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Wie vielleicht nicht allgemein betannt, hatte Schultheß kürzlich eine private Reiſe nach Ber⸗ lin unternommen und dabei mit Zuſtimmung der ſchweizeriſchen Bundesregierung um eine Unterredung mit dem Führer nachgeſucht. Die llare Ertlärung, die Adolf Hitler bei dieſer Ge⸗ legenheit abgegeben hat, iſt ein neuer Beweis des deutſchen Willens, die Beziehungen des Reiches zu allen Nachbarländern von jeder Un⸗ gewißheit und Unſicherheit freizuhalten. Selbſt⸗ verſtändlich gibt es niemanden in Deutſchland, für den die Neutralität der Schweiz irgend⸗ etwas iſt, worüber ſich überhaupt distutieren Wenn die Erklärung des Führers trotz⸗ und Quertreiber einer in Deutſchland allmäh⸗ ilich nur zu gut betanten Aſphaltjournaille ha⸗ ben ſich bekanntlich ſeit einiger Zeit auch der Schweiz liebevoll angenommen. Gerüchte über angebliche„Durchmarſchabſichten“ Deutſchlands, und vor allem die niederträchtigen Verleumdun⸗ 4 gen, die während des Mordprozeſſes gegen den Juden David Frankfurter mit Syſtem verbrei⸗ tet wurden, waren nur zu ſehr auf die Emp⸗ findlichkeit des freiheitsliebenden Schweizer Bürgers geſtimmt. Wenn auch alle dieſe lächer⸗ lichen Verleumdungen von den meiſten Schwei⸗ zern als ſolche erkannt worden ſind, ſo hatte dieſer Hetzfeldzug naturgemäß doch eine gewiſſe Unſicherheit hinterlaſſen. Die feierliche Erklä⸗ rung des Führers hat hier einen endgültt⸗ gen Schlußſtrich gezogen und dabei im übrigen noch einmal eine Haltung umriſſen, die bei der grundſätzlichen Einſtellung der national⸗ ſozialiſtiſchen Bewegung an ſich eine Selbſtver⸗ ſtändlichkeit iſt. Der Nationalſozialismus hat es noch immer abgelehnt, etwas hiſtoriſch Gewachſenes, das in der Vergangenheit und in der Gegenwart ſei⸗ nen Wert beweiſen konnte, anzutaſten. Die Ent⸗ ſtehung der Schweiz iſt ein einmaliger geſchicht⸗ licher Vorgang, der nicht wieder rückgängig ge⸗ macht werden kann, ohne die Grundlagen der europäiſchen Ordnung auf das empfindlichſte zu ſtören. Die Entſtehungsgeſchichte der Schweiz beginnt mit einem unvergleichlichen Freiheits⸗ kampf, dem ein deutſcher Dichter— was für die Lage beſonders bezeichnend ſein mag— ein 4 unſterbliches Dentmal geſetzt hat. Das Schwei⸗ zer Volt hat mit dieſer Tat Geſchichte gemacht und damit ſtaatsbildende Fähigkeit bewieſen. Die Schweiz hat ſich dann im Ablauf der ge⸗ ſchichtlichen Vorgänge mit einer vorbildlichen Haltung als abſolut neutraler Pol in das Konzert der europäiſchen Politik eingeſchal⸗ tet. Sie hat ſich damit die ſelbſtverſtändliche Anerkennung der Großmächte Europas ſichern können. Wenn daher Zweifel an der Haltung Deutſchlands gegenüber der Schweiz aufkom⸗ men konnten, ſo muß die Schuld allein einer böswilligen, unverantwortlichen Hetze zuge⸗ ſchrieben werden, deren Urheber allerdings allen Grund zu haben ſcheinen, die Schweiz aus ihrer neutralen Haltung herauszulocken und in eine neue Frontſtellung hineinzudrängen. Deutſchland weiß, daß das ein ſchwerer Scha⸗ den für Europa bedeuten würde. Der Führer hat deshalb nicht gezögert, eine Erklärung ab⸗ zugeben, die der Welt den abſoluten Friedens⸗ willen Deutſchlands von neuem beweiſen muß. Verlag u, Schriftleitung: Mannyheim, R 3, 14/15. Fernſpr.⸗Sammel⸗Mr. 354 21. Das„Hakenkreuz⸗ Spreiſe: Frei Haus monatl..20 RM. u. 50 Pf. f. Poſtzeitungsgevühr) zuzügl. 72 Pf. Beſtell⸗ Haus monatl..70 RM. u. 30 Pf. Träger⸗ oſtzeitungsgebühr) zuzügl. 42 Pf. Beſtellgeld. Iſt die Zeitung am Erſcheinen(auch d. höh. Gewalt) verhind., beſteht kein Anſpr. auf Entſchädigung. Früh⸗Ausgabe A eld. Ausgabe B erſch. wöchtl. 7mal. Bezug 7. Jahrgong MANNHEINM im extteil 45 Pf. Schwetzinger und Die 4geſpaltene Millimeterzeile Mannheim, g 3, 14/15. Nummer 57 Der Miniſterpräſident wehrt ſich (Von unſerem Pariſer Korreſpondenten) Paris, 26. Februar. In der franzöſiſchen Kammer fand am Freitagnachmittag die große innerpoliti⸗ ſche Ausſprache über die Finanz⸗, Wirt⸗ ſchafts⸗ und Sozialpolitik der Regierung Leéon Blum ſtatt. Das Haus, die Zuſchauer⸗ und Preſſetribünen waren ſtark beſetzt und auf den Regierungsbänken hatten die meiſten Miniſter Platz genommen. In einer Atmoſphäre allge⸗ meiner Spannung begann der erſte Inter⸗ pellant, der ehemalige Miniſterpräſident Flan⸗ din, ſeine Rede. Einer Kataſtrophe entgegen Flandin betonte zu Beginn ſeiner ziemlich ſcharfen Abrechnung mit der derzeiti⸗ gen franzöſiſchen Regierung, daß er keineswegs Panikſtimmung hervorrufen, ſondern lediglich eine Reihe von Tatſachen aufzählen wolle. Der Redner analyſierte kurz die lange Rede des Mi⸗ niſterpräſidenten Blum in St. Nazaire, in der dieſer die zukünftige Politik ſeines Kabinetts entwickelt hatte. Er, Flandin, ſei überzeugt, daß die Regierung das Land einer Kataſtrophe entgegenführe. Es ſei keine Zeit mehr zu verlieren. Die Regierung könne nicht mehr bis zum Mai, d. h. bis zur Eröffnung der Pariſer Weltausſtellung, und bis zu der dadurch erhofften Wiederbelevung der Wirtſchaft warten. Das Schatzamt ſei in einer ſehr ſchwierigen Lage. Das Land habe nicht die Mittel, in dieſem Jahre die Anleihen aufzubringen, die die Regierung von ihm ver⸗ lange. Die Regierung könne ſeit, einiger Zeit nicht-mehr allen ihren Verbindlichkeiten nach⸗ kommen und ſie habe Anweiſung gegeben, ge⸗ wiſſe Zahlungen ſo lange wie möglich zurück⸗ zuſtellen. Sie könne auch nicht mehr im Ausland Kredite finden, was beſonders ſchwerwiegend ſei. Selbſt gegen Gold wolle das Ausland keine Anleihen mehr geben. Tat⸗ ſache ſei, daß die Regierung gegenwärtig nach neuen Anleihe-Möglichkeiten ſuche, ſie aber bis⸗ her nicht gefunden habe. Auch die Wäh⸗ rungslage ſei äußerſt kritiſch. Der Deviſenausgleichsfonds habe um 29. Januar ſeinen Kredit von zehn Milliarden Franken aufgezehrt gehabt. Auch auf die Weltausſtellung dürfe man keine allzugroßen Hoffnungen ſetzen zunehmende krwerbsloſigkeit und unerfüllte berſpeechungen Flandin gab der Anſicht Ausdruck, daß die Finanz⸗ und Währungskriſe wahr⸗ ſcheinlich zur gleichen Zeit ausbre⸗ chen würden und es der Regierung dann kaum möglich ſein werde, beide zu gleicher Zeit zu bekämpfen oder zu löſen. Die