4 Dezember 1936 ah ISalzüve Lestel blusen el 1 hen Ke icke cken tiefel lel flekten ehtmüötzen uhe 5 4 ndem Raten- n der Bad. Be- d. Wirtschafts- gsbeschädigte. egleckei verchromt und tostfrei brauchen nicht geputzt zu werden Große Auswahl! Besteckkasten „24tlIg. Messer rostfreie Klinge kauft man bei Uelckel pHOIe HIERZ Kunstsftrasse N4. 1/%0% der das Lager füllt: tZzt finden Sie und Kafſee- Geschenke dus lan, Kriställ, K lack agen, Blumen⸗ ähkästen, Dielen Wandschränł- Bad rober Auswohl men Sie bille 20 am Poradeplalz an noch meht Trägerlohn; durch die Poſt.20 RM.(einſchl. 6 äbans monafl.30 Wi 72 Pf. Beſtel⸗ 3 ſen Ausgabe B erſch. wöchtk. 7mal..340 55 ean 530˖ 42 50 f. Träger⸗ ohn; durch die Poſt.70 RM.(einſchl. 4 4 Iſt die Zeitung am Erſcheinen(auch d. höͤh. Gewalt) verhind., beſ grüh⸗Ausgabe A Verlag u. Schriftleitung: Mannheim, R 3, 14/15. Fernſpr.⸗Sammel⸗Nr. 35421. Das„Hakenkreuz⸗ kanner“ Ausgabe 4 erſcheint wöchtl. 12mal. 805,0 Pf.oj Frei Haus monatl..20 RM. u. 50 ſtellgeld. eht kein Anſpr. auf Entſchädigung. 6. Jeahrgeng MANNHEIM extteil 45 Pf. Schwetzinger und Schluß der 24 en⸗Annahme: Mannheim, Ausſchließl. Die 4geſpaltene Millimeterzeile im Textteil 18 Pf. Be Frühaüsgabe. 18 Uhr „14/15. Fernſprech⸗Samniel⸗Nr. 35421. Zahlungs⸗ und Erfüllungsort Mannheim. richtsſtand: Mannheim. Poſtſcheckkonto: Ludwigshäfen 4960. Verlagsort Mannbeim. Freitag, 18. Dezember 1936 An 75 igen: Geſamtauflage: Die 12eſpalt. Millimeterzeile 10 Pf. Die 4geſpalt. Milimeterzeile im Weinheimer Die 12geſpalt. Millimeterzeile 4 Pf. Wiederholung Nachlaß gemäß Preisliſte. Abendausg. 12.30 Uhr. Anzeigen⸗Annahme: Der politijche Tag Der ſtarke Eindruck, den die Ausführungen des Botſchafters v. Ribbentrop auf alle die Kreiſe gemacht hat, denen die Aufgaben friedlicher europäiſcher Zuſammenarbeit ans Herz gewachſen ſind, wird jetzt ſicherlich noch befeſtigt durch den in einer engliſchen Zeit⸗ ſchrift veröffentlichten Aufſatz Dr. Schachts über das deutſche Kolonialproblem. Wenn ge⸗ ſtern einige engliſche und belgiſche Zeitungen feſtſtellten, die nunmehr in London zum erſten Male durch einen deutſchen Botſchafter vorge⸗ brachte Forderung, dem Deutſchen Reiche Kolo⸗ nien zu geben, ſei verſtändlich und die Frage ſei auch nicht unlösbar, dann haben die Ausführungen des Reichsbankpräſidenten die Dringlichkeit einer Löſung des deutſchen Ko⸗ lonialproblems noch ſehr wirkungsvoll unter⸗ ſtrichen. Die Grundſätze, nach denen wir dieſe Frage beurteilen, ſind von Dr. Schacht eindeu⸗ tig herausgeſtellt worden, und dabei wurden die falſchen Argumente, die im Auslande leider immer noch über die deutſchen Kolonialforde⸗ kungen gebräuchlich ſind, aufs eindrucksvollſte widerlegt. Die Ausführungen Dr. Schachts be⸗ deuten alſo, im ganzen geſehen, einen neuen und außerordentlich wirkungsvollen Verſuch, die De⸗ batte über dieſe für das geſamte deutſche Volk entſcheidend wichtige Frage nicht verſanden zu laſſen. Und gerade weil wir es nicht dulden wollen, daß die fanatiſch antideutſch eingeſtell⸗ ien Kreiſe des Auslands ihre billigen und vor allem wirtſchaftlich ſo albernen Phraſen über Deutſchlands Rolle im Welthandel weiter un⸗ widerſprochen kolportieren, gerade darum be⸗ grüßen wir es, daß Dr. Schacht heute vor der ganzen Weltöffentlichkeit überzeugend darlegt, wie wenig die koloniale Frage für Deutſchland ſeine Angelegenheit des Preſtiges und ein im⸗ perialiſtiſches Problem iſt. Damit die Dinge guch gleich ſachlich entſcheidend vorwärts getra⸗ gen werden, hat der Reichsbankpräſident und Meichswirtſchaftsminiſter aus der klaren Er⸗ kenntnis heraus, die gerade ihm ſeine beiden Aemter vermitteln, die wenigen Bedingungen deutlich herausgeſtellt, die das Deutſche Reich als Mindeſterforderniſſe für ſeine koloniale Betäti⸗ gung erfüllt ſehen muß. Hier bietet ſich eine Plattform für eine ſachliche Ausſprache, hier bietet ſich zum ſoundſo⸗ vielten Male die Gelegenheit, Deutſchlands ab⸗ ſoluten Friedenswillen, Deutſchlands feſte Ab⸗ ſicht, durch verſtändnisvolle Löſung der ſchwie⸗ rigen Probleme zur Beſeitigung von Gefahren⸗ herden beizutragen, auf die Probe zu ſtellen. Hier bietet ſich die Möglichkeit, dem einzigen großen Volk dieſer Erde, das aus den in Ver⸗ ſailles ſo verhängnisvoll propagierten Gründen vom Anteil an den Naturſchätzen der Erde, an den natürlichen Rohſtoffquellen dieſer Well ferngehalten wird, den Zugang freizugeben zu ſeinem Betätigungsfeld, nach dem es ſolange ſtreben wird, ſolange man es ihm vorenthält. Und wir ſagen es noch einmal: Die wirtſchaft⸗ lich ſo außerordentlich feſt fundierten und mit eindrucksvollem Zahlenmaterial belegten Auße⸗ rungen Dr. Schachts ſind eine Plattform zur Ausſprache, auf der wir uns hoffentlich bald mit den maßgeblichen Männern der Politik unſerer Nachbarländer treffen werden. Damit Frieden auf Erden herrſche.., JIwei deutſche Bedingungen Berlin, 17. Dezember. Der Reichsbankpräſident und Reichswirt⸗ ſchaftsminiſter Dr. Schacht hat der Londoner Zeitſchrift„Foreign Affairs“ einen längeren Aufſatz über„Deutſchlands Kolonial⸗ problem“ zur Verfügung geſtellt, dem wir folgende Ausführungen entnehmen: „Angeſichts des Verfalls der internationalen »Handelsbeziehungen ſind wichtige Länder da⸗ zu übergegangen, den ihnen zur Verfügung ſtehenden Wirtſchaftsraum intenſiver auszunut⸗ zen. Es iſt heute ſo viel davon die Rede, daß Deutſchland nach Autarkie ſtrebt; aber man ver⸗ gißt ganz, daß dieſe Autarkie längſt von Ländern wie Frankreich und Groß⸗ britannien verwirklicht wird, ganz zu ſchweigen von Rußland und USA. Eine ſolche Autarkie läßt ſich leicht verwirklichen, ja ſie iſt gewiſſermaßen natürlich vorhanden in Wirtſchaftsgebieten, die über faſt alle Rohſtoffe verfügen, vorausgeſetzt, daß ſie unter der glei⸗ chen Währung leben. Die Abwertung der eng⸗ liſchen Valuta hätte England niemals den Er⸗ folg bringen können, den ſie ihm gebracht hat, wenn es nicht gelungen wäre, die Währung der britiſchen Dominien auf die gleiche Baſis mit England zu bringen; und auch Frankreich hätte niemals ſein Kolonialreich ſo ſehr aus⸗ nutzen können, wenn nicht die Währung der franzöſiſchen Kolonien auf der Währung des Mutterlandes aufgebaut wäre. Wir laſſen Zahlen ſprechen In welchem Umfang die Autarkie im groß⸗ britanniſchen und franzöſiſchen Weltreich Fort⸗ ſchritte gemacht hat, dafür möchte ich einige Zahlen geben: Der Anteil der britiſchen Domi⸗ nions, Kolonien und Protektorate an der Ein⸗ fuhr Großbritanniens ſtieg in den letzten zwölf Jahren von rund 31 auf rund 42 v. H. und der Anteil an der Ausfuhr von rund 41 auf 49 v. H. Frankreichs Einfuhr aus ſeinen Kolo⸗ nien wuchs in den letzten zehn Jahren von rund 10 auf rund 26 v.., ſeine Ausfuhr dort⸗ hin von rund 14 auf rund 32 v. H. beſüttigte und unbefeiedigte nationen Die geographiſche Ausdehnung der Ver⸗ einigten Staaten von Amerilka bietet ein Wirtſchaftsgebiet dar von gewaltigem Ausmaß und von größter Reichhaltigkeit, ſo daß USA viel weniger auf den Warenaustauſch mit der Außenwelt angewieſen iſt als andere Staaten. In ſeinem natürlichen Reichtum liegt es be⸗ gründet, daß die 125 Millionen Menſchen von USA nur mit rund 10 v.., die 45 Millionen Menſchen von Großbritannien dagegen mit über 14 v. H. am Welthandel beteiligt ſind. Noch viel günſtiger liegen die Verhältniſſe natürlich für das noch weniger entwickelte, aber faſt alle Rohſtoffe in ſich bergende Rußland. Dieſen großen nationalen Wirtſchaftsräumen gegenüber ſtehen nun die Länder, die über be⸗ ſchränkte Raumverhältniſſe, aber gleichzeitig über eine große Bevölkerung verfügen und die infolgedeſſen bei der Knappheit ihrer Boden⸗ ſchätze auf den internationalen Warenaustauſch viel ſtärker angewieſen ſind. Die„Haves“ und die„Havenots“, ſo hat man neuerdings die verſchiedenen Länder klaſſifiziert. Deutſchland braucht Kolonien! Japan und Italien ſind aus der Reihe der unbefriedigten Nationen, der„Havenots“, aus⸗ geſchieden und in die Reihe der geſättigten Na⸗ tionen, der„Haves“, übergetreten. Won den unbefriedigten Großmächten iſt allein Deutſchland übrig geblie⸗ ben. Solange daher das koloniale Rohſtoff⸗ problem für Deutſchland nicht gelöſt iſt, wird Deutſchland ein Unruheherd bleiben trotz aller ſeiner Friedensliebe, die es auf die Hoffnung nicht verzichten läßt, das koloniale Problem auf friedlichem Wege zu löſen und damit in die Reihe der„Haves“ einzutreten. Nun gibt es eine Reihe von Leuten, die der Meinung ſind, daß man ja nur den internatio⸗ nalen Warenaustauſch wiederherzuſtellen brauchte, um Deutſchlands Abſatz zu vergrößern und ihm damit die Möglichkeit zum Ankauf von Rohſtoffen wiederzugeben. Das ſind die Leute, die immer von der Herabſetzung der Zollſätzze und von der Freiheit des Handels reden. Es gibt niemanden, der die⸗ ſen Leuten nicht zuſtimmte, aber es iſt noch niemals gelungen, die Ideale die⸗ ſer Leute in die Wirklichkeit umzu⸗ ſetzen. Rohſtoff beſitz wurde zur politiſchen Frage Der Grund hierfür iſt ein ſehr einfacher. Er liegt in der Entdeckung, daß die wirtſchaftlichen Kräfte einer Nation eine außerordentliche Be⸗ deutung haben auch für die politiſche Stellung einer Nation. So gut wie die willkürliche Ver⸗ änderung der Währungsgrundlagen ein poli⸗ tiſches Inſtrument geworden iſt, ebenſo iſt der Beſitz von Rohſtoffen heute ein politiſcher Fak⸗ tor geworden. Man glaubt, durch die Zurück⸗ haltung oder die Zuteilung von Rohſtoffen die politiſche Lage eines politiſchen Gegners oder Freundes entſprechend beeinfluſſen zu können. Ein großes Volk, das ſich ſolcher Gefahr ausgeſetzt ſieht, wird alle Kräfte anſpannen, um ihr zu entgehen. Wer den Frieden will, kann niemals ſolche Mittel billigen, wie ſie die Abſpe ung großer Nationen von den Natur⸗ ſchätzen der Erde darſtellt. Beſonders lächerlich wirkt der Einwurf, den Deutſchland ſo oft auf ſeine koloniale Forde⸗ rung hören muß, daß Kolonien und insbeſon⸗ dere ſeine früheren Kolonien nichts wert ſeien und daß man ihm gar keinen Gefallen täte, wenn man ihm ſeine Kolonien zurück⸗ den würde. Die Gegenfrage liegt auf der Hand: Wenn die Kolonien ſo ſchlecht ſind, warum haltet ihr ſie feſt? Wie war es vor dem Kriegꝰ Auch der Hinweis auf die geringe Rolle, die die Kolonien in Deutſchlands Vorkriegsaußen⸗ Fortsetzung cuf Selte 2 le Kolomtanorderung-Leine Prefligefrage de. Schacht ſchalſt jebt die piattform fur eine fuus ſyrache über die nonſtoſſprobleme Einberufung der Künſte Von Eberhard Wolfgang Möller Der Begriff der Perſönlichkeit als eines Führers iſt wie jeder höhere Begriff kei⸗ neswegs unbedingt aus der ſogenannten Wirklichkeit abzuziehen. Er bedeutet ſehr viel mehr, als man ſehen und begreifen kann; er beſitzt gewiſſermaßen einen zwiſchen den Din⸗ gen liegenden Sinn. Man denke daran, daß die ſchönen naturaliſtiſchen Porträtköpfe der römi⸗ ſchen Zeit trotz ihrer Natürlichkeit— oder ge⸗ rade wegen ihrer Natürlichkeit— allenfalls für uns intereſſant ſind, aber bei weitem nicht an die Monumentalität gewiſſer griechiſcher oder romaniſcher Darſtellung großer Männer heran⸗ reichen. Oder man denke an die Anekdote, in der Napoleon einem Maler, der ihn mit großer Gewiſſenhaftigkeit ähnlich gemalt hatte, ſagte: „Ihr Bild iſt ähnlich, aber es iſt ſchlecht. Das bin ich ja, Sie ſollten nicht mich, ſondern einen Kaiſer malen.“ Ueberdies muß man ſich klarmachen, daß jede neue Zeit eine neue Bildung der Typen ihrer Begriffe und ihrer Menſchen vornimmt. Sie muß mit den überlieferten Vorſtellungen, die zumeiſt Vorurteile ſind, brechen, ſie hält ein an⸗ deres Geſicht als frühere für männlich, eine andere Haltung für heroiſch, ein Gefühl, welches bis dahin gültig war, für weniger wichtig, und ein anderes, welches man überſehen hatte, für beſtimmend. Dieſe neue Deutung aller Dinge vollzieht ſich keineswegs ſichtbar. Sie eilt mit ihrer inneren Umwertung den äußeren Wertmaß⸗ ſtäben voran. Sie iſt längſt abgeſchloſſen, wenn man ſie dem Geſicht der Welt anmerken kann. Sie iſt ein Geſtaltungsprozeß, der dem der Dichter ähnlich ſieht. Erſt wenn man aus vielen Ele⸗ menten die Maſſe gemiſcht und in Fluß und in Blut gekommen iſt, gelangt ſie zum Guß, ja, ſie erſtarrt, wo ſie ihre letzte ſichtbare Form ge⸗ funden hat. Nicht anders iſt es mit dem Wer⸗ den eines neuen Weltbildes und einer neuen Weltanſchauung. Sie ſind nicht Erſcheinungs⸗ formen, die man übernimmt, ſondern ſie wer⸗ den geſtaltet. Sie ſind Schöpfungen des menſch⸗ lichen Geiſtes. Hier liegt die Aufgabe der Dichter unſerer Zeit! Hier werden ſie, die Fühlung und Bezogenheit zum Ganzen verloren hatten, wieder mit der ihnen entſprechenden Verant⸗ wortung für das Ganze betraut. Es iſt ſehr be⸗ zeichnend, daß die Männer, welche in Deutſch⸗ land, dem Herzland Europas, ein neues Welt⸗ bild geſchaffen haben, durchweg ünſtleriſche Naturen ſind. In ihnen gelangt ein ganz neuer Typ des Politikers zum Aus⸗ druck. Sie beherrſchen nicht nur die„Kunſt des Möglichen“, das heißt die Kunſt, mit den Ge⸗ gebenheiten ſertig zu werden, ſondern ſie beherrſchen vielmehr die Kunſt, neue Gegebenheiten zu ſchaffen. Sie ſind nicht mehr nur Politiker, ſondern ſie ſind Ge⸗ ſtalter, deren Stoff die Seele der Nationen iſt. In ihrem Gefolge iſt die Stellung der Künſte, die Aufgabe der Künſtler eine ganz andere, als man noch vor kurzem behauptete. Der Künſtler iſt nicht mehr Individuum, das über die Eigentümlichkeit des Individuellen ausſagen will. Seine Kunſt iſt nicht mehr Kunſt um'hrer ſelbſt willen, ſondern eine Kunſt in einem viel höheren Bezug. Der Künſtler rückt wie⸗ der in ſeine urſprüngliche Stel⸗ lung des notwendigen Werkers ind Geſtalters im Aufagabenkreis der Gemeinſchaft ein. Der Baumeiſter baut die nötigen Verſammlungs⸗ ſtätten ſeines Volkes(er war im übrigen der einzige, der ſich niemals ganz von ſeiner Auf⸗ gabe entfernen konnte), der bildende Künſtler Mannheim „Hakenkreuzbanner“ 18, Dezember —.— die Symbole und den Schmuck, der die äume der Gemeinſchaft zu Räumen der Er⸗ und des feſtlichen Bewußtſeins macht, r Muſiker komponiert jene Lieder, die im Kampf und in der allgemeinen Hingeriſſenheit, wie ſeit Jahrhunderten nicht wieder, zu Volks⸗ liedern werden, der Dichter aber beſinnt ſich darauf, daß er der Prophet, der Rufer, der Vorſänger der Gemeinde iſt, die, eines Willens mit ihm, ihren Willen in ſeinen Worten wieder⸗ findet und nachſpricht. Wenn man dieſen Vorgang ſo einfach, wie er ſich abſpielt, beſchreibt, ſo ſcheint es uns, als wäre er nie anders als ſelbſtverſtändlich ge⸗ weſen. Man darf aber niemals pvergeſ⸗ ſen, in welcher elenden und kriti⸗ ſchen Lage ſich ganze Generationen von Künſtlern in den vergangenen Jahrzehnten befunden haben, ganze Generationen, denen man das Talent keines⸗ wegs abſprechen kann, wenn es damit ſchon allein getan geweſen wäre. Weit davon ent⸗ fernt, im allgemeinen Chaos Halt und Anſchluß zu finden, waren ſie nicht mehr imſtande, zur Geſtaltung des Weſentlichen zu kommen oder gar dieſem Chaos ein eigenes Weltbild gegen⸗ überzuſtellen. Ihre Verſuche waren mühſelig, ihre Ergebniſſe ängſtlich und immer von dem blinden Beſtreben nach der Anlehnung, ſei es an die Natur, ſei es an die Geſchichte, ſei es an irgendwelche modiſchen Ideologien be⸗ herrſcht. Denn der einzelne, der berufen iſt, den Wil⸗ len der Geſamtheit in eine Form zu bringen, iſt trotz allen Talents unfähig dazu, wenn er allein auf ſich geſtellt iſt und die Geſamtheit keinen Willen beſitzt. Hieraus ergibt ſich die Tragik einiger großer Erſcheinungen, die un⸗ verſtanden und verlaſſen von allen, eine eigene Welt in einen leeren Raum hineingeſtellt haben. Im übrigen wird der Unterſchied zwiſchen den Zeitaltern ganz augenfällig, wenn man den Unterſchied zwiſchen den Generationen, denen von geſtern und denen von heute, betrachtet. Unſere Jugend neigt wie alle Jugend dazu, von ihrer Geburt an den Beginn der Welt zu datieren. Gerade aber, weil wir uns des lebensnotwendigen Zuſammenhangs mit dem Ganzen bewußt ſind und ihm unſer Daſein und unſere Kraft verdanken, ſo bemühen wir uns, alle die Traditionen heilig zu hal⸗ ten, in denen wir einen uns ver⸗ wandten Willen verſpüren. Doch läßt es ſich nicht leugnen: das, was die Geſtrigen als Ziel, als Sinn, als Aufgabe der Kunſt ſich mühſam zurechtgelegt hatten, wird von einigen der Jüngeren vielleicht noch gekannt, von den meiſten aber überhaupt nicht mehr verſtanden. Wenn man ihnen ſagte, daß ves eine dichteriſche Aufgabe ſei, wie etwa für den Naturalismus, den Untergang des Lebens⸗ untüchtigen pſychologiſch zu zerfaſern, oder das Krankhafte zu erklären, oder das Unſittliche zu begründen, ſo werden ſie verſtändnislos mit den Achſeln zucken. Denn das Reſſentiment des Jahrhundertendes iſt ihnen fremd. Sie haben andere Vorſtellungen und andere Be⸗ griffe, ſie ſprechen bereits eine andere Sprache, das Zufällige iſt ihnen gleichgültig, vielmehr iſt allein das Notwendige ihr Vorwurf, die großen Mächte, die das völkiſche Daſein beſtim⸗ men, die Tat, das Wort, das Blut, um die Worte zu nennen, von denen jedes eine Revo⸗ lution bedeutet. Man werfe nicht ein, daß Tod und Leben ſtets die Vorwürfe der Dichter geweſen ſeien. Denn man müßte erwidern: ja— ſtets, wenn ein Jahrhundert die Berufung zur We⸗ ſentlichkeit bekommen und die Kraft be⸗ ſeſſen hat, ſie anzunehmen. Wahl des Hochachulstudiums Von Dr. Walter Wienert Dem folgenden Aufſatz kommt im Hinblick auf den Erlaß des Reichserziehungsminiſters über die Zulaſſung der Unterprimaner zur Reife⸗ prüfung Oſtern 1937 beſondere Bedeutung zu. Dr. Wienert iſt Abteilungsleiter im Akademiſchen Auskunftsamt Berlin. Noch bis vor ganz kurzer Zeit war die Wahl des Hochſchulſtudiums eins der traurigſten Ka⸗ pitel im Leben der Abiturienten. Das War⸗ nungsſchild„Ueberfüllt“ ſtand überall aufge⸗ richtet. Der Abiturient war niedergedrückt von dieſer Ausſichtsloſigkeit, der Vater nicht minder, und alle in der Berufsberatung ſtehenden Aem⸗ ter und Perſönlichkeiten wiffen ein Lied zu Hitge von der Schwere dieſer ſthaß Mit dem ritten Reich kommen Arbeitsbeſchaffungsmaß⸗ nahmen und Wehrhoheit; es ergeben ſich neue Berufsmöglichkeiten auch für den Abiturienten, beſonders in Wehrmacht, Technik und Landwirtſchaft. Das iſt verſtändlich. Nun aber kommt etwas, das nicht in gleichem Maße ſelbſtverſtändlich iſt: Der Erlaß des Reichs⸗ erziehungsminiſters über die vorzeitige Zulaſ⸗ ſung der Unterprimaner zum Abiturium Oſtern 1937 nennt als Begründung neben der Durch⸗ 5 5 des Vierjähresplanes ganz allgemein en„Nachwuchsbedarf der akademiſchen Be⸗ rufe“, Dieſe Tatſache wird von weſentlicher Be⸗ 4 für die Berufswahl von vielen der 20 Unterprimaner und 20 000 Oberpri⸗ maner, die Oſtern die Schule verlaſſen. Es ſoll daher zur erſten Unterrichtung ein kurzer Blick geworfen werden auf die verſchiedenen akade⸗ miſchen Berufsgruppen unter Bexückſichtigung ihrer augenblicklichen und vorausſichtli—5 tigen Lage im geſamten Berufs⸗ und Wir ſchaftsleben. Vorweg ſei eins bemerkt: Die ſol⸗ enden Zasſobnunge bedeuten keinesfalls eine ufzählung von„Konjunkturberufen“ und da⸗ mit eine Sunt für ſie; ſie dienen lediglich der e Aufklärung. Die Berufs⸗ wahl hat vielmehr nach wie vor unter dem 3 die deutſche folonialforderung handel geſpielt haben, iſt irreführend, Ich habe ſchon darauf verwieſen, daß vor dem Kriege in der Welt ein freier Handel größten Ausmaßes herrſchte und daß Deutſchland einen großen Be⸗ ſitz an Auslandsinveſtitionen hatte. Infolge⸗ deſſen hatte Deutſchland es vor dem Kriege nicht nötig, ſeine Kolonien mit beſonderer Eile aufzuſchließen. Dennoch iſt es erſtaunlich, was Deutſchland vor dem Kriege aus ſeinen Kolo⸗ nien ohne große Anſtrengung gemacht hat, Man darf nicht vergeſſen, daß die deutſchen Kolonien durchſchnittlich nur rund W Jahre lang, nümlich ſeit Ende der 8her und Anfang der 9oer Jahre in Deutſchlands Beſitz geweſen ſind. Wenn Deutſchland heute, wo die Welt keinen freien Handel mehr hat, wo Deutſchland von Auslandsſchulden erdrückt wird, wo Roh⸗ ſtoff⸗ und Deviſennot es bedrüngen, ſeine Kolo⸗ nien zurückerhielte, ſo würde es mit ganz ande⸗ rer Intenſität an die Entwicklung ſeiner Kolo⸗ nien herangehen, und einen großen Teil ſeiner Nahrungsmittel und Rohſtoffe, die ihm jetzt fehlen, würde es aus ſeinen Kolonien gewinnen können. Die Einſicht wächſt langſam Ein wenig iſt ja die Einſicht hinſichtlich der kolonialen Bedürfniſſe Deutſchlands gewachſen. Als ich 1929 vor der Pariſer Expertenkonferenz —(Poung⸗Konferenz)— die koloniale Forde⸗ rung Deutſchlands als unerläßliches Element für das wirtſchaftliche Beſtehen Deutſchlands bezeichnete, wurde ich verlacht, Jetzt aber hat ein engliſcher Miniſter, Sir Samuel Hoare, in einer Rede für den Völkerbund ſich für eine (Fortsenung von Seiſe 1) neue Verteilung des Zugangs zu den Rohſtoff⸗ guellen der Welt eingeſetzt. Was hinter dieſer Formulierung an näheren Vorſchlägen und Ab⸗ ſichten ſteht, iſt bisher nicht bekannt geworden. Ich möchte deshalb zwei Bedingungen hier nennen, die für die Löſung des deutſchen Rohſtoffproblems unerläßlich ſind. Erſtens muß Deutſchland ſeine Rohſtoffe auf einem Territorium erzeugen können, das unter ſeiner eigenen Verwaltung ſteht, und zweitens muß in dieſem kolonialen Territorium die deut⸗ ſche Wührung umlaufen. Unſere beiden Bedingungen Wer koloniale Rohſtoffe entwickeln will, der muß erhebliche Inveſtitionen machen. Die kolo⸗ nialen Märkte ſind keine Märkte, die auf dem perſömlichen Bedarf der eingeborenen Bevölke⸗ rung beruhen. Hemden und Hüte für die Ne⸗ ger und Schmuckſachen für die Negerfrauen ſind kein ausreichender Markt. Koloniale Gebiete werden entwickelt durch den Bau von Eiſen⸗ bahnen und Straßen, durch Automobilverkehr, Radio, elektriſche Kraft, große Plantagen uſw. Von dem Augenblick an, wo die deutſchen Ko⸗ lonien unter die Verwaltung der Mandats⸗ müchte getommen ſind, iſt Deutſchland von der Belieferung von Waren für alle dieſe Inveſti⸗ tionen ausgeſchloſſen worden. Der Export Deutſchlands nach Tanganjika zum Bei⸗ ſpiel betrug im Jahre 1913 über 52 v. H. und im Jahre 1935 nur 10,7 v. H. der geſamten Tanganjika⸗Einfuhr. Es iſt ſelbſtverſtän dlich, daß die britiſche Mandatsmacht ihre Order in fluch nas Imeu bezwungen Der letzie Widerstand in Westabessinien ist nun gehrochen Rom, 17. Dezember.(HB⸗Funk.) Bei der Beſetzung und planmüßigen Säube⸗ rung von Weſtabeſſinien iſt nunmehr den drei in dieſem Gebiet operierenden italieniſchen Ab⸗ teilungen der entſcheidende Schlag gegen den letzten noch im Kampf liegenden abeſſini⸗ ſchen Würdenträger, den früheren Ras Im ru, gelungen. Nach italieniſchen Zeitungsmeldungen aus Addis Abeba kam es bereits am 12, Dezember am Kaffa⸗Gebiet zu einem erſten Zuſammenſtoß mit den Banden, bei dem es, wie bereits ge⸗ meldet, dem früheren Ras Imru und einem Teil ſeiner Anhänger gelang, nach Süden aus⸗ zuweichen. Durch das dann von Marſchall Gra⸗ ziani befohlene Einkreiſungsmanöver wurde ihm jedoch die Ueberſchreitung des Fluſ⸗ ſes Godſcheb unmöglich gemacht. Das iſt das Ende des Feldzuges Am letzten Dienstag kam es dann zu einem zweiten Zuſammenſtoß, bei dem der ent⸗ ſcheidende Schlag gegen die modern aus⸗ gerüſteten Banden Ras Imrus geführt werden konnte. 800 Bewaffnete wurden zur Uebergabe gezwungen, 1500 Gewehre und fünf Maſchinen⸗ gewehre den Italienern ausgeliefert, Kurze Zeit darauf ſtellte ſich auch Imru und erklärte dem Geſichtspunkt der Eignung zu erfolgen; denn die Nation verlangt Pöchſtläͤftung von jedem. Wenn der Abiturient ſich ein Bild von der Entwicklung der einzelnen akademiſchen Berufe machen will, ſo darf er nicht nur die Gegenwart betrachten, fondern muß über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren vorausſchauen. Denn ſo⸗ lange nimmt ſeine Geſamtausbildung in An⸗ Henſt(½ Jahr Arbeitsdienſt, 2 Jahre Wehr⸗ ienſt,—8 Jahre Studium und er 4 prak⸗ tiſche Ausbildung). Schon aus dieſer Tatſache geht hervor, daß im Laufe dieſer langen Zeit erhebliche Aenderungen eintreten können. Wir können unter den akademiſchen Berufen zunächſt zwei Gruppen unterſcheiden; die eine wird von den ſtaatspolitiſchen Maßnah⸗ men des Dritten Reiches, insbeſondere dem Vierjahresplan, berührt, die andere nicht. In der erſten Gruppe gibt es natürlich ſo gut wie keine Stellungsloſigkeit mehr, im Gegenteil: der Bedarf kann in Gegenwart und nächſter Zu⸗ kunft kaum gedeckt werden. In dieſe Gruppe ehören alle techniſchen Berufe(insbeſondere lugzeugbauingenieure, Maſchineningenieure der meiſten Richtungen, Elektroingenieure u. a..), ferner Chemiker und Phyſiker. Ein Teil der wirtſchaftlichen Berufe fällt ebenfalls in dieſe Gruppe. So iſt es im Augenblick z. B. für einen jungen Diplomvolkswirt oder Diplomkaufmann verhältnismäßig leicht, eine gute Stellung zu bekommen; ledig⸗ lich die älteren über h oder 40 Jahre ſind weiterhin ſchwer unterzubringen, Die Entwick⸗ lung auf längere Zeit iſt hier aber nicht zu überſehen. Der Bedarf an Diplomlandpwirten iſt — wie einwandfreie Feſtſtellungen ergeben— in den nächſten Jahren aus dem MRachwuchs überhaupt nicht zu decken, Die ach des Tier⸗ arztes iſt eng verknüpft mit der Lage der Landwirtſchaft; eine Beſſerung iſt auch hier zu erwarten. Auch alle ungünſtigen Berechnungen über die Berufslage de W hahen ſich als nicht richtig exwieſen; die vielen Maßnahmen hygieniſcher Art(3. B. Einrichtung von Ge⸗ ſundheitsämtern), die Ausſchaltung der Nicht⸗ italieniſchen Kommando, daß er ſich mit ſeiner ganzen Gefolgſchaft ergebe. Damit iſt der letzte ſyſtematiſche Widerſtand in Weſtabeſſinien zerſchlagen, und die italieni⸗ ſchen Abteilungen werden nunmehr— wie es in der italieniſchen Meldung heißt— inner⸗ halb weniger Tage die äußerſte Weſtgrenze von Aethiopien errei⸗ chen können. In Rom herrſcht große Freude Die italieniſche Oeffentlichkeit, die Anfang dieſer Woche durch eine kurze Anſprache Muſſo⸗ linis im italieniſchen Senat bereits auf dieſe entſcheidenden Operationen vorbereitet worden war, verzeichnet den neueſten Erfolg des Mar⸗ ſchalls Graziani und ſeiner Abteilungen mit lebhafter Genugtuung. Die Preſſe betont, daß Imru zu den engſten Mitarbeitern des Negus gehörte und immer einer der hartnäckigſten Gegner Italiens war, obwohl er ſeinerzeit nach dem Zwiſchenfall von Ual⸗Ual dem Negus in der richtigen Erkenntnis, daß er Italien nicht gewachſen ſei, zum Frieden geraten hatte. Italieniſchen Zeitungsmeldungen zufolge hat meine von Harrar nach Südweſten vorſtoßende Abteilung nach mehrwöchigen Operationen Ciulul erreicht, wo die italieniſchen Truppen Hauptmann Cannonieri, der dort am 9. Juni in Gefangenſchaft geraten war, wieder befreien konnten. arier u. a. m. haben die Lage erheblich verbeſ⸗ ſert, Von zahlenmäßig kleinen Berufen ſind in dieſer Gruppe u. a. zu nennen die Meteoro⸗ logen, Geologen, auch Mathematiker. Die zweite Gruppe akademiſcher Berufe wird von den genannten Maßnahmen nicht be⸗ rührt.