rfilm!“ niert ge- Rahmen cann sich wie weg⸗- Glück— theater“. 12-) m leisten aus dem Anklang EI Ufa ins h Anfang .30 48 Unr chen-Tonfilm und lustiges n mit Wilnelm Busch et sich— alles er Märchenwelt mutigen und en wahre Lach- ater. „ Erwachsene: Univers.-Kasse terte Aufnahme. Kleinen und 1 —————— 22 twoch o Bñe mĩ d1 Meldungen rir um recht- ungen. ovember SENOD Bernard 4 Verlag u. Schriftleitung: Mannheim, R 3, 14/15. Fernſp 430.5 kanner“ Ausgabe 4 erſcheint wöchtl. 12mal. B Trägerlohn; durch die Poſt.20 RM.(einſchl. eld. Ausgabe B erſch. 16 7ma ohn; durch die Poſt.70 RM.(ei n .⸗Sammel⸗Nr. 35421. Das„Hakenkreuz⸗ e: Frei Haus monatl..20 RM. u. 50 Pf hl. 6 Poſtzeitungsgehühr) MWäd l. on Frei Haus monatl..70 RM. u. l. 49,28 Pf. Poſtzeitungsgebühr) zuzügl. 42 9 7² Pf. Beſtell⸗ 30 Pf. Träger⸗ eſtellgeld. 1 Iſt die Zeitung am Erſcheinen(auch.Bob. Gewalt) verhind., beſteht kein Anſpr. auf Elitſchlbigung. Abend⸗Ausgabe A 6. Johrgang MANNHEIM Anzeigen: Geſamtauflage: Die 12ge im Textteil 45 cwetzin er und Die 4geſpaltene Schluß der Anzeigen⸗Annahme: Mannheim, 10 Nummer 549 ſpalt. Millimeterzeile 10 Pf. Die 4geſpalt. Millimeterzeile einheimer Aus meterzeile im Textteil 18 Pf. Be gemäß Frühauüsgabe 18 Uhr, Abendausg. 12.30 Uhr. Anzeigen⸗Annahme: 8„14/15. Fernſprech⸗Sammel⸗Nr. 35421. Fohashafer und Erfüllungsort Mannheim. Ausſchließl. Gerichtsſtand? Mannheim. Poſtſcheckkonto: Ludw etillimeterzeile 4 Pf. reisliſte. Die 12geſpalt. Wiederholun gshäfen 4960. Verlagsort Mannheim, Mittwoch, 25. November 1936, Ein deutſch⸗apanijches Abkommen gegen die Jerſetzungsarbeit der Kommuniſtiſchen Internationale In Derln unterzeichner./ Engfte zuammenarbeil bei der Abwehe der Friedensvedrohung duech moskan/ Das abkommen gül für 5 zahee Berlin, 25. November(SB⸗Funh. Am Mittwochmittag wurde von dem Kaiſerlich⸗Japaniſchen Botſchafter in Ber⸗ lin, Vicome Muſchakoji im Auftrage des Kaiſers von Japan und dem außer⸗ ordentlichen und bevollmächtigten Bot⸗ ſchafter des Deutſchen Reiches, Joachim von Ribbentrop, im Auftrage des Führers und Reichskanzlers ein Abkom⸗ men gegen die Kommuniſtiſche Internation ale unterzeichnet. Dritte staaten Artikel II. Die hohen vertragſchließenden Staaten werden dritte Staaten, deren inne⸗ rer Friede durch die Zerſetzungsarbeit der Kom⸗ muniſtiſchen Internationale bedroht wird, ge⸗ meinſam einladen, Abwehrmaßnahmen im Geiſte dieſes Abkommens zu ergreifen oder an dieſem Abkommen teilzunehmen. Artikel III. Für dieſes Abkommen gelten ſowohl der deutſche, wie auch der japaniſche Text als Urſchrift. Es tritt am Tage der Unterzeichnung in Kraft und gilt für die Dauer von fünf Jahren. Die hohen. Das Abkommen hat folgenden Wortlaut: Die Regierung des Deutſchen Reiches und die Kaiſerlich⸗Japaniſche Regierung in der Erkenntnis, daß das Ziel der Kommu⸗ niſtiſchen Internationale, Komintern genannt, die Zerſetzung und Vergewaltigung der be⸗ ſtehenden Staaten mit allen zu Gebote ſtehen⸗ den Mitteln iſt, in der Ueberzeugung, daß die Duldung einer Einmiſchung der Kommuniſti⸗ ſchen Internationale in die inneren Verhält⸗ niſſe der Nationen nicht nur deren inneren Frieden und ſoziales Wohlleben geführdet, ſon⸗ dern auch den Weltfrieden überhaupt bedroht, ſind in dem Wunſche, gemeinſam zur Abwehr gegen die kommuniſtiſche Zerſetzung zuſammen⸗ zuarbeiten in folgendem übereingekommen: Artikel I. Die hohen vertragſchließenden Staaten kommen überein, ſich gegenſeitig über die Tätigkeit der Kommuniſtiſchen Inter⸗ nationale zu unterrichten, über die notwendi⸗ gen Ahwehrmaßnahmen zu beraten und dies in enger Zuſammenarbeit durchzuführen. werden zum Beitritt eingeladen vertragsſchließenden Staaten werden ſich recht⸗ zeitig vor Ablauſ dieſer Friſt über die weitere Geſtaltung ihrer Zuſammenarbeit verſtändigen. Zu Urkund deſſen haben die Unterzeichneten, von ihren betreffenden Regierungen gut und richtig bevollmächtigt, dieſes Abkommen unter⸗ zeichnet und mit ihren Siegeln verſehen. So geſchehen in zweifacher Ausfertigung zu Berlin, den 25. November 1936, d. h. den 25. November des 11. Jahres der Schowa⸗ Periode.— Die Botſchafter v. Ribbentrop und Muſchakoji haben das Ablommen unterzeichnet. Ein wichtiges Juſatzprotokoll Anläßlich der heutigen Unterzeichnung des Abkommens gegen die Kommuniſtiſche Inter⸗ nationale ſind die Unterzeichneten Bevollmäch⸗ tigten in folgendem übereingekommen: A. Die zuſtändigen Behörden der beiden hohen vertragsſchließenden Staaten werden in Bezug auf den Nachrichtenaustauſch über die Tätigkeit der Kommuniſtiſchen Internationale, ſowie auf die Aufklärungs⸗ und Abwehrmaß⸗ nahmen gegen die Kommuniſtiſche Internatio⸗ nale in enger Weiſe zuſammenarbeiten. B. Die zuſtändigen Behörden der beiden hohen vertragsſchließenden Staaten werden im Rahmen der beſtehenden Geſetze ſtrenge Maß⸗ nahmen gegen diejenigen ergreifen, die ſich im Inland oder Ausland direkt oder indi⸗ rekt im Dienſte der Kommuniſti⸗ ſchen Internationale betätigen oder deren Zerſetzungsarbeit Vorſchub leiſten. C. Um die in A. feſtgelegte Zuſammenarbeit der zuſtändigen Behörden der beiden hohen vertragsſchließenden Staaten zu erleichtern wird eine ſtändige Kommiſſion errich⸗ tet werden. In dieſer Kommiſſion werden die weiteren zur Bekämpfung der Zerſetzunas⸗ arbeit der Kommuniſtiſchen Internationale notwendigen Abwehrmaßnahmen erwogen und beraten. Berlin, den B. November 1936, d. h. den 25. November des 11. Jahres der Schowa⸗ Periode. gez. von Ribbentrop, Außerordentlicher und bevollmächtigter Bot⸗ ſchafter des Deutſchen Reiches gez. Muſchakoji, Kaiſerlich⸗japaniſcher außerordentlicher und bevollmächtigter Botſchafter. Bei der Unterzeichnung waren zugegen von deutſcher Seite: Geſandter von Erdmanns⸗ dorf und Dr. von Raumer. Von japani⸗ ſcher Seite Botſchaftsrat Inous und General Oſhima. Die kxploſion auf der„Cervantes“ von der Beſatzung ſelbſt verurſacht? London, 25. November In London iſt man vorläufig nicht geneigt, die Behauptung der ſpaniſchen Bolſchewiſten, daß der rote Kreuzer„Cervantes“ bei Car⸗ tagena von einem ausländiſchen U⸗Boot tor⸗ pediert worden ſei, ſehr ernſt zu nehmen. Bis⸗ her liegen in London noch keinerlei Beweiſe vor dafür, daß die Exploſion auf dem Kreuzer durch ein Torpedo hervorgerufen wurde. Reuter hält es für möglich, daß die Exploſion auf dem Schiff ſelbſt verurſacht wurde und daß die Beſatzung nachträglich behauptet habe, es handle ſich um einen Torpedotref⸗ fer. Allerdings ſeien in London Gerüchte im Um⸗ lauf, nach denen einige bei der engliſchen Ad⸗ miralität eingelaufene Berichte die Theorie eines U⸗Boot⸗Angriffes unterſtützten. Eine amtliche Beſtätigung dieſer Gerüchte liege jedoch bisher nicht vor. Im übrigen beſtehe Grund zu der Annahme, daß die ſpaniſche Na⸗ tionalregierung ſelbſt ein U⸗Boot beſitze. Am Montagnachmittag hat, einer Meldung der Agentur Radio zufolge, in Leganes eine Konferenz der Generäle Franco, Mola, Varela und Saliquet ſtattgefunden. Block gegen die Peſt Mannheim, 25. November. Von dem Tage an, da Dimitroff, der Steuermann der Komintern, vor den roten Sendlingen der ganzen Welt in Moskau die rückſichtsloſeſte Durchführung der kommuniſti⸗ ſchen Umſturzpläne anbefohlen hat, iſt die Welt nicht mehr aus der Unruhe herausgekommen. In Südamerika fing es an mit Rebellionen, Revolten, Truppenmeutereien und im ſpani⸗ ſchen Bürgerkrieg erreichte dieſe Doktrin des Haſſes ihre furchtbarſte Verwirklichung. Druck erzeugt Gegendruck. Das iſt eine alte Weisheit. Nur der Schwächling, der es nicht wert iſt, daß er ſich das Leben erhält, gibt dem Druck nach. Der Kräftige, Lebens⸗ willige aber ſtößt dagegen an mit aller Kraft, die ihm innewohnt. In allen Staaten in der Welt haben ſich in den vergangenen zwei Jah⸗ ren ſeit der Kominterntagung immer mehr Männer gefunden, die durch die Tat der Unter⸗ minierarbeit der Komintern einen Widerſtand entgegenbringen wollen. Daß ſie ſich vorläufig, wenigſtens zum größten Teil, mit ihrer Arbeit nur an den Schreibtiſch gefeſſelt ſehen, liegt an der Verſtändnisloſigkeit vieler„Staatsmänner“, die von der alten Schablone nicht loskommen, die noch immer nicht wiſſen, daß die Sowjet⸗ union nicht irgendwie eine Nation in der gro⸗ ßen Völkerfamilie darſtellt, ſondern den aktiv⸗ ſten Störenfried des zwiſchenſtaatlichen Lebens. Nur einigen wenigen Staaten blieb es vor⸗ behalten, dank der Einſicht ihrer Regierungen, den Kampf gegen Moskau aktiv aufzunehmen. Sie konnten und wollten es ſich nicht gefallen laſſen, daß eine fremde Macht mit ihrem zer⸗ ſetzenden Geiſt die eigene Nation in ein Meer von Blut zieht, in der die durch Jahrtauſende errungenen kulturellen Werte untergehen müſ⸗ ſen. Und zwei dieſer Nationen haben ſich nun gefunden. Deutſchland und Ja⸗ pan haben in einem offiziellen Vertrag auf fiochbahnunglück in Chikago Expreß rast auf Lokalzug/ Zahlreidie Tote und Verlefzie Chikago, 25. November. Auf dem Hochbahnhof Granville in Chi⸗ kago ereignete ſich am Dienstag ein ſchweres Hochbahnunglück. Ein in voller Fahrt befind⸗ licher Expreßzug fuhr auf einen auf dem Bahn⸗ hof haltenden Lokalzug auf. Die Wirkung war furchtbar. Die letzten Wagen des Lokalzuges, die in einer veralteten Holzkon⸗ ſtruktion gebaut waren, wurden vollkommen zertrümmert. Durch den Zuſammenprall wurden die In⸗ ſaſſen viele Meter weit auf die Gleiſe und die ſechs Meter tiefer liegende Straße ge⸗ ſchleudert. Bisher konnten zehn Tote und 75 zum Teil ſehr ſchwer Verletzte, darunter zahlreiche Frauen und Kinder, geborgen wer⸗ den. Die Polizei befürchtet, daß unter den Trümmern noch eine größere Zahl weiterer Todesopfer begraben liegt. 105 15 . Ma nn 0 e— „Hatenfreuzbanner⸗ 25. November 1936 fünf Jahre hinaus das Quertreiben der Sow⸗ jetagenten innerhalb ihrer Grenzen unter⸗ bunden. Der Wortlaut der Abmachungen zeigt deut⸗ lich, daß wir es hier in keiner Weiſe mit einem Offenſivbündnis gegen Moskau zu tun haben, im Gegenteil, nur der reinen Abwehr der bolſchewiſtiſchen Zerſetzungs⸗ ſtrategie ſoll dieſer neue Pakt dienen. Das geht beſonders deutlich aus dem Abſchnitt her⸗ vor, durch den beide Regierungen ſich darauf feſtlegen, daß ſie mit rückſichtsloſeſter Strenge gegen bolſchewiſtiſche Agenten inn erhalb ihrer Landesgrenzen vorgehen werden. Darüber hinaus aber haben dieſe Abmachun⸗ gen noch eine zweite poſitive Stärke. Sie laden jeden Staat, der ſich in die neugegründete Ab⸗ wehrfront eingliedern will, zur Mitarbeit ein. Damit dürfte der rotinfizierten Hetzpreſſe jen⸗ ſeits der Grenzen der billige Einwand genom⸗ men ſein, daß Deutſchland ein Militärbündnis mit dem japaniſchen Kaiſerreich abgeſchloſſen hat und daß es, wie es man gar zu gerne zu behaupten pflegt, die„gelbe Gefahr“ gegenüber der roten heraufbeſchwöre. Wir haben ſchon verſchiedene Male dargelegt, was wir von dem billigen Schlagwort„gelbe Gefahr“ halten. Deutſchland weiß ganz genau, daß das japa⸗ niſche Kaiſerreich im Fernen Oſten ſich Raum ſchaffen muß für ſeine immer mehr ſteigende Bevölkerung, und es kennt ſeine Sorgen um die Erhaltung ſeines nationalen Lebens ſehr wohl. Wir wiſſen, dem kleinen gelben Mann liegt nichts ferner als ein Vorſtoß in die Rechte und Belange Europas. Er will nur den Frie⸗ den nach außen wie im Innern, er will ſeiner Arbeit nachgehen, ſich und ſeiner Familie leben und ſeinen Kindern eine geſicherte Zulunft ſchaffen. In dieſem, ſeinem durchaus friedlichen Stre⸗ ben aber hat er nur einen Gegner, die Sow⸗ jetunion und ihre Befehlshaber im Kreml, und gegen dieſe Macht ſteht er im Fernen Oſten allein, wie Deutſchland im Weſten jahrelang allein ſtand gegen denſelben Feind. Was liegt näher, als ſich mit der Macht zu treffen, die den gemeinſamen Gegner hat. Damit iſt ein Anfang gemacht zur Schaffung eines Blocks gegen die rote Peſt. Es wird nicht lange dauern und andere Nationen werden freiwillig oder unfreiwillig ſich in dieſe Front einreihen müſſen. Die einen, weil ſie ſehen, daß jeder Staat, der dem Bolſchewismus die Hand gibt, zum Untergang reif iſt. Die an⸗ deren aber, die das Liebäugeln mit Moskau noch immer nicht laſſen können, werden ſchließ⸗ lich einſehen müſſen, daß ihre innerpolitiſchen Schwierigkeiten durch die roten Drahtzieher ſo thoch aufgepeitſcht werden, daß ihnen kein an⸗ derer Weg mehr übrig bleibt, als Front zu machen, das heißt aber ſich dem Block anzu⸗ ſchließen oder aber eben in einem Meer von Flammen und Blut unterzugehen. Durch das Schandurteil von Rowo⸗ ſibirſk hat die Welt ja wiederum einen Ein⸗ blick tun dürfen in die tatſächlichen inneren Zu⸗ ſtände in der Sowjetunion und ſie hat, wie die Preſſekommentare zeigen, ihre Lehren daraus gezogen Sie kann alſo nicht ſagen, daß ſie von den tatſächlichen Verhältniſſen paradies nichts gewußt und daß ſie dieſem Räuberſtaat ungewarnt ihr volles Vertrauen geſchenkt hat. Ein Anfang iſt gemacht, die Abwehrfront iſt noch klein und der Gegner übermächtig. Hoffen wir, daß das Stärteverhältnis in den nächſten Jahren ſich umkehtt, daß Europa durch dieſen neuen Block gerettet wird. Dr. W.—r. Rie Theater des Reichs spielen Heinrich v. Kleist im Sowjet⸗ kuropa in flbwehr gegen nowoſibirſn Oas Schandurteil gegen den Deuischen Stickling von allen Kulturnalionen ahgelehnt Berlin, 25. November. Der ſchündliche Richterſpruch von Nowoſibirſt, durch das der deutſche Ingenieur Stickling zum Tode verurteilt wurde, hat begreiflicher⸗ weiſe nicht nur in Deutſchland, ſondern in der ganzen europäiſchen Oeffentlichkeit ungeheure Erregung hervorgerufen. Wir geben unſeren Leſern im folgenden eine gedrüngte Auswahl von Preſſeſtimmen der ziviliſierten Staaten, die alle einmütig den ungeheuerlichen Rechtsbru ablehnen. Budapeſt: kine ferausforderung In Budapeſt wird das Todesurteil des ſow⸗ jetruſſiſchen Gerichtshofes in Nowoſibirſk von den Blättern eingehend erörtert und überein⸗ ſtimmend als eine rein politiſch zu bewertende nom: Weiterungen Das Todesurteil und der ſcharfe Proteſt der Reichsregierung in Moskau finden in der ita⸗ lieniſchen Preſſe ſtärkſte Beachtung.„Gior⸗ nale d' Italia“ ſpricht von einem„uner⸗ hörten Prozeß“, und„Tribuna“ betont in ihrem Berliner Bericht, daß die ſowjetruſſiſche Herausforderung nicht mehr gegen das Reich, ſondern gegen die ganze ziviliſierte Welt gerichtet ſei. Der grauſame und ruchloſe Verſuch, für das völlige Scheitern der ſowjetruſſiſchen Grundſätze einige wenige Aus⸗ länder verantwortlich zu machen, müſſe aufs ſchärfſte verurteilt und allgemein abgelehnt werden. nn Die norditalieniſche Preſſe behandelt ſehr ausführlich das entrüſtete Echo, das das Schand⸗ urteil von Nowoſibirsk ausgelöſt hat. Der „Corriere della Sera“ ſtellt feſt, daß das Urteil von Nowoſibirsk die Spannungen zwiſchen Berlin und Moskau in einer Weiſe verſchärft habe, die noch Weiterungen erwarten laſſe. Es wird darauf hinge⸗ tungen verwegene Schauprozeſſe, Herausforderung beurteilt. Die Blät⸗ ter ſprechen von der Ungeheuerlichkeit dieſes Urteils, das auf rein taktiſchen Erwägungen beruhe. Der„Peſter Lloyd“ ſchreibt, die Haltung der ſowjetruſſiſchen Regierung in die⸗ ſer Angelegenheit ſei vollkommen unbegreiflich oder viel zu deutlich und verrate jedenfalls die unlautere Taktik, den Widerſtand der Gegner mit allen Mitteln herauszufordern, um dann vor der irregeführten Welt in der Rolle des ſchutzbedürftigen Angegriffenen daſtehen zu können. Daß ein politiſches Todesurteil gegen einen Ausländer ohne normales Gerichtsver⸗ fahren und ohne die Kontrolle der Oeffentlich⸗ keit gefäll, einenagreſſiven Akt gegen den Staat des Verurteilten darſtellt, liege auf der Hand und in Moskau wiſſe man das ganz genau. Der Fall Stickling berge zwei⸗ fellos die Gefahr ſchwerer internationaler Ver⸗ wicklungen in ſich. ſind zu befürchten wieſen, daß die Sowjetunion darauf abziele, einen Bruch mit Berlin herbeizuführen. Dien: Rache an deutſchland Die Nachricht von dem Schandurteil hat in Wien wie eine Bombe eingeſchlagen. In großen Schlagzeilen bringen die Blätter die Meldung von der ſenſationellen Wendung des Prozeſſes. Die kommuniſtenfeindliche Be⸗ wegung, die in letzter Zeit einen ſtarken Auf⸗ trieb erhalten hat, wird dadurch noch weſentlich geſtärkt werden. Am Dienstag nimmt auch die amtliche „Wiener Zeitung“ zu den Todesurteilen Stellung. Das Blatt gibt der Anſicht Ausdruck, daß ſich die Sowfetdiplomaten für ihre Miß⸗ erfolge der letzten Zeit an Deutſchland rächen wollten, und ſchreibt:„Wenn ſich der Stalin⸗Staat irgendwie in der Klemme be⸗ findet, dann veranſtaltet er nach Maſſenverhaf⸗ deren letzte Beweggründe gewöhnlich nur den ganz weni⸗ gen Drahtziehern des Kreml bekannt ſind. Es studentenſchlägerei in Warſchau AInmmafüfſi an den Rekfor/ Universftũt bleibf heset Warſchau, 25. November. Die Warſchauer Studenten, die das Univerſi⸗ tätsgebäude beſetzt halten, haben ihre Forde⸗ rungen in einer Denlſchrift zuſ ammengefaßt, die dem Rektor übergeben wurde. Sie fordern be⸗ ſondere Plätze für die jüdiſchen Hörer, Niederſchlagung der Diſziplinarver⸗ fahren gegen die Teilnehmer an den bisherigen antijüdiſchen Kundgebungen und Aufhebung der Examensgebühren. Gleichzeitig wurde bekannt⸗ gegeben, daß die Studenten die Beſetzung der Univerſität erſt nach Erfüllung ihrer Forderun⸗ gen aufheben wollen. 4 Zu heftigen Zuſammenſtößen kam ——— Dr. Saladin Schmitt- ein Mann, der„Penthesilea“ wagte Das ganze Deutſchland, die größten und die kleinſten Bühnen des Reiches begehen zur Zeit den 125. Todestag Heinrich von Kleiſts, feiern den unſterblichen Dichter, der an der Qual und Erniedrigung ſeines Vaterlandes, an dem Zwie⸗ ſpalt ſeines eigenen Weſens zugrundeging. Dieſe Feier, die uns das ganze große Ver⸗ mächtnis des Dichters wieder bewußt machen ſoll, iſt zugleich ein Sühneopfer an dem Dichtee, er nach den Worten des Reichsdramaturgen Dr. Schlöſſer, der die Kleiſt⸗Woche in Bochum eröffnete,„untergehen mußte, weil ſein Volk, zu dem er als Dichter heimgefunden hatte, ihn nicht hörte, und weil ſeine tiefſte Erniedrigung die war, daß er keinen Platz fand im geiſtigen Raum der Nation“, Das gegenwärtige Deutſch⸗ land ſieht im Schickſal Heinrich von Kleiſts, des preußiſchen Offiziers und dramatiſchen Dichters, die„äußerſte ſeeliſche Bereitſchaft zur höchſten Ordnung, den bedeutendſten Sinn nach einem großen Ziel, das ein politiſches iſt“. Deshalb kommt den Kleiſtſeiern in Bochum, wo langjährige Pflege der Klaſſiker die rechten Vorausſetzungen für eine würdige Aufführung der Hauptwerke Kleiſts geſchaffen haben, die große Bedeutung zu, der durch die Feierlichkei⸗ ten der Eröffnung Ausdruck gegeben worden iſt. Die Bochumer Bühne unter Leitung von Dr. Saladin Schmitt iſt beſtrebt geweſen, bei die⸗ fen Aufführungen die gewohnten Wege mög⸗ lichſt wenig zu verlaſſen, gleichzeitig aber doch etwas Eigenes zu bieten. Es zeigte ſich, daß für die verſchiedenen dramatiſchen Ausdrucksformen Kleiſts in Deutſchland ein allſeitig anerkannter, künſtleriſch einwandfrei entwickelter Stil noch nicht vorhanden iſt, dennoch wirkten die Auf⸗ führungen der, Familie Schroffenſtein“ und des „Zerbrochenen Kruges“ in Bochum überzeugend, und die Inſzenierung von„Robert Guiskard“ geſtaltete ſich zu einem hinreißenden Erlebnis. Der Zyklus Kleiſt erreichte bis jetzt ſeinen Höhe⸗ punkt in theatraliſcher Hinſicht mit der Auffüh⸗ rung der„Pentheſileag“, die ſich bekanntlich ſehr dem fzeniſchen Zugriff entzieht und zu den ſchwierigſten Infzenierungen ge⸗ hört. Die rafende Dramatik der Pentheſilea, der Führerin des Frauenvolkes gegen Achill, der maßlofe Haß und die maßloſe Liebe, erfuhren eine ſehr beachtliche Darſtellung und ließen den Tragiker Kleiſt auch von dieſer Seite der Maß⸗ loſigkeit her deutlich erkennen. In Bochum wird dieſer Aufführung noch die der„Hermanns⸗ ſchlacht“ folgen, die auf der Bühne bereits einen überlieferten, feſten Stil der Darſtellung beſitzt. Die zu gleicher Zeit ſtattfindende Kleiſtwoche der kurmärkiſchen Stadt⸗ und Landestheater be⸗ anſprucht neben der Bochumer Kleiſtwoche be⸗ ſondere Beachtung, da hier durch planmäßige Zuſammenarbeit der Bühnen ermöglicht wiro, das Geſamtwerk des Dramatikers aufzuführen. Das Landestheater Schneidemühl bringt das Fragment„Robert Guiskard“, in Fran k⸗ furt a. d. O. wird„Käthchen von Heilbronn ·/ neu eingerichtet inſzeniert, das Schauſpielhaus Potsdam bietet eine Zuſammenſtellung aus verſchiedenen Werken, in Branden burg kommt„Prinz von Homburg“ zur Aufführung, in Guben„Amphytrion“ und in Lands⸗ berg an der Warthe ebenfalls„Käthehen von Heilbronn“. Gerade das letztgenannte Werk Kleiſts hat im Volke immer größten Anklang gefunden, und es iſt kein Wunder, das es von den meiſten anderen Bühnen des Reiches zur Zeit gegeben wird, um ein Stück echteſtes deut⸗ ſches Dichtertum den Volksgenoſſen zu vermit⸗ tein und das Vermächtnis Kleiſts in den leuch⸗ tendſten Farben erſcheinen zu laſſen. Das deutſche Buch in der Schweiz. Durch die Abwertung des Franken war der ſchwei⸗ es am Dienstag gegen Mitternacht im Anſchluß an eine Verſammlung der marxiſtiſchen Jugend⸗ organiſationen. Etwa 100 marxiſtiſchen Studen⸗ ten gelang es, in das Univerſitätsgebäude ein⸗ zudringen. Zwiſchen ihnen und den in der Uni⸗ verſität verſammelten nationaliſtiſchen Studen⸗ ten kam es zu einer wilden Schlägerei, wobei eine Reihe von Studenten erheblich