 52 qm Hof⸗ reite mit Gehäuden an der Werber⸗ ſtraße 48 und Viktoriaſtrahe 22, Schätzunnn. 60000.— RM. Notariat Mannheim VII als Vollſtreckungsgericht. Hartin Decker, ümbü., M 2, 12 GAähmaschiner Häh' nicht ahne Hanlichtt sSchonen Sie lhr Augenlicht beim Nähen durch eine elektrische Nöhlämpe. pasSend für jede Nöhmaschine 2f..- —— Werbt alle fürs 3 zu 7 Eunm usschneien Gut erhaltene S rimial Hewagem Anzüge Hllesbrenner——. gienronre appwagen ll. H. F Ut HS, Fraas olenicrab Eitenbendtzng, 1, 20 AAhne s Aubach Uu 2, 4. fernruf 257 36 u 1, 16 Zzeitsanz.(auch leihw.), Uhren Musikinstrum. In- und Verkauf 8 0 12 Neuest. Hodelle billig. Preiſ. Billiger Verkauf . 100 Viele Familien Anzeigen in einer Zeitung aprechen von deren Beliebtleit und dem Insertiousweri. In Mannleim lat weitaus die in eisten VJamilienanzeigen das„Hakenkreuzbanner“ die natlonalsosialistische Helnatgeltun g Eine 1 ertunee Ber für die Güte liegt darin, daß; Sie Seifix nur in der bekannten Doſe erhalten. Sie ſoll vor Nach⸗ ahmungen und geringerer Qua⸗ ſitäͤt ſchützen. Wir buͤrgen für Seiflx es bohnert wunderbar, mühelos und ſpiegelklar. ecs. /ekg Dose RII.75 .40 — 75—— weihen Uniiorm. Mannheim Die bunte Seite I. Oktober 1936 Weltbild(M) Die ersten weiblichen Pollzisten in China in Schanghai wurden jetzt die ersten weiblichen Polizisten in ihr Amt eingeführt. Links: Inspektorin Chang-kang, die erste Chinesin, die einen solchen Rang bekleidet, in ihrer Rechts: Fräulein Vang-Cheng in der Uniform der Polizistinnen. Steinzeithochzeit 1956 Eine merkwürdige Hochzeit fand unlängſt im Staate Oregon(USA) ſtatt, die offenbar um einige Jahrtauſende zu ſpät abgehalten wurde. Braut und Bräutigam ließen ſich näm⸗ lich nicht in der Kirche, ſondern in einer ur⸗ alten Höhle trauen, die angeblich einmal von Steinzeitmenſchen bewohnt geweſen ſein ſoll. Das„romantiſche Paar“ verzichtete auf Frack und weißes Kleid, es erſchien vielmehr in Feſt⸗ ewändern, die der Steinzeit entſprachen, näm⸗ lich in Tierfellen. Auch die Hochzeitsgäſte machten den ſchrulligen Mummenſchanz mit und kamen, wie es die Einladung voyſchrieb, in„Steinzeit⸗Toiletten“. Natürlich hatten ſich zu der eigenartigen Vermählung neben Foto⸗ grafen und Reportern auch zahlreiche Zuſchauer eingefunden. Iſt die ſogenannte Steinzeithöhle von Oregon ſchon an ſich eine Sehenswürdig⸗ keit, wollte man ſich erſt recht nicht eine„pvä⸗ hiſtoriſche Trauung“ entgehen laſſen. Es wirkte allerdings ein wenig„unzeitgemäß“, daß der Bräutigam eine Hornbrille trug und daß die Braut ihren Mund einer ausgiebigen Behand⸗ lung mit dem Lippenſtift unterzogen hatte. Im⸗ merhin war der Rahmen im übrigen ziemlich „echt“ und das jungvermählte Paar verſicherte ebenſo wie die Hochzeitsgäſte, daß die Trau⸗ ung in der Höhle außerordentlich feierlich und ergreifend geweſen ſei. Waffen in der Garderobe abgeben! Die mexikaniſchen Behörden haben eine Ver⸗ fügung erlaſſen, daß künftig die Beſucher von Lichtſpieltheatern auf— Waffen zu un ter⸗ ſuchen ſind. Jeder Gaſt eines Kinos wird erſucht, etwaige Waffen unaufgefordert in. der Garderobe abzugeben. Den Anlaß zu dieſer Beſtimmung gab eine Tumultſzene, die ſich kürzlich im Kino einer mexikaniſchen Provinz⸗ ſtadt abſpielte. Dort wurde ein in Hollywood edrehtes Wildweſtdrama aufgeführt, das ſicht⸗ lich nicht den Beifall des Publikums fand, das die Verlogenheit und den Kitſch dieſer Atelier⸗ Steppe ſehr ſchnell erkannte. Als der Held des Filmes wieder einmal in Großaufnahme auf der Leinwand erſchien, zog ein Beſucher einen ſchweren Revolver aus der Taſche und begann wütend auf die Leinwand loszuknallen, bis dieſe in Fetzen zerfiel. Eine Panik entſtand unter den übrigen Zuſchauern, die nicht ahn⸗ ten, was dieſes merkwürdige Attentat zu be⸗ deuten habe, und glaubten, Gangſter ſeien in das Kino eingedrungen. Schließlich konnte der Schütze verhaftet werden, der ertlärte, er habe mit ſeinem Schuß ſymboliſch die Kitſch⸗ filme treffen wollen, die die Welt an⸗ ders darſtellen, als ſie iſt, und dabei noch ihren verantwortungsloſen Herſtellern Geld einbrin⸗ gen wollen. Ein wunderlicher planet Dem belgiſchen Aſtronomen Delporte war es gelungen, vor einigen Jahren einen bisher un⸗ bekannten Planeten zu entdecken, der der Erde näherkam. Kürzlich enideckte er wieder einen neuen, bisher unbekannten Planeten, der höchſt merkwürdige Eigenſchaften beſitzt. Die lang⸗ gezogene Bahn dieſes Himmelskörpers ähnelt der eines Kometen. In Sonnenferne bewegt er ſich etwa in der Mitte zwiſchen Mars und Jupiter, in Sonnennähe kommt er bereits der Merkurbahn ſehr nahe. Er überſchneidet alſo die Mars⸗, Erd⸗ und Venusbahn Er kann ſich der Erde bis auf 2 Millionen Kilometer nähern. Wenn er über die Erde hinſtreift, ändert ſich die Blickrichtung von der Erde zu ihm ſo ſchnell, daß er im Verlauf eines einzigen Tages ſcheinbar durch den halben Sternen⸗ himmel hindurchwandert. Der neue Planet zählt zu den allerkleinſten, die bisher bekannt wurden. Nach ſeiner Helligkeit wird ſein Durchmeſſer auf nur 300 bis 500 Meter ge⸗ ſchätzt. Zu einem Umlauf um die Sonne braucht das Sternchen mit dem ſtolzen Namen „Anteros“ 2,5 Jahr. Die„mMlittagskanone“ von Hannover 10 Minuten Wehrgeſchichte/ Geſchütze aus Eis, Papier und Leder/ Von der„Totenorgel“ zur Fernkanone Es war ein weiter, mühevoller Weg von den erſten primitiven Kanonen des 14. Jahrhun⸗ derts bis zu den weittragenden, modernen Ferngeſchützen von heute. In den Uranfängen beſtand überhaupt kein großer Unterſchied zwi⸗ ſchen Handfeuerwaffen und kleinkalibrigen Ge⸗ ſchützen. Später aber hat die fortſchreitende Technit auf dieſem Gebiet nicht nur viele ernſt⸗ zunehmende Konſtruktionen, ſondern auch zahl⸗ reiche Kurioſitäten hervorgebracht. Kai⸗ ſer Maximilian war der erſte Kriegsherr, der ein Syſtem für den bis dahin volltommen will⸗ kürlich gehandhabten Geſchützbau aufſtellte. Außer den ſogenannten„Ellbogengeſchützen“, die aus zwei rechtwinklig zueinander angeord⸗ neten Rohren beſtanden, gab es unter ihm im 15. Jahrhundert ſchon in größerer Anzahl zu⸗ ſammen auf Wagen montierte kleinkalibrige Rohre, die gleichzeitig oder nacheinander abge⸗ feuert werden konnten. Dieſe„Totenorgeln“, wie der Lands⸗ knecht derartige Kanonen nannte, waren die Vorläufer der ſpäteren Mitrailleuſen und heu⸗ tigen Maſchinengewehre. Ebenſo kannte man im Mittelalter bereits kurze Geſchütze auf Rä⸗ derlafetten, ſogenannte Kartaunen, die im Volksmund„Scharfmetzen“ oder„Nachtigallen“ hießen. Auch gab es damals ſchon bronzene Rieſengeſchütze, die manchmal die ſelt⸗ ſamſten Namen trugen. So hatten die Genter Truppen eine„Tolle Grete“, die Braunſchwei⸗ ger eine„Faule Mette“ und die Sachſen eine „Faule Magd“. Die„Dicke Berta“ unſerer Tage wird der Nachwelt vielleicht nicht weniger merkwürdig vorkommen! Der Floh vor der Kanone Unter den Kurioſitäten des Geſchützweſens ſteht wohl an erſter Stelle die„Mittags⸗ kanone“ des ehemaligen Königreiches Han⸗ nover, die im Freien aufgeſtellt wurde, um dem blinden König ſtets die— genaue Zeit anzugeben. Es handelt ſich dabei alſo eher um eine Uhr, als um ein Geſchütz. Dabei funktionierte es nur bei Sonnenſchein. Das ſeltſame Inſtrument beſtand aus einer kleinen Meſſingkanone, auf deren Abzugshebel ein Brennglas gerichtet war. Wenn nun die Sonne zur Mittagszeit in einem beſtimmten Wintel auf das Brennglas fiel, wurde durch die Hitze ein Zündſtoff in Brand geſetzt, der, vor den Unbilden der Witterung geſchützt, in Herr Johanſen baut einen Urwald Cöwen und Krokodile im„däniſchen Oſchungel“/ Der ſeltſame plan eines Millionärs Wenn Sie im nächſten Frühjahr nach Däne⸗ mark fahren ſollten, um ſich an den feinge⸗ ſchwungenen Türmen und den reizvollen Schlöſſern Kopenhagens und der Eigentümlich⸗ keit der nordiſchen Landſchaft zu erfreuen, be⸗ kommen Sie bitte keinen Schreck, wenn Ihnen in der Einſamkeit des Waldes ein ausgewach⸗ ſener Schimpanſe begegnet! Sie müſſen auf derartige Ueberraſchungen vorbereitet ſein, denn in der Nähe der romantiſch gelegenen Ortſchaft Od der bereitet ein Herr, der den Namen Skovlund⸗Johanſen führt, die An⸗ lage eines privaten Urwaldes vor. Fürchten Sie aber nicht, daß Sie bei Ihrer nächſten Reiſe nach Skandinavien Ihr Leben im Magen eines Tigers oder einer Löwin be⸗ ſchließen müſſen, der Urwald des Herrn Johan⸗ ſen wird vollkommen ungefährlich ſein. Graf Holſtein⸗Rathlou, der in der Nähe von Odder den Herrenſitz„Rathlousdal“ ſein eigen nennt, weilt gegenwärtig in Kanada und hat ſein — der Bevölkerung zugänglich machen ird. Auch das Herrenhaus und ſeine angrenzen⸗ den Gebäude werden vom Dach bis zum Keller dieſem Plan entſprechend umgebaut. Ein ehe⸗ maliges Schwimmbad wird zum Teich umge⸗ wandelt, ein Treibhaus, in dem einſt edle Ge⸗ müſe und ſeltene Blumen wuchſen, wird in Zukunft die Wohnſtätte für hundertjährige Krokodile ſein und in dem Garten, in dem ſonſt nur Menſchen ſpazierten, werden es ſich demnächſt Flamingofamilien gemütlich machen. Durch den däniſchen Privaturwald werden die Schienen einer Liliputbahn ge⸗ leitet, und ſo können die Senſationsjäger von ihren winzigen Abteilen aus dem Liebesſpiel der Löwen oder der Abendunterhaltung der luſtigen Bären zuſchauen. Beſonders reizvoll iſt es, daß in dem weiten Park zahlreiche gezähmte Affen eine Heimat haben werden, die vermut⸗ lich von den Beſuchern mit allerlei Leckerbiſſen —————— —— 3——————— ——— — ——— — Gasse in Alt-Minden Grundſtück dem vielfachen Millionär Skovlund⸗ Johanſen verpachtet. Herr Johanſen will die Tierwelt ferner Zonen auf däniſchem Boden auferſtehen laſſen ünd plant nun, im Frühjahr 1937 die Beſucher des däniſchen Inſelreiches mit einer beſonderen Senſation zu überraſchen. Sein Urwald wird alle jene Tiere aufſnehmen, die man eigentlich auf dieſen Breitengraden nicht vermutet und das Neuartige ſeines Vorhabens iſt, daß er uns die einzelnen Tiere nicht hinter dem eiſernen Gitter, ſondern aus nächſter Nähe und in vol⸗ ler Freiheit zeigen will. Er hat daher ein Gelände mit Schluchten und Tälern ent⸗ deckt, das die Herren der