4. Februar 199% Kitglieder .K ztkasse r. Plankenh., Kkh. Planken, hdlg. Schenk Meerfeldstr. t 25 lahren wetzingerstadt ht defür ein. mwerbindlich! — Warenkaufab- Beamtenbank. lte Empfehlungen! 5 ard-Spiel im onntag angenehme hortliche Betätigung in Apostel n Zeughausplatz — -Theater nneim 1 14. Februar 1937 00. 4. Morgenſeier, Richard Wagne en Werken. ng: Karl Elmendorff Ende gegen 13 Uhr, 4. Februar 1937 01. Nachm.⸗Vorſtel. einde Mannheim 42—144, 159, 259, 93, Gr. 5 9, 391—393, freiw. Nr.—300. Inzahl Karten iſt an kaſſe erhältlich ſchönen Helent te von Toni Impe⸗ Carl Mathern nde etwa 17.15 Uhr, 4. Februar 1937: 02. Miete 4 Nr. 1 niete& Nr. 8 Ipiello tſpiel in drei Auf⸗ m alt⸗venezianiſchen — Text von Mario ach dem gleichnami⸗ Carlo Goldoni.— ung vom Komponi⸗ Friedl.— Muſik von Wolf⸗Ferrari Ende gegen 22 Uhr Theater 3 heim 4. Februar 1937 ing Nr. 48 bpenhaf: te von Karl Bunſe Ende 22.15 Uhr, *— er fischkonseryeſ zehen bei mir vi Ssemmeln“, Vielg sogor ousdröckſch Schlufuper“ ung onn eh/ as ondere en wäre 20/eckloh kunden haben einꝭ unge und metleeh terschied geneſ 4 e kanner“ Ausgabe 4 erſcheint w 8 Monkag⸗Ausgabe Dichtiger Miniſterrat Paris, 14. Februar.(Eig. Meldung.) Die franzöſiſche Regierung hielt am Samstag in Elyſeepalaſt einen wichtigen Miniſterrat ab, in dem einige dringliche Probleme beſprochen wurden. Vor allem hat Außenminiſter Del⸗ hos über die außenpolitiſche Lage, insbeſon⸗ here die ſpaniſche Frage, Bericht erſtattet. Im untlichen Kommuniqus wird erklärt, daß Del⸗ los auf die Bemühungen hingewieſen habe, die hrankreich im Hinblick auf die möglichſt wirk⸗ ſime und ſchnelle Entſcheidung hinſichtlich der ianiſchen Frage unternommen habe.— Wich⸗ üg iſt vor allem aber auch die Erörterung über die Teuerung in Frankreich. Innenminiſter Dormoy hat dem Miniſterrat den Plan eines demnächſt der Kammer vorzu⸗ lgenden Geſetzentwurfes unterbreitet, durch den die Maßnahmen zur Verhütung kiner weiteren Lebensverteuerung in Frankreich, die nicht nur die Verbrau⸗ ſher, ſondern auch die Regierungskreiſe ernſt⸗ lich zu beunruhigen beginnt, verſtärkt werden ſollen. Der Arbeitsminiſter Lebas hat dem Präſi⸗ denten der Republik eine Reihe von Verord⸗ lungen zur Unterzeichnung unterbreitet, durch die die 40⸗Stundenwoche in weiteren zahlrei⸗ chen Induſtriezweigen, u. a. in den franzöſi⸗ ſchen Häfen, in den Glasfabriken, in den Wa⸗ ſchereien und Färbereien demnächſt eingeführt werden wird. Miniſterpräſident Blum hat dem Miniſterrat über die Ausſprache Mitteilung gemacht, die inzwiſchen über den franzöſiſchen Rundfunk die franzöſiſchen Beamten gehalten hat. In⸗ Aerhalb der Beamtenſchaft macht ſich nämlich ſit Wochen eine ziemlich ſtarke Agitation ugunſten einer neuen, mindeſtens Pprozentigen Lohnerhöhung bemerkbar. Be⸗ kündet wird dieſe Forderung mit der anhal⸗ nden Teuerung. die Rundfunkrede Miniſterpräſident Blum wandte ſich am Bamstagabend mit der angekündigten Rund⸗ Finkrede an die Staatsbeamten, um ihnen zu kklären, weshalb ihre Forderungen auf Ge⸗ haltserhöhung— beſſer geſagt: Gehaltsanglei⸗ ung an den jetzigen Stand der Lebens⸗ laltungskoſten— noch nicht erfüllt wer⸗ henkonnten. Er erkenne die Forderungen er Beamten als berechtigt an, da die neuen kebenshaltungsrichtzahlen höher ſeien als zur heit der Feſtſetzung der Gehälter. Blum gab ſogar zu, daß die ſeit acht Monaten geſtiegenen ebenshaltungskoſten den Haushalt der Be⸗ imten ſtärker belaſten, als die Beamten auf der deren Seite Vorteile gehabt hätten. Dieſes froblem dürfe von der Regierung nicht in den hintergrund gerückt werden. Aber ihre oberſte fücht ſei es, zuerſt die zahlreichen — ugenblick noch inderen Schwierigkeiten, die im ernſthafter und Kingender ſeien, zu bekämpfen. Die kgierung könne nicht ihr Werk gefährden, das acht Monaten mit Zuſtimmung der Mehr⸗ des Landes in kühnem Aufbau ſei. Ein ichgewicht ſei zwar in den erſten Abſchnitten Wiederaufſchwungs unmöglich, aber trotz⸗ Aun dürfe das Defizit nicht maßlos anwachſen, ſonſt der öffentliche Kredit gefährdet werde. eegierung brauche aber dieſen Kre⸗ ••..n is jür Händler durch 0 Lübeck-Schlutup 1. Berlag u. Schriftleitung: Mannheim, R 3, 14/15. Fernſpr.⸗Sammel⸗Nr. 354 21. Das„Harenkreuz⸗ oͤchtl. 12mal. Bezugspreiſe; Frei Haus monail..20 RM. u. 50 Pf. Trägerlohn; durch die Poſt.20 RM.(einſchl. 67,2 Pf. Poſtzeitungsgebühr) A 72 Pf. Beſtell⸗ ſehn Durg' die pof 70 mn, Leinſch. 50 96 Pf. Woſtz— 49 ebühi) 3.42·70 Beſtellgeld hn; dure.50,96 Pf. Poſtzei ebühr) zuzügl. 42 Pf. Beſtellgeld. ſdie Zeitung am Erſcheinen(auch d. hoͤh. Gewali) verhind., 4 Anſp 5 0 Pf. Träger⸗ eſteht kein Anſpr. auf Entſchädigung. dit, um den außerordentlichen Verpflichtungen, deren Urſache und Natur ja bekannt ſeien, nach⸗ zukommen. Die Privatwirtſchaft brauche jetzt Kapitalien zur Auffüllung ihrer Rohſtoff⸗ und Warenvorräte. Sie geneſe, jedoch ſei ſie wegen des zeitlichen Zuſammenfalls der großen ſo⸗ zialen Reformen und der Währungsangleichung noch ſehr empfindlich. Jetzt ſei eine Pauſe nötig. Deshalb fordert der Staat heute von ſeinen Mitarbeitern(Beamten) Mä⸗ KAMPFBIATT NM& Anzeig im Textteil 45 Mannheim, g A/ Nr. 75 5B/ Nr. 46 ßigung und Geduld. Alles würde ſich ſehr ſchnell ändern, wenn nur die gehorteten oder geflüchteten Kapitalien wieder in den Kreislauf der franzöſiſchen Wirtſchaft ein⸗ geſchaltet würden. Hierbei deutete Blum an, daß die Summen der gehorteten oder geflüchteten Gelder das Drei⸗ fache ausmachen dürften, was der Staat im Laufe dieſes Jahres leihen müſſe. 700 Opfer eines Brandes in Sernoſt Folgenschwerer Thnea erbrand in einer mands urisdien Stadi Tokio, 14. Februar. Im chineſiſchen Theater der mandſchuriſch⸗ koreaniſchen Grenzſtadt Antung brach ein Brand aus, der nach den bis jetzt vorliegenden Meldungen etwa 700 Opfer gefordert hat. Mehr als 200 Perſonen werden vermißt. Die Zahl der Verletzten iſt unüberſehbar. Die Opfer ſind meiſt Frauen und Kinder, aber auch viele Hel⸗ fer aus Militär und Polizei. Das ſchreckliche Unglück entſtand durch fahr⸗ läſſiges Umgehen mit einer offenen Kerze hin⸗ ter der Bühne.— Die Bühnendekorationen fingen Feuer, das auf die hölzernen Galerien und ſehr bald auf das ganze Holzgebäude und etwa 50 anliegende Häuſer übergriff. Es ereigneten ſich furchtbare Szenen, da die 1500 Beſucher, die aus Ankaß des chineſiſchen Neujahrs gekommen waren, in wilder Flucht die Ausgänge verſperrten, wobei Frauen und Kinder erſtickten oder zertrampelt wurden. Polizei und Militär ſperrten die Stätte des Grauens ab, nachdem Dach und Galerien ein⸗ geſtürzt waren und jede weitere Rettung aus dem Flammenmeer unmöglich wurde. Ewig uneuhiges flmerika Wie der hluliqe Zusammenstöße mit Aufomobilarbeifern Anderſon(Indiana), 14. Februar. Nachdem die Unruhen unter den Arbeitern der Automobilwerke im Staate Michigan end⸗ lich beigelegt ſind, nehmen die Störungs⸗ verſuche im Nachbarſtaat Indiana ſtündlich ernſtere Formen an. In den letzten zwei Tagen kam es wiederholt zu vorerſt leich⸗ teren Zuſammenſtößen zwiſchen den organi⸗ ſierten Werktätigen und Gegnern der Gewerk⸗ ſchaften. In der Nacht zum Samstag ereig⸗ neten ſich nun aber blutige Zuſammen⸗ ſtöſſe mit der Polizei, bei denen zehn Perſonen verletzt wurden. Von den Polizei⸗ truppen, die eingeſetzt werden mußten, wurden zwei Beamte ſchwer verletzt. 13 Perſonen wur⸗ den verhaftet. Da bekannt wurde, daß Gewerkſchaftsangehö⸗ rige aus Flint zur Unterſtützung der Gewerk⸗ ſchaftler nach Anderſon unterwegs ſeien, be⸗ antragte der Bürgermeiſter der Stadt Ander⸗ ſon Schutz durch Nationalgarde. Nach einer Verſammlung, die in einem Licht⸗ ſpielhaus ſtattfand, weigerten ſich dreihundert Gewerkſchaftler, die Verſammlungsſtätte zu verlaſſen, da ſie Angriffe von Gegnern der Ge⸗ werkſchaft befürchteten. Die Gewerkſchaftler befinden ſich bereits ſeit Donnerstag in ihrer freiwilligen Haft. Zu Ministerialdirektoren ernannt Weltbild(VI) Der Führer und Reichskanzler hat in Durchführung des Gesetzes zur Neuregelung der Verhältnisse der Reichsbank und der Deutschen Reichsbahn vom 10. Februar 1937 die Abteilungsleiter der im Reichs- und preußischen Verkehrs- ministerium aufgegangenen Hauptverwaltung der Deutschen Reichsbahn, die Direktoren der Deutschen Reichsbahn on links) Dr.-Ing. e. h. Max Leibbrand, Alfred Prang, Paul Treibe und Werner Bergmann zu Ministerialdirek- toren ernanrt en: Geſamtauflage: Die 12geſpalt. Milime 51 Sch Sait und Weinheimer Audg Die 4geſpaltene Millimeterzeike im Textteil 18 Pf. Beid Schluß der Anzeigen⸗Annahme: Frühausgabe 18 Uhr, Aben 1415. Feinſprech⸗Sammiel⸗Rr. 35421. Zad Ausſchließl. Gerichtsſtand: Mannheim. Poſtſcheckkonto: Lußwigs geſpalt. Millimeterzeile Alt. Millimeterzeile 4 Pf. *—— gemäß Preisliſte. 40⁰ Uhr. Anzeigen⸗Annahme: und Erfüllungsort Mannheim. ſen 4960. Verlagsort Mannheim. Mannheim, 15. Jebruar 1937 Rritik am eigenen Rönig Ergebnis der bolſchewiſtiſchen Hetze in England Es blieb— wie könnte es anders ſein— Mr. Wickham Steed vorbehalten, den Deut⸗ ſchen Gruß, den Botſchafter von Ribbentrop dem britiſchen Monarchen zum erſtenmal bei der Ueberreichung ſeines Beglaubigungsſchrei⸗ bens und bei dem erſten feierlichen Lever in der letzten Woche erwieſen hat und fortan im⸗ mer erweiſen wird, in eine„Beleidigung für den König“ umzufälſchen. König Eduard VII., ſo erklärte er bei einer Ver⸗ ſammlung des Oxford Liberal Club, nebenbei einer Hochburg roter Propaganda in England, „hätte eine ſofortige Abberufung des Botſchaf⸗ ters verlangt. Statt deſſen iſt dem deutſchen Volke erzählt worden, daß der Vorfall von weiten Kreiſen hingenommen wurde und daß er ein Zeugnis für die Beliebtheit Hitlers in England ſei.“ Wir kennen den notoriſchen Deut⸗ ſchenfeind und Lügenapoſtel Wick⸗ ham Steed zu genau, um ausgerechnet mit ihm in eine Diskuſſion einzutreten, über eine Handlung, die für uns Deutſche eine Selbſt⸗ verſtändlichkeit iſt und die von den Kreiſen, von denen Wickham Steed ſpricht, nur ſo auf⸗ gefaßt wurde und aufgefaßt werden konnte, wie ſie vom deutſchen Botſchafter gemeint war, nämlich als eine beſondere Ehrung des briti⸗ ſchen Monarchen. Wir wiſſen, daß Wickham Steed an der infamen Lügenhetze gegen Deutſchland im Welt⸗ krieg führend beteiligt war und daß auf ſeine Anregung jene ſchwarz⸗rot⸗gold umrandeten Flugblätter über der Front in Frankreich ab⸗ geworfen wurden, in denen deutſche Soldaten unter dem Vorwande, daß die Republit den Frieden bedeute, zur Meuterei aufgefordert wurden. Wir wiſſen, daß Wickham Steed heute ſtändiger Mitarbeiter des Hetzpamphlets der jüdiſchen Emigranten, der„Pariſer Tageszei⸗ tung“, iſt. Es nimmt uns auch nicht wunder, daß aus⸗ gerechnet der„News Ch ronicle“ als ein⸗ ziges Londoner Blatt die abſurden Behaup⸗ tungen Steeds aufgegriffen hat. Es iſt ja ſchließlich kein Geheimnis, daß der„News Cbronicle“ aus Mangel an wirtlicher politiſcher Bedeutung das Sprachrohr jener unter bolſchewiſtiſchem Einfluß ſtehenden Kreiſe iſt, die bewußt oder unbewußt an der Untergrabung der politiſchen und geſellſchaft⸗ e Fundamente des britiſchen Staates ar⸗ beiten. Was uns Deutſche aber befremdet und was wir tief bedauerlich finden, iſt die Tatſache, daß in einem ſo traditionsreichen Lande wie Eng⸗ land gewiſſenloſe Hetzer, die geiſtig auf der gleichen Stufe ſtehen wie die bolſchewiſtiſchen Mordbrenner in Spanien, an der Perſon ihres eigenen Monarchen eine derartige Kri⸗ tik überhaupt üben können. Denn wenn es Herr Wickham Steed auch nur für möglich hält, daß ein am Hofe von St. James beglaubigter Botſchafter die Abſicht haben könnte, den britiſchen Monarchen zu inſul⸗ tieren, ſo iſt dies eine ſolche Beleidigung für den Souverän des britiſchen Weltreiches, daß in Deutſchland der Träger ſolcher zerſetzender Ge⸗ danken als außerhalb der Volksgemeinſchaft ſtehend betrachtet und behandelt werden würde. Die Erklärung Wickham Steeds iſt nicht nur ein Zeichen für die verderbliche Hetze gegen eine aufrichtige und freundſchaftliche Verſtändigung zwiſchen Deutſchland und England ſondern auch 40 . um Aus um Mäbigung und Heduld bitten in die franzöſiſche beamtenſchaft/ neine denaltserhöhung trotz Preisſteigerungen Mannheim „Hakenkreuzbanner“ 15. Februar ein Beweis dafür, wie tief bereits das zer⸗ ſetzende Gift der bolſchewiſtiſchen Propaganda in die Auffaſſungen gewiſſerintel⸗ lektueller Kreiſe Englands ein⸗ gedrungen iſt. 50 Rilometer hinter Mmotril Schneller Vormarſch der Truppen Francos Salamanka, 14. Februar.(HB⸗Funk.) Im Jarama⸗Abſchnitt ſetzte am Samstag die Abteilung der Oberſten Burruaga den Vor⸗ marſch fort. Wie feſtgeſtellt werden konnte, befand ſich während des Angriffes auf Vacia⸗Madrid hinter der erſten bolſchewiſtiſchen Linie eine zweite Linie, die mit Elementen der ſogen. Internationalen Kolonne beſetzt war, um etwaige Flüchtlinge der erſten Linie mit Knu⸗ ten zurückzutreiben oder zu erſchie⸗ ßen. Sogar Maſchinengewehre waren im Rücken der Bolſchewiſten aufgeſtellt worden zu dem offenſichtlichen Zweck, die eigenen Leute, deren man eben nicht mehr ſicher iſt, am Zu⸗ rückweichen zu hindern, Erneute bolſche⸗ wiſtiſche Tankangriffe blieben wie⸗ derum ohne Erfolg. Im Abſchnitt Carabanchel und Uſera ver⸗ ſuchten die Bolſchewiſten einen Gegenangriff, wurden aber mit großen Verluſten zu⸗ rückgeſchlagen. An der Südfront ſetzten die nationalen Trup⸗ pen ebenfalls ihren Vormarſch in Richtung auf Almeria fort, nachdem die Straße Granada—Motril gründlich geſäubert worden war. Laut Angaben der nationalen Sender be⸗ finden ſich die Nationaltruppen bereits 50 Kilometer öſtlich von Motril bei Adra. Daraus geht die außerordentliche Schnelligkeit des nationalen Vormarſches im Süden hervor. Botſchafter von Papen empfing den Dichter und Schriftſteller Karl Hans Strobl und überreichte die ihm vom Führer und Reichs⸗ kanzler aus Anlaß ſeines 60. Geburtstages verliehene Goethe⸗Medaille mit der Verleihungsurkunde. ein Treſſen aller Rüämpfer des Weltkrieg Die hermanente lniernationale fronikãmpferkommission iritt in Berlin zusammen Berlin, 14. Februar. Wie bereits bekannt, tritt am 15. Februar in Berlin die Permanente Internaätionale Front⸗ kümpferkommiſſion zu ihrer konſtituierenden Sitzung zuſammen. Der Präſivent der Ver⸗ einigung deutſcher Frontkümpferverbünde, NS⸗ KK⸗Obergruppenführer Herzog von Coburg, üußerte ſich unſerem Mitarbeiter gegenüber zu dieſem bedeutſamen Zuſammentreffen der Dele⸗ igerten aller Nationen, die am Weltkrieg teil⸗ genommen haben. Er ging dabei auf die intereſſante Vorge⸗ ſchichte des Kongreſſes ein, die im November vorigen Jahres in Rom anläßlich der Ein⸗ weihung des Zentralgebäudes der italieniſchen Kriegsopferverſorgung zu dem organiſatoriſchen Zuſammenſchluß führte, deſſen erſte Auswir⸗ kungen ietzt in Berlin in Erſcheinung treten werden. Bekanntlich gab es bis dahin Zuſammen⸗ ſchlüſſe von Frontkämpferorganiſationen und Kriegsopferverbänden auch über den Rahmen der einzelnen Nationen hinaus, jedoch erſtreckten ſie ſich auf die Zuſammenfaſſung der ehemaligen Feindbundſtaaten, während die Mittelmächte von einem Zuſammenſchluß ihrer Frontkämp⸗ ferverbände abgeſehen haben. Den Anſtoß zur Ueberbrückung dieſer beſtehenden Kluft gab erſt⸗ malig in Rom der Präſident der italieniſchen Kriegsopferverſorgung Deleroiz, der mit der Einladung von Vertretern der Mittelmächte nach Italien den erſten Schritt zur Verwiſchung der Grenzen von Feind und Freund tat. Auf deutſchen Vorſchlag hin wurde ein neuer internationaler Zuſammenſchluß aller Frontkämpfer organiſatoriſch vor⸗ bereitet, und nach einſtimmiger Annahme des deutſchen Vorſchlages, der Italiener Delcroix zum vorläufigen Präſidenten der Kommiſſion gewählt. Er hat nunmehr die beteiligten Mächte zur konſtituierenden Sitzung nach Berlin ge⸗ laden. Damit iſt man einem Ziele nähergekommen, das übrigens von deutſcher Seite ſchon immer vertreten wurde, nümlich, daß Zuſammen⸗ ſchlüſſe von Frontkämpfern über die Grenzen Bilbao kündigt neue peieſteemorde an Der unerhörte Terror der bhaskischen Scheinregierung Salamanka, 14. Februar. Wie der bolſchewiſtiſche Sender Bilbao mit⸗ teilt, ſind dort von den Milizen mehrere katho⸗ liſche Geiſtliche gefangengenommen worden. die ſich bisher verſteckt gehalten und jetzt ver⸗ ſucht hatten, der roten Hölle zu entkommen. Unter den Prieſtern befinden ſich zwei Brüder des Direktors der früheren bedeutenden Ma⸗ drider Zeitung„El Debate“. Der bolſchewiſtiſche Sender teilt triumphierend mit, daß die Geiſt⸗ lichen zum Tode verurteilt werden würden. Italiens flebeiterführer Gaſt De. Ley“s Hrãsident Cianeiii hesichtigt die Deuische Arbeitsfront Berlin, 14. Februar.(Eig. Meldung.) Der Vorſitzende des Faſchiſtiſchen Bundes der Induſtriearbeiter, Exzellenz Tullio Cianetti, trifft von Mailand kommend, am Sonntag⸗ abend in Köln ein, um als Gaſt des Reichslei⸗ ters Dr. Ley eine etwa einwöchige Deutſchland⸗ reiſe zum Studium der weſentlichſten Einrich⸗ tungen der DAß und der NSG„Kraft durch Freude“ durchzuführen. Cianetti rief faſchiſtiſche Arbeiterſyndikate ins Leben und war an den verſchiedenen Stellen für zahlreiche Gruppen der italieniſchen Arbei⸗ terſchaft in vorderſter Front tätig. Er iſt Mit⸗ glied des großen Rates der faſchiſtiſchen Partei und erfreut ſich des beſonderen Vertrauens Muſſolinis, mit deſſen ausdrücklichem Einver⸗ nehmen er ſelbſt das neue Deutſchland beſucht. Das Programm für ſeine Deutſchlandreiſe, die in Köln ihren Anfang nimmt, führt Präſi⸗ dent Cianetti und ſeine perſönlichen Mitarbei⸗ ter an der Seite Dr. Leys nach Frankfurt am Main, Bayreuth und Nürnberg. Dem italieni⸗ ſchen Gaſt wird Gelegenheit gegeben werden, die Ordensburg Vogelſang, ſowie auch mehrere große deutſche Betriebe zu beſichtigen. Präſi⸗ dent Cianetti wird mit Betriebsführern und Gefolgſchaftsmitgliedern Fühlung nehmen und vor allem auch einen Einblick in die Maßnah⸗ men des diesjährigen Reichsberufswettkampfes in der Reichshauptſtadt gewinnen können. Für Ende der Woche iſt ein Aufenthalt in der Reichshauptſtadt und dabei auch die Teilnahme an einer großen„Kraft⸗ durch⸗Freude“⸗Veranſtaltung vor⸗ geſehen; die Deutſchlandreiſe wird ſchließlich in Münchenihren Abſchluß finden. Unbekannte Werke von Sĩegfrĩied und Richard Wagner Vierte Morgenfeier des Nationaltheaters unter Leitung von Karl Elmendorff Wie Generalmuſikdirektor Karl Elmen⸗ dorff betonte, ſollte dieſe 4. Morgenfeier nicht nur anläßlich des 54. Todestages Richard Wagners mit wenig bekannten Werken aus ſeiner Jugend bekanntmachen ſondern vor allem auch ſeinen allgemein verkannten Sohn Siegfried in ſeiner wahren Bedeutung zeigen. Die„zünftige“ Muſikkritik verglich ihn mit ſei⸗ nem von vornherein als größer angeſetzten Vater und ſtellte feſt, daß er die heroiſche Welt ſeines Vaters zum Märchen verkleinert hatte und dabei nicht immer die techniſche 3335 ſei⸗ nes Vaters aufwies. Auf dieſem Wege konnte man ſeinem Werk freilich nicht gerecht werden. Die Zeitgenoſſen, die aus Richard Wagners Schickfal lernten, daß der wahre Künſtler von —— Zeitgenoſſen in dem Großen und Neuen, as er bringt, oft verkannt wird, und die ſich aus dieſer Erkenntnis bei den übelſten Ver⸗ irrungen in der Muſik Verſtändnis abzurin⸗ en ſuchten, bereiteten ſeinem Sohne juſt das⸗ elbe Schickſal. Richard und Siegfried Wag⸗ ners Schaffen liegen in grundſätzlich verſchie⸗ denen Sphären. Siegfried Wagner baut ſtärker auf Humperdincks Erbe auf als auf dem ſeines Vaters. Seine Welt iſt das Märchen, das eine Welt für ſich iſt und nie als eine Vernied⸗ lichung der Heldenſage aufgefaßt werden darf. In dieſer bunten Welt aus Träumen lebte und ſchuf er Werke, die ihrer wirklichen Erſchlie⸗ ßung noch harren. Man mag gegen ſie einwen⸗ den, was man will, zugeben muß man, daß ſie einfach grundſätzlich anders ſind als die ſeines Vaters, daß Siegfried Wagner kein Epigone war, ſondern ein Aude kn Menſch, der aus ſeinem eigenen Können und Erleben völlig Selbſtändiges brachte. Was ſeinen Zeitgenoſ⸗ fen als Mangel erſchien, erſcheint jetzt als Reichtum. Wir haben erkannt, daß die Tat⸗ fache, daß Bachs Söhne andere Wege gingen als ihr Vater, nicht Unvermögen, ſondern ge⸗ radezu Beweis für geniale Begabung iſt, die immer in der Zeit und der Perſönlichkeit ſich ausgleichen wird. Dieſelbe Erkenntnis werden wir auch auf Richard Wagners Sohn anwen⸗ den müſſen, es iſt eine Ehrenpflicht beiden M as Nationaltheater plant noch für dieſe Spielzeit eine Aufführung von Siegfried Wag⸗ ners Oper„Schwarzſchwanenreich“. Aus dieſem Werk ſpielte das Nationaltheater⸗ Orcheſter unter tief und ſorgfältig ausdeuten⸗ der Leitung von Karl Elmendorff das Vor⸗ ſpiel. Gleich die erſten Takte ließen die Eigen⸗ art erkennen, hier werden die tiefſten und kindlichſten Träume eines begnadeten Menſchen geſtaltet. Das Werk ſchwelgt in ſeliger Stim⸗ mung, vor dieſer Muſik verſinkt die Wirklich⸗ keit. Erſtaunlich iſt der Melodienreichtum, der von echter Volkstümlichkeit iſt. Wenn man aus ſicherer Quelle erfährt, daß des Meiſters Mut⸗ ter ihn den„letzten Melodiker“ nannte, ſo er⸗ kennt man ohne weiteres die innere Berechti⸗ gung dieſes Ausſpruches, wenn auch im Inter⸗ eſſe der künftigen Muſikentwicklung zu hoffen iſt, daß die Anſicht der„letzte“ ſich nicht als wahr erweiſt. In der Inſtrumentenbehand⸗ lung iſt er wie alle Zeitgenoſſen und ſpätere von den Fortſchritten, die ſein Vater brachte, abhängig, aber er bewahrt doch genug Eigenes, um eine ſelbſtändige——— zu ſchaffen. Sehr intereſſante Klangmiſchungen und Stim⸗ mungsverſunkenheit kennzeichnen auch den „Nachtgeſang“ aus dieſer Oper, den Franz Koblitz und Guſſa Heiken ſangen. Aus der Melodie iſt auch die ſeelenvolle In⸗ nigteit des Zwiſchenſpiels„Glaube“ aus der Oper„Der Heidenkönig“ geboren. Das„Mär⸗ chen vom dicken, fetten Pfannekuchen“, das den kindlich fröhlichen Humor Siegfried Wagners gezeigt hätte, mußte leider wegen Erkrankung Hans Scherers ausfallen. Ein prächtiges Ge⸗ werden. Dieſer Zwiſchenfall iſt bezeichnend für die Einſtellung der baskiſchen Scheinregierung, die ſich zu Zeiten gern ein katholiſches Mäntelchen aus propagandiſtiſchen Gründen umhängen möchte, in Wirklichkeit aber ſich durch nichts von den übrigen bolſchewiſtiſchen Verbrechern unterſcheidet. In dem von den Bolſchewiſten terroriſierten Gebiet werden die Meinungsverſchiedenheiten zwiſchen den ſyndikaliſtiſchen und anarchiſtiſchen Gruppen einerſeits und der bolſchewiſtiſchen Leitung in Valeneia andererſeits immer hef⸗ tiger. Das können auch nicht Verſammlungen verhindern, die immer häufiger einberufen werden mit dem Zweck, wieder eine Einigkeit herbeizuführen. Die Syndikaliſten haben im übrigen nunmehr erklärt, daß ſie in ihre Mi⸗ lizen künftig nur noch Anarchiſten, jedoch nicht Angehörige anderer Gruppen, aufnehmen valencia von Kriegsſchiffen beſchoſſen Ein nationales Kriegsſchiffgeſchwader tauchte am Samstag bei Tagesanbruch vor Valeneia auf und nahm die Hafenanlagen und die be⸗ nachbarten Küſtenſtreifen unter Feuer. Ein bolſchewiſtiſches Schiff, das in der Nähe des Hafens lag, wurde ſchwer beſchädigt. Bombenangriff auf bolſchewiſtiſche Truppen An der Front von Madrid wurden am Samstag die Operationen eingeleitet durch einen Angriff nationaler Bombenflieger auf die Ortſchaft Titulcia, ſüdlich von Ciempo⸗ zuelos, wo ſtarke bolſchewiſtiſche Truppenzuſam⸗ menziehungen erfolgten, die nach Beobachtungen ſchwere Verluſte erlitten. ſchenk wurde aber mit dem Violinkonzert in -moll geboten, dem Max Kergl ein ſicherer und liebevoller Interpret wurde. Melodien aus der als die gelungenſte von ſeinen Opern be⸗ zeichneten„An allem iſt Hütchen ſchuld“ ſind un⸗ bekümmert verwendet worden. Wundervolle Ge⸗ ſanglichkeit, lyriſche Verträumtheit und über⸗ ſprudelnder Humor ſind Merkmale dieſes le⸗ bensvollen, viel zu ſelten geſpielten Werkes, — 5 begeiſtertem Beifal aufgenommen wurde. Der zweite Teil der Morgenfeier war unbe⸗ kannten Werken Richard Wagners gewid⸗ met. Es ſind Kompoſitionen aus ſeine: Jugend, die einer Zeit angehören, in der er noch um einen eigenen Stil ringt und ſich dea mannig⸗ faltigſten Anregungen von außen erſchließt. 1832 ſchrieb er ſieben Kompoſitionen zu Goethes „Fauſt“, aus denen das gefühlvolle melodiſche Lied„Meine Ruh iſt hin“, das Gertrud Gelly mit ſicherer Technik und gutem Erleben bot, ſtammt. In Paris ſchrieb er 1840 eine Reihe Geſänge auf franzöſiſche Texte, von denen Gertrud Gelly„Die Roſe“(Mignonne) ſang. Es ſind Gelegenheitsarbeiten, aber das aufge⸗ führte Lied bewies, daß Wagner doch ſein gan⸗ zes Können und ſeine überreiche melodiſche Er⸗ findung daran wandte. Aus der gleichen Zeit ſtammt auch Maria Stuarts Abſchied(Les Adieux de Marie Stuart), ein Lied, das wie die früheren noch die Koloratur als Ausdrucksmit⸗ tel benutzt, aber in ſeiner ganzen Geſtaltung doch die„dramatiſche Abſicht“ klar erkennen läßt. Erika Müller errang mit dieſem Liede einen wohlverdienten, großen Erfolg, Am Flügel be⸗ währte ſich Karl Elmendorff wieder als hervor⸗ ragender Begleiter. Den Ausklang der intereſſanten Morgenfeier bildete die Ouvertüre zur Oper„Das Liebes⸗ verbot“, ein Wert, das man bei zufälligem An⸗ hören ſicher nicht ohne weiteres Richard Wag⸗ ner zuerkennen würde. 1836 wurde dieſe Oper vollendet. Wagner ſtand damals noch unmittel⸗ bar unter dem Einfluß der italieniſchen und modiſchen franzöſiſchen Oper, Stilelemente aus beiden ſind in dieſem Werk und auch in der des eigenen Landes hinaus nur dann Frieden dienen können, wenn ſie die ehemal gen Gegner aus den Schützengräben gen ſam umfaſſen und nicht die durch den ari aufgeriſſenen Gegenſuͤtze künſtlich auf erhalten. So werden dieſem einzigartigen Vorgan wenigen Ausnahmen die Vertreter beider Lager aus dem Weltkriege beiwohnen. Sie werd durch Empfänge beim Stellvertreter des Fi rers Reichsminiſter Heß, bei Miniſterpräſide Generaloberſt Göring und bei Reichskr miniſter Generalfeldmarſchall von Blo berg Gelegenheit haben die führenden M ner Deuiſchlands, die ſelber im Kriege ge den haben und nun ihre ganze Arbeit d Frieden widmen, kennenzulernen. In de Arbeitstagungen des Kongreſſes werden Mä ner aus den verſchiedenſten Ländern in! gemeinſchaftlichen Willen vereint ſein, als malige Gegner der Welt ein Beiſpiel von K meradſchaft zu geben, die der Sicherung d Friedens und der Verſtändigung unter Völkern dienen ſoll Ein Dermächtnis iſt erfüllt 4 Dazu ſchreibt die Nationalſozialiſtiſche Par⸗ teikorreſpondenz: Jahrelang iſt das Geſpenſt der Idee von Siegern und Beſiegten in der Welt lebendig ge⸗ weſen und hat die Völker, die den Frieden lie⸗ ben und den Krieg niemals gewollt haben, in Unruhe gehalten. Verſtändlicherweiſe haben die am Kriege beteiligten Länder in ihren eigenen Grenzen Frontkämpferorganiſationen errichtet, in denen die Kameraden aus dem Schützen⸗ graben ſich im Frieden der Heimat zuſammen⸗ fanden. Niemals konnte und kann es aber Sinn und Aufgabe ſolcher Organiſationen ſein, den Gedanken des Krieges zu verewigen und damit eine ſtändige Feindſchaft zwiſchen einzelnen Völkern heraufzubeſchwören. Die Frontkämpfer aller Mächte ſind in getreuer Pflichterfüllung und im Dienſte ihres Volkes in den Krieg ge⸗ zogen. Es beſtand für ſie keinerlei Veranlaf⸗ die Vorratsſchr ſung, die feindlichen Fronten nach Beendigung n hungernd des Weltkrieges weiterhin aufrechtzuerhalten„Margaret Doll und kaum geſchloſſene Wunden wiederaufzurei⸗ ls jenen japan ßen. Die Achtung vor dem Gegner auf der an⸗ ins Schlepp deren Seite hätte allein genügen müſſen, um in nüchſten amerike Frontkämpferkreiſen die politiſche und morg⸗. liſche Diffamierung der unterlegenen, Partei unmöglich zu machen. Deutſchland ſelber hat ſeinen Gegnern dieſe Achtung niemals verſagt, mußte es aber in den Nachkriegsjahren erleben, daß politiſche Gründe die einmal vollzogene Scheidung in Beſiegte und Sieger gewaltſam aufrechterhielten und damit dazu beitrugen, die primitivſten Lebensrechte des deutſchen Volles zu gefährden. Nachdem der Führer dem deut⸗ ſchen Volke ſeine Ehre und ſeine Gleichberechti⸗ gung wiedererkämpft hat, konnte es daher Deutſchland um ſo wärmer begrüßen, daß der Vertreter eines Landes, das ſelbſt gegen Deutſchland im Kriege geſtanden hat, in ritter⸗ lichem Entgegenkommen den von Deutſchland ſchon immer angeſtrebten Weg zu einer neuen, über alle Grenzen und politiſchen Auffaſſungen 3 reichenden Verſtändigung freigemacht in dieſe Breite An Bord häuf Schiffes hinun zwei weitere kajüte hockten z offenbar hi ßt den Tod einen ausführli veranlaßte eine Dispoſition übe genauen Durchſi man auf einen Wandſchrank en Ein Kabel na tzer des Seglet reicher Kaufman war, und daß f eit neun Woe Ouvertüre zuſammengenommen, aber doch ſchon weitgehend zu ſelbſtändiger Einheit gebracht. Spritzig, geiſtreich und humorvoll eilt das Werk zum raſſelnden Tambourin dahin und erhebt ſich am Ende in den Revolutionsfanfaren zu pompöſem Glaaiz. Es iſt gewiß kein echter Ri⸗ chard Wagner, aber die Ouvertüre iſt doch ſo gekonnt, melodiſch und ſprühend, daß man 0 gern bört und den beſten franzöſiſchen Luſt⸗ ſpielouvertüren an die Seite ſtellen darf, wenn auch dazu wieder ein letztes an Feinheit fehlt Alles in allem darf die Morgenfeier als reſt⸗ los gelungen gelten. Das Verdienſt trägt vor allem Karl Elmendorff. Man daß ſein Bemühen um Siegfried Wagner er⸗ folgreich bleibt. pr. Carl Josef Brinkmang er Nizanm Der Nizam ve n Tagen mit g jährigen Regi⸗ der Hauptſtad dieſes großen in dehnung Englan mehr als 15 Mi 5 weniger al⸗ Im Mai Festspiele des Nationaltheater Das Programi Während der Mannheimer Maitage von 6. bis 16. Mai führt das Nationaltheater unter der Leitung von Intendant Friedrich Branden⸗ burg Feſtſpiele durch, die in der Zuſammem faſſung aller Kräfte den Beweis für die Arbeit und die Leiſtung der ſüddeutſchen Schillerbühne erbringen ſollen. Der Spielplan umfaßt neben einer Reihe von klaſſiſchen Werken Ur⸗ und Erſt⸗ aufführungen zeitgenöſſiſcher Komponiſten und michtz Dichter, die mitbeſtimmend ſind für den heulfe gen Stand der dramatiſchen Kunſt. Einzelheiten ga nHaiderabad iſt zi werden in Kürze belanng 35. f wenigſtens für und fortſchrittlich Herrſcher v Eine Uraufführung in Freiburg Die Städtiſchen Bühnen Freiburgs bereit im Großen Haus für den 27. Februar die a nige reichsdeutſche Uraufführung der Komödie „Vogel friß oder ſtirb!