ver⸗ letzt wurde. Auch an der Maſchinenbau⸗Hoch⸗ ſchule ereigneten ſich blutige Zuſammenſtöße zwiſchen jüdiſchen und nationaliſtiſchen Stu⸗ denten. Im Kultusminiſterium tagte am Dienstag der ſtaatliche Rat für öffentliche Bildung, Die Rel⸗ toren fämtlicher polniſcher Hochſchulen, die an der Sitzung teilnahmen, ſprachen ſich über die Lage an den polniſchen Hochſchulen aus. zeriſche Buchhandel, in deſſen Umſatz der An⸗ teil deutſcher Bücher große, für viele uchhand⸗ lungen ſogar ausſchlaggebende Bedeutung hat, in eine ſchwierige Lage geraten. Eine Umrech⸗ nung des zu dem neuen Kurs hätte den Abſatz deutſcher Bücher ſehr erſchwert. Wie der Schweizeriſche Buchhändlerverein mitteilt, habe er ſich für eine tragbare Löſung eingeſetzt und durch Vereinbarung mit den deutſchen Be⸗ hörden ſei es gelungen, eine Regelung zu tref⸗ fen, die auf reichsdeutſche Bücher nur eine maxi⸗ male Verteuerung von 8 bis 11 v.., ſtatt der gefürchteten 42 v. H. ergebe. Dieſe Löſung ſei auch von der eidgenöſſiſchen Preiskontrolle ge⸗ nehmigt worden. Die Berechnung der engliſchen und amerikaniſchen Bücher, die allerdings im Umſatz nur eine geringe Quote ausmachen, werde ſich der neuen Frankenbewertung anpaſ⸗ ſen, während die franzöſiſchen Bücher im Preiſe gleich bleiben und die italieniſchen eine gewiſſe weitere Senkung erfahren. „Heilige Unruhe““ Robert Hohlbaums in der Berliner Univerſität Der bekannte öſterreichiſche Dichter Robert Hohlba um eröffnete die Reihe der vom Stu⸗ dentenbund und dem Studentenring der NS⸗ Kulturgemeinde auch in dieſem Winter ange⸗ ſetzten Vortragsabende mit einem ungemein be⸗ deutſamen Vortrag über„Pflicht und Sendung des grenzdeutſchen Dichters“, Der Dichter er⸗ zählte, die grenzdeutſchen Probleme habe er ſehr früh erfahren, da er zwar in Oeſterreich, jedoch eine Viertelſtunde von Deutſchland und eine halbe Stunde von der Tſchechei entfernt ge⸗ boren worden ſei. Dieſe frühen Erfahrungen ſeien Anlaß zu den erſten dichteriſchen Ver⸗ ſuchen geworden. Aber dieſe Art Grenzdichtung ſei damals kaum beachtet worden. Früher nannte man dieſes Schrifttum„Heimattunſt“, ſchob ihm eine Tendenz unter und nahm ſie nicht ernſt. Trotzdem haben die grenzdeutſchen Dichter weiter nichts anderes erzählt als die Not und Unruhe der täglich bedrohten Deut⸗ ſchen außerhalb der Reichsgrenzen. Es ſei auch ſind dies ſozuſagen ploͤtzliche Stichproben fur die Haltbarteit des Syſtems, Verſuche, wohl auch, die Aufmerlſamkeit der Welt durch Her⸗ ausforderungen in eine beſtimmte Richtung zu lenken. fimſierdam: kine Zowietomödie Unter der uUeberſchrift„Eine Sowfet⸗ komödie“ ſchreibt das„Nationale Dao⸗ blad“ zum Schandurteil von Nowoſibirſt u..: Die zahlloſen Mißerfolge der Sowjetwirtſchaft werden wieder einmal durch eine Komödie von „Sabotage“ maskiert. Um das dummgehaltene ruſſiſche Volk immer wieder glauben zu machen, Ausländer und Nichtkommuniſten ſeien ſchuld daran, daß es immer noch das Allernotwen⸗ digſte entbehren muß, werden Scheinprozeſſe rieſigen Umfanges inſzeniert. Was für Komö⸗ dien dieſe Prozeſſe ſind, iſt genügend durch die Selbſtbezichtigungen der Angeklagten bewieſen. Wie haltlos die Anſchuldigungen gegen den jetzt verurteilten deutſchen Ingenieur ſind, geht ge⸗ nügend klar aus dem Proteſt des deutſchen Bot⸗ ſchafters bei der Sowjetregierung hervor. condon: Vollſtreckung, ein Wannſinn Auch die engliſchen Morgenblätter brin⸗ gen ausführliche Berichte ihrer Korreſponden⸗ ten über das ſtandalöſe Urteil. Der Bericht det „Times“ aus Riga hebt den ſofortigen Pro⸗ teſt des deutſchen Botſchafters in Moskau her⸗ vor und ſagt, das ganze Gerichtsverfahren habe ſehr dem gegen Sinowjew geglichen. Die Ange⸗ klagten ſollen angeblich die phantaſtiſchſten Ver⸗ ſchwörungen und Verbrechen gegen den Staat eingeſtanden haben.„Times“ zählt dann alle dieſe unmöglichen Geſtändniſſe auf, die die An⸗ geklagten angeblich abgelegt haben. Sehr ausführlich geben„Daily Tele⸗ graph“ und„Times“ deutſche Preſſeſtimmen wieder, aus denen die Entrüſtung über der⸗ artige Juſtizverbrechen und die Abſcheu vor derartigen Methoden deutlich hervorgeht. Der Berliner Reuter⸗Korreſpondent ſaßt ſeine in der Reichshauptadt empfangenen Eindrücke ausdrücklich dahin zuſammen, daß Deutſchland an derartigen Sabotageakten in Sowjetrußland nicht intereſſiert ſei, und daß deutſche Angeſtellte ſicher nicht ihre Hand zu derartigen Unternehmen reichen würden. Gutunterrichtete Kreiſe in Berlin hätten vielmehr darauf ver⸗ wieſen, daß derartige Juſtizmethoden in der Sowjetunion ſchon zur Genüge belannt ſeien. Bemerkenswerterweiſe richtet das ſowiet⸗ freundliche Blatt„Daily Herald““ eine Warnung an die Sowjetregierung, daß ſie mit der Vollſtreckung des Todesurteils gegen Stick⸗ ling einen großen Wahnſinn begehen würde. Sowjetruſſiſche Staatsprozeſſe hätten ohnehin einen ſchlechten Namen im Auslande. Daris: Dolitiiches Manöver Die Erregung der deutſchen Oeffentlichteit über das Bluturteil von Nowoſibirſk wird auch in Paris aufmertſam beobachtet. Die radikal⸗ ſozialiſtiſche„Republique“ erklärt, es handele ſich offenſichtlich um ein politiſches Man ö⸗ ver. Bemertenswert iſt die Bemerkung des „Oeuvre“, daß man ſich ſchwer eine eindeu⸗ tige Meinung über die Art des Prozeſſes bil⸗ den könne. Immerhin ſei zu erkennen, daß man eher politiſche als ſachliche Gründe als aus⸗ ſchlaggebend für das Urteil anſehen müſſe. ein großer Unterſchied zwiſchen den Auslands⸗ deutſchen und den Grenzdeutſchen zu bedenken: jene ſeien mehr zur„Ruhe“ gekommen in der Beſtimmung des Schickſals, im Auslande als Deutſche leben zu müſſen, dieſe aber ſeien in der ewigen Unruhe eines vorläufigen, unnatürlichen Zuſiands, in einer Notlage umfaſſender Art. Hohlbaum ſchloß ſeine ſehr bemerkenswerten Ausführungen mit der Hoffnung und Gewiß⸗ heit, daß das neue Deutſchland, das Deutſchland der„Bewegung“, die Grenzdeutſchen nicht mehr wie Anhängſel des Reiches behandeln werde und daß die nach neuen Zielen der Voltsge⸗ meinſchaft ſtrebende Jugend die„heilige Un⸗ ruhe“ derer begreiſen und Ruteun werde, die jenſeits der Grenzen für Deutſchlands Zukunft ein notvolles, bedrängtes Leben führen. An⸗ ſchließend las Hohlbaum aus dem eben erſchie⸗ nenen Roman„Zweikampf um Deutſchland“ vor, wodurch die oben angeführten Gedanken⸗ gänge und Bekenntniſſe eine ſchöne Ergänzung und Steigerung erfuhren. „Laufſtege“ im amerikaniſchen Theater. Einige amerikaniſche Bühnen, u, a. in Neuvork. Los Angeles und Baltimore, ſind dazu übergegangen, die Einrichtungen der „Laufſtege“ aus dem japaniſchen Thegter zu übernehmen. Das klaſſiſche japaniſche Theater hat die Laufſtege, die durch das Publikum füh⸗ ren und auf denen die Schauſpieler auf die Bühne kommen, gleichſam als Erſatz für die Kuliſſen benutzt; das neue fapaniſche Theater hat die Laufſtege neben den Kuliſſen beibehal⸗ ten und benutzt ſie zur Exzieluna neuer Thea⸗ tereffekte, indem einzelne Szenen auf den Lauf⸗ ſtegen geſpielt werden. In dieſer letzien Form iſt die japaniſche Einrichtung in Amerika übernommen worden. Sie hat ſich dort bisher aut bewährt, zumal verſchiedene Autoren ſchon bei der Abfaſſung ihrer Stücke entſprechende Regieanweiſungen zu geben pflegen und Szenen auf die Stege verlegen Am wirkſamſten ſind die Laufſtege in den in Amerika ſo beliebten Kriminalreißern. 4 von 4 ſein? richte lich a dies Wie gꝛ Bishe ſtiliſche dert Ki Ausläu gelegen, dieſes( bekannt, angeneh Seit je Franco Roten 1 gejagt u in Avil dieſes i Welt ge der Fr Hauptqu dieſem mauern, myſtiſche Schönhe naliſten Madride iſt in a des Ozec ſchichte krieges vielleicht Avila ſp Die hHot Komm rück, dan einzigart rücken ve gar noch ſtigungst täriſche man heu von Avil zeln, der Häuſer 1 ſeinen N Die Taxi Hochſaiſo fahrten! Dauer de mögen ei begreiflid keiten an noch zahl zen hinzr weltpreſ In die »Fronten ſtadt verl den Fahr Wir habe noch die marſches 14 Tagen mehr den ger intere haben. W angeſagt, Ein Bild vc unt roben fin he, wohl urch Her⸗ chtung zu die zowjet⸗ le Dag⸗ hirſt u..: twirtſchaft nödie von igehaltene u machen, ien ſchuld ernotwen⸗ inprozeſſe ür Komo⸗ durch die bewieſen. nden jetzt „ geht ge⸗ ſchen Bot⸗ vor. ahnſinn itter brin⸗ reſponden⸗ zericht der igen Pro⸗ oskau heꝛ⸗ hren habe Die Ange⸗ chſten Ver⸗ den Staat dann alle ie die An⸗ y Tele⸗ ſſeſtimmen über der⸗ bſcheu vor zeht. faßt ſeine Eieid rücke ſeutſchland jetrußland ß deutſche derartigen nterrichtete arauf ver⸗ n in der nt ſeien. 3˙ ſowiet⸗ Ad““eine aß ſie mit egen Stick⸗ en würde. ohnehin ffentlichteit wird auch ie radikal⸗ 's handele s Manö⸗ rkung des ne eindeu⸗ ozeſſes bil⸗ ,„ daß man als aus⸗ müſſe. —— Auslands⸗ bedenken: nen in der Slande als eien in der natürlichen ender Art. kenswerten nd Gewiß⸗ deutſchland nicht mehr deln werde r Volksge⸗ heilige Un⸗ werde, die ds Zutunft ihren. An⸗ ben erſchie⸗ eutſchland“ Gedanken⸗ Ergänzung aniſchen Bühnen, Baltimore, ſtungen der Theater zu che Theater blikum füh⸗ r auf die itz für die he Theater n beibehal⸗ ſeuer Thea⸗ 'den Lauf⸗ ſer letzien in Amerika dort bisher toren ſchon itſprechende und Szenen amſten ſind o beliebten 4 3 5 Mannheim „Hakenkreuzbanner⸗ 25. November 1930 Weltpresse jagt nach Bürgerlriegs-Sensatonen Axia, der Blichang aller iuni Erdieile/ Generalstab der Männer von der Feder (Vonunſeremnach Spanien entſandten Sonderberichterſtatter R. Volderauer.) 4 * Avila, 22. November. In dieſen Tagen, da in der ſpaniſchen Hauptſtadt Straßenzug um Straßenzug von Franeos Truppen zäh und verbiſſen erobert wird, hat der Berichterſtatter Zeit, ſein Augenmerk auf die Randgebiete des Bürgerkriegs zu werfen. Anſer Sonderbe⸗ richterſtatter erzählt uns heute von der Arbeit der Weltpreſſe, die ſchließ⸗ lich allen fünf Erdteilen einen getreuen Spiegel des Geſchehens geben ſoll. Wie weit dies geſchieht, geht aus dem folgenden Bericht hervor. Wie gvila berühmt wird Bisher war das kleine, jahrhundertealte ka⸗ ſtiliſche Städtchen Avila, etwas mehr als hun⸗ dert Kilometer von Madrid entfernt, an den Ausläufern des prachtvollen Gredos⸗Gebirges gelegen, in der Hauptſache nur den Beſuchern dieſes Gebirges, vor allem aber den Madridern bekannt, die hier in 1100 Meter Höhe einen angenehmen Sommeraufenthalt verbrachten. Seit jedoch die nationalen Truppen von Franco in einem beiſpielloſen Vormarſch die Roten über die kaſtiliſchen Gebirge hinweg⸗ gejagt und General Mola ſein Hauptquartier in Avila aufgeſchlagen hat, wird der Name dieſes intereſſanten Städtchens täglich in alle Welt gekabelt. Hier laufen die Nachrichten von der Front ein, und werden abendlich ins Hauptquartier nach Salamanka gemeldet. In dieſem Städtchen mit ſeinen verwitterten Stadt⸗ mauern, ſeinen unzähligen Türmchen, ſeiner myſtiſchen, kriegeriſchen und landſchaftlichen Schönheit kabeln täglich Dutzende von Jour⸗ naliſten aller Nationen die Neuigkeiten von der Madrider Front in alle Welt. Der Name Avila iſt in allen Zeitungen diesſeits und jenſeits des Ozeans zu finden. Und wenn einſt die Ge⸗ ſchichte dieſes blutigſten ſpaniſchen Bürger⸗ krieges geſchrieben werden ſollte, dann wird vielleicht darin eine nicht unbedeutende Rolle Avila ſpielen. „3. 4, Die hoteliers ſchmunzeln Kommt man von der Madrider Front zu⸗ rück, dann breitet ſich das Städtchen in einem einzigartigen Panorama auf einem Gebirgs⸗ rücken vor den Augen der Beſchauer aus. Liegt gar noch die Herbſtſonne über den alten Befe⸗ ſtigungsmauern, die als das vollſtändigſte mili⸗ täriſche Bauwerk des Mittelalters gelten, das man heute in Europa beſitzt, dann iſt das Bild von Avila unvergeßlich. Die Hoteliers ſchmun⸗ zeln, denn ſeit Wochen haben ſie überfüllte Häuſer und nie hatte Avila mehr Fremde in ſeinen Mauern geſehen, als in dieſen Tagen. Die Taxichauffeure werden für die ausgefallene Hochſaiſon reichlich entſchädigt durch die Front⸗ fahrten der Journaliſten, die ihnen bei der Dauer der Kämpfe um Madrid ein kleines Ver⸗ mögen einbringen. Da der Eiſenbahnverkehr begreiflicherweiſe den militäriſchen Notwendig⸗ keiten angepaßt und eingeſchränkt iſt, kommen noch zahlreiche Fahrten in benachbarte Provin⸗ zen hinzu. Weltpreſſe kabelt Senſationen In dieſen Tagen, da die Truppen beider Fronten ſich in Straßenkämpfen in der Haupt⸗ ſtadt verbiſſen haben, ſind unſere orientieren⸗ den Fahrten an die Front ſeltener geworden. Wir haben hier im Süden von Madrid gerade noch die letzten Tage des begeiſternden Vor⸗ marſches auf Madrid erlebt, während jetzt ſeit 14 Tagen die Kämpfe an der Madrid⸗Front mehr den Charakter des langwierigen, weni⸗ ger intereſſanten Stellungskrieges angenommen haben. Wird eine Fahrt der Preſſe zur Front angeſagt, dann ſammeln ſich die Vertreter der Die Beisetzung der 51 Toten von Saint-Chamas Die Schriftltg. Weltpreſſe in den frühen Vormittagsſtunden vor der herrlichen gotiſchen Kathedrale, um in faſt dreiſtündiger Fahrt über das Kaſtiliſche Gebirge hinweg, vorbei an düſteren aus unge⸗ brannten Lehmziegeln erbauten Dörfern, welche die fahle Farbe des Erdreichs haben, zur kämpfenden Truppe zu kommen. Manches Mal ſind die mehrſtündigen Fahrten nutzlos, da der Weg zur Front auch der Preſſe geſperrt iſt, aber hat man Glück und kommt gerade zu einer Kampfhandlung, dann werden am Abend Tau⸗ ſende von Worte in alle Welt gekabelt. Das kleine Poſtamt auf der Placa in Avila hat Tag und Nacht Hochbetrieb. Im Laufe dieſer Kämpfe um Madrid ſind vor allem von den amerikaniſchen Korreſpondenten für die Kabel⸗ gramme Beträge in Höhe eines kleinen Ver⸗ mögens ausgegeben worden. Das Geld ſpielt bei den amerikaniſchen und engliſchen Jour⸗ naliſten im Kampfe um die Schnelligkeit in der Nachrichtenübermittlung keine Rolle. Das wichtigſte iſt die Senſation, die unter allen Umſtänden täglich gekabelt werden muß. Die Amerikaner ſind mit ihrer erſten Garnitur an Kriegsberichterſtattern an der Madrider Front vertreten. Neben dem bekann⸗ ten Miſter Knickerbocker von der Hearſt⸗ Preſſe ſieht man Packard von United⸗Preß und Karl von Wiegand, als Zeppelin⸗ berichterſtatter beſonders bekannt geworden. Die Franzoſen ſind ebenfalls mit einem ſtarken Aufgebot ihrer Rechtspreſſe anweſend, und dieſer Tage fuhr ich mit einem Südameri⸗ kaner und einem ſchwediſchen Kollegen zuſam⸗ men an die Front. Knickerbocker, der über drei Autos verfügt, taucht bald hier, bald dort auf, von ſeinen amerikaniſchen Kameraden etwas bewacht, denn ſie befürchten immer, daß er ihnen um eine Naſenlänge an Senſationen voraus iſt Gerade die amerikaniſchen und eng⸗ liſchen Nachrichten von der Madrid⸗Front ſind teilweiſe ſehr übertrieben, und oft müſſen wir lächeln, wenn wir hier Kenntnis von dieſen Frontberichten erhalten, denen eine gewiſſe Sachlichkeit und der nötige Ernſt feh⸗ len. Vor einigen Tagen iſt in Avila eine ame⸗ rikaniſche Journaliſtin aufgetaucht, die abſolu den Ehrgeiz beſitzt, mit ihrem Wagen von der Front Francos zur roten Front zu fahren. Sie will eine Senſation um jeden Preis, damit ganz Amerika von der mutigen tüchtigen Journaliſtin ſpricht. Ausländiſche Be⸗ richterſtatter, die den Abeſſinien⸗Feldzug mitge⸗ macht haben, behaupten übrigens, daß Abeſ⸗ ſinien bezüglich des Gefahrenmomentes für die Journaliſten ein Kinderſpiel geweſen ſei gegen⸗ über den Kämpfen in Spanien. Günſtige Cage in Madrid Die roten Nilizen werden des Slellungskriegs mũde Paris, 25. November. Der Rundfunkſender Sevilla verbreitete am Dienstagmittag über die Lage an der Madrider Front u.., daß durch die Beſetzung des Vorortes Moncloa die nationalen Streitkräfte im Norden von Madrid nun ausreichend geſchützt ſeien und ohne An⸗ griffsgefahr den Manzanares⸗Fluß überſchrei⸗ ten könnten. Hierdurch ſei auch ihr Nachſchub völlig geſichert. Die allgemeine militäriſche Lage werde vom Oberkommando ſehr günſtig beurteilt. Am Montag ſeien u. a. 42 rote Milizſoldaten mit ihren Offizieren und mit den Waffen zu den Nationaliſten übergegangen. Sie hät⸗ ten erklärt, daß zahlreiche rote Milizſoldaten die gleiche Abſicht hätten, beſonders ſeitdem General Franco den Milizſoldaten, die ſich freiwillig mit den Waffen ergeben würden, Pardon gewähren würde. Andere hätten er⸗ klärt, daß am Sonntag in Madrid auf dem Sankt⸗Michaels⸗Platz eine Kundgebung der Frauen ſtattgefunden habe, die ſich an⸗ ſchließend auf die Puerto del Sol begeben hät⸗ ten, wo ſie die Uebergabe der Stadt verlangten. Aus weiteren Berichten der Ueberläufer gehe hervor, daß gerade die„Internationale Kolonne“ außerordentlich ſchwere Verluſte erlitten habe. Havas meldet aus Madrid: Im Einver⸗ ſtändnis mit dem Madrider Verteidigungs⸗ komitee hat der Stab des v. Volksmilizen⸗ Weltbild(M Ein Bild von der erschütternden Trauerfeier an den Särgen der 51 Verunglückten der Explosionskatastrophe von Saint-Chamas. Der Feier wohnte der Präsident der franzäsischen Republik bei. regiments die Evakuierung der„die intellektuelle Elite“ bildenden Männer begonnen. Ein erſter Zug von Schriftſtellern, Gelehrten und Univer⸗ ſitätsprofeſſoren hat im Kraftwagen die Stadt mit Beſtimmung nach Valencia verlaſſen. Ein großer Teil der Bibliothek und des wiſſenſchaft⸗ lichen Materials wurde ebenfalls in einem ge⸗ panzerten Laſtkraftwagen abbefördert. Als Grund für dieſe Räumung wird ange⸗ geben, daß die Gelehrten durch die Atmoſphäre des Krieges geſtört würden und in Madrid nicht ruhig arbeiten könnten(). Jude als Rauſchgiftſchmugoler Sofia, 25. November. Die Sofioter Kriminalpolizei konnte den aus Jeruſalem ſtammenden internationalen Rauſch⸗ giftſchmuggler Jeſchua Zion feſtnehmen, der ſich ſeit zwei Wochen in Sofia aufhielt, um hier die geheime Herſtellung von Heroin zu organiſieren. Dieſer jüdiſche Verbrecher iſt der Kriminalpolizei zahlreicher Länder bekannt, wird von den Behörden einiger Länder ſteck⸗ brieflich geſucht und iſt erſt kürzlich in Aegyp⸗ ten zu fünf Jahren Zuchthaus wegen Rauſch⸗ giftſchmuggels verurteilt worden. Zion, der auch unter dem Namen Meier und Friedmann auftrat, gehört nach Blät⸗ termeldungen der von einem gewiſſen Juden Barth geführten internationalen Bande von Rauſchgiftſchmugglern an, die ihre Zentrale in Wien haben ſoll. Von dort ſoll Zion auch die Weiſung erhalten haben, ſich nach Sofia zu be⸗ geben. uͤdetendeulſche in flbwehr Abgeordneter Dr. Roſche ſtellt richtig Prag, 25. November.(HB⸗Funk.) Im Staatshaushalt des Prager Abgeord⸗ netenhauſes wandte ſich der Abgeordnete der ſudetendeutſchen Partei, Dr. Rof ch e, entſchie⸗ den gegen die unverſchämten Angriffe auf die deutſchen Staatsangeſtellten ſeitens der beiden tſchechoſlowakiſchen Miniſter für Poſt und Eiſenbahn. Der Abgeordnete hob die treue Pflichterfüllung hervor, die die deutſchen Staatsangeſtellten zu allen Zeiten bewieſen haben und wies die Behauptungen der Mi⸗ niſter ſcharf zurück, daß es ſich zum allergrößten Teil um ſtaatlich unzuverläſſige, unfähige Be⸗ amte handle. Wenn der tſchechoſlowakiſche Eiſenbahnminiſter die große Sorge habe, daß in einer kritiſchen Stunde ein Zug von einem deutſchen Staatsangeſtellten falſch dirigiert werden könnte, ſo müſſe in tiefer Erſchütterung von den Opfern des montägigen Eiſenbahn⸗ unglücks in Mähren und in der Slowakei die Frage geſtellt werden, ob dieſe Züge von deut⸗ ſchen Beamten dirigiert worden ſeien. In fiürze Wie die Morgenblätter melden, hat die italie⸗ niſche Regierung der engliſchen neuerlich Ver⸗ ſicherungen abgegeben, daß Italien nicht beab⸗ ſichtige, einen ſtändigen Flottenſtützpunkt auf den Balearen zu errichten. * In der Nähe von Marſeille iſt die Polizei einem neuen großen Waffenſchmuggel auf die Spur gekommen. * Kriegsſchiffe der ſpaniſchen Nationalregie⸗ rung haben, wie der Sender von Teneriffa meldet, einen norwegiſchen und einen griechi⸗ ſchen mit Kriegsmaterial für die ſpaniſchen Marxiſten beladenen Frachtdampfer gekapert. * Das Appellationsgericht von Lublin(Polen) hat zahlreiche jüdiſche Markthändler, die vor einigen Monaten ſchwere Zuſammenſtöße mit polniſchen Martthändlern provoziert hatten, zu Zuchthausſtrafen verurteilt. — König Eduard VIII. von England empfing am Dienstag den Kronprinzen von Schweden, der ſich zur Zeit in England aufhält. Später hatte der Londoner türkiſche Botſchafter eine Audienz beim König. * Wie das„Echo de Paris“ mitteilt, ſol auf der Werft von Ferrol demnächſt ein Kreuzer für die ſpaniſche Nationalregierung vom Sta⸗ pel laufen. Einbruch in deutſche Botſchaſt Uebercriſt der NMadrider Gangs ier als, Our cisuchung“ getarnt Salamanka, 25. November. Einer Meldung der in Madrid erſcheinenden Zeitung„Sindicaliſta“ zufolge haben ſich die dortigen bolſchewiſtiſchen Machthaber eine unerhörte Verletzung der Exierritorialitätsrechte der deutſchen Botſchaft geleiſtet. Das Blatt ſchreibt von einer„genauen Durchſuchung“ der deutſchen Botſchaft, wo⸗ bei angeblich„wertvolles Material“ be⸗ ſchlagnahmt worden ſei. Es liegt auf der Hand, daß mit dieſer Darſtellung eine nur als Ein⸗ bruch zu wertende Tat als ſogenannte Amts⸗ handlung der Rotgardiſten bemäntelt werden ſoll. Deutſchfeindlicher Schritt in Cartagena Bolſchewiſten„beſchlagnahmen“ Amtsgebäude Madrid, 25. November.