9. Februar 1f 4 — 3 —9 E n Foll“, dessen en hoͤften, feſeſt je ein Vollsfimi it e. 1e Rosengarien 3 47 * 3 1037, 20.18 U½ rtrag der Beine hrswesen“ spricht über enverkel „ Erworbslose 1 g u. Einzelstußf K221 hendtisch ab 8⁰% Ae: G ermann — Chef vom 2 ch für Innenp Dr. Wilhelm hageneier); für elm Ratel; fü für Wilhelm Kattermonh 8 eſta del 1 Bilder: die Reſſon Mannheim. —* ———◻— Dr. Jonann v. Af raf RMeiſchach, Reiſ ick ſämtlicher Orighh n. Täglich 16 vis f und Sonntag), nwitz, Mannſeſyſ er⸗Verlag u. Diucht 3 Sonntag):, Fernſpih⸗ Sammel, Ar. karl Heberling, n zeſamtauflage elnh Ausgabe) aüu 937. 40% — 2 —* — —— ——— E³ñ—————— eignete ſich durch einen ſogenannten Rohrkrepie⸗ Bolſchewiſten Motierm keit, um dieſes unmenſchliche Vorgehen in letz⸗ ter Minute zu verhindern. Hedilla betont, die . — 55 fohn; durch die Poſt.70 RM. leinſchl. 50,96 Pf Abend⸗Ausgabe A is Seeleute durch Los Angeles, 19. Februar. Nach einem Funkſpruch des Oberkommandie⸗ tenden der amerikaniſchen Flotte hat ſich an Bord des Schlachtſchiffes„Wyoming“, das etzt als Schulſchiff dient, ein ſchweres Unglüc Fereignet. Während eines Uebungsſchießens er⸗ ur in einem Geſchützturm eine Exploſion, bei * er ver Kapitän Trumble ſowie fünf Mann der Beſatzung getötet wurden. Zehn Mann wurden zum Teil ſchwer verletzt. Die„Wyo⸗ ming“ nahm an den Manövern teil, die gegen⸗ würtig von dem größten Teil der amerikani⸗ ſchen Pazifik⸗Flotte vor der Inſel San Cle⸗ mente durchgeführt werden. Das Exploſionsunglück iſt darauf zurückzu⸗ führen, daß während eines Uebungsſchießens die Granate eines fünfzölligen Geſchützes beim Laden explodierte. Die„Wyoming“ erhielt ſo⸗ fort nach dem Unglück Befehl, aus dem Ma⸗ növergefecht auszuſcheiden. Das Schlachtſchiff iſt wiſchen in Begleitung des Flaggſchiffes LLAenz 4 nnt Anfangerkurs Welnsmieche I begeben worden. Unter dem Vorſitz des Admi⸗ „Pennſylvania“ in San Pedro einge⸗ laufen. Sechs Schwerverwundete wurden an Bord des Lazarettſchiffes„Relief“ gebracht und bort operiert. Zwei von ihnen ſind bereits auf⸗ Salamanka, 19. Februar. Angeſichts des gewiſſenloſen Planes der in Valencia, ſpaniſche Kinder Funter Trennung von ihren Eltern in fremde Länder, in erſter Linie natürlich nach Sowjet⸗ rußland, zu verſchleppen, richtet der Führer der ſpaniſchen Falange, Manuel Hedilla, einen Aufruf an die internationale Oeffentlich⸗ Verſchleppung ſpaniſcher Kinder in wildfrem⸗ des Land, das in Sprache, Gebräuchen und Er⸗ ziehung der ſpaniſchen Heimat vollkommen entgegengeſetzt ſei, könne die ſpaniſche Falange nicht dulden. Sie hoffe in dieſer Beziehung guf Unterſtützung der ausländiſchen Oeffentlichkeit. In dem Aufruf wird vorgeſchlagen, drei Bedingungen aufzuſtellen, durch die der brutale Plan unmöglich gemacht wird. Zunächſt ſoll eine Zone geſchaffen werden, die klimatiſch und geographiſch Spanien gleicht — wenn man nicht ſchon ein Bebiet im fried⸗ lichen nationalen Hinterland wählen will. In dieſem Gebiet ſeien die Kinder ſolange unterzubringen, bis der Krieg be⸗ endet ſei. 9 ntro. des ausgewählten Gebiets müſſe ausſchließlich in die Hände einer ausländiſchen Perſönlichkeit Die Verwaltung und Kontrolle Perlag u. Schriftleitung: Mannheim, g 3, 14/15. Fernſpr.⸗Sammel⸗Nr. 35421. Das„Hakenkreuz⸗ kanner“ Ausgabe 4 erſcheint wöchtl. 12mal. Bezugspreiſe; Fr„ u. 50 Pf. Trägerlohn; durch die Poſt.20 RM.(einſchl. 67,2 Pf. Poſtzeitungsgebühr) W 72 Pf. Beſtell⸗ eld, Ausgabe B erſch. wöchtl. 7mal. Bezugspreiſe: Frei Haus monatl..70 RM. 0„Poſtzeitungsgebühr) zuzügl. 42 Pf. FIfkdie Zeitung am Erſcheinen(auch d. höh. Gewalt) verhind., beſteht kein Anſpr. auf Entſchädigung. Frei Haus monatl..20 RM . U. 30 Pf. Träger⸗ ſtellgeld. 7. Jahrgang Rohrkrepierer getötet rals Brown wird an Bord der„Wyoming“ ein Unterſuchungsgericht zuſammentreten. Das Unglück ereignete ſich am letzten Tage der Manöver, die ein großer Teil der Pazifik⸗ Flotte gemeinſam mit der Luftwaffe vor der Inſel San Clemente durchführte und die bis ietzt geheimgehalten worden waren. ehbin emuion Au n éhiachh —— — — bhonner Textteil 45 Pf. Die 4geſpaltene Millimeterzei Schluß der Anzeigen⸗Annahme: Mannheim, und Nummer 84 LLLILLL A +5 eigen: Geſamtauflage: Die 12 eſpalt. Millimeterzeile 10 Pf. Die a4geſpalt. Millimeterzeile im Weinheimer Ausgabe: Die 12geſpalt. Millimeterzeile 4 e im Textteil 18 Pf. Bei Wiederholun Frühaüsgabe 18 Uhr, Abendausg. 12. R 3, 14/15. Fernſprech⸗Sammel⸗Nr. 35421. Ausſchließl. Gerichtsſtand: Mannheim. Poſtſcheckkonto: Luhwigshäfen 4960. Verlagsort Mannheim. 19. Februar 1937. f. Nachlaß gemäß Preiznfte e O Uhr. Anzeigen⸗Annahme: Zahlungs⸗ und Erfüllungsort Mannheim. Freilag, Die italienischen Gäste in Nürnberg „Bataillon Barbuſſe“ aufgerieben Bolschewislische Offiziere wegen der Nißerſjolge erschossen Salamanka, 19. Februar. Die Niederlagen der letzten Tage an der Front von Madrid haben die bolſche wi ſti⸗ ſchen Machthaber völlig zermürbt. Dies geht auch aus den Ausſagen acht über⸗ gelaufener franzöſiſcher Söldlinge hervor, die ausſagten, daß das ſogenannte„Bataillon Barbuſſe“ von der nationalen Artillerie faſt ganz aufgerieben worden ſei. Die Bolſchewiſten haben zwar unter dem Schutz ſowjetruſſiſcher Tanks bei Perales del Rio einen Angriff verſucht. Der Angriff war aber derart ſchwach, daß ſich die bolſchewiſtiſchen Söldnerhaufen ſofort zurückzogen, als die begen kinderverſchleydung der Roten Ein Auſruf des nationalen Spanien an die Weit gelegt werden, etwa eines ſüdamerikaniſchen Diplomaten, der die Sprache und Sitten Spa⸗ niens kennt. Hedilla erklärt zum Schluß ſei⸗ nes Aufrufes, das nationale Spanien ſei be⸗ reit, die Koſten des Unterhalts dieſer Zone zu tragen. Die Falange werde kein Opfer ſcheuen, um ſpaniſche Kinder vor der Verbannung in fremdes Land zu ſchützen. Marokko bekennt ſich zu Jranco Ein von Salamanka eingetroffener marokka⸗ niſcher Abgeſandter des Kalifen von Spaniſch⸗ Marokko gab am Donnerstag vor Journaliſten eine Erklärung zur Teilnahme Marokkos am Spanienkrieg ab. Er ſagte, daß die marokkani⸗ ſchen Truppen ein Beſtandteil des ſpaniſchen Heeres ſind, alſo gleichermaßen für ihr eigenes Land gegen internationale Abenteurer und Unruheſtifter kämpften, die ohne Berechtigung ſich in Spanien einmiſchten. General Franco hat unſere ganze Bewunderung und Unter⸗ ſtützung. Der Generalſtabschef der Roten Armee, Marſchall Jegoroff, traf am Frei⸗ tagvormittag in Riga ein, um den Beſuch des lettiſchen Generalſtabschefs Hartmanis in Moskau vom Mai 1936 zu erwidern. Jegoroff wird bis Montagabend in Riga bleiben. nationale Artillerie zu feuern begann. Aus den Berichten dreier anderer bolſchewiſtiſcher Ueberläufer geht hervor, daß alle Offiziere ihres Regiments wegen der dauernden Mißerfolge erſchoſſen worden ſeien. Bei den Kämpfen der letzten Tage zeichneten ſich, wie aus Augenzeugenberichten hervorgeht, auf nationaler Seite beſonders die Freikorps der Falange aus. Die dauernden Mißerfolge der Bolſchewiſten vor Madrid finden ihren Niederſchlag in den politiſchen Verſammlungen, in denen immer wieder die ſofortige Abſetzung aller Militär⸗ perſonen an den leitenden Stellungen gefor⸗ dert wird, da ſie alle angeblich„verkappte Fa⸗ ſchiſten“ ſeien. Die Militärs ſeien durch„ver⸗ diente“ bolſchewiſtiſche Parteibonzen zu er⸗ ſetzen. Beſonders heftig angegriffen wird der bolſchewiſtiſche Anführer Pozas, der die Operationen im Weſtabſchnitt der Madrider Front leitet. beoße krfolge der Franco-Flieger Salamanka, 19. Februar. Wie aus dem Heeresbericht des Oberſten Be⸗ fehlshabers in Salamanka hervorgeht, hat die nationale Luftwaffe an allen Fronten eine rege Tätigkeit entfaltet und große Erfolge errungen. An der Aragon⸗Front und in der Provinz Huesca wurden drei bolſchewiſtiſche Flugzeuge vernichtet und zwei beſchädigt. An der Front vor Madrid wurden insgeſamt zehn bolſchewi⸗ ſtiſche Jagdflugzeuge und ein Bomber abge⸗ ſchoſſen. Die nationalen Flieger erlitten bei ihren Operationen keine Verluſte. Ein Jagd⸗ flieger trug lediglich eine Verwundung an der Hand davon. Von den Landtruppen konnte die 5. Diviſion zwei wichtige Stellungen erobern und wertvolles Material erbeuten. Bei La Maranoſa verſuchten die Bolſchewiſten einen Angriff, wurden aber mit Verluſten zurückge⸗ wieſen. Im übrigen nimmt die Zahl der bol⸗ ſchewiſtiſchen Ueberläufer ſtändig zu. Am Don⸗ nerstag lief eine große Zahl von„Offizieren“ und Mannſchaften über, darunter auch ein fran⸗ zöſiſcher Hauptmann. Im Abſchnitt Orgiva (Provinz Malaga) erlitten die Bolſchewiſten Verluſte. Wieltbild(M) Reichsorganisationsleiter Dr. Ley besichtigt mit seinen italienischen Gästen, dem Präsidenten des italienischen Industriearbeiterverbandes Cianetti, Dr. Suardi, Generaldirektor Br. Contu und Generalsekretär Nu 2 i. „das Reichsparteitagsgelände⸗ Die kleiligen Teppiche voieder in mekka Der Streit zwiſchen Aegypten und dem He⸗ dſchas, der 12 Jahre gedauert hat, iſt beendet. Die Heiligen Teppiche, die in Kairo aufbewahrt wurden, werden wieder während der großen mohammedaniſchen Feſte die Kaaba in Mekka ſchmücken und von den Tauſenden von Gläu⸗ bigen verehrt werden. Bis zum Jahre 1925 wurden der Mahal und die Kiswa auf weißen Kamelen, begleitet von einem Detachement ägyptiſcher Soldaten, bis zur Heiligen Stadt getragen und unter Fanfarenklängen vor dem größten Heiligtum des Iſlam ausgebreitet. Das Schmettern der Trompeten und der Prunk des ägyptiſchen Militärs aber erſchien den ſtrengen Mokammedanern als eine Entweihung. Es kam zu böſen Zwiſchenfällen, das ägyptiſche Militär wurde überfallen und König Ibn Saud hielt es für unzuläſſig, daß eine fremde Militärabteilung bewaffnet in ſeine Hauptſtadt einzöge.. Kurz: zwiſchen dem Hedſchas und Aegypten kam es zu einem Bruch, der erſt jetzt nach lan⸗ gen diplomatiſchen Verhandlungen wieder ge⸗ heilt worden iſt. Die arabiſche Welt, die durch den Zwiſchenfall ſchwer getroffen war, ſteht wieder geeinter da als zuvor. Die Inſignien des Iſlam wurden unter großem Prunk in Kairo durch die Straßen getragen. Der Regent, Prinz Mohammed Ali führte ſelbſt die Zügel des Kamels, auf deſſen Rücken der Heilige Teppich. der Mahal, aufgelegt worden war. Der Tag wurde zum Staatsfeiertag erklärt. Die Teppiche werden nun nach Suez getragen, und von dort per Schiff nach Jedda befördert. Die eigentliche Pilgerfahrt nach Mekka be⸗ ginnt in Jedda oder Djidda. In dem Augen⸗ blick, wo die Wache am Maſt des Pilgerſchiffes „Belad“, das heißt die Einfahrt in den Hafen, ankündet. Sofort werden nun die erſten Gebete geſprochen, die Gläubigen legen Schuhe und Kopfbedeckung ab und erſetzen ihre Kleider durch den„Ihram“, der aus zwei Stücken wei⸗ ßen Tuches beſteht, die durch keine Naht ver⸗ bunden ſein dürfen. um nicht befürchten zu müſſen, daß ein Ungläubiger ſie durch ſeine Nadeln entweiht haben könnte. Die Straße zwiſchen Djidda und Mekka kann in Automo⸗ bilen, auf Kamelrücken oder auch zu Fuß zu⸗ rückgelegt werden. Sie iſt heute von Räubern gereinigt, die noch vor nicht allzu langer Zeit die Pilger zu überfallen und auszuplündern pflegter Die Bevölkerung Mekkas wird auf etwa 80 000 bis 90 000 Einwohner geſchätzt, aber ſie ——————————————————————— Mannheim „Hakenkreuzbanner“ ſchnellt durch den Zuſtrom der Pilger ſchnell in die Höhe. In den engen Gaſſen, von Staub faſt erſtickt, unter den prallen Strahlen einer glühenden Sonne ſchiebt ſich eine ſchweigſame Menge vorwärts, der indiſche Radſchah neben dem Sudanneger, der Javaner neben dem Kaukaſier. Im Mittelpunkt des rieſigen Tem⸗ pels ſteht die Kaaba in ſchwarze Seide gehüllt. Vor dem Auftreten Mohammeds waren in der Kaaba 360 verſchiedene Standbilder aufgeſtellt, damit alle Bewohner der Wüſte dort ihre ſpe⸗ ziellen Götter finden konnten. Damals ſoll der Meteorſtein, der für Adam vom Himmel fiel, ſchneeweiß geweſen ſein. Erſt die Sünden der Menſchen haben ihn ſchwarz gefärbt. 638, nachdem ihn Allah zum Herrn Arabiens ge⸗ macht hatte, zerſtörte der Prophet die Götter⸗ bilder und verbot, Bildniſſe von Gott dem All⸗ barmherzigen herzuſtellen. Der Stein in Kaaba iſt durch einen Seidenteppich bedeckt, aber eine Silberſtickerei bezeichnet ſeinen Platz und die Gläubigen küſſen ihn durch den Stoff hindurch. Barhäuptig und barfüßig müſſen die Pilger unter Murmeln von Gebeten um die Kaaba herumgehen. Kranke werden auf Trag⸗ baren getragen, fromme Hände ſchließen die Augen derer, die beim Anblick der heiligen Stätte in Verzückung ſterben und bedecken das Geſicht des Toten mit einem weißſeidenen Tuch. Will der Pilger den vielbegehrten Titel Hadj erwerben, ſo muß er ſich noch anderen Riten unterziehen, er muß eine Nacht zum Dſchebel Arrafat gehen, zum Berg der Erkennt⸗ nis, auf dem ſich der Ueberlieferung gemäß Adam und Eva nach 300jähriger Trennung wieder trafen. Erſt dann erſcheint auf weißem Kamel der„Khatib“, deſſen Aufgabe es iſt, der Menge das Heilige Wort zu verkünden. Erſt wenn er ſein„Amin“ geſprochen, iſt der Pilger Hadj geworden. Das dritte Heiligtum der Mohammedaner be⸗ findet ſich in Jeruſalem, dort wird die Sachra verehrt, der Felſen, der in die Omar⸗ moſchee eingelaſſen iſt. Dort iſt angeblich der Mittelpunkt der Welt, und dort hat der Schöpfer den Ton entnommen, aus dem er die erſten Menſchen ſchuf. Da nun die Aegypter wieder verſöhnt ſind und die Heiligen Teppiche nach Mekka entſen⸗ den, und da nun auch wieder der Strom der reichen ägyptiſchen Pilger einſetzt, ſo werden, wie man annimmt, die religiöſen Feſte in Mekka einen beſonders glänzenden Verlauf nehmen und zu einem Beweiſe des allarabi⸗ ſchen Zuſammenſchluſſes werden. E. v. Unsern-Sternbers. Dr. ceu mit ſeinen büſten in Berlin Berlin, 18. Februar. Am Donnerstagabend traf Dr. Ley mit ſeinen italieniſchen Gäſten, von Friedrichshafen kom⸗ mend, auf dem Flugplatz Tempelhof ein. Die Gäſte Dr. Leys werden zwei Tage in Berlin bleiben, dann nach Hamburg und München rei⸗ ſen, um von hier die Heimreiſe anzutreten. ljerzog von ſient beſucht Deutſchland London, 18. Februar. Der Herzog und die Herzogin von Kent wer⸗ den am Samstag auf dem Luftwege nach Mün⸗ chen reiſen, wo ſie die Gräfin Törring, die Schweſter der Herzogin von Kent, beſuchen wer⸗ den. Sie beabſichtigen, ſich enwa drei Wochen in München aufzuhalten. Neue Filme in Mannheim ALHIAMBRA: „Friderleus“ Es gibt ſicher nicht viele Geſtalten in der deutſchen Geſchichte, die ſo volkstümlich ſind wie Friedrich II., der große Preußenkönig, der als der„Alte Fritz“ in die Geſchichte ein⸗ gegangen iſt. Unzählige Romane und Dramen find im Laufe der letzten hundertfünfzig Jahre entſtanden, die den Einſamen von Sansſouci in den Mittelpunkt ihrer Handlung geſtellt haben, und ſeit es eine Filmkunſt gibt, wurde die von einem reichen Anekdotenkranz um⸗ gebene Geſtalt des unſterblichen Königs auch immer wieder auf der Leinwand dargeſtellt. Während aber die bisherigen Filme, von Eſerepy bis Froelich, meiſt nur einzelne Epi⸗ ſoden aus dem Leben dieſes Mannes heraus⸗ griffen, unternimmt dieſer neue Film, der von Walter v. Molo und Erich Kröhnke ge⸗ ſchrieben und von Johannes Meyer inſze⸗ niert wurde, den Verſuch, in einer entſcheiden⸗ den Zeit den genialen Feldherrn und Solda⸗ ten ebenſo wie den weiſen, vorausblickenden Staatsmann und den großen Menſchen Fried⸗ rich gleichzeitig in einer umfaſſenden Geſamt⸗ ſchau darzuſtellen. Als Zeit der Handlung wählte man den Siebenjührigen Krieg, das gewaltige Ringen Preußens gegen eine vielfache Uebermacht. Be⸗ ſondere Betonung wurde dabei auf das ſtän⸗ dige, verbiſſene Ausharren des Königs gelegt, auf jenen ungebrochenen Willen zum endgül⸗ tigen Sieg, der ſich gegen die offene oder ver⸗ ſteckte Auflehnung der Soldaten, gegen die Zweifel der Generale und vor allem gegen die ſtumme Anklage des notleidenden, kriegsmüden Volkes immer wieder durchſetzen muß. Stän⸗ dig feuert er ſeine Soldaten an, biwakiert mit ihnen, ſtürmt mit ihnen vor und überträgt ihnen ſo durch ſeine ſuggeſtive Kraft den un⸗ Große mehrneit für Englands Rüſtungsplat Die 400-Nillionen-Anleihe genehmigt/ Baldv/in vom London, 19. Februar. Die Entſchließung, durch die der engliſchen Regierung Vollmachten zur Auflegung von Rü⸗ ſtungsanleihen in Höhe bis 400 Millionen Pfd. (etwa 5 Milliarden Reichsmark) erteilt werden, wurde nach Schluß der Ausſprache vom Unter⸗ haus mit 429 gegen 145 Stimmen angenommen. Vorher hatten in der Ausſprache mehrere Ab⸗ geordnete der Labvur⸗Party und der Liberalen Partei gegen die Regierungsvorlage Stellung genommen, während die konſervativen Redner allgemein die Regierung unterſtützten. Die Ausſprache wurde im Namen der Regie⸗ rung durch wichtige Erklärungen des Miniſter⸗ präſidenten Baldwin abgeſchloſſen. Zum Rüſtungsprogramm erklärte er, daß es ſich lediglich um die Behebung derengli⸗ ſchen Rüſtungsmängel handle und daß man Uebertreibungen vermeiden müſſe. Trotz erhöhter Verpflichtungen ſei die engliſche Armee nach den neuen Vorſchlägen kleiner als ſie es im Jahre 1914 geweſen ſei. Auch die Flotte werde trotz der vorgeſchlagenen Verſtärkungen weit entfernt ſein, eine große Flotte in dem Sinne zu ſein, wie er 1914 gegolten habe. Eine tatſächliche Verſtärkung werde bei der Luftwaffe durchgeführt. Der Miniſterpräſident ſtellte ſeſt, daß England in keiner Weiſe an einen Angriff denke. Viel⸗ mehr wolle es ſich in eine Lage verſetzen, um einen Angriff abſchrecken zu können. Dann zitierte der Miniſterpräſident die kürz⸗ liche Rede des Außenminiſters Eden, in der es hieß, daß die engliſchen Waffen niemals zu einem Angriff, ſondern nur zur Verteidigung engliſchen Gebiets oder unter Umſtänden zur Verteidigung Frankreichs und Bel⸗ giens und— wenn ein neuer Weſtpakt erzielt werde— zur Verteidigung Deutſch⸗ lands benutzt werden würden. Erkenntniſſe über den Dbölherbund Der Miniſterpräſident fuhr fort: Das Ziel aller Parteien in England iſt und bleibt das · ſelbe, nämlich die Aufrechterhaltung des Frie⸗ dens. Wir haben verſucht, ihn durch den Völker ⸗ bund auszubauen. Wenn dieſer Verſuch fehl⸗ geſchlagen iſt, ſo nehmen wir dieſen Fehlſchlag doch nicht endgültig hin. Wir haben keineswegs unſere Hoffnungen und unſer Ziel aufgegeben, den Frieden aufrechtzuerhalten. Wir haben ver ⸗ Folgen bolſchewiſtiſcher fietze Das größte Bergwerk Ungarns mußie stillgelegt werden Budapeſt, 19. Februar. Die Fünfkirchener Kohlengruben, das größte Bergwerk Ungarns, wurden Mitt⸗ wochvormittag ſtillgelegt. Die Direktion des Bergwerks ſperrte die Einfahrt in die Schüchte für die geſamte Belegſchaft von 4100 Mann. Sie erklürte, ſie habe ſich zu dieſer plötz⸗ lichen durchgreifenden Maßnahme zur Abwehr gegen die Plüne fremder bolſchewiſtiſcher Streikhetzer gezwungen geſehen. Vor zwei Wochen hatte die Belegſchaft unter Hinweis auf die Steigerung der Lebenshal⸗ tungskoſten eine Lohnerhöhung gefordert. Die Direktion hatte ſich grundſätzlich zu einer allge⸗ meinen Lohnerhöhung bereit erklärt und dies auch der Regierung und den maßgebenden Stel⸗ len mitgeteilt. In den letzten Tagen ſtellte die Direktion jedoch feſt, daß fremde kommu⸗ niſtiſche Agenten ſich in die einzelnen Schächte eingeſchmuggelt hatten und eine große bolſchewiſtiſche Hetze betrieben. Insbeſondere verſuchten ſie, einen Generalſtreik unter Tage durchzuſetzen. Es beſtand daher die Ge⸗ fahr, daß die Opfer dieſer gewiſſenloſen Pläne in den nächſten Tagen in die Schächte einfahren, aber nicht wieder ausfahren würden. Vor drei Jahren ſchon iſt den bolſchewiſtiſchen Streik⸗ hetzern ein ſolcher Anſchlag geglückt. Die Ver⸗ hetzten wurden, nachdem ſie tagelang ohne Nah⸗ rung im Schacht geblieben waren, völlig er⸗ ſchöpft und halbtot zu Tage gefördert. Aus die⸗ ſem Grunde ſah ſich die Direktion heute ver⸗ anlaßt, die Einfahrt der geſamten Belegſchaft in die Schächte vorläufig auf unbefriſtete Zeit zu ſperren. guſtaf nagel ferlobt tempelwächter, dichter und komponiſt Arendſee⸗Altmark, 19. Februar. Im„Arendſeer Wochenblatt“ befindet ſich fol⸗ gende Anzeige: „als, mit got in jeſu kriſti namen, ferlobte grüßen: eleonore teichmann, krankenſchweſter, guſtaf nagel, tempelwächter, dichter und kom⸗ poniſt des herrn von gottes gnaden. berlin, 13. 