——1 gehören vor allem die juriſti⸗ ſchen Berufe(Richter, Staatsanwalt, Rechtsanwalt, höherer Verwal⸗ tungsbeamter, Diplomat). Die Ueber⸗ 5 wird noch längere Zeit anhalten; die öglichkeiten der„Ableitung“ des ausgebilde⸗ ten Nachwuchſes(Affefforen) ſind gering, Eben⸗ alls verſpüren keine Beſſerung die akademi⸗ chen Berufe mit theoretiſch⸗wiſſen⸗ chaftlichem Einſchlag(z. B. Bibliothe⸗ kar, Archivar, Kunſtgeſchichtler, Bio⸗ loge, Botaniker, Zoologe). Ueber den Bihnint kann im Augenblick nichts geſagt wer⸗ — Zulaſſung zu dieſem Studium ge⸗ perrt iſt. Trotzdem gibt es in dieſer Gruppe Berufe, deren Lage aus mancherlei anderen Urſachen ſich günſtiger als früher geſtaltet hat. Dazu ge⸗ bh in erſter Linie der Beruf des Volks⸗ 1(ich beziehe mich jetzt auf die preußiſchen Verhältniſſe). Der Junglehrer⸗ überfluß iſt bereits ſeit Jahren behoben. Durch die Beſchränkung der Zulaſſung von Anwärtern iſt jede Arbeitsloſigkeit in dieſem Berufe aus⸗ geſchaltet; der jährliche Bedarf an Abiturienten 0 im Gegenteil ſo erheblich, daß es(bei dem netggeng der Abiturientenzahlen und dem ftar⸗ ken Bedarf anderer Berufe) in ſpäteren Jah⸗ ren vielleicht nicht immer leicht ſein wird, ihn mühelos zu decken. Eigenartig iſt die Wandlung in der Berufslage des künftigen Lehrers an höhexen Schulen in Preußen. Zur Zeit iſt zwar die Zahl der wartenden Studienaſſeſſoren und -refekendare, ferner der Studenten noch recht 153 ſie berührt aber den Abiturienten von 937 nicht. Nach Abſchluß ſeiner Ausbildung(in etwa 10 Jahren) wird vielmehr der wartende Nachwuchs aufgebraucht ſein(entweder im Lehramt ſelbſt oder durch Ableitung und Um⸗ ſchulung)! außerdem wird dann die Zahl der England placiert und nicht in Deutſchland anderswo. Das iſt der Grund, wat Deutſchland koloniale Territor braucht, in denen es ſelbſt die he waltung hat. Da aber die Entwicklung der Kolonien v langfriſtigen Inveſtitionen abhängig iſt u 9 dieſe Inveſtitionen nicht von der eingeboxen der Regerbevölkerung bezahlt werden können, ſo Da mußndie eigene deutſche Währung mit in den kolonialen Gebieten umlauſen, da- neu mit dieſe Inveſtitionen mit deutſchem Kredit wa gemacht werden können. Daher ſind dieſe bei⸗ fligr den Wedingungen, deutſche Verwaltung und ſnn deutſche Währung in den kolonjalen Gebiete A die Deutſchland beanſprucht, unerläßlich, 1 75 Kein bloßes Preſtigeproblem Bakerſtz Alle anderen Fragen, die den fußeren E Er hat druck der Souveränität: Militür, Polizei, Re ehrte ihn ſprechung, Kirchen, internationale Mitwirku eine kleir und dergleichen betreffen, ſind diskutierba So berick Sie werden alle gelöſt werden können unt Conan dem Geſichtspunkt internationaler Zuſamme ſich Miſte arbeit, ſolange man der Ehre Deutſchlan Freund d nichts Unwürdiges zumutet. Das deutſch erlebt, ſch koloniale Prohlem iſt kein imperi In Eu liſiſches Problem, kein hloßes Wreſft überall ir problem, ſondern einzig und allein ein Probſe der wirtſchaftlichen Exiſtenz. Aber gerade pe ihres Hen halb wird hiervon die Zukunft des europälſchen uns Conc Friedens abhängen.“ einen Sche lich erſchie naliſt ſein Die befangennahme Tſchiangkaiſche an mit Der erſte Augenzeugenbericht Wieder Nanking, 17. Dezember, Land in e „ Detektiven Soeben iſt hier der erſte Augenzeugenbericht ufgeboten über die Gefangennahme des Marſchalls det ſich S Tſchiangkaiſchek in Huachinchih, einem Kurort Bakerſtreet in der Nähe der Provinzialhauptſtadt Sianf Erregt ſe eingetroffen. Dieſem Bericht zufolge umſtellt ander. Mi revoltierende Truppen Tſchanghſueliangs d Zigarette, Auto Tſchiangkaiſcheks, der ſich gerade na ſtellt ein pe Sianfu zurückbegeben wollte. Obwohl d der Angele Leibwache des Marſchalls einen Schutzri Beamte ge um Tſchiangkaiſchek bildete, mußte ſie ſi nem Seſſel ſchließlich ergeben, nachdem viele d teilt er den Soldaten gefallen und verwundet waren, N Löſung des dem zweiten Kommandeur der 13. Diviſion,) wird der T ſich in Begleitung des Marſchalls befand, gelang So begri es, nach Sienyang zu entkommen. Er alar⸗ während di mierte ſofort die dort ſtehende Nanking⸗Diviſion, durchſtreifer ſo daß drei Stunden ſpäter ein Angriff aftungen 1 Tſchanghſueliangs auf Sienyang er⸗ zu werden, folgreich abgeſchlagen werden konnte⸗ in ſeinem 1 mehr noch: Schwerer Straßenbahnunfall in Wien Kombinatio Mit vielen Verletzten 4 Wien, 17. Dezember. Zwiſchen der Wiener Hochbahn und der Stra⸗ ßenbahn ereignete ſich an einer Stelle, wo ſich die beiden Streckenführungen in Straßenhöhe kreuzten, ein ſchwerer Zuſammenſtoß. Ein Straßenbahnwagen wurde aus den Gleiſen ge⸗ worfen und zertrümmert. Vier Perſonen wu den ſchwer und zahlreiche Fahrgäſte leicht verletzt. Telefor erſchlafft we das Hirn, d Holmes ſteht beigehenden. Woher, aus ganzes Schi⸗ Straße. Der ungariſche Innenminiſter von Kozma Wie hypne iſt am Donnerstagnachmittag nach Abſchluß ters. Jetzt ſt ſeiner Berliner Reiſe wieder in Budapeſt ein⸗ Verbrechen g getroffen. An Reichsminiſter Dr. Frick ſandte Miniſter von Kozma ein außerordentlich herz⸗ liches Danktelegramm. Naſe und der er ſieht die ——πυι⏑— Carl Stephanie? einen Gewalt 13805 an das nach den unv einanderſetzur großherzog L nach Mannhe Raiſe anmuti Kaiſer ſeinen einem maßlo Abgänge infolge Ueberalterung des Lehrkörpe erheblich(nämlich mehr als das Doppelte) über der Normalabgangszahl liegen. Schließlich iſt die Zahl der Studienanfänger vom Herbſt 1987 ab durch numerus clausus, der dem ſpäteren Be⸗ darf von Jahr zu Jahr angepaßt wird, feſtge⸗ ſetzt. Aus dieſen Gründen ſind auch auf dem Gebiet des höheren Lehramtes für einen geeig⸗ neten Abiturienten Befürchtungen hinſichtlich der„Ausſichten“ nicht angebracht. Wenn wir die Entwicklung der Lage in den einzelnen Berufen über ein Jahrzehnt verfol⸗ gen wollen, ſo ſind zwei Dinge zu berückſichti⸗ gen: die vorausſichtliche Größe des Bedarfz und die des Nachwuchſes. Im erſten Punkie können wir nicht rechnen, ſondern mü ſen ver⸗ trauen. Zum zweiten Punkt aber wiſſen wir, daß die Zahl der Studienanfänger ſeit 1935 erheblich zurückgegangen iſt und weiterhin zu⸗ rückgehen wird; das iſt zurückzuführen nicht nur auf das Abfallen der Geſamtabiturientenzah⸗ len(1933: 43 600, 1936: 25 800, 1934: 19 000), ſondern auch auf den erhöhten Bedarf der Wehrmacht an Abiturienten, Dieſes Abnehmen der K wird ſich ginſig auswir⸗ ken müſſen auf alle die Berufe, die durch den Vierjahresplan nicht berührt ſind und daher keinen Erweiterungsbedarf aufweiſen, aher noch eine andere Tatſache kommt hierfür in Be⸗ tracht: die Verlagerung des Zugangs zu den einzelnen Berufen. Wenn der Bebarf etwa bei den techniſchen Berufen, beim Chemiker und Volksſchullehrer ſehr groß iſt, wird er natur⸗ gemäß manche für beſtimmte andere Berufg . fanz feſt entſchloſſene Abiturienten an ſich Mit dieſer kuezen Darſtellung ſollte nur die Situation klarge 5 werden. Darüber hinaus muß der einzelne ſelbſt ſeinen Weg A findet Rat bei den Arbeitsämtern(Abteilung Bervſshergtung) und auch bei den Akapdemi⸗ ſchen Auskunftsämtern an den Uniperſitäten Berlin(NW7, Bauhofſtraße), Leipzig, Miß chen, Köln, mfg Frankfurt, Ham Halle und der Techniſchen Hochſchule Darmftg men ihrer Ji Unerbittlichkei enn efähigt noch atte. Obwol ſcher Kreiſe, d einer kärgliche ezwungen w räften bemü Leben in„ihre Geſelligkeit etn und dem liebe im war Ste nſtler und orden. Peter eiſter am Nat er bei der Er ungsſchreiben mſtadt nach Grunde, un ekannten Ein auf hinzielte en, und weil Nebenbuhl Sommer erritorien bſtdie ver⸗ Kolonien von zängig iſt und 'r eingeborenen hen können, e Währun rlaufen, da utſchem Kred ſind dieſe be erwaltung und ialen Gebieten, rerläßlich. e Deutſchlands * ungkaiſche bericht 17. Dezember. ſes Marſcha einem Kurort ptſtadt Sian ißte ſie ſich dem viele der et waren, Rur 3. Diviſion, der befand, gelang nen. Er alar⸗ inking⸗Diviſion, ein Angriff Sienyang er⸗ werden konn fall in Wien Kombination von Tatſachen und Gedanken iſt ten ——————— des Lehrkörper Doppelte) über Schließlich k m ſpäteren Be⸗ ßt wird, feſtge⸗ dem für einen geeig⸗ 5 hinſichtlich t. auch auf er Lage in ihrzehnt verf 15 berückſich e des Beda erſten Punlkte rn müſſen ver⸗ befähigt noch geneigt war, davon übrig gelaffen ber 1 hatte. Obwohl ſie durch den Argwohn höfi⸗ inger ſeit 19 ſcher Kreiſe, durch Mißgunft und Intrigen zu weiterhin zu⸗ kzuführen ni biturientenza 934: 19 en Bedarf der eſes Abnehmen ünſtig ausw die 503 d ind und da ifweiſen, a hierfür in B ugangs zu den harf etſwa hei andere Beruſe urienten an ſit r maGrunde, um auf dieſe Weiſe den ihm wohl⸗ Ars Ae unten Einflüſſen entgegenzuarbeiten, die den Akademi⸗ auf hinzielten, Weber an Mannheim zu bin⸗ 1 Univerſitäten den, und weil er hoffte, dadurch den unbeque⸗ Leipzig, Mün⸗ ien Nebenbuhler am ſchnellſten loszuwerden. urt, Hamburg, Im Sommer 1810 hoffte dann Weber, auf hule Darmf 7. Dezember. mund der Stra⸗ Stelle, wo ſich n Straßenhöhe mmenſtoß. Ein den Gleiſen ge⸗ Perſonen wur⸗ hrgäſte leichter von Kozma nach Abſchluß Budapeſt ein⸗ hr. Frick ſandte ordentlich herz⸗ — 4 om Herbſt 1987 —— 5 ſollte nur die harüber hinaus Mannheim „Hakenkr euzbanner“ 18. Dezember 19580 Sncrlochk Molmes jciert scin Iupnäum Die ganze Weit hewunderte einst den Fleĩster detektiv, der niemals gelebt hat Vor 50 Jahren, im Dezember 1886, erſchien der erſte Sherlock⸗Holmes⸗Roman. Damit entſtand nicht nur der erſte wirkliche Kri⸗ minalroman, ſondern Conan Do yle ſchuf mit dieſem Helden ſeiner Bücher einen ganz neuen Typ. Für Tauſende und aber Tauſende war Sherlock Holmes nicht nur eine Roman⸗ figur, ſondern eine leibhaftige Geſtalt aus Fleiſch und Blut— der beſte Detektiv, der ſcharf⸗ ſinnigſte Feind aller Verbrecher. Anläßlich ſeines 50. Geburtstages zeichnen wir noch einmal das Porträt dieſes Helden, der nie gelebt, des Meiſterdetektiven Sherlock Holmes. Bakerſtreet 221 B. Er hat nie gelebt. Und doch kannte und ver⸗ ehrte ihn eine ganze Generation. Er bewohnte eine kleine Villa in London, Bakerſtreet 221 B. So berichtet uns ſein Biograph Conan Doyle. Conan Doyle? In ſeinen Romanen nennt er ſich Miſter Watſon. Dieſer Watſon iſt der Freund des großen Detektivs, und was Holmes erlebt, ſchreibt Watſon nieder. In Europa, in Amerika, in Auſtralien— überall in der Welt verfolgte eine bald nach Hunderttauſenden zählende Leſergemeinde mit äußerſter Spannung die dramatiſchen Schickſale ihres Helden. Von Beruf war er— ſo berichtet uns Conan Doyle— Mediziner. Aber durch einen Scharfſinn, der manchmal faſt übernatür⸗ lich erſchien, wurde er Kriminaliſt, der Krimi⸗ nnaliſt ſeiner Generation. Denn er war der „Man mit der Naſe“. Wieder ſetzt ein grauſiges Verbrechen das Land in Erregung. Ein ganzes Regiment von Detektiven iſt zur Löſung des Kriminalrätſels aufgeboten— alles ſcheint vergeblich. Da wen⸗ det ſich Scotland Pard an den Mann in der Bakerſtreet. Erregt ſetzt ihm der Kommiſſar alles ausein⸗ ander. Miſter Holmes raucht nachdenklich eine Zigarette, blickt verträumt dem Rauch nach. Er ſtellt ein paar Fragen, die verdammt wenig mit der Angelegenheit zu tun haben ſcheinen. Der Beamte geht. Holmes bleibt träumend in ſei⸗ nem Seſſel zurück. Und am nächſten Morgen teilt er der faſſungslos erſtaunten Welt ſeine Löſung des Rätſels mit. Noch am gleichen Tag wird der Täter gefaßt. So begründete Miſter Holmes ſeinen Ruf: während die Kriminalbeamten die Kaſchemmen durchſtreifen, die Züge kontrollieren, Maſſenver⸗ haftungen vornehmen, um des Täters habhaft zu werden, ſitzt er, faſt wie ein Somnambuler, in ſeinem Seſſel. Er denkt, denkt, denkt. Weit mehr noch: er kombiniert! Und das Ende einer ganz erſtaunlichen, aber überaus ſcharfſinnigen die Verhaftung eines„Verbrechers von For⸗ matꝰ“. der Schuft Moriatru Telefonanruf, Mord! Die Nerven, die erſchlafft waren, ſpannen ſich zum Aeußerſten, das Hirn, das erloſchen ſchien, fiebert. Miſter Holmes ſteht am Fenſter. Er beobachtet die Vor⸗ bheigehenden. An jedem erkennt er das Wohin, Woher, aus ein paar Bewegungen lieſt er ein ganzes Schickſal. Dann treibt es ihn auf die Straße. Wie hypnotiſiert folgt er der Spur des Tä⸗ ters. Jetzt ſteht er am Ort, da das grauſige Verbrechen geſchah. Er ſteht— nein, er liegt, die Naſe und den Blick feſt auf den Boden geheftet, er ſieht die Spuren, Fußabdrücke, einen Ziga⸗ „Stephanie Beauharnais, deren Schickſal durch einen Gewaltſpruch Napoleons ſeit dem Jahre 1805 an das badiſche Haus gekettet war, hatte nach den unvermeidlichen, erſten heftigen Aus⸗ einanderſetzungen mit ihrem Gemahl, dem Erb⸗ großherzog Ludwig, ihren ſtändigen Wohnſitz nach Mannheim verlegt. Dort verſuchte die junge anmutige Fürſtin, die der franzöſiſche Halfer ſeinen großen politiſchen Plänen und . maßloſen Ehrgeiz geopfert hatte, von den unerfüllbaren Wünſchen, Hoffnungen, Träu⸗ men ihrer Jugend zu verwirklichen, was die Unerbittlichkeit der hohen Politik, deren ver⸗ ſchlungenen Wegen zu folgen ſie ſelbſt weder einer kärglichen, ja faſt armſeligen Hohaltung ezwungen worden war, war ſie doch nach Aunften bemüht, das geiſtige und kulturelle Leben in„ihrer“ Reſidenz zu fördern, und der Geſelligkeit etwas von der heiteren Leichtigkeit und dem liebenswürdigen Charme mitzuteilen, der den beſonderen Zauber ihrer Perſönlichkeit ausmach So veranſtaltete ſie häufig im Schloß muſikaliſche Abende, zu denen auch Künſtler aus der Stadt herangezogen wurden und zu denen ſie ſchließlich bei Gelegenheit auch Earl Maria von Weber einladen ließ. Schon bald nach ſeiner Ankunft in Mann⸗ eim war auf den jungen, begabten nſtler und Komponiſten aufmerkſam gemacht worden. Peter Ritter, der damals Kapell⸗ meiſter am Nationaltheater war, hatte für We⸗ er bei der Erbgroßherzogin um ein Empfeh⸗ ungsſchreiben an den gro herzoglichen Hof in Darmſtadt nachgeſucht, allerdings mehr aus erreicht. Stephanie war zu dieſem Konzert er⸗ ſchienen. phanie eine außerordentliche Wirkung hervor. Lange unterhielt ſie ſich mit Weber und in glücklicher Ausgelaſſenheit ſpielte er vor einem kleinen Kreis, der .— ein Lied nach dem erte mit ſeiner übermüti die junge Fürſtin ſo ſehr, kümmert— h übertrug und haupt kein Ende nehmen wollte. ben Abend ließ Stephanie durch merherrn von Berſtett bei Weber anfra⸗ f01 unter welchen Bedingungen er ſich ent⸗ fried Weber, der damit ken, Weber in Mannheim eine feſte Anſtellung zu verſchaffen und durch die kraftvolle Perſön⸗ lichkein des Freundes dem Mannheimer Muſik⸗ rettenſtummel, Blutſpritzer, den Fetzen eines Halstuches... faſt viſionär erſteht vor ihm das grauſige Verbrechen. Und ehe die Nacht ſich ſenkt, iſt der Täter gefaßt. So vollbrachte Sherlock Holmes Meiſterſtück auf Meiſterſtück. Bis die Hand des gemeinen Verbrechers, des wüſten Mörders Moriatry, ihn niederſtreckte. Als Profeſſor Watſon dieſen Bericht über das tragiſche Ende ſeines Freundes Sherlock Hol⸗ mes beendet hatte, legte Conan Doyle die Feder nieder... ſein Held war tot. Viele ſind nach ihm gekommen. Da kam der Film mit den tollen Meiſterſtücken Harry Piels und den gruſeligen Geſchmackloſigkeiten des Amerikaners Karloff. Da kamen Wallace, Claude, Farrére, und wie ſie alle heißen. Aber über allen ragt die Geſtalt Sherlock Holmes. Nicht nur, weil er der Vater der Kriminal⸗ geſchichte war. Niemals vor ihm und bis auf unſere Tage niemals nach ihm hat eine andere Geſtalt aus der Kriminalgeſchichte gleiche Po⸗ pularität erlangt. Oft kamen Briefe aus aller Welt, adreſſiert an Miſter Sherlock Holmes, Bakerſtreet 221 B. Da war ein Vater, der bat, nach ſeiner durchgebrannten Tochter zu fahnden, da ſchrieb eine verzweifelte Witwe aus Prag: „Sehr verehrter Herr Holmes. Mein Mann iſt ermordet, unſer geſamtes Vermögen geraubt. Ich kenne nur einen, der helfen kann, Sie. Ich habe kein Geld mehr, aber wenn Sie den Ver⸗ brechern die Beute abnehmen, ſoll die Hälfte Ihnen gehören!“ Die Poſt pflegte dieſe Briefe Conan Doyle zuzuſtellen, und manch einer dieſer Hilferufe aus der Wirklichkeit gab ihm neue Anregung für die Abenteuer ſeines Helden. Und als Sherlock Holmes von dem gemeinen Verbrecher Moriatry gemordet war, kamen Kon⸗ dolenzbriefe aus der ganzen Welt. Sie waren ſo von echter Anteilnahme erfüllt, daß Conan Doyle ſich der Hinterbliebenen erbarmte: er ließ in einem Band Sherlock Holmes von der tödlichen Verletzung geneſen und wieder auferſtehen! 50 Jahre iſt das nun her. Heute leſen wir andere Sachen als Sherlock Holmes. Auch die Kriminaliſtik hat ſich im Zei⸗ ſten der Technik ungeheuer vervollkommnet: wo Sherlock Holmes noch ſeine Naſe in den Boden wühlen mußte, um die Spuren der Täter zu erhaſchen, ſtehen heute die Fotografen, und die Mordkommiſſion nimmt mit dem Pollinger⸗ Verfahren ſäuberlichſt alle Abdrücke, und die Chemiker unterſuchen die Spucke, die an den Zigarettenſtummeln klebt. Guter Sherlock Holmes, auch dich hat die Technik beſiegt. Und dennoch ſammelt ſich heute, da du 50 Jahre alt wirſt, ein gewiß nicht kleiner Kreis von alten Freunden aus aller Welt um dich. Mögen die Methoden vervollkommnet ſein, mögen die Dillinger und Al Capone Verbrechen begehen, die du nie zu erträumen vermochteſt— du, Vater des Kriminalromans, verachtet von den Literarhiſtorikern, verboten von den Schul⸗ direktoren, auf den Index geſetzt von jeder „ſeriöſen“ Bibliothek— du, Sherlock Holmes, warſt ein Begriff, zu dem Millionen aufſahen in dem feſten Glauben, daß dein ſcharfer Blick ſchärfer ſei als alle Werkzeuge grauſigen Ver⸗ brechens. Die dflõ zahlte 230 Mill. Mk. an Unterſtützungen aus Ein slarkes soziales Werk, das auf gesunder Grundlage aufgebhaut wiurde Berlin, 17. Dezember. Aufgabe der Deutſchen Arbeitsfront iſt es, die Kräfte der Gemeinſchaft zu mobiliſieren. Die Gemeinſchaft hilft dem einzelnen, denn die materiellen Mittel der Deutſchen Arbeitsfront ſtellen Mittel der Gemeinſchaft dar. Die Un⸗ terſtützungen ſind daher auch frei⸗ willige. Die Unterſtützungseinrichtungen der früheren Gewerkſchaften ſtanden, als am 2. Mai 1933 die Deutſche Arbeitsfront die Gewerkſchaften über⸗ nahm, ausnahmslos unmittelbar vor dem völ⸗ ligen Zuſammenbruch. Erſt die Deutſche Ar⸗ beitsfront hat ihnen wieder eine geſunde Grund⸗ lage gegeben. Zum erſtenmal wird jetzt bekannt, welche gewaltigen Beträge die Deutſche Arbeitsfront bisher als Unterſtützungen an ihre Mitglieder gezahlt hat. Es handelt ſich, wie Pg. Scholz vom Schatz⸗ amt der Deutſchen Arbeitsfront am Donnerstag⸗ abend in Berlin vor Vertretern der Preſſe aus⸗ führte, um eine Summe von insgeſamt 234 Millionen Reichsmark. Das bedeutet, daß von den Beiträgen zur Deutſchen Arbeits⸗ front, die ja keine Verſicherungsprämie, ſondern Beiträge zu einer weltanſchaulichen Gemein⸗ ſchaft darſtellen, im Durchſchnitt 50 Pfennig je Mitglied und Monat für Unterſtützungszwecke abgezweigt werden. Der durchſchnittliche Mo⸗ natsbeitrag beträgt.70 Mark. Sechs Unterſtützungseinrichtungen Die Deutſche Arbeitsfront hat folgende Unter⸗ ſtützungseinrichtungen: 1. Erwerbsloſenunter⸗ ſtützung bei Arbeitsloſigkeit und Krankheit; 2. Invalidenunterſtützung; 3. Sterbegeld; 4. Not⸗ fall⸗Unterſtützung; 5. Heiratsbeihilfe; 6. Sonder⸗ beihilfe. Carl Maria von Weber und Stephanie von Baden einer ſeiner Konzertreiſen im Badener Land perſönlich vor der Erbgroßherzogin Stephanie muſizieren zu können. Unglückliche Umſtände, die er in einem Brief an Gänsbacher ſehr an⸗ ſchaulich ſchilderte Baden⸗Baden kein taugliches Klavier aufzutrei⸗ ben— zerſchlua dieſe Hoffnung. — es war z. B. in ganz Enttäuſcht verließ Weber Baden⸗Baden, und erſt im Herbſt gelang es dem Einluß ſeiner Freunde, ihm während ſeiner verſchiedenen Mannheimer Aufenthalte auch Einladungen zu den muſikaliſchen Abenden bei Stephanie zu verſchaffen. Unverkennbar machte ſchon hier das Talent des jungen Komponiſten ſtarken Ein⸗ druck auf die Fürſtin, des öfteren ließ ſie ſich von ihm zum Geſang begleiten und der Wunſch, Weber ganz in Mannheim damals in ihr aufgetaucht zu halten, mag ſchon ſein. Aber erſt das Das Feuer, und die hinreißende „ tragen, aber ſie hat ihn doch nicht Kunſt, mit der Weber bei dieſer Gelegenheit hoch empor ge je! ſein Klavierkonzert vortrug, brachten bei Ste⸗———— ſchweren Enttäuſchung bewahren ſich um die beiden geſchart andern und bezau⸗ en Unbeſchwertheit aß ſich dieſe unbe⸗ eitere Stimmung auch auf ſie das improviſierte Konzert über⸗ Noch am ſel⸗ ihren Kam⸗ ließen könne, in Mannheim zu bleiben. Gott⸗ ſeinen Lieblingsgedan⸗ Haltung erſichtlich von inſpiriert war, wies einigen nichtsſagenden nur im entfernteſten zu erkennen zu geben, welcher muſikali willig begab, das Anſinnen zurück, für Weber Mannheim für immer. Die herzogin Stephanie hatte 9 6 der durch viele entſcheidende Kämpfe hiſtoriſch geworden iſt. arena, die architektoniſch eine Merkwürdigkeit bildet, iſt ſeltſam einſt eine Kapelle und Kirchengeſtühl waren, iſt bis heute,— geblieben. Ro⸗ bert Atkins, ein bekannter ührt und das wichtigſte Einfallstor in die In der Geſamtſumme von 234 Millionen Reichsmark kommt eine ganz erſtaunliche Ge⸗ meinſchaftsleiſtung zum Ausdruck. Seit 1933 hat die Deutſche Arbeitsfront etwa 4,5 Millionen Mitglieder durch ihre Unterſtützungseinrichtun⸗ gen betreut. Beachtlich iſt, daß das Sterbe⸗ geld in der höchſten Klaſſe von 100 auf 125 Reichsmark erhöht worden iſt. Auch die Hei⸗ ratsbeihilfe für weibliche Mitglieder hat eine Erhöhung erfahren bis zum Höchſtbetrag von 150 Reichsmark. Die großen Barleiſtungen der Deutſchen Arbeitsfront an Unterſtützungen ſtel⸗ len aber bekanntlich nur einen kleinen Teil der tatſächlichen Leiſtungen dar. Diejenigen, die heute die Unterſtützungseinrichtungen der Deut⸗ ſchen Arbeitsfront für ſich in Anſpruch nehmen, ſollten ſich vor Augen halten, daß die Deutſche Arbeitsfront ihnen dieſe Unterſtützung gewährt, obgleich ſie die Beiträge im Vergleich zu denen der Gewerkſchaften beträchtlich, und zwar bis zu 50 v..,geſenkt hat. Die Organiſation und die Leiſtungen der Deutſchen Arbeitsfront ſtehen auf geſunder Grundlage. Das Ausland hat dieſe geſunde Grundlage oft angezweifelt, aber noch jeder Ausländer, der einmal das Schatzamt der Deut⸗ ſchen Arbeitsfront beſucht und Gelegenheit ge⸗ habt hat, ſich dort bis in die letzten Einzelhei⸗ ten zu unterrichten, iſt von Hochachtung erfüllt worden für dieſes in ſich ſtarke ſoziale Werk. Wieder roter Terror in Cille Ein unerhörfer Streikzu/ischenfall, ohne daß Dolizei eingriff Paris, 17. Dezember. Trotz aller Proteſte bleiben die Werke in der Liller Metallinduſtrie weiter von Streikpoſten beſetzt. Die Obrigkeiten zeigen ſich offenſichtlich machtlos. Geſtern iſt es wieder zu einem un⸗ erhörten Zwiſchenfall gekommen, der von der Rechtspreſſe als bezeichnend für die Lage im Streikgebiet hingeſtellt wird. In einem Werk der Liller Gegend erſchienen 300 Streikende un⸗ ter Anführung ihres Kommuniſtenhäuptlings und entführten einen dort arbeitenden Inge⸗ nieur und drei Vorarbeiter, nachdem ſie ſie in brutalſter Weiſe geſchlagen hatten. Sie durch⸗ zogen unter dem Geheul der Internationale die Straßen von Lille, indem ſie den Ingenieur leben zu einer neuen Blüte zu verhelfen, ſchon erfüllt glaubte, umringte mit anderen Freun⸗ den den jungen Muſiker, um ihm zu ſeinem unvermuteten Erfolg zu beglückwünſchen. Nur Weber ſelbſt blieb fkeptiſch.„Ich kenne meinen Stern! Es wird nichts daraus, das Glück wäre zu leicht errungen.“ Er ſollte— leider— recht behalten. Aufwallung und blicks hinaus di auch gar nicht die Möglichkeit, ſich über die Widerſtände, die ſich einer dauernden feſten An⸗ ſtellung Webers in Mannheim in den Weg ſtellten, hinwegzuſetzen. Der Bericht des In⸗ tendanten von Venning Stephanie hatte nicht über die die Begeiſterung eines Augen⸗ e Entſchloſſenheit und wohl gen, der in ſeiner kühlen dem Kapellmeiſter Ritter in dürren Worten, mit Zahlen und ohne auch ſchen Potenz er ſich damit frei⸗ aeen ⸗ eine zweite Kapellmeiſter⸗Stelle einzurichten. erben der 750 Aufs tiefſte verſtimmt, verließ Weber nach eini⸗ ſeine Freünde glaubten, er habe es endgültig gen. Wochen ergebnisloſer Verhandlungen Gunſt der Erbgroß⸗ ihn für kurze Zeit Dr. Hans Arnold. Berühmter Londoner Boxring wird Shakespeare-Bühne In der Nähe der Blackfriars⸗Bridge in Lon⸗ on, die vom Norden zum Süden der Stadt ity bildet, liegt ein berühmter Boxring, Die Geſchichte dieſer Kampf⸗ genug. An ihrer Stelle ſtand der Platz, an dem das und die Kanzel angebracht hakeſpeare⸗Regiſ⸗ ſeur, der das Ziel verfolg niſche Bühne hiſtoriſch richtig wieder ins Le⸗ und die drei Vorarbeiter vor ſich hertrieben. Die Rechtspreſſe beklagt ſich lebhaft darüber, daß die Polizei wieder einmal nicht eingegrif· fen habe. 222 S, Wie ſchön iſt das Gefühl, mit dem man die ganze Welt umarmen möchte. Schaum⸗ wein macht ſo froh, ſo unbe · ſchreiblich glücklich..... 50 t, die alte eliſabethi⸗ ben zu rufen, kam zufällig in die Boxarena. Er ſah den altertümlichen räumige Plattform in der da an von der Idee beſeſſen, hier die Shake⸗ ſpeare⸗Bühne Londons, lands zu ſchaffen, und zwar genau ſo geſtaltet, wie jene, an der einſt des leute“ auftraten. Der an der Spitze der„Bank⸗ ſide Players“ Theatergeſellſchaft ſtehende Ro⸗ bert Atkins wurde ſehr bald mit dem Unterneh⸗ mer der Boxarena, de Schwierigkeiten befindet, 29. 2 Shakeſpeareſches ſo ſtilgerecht, als kann, auf dem Borring von einſt in Szene. In Londoner künſtleriſchen Kreiſen ſieht man dem Experiment mit großem Intereſſe entgegen. Die Kapelle wurde 1782 errichtet, der Boxring 1910. Rahmen und die ge⸗ Mitte und war von wenn nicht ganz Eng⸗ „Lordkanzlers Spiel⸗ r ſich in finanziellen handelseinig und am zum erſtenmal ein Königsdrama„Heinrich man es ſich nur wünſchen ezember geht nun Kunstwerke des Spielzeugs Unter der Leitung von Direktor Otto Schanz wurde in der Seiffener Fachſchule im Erzge⸗ birge eine kulturhi alter und neuer Spielwaren zuſammengetragen. Es ſind kleine, aus der Entwicklung induſtrie im zudenken wären. künſtleriſchen Begabung, A Menſchenſchlag tief verwurzelt iſt nd ſi hat. Die Nußknacker, Räucher⸗ und Beſenmän⸗ ner ſpiegeln den geſunden Humor des Grenz⸗ länders wider; tiefen Frömmi nachtszeit zu einem Erlebnis verdichtet, wie es nur der begreifen kann, ſchneiten Berge wohnt. Erzgebirgler bewegt und er mit dem Schnitzmeſſer ſtoriſch wertvolle Sammlung unerſetzliche Meiſterwerke, die der Seiffener Spielzeug⸗ Laufe der Jahrhunderte nicht weg⸗ Sie zeugen von der großen die in dem derben erz⸗ von Generation zu Generation vererbt die Krippen ſind Ausdruck einer gkeit, die ſich beſonders zur Weih⸗ der inmitten der ver⸗ Was den eingeſeſſenen zutiefſt erfüllt, drückt aus. Karl Heinz Gla h. Mannheim Blick übers Cand 18. Dezember 1936 Letzte badiſche meldungen (Eigene Drahtberichte des„Hakenkreuzbanner“) Badens Erzieher kagten * Karlsruhe, 17. Dez.„Die organifato⸗ riſche Aufbautätigkeit des NS⸗Lehrerbundes iſt beendet, es beginnt die Zeit des bewußten, kul⸗ turpolitiſchen und weltanſchaulichen Kampfes“. Dieſe Worte des Gauamtsleiters ſtanden gleich⸗ am über der Tagung der Kreisamtsleiter des mtes für Erzieher, Gau Baden, die in Bad Freyersbach ſtattfand. So wurde vor allem die Frage der weltanſchaulichen und fachlichen chulung in einem einführenden Referat des Gauſchulungswalters des Amtes für Erzieher und in der umfaſſenden, kulturpolitiſchen Rede des Gauamtsleiter, Pg. Gärtner, behandelt. Es gilt die Erziehung zu unverrückbarer, reſt⸗ loſer Einſatzbereitſchaft für den Nationalſozia⸗ lismus und den unerbittlichen Kampf gegen den Einflußwillen gegnexiſcher Mächte, im be⸗ ſonderen gegen die gefährliche Haltung„loya⸗ ler Neutralität“. An die Kurzberichte der Hauptſtellen⸗ und Stellenleiter des Gauſtabs über ihr Tätigkeits⸗ gebiet ſchloß ſich eine Ausſprache, wo den Kreis⸗ amtsleitern Gelegenheit gegeben wurde, alle brennenden Fragen über ihre Arbeit draußen mit der Ganamtsleitung zu beſprechen. Ein Kameradſchaftsabend verband die bei⸗ den Arbeitstage. Keine Betrunkene am Steuer! * Karlsruhe, 17. Dez. Dem in Karlsruhe wohnhaften Wilhelm Georg Moch mußte neuer⸗ dings die Führung von Kraftfahrzeugen jeder Art unterſagt und der Führerſchein entzogen werden, weil er trotz aller Verwarnungen neuer⸗ dings mit 14 Tagen Haft wegen Trunkenheit und dabei begangener verſchiedener Verfehlun⸗ gen beſtraft werden mußte. Perſonen, die zum Trunke neigen, können als Kraftfahrzeugführer nicht in Frage kommen. 