“ von Cäſar von Arz vor. Freiburg hat dieſe wichtige Uraufführung erworben als Beitrag zu ſeiner Aufgabe, die alemanniſche Kultur zu pflegen. uſende von G Der Pomp, de anche Europäer ellen dürfte, duzierte A ichen Pläne, igs Georg VI. Februar— nur dann dem ſie die ehemali⸗ ngräben gemein⸗ durch den Krieg nſtlich aufrecht⸗ zen Vorgang mit eter beider en. Sie werden rtreter des Füh⸗ Miniſterpräſident bei Reichskriegs ⸗ von Blom⸗ führenden Män⸗ n Kriege geſtan⸗ nze Arbeit dem ernen. In den s werden Män⸗ Ländern in dem int ſein, als ehe⸗ Beiſpiel von fa⸗ Sicherung des gung unter den ozialiſtiſche Par⸗ der Idee von Welt lebendig ge⸗ den Frieden lie⸗ ewollt haben, in ager rweiſe haben die in ihren eigenen ationen errichtet, s dem Schützen⸗ imat zuſammen⸗ nn es aber Sinn itionen ſein, den vigen und damit iſchen einzelnen hie Frontkämpfer Pflichterfüllung in den Krieg ge⸗ nerlei Veranlaſ⸗ nach Beendigung ufrechtzuerhalten wiederaufzurei⸗ gner auf der an⸗ n müſſen, um in tiſche und mom⸗ erlegenen, Partei hland 1855 hat niemals verſagt, gsjahren erleben, nmal vollzogene zieger gewaltſam zu beitrugen, die deutſchen Vollez ührer dem deut⸗ ne Gleichberechti⸗ onnte es daher ꝛgrüßen, daß der is ſelbſt gegen en hat, in ritter⸗ von Deutſchland zu einer neuen, hen Auffaſſungen zung freigemacht aber doch ſchon inheit gebracht, oll eilt das Werk ahin und erhebt tionsfanfaren zu ß lein echter Ri⸗ rtüre iſt doch ſo nd, daß man ſie anzöſiſchen Luſt⸗ ellen darf, wenn in Feinheit fehlt, genfeier als reſt⸗ rdienſt trägt vor darf wünſchen, ried Wagner er⸗ Brinkmann. itionaltbeaten Maitage von 6. naltheater unter tiedrich Branden n der Zuſammen is für die Arbeit hen Schillerbühne m umfaßt neben ken Ur⸗ und Erſ⸗ Komponiſten und id für den heul⸗ unſt. Einzelheiten Kürze belanntge⸗ EFreiburg eiburgs bereiten Februar die allei⸗ ng der Komödie Cäſar von Arz ge Urauf fführung jer Aufgabe, dit n. —. „Hakenkreuzbanner“ 15. Februar 1937 per japanische„Fliegende Holländer“ Eine seltsame Geschidie um ein Gespensterschiff/ Eine Tragödie im Gelben Neer Nagaſaki, im Februar. In einer Bucht der kleinen Hafeninſel Deſhima wurde in dieſen Tagen ein Schiff vor Anker gelegt, an deſſen Bordwand man noch den Namen„Ryo Pei Maru“ entziffern konnte. Hier wird das Schiff liegen bleiben— als Denkmal der erſchütterndſten Liebesgeſchichte, die Japan in den letzten Jahren erlebte. „Ureibendes Schiff ſüdweſt voraus!“ Der Mann im Korb der„Margaret Dollar“ beobachtete ſchon ſeit geraumer Zeit ein Fahr⸗ zeug, das in pfeilſchneller Fahrt vor dem Wind dahergejagt kam, an deſſen Bord er jedoch keine Menſchenſeele erſpähen konnte. Kein Zweifel: man hatte ein Wrack vor ſich oder doch jedenfalls ein Schiff, deſſen Mannſchaft von Bord gegangen war oder tot ſein mußte. „Margaret Dollar“ drehte bei und machte ſich auf die Jagd nach dem Segler, der unver⸗ lennbar japaniſcher Herkunft war. Endlich glückte es, mit der Walharpune, die man von einer kürzlichen Fangfahrt an Bord hatte, eine Leine zu jenem japaniſchen Segler hin⸗ überzuſchießen. Eine Stunde ſpäter gingen fünf Leute des amerikaniſchen Dampfers an Bord des Japaners. „hier lebt keiner mehr!“ Eines erkannte man auf den erſten Blick: Dieſes Fahrzeug war nicht für große Fahrt gebaut. Wie mochte es drüben von Japan her in dieſe Breiten mitten im Pazifik kommen? An Bord häuften ſich die Ueberraſchungen. Das erſte, was man an Deck ſah, waren die Skelette von zwei Menſchen, deren Gebeine unter der glühenden Pazifikſonne gebleicht waren. Als man die Stiege zum Innern des Schiffes hinunterkletterte, ſtieß man hier auf zwei weitere Tote. Und in der Kapitäns⸗ kajüte hockten zwei Menſchen an einem Tiſch, die offenbar hier in aller Ruhe und ganz be⸗ wußt den Tod erwartet hatten. Ein unheimliches Schiff, ein„Fliegen⸗ der Holländer“. Die Waſſertanks leer, die Vorratsſchränke bis zum letzten Reiskorn von hungernden Menſchen ausgeplündert. „Margaret Dollar“ blieb nichts anderes übrig, als jenen japaniſchen Segler„Ryo Nei Maru“ ins Schlepp zu nehmen und bis zum nächſten amerikaniſchen Hafen ihnn das Logbuch im Geheimſchrank Hier übergab man dem japaniſchen Konſul einen ausführlichen Bericht über den Vorfall, veranlaßte eine Feſtſtellung des geſamten Be⸗ fundes durch die amerikaniſche Polizei und ſtellte den japaniſchen Behörden die weitere Dispoſition über das Wrack anheim. Bei einer genauen Durchſuchung der Kapitänskajüte ſtieß man auf einen geheimen Wandſchrank. Dieſer Wandſchrank enthielt nicht nur das Logbuch, ſondern außer den in ſauberſten japaniſchen Schriftzeichen gemachten Eintragungen einen ausführlichen Bericht über die Tragödie, die ſich an Bord des„Ryo Mei Maru“ abgeſpielt hatte. Ein Kabel nach Japan ſtellte raſch den Be⸗ ſitzer des Seglers feſt. Man erfuhr, daß ein teicher Kaufmann in Nagaſaki der Eigentümer war, und daß ſich an Bord des Schiffes, das ſeit neun Wochen vermißt wurde, ſeine Tochter und ſein Schwiegerſohn, der Kapi⸗ tän O. Muki, befunden hatten. „Sie konnten zuſammen nicht kommen..“ Der Kaufmann und Reeder aus Nagaſaki ver⸗ anlaßte telegrafiſch die Ueberführung ſeines Schiffes ſo, wie man es gefunden hatte, zurück nach Japan. Aber die ameritaniſchen Behörden hatten ein Intereſſe daran, den Tatbeſtand, die Hintergründe der Vorgänge, die ſich an Bord des Schiffes abgeſpielt hatten, klarzuſtellen. So wurde die Liebesgeſchichte bekannt, die zum Ende des japaniſchen Seglers„Ryo Pei Marn“ führte. Die Tochter des Eigentümers des„Ryo Pei Maru“, ein ſchönes und gleichzeitig reiches ja⸗ paniſches Mädchen, hatte ſich in Kato Gin⸗ taro, einen einfachen Schiffsmechaniter, ver⸗ liebt. Nun iſt es in Japan Sitte, daß der Va⸗ ter über die künftigen Herzensbindungen ſeiner Tochter entſcheidet. Er hatte aber O Nuti, den klugen und erfahrenen Seemann, der ſeit Jahr⸗ zehnten in ſeinen Dienſten ſtand, zum Gatten für ſeine Tochter auserſehen. Nach der Trauung ſollten beide auf dem„Ryo Mei Maru“ ihre erſten gemeinſamen Wochen verleben. Eine gehorſame japaniſche Tocher unterwarf ſich dem Gebot des Vaters, aber die Liebe zu Kato Gintaro war in ihrem Herzen nicht erſtorben. Kato wollte nicht von dem Mäd⸗ chen laſſen und dachte ſich einen teufliſchen Racheplan aus. „Dir nehmen Gift!“ Die nun folgenden Ereigniſſe rollten ſich in furchtbarer Schnelligkeit ab. Gintaro hatte es verſtanden, in letzter Minute als Schiffsmecha⸗ niker an Bord des„Kyo Mei Maru“ zu kommen. Kurz nach der Ausfahrt aus Nagaſaki, als man ſich eben dem Chineſiſchen Meer zu⸗ wandte, ließ er ſeine Maſchine im Stich und kam an Deck, um mit O MNuti ſeine Abrechnung zu machen. Ehe er von dem Dolch, den er verborgen hielt, Gebrauch machen konnte, hatte O Nuki die Ge⸗ fahr erkannt, den Gegner niedergeworfen und ihm mit raſchem Griff den Unterarm gebrochen. Wenige Sekunden ſpäter ſchleuderte O Nuti den hartnäckigen Rivalen in hohem Bogen über Bord. Nur noch einen Schrei hörte man von Kato— alles andere beſorgten die Haie des Chineſiſchen Meeres... Aber das Schiff hattenur einen Mecha⸗ niker an Bord gehabt. Man war nicht in der Lage, die von Kato vorher in Unordnung gebrachte Maſchine wieder in Gang zu ſetzen, und das Schiff wurde ein Opfer der Stürme. Kein Schiff kam in Sicht, der Zufall führte „Ryo Pei Maru“ an keine Küſte. Die Beſat⸗ zung verhungerte langſam, drei Leute wurden wahnſinnig und ſpran⸗ gen über Bord. Zwei andere folgten freiwillig, als der Durſt ſie zu ſehr quälte. Die junge Gattin O Nukis war eine der erſten, die den Strapazen und dem Durſt er⸗ lagen. Schließlich war O Nuti nur noch mit einem alten Japaner allein am Leben. Sie einigten ſich darüber, nicht länger die Qualen des Hungers und des Durſtes zu ertragen, ſon⸗ dern ſich zu vergiften. Vorher ſchrieb O Muki in aller Ruhe jenen Bericht, den man in dem Wandſchrank der Ka⸗ pitänskajüte fand, die letzte Kunde von der Liebestragödie einer reichen Tochter, die einen Maſchiniſten liebte und einen Kapitän heiraten mußte,— weil ihr Vater es gebot. (Nachdruck verboten.) 1937: ein gefüheliches Eisbergjahr Eine interessame Erklãrung fũr bhisher ungelöste Nätsel Aus den antarktiſchen Gebieten wird eine ſtarke Häufung der Eisberge gemeldet. Die Wal⸗ fänger und Forſchungsſchiffe, die zur Zeit in der Antarktis unterwegs ſind, wurden durch Funkſprüche auf die drohende Geſahr aufmerkſam gemacht Wenn mit den erſten Wetterſchwankungen, die den Frühling auf der Nordhalbkugel ein⸗ leiten die Zungen der Grönland⸗Gletſcher ab⸗ brechen und als mächtige Eisberge gen Sü⸗ den treiben, fahren die Eispatrouillen an der amerikaniſchen Oſtküſte aus und kehren nicht vor Juni/ Juli nach Hauſe zurück. Jeder Eisberg wird beobachtet, die Poſition jeder treibenden Gletſcherzunge wird allen Schiffen auf jenen vielbefahrenen Routen gemeldet. Die gefährlichſten der weißen Geſellen werden ſo⸗ gar durch eines der Patrouillenboote beglei⸗ tet,— bis der Rieſe ſich in ſein wäſſeriges Nichts aufgelöſt hat. Anders dagegen im Südatlantik, im Südpazifik, kurzum in allen Gewäſſern, die an den Südpol, an den antarktiſchen Kon⸗ tinent heranreichen. Die Gletſcherzungen ſind hier noch mächtiger. Die gewaltigen Eisſchol⸗ len, die oft 30 und 40 Meter hoch, in das Meer hineinrutſchen, die von den Eisſtauun⸗ gen in den antarktiſchen Buchten abbrechen, Jubiläum des reichſten Mannes der Welt Der Nizam von Haiderabad veranstaltet pomphafte feiern London, 13. Februar. Der Nizam von Haiderabad begeht in die⸗ ſen Tagen mit großem Pomp die Feier ſeines PMjährigen Regierungsjubiläums. Die Feiern in der Hauptſtadt und in den übrigen Orten dieſes großen indiſchen Staates, der an Aus⸗ dehnung England und Wales übertrifft und mehr als 15 Millionen Einwohner hat, wird nicht weniger als 14 Tage dauern. Das Programm ſieht u. a. eine Parade der 18000 Mann ſtarken Truppen des Nizam, ein prächtiges„Mogul⸗Durbar“— ſo heißt der eigentliche Staatsakt— uſw. vor. Die ganze Nacht hindurch werden Freudenfeuer brennen und feſtliche Muſik die Luft erfüllen. Der erſte Gratulant wird der Vertreter des Kaiſers von Indien und Königs von England ſein, denn der Herrſcher von Haiderabad bildet einen wichtigen Poſten in der Rechnung der eng⸗ liſchen Herrſchaft über Indien. Der Nizam von Haiderabad iſt zwar der reichſte Herrſcher der Welt, zeichnet ſich aber zu gleich durch eine, wenigſtens für indiſche Verhältniſſe, ſoziale und fortſchrittliche Geſinnung aus. Cauſende von Ochſen müſſen daran glauben Der Pomp, der jetzt entfaltet wird und für manche Europäer den Gipfel des möglichen darſtellen dürfte, iſt in Wirklichkeit nur eine reduzierte Ausgabe der urſprüng⸗ lichen Pläne, die nach dem Tode des Kö⸗ nigs Georg VI. von England weſentlich ein⸗ facher geſtaltet worden ſind. Die dadurch erziel⸗ ten Erſparniſſe ſollen für die Armen verwendet werden, für die Tauſende von Ochſen und Schafe geſchlachtet werden und unter die eigens geprägte Jubiläums⸗Silbermünzen verteilt wer⸗ den ſollen. Das dürfte der Verwaltung des Ni⸗ zam nicht ſchwer fallen, denn wie bekannt, ver⸗ fügt er über märchenhafte Reichtümer. Sein Beſitz an Gold ſoll allein etwa hun⸗ dert Millionen Pfund(fünfviertel Mil⸗ liarden Mark) wert ſein. Der Nizam beſitzt mehr Diamanten als ſonſt irgend jemand auf der Welt. Der koſtbarſte Stein dieſer Samm⸗ lung, der„Nmizam⸗Diamant“, wiegt 277 Karat und iſt ſeit Jahrhunderten im Beſitz der Herrſcherfamilie. Auch eine koſtbare Jade⸗ Sammlung gehört dem Nizam; ihr Wert dürfte etwa 25 Millionen Mark betragen. Bargeld gibt es ebenfalls genug in den Kellern des Ni⸗ zam. Wenn die hier aufgeſtapelten Rupien plötzlich in den Verkehr gebracht würden, würde dies nach Anſicht von Fachleuten genügen, die Währung des ganzen indiſchen Reichs zu er⸗ ſchüttern. Der Nizam ſelbſt, der 30 Paläſte beſitzt, lebt perſönlich anſpruchslos und arbeitſam und trägt den traditionellen langen Rock der Moham⸗ medaner. Für den Fortſchritt ſeines Landes hat er mancherlei getan, u. a. den Rundfunk eingeführt und ſein Land an den Luftverkehr angeſchloſſen; Bewäſſerungsarbeiten wurden durchgeführt und mancherlei für die Verbeſſe rung der hygieniſchen Verhältniſſe getan. haben mehr als einmal Antarktisfahrer zu der Vermutung verleitet, eine neue Inſel entdeckt zu haben, ein neues Eiland zu ſichten, wäh⸗ rend es ſich doch in Wirklichkeit nur um eine gewaltige, ſchwimmende Eistafel handelte. Wo iſt es am gefährlichſtenꝰ Oft wird die Frage geſtellt, weshalb es im Südatlantik, im Bereiche der Antarktis, dort alſo, wo die Südpol⸗Eisberge treiben, keine Eispatrouille gebe. Die Antwort iſt logiſch: weil es hier kaum eine Schiffahrt gibt Regel⸗ mäßige antarktiſche Routen werden nicht be⸗ fahren. Die Eisberggrenze liegt ungefähr beim 40. Breitengrad, und ſüdlicher findet man ſelten ein Schiff. Weiter nördlich aber findet man nur noch ſehr ſelten Eisberge. Die Dampfer, die den direkten Verkehr zwi⸗ ſchen Auſtralien und dem Kap der Guten Hoff⸗ nung um die Südſpitze Südamerikas herum beſorgen, geraten allerdings zeitweiſe in den Bereich jener Eisberge. Doch dieſe Paſſagier⸗ und Frachtdampfer bemühen ſich immer, ſchleunigſt über den 40. Breitengrad hinauszukommen, ſobald ſie um Kap Horn her⸗ um ſind. Uno ſonſt gibt es nur Walfänger, Oelkocher und Forſchungsſchiffe, denen die weißen Rieſen Gefahr bringen koͤnnen. Das Erlebnis eines Walfängers Das Jahr 1936/37 hat mit den ungewöhn⸗ lichen Klimaſchwankungen, mit unerwarteten Wetterſtürzen auch auf die Antarktis einen gewiſſen Einfluß ausgeübt. Jedenfalls iſt nur ſo das plötzliche gehäufte Auftreten von be⸗ merkenswert großen Eisbergen in den antark⸗ tiſchen Gewäſſern zu erklären. Die Beſatzung eines Walfängers iſt mit knapper Not einem Zuſammenſtoß mit einem treibenden weißen Rieſen entgangen. Der üb⸗ liche dichte Nebel, der vor allem im antark⸗ tiſchen Frühjahr und Sommer die Schiffahrt in der Nähe des Südpolkontinents ſo gefähr⸗ lich macht, hatte die Sicht genommen. Doch die Deckwache wurde auf die ungewöhnliche Abkühlung der Luft, die plötzlich das Blut in den Adern erſtarren machte, aufmerkſam. Die Beſatzung wurde alarmiert. Ankerketten raſ⸗ ſelten. Man kam eben noch in Bewegung, ehe der weiße Gigant an jener Stelle gefähr⸗ lich und mörderiſch vorübertrieb, an der kurz vorher der Walfänger gelegen hatte. Eispatrouille mit neuen Waffen Seit ſich eine Welt für den antarktiſchen Kontinent intereſſiert, ſeit nunmehr fünf Na⸗ tionen ihre Walfänger in die antarktiſchen Ge⸗ wäſſer entſenden, trägt man ſich doch mit dem Gedanken, auch für die Antarktis— entſpre⸗ hend den Erforderniſſen und gegebenen Um⸗ tänden— einen regelmäßigen Eiswarnungs⸗ dienſt einzurichten. Dieſer Dienſt würde darin beſtehen, daß alle Walfänger, Patrouillenboote, Trankocher und Forſchungsſchiffe regelmäßig Funkmel⸗ dungen an alle Schiffe zwiſchen dem 35. und 70. Breitengrad weitergeben. N 1 4 ——4— l 1 5 1 I — 4 re ie 18 4 —⁰. . — — f 6 AVin IIIII fyr 0 IZ L 2 7 4 . 1 4 Mmiffn alhe 0 7 00 ——— *+ ——————————————————————— Mannheim 15. Februar Letzte badiſche Meldungen Eintopfeſſen bei der NS-⸗Preſſe (Eigene Drahtmeldung des„HB“) * Karlsruhe, 14. Februar. Unter ſtarker Anteilnahme aller Bevölkerungskreiſe fand am Sonntagmittag das nun ſchon traditionell ge⸗ wordene Eintopfeſſen in der Karlsruher Feſt⸗ halle ſtatt. Beſonders zahlreich waren damals die kinderreichen Familien, die an langen, ſau⸗ ber gedeckten Tiſchen ſaßen und ſich mit großem Appetit das ſchmackhafte Eintopfeſſen(Linſen mit Schweinefleiſch) ſchmecken ließen, das dies⸗ mal von den Hauptſchriftleitern und Verlags⸗ leitern unſerer nationalſozialiſtiſchen Preſſe Badens ausgegeben wurde. Großes Hallo gab es zu Anfang, als die Kameraden von der Preſſe mit weißen Schürzen und hohen Koch⸗ Ballonmützen im Takte der Muſik in die Halle marſchierten und ſich bei den Feldküchen po⸗ ſtierten. Ringsum an den Wänden waren große Transparente und Plakate angebracht, die den Volksgenoſſen in anſchaulicher Weiſe von der Stärke unſerer nationalſozialiſtiſchen Zeitun⸗ gen erzählten. Bis gegen 14 Uhr waren Tau⸗ ſende bei Muſik und froher Stimmung vereint. Es waren Stunden echter Volksgemeinſchaft. Der Gauleiter beſucht Oberbaden * Karlsruhe, 13. Febr. Gauleiter Robert Wagner wird im Laufe dieſes Monats meh⸗ rere Tage in Oberbaden ſein. Am 24. Februar beſichtigt er um 11.30 Uhr die Einrichtungen des Winterhilfswerkes und der NS⸗Volkswohlfahrt in Singen a. H. Am Abend desſelben Tages 20 Uhr ſpricht er in einer Großkundgebung in der Markthalle in Stockach. Am 28. kommt er nach Emmendingen, wo er um 15 Uhr in einer Maſſenkundgebung vor Tauſenden in einem Zelt ſprechen wird. Deutſcher Kavalleriſtentag in Karlsruhe Karlsruhe, 13. Febr. In der Zen vom 12. bis 14. Juni d. J. wird der 7. Waffentag der deutſchen Kavallerie in den Mauern der Gau⸗ und Grenzlandhauptſtadt Karlsruhe ab⸗ gehalten, zu dem viele Tauſende von Feſt⸗ gäſten— meiſt alte Soldaten— erwartet werden. Erfolgreiche Seidenbauer Pforzheim, 14. Febr. In der vergange⸗ nen Zuchlzeit konnte die Kokonerzeugung in un⸗ 7* Kreis weiter geſteigert werden. Beſon⸗ ers erfoigreiche Züchter erhielten für gute Zuchtleiſtungen namhafte Geldbeträge. Ihre Er⸗ luig werden dazu beitragen, daß ſich in Zu⸗ unft weitere Einwohner des Kreiſes dem Sei⸗ denbau zuwenden und ſich durch ihn eine zu⸗ ſätzliche Einnahme verſchaffen. Feuer in Weisbach Mosbach, 13. Febr. Am Donnerstagnach⸗ mittag brach in Weisbach aus noch ungeklär⸗ ter Urſache in dem Anweſen des Lanowirts Heinrich Koch ein Brand aus, dem die Scheune und ein Teil des Wohnhauſes zum Opfer fie⸗ len. Neben den geſamten Futtervorräten in der Scheune verbrannte auch ein Teil des auf dem Speicher gelagerten Getreides. Von der Univerſität Freiburg Freiburg i. Br., 14. Febr. Kraft Geſetzes wurden von den amtlichen Verpflichtungen ent⸗ hoben; Profeſſor für Dogmatik und theologiſche Dr, Jakob Bilz, der ordentliche 1 für Kirchenrecht Dr. Nikolaus Hil⸗ ng. Musikalische Funlsendungen der Woche Wie jedes Jahr ſo veranſtaltete auch dies⸗ mal der deutſche Rundfunk zu Fasnacht die ſeit langem ſchon mit Recht beliebten Uebertragun⸗ gen vom Karneval in Köln, Mainz und ande⸗ ren Städten des Frohſinns. Daneben bemühte er ſich aber auch in zahlreichen eigenen, kleinen Sendungen der Faſchingsſtimmung zum Aus⸗ druck zu verhelfen. Wir wollen dieſes Bemühen anerkennen, auch wenn ihm nicht immer ein voller Erfolg beſchieden war, weein auch bis⸗ weilen Scherz und Humor gekünſtelt und un⸗ natürlich erſchienen, wie z. B. in einer Sen⸗ dung aus Köln: Schallplattenfrühſtück mit Mutzemandeln In der Sendung ſtellten ſich uns Willi und Rudolf vor, zwei Freunde, die anſcheinend eine erlebnisreiche Nacht hinter ſich hatten und nun am Sonntagmorgen beſtrebt waren, ihr körper⸗ liches und ſeeliſches Gleichgewicht wiederzuer⸗ langen. Es war eigentlich nicht viel, was ſich die beiden zu ſagen hatten, zumal Willi bald einſchlief. Und wenn ſich Rudolf anfänglich vergeblich, ſpäter jedoih mit Erfolg bemühte, den Freund zum Genuß, ſtärtender„Mutzeman⸗ deln“ zu bewegen, wenn Tehfon und Wecker noch ſo ſehr ſchrilten und der Wind heulte, ſo kann man doch nicht gerade von wramatiſcher Spannung und Handlung dieſer Szenen ſpre⸗ chen. Immerhin unterhielt Rudolf ſich und uns mit Schallplattenmuſit; manche Ballerinnerun⸗ gen ließ er ſchlagermäßig an ſich vorüberziehen. Eine Frau, die zwar keine Brillanten, aber „Köpſchen“ beſitzt, ſchien er da kennengelernt zu haben und ſeine Behauptung:„Wenn ein jun⸗ ger Mann aut pfeifen kann, ſchaut ihn jedes Mädchen freundlich an“, fand offenbar ihre Stütze in eigenen Erjahrungen. Da der Reichs⸗ ſender Köln ſeinen Hörern die beliebte Platte „Auf der Welt iſt mir nichts lieber als meine ſchöne Nachbarin“ in ſinnvoller Weiſe präſen tieren wollte, fügte er einen telefoniſchen An ruf der Nachbarn in das Geſchehen ein, die an Blick übers Cand Frankfurt baut am ſmain ein Brückennau Ein langgehegter pPlan wird ausgeführk/ Das neue Uferbild am Main/ Schuldenlaſt der Skadt geſunken (Eigener Bericht des„Hakenkreuzbanner“) * Frankfurt a.., 14. Februar. Vor den Frankfurter Ratsherren erläuterte der erſte Preisträger im Brückenhaus⸗Preisausſchreiben, Proſeſſor Grund(Düſſeldorf), das Projekt, das nach dem Vorbild der vor Jahren erneuerten Alten Brücke ein turmartiges Brückenhaus vor⸗ ſieht. Ein alter Plan von Merian zeigte, wie ſich das ſtädtebauliche Bild Frankfurt a. M. nach dem Flußlauf des Mains ausgerichtet habe. Die dadurch beſtimmte Entwicklung ſoll jetzt im Rahmen der Ausgeſtaltung der Mainufer fortgeſetzt werden. In der Erkenntnis, daß die horizontale Gleichrichtung von Ufer und Brücke eines vertikalen Ekzentes bedarf, haben bereits die Baukünſtler des Mittelalters die Brücken mit Aufbauten und Türmen verſehen. Auch die Alte Brücke, die ehemals einzige Verbin⸗ dung der beiden Mainufer in Franffurt a.., beſaß zwei Brückenkopftürme und ein Brücken⸗ haus, deſſen Fundament auf der Maininſel ruhte. Die ſeinerzeit erfolgte Erneuerung der Brücke ließ die alten Aufbauten außer Betracht. Im Rahmen der Verſchönerung des Uferbildes hat die Planung an eine überlieferte Auffaſ⸗ ſung angeknüpft und die Errichtung eines Brük⸗ tenhochhauſes zur Auflockerung des horizonta⸗ len Brückenmaſſivs in die Geſamtgeſtaltung ein⸗ bezogen. Das Gebäude, das 2 55 den Plänen von Profeſſor Grund errichtet wird, ſoll einen repräſentativen Charakter erhalten, ſich in ſeiner Grundrißgeſtaltung und Linien⸗ führung an die klare Architektur der Brücke an⸗ paſſen, und in mehreren Stockwerken Ichriesheimer ſathaiſemarkt wie noch nie Miniſterpräſident Köhler unter den Beſuchern des Sonntags (Eigener Bericht des„Hakenkreuzbanner“) *Schriesheim, 14. Febr. Es iſt Jahr für Jahr dasſelbe Bild am Mathaiſemarkt⸗ Sonntag. Kraftwagen und andere Verkehrs⸗ mittel nehmen alle verfügbaren Plätze ein und umſäumen die Straßen. In den Gaſtſtätten und vor allem im„Zehntkeller“ drängen ſich die Menſchen, die nach langer Winterpauſe das erſte Volksfeſt des Jahres mitfeiern wollen. Das Wetterglück der Schriesheimer bei dieſem Anlaß iſt ſchon bald ſprichwörtlich; es darf die ganze Woche über regnen, aber am Mathaiſe⸗ markt⸗Sonntag kommt ſicher die Sonne heraus und ſendet die erſten wärmenden Strahlen nieder. Es iſt wie ein erſtes Frühlingsahnen. Die Ausſtellung im Schulhaus wurde bereits vormittags um 11 Uhr eröffnet. Wir haben bereits unter beſonderer Hervorhebung des landwirtſchaftlichen Teils darüber berichtet, einh iſt es angebracht, auch die Leiſtungen des einheimiſchen Handwerks und Gewerbes anzu⸗ erkennen. Schreiner und Zimmerer, Sattler und Maler, Schloſſer und Schmiede, alle ſind mit hervorragenden Erzeugniſſen vertreten. Es iſt unmöglich, in dieſem Rahmen auf Einzel⸗ heiten einzugehen; was beſonders in die Augen fällt, iſt die formſchöne Treppe in der Ecke eines Ausſtellungsſaales, ſind die ſoliden Ar⸗ beiten des Wagner⸗ und Schmiedehandwerks. Daß ſich Bäcker und Metzger im letzten Augen⸗ blick noch entſchloſſen haben, ſich an der Ge⸗ werbeſchau zu beteiligen, iſt lobenswert, kann doch das Nahrungsmittelgewerbe in Schries⸗ eim mehr zeigen, als mancher Ausſtellungs⸗ eſucher vermutet hätte. Bäcker und Metzger haben eine Hauf appetitliche Ecke in einem der oberen Säle aufgebaut. Ein beſonderer Anziehungspunkt iſt die Drehſcheibe des Ladenburger Töpfer⸗ meiſters, unter deſſen geſchickten Händen allerlei Schüſſeln und Töpfe in jeder ge⸗ wünſchten Form entſtehen. Daneben haben ſich junge Korbflechter und Bürſtenmacher von der Blindenanſtalt Ilvesheim niedergelaſſen, 65545 Arbeit ebenfalls gebührende Beachtung findet. Am frühen Nachmittag traf der Schirmherr des Mathaiſemarktes, Miniſterpräſi⸗ dent Walter Köhler ein, der von Bür⸗ germeiſter Urban im Vorraum der Ausſtel⸗ Rudolfs Konſervendoſenmuſit wohl agroße Freude hatten. So lief denn die Platte ab und nach ihr noch ſo manch andere—„Wenn der Bobby und die Liſa auf dem ſchiefen Turm zu Piſa Tango tanzen“ nicht zu vergeſſen— bis Willi ſchließlich aufwachte und mit Rudolf nach kräſtigem Imbiß einen Spaziergang unternahm. Beſonders pikant war dieſes Schallplatten⸗ frühſtück nicht zubereitet; denn es fehlte ihm vor allem die feine Würze echten Humors. Noch empfindlicher machte ſich ſolcher Mangel in einer Stuttgarter Senduna bemerkbar: Fasnachtsmorgen bei Hurlebaus und Sohn Es handelte ſich um eine„Schallplattenplau⸗ derei“, in deren Mittelpunkt der Katzenjammer des Hurlebaus ſen. ſtand. Mit kalten Umſchlä⸗ gen die heiße Stirn kühlend, lag der Aermſte auf dem Sofa und ließ ſich von ſeinem jugend⸗ lichen Sohn über Gebühr anfrozzeln. Und wie in der Kölner Sendung Rudolf, ſo machte hier der Junge Schallplattenmuſik— und ſo mußte er ſie im Intereſſe der Sendung machen, ob⸗ wohl der erboſt war über die Störung ſeiner Morgenruhe. Die Magenver⸗ ſtimmung pes alten Hurlebaus war Anlaß ge⸗ nug, einen„Trauermarſch“ zu ſpielen und ein Scheltwort des Vaters genügte dem Sohn, um das Xylophonſolo„Der Frechdachs“ und die Humoreske„Ein Fröſchlein ſitzt im Wieſen⸗ grund“ erklingen zu laſſen. Als weitere Paral⸗ lele zum Kölner„Schallplattenfrühſtück“ erſchien eine Nachbarin, die dem Sohn erzählte, wie närriſch ſein Vater geweſen ſei, daß er mächtig „anzunde“ 7 hatte; ſie veranlaßte den Jun⸗ gen, dem Alten Herrn zwei Nordſeeforellen als geeignetes Katerfrühſtück vorzuſetzen. In Rede und Gegenrede, unterbrochen von„Saxophon gelächter“ und dem Lied vom Vogel, der Hoch zeit machen wollte, von der unvermeibdlichen Sonnenuhr“ u. a. entwickelte ſich die Sendung weiter— bis