(HB⸗Funk.) Die roten Machthaber haben mit der Begrün⸗ dung, daß„die ſpaniſche Republik ihre diplo⸗ matiſchen Beziehungen zu Deutſchland abge⸗ brochen habe“, die Gebäude der deutſchen Schule und des deutſchen Konſulats in Cartagena widerrechtlich mit Beſchlag belegt. Das Schulgebäude wird als Quartier für rote Milizen, das Konſulat als Sitz einer roten Vommiſſion benutzt werden. die angedrohte fjafen-Blockade begegnet franzöſiſch⸗engliſchem Widerſpruch Paris, 25. November.(HB⸗Funk.) Havas meldet, die franzöſiſche Regie ung habe ſich in der Frage der von Genera. Franco angedrohten Blockade des Hafens von Barcelona dem engliſchen Standpunkt an⸗ geſchloſſen. Die franzöſiſche Regierung vertrete die Anſicht, daß ſie eine von der Franco⸗Flotte durchgeführte Blockade ſchon deshalb nicht an⸗ erkennen könne, weil ſie die Nationalregierung —— als eine kriegführende Macht anerkannt abe. Man weiſt in den zuſtändigen Pariſer Krei⸗ ſen ferner darauf hin, daß nach dem allgemei⸗ nen Seerecht eine Blockade nur dann von den neutralen Staaten anerkannt zu werden brauche, wenn ſie auch wirklich durchgeführt werden könne. Die Nationalregierung von Burgos— ſo erklärt man in Paris— verfüge jedoch nicht über eine ausreichende Seeſtreitmacht, um eine ſolche Blockade durchzuführen. Der einzige Punkt, in dem die franzöſiſche Haltung von der engliſchen abweicht, beſteht da⸗ rin, daß die franzöſiſchen Kriegsſchiffe nicht das Recht haben, franzöſiſche Handelsſchiffe anzu⸗ halten und zu unterſuchen, um feſtzuſtellen, ob ſie Kriegsmaterial für die eine oder andere Partei in Spanien an Bord führen. Das fran⸗ zöſiſche Geſetz über die Freiheit der Seeſchiff⸗ fahrt erlaubt angeblich ein ſolches Eingreifen nicht, es ſei denn, daß eine entſprechende Vor⸗ lage von den beiden Parlamenten unverzüglich verabſchiedet werde. Diebeiſturm zerſtört einon Flugplatz London, 25. November. Am Dienstag wurde der Halfar⸗Flugplatz in M al ta durch einen ſchweren Wirbelſturm teil⸗ wveiſe zerſtört. Mehrere große Flugzeugſchup⸗ ven wurden aus ihrem Betonunterbau heraus⸗ leriſſen und annähernd 40 Meter weit weg⸗ etragen. Zwanzig Flugzeuge von dem eng⸗ iſchen Fün eugträger„Glorious“ wurden ſtark beſchädigt. Mannheim Blick übers Cand 25. November 1936 flulo fühet in findergruppe Ein 4jähriges Mädchen getötet * Karlsruhe, 85. Nov. Ein ſchwerer Ver⸗ kehrsunfall, dem ein junges Menſchenleben zum Opfer fiel, ereignete ſich auf der Durmersheimer Landſtraße zwiſchen Raſtatt und Karlsruhe. Ein Perſonenkraftwagen aus Raſtatt, der in Rich⸗ tung Mühlburg fuhr, näherte ſich einer Schar Kinder, die auf der Straße ſpielten. Als ſich das Auto den Kindern unmittelbar genähert hatte, ſprangen plötzlich vier Kinder unvermittelt über die Straße. Der Wagenführer ſuchte ihnen aus⸗ zuweichen und ſteuerte ſeinen Wagen links gegen die Einfriedigung, konnte aber nicht mehr ver⸗ hindern, daß zwei Kinder von dem Wagen er⸗ faßt wurden. Die vierjährige Gerda Obert iſt dort bald danach ihren ſchweren Verletzungen erlegen. Das Auto wurde umgeworfen und mußte abgeſchleppt werden. Der Fahrer wurde bis zur endgültigen Klürung der Schuldfrage in Haft genommen. Ein wertvolles Geſchenk Säckingen, 24. Nov. Der Stadt Säckin⸗ gen iſt eine wertvolle Urkunde aus der Regie⸗ rungszeit Maria Thereſias zum Geſchenk ge⸗ macht worden. In dieſer Urkunde, an der das Siegel noch unbeſchädigt iſt, beſtätigte die Kai⸗ ſerin der treuen Stadt Säckingen wieder ihre althergebrachten Rechte und Freiheiten. Säk⸗ kingen gehörte bekanntlich jahrhundertelang zu Vorderöſterreich und fiel erſt 1806 im Preß⸗ burger Frieden an Baden. Stifterin der Ur⸗ kunde iſt Frau Marie Broglie, Zürich. Volksſchauſpiel Oetigheim Oetigheim, 24. Nov. Das Volksſchauſpiel Oetigheim, das in den beiden letzten Sommern Hebbels„Nibelungen“⸗Trilogie in einer erfolg⸗ reichen Lebieht hat⸗ vor mehr als 120 000 Be⸗ ſuchern geſpielt hat, bereitet für die Spielzeit 1937 die Aufführung von Schillers„Jungfrau von Orleans vor. Die großartigen Bauten, die ſich auf der Oetigheimer Bühne mit ſchönen natürlichen Vorausſetzungen verbinden, ent⸗ ſprechen in hohem Maße den ſzeniſchen Forde⸗ rungen von Schillers Schauſpiel. Laſtwagen raſt in ein Haus * Sasbach, 25. Nov. Ein aus Kenzingen kommender und nach Waghäuſel fahrender Laſt⸗ zug erlitt einen ſchweren Unfall. Infolge dichten Nebels rannte das Fahrzeug an der nach Ober⸗ ſasbach führenden Straße gegen das Haus des Jakob Knox, Kolonialwarenhandlung, und rich⸗ tete am Haus und in den darin lagernden Wa⸗ ren großen Schaden an. Menſchenleben kamen glücklicherweiſe nicht zu Schaden. Tödlicher Sturz vom Pritſchenwagen * Oberachern, 5. Nov. Der 47 Jahre alte ledige Dienſtknecht Joſef Reichert ſtürzte beim Bahnhof vom Pritſchenwagen und zog ſich einen ſchweren Bruch der Schädelbaſis zu, der ſeinen alsbaldigen Tod zur Folge hatte. Der Verun⸗ glückte ſtammt aus Ottersweier und war als ſtiller, fleißiger Menſch bekannt. Jugendliche Abenteurer Lörrach, 25. Nov. Von der Polizei wur⸗ den hier vier junge Burſchen geſtellt und feſt⸗ genommen, die ſich in der hieſigen Gegend ob⸗ dachlos herumtrieben. Wie ſich herausſtellte, ſtammen ſie alle aus Mannheim, wo die jugendlichen Abenteurer einen Geldbetrag von über 200 RM. erbeutet hatten und damim ent⸗ wichen waren. der erſte Siläufer war aus Mannheim Der Schwarzwald iſt zum Winterſport gerüſtet— nur der Schnee fehlt * Freiburg, 24. Nov.(Eigener Bericht des „Hakenkreuzbanner“.) In vier, fünf Jahren iſt ein halbes Jahrhundert verſtrichen, ſeit der Ski⸗ lauf im Schwarzwald heimiſch zu werden an⸗ fing. Dieſer Zeilen Schreiber erinnert ſich noch lebhaft genug an die erſten„flinken Scheite“, die er als etwa Zehnjähriger an⸗ ſchnallte. Damals lachten die„Alten Leute“ über die„Brettlehupfer“. Dann hat mancher Großvater doch mit dem Enkel um die Wette ſich in der weißen Kunſt geübt. Wer, der die Kindheitstage des Schneeſchuhs im Bergland am Oberrhein ſelber miterlebte, dächte nicht mit ungetrübtem Vergnügen an die Zeit um 1892, wenn man damals, auf dem harten eiſenbe⸗ wehrten Stock buchſtäblich reitend, Abfahrten „wagte“, von denen heute niemand auch nur die geringſte Notiz nimmt. Wer ſich den Wandel vergegenwärtigen will, der ſich ſeit jenen Anfängen des Stilaufens, das vom Schwarzwald aus über die anderen Mittelgebirge, ja, ſelbſt über Hügelländer des Reiches ſich ausbreitete, geradezu ſtürmiſch voll⸗ zog, braucht nur das herrliche Skiſtadion— von der Straße von Todtnau herauf zum Feld⸗ derg— zu beſtaunen! Uebrigens kam der erſte Schneeſchuhläuſer, ein Beamter des franzöſt⸗ ſchen Konſulats in der Stadt am Zuſammen⸗ fluß von Rhein und Neckar, aus dem ſchönen „Mannem“— und Mannheim ſtellte immer begeiſterie Skifreunde! Was würden die Pio⸗ niere des„flinken Scheits“ im Schwarzwald geſagt haben, hätte man ihnen um die Jahr⸗ hundertwende eine Entwicklung angekündigt, wie ſie ſich tatſächlich vollzohg. Das heißt, als begeiſterte Anhänger des Skilaufſens würden ſie wohl jede, auch die kühnſte Prophezeiung für verwirklichbar gehalten haben. Sei es darum: Was da in den letzten Monaten im ſogenann⸗ ten Fahler Loch entſtand, iſt ſchon ein ganz wundervolles Wert. Ein Wert, das indeſſen wohl nie und nimmer in Angriff genommen worden wäre ohne die zielbewußte Unterſtützung der nationalſozialiſtiſchen Regierung. Und ge⸗ rade in dieſem Stiſtadion kündet ſich die„friſche Luft“, die zu wehen begann und allenthalben bemerkbar iſt, erfreulich verheißungsvoll. Das Kindheitsbereich des deutſchen Skiſports war ein wenig ins Hintertreſſen geraten. Es holte nunmehr wieder tüchtig auf. Man nimmt den Mund nicht zu voll, wenn geſagt wird, daß das Stiſtadion auf dem Feldberg, das dort entſtand, wo der Winter am längſten auszuhalten pflegt, in Deutſchland kaum ſeinesgleichen habe. Rüſtig gebaut wurde auch vom Feldber⸗ ger Hof, der einen ſtattlichen Neubau er⸗ richtete. In dieſem wird die alte Hebelſtube wieder zu finden ſein, in der die erſten Sti⸗ läufer vor bald einem halben Jahrhundert den Beweis dafür erbrachten, daß man ſich den Tag über müde laufen konnte auf den„flinten Schei⸗ ten und abends doch noch kreuzfidel war. Auch auf dem Schauinsland, dem Hausberg der Freiburger, der durch die Seilſchwebebahn ſo keicht und raſch zu erreichen iſt, wuchs ein neues geräumiges Gaſthaus heran, mit dem Geſicht gegen die Halde zu. Zo darf der Schwarzwald von ſich vermelden, daß er wieder einmal wintergerüſtet ſei. Denn auch ſonſt hat man die kurze Verſchnauf⸗ pauſe nach dem Ende der ſommerlichen Reiſe⸗ und Ferienzeit abgeſchloſſen und ſteht, gaſtlich geſinnt, bereit, die Wintergäſte zu bewillkomm⸗ nen-Ein altes Sprichwort will wiſſen, es müſſe erſt ſiebenmal geſchneit haben, bis der Schnee liegen bleibe. Nun, es wirbelte bereits einige Male und einmal warf es auf dem Feldberg und dem Schauinsland faſt„dreißig Zentimeter“ herab. Schlagen wir alſo den Daumen ein, daß er bald liegen bleibt, der erſehnte Schnee auf dem wintergerüſteten Schwarzwald! jovy. In'nem Jahe 1755 Fahrzeuge mehr Der Kraftfahrzeugbeſtand der badiſchen Städte und Amtsbezirke Die ſoeben vom Statiſtiſchen Reichsamt ver⸗ öffentlichten Einzelergebniſſe der Kraftfahr⸗ zeugzählung vom 1. Juli 1936 laſſen neben der bereits bekannten Geſamtzunahme des deut⸗ ſchen Kraftfahrzeugbeſtandes von 2 157 811 im Jahre 1935 auf 2 474 000 am 1. Juli 1936 auch die Entwicklung in den mittleren und unteren Verwaltungsbezirken erkennen. Nach den amtlichen—.—— wurden in Ba⸗ den am 1. Juli dieſes Jahres 91 979 Kraftfahr⸗ zeuge ermittelt gegenüber 80 224 am 1. Vuli des Vorjahres. Somit iſt eine Zunahme um 11 755 Fahrzeuge zu verzeichnen. Im einzelnen waren in Baden nach der Erhebung vorhanden: 44 477 Krafträder(da⸗ von 42 371 deutſcher Marke), 36 721 Perſonen⸗ kraftwagen(davon 32 638 deutſcher Marke), 679 Kraftomnibuſſe(davon 606 deutſcher Marke), 9233 Laſtkraftwagen(6788 davon deutſcher Marke), 90 Kraftwagen für Feuerlöſchzwecke, 92 Straßenreinigungsmaſchinen, 276 andere Sonderfahrzeuge. Die Zahl der Zugmaſchinen belief ſich auf 1352. Zum erſtenmal iſt die Erfaſſung in regio⸗ naler Hinſicht nicht mehr nach politiſchen Ver⸗ waltungsbezirken erfolgt, ſondern es ſind die Aaffuness irts: zugrunde gelegt. Für die Zulafſungsbezirke in Baden ergeben ſich fol⸗ gende Beſtandsziffern: Landeskommiſſärbezirk Konſtanz: Stadt und Amtsbezirk 3939(3360 Konſtanz im Vor⸗ Literarische Funksendungen der Woche Gute Hörfolgen aus Mannheim/„Michael Kohlhaas“ zu Kleists Todestag „Leben und Wirken des Heimatdichters und Chronikforſchers S. Sauter“(Aufriß von Ada von Lettow⸗Vorbeck) war ein Hörbericht be⸗ nannt, welcher uns mit dem vor 150 Jahren in Friedrih als tätigen Samuel riedrich Sauter bekanntmachte. Sauter, das Urbild des Biedermeiers, hatte eine ſtark aus⸗ geprägte dichteriſche Ader. Amtsbeſuche, Feu⸗ ersbrünſte, Familienangelegenheiten, kurz ge⸗ fagt, alles, was ſich in einem kleinen Fleckchen Erde wie Flehingen zutrug, bildete die Anre⸗ ung oder den Gegenſtand ſeiner Muſe. In ahre 1836 gab der Dichter, deſſen Bedeutung von Kußmaul zuerſt entdeckt und gewürdigt wurde, ſeine Gedichte heraus. Eine beſondere Stärke Sauters bildeten ſeine„Tanzlieder“. Die Hörſzene verſuchte das Leben und Schaffen Seſfer Mannes in kurzen Umriſſen der breiteren Oeffentlichkeit zu vermitteln und wollte auch einen kleinen, aber dankenswerten Beitrag zur badiſchen Heimatgeſchichte liefern. „Ihr Leben— unſer Ziel“(Manuſkript von Elfe Schmitt). Mädel erzählten von großen Menſchen, von Führergeſtalten der deutſchen Geſchichte. Da wurde zuerſt der„Bamberger Reiter“ genannt, als ewiger Mahner,„nicht klein und mutlos zu werden in den Gedanken“. erner erfuhren wir Sagen und Legenden von Kunigunde und von Eliſabeth von Thüringen, der echten, deutſchen Frau, welche durch ihre vorbildliche Mildtätigkeit bereits vor einigen nn den Sinn und das Weſen einer wahren Volks⸗ und damit„Schickſalsgemein⸗ ſchaft erkannt hatte. Weiterhin wurde Luther, der Schöpfer der deutſchen Mutterſprache, und ſein Familienleben als Vorbild verherrlicht. Derfflinger und Friedrich der Große folgten. Aus dem Reiche der Tonkunſt wurden Männer wie Bach und Händel angeführt, zwei Gewal⸗ tige, welche gerade in Deutſchlands dunkelſter Zeit die Fackel eines göttlich inſpirierten Schöpfertums hell über alle Lande leuchten ließen. Unter den Künſtlern, welche ebenfalls für die Jugend Führer ſind, wurde auch W. A. Mozart, der Ausdruck einer herrlichen Lebens⸗ bejahung gewürdigt. Von der Königin Luiſe, der Schirmherrin Preußens, wurde eine gei⸗ ſtige Brücke geſchlagen zu den Helden von Langemarck, und weiterhin zu Führerperſön⸗ lichkeiten der Wiſſenſchaft und Technik wie Koch, Zeppelin, Benz, Daimler, Siemens u. a. Sie alle waren Kämpfer für Deutſchland. Die Hör⸗ folge war getragen von dem Leitgedanken: „Großen Männern nachzuleben iſt Pflicht der deutſchen Jugend, denn ſie waren Führer in die Zukunft!“ Nicht unerwähnt bleibe eine andere Sendung aus Mannheim:„Pfälzer Kerwe“(K. H. Mün⸗ nich), welche recht intereſſante Ausſchnitte aus dem Volksleben vermittelte und jahrhunderte alte Bräuche in ſehr dankenswerter Weiſe auf⸗ zeigte. Am Buß⸗ und Bettag hörten wir das Spiel von Leben und Tod„Die Liebe höret nimmer auf“ von F. L. Schneider(Spielleitung A. G. Richter). Der Totengräber und die Heb⸗ amme ſind die der Handlung übergeordneten Gegenpole. Der Totengräber als Peſſimiſt, als Verneiner des irdiſchen Glückes, der Liebe,— die Hebamme als Künderin dieſer Macht, deren Geheimnis größer iſt als dasjenige des Todes! Das Schickſal, der Lebensweg eines jungen Paares, gibt den Hintergrund, die ei entliche e dieſer Hörſzene ab. In anſchaulicher Weiſe erlebten wir das erſte Liebesglück zweier Menſchen, den Schmerz der Trennung, das Wiederſehen, das Hochzeitsfeſt(funktechniſch recht wirkungsvoll ausgearbeitet), ſowie die er⸗ ſten Vater⸗ und Mutterfreuden⸗ Doch mit des Geſchickes Mächten—! Das Unglück bricht her⸗ jahr), Donaueſchingen 1392(1165), Engen 811 (656), Meßkirch 656(570), Pfullendorf 525 (435), Säckingen 1133(1042), Stockach 886 (734), Ueberlingen 1563(1275), Villingen 1874 (1597), Waldshut 2488(2193). Landeskommiſſärbezirk Freiburg: Emmen⸗ Ba 2012(1887), Freiburg Stadt und Amts⸗ bezirk 6902(6302), Kehl 1286(1174, Lahr 2157 (1941), Lörrach 2623.(2355), Müllheim 678 (724), Neuſtadt 1405(1242) Sberlirch 577 193, Offenburg 2432(2172), Schopfheim 1640(1492), Siaufen 803(721), Waldkirch 871(740), Wolfach 1118(942). Landeskommiſſärbezirk Karlsruhe; Karlsruhe Stadt 8233(6886), Bretten 738(678), Bruchſal 1919(1722), Bühl 2222(1838), Ettlingen 992 (670), Karlsruhe Amtsbezirk 1893(1795), Pforzheim 4701(4001), Raſtatt 4501(3921). Landeskommiſſürbezirk Mannheim: Stadt und Amtsbezirk Mannheim 15059(12 871), Stadt und Amtsbezirk Heidelberg 4391(4015), Adelsheim Amtsbezirk 510(457), Buchen 572 (495), Mosbach 1127(937), Sinsheim 1241 1082), Tauberbiſchofsheim 907(709), Wein⸗ heim 1160(1065), Wertheim 536(506), Wies⸗ och 656(559). Schadenfeuer in Ortenberg Ortenberg, B. Nov. Am Montag brach auf dem Heuboden des Anweſens der Witwe Münchenbach aus noch ungeklärter Urſache Feuer aus, das raſch um ſich griff und an den bettelarm geworden. Und wiederum iſt es die alles bezwingende, ſieghafte Kraft der Liebe, welche auch dieſe Zeiten überwinden läßt. Dieſe Liebe verklärt dann auch den„großen Feier⸗ abend“, welcher das ſtimmungsvoll gefaßte Ende dieſer Sendung bildete. Die Sprecher die⸗ ſer Szenen boten ein überzeugendes, deutlich gezeichnetes Bild des gedanklichen Gehaltes des Textbuches. Aus der Geſchichte des deutſchen Heldenkamp⸗ fes 1914 bis 1918 berichtete eine Hörfolge vom Opferflug des Leutnants Fürbringer,„Um 24 Stunden“. Die Hörſzenen zeigten uns äußerſt packend, wie ein deutſcher Soldat, durchdrungen von höchſtem Verantwortungs⸗ gefühl und ſelbſtloſer Liebe zu ſeinem Vater⸗ land, durch feinen Opfertod die Flandernfront rettete! Fürbringer leitete vom Flugzeug aus in 100 Meter Höhe das Feuer der ſchweren deutſchen Artillerie, durch den wohlgezielten Nachtbeſchuß des engliſchen Hauptquartiers er⸗ litt der bereits angeſetzte Angriff des Feindes eine vierundzwanzigſtündige Verzögerung. Hierdurch konnten die dringend nötigen deut⸗ ſche Verſtärkungen herangeſchafft werden. Die deutſche Front ſtand feſt! Nun ſeien noch zwei Hörſpiele erwähnt, er⸗ ſtens das„Spiel um Kon ein„Allegretto grazioſo aus Mozarts glück ichen Tagen“ von Wilheim Locks, welches den jungen Mozart als Brautwerber in den Mittelpunkt des Ge⸗ ſchehens ſtellte, recht feinſinnig aufgelockert und mit Kennerblick für wirkungsvolle Situationen gearbeitet; zweitens„Michael Kohlhaas“(zu. Kleiſts 125. in der Faſſung von Irmtraud Hugin. Dieſer„Michael Kohl⸗ haas“ war voll dramatiſcher Wirkung, die agie⸗ renden Perſonen faßten ihre—*+— im Sinne der urſprünglichen Dichtung auf, ſie ſelbſt, vor allem der Titelheld, a das Spiel lebenswahr und lebendig, ſo daß das geſpro⸗ chene Wort ſehr wohl zum gedanklichen Bild werden konnte, ſoweit dies funktechniſch über⸗ haupt möglich iſt. Der tragiſche Höhepunkt des Hörſpiels war das kurze Selbſtgeſpräch Mi⸗ ein, über Nacht ſind die vermögenden Leute großen Sängerin mit Heu⸗ und Strohvorräten reiche Nahrung fand. Durch die Waffermaſſen erlitten ſowohl das Oekonomie⸗ wie auch das Wohngebäude gro⸗ ßen Schaden. Das Vieh und die Fahrniſſe konnten gerettet werden. Uebergabe des Bannes 170 Offenburg, 25. November. Am Montag, 23. November, fand im Rathaus zu Offenburg die feierliche Uebergabe des Vannes 170 durch Gebietsführer Kemper ſtatt. Der bisherige Führer des Bannes 170, Bannführer Rinklin, wurde mit der Führung des Bannes 113 (Freiburg) beauftragt, während Gefolgſchafts⸗ führer Hans Schneider, der bisherige Führer des Unterbannes 1/170(Kehl) mit der Füh⸗ 4 des Bannes 170(Offenburg) betrant wurde. Landwirtſchaftsanweſen abgebrannt Freiburg, 35. Nov. Im Oekonomiegebände des Landwirts Hermann Glöckler brach Feuer aus, dem das Gebäude ſowie ſämtliche Heu⸗ und Strohvorräte zum Opfer fielen. Aus das Wohnhaus wurde ſtark beſchädigt. Das Vieh konnte gerettet werden. Als Brandurſache ver⸗ mutet man Selbſtentzündung des Heues. Von der Univerſität Heidelberg Heidelberg, 24. Nov. Die Preſſeſtelle der Univerſiät— teilt mit: Der Dozent und Studienrat Dr. Richard Kiengſt in Berlin⸗ Friedenau wurde beauftragt, im Winterſemeſter 1936/37 in der Philoſophiſchen Fakultät der Univerſität Heidelberg die Vertretung der durch die Entpflichtung des Profeſſors Panzer frei⸗ gewordene Profeſſur für Deutſche Philologie wahrzunehmen. Verhängnisvoller„Scherz“ Renchen, 24. Nov. Im Bierleller einer hieſigen Brauerei zielte der dort beſchäftigte Karl Baumert ſcherzhafterweiſe mit einem Flo⸗ bertgewehr auf den 23 Jahre alten Oskar Ber⸗ ger. Der Schuß ging los und traf Berger mit⸗ ten ins Herz; der Ferbeigerufene Arzt konnte nur noch den Tod feſtſtellen. Der unglückliche Schütze, Vater von drei Kindern, wurde ſofort feſtgenommen. flus der daorpfalz Mangel an Waldarbeitern Von der ſüdpfälziſchen Grenze, 24. Nov. Vor Jahren, als die Beſchäftigungs⸗ loſigkeit und die damit einhergehende Not ſie dazu zwang, ſind viele Leute dazu gekommen, ihr Beruf aufzugeben und als Waldarbeiter ihr Brot zu verdienen, weil dort immer einige Ausſicht auf Unterkommen vorhanden war. Mit der— 15 Belebung der Wirtſchaft, ins⸗ befondere des Baugewerbes, ſind die meiſten diefer Behelfswaldarbeiter wieder in ihre frü⸗ 5 Berufe zurückgekehrt, was einen ſpür⸗ aren Mangel an Waldarbeitern zur Folge hatte. So kam es, daß aus dem Grenzland in der jüngſten Zeit ſehr viele gelernte Wald⸗ arbeiter, Holzfäller und dergleichen nach der Vorderpfalz geholt worden ſind, wo dieſer Man⸗ gel ſich anſcheinend am ſtärkſten ausgewirkt hat. Fuchs lichtet den Rehbeſtand Annweiler, 24. Nov. Im Laufe der letzten Monate wurden in den Waldungen oft ver⸗ endete Rehe aufgefunden. Die Fälle häuften ſich zu Dutzenden, ohne daß es gelungen wäre, die Urſache einwandfrei feſtzuſtellen. Vor einigen Wochen hat nun ein Forſtbeamter einen alten, beſonders ſtarken Fuchs geſchoſſen. Seit jener Zeit iſt kein Fallwild mehr gefunden worden, ſo daß die Annahme an Wahrſcheinlichkeit ge⸗ winnt, daß der alte Burſche ſo bös im Reh⸗ beſtand gehauſt hat. ael Kohlhaas', das entſcheidend für deſſen chritt zum Rechtsbruche wurde. R. S. Neuer Präsident der Reichskammer der bildenden Künste Der Präſident der Reichskammer der bilden⸗ den Künſte, Profeſſor Eugen Hönig, hat den Präſidenten der Reichstulturkammer, Neichs⸗ miniſter Dr. Goebbels, gebeten, ihn mit Rück⸗ ſicht auf ſein vorgeſchrittenes Alter und zur Erfüllung perſönlicher künſtleriſcher Aufgaven von ſeinem Amt zu entbinden. Reichsminiſter Dr. Goebbels hat dieſem Wunſch entſprochen mit dem Ausdruck des Bedauerns und des Danks für die großen Verdienſte, die ſich Pro⸗ feſſor Hönig beim Aufbau der Reichskammer er bildenden Künſte erworben hat. Gleichzeitig hat Reichsminiſter Dr. Goebbels Profeſſor Hönig ſein Bild mit einer beſonders herzlichen Widmung überreichen laſſen. Profeſſor Hönig bleibt auch weiterhin Mitglied des Präſidial⸗ rats der Reichskammer der bildenden Künſte und des Reichskulturſenats. 