Wüſte, die Bewohner der Wildnis beherbergen wird. Hyänen und Bären, Löwen und Tiger werden die ſtändigen Gäſte dieſes privaten Urwaldes ſein, den Herr Zeichn.: Heinrich Kelp bedacht werden. So wird es alſo im Norden Europas möglich ſein, von einem Urwaldbe⸗ wohner eine Kokosnuß nachgeworfen zu bekom⸗ men oder das Mittagsmahl einer ſcheckigen Hyäne zu beobachten. Herr Johanſen läßt ſich ſeinen Urwald eine ſchöne Summe Geldes koſten. Nach den Preis⸗ vorſchlägen, die ihm von Tierfängern und Zoo⸗ logen unterbreitet wurden, hat er immerbin mit einem Betrag von annähernd einer Million Kronen zu rechnen. Das däniſche Volk, das bekanntlich ja allen Extravaganzen Zympathien entgegenbringt, ſieht auch der Er⸗ öffnung des erſten europäiſchen Urwaldes mit Intereſſe entgegen. Der Name Johanſen iſt in aller Leute Mund, ſo daß die Million kein zu hoher Betrag iſt für die Popularität, die ſich der Geldkröſus damit erlauft hat. einer kleinen Vertiefung auf dem Abzugshebet der Kanonenuhr angehäuft war, Ein gewalti⸗ ger Donnerſchlag zeigte im gleichen Augenblick dem König die Mittagsſtunde an. Eine noch größere Merkwürdigkeit in der Geſchichte der Geſchütze, eigentlich ſchon mehr eine Spielerei, war die„Flohkanone“, die eine Pariſerin im 18. Jahrhundert beſaß. Da⸗ bei handelte es ſich um ein winziges, ſilbernes Geſchütz, das kaum halb ſo lang wie ein Fin⸗ gernagel war und nur etwa den Durchmeſſer einer— Nähnadel hatte. Sein Rohr ruhte auf einer regelrechten Räderlafette, die von einem dreſſierten Floh gezogen wurde. Das Tier hatte damit etwa das Achtzigfache ſeines eige⸗ nen Gewichtes fortzubewegen. Zuweilen wurde die Kanone auch geladen und abgefeuert, ohne daß der Floh darüber im geringſten erſchrak. Wenn das merkwürdige Zugtier nicht gerade Beſpannungsdienſte zu leiſten hatte, ruhte es in einem mit Samt ausgefütterten Büchschen, das die Dame ſtändig bei ſich trug. Eiskugeln als Granaten Im Winter 1740, der außerordentlich ſtreng war, wurden in Rußland ſogar ſechs Kanonen aus gewöhnlichem Eis angefertigt und vor dem zu Ehren der Kaiſerin Anna erbauten rieſigen Eispalaſt aufgeſtellt, der gleichfalls gänzlich aus dem ungewöhnlichen Material be⸗ ſtand. Selbſt die Möbel, Kronleuchter und ſon⸗ ſtigen Gebrauchsgegenſtände waren aus Eis eformt. Anläßlich der Einweihung dieſes viel⸗ ewunderten Palaſtes wurden aus den ſechs Eistanonen mehrere Salven abgegeben, ohne daß die Geſchützrohre zerſprangen. Zu leder Ladung wurden drei Pfund Pulver mit einer Eiſenkugel verwendet. Noch auf ſechzig Schritt Entfernung wurde durch dieſe Geſchoſſe ein zwei Zoll ſtarkes Brett durchbohrt. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurden übrigens in Schwaben gleichfalls Kanonen und Mörſer aus demſelben Material gebaut, das man mächtigen Eisblöcken aus der Donau ent⸗ nahm. Diesmal dienten jedoch Eiskugeln als Geſchoſſe. Man erreichte auch mit die⸗ ſen primitiven„Granaten“ erſtaunliche Schuß⸗ weiten. Als nach einigen Wochen Tauwetter eintrat, wurden die Verſuche ſogar noch fortge⸗ ſetzt, indem man einfach das geſchmolzene Eis aus den Kanonenrohren herauswiſchte, dieſe wieder trocknen ließ und dann abermals mit ſtarken Ladungen füllte. Auch diesmal hielten die mertwürdigen Geſchütze dem gewaltigen Druck der Exploſionsgaſe ſtand. Die todbringende Rinderhaut Wie ſchon die Tiroler im Jahre 1809 in ihren Befreiungskriegen gegen die Franzoſen, verwandte auch der polniſche General Bem im Siebenbürgener Feldzug 1848/49 hölzerne Kanonen, die aus mehreren, durch eiſerne Reiſen zuſammengehaltenen Stücken hergeſtellt wurden. Im Innern waren dieſe Geſchützrohre mit Blech ausgeſchlagen, während die„Lafet⸗ ten“ aus ſägebockähnlichen Holzgeſtellen beſtan⸗ den. Dieſe Geſchütze, die ſich auf dem Schlacht⸗ feld durchaus bewährten, hatten den Vorteil, ſehr beweglich zu ſein. Ende des vergangenen Jahrhunderts kam man in Amerika gar auf den Gedanken, nachdem man bereits Eiſen⸗ bahnräder aus gepreßtem Papier herge⸗ ſtellt hatte, auch Kanonen aus demſelben Ma⸗ terial anzufertigen. Die Rohre beſtanden aus einem ſtählernen Gerippe, das mit Papier⸗, Stahl⸗ oder Kupferdraht vielfach umwickelt und—7 noch mit einem Blechmantel umgeben wurde. Zur ſelben Zeit kamen in den Vereinigen Staaten lederne Kanonen auf, deren all⸗ gemeine Einführung vom amerikaniſchen Hee⸗ resamt allen Ernſtes erwogen wurde. Dieſe letzten Vertreter kurioſer Geſchütztechnik hatten dünnwandige Stahlrohre, die mit gehärteter Rinderhaut umwickelt waren. Obwohl das erſte Probeſchießen erfolgreich verlief, vermochten ſich doch auch die Lederkanonen auf die Dauer nicht zu behaupten und ſind, wie die Eis⸗, Papier⸗ und Holzgeſchütze, artilleriſtiſche Spiele⸗ reien geblieben. Bücherecke „Die Männer von Manzell“. Erinnerungen des erſten Zeppelin⸗Kapitäns. Von Georg Hacker. 200 Text⸗ feiten und 16 Bildſeiten in Kupfertiefdruck. Preis broſch. RM..80, Ganzleinen RM..80. Mit Promenadendecks, Rauchſalon, Schlafkabinen, Funkſtation, mit 4400 Pferdekräften und in ſicherer Fahrt zieht das neueſte Zeppelin⸗Luftſchiff ſtolz ſeine Bahn über Länder, Meere und Erdteile. Bewundernd ſehen Millionen das Wunderwerk menſchlichen Erfin⸗ dergeiſtes. Nun greift einer der alten Mitſtreiter des Grafen Zeppelin, der Luftſchiffkapitän a. D. Georg Hacker, zur Feder, um von jenen Tagen zu erzählen, da der alte Graf gegen Mißtrauen und Neid, gegen Wind und Wetter, gegen techniſche Unvollkommenheit und Schickſalstücke die Idee des ſtarren lenkbaren Luftſchiffes durchſetzte. Und da es bisher überhaupt keine authentiſchen Berichte über jene Frühzeit der Zeppelin⸗Luftſchiffahrt gibt, verdienen dieſe ſcharf beobachteten, friſch und oft humorvoll erzählten Er⸗ innerungen an Menſchen und Fahrten, an fröhliches Gelingen und an ſchlimme Tage die weiteſte Verbrei⸗ tung. Man erlebt in der offenen Gondel die be⸗ rühmten Fahrten des 2 1und 2 U mit, in die Schweiz und nach Echterdingen, die Gewitterfahrt ins Rhein⸗ tal und den erſten Vorſtoß nach Berlin. Unter un⸗ ſäglichen Mühen und Enttäuſchungen werden Erfah⸗ rungen geſammelt, in echter Kameradſchaft ſtehen jene Männer der erſten Zeppelinwerft in Manzell zu dem„Luftgrafen“, wie ihn ſpöttiſch die Zeitgenoſſen nennen. Das Glück macht ſie nicht übermütig und das Unglück vermag ihre Treu nicht zu erſchüttern. So entſteht neben hochintereſſanten techniſchen Einzel⸗ heiten und ſorgfältigen Fahrtberichten aus dieſen Er⸗ innerungen die beiſpielhafte Welt opferbereiter Tat einer kämpferiſchen Haltung, die ohne Pathos und voll menſchlicher Wärme zur großen Leiſtung führt. Zahlreiche Abbildungen aus den Jahren 1907 bis 1909 und die Barographen⸗Kurven einzelner Fahrten ergänzen die lebhafte Anſchaulichkeit des Textes. Ein Buch, das der älteren Generation eine Fülle der Er⸗ innerungen weckt, für die Jugend aber den ganzen Reiz und die ganze Spannung kühner und abenteuer⸗ licher Taten hat. 4 Mannhei Der S Die Kurse Seit der Ma ſozialismus ſi charf herunter neue Staat m Kreditwege au wechſel, 15 e. aber iſt Reichsanle im Auguſt im Auguſt Die Zeichnung der Reichsanle Heng geſchloſſe etrag überra genommen wo Kursentwicklun Auguſt 193 Januar 19 Auguſt 19. Auguſt 19 Aus dieſer( daß nicht der z das Vertrauen ſtand der Stac daran, daß in 1933 Zinsſätze gezahlt worder 15 Prozent ve von den Komm dem der Kurs rückging. In 80 allein die ührer Deutſe trauen in die deutſchen Sta⸗ die Hundert⸗L In Engl⸗ —— in der ie Hundert⸗G ierfür liegt j erzinſung de Induſtrie⸗Obli vierprozentiger 5 urs 1 ie langſame, 3 Wirtſchaft ſind land die beſten in Anleihen a liſche Victory 1932 bis heute Weniger gü Holland un die wirtſchaftl zuletzt die ſt Staatskredit ſ der vierproze anleihe hat be geben. Vor allem Kredit des ſchrumpft. zöſiſchen Spar beträgen aus Kaſſen abgezo⸗ Strumpf in 0 hamſtern. Wä 5 außerdem ranzöſiſchen den Vereinigte chätzt die Be Jahren aus de lauf herausge; vor der unſie St Dle Sonderle Die im gan tätigkeit wirt durchgeführt, d entfernt iſt. Teil von Ste Wohnſitz ſich r ütte beſindet. en im Zuge ſatzes eine gr den Gebieten Aushilfskräfte von Arbeitern en außer der eiſtungen gew dungen ausge⸗ Gefolgsmänne. ernung der B tehen. Hierzu 1. Wegegelde mehr als fünf und Wohnſitz 2. Unentgelt nachtungsgeld, gen großer E fach Hauſe. zu 3, Verpflegy männer gewäl der Bauſtelle entfernt iſt ur lehren. 4. Wochenen der Familie b Dieſe Sond⸗ der Praxis Wegegelder, Teile des Ar! unter dem G eine—10 deutet, daß ein weit im einze der Nachweis bungskoſten 1936 ne gshebel jewalti⸗ genblick n. in der n mehr “, die aß. Da⸗ lbernes in Fin⸗ chmeſſer hte auf einem 15 Tier 25 eige⸗ wurde rt, ohne erſchrak. gerade uhte es ichschen, ſtreng ranonen igt und rbauten eichfalls rial be⸗ ind ſon⸗ us Eis es viel⸗ n ſechs „ ohne u jeder it einer ſechzig Beſchoſſe wurden nen und ut, das rau ent⸗ ugeln mit die⸗ Schuß⸗ zuwetter fortge⸗ ene Eis e„ dieſe als mit hielten valtigen 1809 in anzoſen, Bem im lzerne eiſerne ergeſtellt jützrohre „Lafet⸗ beſtan⸗ Schlacht⸗ Vorteil, angenen gar auf Eiſen⸗ r herge⸗ zen Ma⸗ den aus Papier⸗, mwickelt umgeben reiniglen eren all⸗ hen Hee⸗ Dieſe k hatten ehärteter das erſte chten ſich uer nicht Papier⸗ piele⸗ des erſten 200 Text⸗ ick. Preis afkabinen, in ſicherer ſtolz ſeine wundernd jen Erfin⸗ Mitſtreiter D. Georg erzählen, eid, gegen ommenheit lenkbaren überhaupt ihzeit der eſe ſcharf ihlten Er⸗ fröhliches e Verbrei⸗ die be⸗ ie Schweiz ns Rhein⸗ Unter un⸗ ſen Erfah⸗ aft ſtehen Nanzell zu eiigenoſſen nütig und rſchüttern. en Einzel⸗ dieſen Er⸗ eiter Tat thos und ing führt. 1907 bis r Fahrten extes. Ein le der Er⸗ en ganzen abenteuer⸗ unnheim wietſchafts- und Sozialpolitin 1. Dktober 1938 „Seit der Machtergreifung durch den National⸗ e berun ſind in Deutſchland die Zinsſätze charf heruntergeſetzt worden; außerdem hat der neue Staat mehrere Milliarden Mark auf dem — 5 aufgenommen, ſei es durch Schatz⸗ wechſel, ſei es durch Anleihen. Trotzdem aber iſt der Kurs der deutſchen Reichsanleihen von 64,8 Prozent im Auguſt 1932 auf 99,35 Prozent m Auguſt dieſes Jahres geſtiegen. Die Zeichnungsliſten für die letzte Auflegung er Reichsanleihe im Juli mußten ſogar früh⸗ Heire geſchloſſen werden, da der ausgeſchriebene etrag überraſchend ſchnell vom Publikum auf⸗ enommen worden war. Kursentwicklung der deutſchen Reichsanleihen ſeit 1932 Auguſt 1932 64685.