1000 Paar Schuhe für Pforzheimer Reichsautobahnarbeiter * Pforzheim, 17. Dez. Die NSV Pforz⸗ heim hat dieſer Tage mit der Verteilung von neuen, kräftigen Arbeitsſtiefeln an die Arbeiter der Reichsautobahn im Bezirk Pforzheim be⸗ gonnen. Verteilt wird an alle hilfsbedürftigen Arbeiter, die im Bezirk Pforzheim wohnhaft ſind und zumeiſt mit Autobus⸗Pendelverkehr von ihrer Wohnſtätte täglich zum Arbeitsplatz fahren und wieder zurück. Im ganzen werden gegen 1000 Paar Schuhe verteilt. Es dauerte drei Tage, bis der mit Schuhen beladene Wa⸗ gen an allen Bauſtellen vorgefahren ſein wird. Kreisleiter 75 Knab und Kreisamtsleiter der DAß, Pg. Nagel, ſprachen jeweils* Ar⸗ beiterſchaft, die eine ehrliche Freude für das lunder und brauchbare Weihnachtsgeſchenk be⸗ undete. Neue Funde in der Heiliggeiſtkirche * Heidelberg, 17. Dez. Es iſt bekannt, daß z. B. die heutige Hauptſtraße in Heidelberg weſentlich höher liegt als etwa vor Hunderten von Jahren. Daraus erklärt ſich auch, daß beim„Ritter“, dem einzigen Haus in Heidel⸗ berg, das von Melacs Brandſchatzern verſchont wurde, die unteren Fenſter ſo niedrig liegen. Der„Ritter“ dürfte früher mindeſtens 1 Meter bis 1,50 Meter höher gelegen haben, als dies heute der Fall iſt. Wahrſcheinlich hat man nur über eine ſchöne Freitreppe dieſes ſchöne Pa⸗ trizierhaus betreten können. Nun fand man auch in der Heiliggeiſtkirche bei den Aus⸗ grabungen ein beträchtliches Stück des alten Straßenpflaſters. Im Oſtteil des Chores, öſt⸗ lich der Grundmauer der alten früheren Kirche ſtieß man nun auf den damaligen der alten keleineren Kirche vorgelagerten Marktplatz nun nach etwa 600 Jahren zum erſtenmal wieder auf Pflaſter, das noch ganz in ſeiner damaligen Beſchaffenheit wieder zum Vorſchein gekommen iſt. Die Grabungen werden nunmehr ſyſtema⸗ tiſch fortgeſetzt. die odenwülder zapfendrecher genen jedt an die flebeit wie der Samen unſerer Tannenbäume gewonnen wird/ Beſuch in einer Samen⸗Aleng⸗Anſtalt (Eigener Bericht des„Hakenkreuzbanner“) s Michelſtadt i.., 17. Dezember. Faſt in der ganz gleichen Jahreszeit, im Dezember, wo die jungen Nadelbäume aus unſeren Wäldern und Zuchtanſtalten in trauter Stube zum Weih⸗ nachtsfeſt geſchmückt werden, in dieſer gleichen Zeit, bei einigen Arten der Koniferen auch erſt Anfang Jannar, beginnt in den Wäldern das Zapfenbrechen. Wenig bekannt iſt in wei⸗ ten Kreiſen, daß die Tannen weit ſeltener vor⸗ kommen, als man gemeinhin annimmt, und daß insbeſondere auf dem Weihnachtstiſch meiſt keine Tannen, ſondern Fichten ſte⸗ hen und am Feſtabend ſchweigend den Ruhm einſtreichen, der in dem ſchönen Lied vom Tan⸗ nenbaum eigentlich einer anderen Gattung der Koniferen zugedacht iſt. Denn der Weihnachts⸗ baum iſt meiſt die Picea excelſa, die Europäiſche Fichte, die ſich infolge ihres meiſt dichten Wuch⸗ ſes oft ſogar beſſer zur Ausſchmückung eignet als die Edeltanne. Ernte— im Winter Um das Jahresende haben ſich bei den Na⸗ delbäumen die Zapfen ſo entwickelt, daß der Samen reif iſt. Natürlich würden ſich, die Bäume auch dadurch fortpflanzen, daß die Zap⸗ fen zu ihrer Zeit aufſpringen und den Samen abwerfen. Aber abgeſehen davon, daß der Sa⸗ men dann, vom Winde fortgetragen, meiſt da⸗ hinfällt, wo er nicht hinfallen ſoll, macht auch die Notwendigkeit einer planmäßigen Sa⸗ mengewinnung, die Anlage weiträumiger neuer Pflanzungen uſw. beſtimmte Vorkehrungen zur Gewinnung und Behandlung des Koniferen⸗ famens erforderlich. Dies iſt die Aufgabe der Samenklenganſtalten. Ihre Arbeitsweiſe iſt den weiteſten Kreiſen gänzlich unbelannt, den meiſten Leuten ſogar ihre Exiſtenz, es gibt nur ganz wenige Kleng⸗ anſtalten und ſie liegen meiſt von den großen Städten abgelegen, weil ſie natürlich meiſt in Renge Waldgebieten liegen. Die Technik des lengens iſt heutzutage hochentwickelt und be⸗ dient ſich der—. Hilfsmittel. In 20 heren Zeiten wurden die Zapfen noch einfach auf Trockendarren gelegt und die Sa⸗ menkörner, die nach dem Aufſpringen der Zap⸗ fen herausfallen, ſammelten ſch in einem unter⸗ geſtellten In Awele n bei Michelſtadt im Odenwald beiſpielsweiſe waren im Jahre 1773 ſchon Hordendarren. Die primiti⸗ vere Samengewinnung wurde dann durch Dampfdarren abgelöſt, wo die von einem Dampfkeſſel aus geſpeiſten Rohrleitungen durch die Darreräume geführt werden und dieſe da⸗ durch bis zu dem Grad erhitzen, der nötig iſt, um die Zapfen zum ufſpringen zu bringen, Bei Fichten ſind das 30 bis 40 Grad, bei Kiefern etwa 10 Grad mehr. „Eine modern eingerichtete Klenganſtalt hat einen induſtriellen Anſtrich, und eine bei Mi⸗ chelſtadt im Odenwald gelegene ſieht, überragt von vier breiten Schornſteinen, von weitem aus wie eine Brauerei. Denn dieſe Anlage iſt dop⸗ pelſeitig angelegt, um eine größere Menge Sa⸗ men behandeln zu können Heizungs⸗ und Feu⸗ erungsräume ſind doppelt und dazwiſchen lie⸗ gen die Darreräume. In der Klenganſtalt „Ein Rundgang durch die Klenganſtalt iſt übrigens auch eine wohlriechende Angelegen⸗ eit. Ein überaus wohltuender ſtarker Geruch ann man beobachten, daß nicht alle Koniferen⸗ ſamen den gleich zuſammengeſetzten Duf ſamen gleich gleich zuſammengeſetzten Duft haben, ſo iſt z. B. der Geruch ausgedörrter Mafiae weit ſüßlicher, als der der Doug⸗ astanne. An den ampfkeſſeln vorüber kommt man von den Keſſelhäuſern in die hochgelege⸗ nen Darreböden. Zwei ſolcher Darreböden lie⸗ gen übereinander, von einander getrennt nur von dem Gitterboden der Rohrleitungen. Die Zapfen kommen zunächſt in die obere Darre zum Vordarren, damit die Feuchtigkeit aus den fluch das Tandvolk muß Fport treiben Er iſt ſo notwendig wie das Beſtellen der Felder Der Sport iſt ſeiner Natur nach geſellig. Er kann zwar allein ausgeübt werden, ſchöner iſt er jedoch zu Zweien, und am meiſten Jubel erregt er, wenn Tauſende und Zehntauſende zu⸗ fammenkommen. Dem Sport kommt in körper⸗ licher und geiſtig⸗charakterlicher Beziehung un⸗ beſtritten eine e Bedeu⸗ tung zu. Noch nie iſt der Sport ein Beſtand⸗ teil des privaten und öffentlichen Lebens ge⸗ weſen in dem Maße, wie es heute der Fall iſt. Dieſe Stellung hat er ſich hart erkämpfen müſ⸗ ſen. So zeigt die Geſchichte, daß unſer Turn⸗ vater Jahn von den Behörden heftig angefein⸗ det wurde, während heute der Sport unter dem Schutz und der Pflege des Staates und der Bewegung blüht und gedeiht. Allgemein er⸗ kennt man im Sport ein Mittel zur Geſund⸗ erhaltung des einzelnen und damit auch zur Volksertüchtigung. Alle Werbung für ein plan⸗ mäßiges Ueben und Ausbilden des Körpers er⸗ ſtreckt ſich eben auf dieſes Moment der Volks⸗ ertüchtigung und der Volkskraft. Dieſe Forderung des Staates zur ſportlichen Betätigung an ſeine Bürger und vor allem an ſeine Jugend, wird in der Erfüllung demjeni⸗ gen, der vielleicht darin noch ein Opfer ſieht, dadurch erleichtert, daß er in der Gemeinſchaft eines Vereins weniger an den Zweck des Spor⸗ tes denkt, ſondern vielmehr im Sportbetrieb zuischen Necker unci Bergstreſe Ladenburger Nachrichten Schüleraufnahme in die Volksſchule. Alle Kinder, die zu Oſtern 1937 ſchulpflichtig werden, ind heute Freitag zwiſchen 15 und 17 Uhr auf dem Schulamt anzumelden, wobei der Impf⸗ ſchein mitgebracht werden muß. Der Odenwaldklub, Ortsgruppe Ladenburg, über deſſen Jahreshauptver wir eſtern berichteten, hat ſeinen anderplan für 1937 noch nicht endgültig feſtgelegt, da aus dem Mannheimer Plan verſchiedene ſchöne Wande⸗ rungen, darunter eine Fernwanderung nach Ba⸗ den⸗Baden, übernommen werden, bei denen ſich die hieſige Ortsgruppe anſchließen kann, um die Fahrpreisermäßigung(bis zu 66 v..) zu bekommen. Eß, iſt auch Nichtmitgliedern Ge⸗ legenheit geg⸗hen, ſich an der einen oder ande⸗ ren Wanderſ'ig zu beteiligen. Aus Neckarhauſen Die allgemeine Weihnachtsfeier wird auch in Reckarhauſen am Montag, 21. Dezember, ab⸗ ehallen; ſie findet abends 20 ühr im„Badi⸗ ſchen Hof“ ſtatt. Ein großer Chriſtbaum iſt be⸗ reits auf dem Platz beim Rathaus aufgeſtellt und wurde geſtern geſchmückt. * Jugendlicher Radfahrer verunglückt. Der Sohn Fritz des Johann Keller war mit dem FRad nach Mannheim gefahren, um ſich den Weihnachtsbetrieb anzuſehen. Der Junge fuhr in der Oſtſtadt mit dem Rad gegen den An.⸗ hänger einer Zugmaſchine und ſtieß ſich dabe · das rechte Auge aus. Er liegt jetzt im Mann⸗ heimer Krankenhaus. Edingen berichtet * Von der Volksſchule. Hauptlehrer Martin Bordne wurde in gleicher Eigenſchaft von Ober⸗ gimpern nach EGdingen verſetzt. * Die älteſte Einwohnerin geſtorben. Nach kurzer Krankheit ſtarb am Dienstagabend Edingens älteſte Einwohnerin, Frau Barbara Riſche geb. Kadel, im Alter von faſt 90½ Jah⸗ ren; ſie hatte noch am 20. Juli recht rüſtig ihr 90. Lebensjahr beſchließen können. Neues aus Schriesheim * Bekümpfung des Raubwildes. Die Jagd⸗ berechtigten haben ſchwere Schlageiſen zum Fangen von Raubwild aufgeſtellt. Es iſt ver⸗ boten, die Fallen zum Zuſchlagen ſo bringen, u beſchädigen oder zu entwenden, ſowie ſelbſt Zaln zu ſtellen, ganz gleich, ob in Haus, Hof, cheune, Stall, Schuppen oder wo es auch ſei. In Feld und Wald ſind Hunde an der Leine zu führen. Zuwiderhandlungen werden ſtraf⸗ rechtlich verfolgt. Ilvesheimer Notizen * Aus dem Schuldienſt. An die Volks chule in Ilvesheim wurden verſetzt die Hauptlehrer Pe⸗ ter Brand in Neckarbiſchofsheim und Wilhelm Stier in Schwetzingen. Hauptlehrer Otto Gla⸗ ———— von Zlvesheim nach Neulußheim verſetzt. eine vergnügliche und Seſ0 Angelegenheit erblickt. Das Einreihen in die Riege eines Turnvereins oder in die Elf eines Fußballklubs kommt dem Geſelligkeitstrieb des einzelnen entgegen. Hier 4 die urwüchſige Freude, ſich körperlich und ſportlich zu betätigen, und mit den wachſenden Leiſtungen hebt ſich das Vollgefühl von Kraft und Geſchicklichkeit. Darum treiben wir 9475 Sport, und jeder wendet ſich der Art zu, ie ihm auf Grund ſeiner körperlichen Ver⸗ anlagung am beſten zuſagt und die auch durch die örtlichen Verhältniſſe am meiſten begün⸗ ſtigt iſt. Wenn wir heute n von der Klage eines mangelnden Intereſſes für den Sport auf dem Lande hören, ſo gilt es, die Gründe hierüber u erforſchen und letzten Endes Mittel und ege zu ſuchen, der Sportuninter⸗ eſſiertheit auf dem Lande zu ſteuern. Es mag verſtändlich ſein, daß das Volk auf dem Lande dem Sport ſchwerer Zu⸗ neigung abgewinnen kann als in der Stadt. Die Landbevölkerung iſt von früher Jugend an in Hof und Stall, auf dem Acker und im Walde in eine Arbeit eingeſpannt, die vom Körper alle Kräfte fordert. Deshalb wehrt ſie ſich gegen alles, was eine zuſätzliche Anſtrengung der Kör⸗ per⸗ und Muskelkraft verlangt. Schließlich ge⸗ bietet die Natur auch den erlahmten Muskeln und Nerven die wohlverdiente Ruhe und Aus⸗ ſpannung. Ein anderes Moment, das der Aus⸗ breitung des Sports auf dem Lande hinderlich iſt, liegt in der Zeitfrage. Auf jede Stunde und Minute des bäuerlichen Lebens und Wirkens iſt eine Arbeit verteilt; nie hört die Kette der kleinen und großen Anſtrengungen vom frühen Morgen an bis ſpät in die Nacht auf. Einen —— Wöie chaber fülſchiich eine daß das ndvolk vielfach aber fälſchlich eine Abneigun gegen alles„Städtiſche“ hat. Wenn bisher alle Verſuche mißlungen ſind genau ſo zahlreiche aktive Träger imp Börberoz des Sportes Hf dem Lande zu finden wie in der Stadt, ſo ſoll uns das nicht alle Hoffnung rauben. Auch du, lieber Landbewoh⸗ ner, ſollſt einſehen, daß der Sport nicht etwas Künſtliches und Ueberflüſſiges iſt, das nur eine für uns Städter vergnügliche Beſchäftigung iſt. Es iſt genau ſo notwendig zur Erhal⸗ tung der Lebenskraft unſeres Volkes wie das Beſtellen des Ackers für unſere Er⸗ nährung. Jede einſeitige Arbeitsweiſe führt zur Verbildung einzelner Körperteile; dieſer Gefahr iſt niemand ſtärker ausgeſetzt als der Land⸗ bewohner bei ſeiner Arbeit. Dieſer Gefahr zu 1nen gibt es nur ein Mittel: Leibes⸗ übungen zu treiben. Die ſportliche Uebung hat die——* alle Teile des Kör⸗ pers 9 eichmäßig durchzubilden, Verlagerungen in kräftige und ſchwache Partien auszugleichen und Krümmungen und Verbildungen zu ver⸗ hindern. Insbeſondere muß die Jugend davor bewahrt werden, daß ihre Kraft und Geſtalt unter irgendwelchen körperlichen Mängeln lei⸗ det. Das Wohl und Wehe unſeres geſamten Volkes hängt davon ab, daß ſich überall, alſo auch in der Landbevölkerung, der Sportgedanke durchringt. Ein Opfer mag es ſein; aber kein Opfer iſt 3 groß, wenn es für das Volk ge⸗ bracht wird. Zapfen entweicht. In dieſer Vordarre bleiben ſie bei den ſchon angegebenen Hitzegraden 12 Stunden und werden dann, da ſie noch immer Samenkörner enthalten, durch ein Türchen hinuntergekehrt, in die Hauptdarre, wo ſie bei itze etwa weitere 12 Stunden blei⸗ Ratchng ben müſſen. zwecks Reinigun Die Weiterbehandlung erfolgt in einer rotierenden Trom⸗ mel, dem ſog. Triller, der in der Minute 50 Touren macht. Nachdem im Reff die Nadeln entfernt ſind, muß der Same noch erſt ent⸗ flügelt werden; denn von Natur aus ſind den Samenkörnern Flügel etwa in der Größe des Flügels einer Weſpe beigegeben, damit ſie bei der natürlichen Entleerung des Aabie Wald vom Wind fortgetragen werden, Die Be ſchiehts des Samenkorns von den age ge⸗ chieht in großen Trommeln, in denen ürſten ſchneckenarkig verlaufen. Die letzten Arbeitsvor⸗ gänge erfolgen in der ſog. Putzmühle, in der etwa noch 9 er! und in Sieben, in denen anhaftende Holzſtück⸗ chen von den Körnern getrennt werden. Die leeren Zapfen waren in früheren Zeiten, wo Elektrizität, Gas, Wn un f und andere moderne Heizmöglich ein geſuchter Artikel und wurden von den Klenganſtalten immer flott abgeſetzt, g4 hei⸗ zen ſie ihre Dampfkeſſel ſelbſt mit dieſen Rück · ſtänden, weil zu wenig Intereſſenten dafür da ſind. Warum„Kleng“⸗Anſtalt? Beim Darren entwickeln die Zapfen nicht nur ſtarke Gerüche aus dem ihnen 1Gerzunh Harz, ſondern auch eigentümliche Geräu che. Die noch geſchloſſenen Zapfen gehen in der großen Rebn von 45 Grad, was ja der Zweck der Uebung iſt, auf und der Berg Zapfen iſt daher in einer ſtändigen höherſteigenden Bewegung. Das Geräuſch, das die Zapfen bei dieſer Be⸗ wegung infolge ihrer Reibung verurſachen, und das der Fachmann„neckern“ nennt, erweck einen klingenden Geſamtton, und dgraus iſt die Bezeichnung„Klengen“ entſtanden. Zunft der Zapfenbrecher Bevor die Zapfen in ſen ſin Mengen die Darre durchwandern, müſſen ſie natürlich erſt aus dem Wald hereingeholt werden. Das geht nun aber nicht etwa ſo vor ſich, wie man ſich das zunächſt vorſtellen möchte: Alſo nur in den Wald gehen, die heruntergefallenen Zapfen auf⸗ leſen und heimſchaffen. Vielmehr iſt hier eine beſonders ausgerüſteter Helfer am Werk: die ch miht einfach Die Zapfen können nämlich auch nicht einfach, etwa wie die Zwet⸗ ſchen im Obſtgarten, eſchon bin Möhe werden, i ſondern man muß f ſchon e machen, auf die einzelnen Kiefern uſw. hinaufzuklettern. Die Zapfenbrecher gehören meiſt Berufen an, die im Dezember⸗Januar doch weniger zu tun haben, es ſind meiſt kleine Landwirte. Es gibt in der Michelſtadter Umgegend Familien, die ſchon generationenlang Zapfen gebro⸗ chen haben, Steigeiſen und Haken gehören ſeit hundert Jahren zum Hausgerät. Die Leute klet⸗ tern mit dem Steigeiſen auf die Bäume und haben einen„Brechſack“ umhängen; ſie brechen die Zapfen mit der Hand und laſſen ſie in den Sack gleiten. Manchmal ſind an einem Ta 50 Zapfenbrecher in einem Wald an der Arbeit. Die Arbeit hat auch eine rechtliche Seite: man kann nicht Zapfen brechen, wo man will, ſon⸗ dern die Klenganſtalt muß den betreffenden Waldteil erſt pachten. Auch iſt das Zapfen⸗ brechen nur in alten Baumbeſtänden erlaubt. Die Käufer des Samens Der geklengte Samen wird hauptſächlich vo Waldbeſitzern und Pflanzſchulen gekauft, beſon⸗ ders viel Odenwälder Koniferenſamen geht an die großen Schulen und Waldungen in Schles⸗ wig⸗Holſtein. Der Verkauf erfolgt nach Gewicht. Die Klenganſtalten haben nur im land Odenwälder Koniferenſamen gekauf große Mengen gingen nach Neuyork, und e war ein großes Lob für den Odenwald, daß Nordamerika beſonders den Samen der Wey⸗ mouthskiefer im Odenwald die tammte und erſt ſpät nach Europa eingeführt wurde. Mengenmäßig ſtehen beim Samenklengen im doch urſprünglich aus Nordamerika Odenwald die Kiefern an erſter Stelle, dann folgen Fichten und in weitem Abſtand erſt die Tannen. G. W. R. ſleues aus Tampertheim Die Schilfrohrernte im Ried verkauft * Lampertheim, 17. Dez. Das Waſſer⸗ bauamt Worms verſteigerte die diesjährige Schilfrohrernte der Altrheingewäſſer. Es han⸗ delte ſich hierbei um die Bezirke Lampertheim, Nordheim, Sauwörth und Rheindürkheim. Lam⸗ pertheims Anfall wurde in acht Loſen vergeben und wurden hierfür 1016 RM. erzielt. Das große Intereſſe der zahlreichen Steigerer hatte zur Folge, daß einige Gebote bis auf den vier⸗ fachen Taxſatz getrieben wurden. Steigerer wa⸗ ren aus Lampertheim, Eich, Gimbsheim und Roxheim. Bei Zuſchlag der Loſe mußte bereits die Hälfte des Betrages entrichtet werden, 9 rend der Reſt innerhalb drei Wochen fällig i * Lampertheim, 16. Dez. An der am Sonntag in Bensheim durchgeführten Kreis⸗ ſchau für Kaninchen beteiligten ſich einige Züch⸗ ter von Lampertheim recht erfolgreich. Von 20 ausgeſtellten Tieren wurden 19 mit Preiſen bedacht.— In einem Gartenhäuschen wurde eingebrochen und daraus allerlei Geräte und Wertzeuge geſtohlen. Die Täter konnten bis jetzt nicht ermittelt werden. ängen gebliebene Flügel entfernt, keiten noch nicht da waren, erweckt Winter zu 1 tun. In früheren Zeiten hat auch das Aus⸗ Wir b unſerer 2 muß in allen werden. Das mentreffen de rung eine Abf denen Rohſtof baren Arbe d unmittelb bauarbeiten er Dieſen Uebe ierten⸗ Anor und öffen!: reicht werden. all auf der upolizeilich d icht, anzuzeig auſtelle gehö ſpielsweiſe itens des Un auherrn oder vor Baubeg en vorher er nzeige iſt ger ernach ergeber Für die anmüßiger A ie Gefahr, daß icht geſtellt we No in dieſem 3. ſſen recht Natürlich hab der Großfe rtage den e gemacht 1 entſchieden, an d wollen.—1 al dere Winter tereſſe die 4 ch größerem gen, weil ſie nte Feſttagsr bſie ins Waſſe Hoch geſchwell nicht allzu le eren Lagen( nthalben ſcho zeichnen war Wetter wied denn aus e Warmlu 5 machten un tändigkeit beſe gar nicht ei hſtverſtändlich, en die R. ft ſein 1 uber 1936 mannhe im Froß-Mannheim 18. Dezember 1936 5 boit Her Arbeitseimsdis im VDieriaſiresplan Diaie Sicherung des Baumarlctes die Regelung des Einsatzes der Arbeitskräfte und des Bedarfs an Baustoffen für wichtige Bauvorhaben rre bleiben Wir bringen heute den wichtigen Abſchnitt egraden 12 unſerer Artikelreihe, der ſich mit der Regelung ioch immer auf dem Baumarkt befaßt. n Türchen Der Neuaufbau der deutſchen Wirtſchaft, ſo⸗ wo ſie bei wie die Wiederherſtellung der Wehrhoheit haben inden blei⸗ auch in der Vauwirtſckaft einen neuen und ing erfolgt ſtarken Bedarf entſtehen laſſen. Dieſer Bedarf den Trom⸗ muß in allen Gegenden Deutſchlands befriedigt Minute 50 werden. Das oft örtliche und zeitliche Zuſam⸗ die Nadeln mentreffen des Bedarfs an Bauarbeitekn mit erſt ent⸗ dem Bedarf an Arbeitskräften für die in der r aus ſind Erzeugungsſchlacht ſtehende Landwirtſchaft einer⸗ der Größe ſeits und die in dauerndem Aufſchwung be⸗ 3 ſie apfens im 55 Be⸗ Flügeln ge⸗ ien Bürſten Arbeitsvor⸗ hle, in der el entfernt, e Holzſtück⸗ rden. Die Zeiten, wo und andere t da waren, von den W g4 hei⸗ hieſen Rück⸗ n dafür da en nicht nur ewohnenden räuſche. Die der großen Zweck der en iſt daher Bewegung. dieſer Be⸗ rſachen, und int, epweckt zraus iſt die Mengen die atürlich erſt t. Das geht zie man ſich nur in den Zapfen auf⸗ iſt hier eine Helfer am pfen können nicht, anzuzeigen. Bauſtelle gehören alle an dieſer anfallenden Lohnkoſten, Löhnen bis zur ſchlüſſelfertigen Herſtellung des griffene Induſtrie andererſeits muß allerorts ausgeglichen werden. Die große Zahl der Bauvorhaben nimmt aber auch Rohſtoffe der verſchiedenſten Art in einem noch vor Jah⸗ ken nicht erwarteten Umfange in Anſpruch. Deshalb muß in Bauplanung und ⸗ausfüh⸗ kung eine Abſtimmung ſowohl mit den vorhan⸗ denen Rohſtofſvorräten als auch mit den ver⸗ fügbaren Arbeitsträften ſür in Gang befindliche und unmittelbar bevorſtehende Hoch⸗ und Tief⸗ bauarbeiten erfolgen. Dieſen Ueberblick zu ſchafſen, iſt das Ziel der bierten Anordnung des Miniſterpräſidenten Göring. ſchrift hervorgeht, die erforderlichen Baufach⸗ arbeiter und den Bedarf an Rohſtoffen im Rahmen des Vierjahresplanes für ſtaats⸗ und Sie will, wie aus der Ueber⸗ wirtſchaftspolitiſch bedeutſame Bauvorhaben rſtellen. Der angeſtrebte eck ſoll durch ie Anzeigepflicht alker privaten und öffentlichen Bauvorhaben er⸗ vreicht werden. Was muß angezeigt werdenꝰ Alle öffentlichen und privaten Bauvorhaben, leichgültig ob Hoch⸗ oder Tiefbau, und zwar ie öffentlichen, ſoweit mehr aͤls 25000 RM und die privaten, ſoweit mehr als 5000 RM Löhne auf der Bauſtelle anfallen. Bauvorhaben iſt alles, was nach dem anerkannten Sprachge⸗ hrauch als ſolches bezeichnet zu werden pflegt. Der Kreis der baupolizeilich zu genehmigenden Bauvorhaben deckt ſich nicht voll mit dem Kreis der hiermit anzeigepflichtigen Vorhaben. Jedes Bauvorhaben mit dem vorgenannten Lohnan⸗ l auf der Bauſtelle iſt, gleichgültig, ob es aupolizeilich der Genehmigung unterliegt oder u den Löhnen auf der bei Hochbauten aller Arten von Bauwerks. Dazu gehören auch die Löhne, die 4 beiſpielsweiſe für die Montage eines Kranes feitens des Unternehmers gezahlt werden. e die Zwet⸗ ttelt werden, ußz machen, ufzuklettern. Berufen an, liger zu tun rte. Es gibt amilien, 5 pfen gebro⸗ gehören ſeit ie Leute klet⸗ Bäume und ; ſie brechen n ſie in den inem Tag nder Arbeit. Seite: man i will, ſon⸗ betreffenden das Zapfen⸗ iden erlaubt. tſächlich von ekauft, beſon⸗ men geht an n in Schles⸗ nach Gewicht. nWinter zu ch das Aus⸗ ſen gekauf ork, und e ſenwald, daß 'n der Wey⸗ die ika ſtammte führt wurde. enklengen im Stelle, dann ſtand erſt die G. W. R. lheim verkauft Das Woſſer⸗ diesjährige ſſer. Es han⸗ Lampertheim, irkheim. Lam⸗ oſen vergeben erzielt. Das teigerer hatte auf den vier⸗ Steigerer wa⸗ nbsheim und nußte bereits hen ſakig f hen fällig i An der amn hrten Kreis⸗ einige Züch⸗ reich. Von 20 mit Preiſen ischen wurde Geräte und inten bis jetzt ne'der Großſtadt während der Wei feiertage den Rücken kehren wollen, ihre berzeichnen waren. das Wetter wieder einen Strich durch die Rech⸗ Wer muß die Anzeige erſtatten? Bei privaten Bauten der Bauherr, bei öffent⸗ lichen Bauten die Bauverwaltung, alſo grund⸗ ſätzlich nicht die mit der Ausführung beauf⸗ nagten Architekten oder Unternehmer. Auch iſt die Unterſchrift bei der Anzeige nicht von einem beauftragten Architekten oder Unternehmer, ſon⸗ dern von dem in der Anzeige bezeichneten Bauherrn oder von der Bauleitung zu leiſten. Friſten für die Anzeigeerſtattung Die Anzeige muß innerhalb von drei Mona⸗ ten vor Baubeginn, ſpäteſtens aber vier Wo⸗ chen vorher erſtattet werden. Die Friſt für die Anzeige iſt gewahrt, wenn dieſe an dem ſich hiernach ergebenden Tag zur Poſt gegeben wor⸗ den iſt. Für die Beurteilung der Frage, ob eine Anzeige rechtzeitig erfolgt iſt, iſt beſtimmend, daß der geplante Tag für den Baubeginn auch natſächlich eingehalten wird. planmäßiger Arbeitseinſatz geſichert und wird de Gefahr, daß die erforderlichen Arbeitsträfte nicht geſtellt werden können, weſentlich gemin⸗ Nur ſo iſt ein dert. Eine Anzeige, die vor drei Monaten vor Baubeginn erſtattet wird, iſt rechtsunwirkſam und gilt daher als nicht erſtattet. Wo und wie iſt die Anzeige zu erſtatten? Bei dem für die Bauſtelle örtlich zuſtändigen Arbeitsamt mit dem vorgeſchriebenen Vordruck AE 4, der im Arbeitsamt Zimmer 95 erhält⸗ lich und in zweifacher Fertigung einzureichen iſt. Wird die Anzeige nicht mit dem vorgeſchrie⸗ benen Formblatt erſtattet, iſt ſie nicht rechts⸗ wirkſam. Beide Ausfertigungen ſind zu unter⸗ ſchreiben. Was muß die Anzeige enthalten? Din in dem Vordruck geſtellten Fragen ſind zwingend und daher in jedem Fall zu beant⸗ worten. Zunächſt iſt der Bauherr oder die Bau⸗ berwaltung nach Anſchrift und Fernruf anzu⸗ geben. Dieſe Angaben müſſen ſich decken mit der unterſchreibenden Stelle. Die Beſchreibung der Bauſtelle muß ſo ſein, daß dieſe zweifels⸗ frei ghefunden werden kann. Es genügt alſo nicht nur der Ort, ſondern es iſt auch die Straße und Hausnummer anzugeben. Die Bezeichnung des Bauvorhabens muß ſo gefaßt ſein, daß in Verbindung mit dem, was ſonſt betannt iſt, kein Zweifel beſteht, was gemeint iſt. Das Arbeits⸗ amt darf von ſich aus die Bezeichnung, die der Bauherr(Bauverwaltung) wählt, bei Nachprü⸗ fung der Anzeige nicht ändern. Unter Ziffer 5 des Vordrucks ſind die Geſamtkoſten anzügeben; hierzu ſind auch etwaige Koſten für Grunder⸗ werb, für Planung und Bauleitung und die⸗ jenigen Teile der Materialien, die vorrätig ſind, ferner der Gegenwert für Hand⸗ und Spann⸗ dienſte zuzurechnen. Auf die Angabe, was da⸗ von auf Löhne an der Bauſtelle ent⸗ fällt, kann in keinem Fall verzichtet werden, ſteht doch dieſer Betrag in Beziehung zu den Angaben unter Ziffer 6 und 7 des Vordruckes. BVeginn und Ende der Bauzeit ſind nach Monaten anzugeben. Aenderungen der Bauzeit ſind dem Arbeitsamt anzuzeigen. Unter Ziffer 7 ſind die Angaben zu machen, die für den Arbeitseinſatz notwendig ſind. Dabei kann es ſich nur um vorläufige Angaben der im Durchſchnitt an der Bauſtelle zu beſchäftigenden Arbeitskräfte handeln, die allerdings ſo genau gemacht werden müſſen, als es zum Zeltpunkt der Anzeige irgend möglich iſt. Die Geſamt⸗ zahl der erforderlichen Arbeitstrüfte muß den Durchſchnitt während der ganzen vorausſicht⸗ lichen Bauzeit enthalten, alſo weder den nie⸗ drigſten Bedarf während der Anlaufs⸗ und Auslaufszeit, noch den Spitzenbedarf im Höhe⸗ punkt der Bauausführusg. Es iſt ausdrücklich davor zu warnen, bewußt höhere Zahlen anzu⸗ geben, etwa in dem Glauben, dann beſtimmt ausreichend mit Fachkräften verſorgt zu werden. Die Anzeigen werden 0 fachmän⸗ niſch überprüft und übertriebene Anforderun⸗ gen ſind nur geeignet, den Arbeitseinſatz zu ſtören. Die Geſamtdurchſchnittszahl iſt nach Berufs⸗ arten für den ganzen Zeitablauf weiter aufzu⸗ gliedern, und zwar unter Herausſtellung der Facharbeiter, an denen bekanntlich Man⸗ gel beſteht. Es ſind dies die Maurer, Zim⸗ merer, Zement⸗ und Betonarbeiter einſchließ⸗ lich der Eiſenbieger und Eiſenflechter, ſowie die an der Bauſtelle benötigten Metallarbeiter, wo⸗ zu beiſpielsweiſe Eiſenkonſtruktionsſchloſſer, Baggerführer, Lokführer oder Reparaturſchloſ⸗ ſer gehören. Bei der Aufgliederung ſind nicht die allgemeinen Durchſchnittszahlen anzugeben, ſondern der vorausſichtliche tatſächliche Be⸗ darf in beſtimmten kürzeren, den einzelnen Bauabſchniten angepaßten Zeiträumen. Nach dieſen Angaben kann das Arbeitsamt die Pla⸗ nung im Arbeitseinſatz vornehmen. Die Anzeige gilt übrigens noch nicht als Ueiternehmerauf⸗ trag an das Arbeitsamt zur Vermittlung be⸗ ſtimmter Kräfte. Die Frage d, ob bei größeren Bauvorhaben bei Heranziehung von auswärtigen Arbeitern die Unterbringung geſichert iſt, bedeutet bei Be⸗ antwortung mit„nein“, daß auswärtige Ar⸗ beitskräfte für das Vorhaben nicht verwendet werden können. Das Arbeitsamt wird jedoch, ſobald es vorausſehen kann, daß ohne ſolche Kräfte der erforderliche Bedarf nicht gedeckt werden kann, den Bauherrn darauf aufmerkſam machen, daß ſein Vorhaben mangels geeigneter Bauarbeiter am Orte ſelbſt zu ſcheitern droht. Nicht weniger wichtig als die bisherigen Fragen iſt die Ziffer'des Formblattes, die über Mengen und Koſten der hauptſächlich zur Verwendung kommenden Bauſtoffe Auskunft geben ſoll, um damit eine planmäßige Bewirt⸗ ſchaftung der Bauſtoffe ſicherzuſtellen. Wie die zweite Anordnung für die Metall⸗ induſtrie, ſo will die vierte Anordnung für die Bauwirtſchaft Hilfeſtellung leiſten, damit für die Ausführung wichtiger Vorhaben gegeinete Arbeitskräfte und Bauſtoffe vechtzeitig zur Ver⸗ fügung ſtehen. Die Durchführung erfordert aber auch, daß die Anzeigeplicht nicht als läſtige Mehrarbeit empfunden, ſondern genau und pünktlich erfüllt wird, um durch eine verſtänd⸗ nisvolle Zuſammenarbeit das geſetzte Ziel zu erreichen.