4 Als Nachfolger von Profeſſor Hönig hat Reichsminiſter Dr. Goebbels das Mitglied des Präſidialrats der Reichskammer der bildenden Künſte und des Reichskulturſenats Profeſſor Adolf Ziegler in München zum Präſidenten der der bildenden Künſte er⸗ nannt. „Margarete Teſchemacher gaſtiert in Heidelberg. Kammerſängerin Mar⸗ garete Teſchemacher, das frühere Mitglied des Nationaltheaters Mannheim, wird in der Feſtaufführung des„Fliegenden Holländers“ im Stadttheater Heidelberg am 30. November die Rolle der Senta ſingen. Die Künſtlerin, die jetzt der Dresdner Staatsoper angehört, wurde kürzlich bei den Gaſtſpielen dieſes deut⸗ ſchen Kulturinſtituts in London ſtürmiſch ge⸗ feiert. Man ſieht daher in Heidelberg, Mann⸗ heim und Ludwigshafen dem Auftreten der beſonderem Intereſſe entgegen. 4 Mannh⸗ Ein Kennen S iſt eines der dem ganzen im übrigen Mannheimer „Ben Benett weiſe die„ warum wir — der„Ben reizenden Bi — zwiſchen 1 daß er wie Heimweh na Iſt ja auch „Ben“ nun augenblicklich eitungsſeite inger, die ern“ und v zählt. Und quitſchfidelſte „Aber gefre über, daß me eſſe an ſeine auch die„fa durch ihr Kö liches Verhal Ehre macher war der„Be dieſen Punl Er iſt näml. uns, daß de international weniger„na ſich die Hein Lande entfren „Wer da — der kennt! Ein Menſch, Land geboren Gemültlichkeit remde mit iebe an ſein ſe lange miſſ ein Deutſcht und wenn e ein Miesma über ſein 2 einem Artiſte auf gut man das.“ ... Und wi „Ben“ recht anders erwa— Selbſwerſtänt Gefreut ha daß er bis je des, wo er a würdigkeit u nommen wur ſchen Artiſten heimer, drauf mer“ haben. Dein Prage lieber„Ben“, Menſchen du— chen, das dei und vergiß de über ſeine tü Wari Glatteisbi Das Polize nachſtehenden Durch plötz dung mit Ne bahn— beſon eis gebildet. ſich zahlreiche bekannt, zum den. r Hauptgefahren bahnüber An dieſer St Fahrzeuge du das Geländer digt. Die Kra vorſichtig zu iſt lebensgefäl ren werden, Hinderniſſen 1 Bremſen geha Das An die Elte Kommt alle ber, 11 Uhr, ſtunde des euch ein Spie Teufel und Ti ſtaltung fließt Zeigt eure 2 Führers, belo Beſuch. zer 1936 ———— ung fand. wohl das iude gro⸗ Fahrniſſe Montag, Offenburg 170 durch bisherige Rinklin, nnes 113 olgſchafts⸗ e Führer der Füh⸗ betraut innt iegebände ach Feuer iche Heu⸗ Aus dos das Vieh ſache ver⸗ tes. rg eſtelle der r Dozent n Berlin⸗ erſemeſter ultät der der durch nzer frei⸗ Bhilologie ler einer eſchäftigte nem Flo⸗ Skar Ber⸗ rger mit⸗ zt konnte nalückliche rde ſofort t Frenze, iftigungs⸗ e Not ſie ekommen, ldarbeiter ier einige war. Mit aft, ins⸗ meiſten ihre frü⸗ ien ſpür⸗ ur Folge nzland in ſe Wald⸗ nach der eſer Man⸗ wirkt hat. d der letzten oft ver⸗ häuften zen wäre, 'r einigen ien alten, Zeit jener worden, ichkeit ge⸗ im Reh⸗ ———— ür deſſen .S. ammer er bilden⸗ „ hüt den „ Neichs⸗ mit Rück⸗ und zur Aufgaben )Sminiſter itſprochen und des ſich Pro⸗ hskammer leichzeitig Profeſſor herzlichen or Hönig Präſid ial⸗ n Künſte önig hat glied des bildenden rofeſſor rã ſidenten ünſte er⸗ zaſtiert n. Mar⸗ Mitglied ed in der länders“ November ünſtlerin, angehört, ſes deut⸗ miſch ge⸗ Mann⸗ reten der Intereſſe 5 —— über ſeine tüchtigen Söhne. Mannheim 6roß-Mannheim 25. November 1936 Ein Guiof vom„GBen““ Kennen Sie den„Ben“?— Alſo der„Ben“ iſt eines der urgelungenſten„Viecher“, die auf dem ganzen Kontinent anzutreffen ſind— und im übrigen ein international— bekannter »Mannheimer Artiſt, der unter dem Namen „Ben Benett— der„Pechvogel“ ſchon ſerien⸗ weiſe die Zwerchfelle erſchüttert hat. Und warum wir das nun gerade ſchreiben? Nun — der„Ben hat uns aus Prag einen ganz reizenden Brief geſchrieben— und ſo ganz fein — zwiſchen den Zeilen hat man herausgeſpürt, daß er wiedermal ein ganz mordsmäßiges Heimweh nach ſeinem„Mannem“ hat. Iſt ja auch kein Wunder— da bekommt der „Ben“ nun plötzlich im fernen Prag, wo er augenblicklich mit großem Erfolg gaſtiert, eine eitungsſeite des„Hakenkreuzbanner“ in die inger, die ihm von den„Neckarwieſenborz⸗ ern“ und von den Mannheimer Artiſten er⸗ zählt. Und ſowas kann auch den luſtigſten, quitſchfidelſten Clown melancholiſch ſtimmen. Aber gefreut hat er ſich natürlich rieſig dar⸗ über, daß man in ſeiner Vaterſtadt das Inter⸗ eſſe an ſeinem Beruf wachhält, und daß man auch die„fahrenden Leute“ nicht vergißt, die durch ihr Können, aber auch durch ihr perſön⸗ liches Verhalten ihrer Vaterſtadt im Auslande Ehre machen. Ein klein bißchen enttäuſcht war der„Ben“ aber doch, weil wir gerade über dieſen Punkt nicht ausführlicher berichteten. Er iſt nämlich der Auffaſſung, ſo ſchreibt er uns, daß der Nichtkenner dieſes Berufes den internationalen Artiſten gewöhnlich für etwas weniger„national“ hält, daß er glaubt, daß ſich die Heimatbande lockern, daß er ſeinem 3 Lande entfremdet wird. „Wer das glaubt, ſo ſchreibt er uns weiter, — der kennt unſere Mannemer Artiſten ſchlecht.“ Ein Menſch, der in einem ſo wunderſchönen Land geboren iſt, wo Ordnung, Reinlichkeit und Gemütlichkeit vorbildlich ſind, der hängt in der 5 mit einer viel größeren und reineren iebe an ſeiner Heimat, gerade weil er ſie oft 8 lange miſſen muß. Hoch hält er da draußen ein Deutſchtum, hoch hält er ſeine Vaterſtadt und wenn es wirklich irgendwo, irgendwann ein Miesmacher oder Schlechtſchwätzer, der über ſein Vaterland herzieht, wagen ſollte, einem Artiſten etwas vorzuſtänkern— er erhält 84 gut mannemeriſch ſeine Antwort! So iſt as .. Und wir glauben das auch unſerem guten „Ben“ recht gerne,— haben es auch gar nicht anders erwartet, weil das ja eine ganz klare Selbſtwerſtändlichkeit iſt. Gefreut haben wir uns beſonders darüber, daß er bis jetzt an allen Plätzen des Auslan⸗ des, wo er e mit großer Liebens⸗ würdigkeit und Achtung behandelt und aufge⸗ nommen wurde,— daß überhaupt unſere deut⸗ ſchen Artiſten— und dabei auch unſere Mann⸗ heimer, draußen in der Welt eine„gute Num⸗ mer“ haben. „Dein Prager Brief hat uns aufrichtig gefreut, lieber„Ben“,— mach weiter ſo, ſchenke den Menſchen durch deine Kunſt das goldene La⸗ chen, das deinen. Namen überall begleitet— und vergiß dein Mannheim nicht, das ſich freut eme. Warnung für Kraftfahrer Glatteisbildung auf der Reichsautobahn Das Polizeipräſidium bittet um Aufnahme nachſtehenden Hinweiſes: Durch plötzlich eintretende Kälte in Verbin⸗ dung mit Nebel hat ſich auf der Reichsauto⸗ bahn— beſonders auf den Brücken— Glatt⸗ eis gebildet. bekannt, zum Glück ohne ſchweren Perſonenſcha⸗ den. Der Sachſchaden iſt jedoch erheblich. Hauptgefahrenpunkt für die Brücke Eiſen⸗ bahnüberführung Friedrichsfeld. An dieſer Stelle wurden geſtern allein neun Fahrzeuge durch Schleudern und Anfahren an das Geländer mehr oder weniger ſchwer beſchä⸗ digt. Die Kraftfahrer werden deshalb ermahnt, vorſichtig zu fahren. Jedes plötzliche Bremſen iſt lebensgefährlich. Es muß ſo langſam gefah⸗ ren werden, daß bei unerwartet auftretenden Hinderniſſen noch rechtzeitig ohne gewaltſames Bremſen gehalten werden kann. Das Jungvolk ruft An die Eltern und Freunde unſerer Pimpfe! Kommt alle am Sonntag, 29. Novem⸗ ber, 11 Uhr, ins„Univerſum“ zur Feier⸗ ſtunde des Jungbanns 171. Wir zeigen euch ein Spiel von Werner Altendorf:„Trutz Teufel und Tod“, Der Reingewinn der Veran⸗ ſtaltung fließt dem Winterhilfswerk zu. Zeigt eure Verbundenheit mit der Jugend des Führers, beiohnt unſere Arbeit durch euren Beſuch. Am Dienstagvormittag haben ſich zahlreiche Unfälle ereignet, ſoweit bisher Der Einzelhandel bereitet Weihnachten vor Nur zwei Verkaufsſonnkage in dieſem Jahr/ Schlagarkiges Einſetzen der Weihnachts⸗Werbung Wenn man in dieſen Tagen durch die Straßen unſerer Stadt wandert und die mannigfaltigen Auslagen unſerer Geſchäfte betrachtet, dann kann man wohl die geſchmackvolle und wir⸗ kungsvolle Art bewundern, mit der unſere Ge⸗ ſchäftsleute ihr Publikum anzuziehen wiſſen, aber von einer eigentlichen weihnachtlichen Aus⸗ lage kann man noch nicht viel bemerken. Wenn man dabei an frühere Jahre zurück⸗ denkt und ſich dabei erinnert, wie um dieſe Zeit ſich langſam Schaufenſter um Schaufenſter, Aus⸗ lage um Auslage weihnachtlich ſchmückte, wird man heuer dieſen vorweihnachtlichen Schmuck, noch vermiſſen. Das hat ſeinen Grund darin, weil man in dieſem Jahre nicht zuwarten will, wie ein Geſchäft nach dem anderen, wie es gerade in der Lage iſt und Luſt dazu verſpürt, ſeine Weihnachtsdekoration vornimmt. Viel⸗ mehr ſoll in dieſem Jahre die Werbung und die Dekoration der Schaufenſter ſchlagartig ein⸗ ſetzen, um gleichzeitig damit eine offizielle Eröffnung des Weihnachtsgeſchäfts zu dokumentieren. Und zwar beginnt dieſe Werbung mit dem 27. November um 19 Uhr. Alle Mannheimer Geſchäfte werden dann ihre Auslagen weihnachtlich hergerichtet haben und die Schaufenſter in den Straßen unſerer Stadt werden in weihnachtlichem Glanz erſtrahlen. Die Wirtſchaftsgruppe Einzelhandel hatte zwar beabſichtigt, die Weihnachtswerbung Das Auto im Schaufenſter Ein eigenartiger Anfall vor K4/ Im Ahrenladen gelandet Heute vormittag kurz vor 10 Uhr gab es einen großen Menſchenauflauf vor dem Hauſe R 4, 24. Ein Kraftfahrer hatte in den dort be⸗ findlichen Laden eines Uhrengeſchäfts keinen anderen Eingang gefunden als ausgerechnet durch das Schaufenſter, ein Menſch alſo, der zwar nicht mit der Türe, aber gleich mit der ganzen Schaufenſterſcheibe ins Haus fiel! Der Uhrmacher, der gerade in ſeiner Werkſtatt ar⸗ beitete, erſchrak nicht ſchlecht, als es plötzlich einen Pfundskrach gab, die Scheiben klirrten und die Uhren in der Auslage fielen. Und als er aufſprang, um nach der Ur⸗ ſache zu ſehen, da ſtand ſtatt der ſchönen, pein⸗ lich geordneten Auslage von Uhren und Schmuckſachen der Vorderteil eines Perſonen⸗ autos im r deſſen Scheibe in tau⸗ ſend Scherben in buntem Durcheinander mit Weckern, Taſchenuhren, Aufſatzuhren, goldenen und ſilbernen Ketten und ſteingeſchmückten Ringen am Boden lag. Aus den Fenſtern der umliegenden Häuſer blickten erſchrockene Geſich⸗ ter, auf der Straße ſammelten ſich die Men⸗ ſchen an, und mitten im zertrümmerten Fen⸗ ſter ſtand in aller Unſchuld, wie wenn gar nichts weiter geſchehen wäre und das hätte ſo ſein müſſen, das Auto und daneben, vom ausge⸗ ſtandenen Schrecken etwas bleich, blaß und mit⸗ genommen, aber ſonſt unverletzt, der Unglücks⸗ vogel von einem Fahrer. Wenn er in das Schaufenſter hätte hineinfahren müſſen, wäre er beſtimmt nicht ſo elegant hineingeraten. Und dabei war es das eigenartige, daß er erſt etliche Meter vor dem Hauſe in R 4, 24 24— hatte. Als er anfuhr, ſchien das dem Benzin⸗ renner, der übrigens aus der Pfalz ſtammte, zu raſch zu gehen, er machte aus Verdruß einige ſeltſame Sprünge und plötzlich mitten im Schaufenſter des Uhrenladens.„Nadierlich wid⸗ der en Pälzer“, ſagte ein Mann, der ſich inter⸗ eſſiert den Schaden beſah. Immerhin war es nicht gerade eine erfreu⸗ liche Vorweihnachtsüberraſchun„ die dem Uhrenladeninhaber durch unſern Mfälzer Autler bereitet wurde. Die Polizei hatte alle Hände voll zu tun, um die große Schar der Neugierigen in Ord⸗ nung zu halten, die den Fall, der zum Glück nicht jeden Tag vorkommt, mehr oder weniger fachmänniſch begutachtete. 5 Anſere Pimpfe beſuchten Graf Luckner Ein erlebnisreicher Abend/ Der Graf erzählte von ſeinen Plänen „Graf Luckner kommt nach Mannheim.“ Dieſer eine Satz genügte, um bei der Bevölke⸗ rung große Freude auszulöſen. Am meiſten aber wohl bei den Pimpfen, denn welcher deut⸗ ſche Junge kennt nicht den„Seeteufel“. In den Mittagsſtunden wurde bekannt, daß der tapfere Seefahrer, der den Ruhm Deutſ lands in alle Welt getragen hat, im Palaſt⸗ wohnt. ngvolkführer erbaten ſich die Frlaubnis, be 325 vorſprechen zu dürfen. Um.30 Uhr verſammelten wir uns in der Halle des Mannheimer Hofes. Da ſianden wir nun voll Erwartung. Die glücklichen Be⸗ ſitzer des„Seeteufels“ hielten das Buch wie einen Schatz in der Hand; ſie wollten ſich eine Unterſchrift erbitten. Mit dem Pfeiſchen im Munde erſchien der Graf. Ein ſtrammes „Heil Hitler“ tönte ihm enigegen. Ein frohes „Heil Hitler, meine Jungens“ antwortete, Ein jeder bekam die Hand gedrückt. Der liebens⸗ würdige—3530 hatte ſichtliche Freude an den großen und kleinen Pimpfen, die ihn mit gro⸗ zen Augen anſtarrten. Er beglückte jedes mit ſchriebe Bilde, auf die er ſeine ahlſprüche geſchrieben hatte.„Männer kämpf⸗ fen, nicht Shiffe,„Schiffe gehen unter, die Ehre nie“. Nun begann das angeregteſte Geſpräch. In der ſpannendſten Weiſe erzählte Graf Luckner von ſeinem Schiff, zudem er ſich ſeinen Motor in den Mannheimer Motorenwerken hatte bauen laſſen. Er weihte die aufmerkſam lau⸗ ſchenden in ſeine zukünftigen Pläne ein, erzählte von ſeinen Expeditionsreiſen, die nach dem Süden gehen ſollen, in bisher noch unbekannte Gebiete. Die Beſatzung ſeines 35 Meter langen und 7,50 Meter breiten Shif⸗ fes beſteht aus ſechs Mann. Eine der Haupt⸗ aufgaben dieſer Reiſe werden kartographiſche Aufzeichnungen ſein. Dort unten iſt Graf Luckner von ſeinen anderen Reiſen her bekannt und beliebt. Die Eingeborenen verehren ihn als ihren Häuptling. Ganz groß wurden die Augen der Jungen, als ſie von einem großen Schatze erzählt be⸗ kamen, der gehoben werden ſoll. Auf den „auf dem ein Goldſchatz war. Zum Schluſſe des Abends bekamen die Pimpfe noch eine ganz beſondere Ueber⸗ raſchung. Graf Luckner entpuppte ſich als ein ganz hervorragender Taſchenſpieler, ein rich⸗ tiger Zauberkünſtler. Von einem Erſtaunen kamen die Pimpfe in das andere. Nur aar zu raſch war der Abend verflogen, und als gefragt wurde, wer am Mittwochabend im Roſengarten fhr verkaufen will, da wollte keiner mrück⸗ ehen. Klippen der 6 Mopelia ſtrandete im Jahre 1917 ſein S i ——— Nationaltheater—323—◻+ Heute, Mittwoch, Uhr„Luiſe Miller“, Oper von Verdi. Muſi⸗ kaliſche Leitung: Elmendorff, Inſzenierung: Köhler⸗Helffrich. Die Titel⸗Partie ſingt Guſſa eiken, den„Vater Miller“ Jean Stern vom pernhaus Frankfurt a. M. als Gaſt.— Mor⸗ en Donnerstag„Richelieu“. Der Vorverkauf ür die beiden Grabbe⸗Feiern des Natio⸗ naltheaters hat begonnen. Gegeben wird am Samstag, 28. November,„Napoleon oder die hundert Tage“ in der Inſzenierung von Inten⸗ dant Brandenburg und in den Bühnenbildern von Friedrich Kalbfuß. Am Sonntag, 29. No⸗ vember, findet eine Morgenfeier ſtatt, die u. a. einen Querſchnitt durch Grabbes Drama„Die Hermannsſchlacht“ bringt. Für die Vorſtellung von„Der Feldherr und der Fähnrich“ am Eonntag, 29. November, ſind entgegen der urſprünglichen Bekanntgabe Karten im freien Verkauf erhältlich und zwar auf der Geſchäfts⸗ ſtelle der NS⸗Kulturgemeinde und an der Abendkaſſe. mit einem ſogenannten Lichtfeſt zu begehen, ähnlich wie das in Ludwigshafen der Fall iſt, wo der Weihnachtskauf beim Sternenglanz der elektriſchen Lampen und Lichter ſtattfinden wird. Sonntagsverkauf von 13—19 Ahr Dem Verkaufsgeſchäft ſtehen in dieſem Jahre nur zwei Sonntage zu Verfügung. Die Ge⸗ ſchäfte werden an dieſen beiden Sonntagen durchgehend von 13 bis 19 Uhr geöffnet ſein, nicht wie bisher angenommen wurde, erſt von 14 Uhr ab. Unſere Nachbarſtädte Ludwigs⸗ hafen und Heidelberg haben ſich dieſen Oeff⸗ nungszeiten, die für Mannheim gelten, ange⸗ ſchloſſen. Damit ſoll nicht geſagt ſein, daß unſere Mannheimer Volksgenoſſen nur dieſe beiden Sonntage zum Weihnachtskauf benutzen ſollen. Ganz im Gegenteil wird ſogar Wert darauf gelegt, daß die Weihnachtseinkäufe mög⸗ lichſt an den Werktagen und in den Vormit⸗ tagsſtunden durchgeführt werden, um damit auch den im Verkauf tätigen Volksgenoſſen eine Entlaſtung zu bringen. Denn es iſt immer ſo geweſen, daß gerade die Verkaufsſonntage ſtark von auswärtigen Käufern zum Weih⸗ nachtskauf benutzt wurden und die Verkäufer an dieſen Tagen alle Hände voll zu tun hatten. Die Oeffnungszeit der Geſchäfte wurde auch deshalb auf 13 Uhr feſtgelegt, damit die mit den Vorortszügen um dieſe Zeit eintreffenden Volksgenoſſen ihre Einkäufe in aller Ruhe be⸗ werkſtelligen können. Wir möchten auch an die⸗ ſer Stelle darauf hinweiſen, es den im Verkauf tätigen Volksgenoſſen nicht allzu ſchwer zu machen und vor allen Dingen mit den Ern⸗ käufen nicht bis Ladenſchluß zu warten, da auch dem Verkäufer und der Verkäuferin ein Recht auf einen zeitigen Feier⸗ abend zuſteht. Anbeſtellte Sendungen Eine häufige Erſcheinung um die Weih⸗ nachtszeit iſt es auch, daß ſich Verſandgeſchäfte dadurch unliebſam bemerkbar machen, daß ſie unbeſtellte und nichtgewünſchte Muſterſendun⸗ gen an alle möglichen Leute ſchicken. Die ſo bedachten Volksgenoſſen ſind nicht verpflichtet, dieſe Muſterſendungen zu kaufen oder zurück⸗ zuſenden, ſelbſt wenn Rückporto beiliegt, ſie haben lediglich dieſe Sendungen ſachgemäß au⸗ zubewahren. Wir ſind nun nicht mehr weit von den Ta⸗ gen entfernt, an denen unſere ganze Stadt ein weihnachtliches Geſicht erhalten haben wird. Wenn die Geſchäfte durch ihre Auslagen locken, der würzige, harzige Duft der Chriſtbäume von den Chriſtbaummärkten her durch die Straßen ſtreicht, dann wollen wir daran denken, daß Weihnachten ein Feſt auch für den letz⸗ ten Volksgenoſſen iſt, dem es gilt, eine Freude zu bereiten. Möglichkeiten hierzu ſind unzählige geboten. An uns liegt es, ſie zu be⸗ nutzen! Schach dem roken hahn Aus der Vierteljahresüberſicht für das dritte Vierteljahr geht hervor, daß unſere Berufs⸗ feuerwehr im Juli außergewöhnlich oft alar⸗ miert wurde. Die in dieſem Monat erfolgten 98 Alarme entſprechen einem durchſchnittlich täglich dreimaligen Ausrücken. Im Auguſt iſt die Zahl der Alarme auf 23 zurückgegangen und im September brauchte die Wehr ſo⸗ gar nur elfmal ausrücken. Durch die Schlag⸗ fertigkeit der Wehr war es möglich, manchen gefährlichen Brand im Keime zu erſticken. Die von der Berufsfeuerwehr ausgeführten Krankentransporte— durchſchnittlich zehn im Tag— hielten ſich in den drei Be⸗ richtsmonaten ungefähr auf der gleichen Höhe. Im Juli waren es 337 Transporte, im Auguſt und im September 302 Trans⸗ porte. Die NS⸗Frauenſchaft teilt mit: Die auf abend angeſagte Veranſtaltung der NS⸗ Frauenſchaft, Abt. Volks⸗ und Hauswirtſchaft im Friedrichspark mit den dem Frauenwerk angeſchloſſenen Verbänden fällt aus. Neuer Termin wird bekanntgegeben. JAHR E fluges beigetrogen. E GOnN2 DAS RADOIO-HnERZ der LORENZ-SUPER-EMPFANGER ist ein Bouelement, in dem die betriobswichtigsten Telle des lorenz-Rundfunkgerötes- die hochempfindlichen Schwingungs- lereise mit den Umscholtorgonen— vereinigt sind. Das lorenꝛ · Radio- Herʒ witd durch besondere Mess ungen genou gepröff, bevor es in die Empfänger eingesetzt wird. Dos ge- währleistet gleichbleibende Höchsfleĩstung, Betriebss icherhei- und Klongtrevue der Lorenz-Super. Auch bel dem Nordotlonfilflug der Moschinen„Asolus“ und„Zephir“ der Deutschen luffhonso hoben sich Llorenz-Funkgetöte donł ihrer Bᷣe- triebssicherheĩt und Gõte wiederuri ausgezeichnet bewhrt und durch zichere Nochrichtenverbindung zu den glönzenden Erfolgen dieses NM A CHR CGKe lorenzZ- Rundfunkgerãte in den preĩs- lagen von RM 76,— bis RM 395,.— in ollen guten fachgeschöften. 