% 57.06 95 19“ ih90.35 70 Aus dieſer Entwicklung geht deutlich hervor, daß nicht der zinsmäßige Extrag, ſondern allein das Vertrauen zur Staatsführung den Kurs⸗ ſtand der Staatspapiere beherrſcht. Man denke daran, daß in den letzten beiden Jahren vor 933 Zinsſätze bis zu 12, ja bis zu 15 Prozent Art worden ſind, daß—* von 10 und rozent verſprochen wurden(insbeſondere von den Kommunalverwaltungen) und daß trotz⸗ dem der Kurs der Anleihen immer ſtärker zu⸗ ckging. In den letzten drei Jahren hingegen allein die Tatſache entſchieden, daß der ührer Deutſchland wieder aufbaut. Das Ver⸗ auen in die Zukunft hat den Kurs für den die Hundert⸗Linie heran gehoben. n i iſt der Kurs der Staats⸗ apiere in den letzten Jahren ſogar bis über ie Hundert⸗Grenze hinausgeſtiegen. Der Grund ierfür liegt jedoch darin, daß die nominelle zerzinſung der Kommunal⸗Anleihen und der Induſtrie⸗Obligationen hinter dem Zinsſatz der dierprozentigen Victory Loan zurückbleibt. Der etige Kurs der engliſchen Wirtſchaftspolitik, ame, ſichere Erholung der engliſchen Wirtſchaft ſind aber in England wie in Deutſch⸗ land die beſten Garanten für die Sicherheit der n Anleihen angelegten Gelder. Auch die eng⸗ che Victory Loan konnte ihren Kursſtand von 932 bis heute ſichtlich heben. Weniger günſtig liegen die n in olland und in der Schweiz. Dort haben die wirtſchaftlichen Schwierigkeiten und nicht 3 die ſteigende politiſche Unruhe den taatskredit ſpürbar unterminiert. Der Kurs vierprozentigen Eidgenöſſiſchen Staats⸗ Vor allem aber iſt in Frankreich der Kredit des Staates ſehr erheblich ge⸗ chrumpft. Es iſt bekannt, daß die fran⸗ zöſiſchen Sparer ihre Gelder in Milliarden⸗ rügen aus der Rentenanlage und von den aſſen abgezogen haben, um ſie zu Hauſe im Strumpf in Goldform oder in Banknoten zu hamſtern. Während des letzten halben Jahres find außerdem gewaltige Summen über die ranzöſiſchen Grenzen nach England und nach en Vereinigten Staaten ausgewandert. Man Hhe die Beträge, die in den letzten drei Fahren aus dem franzöſiſchen Wirtſchaftskreis⸗ lau iger worden ſind, um aus Angſt vor der unſicheren Zukunft im Strumpf —— je im ganzen Reichsgebiet entfaltete Bau⸗ gleit wird vieljach von Unternehmungen urchgeführt, deren Sitz weit von der Bauſtelle entfernt iſt. Die Aufträge werden zu einem l von Stammarbeitern ausgeführt, deren ohnfitz ſich regelmäßig am Ort der Betriebs⸗ te beſindet. Zu einem anderen Teile wer⸗ n im Zuge des planmäßigen Arbeitsein⸗ 4 eine große Anzahl von Arbeitern aus hen Gebieten mit größerer Arbeitsloſigkeit als Zhilfskräfte neu eingeſtellt. Beiden Arten Arbeitern werden nach den Tarifordnun⸗ außer dem Regellohn Lie e Sonder⸗ ftungen gewährt, durch die die Mehraufwen⸗ ungen ausgeglichen werden ſollen, die den ſolgsmännern durch die räumliche Ent⸗ nung der Bauſtelle von ihrem Wohnſitz ent⸗ ehen. Hierzu gehören: Wegegelder, die bei einer Entfernung von ehr als fünf Kilometer zwiſchen Arbeitsſtätte und Wohnſitz gezahlt werden. 2. Unentgeltliche Unterbringung oder Ueber⸗ nachtungsgeld, wenn die Gefolgsmänner we⸗ gen großer Entfernung ihrer Wohnung nicht lach Hauſe, zurückkehren können. 3, Verpflegungszuſchüſſe, die an Gefolgs⸗ nänner whrt werden, deren Wohnſitz von Baufſelle mehr als 15 bzw. 20 Kilometer entfernt iſt und die nicht nach Hauſe zurück⸗ hren. 4, Wochenendheimfahrten, er Familie bezahlt werden. Dieſe Sonderleiſtungen wurden ſteuerlich in der Praxis ſehr verſchieden behandelt. Die Wegegelder, Wochenendheimfahrten wurden als le des Arbeitslohns angeſehen, die nur unier dem Geſichtspunkt der Werbungskoſten ine—23 Begünſtigung erfuhren. Das be⸗ deutet, da die zum Beſuch eine Steuerfreiheit nur eintrat, ſo⸗ peit im einzelnen dem Finanzamt gegenüber der Rachweis gelang, daß die geſamten Wer⸗ hungskoſten(Mehraufwendungen durch die utſchen Staatskredit in kurzer Zeit bis an. An auf 93.90 Prozent nachgee oder im Ausland Sicherheit zu ſuchen, auf nicht weniger als acht⸗ zig Milliarden Franken oder drei⸗ zehn Milliarden Reichsmark. Der Kurs der vierprozentigen Rente von 1917 lag bereits im Auguſt, alſo noch längſt vor der Ab⸗ wertung, nur noch auf 65 Prozent. Die fran⸗ bie Kurse der ausländischen Staatsanleihen verglichen mit den deutschen/ Das vertrauen der Sparer zdigt sich zöſiſchen Börſen wurden auf einige Tage ge⸗ ſchloſſen, weil man auf Grund der Abwertungs⸗ erklärung einen ſtarken Kursſturz der Renten⸗ papiere befürchtete. Dem franzöſiſchen Volk ſcheinen die Zeiten, wie wir ſie erfreulicherweiſe e überwunden haben, nicht erſpart zu eiben. Kursentwicklung der Staatsanleihen in fünf Ländern 4% Victory 4½% Liberty 4% franz. 4% Staats⸗ 4% Eidgen. Loan(Treaſury Rente anleihe Staatsanleihe Loan Bonds) von 1917 von 1931 1930 London Neuyork Paris Amſterdam Zürich Augüſt 1938838 105.38% 101.41 100.20 77 100.94 77 102.54% Auguſt 193368.. 115.06 7 104.28 9% 65.35 70 99.25 70 93.90 77 Veränderung in den letz⸗ ten vier Jahren.. +9.68 70 +.17 77— 34.85%—.69 9—.64 90 Es iſt ein Zufall, daß der franzöſiſche Staats⸗ kredit kursmäßig ſeit dem Auguſt 1932 um genau ſo viel Prozent geſunken iſt, wie die deutſchen Reichsanleihen in dieſer gleichen Zeit⸗ ſpanne aufgeholt haben. Erwähnt ſei ſchließlich, daß auch die ſpani⸗ ſchen Anleihen ſeit Monaten auf einem wenig erfreulichen Tiefſtand verharren. Die vierprozentige ſpaniſche Staatsanleihe erreicht nur noch einen Kurs von etwa 50 Prozent, alſo die Hälfte des Betrages, den die Zeichner der⸗ einſt eingezahlt haben. Gchõnheit der Axbeit Die Abwertung des franzöſiſchen Franken wirft zum ſoundſovielten Male die Frage auf, wo denn nun eigentlich die Erſparniſſe nach einem arbeitsreichen Leben ſicher ſind. Die Ant⸗ wort hierauf läßt ſich aus der Entwicklung der Staatsanleihen⸗Kurſe unſchwer geben: Dort, wo alle einzelnen am Aufbauwerk des Staates ge⸗ meinſam mithelfen, und dort, wo der Staat alle Kräfte zu einem friedlichen Aufbauwerk ein⸗ . lucg uu zu 10 ſetzt. Ernst Hoffmann. Vor zwei Jahren wurde das 777 Amt„Schönheit der Arbeit“ in 7 der Deutſchen Arbeitsfront ge⸗ — 3 gründet, und mit Stolz konnte der Leiter der Deutſchen Arbeits⸗ front, Reichsorganiſationsleiter Dr. Ley, auf dem Reichspartei⸗ AN(A. tage melden, daß im erſten Jahre S 35 — 2 2 9 55 *◻ 3600 EI dssches vexlA U 4— . Jorlonlag——— In Wut Kaſit Arn EO0I00 Alillicnm RM 200 Millionen Reichsmark und im letzten Jahre 400 Millionen Reichsmark zur Verſchönerung der Arbeitsplätze mobiliſiert worden ſind. Das Bild zeigt, welche Einrichtungen im einzel⸗ nen durch das Amt„Schönheit der Arbeit“ veranlaßt worden ſind, und liefert den Beweis, daß es gelungen iſt, den einzelnen Be⸗ triebsführern klarzumachen, daß dieſe Ausgaben zum Nutzen der Betriebe ſind. Entſprechend dem Amt„Schönheit der Arbeit“ wurde auch ein Amt„Schönheit des Dorfes“ geſchaffen, das fol⸗ gende Arbeitsleiſtungen melden kann: 42 Gaumuſterdörfer, 34 Kreismuſterdörfer, 3 Muſtergü⸗ ter und 67 allgemeine Muſterdör⸗ fer wurden eingerichtet, 100 wei⸗ tere Muſterdörfer ſind in Arbeit. Zuſammenarbeit mit dem Reichsnährſtand wird hier Her⸗ vorragendes geleiſtet. Steuererleichterungen für Bauarbeiter bie Sonderleistungen, wie Wegegelder, Verpflegungszuschüsse usw., Klinftig steuerfrei Arbeitstätigkeit) und die Sonderausgaben (Verſicherungsbeiträge, Prämien zu Privatver⸗ ſicherungen, Kirchenſteuern uſw.) den Betrag von 40 RM im Monat überſchritten und der ſteuerfreie Betrag auf der Steuerkarte vermerkt wurde. Die Aerhehacs nu wurden ohne Einzelnachweis vielfach nur bei den Stamm⸗ arbeitern ſteuerfrei gelaſſen. Zur Beſeitigung der hieraus entſtehenden Härten hat das Sozialamt der Deutſchen Ar⸗ beitsfront beim Reichsminiſtex der Finanzen beantragt, alle genannten Sonderleiſtungen ohne Einzelnachweis als ſteuerfrei anzuerken⸗ nen. Dieſem Antrage hat der Erlaß des Reichs⸗ miniſters der Finanzen vom 21. September 1936 nunmehr im vollen Umfange Rechnung getragen. In Zukunft ſind alle dieſe Zuſchläge ſteuerfrei, ſoweit ſie nicht die Beträge überſchreiten, die den Reichsbeamten der Stufe Vals Tage⸗ und Uebernachtungs⸗ gelder zuſtehen. Die Uebernachtungsgelder be⸗ tragen für dieſe Stufe.50 RM, die Tagesgelder 4,50 RM. Da die tariflichen Sonderleiſtungen dieſe Beträge in keinem Falle überſchreiten, iſt alſo praktiſch die Steuerfreiheit aller dieſer Sonderzuwendungen anerkannt. Eine Rück⸗ erſtattung der Lohnſteuer auf Grund des neuen Erlaſſes findet jedoch nicht ſtatt. Lebhafte Umſatztätigkeit am Bauſtoffmarkt Am Baumarkt war die Beſchäſtigung weiterhin be⸗ friedigend. Die gute Beſchäftigung im Bauhandwerk bedingte namhafte Umſätze auf dem Vauſtoffmarkt Auch am Bauholzmarkt dauerte die rege Nachfrage an. Es wurden erhebliche Holzmengen für Wohnungs⸗ und Staatsbauten benötigt. Schnittholz wurde laufend an⸗ gefordert. An Starkhölzern beſtand zeitweiſe Knapp⸗ heit. Der Zementabſatz hat ſich weiterhin erhöht. Die Bauſtoffpreiſe bleiben durchweg unverändert. Portland⸗ zement koſtete frei Karlsruhe-—Mannheim je 10 Tonnen 387 RM., Hintermauerſteine je 1000 Stück 27—30 RM., Stückenkalk je 100 Kilo.35—.50 RM., Putzgips je 100 Kilo.20.30 RM., Dachziegel, ortsübliches Format, 60—95 RM. 5 lebhaft fthein-Mainische Abendbörse Feſt Die Abendbörſe war am Aktienmarkt auf angebliche Sperrmarkkäufe wieder feſt. Das Geſchäft in verſchie⸗ denen Spezialpapieren hatte großen Umfang, da den Käufen einige Bank⸗ und Kuliſſeabgaben gegenüber⸗ ſtanden. Von Montanwerten beſonders Verein. Stahl mit 112½(110¼). Ferner J6 Farben 171 (470%, Aku 89½(88½), Waldhof 158(157¼), Zement Heidelberg 150(149½). Am Rentenmarkt wurden ins⸗ beſondere mexikaniſche Anleihen bei weiter erhöhten Kurſen lebhaft geſucht, 5proz. Vorkriegsprioritäten ge⸗ ſucht. Nachdem im Verlaufe etwas Zurückhaltung beſtand und einige Realiſationen erfolgten, die neben einer Ge⸗ ſchäftsverringerung einige Kurſe leicht ermäßigte, ſetzte gegen Börſenſchluß eine erneute Kauſwelle ein. Es er⸗ gaben ſich daher bei wieder ſehr lebhaften Umſätzen neue Erhöhungen, ſo daß die Abendbörſe zu den höch⸗ ſten Kurſen ſchloß. Renten lagen dagegen ſehr ſtill, auch Mexikaner und Ungarn nicht mehr ſo lebhaft, aber noch feſt. Nachbörſe: Verein. Stahl 113½—114, Mannesmann 113, Aku 89—90, J6 JFarben 172, Ungarn Gold 13—13,10. Amsterdamer Devisenkurse Amſterdam, 30. Sept. Berlin 7050, London 902, Neuyork 182½, Paris 935, Belgien 3087½, Schweiz 4212½, Oslo 4547½, Kopenhagen 4040, Stockholm 4665. Privatdiskontſatz 133—1/.