Regierung, ſo meinte Flandin, werde daher wahrſcheinlich zur Inflation und zur Deviſenkontrolle ge⸗ zwungen werden. Nur eine durchgreifende Aen⸗ derung der bisherigen Politik könne eine Beſ⸗ ſerung bringen. Insbeſondere müßten die Streiks und die anderen das Wirtſchaftsleben bedrohenden Erſchütterungen aufhören; aber der Miniſterpräſident habe in ſeiner Rede in St. Nazaire ausdrücklich betont, daß die Regie⸗ rung nicht daran denke, ihre Politik zu ändern. Flandin kritiſierte weiterhin ſehr ſcharf das bisherige Regierungswerk und erklärte, daß die Regierung das Land mit zu optimiſtiſchen Dar⸗ ſtellungen der Lage füttere. Die Arbeitsloſig⸗ keit ſei noch angeſtiegen und das Brot, das die Volksfront⸗Regierung verſprochen habe, fortsetzung qauf Seite? Die historische Stunde in München Weltbild(M) Am 17. Jahrestag der Parteigründung hatten sich im Festsaal des Hofbräuͤhauses in München über 2000 Kampf- zenossen des Führers zu einer erhebenden Feier zusammengefunden. Das Bild zeigt den Führer bei seiner Rede. Anzeigen; Geſamtauflage: Die WA palt. Millimeterzeile 10 Pf. Die 4geſpalt. Milimeterzeile einheimer Ausgahe: Die 12geſpalt. Millimeterzeile 4 Pf. im Textteil 18 Pf. Bei———— Nachlaß gemäß Preisliſte. Schluß der Anzeigen⸗Annahme: Frühausgabe 18 Uhr 0 Uhr. Abendausg. 12.30 Uh nzeigen⸗Annahme: Fernſprech⸗Sammel⸗Nr. 35421. Zahlungs⸗ und Erfüllungsort Mannheim. Ausſchließl. Gerichtsſtand? Mannheim. Poſtſchecktkonto: Lußwigshaäfen 4960. Verlagsort Mannheim. Samsfag, 27. Februar 1937 Globangxim auf Leon Blums Junenvollik Slandin rechnete ſcharf mit der VDolksfront-Regierung ab/ Sturm in der ſiammer Borah macht Gegenwoind Mannheim, 27. Februar. Senator Borah, der große Gegenſpieler des amerikaniſchen Präſidenten Franklin Delano Rooſevelt, hat geſtern zu einem neuen Schlag gegen die geplante Reorganiſation des Oberſten Bundesgerichtes ausgeholt. Er brachte zur größten Ueberraſchung des Kongreſ⸗ ſes eine Vorlage ein, einen im Jahre 1868 ratifizierten Verfaſſungszuſatz zu widerrufen oder ſo abzuändern, daß den Regierungen der Einzelſtaaten eine viel größere Machtbefugnis zufallen muß. Borah will alſo das Eingreifen der Bundesregierung auf dem Gebiet der jo⸗ zialen und wirxtſchaftlichen Geſetzgebung der Einzelſtaaten der UÜSA einſchränken. Ausſicht auf Erfolg dürfte er zwar keine haben, die bei⸗ den Häuſer des Parlaments werden ſeine Vor⸗ lage ablehnen. Immerhin hat er eine Zeit⸗ ſpanne gewonnen, in der er die Oppoſition gegen die Neuorganiſierung des Oberſten Bun⸗ desgerichts ſtärken will. Der große machtpolitiſche Kampf um Rooſe⸗ velts wirtſchaftliche und damit auch politiſche Reform, um den New Deal, wird, wie man ſieht, in alter Schärfe weitergeführt. Was will Rooſevelt? In der Botſchaft an den Kongreß vom 4. Januar 1935 hat er ſeine„Politik der ſozialen Sicherheit“ verkündet. Er will für jeden Amerikaner die Sicherheit des Heims, des Er⸗ werbs, des Schutzes gegen das Unglück. Damit müſſe ſich verbinden die Sicherheit des natio⸗ nalen Bodens und des nationalen Reichtums. Das iſt der New Deal. Sein geplantes Geſetzes⸗ werk, die NIKRA(National Industrial Recovery Act) und die AAA(Agricultural Adjustment Act) ſollen dieſen neuen Wohlſtand herbeiführen. Das aber kann nur geſchehen, wenn die Zentralge⸗ walt in Waſhington ſo ſtark iſt, daß ſie die Machtbefugniſſe der Regierungen der 48 Bun⸗ desſtaaten brechen oder wenigſtens herabmin⸗ dern kann. Ja noch mehr, ſie muß die Macht über das geſamte öffentliche Leben in den Staaten in ihre Hand bekommen. Daß ſich neben die Oppoſition der Einzelſtaaten auch die der großen Induſtrien ſtellt, iſt verſtändlich. Schon das Wort Mindeſtlöhne wirkt ja jenſeits des großen Teiches auf den Induſtriekapitän wie ein rotes Tuch. Zum Sprecher der Oppoſition machten ſich neben dem früheren Präſidenten Hoover vor allem Senator Borah. Er leitete den Kampf gegen Rooſevelts Programm bereits im Juli 1934 mit einer großen Rede ein, der dann kurz darauf die Gründung einer„Frei⸗ heitsliga“ folgte. Borah hat ſonſt ſelten eine Partei oder eine geſchloſſene Gruppe hinter ſich. Er iſt der Wortführer derer, die eine rein⸗ liche Scheidung zwiſchen den Vereinigten Staa⸗ ten und der europäiſchen Welt fordern. Die alte Verfaſſung der Vereinigten Staaten vom Jahre 1789 iſt ſein Idealbild. Mit der Schaf⸗ fung des New Deal aber ſieht er europäiſche Maßnahmen, europäiſchen Geiſt einziehen. Für ihn iſt die Freiheit des„Laissez fair“ in jeder Hinſicht das Ideal, ob Zehntauſende oder Hun⸗ derttauſende unter den Brückenbogen oder auf Kirchentreppen der amerikaniſchen Großſtädte kampieren oder ſterben. Die Aufgaben des 20. Jahrhunderts, die der ſtaatlichen Leitung ein viel größeres Maß an Verantwortung zudik⸗ tiert, hat er nicht erkannt. Die große Gefahr für den natürlichen Reichtum des amerikani⸗ ſchen Kontinents durch rückſichtsloſeſten Raub⸗ bau kann er vollends ſchon gar nicht einſehen. Neben ihm ſtehen aber noch andere kleinere Gegenſpieler, die zum Teil über das Ziel hin⸗ Mannheim „Hakenkreuzbanner“ ausſchießen, zum Teil auch den Kampf auf eine andere Ebene verlegen. Da iſt einmal Town⸗ ſend mit ſeiner„Teilt⸗den⸗Reichtum“⸗Parole; da iſt der„Radioprieſter“ Vater Coughlin, der ebenfalls Forderungen ſozialer Gerechtigkeit verkündet und dafür die ſozialen Lehren des Papſtes Leo XIII. ins Feld führt. Neben ihm der kommuniſtiſche Schriftſteller Upton Sin⸗ clair mit ſeiner Kalifornienpolitik. Und in dieſer Reihe ſtand auch der 1935 ermordete Gouverneur Huey Long, der ſein ſozial⸗ revolutionäres Programm äußerſt radikal auf⸗ baute. Für Rooſevelt iſt es äußerſt ſchwierig, im Rahmen der Verfaſſung und unter den Augen verfaſſungstreuer Fanatiker den Kampf für die Aermſten ſeines Volkes durchzuführen. Schritt auf Schritt muß er ſie erkämpfen, wie die Maß⸗ nahmen gegen die Vergreiſung des Oberſten Bundesgerichts zeigen, das ebenfalls zu ſeinen großen Gegnern gehört. Im Mai 1935 ſtellte ſich das Gericht gegen ihn in einem Urteil an⸗ läßlich der Klage einer Geflügelfarm, gegen den Code für die Geflügelzucht, der im Rahmen der Durchführung des NIKA herausgegeben wurde. Der Code ſetzt die Zahl der Arbeits⸗ ſtunden und Arbeitstage feſt. Er ſieht vor, daß abgeſehen von gewiſſen Ausnahmen, kein An⸗ geſtellter irgendwann weniger als 50 Cents Stundenlohn erhalten darf, verbietet die An⸗ ſtellung jeglicher Perſonen unter 16 Jahren, läßt den Angeſtellten das Recht, über ihre Zu⸗ gehörigkeit zur Arbeiterorganiſation frei zu entſcheiden und ſtellt die Mindeſtzahl der An⸗ geſtellten feſt. Das Urteil des Bundesgerichts lautete damals:„Wir ſind der Meinung, daß der Verſuch, durch die Beſtimmungen des Code die Arbeitsſtunden und die Löhne der Ange⸗ ſtellten der Beklagten in ihrem Wirtſchaftsbe⸗ triebe innerhalb eines Bundesſtaates feſtzu⸗ legen, keine rechtsgültige Ausübung der Bun⸗ desgewalt iſt.