4 5 — Mannheim „Hakenkreuzbanner“ 25. November 1936 Die Polizei meldet: In voller Fahrt das Rad gebrochen. Beim efahren der Schloßgartenſtraße brach am Dienstagfrüh an einem Perſonenkraftwagen das rechte Hinterrad, wodurch das Fahrzeug ins Schleudern geriet und gegen einen auf dem Gehweg ſtehenden Baum fuhr. Während Per⸗ ſonen nicht verletzt wurden, war die Beſchädi⸗ gung des Fahrzeuges ſo ſtark, daß es abge⸗ ſchleppt werden mußte. Unfälle am Montag. Weitere fünf Verkehrs⸗ unfälle haben ſich durch Nichtbeachtung der Verkehrsvorſchriften ereignet. Hierbei wurde eine Perſon verletzt und 9 Fahrzeuge beſchädigt. Selbſttötungsverſuch. In der Abſicht aus dem Leben zu ſcheiden, öffnete ein in der Neckar⸗ ſtadt⸗Xord wohnender Mann in ſeiner Woh⸗ nung den Gashahn. Der Opfergedanke marſchiert Am Dienstag, 17. November, hielt die Deut⸗ ſche Bank und Diskontogeſellſchaft, Filiale Mannheim, im Friedrichspark eine Betriebs⸗ feier ab, bei der dem Winterhilfswerk ein Betrag von 255.15 RM überwieſen werden konnte. Das Winterhilfswerk dankt hierfür und wünſcht, daß dieſes Beiſpiel auch ander⸗ wärts bei allen ähnlichen Veranſtaltungen Nachahmung finden möge. Silberne Hochzeit. Ludwig Schwenzer und ſeine Ehefrau Anna geb. Heinz, Feudenheim, Kirchbergſtraße 14, feiern am Donnerstag das Feſt der ſilbernen Hochzeit. Wir gratulieren! Fiſchausgabe Heute, Mittwoch, 25. November, erfolgt bei den Ortsgruppen Deutſches Eck, Feudenheim, Friedrichspark, Humboldt, Jungbuſch, Fried⸗ richsfeld und Weinheim die Ausgabe von friſch eingetroffenem Fiſchfilet an die WoHW⸗ Betreuten. Die Fiſchzuweiſungsſcheine ſind zuvor bei den zuſtändigen Ortsgruppengeſchäftsſtellen gegen Entrichtung einer Anerkennungsgebühr von 5 Rpf. je ½ Kilo Fiſchfilet in Empfang zu nehmen. Die zuſtändigen Fiſchhändler ſo⸗ wie die jeweils anfallenden Fiſchmengen ſind aus den bei den Ortsgruppen angeſchlagenen Verteilungsplänen zu erſehen. Die WHW⸗Betreuten aller übrigen Orts⸗ gruppen und Stützpunkte des Kreiſes Mann⸗ heim erhalten in gleicher Weiſe ihr Fiſchfilet am Donnerstag, 26. November d. J. Auch hier ſind die zum Bezug des Fiſchfilets erforderlichen Zuweiſungsſcheine zuvor bei den zuſtändigen Ortsgruppen in Empfang zu neh⸗ men. Das Fiſchfilet iſt jeweils an den benannten Tagen ſoforb beim Fiſchhändler abzuholen. Von Scharnhorſt bis Adolf Hitler Staatsminiſter Prof. Dr. Schmitthenner ſprach über die allgemeine Wehrpflicht Ueber das Thema„Die allgemeine Wehr⸗ pflicht in Deutſchland von Scharnhorſt bis Adolf Hitler“ ſprach am Dienstagabend vor der Mann⸗ heimer Zweiganſtalt der Verwaltungsakademie Baden Staatsminiſter Prof. Dr. Schmitt⸗ henner in der Aula der ehm. Handelshoch⸗ ſchule. Der Miniſter, der ſeinen intereſſanten Vortrag durch Lichtbilder unterſtrich, führte u. a. aus: Wir ſind heute durch die großartigen Be⸗ freiungstaten des Führers ſchon daran gewöhnt, wieder eine Wehrmacht zu haben. Wir ſind daran gewöhnt, daß dieſe Wehrmacht eine Volks⸗ wehrmacht iſt, und daß zwiſchen Volk, Staat und Wehrmacht ein inniges Verhältnis beſteht. Nicht immer war dieſe Einheit vorhanden. Wenn wir ein ähnliches Bild finden wollen, dann müſſen wir 2000 Jahre zurück zu unſeren germaniſchen Vorfahren gehen. Mit ihnen ging dieſe urſprüngliche Einheit verloren und 1500 Jahre mußten vergehen, um ſie wieder zu fin⸗ den. In zwei Akten löſte ſich die Einheit auf. Zunächſt ſchied das Volk aus, in jener Zeit, die wir als das Mittelalter bezeichnen. Das Ritter⸗ heer iſt kein Volksheer mehr geweſen. Der Bauer hatte mit dem Heer nichts mehr zu tun. Er wurde allerhöchſtens im größten Notfalle ge⸗ rufen. Dann vollzog ſich der zweite Akt der Auf⸗ löſung dieſer Dreifaltigkeit von Volk, Staat und Heer, auch Staat und Heer löſen ſich vonein⸗ ander. Wir finden das Bild, daß im 16. und 17. Jahrhundert der Staat ſeine Heere mietet, rein private Heere, die von Kapitaliſten unterhalten werden. Aber genau ſo, wie ſich die Ausein⸗ anderlöſung vollzog, ſo erfolgte auch die Wieder⸗ verſchmelzung in zwei Akten. Zuerſt verbanden ſich wieder Staat und Heer. Der Staat war wieder ſtärker und finanzkräftiger geworden und konnte ein eigenes Heer halten. Das war die Zeit des 18. Jahrhunderts, in dem die Heere eines Friedrich des Großen und Ludwig des Vierzehnten ſolche Staatsheere waren. Aber das Volk als ſolches ſtand noch draußen, denn es gab noch keine allgemeine Wehrpflicht. Das Heer wurde noch angeworben und beſtand aus Söldnern. Schließlich kehrte aber auch das Volk wieder zurück und Volk, Staat und Heer wur⸗ den wieder eine Einheit. Dieſer letzte Akt be⸗ gann im ausgehenden 18. Jahrhundert und dauerte durch das ganze 19. Jahrhundert hin⸗ durch bis in den Anfang des 20. Jahrhunderts hinein und erſt in unſeren Tagen erleben wir den Zuſammenſchluß von Staat, Volk und Heer in 53 vom Führer neu geſchaffenen Volkswehr⸗ macht. Was uns beſonders intereſſiert, iſt der letzte Akt der Wiedervereinigung, die Entſtehung der allgemeinen Wehrpflicht. In den Zeiten der Auflöſung iſt die allgemeine Wehrpflicht nicht Nachrichlken aus Sandhofen Dieſer Tage fand im Saale des„Adler“ eine Mitgliederverſammlung der Tabakpflanzerfach⸗ ſchaft Mannheim⸗Sandhofen⸗Scharhof ſtatt. Von beſonderer Wichtigkeit iſt dabei neben der Abſchließung der Sandblattverwiegung die vom Landesverband badiſcher Tabakpflanzer⸗ fachſchaften e. V. Karlsruhe generell für alle Fachſchaften herausgegebene Neuordnung der Verkaufsgruppen für die am 27. November in Schwetzingen ſtattfindende Verkaufs⸗ ſitzung der Hauptguternte. Insgeſamt wur⸗ den von der Sandblatternte von ſechs Verwie⸗ gungsgruppen 1173 Zentner zur Waage ge⸗ bracht. Davon entfallen auf die Verkaufs⸗ gruppen 1 und 2 374 Zentner, auf die Gruppe 3 210 Zentner, auf die Gruppe 4 199 Zentner und auf die Gruppen 5 und 6 insgeſamt 390 Zent⸗ ner. Die Neuordnung der Verkaufsgruppen hat nach Anordnung des Landesverbandes, wie der Fachſchaftsvorſitzende Karl Wehe bekannt gab, nach dem Bonitierungsſtand der Sandblattver⸗ wiegung zu erfolgen. Gültigkeit haben nur drei Gruppengattungen. Nämlich die Verkaufsgrup⸗ pen mit Zuſchlagspreiſen, künftig ge⸗ nannt Zuſchlagspartien, die Verkaufsgruppen mit Grundpreiſen, künftig Gundpreispar⸗ tien und die Verkaufsgruppen mit Abzugs⸗ vreiſen, künftig Abzugspartien. Die Fach⸗ ſchaft Mannheim⸗Sandhofen⸗Scharhof hat nun nach der endgültigen Durchführung dieſer Neu⸗ ordnung 12 Gruppen Zuſchlagspartien, 3 Grup⸗ pen Grundpreispartien und eine Gruppe als Abzugspartie, zuſammengeſtellt nach dem End⸗ ergebnis der Sandblattbonitierung. *. Die NSG„Kraft durch Freude“ hatte am die beſtens bekannten Geſangsharmo⸗ niſten„Die luſtigen Fünf“ mit weiterem Künſtleranhang zu einem bunten heiieren Abend verpflichtet. Der geräumige Saal der Turnhalle des Turnvereins von 1887 wies ſchon lange vor Beginn eine dichte Beſetzung auf. Pg. Adam Wegerle begrüßte die Er⸗ ſchienenen. M. Stein als Anſager hatte raſch den innigſten Kontakt zwiſchen Zuſchauer und Bühne hergeſtellt. Mit Genugtuung nahm man die guten Vorträge der Geſangsharmoniſten auf. Elfriede Barth und Robertine Hof⸗ mann tanzten den„Kaiſerwalzer“, ſowie „Ruſſentanz“ und als zwei Bartoff einen Ori⸗ ginal⸗Bauerntanz.— Der Reichsbund der Kin⸗ derreichen, Ortsgruppe Sandhofen, veranſtal⸗ tete eine gut beſuchte Mitgliederverſammlung. Ortsgruppenwart Oes gab einen klaren Ueber⸗ blick über die Pflichten der Familie.— Bei der Naturalienſammlung für das Winterhilfswerk wurden von der Ortsbauernſchaft Mannheim⸗ Sandhofen⸗Scharhof insgeſamt 313 Zentner Kartoffeln geſammelt. Ein erfreuliches Er⸗ gebnis! Wag. ganz verſchwunden geweſen, und man ſagt, ah es die Franzoſen der franzöſiſchen Revolution geweſen ſeien, welche die allgemeine Wehrpflicht eingeführt hätten. Das iſt falſch, denn die franzöſiſche Revolution konnte gar nicht der Vater der allgemeinen Wehrpflicht werden, weil ſtie auf dem Liberalismus beruhte. Liberalis⸗ mus und allgemeine Wehrpflicht haben aber — nichts miteinander zu tun. Die Väter er freien Mannes unwürdig ſei. Erſt unter dem bitterſten Zwange der Not wurde 1793 unter Carnot im Konvent beſchloſſen, die Wehr⸗ pflicht für ſieben Jahrgänge und nur auf die „Dauer dieſes Krieges“ einzuführen. Auch Na⸗ poleon hat die allgemeine Wehrpflicht nicht ein⸗ geführt, dafür aber das ſogenannte Stellvertre⸗ tungsſyſtem, das unſittlichſte und gemeinſte Syſtem, das es je gab. In Deutſchland haben dann alle Staaten, mit Ausnahme Preußens, dieſes ordinäre Syſtem nachgeahmt. Erſt Napo⸗ leon III. änderte dieſes Syſtem, allerdings nur in den Methoden, ſo daß es jetzt zum Loskauf⸗ ſyſtem wurde. Die Wehrſteuer floß alſo nicht mehr in einen privaten Säckel, ſondern in die Schatulle des Staates. Dieſes Syſtem war dem Liberalismus artgemäß.— Die allgemeine Wehrpflicht wurde aber von Preußen wieder eingeführt, denn Preußentum heißt ſoldatiſches Führertum. Und ſo kam es, daß das Dritte Reich aus dem preußiſchen Soldatentum her⸗ auswuchs. Der Mann, der in Preußen die Idee der all⸗ emeinen Wehrpflicht verwirklichte, war der — Bauernſohn Scharnhorſt. Er war ein Politiker und Revolutionär von großem Format und wußte Friedrich Wilhelm III. zu veranlaſſen, die allgemeine Wehrpflicht wenig⸗ ſtens für die Dauer des Krieges einzuführen. Nach Scharnhorſts Tod war es der General von Boyen, der mit großer Energie dafür eintrat, daß die allgemeine Wehrpflicht auch nach dem Kriege weiterbeſtand. Aus dieſem Volksheer iſt die ganze zukünftige Entwicklun hervorgegangen. Als vom Jahre 1850 ab ſol⸗ datiſches Führertum und Liberalismus mitein⸗ ander zu ringen beginnen, war es Bismarck, der dieſen Kampf ſiegreich durchführte. Von 1862 ab wurden alle jungen Männer zur Aus⸗ bildung ins Heer aufgenommen, und die Land⸗ wehr umfaßte nur noch die älteren gedienten Jahrgänge. Der Lohn für dieſen Kampf war der Sieg über Dänemark 1864, der Sieg über Oeſterreich 1866 und der Sieg über Frankreich 1870/71 und die Gründung des Zweiten Rei⸗ ches. Aber nach Bismarcks Abgang ging die allgemeine Wehrpflicht in Wirklichkeit verloren, denn der durch die Dienſtpflicht erfaßte Teil der jungen Soldaten ſtand nicht mehr im rich⸗ tigen Verhältnis zu der Größe und Zahl des Volkes und den von außen drohenden Gefah⸗ ren. Dieſe Wehrſünden haben ſich bei Aus⸗ bruch des Weltkrieges gerächt, wo eigentlich nur das halbe Volk in den Krieg zog. Die Völker, die den Forderungen der Geſchichte nicht Rech⸗ nung tragen, werden dafür beſtraft. Wir haben den Weltkrieg nicht militäriſch ſondern vor dem Weltkrieg ſchon wehrpolitiſch verloren. Nach 2000 Jahren erleben wir heute wieder die Verſchmelzung von Staat, Volk und Heer. Was heute geſchieht, iſt von ungeheurer politi⸗ ſcher Tragweite; erſt heute wird durchgeführt, was Scharnhorſt wollte. r. Mleine M..-Anzeigen Ueuoſtheim, eucas⸗Cranachſlr. Jimmer und Küche mit Badezimmer ſpäter 5 Tel. 51 2 Bt. vermieten. 15 od. b. E. Brück(Laden) ., ſofort od. Näheres: Friedrichsrin 30 a, II: Schöne, ſonn. 4⸗Zimmer⸗Whg. mit Manſ. u. einger. Bad ſofort zu vermieten. Zu erfr. Dr. Goll, au 1, 4, Fernruf 210 45. Heidelberger Strane fchönee Laden auf 1. April 1937 zu vermieten. Zuſchr. u. 28 633“ an den Verlag. L Fmmer und Küche Mietpreis 18.60%/ per Monat, an ält. Leute zu ver⸗ mieten. Näher. 17, 13, Seitenb. (38 194 V) Ae und Küche eig. Abſchluß, mit elektr. Licht, auf 15. Dezember 1936 oder 1. Januar 37 zu vermieten. Zuſch. u. 31 303VS an d. Verlag d. B. In öſtl. Neckarſtadt ſchöne, geräumige -Zimmer⸗ Dohnung (Neubau) 1 Treppe 2. Stock, ſofort ſpät. zu vermieten. Büro Heßner, Moſelſtraße 2(Ecke Langerötterſtraße). (38 176 V) Sonnige Iimmer⸗ Dohnung mit Badezim., Bal⸗ kon, Loggia, Speiſe⸗ kammer, kl. Diele, z. 1. Januar 1937 zu vermieten. Näh. Seckenheimer Str. 73, b. Weidner (38 195 V) Neudeituiche Lohuuna 3 und 4 Zimmer, vorgerichtetes Bad Balkon, Speuſekm., Keller u. Garage, preiswert zu ver⸗ mieten. Näheres: Franz⸗Sigel⸗Str. 3 Almen.(18752V) Täglich 11—15 U. Leere Zimmer u vermieten 5. Leeres zimmer in gut. Hauſe, neu herger., gut heizb., 1 Tr., ſof. bill. zu verm. Adreſſe unt. 28 671“ im Verlag möbliertes evtl. Möbl. Zimmer AZu vermieten zu mieten gesucht Berufstätiges Fräulein ſucht auf 1. Dezember billiges Zimmer mit Zentralheiz.) in guter egend, Nähe„Hakenkreuzbanner“. Aeuß. Preisangebote mit Frühſtück u. Nr. 17051 K an den Verlag d. B. Berufstätig. Herr ſucht z. 1. Dezbr. ſchön. gul mbl Zimmer in freier, ruhiger Lage, ev. Feudenh. Angeb. u. 31 320 an d. Verlag d. B. MHöbl. Zimmer zu vermieten Sauber möbliertes Manſ.Zimmer el. Licht, mit voller Penſion ſofort zu vermieten. Metzgerei H 6, 14 (38 156 V) Groſßes(28663“ Möbl. zimmer ſofort billig zu vermieten. G 5, 7, 3. Stock. Möbl. zimmer ab 1. Dezember an berufst. ſolid. Frl. zu vermieten. Adreſſe zu erfr. u. 28 655“ im Verlag zhön möbl Zimmer per 1. Dezember zu vermieten. Ra er. b.(28 622“ einzierl, „., U. Kaufgesuche Gebrauchter öhhreibliſch u. Arbeilsliſch ev. Aklenregal od. Aklenſchrk. zu kaufen geſucht. Preisangebote u. 17 070 K an Verlag Suche gut erhalten. Schaukel⸗ pferd U. dreirad für Kind.(38198 Glaſerei Dick, D 3, 11. Tel. 234 26 Guterhaltener Hndematen zu kaufen geſucht. Preisangebote u. 28 637“ an Verlag Hand⸗ harmonika Verdi oder gleich⸗ wertiges chromat. Inſtrument, ge⸗ braucht, zu küufen geſuchl Angeb. u. 28 662“ an den Verl. d. B. ür Weihnachten! 1 hihnerhof und 1 Pferdeſta preiswert zu verkaufen. Adr. zu erfragen u. 28 640“ im Verlag. Schön. Schrunk⸗ Kfammopbon mit Platten zu verkaufen. Pfeifer, Secken⸗ heimer Straße 94. (10 907 K) Eine groſe Zinkwanne U. IDaſchmaſch. für Herd billig zu verkaufen. Immel, ſtraße 8.(28 670“ Ein zweitüriger Kleiderſchrank und ein großer Rüchenliſch billig abzugeben. M 4, 10, 4. Stock. (28 673“% hohnet Rlavier⸗ harmonika 8 verkau f en. iedlung Waldhof Gr. Ausdauer 14. (28 619“) Weg. Wohnungs⸗ aufgabe(28 665“ 2Betten Pol., mik Hoſt. ſofort zu verkaufen Gilles, Schanzen⸗ raße 18. Anzuſeh. bon 11—19 A. Weiden⸗ Ein ſehr ſchöner Brillant⸗ Ring nur an Privatleute zu verkaufen. Zuſchr. u. 10 906 K an d. Verlag d. B. Guterhaltener weißer Kinder⸗ Rülſtenwagen billig zu verkaufen. Schenk, K 3, 5. (28 613“) Büfett m. Kühl⸗ raum, eingebt. Tonn., Eierbeh. alles ausgelegt, Tiſch, 2 Stühle u. Hocker 125. zuſ. 4 Möbel⸗ G Eheſtandbeihilfe. (6724 V) Buterhaltene hebrauehte fimäde darunter ganz wenig geiahrene billig abzugeben Lonoler.“ 2,0 (31 324 B) fifae aamaden und ein zimmermüdchen zum ſofortigen Antritt geſucht.(28 Neckartal, I 1, 5. hündin ekreuzt. Wolf⸗Do⸗ — 4 zugb. geg. Bel. K⸗2⸗Schule. 632* n 681 318 Tüchtiges fleiſiges Müdchen vom Lande in Ge⸗ ſchäftshaushalt ſo⸗ fort geſucht. Jeruruf 501 14. (31 315 V) Junge, ſaubere Itun f. einige Stunden vormittags(Sonn⸗ tags frei) geſucht. Vorzuſtellen von 3 bis 7 Uhr. Tatterſallſtr. 2 Eckladen.(31 307 Junger, tüchtiger Hicleretele 17—18 JI., geſucht. Eintritt ſofort. eckarau Friedensſtraße 1. Fernruf 20. (31 304 V) Ein 50⸗Mt.⸗ Schein v. d. Hauſe Meer⸗ feldſtr. 37 von ein. Arbeiter verloren. Geg. Belohn. abzu⸗ geben im Verlag. (31 305 V) mmopilien Wog Edwohnbaus Heubau Wr Abesheim Garten, Adolf⸗Hitlerſtr. 319, zu verkaufen.— Näh. We e 100 Aufo-Verleil leue Opelwagen Rh..50 Laule pro Werktag und 100 Kkm Käfertaler Str. 13 femruf 52244 Aut omarkt franzöſchen Revolution haben die allge⸗ meine Wehrpflicht abgelehnt, weil ſie eines Zwischen Rheinhäuser- u. Schwetzingerstr. noch Sammel-Abstellplötze in Wir Ver mieten unserer geheizten Großgarage Tag- und Machtbetrieb- Zubringerdienst Neuzeitlicher Kundendienst Leonhard Hanbuch& Söhne Abtg. Heus- ven/ oltungen Mannneim, Sofienstr. 6 Fernspr. 40941-42 Klein- in jedem Foèlle in„12* Maartauuenah Erſtausgabe, Orig., jeden Preis; dðs Blꝭtt fũr Alle Hauptſchriftleiter: Dr. Wilh. Kattermann. ageneier.— Chef vom Dienſt: 1Lölkiſche Buchhandl.“ P.11 Nationalſozialiſtiſche Buchhandlung des„Hakenkreuzbanner“, Mannheim Stellvertreter: Karl M. S Helmuth Wüſt. 1 Kattermann; für politiſche N Kicherer: für Wirtſchaftspolitik und Ratzel: für Kommunales und Bewegung: Friedrich Karl Kulturpolitik, Feuilleton und Bei'agen: i. V cherer: für Unpolitiſches: Fritz Haas; Lokales: Karl M. Hageneier;: für Sport: Julius Etz: Mannheim. Ständiger Berliner Dr. Johann v. Leers. — für r. W. Ki ſämtlich in erlin⸗Dahlem Berliner Schriftleitung: Hans Graf Reiſchach, Berlin SW 68, Chariottenſtr. 15b. Nachdruck ſämtlicher Ortginal⸗ berichte verboten Sprechſtunden der Schriftleitung: Täglich 16 bis 17 Uhr (außer M„Samstaa und Sonntag) Verlagsdirektor: Kurt Schönwitz. Mannheim Druck und Verlag: Hakenkreuzbanner⸗Verlag u. Drucerei Sdirektion: 10.30 bis onntag): Nr. für Verlag und Schriftleitunag: Sammel⸗Nr. 354 21 Für den Anzeigenten verantw.: Karl Heberling, Durſ iſt Preisliſte Nr. 7 für Geſamtauflage leinſchl. einheimer und Schwetzinger Ausgabe) gültig. Geſamt⸗D. A. Monat Oktober 1936. außer Mittwoch Gmbc. Sprechſtunden der Verl 12.00 Uhr(außer Samstag und davon: Veraniwortlich für Politil: Dr. Wilh. Nachrichten: Dr. Wilhelm derts, Alfred Roſenberg. Erſtausgabe, Orig., jeden Preis. Handel: Wilhelm Kaufgesuche Mein Kampf, Adolf Hitler, 2 Bo Mythus des zwanzigſten Jahrhun⸗ ur backen braten dünſten Jenaer blas Mbom 47 817 e 2 e 7 0 33 Weinbeimer Ausgabe; 1 7 1 3683 ſunr Jenaer Glas jetzt im feuerfesten vom Feuer direkt auf den Tiscd Zazben. —.— — rungen Mannh Da: „Mooren ma W1 mooren Si Doktor E ſah dann z Fräulein“ langjährige des Rundf ſie eigentlie bad gegang Verbrechen Schmeidl toſten, die“ Die gute, verloren, hö Tage eher ſie, die Pfe ſorgen, was und gute L 7 3 er Zug in eine Bal Doktor S Schläfen ſe Augen etw— hinaus und wolle er ſie gen; doch d leiſe ſein Li Zug aus de Schmeidler Nur keine der Jugend überſchlanke derin hatte Puppengeſickh Biegſamkeit, chenden Au ganze Bad 1 abgereiſt wa natürlich, er ten jungen? Schmeidle tung. Er war a reiſt; was war er in hätte er ſie! rin; er hatte zu machen. von Engländ ſollte er da, 1 haupt noch e Rache, denn ſie kühl und zuerſt geweſe ſeine Arbeit ſchungen geh ſen;»es gab tees und Au Schluß!— ſammen und wußte nicht, war; es wat köſtlich amüſt nahm ſie es k Platz ſuchte, ihre Angſt v kreiſchend mi rade ſpielerif harmloſen 9 darüber hina nach den Sch Im Donne r die überraſcht, al nahm ſich eir der Grunewg die letzten J lE ——— 58. Fortſetzi Die Zimme lich all die Le ten. Man he draußen auf Kopf. Ein d gnad, denn he erſtenmal Die hielt draußen verſteht ſich, d waren, bloß daß ſie viel li Aber da ha um Getümme Die jungen L. ker von graug der Oefele ha paar Nächte Wurm hatte Vom Leibrien „aber darauf k. Mannszucht a ziemlich gleich „Merkwürdi nicht ohne St aus dene Ker Der Hanſel mit Hilfe der Leute gegeben etwas Manns daß ich mich i ember 1936 nan ſagt, aß n Revolution e Wehrpflicht h, denn die ar nicht der werden, weil te. Liberalis⸗ haben aber in. Die Väter en die allge⸗ il ſie eines ſt unter dem e 1793 unter i,„ die Wehr⸗ nur auf die en. Auch Na⸗ icht nicht ein⸗ e Stellvertre⸗ uld gemeinſte chland haben ne Preußens, t. Erſt Napo⸗ lerdings nur zum Loskauf⸗ oß alſo nicht indern in die tem war dem allgemeine ußen wieder t ſoldatiſches ß das Dritte atentum her⸗ Idee der all⸗ jte, war der zorſt. Er war von großem helm III. zu Fflicht wenig⸗ einzuführen. der General mergie dafür zrpflicht auch Aus dieſem 1850 ab ſol⸗ szmus mitein⸗ es Bismarck, führte. Von ner zur Aus⸗ ind die Land⸗ ſen gedienten Kampf war er Sieg über er Frankreich Zweiten Rei⸗ ing ging die keit verloren, erfaßte Teil nehr im rich⸗ nd Zahl des enden Gefah⸗ ich bei Aus⸗ eigentlich nur Die Völker, te nicht Rech⸗ t. Wir haben dern vor dem oren. heute wieder olk und Heer. heurer politi⸗ durchgeführt, r. ſetzingerstr. bstellplòtze in en Grobgærõge ringerdienst ndendienst Abtg. Heus- ven/ oltungen r. 40941-42 Aadl olf Hitler, 2 Bo ., jeden Preis; nzigſten Jahrhun⸗ ſſenberg. ., jeden Preis. undl.“ p 4. che Buchhandlung mner“, Mannhein m 1 en euerfesfen er Blas rekt auf den Iiscd am 1 Horadeplolz blas nach den Schlüſſeln ſuchen mußte.. rungen „aber darauf kam es nicht weiter an Mannheim Unterhaltung und Wiſſen 25. November 1936 Das goldene Stundenei und das Waſſerglas di oenneman. ompß Eine Geſchichte mit hintergrund von Hans⸗Eberhard von B eſſer „Mooren Sie, mooren Sie. Gicht und Rheu⸗ ma verſchwinden, Sie werden geſund, darum mooren Sie!“—— Doktor Schmeidler lächelte vor ſich hin und ſah dann zum Fenſter des D⸗Wagens hinaus. Fräulein Sydow, die gute alte Seele, ſeine langjährige n, war der Mahnung des Rundfunks gefolgt; fle wußte nie, wohin ſie eigentlich reiſen ſollte, nun wax ſie ins Moor⸗ bad gegangen. Sie moorte, und es wäre ein Verbrechen geweſen, ſie eher s. Schmeidler f eiſe vor ſich hin, die Räder toſten, die Scheiben des Wagens zitterten leicht. Die gute, alte Sydow hätte gänzlich den Kopf verloren, hätte er ihr mitgeteilt, daß er ein paar Tage eher zurücktehrte. Es ging auch mal ohne ſie, die Pförtnersfrau konnte für das Nötigſte ſorgen, was tat man nicht für die Geſundheit und gute Laune einer vorzüglichen Wirtſchaf⸗ terin. Der Zug dröhnte über die Weichen, ſchob ſich in eine— München. Doktor Schmeidler ſtrich ſich über das an den Schläfen ſchon ergraute Haar; er kniff die Augen etwas zuſammen, ſah in den Trubel hinaus und pfiff. Sekundenlang war es, als wolle er ſich in jähem Entſchluß erheben, die Reiſetaſche aus dem Netz reißen und ausſtei⸗ gen; doch dann blieb er ſitzen, gemeſſen, ruhig, leiſe ſein Liedchen pfeifend. Langſam rollte der Zug aus der Halle, kam in raſche Fahrt, und Schmeidler lehnte ſich faſt aufatmend zurück. Nur keine Dummheiten machen, die Zeiten der Jugendeſeleien waren vorüber! Die zarte, überſchlanke Blondine, die entzückende Hollän⸗ derin hatte es ihm zwar 7. mit ihrem Puppengeſichtchen; und wie ſie tanzte, dieſe Biegſamkeit, und dabei die Augen, dieſe ſpre⸗ chenden Augen! Tot und leer war ihm das ganze Bad vorgekommen, als die raſſige Kleine abgereiſt war, mit ihr der ſchlakſige Engländer, natürlich, er war ja wie toll hinter der elegan⸗ ten jungen Dame her. Schmeidler blätterte zerſtreut in einer Zei⸗ tung. E war auch gleich am nächſten Tage abge⸗ reiſt; was ſollte er noch in dem Bad? Nun war er in München nicht ausgeſtiegen; dort hätte er ſie treffen können, die junge Hollände⸗ rin; er hatte verſprochen, in München Station zu Ma. Doch wozu, dieſer Ar Bengel von Engländer war ja doch in ihrer was ſollte er da, er kam ſich alt und überflüſſig vor. Mochte ſie vergeblich waxten, wenn ſie über⸗ haupt noch an ihn dachte! Es war eine kleine Rache, denn—5 der Engländer auftauchte, war ſie kühl und ſpröde geworden. Wie nett war es zuerſt geweſen; lebhaftes Intereſſe hatte ſie für ſeine Arbeit, ſeine ſeine For⸗ ſchungen gehäbt, dann war alles wie weggebla⸗ ſen;»es gab nur noch Miſter Welbourne, Tanz⸗ tees und Autofahrten. Schluß!