— Tägl. Geld. ½.— 1⸗Monats⸗Geld 1/. Metalle Amtl. Preisfeſtſetzung für Kupfer, Blei u. Zink Berlin, 30. Sept. RM per 100 Kilo: Kupfer: Tendenz: ſtetig; Okt., Nov. 51 n. Br, 51 G; Dez. 51,75 G; Jan. 52,5 G; Febr. 53 G. Blei; Tendenz: ſtetig; Okt., Nov. 23,5 n. Br, 23,5 G; Dez. 23,75 G; Jan. 24 G; Febr. 24,75 G. Zink: Tendenz: ſtetig; Okt., Nov. 18,75 n. Br, 18,75 G; Dez. 19 G; Jan. 19,25 G; Febr. 19,5 G. Getrelde Rotterdamer Getreide Rotterdam, 30. Sept.(Schluß.) Welzen: Nov. 7,25, Jan. 7,22½, März 7,12½, Mai 7,.15. Mais: Nov. 929, Jan. 93½, März 94¼½, Mai 90. BBC-⸗Maſchinen auf der„Wuppertal“ In Nr. 444 brachten wir auf der Wirtſchaftsſeite Der Staatskredit- Barometer der politischen Entwicklung Weldungen zus der inuustrie. eine Mitteilung über den Stapellauf des Motorſchiffes „Wuppertal“ der Hamburg⸗Amerika⸗Linie. ſicher die Beachtung unſerer Mannheimer Leſer finden, wenn wir noch mitteilen, daß dieſes Schiff elektriſchen Schraubenantrieb erhält und beſonders, daß die ge⸗ ſamte elektriſche Maſchinenanlage von Brown Boveri & Cie. in Mannheim gebaut wird. Das Schiff erhält drei durch MAN⸗Dieſelmotoren angetriebene Dreh⸗ ſtromgeneratoren von je 1900 Kilowatt⸗Leiſtung, die Strom von 2000 Volt Spannung an den Propeller⸗ Es wird motor von 6800 Pferdeſtärken abgeben. Es iſt dies der erſte in der Welt gebaute dieſelelektriſche Schiffs⸗ antrieb dieſer Art. Auch die ganze übrige elektriſche Ausrüſtung des Schiffes an Motoren für Pumpen, Lüfter und ſonſtige Hilfsmaſchinen, Heizung und Be⸗ leuchtung werden hier zum erſten Male auf einem deutſchen Schiff mit Drehſtrom geſpeiſt. Auch dieſe Einrichtungen werden faſt ausſchließlich von BBC ge⸗ liefert und eingebaut. duſtrie und Arbeiterſchaft bemerkbar. Badiſche Maſchinenfabrik und Eiſengießerei AG. Die Belebung des deutſchen Schiffsbaues macht ſich ſo auch für die ſüddeutſche In⸗ — Durlach— Mehrheitswechſel, Rückkaufsangebot für Kleinaktionüre Die Mehrheit des 3,22 Mill. RM. betragenden An. der Bad. Maſchinenfabrik und Eiſengießerei vorm. — G. Sebold und Sebold& Neff in Durlach(Maſchinen für Gießereien, Zündholz⸗ und Lederfabriken) iſt nach Informationen des Sy ſoeben an eine norddeutſche AG. übergegangen, die ſchon bisher in Lieferbezieh⸗ ungen mit dem Durlacher Unternehmen in Verbin⸗ dung ſtand. Der Uebernahmepreis dürfte mindeſtens nicht unter jetzigen Börſenkurs von 124 Prozent lie⸗ gen. Denn für die wenigen freien Aktionäre liegt, wie der Swinoch erfährt, durch ein Karlsruher Bank⸗ haus ein Angebot zum Ankauf der noch ſchwimmen⸗ den Aktien zum Kurſe von 124 Prozent vor. Das im Einvernehmen mit der Verwaltung gemachte Angebot erlöſche mit der bevorſtehenden HV. Es habe nicht den Zweck, die Aktien den Kleinaktionären unter ihrem inneren Wert abzunehmen. Für das abgelaufene Ge⸗ ſchäftsjahr 1935/36(30..) wurde bereits ein Di⸗ videndenausfall angekündigt, weil dieſes Mal nicht die Mittel aus Rückſtellungen, woraus i. V. wieder 4% verteilt wurden, zur Ausſchüttung zur Verfügung ſtünden. Die vorausſichtlich im Oktober ſtattfindende HV. dürfte eine weitere Klärung über die neuen ii ſchon durch AR.⸗Wahlen, uſw., ringen. Katz u. Klumpp AG, Gernsbach i. B. Die oͤ dieſer mit einem Aktienkapital von 2 Mill, Reichsmark arbeitenden Geſellſchaft genehmigte ein⸗ ftimmig den Abſchluß für 1935 mit einer Dividende von wieder 4 Prozent nach Erhöhung der Reſerve(die i. V. durch Zuweiſung. von 56 025 RM. auf die geſetz⸗ liche Höhe von 0,2 Mill. RM. gebracht wurde) und Zuwendung von 10 000 RM. an die Betriebskaſſe der Geſellſchaft. In den Aufſichtsrat wurde Regierungsrat a. D. K. Maßmann(Berlin) berufen. Aus den Mit⸗ teilungen über das laufende Geſchäftsjahr ergibt ſich, daß die Ausfuhrziffer des Vorjahres ſchon übertroffen wurde. Die Ausſichten für das Geſchäftsjahr 1936 er⸗ ſcheinen günſtig. Gebr. Stollwerck Ac, Köln— um 1 Prozent höhere Dividende In der Aufſichtsratsſitzung wurde der Abſchluß für das am 30. 6, 1936 abgelaufene Geſchäftsjahr vorge⸗ legt. Der Aufſichtsrat beſchloß, der auf den 12. 11. 1936 einzuberufenden ocV für das Geſchäſtsjahr 1935/36 die Ausſchüttung einer Dividende von 6(5) Prozent vorzuſchlagen. Der Umſatz im Berichtsjahre hat ſich mengen⸗ und wertmäßig befriedigend entwickelt, ſo daß ein beſſeres Ergebnis als im Vorjahre erzielt wer⸗ den konnte. Auch der Liquiditätsſtand der Geſellſchaft hat eine erhebliche Beſſerung erfahren. Im neuen Ge⸗ ſchäftsjahre halten ſich die Umſätze etwa auf der Höhe des Vorjahres. Mit Weihnachtsaufträgen iſt die Ge⸗ ſellſchaft ſtark beſchäftigt. GV der Zuckerkreditbank AG, Berlin, günſtige Ausſichten In der oGV der Zuckerkreditbank AG, Berlin, die die Dividende für 1935/36 auf wieder 8 Prozent für 4 Mill. RM. Anx feſtſetzte und die turnusmäßig aus⸗ ſcheidenden Aufſichtsratsmitglieder wiederwählte, teilte die Verwaltung mit, daß die Ausſichten des laufenden Geſchäftsjahres nicht ungünſtig ſeien. Man ſtehe in Deutſchland vor einer Rübenernte, die weit über dem DTurchſchnitt zu liegen ſcheine. Es werden vorausſichtlich nicht nur die für Ernährungs⸗ zwecke erforderlichen 36 Mill. Zentner vorhanden ſein — wobei man mit einer Zunahme um 5 Prozent rech⸗ net—, ſondern darüber hinaus werden auch genügend Rüben zur Verfügung ſtehen, um die von der Haupt⸗ vereinigung der deutſchen Zuckerwirtſchaft verlangten 10 Prozent des Grundkontingents der Fabriken für Zuckermittel abliefern zu können. Infolge des Auf⸗ blühens der Landwirtſchaft ſei die Leutefrage ernſt geworden. Viele landwirtſchaftliche Arbeiter ſeien zur Induſtrie übergegangen. Die Verwaltung glaubt, daß man dieſer Frage große Beachtung ſchenken müſſe, um die geplante Ausdehnung des Rübenanbaues durchfüh⸗ ren zu können. Belebung des Auftragseingangs in der feuerfeſten Induſtrie Der Auftragseingang in feuerſten Erzeugniſſen hat ſich im dritten Vierteljahr 1936 gegenüber dem Vor⸗ vierteljahr etwas gebeſſert. Insbeſondere war der Auf⸗ tragseingang im Monat Auguſt um 10 Prozent höher als in den Vormonaten. Das Ausfuhrgeſchäft hat ſich ſowohl wert⸗ als auch mengenmäßig durchweg auf der Höhe von 10 Prozent über dem Vorjahre gehalten. Die im Ausland erzielbaren Preiſe werden jedoch auch wei⸗ terhin als völlig unzureichend bezeichnet. Kennzeichnung der im Güterfernverkehr verwendeten Kraftfahrzeuge Der Reichs⸗ und preußiſche Verkehrsminiſter hat die am 30. September 1936 ablaufende Friſt für die Kenn⸗ zeichnung der im Güterfernverkehr verwendeten Kraſt⸗ fahrzeuge bis zum 31. Dezember 1936 verlängert. Verlängerung von Saar⸗Ausnahmetariſen Die Reichsbahn hat den Ausnahmetarif 8 B 19 für Rundeiſen und ⸗ſtahl von Völklingen nach Luiſenthal um ein Jahr verlängert. Der Tarif gilt nunmehr bis längſtens 30. September 1937.— Ferner wurde die Geltungsdauer des Ausnahmetarifs 8 B 10 für Eiſen⸗ erzeugniſſe von der Saar nach Süddeutſchland, der zur Zeit neu berechnet wird, um einen Monat bis 31. Ok⸗ tober 1936 ausgedehnt. Mit Gültigkeit vom 1. Oktober 1936 wird der Aus⸗ nahmetarif 484 für Zement eingeführt. Der Aus⸗ nahmetarif gewährt beſonders ermäßigte Frachten vom Saarland nach den deutſchen Seehäfen zur Ausfuhr über See nach außerdeutſchen Ländern. Mannheim Sport und zpiel 1. Oktober 1930 Badens Borſtaffel zum Doppelkampf gegen Württemberg Zwei Freundſchaftskämpfe tragen die Ama⸗ teurboxer von Baden und Württemberg aus. Am 17. Oktober treffen ſie in Friedrichshafen am Bodenſee und einen Tag ſpäter, 18. Okto⸗ ber, in Konſtanz aufeinander. Die badiſche Borſtaffel wurde bereits namhaft gemacht, für jede Gewichtsklaſſe wurde auch ein Enſatzmann aufgeſtellt. Die Beſetzung hat ſomit folgendes Ausſehen: Fliegengewicht: Stätter(Mannheim), Erfatz: Hamann(Mannheim). Bantamgewicht: Benzinger(Singen), Erſatz: Leible(Lörrach). Federgewicht: Hofmann(Mannheim), Erfatz: Morlock(Singen). Leichtgewicht: Köhler(Mannheim), Er⸗ ſatz: Dietrich(Singen). Weltergewicht: Wurth(Mannheim), Erſatz: Lennert(Mannheim). Mittelgewicht: Rieß(Lörrach), Erſatz: Wenzler(Konſtanz). Halbſchwergewicht: Keller heim), Erſatz: Schmid(Singen). Schwergewicht: Maier(Singen), Er⸗ ſatz: Thieß(Mannheim). Ufn— Valdnhof aboeleßzt Am Samstag Vfn— Sandhofen Der große Mannheimer Fußball⸗Lokalkampf Galdho dem VfR Mannheim und dem S * der für kommenden Sonntag angeſetzt war, indet nun doch vorläufig noch nicht ſtatt. Mit' von Bedeutung für die Abſetzung ſind die örtlichen Veranſtaltungen zum Erntedankfeſt. VfR Mannheim wird ſtatt deſſen bereits am Samstag ein Punkteſpiel austragen und zwar gleichfalls einen Ortsrivalenkampf. Das am vergangenen Sonntag wegen der ſchlechten Platzverhältniſſe an den Brauereien abgeſetzte Treffen gegen Spog. Sandhofen wird nun an Samstag um 16.30 Uhr beginnen. deutſche dchwimmer in kngland Einige der beſten deutſchen Schwimmer wei⸗ len augenblicklich auf eine Einladung des Engliſchen Schwimmverbandes hin im Mut⸗ terland des Sports. Bei ihrem erſten Auftre⸗ ten in Weſtminſter wurden überraſchend Fi⸗ ſcher und Freeſe in den Freiſtil⸗Wettbewerben geſchlagen. Fiſcher mußte über 100 ꝰd. dem in neuer britiſcher Rekordzeit von 54 Sekunden iegenden Dove den Vortritt laſſen und reeſe mußte über 220 Pb. dem engliſchen Olym⸗ piakämpfer M. M. French⸗Williams, der in :21,6 ſiegte, den Vortritt laſſen. In den üb⸗ rigen Wettbewerben gab es dafür aber deutſche Siege. Der Dortmunder Joachim Balke holte ſich die 100 Yd. Bruſt in:06,8 vor dem Engländer Davis und Hans Fon(Wüns⸗ dorf) war über 100 Mb. Rücken in:03,8 vor dem Cambridge⸗Student K. T. Scott erfolgreich. die 354100⸗YMb.