2, 37. arendſe i. altmaxk.“ Alſo unſer alter Freund guſtaf nagel lebt noch und hat ſogar inzwiſchen„von gottes gnaden“ allerhand Karrierre gemacht. Es iſt zwar in ſeinem Leben nicht alles nach Wunſch gegangen, denn wir entſinnen uns, daß dieſer ſeltſame Herr auch einmal den Ehrgeiz hatte, Reichspräſident zu werden.„tempelwächter, dichter und kompo⸗ niſt“ zu ſein, ſind aber für ihn beſtimmt geeig⸗ netere und ungeführlichere Berufe. Immerhin iſt es ein ſichtbarlicher Beweis von„gottes gna⸗ den“, daß er ſich ausgerechnet eine Kranken⸗ ſchweſter zur nächſten Ehehälfte auserwählen durfte, denn wir wünſchen ihm, daß dieſe viel⸗ leicht etwas von Pſychiatrie verſteht. Das Glück von guſtaf nagels junger Liebe iſt hoffentlich auch etwas größer als die von ihm verſchmähten großen Buchſtaben. Der Sowjet⸗Volkskommiſſar für die Schwer⸗ induſtrie, Ordſchonikidſe, iſt in Moskau am Donnerstagnachmittag plötzlich geſtorben. beugſamen Entſchluß, lieber unterzugehen, als das Vaterland aufzugeben oder auch nur eine Handbreit Boden den haßerfüllten Feinden preiszugeben. So werden dieſe letzten zer⸗ mürbenden Jahre des ſiebenjährigen Ringens zu einer gewaltigen Mahnung für die nachfol⸗ genden Geſchlechter, der Taten des großen Preußenkönigs ſtets eingedenk zu bleiben und würdig ſein gewaltiges Erbe weiterzuführen. In dieſen kritiſchen Jahren ſcheint Preußens Schickſalsſtunde zu ſchlagen. Eingekreiſt von den Großmächten Europas, im Kampf gegen Oeſterreicher, Franzoſen und Ruſſen muß es ſein Lebensrecht verteidigen. Dazu ſcheint der König, von ſchweren Schickſalsſchlägen heim⸗ geſucht, ſelbſt kurze Zeit dem Zuſammenbruch nahe. Verräterei, der heimtückiſche Verſuch einer Gefangennahme, die Kabalen an den Höſen von Paris, Wien und Petersburg, die Meldung vom Tod der geliebten Schweſter, die Einnahme Berlins durch die Ruſſen, der Helden⸗ tod des Deſſauers— das alles ſtürmt auf ihn ein und droht ihn zu erdrücken. Doch mit der ihm eigenen Zähigkeit verſcheucht er alle Schatten und holt zum letzten entſcheidenden Schlag aus: in der Schlacht bei Torgau an den Stüptizer Höhen ſchlägt er in einer idealiſier⸗ ten aber klaren und überſichtlichen Umgehungs⸗ ſchlacht mit Hilfe des draufgängeriſchen Zieten den ſchon ſiegesgewiſſen öſterreichiſchen Gene⸗ ralfeldmarſchall Daun. Umjubelt ziehen die Soldaten Friedrichs in Potsdam ein, und nach all den zermürbenden Kriegsjahren beginnt jetzt eine Zeit des fried⸗ lichen Aufbaus. Obwohl man ſich vielleicht an⸗ geſichts der voraufgegangenen dramatiſchen Vorgänge ein ſtärkeres Finale gewünſcht hätte, verfehlen doch die letzten Worte, die Friedrich an ſeine Miniſter richtet, nicht ihre Wirkung: der Krieg iſt aus, aber die Arbeit geht weiter. Meine Herren— tun Sie Ihre Pflicht! Olto Gebühr iſt mit der Geſtalt des Fride⸗ ricus ſchon ſo verwachſen, daß man bisweilen vergeſſen kann, daß hier an Stelle des Königs ein Schauſpieler die gewaltigen Worte ſpricht. An ſeiner Seite ſtehen kraftvoll und männlich Paul Dahlke als Deſſauer und Bruno Ziener als Zieten. Hilde Körber gibt der Schweſter Wilhelmine ergreifende Geſtalt. Am Rande des Geſchehens tauchen die gutgeſehenen Bil⸗ der der fanatiſch haſſenden Zarin Eliſabeth (Agnes Straub), der Pompadour(Lil Dagover), die die Karte Europas mit dem Lippenſtift aufteilt, und der nur ein wenig zu weich dar⸗ geſtellten Maria Thereſia(Käthe Haack) auf. In weiteren guten Rollen ſind noch Carola Höhn, Lucie Höflich, Bernhard Minetti und Paul Klinger zu nennen. Im Beiprogramm verdient der in ſchönen Bildern aufgenommene Kulturfilm von der alten Kaiſerſtadt Aachen, der trotz aller Lehr⸗ haftigkeit ungemein lebendig und unterhaltſam wirkt, beſondere Erwähnung. Willy Parth. PALAST und GLORIA: „Seln hester fround“ knlafi heißt der„beſte Freund“ des Kri⸗ minalaſfiſtenten Harry Peters. Von einem ge⸗ meinen Quäler iſt er ihm zugelaufen, und bald ſind beide Ahein Bing Unbedingt zuverläſ⸗ 5 iſt„Greif“ im Beruf, zuverläſſiger als ein enſch, und zweimal rettet er bedrängten Be⸗ amten das Leben. Da erkennt er, auf eine Spur geſetzt, in dem Verbrecher ſeinen erſten Herrn, einen berüchtigten Verbrecher, wieder, und dieſes Mal verſagt er. Dienſt darf er jetzt nicht mehr machen, aber, trotzdem er ſonſt ſei⸗ nem Herrn aufs Wort folgt, als er von der Arbeit ausgeſperrt werden ſoll, bricht er aus und folgt ihm heimlich. Als der neue Herr vom alten bedroht wird, zögert der Hund nicht. Die Liebe zu Harry Peters ſiegt über die An⸗ hänglichkeit an den alten Herrn, der ihn nicht gut behandelte, und er rettiet dem jungen Be⸗ amten das Leben. Dabei wird er Aeſen. Völkerbund entftäuschf ſucht, eine internationale Konſtruktion für di Zweck zu ſchaffen. Dieſe war bei dem erſlen Verſuch nicht in der Lage, dem Gewicht ſtandzu halten, das man ihr auferlegte. Die Regierung bemühte ſich, den Frieden durch einen Pakt her⸗ beizuführen, der an Stelle des alten Locarno Pattes treten ſoll. Ich glaube, daß in der nüth⸗ ſten Zukunft der hoffnungsvollſte Ausblick der, jenige auf einen Regionalpakt iſt. In dem Europt von heute iſt es ſchon etwas wert, wenn man wenigſtens in einem Teil das Gefühl der Sicher heit beſitzt, von wo aus dieſe einmal erreichte Sicherheit ſich dann auf andere Gebiete Euroh 45 ausdehnen könnte. Wir halten Regionalpallt für äußerſt wichtig. Das Haus muß aber erk nen, daß der Völlerbund der Je zeit von dem urſprünglich beabſi tigten Völkerbund abweicht, und daf die Schwierigkeiten, die auf dem Wege derjeni⸗ gen liegen, die für kollettive Sicherheit in den Völterbund zu arbeiten verſuchen, in dem einige der mächtigſten und höchſtgerüſteten Nationen der Welt fehlen, faſt unüberwindbar ſind. daß inzwi den der Rer itzende, war zu handeln, ein laſſen und ſich a erung zu ſt⸗ it beſtürzten im Zaren.„Es it heiſerer nen laute Ru irg, die eine? ugen.“ So weit iſt es im Rollen! Stu ten das übertr. lautes des Gef Zar ſieht es ſch al, bleiben berpflichtungen und Kriegsſtärke 4 Einer der Hauptgründe für die Unruhe in Europa in den letzten zwei oder drei Jahrey iſt auf das Fehlen eines Gleichgewichts zwiſchen den Verpflichtungen Englands und ſeiner matt riellen Stärke zurückzuführen. Wir haben gefun den, daß, je mehr unſere Verpflichtungen unſett materielle Stärke überſteigen, es um ſo ſchwien dem tut, w t, als wenn ni General Rus, den Rapport ger auch für uns wurde, zu tun, was wir w Er verſpr ten. Es geht nicht um den Sieg in einem Kr rzukommen falls einer kommen ſollte. Wenn heute ein K eit erſcheint in Europa ausbricht, wird es lein lokaliſiert Krieg ſein, er wird ganz Europa erfaſſen— da Schrecklichſte, was man ſich vorſtellen kann Wenn die Kräfte dabei ungefähr gleich ſin wird man eine Wiederholung von 1914 erleben aber mit noch größerem Schrecken. Der Gedane kollektiver Sicherheit war der, daß auf eine Seite eine ſo überwältigende Mehrheit ſeh ſollte, daß kein Staat angreifen könnte. W wäre tatſächlich ſo geweſen, wenn der Völlel bund univerſell geweſen wäre. Wenn man ahln ſeine Verpflichtungen auf dem Gebiet kollektibe Sicherheit erfüllen will, muß man ſtark gem ſein, um ſich felbſt zu verteidigen. Bei kollektibet Sicherheit— unter der Vorausſetzung, daß di jenigen, die mit uns arbeiten, ſich beteiligen würde der Hauptanprall ſich immer gegen Eng land richten. England hat aber außerdem Beſß zungen in Ueberſee. Es hat Intereſſen im gi nen Oſten, und es muß daher in der Lage ſei für ſich ſelbſt auf See zu ſorgen. Unter jebt Form kollektiver Sicherheit würde England a erſtes Land die Luftgefahr verſpüren, vorau geſetzt, daß das Land, gegen das die kollektſt Sicherheit mobiliſiert wird, ſo nahe liegt, daß England bombardieren könne. 4 In ſeinen Schlußſätzen verteidigte der Ph 0 ft „Die Petersbi ionären über 3 mierminiſter das engliſche Syſtom der Dem kratie dann noch mit einigen Ausführungen Darauf wurde, wie bereits gemeldet, di ſtungsanleihe mit 429 gegen 145 Stimmen genommen. ner elenden L Zaren hert ndes Geſicht. m Zaren die! wegung wiſch Vo Lich Wenn von ei ſo ſtellt ſich arten in deut lumen vor. Be raugen ein f 8 die Bezeick prozentig verdi. Margueriten, d im Haar“ und pracht Herz un diſche, zumeiſt r arry Piel hat dieſen Hund in eine geſchih aufgebaute Kriminalgeſchichte i af Man dar aber nicht annehmen, daß„Greif“ als eine M Wundertier vorgeführt würde. Er iſt ein dor bildlicher Polizeihund, er tut ſeinen Dienſt im er liebt und haßt, wie es ein ſond tut. Er h nicht nur ſeine guten Seiten, ſondern auch al Unarten eines tüchtigen Hundes. Harry Pi iſt ein großer Tierliebhaber, und er beobacht viel zu genau, um irgendetwas Unwahlz herauszubringen. Die Hauptrolle ſpielt neben„Greif“ Han Piel ſelbſt. In führenden Rollen ſind weite beſchäftigt. Edna Greyff, Paul Weſter meier, Trude Heſterberg, Willy Schu und Henry Lorenzen. Dr. Carl J. Brinkmant Max · Klinger-Gedächtnisfeier in Leipil in die Anläßlich des ſich am 18. Februar zum rwunderliche Male jährenden Geburtstages des 1920 verſte ſchaftsgebunden in Gärten der S —* Erklärung Gartens, auf di benen großen Leipziger Malers und Bildhauen Max Klinger hatte der Leipziger Künſtlervereſ deſſen Ehrenmitglied Klinger war, eine wil dige Gedächtnisfeier veranſtaltet, an der nehe Künſtlern und Kunſtfreunden u. a. auch fiß rende Männer von Partei, Wehrmacht, Stab verwaltung und den Leipziger Künſtlerverbih den teilnahmen. Den Feſtvortrag hielt der he kannte Leipziger Kunſthiſtoriker Dr. Ludſ Scheewe, der in feſſelnden Ausführungen ul das Werk Klingers ſprach und durch die Duh bietung von Ausſchnitten aus dem Leben e ehend das Weſen dieſes großen Künſtlers h euchtete. Den muſikaliſchen Rahmen der g bildeten Sätze aus Streichquartetten von Waih hoven und Brahms, den beiden genialen da ſetzern, denen Max Klinger unvergänglih Denkmäler ſetzte. 3 lingern, alſo e fremdländiſcher in ſo reichem Tadele den irrenden Freund, aber 1 auch den unſchuldig angegriffenen Fr niemals im Stich! 9 Ambrosi Vom Zarenthron in die Keller von Jekaterinburg uktion für dieſen bei dem erſten Gewicht ſtandzu⸗ „Die Regierung einen Pakt her⸗ s alten Locarno⸗ daß in der nüch⸗ ſte Ausblick der⸗ t. In dem Euroyg wert, wenn man zefühl der Sicher⸗ einmal erreichtt Gebiete Europaßz n Regionalpalle muß aber erken⸗ id der Jetztß lich beabſich⸗ beicht, und daß im Wege derjeni⸗ zicherheit in den en, in dem einige üſteten Nationen ndbar ſind. ſſtärke die Unruhe in der drei Jahrey gewichts zwiſchen und ſeiner mate⸗ Wir haben gefun⸗ lichtungen unſen s um ſo ſchwieri⸗ n, was wir wol g in einem Krieg n heute ein Krie lein lokaliſierit ha erfaſſen— daß vorſtellen kam fähr gleich ſind von 1914 erleben en. Der Gedant „ daß auf einel e Mehrheit ſeiß fen könnte. N venn der Völlel Wenn man aber Gebiet kollektibe man ſtark genig en. Bei kollektihet sſetzung, daß dis ſich beteiligen ⸗ nmer gegen Eng raußerdem Beſ ntereſſen im ge in der Lage ſei gen. Unter jehe irde England alf rſpüren, vorauß das die kollekth nahe liegt, daß teidigte der Pih 45 Stimmen a ———— d in eine geſchil geſtellt. Man 11 eif“ als eine A Er iſt ein voh ſeinen Dienſt m Hund tut. Er hi ſondern auch al des. Harry Pih und er beobachi twas Unwahtz n„Greif“ Hanh ollen ſind weiie Paul Weſter g, Willy Schül Brinkmant⸗ eier in Leipiſ Februar zum( des 1920 verſtoß s und Bildhauen ihre Erklärung in der Geſchichte des deutſchen er Künſtlervereß war, eine wi tet, an der nehen u. a. auch fih zehrmacht, Stah r Künſtlerverbiß rag hielt der he iker Dr. Ludſyig isführungen üh d durch die d dem Leben eiß zen Künſtlerz tahmen der 80 rtetten von en genialen 7 r unvergängl eund, aber 4 iffenen Fre Ambrosia Nannheim „Hakenkrenzbanner“ 19. Februar 1937 Copyright by Verlag und presse-Tagésdienst Berlin W 35 For 20 Jahren erfülllte sich das Schicksal der Romanows Ein Tatsachenbericht von A. von AndreevSsk) 1. Fortſetzung Das Telefongeſpräch dauert vier Stunden— bis 7 Uhr früh! Der Duma⸗Vorſitzende Rodzianko teilt mit, daß inzwiſchen ganz Petersburg in den Händen der Revolutionäre ſei. Er, der Duma⸗ Vorſitzende, war gezwungen, auf eigene Fauſt Uzu handeln, einige Zarenminiſter verhaften zu laſſen und ſich an die Spitze der Proviſoriſchen Regierung zu ſtellen. Mit beſtürzter Miene erſcheint Ruszki vor dem Zaren.„Es iſt zu ſpät, Majeſtät“, melder er mit heiſerer Stimme.„Auf der Straße er⸗ tönen laute Rufe, ſo meldet man aus Peters⸗ burg, die eine Abdankung Eurer Majeſtät ver⸗ laugen.“ So weit iſt es alſo gekommen! Der Stein iſt in Rollen! Stumm überreicht Ruszki dem Za⸗ een das übertragene Stenogramm des Wort⸗ lautes des Geſpräches mit Petersburg. Der Zar ſieht es ſchweigend durch und ſagt:„Ge⸗ neral, bleiben Sie bitte bei mir zum Eſſen.“ Die ſeeliſche Erſchütterung äußert ſich beim Za⸗ ren immer darin, daß er das genaue Gegenteil pon dem tut, was man erwartet, und zwar ſo tut, als wenn nichts geſchehen wäre. General Ruszti kann aber nicht bleiben, da er den Rapport des Generalſtabes empfangen muß. Er verſpricht, um 2 Uhr nachmittags wie⸗ derzukommen. Als er wieder zur genannten Zeit erſcheint, meldet er eine neue Hiobsboi⸗ ſchaft „Die Petersburger Garniſon iſt zu den Revo⸗ lutionären übergegangen. Der Großfürſt Kyrill Bladimirowitſch iſt mit einem roten Ab⸗ zeichen in der Duma erſchienen. Auch mehrere hobe Generäle, darunter Bruſſilow, Ober⸗ befehlshaber der Südweſtfront, betonen die Rotwendigkeit“— er ſtutzt—„der Abdan⸗ lung.“ Der Zar erwidert mit tonloſer Stimme:„Ich bin mit der Abdankung einverſtanden. Ich will bas Telegramm ſchreiben...“ II. Ibschied von der Garde Am 3. März erhalten alle Offiziere des Haupt⸗ quartiers in Mohilew den Befehl, ſich um 9 Uhr abends auf dem Bahnhof einzufinden. Lang⸗ ſam rollen die dunkelblauen Wagen des Luxus⸗ zuges, noch mit dem Zarenwappen geſchmückt, in die Halle. Der Zar erſcheint, ihm zur Seite ſein Hofminiſter Graf Fredericks. Der Herrſcher, der in ſeinem Telegramm aus Ples⸗ lau abgedankt hat, ſchreitet die Front der Offi⸗ ziere ab und reicht, was er ſonſt niemals getan, Dern iedem einzelnen die Hand. Das blaſſe Licht Ausführn einer elenden Laterne, die ein Leibkoſak hinter emeldet, die dem Zaren herträgt, beleuchtet ein nervös zuk⸗ lendes Geſicht. Schwere Tränen laufen plötzlich dem Zaren die Wange herab. Mit einer raſchen Bewegung wiſcht er die Tränen ab und ſchreitet die Front weiter ab. Dann kehrt er in ſeinen Wagen zurück. Nachs findet ein vertrauliches Geſpräch zwi⸗ ſchen dem Zaren und ſeinem Adjutanten Wojei⸗ kow ſtatt. Der ſonſt ſtets Betrunkene iſt jetzt vollſtändig ernüchtert. Er ſieht das kommende Verhängnis und beſchwört den Zaren, zu fliehen. Es iſt der erſte Rettungsverſuch, der einen ganze Reihe mißglückter Ver⸗ ſuche einleitet. „Fliehen Sie, Majeſtät!“ „Um Himmels willen, Majeſtät“, fleht der Ad⸗ iutant.„Fahren Sie nicht nach Petersburg. Man wird Sie dort verhaften und gefangen⸗ nehmen. Wir wollen lieber nach Mostau fahren. Dicſe alte hiſtoriſche Stadt iſt immer noch zaren⸗ treu. Sollte es dort aber wider Erwarten den⸗ noch ſchlimm zugehen, dann haben Sie immer noch die Möglichkeit, verkleidet unbemerkt nach Sibirien zu entkommen, von wo der Weg in die befreundeten Vereinigten Staaten und Ja⸗ pan Ihnen offenſteht. In Petersburg wird Sie die proviſoriſche Regierung beſtimmt feſtney⸗ men.“ Auch dieſer Plan Wojeikows iſt durchaus ein⸗ leuchtend. Hätte der Zar ihn befolgt,— wer weiß, er wäre womöglich am Leben geblieven. Der Zar läßt ſich aber nicht erweichen. Seine über alles geliebte Familie iſt in Petersburg, und ſo iſt es ſeine Pflicht, ſagt er, zu den Sei⸗ nen zurückzukehren. Umſonſt verſucht Wojeilow alles, um ſeinen Herrn zu überreden. Der Zar erklärt müde und reſigniert, er wolle von ſeiner Garde Abſchied nehmen. Am 8. März um.30 Uhr früh verſammeln ſich im Großen Saal des Gouvernementshauies von Mohilew alle Offiziere der Garde und je ein Soldat von jeder Gardeabteilung. Das große Bild des Zaren, das ſonſt die Wand ge⸗ ſchmückt hatte, iſt entfernt worden. Ein rieſen⸗ großer weißer Fleck ſymboliſiert den Wandel der Dinge. Der Zar betritt die Halle und ver⸗ beugt ſich nach ruſſiſcher Art vor den Offizieren. „Zu Befehl, Majeſtät!“ donnert es ihm eni⸗ gegen.— Werden dieſe Leute nicht alles tun, um ihren Zaren, ihren Oberſten Kriegsherrn, zu retten? Des Zaren letzte Anſprache Der Zar lehnt ſich an die Wand, genau an die Stelle, an der ſein Bild, das Symbol der Zarenmacht, gehangen hat. „Meine Herren, es fällt mir ſchwer zu ſpre⸗ chen“, fängt der Zar halb lallend an. Er ſpricht vom Willen Gottes und von ſeinem Entſchluß, zum Wohl des Vaterlandes auf den Glanz des Thrones zu verzichten. Seine letzten Worte „Hoch lebe der VIzekönig!