die einſtündige Sendezeit erfüllt lung begrüßt wurde und der Veranſtaltung einen guten Verlauf wünſchte. In ſeiner Be⸗ gleitung befanden ſich u. a. Kreisleiter Dr. Roth und der Kreisbauernführer. Anläß⸗ lich der Begrüßung ließen ſich auch die Schries⸗ heimer Geſangvereine hören, während die Mu⸗ ſikkapelle bis zum Einzug in den Zehntkeller auf dem Platz vor dem Schulhaus flotte Märſche ſpielte. Auf dem Rundgana durch die Ausſtellung zeigte Pga. Köhler aroßes Inter⸗ eſſe ſowohl für die landwirtſchaftlichen wie für die gewerblichen Leiſtungen und unter⸗ hielt ſich mit faſt allen Ausſtellern. Im Zehnt⸗ keller wurde ſodann ohne aroßes Aufſehen die Volksgemeinſchaft hergeſtellt, indem ſich die Ehrengäſte inmitten der anderen Beſucher zu einem kühlen Trunke edlen Schriesheimers niederließen. Inzwiſchen trafen immer mehr auswärtige nathaiſemarkt⸗Gäſte ein, ſolche, die jedes Jahr hier zu ſehen ſind, und andere, die zum erſtenmal erkunden wollten, welche Bewandi⸗ nis es eigentlich mit dem erſten Volksfeſt Nordbadens hat. Man kann wohl ſagen, daß niemand enttäuſcht wurde, denn ſchon in den erſten Nachmittagsſtunden machte ſich im Zehntkeller und auch anderwärts eine recht ge⸗ hobene Stimmung bemerkbar, die ſich im Laufe des Tages und hauptſächlich am Abend noch verſtärkte. Alle Gaſtwirte brachten einen auten Schriesheimer Tropfen zum Ausſchank und bemühten ſich um des Leibes Wohl ihrer Gäſte. In fünf Sälen ſpielte die Tanzmuſik auf, ſo daß der Jugend Gelegenheit geboten war, die ihr gemäße Unterhaltung zu pflegen. So war der Mathaiſemarkt⸗Sonntag für alle Beteiligten befriedigend. Der mit friſchem Grün aus Schriesheims ausgedehnten Wäl⸗ dern reich geſchmückte Ort in ſeiner frennd⸗ lichen Sauberkeit zeigte ſich ſo aufnahmefreu⸗ dig wie immer zum Mathaiſemarkt Und für den üblichen Jahrmarktbetrieb ſoroten die Bu⸗ den und Fahrgeſchäfte auf der Anlage, die kaum über geringen Umſatz zu klagen haben. Möge nun auch nach dem etwas ſtilleren Mon⸗ taa der eigentliche Mathaiſemarkttaa, der Diens:aa, nocheinmal reges Leben bringen. war. Der alte Hurlebaus aber wurde wieder Leinin und wenn er mittlerweile nicht geſtor⸗ en iſt, dann lebt er heute noch. Origineller und unterhaltſamer, allerdings auch großzügiger in der Anlage war demgegen⸗ über die Zendung aus Stuttgart: Faſchingstaumel im Caſino de Metropole Der beſondere Reiz der Darbietung, die ins Jahr 1902 zurückführte, bi8 ſowohl in den Pa⸗ rallelerſcheinungen, wie bisweilen auch im Ge⸗ genſätzlichen zur heutigen Zeit. Sie verſtand es dank einer guten Regie, insbeſondere man⸗ chen Einzelſzenen Leven und Farbe zu ver⸗ leihen. Funktechniſch glücklich war vor allem die Art und Weiſe, wie zu Beginn der Veran⸗ ſtaltung der Preffeberichterſtatter der„Nacht⸗ glocke“, der irgendwo in einer Ecke der Feſt⸗ räume ſaß, von Bekannten aufgeſtöbert und zum Vorleſen ſeines ſoeben begonnenen Be⸗ richts bewogen wurde. So bekam der Hörer gleich einen bildhaften Eindruck von den Vor⸗ gängen im Caſino. Muſikaliſch wurde nicht viel Neues geboten. Bis auf den heutigen Tag haben ſich die Straußſchen und Lehärſchen Wei⸗ ſen die Fugendfriſche bewahrt. Ob man dies auch in»päterer Zeit von der Geſellſchaftsmuſik unſerer Zeit wird behaupten können? Wir dürfens mit Fug und fecht bezweif ln! Muſi⸗ kaliſch ziemlich wertlos war freilich d1s Couplet der Mlle. de la Blanchebiere„Wenn man von der Bühne iſt“ und u. a. die Chanſons„Weg ins Paradies“,„Wir ſingen in Dur und Moll oder„Menſchen ſam ma alle“. Indeſſen en eine amüſante Begebenheit, die ſich hinter den Kuliſſen des Balles abſpielte, die Aufmerkſamkeit auf ſich. Ein reicher Holz⸗ händler küßte ein Mädchen, das dieſe Zärtlich⸗ keit mit einer Ohrfeige beantwortete. Kein Wunder, daß die leicht kuppleriſch veranlagte, aber ſonſt tugendſame Mutter ob ſolchen Ver⸗ haltens der Tochter in Wallung geriet und ſie mit dem zwar nicht geſellſchaftfähigen, aber vom ehediplomatiſchen Standpunkt aus viel⸗ leicht gerechtfertigren Ausdruck„Dumme Gans“ belohnte. Ob ſo etwas heute auch noch vor⸗ — Bootshallen, Gaſtſtätten und Wirtſchaftsrä aufnehmen. Man wird mit einem bald Baubeginn rechnen dürfen. Dem Rennverein wird geholfen Um den Frankfurter Rennſport zu ſein maligen hervorragenden Bedeuung wieder ju rückzuführen und ihn zur Erfullung jener Au gaben zu befähigen, die ihm im Rahmen e ſportlichen Neugeſtaltung geſtellt ſind, hat die Stadt Frankfurt a. M. bereit erklär Frankfurter Rennverein, dem Träger der r ſportlichen Veranſtaltungen und Nachfolger Frankfurter Rennklubs, eine finanzielle Unte ſtützung zu gewähren. Neben dem Erlaß vo rückſtändigen Steuern und Abgaben wird d Verein ein Barzuſchuß zur Inſtandſetzung Gebände und Anlagen in Höhe von 112000 bewilligt. chmittag war ſchenk. End Neue Autoringſtrecke im Taunus Das Feldberggebiet im Taunus erfreu ſich ſchon vor dem Krieg im Automobilr ſport einer bevorzugten Stellung. Aus Ma gel an gut ausgebauten Straßen jedoch mußte ſich abend der in den letzten Jahren der Rennbetrieb auf d bekannte Taunusbergſtrecke beſchränken. Um m eine Erweiterung der Rennen zu ermögliche und damit auch ihre BVedeutung innerhalb! Rennſportes zu erhöhen, hat ſich der Kreis U gen die Aufgabe geſtellt, die Rennſtrecke einem Feldberg⸗Rina auszubauen Zu ſeine Anlaage und zur Ausgeſtaltung der etwa Kilometer langen Rundſtrecke bedarf es le lich des Baues einer 2 Kilometer langen n Straße. er Veranſtaltu. enheit der Sch nd Ludwigsha Zum vorletzte erk des deutſe auf. Wer hätt Opfer eine gr „Gemeinſarn amer Will Die Finanzlage In einer öffentlichen Beratung des Oberbül f geietnren, Staatsrat Dr. Krebs, mit d 0 195 atsherren berichtete Stadtkämmerer Dr. L mann über die Finanzlage der Stadt Fran furt. Seinen Ausführungen lag das Prüfung ergebnis der Haushaltsrechnung 1935 zugrun deren wichtigſte Tatſachen ein ausgeglichen Etat entgegen einem urſprünglich veranſch ten Deſizit von 3 Millionen, eine verſte Schuldentilgung und eine beträchtliche Au lung der Rücklagen ſind. Die Prüfunag beſtäſig eine ordnungsmäßige und ſparſame Wirtſch führung, die nicht zuletzt auch in einem Anw ſen des Reinvermögens der Stadt um 26 Mi lionen und in einer Schuldenverminderung u .4 Millionen niederſchlagen. Wenn auch kurzfriſtigen Schulden faſt völlig verſchwn ſind, ſo betragen dennoch die übrigen Ver pflichtungen der Stadt 287 Millione ein Schuldenſtand, der keineswegs normaleg nannt werden kann und zu ſeinem Abbau gew noch jahrelanger Arbeit bedarf. leues aus Tampertheim „ Lampertheim, 14. Febr. Seit einige Zeit treiben zwei Fiſchottern und ein Fuch am Altrhein ihr Unweſen. Sie konnten wit derholt in der Nähe des Bootshauſes Key beobachtet werden, wie ſie aus ihren Bo verſtecken herauskamen. Man widmet ſeltſamen Gäſten beſondere Aufmerkſam Ferner hat ſich vor einigen Tagen auf u rem Altrheingebiet(Biedenſand) ein we Schwan niedergelaſſen. zugung. Dort g Eintopf und mu auch intereſſante lühern zu Gaſt gus der Kaſerne n⸗ und Gerät ucher gefang ſich rechtzeiti Schlacht! eren der ſchwe r auf den fliir kommt? Oder haben ſich die Zeiten eänd Der Karneval hat ſeine eigenen Geſetze; wollte eine humorvolle Gerichtsſitzung zei die ſich in vorwiegend muſikaliſchen Forme Millöcker, Lortzing, Flotow uſwe mu manche Melodie beiſteuern— abſpfelte. V einer Art Sondergericht hatte ſich ein jugen licher Draufgänger zu verantworten, der an lich einer Keilerei einem Schneider die Hoſe riß. Der Täter mußte in„Nummer 8“ büße doch war der Strafvollzug ſehr milde, ſo da der harmoniſche Ablauf der Veranſtaltung we terhin nicht geſtört wurde. Schließlich ſei noch eine wertvolle Sendun aus Stuttgart erwähnt, in der ſich heitere un ernſte Züge miſchten: 1 Spaniſche Volksmuſik Die Spanien⸗Deutſche Spielſchar der Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“, die ſich ihren Mitteln den Kampf gegen den Bol wismus zur Aufgabe gemacht hat, trug Li und Tänze von den Baleariſchen Inſeln, au dem Baskenland, aus Madrid, Valeneia, Arr gonien, Kaſtilien und Andaluſien vor. Was d ſpaniſche von der deutſchen Volksmuſik vo nehmlich unterſcheidet, iſt der bewegte Rh mus, die reiche Verwendung von Raſſelin menten und Tamburin in der ſuüdländi Muſik, worin ſich klar weſtraſſiſche Züge of baren. Obwohl viele der Lieder— etwa, Ufer des Meeres“, das baleariſche„Spinn chen“ und die ſüdſpaniſche„Ballade von e treuen Stute“— auf den Hörer ſicherlich groß Eindruck gemacht haben, wird er doch erk haben, daß die Reize dieſer Muſik uns fre artig, ja bisweilen— wie etwa in den ar niſchen Liedern— ganz unverſtändlich erſ it großem Inter er auf Jagdwe das alles für ei te ſich in ſolche könnte man ſo e die Möglick ldaten die Mit d die freundſch üpfen. Wenn am Son Gegenüber den uns liegen,: d Beſinnung di den kleinen D r Sonderſchauen be wert ſind. Beim iumte man es di sſtellungsraum den Mannhei Den Schachfr ümpfe um die Sportbegeiſterten der Boxer an einen Weg nach en Turnplatz, deutſcher Sch zahlreichen Wand en, der Stadten, Schopenhau D Walter L. Becker- Bende ———— Das Leben iſt kurz, und die Wahrhei wirkt fern und lebt lange— ſagen w Wahrheit! Sen. Groß-Mannheim Diensie wahrer Volkskamer adschait/ Unierhalisamer Reigen sonniäglicher Er eiqnĩsse 15. Februar 1937 buter Winterſporwerkehr Die günſtigen Schneemeldungen aus dem Schwarzwald löſten am Samstag bei allen Win⸗ terſportlern einen wahren Freudentaumel aus und ſo war es weiter nicht verwunderlich, daß die geſamte Brettelhupfergilde mobil gemacht wurde. Das Ziel war durchweg der Schwa 15 wald, denn die Schneehöhen im Odenwald mußten doch als zu beſcheiden bezeichnet wer⸗ den, um überhaupt für den Winterſport in Frage zu kommen. irtſchaftsrä baldig Hinter dem Mannheimer, der gewohnt iſt, 7 n den lokalen Geſchehniſſen regen Anteil zu ehmen, liegen anſtrengende Rummeltage. Viele aren etwas srosey in die zweite Wochen⸗ älfte hinübergekommen. Sie atmeten er⸗ ichtert auf, als der Gongſchlag das Ende der eitsrunde verkündete. Der freie Samstag⸗ nachmittag war ihnen ein hochwillkommenes chenk. Endlich fanden ſie wieder Muße, nach Stationen innerer Sammlung und Er⸗ hlung Ausblick zu halten. Die berufstätige Jugend hielt die Eröffnung des vier⸗ 2 Reichsberufswettkampfes n. Tauſende fanden ſich in den Rhein⸗ ar⸗Hallen zur Großkundgebung ein, legten durch ihre Teilnahme am beginnenden Wett⸗ treit ein Bekenntnis zur freiwilli⸗ gen Leiſtungsſteigerung ab. Mit Stolz zund Genugtuung verſolgen wir ihren Einſatz d hegen die Hoffnung, daß recht vielen Mannheimer Jungen und Mädel die begehrte und heißumſtrittene Siegespalme winken möge. dürften die Wandergruppen voll und ganz auf ihre Rechnung gekommen ſein. Bergſträßler Stelldichein Der traditionelle Schriesheimer Ma⸗ thaiſemarkt ſpielte im Wochenendpro⸗ gramm eine führende Rolle. Endlich meldeten ſich die Nachbarn von der Bergſtraße nach der Winterpauſe wieder vernehmlich zu Wort. Da ſpitzte jeder die Ohren. wurde mit Freuden die Anregung aufgegriffen, ſich in den frohen und geſelligen Kreis der Odenwälder und Rhein⸗ pfälzer einzuſchalten, die ſich im Muſterdorf das erſte große Stelldichein im neuen Jahre gaben. Der Himmel hatte ein Einſehen und nahm da⸗ 5 Abſtand, die Marktſtimmung zu verwäſ⸗ ern. Im hiſtoriſchen Zehntkeller herrſchte der gewohnte Betrieb. Nur allzu leicht vergaß man hier nach der Sonne zu blinzeln oder auf der Uhr nachzuſehen, wieviel es geſchlagen hatte. Warum auch? Es genügte ja in dieſem Falle, einen guten Freund oder die Gattin neben ſich zu wiſfen, die für eine ſichere Heimkehr Sorge trugen. Die Schriesheimer Mädel ſteuerten im übrigen ſchon ihren Teil dazu bei, daß ſich die Gäſte in Kürze heimiſch fühlten. Der Bann iſt gebrochen. Die Bergſtraße wird von den Volksfeſttagen an wieder zu den be⸗ vorzugten Zielen der Erholungsſuchenden ge⸗ hören. Der feurige Bergſträßler Tropfen iſt dazu berufen, die alten Freundſchaften auf be⸗ ſchleunigtem Wege aufzuwärmen. Einige Koſt⸗ proben werden den Beſuchern dieſe Tatſache ge⸗ nußreich beſtätigt haben. Wer es verſäumte, am Wochenende einen Ab⸗ ſtecher nach Schriesheim zu machen, hat am Montag und Dienstag noch hinreichend Ge⸗ legenheit, einen Marktbummel zu abſolvieren und im Trubel ländlichen Volksfeſttreibens unterzutauchen. Der Abſtecher braucht ja nicht allzu koſtſpielig zu werden. Eingeſchrumpften Geldbeuteln kommt überdies der 28-Tage⸗Mo⸗ nat gebührend entgegen. Alſo! hk. olfen ort zu ſeiner el utung wieder ullung jener Al im Rahmen eit ellt ſind, hat Bereits am Samstag fuhren von Mannheim aus mit dem Winterſportſonderzug 220 Brettel⸗ hupfer in den Schwarzwald. Am Sonntag gab es zu dem Sportſonderzug nach Oberbühlertal, Ottenhöfen und Offenburg einen Maſſenan⸗ ſturm, ſo daß der Zug mit 600 Winter⸗ ſportlern den Mannheimer Hauptbahnhof verlaſſen konnte. Aber auch aus anderen Gegenden des Rei⸗ ches ſetzte ein ſtarker Zuſtrom zu den Winter⸗ ſportgebieten ein und ſo mußte der Schnellzug D 108 von Köln nach Oberſtdorf doppelt ge⸗ fahren werden. In Mannheim gingen allein dieſem Schnellzug hundert Winterſportler zu, die nach Oberſtdorf und Sonthofen fuhren. Ein Sonderzug der NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“ entführte 700 Mannheimer na Stuttgart. i. dem Erlaß aben wird nſtandſetzung d von 112 000 R n geſelliger Unterhaltung war der Sams⸗ g nicht bar. Den Hauptanziehungspunkt dete der Heimat⸗ und Volkstum⸗ ſchoch mö ind der 32. SS⸗Standarte im nab auf 13 Frohſinn und Humor beherrſchten chränken Um'm bend, der eine treffliche Werbung für Der gute Beſuch er Veranſtaltung offenbarte die tiefe Verbun⸗ denheit der Schutzſtaffel mit der Mannheimer d Ludwigshafener Bevölkerung. Ruf der Gemeinſchaft Zum vorletzten Male rief das Winterhilfs⸗ erk des deutſchen Volkes zum Eintopfeſſen auf. Wer hätte ſich nicht durch ein kleines fer eine große Freude bereiten wollen? emeinſames Mahl gemein⸗ amer Wille!“, lautete daher am Sonn⸗ lag die Parole. In der Mittagsſtunde ſetzte ch ein dichter der—— i n vier großen Treffpunkten der, Siapt,————— groß ſſp as Prüfungs⸗ 3 uan Bei der Beliebtheit, deren ſich unſere Sol⸗ aten erfreuen, genoſſen die 110er⸗Kaſerne und ie Mollſchule naturgemäß beſondere Bevor⸗ ung. Dort gab es nicht nur den nahrhaften Eintopf und muſikaliſche Unterhaltung, ſondern zuch intereſſante Darbietungen. Wer bei den lhern zu Gaſt war, kam nicht mehr ſo raſch zus der Kaſerne heraus. Vorführungen, Waf⸗ -und Geräteſchau hielten ſtundenlang die ucher gefangen. Glücklich der Volksgenoſſe, e rechtzeitig ſeine Eſſenkarte geſichert hatte. m Schlachthof gab es ſtrammes Exer⸗ en der ſchweren Artillerie, durften die Kin⸗ auf den flinken Reitpferden herumklettern mzu ermögl ng innerhalb! ch der Kreis Uſt Rennſtrecke auen Zu ſeiner ng der etwa 15 bedarf es ledig⸗ ter langen n ing des Oberbü hrebs, mit umerer Dr. L e übrigen Ve 7 Millionen weas normal ge⸗ iem Abbau gewiß ertheim br. Seit einiger und ein Fuchz Sie konnten wi zotshauſes Ke s ihren Bode n widmet Aufmerkſamke Tagen auf 1 nd) ein w Zeiten geänden nen Geſetze; htsſitzung ze iſchen Formen— uſw. mi ſich ein jue horten, der g ider die Hoſe zel⸗ immer 8“ büßen, hr milde, ſo daß eranſtaltung wei⸗ 4 erwolle Sendung der auf Jagdwagen eine Runde fahren. Und alles für eine beſcheidene Spende. Wer itte ſich in ſolchem Falle zieren mögen! Schade, ſo könnte man ſagen, daß ſich nicht alle Sonn⸗ lage die Möglichkeit bietet, ſich bei unſeren Soldaten die Mittagsſtunden über zu tummeln und die freundſchaftlichen Bande noch feſter zu knüpfen. gen den Bolſch hat, trug Lie chen Inſeln, auz „Valeneig, Arrxg ien vor. Was die Volksmuſik vor. bewegte Rhyth⸗ von Raſſelin der ſüdländi iſche Züge offe ſer— etwa iſche„Spinn zallade von ei r ſicherlich gr Wenn am Sonntag egenüber den buntbewegten Tagen, die hin⸗ uns liegen, tat dieſer Sonntag der Ruhe Beſinnung doppelt wohl, keimte die Freude en kleinen Dingen des von Ueberſteigerun⸗ n bereinigten Lebens wieder in verſtärktem e auf. Endlich beſann man ſich darauf, daß in unſeren Muſeumsräumen einige Bonderſchauen beherbergen, die der Betrachtung wert ſind. Beim Beſuch in der Kunſthalle ver⸗ er doch erkal füumte man es diesmal nicht, auch dem kleinen nuſik uns fremd⸗ Ausſtellungsraum ſeine Beachtung zu ſchenken, ba in den ar der den Mannheimer Künſtlern vorbehalten iſt. Den Schachfreund intereſſierten die Vor⸗ mpfe um die badiſchen Meiſterſchaft, den Sportbegeiſterten zogen die Titelkämpfe der Boxer an, während der Tierliebhaber n Weg nach Neckarau hinaus fand, wo auf hem Turnplatz„Jahn“ eine Zuchtſchau eutſcher Schäferhunde ſtattfand. Die jahlreichen Wanderfreunde, die darauf brann⸗ en, der Stadtenge zu entfliehen, brachte der Sonderzug nach Heilbronn und Stuttgart. dem verhältnismäßig guten Februarwetter Fröhlicher Anſturm auf unſere Soldaten Eindrucksvolle Beweiſe kiefer Verbundenheit am Einkopfſonnkag/ Begeiſtert aufgenommene Vorführungen Als ſich am vergangenen Eintopfſonntag erſt⸗ mals die Artillerie in den Dienſt des Winter⸗ hilfswerkes ſtellte und durch Vorführungen einen Einblick in das Soldatenleben gab, zeig⸗ ten ſich die Mannheimer außerordentlich ſtark intereſſiert. Da die Vorführungen auf der gan⸗ zen Linie auch begeiſtert aufgenommen worden waren und man mit dem Ergebnis für das Winterhilfswerk zufrieden ſein konnte, lag es nahe, die Vorführungen der Wehrmacht für den Eintopfſonntag noch weiter auszubauen und die ſichtbare Volksgemeinſchaft noch mehr zu vertiefen. Die gehegten Erwartungen wurden bei weitem übertroffen, denn das, was der Mannheimer bei der Artillerie und bei der In⸗ fanterie erleben durfte, war wirklich„ganz große Klaſſe“. Bei den 110ern Wie groß das Intereſſe an einem Beſuch bei den 110ern war, ging ſchon daraus hervor, daß die Eſſenkarten für das Eintopfeſſen aus den Küchen der Wehrmacht bereits Mitte ver⸗ Mit großem Interesse bestaunten unsere Zivilisten die Einrichtungen und Ausrüstungen unserer Soldaten, deren Gäste sie an diesem Sonntag sein konnten Aufn.: Jütte gangener Woche vergriffen waren. ein Wunder alſo, daß die 110er⸗Kaſerne von den Ziviliſten am Sonntagvormittag geradezu geſtürmt wurde. Zunächſt gab es außer ein paar dampfenden Feldküchen nicht viel zu ſehen, denn es ſollten vorerſt einmal die erſten Gäſte de ihrem Mittageſſen kommen. Zur Einnahme ſes Eſſens hatte man das Exerzierhaus herge⸗ richtet und an weißgedeckten Tiſchen wurden die Gäſte in zuvorkommender Weiſe von Sol⸗ daten bedient. Wenige Minuten vor 12 Uhr trat die Wache unter Gewehr, ehe der Kommandeur des 1. Ba⸗ taillons der 110er, Oberſtleutnant Specht, auf dem Kaſernenhof erſchien. Punkt 12 Uhr er⸗ klangen die Trompetenſignale„Das Ganze marſch!“ über den Kaſernenhof und nun ging der Eſſenbetrieb im Exerzierhaus richtig los. Friedel Schumann trifft ein Nicht ſchöner hätte die Volksgemeinſchaft doku⸗ mentiert werden können, als das hier an den langen Tiſchen der Fall war, wo der Soldat neben dem Politiſchen Leiter ſaß, wo der Of⸗ fizier neben dem einfachen Arbeiter ſein Eſſen einnahm... Es war eine Selbſtverſtändlichkeit, daß ſämtliche verheirateten Offiziere und Un⸗ teroffziere mit ihren Frauen das Eſſen ge⸗ meinſam mit den Mannſchaften und allen in der Kaſerne anweſenden Volksgenoſſen einnah— men und ſo beim Eintopf ihre enge Zuſam⸗ mengehörigkeit bekundeten. Die forſche WHWM⸗Reiterin Friedel Schu⸗ mann, die am Sonntagvormittag in Heppen⸗ heim aufgebrochen war, und in Weinheim unſer Kreisgebiet erreichte, hatte nach einem flotten Ritt frühzeitiger als erwartet, Mannheim er⸗ reicht, ſo daß die vorgeſehene Einholung durch Reiter nicht ganz ſo, wie vorgeſehen, klappte. Im Kaſernenhof wurde Friedel Schumann ge⸗ bührend begrüßt— und beſtaunt. Was dieſe Frau im Dienſte des Winterhilfswerks geleiſtet hatte, war immerhin recht erſtaunlich und mit großer Genugtuung durfte man hören, daß es Frau Schumann gelungen iſt, bis jetzt ſchon 82 000 Mark während ihres Rittes quer durch Deutſchland zu ſammeln. Da ſtaunte der Laie Im Kaſernenhof wurde um 12.30 Uhr die Eſſenausgabe unterbrochen, denn es galt ja nun, den Vorführungen zuzuſehen, die von dem Panzerabwehrzug, dem Maſchinenge⸗ wehrzug und dem Infanterie⸗Geſchützzug dar⸗ geboten wurden. In ſchneidigem Tempo fuhren zuerſt zwei Fahrzeuge des motoriſierten Pan⸗ zerahwehrzuges auf den Kaſernenhof und zu leicher Zeit tauchte von der andexen Seite ein anzerſpähwagen auf, deſſen Maſchinengewehr unentwegt mit Geſchoßgarben— natürlich mit Platzpatronen— die Panzerabwehrfahrzeuge belegte. Im Nu war das Panzerabwehrgeſchütz zerſpähwagen zurück, wobei er den Rückzug durch Vernebelung deckte. „Ein herrlicher Anblick war es, als die Ma⸗ ſchinengewehrkompanie in den Kaſernenhof fuhr und zunächſt im Schritt, dann im Trab und ſchließlich im Galopp den Kaſernenhof umrun⸗ dete. Da konnte man Leiſtungen ſehen und ganz aus dem Häuschen gerieten die Zuſchauer, als die Fahrzeuge im wilden Galopp herumfegten. Der geſpendete Beifall zeigte deutlich, wie be⸗ geiſtert die Zuſchauer über das Ge⸗ ſehene waren und wie ſehr ſie zu würdigen wußten, was ihnen die Soldaten boten. Nur eine ganz kurze Pauſe gab es und wie⸗ der kam eine Maſchinengewehrabteilung in vollem Galopp in den Kaſernenhof, um ſogleich mit den ſchweren Maſchinengewehren in Stel⸗ lung zu gehen. Schon kam auch der Alarmruf „Feindliche Flieger“ und gleichzeitig ſteigen einige kleine Luftballons in die Höhe. Nur we⸗ nige Sekunden vergingen und der Soldat am Entfernungsgerät konnte die Entfernung ange⸗ ben, auf die dann die Maſchinengewehre ein Schnellfeuer legten. Den Abſchluß der Vorführungen bildete die Auffahrt eines Infanterie-Geſchützzuges, der auch ſofort in Stellung ging und deſſen Ge⸗ ſchütze einige Schuß mit Manöver⸗Kartuſchen abgaben. Genau ſo raſch wie die Fahrzeuge aufgetaucht und in Stellung gegangen waren, in Stellung gebracht und nun zog ſich der Pan⸗verſchwanden ſie wieder von der Bildfläche. Begeiſterung über die prachtvollen Vorführungen Ehe die zweite Auflage des Eintopfeſſens kam, fuhr nochmals der Panzerſpähwagen auf, der wiederum von dem Panzerabwehr ug ver⸗ trieben wurde. Nun konnten ſich in Ruhe die noch hungerigen Volksgenoſſen in Gemeinſchaft mit den Soldaten aller Rangſtufen dem Ein⸗ topfeſſen widmen und die Regimentsmu⸗ ſik der 110er machte hierzu unter der Stab⸗ führung von Muſikmeiſter Kraus eine ausge⸗ zeichnete Standmuſik. Um auch den ſpäter Gekommenen nichts vor⸗ zuenthalten, wurden nach einer halbſtündigen Pauſe die Vorführungen auf dem Kaſernenhof wiederholt und es darf feſtgeſtellt werden, daß dieſe nicht weniger Anklang als zuvor aus⸗ löſten. Langweilig wurde es überhaupt nie⸗ mand, denn man konnte ſich mit Einfahrwa⸗ gen und kleinen Landauern auf dem Kaſernen⸗ gelände ſpazieren fahren laſſen. Man brauchte nur ſeinen Obolus in die Sammelbüchſe des WhW zu werfen! Von dem Recht des Spazie⸗ renfahrens machte vor allem die Fugend recht regen Gebrauch. Ständiger Andrang herrſchte jedoch bei der Geräteſchau im Exerzierhaus. Hatte doch hier mit unendlich viel Liebe das Bataillon eine Ausſtellung geſchaffen, die an Ueberſicht⸗ lichkeit und im Ausmaße kaum noch übertroffen werden konnte. Was das Bataillon an Waffen verfügt. wurde hier gezeigt: Panzerabwehrge⸗ ſchütz, Infanteriegeſchütz, Maſchinengewehre aller Art, Gewehre, Geſchoſſe, Hilfsmittel, Sa⸗ nitätsausrüſtung, Handgranaten— und vieles andere mehr. Bei der Artillerie Draußen im Schlachthof hatte man bei der Artillerie ſchon etwas früher angefangen und es war gut ſo, denn auch hier wurden die Tore „Heſtürmt“. Nicht raſch genug konnte man ſein Scherflein für die Winterhilfe los werden, weil man darauf ſpannte, mit den Artilleriſten in nähere Fühlung zu treten. Natürlich hatten auch die 69er wieder alles trefflich vorbereitet und gar manches gab es zu ſehen, was bis jetzt der Allgemeinheit noch nicht gezeigt wurde. Am meiſten intereſſierten die in Feuerſtellung ge⸗ brachten ſchweren Geſchütze und immer wieder mußten die Soldaten die entſprechenden Erklä⸗ rungen abgeben. Wir können uns hier in der Schilderung etwas kürzer faſſen, nachdem wir die Vorführungen der Artillerie beim letzten Eintopfſonntag ausführlich geſchildert haben. Unſere Artilleriſten begnügten ſich aber keines⸗ falls damit, das ſchon zu wiederholen und ſo erſannen ſie recht viel Neues. das große Freude auslöſte. Was herrſchte doch bei der Ju⸗ gend für ein Jubel, wenn ſie auf die großen Geſchütze ſitzen und ſechsſpännig auf dem Ge⸗ lände des Viehhofs herumgefahren wurde. Die allerkleinſten Buben fühlten ſich ſchon als rich⸗ tige Soldaten— auch wenn ihr Soldatentum für nur einen Groſchen in die WhHW⸗Büchſe er⸗ kauft worden war. Dem Andrang wurden die Kanoniere kaum gerecht, wenn es„Platzwechſel“ gab und ſie die neue„Ladung Fahrgäſte“ über⸗ nehmen mußten. Aber nicht nur ſechsſpännig mit den Geſchützen, ſondern auch zweiſpännig in leichten Jagdwagen wurde man herumkut⸗ ſchiert. Selbſt ein Pendelverkehr zur Mollſchule Immef abenos al Letetes Chlorodont ————— war eingerichtet worden und wer vom vielen Zuſchauen ermüdet war, konnte ſich zum Ein⸗ topfeſſen nach der Mollſchule von unſeren Ar⸗ tilleriſten fahren laſſen. Von dieſer Möglichkeit wurde recht reger Gebrauch gemacht, ſo daß ſich die Sammelbüchſen raſch füllten. Hochbetrieb in der Reithalle In der SS-⸗Reithalle herrſchte ein unbe⸗ ſchreibliches Gedränge, denn dort hatte die Ar⸗ tillerie ein Hippodrom für Kinder ein⸗ gerichtet und die Soldaten paßten auf, daß den jungen Reitern nichts geſchah. Die Reitluſt war hier ſo groß, daß gar nicht alle Wünſche befrie⸗ werden konnten. zon der Gebefreudigkeit der Mann⸗ heimer kann man ſich am beſten ein Bild machen, wenn man bedenkt, daß kurz nach elf Uhr ſchon dreißig Sam'melbüchſen des WHW faſt vollſtändig gefüllt wa⸗ ren und daß ſich die Artilleriſten ſchon den Kopf zerbrachen, wo es weitergehen ſollte, wenn nichts mehr in die Büchſen hineinging. Es bleibt noch zu erwähnen, daß man mit Soldaten zuſammen auch in der Mollſchule ſein Eintopfeſſen einnehmen konnte— ſofern man ſich vor dem Freitag mit Eſſenkarten eingedeckt hatte und daß die Mannheimer ſich weiterhin zum Eintopfeſſen im Roſengarten und im Rheinpark auf dem Lindenhof verſammelten. Ueberall ſtand das Eintopfeſſen im Zeichen der Volksgemeinſchaft und wir ſind uns klar dar⸗ über, daß wir im Sommer dieſe Sonntage miſ⸗ ſen werden— zumal uns ja neuerdings bei die⸗ ſer Gelegenheit die Wehrmacht immer neue Ueberraſchungen zu bieten pflegt.