⸗Staffel endlich wurde von Fiſcher, Freeſe und Schwarz in:53,8 vor Dove, Ar⸗ cher und Dickinſon gewonnen. 6. Baerlund gegen Delanen Der finniſche Schwergewichtsboxer Gunnar Baerlund, der in deutſchen Ringen mit viel Erfolg geboxt und auch Exmeiſter Hower be⸗ —— beſtreitet am 28. Oktober in Neuyork einen erſten„USA⸗Kampf“, Sein Betreuer wird ihn aber langſam„aufbauen“, und ſo iſt es nicht weiter verwunderlich, daß als Gegner der zur zweiten amerikaniſchen Klaſſe zählende Amerikaner Al. Delaney ausgeſucht wurde. Larry Gains, einſtens britiſcher Weltreich⸗ meiſter, hat das Boxen noch nicht aufgeſteckt. Am 19. Oktober trifft der Mulatte in London mit Jack London zuſammen, der bekanntlich am 7. Oktober in der Berliner Deutſchlandhalle Gegner unſeres Hans Schönrath iſt. (Mann⸗ broßer Derbefeldzug füe den§poet Alle Betriebe im Zeichen der Leibesübung/ Schaffung neuer Betriebsſportſtätten (Drahtbericht unſerer Berliner Schriftleitung.) Berlin, 30. September Im Auftrag des Reichsſportamtes führen die Sportämter der NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“ in der Zeit vom 7, bis 11. Ok⸗ tober 1936 einen großen Werbefeldzug für die „Kdß“⸗Volksſportkurſe und für den Gedanken der Leibesübungen durch. Dieſe Aktion ſoll neben einer Stärkung der Sportidee und der körperlichen Ertüchtigung aller ſchaffenden deut⸗ ſchen Volksgenoſſen auch zur Einrichtung von Betriebsſportkurſen und vor allem zur Schaf⸗ fung neuer Betriebsſportſtätten führen. Am 7. Oktober wird ein„Tag des Be⸗ triebsſports“ unter dem Motto„Sport im Betrieb— Segen für Menſch und Werk“ durchgeführt, während der 8. Oktober als Tag der Frau unter der Parole„Geſunde Frauen— geſundes Volk— durch Sport und Spiel bei Kraft durch Freude“ ſteht. Am 9. Oktober wird eine allgemeine großzügige Werbung für die„Kd“⸗Sportkurſe einſetzen, der das Motto„Leibesübungen ſind Dienſt an Volk und Staat“ gegeben iſt. Am 10. Oktober bereiten ſich alle Betriebe auf den am 11. Ok⸗ tober ſtattfindenden„Tag der Betriebswett⸗ kämpfe und Kameradſchaft“ vor. An dieſem Tage treten alle Sportmannſchaften und Spiel⸗ gruppen zu innerbetrieblichen Wettkämpfen ge⸗ geneinander an. Dieder fiockey-Silberſchildſpiele Die Hockey⸗Silberſchildſpiele, die in der ver⸗ ——4 Spielzeit mit Rückſicht auf die lympia⸗Vorbereitung nicht durchgeführt wur⸗ den, gehören nun wieder zum feſten Beſtandteil der jetzt begonnenen Spielzeit. Die Vorrunden⸗ kämpfe finden am 1. November ſtatt, die Zwi⸗ ſchenrunde wird am 18. November ausgetragen, die Vorſchlußrunde ſteigt am 6. Dezember, wäh⸗ rend das Endſpiel zum 29. März 1937 vor⸗ Kanng iſt. Es beteiligen ſich diesmal zehn annſchaften an den Spielen. Die vier Vorrundenſpiele finden in Berlin (Brandenburg/ Pommern—Oſtpreußen), Le i p⸗ zig(Schleſien/ Sachſen—Mitte), Dortmun d (2)(Weſtfaſten/ Niederſachſen— Rheinland) und Stuttgart oder Heilbronn Gaden/ Württemberg— Bayern) ſtatt. Für die beiden Zwiſchenrundenſpiele kommen Hamburg oder Roſtock bzw. Mannheim, Heidelberg oder Mün⸗ chen als Austragungsorte in Frage. Das Tuftrennen Condon— Johannesburg Kairo iſt ſchon erreicht/ Noch fünf Maſchinen im Rennen Von den neun am Dienstagfrüh in Ports⸗ mouth geſtarteten Maſchinen zum Luftrennen London—Johannesburg haben bereits drei in Kairo ihre Zwangslandung vorgenommen. Es ſind dies Ept. Halſe, Ekouſton und Fundlay. Halſe hatte Kairo ſchon um 20 Uhr erreicht. Seiner Landung wohnten Tauſende von Men⸗ ſchen bei, unter ihnen auch der ägyptiſche Ver⸗ kehrsminiſter, der den engliſchen Captain auf dem Flughafen Almaya herzlich begrüßte. Mit ihrer Maſchine„Ba Eagle“ wurden die Engländer Com. Alington und Ltn. Parboth auf einem Acker bei Burg Lengenfeld in der baye⸗ riſchen Oſtmark durch Motordefekt zur Notlan⸗ dung gezwungen. Bei einem Verſuch, erneut zu ſtarten, wurde das Fahrgeſtell beſchädigt. Die engliſchen Flieger, die die Nacht in Regens⸗ burg verbrachten, hoffen, daß ihre Maſchine am Mittwoch wieder flugtüchtig iſt. Durch ungünſtiges Wetter wurden Major Miller und Smith mit ihren Maſchinen auf jugoſlawiſchem Boden zur Aufgabe gezwun⸗ gen. Ausgeſchieden iſt nach Smith, Miller und Alington nun auch Ltn. T. Roſe, der bei ſeiner Landung auf dem Flughafen Amlaza Bruch machte und die Maſchine ſo ſtark beſchädigte, daß an einen Weiterflug nicht zu denken war. Sämtliche Piloten erklärten, daß ſie durch ſtrenge Kälte über Griechenland ſtark aufgehal⸗ ten worden ſeien. Swoin erreichte 15 230 mmte. Engliſcher Höhenflug⸗Weltrekord Der engliſche Fliegeroffizier Swain unter⸗ nahm am Montag mit einem Briſtol⸗Flugzeug, das mit einem beſonderen Pegaſus⸗Motor ver⸗ ſehen war, den Verſuch, den Höhenflug⸗Welt⸗ rekord zu überbieten. Nach einer Mitteilung des britiſchen Luftfahrtminiſteriums iſt der Verſuch mit der eigens für dieſen Zweck konſtruierten Maſchine gelungen, denn Swain erreichte eine Deulſch- ungariſche Bejuchsfahrt 1956 Herzlicher Empfang der 23 deutſchen Wagen an allen Orten Die deutſchen Ungarnfahrer, die am Montag von Graz kommend die Grenze überſchritten und am Abend in Valatonföldvar übernachte⸗ ten, ſetzten am Dienstag ihre Fahrt fort. Ueber⸗ all in den Dörfern und Städten wurden die deutſchen Fahrer von der Bevölkerung auf das freudigſte begrüßt. In deutſcher Sprache waren überall Transparente über die Straßen gezo⸗ gen und die ungariſche Nationalfahne gehißt. Der erſte Halt war in Kaposvar, wo der Präſi⸗ dent des örtlichen Automobilklubs die deutſchen Gäſte zu einem Frühſtück eingeladen hatte. Die Mittagsraſt wurde in Szigetvar, dem Stamm⸗ ſitz der bekannte Familie Andraſy, der der ungariſche Staatsmann der Bismarckzeit, Jul. Andraſy, angehörte, abgehalten. Hier begrüßte der Vizepräſident des Kgl. Ungariſchen Auto⸗ mobilklubs, Graf Michael Andraſy, mit ſeiner Gattin die deutſchen Fahrer. Korpsführer Hühn⸗ lein dankte in bewegten Worten für die unga⸗ riſche Kameradſchaft und Gaſtfreundſchaft. Am Nachmittag wurde auf der Weiterfahrt die ur⸗ alte Stadt Pecs(Fünfkirchen), die in der un⸗ gariſchen Geſchichte eine große Rolle geſpielt hat, insbeſondere der Dom, deſſen Grund⸗ mauern ſchon im 11. Jahrhundert gelegt wur⸗ den beſichtigt. Am Abend trafen die deutſchen Ungarnfahrer in Baja ein. Am Mittwoch führt die Fahrt nach der alten Univerſitätsſtadt De⸗ breczin und am Donnerstag wird Budapeſt er⸗ reicht. Als ein Zeichen der ungariſchen Freundſchaft iſt es anzuſehen, daß dem Korpsführer Hühn⸗ lein auf Veranlaſſung des ungariſchen Kriegs⸗ miniſteriums ein höherer Offizier und auf Ver⸗ anlaſſung des Innenminiſteriums ein Ritt⸗ meiſter der Gendarmerie und ein Polizeihaupt⸗ mann für die Dauer der Fahrt in Ungarn als Begleitung zugeteilt worden ſind, damit mit deren Unterſtützung die Fahrt einen reibungs⸗ loſen Verlauf nimmt. In allen Städten und Dörfern, die die deutſchen Ungarnfahrer paſ⸗ ſierten, hatten die ungariſchen Pfadfinder, die „Levente“, Aufſtellung genommen.“ Bereits die erſten Tage zeigen, daß die Deutſch⸗ungariſche Beſuchsfahrt durchaus ihren Zweck erfüllt hat. Den deutſchen Ungarnfahrern bietet ſich eine weite Möglichkeit, Land und Leute kennenzu⸗ lernen und damit ein vertieftes Verſtändnis für Ungarn zu gewinnen. Zweifellos ſteht damit auch dieſe Fahrt im Zeichen der deutſch⸗unga⸗ riſchen traditionellen Verbundenheit und wird einen wertvollen Beitrag zur Vertiefung der deutſch⸗ungariſchen Freundſchaft bedeuten. Die Abendblätter bringen bereits die erſten eingehenden Berichte über den Verlauf der Un⸗ garnfahrt und heben den herzlichen Empfang hervor, der den deutſchen Gäſten überall von der Bevölkerung bereitet wird. Der Wagen des Korpsführes Hühnlein ſei ein weißes Wun⸗ der der deutſchen Technik. Ein Blatt veröffent⸗ licht eine Plauderei mit Korpsführer Hühnlein, in der dieſer dem Sondervertreter dieſer Zei⸗ tung bereitwilliaſt Auskunft über verſchiedene die ungariſchen Fachkreiſe beſonders intereſſie⸗ renden Fragen der deutſchen Automobil⸗Indu⸗ ſtrie, insbeſondere über den Bau des deutſchen Voliswagens erteilt. Der liberale„Magyaror⸗ ſzag“ hebt hervor, daß an der Ungarnfahrt un⸗ ter Führung des Korpsführers Hühnlein ſämt⸗ liche maßgebenden Perſönlichkeiten des deut⸗ ſchen Automobilſports teilnehmen und ſchreibt, die deutſchen Gäſte ſeien trotz des miſerablen Wetters in beſter Laune in Ungarn eingetroffen. Höhe von 15 230 Meter und hatte damit die bisherige Welthöchſtleiſtung des Franzoſen Detré um 380 Meter übertroffen. Außer einem gewöhnlichen Höhenmeſſer befanden ſich zwei verſiegelte Barothermographen in der Maſchine, deren Aufzeichnungen erſt im Phyſikaliſchen zu Teddington nachgeprüft wurden. broßer Preis von fiarlshorſt Der„Große Preis von Karlshorſt“ im Werte von 21˙000 Mark(6600 Meter) weiſt in dieſem Jahre wieder eine internationale Beſetzung auf. Der alte Prévoyant, der ſeit 1932 ununter⸗ brochen zu den Bewerbern dieſes Preiſes zählt und das Rennen 1932 und 1934 gewann, vertritt auch diesmal wieder die Schweiz, während aus Frankreich Potentate entſandt wird. Der Schimmelwallach, der unter ſeinem ſtändigen Reiter, N. Pelat, ſtartet, gehört in ſeiner Hei⸗ mat zur erſten Klaſſe und gewann in dieſem Jahre ſchon die„Grand Steeplechaſe“ in Auteuil, das ſchwerſte Hindernisrennen Frank⸗ reichs. Mit ihm iſt, nach ſeinen Leiſtungen in der Heimat zu meſſen, ſehr ſtark zu rechnen, um ſo mehr, als drei unſerer Beſten, Jambus, Horos und Feldpoſt, im Meraner Millio⸗ nenrennen laufen und die deutſche Streitmacht dadurch erheblich geſchwächt iſt. Die Starterliſte für das Rennen, das am Sonntag gelaufen wird, hat folgendes Ausſehen: Potentate 70 kg(N. Pelat), Creolin 68,5 kg (Amateur F. Peters), Horrido 67 kg(R. Vin⸗ cena), Prévoyant 65,5 kg(W. Rößler), Gold⸗ fiſcher 64 kg(Lt. v. Wangenheim), Eiſack 62,5 kg (Lt. v. Both), Meine Freundin 62,5 kg(R. Flieth), Coſa 62,5 kg(J. Eperjeſſy) und Inga 58,5 kg(G. Dolff). Rennen zu Köln