“ Welthild(MI) Auf seiner Reise durch Aethiopien wird Vizekönig Graziani überall von den Soldaten und Siedlern freudig begrüßt. Hier lassen ihn Soldaten mit echt südlichem Temperament hochleben. Wenn von einem deutſchen Garten die Rede iſt, ſo ſtellt ſich der Unkundige darunter einen Garten in deutſcher Landſchaft mit deutſchen Blumen vor. Betrachtet man jedoch mit Botani⸗ keraugen ein ſchlichtes Bauerngärtlein etwa, das die Bezeichnung deutſch wirktlich hundert⸗ prozentig verdient, ſo entpuppen ſich all die Margueriten, die„Brennende Liebe“,„Braut im Haar“ und was da ſonſt noch an Blumen⸗ pracht Herz und Auge erfreut, als fremdlän⸗ diſche, zumeiſt von den Mittelmeergebieten ein⸗ uerin Pflanzen, wie denn überhaupt die äuerin oft die ſeltenſten Blumen züchtet. Die verwunderliche Tatſache, daß in den ſtark land⸗ ſchaftsgebundenen Bauerngärten, mehr noch als in Gärten der Stadt, fremde Flora blüht, findet Gartens, auf die Architekt Seifert in ſeinem mit ausnehmend ſchönen Bildern aufgelockerten Vortrag ausführlich einging. Zwar hat es ſchon in der jüngeren Steinzeit eine Art Garten gegeben, und hier finden wir auch die Erklärung für ſeinen Namen, der ſich aus„Gerte“, dem Einfaſſungsmaterial, her⸗ leiten läßt, doch beginnt die eigentliche Ge⸗ ſchichte unſeres Gartens erſt unter den Karo⸗ alſo etwa um 800. Die Einführung Blumen auf deutſchem Boden iſt auf Ludwig den Frommen zurückzuführen, der im 70. Kapitular Pächtern genaue Vor⸗ ſchriften gab, was ſie in den Gärten anzupflan⸗ zen haben. Weil nun dieſe Satzungen römiſchen wurden aus ihnen einfach auch die fremden Pflanzennamen übernommen und ſomit ihre Einführung zur Pflicht gemacht. Eigenartig iſt, daß Blumen und Heilpflanzen, die bis 1500 ungefähr von frem⸗ dem Boden hereingeholt wurden, ohne weiteres gutdeutſche, vollstümlichee Namen erhielten, lingern, a fremdländiſcher in ſo reichem Ausmaß ſeiner Kapitularien den Vorbildern abgeſchrieben waren, Vom Wesen des deutschen Gartens Lichtbildervortrag von Architekt A. Seifert in der Kunsthalle während ſpäter eingeführte Blumen ſchon an ihrem Namen als Fremdlinge zu erkennen ſind. Die aus den übernommene An⸗ lage des Haus⸗ und Bauerngartens mit Mittel⸗ beet und Wegekreuz hat ſich bis heute erhalten, und wenn auch modiſche Einflüſſe nicht immer auszuſchalten waren, ſo hat ſich der einfache Hausgarten doch— abgeſehen von unglückſeli⸗ gen Experimenten des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts— im allgemeinen ſeine Urform bewahrt. Die Trennung der höfiſchen Gärten von den Hausgärten erfolgte in der Renaiſ⸗ ſance, die architektoniſche Geſichtspunkte in re⸗ präſentative Gärten trug. Hat dieſer Repräſen⸗ tationswille in Gärten um Schlöſſer und Patri⸗ zierhäuſer herum zweifellos ſeine Aufgabe und damit Berechtigung, ſo iſt er im Haus⸗ garten denkbar fehl am Platze. Wie wir um die Jahrhundertwende beim Hausbau, in der Woh⸗ nungseinrichtung und auf allen anderen Ge⸗ bieten eine protzenhafte Großmannsſucht er⸗ leben, die dem pompöſen Schein auf Koſten der Echtheit und des guten Geſchmacks huldigt, ſo hat ſich auch in die Gärten mit wildgewordenen Springbrunnen, mit angemalten Gipsfiguren und ähnlichem„Schmuck“ manches Unehrliche eingeſchlichen. Beſcheidene, kleine Stückchen Bo⸗ den mußten herhalten, um billige Zerrbilder koſtbarer Schloßgärten abzugeben, und man hat auf ihnen, konſequent wie der ſchlechte Ge⸗ ſchmack nun einmal iſt, ein Gartengreuel neben das andere gepflanzt. Man denkt an den Va⸗ terſpruch von Buſch, bei ſo was:„Gärtner werden iſt nicht ſchwer, Gärtner ſein dagegen ſehr Die Forderung, die Architekt Seifert als rich⸗ tungweiſend für den Gartenbau aufſtellte, iſt die nach Harmonie. Dies nicht ſo ſehr in Farben, Größenwuchs und nach geometriſchen Geſichtspunkten, als vielmehr in der inneren Zuſammengehörigkeit der Pflanzen zueinan⸗ der und mit der Landſchaft. Damit, wie über⸗ haupt mit dem ganzen aufſchlußreichen Vortrag' errang er ſich den Beifall der Zuhörer und ins⸗ beſondere der zahlreich anweſenden Gärtner und Gartenliebhaber. Neuverpflichtungen am Nationaltheater Mannheim Bis jetzt wurden von Beginn der neuen Spielzeit an folgende Vorſtände und Einzel⸗ mitglieder neu an das Nationaltheater ver⸗ pflichtet: Wera Donalies vom Stadttheater Mün⸗ ſter als Ballettmeiſterin und erſte Solotänze⸗ rin. Fräulein Donalies war auch die Ballett⸗ meiſterin der beiden letzten Reichsfeſtſpiele in Heidelberg. Rudolf Hammacher vom Stadttheater Aachen als Spielleiter des Schauſpiels und Schauſpieler. Otto Junker vom Stadttheater Stettin als techniſcher Direktor. Roſe Huſzka von der Staatsoper München als Hochdramatiſche. Käthe Dietrich vom Stadttheater Münſter als erſte jugendlich⸗lyriſche Sängerin. Theo Lienhard von den Städtiſchen Büh⸗ nen Breslau als lyriſcher Bariton. Lutz⸗Walter Miller von den Städtiſchen Bühnen Breslau als jugendlicher Heldentenor, ſowie für die Geſangsoperette. Lore Mayerhofer vom Stadttheater Hanau als Naiv⸗Sentimentale und jugendliche Salondame. Robert Kleinert von der Volksbühne Ber⸗ lin als erſter Charakterſpieler. „Der großße Pflüger“ Arno Landmanns vaterländiſches Oratorium ſür gemiſchten Chor, Soli, Orcheſter, Orgel, Kinderchor und Fernchor kommt vielfachen Wünſchen entſprechend am kommenden Sonn⸗ tag, 21. Februar, 20 Uhr, in der Chriſtuskirche Mannheim zur Wiederholung. In dieſem Werk ſind:„Gehorcht der proviſoriſchen Regierung und erfüllt Eure Pflicht!“ Dieſe Worte ſollten als letzter Tagesbefehl den Truppen mitgeteilt werden. Auf Verordnung der neuen Regierung wurden ſie niemals den Truppen zur Kenntnis gebracht. Lautes Schluchzen ertönt im Saal. Bärtige Offiziere weinen wie Kinder. Am ſelben Tag verläßt der Zarenzug den Bahnhof, und unter ſtrenger Bewachung trifft der Zar einige Tage ſpäter in Petersburg ein. III Während dieſe dramatiſchen Geſchehniſſe ſich abſpielen, erſcheint im Zarenpalais in Zarskoje Selo bei Petersburg im Auftrag der proviſo⸗ riſchen Regierung General Kornilow und erklärt auch die Zarin mit ihren Kindern für verhaftet. Die Nachricht verbreitet ſich wie ein Lauffeuer in Petersburg. Ein kaum 18jähriger Gardeoffizier, Fähnrich Markow, ein etwas weltfremder Idealiſt, aber ein Ritter ohne Furcht und Tadel, entſchließt ſich, die Zaren⸗ familie— koſte es was es wolle— zu retten. Auf eigene Fauſt, ohne zu bedenken, daß er ſeine eigene Sache vereiteln kann, dringt er ins Zarenpalais ein, läßt ſich vor die Zarin führen, fällt ihr zu Füßen, küßt ihr die Hand und ſchwört, ſein Leben einzuſetzen, um ſie, ſeine geliebte Zarin ſowohl als auch den Zaren und die ganze Familie zu retten. Markow gründet in der Zeit eines allgemei⸗ nen Chaos, in der allerlei Vereine wie Pilze aus der Erde ſchießen, einen„Klub der dunklen Mächte“. Es iſt angeblich eine Vereinigung rückſichtsloſer Lebemänner aus Offizierskreiſen, die das Leben genießen wollen. In Wirklichkeit iſt es aber ein Geheimbund von zwölf Offizie⸗ ren, die, wie die in Chiffre⸗Sprache verfaßten Statuten lauten,„jederzeit bereit ſeien, ihr Le⸗ ben im Dienſte der Majeſtäten zu opfern“. Inzwiſchen iſt der Zar bei ſeiner Familie eingetroffen. Er darf ſich zwar in den herr⸗ lichen Parkanlagen des Schloſſes frei bewegen, wird aber ſtändig bewacht. Die Truppen, die ihn umgeben, werden nicht täglich, ſondern ſtündlich abgelöſt, um Befreiungsverſuchen vor⸗ zubeugen. Der Jar weint Der Zar ſchaufelt Schnee im Park und hilft dem ehemaligen Thronfolger einen Schnee⸗ mann bauen. Einmal will er weiter gehen, als ihm erlaubt iſt, da ſagt ein Soldat:„Weiter dürfen Sie nicht gehen, Herr Oberſt.“ (Fortſetzung folgt) amianas, mhbienmanthtverhevrhunn wird der Ausbruch des Weltkrieges, der Nieder⸗ gang und die Wiederaufrichtung des Reiches ge⸗ ſchildert. Die Aufführung am Heldengedenktag dürfte von beſonderer Bedeutung ſein; gilt es doch, der im Weltkrieg ſowie der für die Er⸗ neuerung Deutſchlands nach dem Kriege Gefal⸗ lenen zu gedenken.— Mitwirkende ſind: Su⸗ ſanne Horn⸗Stoll, Darmſtadt(Sopran), Karla Fritz, Wiesbaden(Alt), Walter Sturm, Bad⸗ Ems(Tenor), Georg Pfeiffer, Darmſtadt(Ba⸗ riton), Elſe Landmann⸗Drieſcher(Klavier), Al⸗ fred Herth(Orgel), Bachchor, Philharmoniſches Orcheſter, Mitglieder der Geſangsklaſſe Wilhelm König von der Städt. Hochſchule für Muſik (Fernchor). Leitung: Arno Landmann. Handzeichnungen von Genelli „Das Kunſthaus“ zeigt gegenwär⸗ tig in ſeinen Räumen am Waſſerturm eine um⸗ faſſende Auswahl bedeutender Handzeichnungen (Akte, Tiere, Kampfſzenen) des Bonaventura Genelli(geb. 1798, Berlin, geſt. 1868, Wei⸗ mar). Genelli, der in ſeinen ſpäteren Jahren die bekannten mythologiſchen Oelbilder für den Grafen Schack in München gemalt hat, war aleich ſeinem Vorbild Asmus Carſtens vor allem Meiſter der monumental bewegten Zeich⸗ nung, in der er ſein Beſtes und Bleibendes gab. „Das Voik lebt im Buch“ Anläßlich der gegenwärtig in Leipzig durch⸗ geführten„Raſſenpolitiſchen Woche“ veranſtal⸗ tet die Deutſche Bücherei unter dem Titel„Das Volk lebt im Buch“ eine Sonderſchau, auf der das wichtigſte deutſche Schrifttum des Jahres 1936, nach politiſchen und kulturellen Geſichts⸗ punkten gegliedert, zuſammengeſtellt wurde. Die Ausſtellung wird bis zum 11. März der Oef⸗ fentlichkeit zugänglich ſein. Reichstagung des NS⸗Lehrer⸗ bun des. Gauleiter Wächtler hat als Ta⸗ gungsört für die Reichstagung 1938 des NS⸗ Lehrerbundes Köln beſtimmt. Die Tagung iſt für die Pingſtferien geplant und wird rund 60 000 Erzieher in Köln zuſammenführen. unnheir MRannheim Blick ũbers Cand 19. Februar „lhüffendes bolk“- Deulſchlands größte flusſtellunt 5 n Dr. äckle, Karlsruhe, erö woch, 1+2t; 423. fb. Febzuar 150, nüchmillags in'großen Rale Populariſierung der deutſchen Werkſtoffe/ Die wichtige Aufgabe der Schau im Rahmen des vierjahresplane ——+*Düſſeldorf, 18. Febr. Der Name der der begreift, daß ſich die große Reichsausſtellung platz am Rhein, der„nu⸗“ 28 000 Quadre Lehrgangsteilnehmer den erſten Lehrgang der Ausſtellungsſtadt Düſſelvorf hat in Deutſchland 1937„Schaffendes Volt“ gar keinen beſſeren meter umfaßt, reden,— wichtiger aber iſt hei Zweiganſtalt der Badiſchen Gemeindeverwal⸗ und in der Welt einen beſonderen Klang:— Rahmen wählen konnte als den Glanzpunkt des 333— an* Aluch Worten der Begrüßung daukle Dr. Jücle fümemmementen menn Niederrheins, das ſchöne, heitere Düſſeldorf. respla n. Oberbürgermeiſter Dr. Keinhaus für ſeine Be⸗ freude am Riederrhein. Es iſt nicht nur der—— erſtaunlichen Zahlen Das N 4 mühungen um das Zuſtandekommen der Zweig⸗ Verwaltungsſitz der weſtdeutſchen Induſtrie, es Veariff-eeen Ame loct, anſtalt in Heidelberg und den Lehrkräften für iſt auch die ſchöne und beſchwingte Kunſt⸗ und ben, man könnte von dem—————.— Dieſe Ausſtellung wird zum erſtenmal ei 7 n m ſieten Auf dem Re⸗ Gartenſtadt Deutſchlands. Jeder, der einmal 780000 Quadratmeter(doppelt' ſo groß K 4 r bie eer Ausbildung derlmittleren Gemeinde⸗ dieſe einzigartige Stadt eriebt hat— ſei es in wie die beruhmte„Gelolei“ 1920) der.5 Kilo⸗ ae, 9 mittleren Gem meter langen Rheinfront, der 280000 Quadrat⸗ iſen⸗ und Rohſtoffnot zu erfinden und (ins er ir haben a Arbeitsſtät ten Kurs. ch die Stra ieſe„Laufſeit ndung für bummler, die ſi men, ſondern lich keinesweg eines jeden Me ſich, allmähl man immer wi ſeite“ angewöhr al ſeinen Heir beamten und-angeſtellten beſtand bisher keine den ſommerlich⸗fröhlichen Tagen einer reg⸗ meter großen Garten⸗ und Pa 1 entwickeln gezwungen worden ſind, und der einheitliche Regelung. Wohl hatten einzelne ſamen Fremdenſaiſon oder in dem Betrieb und Hunten— Induſtrieſchau W.— Weiterentwicklung und weitgehende Anwenduf ſe oder u Städte Ausbildungskurſe für ihre Beamten und Ryythmus ſtark bewegter Ausſtelungswochen— der Ausſtellungsſtadt, oder von dem Hauptfeſt⸗ Programm des zweiten Vierjahresplans i hlaf. Man 1 Wir werden die geheimnisvolle Herſtellung dieſem Weg Angeſtellten abgehalten, die auch von Inter⸗ n e nnisvoll eſſenten aus den in nächſter Umgebung liegen⸗ Glaswolle ſehen, die wie ein Wunder wi ne ganz beſtii den Gemeinden beſucht werden konnten. Es wir werden die Kunſtſtoffe ſehen, die heute glich von neu hat ſich aber als notwendig erwieſen, daß auch 2 75* 2 ſchon uns in zablreichen Fällen von ausländir eder wählt. i. Die„vornehmen“ Dilderer vor dem Richter e Stã d hauptamtlich verw andge⸗ Wie w Mrer Mand zer Friſt von ausländiſchen Treibſtofſen u in ſich in de nnennm hängig machen wird und wir werden ſehen, wa ſtadt liegen, die Möglichkeit geboten wird, ſich Zur Verhandlung in Tübingen/ Ergebnis der Anterſuchung gegen Schroth's Helfer ver Reichsnährſtand ſchon ales für die Sichg nlichen fachlich und weltanſchaulich zu ſchulen. Vor⸗ fasung den hen eleiſet ſeine ſhen d mir den mnlendgrhohenen Bient. Z Thoingen, w. deh, Var der oroſen ſpzter mistdömm gopferpigzn Ford urgſch. ehenden Fahrt fachen und für den mittleren gehobenen Dienſt, Straftammer des Landgerichts Tübingen findet los durchfuhr er die Reviere Kaltenbronn, Alle Probleme, die heute zu den Lebens d rs, als ob e⸗ die jeweils ein Jahr dauern werden und wö⸗ Neuenbürg, ſowie den Baden⸗Badener Stadt⸗ ge 3 deutf es gehi rden hi chentlich 8 Stunden in Anſpruch nehmen. Die heute Freitag die Verhandlung geten die Mit⸗ forſt im Gebiet Unterplättig. Seine eigene hebendelt Wweit 25 nicht un die Wiaterie Lehrgänge werden abgeſchloſſen durch einen täter und Helfer des Karlsruher Arztes Dr. Jagd bei Sasbachwalden brachte ihm anſchei⸗ ſondern immer um den deutſchen Menſche —lwöchigen Beſuch eines Kameradſchafts⸗ Schroth bei ſeinen Wildererfahrten im Herren⸗ nend nicht genügend Wild, ſo daß er ſeinen geht. Die Probleme des Siedelns und d beiſe ferngelen dieſelben Straß traßenſeite gel .— dem unmittelbar die Prüfungen folgen alber und Baden⸗Badener Gebiet ſtatt. Die An⸗ 0 45— 0 t weihhunger ander⸗ geſunden Wohnens werden ebenſo wi auf Bas j klage lautet auf ſchweren Wildfrevel bzw. au S. ollte. die ſtets akmelle Frage der Freizeitgeſta 3 re Aönkiche unweſen Beihilſe hierzu, V— diet huch we— 4—„Die Klärung der Frage, wieviel Schroth tung und Erholung nicht theoretiſch erb 74 1 verſör 1 en, 0 eigentlich gewildert hat, war ſehr ſchwer. Die tert, ſondern praktiſch— und damit überze allerding zur Exöffnung der Zweiganſtalt und verſicherte, erſchwerten Geſetzesbeſtimmungen grüßtenteils wenigen Stunden, die man ihm zwiſchen der gend— dargeſtellt. rdie Gründe wir zu einem Dort iſt es ein wieder beſonde daß alles getan werden wird, dieſe Schule mit mit Zuchthaus bedroht ſind. Entdeckung der Tat und ſeiner Verhaftung ge⸗ in dent nun anzahnenden nüheren Veriehr, der Pauptangetlagte Dr. Schroh pat ſich feſſen gonpſieen zahneiche Spmen zn ver. Der ſchaffende Menſch im Mittelpunkt bekanntlich durch Selbſtmord der irdiſchen Ge⸗ wiſchen und ſich anſcheinend auch mit ihnen zu Die Ausſtellung heißt„Schaffendes Volt zwiſchen Schülern und Lehrern ſich die Kame⸗ Me* 4 radſchaft entwickle, die notwendig und die Vor⸗ ächtige z ußte bai Vafa zen k gen M—. verſtändigen. Es lann aber als nahezu ſicher Dieſer Name ſtellt keinen Retlametitel dar Raſenplatz am ausſetzung dafür ſein, daß die Hörer wie Leh⸗ 1W7 mußte da wegen angenommen werden, daß er mind'eſtens er iſt das Programm der Ausſtellung. Sie ſenſter, von den an Beweiſen eingeſtellt werden. Fünf An⸗ irſche im Kaltenbronner zeigt eine Induſtrieſchau, ſie zeigt Maſchinen, irgendeine Neuig rer in der Aufgabe aufgehen und Befriedigung gekkagte aber werden ſich vor den Schranken elf geweihte 5 fenſphäre fä Revier und ebenſo viele, ſowie noch etwa zwan⸗ ſie zeigt Wertſtoffe— aber es werden keine in gemeinſamer Arbeit finden. 5 es Gerichts zu verantworten haben, in deſſen ig Rehe im Unterplättig abſ D 0 toten Ausſtellungsſtücke aufgebaut: Im Mittel⸗ Zuſtändigkeitsbereich der Tatort Neuenbürg—* 9 e 1 Darſte eh, 23 ſend ſolcher — 4 5 V⸗ d den? mtern entſtande punkt jeder Darſtellung ſteht der ſcha ffe n d 3 Radfahrer 30 Meter geſchleift wo die Aufklärung des Verbrechens erfolgte, iſt, 3 enin nen Eiſenkonſtruttionz— Heidelberg, 19. Febr. Am Mittwoch gehört. hallen wird gearbeitet, wird geſchafft. Maſchi⸗ gegen 23.15 Uhr ereignete ſich am Vismarck⸗ Der z4jährige Dipl.⸗Ing. Dr. Willi Ernſt⸗ Schroths Komplieen nen laufen, Räder ſurren, Hammer pochen, wohnheit al platz ein ſchwerer Verkehrsunſall. Ein Rad⸗ hauſen aus Berlin, der Bonbonskocher Der jetzige Angeklagte Dr. Ernſthauſe Krane kreiſchen, Kolben ſtampfen, Dampf ziſch elt. Rechtz fahrer, der von der Rohrbacher Straße in die Friedrich Seidt aus Karlsruhe, der Gewerbe⸗ ein M S1** a530 lin⸗ Sirenen gellen— und draußen in der Gar ugroßer Mech Bergheimer Straße einbiegen wollte, wurde ſchulaſſeſſor Emil Dietz aus Gernsbach, der deſtreliet———— rlin, fenſchau umſfängt den Beſucher die R von einem Perſonenkraftwagen erfaßi, der in Kraſtwagenfahrer Hermann, Bahlwabef aus ſch„ Treiben Schroths, deſſen Jagdcaff recheri⸗ und Heiterteit blühender Gärten, ſonniger Karlsruhe und der 40jährige—— Falk aus ſchen Treiben„deſſen Jagdgaſt er war, ſenflächen und ſehattiger Parkanlagen. S Baden⸗Baden ſind die Angeklagten. Land⸗ gewußt zu haben. Er will in gutem Glauben heit der Arbeit praktiſch dargeſtellt. Zur Ar f 3 gerichtsdirektor Cuhorſt wird den Vorſitz der gehandelt haben, daß Schroth zu den Jagden gehört die Freude, die Erholung, das geſun Hano⸗ U. ffügellabri Scharf 3 Huuk Verhandlung führen, Staatsanwalt Krauß ver⸗ berechtigt war. Der Gerisbacher Afeffor und ſchöne Wohnen— zur Induſtrieſchau ge⸗ für die Zu lebendiger tritt die Anfla e, während fünf Rechtsanwälte, Dieg hat anſcheinend ebenſalls des öfteren hört die Gartenſchau unnd die im nationalfozia⸗ Erstklàssige Fabfikate 4, 4 darunter die A Bopp und an den Raubzügen Schroths teilgenommen, liſtiſchen Sinne erbaute Siedlung. Anordnu Seippel, den Angeklagten zur Seite ſtehen. leugnet aber, ſelbſt geſchoſſen oder irgend einen 0 e Ehrenbere * Vorteil von den Wilddiebereien gehabt zu Eine Liliputbahn am Samst hoher Geſchwindigkeit aus Richtung Mannheim Wie Or Schroth wilderte haben. Am ſchwerſten belaſtet ſcheint der Ba⸗ 43 Dienſt kam. Der Radfahrer wurde ungefähr dreißig. den⸗Badener Förſter Fal'!, der ſeltſamerweiſe Auch das Vergnügen gehört zur Erholung K 3 Meter weit geſchleift und blieb mit einem Gegen Seidt und Bollweber lautet die keinerlei Schritte gegen die Fahrten in ſeinem des ſchaffenden Menſchen. So gliedert ſich auch r(Tu ſchweren Schädelbruch liegen. In der Univerſi⸗ Anklage vor allem auf Beihilfe. Bollweber Revier unternommen hat. Obwohl er in der der große Vergnügungspark harmoniſch in die den nur in d tätsklinit mußte ſofort eine Operation vor⸗ war der Chauffeur des Wagens, mit dem Vorunterſuchung zugab, des öfteren Spuren Ausſtelung ein. Es ſehlt nicht die mehrere tau, genommen werden. Schroth ſeine Fahrten unternahm. Seidt be⸗ des ihm bekannten S rothſchen Wagens ge⸗ ſend Meter lange Liliputbahn(mit Tunnel), e diente ſtets den 40 iniert eingerichte⸗ funden zu haben. Inwiewelt er mit Schroth, feblt nicht das beliebte Wellenbad. Waſſerſpiel Goldene Hochzeit ten Scheinwerfer, mit dem das Wild der ihn auch mal umſonſt behandelte, be⸗ und zwei große Leuchtſontänen, eine Fagnen Buchen, 19. Febr. Die Eheleute Karl Vaum⸗ Schroth es—.—— freundet. iſt aus ſeinen Ausſagen bis⸗——— 3⁰— 4 9„— n. 35 3 2 en gante, 5 4 abſchießen konnte ide waren von roth her noch nicht klar a Ahen erſt dorfer Stil“ eniſprechende Schaufenſterſir buſch und Frau Genoveva geb. Wittemann feier⸗ angeſtellt und beruſen ſich auch jetzt auf dieſes die Verhandlung Kla 1 ten am Mittwoch das Feſt der goldenen Hoch⸗ Wltateltsver das 4 geradezu Der Erd 3 e0 der wegen des großen Inter⸗— Kalffees und reprä Neckar⸗Hal zeit. Das Jubelpaar hat im Weltkrieg ſeine zwang, an den Fahrten teilzunehmen. Dieſe eſſes, das er auch in hieſigen Jagd⸗ und Fäger⸗ ſich lrchitekturen beſ 333 das äußere r⸗Appell dur beiden Söhne für das Vaterland geopfert. Fahrten unternahm Schroth jeit 1534 regel⸗ heiſen findet, im großen Schwurgerichtsſagl ſopt ſohor Jugerhetden E0 25 h für die Ortz M mäßig, meiſtens mittwochs oder ſamstags. ſtattfinden wird. wird den ganzen Freitag in a Winh, rſt⸗Weſſel Allerheiligen bleibt erhalten Zuerſt mit ſeinem ſchweren Packardwagen. Anſpruch nehmen. 9 ertal, Junt Raen en 19. Febr.*— Krohend ugez 250 000 Tulpen werden leuchten** J eiligen bei Oppenau im Sch arzwald, da A olitiſche Leiter⸗ kurz nach der Aufhebung im Jahre 1802 durch 4 ie und NS2 Schönheit geſchaffen wird: Schon im Frühfahr werden 250000 Tulpen ihre leuchtenden Far⸗ ben in die helle Weite der niederrheiniſche Landſchaft tupfen, unzäblige Roſen im Somme in dem beſonderen Schmuckſtück der Garten ſchau, dem Roſengarten, ihren Duft verſchw —— — einen Blitzſchlag zur Ruine geworden iſt, ſoll vor weiteren Zerſtörungen bewahrt werden. Außer der Inſtandſetzung des kunſtgeſchichtlich wertpollen, aus dem Ende des 12. Jahrhun⸗ dets ſtammenden Bauwerks ſoll auch die barocke Gartenanlage des Kloſters mit ihrer Waſſerkunſt erneuert werden. Weiter iſt beabſichtigt, einen Sammlungsraum einzurichten, in dem alles auf⸗ bewahrt werden ſoll, was auf das Kloſter Bezug hat. In der Nähe des Kloſters befindet ſich das ſchöne Heldendenkmal, das der Schwarzwald⸗ verein ſeinen im Kriege gefallenen Mitgliedern errichtet hat. Am Ehrenmal der Feuerwehren 4 Vierj Als die wichti bezeichnete der 7 30, Januar die 2 fanes und jener das deutſche Volk henehmer zu mach eſundheit in der und das Amt für den und zu jeder Jahreszeit wird es in ei Gloriole der Töne in allen Schattierungen flammen. Eine zauberhafte Beleuchtung und großartige Feuerwerte werden die Nacht un die fröhlichen Voltsfeſte, die im Rahmen der Ausſtellung gefeiert werden, verſchönern. 