eite Straße sbrücke M 2, 1 straße) i Nr. 284 86 m r- und traße ragen· en rimann tionshaus hulstrahße 26 zchuhe— 20 gute eutſehe ehuh selt 1872 gute Sehuhe! eifer Tel. 501 23 yr-Fassaden Kkplatten. im Rathaus Nr. 277 25 —— ernr. 440 12 Innenausb. ter-Einricht. ernr. 268 20 L raße 35—37 Nr. 446 62 lrenfabr. -Anstalt alter Nachi. Tel. 511 40 me 1 „ C 8, 7 Nr. 261 65 Kkranz merstr. 73 ner 431 62 e il (I Treppe) Hauptpost Eanner“ Ausgabe 4 er Trägerlohn; ; l. Iſt die Zeitung am Erſcheinen lauch d. höͤh. Gewalt) ve Früh-Ausgabe A n fend Ausgabe 3B erſch. 10 M Keine naft..70 P10 43 1 Po 6 r Verlag u. Schriftleitung: Mannheim, R 3, 14/15. Fernſpr.⸗Sammel⸗Nr. 35421.• wöchtl. 12mal. 9830 11.2202 5. 50 W 5 itungsgebühr) zuzügl. 42 Pf. Beſtellgeld. ind., beſtedt ein Müſpr⸗ auf Entſ bigüng. .50 Pf. f. Beſtell⸗ aus mona— M. U. 30 Pf. Träger⸗ 3 6. Jehtgoanę MANNHEIM Anzeigen: Geſamtauflage: Die W im Textteil 45 1 Schwetzinger und Die 4geſpaltene Mi Ma 47/15. Nummer 532 palt. Millimeterzeile 10 Pf. 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Der politiſche Tag Während ſich geſtern in der franzöſiſchen Kam⸗ mer die Herren Abgeordneten um der nicht ganz ſauberen Weſte eines Miniſters willen gegenſei⸗ tig mit Ohrfeigen traktierten— eine Tatſache, die uns nur zu Gedanken über die Nutzloſigkeit dieſes echt⸗parlamentariſchen Betriebs veranlaſ⸗ ſen könnte— vollzog ſich in der Reichshaupt⸗ ſtadt unter der Anteilnahme aller der Männer, die im politiſchen und kulturellen Leben unſe⸗ res Volkes etwas zu ſagen haben, ein Groß⸗ ereignis beſonderer Art. Die Londoner Philharmonitker, das berühmteſte Orche⸗ ſter der angelſächſiſchen Muſikwelt, gab unter der beſtechenden Stabführung ſeines Gründers und Betreuers, Sir Thomas Beecham, das erſte Konzert ſeiner Deutſchlandreiſe, das uns nicht nur wegen der damit gebotenen muſikali⸗ ſchen Kunſt, ſondern auch wegen ſeiner lobens⸗ werten Tendenz im Dienſte der Völkerverſtän⸗ digung beſonders feſſelt. Der Führer gab der Größe des Ereigniſſes, gab dem Gedanken des in dieſem beſonderen Falle von Botſchafter von Ribbentrop ganz außerordentlich geförder⸗ ten deutſch⸗engliſchen Kulturaustauſches dadurch ſinnfälligen Ausdruck, daß er zu dem Konzert der Londoner Philharmoniker erſchien und Ge⸗ legenheit nahm, Sir Thomas Beecham perſön⸗ lich für all das zu danken, was dieſer große engliſche Dirigent für die Förderung deutſcher Muſik in ſeinem Heimatlande bisher unermüd⸗ lich und ohne Rückſicht auf die ihm dadurch manchmal gewordenen Kritiken ſeiner Lands⸗ leute getan hat. Wir ſchließen uns nicht nur dem ſtarken Beifall an, mit dem die große Mu⸗ ſikgemeinde der Reichshauptſtadt geſtern die Londoner Sinfoniker umfing, ſondern auch dem tiefen Danke, der ihnen für ihre bisherige bahnbrechende Arbeit und für ihr Kommen nach Deutſchland geſpendet wurde. Und wir freuen uns ganz beſonders darüber, daß uns in weni⸗ gen Tagen bei dem angekündigten Gaſtſpiel die⸗ ſes Orcheſters in unſerer Gegend Gelegenheit gegeben ſein wird, ihm gleichfalls unſere herz⸗ lichen Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Sir Thomas Beecham wird dann in zehn Tagen mit dem feſten Bewußtſein in ſein Heimatland zurückkehren, daß Deutſchlands Wunſch, mit England gut Freund zu ſein, nicht etwa politi⸗ ſcher Berechnung entſpringt, ſondern auf einem echten Verſtändigungswillen fußt, der alle Ge⸗ biete des Lebens der Völker erfaßt. * Abgeſehen von dem Deutſchtum im Memel⸗ land ſitzen ſeit jeher etwa 40 000 Deutſche i m ei gentlichen Litauen, davon der größte Te in einem breiten Siedlungsſtreifen an der oſtpreußiſchen Grenze, der kleinere Teil in den litauiſchen Städten Kaunas, Schaulen und Troki. Entſprechend ihrer Volkszahl hätten dieſe Deutſchen das Recht auf 108 Volksſchulen. Dieſe beſaßen ſie ſchon bei Beginn des Welt⸗ krieges unter ruſſiſcher Herrſchaft nicht, hatten damals aber immerhin 37 Schulen. Infolge der litauiſchen Methode, die Litauen⸗Deutſchen durch falſche Paßeintragungen zu Litauern zu ſtempeln, hat man ihnen die Möglich⸗ keit entzogen, ihre Kinder auf die deutſchen Schulenzzuſenden. Auf dieſe Weiſe beſtehen zur Zeit nur noch ſieben deutſche Privatſchulen, und die deutſche Mittelſchule in Schaulen mußte dieſer Tage ſogar wegen des durch Polizeiſchikanen künſtlich herbeigeführten Kindermangels geſchloſſen werden. Es wird Zeit, daß wir uns um dieſe Dinge einmal nach⸗ drücklichſt kümmern. Denn wir haben keinen Grund, ruhig mitanzuſehen, wie unſere Volks⸗ genoſſen von einem kulturell noch ſehr entwick⸗ lungsbedürftigen Kleinvolk verſchluckt werden. Paris, 13. November.(HB⸗Funk.) Gelegentlich der Ausſprache über den Fall Salengro, die die Beſchuldigungen der Rech⸗ ten gegen den franzöſiſchen Innenminiſter zum Gegenſtand hatte— nämlich, daß Innenmini⸗ ſter Salengro während des Krieges fahnen⸗ flüchtig geworden ſei—, kam es am Frei⸗ tag in der franzöſiſchen Kammer zu einer Saalſchlacht, wie man ſie in den Annalen des franzöſiſchen Parlamentarismus vorher wohl noch nie beobachtet haben dürfte. Der rechtsſtehende Abgeordnete Becquart führte unter fortwährenden Unterbrechungen und Zwiſchenrufen von rechts und links in ſei⸗ ner„Anklagerede“ aus, daß die bisherigen Ausſprachen und auch der Beſchluß des ſog. Ehrengerichts, dem General Gamelin vorſtand, keine Aufklärung des Falles gebracht hätten. Er habe ſich mit allen Augenzeugen der damaligen Ereigniſſe in Verbindung geſetzt. Alle Antworten, die er erhalten konnte, liefen entweder darauf hinaus, daß Salengro fahnen⸗ flüchtig geworden ſei oder aber, daß die Aus⸗ kunftgeber ſich nicht genau des Falles erinner⸗ ten. Niemand aber habe die Unſchuld Salengros beteuert. Wenn aber Sa⸗ lengro unſchuldig ſei, müſſe er von jedem Ver⸗ dacht reingewaſchen werden. Wenn man ihn zu Unrecht beſchuldigt habe, müßten die Verleum⸗ der beſtraft werden. Falls aber irgendein Ver⸗ dacht gegen ihn beſtehe, ſo liege es im Intereſſe der nationalen Würde, volle Klarheit zu ſchaffen. Der franzöſiſche Kriegsminiſter habe ſich geweigert, die notwendige Aufklärung zu geben. Die Zeugenausſagen, die vorlägen, gingen ausſchließlich darauf hinaus, daß Sa⸗ lengro ſchon vor dem Krieg auf der Liſte der verdächtigen Antimilitariſten und Revolutio⸗ näre geſtanden habe. am 17. Oktober 1917 habe Salengro im Laufe des Nachmittags— und zwar an einem vollkommen ruhigen Tage — die franzöſiſchen Stellungen ver⸗ laſſen und ſei ſeither ſpurlos ver⸗ ſchwunden geweſen. Er habe behauptet, den Leichnam eines am vorhergehenden Tage ge⸗ fallenen Kameraden ſuchen zu wollen. Die Frage ſei aber, warum er dann in einem Brief an ſeine Kriegspaten erklärt habe, er ſei wüh⸗ rend einer Schlacht gefangengenommen worden. zalengro ſtand vor dem ſriegsgericht Sofort nach der Gefangennahme Salengros habe eine heftige Be⸗ ſchießung der franzöſiſchen Stel⸗ lungen eingeſetzt. Der Redner erklürte, daß er ſich weigere, anzunehmen, daß der Innen⸗ miniſter den Verrat ſo weit getrieben habe, ſeine eigenen Kameraden niedermetzeln zu laſ⸗ ſen. Ein Zeuge habe ausgeſagt, daß er, der Zeuge, häufig Verwundete und Tote zwiſchen den feindlichen Stellungen geſucht habe, nie⸗ mals aber unter den Bedingungen wie Innen⸗ miniſter Salengro. Die Haltung Salengros ſei alſo entweder die eines Helden oder eines De⸗ ſerteurs. Seine Vorgeſetzten hätten ihn aber nie für eine Auszeichnung vorgeſchlagen, ſon⸗ dern ihn im Gegenteil vor das Kriegsge⸗ richt geführt. Salengro habe die Möglich⸗ keit gehabt, ſeine Ankläger wegen Verleumdung zu verfolgen. Er habe davon keinen Gebrauch gemacht. peinlich für Frankreich Die Ausführungen des Interpellanten wur⸗ den ſtändig von Zwiſchenrufen der Linken un⸗ terbrochen, ſo daß der Kammerpräſident ſich ver⸗ anlaßt ſah, darauf aufmerkſam zu machen, daß die Ausſprache für das Anſehen Frankreichs nicht gerade ſehr glücklich ſei und daß man ſie deshalb möglichſt raſch zu Ende führen möge. Zum Schluß gab der Interpellant ſeiner Ver⸗ wunderung darüber Ausdruck, daß von fünf Richtern ſich zwei für die Schuld Salengros ausgeſprochen hätten. Dies ſei ein dunkler Punkt, der unbedingt aufgeklärt werden müßte. Nachdem Becquart ſeine Ausführungen beendet hatte, betrat Miniſterpräſident Leon Blum die Rednertribüne, um ſei⸗ nen Innenminiſter zu verteidigen. Auf der Rechten ſetzte ſofort ein in dieſen Aus⸗ maßen ſelten beobachteter Tumult ein. Zwei Kommuniſten ſprangen daraufhin über ihre Bank hinüber zu der Rechten, und in wenigen Sekunden kam es zu einer beiſpielloſen Saalſchlacht. Es hagelte von allen Seiten Ohrfeigen. Anter unbeſchreiblichem Lärm verſuchte Kammer⸗ präſident Herriot die beiden kämpfen⸗ den Parteien auseinanderzubringen. Céon Blum verteidigt ſeinen Miniſter Leon Blum auf der Rednertribüne brauchte mehrere Minuten, um ſich über⸗ haupt der Lage bewußt zu werden. Er verließſchließlichdie Tribüne, als er von Herriot dazu aufgefordert wurde. Die Saaldiener räumten jetzt die Tribüne, und auch die Preſſevertreter ſahen ſich gezwungen, ihre Plätze zu ver⸗ laſſen. Erſt nach längeren Bemühungen gelang es den Saaldienern, die Ruhe eini⸗ germaßen wieder herzuſtellen. Herriot hatte inzwiſchen die Sitzungaufgehoben. Bei Wiederaufnahme der Sitzung nach einer halben Stunde richtete Kammerpräſident Her⸗ riot beruhigende Worte an die Abgeordneten. Unter vollkommener Ruhe des Hauſes betrat dann wieder Miniſterpräſident Leon Blum die Rednertribüne, um ſeine angekündigte Vertei⸗ digungsrede für den Innenminiſter zu halten. Er verlas zunächſt einige Tagesberichte der Kompanie⸗ und Bataillonsführer, bei denen Sa⸗ lengro als Radfahrer Dienſt getan hat, und erklärte dann, daß Salengro' nur ein einziges Mal vor ein Kriegsgericht geſtellt und mit drei gegen zwei Stimmen freigeſprochen worden ſei. Wenn einige Blätter das Gegenteil behaupteten, ſo geſchehe das lediglich, um innere fortsetzung cuf Seite 2 Doppelbeſuch in Ankara Der ſüdſlawiſche Miniſterſtpräſident Stoja⸗ dinovic iſt ſoeben von einem achttätigen Be⸗ ſuch in der Türtei nach Hauſe zurückgetehrt. Ebenſo hat„Genoſſe“ Herdeimann, der ſow⸗ jetruſſiſche Obertommandeur der Luftſtreitträfte mit ſeiner beſonders zahlreichen Begleitung in dieſen Tagen die türkiſche Hauptſtadt wieder ver⸗ laſſen. Dieſe beiden hohen Gäſte ſollten ein⸗ mal— das war der Wunſch Kemal Atatürks— die neue Türtei an ihrem höchſten Feſttage, am Tage der Feier der Republikgründung,'eyen und Augenzeugen dieſer machtvollen Kundge⸗ bung für den Schöpfer der neuen Türkei ſein. So begreiflich dieſer türkiſche'unſch war, ſo überraſchte es doch zunächſt, daß gerade dieſe beiden Männer eingeladen wurden, zwiſchen denen heute ganz beſonders tieſe Gegen ätze beſtehen und die»ſich nicht das geringſte zu ſagen haben, ja, deren gleichzeitige Anweſenbeit leicht zu Peinlichkeiten, wenn nicht gar zu Kon⸗ flikten hätte führen können. Wenn man aber verſchiedene Einzelheiten dieſer beiden Beſuche in Ankara genauer und kritiſcher betrachtet, ſo kommt man raſch zu der Uebe zeugung, daß bier die Türkei mit einem diplomatiſchen Ge⸗ ſchick das die alte osmaniſche Schule verrät, ganz beſtimmte politiſche Ziele ver⸗ folgte, und daß daher dieſer Doppelbeſuch in Ankara als ein wichtiges Moment in der Ent⸗ wicklung der zwiſchenſtaatlichen Beziehungen im Nahen Oſten anzuſehen iſt. In der Tat war ſchon die Aufnahme, die die beiden. Beſuche in der türkiichen Oeffentlich⸗ keit fanden, gänzlich voneinander verſchieden. Nicht daß der eine Beſucher irgendwie vernach⸗ läſſigt worden wäre! Einem ſolchen Vorwurf ſetzt ſich ein orientaliſcher Gaſtgeber keineswegs aus! Nein, beide Beſuche wurden hochgeehrt. Aber eben in verſchiedener Weiſe. So bekam Genoſſe Heidemann— übrigens ein„Lette“ aus Riga— mit ſeinem Genoſſen Schmidt und ſeiner weiblichen Fliegerbegleitung erſt am Hafen, dann in Haidar Paſcha und auch in Antara ſowohl bei der Ankunft als auch bei der Abfahrt ſtets-eine Ehrenkompanie und eine Muſikkapelle aufgebaut, die die türki⸗ ſche Nationalhymne ſpielte. So hatten die türti⸗ ſchen Zeitungen etwas über dieſen Beſuch zu berichten. Bei der Ankunft des ſüdſlawiſchen Miniſter⸗ präſidenten Stojadinovic gab es zwar keine Ehrenkompanie, dafür aber in der geſamten rür⸗ kiſchen Preſſe ſo überſchwengliche und begei⸗ ſterte Begrüßungsartikel, daß dieſe Form der Begrüßung in jedem Türten das Gefühl wach⸗ rufen mußte: hier kommt ein für uns beſonderes wichtiger Gaſt und Freund. Und ſo ging es überall. Am Gründungsfeſt der Republit in Ankara bei dem großen Ball apoſtrophierte der Gazi die ſüdſlawiſchen Preſſe⸗ vertreter in ganz beſonders freundlicher Weiie, wie auch Miniſterpräſident Stoſadinovie ganz im Mitelpunkt dieſes Geiellſchaftsabends ſtand. „Genoſſe“ Heidemann konnte ſich dabei ſelbſt davon überzeugen, wie überaus hoch im Kurſe die ſüdflawiſche-eund⸗ lchaft in der Türkei ſteht, die Freund⸗ ſchaft alſo gerade mit dem Staate, der heute als einziger in Europa Sowjetruß⸗ land die offizielle Anertennung noch immer ver⸗ weigert. Am ſtärkſten aber dürfte die ruſſiſchen Flieger die große Militärparade beeindruckt haben. Man konnte Dutzende von ſchneidigen Jagoſtaffeln ſehen. Maſſen⸗Fallſchirmabſprünan no äynliche eindrucksvolle Paraden, die zeigten daß die Türkei von heute ern ſtarferpoltti⸗ ſcher Fakror iſt. der, geſtützt auf ein gutel und ſtartes Heer, in Zukunft weit mehr als bis⸗ Mannhein „Hakenkreuzbanner⸗ 14. November 1936 der ſeiner nationalen Eigengeſetzlichkeit zu fol⸗ gen in der Lage iſt. Hier ſcheint in der Tat die tiefere Bedeu⸗ tueig des politiſchen Doppelbeſuches in Ankara zu liegen. Dieſer Beſuch und die ganze Art ſei⸗ ner Durchführung zeigte den ſowjetruſſiſchen Vertretern deutlich, daß die Türkei heute in einer weſentlich anderen Lage iſt als vor elf Jahren, als ſie ihren Vertrag mit Mostau ſchloß. Heute gibt es einen Balkanbund und darüber hinaus ein türkiſch⸗ſüdflawiſches Mili⸗ tärbündnis. Heute iſt Titulescu, der ſowjet⸗ freundliche Exponent im Balkanbund, nicht mehr im Amt. Heute hat die Türkei ein auf der Gleichheit der Intereſſen beruhendes freund⸗ liches Verhältnis zu England. Und darüber hinaus iſt heute ſchon die neue Türkei zum praeceptor asiae minoris geworden, zur führenden »Macht im Nahen Orient. An den Meerengen ziſt ſie wieder unumſtrittener Herr und Gebieter, »ſo wie in der Zeit des Osmaniſchen Kailier⸗ reiches, als gerade um der Meerengen willen das imperialiſtiſche Rußland ſeinen Gegenſatz zur Türkei als geradezu naturgegeben anſah. So hat ſich die internationale Lage der Tür⸗ kei ſeit dem Abſchluß des Vertrages mit Ruß⸗ land grundlegend geändert. Kein Wunder, daß man nun ruſſiſcherſeits ein wenig beſorgt iſt und daß man in Mos⸗ kau die Entſendung des Genoſſen Heidemann zum Republikfeſt nach Ankara eifrig betrieb— um auch dabei zu ſein. So geſehen, erweiſt ſich alſo in der Tat der Doppelbeſuch in Ankara als ein recht pitanres politiſches Ereignis, das die zwiſchenſtaatlichen Verhältniſſe im Nahen Oſten ſchlaglichtartig be⸗ leuchtet. Schließlich darf auch eines nicht über⸗ ſehen werden: zwar iſt die Türkei bisher genau ſo wie Rußland ein eifriger Verfechter des Ge⸗ dankens der kollektiven Sicherheit geweſen. Und auch heute noch vertritt die türkiſche Preſſe mit großer Leidenſchaftlichkeit dieſe Theſe, die ja die Grundlage auch des Balkanbundes iſt, den bekanntlich der türkiſche Außenminiſter Rüſchdi Aras mit aus der Taufe gehoben hat. Nachdem aber der Gedanke der kollektiven Sicherheit durch die Entwicklung in Europa ſelbſt nachgerade ad absurdum geführt worden iſt, wird man auch in der Türtei eines Tages mit nüchternem und realpolitiſchen Sinn feſt⸗ ſtellen: die kollektive Politit hat nicht zum Ziele geführt, alſo verſuchen wir es mit bila⸗ teralen Abkommen!l! Letzten Endes iſt das über den Baltanbund weit hinausgehende, auch militäriſche Punkte enthaltende Sonder⸗ abkommen zwiſchen Südſlawien und der Türtei der erſte Schritt auf einem ſolchen neuen Wege. Und wenn jetzt gerade dieſer„bilaterale“ Ver⸗ tragspartner der Türkei beſonders gefeiert wurde, ſo wird man auch aus dieſem Umſtand am beſten erſehen können, in welcher Richtung ſich die Dinge naturnotwendig entwickeln. Ciano nun auch in Budapeſt Budapeſt, 13. November. Der italieniſche Außenminiſter Graf Ciano iſt, von Wien kommend, am Freitag um 13 Uhr auf dem Budapeſter Oſtbahnhof zum Be⸗ ſuch der befreundeten ungariſchen Regierung eingetroffen. Die ungariſche Hauptſtadt hat ſich zum Empfang in beſonders feſtlicher Weiſe vor⸗ bereitet. Sämtliche öffentlichen Gebäude und auch zahlreiche Privathäuſer haben Flaggen⸗ ſchmuck angelegt. In der Umgebung des Oſt⸗ bahnhofs und in den umliegenden Straßen be⸗ grüßte den Gaſt eine nach Zehntauſenden züh⸗ lende Menſchenmenge. Alte Hausmuſik vom Freiburger Kammerteio Blum verteidigt ſeinen Miniſter Zwietracht zu ſäen oder aber, um für ihr Blatt Propaganda zu machen. Man habe der Regierung geantwortet, ſie möge die Verleumder verfolgen. Die Männer, die im öffentlichen Leben ſtünden, ſeien jedoch gegen derartige Lügen wehrlos. Er müſſe leider erklären, daß ein Schwurgericht, wenn es einen Prozeß gegen ſolche Verleumder zu führen hätte, vielleicht angeſichts der Parteilichkeit der Ge⸗ ſchworenen das Urteil vergewaltigen würde; im anderen Falle würde die öffentliche Meinung einen Freiſpruch wiederum als Parteilichkeit ab⸗ lehnen. Miniſterpräſident Leon Blum erinnerte dann abſchließend daran, daß die Kammer keinen Freiſpruch zu fällen habe, denn dies ſei bereits vom Kriegsgericht geſchehen, ſondern daß ſie die Aufgabe habe, einen gemeinen Feldzug zu brandmarken. Der Anſturm der Rechten Der rechtsſtehende Abgeordnete Vallat, ein Schwerkriegsverletzter, forderte dann den Innenminiſter auf, ſich mit dem Schiedsſpruch eines Eh'rengerichts einverſtanden zu er⸗ klären und dieſes Ehrengericht aus den Reihen ſeiner politiſchen Gegner zu wählen. Ein anderer Abgeordneter der Rechten gab ſeiner Verwunderung darüber Ausdruck, daß Fortsetzung von Seite 1 ſich Salengro nicht ſelbſt von der Tri⸗ büne der Kammer herab verteidigt habe. Er habe vergeblich auf jenen Schrei der Entrü⸗ ſtung gewartet, den jeder Schuldloſe abgegeben haben würde. Dieſe Aufforderung veranlaßte Innenmini⸗ ſter Salengro zu einigen kurzen Bemerkungen, in denen er lediglich erklärte, daß er als Sol⸗ dat ebenſo ſeine Pflicht getan habe wie jeder andere. Eine dünne Entſchließung Der Kammerpräſident gab dann die zum Fall Salengro eingegangenen Entſchließungen be⸗ kannt. Die Kammer nahm ſchließlich eine Entſchließung an, in der zum Ausdruck kommt, daß ſie den Feldzug gegen Salengro verurteilt, der Regierung'as Ver⸗ trauen dafür ausſpricht und ſie auffor⸗ dert, ein Preſſegeſetz zu erlaſſen, das in Zu⸗ kunft Verleumdungen unmöglich machen ſoll. In ſpäter Abendſtunde hat ſich die fran⸗ zöſiſche Kammer auf den 24. November ver⸗ tagt. Die Beratung der Steuerreform iſt wegen der feindſeligen Haltung nicht nur der Oppo⸗ ſition, ſondern auch eines Teiles der Radikal⸗ ſozialiſten zunächſt zurückgeſtellt worden. Franco ändert die Taktik Er verbhreitert und verstärkt seine Fronlen vor Madrid Paris, 13. November. Nach einwöchigem Kampf um die eigentliche Stadt Madrid und eine Woche ſeit der Flucht der roten„Regierung“ aus der ſpaniſchen Hauptſtadt ſcheint der Charakter des Kampſfes um Madrid ſich zu ändern und auf eine grö⸗ ßere Frontbreite überzugreifen. Während heute keine nennenswerte Meldun⸗ gen über Einzelheiten in den Operationen bei den Kämpfen um Madrid vorliegen, veröffent⸗ licht der„Paris Soir“ eine Meldung ſeines Sonderberichierſtatters aus dem 15 Kilometer ſüdweſtlich von Madrid liegenden Ort Al⸗ corcon, wonach General, Franco nunmehr alle Vorkehrungen für eine regelrechte Belager ung der Hauptſtadt treffe, nachdem der überraſchende Angriff der letzten Tage zum Stillſtand gekommen ſei. Dieſe Aenderung der Taktik mache eine Siche⸗ rung der Flanken und der rückwärtigen Verbindungen nötig. Die Angriffsfront müſſe verbeſſert werden, beiſpielsweiſe durch die Einnahme des etwa 50 Kilometer nordweſtlich von Madrid liegenden Escorial und der Sierra de Guadarrama im Nordweſten von Madrid. Daher ſei vor Madrid mit einer Ver⸗ zögerung der Operationen zu rechnen, wäh⸗ rend es an den anderen Fronten lebhafter werden könne. Trotzdem ſei es nicht ausge⸗ ſchloſſen, daß Madrid in Kürze beſetzt werde, falls der unerwartet heftige Wider⸗ ſtand der roten Milizen, auf den die natio⸗ zu der Veranſtaltung der NS⸗Kulturgemeinde Mannheim am 17. November Das 15. bis 17. Jahrhundert war die Blüte⸗ zeit der Hausmuſik, der in keinem Lande die leiche verſtändnisvolle Pflege wurde wie in Heutfchland. Der immer ſtärker in den Vor⸗ dergrund rückende Konzertbetrieb der folgenden Jahrhunderte ließ ſie immer mehr in den Hintergrund treten. Er war einſeitig auf den rein aufnehmenden Hörer eingeſtellt und er⸗ bondEf ſich deshalb in virtuoſen, überraſchen⸗ den Effekten. Virtuoſität bedeutet keines⸗ wegs nur einen beſonders hohen Stand tech⸗ niſcher Fertigkeit. Die alte Hausmuſik ſetzt oft mechaniſche Fertigkeiten voraus, die auch unſeren größten Virtuoſen nicht leicht fallen. Sie bedeutet vielmehr die einſeitige Ausrich⸗ tung auf die Publikumswirkung. Hausmuſik aber kann getroſt darauf verzichten. Sie iſt vor allem auch der Weg zum feinen intimen muſi⸗ kaliſchen Humor. Das Freiburger Kammertrio iſt be⸗ kannt wegen ſeiner ſtilvollen Wiedergabe der alten Hausmuſik. Man iſt geneigt, anzuneh⸗ men, daß der Inſtrumentenbau mit der eſam⸗ ten Entwicklung der Neuzeit Schritt ehalten hat. Das iſt aber nur bedingt richtig. eſonders läßt ſich eine große Verarmung der ormen der Inſtrumente feſtſtellen. Die Gam⸗ en, die Fidel mit dem lautenähnlichen Kör⸗ per, die Violen, die viel kleinere Tanzmeiſter⸗ eige von den Streichinſtrumenten, das Cem⸗ balo und die verſchiedenartigen Blockflöten— um aus der großen Zahl alter Inſtrumente nur die zu nennen, die das Freiburger Kammertrio zum Erklingen bringen wird— gaben eine un⸗ endliche Vielfalt von Ausdrucksmöglichkeiten. Vor allem in der älteren 4— ſpielt auch der Geſang von dem ſie kommt, eine überaus wichtige Rolle. Grundlage des häuslichen Muſizierens aber war das Volkslie d. Schon im 15. Jahr⸗ hundert nahmen ſich die in Italien ausgebil⸗ deten Meiſter dieſes wichtigen Quells koſtbaren Muſiziergutes an. Heinrich Jſaac(etwa 1450 bis 1517) ſchuf zu jener Zeit das heute noch unübertroffene herrliche Scheidelied„Inns⸗ bruck, ich muß dich laſſen“, auch das„Loch⸗ heimer Liederbuch“ mit ſeinen wunder⸗ vollen Melodien entſtand damals(1454). Vom Tanz her aber kam die reine Inſtrumental⸗ muſik ins Haus. Anfangs ſang man bekannt⸗ lich zum Tanze, die erſten Tänze für In⸗ fuchpeit Das haben noch die liedhafte Ein⸗ achheit. Das Freiburger Kammertrio wird ſolche Tänze von E. N. Amorbach, Hans New⸗ ſidler und vor allem von Melchio Franck (1580—1639), der eine Fülle von deutſchen Tänzen durch ſeine Bearbeitungen für uns er⸗ halten hat, ſpielen. Die Blockflöte kommt ſo⸗ liſtiſch in einer Sonate in g⸗moll von G. F. ändel, die vom Cembalo begleitet wird, zu ehör. Georg Philipp Telemann, der länzende Virtuoſe der Bachzeit, der von den eitgenoſſen wegen der Gefä igieit und Leich⸗ tigkeit ſeiner Werke weit über Bach geſtellt wurde, iſt mit einem ſeiner humorvollſten Werke für das Haus vertreten. Aber auch Bach ſelbſt, der uns heute als das Vorbild Ernſtes in der Muſik erſcheint, wird mit den „Erbaulichen Gedanken eines Tabakrauchers“ ze gen, daß er ſehr viel Sinn für Humor hatte. Der Abend des Freiburger Kammertrios ſoll kein Konzert im üblichen Sinne ſein. Es iſt ein echter Muſizierabend, der reichſte Anre⸗ Ritevr für das eigene Muſizieren geben kann. it vollem Recht ſteht er an der Spitze der Veranſtaltungen der„Woche der deutſchen Hausmuſik“. „Freunde des Puppenſpiels“ in München. In München, der Stadt, die wie keine andere die Ueberlieferung des künſtleri⸗ ſchen Marionettentheaters gepflegt hat und auch nalen Truppen geſtoßen ſeien, in den nächſten Tagen zuſammenbreche. Aus Talavera melden die franzöſiſchen Blätter, am Freitagvormittag ſeien die Ope⸗ rationen gegen die Hauptſtadt durch unun⸗ terbrochene Regenfälle behindert wor⸗ worden, die insbeſondere jede Tätigkeit der Flieger unmöglich gemacht hätten. In den nationalen Kreiſen herrſcht nach wie vor eine äußerſt zuverſichtliche Stimmung, da die am Donnerstag unternommenen Teil⸗ operationen im Weſten von Madrid zu einem vollen Erfolg geführt hätten. Aus Madrid melden die Blätter, in einer amtlichen Mitteilung des Verteidigungs⸗Aus⸗ ſchuſſes werde der am Donnerstag erfolgte Abſturz zweier Flugzeuge der Ro⸗ ten im Guadarrama⸗Gebirge zugegeben. Cufthampf über madeid Acht ſowjetruſſiſche Flugzeuge abgeſchoſſen Salamanka, 13. November.(HB⸗Funk.) Am Freitagnachmittag kam es im Luftraum über der Front von Madrid zu einem heftigen Gefecht zwiſchen nationalen und roten Luft⸗ ſtreitkräften. Nach erbittertem Kampf gelang es den nationalen Fliegern, ein ſowjetruſſiſches Schwerbombenflugzeug und ſieben Jagdflug⸗ zeuge ſowjetruſſiſcher Herkunft abzuſchießen. Die nationalen Luftſtreitkräfte haben, ohne Verluſte heute noch ihr eigenes Marionettentheater be⸗ ſitzt, einen hübſchen tempelartigen Bau in den Parkanlagen der Blumenſtraße, hat ſich ein Verein der„Freunde des Künſtleriſchen Pup⸗ penſpiels e..“ gebildet. Der Schauſpieldiret⸗ tor des bayeriſchen Staatstheaters, Friedrich Forſter⸗Burggraf, und der Direttor des Städti⸗ ſchen Kulturamts, Ratsherr Reinhardt, haben ſich der Neugründung angenommen und ſich o⸗ eben in einer ausgezeichnet beſuchten Werbe⸗ verſammlung im alten Rathaus kräftig für den Verein und ſeine Pläne, Förderung und Er⸗ haltung des Puppenſpiels, eingeſetzt. Weiterhin wurden auf Vorſchlag des Oberbürgermeiſters Fiehler zum Ausbau des Theaters in der Blu⸗ menſtraße 22 200 Reichsmart bereitgeſtellt. Und endlich wurde dem Theater von der Stadt für die Neuinſzenierung des Stückes„Robinſon ſoll nicht ſterben“ von Friedrich Forſter⸗ Burg⸗ graf ein Zuſchuß von 1800 Reichsmark und als Sondekbeitrag für den Verein 1000 Reichs⸗ mark bewilligt. Jahresbericht der Muſikhochſchule Der dritte Jahresbericht der Städt. Hochſchule für Muſik und Theater gibt Auskunft über das abgelaufene dritte Studienjahr der Anſtalt. Auf allen Gebieten iſt erheblicher Anſtieg feſtzu⸗ ſtellen. Die Schülerzahl iſt gegenüber dem vor⸗ hergegangenen Schuljahr von 390 auf 477 ge⸗ ſtiegen. Als Beweis für die Leiſtun sfähigkeit des Inſtitutes mag die Tatſache, daß vierzehn Abſolventen ein Engagement erhielten, ge⸗ nannt ſein. Vier weitere Schüler der Anſtalt beſtanden die Muſiklehrerprüfung. Erfreulich iſt auch, daß es gelungen iſt, einen feſten Stamm von Zuhörern für die Veranſtaltungen der Hochſchule zu gewinnen. 4003 Beſucher wurden dabei ber hu 3 Der Lehrkörper hat im Laufe des Jahres manche Umbeſetzung erfahren. Neu angeglie⸗ dert wurde eine bereits Zueheiher Klaſſe für Volksmuſik. Für zehn ausſcheidende Lehrer wurden zwölf neue berufen. Das ſtändige An⸗ wachſen der Schülerzahl und der Unterrichts⸗ ſtunden rückt die Raumfrage als beſonders zu erleiden, ihre Ausgangsbaſis wieder erreicht. Auf die Einwohnerſchaft der ſpaniſchen Hauptſtadt und die rote Miliz, die Zeugen die⸗ ſes aufregenden Luftkampfes waren, hat der überwältigende Sieg der nationalen Flieger nachhaltigen Eindruck gemacht. Rote Brüder unter ſich Caballero flieht weiter— nach Barcelona Salamanka, 13. November.