“ Damit war die Front klar. Die vergreiſten Richter, die ebenfalls noch von dem friſchen Lufthauch amerikaniſcher Freiheit träu⸗ men, waren zum Gegner des großen Rooſe⸗ veltſchen Planes geworden. Der Kampf hatte ſich verſchärft, er war aus ſeiner wirtſchaft⸗ lichen Ebene auf die politiſche hinausgehoben. Außenminiſter Hull gefiel ſich nun am Donnerstagabend in der Rolle als Mahner Europas. Auf Grund der Bedeutung der all⸗ amerikaniſchen Konferenz in Buenos Aires glaubte er, Amerika als Vorbild Europas dar⸗ ſtellen zu müſſen. Wir geben zu, daß auf unſe⸗ rem alten Kontinent die Verhältniſſe wahrhaf⸗ tig nicht zum beſten liegen. Die liberaliſtiſch⸗ demokratiſchen Träume, in denen nicht nur manche Staaten Europas befangen ſind, ſon⸗ dern auch, wie man ſieht, weite Teile Ameri⸗ kas, irgendwie als vorbildlich und richtung⸗ weiſend anerkennen zu wollen, lehnen wir ab. Amerika hat auf ſeiner Konferenz von Buenos Aires ſchließlich auch nur allgemeine Beſchlüſſe faſſen können. Ob ſie jemals durchgeführt wer⸗ den, wird die Zukunft beweiſen. Mit bitterem Sarkasmus können wir feſtſtellen, daß wir in Europa an Konferenzen ungemein reicher waren. Erfolge hatten ſie keine. Dafür erringt ſich der alte Erdteil immer mehr die Er⸗ kenntnis eben dieſer Erfolgloſig⸗ keit.„Amerika du haſt es beſſer“,— dieſer alte Ausſpruch hat in Europa ziemlich viel an Glaubwürdigkeit verloren. Der Kampf um den New Deal beweiſt, daß auch die Vereinigten Staaten eher ihre eigenen Differenzen ordnen ſollten, als ſich in die Belange des europäiſchen Kontinents zu miſchen. Dr. W.—r. ———————————— Aus dem Kulturleben der Reichshauptstadt Sir Thomas Beecham in der Staatsoper Das beſondere Ereignis der letzten Woche und zugleich die intereſſanteſte Neuaufführung der Staatsoper in dieſer Spielzeit bildete die Neuinſzenierung von Glucks„Orp heus und Eurydike“, die von dem berühmten eng⸗ liſchen Dirigenten Sir Thomas B eechamm mu⸗ ſitaliſch betreut wurde. Nach langer Pauſe nahm die Staatsoper den „Orpheus“ wieder in ihren Spielplan auf und erfüute damit eine Ehrenpflicht, die wir heute dem großen Tonmeiſter ſchuldig ſind. Gluck iſt der erſte Reſormator der deutſchen Oper, die er vom italieniſchen, nur in inhaltleeren Arien muſizierenden Vorbilde löſte, um mit Hilfe der Muſik der dramatiſchen Dichtung Leben zu ver⸗ leihen. So gründete er einen Opernſtil, auf dem Wagner aufbaute und den dieſer bis zur höch⸗ ſten Vollendung ſteigerte. Den„Orpheus“ beherrſcht eine hohe ſittliche Idee, die in der Verherrlichung reinſter Gat⸗ tenliebe ihren Ausdruck findet. Orpheus kann den Tod ſeiner Gattin Eurydite nicht überwin⸗ den. Auf Amors Geheiß kann er in das Reich der Toten hinabſteigen, um Eurydite, deren Schatten er aber nicht anblicken darf, wieder ins Leben zurückzuführen. Doch er erliegt den Liebensbeſchwörungen Eurydikes. Die Götter führen trotzdem alles zum guten Ende in der neuerlichen Vereinigung beider Gatten. Glucks Muſik vermag bei aller Schlichtheit und ſpar⸗ ſamen Anwendung der Mittel, ſeeliſche Tiefe mid erhabene Wirkung der Empfindung zu er⸗ reichen. Die ergreifenden Klagegeſänge des Or⸗ pheus und des Chores, die wildbewegten Fu⸗ rienchöre und ⸗tänze, der friedvolle Reigen ſe⸗ liger Geiſter, die gefühlvollen Rezitative der beiden Gatten zeugen von edelſter wuſitaliſcher Ausdruckskraft. Sir Thomas Beecham belegte ſeinen Ruf als erſahrener Theaterpraktiker. Er trieb an und dehnte, wo es der Wirtſamteit wegen nottat, arbeitete mit feinfühlender und ökonomiſcher Die debatte in der ammer inmimumtimnunnrimuunlisiuimvnkttimnrirtunnrrizitummiirrtimiiiirtitisttrimmisirrimisiittttumnisttimitsttk fortsezung von Seite 1 fehle noch auf vielen Tiſchen. Die wirtſchaftlichen Probleme könnten nicht gelöſt werden, wenn die Moral der Nation nicht ge⸗ hoben werde. Die Politik, von der der Mini⸗ ſterpräſident nicht loskommen könne, weil ſie die Klaſſenpolitik des Marxismus darſtelle, würde zur Kataſtrophe und entweder zu ſpa⸗ niſchen oder zu Moskauer Beiſpielen führen. Die Befreiung der Nation aus der gegenwärti⸗ gen Lage könne nur durch eine vom Klaſſen⸗ kampf⸗Geiſt unberührte Regierung der natio⸗ nalen Einigung verwirklicht werden. Der Redner wurde von der geſamten Rechten mit Beifallüberſchüttet, während bei den Radikalſozialiſten betretenes Schweigen herrſchte. Die Radikalſozialiſten befinden ſich in ver heiklen Lage, die Kritik des Redners an⸗ erkennen zu müſſen, aber ſchon im voraus be · ſchloſſen zu haben, der Regierung bei der be⸗ vorſtehenden Abſtimmung ihre Stimme zu ge⸗ ben. Der Jinanzminiſter wird erregt Mit dem nächſten Redner, dem nationaliſti⸗ ſchen Abgeordneten Fernand Lauren t, ge⸗ ſtaltete ſich die Sitzung äußerſt ſtürmiſch. Als nämlich der Redner Miene machte, ein großes Aktenbündel auszupacken und bereits Angaben über die wöchentlichen Goldabflüſſe der Bank von Frankreich machte, die angeblich eine Mil⸗ liarde Franken betrügen, ſprang der Finanz⸗ miniſter Vincent⸗Auriol auf, um zu er⸗ klären, daß dieſe Ziffern falſch ſeien. Er warf dem Redner und einem Beamten der Bank von Frankreich, von dem Fernand Laurent ſeine Angaben erhalten haben ſoll, Landes⸗ verrat vor. Vincent⸗Auriol erklärte weiter in großer Erregung, daß die über die Regie⸗ rung umlaufenden Gerüchte weiter nichts als Börfenmanöver ſeien, hinter denen auch gewiſſe „entthronte Regenten“ der Bank von Frankreich ſtünden.