4 —— Eine beſondere Freude wird uns die zWischen Himmel und Er 5 Kriegsmarine bereiten, die zu der Auz⸗ N ſtellung eine Anzahl Einheiten auf den Rhein, Achern, 18, Febr. Am kommenden Sonn⸗—I 5 den deutſchen Schickſalsſtrom, entſenden wird⸗ tag, dem Heldengedenktag, findet hier am noNnan vV οnmimO OSsKan wurrne Ebenſo ſreuen wir uns, daß mit der Organiſa⸗ ——— der badiſchen Landesfeuerwehren tion„Kraft durch Freude“ vereinbart wurde, daß die verſchiedenen deutſchen Volksgruppen ine ſchli ier ſtatt äſident diize ſchtichte, Feier ſatt, u der dyrpRhäſdent. Kameraden zwiſchen himmel und Erde gänger erſcheinend, in Wirklichkeit aber mit ibren Trachten und heimiſchen Gebräue des Badiſchen Landesfeuerwehrverbandes, 4 Branddirektor Müller aus Heidelberg, mit— das iſt der Titel unſeres neuen Romans, ſchon von der leiſen Tragik des Glterns an den Niederrhein zu Beſuch kommen. hen Arbeitsfron ſämtlichen Kreisfeuerwehrführern und ſonſtigen mit deſſen Gbdruck wir in der näch- und der Dereinſamung gezeichnet. In ſei⸗ lber den Monat — des Landesausſchuſſes erſcheinen ſten Woche beginnen. Die Handlung, die ner Liebesbeziehung zu einem jungen neuos aus Tampertheim dieſem Gebiet unmittelbar aus der Gegenwart gegriffen Mäodchen ſteht er anfangs der RKivalität Dienſtſtellen ſtellen Regimentstag und Denkmalseinweihung iſt, ſpielt teilweiſe in einem großen In- eines berühmten Grztes gegenüber. Der—— 3*—. heim,——— Der— igenügendem Ur zri*— i 1 f 1— eine eſuches im denwa lückte de— f 3 Lahr, 18. Febr. Die Angehörigen des ehe⸗ duſtriewerk einer Flugzeugfabrik, Konflikt verbreitet ſich mit der fortſchrei Rei— i. R. A. Fr. Pfefl'w um Betriebsunfäl Wohl ſind die entſprechenden Kot erheblich zurückgeg 928 mehr als ein im Jahre 1935 u überſehen iſt, aue 900 000; aber es ſi gen notwendig, u eichbare Minimu— ür Volksgeſundhe eit ſelgeftellt, da Raſchinen⸗, ſonder Unfälle ſind alſo nen an den Ma maligen Inſanterie⸗Regiments 171 treſſen ſich teils in einem Fliegerſchulungslager auf tenden Handlung, als ein junger Flieger J 3 5 unter überaus großer Anteiln abe am 1. Auguſt dieſes Jahres ſum Aegimenes⸗ dem Staakener Flugplatz. Obwohl die Ka⸗ auftaucht, der ebenfalls dieſes mMädchen getragen. Reben den——— l5 i w i L 2—** 2—* + Nahere Wunkunft erteilt 448 meradſchaft zwiſchen den Fliegern das liebt und in dem hauff den Sohn ſeines—*—— Solftanbes itglied des evang. Kirchenvorſtande Lahr(Baden). eigentliche Thema dieſes Romans iſt, wird ehemaligen Freundes erkennt. Der junge doch das ganze Geſchehen von einer Liebes- Flieger lebt in dem Glauben, daß Mathias Geiſtlichen erſchienen. Reichsbahninſpektor Ebe Ganvertretertag der Wianputenene geſchichte überſtrahlt, die wegen ihrer dem hauff an dem Suſammenbruch und Cod überbrachte die Koſchiedsgrüße der Reichsba Lahr, 18. Febr. In der Schutterſtadt findet Leben abgelauſchten Echtheit den Leſer un⸗ ſeines Daters ſchuldig iſt. Die drei, durch direktion Mainz, 40 Jahre ſtand er auf ſei am 7. März 1937 ein Gaupertretertag der mittelbar gefangennimmt. Aus den Kon- ein merkwürdiges Schichſal miteinander Voſten in treueſter Pflichterſüllung. ichsvereinigung ehemaliger Kriegsgefangener 3 3 3 ——2 Ratt 3——5 ſämiliche Verkreter flikten, die ſich aus dieſer Liebe für die verbundenen Männer ſtehen ſich nun im 8 Fr Ate f. „ 4 2 40 5 2 3— atte ſich mit zo der Ortsgruppen des Gaues teilnehmen wer⸗„Kameraden zwiſchen himmel und Erde“ Liebeskampf um das Mädchen gegenüber, eeen en den Darmſtih den. Damit verbunden wird eine Bezirksver⸗ ergeben, erwächſt eine natürliche Span- einem heftigen und erbitterten Kampf, aus Hof zu ei faben 7„ ern„Uus Hof zu einem Kameradſchaftsabend eingefunde lammlung der Ortsgruppen Lahr, Offenburg, nung, die bis zum letzten Kapitel unver⸗ dem nach ſpannenden berwicklungen eine Gemeinſchaftsleiter Julins Schmidt kon nun es nicht geli illingen, bei der der Bundesführer der Reichs⸗—***. 3 m Frei⸗ mindert anhält. großzügige und befriedigende Löſung ge⸗— des KAe Siedlerbundt f heitsleiftung ſtärke herr von Lersner aus Potsdam, ſprechen wird. Im Mittelpunkt der handlung ſteht die funden wird. 7, Fimamierung geſellſchaft Gewohah⸗ en vi iegsfli Di 6 f Frankfurt begrüßen. Nach dem geſchäftlichen Teff Die erſten vier . Das Wormſet Vackfiſchfeſt Figur des ehemaligen Kriegsfliegers ieſes Geſchehen und vor allem auch der in dem ein Reſerat des Siedlerbundes⸗Verli bengungen und e Mathias Hauff. Er iſt, in dem gefährlichen hintergrund, das erregende Milien der ters Pg. Albrand, über Siedlungsweſen g. 4 lof Worms, 18. Febr. Das Wormſer Back. Beruf des Induſtrie⸗Einfliegers tätig, noch Flugplätze mit den höhepunkten fliegeri- balten wurde, wurde ein abwechſlungs reich liſchfeſt. eines der reizvolllen Heimolfeſte an. j 4.95 0 zn., Programm abgewickelt. U. a. führten Mitgii Rhein, findet in dieſem Jahre vom 28. Auguſt immer der große, bewunderte held, trotz ſchen Erlebens machen dieſen Roman wirk- der der Voltsbühne zwei nette Einakter„Wen bis zum 5. September ſtatt. ſeiner 45 Jahre nach außen hin als Drauf- lich leſenswert. der Walzer nicht wär“ und„'s heiße Eiſen“ er Arbeitsbe an und für ſic letzten vier J der Partei, bGroß-Mannheim 19. Februar 1937 Mannheims Jugend kämpft um den Sieg Steinzeugarbeiter zeigten ihr Könn en/ Gule Leiſtungen bei den haus gehilfinnen in der mãdchenberufsſchule (inser taͤglieher Nire Wir haben alle bei unſerem täglichen Gang Arbeitsſtätte oder zurück unſeren ganz be⸗ mten Kurs. Jeder Menſch hat bei ſeinem Gang durch die Straßen eine beſtimmte„Laufſeite“. 28 000 Quad ite“ iſt ni i1 Auch im Töpfergewerbe ſtellten in die⸗ Ergebnis zeitigte, wurde durch eine Anſprache mö Ein„Sieg Heil“ auf den Führer ließ eſe„Laufſeite“ iſt nicht etwa eine neue Er⸗ uch im pfergewerbe n i gebnis zeitigte, wurde durch eine Anſprache lögen. Ein„Sieg Heil“ auf den Führer li F0 on dung für Spaziergänger und Straßen⸗ ſem Jahr die Jungen ihr Können unter Be⸗ des Wetltampfleiters Croiſſant zum Ab⸗ die kleine Feier ausklingen. ſchluß gebracht.„Der Kampf um die Beſtändig⸗ keit des Volkes wird erneut vorwärtsgetragen durch das Leiſtungsprinzip“, ſo führte er u. a. aus.„Die Jugend als der künftige Träger des Staates muß daher die Leiſtung immer wieder durch erhöhten Einſatz erkämpfen. Der Führer rief darum die Jugend auf, ſich in dem Kampf um die Leiſtung zu ſtählen, denn was der den Vierjah mler, die ſich vor dem Verkehr nicht retten men, ſondern eine ganz individuelle⸗ polizei⸗ ich keineswegs ſanktionierte Angelegenheit eines jeden Menſchen. Man hat nämlich, jeder für ſich, allmählich im Zickzack der Straßen, die man immer wieder geht, ſich eine feſte„Lauf⸗ ſeite“ angewöhnt. Man überlege ſich bloß ein⸗ mal ſeinen Heimweg von der Arbeitsſtätte nach uſe oder umgekehrt. Man kennt ihn im „Auch die Hausgehilfinnen ſtellten an dieſem Tage ihre Kräfte in den Dienſt des RBWaͤ. In der Mädchenberufsſchule zeigten ſie ihr Können, Als wir ſie beſuchten, waren die Fiſche, die ſie u. a. zu bereiten hat⸗ ten, beinahe fertig, und wir müſſen ſagen, die Mädel haben nicht ſchlecht abgeſchnitten. Ihr Können im Verhältnis zu den Leiſtungen des deutſche Menſch durch ſeine Kenntniſſe und Ver⸗ letzten Jahres iſt bedeutend verbeſfert. anlagungen ſich an Ruf im Ausland erworben Nicht zuletzt ein Erfolg der hervorragenden hat, muß künftig noch weiter ausgebaut und Saenn die der heutigen Jugend durch gefeſtigt werden. An dieſem Ziel mitzuarbeiten, Schule, Arbeitsfront und Hitlerjugend ange⸗ muß der Inhalt eures Lebens ſein, und heute eiht. Aber nicht nur die Mädel in der Stadt, ſon⸗ danke ich euch, daß ihr gezeigt habt, daß ihr Intereſſe, das dieſe Jungen für das vom——+ ſeid, mitzuarbeiten an dem Ziel„Deutſch⸗ dern auch die auf dem Lande ließen erſtaunliche Leiſtungen erkennen, die es wert ſind, hervor⸗ 3 äg⸗ Führer geforderte Leiſtungsprinzip aufbringen ands Leiſtung über alles“. f. zeder———0 der läßt ſich ſchon daraus ertennen, daß eine voll⸗ gehoben zu werden. 450 Hausgehilfinnen traten itſchland in kur⸗** 9 zählige Teilnahme zu verzeichnen war, Der zum Weitkampf an, eine beachtliche Zahl im eibſtoffen ung man ſich in der Straßenbahn eine Art Ge⸗ pvas nicht bei allen Berufsgruppen der Fall iſt. Vergleich zum letzten Reichsberufswettkampf, rden ſeben, hohnheitsrecht auf einen ſeſten Plah infolge Ein emſiges Schaffen und Treiben herkſcht in immerhin ein Zeichen dafür, daß das Leiſtungs⸗ für die Si ſeiner täglichen, nahezu auf die Minute ein⸗ den Hallen der Steinzeugwerke, wo unſere prinzip immer mehr von der Jugend Beſitz er⸗ ing geleiſtet ſeßenden Fahrt ſtillſchweigend erobert hat, ſo Hitlerfungen fleißig bei der Arbeit ſind. Sie greift. M. Tn. gewiß iſt auch die Tatſache, daß unſer täglicher formen Steintöpfe unter Aufſicht von Gewerbe⸗ urs, als ob er ſozuſagen auf geheimnisvolle lehrern, dem Betriebsleiter und dem Betriebs⸗ ſe fern 7 iet ellenobmann. Sie ſind aus der Leiſtungs⸗ rngelenkt würde, an jedem Tag durch 5³˙ 5 d derſelb laſſe 1 und ihre Aufgaben daher nicht über⸗ eſelben Straßen und auf ein und derſe den mäßig ſchwer. Anders iſt es ſchon bei denen, aßenſeite geht. Auf der einen Straße läuft die einer höheren Leiſtungsklaſſe angehören. links, auf der anderen rechts. Jeder hat Ihre Aufgaben ſind weſentlich ſchwerer, müſſen ir ſeine beſtimmten Gründe, über die er ſie doch Tonröhren mit beſtimmten Winieln allerdings keine Rechenſchaft ablegt. Wenn e f ü üßten, würden Teilnehmer verſichern, die unter Kontrolle eines 55 e 55**: altbewährten Vorpreſſers ſtehen, machen ihnen wir zu einem ſeltſamen Ergebnis kommen: 421 1 55 Dort iſt es eine Baumreihe, die uns immer Sanet f——— keine——— D0 d ein e wieder beſonders anzieht, hier ein grüner Raſenplatz am Straßenrand oder ein Schau⸗ theoretiſchen. Hier haben ſie alle etwas ſenſter, von dem wir wiſſen, daß es täglich Angſt davor. Jedoch, wie wir uns ſagen lie⸗ ßen, war dieſe teilweiſe ganz ohne Grund. Der irgendeine Neuigkeit, die in unſere beſondere In⸗ iereſſenſphäre fällt, bringt. Man könnte noch Erfolg war ſehr zufriedenſtellend. tauſend ſolcher Kleinigkeiten anführen, die alle weis. 29 Hitlerſungen nahmen am Reichs⸗ berufswettkampf 1937 bei der Wettkampfgruppe Stein und Erde teil. Weſentlich iſt dabei, daß dieſe Steinzeugarbeiter damit zum erſten Male an einem RBn beteiligt ſind. Leiſtungskampf in Friedrichsfeld 35 f21 W 1 F f i e d⸗ — ri eld legten ſie ihre Leiſtungsprüfungen laf. Man wird zugeben müſſen, daß man ab. Drei Stunden ſtanden ihnen zur Verfü⸗ auf dieſem Weg durch Straßen und über Plätze gung, in denen ſie die ihnen geſtellten Auf⸗ eine ganz beſtimmte„Laufſeite“ hat, die man* zur Ausführung gebracht haben mußten. lüglich von neuem, gleichſam inſtinktiv, immer 3 merſtenmal ein berſicht über di die wir dur rfinden und z ſind, und der Betriebszellenobmann der Deutſchen Steinzeugwerke dankte dem Geſamtwettkampf⸗ leiter für ſeine Worte und ſprach die Hoffnung aus, daß die Hitlerjungen mit an erſter Stelle in dem Kampf um die beſte Leiſtung ſtehen den Lebensfra⸗ en, werden hie Materie all tſchen Menſchen elns und des den ebenſo wie eizeitgeſt theoretiſch er damit überze Dolmetſcher als Treuhänder der Nationen Die Ausdeutung der Sprache iſt ihre ureigenſte Miſſion Bei der Reichstagung der Reichsfachſchaft für das Dolmetſcherweſen ſprach Reichsminiſter Dr. Frank über die Aufgaben des deutſchen Dolmetſchers, der als Sachverſtändiger der Sprache Repräſentant eines ganz beſonders wertvollen und wichtigen Dienſtes ſei. In drei großen Linien ſtellte er die Auf⸗ gaben des Dolmetſchers heraus: Ausgangs⸗ punkt ſolle die Sprachkenntnis und ihre För⸗ der Miniſter darauf hin, daß alle Dolmetſcher, ob ſie im Staatsdienſt oder freien Beruf ſtehen, Mitträger der Rechtsfindung ſeien. Beide Gruppen hätten in der deutſchen Rechtsfront ihre Heimſtätte. In ihr ſolle die Kulturmiſſion des Sprachendienſtes auch gefördert werden. In einem weiteren Referat gab Reichsfach⸗ ſchaftsleiten Monien einen Ueberblick über die vielgeſtaltige Tätigkeit des Dolmetſchers. Mittelpunkt Ausſtellung. eigt Maſchinen, 5 werden keine Der Tag, der für dieſe Jungen ein ſo gutes ut: Im Mittel⸗ 5—— 3 7700 40 rſchaffende f 11 za1 erung ſein. Die zweite Aufgabe, der Sprachen⸗ ildung und Schulung es Nachwuchſes. Der entonſirutang—— 5 dienſt, alſo das, was man ſchlechterdings Ueber⸗ n eſchafft. Maſchi⸗ ahnheit allmählich zu Straßentrottern ſetzung nennt, müſſe unbedingt mehr Bedeu⸗ Heidelberg, Dr. er, ſprach über die Er⸗ tung erhalten.„Die Ausdeutung“, ſo fuhr der Reichsminiſter fort,„iſt Ihre Miſſion, Sie müſſen die Sprache deuten.“ Als dritte Auf⸗ gabe führte er die Einheit des Berufs an. Aus der einheitlichen Miſſion, dieſem Kulturdienſt an der Sprache, müßten auch die Berufsauf⸗ gaben einheitlich erfüllt werden. Zum Schluß ſeiner richtungweiſenden Ausführungen wies ziehung zum Dolmetſcher, der Treuhänder zweier Nationen ſei. Er ging in ſeinen Ausführungen näher auf die Grundzüge der Heidelberger Lehreinrichtung ein und betonte, daß eine fruchtbare Erziehung nur in der Gemein⸗ ſchaftsform möglich ſei. Anſchließend an dieſe Referate wurde der erſte Schulungskurs für Dolmetſcher und Ueberſetzer eröffnet. de n mreh nhshufln num hern Die Polizei meldet: Zuſammenſtoß. Am 16. Februar gegen 17 Uhr ſtießen Ecke Auguſta⸗Anlage und Otto⸗ Beck⸗Straße ein Kraftwagen und ein Radfahrer zuſammen. Der Radfahrer kam zu Fall und zog ſich Verletzungen der Kniee und Prellun⸗ pelt. Rechtzeitige Einſicht aber, uns vor ugroßer Mechaniſierung unſeres Lebens zu ahren, kann noch mancherlei gut machen für die Zukunft auch den täglichen Kurs s lebendiger und bewußter geſtalten helfen. n, ſonniger inlagen. Schön⸗ ellt. Zur Arheit ig, das geſunde duſtrieſchau ge⸗ n nationalſozia⸗ Anordnung der Kreisleikung e Ehrenbereitſchaft des Kreiſes Mannheim am Samstag, 20. Februar, 16 Uhr, im ſen Dienſtanzug(Bluſe) ohne Mantel r K 6⸗Turnhalle an. Entſchuldigungen nur in dringenden Fällen angenommen. Das Kreisorganiſationsamt. lchtung! Appell Politiſcher Leiler fällt auch die Einführung des vorgeſchriebenen neuen Einheitsſtatuts für die Schiffervereine, das mit Ausnahme weniger Aenderungen, mit denen ſich der Zentralverein für die deutſche Binnenſchiffahrt einverſtanden erklärt hatte, einſtimmig angenommen wurde. Des weiteren ſind eine Reihe belehrender Vorträge, ſo na⸗ mentlich über Neuerungen im Schiffahrtsbe⸗ lieldert ſich auch rmoniſch in die ie mehrere tau⸗ mit Tunnel), es ad. Waſſerſpi „ eine Fahn zeigte 30 Me des Kreiſes Mannheim haufenſterſtra Am Montag, 22. Febrnar, findet in den ö Neckar⸗Hallen 20.30 Uhr der Politiſche · das äußere 6 leiter⸗Appell durch den Kreisleiter Pg. Dr. R. loth für die Ortsgruppen Friedrichspark, horſt⸗Weſſel⸗Platz, Humboldt, Kä⸗ ertal, Jungbuſch und Lindenhof ten latt. Es nehmen ſümtliche Politiſche Leiter, Politiſche Leiter⸗Anwärter, DAß⸗Walter, Koßß⸗ Pressefoto gen der rechten Schulter zu. Beide Fahrzeuge wurden beſchädigt. Soweit bis jetzt feſtgeſtellt wurde, trifft die Schuld an dem Unfall den Kraftwagenführer, weil er dem Radfahrer das Vorfahrtsrecht nicht einräumte bzw. die Fahr⸗ bahn ſchnitt.— Bei 4 weiteren Verkehrsunfäl⸗ len iſt nur unbedenutender Sachſchaden ent⸗ ſtanden. Verkehrsüberwachung. 51 Perſonen wurden triebe, über Schiffsverſicherungen uſw., abge⸗ halten worden. Kaſſenwart Ludwig Kühnle gab hierauf den Kaſſenbeſtand bekannt. Nach Erledigung verſchiedener Vereinsange⸗ legenheiten wurde beſchloſſen, auch in dieſem Jahre zur Pflege der Zuſammengehörigkeit zwei Ausflüge zu veranſtalten, darunter eine Fahrt„ins Blaue“. Die Verſammlung erklärte ſich damit einverſtanden, daß, falls nicht drin⸗ gende Schiffahrtsfragen vorliegen, in Zukunft — In den dleslährigen Reichsberuiswettkampi gibt unser wegen verſchiedener Uebertretungen der Reichs⸗ fattilndet alle zwei Monate eine Verſammlung rchen e und NSV⸗Walter daran teil. Bild einen netten Einblick. Hier bindet ein BDM- ſtraßenverkehrsordnung gebührenpflichtig ver⸗ indei. n im Wen Das Kreisorganiſationsamt. Madel einen Kranz. warnt. Wenn der jngendliche Arbeiter euchtenden? 4 Vollarbeiter wird iederrheiniſche Ehrung des Konzertmeiſters Carl Müller 4 der 22 2 Amapuch ſeines„omuhrigen Fubilaums heim eimem Urteil entſchtehen. daß die Anttafung er G.. f 50 einem Urteil entſchieden, daß die Entlaſſung duft verſchw B eſſere Geſundheit größere Leiſtung———— eines Arbeiters nur deshalb, weil er in die Schatnern 3—— Schnelden So, beglüchrünſchzen eleuchtung u Vierjahresplan fordert geſunde Menſchen/ Längere Arbeitskraft ihn der badiſche Innenminiſter Pflaumer, rn 225 N u das badiſche Miniſterium für Kultus und Un⸗; 5——— der Als die wichtigſten Aufgaben der Zukunft und des deutſchen Arztes. Alle Mittel wurden terricht, 7 Landestommiſſar Dr. Scheffel⸗ einem Betriebe ſehr wohl zuzumuten, Anen ſchönern. lezeichnete der Führer in ſeiner Rede zum angeſetzt, um—** Menſchen———* meier und die Reichsmuſiktammer in Berlin. flange bhird uns di l. Hanuar die Durchführung des Bierjahres⸗ fähig zu machen. Gemeinſam mit dem Haupt⸗ gen, e zu der Aus⸗ amt für Volksgeſundheit ſorgte das Amt für Schönheit der Arbeit für geſunde und ſchöne Arbeitsplätze, denn eine Arbeit, am richtigen lanes und jener Arbeiten, die dazu dienen, das deutſche Volk geſünder und ſein Leben an⸗ t der Organi len i lts⸗ Arbeitsplatz ausgeführt, beanſprucht den Men⸗ einbart wun 4—5 11 ſchen weniger. In tauſenden Betrieben wurden Volksgruppe eſun heit in 24 eichslei W 50 Aenderungen im Arbeitsplpatz und Arbeits⸗ hen Gebräue id das Amt für Volksgeſundheit in der Deut⸗ einſatz vorgenommen, um jeden Menſchen an kommen. 