(HB⸗Funk) Zwiſchen den Marxiſten und Anarchiſten ſoll es, wie der Sender von Burgos meldet er⸗ neut in Madrid zu ſchweren Unſtin⸗ migkeiten gekommen ſein. Die Anar⸗ chiſten zweifeln an dem ernſten Widerſtands⸗ willen der Marxiſten, die ſie bereits als„Hand⸗ langer der Reaktion“ bezeichnen. Weiter berichtet der Sender von Burgos, daß die letzten Rundfunkanſprachen Largo Cabal⸗ leros unter der roten Miliz von Madrid ſehr ſchlechten Eindruck gemacht hätten. Er werde als feiger Flüchtling betrachtet, dem man die Berechtigung abſpreche, die rote Mi⸗ liz in ihr ſicheres Verderben zu hetzen. Die Geg⸗ nerſchaft gegen Caballero hat angeblich bereits derartige Formen angenommen, daß dieſer aus Angſt vor Attentaten Valeneia verlaſſen und ſich nach Barcelona begeben haben ſoll. Bela fihun ſlatt Dimitroff? Eine ſenſationelle Meldung Prager Blütter Prag, 13. November. Prager Blätter melden aus Moslau, daß die Stellung Dimitroffs, die ſchon in der letzten Zeit als erſchüttert galt, unhaltbar geworden ſei. Als möglicher Nachfolger an der Spitze der Komintern wird der berüchtigte Jude und Maſſenmörder Bela Khun genannt. Bela Khun ſoll ſich zur Zeit noch in Spanien aufhalten, wo ſeine Spuren inzwiſchen deutlich genug erkennbar geworden ſein dürften. ljohe Strafen für den Faogenfrevel der Polen in Danzig Danzig, 13. November. Der Zwiſchenfall in der Danziger Sporthalle in der Nacht zum 11. November anläßlich der Feier des polniſchen Nationalfeiertages, wo vier Perſonen, wie berichtet, die Symbole und Ho⸗ heitszeichen des Deutſchen Reiches und der na⸗ tionalſozialiſtiſchen Bewegung zerriſſen und be⸗ ſchmutzt hatten, hat bereits am Freitag ſeine Sühne gefunden. Der Schnellrichter verurteilte wegen Sachbeſchädigung in Tateinheit mit Ver⸗ gehens aus 5§ 130 Abſatz 2 den Angeklagten Heimowſki zu einer Gefängnisſtrafe von ſechs Monaten, den Angeklagten Kurowſki zu einer Gefängnisſtrafe von neun Monaten. Von den Angeklagten, die ſich beide zur pol⸗ niſchen Minderheit bekennen, war Heimowfki geſtändig, während Kurowſki ſeine Tat beſtritt, aber in der Beweisaufnahme überführt werden konnte. Der dritte Täter wurde außer Ver⸗ folgung geſetzt, da die Beweismittel nicht aus⸗ reichten, während der vierte Beteiligte noch nicht ermittelt werden konnte. Der Vorſitzende führte in der Urteilsbegrün⸗ dung u. a. aus, daß die Tat der Angeklagten auf die wochenlange Hetze polniſcher Zeitungen zurückzuführen ſei. Die Angeklagten ſeien Opfer dieſer Verhetzung geworden. dringend in den Vordergrund. Schon jetzt be⸗ ſtehen dauernd Schwierigkeiten, und wenn die Zahl der Schüler weiter anwächſt wie bisher, wird das Haus bald nicht mehr ausreichen. Insgeſamt 24 Veranſtaltungen wurden im Rahmen des Jahresprogrammes abgehalten, ſechs davon waren Vortragsabende der Lehrer. Auch das Konſervatorium beteiligte ſich mit drei Uebungsabenden. Als höchſt erfreulich darf man hervorheben, daß die lebenden Komponiſten in dieſen Veranſtaltungen anz beſonders gepflegt wurden. Namen wie raener, Auguſt Reuß, Richard Strauß, Ro⸗ derich von Mojſiſovics, Philipp Jarnach, Hugo ermann, Joſeph Haas, Hermann Reuther, ulius Weismann, Hans Pfitzner und Wil⸗ helm Peterſen zeugen fes die intenſive und vielſeitige Auseinanderſetzung mit den muſi⸗ kaliſchen Problemen unſerer Zeit. Intereſſanter Altertumsfund. Während der dreimonatigen Ferienzeit der Univerſität im Sommer ſind auch die vorge⸗ ſchichtlichen Unterſuchungen immer voll im Gang und haben auch diesmal wertvolle Ge⸗ enſtände der Vorzeit ans Licht gebracht. Schon bei früheren Unterſuchungen 8 man bei Va⸗ lajaſtoſti in Rovaniemi(auf dem nördlichen Polarkreis) einen Steinzeit⸗Wohnplatz entdeckt, doch in dieſem Jahre wurden hier überraſchend viele vorgeſchichtliche, bedeutungsvolle Funde Der wertvollſte Gegenſtand iſt eine ernſteinperle in Form einer Doppelaxt, aus Remſin Meföhr der Perle kann iemlich genau auf ungefähr 4000 Jahre be⸗ ſtimmt werden. 4 W An dieſer Stelle iſt auch die Anlage eines weiteren Steinzeit⸗Wohnplatzes Anrefkor in der Größe)43 Meter feſtgeſtellt worden. Der Eingang iſt auf der Weſtſeite, und in der Mitte des Raumes iſt eine kleine viereckige Feuer⸗ ſtelle. An den Wänden entlang laufen niedrige Bänk aus Erde, wie ſie bisher bei Steinzeit⸗ wohnungen nicht angetroffen wurden. Na den gefundenen Gegenſtänden handelt es ich aller Wahrſcheinlichkeit nach um einen W00. platz für Fiſcher und Seehundjäger, Nach Blätter n ein kom gedeckt reitet wa liſten“ al Das Ziel nila an ſetzen 1 „lippinen len. Die 8 Preſſe mi cher Ve Unterſuch legten Un gierung K muniſtiſch haftete S ner Abtei gehabt he nila ausz brandſcha Manila e nen Stad Abteilung Anführer gangen möglich d Hieran ſe der Sald da die R maßnahm Derbrech Nach Ar der Anſchl Benigno? Anſchlag durch Feu nen Befeh miſſar, der gierungsb die Verl der vor nilas ſollt Inſel Luz nach der? zung der! bereits ſei und komm betrieben Waffen a In den Küſtenorte gen von ſcheinend geſchmugge en mennnikernkaeme Die un Zu Ande Zeit am meißelt: al Mut die S Seitdem d nacher Zoll beiden Ste das Linzer die hinder zu vernicht vielen Schi ſten Morge Rhein die nicht gern ließen. Nun wo ſen. J— Fenſterbret mit ihren auf den U der Stadti Wächter an und eine 2 ſie gingen zu mit Lehr die Bienen Als ſie waren, auc ſeine Tür lüſtern in geballte W hörte er vo Metall auf andere mei im Geräuf die Köpfe r könnte. 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Die Regierung der Philippinen teilte der Preſſe mit, daß die Feſtnahme zahlrei⸗ cher Verſchwörer erfolgt ſei und daß die Unterſuchung Aufſchluß über einen großange⸗ legten Umſturzplan erbracht habe, der die Re⸗ gierung Querzon beſeitigen und durch ein kom⸗ muniſtiſches Regime erſetzen ſollte. Der ver⸗ haftete Saldaliſt Santos erklärte, daß er ei⸗ ner Abteilung angehört habe, die die Aufgabe gehabt habe, Bombenanſchläge in Ma⸗ nila auszuführen und in der Hauptſtadt zu brandſchatzen. Kurz bevor ſeine Abteilung in Manila einrückte, ſeien bereits in verſchiede⸗ nen Stadtteilen Brände ausgebrochen. Andere Abteilungen ſeien entgegen dem Befehl ihrer Anführer einige Stunden zu früh vorge⸗ gangen, wahrſcheinlich, um ſich ſo früh wie möglich die ihnen zugeſagte Beute zu ſichern. Hieran ſei wahrſcheinlich das ganze Vorgehen der Saldaliſten und Kommuniſten geſcheitert, da die Regierung rechtzeitig wirkſame Gegen⸗ maßnahmen habe treffen können. Derbrecheriſche pläne Nach Ausſagen von anderen Verhafteten war der Anſchlag auf Manila von dem Anarchiſten Benigno Ramos entworfen worden. Ramos' Anſchlag ſah zunächſt die Vernichtung Manilas durch Feuer und Bombardement vor, Auf ſei⸗ nen Befehl ſollten der amerikaniſche Hohe Kom⸗ miſſar, der Erzhiſchof und ſämtliche höheren Re⸗ gierungsbeamten ermordet werden, ferner war die Verhaftung ſämtlicher Auslän⸗ der vorgeſehen. Nach der Beſetzung Ma⸗ nilas ſollte der Anſchlag in die Provinzen der Inſel Luzon getragen werden. Schon am Tage nach der Vernichtung Manilas war die Beſet⸗ zung der verſchiedenen Provinzſtädte, in denen bereits ſeit Wochen eine lebhafte ſaldaliſtiſche und kommuniſtiſche Propaganda und Agitation betrieben worden war, in Ausſicht genommen. Waffen aus— Moskau 13 In den letzten Wochen ſollen über verſchiedene Küſtenorte der Inſel Luzon rieſige Men⸗ gen von Waffen und Munition, an⸗ ſcheinend ſowjetruſſiſcher Herkunft, geſchmuggelt und an die roten Verſchwörer ver⸗ Die Andernacher Bäckerjungen Von Wilhelm Schäfer Zu Andernach am Rhein ſieht man ſeit alter Zeit am Rheintor zwei Bäckerjungen ausge⸗ meißelt: als Dankeszeichen, weil ſie durch raſchen Mut die Stadt vor einem Ueberfall bewahrten. Seitdem der Erzbiſchof von Köln den Ander⸗ nacher Zoll an Linz gegeben hatte, war zwiſchen beiden Städten eine böſe Feindſchaft, bis ſich das Linzer Kriegsvolk eines Nachts aufmachte, die hinderliche Stadt mit Schwert und Feuer zu vernichten. Sie kamen noch im Dunkeln mit vielen Schiffen an und wollten mit dem frühe⸗ ſten Morgenlicht die Stadt berennen, zumal am Rhein die Rede ging, daß ſich die Andernacher nicht gern vom erſten Sonnenſtrahl aufwecken ließen. Nun waren an dem Morgen zwei Bäcker⸗ ungen— weil die meiſten Mägde noch ſchlie⸗ en, ſo daß ſie die warmen Brötchen auf die Fenſterbretter legen konnten— frühzeitig leer mit ihren Körben. So kamen ſie, wie oft ſchon, auf den Uebermut, ſich in dem Wehrgang auf der Stadtmauer zu vergnügen. Da hatte der Wächter am Rheintor den ſchönen Platz benutzt und eine Batterie von Bienenkörben aufgeſtellt; ſie gingen leiſe hin und klebten alle Fluglöcher zu mit Lehm, daß er ſich wundern ſollte, warum die Bienen gar nicht flögen. Als ſie mit ſolchem Schabernack zu Ende waren, auch noch dem Wächter einen Strick vor ſeine Tür gebunden hatten und neuer Streiche lüſtern in den Nebel ſahen, der auf dem Rhein geballte Wolken trieb, war es dem einen, als hörte er vom Waſſer her einen Klang, wie wenn Metall auf Stein geſtoßen würde. Und weil der andere meinte, daß auch noch Menſchenſtimmen im Geräuſch der Wellen wären, ſo ſtreckten ſie die Köpfe vor und lauerten, was wohl geſchehen könnte. Es dauerte auch nicht lange, ſo kamen von den Seiten Männer auf Händen und Füßen angekrochen mit Schwertern und mit Stangen, die in dem Nebel und dem frühen Tag kaum zu erkennen waren, nur daß die Helme und Wif⸗ teilt werden. Das„Manila Daily Bulletin“ be⸗ richtete rechtzeitig, daß auf der Inſel Luzon Aufrührer am Werk ſeien und Hetzſchriften in rieſiger Menge über die Provinz verbreiteten, ferner, daß in verſchiedenen Staaten Anſchläge auf Beamte erfolgt ſeien. Hierdurch gewarnt, erſuchten zahlreiche Plantagenbeſitzer um mili⸗ täriſchen Schutz. Das gleiche Blatt meldet, daß trotz Aufdek⸗ kung der Verſchwörung und trotz Verhaftung zahlreicher Kommuniſtenführer, in deren Woh⸗ nungen Waffen und Munition ſichergeſtellt wur⸗ den, die Regierung und die Militärinſtanzen mit einer blutigen Wiederholung des Putſches rechnen. In fürze Die ſpaniſche Nationalregierung hat zum Schutz der ſpaniſchen Währung die Abſtempe⸗ lung aller vor dem 19. Juli 1936 ausgegebe⸗ nen Banknoten angeordnet und die nach die⸗ ſem Zeitpunkt von den Roten ausgegebenen Banknoten für ungültig erklärt. * Die Ergebniſſe der Wiener Dreierzuſam⸗ menkunft werden von der römiſchen Preſſe mit größter Befriedigung beſprochen. * Der Vertrag zwiſchen Frankreich und dem Libanon, der die Unabhängigkeit der Libanon⸗Republik beſtätigt, wurde am Frei⸗ tag in Beirut unterzeichnet. — Die tſchechoſlowakiſche Polizei hat geſtern die Vorleſung des ſudetendeutſchen Dichters Hermann Hohlbaum, die er als Gaſt des Verbandes deutſcher Akademiker im Deut⸗ ſchen Haus in Prag halten ſollte, verboten. — Der Gouverneur von Rom, Bottai, iſt ge⸗ ſtern zum Erziehungsminiſter ernannt worden. Der bisherige Erziehungsminiſter de Vecchi wurde zum Gouverneur von Rhodos und den Inſeln des Dodekanes ernannt. * Zu dem vorgeſtern gemeldeten Abſt urz ei ne s zeuges am Monte Lepini bei Lettoria wird jetzt bekannt, daß außer der vier Mann der Be⸗ ſatzung noch 16 Dorfbewohner ums Leben gekommen ſind, die bemüht waren, nach der Notlandung Hilfe zu leiſten. Die Bauern, die zu dem Notlandeplatz eilten, wur⸗ den das Opfer einer Benzinexploſion und ver⸗ brannten bei lebendigem Leibe. Wie es heißt, ſollen noch etwa 40 Perſonen ſchwere Brand⸗ wunden erlitten haben. — Die amtliche Polniſche Telegrafenagentur PAT zeigt ſich mit dem Ergebnis der Ver⸗ handlungen Becks in London zufrieden. Die PAT bezeichnet die Hervorhebung des polni⸗ ſchen Intereſſes an den Verhandlungen über den vorgeſchlagenen Weſtpakt als beſonders wichtig. Ein kulturelles Großereignis Der Fũührer heim ersten Konzeri der Londoner Philharmoniłker Berlin, 13. November.(HB⸗Funk.) Das erſte und einzige Konzert der Lon⸗ doner Philharmoniker in der Ber⸗ liner Philharmonie unter Englands größtem „Dirigenten, Sir Thomas Beecham, wurde zu einem künſtleriſchen und geſellſchaftlichen Er⸗ eignis allererſten Ranges. Der große Ruf, der Englands repräſentativ⸗ ſtem Orcheſter und namentlich ſeinem Gründer und Leiter Sir Thomas Beecham vorausgeht, hatte die Muſikgemeinde der Reichshauptſtadt ſo rechtzeitig auf den Plan gebracht, daß das erſte der zehn Konzerte, die Sir Thomas Bee⸗ cham mit ſeinen Künſtlern auf Einladung un⸗ ſeres Londoner Botſchafters von Ribben⸗ trop auf deutſchem Boden gibt, ſchon ſeit Ta⸗ gen ausverkauft war. Dieſe ungewöhnliche An⸗ teilnahme galt ſicherlich nicht nur dem großen Muſiker und ſeinem weltberühmten Orcheſter, ſondern im gleichen Maße dem warmherzigen »Förderer deutſcher Muſik in England. Es iſt Sir Thomas Beechams Verdienſt, wenn deutſche Muſik aus dem engliſchen Konzertleben nicht fortzudenken iſt, wenn deutſche Tondichter, deutſche Muſiker und deutſche Künſtler immer fen deutlich blinkten. Die lagerten ſich ſeitwärts unter der Mauer und warteten, bis eine Dop⸗ pelreihe von Männern mit einem ſchweren Bal⸗ ken lam und einer ſtarken Eiſenſpitze daran, das Stadttor einzuſtoßen. Wie das die Bäckerjungen ſahen, wollte einer mit Geſchrei hinunter laufen, die Bürger auf⸗ zuwecken; der andere aber hielt ihn feſt, weil er bedachte, daß unterdeſſen die Männer längſt durch das Tor und in der Stadt am Morden wären. Und während die unten mit ihrem Bal⸗ ken die Füße ſchon zum Anlauf feſt in den Bo⸗ den ſtellten, und gar nichts anderes in der Nähe zum Werfen war, griff jeder einen Bienenkorb. Die warfen ſie den vorderſten Männern ſo hef⸗ tig an die Köpfe, daß ſie rückſtürzend auch die anderen verwirrten und der Balken ſeine Spitze ſtatt in das Tor dumpf in die Erde bohrte. Worauf die Bäckerjungen Mut bekamen, raſch und gewandt die ganzen Bienenkörbe nachein⸗ ander hinunter feuerten und die Linzer durch dieſe Wurfgeſchoſſe— die ihnen im Halbdunkel wie ſchwere Steine vorkommen mochten— ſo verwirrten, daß auch die Hinterſten den Balken fallen ließen und alles weit aus dem Bereich des Turms zurückſprang. Bis dahin waren die Bäckerjungen ſtill bei ihrer Arbeit geweſen; nun liefen ſie zur Stadt hinunter, wo ſie die Sturmglocke derartig zogen, daß die Geweckten bald mit Waffen und Ge⸗ ſchrei aus ihren Häuſern ſprangen und nach einer Viertelſtunde auf allen Mauertürmen die Mannſchaft ſtand, wie es durch den Rat ſeit alter Zeit verordnet war. Weil aber drei verſchlafene Männer nicht einem Stand zu halten vermögen, der ſie mit wacher Kraft angreift, ſo hätte alle Mannſchaft den Andernachern doch nicht mehr geholfen, wenn nicht die Bäckerjungen ein anderes Kriegs⸗ volk aufgerufen hätten. Denn als die Linzer nach dem erſten Schrecken ſahen, vor welchen Waffen ſie geflohen waren, gerieten einige in ſolche Wut— auch, weil ſie von den Bienen ſchon geſtochen waren— daß ſie unklüglich mit Stangen und mit Schwertern die Körbe in tücke hieben, worauf das Bienenvolk in wieder in England zu Wort kommen. So war denn dieſer Abend zugleich ein neuer Mark⸗ ſtein in den engliſch⸗deutſchen Kul⸗ turbeziehungen, ein verheißungsvoller Auftakt für ihre Ausweitung und Vertiefung. Dieſe Bedeutung des Abends wurde unter⸗ ſtrichen durch die mizlersver Füh⸗ rers und Reichskanzlers, aſt der geſamten Reichsregierung, zahlreicher Reichs⸗ und Gau⸗ leiter, vieler Perſönlichkeiten aus dem Führer⸗ korps der Bewegung, zahlreicher Vertreter der Wehrmacht, aller Kunſt⸗ und Kulturbehörden, vieler Perſönlichkeiten aus Wiſſenſchaft und Wirtſchaft, des diplomatiſchen Korps— an der Spitze der engliſche Botſchafter Sir Eric Phipps mit ſeiner Gattin— ferner des Prüſidenten aller der Vereinigungen, die ſich die Pflege künſtleri⸗ ſcher, kultureller und wirtſchaftlicher Beziehun⸗ — zum britiſchen Imperium zum Ziele geſetzt aben. Der große Saal der Philharmonie und ſelbſt die nicht von den 80 engliſchen Muſikern einge⸗ nommenen Plätze des Podiums waren beſetzt, als kurz vor 20 Uhr, von den Anweſenden mit erhobener Rechten begrüßt, der Führer und Reichskanzler mit Dr. Goeb'bels und ſeiner Schwärmen wie ein Rauch vom Boden aufging und ſich zu hunderten an jeden einzelnen der Männer machte, die nun ſchon wieder den Bal⸗ ken aufgehoben hatten, den Stoß ins Stadttor zu tun. Und ob ſie dachten, durch ihre Helme geſchützt zu ſein, ſo drangen die Bienen durch alle Spalten ein und ſtachen in die Augen, daß viele die Waffen von ſich warfen und ihre Augen mit den Händen ſchützend, vom ſchwarzen Dunſt der Schwärme verfolgt, nach den Booten liefen; und einige auch ins Waſſer ſtürzten, um nur die Qualen los zu ſein. So brauchten die Andernacher ihr Tor nicht aufzumachen und hatten doch den Linzern einen — angetan, daß ſie ſeitdem nicht wieder⸗ aen. Mehr Erzählungen aus dem Reich der Technik Obwohl in der heutigen Zeit das geſamte Leben der Völker auf der techniſchen Arbeit ruht, 10 die Erzählungskunſt das weite Feld körperlichen und geiſtigen Schaffens in der Technik bisher nur in geringem Umfange zum Vorwurf genommen. Wohl wurden von In⸗ genieuren und Schriftſtellern über wichtige Fragen und Erfolge des techniſchen Schaffens wertvolle allgemeinverſtändliche Aufſätze und Druckwerke geſchrieben. Faſt gänzlich fehlen je⸗ doch zur Zeit Erzählungen und Berichte, in de⸗ nen der Allgemeinheit die Arbeit im Reiche der Technik, das techniſche Berufsleben ſowie das Wirken, Fühlen, Streben und Ringen der Männer, die die Werke der Technik ſchaffen und bedienen, geſchildert und vor Augen ge⸗ führt wird. Der hohe Stand der deutſchen Technik, dem Deutſchland ſeine wirtſchaftliche und ſoziale Entwicklung verdankt, kann aber auf die Dauer nur dann gewahrt werden, wenn das ganze deutſche Volk wirkliches Verſtändnis für die kulturelle Bedeutung der Ingenieurarbeit hat und an dem unermüdlichen Kampf, den die techniſch Schaffenden mit der Materie führen, innerlich regſten Anteil nimmt. Es iſt daher von größter Bedeutung für Volk und Staat, italieniſchen Bombenflug⸗ Sir Thomas Beecham Pressefoto ſtändigen Begleitung erſchien und in der Regie⸗ rungsloge Platz nahm, in der ihn ein Teil der anweſenden Reichsminiſter erwartete. Sir Thomas Beecham wurde, als er das Podium betrat,, mit minutenlangem Händeklatſchen begrüßt, ein Empfang, der zugleich der Dank für ſeinen Einſatz für die deutſche Muſik in ſeiner Heimat England war. Ein ungewöhnlicher Erfolg Sir Thomas Beecham brachte im erſten Teil des Programms ausländiſche Muſik, und zwar die As-dur⸗Rhapſodie von Dvorak, die-dur⸗ Sinfonie von Haydn und den Römiſchen Karne⸗ val von Berlioz, im zweiten Teil engliſche Mu⸗ ſik, und zwar eine von ihm ſelbſt vorgenom⸗ mene Bearbeitung der Ballett⸗Suite Händels „Götter gehen betteln“ und die Enigma⸗Varia⸗ tionen des größten engliſchen Komponiſten der neueren Zeit, El Elgar. Das Berliner Konzert beſtätigte den großen Ruf der Londoner Philharmoniker und ihres weltberühmten Dirigenten vollauf und brachte ihm einen ungewöhnlichen Erfolg. der neue ſlobelpreis für Literatur wurde nach Amierika vergebhen Stockholm, 13. November. Der diesjährige Nobelpreis für Literatur wurde dem amerikaniſchen Schriftſteller Eu⸗ gene'Neill verliehen. 5 n Die Dilnaer Univerſität geſchloſſen Warſchau, 13. November.(HB⸗Funk.) Wegen ſchwerer Zuſammenſtöße zwiſchen pol⸗ niſchen und jüdiſchen Studenten ſind die Vor⸗ leſungen an der Wilnger Univerſität bis auf Widerruf durch den Rektor eingeſtellt worden. daß nach dem Vorbilde, das der Altmeiſter der techniſchen Erzählungskunſt, der Dichter⸗In⸗ Max Eyth, gegeben hat, heute le⸗ enswahre und packende Erzählungen und Be⸗ richte aus dem Reiche der Technik erſcheinen, die auch dem Nichttechniker das geiſtige Rin⸗ gen des Ingenieurs ſowie Freude und Leid der änner der Technik in der Berufsarbeit mit⸗ erleben laſſen. Um die Entſtehung eines wertvollen erzäh⸗ lenden Schrifttums der Technik zu fördern, ha⸗ ben anläßlich der 100. Wiederkehr des Geburts⸗ tages von Max Eyth der Verein deutſcher In⸗ enieure und die Max⸗Eyth⸗Geſellſchaft zur Förderung der Landtechnik im Verein deutſcher Ingenieure für die beſten Leiſtungen auf tech⸗ niſch⸗ſchriftſtelleriſchem Gebiet einen a x⸗ Eyth⸗Preis in Höhe von 1000 RM geſtif⸗ tet, um den ſich nicht nur deutſche Ingenieure, ſondern alle ſchriftſtelleriſch tätigen Volksge⸗ noſſen ariſcher Abſtammung bewerben können. Dieſer Max⸗Eyth⸗Preis wird alljährlich am 6. Mai, dem Geburtstage Max Eyths, für den beſten, noch nicht veröffentlichten Aufſatz ver⸗ liehen, der einen Stoff aus dem Gebiet der Technik in allgemeinverſtändlicher, feſſelnder Form in Proſa behandelt. Beſonders erwünſcht ſind dabei Aufſätze, die ſich mit dem Wirken der Technik in der Landwirtſchaft befaſſen. Ohne tiefen Gedanken aus dem Wege zu gehen, ſollen die Aufſätze doch philoſophiſch unbe⸗ ſchwert ſein, die Technik ſoll durch ſie in ihrer Wirkungs⸗ und Erſcheinungsweiſe als ewiges Gut menſchlichen Daſeins begriffen werden. „Mein Kampf“ in arabiſcher Sprache. Adolf Ae„Mein Kampf“ iſt in Bagdad, wie die„Neue Athener Zeitung“ mel⸗ det, in arabiſcher Ueberſetzung erſchienen, mit einem Vorwort, das den Lebenslauf des Füh⸗ rers-und ſeinen Kampf gegen das Judentum ſchildert. In den Kreiſen der Paläſtina⸗Araber 35 dieſe Neuerſcheinung große? Intereſſe und reudige Aufnahme gefunden, zumal die deutſche Ausgabe des Buches in Paläſtina bisher ver⸗ boten war. Mannheim Blick übers Cand Letzte badiſche meldungen Gruppenführer tagen in Karlsruhe * Karlsruhe, 13. Nov. Vom 16. bis 20. November findet eine Gruppenführertagung des Arbeitsgaues 27, Baden, ſtatt, an der ſämt⸗ liche Gruppenführer, Stabsleiter der Arbeits⸗ dienſtgruppen 270 bis 275 ſowie die Sachbear⸗ beiter bei der Arbeitsgauleitung teilnehmen. Die Arbeitstagung verbindet Beſich⸗ tigungen von Bauſtellen und Arbeitslagern mit Beſprechungen, die vornehmlich der Arbeit für das interhalbjahr 1936/1937 gelten. Am erſten Tag treffen ſich die Teilnehmer in Hö⸗ chenſchwand, wo der Gaumuſikzug wie in den anderen Tagungsorten ein Standkonzert für die Bevölkerung geben wird. Nach der Beſich⸗ tigung der Bauſtelle„Bau von Holzabfuhr⸗ wegen“ der Abteilung Amrigſchwand erfolgt die Abfahrt über Schluchſee, Donaueſchingen — Bad Dürrheim, wo die erſte große Grup⸗ enführerbeſprechung abgehalten wird. Am ritten Tag werden die Arbeitsvorhaben Moos“ bei Villingen und„Donauried“ bei Donaueſchingen beſichtigt. Die Beſprechungen finden ihre Fortſetzung in Konſtanz und am Donnerstag in Ueberlin⸗ gen, nachdem am Morgen die Arbeitsvorhaben „Haidelmoos“ bei Konſtanz und die Korrektion Ber Seefelder Aach beſichtigt wurden. Am ——— werden die Beſprechungen mit der chlußtagung in Ueberlingen abgeſchloſſen. Wetterer⸗Arteil rechtskräftig Heidelberg, 13. Nov. Das gegen den Fach⸗ arzt Dr. Joſeph Wetterer am Donnerstag aus⸗ geſprochene Urteil von zweieinhalb Jahren Ge⸗ fängnis iſt rechtskräftig geworden, da Wetterer die Strafe angenommen und auch der Staats⸗ anwalt auf Einſpruch verzichtet hat. Zehn Jahre Ortsgruppe Mosbach Mosbach, 13. Nov. Am morgigen Sonn⸗ tag wird der Kreis Mosbach im Zeichen der N0 D ſtehen, feiert doch die Ortsgruppe Mos⸗ bach die Feier ihres zehnjährigen Beſtehens. Gleichzeitig findet die Einweihung des neuen Gebäudes der Kreisleitung, des„Hauſes der Partei“, das ſämtliche Kreisdienſtſtellen der NSDaAß aufnimmt, durch Gauleiter und Reichs⸗ ſtatthalter Robert Wagner ſtatt. 13jähriger Schüler vermißt Karlsruhe, 13. Nov. Vermißt wird ſeit 13. Juli 1936 in Glashütten, Gemeinde Illwan⸗ gen, Amt Pfullendorf, der 13 Jahre alte Schüler Wilthelm Böhm. Es wird vermutet, daß er ſich beim fahrenden Volk herumtreibt oder auf einem Bauernhof Unterſchlupf gefunden hat. Er iſt 130 Zentimeter groß und hat dunkelblonde Haare; ſeine rechte Fußſohle iſt kürzer, er muß Schuhe nach Maß tragen(Geburtsfehler). Beim Verſchwinden trug er braunkarrierten Seppel⸗ kittel, grauen ärmelloſen Pullover, braune Sep⸗ pelhoſe, ſchwarze, lange Strümpfe und ſchwarze Schnürſchuhe. Wer Anhaltspunkte über den Auf⸗ enthalt dieſes Knaben geben kann, wird erſucht, die nächſte Gendarmerie⸗ oder Polizeiſtation zu verſtändigen. brenzland zaden „Breiſcheli“ aus dem markgräflerland Granit iſt der Schatz des Kandertales/ Aus Suters Heimat * Kandern, 12. Nov. Wenn von dem rüh⸗ rigen markgräfleriſchen Städtchen am Fuß des Blauen die Rede iſt, in dem— als Sohn eines ſchweizeriſchen Papiermeiſters— Johann Auguſt Suter, der„Kaiſer von Kalifornien“, das Licht der Welt erblickte, denkt der Eingeweihte an ſchöne Töpfereien und an die köſt⸗ lichen Brezelchen, hier und in der Mart⸗ grafſchaft überhaupt„Bretſcheli“ genannt; Kan⸗ dern nämlich ſtellte eher ſchon Brezele her, als Freiburg damit begann, das geliebte Kleinge⸗ bäck zu einem Erzeugnis für die ganze Welt zu machen— dafür allerdings dürfen ſich die Frei⸗ burger rühmen, das Pulver erfunden zu haben. Das Prioritätsrecht für die„Bretſcheli“ kann den Kandernen nicht ſtreitig gemacht werden, wenn ſchon nicht einwandfrei feſtzuſtellen iſt, ob die leckeren Dinger auf die Markgrafen der Sauſenburg oder auf die ſanktblaſiſchen Pröpſte von„Bürgeln auf der Höh'“ zurückgehen. * Aber nicht nur bäuerliche und ſchmucke neue Keramik und Brezelchen künden Kanderns fleißige Regſamkeit, die ſich mehr und mehr außerdem im Fremdenverkehr bewährt — auch der Granit aus dem Kandertal ver⸗ dient genannt zu werden, wenn von dem hei⸗ teren Schwarzwaldſtädtchen geſprochen wird, das etwa dort in ſeine Talmuſchel ſich ſchmiegt, wo das markgräfleriſche Rebland in den herbe⸗ ren eigentlichen Schwarzwald hinüberwechſelt. Im allgemeinen ſtellt in der Martgrafſchaft, die nach dem Oberrhein blickt, das maßgebliche Ge⸗ ſtein der Kalk dar, vielfach von Löß überzogen. Hinter Kandern aber befinden wir uns bereits jenſeits der großen Verwerfungsfuge. Da ſteht dann auch der Granit an. Das Gebiet des oberen, auch landſchaftlich ungemein ſchönen Kandertales gehörte ehedem zum ſogenannten„Sauſenberger Viertel“ der markgräfleriſchen Beſitzungen im Rhyeinknie. Und zwar waren unter dem Orte Vogelbach zu⸗ ſammengefaßt die Flecken Edenbach, das heute zu Malsburg zählt, Käsacker, heute ein Weiler »Würfel angefertigt. von Vogelbach, Kaltenbach, Lausbühl, Lütſchen⸗ bach, Malsburg, Marzell, Tantenmühle, ein Weiler auf der Gemarkung Malsburg und Wambach, ein Dörfchen auf der Gemarkung Wies. Die Sauſenburg ſelbſt, die über die Bu⸗ chenwipfel, die ſie einhüllen, hinwegblinzelt, liegt auf der Gemarkung der Gemeinde Mals⸗ burg. Sie fiel der Zerſtörungswut der Fran⸗ zoſen im Jahre 1678 zum Opfer, als auch die Schlöſſer von Badenweiler und Rötteln ver⸗ wüſtet wurden. 10 * Der Kandertäler Granit nun wird in mächtigen Brüchen abgebaut, die auf langem Zuge die Straße bergan zum Blauen begleiten. u mehr als einem badiſchen Staatsgebäude ieferte der Granit von Kandern die Verklei⸗ dungsſteine, ſo auch zu den Bauten des neuen Reichsbahnhofes in Baſel. In den letzten Jah⸗ ren vor dem großen deutſchen Umbruch war der Kandertäler Granit außerordentlich„notlei⸗ dend“ geworden. Er fand eigentlich nur noch beim Rheinbau Verwendung. Und, ſo ſehr den Werken zu gönnen war, daß die Lieferung von Steinbrocken zur Füllung von Buhnen⸗Senk⸗ würſten ihnen geſtattete, ſich ſchlecht und recht Durchzufretten— es tat doch weh, zu ſehen, wie der ſchöne„würdige“ Stein Zwecken diente, denen auch weniger koſtbare Geſteinsarten dienſtbar gemacht werden konnten. Mit dem Beginn einer neuen planvollen Stra⸗ ßenbau⸗Epoche in Deutſchland eröffneten ſich auch dem Kandertal⸗Granit neue Ausſich⸗ ten. Er wird jetzt, wie früher ſchon, in großen Mengen zur Herſtellung von Pflaſterſteinen ver⸗ wendet. Und zwar werden hauptſächlich kleine Vielleicht würde es ſich empfehlen, die Frage wirtſchaftlich zu unter⸗ ſuchen, ob dieſes ausgezeichnete Straßenbau⸗ material aus dem Kandertal nicht durch Ver⸗ ſchiffung 534 dem Rhein noch einen größeren Verbreitungs⸗ bzw. Verwendungskreis gewin⸗ nen könnte. Zwischen Neckar und Bergstraſe Ladenburger Nachrichten * Neues Heim der HJ. Nachdem das SaA⸗ Büro vor kurzem in den„Anker“ verlegt wurde, ſind die ſeitherigen Räume in der früheren Ortskrankenkaſſe für andere Zwecke freigeworden und dienen jetzt der HJ. dem BDM und dem IV als Heim. * Angabe des Hauptgutgewichts. Jeder Ta⸗ bakpflanzer hat das Gewicht des Hauptgutes bis heute, Samstagabend 18 Uhr, ſeinem Gruppenführer zu melden. * Kaninchen⸗ und Geflügelſchau. Der Klein⸗ tierzuchtverein Ladenburg veranſtaltet morgen, Sonntag im Saal des Hotels„Zur Roſe“ eine lokale Kaninchen⸗ und Geflügelausſtellung. Neues aus Schriesheim Die Freiwillige Feuerwehr Schriesheim hält Spaten zur ſand Der Reichsarbeitsdienſt in Baden, ſeine Organiſation und Leiſtung in Wort und Bild Oberſtarbeitsführer Helff, der Führer des Arbeitsgaues 27, Baden, hat ſoeben ein Buch herausgegeben, das ſich„Grenzland Baden— Spaten zur Hand“ betitelt, das in anſchaulicher Weiſe über das Schaffen unſerer badiſchen Ar⸗ beitsmänner unterrichtet und auch die Entwick⸗ lung des Arbeitsdienſtes ſeit ſeiner Begrün⸗ dung ausführlich behandelt. 11 Gerade im Gau Baden hat der Arbeitsdienſt ſeit ſeinen erſten Tagen bedeutende Auf⸗ gaben zu erfüllen und die Werke, die von den Arbeitsmännern bis auf den Hiaem Tag vollbracht wurden, ſind die lebendigen Zeugen dafür, daß alle einſatzbereit an ihrem Platze dienten, Die vielen Arbeiten, die im Laufe der letzten Jahre durchgeführt wurden, ſind weit über unſeren Gau hinaus bekannt geworden und haben dem Arbeitsgau 27 beſondere Aner⸗ kennungen erbracht, man braucht dabei nur an die gewaltige Pfinz⸗Saalbach⸗Korrek⸗ tion oder an die Feierſtätte am Heili⸗ gen Berg bei Heidelberg zu denken. An über 50 Arbeitdienſt⸗Standorten wird rege geſchafft und viele neue Pläne ſind in Angriff genom⸗ men worden. In den einleitenden Aufſätzen wird der Aüfbau des Reichsarbeitsdienſtes behandelt und die intereſſante Entwicklungsgeſchichte ge⸗ von den erſten Anfängen, als nach em Kriege der Bund„Artam“ gegründet wurde, der ſich zum Ziel geſetzt hatte,„die Er⸗ neuerung aus den ewigen Kräften“ von Volks⸗ tum, Blut, Scholle und Heimat zu ſchöpfen bis auf den heutigen Tag. Schon damals erfuhren dieſe Artamanen tatkräftige Unterſtützung durch führende Nationalſozialiſten. Im Jahre 1929 hat dann zum erſten Male der heutige Reichs⸗ arbeitsführer Hierl dem Führer über Sinn und Zweck eines Arbeitsdienſtes berichtet. Schon damals war man der Anſicht, daß ein Freiwilliger Arbeitsdienſt nur der Uebergang —5 kann, wenn die Bewegung Staat gewor⸗ den iſt, zu einer Arbeitsdienſtpflicht. Sehr geſchickt iſt auch in dem Buch Ge⸗ ſchichte und Volkstum in Baden behan⸗ delt. Eine ganze Reihe Aufſätze ſich mit den vielen Aufgaben einer Dienſtabtei⸗ lung, während auch der ſtaatspolitiſchen Be⸗ deutung, der Leibeserziehung, der Geſundheits⸗ pflege und vielen anderen wichtigen Dingen weiter Raum gegeben iſt. Ein reicher Bilder⸗ ſchmuck ergänzt die Ausführungen weſentlich. Die Beſchreibung der einzelnen Lager mit ihren ——— und die Stammbäume bilden den intereſſanteſten Teil des Buches, denn aus der Schilderung jedes einzelnen Lagers ſpricht die große Pflichterfüllung und Hingabe der Arbeitsmänner. Die Erklärung der Ehren⸗ namen der Lager bildet dazu eine würdige Ergänzung. 