(Großer Lärm im ganzen Haus.) Fernand Laurent fragte darauf den Miniſter⸗ präſidenten, ob er weiter dulden wolle, daß nur die dem Gewerkſchaftsbund angeſchloſſenen Ar⸗ beiter Beſchäftigung fänden, wie dies jüngſt für die Pariſer Ausſtellungsarbeiten vorge⸗ ſchrieben worden ſei, und ob er ſo die fran⸗ zöſiſche Arbeiterſchaft in zwei Klaſſen teilen wolle. Es ſei übrigens bezeichnend, daß ge⸗ rade unter einer Volksfront⸗Regierung die Ka⸗ nonenhändler die beſten Geſchäfte machten. Im weiteren Verlauf der Sitzung kritiſierte auch der ehemalige Finanzminiſter Paul Reynaud ſehr ſcharf die Politik der Regie⸗ rung Leon Blums. Sie habe vor allem oen großen Fehler begangen, ſchon vorher Blanko⸗ ſchecks auf die Frankenentwertung zu ziehen. Die Folge davon ſeien Preiserhöhungen, die dazu führten, daß ausländiſche Waren, die auch in Frankreich hergeſtellt werden könnten, heute trotz der beſtehenden Zollſchranken außerge⸗ wöhnlich billig nach Frankreich eingeführt wür⸗ den. Roſaroter Regierungsoptimismus Dann ſprach Miniſterpräſident Léon Blum. uUnter dem Gelüchter der Rechten ſtellte der Miniſterpräſivent zunüchſt feſt, daß er mit Recht behaupten können, Frankreichs Lage ſei beſſer geworden. Leon Blum behauptete, das Land finde lang⸗ ſam ſeine wirtſchaftliche Geſundheit wieder. Eine Periode der Stabilität ſei nun notwendig, damit man ſich wieder zurecht finde. Der wie⸗ dergeſundenden Wirtſchaft müßten neue Er⸗ ſchütterungen erſpart werden. Blum gab dann zu, daß das franzöſiſche Schatzamt in dieſem Jahr viel Geld brauche und die Regierung nur die Möglichkeit habe, Kredite aufzunehmen, aber das ſei überall ſo. Die finanzielle und die allgemeine Kriſe könn⸗ ten erſt beſiegt werden, wenn die ausgeführten und gehorteten Kapitalien wieder in den Wirt⸗ ſchaftskreislauf eingeſchaltet ſeien. Der Miniſterpräſident wandte ſich dann der Frage einer möglichen Erweiterung feines Kabinetts nach rechts zu, die er als unangebracht und als im Wider⸗ ſpruch zu den Intereſſen des Landes ſtehend ablehnte. Die Bildung einer Regierung der nationalen Einigung würde vielleicht hier und da mit Freuden begrüßt werden. Sie würde vielleicht auch vorübergehend zu einem An⸗ ziehen der Renten führen. Aber man müſſe auch an die Zukunft denken. Und da ſei er der Anſicht, daß die Regierung der Volksfront die einzig mögliche Regierung ſei. Unter dem Proteſt der Oppoſition behauptete Herausarbeitung der Inſtrumentalgruppen und war den Sängern ein vorzüglicher angleichen⸗ der Begleiter, der ſtets den Gluckſchen Stil wahrte. Für die Solo⸗Rollen hatte die Staatsoper ihre beſten Sängerinnen eingeſetzt. Margarete Kloſe wußte mit ihrem vollen Alt die Parzie des Orpheus erſchöpfend zu geſtalten. Vollendet in der Schönheit leuchtete der Sopran Maria Müllers, deren Eurydite zugleich in der hehren Eyſcheinung entzückte. Dem Amor verlieh Marie Cebotari rokokohafte Anmut und Grazie. Die Spielleitung Heinz Tietjens erreichte zuſammen mit der Choreographie Lizzie Ma u⸗ driks und den ſtilklaren Bühnenbildern von Emil Preetorius' eine überragende ſzeni⸗ ſche Deutung dieſer kultiſchen Oper. Die Mit⸗ wirkenden, vor allem Sir Thomas Beecham, wurden berzlich gefeiert. Luſtſpiel⸗Uraëẽfführung im Staatstheater Im Kleinen Haus des Staatstheaters ge⸗ langte das zweite Wert, das aus dem ſeiner⸗ zeitigen Luſtſpielauftrag hervorging, Kurt Hey⸗ nickes„Frau im Haus“) zur Uraufführung. Im Häuſe der beiden Brüder und Auto⸗ ingenieure Heßling fehlt die Frau. Wührend der junge Fritz dies eingeſehen hat, will der ältere, bereits geſchiedene Franz, nichts von einer neuen Ehe wiſſen. Sein ganzes Privat⸗ leben gehört der Fotograſie. Eines Tages kommt nun beider Richte, die am Erbteil des Hauſes beteiligt iſt, plötzlich aus Hinterindien hereingeſchneit und bringt ſolgeich einen gehöri⸗ gen Zug Ordnung in den bohemehaft vernach⸗ läſſigten Haushalt. Weiterhin beſchleunigt ſie auch die Heiratsluſt beider Onkel. Fritz erringt in ſtürmiſchem Tempo ſein Mädchen, Franz da⸗ gegen bedient ſich der Kamera und des Stativs zum Zwecke des fälligen Heiratsantrags. So brachte die Frau im Haus, deren Zulkünftiger ebenfalls plötzlich auftaucht, dreifachen Segen. Heynickes Luſtſpiel errang ſtürmiſchen Heiter⸗ Leon Blum dann, daß ſeine Regierung nie Parteipolitik betrieben oder Zwieſpalt im Lande geſät habe. Sie habe ſtets als die Re⸗ gierung Frankreichs gehandelt, und ſie wünſche aufrichtig die Unterſtützung aller Franzoſen ohne Unterſchied der Einſtellung. Die Kechte proteſtiert Dieſe Ausführungen des Miniſterpräſidenten wurden häufig durch ironiſche Zwiſchenrufe der Rechten unterbrochen, die ihm das Recht ab⸗ ſprach, im Ramen des geſamten franzöſiſchen Volkes zu reden. Die Sitzung nahm verſchie⸗ dentlich ſehr lebhaften Charakter an, und der Kammerpräſident Herriot hatte alle Mühe, die erhitzten Gemüter zu beruhigen. Nach den Ausführungen Blums wurde die Sitzung ver⸗ tagt. 5owietbonzen leben auf großem Suß Wie die Gelder verſchleudert werden Moskau, 28. Februar. Im Volkskommiſſariat für die Sowjetſchif⸗ fahrt wurde— wie die„Isweſtija“ berich⸗ tet—„äußerſte Verwahrloſung der Finanzwirtſchaft und gewiſſenloſe Verſchleu⸗ derung ſtaatlicher Mittel“ feſtgeſtellt. Mehr als zwei Millionen Rubel ſeien über die feſtgeſetz⸗ ten Beträge hinaus für den Beamtenapparat des Volkskommiſſariatsrats ausgegeben wor⸗ den. Der Geſchäftsführer des Volkskommiſ⸗ keitserfolg, vor allem durch den Dialog, bei dem die Bonmots und griffigen Pointen Schlag auf Schlag erfolgen, ſtets geiſtvoll und witzig, nie⸗ mals erſt durch Situationskomit auſdringlich hervorgehoben. Auch kleine Anzüglichteiten fey⸗ len— zum Nutzen des Ganzen— nicht. Die Handlung läuft flott, es gibt Ueberraſchungen am laufenden Band und keine gedehnten und eintönigen Szenen. Ein machte die Aufführung zu einem ſelten heiteren Abend. Hans Leibelt und Wolfgang Lieben⸗ einer waren das temperamentvolle Bruder⸗ paar. Käte Haack, die ſchlagfertig, allen Situa⸗ tionen gewachſene Frau, und Lola Müthel, das überſchwengliche Mädchen, wurden von bei⸗ den erobert. Liebeneiner führte zugleich die be⸗ wegte Regie. Bühnenbilder: Rochus Glieſe. Der