Dark⸗Ronald⸗Rennen(2250 RM., 1000 Meter): 1. Winnetou(Printen), 2. Famula, 3. Gabler..: Tagung der Gaujugendwaete Am 10. und 11. Oktober findet in Berlin im Haus des Deutſchen Sports die erſte Tagung der Gaujugendwarte des DRe ſtatt. Aus der Tagesordnung entnehmen wir folgende Themen: 1. Der Vertrag DRe und Hitler⸗Jugend und feine Ausführungsbeſtimmungen; 2. Arbeits⸗ richtlinien für das Winterhalbjahr 1936/37; 3. Die Schulung der Jugendwarte und Uebungs⸗ leiter; 4. Vortrag: Dr. Schlünder, Reichs⸗ ſugendführung; 5. Vortrag: v. Mengden, Ge⸗ neralreferent des DRe. Dill er die Katze aus dem§ack laſſen? Grant hat den Mut zur offenen Rede Amerikas ausgezeichneter Tennisſpieler„Bit⸗ ſy“ Grant, der erſt jetzt wieder bei den ameri⸗ kaniſchen Tennismeiſterſchaften in der Vor⸗ ſchlußrunde von Fred Perry nur mit Mühe ausgeſchaltet wurde und ſeit zwei Jahren der amerikaniſchen Davispokalmannſchaft angehört, will nächſtes Jahr nicht mehr als Amerikas Vertreter aufgeſtellt werden. Grant, der Ver⸗ ſicherungsagent iſt, erklärte, er ſei in dieſem Jahre durch die Davispokalſpiele allein fünf Monate unterwegs geweſen und hätte ſein Geſchäft ſo vernachläſ⸗ ſigt, daß er vorerſt dem Beruf nach⸗ gehen müſſe. Er ſei gerne bereit, bei Tur⸗ nieren mitzuwirken, aber Davispokalſpiele wür⸗ den zu viel Zeit in Anſpruch nehmen. Ob Grant ſeine Abſicht auch durchführen wird? Vereinigung der Pferdezuchtverbände Der Reichsbauernführer hat einen Reichsver⸗ zand ffes Pferdezucht,⸗ſport und ⸗haltung e. V. geſchaffen, dem fämtliche, dem Reichsnährſtand angegliederten angehören. Der Chefreiter der ländlichen Reitewvereine, Graf Wolff Metternich, iſt mit der Füh⸗ Barsdorf, Baſtkorn, Aviatik, Fahre.— Toto: 16, 13, 13, 17:10. EW: 66:10 Verkaufs⸗Rennen(2050 RM., 1400 Meter): 1. Au⸗ graf(Zehmiſch), 2. Nuri, 3. Genoveva..: Ober⸗ ſteiger, Selim, Szegeban, Thuribert, Renate.— Totoz 19, 13, 22, 18:10. EW: 176:10. 1 Preis von Merheim(2250 RM., 2400 Meter): 1. Golf(Buge), 2. Höllenfahrt,—3. Xeres, 3. Sa ⸗ rafan..: Cardea, Sarro.— Toto: 56, 14, 18 3 11:10. EW: 150:10. Nordpol⸗Jagdrennen(2500 RM., 3800 Meter): 1. Agathon(H. Weber), 2. Titine, 3. Kurzer Kopf..: Maikater, Fedeler, Adelbert, Musca, Toto: 18, 13, 12, 15:10. EW: 64:10. Maſha⸗Rennen(1850 RM., 1600 Meter): 1. Wun⸗ derquelle(Printen), 2. Urbino, 3. Meiſter..: Ba⸗ rolea, Frauenode.— Toto: 17, 11, 14:10. EW: 32:10. Siegwart⸗Hürdenrennen(1950 RM., 2800 Meter): 1. Olmenau(Hochſtein), 2. Limperich, 3. Landesfreund. .: Sintflut, Ambroſius, Meerjunge, Monarchiſt, Ingemar.— Toto: 52, 13, 12, 23310. EW: 56:10. Kairos⸗Rennen(1650 RM., 1400 Meter): 1. Le⸗ bensluſt(Starnecker), 2. Wernigerode, 3. Preisträger. .: Heidekönig, Hageſtolz, Irma, Miſſiſſippi, Gamin, Nurmi.— Toto: 37, 16, 25, 28:10. EW: 566:10. Doppelwette: Wunderquelle— Ilmenau 64:10. Vereinsregana der Mannheimer Ruder⸗Geſellſchaft von 1880 Mit 171 hat die Vereins⸗ regatta der Mannheimer Ruderſaiſon ein hervorragendes Meldeergeb⸗ nis erfahren. Nechar in zehn Rennen 4 Einer⸗, 19 Vierer⸗ und 8 Achter⸗Mannſchaften. Von beſonderem Intereſſe wird ein Herausforderungs⸗Vierer der diesjährigen Trainings⸗ und Rennmannſchaf⸗ ten der MRG ſowie ein Freundſchafts⸗Vierer der Ruderinnen ſein, bei dem die Ruder⸗Geſell⸗ ſchaft Heidelberg, die Siegerin des Frauen⸗ Vierers der Mannheimer Herbſt⸗Regatta, ſich en zweiten Male den MRG⸗Ruderinnen ſtel⸗ en wird. Sämtliche Rennen verſprechen bei — lichener Beſetzung ſpannende Bord⸗an⸗ Bordkämpfe über die geſamte Rennbahn. Der Vereinsregatta voraus geht die Taufe eines neuen Gig⸗Vierers, der in dieſem Jahre bereits von den Schülermannſchaften der MRo6 in Stuttgart erfolgreich gefahren wurde. Beginn der Vereinsregatta 14 Uhr auf dem unteren Neckar beim Bootshaus der Mannhei⸗ — von 1880 e.., Inſel⸗ raße firaftſporiabend der 5p. Ugg. 180⸗ im Gewichtheben und Ringen In den Schwerathletik treibenden Vereinen iſt man derzeit eifrig vorſtehenden Kämpfen der Verbandsſaiſon 1936/1937 beſte Ausleſe zu verſchaffen. Die Termine der diesjährigen Begegnungen ſind von der Gaufachamtsleitung bekannt gegeben und liegt hohe Spannung vor dem erſten Kampfſonntag. Um dem Kraftſportpublikum Könnens abzugeben, gibt der Verein Wn Mannheim hr) in ſeiner einen Schwerath⸗ einen Maßſtab ſeines 1884“ am Sonntagabend(19.00 U neurenovierten Sporthalle letikabend in Mannſchaftskämpfen im Gewicht⸗ heben und Ringen und hat man hierzu den be⸗ kannten Pfälzerverein„Eiche“ Frieſenheim ver⸗ pflichtet. Finden wir bei den Mannſchaften des Mannheimer Vereins ſchon Meiſter des Gaues Baden, ſo bekommt die Veranſtaltung durch die Mitwirkung des zweiten Olympia⸗ ſiegers von Berlin, Eugen Deutſch, des Deutſchen Meiſters J. Gehring ung. Daß mit ſolcher Beſetzung nur Sport in öchſtleiſtung und Vollendung geboten wird, dürfte allen Intereſſenten der Schwerathletik klar ſein und wünſchen wir der Veranſtaltun guten Beſuch. rung des neuen Reichsverbandes vom Reichs bauernführer beauftragt worden. Damit iſt eine einheitliche Bearbeitung ſämtlicher Fra⸗ gen der Pferdezucht, des Pferdeſports und der Pferdehaltung innerhalb des Reichsnährſtandes gewährleiſtet. Willi Tiefel außer Gefecht Der frühere Eintracht⸗Spieler Willi Tiefel, der jetzt den Berliner SV92 vertritt, hatte bei einem Punktekampf gegen Bewag Pech. Er brach den Arm und dürfte damit für längere Zeit dem grünen Raſen fern bleiben.— Be⸗ kanntlich iſt auch dem alten Nationalſpieler Hei⸗ ner Hergert in Saarbrücken das gleiche Miß⸗ geſchick widerfahren. Paillard fuhr Weltrekord Auf der Pariſer Prinzenparkbahn unternahm der franzöſiſche Steher Paillard einen Welt⸗ rekordverfuch über 1000 Meter mit fliegendem Start hinter großen Motoren. Sein Verſuch war von Erfolg gekrönt. Er benötigte für die 1000 Meter nur 36 Sekunden, was einem Stun⸗ dendurchſchnitt von 100 Kilometer entſpricht, eine Leiſtung, die am Sonntag in Nürnbe auch ſchon von Erich Metze erreicht wurde. Fritz Schaumburg, der Deutſche 1500⸗ 155 0 eiſter, verbeſſerte am Mittwoch im Kölner Stadion ſeinen eigenen deutſchen Re⸗ kord im 2000⸗Meter⸗Laufen von:28,0 auf :27,4 Minuten. Am Nurmi⸗Schüler Gunnar Höckert. Dr. Saroſi, der vielfache Nationalſpieler der ungariſchen Fußball⸗Länderelf, hat für ſei⸗ nen Verein einen neuen Vertrag unterzeichnet. Damit wird die über ihn verhängte Sperre infällig. Dr. Saroſi kann bereits am nächſten eiſterſchaftsſpiel für Ferenovaros Budapeſt mitwirken. Schwede.— Janiculus, 1 uder⸗Geſellſchaft am 4. Oktober zum Abſchluß der diesjährigen Es ſtarten auf dem unteren 1 bemüht, den be⸗ Magin und andere bekannte Sportler beſondere Schät⸗ pick vndr verschwi med evtl. An Stenographie erforderlich.? Lebenslauf ut nter Nr. 300. Kuln von Großhanx Zuſchr. u. 242 Ses kfekl in mier nicht i Einlr Angebote unt an den Verlac s fleiſfige kommenden Sonntag trifft der Oberhauſener in Budapeſt auf den iſek ſande, pe. vermieten. tober 1936 ————. Toto: 16, 13, Meter): 1. Au⸗ a..: Ober⸗ nate.— Toto: 00 Meter): 1. res, 3. Sa⸗ 56, 14, 13, 7, 00 Meter): 1. rzer Kopf..: „Schwede.— ) eter): 1. Wun⸗ iſter..: Ba⸗ 14:10. EW: 2800 Meter): Landesfreund. ſe, Janiculus, 13, 17, Meter): 1. Le⸗ 3. Preisträger. iſſippi, Gamin, SW: 566:10. nau 64:10. aft von 1880 die Vereins⸗ eſellſchaft am diesjährigen Meldeergeb⸗ dem unteren 19 Vierer⸗ beſonderem — Vierer der nnmannſchaf⸗ ſchafts⸗Vierer Ruder⸗Geſell⸗ des Frauen⸗ ⸗Regatta, ſich derinnen ſtel⸗ erſprechen bei ude Bord⸗an⸗ ennbahn. 4 die Taufe ieſem Jahre der fahren wurde. Uhr auf dem der Mannhei⸗ e.., Inſel⸗ J99. 188% ngen den Vereinen ht, den be⸗ erbandsſaiſon ſchaffen. Die gnungen ſind kannt gegeben r dem erſten ſportpublikum s abzugeben, Mannheim 155 in ſeiner Schwerath⸗ im Gewicht⸗ hierzu den be⸗ ieſenheim ver⸗ Mannſchaften Meiſter des Veranſtaltung iten 5 13, N Schät⸗ ig nur Sport geboten wird, Schwerat letit Veranſtaltung —————— s vom Reichs⸗ n. Damit iſt imtlicher Fra⸗ ports und der chsnährſtandes efecht Willi Tiefel, tritt, hatte bei vag Pech. Er it für längere leiben.— Be⸗ nalſpieler Hei⸗ s gleiche Miß⸗ ekord ahn unternahm d einen Welt⸗ mit fliegendem Sein Verſuch nötigte für die is einem Stun⸗ eter entſpricht, in Nürnberg ht wurde. Deutſche 1500⸗ Mittwoch im deutſchen Re⸗ on:28,0 auf nden Sonntag dapeſt auf den Nationalſpieler elf, hat für ſei⸗ g unterzeichnet. hängte Sperre its am nächſten aros Budapeſt „Hakenkre uzbanner“ Oktober 1936 wonnheim pickel, Flechten und Hautouss chlo verschwinden dor mediiinal fjerba⸗-Zeife 57, 58 pfg., verstörkt 90 Pfg. Zur Nochbehondlung Herba-Creme Offene Stellen f evtl. Anfängerin, zum bald. Cintrik geſucht Stenographie und Maſchinenſchr. erforderlich. Bewerbungen mit Lebenslauf und Zeugnisgbſchr. unter Nr. 3001 VS an d. Verlag dklotvuifun 310 n geſucht. an den Verlag. Taunäe gesucht perfekt in Pumpenbau. Alter nicht über dreißig Jahre. Einkrift ſofort. Angebote unter Nr, 24 264 KS an den Verlag dieſ. Blatt. erbet. UI —— mich'm. ca. an ————— t. Un⸗ ternehmen ſtill od. tätig beteilig. Ein⸗U lage muß ſicherge⸗ ſtellt werden. Zu⸗ ſchriften u. 20 443“ an d. Verlag d. B. gtellengeiuche Irüu, 40 Jh. fucht Büro od. dal. zu reinig. Angeb. u. 20 428“ an den Verl. d. B. Ehrliches fleiſtiges hen ſ00 lleineres Ge⸗ big1 ch t—— e i. 5 03 1. Ver⸗ 149. Aeles Biattes. Augesmüdchen von vormittags 8 bis nachm. 3 Uhr auf 15. Oktover 36 geſucht.(20438“ Sophienſtr. 12, 2. Stock, unts. fibelse r nachmitt. und — d. ganz. Tag geſucht.— Angeb. u. 24 263K an d. Verlaa d. B. Tüchtige küntese, nngere Weinbedieng. eenung, ſugl ſuf. Slel. Offert. u. 20 488“ an den Verlag dſ. Blattes erbeten. —* of. 11(4050K owenes 2 Aen-fliseur niß ns 15 Kennt⸗ niſſe im Damenfach Ih., 320 30 153 verändern. Auichri u * an den Verlag dleſes Bi. Zu vermieten Landteilſtr., 13, IV.: ſehr ſchöne %.zimmer-Wohnung mit Diele, Küche, Speiſekamm., eingericht. Bad, Zentralheizung, per ſof. oder ſpäter zu vermiet. Desgl.: Kl. Merzelſtr. 8, part.: ſehr ſchöne zIimm., Küche Speiſekammer, Badezimmer und Manſarde, per ſofort od. ſpäter zu vermieten.