(Schluß folgt.) Anſere Vorfahren verſuchten das Glück Die Einrichtung der Pfälziſchen Lotterie im Jahre 1770 Auch in früherer Zeit verſuchte man das Glück, und im Jahre 1764 errichtete der pfäl⸗ ziſche Kurfürſt eine Lotterie, deren Beſtimmun⸗ gen wir in einem kleinen pfälziſchen Kalender aus dem Jahre 1770 finden. Dieſe Beſtimmun⸗ gen haben ein hiſtoriſches Intereſſe und geben ein Bild, wie in früherer Zeit unſere Vorfah⸗ ren ihr Glück verſuchten. aihch Lotterie. Sie wurde den 25. Auguſt 1764 von Ihro Churfürſtlichen Durch⸗ laucht errichtet, und zur Sicherheit der Ge⸗ winnſte ein beträchtliches Capital von 300 600 fl. niedergelegt, das nachhero mit anſehnlichen Summen vermehrt worden. Um das Vertrauen des Publici deſto gewiſſer zu gewinnen ſind des Herrn Staats⸗Miniſtri Freiherrn von Zett⸗ witz Exzellenz von Ihro Churfürſtl. Durchl. zum Noch herrſcht gedämpfte Reiſeluſt Angewißheit über das Weihnachtswetter/ Nicht zu lange warten Immer nüher rückt das Weihnachtsfeſt, das is in dieſem Jahr für alle ſchaffenden Volks⸗ henoſſen recht günſtig liegt. Sonntag als dritter Feiertag noch zu den Kann doch der Weihnachtsreiſen ausgenützt werden, die man ſelbſt dann, wenn man den Heiligen Abend zu LHauſe verbringt, auf drei Tage ausdehnen darf Natürlich haben ſich ſchon alle 8 na ts⸗ läne gemacht und ſich für irgendein Reiſeziel entſchieden, an dem ſi die Feiertage auskoſten wollen. Vor allem ſind es die Skiläufer und andere Winterſportler, die jetzt mit größtem Intereſſe die koch größerem Eifer die Wetterberichte ver⸗ chneeberichte ſtudieren und mit —3 weil ſie wiſſen möchten, ob ſie die ge⸗ nte Feſttagsreiſe durchführen können, oder ſie ins Waſſer fällt. OHoch geſchwellt waren die Hoffnungen, als vor nicht allzu langer Zeit die Berge bis in die fleferen Lagen herunter einſchneiten und allenthalben ſchon die ſchönſten Skibahnen zu —5 ich ahe inzwiſchin denn aus irgendeinem Reſervoir flute⸗ nung, iten die Warmluftmaſſen heran, die alles an⸗ ders machten und die uns jetzt auch die Un⸗ beſtändigkeit beſcherten, mit der wir alle ganz und gar nicht einverſtanden ſind. Es iſt ganz lbſtverſtändlich, daß unter ſolchen Voraus⸗ ungen die Reiſeluſt noch etwas ge⸗ mpft ſein muß und daß bis jetzt der richtige Schwung für die Weihnachtsreiſen fehlt. Immerhin, das Intereſſe iſt deutli erkennbar nftoßes ſen und es bedarf nur de⸗ äußeren Anſtoßes, um die Reiſeluſt zu wecken. Dieſer äußere Anſtoß iſt ein Wetterum⸗ ſchwung und ein Heranfluten käl⸗ terer Luftmaſſen. Noch trennen uns ja faſt acht Tage von dem Feſt und in dieſen Tagen kann ſich noch ſehr vieles ändern. Jedenfalls ſind diejenigen ſehr gut beraten, die ſich jetzt ſchon für die Feiertage eine Unter⸗ kunft geſichert haben. Wer ſich bis jetzt noch um nichts umgeſehen hat, wird gut daran tun, das ſofort nachzuholen, denn ſowohl aus dem Schwarzwald, wie auch aus dem Allgäu liegen Meldungen vor, daß die verfügbaren Quartiere ſehr ſtark belegt und nur noch einzelne Plätze verfügbar ſind. Das Walſer⸗ tal iſt ſogar vollſtändig ausverkauf und es iſt ganz zwecklos, ohne eine Quartierbeſtätigung in Händen zu haben, über die Weihnachtsfeier⸗ tage dorthin zu reiſen, da kein einziges Bett mehr zur Verfügung ſieht. Am beſten iſt es natürlich, wenn man ſich nicht nur ſein Quartier beſtellt, auch die Fahrkarte kauft und dann ohne Rüchſicht darauf, wie in Mannheim das Wetter iſt, los⸗ fährt. Es wird ſchon recht werden, und wir haben es ja oft erlebt, daß wir hier unten im al über das Wetter ſchimpften und bald im Regen umkamen, während oben in den Bergen die Winterſportler ſich bei ſchönſter Sonne und idealſten Schneeverhältniſſen verg i General⸗Ober⸗Intendant dieſer Lotterie er⸗ nannt worden durch deſſen längſt bekannte Ge⸗ rechtigkeits⸗Liebe und unermüdete Sorgfalt dieſe Lotterie in der kürzeſten Zeit auf den höch⸗ ſten Grad möglicher Vollkommenheit geſtiegen iſt. Die Lotterie beſteht nach der Einrichtung der Genueſer aus 90 Nummern, von welchen jedesmal 5 herausgezogen werden, in deren Er⸗ ratung und geſchickten Verbindung das Glück des Spielers beſtehet. Man ſpielet auf einfache und beſtimmte Auszüge, Amben, Ternen und Quadernen. Der ſez wird bei einem ein⸗ fachen Auszug 15mal, bei einem beſtimmten 75mal, bei einer Ambe 70mal, bei einer Terne 5300mal, bei einer Quadernen 60 000mal aus⸗ bezahlet.— Die übrige Einrichtung und Vor⸗ theile des Spielers ſind in dem Calender ange⸗ zeigt, den das Bureau der Lotterie alle Jahr in deutſch und franzöſiſcher Sprach umſonſt gustheilet. Das Bureau der Lotterie iſt in der breiten Stras nahe an dem Schloß. Der Direk⸗ tor davon iſt der Herr Hof⸗Kammerrath von Saint Martin, an den alle Fremde ihre Brief addreſſieren und von ihm die geſchwin⸗ deſte und beſtimmteſte Antwort erwarten kön⸗ nen. Eben daſelbſten iſt auch das Haupi⸗ ———*+ und die Buchdruckerei. Außer dieſem ſind ſowohl in der Stadt als auf dem Land his in die entfernteſten Gegenden Unter⸗Comptoirs geordnet, bei welchem man mit der nemlichen Sicherheit ſpielen kann, als in dem Haupt⸗ Comptoiri ſelbſten. Auch beeifert man ſich täg⸗ lich zur Er——* der und Lieb⸗ haber dieſes Spieles in ſolchen Orten und Städten neue Comptoirs zu errichten, in wel⸗ chen entweder noch keine ſind, oder wo die fei genwärtige Anzahl das Verlangen des Publici nicht erfüllen können. Dieſe Lotterie iſt bereits ſchon 80 mal ge⸗ zogen worden, und in dieſen die beträchtlichſten Amben, und eine anſehnliche Menge von Ter⸗ nen heraus gekommen. Auch ſind der Zeit ver⸗ ſchiedene Quaternen gewonnen worden, als zu Düſſeldorf, zu Bonn, zu Erfurt, zu Nürnberg, zu Creuznach, zu Frankfurt, und würde dieſes ſchon öfters geſchehen ſeyn, wenn die Spieler jedesmal die auf einem Billet befindlichen Num⸗ mern zu Quaternen geſpielt hätten. Die zu den Ziehungen dieſes 1770ten Jahres feſtge⸗ ſetzten Täge ſind folgende:., 25. Januari, 15. Februari,., 29. Merz, 19. April, 10., 31. Mai, 21. Juni, 12. Juli,., 23. Auguſt, 13. Septem⸗ ber 4. und 24. Oet., 15. November, 6. und 24. Deeemb.“ Nach allem hatte dieſe Lotterie einen großen Umfang, das für ſie hinterlegte Kapital von 300 000 fl. war für die damalige Zeit betrücht⸗ lich. Halte ein und denke nach: Wo kannſt du noch dem WHW ein Opfer bringent ð—— 7 Wog 4 S W ———— ——22288 Kölnisc 47i1 Masseß Lackungen 65,730 ITOSC purkum. tuu de Cologne 225 4711. Geschent Dackungen —— *7 —— 42 9 ——— MNiiſ//7 M 39——. 4 22———— A— GHiſBhein ———+⏑———— 4 7 9010 parlum · kuude loſogne Seife —— Mannheim „Hakenkreuzbanner“ 18. Dezember 1930 Verkehrsſchilder an der Rheinbrücke Für die aus Ludwigshafen kommenden Fahr⸗ zeuglenker befanden ſich bisher auf der Mann⸗ heimer Seite der Rheinbrücke völlig unzurei⸗ chende Richtungsſchilder. Auf der Verkehrs⸗ inſel inmitten des Brückenkopfs war nunter einem in gelber Farbe gehaltenen Reklameſchild ein Wegweiſer„Reichsautobahn“ angebracht, der in Richtung des Mannheimer Hauptbahn⸗ hofs zeigte. Rechts am Gehweg, alſo dort, wo man ſtets die Verkehrszeichen findet, zeigte ein Wegweiſer mit der Aufſchrift„Frankfurt, in Richtung Rheinluſt. Die ortsfremden Fahrer, die über die Reichsautobahn nach Frankfurt wollten, bogen auf Grund des zur Rheinluſt weiſenden Schildes nach links ab, um dann beim Einbiegen das links auf der Verkehrsinſel angebrachte Schild„Reichsautobahn“ zu ent⸗ Aufn.: Jütte decken. Nun wurde der Wagen wieder nach rechts geriſſen und die andere Richtung ge⸗ ſteuert. Die nun erfolgte neue Beſchilderung iſt ſehr überſichtlich und läßt keine Zweifel offen, zumal die durch das Ried führende Reichsſtraße die Richtungsbezeichnung„Lampertheim-Groß⸗ Gerau“ erhalten hat. Erfreulicherweiſe hat man auch das Reklameſchild von dem Pfeiler ent⸗ fernt, ſo daß ſich in Zukunft die ganze Aufmerk⸗ ſamkeit auf die Wegweiſer richten wird. Warnung! Der Führer des Gebietes Baden der Hitler⸗ iugend, Friedhelm Kemper, ſammelt heute Freitag, den 18. Dezember, in Mannheim an⸗ läßlich der Sammelaktion der Hitlerjugend fürs WiW. Wo er ſammelt, blieb bis jetzt noch un⸗ gellärt. Aus einer belauſchten Unterhaltung zweier höchſt verdächtiger Pimpfe iſt die hieſige Vereinigung der Drückeberger e. V. auf die Ver⸗ mutung gekommen, daß der Paradeplatz hierfür vorgeſehen wurde. 5 Die Vereinigung'der Drückeberger e. V. ſieht es infolgedeſſen im Hinblick auf ihre Vereinsin⸗ tereſſen als ihre Pflicht an, alle ihre Mitglieder und Anhänger eindringlichſt zu warnen, den Paradeplatz heute nach 15 Uhr zu betreten. Sie könnten ſonſt leicht Gefahr laufen, um ein Opfer für das WHW angehalten zu werden, was ſich mit den Vereinsſatzungen unter keinen Umſtänden vereinbaren ließe. Der Vorſtand wird jeden dreiſten Opferer als wah. ren Volksgenoſſen rückſichtslos an den Pranger ſtellen. A. Mr. Gabentiſche fürs WHW. In der Zeit vom 20. bis 22. Dezember wird das Winterhilfswerk bei den großen Weihnachtstannen, die an verſchiedenen Stellen der Stadt errichtet werden, wieder Gabentiſche aufſtellen. Dies wird auf dem Bahnhofs⸗ platz, Friedrichsp latz(Waſſerturm), Paradeplatz, Marktplatz, und an der Friedrichsbrücke(Deutſches Eck) der Fall ſein. Dadurch iſt den Volksgenoſſen, die bei der Weihnachtspaketeſammlung aus irgend⸗ welchen Gründen ihrer Pflicht nicht genügen konnten, noch Gelegenheit geboten, Liebes⸗ gabenpakete für die Weihnachtsbeſcherung be⸗ dürftiger Volksgenoſſen niederzulegen. Silberne Hochzeit. Das Feſt der ſilbernen Hochzeit begeht heute der Bohrer Ferdinand Winter und ſeine Ehefrau Martha, Käfer⸗ taler Straße 58.— Herzlichen Glückwunſch. 65 Jahre alt. Herr Johann Kern, J5, 20, kann heute ſeinen 65. Geburtstag feiern.— Wir gratulieren. Mummnummnmmmmmminmmvimuminsinkimtmnussumnszuszatzadzdizaiasului Streit um des Hausmeiſters Wohnung Gegen polizeiwidrigen Ausbau des Dachgeſchoſſes/ Aus der Bezʒirksralsſitzung Der Bezirksrat des Polizeipräſidiums hatte ſich in ſeiner letzten Sitzung mit einer Bau⸗ beſchwerde zu befaſſen, deren Behandlung und Entſcheidung deutlich zeigte, daß mit aller Strenge auf die Einhaltung der beſtehenden Bauvorſchriften geachtet wird und daß man keine Neigung zeigt, Ausnahmen zu bewilligen. Darüber hinaus ſind die Behörden beſtrebt, alle anderen noch beſtehenden vorſchriftswidri⸗ gen Verhältniſſe zu beſeitigen und vor allem den Fällen nachzugehen, in denen ohne Wiſſen der Baubehörden die Geſetze übertreten worden ſind. In Neuoſtheim ſollten in einem dreigeſchoſſi⸗ gen Wohnhaus über dem erſten Kehlgebälk ver⸗ ſchiedene Zimmer zu einer vollwertigen Woh⸗ nung ausgebaut werden, nachdem bisher die Räume ſchon als Wohnung benützt worden waren. Als man gerade dabei war, die Dach⸗ gaubenfenſter einzubauen, wurde die Baukon⸗ trolle auf den nicht genehmigten Umbau auf⸗ merkſam. Da nach der Bauvorſchrift die Er⸗ richtung ſelbſtändiger Wohnungen über dem erſten Dachgebälk vollkommen unzuläſſig iſt, wurde der Weiterbau unterſagt. Gegen dieſe baupolizeiliche Verfügung hatte der Hauseigentümer Beſchwerde eingelegt und 70ᷓ—— geltend gemacht, daß die Wohnung im achgeſchoß für einen Hausmeiſter benötigt wurde, der zur Betreuung der Häuſer und der mehr als 35 Garagen beſtellt ſei. Im übrigen ſeien die Zimmer vorher ſchon als Wohnung verwendet worden, und man wolle dieſe jetzt nur in einen neuzeitlichen und der Zeit ange⸗ paßten Zuſtand verſetzen. Gegen dieſe Auffaſ⸗ ſung ſtand die Anſicht der Behörde, die ſich nicht nur auf die Unzuläſſigkeit des Bauens auf Grund der Bauordnung berief, ſondern die auch geltend machte, daß die übermäßige Aus⸗ nützung des Dachgeſchoſſes zu Wohnzwecken den Richtlinien des Luftſchutzes entgegenlaufe, daß dadurch die angeſtrebte Verringerung der Wohndichte nicht erreicht würde, daß die Sicher⸗ heit der Bewohner bei Brandgefahr eine Be⸗ einträchtigung erfahre uſw. Bei der Verhandlung der Beſchwerde vor dem Bezirksrat wurde feſtgeſtellt, daß in den Jahren der größten Wohnungsnot in Mann⸗ heim verſchiedene einzelne Dachkammern in den Häuſern der Dürerſtraße ausnahmsweiſe als Schlafkammern genehmigt wurden, obgleich ſie ihre Lage oberhalb des erſten Kehlgebälks hatten. Die Ueberſchreitung der genehmigten Ausnahmen gebe aber keinesfalls eine Berech⸗ tigung, daraus eine Wohnerlaubnis abzuleiten. Beirat des Deutſchen Handwerks Das beratende Organ der Spitzen führung des Handwerks Der Leiter des Deutſchen Handwerks, Pg. Paul Walter, hat ſoeben einen Beirat des Deutſchen Handwerks gebildet. Aufgabe dieſes Beirates iſt es, den Leiter des Deutſchen Handwerks bei den für das Geſamthandwerk wichtigen und entſcheidenden Maßnahmen zu be⸗ raten. Der Beirat beſteht aus fünf handwerk⸗ lichen Betriebsführern, aus fünf im Handwerk tätigen Gefolgſchaftsmitgliedern und zwei Ver⸗ —— des Hauptamtes für Handel und Hand⸗ werk. Die vom Leiter des Deutſchen Handwerks be⸗ rufenen Mitglieder des Beirats ſind Männer, die ſich nicht nur um die Bewegung verdient gemacht, ſondern ſeit der Machtergreifung auch an führenden Stellen im Handwerk ihren Mann geſtanden haben. Der Reichsorganiſationsleiter der NSDA, Dr. Ley, hat den Beirat des Deutſchen Hand⸗ werks beſtätigt. In den Beirat der Spitzenführung des Hand⸗ werks wurden berufen: Als Betriebsführer: 1. Elektromeiſter Gamer, Worms, Stellv. Leiter der Reichsgruppe Handwerk, Landeshand⸗ werksmeiſter Heſſen⸗Naſſau; 2. Malermeiſter von der Heide, Köln, Reichsinnungsmeiſter; 3. Bäk⸗ kermeiſter Magunia, Königsberg, Landes⸗ handwerksmeiſter und Handwerkskammerpräſi⸗ dent; 4. Fleiſchermeiſter Rehm, Augsburg, Gauhandwerkswalter und Handwerkskammer⸗ präſident; 5. Bürſtenmachermeiſter Sehnert, Halle, Gauhandwerkswalter, Landeshandwerks⸗ meiſter und Handwerkskammerpräſident. Als Gefolgſchaftsmitglieder: 1. Schloſſergeſelle Alfa, München, Gaufach⸗ gruppenwalter des Metallhandwerks; 2. Tiſch⸗ lermeiſter Broß, Stuttgart, Gaufachgruppen⸗ walter des Holzhandwerks; 3. Fleiſchergeſelle Götte, Eſſen, Oberſturmbannführer der SA⸗ Gauhandwerkswalter; 4. Bäckermeiſter König, Hannover, Gauhandwerkswalter; 5. Friſeurge⸗ ſelle Schönherr, Berlin, Stellv. Fachſchafts⸗ walter des Friſeurhandwerks. Als Vertreter des Hauptamtes für Handel und Handwerk ſind Hauptſtellenleiter Feit, Berlin, und Gauamtsleiter Behme, Han⸗ nover, in den Beirat berufen. Die enge Füh⸗ lungnahme mit dem Hauptamt für Handel und Handwerk iſt im übrigen durch die Tatſache ge⸗ kennzeichnet, daß ein großer Teil der in den Beirat berufenen Handwerker gleichzeitig Gau⸗ amtsleiter des Hauptamtes für Handel und Handwerk ſind. ür die Berufung dieſes Beirates waren ver⸗ ſchiedene Gründe maßgebend. In den vergan⸗ genen Jahren war es im Deutſchen Handwerk unangenehm empfunden worden, daß bei vielen wichtigen Entſcheidungen ſowohl die Vielgeſtal⸗ tigkeit der im Handwerk vertretenen Berufe als auch die Beſonderheiten der einzelnen deutſchen Gaue nicht in dem erforderlichen Maße Berück⸗ ſichtigung fanden. Dieſem Mißſtand wird nun⸗ mehr dadurch abgeholſen, daß die Beiratsmit⸗ glieder den verſchiedenſten Hand⸗ werksberufen angehören und aus den ver⸗ ſchiedenſten Teilen des Reiches ſtammen. Der Leiter des Deutſchen Handwerks hat wei⸗ terhin dem Umſtand Rechnung getragen, daß eine Betreuung des Handwerks nur dann er⸗ folgreich durchgeführt werden kann, wenn Be⸗ triebsführer und Gefolgſchaftsmitglieder in die Spitzenführung maßgebend miteingeſchaltet wer⸗ den, und er hat daher den Beirat paritätiſch zu⸗ ſammengeſetzt. Nicht vom grünen Tiſch Die Geſtaltung der Geſchicke des Deutſchen Handwerks wird alſo in Zukunft nicht vom grünen Tiſch aus in die Hand genom⸗ men, ſondern unter tätiger Mitwirkung von im Berufsleben ſtehenden Handwerkern und unter Berückſichtigung der in den einzelnen Lan⸗ desteilen maßgebenden Verhältniſſe. Die erſte Sitzung des neugebildeten Bei⸗ rates des Deutſchen Handwerks wird im Ja⸗ nuar ſtattfinden. Adventstage in unſerer Schweſterſtadt „Ludwigshafen im Sternenglanz“ zieht die Beſucher in Bann Die von der Stadtverwaltung zur Belebung des Weihnachtsgeſchäftes ausgegebene Parole „Ludwigshafen im Sternenglanz“ hat ſich auch in dieſem Jahre wieder außerordentlich zug⸗ kräftig erwieſen. Der Einzelhandel hat in er⸗ freulicher Geſchloſſenheit das ausgegebene Stich⸗ wort aufgegriffen und nach beſtem Können ſei⸗ nen Teil dazu beigetragen, die weihnachtliche Idee erfolgreich zu geſtalten. Es gibt auch in den weniger belebten Seitenſtraßen keine Aus⸗ lage, die nicht den glitzernden Stern aufwieſe. Er iſt Ausdruck des geſchloſſenen Willens, der Stadt einen feſtlichen weihnachtlichen Rahmen zu geben, der noch durch die mit Hunderten von Lichtern beſäten Chriſtbäume in den Anlagen und den durch die Straßen fahrenden Nitolaus' vervollſtändigt wird. 1455 Seit Wochen iſt ſchon der weißbärtige Weih⸗ nachtsmann unterwegs. Wo ſich die kleine Rolle zeigt, die von dem Ponny aus dem Zo o lo⸗ giſchen Garten gezogen wird, gibt es mäch⸗ tiges Hallo. Die Jugend macht in der Regel Miene, begeiſtert und ſchreiend den Wagen zu ftürmen. Mit Not nur kann der hilfsbereite Wachtmeiſter die gutſelheiſchende jugendliche Sturmſchar zerſtreuen und dem Nikolaus freie Bahn ſichern. Zahllos ſollen die Verkehrs⸗ ſtörungen ſein, die der Weihnachtsbote die ver⸗ gangenen Tage über verurſachte. Die davon Be⸗ troffenen ſollen aber durchweg nur ſchmunzelnde Geſichter gemacht haben. Welcher Fahrer— er möge noch ſo ſehr einer unprogrammäßigen Verzögerung abgeneigt ſein— wollte auch ver⸗ ärgert darüber ſein, wenn ihm ein weihnacht⸗ liches Gefährt zufällig die Bahn kreuzt und ihn zum Stoppen zwingt. Zum dritten Male gab Ludwigshafen eine einheitliche Parole in der Vorweihnachtszeit aus. Sie hat ſich erfolgreich durchgeſetzt, als gute Werbung bewährt und der Schweſterſtadt neue Freunde gewonnen. hk. Der———— und ſein Hausverwalter brachten vor,* ſter eine Wohnung geſchaffen werden müſſe, denn der Hausmeiſter habe bisher eine Vier⸗ zimmerwohnung bewohnt, die aber jetzt weiter⸗ vermietet ſei. Anderweitig ſei für den Haus⸗ meiſter kein Platz zu ſchaffen, ſo daß unbedingt die Wohnung in den Dachgauben ausgebaut werden müffe. Es dürfe auch nicht vergeſſen werden, daß mit der Schaffung der Haus⸗ meifterſtelle ein bisher arbeitsloſer Volksgenoſſe in Arbeit und Brot gebracht worden ſei. Der Bezirksrat wies die Beſchwerde zurück, da ein grundſätzlich ungeſetzlicher Zuſtand unter keinen Umſtänden weiter geduldet werden könne. Auch müßten neuere Beſtimmungen hinſichtlich des Luftſchutzes berückſichtigt werden. Einer Stellungnahme zu dieſer Angelegen⸗ heit wollen wir uns enthalten, zumal ja der Bezirksrat eine Entſcheidung fällte, wie ſie nicht anders zu erwarten war. Es mutet nur ſeltſam an, daß man de ausmeiſter nicht die Vierzimmerwohnung gelaſſen hat, nachdem die⸗ — freie Wohnung uſw. zuge⸗ agt iſt. Wirtſchaftspacht zu hoch Bei der Behandlung von e Si ſionsgeſuchen muß oftmals die Feſtſtellung ge⸗ macht werden, daß von ſeiten der Vermieter bzw. der ſehr hohe Pachtſum⸗ men gefordert werden. Man ſcheint dabei auf ſeiten der Vermieter ganz zu vergeſſen, daß eine zu hohe Pachtſumme die Rentabilität eines Unternehmens gefährdet und daß bei häu⸗ figem Wirtswechſel die Konzeſſion entzogen werden mal die Konzeſſion entzogen, wird man es in den meiſten Fällen bedauern, nicht rechtzeitig eine für die Wirte erſchwingliche Pachtſumme gefordert zu haben. So lag dem Bezirksrat ein Konzeffionsgeſuch für eine an der Peri⸗ pherie eines Vororts Wirtſchaft vor, deren baulicher Zuſtand auch nicht gerade als G16 bezeichnet werden konnte. Der monatliche ierumſatz iſt in den letzten zwei Jahren von monatlich 32 Hektoliter auf ſieben Hektoliter zurückgegangen, ſo daß ſich jetzt der Wirt veranlaßt ſah, die Wirtſchaft auf⸗ zugeben. Die Hauseigentümer verlangten von dem neuen Wirt eine monatliche Pachtſumme von 125 RM, die dem Bezirksrat zu hoch er⸗ ſchien, ſo daß er das Geſu Erhebungen veranlaßte. Will man doch auch den neuen Wirt vor Schaden hewahren und darüber hinaus auch der Bedürfnisfrage eine erhöhte Aufmerkſamkeit zuwenden. Keine unzuverläſſigen Wandergewerbetreibende Der Berufsſtand der ambulanten Gewerbe⸗ treibenden und vor allem auch die Allgemein⸗ heit haben das allergrößte Intereſſe daran, daß unzuverläſſige Elemente aus dem Wander⸗ R ausgeſchieden werden. Wegen perſön⸗ icher Unzuverläſſigkeit hatte man einem Mann den Wandergewerbeſchein abgelehnt, und nun glaubte dieſer, durch eine Beſchwerde beim Be⸗ zirksrat ſein Ziel zu erreichen. Aber damit war es nichts, denn, der Bezirksrat lehnte die Be⸗ ſchwerde ab und ſtellte ſich auf den gleichen Standpunkt wie das Polizeipräſidium, das die — des beantragten Scheines abgelehnt atte. Genehmigte Geſuche Walter Straub für die⸗ Schankwirtſchaft „Zum Graf Moltke“, Moltkeſtr. 19; Philipp Benz für die Schankwirtſchaft im Hauſe Park⸗ ring 21; Alfred Müller für die Schankwirt⸗ ſchaft„Zum ſcharfen Eck-, Viehhofſtr. 19; Chri⸗ ſtian Scheu für die Schankwirtſchaft„Zum Kohlenhof“, Neckarvorlandſtr. 35; Wilh. Ding für die Schankwirtſchaft„Zum roten Hahn“, U 5, 13; Guſtav Botſch für die Schankwirt⸗ ſchaft„Zum Brauſtübl“, B im Hauſe Sandhofer Straße 280 in Mannheim⸗ Sandhofen; Karl Schröder für ein Kaffee aß unbedingt für den Hausmei⸗ kann. Iſt dann ein⸗ 1 vertagte und neue 6, 12/13; Marig Planer für den Kleinhandel mit Branntwein mit Ausſchant ſämtlicher Alkoholgetränke im Hauſe Am Friedhof 27; Anton Schlupp die Erlaubnis zur Beſtellung von Wilhelm Endres als Stellvertreter für den Wirtſchaftsbetrieb des Turnvereins 1846 im Hauſe Prinz⸗Wil⸗ helm⸗Straße 20 und für den Ausſchank von alkoholfreien Getränken auf dem Sportplatz im oberen Luiſenpark; wein im Hauſe S1, 7. Genehmigt wurde weiterhin die Ausdehnung der Konzeſſion der Süddeutſchen Bewachungs⸗ geſellſchaft m. b. H. Ludwigshafen a. Rh. auf den Geſchäftsführer Hermann ſer, Mannheim. Querengäſ⸗ Verſchiedenen Geſuchen um Erteilung der Aus, nahmebewilligung zur Eintragung in die Hand⸗ werkerrolle wurde i Geſuch der Ablehnung verfiel, da der Geſuch⸗ ſteller ſo mitgemacht hatte. — G ſi nichts Emelpandel bietel!— iſimimipmimifmſüftenm ſiſſiſfſfitiſſftmmimimmnmmm unnmmaunmmaumnnn zugeſtimmt, während ein gut wie keine praktiſche Geſellenzeit Firma Kaiſer, Kaffee⸗ geſchäft, die Erlaubnis zum Handel mit Brannt⸗ umm 1 1 3 * 4 1 1 1 1 3 2 flläalihes, vas der eunoszübige mwigshafener Mile, iberzengen 6ie jic feibifl ſſſüſſiſſiſſimünſtfſirinſnffſſſfſüſiffffnfffffmnfmimmmmmmnmmmummmmmmmu f Eind Trotz des Stadt nieder nerstagabent Mannheimer Volksgenoſſe bholiſchen Au vom 18. bis Vor dem mationen— Zungmädel⸗ hier vor ihre ger und Kä . ahnen hatte des ZJungvo Eröffnung d und ſchneidi platz ſchallen Verleſung Kurz nach Geſang des Jungbannfü endformatit ehl des R leiter Bald ſolgenden W „Alle Gen⸗ nationalſozi⸗ Aufgabe. 3 Kameradinn weiſen, daß im Dienſte beherzigt. 2 ſere nationa loſe Taten Nationaltheat Nationaltheat 20.00 Uhr Planetarium: projektors. die vom 2 Kunſthalle: 2 Dr. W. P ſcher Kunf Kleinkunſtbüh Tanz: Libelle Stüdt, Schlof öffnet. Si Theatermuſen geöffnet. Maria vof ——— F v KdF.-T ————— 1 tüdt, Kunſt Stüdt, Schlof geöffnet, Stüdt. Büche Uhr Buch Leſehalle, R Reichsſender 6,30 Früht 8,.30 Frohe Gießereileh den Domen tagskonzert Gebt acht i alles zum mittag, 17. winden di und Müde die Welt ſchlacht, 20. 21.10 Carl haltungsm Datenf in . „Hakenkreuzbanner“ 18. Dezember 1936 n Sau Krotz des ſeinen Rieſelrehens, der über die Stadt niederging, war der Marktplatz am Don⸗ nerstagabend anlüßlich der Kundgebung der Mannheimer Hitlerjugend von zahlreichen erden müſſe, r eine Vier⸗ jetzt weiter⸗ den Haus⸗ ß Volksgenoſſen umlagert, die Zeuge des ſym⸗ cht ve boliſchen Auftaktes der großen Sammelaktion der pom 18. bis 20. Dezember waren. Volksgenoſſe Vor dem Brunnendenkmal waren die For⸗ en ſei⸗ mationen— Hitlerjugend, BDM, Jungvolk und Zungmädel— im großen Karree angetreten, um uldet ſwerden r vor ihrem Einſatz im Kampfe gegen Hun⸗ ger und Kälte ihre letzten Informationen ent⸗ egenzunehmen. Rechts und links der Jugend⸗ ahnen hatte je ein Spielmannszug der HJund es Jungvolks Aufſtellung genommen, die zur Eröffnung der kurzen Feier ihre aufrüttelnden und ſchneidigen Muſikklänge über den Markt⸗ hlatz ſchallen ließen. Berleſung des Tagesbefehls Kurz nach 20 Uhr, nach dem gemeinſamen Geſang des Liedes„Heilig Vaterland“ ſprach Jungbannführer Wackenheim zu den Ju⸗ gendformationen und gab den Tagesbe⸗ 4 fehldes Reichsjugendführers, Reichs⸗ leiter Baldur von Schira ch, bekannt, der ſolgenden Wortlaut hat: „Alle Generationen unſeres Volles dienen im onzef nationalſozialiſtiſchen Staat einer gemeinſamen zſt dann ein⸗ Aufgabe. Ihr, meine lieben Kameraden und d man es in Kameradinnen, ſollt an dieſem Tage erneut be⸗ cht rechtzeitign weiſen, daß ihr dieſe Zuſammengehörigkeit aller eſtimmungen htigt werden. r Angelegen⸗ umal ja der lte, wie ſie s mutet nür iſter nicht die nachdem die⸗ uſw. zuge⸗ ſchaftskonzeſ⸗ eſtſtellung ge⸗ er Vermieter he Pachtſum⸗ int dabei auf ſſen, daß eine bilität eines z bei häu⸗ 5 —— wacn ver m' Bezirksrat im dienſte am Werk des Führers begreift und im der Peri- beherzigt. Wir waren immer ſtolz darauf, un⸗ Zirtſchaft vor, ht gerade als er monatliche i Jahren von 1 en, ſo daß ſich Virtſchaft au⸗ erlangten von Pachtſumme it zu hoch er⸗ igte und neue ſere nationalſozialiſtiſche Geſinnung durch ſelbſt⸗ loſe Taten offenbaren zu dürfen. Das Winter⸗ mnmmeim imr G DEZEmaeß 11 43 ſewahren un nisfrage eine— Was iſt los? 12 Freitag, den 18, Dezember Rationaltheater:„Die Dorothee.“ Operette. 1 3 Nationaltheater:„Die Dorothee.“ Operette. Miete F. 20.00 Uhr. ten Gewerhe · Planetarium: 16.00 Uhr Vorführung des Sternen⸗ projektors. 20,00 Uhr 4. Planetariumsabend für die vom Winterhilfswerk betreuten Volksgenoſſen. Kunſthalle: 20.15 Uhr Vortrag mit Lichtbildern Dir. Dr. W. Paffarge, Mannheim:„Vom Weſen deut⸗ 85 Kunſt“. Kleinkunſthühne Libelle: 20.15 Uhr Kabarett⸗Variets. Tanz: Libelle, Palaſthotel, Parkhotel. Ständige Darbietungen Stüöpt, Schloßmuſeum: 11—13 und 14—16 Uhr ge⸗ öffnet. Sonderſchau; Deutſche Kunſt. Theatermuſeum, E 7, 20: 10—13 und 15—17 Uhr geöffnet. 16,30 Uhr unentgeltliche Führung:„Carl Maria von Weber in Mannheim“. —— —— vorher jedoch zum Sportnaus inla Nüller“ KdF,-Ski-Auszüstung, komplett RM. 35.— ie Allgemein⸗ tereſſe daran, dem Wander⸗ Wegen perſön⸗ einem Mann hnt, und nun erde beim Be⸗ her damit war ehnte die Be⸗ den gleichen dium, das die ines abgelehnt chankwirtſchaft 7 19; Philipy m Hauſe Park⸗ ie Schankwirt ⸗ ofſtr. 19; Chri⸗ „Zum 5 ilh. Din 3 roten Hahn“, ie Schankwirt⸗ 12/13; Maria it Branntwein in Mannheim für ein Kaf holgetränke im Schlu pp di ternwarte:—12 und 14—19 Uhr geöffnet. Ffüpt, Kunſthalle: 10—13 und 14—16 Uhr geöffnet. Giüdt, Schloßbücherei: 11—13 und 17—19 Uhr Aus⸗ leihe;—13 und 15—19 Uhr Leſeſäle. L. 2, 9: 10—13 und 16—19 Uhr ebffnet, eub. Bücher⸗ und Leſehalle: 10.30—12 und 16—19 Uhr Buchausgabe; 10.30—13 und 16.30—21 Uhr Leſehalle, Rundfunk⸗Programm Freitag, 18. Dezember Reichsſender Stutigart..00 Choral, 6/5 Gymnaſtik, 6,30 Frühkonzert,.05 Bauernfunk, 8,10 Gymnaſtik, 8,50 Froher Klang zur Arbeitspguſe, 10,00 Nur ein Gießereilehrling, 11.30 Für dich Bauer, 12.00 In den Domen der Arbeit, 13.00 Nachrichten, 13.15 Mit⸗ tagskonzert, 14.00. Allerlei von zwei his drei, 15.30 Gebt acht ihr Kinder um Mitternacht, das Spielzeug alles zum Leben erwgcht, 16,00 Muſit am Rach⸗ mittag, 17.45 Achtung, Achtung, aufgepaßt, 18,.00 Wir winden dir den Jungfernkranz, 18.45 Mit Buben und Mädel beim Weihnachtsmann, 19.15 Nun liegt die Welt in Schnee und Eis, 19.45 Erzeugungs⸗ ſchlacht, 20.00 Nachrichten, 20.10 Soldaten im Schnee, 21.10 Carl Marig von Weber, 22.30 Neue Unter⸗ haltungsmuſik, 24.00—.00 Nachtmuſik. rſe' Prinz⸗Wil Ausſchank vo Sportplatz i riſer, Kaffee del mit Brannt⸗ ie Ausdehnun n Bewachungs eilung der Au ig in die Ha während ei da der Geſuch⸗ vari in Cremong geſt.(geb. 1644). 1786 Karl Maria von Weber in Eutin geboren (geſt. 1826). 1803 Der Dichter Johann Gottfried von Her⸗ der in Weimar geſt.(geb. 1744). 1829 Der franzöſiſche 14 1„Jean de Lamarck in Paris feir geb. 1744). 1863 Erzherzog⸗Thronfolger Franz Ferdinand von Oeſterreich⸗Eſte in Graz geb.(ermor⸗ det 1914). 1929 Der Bildhauer und Erzgießer Ferdinand rhr. von Miller in München geſtorben geb. 1842). lex I ...——————————— Daten für den 18. Dezember 1936 1736 Der Antonio Stradi⸗ hilfswerk des deutſchen Volles 1936/37 iſt uns eine neue, willkommene Gelegenheit, Deutſchland zu zeigen, daß wir treu und ſelbſtlos ſind. Seht eure Sammelbüchſen als Waffen gegen Eigen⸗ nutz und Zwietracht an! Kämpft mit ihnen für die ärmeren Jungen und Mädel, für die ürmeren Eltern! Mag die Not groß ſein— die Kameradſchaft iſt größer.