reizende und humorvolle Abend rief leb⸗ haften Beifall hervor, an dem ſich auch der an⸗ weſende Miniſterpräſident Göring beteiligte und für den ſich auch der Dichter bedanken konnte. Uoch einmal Furtwängler am pult Der große Erfolg des Furtwängler⸗Konzer⸗ tes vom 10. Februar beſtimmte die Philharmo⸗ rogramm nie b0 einer Wiederholung. Das war das gleiche geblieben wie beim 73 Kon⸗ 5 es umfaßte Beethoven, Weber und rahms. Schon als Furtwängler zwiſchen dem Orcheſter erſchien, brach ſtürmiſcher Beifall aus. Die Freiſchütz⸗Ouvertüre ſetzte ein. Wohl kaum hat man jemals bei einem Dirigenten dies Werk in einer ſo ſtarken Verinnerlichung und einem ſo intenſiven Vordringen in die letz⸗ ten Ausdrucksmöglichkeiten erlebt, wie an die⸗ ſem Abend. Dann folgte die Vierte Sinfonie von Brahms, deſſen 40. Todestag in wenigen Wochen bevorſteht. Hier ſpüren wir die Abge⸗ klärtheit eines reifen Muſikers, deſſen Genius die Welt beglückte und der doch wußte, wo ſei⸗ ner Sendung die Grenzen geſetzt waren. Den jubelnden Ausklang brachte Beethovens Sie⸗ bente Sinfonie mit ihrer tänzeriſchen Be⸗ und dem lebenſprühenden Rhyth⸗ mus. prächtiges Spielen ſariats, Rakow, wurde abgeſetzt und dem Gericht übergeben. Ein Abteilungsdirektor wurde entlaſſen; zwei anderen wurden ſtrenge Verweiſe erteilt. 5ender daventey wird fremdſprachig London, 26. Februar. Auf eine Anfrage erklärte der engliſche Poſt⸗ miniſter im Unterhaus, es werde zur Zeit er⸗ wogen, ob nicht Rundfuntprogramme auch in anderen als in engliſcher Sprache vom Sender Daventry aus verbreitet werden ſollen. Die dritte ktappe des Oaſenfluges Gronau erſter Deutſcher in Kairo Kairo, 26. Februar. Am Freitag trafen die Teilnehmer des Oaſen⸗ fluges auf ihrer dritten Etappe in Kairo ein. Wolfgang von Gronau landete als erſter Deut⸗ ſcher. 30 Minuten ſpäter, um 15.30 Uhr, traf Thomſen ein. Sternburg landete mit ſeiner 4 Junkers um 15.45 Uhr. Schwabe, dem beim Start in der Oaſe Baharia die Bereifung eines Laufrades platzte, ſo daß ſich ſeine Maſchine überſchlug und Propeller und Kabine ſtark be⸗ ſchädigt wurden, mußte das Rennen lei⸗ 3 der aufgeben. Verletzt wurde bei dieſem Mißgeſchick glücklicherweiſe niemand. In fiürze Der Führer und Reichskanzler hat geſtern dem Präſidenten der Dominikaniſchen Republik 1 aufrichtige Glückwünſche an:äßlich des domini⸗ kaniſchen Unabhängigkeitstages übermittelt. * Anläßlich des 70. Geburtstages des Dichters Karl Schönherr hat die öſterreichiſche Bun⸗ 4 desregierung dem Dichter, der bekanntlich vom Führer und Reichskanzler bereits durch Ver⸗ leihung der Goethe⸗Medaille ausgezeichnet wurde, eine Ehrenpenſion auf Lebens⸗ dauer verliehen. * In einer Unterredung mit dem Prager Son⸗ derberichterſtatter des„Daily Telegraph“ er⸗ Miniſterpräſident Hodza, daß er alle Fehler, die in der ſudeten⸗ 4 deutſchen Frage gemacht worden ſeien, wie⸗ der gutmachen wolle und daß er zur Zu⸗ ſammenarbeit mit der Sudetendeutſchen Partei „auf der Grundlage des parlamentariſch⸗zemo⸗ beit“ einen? ſchen im ſan Ein Generalſtreik iſt am Freitagvormit⸗ tag in den ſechs chemiſchen Werken von Mül⸗ hauſen im Elſaß und Umgebung ausgebro⸗ chen. Die Streikenden fordern die ſofortige Ein⸗ führung der 40-Stundenwoche und eine Er⸗ klärte der tſchechoſlawiſche kratiſchen Syſtems“ bereit ſei. * höhung der Löhne um 20 Prozent. 5* In der Rähe von Holichen in Nordoſt⸗ Mandſchukuo überfielen geſtern mehrere hundert Banditen eine japaniſche Vermeſſungs⸗ abteilung, die von Soldaten eskortiert war. In. dem ſich entwickelnden zweiſtündigen Gefecht wurden 13 Japaner getötet. * Der im Juli vorigen Jahres wegen Spio⸗ 4 nageverdachts verhaftete ehemalige amerita- niſche Kapitänleutnant Farnworth wurde geſtern vom Bundesgericht wegen Verrats militäriſcher Geheimniſſe zu 12 Jahren Ge⸗ fängnis verurteilt. —————————— ſam vorzeichnete, und mit einer geiſtigen kaliſchen Ekſtaſe zu erheben. Konzert im Deutſchen Opernhaus Das dritte Sinfoniekonzert des Deutſchen leitete, er Klaſ⸗ olge be⸗ Grab⸗ Fauſt“ von dem 35jähri⸗ Opernhauſes, das Karl Dammer brachte romantiſch beſtimmte Muſik d ſit und der Moderne. Die Vortragsf gann mit dem Sinfoniſchen Prolog zu bes„Don Juan und gen Robert Rehan, einem Schüler von Han Pfitzner. Dieſer Prolog will nicht im erh gel. ten, ſondern er will die drei Hauptfiguren des Dramas, Don Juan, Fauſt und Donna Anna thematiſch umſchreiben. Das Werk verriet auch in ſeinen klanglichen Eigenheiten ein anerken⸗ nenswertes Bemühen des Komponiſten nach methodiſcher Gründlichkeit und einem perſön⸗ einer Ouvertüre als muſikaliſche Deutun dramatiſchen Vorgänge in Grabbes Stü lich gehaltenen Spiel, was mit Beifall aner⸗ kannt wurde. Hierauf ſpielte Edwin Fiſcher das Kla⸗ Die ein⸗ klar bezeichneten Sätze wurden von 1 Fiſcher in ihrer Vielfalt und Gegenſätzlichkeit gemeiſtert, ſowohl durch ſeine fein ausgewo⸗ echnik als auch durch mu⸗ andlun⸗ gen in der Vorlage gerecht wurde. Schuberts -dur⸗Sinfonie bildete Ausklang und Höhe⸗ punkt des Konzertes.** Mit belebtem eichtigkeit kamen die Es-dur von Pfitzner. zelnen, gene ſikantiſches Temperament, das allen Schwung und ge älliger vier Sätze unter Dammers Auslegung zu nach⸗ haltiger Wirkung bei einem dankbaren Pu⸗ blikum. 