30 4 Das Buch iſt mit vielen Bildern ausgeſtat⸗ tet. Daneben enthält es ein Buntdruck von einer Truppſtube in Grötzingen, das von der Wohnkultur unſeres Arbeitsdienſtes zeugt. Eine ganze Reihe von Aufnahmen ſind Schnappſchüſſe aus dem Leben und Treiben in den Lagern unſeres Gaues und vermitteln einen tiefen Eindruck vom 3ſ0h der die Män⸗ ner beſeelt. So wird dieſes ſchöne Buch, das mit Liebe iſt, nicht nur bei dem Arbeitsmann Anklang finden, dem es eine bleibende Exinnerung an 1 ſchönſte Zeit ſein wird, ſondern jedem Volksgenoſſen will⸗ kommen ſein, der ſich über den Reichsarbeits⸗ dienſt in unſerem Gau unterrichten und ſein Schaffon kennenlernen will.. am Sonntag, den 15. November, 14 Uhr, ihre diesjährige Hauptübung ab unter Mitwir⸗ kung der Freiwilligen Sanitätskolonne, ſowie des zivilen Luftſchutzes. Zu dieſer intereſſanten Uebung iſt die Einwohnerſchaft eingeladen. Uebungsplatz ab 14 Uhr im Schulhof. * Fußball im VfL. Der Verein für Leibes⸗ übungen Schriesheim:rägt morgen, Sonn⸗ tag, ſein 3. Heimſpiel der Vorrunde gegen den T Viernheim aus. Das Spiel der 1. Mannſchaft beginnt um 14.30 Uhr, das der 2. Mannſchaft um 12.45 Uhr. Kein Sport⸗ freund wird ſich dieſen ſpannenden Kampf entgehen laſſen. Ilvesheimer Notiz * 75. Geburtstag. Morgen, Sonntag, feiert Oberzollſekretär a. D. Peter Albiez bei guter Geſundheit ſeinen 75. Geburtstag. Wir gratulieren. Gollesdienſtanzeiger Sonntag, 15. November: Kath. Gemeinde Ladenburg. Samstag 14 bis 18 und 19.30 bis 21 Uhr Beichtgelegen⸗ heit.— Sonntag(24. S. n. Pf.) Sammelkol⸗ lekte;.15 Uhr Beicht;.45 Uhr Austeilung der hl. Komm.;.30 Uhr Frühgottesdienſt mit Monatskomm d. Jungfrauen;.30 Uhr Haupt⸗ gottesdienſt, darauf Chriſtenlehre für die Jünglinge; 12 bis 13 Uhr Bücherausgabe; 13 Uhr Chriſtenlehre für die Mädchen; 13.30 Uhr Corp. Chriſti⸗Bruderſchaft, darauf Verſ. der Jungfrauen⸗Kongregation.— Dienstag und Donnerstag.15 Uhr Schülergottesdienſt. Evang. Gemeinde Ladenburg. Sonntag(23. S. n. Tr.),.30 Uhr Hauptgottesdienſt; 10.30 Uhr Kirchenausſchußſitzung; 13 Uhr Kinder⸗ gottesdienſt. Altkath. Gemeinde Ladenburg. Amt mit Predigt. Kath. Gemeinde Neckarhauſen. 7 Uhr Früh⸗ gottesdienſt;.30 Uhr Hauptgottesdienſt. Evang. Gemeinde Neckarhauſen..30 Haupt⸗ gottesdienſt; 10.30 Uhr Kindergottesdienſt; 13 Uhr Chriſtenlehre. Kath. Gemeinde Edingen. Samstag von 13, 17 und 20 Uhr an Beicht.— Sonntag, 7 Uhr Beicht;.30 Uhr Frühmeſſe mit Mo⸗ natskomm. der Jungfrauen;.30 Uhr Haupt⸗ gottesdienſt; 12 bis 13 Uhr Bücherausgabe; 13 Uhr Chriſtenlehre; 13.30 Uhr Herz⸗Mariä⸗ Bruderſchaft; 15 Uhr Verſammlung der Jung⸗ frauenkongregation.— Dienstag und Don⸗ nerstag Schülergottesdienſt. Evang. Gemeinde Edingen. Sonntag(23. S. n. Tr.),.15 Uhr Hauptgottesdienſt, an⸗ ſchließend Sitzung des Kirchengemeindeaus⸗ ſchuſſes zur Beſchlußfaſſung über den Orts⸗ kirchenſteuervoranſchlag für 1. 4. 1936/37; 13 .30 Uhr hl. Uhr Chriſtenlehre.— Mittwoch, 18. November (Buß⸗ und Bettag),.15 Uhr Feſtgottesdienſt, Kollekte, anſchließend Feier des hl. Abend⸗ mahls mit Vorbereitung; 14 Uhr Predigtgot⸗ tesdienſt. Kath. Pfarrei Schriesheim⸗Altenbach. Sams⸗ tag 14, 16, 18 und 20 Uhr Beichtgelegenheit.— Sonntag.45 Uhr Beicht; 7 Uhr Austeilung der hl. Kommunion; 8 Uhr Gottesdienſt mit Predigt in Altenbach;.30 Uhr Gottesdienſt mit Predigt in Schriesheim; 18 Uhr Andacht. Evang. Gemeinde Schriesheim..30 Uhr Predigt(Luc. 12,—21), Vikar Vollhardt; 10.45 Uhr Kindergottesdienſt(Pfarrer Kauf⸗ mann).— Sonntag, 15. Nov. bis Freitag, 20. Nov., jeweils 20 Uhr Bibelwoche über die Bergpredigt(Math.—), Pfarrer Kauf⸗ mann.— Mittwoch, 18. Nov.(Buß⸗ und Bet⸗ tag),.30 Uhr Predigtgottesdienſt(2. Tim. 2, 19) mit anſchl. Feier des hl. Abendmahls (Pfarrer Kaufmann), Kollekte, 20 Uhr Bibel⸗ woche(Fortſetzung); 13 Uhr Chriſtenlehre für die Mädchen. Kath. Gemeinde Ilvesheim. Samstag, 14, 17 und 20 Uhr Beichtgelegenheit.— Sonntag, 7 Uhr, Frühmeſſe mit Generalkommunion der Jungfrauen und der Marian. Jungfrauenkon⸗ gregation;.30 Uhr Hauptgottesdienſt, nachher Chriſtenlehre für die Fünglinge; 13.30 Uhr Herz⸗Mariä⸗Andacht mit Segen; 17 Uhr An⸗ dacht in der Bruder⸗Konrads⸗Kapelle(Sied⸗ lung).— Mittwoch, 7 Uhr, hl. Meſſe in der Siedlung, vorher dort Beichtgelegenheit.— Freitag, 19.30 Uhr, Anbetungsſtunde mit Segen. Evang. Gemeinde Ilvesheim..30 Uhr Got⸗ tesdienſt; 13 Uhr Chriſtenlehre. Major Ernſt Blum⸗delorme 7 Am Sonntag, 8. November, iſt im St.⸗Jo⸗ ſephs⸗Krankenhaus in Potsdam Major Ernſt Blum⸗delorme an den Folgen einer Grippe ge⸗ ſtorben. Geboren am 14. Juli 1879 in Mühl⸗ hauſen i..,, entſtammt der Verſtorbene einer alten badiſchen Offiziersfamilie. Er erhielt ſeine im Kadettenkorps Karlsruhe⸗ Lichterfelde. 1898 ſteht Ernſt Blum⸗delorme als Leutnant beim Badiſchen Infanterieregiment Kaiſer Friedrich III. Nr. 114 in Konſtanz. Schon vor dem Kriege betätigte er ſich aktiv als Flug⸗ zeugbeobachter und verunglückte als ſolcher an Oſtern 1913 ſchwer. Als Flugzeugbeobachter im Range eines Hauptmanns zog er ins Feld, wo er Führer der Fliegerabteilung 25 der Heeresgruppe Deutſcher Kronprinz war. Der gleichen Abteilung gehörten der damalige Leut⸗ nant Göring und führte er ein Bataillon des Badiſchen Leib⸗ grenadierregiments Nr. 109 und wurde dabei verwundet. Wſisgnit Der Verſtorbene war Träger hoher Ordens⸗ auszeichnungen. 42 dem Kriege gehörte Blum⸗ delorme kurze Zeit der Reichswehr an und wurde als Major eit ſeh i Er lebte in Freiburg und widmete ſich als alter Flieger aktiv und paſſiv dem Aufbau der zivilen Fliegerei. Gleichzeitig war er einer der erſten Vorkämpfer für den zivilen Luftſchutz, Mitbegründer und ſpäter Führer der Orts⸗ gruppe Freiburg des Reichsluftſchutz⸗ bundes. Bald übertrug man ihm im ganzen Gebiet Südbaden die Leitung. Im Frühjahr 1934 wurde er zum Führer der Landesgruppe Baden⸗Rheinpfalz des ReB ernannt. Im Som⸗ mer 1936 wurde er in das Präſidium des Reichsluftſchutzbundes nach Berlin berufen. Die Beiſetzung in Karlsruhe findet am Samstag, 14. November, mittags 12 Uhr, von der Fried⸗ hofkapelle aus ſtatt, und zwar mit allen mili⸗ täriſchen Ehren. In Berlin ließ Miniſterpräſi⸗ dent Generaloberſt Göring einen Kranz am Sarge niederlegen, deſſen Schleife die Auf⸗ jchrift trägt:„Meinem treuen Kriegskamera⸗ den, Generaloberſt Göring.“ Auch der Präſident des ReB, Generalleutnant von Roques, hat im Namen des Reichsluftſchutzbundes in Berlin einen Kranz an der Bahre niedergelegt. kleine Riednachrichlen * Aus dem Ried, 12. Nov. Ein Landwirt aus Bürſtadt erntete eine Rieſen⸗Weißrübe. Sie zeigte das reſpektable Gewicht von 12 Pfd. —, Die Gemeinde Wattenheim erhält einen Schießſtand. Dem lange gehegten Wunſche der Kriegerkameradſchaft Haffia Wattenheim und Nordheim wird jetzt Rechnung getragen. Nach Ueberwindung vieler Schwierigkeiten iſt man überein gekommen, einen gemeinſamen Schießſtand zu errichten. Derſelbe wird zwiſchen beide Dörfer an der Straße gebaut, ſo daß jede Kameradſchaft etwa fünf Minuten bis zum Schießſtand zu laufen hat. Es werden vier Bahnen gebaut und zwar für jede Kame⸗ radſchaft eine. Die Anlage ſoll auch den Partei⸗ formationen zur Verfügung ſtehen.— Bei Gernsheim ſprang einem Geſchäftsreiſen⸗ den ein Reh ins Motorrad, ſo daß er ſtürzte und Verletzungen davontrug.— In Bürſtadt ſtieß ein Perſonenwagen mit einem Lieferwagen zuſammen. In dem erſteren befanden ſich Ho zeitsgäſte. Beide Fahrzeuge wurden zum Teil F45 beſchädigt. Perſonen kamen nicht zu Scha⸗ 470 Im dgene Gchuf Ried 4 135 105 man aran, eine eigene Schule zu errichten. Bis jetzt hofft, che* in eingeſchult. Man hofft, on bald na eujahr eine eigene Schule zu beſitzen. 10 —ð— NURNBERG 2, Schliehfoch 79 14. November 1933 ichthofen an. Später 7 5 3 der Man w ich doch e halb man wenn ich aus meine weilig ſei Ich wer iſt doch n immerhin vom Bode Meter un ſei von d macht. Da mand and es nämlic ſelbſtbewu gehört als Flügeln, d ſchlagen, i hinweg m und dann hohen Hut zu hochmü ſchlanke Li mich in me dem ſei ve ſen Entfert den bis zu muß, ohne achten. Au groß ich bi Da ſieht ich bin und ner Jugenl habe wie ſo feſtlich u nernen Lin meine Fläc und es feh Außer de ſich an meir viel geände weißen Zift kurfürſtliche 1810 abgene zu tragen l anderen Gr ſie hier ein⸗ blatt angeb Stochwerk l hatte ein ſch ten die Ma aus ihren! was die uh einer weiße wird man geſchlagen h Intereſſie früher hoch Aber wiſſen der immer 1 mußte, ob brenne. Un ſchlug er fe Ton drang; weilen ſelbſ 1 mehr verſtut Auch ein unter meine es das„Z ü es da und mand weiß! ein Menſchen war. Wenn Fenſter nach Namen deſſe nommen hatt Doch dami ich möchtenn ſchwätzig zu anſtehen wün Der Vereii am Donners abendhauſes ordentliche G über 2000 M eingeleitet Borgfchütz rede auf die Bewegung, ſ. dieſem Augen „werden von großen Helde auf dem Ludſ niedergelegt. nicht!“ Vereinsleite Rechenſchaftsk rerrats Tätig Zuſammenarl und dankte di wordene ver ſtellvertretend⸗ berichtete üb rungen. Dann nahn leiter Neef legen, daß er die deutſche richten. Schr. gabe erfüllt u perſönlichen 2 ſtigen Hinderr den Verein de böſen wollen, lichen Einrich mber 1930 „November gottesdienſt, hl. Abend⸗ Predigtgot⸗ bach. Sams⸗ egenheit.— Austeilung sdienſt mit Gottesdienſt hr Andacht. „.30 Uhr Vollhardt; irrer Kauf⸗ is Freitag, woche über arrer Kauf⸗ z⸗und Bet⸗ t(2. Tim. Abendmahls Uhr Bibel⸗ tenlehre für amstag, 14, — Sonntag, munion der gfrauenkon⸗ nſt, nachher 13.30 Uhr 7 Uhr An⸗ ſelle(Sied⸗ teſſe in der genheit.— ſtunde mit o Uhr Got⸗ rme 7 im St.⸗Jo⸗ ſtajor Ernſt Grippe ge⸗ ) in Mühl⸗ rbene einer Er erhielt Karlsruhe⸗ delorme als rieregiment ſtanz. Schon v als Flug⸗ ſolcher an igbeobachter r ins Feld, ing 25 der war. Der ialige Leut⸗ an. Später. ſchen Leib⸗ zurde dabei ſer Ordens⸗ hörte Blum⸗ hr an und er lebte in ter Flieger zivilen einer der uftſchutz, der Orts⸗ iftſchutz⸗ im ganzen n Frühjahr ndesgruppe . Im Som⸗ ſidium des erufen. 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Ich werde immer für klein gehalten, aber das. iſt doch nicht ganz richtig, denn ich habe doch immerhin Größe ſechsundvierzig, d. h. ich meſſe vom Boden bis ganz oben an meine Spitze 46 Meter und noch einige Zentimeter dazu, doch ſei von dieſem Stückchen kein Aufhebens ge⸗ macht. Daß ich ſo klein erſcheine, daran iſt nie⸗ mand anders Schuld als mein Baumeiſter, der es nämlich unterlaſſen hatte, mein Unterteil ſelbſtbewußter hervortreten zu laſſen. Was mir gehört als Mittelſtück, das hat er zu den beiden Flügeln, dem Rathaus und der Pfarrkirche, ge⸗ ſchlagen, indem er beide über mein Unterteil hinweg mit einem einheitlichen Geſims verſah und dann hat er beiden auch noch einen recht hohen Hut aufgeſetzt, wohl nur damit ich nicht zu hochmütig werde. Aber trotz alledem, die ſchlanke Linie iſt mir doch geblieben und wer mich in meiner ganzen Schönheit genießen will, dem ſei verraten, daß er mich aus einer gewiſ⸗ ſen Entfernung betrachten und dabei vom Bo⸗ den bis zur Spitze auf einen Blick mich ſehen muß, ohne dabei auf meine beiden Flügel zu achten. Auf dieſe Weiſe wird man ſehen, wie groß ich bin. Da ſieht man auch, wie leicht, faſt graziös ich bin und man wird verſtehen, daß ich in mei⸗ ner Jugend kein ſo ſchlichtes Gewand getragen habe wie jetzt. Da ſah ich ganz anders aus, ſo feſtlich und freudig! Da prunkten meine ſtei⸗ nernen Linien in einem lebhaften Engliſchrot, meine Flächen ſchwelgten in blendendem Weiß und es fehlte auch nicht an goldenem Schmuck. Außer der Färbung meines Gewandes hat ſich an meinem Aeüßern im Laufe der zZeit nicht viel geändert. Da, wo heute die Uhr mit dem weißen Zifferblatt iſt, trug ich einſt ein großes kurfürſtliches Wappen, das man mir im Jahre 1810 abgenommen hat, damit ich nicht ſo ſchwer zu tragen habe. Aber das muß doch noch einen anderen Grund gehabt haben, denn bald haben ſie hier eine Uhr mit einem leuchtenden Zifſer⸗ blatt angebracht. Dabei habe ich doch ſchon ein Stockwerk höher eine Uhr getragen, aber die hatte ein ſchwarzes Zifferblatt und darauf konn⸗ ten die Mannheimer Bürger, wenn ſie abends aus ihren Kneipen heimgingen, nicht ableſen, was die Uhr zeigte. So kam ich zu zwei Uhren, einer weißen und einer ſchwarzen, und ſtets wird man durch mich erfahren, was die Uhr geſchlagen hat. i Intereſſieren wird Sie vielleicht auch, daß früher hoch oben bei mir der„Stürmer“ wohnte. Aber wiſſen Sie, das war der Brandwächter, der immer um meine Galerie laufen und ſehen mußte, ob es nicht irgendwo in der Stadt brenne. Und wenn das mal geſchah, dann ſchlug er feſt an die Glocke und ein dumpfer Ton drang zu den Menſchen hinab, der mir zu⸗ weilen ſelbſt bange machte, wenn er gar nicht mehr verſtummen wollte. Auch ein ſilbernes Glöckchen hing einſtmals unter meinem Dache. Der Volksmund nannte es das„5ügenglöcklein“. Bis 1844 hing es da und dann war es verſchwunden. Nie⸗ mand weiß wohin. Das Glöcklein läutete, wenn ein Menſchenkind im Sterben lag oder geſtorben war. Wenn es ſchwieg, öffnete der Glöckner das Fenſter nach der Straße und verkündete den Namen deſſen, der von der Welt Abſchied ge⸗ nommen hatte. Doch damit will ich für heute abbrechen, denn ich möchte nicht in den Verdacht kommen, ge⸗ ſchwätzig zu werden, was meinem Alter ſchlecht anſtehen würde. M. F4 14. November 1936 n, delz mieſi übe· Eine kleine Unierredung an der Feudenheimer Fähre/ Ein Stück Romantik slirbt aus Stolz ſind wir Mannheimer auf unſere herr⸗ liche Reichsautobahneinfahrt da draußen an den Rhein⸗Neckarhallen, ſtolz auf die wunder⸗ bare Straße des Führers, die unſere aufſtre⸗ bende Stadt in ihr großes Netz einbezogen hat und die uns heute ſchon als etwas ganz Selbſt⸗ verſtändliches anmutet. Jawohl— als etwas ganz Selbſtverſtändliches,— das kam uns erſt dieſer Tage wieder zum Bewußtſein, als wir uns da draußen bei Feudenheim mit der guten alten Fähre überſetzen ließen, als unſer ſchnit⸗ tiger roter Adlerwagen den ungewohnten Weg über den träg dahinfließenden Neckar nahm. Richtig erſtaunt war der gute Fährmann, als da plötzlich unſere alarmierenden Rufe über Das alte Fährhaus an der Feudenheimer Fähre den Neckar ſchallten;„Hallo— Fährmann, ſetz' uns über“, denn es iſt allmählich doch ſchon zur Seltenheit geworden, daß ſich unſere Kraftfah⸗ rer auf dieſem ungewöhnlichen Wege über den Neckar„tragen“ laſſen. Und das iſt auch durch⸗ aus verſtändlich, wenn man bedenkt, daß ſich einige hundert Meter vom alten Fährhaus ent⸗ fernt die Autobahnbrücke über den Neckar ſpannt, wenn man zu allen Tages⸗ und Nacht⸗ zeiten die Motore von da oben heulen hört. Ein kleines Idyll Wie ſeltſam kommt uns das heute vor, im Zeitalter ſtändig fortſchreitender Technik und dauernd anwachſenden Verkehrs. Der gute Fährmann hat uns auf ſeinem großen, merk⸗ würdigen Fahrzeug verſtaut— recht ſonderbar nimmt ſich unſer modernes Kraftfahrzeug auf den leichten ſchwankenden Holzplanken aus, die ſich nun träge über den Fluß hinziehen. Zwei Zeitalter, die ſich hier begegnen,— ein Archivbild ausſterbendes, überlebtes— und ein ſieghaft vorwärtsdrängendes, das uns an Stelle einer alten, behaglich anmutenden Romantik etwas ganz Neues, Stolzes und Kraftvolles ſchenkte. Und trotzdem— irgendwie faßt es einem doch, wenn man das verträumte Idyll am Rande unſerer Großſtadt in ſich aufnimmt, Die Entdeckung der Landſchaft Ein aufſchlußreicher Vortrag in der Städtiſchen Kunſthalle In der Vortragsreihe„ Von deutſcher Art und Kunſt“ ſprach der Kuſtos an der Badiſchen Kunſthalle in Karlsruhe, Dr. Halm, über die Landſchaft in der deutſchen Graphik der Dürerzeit. An einigen beſonders cha⸗ rakteriſtiſchen Beiſpielen zeigte er, daß gerade die deutſche Graphik immer wieder wichtige und entſcheidende Beträge zur Entwicklung des landſchaftlichen Sehens geliefert hat, und daß damit die Entdeckung der Landſchaft in der bil⸗ Tat ift Kunſt in den Hauptzügen eine deutſche at iſt. 2000 Lokomotivführer tagen Eine Verſammlung mit Reichsamtsleiter Neef in Ludwigshafen Der Verein deutſcher Lokomotivführer hielt am Donnerstag im Feſtſaal des IG⸗Feier⸗ abendhauſes zu Ludwigshafen ſeine neunte ordentliche Generalverſammlung ab, an der über 2000 Mitglieder teilnahmen. Sie wurde eingeleitet mit einer von Berufskamerad Borgfchütz⸗Mentges gehaltenen Gedenk⸗ eltkrieges und der Bewegung, ſowie der Opfer der Arbeit.„In dieſem Augenblick“, ſo hob der Redner hervor, „werden von unſeren Abordnungen an den großen Heldendenkmälern Deutſchlands und auf dem Hauptfriedhof Kränze niedengelegt. ir vergeſſen unſere Toten nicht!“ Vereinsleiter Veenhuis(Berlin) gab den Rechenſchaftsbericht über ſeine und des Füh⸗ rerrats Tätigkeit. Er gedachte der fördernden Zuſammenarbeit mit Reichsamtsleiter Neef und dankte dieſem für die dem Vds zuteil ge⸗ wordene verſtändnisvolle Behandlung. Der ſtellvertretende Vereinsleiter Warenberg berichtete über die organiſatoriſchen Aende⸗ rungen. 5. Dann nahm, ſtürmiſch begrüßt, Reichsamts⸗ leiter Neef das Wort, um einleitend darzu⸗ legen, daß er 1933 den Auftrag erhalten habe, die deutſche Beamtenſchaft einheitlich auszu⸗ richten. Schritt für Schritt habe er dieſe Auf⸗ gabe erfüllt und dabei geſehen, daß außer den perſönlichen Wünſchen der Vorſtände keine ſon⸗ ſtigen Hinderniſſe beſtanden. Man habe zuerſt den Verein deutſcher Lokomotivführer auch auf⸗ löſen wollen, wegen der beſtehenden vorbild⸗ üſüichen Einrichtungen aber eine Ausnahme ge⸗ macht. Der Nationalſozialismus huldige dem Grundſatz, niemand etwas zu nehmen, wenn nicht Gleichgutes oder Beſſeres geboten wer⸗ den könne. Darum beſtünde der Vds heute noch, und man wolle warten, bis er aus eige⸗ ner freudiger Entſchließung in die große Ge⸗ meinſchaft der deutſchen Beamten einſchwenke, und zwar nicht als Zweckgebilde, ſondern als Fachgruppe der Lokomotivführer, die immer erhalten bleiben ſolle. Am Nachmittag verbreitete ſich Veenhuis über die Perſonalpolitik. Seit 1933 ſei es die Aufgabe des Vereins geweſen, auf dieſem Ge⸗ biet Verbeſſerungen zu ſchaffen und vor allem die Verfügung des Jahres 1930 zu beſeitigen, nach welcher kein Anwärter mehr Beamter werden konnte, wenn er das 40. Lebensjahr überſchritten hatte.— Der Kaſſenprüfungs⸗ bericht des Kaſſenführers Hauſam wurde verleſen und dann Geſamtentlaſtung erteilt. Ueber die Satzungsänderungen berichtete Be⸗ rufskamerad Warenſtein. Hier intereſſiert beſonders, daß der Verein einen neuen Namen erhielt und künftig als Fachgruppe Lokomotiv⸗ führer im Reichsamt für Beamte der NSDAP geführt wird. Reichsamtsleiter Neef hat in dieſer Fachſchaft weitgehende Befugniſſe. Dieſe Satzungsänderung wurde einſtimmig geneh⸗ migt und Pg. Veenhuis durch den Reichsamts⸗ leiter als Vereinsleiter neu berufen. Borg⸗ ſchütz⸗Mentges dankte Reichsamtsleiter Neef und überreichte ihm im Namen des Vds eine Erinnerungsgabe. Das Schlußwort des Vereinsleiters Veenhuis gipfelte in dem Satz: Deutſchland ſoll für uns alles ſein! Von dem Vorläufer Albrecht Dürers, Martin Schongauer, und dem Meiſter E.., die beide in ihren Bildern frühe Verſuche einer Auseinanderſetzung mit dem freien Raum der Natur zeigen, führt die Entwicklung in gro⸗ ßen Zügen zu Michel Wolgemut, dem Leh⸗ rer Dürers, der ein ſchönes Beiſpiel für die Entwicklung der Landſchaftskunſt in Nürnberg gibt, und ſchließlich zu Dürer ſelbſt, der in ſeinen großartigen Landſchaften, trotzdem ſie vielfach als Hintergründe für Szenen und Fi⸗ guren gedacht ſind, keine loſe Aneinanderreihung von einzelnen Naturſtücken mehr gibt, ſondern geſchloſſene Werke voll innerer Kraft geſtaltet, die eine ſcharfe, unmittelbare Naturbeobachtung erkennen laſſen. Unabhängig von dieſer Kunſt entſteht in der ſogenannten Donauſchule eine eigene Land⸗ ſchaftskunſt. Ihre bedeutendſten Vertreter ſind Albrecht Altdorfer, der nach temperament⸗ vollen und leidenſchaftlichen Landſchaftszeich⸗ nungen zu einer reifen Naturverbundenheit kommt, und der eigentliche Zeichner unter den deutſchen Landſchaftern, Wolf Huber, nach deſſen zarten und von ſtarkem, perſönlichem Reiz erfüllten Zeichnungen erſt die Werke Adam Els⸗ heimers um die Wende des 16. und 17. Jahr⸗ hunderts wieder zu größerer Bedeutung kom⸗ men. „Der Feldherr und der Fähnrich“ Am Montag, 16. November, findet im Mu⸗ ſenſaal erneut die Aufführung des mit ſo gro⸗ ßer Begeiſterung aufgenommenen Feſtſpiels „Der Feldherr und der Fähnrich“ ſtatt, wobei die Inhaber der Dauerkarten für fünf Feier⸗ ſtunden, ſowie die Inhaber der Dauerkarten für ſechs Feierſtunden der Ortsgruppen, Jungbuſch, Neckarſtadt⸗Oſt, Humboldt und Feu⸗ denheim Zutritt haben. An der Abendkaſſe ſind Einzelkarten zu haben. Ebenſo künnen noch Dauerkarten für fünf Feierſtunden zum Preiſe von.75 RM (in Raten zahlbar) bei der NS⸗Kulturgemeinde gekauft werden. heute Abend 1. ſtädtiſches Chorkonzert im Muſenſaal des Roſengartens: Mozarts Requiem. Reſtliche Karten an der Abendkaſſe. wenn der Blick über das alte Fährhaus ſtreift, das uns ſo viel von vergangenen Tagen erzählen könnte. Aber wir haben ja den lebendigen Zeugen vergangener Zeiten neben uns, und der junge Fährmann, Jakob Bie⸗ »dermann, der zuſammen mit ſeinem Bruder nun ſchon ſeit vielen Jahren hier ſeinen Be⸗ ruf ausübt, gibt uns gerne Auskunft über unſere Fragen. Wir haben inzwiſchen am anderen Ufer, ganz in der Nähe des Fährhauſes angelegt, befin⸗ den uns wieder auf feſtem Boden und haben nun Gelegenheit, das wirklich reizvoll gelegene Heim unſeres Beſchützers ausgiebig zu betrach⸗ ten. Ein kleiner Schatten legt ſich über das Geſicht unſeres Fährmannes, als wir uns über Sinn und Weſen ſeines Berufes unterhalten und dabei auch ein wenig in die Zukunft blicken. Wir verſtehen ihn auch recht gut. Er hat keine rechte Zukunft mehr, der gute Jakob Bieder⸗ mann, wenigſtens ſoweit es ſein augenblick⸗ liches Gewerbe angeht. Er weiß, daß die Tage gezählt ſind, wo er mit der guten alten Fähre, die ihm nun ſchon zur zweiten Heimat gewor⸗ den iſt, den Fluß überquert, wo er Menſchen und Laſten befördern kann. Wohl hat er ſich innerlich ſchon damit abgefunden, hat gute Hoffnung, daß er auch wo anders und an ande⸗ rer Stelle ſein Brot einmal ehrlich verdienen kann—aber er trennt ſich halt recht ſchwer von der ihm liebgewordenen Stätte, von ſeinem idylliſchen Heim. 0 Und das glauben wir ihm auch recht gerne. Viele, viele Jahre ſchon iſt die alte Fähre eine Sache der Biedermanns geweſen. Seit 1914 betrieb ſie der Vater von ihm und wir laſſen ihn gerne ein wenig von ſeiner Familie er⸗ zählen. Man hatte ſich rumzureißen Alle Achtung! 15 Perſonen zählten damals die Biedermanns,— ſieben ſtramme Buben und acht nicht minder kräftige Mädel— und die wollten„gefüttert“ ſein—, wie der Nach⸗ komme heute meint. Er hatte ſich ſchon rum⸗ zureißen, der fleißige Vater und neben der Einnahme, die er als Fährmann verdiente, betrieb er auch mit recht gutem Erfolg die Fi⸗ ſcherei. Stolz erzählt er uns, wie ſehr die ganze Familie zuſammenarbeitete— wie alles mik⸗ half, damit man mit Anſtand durchs Leben kam. Sie kannten als Jungens kein Müßigſein und kein Herumtollen. Da mußten Netze hergerich⸗ tet und geflickt werden, da gab es ſo viel Arbeit im Heim, im Gärtchen, aber auch am Waſſer, wo man dem Vater nach Kräften half, ſoweit man konnte. Aber auch bitterſchwere Tage kamen über die fleißige Familie, Schickſalsſchläge, die der Nach⸗ komme nie vergeſſen kann. Sein älteſter Bru⸗ der ertrank beim Fiſchen,— trotzdem er ein guter Schwimmer war. Genau kann er uns das noch ſchildern. Der Nachen kenterte— und der Fährmannsſohn, der in ſeinen ſchweren Fiſcher⸗ ſtiefeln in die Fluten ſtürzte, wurde durch das Gewicht hinabgezogen und ertrank. Auch der große Weltkrieg ging mit ſeinen Schrecken nicht an den Biedermanns vorbei. Auch hier blieb ein junger Fährmannsſohn auf DRP 609166 dem Felde der Ehre— auch hier ſchlug das Schickſal bittere Wunden. Vor einigen Jahren ſtarben Vater und Mutter— und heute betrei⸗ ben zwei junge Biedermänner, vermutlich als letzte ihres Stammes, dieſes ausſterbende Ge⸗ werbe— und dazu noch ein bißchen Fiſcherei. Wie lange noch? Ja— das iſt die ſchwere Frage, die ſich zwei tapfere Burſchen, die ihr Erbe langſam aber ſtetig entrinnen ſehen, ſo oft — ſo oft vorlegen. Vorbei— längſt vorbei iſt die Zeit der Blüte, immer weniger„Kunden“ kommen, ſein altes, treues Fahrzeug iſt ganz unmodern geworden in der Zeit der Reichs⸗ zutobahnen— und auch der Verdienſt wird von Tag zu Tag ſchmäler. Aber er ſelbſt iſt nicht unmodern geworden, der gute Fährmann. Er verſteht die Zeichen der Zeit, weiß um die großen Aufgaben der Technik und des Verkehrs— und wird ſich— wenn es einmal ſein muß auch mit dem Ende abfinden. Nur ſein Häuschen, ſein liebes klei⸗ nes, einſames Häuschen, da am Ufer des Nek⸗ kars,— das läßt er nicht gerne— und das verſtehen wir auch, als wir noch einmal ab⸗ ſchiednehmend über die reizvolle Gegend blicken. eme. 8——— Mannheim „Hakenkreuzbanner“ 14. November 1936 Deine Kleiderſpenden dem WHW! Laß niemand frieren, hilf bekleiden. Kein Volksgenoſſe darf unter der Anbill des Winters leiden. Richte Kleider, Schuhwerk und Wäſche, ſchlage damit durch die Not eine Breſche. Die Sammlungen erfolgen bei allen WHW. Ortsgruppen des Kreiſes Mann⸗ heim bis ſpäteſtens 20. November dieſes Jahres. Großkundgebung der RBG 10 Verkehr und öffentliche Betriebe Am 17. November 1936 ſpricht in der Kraft⸗ wagenhalle des Bahnbetriebswerkes Mannheim, Lindenhofſtraße 15, der Leiter der Reichsbe⸗ triebsgemeinſchaft 10, Pg. Gg. Körner, Ber⸗ lin, zu den Betriebsführern und Gefolgſchafts⸗ mitgliedern aus Energie, Verkehr und Verwal⸗ tung des Kreiſes Mannheim. Der Beginn der Kundgebung iſt auf 19 Uhr feſtgelegt. Einblick in die Kunſt des Nordens Die Ausſtellung im Schloßmuſeum „ZFinniſche Graphik“ betitelt ſich die Ausſtel⸗ lung, die zur Zeit im Schloßmuſeum von der Nordiſchen Geſellſchaft und von der NS⸗Kui⸗ turgemeinde gezeigt wird. Wir haben hier eine nicht ſo oft gebotene Gelegenheit, Einblick zu erhalten in die Kunſtrichtung des Nordens und können bei aller ſpürbaren Verwandt⸗ ſchaft mit techniſchen und künſtleriſchen An⸗ ſchauungen unſeres Landes ſtarke Eigenart in allen dieſen Kunſtwerken ſpüren, die in uns die Vorſtellung beſtärkt, die wir von der Atmoſphäre der nordiſchen Landſchaft und ihrer Menſchen haben. Da eine ſolche geſchloſ⸗ ſene Schau der Graphik in dieſer Art nicht oſt zu ſehen iſt, machen wir beſonders darauf auf⸗ merkſam und bitten, den Beſuch dieſer ſehr intereſſanten Ausſtellung nicht zu verſäumen. Silberne Hochzeit. Kaufmann Heinrich Ehr⸗ lich und ſeine Ehefrau Babette, geb. Spath, Spelzenſtraße 5, feiern am Samstag, 14. No⸗ vember, ihr ſilbernes Ehejubiläum. Unſere herzlichſten Glückwünſche. 40jähriges Dienſtjubiläum. Steuerſekretär Johann Keller begeht am 15. November ſein 40jähriges Staatsdienſtjubiläum. Unſere herz⸗ lichen Glückwünſche. 25jähriges Dienſtjubiläum. Verwaltungs⸗ inſpektor Schiffmacher, Leiter der Vermitt⸗ lungsabteilung für das Gaſtwirtsgewerbe und für Muſiker beim Arbeitsamt Mannheim, feierte geſtern ſein 25jähriges Dienſtjubiläum. Er wurde hierzu voim Betriebsführer und von der Betriebszelle unter Ueberreichung eines Ge⸗ ſchenkes beglückwünſcht. 25jähriges Dienſtjubilüum. Heute kann der ſtädtiſche Oberbauinſpektor Joſ. Heitzmann, enin Ziethenſtraße 92, ſein 25jähriges Dienſtjubiläum feiern. Heitzmann trat im Jahre 1911 bei der Stadtverwaltung Mannheim ein. Unter anderem iſt auch die Ausgeſtaltung der Pfalzſtube im Palaſt⸗Hotel Mannheimer Hof zum großen Teil ſein Ver⸗ dienſt. 82. Geburtstag. Am heutigen 14. November wird Frau Anna Gramlich, L12,13,82 Jahre. Die Jubilarin, eine treue Leſerin des„HB“, hatte 13 Kinder und blickt heute auf eine Schar von 14 Enkeln und 3 Urenkeln. Unſern herz⸗ lichſten Glückwunſch. 75. Geburtstag. Herr Friedrich Brod, Ober⸗ wagenführer a.., Langerötterſtraße 68, begeht ſeine in voller körperlicher und geiſtiger Friſche einen 75. Geburtstag. Unſern beſten Glück⸗ wunſch. 70. Geburtstag. Herr W. Zimmermann, Gr. Wallſtattſtraße 33, kann am Sonntag, 15. No⸗ vember, 70. Geburtstag feiern.— Unſe⸗ ren herzlichen Glückwunſch. 3 80. Geburtstag. Der Altersrentner Karl Koch, Mannheim, Rheinhäuſerſtr. 99, kann am Sonn⸗ tag, 15. November, in körperlicher und geiſtiger Friſche ſeinen 80. Geburtstag feiern. Unſern herzlichen Glückwunſch. Ein internationaler Hochſtapler vor Gericht Wegen Betrugs und Arkundenfälſchung zu zwei Jahren Gefängnis verurkeilt Vor dem Mannheimer Schöffengericht fand am Freitag die Verhandlung gegen einen Be⸗ trüger und Urkundenfälſcher von geradezu inter⸗ nationalem Format ſtatt. Er gab ſich nicht mit Kleinigkeiten ab, ſondern befaßte ſich nur mit großen Projekten, die er im Auftrage einer aus⸗ ländiſchen Macht angeblich durchzuführen hatte. Der ledige Kaufmann Alfred Karl Erne⸗ wein ſtand wegen Betrugs und ſchwerer Ur⸗ kundenfälſchung vor dem Schöffengericht. Seit 22. November 1935 befand er ſich im Unter⸗ ſuchungsgefängnis, aus dem er vorgeführt wurde. Der Vorſitzende, Amtsgerichtsdirektor Dr. Luppold, verlas die Anklageſchrift, der wir folgendes entnehmen: Alfred Karl Ernewein war im Sommer 1935 kurze Zeit als Stellvertreter des deutſchen Kor⸗ reſpondenten bei einer Firma Kreekmann, die ſich im Auslande befindet, tätig. Am 30. Ol⸗ tober erſchien Ernewein, von Karlsruhe kom⸗ mend, wo er bei einem größeren Induſtriewert wegen Auftragserteilung durch eine auslän⸗ diſche Macht vorſtellig geworden war, in Mann⸗ heim bei einer bekannten Firma, wo er ſich als Sohn des——— Kreekmann ausgab und als Teilhaber dieſes ausländiſchen Unterneh⸗ mens auftrat. Er gab an, daß er im Auftrage der Regierung einer ausländiſchen Macht acht Dieſelmotore anzukaufen habe, die ſofort zu liefern ſeien. Zum Beweis legte er eine Voll⸗ macht der Regierung dieſes ausländiſchen Staa⸗ tes vor. Die Firma arbeitete einen Koſtenvor⸗ anſchlag aus und Ernewein überreichte am 4. November 1935 eine Vertragsausfertigung mit Unterſchrift und Siegel des Handels⸗ und Finanzminiſteriums dieſer Macht über den Kauf von acht Dieſelmotoren im Werte von über 70 000.