—n1— Mannheim „Hakenkrenzbanner“ 15. Februar 1057 Mit unſerer SS durch ſchöne, deutſche Gaue Ein auserleſener Volkstumsabend im Roſengarten/ Aufmarſch der ſchönſten heimaltrachlen „Frohſinn in deutſchen Gauen“— unter die⸗ ſem Motto ſtand der ſelten ſchöne, bunte Hei⸗ matabend der 32. SS⸗Standarte, der erwar⸗ tungsgemüß ſo ſtarken Anklang fand, daß ſämt⸗ liche Räume des Roſengartens am Samstag⸗ abend dicht beſetzt waren. Farbenfreudige, hei⸗ tere Saaldekorationen, aufgelockerte und erwar⸗ tungsfrohe Menſchen und fröhlich darauflos⸗ muſizierende SS⸗Männer des Muſikzuges der Standarte(unter Leitung des SS⸗Hauptſchar⸗ ſührers Schetter) ſorgten ſchon vor Beginn der Veranſtaltung für die gefällige und liebens⸗ würdige Umrahmung. Mit Sorgfalt und viel Geſchick hatte man ein Programm zuſammen⸗ geſtellt, das die Teilnehmer in gefälligem, bun⸗ ten Wechſel durch die ſchönſten Gaue unſeres Vaterlandes führte und ſie mit urwüchſigem, ungekünſtelten Volkstum vertraut machte. Kurz nach 20 Uhr begann der Reigen der abendlichen Darbietungen mit dem fröh⸗ lichen Einzug der überaus reizvol⸗ len Trachtengruppen, die in ihrem ur⸗ wüchſigen Variantenreichtum und in ihrer Ori⸗ ginalität immer wieder das Auge des Groß⸗ ſtädters erfreuen. Hellaufjauchzend, in über⸗ ſchäumender Lebensluſt marſchierten hier die ſtrammen Berglerburſchen aus ihrer ober⸗ bayriſchen Heimat,— dort die ſanges⸗ und weinfrohen Kurpfälzer, die munteren Odenwälder und die wackere„Schwobe“ zuſammen mit der gefälligen Elſäſſer⸗ Trachtengruppe— durch das Spalier im Saale nach dem hohen Podium. Es war ein herrliches, abwechſlungsreiches und farbenfrohes Bild, das ſich von da oben im Rampenlicht bot, ein Stück deutſcher Hei⸗ matgeſchichte, ein Abglanz urwüchſigen, kernigen Brauchtums. Langanhaltender Beifall begrüßte den Aufmarſch der Trachtenſchau. Ein gefälliger, bunter Reigen „Freude und Lachen“ ſtand in unſicht⸗ baren Lettern über der aufnahmebereiten Menge — und man hätte ſich keinen ſprühenderen, witzi⸗ geren Anſager wünſchen können, als den un⸗ verwüſtlichen Meiſter des Humors, Guſtav Jakoby⸗Köln, der ſeinerſeits dafür ſorgte, daß dieſes beglückende und befreiende Lachen überhaupt nicht mehr abriß. Liebenswürdig⸗ heiter und geiſtvoll wie ſeine einleitende Be⸗ grüßungsanſprache waren alle die pointenrei⸗ chen kleinen Gloſſen und Epiſödchen, die er da in munterer Folge zum beſten gab— originell die kleine Abrechnung mit dem ewigen Meckerer, den er in ironiſch⸗ſarkaſtiſcher Art ausgiebig „durch den Kakao“ zog. Mit dem anfeuernden Appell„Sagt ja zum Leben— verlernt das goldene Lachen nicht“ gab er dann den einzel⸗ nen Trachtengruppen die Bühne frei zu ihren Heimattänzen, zu frohem Spiel und Geſang. Karl Hans Münnich, der uns auch vom Rundfunk her längſt kein Unbekannter mehr iſt, brachte gleich zu Anfang mit ſeinen fröhlichen Kurpfälzern den rechten Schwung in die unter⸗ haltſame Geſchichte. Waſchechtes, Pälzer Ge⸗ babbel, ſchneidige, Pälzer Muſik und gemütvolle Pälzer Lieder, durchwürzt von kernigem, ge⸗ ſunden und ſonnigen Humor— das alles ſchwirrte munter und aufheiternd durch den Saal, daß man ſeine helle Freude daran haben konnte. Im Anſchluß hatte man Gelegenheit, ein Stück echtes, bayriſches Volks⸗ und Brauch⸗ tum in ſchönſter Natürlichkeit zu bewundern. Alle Achtung! Was dieſe ſtämmigen, kernigen Burſchen,— dieſe reizenden Mädel von der Bayriſchen Trachten⸗ und Sängergruppe Kie⸗ fersfelden an temperamenwollen Schuhplattlern ZEUNER das groſle HMUTHAUS 1, 6 in der breiten Strobe M 1, 6 be, und lieblichen Reigentänzen auf die„Bühne hinlegten“, das erregte mit Recht beifallsfreu⸗ dige Bewunderung. Deutſchlands beſte Jodler und Schuhplattler waren es, die an dieſem Abend der SsS ihr Können zeigten. Nicht ohne Grund hatte man dieſe ſchneidige Schar bereits im Jahre 1936 zur Teilnahme an den Volks⸗ tumsabenden auf der Olympiade, auf dem Frei⸗ zeitkongreß in Hamburg und auf dem Reichs⸗ parteitag verpflichtet. Trachtenſpiele am laufenden Band Jawohl— wie am Schnürchen wickelte ſich die farbenfrohe, im grellen Rampenlicht aufleuch⸗ tende Darbietungsfolge ab, die uns im Geiſte durch die herrlichſten Fleckchen unſeres Vater⸗ landes führte und einen tiefen Einblick vermit⸗ telte in die uralten, unvergeſſenen Bräuche der Vorfahren. Reizvoll und anziehend— wirbelnd, neckend und lockend in ihren ſchönen Tanzſpie⸗ len ſah man jetzt die Odenwälder Trachten⸗ gruppe über die Bretter hüpfen und ſpringen— in ſtändig wechſelnden, originellen Figuren und Drehungen. Und über allem lag Stimmung Fröhlichkeit und gute Laune, die wie wechſelnde Funken überſprangen zu Publikum und Künſt⸗ lern. Ganz allerliebſt war natürlich wieder die Kindergruppe der Landsmannſchaft„Schwaben“ Mannheim, die in ihren kleidſamen Trachten auf dem Podium herumtollte, ſich in wunderſchönen Reigen bog und wand und allerlei heiteres, aber wohldurchdachtes Allotria trieb. Zwiſchen den Darbietungen aber— mit dem ſprühenden, ſchillernden Feuerwerk eleganten, geiſtvollen und nie abgleitenden Humors immer wieder der große Zauberer des goldenen La⸗ chens— der„Kölſche Jung“ Guſtav Jakoby. Unnachahmlich die ganze Art und Geſtik die⸗ ſes ſympathiſchen Vortragskünſtlers, der ſich überall die Herzen im Sturm erobert. Ganz gleichgültig, ob er nun in reizend⸗ironiſierender Weiſe über das Thema„Liebe“ paraphraſierte oder in ſatyriſch⸗diplomatiſchen Wendungen ſeine politiſchen Zigarren austeilt,— er hat die Lacher immer auf ſeiner Seite und ſteckt unwiderſtehlich auch den notoriſchſten„Grübler“ an.— Ein ſchöner Ausklang In der kurzen Pauſe war den Teilnehmern Gelegenheit gegeben, ihr Glück an der reich be⸗ ſchickten Tombola zu verſuchen. Die Losver⸗ käuferinnen waren ſtändig umlagert und hatten nirgendwo im großen Saale über Abſatzſchwie⸗ rigkeiten zu klagen. Es wäre unverzeihlich, bei der Aufzählung der abendlichen Genüſſe den flott und gefällig muſizierenden Muſikzug der 32. SS⸗Standarte zu vergeſſen, der unter Schetters Leitung viel zum Gelingen des Abends beitrug. Nach der Pauſe konnte man wiederum die wunderſchönen Trachtenſpiele be⸗ wundern, wobei auch die Darbietungen des Elſäſſigen Trachtenvereins ganz beſonders her⸗ vorzuheben ſind. Bei dieſer Gruppe tritt be⸗ ſonders die hübſche Kleidung der Trägerinnen augenfällig in Erſcheinung, die den Tanz be⸗ ſonders anziehend und wirkſam geſtalten. Bei der Fülle des Programms wollen wir auf die reizvollen Einzeldarbietungen und Ein⸗ lagen nicht näher eingehen und lediglich als er⸗ freuliche Tatſache regiſtrieren, daß jeder ſein Beſtes gab und zu ſeinem Teil dazu beitrug, den Abend für unſere SS zu einem vollen Erfolge werden zu laſſen. Der ſich dem Programm anſchließende Tanz hielt die Teil⸗ nehmer bis in die frühen Morgenſtunden bei ſchönſter Stimmung zuſammen. eme. Schwerer Verkehrsunfall Ein ſchwerer Verkehrsunfall ereignete ſich an Samstag an der Straßenkreuzung Kronprinzen⸗ ſtraße und Käfertaler Straße, wo ein aus der Kronprinzenſtraße kommender Motorradfahret aus Lampertheim auf einen auf der Käferte Straße fahrenden Laſtkraftwagen auffuhr. Der deren buülrfte. Vielfa Zuſammenſtoß war ſo heftig, daß der Motor⸗ radfahrer in weitem Bogen zur Seite geſchleu⸗ dert wurde, wo er mit abgedrücktem Bein liegen blieb. Der Fahrer des Laſtkraftwagens, der ſich auf der Hauptverkehrsſtraße befand und außer⸗ dem von rechts kam, verſuchte den Unfall abzu⸗ 4 wenden und bremſte ſo ſcharf ab, daß zwei hinter ihm fahrende Perſonenkraftwagen ehen RMannhei Erfo Zahresh es lußt ſich Münnergeſang deren Höhepu falls aufeinanderprallten. In dem einen dieſer Perſonenwagen befand ſich ein Arzt, der den verunglückten Motorradfahrer vor 4e ins Krankenhaus die erſte Hilfe leiſtete. Da ſchwer beſchädigte Motorrad wurde ſpäter ſon der Berufsfeuerwehr weggeſchafft. Verurteilte Schwarzhörer Im Vierteljahr Oktober bis Dezember 1936 ſind 210 Fälle der Errichtung und des Be⸗ triebes nichtgenehmigter Funkempfangsanlagen ſtrafrechtlich verfolgt worden. Verurteilt wur⸗ den 144 Perſonen, davon 139 zu eianni von 3 RM bis 100 RM und 4 zu Gefängnisſtrafen von 2 Wochen bis zu 3 Monaten. Ein Jugend⸗ licher wurde verwarnt. 12000 Mannheimer im Reichsberufswettkampf Der Stark zur höchſtleiſtung/ Die feſtliche Eröffnungsfeier in den Rhein⸗Neckar⸗Hallen 1,8 Millionen junger Deutſcher ſind im gan⸗ zen Reich am Samstag zur Eröffnung des Reichsberufswettkampfes angetreten, um am Sonntag bereits mit dem Leiſtungswettbewerb zu beginnen, zu dem alljährlich die deutſche Ju⸗ gend aufgerufen wird. Auch in Mannheim tra⸗ ten die Wettkampfteilnehmer mit den Wett⸗ kampfleitern zu einer ſchlichten Eröfſnungsfeier in den Rhein⸗Neckar⸗Hallen an. Die mit Fahnen feſtlich geſchmückte Rhein⸗ Neckar⸗ĩHalle bot ein ſchönes Bild, als dort nicht nur die Wettkampfteilnehmer, ſondern auch Formationen der Hitler⸗Jugend, des BDM, des Jungvolks und der Jungmädel angetreten waren. Die Hände reckten ſich zum Gruß, als mit dem Einmarſch der Fahnen und Wimpel die Feier eröffnet wurde. Ein Vorſpruch und das Lied„Auf hebt unſre Fahnen“ leiteten. dann über zu der Begrüßungsanſprache von Kreisjugendwalter Wüſt, der die Vertreter von Partei, Wehrmacht, Staat und Stadt willkom⸗ men hieß und feſtſtellte, daß auch in Mann⸗ heim die Vorbereitungen zum Reichsberufs⸗ wettkampf in einem noch nicht dageweſenen Ausmaße durchgeführt werden mußten. Nach⸗ dem im Vorjahre ſich etwa 8000 Mannheimer Jungen und Mädel an dem Leiſtungskampf der Jugend beteiligt hätten, ſeien es in Mann⸗ heim in dieſem Jahre 12000 Wettkampf⸗ teilnehmer. Allein ſchon dieſe ſtarke Be⸗ teiligung, aber auch die übrigen Ausgeſtal⸗ tungsarbeiten würden an die Wettkampfleiter große Anforderungen ſtellen. Man ſei aber überzeugt, den vierten Reichsberufswettkampf zu einem noch nie dageweſenen Erfolg bringen zu können. Die feierliche Eröffnung Der Stabsleiter des Gebietes A, Baden, Bannführer Egenlauf, übernahm dann die Eröffnung des Reichsberufswettkampfes mit einer Anſprache, in der er u. a. ausführte, daß man wiſſe, wenn jetzt die Jugend überall zum Bekenntnis für die Arbeit angetreten ſei, wel⸗ cher Wandel ſich gerade bei der Jugend in den letzten Jahren vollzogen habe. Die Jugend von geſtern war aufgeſpalten, kannte keine Bindun⸗ gen an die Gemeinſchaft, ſondern hatte nur Bin⸗ dungen zur Klaſſe, zur Konfeſſion oder zur In⸗ ternationale. Wir alle ſehen den gewaltigen Wandel, der ſich vollzogen hat. Die Hitler⸗Ju⸗ gend hat aufgeräumt mit alten Anſchauungen, mit der verlogenen Romantik und hat gezeigt, daß ſiemittenim Volke ſteht. Unſere neue Jugend kennt nur den Dienſt der Pflichterfül⸗ lung für das Volk, denn ſie weiß, daß ſie kämp⸗ fen muß, und daß die Arbeit kein Fluch, ſon⸗ dern ein Segen iſt. Wir dürften erleben, wie die Hitlerjugend in der Kampfzeit gerungen hat für unſer neues Deutſchland, wie ſie ſpäter bemüht war, die Einheit der Jugend herzuſtellen und wie ſie dann aufgerufen hat zur Schulung und Ertüch⸗ tigung. Das ſchöne dabei iſt, daß jeder einzelne Deutſche nichts aus einem Zwang heraus tut oder einem Befehl gehorcht, ſondern, daß er aus freiem Willen heraus ſeinen Dienſt für das Volksganze erfüllt. So tritt auch die deutſche Jugend aus freien Stücken alljähr⸗ lich zum Wettkampf an, um eine Leiſtungsſtei⸗ gerung für die Gemeinſchaft zu erzielen. Jeder einzelne weiß, daß dieſe Arbeit für uns alle iſt und wenn in dieſem Jahre im ganzen Reich 1,8 Millionen junge Deutſche zum Reichs⸗ berufswettkampf antreten, dann iſt jeder von dem Gedanken durchdrungen, daß er vor der Welt ein Bekenntnis ablegt, in dem zum Aus⸗ druck kommt, wie ſehr die Jugend von Idealen durchdrungen iſt und wie ſehr man weiß, daß nur durch die Arbeit der Wiederaufbau Deutſch⸗ lands und ſeine wirtſchaftliche Unabhängigkeit vollzogen werden kann. Wenn die Jugend jetzt in den wettkampf eintritt, dann iſt ſich jeder einzelne auch bewußt, daß er nicht nur berufliche Auf⸗ gaben zu erfüllen hat, ſondern, daß er auch ſportlich und weltanſchaulich einen Beweis ſei⸗ nes Könnens erbringen muß. In all unſerem Streben wollen wir zeigen, daß die deutſche Jugend einheitlich ausgerichtet wird und daß ſie die ihr geſtellte Aufgabe richtig ſieht. Geleitworte des Kreisleiters Kreisleiter Dr. Roth wies in einer An⸗ ſprache ebenfalls darauf hin, daß die Arbeit der Jugend nicht in den Dienſt des einzelnen ge⸗ ſtellt wird und daß der Nutzen, der durch die Arbeit dem einzelnen zukommt, ja ein Nutzen für die Geſamtheit unſeres Volkes iſt. Die deut⸗ ſche Arbeit ſtehe ſo groß da, daß dieſe von anderen Völkern bei weitem nicht erreicht wer⸗ den könne, denn das deutſche Volk könne der Welt Produkte liefern, die in ſolcher Güte anderwärts in der Welt nicht hergeſtellt werden könnten. Der Wert der Arbeit ſei das köſtliche Gut unſeres Volkes und je mehr der Wert ge⸗ ſteigert werden könne, um ſo mehr ſei unſet Volk in der Lage, ſich durchzuſetzen. Im deutſchen Volk ſei der frühere Stand⸗ punkt, mit möglichſt wenig Arbeit durchzukom⸗ men, durch die Anſicht abgelöſt worden, mög⸗ lichſt viel für die Gemeinſchaft zu leiſten. Vom erſten Berufsjahr ab, ſei 90 t die Arbeit des Deutſchen auf die Gemeinfſ af für das Volk abgeſtimmt. Zum Schluſſe ſeiner Ausführungen ermahnte Pg. Dr. Roth die Wettkampfteilnehmer, den Wettſtreit kameradſchaftlich, rit⸗ terlich und edel durchzuführen und gab dann noch dem Wunſche Ausdruck, ni nur manchen Gauſieger unter den Mannhei⸗ mer Wettkämpfern zu finden, ſondern auch etliche, denen es gelingt, mit nach München zut Entſcheidung zu kommen. Das Lied„Nun laßt die Sn ſessſſ und die Ernenerung des Treuegelöbniſſes für den Führer ließen die Feier ausklingen.— 1— Umfang des Poſtſcheckverkehrs im Janugr, Die Zahl der Poſtſcheckkonten iſt im Januar um 3324 Konten auf 1 097 691 geſtiegen. Auf dieſen Konten wurden bei 72,8 Millionen Buchungen 12513 Millionen RM. umgeſetzt; davon ſind 10 581 Millionen RM. oder 84,6 Prozent bhar⸗ geldlos beglichen worden. Auch außerhalb der Kasernenmauern waren dampfende„Gulaschkanonen“ auigefahren, die zum Eintopi- mahl einluden Aufn.: Jütte Anſere junge Generation iſt einſatzbereit Der Oberbürgermeiſter zum vierken Reichsberufsweklkampf der Jugend Der Führer hat das deutſche Volk zum zwei⸗ ten Vierjahresplan aufgerufen. Dieſer Plan muß und wird gelingen. Es gilt daher für jeden, ſeine ganze Kraft einzuſetzen. In der klaren Erkenntnis, daß nur unentwegte Arbeit und Höchſtleiſtungen auf allen Gebieten den Wiederaufſtieg des deutſchen Volkes geſtalten lönnen, iſt die deutſche Jugend wie alljährlich zum Reichsberufswettkampf angetre⸗ ten, um ihre Kräfte im Ringen um Höchſtlei⸗ ſtungen in den verſchiedenen Berufen zum Wohle ihres Volkes zu meſſen. Für die Jugend des Mannheimer Induſtrie⸗ und Wirtſchaftszentrums gilt dieſe Verpflich⸗ tung in beſonderem Maße. Der Reichsberufs⸗ wettkampf muß zeigen, daß die junge Genera⸗ tion der Grenzmark auf dem Poſten iſt. Ich gebe daher der Hoffnung Ausdruck, daß es vie⸗ len möglich ſein wird, nicht nur als Sieger des örtlichen Reichsberufswettkampfes hervorzu⸗ gehen, ſondern auch in die Gau⸗ und Reichs⸗ ausſcheidungskämpfe zu kommen. Heil Hitler! Renninger, Oberbürgermeiſter „Die Waffe der Idee“ Rundfunk⸗Gemeinſchaftsempfang der S8 Gunter'Alquen, der Hauptſchriftleiter des „Schwarzen Korps“, ſpricht heute, Montag, 15. Februar, 19.45 bis 20 Uhr, im deutſchen Rundfunk über die nationalſozialiſtiſche Preſſe und das„Schwarze Korps“. Die Reichsführung SsS hat für alle ihre Einheiten Gemeinſchaftsempfang der Rund⸗ funkanſprache Gunter'Alquens angeordnet Damit iſt die Bedeutung dieſer Reichsſendung klar herausgeſtellt. Die Reichsſender München und Berlin über nehmen die Sendung am 15. Februar biw. 16. Februar in der Zeit von 22.30—22.35 Uhr, daß ſie im Dri hütten, und de ernſt genomm. jedoch gezeigt, ren. Das Intere Anweſenheit 6 Lehrergeſangv⸗ —145— bekun chirmherrſcha Sängerbundes ſter Dr. Goe ſehr man We edes durch d Die Klagen den Nachwuchſ men, wenn üb ſetzt und wenn geſtimmt werd durch das Der ſondere Unterf ich auch bald über, daß ma wird, wenn es zu ſorgen. Daß es bei deutſchen Lied der Jahresbe ihren Mitglied lung Rechenſch nen Jahre abl aus der Mitg Wegzug uſw. konnte im ver ſtand von 572 Zuwachs iſt ar Füh Erfolgreich Der erſte Be führers Bro pfalz im Deutſ ſer“ benützte d einem Führere ſturm des Bez haus Aufſtellu verbandsführe Hirſch bei ih wurden. Bezirksverbe ſeiner Anſprac führer herzlich A4d0 verſchie zeit des Bezir lannt, daß du an Me traßenſammlu chen verkar ſeien bereits i und weitere noch das SA⸗ Unter dieſer den Reihen d würden nicht 41 bis 50 J meraden berei Aunläßlich des gerkameradſcho berband Man Nationaltheater: von Robert L Sondermiete Mannheim. Planetarium: 20 und Geräuſch hörorgans— Muſikaliſche Aka Herbert von Klavier. Kleinkunſtbühne Programm. Tanz: Libelle. St Stüvtiſches Schlo oͤffnet. Sonde Muſeum für Na offnet. Sonde ſchen Heimat. Theatermuſeum, oͤffnet. Sonde Eternwarte: 9— Rut für Etuttgart:.00 .30 Frühkonze .30 Konzert, 10.00 Akuſtiſche 12.00 Mittags tagskonzert, 14 Nachmittag, 1 Aus Mannhei „Lied des Mo ing Kronprinz wo ein aus der Motorradfah uf der Käfertalet zen auffuhr. daß der Motor ir Seite geſchleu⸗ ktem Bein liegen twagens, der ſich fand und außer⸗ den Unfall abzu⸗ n Arzt, der hor Ueberführ ilfe leiſtete. hurde ſpäter hon fft. ng und des mpfangsanla Verurteilt eianni Gefängnisſtra en. Ein Juge 2 12 einſchaf 10 r ab, ſei jetzt Bemeinſchaft für ungen ermahnte eilnehmer, den aftlich, rit uführen und Ausdruck, ni den Mannh „ fondern auch ich München zut nen ſes flr und öbniſſes für gen. rs im Janunt t im Januar um egen. Auf dieſen onen Buchunge etzt; davon ſin „6 Prozent bar⸗ lie zum Eintopi-⸗ Aufn.: Jütte der Jugend zu⸗ und Reichz· en. germeiſter der 3 'ns angeordnet. r Reichsſendung f— den Reihen des Bezirksverbandes würden nicht weniger als 93 im Alter von Muſikaliſche Atadem ie: „Hakenkreuzbanner“ 15. Februar 1987 Erfolgreiche Arbeit am deutſchen Lied Jahreshauptverſammlung der„Liederhalle“/ Erfreuliche Aufwärtsentwicklung Es lüßt ſich nicht leugnen, daß der deutſche Münnergeſang ſich in einer Kriſenzeit befindet, ren Höhepunkt aber bereits überſchritten ſein bdürfte. Vielfach glaubten die deutſchen Sänger, daß ſie im Dritten Reich nichts mehr zu beſtellen hütten, und daß der Männergeſang nicht mehr nſt genommen würde. Die Entwicklung hat doch gezeigt, wie falſch die Anſchauungen wa⸗ ren. Das Intereſſe, das der Führer durch ſeine Anweſenheit bei dem Feſttonzert des Berliner Lehrergeſangvereins für den deutſchen Männer⸗ geſang bekundete und die Uebernahme der Ahirmberrſchaft für das bevorſtehende Deutſche ngerbundesfeſt in Breslau durch Reichsmini⸗ r Dr. Goebbels zeigen nur zu gut, wie ehr man Wert auf die Pflege des deutſchen ſedes durch die Männergeſangvereine legt. Die Klagen der Geſangvereine wegen fehlen⸗ den Nachwuchſes werden ſicherlich bald verſtum⸗ men, wenn überall eine zielbewußte Arbeit ein⸗ ſetzt und wenn alle Kräfte auf die Richtung ab⸗ ſtimmt werden, die in den nächſten Monaten durch das Deutſche Sängerbundesfeſt eine be⸗ ſondere Unterſtreichung erfahren dürfte. Es wird auch bald zeigen, welche Geſangvereine le⸗ bensfähig ſind, denn es gibt keinen Zweifel dar⸗ über, daß mancher kleine Verein verſchwinden 12 wenn es ihm nicht gelingt, für Nachwuchs orgen. Daß es bei richtiger Arbeit im Dienſt am deutſchen Lied vorwärts gehen muß, daß beweiſt der Jahresbericht der„Liederhalle“, die vor ihren Mitgliedern bei der Jahreshauptverſamm⸗ lung Rechenſchaft über die Arbeit im vergange⸗ nen Jahre ablegte. Obgleich man alle Mitläufer aus der Mitgliederliſte ſtrich und auch durch Wegzug uſw. größere Veränderungen eintraten, konnte im vergangenen Jahre der Mitglieder⸗ nd von 572 auf 620 erhöht werden. Durch den uwachs iſt auch viel junges Blut der„Lieder⸗ halle“ zugeführt worden, die einen durchſchnitt⸗ lichen Probenbeſuch von 145 Sängern zu ver⸗ zeichnen hat. Nachdem die Jahreshauptverſammlung mit dem Deutſchen Sängerſpruch eingeleitet worden war und man der drei verſtorbenen Sängerta⸗ meraden Guſtav Roth, Albert Schmitt und Georg Steinhart gedacht hatte, gab Ver⸗ einsführer Georg Schaefer den Jahresbericht, in dem zum Ausdruck kam, daß die„Lieder⸗ halle“ die Poſition als Badens größter Geſangverein nicht nur halten, ſondern auch noch befeſtigen konnte. Nach Erſtattung der üblichen Berichte, die zeigten, daß bei der„Liederhalle“ gut gewirt⸗ ſchaftet wurde und daß der Verein auf geſun⸗ den Füßen ſteht, wurden die entſprechenden Entlaſtungen erteilt. Die Vertrauensleute, die ſich ehrenamtlich mit Erfolg betätigten, erhiel⸗ ten als Anertennung für ihre Arbeit ſilberne Uhrenanhänger überreicht, die auch den Mit⸗ gliedern zugeſprochen wurden, die ſich für eine erſolgreiche Mitgliederwerbung eingeſetzt hatten. Vereinsführer Georg Schaefer, der nach vier⸗ jähriger Tätigteit als Vereinsführer ſein Amt zur Verfügung ſtellte, wurde weiterhin einſtim⸗ mig als Vereinsführer beſtätigt. Emil Mein⸗ ſchenk ſprach ihm das Vertrauen der Sängerkta⸗ meraden aus und gelobte ihm treue Gefolgſchaft. Nach erneuter Verpflichtung des Führerrings und nachdem noch der ſtellvertretende Vereins⸗ führer Baumann auf die erfolgreiche Arbeit der„Liederhalle“ hingewieſen hatte, wurde der offizielle Teil mit dem Appell geſchloſſen, voll⸗ 40 mit nach Breslau zu 9 en, um dort zu eweiſen, daß man deutſcher Sänger im Dieuſie für Führer, Volt und Vaterland ſei. Das Treuegelöbnis auf den Führer und die gemeinſam geſungene Führerhymne gab der Jahreshauptverſammlung den richtigen Ab⸗ ſchluß. Im Anſchluß daran liefen noch einige Olympiafilme, die von Mitgliedern der befreun⸗ deten„Amicitia“ vorgeführt wurden. j. Führerappell beim Reichskriegerbund Erfolgreiche Arbeit des Bezirksverbandes/ Vorbereitungen zum Reichskriegertag Der erſte Beſuch des neuen Landesverbands⸗ führers Broicher ves Landesverbands Kur⸗ pfalz im Deutſchen Reichskriegerbund„Kyffhäu⸗ ſer“ benützte der Bezirksverband Mannheim zu einem Führerappell im„Ballhaus“. Der Ehren⸗ ſturm ves Bezirksverbands hatte vor dem Ball⸗ us Aufſtellung genommen, wo dann Landes⸗ rbandsführer Broicher und ſein Adjutant Hirſch bei ihrem Erſcheinen lebhaft begrüßt wurden. Bezirksverbandsführer Dr. Hieke richtete in ſeiner Anſprache an den neuen Landesverbands⸗ führer herzliche Worte der Begrüßung und achte verſchiedene Ausführungen über die Ar⸗ eit des Bezirksverbandes. So gab er u. a, be⸗ lannt, daß durch die Kameraden des Bezirks⸗ perbandes Mannheim bei der letzten Reichs⸗ aßenſammlung 8500 Bernſteinabzei⸗ en verkauft worden ſeien. 145 Kameraden ſeien bereits im Beſitz des SA⸗Spoctabzeichens und weitere Kameraden ſtänden im Begriffe, das SA-⸗Sportabzeichen zu erweben. Unter dieſen Sä⸗Sportabzeichenträgern aus annheim 41 bis 50 Jahren ſtehen, während zwei Ka⸗ eraden bereits 62 bz w. 64 Jahre alt ſeien. Anläßlich des 65jährigen Beſtehens der Krie⸗ rkameradſchaft Ilvesheim werde der Bezirks⸗ berband Mannheim über Pfingſten in Ilves⸗ Paaareim FEBRURB Was iſt losꝰ Montag, den 15. Februar Rationaltheater:„Bauern und Propheten“. Schauſpiel von Robert Oberhauſer. 20 Uhr. Miete E 15 und 1. Sondermiete E 8 und für die NS⸗Kulturgemeinde Mannheim. Planetarium: 20.15 Uhr: 6. Vortrag der Reihe„Klänge und Geräuſche“. Bau und Wirkungsweiſe des Ge⸗ hörorgans— Die Schallwahrnehmung. Symphoniekonzert. Dirigent Herbert von Karajan. Soliſt: Frederic Lamond, Klavier. Kleinkunſtbühne Libelle: 20.15 Uhr: Kabarett⸗Varieté⸗ Programm. Tanz: Libelle. Ständige Darbietungen Stüävtiſches Schloßmuſeum: 11—13 und 14—16 Uhr ge⸗ öffnet. Sonderſchau: Spätgotiſche Buchkunſt. Muſeum für Naturtunde(im Schloß): 11—16 Uhr ge⸗ öffnet. Sonderſchau: Das Raubwild unſerer deut⸗ ſchen Heimat. Theatermuſeum, E 7, 20; 10—13 und 15—17 Uhr ge⸗ oͤffnet. Sonderſchau: Die neue deutſche Oper. Eterrwarte:—12 und 14—19 Uhr geöffnet. Rundfunk⸗-Programm für Montag, den 15. Februar Etuttgart:.00 Choral, Zeit, Wetter,.05 Gymnaſtik, .30 Frühtonzert,.05 Wetterbericht,.10 Gymnaſtit, .30 Konzert,.30 Aus Mannheim:„Die Kochkiſte“, 10.00 Akuſtiſche Rätſelſendung, 11.15 Für dich Bauer, 12.00 Mittagskonzert, 13.00 Nachrichten, 13.15 Mit⸗ agskonzert, 14.00 Allerlei von—3, 16.00 Muſik am ARachmittag, 17.45 Neue deutſche Werlſtoffe, 18.00 Aus Mannheim: Muſikaliſcher Abendbummel, 19.00 „Lied des Motors— Lied der Jugend“, 19.45 Echo »Durchführung des heim eine ropfnen Fg Kreistagung in Ver⸗ bindung mit einem Schützenfeſt durchgeführt. Paul Stahl berichtet über die geplante Heldengedenktages im Schloßhof, bei dem die Wehrmacht von Mann⸗ i die Trägerin der Feier ſein wird. Landesverbandsführer Broicher gab in einer Anſprache die Verſicherung ab, daß er den Lan⸗ desverband in der bisherigen Weiſe weiterfüh⸗ ren werde und richtete an die Kameraden den Appell, dafür Sorge tragen f wollen, daß der diesjährige Reichskriegertag ſtark beſucht werde. Der Landesverband Kurpfalz habe 5000 Ka⸗ meraden zum Reichskriegertag zu entſenden. Eine weitere Bitte des neuen Lan⸗ desverbandsführers bezog ſich auf die Hebung des Schießſports, der noch mehr als bisher ge⸗ pflegt werden müſſe. Bezirksfechtmeiſter Stahl konnte in ſei⸗ nem Bericht über die Sammeltätigkeit feſtſtellen, daß durch eine rege Sammlung von Altmate⸗ rial eine namhafte Summe abgeführt werden konnte. Die durch den Vierjahresplan erwach⸗ ſene Verpflichtung zur Sammlung von Alt⸗ material betreibe der Reichskriegerbund mit utem Erfolg aus eigenem Antrieb ſchon ſeit zahren. Eine lebhafte Ausſprache ſchloß ſich an die verſchiedenen Ausführungen der Redner an, ehe mit einem Treuegelöbnis auf den Führer der Appell geſchloſſen wurde. i. aus Baden, 20.00 Nachrichten, 20.10 Klänge der Heimat, 22.00 Nachrichten, 22.20 Zwiegeſpräch, 22.30 Lieder von Rolf Sieber, 22.45„Rhythmus— Rhythmus“, Tanzmuſit, 24.00—.00 Nachtmuſik. Daten für den 15. Jebruar 1937 1564 Der Phyſiker und Aſtronom Galileo Ga⸗ lilei in Piſa geb.(geſt. 1642). 1763 Der Friede von Hubertusburg beendet den Siebenjährigen Krieg. 1879 Der Dichter Hermann Burte(eigentlich Hermann Struebe) in Maulburg in Baden eboren. 1890 Dr. Robert Ley, Reichsleiter für das Reichsorganiſationsamt der NSDAp und der DAß, in Niederbreidenbach geboren. 1915 Deutſcher Sieg über die Ruſſen in der „Winterſchlacht in Maſuren“(7. bis 15.) — 32857.— TRA FUD Wohlgelegen. Sämtliche Betriebswarte ſprechen am kommenden Dienstag, 16. Februar, zwiſchen 18 und 19 Uhr auf der Geſchäftsſtelle, Käfertaler Str. 162, vor. Im Verhinderungsfalle iſt ein Stellvertreter zu entſenden. Abteilung Volksbildungswerk Einführungen in den Opernſpielplan. Am Dienstag, 16.., 20.15 Uhr, beginnt im kleinen Nebenzimmer des„Bürgerkellers“, p 5, 4, die Arbeitsgemeinſchaft „Einführung in den Opernſpielplan, in Verbindung mit den Aufführungen des Nationaltheaters“ unter Leitung von Dr. C. J. Brinkmann. Dauer: 5 Abende. Beitrag.80 RM. Anmeldungen bei den Köoß⸗ Geſchäftsſtellen ſofort erbeten. Abteilung Feierabend Fünfte Feierabendveranſtaltung. Am Mittwoch, 17.., findet im Planetarium um 20.15 Uhr die fünfte Feierabendveranſtaltung mit dem Film„Bar⸗ carole“ ſtatt. Beiprogramm, Solovorträge in Geſang und Klavier. Eintritt 20 Pf. AbLEI LINIE TRUMPF-IUNIOR. TNRUMDE DER NEUE 2,5 LITER ADLER DipLOMAT- PRIMVUS. sind das Adler. Bauprogramm 1237. Trumpf Junior und Trumpf, ũber- ragend in ĩhrer Leistung und Fahr- sicherheit, sind und bleiben ein bevorzugter Teil des ADLER- Bauprogramms. Stãndig steigende Exportziffern beweisen die Be- liebtheit des ADLER-Frontan- triebs in aller Welt. 28 int. Klassen- Rekorde zeugen für Qualität. 3920%0 prägte ADLER mit der 1930 neuartigen 50000 km Dauer- Fahrt durch Berlin den Begriff wirtschaftlichen Fahrens. g Aber nicht nur wirtschaftliches Fahren, auch wirtschaftliche Unter- haltskosten gehören zur vollkom- menen Leistung für den tãglichen Betrieb. 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Brötzingen— 1. orzheim:2 VfB Mühlburg— Karlsruher FVBV.. 04 Freiburg FC— VfR Mannheim..:6 Gau Südweſt: SV Frankfurt— Eintracht Frankfurt.:2 Wormatia Worms— Kickers Offenbach. 43 Union Niederrad— FK 03 Pirmaſens.:2 Sportfr. Saarbrücken— SV Wiesbaden 32 Bor. Neunkirchen— FV Saarbrücken..:3 Gau Württemberg: Stuttgarter SC— VfB Stuttgart... 00 Sportfr. Stuttgart— SVg. Cannſtatt.:2 1. SSV Ulm— Stuttgarter Kickers..:0 SV Göppingen— Union Böckingen..:3 Gau Bayern: Wacker München— VfB Ingolſt.⸗Ringſee•0 FC 05 Schweinfurt— Bayern München 14 Vf Coburg— 1860 München... 33 1. FC Nürnberg— BC Augsburg.. 51 Bezirksklaſſe Unterbaden⸗Weſt: Kurpf. Neckarau— Alem. Ilvesheim.. 32 Ol. Neulußheim— VfTuR Feudenheim:4 ort. Edingen— Germ. Friedrichsfeld:2 Veos Hockenheim— Mannheim FC 08 11 SC Käfertal— Phönix Mannheim.. 20 Unterbaden⸗Oſt: So 98 Schwetzingen— Union Heidelberg 11 FV 09 Weinheim— Kickers Walldürn. 51 VfB Wiesloch— FC 05 Heidelberg.. 51 8 Kirchheim— FVg Eppelheim...:0 V Sandhauſen— SpVg. Eberbach..:0 Pfalz⸗Oſt: Phönix'hafen— Germania'hafen. 61 TV Frieſenheim— SpVg. Mundenheim 04 Kickers Frankenthal— FG 1914 Oppau:3 TScG Rheingönheim— FVeoO8 Mutterſtadt:1 FV Speher— Pfalz Ludwigshafen... 