27. Februar 1957 Der Furtwängler dirigierte alle drei Werke mit einer Souveränität, deren Ausdrucksformen in den nuancierten Bewegungen die Töne Susg Durch⸗ dringung der Partituren, die die Werke in voll⸗ kommen neuem Lichte offenbarte. Furtwängler vermochte die Hörer ganz der realen Umwelt zu entziehen und ſie in die Sphäre einer muſi⸗ Werner Nieth. Don Ober Vor zwei die Werkſcha Faktor inne entwickelt, d hinaus finde ſtärkſte Beach ungen über Teil außeror eben nicht 1 in den Bet 3 die nicht nu beiterne gleichzeitig! meinſcha Hauptarbei Die junge bisher in de: Aufgaben h halben Jahr auf Grund aus der NS nommen un innerhalb d wurden. Die Aufge weſentlichen kämpferiſche Aufgaben u einzelnen A an die Betr chloſfenen zuzuführen. Wenn jetzt 1 land durchfü dieſer Parol Einſatz in den Erfolg eines Gaues tionen durcd DAß durchg als geſchloſſ heitlich a Erfolg dieſe Arbeitsfeld der Betrieb, Sd und We Die Werkſe gen der Par ren des Ka beitrugen, de Idee Adolf die N S BO chef Lutz e 1 kommen get Zuſamme Werkſchar als Stamn bildet ſomit Betrieb, den alten NSBO Kampfes ern zugute komm Die Organ der der NS2 ſchar im B gruppe de ſind in der mengefaßt, d der Partei h werkſcharführ führung, die tung der Pa werkſcharführ werkſcharführ Unſere Ark ſein, die Werk Berufska len in den B geſamte Gefe Leben ſollen nalſozial Betrieben ſtets erneuten im Betrieb herrſchen, daf Geſicht erhält ſtiſche Arbeit, ſchar muß al den Betrieber die durch nich Charahterli Die Idee d zur Wirklichke feſte Men ebruar 195%½ etzt und dem ilungsdirektor urden ſtrenge mdſprachio 6. Februar. angliſche Poſt⸗ zur Zeit er⸗ imme auch in vom Sender verden ſollen. ſenfluges Kairo 26. Februar. ier des Oaſen⸗ in Kairo ein. s erſter Deut⸗ .30 Uhr, traf te mit ſeiner be, dem beim zereifung eines eine Maſchine zbine ſtark be⸗ tennen lei⸗ de bei dieſem nd. ler hat geſtern ſchen Republik h des domini⸗ übermittelt. s des Dichters reichiſche Bun⸗ ekanntlich vom ts durch Ver⸗ ausgezeichnet mauf Lebens⸗ Prager Son⸗ relegraph“ er⸗ iniſterpräſident in der ſudeten⸗ n ſeien, wie⸗ aß er zur Zu⸗ eutſchen Partei entariſch⸗demo⸗ Freitagvormit⸗ en von Mül⸗ ſung ausgebro⸗ ſofortige Ein⸗ und eine Er⸗ nt. t in Nordoſt⸗ eſtern mehrere e Vermeſſungs⸗ rtiert war. In. ndigen Gefecht wegen Spio⸗ alige amerita⸗ vorth wurde vegen Verrats 2 Jahren Ge⸗ zrei Werke mit zrucksformen in ie Töne Aeich⸗ geiſtigen Durch⸗ e Werke in voll⸗ e. Furtwängler realen Umwelt äre einer muſi⸗ haus des Deutſchen mmer leitete, Nuſik der Klaſ⸗ örtragsfolge be⸗ rolog zu Grab⸗ n dem 35jähri⸗ üler von Hans nicht im Sinne he Deutung der bbes Stück gel⸗ auptfiguren des d Donna Anng erk verriet auch en ein anerken⸗ mponiſten nach einem perſön⸗ t Beifall aner⸗ cher das Kla⸗ zner. e wurden von Gegenſätzlichkeit fein ausgewo⸗ rſprünglich mu⸗ allen Wandlun⸗ irde. Schuberts ing und Höhe⸗ Mit belebtem gkeit kamen die legung zu nach⸗ dankbaren Pu⸗ ner Nieth. Werkſchar gewährleiſtet. Die ein⸗ „Hakenkreunzbanner 27. Februar 1987 der Derkſchaemann Von Oberſtwerkſcharfüheer 5chneider Vor zwei Jahren noch unbekannt, haben ſich die Werkſcharen in dieſer kurzen Zeit zu einem Faktor innerhalb der Deutſchen Arbeitsfront entwickelt, der überall aufmerken ließ; darüber hinaus finden ſie auch in ausländiſchen Kreiſen ſtärkſte Beachtung. Allerdings ſind die Anſchau⸗ ungen über die Werkſcharen im Ausland zum Teil außerordentlich verſchieden. Man kann es eben nicht verſtehen, daß ſich in Deutſchland in den Betrieben Menſchen zuſammenfinden, die nicht nur beſtrebt ſind, ihren Mitar⸗ beiternein Vorbild zu ſein, ſondern die gleichzeitig die Kameradſchaft der Ge⸗ meinſchaft gegenüber pflegen. Hauptarbeitsgebiet der Dnꝰ7 Die junge Formation der Werkſchar bisher in der NSG„Kraft durch Freude“. Ihre Aufgaben haben ſich aber gerade im letzten halben Jahr derart erweitert, daß ſie nunmehr auf Grund einer Anordnung von Dr. Ley aus der NSG„Kraft durch Freude“ herausge⸗ nommen und zum Hauptarbeitsgebiet innerhalb der Deutſchen Arbeitsfront erklärt wurden. Die Aufgabe der Werkſcharen beruht im weſentlichen darauf, als aktiviſtiſche, junge, kämpferiſche Einſatztruppe im Betrieb, die Aufgaben und Anforderungen, die von den einzelnen Aemtern der Deutſchen Arbeitsfront an die Betriebe herangetragen werden, im ge⸗ ſchloſſenen Einſatz einer gleichmäßigen Löſung zuzuführen. Um ein Beiſpiel herauszugreifen: Wenn jetzt das Reichsamt„Schönheit der Ar⸗ beit“ einen Aufklärungsfeldzug„Saubere Men⸗ ſchen im ſauberen Betrieb“ in ganz Deutſch⸗ land durchführt, ſo ſind es die Werkſcharen, die dieſer Parole durch ihren ſchlagkräftigen Einſatz in den Betrieben einen durchſchlagen⸗ den Erfolg ſichern. Ueberall, wo im Rahmen eines Gaues oder im ganzen Reichsgebiet Ak⸗ tionen durch die einzelnen Dienſtſtellen der DAß durchgeführt werden, wird die Werkſchar als geſchloſſene Formation durch ihren ein⸗ heitlich ausgerichteten Einſatz den Erfolg dieſer Aktion ſicherſtellen helfen. Das Arbeitsfeld der Werkſcharen iſt ausſchließlich der Betrieb, die Betriebsgemeinſchaft. Sl und Werkſcharen Die Werkſchar baut ſich auf zwei Gliederun⸗ gen der Partei auf, die beſonders in den Jah⸗ ren des Kampfes mit an erſter Stelle dazu beitrugen, daß in den deutſchen Betrieben die Idee Adolf Hitlers Wurzeln ſchlug. Das ſind die'S BO und die S A. Zwiſchen Stabs⸗ chef Lutze und Dr. Ley iſt unlängſt ein Ab⸗ kommen getroffen worden, das die engſte Zuſammenarbeit zwiſchen SA und Die NSBo tritt als Stammſchaft zu den Werkſcharen und bildet ſomit den Grundſtock für die Arbeit im Betrieb, den die Erfahrung und Kampfkraft der alten NSBo, die ſie ſich in den Jahren des Kampfes erworben hat, muß den Werkſcharen zugute kommen. Die Organiſation der Werkſcharen iſt genau der der NSDaAP gleichgerichtet. Die Werk⸗ ſchar im Betrieb iſt gleich der Orts⸗ gruppe der Partei; mehrere Werkſcharen find in der Kreis werkſcharführung zuſam⸗ mengefaßt, die ihren Sitz am Ort des Kreiſes der Partei hat; an der Spitze mehrerer Kreis⸗ werkſcharführungen ſteht die Gau werkſchar⸗ führung, die ihren Sitz am Ort der Gauwal⸗ tung der Partei hat; und die einzelnen Gau⸗ werkſcharführungen ſind wiederum der Reichs⸗ werkſcharführung unterſtellt. Unſere Arbeit in dieſem Jahr wird es nun ſein, die Werkſcharmänner zu vorbil dlichen Berufskameraden zu erziehen. Sie ſol⸗ len in den Betrieben das Vorbild ſein für die geſamte Gefolgſchaft. Ihre Haltung und ihr Leben ſollen bewirken, daß immer natio⸗ nalſozialiſtiſcher Geiſtin deutſchen Betrieben herrſcht. Die Werkſchar muß in ſtets erneutem Einſatz mit dazu beitragen, daß im Betrieb vernünftige Arbeitsbedingungen herrſchen, daß der Betrieb nach außen hin ein Geſicht erhält, das ihn als eine nationalſoziali⸗ ſtiſche Arbeitsſtätte kennzeichnet, und die Werk⸗ ſchar muß als höchſtes Ziel erſtreben, daß in den Betrieben eine Kameradſchaft herrſcht, die durch nichts zu erſchüttern iſt. Charahterlich feſte Menſchen ſind nötig Die Idee der Werkſcharen kann natürlich nur zur Wirklichkeit werden, wenncharakterlich feſte Menſchen ihre Träger