“ Der Jungbannführer forderte ſeine Kamera⸗ den in ſeinen Schlußworten zu reſtloſem Ein⸗ ſatz für dieſes Liebeswerk der Nation auf, wo⸗ bei er an die ſelbſtloſe Kameradentreue unſerer deutſchen Jugend appellierte, die gergde hier ihren ſchönſten und edelſten Ausdruck finden muß. Appell der Kreisamtsleitung der NS Im Anſchluß an dieſe Ausführungen ergriff der Kreisamtsleiter der NS⸗Volkswohlfahrt, Pg. Merdes(Mannheim), das Wort. In einem flammenden Appell forderte er die Mannheimer Jugendformationen auf, auch in dieſem Winter der Mannheimer Bevölke⸗ rung zu zeigen, daß ſie volles Verſtändnis ge⸗ genüber der noch herrſchenden Notlage unſerer bedürftigen Volksgenoſſen hat und daß ſie ſich mit ganzem Herzen einſetzt, wenn es gilt, den Aermſten unſeres Volkes zu helfen. Gerade dieſe edlen Weſenszüge unſerer heutigen deut⸗ ſchen Jugend, ihre Selbſtloſigkeit, Kamerad⸗ ſchaftstreue und Einſatzbereitſchaft ſollen an⸗ läßlich der kommenden Sammelaktion die Be⸗ völkerung in ihrem hohen und immer wieder bewieſenen Opferſinn beſtärken und anſpornen. Kreisamtsleiter Merdes gab dabei ſeiner feſten Ueberzeugung Ausdruck, daß die Tage vom 18, bis 20. Dezember, die im Zei⸗ chen des ſchönſten deutſchen Feſtes ſtehen, auch dieſes Jahr wieder zu einem vollen Erfolge * werden und damit viel Leid, Sorge und Ent⸗ behrung behoben werden kann. Der ſymboliſche Aebergabeakt Den Höhepunkt der Kundgebung bildete der ſymboliſche Akt der Uebergabe der Sammelbüſen an die angetretenen Führer der Formationen durch Pg. Merdes, wobei er über die Bedeutung dieſer friedlichen Waffe im Kampfe gegen Hunger und Kälte und über den aus dieſem wahrhaft praktiſchen Sozialis⸗ mus entſpringenden Segen für das ganze Volk ſprach. Nach der feierlichen Uebergabe folgte der ge⸗ meinſchaftliche Geſang des Liedes„Unſre Fahne flattert uns voran“, in das auch die Umſtehen⸗ den begeiſtert miteinſtimmten. Mit dem Treue⸗ gelöbnis auf den Führer und Reichskanzler wurde die Kundgebung beendet, Und nun— Mannheimer Volksgenoſſen— öffnet eure Herzen, wenn in dieſen Tagen an⸗ läßlich der großen Sammelaktion unſere Hit⸗ lerfungen und unſere Mädel an euch herantre⸗ ten,— zeigt, daß ihr keine verſtändnisloſe und eigenſüchtige Egoiſten ſeid. Denkt daran, daß das ſchöne, deutſche Weihnachtsfeſt vor der Tür ſteht und daß es noch viele Volksgenoſſen gibt, die in Entbehrungen und Sorgen leben müſſen. Es liegt an euch, an eurer Opferwilligkeit, auch ihnen Feſtesfreude zu ſchenken. Und das war auch der tiefere Sinn dieſer ſchlichten, aber eindrucksvollen Kundgebung auf dem Mannheimer Marktplatz— ein flammen⸗ der Appell an eure Herzen. Pilzwanderung, Am kommenden Sonntag findet eine einmalige Winterpilzwanderung nach der Frieſenheimer Inſel ſtatt. Trefſpunkt Straßenbahnhalteſtelle Mannheim⸗Luzenberg, morgens 9 Uhr, Meſſer und Körbchen nicht ver⸗ geſſen. Die Führung übernimmt K. Walter. Anordnungen der NSDAP Anordnungen der Kreisleitung Reichsarbeitsgemeinſchaft Schadenverhütung „Kampf der Gefahr“(Rovemberhefte) ſofort ab⸗ 3 Dezemberhefie müſſen ebenfalls noch in dieſer oche abgeholt werden, Abholzeiten für die Stadt⸗ orisgruppen in I. 4, 15 tüglich von 11.30—13 und von 16—19 Uhr. Politiſche Leiter 18, 12,, 20,15 Uhr, Zellenſitzung der Deutſches Gs, Zelle 11 Zellen 14 und 15 im Lokal Dommermuth: im„Kleinen Roſengarten“. Wohlgelegen. 18, 12., 20,30 Uhr, Appell ſümtlicher Politiſchen Leiter und Anwürter. Antreten in der Bibienaſtraße, Rheinau. 18. 12,, 21 Uhr, Sitzung ſämtlicher Amts⸗ und Zellenleiter in der Hrtsgruppengeſchäftsſtelle. Rheinau, 20, 12,, 9 Uhr, treten ſämtliche Politiſchen Leiter und DAß⸗Walter auf dem Sportplatz der NS⸗ Da zum Sport an, Reueichwald, Vom 18. 12. bis 5. 1. fallen die Sprech⸗ ſtunden des Ortsgruppenleiters aus. Seckenheim. 18. 12., 20.30 Uhr, Schulungsabend auf der Geſchäftsſtelle. Planlenhof. 18, 12.: Sitzung der Politiſchen Leiter fällt aus. Amtsleiter⸗ und Zellenleiter⸗Sitzung in Ge⸗ ſchäftsſtelle, NS⸗Frauenſchaft Erlenhof. 19, 12., 20 Uhr, kommen ſämtliche Zellen⸗ walierinnen in die Hildaſchule zum Verpacken der Weihngchtspalete. Sing⸗, Spiel⸗ und Baſtellkreis. 18. 12. kommen ſämt⸗ liche Scharleiterinnen zum Abrechnen zwiſchen 17 unh 19 Uhr ins Fröbelſeminar. 93 Stelle KS. Wegen Durchführung des Reichsſchieß ⸗ wettkampfes findet am 18, 12,, 20 Uhr, eine Zuſam⸗ menkunft der Schießwarte im Verſammlungsſaal des Schlageterhauſes ſtatt. Gefolgſchaften ohne Schieß ⸗ warte ſchicken einen gedienten Kameraden. Jede Gef. muß vertreten ſein. Standortbefehl der Hitlerjugend Einteilung der Wow⸗Sammlung Freitag, 18. Dezember, 15 Uhr, Eröffnung der Sammlung durch Gebietsführer Friedhelm Kemper und Obergauführerin Hilde Kraft. Paradeplatz Konzert des Fanfarenzuges des Di.(Sammelzeiten: DJ und IM 15—18 Uhr, HJ und BDM 18—20 Uhr.) Samstag, 19. Dezember. Sammelzeiten: Do und IM von 11—17 Uhr. 16 Uhr auf dem Marktplatz große luſtige Vorführungen, Stand ⸗ konzert. Sonntag, 20. Dezember. Sammelzeiten: 11—17 uhr für HF, Di, Bom und IM. 11.30—12.30 Uhr Standkonzert der Regimentsmuſik IR 110 am Waſſer⸗ turm. Auf allen Plätzen der Stadt luſtige Spiele, Singen uſw. Große luſtige Stafette der Hö. Für alle Sammler und Sammlerinnen iſt Win⸗ terdienſtklei dung Vorſchrift. Kameraden und Kameradinnen! Zeigt an dieſen Tagen, daß wir als die junge Garde des Führers den Sozialismus begriffen haben. Unſere Sammlung wird der größte Exfolg. BDM untergau. Freitag, 13,15—14.15 Uhr, Turnen für die Referentinnen des Untergaues in der Liſelotteſchule. 19. 12,, 19,45 Uhr, Antreten ſämtlicher Gruppenführe⸗ rinnen und Untergaureferentinnen zur Sonnwendfeier, Lindenhoſplatz. Wimpeltrügerinnen. Alle Wimpelträgerinnen treten am 19. 12., 19.15 Uhr, auf dem Untergau an. Spielſchar und Rundfunkſchar. 19. 12., 19.15 Uhr, Antreten auf dem Untergau zur Sonnwendfeier. Gruppe 6 und 7/171(Lindenhof). 18. 12, treten ſümt⸗ liche Schülerinnen ſowie nichtberuflichen Mädel der beiden Gruppen zum Sammeln vor dem Parteiheim, Eichelsheimerſtraße 51—53, um 17.45 Uhr, an. Neckarau. Freitag, 17.30 Uhr, Antreten allex Schüle⸗ rinnen ſowie der Mädel, die nicht beruflich tätig ſind, an der NSV⸗Ortsgruppe, Luiſenſtraße.— Sonntag, 10 Uhr, Antreten beider Gruppen auf dem Marktplatz Neckarau. Schwetzingerſtadt 8 und 9/171. 18, 12. kommen ſämt ⸗ liche Führerinnen um 19 Uhr ins Heim, L 2, 9. Feudenheim. 18. 12. Heimabend der Schaften E, Larius, E, Lung und Schneebügel,— 20. 12., 10.45 Uhr, treten alle Mädel in Kluft am Schützenhaus gn. Gruppe 1/171. 18. 12., 18 Uhr, treten alle Schüle⸗ rinnen ſowie alle nichtberuflichen Kameradinnen in T 5, 12, in Kluft zur Sammlung an. JM Untergau, Die Filmkarten der Jugendfilmſtunde „Rapolson“ ſind ſofort auf dem Untergau abzu⸗ rechnen, Freitag, 14.30 Uhr, tritt die ganze Gruppe in Kluft (warm angezogen) auf dem U⸗Schulplatz an. Heim⸗ abende fallen aus.— Samstag um 10.30 Uhr Antreten auf dem U⸗Schulplatz. DAð Fachgruppe Hausgehilfinnen. Sprechſtunden jeden Dienstag in der Geſchäftsſtelle der Ortswaltung, Beet⸗ hovenſtraße 15, von 17 bis 18 Uhr. Wohlgelegen. Die Dienſtſtunden ſind jeweils diens⸗ tags und freitags von 18 bis 19 Uhr einzuhalten. Arbeitsſchule. Der Kurs„Drehen und Bohren“ fällt 12. aus. Der nächſte Kurs ſindet am 6. 1. 37 Der auf 18. 12. um 20.15 Uhr ſeſtgelegte Vortrag von Prof. Dr. Lyſinſti über die Neuordnung der deut⸗ ſchen Werbung fällt aus. Die Kurſe der Arbeitsſchule laufen bis einſchließlich 23. 12. Erſter Unterrichtstag nach den Weihnachts⸗ feiertagen am 4. 1. NSROV Mannheim. 20. 12. Kriegspferdeehrung im Schloßhof. Zur Teilnahme treffen ſich alle Kameraden um 10.15 Uhr am Ballhauseingang. Anſere Jugend appelliert an die Herzen Eindrucksvolle Kundgebung der Hitlerjugend anläßlich der großen Sammelaktion auf dem Marklylatz Abteilung Feierabend Die„Luſtigen Fünf in Rheinau“. Am Samstag, den 19. Dezember, findet in Rheinau ein Gaſtſpiel der Luſtigen Fünf im„Badiſchen Hof“ ſtatt, Eintritt 50 Rpf., Beginn 20.15 Uhr. Achtung! Orts⸗ und Betriebswarte. Betr. Silveſter⸗ Feier im Roſengarten. Die Ortswarte des Stadtgehie⸗ tes haben umgehend Propagandamaterial für die Ver⸗ anſtaltung mit„Kraft durch Freude“ ins neue Jahr am 31. Dezember in Roſengarten auf der Kreisdienſt⸗ ſtelle abzuholen. Die Betriebswarte haben umgehend ſich bei den Ortswarten über dieſe Veranſtaltung zu orientieren und Karten für den Vertrieb abzuholen. Silveſter⸗Feier am 31. Dezember im Roſengarten. Mit„Kraft durch Freude“ ins neue Jahr. Wegen der übenaus ſtarken Nachfrage empfehlen wir, ſich früh⸗ zeitig Harten für dieſe Veranſtaltung ⸗bei den Koff.⸗ Geſchäftsſtellen zu beſorgen. Die Preiſe ſind mit 80 Rpf. bis zu.f50 RM.(numerierte Einzel⸗ und Tiſchplätze einſchl, Tanz) ſo gehalten, daß jeder Vg. ſich an dieſer Feier beteiligen khann. Beginn: 21 Uhr, Ende.30 Uhr, Näheres iſt aus der Tagespreſſe und den Plalaten erſichtlich. Achtung! Groaſſer! Groaſſer kommt mit ſeiner erſt⸗ klaſſigen Zauberſchau am Sonntag, 3. Januar 1937, nach Neckarau, und Montag, 4. Jan., in den„Fried⸗ richspark“ Mannheim. Sichern Sie ſich rechtzeitig eine Eintrittskarte zu 40 Rpf. für Necharau und 50 Rpf. für Mannheim bei den Kog.⸗Geſchäftsſtellen. Abteilung Reiſen, Wandern, Urlaub Achtung! Kartenausgabe zu den Fahrten: Hoch⸗ ſchwarzwald, Ottenhöſen, Bühlertal, Bayr. Zell, Wald⸗ katzenbach, heute, ab Freitagnachmittag bis einſchließl. Dienstag, 22. Dezember, 18 Uhr. Wer bis zu dieſer Zeit ſeine Karte noch nicht abgeholt hat, verliert den Anſpruch darauf, bleibt aber zur Bezahlung des Prei⸗ ſes verpflichtet, für Waldlatzenbach ab Samstag, den 19, Dezember, ſonſt wie oben, Kartenausgabe zur Fahrt vom 27. Dez. bis 3. Jan. nach Todtnauberg nur Dienstag, 22. Dezember, von vormittags 8 Uhr bis 18.30 Uhr. Abfahrtzeiten: Sonderzug nach Bühler Tal, Otten⸗ höfen, Hochſchwarzwald am 25. Dezember.55 Uhr ab Mannheim Hbf.; nach Waldkatzenbach(Station Eberbach) am 26. Dezember,.50 Uhr, ab Mannh. Hbf., nach Bayr. Zell am 25. Dezember, früh 2 Uhr, ab Mannheim Hbf.— Sämtliche Fahrtteilnehmer finden ſich mindeſtens 15 Minuten vor Abgang der Züge am Bahnhof ein! Reufahrsfahrt mit Omnibus nach Schonach bei Tri⸗ berg vom 1. bis 3. Januar. Geſamtkoſten, enthaltend Fahrt, volle Verpflegung, und zweimal Uebernachten nur 17 RM. Anmeldungen ſofort bei Geſchäftsſtelle 1, p 4, 4½, Zimmer 11. Abfahrt des Wagens am 1. Za⸗ nuar, früh 7 Uhr, ab Parapeplatz, Achtung! Anmeldungen zu folgenden Fahrten wer⸗ den nur noch bis einſchl. morgen, Samstag, 12 Uhr, enigegengenommen: nach Waldkatzenbach(Bahnſtation Eberbach) vom 26. bis 27. Dezzember, Geſamtoſten nur.— RM,; nach Todtnauberg vom 27, Dez. bis 3, Janugr/ Geſamtloſten einſchl. Stikurs 38.20 RM., ohne Stikurs 33.20 RM.— Meldeſchluß für die Urlanbsſahrt vom., Jan. bis 10. Januar nach Todtnauberg am 29. Dezember, 18 Uhr. Die Geſamtkoſten für dieſe Urlaubsfahrt be⸗ tragen mit Skikurs 38.20 RM., ohne Seiturs 33.20 RM. Anmeldungen nehmen entgegen die Geſchäfts⸗ ftellen, die Orts⸗ und Betriebswarte. Ausdrücklicher Vermerk„Skikurs“ erforderlich. Achtung! Sonntagsfahrt nach Baden⸗Baden am 17, Januar mit Koßß.⸗Sonverzug, Preis der Fahrkarte 2,.30 RM. Von Baden⸗Baden aus werden verſchiedene Wanderungen durchgeführt. Am kommenden Sonntag mit dem Omnibus nach dem Ruheſtein. Abfahrt ab Paradeplatz.15 Uhr, Preis.30 RM. Karten nurx bis Samstag, 12 Uhr, bei der Geſchäftsſtelle P 4, 4/½, Zimmer 11. Die Fahrt f 41 ftatt, wenn am Ruheſtein Sportmöglichkeit gegeben iſt. Abteilung Volksbildungswerk Im Monat Dezember findet kein Vortrag in der Volksbildungsſtätte ſtatt. Ueber die Fortſetzung der Vortragsreihen wird An⸗ fang Januar in der Preſſe Mitteilung gemacht werden. Sportamt Mannheim Freitag, 18. Dezember Frohe Morgenſtunde: nur Frauen, 10.00—11.30 uhr Gymnaſtikfaal L8, 9.— Allgem. Körperſchule: Frauen u. Männer, 15.00—16.30 Uhr Stadion Gym⸗ naſtikhalle; 20,00—21,30 Uhr Wohlgelegenſchule, Kronprinzenſtraße; 20.00—21.30 Uhr Peſtalozziſchule Otto⸗Beck⸗Straße,— Schwimmen; für Frauen, 9,.00 bis 10.30 Uhr Städt. Hallenbad, Halle U; nur Frauen 20.00—21.30 Uhr Stüdt. Hallenbad, Halle U; 21.30 bis 23.00 Uhr Städt. Hallenbad, Halle III.— Frühl. Gymnaſtit u. Spiele: Frauen u. Mädchen, 20.00 bis 21.30 Uhr Wohlgelegenſchule, Müdchenturnhalle; 20.00 bis 21.30 Uhr Mädchenberufsſchule, Weberſtr.; 20.00 bis 21.30 Uhr Eliſabethſchule, p 7.— Deutſche Gym. naſtik: Frauen, 19.00—20.00. Uhr Gymnaſtikſgal Goetheſtr. 8; 20,00—21.00 Uhr Gymnaſtikſaal 1. 4, 4. — Rollſchuh: für Schüler, 19.00—20.00 Uhr Gym⸗ naſtikſaal L 8, 9: Frauen u. Männer, 20.00—21.30 Uhr Gymnaſtikſaal I. 8, 9.— Kinderturnen: 17.00 bis 18.00 Uhr Stadion, Gymnaſtikhalle.— Reiten: Fort⸗ geſchrittene, 19.00—20,00 Uuhr SS⸗Reithalle Schlacht⸗ hof; Frauen u, Männer(Anf.): 20.00—21.00 Uhr SS⸗Reithalle Schlachthof. Samstag, 19. Dezember Leichtathletit: Frauen u. Männer, 15.00—17.00 Uhr Stadion, Spielfeld U.— Schwimmen: Frauen und Männer, 20.00—21.30 Uhr Städt. Hallenbad, Halle l. Sonntag, 20. Dezember Reichsſportabzeichen: Frauen u. Männer,.00 bis 11.00 Uhr Stadion, Spielfeld un.— Leichtathletik; 4 1 u. Männer,.00—11.00 Uhr Stadion, Spie⸗ eld lI. Ermüßigte Eintrittskarten zum Handballturnier im Roſengarten durch„Kraft durch Freude“. Zu dem großen Handballturnier am 3. Januar 1937 im Nibe⸗ lungenſaal ſind ab heute bei den von„Kraft durch Freude“ eingerichteten und nachſtehend angeführten Vorverkauſsſtellen Eintrittstarten zum ermäßigten Preis von RM..20 für 1. Sitzplatz, RM..80 für 2. Sitzplatz und RM..50 für Stehplatz zu haben. Kdỹ⸗Geſchäftsſtelle 4, 4½, Zimmer 11; Kdỹ⸗Ges ſchäftsſtelle Langſtraße 39a; Ko⸗Geſchäftsſtelle Nebs karau, Luiſenſtraße 45; Betriebszelle Hch. Lanz, Lin⸗ e Betriebszelle BBE; Zigarren⸗Kiosk am Tat⸗ erſall. „Hakenkreuzbanner“ Mannheim 18. Dezember 1936 Der Kater um Mitternacht Bitte, nein, keine falſchen Verdächtigungen! Es iſt ja noch nicht Silveſter, und der ſaure Hering, der zu den wenigen Haustieren gehört, die den Menſchen gleich am erſten Tag des neuen Jahres begrüßen und allein ſchon durch ihren Anblick erquicken, liegt immerhin noch in einiger Ferne. Zwar nicht mehr allzuſehr, doch immerhin! Alſo ein richtiger Kater—— da lacht ſchon wieder jemand! Daß dieſes Tier doch eine ſo vielſagende und immer ſchwankende Vorſtellung bei manchen Leuten erwecken muß! Dabei han⸗ delt es ſich hier tatſächlich um einen Kater, eine Katze männlichen Geſchlechts, der unter den Um⸗ ſtänden, unter denen er auftaucht und ver⸗ ſchwand, einiges Aufſehen erregte. Er iſt zwar nicht ſo bedeutend wie„Kater Lampe“ oder der „Etappenhaſe“ geweſen— obwohl wir dahin⸗ geſtellt ſein laſſen wollen, ob ihn nicht einmal ein ähnliches Schickſal ereilen wird—, er wird guch keinen ſo pompöſen Namen geführt haben, ſondern er wird ganz einfach und ſchlicht Pe⸗ terle, Mohrle oder ſo heißen. Da ſtanden eines Abends, treffender geſagt, in einer Nacht, die Glocke mußte gleich die Mit⸗ ternachtsſtunde ſchlagen, etliche Menſchen am Paradeplatz und erwarteten jenes letzte Ver⸗ kehrsmittel, das ausgeſprochene Peſſimiſten meiden und lieber zu Fuß laufen. Sie ſtanden gelangweilt umher, blickten einmal auf die Uhr, einmal die Breite Straße hinab, da— die Uhr olte gerade zum erſten Schlag aus und das uſtige Bimmeln heranholpernder Straßenbah⸗ nen wurde aus der Ferne hörbar— hockte plötz⸗ lich ein grauer, großer Kater mitten auf der Kreuzung der Schienen, fauchte und ſpauzte, ſträubte die Haare ſeines Fells und äugte haß⸗ voll zu den Menſchen hinüber, die ſein Erſchei⸗ nen ſo plötzlich, unerwartet und ſeltſam mitten auf der weiten Straßenkreuzung mit Hallo be⸗ grüßten. Scheu ſah er ſich nach allen Seiten um, miaute greulich, machte plötzlich einen Satz und entwetzte die Breite Straße hinunter, miß⸗ tönend, kläglich und jammervoll miauend, als habe mit der letzten Stunde des entſchwundenen Tages auch ſeine letzte Stunde geſchlagen.. Wie ein Spuk war er erſchienen, wie ein Spuk war er entſchwunden. Tief— frö⸗ ſtelnd ragten die Häuſer, und ein Mann ſtand bleich und entgeiſtert, bis ihn das ungeduldige Klingeln der Straßenbahn aus ſeinem Sinnen riß. Laut ſeufzte er dann auf, ſtieg mit ſeltſam ſchwachen Knien ein und verlangte ſeinen Fahr⸗ ſchein. Und als er bei Nennung ſeines Fahrt⸗ zieles erfahren mußte, daß er in die verkehrte Straßenbahn eingeſtiegen ſei, da ſank er noch mehr in ſich zuſammen und murmelte:„Katze übern Weg, Katze übern Weg, das bedeutet nichts Gutes...“ 145 Es muß dein Ehrgeiz ſein, zu jeder Ge⸗ legenheit dich des Opferns für das WHW zu entſinnen. Deutſche Jugend im Kampf für das WHW vom 18.—20. Dezember 1936 „Am Freitag, 18. Dezember d.., erfaßt die geſamte deutſche Jugend— geeint in der Hitlerjugend und dem BDM— die Waffe zum Kampf gegen die dräuenden Winternöte. „In vorderſter Linie kämpfen hierbei Gebiets⸗ führer Friedhelm Kemper und Obergaufüh⸗ rerin Hilde Kraft, die mit ihren Sammel⸗ büchſen am Freitag, 18. Dezember, von 15 bis 18 Uhr, hier in Mannheim am Paradeplatz Stellung beziehen werden. Am Samstag, 19. Dezember, 16 Uhr, kon⸗ zertiert die Kapelle des Deutſchen Luftſportver⸗ bandes, Ortsgruppe Mannheim, auf dem hieſi⸗ gen Marktplatz, bei welcher Gelegenheit die zur Zeit in Mannheim gaſtierendenitalie⸗ niſchen„Drei Zachini“ mit ihren übrigen ſich offen als ein Freund Deutſchlands zu er⸗ kennen gibt und unſer Wollen gutheißt. „Auch unſere Wehrmacht ſtellt ſich bei der Sammlung der deutſchen Jugend zur Verfü⸗ gung, indem die Regimentskapelle des IR 110, unter Leitung von Muſikmeiſter Kraus, am Sonntag, 20. Dezember, von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr am Waſſerturm ein Standkonzert ver⸗ anſtaltet. Außerdem werden die Spielſcharen der Hit⸗ lerjugend und des BDM am Sonntag an ver⸗ ſchiedenen Stellen der Stadt Kampfſpiele, luſtige Stafetten mit allen möglichen Verkehrsmitteln, humorvolle Szenen und fröhliche Geſänge vor⸗ führen, wobei die Plätze, auf denen ſich dieſe Spiele entwickeln, jeweils gewechſelt werden. Wir ſehen, unſere Jugend iſt voll und ganz auf dem Damm, ſo daß ihr unter den obwaltenden Umſtänden * Erfolg nicht verſagt bleiben ann. Vom Nationaltheater. Heute Freitag, 20 Uhr, „Die Dorothee“, die erfolgreiche Operette von Hermecke und Vetterling. Morgen Samstag „Napoleon“ oder„Die hundert Tage“, von Grabbe. Die Morgenfeier am Sonntag, 20. Dezember, die Carl Maria von Weber gewidmet iſt, bringt unter der muſikaliſchen Leitung von Generalmuſikdirektor Karl Elmendorff fol⸗ gende Werke des Komponiſten zu Gehör: Lieder und Geſänge, Concertino für Klarinette und Orcheſter(Opus 26), den 2. und 3. Teil des Kla⸗ vierkonzerts C⸗dur(Opus 11) und die Ouver⸗ türen zu„Abu Haſſan“,„Precioſa“ und„Tu⸗ randot“. Es wirken mit: Guſſa Heiken, Ernſt Cremer, Friedrich Kempf, Hugo Schäfer⸗Schu⸗ chardt, Peter Schäfer, Hans Scherer und Solo⸗ klarinettiſt Paul Blöcher, ferner das Orcheſter des Nationaltheaters. Bekanntlich ſpricht Reichs⸗ dramaturg Dr. Rainer Schlöſſer auf dieſer über Theaterfragen im Dritten eich. Ferienreiſe als Weihnachtsgeſchenk Wer ſeinen Angehörigen eine beſondere Weih⸗ nachtsfreude machen will, lege ihnen eine Fe⸗ rienreiſe auf den Gabentiſch. Die Deutſche Reichsbahn und das Mitteleuropäiſche Reiſe⸗ büro(MEf) haben zu dieſem Zwecke Reiſe⸗ gutſcheine eingeführt, die in allen Reiſebüros in jedem Betrage von 20 RM. an erhältlich ſind. Sie können innerhalb Jahresfriſt in jedem Reiſebüro gegen Fahrkarten, Fahrſcheinhefte, Bettkarten, Hotelgutſcheine, Pauſchalreiſen, Luftreiſen uſw. eingetauſcht werden. Rücknahme von Teſtamenten. Die Juſtizpreſſe⸗ ſtelle Berlin teilt mit: Durch Verfügung des Reichsminiſters der Juſtiz Dr. Gürtner ſind die mit der Aufbewahrung von Teſtamenten betrau⸗ ten Stellen angewieſen worden, Perſonen, die vor dem 1. Januar 1924 ein Teſtament errichtet haben, aufzufordern, ſich wegen etwaiger Rück⸗ nahme des Teſtaments bei den zuſtän⸗ digen Stellen zu melden. Dieſe Maßnahme iſt erforderlich, weil die meiſten vor 1924 errich⸗ teten Teſtamente durch die Geldentwertung ge⸗ genſtandslos geworden ſind oder dem Willen des Erblaſſers nicht mehr entſprechen. Durch Rücknahme dieſer Teſtamente können häufig Erbſtreitigkeiten und Prozeſſe vermieden wer⸗ den. Erfolgt die Rücknahme bis zum 31. De⸗ zember 1936, ſo wird hierfür keine Gebühr be⸗ rechnet. Viele Perſonen, die vor dem 1. Januar 1924 ein Teſtament errichtet und in amtliche Verwahrung gegeben hatten, haben ſeither ihre Wohnung oder ihren Wohnort gewechſelt und werden daher gebeten, in ihrem eigenen Inter⸗ eſſe ihre jetzige Anſchrift dem zuſtändigen Amtsgericht mitzuteilen, bei dem das Teſtament hinterlegt iſt, ſofern ihnen vom Gericht bisher noch keine entſprechende Benachrichtigung zu⸗ gegangen iſt. aienkeelgbenlkabketg Wintersport-Wetterbericht vom Donnerstag, 17. Dezember Ort Tele S Wetter Beſchaffenben der Schneedecke Selbber 4chwi, 5 h 0 40 bewölkt Aufn.: WIW eldberg hw.), Herzogenhorn— Pappſchnee, Sport ziemlich gut Schauinsland(Freiburg), Notſchreiſ + 2 10 naſſer Nebel e, Ski beſchrä Die drei Zachinis sammeln für das wHw/ Todtnauberg, Muggenbrünn lch 30.— 3 Ei Klemech 8 beſchränkt Höchenſchwand bewölkt appſchnee, En gut St. Blaſten* 3 10 Regen irnſchnee, Sti u. Rodel ziemlich gut Künſtlern in Koſtünm für das Winterhilfswerk 3 ſammeln Dieſe Sammlung wirdohne Schandald Schonnch Pappſchnee, Sport beſchränkt Abzeichen erfolgen. Wir ſind überzeugt, St, Georgen Schwarzwald)— 4 Regen Pappſchnee, Sport beſchränkt 923 8 en Akt der Verbunden⸗ Wrn egzr n. 10 Regen u. Schneeſ Kein Sport heit ſeitens der italieniſchen Künſtler in ent⸗ Ruh: heſtein, Hunddeck** 29 i ſprechend klingender Form anerkennen und be⸗ Dob ehn aren posl +.— 0 0„ nf„ danken werden. Wir freuen uns über jeden, der Als Geschenłk zum Weihnachtsfeste ist Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem plötzlichen Hinscheiden meiner lieben Frau, un- serer guten, treusorgenden Mutter geb. Maile Mannheim, den 18. Dezember 1936. Karl König, Waldhofstraße 130 Berta und Ernst König Berina Hönis Hoppes Raftee Herzstörungen.. ferner unsere der beste Armband- 63, 7 33,53 3 Unr sagen wir innigen tiefempfundenen Dank. Freucle* macht eine schöne Die trauernd Hinterbliebenen: Theodor König und Frau, Weylstraße 12 Karl König und Frau. Angerburg i. Ostor. Bücher der jungen Generation Herzklopfen, Schwin- delgefühl, Atemnot, leemisthungen Burger ee e— 2 in den bekannten 55—3 40 Holz. Qualitäten Sofienstraße 7a es bringt Bess orung. gegenüber 0 f Oppe Bismarckgarten pothekon. brospe IJ. i gratis. Homòop. Cen- Heldelberg nur N 3, 11 fe Bfflane Lcernrut 27038 e Traueranzeigen „HENZ KRNAFT“——— ins Hg. Gandò 1, vater, Herr gegangen. Elisabetha Jung Ww. Nach langem Leiden ist am Donnerstag, um.30 Uhr. mein lieber Gatte, unser treusorgender Vater, Schwiegervater und Grob- Wimeim Juns im Alter von84 Jahren 9 Monaten schnell und unerwartet von uns Mannheim(Augartenstr. 106), den 17. Dezember 1936. Dieltrauernden Hinterbliebenen: Frau Katharina Wilke ge. Jung Ludwig Dittler und Frau Luise geb. Jung sowie drei Enkelkinder. Die Beerdigung findet am Samstag, 19. Dezember. 13.30 Uhr. auf dem Hauptfriedhof statt. 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Rachdruck ſumiiſcher Orietnal⸗ berichte verhoten. prechſtunden der Schriſtleitung: Täglich 16 bis 7 (außer Mittwoch, ans3 und Sonntag) N0 Verlagsdirektor: Kurt Schönwitz, Mannheim S und Seceg Hakenkreuzbanner⸗Verlag u, Druckerei mbcz. Sprechftunden der 10.30 bis 65 155 10 er und e und 4*. r. für V mecſze 7——05— un Für den Anze An 57%0 Faf 5 f, Aihn. Zur 141 iſt Preis 1 Gefama 45—(einſchl. Weinheimer— Givet nger 142 0 gültig. Geſamt⸗D. A. Monat Nopember 1936,„ 43 537 n Ausgabe,„38 489 Kommungles und Bewegung: ee ummmmunnnmsiiiiminnnnniniriniiiinnnnniniinnm — 3 7 90— — pralttische — Teatgeachlenl. weinnochts- Geschenke — finden Sle prelsw/ert S und in grober Aus- Blocker — 5 wonl in der Heushelt- — Abteilung bei 5 ollbesen E Borchert Pitz Teppichkehfmeschinen — Oten und Herde Bewöhrte Febrikate EII luvighsfen- kuf 603 U6- Ludvisstr. 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Darum bat die nationalſozialiſtiſche Parteikorreſpondenz den Führer der Wachſtandarte ſelbſt, Brigadeführer Reimann, der zugleich erſter Adjutant des Stabschefs iſt, uns einige Erklärungen über Entſtehung, Aufgabengebiet und Zweck dieſer Formation zu geben. Alljährlich, wenn der Reichsparteitag ſeinem Ende zugeht, ballt ſich noch einmal, na all den Großaufmärſchen, die ganze Macht der Bewe⸗ gung zu einer rieſigen nationalſozialiſtiſchen Kundgebung der diſziplinierten Kraft zuſam⸗ men. SaA, SS und NSäͤ mraſchieren am Führer vorbei: der Höhepun kt des Reichs⸗ parteitages iſt erreicht! Beſondere Be⸗ geiſterung löſte dabei in dieſem Jahre der Au⸗ genblick aus, als am Schluß der Reihen der SA die letzten Maxſchblöcke mit den roten Mützen⸗ bändern und dem„W“ auf den Kra enſpiegeln heranrückten. Hinter ihrem neuen Feer marſchierte die Wachſtandarte eldherrn⸗ der SA zum erſten Male an ihrem Führer vorbei. Als beim letzten Kommando mit einem Schlage die Beine ſich hoben, genagelte Stiefel hart im Rhythmus der Muſik herunterhackten auf das Pflafter, als Linie für Linie die Glie⸗ der defilierten, in einer einzigen Höhe Arme und Grußhände geſtreckt und viertauſend Augen in einen einzigen Blick verwandelt waren— das Ganze ein eherner Block von Menſchen⸗ leibern und Uniformen, da meinte ein Offizier auf der Tribüne:„Was iſt denn das für eine neue Truppe?“ Dem jüngeren Kameraden antwortete ein Ge⸗ neral:„Was hier marſchiert, iſt keine Truppe.. das iſt Geiſt. So kennzeichnete einer, der es wiſſen muß, dieſe Wachſtandarte„Feldherrnhalle“, die ſich an dieſem Tage dem Führer vorſtellte und, wir wiſſen es, die Prüfung beſtand. Der Kern der Wachſtandarte In unſerer Unterredung mit Brigadeführer Reimann richtete ſich die erſte Frage auf das Zuſtandekommen der Wachſtandarte. Denn gerade über den Urſprung herrſchen viele Unklarheiten, und man war vielfach der Mei⸗ nung, die Wachſtandarte ſei aus dem Sturm⸗ bann zbV., Hannover, entſtanden. Es iſt zwar richtig, erklärte uns Brigadefüh⸗ rer Reimann, daß der Sturmbann zbV., Han⸗ nover, der im vorigen Jahre ſchon auf dem Reichsparteitag am Führer vorbeimarſchierte, zur Wachſtandarte gehört, den Kern der Wach⸗ ſtandarte bildeten jedoch zwei ver ſchi 5 dene Wachgruppen im Jahre 1934. In Berli'n und in München. 40 Mann, die in Berlin⸗Kladow ſtationiert waren, und treue Söhne der weſtfäliſchen Erde in München, Söhne einer Erde, auf der der Stabschef ſelbſt geboren. Dieſe beiden Wachtrupps waren die Urſprungszellen der heute 2400 Mann ſtarken Standarke. Ihre Aufgabenſtellung war da, ehe ſie ſelbſt ausgebaut wurde. Der Befehl des Stabschefs Bis zur Eingliederung des Feldjägerkorps in die deutſche Polizei hatte die SA in dieſer aus ihren eigenen Reihen hervorgegangenen Truppe ein eigenes Wachkorps beſeſſen. Es entſprach auf die Dauer nicht der Würde und der Bedeutung der erſten Kampfgliederung der Bewegung, für ihre höchſten Dienſtſtellen aus den eigenen Reihen nicht die Wachen ſtellen u können und über keine Formation zu ver⸗ —— die überall, wo nötig, ſchlagmäßig zu re⸗ präſentativen und anderen Zwecken eingeſetzt werden konnte. „Wir müſſen“, hatte Stabschef Lutze befohlen, „eine Truppe ſchaffen, die nur die SA repräſentiert, die der verkör⸗ perte SA⸗G ei ſt iſt und nur der NSdDa⸗ Ap dient“. Die beiden Trupps wurden aus⸗ gebaut. Die Männer wurden nach geiſtigen, raſſiſchen und Eignungsgeſichtspunkten aus den SA⸗Formationen äußerſt peinlich ausgeſucht! Die verſchiedenen Sturmbanne ſind heute auf die Städte Berlin, München, Hanno⸗ ver, Stettin, Stuüttgart und Hattin⸗ gen an der Ruhr verteilt. Es ſollen aber alle Sitze von Gruppendienſtſtellen eine Wach⸗ einheit erhalten. Ausbildung und Dienſtleiſtung Die Männer der SA⸗Wachſtandarte ſind ver⸗ körperter SA-⸗Geiſt. Daher ſind ſie unbe⸗ waffnet.