— Näheres: Faugeſchäft Jranz mündel orts 20. Tel. 519 60. Anfrag. von—12 u. Uhr 24269K) Klein. Zimmer und Küche zu vermieten. Mittelſtraße 95. 20 151˙) 2 Jmmer mil lüche und Dad Abſchl., ſch., zonn. Loge, z. 15 Okt. f. monatk, 25% zu 0 er u. Küche an allein⸗ ſteh, berufst. Fran ſofort zu vermiet. Näheres: Lerner. (20 498“) Schöne •Zimmer⸗ Bohnmg für 44% zu ver⸗ mieten.(40488) 4 Krappmühlſtr. 28. J1. W: zimm.7 Achtung Penſtonäre In ruh. Lage, Nh. des Bahnhofs in: neuherger. 2 Zim⸗ mer u Kaßhe, 8 ar⸗ 15 u. Zubeh.(ev. Zim.) ſof. o. zu vermiet. 105 u. 294328S d. Verlag d 3* zimmer und Küche m. eingericht, Bad u. Garagen zum 1. Novbr. zu ver⸗ mieten. Zu erfrag. Lutz, Mainſtr. 32 Lcingeröttepgebiet. 42075) 2 zimmer mik.S. Kliche, Manſd. per 1. Dez. 36 verm. Weberſtr. 7 pt. lis. Anzuf, zw. 2 u. 3 U. nachm. (20 440“% 2 zimmer und Küche, 3 ebh. + 1. Dezbr. fich 4 Mar Miete 4 3 A. Näh.: Binder, Ou 4, 125 Anzuſeb.: 3 17 Uhr. 02* Gut möbliertes immer in Herrn ſofort zu vermieten. Je Schön. ſonn. möbl. Bolkonz. m. Schrb.⸗ tiſch u. Zentralhz., Badben., in ruhig. Lage, N. Waldpari bill. zu. Bren⸗ tanoſtr. 23, 2. Stock (20 45˙) Möbliertes ſepar. zimmer 5 3˙5. (18 406K) ZFreie Lage! Schön mbl. Zimm. Tel., ſep. Eingang an Herrn zu ver⸗ miet. nn U 6, 16, 2 Trepp. (20 079“) + Möbliert. Zimmer ſof. zu—3 K5 mit Penſ.„ 14 1•516355 19 dis. Tennisplatz 1 6, 25 Treppe: ſchön möbl. zimmer mit fließd. Waſſer und Bad ſofort zu vermieten. (4103K) Helmſtadt Gaden/ Nov Zu vermieten 2 Alune evtl. f. Zimmer u. Küche, ſof. zu vm. Adreſſe zu Ac unter Nr. im Verlag 3 051. Schöne große 2- his-Zim- mer⸗ Vohnung mit Bad, Speiſe⸗ kammer u. Garten tralheiz. in Fried⸗ 8 73 15. Dezbr. zu r Fernruf 470 12. (4558K) VM B. 17, ſchäne AIimmer, üche Bad, Speiſek., auf Zu zet Fr. 8244• Itiedrichsring, —+ Fanbees: ſonnige 4% zimmer 1 Treppe, mit Bad u. Balkon, in ruh. Hauſe zum.Nov. 80 vermiet. Anfr.: ernffch, 35 1 7 Iimm. Dohnung „Diele, Bad, Sp.⸗ am., Manid zu 36fverm. Nh. Vock Manſd. m. u. Aint nzſ. 708—4 5, 39 Balzat 20 441%5 bi Zimmer æzU vermieien 4 mbl. Zimm. od. päter zu Gut möbliertes imner ſof. zu verm. Holz⸗ ſtr. 13, 1Tr. rechts 2⁰ 444“ Fein möbliertes, gemüll. zimm. a. Tennisplatz, an brft. Herrn ſofort mit od. oh. Penſ. zu verm. 8 6, 20, . St., Stammer. (20 442) Gulmöblierkes zimmnetr an berufst. Herrn zu vermieten. Qu 3, 5. lks. (20 161²% Am Luiſenring: ſchön. iil gutmbl. Egemüll. Zimm. in gt. Lage u. gut. Hauſe zu vermiet. Telefon vorhanden 7, 26, 2 Trepp. (20 157½) zonn. zimmer per 1. Oktoder 36 Nähe Tennisplatz zu vermieten. 34, 3. Stock.(20107% S m5 bi. zimmer u vermieten. 201625) Möbliert. ſeparat. immet ofort zu vermiet. Häfner, 0 6, 5. (20 101“% Möbl. zimmer m. Küche an allnſt. Perſ..Seckenheim zu vermieten. Angeb. u. 20 427“ an den Verlag dſ. Blattes erbeten. — Aelter. Herr oder Dame findet ſchönes heim in Einfamil.⸗Haus in Vorort. Angeb. unter Nr. 20 429“ an d. Verlag d. B. Schön mö bl. zu vermieten. Qu 1, 12, 4. Styck. links. (20 434½ Möbl. zimmer ſofort zu vermiet. D 2, 1, Hertenſtein (20 493“% ſchönes ſonniges Zimmer i. Zentr. d. Stadt, N. Waſ⸗ ſerturm an brjst. Herrn mit voller Penſion zu verm. Dortſelbſt 1Staub⸗ ſaug. u. ſonſt. bill. abzugeb. Offert. u. 20489“ an d. Verl. Gut möbliertes ſepar. zimmer —415 zu vermiet. 8 Stog, regits.— (20 447˙0 zimmerſan Gulmbl. Zimm. Fart zu„vermiet. K 4, 13, 2 Trepp. (24 273 K) Bahnhofplatz 3, 1 Treppe: ſehr gut möbl. Zimmer m. Schreibt' u. Telef. an ſolid. Dauerm. zu vermieten. Mietgesuche Von berufstätigem Fräulein wird per 1* 1 zimmet und Küche 14 Dampfhetzung ————+◻—. eventl. auch ein leeres immer mit Dailpfhetzung und Vadchelegenhi u mieten geſucht. 905 u. 24 25791 d. Verlaa 5. B 1 zimmer und Küche 3 1819 Ehep. auf o. 1. Nov. 11 2 Angeb. unter Nr. 20 430“ an d. Verina d. B. 1 groß. o. 2 kleine Zimmer mit Küche von ält. Ehepaar geſucht. Innenſtadt bevorzugt. 5153 unter Nr. 20 159“ an den Verlag dſ. Blattes erbeten. 2 helle, ſchöne Jimmer, Küche u. Werkſt., i. Zutr. zu mieten geſucht. Zuſchr. u. 1 aͤn d. Verlag d. B. ſow. Garage, Zen⸗ 1. Okt. zu vermiet. Kr.10 331 Mieigesuche 3⸗4Zimmer⸗Wohnung mit Bad von pktl. Zahler(Reichs⸗ 1. November od. u 483“S an den Angebote unter erlag d. Bl. leere limmer ii vexmieten Groß. leer. Zimm. in gut. Hauſe* Unterſtell. v. Möb ſofort oder ſpäter zu vermieten. Fernruf 505 77. 41b68 Zi verkaufen ERIKA- U. IDEAl. Schfreibmaschinen- auf Fotligehnende Catenzöhlußgen bei W. Lampert, 6, 12 1 Zeion 21222/23.) richein, Hlüvier richt in: u. Blockflöte n. be⸗ währt., ſchnellförd. Meth. Mäß. Honor. Lissi Schlstter, 45 Tel. 265 19. Einz.⸗ u. Gruppenunterr. v. 11 an, Woll⸗ u. See⸗ imnol-Matratzen grasmatr.,—— nerdecken, Stahlröſte Polſtermöbel all. Art zu hill. Tagespr. abzugeb. Aufarb., Ehe⸗ mit 16 Spiral.) ——————— Auſtrogsgemòß 1 couen 1 coueh Rohrgeflecht 1 1 Sessel Rohrgeflecht, mit Velout hezogen, und 3 Schlaraflia-K ssen mit Phantasiebezug und Backensessel n Renalssancestil) Velour bezogen verlaufe ich: mit grünem versieiserer 92•1½5 Sehr gut erhalten. damentad Und Herrenrad 93 W.— K) Spiegel, Höhe 1,10 Lg. 1,55, m. ſchw. eich. Rahmen bill. herrenrad gebr, verk. Stumm 6, 15, Laden.— (20 108“) Nuß baum⸗ Doppel-schlafz. m. Marm. Spiegel⸗ ſchr., Drahtr., ſehr guterh., Umſt. hlb. wanne, Rowenta Kaffee⸗ maſchine ſehr gut erhalt., bill. zu verkanf. Angebote u. Nr. 29 419 V an den Verlag ds. Bl. Klichenſchronk groß, Sofa, Seſſel, 3 Liſch U. Sinhle zu verkgufen.(4105K5) u 7, 15, parterre. Kohlenbadeofen Kupf., gebr. Bade⸗ Becken u. Spiegel, zu verkf. Inſtallat. Kemles, Qu 35 Schühſchrank weiß, mit Linol., billig 5 8 2, 4 Seitb. 20 4 18• We poliert. Kinder b zu verk. Faqchiich. Sto %ιf vurdo bhilligor: nou PoKkO 36 ond od pfonng Und gerade heute trage ich es wiedet. Dabei ĩst dĩe Photographie schon zweĩ Jahre alt. Ja meine Woll· und Seidensachen haben eine große Lebensdauer: ich pflege sie mit Fewa, dem ncutralen Waschbad! Fcwa wãscht absolut ncutral— Farbe und Gewebe nicht im geringsten angegriffen. Man gibt einen Schuſß Essig direkt ins Waschbad— und die Farben bleiben klat und rein. züge, die Fewa, das neutrale Waschbad, bictet. Wollen Sic darauf verzichten?! Das sind Vor⸗ Kendzdarhehen. Ludwig ih 23 zu verkauf. Offert.ſbill. zu vrk. Obere Iu 6, 6, Spezialgeſchäft, 1 beimrff. 25„unt. Nr. 3607 Ves Söne 16 II Ik. Anzi—*—4 A. (5591 V) an d. Verlag d. B.(20 439“) 496.) Weeeerenrer nm weranerExhr Weerir- AmernbhnMrbenakifeutekanr daher werden Pianos in allen r mit Garantie. — Teilzahlung— Herrmann Kaiſerring 24, II. Kaffee⸗ mühle elektr., 110/120V. wenig gebraucht, ünſtig zu verkf. 175 unt. Nr. 29 418 V an den Wegzugsh. b. z. vk. 1 Kochherd, Ab, Sporlwag. Wießner Burgſtr.5 (20 479%) Klein⸗ Aaubſauger preiswert zu ver⸗ kaufen. Enders, Pfalzplatz Nr. 20. (20 491“% Größeres weißes Daſchbecken (k. u..) m. Spieg. ., Zubeh, zu verk. Adreſſe zu erfr. u. 1 wenig gebr. l billig abzugeben. Ludwio Zahn 5 1. 1. (29 076V) Guterh. Schneider⸗ Hühmaſchine Säulen⸗Schnell⸗ vohrmaſchine 50 4, verſcho, gut durchrepar. Haus⸗ nn * an zu vrr. ö05 K 125 en, Lanpſtraße Ree 332. (40 996V) Nah⸗ Malchinen neu 85, 95, 110 4 gebr. 15, 25, 35 +◻ Garäntie u. Teit⸗ zahlung.(3556V) Pfaffennuber. a. Markt⸗ K 1. 14 platz.. Verlag ds. Bl. 20446“ im Verlag. ffff 3 Eimrel-Müödel Aumelumaschine m. Aaliee e Wohnzimmer F 4 23 Buf. eichnf. —00 561 95.— A fii⸗ I. Aigenbeld Siiberehfl 12. 85em lang, 1 75 A 2 gbzugeb. 4 15,Wehnz: St,.— Wert tätte.(46405ʃ Polſterſtuhl ———32 Gebt. damen⸗ ICoreſhe. ffi- Mänlel,-Kleid,I I. Bau- ihſen, Zeie H. Baumann u, 44, u, D. SchuhefI.5 9% 4 0% Gr 7, 88 zu vrk.U 1, 7 Sreitestr. Saieſ 1. im nause Pin Aus gt. Hauſe verk,: 1 vollſt. Bett, Bogzg m. Mar⸗ morpl., 2flm, Gas⸗ herd, elektr. Zampe 2 Herren⸗ Mäntel, mittl. Fg., weißer Skunks, Fuchsform Adreffe zu 38* 05“lunter Ni. im Verlag ds. Bl. 1 franzöſiſches Bilard mit Zubehör, neu hergerichtet, Sers 13 unter an d. Veriad d.* Fühkrüder gebraucht 10.— 4, faſt neu 20 u. 25.4 Pfaftennuder. a. Markt⸗ 51. 14 —* Billiges Speiſe zimmer Büfett, Kred⸗n 5 Auszugt.,—— nur: Müller, U 3 + Möbe 1 lager. Wner piano⸗ ehr gut erhalt., illig abzugeben. Kunſtſtraße. 3, 10. ——— zimmerwagen gut erhalt., vollſt. ausgeſchl., preisw. fir verkf. Stamitz⸗ traße 20,.St. lt. (S575) 1 hebrauchl. U billig abzugeben. LuuwIg Zahn 8 1. 11. (29 077 V) luch Inserate Sud wichtigl Gebrauchtes Schlafzimmer 2 Betten m. Draht⸗ 1.„ Roßh.⸗Matr., achttiſchen, Spie⸗ gelſchrank, Waſch⸗ tiſch mit Marmor, 2 Stühle, ICyhaiſe⸗ longue, 1 gebrcht. Küche, mit zwei Schränken, 1 Tiſch, 2 Stühl., 1Sprech⸗ 1 R „Nachlaß zu vrk. Schubert, U ͥ4, 4. (15 704 V) Ablämk- Hihmasine erſtklaſſ. Ausführg. inf, zurücknahme billig zu verkaufen Steinbach. Schwetzinger Straße Nr. 109. Fahrradhandlung. (15 705 V) Hoffer bel Franz Oleniczak 1 1. 20 Jaufchgetuchs Der nimmt in Zahlung gegen 3 U. Moiorräd? 15 Al unter im—— 55 WBl. Möbel(Rüchen) Kaufgesüche Altgold Goldſchmuck u. Brillanten. Silbergegenſtünde, ſowie Pfandſcheine kauft Karl Leiſter Qu 5, 15 und Vertauf. 11/7493. An⸗ Kb.-Hporlwag. u kaufen geſucht. Angeb. u. 20 426“ an d. Verlag d. B. Gebrauchte Höbel gegen bar zu kauf. Leſuhl. Verſteigerungs⸗ u. Vermittlungsbüro U1.1 m. b. H. GrünesHaus Fernruf 273 37. Kaufe und zahie Höchstpreise für AesZahngold altes Gold altes Platin Nermann ApPEI Juwelier und Gold- schmied- seit 1903 nur P 3, 14 an den pPlanken, gegenlüber Mode- haus Neugebauer F. A. M. 94. Immobiſien J Hans mit mod. Laden, Garagen Magaz.⸗ raum, Wohnungen nächſt Paradeplatz, bei ca. 8000./“ An⸗ zahlg. zu verkauf. Heberſchüg. 1500./ jährlich. b5,1. Ann; Haus Neubau⸗Feuden⸗ heim, zu verkauf., kl. Anz.(15702) Schubert, Immob., U 4, 4. Fernſprech. 230 44. HAichä Neubau bei Feu⸗ denheim, 5 Zimm. Garage, Gart., kl. Anzhl., zu verkauf. Schubert, Immob., U 4, 4. Fernſprech, 230 44. (15 703 V) Hfiie Imus Spont, 2ö bom nur 6000 Kilomtr. zu ver⸗ aufen.(20 494“) Hermann Haas Viernheim, Am Fronberg 5. — Kleinkraftrad Bol/labako.