ſind. Solche charakterlich beſonders feſten Menſchen können nicht herangezogen werden, ſie ſind da und es gilt nur, ſie für ihre Aufgaben bereit zu machen und zu formen. Sie werden ausgewählt, ſowohl nach vaſſiſchen Geſichtspunkten als auch nach rein menſchlichen Eigenſchaften. Wer Führer auswählen und ſie für beſtimmte Aufgaben einſetzen will, muß viel Menſchen⸗ kenntnis beſitzen; denn das Führertum liegt im Menſchen begründet. Der Werkſcharführer muß nicht nur mit dem Verſtand, ſondern auch mit dem Herzen bei der Sache ſein. Er muß ganz in ſeiner Aufgabe ſtehen, muß ſich ihr inner⸗ lich verſchrieben haben. Die Erziehung unſerer Werkſcharmänner geſchieht nach dem Grundſatz Deleied der begenwart und Unſere nationalſozialiſtiſche 50zialordnung bedeutet nicht Dohltätigkeit, ſondern iſt eine geſetzlich eindeutig feſtgelegte Pflicht, die das Recht des ſchaffenden menſchen garantiert der Ehre und Kameradſchaft. Dieſer Grundſatz kann niemals durch Befehle ſeinen lebendigen Inhalt bekommen, ſondern nur durch das Vor⸗ bild des Führers, deſſen Fähigkeit, Werkſchar⸗ männer durch Kameradſchaft zu erziehen, eine Frage der Werkſcharen überhaupt iſt. Werkſcharmann ſein, heißt alſo nichts anderes als Pflichten auf ſichnehmen. Bei ihm wird nicht danach gefragt, ob er ſeine Pflicht tut, ſondern wie er ſie tut. Sein Einſatz in den Betrieben iſt der Kampf für jeden Arbeits⸗ kameraden. Der Werkſcharmann iſt der beſte und verläßlichſte Freund eines je⸗ den Arbeitskameraden im Betrieb. Strahlende Augen unserer deutschen Arbeiter sagen mehr als tausend Worte Aufn.: Bittner Bezahlter Urlaub-eine Selbſtoerſtändlichkeit Von Franz Mende, Ce⸗ter des 5ozialomtes der Iflö Die bewußt in den Vordergrund unſerer ſozialpolitiſchen Erörtereung geſtellte Frage des Urlaubs iſt durch die aufwärtsſchreitende Entwicklung der NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“ jedem Volksgenoſſen ſichtbar vor Augen gerückt. Auch wenn der Urlaubsanſpruch geſetzgeberiſch noch nicht ausdrücklich verankert ſiſt, gibt es keinen Zweifel darüber, daß in Aus⸗ wirkung der Fürſorgepflicht des Unternehmers jedem Arbeiter und Angeſtellten ein auskömm⸗ licher Urlaub gewährt werden muß. Unermüd⸗ lich ſind durch die in den Tarifordnungen und Betriebsordnungen aufgenommenen Beſtim⸗ mungen die Urlaubsregelungen fort⸗ gebildet worden. Nicht Wohltätigkeit, ſondern pflicht Man darf hier ohne Uebertreibung ſagen, daß weſentlich mehr getan worden iſt, als durch ge⸗ ſetzgeberiſche Maßnahmen hätte erreicht werden können. In der nationalſozialiſtiſchen Sozial⸗ ordnung iſt es nicht Wohltätigkeit, ſondern vielmehr eine auch geſetzlich eindeu⸗ tig feſtgelegte Pflicht, daß der Betriebsfüh⸗ rer für das Wohl ſeiner Gefolgſchaft ſorgt. Eine ausreichende Urlaubsgewährung ſteht hierbei im Vordergrund und liegt im ureigenſten In⸗ tereſſe des Betriebes. Nur dann kann der Schaf⸗ fende ſeine volle Kraft für den Betrieb einſetzen, wen ihm auch die Möglichkeit gegeben wird, ſich alljährlich von den Anſtregnungen des Arbeits⸗ lebens zu erholen. Nur mit geſunden Menſchen können wirtſchaftliche Erfolge erzielt werden. In manchen anderen Ländern, ſo auch in der neueſten Zeit in Frankreich, beſteht ein geſetz⸗ licher Urlaubsanſpruch. Ueber die tatſächliche Durchführung des geſetzlichen Urlaubsanſpruchs in dieſen Ländern iſt nicht viel zu entnehmen. Es hat den Anſchein, als ob es in einigen dieſer Länder nur ſchwer oder nur teilweiſe möglich iſt, den geſetzlichen Urlaubsanſpruch durchzuſetzen. Sieht man von Sowjetrußland ab, das wir in ſolche Rechnungen nicht einbe⸗ ziehen können, weil dort der Terror herrſcht und kein ſozialiſtiſch⸗ehrliches Bemühen, dann gelangt man zu der Feſtſtellung, daß allein die Zahl der deutſchen Arbeiter, die einen Urlaubs⸗ anſpruch beſitzen, mehr als doppelt ſo groß ſein muß, als die Zahl der Arbeiter in allen übrigen Ländern Europas. Die Durch⸗ ſetzung des Urlaubsanſpruchs bereitet in Deutſchland keine Schwierigkeiten. Es iſt für das deutſche Volk zur Selbſtverſtänd ⸗ lichkeit geworden, daß der Arbeiter ein Recht auf Urlaub hat. Außerdem wachen die Deutſche Arbeitsfront und die Treu⸗ händer der Arbeit darüber, daß die Arbeiter ihren Urlaub erhalten. Der Führer des Be⸗ triebes, der den Urlaub verweigern würde, liefe Gefahr, in ein Verfahren vor den ſozialen Ehrengrichten gezogen zu werden. Die tiefgrei⸗ fenden Neuerungen und Fortſchritte in den letz⸗ ten Jahren in der Frage des Urlaubsrechts ſind augenfällig. Auch Candarbeiter haben Urlaubsanſpruch Nach den Feſtſtellungen des Internationalen Arbeitsamtes hat es den Anſchein, daß die Landarbeiter in den anderen Ländern kei⸗ nen geſetzlichen oder vertraglichen Anſpruch auf Urlaub haben. In Deutſchland haben dagegen die Landarbeiter ſeit der Machtübernahme eben⸗ falls einen Anſpruch auf Urlaub. Ebenſowenig iſt aus den internationalen Feſtſtellungen zu erſehen, wie der Urlaub der Lehrlinge und der jugendlichen Arbeiter geregelt iſt. In Deutſchland haben ſich die Beſtrebungen, dem Jugendlichen einen längeren Urlaub zu gewähren, vollauf durchgeſetzt. Der Urlaubs⸗ anſpruch der Jugendlichen erſtreckt ſich durchweg auf eine größere Anzahl von Tagen als der der Erwachſenen. Bei den Jugendlichen ſind die Fälle beſonders zahlreich, in denen die Führer der Betriebe den Jugendlichen einen we⸗ ſentlich längeren Urlaub, als er durch Tarifordnung vorgeſchrieben iſt, gewähren, und ſo den Beſtrebungen der Hitlerjugend und der Deutſchen Arbeitsfront entſprechen. Auch die Saiſonarbeiter, die früher nur ſelten in den Genuß des Urlaubs kamen, kennen heute den Erholungsurlaub. Hier ſind durch Einführung des Urlaubsmarkenſyſtems ganz neue Wege beſchritten worden. Dadurch kamen erneut über 1½ Millionen ſchaffende Volksgenoſſen in den Genuß eines angemeſſe⸗ nen Urlaubs. Auch für die in der Heimar⸗ beit Beſchäftigten gibt es Urlaubsregelungen. Kunſt In der Vergangenheit hat niemand daran ge⸗ dacht, daß auch der Heimarbeiter eine ange⸗ meſſene Erholungszeit braucht. Dem National⸗ ſozialismus iſt es gelungen, in vielen Tarif⸗ ordnungen für die Heimarbeit eine Urlaubs⸗ regelung