— Schmeidler faltete die Zeitung zu⸗ ſammen und ging in den Speiſewagen. Sie wußte nicht, daß er gleich hinter ihr abgereiſt war; es war gut ſo, ſie 7— ſich ſonſt wohl köſtlich amüſiert. Wenn andere über ſie lachten, nahm ſie es krumm. Während Schmeidler einen Platz ſuchte, dachte er an die Szene im Walde, ihre Angſt vor einer Kreuzotter, wie ſie auf⸗ kreiſchend mit ſeinem Schlüſſelbund, das er ge⸗ rade ſpieleriſch in der Hand hatte, nach einer harmloſen Ringelnatter und weit nach den Slüfſern ſt ſo daß Welbourne lange Im Donnern der Räder gingen die Erinne⸗ die Stunden unter. Schme überraſcht, als der Zug in Berlin einlief. Er nahm ſich ein Auto und fuhr nach Hauſe. Als der Grunewagld begann, ließ er halten, er wollte die letzten Minuten zu Fuß gehen, die Nacht — Schmeidler war LEs IITInnn unn LrdgEN war klar und ſternenhell. Langſam ſchritt der Mann dahin, da lag das Haus, er öffnete und ſtieg die Treppe hinauf. Schmeidler ging ſchnur⸗ ſtracks in ſein Schlafzimmer, legte ab, nahm raſch ein Bad und begab ſich zur Ruhe. Die Reiſe hatte ihn mitgenommen. Seine Gedan⸗ ken verwirrten ſich, die Tür zum Flur hatte er offen gelaſſen; was tat es, er wollte nicht mehr aufſtehen. Die Sydow war ja auch nicht da. Bilder umgaukelten ihn, leiſe Muſik, die junge Holländerin tanzte mit dem Engländer; ſie ſah jetzt zu ihm herüber, kleine Flirtprinzeſſin Schon nahte Traumſchwere, da zuckte der Mann zuſammen— Tack— Tack— Tack— Tack Mechaniſch arbeitete 7 vom Schlummer um⸗ fangenes Hirn. 11. Diviſion, Stellung halten, Verſtärkung im Anmarſch—— Schmeidler fuhr auf; er lächelte. Zu dumm, immer noch war der Krieg in ihm lebendig, ſo⸗ bald er Geräuſche, die wie Morſezeichen an⸗ muteten, vernahm; doch er hatte wohl geträumt, es regnete vermutlich draußen. Schon ließ er ſich zurückſinken, da— Tack— Tack— Tack—— Schmeidler verſuchte das Geräuſch zu über⸗ hören, was ging es ihn an, der Teufel mochte wiſſen, woher es kam, es regnete jedenfalls nicht. Er verſuchte einzuſchlafen, doch immer drang das Tack— Tack an fein Ohr. urz, kurz, kurz⸗ lang! Es war— Verrücktwerden. Wülend erhob ſich der Doktor, er ging auf bloßen Füßen in den Flur, Tack— Tack, die Küchentür ſtand offen; Schmeidler trat ein und ſtarrte in den mondhellen Raum. Tack— Tack Tack! Ein Glas Waſſer ſtand auf dem Küchentiſch; es hatte einen feinen Sprung, es lief aus und die Tropfen fielen mit monotonem' Geräuſch auf den Boden. Schmeidler ſtand unbeweglich. Wie der Blitz durchzuckte es ihn, jemand war in der Wohnung, er war nicht allein. Wie kam ein volles Waſſerglas auf den Tiſch, ſeit vier Wochen war niemand da! Jemand mußte das Glas mit einem plötzlichen Ruck abgeſtellt ha⸗ ben, als er heimkam. Er war nicht allein in der Wohnung. Doktor Schmeidler huſchte zurück, ruhig ar⸗ beiteten ſeine Sinne, kühl überlegte er. Laut⸗ los griff er in die Nachttiſchſchublade, nahm die Piſtole heraus, entſicherte. Vorſichtig öffnete er die Tür zum Rebenzimmer, es lag dunkel und ſtill, er glitt hinein, da— aus dem nächſten Zimmer ſchwacher Lichtſchein unter der Tür! Schmeidler hielt den Atem an, behutſam drückte er die Tür auf, die Waffe in der Hand. Da ſah er beim Scheine einer Blendlaterne den ſchlak⸗ ſigen Engländer, er wühlte unter den koſtbar⸗ ſten Stücken ſeiner Sammlung, hatte das gol⸗ dene Stundenei von 1600 in der Hand und be⸗ trachtete mit Kennermiene die emaillierte Schild⸗ kröte in der Mitte des ovalen Zifferblattes, deren Zunge den Zeiger darſtellte. Jetzt ließ er es in der Taſche verſchwinden. Schmeidler ſtand wie gelähmt. Das Puppen⸗ geſicht der kleinen Holländerin tauchte vor ihm auf; ſie hatte ſich beſonders für ſeine Uhren⸗ ſammlung intereſſiert. Er ſah klar. München, — er ſollte feſtgehalten werden, dieſe beiden Mit einem wuchtigen Hieb ſtreckte Schmeidler den Mann am Schreibtiſch nieder, dann hob er den Hörer des Telefons empor.—— Als Fräulein Sydow heimkehrte, erzählte ihr Doktor Schmeidler eine ſehr ſpannende und auf⸗ regende Geſchichte, die ſie darüber hinweg⸗ brachte, daß der Herr in eine ganz verſtaubte und ungelüftete Wohnung gekommen war. Schmeidler hielt ſchmunzelnd das Stundenei in der Hand, dann füllte er das geſprungene Waf⸗ ſerglas, ſchließlich erzählte er von dem guten Fang der Kriminalpolizei, die ein längſt ge⸗ ſuchtes Gaunerpaar, den früheren Kellner Ku⸗ nicke und ſeine Geliebte aus Rixdorf verhaften konnte, Wie er ſich aber in die verführeriſche ————1 verguckt hatte, davon ſagte er lieber nichts Die Eröffnung der„Forschungsabtellung Judenfrage“ des Reichsinstituts für Geschlchte Blick in die Aula der Münchener Universität während der Eröffnungsfeier, bei der der Präsident des Reichs- instituts für Geschichte, des neuen Deutschland, Professor Walter Frank, sprach. ieeee RNo% man von Karl Hans Strobl⸗ Gopyright by Knorr 4 Hirth, Munchen —— 58. Fortſetzung Die Zimmer in Dobers Haus konnten natür⸗ lich all die Leute nicht faſſen, die zuhören woll⸗ ten. Man hatte die Fenſter aufgemacht und draußen auf der Straße ſtanden ſie Kopf an Kopf. Ein denkwürdiger Abend für Gottes⸗ gnad, denn heute tat auch die Wehrſchaft zum erſtenmal Dienſt. Einen friedlichen Dienſt, ſie hielt draußen die Ordnung aufrecht. Denn es verſteht ſich, daß viele Leute damit unzufrieden waren, bloß draußen zuhören zu ſollen, und daß ſie viel lieber näher dabei geweſen wären. Aber da hatte man ja nun die Wehrſchaft, um Getümmel und Balgereien zu verhüten. Die jungen Leute trugen alle die gleichen Jan⸗ ker von graugrüner Leinwand— der Schnei⸗ der Oefele hatte mit ſeinen zwei Buben ein paar Nächte geopfert,— und der Zattler Wurm hatte jedem einen Riemen gemacht. Vom Leibriemen abwärts war jeder anders, Was die Mannszucht anlangt, waren ſie ja wieder ſo ziemlich gleich. „Merkwürdig, der Hanſel Stoll“, ſagte Dober nicht ohne Stolz,„was der in der kurz Zeit aus dene Kerle gemacht hat.“ Der Hanſel Stoll hatte es fertiggebracht, mit Hilfe der Ratſchläge, die ihm die gedienten Leute gegeben hatten, in ſeine Wehrſchaft ſchon etwas Mannszucht zu bringen Ich freute mich, daß ich mich in ihm nicht getäuſchi hatte. Nun ſtanden die Jungen draußen in doppel⸗ ter Kene vor dem Haus und gaben acht, daß keine Ungebühr vorfiel. Der Befehlshaber aber ſaß im Zimmer vor dem Empfänger, neben ihm ſaß Franziska, und er hielt, vielleicht ohne es zu wiſſen, ihre Hand in der ſeinen. Und dann ſchaltete ich feierlich die Lampen ein. Ich hatte natürlich ſchon vorher für mich und die Mitbaſtler eine Probe veranſtaltet, und da war es ſo herrlich gegangen, wie man es nur wünſchen konnte. Aber wie immer in ſolchen Fällen, wo ſich eine Erfindung vor vie⸗ len Menſchen bewähren ſoll, zeigte auch dieſe zunächſt alle ihre Unarten. Es gab alſo ein Krachen und Krächzen, ein Blaſen, Ziſchen und Pfeifen und auf einmal eine Salve von Knat⸗ tern, daß die Naheſitzenden ganz entſetzt zu⸗ rückfuhren. Sie dachten wohl, nun würden ihnen die Splitter des Kaſtens ins Geſicht ſpringen. Aber auf einmal, als ſchon ein Murmeln und Lachen angehen wollte, da kam eine Stimme aus dem Lautſprecher, der oben auf dem Schrank ſtand Mitten im Satz begann ſie, und als wir eine Weile zugehört hatten da kamen wir dahinter, daß da jemand davon erzählte, welche Tiere einſt im ſchwäbiſchen Jura, gehauſt hatten. Ein Wunder? Ja, ein Wunder, daß hier in Gotiesgnad zu hören, was ein gelehrter Mann Weltbild(I) in Deutſchland über den Archäopteryx und die Ichthyoſaurier zu ſagen wußte. Und ein be⸗ ſonderer Zufall dazu, daß dieſes kleine Wun⸗ dergerät aus der ganzen Welt gerade heran⸗ holte, was für Viehzeug durch den ſchwäbi⸗ ſchen Schlamm getrampelt war, lange ehe ein ſchwäbiſcher Bauer ſeine Pfeife geſtopft hatte. Nachher fingen wir uns noch allerhand anderes ein, ein Stück„Lohengrin“ aus Mün⸗ chen und eine aufregende dramatiſche Geſchichte von einem Dammbruch aus Hamburg und ein Schrammelquartett aus Wien. Dann gerieten wir an einen quatſchenden Südländer, aber dem drehten wir gleich wieder den Kragen um. Das war ja am Wunderbaren das Wunder⸗ barſte, daß man aus der ganzen Mannigſal⸗ tigkeit der Weltſtimmen das wählen konnte, wonach einen gelüſtete, und daß man unein⸗ geſchränkter Herr war, durch ein kleines Dre⸗ hen an einem Knopf abzutun, was einen verdroß. Man muß ſich nur vorſtellen, was das für Gottesgnad bedeutete. Die Leute gebärdeten ſich wie verrückt und hatten um Mitternacht noch immer nicht genug. Da gab es noch immer eine Jazzband aus irgendeiner Bar. „Jetzt iſt aber Schluß“, ſagte ich und ſchal⸗ tete ab.„Der Vater Dober muß enolich ſeine Ruhe haben.“ Langſam und in tiefer Erregung begannen ſich die Leute zu verziehen. Jutia und ich blieben bis zuletzt, und auch Läpple war noch da und ſtand irgendwie un⸗ ſchlüſſig herum, betrachtete den Empfänger, ſtellte auch allerhand Fragen, offenſichtlich aus keinem andern Grund, als weil er noch nicht gehen wollte. Als wir uns aber verabſchiedeten and er durchaus keinen Vorwand mehr hatte zu blei⸗ „Oh“, rief Frau Marion empört,„das iſt doch wirklich das Höchſte....!“ Es war einer jener Augenblicke, in welchen ihr Mann am liebſten ins Kaffee geflüchlet wäre. Das tat er aber nicht, da er wußte, daß ſich bei ſeiner Rückkehr der Grimm feiner Gat⸗ tin mit erneuter Heftigkeit über ihn ergoſſen hätte. Statt deſſen ging er zum Nachbar und er⸗ ledigte ein wichtiges Telefongeſpräch. „Hier ſpricht Wilhelm Müller, i achtzehn“, rief er.„Bitte, ſchicken Sie mir ſo bald als möglich Nummer fünf, fieben oder neun.“ „Dann kehrte er wieder in ſeine Wohnung zu⸗ rück und ließ die Vorwürfe ſeiner Gattin mit ſchönem Gleichmut über ſich ergehen. Wenige Minuten ſpäter läutete es. „Verzeihung, gnädige Frau“, begrüßte ſie ein ſehr ſympathiſch ausſehender, elegant gekleideter zunger Mann.„Hoffentlich ſtöre ich nicht. Ich bin nämlich ein alter Freund vom Willi, und da ich zufällig auf der Durchreife hier bin, dachte ich mir...“ „Ein ſehr netter Menſch“, ſtellte Frau Marion feſt.„Willi, komm' raus!“ rief ſie dann ins Zimmer. Und Willi kam. gNa, was ſagſt du zu dem Beſuch..“ „Willi ſchüttelte ihm herzlich die Hand.„Da nett von dir, daß du uns einmal be⸗ * Die Herren gingen ins Zimmer, Frau Marion brachte Tee und Keks. Man unterhielt ſich aus⸗ gezeichnet. Der Freund verſtand es aber auch, wunderbar zu plaudern. Wirklich, ein lieber Kerl. Und wie er ſich mit Frau Marion unter⸗ hielt! Teufel, Teufel, man könnte direkt eifer⸗ füchtig werden! Er berichtete auch, wie es ihm letzt gehe, daß exr— leider!— auf dem Lande wohne und Prokuriſt einer Weinfirma ſei. Und als er ſich ſchließlich verabſchiedete— es war elf Uhr geworden— ließ man ihn nur ungern gehen und hoffte, ihn recht bald wieder als Gaſt begrüßen zu können. Nun war auch die eheliche Stimmung gut und friedlich geworden. Frau Marion hatte ver⸗ geſſen, weshalb ſie eigentlich auf ihren Mann höſe war, und dann, ja, dann dachte ſie ſo nebenbei auch einmal an den ſympathiſchen, lie⸗ benswürdigen Beſuch. In jeder Ehe gibt es ſolche kritiſche Stunden. Es ſind Klippen, über die man nur ſehr ſchwer hinwegkommt. Immer aber empfiehlt es ſich, in derartigen Fällen wie Herr Müller zu han⸗ deln, der ſich der Firma der„Gentlemen Börſenplatz elf, Fernruf 12345, be⸗ ente. Verzeichniſſe der zur Verfügung ſtehenden Herren, ſowie Tarife werden bereitwilligſt ver⸗ ſandt. Ständiger Bereitſchaftsdienſt.. 1 Albert Lortzing— Milchhändler Albert Lortzing, der Komponiſt der Opern Waffen ſchmied“,„Zar und Zimmermann“, „Wildſchütz“, war in' den Jahren 1847%8 Ka⸗ pellmeiſter im Theater an der Wien. Es ging ihm und ſeiner Frau recht kümmerlich, doch die teure Gattin verſtand zu wirtſchaften. Auf einem kleinen Anweſen dicht vor der Stadt hielt ſte einige Kühe, deren Milch, ſoweit das Ehe⸗ paar ſie nicht ſelbſt benötigte, bei den Nachbarn willigen Abſatz fand. Eines Tages lief bei Lortzings eine Aufforderung zur Abggbe einer Steuererklärung ein. Der Beamte erkundigte ſich, ob der Künſtler von ſeinem Beruf als Kom⸗ poctiſt auch leben könnte.„Das geht nur ſo eben,“ ſeufzte dieſer.—„Nun, Sie verkaufen doch Milch?“ Lortzing mußte dies zugeben, die Vernehmung war beendet. Der Steuerbeſcheid, der bald darauf kam, fiel für Lortzing erfreu⸗ licherweiſe recht milde aus.— Nach Jahrzehn⸗ ten, als der Meiſter geſtorben war, fand irgend jemand in alten Steuerliſten der Stadt Wien den Namen Lortzing, darunter die in⸗ tragung:„Milchhändler“, ——————————————————————— ben, zog er einen Brief aus der Taſche und reichte ihn Dober. „J hab früher nix davo ſage wolle“, brummte er,„'s hätt wohl die Freud arg gſtört. Der jung Popp hat ihn aus'm Poſcht⸗ kaſte bracht.“ Der Poſtkaſten befand ſich auf der Grenze zwiſchen Gottesgnad und der Welt, in dem Engpaß, bis zu dem der Taubſtumme mit ſei⸗ nem Karren fuhr. Er beſtand aus einem Spalt zwiſchen zwei Felsblöcken, in den alle Nach⸗ richten getan wurden, die von Gottesgnad an Brodſki oder von dieſem an das Dorf gingen. Der junge Popp war dieſer ſeltſamen Poſt Briefträger und hatte von Zeit zu Zeit nach⸗ zuſehen, ob etwas vorhanden ſei. Und nun hielt Dober einen Brief in ſeiner Hand, und dieſe Hand ſank ihm herunter, und ſein graues Geſicht wurde noch um einen Schatten grauer. Wortlos reichte er mir das Papier, Es war ein Brief von Brodſti, und Brooſki ſchrieb, daß er kommen werde, um die drei fälligen Zinsraten zu holen Zinsraten nannte er den Tribut der Siedlung Gottesgnad. „Wann will er kommen?“ fragte ich Dober ſchaute auf den Dauerzeitweiſer an der Wand, deſſen Blätter von Franziska all⸗ käglich umgeſtellt wurden.„In fünf Tagen!“ ſagte er, und der Kopf fiel ihm auf die Bruſt. „Und wo iſt⸗Grigor?“ ſchrie ich wütend,„ich habe ihn noch nicht zu Geſicht bekommen Wo ſteckt der Menſch?“ „Ja, wo iſt Grigor?“ ſagte Läpple beküm⸗ mert.„Gott mag wiſſe, wo er ſich rumtreibe tut. Seit er damals den Hanſel Stöll über⸗ falle hat, iſcht er gar nimmer zſehe.“ „Warum hat er ihn überfallen?“ Fortſetzung olg: —— — ———— —————————————————— ———— Mannheim Sport und Spiel 25. Nobember 1830 dm Lahe in Güddentchtands ußvau⸗Hauen Wichtige Spiele in allen Gruppen/ Tabellenführer werden geprüft Nach einer kleinen Atempauſe wird am letz⸗ ten November⸗Sonntag der Kampf um Punkte und Meiſterſchaft mit einem größeren Pro⸗ gramm fortgeſetzt, das in allen fünf ſüddeui⸗ ſchen Gauen einige wichtige Ereigniſſe zu ver⸗ zeichnen hat. Alle Tabellenführer werden auf Herz und Nieren geprüft und ſtehen durchweg vor ſehr ſchweren Aufgaben, ſo daß man auf ihr Abſchneiden wirklich geſpannt ſein darf. Es iſt durchaus möglich, daß ſich am Sonntag in einigen Gauen ein Führungswechſel voll⸗ zieht und verſchiedene, nicht unweſentliche Aenderungen eintreten. Wettlauf VfR Mannheim—SV Waldhof Es ſteht heute ſchon mit ziemlicher Sicherheit feſt, daß im Gau Baden die Meiſterſchafts⸗Ent⸗ ſcheidung ſich nur zwiſchen dem VfR Mana⸗ heim und dem SV Waldhof abſpielen wird, in die unter Umſtänden höchſtens noch der FC Pforzheim eingreifen könnte. Wer hier über die größere Ausdauer und die ſtärkeren Nerven verfügt, wird das Rennen machen. Die Pforz⸗ heimer brauchen am Sonntag nicht in den Gang der Geſchehniſſe einzugreifen, dagegen müſſen die beiden führenden Mannſchaften auswärts zum Kampf antreten. VfR Mannheim wird von VfL Neckarau erwartet. SV Waldhof ſollte ſich in Freiburg dem dortigen FC überlegen zeigen. Mit dem Karlsruher FV, der ſich an letzter Stelle befindet, ſieht es ſehr bedentlich aus. Einer der ruhmreichſten Vereine des deui⸗ ſchen Fußballſports ſteht vor dem Abſchied aus der Gauliga. Noch iſt nicht alles verloren, und ein Sieg über die SpVg. Sandhofen kann wie⸗ der neuen Mut geben. Wormatia muß Farbe bekennen Der Gau Südweſt hat vorerſt immer noch in Wormatia Worms einen klaren Favoriten. Der am vergangenen Sonntag aus dem Pokal⸗Wetr⸗ bewerb ausgeſchiedene Meiſter hat bei ſechs Spielen erſt einen Punkt eingebüßt und kann vorläufig relativ nicht von der Spitze verdrängt werden. Aber es ſieht heute nicht mehr ſo roſig für die Wormatia aus, wie vor wenigen Wo⸗ chen; denn Worms muß in ſeinem Spiel am Sonntag mit dem Fg Pirmaſens auf ſeinen bewährten Mittelläufer Kiefer und den Stür⸗ mer Göltz verzichten, die im Leipziger Pokal⸗ kampf bekanatlich des Platzes verwieſen wur⸗ den. Unter dieſen Umſtänden wird es der Wor⸗ matia ſelbſt auf eigenem Platz nicht leicht fal⸗ len, den noch nicht einmal ſo ungünſtig placier⸗ ten Gegner zu ſchlagen. Ein Unentſchieden des Spitzenreiters würde jedenfalls nach Lage der Dinge nicht ganz überraſchend ſein. Kickers Of⸗ fenbach und SV Wiesbaden ſtreiten um den Anſchluß, den zu erreichen die Offenbacher die beſſeren Ausſichten beſitzen, da die Kurſtädter ſich auswärts nicht beſonders in Szene zu ſet⸗ zen wiſſen. Eintracht Frankfurt hat in ihren letzten Spielen viel Boden gut gemacht, ſo daß ſie in ihrer augenblicklichen Form auch beim Tabellenletzten, dem FV Saarbrücken, das beſ⸗ ſere Ende für ſich haben müßte. Vf B oder Kickersꝰ Auf dem Programm des Gaues Württem⸗ berg ſtehen zwar nur zwei Begegnungen, die aber beide beſondere Bedeutung haben, einmal geht es um die Meiſterſchaft, das anderemal um die Rettung vor dem Abſtieg. Stuttgart ſieht mit großer Spannung der Auseinander⸗ ſetzung zwiſchen Kichers und VfB entgegen. Nach dem bisherigen Verlauf haben die Be⸗ wegungsſpieler ſich einen knappen Vorſprung geſichert, der aber am Sonntag bereits in die Binſen gehen kann. Die Kickers ſind, mit nur zwei Minuspunkten mehr belaſtet, dem Kölner Endſpielgegner Schalkes dicht auf den Ferſen und können ihn am Sonntag ſchon einholen. Die beiden Meiſter von 1934 und 1935 ſind im großen und ganzen als gleichwertig zu bezeich⸗ nen, doch hat es den Anſchein, daß der VfB, der nach ſechs Siegen zwei Niederlagen ein⸗ ſtecken mußte, zur Zeit eine kleine Schwäche⸗ periode durchmacht, die dem Rivalen ſehr zu⸗ ſtatten kommen würde. Immerhin aber halten wir den deutſchen Vizemeiſter von 1934 für ſtark genug, auch in ſeiner augenblicklich nicht überragenden Form, auf dem Kickersplatz ein Unentſchieden herauszuholen. Das zweite Tref⸗ fen führt Union Böckingen mit dem SV Göp⸗ pingen, der kaum Gelegenheit haben wird, die Abſtiegsgefahr vorübergehend abzuwenden. Favoriten auswärts Der Gau Bayern war bisher nicht in der Lage, ſeine Spiele termingemäß durchzuführen, ſo daß das Tabellenbild ziemlich verzerrt aus⸗ ſieht. Während der 1. FC Schweinfurt erſt vier Spiele erledigt hat(Benrath am Niederrhein und Schalke in Weſtfalen ſind noch mehr im Rückſtand), befindet ſich eine Reihe von Ver⸗ einen bereits in der zweiten Serie, darunter auch die SpVg. Fürth, die zwar äußerlich im⸗ mer noch den Zehnerreigen anführt, relativ je⸗ doch vom 1. FC Nürnberg und von Schwein⸗ furt klar überholt iſt. Die Fürther müſſen am Sonntag den ſchweren Gang nach Schweinfurt antreten, den ſie, ganz ohne Schaden zu erlei⸗ den, kaum überwinden werden. Einen Punkt werden die„Kleeblätter“ wohl in der Kugel⸗ lagerſtadt laſſen müſſen. Wacker München trifft mit dem 1. FC Nürnberg zuſammen. Der Ta⸗ bellenvorletzte iſt in ſeiner Spielweiſe unbe⸗ rechenbar, und der„Club“ wird gut daran tun. ihn nicht zu unterſchätzen. Man vergeſſe nicht, daß Wacker München der erſte Verein war, der die Kette der Schweinfurter Erfolge ſprengre und der Kitzinger Mannſchaft die erſte Nieder⸗ lage beibrachte. Bayern München hat die Spit⸗ zengruppe ziehen laſſen müſſen und wird es ſchwer haben, ſich wieder in die vordere Front einzugliedern. Der ASV Nürnberg iſt zu Hauſe eine ſtarte Mannſchaft, die ſo leicht den techniſch beſſeren„Bayern“ den Sieg nicht überlaſſen wird. Der Favoritentöter B Augsburg ſucht den VfB Coburg auf, der ſich zwar verzweifelt Mühe gibt, das Tabellenende zu verlaſſen, aber wohl oder übel doch wieder den Weg in die Bezirksklaſſe antreten muß. 1860 München benutzt den ſpielfreien Sonn⸗ tag zu einem Abſtecher nach Innsbruck, um dort ein Freundſchaftsſpiel gegen eine Tiroler Auswahlmannſchaft zu beſtreiten. Man darſ von den„Löwen“ ein gutes Spiel und auch einen Sieg erwarten. Noch alles ungewiß Im Gau Heſſen hat ſich ein klarer Favorit noch nicht herausgeſchält. Die beſten Ausſichten auf den Meiſtertitel hat vorerſt der Spielverein Kaſſel, der drei Minuspunkte aufzuweiſen hat, während der letztjährige Meiſter Hanau 93 mit vier und Heſſen Hersfeld ſowie Germania Fulda mit je fünf Verluſtpunkten dem Tabel⸗ renführer nicht viel nachſtehen. Am Sonntag fällt im Kampf zwiſchen dem SpV Kaſſel und Germania Fulda eine wichtige Entſcheidung. Die Germania hat die ſonſt in Fulda tonän⸗ gebende Boruſſia verdrängt und wird ſich auch in Kaſſel Reſpekt zu verſchaffen wiſſen. Der Ausgang dieſer Begegnung iſt als oſſen zu be⸗ zeichnen. Heſſen Hersfeld ſteht in Marburg ge⸗ gen Kurheſſen vor einem ziemlich ſicheren Sieg, dagegen wird der FC Hanau 93 in Friedberg auf harten Widerſtand ſtoßen und nur in beſter Form den Erfolg auf ſeiner Seite haben. Die SpVg. Niederzwehren erwartet Boruſſia Fulda, die ſich ſehr vorſehen muß, um nicht aus der Gauliga auszuſcheiden. Das Programm wird vervollſtändigt mit einem Freundſchaftsſpiel zwiſchen Kewa Wachenbuchen und Union Nie⸗ derrad, das einen intereſſanten Kräftevergleich zwiſchen Mannſchaften verſchiedener Gaue bringt. Ruchs⸗Jusend⸗Schwimmieit in Verun Erſte Prüfung für Tokio/ Die Schwimmer⸗Jugend marſchiert Schon jetzt, kaum drei Monate nach den Ber⸗ liner Weltſpielen, geht das Fachamt Schwim⸗ men daran, die erſte große Sichtung für die 12. Olympiſchen Spiele 1940 in Tokio vorzuneh⸗ men. Sie gilt der männlichen Jugend und iſt in den Einzelwettbewerben nur den Jugend⸗ lichen vorbehalten, die zu keinem der Vorberei⸗ tungskurſe für die Berliner Olympiade heran⸗ gezogen wurden. Lediglich in den Staffelkon⸗ kurrenzen können auch Nachwuchskräfte ſtarten, die bereits vor einem halben Jahr mit zur Spitzenklaſſe zählten. Mit welchem Ehrgeiz un⸗ ſere veranlagten Jugendſchwimmer ſich den Weg zur Meiſterklaſſe erkämpfen, kann nur der er⸗ meſſen, der allabendlich ihrem Training bei⸗ wohnt. Der deutſche Schwimmer⸗Nachwuchs marſchiert, und zwar auf recht breiter Grund⸗ lage! Das wird die Reichsjugend⸗Prüfung, die am kommenden Sonntag im Berliner Sport⸗ forum⸗Bad ſtattfindet und zu der rund drei⸗ hundert Schwimmer aus dem ganzen Reich zu⸗ gelaſſen wurden, klar zeigen. Da kommen die 14⸗ bis 17⸗jährigen aus Magdeburg, Bremen, Breslau, Hamburg, Dortmund, Duisburg, Kre⸗ feld, Halle, Heidelberg, Königsberg, Stettin, Kiel, Leipzig, Dresden, Augsburg, Darmſtadt Münſter, Annaberg, Witten, Altona, Berlin uſw., um der geſamten Reichsfachamtsleitung zu beweiſen, daß ſie aus dem rechten Holze geſchnitzt ſind. Aus der großen Schar der zugelaſſenen Ju⸗ gendlichen greifen wir heraus: 100 Meter und 400 Meter Kraul: Bachmann(Weſtfalen Dortmund), Birr(SVg. Berlin), Askamp(Bremiſcher SV), Baſtel(Hel⸗ las Magdeburg), Hein(ASV Breslau), Herchel⸗ rath(TSꝰ Halle), Höhle(Witten), Sobotta (Stephan Breslau), Roth(Nikar Heidelberg), Müller(Spandau). 