ιι-. annemos Verkohryminoll Vogl, M7.7 Fernsprecher 233 20. ſeit der letzten 7 Monate altes Hegſt⸗ fohlen Oldenburg. Schlag, zu verkaufen. Karl Gieſer, Landwirt, Ofters⸗ heim, Mannheimer Straße Nr. 52. (19 771KSch) min Z U Kure Lula-Köhtei beim Paradeplatz das g10 he Haus tur füblaeag- —— Aellere Irau limmt Arbeil an z. Ausbeſſern in u. auß. d. Adreſſe u. 20 422“ im Verlag ds. Bl. Maler- 0 Hlf meister ſuchl Arbeil. Zuſchr. u. 20 490“ an d. Verlaa d. Culerie Buck Kugusta-Anlage3 Hülage für monatl. 15 4 zu vermieten. Mainſtr. 47 pl. Auto- Verleih Gemãicꝭ — EM..50 an P E fluf: 43931 f Meister TInn Benamimachungen F4 Freitag Schlachthof früh, 7 Uhr, Kuh⸗ fleiſch. Anf. Rr.1 Am Freitag, den 2. Oktober 1936, vormittags 10 Uhr, findet im alten Rathaus, Zimmer Nr. 2, die Verſtei⸗ gerung von 9 Plätzen zur Aufſtenung von Kaſtanienbratöfen ſtatt. Es kom⸗ men die gleichen Plätze wie im vori⸗ gen Jahr zur Verſteigerung. Mannheim, den 29. September 1936 Der Oberbürgermeiſter. Gemäß 8 9 des Geſetzes vom 19. Juli 1918, die allgemeine Fortbil⸗ dungsſchule betr., ſind Knaben drei Jahre und Mädchen zwei Jahre nach ihrer Entlaſſung aus der Volksſchule zum Beſuche der Fortbildungsſchule verpflichtet. Durch ſtatutaxiſche Beſtim⸗ mung kann auch die Fortbildungs⸗ ſchulpflicht der Mädchen auf drei Jahre ausgedehnt werden. Laut Orts⸗ ſtatut vom 19. März 1925 iſt die Fort⸗ bildungsſchulpflicht der Müdchen in Mannheim von Oſtern 1923 ab auf drei Jahre ausgedehnt. Eltern oder deren Stellvertreter, Arbeits⸗ oder Lehrherren ſind verbunden, die in ihrer Obhut ſtehenden, zum Beſuche des Fortbildungsunterrichts verpflich⸗ teten Kinder zur Teilnahme an dem⸗ ſelben anzumelden und ihnen die zum Beſuche desſelben erforderliche Zeit zu Zuwiderhandlungen werden beſtraft. Fortbildungsſchulpflichtige Dienſt⸗ mädchen, Lehrlinge uſw., die von aus⸗ wärts hierherkommen, find ſofort anzumelden, ohne Rückſicht darauf, ob dieſelben ſchon in ein feſtes Dienſt⸗ oder Lehrverhältnis getreten oder nur verſuchs⸗ oder probeweiſe ar 8550 men ſind. Stadtſchulamt. Edin gen Die regelmäßige Einſchätzung der Gebäude zür Feuerverſicherung Die Eigentümer derjenigen Gebüude welche ſeit der vorigen regelmäßigen neu erſtellt oder an denen im Lauſe des Jahres Werts⸗ erhöhungen(durch Verbeſſerung, An⸗ bau, Aufbau, Umbau) oder Wertsver⸗ minderungen(Abbruch. Baufälligkeit) mit einem Koſtenaufwand von min⸗ deſtens 2000 RM. eingetreten ſind, werden aufgefordert, dies längſtens bis zum 15. Oktober d. Is. bei dem Bürgermeiſter anzumelden. Gebäude, die während des Jahres mit augenblicklicher Wirkung ein⸗ geſchätzt worden ſind, kommen hier nicht in Betracht ſofern ſich ihr Wert Einſchätzung nicht in obenbezeichneter Weiſe vermehrt oder vermindert hat. Wer die vorgeſchriebene Anzeige unterläßt, wird nach§ 21 des Geb.⸗ Fe nerwigichringegö mit Geld⸗ ſtrafe bis zu 150 RM. beſtraft. Edingen(Neckar), 29. Sept. 1936. Der Bürgermeiſter: Müller. vom Dienſt i. 3 Dr. W. „ W. Kicherer; erer: Berliner Schriftle precen der Druc und Verlaa: 12.00 Uhr(außer davon: Dr. W. Kicher Loiales: Erwin Me SW 68. Amnann 15 b. Ständiger Berliner Madies Embc,. Sprechſtunden der Verlazsdſrektion: —5 4— und Für den Anzeigentetl Kari Heberlin Zurzeit iſt Preisliſte Nr. 4 Weinbeimer⸗ und Schwetzinger⸗Ausgabe) gürtia. Geſant d⸗ A. Monat Auguſt 1936.„ 47019 Mannheimer Ausgabe. Schwetzinger Ausgabe. Weinheimer Ausgabe Hauptſchriftleiter: Dr. Wilhelm Kattermann Karl M. Hageneier(in Urlaub).— Chef . Wüſt. Verantwortlich für ann; für politiſche Nachrichten: Aür„Miriſchaftspoktlit und Handel: W. Manel: für Kominunales und Bewegung: Friedrich Karl Haas;* Feuilleton und 44 i. f Unpolitiſches: Fritz 8; 15— ſel: 1. ib Julius eß; fämt ich We Graf Reiſchach, Berlin Nachdruck ſämtlicher Driginal⸗ erichte verboten. Dr. Johann v. Leers. erlin⸗Dahlem. Schriftleitung: Täglich 16 bis 17 Ubr eſtung; kauzer Mittwoch Samstaa und Sonntag) Verlagsdirektor: Kurt Schönwitz, Mannheim Hakenkreuzbanner⸗Verlag u. Druckerez 10.30 bis Fernſprech⸗ Schriftteituna: Sammel⸗Nr 354 21. Mhm. 6 für Geſamtauflage(emſchl. Samstag und Sonntaa,. 37 506 „ 6171 3342 Mannhein. — mmeon. „Hakenkrenzbanner“ T. Oktober 1086 — iAnse Ci0 EAn Mastest — Tàglich: Man treibt auf der Leinwand und mit uns: Ahabemad Der Tobis-Rota-Film der großen Komikerbesetzung: Puppenwag. —4 II paul Hörbiger Dubben ur. Anbez. Gegenſtd. Hans Moser W4 gne-I rückgelegt.— Heinz sahner Spielwaren⸗ Max Gũülstorft Huber + Hans Richter Mittelſtr. 37 a. Eig. Pupp. Klin. Trude Marlen Samstag und Sonntag: zweilügige Bodenſee⸗ Fahrt mit der Perle der Bergſtraße. Fahr⸗ preis 15 /. Näh. . heim. Tel. Neu eingerroff.: ar. Auswahl in Elektro- Licht E2 320 Kraft · Radio . 25J(.30 IILEIA Anlagen deräte aller Art s 4, 5 Frie drichsplatz 9 Das Hàaus der guten Kkùche in seinem neuen sensationellen Tobis-Eotẽ- Film 90 Minuten d d b u caARI BRONMMER er vorzüglichen Weine es bestgepflegten lolbeän leibt in Betrieb Aufenthalt! Jugendl. àb 14 Johren zugelsssen! rsgnen:.5⁰◻◻◻ο.3ð= ScHAusUns Unseren probe& geledenen Gösten zur Kenntnis: Das programm beg. erst nach Beendigung Nitgliedern und den zur Generòl- m Freiteg, den 2. Ołktober 19506, Schule Pfirrmann der Feierstunde def NS-Kultufgemeinde 3— Ta 12 eismarchplatz 15— Nöhe Behnhof- Anfängerkurs beginnt am 2. und 3. Oktober. 20 Unr Einzelunterricht jederzeit! Verkehr-Verein Hannheim.V. KAPAEETT. VAEIETF EIBEEKE. 33 25 3 8 3 Heute 16 u. 20.15 Unr: Das neue grohe Programm mit 55 — 5 Adam jnulle. 25 3 det beliebte Hünchner Humorist 35 33 Gerti Pohl renzperodien 55 3³ Dora Wittenberg lowinensturz-Akt 3³3 23 nurt schellenberg schnellzeichne, 33 33 Sigricl Salten vortresskünstlerin 3³ 33 2 Symphonettas neuertiser Hustlel-Akt 85 33 3 Ortfatis Slonzieistunsen der kdullibristi- 33 33 Trickson beutschlends lunsstet Monſipuletot 33 3³ und 2 weitere Nummernt 55 08 3² Orchester Eriksen prolonsiert 3³ 60 G0 Gogessseseeee Geeeeeeesseesesesesseseesssse GGSGGOGGOOOO 3333333383822823838 6666686888Q8865 3. 11. Oktober Rhein-Meckar-Hallen Taglien 20 Unr MANNMEIMER Sylvester Schäffer. der Welt größter Artist Lilni Kruger, die bezaubernde Tänzerin Winelm Kunze, der amlüsante Plauderer p. Schröder-Bratz, der populäre Rundfunksänger bas lustige Weinfest-Ballett Samstag: Eröffnung Sonntag: Manöverball kintritt einschl. Tanz 50 Pfg. platzbestellungen durch; Reis ebüro Plankenhof, P 6, Fernruf 343 21 Der am Nittv/ och dusgefàllene leMa mi Abend mit preisverteilung findet morgen Freitag mit besonderen Uber- röschungen Stätt. Eintritt freil National- Tneater Mannhelm 7. Donnerstag, 1. Oktober 1936: Vorſtellung Nr. 28 NS⸗Kulturgemeinde Mannheim Abt. 221—235, 339—341, 356, 359; Gruppe D Nr.—400; Gruppe E Nr, 601—700. Eine beſchränkte Anzahl Karten iſt an der Theaterkaſſe erhältlich dau Der Tragödie erſter Teil von Joh. Wolfgang v. Goethe Anf. 19 Uhr Ende nach 22.30 Uhr Schumacher, Wein⸗ 2350. pPuAef TukEaren ab neute in beiden Theatern Der preisgekrönte Millionen-Film „Der Kaiser von Kalifornlen“ erhielt auf dem inter- notionèlen Filmv/ettbewerb in Venedig ols bestes Film- den Mussolini-Pęekal Kuis rentter luis Trenker schrieb dos Buch führte die Begle und sdien die Hauptrohe.— Seine portnerin ist diesmols VIKkTontia voN BArTASK0 IORIn PATLAST Seckenh. Strade 2 Breite Strade werk dieses Johres Ein Film von dem Schicłæsl des Deutschen Sutet aus einem gewaltigen Gusse geformt, rollt ein Film ab, der jeden in seinen Bann zieht. Anf.: Wegen des zu erwartenden.——* Andrangs, bitten wir, die Nachmittagsvorstel EK ab 14 Jahren zugelassen .00, 6 10,.20 Uhr.— Sonategs.00 Uht. ungen zu bevorzuoen. Nurt Ab 1. Oktober Göstspiel des Narrœseli- Tꝛio i CI. OU Grna Weyer Or. jur. Günter Warié Verlobte Mannheim 14 Peinkeim a. d. B. 7. Okiober 1936 C— GUMIVERSUI —— Einzelstunden jederzeit. Anmeldungen erb 8ITTE Ofterten-Zĩttern deutlich schreiben! Flotte Herbst- mit und ohne Pelz, in und Winter- und preis:agen · Eleg.Kostilme und Complets in prachtvoller Auswahl C. W. WANNER- Vu Das hekannte Spezlalhaus für vornehme Mäntel und Kostume Mäntel allen Größen Zur vervollitandięuns eines Anföngerkurer bittet 1 A 2˙πe Koch abehn n- 1n. An um sofortige Anmeidung einiger Herren. b 2. und IAMZ AN 2.-Aurse b A 2, 3 Qute Lamade S jederzeit- Sprechzeiten 12 u. 1422 Unr Wonin neute abend! Beachten zie unzere Vergnügungsanzeigen Der überwältigende Großerfolg! VERRATEB Ein neuer Großfilm der Ufs mit Wiliy Birgel-Lida Baarovd Loos- Fernau- v. Meyendorif Böhme- Welzel- Dahlke..a. Spielleitung: Körl Kitter .00.308.30 „Verrüter“ beginnt .45.20.05 Für Jugendliche ub. 14 Jahre zugelassen GlIMEn SMUI Diesen Samstag Sonntag Beęinn abds. 11.00(Ende 12.40) 2 aufergewönhnliche Nachtvorstellungen Ein unerhoͤrt pockender Film, det in allen deutschen Grobstddten berechtigtes Aufsehen ertegt. For jeden ein ũberwöltigendes, memchliches und Künstl. Ereięnis Ein Thema wird in lebenswahrer Art behandelt, das iede Frau jedes Mädchen jeden Mann angeht! Gewvohnte preise àb-, 80 Fix. vorverlauf ununterbrochen Unsere Telefonnummern 20770 und.20774 höben sich geöndeft auf die Lammelnummer 23755/6 Bad. Bezirksbauamt Mannheim Benachrichtigung! Die auf den 2. Oktober 1936 in das Reſtaurant„Rheinluſt“ an⸗ geſagte Milgiederverſammung, mit Vortrag des Pg. Welſch über d. Thema:„Schifferſchulen, mußte aus beſümmten Gründen ubgeſagt werden. Näheres über die nächſte Mit⸗ gliederverſammlung wird noch bekanntgegeben. Mannneimer Schikter- Verein e. U. * durch d hie—*—* Abend⸗A Dioe Die Pari Frage, ob e⸗ Laufe des 2 Kammer ur Beiſpiel für iſt eine L a ſitzung der 9 Als der f Chiappe rückgekehrt nen Abgeor auf der Li Kommuniſte ſchrien Chia ins Gefä nicht wenig Moskau! alle Mühe, dieſe politi dann müßt legung des einer Regie Hintergrun di Die Kamt mentreten k ger als vor ünderte W Finanzausſ Senat an worden wa ſtellung di⸗ ſprache von nach einem ergebnislos Bei Eröf Präſident t die Beſchlü nanzminiſte daß die Re mache, und ſchleunigte und Engla⸗ zung der 2 zung dauer und Kamm Die Kam 2 Uhr, mit vorlage in mer wiede und ſich de tagt. Die Kam der Regier abgelehnt, deſſen Löſr Der frül naldy h. natsſitzung