21 Pfalz⸗Weſt: MTSoK'lautern— SC 05 Pirmaſens 43 SC Kaiſerslautern— Vfs Homburg:3 FC Rodalben— Reichb. Kaiſerslautern:0 Pirmaſens 73— Kammg. Kaiſerslautern•0 FC Waldfiſchbach— Mialz Pirmaſens 31 Hhandball Vorrunde um den„Adler⸗Preis“ in Altenſtadt: Württemberg— Wefalen:6 in Bamberg: Bayern— Brandenburg:3 in Stettin: Pommern— Südweſt:7 in Eſſen: Niederrhein— Heſſen:2 in Königsberg: Oſtpreußen— Mitte:21 In Kiel: Nordmark— Baden..:8 In Aachen: Mittelrhein— Sachſen:5 In Görlitz: Schleſien— Niederſachen:10 — Süddeutſche Meiſterſchaftsſpiele Gau Baden TSV Nußloch— SC Freiburg kampfl. f. Nußl. Tgd. Ketſch— TSV Oftersheim 7²3 Gau Südweſt: SV 98 Darmſtadt— Ingob. St. Ingbert 10:3 Gau Bayern Tgd. Landshut— 1. FC Nürnberg 5 Polizei Nürnberg— 1860 München 5 Bezirksklaſſe— Staffel I: TV Hockenheim— TV Hohenſachſen„116 TV 1846 Mannheim— MTG.. 855 TG St. Leon— TG Ziegelhauſen ausgefallen TV Friedrichsfeld— TV Handſchuhsheim Friedrichsfeld nicht angetreten Staffel II: TV Leutershauſ.— SV 98 Schwetzingen:2 Poſtſport— Jahn Weinheim:8 Tbd. Wieblingen— Reichsbahn ausgefallen Kreisklaſſe Tbd. Jahn Seckenh.— TVNeckarhauſen 10:6 Jahn Neckarau— VfL Neckarau.... 527 Frauen— Bezirksklaſſe: — Pihein MeS 06 V 1846 Mannheim— SV Waldhof..:0 hHhocker Süddeutſchland Um die Meiſterſchaft von Baden⸗Württemberg In Heidelberg: Hei Heidelberg— Tgd. 78 Heidelberg. 40 eidelberger TV 46— TV Mannheim 46:1 VfR Mannheim— MTG Mannheim..:0 In Stuttgart: Die angeſetzten Spiele ſind ausgefallen. Freundſchaftsſpiele öchſter HC— TW 57 Sachſenhauſen.. öchſter HC— Reichsb. Frankf't(Frauen) rankfurt TV 60— Wiesbadener THC. rankfurt 60— Wiesbaden(Frauen) GSW Frankfurt— TS6 46 Darmſtadt IGSᷣ Frankfurt— Daxmſtadt(Frauen) Allianz Frankfurt— FS Frankfurt. Allianz Frankfurt— Frankfurt(Frauen) 2 TW 60 Fechenheim— Eintracht Frankfurt:7 Ruabij Meiſterſchafts⸗Endrunde In Heidelberg: Stuttgarter RC— Fortuna Düſſeldorf 12:0 Freundſchaftsſpiele In Heidelberg: Baden— Südweſt(Nachwuchs)... 310 Bezirksklaſſe 1 Mannheim 1. Entſcheidungsſpiel: Fög. 98 Seckenheim— 07 Mannheim.. 02 14 4 S οοιDοι⏑ο ιD — S ⏑⏑ ⏑⏑ ι⏑.. ⏑. — — — Hakt Aekämpiker Eleg des Meiners SpVg. Sandhofen— Sportverein Mannheim⸗Waldhof:3(.2) In Sandhofen trafen ſich vor über 4000 Zu⸗ ſchauern die beiden Rivalen aus dem Mann⸗ heimer Norden. Waldhof, gewarnt durch die Punkteinbuße der Mitfavoriten VfR Mann⸗ heim und Pforzheim, nahm das Spiel ſehr ernſt und trat mit zur Zeit beſtmöglicher Mann⸗ ſchaft an. Wohl wurde ein zahlenmäßig hoher und klarer Sieg errungen, doch iſt dieſer etwas hoch ausgefallen. Als Ganzes betrachtet konnte der Kampf nicht überzeugen und blieben beide Mannſchaften viel ſchuldig. In den Reihen des Siegers wollte es diesmal nicht recht klappen. Von der viel gerühmten Läuferreihe ſah man nicht viel. Wohl war Heermann voll auf der Höhe und wohl der beſte Mann auf dem Platze, doch ließ die Geſamtheit der Mittelreihe manche Wünſche offen. In der Hintermannſchaft waren Modl und Drayß recht gut, während Schwender und Leupold ſchwächer wa⸗ ren. Dem Sturm fehlte Siffling in allen Ecken und Enden. Die einzelnen Leute waren wohl direkt nicht ſchlecht, aber es fehlte doch der Mann, der das Ganze zuſammenhielt und zu einer Einheit zuſammenſchmolz. Einige gute Kombinationen können den etwas ſchwachen Ge⸗ ſamteindruck nicht verwiſchen. Die Spielvereinigung Sandhofen, lange Zeit hindurch gleichwertig, hatte in ihren Aktionen aber kein Glück. Selbſt klare Torchancen konnten nicht ausgenützt werden. Ueberhaupt der Sturm war das Schmerzenskind. Er konnte aus der guten Arbeit der Hinterleute keinen Nutzen ziehen und trägt ſomit Hauptſchuld an der kla⸗ ren Niederlage. Keiner der fünf Stürmer konnte reſtlos überzeugen. Schwach war Matyſet auf Linksaußen, ebenſo war Scherb kein Sturmführer. Das Beſte der Elf war die Läu⸗ ferreihe. Sie gefiel in der Geſamtheit ſogar Bei den Deutschen Ski- und Heeresmeisterschaften Am Ziel des 18-Kilometer-Langlaufs in Altenberg. Von links: General der Artillerie von Reichenau, der Komman— dierende General des VII. Armeekorps; Generalleutnant von Küchler, der Inspekteur der Kriegsschulen, und Reichs- sportführer von Tschammer und Osten Hch. Hoffmann(M) der In gewiant Uberrafchend hoch FC Freiburg— VfR Mannheim:6(:2) Dieſes Spiel, das Schiedsrichter Schrempp (Karlsruhe) leitete, beſtritten die beiden Ver⸗ eine in folgender Aufſtellung: Freiburg: Müller; Keller, Kaſſel; Pfaff, Lehmann, Feldner; Röſer, Büchner, Peters, Haas, Cosmann. Mannheim: Schneider; Conrad, Rößling, Henninger, Kamenzin, Feth; Spindler, Wagner, Langenbein, Lutz, Striebinger. Trotz der ſehr guten Skiverhältniſſe im Ge⸗ birge und anderen ſportlichen Großveranſtal⸗ tungen in Freiburg fanden ſich doch faſt an 4000 Fußballbegeiſterte im FFC⸗Stadion ein, um dem großen Kampf beizuwohnen. Sogar aus dem Oberland waren große Autobuſſe erſchie⸗ nen, um das wichtige Spiel der Freiburger ge⸗ gen Mannheim zu ſehen. Der VfR war ſchon am Samstagabend in Freiburg angekommen. Die Freiburger hatten ebenfalls, nachdem Pe⸗ ters ſich von ſeiner Verletzung erholt hatte, alles zur Stelle. Der Sieg der Mannheimer mit:2 mag reichlich hoch erſcheinen, war aber im großen und ganzen doch der Erfolg einer Mannſchafts⸗ leiſtung, die hoch angerechnet werden muß. Die Freiburger hatten unter dem Boden, der rut⸗ ſchig und glatt war, bedeutend mehr zu leiden als die Mannheimer. Außerdem war bei den Freiburgern die Verteidigung nicht auf voller S506, während VfR diesmal ohne Zweifel eine Meiſterleiſtung vollbrachte. In allen Reihen konnten die Raſenſpieler gefallen, angefangen bei Schneider, der zeitweiſe ein ganz großes Können zeigte, bis zu den Flügelſtürmern. So brachte die Mannſchaft diesmal Leiſtungen zu⸗ ſtande, die aller Ehren wert ſind. In der Ver⸗ teidigung überragte natürlich der rechte Vertei⸗ diger Conrad, der ein ausgezeichnetes Spiel zeigte. In der Läuferreihe ſtand neben Ka⸗ menzin der junge Henninger, der ſeinen Poſten überragend ausfüllen konnte. Die beſten Leiſtungen aber vollbrachte der Sturm, bei dem beſonders die Flügel beachtenswert waren. Spindler und Striebinger in Verbin⸗ dung mit Wagner und Lutz waren eine Stürmerreihe, die den Freiburgern, beſonders der diesmal ſchwachen Verteidigung, das Leben ſehr ſauer machte. Es war bedauerlich, daß Lan⸗ genbein ſchon am Anfang durch Verletzung behindert war, ſo daß er nicht ſein ganzes Kön⸗ nen auswerten konnte. Die Freiburger waren im Verhältnis zu den vorhergegangenen Spielen in ihren Leiſtungen ſchwach Beſonders kann man das von der Ver⸗ teidigung ſagen, die die Leiſtungen der früheren Spiele nicht aufbrachte. In der Läuferreihe lag Lehmann immer im Hintertreffen, während der Sturm auch diesmal ſich unter der Führung von Peters redlich Mühe gab, Erfolge zu erzielen. Schiedsrichter Schrempp war in jeder Weiſe zufriedenſtellend. Fortſetzung ſiehe nächſte Seite. Die füddentſche Gauliga Gau XIV— Baden Spiele gew. un. verl. Tore Pkt. SV Waldhof 143 855 114 21 VfR Mannheim 15 3. 5 2i 1. FC. Pforzheim 14 7 5 27 28 11 19 Freiburger FC 3336 43928 15 Vfe Neckarau S Germ. Brötzingen 14 3 6 5 23:26 12 SpVg. Sandhofen 14 4 4 6 14:20 12 VfB Mühlburg 1515. 11 Karlsruher FV 32 8 FV 04 Raſtatt n88 Gau XIII— Südweſt Spiele Tore Punkte Wormatia Worms 15 41:20 22:8 Kickers Offenbach 16 36:27 2141 Eintracht Frankfurt 15 38222 21:9 Boruſſia Neunkirchen 16 27:31 15:17 FS Frankfurt 16 30:29 14:18 FK Pirmaſens 15 25:32 14:16 Union Niederrad 16 31:39 13:19 * Saarbrücken 16 27:37 13:19 SV Wiesbaden 15 21:24 12:18 Spfr. Saarbrücken 16 25:35 11:21 im Gpiegel der Laveten Gau XV— Württemberg Spiele Tore Punkte VfB Stuttgart 16 46:23 W77 SC Stuttgart 17 40:28 19:15 Spfr. Stuttgart 17 27:28 18:16 Union Böckingen 16 28:32 18:14 1. SSV Ulm 16 38:30 16:16 Kickers Stuttgart 15 29:24 16:14 V Zuffenhauſen 15 20:32 13447 SpVg. Cannſtatt 16 20:34 12:20 SV Göppingen 16 324781 1131 Spfr. Eßlingen 14 15:22 10:18 Gau XVI— Bayern Spiele Tore Puntte 1. FC Nürnberg 14 36:15 19:9 SpVg. Fürth 14 28:18 18:10 Bayern München 14 42:22 17:11 FC Schweinfurt 13 34:25 16:10 VfB Ingolſtadt 16 25:31 16:16 1860 München 14 23:30 14:14 Wacker Münöhen 14 17:21 12:16 BC Augsburg 15 20:27 12:18 ASV Nürnberg 14 1117 VfB Koburg 16 19:46 9˙23 »daß das Spiel Waldhof eingeleitet. Doch ſchon im Gegenſtoß ſatzes der Verteidigung, um weitere Erfolge zu beſſer als die gleiche Reihe des Gegners. Nicht nur, daß ſie dem Waldhofſturm viel zu ſchaffen machte, verforgte ſie auch ihren Sturm mit recht guten Vorlagen. Streib, Michel waten zwei recht ſchlagkräftige Verteidiger, während Wittemann im Tor nicht allzu viel be⸗ ſchäftigt wurde. An den drei Toren war er ſchuldlos. 3 Schiedsrichter Schneider⸗Offenburg ſah ſo ziemlich alle kleineren Fouls. Aber für ſchwe⸗ rere verdeckte Vergehen hatte er des öfteren kein Auge. Er trägt beſtimmt auch die Schuld, zum Schluß etwas ruppig wurde. Ihm ſtellten ſich beide Mannſchaften in, folgender Aufſtellung: So lam es, da legenen hohen u ten 1 mit hei war bi— S da tatſächlich we nur drei Foulſtö merhin bei dem lennen iſt. Wir m heimer mit dieſer eiſterſchaft noch den werden. Drayß ich die gute Lä Modl Schwender 5 t 3 Siffiing Heermann Leuvold n. 8 Weidinger Bielmeier Schneider Pennig Günderoth befonder en Leif — unter dem Boden Fluder Fenzel Scherb Krulowſtt Matpſek unter dem 0 Müner Schenkel Wehe ters Durchbrück Michel Streib gber Schneide Wittemann ſicheren Ball. S p 355 durch ihre Leder immer wie en wo es nur ſe den kann. Die M ſind auch taktiſch nder 30. Minut hinger zu La Der Auftakt war ſehr verheißungsvoll. Vom Anſpiel weg war Sandhofen ſofort im Bilde und drängte. Ueberraſchend fiel aber ſchon in der vierten Minute das erſte Tor für Waldhof. Weidinger, von Bielmaier gut eingeſetzt, flankte gut zur Mitte, wo Pennig aus kurzer Ent⸗ fernung eintöpfte. Sandhofen war dadurch kei⸗ neswegs entmutigt und ſetzte ſich weiterhin vecht kräftig ein. Eine klare Chance vernichtete Mawfek, indem er Krukowski, der viel beſſer ſtand, behinderte und am leeren Tor vorbei⸗ ſchoß. Nun ſetzte die Kombinationsmaſchine von Waldhof ein, ohne jedoch gegen die gegneriſche Hintermannſchaft zum Zuge zu kommen. Dem kurzen Zuſammenſpiel der Gäſte antworteten die Platzherren mit weiten Vorlagen an die Flügel. Während Waldhof mehr den linken Flü⸗ gel beſchäftigte, bevorzugte Sandhofen ſeinen Rechtsaußen Fluder, der auch des öfteren recht gefährlich werden konnte. In der 28. Mi⸗ nute erzielte Waldhof ſeinen zweiten Erfolg. Weidinger, endlich wieder eingeſetzt, flankte zur Mitte: Pennig verlängerte mit dem Kopfe zu Günderoth, der ſofort flach, für Wittemann kaum zu halten, in die lange Ecke knallte. In der Folge hatte Sandhofen immer etwas mehr vdm Spiel. Der Sturm war aber vor dem Tore nicht entſchloſſen genug, um die ſich bietenden Chancen auszunutzen. Ein Fern⸗ ſchuß von Fenzel prallte von der Latte zurück. Der Ball gelangte zu Fluder, der ſofort einen harten Schuß aufs Tor ſetzte, doch Drayß let⸗ tete großartig. Bis zum Schluſſe der erſten Spielhälfte blieb Sandhofen die angreifende Partei, doch war ihm das Glück nicht hold. Die zweite Hälfte wurde mit zwei Ecken für dem fallenden Se ein. Noch vor einen Fehler des zum:1 einſende Rach der Pauſe der Mannheimer gußen flankt und einſchieben er, obgleich die iicht verloren ge ann Schneider ervorragend halt hie Mannheimer er Torſchütze. N urger zu einem lleingang dann hoden machte be Nannheim kann i inger das Ende meter, den di ekommen, verſchi das Spiel noch k heide Teile ſind e Fore mehr fallen. Zieg mit glänzen hr anerkannt w lern großen Beif nes Gegners, d glich Sandhofen das Eckenverhältnis aus. Flu⸗ der ſetzte nun einen Freiſtoß weit daneben. Ein Durchbruch von Schaeider, der erfolgver⸗ ſprechend ausſah, ergab eine weitere Ecke. Wald⸗ hof wurde nun viel beſſer und bedrängte die 93 Hintermannſchaft ſtark. Es bedurfte allen Ein. Woemati. verhindern. Die Drangperiode der Waldhöfer Fn. war aber nur von kurzer Dauer. Die prächtig Wormatia Wot aufgelegte einheimiſche Läuferreihe ſorgte dafür, daß das Spiel nicht einſeitig blieb. Beide Tor⸗ wächter in der 555 113 4 Arbeit. Die Verteidigungen ſind für die Stür⸗ Fon die W merreihen zu ſtark, meiſt enden die Angriffe 3. ſchon vor dem Strafraum. Das Spiel verlor an an Gehalt und ſchleppte ſich ſo über die Zeit ie relartv hin. Acht Miguten vor Schluß gab es eine Ecke iwei völlig verſchied für Waldhof. Dieſe, von Weidinger gut getre⸗ iten die Offenbach ten, ergab ein Gedränge, aus dem heraus fpoſmann, Eckert(2) Schneider, mit dem Rücken zum Tor ſtehend, Fung heraus, die ei aufs Tor ſchoß, wo der Ball nur noch mit der Igeren Hand abgewehrt werden konnte. Siffling verwan⸗ aer 15 delte den fälligen Elfmeter ſicher zum dritten. ſter üben und letzten Tore. Huwa. und die Ofſenbacher Piornahmen und Nov lusſchließlich den T. Erter Sieg des Köͤb e unn en zor f4·3 heran und VfB Mühlburg— Karlsruher F V 0˙4 Fion Glück ſagen, daß igte die Wormatia Die 5000 Zuſchauer, die ſich zum Karlsruher d Lokalkampf dem Mühlburger Platz einge⸗ bezeichnete Leiſtm funden hatten, erlebten keine kleine Ueber⸗ Aiatler und Eckert raſchung. Seit drei Jahren hatte der K5V den fhr Offenbach in de⸗ Rivalen nicht mehr ſchlagen können und jetzt Zin beſonders durch gab es gleich einen:0⸗Sieg, zudem noch auf Foor dem Wormſer To des Gegners Platz. Dabei war Mühlburg im len, defährlich. S Feld nicht einmal ſchlecht, aber ſein Sturm lei⸗ Reidr ſtete nicht viel, während auf der anderen Seite Mit dieſem, allerd der verbiſſen und mit großer Hingabe kämpfende fen. Bäcter(Lud KFvV ſeine Aktionen ſtets von Erfolg begleitet ern.— ſah. Rapp eröffnete nach einer Viertelſtunde den Torreigen und Benz ſtellte das Pauſen⸗ Poruſſia Neunkt ergebnis her. Aus einem direkten Eckſtoß Hol⸗ zigels.0 10 dann ſchoß Bolz noch einen 20⸗Meter⸗Freiſtoß zum:0 ein. Schiedsrichter war Wacker(Niefern). Die 8000 Zuſchauer Dieder unentichfeden à Halbzeit als ſich lglichen Schlußleiſtu. Germania Brötzingen— 1. FC Pforzheim •2.1) Alſtättern aber do lber im weſentlichen 10 Sold zurückzufü fü en z Wie ſeinerzeit im Vorſpiel, ſo gab es auch ns diesmal im Pforzheimer Lokalkampf eine 5. 2 Punkteteilung. Brötzingen hatte in der erſten küeich ſcho. die Hälfte ein klares Uebergewicht und hätte eigent⸗ uſe— Petri ſowi lich deutlicher als nur 21 führen müſſen. Spä⸗„neider. Fink(Fr ter, als der„Club“ ausgeglichen hatte, kamen die Germanen mehr und mehr ins Hintertref⸗ fen, aber mit vereinten Kräften wurde doch das Unentſchieden gehalten. Auf Brötzinger Seite zeichneten ſich vor allem Torhüter Burger und 4 die Verieidiger Joſt und Zimmermann aus, auch Mittelläufer Heinz gab ſich viel Mühe. Bei Pforzheim war die Hintermannſchaft nicht im Unte hwesheim Aäfertal hönixr Mannheim mer ſicher und im Sturm ließen wieder di Kalußheim Flügelſtürmer viele Wünſche offen. ledrichs fel fernheim Wünſch brachte den„Club“ in Führung, dann glich Haas im, Anſchluß an eine iheim aus und Dettling erhöhte auf:1. Eine Vier⸗ eoc. telſtunde nach der Pauſe ſchoß Fiſcher zum beim Ausgleich ein und damit ſtand das Endergeb nis feſt. 4000 Zuſchauer; Schiedsrichter Str ner(Heidelberg). Apfalz Neckarau 0 ngen „Hakenkreuzbanner“ 15. Februar 1937 ebruar 19 bekraſcend hoher.x Fortſetzung lam es, daß die Mannheimer einen über⸗ enen hohen und in ſeiner Art 5 verdien⸗ zegners. Nich iel zu ſchaffe urm mit rech ichel wa ger, währ Sieg mit heimnehmen konnten. Das Spiel 7 Ai r b15 um Schlußpfiff eine reine Freude, tatſächlich während des ganzen Geſchehens drei Foulſtöße verhängt wurden, was im⸗ thin bei dem ſchlechten Boden ſehr anzuer⸗ ien iſt. Wir müſſen feſtſtellen, daß die Mann⸗ en ner mit dieſer Mannſchaft in der Frage der ch die Schuld iſterſchaft noch ein ſehr wichtiges Wort mit⸗ en werden. r Spielverlauf zeigte von Anfang an eine le Ueberlegenheit der Mannheimer. Ledig⸗ d äuferreihe der Freiburger ver⸗ erte einen Erfolg. Beiderſeits zeigt dann dings das Spiel im weiteren Verlauf keine ſonderen Leiſtungen, dgg die Mannſchaften nter dem Boden ſchwer f leiden haben. Pe⸗ s Durchbrüche werden immer gefährlicher, Schneider hält im Fallen manchen tot⸗ eren Ball. Spindler und Wagner brin⸗ n durch ihre ideenreiche Kombination das der immer wieder vor das Tor der Freibur⸗ r, wo es nur ſchwer wieder weggebracht wer⸗ n kann. Die Mannheimer ſtellen ſich frei und id auch taktiſch den Freiburgern überlegen. s kurzer En er 30. Minute kommt ein Ball von Strie⸗ r dadurch te ger zu Langenbein, der mit einem ich weiterhin ſtoß das Reſultat auf:0 ſtellt. Aber Koß⸗ noe vernicht un ſchießt aus einem Gedränge heraus an er viel beſfe fallenden Schneider vorbei zum Ausgleich Noch vor der Pauſe kann dann durch wfki ehe ngsvoll. Vom fort im Bild aber ſchon i für Waldho geſetzt, flank damaſchm nen Fehler des Freiburger Verteidigers Lutz die gegnerif 2¹ einſenden. ommen. D Nach der Pauſe wird nun die Ueberlegenheit e antworteten lagen an die en linken Flü⸗ dhofen ſeine h des öfteren n der 28. Mi⸗ veiten Erfolg, igeſetzt, flankt rte mit dem fort flach, für die lange Ecke dhofen immer urm war abe zenug, um die Mannheimer immer deutlicher. Der Rechts⸗ gußen flankt und Striebinger kan den Ball zum Zu einſchieben Die Ueberlegenheit wird ſtär⸗ obgleich die Freiburger den Kampf noch verloren gehen und in der 13. Minute lunn Schneider einen gefährlichen Ball ganz hervorragend halten. In der 19. Minute ſenden ſie Mannheimer zum 5. Tor ein. Lutz war her Torſchütze. Noch einmal kommen die Frei⸗ bu 5 zu einem Erfolg durch Peters, der im Aleingang dann auf:2 aufholt. Aber der feſte Hoden machte beide Mannſchaften müde und Mannheim kann in der 28. Minute durch Strie⸗ „ inger das Endergebnis auf:2 ſtellen. Ein en. Ein A klimeter, den die Mannheimer zugeſprochen Latte zur hekommen, verſchießt Langenbein und ſo läuft rofehrehrien Iin Spiel noch kurze Zeit hin und her, aber ch— 1 heide Teile ſind erſchöpft, ſo daß keine weiteren ſe der kore meyr fallen. Mit'einem völlig verdienten ie 1 Zieg mit glänzenden Leiſtungen, die allgemein nicht han chr anerkannt wurden und die den Mannhei⸗ wei Ecken für lern großen Beifall brachten, endete das Spiel im Gegenſtoß Anes Geaners, der anſtändig und ſauber das mnis aus. Flu⸗ durchführte. weit daneben. Sciedsrichter Schremp(Karlsruhe) leitete der erfolgver⸗ Spiel ausgezeichnet. Lormatla wieder meiee? bedrängte die fte alen Ein⸗ Amatia Worms— Kickers Offenbach 4˙3(:0 ere Erfolhe zu der Waldhöf Die prächtig ſe ſorgte dafür, b. Beide Tor⸗ nicht mehr viel ui dieſem, auerdings ſchwer behaupteten Sieg ha⸗ für die Stür, Fin vie Wormſer ein ſchweres Hindernis uberwun⸗ Spi* Durch den Punktverluſt der Eintracht haben ſie über die Zeit munmehr die relativ beſten Ausſichten. Das Shiel hatte ib es eine Ecke zwei völlig verſchiedene Halbzeiten. Vor der Pauſe iger gut getre⸗ utten die Offenbacher einſach nichts zu beſtellen und dem heraus bofmann, Eckert(2) ſowie Gölz holten eine:0⸗Füh⸗ Tor ſtehend, Fung heraus, die eigentlich ſchon die Wormatia als noch e ſ0 ten Sieger dakumentierte. Aber nach dem Wechſel fzum i 4 15 der Meiſter überhaupt nicht mehr zu ſinden, wäh⸗ Huwa. iind die Ofſfenbacher, die Lindemann in den Sturm oornahmen und Novotny als Mittelläufer zurückzogen, 2 1 lusſchlietzlich den Ton abgaben. Durch zwei Treffer WI eteins und ein Tor von Lindemann kamen ſie ſogar Faf 43 heran und die Wormatia konnte wahrhaftig her FVeo:4 Fin Glüc ſagen, dah es dabei blieb. Vor dem Wechſel feigte die Wormatia, wie ſchon erwähnt, eine ganz 35 miah lusgezeichnete Leiſtung; im einzelnen verdienen Kieſer, kleine Ueber⸗ r und Eckert beſondere Erwähnung. Dagegen der KFV den ffenbach in der zweiten Hälfte überraſchend gut nnen und jetzt nd beſonders durch ſeine ſchnellen Flankenwechſel, die lur dem Wormſer Tor immer wieder brenzlige Szenen ſhuſen, gefährlich. Sehr gut waren Lindemann, Stein, hopotny, Neidl und der erſtmals wieder ſpielende idem noch auf Mühlburg i mon, Bäcter(Ludwigshafen) leitete vor 6000 Zu⸗ hauern.— ein Sturm lei⸗ anderen Seite zabe kämpfende erfolg begleitet Viertelſtunde » das Pauſen⸗ en Eckſtoß H inn ſchoß Bolz zum:0 ein. ſern). den C Pforzheim 50 ſſia Neunkirchen— FV Saarbrücken 4:3(:1) Die 8000 Zuſchauer erlebten einen herrlichen Kampf, Adem die Platzherren bis zur 25. Minute der zwei⸗ u Halbzeit als ſichere Sieger ausſahen. Die vor⸗ glichen Schlußleiſtungen der Saarbrücker ſicherten den Kalſtättern aber doch noch ein Unentſchieden, das ler un weſentlichen auf die ausgezeichnete Leiſtung in Sold zurückzuführen iſt, der beim Stande von l fur Neunkirchen zuerſt einen Elfmeter zum:2 ver⸗ o gab es auch ldelte und dann in den Sturm ging und den erte lugleich ſchoß. Die Boruſſen⸗Tore ſchoſſen— vor der 1d hätte eige— Petri ſowie nach der Pauſe Leibenguth und 1müſſen. Spü⸗ er. Fink(Frankfurt) leitete gut.— vurde Anterbaden⸗Weſt i Sp. gew. un. verl. er Burger 90 16 20 14 Mannheim 3 3 lulußheim . ſedrichsfelr 20 7 ſernheim 2⁰ Tore Wkt. 70:29 45:24 43:31 57:51 54:40 43:35 udenheim 19 40:48 ddesheim 2⁰ 47•48 0 das Enderge annheim 29257 do ⏑⏑ ιD⏑οιοSe ⏑.—. 1uf 9 90 srichter S pfalz Neckarau 3 in gen 9 30 70. Es wurde der(BViernhein), der mit ſeinen gen nicht Es muß aber doch gefagt werden, daß er mit einer überlegenen Ruhe auch die ſchwierigſten Situationen meiſterte, und deren gab es nicht wenige. So u. a. h ein ſchweres Foul, das er trotz allem Geſchrei mit größter Konſequenz ſo beurteilte, wie er es für richtig hielt und den ſtürmiſch verlangten Elfmeter gegen Neckarau nicht gab. Und nun Käfertal den zweiten Platz in der Tab er vorübergehend an die Phöni Mannſchaft „ausgeliehen“ hatte, wieder zurückerobert. Da⸗ bei wird es wohl für die Folge bleiben; die Käfertaler werden dieſen Platz halten. Mehr iſt ja bei dem augenblicklichen Stand der Spiele nicht mehr zu holen. für ſich entſcheiden können. Kein um, daß der ſeinerzeitige Verlierer heute den Spieß umdrehen wollte. 4 noch gelungen, allerdings in nicht allzu über⸗ zeugender Weiſe. warum 5 wollte, als man den ohnehin dünnen Faden verloren hatte. Denn allzu intereſſant kann man den Verlauf des Spiels nicht „Qualitätsarbeit“ wax recht ſelten.( den wurde das Spiel durch zwei prächtige Tore von Fuchs, dem Käfertaler Halblinken. Die⸗ ſem Spieler allein hat der Sportelub den heutigen Spielgewinn zu danken. ViL nocaran unterniegt in Nonatt FV 04 Naſtatt— Vfe Neckarau:1(:1) Nicht die beſſere, die glücklichere Mannſchaft hat dieſes S ſe gewonnen. Man hatte 15 Gefühl, daß keckarau hätte gewinnen können, wenn es das Angriffsſpiel mehr forciert hätte. Die Hintermannſchaft hielt den Raſtatter Sturm lange Zeit tadellos in Schach. Raſtatt kam bald aus dem Konzept und ſchon nach zehn Minuten war der ſträkſte Anſturm abgewehrt und Nek⸗ karau kam in Schwung. Hätte in dieſer Zeit die Offenſive ſtärter eingeſetzt, dann wäre wohl Neckarau Sieger geworden. Wenzelburger und Wahl arbeiteten ſehr gut und Roth, Heſſenauer und Klamm waren auch nicht ſchlecht. Wenn dieſe Trümpfe durch eine nachhaltige Unterſtützung von der Läuferreihe ausgeſpielt worden wären, wäre bei der guten Raſtatter Hintermannſchaft eine Lücke zu fin⸗ den geweſen. So ließ man vor lauter Vorſicht den Gegner immer wieder zum Angriff kom⸗ men. Dadurch kam es wie es kommen mußte. „Raſtatt hatte einen ſchwarzen Tag. Im Sturm war es eigentlich nur Neurohr, der der Neckarauer Hintermannſchaft ſtark zu ſchaf⸗ fen machte. Die Flügel hielten ſchlecht ihre Plätze ein und waren im richtigen Augenblick meiſt nicht zur Stelle. Dies gilt insbefondere für den Linksaußen. Außerdem wurde oft un⸗ nötig lauge der Ball gehalten, ſo daß die Ak⸗ tionen nie flüſſig durchgeführt wurden. In der Läuferreihe gab es auch Mängel. In der Ver⸗ W— ragte wieder Diener hervor, der en nur einen Treffer erzielen konnte. größten Anteil daran hat, daß Neckarau Sein Nebenmann, der für Huber eingeſtellt worden war, hielt ſich überraſchend gut. Der Torwart reih würdig an. te ſich ſeinen beiden Vorderleuten Dem Spiel wohnten etwa 1200 Zuſchauer bei. eleitet von Schiedsrichter Wun⸗ ntſcheidun⸗ immer den Beifall der Zuſchauer fand. art an der Strafraumgrenze kommen wir zum Spielverlauf. Nach fünf Mi⸗ nuten ergab ſich für Raſtatt eine glänzende Si⸗ tuation, die Simianer entſchloſſen auszunützen verſuchte. Ein Neckarauer Verteidiger konnte den von ihm über den Torwart getöpften Ball gerade noch wehren. Raſtatt leitete im weiteren Verlauf mehrere geſährliche Angriffe ein, aber das blitzſchnelle Eingreifen der Neckarauer Ab⸗ wehr verhinderte Erfolge. In der 13. Minute gelang es Neckarau, den zweiten ſauberen An⸗ griff vorzutragen, wobei Wahl ins Netz traf. Nach dieſem Tor wurde das Spiel Neckaraus flüſſiger und Raſtatt mußte ebenſo wie vorher Neckarau, auf die Verteidigung bedacht ſein. Hornung 1 verſchaffte Neurohr in der 30. Mi⸗ nute eine glänzende Ausgleichsgelegenheit, doch dieſer erfaßte den günſtigen Augenblick nicht ſchnell genug. Gegen Ende der erſten Spiel⸗ hälfte war Raſtatt wieder mehr am Ball, zeigte aber ſo viele Mängel im Spiel, daß Neckarau alle Gefahren bannen konnte. Man glaubte ſchon an die Halbzeitführung Neckaraus, da verſchuldete Siegel einen Eckball, der nach miß⸗ glückter Abwehr von Simianer durch Kopfſtoß zum Ausgleich verwandelt wurde. Nach der Pauſe wurden gleich auf beide Tore ſcharſe Attacken geritten, doch die Torwächter be⸗ herrſchten die Situationen. Freiſtöße wurden auf jeder Seite verwirtt, doch teiner führte zu einem Treffer. Ein—* Kampf entſpann ſich im weiteren Verlauf um den nächſten Treffer. Hart wurde manchmal eingeſtiegen, doch hüben und drüben blieb die Arbeit Stückwerk. Neckarau gelang es wenigſtens ab und zu, eine ſaubere Kombina⸗ tion durchzuführen, den letzten Schwung und entſchloſſenen Einſatz vermißte man aber. Ra⸗ ſtatt kämpfte mit anerkennenswertem Eifer und hatte dadurch durchſchnittlich mehr vom Spiel. Aber es war keine planvolle Arbeit. So kämpf⸗ ten beide Mannſchaften bis in die letzte Minute hinein und ſchließlich gelang es Raſtatt in der 44. Minute, im Anſchluß an einen Eckball, doch noch den Siegestreffer zu erzielen. Simianer hatte ſich vor dem Neckarauer Tor poſtiert und zog den hoch hereingegebenen Ball rückwärts aufs Tor. Dem Torwart mißglückte die Abwehr und der Ball ſprang von der Latte ins Tor. Eine Minute ſpäter war der heftige Kampf zu Ende. Kljerial Woer auf dem zwelten P6s SpC Käfertal— Phönix Mannheim 2: 0 Durch dieſen neuerlichen Sieg hat der Spé 4 d4 6 55 Labele den Das Vorſpiel hatte bekanntlich Phönix knapp Wunder dar⸗ Nun, es iſt gerade Die Götter mögen wiſſen, es nirgends und nimmer klappen erade nennen, Entſchie⸗ Warm ſcheint den Beteiligten und Unbetei⸗ ligten die Sonne auf den Pelz, als die Käfer⸗ —45 zum erſtenmal den Ball nach vorn trei⸗ en. Beide Mannſchaften legen üch mächti Hat 5 doch iſt ſchon jetzt eine leichte eit des Gaſtgebers offenſichtlich. Immer wie⸗ der fängt deſſen Läuferreihe die Vorlagen des Gegners ab und drückt den eigenen Sturm na vorn. Hier mangelt es aber— gen 5 der Gegenſeite— am genauen und ideenreichen e Das Spiel iſt anfänglich recht in Ueberlegen⸗ enau wie 55 Die Verteidigungen werden icht mit dem engmaſchigen Spiel fertig. Phö⸗ nix winkt plötzlich ein Erfolg. Ein überraſchen⸗ der Angriff bringt den Rechtsaußen in gute Schußſtellung; er ſchießt aber dem Torhüter in die Hände. Sturm noch Später paſſiert das dem Phönix⸗ Pech iſt das ſchon nicht ehlt es an ein wenig Ueberlegung mehr. Hier — 24 an etwas n Niemand denkt an was Böſes, da iſt er Phönix auch ſchon mit einem Tor im Fuchs ſchießt ganz unerwartet aus großer Entfernun aufs Tor. Kein Menſch rechnet damit— au der gegneriſche Torhüter nicht—, ſo kam es, daß der haltbare Ball ins Schwarze traf. We⸗ nig ſpäter heißt es:0. Wieder iſt es Fuchs, der diesmal einen Strafſtoß zwiſchen die Stan⸗ gen ſchickt. Wer die Käferaler Hintermann⸗ ſchaft und den Phönix⸗Sturm kennt, weiß, daß damit das Spiel entſchieden iſt. Phönix' Mit⸗ telſtürmer läßt noch eine glänzende Gelegen⸗ heit ungenutzt, Fuchs feuert noch ein paar prächtige