„Wir lehnen es ab“, erklärte Brigade⸗ führer Reimann,„eine bewaffnete Truppe zu ſchaffen. Die SA hat die Kommune ohne Stahlhelm und Karabiner beſiegt. Wir wa⸗ ren und ſind politiſche Soldaten. Allerdings mit der Diſziplin von Männern, die ihr eigenes Ich nach jeder Richtung hin beherr⸗ ſchen. Dahin geht auch die Erziehungsarbeit bei der Wachſtandarte. Körperſchulung muß ſein. Auch eine gewiſſe Uebung, die aus vielen Einzelkörpern bei einheitsmäßigem Einſatz den geſchloſſenen Block ſchafft. Darum werden die Einheiten der Wachſtan⸗ darte als ſtändige, im Dienſt ſtehende Einhei⸗ ten gemeinſam untergebracht, darum müſſen die Männer ſich zu mindeſtens einer Dienſtleiſtung von einem Jahr verpflichten. Ihre Dienſtleiſtung beſteht aus Wachdienſt, aus Körperſchule und weltanſchau⸗ lich⸗geiſtiger Ausbildung, ſie werden für ihren Beruf fortgebildet oder für einen neuen umgeſchult und arbeiten. Wenn der eine SA⸗Sturm durch äußeren Schneid, der andere durch die geiſtige Ausrich⸗ tung ſeiner Männer, wieder ein anderer durch den Stand ſeiner Sportausbildung uſw. auf⸗ fällt, ſo muß die Wachſtandarte alle dieſe Eigenſchaften in Vollendung beſitzen, da ſie nicht nur Muſtertruppe, ſondern auch SA⸗Führerausleſe ſein ſoll. Neuer Geiſt, neue Form „Sie treiben alſo nicht bloß äußeren Drill?“ ſtellten wir eine weitere Frage. Die Frage war bereits vorher beantwortet worden. Brigade⸗ führer Reimann ging aber in ſeinen Erkläã⸗ rungen noch weiter. „Wir müſſen als SA, als Kampftruppe der nationalſozialiſtiſchen Bewegung, uns vor jeder blinden Nachahmung nur militäriſcher Formen hüten. Was der Armee iſt, muß der Armee bleiben. Dieſe mehrhundertjährige Tradition unſerer Wehrmacht iſt ihr Eigentum. Die nationalſozialiſtiſche Bewegung muß neue Formen ſuchen, nach neuen Formen ringen, die in hundert Jahren ebenſo ſelbſtverſtändlich für uns ſind wie die unſerer kine Unterhaltung mit Gauleiter Pg. Bohle über die Aufgaben der landesgruppenleiter der Auslandsorganisation der MSDA9 (Eigener Bericht des„Hakenkreuzbanner“) Der Leiter der Auslandsorganiſation der SDAP, Gauleiter Pg. Bohle, äufßerte ſich gegenüber dem Schriftleitungsmitglied E. G. Dickmann der Nationalſozialiſtiſchen Partei⸗ Korreſpondenz über den Aufgabenkreis ſeiner Dienſtſtelle und die beſonders im Augenblick intereſſierenden Fragen der Tätigkeit eines Landesgruppenleiters der NSDApP, wobei er auch auf die untadelige und vorbildliche Hal⸗ tung unſeres ermordeten Pg. Guſtloff ein⸗ ging. Die erſten Anfänge Ueber die Auslandsorganiſation der NS⸗ DAc, die organiſatoriſch als Gau der Partei geführt wird und alle veichsdeutſchen Partei⸗ genoſſen mit feſtem Wohnſitz außerhalb un'erer Grenzen ſowie auf See umfaßt, erklärte Gau⸗ leiter Bohle: „Schon 1931 entſtanden in faſt allen Ländern, wo Reichsdeutſche leben, Zuſammenſchlüſſe von Mitgliedern der NSDaAp, Stützpunkte, aus denen bei entſprechendem Zuwachs Ortsgrup⸗ pen hervorgingen. Mehrere Ortsgruppen in einem Lande wurden zum Zwecke der ſtraf'en Zuſammenfaſſung und einheitlichen Ausrich⸗ tung zu einer Landesgruppe der Auslandsor⸗ militäriſchen Tradition entſprungenen für die Armee. Dieſer Aufgabe hat ſich die Wach⸗ ſtandarte ebenſo zu widmen wie ihren täglichen Dienſtaufgaben. Aus dem Erlebnis unſeres politiſchen Kampfes erwachſen unſere Formen, finden ſie Ausdruck in unſeren Gliederungen, und z. B. ihrer Muſik, ihren Liedern. Wie die Wach⸗ ſtandarte ſelbſt ein Produkt dieſer Geiſtesein⸗ ſtellung iſt, arbeitet ſie mit an der Vollendung dieſer Zeitaufgabe. Auch in ihren Reihen ringt eine neue Kulturform ſich durch zum Ausbruch, eine Kultur, die wie die großen na⸗ tionalſozialiſtiſchen Bauten unſerer Zeit preu⸗ ßiſche Einfachheit, den Ausdruck der Kraft un⸗ ſerer Bewegung und ihre Verbindung mit dem Schönheitsempfinden verſunkener Jahrhunderte in ſich vereint. Ausdruck nationalſozialiſtiſchen Kämpfergeiſtes Es iſt notwendig, die Oeffentlichkeit mit dem geiſtigen Wollen dieſer Truppe in großen Zũ⸗ gen bekanntzumachen. Denn vielſach ſehen die Menſchen nur die Marſchkolonnen, die ſchönen Uniformen und das äußere Auftreten. Sie er⸗ leben die marſchierende SA und vergeſſen viel⸗ fach, daß in dieſen Marſchkolonnen ein G e i ſt zum Aufbruch gekommen iſt, der mit der Macht⸗ übernahme durch den Nationalſozialismus in Deutſchland allein nicht Vollendung fand. In den Manſchblocks der Wachſtandarte aber lebt dieſer Geiſt des kämpfenden Nationalſozia⸗ lismus, den man einfach SA⸗Geiſt nennt, in derſelben Form, wie in den braunen Kolonnen, die den langen Weg des Kampfes und Opfers marſchieren und dadurch dieſen Geiſt ſelbſt zeugten.“ ganiſation zuſammengefaßt. Größere Landes⸗ gruppen, und hierzu gehörte die Schw e i z, in der bekanntlich ſehr viele Reichsdeutſche leben, haben außerdem noch Kreisleitungen, denen die Ortsgruppen in einem beſtimmten Bezirt unterſtellt ſind. An der Spitze der Parteiorga⸗ niſation eines Landes ſteht jeweils der Lan⸗ desgruppenleiter.“ Frage:„Die NSDaAp hat das unbe⸗ ſtrittene Recht der Menſchenfüh⸗ rung, weil ſie als Trägerin des Reichsgedan⸗ kens und politiſcher Willensgeber der Nation iſt. In welcher Form verſieht die Auslands⸗ organiſation der NSDaAp dieſe Aufgabe an unſeren Parteigenoſſen in fremden Ländern?“ „Es iſt eine Selbſtveyſtändlichkeit für den nationalſozialiſtiſchen Staat, ſeine außerhalb der Reichsgrenzen lebenden Bürger in glei⸗ cher Weiſe wie die Deutſchen i m Reich weltanſchaulich auszurichten und ihnen durch die Partei die Möglichkeit zu geben, ſich als Nationalſozialiſten innerlich und äußerlich zum neuen Reich zu bekennen. Ein Verzicht hierauf würde eine unüberbrückbare Kluft zwi⸗ ſchen den Reichsdeutſchen im Ausland und denen in der Heimat aufreißen. Dies wäre aber nicht nur eine unverantwortliche unterlaſſungsſünde ſeitens des Rei⸗ ches, ſondern eine unverdiente Zurückſetzung unſerer Staatsbürger im Ausland. „ Frage:„Es handelt ſich alſo bei der Zu⸗ ſammenfaſſung unſerer Parteigenoſſen im Aus⸗ land um eine rein innerdeutſche, nationale Frage?“ „Jawohl. Jeder Nationalſozialiſt ve rmei⸗ det nach den Weiſungen des Führers jede Einmiſchung in innerpolitiſche Dinge fremder Staaten. Das habe ich ſelbſt wiederholt erklärt und für jeden Natio⸗ nalſozialiſten im Ausland, mag er Parteige⸗ noſſe ſein oder nicht, verbindlich gemacht. Im Ausweis unſerer auslandsdeutſchen Parteige⸗ noſſen ſteht an erſter Stelle die Anweifung: „Befolge die Geſetze des Landes, deſſen Gaſt du biſt!“ Frage:„Wird durch dieſen Grundſatz der Nichteinmiſchung in fremde Dinge, den unſere Parteigenoſſen im Ausband in allen Ländern innehalten, ihr Bekenntnis zum nationalrozia⸗ liſtiſchen Deutſchland irgendwie berührt?“ „Keinem Menſchen wird es jemals einfallen, einem Engländer, einem Italiener, einem Schweizer, einem Japaner oder einem Fran⸗ zoſen verbieten zu wollen, ſich als getreuen An⸗ hänger und guten Bürger ſeines Volkes und Landes zu bekennen. Auch wir Deutſche achten den Ausländer, der bei uns im Reiche lebt, be⸗ ſonders hoch, wenn er zu erkennen gibt, daß er ſeinem Lande treu iſt. Auf Grund der poli⸗ tiſchen Tatſachen in Deutſchland, insbeſondere angeſichts des Wahlergebniſſes vom 29. Mür? dieſes Jahres, muß aber ein guter Deut⸗ ſcher, der dem Reich treu ſein will, Nationalſozialiſt ſein. Dies verneinen zu wollen, wäre geradezu lächerlich.“ Der Landesgruppenleiter iſt Helfer und Berater Frage:„Welches ſind demnach die Auf⸗ gaben eines Landesgruppenleiters der NS⸗ DAP, der als Hoheitsträger der Partei Treu⸗ händer der deutſchen Volksgemeinſchaft und Führer der Reichsdeutſchen in dem betreffen⸗ den Lande iſt?“ V55 „Er ſoll ſeine Volksgenoſſen und Volksgenoi⸗ ſinnen auf die Pflichten hinweiſen, die ſie als Deutſche und damit als Nationalſozialiſten nach dem Willen Adolf Hitlers haben. Der Landes⸗ gruppenleiter und ſeine Mitarbeiter, die Orts⸗ gruppen⸗ und Stützpunktleiter, ſollen ihren reichsdeutſchen Voltsgenoſſen Helfer und Berater ſein, ihnen die nationalſozialiſtiſche Heimat nähevbringen und ſomit den Weg zur Verbundenheit mit ihrem Vaterlande weiſen. Der Landesgruppenleiter ſorgt durch ſeine Organiſation dafür, daß die Not unter ſeinen Deutſchen gelindert wird, und daß auf allen Gebieten des Lebens die Deutſchen untereinan⸗ der von nationalſozialiſtiſchen Grundſätzen ihr Gemeinſchaftsgefühl ſtärken laſſen. Die Sprechabende und Mitgliebder⸗ verſammlungen der Partei im Ausland, die allgemeinen Veranſtaltungen der deutſcher von Schwarzwäld Zeiten! Und es felnd! Wenn und T Racht früh ins es da geweſen ten Stube, a Sipnnrad... 2 wachten, wenn uium Schluß di 4 10 einen alte 1843(abgebilde fſagenbuch von einen Blick tun wälder Spinnf 1 uen und MRänner und iuimd erzählend bdem Ofen! Seitdem der uhnd beinahe a 5 er wieder nach agt f ner. Längſt i in geſpon HBauerntracht!“ gemeinen eine ner Spinn⸗ HhHochſchwarzwal man vielmehr bei Stühlingen man„z' Hoſtub viel bedeutet wieder heißt e Hch. Hoffmann(MI Das SA- und HI-Führerkorps auf dem Obersalzbert beim Führer Der Führer mit Stabschef Lutze(links) und dem Jugend.'Chunkle“ führer des Deutschen Reiches, Baldur von Schirach. As be eine groß Höhepunkt und Abschluß der gemeinsamen Arbeitstagung ſt im anzen von SA und H] in Berchtesgaden hatte der Führer bekannt- uck 98 ie ch lüch die SA- und HJI-Führer zu sich auĩ den Obersalzbet n merbe n te ſich u euchtung zu K weiſe bald in Liecht'. Von Martin un der Schwar; vember kam de mittels der H⸗ Kolonien überhaupt, werden vom Landesgrup⸗ penleiter im nationalfozialiſtiſchen Geiſt geſtaltet. Wir kennen auch ein Win⸗ terhilfswert der Auslandsorganiſation, wir haben Filmabende, Gemeinſchaftsempfänge deutſcher Rundfuntſendungen,„Kraft⸗durch⸗ Freude“⸗Fahrten, wir richten deutſche Büche⸗ reien und Leſehallen ein, wir betreuen Mutter und Kind. Erholungsbedürftige Männet, Frauen und Kieder werden, ſoweit möglich, nach der Heimat geſchickt, Gauleiter Pg. Bohle wies dann auf ein gro⸗ ßes Gemälde an der Wand ſeines Zimmetz hin, das unſeren ermordeten Landesgrup leiter Pg. Guſtloff darſtellt, und zeigte die Eintragung dieſes Märtyrers der nationalib⸗ zialiſtiſchen Idee in das Ehrenbuch der Aus⸗ landsorganiſation vom 18. Juli 1935:„Dien Fahne muß und wird ſtehen, wenn der Mann auch fällt“. Auf die Frage, in welcher Art Wilhelm Guſtloff ſeine Aufgabe als Landesgruppenleiter wahrgenommen habe, erklärte der Leiter der Auslandsorganiſation: pg. Guſtloff als Vorbild „Wilhelm Guſtloff war der Tyy des Mannes, den die Auslandsor⸗ ganiſation ſich als Landesgrup penleiter im Ausland wünſcht. Wer ihn gelannt hat, weiß, daß ihn nichts anderes leitete, als der Gedanke an das Wohl ſeiner reichsdeutſchen Volksgenoſſen in der Schweiz. Er ſprang immer helfend ein, wenn es galh, einen Rat zu geben oder Not zu lindern, ſo⸗ weit es in ſeinen Kräften ſtand. Er wurde nicht umſonſt ſo geliebt und verehrt. Er pre, digte den Reichsdeutſchen in der Schweiz den Nationlaſozialismus aus innerſter Ueberzen⸗ gung immer und immer wieder und hat vielen, Volksgenoſſen den Glauben an Deutſchland, der durch lange Jahre der Schmach ſchwankend geworden war, wiedergegeben.“ Frage:„Wie war das Verhältnis Wilhelm Guſtloffs zu ſeinem ſchweizeriſchen Gaſtlanden“ Jeder, der guten Willens iſt, weiß, was dei Führer für den Frieden der Welt getan hat und daß dieſer Friede heute und immeront ſeine größte Sorge iſt. Danach handelie auch Wilhelm Guſtloff. Wenn auch zahl⸗ reiche Schweizer Zeitungen in einer wüſten, verlogenen Hetze Wilhelm Guſtloff als Abm⸗ ſandten eines„eroberungsluſtigen Nazismus“ bezeichneten, ſo weiß ich, daß die Erkenntni kommen wird, und vielleicht ſchon bei vielen— gekommen iſt, daß Wilhelm Guſtloff für den Frieden der Welt und für die auten Beziehun⸗ gen der Schweiz mit dem Deutſchen Reich unendlich viel getan hat. Sein Mörder aberu nd die hinterihmſtehende Weltn macht der Zerſetzung bilden eine Gefahr auch für die Schweiz, die man hoffentlich don 3— 5 ganzen Bedrohung recht bald erkennen ird.“ Hotel und = fernspre 4——ιν,“Wüameen ezember 1 die Winterſportſeite 8. Dezember 1936 Schwarzwälder Spinnſtube— vergangene eiten! Und es klingt doch ſo traut und anhei⸗ kelnd! Wenn Schnee liegt auf Haus und Hof, Berg und Tal, meterhoch vielleicht, wenn die lacht früh ins Dorf kommt: wie heimelig muß da geweſen ſein in der niederen hozgetäfel⸗ Stube, am warmen Kachelofen, beim ipnnrad... Wenn die Sagen der Heimat er⸗ wochten, wenn alte Lieder erklangen, wenn ſich um Schluß die Jugend im Tanze drehte. Es n alten feinen Stich aus dem Jahre 346 labgebildet in dem ſchönen Schwarzwald⸗ 21 von Johannes Künzig), der uns nen Blick tun läßt in eine echte alte Schwarz⸗ wälder Spinnſtube. Das Kienſpanlicht brennt. uen und Mädchen ſitzen am Spinnrad, länner und Burſchen fitzen Pfeife rauchend —— um den Tiſch; einer liegt auf m Ofen! Seitdem der Hanf⸗ und Flachsbau in Deutſch⸗ ih beinahe ausſtarb— im neuen Reich wird kwieder nach beſten Kräften gefördert—, hat ie trauliche Spinnſtube ihre Bedeutung nim⸗ ler, Längſt iſt die Zeit dahin, wo es hieß: Selbſt geſponnen, ſelbſt gemacht, iſt die beſte auerntracht!“ Aus der Spinnſtube iſt im all⸗ meinen eine„Strickſtube“ geworden. Im ſchwarzwald freilich ſpricht man weder von iner Spinn⸗ noch von einer Strickſtube. Im hochſchwarzwald und am Rand der Baar geht n vielmehr„z' Hogarte“ oder„z' Hagarte“, 05 ei Stühlingen und droben im Heuberg ſagt Hch. Holimann(), man„z' Hoſtubata“ oder„z' Hoſtuben“, was ſo⸗ dem Obersalzbe piel bedeutet wie„Heimſtube“. Anderwärts wieder heißt es einfach„'Stubete“ oder und dem Jugend Fe weil die Kunkel in der Spinn⸗ be eine große Rolle ſpielte. Am meiſten aber im ganzen alemanniſchen Gebiet der Aus⸗ uck„z Liecht“ verbreitet: Die Nachbarſchaft mmelte ſich um das Licht; man ſparte die Be⸗ uchtung zu Hauſe. Man ging abwechſlungs⸗ eife bald in dieſes, bald in jenes Haus„z' iecht“. Von Martini bis Lichtmeß war Hochbetrieb der Schwarzwälder Spinnſtube. Anfang No⸗ ber kam der n ins Haus, das Werg ittels der Hechel zu„ſtrählen“. Die Spinn⸗ „zialiſtiſche en auch ein Wi ganiſation, inſchaftsemp n,„Kraft⸗du deutſche Büche⸗ betreuen M irftige Männ ſſoweit mögli ſeines Zimme Landesgrupp der national enbuch der Aus⸗ zuli 1935:„Diß ſtehen, wenn luf die Frage, in öff ſeine Aufgabe in der Schwei in, wenn es galt ot zu lindern, ſo ſtand. Er wurde verehrt. Er pre⸗ der Schweiz den mnerſter Ueberzen an Deutſchland, chmach ſchwanlend .“ 4 zon Winterabenden im Gchwarzwald Als noch das Gpinnrad jurrte räder wurden von der„Bühne“ geholt; die Kunkel wurde mit Flachs umwickelt. Während die Frauen und Mädchen die Fäden fleißig drehten, ſteckten die Burſchen neue Lichtſpäne in den Spanſtock, ſobald es nötig war. Unter dem Spanſtock ſtand eine chale, welche die herabfallenden Funken auffing. Es war gegen⸗ über unſerem elektriſchen Licht fürwahr eine primitive Beleuchtung. Bald flammte der Kienſpan hell auf, bald rauchte und qualmte er. Mancherorts begann die Spinnſtube bereits am Nachmittag. Zum Füttern des Viehs und zum Abendeſſen ging man nach Hauſe. Dann folgte die Fortſetzung. Zuweilen hatten die Verheira⸗ teten ihre beſondere Spinnſtube; ſo war für ſie in Altenheim bei Offenburg der Mittwoch, für das junge Volk der Dienstag, Donnerstag und Samstag vorgeſehen. Zur rechten Spinnſtube gehörte das„Boſ⸗ ſeln“. Man wollte nicht zu lange in der Spinn⸗ ſtube ſitzen; das junge Volk wollte ſich zwiſchen⸗ hinein auch einmal„verkühlen“. Die Mädchen verlaſſen die warme Stube. Draußen warten auf ſie die Burſchen. Man„luſchtert“(lauſcht) an anderen Spinnſtuben im Dorf. Man klopft an den Scheiben, man wirft Erbſen, Bohnen oder Nußſchalen an die Scheiben, man ver⸗ ſchleppt die verſchiedenſten Geräte, Das hieß man auch„Schnurren“. Mit den Burſchen kehr⸗ ten die Mädchen in die Stube zurück. Das Spinnen wurde wieder aufgenommen. Wenn ein Mädchen die Kunkel verlor, nahm ihm der Burſch dieſelbe weg. Durch einen Kuß mußte es ſie wieder einlöſen. Man gab ſich Rätſel auf, man erzählte und ſang. Allerhand Pfänder⸗ ſpiele waren beliebt. Zum Schluß erfolgte eine allgemeine Bewirtung. Es gab Brot, Speck und Kirſchwaſſer; zuweilen auch Kaffee und „Strüble“. Manches Mädchen fand in der Spinnſtube ſeinen Schatz. Höhepunkt des Spinnſtubenlebens war die eit vor Weihnachten. Die„Domesnacht“(St. Thomastag: 21. Dezember) war ein rechter Feſt⸗ abend). Mit der Thomasnacht begannen die „heiligen zwölf Nächte“, in denen jede Arbeit ruhen— 7 Insbeſondere darf ſich in dieſer Zeit kein Rad drehen. Nach altem Volksglau⸗ im Glanz der Höhensonne auf dem Schauinsland Aufn.: Karl Müller(Verkehrsamt Freiburg) Wintermärchen Im Hintergrund erhebt sich der Feldberg ben hält das in dieſen Nächten geſponnene Garn nicht. Feſtlich wurde auch der letzte Spinnabend be⸗ gangen. Man hieß ihn den„Sperrabend“ oder die„Sperrnacht“, weil das Spinnrad nunmehr wieder in den Ruheſtand kam, alſo geſperrt wurde. Im hohen Schwarzwald hieß dieſe Nacht auch die„Durchſpinnacht“ oder„Durnacht“, in der Baar der„Durchſitz“. Bis zum Morgen⸗ grauen ſaß man in dieſer Nacht fröhlich bei⸗ ammen. Aufn.: Karl Müller(Verkehrsamt Freiburg) Die alte Schwarzwälder Spinnſtube war eine rechte Pflegeſtätte des Volksgeſangs und des Volkstanzes, aber auch der Volksſage und des Volkshumors; ſie verkörperte ein Stück Bauern⸗ und Heimatpoeſie. Wer je einmal an einem Winterabend im Schwarzwald„z' Hagarte“,„z' Liecht“ oder„z“ Stubete“ war, der weiß, daß heute noch ein Ab⸗ glanz der alten Spinnſtube lebendig iſt und— hoffen wir— immer lebendig bleiben wird. Emil Baader. Auf dem Gcheitel Alemanniens Der Reiſende, der bei Sommerau die Waſſerſcheide zwiſchen Rhein und Donau ver⸗ läßt, wird bald, nachdem ihn die Schwarz⸗ waldbahn, der Kraftwagen oder des Schuſters Rappen zur blauen Höhe emporführen, eines Städtchens anſichtig, das ſein heiteres Geſicht gegen Süden wendet, indem es einen mächtig gewölbten Berghang emporklettert. Die Sied⸗ lung, die ihre roten Dächer in munterem Li⸗ nienwerk übereinander ſchiebt, kündet ſchon in der Bewegtheit ihres Aufbaues, daß ſie voller Regſamkeit ſteckt und emſige Leute ſie bewoh⸗ nen. St. Georgen—4 dem Scheitel Ale⸗ manniens iſt es, das ſo fröhlich ſein Weſen zum Ausdruck bringt. Das alte Uhrmacher⸗ und Gewerbeſtädtchen, das ſeine Entſtehung dem Kloſter des heiligen Georg verdankt, das einſt hier oben an der Urbarmachung des Schwarzwaldes und an der Ausbreitung von Bildung und Geſittung mitwirkte, gehört zu den bekannteſten Luftkurorten und Sommer⸗ friſchen, vor allem auch zu den beliebteſten Winterſportplätzen des Schwarzwaldes. Dieſes St. Georgen erfreut ſich des Vorzugs, recht im Herzen des Schwarzwaldes zu liegen. So erſcheint es zum Standort für kleinere und große Ausflüge und Wanderungen im Berg⸗ land der deutſchen Südweſtmark vortrefflich geeignet. Und das gilt natürlich nicht zuletzt auch für Skitouren, wie denn überhaupt St. Georgen der Winterfreuden in reichem Maße zu bieten weiß. Anfänger in der Kunſt der flinken Scheite, wie geübte Skiläufer, die an⸗ ſpruchsvollere Aufgaben ſich ſtellen, finden das für ſie taugliche Gelände zum Ueben. Die St.⸗Georgs⸗Schanze entſpricht ſport⸗ gerechten Wünſchen, Skilehrer, vom deutſchen Skiverband geprüft und gutgeheißen, ſtehen den „Ski⸗Abe⸗Schützen“ zur Verfügung. Mondſchein⸗ fahrten und gemeinſame Tagesfahrten machen mit der unbeſchreiblichen Schönheit der Hoch⸗ landſchaft winterlichen St. Georgens bekannt und fördern frohgemute Geſelligkeit. Im Banne geſelliger Fröhlichkeit ſpielen ſich auch die Schlittenpartien ab mit ihrem Schellen⸗ geläute und mit der Einkehr in einer der gaſt⸗ lichen Stätten, an denen im Städtchen St. Georgen und ſeiner Welt kein Mangel iſt. Für Unterhaltung in Stunden, die der Gaſt verſchnaufen möchte, nachdem er ſich tüchtig im Schnee getummelt hat, iſt gut geſorgt. Ein Heimatmuſeum führt mitten hinein in das Leben und Brauchtum der Bewohner des Schwarzwaldes und in die Geſchichte ihrer Ge⸗ werbe. Ein gemütlicher Leſeraum fügt ſich an. Die Heimatgemeinde von St. Georgen weiß mit Liedern und Trachtentänzen aufzuwarten. Da gibt es fürwahr viel zu betrachten und zu beſtaunen, wenn die Mädchen im Schmuck der „Schäppel“, der bunten Kronen, erſcheinen, wie ſie Braut und Brautjungfern tragen. St. Georgen iſt Schnellzugsſtation an der Schwarzwaldbahn. In kurzer Zeit ge⸗ langt man von den großen Städten am Rhein und im mittleren Reich auf den Scheitel Ale⸗ manniens, um in St. Georgen Winterfreuden in vollen Zügen zu genießen. Wer ſich St. Georgen vertraut, fährt nicht ſchlecht und wird den Schwarzwaldſommer hier auf der Waſſer⸗ ſcheide zwiſchen Rhein und Donau aus guten Gründen und nicht von ungefähr ſchätzen lernen, wie er den Schwarzwaldwinter recht von Herzen lieben lernt. Mit Auto zum Winterſport In allen deutſchen Gebirgen werden die wich⸗ tigen Verkehrsſtraßen während des Winters ſchneefrei gehalten. Das iſt ſchon mit Rückſicht auf die vielen ganzjährig betriebenen Kraft⸗ poſtlinien notwendig, die für abſeits der Eiſen⸗ bahnen gelegene Winterſportplätze oft die ein⸗ zige Verkehrsverbindung ſind. Aber auch die Autofahrer machen ſich den guten Zuſtand der winterlichen Straßen zunutze, wie man aus der ſtändig ſteigenden Zahl der im eigenen Wagen —— Gebirge fahrenden Winterſportler ſchließen ann. In Oberbayern, wo die winterliche Reichs⸗ autobahn München—Landesgrenze ſtarke An⸗ ziehungskraft auf die kraftfahrenden Winter⸗ ſportler ausübt, wird man mit ſeinem Wagen ſtellenweiſe ſogar bis in 900 bis 1000 Meter Höhe hinauffahren können. So iſt zum Beiſpiel das ganze Spitzinggebiet bei Tegernſee durch ſorgfältige Straßenvorbereitungen für den Kraftverkehr zugänglich gemacht worden. Die Bergſtraße zum Spitzingſattel wurde verbreitert und in den Kurven ausge⸗ baut. Auch von Reit im Winkl aus wird man mit dem Kraftwagen bequem ins Gebiet der Winklmoosalm gelangen. Hier beabſichtigt die Reichspoſt einen regelmäßigen Verkehr mit einem Raupenſchlepper aufzunehmen, wie er ſeit mehreren Jahren ſchon von Berchtesgaden zum Oberſalzberg mit großem Erfolge durch⸗ geführt wird. Im Werdenfelſer Land wird eine der ſchönſten winterlichen Alpenſtraßen, die Straße von Garmiſch⸗Partenkir⸗ chen zum Eibſee, für den Verkehr offengehalten. C EREUDENSTNDT.* mit ihren berühmten ebenen, slets gebahnten Ffuhwegen — für Winterkuren hervorregend geeignet— vom 24 Dezember bis 31. Oktober voller Kurbetrieb Sörntliche Hotels geöffnel t ſchon bei vielen Guſtloff für den ie guten Beziehun⸗ n Deutſchen Reich hat. Sein Mördet bilden eine Gefaht Mimatscer Huhenurort' im sconen enrara des Südschwatzwaldes, 800 bis 1200 Mir. ü. d. Meer. 4 Ideales Skigelànde. Waldreich Natürliche Höhensonne. Beste Kurerfiolge zu allen Jahreszeiten. Bahnstation: ſtehende Welt Wehr in Baden und im Sommer auch Freiburg i. B. 1 und Seebrugg. an hoffentlich do Auskunjt durchᷣ dus Reisehüro und Kurberwallung. recht bald erken f d pensi a6 Zesitrer: Geschwister chmidt Lreneneerm, SchwWarzwaldhaus— —— — nur im romäntischen Gernsbach Murg Stöniger Stäödteverehr nach Boden-Baden. Fohrpr. 40 pig. MAXI Baden-Badens KIEINKUNST- BüKME dietet im neuen progremm vorzugliche Unterheltung. Parłpl. evgl. Stadtłkirche reifieb von 5 Ds Inr nn Mannheim „Hakenkreuzbanner“ 18. Dezember 1936 Warum Winterſport? Es hat lange gedauert, ehe die Erkenntnis von der großartigen Schönheit der winterlichen Gebirgsnatur Aien das Bedürfnis hervor⸗ rief, in ihren reinen Höhen auch Erholung und Freude zu ſuchen. Der moderne Kulturmenſch iſt heute davon überzeugt, daß eines der wich⸗ lgſten Mittel unſerer Körpererhaltung die winterlichen Leibesübungen in reier Luft ſind, die eine Steigerung des ltemumfanges bis zu ſeiner We Aahssune ühigkeit bewirken, beſonders eine Erhöhung er Herztätigkeit und eine Vermehrung des Sauerſtoffverbrauchs, Außerdem ſind gerade winterliche Leibesüübungen vorzüglich geeignet, die A L des Organismus egen ſchädliche Einflüſſe aller Art zu ſteigern. ie verhüten das Erſchlaffen des Körpers in der dumpfen Luft der überhitzten Räume und härten ihn ab gegen die Eindrücke der rauhe⸗ ren Witterung. Winterſport in freier Luft wirkt auch auf hervorragend auf unſer 4033• Befinden, au unſeren Gemütszuſtand, Sie üben eine nerven⸗ ic heilende Wirkung aus, Wenn ſchon eine fröhliche Wanderfahrt zur Sommerzeit das Gemüt des Menſchen vom A erhebt, feine Seele mit unauslöſchlichen Eindrilcken von den Wundern der herrlichen Gotteswelt erfüllt und ſo eine nervenſtillende und die all⸗ ergbotel Rt. öttenobfen 1055 m ü. M. Mummelsee und lchem, ldeales Skigelünde Gute Verpflesung ⸗ Zentralheizung pension ab RM..—- Prospekte- Tel. Kappelrodeck 265 gemeine Daſeinsfreude hebende Wirkung her⸗ vorruft, wieviel mehr ergreift der Zauber der Winterpracht die Seele des Menſchen, der leicht⸗ beſchwingten Fiie auf flüchtigem Stahl über die kriſtallene Fläche dahinſchwebt oder in atem⸗ beklemmender Fahrt auf gleitenden Hölzern über die ſchier unendliche Schneedecke 41 Tal fauft, Einen wie erhebenden und überwältigen⸗ den Eindruck zugleich macht nicht die tiefe Ruhe und erhabene Einſamkeit der in ſtarren Bann gezwungenen winterlichen Landſchaft! Er er⸗ hebt und erbaut unſer Gemüt, ſteigert unſere Aufnahmefähigkeit, unſeren Genuß an den Herrlichkeiten der Natur und läßt die Alltags⸗ ſorgen weit hinter uns im weſenloſen Schein. Auch alle jene Eigenſchaften, die wir gerade ſonſt dem Sport nachrühmen, werden durch die winterlichen Leibesübungen erhöht und geſtei⸗ ert. Kraft, Gewandtheit, Ausdauer und Ab⸗ härtung, Geiſtesgegenwart und Schulung des Mutes, die Krone aller ſportlichen Ausbildung, fördern die winterlichen ſportlichen Uebungen mehr als jede Leibesübung. Neben allen dieſen Eigenſchaften entwickelt der Winterſport auch 84 Tugenden im Men⸗ ſchen, die für das Leben in Geſellſchaft und Staat ganz unentbehrlich ſind. Er erzieht die einen mehr, die anderen weniger zum Ge⸗ meinſchaftsleben, zur Kamerad⸗ ſchaft, zur Umſicht und werktätiger ilfelei f̃ ſeltene bei Gefahren und Unglücks⸗ ällen wie elten ein Sport. Darum zur Winterszeit hinaus aus der ver⸗ weichlichenden ungeſunden Luft der geſchloſſe⸗ nen Arbeits⸗ und Wohnräume zu friſchem, herz⸗ erquickendem, Leib und Seele freimachenden Tummeln auf Schnee und Eis. Dr. H Das winterliehe Königsfeld im Sehwarzwald Winterſportſtã Im ausgeſprochenen Höhengebiet des mitz⸗ leren Schwarzwaldes liegt der bekannte Win⸗ terkurort Schonach. Weite lichte und ſonnige Hänge mit wundervollen bis tief in den Ort hineinragenden Schneefeldern geben dem Win⸗ terkurort ein beſonderes Gepräge. In dieſem, einem der ſchönſten Hochtäler des ganzen Schwarzwaldes, von drei Seiten von Bergen umrandet, windgeſchützt, mit langer und inten⸗ ſiver Sonnenbelichtung, ſind Winterkuren mit Erfolg durchzuführen. Im Weſten des Kurortes liegt das unendlich ſchoͤne Bergmaſſiv, der 1180 Meter hohe Rohr⸗ Aufin.: Bürgermeisteramt Königsfeld tten laden ein hardsberg. Wer einmal in dieſer Berg⸗ welt war und ſeinen Blick von den alther be⸗ kannten Schwedenſchanzen hinaus auf den nörd⸗ lichen und ſüdlichen Schwarzwald, auf die Al⸗ pen, auf die Vogeſen oder in das Rheintal richtete, weiß wie ſchön dieſes Sti⸗Gebiet iſt. Es iſt daher nicht verwunderlich, wenn der Zug ber Sti⸗Läufer ſich immer mehr dem herr⸗ lichen und durchaus ſportſicheren Ski⸗Gobiet des Rohrhardsberges zuwendet. Hier hat die Natur eine Stätte für Menſchen voller Ideale und voller ortsbegeiſterung geſchaffen, wie ſie ſelten iſt. Bereits werden die notwendigen Vorberei⸗ tungen für die erhofften winterlichen Au müſſe getroffen. Die Wahl des Standquartſetß ſpielt die Hauptrolle, denn auf einer Schnee⸗ decke von nur fünf oder zehn Zentimeter her⸗ umzurutſchen, macht kein großes Vergnügen, ebenſo wenig lange Anmarſchwege zu den Uebungshängen. Das Gebiet um Furtwangen gehört un⸗ treitig zu den ſchneeſicheren und ſchneereichen es Schwarzwaldes; in normalen Wintern ſf ſtets mit einer Schneehöhe von einem Meter und mehr zu rechnen. Außerdem 1 das Ge⸗ lägude überaus günſtig und abwechflungsreich Die Uebungshalden ſind dicht bei— ja ſell⸗ weiſe ſogar inmitten— der Dreitälerſtadt mit mäßig ſteilen Hängen für Anfänger und ſteile⸗ ren, ja ganz ſteilen für die Fortgeſchrittenen. Durch die Erſtellung eines Sprunghügels iſt auch für die Springer geſorgt. Jeden Sonntag finden unter fachkundiger Führung Halbtags⸗ oder Tageswanderungen durch die derrüche verſchneiten Wälder ſtatt. Welch beglückendes Gefühl iſt es, lautlos auf einſamen Wegen durch dieſe Winterpracht zu gleiten. Wie ganz anders rauſcht der Wald unter ſeiner weißen Laſt; wie unter Zauberhänden ſind wunderliche Gebilde und Geſtalten entſtanden, alles iſt ſo weich und rein, alles von einer nicht geahnten Erhabenheit und Größe. Um den Genuß dieſer Schönheiten möglichtk weiten Kreiſen zugänglich zu machen, werden ab Mitte Dezember Gruppen⸗Skiturſe durch geprüfte Berufs⸗Skilehrer abgehalten, ſo dah gründlichen und ſachgemäße Unterweiſung gee währleiſtet iſt. Und dann des Abends! Wie wohlig und ge⸗ mütlich ſitzt es ſich in den ſchönen durchwärſſ⸗ ten Gaſtſtätten bei aufmerkſamer Bedienung und guter Verpflegung. Wer einen Blick in pi Herrlichkeiten der winterlichen Natur werfen will, komme herauf auf die Schwarzwaldhöhen, laſſe ſich hineinführen in die Stille eines ber⸗ ſchneiten Waldes. Auf dem Nebelhorn Bei Oberſtdorf im Allgäu wird in 2000 Meter Höhe unmittelbär neben der Bergſtation der Nebelhornbahn an Stelle der alten„Höffats⸗ blick⸗Hütte ein maſſives Unterkunftshaus er⸗ richtet. Das neue Haus wird in Einzelzimmern mit Betten und fließendem Waſſer und in Touriſtenlagern insgeſamt 200 Perſonen Unter⸗ kunft bieten. Auf der Südſeite erhält es eine roße Liegeterraſſe, die einen Ausblick auf die öffats und andere Alpengipfel gewährt. 