— RM. Dieſe Verkaufsausfertigung war vom 1. November 1935 datiert. Am 5. No⸗ vember 1935 wurde der Vertrag unterſchrieben. Ernewein verlangte aber eine Proviſionsvor⸗ auszahlung von 2000.— RM, die allerdings ver⸗ ſagt wurde. Natürlich war Ernewein nicht Teil⸗ haber der Firma Kreekmann, die Verträge hatte er ſelbſt ausgeſtellt und ſie mit amtlichen Sie⸗ geln und Unterſchriften verſehen, um zu täuſchen. Schwindeleien im großen Am 31. Oktober 1935 erſchien Ernewein bei einer anderen Mannheimer Großfirma, wo er ſich als Alexander Kreekmann ausgab und wies auch hier eine Vollmacht der Landesverteidi⸗ gungsbehörde derſelben ausländiſchen Macht vor, wonach er ermächtigt war, Käufe abzu⸗ ſchreibeb Am 2. November brachte er die Aus⸗ ſchreibebedingungen der techniſchen Kommiſ⸗ ſion dieſer Landesverteidigungsbehörde zur Lie⸗ ſchlag von acht Dieſelmotoren. Der Voran⸗ chlag lautete auf rund 70 000.— RM. Am 9. No⸗ vember brachte der Angeklagte den Kaufvertrag mit Unterſchrift und Siegel wiederum desſelben Handels⸗ und Die Firma hier war bereit, den Vertrag abzuſchließen. Am 11. November erbat ſich Ernewein Erſatz der ausgelegten Stempelſteuer in Höhe von 1354.08 Reichsmark. Dieſer Betrag wurde dem Ange⸗ klagten einen Tag ſpäter mittels eines Schecks ausgehändigt, der von ihm für perſönliche Zwecke verbraucht wurde. Vollmacht und Ver⸗ tragsurkunde ſowie die amtlichen Siegel und Unterſchriften wurden von Ernewein ſelbſt aus⸗ Der Tanz im Leben des Volkes Zum Gaſtſpiel des polniſchen Balletts Parnell im Neuen Theater elin Parnell, der Ballettmeiſter der polniſchen Tanzgruppe, die am Sonntag im Neuen Theater ein Gaſtſpiel t ſchreibt uns über ſeine Entwicklung, ſeine Arbeit und ſeine mi über die Tanzkunſt folgende intereſſante Einzelheiten, denen wir hier gerne Raum geben: Seit meinem fünften Lebensjahr liebte ich den Tanz. Mit 8 Jahren brachten mich meine Eltern auf die Tanzſchule, und ich erlernte dieſe wundervolle Kunſt unter der Leitung der hervorragenden Lehrer Giler und Valczak. Unſere Familie ließ ſich im Jahre 1914 in Rußland nieder, und ich wurde Ballettmeiſter in Odeſſa. Im Jahre 1921 ging ich nach Po⸗ len zurück, wo ich ſeither in allen Städten, be⸗ ſonders in Warſchau, gearbeitet habe. Dort bin ich Ballettmeiſter an der Oper geworden und habe eine eigene Schule gegründet. Was die Methode anbelangt, ſo kenne ich nur eine: den beſeelten Tanz. So, indem man ſeine Seele mit Liebe erfüllt, erſchafft man die Begeiſterung, und der Tanz iſt gut. Polen iſt eine zum größten Teil aus Bauern beſtehende Nation. Jede Gegend hat als Mit⸗ telpunkt ihrer Gewohnheiten h ihre ſehr alten Tänze bewahrt, welche zuweilen über Jahr⸗ hunderte zurückreichen. Ich habe drei Jahre damit verbracht, alle Provinzen zu durchſtrei⸗ fen; ich habe beobachtet, ſtudiert; es war eine große Arbeit. Mit allen dieſen Unterlagen ver⸗ ſehen, habe ich mich ans Studium begeben, indem ich die Aehnlichkeiten und die Unter⸗ ſchiede ſuchte, gewiſſe Motive wegließ, andere ſtiliſierte, und ſo bin ich zu meinem Ballett gekommen, deſſen Muſik größtenteils von mir ſtammt. Den modernen Tänzen meſſe ich für das Volk keine Bedeutung bei. Ihr Zweck iſt ein ganz anderer. Den klaſſiſchen Tänzen, den länd⸗ lichen Tänzen, den Farandolen, Bourrees uſw. geſtehe ich eine Rolle der Beruhigung zu und betrachte ſie als ein Zeugnis der Volks⸗ ſeele. Man hat immer getanzt und auf allen Kontinenten. Ein Volk, das ohne Avch Kortoffelschälen ist eine Kunst Deder Houisholt vergeuſdet tãgl. 009g earioffein Wie jede Kunſt, ſo will auch das richtige Karto unſeren Vorräten nutzlos vertan werden darf, Raptoff Rat werden. Die unachtſame Hausf ffelf Karto Zeiehnung ummermann ffelſchälen gelernt ſein. Heute, da nichts von müfſfen auch die Kartoffeln ſo dünn wie nur rau wirft mit den dicken Schalen rd. 60 Gramm leiſch von jedem Pfund weg! Wenn das in jedem der 175 Millionen deutſcher Haus⸗ halte täglich nur mit einem Pfund Kartoffeln geſchieht, ſo daß alſo in jedem Hauſe am Tage verloren gehen, ſo vergeuden wir im 4 e 60, Granem dertoren gohin, Sachſen gleichtommt' Alle Kartoffelſchalen, dicke und hünne, müſſen die der Ernte der Provin Jahre 378 000 Tonnen Kartoffeln, eine Menge, aufbewahrt und dem Verbrauch wiederzugeführt ſei es durch unmittelbare Abgabe an i Schweinemäſter, durch den in manchen Städten gebräuch n2 f zutunft 55 durch„Beitrag“ zu den von der NS 1 Sammeleimern für K abfälle. Wichtiger aber als große Abfallmengen an Kartoffe 1 toffelſchalen, damit viel von der Frucht unmittelbar dem menſchlichen Genuſſe zugeführt wird. 0 chen Umtauſch gegen Sen⸗ hen⸗ ſchalen für die Maſt ſind dünne Kar⸗ dieſe Kunſt iſt, welche zugleich Muſik, Malerei, Bildhauerei in ſich vereinigt, iſt ein Volk, das Zühhnchen u. iſt, nicht mehr das Schöne vom Häßlichen unterſcheiden zu können. Vom Nationaltheater. Heute, Samstag, um 20 Uhr, im Nationaltheater„Spatzen in Gottes Hand“, das erfolgreiche Luſtſpiel. Regie: Friedrich Hölzlin.— Morgen, Sonn⸗ tag, im Nationaltheoter„¼Tos ca“, Oper von Puccini. Muſikaliſche Leitung: Cremer. Regie: Köhler⸗Helffrich. Den Searpia ſingt zum erſten⸗ mal. in Mannheim Walther Großmann. Cavaradoſſi: Bernd Aldenhoff als Gaſt auf Anſtellung. Beginn: 20 Uhr⸗— Im Reuen Theater im Roſengarten: Einmaliges Gaſt⸗ ſpiel des volniſchen Balletts Par⸗ nell, des Siegers in der Tanz⸗Olympiade. Mit Koct nach Stuttgart Ungezählte Mannheimer Volksgenoſſen ken⸗ nen Stuttgart und beſuchen es immer wieder gerne, ſei es zum Beſuch von Verwandten und Bekannten, oder ſei es wegen der Schönheit und Eigenart dieſer Stadt ſelbſt. Die NSG „Kraft durch Freude“ will all dieſen Volks⸗ genoſſen ihren Wunſch erfüllen und führt darum morgen, Sonntag, 15. Novem⸗ ber, zwei Sonderzüge nach Stutt⸗ gart. Der erſte Sonderzug war ſchon ſehr raſch ausverkauft, doch ließ die Nachfrage nach weiteren Karten nicht nach. Aus dieſem Grunde wurde ein zweiter Sonderzug einge⸗ legt. Zu dieſem zweiten Zug ſind Karten bis heute mittag 12 Uhr bei den Koß⸗Geſchäfts⸗ ſtellen erhältlich. Bis 19 Uhr bei der Völ⸗ kiſchen Buchhandlung. Eventl. können die Reiſeleiter vor Abgang des zweiten Zuges noch einige Karten am Bahnhof abgeben. Der Preis für die Fahrkarte beträgt nur.10 RM. Abgang der Züge ab Mannheim Hbf. 1. Zug ab.06 Uhr; 2. Zug ab.25 Uhr. Rückfahrt der Züge ab Stuttgart: 1. Zug ab 20.30 Uhr; 2. Zug ab 20.46 Uhr. Bezüglich des genauen Fahrplanes wird auf die heutige Kdßß⸗Bekanntmachung hingewieſen. Auch der Lindenhof rüſtet Die Große Karnevals⸗Geſellſchaft Linden⸗ hof, die im Faſching 1937 auf ihr dreißig⸗ jähriges Beſtehen zurückblicken kann, wird dieſem Jubiläumsjahr in gebührender Weiſe Rechnung tragen. Die Vorbereitungen hier⸗ zu ſind noch in vollem Gange und wie man hört, darf man ſich auf allerlei Ueberraſchun⸗ gen gefaßt machen. Neben der Durchführung mehrerer größerer Sitzungen wird ſich die Große Karnevals⸗Geſellſchaft Lindenhof wie üblich mit den 9 Karnevalvereinen an der Neujahrgratulation, an der Rekrutenein⸗ holung und am Faſtnachtszug beteiligen. Das Motto für die bevorſtehende Karneval⸗ ſaiſon liegt für die Lindenhöfler bereits feſt: Im Juweljohr iß' alles heiter unn unſer Uffbau geht ſcheeln) weiter! Die Eröffnungsſitzung des 11. im 11. feiern die Lindenhöfler beſonderer Umſtände hal⸗ ber am morgigen Sonntag im Stammhaus „Aſchaffenburger Hof“ unter der Deviſe „Eine Völkerbunds⸗ Ratsſitzung auf dem Lindenhof“. Zu dieſer Sit⸗ zung ſoll der Negus mit Gefolge ſein Er⸗ ſcheinen zugeſagt haben. Am Dienstag, 17. Nov., Tag der Haus⸗ muſik, ſpielt das Freiburger Kammertrio Hausmuſik aus alter Zeit in der Harmonie gefertigt, ebenſo auch die Ausſchreibebedingun⸗ gen der techniſchen Kommiſſion. Dem Ange 135 ten werden alſo verſuchter und voll⸗ endeter Betrug und ſchwere Urkunden⸗ fälſchung zur Laſt gegz Ernewein iſt am 17. Dezember 1904 in Straß⸗ burg geboren, wo er dann die Volks⸗ und Fort⸗ bildungsſchule beſuchte. Die Ehe ſeiner Eltern wurde im Mai 1914 geſchieden und er ſelbſt dem Vater zugeſprochen. Deſſenungeachtet 310 Ernewein mit ſeiner Mutter im Jahre 191 nach Mannheim, wo er ſeine Lehrzeit als kauf⸗ männiſcher Lehrling verbrachte. Im April 1924 wurde Ernewein eingebürgert. Am 13. Mai 1925 wurde er wegen des Verſuchs der Nöti⸗ gung zu zwei Wochen Gefängnis verurteilt, weil er Soldaten der franzöſiſchen Beſatzungs⸗ armee mitnahm, um zwei Frauen zu nötigen, ihm eine Auskunft zu geben. Außerdem ſoll rnewein Separatiſt geweſen ſein. Nach ſeiner Entlaſſung bei einer Ludwigshafener Firma g40 der Angeklagte nach Italien, wo er in der Rähe Mailands eine Tante hatte. Von 1926 bis 1929 finden wir ihn wieder in Mannheim, wo er als Vertreter tätig war. 1931 ging Ernewein erneut nach Italien, wo er diesmal längere Zeit, bis Herbſt 1933, blieb. Anſchließend kam er wie⸗ der nach Mannheim, von wo er im April 1934 wiederum ins Ausland reiſte, diesmal in das Gebiet einer anderen Macht, wo er dann auch aushilfsweiſe bei der Fa. Alexander Kreekmann tätig war. „Anbekannten Aufenthalts“ „Der Stein kam ins Rollen, da ſich Ernewein in Mannheim dadurch verdächtig machte, d a ß ernie wohnte, woer angegeben hatte. Das eine Mal gab er an, im„Europäiſchen Hof“ in Heidelberg, das andere Mal, daß er im„Ho⸗ iel Bauer“ in Mannheim wohnte. Der Vertre⸗ ter der einen Firma hatte ihn ſogar mit dem Auto vor die Türe des Hotels gefahren. Der . war auch hineingegangen und hatte nach einem Zimmer gefragt, war aber durch den Speiſeraum wieder verſchwunden. Auf Anfrage bei der betreffenden Geſandtſchaft in Berlin erfuhr dann die Mannheimer Firma, daß der Juniorchef der Fa. Kreekmann ſich überhaupt nicht in Deutſchland beſinde, ſondern daß es ſich vielmehr um den Aushilfskorreſpondenten Er⸗ newein handeln müſſe, der in dem betreffenden Lande wegen Betrugs geſucht werde. Die Firma in Mannheim brachte die Angelegenheit ſehließ⸗ lich zur Anzeige, und die Staatsanwaltſchaft Mannheim erließ einen Steckbrief gegen Erne⸗ wein. Auf Grund dieſes Steckbriefes wurde Ernewein an der, Oſtgrenze verhaftet, doch iſt es bezeichnend für die Geriſſenheit des Ange⸗ klagten, daß er es verſtand, en. e bereits wieder freizukommen. Auht, nach Berlin, wo er ſchließlich wieder verhaftet und nach Mannheim transportiert wurde. Seit dem 22. November 1935 befand ſich Ernewein hier in Unterſuchungshaft. Ein unerfreulicher Charakter Das Bild, das der Angeklagte bei der Ver⸗ nehmung abgab, war nicht erfreulich. Er drehte und wandt ſich, wie er es gerade brauchte, und der Vorſitzende ſah ſich Hehr als einmal genö⸗ tigt, dem Angeklagten ernſte und an Deutlichkeit nichts zu wünſchen übrig laſſende Vorhaltun⸗ gen zu machen.„Wenn Sie meinen“, ſo rief er ihm einmal zu,„daß Sie ein deutſches Gericht im Dritten Reiche ſo hinhalten können, dann ſollen Sie auch die Folgen tragen!“ Es kann mit dieſen Zeilen gar nicht alles geſchildert werden, was Ernewein an Schwindeleien alles geradezu mit einer Handbewegung hinter ſich gebracht hat! Er reiſte in Italien mit der Be⸗ nalozinnt daß er Anhänger der deutſchen natio⸗ nalſozialiſtiſchen Bewegung ſei. Er gibt an, er abe es bis zum faſchiſtif en Offizier gebracht. as hinderte ihn aber nicht im mindeſten daran, der abeſſiniſchen Geſandtſchaft im glei⸗ chen Atemzuge, das Land, in dem er als Aus⸗ hilfskorreſpondent eine derartig„hervorra⸗ zende“ Rolle ſpielte, als Durchgangsland für Kriegslieferungen gegen Italien anzubieten. Das iſt nur ein Beiſpiel für die Skrupelloſig⸗ keit dieſes Angeklagten, der ſich mit einer Ge⸗ riſſenheit zu verteidigen wußte, die ihresglei⸗ chen ſucht und durch ſeine Hartnäckigkeit die Ver⸗ handlung zu einer Tagesſitzung geſtaltete. Der Staatsanwalt Dr. Heinzmann rech⸗ nete deshalb auch gründlich mit ihm ab, wobei er beſonders auf die Nötigung der Frauen mit Hilfe franzöſiſcher Beſatzungsſoldaten abhob und beantragte eine Gefängnisſtrafe von zwei Jahren und ſechs Monaten und Verluſt der bürgerlichen Ehrenrechte aus die Dauer von drei Jahren. Die Unterſuchungshaft ſoll unter keinen Umſtänden angerechnet werden. Der Verteidiger des Angeklagten hob darauf ab, daß der Angeklagte ſelbſt an die Echtheit der Dokumente geglaubt haben könne und bat um ein mildes Urteil. Das Arteil Das Gericht kam nach der Beratung zu fol⸗ gendem Beſchluß: Der Angeklagte Alfred Karl Ernewein wird wegen Betrugs in Tateinheit mit ſchwerer Ur⸗ kundenfälſchung zu einer Gefängnisſtrafe von zwei Jahren und drei Jahren Verluſt der bür⸗ gerlichen Ehrenrechte verurteilt. Vier Monate der Unterſuchungshaft werden angerechnei. In der Begründung des Urteils führte der Vorſitzende an, daß der Angetlagte ein großer und raffinierter Betrüger ſei, her allein 20 bis 25 Betrugsfälle auf dem Gewiſſen habe. Er ſei nur deshalb um eine Zuchthausſtrafe herumge⸗ tolamen, weil er nur zweimal vorbeſtraft war. —r. Die er des Bezir vereinigu Friedrich⸗ ſierte Sch von Frie Nachbarve des Geiſt feld eir dieſem Zi Samstage Schachfrer und Tric erzählen. Und F freunden einen Der ſten Mitt Heinrich h 26. Nover bis 23. N Hubertu⸗ Sämtlic im Deutſe Schießſpot 2— Klei gehen ar park“ ge Abend, de jahr 1936 Wanderſta ſchaften v— Programu Daten 1716 Der nitz i 1775 Der! bach 1833) Mün 1875 Der 1 kob S Nationalthec von E. K. Roſengarten quiem von Planetarium vom Wint Omnibusfah Heiligenbe Kleinkunſtbũ Uhr: Kabe Tanz: Libell Stũdt. Schlo Sonderſcha ſchau: Oly Theatermuſet öffnet. Städt. Kunſ Sonderſcha für Stuttgart: 6 liche Morg .30 Konze Frontſolda Buntes W. 13.15 Fort von zwei 15.30 Volk 16.00 Bun 18.30 Aus Mannheim Schnoote v nich. 20.00 fällt! Bunt ter, Sport. Nachtmuſik. Verat Sonntag, nen im trag mit Ufa⸗Kul vögeln; De Sondervera „Kraft dur— Montag, riumsab betreuten V Dienstag, mentalv und Ge Schallaufzei Donnerst des Sternp abendve ſchaft„Kra Freitag, Sternprojek abendve ſchaft„Kra Sonntag, Meteore. Vorführung führung de * mber 1936 icht hebedingun⸗ n Ange nd vo Urkunden⸗ 4 in Straß⸗ ⸗ und Fort⸗ iner Eltern id er ſelbſt . zeachtet 313 1 Jahre 191 it als kauf⸗ April 1924 m 13. 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Huſſong am kommenden Samstagabend im Gaſthaus„Zum Löwen“ den Schachfreunden beider Orte etwas über Fallen und Tricks, namentlich in Spieleröffnuüngen, erzählen. Das Demonſtrationsbrett wartet! Und Feudenheim, das bisher den Schach⸗ freunden ein wohlgelungenes Blitzturnier und einen Demonſtrationsabend bot, wird am näch⸗ ſten Mittwoch im Klublokal Kaffee Schneider eine Blindvorſtellung des bekannten Mannhei⸗ mer Meiſters Bruno Müller ſehen. Der Mannheimer Schachklub wird am 23. November eine Simultanvorſtellung von G. Heinrich haben. Das Winterturnier beginnt am 26. November in vier Klaſſen. Einzeichnung bis 23. November noch möglich! Hubertusabend der Mannheimer Schützen Sämtliche Schützen des Kreiſes Mannheim im Deutſchen Schützenverband und zwar die Schießſportgemeinſchaften 1— Zimmerſtutzen, 2— Kleinkaliber und 3— Großkaliber be⸗ gehen am Samstagabend im„Friedrichs⸗ park“ gemeinſam ihren dritten Hubertus⸗ Abend, der die Siegerehrung für das Schieß⸗ jahr 1936 bringen wird und bei dem auch die Wanderſtandarten der drei Schießſportgemein⸗ ſchaften vergeben werden. Ein unterhaltendes Programm umrahmt die Siegerehrung. Daten für den 14. November 1936 1716 Der Philoſoph Gottfried Wilhelm v. Leib⸗ nitz in Hannover geſt.(geb. 1646). 1775 Der Kriminaliſt Anſelm Ritter von Feuer⸗ 183 in Hainichen bei Jena geb.(geſtorben 1797 Der engliſche Geologe Charles Lyell in Kinnerdy, Schottland, geb.(geſt. 1875). 1825 Der Schriftſteller Jean Paul(Friedrich Richter) in Bayreuth geſt.(geb. 1763). 1831 Der Philoſoph Georg Wilhelm Friedrich egel in Berlin geſt.(geb. 1770). 1840 Der Bildhauer Ludwig v. Schwanthaler in München geſt.(geb. 1802). 1875 Der S Schriftſteller Ja⸗ kob Schaffner in aſel geboren. Was iſt losꝰ Samstag, 14. November Nationalthegter: Spatzen in Gottes Hand. Luſtſpiel von E. Kahn. Miete B. 20 Uhr. Roſengarten: 20 Uhr: 1. ſtädtiſches Chorkonzert: Re⸗ quiem von Mozart. Planetarium: 20 Uhr: 2. Planetariumsabend für die vom Winterhilfswerk betreuten Volksgenoſſen. Omnibusfahrt ab Paradeplatz: 14 Uhr: Thingſtätte Heiligenberg, Neckartal. Kleinkunſtbühne Libelle: 16 Uhr: Tanz⸗Kabarett, 20.15 Uhr: Kabarett⸗Variete. Tanz: Libelle, Palaſthotel, Parkhotel, Flugplatzkaſino. Ständige Darbietungen Stüdt. Schloßmuſeum: 11—13 und 14—16 Uhr geöffnet, Sonderſchau: Die Mannheimer Planken. Sonder⸗ ſchau: Olympia. Theatermuſeum E 7, 20: 10—13 und 15—17 Uhr ge⸗ öffnet. Städt. Kunſthalle: 10—13 und 14—16 Uhr geöffnet. Sonderſchau: Deutſche Werklunſt der Gegenwart. Rundfunk-Programm für Samstag, den 14. November Stuttgart:.00 Choral..05 Gymnaſtik..30 Fröh⸗ liche Morgenmuſik..05 Bauernfunk..10 Gymnaſtik. .30 Konzert. 10.00„Stellungskrieg“. Hörfolge, ein Frontſoldat erzählt. 11.30 Für dich, Bauer. 12.00 Buntes Wochenende. 13.00 Zeit, Wetter, Nachrichten. 13.15 Fortſetzung des Mittagskonzerts. 14.00 Allerlei von zwei bis drei. 15.00„Bauernehre“. Hörſpiel 15.30 Volk an der Ruhr. 15.50 Ruf der Jugend. 16.00 Bunte Muſik. 18.00 Tonbericht der Woche. 18.30 Aus beliebten Filmen des Jahres. 19.30(aus Mannheim)„Beim Pfälzer Woi“. Lieder und Schnoote von uns do rum von Karl Hanns Mün⸗ nich. 20.00 Nachrichtendienſt. 20.10 Wie es euch ge⸗ fällt! Buntes Konzert. 22.00 Zeit, Nachrichten, Wet⸗ ter, Sport. 22.30 Unterhaltungskonzert. 24.00—.00 Nachtmuſik. Veranſtaltungen im Planetarium Sonntag, 15. Nov.: 16 und 17.30 Uhr Son⸗ nen im Weltenraum.(sichtbildervor⸗ trag mit Vorführung des Sternprojektors). Ufa⸗Kulturfilm: Schutz den Sing⸗ vögeln; Deutſchland kreuz und guer. 20 Uhr Sonderveranſtaltung der NS⸗Gemeinſchaft „Kraft durch Freude“. Montag, 16. Nov.: 20 Uhr 2. Planeta⸗ riumsabend für die vom Winterhilfswerk betreuten Volksgenoſſen(Wiederholung). Dienstag, 17. Nov.: 20.15 Uhr 2. Experi⸗ mentalvortrag der Reihe Klänge und Ge 0 uſche: Schallempfänger und Schallaufzeichnung. 3 Bo 19. Nov.: 16 Uhr Vorführung des Sternprojektors. 20.15 Uhr 14. Fei er⸗ abendveranſtaltung der NS⸗Gemein⸗ ſchaft„Kraft durch Freude“. 3 Freitag, 20. Nov.: 16 Uhr Vorführung des Sternprojektors. 20.15 Uhr 14. Feier⸗ abendveranſtaltung der NG⸗Gemein. ſchaft„Kraft durch Freude“.(Wiederholung.) Sonntag, 22. Nov.: 16 Uhr Kometen und Meteore.(Vortrag mit Lichtbildern und Vorführung des Sternprojektors.) 17 Uhr Vor⸗ führung des Sternprojektors. „ Zur Fahnenübergabe des Soldatenbundes I ETeL 2 Z2uAιOöᷓ. PARKLAT2 4—* 2 3+ rüx 5 „ eUSCENα. 33 —— 2 323 3˙5 77— Drf fiIZLIAtI Der Plan des Auimarsches der Formationen im Mann heimer Schloßhof Wie wir bereits berichteten, findet am Sonn⸗ tagvormittag im Mannheimer Schloßhofe die feierliche Fahnenübergabe an die Mannheimer und auswärtigen Kameradſchaften des Solda⸗ tenbundes ſtatt. Zu dieſem weihevollen Ver⸗ pflichtungsakt, an dem ſich erwartungsgemäß die ganze Mannheimer Bevölkerung beteiligt, werden ſich eine gaͤnze Reihe führender Män⸗ ner der Partei, Wehrmacht, Behörde und Stadt einfinden. Bereits um 10 Uhr vormittags wird der Auf⸗ marſch im Schloßhof beginnen— um 11 Uhr werden die Fahnen übergeben und nach einem Marſch durch die Stadt— und zwar durch die Breite Straße— Heidelberger Straße findet vor dem Roſengarten der ſchneidige Vorbei⸗ marſch des geſamten Bezirksverbandes Mann⸗ heim⸗Heidelberg des Soldatenbundes vor dem Bundesführer, General Freiherr von Lötzen, ſtatt.— Aus dem obenſtehenden Plan iſt für alle Teilnehmer ihr Standort im Schloßhof ohne weiteres zu erkennen. Wie wir bereits berichteten, iſt es das erſte⸗ mal, daß ſich der Soldatenbund in großer, ge⸗ ſchloſſener Formation der Mannheimer Bevöl⸗ kerung in der Oeffentlichkeit, anläßlich ihrer bedeutungsvollen Feier vorſtellt. Man hätte ſich beſtimmt keinen ſchöneren, äußeren Rah⸗ men dieſer Veranſtaltung vorſtellen können, als unſeren herrlichen, gewaltigen Schloßbau, mit ſeinem Ehrenhof, der am Sonntag beſtimmt das Ziel unſerer ſoldatentreuen Mannheimer ſein wird. Anordnungen der NSDAP Anordnungen der Kreisleitung Alle Stadt⸗ und Landortsgruppen haben ſofort für die Parteigenoſſen mit den Anfangs⸗ buchſtaben 1. U und y die Anträge auf Ausſtellung der Mitgliedsbücher der Kreisleitung vorzulegen. Letzter Termin: 1 6. November 1936. Der Kreiskaſſenleiter. An alle Ortsgruppen des Kreiſes Mannheim! Die Ortsgruppen haben ſofort „Wille und Weg“, Rednermaterial,„Neues Volk“, Kulturbriefe und Schulungsbriefe für Monat No⸗ vember auf der Kreisleitung, Zimmer 14, abzuholen. Letzter Termin: 16. November. Die Kreispropagandaleitung. An alle Kulturſtellenleiter. Im Laufe des Samstagvormittags ſind Karten für die 3. Feier ſtunde auf der Kreisleitung abzuholen. Die Kreispropagandaleitung. Politiſche Leiter Plankenhof. 14. 11., 20.30 Uhr, öffentliche Kund⸗ gebung, Eichbaum, P 5, 9,„Weltfeind Nr.“, Redner Pg. Prof. Dr. Schuhmacher, Karlsruhe. Plantenhof. 15. 1J.,.15 Uhr, auf dem U⸗Schulptatz Antreten ſämtlicher Pol. Leiter. Dienſtanzug(Bluſen. Nichtuniformierte mit Armbinde Neckarſtadt⸗Oſt. 15. 11., Antreten vor der Geſchäfts⸗ ſtelle zum Kreisappell:.20 Uhr ſämtliche Pol. Leiter und Anwärter(Dienſtanzug, ſoweit vorhanden);.45 Uhr ſämtl. Walter und Warte der NSV und DAß. Der für Samstag vorgeſehene Ausmarſch fällt aus. Friedrichsfeld. 15. 11., 16 Uhr, Veranſtaltung zum Tag der Hausmuſik im Gaſthaus„Zum Löwen“ (Nebenzimmer). Erlenhof. 14. 11., 20.30 Uhr, findet im„Kaiſer⸗ garten“, Zehntſtraße 30, eine öffentliche Kundgebung: „Gegen den Weltfeind Nr. 1“ ſtatt. Die Bevölkerung der Ortsgruppe nimmt geſchloſſen daran teil. Erlenhof. 15. 11.,.15 Uhr, Antreten der Poli⸗— iſchen Leiter, Anwärter ſowie der Walter und Warte auf dem Erlenhofplatz zum Appell im Roſengarten. Marſchanzug(Dienſtbluſe) oder Zivil mit Armbinde. Horſt⸗Weſſel⸗Platz. 15. 11.,.30 Uhr, Antreten zur Morgenfeier auf dem Platz vor dem Karl⸗Benz⸗Denk⸗ nal. Pol. Leiter tragen Marſchanzug(Dienſtbluſe). Sämtliche Walter und Warte der NSV und DAß haben ſich mit Armbinde zu verſehen. Seckenheim. Sonntag früh iſt für alle Politiſchen Leiter, Walter und Warte Dienſt angeſetzt. Befehls⸗ ausgabe bei der Beſprechung am Freitag, 20 Uhr, auf der Geſchäftsſtelle(Dienſtanzug). Lindenhof. 15. 11.,.30 Uhr, Antreten der Pol. Leiter, Pol.⸗Leiter⸗Anwärter ſowie der Zellen⸗ und Blockwalter der NSV und DAßF. Dienſtanzug(Dienſt⸗ bluſe). Nichtuniformierte haben ebenfalls mitanzu⸗ treten. Platz: Ortsgruppenheim. Waldhof. 15. 11.,.30 Uhr, Antreten ſämtlicher Pol. Leiter und Anwärter, DAF⸗ und NSV⸗Walter in Dienſtkleidung am U⸗Schulplatz Mannheim. Zivi⸗ liſten mit Armbinde. Wohlgelegen. 15. 11., Antreten an der Wohlgelegen⸗ ſchule(Bibienaſtr.) zum Kreisappell:.20 Uhr ſämtl. Pol. Leiter u. Anwärter(Dienſtanzug, ſoweit vorhan⸗ den);.45 Uhr ſämtliche Walter und Warte der NSV und DAßF. Sandhofen. 15. 11., 9 Uhr, Antreten ſämtl. Pol. Leiter und Anwärter, Walter und Warte der DAß und NSWVemit und ohne Uniform an der Allgemeinen Ortskrankenkaſſe, Mannheim, Renzſtraße, zum Appell im Roſengarten. Sandhofen. 17. 11., 20.15 Uhr, Mitgliederverſamm⸗ lung im Parteilokal„Zum Adler“. Nackarau⸗Nord und ⸗Süd. 15. 11., 8 Uhr, Antreten ſämtlicher Politiſchen Leiter und Pol.⸗Leiter⸗Anwär⸗ ter, ſowie der Walter und Warte der Gliederungen vor dem Parteiheim, Luiſenſtraße 46, zur Teilnahme am Pol.⸗Leiter⸗Appell im Nibelungenſaal. Marſch⸗ anzug(Dienſtbluſe). Neueichwald. 14. 11., 20.15 Uhr, Kundgebung gegen„Weltfeind Nr.“. Es ſpricht Pg. Treiber im Siedlerheim Dannhofer, Speckweg. Sämtliche Partei⸗ und Volksgenoſſen ſind zur Teilnahme aufgefordert. Antreten der uniformierten und nichtuniformierten Politiſchen Leiter und Anwärter 19.45 Uhr vor dem Siedlerheim. Neueichwald. 15. 11., 8 Uhr, Antreten ſämtlicher Politiſchen Leiter, Anwärter und Blockhelfer auf dem Freyaplatz zum Appell im Roſengarten. Neuoſtheim. 15. 11., 9 Uhr, Antreten der Politiſchen Leiter, Pol.⸗Leiter⸗Anwärter, Walter und Warte der DAß und NSVvor dem Karl⸗Benz⸗Denkmal zum Appell im Roſengarten. Uniformierte: Dienſtbluſe. Waſſerturm. 15. 11.,.30 Uhr, Antreten ſämtl. Politiſchen Leiter am Karl⸗Benz⸗Denkmal(Marſch⸗ anzug, Dienſtbluſe). Sämtliche Walter und Warte der Untergliederungen haben ebenfalls anzutreten. Uni⸗ form, ſoweit vorhanden; Nichtuniformierte mit Arm⸗ binde. NS⸗Frauenſchaft Deutſches Eck und Plankenhof. 16. 11., 20.15 Uhr, Singſtunde für ſämtliche Frauen im„Pergola“, Fried⸗ richsplatz. Kreisamtsleitung. 17. 11., 15 Uhr, Beſprechung der Ortsfrauenſchaftsleiterinnen in L 14, 4. H3 Stelle Kultur. 15. 11.,.30 Uhr, Antreten der fe und Muſikſchar im Hofe des Schlageter⸗ auſes. BDM. Untergau. Alle Gruppenführerinnen und Untergau ⸗ referentinnen leeren am 14. 11. ihre Fächer. Neckarſtadt⸗Oſt(beide Gruppen). 14. 11., 19.40 Uhr, Antreten in Kluft an der Uhlandſchule. Feudenheim. Sämtl. Schaftskaſſiererinnen rechnen am 17. 11., 20 Uhr, bei L. Hölterhoff zu Hauſe ab. Verwaltung. Für die Vorſtellung„Der Feldherr und der Fähnrich“ am 22. 11., nachmittags, ſind noch Karten zu 40 Pf. bei der Verwaltungsſtelle zu er⸗ halten. Beſtellung bis ſpäteſtens 19. 11. Gruppenführerinnen. 20. 11., 20 Uhr, Beſprechung für Gruppen⸗ und Ringführerinnen in N 2, 4. Untergauſtab. 20. 11., 20 Uhr, Beſprechung in N 2, 4. Feudenheim. 15. 11., morgens 8 Uhr, Antreten auf dem Schulplatz. Daß RBo 12, Banken und Verſicherungen, Fachſchaft Verſicherungen. 16. 11., 20 Uhr, Vortrag von Dr. König:„Die Feuerverſicherungsbedingungen und der junge Verſicherungsangeſtellte im Außendienſt“. Frankenſaal des„Siechenbräu“, N 7. Humboldt. 15. 11.,.30 Uhr, Antreten ſämtlicher DAF⸗Walter auf dem Marktplatz Neckarſtadt. Uniform oder Zivil mit Armbinde. Erlenhof. 15. 11., 8 Uhr, Antreten ſämtl. DAß⸗ Walter und Warte der Betriebe und der Straßen⸗ zellen auf dem Erlenhofplatz. Uniform oder Zivil mit Armbinde. Arbeitsſchule der DAð Am Montag, 16. 11., wird in C 1, 10, Saal 1. um 20.30 Uhr die Arbeitsgemeinſchaft ſür Betriebs⸗ führung mit dem Vortrag von Dr. Ammelounz:„Der Betrieb als Leiſtungsgemeinſchaft“ fortgeſetzt. Die Arbeitsgemeinſchaft„Grundlagen der deutſchen Volkswirtſchaft“ von Dr. Wendt wird am kommenden Montag, 16. 11., um 19.30 Uhr im AEG⸗Haus, N 7, großer Saal, fortgeſetzt. RBG 10, Verkehr und öffentliche Betriebe. 17. 11., 19 Uhr, ſpricht in der Kraftwagenhalle des Bahn⸗ betriebswerkes Mannheim⸗Perſonenbahnhof, Linden⸗ hofſtraße, der Leiter der Reichsbetriebsgemeinſchaft 10, Pg. Körner(Berlin). Wir bitten die Kameraden, an dieſer Kundgebung reſtlos teilzunehmen. RBG 12, Banken und Verſicherungen, Fachſchaft Verſicherungen. 16. 11., 20 Uhr, Frankenſaal des „Siechenbräu“, N 7, Vortrag von Dr. H. König:„Die Feuerverſicherungsbedingungen und der junge Ver⸗ ſicherungsangeſtellte im Außendienſt“. „Schönheit der Arbeit“ 16. 11., 19.15 Uhr, Verſammlung ſämtlicher Be⸗ triebs⸗ und Ortsreferenten in der Turnhalle der Kna⸗ ben⸗Fortbildungsſchulé, U 2. Kreisjugendwaltung Abt. Schulung. Mit Beginn des Monats Novem⸗ ber führen wir jetzt die planmäßige Schulung wieder durch. Der erſte Schulungstag der Hauptjugendwal⸗ tung Mannheim findet am 14. 11. im Saale der Kreisbetriebsgemeinſchaft„Eiſen und Metall“, Mann⸗ heim, T 5, 12, Hinterhaus, 2. Stock, ſtatt. Beginn 20 Uhr. Erſcheinen eines jeden Jugendwalters und Vertrauensmädel und deren Mitarbeiter iſt unbedingte Pflicht. NSROV Kameradſchaft Mannheim. Sämtliche Kameraden nehmen am Sonntag, 15. 11., an der Fahnenweihe des Bezirksverbandes Mannheim⸗Heidelberg des Sol⸗ datenbundes e. V. teil. Anzug: NSͤOV⸗Anzug, große Ordensſchnalle. Antreten: 10.30 Uhr vor dem Ballhaus. Sitzgelegenheit vorhanden. Innenſtadt⸗Weſt. 16. 11., 18.15 Uhr, Pflichtmit⸗ gliederverſammlung im„Schwarzen Lamm“, G 2, 17. Nea DD Märchenvorſtellung am Sonntag, 15. November, 14 Uhr, in der„Schauburg“:„Hänſel und Gre⸗ tel“. Aufführung durch die Deutſche Märchenbühne. Eintritt: Kinder 30 Pf., Erwachſene 50 Pf. Sonderfeierabendveranſtaltung im Planetarium am Sonntag, 15. November, 20 Uhr. Das Programm wird von Künſtlern des Karlsruher Staatstheaters und der Karlsruher Hochſchule für Muſik beſtritten. Außerdem läuft der Film„Zigeunerbaron“. Eintritt 40 Pfennig. Strohmarkt. Sprechſtunden: dienstags und freitags von 19.30—20.30 Uhr in p 4, 4/5, Zimmer 18. Volksbildungsſtätte. Die Anmeldungen zu den Ar⸗ beitsgemeinſchaften und Arbeitskreiſen der Volksvil⸗ dungsſtätte mögen umgehend dem Kreisamt, L 4, 15, mitgeteilt werden, damit die Anfangstermine feſt⸗ gelegt werden können. Auch für den mikrobiolo⸗ giſchen Arbeitskreis und den Handwebekurs für Frauen werden noch Anmeldungen entgegengenommen. Auskünfte bei dem Kreisamt Koß, L 4, 15, Zim⸗ mer 14; den Geſchäftsſtellen: pP 4, 4/5, Zimmer 11; Langſtraße 39a; Neckarau, Luiſenſtraße 46; ferner bei den Kd⸗Orts⸗ und Betriebswaltern. Achtung! Omnibusfahrt zum Fußball⸗Länderſpiel Deutſchland gegen Italien in Berlin am 15. November. Abfahrt des Wagens ab Mannheim am Freitag gegen 22 Uhr. Fahrpreis RM. 20.