0 n Arbeitsfront legen ſoeben ihren Bericht lber den Monat Januar vor, der den Einſatz Etheim uf dieſem Gebiet kennzeichnet. Die genannten dDienſtſtellen ſtellen feſt, daß es bisher noch nicht „Der während in genügendem Umfange gelungen ſei, die Zahl d verunglüche der Betriebsunfälle zu ſenken. Pfeil wurde 5 äll über d hhme zu Grabe Wohl ſind die Betriebsunfälle gegenüber en meraden nah tſprechenden Konjunkturjahren 1927 und 1928 ktheblich zurückgegangen. Wir hatten 1927 und 1928 mehr als eine Million gemeldete Unfälle, im Jahre 1935 und, ſoweit heute bereits zu überſehen iſt, auch im Jahre 1936 ungefähr 900 000; aber es ſind noch weitere Anſtrengun⸗ gen notwendig, um dieſe Zahlen auf das er⸗ die Stelle zu ſetzen, an der er am meiſten leiſten kann, dheit daß ſeiner Arbeitskraft und ſeinem Geſundheitszuſtand durch Ueberbeanſpruchung Schaden zugefügt wurde. Mit„Kraft durch Freude“ fuhr der ſchaffende Deutſche in Urlaub, um, fern von der täglichen Sorge, die notwendige Entſpannung zu finden. Heute ſpürt die Wirtſchaft einen Mangel an Facharbeitern, der von Jahr zu Jahr arößer zu werden droht. Die ſchwachen Jahr⸗ gänge der Kriegs⸗ und Nachkriegsjahrgänge ſollten die ſtarken Jahrgänge der 80er und 90er Jahre erſetzen. Es iſt deshalb erforderlich, die inſpektor Eber volle Arbeitskraft im höheren Le⸗ der Reichsbah der auf ſei halten. ung. eichbare Minimum Bann as Amt Am 30. Januar konnte der Führer verkünden, Volksgeſundheit hat bereits ſeit längerer daß die Durchführung des zweiten Vierjahres⸗ or., Die gro it ſeſtgeſtell, daß 75 v. H. aller Unſälle nicht planes geſichert fei. Die Gefundheitsführung te ſich mitg faſchinen⸗, ſondern menſchenbedingt ſind. Dieſe der NSDaAch hat ihre Aufgabe nicht darin ge⸗ 'n Darmſtädt nd eingefunden hmidt kon Siedlerbu zaft Gewo chäftlichen Teſl, bundes⸗Verm lungsweſen ge chflungsreicht ihrten Mitglie zinakter„Wen iße Eiſen“ a Unfälle ſind alſo trotz größter Schutzmaßnah⸗ men an den Maſchinen nicht zu verhindern, eenn es nicht gelingt, die Arbeitskraft und Ar⸗ heitsleiſtung ſtärker als bisher zu ſchützen. Die erſten vier Jahre haben ungehenre An⸗ ngsfrohe — gun 35 und Beunſprn ng Der zweite Vierjahresplan erfordert noch grö⸗ meilguchen Arbeitskraft erfordert. Mil⸗ ßere Leiſtungen, deshalb muß noch mehr Sorge onen Erwerbsloſe waren der Arbeit entwöhnt als bisher der Erhaltung der Leiſtungsfähig⸗ id der Arbeitsbeanſpruchung entfremdet. Die⸗ keit zu jewandt werden, damit das Ziel erreicht wan und für ſich geſunden Menſchen galt in wird, die reſtloſe Durchführung des zweiten letzten vier Jahren das beſondere Augen⸗ Vierjahresplanes und eine fortſchreitende Ge⸗ i der Partei, der Deutſchen Arbeitsfront ſundung des deutſchen Volkes. ſehen, kranke Menſchen zu heilen; ſie hat alle Möglichkeiten geſucht, die Leiſtungskraft des ſchaffenden deutſchen Menſchen länger zu er⸗ halten und den Menſchen ſelbſt leiſtungsfähiger und leiſtungsfroher zu machen. bensalter länger als bisher zu er⸗ Tage in der ſammlung ab, in Kühnle zunächſt des Hinſcheidens des Ehren⸗ mitgliedes Heinrich Klein ſen. in ehrenden Wor⸗ ten gedachte. Richard Strauß ſchickte ſeinem Freund ein Bild mit muſikaliſcher Widmung. Weitere Glückwunſchſchreiben gingen Carl Müller zu von Hans Pfitzner, E. N. von Reznicek, H. Abendroth und W. Kaehler. Statiſten für„Feldherr und Fähnrich“ Am Samstag, 20. Februar, 20 Uhr, fin⸗ det im Muſenſaal eine Probe zu„Feldherr und Fähnrich“ ſtatt. Das Schauſpiel wird am Sonntag⸗ und Montagabend aufgeführt. Die Mitwirkenden der SA⸗Reſerve, des Arbeits⸗ dankes, der NS⸗Frauenſchaft uſw. werden hier⸗ mit gebeten, vollzählig zu dieſer Probe zu er⸗ ſcheinen. Die NS⸗Kulturgemeinde Ortsverband Mannheim e. V. Der Mannheimer Schifferverein hält Jahresrückſchau Der Mannheimer Schifferverein hielt dieſer „Rheinſchanze“ ſeine Hauptver⸗ der der Vereinsleiter Peter Schriftwart Heinrich Klein erſtattete hierauf den Tätigkeitsbericht, nach dem im Verein auch im abgelaufenen Jahre ein ſehr reges Leben herrſchte, die Verſammlungen gut befucht wa⸗ ren und die ſchwebenden chiff und Standesfragen eine eingehende Beſprechung erfahren haben. Beſondere Erwähnung fand die Eröffnung der Schifferſchule, um deren Zuſtandekommen ſich der Verein außer⸗ ordentlich bemüht hat. In das abgelaufene Jahr iffahrts⸗, Berufs⸗ geeignete Beſchäftigung für ihn auch in der Gruppe der Vollarbeiter ergibt. Nayser- Hückel- Borsslino- Rousselet diese Harkenhüte finden Sie bei Zeumer vSenershasegrs Der Führer übernimmt die Ehrenpatenſchaft. Der Führer und Reichskanzler hat die Ehren⸗ patenſchaft für den am 6. Juli 1936 als neun⸗ tes lebendes Kind geborenen vierten Sohn des Angeſtellten Peter Schäfer, Mannheim⸗ Rheina u, Neuhofer Straße 19, übernommen und gleichzeitig eine Ehrengabe von 50 RM für den Täufling überfandt. Ausſtellung Franz Huber. Die Reichskammer der bildenden Künſte— Landesleitung Baden — veranſtaltet vom 20. im Raume der Mannheimer Künſtler in der Kunſthalle eine Ausſtellung von Aquarellen Franz Huber. Februar bis 14. März Achtung, Freikorpskämpfer! Zur Helden⸗ ehrung am Sonntag, 21. Februar, tritt die Ka⸗ meradſchaft der Freikorpskämpfer geſchloſſen pünktlich 11 Uhr vor der Ingenieurſchule(Gok⸗ kelsmarkt) mit Kameradſchaftsfahne an. An⸗ zug: Nach Möglichkeit Kyffhäuſeranzug. Rundfunkübertragung von der Eröffnung der Automobilausſtellung. Die Reichsſendeleitung überträgt mit allen ihren Sendern am Sams⸗ tag, 20. Februar, 10.30 bis 12.30 Uhr, die Er⸗ öffnungsfeier der„Internationalen Automobil⸗ und Motorrad⸗Ausſtellung in Berlin“. ————————————————————————— Mannheim Unterhaltung und Wiſſen 19. Februar Iun Bei den Bibliothekaren im Soldatenrock Wehrwiſſenſchaft in 500 o00 Bänden/ Beſuch in der Deulſchen Heeresbücherei Wahres Soldatentum holt ſich ſeine lebendige Mraft nicht allein aus der völligen Beherrſchung des„Waffenhandwerks“, ſondern ſucht ſeine Vervollkommnung auch auf rein geiſtigem Ge⸗ biet, denn nur der Mann, der innerhalb der Kaſernenmauern die Begriffe Wehr und Wiſſen geſchickt zu vereinigen weiß, wird wirklich Tüchtiges vollbringen können. Heute werden an jeden Soldaten, beſonders aber, wenn er dazu berufen iſt, eine Führerſtelle ein⸗ zunehmen, die höchſten Anforderungen geſtellt, denen er nur dann genügen kann, wenn er ſich nicht nur mit Herz und Hand dem Soldaten⸗ leben verſchreibt, ſondern auch mit einem küh⸗ len Verſtande und einem umfaſſenden Wiſſen ſeinen Pflichten obliegt. Es mag ja vielleicht etwas eigenartig anmu⸗ ten, wenn ſchwere Soldatenſtiefel, deren Schritte eben noch auf dem Kaſernenplatz erdröhnten, nun mit einem Male auf dem Parkett eines Leſeſaales leiſe aufzutreten gezwungen ſind, aber wir befinden uns ja in der„Oeffent⸗ lichen Reichsbibliothek für Wehr⸗ wiſſenſchaften“, jenem geiſtigen Arſenal des deutſchen Heeres, das die Deutſche Heeres⸗ bücherei mitten im verkehrsreichen Zentrum der Reichshauptſtadt eingerichtet hat. In den Räu⸗ men dieſes hohen Backſteingebiudes in der Dorotheenſtraße, das im Zeichen der gewapp⸗ neten Pallas Athene ſteht, ſitzt der Herr Major einträchtig neben dem Leutnant, der Unteroffi⸗ ziersanwärter neben dem Obergefreiten, und alle ſuchen ſie in den Tauſenden von Büchern, Werken und Schriften, die ringsum in den Re⸗ alen aufgeſtapelt ſind, Antwort auf mannig⸗ — Fragen zu finden, die ihnen der Soldaten⸗ dienſt aufgibt. Jede Wiſſenslücke wird ausgefüllt Da gibt es keine Wiſſenslücke, die nicht aus⸗ gefüllt, keine Rätſel, die nicht gelöſt, und keine Zweifel, die nicht behoben werden könnten. In rund 500 000 Bänden und in über 250 000 Kar⸗ ten ſind die weiwerzweigten Gebiete der Wehr⸗ wiſſenſchaft eingefangen und noch immer ſtrö⸗ men neue Werke dieſer einzigartigen Bibliothek zu, von der ſogar das Ausland zugibt, daß ſie „die beſte, hervorragendſte und vollkommenſte Organiſation darſtellt, die bisher auf dieſem Gebiete in der ganzen Welt geſchaffen worden iſt.“ „Nicht allein der Soldat ſondern auch der ſich mit militäriſchen Dingen befaſſende Ziviliſt kann ſich unſerer Einrichtung jederzeit be⸗ dienen“, ſagt uns Direktor Hauptmann Dr. Gieraths der Leiter der Bibliothek.„Un⸗ ſere Organiſation dient vor allem auch den vie⸗ len Anfragen aus dem Reich, die meiſt noch am gleichen Tage eine eingehende Beantwortung erhalten. Denn Geſchwindigkeit iſt für uns keine Hexerei, ſondern eine ſoldatiſche Tugend.“ Tag für Tag ſchleppt der Poſtbote Stöße von Karten und Briefen in die Abteilung„Wiſſen⸗ ſchaftliche Auskunft“ der Deutſchen Heeres⸗ bücherei, wo die tauſendfältigen Wünſche, die in den verſchiedenen Garniſonen des Reiches laut wurden, zuerſt geſichtet, dann nach Sach⸗ gebieten geordnet und von kundigen Bibliothe⸗ karen, die meiſt alle Offiziere ſind, an Hand des Sachkataloges bearbeitet werden. Da ſoll im Fliegerhorſt X⸗hauſen ein Leutnant einen Vortrag über ein ſchwieriges Thema halten. Er ſchreibt an die Deutſche Heeresbücherei in Ber⸗ lin, die ſich an Hand der von ihm notierten Stichworte ein klares Bild ſeines Referats machen kann. Poſtwendend gehen ihm die nötigen Unterlagen zu, die vorher von dem zuſtändigen Fachreferenten noch beſonders ge⸗ ſichtet worden ſind. Jedes Werk in 20 Minuten Aber wer das Glück hat, dieſe Soldaten⸗ Bibliothek ſelbſt beſuchen zu können, dem ſteht nicht nur ein großer Leſeſaal zur Verfügung, ſondern er hat hier auch alle Hilfsmittel zur Hand, die ihm zur Auffindung irgendeines Sachgebietes dienlich ſind. Einzigartig iſt dar⸗ unter ein ſyſtematiſches Verzeichnis aller grö⸗ ßeren Aufſätze, die in den wehrwiſſenſchaft⸗ lichen, politiſchen, techniſchen und allgemeinen Zeitſchriften ſeit dem Jahre 1914 bis heute er⸗ ſchienen ſind. Nicht weniger als 1500 ſolcher Zeitſchriften müſſen monatlich von den Lektoren durchgearbeitet werden, um dieſe einzigartige Sammlung ſtets auf dem laufenden halten zu können. Wer ſich als Ziviliſt einmal in dieſes Haus in der Dorotheenſtraße verirrt, wird erſtaunt ſein, welche echt militäriſche Diſziplin die Arbeit beherrſcht. Soldaten pflegen wenig Zeit zu haben, ſie ſind auch keine Freunde vieler Worte. Wenn man ſonſt von Biblio⸗ theken gewohnt iſt, beſtellte Bände in etwa vierundzwanzig Stunden ausgehändigt zu be⸗ kommen, hier braucht der Beſucher in der Aus⸗ leihſtelle nicht lange zu warten. Ein paar kurze Befehle und ein bis ins kleinſte einge⸗ ſpielter Organiſationsapparat ſetzt ſich mit „Hallo, alter Junge, einer bewundernswerten Fixigkeit in Bewe⸗ gung, um das gewünſchte Werk in höchſtens zwanzig Minuten herbeizuſchaffen. Da blättert eben ein Unteroffizier, der ſeine freie Zeit zu einem Beſuch der Heeresbiblio⸗ thek benutzte, in einem dicken Buch. Es iſt nur ein einziges Werk aus den 500 000 Bänden, die in dieſer Bücherei den Soldaten zur Verfügung ſtehen, aber dieſes„Deutſche Wehrlexikon“, das er in Händen hält, umfaßt allein ſchon über 3200 Stichworte und gibt in kur⸗ zen, prägnanten Sätzen über alle Dinge Aus⸗ kunft, die mit dem Militärleben zuſammen⸗ hängen. Da erfährt er dann, wie man„Offizier des Beurlaubtenſtandes“ werden kann, oder wie man zum„Ueberzähligen Gefreiten“ befördert wird. Selbſt ſo einfache Begriffe wie das Wort„Kriegsjahre“ finden in dieſem Nach⸗ ſchlagewerk eine entſprechende Auslegung. Es heißt unter dieſem Kennwort zum Beiſpiel: „Kriegsjahre werden nach Beendigung des Krieges geſetzlich feſtgelegt und gelten dann als Grundlage für die Berechnung der Verſor⸗ gungsgebührniſſe. Sie zählen bei Berechnung des Dienſtalters und Ruhegehaltes doppelt.“ Ja, es gibt auch ſonſt noch recht Erfreuliches in der Deutſchen Heeresbücherei zu leſen.. komm æ⁊zur Armee!“ Mr. Ben Jamins Geſchäfte gehen ſchlecht/ Der Rekrutenwerber im ſteifen Hut Ben Jamin, ein engliſcher Kriegsbeſchädigter, verkörpert das einzige amtlich zugelaſſene „wandernde Armeewerbebüro“. Er bekam die Erlaubnis, in den Straßen Londons Soldaten für die britiſche Wehrmacht zu ver⸗ pflichten. Er erhält pro Mann eine Prämie von 4 Schillingen, will aber ſein Geſchäft wie⸗ der aufgeben, da er in vier Wochen nur einen einzigen Mann anwerben konnte. „Join the Army!“ lieſt man auf hundert Werbeplatkaten in den Straßen Londons. „Schließ' dich der Armee an!“ In dieſer Auf⸗ forderung, die ein erſtaunlich geringes Echo findet, ſteckt ein brennendes Problem des heutigen England. Da es keine allgemeine Wehr⸗ pflicht gibt, macht es dem Kriegsminiſterium ernſthafte Sorgen, die erforderliche Anzahl von Soldaten aufzubringen, zumal die engliſche Ju⸗ gend dem Heeresdienſt nur wenig Sympa⸗ thien entgegenbringt. So bleibt nichts anderes übrig, als die Werbe⸗ trommel nach Kräften zu rühren und den jun⸗ gen Leuten das Militärleben in den leuchtend⸗ ſten Farben zu ſchildern. Gleichwohl wird es, wie die Fachleute verſichern, notwendig wer⸗ den, daß auch Großbritannien trotz aller Wi⸗ derſtände ſich zur Einführung der allgemeinen Wehrpflicht entſchließt, wenn ſich die ablehnende Haltung, die ein Großteil der britiſchen Jugend dem Heeresdienſt gegenüber an den Tag legt, nicht grundlegend ändert. Seit einigen Wochen kann man in den Straßen Londons einen wür⸗ digen Herrn beobachten, der einen ſteiſen Hut und einen ſchwarzen Mantel trägt und auch ſonſt recht unmilitäriſch ausſieht. Dieſer Herr iſt Mr. Ben Jamin, der im Auftrag des engliſchen Kriegsminiſteriums Soldaten an⸗ wirbt und für jeden Mann, den er für die Armee gewinnt, eine Prämie von 4 Schil⸗ lingen erhält. Mr. Jamin, ſelbſt ein Kriegs⸗ beſchädigter, der in öffentlicher Fürſorge ſtand, verkörpert ſozuſagen das einzige amtlich geneh⸗ migte wandernde Rekrutierungsbüro. Aber ob⸗ gleich er für ſein Geſchäft, das ein wenig an die Werbemethoden der mittelalterlichen Lands⸗ knechte erinnert, gewiſſermaßen ein ſtaatliches Monopol hat, ſind die Erfolge dieſes ſeltſamen IREl ROMANM voN BNA6D SRUNNHUAILOE HOFMANN COS◻ SRR.SUT OOWοN CK SS SRS · VSCRNIL AGS. S ERILIN 53. Fortſetzung „Wie iſt es denn gekommen?“ fragt ſie. „Was iſt mit dir geſchehen—? Ich war auch nur auf die Vermutungen anderer angewieſen, Laurenz.“ Laurenz bleibt ſtehen, um ſeine Pfeife friſch zu ſtopfen, und ſie ſieht ihm aus den Augen⸗ winkeln dabei zu. Jede ſeiner Bewegungen iſt ihr vertraut, nur hätte ſie nie geglaubt, das noch einmal zu beobachten. Dabei ſpürt ſie, daß es im Grunde mehr das Alltägliche als das Dramatiſche iſt, was ſich dazu eignet, un⸗ merkliche Abgründe zu überbrücken, die leiden⸗ ſchaftliche Zerriſſenheit des Herzens zu über⸗ reden und zu beſänftigen. Während ſie weitergehen, ſchildert ihr Niko⸗ lai die Vorgänge ſehr ſachlich und mit jenem Einſchlag von Humor, der die Dinge zwiſchen Leben und Tod gewohnheitsmäßig nicht allzu wichtig nimmt. „Haſt du an meinen Tod geglaubt?“ fragt er endlich. Sie ſchüttelt den Kopf. „Ehrlich geſagt, nein. Ich ſagte mir, daß ich verſuchen müßte, mich mit dem Gedanken ver⸗ traut zu machen— alle taten es. Aber ich konnte es nicht.“ Nikolai nickt nachdenklich. Dann ſagt er: „Schade— obgleich—“ „Wie ſoll ich das auffaſſen?“ „Nun, etwa ſo: Wenn jemand tot iſt, pflegen den Hinterbliebenen gelegentlich ſeine beſſeren Eigenſchaften einzufallen. Aber vielleicht habe ich dieſe beſſeren Eigenſchaften auch gar nicht. Anderſeits habe ich mich bemüht, dir aus der Entfernung alle Beſorgniſſe wegzuſuggerieren. Zuweilen gelingt dieſe Einwirkung aus der Diſtanz.“ Irene antwortet hierauf nicht, aber ſie weiß ſehr gut, daß er recht hat. Schließlich fragt ſie nicht ohne Heftigkeit: „Warum biſt du mir vorhin gefolgt?“ „Weil ich wiſſen möchte, wo du wohnſt!“ „Aber das weißt du doch.“ „Wie du lebſt—“ Sie ſind bei dem kleinen Haus angelangt, und der große graue Schäferhund kommt ihnen aus dem Garten entgegengeſprungen. Dann aber bleibt er überraſcht und ſichernd ſtehen, bis Nikolai einen leiſen Pfiff ausſtößt. Darauf Unternehmens, wie Mr. Jamins ſelbſt vor Preſſevertretern verſicherte, mehr als dürftig. Der Werber im ſteifen Hut durchſtreift die Straßen der britiſchen Haupſtadt, in erſter Linie jene, in denen ärmere Leute wohnen, um mit kundigem Blick ſich an junge Männer her⸗ „Lebendige Vorzeit“ Das wertvollste Stück der sehenswerten Ausstellung germanischen Kulturschaffens in der Technischet anzumachen, die dem Anſchein nach erwerbsloh ſiird oder mindeſtens in bedrängten Verhält niſſen leben.„Hallo, alter Junget“he, ginnt Mr. Jamin ſeine Werbung und klopft ſein nem„Opfer“ kameradſchaftlich auf die 720 1 ter.„Warum ſchauſt du ſo traurig dreink du Sorgen? Hau' ſie zum Teufel und ſchließ dich der Armee an! Dann iſt dein Leben geſichert und du biſt ein feiner Kerl.“ Und ſchon hat Mr. Jamin ein Buch aus der Taſche ge⸗ zogen, das, mit vielen Fotos ausgeſtattet, das bunte, lochende Leben in der Armee zeigt. Um aufhörlich ſpricht Mr. Jamin, er erzählt von dem guten Eſſen, dem ſchönen Wohnen, den glänzenden Uniformen, den Reiſen, den ſpor lichen Veranſtaltungen und anderen Herrlich keiten.„Das iſt alles dreihundert Pfund jähr⸗ lich wert, überleg' es dir nicht lange, Mam, und ſchlage ein!“ Der Angeredete zögert. Mü Jamin zieht eine Tafel heraus, auf der Buch ſtaben und Zahlen in verſchiedener Größe ſtehen.„Wir wollen mal deine Sehſchärfe pu fen!“ Der Mann lieſt die Ziffern aus einer ge wiſſen Entfernung vor.„Und nun zeig' mal, wie es mit deinen Zähnen ſteht!“ Schon mu⸗ ſtert der Werber das Gebiß des Kandidaten. Vongroh uum 1. Damen mit gi Lage sind, s. zuverlässig 2 Angebote mit ter Nr. 30 674 „Alles in Ordnung— hier haſt du einen Zetteh,—— mit dem meldeſt du dich im nächſten Rekrutie rungsbüro in der X⸗Straße. Du wirſt dein Glück dabei machen!“— In vier Wochen konnte Mr. Jamin nur einen einzigen Rekrutel Tüc für die Armee gewinnen! Und ſo kann man es dem redegewandten Agenten nicht verübeln wenn er nach ſo vielen Mißerfolgen ſein Ge ſchäft wieder aufgeben will. Kabio Der Neunzigſte Die alte Gräfin feiert ihren neunzigſten Ge burtstag. Ein kaum jüngerer Freund kommt l um ihr ſeine beſten Wünſche und Komplimentz zu unterbreiten. 3 ſofortig. Ei Als ſie mürriſch ablehnt, antwortet er aus genütze N6 weichend und begütigend:„Aber teuerſte Freuw din— neunzig Jahre— das iſt doch kei Alter!“ 4 Streng mißt ihn die Jubilarin:„Für ein nicht— aber für eine Fuh on ο— — unden sie p. Du⸗ Mitte Ecke Gi f weltbind Hochschule Charlottenburg, die am kommenden Montag eröffinet wird: Nachbildung des reich in Brome verzierten Germanischen Wagens, der etwa aus dem Jahre 100 vor unserer Zeitrechnung stammt. B Wagen selbst ist in einem seeländischen Moor gefunden worden, dänischen Nationalmuseum in Kopenhagen. kommt er heran, beſchnüffelt Nikolais Schuhe, ſeine Beinkleider, wobei er leiſe winſelnde Töne ausſtößt, um ſich endlich ganz aufzurich⸗ ten und dem Manne die Pfoten auf die Schul⸗ tern zu legen. Nikolai ſcheint ſeine Frau vergeſſen zu ha⸗ ben, er iſt ganz der Zärtlichkeit dieſer Begrü⸗ ßung nach langer Trennung hingegeben. Er hat ſich auf die Bank am Hauſe geſetzt, den Hund zwiſchen ſeine Knie gezogen und den Kopf tief zu ihm hinuntergebeugt. Als er ſich endlich aufrichtet, ſieht er, daß er allein iſt. Er folgt Irene ins Haus, die Tür 5 offen, und er ſteigt die ſchmale Stiege hin⸗ auf. „Hier alſo—“ murmelt er, auf der Schwelle ſtehenbleibend.„Mein Gott noch mal—“ Da fällt ihm auf, daß ſie irgendein Bild an der Wand ſchnell mit einem Tuch verhängt hat, und als er mit einem raſchen Blick den primi⸗ tiv, aber geſchmackvoll ausgeſtatteten Raum überflogen hat, deſſen kahle Unſchönheiten durch einen Flor von Herbſtblumen verdeckt werden, kehren ſeine Augen zu dieſem Tuch zurück. „Was iſt denn dahinter?“ fragt er und geht darauf zu. „Komm, bitte“, antwortet Irene und deutet auf eine Sitzgelegenheit unter dem Fenſter, die aus einer breiten Bank mit bunten Kiſſen her⸗ gerichtet iſt.„Ich werde inzwiſchen eine Taſſe Tee machen.