200 Meter Bruſt: Askamp(Bremen), Ehricht(SVg. Berlin), Keil(ASV Breslau), Köhne(Hellas Magdeburg), Kretzſchel und Stürze(Stern Leipzig), Roth(Nikar Heidel⸗ berg). Die Rückenſchwimmer der Klaſſe!l treffen ſi0 über 100 Meter. Von den elf Jugendlichen, ie für das Kunſtſpringen meldeten, hat vor allem der talentierte Weſtfale Ernſt(Iſerlohn) gute Ausſichten. In den Staffelwettbewerben erſcheint auch der deutſche Meiſter im 200⸗Mtr.⸗ Kraulſchwimmen, Plath(Wiking Berlin) am Start. Einen harten Zweikampf zwiſchen Stern Leipzig und Hellas Magdeburg gibt es ſicherlich über“200 Meter Bruſt. Die Lagenſtaffel 100, 200, 100 Meter und die 35%100⸗Meter⸗Kraul⸗ ſtaffel ſind offener. Deutsches Turnen in Windhuk Weltbild(M) Der Deutsche Turnverein in Windhuk veranstaltete ein Werbeturnen, das ein erfreuliches Zeugnis von dem hohen Stand des deutschen Turnens in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika ablegte.— Unser Bild zeigt eine Mädchen- gruppe beim Keulenschwingen. Drei Jabre Gpokiamt „Kaft dulch öreude“ Die Entwicklung des Kocf⸗Sportes berechtigt zu den ſchönſten Hoffnungen Der KdF7⸗Sport iſt ſeit dem Gründungstag der NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“, dem 27. November 1933, zum unentwegten Ru⸗ fer für die Sache der Leibesübungen geworden. Wer heute vom Koß⸗Sport ſpricht, verbindet damit bereits einen feſten Begriff. Als kürz⸗ lich engliſche Leibeserzieher zu Beſuch in Deutſchland weilten, um die verſchiedenen Ein⸗ richtungen auf ſportlichem Gebiet kennenzuler⸗ nen, da war es ſelbſtverſtändlich, daß ſie auch die Arbeit der NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch Ralce des großen Feierabendwerks der Deutſchen Arbeitsfront, in Augenſchein nahmen. Sie waren in mehr als einer Hinſicht von den großen Leiſtungen des Sportamts beeindruckt. Ständig wachſende Beſucherzahl Wer denkt noch an die erſte Zeit der Kdỹ⸗ Sportlehrgänge Waren es 1934 über 600 000 Beſucher, ſo ſtieg dieſe Zahl 1935 ſchon auf rund 3½ Millionen. Für 1936 kann man die Jahresteilnehmerzahl von 1934 nahezu auf je⸗ den Monat anſetzen. Das iſt ein Aufſtieg, wie er nicht gleich zu erwarten war. Hand in Hand mit der Entwicklung ging naturgemäß auch die Erweiterung der Organiſation; zählte man 1934 106 Orte mit Lehrgängen, ſo waren es 1935 bereits 600. Das Sportamt eroberte alſo nicht nur Groß⸗ und Mittelſtädte, ſondern auch Kleinſtädte und ſelbſtverſtändlich auch Landge⸗ gemeinden. Vergrößerung des Lehrkörpers In der Reihe von Leiſtungszahlen iſt auch die Vergrößerung des Lehrkörpers von Bedeu⸗ tung. 1934 wurden rund 900 Turn⸗ und Sport⸗ lehrer für die KdF⸗Lehrgänge eingeſetzt. 1935 verdoppelte ſich dieſe Zahl nahezu, um ſich ge⸗ genüber 1934 in dieſem Jahr faſt zu vervier⸗ fachen. Welche Kurſe bevorzugt wurden? Schwim⸗ men, Fröhliche Gymnaſtik und Spiele, Allge⸗ meine Körperſchule und Vorbereitung auf das Reichsſportabzeichen. Reichsorganiſationsleiter Dr. Ley betont in einem Geleitwort des Sportamt⸗Handbuches, daß der nationalſozialiſtiſche Staat in den Lei⸗ besübungen einen unverſiegbaren Quell der Lebensfriſche und Leiſtungsfähigkeit unſeres Volkes erblicke. Dieſen Quell jedem ſchaffenden Volksgenoſſen zugänglich zu machen, ſei die Aufgabe des Sportamtes der NS⸗Gemeinſchaft „Kraft durch Freude“ in der Deutſchen Arbeits⸗ front. Es müſſe erreicht werden, daß jeder Deutſche mindeſtens einen Feierabend in der Woche der Erziehung und Stählung ſeines Kör⸗ pers widme. Eines Tages werde das Ziel jeden Deutſchen mit Turnen, Sport und Spiel vertraut zu machen, erreicht ſein. Leichtathletik⸗Dreiländerkampf Polen, Griechenland und die Tſchechoſlowakei haben einen Leichtathletik⸗Dreiländerkampf ver⸗ einbart, der wahrſcheinlich im Frühjahr 1937 in Griechenland durchgeführt wird. Der pol⸗ niſche Verband hat ſeine Zuſtimmung bereits gegeben. Weltbild(M) Im Auitrage des IOK nach Tokio Der Leiter der Sportabteilung im Organisationskomitee dos XI. Olympischen Spiele Berlin 1936, Werner Klingebers, 180 vom Internationalen Olympischen Komitee als ständiget᷑ Vertreter nach Tokio, dem Schauplatz der XII. Weltspiele, berufen worden. Diese ehrenvolle Einladung stellt zugleich eine Würdigung der deutschen Arbeiten für die Olympischen Spiele dar. Der iit hier der Gchuldige? Zum Spiel 1860— Augsburg Der Gau Bayern des Fachamtes Fußball hat auf Grund einer Anzeige der Fußballabteilung des TSV 1860 München und des Nürnberger Schiedsrichters Fuchs gegen die Leitung des Ballſpielklubs Augsburg ein Verfahren einge⸗ leitet. Bekanntlich ſoll es am letzten Sonntag nach dem Spiel 1860 gegen BCA in Augsburg ſehr häßliche Szenen gegeben haben, wobei Münchener Spieler und der Schiedsrichter tät⸗ lich angegriffen wurden. Da die Platz⸗ ordnung durch den BCAzum Schutz der Gäſte nicht ausreichte, wird ſich der Gau mit dieſem Fall beſchäftigen. Nennungsjchluß jürs„vraune vand“ Für das„Braune Band von Deutſchland“, mit 100 000 Mark an Rennpreiſen unſer wert⸗ vollſtes Galopprennen, war am Dienstag der erſte Nennungsſchluß. Bisher wurden aus deut⸗ ſchen Ställen 45 Pferde für dieſe bedeutende internationale Prüfung, die am 24. Juli in München⸗Riem gelaufen wird, genannt. Die Nennungen von den ausländiſchen Meldeſtellen liegen im Augenblick noch nicht vor, außerdem ſteht für dieſes Rennen am 9. März noch ein weiterer Meldetermin an, der den Ställen Ge⸗ legenheit gibt, noch dreieinhalb Monate ſpäter ihre Dispoſitionen zu treffen. Die Zahl der Nennungen dürfte ſich wahrſcheinlich im März noch erhöhen. handbal⸗Akelsklafe Von den drei angeſetzten Spielen der Mann⸗ heimer Kreisklaſſe kam lediglich eines zum Austrag, und zwar Stadtſportverein— T chft. Käfertal, das den Letztgenannten den erwar⸗ teten Sieg einbrachte. Die Stadtſportler ver⸗ mochten bis zur Pauſe energiſchen Widerſtand u leiſten und ließen bis dahin nur drei Tref⸗ ſer zu. Die Begegnung Jahn Seckenheim gegen TWoNeckarhauſen wurde vom Plan abgeſetzt, während Neckarau vergebens auf ſeinen Geg⸗ ner Amicitia Viernheim wartete, ſo daß den fe beide Punkte billig in den Schoß ielen. Der Kreis 2(Schwetzingen) meldete haus⸗ hohe Siege von Hockenheim und Brühl. Tbd. Hockenheim feſtigte ſeine isl Poſition durch einen 211⸗Sieg gegen Wiesloch auf dem TV⸗Platz, während TV Brühl auf eigenem Gelände die Turnbrüder aus Rheinau mit nicht weniger als 20:4 Toren nach Hauſe ſchickte. Der Stand der Tabelle Sp. gew. un. verl. Tore Pkt, Tſchft. Käfertal 45 4—— 43:19 8 Tbd. Germania 5 4— 1 39:28 8 Tbd. Seckenheim Vfe Neckarau 338. 2 3 T Jahn Neckarau 7 3— 4 25:45 6 Amicitia Viernheim 2 1— 1:2 2 TVNeckarhauſen 3—— 3 18:28— Stadtſportverein 6—— 6 20:48— Handball der Frauen In der Bezirksklaſſe wurde die ange⸗ ſetzte Paarung FV Weinheim— Phönix Lud⸗ wigshafen wegen Platzſchwierigkeiten verlegt. ie Kreisklaſſe brachte alle drei Kämpfe 3 Durchführung, die folgende Ergebniſſe er⸗ gaben: VfL Neckarau— Tbd. Germania.:0(:0) TV Jahn Neckarau— TG Ketſch.:0 93 VfR II— Poſtſportverein..:3(:3) Die alleinige Mannſchaft ohne und Spielverluſt, Vfs Neckarau, holte ſich gegen den Neuling Germania einen überraſchend hohen Sieg und beſtätigte gleichzeitig ihre derzeitig gute Form. Die Neckarauer Jahn⸗Turnerinnen empfingen den jüngſten Neuling im Frauen⸗ Handballſport, TG Ketſch, der ſich trotz der klaren Niederlage gut geſchlagen hatte. Die zweite Mannſchaft der Raſenſpielerinnen mußte 491 die erſte Garnitur des Poſtſport⸗ vereins ihre erſte Niederlage hinnehmen, die bei beſſerer Beſetzung des Torhüterpoſtens zu vermeiden geweſen wäre. Dennoch war der Sieg der Gäſte als verdient anzuſprechen. Der Stand der Tohelle Sp. gew un verl Tore Pkt, Vfe Neckarau 2 2—— 14.4 4 Poſtſportverein an 1in VfR II TW Jahn Neckarau 3 1 1 1 10:6 3 Tbd. Germania TG Ketſch 1—— 1:5— Poſtſportverein II———— 00— 4 * * Mannhe Reichs Berlin, 2 der Reichsbank der in verſtärkt „erſten Monatsny Woche 19,1 v. ſpitze wieder al Abbau in der v. H. Damit er vember eine Er v. H. im Vorjah Ausdruck komm durch die verhä guthaben um entſprechende V gen erkennen lä als auch die öf Was den Rüc haben ſich die Lombards und Millionen Mk. Im einzelnen um 177,6 auf 4. an Reichsſchatza Mark zurückgege dagegen um 4, während ſich d ſonſtigen Wertp haben. Anderer größere Zunahn es ſich in der! Beſtände an R Inanſpruchnahm triebskredites un der Poſten har Kontenveränderu Rentenbankſchein münzen 42,8 M floſſen. Der geſamte, Schluß der dritt nen Mark gegen gleichen Stichtag Mark am entſp: Die Gold⸗ und auch geringfügig, ein Zugang um einzelnen ſtellen nahme von 0,4⸗ ſtände an deckun⸗ von 0,061 auf Meldung. Brauerei Klein bringt für das Dividende von 5 zent auf die Vor ausſtoß habe ſich halten. Ordentlick Eiſengießerei Eine auf den 17 liche Generalverſe Aufſichtsrates Be Tagesordnung de nur dei Spekulo Reich Der erſte Müna AG Paulanerbräu München, verteilte Jahresüberſchuß Abſchreibungen in Reichsmark und (608 549) RM., ſo 747 220(i. V. 770 Hieraus ſollen güngen an kurzlel Reichsmark verwe ſchüttung von 8 P 2 Prozent aus d ſtammen(i. V. 8 Beteiligungen). 2 (164 952) RM. vor Frankfur Effektenbh. Festverzinsl. Werte 5% Dt. Reichsanl..27 Int. Dt. Keichsanl. 30 Baden Freist. v. 1927 Bavern Staat v. 1927 Anl.-Abl. d. Dt. Rch. Dt. Schutzgebiet 08. Augsburg Stadt v. 26 Heidelbg. Gold v. 26 Ludwigsh, v. 26 8S, 1 Mannhm. Gold v. 26 Mannheim von 27. PlimasenssStadt v. 26 Mhm. Ablös. Altbes. Hess. Ld. Liqu. R.-24 B. Kom. Goldhyp. 29 do Goldanl. v. 30. do. Goldanl. v. 26. Bay. Hyp. Wechs. Gpi Erkf, Hyp. Goldhyp. Rankt. Liau,„„ Erkf. Goldpfdbr. VIII Frkf Goldpfr. Liqu.“ Mein. Hyp. Mein, Hyp. Lidu. PfülZz. Hyp. Goldpfd. Liu., Pfül7. Hvp. Goldkom. Rhein. Hvp. Gapf.-4 n Daa do. Gdkom.-III Südd. Boder.-Liqu. Großkraftwk. Mhm. 1 Lind Akt.-Obl. v. 26 Rhein-Main-Donau23! Ver. Stahlw. Ohl..27 1 16 Farbenind. v. 281 Mexik, amort, innere do. äuß. v. 99. Oesterr Goldrente. Türk, Zagdadl! Ungarn St. Goldrente Industrie-Aktien Accumulatoren e Aschaffbg. Zeilstoff. 1 Bayr, Motor.-Werke 1 Berl. Licht u. Kraft er Kä, ben die Wirtſchaſtsſeite 25. November 1936 feichsbankentlastung in —reneeenmeehubngormu Berlin, 25. Nov.(HB⸗Funk.) Die Entlaſtung der Reichsbank hat ſich in der 3. Novemberwoche wie⸗ der in verſtärktem Tempo fortgeſetzt; während in der Ierſten Monatswoche 63,4 v.., und in der zweiten Voche 19,1 v. H. der zufätzlichen Ultimobelaſtungs⸗ ſpitze wieder abgebaut wurden, erreichte der weitere Abbau in der dritten Novemberwoche nochmals 32,3 v. H. Damit ergibt ſich insgeſamt bis zum 23. No⸗ vember eine Entlaſtung von 114,8 v. H. gegen 105,8 v. H. im Vorjahr, in der die ſtarke Geldflüſſigkeit zum Ausdruck kommt. Dieſe wird auch noch unterſtrichen durch die verhältnismäßig ſtarke Zunahme der Giro⸗ guthaben um 90,25 auf 712,6 Millionen Mk., die 4 entſprechende Vorbereitungen für die Anleihezeichnun⸗ gen erkennen läßt. Dabei haben ſowohl die privaten als auch die öffentlichen Giroguthaben zugenommen. Was den Rückgang der Kapitalanlage anbelangt, ſo haben ſich die Beſtände an Wechſeln und Schecks, Lombards und Wertpapieren insgeſamt um 178,8 Millionen Mk. auf 4909,3 Millionen Mk. verringert. Im einzelnen ſind die Wechſel⸗ und Scheckbeſtände um 177,6 auf 4344,2 Millionen Mk. und die Beſtände eltbild 0 an Reichsſchatzanweiſungen um 3,8 auf 0,1 Millionen 0 Mark zurückgegangen. Die Lombardforderungen ſind skomitee dos dagegen um 4,7 auf 33,4 Millionen Mk. geſtiegen, lingeberg, ist während ſich die Beſtände an deckungsfähigen und ils ständiger ſonſtigen Wertpapieren nur unweſentlich verändert „Weltspiele, haben. Andererſeits zeigen die ſonſtigen Aktiva eine tellt zugleich größere Zunahme um 65,6 Millionen Mk., bei der Olympischen es ſich in der Hauptſache um eine Vermehrung der Beſtände an Rentenbankſcheinen, um eine verſtärkte Inanſpruchnahme des dem Reich eingeräumten Be⸗ triebskredites und endlich die Verbuchung durchlaufen⸗ der Poſten handelt. Entſprechend den erwähnten Kontenveränderungen ſind an Reichsbanknoten und Rentenbankſcheinen zuſammen 170,6 und an Scheide⸗ ae? 9 4 42,8 Millionen Mk. aus dem Verkehr abge⸗ floſſen. .—— Der geſamte Zahlungsmittelumlauf ſtellt ſich am fürnberger Schluß der dritten Novemberwoche auf 6130 Millio⸗ 8 nen Mark gegen 6343 in der Vorwoche, 6171 am itung des gleichen Stichtag des Vormonats und 5788 Millionen ren einge⸗ Mark am entſprechenden Zeitpunkt des Vorſahres. Sonntag Die Gold⸗ und Deviſenbeſtände haben weiter, wenn Augsburg auch geringfügig, zugenommen. Insgeſamt ergibt ſich en, wobei ein Zugang um 0,1 auf 70,8 Millionen Mk. Im richter tät⸗ einzelnen ſtellen ſich die Goldbeſtände bei einer Zu⸗ fi 4 nahme von 0,44 auf 65,6 Millionen und die Be⸗ Platz ſtände an deckungsfähigen Deviſen bei einer Abnahme m Schutz von 0,061 auf 5,2 Millionen Mark. wird ſich n. Bond“ Meldungen aus der industrie Brauerei Kleinlein Ac, Heidelberg. Die Geſellſchaft utſchland“,„raue 1 1t bringt für das Geſchäftsjahr 1935/36 wiederum eine nſer wert⸗ Dividende von 5 Prozent auf die Stamm⸗ und 8Pro⸗ nstag der zent auf die Vorzugsaktien zum Vorſchlag. Der Bier⸗ aus deut⸗ ausſtoß habe ſich etwa auf der Höhe des Vorjahres ge⸗ bedeutende halten. Ordentliche Hauptverſammlung 9. Dezember. „ Juli in 33 Die Eiſengießerei Landau Gebrüder Bauß Ach, Landau. N ldeſtellen Eine auf den 17. Dezember einberufene außerordent⸗ uche Gieneralverſammlung bat über die Neuwahl des außerdem Aufſichtsrates Beſchluß zu ſaſſen, weiter enthält die z noch ein Tagesordnung den Punkt„Verſchiedenes“. der 3. Novemberwoche Spitze der Ultimobelastung weiter stark abgshaut Internationale Geſellſchaft für Stickſtoff⸗Induſtrie AG, Baſel. Die 1930 gegründete, der IG⸗Farbenindu⸗ ſtrie in Frankfurt naheſtehende Holdinggeſellſchaft, zahlt für 1935 aus einem Reingewinn von 79 469 Franken (74 130 ffr. i..) wieder eine Diwidende von 6 Prozent auf das mit einem Fünftel einbezahlte Kapital von 6 Mill. ſfr. Aus der Bilanz: Reſervefond 25 000 ffr. (20 000), Kreditoren 23,43 Mill. ſfr.(29,6 Mill. ffr.), Debitoren 16,57 Mill. ſfr.(27,8 Mill. ſfr.), Waren 3,17 Mill. ſfr.(3,08 Mill, ffr.). H. Borck u. Sohn, Blieskaſtel, ſtellt die Zahlungen ein. Die Schuhfabrik Heinrich Borck u. Sohn, Wies⸗ kaſtel a. d. Saar, hat den Antrag auf Eröffnung des gerichtlichen Vergleichsverfahrens geſtellt, weil ſie ihren Wechſelverpflichtungen nicht ordnungsgemäß nachkom⸗ men kann. Die Vornahme dieſes Schrittes ſoll durch die Umſtellung auf den deutſchen Markt, die Anſchaf⸗ fung größerer Maſchinen und Einrichtungen, ſowie durch die Preisentwicklung am Ledermarkt veranlaßt worden ſein. Der Status liegt zur Zeit noch nicht vor. Ausweis der ſchweizeriſchen Nationalbank Der Ausweis der Schweizeriſchen Nationalbank vom W. November 1536 verzeichnet eine weitere Zunahme des Goldbeſtandes um 47.926 Mill. ffr. auf 2533.655 Mill. ſfr. Ebenſo ſtiegen die Deviſen um.891 Mill. ffr. auf 53.396 Mill. ffr. an. Im Diskont⸗ und Lom⸗ bardgeſchäft hat die Beanſpruchung der Bank wie auch in der Vorwoche einen weiteren Abbau erfahren Das Inlandsportfeuille ging um.945 Mill. ſfr. auf 22.863 Mill. ſſr. zurück. Die Wechſel der Darlehenskaſſe gingen um.500 Mill. ffr. auf.500 Mill. ſfr. und die Lom⸗ bardvorſchüſſe um.130 Mill. ſfr. auf 37.574 Mill. ſfr. zurück. Die Wertſchriften ſind mit 39.389 Mill. ſfr. un⸗ verändert geblieben. Der Notenrücklauf betrügt in der Berichtswoche 13.492 Mill. ſfr., der Umlauf beziffert ſich auf 1344.839 Mill. ſfr. Infolge Flüſſigkeit auf dem ſchweizeriſchen Geldmarkt konnten die täglich fälligen Verbindlichkeiten um 52.412 Mill. ſfr. auf 1297.628 Mill. ffr. anſteigen. Der Notenumlauf und täglich fällige Verbindlichkeiten waren am 23. November zu 95.88(95.47) Prozent durch Gold gedeckt. Wieder erwachte Kaufneigung Aktien nach freundlichem Beginn an ziehend, Renten kaum verändert Obwohl hinſichtlich des Geſchäftsumfanges auch heute den Vortagen gegenüber zunächſt keine weſent⸗ liche Wandlung eintrat, war doch ein freund⸗ licher Grundton zu ertennen. Schon die erſten, faſt durchweg über dem Vortagsſchluß liegenden Kurſe am Aktienmarkt ließen eine wieder erwachende Kaufneigung vermuten, die allerdings weniger bei der Bankenkundſchaft, als vielmehr beim berufs⸗ mäßigen Börſenhandel aufkam. Allerdings iſt zu be⸗ rückſichtigen, daß die Steigerungen im weſentlichen durch fehlendes Angebot und eine dadurch bedingte Materialknappheit hervorgerufen wurden. Auffällig feſt lagen am Montanmarkt Buderus mit einer Erhöhung um 4¼ Prozent. Harpener waren um 1½ und Hoeſch um 1 Prozent erholt. Van Braun⸗ kohlenwerten zogen Eintracht gegen den letz⸗ ten Kaſſakurs um 3½, Leopoldgrube um 1½ Prozent an. Feſte Haltung zeigen auch Kaliwerte, von denen Salzdetfurth und Weſteregeln je 2¼ Prozent gewannen. Sehr ſtill blieb es dagegen bei den chemiſchen Papieren, die meiſt auf Vortags⸗ baſis den Beſitzer wechſelten. Farben ſetzten mit 166•/½ ein, zogen aber alsbald auf 167½¼ an. Bei den Elektro⸗ und Tarifwerten ſielen mit be⸗ deutenderen Veränderungen nur Thüringer Gas(plus 4½) ſowie Waſſerwerk Gelſenkirchen(gegen letzte No⸗ tiz am 19. November minus 2½¼ Prozent) auf. Bei den Maſchinenbauwerten ſetzten Berlin⸗ Karlsruher /½ Prozent höher ein und ſtiegen dann bereits im Verlauf der erſten halben Stunde noch⸗ mals um 2 Prozent, ebenſo waren Muag lebhaft ge⸗ fragt und 33/ Prozent feſter. An den übrigen Märk⸗ ten traten nur noch Holzmann und Bemberg mit je plus 1½ ſowie Feldmühle mit plus 3¼½ Prozent ſtär⸗ ker in den Vordergrund. Nach den erſten Kurſen ſetz⸗ ten ſich faſt auf der ganzen Linie erneute Beſſerungen durch. Am Rentenmarkt eröffneten Reichsaltbeſitz zu unverändert 118¼ und die Umſchuldungsanleihe zu unverändert 89.90. Leicht gebeſſert waren ſpäte leicht rückläufig. Von Auslandswerten gewan⸗ nen Aku 3 Prozent, Chade à bis C ſowie p 6/ bzw. 10 Mk. und Conti Linoleum 4 Prozent. S teuergutſcheine änderten ihren Kursſtand nicht. Reichsſchuldbuchforderungen. Ausg. 1: 1937er 100.12., 1938er 99.50., 1939er 99.12., 1940er 98.37—99.12, 1941er 97.87—98.62, 1942er 97.75—98.62, 1943er 97.75., 1944er 97.75., 1945er 97.75—98.62, 1946/48er 97.75 G. Ausg. I: 1939er 99.12 G.— Wiederaufbauanlelihe: 1944/45er 72.50—73.50, 1946/48er 72.62—73.50, 4proz. Umſchuld.⸗Verband 89,525—90,275. Rhein-Malnische Mittagbörse Freundlich Ohne daß die Zurückhaltung gewichen wäre und das Geſchäft ſich nennenswert belebt hätte, lag die Börſe am Aktienmarkt doch überwiegend freundlich Zu den erſten Kurſen lagen einige Aufträge, wie man hörte, überwiegend aus Sperrmarkkonten, vor, ſo daß durch⸗ ſchnittliche Erhöhungen von—1½ Prozent eintraten. Stärker erhöht waren Buderus mit 124(119), Muag mit 134(129) und Feldmühle Papier mit 146½(142½). Am Montanmarkt ſtellten ſich zumeiſt Erhöhungen von —2 Prozent ein, auch Kaliwerte waren ebenſoviel höher. Elektrowerte notierten—1 Prozent, RWe 1½ Prozent höher. Chemiſche Werte lagen ruhiger, IG⸗Farben 16676(166¼), Metallgeſellſchaft 152½ (152¼). Zellſtoff Aſchaffenburg und Waldhof gewannen je 1½ Prozent, ferner erholten ſich Bemberg um 1½ Prozent, Holzmann und BMW um je 2 Prozent und Junghans um 1 Prozent. Weſideutſche Kaufhof bei belebteren Umſützen 5755—58¼(58). Südd. Zucker lagen 1¼ Prozent feſter. Etwas ſchwächer lagen Reichs⸗ bank(minus 1½ Prozent), auch Cement Heidelberg, Daimler und Mainkraft bröckelten bis /½ Prozent ab. Der Rentenmarkt lag bei kaum veränderten Kurſen ſtill. Altbeſitz 118¼½, Kommunalumſchuldung 89.75 bis Wie wird das Wetter? Bericht der Reichswetterdienſtſtene Frankfurt M. 25. Vov. otn. Lafluf, ʃ½% 2 ι. Tochlaßt Szen 5 + 7 F3.. 5 50 O hWen 94 25 OMad Seichenerklätrng. Zut. Welerkarte —eler Wne.— front vordringencler Kafluf- Warmer Wadf. front vordringencter Warmloff AwM Ssrüef. GV/ 2. front amß Wormlufr E der tahe 0 4 Gsνι Ovollenios O vollig lnaeSengetiet n Scheefaſſꝗ Sheiter O bedechffo yꝙ Schauertäfigheit, Nebel.ſæ Gewiller DDalbdedech 4 Mit der weiteren Abſchwächung des auf dem Feſtland liegenden Hochdruckgebietes macht ſich bei uns in famten Me Maße eine Umgeſtal⸗ tung der geſamten Wetterlage erklärend. Von Weſten her iſt bereits etwas feuchte Luft nach Deutſchland vorgedrungen. Sie gab Anlaß zu verbreiteter Nebelbildung und Eintrübung, die auch die höheren Berge zum Teil ſchon erfaßt haben. Bei ſchwacher Luftbewegung iſt aber eine durchgehende Milderung noch nicht zu er⸗ warten. Die Ausſichten für Donnerstag: Dunſtig, trübes Wetter, zeitweiſe mit leichten Rieder⸗ ſchlägen, ſchwache Winde, Temperaturen um 0. „„und für Freitag: Fortdauer der trüben Witterung mit leichten Niederſchlägen. ztällen Ge⸗ 3 Reichsſchuldbuchforderungen, während Wiederaufbau⸗ 1 W210 iate ſpäter 4 zuſchläge zum Teil leicht gedrückt waren.