—. Uebernachtung kann zu RM..50 bei Anmeldung mitbeſtellt werden. Fußball⸗ karten zu RM..—, RM..— und RM..—. An⸗ meldungen nur bis heute 12 Uhr im Horſt⸗ Weſſel⸗Haus, I. 4, 15, 1. Stock, Zimmer 6. Ortswarte! Das Programm der Winterfahrten iſt fertiggeſtellt und kann ſofort abgeholt werden. Wanderung am Sonntag, 15. November: Schlier⸗ bach Allmendbrunnen, Schönau, Münchel, Schlierbach. Abfahrt ab Mannheim⸗Hbf..50 Uhr. Rückfahrt ab Schlierbach 18.06 Uhr. Sonntagsrückfahrkarten zu 90 Pfennig an den Bahnſchaltern. Atlanten. Taſchenatlanten zu 20 Pfennig ſind nen eingetroffen und können bei den Geſchäftsſtellen abge⸗ holt werden. Wanderung am Sonntag, 15. November. Schlierbach, Allmendbrunnen, Schönau, Münchel, Schlierbach. Wan⸗ derzeit 5 Stunden. Abfahrt ab Mannheim Hauptbahn⸗ hof.50 Uhr. Rückfahrt ab Scheierbach 18.06 Uhr. ne arten an den Bahnſchaltern zu 90 Pfennig. Achtung! Sonderzüge nach Stuttgart am Sonntag, 15. November. Für dieſe Züge ſind nur noch heute bis 12 Uhr Karten bei den Geſchäftsſtellen erhältlich. Fahr⸗ prer⸗ 3,10 Mart. 1. Zug über Heidelberg— Eberbach. Abfahr: ab Mannheim.06 Uhr, ab Rangierbahnhof .12 Ub⸗, ab Seckenheim.17 Uhr, ab Friedrichsfeld .23 Uhr. Rückfahrt ab Stuttgart 20.30 Uhr.— 2. Zuz über Schwetzingen Abfahrt ab Mannbeim 725 Uhr, ab Neckarau.31 Uhr, av Ryeinau.38 Uhr, ab Schwetzingen.46 Uhr, ab Hockenheim.55 Uhr, ab Neulußheim 8 Uhr. Rückfahrt ab Stultgart 20.46 Uhr. ———— Mannheim Die bunte Seite 14. November 1936 Die Gangſterbraut als Varietéſtar Mr. Berkers Skandalgeſchäft/ Die Mörderin auf der Bühne/ Beſuch in einer amerikaniſchen Burlesk · Show „Warum ſoll ich mit ſauren Gurten handein, wenn ich mit Mörderinnen beſſere Geſchäfte machen kann?“ Dieſes Wort kennzeichnet am beften jenen Mann, der in den Vereinigten Staaten die ſogenannte Burlesk⸗Show, eine Art des Varietés, wie ſie in Europa glück⸗ licherweiſe unbekannt iſt, beherrſcht. Es handelt ſich um Mr. John Berker, dem„Agenten für beſondere Senſationen“, der all jenen zweifel⸗ haften Damen, die irgendwie im Mittelpunkt von Kriminaltragödien oder Skandalprozeſſen ſtanden, eine Möglichteit gibt, aus ihren Er⸗ lebniſſen durch öffentliches Auftreten Geld zu machen. Der Mann, der den Mörder des Lindberg⸗ babys zur Strecke brachte, die Frau, die Fünf⸗ lieige geboren hat, die gequälte Gattin, die ihren brutalen Ehemann erſchoß, die Lieblingsfrau des hingerichteten Gangſters, die Eiſenbayn⸗ räuberin, die ihre Straſe verbüßt hat, die Ex⸗ gattin des Filmſtars, die den Mittelpunkt eines großen Scheidungsprozeſſes bildete, das junge Mädchen, das von Banditen entführt wurde— alle dieſe Geſtalten werden unter dem Begriff „Burlesk⸗Show“ vereinigt und in das Licht der Varieté⸗Scheinwerſer geſtellt. Das Girl, das den Millionär wegen eines gebrochenen Heiratsverſprechens verklagte, weiß, daß es ſich nur an Mr. Berker zu wenden hat, um einer kurzen glänzenden Bühnenkarriere ſicher zu ſein. Und die zarte Dame, die ihren Mann, einen notoriſchen Trunkenbold, mit fünf Revolverſchüſſen niederknallte, findet am Tage ihrer Freiſprechung(oder ihrer Verurteilung) ein Telegramm des Agenten vor, in dem ihr eine ſofortige Gaſtſpielreiſe durch USA angeboten wird. Dieſe abſonderlichen„Künſt⸗ ler“ üben auf das große Publikum eine weit größere Anziehungskraft aus, als Artiſten von Rang und Können. Das Bankkonto des ſmarten — man könnte auch ſagen: ſkrupelloſen— Herrn Berker beweiſt die Richtigkeit ſeiner Einſchätzung der amerikaniſchen Volksſeele. „Als erſte Nummer ſehen Sie Marion Niberts...“ Statten wir einmal einer der größten Burlest⸗ Shows von Neuyork einen Beſuch ab. Ein ge⸗ waltiger kitſchiger Saal mit goldgelb⸗grünen Tapeten, rotbefrackten Portiers und kurzge⸗ ſchürzten Girls, die Programme verkaufen. Ein Jazzorcheſter in Phantaſieuniformen. Das Haus iſt bis auf den letzten Platz beſetzt. Der Anſager tritt vor den Vorhang.„Als erſte Nummer ſehen Sie Marion Niberts. Sie erſchoß ihren Mann mit einer ſelbſtkonſtruierten Luftpiſtole. Die Waffe, deren tödliche Durchſchlagstraft Sie ſofort überprüfen werden können, erregte das Erſtaunen aller Sachverſtändigen. In der erſten. Inſtanz zum Tode verurteilt, gelang es ihr, ihren Freiſpruch in zweiter Inſtanz zu er⸗ reichen. Ihr Verteidiger war der bekannte Anwalt Mr. Kenyon. Damen, die vielleicht in nächſter Zeit eine kleine Auseinanderſetzung mit ihrem Gemahl haben werden, notieren ſich ſeine Adreſſe“. Brauſendes Gelächter über dieſen her⸗ vorragenden„Witz“. Dana erſcheint eine ſchwarzgelockte Dame mit einem langen Abendkleid im roten Licht des Scheinwerfers. Sie hält ein klobiges lang⸗ läufiges Schießeiſen in der Hand, ein Mittel⸗ ding zwiſchen Revolver und Maſchinengewehr. Liebenswürdig lächelnd ſpannt ſie den Luft⸗ hebel, leht an— der Metallbolzen hat ein zoll⸗ dickes Haärtholzbrett durchſchlagen. Mit der glei⸗ chen Waffe hat ſie ihren Mann ins Fenſeits befördert.„Marion wird Ihnen ihre Eindrücke ſchildern“, verkündet der Anſager,„als das To⸗ desurteil verkündet wurde.“ Mit kreiſchender Stimme beginnt die mert⸗ würdige Darſtellerin ihre„Leidensgeſchichte“ zu erzählen. In grellſten Farben malt ſie ihr häus⸗ liches Martyrium. Sie reißt ſich das Kleid vom Leib, um zu zeigen, wie ſie ihr Mann, der ſchändliche Trunkenbold, mißhandelt hat. Steht in einem Pyjama vor dem hingeriſſenen Publi⸗ tum, beginnt plötzlich zu ſteppen und mit einer elenden Stimme ein Lied zu ſingen, in dem ver⸗ kündet wird, daß die amerikaniſchen Frauen nicht die Sklavinnen ihrer Männer ſind. Brau⸗ ſender Beifall— die„Künſtlerin“ zerdrückt ein paar falſche Tränen und empfiehlt ſich. Dem Beſucher, der dies zum erſtenmal erlebt, ſträu⸗ ben ſich die Haare ob all dieſer Unmöglichkeiten. Revue der Geſchmackloſigkeiten In dieſem Stil geht der Abend weiter. In ähnlicher Weiſe trat einſt hier Anna Sage auf, die Frau, die den Gangſter John Dil⸗ linger zur Strecke brachte. Zie tanzte mit wippenden Schritten und erklärie dem Publi⸗ kum, dieſer Tanz ſei es geweſen, den Dillinger beſonders geliebt habe. Und nun ſteht hier eine philippiniſche Prinzeſſin, die auf den Händen tanzen kann und überdies von ſich behauptet, die erſte Frau des Schriftſtellers Upton Sinclair geweſen zu ſein, wobei ſie allerlei unintereſſante„Geheimniſſe“ aus dieſer Ehe erzählt. Es folgt Kiti Mac Milan, die nachgewieſene erſte Eiſenbahnräuberin der Vereinigten Staaten, die vor acht Jahren einen Expreßzug mit einer Bande ihr ergebener Männer überfiel. Sie hat ihre Strafe abge⸗ ſeſſen— nun braucht ſie nicht mehr Raubüber⸗ fälle ausführen, die„Gloriole“ ihres Aben⸗ teuers umſtrahlt ſie auf der Bühne und das Publikum ſcheint wahrhaftig ergriffen, wenn das purpurrote Mündchen verſichert:„Ich trete nur auf, um eine lebende Warnung zu ſein für alle jene romantiſchen jungen Mädchen, die in Gefahr ſind, auf eine ſchiefe Ebene zu kommen und mit den Geſetzen in Konflitt zu geraten. Ich bereue meine Tat von Herzen und will mein Leben in den Dienſt der Aufklärung ſtel⸗ len“. Warum ſie allerdings einen Bade⸗ anzug trägt und bei ihren Tanzverſuchen ihre Beine freimütigſt zur Schau ſtellt, be⸗ gründet ſie nicht näher. Ueber 100 Mörderinnen, weibliche Banditen und Figuren aus Senſationsprozeſſen hat der famoſe Herr Berker den Amerikanern bis henute ſchon gezeigt. Er ließ Chaplins erſte Frau über die Bühne tanzen und das Girl, das den Mil⸗ lionär Jenkins ins Gefängnis brachte. Er ſchmückte ſein Programm mit Namen von Frauen, die irgendein Gericht einmal zum Tode verurteilte uſw. Mögen manche„Rückſtändige“ auf die Regeln des guten Geſchmacks pochen— Mr. Berker pocht auf die vollen Häuſer, die er mit ſeinen Attraktionen erzielt. „Suleika“ als Trainingspartnerin Weltbild(M) Die Kugbymannschaft der Universität Los Angeles hält einen Elefanten für den besten Traininzspartner zur Erlangung. der für diesen Sport notwendigen Härte.„Suleika“ geht Willkommen! darauf ein, sie braucht nur„wie ein Elelant““ 55 dazustehen, um dem erwarteten Zweck zu dienen. 1* n Raſputins„Wundermedizin“ entdeckt? Ein ſeltſames Experiment/ Das geheimnisvolle Mittel gegen die Bluterkrankheit Man iſt ſich bis heute noch nicht darüber klar geworden, welchen n der„Wundermönch“ aſputin, der im Rußland der Vorkriegs⸗ zeit eine ſo große Rolle ſpielte, ſeine Macht zu⸗ zuſchreiben hatte. Zweifellos aber verdankt er den außerordentlichen Einfluß, den er auf die letzte Zarin ausübte, der Tatſache, daß er den Zuſtand des an der furchtbaren Bluter⸗ krankheit leidenden Thronfolgers Alexan⸗ der zu beſſern verſtand. An jenem Tage, da er den Sohn der Zarin erfolgreicher als die Aerzte behandelte, begann ſein phantaſtiſcher, für Ruß⸗ land ſo unheilvoller Aufſtieg. Man hat viel⸗ fach behauptet, er habe den jungen Alexander mit Suggeſtion zu heilen geſucht. Andere Leute Die heiligen Waſſer oon Karhus Herrn Müllers Wunderquelle/ Dänemarks neueſter Wallfahrtsort Es iſt ein Zeichen unſerer an Romantik ſo armen Zeit, daß immer in gewiſſen Abſtänden Gerüchte um Wundermenſchen und geheimnis⸗ volle Seen und Berge auftauchen, daß arm⸗ ſelige Dörfer über Nacht zu weltberühmten Wallfahrtsorten werden, daß dichte Menſchen⸗ ſcharen zu verlaſſenen Flußläufen pilgern, um auch am eigenen Leibe die Macht des Wunder⸗ baren zu ſpüren und zu erleben.“ 4 Aarhus, nach Kopenhagen die größte dä⸗ niſche Stadt, an der Küſte von Jütland gelegen, iſt gegenwärtig der Pilgerort unzähliger Men⸗ ſchen, junger und⸗alter, armer und reicher, die von mannigfachen Leiden befallen ſind und de⸗ nen auch ärztliche Kunſt keine Heilung bringen konnte. Nicht nur die Bürger dieſes kleinen Landes im Norden Europas ſind es, die ihre Schritte nach Aarhus lenken. Männer und Frauen aus allen Staaten Europas, aus fernen Zonen und verſteckten Gebieten Amerikas hörten von der„Wunderquelle der Aarhus“ und ihrer unerklärlichen Wirkung. Sie pilgern in dichten Reihen zu dem waldigen Hügel, der 10 Kilometer vor der Stadt liegt. Hier ent⸗ ſpringt die geheimnisvolle Quelle, deren Waſſer die ſchwerſten Krankheiten heilen, Menſchen mit ewigen Leiden Geneſung bringen ſoll. Sie kom⸗ men mit zahlreichen Flaſchen und Gefäßen, mit winzigen Behältern und Krügen zu dieſer Wun⸗ derquelle und warten darauf, bis das Waſſer tropfenweiſe ihre Flaſchen füllt. Kein Wort kommt über die Lippen der Gläubigen von Aar hus. Einige lächeln, als wollten ſie ſich luſtie machen über ihre eigene Einfalt, andere küſſen die Steine, über die das Waſſer läuft. Da kniet ein junges, zartes Mädchen vor der Quelle. Sie will der Großmutter, die in einer kleinen jüt⸗ ländiſchen Ortſchaft lebt, Wunderwaſſer brin⸗ gen, damit ſie die ſchwere Krantheit überlebt. Ein bleicher Engländer ſchöpft Waſſer für ſeine Frau, die die Aerzte aufgaben. Menſchliche Schickſale ſpiegeln ſich hier in dieſem Wunder⸗ quell wider. 54 Wir haben mit Menſchen geſprochen, abſeits von der Welt des heiligen Waſſers, mit Men⸗ ſchen, die nicht an Wunder glauben— ſie wol⸗ len es ſelbſt mit eigenen Augen erlebt haben, wie man ſchwerkranke oder alte, gebrechliche Männer an die Quelle brachte, und die nach dem Genuß des Waſſers mit einem geliehenen Fahrrad eilig in die Stadt zurück⸗ fuhren. 45—— J. P. Müller heißt der Mann, der dieſen Wunderquell entdeckte, ein kräftiger Mann, der nach den Papieren des ſiebzigſte Lebensjahr be⸗ reits überſchritten hat. Keine Falte iſt auf ſei⸗ nem markanten Geſicht zu finden, er ſpricht mit dem Eifer und der Begeiſterung eines Jüng⸗ lings, erzählt, daß in einigen Jahren Aarhus ein weltbekannter Wallfahrtsort ſein wird. Er berichtet von Engeln und Teufeln, mit denen er Erlebniſſe hatte, erzählt Geſchichten aus der Welt des Wunderbaren und glaubt, alle Krank⸗ heiten mit den Waſſern der heiligen Quelle heilen zu können. An Jütlands Küſte heult der Sturm. Das wilde Spiel der weißen Schaumkronen iſt ſchau⸗ ig anzuſehen. Endlos reicht die Weite des brül⸗ ſenden Meeres. Es übertönt die ſtillen Gebete, die die Pilger oben auf dem waldigen Hügel, vor der Wunderquelle kniend, andächtig ver⸗ richten 0 g* berichteten, er habe ein Geheimmittel gegen die Hämophilie, wie die Medizin die Bluterkrankheit nennt, gekannt. Vor kurzem ließ ſich nun ein Pharmazeut aus Chelſea bei dem Chefarzt des Londoner St.⸗Bartholomew⸗Hoſpitals, Profeſſor L. J. Witts, melden, der eine ſeltſame Geſchichte erzählte. Er ſei, ſo ſagte er, im Beſitz jenes erfolgreichen Heilmittels, mit dem einſt Raſpu⸗ tin den ruſſiſchen Thronfolger behandelte, Ein ruſſiſcher Emigrant namens Petrowitſch, der den Händen der Sowjets Wa ſei, habe ihm dieſes Mittel vor zehn Jahren in Paris verraten und ihm verſichert, daß er es von einem Vertrauten Raſputins perſönlich erfahren habe. Er, der Pharmazeut, habe das „Geheimmittel“ nach ſeinen eigenen pharma⸗ zeutiſchen Kenntniſſen zu analyſieren und zu vervollkommnen geſucht und glaube nunmehr, der mediziniſchen Wiſſenſchaft mit ſeinen Kenntniſſen helfen zu können. Natürlich legte Profeſſor Witts jedes nur mögliche Mißtrauen an den Tag. Im Londoner St.⸗Bartholomew-Hoſpital befinden ſich beſon⸗ ders viele„Bluter“, unter ihnen auch der Graf von Covadonga, der Sohn des ſpaniſchen Exkönigs, der— ein unheilvolles Erbe der Bourbonen— bekanntlich in hohem Maße an Hämophilie leidet und wiederholt in den letz⸗ ten Monaten mit dem Tode gekämpft hat. Nur zahlreiche Bluttransfuſionen vermochten immer wieder eine Kataſtrophe 75 verhindern. Da nach Auffaſſung Profeſſor Witts das angebliche Geheimmittel Raſputins zumindeſt unge⸗ fährlich iſt. wenn es auch keine Heilwirkung hätte, erklärte ſich der Arzt einverſtanden, eine Probe zu machen, unter der Vorausſetzung, daß einer ſeiner Patienten ſich dazu hergeben würde, das Experiment an ſich vornehmen zu laſſen. Dieſer Mann fand ſich in der Perſon des Ajährigen Walter Smith aus Maiden⸗ head, der ſeit Wochen im Hoſpital liegt, ohne daß ſich ſein Zuſtand beſſert. Smith, der an ererbter Hämophilie leidet, hatte ſich, allen Warnungen zum Trotz, vor kurzem einen Zahn ziehen laſſen, weil er die Schmerzen nicht mehr ertragen wollte, und blutet ſeitdem ununterbrochen aus der Wunde. Nun wartet man mit einiger Spannung auf die Wirkung der„Wunderkur“, von der es ſich in Kürze er⸗ weiſen wird, ob ſie in der Tat ein Raſputini⸗ ſches„Geheimmittel“ iſt oder ob man das Ganze nur als einen Bluff anzuſehen hat. Die Rente „Wovon lebſt du eigentlich, Paul?“ „Hm.. immer noch von dem Blumentopf, der mir im Frühjahr auf den Kopf gefallen iſt!ꝰ(Schweizer Illuſtrierte) Bücherecke Rolf Lauckner:„Der Hakim weiß es“. Komödie in 3 Akten mit Vor⸗ und Nachſpiel. Theaterverlag Langen/ Müller, Berlin. Gebunden.80 RM. Das Erſcheinen eines neuen Schauſpiels oder einer neuen Komödie von Rolf Lauckner iſt ſeit vielen Jah⸗ ren immer wieder ein auffallendes literariſches Er⸗ eignis im deutſchen Theaterleben. Lauckner hat ſich durch ſeine zahlreichen Theaterſtücke, von denen „Chriſta, die Tante“,„Kritik“,„Sakuntala“ u. a. am bekannteſten ſind, ſchon in den beiden vergangenen Jahrzehnten einen hervorragenden Platz unter den Theaterdichtern der Gegenwart geſichert. Dieſen An⸗ ſpruch behauptete der heute noch nicht Fünfzigjährige nach der nationalſozialiſtiſchen Erhebung mit dem außergewöhnlich ſtarken Erfolg, den ſein nationales Schauſpiel„Bernhard von Weimar“ bei ſeiner denk⸗ würdigen Stuttgarter Uraufführung hatte. Inzwiſchen trat Lauckner dann als Verfaſſer der beſten je zuſtande gebrachten Fauſt⸗Bühnenbearbeitung auf, und in der großen Oeffentlichkeit wurde er bekannt als Autor des Films„Der alte und der junge König“. Nun hat die⸗ ſer vielſeitige und künſtleriſch hochſtrebende Theater⸗ dichter uns endlich auch eine Komödie geſchenkt, wie ſie das Theater braucht. Die Komödie„Der Hakim weiß es“ iſt bei aller dichteriſchen Feinheit in der Tat ein Theaterſtück von rechtem Schrot und Korn. Das beweiſt ſchon die Tatſache, daß der„Hakim“ bereits jetzt, wenige Monate nach der ruhmvollen Stuttgarter Uraufführung, von ungefähr dreißig bedeutenden Theatern zur Aufführung erworben wurde. Die Ko⸗ mödie wird in dieſem Winter alſo eine der meiſt⸗ geſpielten modernen Luſtſpieldichtungen im deutſchen Spielplan ſein. Man wird die Komödie aber nicht nur wegen ihrer Aktualität und um des Dichters Lauckner willen leſen; ſchon nach den erſten Seiten dieſer beſinnlichen Abenteurergeſchichte weiß man ganz klar, daß die Lektüre dieſer Komödie ein hoher menſch⸗ licher Genuß in ſich ſelber iſt. Paul Schurek:„Die blaue Tulpe“. Komödie in 5 Auf⸗ zügen. Theaterverlag Langen/ Müller, Berlin. Ge⸗ bunden.80 RM. Paul Schurek wurde durch den weitreichenden Er⸗ folg ſeines Luſtſpiels„Straßenmuſik“ ein Theater⸗ dichter, der zu jener Gruppe beſonders volkstümlicher Theaterautoren gehört, die durch Auguſt Hinrichs, A. J. Lippl und andere gekennzeichnet iſt. Schureks eigentliche Stärke war es ſchon in ſeinen nieder⸗ deutſchen Erzählungen und Volksſtücken, aus dem all⸗ täglichen Leben jene Weisheit und jenen Humor zu ſchöpfen, die der Großſtadtmenſch zuweilen verliert, und die doch den eigentlichen Charakter unſeres deut⸗ ſchen Volkes ausmachen. Die Fähigkeit, aus der Volksſeele ſelber heraus Theater zu geſtalten, bewies Paul Schurek deutlich mit ſeiner kleinen Ehekomödie „Weiße Wäſche“, die von Hamburg aus über viele deutſche Bühnen ging. In der neueſten Komödie, „Die blaue Tulpe“, tritt uns Paul Schurek nun mit der ganzen ſtrahlenden Reife eines Komödiendichters entgegen. An alten holländiſchen Motiven des Tul⸗ penhandels und der Tulpenſpekulation in den drei⸗ ßiger Fahren des 17. Jahrhunderts hat ſich ſeine liebenswerte Phantaſie entzündet; den haſtigen und kleinen Speknulanten ſtellt Schurek ein paar ſtille, feine und ſtarke Menſchen, die den allgemeinen Börſen⸗ ſchwindel nicht mitmachen, gegenüber: und dieſe Menſchen ſtehen am Ende mit ihrer ſcheinhar un⸗ praktiſchen Werktreue beſſer und glücklicher da als alle Spekulanten. Aus dem Getriebe einer allgemeinen Geſchäftemacherei wächſt das Bild treuer Menſchen empor, die uns mit ihrer unbeirrbaren Sachlichkeit und Liebe ergreifen. Schureks Komödie lieſt ſich wie der Roman eines großen und beſchaulichen Erzählers. „Der Prophet von Binsheim.“ Von Karl Boehm.“ Roman eines Kleinſtadtſchriftleiters. Verlag F. A. Berger, Inh. Theodor Weicher, Leipzig. 352 S. In Leinen gebunden.50 RM. Es handelt ſich im beſten Sinne um einen Heimat⸗ roman, der wiederum hauptſächlich im ſchönen, von Viktor von Scheffel ſo unvergänglich beſungenen Fran⸗ kenlande ſpielt, jedoch in ſeinen Gedanken, ſeinem Aufbau und ſeiner Zielſetzung nicht im mindeſten an örtliche Grenzen gebunden iſt. Landſchaftlichen, Volklichen wurzelnd, feſſelt der Ro⸗ man bis zur letzten Seite. Reich an ſpannenden, zu⸗ weilen dramatiſchen, aber auch wieder vergnüglichen Schilderungen, bietet er immer wieder neue Ab⸗ wechſlung. Das Buch„Der Prophet von Binsheim“ kann man wohl als einen aus dem Volk gewachſenen gehaltvollen Gegenwartsroman bezeichnen, der eben⸗ falls das der erſten Arbeit Boehms geſpendete Loh verdienen dürfte,„ſo einfach und ſelbſtverſtändlich ge⸗ ſchrieben zu ſein, daß man unwillkürlich von der Tiefe und dem Wert des Gebotenen überzeugt iſt“, daß er „mehr als lediglich Unterhaltungslektüre, ſondern ein Roman iſt, der wirkliches Leben ſchildert“. „Nach dem Sturm“. Von Gorch Fock. Verlag M. Glogau jun., Hamburg. Leinen.20 RM. In der größten Seeſchlacht der Weltgeſchichte ließ Gorch Fock ſein Leben als ein treuer Held der deut⸗ ſchen Kriegsmarine. Aber von ihm blieb mehr als das Andenken an ſeinen Opfertod. Seine Dichtungen wurden ſein ſchönſtes Denkmal im Herzen des deut⸗ ſchen Volkes. Oft ſchon wurde der Wunſch nach einem Auswahlband aus den hochdeutſchen Werken Gorch Focks geäußert. Hier liegt nun in dem Band„Nach dem Sturm“ dieſe Auswahl vor. Es ſind 18 hoch⸗ deutſche Erzählungen Gorch Focks, die ungewöhnlich reich an Geſtaltungen und Verkündungen ſind. Mah⸗ nend und vorausſchauend, aber auch mit kernigem Humor ſchuf der Dichter uns tiefe Heimatverbunden⸗ heit. Unvergängliche Schilderungen des Lebens der Fiſcher und Bauern des Küſtenlandes. Gerade in der Verwendung der hochdeutſchen Sprache zeigt ſich Fock als Niederdeutſcher von Größe, als dichteriſcher Vertreter ſeiner Landſchaft und Herkunft. EA 5 1*(¹0 „Du bist mein Glück“ Benjamino Gigli u. Jos. Sieber bei einer erregten Aussprache Szene aus dem Gigli-Film der Bavaria: Tief im Seeliſchen, 14 3 4 Der B 1 lin über iliilgroßha üblichen über dem diſch“, ha Be großhand teiler ein 4 auch als wie er n äußerſt p „Nennpre perzente“ Seite zun der Erfin vereinbar weiſt, wi können, ei Großhänd welcher n der Fabri näckiges 7 vollen Ge älle ende icht auf es Jude ſpielt ſich Daß dieſe des Fabr dürfte ein wert, wen großandel⸗s nommen r ja jetzt in handen. 4 Wenn d in ſeiner U Verſuche v. wirtſchaftli die Rohſto daß F. eutſcher Die Tatſach daß Deutſe nien weſen Tatſache, d ſorgung m 1 ſtoffverbrar beſten. Es wur' wirtſchaftlie 4 4 Baumwolle Wole 4 Jute 45 3 Steinkohle Schwefelkie⸗ Minralphos 15 upfer Blei ink inn rdöl Kautſchuk Dieſe Gec bei acht de mehr erzeu Deutſchland aals es ſelbſt 4 daß Großbr ſelbſt nicht über einen ſitzt wie bei 50 v. H. der pital beherr ieſe Zahlen vergleicht, de ſtändnis für gehen. 4 4 Freie Ausle Nach ſtändig richts unterlieg der freien Au⸗ Auslegung kant den, was der 2 der Tariſordnu vielmehr darau ſeiner Entſcheid des Treuhände gelangt iſt. Die Ner 1 Trotz der vor mehr Laſtkraftn per als im Vo bei den Perſon lung günſtig. 5 erreicht werden wartu—+ Rüäß * Perſonenk darunter Laſtkraftw darunter dreir Omnibuſſe Krafträder mit Tretki ſonſtige K Krafträden Zugmaſchi nber 1936 Mannteim wietſchaſts- und Sozialpolitin— 3 Ourel dio Soitluyo ——— Südiſche Methoden im Textilgroßhandel 30 RM. Der Bericht des Polizeipräſidenten von Ber⸗ lin über die Arbeit der Preisüberwachungs⸗ ſtelle in Berlin mit der Warnung an den Tex⸗ 3 und der Kennzeichnung der hier ü s oder einer vielen Jah⸗ rariſches Er⸗ i N 5 ichen Methoden der Preisgeſtaltung gegen⸗ la“ u. a. am g über dem Einzelhandel als ausgeſprochen„jü⸗ vergangenen diſch“, 33 ſicherlich in den beteiligten Kreifen unter den große Befriedigung hervorgerufen. Der Textil⸗ W. 3 handel— 1 als eiler eine bedeutſame Funktion aus, ſondern A auch als Auftraggeber an die Induſtrie. Und ſeiner denk⸗ wie er nach der Seite des Einzelhandels hin Inzwiſchen äußerſt phantaſiereich iſt in der Bildung von n je zuſtande„Nennpreiſen“, von denen er ſich„Gefälligkeits⸗ und in der perzente“ abhandeln läßt, ſo iſt er nach der ls W Seite zum Fabritanten ebenſo phantaſievoll in n ervianen Aralt. F fbt Ahrhn 3 a weiſt, wieviele Textilfabrikanten beſtätigen t in der Tat Fönnen, einen neuen Abzug auf, den der jüdiſche Korn. Das Großhändler einfach von ſich aus unter irgend⸗ tim“ bereits welcher nichtigen Begründung vornimmt, und der Fabrikant muß ſich auf ein äußerſt hart⸗ 3 näckiges Feilſchen einlaſſen, wenn er zu ſeinem vollen Gelde kommen will. In 90 v. H. der im deutſchen 10 endet dieſes Feilſchen freilich unter Rück⸗ 1 e aber nicht cht auf eine neue Beſtellung mit dem Siege ſes Dichters es Juden. Und bei der neuen Abrechnung rſten Seiten ſpielt ſich dann dasſelbe Theater wieder ab. r men Daß dieſe Methoden für die Betriebskalkulation des Fabrikanten nicht gerade günſtig ſind, dürfte einleuchten. Es wäre daher wünſchens⸗ zie in 5 Auf⸗ wert, wenn auch dieſe andere Seite des Textil⸗ Berlin. Ge⸗ großandels einmal etwas unter die Lupe ge⸗ nommen werden würde. Die Inſtanz dazu iſt ichenden Er⸗ ija jetzt in dem Preisbildungskommiſſar vor⸗ in Theater⸗ handen. olkstümlicher— ſt S2 hen ghe„Haves“ und„Havenots“ 4 Wenn der engliſche Außenminiſter Eden ſich 5 perneg in ſeiner Unterhausrede gegen angeblich deutſche nſeres deut⸗ Verſuche verwahrte, England die Schuld für die t, aus der wirtſchaftliche Lage Deutſchlands, insbeſondere lten, bewies die Rohſtoffnot zuzuſchieben, ſo iſt dazu feſtzu⸗ Ehekomödie tellen, daß irgendeine Schuldfrage dabei von über viele eutſcher Seite gar nicht aufgeworfen wird. SDie Tatſache allerdings läßt ſich nicht abſtreiten, iendichters daß Deutſchland ohne den Raub ſeiner Kolo⸗ nien weſentlich beſſer daſtünde und ebenſo die n den drei⸗ Tatſache, daß Deutſchland wirklich in der Ver⸗ it ſich ſeine ſorgung mit Rohſtofferzeugung und des Roh⸗ aſtigen und ſtoffverbrauchs mit England zeigt das am r ſtille, feine beſten ien Börſen⸗ 7 10 W.. Es wurden erzeugt(nach Reithinger„Das da als alle wirtſchaftliche Geſicht Europas“): 8 end in Großbritannien in Deutſchl. Sachlichkeit v. H. v. H. lieſt ſich wie Baumwolle 215,9— Erzählers. Wolle 25¹,3 7,7 2 Jute„ 904, 5 zenlag F A. Seteeintohle 165%5 1150 ig. 352 S. Schwefelkies 17,8 18,8 Minralphosphate 126,9— nen Heimat⸗ Eiſen 93,5 36,8 chönen, voann Kupfer 179,5 18,5 genen Fran⸗ 1 ei 88,1 3535 15 M. Zink 196,0 72,3 nindeſten a 9 3—3— elt der Rü 1 174 135 menden, zu⸗ Kautſchuk 72,½5 ergnüglichen Dieſe Gegenüberſtellung zeigt, daß England Sinsbein: bei acht der wichtigſten Rohſtöffe bedentend gewachſenen mehr erzeugt als es verbraucht, während „ der eben⸗ Deutſchland nur an Kohlen mehr produziert, pendete Lob als es ſelbſt verbraucht. Dazu kommt aber noch, ſtändlich ge⸗ daß Großbritannien bei den Rohſtoffen, die es 'on der Tiefe ſelbſt nicht erzeugt, kapitalmäßig die Kontrolle de über einen großen Teil der Welterzeugung be⸗ ſonderm ei.. ſiti'wie be eltemeiſenbei Erdol, das vand 50 v. H. der Welterzeugung von engliſchem Ka⸗ Verlag M. pital beherrſcht wird. Wenn der Engländer M. ieſe Zahlen mit ruhiger Ueberlegung einmal eſchichte ließ vergleicht, dann müßte ihm eigentlich das Ver⸗ ld der deut⸗ ſtändnis für die deutſche Wirtſchaftslage auf⸗ b mehr als„ gehen. Dichtungen n des deut⸗ nach 449 Freie Auslegung der Tarifordnung durch die erken Gor 3 3 Band„Nach 4 Arbeitsgerichte nd 18 hoch⸗ 1 Nach ſtändiger Rechtſprechung des Reichsarbeitsge⸗ ind. richts unterliegt die Tarifordnung als geſetzte Norm it ternigem der freien Auslegung durch die Gerichte. Bei dieſer atverbunden⸗ 4 Auslegung kann nicht ſchlechthin auf das abgeſtellt wer⸗ Lebens der den, was der Treuhänder der Arbeit bei der Erlaſſung ei ſich der Tariſordnung gewollt oder gedacht hat. Es kommt dichteriſcher vielmehr darauf an, wie das Reichsarbeitsgericht in ſeiner Entſcheidung 32/6 betont, inwieweit der Wille des Treuhänders in der Tarifordnung zum Ausdruch gelangt iſt. Trotz der vorgeſchrittenen Jahreszeit ſind im Oktober mehr Laſtkraftwagen, Zugmaſchinen und Sattelſchlep⸗ per als im Vormonat neu zugelaſſen worden. Auch bei den Perſonenwagenzulaſſungen war die Entwick⸗ lung günſtig. Hier konnte faſt das Vormonatsergebnis erreicht werden. Stärker rückläufſig war dagegen er⸗ wartnnnmemäß die Zulaſſungsziffer bei den Kraft⸗ * Wut in 34 480 Perſonenkraftwagen 5 16 811 darunter dreirädrige 4 41 Saſtkrafwagen„ 5 5 381 darunter Elektrofahrzeuge 27 iadnht 1 305 Omnibuſſe. 1 102 Reiee 18 mit Tretkurbel darunter Kleinkrafträder 4 467 n Aussprache ſonſtige Kleinkrafträder. 5 463 ia: Krafträder über 200 cem Hubr. 1434 Zugmaſchinen und Sattelſchlepper. 