“ Sie iſt zu allem bereit, um ihm in dieſem Augenblick auszuweichen. Aber ſchon hat Niko⸗ lai das Tuch heruntergezogen und ſiehr ſein Bild. Wortlos und unbeweglich. Dann dreht die erhaltenen Teile befinden sich ———————— er ſich nach ihr um. Irene ſteht an die Tür lehnt, ihr Geſicht iſt ganz blaß, und nur ſ Augen ſchimmern dunkel. Schweigend ſtehen ſie ſo und halten ſich n den Blicken ſtand. autränze, St „Warum alſo dann—“ verſucht Nikolai g 5 preßt, aber er ſpricht nicht zu Ende. 1 Hthen und JIrene erwidert leiſe: „Man tut eben manches— trotzdem—“ 23567 rele Nikolai erfaßt ſofort die Anſpielung auf ſeint* eigene Bemerkung, die er in jener Nacht vat dieſem Fenſter hier gemacht hat. Er begreifß Ad Ohne ein weiteres Wort iſt er bei ihr uh 4 Möbe E ſchließt ſie in ſeine Arme. 4 kinden 81 — Ende— de N. Keſ Möbelhaus un — Ehestand. Lachv, Hal Das unpaſſende„Du“ Bekanntlich richteten ſich Köni riedri Wilhelm III. und ſeine Gemahlin Luiſe aus nicht immer nach den ſtrengen Hofgeſeten Bezeichnend dafür iſt, daß ſich das hohe Pait am wohlſten auf dem Landgut Paretz fühlte Der König und die Königin machten guh keinen Hehl daraus, daß ſie ſich zu duzen pfleß Gestorben ten. Das Du galt damals noch als ſehr unhaß georuar1937 ſend bei Hofe, und ſo wandte ſich eines Tagt Pöchermeiſter Ernſt der Hofmarſchall an den König und machte ie Fentenempfänger 3 darauf aufmerkſam. Bentenempf. Gottft Der König erwiderte ſchlicht: Anna Marig Julie „Bei dem Du weiß man doch immer, wonnn des Kaufm. Fr. man iſt. Sie ſagen mir, die Leute am Hofe kiße BZediger Lackiexer 5 ſchen bereits über unſeren vertraulichen Wgegnanns f Ich behaupte jett, daß man beim„Sie⸗ nn Keronn⸗ weiß. ob es groß oder klein geſchrieben wih onteurs Hch. Wenn ich ſage: ſie hätten ſolchen Unſinn ze Renienempfänger nicht ſagen ſollen, dann meine ich natürlich Siſanna Maadale. ſere albernen Hofſchranzen. Denn„Sie“ g Magazivarb. I geſchrieben, Herr Hofmarſchall, würden 4 Ana Jufte Cliſa is dine hin n Joh. Baptiſt F Februar 10f nach erwerbsloß ängten Verhält“ r Junget“ he ng und klopft ſei, fel und ſchließ auf die urig drein? n iſt dein Leben Kerl.“ Und ſchon 5 der Taſche ge⸗ ausgeſtattet, b05 Armee zeigt. Un⸗ „ er erzählt von n Wohnen, den ſeiſen, den ſporn inderen Herrlich⸗ dert Pfund jähr⸗ ht lange, dete zögert. Mr, 5, auf der Buch chiedener Größe Sehſchärfe pri⸗ ern aus einer ge nun zeig' mal, eht!“ Schon mu⸗ des Kandidaten, tdu einen Zettel, rächften Rekrutie⸗ Du wirſt dein er Wochen konnte zigen Retruten ſo lann man es nicht verübeln rfolgen ſein Ge⸗ te neunzigſten Ge⸗ Freund kommt, ind Kompliment ntwortet er aus er teuerſte Freun as iſt doch keiy larin:„Für eint für eine Zum weltbind der Techniseheh reich in Bronte rung stammt. Der befinden sich 1 . t an die Tüt g aß, und nur d d halten ſich n rſucht Nikolai g Ende. trotzdem—“ ſpielung auf ſein jener Nacht hat hat. Er begreiſt „Du“ König Friedrich hlin Luiſe dun ingen Hofgeſetzen ) das hohe Patt t Paretz fühlte. 1 machten guh h zu duzen pfleh⸗ hhals ſehr unpiß ſich eines Tage g und machte ihn t: ch immer, worn ute am Hofe linz ertraulichen beim„Sie“ geſchrieben wih lchen Unſinn g ich natürlich i Denn„Sie' gihß K würden duh cht kolportieren* „Hakenkreuzbanner“ 19. Februar 1937 Llchtiee Oftene Stellen Haxmoniaspleler elngespielt, s0forft gesuent. Stimmung veflengt In vermieten Groß. Aumer, an berufst 15330 zu —— gekrefürin I, Zot lle Geschüftsst. 4. Zeiſung u. Mr. 7103 Uststäbt HAöbl. Zimmer zu vermieten X3, 6, 2 Tr. n e⸗Ruh., gutmöbliert. Zimmer, Schreibt., Bücherſchr. an ber. Hrn. z, 1. 3. (1928“% Uell mbl. Zim. mit elektr. 251 13˙ fort oder auf 1 zu vermiet e 4. Huber, Pflügers⸗ grundſtraße 12. (1898“ zu v. Zu verkaufen HAllI usw. 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Wilh.———— u, Gertrud Braun aufmann Ludſwig Gerard u, Amalie Kaufmann Friedrich Widder u. Alois Schneider u. Eliſabeth aſchinenſchl. Georg S u. Irene Mößner Eiſendreher Michael Scheuenpflu 10 u. Erna Welker ng, Richard Weber u. ormer ſaufmann Otto Schum Frieda Albert Kaufmann Philipp Katz u. Marſha Dreifuß Kaufmann Heinrich Gordt u. Eliſabeth Firntes Volkswirt Joſef Lenhart u. 105 Beauxy geb. Geyer Maſchinenſchloſſer Alois Wechbach u. Hedwig Noe Maler Willi Wachter u. Anna—5 Sattler Adam Boos u. Anna% ans Ka** Oppermann u arlotte Rothhaas Gra A. Sito Breunig u. Ella Hoffman Kaufmann rmann Bickle u. Ka A Merkel Kaufmann Hugo Gabriel u. Berta Kiſſin Getraute 1333 1937: aufmann Kurt Stern u. Nelly Wetzler Lehramtsaſſeſſor Andreas Doll u, Lydia bexarzt Dr, med. Heinrich Klzter u Klett⸗Ernſt Kaufmann Emil Apfel u. Eliſgabeth Gordt Angeſtellter Adam Müller u, Elſa Reinecker Modellſchreiner Karl Krug u. Karolina Schächner nen Friedr. Rothacker u,—— Strauß Sef— u. oſſer Johann Wagner u ula Bo Lagergehilfe Willi Reuß u. Hilda Ottenſtein Elektromonteur Karl Buchmüller u. Anna Seger 2 Heinrich Frühwein u. Margareta Biſchofff A7385 aniker u. Wilhelmine Bender Konditor Ernſt Schultz u. Eliſabeth Baborſti Rentenempfänger Heinrich Schmetzer u. Mathilde Bau⸗ der geb. Löchner Arbeiter Philipp Mallig u. Anna Spatz geb. Thum Schloſſer Heinri——— u, Mathilde Feuerſtein Elektromonteur Kräier u, Philippine Stiegele Bankbeamter Rolert Amann u. Phflippina Böhler Gäriner Karl Giffhorn u. Anna uhnle Metalldreher Rudolf Nuſſer u. Käthe Steinmill Glaſer Wilhelm Beirer u. Sutter Jormer Heinrich Schmitt Julbang Heyberge ——————— Erich Meuterodt u. Bertg— aufmann Philipp Mack u. Charlotte Stumpf Schriftemnaler Willi Spang u, Gmilie Heck Diplom⸗Handelslehrer Hans Willmann u. Dr. phil. Margarethg Fingerling Sun Dietrich Ben u. Luiſe Blochmann geb. aſch Arbriier Aporf Wagner u. Eliſabetha Decker geb. Scheller ganann Wilhelm Ecke u. Aaaſamege Nyſſen Arbejter Anton Barth u. Roſa Schmetzer Arbeiter Auguſt Händle u. Gifabei Maller Unteroffiz. Johann Lindlein u. Hilda Aneend Steuerinſp. Otto Jaenicke u. Margarete Reichert S Ludwig Fath u. Mavylanne Fath geb. Kellner — Dr. rer. dece. Walter Umſchneider u. Hilda tmomn oachim nne Marie lallen Heulagef J. Siür wenig Seld eine Saſudõme Mmera in dem ersten hachgeschäft für Photo H. Kloos é 2, 15 am Phradeplatz Trikotagen Iecserd Hannneim Ludwigsnaien 0 3, 4a Bismarckstraſſe 49 ANMEETLBAER Bil DERHAUS Wiinelm Ziegler Werkstätte für moderne Bildrahmung. Oerahmte und ungerahmte Bilder für Geschenke geeignei. N 7, 31 Tei, 265 39 Medilzinalverein Mannheim f,•J n Harktpl. Gegr. 1699 fut 271 71 Krankenkasse für familien- und Einzelversicherung Arat einschl. Operation, Aranel, ahnbhehandlung, Brillen in einkacher Fassung, vollst. frel. 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T. 00 Latharnia Ma ria kestlinqsartilcel Arbeiter Wilh. Rud. Siegriſt e Jrene Giſela Kaufmann Alfred Minholz e. X. 35035 riedrich Kraus e. ilfsinſtall. Wh. Neuſchwanber e. lofſer Karl Joſef Hanf e. T. Käte J Fachl ef Neukum e. S. Hans Gerh— Aldaeſl Eiemens Düitenberger e. S. Heinz Peifnrsfh 1* Friedrich Wolf e. Sichermann e. T. Luiſe Ida Renate kob Frank e. S. Rudolf Joſ aufmann Joh. Friedr. Geil e. D. Kraftwagenf. Karl Lohnert e. S. Relg⸗ Heir Dipl, autman Alb. Wilh. Hohloch e. Emmy Lotgmonibheizer Rud, Ernſt Kühner e. T. Edith 4—+14*—* Dnu 3 rch. Heinr. Kr. Bauer e. elmut Georg uncd Warzen entfernt duren Kauſm, Kün Kurt Zimmermann e. S. Peter Paul Diaderete Za El. Gchberzer Adolf Ludw. Huß 53 S n Adolf dauernd und onne Narben Kraftwagenführer Wülhelm Roth e..5 nier Sa0 iftſteller 4 489 Mandt e. Karl Otto Schenk e Becker e wig Zat Karl Adam e. S. Edgar Wolfgang äctermeiſter Johannes Winzz 3 8 Artiſt Georg Odenwälder e. Matroſe Hubert Brohm e. G. Kus Heizer Karl Herm, Stoppel e. 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Franz Lurz, 71 J. ofie Rick 35 3. Ehefr. Franz d. Waagmeiſters Anna Maria Julie Evg Carl geb. Schrauth, Ehefrau Kaufm. Franz Carl, 71 J. 7 M. ger Lackierer Friedrich Krämer, 39 Z. 3 Maria Karolina Spatz geb. egeir. d. euermanns Heinr. Joſ. Spatz ie Karoline Schilpp geb. des Monteurs Hch. Wilh. Karl Schilpp, 64 J. 9 M. Rentenempfänger Georg Schröcker, 64 J. Gufanng Maadalena Beringer geb. Nafiez Ghefr. d. Magazinarb. Joh Beringer, 70 J. 4 W Aang Julie Eliſabeth Meß geb. Jacobi, Ar d. Kſm Aug. Adolf Max Ludw. Rud. Meß, 33 J. 8 M. Maria Anna Franz geb. Naas, Ehefr. d. Schaffners Zoh. Baptiſt Franz, 60 J 4 M. Lediger Bauarbeiter Otto Karl Schrag, 29 J. 9 M. Siglinde Maria Anng Schilling, 14 Luiſe Semeth geb. Wöhrle, aRzylenpändlers Gotiſried Semeth, 65 J. 8 Anng Scheuermann a 33220 enbach, Wwe. des Schloſſers Joh. Martin Scheuermann, 68 J. 6 M Marie Kath, Apel geb. Kreyenborg, geſch. v.—— Jakob Eduard Apel, 58 J. 5 M. Hilda Adler geb. Gumberich, Egelg d. Oberverw.⸗Inſp. Wilh, Friedr. Adler, 47 J. 5 Wülhelm Alois 6 a Katharina Lammer, 6 J. t. Babette 3 geh*.*— d. Viehhändl. Salomon Herz, 94 J. 7 Maxie Euchenhofex geb. Stark, Ehefr. d.. Tapeziermfir, Georg Adolf hechenhpfez 60*s Maurermeiſter Friedrich Ramſpeck, 75 F. 2 Katharing Krebs geg. Wobgagz Wwe, d. denhn Heinrich Krebs, S. Schueldermzeilier Job⸗ Mvh Hig. 62 3 Karolina Ecker geb, e i⸗ d. Miiletzen Jo⸗ Otto Nick, Autoölackierer“? 13 J 49 H. hannes Ecker, 74 J hmacher Ferdimand Stolz, 82 Inarid Alice Hertel, 2 M. Bäcker Franz Martin Gaab, 64 15 1 M, Schachtmeiſter Johann Konvad Bühler, 71 J. 9 M. Ernſt Friedrich Niederbe 1903 M. ſh Wwe. d. Bildhauers Emma Auweiler geb. Peter Auweiler, 86 Ledige Arbeiterin Eliſabeth Striehl, 17 n. Frieda Maria de Gragf geb.—* mann. Ehefr., des Stadtarb. Willem Abraham de Gragf, 51 J. 7 M. Zollbetr.⸗Aſſ. Phil. Metzler, 59 F 5 M. Eliſabeth Hahn geb. Trighmachr, Ehefr. d. Schau⸗ ſpielers Georg Habn, 65, J. M. Städt. Arb. Herm. Friedr. Ghier, Jedia, 2. Monteur Friedrich Johann Klett, 77 J. 6 M. Rangiermſtr. a. D. Peter Joſef Scholl, 61 F. 9 M. Pfalz geb. 385 d. Fotografen Wilhelm Pfalz, Wwanhehe Lokomotivführer Kilbert Fil, 63 5. Rentenempfänger Robert Jatob Koch, 65 J. Rentenempfänger Adam Foſt, 77 J. 9 M. Lediger Rentenempfg. Karl Seiemäann, 45 J. 2 M. händlenin Chriſtine Helene Kluge Alegonda Zierau geb, Haas, Wwe. d, Fbneidermſtrs. —0 Zlerau, 78 J. aria Thereſia Winter geb. Harth, 205 d. lo Wigi Ainter, 53 J. 11 m. Sal Aliee Luiſe Doris Hörner, 4 M. Kaufmann Peter Hubert Reinartz, 62 S. 11 M. Mannheim Sport und Spiel Deutfcher Eishockevneg uber Aumamien Anſere Mannſchaft ſpielte wieder ohne Guſtav Jaenecke Bei den Gruppenſpielen um die Eishockey⸗ Weltmeiſterſchaft konnte Deutſchland am zwei⸗ ten Tage Rumänien mit:2(:0,:0,:2) be⸗ ſiegen. Die Harringay⸗Arena war auch an die⸗ ſem Abend ſtark beſucht, und auch die deutſche Kolonie war am Donnerstag wiederum recht zahlreich vertreten, um der deutſchen Mann⸗ ſchlat Rückhalt zu geben. Rumänien mußte ge⸗ ſchlagen werden, wenn Deutſchland eine An⸗ wartſchaft auf den zweiten Platz erhalten wollte. Es war kein leichtes Spiel für unſere Mann⸗ ſchaft, denn auch diesmal mußte auf Guſtav Jaenecke verzichtet werden, der noch immer nicht in London eingetroffen iſt. Dem deutſchen An⸗ Rebt fehlte im erſten Drittel die Ruhe und eberlegung, jeder Vorſtoß wurde ohne Kraft und Wucht vorgetragen und vor dem Tore fehlte den Spielern die vaſche Entſchlußkraft. Schibukat verlor vollends die Nerven, als er mehrfach über das Tor und gegen die Latte ſchoß. Die Rumänen ſpielten zwar recht einfach, aber kraftvoll und ſchnell. Die deutſche Hinter⸗ mannſchaft mit Egginger im Tor verhinderte allerdings jeden Torerfolg. Erſt im zweiten Drittel erzielte Kögl das Führungstor. Er umſpielte mehrere Gegner, fuhr um das Tor herum und ſchoß mit wuchtigem Schlag ein. Setzt war der Bann gebrochen, der deutſche An⸗ griff ſpielte viel zügiger. Im dritten Drittel erhöhte dann Kögl auf:0 und Lang ſchoß noch einen dritten Treffer, ehe die Rumänen durch Wacaru zum erſten Gegentor kamen. Schenk ſtellte aber bald den alten Abſtand wieder her. Mit dem Schlußpfiff zuſammen konnte Bixo auf Zuſpiel von Sadopſki noch ein weiteres Tor für Rumänien anbringen. Im letzten Drittel waren Orbanowſki und Biro für drei Minuten herausgeſtellt worden. Die Tabellen haben nach den Spielen des zweiten Tages folgendes Ausſehen: Gruppe 1 Spiele Tore Punkte 1. England 2 13:0 4˙0 2. Deutſchland 2:8 222 3. Ungarn 2:8:2 4. Rumänien 2:8:4 Gruppe 2 Spiele Tore Punkte 1. Tſchechoſlowakei 1 7⁰:0 2. Schweiz 1 13:2:0 3. Norwegen 2:20:4 Gruppe 3 Spiele Tore Punkte 1. Kanada 2 20:2:0 2. Polen 3:8.2 3. Schweden 1•3:2 4. Frankreich 1.12:2 Eishocken⸗Kongreß in London Nächſte Weltmeiſterſchaft in Prag Die Vergebung der Weltmeiſterſchaft 1938 ſtand im Mittelpunkt des erſten Sitzungstages der Internationalen Eishockey⸗Liga in London. Die Vertreter der an der Weltmeiſterſchaft be⸗ teiligten Länder nahmen an der Beſprechung teil. Schweden und die Tſchechoſlowakei bewar⸗ ben ſich um die Weltmeiſterſchaft 1938. Die Tſchechoſlowakei erhielt mit:6 Stimmen den Zuſchlag und wird die nächſten Weltmeiſter⸗ ſchaften in Prag durchführen. Austragungsort der Weltmeiſterſchaften 1939 iſt Stockholm, da man Schweden die Durchführung dieſer Mei⸗ ſterſchaft ſchon jetzt zuſicherte. Herber/ Baier und Lindpaintner Kunſtlauf⸗Weltmeiſterſchaften in London In den Tagen vom 1. bis 3. März werden in London die Weltmeiſterſchaften im iskunſtlau⸗ en für Paare und Frauen entſchieden. Deutſch⸗ land läßt ſich im Paarlaufen durch ſeine Olym⸗ piaſieger und Titelverteidiger Maxie Herber/ Ernſt Baier ſowie durch das Berliner Nach⸗ wuchspaar Inge Koch/ Günther Noak vertre⸗ ten. An der Frauen⸗Meiſterſchaft iſt deutſcher⸗ ſeits nur Viktoria Lindpaintner, die vor⸗ jährige Meiſterin, beteiligt. Da Oeſterreich Ilſe und Erich Pauſin gemeldet hat, kommt es in der Themſeſtadt zum vierten Zuſammentreffen des öſterreichiſchen Paares mit dem reichs⸗ deutſchen. Franz Dülberg(Dortmund) weilt augen⸗ blicklich mit mehreren amerikaniſchen Rennfah⸗ vern in Auſtralien. In Melbourne konnte Dül⸗ berg die einheimiſchen Gegner Turtill, John ſon und den Amerikaner Ritter glatt beſiegen. „Tag der Leibeserziehung“ der Berliner Hochschulen Das Hochschulinstitut für Leibesübungen veranstaltete für die Berliner Hochschulen den alljährlichen„Tag der Leibes- erziehung“, in dessen Verlauf der Rektor der Universität Berlin die Ehrung der deutschen Studentenmeister vornahm, Amfere Handvan⸗Dorjchan Kampf um den Abſtieg in der Gauklaſſe/ Vor weiteren Entſcheidungen Nach der unglücklichen und unverdienten Nie⸗ derlage unſerer Gauelf gegen Nordmark, welche das Ausſcheiden aus dem Wettbewerb um den „Adler⸗Preis des Reichsſportführers“ nach ſich zog, konzentriert ſich das Intereſſe im badiſchen Handball wiederum auf die Punkteſpiele. Die Gauklaſſe hat nur drei Spiele auf dem Programm, nachdem die Reichsfachamtslei⸗ tung unſeren Meiſter SV Waldhof zur Teil⸗ nahme am„Mainzer Hallenhandballturnier“ anforderte und ſomit die urſprünglich geplante Begegnung gegen TSV Nußloch um acht Tage verſchoben werden mußte. Es ſpielen: SC Freiburg— BVfR Mannheim(:12) TV Weinheim— TSo Oftersheim(:8) To Seckenheim— TW Ettlingen(:3) Dieſe drei Paarungen ſind von großer Wich⸗ tigkeit, da ſämtliche Gegner mit Ausnahme des VfR in Abſtiegsgefahr ſchweben und einen ver⸗ zweifelten Kampf um die Punkte führen. So werden die Raſenſpieler in Freiburg auf einen hartnäckigen Widerſtand gefaßt ſein müſſen, zu⸗ mal die Sportelubler auf heimiſchem Boden zu großen Leiſtungen fähig ſind. In Weinheim winkt den Gaſtgebern eine allerletzte Chance, im Falle eines Sieges und der entſprechend günſtigen Entwicklung der reſt⸗ lichen Spiele, dem Abſtieg zu entrinnen. Aber auch der Partner aus Oftersheim hat gegen die gleiche Gefahr zu kämpfen. Seckenheim hat gegen Ettlingen eine Rech⸗ nung zu begleichen, was bei durchſchlagskräf⸗ tigem Spiel der Stürmerreihe gelingen müßte. Eine ſchwierige Aufgabe hat unſer Meiſter Dald eraxeift die Leichtathietik das Dort Die vorliegenden Termine laſſen eine ſehr rege Wettkampfzeit erwarten Das Wettkampfprogramm der diesjährigen Saiſon liegt in großen Zügen heute ſchon feſt; die offiziellen Kämpfe des Fachamtes wie Mei⸗ ſterſchaften, Gauvergleichskämpfe und End⸗ kämpfe um die Deutſche Vereinsmeiſterſchaft bilden die Grundlage der Terminliſte, auf der die Vereine ihren praktiſchen Betrieb ausrichten und aufbauen. Als wichtigſte Veranſtaltungen im Gau XIV Baden ſind zunächſt die Gau⸗ meiſterſchaften herauszuſtellen, die am 26. und 27. Juni im Hochſchulſtadion zu Karlsruhe ſtattfinden. In Mannheim wird zweifels⸗ ohne der zum 4. Juli vereinbarte Gauver⸗ gleichgkampf Baden⸗Südweſt— Würt⸗ temberg als Höhepunkt der Leichtathletik⸗ Wettkampfszeit anzuſprechen ſein, werden doch mehrere erfolgreiche deutſche Athleten am Start ſein, darunter einige unſerer bekannteſten Olympiakämpfer. Neu in dieſem Jahr erſchei⸗ nen die Endkämpfe um die„Badiſche Ver⸗ einsmeiſterſchaft“ in den verſchiedenen Klaſſen. Daß die Sonderklaſſe im Mannheimer Stadion an den Start geht, iſt nach Lage der Dinge nicht anders zu erwarten. Eine andere Frage bleibt natürlich, ob ſich auch alle drei Mannheimer Vertreter in dieſem Entſchei⸗ dungskampf durchzukämpfen und zu qualifizie⸗ ren wiſſen. Einige Mannſchaftskämpfe ſind be⸗ reits bekanntgeworden; ſo wird der Vfe Neckarau, Mannheims ſtärkſte Waffe in der Klaſſe A, in Schwetzingen und Neuſtadt an⸗ treten, die MTé hat Kämpfe nach Pforzheim, Frankfurt und Saarbrücken vereinbart. Erwäh⸗ nung muß noch der Turnverein von 1846 Mannheim finden, der für dieſes Jahr drei Veranſtaltungen angemeldet hat(Geländelauf, Jugend⸗ und Seniorenſportfeſt) und damit ein abwechſlungsreiches Programm mitgeſtalten hilft. Die einzelnen Termine: 14. März: Kreiswaldlaufmeiſterſchaften in Käfertal; Mannheim; „Friedrichsplatz“; tag: kampf Mannheim— 4. April: Geländelauf des TV 46 5. Mai(): Rund um den 9. Mai: Bahnſtaffel⸗ Juni: Städte⸗ 23. Mai: Großſtaffeltag; 5. 12. und Heidelberg; 13. Juni: Kreismeiſterſchaften; 20. Juni: Ju⸗ gendſportfeſt des TV 46 Mannheim; 26. und 27. Juni: Gaumeiſterſchaften in Karlsruhe; 4. Juli: Gaukampf Baden⸗Südweſt Württemberg in Mannheim; 11. Juli: Baden— Elſaß in Lahr; 10. und 11. Juli: Deutſche Juniorenkämpfe; Deutſche Staffel⸗ meiſterſchaften; Deutſche Zehnkampfmeiſter⸗ ſchaft; 18. Juli: Tag der Mehrkämpfe in Karls⸗ ruhe; 24. und 25. Juli: Deutſche Bahnmeiſter⸗ ſchaften; Badiſche Jugendkämpfe in Karlsruhe; Landſportfeſt in Brühl; 8. Auguſt: Nationales des TV 46 Mannheim; 14. und 15. Auguſt: Endkampf DVM⸗A⸗Klaſſe in Heidelberg für Baden; 28. und 29. Auguſt: Endkampf DVM⸗ Sonderklaſſe in Mannheim für Baden. Hicht Ztalienek arien bei der Deutſchland⸗Rundfahrt Der Vorſtand des Italieniſchen Radſport⸗ Verbandes, der in Rom zu einer Beſprechung zuſammenkam, befaßte ſich mit der Beſchickung der Auslandsveranſtaltungen. Zur Deutſchland⸗ Rundfahrt, die vom 6. bis 20. Juni mit Start und Ziel in Berlin ausgetragen wird, ent⸗ ſendet Italien acht Berufsfahrer oder unab⸗ hängige Fahrer, die ihren ſtändigen Wohnſitz in Italien oder im Auslande haben. Man ſchafft ſich damit die Möglichkeit, auch die in Frankreich lebenden Italiener heranziehen zu können. Stark vertreten iſt Italien natürlich bei der Etappenfahrt Mailand—München, die vom 16.—18. Juli gemeinſam von den Rad⸗ ſportverbänden von Italien und Deutſchland veranſtaltet wird. Bei den Berufsfahrern ſind 12 Italiener und bei den Amateuren acht im Wettbewerb.„Fahrer mit ſtändigem S4 Italien oder im Auslande“, heißt es auch hier in der amtlichen Bekanntmachung. Der Italieniſche Radſportverband wird im Laufe des Monats April die Amateure beſtim⸗ men, die die italieniſchen Farben auf ollen gro⸗ ßen Veranſtaltungen des Auslandes im Som⸗ mer vertreten werden. So Waldhof beim Hallenturnier in Mainz zu beſtehen, trifft er doch dort auf eine beſte Aus⸗ leſe von Hallenſpezialiſten u. a. auf MSV Darm⸗ ſtadt und dem Sieger des Mannheimer Turniers Eintracht Frankfurt. Es iſt nicht ausgeſchloſſen, daß die Spengler⸗Sieben ſich Revanche verſchafft für die doppelte Mannheimer Niederlage gegen die„Eintracht“. In der Bezirksklaſſe— Staffel1 finden folgende Spiele ſtatt: MTo— TW Hockenheim(:8) TV Handſchuhsheim— T6 St. Leon(:11) T Viernheim— TW Friedrichsfeld(:11) TG Ziegelhauſen— TV Hohenſachſen(:10) MG empfängt zu Hauſe den neugebackenen Meiſter Hockenheim. Eine erneute Niederlage der Mannheimer bedeutet für dieſe den end⸗ gültigen Abſtieg. Handſchuhsheim wird alles aufbieten, um die letzten noch notwendigen Punkte zur Sicherung des Verbleibs aufzubrin⸗ gen, während Viernheim im Falle eines Sieges über das geſchwäüchte Friedrichsfeld in der Spit⸗ zengruppe auftaucht. Hohenſachſen hat in Zie⸗ gelhaufen teine große Ausſichten zu Punktehren zu kommen. Die Staffel 11 ſieht nur drei Spiele vor: Poſtſport— Reichsbahn.