Schüſſe los, und dann iſt Halbzeit. Die zweite Spielhälfte kann der erſten quali⸗ tativ nicht im geringſten das Waſſer reichen. Man bewegte ſich allerſeits auf recht beſcheide⸗ nem Niveau. Nur eine allerdings etwas auf⸗ fallende Tatſache fällt allgemein ins Auge: Kä⸗ fertal iſt zeitweiſe„nicht mehr da“. Der Gegner diktiert das Geſchehen und iſt bis zum Schluß faſt immer leicht im Angriff. Ein Glück, daß die einheimiſche Hintermannſchaft weiterhin ſtark bleibt. Sie leiſtet den Phönixangriffen, die nun genauer und auch mit mehr Schneid als bisher vorgetragen werden, bis zum Spielende erfolg⸗ reich Widerſtand. Zweimal noch kommt der Phönix⸗Halblinke ſchön zum Schuß, doch findet er im gegneriſchen Torhüter ſeinen Meiſter. Schiedsrichter Weida leitete— von einigen Kleinigkeiten abgeſehen— das erſreulich faire Spiel recht korrekt und peinlich genau. Bei der Mannſchaftskritik kommt Käfertal etwas beſſer weg, da die Stürmerreihe ſchuß⸗ freudiger war als die des Gegners, was ſchließ⸗ lich auch den Sieg rechtfertigt. Verteidigungen und Läuferreihen waren ſich ziemlich gleichwer⸗ tig, auch beide Torhüter machten einen gulen Eindruck. Sie hatten aber nicht allzu oft Ge⸗ legenheit, ihr Können zu zeigen. Der Sturm des Phönix verſteht nicht, die wohl nicht allzu häufigen, aber doch immer wieder herausgear⸗ beiteten Gelegenheiten auszunützen. Dieſe Ge⸗ legenheiten waren auch heute wieder gar nicht einſeitig verteilt. H. L. Siedrichsfeid in Edingen geſchlagen Fortuna Edingen— Germania Friedrichsfeld:2(:0) Das Spiel wurde in ſchnellem Tempo und mit nachhaltigem körperlichen Einſatz beider Parteien bei ſchwankenden Leiſtungen durchge⸗ führt, mit denen keine der Mannſchaften reſt⸗ los zu überzeugen vermochte. Friedrichsfeld wohl die techniſch beſſere Elf, aber heimiſchen konnten durch großen Kampfigeiſt das Treffen nicht nur ausgleichen, auch zeitweiſe überlegen geſtalten. Hinſicht iſt der Sieg völlig verdient Die Gäſte aus ſtark, ſie waren die Ein⸗ enttäuſchten ſondern In dieſer Die erſten Minuten brachten verteiltes Feld⸗ ſpiel. Eine klare Chance bot ſich Edingen, aber der Halbrechte ſchoß in günſtiger Poſition weit daneben. Friedrichsfeld ſpielte ſehr nervös. Die Einheimiſchen waren zunächſt beſſer und einige ſchöne Flanken von links wurden nach⸗ einander durch allzu große Schußunſicherheit des geſamten Innenſturms ausgelaſſen. For⸗ tuna erzielte in der 10. Minute ein Tor, das aber wegen Abſeits nicht gegeben wurde. Auch in der Folge machte der Gäſtehüter durch glän⸗ zende Paraden Erſolge des Gegners zunichte. Erſt nach 20 Minuten fand ſich auch Fried⸗ richsfeld und ſpielte einige klare Torgelegen⸗ heiten heraus, die aber durch Ralſitz und Jäger vergeben wurden. Einige Minuten vor Halbzeit hatten die Gäſte großes Glück. o8 Mannheim: leitete mit großer Umſicht. Wiesloch Schwetzingen Weinheim Eppelheim Union Heidelberg Kirchheim Walldürn Eberbach Sandhauſen FC 05 Heidelberg St. Ilgen Limbach 18 6 Spiel Limbach— St. Ilgen nicht gewertet. Wieder war der Linksaußen durchgebrochen, doch deſſen aute Flanke wurde vom Mittelſtür⸗ mer durch zu ſchwachen Schuß vergeben. Mit :0 aing es in die Pauſe. Drei Minuten nach Wiederbeginn ging For⸗ tuna überraſchend in Führung. Eine exakte Flanke des Linksaußen verwandelte der Halb⸗ linke. Die Gäſte kämpfen anſtrengend um den Ausgleich und geſtalteten den Kampf klar überlegen. Endlich nach 25 Minuten gelang der verdiente Ausgleich. Eine Flanke von Jung jagte Rockſitz wuchtig ins Netz. Friedrichsfeld war nicht mehr zu halten un hielt den Gegner einige Zeit in ſeiner Hälfte feſt. Ein unverhoffter Vorſtoß der Fortuna hätte beinahe zum zweiten Tor geführt, aber auch dieſe klare Gelegenheit wurde ausgelaſſen. Fünf Minuten vor Schluß ging Friedrichsfeld durch Schmidt in:1⸗Führung, aber ſchon eine Minute ſpäter ſtellte der Fortuna⸗Halb⸗ rechte den Ausgleich her. Faſt mit dem Schluß⸗ pfiff glückte ſchließlich noch der Siegestreffer. Edingen ſpielte ſehr aut und ſiegte verdient. Die Mannſchaft wies in einzelnen Beſetzungen Schwächen auf, die aber ein anerkennenswer⸗ ter Eifer wieder ausglich. Am beſten gefielen Torwart Bei Friedrichsfeld war Torwart Fuchs der überragende Spieler. mann und Jung zeigten gute Barth, Trintel und Baum. Auch Ehret, Hof⸗ d Leiſtungen. Der Schiedsrichter leitete zufriedenſtellend. Mnenfſcieden in Hockenheim 08 Hockenheim— 08 Mannheim:1(:1) Die Platzelf mußte zu dieſem wichtigen Tref⸗ fen mit drei Mann Erſatz antreten, während die Gäſte mit einer neuen jungen Mannſchaft ins Feld gingen. Als Schiedsrichter Schlem⸗ mer(Karlsruhe) das Spiel anpfiff, ſtanden ſich die— in folgender Aufſtellung ge⸗ genüber: os Hockenheim: Weinmann; E. Hofmann, Dörfer, Simon, Birkenmeier, Holzmann, Bechtel, Klaus, Ittel, Gantner, Meſſert. Brecht, Engſter, Beißel, Rottmann, Haetſcher, Zipſe,— Wet⸗ terauer, Meſſer, Frank, Iſenhart. Durch die verſchiedenen Mißerfolge in dem letzten Spiel hatten die Gäſte eine vollſtändige Mannſchaftsumſtellung vorgenommen, die ſich bis auf den Sturm gut bewährte. Bei der Platz⸗ elf vermißte man den talentierten Walter Hof mann als Sturmführer. Schon vom Anſpiel an drängte Mannheim ſtark, aber die Hinter⸗ mannſchaft klärte immer wieder. Bei einen Ge⸗ genangriff von Hockenheim konnte der Gäſte⸗ hüter mit viel Glück einen Ball abwehren. Auf beiden Seiten vergab man unzählige Tor⸗ chancen, und bei verteiltem torlos die Zeiten gewechſelt. Feldſpiel wurden Auch in der 2. Hälfte ſah man das gleiche Bild. Einmal war Hockenheim im Angriff und ſchon war der Gäſteſturm wieder im gegneri⸗ ſchen Strafraum. Beide kämpften aufopfernd und ließen keine Erfolge zu. In der 25. Minute wurde endlich der Bann gebrochen. ſetzte einen Strafſtoß unhaltbar in das Hocken⸗ heimer Tor. alles auf eine Karte und warf Sturm na verdiente Ausgleich durch Ittel, der einen Dek⸗ kungsfehler der gegneriſchen Läuferreihe ge⸗ ſchickt Manmiſche Die Gäſte zogen nunmehr die ganze Mann Punkt zu retten. Hockenheim drängte, aber die Gäſte verteidigten ſehr ſtark und auch mit viel ſagtd ſo daß der Platzelf der Siegestreffer ver⸗ ag Hintermannſchaften Der Gäſtelinksaußen Iſenhart Nun ſetzte die Platzmannſchaft den ganzen vorn. In der 35. Minute fiel der chaft zurück, um wenigſtens einen lieb. Schiedsrichter Schlemmer(arlsruhe) hl. dbel Handbal⸗Saujplele TSv Nußloch— ScC Freiburg ausgefallen Zum fälligen Rückſpiel in der Handball⸗Gau⸗ klaſſe zwiſchen Nußloch und Freiburg war⸗ teten die Platzherren ſowie der Schiedsrichter Blank(Karlsruhe) vergebens auf das Erſchei⸗ nen der Breisgauſtädter, ſo daß der Kampf nicht zum Austrag gelangen konnte. TG Ketſch— TSV Oftersheim:3(:1) Nach dem großartigen Sieg der Ketſcher Turngemeinde gegen den Tabellenführer er⸗ wartete man di Partner einen zahlenmäßig iſch Sieg. Wider Erwarten hatten-die Einheimiſchen einen weit größeren Widerſtand zu überwinden, denn Oftersheim kämpfte verzweifelt um die Punkte, das es doch ſo notwendig Ketſch konnte zwar die Leiſtung vom vergan⸗ genen Sonntag nicht ganz erreichen, hatte aber im Spielaufbau und in der Ballbehandlung ein deutliches Plus, das der Gegner durch großen Eifer auszugleichen verſuchte. Der Unterlegene war in den hinteren Reihen vorzüglich beſetzt, die Läuferreihe arbeitete unermüdlich, aber die geringe Durchſchlagskraft des Sturmes machte alle Chancen zunichte. den Oftersheimer Neuling ebenfalls brenzlig geworden und Abſtiegsſorgen werden die kom⸗ menden Spiele begleiten, während Ketſch den dritten Platz ſicher hält. diesmal gegen einen„kleineren“ gebrauchen kann. Nun iſt die Lage für —hjim. Unferbaden-Oſt Spiele gew. un. verl. Tore Pkt. 61:26 61:33 52:28 38:35 34:35 46:39 34:33 235.26 30:51 27:45 24:51 2 14 18:58 —— ——2 S2 S 0%οO S OM.. ——= Sοο D⏑Q Mannheim „Hakenkreuzbanner“ hoher Gieg Weinheims FVe09 Weinheim— Kickers Walldürn:1(:1) „In ihrem letzten Heimſpiel errangen die Weinheimer einen hohen Sieg. Die Mannſchaf⸗ ten lieferten ſich einen ſehr hartnäckigen Kampf. Man hätte glauben können, daß es um mehr ginge als nur um einen guten Tabellenplatz. Die Gäſte verlegten ſich auf raſche Vorſtöße. In der Mitte der zweiten Halbzeit ließen ſie erheblich nach, um am Schluß des Spiels noch⸗ mals aufzukommen. Das Ergebnis entſpricht vollkommen dem Spielverlauf und den beider⸗ ſeitigen Leiſtungen. Bei Weinheim war die Verteidigung ſehr ſchlagſicher. Die Läuferreihe hatte den Hauptanteil am Sieg, obwohl Mar⸗ 3 tiné durch Schmitt, der ſonſt Rechtsaußen ſpielt, erſetzt war. Die Halbſtürmer verlegten 4 ſich in der Hauptſache auf den Aufbau. Mat⸗ tern konnte nicht recht befriedigen. Der Halbrechte Moſer ließ in der zweiten Halbzeit etwas nach. Gut war auch der Rechts⸗ außen Knapp, der erſtmals wieder mitwirkte. Linksaußen Vollmer wurde zu wenig einge⸗ ſetzt, was auf das Konto des Verbindungsſtür⸗ mers ging. Der Torwart von Walldürn hätte vielleicht den einen oder anderen Treffer halten können, doch Spät 2 meiſterte dafür einige an⸗ dere ſchwierige Sachen. In der Läuferreihe deckte Böhrer 2 auf der rechten Seite ſehr gut. Der Sturm war auf Durchbrüche eingeſtellt, bei denen ſich vor allen Dingen Mittelſtürmer Günther hervortat. 4 Nachdem ein Bombenſchuß des Mittelläufers Müller aus 30 Meter Entfernung von . Späth II gehalten worden war, unternahmen die Gäſte einen Gegenſtoß. Bei der weiten Vor⸗ lage zögerte die Deckung, ſo daß der Mittelläu⸗ fer Lehr aus dem Hinterhalt einſchießen konnte. Auf eine Flanke des Rechtsaußen 4 Knapp ſchoß der Halblinke Mattern flach, doch konnte der Torwart den Ball abwehren. Nach einer Hereingabe des nach außen gelaufe⸗ 4 nen Mittelſtürmers Gumb lenkte Knapp zur Mitte weiter, wo der Halblinke Mattern den . Ausgleich herſtellen konnte. Bei einem Angriff der Kickers ſchoß der Halblinte Spät 1 knapp vorbei. Auf hohes Zuſpiel des Mittelſtürmers Gumb köpfte der Rechtsaußen Knapp über 3 den herausgelaufenen Torwart. Dann überlief dieſer Spieler die Verteidigung, doch der Tor⸗ wächter von Walldürn konnte den Schuß halten. Der Nachſchuß von Gumb ging knapp daneben. „Bald nach Wiederanſpiel bekam Weinheim die ſechſte Ecke, die Volmer gut hereingab 3 und Gumb köpfte ein. Eine hohe Flanke von Knapp, die der Torwächter und die Ver⸗ 510 nicht mehr erreichen konnten, ging über die Linie zum vierten Tor. Eine weite Vor⸗ 4 lage von ieland in den 16⸗Meter⸗Raum verwandelte Gum b. Nach dieſem Treffer war ˖ die Widerſtandskraft der Gäſte gebrochen. Wein⸗ heim war ziemlich überlegen. Bei einem Durch⸗ bruch des Mittelſtürmers Günther nahm 1 ihm Torwart Schneider den Ball vom Fuß. 4 Kurz vor Schluß hatte Walldürn nochmals eine Chancee, doch ging der Schuß des Linksaußen Fleiſchmann knapp am Tor vorbei. 1 Schiedsrichter Strein(Sandhofen) leitete 3 gut. Kw. vW enfgart maner Stuttgarter SC— Vf B Stuttgart:0 1 Durch ein torloſes Unentſchieden gegen den Stuttgarter SC ſicherte ſich der VfB Stuttgart am Sonntag den zur Meiſterſchaft in der würt⸗ 3 tembergiſchen Fußball⸗Gauliga notwendigen Punkt. Der VfB Stutgart iſt ſomit Süddeutſch⸗ lands erſter Fußballmeiſter, nach der Umorgani⸗ ſation des deutſchen Sports hat er nun ſchon zum zweitenmal den Titel eines Meiſters von Württemberg errungen, nachdem im letzten Jahr die Stuttgarter Kickers Meiſter waren. 3 Das Ergebnis bedeutet inſofern eine kleine Ueberraſchung, als beide Mannſchaften in ſtärk⸗ ſter Beſetzung angetreten waren. Die Bewe⸗ gungsſpieler alſo mit ihrer ſtarken Stürmer⸗ reihe, die ſich aber gegen die diesmal bomben⸗ 1 ſichere Hintermannſchaft des Sportclubs, in der 4 vor allem der Torhüter Zeyher Hervorragendes leiſtete, nicht durchzuſetzen vermochte. Mit der 4 Dauer des Spiels wuchs der Widerſtand des . Sportelubs immer mehr, ſo daß ſich der VfB nur ſehr ſelten durchſetzen konnte und am letzten Hindernis, Zeyher, immer wieder ſcheiterte. Auch auf der Gegenſeite bildete die VfB⸗Ab⸗ wehr ein ſtarkes Bollwerk gegen die Angriffe der SC⸗Stürmer. Das erbitterte Treffen war von 5000 Zuſchauern beſucht und wurde von Schiedsrichter Dörbecker(Stuttgart) zur Zufrie⸗ denheit geleitet. Elimeler koftet Gieg SpFr. Stuttgart— SpVg. Cannſtatt 222 Die Cannſtatter wußten, was für ſie auf dem Spiel ſtand. Mit ungeheurem Kampfgeiſt nah⸗ men ſie das Spiel auf und geſtalteten auch den größten Teil überlegen. Mit drei bis vier Tref. fern Unterſchied hätten ſie das Spiel gewinnen müſſen, aber unſägliches Schußpech auf dem moraſtigen Boden verhinderte eben den ver⸗ dienten Sieg. Wohl brachte Kronenbitter die Sportfreunde:0 in Front, aber bis zum Wech⸗ fel und auch nach der Pauſe hatten die Gäſte enügend Torgelegenheiten, um ſchon klar in Front liegen zu können. Erſt ein Eigentor von Eſenwein führte zum Ausgleich und eine Mi 4 nute vor Spielſchluß brachte Unkel Cannſtatt 3 ſogar:1 in Führung. Aber ſchon im Gegen ſtoß wurde in der Hitze des Gefechts ein Sport⸗ meterball verwandelte Goldſchmidt zum:2.— 3 Schiedsrichter: Schütze(Feuerbach); 1500 Zu⸗ 4 ſchauer. freunde⸗Stürmer im Strafraum gelegt, den Elf⸗ Ein Anen ſchleden in Eawet'ngen SV Schwetzingen— Anion Heidelberg:1(:1) Dem Treffen auf dem Schloßgartenſportplatz wohnte eine anſehnliche Zuſchauermenge bei, die einen erbitterten Kampf zu ſehen bekam. Das für die Meiſterſchaft ſo bedeutungsvolle Spiel endete mit einem überraſchenden Ergeb⸗ nis, an das wohl keiner der zahlreichen Zu⸗ ſchauer bei Beginn des Kampfes gedacht hatte. Vor allen Dingen war die Schwetzinger Mann⸗ ſchaft im Sturm zeitweiſe ſo hilflos, ſo daß die beſten Torgelegenheiten vergeben wurden. Aber auch die Läuferreihe war nicht auf der gewohn⸗ ten Höhe. Schwetzingen, das für den in Wein⸗ heim verletzten Spieler Staudt Erſatz einſtellen mußte, hatte dadurch ſehr an Kampfkraft ein⸗ gebüßt, obwohl der Erſatzverteidiger eine gute Partie abgab. Bereits in der dritten Minute der erſten Halbzeit mußten die Einheimiſchen einen Foul⸗ elfmeter hinnehmen, der jedoch von Benkler glänzend abgewehrt wurde. Eine Minute dar⸗ auf hieß die Partie ſchon:0 für Schwetzingen. Eine Flanke von links konnte Völker zum erſten und letzten Treffer einlenken. Der Kampf wogte jetzt auf und ab. Insbeſondere waren es die Außenſtürmer, die immer wieder mit ge⸗ fährlichen Angriffen aufwarteten. Das Spiel wurde jetzt verteilter, wobei die Union⸗Elf in der Läuferreihe ihre ſtärkſte Waffe ſtehen hatte und ihrem Gegenüber bereits überlegen war. Erſt in der 30. Minute gelang auf einen Feh⸗ ler der Schwetzinger Hintermannſchaft durch den Linksaußen der Ausgleichstreffer. In der 31. Minute hatten die Einheimiſchen erneut Ge⸗ legenheit, ein weiteres Tor zu verbuchen. Ein Foulelfmeter wurde von Haas zu ungenau placiert und landete neben dem Tor. Beim wei⸗ teren Drängen der Einheimiſchen hätten unbe⸗ Gymnastik mitten auf dem Atlantik dingt Tore fallen müſſen. Wie bereits ſchon erwähnt, war der Sturm im gegebenen Mo⸗ ment zu hilflos und vergaß völlig das Schie⸗ ßen. So ging man mit dieſem mageren Er⸗ gebnis in die zweite Spielhälfte. Nach der Pauſe erwartete man von den Ein⸗ heimiſchen, daß ſie dem Spiel eine andere Wenduna geben würden, doch auch hier wur⸗ den die Anhänger enttäuſcht. Die Schwetzinger Mannſchaft dirigierte wohl das Spielgeſchehen und hatte auch das Heft vollſtändig in der Hand, aber alles ſcheiterte an der oft zahlrei⸗ chen Hintermannſchaft der Gäſte, die mit aller Gewalt das Ergebnis zu halten verſuchten. Das Spiel bekam jetzt von ſeiten der Gäſte eine ganz harte Note, ſo daß der Schiedsrichter viel zu oft gezwungen war, einzuſchreiten. Das Glück ſtand zweifellos auf ſeiten der Gäſte, die in der zweiten Halbzeit faſt nichts mehr zu be⸗ ſtellen hatten. So gina das Spiel allmählich dem Ende entgegen, ohne daß noch greifbare Erfolge der Platzherren erzielt werden konn⸗ ten. Alle Anſtrengungen der Einheimiſchen, den Sieg noch in letzter Minute an ſich zu rei⸗ ßen, waren erfolglos Schwetzingen ha: ſomit einen ſehr wichtigen Punkt vergeben, der viel⸗ leicht ſehr bedeutunasvoll für den Ausgang der Meiſterſchaft iſt. Die Union⸗Elf hatte einen ihrer beſten Tage. Jeder Mannſchafis⸗ teil war voll und aanz bei der Sache, zumal der Kampfgeiſt und großer Eifer nicht fehlten. Allerdinas ſpielte man in der zweiten Halb⸗ zeit ſtark auf Halten des Reſultats Der Unparteiiſche war nicht ganz ſattelfeſt in ſeinen Entſcheidungen und benachteiligte mitunter beide Parteien. OKũ. Weltbild(M) 350 Schiffsjungen der englischen Flotte, Enslands künftige Matrosen, befinden sich an Bord des Schlachtschiffes „Royal Sovereign“ auf ihrer ersten Auslandsfahrt, die nach Madeira und zu den Kanarischen Inseln führt Kurvials Necarau ſchlägt Zivesheim Kurpfalz Neckarau— Alemannia Ilvesheim:2(12) Das Spiel endete mit einer rieſigen Ueber⸗ raſchung, denn der Neuling Kurpfalz ſchlug den Tabellenführer in einem harten, tpypiſchen Punktekampf und kam durch dieſen Sieg zu zwei äußerſt glücklichen, aber wichtigen Punk⸗ ten. Die Ilvesheimer Mannſchaft, die das Spiel fehr nett begann, fiel nach der Pauſe mehr und mehr auseinander und mußte ſchließlich, dem Glücklicheren den Sieg überlaſſen. Ilvesheim iſt wohl, trotz der neuerlichen Niederlage, der Mei⸗ ſtertitel nicht mehr zu nehmen, aber das Pre⸗ ſchw des Tabellenführers hat heute doch einen chweren Schlag erlitten. Das Spiel beginnt mit temperamentvollen Angriffen der Kurpfälzer, die unbekümmert ſchon in den erſten Minuten das Tor der Gäſte unter Druck ſetzen und gefährliche Mo⸗ mente ſchaffen können. Beſonders der linke Flü⸗ fen glänzt durch verſchiedene prachtvolle Flan⸗ en, die Lembach im Tor nur mit Mühe wehren kann. Ilvesheim geht etwas überraſchend in Führung. Der Führungstreffer wird jedoch von den eifrigen Kurpfälzern in kraftvollem Spurt ſofort egaliſiert. Für die Folge des Spiels macht die Ilvesheimer Läuferreihe immer wie⸗ der den Fehler, konſequent defenſiv zu ſpielen. Dadurch hängt die Stürmerreihe begreiflicher⸗ weiſe in der Luft und kann ſich zu keinem ge⸗ ſchloſſenen Angriff aufſchwingen. Erſt als die erſten beiden Halbſtürmer mit dem Aufbau be⸗ innen, kommt Fluß in die Aktionen des Ta⸗ ellenführers und jetzt ſpielen ſie ihr gewohntes Spiel. Kurpfalz wird ganz in die Verteidigung zurückgedrängt. Trotz drückender Ueberlegenheit der Gäſte gelingt Hartmann nur ein ein⸗ ziger Treffer, ſo daß beim Stande:1 für Il⸗ vesheim die Seiten gewechſelt werden. Der Platzbeſitzer beginnt auch mit ſtürmiſchen Angriffen und tatſächlich ge⸗ lingt es ihm durch Elfmeter abermals auszu⸗ gleichen. Das Spiel erreicht jetzt ſeinen Höhe⸗ punkt und es gibt dauernd kritiſche Sitnationen vor beiden Toren. Ilvesheim, das vor der Halb⸗ zeit ſehr gut gefallen konnte, kann rein gar nichts mehr zeigen. Das ſonſt ſo oft geprieſene Kombinationsſpiel vermißt man vollſtändig. Der Kampf wird immer härter und droht ſchließlich auszuarten, als Kurpfalz durch Elf⸗ meterball in Führung geht. Dieſe falſche Ent⸗ ſcheidung des Schiedsrichters brachte die Ge⸗ müter der Spieler, ſowie der Zuſchauer, in Wal⸗ lung. Die Ilvesheimer kämpften in den Schluß⸗ minuten wie die Löwen, ſogar die Verteidiger konnte man zeitweiſe im geeneriſchen Straf⸗ raum finden, aber es wollte und wollte nichts gelingen. Der verdiente Ausgleich blieb ihnen verſagt und Kurpfalz konnte als glücklicher Sie⸗ ger den Platz verlaſſen. Bei der Siegermannſchaft klappte es heute in allen Reihen. Lobenswert erſcheint vor allem der ungeheuere Eifer, der ſämtliche Spieler bis zur letzten Minute beſeelte und ihnen auch einen ſchönen Sieg beſcherte. Eine beſonders gute Partie lieferte der Tormann, der das Hauptverdienſt an dem Siege für ſich in Anſpruch nehmen kann. Bei den Ilvesheimern merkte man auch heute wieder die Kriſe, die die Mannſchaft gegenwärtia durchmacht. Nach anfänglich gutem Start konnte der Tabellenführer für die wei⸗ tere Spielfolge in keiner Weiſe mehr gefallen. Jedenfalls muß er in den nächſten Wochen mit anderen Leiſtungen aufwarten, wenn er ſich eines Meiſters würdig erweiſen will. Schiedsrichter Naßner aus Schwetzingen war ſchwach. Stuttgarter Reitturnier Beim Stuttgarter Reit⸗ und Fahrturnier, das vom 5. bis 7. März in der„Stadthalle“ durch⸗ geführt wird, werden einige der beſten deutſchen Turnierreiter vertreten ſein, ſo SS⸗Hauptſturm⸗ führer Temme, Hpt. Brandt, Oblt Brink⸗ mann, Lörke, Staeck u. Frau K. Franke. Schwimmen: Karlsruhe— Heidelberg Schon eine Woche nach dem Gaukampf Baden — Württemberg, der am 20. und 21. Februar in Mannheim und Heidelberg durchgeführt wird, ſtehen Badens beſte Schwimmer erneut im Kampf. Karlsruhe und Heidelberg haben näm⸗ lich zum 28. Februar einen Städtekampf verein⸗ bart, der in Karlsruhe ſtattfinden wird. Belgrad baut ein Stadion Jugoſlawiens Hauptſtadt Belgrad wird in ab⸗ ſehbarer Zeit eine große moderne Sportanlage erhalten. Der Miniſter für Körperkultur hat für den Bau eines Stadions in Belgrad eine Ge⸗ ſetzesvorlage eingereicht. Die Arbeiten ſollen bis zum Jahre 1941 beendet ſein; die große Ein⸗ weihungsfeier findet damit im gleichen Jahre ſtatt, in dem der junge König Peter II. voll⸗ jährig wird. Das neue Stadion wird zugleich den Namen des Königs führen. Die ſportlic um die Bad gut zu nenner ferließen den in den Vorr Wurth, Sch und Thies Die organiſat den des Pe kaum zu tad Kübler(St Bender(Li ſerslautern) ſo daß die mi tung einen h lauf nahm. Zu erwähn Mannheim) f Uebergewicht Poſtler Lenne rankheit unt Durch das 1 Mannheim ei Verlauf der Bantamgew Bortt(VfR übernimmt de aäber ſehr un niker, kann ſi Gegners ſchlec Welthild( Felix Kaspar, der neue Weltmeister im Eiskun delix Kaipar Welmeiiier Die Eiskunſtläufer in Wien Den Höhepunkt der 70⸗Jahrfeier des Wien Eislaufvereins brachte der Kürlauf der Mä ner für die Weltmeiſterſchaft im Eiskunſt Sie fand ihre Krönung darin, daß ein Mitg des Jubilars den hohen Titel errang. Kaſpar trat das Erbe von Karl Schäfer an wurde Weltmeiſter vor Graham Sharpe( land) und Elemer von Tertak(Ungarn). Röte. Der ſ Faſt die gleichen Gegner wie in Prag bei überſieht die Eutopamsifierſchaften ſtanden ſich auf der Karlsruhers. lage des Wiener EV zum entſcheidenden Gan Baiker( am Samstagabend gegenüber. Wieder überragte gen). Baiker Felix Kaſpar durch ſeine Sicherheit, ſeine a ein Gegner gefeilte Technik, das vielſeitige und ſchwie wirkt. Die b Programm, das er temperamentwoll und fl lüßt jedoch de bei den ſchwerſten Uebergängen vortrug. kung gehen. ſtimmig wurde der Wiener von allen fünf inte nationalen Kampfrichtern auf den erſten Pla geſetzt und unter dem Rieſenbeifall der dichtg drängten Zuſchauer verließ er das Eis als meiſter. Ebenſo ſicherer Zweiter wurde der l Engländer Henry Graham Sharp. Um de dritten Platz gab es einen harten Kampf zw ſchen dem ungariſchen Pirouettenkönig Elem von Tertak und dem ſtark nach vorn gerückte Oeſterreicher Alwarth. Tertak konnte noch ſeine Platzvorteil von dexr Pflicht in die Wagſcha werfen und den Oeſterreicher hinter ſich la Pech hatte Nikkanen(Finnland), der von vie ten auf den ſiebenten Platz zurückfiel und au Tomlins(England) noch vorlaſſen mußte. Velnatieshofen in onb Poſtler entſchl chnell aus u cher Punkt fü pannende Ka amer, mit ſein is zum Schl Baiker. Leichtgewicht Morlock(S ling läuft in auf, die wohl Ende der erſt Morlock Lufter wird Fuß um der Karlsruhe Punktſieger De Dietrich⸗“ Stalsrud führt vor Vaſenius Hier gab es ei entſchloſſener, Im Frogner⸗Stadion zu Oslo begann g durch wiederho Samstag die Weltmeiſterſchaft im Eisſchne laufen. 18 Bewerber hatten ſich zu den Tit kämpfen eingefunden. Wie ſchon bei den Euxopz⸗ meiſterſchaften in Davos blieb auch diesmal hiet der mehrfache norwegiſche Olympiaſieger u Titelverteidiger Jvar Ballangrud dem St fern. Sein Landsmann Michael Staksru at die beſten Ausſichten, den Weltmeiſterti zu gewinnen. Nach Ablauf der beiden erſten Wettbewerbe ſetzte er ſich vor dem Finnen Bih Ringpraxis ve. ger Vaſenins, Hans Engneſtangen(Norwegenſ ſich Wurth du, und dem Oefterreicher Max Stiepl an die Spiße pertreffer wert der Bewerber. In Anweſenheit von nahezu zühhh Halten und Se Zuſchauern, unter denen ſich auch der norwege nungen erhielt, ſche Kronprinz Olaf befand, wurden bei guteyf ſeiner Kampfa ewiſſe Unſiche olb zu Bode Schlagaustauſe loſe Begegnun k. o. Dietrich. Weltergewich eim) gegen O hatte in Ott ei Eisverhältniſſen am erſten Tage die 500 unh Kampfabſchnitt 5000 Meter erledigt. an I verdient. 64 kumpobins 6lofellenr f opftre ö Deutſche⸗ und Heeres⸗Skimeiſterſchaften in e Altenberg mußte wiederh Als dritter Wettbewerb wurde am Sams un—— bei den Deutſchen⸗ und Heeres⸗Skimeiſterſchaften Rie ſich dos V in Altenberg die erſte Staffelmeiſterſchaft fü mer holt nun Vereinsmannſchaften— früher gab es den Staft wärtshaken mi felmeiſtertitel nur für Gau⸗ bzw. Verbande Karlsruher, wo mannſchaften— ausgetragen. Der erwartete ndicapt imm große Kampf der bayeriſchen Mannſchaften b 15 er Kiepfer aus, weder der SC Partenkirchen noch der S 9 Sonthofen vermochten den SC Ruhpoldi Schaarſch! zu gefährden, der mit J. Schreiner, H. Speße Pfiſterer( bacher, A. Zeller und A. Speckbacher in Zhhiß ſchmidt läßt vi Stunden einen überlegenen Sieg errang und de Verbeſſerungen für neben dem Titel den Ehrenpreis des Fühf Kämpfe nichten rers und Reichskanzlers in Empfang nehn lunft lehren. M konnte. In der Mittelgebirgsgruppe ließen deß ners fand er ſi Hirſchberger Jäger in.25:55 Stundey runde boxt Sch ſämtliche bayeriſchen Mannſchaften hinter ſih fungswillen, de und in der Gruppe Flachland ſiegte die mer Boxern nu gilde Rot⸗Weiß Berlin in:50578 Rach drei Nied Staſſellauf(“10 km), Hochgebirgsgruppehf der tapfere Bri 1. SC'Ruhpolding(J. Schreiber, H. Speckbach men. Sieger dr A. Zeller, A. Speckbacher).20:05; 2. Se. P Halbſchwerger tenkirchen:26:43; 3. SS⸗Sportgem. Münch Mannheim) ge⸗ :27:33; 4. MTV 79 München:28:03; 5 S konnte in dieſer Sonthofen:28:25 Std.; 6. SC. Rottach⸗Egerſ erſten zwei Run :35:01.— Mittelgebirgsgruppe: 1. III/R. a ueberlegenheit, Hirſchberg(Oberz. Feiſt, Gefr. G. Adolph, f oßem Vorſpri G. Adolph, Oberj.Meergans):2055; 2. ird der Oberl 31 Plauen:25:59; 3. SV der Breslauer Ho ergiſch zum ſchulen:31:41; 4. SC Freiburg⸗Brsg.:3 rfiel der Mar 5. SuRC Altenberg:34:43; 6. WSV G ehler, ſich an .34.49.— Flachlandgruppe: 1. Skigile 0 angelnder De — 3 Schnes lontern. Klarer ſchuhklub:56:06; 3. Skigilde Rot⸗Weiß W Suü lin lI. 4706⸗22; 4. Verliner S6 1911.— Gvoffel. — Almeifter in Wien el errang. rl Schäfer an am Sharpe (Ungarn). e in Prag be ſich auf der tſcheidenden Wieder über herheit, ſeine ge und ſchwierig entvoll und flüſſi zen vortrug. Ein⸗ n allen fünf intet den erſten 'eifall der di das Eis als r wurde der Sharp. Um arten Kampf ettenkönig E ich vorn ger konnte noch ſeir in die Wg hinter ſich id), der von urückfiel und aſſen mußte. in Osl0 Vaſenius Oslo begann am Ht im Eisſchnel⸗ ſich zu den Titel n bei den Europg auch diesmal hie blympiaſieger un dem Finnen! angen(Norweg tiepl an die Spit it von nahezu 300 auch der norweg wurden bei guteſ Tage die 500 un teiſterſchaften urde am Sa ⸗Skimeiſterſchafte felmeiſterſchaft fl er gab es den St bzw. Verband n. Der erwarte Mannſchaften bli rchen noch der 8 C Ruhpoldin chreiner, H. Spe id ſiegte die in in:50.5 Hochgebirgsgrup ber, H. Speckbach 20:05; 2. Scç. Pa portgem. Münche en:28:03; 5 SC Rottach⸗Ege ppe: 1. 0 r. G. Adolph, Jü S):20:55;.18 er Breslauer hoh urg⸗Brsg. 3340 Berliner de Rot⸗Weiß 5C 1911.