8²² nuc in Die Golderꝛeugung der Welt am Wendepunket Die moderne Fürderungstechnik ermöglicht Abbau wenig ergiebiger Liger/ Goldgewinnung und Weltmarkt „Die Goldgewin älteſten Induſtrie, 1935 erreichte die zungen liegt (1934 ⸗4.,2 Mill.). jetzt die Vereinigten (2916 000) verdrängte erreichte(1 nung in den übri Auſtralien, em gleichen Verhältn der geſamten Lage bringt es jedoch nicht nur neue Golder fen, ſondern auch längf Gruben wieder aus die weniger goldha augenblicklichen tieren. Die bis j laſſen bis Ende des Jahres eine gewinnungsrekord erwarten ausreichend Anlaß, anzuneh punkt noch ni Seit drei Ja im Banne der Frist zur Umwandlung von Kapitalgesellschaften n ae nung gehört zu einem der weige der Welt. Im Jahre roduktion über 30 Millionen Unzen oder 11 v. H. mehr als ein Ja Demnach eine Erzeugung, gedenken noch nicht Wo liegt das Gold? Die ſüdafritan Johannisburg lief 10,8 Millionen eſtgeſtellt wurde. iſchen Gebiete bei Pretoria und eferten im vergangenen Jahre en Unzen ab(1934 1 Für die ruſſiſche Goldgewinnu tatiſtiſche Unterlagen. Der Dur zur Verfügung ſtehenden verſch wiſchen 5 und 5 chnitt der uns iedenen Schät⸗ „5„ Mill. Unzen An dritter Stelle liegen Staaten, die mit 3 546 600 n ſeinem Platz 1935 nur 3 291 000 Unzen 5 Die Goldgewin⸗ gen wichtigeren Gebieten, etwa ſte uſw. ſtieg nicht Unzen Kanada vo zeugungsſtätten geſchaf⸗ t verlaſſene Felder und ebentet werden, weil ſich tigen Strecken Preisſtand jetzt wieder ren⸗ iffern für 1936 n neuen Gold⸗ „ und es beſteht aß ein Höhe⸗ etzt bekannten cht erreicht ſein dü hren ſteht nun die Welt ſchon Goldgewinnung. Unzählig ſind die Aufſätze über Gold und ſeine Gewinnung, im Jahre 1929 gemachte Vorausſage, die eine die ſich in der internationalen Preſſe wieder⸗ Verminderung der Goldgewinnung bis 1936 finden und ebenſo häufig ſind Schlußfolgerun⸗ auf etwa 8. Millionen Unzen berechnete. Bis gen gezogen worden, die ſich aus der Gold⸗ 1945 ſollte ſich dieſe Menge weiter auf 4 Mil⸗ gewinnung ergeben. Man braucht nur die Zeit lionen vermindern. Die Erzeugung in USA zu verfolgen, die unmittelbar auf die Pfund⸗ und Auſtralien ſollte in entſprechendem Ver⸗ und Dollarentwertung folgte. Die Finanzſach⸗ ältnis noch viel ſtärker ſinken, lediglich in verſtändigen gingen bei der Betrachtung der anada erwartete man einen Vorausgang. Lage meiſt davon aus, in dem Umfang der Wenn wir die vorhin erwähnten tatſächlichen Goldgewinnung etwas Statiſches zu ſehen. Zahlen mit dieſer Vorausſage vergleichen, Die vorhandenen Schwankungen nannte man dann können wir feſtſtellen, daß beinahe das — 80 Mit nüch⸗ genaue Gegenteil eingetreten iſt. ernen Tatſache, daß eine Goldmine allen geo⸗ eimii logiſchen und techniſchen Einflüſſen unterwor⸗ 1114 n perhfin fen ſein kann, wie jedes andere Erzeugnis, mäß medrigen opreifen und den hohen welches auf ühnliche Weiſe gewonnen wird, Fördertoſten die Erze wurden goldärmer und rechneten nur verſchwindend wenige. Infolge⸗ die Bergwerke Miube immer 115 Tiefen deſſen berückſichtigte man natürlich auch nicht au Die Technit hat eholfen die Entwicklung der modernen Grubentechnik, das Problem der Lufterneuerung in 308 Tie⸗ ein. Umſtand, der beſonders in Südafrika eine fen der Gruben und die Förderun auf größte ſof große Rolle in den beiden letzten Jahren Tiefen zu löſen. Einzelne Lander Mnblen felde und das köllcmenbe Ditunden das ian. forſgens die ſchwiertgen Zeiten mit Subſidien fende und das kommende Jahr noch bringen 5 1 19 Si5 i werden men überbrücken zu müſſen. Sie zahlten an die Golderzeuger Prämien, um die Inbetriebhal⸗ Wechſelnde Förderung tung auch der Minen zu ermöglichen, die ſich infolge des geſunkenen Goldpreiſes und der uhir dieſer Tatſache deutlicher hohen Gewinnungskoſten kaum halten konnten. zu ertennen, brauchen wir nur wenige Jahre Es hat natürlich wenig praktiſchen Nutzen, zurückzugehen. Vor dem Jahre 1929 ſank, die wie das mehrfach geſchehen iſt, wenn Theorei⸗ Goldgewinnung von Monat zu Monat, weil ker jahrhundertelang zurück die Goldpreiſe und die wichtigſten Fundſtätten keinen Ertra meßi die Geſtebungskoſten unterſuchen und mitein⸗ brachten oder mit einiger Sicherheit nicht mehr ander vergleichen, um daraus mehr oder we⸗ wirtſchaftlich„ausgebeutet werden konnten. niger richtige Schlußfolgerungen zu ziehen. Die Selbſt im Völkerbund wurde durch die wirt⸗ meiſten 3 waren ja doch willkürlich. Ur⸗ ſchaftliche Abteilung mehrfach auf das ſtetige ſprüngli fehlte es an Gold. Dann brachte die Zurücklaufen der Goldgewinnungsziffern hin. Entdeckung der bekannten Goldfelder in Kali⸗ gewieſen. Intereſſant iſt die von dieſer Seite fornien, Südafrika und Auſtralien eine ver⸗ hältnismäßig ſchnelle Aenderung. Die Gold⸗ Fördermeſf paßte ſich bald dem Bedarf an. Die ördermethoden wurden im Laufe der Zeit vervollkommnet, wenn Raß die e herabgeſetzt wer⸗ ete von Bedeutun gab es nicht mehr, ſo viel man auch dana Kelne Fristverlüngerung/ Ueber 5000 Gesellschaften haben ihre Form geündert jorſchte. Der Ausweg beſtand darin, orößere Die Induſtrie⸗ und Handelskammer Mann⸗ heim teilt folgendes mit: Durch das Geſetz vom 5. Juli 1934 wurde be⸗ kanntlich den Kapitalgeſellſchaften, alſo Aktien⸗ geſellſchaften, Geſellſchaften mit beſchränkter Haftung und Kommanditgeſellſchaft auf Aktien, unter beſtimmten Vorausſetzungen die Möglich⸗ keit gegeben, eine Umwandlung in eine Per⸗ ſonalgeſellſchaft(Kommanditgeſellſchaft oder of⸗ fene Handelsgeſellſchaft) oder in eine Einzel⸗ firma vorzunehmen. Die Umwandlung wurde ſteuerbegünſtigt. Die Geltungsdauer dieſes Geſetzes läuft am 31. Dezember 1936 ab. Ueber eine Verlängerung dieſer Friſt, die von verſchiedenen Seiten an⸗ geregt wurde, iſt eine Entſcheidung der maß⸗ gebenden Stellen noch nicht getroffen worden. Es erſcheint aber zumindeſt wahrſcheinlich, daß eine Beibehaltung im bisheri geplant iſt. Wir machen unter dieſen Umſtänden noch⸗ mals ausdrücklich auf die noch jetzt gegebene Möglichkeit der Umwandlung aufmerkſam und empfehlen eine ſorgfültige Prüfung der Frage, ob und in welcher Form im Einzelfall etwa von den Beſtimmungen des Geſetzes vom 5. Juli 1934 Gebrauch zu machen wäre. Auskunft jeder Art erteilt die Geſchäftsſtelle der Induſtrie⸗ und Handelskammer Mannheim. Die ſogenannten Umwandlun Oktober 1936, die zur bie Neuzulassung von Kraftfahrzeugen im Oktober rädern ſowie den Kraftomnibuſſen, ſo daß der Oktober in der Geſamtzahl der Nenzulaſſungen eine Abſchwä⸗ chung um 10 Prozent gegenüber dem September brachte. Im Vergleich zum Ottober des Vorjahres lag aber im Berichtsmonat die Zahl der Neuzulaſſungen immer noch um mehr als ein Viertel höher. Die Kon⸗ junktur hält alſo unvermindert an. Im einzelnen er⸗ gibt ſich folgendes Zahlenbild: — bzw. Ab⸗ nahme Okt. 1936 Pie 5 Okt. 1936 Sept. 1936 Okt. 1935——— 0 0 38 429 16 942 58 5 207 28 1213 185⁵ 15 377 5 937 7 319 1121 718 gen Umfange nicht gsgeſetze vom Juli bzw. Verwirklichung der national⸗ ſozialiſtiſchen Forderung nach klarer perſönlicher Ver⸗ antwortung auch in der Wirtſchaft dienen ſollten, haben ſich nach den Ausführungen des Staatsſekretärs Dr. Schlegelberger in der„Deutſchen Juſtiz“ nicht ganz ſo wie gewünſcht ausgewirkt. Bis zum 30. September 1936 wurden insgeſamt 691 Aktiengeſellſchaften und rund 4500 Geſellſchaften mit beſchränkter Haftung um⸗ gewandelt. Dieſe Umwandlung muß ungenügend er⸗ ſcheinen, wenn man bedenkt, daß Ende 1923 in Deutſch⸗ land noch 9148 Aktiengeſellſchaften und etwa 65 600 Embc vorhanden waren, die bis Ende 7840 AG und etwa 55 000 Gmbc in einem ſelbſtän⸗ digen Reinigungsprozeß zurückgegangen waren nach hätte man mit einer ſtärkeren Umwandlung in⸗ folge der erheblichen Erleichterungen der Umwand⸗ lungsgeſetze rechnen ſollen. Da dieſe Geſetze bis zum ςφε ο — —— ◻ ——————2— + + — Tiefen aufzuſuchen und goldärmere Cze zu nen Doember 1993 beſrimet und, wird von verſchꝛede⸗ berarbeiten. Das führte zeitweiſe zur Ver⸗ nen Seiten eine Verlängerung angeregt, Staatsſetretä: änderung der Goldgewinnungserträge, bis die Echlegelberger erklärt dazu, daß gewiſſe handelsrecht- techniſchen Maßnahmen durchgeführt wurden. liche und ſteuerrechtliche Erleichterungen auch für 1937 In der Verkennung dieſer Tatſache liegt das 3 1938 noch vertretbar wären, daß im Fehlerhaſte der vor etwa ſieben Jahren ge⸗ —— die Geltungsdauer reichtich genug be machten Vorausſagen. 1505 Inzwiſchen hat es natürlich nicht an Stim⸗ — men gefehlt, die einen alten Fehler wieder⸗ holen und in der Bewegung der Golderzeu⸗ Mines Dominales de Potaſſe'Alſace. Die Regie- gung die Urſache für die Beſſerung auf dem zung bat einen Geſeventwurf ausgearbeitet, der die Weltmarkt erkennen möchten. Von Währungs⸗ Bilanzgenehmigung der elſäſſiſchen Staatskaligruben politit 1 S f lur 1834 vorſieht, die bekanntlich durch die Kammer znd Schuldenpolitik haben dieſe Stellen ſchein⸗ zu erfolgen hat. Dieſe Bilanz weiſt einen verteilbaren bar aͤmmer noch nichts gehört.—dt. 85 Gewinn von 2) Millionen zuzüglich 6,77 Millionen 33———— Aktiven umfafſen 525,8 Millionen ranken mobilien(noch nicht amortiſierte), 257,23 Millionen Franken realiſierbares Vermögen, 64 Mil⸗ Rhein-Malnlsche Abendbörse lionen Franten verfügbare Mittel und 59,4 Millionen Franten Debitoren, die Paſfiven 628 Millionen Fran⸗ Freundlich ken Reſerven und Rückſtellungen neben 207,96 Millionen Franken Kapital und 43,76 Millionen Franken Ver⸗ An den Abendbörſe war die Haltung allgemein bindlichkeiten. freundlicher, das Geſchäft war auf Teilge⸗ 2 Die weitere Erholung der Aus⸗ Die Roheiſengewinnung des Deutſchen Reiches im lan swerte ſprach hierbei mit. Aku bei lebhaften Um⸗ Oltober. Die Roheiſengewinnung im Deutſchen Reich ſdeon 6f.%467½% ebenſo Stabt Minen mit 35/(3356), Tannen n. oltober 156.(31 Arboitstage) 137 h10 zproz. Ungarn Gold erhöhten ſich auf 10 49,85). Bon Tonnen gegen 1 351 759 Tonnen im September 1936 Inlandswerten wurden Montanpapieren gefragt, Hoeſch bilrchfepbentetaget, Arbeitsläglich wurden im Ottober 119,½(410%, Klöcner 126½(126), Vereiniole Siahl durchſchnittlich 44 484 Tonnen erblaſen gegen 45 059 Zirta 123½—124, Mannesmann Mrra 17½— 30 Tonnen im September 1936. In Süddeutſchland wur⸗ Farben kamen mit unverändert 171¼ zur Notiz. Im pen im Drtober 29754(5 471) Tonnen und im Saar⸗ übrigen nannte man die letzten Berliner Kurſe. Der land 198 201(189 380) Tonnen gewonnen. Rentenmarkt iag ſehr ruhig. Während für Auslandswerte bei wenig veränderten Schweizeriſche Geſellſchaft für Metauwerte, Baſel. Kurſen etwas Nachſrage und Geſchäft anhielt, lagen In einer Mitteilung an die Preſfe macht die Geſell. deutſche Aktien im Verlauſe ziemlich ſtill. Montan⸗ ſchaft bekannt, daß das laufende Geſchäftsjahr mit alktien notierten überwiegend etwas höher, auch einige einem nicht unerheblichen Verluſt abſchließen werde, ſo andere Papiere zogen eitwas an, Daimler auf 123 daß der bereits beſtehende Paſſivſaldo ſich erhöhen(121/). J6 Farben bröckelten auf 171½ nach 17155 wird. Angeſichts dieſer Sachlage werden die Obli⸗ ab. Von Auslandsaktien kamen große Chade 10 RM. gationäre gebeten, ihre Zuſtimmung zu den gegen höher mit 291 zur Notiz, Aku ſtiegen auf 69/, da⸗ Ende September gemachten Vorſchlägen des Verwal⸗ gegen aingen Otavi auf 35 nach 35½ zurück, Auslän⸗ tungsrates zu erteilen. Die Schutzvereinigung der Obli⸗ diſche Renten lagen ſpäter ſehr ſtil, höher waren noch gationäre hatte vor einigen Tagen mitgeteilt, daß in⸗ Aproz. Schweizer Bundesbahn mit 139½(138½). Der ſolge der Abwertung für einen Teil der Beteiligungen deutſche Rentenmarkt war geſchäftslos, JG Farben⸗ ſich eine Stundung nicht mehr rechtſertigen laſſe und Bonds waren mit 135½(136) angeboten. daher zurückgewieſen werden müſſe. Nachbörſe: Aru 70, Chade—6 291, Ungarn Gold 1 10—10,10. Wechſel und Wertpapiere.— Prüſung der Bank auf zugrundeliegende Rechtsgeſchüfte. Es würde eine un⸗ mögliche Zumutung für eine Bankleitung ſein, aus den Getr olde ungezählten Wechſeln, die bei einer Großbank in einer (Wechſelabteilung) eingehen oder Rotterdamer Getreide aus der Maſſe von Zahlungen, die bei ihrer Kaſſe ge⸗ 4 leiſtet werden, ſich ein Bild über die zugrundeliegen⸗ Rotte d am, 13.,(Seut.) Weizen:•4 ben, Wechtsgeſchaſte und ibnen anvaftende Bedenken vemher 7,05, Januar 717½%% Marz 722½ mai.25. hinſichtlich ihrer Ordnungsmüßiateit oder Zweckmäßig⸗ z Mais: November 87½, Januar 85½, März 91½, keit zu machen. Die Bank übt wohl regelmäßig in Mai 92. ihrem Intereſſe eine Prüfung in der Richtung aus, ob ihre Kunden, insbeſondere ihre Wechſelkunden, nicht die ihnen geſetzte Kreditgrenze überſchreiten. Aber in ſremdem Intereſſe braucht ſie nicht zu prüfen und kann„ ſie im geſchäſtlichen Verkehr, ohne ihren Kunden läſtig Dr. W zu fallen und ſie dadurch abzuſchrecken, nicht prüͤfen, r. lhelm Kattermann warum ein Wechſel ihr zum Diskont angeboten oder Stellvertreter; Karl M. Hageneier.— Chef vom Dienſt: warum eine Zahlung auf ein Konto geleiſtet wird, lmuth Wüſt. 5 für Politik: Dr. Wilh. Wie das Reichsgericht in dieſem Zuſammenhang wei⸗ attermann; für politiſche Nachrichten: Br. Wilhelm ter betont(RG II 48/36), wäre es mit den Neben⸗ Kicherer; für Wirtſchaftspolitik und Handel: Wilhelm hilichten der Verwahrung, die ſich aus den 58 688 71—3 ſir n Fer flaen feazl Bo ergeben, nach Treu und Glauben im Verkehr r. W. Kicherer; für unpoltiſches; Frit— B. unvereinbar, wenn der Verwahrer in Fällen, in denen Lorales: Karl M. Hageneier: für Sport: 3813 55 72 oder———— lämflch in Mannbeim. ſichtlich des inneren Wertes des Wertpapieres ſelbin Berline uftleitung: 9 auch hilel grober gubrifihtet ichferimeeg Wö d. Gosmollentngzr, Jiegorich anilſge dr ofra ——+ ſinch—— nicht berichte verboten. ennt, dem er ich auf Vollwertigkeit vertrauenden Ständiger Berli —— +—*—42— 2. Verluſt Wiln⸗Baßten Jonann v. deers, geraten laſſen würde. Niemand möchte wohl auch an⸗ Sprechſtun 7 nehmen, daß eine Bank vertragsmäßig handele, wenn 4 2 3 Winvoch, 3 12.=— ſie ohne zu reden, ein„Wertpapier“ in Verwahrung 5 Daſg und 45——— erlagsdirektor: Kurt Schönwi tz. Mannheim dafür bezahlen läßt, wiewohl ſie die völlige ertloſig. Druck und Verla 3 e le anch zn verſchtehenen Jgzei nniö zdie, dant, wenn Fmd, Vprechgſindengerteranzdirektann. 11 ſie auch zu verſchiedenen Zeiten und durch verſchiedene 12.00 Uyr(außer Samsta und Gonntagß: ernſpre Abteitungen handelt, als Einheit betrachtet und ge⸗ Nr. für Verlag und Schri tleitung: Eamgzel⸗Ar. 3542 wertet werden. Für den Anzeigenten verantw.: Karl Heberling, Mym. Tabakeinſchreibung in Speyer. Die nüchſte Tabakein⸗ Zurzeit iſt Preisliſte Nr. 7 für Geſamtauflage lemſchi. ſchreibung des Landesverbandes der Tabalpflanzer⸗ Weimheimer und Schwebinger Muscabeß aültia. ſachſchaften Saarpfalz ſindet am Freitag, 20. Nov., Ge amt⸗D. A. 4 im Saal des Wittelsbacher Hoſes in Speyer ſtatt. Zuni Monan Ottober 1936„4761 Verkauf kommt Hauptgut, Obergut und Losblatt aus————— Ausgabe.. 37828 dem Schneidegutgebiet der Pfalz. Anſchließend wird Schpehinger Ausgabe.„„ 6 306 Tabal aus Mittelfranken und Heſfen angeboten. Weinheimer Ausgabe,„ 1 1 36383 „Hakenkreuzbanner“ Jahre Mannheimer Ruderverein „AMICTTIA“ Ter Mannheimer Ruderverein„Amicitia“ hat auf den 14. November ſeine Mitglieder und Freunde zur Feier ſeines 60jährigen Beſtehens und zur Ehrung ſeiner diesjährigen Olympia⸗ ſieger und ſämtlicher deutſchen Meiſter einge⸗ laden.— Anläßlich dieſer Feier oringen wir nachſiehenden Rückblick auf die Geſchichte des Jubelvereins.(Schriftleitung.) Am 16. Juni 1936 waren ſechs Jahrzehnte verfloſſen, ſeitdem neun ſportbegeiſterte junge Männer den Mannheimer Ruderverein Amicitia ins Le⸗ ben riefen. Die Gründer, von denen heute nur noch Martin Oberdhan unter den Le⸗ benden weilt, werden nicht geahnt haben, zu welch mächtigem Baum ſich das zarte Pflänz⸗ lein, das anfänglich nur langſam gedeihen wollte, entwickeln ſollte. 60 Jahre Dienſt an der körperlichen Ertüch⸗ tigung der deutſchen Jugend, und als zahlen⸗ mäßig erfaßbarer Erfolg 505 Siege auf in⸗ und ausländiſchen Regatten! Nur wer ſelbſt einmal ein Rudertraining mitgemacht hat, hat eine Vorſtellung davon, welcher Fleiß, welche Ausdauer dazu gehört, welche monatelange Vorbereitung erforderlich iſt, um ein ein⸗ ziges Rennen überhaupt nur durchzuſtehen! Der Zahl ſeiner Siege nach nimmt die„Ami⸗ citia“— unter welchem Namen der Verein in Mannheim im Laufe der Jahre zu einem Be⸗ griff geworden iſt— im Reigen der mehr als 500 deutſchen Rudervereine die dritte Stelle ein. Sie iſt in den letzten Jahren dem lange eit hindurch unerreichbar und mit 716 Siegen —— ainzer Ruderverein einen großen Schritt nähergerückt. Rudervereine pflegen aber weniger nach der Zahl als nach dem inne⸗ ren Wert ihrer errungenen Siege beurteilt zu werden. Und wenn wir nach dieſem Gradmeſſer die Leiſtungen der Amicitia einſchätzen, ſo iſt die Feſtſtellung zu treffen, daß der Verein, der von Jahrzehnt zu Jahrzehnt im Aufſtieg be⸗ riffen war, und ſeine ſtrahlendſte Höhe im etzten Jahrzehnt und beſonders im 60. Jubi⸗ läumsjahr erreicht hat, heute nicht nur auf Grund ſeiner zahlreichen Siege, ſondern durch die Tatſache, daß viele f Siege in den größten Rennen gegen beſte Klaſſe heimgefah⸗ ren worden ſind, eine führende Stellung im deutſchen und internationalen Ruderſport er⸗ kämpft hat. Das Rennen, das allen Erfolgen der 60 Jahre die Krone aufſetzt, der unter den Adolf Hitlers heimgefahrene Sieg auf der Olympiade, konnte nur gedeihen auf einem Bo⸗ den, der jahrlang ſorgſam vorbereitet worden war. Generationen von Rennruderern, zahlloſe ehrenamtlich tätige Sachwalter des Vereins, die— hindurch Steinchen um Stein⸗ chen zum Aufbau beitrugen, ſchufen die Vor⸗ ausſetzungen zu dieſem Erf ind. Männer, die den größten Sieg Amicitias heim⸗ fuhren, ſie waren wirklich nur das Werkzeug und das letzte Glied einer Kette von Idealiſten, die ſich durch Rückſchläge nicht ent⸗ mutigen und Siege nur als Sprungbrett für rößere Erfolge gelten ließen. So iſt, wie un⸗ ſer Zeitgeſchehen im großen, der Mannheimer RWV Amicitia im kleinen ein ſinnfälliges Bei⸗ ſpiel dafür, daß unermüdliches Durchhalten, emſiger Fleiß und ein eiſerner Wille letzten En⸗ des zum Ziele führen müſſen. rfolge, und die fünf Der Weg, den ein Verein ging im um ſeine Geltung im deutſchen Ruderſport und im Kampf um die Geltung der deutſchen Ruderei in der Welt iſt es wert, anläßlich des feſtlichen Tages des 60jährigen Vereinsbeſtehens in gro⸗ ßen Zügen niedergeſchrieben zu werden. 1876— 1926 Wer heute das ſtattliche und repräſentative Haus des MRV Amicitia ſieht, wird ſich nur ſchwer einen Begriff davon machen können, aus welch kleinen Anfängen heraus dieſer Bau geworden iſt. Es war eine recht beſcheidene Behauſung, die, auf dem rechten Neckarufer gleich oberhalb der Friedrichsbrücke gelegen, den erſten Booten des Vereins Unterſchlupf gewährte. Aber ſchon im Jahre 1882 war für den aufſtreben⸗ den Verein der Bootsſchuppen zu klein, ſo daß er einem Neubau Platz machen mußte. Das in dieſem Jahr erſtandene und 1889 erwei⸗ terte Gebäude konnte ſchon mit Recht die Be⸗ zeichnung„Bootshaus“ führen. Dieſes Haus war für viele Jahre der Mittelpunkt eines regen ſportlichen Lebens. In ihm wuchſen die Ruderer heran, die den Namen des Ver⸗ eins hinausbringen und die nach ihrem Ab⸗ treten von der Bildfläche des aktiven Renn⸗ ſie ſelbſt als Steuermann von Sieg zu Sieg führte, bis auch dieſes Bootshaus micht mehr ausreichend war und in größerer Pracht, zwi⸗ ſchen Neckar, Rennwieſe und Luiſenpark ein⸗ gebettet, neu erſtand. Man ſchrieb das Jahr 1913 Große Ausſichten eröffneten ſich: eine Junior⸗ mannſchaft, Fritz Hüblein am Schlag, ver⸗ ſprach beſte deutſche Klaſſe zu werden. Da kam der Krieg und zerſtörte alle Hoffnungen. Reſte der Mannſchaft vermochten in den erſten Nachkriegsjahren noch einmal die Elite der füd⸗ und weſtdeutſchen Ruderei anzuführen, aber zu der heißbegehrten Meiſterſchaft reichte es nicht. 309 Siege waren zu verzeichnen, als der Verein 1926 das Feſt ſeines 50jährigen Beſtehens feierte. Ein ruhmreiches Jahrzehnt von 1926-1936 Das Geburtstagsgeſchenk, das dem Verein in ſeinem 50. Lebensjahr auf den Gabentiſch ge⸗ legt wurde, war eine Anfängermannſchaft, be⸗ ſtehend aus vier blutjungen Ruderern namens Maier, Herbold, Gaber und Aletter. Sie wurden klugerweifſe nur in den Kämpfen Olympia 1936: Der deutsche Vierer„mit“ kurz vorm Ziel ruderſportes Lehrmeiſter und Vorbilder für kommende Generationen wurden. In die⸗ ſem Bootshaus war die Wirkungsſtätie eines Heinrich Apfel, der Jahrzehnte hindurch die Rennmannſchaften des Vereins betreute und Die nenn Rudever, die 1929 drel Deutsche Meisterschaiten heimholten, und ihr Trainer Von linkos Honstalsrter, Gnsthv Mehen,-Aletter, Schneider, Bauer, Gwinner, Hans Maier, Herbold, Gaber, Reicherl- ihrer Klaſſe eingeſetzt, und gewannen in bild⸗ ſchöner Form und durchweg überlegen ihre ſämtlichen Rennen in dieſem Jahre. 1927 ließ man ſie nach haushohen Juniorſiegen in die Seniorenklaſſe hineinriechen, und ſiehe da, ſie waren ſchon ſo weit, um ſich auch dort mit Er⸗ folg durchzuſetzen. Da teilte man ihnen vier ältere Ruderer zu, probierte den Achter aus, und ſchickte bieen nach einigen Verſuchſtarts auf die Meiſterſchaftsregatta nach Schwerin: Nur mit einer Fünftel Sekunde unterlag die Mannſchaft dem Deutſchen Meiſterachter von Köln 1891. Man hielt im Winter 1927/28 zuſammen wie Pech und Schwefel, die Schwimm⸗ und Turn⸗ abende ſahen die acht Mann immer vollzählig beiſammen. Und als das Frühjahr herannahte, hatte Gwinner eine Mannſchaft zuſammen, wie er ſie brauchte. Sie holte ſich zahlreiche Siege im Vierer und Achter, und in Hannover wurde die erſte Deutſche Meiſterſchaft des Ver⸗ eins heimgefahren. Die Folge davon war, daß Amicitia Deutſchland im Achter auf den Olym⸗ piſchen Spielen in Amſterdam vertreten ſollte. Mit hohen Erwartungen nahm man die neue Aufgabe in Angriff, aber es ſollte ſich erwei⸗ ſen, daß der Achter noch keine Weltklaſſe war: Er unterlag nach Siegen über Frankreich und Argentinien im Zwiſchenlauf gegen England, das ſeinerſeits ſich wieder im Endlauf Amerika beugen mußte. Drei Meiſterſchaften in einem Jahre Mit neuem Mut ging man 1929 ans Werk. Um die Aletter⸗Mannſchaft im Vierer zu ent⸗ laſten, ſetzte man aus den Ergänzungsleuten des Achters einen neuen Vierer zuſammen, der die Rennen mit Steuermann fahren ſollte, während ſich die Aletter⸗Mannſchaft auf den Vierer o. St. beſchränkte. Es hat noch nie ein ru⸗ deriſches Experiment beſſer geklappt als dieſes, denn ſowohl Vierer ohne wie Vierer mit und der Achter waren auf den Regatten von Hei⸗ delberg, Berlin, Frankfurt, Mannheim, Ham⸗ burg und Mainz überhaupt nicht zu ſchlagen, ſo daß die Vereinsleitung anläßlich der Mei⸗ ſterſchaftsregatta zu einem ganz großen Schlag ausholte. Und der große Schlag glückte: Un⸗ ter einem bis dahin in Grünau noch nicht er⸗ lebten Beifallsſturm fuhren die neun Mann erſt die beiden Vierer und dann mit einem hinreißenden letzten Schwung noch den Achter ſiegreich heim. Die Vaterſtadt bereitete den 1931: Meistervierer o. St. 1932: Olympiasieger in Los Angeles. Von links:- Hans Maler, Flinsch, Gaber, Aletten Mann 4 ichen E 0 a 1 brachte Die Ma die ein „Grand“ einwand im Viere die ma lieferung Schlage. ter an 1 geſetzt. Es iſt Rieſencha plötzlich Niemals greifbarer des Amic leicht wan die am ſch Rega chon des wäre, um unterbliel So ſetz land ihre ervierer! den zum wonnen, In Fran lichen erſ Amicitia Noch ein Doch in Schickſal e wieder ge⸗ wie der 2 ſch gegen en im B Vormachte iſt Favori männiſcher Mannſchaf Ruhe zu Wege. Zi klaſſige Re Viererrenn nur die Ae citia gewe Mainz. U die Vierer ſchienen d wieder an ihren Bez die beiden den Achter Der phant Meiſterſcha Wieſderholi ſtand im 3 Los Ange Das Ja plätzen von Erfolge, de im Vierer⸗ Selbſtverſtö nen Leiſtur Tag legte, Farben in Vorbereitun war nicht ſuchen, und regatta in kämpfer vo dieſem Jah ſter im Vie Los Angele daille im V heitsfehler Los Angele auszukomm—⸗ zeichen, daß —————— Klatſch! benimmt ſie ſaal des In zig: immer von einem Partners he die Strohm Angſt“, bern „Herr Pam ſuche. Die nämlich rich Studienaſſeſ der einzige Fallen theor aus beträcht Schaden de fällt“, wirft ein, muß me man unten dem Unterar wirkt wie e keine Schme Der„nichtf Augenblick chungen im und die nich japaniſchen ſamkeit von bedeutendſten die Laufmet feſſor Hibin Leichtathletik Marathonma bare Geheim läufer. Die vollkommen Rumpf laufe nber 1936 erden. Da hoffnungen. den erſten Elite der inzuführen, haft reichte ichnen, als 50jährigen rt mit Er⸗ ihnen vier Achter aus, erſuchſtarts Schwerin: nterlag die achter von immen wie und Turn⸗ vollzählig herannahte, zuſammen, zahlreiche Hannover ft'des Ver⸗ war, daß den Olym⸗ teten ſollte. n die neue ſich erwei⸗ klaſſe war: nkreich und England, uf Amerika Jahre ans Werk. rer zu ent⸗ ungsleuten immen, der zren ſollte, ft auf den nie ein ru⸗ als dieſes, er mit und von Hei⸗ ſeim, Ham⸗ u ſchlagen, h der Mei⸗ ßen Schlag lückte: Un⸗ ch nicht er⸗ eun Mann mit einem den Achter reitete den Marathonmannſchaft, 14. November 1936 Mannheim zuxücktehrenden dreifachen Meiſtern einen feſt⸗ linen Empfang. fah fel Die erſte Regatta des Jahres 1930 in Trier brachte ſchon gleich einen unerhörten Erfolg: Die Mannſchaft des London Rowing Elub, die ein paar Wochen ſpäter in Henley den „Grand“ gewann, wurde im Achter zweimal einwandfrei geſchlagen. Ebenſo wurde England im Vierer⸗ohne be iegt. Die Vormachtſtellung, die man England im Rubderſport über⸗ lieferungsgemäß zugeſtand, war mit einem Schlage gebrochen. Amicitia hatte ſich im Ach⸗ ter an die Spitze der europäiſchen Ruderer geſetzt. Es iſt heute faſt unbegreiflich, daß man die Rieſenchance, die ſich der deutſchen Ruderei auftat, nicht auszunutzen vermochte. iemals lag ein deutſcher Sieg in Henley in greifbarerer Nähe als damals. Es mögen Gründe geweſen ſein, die den Start des Amicitigachters in Henley vereitelten, viel⸗ leicht war es aber auch die Rückſichtnahme auf die am gleichen Tage ſtattfindende einheimi⸗ ſch Regatta,— die Meldung für Henley, die chon deswegen unbedingt erforderlich geweſen wäre, um den Engländern Revanche zu bieten, unterblieb. So ſetzte denn die Mannſchaft in Deutſch⸗ land ihren Siegeszug fort. Der Berliner Kai⸗ und der Große Preis von Berlin wur⸗ den zum zweiten Male in der Reihenfolge ge⸗ wonnen, desgleichen die beiden erſten Achter. In Frankfurt und Mannheim fielen in fämt⸗ lichen erſtklafſigen Vierer⸗ und Achterrennen Amicitia die Siege zu. Noch einmal gelang der große Schlag Doch in Hamburg ſollte die Mannſchaft das Schickſal ereilen. Wohl wurde der Senatsachter wieder gewonnen, aber der Vierer-mit ſowohl wie der Vierer⸗ohne unterlagen ziemlich deut⸗ lich gegen den Berliner Ruderelub. Ein Rau⸗ 705 im Blätterwald ſetzte ein: Die Mannheimer Vormachtellung gebrochen, Berliner Ruderclub iſt Favorit! Man gab der Amicitia von fach⸗ männiſcher Seite ernſthafte Ermahnungen, die Mannſchaft zu ſchonen, ihr eine mehrwöchige Ruhe zu geben. Aber Amicitia ging eigene Wege. Zunächſt wurden noch ſämtliche erſt⸗ klaſſige Rennen in Zürich gewonnen, aber die Viererrennen für Mainz dagegen abgeſagt und nur die Achter gefahren, mit dem Erfolg: Ami⸗ citig gewann noch nie ſo überlegen wie in Mainz. Und in aller Stille forcierte Gwinner die Vierer. Auf der Meiſterſchaftsregatta er⸗ ſchienen die totgeſagten Vierer der Amieitia wieder am Start, und haushoch waren ſie ihren Bezwingern überlegen. Sie gewannen die beiden Vierermeiſterſchaften, ſetzten ſich in den Achter und fuhren auch dieſen wieder heim. Der phantaſtiſche Erfolg des Vorjahres, drei Meiſterſchaften mit neun Mann, fand ſeine Wiederholung. ſtand im Zenit. Los Angeles Das Jahr 1931 brachte auf allen Regatta⸗ plätzen von Rang und Namen wieder zahlreiche Erfolge, darunter die deutſchen Meiſterſchaften im Vierer⸗ohne und im Achter, und es war eine Selbſtverſtändlichkeit, da der Verein, der in ei⸗ nen Leiſtungen eine ſolche Beſtändigkeit an den Tag legte, mit der Vertretung der deutſchen Farben in Los Angeles betrout wurde. Die Vorbereitungszeit auf die Olympiſchen Spiele war nicht dazu angetan, viel Regatten zu be⸗ ſuchen, und da auch die deutſche Meiſterſchafts⸗ regatta in Abweſenheit der deutſchen Olympia⸗ kämpfer vonſtatten ging, erſcheint Amicitia in dieſem Jahre offiziell nicht als deutſcher Mei⸗ ſter im Vierer⸗ohne und im Achter. Aber die in Los Angeles von der Mannſchaft Hans Maier, Flinſch, Gaber, Aletter errungene ſilberne Me⸗ daille im Vierer⸗ohne tröſtet über dieſen Schön⸗ heitsfehler hinweg. Der Achter vermochte in Los Angeles über den Zwiſchenlauf nicht hin⸗ auszukommen, und es war wie ein böſes Vor⸗ zeichen, daß die Mannſchaft nach der Rückkehr Die Ruhmesſonne Amicitias 4 1926: Die Jungmannen Start des Aletter-Vierers in Offenbach. Links: Ehrenpräsident F. L. Schumacher, der langiährige und verdienstvolle Leiter des De bedeutendſten der ö05 Vereins. Glege des MRB aumcia 1 Goldmedaille im Vierer m. St. Olympische spiele Berlin 1956 1 Silbermedaille im Vierer o. St. Olympische Splele los Angeles 1932 11 deutsche Meisferschœften: im Achter im Vierer o. 5t. im Vierer m. St. 1928, 1929, 1950, 1931 1929, 1950, 1951, 1955 1929, 1930, 1956 lin Verbindung mit dem Würzburger Ry als Verbondszelle: 1 Europmelsferschoft, 1 deutsche Melsterscheft im Vierer o. 8t, und 1 deutsche Melsfer- scheft im Vierer m. Sf. 1955) 5 Sſege über London Rowing Ciub, Trier 1930 Ferner folgende 100 Siege in den wertvollst en deutschen Rennen: Berlin: Böüxenstein-Achter 4 mal 1728/51 endgöltig gewonnenl Verbonds-Achter 1930 Großer preis von Berlin 122/%51 endgöltig gewonnen! Koiserpreis— 1929, 1750 Hindenburg-Vieret*5 1732 Einer 5 1931 Hemburg: Senots-Achter—* 192/%51 endgöltig gewonnenl Verbands-Vierer o. St. Kalserpreis Hammonia-Vierer Freinkfurt d..: Jubiläums-Achtfer Germaniqa-Achtfer Kaiserpteis Verbands-Vierer Vierer o. Sf. Mannhelmt Laiser-Achtet bilsoms⸗Achier Großhetzogs-Vierer.St. Verbaonds-Vierer Zweier o. St. Büxenstein-Vierer 1. Achter Jubiläums-Achter Hindenburg- Achfer 3 2 1 1 3 — 3 2 5 3 6 5 4 kiner(Gerbermöhlee 3 4 8 7 1 6 1 5 1 1 3 1 7 1 1729, 1931, 1735 „ 1575, 131, 135 1929, 1935 1925/½51 1929/31 1920, 1921, 1929, 1930, 1933, 1936 1920, 1927, 1930, 1935, 1936 „ 1979, 1930, 1931, 1935 1911, 1537 312.15730, 132 „ 1525/50, 1935 0 „ 1522, 1523, 1926/8, 1931/½3 1907, 1920, 1928/3, 1936 35 1932 5 1927, 28, 30, 31, 35, 36 endgöltig gew/. 7 1927 5 1929/½31 3 1230 Mittelrhein-Achter 1230 Vierer o. St. 75 1921, 1927, 1531 1. Vierer 77 1936 Großherzogs-Vierer 3 1901, 1920, 1921, 1929, 1537, 1935, 1936 Einer(Rheinpołko) 9 131 Einer(Rheinmeistersch.) 