(:9) SV Schwetzingen— TSV Kronau(11:4) TSo Schönau— SVSt. Leon(f. Leon). Hier richtet ſich das Augenmerk nur noch auf das Abſchneiden des Reichsbahnſportvereins, da dieſer beim Gewinn der drei noch ausſtehenden Kämpfe zur n gelangt. Ihr diesmaliger Gegner iſt zu unbeſtändig in ſei⸗ ner Leiſtung, um eine ernſthafte Gefahr bedeu⸗ ten zu können. Ebenſo wird Schwetzingen S4 gen Kronau keine Punkte abgeben und St. Leon bedarf keiner großen Leiſtung, um beide Punkte mit nach Hauſe zu nehmen. Die Staffel 111 bringt wieder vorzüg⸗ lichen Sport: Tbd. Neulußheim— Tſchft. Durlach(:3) TV Raſtatt— FC Rintheim(10:6) Bfe Grünwinkel— TV Bruchſal(:4) To Pforzheim— TV Odenheim(:14). Neulußheim oder Durlach heißt die große Parole. Sofern Neulußheim vor heimiſchem Publikum ein Sieg gelingt, ſteht dieſer Elf der eincewung in der vadilgen Ningernalernchal Weltbild( Weg zur Meiſterſchaft offen. Raſtatt hat gegen Rintheim einen ſchweren Stand, in den reſt⸗ lichen Paarungen erwarten wir Grünwinkel und Odenheim in Front. Dernünſtige Geſete für vorrr Ein„Fall Röſemann“ auch in England Erſt vor wenigen Tagen wurde dem frühe⸗ ren Schwergewichtsboxer Ernſt Röſemann (Hannover), der nach mehrjähriger Abweſenheit vom Ring wieder kämpfen wollte, vom Ver⸗ band Deutſcher Fauſtkämpfer die Lizenz ver⸗ weigert. Sportliche Gründe waren ausſchlag⸗ gebend für dieſen Beſcheid, da man Röſemann mit ſeinen 36 Jahren für zu alt hielt, um noch aktiv im Boxring mitzutun. Ein ähnlichet Fall wird aus England gemeldet, wo die Bor behörde die Lizenz für den bekannten auſtralf⸗ ſchen Schwergewichtler George Cook nicht mehr erneuert hat. und 50 Jahren geſchätzt wird, behauptet„erſt 39“ zu ſein und proteſtiert lebhaft gegen dieſen Entſcheid. Der Auſtralier hat in ſeiner Lauf“ bahn 500 Kämpfe beſtritten, noch im letzten Sommer boxte er gegen den engliſchen Meiſter Ben Foord und verlor entſcheidend. Immer⸗ hin dürfte Cook trotz ſeines Alters auch heute noch das Zeug haben, manchen jüngeren Schwergewichtler zu ſchlagen, aber ebenſo wie in Deutſchland ſteht man auch in England auf dem Standpunkt, daß es für eine öffentliche Betätigung im Ring eine gewiſſe Grenze geben muß. der In in Velalen Der VfR Mannheim hat eine ehrenvolle Ein⸗ ladung für Oſtern nach Belgien erhalten, ſo daß er gezwungen war, Spielangebote von Teplitz, Ujpeſt und„Werder“⸗Bremen für Mannheim abzulehnen. 1 Der VfR wird an den beiden Oſtertagen zwei Spiele in Gent austragen und am Kar⸗ freitag in Brüſſel ſpielen. 4 6melabfehungen in der veziekskahz Die für den 21. Februar angeſetzten Meiſter ſchaftsſpiele zwiſchen MFC 08— Phönix Mannheim Neulußheim— SC Käfertal 34 wurden von der ſpielleitenden Behörde abge⸗ ſetzt und werden zu einem ſpäteren Zeitpunkt zum Austrag gelangen. 4 ttäͤge, be), Zinſen un Cook, deſſen Alter zwiſchen N ennheim Keine er Reich Von zuſtändige gnu der OHeffent Gerüchte im Un der Deutſchen R demgegenüber k Iweder eine Um lungen noch ein bommt, Hierzu b Aechte und Ve⸗ fichsbahn⸗Geſel IFeuregelung der id der Deutſche ſhhr unverändert bohn geworden f Im übrigen bl pon Vorzugsaktie wahrt, daß im 2 pom 10. Februar 1 baß die Vertrete Heirat der Deut Sielle des Verwe eldunger Park⸗ und Bürger hei der Park⸗ und maſens, iſt der Ab megneriſchen Somm urückgeblieben. D gliederung des Hergbrauerei C. 2 deren Gefolgſchaft 1 im einzelnen auf e men, die im Lauf⸗ purden, ſo wurden Siedlungs⸗Darlehen den obigen Ausfül Min. RM., dazu tr während Reichsbier⸗ und ſon gen Aufwendungen A Anlagen wurd onſtiges 0,04(0,0 Penſtons⸗ und Ur 25 000) RM., der Forderungen 50 00 Penſtons⸗Verpflichtr fiellt. Es verbleibt 1 n. Vortrag ein 9 Am., woraus, wie Am. St. A. wieder den, auf die 8000 32684 RM. gelang In der Bilanz n peimögen mit 2,29 öht mit 0,52(0,42 009), infolge der leben gegen hypoth (4,7), do. gegen S ſ89(uv.), Außenſt 0,5(0,47) und flüſ 052(0,36) Bankgi 1258 AK ſowie 0, Rückſtellungen und (0,55) die geſamten zu Buch, unter ihne und die langfriſtiger ſchulden beſtehen ni Mit Gerſte und Preiſen als i. V. ein ungefähr zu Vorfal für das laufende Fo möͤglich. Edelſtein⸗ und Se ein auf der Leipzig der Induſtrie⸗ und bnd auf der Le neben der Oberſtein Vbelſtein⸗Induſtrie einer-Auswahl von Rohprodukt bis zun Steinſchmuck gezeigt in Zukunft der Mit Sdar⸗Oberſteiner J bürfte ſein, daß di⸗ feine, ſondern auch ——— Freinkfurt Efflektenbõ Postverrinsl. Werte Wer wird Meiſter,„Eiche“ Sandhofen oder„Germania“ Hornberg? Nachdem der vorjährige Gaumeiſter Ring⸗ und Stemm⸗Club Eiche Sandhofen und der ſeit vielen Jahren im Schwarzwald füh⸗ rende Athleten⸗Verein Germania Horn⸗ berg alle ihre Gegner in den beiden Gaugrup⸗ pen aus dem Rennen geworfen haben und als Sieger hervorgegangen ſind, treffen ſie nun im Endkampf um die Meiſterſchaft des Gaues auf⸗ einander. Wie die bisherigen wird die Entſcheidung im Vor⸗ und Rückkampf ausgetragen. Der Vorkampf findet am Sams⸗ tag in Sandhofen ſtatt, während der Rückkampf * 5 ſpäter in Hornberg zum Austrag gelangt. „Die beiden Mannſchaften ſtanden ſich ſchon öfter gegenüber, und haben ſich immer harte Treffen in allen ſieben Klaſſen geliefert. Sand⸗ hofen hat bisher alle Kämpfe knapp gewonnen, doch iſt der Ausgang am Samstag völlig offen. Mit komplerter Beſetzung müßte man Sand⸗ hofen wieder die größeren Chancen einräumen. Es muß aber immer wäh im Halbſchwergewicht mit Erſatz antreten, während die Schwarzwäl⸗ der in beſter*—— nach Sandhofen kom⸗ men. Wenn es Sandhofen im Vorkampf nicht gelingt, einen Vorſprung herauszuholen, ſind die Ausſichten gering, in Hornberg zu einem Geſamtſieg zu kommen. Für die Teilnahme an den weiteren Kämpfen um die Deutſche Mann⸗ ſchaftsmeiſterſchaft hat dieſes Treffen keine Be⸗ deutung, da beide Mannſchaften den Gau Baden vertreten werden. In der leichteſten Klaſſe dürfte Sandhofen durch ſeinen ausgezeichneten Techniker All⸗ do Goldanl. v. 30 do Goldanl. v. 26. raun über den⸗Hornberger Wöhrle zu einem ſicheren Sieg kommen. Weit ſchwerer wird es im Federgewicht ſein. Der Schwarzwälder Schmie⸗ der gehört zu den beſten badiſchen Federge⸗ wichtsringern. Götz dürfte wenig Chancen gegen ihn haben. Das Leichtgewichtstreffen zwi⸗ ſchen Schwind, dem Exgaumeiſter, und dem temperamentvolen Sommer iſt offen. Schwind iſt nicht mehr der Draufgänger von einſt. Sommer ſollte ihm die Punkte abneh⸗ men können. Weickel(Sandhofen) hat gegen Ke rner im Weltgewicht Ausſichten, zu einem Sieg zu kommen. Dagegen ſollte Schenk ge⸗ gen den geriſſenen Kornmeier, der erſt am Sonntag Sieger im Gauturnier wurde, kaum aufkommen. Ob bei den Gäſten Altmeiſter Fim⸗ pel oder Müller das Halbſchwergewicht vertnen ten wird, ſteht noch nicht feſt. Gegen Robert Rupp, der ſich am Sonntag beim Gauturnier wieder in ganz großer Form präſentierte, hat keiner der beiden etwas ſere Fimpel wird verſuchen, Rupp auszuwei⸗ chen und in die Klaſſe zu gehen, wo er Eme⸗ ring, den Erſatzmann für Hermann Rupp als Gegner hat. Kampf mit knappem Ausgang. A Wir erwarten einen ſpannenden Aein. Hyp. u beſtellen. Der be Aot. Reichsanl..27 10 int. Dt. Keichsanl. 30 10 —— Freist. v. 1927 9 hern Staat v. 1927 9 LAbl. d. Dt. Rch. 1⸗ i. Schutzgebiet 08. uesburs Stadt v- 26 8 Reſceibg. Gold v. 26 9 Tudwigsh. v. 26 S. 1 Fiannhm. Gold v. 26 flannheim von 27.. PmasensStadt v. 26 Mam. Ablös. Altbes.. 88.Ld. Liqu. R.-24 10 Kom. Goldhyp. 29 ay. Hyp. Wechs. Gpt Frkt. Hyp. Goldhyp. Frankf. Liau Frkf. Goldpidbr. VIII At Goldpir. Liau. 10 us1 Pfalz. Hvp. Goldpfd. 9 fälz Liau. 10 pfälz Hvp. Coldkom. Rhein. Hvo. Gapf.-4 do. 14 do. gu.. 3 do 64dkom.-III 9 Südd. Boder.-Liqu. Grobkraftv/k. Mhm. 1 ind. Akt.-Obl. v. 26 hein-Main-Donau23 Er Staniw. Obl..27 10 n v. 28 12 exſk. amort. innere do. Auß. v. 90 hesterr Goldrente frk Bagdadl narn St. Goldrente Industrie-Autien geeumulatoren 1 Gebrrr. 2 Fehaffbs Zeilstoff 13 Fayr. Motor.-Werke Perl. Licht u. Kraft Weltbild() „Tag der Leibes- meister vornahm. iſtatt hat geg d, in den reſt⸗ ir Grünwinkel ir Voxek llte, vom Ve ie Lizenz ve Ein ähnlicher t, wo die Box⸗ innten auſtral Zook nicht mehr er zwiſchen N behauptet„erſt ift gegen dieſe in ſeiner Lau och im letzte gliſchen Meiſte dend. Immet ters auch heu ichen jünger ber ebenſo w ehrenvolle Ei en erhalten, ſt langebote von ⸗Bremen für den Oſtertagen n und am Kar⸗ eöixksxlaſſe ſetzten Meiſte innheim ertal Behörde abg teren Zeitpun eſchalt erg? 4 chaften de erden. rfte Sandhofen echniker All⸗ öhrle zu ein erer wird es wälder Schmie ſchen Feder henig Chanee chtstreffen zwi⸗ ziſter, und den riſt offen aufgänger von chten, zu einen te Schenkg er, der erſt a r wurde, kaun Altmeiſter Fim⸗ gewicht vert Gegen Rob im Gauturn räſentierte, ellen. Der b upp auszuwe wo er Eme⸗ rann Rupp al en ſpannenden üheim die Wirtſchaſtsſeite 19. Februar 1937 Keine Konvertierung der Reichsbahn-Vozugsaktien zuſtändiger Stelle erfahren wir: r Oeffentlichkeit und an der Börſe ſind chte im Umlauf, daß die Vorzugsaktien Deutſchen Reichsbahn konvertiert würden. ſegenüber kann feſigeſtellt werden, daß eine Umwandlung in Schuldverſchrei⸗ noch eine Zinsherabſetzung in Frage t. Hierzu beſteht keinerlei Anlaß, da die und Verbindlichkeiten der Deutſchen kichsbahn⸗Geſellſchaft nach dem Geſetz zur egelung der Verhältniſſe der Reichsbank der Deutſchen Reichsbahn vom 10. Februar unverändert ſolche der Deutſchen Reichs⸗ geworden ſind. m übrigen bleiben die Rechte der Inhaber Vorzugsaktien in Zukunft auch dadurch ge⸗ hrt, daß im Artikel 2 Ziffer 4 des Geſetzes 10. Februar 1937 ausdrücklich beſtimmt iſt, die Vertreter der Vorzugsaktionäre dem heirat der Deutſchen Reichsbahn, der an die lle des Verwaltungsrats tritt, angehören. leldungen aus der Industrie k⸗ und Bürgerbräu Ac, Zweibrücken⸗Pirmaſens. der Park⸗ und Bürgerbräu AG, Zweibrücken⸗Pir⸗ ens, iſt der Abſatz in 1935/36 durch die kühlen, eriſchen Sommermonate hinter dem vorjährigen ügeblieben. Die Geſellſchaft hat anläßlich der ſederung des Saarlandes die Kundſchaft der rauerei C. Mohr Gmbh., Saarbrücken, ſowie Gefolgſchaft übernommen. Der Bericht verweiſt einzelnen auf eine Reihe von ſozialen Maßnah⸗ die im Laufe des Berichtsjahres durchgeführt purden, ſo wurden u. a. auch einigen Mitarbeitern eblungs⸗Darlehen gewährt. Der Biererlös betrügt en obigen Ausführungen entſprechend 2,86(2,99) RM., dazu treten noch 0,1(0,09) Mill. ao. Er⸗ e, während die Perſonalaufwendungen 0,89 Zinſen und Beſitzſteuern 0,21(0,19), die bier⸗ und ſonſt. Steuern 0,76(0,79), die übri⸗ Aufwendungen 0,7(0,69) Mill. RM. erforderten. Unlagen wurden 0,19(0,31) nur noch und auf unſiges 0,04(0,03) Mill. RM. abgeſchrieben, der enſtons⸗ und Unterſtützungskaſſe Gmbc. 23 250 35000) RM., der Wertberichtigung für zweifelhafte erungen 50 000(— RM. zugewieſen und für ns⸗Verpflichtungen 20 000(— RM. zurückge⸗ Es verbleibt danach einſchl. 35 459(31 325) Vortrag ein Reingewinn von 110 633(114 173) ., woraus, wie ſchon gemeldet, auf die 1,25 Mill. St.A. wieder 6 Prozent Dividende verteilt wer⸗ uf die 8000 RM. Va ebenfalls unv. 6 Proz., 84 RM. gelangen zum Vortrag. n der Bilanz wird(in Mill. RM.) das Anlage⸗ lögen mit 2,29(2,33) ausgewieſen, Vorräte er⸗ mit 0,52(0,42), andererſeits Warenſchulden 0,29 ), infolge der erhöhten Vorratseindeckung, Dar⸗ n gegen hypothekariſche Sicherheit betragen 1,71 173), do. gegen Schuldſchein, Mietevorauszahlungen 989(uv.), Außenſtände für Bier und Nebenprodukte 5(0,47) und flüſſige Mittel 0,57(0,46, dar. allein 52(0,36) Bankguthaben; dagegen ſtehen bei unv. 8 An ſowie 0,64(0,64) Rücklagen, 0,05(0,04) ſtellungen und der Wertberichtigung von 0,6 5) die geſamten Verbindlichkeiten mit 3,35(3,02) uch, unter ihnen die Hypotheken mit 1,15(1,18) die langfriſtigen Darlehen mit 0,72(unv.), Bank⸗ lden beſtehen nicht. it Gerſte und Malz habe man ſich zu höheren eiſen als i. V. eingedeckt, der Hopfeneinkauf erfolgte ähr zu Vorjahrespreiſen. Ueber die Ausſichten das laufende Fahr ſei eine Vorausſage z. Zt. nicht lich. ſelſtein⸗ und Schmucwaren⸗Induſtrie Idar⸗Ober⸗ auf der Leipziger Frühjahrsmeſſe. Auf Anregung Induſtrie⸗ und Handelskammer Idar⸗Oberſtein auf der Leipziger Frühjahrsmeſſe erſtmalig zeben der Oberſteiner Schmuckwareninduſtrie auch die belſtein⸗Induſtrie ihre Erzeugniſſe ausſtellen. Neben ner Auswahl von Edel⸗ und Halbedelſteinen, vom fohprodukt bis zum feinſten Schliff, wird auch echter Feinſchmuck gezeigt werden. Die Leipziger Meſſe ſoll ukunft der Mittelpunkt für die Intereſſenten der ar⸗Oberſteiner Induſtrie werden. Von Intereſſe kürfte ſein, daß die Ausſtellung nicht nur Schmuck⸗ eine, fondern auch techniſche Steine für die Leder⸗ 18.2. Brauerel Kleinlein, 103,— Bremen-Besigh. Oel— Brown Boveri. Müm.— Cement Heidelbers 156.50 Haimler-Benz 128,87 Heutsche Erdöl.. 144,62 DeutscheLinoleumw. 170,50 Dt. Steinzeuge'ffelcd— Durlacher Hot. El. Licht raft urg Stadt v. 26—05 Enzinger Union ſelbe. Gold v. 20 355 Gebr. Fahr AG. Aäwissh. V. 26.!— 16 Farbenindusttie. Aunhm. Cold v. 26— Feldmühſe Papier.. 130 annheim von 27„ 95.— Gesfürel-Loewe in————— 08 T culasenenat. um. 05. zritzner-Kayser L4d.han,.-3 133,50 Grobkraft Mum. Ve. m. Goldhyp, 20 5⁰ Grün& Bilfinger 40 Coſdanl. v. 20 96˙50 Hanfwerke Füssen 40 Goldanl. v. 26.; Wo⸗ Harpener Bersbau. o. Woeons, Gol g5.— Hochtief A0. Essen —33 Goldhyp. 101˙50 Füf 12 5 3 7 in 4 Goldpidbr, VIII 10¹˙12 ue 75* Liau- 5 ſunghans Gebr. ren Kan Ehznze eben falz Hyp Goldpfd. 99,50 K1 15 4 Beck 55——5 101˙62 einSchanzuin Bee oee 95˙75 Klöcknerwerke 50 fvGapf..4 95,25 Foose-endeorg 8 95.25 Konservenfbr Braun d•9 9˙5 Lahmeyer 4 101.25 Ludwigsh. Aktienhr do. Walzmühle. 101.50 Mannesmannröͤhtren 1 Metallsesellsenaft freinleturter Eflelctenbõrse nsl. Werte 18. 2. . ot. Reichsanl..27 101,25 . Dt. Reichsanl. 30 103,— Alen Freist. v. 1927 98,12 Ryern Staat v. 1927 99,— 99 Ani.-Abl. d. Dt, Rch. 120,87 utzgebiet 08. 11,.20 19.2. 101,25 10³ Boder.-Liqu. ohbraftwk. Mhm. 102,— ind. Akt.-Obl. v. 26— ſein-Main-Donau23 taniw Obl..27 102,— ibenind. v. 28 133,37 „amort. innere 3,45 Auß. v. 90. 3,75 rr Goldrente— HagdadI1— en St.Goldrente 6,10 ustrle-Autien pfäſz. Mühlenwerke pfälz. Preßheſe Sprit Rhein. Braunkohle Rheinelektra Stamm do Vorzugsaktien Rheinstahl Rütgerswerke Salzwerk Heiſbronn Schlinck Schnekert ell.. Schwartz Storchen Seilind Wolff Mhm. Siemens-Halske. Sinner-Grünwinkel 62 130,75 50 134,75 5⁰ 150 0 118,75 Aktien etwas freundlicher, fenten weiter anziehend Berliner Börse Bei nach wie vor ziemlich ſchmaler Geſchäftsbaſis zeigten die Aktienmärkte heute ein freundliches Bild, da in zunehmendem Maße kleine Käufe der Bankenkundſchaft erfolgen. Offenbar handelt es ſich dabei um die Anlage der aus den Dividendenzahlun⸗ gen der letzten Zeit entfallenden Mittel; unterſtützt wird die etwas feſtere Tendenz durch die zuverſichtliche Erwartung günſtiger Abſchlüſſe bei den Filialgroß⸗ banken(Commerzbank und DD⸗Bank), auch bei den Vereinigten Stahlwerken, deren Dividendenvorſchlag bereits bekannt iſt, wird mit einem guten Ziffernwerk gerechnet. Kursmäßig gingen die Veränderungen ge⸗ gen den Vortag allerdings kaum über Prozentbruch⸗ teile hinaus. Größere Abweichungen wurden zumeiſt nur durch die Frage der Märkte beſtimmt. Am Montanmarkt konnten Harpener eine Erholung um ½ Prozent durchſetzen. In größeren Beträgen (ca. 100 000 Mk. zum erſten Kurs) gingen Klöckner um, wobei ein Kursgewinn von/ Prozent eintrat. Dagegen waren Braunkohlenwerte, die be⸗ kanntlich in der letzten Woche beachtliche Steigerungen erzielten, auf Realiſationen etwas ſchwächer, ſo Nie⸗ derlauſitzer um 1½ und Eintracht um 1 Prozent. Von chemiſchen Werten wurden Kokswerke faſt 1½ Prozent höher bewertet, während Farben einen An⸗ fangsgewinn von ½ Prozent nicht voll behaupten konnten.(167/.) Am Elektromarkt ermäßigten ſich lediglich Lichtkraft um/ Prozent, während die Hauptwerte, wie Siemens, Schuckert und Lahmeyer bis ½ Prozent höher notierten. Von Tarifwer⸗ ten konnten Thüringer Gas 1¼ Prozent höher an⸗ geſchrieben werden. Nach wie vor lebhaft war die Nachfrage für Muag, die erneut 1½ Prozent gewan⸗ nen; Schubert& Salzer gaben dagegen im gleichen Ausmaß nach. Bemerkenswert feſt lagen ſchließlich Reichsbankanteile, die den Vortagsſchlußkurs bereits in der erſten Viertelſtunde um 1 Prozent überſchritten und mit 188¼ nahezu den Kurs vor dem Einbruch wieder erreicht haben. Am Rentenmarkt zog die Umſchuldungsanleihe weiter um 5 Pf. an und erreichte damit erſtmals einen Kurs von 92. Reichsaltbeſitz konnten einen etwas feſteren Anfangskurs von 120.90 ſofort auf 121 verbeſſern. Wiederaufbauzuſchläge gewannen ½ Proz. Blanko⸗Tagesgeld ſtellte ſich auf unverändert 2½ bis 2½ Prozent. Von Valuten errechnete ſich das Pfund mit 12,18, der Dollar mit 2,49. Schlußnotierungen kamen infolge des faſt völlig erlahmenden Geſchäfts nur noch vereinzelt zu⸗ ſtande; dabei konnten aber die im Verlauf erzielten Kurſe behauptet werden. Reichsbahnvorzugsaktien, die vorübergehend bei 125 angelangt waren, dabei aller⸗ dings Brief galten, ſchloſſen zu 124·/½ Geld. Nachbörslich kamen keine Umſätze zuſtande. Bei der amtlichen Berliner Deviſen⸗ notierung blieben Pfund und Dollar ſowie auch der franzöſiſche Franken unverändert und notierten 12,19 bzw. 2,49 bzw. 11,595. Der holländiſche Gul⸗ den lag mit 136,18(136,13) etwas feſter, der Schwei⸗ zer Franken ſtellte ſich auf 56,80(56,79). Am Einheitsmarkt zeigte ſich vielfach Inter⸗ eſſe für deutſche Induſtrieaktien, ſo daß zahlreiche Beſſerungen bis 5 Prozent ein⸗ traten, denen nur wenige Einbußen im Ausmaß bis 4 Prozent gegenüberſtanden. Banken waren Ver⸗ änderungen bis ½ Prozent nach beiden Seiten unter⸗ worfen. Hypothekenbanken zeigten ziemlich feſte Veranlagung. U. a. gewannen Deutſche Hypo⸗ theken 1¼ Prozent. Auslandsaktien blieben zumeiſt geſtrichen, Kolonialpapiere verkehrten in uneinheitlicher Haltung. Von Steuergutſcheinen zogen Zder Fällig⸗ keiten erneut um 10 Pf. an. Reichsſchuldbuchforderungen: Ausg. I: 1938er 100.12., 1939er 99.87., 1940er 99.75— 100.50, 1941er 99.12—100, 1942er 99—99.75, 1943er 98.87—99.62, 1944er 98.50—99.25, 1946/48er 98.37 —99.25. Ausg. II: 1938er 100.12., 1939er 99.87 Geld, 1943er 98.87—99.62.— Wiederaufbau⸗ anleihe: 1944/45er 76.87—77.87, 1946/48er 77.87 Brief. 4proz. Umſchuld.