— . Aimt Kampfart nicht entfalten. „Hakenkreuzbanner“ 15. Februar 1987 Au Baden eemittelr feine Vormeifter Dreißig Boxer im Ring/ JZehn Mannheimer in den Endkämpfen Die ſportliche Ausbeute der Vorrundenkämpfe um die Badiſchen Boxmeiſterſchaften iſt ſehr gut zu nennen. Die Mannheimer Vertreter hin⸗ ferließen den beſten Eindruck, Nur Bortt ſchied in den Vorrunden aus, während Baiker, Wurth, Schaarſchmidt, Kiepfer, Bolz und Thies zu eindrucksvollen Siegen kamen. e organiſatoriſche Durchführung, die in Hän⸗ den des Poſtſportvereins lag, dürfte um zu tadeln ſein. Das Kampfgericht mit übler(Stuttgart) im Ring, Walter und Be nder(Ludwigshafen) und Kremb(ai⸗ ſerslautern) arbeitete korrekt und einwandfrei, ſo daß die mit 400 Perſonen beſuchte Veranſtal⸗ ig einen harmoniſchen und würdigen Ver⸗ f nahm. Zu erwähnen iſt noch, daß Köhler(VfR Mannheim) ſowie Müller(Karlsruhe) wegen ebergewicht ausſcheiden mußten, während die Lennert, Zloteki und Mühlum infolge Krankheit und Verletzung verzichten mußten. Durch das Uebergewicht von Köhler iſt für Mannheim ein ſicherer Titel verlorengegangen. Verlauf der Kämpfe: Bantamgewicht: Reuter(Karlsruhe) gegen Bortt(Ufn Mannheim). Der Karlsruher übernimmt den Angriff, ſeine Treffer kommen ber ſehr unſauber. Vortt, der beſſere Tech⸗ iker, kann ſich mit der Kampfesweiſe ſeines egners ſchlecht abfinden. In der Schlußrunde ommt Bortt mangels Deckung wiederholt in Röte. Der ſonſt gut amtierende Ringrichter berſieht die dauernden Innenhandſchläge des arlsruhers. Punktſieger wurde Reuter. Baiker(poſtſportverein)— Mock(Sin⸗ gen). Baiker eröffnet ſehr r und fl während ſein Gegner kampfesfreudiger und chlaghärter wirkt. Die beſſere Technik des Mannheimers ßt jedoch den Schwarzwälder nicht in Füh⸗ ung gehen. In der Mittelrunde kämpft der Poſtler aiſchlöſſenet, nützt jede Situation blitz⸗ ſchnell aus und ſammelt ſich langſam, aber er Punkt für Punkt. Die Schlußrunde bringt ſpannende Kampfmomente; Mock wird lang⸗ mer, mit ſeinen Aufwärtshaken bleibt er aber Schlußgong gefährlich. Punktſieger aiker. Leichtgewicht: Deimling(Karlsruhe)— orlock(Singen). Der alte Kämpe Deim⸗ ling läuft in dieſem Treffen zu einer Leiſtung auf, die wohl niemand erwartet hat. Erſt gegen Ende der erſten Runde kann ſich der junge Morlock Luft verſchaffen. Bis zum Schlußgong wird Fuß um Fuß gekämpft, dabei zieht aber der Karlsruher meiſtens das beſſere Ende. Pounktſieger Deimling. Dietrich⸗Singen gegen Kol b⸗Pforzheim. Hier gab es ein vorzeitiges Ende. Dietrich boxt 4 entſchloſſener, dagegen zeigt der Pforzheimer durch wiederholtes Wechſeln ſeiner Auslage eine 3 Unſicherheit. Auf harte Kopftreffer wird olb zu Boden geſchickt. Nach einem weiteren Schlagaustauſch gab Kolb die für— ausſichts⸗ loſe Begegnung auf. Sieger dur .o. Dietrich. techniſchen Weltergewicht: Wurth(Poſtſportv. Mann⸗ eim) gegen Ott(Singen). Der Mannheimer tte in Ott einen Gegner der über eine große ngpraxis verfügt. Aus der Diſtanz ſammelt Wurth durch beidhändige Kopf⸗ und Kör⸗ effer wertvolle Punkte. Durch dauerndes Halten und Schieben, wofür Ott zwei Verwar⸗ nungen erhielt, konnte ſich der Mannheimer in in 52 Im letzten ampfabſchnitt gab jeder den letzten Einſatz. Der Punktſieg an Wurth war knapp, aber voll verdient. Mittelgewicht: Kiepfer(UfR Mannheim) gegen Steimer(Karlsruhe). Mit wuchtigen 3 apftreffer eröffnet der Mannheimer die erſte Runde. Steimer hatte zu antworten und mußte wiederholt den Boden aufſuchen. An dem Kampfgeiſt von Kiepfer konnte man ſeine Freude haben. Bis zur Mitte der zweiten Runde 3 Ane ſich das Blatt ſichtlich gewendet, denn Stei⸗ mer holt nun mit ſeinen wirkungsvollen Auf⸗ wärtshaken mächtig auf, dann fiel aber der Karlsruher, wohl durch eine Axmverletzung ge⸗ eger Kiepfer. Schaarſchmidt(Ufn Mannheim) gegen 3———(Brötzingen). Der junge Schaar⸗ 2 . 4 chmidt läßt von Kampf 10 Kampf gewaltige rbeſſerungen erkennen, ob ſich die Härte dieſer Kämpfe nicht nachteilig auswirkt, wird die Zu⸗ lunft lehren. Mit der Rechtsauslage ſeines Geg⸗ ners fand er ſich ſehr gut ab. In der Schluß⸗ kunde boxt Schaarſchmidt mit einem Vernich⸗ tungswillen, der gerade bei unſeren Mannhei⸗ mer Boxern nur 15 ſelten in Erſcheinung tritt. Rach drei Niederſchlägen bis 8,8 und 9 wurde er tapfere Brötzinger aus dem Ring genom⸗ men. Sieger durch k. o. Schaarſchmidt. Halbſchwergewicht. Bolz(Poſtſportverein Mannheim) gegen Schmidt(Singen). Bolz lonnte in dieſem Treffen ſehr gut gefallen, die en zwei Runden boxte er mit einer techniſchen Ueberlegenheit, die ihm ſeinen Punktſieg mit großem Vorſprung ſicherte. In der Schlußrunde wird der Oberbadener lebendiger, er geht ſehr energiſch zum Angriff über und gerade jetzt perfiel der Mannheimer wieder in ſeinen alten ler, 55 an die Seile treiben laſſen, mit ngelnder Deckung ohne mit den Fäuſten zu tern. Klarer Punktſieger Bolz. Süß(Karlsruhe) gegen Schwarzwälder 4 abolfhenh. Der erſt aus der Jugendklaſſe immer mehr und mehr zurück. Punkt⸗ herausgewachſene Süß ſtellt ſich überraſchend ehr gut zum Kampf. Schwarzwälder muß harte Kopf⸗ und Körpertreffer einſtecken, die ihn ſchon klar auf die Verliererſtraße brachten. In der Pauſe— zweiten Runde gab Schwarz⸗ wälder entmutigt auf. Schwergewicht: Thies(Poſtſportverein Mannheim) gegen Huſſer(Karlsruhe). Eine wahre Schlacht lieferten ſich im Schlußkampf die beiden Schwergewichtler. Wenn auch auf Tech⸗ nik und Schlaggenauigkeit nicht allzu großer Wert gelegt wurde, ſo verlief aber dieſe Begeg⸗ nung doch mit großer Spannung. Nach den erſten zwei Runden ſah es für den Mannhei⸗ mer nicht vielverſprechend aus. Thies wurde in der Schlußrunde ruhiger, ſeine Angriffe kom⸗ men jetzt mit Berechnung. Huſſer, der lh ſehr Fühn hielt, muß nun auf Rückzug und die Führung an den alten Kämpen Thies abgeben, dem auch vom Kampfgericht gerechterweiſe der Punktſieg zugeſprochen wurde. due dwifchenkampie brachten ausgezelchneten Epoet Zu den Zwiſchenrunden ſtellte das Gaufach⸗ amt der Hitler⸗Jugend und dem Jungvolk 600 Frebenbdieſen, Werfagunz,, e Jugendlichen, die von dieſem Entgegenkommen reichlich Ge⸗ brauch machten, verfolgten die Geſchehniſſe im Kampfring mit großer Begeiſterung. Grund dazu war auch 901 Genüge vorhanden, denn was in dieſen Zwiſchenrunden⸗ und Einlage⸗ e gezeigt wurde, überbot jede Erwar⸗ ung. Den Reigen eröffneten die Jugendfliegen⸗ wichtler Geisler⸗VIf und Wetierrich⸗Ufg 86. ährend Wetterrich überraſchend die erſte Runde an ſich brachte, buchte der UfR⸗Mann den Reſt des Kampfes für ſich. Die beiden Ver⸗ einskameraden Treber und Hindenberger vom VfR ſchenkten ſich nichts. Treber kommt mit einem Rechten am Kop wuchtig durch, worauf ſein Vereinskamerad ausgezählt wurde. Nach den Jugendbeſtimmungen lautet das Reſultat: Punktſieger Treber. Im Weltergewicht wurde zwiſchen Ott⸗ Singen und Pfiſterer⸗Brötzingen der vierte Platz ausgekämpft. Wenn uns heute abend das Entſcheidungstreffen in dieſer Gewichtsklaſſe einen ſo inhaltsreichen Kampf bringt, dann wird die Begeiſterung keine Grenzen finden. Ott ſowohl wie Pfiſterer waren nach ihren Vorkampfleiſtungen nicht wieder zu erkennen. In der erſten Runde wird Ott mit einem wuch⸗ tigen Leberhaken, der Wirkung verriet, zur größ⸗ ten bt ſich ermahnt. Erſt ab der zweiten Runde ſchiebt ſich Ott nach überaus harten Schlag⸗ in Führung und wurde klarer Punkt⸗ ieger. Einen 1 471 ſauberen Einlagekampf lieferten die Leichtge wichtler Rapp⸗VfR Mannheim und Müller⸗Karlsruhe. Das Kampf⸗ gericht n unentſchieden. Der Mannhei⸗ mer hat aber mehr vom Kampf. Im e im Welterge⸗ wicht zwiſchen Hettel⸗Karlsruhe und Schaar⸗ ſchmidt⸗Ufn Mannheim gab es äußerſt ſpan⸗ nende und farbenprächtige Momente. Der un⸗ verwüſtliche Hettel, der ſchon längſt zur alten Garde zählt, war für den jungen, ſehr talen⸗ tierten Mannheimer doch zu routiniert. Hettel ließ keine Chance unausgenützt, vor allem ver⸗ mied er, ſo gut es ging, den Diſtanzkampf. In der Schlußrunde erkämpfte ſich Hettel einen 3 der für ſeinen Punktſieg ausrei⸗ chend war. e* Im Halbſchwergewicht traf Keller⸗ UfR Mannheim auf Süß⸗Karlsruhe. de und körperlich unterlegene Süß greift beherzt an; er muß aber bald die kämpferiſche Ueber⸗ legenheit des Titelverteidigers anerkennen. Die Rechte, die Keller ſchlug, iſt vorzüglich geführt und wirkt vernichtend. Nach mehreren Nieder⸗ chlägen wird Süß ſtark angeſchlagen aus dem ing genommen. K..⸗Sieger Keller. Gchbner Erola des Mannheimer Hockerſpoets HCH, TV 46 Mannheim und VfR Mannheim kommen in die Zwiſchenrunde delberg pielſtärkſten badiſchen b n. ein. NRach Wiederbeginn ſtellte der ſchön kombinie⸗ te die 3 ſpi ſlärkſten nten Kämpfen ge W4 15 kannſchaften in intereſſa über. Die Ausſcheidungs des Gaumeiſters waren aber gleichzeitig wieder ein Zweikampf zwiſchen der Hockeyhochburg Heidelberg und dem aufſtrebenden Mannheim. Die mit äußerſtem Einſatz durchgeführten Spiele brachten ſchließlich das für den Mann⸗ heimer Hockeyſport verheißungsvolle Ergeknis zuſtande, daß ſich für die Zwiſchenrunde ein Heidelberger und zwei Mannheimer Vereine durchſetzen konnten. HC Heidelberg— TG 78 Heidelberg:0 Der HéEß befand ſich in ausgezeichneter Ver⸗ faſſung und war verdienter Sieger des fair und ſchnell durchgeführten Treffens. Wohl benötiate der dEß einige Zeit, bis er ins Spiel kam, dann aber ließ er die Turngemeinde durch ſeine Spielweiſe kaum noch zur Entfaltung kommen. Die Leute der TG 78 waren ihrem Gegner an Schnelligkeit und Wendigkeit unter⸗ legen, lieferten aber bis zum Schluß ihrem überlegenen Gegner einen ritterlichen Kampf. Vor der Pauſe nützte Peter 2 ein Mißver⸗ Ermirtlung ſtändnis der TG⸗Verteidigung aus und ſchoß unhaltbar zum erſten Treſſer Zin. rende HCh⸗Sturm die—1 e Hintermann⸗ ſchaft auf eine harte Probe. eter 2 konnte noch drei weitere Tore erzielen. Die Turnge⸗ meinde, bei der gegen Schluß der Linksaußen Volkert verletzt ausſcheiden mußte, beſaß im Sturm zu wenig Durchſchlagstraft. Im ganzen wurden nur vier verwertbare Angriffe durch⸗ Der HCh hinterließ den Eindruck der boſten Mannſchaftsleiſtung und oürfte für die Endſpiele als 3* Anwärter auf den Mei⸗ ſtertitel angeſehen werden. TV 46 Mannheim— TV 46 Heidelberg :0(:0) Das zweite Spiel war bis zur Halbzeit ziem⸗ lich ausgeglichen und erreichte nicht das Ni⸗ veau des vorangegangenen. Auf beiden Seiten wurden Torgelegenheiten vergeben. Einmal war ſogar der Mannheimer Halblinke Slen⸗ voigt allein durchgekommen, jedoch frei vor dem Tor vergab er die große Gelegenheit. Auf der anderen Seite meiſterte der ſichere Mannheimer Torhüter Höhl einen Schuß des gefährlichen Heudenheim revanchiert ſich Olympia Neulußheim— VfTuR Feudenheim:4(:2) In dieſem Spiel, das weder für den Abſtieg noch für die Meiſterſchaft beider Mannſchaften Bedeutung hatte, galt Neulußheim allgemein als Favorit. Denn ſchon im Vorſpiel konnte die Olympiaelf in Feudenheim einen einwand⸗ Ffae:1⸗Sieg herausſpielen. Allerdings ſtand ſeinerzeit die komplette Elf, während heute einige Erſatzleute in der Neulußheimer Mann⸗ ſchaft waren. Die Gäſte beſtritten in der ge⸗ wohnten Aufſtellung das Spiel. Schon in der erſten Minute hatte Neulußheims Rechtsaußen nach guter Vorarbeit von Scheck eine Tor⸗ chance. Der unplacierte Schuß wurde jedoch vom Gäſtehüter gehalten. Aber auch die Gäſte blieben nicht müßig und beſtürmten immer wie⸗ der das gegneriſche Tor, ohne jedoch vorerſt er⸗ folgreich zu ſein. Auch Keſſelring, der Neu⸗ lußheimer Rechtsaußen, konnte das Tor nicht finden und jagte den Ban freiſtehend weit n⸗⸗ ben das Netz. Bei beiden Mannſchaften war der beſte Teil die Hintermannſchaft, während der Sturm auf beiden Seiten enttäuſchte. Durch ein Mißverſtändnis in der Neulußheimer Verteidi⸗ gung kamen die Gäſte in der 20. Minute uner⸗ wartet in Führung und ſpielten auch weiterhin überlegen, während bei der Platzmannſchaft kein geſchloſſener Angriff zuſtande kam. Da⸗ durch wurde das ganze Spiel zu ſehr in die Breite gezogen. Die Vorſtöße der Platzmann⸗ ſchaft waren mühelos abzuwehren. Die Angriffe der Feudenheimer jedoch waren gefährlich und die n hatte alle Mühe, ihr Tor rein zu halten. Kurz vor Halbzeit ſchien der Ausgleich für Neulußheim zu fallen, Keſſel⸗ ring verſchoß jedoch wiederum freiſtehend vor dem Tor. Gleich darauf mußte beim Gegenan⸗ griff Neulußheims Hüter zum zweitenmal das Leder paſſteren laſſen. Allerdings hätte dieſer Ball unbedingt gehalten werden müſſen. Die Gäſte dirigierten auch in der zweiten ſchaſt das Geſchehen und gaben der Platzmann⸗ ſchaft wenig Chancen. Das Spiel war im Auf⸗ bau viel genauer und auch die Läuferreihe war jeder Situation gewachſen. Bei einem weiteren Angriff der Gäſte verließ Neulußheims Tor⸗ hüter Langlotz unnötigerweiſe das Tor und der Gäſtelinksaußen konnte mühelos den drit⸗ ten Treffer erzielen und 1 den Sieg ſeiner Mannſchaft ſicherſtellen. Endlich in der 15. Mi⸗ nute der zweiten Hälfte konnte Scheck den erſten Gegentreffer erzielen. Die Platzmann⸗ ſchaft, durch dieſen Erfolg angefeuert, drehte mächtig auf, aber die Gäſtemannſchaft war auf⸗ merkſam genug, um die Angriffe zu vereiteln. Und als die Feudenheimer bei einem ihrer Durchbrüche wieder das alte Torreſultat her⸗ + war man im Neulußheimer Lager wie⸗ er hoffnungsfroher geworden. Trotz guter Torchancen gelang aber der Platzmannſchaft kein Treffer mehr und Feuden⸗ eim verließ beim Schlußpfiff als verdienter ieger das Spielfeld. Neulußheim hatte dieſe Niederlage in erſter Linie ſeinem Sturm zu ver⸗ danken, ſowie Torhüter Langlotz, der heute nicht F auf dem Poſten war und zwei halt⸗ bare Bälle paſſieren ließ. Bei den Gäſten war die Hintermannſchaft der beſte Mannſchafts eil, während der Sturm durch die Erſatzleute ge⸗ ſchwächt war. Schiedsrichter Hördt(Weinheim) war jeder⸗ zeit korrekt. hl. r junge Reinemuth. Lutz 1 ſchoß mit Rückhandſchlag von rechts G55 doch Dörner im Heidelberger Tor hielt. Den liegengebliebenen Ball ſchob aber Slenvoigt zum entſcheidenden Tor ein. Nach der Waufe ſpielte Heidelberg eine leichte Ueberlegenheit heraus. Zudem mußte Greulich verletzt das Spielfeld verlaſſen und Slenpoigt in die Verteidigung zurück. Mannheim bot von jetzt an keine einheitliche Leiſtung mehr und kam kaum noch zu einem gefährlichen Angriff Bei Heidelberg wurde der Halbrechte Lauer vom Platze geſtellt. Das Spiel wurde etwas hart und unſchön. Die Heidelberger drängten mit Macht und wollten den Ausgleich erzielen. Aber Höhl im Tor und ſeine Vorderleute wehr⸗ ten ſich Anoſet So konnte Mannheim bis zum Schlußpfiff den knappen Vorſprung mit Glück halten. Heidelberg, das den Turnverein Mannheim vor einigen Wochen 713 ſchlagen konnte, war trotz allen Einſatzes geſchlagen. VfR Mannheim— Mr6 10(:0) Am Nachmittag ſtanden ſich die Mannheimer Lokalrivalen VfR und MTo gegenüber. Beide Mannſchaften mußten mit je zwei Mann Erſatz antreten. Der VfR konnte mit dem gleichen Re⸗ ſultat wie im letzten Mannheimer Lokalſpiel einen knappen aber verdienten Sieg erringen. Der VfR hatte ſehr viele Chancen, die er jedoch alle ausließ. Das durch den Erſatzlinksaußen in der zweiten Halbzeit erzielte Tor war zu⸗ dem ein klares Abſeitstor. Auf beiden Seiten ſah man ſchon beſſere Leiſtungen. Vor allem wurde zu hart geſpielt und dadurch dem Spiel ſehr viel an Schönheit genommen. Beim VfR fiel die linke Sturmſeite etwas ab. Die übrigen Poſten waren gut beſetzt. Bei der Mr konn⸗ ten die Außenſtürmer nicht überzeugen. Deukſchlands Hockey⸗Frauen Nach einem Probeſpiel in Hamburg, das am Sonntag ſtattfand, wurde die deutſche Frauen⸗ Hockeymannſchaft zum Länderſpiel gegen Hol⸗ land am 21. Februar in Frankfurt a. M. wie folgt namhaft gemacht: Stickel (JG⸗So Frankfurt) Dierks von Lautz (beide Harveſthuder ToC Hamburg) Genſert Rohde Lohſe (SC Frankf. 80)(Doc Hannover)(Harveſth. THc) Veit Trede Keller Mauritz Hargus (Berliner(Klipper(Berliner(Rot⸗Weiß(Phönix HC) Hamburg) HC) Berlin) Lübech Melterſchaltstpiele in vapeen FC Schweinfurt— Bayern München:4 Unter der vorzüglichen Leitung von Grabler er⸗ fochten die Gäſte aus München einen zahlenmäßig hohen auer verdienten Sieg. Die Rothoſen fühlten ſich auf dem Schneeboden wie zu Hauſe, im Sturm war Geßler in der Mitte die treibende Kraft, ſehr gut lleßen ſich auch die beiden Außenſtürmer an. Die Ver⸗ teidigung, mit Fint im Tor, wurde vor keine großen Aufgaben geſtellt, denn Schweinfurts Sturm war ſehr lahm, bier konnte lediglich Rühr gefallen. Geßler brachte die Bayern ſchon kurz nach Beginn in Füh⸗ rung. Schweinfurt ließ ſich vorerſt nicht verblüffen und lieferte noch ein ebenbürtiges Spiel. Im Anſchluß an die vierte Ecke konnte Kupfer ſogar den Ausgleich er⸗ zielen. Schweinfurt hatte dann ſogar noch etwas mehr vom Spiel. Es wollte aber nichts gelingen, bis in der 31. Minute durch Kopfball Siemetsreiters die Gäſte wieder in Führung gingen. Fünf Minuten vor dem Wechſel erhöhte Körner auf:1 und, damit nicht genug, fabrizierte Kitzinger II. ein Selbſttor. In der zweiten Hälſte waren die Gäſte weit überlegen. Zählbar än⸗ derte ſich an dem Ergebnis aber nichts mehr. Wacker München— Ingolſt.⸗Ringſee:0 Zu dieſem äußerſt wichtigen Gauligakampf waren 4000 Zuſchauer im Heinrich⸗Ziſch⸗Stadion erſchtenen, die einen temperamentvollen Kampf ſahen„bei dem wieder einmal mehr beide Sturmreihen verſagten. Dies kam beſonders beim Wacker⸗Angriff deutlich ꝛum Ausdruck, die Münchner Stürmer verſchoſſen aber auch aus den nüchſten Entfernungen. Dazu kommt noch, daß gerade die Hintermannſchaft von Ingolſtadt, und hier wiederum der Tormann Schmied, in ganz her⸗ vorragender Form ſpielten. Auch die zweite Hälfte ſah die Münchner ſtets im Angriff, aber Haslinger und vor allem Horneber ſetzten ſich nicht ſo kraftvoll ein wie in früheren Spielen, ſo daß auch die zweiten 45 Minuten ergebnislos verlieſen. Schiedsrichter war Höchner⸗Augsburg. 1. FC Nürnberg— BC Augsburg 51 4000 Zuſchauer erlebten einen überlegenen Sieg des Deutſchen Meiſters, bei dem alle Poſten ſehr gut be⸗ ſetzt waren. Die Hintermannſchaft mit Billmann an der Spitze ſpielte ganz ausgezeichnet, Auch der Sturm zeigte das ſeit langem vermißte produktive Spiel. Der beſte Mann der Fünferreihe war Eiberger, aber auch Schmidt und Friedel konnten gefallen. Bei Augsburg war die Hintermannſchaft de rbeſte Mannſchaftsteil, vor allem die beiden Verteidiger lieferten ein hervor⸗ ragendes Spiel. Im Sturm war Marquardt recht ſchwach, er fand bei ſeinen Nebenleuten allerdings auch nicht das rechte Verſtändnis. Augsburg enttäuſchte insgeſamt in Nürnberg etwas. Die Mannſchaft war wohl vor dem Clubtor recht gefährlich, ließ aber doch das entſcheidende Schußvermögen vermiſſen. Vf B Koburg— 1860 München:3 Vor 2500 Zuſchauern kamen die Münchner„Löwen“ zu einem recht ſchmeichelhaften Unentſchioden. Die Ein⸗ heimiſchen waren zu drei Viertel des Spieles klar überlegen, ließen ſich aber in der zweiten Halbzeit ſchließlich überrumpeln. Bereits vor dem Wechſel ſtand das Spiel eindeutig im Zeichen der Gaſtgeber, ob⸗ wohl die Münchner durch Kronzucker in Führung gin⸗ gen und Vogel erſt in der 30. Minute ausgleichen konnte. Nach dem Wechſel blieb Koburg weiter ton⸗ angebend— die Tore aber ſchoſſen die Löwen, die durch Kronzucker in der 52. und 54. Minute eine:1⸗ Führung herausholten. Dann aber wurde die Ueber⸗ legenheit der Einheimiſchen ſo groß, daß die Münch⸗ ner nicht mehr über ihre Hälfte hinauskamen. Vogel brachte ſeine Mannſchaft in der 58. Minute auf:2 heran und ein Elfmeter ſtellte das verdiente Unent⸗ ſchieden her. Bis zum Schluß blieb Koburg drückend überlegen. Auszeichnung für Dr. Diem Der Generalſekretär des Organiſationskomi⸗ tees für die 11. Olympiade 1936 in Berlin und jetzige Reichs portfeld⸗Direktor Dr. Carl Diem iſt vom Griechiſchen Leichtathleti-Verband zum Ehrenmitglied ernannt worden. ————————————————————— Mannheim „Hakenkrenzbanner 15. Februar 10% bprehlegel der Woche Vom 15.—21. Februar 1936 Fufßball Süddeutſche Meiſterſchaftsſpiele(21.): Gau Baden: VfR Mannheim— FV 04 Raſtatt SV Waldhof— Germania Brötzingen 1. FC Pforzheim— Karlsruher FV VfB Mühlburg— SpVa Sandhofen Gau Südweſt: FV Saarbrücken— FK 03 Pirmaſens Eintracht Frankfurt— Union Niederrad SęV Wiesbaden— Bor. Neuntirchen Gan Württemberg: Stuttgarter Kickers— Stuttgarter SC VfB Stuttgart— 1. SSV Ulm Sportfreunde Eßlingen— SVg Cannſtatt Union Böckingen— FVZuffenhauſen Gau Bayern: 1. FC Nürnberg— Wacker München Bayern München— SpVag Fürth FC 05 Schweinfurt— ASV Nürnberg VfB Koburg— VfB Ringſee Handball: Süddeutſche Meiſterſchaftsſpiele(21.): Gau Südweſt: FSo Frankfurt— MSV Darmſtadt Pfalz Ludwigshafen— DRe Haßloch SV 98 Darmſtadt— Ingob. St. Ingbert Gau Württemberg: Eßlinger TSV— TB Göppingen TSV Süſſen— TWeAltenſtadt Vf Friedrichshafen— TGS Stuttgart Gau Bayern: 1860 München— Poſt München TG Landshut— TV Milbertshofen SpVg Fürth— Bamberger Reiter 1. FC Nürnberg— TVErlangen Hallenturniere: Wiesbaden(17.); Frankfurt (18.); Mainz(21.). Hockey: Länderſpiel(21.): In Frankfurt: Deutſchland— Holland (Frauen). Schwimmen: Württemberg— Baden in Mannheim(20.) und Heidelberg(21.); Nationales Feſt in Würz⸗ burg(21.) Winterſport: Skiſport: n in Cha⸗ monix(bis 18.); RAD⸗Wettkämpfe auf dem Feldberg(17.—20.); Reichsjugend⸗Wetttämpfe in Neuhaus(20.—21.), Sprunglauf in St. Blaſien(21.), Städtekampf Karlsruhe— Pforzheim in Kaltenbronn(21.); Alpſpitz⸗ ſtaffel in Garmiſch(21.). Eisſport: Deutſche Eisſegelmeiſterſchaften in' Angerburg(bis 18.), Eishockey⸗Weltmei⸗ ſterſchaft in London(17.—27.), Hgrringay Racers in München(19.), in Garmiſch(21.) Schlittenſport' Europarodelmeiſterſchaf⸗ ten in Oslo(20.—21.) der Nürburgring wird vervenert Deutſchlands größte und zugleich ſchwerſte Auto⸗Prüfſtrecke wird gegenwärtig einem Um⸗ bau unterzogen, der an den gefährlichſten Stel⸗ len vorgenommen wird. Mit den bekannteſten Rennfahrern und den Rennleitern der deutſchen Automobilfirmen wurden die Gefahrenpunkte eingehend beſprochen und die Fahrer machten auf Grund ihrer Erfahrungen entſprechende Verbeſſerungsvorſchläge. 350 Arbeiter ſind mit der Verbeſſerung einiger wichtiger Punkte be⸗ ſchäftigt, zu denen die ſogenannten Sprung⸗ hügel am Segelflugplatz und am Wippermann gehören. Durchgreifende Aenderungen ſind auch zwiſchen Annatal und Hohe Acht in Ausſicht ge⸗ nommen und darüber hinaus ſollen in 15 000 Tagewerken neue Park⸗ und Zuſchauerplätze an⸗ gelegt werden. Glllhellmelierjchatten im Schneefknem Der Franzoſe Allais und Chriſtl Cranz ſiegen im Abfahrtslauf Das Mont⸗Blanc⸗Gebiet hat ſich noch nie durch große Wetterbeſtändigkeit ausgezeichnet, und ſo konnte es nicht weiter verwundern, daß in Cha⸗ monix, dem Schauplatz der Ski⸗Weltmmeiſter⸗ ſchaftskämpfe, am Samstag ein zünftiger Schneeſturm herrſchte, nachdem tags zuvor beim Staffellauf die Sonne von einem ſtrahlend blauen Himmel gelacht hatte. Wochenlang hatte Chamonix auf Schnee gewartet und nun wir⸗ belten die Flocken mit einer Urgewalt vom Him⸗ mel, daß alles in Weiß zu erſticken ſchien. Dabei blies der Sturm aus vollen Backen, kurz: es war ein Wetter, das von den Teilnehmern am Abfahrtslauf, der am Samstag zur Entſcheidung ſtand, wirklich nicht als angenehm empfunden werden konnte. Dennoch wurden die Bewerber am frühen Morgen nach dem eine halbe Stunde Bahnfahrt von Chamonix entfernten Start ge⸗ bracht, der ſich unweit der Bergſtation der Drahtſeilbahn am Col de Vita befand. Schon die Wartezeit während der Probefahr⸗ ten wurde für Läufer und Läuſferinnen zu einer qualvollen Angelegenheit. Der Schneeſturm tobte in unverminderter Heftigkeit und binnen wenigen Minuten glichen die vermummten Ge⸗ ſtalten Eisbären und Schneemännern. Unter dieſen Umſtänden war es verſtändlich, daß die urſprünglich vorgeſehene, ſchwierige Abfahrts⸗ ſtrecke gegen eine leichtere vertauſcht wurde. Ber einer Länge von wenig mehr als 3,5 Kilometer waren nur etwa 800 Meter Höhenunterſchied zu überwinden und für die Frauen war die ſonſt gleiche Strece noch um 500 Meter verkürzt. Die Chrift Um die Mittagsſtunde nahmen 18 Läufe⸗ rinnen den Kampf gegen die wütenden Ele⸗ mente auf. Ohne Sturz kam keine einzige über die Strecke, obwohl normalerweiſe nur ein Steilhang Schwierigkeiten barg. Sogar unſere Chriſtl Cranz mußte zweimal in den Schnee, wobei beſonders der zweite Sturz koſt⸗ bare Sekunden koſtete. Immerhin war ſie mit :17,1 Minuten die weitaus Schnellſte. Ihr am nächſten kam die Schweizerin Nini von Arx⸗Zogg, die genau vier Sekunden mehr be⸗ nötigte. Käthe Graſegger, die viermal ge⸗ Normalerweiſe hätte dieſe Strecke keine Schwie⸗ rigteiten geboten, aber nun wurde jede Fahrt zu einer„Blindfahrt“ und Sturz reihte ſich an Sturz. Da waren natürlich die Läufer im Vorteil, die die Gegend kannten und mit ihren Tücken vertraut waren. Die eigentlichen Favoriten konnten keine Rolle ſpielen, auch die Deutſchen nicht, die mit den Oeſterreichern, Schweizern und Norwegern im geſchlagenen Feld endeten. Der Sieg fiel bei den Männern an den Fran⸗ zoſen Emile Allais, den Olympiadritten von Garmiſch⸗Partenktirchen, und auch den zweiten Platz holte ſich mit Maurice Lafforgue ein Franzoſe. Als beſter Deutſcher kam Rudi Cranz(Freiburg) auf den 10. Platz, Hans Pfnür wurde Elfter, Roman Wörndle Zwölfter und Guzzi Lantſchner Vier⸗ zehnter. Ganz ohne Erfolg blieb Deutſchland aber doch nicht. Unſere Olympiaſiegerin Chriſtl Cranz (Freiburg) war die Beſte unter 18 Läuferinnen, obwohl auch ſie zweimal mit dem Boden hatie Bekanntſchaft machen müſſen. Chriſtl blieb mit einer Zeit von:17,1 Minuten ſiegreich und ließ ihre ſchärfſte Gegnerin, die Schweizerin Nini von Arx⸗Zogg(Schweiz) um vier Sekun⸗ den hinter ſich. Käthe Graſegger kam zwar viermal zu Fall, rettete aber doch noch den dritten Platz. Recht ſchneidig fuhr auch LVisl Schwarz, die zweimal mit dem Schnee Be⸗ kanntſchaft machte. Erand fegte ſtürzt war, wurde in:30,4 Dritte. Nach dem Rennen erklärte Chriſtl Cranz, daß ſie unter normalen Umſtänden die Strecke glatt in rund vier Minuten bewältigt hätte. An das tech⸗ niſche Können ſeien keine allzu großen Anfor⸗ derungen geſtellt worden und es ſei ein Kampf gegen das Unwetter und nicht gegen natür⸗ liche Hinderniſſe geweſen. Die Franzoſen in Front Den Frauen folgten nach kurzer Pauſe die 49 Männer. Hier gab es inſofern ſenſatio⸗ Beginn der 1. Ski-Weltmeisterschaiten in Chamonix Weltbild(MI) Die deutsche Mannschaft bei der Eröffnungsfeier der ersten Ski-Weltmeisterschaften der Fls in Chamonix. Die Wett- kämpfe begannen mit der 4 10-Kilometer-Staffel, in der Deutschland nicht vertreten war Anekdoten aus dem Fußballager Der nächſte Länderwettlampf führt die deut⸗ ſchen Nationalen in Stuttgart zum vierten Male mit Frankreich zuſammen. Vor faſt genau ſechs Jahren war es, als ſich beide Ländermannſchaf⸗ ten zum erſten Male im Kampf um den brau⸗ nen Lederball gemeſſen haben und zwar in Paris. In Deutſchland wie in Frankreich bildete das Spiel ſchon Wochen zuvor das Tagesgeſpräch. Wir hofften ebenſo auf den Sieg wie die Fran⸗ zoſen. Alles in allem lieferten unſere Spieler unſtreitig die beſſere Partie, aber der Sieg fiel an Frankreich. Wohl ſchoſſen wir den einzigen Treffer des Tages, doch ſetzte der gute Reinhold aus Aachen den Ball ins eigene or! Obwohl Frankreich alſo lediglich durch ein Selbſttor ſiegreich geblieben war, war man über dieſen Sieg aufs höchſte erfreut. Der Franzöſi⸗ ſche Fußball⸗Verband ließ es ſich daher nicht nehmen, jedem ſeiner Spieler eine goldene Uhr 80 überreichen zur Erinnerung an dieſen für 33 franzöſiſchen Fullballſport ſo erfolgreichen ag. Selbſtverſtändlich, daß man bei dieſer Ge⸗ legenheit auch Münzenberg gedachte, und ſcherz⸗ haft fragte der franzöſiſche Spielführer, was man ihm überreichen wolle.„Denn wenn wir ſchon goldene Uhren bekommen, dann hätte Münzenberg einen— Wecker aus Platin ver⸗ dient!“„„„ — ———◻+. ſchon iſt die deutſche National⸗ mannſchaft droben in Oslo eingekehrt, wo ſie von den Norwegern ſtets aufs herzlichſte genommen worden iſt. Da mehrmals die Spiele egen Norwegen mit einem Beſuch in Stock⸗ —38 verbunden worden ſind, ergab ſich ganz von ſelbſt, daß der Aufenthalt in der norwegiſchen Hauptſtadt etwas länger war, als wie es ſonſt üblich iſt. So leiſtete die deutſche Expedition einer Einladung zu einer längeren Autofahrt gern Folge. Hierbei ſollte es beim Mittageſſen als beſondere Delikateſſe Schneehuhn geben. Die Spieler hatten mit ihren Begleitern und den norwegiſchen Gaſtgebern bereits an der Ta⸗ fel Platz genommen, als einer den Mannſchafts⸗ leiter bat, für ihn doch etwas anderes zu be⸗ ſtellen. Der Mannſchaftsleiter, unſer unvergeß⸗ licher Georg P. Blaſchke, geriet ſichtlich in Verlegenheit und verſuchte, den guten Hor⸗ nauer davon zu überzeugen, daß eine derar⸗ tige Maßnahme eine Beleidigung der Norweger bedeuten müßte. Hornauer blieb aber auf ſeinem Standpunkt beharren, bis dann ſchließlich ſein nachfolgender Ausſpruch Licht in die dunkle Sache brachte: „Na! Dös mag i net! I friß halt kein'n—— Seehund!