1„ 1931 100 Siege aus Amerika in alle Himmelsrichtungen ausein⸗ brote⸗Wundermannſchaft ſtand, ſtarteten die anderfiel: Amicitia brachte ſpäter einen Achter von Klaſſe nicht mehr auf die Beine. Im Jahre 1933, das im Zeichen der Pem⸗ Beim Sporttheoretirer Dr. Kitrock Beſuch im Leipziger Inſtitut für Leibesübungen Leipzig, 13. November. Klatſch! Klatſch! Ein weißgekleideter Mann benimmt ſich wie ein Tobſüchtiger im Turn⸗ ſaal des Inſtituts für Leibesübungen in Leip⸗ zig: immer wieder läßt er ſich von einem Tiſch, von einem„Bock“ oder vom Rücken eines Partners herabfallen und kommt klatſchend auf die Strohmatten zu ligen.„Haben Sie keine Angſt“, beruhigt uns Profeſſor Dr. Altrock, „Herr Pampel macht hier bloß Fallver⸗ ſuche. Die allerwenigſten Menſchen können nämlich richtig fallen. Nach Feſtſtellungen von Studienaſſeſſor Pampel ſoll er ſogar eigentlich der einzige Menſch in Deutſchland ſein, der das Fallen theoretiſch und praktiſch beherrſcht und aus beträchtlicher Höhe herabſtürzen kann, ohne Schaden davonzutragen.“—„Wenn man fällt“, wirft der Fallkünſtler Pampel lachend ein, muß man ſich nur ſeitlich drehen, und, ehe man unten iſt, ſtark mit der Handfläche und dem Unterarm gegen den Boden ſchlagen. Das wirkt wie eine Feder, und der Körper ſpürt keine Schmerzen.“ Der„nichtflatternde“ Diskus Augenblicklich ſind ſehr wichtige Unterſu⸗ chungen im Gange: der überraſchende Sieg und die nicht minder überraſchende Friſche der japaniſchen Marathonläufer hat die Aufmerk⸗ ſamkeit von Profeſſor Dr. Altrock, einem der bedeutendſten Sporttheoretiker der Welt, auf die Laufmethoden der Japaner gelenkt. Pro⸗ feſſor Hibino, der Altmeiſter der japaniſchen Leichtathletik und erſte Berater der dortigen enthüllt das wunder⸗ bare Geheimnis der japaniſchen Langſtrecken⸗ läufer. Die Methode beſteht darin, daß man vollkommen aufrecht und mit unbeweglichem Rumpf laufen muß. Dadurch wird die Arbeit kus eine größere Weite als der erſte. der lebenswichtigen und energieſpendenden Organe wie der Leber und des Herzens nicht geſtört, und im Vergleich zur üblichen Laufart ſpart man weſentlich an Kräften. Der Lauf, der Hochſprung und andere leicht⸗ athletiſche Uebungen werden im Leipziger Inſtitut für Leibesübungen wiſſenſchaft⸗ lich unterſucht, Die aünſtigſte Einteilung des Energieverbrauches kann bei verſchiedenen Strecken auf dem Wege von Verſuchen und der Erfahrung erfolgreicher Läufer aufgeſtellt wer⸗ den. Einem beſonderen Studium werden ins⸗ beſondere die einzelnen Bewegungen beim Start, beim Lauf und beim Sprung unterwor⸗ fen und dabei auf ihre Zweckmäßigkeit vom Standpunkt der Phyſik geachtet. Auf Grund von Filmaufnahmen unterſucht man die Bewegung des Schwerpunktes, die bekanntlich von ausſchlaggebender Bedeutung für die mei⸗ ſten leichtathletiſchen Ue“ungen iſt. Zwei Athleten werfen abwechſelnd den Dis⸗ kus auf dem akademiſchen Sportplatz. Die eine Scheibe flattert in der Luft, die andere nicht. Und regelmäßig erreicht der zweite—— „Da iſt meine neueſte Erfindung— der nicht flat⸗ ternde Diskus“. Profeſſor Altrock nimmt das Sportgerät auseinander.„Im Unterſchied zum ſonſt üblichen Diskus, der eine einheitliche Scheibe ear; befindet ſich in einem Diskus ein verſchiebbarer Meſſingring, der ſich beim Wurf ſchneller als die ganze Scheibe dreht und ſomit kreiſelartig wirkt. Dadurch wird das energieraubende Flattern vermieden, die Flug⸗ bahn wird ebenmäßiger und— weiter.“ In der Sammlung des Inſtituts für Leibes⸗ übungen hat Profeſſor Altrock allein über 50 verſchiedene Skibindungen neben vielen Hunderten anderer ſportlicher Geräte zuſam⸗ mengebracht. Erſt in den letzten Jahren hat Amieiten u. a. in Berlin, Mannheim, Mainz, Frankfurt, Henley, wo ſie im Endlauf ehren⸗ voll unterlagen und als Abſchluß der Saiſon ſich die Erkenntnis mier daß man Sport und Sportgeräte unter allgemeinen phyſikali⸗ ſchen Geſichtspunkten betrachten muß. Das Sportgerät muß ſo beſchaffen ſein, daß man mit ihm höchſte Leiſtungen erzielen kann, und das iſt gewöhnlich nur auf Grund theoretiſcher Ueberlegungen und endloſer Verſuche möglich. Der Kinnhaken wird unterſucht „So iſt es mir erſt neulich gelungen, die „Normalkeule“ für das Frauenturnen zu ſchaffen, ebenſo die richtige Füllung von Me⸗ dizinbällen und die Konſtruktion von Winter⸗ ſportgeräten. Das Durchreiben von Turnrin⸗ gen kann Unglücksfälle verurſachen, die nur durch zweckmäßige Ausgeſtaltung dieſer Ringe vermieden werden können. Umwälzend ⸗auf dem Gebiete des Sportunterrichts dürfte der ſchwimmende Ruderkaſten wirken, der hier erſtmalig gebaut wurde. Er geſtattet das Mannſchaftsrudern von Neulingen auf freien Waſſerflächen ohne Gefahr des Kenterns. Die⸗ ſer Ruderkaſten iſt ein beinahe zwei Meter breites, flach ſchwimmendes Boot, in dem 16 Mann Platz finden. Im Gegenſatz zum Ruderkaſten üblicher Bauart wird hier das Boot vorwärtsgetrieben und nicht allein das Waſſer bewegt.“ Eine Wiſſenſchaft für ſich iſt der Bau guter Aſchenbahnen, denn hier hängt die Bahn⸗ art vom Untergrund, vom Klima, ja, ſogar von der Jahreszeit ab. In Inſtitut für Leibes⸗ übungen hat man mehrere Grundtypen auf⸗ geſtellt, die wohl jeder Aufgabe gewachſen ſein dürfen. Die Aſchenbahn muß nämlich waſſer⸗ durchläſſig, ſchnell trocknend und von feſter Oberfläche ſein. Die Aſchenbahn auf dem Reichsſportfeld wurde auf Grund von Hunder⸗ ten von verſchiedenen Unterſuchungen herge⸗ ſpengen ſie genügt auch den höchſten An⸗ prüchen. Schon längſt hat das Boxen ſeine feſte Stel⸗ lung innerhalb der übrigen Sportarten erobert, Auch mit den Feſchafi ihaheed hat ſich die Wiſſenſchaft beſchäftigt. Während die Wir⸗ kung des Tiefſchlages zum Beiſpiel ohne wei⸗ teres erklärlich iſt, iſt das Problem des Kinn⸗ holten ſie ſich die Deutſche Vierer-ohne⸗Meiſter⸗ ſchaft. 10 Zm Jahre 1934 kam eine Seniorenmannſchaft nicht zu⸗ ſtande, weil ſich die alte Ganderegatta müde fühlte. Da der Nachwuchs noch nicht ſo weit war, daß er die Lücken hätte füllen können, waren die Ausſichten für eine Fortführung der Erfolge recht mäßig und man trug ſich ſchon mit dem Gedanten, von Grund auf wieder neu aufzubauen. 5 Da war es das Verantwortungsgefühl der Alten, das ſie im nächſten Jahre wieder nach dem Rennriemen greifen ließ. Sie ſahen, daß die Jungen einen Halt brauchten und daß man ihnen auf die Beine helfen mußte. Sie ſtiegen mit den Jungen ins Boot, kämpften ſich auch nach Erfolgen und Mißerfolgen in den Achterendlauf der Meiſterſchaftsregatta in Eſſen durch, zum Siege reichte es jedoch nicht. Aber dieſes Trainingsjahr war von einem unſchätz⸗ baren Wert. Der tote Punkt war überwunden, die Jungen waren bei der Stange geblieben und die Alten ſoweit ſie noch brauchbar waren vorm Verroſten geſchützt worden, ſo daß em Jahre 1936 ein Stamm von Ruderern zur Verfügung ſtand, aus dem nach allerlei Miß⸗ geſchick die Olympiamannſchaft gebildet wurde. Von ihr wurde das Ziel, das 1928 noch in weiter Ferne blieb, 1932, ſchon in greifbarer Nähe gerückt war, im Jubeljahr 1936 endllch erreicht. Amicitia krönte ihre 60jährige Arbeit mit einem olympiſchen Sieg. 4 Stark und gefeſtigt ſteht der Verein heute da. Noch iſt das Jahr 1936 nicht zu Ende, da regen ſich ſchon die Kräfte für das kommende Ruder⸗ jahr, das den Verein, ſo Gott will mit den alten bewährten Kräften und friſchem jungen Blut an führender Stelle auf den Regattabah⸗ nen Deutſchlands vertreten ſehen wird, nach beſten Kräften dazu beitragend, daß Mannheims Ruf als Rudererhochburg in Deutſchland ge⸗ ſichert und gewahrt bleibt. Flallen ohne Meaöza Der Weltmeiſter in Berlin eingetroffen Italiens Fußball⸗Nationalmannſchaft traf am Freitagnachmittag pünktlich zur feſtgeſetzten Zeit unter Führung des Generals Vaccaro, von Advokat Mauro, Ing. Baraſſi und des Verbandskapitäns Vittoria Pozzo in Berlin ein. Zur offiziellen Begrüßung der italieniſchen Spieler und deren Begleiter hatten ſich einge⸗ funden: der Generalkonſul Biondelli als Vertreter der italieniſchen Botſchaft in der Reichshauptſtadt, della Morte, der Leiter der Berliner Faſeio, Dr. Willis als Italien⸗Re⸗ ſerent im Reichsminiſterium für Volksaufklä⸗ rung und Propaganda, Grafvonder Schu⸗ lenburg, der Vertreter des Reichsſportfüh⸗ rers, Reichsfachamtsleiter Felix Linnemann und Hauptſportwart Wolz. Man erfuhr noch, daß die Italiener ohne ihren ausgezeichneten Halbrechten Meazza nach Berlin gekommen waren. Sonſt aber hüllte ſich Vittoria Pozzo in Schweigen. Am Donnerstag⸗ vormittag hatte die italieniſche Mannſchaft in Como noch ein leichtes Abſchluß⸗Trainingsſpiel hinter ſich gebracht. Die vorausſichtliche Länder⸗ elf ſetzte ſich gegen eine verſtärkte Mannſchaft von Como leicht mit 8i1 Toren durch. Die Länderelf ſpielte dabei in folgender Beſetzung: Olivieri; Monzeglio, Allemandi; Serantoni, Andreolo, Varglien.: Paſinati, Perrazzolo, Piola, Ferrari, Colauſſi. In der zweiten Halb⸗ zeit verſuchte man den Halbrechten Marchini vom FC. Lucca, der bekanntlich in der ſieg⸗ reichen italieniſchen Olympiaelf ſtand. Perraz⸗ zolo und Marchini gefielen beide recht gut, ohne aber den ausgezeichneten Mailänder Ambro⸗ Meazza vollwertig erſetzen zu önnen. —————————————————————————————————————————————————————————————— hakens noch gar nicht gelöſt. Bis zum heu⸗ tigen Tag hat man noch nicht feſtzuſtellen ver⸗ mocht, worauf ſeine Wirkung beruht, ob auf einer gewiſſen Quetſchung des Gehirnes oder auf einer augenblicklichen Unterbindung des Blutkreislaufes im Kopf. Die neuerdings in Amerika eingeführten neuen Boxhandſchuhe mit abſtehenden Daumen, die dieſen angeblich ſchützen ſollen, haben bei den Fachleuten im Inſtitut für Leibesübungen eine vernichtende Kritik gefunden, weil ſie die Möglichkeit von Augenverletzungen ſteigern und ſomit zur Ver⸗ rogung des Borſportes führen können. Das Inſtitut für Leibesübungen in Leipzig iſt ſomit nicht allein eine akademiſche Lehr⸗ und Uebungsſtätte. In der ganzen Welt ſind die hier betriebenen Forſchungen auf ſport⸗ Dow dee öupvaller Wir bitten die Vereinsführungen der an den WHW.Spielen beteiligten Vereine, ſofern die Spiele auf eigenem Gelände ſtattfinden, uns kurz gehaltene Ergebnisbe⸗ richte übermitteln zu wollen. Schriftleitung. Gebiet anerkannt und in der raxis verwandt worden. Aus Dankbarkeit haben ſogar die Japaner dem Inſtitut einen großen, koſtſpieligen Jiu⸗Jitſu⸗Boden geſchenkt. Schäfers erſter Sieg über Spedberg „Beim internationalen Ringerturnier in Sundsvall gelang es endlich dem deutſchen Weltergewichtsringer Fritz Schäfer(Schiffer⸗ ſtadt) einen Erfolg über den ſchwediſchen Olym⸗ piaſieger Rudolf Svedberg davonzutragen. Im entſcheidenden Treffen der beiden erhielt der Deutſche einen einſtimmigen Punktſieg zu⸗ eſprochen. Vorher hatte Schäfer die Schweden Frelen und H. Anderſſon auf die Schultern gelegt und wurde damit auch Turnierſieger ſei⸗ ner Gewichtsklaſſe. Uhr; I4. November 1930 Mannhein„Hakenkreuzbanner“ 7(in Baden), Tbd. Göppingen—TV Altenſtadt HBVereinskalender ein Württemberg) und XV ErlangenPoſt Turnverein Mannheim von 1846. Fußball⸗Ab⸗ teilung. Samstagnachmittag auf eigenem Platz: 15—17 Uhr Rot⸗Schwarz⸗Mannſchaft— AhH-⸗Mann⸗ ſchaft. Uebungsſpiel. Sonntagvormittag auf eigenem Platz:—10 Uhr 1. Jugend— SpVg. 07; 10.30 bis 12 Uhr: Rot⸗Weiß⸗Mannſchaft— MiC Phönix.— Handball⸗Abteilung: Samstagnachmittag 15.30—17 Uhr im großen Saale der Turnhalle: Hallen⸗ handballſpiele. Sonntag in Hockenheim, nachmittags 15 Uhr: 1. Mannſchaft— TV Hockenheim 1. Mannſch, 15 Uhr in Ludwigshafen: 1. Damenmannſchaft— LFC Phönix Damen, 10 Uhr: 2. Mannſchaft— Reichs⸗ bahn TuSpV. auf dem Platze des Reichsbahn⸗TuSpV. — Hockey⸗Abteilung. Sonntag in Sachſen⸗ hauſen: 1. und 2. Herrenmannſchaft— TV Sachſen⸗ hauſen. Sonntag auf eigenem Platze:.30 Uhr: 3. Mannſchaft— HC Bad Dürkheim, 10.45 Uhr: 1. Damen— HC Bad Dürkheim, 14 Uhr: 1. Jugend— HC Bad Dürkheim, 15 Uhr: Knaben— HCE Bad Dürkheim.— Sport⸗Abteilung. Samstag 15 bis 17 Uhr auf dem Platze Training in den Lauf⸗, Wurf⸗, Sprungübungen(auch für Sportabzeichen). Sonntag,—12 Uhr in der Turnhalle: turnſport'iches Hallentraining für alle Abteilungen.— Schnee⸗ ſchuh⸗Abteilung: Vorbereitende Uebungsabende für alle Altersklaſſen in der Turnhalle: für Frau'm: montags und donnerstags von 20—22 Uhr, für Man⸗ ner: dienstags und freitags von 20.30—22 Uhr, mitt⸗ wochs von 18.30—20.15 Uhr, für Knaben: wontags und donnerstags von 17—19.30 Uhr, für Mädchen: dienstags und freitags von 17—19 Uhr. BfR Mannheim e. V. Spiele am Sonntag aff dem Brauereiplatz. 1. Frauen⸗— 2. Frauenmannſchaft Trai⸗ ningsſpiel um.30 Uhr. Spiele am Sonntag auf dem Herzogenriedpark. Noll⸗Mannſchaft— Phoͤnix, 9 Uhr; Steinkamp⸗Mannſchaft— TV 1877 Waidhof, 10 30 Uhr; B 1. Jugend— SpVg. Sandhofen,.30 Uhr; B 3. Jugend— VfR, 11 Uhr.— Spiele am Sonntag auf fremden Plätzen. Liga— Germania Britzingen, 14.30 Uhr; Jungliga— Germania Brötzingen, 12.45 Uhr; 3. Mannſchaft— SpVg. Sandhofen, 9 Uhr; Schwitzgebel⸗Mannſchaft— Phönix Mannheim, 10.36 Berlinghoſ⸗Mannſchaft— Phönix, 10.30 Uhr; Geppert⸗Mannſchaft— VfB Kurpfalz, 10 30 Uhr; Schmitt⸗Mannſchaft— Poſtſportverein, 10.30 Uhr Pla⸗ netarium; Tennisklub⸗Mannſchaft— FVg. Flommiers⸗ heim, 14.30 Uhr; B 2. Jugend— SpVg. 07, 10.30 Uhr; A 1. Jugend— SpV Waldhof, 9 Uhr; A 2. Ju⸗ gend— Vfe Neckarau,.45 Uhr Waldweg; 2. Schüier — SpV Waldhof, 10.15 Uhr; 3. Schüler— SpV Wald⸗ hof, 11.15 Uhr.— Hand ball. Liga— TSpᷣ Nuß⸗ loch, 3 Uhr; 3. Mannſchaft— TV Fri drichsfeld, 13.15 Uhr; 1. Jugend— Reichsbahn, 11 Uhr; 2. Jugend— TuSp. Ladenburg, 10.30 Uhr. Insgeſamt ſpielen 25 Mannſchaften. Sportverein Mannheim⸗Waldhof. Spielplan für Sonntag: Liga gegen FV Karlsruhe 14.30 Uhr. Jung⸗ liga 12.45 Uhr. Erſatzliga gegen 08 Mannheim 9 Uhr hier. 3. Mannſchaft gegen 08 Mannheim, dort, 9 Uhr. Alb.⸗Brückl⸗Gedächtnismannſchaft gegen TV 46 Mann⸗ heim, dort, 11 Uhr. Gem. Jugend gegen Vfn Mann⸗ heim, hier, 9 Uhr, Privatſpiel. 1. Fußballſchüler gegen Käfertal, dort,.50 Uhr. 2. Schüler gegen VfR Mann⸗ heim., hier, 11.15 Uhr. 3. Fußballſchüler gegen VfR Mannheim., hier, 10.15 Uhr.— Handball: 1. Mannſchaft gegen TGKetſch, dort, 15 Uhr. 2. Mann⸗ ſchaft gegen TG Ketſch, dort, 13.45 Uhr. Damen gegen MTG Mannheim, hier, 11 Uhr.— Mittwoch(Buß⸗ und Bettag): Liga gegen Kickers Stuttgart, dort, 14.30 Uhr, Adolf⸗Hitler⸗Kampfbahn, Winterhilfsſpiel. Erſatz⸗ liga gegen Brühl, dort, 14.30 Uhr, Winterhilfsſpiel. — Handball⸗Liga gegen Oftersheim 15. Uhr Verbandsſpiel. 2. Handballmannſchaft gegen Ofters⸗ heim 13.45 Uhr Verbandsſpiel. B 1⸗Jugend gegen Phönix Mannheim, dort, 10.15 Uhr. Gem. Jugend gegen Phönix Mannheim, dort, 9 Uhr. Vfe e. V. Mannheim⸗Neckarau. Samstag: 2. Privat⸗ mannſchaft— Hota Phönix dort 15.45 Uhr.— Sonn⸗ tag: 1. Mannſchaft— 04 Raſtatt, 14.30 Uhr Altr. Fähre; Jungliga— 04 Raſtatt, 12.45 Uhr Altr. Fähre; 3. Mannſchaft— 07 Mannheim, 9 Uhr Altr. Fähre: A 2. Jugend— VfR Mannheim,.30 Uhr Waldweg; E Jugend— Rohrhof,.45 Uhr Waldweg; 1. Schüler — 08 Mannheim, 8 Uhr Pfalzplatz; 3. Privat⸗Mann⸗ ſchaft— Blau⸗Weiß 07, 10.30 Uhr Altr. Fähre; Roth⸗ Mannſchaft— Grün⸗Weiß Phönix, 9 Uhr dort; 1 Handballmannſchaft— TB Germania, 11 Uhr Wald⸗ weg; Jugendhandball— Poſtſportverein, 13.45 Uhr Waldweg. MFicC Phönix 02. Samstag auf unſerem Platze: .30 Uhr AH— Pfalz Ludwigshafen;.45 Uhr Hota Privat⸗Mannſchaft— Vfe Mannheim-Neckarau.— Sonntag auf unſerem Platze:.15 Uhr 1. Schüler— SpVg. 07 Mannheim; 10.30 Uhr Rheinſtern Priwat⸗ Mannſchaft— VfR; 9 Uhr Grün⸗Weiß Privat⸗Mann⸗ ſchaft— Vfe Neckarau; 10.30 Uhr Schwarz⸗Weiß, Prio⸗ Mannſchaft— VfR; auswärts: 9 Uhr Kohlen Privat⸗Mannſchaft— VfR; 9 Uhr Schwarz⸗Grün Privat⸗Mannſchaft— SpVag. 07;.30 Uhr A 1. Ju⸗ gend— Sportkl. Käfertal; 10 Uhr Bank Privat⸗Mann⸗ ſchaft— Alem, Rheinau; 10.45 Uhr Hota 2. Privat⸗ Mannſchaft— TV 1846; 11 Uhr Gem. Jugend— Sportkl. Käfertal; 12.45 Uhr Jungliga⸗Mannſchaft— Ilvesheim;.360 Uhr 1. Mannſchaft— Ilvesheim.— Mittwoch auf unſerem Platze: 9 Uhr B 1. Jugend— SpV. Waldhof; 10.15 Uhr Gem. Jugend— SpV. Waldhof; 10.45 Uhr Hota 2. Privat⸗Mannſchaft— Vfe. Neckarau; 11.30 Uhr Totengedenkfeier.— Unſere Totengedenkfeier begehen wir am Buß⸗ und Bettag am Ehrenmal auf unſerem Platze. MicC o08 e. V. Am Sonntag ſpielen: 1. Mannſchaft — Friedrichsfeld, 14.30 Uhr hier Schäferwieſe; Jung⸗ liga— Friedrichsfeld, 12.45 Uhr hier Schäferwieſe; 2. Mannſchaft— SpV Waldhof, 9 Uhr dort; 3. Mann⸗ ſchaft— SpV Waldhof, 9 Uhr hier Schäferwieſe; Friſeur⸗Mannſchaft— Sauter⸗Mannſchaft, 10.30 Uhr Pfalzplatz; Rot⸗Blau— 08 Schwarz⸗Weiß, 9 Uhr Pfalzplatz: Gehrig⸗Mannſchaft— VfT Feudenheim, 9 Uhr dort; B 1. Jugend— SC Käfertal, 10.30 Uhr hier Schäferwieſe; Schüler— Vfe Neckarau, 8 Uhr, Pfalzplatz.— Am Buß⸗ und Bettag Winterhilfsſpiel. 1. Mannſchaft— 07 Mannheim, 14.30 Uhr 07⸗Platz; 1. Jugend— 07 Mannheim, 12.45 Uhr 07⸗Platz. VfB Kurpfalz Neckarau. 1. und 2. Mannſchaft und Jungliga auf unſerem Platze. Verbandsſpiete gegen Edingen. 1. Mannſchaft. Beginn 14.30 Uhr. Jungliga 12.45 Uhr. 3. Mannſchaft auf unſerem Platze gegen VfR⸗Jungliga. Beginn 9 Uhr. Woll⸗Mannſchaſt— VfR⸗Geppert⸗Mannſchaft. Beginn 10.30 Uhr. Ougend frei. Mannheimer Turnerbund Germania e. B. 1885. Sonntag, 15. November: Hockey: Klublampf in Hei⸗ delberg gegen TV 1846,.30 Uhr Sugend, 11 Uhr 1. Damen, 13.30 Uhr 2. Herren, 15 Uhr 1. Herren— Handball: Verbandsſpiel der 1. Mannſchaft gegen Vie in Neckarau 11 Uhr auf dem Germaniaplatz. 10 30 Uhr Verbandsſpiel der Frauen gegen Lahn Neckarau. 13.45 Uhr Männer 2. Mannſchaft gegen TFC Lud⸗ wigshafen 2. Mannſchaft, Turnerſchaft Käfertal e. V. Sonntag. Handball⸗Ver⸗ bandsſpiele: 1. Mannſchaft— TB Germania dort um 15 Uhr. Abfahrt 14 Uhr ab Haltepunkt per Rad 2. Mannſchaft— MG auf unſerem Platze um 1½ Uhr. 1. Jugend— Poſtſportverein auf dem Stad'ꝛon um.40 Uhr. Al ahrt ab Halterunſt um.45 Uhr per Rad. Poſt⸗Sportverein Mannheim e. V. Handball: Sonntag, 15. 11., Stadion, Feld III, 10.45 Uhr Poſt 1. Mannſchaft gegen Leutershaufen 1. Mannſchaft Viernheim 2. Mannſchaft gegen Poſt 2. Mannſchaſt, Vormilitärische Ausbildung der japanischen Schullugend„ Weltbild(0 An einer gröhberen Uebung des japanischen Heeres nahm kürzlich auch eine Fahrradabteilung japanischer Schüler teil Dereinsmannfchaftskämpie dek Turner Im Oktober 1937 wird die Deutſche Meiſterſchaft ausgetragen Das Fachamt Turnen veröffentlicht jetzt die genauen Ausführungsbeſtimmungen für die „Deutſchen Vereinsmannſchaftskämpfe im Ge⸗ rätturnen“, die im Jahre 1937 bis zur Deutſchen Meiſterſchaft durchgeführt werden. Für die Meiſterklaſſe iſt ein Zwölf⸗ ka m pfvorgeſchrieben, der aus Reck⸗Pflicht, Reck⸗ Kür, Barren⸗Pflicht, Barren⸗Kür, Seitpferd⸗Kür, Seitpferd⸗Pflicht, Langpferd⸗Pflicht, Langpferd⸗ Kür, Ringe⸗Pflicht, Ringe⸗Kür, Freiübung⸗pPflicht und Freiübung⸗Kür beſteht. Die Pflichtübungen, die für ganz Deutſchland verbindlich ſind, wur⸗ den von Männerturnwart Schneider eben⸗ falls ſchon bekanntgegeben. Teilnahme⸗ berechtigt an den Vereinsmannſchafts⸗ kämpfen ſind alle Turnvereine bzw. Turnabteilungen des Deutſchen Reichsbundes für Leibesübungen. Jede Vereinsmannſchaft beſteht aus fünf Mann. Die Wertung der Uebungen erfolgt jeweils durch zwei Kampfrichterpaare, die bei den Pflichtübungen bis zu 20 und bei den Kür⸗ übungen bis zu 10 Punkte vergeben. In der Ausſchreibung wird ausdrücklich darauf hin⸗ gewieſen, daß Sicherheit und Schönheit der Kür⸗ Was der Eport an Fußball⸗Länderſpiel gegen Italien/ Das Sportprogramm des nächſten Wochen⸗ endes läßt wieder keinen Wunſch offen. Die Anhänger des Fußballſports erleben den ſech⸗ ſten Ländertkampf zwiſchen Deutſchland und Italien im Berliner Olympia⸗Stadion, im Hockey werden die Eichenſchildſpiele der Frauen mit der Zwiſchenrunde fortgeſetzt, die Rugby⸗ ſpieler tragen in Hilverſum einen Länderkampf gegen Holland aus und im Waſſerball begiaint die Deutſche Meiſterſchaft mit den erſten Grup⸗ penſpielen in Stuttgart. Dieſes inhaltsvolle Programm findet natürlich einen würdig. n Rahmen. Fufßball Soweit die deutſchen Gaue nicht Spieler an die Ländermannſchaft abſtellen brauchen, wer⸗ den im Fußball die Meiſterſchaftsſpiele fort⸗ geſetzt. Das ſüddeutſche Meiſterſchaſtsprogramm iſt diesmal klein, da der Gau Südweſt deine Spiele infolge des großen Intereſſes für Ber⸗ lin ganz ausfallen ließ und der Gau Württem⸗ berg ein Repräſentativſpiel gegen Elſaß beſtrei⸗ tet. So ſpielen am Sonntag nur: Gau Baden: SV Waldhof—Karlsruher FV, Vis Neckarau—FV 04 Raſtatt. Germania Brötzingen—VfR Mannheim, VfB Mühl⸗ burg—Freiburger FC. Gau Württemberg: 1. Stuttgart. Gau Bayern: 1860 München—-ASv Nürn⸗ berg, 1. FC Nürnberg—VfB Koburg, FC SSV Ulm VfB übungen in der Bewertung über der Schwie⸗ rigkeit ſtehen. An⸗ und Abmarſch zum und vom Gerät ſtehen unter beſonders ſtrenger Wertung. Während in der Unter⸗„, Mittel⸗ und Oberſtufe die Beſtmannſchaften in den Ver⸗ einsmannſchaftskämpfen nur bis zu den Krei⸗ ſen bzw. Gauen ermittelt werden, wird der Mannſchaftskampf der Meiſterklaſſe bis zur Deutſchen Meiſterſchaft durchgeführt. Die Mei⸗ ſter der Gaue müſſen bereits Ende Februar 1937 feſtſtehen. Die Gaugruppenmeiſterſchaften werden im April ausgetragen, und der End⸗ kampf um die Deutſche Meiſterſchaft iſt für den Monat Oktober 1937 vorgeſehen. Zur Ermitt⸗ lung der Gaugruppenmeiſter werden vier Gau⸗ gruppen gebildet, die ſich aus folgenden Gauen zuſammenſetzen: „Gaugruppe Oſt: Brandenburg, Schle⸗ ſien, Sachſen, Mitte. Gaugruppe Süd: Bayern, berg, Baden, Südweſt. Gaugruppe Weſt: Mittelrhein, Nieder⸗ rhein, Weſtfalen, Heſſen. Gaugruppe Nord: Niederſachſen, Nord⸗ mark, Pommern, Oſtpreußen. Dochenende bringt Eichenſchild⸗Zwiſchenrundenſpiele 05 Schweinfurt—VſB Ingolſtadt⸗Ringſee, BC Augsburg—SpVg. Fürth. In der Stuttgarter Adolf⸗Hitler⸗Kampfbahn findet, wie erwähnt, am Sonntag der Reprä⸗ ſentativkampf zwiſchen Württemberg und Eljaß ſtatt. Die Elſäſſer haben eine recht ſtarke Mann⸗ ſchaft aufgeſtellt, deren Sturm von dem derzei⸗ tigen franzöſiſchen Retordtorſchützen und frühe⸗ ren Mittelſtürmer der deutſchen Nationalelf, Oskar Rohr, geführt wird. Das wichtigſte Ereignis Fußball⸗Deutſch⸗ lands iſt ohne Zweifel der ſechſte Länderkampf Deutſchland—Italien im Berliner Olympia⸗ Stadion. Das Intereſſe des Publitums war für einen auf deutſchem Boden ſtattgefundenen Länderkampf noch nie ſo groß wie für dieſes Spiel. In den bisher mit dem Fußballweltmei⸗ ſter und Olympiaſieger ausgetragenen fünf Länderkämpfen konnte Deutſchland nur einmal ſiegen, und zwar 1929 in Turin:1. Das Ber⸗ liner Zuſammentreffen wird für unſere Ver⸗ treter nach dem ſchönen Glasgower Spiel ge⸗ gen Schottland ein erneuter Prüfſtein ſein. Handball Im Gau Südweſt kommt dem Darmſtädter Lokalkampf SV 98—MSw eerhöhte Bedeutung zu, weiterhin intereſſieren TSV Herrnsheim gegen TV——. und FS Frankfurt—Pfalz Ludwigshafen. ie wichtigſten Spiele in den anderen Gauen ſind Tgd. Ketſch—SV Waldyof Württem⸗ dort,.45 Uhr.— Damen: Weinheim 1. Mannſchaft gegen Poſt 1. Mannſchaft 11 Uhr; Treffpunkt: OéEc6⸗ Bahnhof. Turngemeinde Ketſch 2. Mannſchaft gegen Poſt 2. Mannſchaft 10.15 Uhr dort.— Jugend: Poſt⸗ A 1⸗Mannſchaft gegen Turnerſchaft Käfertal A 1⸗Mann⸗ ſchaft um.30 Uhr. TV Viernheim B⸗Jugend gegen Poſt B⸗Jugend.45 Uhr. Vis Neckarau Jugend gegen Poſt A 2⸗Jugend um 13.15 Uhr auf dem Waldwegplatz. — Fußball: Auf dem Planetariumsplatz um 14.30 Uhr Poſt 1. Mannſchaft gegen Rohrhof 1. Mannſchaft. Poſt 2. Mannſchaft gegen Rohrhof 2. Mannſchaft um 12.45 Uhr. Poſt Blauweißſchwarz gegen Poſt Klein⸗ Mannſchaft um 9 Uhr. Poſt Bidermann⸗Mannſchaft gegen Vfn Schmidt⸗Mannſchaft um 10.30 Uhr⸗— Schützen: Beteiligung am Hubertusabend am Samstag im Friedrichspark.— SA⸗Sportab⸗ zeichen: Pg.⸗Keller⸗ Mannſchaft Planetarium vor⸗ mittags. Reichsbahn⸗TuSpV. e. V. Mannheim. Handball. Am Sonntag ſpielen folgende Mannſchaften: 1. und 2. Mannſchaft gegen TG Jahn Weinheim, 15 und 13.45 Uhr in Weinheim; 3. Mannſchaft— TV 1846, 10 Uhr auf unſerem Platze; 1. Jugend— PVfR, 11 Uhr, auf unſerem Platze. Mannheimer Turngeſellſchaft von 1899 e. V. Sams⸗ lag, 14. November, ſpielen die Damen gegen TB Ger⸗ mania auf dem MTG⸗Platz. Zeit: 15.15 Uhr.— Am Sonntag ſpielt die 1. und 2. Mannſchaft gegen Reichs⸗ bahn Frankfurt a. M. auf dem MTG⸗pPlatz. 2. Mann⸗ ſchaft um.45 Uhr, 1. Mannſchaft um 11 Uhr. Die 3. Mannſchaft ſpielt gegen TFC Ludwigshafen, dort, 10.45 Uhr. Die Jugend ſpielt um 8 Uhr gegen VfR, dort.— Für die Hockeyabteilung findet jeden Freitag ab 19.30 Uhr in der Turnhalle des Adolf⸗Hitler⸗Gym⸗ naſiums Training ſtatt. Kanu⸗Club Mannheim e. V. Samstag, 14. Nov.: ab 15 Uhr Arbeitsdienſt im Bootshaus.— Sonntag, 15. Nov.: Wanderung in den Odenwald. Abfahrt 8 Uhr ab Hauptbahnhof(OEcG) oder.10 Uhr ab Oésé⸗ Bahnhof nach Heidelberg. Fahrpreis 70 Pfennig. Wan⸗ derführer: Kam. Fertig. Gäſte willkommen.— Jeden Freitag ab 19.30 Uhr Turnen in der Dieſterwegſchule, Eingang Meerlachſtraße; ab 21.30 Uhr Schwimmabend im Städt. Hallenbad. Sportvereinigung Mannheim 1884. Samstag, 11. November, 20.30 Uhr, in der Sporthalle Punktekämpfe im Ringen(Gauliga) mit Feudenheim. Vorher Ein⸗ lagekämpfe. SpV Mannheim⸗Stadt. Sonntag. Fußball ſpielfrei. Handball: Stadt 1— TB Jahn Seckenheim 1, 15 Uhr dort; Pflichtſpiel. Treffpunkt 13.45 Uhr am Schlacht⸗ hof. Im Stadion: Allgemeines Training für Herren, Handballtraining für Damen, 10.—12 Uhr. Hallentrai⸗ ning fällt aus. Donnerstags: Schwimmen im Städt. Hallenbad.30—11 Uhr. Ski⸗Club Mannheim e. V. Gymnaſtik fällt aus Donnerstag ab 20 Uhr im Städt. Hallenbad(Frauen⸗ halle). Freitag ab 20 Uhr im Siechenbräu, N 7, 7, Klubabend. Sonntag, 22. November, findet die letzte diesjährige Wanderung ſtatt. Näheres im Klubabend. München(in Bayern). Der Spielplan im ein⸗ zelnen: Gau Südweſt: S 98 Darmſtadt-MS Darmſtadt, TSVHerrnsheim—TV Haßloch, FSV Frankfurt—Pfalz Ludwigshafen, In⸗ gobertia St. Ingbert—VfR Schwanheim. Gau Baden: Tad. Ketſch—SV Waldhof, TSuV Nußloch—VfgR Mannheim, TVEtt⸗ lingen—TV Seckenheim, TV Rot—TV 62 Weinheim. Gau Württemberg: Tbd. Göppingen ge⸗ gen T Altenſtadst, TSV Süßen—Tgſ. Stuttgart, Tgd. Schwenningen—Stuttgar⸗ ter Kickers, SpVg. Cannſtatt—-KS Zuf⸗ fenhauſen. Gau Bayern: 1860 München—Bamberger Reiter, 1. FC Nürnberg—Tagd. Landshut, BC Augsburg—SpVg. Fürth, TV 48 Er⸗ langen—Poſt München. Rugby Zum vierten Male ſtehen ſich am Sonntag in Hilverſum die Auswahlmannſchaften von Hol⸗ land und Deutſchland im Länderkampf gegen⸗ über. Wie in früheren Jahren, ſo ſchickt das Fachamt Rugby auch dieſes Mal eine zweite Garnitur zu den Holländern. In erſter Linie wird den talentierten Nachwuchsſpielern Ge⸗ legenheit geboten, die erſten Lorbeeren in einem internationalen Spiel zu erringen. Hockey Um den Eichenſchild der Frauen gehen als Vertreter Deutſchlands noch drei Mannſchaften in den Kampf, von denen beſtimmt zwei aus⸗ ſcheiden werden. Das bringt einmal ſchon die Tatſache mit ſich, daß in Nürnberg zwei füd⸗ deutſche Mannſchaften gegeneinander ſpielen, und zum andern iſt kaum zu erwarten, daß die hervorragenden Berlinerinnen durch die Gau⸗ gruppe Heſſen/ Südweſt ausgeſchaltet werden können. Der Spielplan hat folgendes Ausſehen: in Berlin: Brandenburg—Heſſen/ Südweſt in Hamburg: Nordmark—Rheinland in Magdeburg: Mitte—Niederſachſen/ Weſtf. in Nürnberg: Baden/ Württemberg—Bayern Der Fechtſport bringt am Wochenende in Worms die dritte Austragung des traditionellen Nibelungen⸗Flo⸗ rett⸗Mannſchaftsturniers. Gleichzeitig iſt vom Veranſtalter, der Tgd. 46 Worms, ein Frauen⸗ Florett⸗Einzelfechten ausgeſchrieben worden. In Berlin werden am Samstag die Meiſter⸗ ſchaft der SS⸗Fechter, an denen ſich ſo betannte Leute wie Schröder, Heydrich, Kretzſchmann und Ruoff beteiligen, zu Ende geführt.— Der Schwimmſport hat ſein Hauptereignis im Stuttgarter Grup⸗ penturnier um die Deutſche Meiſterſchaft im Waſſerball, die damit eingeleitet wird. Drei Mannſchaften ſind an den erſten Spielen betei⸗ ligt, Duisburg 98, Schwaben Stuttgart und TSG Darmſtadt.— In Würzburg wird ein neues Hallenbad mit einer national hervor⸗ ragend beſetzten Veranſtaltung eingeweiht. Balke, Fiſcher, Freeſe, Heibel, Sietas, Hans Schwarz, Paul Schwarz und eine Reihe der beſten ſüddeutſchen Schwimmer wurden einge⸗ laden.— Im Eisſport ſind die Veranſtaltungen in Nürnberg mit den Geſchwiſtern Pauſin(Wien) im Eiskunſtlaufen und dem Eishockeyſpiel HG Nürnberg—Mün⸗ chener EV, in München mit Maxie Herber/ Ernſt Baier und Ilſe und Erich Pauſin im Eis⸗ kunſtlauf, ſowie Bayern—HC Davos im Eis⸗ hockey und in Berlin(Sportpalaſt) mit den Eiskunſtläufern Megan Taylor(England), Vera Hruba(Prag), Liſel Roth/ Walter(Nürn⸗ berg) und Benno Faltermeier und dem Eis⸗ hockeyſpiel„German⸗Canadians“—Berliner SC zu erwähnen.— Im Boxen gibt es in Frankfurt a. M. wieder eine Be⸗ rufsveranſtaltung, in deren Mittelpunkt der Kampf Adolf Heuſers mit dem ameritaniſchen Halbſchwergewichtler Gene Stanley ſteht. Wei⸗ terhin trifft Exmeiſter Vinzenz Hower(Köln) im Schwergewicht auf den Italiener Maeſtran⸗ gelo.— Drei deutſche Amateure, Arenz, Knorh und Moſer, weilen über das Wochenende in Oslo wo ſie ſich an einem internationalen Tur⸗ nier beteiligen.— Im Ringen iſt das erneute Zuſammentreffen von Kart Hornfiſcher mit dem Olympiaſieger Paluſalu (Eſtland) im Nürnberger Apollo⸗Theater. Die Mannſchaftskämpfe werden in Baden mit foel⸗ genden Treffen fortgeſetzt: Sandhofen—Laden⸗ burg, Ketſch—-VfaK Mannheim, Mannheim 84 gegen Feudenheim, Karlsruhe—Oeſtringen, Dax⸗ landen—Wieſental, Weingarten—Bruchſal, Ger⸗ mania Freiburg—Kuhbach, Kollnau—Waldkirch, Haslach—-Emmendingen, Konſtanz—Gottmadin⸗ gen, Schiltach—Hornberg(Baden).