—* 41 Rheinwersserstencl Zahl der Am Geldmarkt erhöhten ſich die Blanko⸗Tages⸗ 717½ A Wpareire„6eproz. 24. 11. 361 25 11. 36 im März 1 nur der geldſätze um ½ auf 2½ biß 2½ wPrent.. I en ende bielt ſich vas Geſchäft Woldshur. 2³³ 33 von Valuten ſtellte ſich das Pfund in Berlin in engen Grenzen, auch die Kursveränderungen waren ee i 22900 auf 12.18½, der Dollar auf.49. ert n Rheinfelden 22¹ 213 * gering und gingen nach beiden Seiten kaum über ½% — KR t 1 et k ine die Schtuhnotiterungen konnten angeſichts hinaug. Hoher lagen Ic, Farben mit 167%½% nach Sreisoch„„„„ 12² 12² 1 2 u an 2¹ n E feblender Umſätze vielfach wieder nur unter Schwie⸗ 167½, dagegen bröck 4 Kee Aen 255 2⁴ — 167¼8, dageg röckelten Ver. Stahl auf 122½ nach en ene en, n. ig aner, re ee, e 3„ lagen vorwiegend etwas feſter. Auslandswerte waren Monnhelm 332 327 ines zum konnten ſie ſich nicht ganz auf dem im Verlauf er⸗ 383 — Tſchft. 15 2 ch 5 4 n le 1 h— reichten Niveau behaupten. Farben ſchloſſen zu 166¼, gut W1 64/5%—45 moleier vul 29 60 28 25 e 32 343 en erwar⸗ d. h. ½ Prozent unter dem Eröffnungskurs. Inter⸗ öproz. Meußere Mexikaner 9,05(8,55) Ari Mnonrz Köln..n 302 28¹ ortler ver⸗ 3 eſſe zeigte ſich nur noch für Reichsbahnvorzugsattien, Gold mit 7,90(7,70).—— Neck d Widerſtand 514 5 30 3 dieß. Am vartablen Rentenmarkt blieb es ſehr ruhig.—„ 59f a r ieb e an Giol 11. drei Tref⸗ Der erſte Münchener Großbrauerei⸗Abſchluſt.— Die Bei der amtlichen Berliner Deviſen⸗ 713 2 X0555* Oledeshelm 10 4 41 4 heim gegen uc Paulanerbräu, Salvatorbrauerei und Thomasbrün, notferung wurde das Pfund mit 12.19(12.21), dationstverke und Kommunal⸗Sbligatlonen unver⸗ Monnelm 333 327 i abgeſetzt, München, verteilte wieder 8 Prozent Dividende. Der der Gulden mit 134.95(135.10), der franzbſiſche ändert. 5 einen Geg⸗ Jahresüberſchuß beträgt nach Abzug der ordentlichen Franken mit 11.59(11.61), und der Schweizer Fran⸗ Tagesgeld unv. 2½ Prozent. o daß den Abſchreibungen in Höhe von 479 946(i. V. 503 119) ken mit 57.24(57.22) feſtgeſetzt. den Schoß Reichsmark und ohne Vortrag vom Vorlahr 552 268 Am Einheitsmarkt ergaben ſich zumeiſt Ge⸗ 8 f 608 549) RM., ſo daß einſchließlich dieſes Vortrages 38 die ree— Ausmaß—9 10 8—— Metalle aumwolle 747 220(i. V. 770 754) RM. zur Verſügung ſtehen. annahmen, demgegenüber waren au ier und da 7 dete haus⸗ Hieraus ſollen für Abſchreibungen von Aktivzu⸗ Verluſte zu verzeichnen, die jedoch kaum über 2 Proz. Berliner Metallnotierungen Notierungen der Bremer Baumwollterminbörſe rühl. Tbd. gängen an kurzlebigen Gegenſtänden 85 072(100 642) hinausgingen. Lediglich Zucker Wandsleben(minus Berlin, 25. Nov. Amtl. u. Freiverk, Elektrolyt⸗ Bremen, 25. Nov. Amtlich, November 1260 Abr.; Poſition Reichsmark verwendet werden. Ferner iſt eine Aus. 5 Prozent) verloren etwas mehr. Von Kolonial⸗ fupfer,(wirebars) prompt, eif Hamburg, Bremen oder Dezember 1262 Brief, 1256 Geld, 1250 bez,, 1260 Abr. ch auf dem ſchüttung von 8 Prozent Dividende vorgeſehen, von der anteilen erfuhren Deutſch⸗Oſtafrita eine Erhöhung Rotterdam 61.50; Original⸗Hütien⸗Aluminium, 98—99 Jan. 37; 1267 Brief, 1264 Geld, 1265 Abr.; März 371 if eigenem 2 Prozent aus den Ertrügniſſen aus Beteiligungen von 3ꝗ½ Prozent, Reu⸗Guinea büßten gegenüber der Prozent, in Blöcken 144; desgleichen in Walz⸗ oder 1277 Brief, 1275 Geld, 1276 Abr.; Mai 37: 1279 Brief, einau mit ſtammen(i. V. 8 Prozent mit ebenfalls 2 Prozent aus letzten Notiz 25 Prozent ein, Otavi lagen /½ Mt. Drahtbarren 148; Reinnickel, 98—99 Prozent 269; alles 1277 Geld, 1278 Abr.; Juli 37: 1279 Brief, 1276 Geld ch Haufe Beteiligungen). Auf neue Rechnung ſollen 159 308 feſter. Banken befeſtigten ſich zumeiſt. Hypo⸗ in Reichsmark für 100 Kilo. Silber in Barren, zirka 1277 Abr.; Okt, 37: 1248 Brief, 1245 Geld, 1247 bez. a 464952) Rüi. vorgetragen werden. thekenbanken waren dagegen, ſoweit verändert, 1000 fein, per Kilo 39.90—42.90 Reichsmart. 1247 Abr.— Tendenz: ſtetig. Wrr 77.11.75.11 74•11.75.11 74.11..11 77.25.11 7 1. 24.11.25.11. 39:28 8 Frankfurter a 3 A.... 203,— 204,75] verkehrs-Aktien 33 Barerege 1443 3* FerSienzzz. Elberf.——1. Verslcher.-An tien 5 2 n Sigh. E—**—„ODele•1 472 4— kethal Dr— 7 e— 7 15 5145 6 Ekfektenhörse Fr bozert ſnen. liß30 li5—f Mfeefeh k e z nee Eeno,: 143.i8 145] Ver, Saßiverte—.153.— 125705 JAgcher ſnehen 2½30— 31:30 6 nestverzinsl. Werte 24. 11. 25. 11. Heſnat Blotdieiber 133.—— Zellst. Waldh. Stamm 157/—— f Klig. Lok. u. Kraftw. 1135 17335 fetdengen Gummi W3 Vore Ultramarinfabr.—32— 145,— Kr R. 1* E—„„„„„ 4 l—2 2 5— 5„„— 10 7 .2 3 fgetamvzz zene 1 e besefe Ben. z0- im-n e Vnene⸗Werne 15— 185. :2 2 I Int. Dt. Keichsanl. 30 199,— 109,— J HDeutscheLinoleumw.— 162,25 Bayer, Hyp, Wechsei 51.— 51.57 Norddeutscherl.loyd 14,50 14,50 Heilmannc Litimann 43,62„— Westd. Kaufhor AG. 56,— 55,37 Kolonlal-Paplere 18.28— 1 3—4 3258 A Fteld gn Commerz- Privatbk. 106,— 108,75 Sudd. Eisenbann.— 66,.— iert fe⸗ u. Stahl 1 144.— Wi Frcein Klkali 130,75 134,— Pt.-Ostafrika... 140,— 143,50 n— ee eee i Fi,.— n bDi. utzgebiet 08. 10,„„Lie faft— Frankit. Hyp.-Bank 95.— 50 ccumulatoren- Fbr.—— otelbetrieb„„ ellstofi Waldhof.. 157, 3 Aussburg Stadt v. 26 97,50 97,50 En⸗inger Union.— 0 pfäl 63.5 Allgem, Ban Longs 116.0— jungnans Gebr... 109,50 112,— die ange⸗ eidelbs. Gold v. 20 r.* Gebr. Eahr A6„ 191,.0 13˙T5—— 11˖2 137•25 155,75 Allgem. Kunstsiyde Kanla Porzellan 55.— 57,.— hönix Lud⸗ Ludvissh. v, 26 S, 1 94,62 32,0 16, Farpenindustrie. 108,13 17,80 Khein, Hypoth.-Bank 186.— 138.— Ne„— N ball chemie. 143,— 142,59 Berliner Devisenk l Mannhm. Gold v. 26—, 95,2 Feldmühle Papier. 142,50 146.— nen Allg. Elektr.-Ges. 39,— 30,75 Kaliw. Aschersleben 134,— 134,50 SSnkurse en. 5 egt. 4——— 27*—5—155 5 75.— B0.——Aschafibg. Zeliston, 114½5 1855 Ceede. 124,37 124,50 — ämAhios. Aches, 1ieer fi2 Sricever Kazer: Win b. Reiensb. Va.„, 115/62 115%2] B. fiotores ntf a 1 i Ener. Fb. 13832 135.— deſa Tpner o5 D 9 Hess.Ld. Lidu. R.-24 100,50 109,50 Großkraft Mnm. Va.—— Verslcher.-Aktien Bayer. Spiegelglas.— 43,5 Kollmar& Jourdan. 72,25 71,25 3 29—.— 2 ficng& Raſe„„220,.—.0 Hast Leben„202,— 202,.— la Bemberg*. Fon eetefnchs 129,75 129,50 24. Novemhei 25, Novembei 7 0 do Goldanl. v. f 5* 2 ünfwerke Füssen— 1* ad. Assecuranzges.———. ronprin:—— egypt.(Alex.- Kai g. 3 62 1— 058*— 95,— 96.— fob 185. 138•38 de Sae.—— feſ ge 10.— 16455 Fan 3 137.— 1 S44 9082 137050 137332 13095 7—9 Bay. Hyp. Wechs, Gpf—.* ochtief A0. Essen ürtt. Transportver.—— raunk. u. Prikett—„aurahütte 55 elg.(Brüss. u. Antw.) 100 B 42,070 :3 6053 Ei, Hvp. Goldhyp..25 9,25 Hol⸗mann Pfit. 15— 111.— Braunschweig.-6. 143,55 147.80 Leopolc. Erupe.. 120,25 127,50f Brasillen Rio de Jan) Milreis 9,147 95145 6345 943 kt⸗ d m. Klau, 109,75 100,25 lise Beigban— W5 Berliner Bremer Vulkan... 136,— 137,.—lindes-Eismasch.. 164,— 163,— Bulgarien(Soſia) 100 Lewa 3,047 10531 3704 3,0 Bunkt⸗ un IFi Goldpidbr. VIII97,25 97,25 do. Genuhscheine.— 144.— K Bremer Wolſkamm.„,— J Mannesmannronren. 146,12 115,50 Sanada(Montreah 1 kan. Hollar 3,2.455 2482/ 2,.455 gegen den ki. Goldpfr. Liau. 199,75 190,35 junenans Gebr.... 109,.—— assckurse Broun Borern.. 118,%5„ria Mansfelder Befgbau 159,25 154/½] Pänemarit(Kopenn.) 100 Kronen 53,450 64,550] 34370 54.475 end hohen z“ 101.— 101,—J chaniß eben 134.— 133,— reschergnst, werte Sangäonon verte fh½ J43,25 flarehvetHu, n le 11678 13858/ Paan AKondd%0 100 ben 4 48 Mein, Hyp. Liau... 101, o, Aschersleben*—* 55 onti Gummi—— asch'bau-Untern. ngland(London 1 Pfund 195„225 12,175 werzeitig I Hrb. Golaptd. 073 101.— Fleinschanzzin Beck 13/ 13375 75 1* Rrn 133325 133 2— Conti Linolenm... 148,— 187.— Masch,-Buckau Wolf 127,50— Estland(Rev., Tal.) 100 67,930] 63,070] 67.930 63070 urnerinnen Atz. Eidu. 109,J5 101%% Kibcinerwerke 43* 123˙87[pe Ani.-Ausl, Aitbes, 118/62 118,30 Paimler-Benz,... 120,50 121.—] Maximiffanshhtte.„en„en Elaniand(Heisingt.) 100nni. Mi.[5,385 5,305 5,375'365 m Frauen⸗ Pfas. Hvp. Goldkom. 33,75 95,75 Knorr-Helſpronn:. 22,—.— br——◻+— JDt. Atlant.⸗Telegr.— os Mulmeimer Bergzw.. 164,50 164,59 Erankreich(Paris) 100 Francs f 11,560 11,562 11,530 11.600 d hein. Hyp. Gapf.-4 97,.—.— Konservenfbr Braun, 38.— 8 Beutsch. Conti Gas 109,12 103,25 Nordd, Eiswerke..„ 190,50 Seiechemiand(Athen) 100 Drachm.353] 2,357] 2,353 2357 trotz er nse N—.— Tahmeyg 137787 137,50 Plandbrieie heutsche Erdöl... 142,— 143,9 Orensteſn& koppej 90,12 Holland(Amsterd. u. Rott.) 100G. J 134,560 135,240 134.820 13⁵,080 hatte. Die%. f2•ts 10067 18062 Luiwineg, Atisbr, 146.— 147—--Pfapfiete 930 9y. 30] Beutsche Kabeivk.. 188,— 183,5 Fachseher-Warnon. 33, 75,—f fran(Teheran 100 Rials 15,140 15,160 15,140 15,106 pielerinnen. Sapo, in 923 184. 40. Walemghie 136,5%5 b.. 930 95.0] Pentsche Einoleum. 165,— 183/5f Pdeinfeigen Kraft'. 335,50 ieiand(Revtklaviz) 100 ksi. Kr. 54·50 24,70 5,610 3410 ſt t do. Gdkom.-III 94,75 94,75] Mannesmannrönren. 116,7 117.25 5% do, do. R. 21.. 97, 150 Peutsche Steinzeug.—— fhein. Braunnohlen 2237½ 228, Itallen(Rom u. Malland) 100 Lire[ 13,090 18,110 13,050] 13•118 Poſ ſport⸗ Sudd. Boder.-Liqu. 101.— Vetallsesellscnaft. 152,25 152,25 67 do do. Komm. 95 95 Hürener Metalt... 154,62— J Ehein, Elektr. 128,15 129,25 Javan(Tohio vnd Kobe) 1 Ven 90,711 5,713 9,711 7¹5 ehmen, die Großkraftwk. Mhm. 100,25 191,— Mee:e 159 R. 20.——Pvekerh.-Wiamann 165,— 169,— J Fnhein, Stahlworke. 148,62 149,— Jugoslaw,(Belg. u. Zagr.) 100Din. 5,654] 5,666 5,654 6 rpoſtens zu Lind Akt.-Obil. v. 26— 191,25 Park-u. Bürabr pirin, 120,— 120,.— 4½ 0% Pr. Ctrba..— 97.—] Pvpamit Nobe. 96,75 86,37 Rhein.⸗Westf. Kalxw.— 180 Lettland(Riga) 100 Lats 48,350 46,450] 46,290 45,390 d Phein-Main-Donau23 199, 101,25 biziz. Münlenwerke Gapf. 1928.. 6—E KHeierungen... 134,.— 133•·25 Fiebeen Montan AG. 120% 120.— Uitauen(Kor'no/Kaunas) 100 Lit.] 41,340 42,020] 41,540 42.020 war der erthio, Obi..37 193·33 183·87 Pfaiz. Prebheie Sprit 338,5 188,.—f 7½75 do Kom. 1.. 95,— 95.—f Fi. Schlesien... 118/%½ 138, Kutgerswerke... 135,75 15/,.—] Norwegen(Gslo) 100 Eeonen 61,260 61,400 61,190 51.316 rechen. I Farbenind. v. 28 134,50 133,87 bhein. Braunkonle. 223,50— BaA El. Kieht und Kratt 156,50 156,25 Jacßsenwere...„„— Jesterreien(Wien) 100 Schilling] 48,350 49,050 48,550 49.059 Mexik, amort, innere 5,, 5,19 Fheineleietra Stamm— 130.— mi 87.37 67,37 EnzingerUnionwerke— Sachtfehen AG.... 183,.—— Polen(Warschau /Pos.) 100 Zloty 47,040 47,140 47,040 47,140 „40,, Auh v. 90 05] do, Vorzussatekjen 128,77 147 85 Bent lur Grghmd.. 13/, 13, Barbenindustrie iG. 183,2 161,25 Salsdetlurtn Kah.. 188,„ portusal-lssabon) 100 Escudo 11.075 11.095 11,060 11,550 Tore Wet, 3 angente„20.75— foppeinstahl. 4 3 B. Hyp.- u. Fe.— 3 Peitenig0 afffeenz 443 43 Snszert& Salrer 15— 1271 Sanselen Sicche 100 Lei—— 62330 1,313] 1,817 5 ürk. Bagda— Bütgerswerke Commerz- Privatbæk. elten& Guflleaume ehuckert& Co. 50 chweden(Stockh. u..) 100 Kr.„990 62,770 62,89 14•4 4 Unearn St. Gordrente.90 ameens— bi. Bank u. Disconto 108,— 188,50 Gebhaxd& Co... 133.— 1ß 15 Senuſthe⸗Patzenhofef 100,25 100,25] Schweiz(Zur.,as. Beroz 100 Fr. 57,160 f 57,280 57,180.300 4 industrie-Aurien Sehlinek 116,9 1423 Bt. Golddiskontbank 47— Cerm. Portl. Cement 1. 13.— Siemens& Haiske. 5 13˙3 Soamlon(Madr. u. Baro.) 100 Pes.] 2,960 22,030 21,580 22,020 3 Aecumulatoren—— Schuckert ell. 155,50 155,25 pt. Uebersee Bank 184,— 136,— Gerresheim Gias— 3 Stoehr Kammgarn 37Tschechoslowakei(Prag) 100 Kr. 0,771] 5,789f1 5,771 8,789 3... 40,— 40,—] schwarte- Storchen 122,.— 122,.—J HDresdner Bank.. 106,25 106,50 Gostürel-Loewe ˙1 62 Stolhegger Zinkhütte 90,25 98,— Türkef(stanbuh) 1 türk. Pfund 1,978.902 1,978 1,982 136,— 137,50 Seinn wioift Mum. 33,r 38] Meininger Hyp.-Bk. 109,25 99,75 Goldschmidt Tn. 4. 34,50] Sudd. Zucker 03,— 203,—] Unearn(Budapast) 1 Pensõl———— 2 T. Motor.-Werkes 136,12 149,50] Siemens-Halske.. 190,25 199,37 Reichshank 1. 185,25 Gritzner-Kayser 113 150 Trür. Gasges. 161˙50 162. Veuguay(Monte vig.) 1801d-Peso f 1359 1381.359 1361 ——„Licht u. Kraft— 160,7] sinner-Grünwinkei 114,50 113,75 Knein. Hyp.-Bank. 136,— 136,— 1 Gruschwitz Textil„ 113,.—— I Ver. Dt. Nickelwérie 161, 25 Ver. St. v. Amerika(Niewy.) IDoll, 1 2,486] 2,92.488 2,.492 — 1 Mandeln, neue Ernte Haselnullerne, neue Ernte. Kokosnub, geraspelt. Sultaninen Korinthen..•-οοa.· 5 Citronat.„οοοοοοοοο +„ Oranseat. Weizenmehl 0 5 155 568. lebensmittel 0 preisabschlag 500 gr.18 500 gr 91 5 .500 gr 76 6 eie und Spoisehaus Badenia- C4.10 zeuensupist- 55 l 1II Donnerstag Selhla Gut bürgerlichen Mittsgstisch Nur naturreine Weine Habereckl-Bier elaffes! von 80 0 an Dalberger Hof- D Donnerstag ab 7 Uhr . 500 gr 23 0 500 gr 25 9 125 gr 23 3 6, 2 a bends: Jahrzehntelange Spezlalität 125 gr 24 c% .500 gr 183 wenensuszumehI o0 Type 405 30b 21 0 Bilti Bii h Goldpuder OriginahBtl. 2½ kg nur.08 en, Ige U er i henke! ——95* 3 Dosen à 270 gr.. nur 3 1 . Leutscher Honig Grobbuchhendlung pfeflernlase.. 125 gr 133 4* Verkauf: in 1 2. 11 Spekulatlus„OhιοO 2125 g8T 183 2½—— RM..33 vVon 10-12.50 u. von.50-5 Uhr printen. 125 gr 20 510 W der Konkeursverwolter Spltakuchen.. 125 gr. 233 Aonig-Reinmutn Sünbuclclinge, 35c wöchentlich Inh. Heinrich Heinmufn 2 El inscn eintreffend. 250 gr nur 3 Gtzey Eur a4ber Nadlio Le Anerkannte Abfüll- Sauerkrautrt u Sammelstelle der Reichskachgruppe Iin jeder Preislage „ 500 gr 9 8 und Ausführung. Haar- u.———+◻+◻◻πι— Aach Diathermie. Eriolg garantiert.— Gesichts- u. Handpflege. Behand- lung gegen Haarausfall. Bestrah- lungen-Höhensonne. Unverhind- liche Beratung, Nul 259 13 *0 ouerbach, Hannneim „ 120 Haus Cafe Hartmann Betten Ueberzeugen Sie ſich v. m. Preis⸗ würdigk., in nur E4 Beruismäniel für Damen und Herren Adam Ammann Teleion 23789 Qu 3, 1 Spezlalhaus für Beruiskleidung ſolid. Qualitäten b. größt. Ausw. Bonizianer Mittelſtraße 18 am Meßplatz. Gegr. 1894. Be⸗ dank angeſchloſſ. Erbsen, gelb geschült. 500 gr 24 Imier. Borlin e VI[Teifzabbung Erbsen, grün geschält.. 500 gr 24 bis Ui 1 Linsen 500, gr 34, 32 u. 2233 unler., Grieh-lakkaroni, gef.. 500 gr 343 III LLangerötterſt. 68 Griell-Schnltinucdeln, gef. 500 gr 333 ENlł A. Fernruf 529 47. ruschobsʒt.„500 gr 38 63 u. Smyrna-Feigen neue Ernte 500 gr 26 5 ScHRElB- 5 f K — e 0 W C 10 Messer Kaffee jede Woche große Partien Scheren töstend, blete ich günstig an: Reparaturen nerocaibo. numn e 3 ee„ 125 gr 45. Schleiterei von 5eotos, grosbonnig voll und wWürzig... 125 gr 50. 2 ep Auf alle Marken-Artikel gewühre ich 2% Rabatt in bar fo“ Wnn fenmpei * Inn.: Emil F. Franz ee 20600( kucksuchen Qu 1, 16 aut 2 Qu 1, 16 ertigt schne —————————— Robert Haag M Stamitzstr. 14 hosm[Möbel aut 313323 IIL Dynamos.73 .95,.75,.50 —.00,.50— Scheinwerfer,spitz-65 hafterieblenden- 60 NOHINEN N 4, 18 u. 4 1,7 Breite Straße. unseres Vaters, Herrn Dank. Danksagung Für die vielseitige Teilnahme beim Hinscheiden Deicr Helicri sagen wir im Namen aller Angehörigen herzlichen Mann neim(Käfertaler Str. 15), November 1936. Die linder Hüchen Elfenbein, m. klei⸗ nen Mängeln, Sehr billis abzugeben. Höbelvertrieb Hleser à Heuhaus p 7, 9 Kein Laden. Lager in 6 Stosw. (31 323 V) Möbei 1 rie Küche.⸗ Zchlafzimmer Nußb., m. weiß. Marm., gerade —— rierhai⸗ en, mi 4 Röſten 120. Schreibſchr.38.— Schreibtiſch 20.— Vertiko 18.— Tiſch Rühm ſch. 12 ühma.— uſw.(43 663 V H. Baumann Möbellager U1, 7 Breltestr. im Hause Plig Euchr& AbblER. ScMRElB- MASTHINEN ELIHIIZQ AANen JEI. 242227 General-Vertretung d. Schreibmaschinen Continental. Klein- Continental und der geräuschlosen Conti- nental-Silenta. Fite Leuich zwreiden bel allen Anzeigen · Manuskripten. Sie verhindern da- durch unliebsame Reklamationen 1 Statt besonderer Anzeige. entschlafen. B Sohn, Bruder, Enkel und Neffe, Werner Helmeric Leutnant im Intanterie-Regiment Nr. 62, Landshut a. d. Isar ist nach kurzem, schwerem Leiden im Alter von 24 Jahren sanft Mannheim, den 25. 1936. Wilhelm Helfferich Elisabeth Helfferich geb. Eberts Fritz Helfierich Lieselotte Helfierich zugleich im Namen aller Verwandten. Die Beisetzung ündet am Freitag, 27. Nov. 1936, um 13.30 Uhr. von der Kapelle des Hauptfriedhofes Mannheim aus statt. Autorisierter Ford-Hüändler fils. flads SchwekzingerStr.58 Fernruf 43865 ——— ih 193. Verkauf u. Verleih Fabrikvertretung I. Schwind N 7, 8 fernrut 28474 Mlibus 14ſitzig, als Llefer⸗ wagen verwenbdb., Preisw. abzug. Anfrag. u. 28 628“ an d. Verlag d. B. 18 Lr. opel- Uimousine erſtklaſſ. erhalten, beſ. Umſtände h. zu ve Beſichti elaen bringt Geschw. Adamczewski mitg ued der Deutſchen Dieſes Schild Arbeitsfront kennzeichnet deutſche beſchüſte spengler u. installateure Franl& Schandin Büro und Ausstelluns Mannh., Prinz-Wilhelmstr. 10 (gegenüber dem Rosengarten) Möbelhaus Binzenhöfer Schwetzingerstr. 53. Tel. 432 97 Bekannt gut und billis. „Bauhütte“ Mhm., Ludwigshaf., Frankenthall GmbH. Hauptbüro: Hafenbahn- straße 30/ Fernsprecher 539 17 Qualitätsmöbel kauft man vom Fachmann! Alois Gramlich 7 i, 10 P. K. Geyer GmblH. Bauunternehmung Augusta-Anlage 14 Fernsprecher 413 98 Inhaber: Paul Stahl D 2, 15 Th. Jennemann Machf. Friedrich Krämer Wohnungseinrichtungen nur F 1. 9 Adolf Gordt, 0.2 Fernsprecher 200 39 Inhaber: Hertha Bertele Ruf Nr. 243 85- P 7, 18 Kunst-Gewerbe-Schule Rob. Leiffer Das Haus der schönen Möbel Friedrichsplatz 8 unter d. Arkaden .Hanbuch& Söhne Fernruĩ Nr. 409 41/42 Sophienstraße Nr. 6 Maria Künzer D 1, 7/8, Hansa-Haus Fernsprecher 233 24 Möbelhaus Lindenhof E. Trabold, Schreinermeister Meerieldstraße 37 Friedrich Heller Inh.: Ed. Armbruster Tel. 405 26. Prinz-Wilh.-Str. 14 Ffäfberoien, ohem. Heinigung Färberei Kramer Fernsprecher 414 27 Tüngen 3 Batzdorf l. m..MH. 3 Qu 7, 29 Gebr. Ludwig Inh. M. Ludwig. Pflästerermstr. Straßenbau— Betongeschäft. Hohwiesenweg 2. Fernr. 535 09 Läden oder Annahmestellen in allen Stadtteilen— dosef Rösch Mnm.-Seckenheim Qualitätsmöbel Leonh. Lutz Machf. Inhaber: H. Wegele MHeyer 2 Hahn Eisenbeton-, Hoch- u. Tieibau R 3,-10, Tel. 258 04. Das bill. Fachgeschäit Viehhoistr. 18. Fernruĩ 419 34. Fernruf Nr. 472 95 Sügelanstalten Möbelhaus am Markt Frieß und Sturm. Das Haus f. gedieg. Wohnungseinrichtungen FE2.— Fernrui 261 39. Heinrich Schumacher Hoch-, Tiei- und Eisenbetonbau Nuitsstraße 3. Fernsprecher 270 35. Eisenbetonbau-Unternehmen M. Zünther, Hugartenstr. ö Alle Rep. schnell u. billig. An- nahme für chemische Reinigung und Färb.— Fernruf 446 91. Möbel-Meisel Ferusprecher 225 17 E 3, 9 Richard Speer ämhll. Fernrui Nr. 438 10/11 Friedrich-Karlstr. 1 Kurz., Weiß., Wollwaren Friedrich LoSch Anton Oetzel Möbeliachgeschäft Rupprechtstr. 8. Fernrui 224 36 industriebedarf Hilger u. Kern, Qu 7, 1 Schwelßanlagen Dammstrahße 8, beim Meßplatz. Woll-— Weiß-— Kurzwaren Schachenmayr-, Eglinger-Wolle Kaufhaus Wunelm NDieser Qualitäts-Möbel— U5. 2. Tel. 208 04. Fernruf 274 12 adolt Pfeiffer Sigrist Waldhof Waldstr. 46. Schuhe, Textilwaren Trikotagen u. Strümpfe Adam Silber Alte Frankfurterstr. 6. Fernrui Nr. 592 86— Dugeoege Mittelstrahe 90—92 Möbel-Volk, Qu 5, 17-19. Oualität und Aus- wahl in fünf Stockwerken 1 5, 5 Fernruf 22958 Die gute Ams-Brezel nur vom Spezialbetrieb Jos. Ams junior Betten Ecke Gärtnerstraße Grabmalgeschäfte Carl Fr. Korwan Alte Firma— Beste Arbeit Bill. Preise. Ruf 521 00 u. 521 94 Georg Massner Am Frie dhoi Fernrui 519 17. Eisenbau Gebr. Knauer Eisenwerk u. Apparatebau Fardelystr. 6- Tel. 522 51 Atelier Hostrup, M 4, 13 Fernrui 222 91 Schirme Kehlrm-Rerner Gewinn .1, 1. Rui 254 11. Eig. Fabrikat. nolzhau Franz Spies — Tudwig Zahn S 1. 17. Eig. Polsterwerkstätte Zigarren G. m. b. H. 0 75 9 120 J 13 2 Mittelstraße 52 Ludwigstr. 31, Lu. üaststätten, Konditoreien Rennwiesen-Restauran Inhaber: Valentin Ding Zimmergeschäfte vorm. Albert Merz Fruchtbahnhofstr. 4 Fernsprecher 242 46 Dachdecker Leonhard Schramm Ludwig-Jolly-Str. 6. Fernruĩ 533 40. Schmiede-Stücke Befienhaus Reski Bettenu. Polsterwaren Schwetzingerstr. 97. Tel. 438 02 EE Hans Hayer, M 5, 4 Fernsprecher 222 41. Carl Schmutz Inhaber: Marie Schmutz Ww. Eichelsheimerstr. 41 Fernsprecher 285 17. nolzbau Franz Spies vorm. Albert Merz Fruchtbahnhoistr. 4 Fernsprecher 242 46 Heinrich Wolf Inh.: August Wolf Tel. 527 98 u. 664 05 Langstraße 7. Gehr. He ug Schmliede-Stücke Industriehaĩen— Fernr. 506 32 — Berlag u. S. Eanner“ An Trägerlohn; Ausga ohn; durch Sſt die Zeitu Früh-⸗A Kan „Das Döln Reichs Mann einige S ſche Voll Frieden Kaiſerlick niſtiſche 2 Der Rei⸗ nächſt den 2 dann und der de gende Erklã Mit dieſer gierung des lich⸗ZJapaniſe wird nun e Dunſt hinei— Internatione Welt zu la mächte haben einer ſtarken Drohunge weder we wollen. Mit dieſen lichkeit zum? um ein handeln ſoll. tragſchließend ſtiſche Intern die Kommuni ununterbroche revolutionäre ſchen Umſtur volkszerſtören Welt auf da⸗ ſchwerſte, kau ſtürzen verſuc Wenn ſich d ches und die gegen dieſe Ve ſcheinenden M nicht nur ihr g litiſche und mo leriſchen Tend ternationale b ſamte Kulturn ſten Gütern d Ausdrücklich n ſchloſſenen Abl rung des inner lebens, aber ſoll. Wenn in Ar den Staaten d rer Friede dur muniſtiſchen 3 meinſam ein ergreifen oder