⸗Verband 91.62—92.37. fhein-Mainische Mittagbörse Die Börſe bewahrte trotz des nur kleinen Auftrags⸗ einganges ihre freundlichere Tendenz. Auf den meiſten Marktgebieten ſtellten ſich weitere kleine Erhöhungen ein, während Abſchwächungen kaum oder in nur ge⸗ ringem Ausmaße vorlagen. Der Aktienmartt brachte vorwiegend Beſſerungen von—¼ Prozent. Mon⸗ tanaktien eröffneten durchweg ½/½—¼ Prozent feſter, Klöckner gewannen 74 Prozent, bemerkenswert feſt bei lebhaften Umſätzen blieben Laurahütte mit 17½ (16½), die Farbenaktie zog bei kleinem Umſatz /½4% an auf 167¼. Deutſche Erdöl 145(144½), dagegen Scheideanſtalt weiter abbröckelnd auf 252(263). Von Elektropapieren fanden AEcG ſtärkeres Intereſſe mit 385%—)(38/½), RWeéE plus 36 Prozent, Siemens 201%(201). Maſchinenaktien lagen unregelmäßig, feſt aber Muag mit 145½¼(144), andererſeits Junghans 127½¼(128), Mönus 107½(107½), ſerner BMW 140½ (141¼½), Daimler mit 188¼(188). Am Rentenmarkt beſtand vorwiegend kleine Nach⸗ frage, ſpäte Schuldbuchforderungen 985/(98½), Wiederaufbanuzuſchläge 77½¼(76/), Kommunal⸗Um⸗ ſchuldung 91.95—92, Zinsvergütungsſcheine 95.70., Städte⸗Altbeſitz 122—123, Goldpfandbriefe und Kom⸗ munal⸗Obligationen der Gemeinſchaftsgruppe zogen je ½ Prozent an. Im Verlaufe ruhte faſt jedes Geſchäft. Reichsbank weiter erhöht auf 189 nach 188½¼, IG Farben 167½ bis 167¼, Hapag 17½¼ nach 16¼8, RWeE 132/ nach 132½% und Kaufhof 56 nach 55¼, weiter nachgebend Scheideanſtalt mit 261 nach 262. Die ſpäter zur Notiz gekommenen Papiere wieſen nur geringe Veränderun⸗ gen, jedoch meiſt nach oben, auf. Von Renten waren Kommunal⸗Umſchuldung mit 92 geſucht, Altbeſitz notierten 120.95(120/), Dekoſama] 128¼(128/¼). leicht angeboten und gaben durchgehend—¼ Proz., Meininger ½ Prozent nach. Stadtanleihen zogen teil⸗ weiſe ½ Prozent an.— Im Freiverkehr wurden ge⸗ nannt: Adlerwerke 108½/—110%, neue Wayß& Frey⸗ tag etwas ſchwächer mit 135/¼—137/, Frankfurter Handelsbank 32 Geld, Ufa 75½(74½). Tagesgeld weiter 2½ Prozent. Metalle Berliner Metallnotierungen Berlin, 19. Febr. Amtlich u. Freiverk.(RM. für 100 Kilo.) Elektrolytkupfer(wirebars) prompt, cif Hamburg, Bremen oder Rotterdam 79.75; Original⸗ Hütten⸗Aluminium, 98—99 Prozent, in Blöcken 144; desgl. in Walz⸗ oder Drahtbarxren 148. Barren, zirka 1000 fein, per Kilo 38.40—41.40 RM. induſtrie, Laboratorien, Zahnärzte, Fotoinduſtrie uſw. zeigen wird. Bayeriſche Hypotheken⸗ und Wechſelbank, München, zahlt wieder 4 Prozent Dividende. Der Aufſichtsrat der Bayeriſchen Hypotheken⸗ und Wechſelbank München beſchloß in ſeiner Sitzung, der am 20. März 1937 ſtattfindenden oG für das Geſchäftsjahr 1936 eine Dividende von 4 Prozent, wie im Vorjahr, vorzu⸗ ſchlagen. Die Umſatzſteuer des Groß⸗, Ein⸗ und Ausfuhrhandels In der vom Landsmann⸗Verlag, Berlin⸗Schöneberg, herausgegebenen„Schriftenreihe zur Förderung der Großhandelsarbeit“ iſt als zweites Heft eine Broſchüre unter dem Titel„Die Umſatzſteuer des Groß⸗, Ein⸗ und Ausfuhrhandels“ erſchienen. Der Verfaſſer, der Geſchäftsführer der Wirtſchaftsgruppe Groß⸗, Ein⸗ und Ausfuhrhandel, Dr. Heinrich Dohrendorf, berichtet in ſeinem Vorwort, daß ſeine Veröffentlichung aus der laufenden Tagesarbeit entſtanden iſt und der Beratung und Betreuung aller 18.2. 19. 2. 19. 2. 103,—J Snad. Zucker.... 200,— 200,— Srn—— Dt.—05„„* 121.— — esteregelin r 158,50 Zellst. Waldh. Stamm 156,75 143— Bank-Aktien 170.— Badische Bagh;.; 2 Bavet. Hyp. Wechsel Commerz- Privatbk. DD-Bankk Dresdner Bank.. 106 Frankft. Hyp.-Bank Pfälz. Hypoth.-Bank Reichsbank Rhein. Hvpoth.-Bank — Verkehrs-Aktlen Ha Bad. AG. f. Rheinsch. 102,50 102,50 43,75 Dt. Reichsb. Vz2. 124,87 124,8 7 456 Versicher.-Aktien W05 Allianz Leben.. 192,— 192,— 275 Bad. Assecuranzges. 30,50 30,50 Mannheimer Versich.—— Wäürtt Transportvet. 37,— 37,— Berliner Kassckurse Festverzinsl. Werte 5% Dt. Reichsanl. 27 27,.— 4% do. do. v. 1934 — t. Ani.-Ausl. Aitbes. 1 90,— Dt Schutzgebiete 08 1 Pfiandbrieie 106,.— 6% Pr.Ld.-Pftobriete — R. 21„ 7 600 do, do. Komm. 4½% Pr. Ctrbd. Gdpf. 19228 12555 7½% do Kom. 1. 2, 5 Bank-Aktien 91.62 153 13 B. Hyp.- u..-Bank 4 140,75] Cemmerz. Privatbk. 113/50 117. 4 Fetpang 117,50 — t. Golddiskontban—* 168,75 Hi. Uebersee ⸗Bank 129,50 120,— ans 9155. 10⁰ W1 eininger Hyp.-Bk. 201,75 Reichsbank... 186,75 — IKbein. Hvo.-Bank 145,75 90.— 101,50 140,.— 167,50 145.75 J. P. Bemberg 143.— 146,50 127.12 130,25 Brown Boveri Conti 10¹1,25 98,25 120, 90 11,35 Daimler-Benz 152,50 15— 99 96.— El. Schlésien Gebhard& Co. Verkehrs-Aktien Baltimotre Ohio„— AG. Verkehrswesen Allg. Lok. u. Kraftw. Ebg.-Amer.-Paketfh. Hbg.-Südam. Dpfsch. NerddeutscherLlovd Südd. Eisenbahn lndustrie-Aktlen Accumulatoren- Fbr. „50] Allgem. Bau Lenz —*——1 Alligem. Kunstsivde Akn„„ Alig. Elektr.-Ges. Aschaffbg. Zellstofl. Aussburs B. Motoren(BM Baver. Spieselglas W Bergmann Elektr. Braunk. u. Briketts Braunschweis.-G. Bremer Vulkan Bremer Wollkämm. Buderus Eisenwerke n on noleum 12 *„ 3˙*— Masch.-Buckau Wolt Dt. Atlant.⸗Telegr. Deutsch. Conti Gas. Deutsche Erdöl. Deutsche Kabelwk. Deutsche Linoleum. Deutsche Steinzeur Dt. Waff.- u. Mun.-F. Dürener Metall byckerh.-Widmann Dynamit Nobhen E. Lieferungen El. Licht und Krafi EnzingerUnionwerke Farbenindustrie 1G. 1 Feldmühle Papier Felten& Guilleaume Germ. Portl.-Cement Siemens& kalske Gerresheim Glas Gesfürel-Loewe Goldschmidt Th. Gritzner-Kayser Gruschwitz Textil der Wirtſchaftsgruppe angeſchloſſenen Unternehmungen in Umſatzſteuerfragen dienen ſoll. Seit Inkrafttreten des Geſetzes über die jetzigen Umſatzſteuervorſchriften ſind zahlreiche Verwaltungsbeſcheide und wichtige Reichsfinanzhof⸗Entſcheidungen gefällt worden, deren Kenntnis für die Betriebsführer des deutſchen Groß⸗, Ein⸗ und Ausfuhrhandels von großer Bedeutung iſt. Das geſamte vorliegende Material zur Frage der Um⸗ ſatzſteuer iſt in anſchaulichſter Weiſe behandelt mit dem Ziel, zu einer verſtändnisvollen und veibungsloſen Durchführung der Umſatzſteuervorſchriften in den Be⸗ —— des Groß⸗, Ein⸗ und Ausfuhrhandels beizu⸗ ragen. Beſonderen Wert legte der Verfaſſer darauf, in zahlreichen Beiſpielen, die unmittelbar der Praxis ent⸗ nommen ſind, zu zeigen, wie die Betriebe des Groß⸗, Ein⸗ und Ausfuhrhandels in Hinſicht auf die Durch⸗ führung der Umſatzſteuerbeſtimmungen am richtigſten und zweckmäßigſten verfahren. Das von dem Verfaſſer zuſammengetragene, umfaſ⸗ ſende und auf einem knappen Raum verarbeitete Ma⸗ terial wird auch über den Großhandel hinaus alle Kreiſe der Wirtſchaft, die ſich mit Fragen der Umſatz⸗ ſteuer zu befaſſen haben, lebhaft intereſſieren. 10. 2. 19. 2. Guano-Werke 117,50 118,75 Hackethal Drabt. 141.50 148,— Hamburs Efektro.. 152,50 181.— Harburger Gumm„ 131,— Here—* 152.— edwigshütte* fosfen Reez Stahl 117,50 118,50 ohlenlohe-Werke„ Holzmann Philipp.. 142,12 143.— 87,37 387,.— mge München-Berlin„„*2 jungnans Gebr. 128,5 128,— Porzellann— 13* ali Chemie 138,75„ 3558) 5 Kallw. Aschersleben 125.25 126ß87 138,50 Liquidationspfandbriefe waren weiter Silber in Verl. Glanzst. Elbert. 258.— Ver, Harz. Portl.-Ct Ver. Stahlwerke Ver. Ultramarinfabr. 143,25 Vogel Telegr.-Dr. Wanderer-Werke. 173,25 Westd. Kaufhot AG. 55, 75 Westeregeln 'f. Drahtind. Hamm— Witzner Metall... 93.— Zellstolf Waldhof 1568,25 Wie wird das Wetter? Bericht der Reichswetterdienſtſtelle Frankfurt/ M Die vom Atlantik ausgehende Wirbeltätigkeit und mit ihr die Lebhaftigkeit der Witterungs⸗ vorgänge bei uns haben ſich weiter verſtärkt. Da jetzt überwiegend milde Meeresluft zu⸗ ſtrömt, werden die Niederſchläge ergie⸗ biger und auch im Gebirge meiſt als Regen fallen. Die Ausſichten für Samstag: Wolkig bis be⸗ deckt und weitere Regenfälle, bei kräftigen ſüd⸗ weſtlichen Winden milder. ... und für Sonntag. Bei Luftzufuhr aus Süd bis Weſt unbeſtändig und zu Niederſchlä⸗ gen geneigt, für die Jahreszeit zu mild. Rheinwæsserstund 18. 2. 37 Waoldshot. 257 Rheinfelden 257 Breisoch 17¹ Kaohl 298 Maxcu 454 Mannheim 404 326 410 Neckarwesserstane 18. 2. 37 441 19. 2. 37 25¹ 2⁴² 14⁵ 29⁵ 47⁴ 42² 3⁵¹ 444 19. 2. 37 440 Diedesheirim Maonnheimm 100 Lut———— b0r nad nx 2 5 15 1930 26005 Csgann 588 Rh. Hx 1923 33 58¹³— NRND. N — nav. ni kimllEf xRHEEN 1933 In ADECMUNESVERXEu— Abrechnungsverkehr der Reichsbank um 28 v. H. größer Die Reichsbank hat im verfloſſenen Jahre nicht weniger als 66,7 Milliarden RM. Einliefe⸗ rungen im Abrechnungsverkehr erledigt. Das ergab im monatlichen Durchſchnitt eine Summe von 5,56 Mrd. RM. Dieſe Summe W die des Jahres 1933(damals nur 52,2 Mrd. Reichsmark) um 28 v. H.—74 bewältigte der Reichsbank-Abrechnungsverkehr 58,2 Mrd. RM. und 1935 58,8 Mrd. RM.) Baumwolle Notierungen der Bremer Baumwollterminbörſe Bremen, 19. Febr. Amtlich. Februar 1275 Abr.; März 1275 Abr.; Mai 1299 Brief, 1298 Geld, 1299 Abr.; Juli 1311 Brief, 1310 Geld, 1310 bez., 1310 Abr.; Oktober 1302 Brief, 1301 Geld, 1302 Abr.; De⸗ zember 1302 Brief, 1299 Geld, 1301 Abr.; Januar 1302 Brief, 1300 Geld, 1301 Abr.— Tendenz: ſtetig. 16. 2. 19. 2. 18. 2. 19. 2. Versicher.-Aktlen Aschen-München.. 1149,.— Allianz Aligem.. 246,50 259,— Allianz Leben 190,25 190.25 131,— 131.50 . 116,62 159.— 158.— 173,50 55,371 Kolonial-Paplere — fot.-Ostafrika... 135,— 135,25 Neu-Guinea 257,— 286.— Otavi Min. u. Eisenb. 24,12 24,25 Alkali 135.— Berliner Devisenkurse 115,50 140,50 Geld Briet Geld Brief Srnme 4 „H. Knorg. 141½5 145,75 7½%68 7750 142.— Koksw. u. Chem. Fb. Kollmar& ſourdan. 14 Kötis. Led, u. Wachs 131,0 151 Metall 7 128˙62 ahmeyer& Co. 16.12 16,/5 15,50 116,25 116,25 119 115,50 221.— 149,75 Laurahütte Leopold-Grube Lindes-Elsmasch. Mannesmannrönren Mansfelder Bergban Markt- u. Kühlhalle Masch'bau-Untern. 156,.— Maximilianshütte Mülheimer Bergw. Nordd. Eiswerke Orenstein& Koppel Kathgeher-Wagsgon. 1 Rheinfelden Kraft Rhein. Braunkohlen 33 Ehein. Elektr Rhein. Stahlwerke Rhein.-Westf. Kalk w. Riebeck Montan AG Rütgerswerke Sachsenwerk 2 Sachtleben AG. Salzdetfurth Kall. Schubert& Salzer Schuckert& Co. Schulth.-Patzenhofer 116,25 115,25 143,.62 145.— —— 10,25 170.— Stoehr Kammgarn 1260 Stolberger Zinkhütte 43.——„ ür. Gasges. 119,50 ver. bᷣt. Nickelwertte 43,12 118,50 Aegypt.(Alex.- Kalro) 1 48. Pfd. Argentin.(Buenos-Air.)[Pap.-P. Belg.(Brüss. u. Antw.) 100 Belga Brasillen(Rio de lan.) 1 Milreis Bulsarien(Sofia) Canada(Montreah) 1 kan. Dollar Dänemark(Kopenh.) 100 Kronen Danzis(Danzig) England(London) Estland 100 estn. Kr. Einnland(Helsingf. Frankrelich(Paris) Griechenland(Athen) 100Drachm Holland(Amsterd. u. Rott.) 1006. lran(Teheran) lsland(Reykjavik) ltallen(Rom u. Mafland) 100 Lire Japan(Tokio und Kobe) i ven Jugoslaw.(Bels. u. Zast.) 100 Din. Lettland(Riga) Litauen(Kowno/ Kaunas) 100 Lit. Norwegen(Oslo) Oesterreich(Wien) 100 Schilling Polen(Warschau/Pos.) 100 Zloty Portugal(Lissabon) Rumämen(Bukarest) Scehweden(Stockh u.) 100 Kr. Schwelz(Zür., Bas., Bern) 100 FEr Spanlen(Madr. u. Barc.) 100 Pes. Ischechoslowakel(Pras) 100 Kr. Türkel ¶stanbuſ) Ungarn(Budapest) Uruguay(Montevid.) 1 G0ld-Peso Ver. St.v. Amerikal(Newy.) IDoll. 18. Februai 19. bebruat 100 Lewa 100 Gulden Pfund 100finnl. Mk. 100 Franes 00 Rials 100 isl. Kr. 100 Lats 100 Kronen 100 Escudo 100 Lei türk. Pfund Pengõ * 19. Februar 105 T— Mannheim„Hakenkreuzbanner“ Zum Tesæt Samstag u. Sonntag Habereck!⸗——— -KeZeH. Ha aie 4* die gemütl. altdeutsche kier- vrt— Gen 3, stube mit guthürgerl. Küche ¶ Aaten Sie Staßſ? 4 22 2 Das gemütliche Kaffee inlel. Futter& 30.- bis 40. nꝛuę oder Nontel kompl. ob. 60.- GorbENER 4 ded. Nontsg. Oonnerstos. Semsteg 8 2. 14 Henenmoden Hämmerer N Verl ift 5onntos Di 4 Uhr seoffnet Rot. kheote, Lhafen, Bismarästr. 29, neb. 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Februar 1937 In der heutigen Vormittagsziehung wurden gezogen flusgabe auf Il Uhe vorzuverlegen 8 Hewinne zu 5000 Am. 71737 235902 265526 Loeder-wGasverde Gescn: 4 hdeninne zu 3000 Am. 61221 211268 27720 Wir bitten alle Auftraggeber von Kleinanzeigen, Fchlaraffia-atratze Lb——— e nit 038 darnuf Rückſicht zu nehmen und ihre Anzeigen uen Mauern. 51614 114453 119738 151251 182125 335387 ſpäteſtens Samstagvormittag 11 Uhr zu beſtellen. zteil, la Polsterunz und Material. f Orford und Cam 379573 392657 395596 U klmt le dieſe jungen, ſeh 36 Gewi 4 ahre schriftl. Garantie nicht nur n 99058 113434 1hi 142982 183750 182459 brö ere 99 an ei en für die Einlage, sondern für Halt- verk auch anderes tun 246442 246599 269996 310759 338136 366151 3 9 parkeit der ganzen, Matratze. sowie pital Mk. 30—— beſchäftigen? S 33655 559⸗5 95010 2500 5551 3251 12723 für Weichheit u. Wärme 4 f— 8—— f0 17 75 ewinne zu—4060 3 100 420%ũ%j i„ 30. RM. 2 ewismu 55975 57177 3857 3252 32 76 der Geſchäftswelt werden im Intereſſe der Auf⸗ Spezialdrahtrost(m. Kenj) 18. 31. 75 1s Gefchüft gegrund ha gang zu find 73852 10 8854 105375 12 04b 734875 172757 teüllhe ber ſelhſt ſihon aun hemen Breitns au⸗ ee—. 5 355 A fe vor: Etwa 1 145778 157986 161151 172368 172840 175432 e i ir di 5————— 3 180755 211654 215313 215934 236024 240305 9 geben, e W Deſer n Schlaraffiaꝙ-Matratze v. 54.- RK. an. funges, verwöhnt 241180 2493532 252646 255577 256753 257620 zeigen ſorgfältig vornehmen können. A enangetan, haben 263725 274547 274992 275816 328188 334328 utomarkt i 350550 368555 370685 336405 3518235 atratzen-Burk Riichen n das„demokr⸗ monſtrieren! Nat 422 Gewinne zu 300 RM. 581 1587 2183 2900 j 1 1 h fl b il 9 W fich Dku/ 1 5555 12320 12323, 2524 10 30755 anen eeuzt anner ⸗fnzeigena leilun e Iauenmapazn 21426 28504 30767 dDeſer jungen He 33603 35027 37495 33084 35303 40434 Bitte Bettstelleni 5 ben. 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Weinkötz, in angebote in Mannheim⸗Friedrichsfeld, auf Gemar⸗ Naschinenfabrił Opkt ſammenbruch des 210³36 2122⁴43 712261 213088 213359 hsſel 214449 2188286 225165 225 7221442 225742 iung Mannheim⸗Friedrichsfeld. f 2 Spiels in Spanie 226652 227650 2275435 230715 230819 231615 S8U cht Die Verſteigernagsanordnung wurde fen n iest 232154 233575 236261 237745 238779 241489 am 14. Oktober 1936 im Grundbuch 2525, 25875, 384 8. 1 328728 noth mehn in Eiunbouch Amarirezen eneseneen werten n wife zur Bearbeitung von Einzelteilen leistungsfähige noch nicht im Grundbuch eingetragen Reingerdeihillen bnnte. Wir wiſſe 68424 269574 276323 274508 275847 278486 Kinderbeihilfe! f 2 waren, ſind ſpäteſtens in der Ver Ingerpelhnie J. Schwind Demonſtration fün ſteigerung vor der Aufforderung zumzgz 24492 Bieten anzumelden und bei Wider⸗ ib fel: 28474 —— 17 zu 5 machen; ſie werden ſonſt im gering⸗ ſten Gebot nicht und bei der Erlös. E 3, 11 0 5. 2 radenIeiᷣih verteilung erſt nach dem Anſpruch desſkinale in Schwoetzingen. 4 Ruf 40139 hiechten beruchichengt. mer ein nech felt,Kun „ Wer ein Re—* teile, Kundendien wor den chlaz———— a Rad-Lieferw.————— erfahren vor dem Zuſchlag aufheben. oder einſtweilen einſtellen laſſen; ſonſt Autvanbzi9. Maß 3 tritt für das Recht der Verſteige⸗ langePritſche, bill. 3 rungserlös an die Stelle des verſtei⸗ abzg., evt. Teilzhl Uch Inse 4 Für ganz Eng Kachweiſe üͤbe ras Grundſtück WVerclet im ichweiſe über na Gains nei And Wichtin inmerhin ein ſy ſamt Schätzung kann jedermann ein Mitgled 9 mit welchem Er Kalma Faber es wäre z. B Cambridge⸗Stud Eöhne einmal kr nehmen, um ſie de das Studium ni Pfund Sterling vorhergeſehenen u zu erleben. 329662 342483 344568 353552 355102 359919 360839 362314 364827 366900 367371 382126 385955 386073 3588751 393271 395036 397639 398600 399637 In der heutigen Nachmittagsziehung wurden gezogen 2 Gewinne zu 5000 RM. 93750 6 Gewinne zu 3000 RM. 538960 264760 327682 12 Gewinne 4 2000 RM. 1103 1955 2180 309254 347517 36226 66 Gewinne zu 1000 RM 1223 16362 4—— Betriebe Zuschriften erbeten unter 30676 V5 an die Expedition ds. Blattes. Arb. 639 772575 17 387 16 1743 199758 jeben 192282 200422 2032438 203188 248824 257770 Grunpftücsbeſchrieb: der abbröckelnden Kal E ee a Snzene ut und muwier 323903 325230 3 te mi e ten, 220% 30) 44% 5s0gz, Z3843. 58 27888 n 3000— 0 3 Ren Stellvertreter: Karl M. Hageneier.— Chef vom Dienſt: 99.— oskaus bereits 151730 113552 119582 124959 129347 164622— Wenbfn Mit Zubehör. 9025.— RM. aus ber Helmuth Wüſt. Verantwortlich für I politi Mommpeim, den 13. Debrum 1387 ſich vielleicht r 175507 175385 197287 210753 2114986 218080 Helmuth Wüſt; für Außenpolitit: Dr. Wuhelm Kicherer erkrankt, Vertreter: Karl M. Hageneier); für Wirt⸗ 332516 350752 355271 358397 359321. 377694 ſchaftspolink und daudel: Wilhelm Ragel; für Be⸗ Spleen, der ange Notariat 6 als Vollſtreckungsgericht. Gentleman eigen 326 11452 19916 fwegung: Friedrich Karl Haas; für Kulturpolitik, 0 25 ben in 253 9100 10 31966 33751 Feuilleton und Beilggen: Dr. Wilhelm Kattermann; einmal teuer zu 2453 2 1 Lroi Angebote 34267 35345 11477 75905 78560 52751 55883 ffür den Heimatteil: Fritz Haas; für Lokales: Karl M. Viernheim 3 59374 52859 64116 66027 65556 74611 79339 Hageneier: für Sport: Julius 35 Geſtaltung der für Sparsame 1 30226 91043 92633 34502 101443 104507 108515 B⸗Ausgabe: Wilhelm Ratzel: für die Bilder: die Reſſort⸗ lunie: In Dänema 111188 111782 114075 115190 1163512 117222 ſchriftleiter, fämtlich in Mannheim. eute: biges geſchehen. —5171 181818 3 Ständiger Berliner Miiarbener: Dr. Johann v. Leers. FE 9 enſlftunden Dieses Zeichen bülgt icherun gsge 161621 169228 171725 171556 175305 176297 Berlin⸗Dablem. 11.166-u. 225. Die Dienſtſtunden der Verwaltung die junge Leute e 177552 182542 182826 185814 187867 188467 Berliner Schriftleitung: Hans Graf Reiſchach, Berlin und der Kaſſe werden mit Wirkung 1% k 14 für gute Drucksächen die ge Veute 189945 186883 154412 155313 205519 205840 fS8W 68, Charlottenſtr. 15b. Nachdruck ſämtlicher Original⸗/ vom 22. d. M. ab bis auf weiteres•* des 40. Lebensjal 207271 207505 212271 214376 218798 217038 berichte verboten. 3 ür die Wochentage von Montag bis Selbsteingem. ausbezahlt zu bel 223585 228103 228579 235949 239592 240649 Sprechſtunden der Schriftleiſung: Täglich 16 bis 17 Uhr 6. Müler& Co. reitag auf—13 und 15—18.30 Uhr Salzbohnen F45 3 51 264270 257103 267772 263258 284718 268837(außer Mittwoch, Samstag und Sonntag) 9.10—furꝛ04 90 ſeft—.— Samstag von—413.30 Uhr ½ kg—50 D bin noch nicht 5 ffeſtgeſetzt. Gem. Gemüse ku I en Summe ſoll es ſi 8552 269623 269937 776416 273210 274593 3 2 nelnden aibe 3 275239 258745 283187 30358 352075 35385 Verlagsdirektor: Kurt Schönwitz, Mannheim.— Uor ſrutt—— Vinggeſellen erm ———1 306845 312274 312961 316099 319968 Druck und Verlag: Hakenkreuzbanner⸗Verlag u. Druckerel nau einzuhalten.—.38 für Handel und industie zu übernehmen o 322153 322631 320856 3314686 331473 334789[Gmbch. Sprechſtunden der Verlagsdirektion: 10.30 bis Viernheiem, 17. Februar 1937. Honig- bensende gemütlic 339100 338817 340651 3437286 344099 12.00 Uhr(außer Samstag und Sonntag): Fernſprech⸗ 9 Entweder hand⸗ Der Bürgermeiſter: J..: Riehl. Reinmuth rescn und preiswert durch de 345157 347200 345265 355502 356188 357587[Nr. für Verlag und Schriftleitung: Sammel⸗Nr. 354 21. Inh. Heinrich 60484 Rrib⸗ 354053 378558 390471 381408 281897 362041 Fur den Anzeigentein verantw.; Karl Heberling, Mym iieeutber benn dieſe Verſie Bei der Holzverſteigerung am kom⸗ Reinmutn 363155 3386925 390969 3895577 398813—* Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu—5—— A Ausgab— Kn e 1 n fie.— fiakenkeeuzbanner)** In äume, ein größerer Birnbaumſtamm altest. Ioder an ſi je 1650000, 2 zu je 200000, 2 zu je 75000 4 zu 5 zuf Wunsch Teilzablung!lam Mannbeimerideg und zwei Aia⸗] Börse Druckerei vort je 50000, 6 zu je 30000, 10 zu je 20000, 8 zu je Geſamt D. A. Monat Januar 1937. 49 458 zienſtämme vom Friedhof zum Aus⸗ 3. I2880, W m h 300. 15498 davon: Kronenberger orvs: fernruf 353421 ns ordentlicher 20⁰⁰ ie 1 3884 zu je 500, 18498[Mannheimer Ausgabe„. 39 290 Viernheim, 18. Februar 1937. 8 Schwebinger Ausgabe 333 Sahlmborste. Der Burgermeiſter: im* Weinbeimer Ausgabe„„ 3„ 3624 Fernsprecher 506 36 J..: Riehl. 13 0