— Im Pferdeſport geht die Galopprennzeit immer mehr dem Ende entgegen. Auch am kommenden Wochenende ver⸗ anſtalten nur zwei Vereine, und zwar Mül⸗ heim⸗Duisburg und Strausberg jeweils am Sonntag.— Das Radſport⸗ Wochenende weiſt wieder zahlreiche Hallen⸗Ver⸗ anſtaltungen auf, die zum größten Teil bereits am Samstag abrollen. Die Halle Münſterland eröffnet ihre Rennzeit mit einem 100-Kilometer⸗ Mannſchaftsrennen, Köln bringt einen Länder⸗ kampf Deutſchland—Holland(Berufsfahrer), Kopenhagen veranſtaltet mit deutſcher Beteili⸗ gung ein Sechsſtunden⸗Mannſchaftsrennen, in Antwerpen trifft Möller erneut auf Terreau und van Hoeck und auf der Bailer Winterbahn rollt ein 100⸗Kilometer⸗Mannſchaftsrennen ab. 4 7 „ 5 4 mon nh Tann Ein Vor Die Nov gruppe Mar eimattreuet des Be Gerſt(Fran orm die A s gelte in Verbundenh dern ſie zu f von Dr. A 1410 und Ereigniſſe a 105 nder F. a rhundert Fehden zerf tauer gegen geſchloſſen. ſtan ielen die v ein. Am 15. meiſter des? gingen, m waltmärſche entgegen, m. erliegen. De und mehr liegen erſchle Tage hebt di ſich wohl ha ebrochen.— 914 wird O Kriegsſcharer höchſten Not Ke 24 Obere Pfarrei 6 Uhr an B Uhr hl. Me (Monatskom⸗ dergottesdien dienft mit p Predigt; 14 14.30 Uhr Segen. St. Sebaſtiann in den Vorm 323 0 5 14 legenheit; Prebi und Anit: 1 Iuhr Coyr .30 Uhr fe Predigt, Far Heilig⸗Geiſt⸗Kir der Mädchen Liebfrauenpfart der weibliche verſtändlich v Katholiſches Bi meſſe mit Pr Kapelle Thereſi⸗ hl. Meſſe; 8 St. Joſeph, Lin tag der weibl eins; Uhr Jungfrauenbe igt; Uhr 11.30 Uhr Si Chriſti⸗Brude St. Peter, Mar und Beichtgel mit 9 1 Uhr Sine po ris⸗Ch riſti⸗ berz⸗Jeſu⸗Kirch 6 Uhr Frühn Meſſe;§ Uhr kommunion d 15 redigt; 14.30 Rihr He t. Bonifatius munionſonnta meſſe und Be Singmeſſe m Schulmädchen und der geſe Kindergottesd 11.30 Uhr Si lehre für di Bruderſchaft. St. Nitolgus. 7 Uhr Frühn gottesdienſt u mit Predigt: chen; 14.30 U 19.30 Uhr Ko St. Jakobuspfa. Gemeinſchaft, r dringende arbeitsdienſt); .15 Uhr Sin lehre für die Sd 1311 erzꝙ⸗Feſu⸗An St. Franziskus Aufgaben des meſſe mit Pre und Mütter;! 10.30 Uhr Cl Kindergottesd die armen Se Kayelle der Spi 'nameſſe mi mit Predigt. St. Eliſabeth( Singmeſſe mi mit Predigt. St. Laurentius. 6 Uhr hl. M Meſſe, Monat tionen und d Amt; 11 Uhr Uhr Chriſtenl. andacht. St. Peter und tag:.30 U a g: 6. .30 Uhr Sin⸗ und Mütter); Schülergottest Mätchen: 14 St. Bartholomä tag: Samm Jungfrauenko mber 1030—— —— 14. November 1936 mananmne,errneunbte Altenſtadt imgen—Poſt lan im ein⸗ 93 eerz 1410 und 1914 Ein Vortragsabend bei den Oſtpreußen Die Rovemberverſammlun der Bundes⸗ ruppe Zhafen des Bundes adt-MSS LV Haßloch, eimattreuer Oſt⸗ und Veſtpreußen erfreute shafen, In⸗ des Beſuches des Lan esverbandsleiters wanheim.„Gerſt(Frankfurt a..), der in eindrucksvoller Waldbof 7 die Aufgaben des Bundes kennzeichnete. To En- und in der heutigen Zeit nicht allein, die 15—Tu 63 Verbundenheit mit der Heimat zu erhalten, ſon⸗ dern ſie zu ſtärken. In dem Vortrage von Dr. Wittrock über„Tannenberg 1410 und 1914“ wurden zwei bedeutſame Te Ereigniſſe aus der Geſchichte Oſtpreußens in —Stuttgar⸗ 05 nder Form beleuchtet. Zu Beginn des 15. KSV Juf⸗ rhunderts, als das Reich ſich in inneren Fehden zerfleiſchte, hatten ſich Polen und Li⸗ tauer ſen. den deutſchen Orden zuſammen⸗ Bamberger geſchloſſen. Der Orden, vom Kaiſer im Stich Laaidshut, R5 ſtand allein. Sengend und mordend TV 48 Er⸗ ielen die verbündeten Feinde in Oſtpreußen ein. Am 15. Juli 1410 ſtellt ſich ihnen der Hoch⸗ meiſter des Deutſchen Ordens, Ulrich von Jun⸗ gingen, mit einem unzulänglichen, durch Ge⸗ waltmärſche ermüdeten Heer bei Tannenberg Sonntag in enkgegen, muß aber ſchließlich der Uebermacht n von Hol⸗ erliegen. Der Hochmeiſter, faſt alle Komture und mehr als tauſend Streiter des Ordens 1 liegen erſchlagen auf der Walſtatt. Mit jenem eine zweite erſter Linie hielern Ge⸗ Tage hebt die Oſtnot an. Die Marienburg kann ſich wohl halten, doch die Kraft des Ordens iſt ſebrochen.— 500 J Jahre ſpäter. Im Auguſt Die Grußpflicht der Geiſtlichen Regelung des Reichskirchenausſchuſſes 590. Der Reichskirgenausſchuß hat im Beneh⸗ men mit den Leitungen der Deutſchen 8 3 Grußpflicht der Geiſtlichen beſchloſſen, die jetzt von der Kirche amtlich bekanntgegeben wer⸗ geliſchen Landeskirchen Richtlinien für den. Der Geiſtliche gebraucht danach grund⸗ ſätzlich auch im Ornat den Deut⸗ ſchen. Gruß. Es gelten jedoch jolgende. Einſchränkungen: 1. Während der Dauer einer gottesdienſt⸗ lichen Feier(Gemeindegottesdienſt oder Amts⸗ handlung) grüßt der Geiſtliche im Ornat nicht einzelne Perſonen oder Fahnen und dergl., ſondern nur die gottesdienſtliche Gemeinde in der agendariſch vorgeſchriebenen Form(„Der Herr ſei mit euch“ i..), gegebenenfalls, wo dies üblich iſt, in Verbindung mit einem der ruhmreichen Schlacht von Tanenberg vom 23. bis 31. Auguſt die ruſſiſche Armee reſtlos zu ſchlagen. Reicher Beifall fol 43. den lebendi⸗ gen Schilderungen Dr. Wittro Der nun folgende geſellige Teil bot wieder eine Fülle anregender Unterhaltung durch Mu⸗ (Trauerzug, ſegnenden Erheben des rechten Armes oder beider Arme. 2. Die gottesdienſtliche Feier in geſchloſſenen Räumen(Kirche, Trauerhaus uſw.) beginnt mit dem Eintritt des Geiſtlichen in den Raum, außerhalb geſchloſſener Räume mit dem Be⸗ treten des Ortes der Feier(bei Beerdigungen z. B. der Grabſtätte) und endet mit dem Ver⸗ „ laſſen des Raumes bzw. Ortes der Feier. 3. Die getroffene Regelung findet auch An⸗ „wendung, wenn unter Beteiligung von Geiſt⸗ lichen im Ornat die Gemeinde in geſchloſſe⸗ Zuge zu kirchlichen Handlungen zieht Kirchen⸗ und Friedhofseinwei⸗ hung).— Die Grußpflicht im Konfirmanden⸗ unterricht regelt ſich nach den für den Schul⸗ unterricht beſtehenden Vorſchriften. nem Innungsverſammlung der Fach⸗Fotografen Die Fotografen⸗Innung Mannheim hielt die⸗ ſer Tage ihre erſte Herbſt⸗Innungsver⸗ ſammlung ab, die von jetzt ab, mit Aus⸗ nahme des Monats Dezember, jeden Monat ſtattfinden wird. einem Lichtbildervortrag„Das ſchöne Mannheim“ ſeine Kunſt und ſein Können zu zeigen. Anſchließend zeigte die„Agfa“ in zwei Filmen die Herſtellung„Fotografiſcher Papiere ſowie Objettive“. Beide Vorführungen waren ſehr zufriedenſtellend und haben, im Hinblick auf den wertvollen Inhalt auf wiſſen⸗ ar Gebiet, gedachten Zweck er⸗ reicht. Weiter wurde eine Arbeitsgemeinſchaft für „Dreifarben⸗ Fotografie“ innerhalb der Innung ins Leben gerufen, die dazu berufen iſt, die jetzt immer mehr in Erſcheinung tretende Farben⸗ Fotografie zu— und die Kollegen mit den einzelnen Verfahren vertraut zu machen. Dr. Jakoby, Kreisfachſchaftswalter für Be⸗ rufserziehung von der DAß, hat in einer An⸗ ſprache die Gründung dieſer Arbeitsgemein⸗ ſchaft gutgeheißen und hat der Innung für die Durchführung dieſer Aufgabe jede Unterſtützung zugeſagt. Die Art und Weiſe, wie man bemüht iſt, die Mitglieder ſowie deren Gefolgſchaft in den In⸗ nungsverſammlungen fachlich weiterzubilden und mit den neueſten Errungenſchaften auf dem Gebiet der Fach⸗Fotografie bekanntzu⸗ machen, zeigt, daß man heute im Geiſte unſeres Führers durch Gemeinſchaftsarbeit und Kame⸗ radſchaft das ſo ſchwer notleidende Fotografen⸗ handwerk beſſer und raſcher heben kann, als dies früher der Fall war. Daß die Mannhei⸗ mer Fach⸗Fotografen auch etwas leiſten können, Singmeſſe mit 9910. hl. Meſſe;.30 Uhr . rauen);.30 Uhr Kimn⸗ h die Gau⸗ en der Evangeliſationsvo rtrag. en in einem Ii4 wird Oſtpreußen wiederum von flawiſchen ſit und Geſang, Dialert⸗ und ſonſtige Vonträge.—— Kriegsſcharen überflutet, doch gelingt es in der Für das Winterhilfswerk konnte ein Bei dieſer Sitzung wurde erſtmalig einem Kunſthalle ſtattfindenden Weihnachts⸗Ausſtel⸗ höchſten Not Hindenburg und Ludendorff in beachtlicher Betrag geſammelt werden. jüngeren Kollegen Gelegenheit geboten, mit lung beweiſen. gih 7 nnſchaften —————————————— Al enhof, Schillerſchule: Montag 20 w Evan⸗ 1 AKatholiſche Kirche—— Z o m. ve S d 8 ta g: 20„„ 24. Sonntag nach Pfingſten dafafsibernaen Froen der ſpielen 1 obere 22 itenk Pfingſtberg, Oſterſtraße 30. Donnerstag: um ſen, daß die fnz, an n Jeure Fußeſz 645 Gottesdienſt— nze ger 20 Uhr Evafigeliſationsvortrag. Neckarau, Kirchgartenſchuſe. Freitag 20.00 Uhr tet werden dergottesdienſt mit Predig 30 Ühr Zauptgoittg⸗ Ausſehen: dienſt mit Predigt und Aniz 11 Uhr hl. Meſſe mit Südw 1430 9½ 14 Uhr Chriſtenlehre für die Müdchen; um §Südweſt— nyr Herz⸗Mariä⸗Bruderſchaftsandacht mit and 4 7 4 05 Sebaſtianuskirche— Untere Pfarrei. Sonntag ichſen/ Weſttf. ioen Gannggigone ienſtenzt Femſtenigzunm⸗ rg—Bayern nion; 6 rühmeſſe und Beginn der Beicht⸗ ——— 7 hl. Meſſe; 8 Uhr Singmeſſe mit „Pr Aui 3 Uhr Haüptgottesdienſt mit Predigt und Amt; 11 Uhr 494 mit Predigt; 14 Uhr Chriſtenlehre für die Mädchen 14.30 ühr die dritte———— mit Segen;— ⸗Flo⸗ Uhr ſei⸗ uß der Familienwoche mit ungen⸗ Wiediat, Fontffiendbeihe und Segen. ig iſt vom——— urchz 157 31 Deß g:— 5 245 8 100 55 5.915 l57 ch⸗ n worden. 5* n emm Predig 4 prache; 0Uhr Prediggt und ie Meiſter⸗ ſo bekannte retzſchmann hrt.— Ter Km 1 115 1 lor—— eſſe ut Predigt; nach der⸗ r— Mädchen; 14.30 U Si mit Se 4 7 Liebfrauenpfarrei. S 8 nn a 9: der weiblichen J— won 6 Uhr an Beichtgelegen⸗ heit;.30 Uhr F Daejpe 8 Uhr Singmeſſe mit Pre⸗ 100 gemeinſame J n 15 weibl. Jugend: Uhr und Amt: Uhr— mit Kommunionſonntag rter Grup⸗ terſchaft im der Mädchen; 14.30 Dd Drei ühr ör Beiz⸗Bein Mnbahi mit Segen. ielen betei⸗ 1 Der nächſte Militärgottesdienſt findet am 15. Novem⸗ ttga und ber in der eterskirche um.30 Uhr ſtatt. Die tigart un nicht vom Mihtär veſerbierten Plätze können ſelbſt⸗ wird ein verſtändlich von Zivilperfonen beſetzt werden. ial hervor⸗ Katholiſches Bürgerſpital. Sonntag:.30 Uhr Sing⸗ eingeweiht. meſſe mit Predigt; 10 Uhr Gymnaſiumsgottesdienſt. etas, Hans Kaypeile Thereſien⸗Krantenhaus. Sonntag:.30 Uhr Reihe der hl. Meſfe; 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt. 95 Joſeph, 33 unta g:— . tag der weibli: 6 Uhr Beichtgelegenheit; hl. Meſſe mit des Notburgaver⸗ eins; Uhr hl. Meſſe mit Monatskommunion der Jungfvauenkongregation; 8 Uhr Singmeſſe mit Pre⸗ rden einge⸗ rg mit den igt; Uhr Kindergottesdienſt; 10 Predigt und Amt; 11 Uhr Thriſteniehre für die Mädchen; kunſtlaufen 11.30 ühr Singmeſſe mit Predigt; 19 Uhr Er59. zerg—Mün⸗ Chriſti⸗Bruderſchaft. derber/ Ernſt derſchaf St. Peter, Mannheim. Sonntag: 6 Uhr Frühmeſſe n im Eis⸗ und Beichtgelegenheit: 7 Uhr hi. Meſſe; 8 Uhr Sing⸗ s im Eis⸗ mit Predigt;.30 Uhr Miliiärgottesdſenſt; * mit den 11 Uhr Singmeſſe mit Predigt: anſchließend Cor⸗ England) poris⸗Ch riſti⸗ Bruderſchaftsandacht, mit Segen. ler ur nnn e un eichtgelegenheit: 7 Uhr dem Eis⸗ Meſſe:§ Uhr Singmeſſe mit Predigt—5 Monats⸗ kommunion der männlichen Pfarrjngend;.30 Uhr . 15 in mit 1 riſtenlehre für die nalinge; M. 30 Kihr z⸗Jeſu⸗Andacht mit Segen. erliner SC St. Bonifatius, Neckarſtavt⸗Oſt. Sonntag(om⸗ r eine Be⸗ munionfonntag der weiblichen Jugend): 6 Uhr Früh⸗ lpunkt der meſſe und Beichtgelegenheit; 7 Uhr hl. Meſſe; 8 Uhr eritaniſchen Singmeſſe mit Predigt(Monatskommunion der Schulmädchen, der Marian. Jungfrauenkongregation und der geſamten weiblichen Jugend);.05 Uhr 10 Uhr Hochamt mit Predigt; 11.30 Uhr Singmeſſe müt Predigt; 14 Uhr Chriſten⸗ lehre für die Mädchen; 14.30 Uhr Herz⸗Mariä⸗ Bruderſchaft. ESt. Nikolaus. Sonntag: 6 Uhr Beichtgelegenheit; 7 Uhr Frühmeſſe(liturg. Meſſe)..30 Uhr Kinder⸗ ſteht. Wei⸗ wer(Köln) Maeſtran⸗ tenz, Knoih chenende in onalen Tur⸗ mit Predigt; 10 Uhr Hauptgottesdienſt mit Predigt: anſ ließend Chriſtenlehre für die Mäd⸗ chen; 14 Uhr erz⸗Jeſu⸗ Andacht mit Segen: um 19.3ö Uhr Komplet und Segen. St, Jakobuspfarrei, Mannheim⸗Neckarau. Sonntag Gemeinſchafts⸗Kommunion der Schultinder; Kollekte r dringende Aufgaben der im Reichs⸗ von Kurt r Paluſalu heater. Die 3): 6 Uhr hl. Meſſe; 7 Uhr hl. Meſſe; en mit fol⸗.15 Uhr Sinameſſe mit Predigt;.15 Uhr Chriſten⸗ en—Laden⸗ lehre für die Jünglinge: 945 Uhr Hochamt mit innheim 84 redigt: 11,15 Uhr Singmeſſe mit Predigt; 18 ÜUhr ingen, Dax⸗ erz⸗Fefu⸗Andacht. uchſal, Ger⸗ 25 Franzisluslirche. Sonntag: Kollekte für die chſal, Aufgaben des kath. Seelſorgedienſtes; 7 Uhr Früh⸗ —Waldkirch, meſſe mit Predigt u. Monatskommunion der Frauen Gottmadin⸗ 38 Mütter;.30 Uhr Hauptgottesdienſt mit Predigt Im 10.30 Uhr Chriſtenlehre für die Mädchen: 11 Uhr Kindergottesdienſt mit Predigt: 18 Uhr Andacht für die armen Seelen. Kapelle der Spiegelfabrit. mit Predigt: mit Predigt. St. Eliſabeth Aeentar Sonntag: um 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt; 11 Uhr Kindergottesdienſt mit Predigt. + Ahr. Sonntag: um hr* Meſſe;.30 Uhr Beichte:.15 Uhr hl. Meſſe, onatskommunion der Jungfrauenkongrega⸗ Ain und der Weißen Roſe; 9 Uhr Predigt und Sonntag: um.15 Uhr dem Ende 11 Uhr Kindergottesdienſt enende ver⸗ zwar Mül⸗ eweils am 4 Hallen⸗Ver⸗ Lei reit Amt; 11 Uhr—+◻◻+ ongsdieniſt mit Predigt; 13.30 5 gien Ubr Chriſtenlehre f. die Fünglinge; 14 Uhr Segens⸗ künſterland 4 andacht. di 5 -Kilometer en Aget und Paul, Mannheim⸗ Fendengenmz Sonn⸗ en Länder⸗ 700 Fußt** 30 Uhr Frn meſſe: rufsfahrer r Singmeſſe onatskommunion der Frauen er Ba Sannainterzdierfh. f 50 Bahigrſdenſtr für h Schnlergottesdienſt: 13.30 Uhr Chriſtenlehre für die ennen, in Mäcchen: 14 Uhr Alerſeelenandacht. 1f Terreau St. Bartholomäuskirche, Mannh.⸗Sandhofen. Sonn⸗ Winterbahn ia'g: Sammelkollekte: Monatskommunion für die rennen ab. Jungfrauenkongregation und für die Jungmädchen: .30 Uhr Beichtgelegenheit; 7 Uhr Frühmeſſe: 9 2 R mit Pred igt und Sin gmeffe Amder mit Predigt— Sing' — 5 55 der Kapelle des Mädchenheims 9 Uhr Got⸗ tesdienſt für die Polen; 13.30 Uhr Chriſtenlehre für die Jungmädchen; 14 Uhr Andacht für die Abge⸗ ſtorbenen. St. Antonius, Rheinau. Sonntag: Monatskom⸗ munion für'den Marienverein und alle Jungfrauen und Mädchen; Tabernakelkollekte; 7 Uhr, rühmeſſe; .30 Uhr Schülergottesdienſt mit Predigt: 10.10 Uhr Hochamt mit Predigt; 18.30 Uhr Herz⸗ ariä⸗Andacht mit Segen. Mannheim⸗Seckenheim. Sonntag: 7 Uhr N mit Monatskommunion der ungſrauen;.30 Uhr mmtg.40 Uhr pigottesdienſt; um .30 Uhr Andacht. 5 nn Mannh.⸗Friedrichsfeld. Sonn⸗ tag:.30 Uhr Beichtgelegenheit;.30 Uhr Gemein⸗ cha ieſenih8gr für Männer und Jungmänner, 8 1* Predigt, Amt, Chriſtenlehre; um 13.3 Uhr V eſper. St. Thereſia vom—— Jeſu, Pfingſtberg. Sonn⸗ fag:—.30 Uhr Beichte; 7. r. 5 15 und Monatskommunion der Schulkinder; um Uhr Amt mit Predigt; Chriſtenlehre;— Uhr Prodi t und Wallfahrtsandacht zu Ehren de der hl. Thereſta vom Kinde Jeſu; 19.30 Uhr Mbendandacht. St. Paul, Almenhof. Sonntag: 7 Uhr Mee 25 Gemeinſchaftsmeffe: Kommunion der welblichem Ju⸗ end; e 051 33 nor S— 5 ingmeſſe mit Predig r Singmeſſe mit Pre⸗ digz: 14 Uhr Andacht zur Mutter Gottes Pfarrkuratie ör Selhmeß So gadiai,—5* Beichte: ſe mit.30 Uhr Amt mit Wabnr 100 Rie 10 C ftenlebve⸗ 14. Uhr Andacht zur H' 5 lie; anſchließend kirchl. Andacht mit Predigt ur die Frauen und Mütter. IAvesheim. Sonntag: 7 Uhr hl. Meſſe mit Gene⸗ ralkommunion der Jungfrauen und der Marianiſch. Jungfrauenkongregation:.30 Uhr Hau F 320 redigt: nachher Chriſtenlehre— ün 4177 Uhr Herz⸗Mariä⸗Andacht mit hr Andacht in der Bruder⸗Konrad⸗Kapelle( ieblungh. Alt⸗Katholiſche Kirche (Schloßkirche) Sonntag, 15. Nov., vorm. 1) Uhr: Hl. in deutſcher Sprache mit Predigt.— Mittwo 18. Nov.(Buß⸗ und Bettag): vorm. 10 Uhr hl. Ne 4 in deutſcher Sprache. Evangeliſche Kirche Sonntag, den 15. November 1936: Trinitatiskirche..45 Uhr a und Mi⸗ litärgottesdienſt, Standortvikar Dr. Heidland; 10 U. Hauptgottesdienſt, Pfarrer Speck; 11.15 Uhr Kinder⸗ gottesdienſt, Pfarrer Speck. 10 Uhr Gottesdienſt, Vikar Landes; Uhr Kindergottesdienſt, Vitar Landes; 20 Uhr Eroffnungsgodtepdienſt der kirchlichen Aufbauwoche, Vikar Landes. Konkordienkirche. 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Dr. Schütz; 11.15 Uhr Kindergottesdienſt Vikar Bauer; 18 Uhr Abendgottesdienſt, Vikar v. Feilitzſch amn 10 Uhr femt f Vibar Wüzi .15 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Weiß; 18 ühr o Pfarrondidat Doll. Neuoſtheim. 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrvikar Brenner; 11.30 Uhr Kindergottesdienſt, Pfarrvikar Brenner. Friedenskirche. 50jähriges Jubiläum der Kleinkinder⸗ Mei⸗ 19;.30 bis 10 Uhr Glocken⸗ ſpiel; 10 Uhr Feſtgotesdienü⸗ Pfarrer Bender⸗Non⸗ 1 11.15 Uhr Kindergottesdienſt, Vihar Rupp, Uhr Nachfeier in den Gemeindeſälen. drhene 1* Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar von eilitzſch; 11.15 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar von Feilitzſch; 18 Mühr Abendgottesdienft. Vitar Bauer. aucherifeh 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Wal⸗ ter; 11.15 Uhr Kindergottesdienſt, Bitär Schäfer Gemeindehaus Eggenſtraße 6. 9 Uhr Gottesdienſt, Vikar Schäfer mgangepomurche 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Dr. Schuhmacher; 11.15 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Dr.——1 18 Uhr Abendgottesdienſt, Vikar Stürmer. Gemeindehaus Zellerſtraßſe 34..30 Uhr Gottesdienſt, Vikar Stürmer Städt. Krankenhaus. 10.30 Uhr Gottesdienſt, Pf. Haas. Diakoniſſenhaus. 10.30 Uhr Gottesdienſt, Pf. Heſſig Heinrich⸗Lanz⸗Krankenhaus. 10.30 Uhr Gottesdienſt, Pfarrer Gänger. Feudenheim, 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Kahn⸗ merer; 11.15 Uhr Kinder yottesdienſt, ikar Rau; 11.30 Uhr Chriſtenlehre für die Müdchen, Pfarrer Kammerer. Friedrichsfeld..30 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Schönthal; 10.30 Uhr Kindergotteszienſt Pfarter Schönthal; 13 Uhr Chriſtenlehre Pfarrer Schönthal. rühmeſſe mit Käſertal. 9 Uhr n für die Knaben; Pfar⸗ rer Schäfer; 10 Uhr Hauptgottesdien Vitar Zieg⸗ 11. 15 Uhr Kindergottesdienſt, Virar Ziegler; Uhr Abendgottesdienſt, Vikar Adelmann. Käfertal⸗Süd. 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Adel⸗ .15 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Adel⸗ mann. 1.45 Uhr—4 +1½— Vilar Schmitt; 4 5 Uhr e der&i d pfarrei, Pf. Kübn;„30 Uhr Kindergottesdienſt der Nord⸗ pfarrei, Pfarrer Gänger. Gemeindehaus Speyerer Straße 28..30 Uhr Haupt⸗ gottesdienſt, Pfarrvikar Müller; 11 Uhr Kindergot⸗ tesdienſt, Pfarrvikar Müller. Rheinau. 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Vihrr Lau; um 1 Uhr Kindevgottesdienſt, Vikar 2 20 Uhr Ge⸗ meindeſeier des Evang. Kirchenchors Wugelnr 9 Uhr Hauptgottesdienſt, Vitar Lau; um 0 Uhr Kindergottesdienſt. andhofen.* Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Bar⸗ 2.45 iehr Fan————* Vikar Glit⸗ ſcher; 20 Uhr Abendgottesdienſt, Vitar Glitfcher. Seckenheim..30 Uhr Hauptgottesdienſt, arrer ichtl, 12.30 Uhr n Wücrrer W? Fſchel 13 Kbr enao für M arrer Fichtl; 19.30 1. Abendgottesdienft, Vibar— Pauluskirche Waldhof..30 Uhr nnn Pf. Lemme; 10.45 Uhr Kindengottesdienſt, Pf. Le Waldſchule Gartenſtadt..30 Uhr Fraben Pfarrer Lemme. Wallſtadt..30 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Scheel; 10 030 Uhr Kindergottesdienſt, Pfarrer Münzel. Wochengottesdienſte Trinitatiskirche. Dienstag, 17. Nov., 20 Uhr Abend⸗ gottesdienſt, Pfarrer Dr. Engeitde. Neckarſpitze. 15. bis 22. Nov., jeweils 20 Uhr, kirchliche Aufb Wauche Vitar Landes. Donnerstag, Frei⸗ Friedenskirche.—. Dienst tag und Samstag, 20 Uhr Abendandacht. ler: 20 Vereinigte ev. Gemeinſchaften Evangel. Verein für Innere Miſſion A. B. Fa J tr.——*◻3 W 45 Ar Buß tag ——— eidel):— 20 lihr e ußtag, mu⸗ faich 3 Freitag 20 Uh lſtunde für 9. Si 50 Wild):—.4 20 Uhr und Bußtag 1 hr — Neckarau, + 31 Sinbtmif. ): Sonntag und Bußtag 20 Uhr Verſammlung.— Rheinau, Däniſcher—— Sonntag 15 Uhr und Buß⸗ iag 15 455 Verſammiung.— Linvenhof, Bellenſtr.: Bu 20 Uhr Verſammlung.— Sandhofen, Kinder⸗ es Sonntag 15 Uhr Verſammlung.— Waldhof: reitag 20 Uhr Verſammlung.— Feud a untere nderfchule: Sonntag und Dienstag 20 ühr Ver⸗ ſammlung. Gemeinſch. innerhalb der Kirche, Haus„Salem“ K 4, 10 Sonntag: 14 Uhr Sonntagſchule; 15 Uhr— feſt der Gemeinſchaft, Redner: Mlarier⸗g Mör bingerode; Inſp. Hebeler, Lachen u. a. hr* geli n—'ienstg 24305 Ahr Gebets⸗ ſu— Mittwoch: 17 UhrMe nſtunde: 20 Uhr Jugendbund für junge Mädchen; 20 Uhr Männer⸗ Fmi— Donnerstag: 16 Uhr Frauenſtunde; Nr für junge Mädchen; 20 Uhr Wiont reu, Freitag: 17 Uühr Jung⸗Freun⸗ deskreis Anaben. Mönchwörthſtr. 218, bei Reißner. Mon⸗ tag 20 Uhr Verſammlung. An den Kaſernen 12. bei Schepper. Mittwoch, 20 Uhr Verſammlung. 0 Fhinggresz,————— 13. Donnerstag 5 Uhr erfammi ung Deggegger Sandhofer Str. 280. Freita 4 20 Uhr Derfensin 7 a u Gemeinſchaft innerhalb der Kirche Mannheim⸗ Neckarau, Rheingoldſtraße 41 A 14 Uhr Kinderſtunde; 16 Uhr Freun⸗ deskreis ib Ubr Gemeinſchafts⸗ ſtu hr iz— Diens 20 Uh Gebeifunve— 3 16 1 W5 W ſtunde; 3 Uhr Fege — onnerstag: 20 Uhr Männe ez⸗ tunde— Freitag: 20 Uhr Frauenſtunde. Landeskirchliche Gemeinſchaft„Bethesda⸗Heim“, L 11, 4 Sonntg 19950 14 1555 a 16 Uhr Jugend⸗ bund für 20 Uhr Evangenfationsvortra — Di 5 20 Uhr— Mit F woch: Geheleftun de.— Donnerstag: uhe 16 Uhr Käfertal⸗Süd, Dürkheimer Straße 32: 20 uhr Evangeliſationsvortrag. 2 Montag Landeskirchliche Gemeinſchaft der Liebenzeller Miſſion und Jugendbund für entſchiedenes Chriſtentum, Lindenhofſtraße 34 Sonntag: 20 Uhr Snen(A. Zim⸗ mermann, cand. theol.). ontag: um 20 Uhr Rnen— Diens g: 20.15 185 Bibel⸗ tunde, Fahrlachſtraße 13, bei Dörr.— Mittwoch: Uhr Bibelſtunde.— Sambra g: 20.15 Männer⸗ bibelſtunde. Jugendbund für EC. a) Junge Männer: Frei⸗ tag 20.15 Uhr; b) Jung Ffrauen: Son'ntag 16 Uhr und Derta 20 Uhr. Mannheim⸗ Schwanenſtr. 30, Sonntag: 20 Uhr Worwderkürndigung.— Mi woch: 20 Uhr Frauenb belſtunde. Mannheim⸗Waldhof 33(bei Gültlin Donnerstag 20 Uhr Bielſtund„ 9 Mannheim⸗Wallſtadt,——— 4. Santen um 20 Uhr und Dienstag 20 Uhr Bibelſtunde. Evangeliſche Freikirchen Methodiſten⸗Gemeinde, Evangeliſche Freinirche, Eben⸗Ezer⸗Kapelle, Augartenſtraße 26 Sonntag:.45 Uhr Abendmahlsgottesdienſt; 1 Uhr Sonkagſchüle; 19.30 150 ench⸗ vortrag: Sumatra.— Mont 20 Uhr Allianz⸗ brüdergebetſtunde.— Mittwo G(Buztag:.45 Uhr Predigt.— Donnerstag: 20 Uhr Kürchenchor. Evang. Gemeinde gläubig⸗getaufter Chriſten (Baptiſten), Mannheim, Max⸗Joſef⸗Straße 12 Sonntag:.30 Uhr Gottesdienſt, Pred. Würfel; 11 Uhr Sonntagſchule; Uhr Verſo—. Stege, Worms.— Monta Uhr 15 Beus für Männer, Augart 8— Mittwoch: Uhr Bibel⸗ und Gebersſtu Neuapoſtoliſche Kirche Mannheim⸗Stadt, at zece Lange Rötterſtraße und Sonntag: g 8 15.30 Uhr Gottesdienſt,— Mi Ubr Gottesdienſt Mannheim Sandhofen, Zwerchgaſſe 16. Sonntag — Uhr Gottesdienſt; 15. Uhr Gottesdienſt.— Mitt och: 20 Übr Goitesdienſt O⏑ο Arcafau.“ Gießenſtr 1. Sonniag: keadenn 5 ittwoch: 2⁰ uda'G0 Got⸗ Mannheim⸗Friedrichsfeld, Neudorfſtr. 68. tag: 15 Uhr Gottesdienft.— Mittwoch: 220 lubr Gottesdienſt Mannheim ⸗Segenheim, Kloppenheimer Straße 37. Sonntaag: 15.30 Uhr Wottesdfenſ.— 5 Freireligiöſe Gemeinde Körperſchaft öfſentlichen Rechts Sonntag, 15. Nov., vorm. 10 Uhr: —447 Prediger Dr. agner Chriſt?“ Marltplatz. Sonſtige Gemeinſchaften Die Ehriſtengemeinſchaft, L 2, 11 Bewegung zur retigihſen Erneuerung S——— 10. Uhr Menſchenweihehandlun— Predigt; 11 Uhr Sonntagsfeier für Kinder: 20.15 U0 Vortrag Dr. Doldinger:„Michgeliſche Kämpfe im f. 15 u it—* oꝛch:„ Menſchenweihehand⸗ r rtra 4 55 im November.“————* Advent⸗Gemeinde Mannheim(Evgl. Freikirche) 1 1, 14 0 Uhr Chriſtenlehre; 20 Uhr— Juden im Urteil Gottes.“— 142 n Miſſionar Schröder hina.— Freit) Uhr Jugendſtunde.— Stag: 9 Uhr Sabbatſchule 10 Uhr Predigt. Die Heilsarmee, C 1, 15 Sonntag:.30 Uhr deungengzver ammlung; u 14 Uhr Wifdripinenn: 7 Uhr Hen auf dem Marktplatz(G): 30 Uhr Heilsve lung.— Mittwoch f5• und Bettag):.50 Uhr Heili Magecheat.3 16 Uhr Freigottesdienſt auf dem Marktplat; Uhr Buß⸗ und Betgottesdienſt, — F. reita g: 20⁰ Aühr Heiligungsverſammlung. Nari, Weit, u War Zichaß ei über„War im„Caſino“⸗Saal, K 1, 1, am Manuſkripte für den Gottesdienſtanzeiger ſind leweils bis Freitagfrüh an die Anzeigenabtei⸗ lung und nicht an die Schriftleitung abzugeben. ee Zwel Unzertrennliche Paul Hörbiger mit seinem„hörben Kappen““ in dem neuen Bsvöris-Film: Fiakerlied Em Nensch ist do vor uns, vom Leben schlecht be- hondelt, aber voll inneren Humors, der ihn über alle Schw/lerigkel en Herr werden lößl. Was Hörbiger auch darstellt, bei allen seinen Leistungen glönzt im Löcheln die Tröne- leuchlel durch den Schmerz der unversieghore Humor des vienerischen Gemüls portnerin psul Hörbiget's ist Gustĩ Huber ein echte: wiener Kind Anfangszeiten: Samstag:.00,.25..25 ud.30 Unr Sonntag:.00,.05,.15 und.20 Uhr Alhambra Skandaul um die Fledermaus Ein Flim der llebe Skandai um die Fledermaus Skandaſ um die Fiedermaus Szkandal um die Fledermaus Eine heitere Gesellschaftskomödie viktor de Kkowa- MHaria Andergast Adele Sandrockh- kErnst Dumcke Anfengszeiten: Somstog:.00,.20,.25 und.55 Sonntsag:.55,.10 und.20 ScHAUBURG E Dynamos.75 .95..75,.50 —.00,.50— Scheinwerter, spitz- ö5 hafterieblenden-G0 NOHINEN N à4, 18 u. J 1, 7 Breite Straße. Einige geholte, f. neue Einladung! am Montag, den 16. November 1926, obends 20½ Uhr, findet im Restsurant„ Deutsch Fennheim, C 1, 10-11 ein Guſl(àrungo-PVoꝛtꝛag stätt. 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Ein unvergeſlicher Sonntagl Der neue Imperial⸗Großlilm der Uia mit ANNABELLA, in Venedig preisgekrönt als, beste Filmschauspielerin des Jahres Ein Film, der uns den ergreifen- den Roman eines opferfreudigen Frauenherzens in dramatischen Szenen enthüllt: Im gepflegten Vorprogramm: Fahrerflucht Im Lande der Ein Kurz iim der Uia Königin von Saba mit Hans Brausewetter Eine Reise in das un- u. Sabine Peters 5 poruhant als„Mldchen bekennte Südztehfen Irene“ Ein Ufa-Kulturfilm Die neueste Ufa-Ton-Woche Samstag:.00.30.30 Uhr G.00.00.00.30 ür Jusendliche zugelassen! Ca mg. In Ein Beweis für die Qualität des Filmes: 5 20.21. unan 20 Sie werden diesen einzigartigen 3814 ber luttige Ulte · Fiim Tügneh mehrmals frisch! Ein ganzes gebratenes Hännchen, gefüllt M..50-.- SrTEMMENR, o2.0 Fernruf 236 24 Kunststraße 85 Film nicht vergessen können! 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An⸗ fang 20 Uhr, Ende 22 Uhr. Donnerstag, 19. Nov.: Miete D 8 u. 2. Sonder⸗ miete D 4, ferner für die NS⸗Kulturgemeinde Mannheim Abt. 259, 330—332:„Spatzen in Gottes Hand“, Luſtſpiel von Edgar Kahn und Ludwig Bender. Anfang 20 Uhr, Ende gegen 22 Uhr. Freitag, 20. Nov.: Miete F 7 und 1. Sonder⸗ miete F 4:„Lohengrin“, von Richard Wagner. Anfang 19 Uhr, Ende geg. 23 Uhr. Samstag, 21. Nov.: Miete Cs und 2. Sonder⸗ miete C4, ferner für die NS⸗Kulturgemeinde Mannheim Abt. 348—350, 389:„Fauſt 1. Teil“ von Goethe. Anfang 19 Uhr, Ende 22.30 Uhr. Sonntag, 22. Nov.: Miete'8 und 2. Sonder⸗ miete H4, ferner für die NS⸗Kulturgemeinde Mannh. Abt. 563—570:„Die Boheme“, Oper von G. Puceini. Anfang 20 Uhr, Ende 22.15 Uhr. Montag, 23. Nov.: Miete A 8 und 2. Sonder⸗ miete A 4:„Spatzenin Gottes Hand“, Luſtſpiel von Edgar Kahn und Ludwig Ben⸗ der. Anfang 20 Uhr, Ende 22 Uhr. Im Neuen Theater im Roſengarten Sonntag, 15. Nov.: Freier Verkauf: Einmaliges Gaſtſpiel des polniſchen Balletts Parnell. Anfang 20 Uhr, Ende etwa 22 Uhr. Montag, 16. Nov.: Für die NS⸗Kulturgemeinde Mannheim(ohne Kartenverkauf):„Der Feldherr und der Fähnrich“, Dra⸗ matiſcher Mythos von Walter Erich Schäfer. Anfang 20 Uhr, Ende gegen 22.30 Uhr. Freitag, 20. Nov.: Für die NS⸗Kulturgemeinde Mannheim Abt. 230—238 und Jugendgruppe Abt.—600, Gruppe D Nr.—400, Gruppe E freiwillig Nr.—700:„Der Feldherr und der Fähnrich“, Dramat. Mythos von Walter Erich Schäfer. Anfang 20 Uhr, Ende gegen 22 Uhr. Samstag, 21. Nov.: Für die NS⸗Kulturgemeinde Abt. 124—144, 160, 260, 354, 360, 549—550, Gruppe D Nr.—400, Gruppe E freiwillig Nr.—700:„Die luſtigen Weiber von Windſor“, Oper von Otto Nicolai. Anfang 20 Uhr, Ende gegen 23 Uhr. Sonntag, 22. Nov.: Für die NS⸗Gemeinſchaft „Kraft durch Freude“ Mannheim— ohne Kartenverkauf—:„Der Feldherr und der Fähnrich“, Dramatiſcher Mythos von Walter Erich Schäfer. Anfang 15.30 Uhr Ende gegen 17.30 Uhr.— Im Pfalzbau Ludwigshafen Donnerstag, 19. Nov.: Für die NS⸗Gemein⸗ ſchaft„Kraft durch Freude“ Ludwigshafen— ohne Kartenverkauf—:„Die verkaufte Braut“, Oper von Friedrich Smetana. An⸗ fang 20 Uhr, Ende 22.30 Uhr. Donnerstag, 26. Nov.: Für die NS⸗Kultur⸗ gemeinde Ludwigshafen Abt. 43—15, 405 bis 409, 410—414, 419, 425—429, 431, 432—434, 438, 451—452, 521—523, 527, 601—618, 627, ferner für die NS⸗Kulturgemeinde Mann⸗ heim, Abt. 171, 271, 281—283, 391, 371, 390 bis 393:„Die luſtigen Weiber von Windſor“, Oper von Otto Nicolai. An⸗ fang 20 Uhr, Ende gegen 23 Uhr. fhha Ausführunę oͤller banke- möbigen Geschöfte Annohme von Spòfgeldern Kapitælanlegen BENSEI. æ(O. SBANK 7, 17- Mannheim- 0 7, 17 Fefnspfrecher 25051/52 und 23056 Vermögensverwaltung Vermietunęg von Schranłkfächern Devisen- und Aubenhondelberatunę Feine Herren-Kleidung nach Mass Deutsche u. englische Stoffe in großer Auswahl C. W. WANNER- M Nähe Schloß- Gegründet 1883 Die gute, bürgerliche Gaststätte Mehpiatt 1 Heckur-Strand vnamg H. 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