16 I 5 1 2ESNSBBI SSHNAEFAe5 1 Heilklimatischer Kurort für Nerven, Herz, Stoffwechsel. Er- holung, Skitouren nach Dobel, Kaltenbronn, Hohloh. Herrliches Skigelünde mit Sprungschanze. 14000 Kurgäste. Prospekte duroh die Kurverwaltuns. — II HOTEIL, SolN mit der gemütlichen Das bekannte Haus für Küche u. 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Von jeder der Stationen der Dreiſeenbahn kann der Skiläufer das herrliche Sportneſt Menzen⸗ chwand erreichen; von Bärental hinauf zum ugendheim am Feldberg, oder von Altglas⸗ hütten oder Aha zur Farnwitte oder dem Aeule⸗ mer Kreuz, Höhen von rund 1200 Meter. Dann 4 3 2 in zünftigen Schußfahrten hinab mitten us Dorf. Dem Reiſenden mit Gepäck iſt jedoch u raten, die Bahn⸗ und Kursautofahrt über eebrugg— St. Blaſien nach Menzen⸗ ſchwand zu wählen. Kommen wir des Abends an und ſind wir froh, ob der langen, doch ſchönen Reiſe durchs erz des Hochſchwarzwaldes uns ausſchlafen zu innen, ſo ſind wir am nächſten Morgen ent⸗ 323 ingsum ſteile Bergwände mit großen neeflächen; ringsum die höchſten Berge, der König des Schwarzwaldes mit ſeinen trutzigen Der Feldberg inmitten der Gruppe, auf der Südſeite die Spießhörner mit 1350 Meter, das Herzogenhorn 1417 Meter, während auf der Oſtſeite ein Höhenzug von durchſchnittlicher Höhe von 1300 Meter das Tal umſchließt. Das reichgegliederte Tal bietet vielfach Aufſtiegsmöglichkeiten zu dieſen 5 R Teils gehts durch freies Gelände, teils urch herrlich verſchneite Hochwaldungen. Wer kennt nicht den märchenhaften Zauber dieſer Winterlandſchaft! Oder wem lachte nicht das erz im Leibe beim Anblick der zu komiſchen Reſengeſtalten vermummten Tannen oder gan⸗ zer Gruppen, wenn ſie der Rauhreif zu Eis erſtarren ließ? Und erſt der herrliche Fern⸗ blick! Stahlblau wölbt ſich der klare Himmel über das weite Gebirge, gibt die Sicht frei über die nach Süden abfallenden Höhenkämme hinüber zu den ewigen Firnen und Schroffen der ſich ſteil aus dem Nebelmeer des Hoch⸗ rheines aufbauenden Mauer der Alpenwelt. Winterkurort Schonach im Schwarzwald ier weiten ſich die abgequälten und müden Lungen wieder zu neuer Stärke, hier beginnt das Herz wieder einen neuen geſunden Takt zu ſchlagen, der wohl lange anhält, ſelbſt wenn man längſt wieder daheim iſt und ſeinen all⸗ täglichen Sorgen und Mühen nachgeht. Das iſts ja gerade, was hier oben, hoch über der Nebeldecke des Tieflandes, ſo wohl tut. Die Freiheit, das Losgelöſtſein von allem, was einem ſonſt drückt und beſchwert. Wer Liebhaber iſt von ſchnittigen Schußfahr⸗ ten, der findet hier die ſteilen, ja geradezu alpinen Abfahrten mit Höhenunterſchieden von 500 Meter. Wer Luſt und genug Mut hat, kann ſich auch üben im Springen über die Schanze. Wohl wirds einige Salto geben, doch auch das gehört dazu. Weniger ſteile Hänge, ſelbſt von den höchſten Bergen ins Quartier, wie auch ſanft ſich neigende Uebungshänge ſind in reich⸗ lichem Maße vorhanden. Im Tale unten breitet ſich das Dorf mit ſeinen alten Schwarzwaldbauernhöfen. Die Dächer reichen ſchier bis zur Erde. Ein echtes Schwarzwalddorf, das ſeinen urſprüng⸗ lichen Charakter bislang bewahrt hat. Hier liegen auch verſtreut die freundlichen Gaſtſtät⸗ ten und Penſionen, die alle ihr beſtes dran⸗ geben, um es dem Wintergaſt ſo angenehm als nur möglich zu machen. Neuſtadt im Schwarzwald Helle Freude ſtrahlt wieder in den Herzen unſerer Winterſportler. Wie ein Wunderland erſcheint die erhabene Bergwelt, wenn in blen⸗ dendem Weiß unter wärmender Winterſonne mit ihren heilkräftigen ultravioletten Strahlen und überwölbt von klarblauem Himmel ſich die mächtigen Skigebiete des Hochſchwarzwaldes ausbreiten. Bereits liegen zahlreiche Anmeldungen für Winterſport und Winterkuren bei den Fremden⸗ betrieben des Titiſee⸗Feldberggebie⸗ tes vor. Bedeutende Winterſportveranſtaltun⸗ gen ſtehen in allen Winterſportplätzen dieſes Gebietes bevor. In Neuſtadt i. Schwarzwald Aufn.: Schmieder(Kurverwaltung Schonach) Uebungswiese vor Dobel werden am 2. und 3. Januar 1937 die traditio⸗ nellen Sprung⸗ und Abfahrtsläufe am Hochfirſt (1200 Meter) ausgetragen, bei denen, wie all⸗ jährlich, hervorragende Springer und Läufer ihre Kräfte meſſen werden. Ferner gehen neben anderen örtlichen Kämpfen am 19.½20. Februar die Hochſchulmeiſterſchaften der Univerſität Freiburg in Sprung⸗, Abfahrts⸗, Lang⸗ und Torläufen vom Start. Staatlich anerkannte Skilehrer erteilen während des ganzen Winters Skikurſe. Enzklöſterle In Enzklöſterle bei Wildbad herrſcht nicht weniger Betrieb. Fern ab im Wald verſteckt liegt das über 900 Einwohner zählende Schwarz⸗ walddorf, rings umgeben von hohen Tannen⸗ wäldern. Ueberall lautloſe Stille, die nur das Plätſchern der jungen Enz unterbricht. Es zeigt ſich dem Skifahrer überall eine reine, unver⸗ fälſchte Winterlandſchaft. irtig Wieſenhänge, die durch ihr ſaftiges Grün im Sommer den Wanderer erfreuen, ſind im Win⸗ ter der Tummelplatz für Winterſportler. Aber auch ſchöne Abfahrtswege, wie der von Kal⸗ tenbronn, zeigen ihm immer wieder neue Bilder landſchaftlicher Schönheit. Der Pop⸗ pelſee liegt zugefroren da. Selbſt die Quelle der Enz, die im Sommer ſo lebendig ſprudelt, hüllt ſich in Eis. Enzklöſterle iſt auch im Winter ein geſuchter Ort, wo der Menſch ſich erholen kann, ob er Sport treibt oder nicht. „zimmer zu vermieten“ Es iſt leider, beſonders in Zeiten der Hoch⸗ flut des Fremdenverkehrs, mehrfach die Sitte eingeriſſen, daß einbettige Zimmer mit zwei Betten belegt werden und dadurch eine Schädigung des Gaſtes eintritt. Der Leiter des Landesfremdenverkehrsverbandes München und Südbayern, Obevbürgermeiſter der Hauptſtadt der Bewegung, Reichsleiter Karl Fiehler, macht, wie die Preſſeſtelle Die mattenartigen Aufn.: Kurverwaltung Dobel des Reichsfremdenverkehrsverbandes mitteilt, gegen dieſe Unſitte Front. Er hat auf Grund des Reichsgeſetzes über den Reichsfremdenver⸗ kehrsverband vom 26. März 1936 an ſämtliche Fremdenverkehrsgemeinden Südbayerns fol⸗ gende Anordnung erlaſſen: „Die Leiter der Fremdenverkehrsgemeinden Südbayerns haben dafür Sorge zu tragen, daß die an Privathäuſern und Penſionen ange⸗ brachten Werbeſchilder„Zimmer zu vermieten“ in Zukunft deutlich zum Ausdruck bringen, ob es ſich bei den freien Zimmern um Ein⸗ oder Zweibettzimmer handelt.“ Der Text hat alſo künftig zu lauten:„Zim⸗ mer mit Einzelbetten zu vermieten“ oder Zimmer mit Einzel⸗ und Doppelbetten zu vermieten“. Es iſt zu wünſchen, daß dieſe Anordnung auch von den Leitern der übrigen Landesver⸗ kehrsverbände verfügt wird, und daß darüber Kurhaus Spori Lun Hundseck genaglichleit Basthof im Schwarzwald, 900 m krholung hinaus die Wirtſchaftsgruppe Gaſtſtätten⸗ und Beherbergungsgewerbe ernſtlich an die Prü⸗ fung der Frage„Einbett⸗ oder Doppelbett⸗ zimmer“ herangeht. „Jedenfalls muß, wenn in einem Hauſe oder in einem Betrieb Einzelbettzimmer nicht mehr verfügbar ſind, dieſe Tatſache durch ein Schild, das dem Fremden bereit vor Betreten des Beherbergungsunternehmens in die Augen fällt, angezeigt werden. Dann fällt für den Gaſt die Verärgerung und für den Portier oder den Privatzimmervermieter die ſich im⸗ mer wiederholende und gar oft zuſpitzende Auseinanderſetzung mit den Unterkunftſuchen⸗ den weg. Die Schilder dürfen nur ſolange hängen bleiben, ſolange noch Zimmer frei ſind. on.oo bis 400 VdRWiNTEROHOHN —*——+7———— —◻. 2—— Wasser, Zenital——.———— pension ab 450 974—1120 m(Hochschwarzwald) zw. 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Wohin mit den Gewinnen der Grolbetriebe?/ Eine einleuchtende Bilanz seit 1933/ Aufgaben unserer Zeit Wer hört nicht mit Genugtuung in dieſen Tagen die Nachricht aus allen Teilen des Rei⸗ ches, daß die großen Unternehmungen wie die kleinen ihren Gefolgſchaften eine Weihnachts⸗ gratifikation auszahlen werden. Und wer freut ſich nicht beſonders darüber, daß einzelne Groß⸗ betriebe außerdem noch eine Gewinnbeteiligung ihrer Arbeiter und Angeſtellten ins Auge ge⸗ faßt haben? Ein Beiſpiel, das Schule machen muß Hier ſpüren wir neue ſoziale Geſinnung, den Beginn der Verwirklichung eines nationalſozia⸗ liſtiſchen Programmpunktes. Warum ſollten nur die Angeſtellten großer Induſtrie⸗Konzerne, die über 600 Mark verdienen, am Gewinn ihres Unternehmens beteiligt ſein? Sind die anderen Gefolgſchaftsmitglieder weniger am Blühen oder Niedergang ihres Unternehmens intereſ⸗ ſiert, hat ihre Arbeit nicht gleichen Einfluß dar⸗ „auf? Das Parteiprogramm hat aus dieſen Fragen gefolgert:„Wirfordern Gewinn⸗ beteiligung an Großbetrieben.“ Und ein bekannter Berliner Induſtrie⸗Konzern zog die gleiche Folgerung, da— wie er aus⸗ drücklich betont— die gewiſſenhafte Erfüllung der an die Gefolgſchaft geſtellten außerordent⸗ lichen Anſprüche zu dem günſtigen Jahresab⸗ ſchluß des Unternehmens beigetragen habe. Es handelt ſich hierbei nicht um„ein paar Mark“, auf die es bei ſo großen Unternehmen ja nicht ankomme, wie vielleicht mancher denkt. Das fragliche Berliner Induſtrieunternehmen, um bei dieſem Beiſpiel zu bleiben, wird rund zehn Millionen Mark zuſätzlich an feine Gefolg⸗ ſchaft auszahlen. Das iſt ein Haufen Geld, und damit hat man gleich die Antwort auf die Frage:„Wann wird die Gewinnbeteiligung an Großbetrieben allgemeines Recht?“ Dann, wenn wir nicht jede Mark dringend brauchen, um neue Arbeitsplätze zu ſchaffen, um neue Fabri⸗ ken zu gründen, die uns die nötigen Rohſtoffe liefern ſollen, dann iſt der Tag da! Mehr als Lohnerhöhung Gewinnbeteiligung iſt mehr als Lohnerhö⸗ hung. Sie gibt einen Beweis dafür, daß alle gleichgeachtet im Betrieb ſtehen. Aber in der wirtſchaftlichen Auswirkung iſt naturgemäß kein Unterſchied. Generell muß daher heute noch in dieſem Punkt das gleiche gelten wie bei den Löhnen. Denn zweimal in der jüngſten Nachkriegszeit hat man ſich in Deutſchland ge⸗ gen Grundgeſetze des wirtſchaftlichen Lebens verſündigt, und beide Male mußte die breite Maſſe die begangenen Fehler ausbaden. Das wird ſich unter nationalſozialiſtiſcher Führung nicht wiederholen! Sicherlich wäre es bequemer, wenn es heute wieder hieße: Arbeiter, ab mor⸗ gen haſt du ein größeres Einkommen durch Ge⸗ winnbeteiligung, durch Lohnerhöhung! Aber was würde man übermorgen ſagen, wenn die Preiſe wieder wie einſt ins ungemeſſene klet⸗ tern würden, wenn die Mark wertlos würde, wenn Millionen arbeitslos wären? Das war kein Kunſtſtück, die Löhne in den Jahren zwi⸗ ſchen 1928 und 1930 zu erhöhen, ſolange man ſich das dazu nötige Geld aus dem Auslande — wie 19535— schmeckt uns der Wein Dank des Werbefeldzuges för den deuischen Wein und vor allem goch dank der guten Ernten der letzten Johre ist die Nachfrage nach Wein in den letzten vier Jahren fast verdoppelt worden. 1255 hat dos devtsche Volk insgesomt 257 400 000 Liter Wein ge⸗ tronken. Im folgenden Jahre stieg die Noch- froge nach diesem kösflichen Noß bereits qof 314 000 000 Liter. im Johre 135 worden be⸗ reits 412 400 000 Liter gezopft und im lovfen- den Jahre ist mit 445 000 000 Liter ein Wein- verbrouch in Deutschlond festzustellen, wie er nie zuvor erreicht worde. Doppelt s0 fein pumpte. Aber am Ende dieſer Entwicklung ſtand das Jahr 1932, ſtanden 7 Millionen Ar⸗ beitsloſe, eine ruinierte Landwirtſchaft, ein ver⸗ zweifelter Mittelſtand. Und wir alle haben ſeit 1933 dafür arbeiten dürfen, um dieſe Schulden tilgen zu helfen. 19 Milliarden Aus⸗ landsſchulden mußte das Dritte Reich als trau⸗ rige Erbſchaft antreten. Auf 13 Milliarden war es ſchon ſchon Anfang dieſes Jahres zuſammen⸗ geſchmolzen, inzwiſchen iſt die Ziffer noch klei⸗ ner geworden. Gottlob geht der Großteil deſſen, was wir uns alle vom Munde abſparen nicht dieſen Weg, ſondern dient produktivem Aufbau, neuer Schöpfung die uns morgen alle reicher machen wird. Es iſt eine alte Geſchichte, daß man die Henne, die die Eier legen ſoll, nicht zugleich ge⸗ braten verzehren kann. Wir können ebenfo⸗ wenig mehr verzehren, ſolange es not tut, neue Arbeitsplätze zu ſchaffen, neue Fabriken zu bauen. Ein Teil unſerer Arbeit muß dieſem Aufbau dienen, ein Teil des Entgelts für un⸗ unſere Arbeit kommt nicht in unſere Taſche, kann zumindeſt nicht von uns ausgegeben werden, da mit ihm der Bau dieſer neuen Fabriken finanziert wird. Auf Leiſtungsſteigerung, auf ſorgfältige Ver⸗ waltung der erzeugten Güter und vor allem auch auf ein bewußtes und diſzipliniertes Sparen kommt es an, erklärte vor wenigen Tagen der Leiter der Kommiſſion für Wirt⸗ ſchaftspolitik, Pg. Bernhard Köhler. Das ſei der Weg zur Beſeitigung der Armut! Denn die kapitaliſtiſche Wirtſchaft habe die Bildung von unentbehrlichen Volksvermögen unterlaſſen, habe durch den jüdiſchen Umſatzfimmel den Verbrauch zu Laſten der Vermögensbildung geſteigert. Die Wohnungsnot ſei beiſpielsweiſe eine unmittelbare Folge dieſer kapitaliſtiſchen Mißwirtſchaft.„Es iſt wichtiger, das deutſche Haus und die Werkſtatt des deutſchen Volles gut einzurichten, als möglichſt viel zu verbrau⸗ chen!“ Auf jede Mark kommt es an Millionen wurden zur Arbeit zurückgeführt. Glaubt man, für jeden dieſer Millionen ſei der Arbeitsplatz fix und fertig geweſen? Mehrere Milliarden Mark ſind ſeit 1933 allein von der Induſtrie inveſtiert worden. Neue Arbeitsplätze wurden damit geſchaffen, die Erzeugung wurde geſteigert. Aus ihren Erträgen heraus mußte die Induſtrie dieſe Milliarden aufbringen. 1933 inveſtierte ſie 520 Millionen Mark, 1934 waren es bereits 950, 1935 1400 Millionen, und in dieſem Jahr wird der Betrag noch größer ſein. Der Vierjahresplan ſtellt neue große Anfor⸗ derungen an alle. Nicht zuletzt auch an die In⸗ duſtrie. Auf jede Mark ihres Gewinns kommt es an. Denn ſie ſoll zum Aufbau der neuen Werke dienen, die uns Faſerſtoffe, Treiböl, Kautſchuk, Aluminium, Eiſen erzeugen müſſen. Und was von den Gewinnen der Induſtrie nicht direkt in ſolchen Werken inveſtiert wird, hat den Weg zur Reichsanleihe zu finden, um ſo dem Reich beim Aufbau zu helfen. 4,1 Milliar⸗ den erſparten Kapitals verwandelten ſich bereits ſeit 1933 in Anleihen, weitere werden in den kommenden Jahren folgen müſſen. Denn heute müſſen wir die Gewinne ſparen, weil wir mehr verbrauchen wollen. Vor dem Verbrauch aber ſteht die Erzeugung und zu dieſer Steigerung der Erzeugung brauchen wir neue Fabriken, neue Arbeitsplätze. Sind die erſt da, dann er⸗ gibt ſich— wie Bernhard Köhler erklärte— die Möglichkeit der Verbrauchsſteigerung von ſelbſt. Georg Schröder. m ganzen unveränderter Aubenhandel Die Novemberzahlen der Einfuhr lelcht erhönt/ Geringere Ausfuhr Die Einfuhr war mit 358 Millionen RM. im November gegenüber dem Vormonat leicht er⸗ höht. Der Einfuhrdurchſchnitt hat ſich im ganzen kaum verändert. Eine Erhöhung des Durch⸗ ſchnittswerts für Nahrungs⸗, Genuß⸗ und Fut⸗ termittel wurde durch einen Rückgang der Ein⸗ fuhrpreiſe für Halbwaren im weſentlichen aus⸗ geglichen. Im Bereich der gewerblichen Wirtſchaft iſt die Einfuhr von Oktober zu November zurück⸗ gegangen, und zwar waren an dieſer Abnahme alle Gruppen beteiligt. Am ſtärkſten war die Verminderung bei Fertigwaren. Bei Rohſtoffen und Halbwaren hielten ſich die Rückgänge in engem Rahmen, bei letzteren war die Einfuhr ſogar etwas höher als im Ol⸗ tober. Die Einfuhr von Erzeugniſſen der Ernäh⸗ rungswirtſchaft iſt gegenüber dem Oktober um rund 13 Mill. RM, d. h. mehr als 10 Prozent geſtiegen. An dieſer Steigerung, die zum Teil durch jahreszeitliche Einflüſſe bedingt iſt, waren ſowohl lebende Tiere und Nahrungsmittel tie⸗ riſchen Urſprungs als auch pflanzliche Nah⸗ rungsmittel beteiligt. Bei lebenden Tieren und pflanzlichen Nahrungsmitteln liegt dieſer Wert⸗ ſteigerung auch eine Erhöhung der Mengen zu⸗ grunde. Dagegen beruht die Zunahme des Ein⸗ fuhrwerts bei Nahrungsmitteln tieriſchen Ur⸗ ſprungs ausſchließlich auf einer Erhöhung der Einfuhrpreiſe, mengenmäßig war ſie gegenüber dem Vormonat kaum verändert. Länderweiſe iſt im November die Einfuhr aus Europa geſtiegen, während die Einfuhr aus eev insgeſamt geringer war als im Vor⸗ monat. Die Ausfuhr war im November mit 422 Millionen RM. um rund 10 Millionen RM., d. h. etwas mehr als 2 Prozent, geringer als im Oktober. Da der Ausfuhrdurchſchnittswert nach einem Rückgang im Vormonat im November wieder leicht geſtiegen iſt, ergibt 5 mengen⸗ mäßig eine etwas ſtärkere Abnahme. Dieſer Rückgang iſt als jahreszeitliche Erſcheinung zu betrachten, da die Ausfuhr bisher regelmäßig von Oktober zu November geſunken iſt. Gegenüber dem November des Vorjahres war die Ausfuhr im November 1936 um rund 5 Prozent höher. An dem Rückgang der Ausfuhr waren Roh⸗ ſtoffe, Halb⸗ und Fertigwaren beteiligt. Inner⸗ halb der letztgenannten Gruppe hat jedoch nur die Ausfuhr von Vorerzeugniſſen abgenommen. Die Ausfuhr von Enderzeugniſſen iſt gegenüber Oktober noch leicht geſtiegen. Auch die Ausfuhr von Erzeugniſſen der Ernährungswirtſchaft iſt nach einer Erhöhung im Vormonat nochmals leicht geſtiegen. Ländermäßig betrachtet entfällt der Rückgang der Ausfuhr ausſchließlich— und zwar zum Teil wohl als Folge der Abwertungen des Goldblocks— auf Europa. Die Ausfuhr nach Außereuropa war im ganzen etwas höher als im Vormonat. Die Handelsbilanz ſchließt im Novemher mit einem Ausfuhrüberſchuß von 64 Mill, RM gegenüber 76 Mill. RM im Vormonat ab. Für Januar/ November 1936 ergibt ſich demnach eine Aktivität von 459 Mill. RM. dereree eeeeren Rheiniſche Hypothekenbank Berlin⸗Mannheim. Dir. Paul Herrmuth ſcheidet Ende d. J. nach 46jähriger Tätigkeit in der Bank aus dem aktiven Dienſt im Vor⸗ ſtand der Rheiniſchen Hypothekenbant aus. Der Auf⸗ ſichtsrat hat in Würdigung der langen Lebensarbeit Dir. Herrmuths, deſſen Name mit der erfolgreichen Entwicklung der ehemaligen Berliner Hypothekenbant auf das engſte verknüpft iſt, dieſem Vorhaben zuge⸗ ſtimmt. Dir. Herrmuth wird ſich auch noch während der nächſten Jahre mit ſeinem Rat und feinen Er⸗ fahrungen der Bank zur Verfügung ſtellen, der näch⸗ ſten ordentlichen GV wird ſeine Zuwahl in den Auf⸗ ſichtsrat und deſſen engere Kommiſſionen vorgeſchlagen werden. Mit Wirkung vom 1. Januar 1937 wird Dir. Gerlitz zum ordentlichen Vorſtandsmitglied be⸗ ſtellt. Im übrigen verlegt in dieſen Tagen die Ber⸗ liner Verwaltung der Bank ihren Geſchäftsbetrieb in das neue Bankgebäude am Pariſer Platz 1 neben dem Brandenburger Tor. Deutſche Gold⸗ und Silberſcheideanſtalt vorm. Roeß⸗ ler, Frankfurt a. M. Die Geſellſchaft führt im Ge⸗ ſchäftsbericht für 1935/36 aus, daß ſie ihre Arbeit auf die Herſtellung von bisher noch eingeführter Ware aus deviſenſparenden Rohſtoffen einſtellte und im Ex⸗ port trotz allen Schwierigkeiten noch Fortſchritte ver · zeichnen konnte. Das Gewinnergebnis entſpreche un⸗ gefähr dem vorjährigen. Ausfälle auf manchen Ar⸗ beitsgebieten, die infolge der Zeitverhältniſſe zurück⸗ treten mußten, ſeien durch Fortſchritte in anderen Ab⸗ teilungen ausgeglichen worden. Die Erfahrung habe gezeigt, daß in bewegten Zeiten beſonders in der chemiſchen Induſtrie die neuen Anforderungen und Verfahrensänderungen reichliche Abſchreibungen und Reſervebildung zur Notwendigkeit machen, um die Fabriken in einem den Erforderniſſen dieſer Zeit ent⸗ ſprechenden Zuſtande zu halten. Zu dem befriedigenden Ergebnis habe in beſonderem Maße das ſehr erfreuliche Verhältnis zwiſchen Betriebsführung und Gefolgſchaft und die Pflichttreue und gewiſſenhafte Arbeit aller Ge⸗ folgſchaftsmitglieder am gemeinſamen Werk beigetra⸗ gen. Die Zahl der Gefolgſchaftsmitglieder bei den eige⸗ nen Werken und bei denen der Tochtergeſellſchaften habe ſich in den letzten vier Jahren um rd. 37% erhöht, wo⸗ bei gleichzeitig daran erinnert wird, daß es in den vorhergegangenen Kriſenfahren gelungen war, ſtärkere Abbaumaßnahmen zu vermeiden. In der Gewinn⸗ und Verluſtrechnung wird der Geſamtbruttoerlös mit 33,24(29,45) Mill. RM. angegeben, zu dem Erträge aus Beteiligungen von 1,68(1,11), Zinſen und ſon⸗ ſtige Kapitalerträge von 0,78(0,67) und außerordent⸗ liche Erträge von 0,38(0,93) Mill., RM. treten. Einſchließlich 0,66(0,58) Mill. RM. Vortrag ſteht ein Reingewinn von 4,30(4,24) Mill, RM. zur Ver⸗ fügung der GV am 8. Januar 1937. Hiervon ſind wieder 650 000 RM. für Wohlfahrtszwecke vorge⸗ ſehen. Nach Ausſchüttung einer Divdiende von unv. 9 Prozent auf die Stammaktien und wieder 6 Prozent auf die Vorzugsaktien verbleiben 0,72 Mill, RM. zum Vortrag. Die Bezüge des Vorſtandes(9) betrugen 0,94 und dieſenigen der Aufſichtsratsmitglieder(11) 9,25 Mill. RM.(beides wie im Vorjahr). Fürſtl. Fürſtenbergiſche Brauerei AG, Donaueſchin⸗ gen. Die obV am Donnerstag unter dem Vorſitz von Landgraf und Erbprinz Karl Egon zu Fürſtenberg er⸗ ledigte die Regularien für das Geſchäftsjahr 1935/36 Der Geſchäftsverlauf könne im vergangenen Jahr als zufriedenſtellend bezeichnet werden. Der Ausſtoß habe eine Erhöhung erfahren. Dem Antrag auf Umwand⸗ lung der Fürſtlich Fürſtenbergiſche Brauerei AG in eine gemäß dem Umwandlungsgeſetz zu errichtende Kommanditgeſellſchaft wurde zugeſtimmt. 5——— rozent 269; Silber in Barren zirka 1000 fei Für 725 Mill. RM bünger kaufte der deutsche Bauer Die gewaltigen Aufgaben, die den deutschen Bauern im Rohmen der kErzeugungsschlacht und insbesondere des zweiten Vierjchres- plones gestellt sind, bedingen eine horte Ausnötzung aller Möglichkeiten. Der büöngern splelt hierbei eine gewichiige Rolle. Dement- im Wirtschoftsjohr sprechend sind berelts 1955/56 för 723 Mill. RM Kkunstdönger in den deuischen Boden gesteckt worden gegen- oͤber einem Aufwand von nur 522 Mfil. RM im Jahre 1932/33. 95. Mannheimer Häute⸗Zentralauktion Auf der 95. Mannheimer Häute⸗Zentralauktion war der Anfall von fünf Anlieferungswochen mit insgeſamt 38 551 Fellen angeboten, gegenüber 33 141 anläßlich der letzten Auktion, die jedoch nur vier Anlieferungs⸗ wochen umfaßte. Die Verſteigerung verlief wie immer recht flott. Die Loſe waren diesmal kleiner genommen (insgeſamt 1800), ſo daß ſich eine größere Zahl von Verarbeitern einſchalten konnte. Das geſamte Gefälle wurde zu den für den Mannheimer Platz feſtgeſetzten Höchſtpreiſen an die üblichen Intereſſenten zugeteilt. Zu bemerken wäre noch, daß ſich unter dem Geſamt⸗ gefälle rund 6000 norddeutſche Häute befanden. Im einzelnen notierten: Ochſenhäute: ſüdd. rote ohne Kopf bis 14,5 Kilo 58.00, 15—24,5 Kilo 76—81, 25—29,5 Kilo 83 bis 88, 30—39,5 Kilo 102—108, 40—49,5 Kilo 91 bis 98, 50—59,5 Kilo 84—88; nordd. alle Gewichte 52—66; Huſumer 60—70; Schußhäute ſüdd, 62.00, Schußh. nordd. 40.00 RM. Rinderhäute: ſüdd. r. o. K. bis 14,5 Kilo 86.00, 15—24,5 Kilo 96—104, 25—29,5 Kilo 98 bis 105, 30—39,5 Kilo 100—107, 40—49,5 Kilo 100 bis — 1 alle Gewichte 72—82; Huſumer 60 bis 0 RM. Kuhhäute; ſüdd. r. o. K. bis 14,5 Kilo 50.00, 15—24,5 Kilo 80—88, 25—29,5 Kilo 83—90, 30 bis 39,5 Kilo 94—100, 40—49,5 Kilo 96—98; nordd. alle Gewichte 56—62; Huſumer 60—70 RM. Bullenhäute: ſüdd. r. o. K. bis 14,5 Kilo 64.00, 15—24,5 Kilo 77—84, 25—29,5 Kilo 79—84, 30—39,5 Kilo 78—83, 40—49,5 Kilo 74—78, 50 bis 59,5 Kilo 70—74, 60 Kilo und mehr 66—70; nordd. alle Gewichte 52; Huſumer 54—60 RM. Kalbfelle; ſüdd. r. o. K. 4,5 Kilo 127—138, 4,5—7,5 Kilo 111—120, 7,5 Kilo und mehr 96 bis 104; nordd. b. o. K. bis 4,5 Kilo 95—104, 4,5—7,5 Kilo 92—98, 7,5 Kilo und 60—80 RM. Schaffelle: ßen 56 RM fhein-Mainische Abendbörse Still Zu Beginn der Abendbörſe bewegte ſich das Geſchüfſt in ſehr engen Grenzen. Auf dem Berliner Schlußſtand lagen einige kleine Abgaben vor, ſo daß für die zu⸗ nüchſt genannten Papiere die Haltung nur knapp be⸗ hauptet war. So IG⸗Farben zirka 164½¼, Ver. Stahl 124 Brief, Schiffahrtsaktien erhielten ſich zu den letzten mehr 80—84; Schußfelle Freſſerfelle: bis 10 Kilo 60 RM. vollwollig 90, halbwollig 72, Blö⸗ Nächſte Häute⸗Zentralauktion am 20. Januar 1937. 4 9 Kurſen kleines Intereſſe. Die Rentenmärkte lagen vor⸗ läufig geſchäftslos. ſchuldung mit 89.90. Obwohl die Geſchäftsſtille auch im Verlaufe anhielt, 1 konnten ſich die Kurſe verhältnismäßig gut behaupten. Das anfangs in einigen Papieren vorliegende Angebot erwies ſich als unbedeutend und wurde aufgenommen. Man nannte nur Kommunalum: Schwächer lagen eigentlich nur Goldſchmidt mit 131½% (133), während ſonſt die Abweichungen gegen den Ber⸗ liner Schluß nur Bruchteile eines Prozentes betrugen. Am Rentenmarkt wurden Kommunalumſchuldung mit 90 Prozent umgeſetzt und blieben ſo gefragt. Zertif. Dollar⸗Bonds auf dem Mittagsſtand behhauptet. Am Auslandsrentenmarkt ſtiegen ö5proz. Silber⸗Mexilaner auf 7(676), 4proz. Schweizer Bundesbahn kamen mit 89 zur Notiz und das vorliegende Angebot wurde vool abgenommen. Nachbörſe: FG⸗Farben 167½—½, Ver, Stahl 123% Getrelde Mannheimer Getreidegroßmarkt Rauhfutter: Wieſenheu, koſes, gut, trocken.50—.00, Rotkleehen—, Luzernkleeheu.00 bis.25, Preßſtroh Roggen⸗Weizen.00—.20, do. Hafer⸗Gerſte.50—.00. geb. Stroh Roggen⸗Weizen .20—2,.80, unverändert. Rotterdamer Getreide Rotterdam, 17. Dez.(Schluß.) Wei zen(in Hſt. p. 100 Kilo): Januar.52½; März 797½ Mai .10; Juli.12½. Mais(in Hfl. p. Laſt 2000 Kilo): Januar 96½; März 99; Mai 99½; Juli 98. Metalle Berliner Metallnotierungen Berlin, 17. Dez.