“—— —— Es iſt eine altbekannte Tatſache, daß es der Schiedsrichter trotz redlichſten Bemühens nie⸗ mals allen recht machen kann. Wenn auch die Zahl der Fanatiker in letzter Zeit erfreulicher⸗ weiſe erheblich zurückgegangen iſt, ſo gibt es noch immerhin genügend Zuſchauer, die unbe⸗ dingt und nur ihren Verein ſiegen ſehen wol⸗ len. Langt's nicht zum Siege, dann iſt eben der Schiedsrichter ſchuld. Und das iſt ſelbſt drüben im Mutterland des Fußballſports nicht anders. Wieder einmal gab ſo ein Fanatiker dem Schiedsrichter die Schuld an der ſelbſtverſtänd⸗ lich„vollkommen unverdienten Niederlage“. Als der Unparteiiſche den Platz verlaſſen wollte, trat ihm der Fanatiker mit geballten Fäuſten entgegen und rief:„Was meinen Sie wohl, Herr Schiedsrichter, wie alt parteiiſche Men⸗ ſchen werden können?!“ Der Schiedsrichter ließ ſich jedoch keinen Au⸗ genblick aus der Faſſung bringen, ſondern fragte den Fanatiker in größte Ruhe:„Wie alt ſind Sie?“.. * Herbert Chapman unternahm einſt einmal einen Abſtecher nach dem Kontinent. Bei ſei⸗ nem Beſuch in Frankreich kam er auch in eine kleinere Provinzſtadt. Der Vorſitzende des dor⸗ tigen Vereins wußte ſehr wohl, wer Herbert Chapman war, und lud ihn daher ein, dem am Nachmittag ſtattfindenden Spiel beizuwohnen. Ja noch mehr: er bat den allgewaltigen Mana⸗ ger Arſenals ſogar, den Anſtoß auszuführen, was Chapman denn auch prompt tat. Die Unterhaltung, die während des Spieles nicht allzu ergiebig gefloſſen war, wurde wäh⸗ rend der Pauſe mit um ſo größerer Lebhaftig⸗ keit aufgenommen. Man ſprach von dieſem und jenem, bis der Vorſitzende an den großen Chap⸗ man die Frage richtete:„Sie lieben wohl ſehr ein ſchönes Fußballſpiel?“ Chapman verſtand dieſe Frage offenbar nicht ganz richtig, denn ſeine Antwort lautete:„Macht nichts! Laſſen Sie ruhig weiterſpielen!“... * Alfred Schaffer, der große ungariſche Natio⸗ nale, hätte gern bei der Wiener Hakoah geſpielt, ebenſo wie dieſe an ſich den Ungarn gern in ihren Reihen geſehen hätte. Doch es gab ein unüberwindliches Hindernis: Mitglieder der Hakoah konnten nur Juden werden. Schaffer ſtand alſo vor der Wahl, ob... oder... „Nun: ſo gern ich an ſich bei Hakoah wäre“, ſprach der große Alfred ſehr gelaſſen aus,„aber — bitte ſchön— eigens wegen des Fußballs die Religion zu wechſeln— bitte ſchön: das. geht doch wohl zu weit!“. Dichuge Klakſteung Die Stellung der Regatta⸗Vereine im DRe . Ab e der Stellung der Regatta⸗Vereine innerhalb des Deutſchen Reichsbundes für Lei⸗ nelle Ergebniſſe, als die eigentlichen Fayhn riten, darunter auch die Deutſchen, im geſchla/ genen Feld endeten und den gaſtgebenden Franzoſen den Vortritt laſſen mußten. unſere Vertreter, die durchweg niedere Start⸗ nummern hatten, über die Strecke gingen, hat⸗ ten ſie keine drei Meter Sicht, kein Wunder, daß da nicht alles nach Wunſch ging und ſene Läufer im Vorteil waren, die über eine ge⸗ naue Streckenkennmnis verfügten. Rudi Eranz ſauſte zweimal in rieſige Schneewehen und Hans Pfnür und Guzzi Lantſchner ging nicht beſſer. Roman Wörndle ſtürzte noch öſte war aber doch noch ſchneller als„Guzzi“ 2 Franzoſe Emile Allais, Frankreichs erfol reichſter Olympiakämpfer 1936, lief ſchließlich mit:03,2 Minuten die weitaus beſte Zeit. Ergebniſſe: Männer: 1. E. Allais(Frankreich):03,2 Min.) 2. M. Lafforgue(Frankreich) und G. Sertorelli(Ztg⸗ lien) je:16,3; 4. P. Foſſum(Norwegen):20%n 5. W. Steuri(Schweiz):21,3; 6. V. Chierroni(Ita⸗ lien):24,3; 7. H. v. Allmen(Schweiz):24,3; 8. RK. Morand(Frankreich):27,3; 9. R. Matt(Oeſterreichh :29,4; 10. R. Cranz(Deutſchland):30,1; 11. Hansz 12. R. Wörndle 13. R. Rominger(Schweiz) Pfnür(Deutſchland):34,4; (Deutſchland):38,1; :40,2; 14. G. Lantſchner(Deutſchland):40% 15. W. Walch(Oeſterreich); 16. R. Beckert(Frankreich). Frauen: 1. Chr. Cranz(Deutſchland):17,1 Min.; 2. Nini von Arx⸗Zogg(Schweiz):21,1; 3. K. Gra⸗ ſegger(Deutſchland):38,4; 4. C. Heath(USn) :57; 5. E. Steuri(Schweiz):00,2; 6. (Schweiz):05,3; 7. L. Schwarz(Deutſchland) :21; 8. L. Reſch(Deutſchland):34,3; 9. M. Mag Kean(USA):35,3. Engliücher dubvall Englands derzeitiger Tabellenführer, Charl⸗ ton Athletie, kämpfte kurioſerweiſe in den letzten Wochen auswärts erfolgreicher als zu Hauſe. Den beiden knappen Siegen in Birming⸗ ham gegen FC Birmingham und Weſtbromwich Albion ließ die Mannſchaft nämlich zwei Unent⸗ ſchieden auf eigenem Gelände folgen, zuerſt ge⸗ gen Middlesbrough und am letzten Samstag gegen Mancheſter City(:). Aehnliches iſt vom Arſenal zu ſagen, der auch in Sheffield nicht enttäuſchte und mit 00 einen wertvollen Punktgewinn buchte. Von den drei ührenden Londoner Mannſchaften blieb allein rentford ſiegreich, das in Mancheſter ge⸗ Das Frühjahr nahtl und damit die Zeit der allgemeinen Ermüdungserſchei⸗ —** Entſchlacken Sie jetzt Ihren Körper und führen Sie ihm gleichzeitig neue Aufbau⸗ und Antriebſtoffe zu. Nehmen Sie ſeden Morgen eine 33 Heidekraft. Seit über 7 Jahren—* uns täglich viele Anerkennungs · ſchreiben zu. So äußert ſich u. a. 33 Anna Echter⸗ mann, Bonn, Adolfſtr. 10, am 19. 3. 36:„Ich war mülde und abgeſpannt, hatte ein ſchlechtes Ausſehen. Seitdem ich Heidekraft nehme, bin ich ein ganz anderer Menſch —— Fühle mich wohl, habe guten Appetit und ann üt ſchlafen, ſehe friſch aus.“ Heidekraft, beſtehend aus Kräutern und Erdſalzen, fördert Verdauung, Stoffwechſel, Säftekreislauf, Drüſenfunktionen, Nerven⸗ leiſtungen. öriginalpackg. RM..90, Doppelpackg. RM..50. Ju haben in Apotheken, Drogerien, Reformhäuſern. Heidekraft E. Oſirnig Dannheim 3**—- M ſuchen z. einen tüchtige . Werlz Scqriftliche 1er 3 f. er 3• 1 5 Einſte Dopp& Heull Mannheim⸗Waldh Anah die flott ſtenogra Alort d. 1. N. Angebote unter an den Verlag di —— Suche zum 1. o fihüüges, fleipie mit guten Zeugn. Metzgerei Auguſt 448 S ii edlen per ſofort nach Et ſow. ein Mädc 3Zu erfr, bei: Jan gungeres zuverl. sh. z. 1. 4. ge Andrb., f. 4⸗Zim.⸗ Haus Ush. z. 1. 4. ge⸗ achi. Gute Bohdl. gen den Tabellenletzten, United,:1 gewann. Meiſter Sunderland iſt durch einen:2⸗Sieg über Huddersfield auf den vierten Platz vorce⸗ rückt, muß aber dieſe Stellung mit Portsmouth und Middlesbrough teilen, die auswärts klare Siege errangen. Von den übrigen Ergebniſſen wäre der:2⸗Sieg der Wolverhampton Wande⸗ rers über Everton zu erwähnen. Die„Wölfe“ werden, wenn ſie die Form halten, bald in der Spitzengruppe auftauchen, außerdem muß mit ihnen auch im Pokalwettbewerb gerechnet wer⸗ den!— Die Spitzengruppe in der Meiſterſchaſt: 1. Charlton 29 Spiele 39:32 Tore 38:20 Mkt. 2. Arſenal 29 Spiele 63:38 Tore 36:22 Ptt. 3. Brentford 28 Spiele 59:48 Tore 35:21 Pkt. 4. Sunderland 29 Spiele 60:51 Tore 34:24 Pkt. 5. Portsmouth 29 Spiele 48:44 Tore 34:24 Pt. 6. Middlesbrigh 29 Spiele 53:49 Tore 34:24 Pkt. besübungen wird durch eine Verfügung des Generalreferenten des DRe, G. v. Mengden, eindeutig klargeſtellt. Die Gaueinteilung des DRe bringt für den Kampfſport im Rudern gewiſſe Schwierigkeiten, da ſeine Ausübung durch den Lauf der deut⸗ ſchen Flüſſe und durch die Lage der Seen be⸗ dingt iſt, und da im allgemeinen die Ruderver⸗ eine eines Flußgebietes(in Strecken abgeteilt) zuſammengehören. So verteilen ſich z. B. die Städte Konſtanz, Lindau und Ulm, die ruder⸗ ſportlich zuſammengehören, auf die Gaue 14, 15 und 16. Die Durchführung der Ruderwettkämpfe ſtößt auch inſofern auf gewiſſe Schwierigkeiten, weil im allgemeinen einzelne Vereine das wirtſchaftliche Riſiko der Veranſtaltung von Re⸗ Um dieſes Riſiko gatten nicht tragen können. zu verkleinern und auch den ſportlichen Ge⸗ ſichtspunkten Rechnung zu tragen, ſind die ſoge⸗ nannten Regatta⸗Vereine als Träger des Wett⸗ kampfgedankens im Ruderſport organiſch ge⸗ wachſen. Es iſt erforderlich, dieſe Regattaver⸗ eine beſtehen zu laſſen. Ebenſo muß es den Regattavereinen geſtattet ſein, ihre finanzielle Grundlage zu ſichern. Erfahrungsgemäß können die beträchtlichen Unkoſten einer Regattaveranſtaltung aus Ein⸗ trittsgeldern des Publikums nicht entfernt ge⸗ deckt werden. Finanzierung der Regatten auf die Meldegelder der teilnehmenden Vereine angewieſen. Damit dieſe Meldegelder nun nicht eine Höhe errei⸗ chen, die ſich als ſchwere Schädigung des Wett⸗ kampfſportes auswirken würde, haben die Re⸗ gattavereine Mitgliederbeiträge erhoben. Die Tatſache, daß die Rudervereine von den Re⸗ gattavereinen zur Beitragsleiſtung herangezo⸗ der werden, widerſpricht nicht dem Grundſag er einheitlichen Beſteuerung der Vereine. Die Regattavereine ſind als notwendige Beſtandteile des deutſchen Ruder⸗ nen. 10 ard part. ——— ſports anzuſehen. Eingriffe in dieſe Vereine, ſoweit ſie nicht aus politiſchen Gründen erfor⸗ derlich werden, ſind zu unterlaſſen. Da die Regattavereine nicht Mitglieder des DRs ſein können, unterſtehen ſie der Aufſicht des Reich⸗ fachamtsleiters. Die Veranſtalter ſind daher zur — Amnm. u. 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Reformhäuſern. —— 31 gewann. —.:2⸗Sieg en Platz vorge⸗ tit Portsmouth auswärts klare en Ergebniſſen impton Wande⸗ Die„Wölfe“ en, bald in der dem muß mit gerechnet wer⸗ r Meiſterſchaſt: Tore 38:20 Pkt. Tore 36:22 Pkt. Tore 35:21 Pkt. Tore 34:24 Pkt. Tore 34:24 Pkt. Tore 34:24 Pkt. Verfügung des G. v. Mengden, bringt für den Ichwierigkeiten, Lauf der deut⸗ e der Seen be⸗ die Ruderver⸗ ecken abgeteilt) ſich z. B. die Um, die ruder⸗ die Gaue 14, 15 uderwettkämpfe Schwierigkeiten, Vereine das altung von Re⸗ n dieſes Riſiko ſportlichen Ge⸗ , ſind die ſoge⸗ äger des Weit⸗ organiſch ge⸗ eſe Regattaver⸗ o muß es den ihre finanzielle beträchtlichen tung aus Ein⸗ cht entfernt ge⸗ ſind daher zur ie Meldegelder ewieſen. Damit ne Höhe errei⸗ zung des Wett⸗ haben die Re⸗ erhoben. Die von den Re⸗ ing herangezo⸗ dem Grundſat r Vereine. otwendige hein Ruder⸗ dieſe Vereine, Sründen erfor⸗ iſſen. des DRs ſein cht des Reichs ⸗ Friedr. finrd. ., Angeb, 5 1 en meten. Ruiſenring 5, pt. 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Juni 1936 ordne ich hiermit an: 8 1 Zur geregelten Verſorgung der Mannheimer Ver⸗ braucherſchaft mit Milch und Milcherzeugniſſen durch Mälch⸗ und Sahneverteiler wird das Stadtcbiet von Mannheim und Vororten in nachſtehende großere 8 2 Vorſtadt 3. Innenſtadt 4. Lindenof 5. Necharſtadt .—*— 8 9 0 5 W10300 und Hafengebiet „Sandhoſe 10. Garteitant 11. Eichwald⸗Siedlung 12. Feudenheim a) Gebiet Nord b) Gobiet Süd 13. Wauſtadt 14. Neuoſtheim 15. Neckarau 16. Rheinau 17. Friedrichsfeld Die Abgrenzung der einzelnen Bezirke untereinander wird wie foigt feſtgelegt, wobei die mit der Umgren⸗ zung angegevene Strabenſeite jeweils zum betreffen⸗ den Bezirt gehört. 3 3 Bezirk 1 wird umgrenzt von: Friedrichsfelder Straße bis Medarauer Uepergang— Riedbahnmie— Seclen⸗ heinner Anlage gerade KRummern— weühldorfer Straße gerade Kummern— Richard⸗Wagner⸗Straße gerade wuümmern— Karl⸗Ludwig⸗Straße gerade Mummern— Seckenheimer Siraße gerade Nummern— Kaiſerring gerade Nummern vis Bahnhof. Bezirt 2 wird umgrenzt—* Friedrichsrücte— Necharufer links— Riedbahn Ricdbahn— Secenbeimer Anlage ungerade——— Muhldor⸗ fer Sraße ungerade NKummern— Richard⸗Wagner⸗ Stvatße ungerade Runemern— Karl⸗Ludwig⸗Straße ungerade Nummern— Seckenheimer Straße ungerade Nummern— Kaiſerring gerade Nummern— Fried⸗ richsring gerade Nummern bis Friedrichsbrücke. Bezirk 3 wird umgrenzt von: Bahnhof— Kaiſerring Innenſtadtſeite— Friedrichsring Innenſtadtſcite— Luiſenring Innenſtadtſeite— rkring gerade Num⸗ mern— Schloßgartenſtraße— Bahnhof. Bezirk 4 wird umgrenzt von: Rheinbrücke— Rhein⸗ uſer rechts— Speyerer Straße gerade Nummern— Necharauer Strate ungerade Nummern— Neckarauer Ueber 1 Bahnlinie— Rheinbrücke. Bez wird umgrenzt von: Friedrichsbrüche— ner rechts— Riedbahnbrücke— Riedbahn— —5— Gaswerk Luzenberg— Neckarbahn — Friedrichshrücke. Bezirk 6 wird umgrenzt von: eigentl, Ortsteil Kä⸗ keria öſtlich der Riedbahn einſchl. n (Grenze Wormſer Straße) und Karlſtern. Bezirk 7 wird umgrenzt von: Bahnunterführung Gasſdert Luzenberg— Sammelbähndof— Speckwald⸗ ſiedlung(Grenze Wormſer Straße)— Waldſtraße ge⸗ vaſde Verlängerung bis Zellſtofftolonie ein⸗ ſchließlich— Altrheinufer rechts— Diffeneéſtraße ge⸗ rade Nummern— Waldhofſtraße gerade Nummern— n——— Bahnunter⸗ führung Gaswerk Luze Bezirk 8 wird Uimgrenzi von:— Luiſenring ungerade— rkring W. Nummern— Rheinbrücke— Rheinufer rechts— karmündung— Neckar bis Kammerſchleuſe— Zhe, heimer Inſel Südſeite— Kläranlage Kunſcht, trebel⸗ werk— Tiffenéſtraße beiderſeits— Diffenèbrücke— Diffenéſtraße ungerade Nummern— Waldhofſtraße ungerade Nummern— Neckarbahn⸗Ueberführung— Neckarbahn— Friedrichsbrücke. Bezirk 9 wird umgrenzt von: Zellſtoffſtraße— Schönautſiedlung— ehem. 50 afen— Gärtner⸗ ſiedlung— neuer Flugpla rhof— eigentl. Ortsteil Sandhofen— Fobyrusdelm— Spinnerei⸗ kolonie— Zellſtoffſtraße. Bezirk 10 wird umgrenzt von: Bahnübergang Wald⸗ ſtraße— Waldſtraße ungerade Nummern— Garten⸗ ſtadt(Grenzen Waldſtraße, Kaſſeler Straße, Neueich⸗ waldſtraße, Walkürenſtraße, Karlſternſtraße, Wald⸗ 3— Sportplatzgelände Waldhof— Verlängevung jedbahn— Riedbahn— Bahnübergang Wald⸗ raße Bezirk 11 wird umgrenzt von: Waldpforte— Am Herrſchaftswald beiderſeits— Lampertheimer Straße beiderſeits bis Sonnenſcheinſiedlung ausſchl.— Wald⸗ ſtraße— Kaſſeler Straße— Neueichwaldſtnaße— Wal⸗ kürenſtraße— Karlſternſtraße— Waldpforte. Bezirk 12« wird umgrenzt von: Wingertsbuckel— Talſtraße rechts— Schelmenbuckel kink Unks— Lützow⸗ ——*—3* A kase“un rechts— Hauptſtraße rechts— Ilvesheimer Straße links. Bezirt 12 wird umgrenzi von: Aubuckel— Schel⸗ menbucker— Lützowſtraße lints Wilh Umſtraße lints — links— Ilvesheimer Staßhe rechts. 13 wird umgtrenz von: geſamter Oristeil all Dehln 14* umgrenzt von: Riedbahnbrücke— Riedbhahn— Reichsautobahn— Flugplatzgelände— Neckarufer links— Riedbahnbrücke. Bezirk 15 wind umgrenzt von; Necharauer Uebergang — Neckarauer Straße gerade KRümmern— Speyerer Straße ungerade Nummern— Rheinufer rechts— Altriper Straße gerade Nummern, Verlängerung bis Verſchiebebahnhof— Bahnlinie— Reckarauer Uebec⸗ canhezirt 16 wird umgrenzt von: Altriper Straße un⸗ gerade Nummern, Verlängerung bis an hof— Bahnlinie— Ryein. Weif. Elektr.⸗. 338— Waſſerwerk, Verlängerung auf S Areis r— Hafengebiet— Rheinufer rechts— riper Straß Begirt 17 wird umgrenzt von: eigentlich. Ortsteil Friedrichsfeld mit ern 8 4 Die in den genannten Bezirken anſäſſtgen Mirch⸗ und Sahneverteiler dürfen, ſowelt ubringen von Milch⸗ und Milcherzeugniſſen in Frage kommt, nur bedienen, die innerhalb ihres Bezirkes egen .5 Für das Abholen von Milch⸗ und Milchemzeugniſſen durch die Verbraucher in den Geſchäften der Milch⸗ und Sahneverteiler findet vorſtehende Anordnung keine Anwendung. 8 6 Zuwiderhandlungen gegen die Vorſchriften dieſer 8 werden mit Ordnungsſtrafen bis zu 10 M im Einzelfaue beſt traft. 8 7 Dieſe Anordnung tritt am 1. März 1937 in Kraft. Karlsruhe(Baden), den 15. Februar 1937. Milchwirkſchaflsverband zaden Der Vorſitzende: Mayer. Wer hat gewonnen? 5. Klaſſe 48. Preußiſch-Güddeutſche (274. Neuß.) Klaſſen⸗Lotterle Ohne Gewaͤhr Nachdruck verboten 14 jebe gezogene Rummer ſind zwei gleich Gewinne und zwar je einer — die Loſe 23 cher Rummer in den beiden teilungen I und II 4. giehungstag 12. Februar 1937 In der heutigen Nirn 130 wurden Gewinne über 150 gezogen 2 Gewinne zu 10000 RM. 338671 6 4 Sewinne zu 5000 RM. 14561 358031 6 Hewinne zu 3000 KRM. 172008 137028 226073 d 18 Hewinne zu 2000 RM. 108778 137825 3 278448 dahſg, 287648 3 * 272281 1330. winne zu 6325 43054 475 185 64223 66012 74331 75553 2 222905 239865 241568 288677 41 78183 94 Gewinne zu 500 R 1 182328 212769 2632⁴4⁵ 62 426739 300571 317745 351535 373576 375285 385680 352 Gewinne zu 300 KM. 127 6590 7285 9052 19928 12462 138988 15558 15897 20789 22028 25678 27 27433 36650 — — —+ 2 0 SAO 369948 375312 35⁵⁵8³7 367415 39622 398705 In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 RM. gezogen 388112 2 Gewinne zu 10000 RM. 306484 4 Gewinne zu 5000 RM. 150785 155929 6 Gewinne zu 3000 43 50886 185213 313914 22 Gewinne zu 2000 R 30580 113236 115301 162055 203944 288448• 253790 254839 307779 21125. 1000 KM. 12070 12718 ewinne zu 28737 70779 15016 153190 161827 162908 268012 274683 280665 286387 294082 334909 354285 rh Geeiagz u 800 K9, o7z 1555 625805 winne zu 0 7 30180 13 e 52105 61356 81512 101181 1 12088 127369 158720 17335 195460 198902 216 233473 227677 274315 285077 308220 308374 311183 324808 445 506 357429 366937 386456 386829 2 376 Gewinne zu 300 RM. 3714 4595 559 9 9203 1434 1112⁵ 17833 14154 15715 17893 25673 25763 28036 1034 92880 95818 96979 123%, 138 109778 172 129135 393210 Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne je 1000000, 2 zu je 300000, 2 ju je 100000, 2 1 e 75000, 4 zu je 50000, 6 zu je 30000, 14 zu je 20 00, 7³ zu je 10000, 166 zu je 5000, 3²³ zu je 3000, 820 zu je 20 O, 2578 zu je 1000 4252 zu ie 500, 16906 zu je 3 0 Mark. Mannheim „Hakenkreuzbanner“ 15. Februar wie Uiktor de Kowa ðlᷣ blinder Passògiet᷑ föhrt u. Altred Abel. innognito · feist, erleben Sie in dem ent- zuckenden luitpiel d. Terre: Shiel an Bora Snacsame Neifen- caũcliet wͤlilen Holland-kxpreſ veld 100 30 Holland-Fxpraß silb. 100 gr 40 3 250 gr. 1. Dendlera Krüll Hr. 30 100 gr 30 3 Lendera krült Kr. A40 100 gr 40 3 Größte Auswahl in sämtl. gangbaren Marken-Tabaken Sonder- Abteilung f. Wiederverkäufer. Lgarren. Bender au 2, 7(kce) gegr. 1903 Tel.22440 mit 8 UM Si Lanner Carsta Löek PaulHeidemann Jakob Tie dtke Anfönsszeiten: .00.20.20.30 IIHAMBRA bH. Hl, Dl Hosen. Blusen Hemden BdM-Busen trauen-Westen für DAF Verkaufsstelle der RZ M. Lüam Ammann Qu 3,1 Fernsprecher 23789 leden Dienstag nachmittags u. dends TAMZ, lobeſe Florian? NMational-Theater Mannheim, gEBEfl Der Herren- Schneider 17,.4 Montag, den 15. Februar 1937: — Vorſtellung Nr. 203 Miete E Nr. 15 1. Sonderm. E Nr. 8 Dauern und Proppeten Ein Schauſpiel um den deutſchen Ra dio aller Fabrikate repar. Klinik L 4, 6 Bauernzug nach Kaukaſien von Robert Oberhauſer Aunfg. 20 Ubr sein, heiſßt schõn sein. Zu dick ist ungez und. Goront.unschõdl. Gewichtscb-„.»— nahme gorch Reinim Herz, leber, Dorm orbeiten besser. 175. Kkurpack..50. in d. Apoth. erhöltl. 1 r Hflüien Und Laluwein Vorschriftsmag. paßbilder 3 Stück 50 Pfig. bei FOl0. Feige 11, 182 7 Grapholo 9 1e I Privatkrankenkasse Freie Wahl zwischen Aerzten und Heilkundigen. Gesundhe tsprämie bei Nichterkrankung. Kein Kranken · schein. Bitte, Geburtsdaten ange- ben. Beiträge Enzelperson v. 4% an, Ehepaar von 6,50.& an, ein Kind von 70 3 an, Leleenn.-Aaule nantiken un⸗ charakterkunde- Seelische Beratung 5 3 krau Ulla Mansel 1 12, 8 pt bedrauchs ode Sprechstunden: Nur Hienstag und nn Donnerstag von 11.00 bis 18·00 Uhr. ISroncen Moignos * Figuren, Zinn ꝰ 2 6 Meerfeldstraße 56 Lakelsklben oC 5 C Fernruf 244 07 brinanischm Vasen, Perser- brucken und Teppiche finden Sie stets bei H. Stegmüller Versteigerer Mannheim, B 1. 1 Hauptſchriftleiter: Dr. Wilhelm Kattermann Stellvertreter: Karl M. Hageneier.— Chef vom Dienſt: Helmuth Wüſt.— Verantwortlich für Innenpolitik: Helmuth Wüſt; für Außenpolitik: Dr. Wilhelm Kicherer; Wirtſchaftspolitik und Handel: Wilhelm Ratzel; für ewegung: Friedrich Karl Haas; Feuilleton und Beilagen: Dr. Wilh für Kulturpolitik. elm Kattermann; für den Heimatteil; Fritz Haas: 10 Lokales: Karl M. Hageneier: für Sport: Julius B⸗Ausgabe: Wilhelm Ratzel; für die Geſtaltung der ilder: die Reſſort⸗ ſchriftleiter, ſämtlich in Mannheim. Ständiger Beriier Mitarbeiter: Dr. Berlin⸗Dahlem Berliner Schriftleitung; Hans Graf Reiſchach, Johann v. Leers Berlin Sw 68. Charlottenſtr. 155. Nachdruck ſämtlicher Original⸗ berichte verboten Sprechſtunden der Schriftleimna: Täglich 16 bis 17 Ubr (außer Mittwoch Samstaa und Verlagsdirektur: Kurt Sonntaa) Schönwitz. Mannheim Drack und Verlag: Hatentreuzbanner⸗Verlag u. Druckren bch. Sprechſtunden der Verlagsdirektion: 10.30 bis .00 Uyr'außer Samstag und Son r. für Verlag und Schriftleituna: Sammel⸗ Für den Anzeizentein verantw.: Karl Zur Zeit iſt Preisliſte Nr. 8 für itag): Fernſprech⸗ Rr. 354 21 Heberling, Mhm Geſamtauflage leinſchl Weinbeimer und Schwetzinger Ausgabe) aültia Geſamt D. A. Monat Januar 1937. davon: Mannheimer Ausgabe Schwetzinger Ausgabe Weinheimer Ausgabe 49 458 Aecht Schoennalg Tresi Schau 142⁰ —wealer diene o Rudolpn; re ereer lin un Be„pielefin Heute letzter Tag des Bilderbogens „Da bleibt ein muge trocken!“ t a Horgen 20.30 Uhr: Première Gostspiel 2 Gingfangs Kabatett der landstrabe mit Lr bo BaHj A K K K K K Dodo van doeren-Guſtab zürgens 2 Lertis Bangs- Ellen Gadeau zoe Mara-Marlonetten⸗Glegſried Hit neuem gepertoit prolonęiert: Mar éberty- Kurt Hauht Eintritt wochentags rf.80 Samnstòg, Sonn- u. Feiettog Nr I. 10 4 Kchon Im Mittelalter eine Dellxatesse Sän e waren Notjes-Heringe und morinierte Heringe.— Ein Selbst eingelegter schmecłt immer gut. Für die Festenzeit besonders 2zu empfehlen. Zum Einlegen; deutsche Salzheringe 10 S. 48. 58, 72. 97. ferner isl. Matjes.. Stück 24% Geräuch. veelachs.. 250 r 23. Geräuch. Seeaal. 250 9r 29. Geräuch, Lachsheringe. 250 gr 22. Hering Fernsprecher: 25910 u. 25913 S572 Halaitsechenn S ————— Bei meiers gab“s geſlern abend Das Mädchen hatte nämlich vergeſſen, das zum Köſtritzer Schwarzbier zu beſtellen. Nun ſchmeckte allen das Eſſen nicht, weil das ſo fehlte.— Probieren Sie doch auch ein⸗ mal zum A Ihnen ſchmeckt es dann doppelt ſo gut! 2233 1— Fachgeschäft J. Arzt A 3,-8- Ruf 22435 werden billig fepariert, geputzt und àusgemäueft Der Schlechteste Herd wird wieder wie neu Garantie fũr gutes Brennen und Bocłken F. Krebs, J7, 11 Tel. 28219 Herdschlosserel— Ofensetzerei Transporte ſchiele beſichter Fernruf 223 34. Abendbrot unerläßliche um zuge, Möbel⸗ Telephon 42392— Rheinhöuserstr. 35 fahrten in d. Stadtentralheizung Wagenpflege Ad Kachenunesnentenkstalle⸗ Wecels Paul Lotz H7, 36— Eppe& ſchmidt MAKXNKKEIM Reparatur- und Bügel-Anstalt Haumiller appetitanregende Getränk bendbrot dieſen Trunk— Generalvertrieb: Karl Köhler, Secken⸗ R 1, 14 heimer Siraße 27. Fernſprecher 431 66. 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Rede des Stellvertreters des führers am H. Oktober 1936 in Hot Micht wie in einem gewilſen anderen Land ſpricht man bei uns vom„baradies“ und verlucht ſich in Schönfürberei und Vertuſchung. Nein, das deutſche volk weib, daß wir auk einer wWelt leben und in einem Land, wo alles erkãmpſt ſein will, und es loll immer wieder erkahren, wie es um uns ſteht, wlevlel Gewal⸗ tiges geleiſtet worden iſt in den vergangenen vler Jahren, wievlel aber auch noch zu tun iſt, um vor allem unlere wirtſchaſtliche freiheit zu erringen. in dieler Schriſt zeigt der Stellvertreter des führers dle schwierlgkeiten aul, dle Deutſchland aus leiner Rohſtoff⸗ knappheit erwachſen, er erkläürt uns, warum es augen⸗ blicklich unvermeidbar iſt, daſ der Markt ab und ꝛu eine gewiſtek nappheit in dielen oder jenenl.ebensmitteln aut⸗ welſt, er ſchildert uns aber auch klar und kurꝛ den veg, der nõtig iſt, um dlele Schwierlgkeiten zu überwinden. Einzelpreis RM. ⸗. 10 beꝛug durch ſede buchhandlung Erhältlich in der Dilk. Buchhandiang P 4, 12 Mannheim P4, 12 So lcteilt die .. Qiesenmw/ erk, in dem U lich viel geschient. b. Z. am Ff aber den Grobffiß 1W Le Jlaln Verlag u. Schriftl 10G1π ranner- Ansgab LL 5 E BEBA 570 f0 Ailgerlohn;—— i.Agnes Feid. Ausgabe B mit Camilla Horn- Asne f die n Straub · Th. l OO0- W. Hinz u. Kdie Zeitung ar Husil: peter Kreuder gegie: Corl Anton Abend⸗Aus Em Vorprostamnß Ostpreußen, des lond am Neeruſtufim die neueste Ufa- Ton-Woche und d Sonderfilm des Universuß „ Karneval in MHannheim 1937/ roglcn 7 fur qugendliche nicht Zzugelae UFEA-PATLIA57 SbiiwenU maen paeiſ ſteigere i Hittwoch, 17. Zebruat Wl i. Verſteiger.⸗Lokal U z f vormittags 410 bis 12 Uhfß öffentl. gegen bar an den Meſſſ bietenden: 2 kompl. Schlafzimmer m. 2 Bel Im + ten, 3 kompl. Küchen, 1 weißes Schlafzimmer m. 1 Bett, 1 Sofh⸗ garnitur, 1 Sofa, Kleiderſchrüne 1 eingel. eich. Schreibtiſch, 1 Nih tiſch, 1 Kommode, 1 Vertithf. 1 Standuhr, 1 Waſchtiſch, 1 K Wie aus Pa vierſtuhl, 1 Scheibenbüchſe, lintz⸗ e achtſtuhlſeſſeh 3 Gasherd mil Schrünkchen, 4 2. r zränkchen,. — Z mit 4 Dan „ 1 Papagei⸗Käfig, große de Spiegel, 2 Füßchen je 55 99 4 4 ſch— 525 1 kiſ. Flaſchenſchrank, 1 Marmoß dem Reich einzt platte für Waſchtiſch, Bettdecken 4 u. Prter 4 in Oſteuropa z1 2 n rlergeſte 3 Stühle, Megülator. Bilder. Aihfff zungen heißt e⸗ 5 3 4 W. llicklichen Jagd rzellan, äſer, Küchengerüte Aufſtellgegenſtände, Kielder— ning und des De Wäſche und vieler Hausrat.— ſer in Polen di der Danziger S ſprochen werden ſammenhang da man in dortige Fortige Entwicklu und ſenſationelle Göring an Pole wartet würden. Der Nachlaßpfleger Orlsrichler Herm. Rofene Beſichtigung ab 9 Uhr. zwangsversteigerungen Dienstag, den 16. Februar 1 nachmittags 2½ Uhr, werde ich hieſigen Pfandlokal, u 6, 2, gegh bare Zahlung im Vollſtreckungsſ öffentlich verſteigern: 1 Büfett(groß), 1 Schreibmaſchiß („Mignon“), 2 Warenregale(gio e Scharfenberg, Gerichtsvollzieher Lücherliche Kor Dazu ſchreibt der men neuen Li Verſteigerung en und behaupt In unſerem Verſteigexungslokg einen Staatsſtre des 501 Taaen Danzig dem D — ſindet an folgenden Tagen öf i Ziaen liche Verſteigerung verfallener F Die zufälligen 5 der gegen Barzahlung ſtatt: Göring und Ser a) für Fahrräder, Fotografenappoulf die ſich in jedem Anzüge, Mäntel, Weißzeug, Sch en zu 4 An nen genommen, und dergl.: am Dienstag, 16. Febr, 1 ſamkeit der Wel Deutſchland als b) für Anzüge, Mäntel, Weiſeh Es handelt ſich Schuhe und dergl.: am Donnerstag, 18. Febr, Zeitungen, die b dor der gan; Beginn jeweils 14 Uhr(Saalöffi 13 Uhr). Stüdt. Leihamſ bloßgeſtellt uffenbar aus ih lernt haben. De aß die mit gro kokko⸗Hetze der fr jen Welt als e genmanöver ſſeniert worden Europa zu ſtöre hat ſeinerzeit An henhetze der fra Trauerkarten Trauerbriefe liefert rasch und preisweft „äbenkrenzbanne“ Andem Gottdem unsere herzen Frida Maria de Graat nach schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden am Samstag- vormittag 8 Uhr abzurufen. Mannheim(Waldhofstraße 222), 13. Februar 1937. Die Beerdigung findet am Montag, 15. Februar, 15.30 Uhr, von der hiesigen Leichenhalle aus statt.(1629% Allmächtigen nat es gefallen, meine liebe Gattin. sgute Mutter und Großmutter, Frau Leb. Hauimann In tleier Trauer: Winem de Graai und Hinder Famine Anton Scheuermann spenden. Besonderen Dank Herrn Pfarrer gesangverein„Pfingstberg“ Rheinau für erwiesen haben. In tie fer Trauer: Danlasaguns Zurückgekehrt vom Grabe unseres lieben danken wir allen denen, die ihn zu seiner letzten Ruhestätte be⸗ gleitet haben sowie für die überaus großen Kranz- und Elumen- Worte am Grabe, der 5. Kompagnie des 2. Bataillons vom In— fanterie-Regiment 110, Standort Ludwigshafen, für das Ehrengeleit, dem Militärverein Rheinau für die Kranzniederlegung, dem Männer- den anderen Formationen, die dem Verstorbenen die letzte Ehre Mannheim-Rheinau, den 13. Februar 1937. Frau Paula Diederichs Wwe. Familie Adam Spilger mit Angehörigen. urücken und c Friedenswillen; Pird die Weltöf guſammenbruch hetze nunmehr 2 flt der Phantaſ laliſten vom St. rabouis, des haum vom„E kagwürdiger Ex Die neue Hetz hrer Herkunft licher wieder ind jene franzö heue Manöver ge klos ihren klin nken von der Vath für die trostreichen den Grabgesang und all (43103