(Amtlich. Freiverkehr.) RM für 100 Kilo. Elektrolytkupfer(wirebars) prompt cif Ham⸗ burg, Bremen oder Rotterdam 63,50; Original⸗Hütten⸗ Aluminium 98—99 Prozent in Blöcken 144; desgleichen oder Drahtbarren 148; Reinnickel 98—99 4 3 7 geſund. do. Hafer⸗Gerſte.00—.50, alles übrige Das Oer Amts Man ſagt en n, gegen mpfen, wer on ihrer Be in Arbeiter er unſelige roteske, efahren, um einander verl ſozuſager 0 Girard ere, die er einen beſcheit ein gemeinſa und Frau Gi nur das Fäh N gebürtige Ko wurde, einm den Vereinig 4 durch elne Q loh. Wal * 00 S x Lange Rötte . Schwoerer Feig-, Woll- u. Kt Schokolacd Festl Leopold N. Waldho 5 * BIu Mumennaus 1 Fernru der deutsche en debtschen ungsschlacht Vierjohres- eine harte Der Dünger le. Dement- rtschoftsjoahr inger in den den gegen⸗ 22 Mill. RM lauktion ralauktion war mit insgeſamt 141 anläßlich Anlieferungs⸗ ief wie immer ner genommen zere Zahl von eſamte Gefälle atz feſtgeſetzten nten zugeteilt. dem Geſamt⸗ zfanden. ropf bis 14,5 -29,5 Kilo 83 49,5 Kilo 91 alle Gewichte ſüdd, 62.00, his 14,5 Kilo Kilo 98 bis Kilo 100 bis ſumer 60 bis 5 Kilo 50.00, —90, 30 bis 8; nordd. alle is 14,5 Kilo Kilo 79—84, —78, 50 bis —70; nordd. lo 127—138, mehr 96 bis 104, 4,5—7,5 1 4; Schußfelle llig 72, Blö⸗ 5anuar 1937. hörse das Geſchüft Schlußſtand für die zu⸗ ur knapp be⸗ „ Ver. Stahl zu den letzten te lagen vor⸗ ommunalum⸗ aufe anhielt, it behaupten. nde Angebot ufgenommen. dt mit 131½ zen den Ber⸗ tes betrugen. umſchuldung fragt. Zertif. hauptet. Am er⸗Mexilaner kamen mit t wurde voll Stahl 123¼½ rkt ut, geſund, kleeheu.00 )—83.20, do. ggen⸗Weizen alles übrige i zen ein .97½; Mai — Kilo): .) RM für pt cif Ham⸗ nal⸗Hütten⸗ desgleichen ckel 98—99 fein per ein paar zärtliche Worte zu ſagen. „Hakenkreuzbanner“ 18. Dezember 1930 Rannheim Das Ehepaqr Zzwoiſchen den Grenzen Her Amtsſchimmel wiehert zwiſchen Kanada und ASA/ Fred Girard bittet um Hilfe Man ſagt zwar, daß die Liebe ſtärker als alle Paragraphen ſei, aber es gibt eben Paragra⸗ hen, gegen die zwei Liebende vergebens an⸗ kümpfen, wenn ſie nicht ein„Deus ex machina“ von ihrer Bedrängnis befreit. Fred Girard, ein Arbeiter bei den Fordwerken in Detroit, ber unſelige Held einer merlwürdigen Grenz⸗ groteske, iſt dieſer Tage nach Waſhington efahren, um beim Präſidenten Rooſevelt per⸗ ſinich ſein Schickſal vorzutragen und die Re⸗ ierung um Hilfe gegen Paragraphen zu bit⸗ en, die ihm das Leben ſchwer machen. Fred Girard hat eine Frau. Aber es gibt hur einen Platz auf der Welt, wo er ſeine zau ſehen und umarmen kann. Das iſt das ährboot, das die kanadiſche Stadt Wind⸗ 3 or und die amerikaniſche Stadt Detroit mit⸗ einander verbindet., Auf dieſem Dampfer ſpielt ich ſozuſagen das Familienleben des armen red Girard ab, vor den Augen aller Paſſa⸗ iere, die erſtaunt ſind darüber, daß ein Fa⸗ Auitrpeiter ſein ganzes Geld dafür ausgibt, um von Detroit nach Windſor und zurück zu fahren, und bei dieſer Gelegenheit ſeiner Frau Aber es gibt gar keine andere Möglichkeit für ihn, wenn die Regierung nicht ein Einſehen hat. Was allen Ehepaaren möglich iſt, nämlich ſich einen beſcheidenen Hausſtand zu gründen und ein gemeinſames Zimmer zu haben— Herrn und Frau Girard bleibt es verſagt. Sie haben nur das Fährboot, das ihnen von Zeit zu Zeit —— Stunde des Nebeneinanderſitzens ährt. hin wurde ſie von den Einwanderungsbehör⸗ den für immer ausgewieſen. Später lernte Girard das junge Mädchen in Ontario kennen und heiratete es. Er bewarb ſich um einen Poſten in Detroit und wollte ſeine Frau ſobald wie möglich nachkommen laſſen. Aber Marie durfte das Schiff, obwohl ſie in⸗ zwiſchen einen Amerikaner geheiratet hatte, nicht verlaſſen. Die Einwanderungs⸗ behörden erinnerten ſich an die vor Jahren Se Ausweiſung, die nach wie vor rechtsgültig war. So durfte Marie amerikani⸗ ſches Land nicht betreten. Verzweifelt benach⸗ richtigte ſie ihren Gatten von dem Zwiſchen⸗ fall. Dieſer beſuchte ſie auf dem Schiff und entſchloß ſich, nachdem jeglicher Einſpruch ver⸗ geblich war, mit Marie nach Kanada zu fah⸗ ren und ſich dort eine neue Exiſtenz aufzu⸗ bauen. Aber in Windſor harrte ſeiner eine böſe Ueberraſchung. Die kanadiſchen Einwan⸗ derungsbehörden hatten zwar nichts dagegen, daß Marie Girard als gebürtige Kanadierin in ihr Heimatland zurückkehrte, dagegen ver⸗ ſagten ſie Fred Girard, der ja Ame⸗ rikanexr iſt, die Genehmigung, kanadi⸗ ſchen Boden zu betreten, da er dazu nicht die erforderliche Geldſumme nachweiſen konnte. So gibt es alſo nur einen Platz, wo ſich die beiden Ehegatten, die ſich ſonſt niemals irgendwie gegen das Geſetz verfehlt haben, treffen können. Das iſt das Schiff zwiſchen Ka⸗ nada und Amerika— in dieſem Fall das Fährboot zwiſchen Windſor und Detroit. Die Schiffahrtsgeſellſchaft hat ſich vorläufig ſchieden iſt. Die Tücke des Paragraphen hat ein junges Pgar zu ewigen Fahrgäſten zwi⸗ ſchen zwei Ländern gemächt. Nun iſt Fred Girard nach Waſhington gefahren, um dem Präſidenten Rooſevelt, an den er ein Empfehlungsſchreiben erhielt, perſönlich ſeine Lage zu ſchildern und ſeine Hilfe zu erbitten. Hoffentlich wird Amerikas unglücklichſtes Ehe⸗ paar bald aus ſeiner Pein erlöſt werden. Die Hrohibitionsinſel In Galatz, dem großen Hafen an der Donau, da haben ſie jetzt ein großes Hotel gebaut. Höchſte Zeit war das! Wer ſo in Geſchäften nach Galatz kam, und es kamen viele in Ge⸗ ſchäften, der mußte in„Hotels“ übernachten, die dieſen Namen nur einer lächerlichen Anhäu⸗ fung grober Zufälle verdanken konnten. Vou der Baulichkeit nicht zu reden, von der Sauber⸗ keit nicht zu reden, von den Wanzen nicht zu reden. Es genügt, wenn wir ſagen, daß es hohe Zeit war. Seit Monaten ſchrieben ſie über dieſes Hotel in den Zeitungen. Miniſter waren zur Grund⸗ ſteinlegung gekommen. Miniſter kamen auch zur Einweihung. Drei Tage vor dem Feſt begab ſich der Ho⸗ teldirektor, feierlich angetan, zum Präfekten, formellen Pflichten zu genügen. Laut Para⸗ hannd ſoundſoviel des Geſetzes von dann und ann über Schankkonzeſſionen hat nämlich der Präfekt dieſe Konzeſſionen nur nach Maßgabe vorhandener Bedürfniſſe zu erteilen. Der Präfekt— nur, was ſagen Sie dazue— der Präfekt hat die Konzeſſion nicht erteilt. „Ich ſehe keine Bedürfniſſe“, meinte er, und dabei blieb es. ie Sache iſt die, daß Maxie Thibert, eine ſie Frau Girard wurde, einmal ihre Aufenthaltserlaubnis in taaten überſchritt. gebürtige Kanadierin, ehe den Vereinigten bereit erklärt, Preis auf dem Schiff wohnen zu laſſen, bis der roteske Fall, in dem wieder einmal der Amts⸗ Darauf⸗ ſchimmel die kühnſten Sprünge macht, ent⸗ von Miniſtern grundſteingelegt worden!“ rau Girard zu einem kleinen„Wir ſind doch kein x⸗heliebiges Hafenbeiſel“, meinte der Direktor,„wir ſind doch das größte Hotel, wir ſind doch berühmt, wir ſind doch Es half nichts. Geſetz iſt Geſetz, ſagte der Prä⸗ fekt. Vor dem Geſetze ſind Grandhotels und Hafenbeiſel gleich! Das Hotel iſt exöffnet worden, von Miniſtern war, aber ohne Alkohol. Den Feſtgäſten wäre as Gegenteil lieber geweſen. Man bekommt dort zwar, hören wir, alles, was der Gaumen verlangt an trinkbaren Alko⸗ holika, aber nach einem Syſtem, das einmal in Amerika großgezüchtet worden iſt. Und es heißt, daß der Herr Präfekt ſich dabei beſſer ſtehen ſoll, als wenn er lediglich die Gebühren für Schankkonzeſſionen einkaſſiert hätte. Die drei Kirſchen Lehrer:„Paß auf, Karlchen! Auf dem Tiſch liegen drei Kirſchen. Deine Schweſter ißt eine davon. Wieviel bleiben übrig?“ Schüler:„Aber das iſt ganz unmöglich, in dieſer Jahreszeit gibt es keine Kirſchen.“ .:„Nehmen wir an, es gäbe! Und nun.“ Sch:.„Ja, es werden eingemachte Kirſchen ſein.“ .:„Aber ein! Ich ſage dir: wixr nehmen an, daß auf dem Tiſch drei Kirſchen liegen. Deine Schweſter ißt eine davon und geht dann weg.“ Sch.:„Meine Schweſter geht erſt dann, wenn ſie alle drei gegeſſen hat.“ 4 .:„Nehen wir an, auch dein Vater ſei da und verbiete ihr, die übrigen zu eſſen.“ Sch.:„Da ſieht man, Herr Lehrer, daß Sie meinen Vater nicht kennen! Meiner Schweſter verbietet er nichts.“ .:„Paß auf, Karlchen! Ich wiederhole die Frage. Auf dem Tiſch liegen drei Kirſchen. Eine davon ißt deine Schweſter. Wieviel blei⸗ —— W .:„Gar keine.“ .:„Wieſo denn?“ Sch.:„Weil ich die anderen eſſe!“ Auch über der Brũcke kaufen õSie gũunstig ein adia · Talirràder in großer Auswahl zu günstigen Zahlungsbedingungen Wünxk Lange Rötterstraße 68 Fernruf 52947 Sialinen uncl Jolokolacle in schönen Geschenkpackungen im Spezislgeschäft Steinmetz à chmĩedel Mittelstraße 9 Speꝛlalitüt: eWeihnschtswyünste. Häte Berg. 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Es war ein weiter Weg von den„fettigen Stuben“ des Altertums, wie Horaz die damali⸗ gen, für die niederſten Voltstlaſſen beſtimmten Gaſtſtätten nannte, bis zum modernen Grand⸗ hotel. Das erſte deutſche Gaſthaus war wahr⸗ ſcheinlich der bereits im 12. Jahrhundert er⸗ wähnte„Rieſe“ zu Miltenberg, in dem unter anderen Barbaroſſa, Ludwig der Bayer, Karl IV. und im Dreißigjährigen Krieg alle betann⸗ ten Heerführer der damaligen Zeit wie Wal⸗ lenſtein, Guſtav Adolf und Tilly gewohnt haben. Auch Printzz Eugen, der„edle Ritter“, zählte ſpäter zu den Gäſten des altehrwürdigen„Rie⸗ ſen“. Und im Jahre 1409 ſchwang man im Gaſt⸗ hof„Barbaroſſa“ zu Konſtanz bereits wacker das Tanzbein. Könige der Kochkunſt Im Mittelalter wurden vielfach auch durch die Stadtwerwaltungen Wein⸗ und Bierkeller eingerichtet, vor denen ſich eine große Anzahl bis auf den heutigen Tag erhalten haben. In Deutſchland waren die Gaſtſtätten meiſt mit einem landwirtſchaftlichen Betrieb und Einſtell⸗ ſtallungen verbunden, worin auch der Beiname „Hof“ ſeine Erklärung findet, der heute noch als die beliebteſte Bezeichnung einer Gaſtſtätte veuwendet wird. Hand in Hand mit der um die Mitte des 17. Jahrhunderts von Frankreich aus einſetzenden Umwandlung der Gaſtſtättenkultur ging die Entwicklung der Herbergsſchilder vor ſich. Aus dem Miſtelbuſch, Hexagramm oder grünen Kranz, der urſprünglich zur Kennzeich⸗ nung von Gaſtſtätten diente, wurde das kunſt⸗ voll geſchmiedete und bemalte Wirtshausſchild. Wie Märchen aus uralten Zeiten muten uns heute die Leiſtungen und Taten berühmter Köche an, die manchmal mächtiger und einfluß⸗ reicher waren, als die hervorragendſten Staats⸗ männer. Auch ſie erhalten im Berliner Muſeum einen Ehrenplatz. Es ſei hier nur an den fran⸗ göſiſchen Koch Vatel erinnert, der Selbſtmord verühte, weil er die„Schmach“ nicht verwinden konnte, daß bei einem Feſtmahl, das Ludwig XIV. zu Ehren Condés veranſtaltete, ein Ge⸗ richt aus Seefiſchen nicht rechtzeitig zur Stelle Ein wahrer Feldherr der Küche war Mommirel. Wohin dieſer Meiſter auch berufen wurde— ſein Tätigkeitsfeld erſtreckte ſich gleich⸗ zeitig auf Paris, Rom und Wien— nahm er Gericht verhandelt wurde. tete, nach ingen eine letzte kleine Möglichkeit: Einen vollen Mo⸗ einen ganzen Generalſtab von Köchen mit. Kai⸗ ſer und Könige bewarben ſich um die Gunſt won Anton Caréme, der zunächſt für ein Mo⸗ natsgehalt von 2400 Franten für den Kaiſer Alexander von Rußland kochte, dieſem jedoch durch König Georg von England unter einem Fahresaufwand von 1000 Pfund weggelockt würde, bis ſchließlich millionenſchwere Bank⸗ fürſten und Induſtriemagnaten Caräéme für ſich zu erobern wußten. Das Feſtbankett für die erſten Ozeanflieger In zahlloſen Urkunden, Bildern und Kupfer⸗ ſtichen, in einem Stapel von Gäſtebüchern und Speiſekarten, Flaſchenetiketten und Kochrezepten wird ſich in Deutſchlands erſtem Gaſtſtätten⸗ Muſeum die Kulturgeſchichte des Beherber⸗ gungs⸗ und Verköſtigungsweſens widerſpiegeln. In elf Unterabteilungen werden alle Dokumente und Utenſilien vereinigt, die einſtmals das Wirtsgewerbe kennzeichneten. Den größten Teil des Muſeums wird ſomit die hiſtoriſche Schau beanſpruchen. Außerdem werden noch zwei wei⸗ tere Hauptabteilungen geſchaffen, in denen die Beziehungen des Gaſtſtättenweſens zu Volks⸗ wirtſchaft und Technik dargelegt werden. Noch ſteckt die vielverſprechende Sammlung in ihren Uranfängen, doch kann man heute ſchon ermeſ⸗ ſen, welch unerſchöpfliche Fülle jetzt noch im ganzen Reich verſtreuter gaſtronomiſcher Kurio⸗ ſttäten ihr früher oder ſpäter wohl einmal an⸗ gehören wird. Denken wir nur an die im ein⸗ zigen„Pitolo“⸗Heim der Welt in München auf⸗ bewahrten hiſtoriſchen Speiſekarten, die dort fortlaufend geſammelt werden. Selbſt jene Ge⸗ richte und Getränte, die den erſten Ozeanfliegern Köhl, Hünefeld und Fitzmaurice bei den ver⸗ ſchiedenen Feſteſſen in der Alten und Neuen Welt vorgeſetzt wurden, ſind in dieſer einzig⸗ artigen Sammlung dotumentariſch feſtgehalten. Hier wird auch die ſeltſamſte Speiſelarte der Welt aufbewahrt— ein Marſchallſtab, auf dem nicht nur die erleſenſten Gerichte, ſondern auch ein muſikaliſches Feſtprogramm verzeichnet ſind. Sie wurde anläßlich der Hochzeit der bayeri⸗ ſchen Prinzeſſin Iſabella mit dem Herzog von Genua im Jahre 1883 angefertigt und im Schloß Nymphenburg aufgelegt. Vielfach wird auch das berühmte Wein⸗ muſeum in Wiesbaden einige auserleſene Stücke zu der großangelegten neuen Sammlung bei⸗ ſteuern. Nicht weniger als 100 000 Flaſchen der beſten Weine ruhen dort auf den Geſtellen. In einem Sonderraum, dem ſogenannten Kabinetks⸗ keller, findet man die köſtlichſten Tropfen der ganzen Welt, teilweiſe noch aus dem Jahre 1728 ſtammende Edelweine, deren Wert ziffernmäßig überhaupt kaum anzugeben iſt. Altdeutſche Trinkgefäße aus Zinn oder Steingut, die ver⸗ ſchiedenſten Flaſchen⸗ und Gläſerſorten vom Mittelalter bis zur Gegenwart und eine lücken⸗ loſe Sammlung von Weinetiketten vervollſtän⸗ digen die Schau. Schließlich wird ſich das Ber⸗ liner Gaſtſtätten⸗Meſeum auch die Wahlplakate, Verſammlungsankündigungen und Gäſtebücher, ſoweit ſie mit Gaſtwirtſchaften in Beziehung ſtehen und in der Geſchichte der deutſchen Re⸗ volution eine bedeutende Rolle ſpielten, zu ſichern verſuchen. Namen wie Sternecker, Bür⸗ gerbräuteller und Kaiſerhof ſind ja daraus nicht mehr wegzudenten und längſt zu feſtſtehenden Begriffen geworden. Bücherecke „Wehrfront“, die wehrpolitiſche Halbmonatsſchriſt, zemberheft 1936. Verlag„Wehrfrout“ Hauptſchriftleiter R. Claaſſen.(Einzelheft 30 f Das Dezemberheft der„Wehrfront“ bringt beſonder eine Reihe von Arbeiten über verſchiedene 8 gattungen und ihre praktiſche Verwendung ſowie Verteilung der politiſchen Kräfte. So iſt ein 1 „Kräſteſpiel am Mittelmeer, Gibraltar— Ceuig Tanger“ hochintereſſant, ferner eine Betrachtung H. Manthe:„Iſt Frankreichs Stellung in Norpafpit gefährdet?“ und der Bericht über das Erſcheinen d deutſchen Kriegsſchiffe in Spanien. An Waff gen zeigt eine intereſſante Bildſeite die neueſten liſchen Kriegsflugzeuge; die Tanks und U⸗Boote Sowjet⸗Union werden eingehend beſprochen, die kunft der Kampfwagentechnik und die Infanterie im Nachtgefecht werden betrachtet, alles dies iſt reich mit Bildmaterial veranſchaulicht. Aus den Kriegserinne⸗ rungen plaudert ein ebenfalls reich bebilderter Artiteh „Waffenſtillſtandsverhandlungen mit einem„Roten Komitee“. Den Schluß des Heftes bildet ein Ver⸗ zeichnis der deutſchen Freikorps und Detachements, ihrer Entſtehung, Gliederung, ihres“ Einſatzes und ihrer Taten, alles knapp und überſichtlich. Jeder Volls⸗ genoſſe, der Einblick in die militäriſchen Verhältniſſe und Zuſammenhänge haben will, leſe die billigen „Wehrfront“⸗Hefte, die von Vertretern der Wehrmacht herausgegeben werden. Wilhelm Albrecht. Verlag Paul Liſt, Leipzig. Heiner und Barbara ſind dem Sippenkreis einer 4 Ortenaulandſchaft abgelauſchte Menſchen, in deren aufſ⸗ blühende Herzensentſcheidung Buſſes epiſche Erſchür⸗ fung mit raſſiſchem Inſtinkt und landechter Lebens⸗ ganzheit eindringt. Dem Voltstumsforſcher Buſſe drängen ſich vielhundertfältig artgemäße alismus wirft. Urgrund des Mundartgenius eingeſenkt, meiſtert der kraftberſtend ſaftige und plaſtiſch kernige Erzählerkon ein ganzes, rundes Volksbild voll untrüglicher Echtheit und ſtrotzender Geſundheit des Tatſächlichen. Buſſe ſteckt der Sagaſtil im Blute, ſein Buch zeugt vom dich⸗ teriſch fruchtbarſten Hochziel zwiſchen Einzelmenſch und Volk, jagender Flucht der Erſcheinungen und alles umhegendem Mythus, funkelnder Seelenſchilderei und ausgemeißeltem Stammesantlitz. Hanns Schmiedel. „Der Groſthandel im Blickfeld unſerer Zeit.“ ſchen Wirtſchaft. Eine Schriftenreihe, herausgegeben von Dr. Kurt Berendt. Band.“ Landsmann⸗ Verlag, Berlin⸗Schöneberg. 1936. Preis RM..50, Der Hauptgeſchäftsführer der Wirtſchaftsgruppe Groß⸗, Ein⸗ und Ausfuhrhandel, Edmund v. Sellner, gibt uns eine erſte, umfaſſende Darſtellung des Groß⸗ handels nach der Machtübernahme und ſetzt ſich zu⸗ gleich mit allen, jenen Kräften auseinander, die den Handel als„nicht produktiv“ Sinne für abkömmlich anſehen möchten. In ſeiner gründlichen, von großer wirtſchaftspolitiſcher Einſicht Porträtzüge auf, die er in den Schmelztiegel ſeines poetiſchen R⸗ In den völtiſchen, trutzig⸗heimeligen Von Edmund v. Sellner. In„Studien zur neuen deut⸗ und damit im gewiſſen Eine ungemütliche Lage Das kleine Kerlchen scheint nicht sehr ergötzt von den vielen vierbeinigen Jagdbegleitern zu sein, die ihn umringen Weltbild(M) London ſucht Taxi-Kavaliere Herren nach Maß/ Jeder vereinſamten Dame ein geeigneter Geſellſchafter Die Operettendichter brauchen für die nächſte Zeit keine Sorgen zu haben. Offen geſagt, die Tatſachen ſelber klingen ſchon recht operetten⸗ haft, und man möchte faſt glauben, daß das alles, was hier erzählt wird, nur ein gelungener Scherz ſei, wenn man nicht den Namen des unternehmungsluſtigen Amerikaners wüßte und ſeinen Proſpekt nicht in der Hand gehabt hätte. Nein, an der Tatſache iſt nicht zu rütteln: die Damen Londons, die ſich einſam und verlaſſen fühlen, können ſich nun Kavaliere mie⸗ ten. Bitte an nichts Pikantes oder Zweideu⸗ tiges denken! Das iſt eine überaus ſeriöſe An⸗ gelegenheit mit betont moraliſchen Grundſätzen. Die gewaltige Idee kam, wie ſchon ſo vieles Neue, natürlich aus Amerika, wo ſich die junge Organiſation, genannt„Social Escort Bureau“, ſchon gut eingeführt hat. Ihr Ziel iſt mit den folgenden ſchönen Worten ausgedrückt:„Geſell⸗ Die Kamera ſpricht ein Todesurteil Eine von 10 000 Aufnahmen wurde einem Mörder zum Verhängnis Ein einen der beendet, der in letzter einſtimmiges„Schuldig“ hat ſoeben aufregendſten Mordpro zeſſe eit vor einem engliſchen Alfred Strat⸗ ford, ein 33jähriger Kaufmann, wurde zum Tode verurteilt, während ſeine Braut, die 22⸗ Mary Flynn acht Jahre Zuchthaus erhielt. Auf dem Gerichtstiſch liegt eine kleine ſchwarze Kamera, der Kronzeuge dieſer Ver⸗ handlung. Dieſe Kamera war es eigentlich, die das Todesurteil fällte, denn ohne ſie hätte die Polizei niemals den Täter ermitteln können. In der Nacht zum 14. Auguſt 1936 wurde in London in Shepherds Buſh die 73jähr. Bitwe Ada Fortescue ermordet und beraubt. So⸗ fort fiel der Verdacht auf die Mieter der alten Forſtescue, die ſich als Mr. und Mrs. illiams ausgegeben hatten. Aber das Paar war ſeit der Mordnacht verſchwunden, und trotz aller Bemühungen gelang es nicht, ſeinen Aufenthalt zu ermitteln. So blieb dem Kriminalinſpektor Huiſh, der den Fall bearbei⸗ wochenlangen Unterſuchungen nur nat hatte der Photograph George Millar in Shepherds Buſh Paſſanten aufgenommen, denen er dann üblicherweiſe eine Karte ſeiner Firma gab, damit Intereſſenten ſich hier ihre Bilder abholen konnten. Monats nicht— als 10 000 Aufnah⸗ men auf ſeine Fil weitem nicht alle—— wurden. So bekam er im Laufe des mſtreiſen, die natürlich bei Der Detektiv lud nun ſämtliche Nachbarn und Bewohner des Hauſes, in dem der Mord ge⸗ ſchehen war, zur Vernehmung. Man wollte er⸗ mitteln, ob ſi unter den Aufgenommenen nicht das Ehepaar Williams befand, das die Nach⸗ barn ja, wenn auch flüchtig, vom Sehen kann⸗ ten. 8000 Bilder waren bei dieſer Vorführung bereits abgerollt, als plötzlich eine Frau unter den Zuſchauern aufſchrie. Sie erkannte in dem Paar, das da Arm in Arm die Straße herunterging, die beiden Williams. Das Bild wurde ſofort ſtark vergrößert, worauf auch die anderen Anweſenden beſtätigten, daß dieſe Leute die Untermieter der ermordeten Frau For⸗ tescue waren. Und nun arbeitete Scotland Pard mit Hochdruck an der Verhaftung der Täter. Jeder Detektiv Londons erhielt ein Bild der Mörder, die Hotelportiers und Gaſtwirte, die Zimmervermieterinnen und Kneipenbeſitzer be⸗ kamen es, das Bild wurde in den Kinos ge⸗ zeigt und an Plakatſäulen angeſchlagen, um das Publikum zur Mitarbeit anzueifern. Kurze Zeit ſpäter hatten es tauſend Polizeiſtatio⸗ nen in ganz England in Händen— eine Hetz⸗ jagd ohnegleichen ſetzte ein. Schließlich erkannte ein Polizeiinſpektor in Bethmal Green das Paar als jene zwei Perſonen, die bei ihm als vermißt gemeldet waren, als einen Alfred Stratford und ſeine Braut ary Flynn. Die Poſt der Familien, die ahnungslos die jungen Leute als vermißt gemeldet hatten, wurde überwacht und nun ging der Mörder in die Falle. Er ſchrieb dem Bruder ſeiner Braut, daß er aus Gründen, die er nicht angeben könne, zur Zeit mit Mary in Dalſton als Herr und Frau Davies lebten. Am ſelben Tag noch wurden die beiden verhaftet. Die Kamera hat durch einen wunderbaren Zufall eine grau⸗ envolle Tat aufgeklärt und zwei Mörder der gerechten Strafe zugeführt. ſchaftliche Hilfe für vereinſamte, ſich unglücklich fühlende, anhangloſe Damen“. Nicht zu ver⸗ geſſen, daß ein Hauptpunkt des Proſpektes lau⸗ tet, daß die geſellſchaftliche Hilfe für jede Al⸗ tersklaſſe bereitſteht! Die Gentlemen, die ſich in den Dienſt der Or⸗ ſtellen, haben ſelbſtverſtändlich keine Wahl. Sie müſſen ihre Fürſorge ebenſo einem 18jährigen Mädchen, wie einer bejahrten Witwe zuwenden. Wir ſchreiben abſichtlich von Gentle⸗ men, da das neue Unternehmen nur ſolche Her⸗ ren anſtellt, empfiehlt und vermittelt, die un⸗ bedingt als Kavaliere mit Anſtand und Takt gelten können. Die Charakteriſtik eines Gentle⸗ man iſt in dieſem Fall ſogar genau durchdacht. Der hilfsbereite Herr ſoll entweder in dem engliſchen Adelsalmanach im„Debrett“ oder im Gothaer Almanach vertreten ſein, aber es genügt auch, wenn der Kandidat Student der vornehmen Univerſitäten Oxford oder Cam⸗ bridge iſt oder wenigſtens im Offizierkorps ge⸗ dient hat. Der Kavalier muß eine elegante Er⸗ ſcheinung ſein, muß tanzen und Bridge ſpielen können und über gute Beziehungen verfügen, damit er ſeine Schutzbefohlene in vornehme Kreiſe einführen kann. Weiterhin verlangt man von ihm eine ſchriftliche Erklärung, daß er ſich höchſt korrekt verhalten wird, von ſtarken Ge⸗ tränken höchſtens ein Glas pro Stunde genießt und ſeine berufliche Stellung keinesfalls zu Liebeleien nützt. Es iſt ſelbſtverſtändlich, daß er ausgezeichnete Garderobe aufweiſen muß. Man ſieht, es iſt nicht leicht,„Taxi⸗Kavalier“ zu werden, wie man dieſe gemieteten Partner in London kurz nennt. Dafür iſt die Bezahlung ſchon der Mühe wert. Für einen Abend geſell⸗ ſchaftlicher Dienſt erhält der Taxi⸗Kavalier zwei engliſche Pfund. Die Dame muß ihm dieſe Summe noch vor dem Ausgehen in einem geſchloſſenen Kuvert übereichen. In einem an⸗ deren Briefumſchlag übergibt ſie ihrem„Gentle⸗ man“ das Geld, das ſie für das abendliche Ver⸗ gnügen auszugeben gedenkt. Nach Mitternacht ſind Ueberſtunden zu bezahlen, für jede Stunde zehn Schilling! Ein junger Mann namens Ted Peckham iſt der europäiſche Vertreter des„Soeial Escort Bureaus“ und er hat bereits ein Londoner Büro in einem vornehmen Hotel eröffnet. Er ſelber ſtudierte an einer bekannten amerikani⸗ ſchen Hochſchule und entſpricht in jeder Weiſe den Wünſchen ſeines Unternehmers. Er er⸗ zählt, daß er ſchon Hunderte von Taxi⸗Gentle⸗ men hätte engagieren können, aber nur ein kleiner Teil von ihnen bietet die Gewähr da⸗ für, daß er der ſchweren Aufgabe gewachfen iſt. Außer einſamen Damen, die ſich nach Geſell⸗ ſchaft ſehnen, meldeten ſich ſchon viele Klubs des Londoner——— um ſich Tänzer zu mie⸗ ten; aber auch mehrere Gaſtgeberinnen, die grö⸗ ßere Veranſtaltungen planen, wünſchen in die⸗ ſer Weiſe junge Herren ſozuſagen„nach Maß“ zu beſtellen. zeugenden Studie bekennt ſich danken der arbeitsteiligen Wirtſchaft, die eine„Wirt⸗ ſchaft der Solidarität, des Gemeinſchaftsgefühls und der gegenſeitigen Rückſichtnahme“ iſt. Das Verſagen eines Teils gefährdet die Geſamtheit und das Wohl⸗ ergehen des einen bedeutet die Wohlfahrt des anderen. Die Broſchüre erhält beſonders dadurch ihren pra⸗ tiſchen Wert, daß ſie im Anhang eine Aufſtellung der fachlichen und bezirklichen Gliederungen der Wirt⸗ ſchaftsgruppe Groß⸗, Ein⸗ und Ausfuhrhandel bringt und ſchließlich die Namen und Anſchriften der Groß⸗ handelsabteilungen bei den Bezirkswirtſchaftskammern und der Fachgruppen, ſowie der Länder und Fachaus⸗ ſchüſſe der Abteilung Außenhandel. Bz. „Wirtſchaftswinke“, die Wirtſchaftswoche in Praktiker⸗ briefen über alles aktuelle Wiſſen und Vorſorgen. Verlag für Wirtſchaft und Verkehr, Forkel& Co, Stuttgart. Wer im Wirtſchaftsleben ſteht, findet in den„Wirt⸗ ſchaftswinken“ eine gedrängte Wochenſchau über alles wirtſchaftliche, ſteuerliche, rechtliche und ſoziale Ge⸗ ſchehen. In Nummer 201 bringt Dr. von Leers unter dem Titel„Willensverkrampfung“ ſehr beherzigens⸗ werte Mahnungen:„mehr Stille, mehr Gelaſſenheit in den Dingen“. Man ſoll auch die großen und heiligen Gedanken nicht dauernd im Munde führen, ſie ſind Kräfte, die in der Stunde der Not da ſein müſſen und die man nicht wie Kleingeld ausmünzen und im Alltag vertun kann. An den großen Feſt⸗ und Denk⸗ tagen der Nation ſprechen wir von dem, wofür wir kämpfen, für Führer und Vaterland, aber es iſt nicht nötig, daß bei jeder Aktionärsverſammlung jeder Wirt⸗ ſchaftskörperſchaft vorher und hinterher lange Floskeln gemacht werden und tönende Aufrufe zum beſten ge⸗ geben werden. In der Sorge um den geiſtigen Nach⸗ wuchs bringt Heft 201 eine aufſchlußreiche Preſſeſchau der Woche. Weitere Aufſätze behandeln die Organi⸗ ſation der gewerblichen Wirtſchaft, den Konzernabbau und das Thema: Preiſe. Auch die beiden Hefte 199 und 200 ſind außerordentlich aufſchlußreich und be⸗ handeln Fragen des Wirtſchaftslebens, die alle an⸗ gehen. Bz. der Verfaſſer zum Ge⸗ klektro-G. beleuchtungs Braun& 9 7, ſilexiroha 0 dermann Eris Buſſe:„Heiner und Barbara“, Roman 4 Fritx K71 Heinrie Samme hito Laak Tweisnie derl 5 7, 13. — Heinrieh Blektro- u. l 7. 22- Fe Hüller-Kr. Mallinger Tel. 261 47 u. 4 iehwoiel Albert 8 6 Elektre M 7. 24 Wallen . Siegel-Monopolfilm(0 Bei der Wäsche Carl Ludwig Diehl und der jüngste Filmnachwuchs Traud Stark in einer Szene des Eilms„Seine Tochter ist der Peter“ Mitieldor ſebr. Zal Mehl-Großha M7.“ L. H. Die Secke Fernsr Indren phoenix- N 4, 13 Günst. Zahlu Seh. Ros „Mundlos —.—— Dtsch. Qual.- VERITAS Konrad Fernsp — Künne 3 Qu 1. 16— Kinde! gesch? Chr. Stal Tel. 203 81. in Küin möbe! nnnn Dezember 1080 eke ubmonatsſchriſt, Wehrfrout“ (Einzelheft 30 nt“ bringt beſonde herſchiedene ſowie die So iſt ein! hraltar— Ceuta— ne Betracht llung in Nordaff das Erſcheinen der An Waff e die neueſten eng⸗ 5 und 1 beſprochen, die die Infanterie im s dies iſt reich mit den Kriegserinne⸗ )bebilderter Artitel nit einem„Rolen es bildet ein Ver⸗ und Detachements, res“ Einſatzes und chtlich. Jeder Volls⸗ riſchen Verhältniſſe „leſe die billigen ern der Wehrmacht UIm Albrecht, Barbara“. Roman. Sippenkreis einer ſchen, in deren auſ es epiſche Erſchür/ landechter Lebens⸗ umsforſcher Buſſe ſeno Laakmann l6. emäße Porträtzüge ines poetiſchen Re⸗ trutzig⸗heimeligen ſenkt, meiſtert der ernige Erzählerton ntrüglicher Echtheit atſächlichen. Buſſe ich zeugt vom dich⸗ chen Einzelmenſch einungen und alleß eelenſchilderei und Schmie del. ſerer Zeit.“ Von n zur neuen deut⸗ ihe, herausgegeben .“ Landsmann⸗ Preis RM..50, Wirtſchaftsgruppe dmund v. Sellner, ſtellung des Groß⸗ und ſetzt ſich zu⸗ einander, die den damit im gewiſſen ichten. In ſeiner volitiſcher Einſicht zum Ge⸗ „ die eine„Wirt⸗ oaegfüht und t. Das Verſagen t und das Wohl⸗ ahrt des anderen, durch ihren prak⸗ ſe Aufſtellung der ingen der Wirt⸗ uhrhandel bringt hriften der Groß⸗ irtſchaftskammern der und Fachaus⸗ Bz. oche in Praktiker⸗ und Vorſorgen, r, Forkel& Co, ſet in den„Wirt⸗ nſchau über alles ind ſoziale Ge⸗ von Leers unter ehr beherzigens⸗ r Gelaſſenheit in ßen und heiligen führen, ſie ſind da ſein müſſen smünzen und im Feſt⸗ und Denk⸗ dem, wofür wir aber es iſt nicht ilung jeder Wirt⸗ r lange Floskeln zum beſten ge⸗ n geiſtigen Nach⸗ teiche Preſſeſchau eln die Organi⸗ n Konzernabbau eiden Hefte 199 ußreich und be⸗ s, die alle an⸗ Bz. nopolfilm(MI) chwuchs Traud Tochter ist der 3 ſſeinrich Lüdgen mitglied der Deutſchen Beleuchtungskörner Braun à Keller D 7, 18, Fernrui 280 15 ————— klektrohandel gim. b. l. 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Die Erwerber führen das Geſchüft in neuer offener Handelsgeſellſchaft mit Sitz in Hitdorf weiter, Die bisherige offene Handelsgeſellſchaft ift auf⸗ gelöſt und beſteht nicht mehr. mehr leser besſtzt ols alle onderen Bläner seines Verbreitungsgebietes zu- sommen. Denken Sie doron, wenn Sie in den nichsfen Togen lhre Verlobungs- ocder Vermöhlongsonzeige oufgeben, und wenden sie sich rechzeitig on ohs. Wir können ihnen noch mehr Größen vorschlogen, ols es die noch- sfehenden Moster zeigen. Schenkt Presto- Fahrräder Verkaufsstelle: mer⸗ ele inschöft e u de NMational-Theater Mannhelm Freitag, 18. Dezember 1936f Vorſtellung Nr. 123 Miete F Nr. 9 1. Sondermiete F Rr. 5 Die Dokoihee Operette in drei Akte von Hermann oermecke. 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