durchzuſetzen, und zwar nicht nur des Urlaubsanſpruchs der von den Hausgewerbe⸗ treibenden beſchäftigten Hilfskräfte(Betriebs⸗ arbeiter), ſondern auch des Urlaubsanſpruchs der Heimarbeiter bzw. Hausgewerbetreibenden gegenüber ihren Auftraggebern. Schwer⸗ kriegsbeſchädigten ſowie den Opfern der Arbeit wird häufig ein erhöhter Urlaub gewährt. Höchſturlaube wurden Mindeſturlaube Die Ausgeſtaltung des Urlaubsrechts zeigt auch in den Einzelheiten unverkennbare Fort⸗ ſchritte. In vielen Tarifordnungen der Indu⸗ ſtrie konnte die Urlaubsdauer geſteigert werden. Höchſturlaube wurden Mindeſt⸗ urlaube. Während frühere Urlaubsregelun⸗ gen nur ſelten eine Staffelung des Urlaubs lannten, iſt heute entſprechend dem Grundſatz der Erholungsbedürftigkeit faſt überall die Staffelung des Urlaubs durchgeführt. Maßgebend für die Staffelung ſind die Be⸗ triebszugehörigkeit, das Berufsalter oder das Lebensalter. Vorausſetzung für die Gewährung des erſtmaligen Urlaubs iſt in der Regel die Zurücklegung einer Wartezeit. Es iſt durchweg gelungen, die Wartezeiten erheblich zu verkür⸗ zen. Wartezeiten von zwei Jahren ſind heute verſchwunden und Wartezeiten von einem Jahr ſind eine Seltenheit. Unterbrechungen bei Ar⸗ beitsmangel, bei Krankheit, im Falle von Wehr⸗ und Arbeitsdienſt führen, wenn ſie ſich in Nor⸗ malgrenzen halten, bei der Berechnung der Ur⸗ laubsdauer nicht dazu, daß Nachteile für den ſchaffenden Volksgenoſſen entſtehen. Die Jahre 1935 und 1936 haben dazu geführt, daß einheitliche Grundſätze für ein allgemeines Urlaubsrecht aufgeſtellt wurden, die bereits in praktiſcher Anwendung erprobt ſind und die Gewähr für die Richtigkeit bieten. Der Urlaub hat das Ziel der Erholung. Wenn die Staatsführung darauf bedacht iſt, daß die Gefolgſchaftsangehörigen einen zur Erho⸗ lung ausreichenden Urlaub erhalten, ſo iſt es andererſeits Pflicht der Gefolgſchaftsangehöri⸗ gen, den Urlaub im Intereſſe der Erhaltung der Arbeitskraft wirklich zur Erholung zu ver⸗ wenden. Dieſe Pflicht der Gefolgſchaftsangehö⸗ rigen iſt die ſelbſtverſtändliche Ergänzung ſei⸗ nes Rechts auf Urlaub. Der Urlaubsanſpruch iſt dem einzelnen Volksgenoſſen nicht allein in ſeinem Intereſſe, ſondern vor allem im Inter⸗ eſſe der Erhaltung ſeiner Arbeitskraft für die Volksgemeinſchaft gewährt. Ein umfaſſendes Urlaubsrecht hat die natio⸗ nalſozialiſtiſche Staatsführung in den Jahren nach der Machtübernahme geſchaffen. Der be⸗ zahlte jährliche Erholungsurlaub iſt heute für den ſchaffenden Volksgenoſſen eine Selbſt⸗ verſtändlichkeit, das rechtzeitige Urlaub⸗ geben für den deutſchen Betriebsführer eine ſoziale Pflicht. Archivbild Ein Industriebau ist schön, wenn er seinen Zweck restlos erfüllt. Darüber hinaus bedarf es freilich einer sicheren Hand des Entwerfenden in der Abwägung der variablen Formen von Einzelheiten, die der Gesamterscheinung den letzten Schliff geben, In diesem Konplex von Bauten ver- schiedenster Grundform ist eine„schön“ zu nennende Ein- heit erreicht. Die schlichten Formen, die Zurückhaltung leder Einzelform entenarechen so ganz dem reinen Zweckbau. ſchrockenheit wegen. Mannheim „Hakenkreuzbanner“ 27. Februar 1957 Spaniſche Bauern wehren ſich gegen bolſchewiſtiſche Befeſtigungsarbeiten Salamanka, 26. Februar.(HB⸗Funk.) An der Mittelmeerküſte ſind unter den Bauern des noch von den Bolſchewiſten beſetz⸗ ten Gebietes neuerlich Unruhen ausge⸗ brochen. Ein Grund für dieſe Proteſte der Bauern ſind die Befeſtigungsarbeiten der Bolſchewiſten auf privatem landwirtſchaftlichen Beſitz, durch die die Saaten vernichtet werden und die landwirtſchaftliche Arbeit unmöglich gemacht wird. In der Provinz Valencia kam es aus dieſem Anlaß zu heftigen Schieße⸗ reien, in deren Verlauf mehrere Perſonen getötet wurden. Immer noch Waffenſchmuggel an der franzöſiſch⸗ſpaniſchen Grenze Paris, 26. Februar. Ein ſchwerer Laſtkraftwagen, in dem ſich an⸗ geblich eine Ladung Kartoffeln befand, wurde am Donnerstagabend bei dem Fort Elme in der Nähe von Gerbeĩre an der fran⸗ zöſiſch⸗katalaniſchen Grenze von der Gendar⸗ merie angehalten. Bei genauer Unterſuchung der Ladung ſtellte ſich heraus, daß ſich in den Kartoffelſäcken 1000 Granatzünder be⸗ fanden. Die beiden Fahrer des Laſtkraſt⸗ wagens, der aus der Gegend von Paris kam, wurden daraufhin verhaſtet. Das Opfer der mine im mittelmeer hat ſeine Fahrgäſte an Land gebracht London, 26. Februar. Wie aus Port Vendres(Südfrankreich) ge⸗ meldet wird, ſind die Fahrgäſte des engliſchen Dampfers„Llandovery Caſtle“, der— wie berichtet— im Mittelmeer auf eine Mine gelaufen iſt, am Freitag an Land gebracht worden. Die Landung der Fahrgäſte iſt er⸗ folgt, weil ſich herausgeſtellt hatte, daß die Pumpen nicht mehr in der Lage waren, das in das Schiff einſtrömende Waſſer zu bewältigen. Der Dampfer liegt jetzt im Hafen von Vendres. Nach den neueſten Berichten hält der Kapi⸗ tän der„Llandovery Caſtle“ es für möglich, daß das Schiff von einem Torpe do getroffen wurde. Dächen sich die„Göffer“ vom Nanga Darbai? Der deuische„Gencralsfäbler“ des Himalaua iand nun auch den weiſpben Iod In dieſen Tagen iſt wieder einer ums Leben gekommen, deſſen Werk dem Nanga Parbat ge⸗ golten hatte. Ihn hat der Tod nicht im fernen Tibet ereilt, ſondern in der Heimat. In dem Augenblick, da er ſein großes Werk voll⸗ endet, die Generalſtabskarte des„Berges des Schreckens“, kam der Tod zu ihm. Ein abge⸗ tretenes Schneebrett, das ſich zu einer Lawine entwickelte, begrub den erſt 34 Jahre alten Kartographen des Deutſch-Oeſterreichiſchen Al⸗ penvereins, Johann Ferdinand Bierſack, einen verſchworenen Freund und Liebhaber der Berge, einen eifrigen Vorkämpfer für alle alpi⸗ nen Leiſtungen. Er, der mit ſeinem Wert nun kommenden Angreifern den Weg zum Nanga Parbat wies, Meter für Meter in ſchwierigſtem Gelände, Meter für Meter bergaufwärts und bergabwärts, iſt nun tot. Zum Abſchluß ſeines iungen Lebens hat er denen, die im April die⸗ ſes Jahres ausziehen, um den Himalaja erneut zu beſteigen, ein wichtiges Hilfsmittel in die Hand drücken können— dann kam für ihn der weiße Tod. Der Klaſſiker des Uanga parbat— wo iſt er gebliebenꝰ Eine geradezu unheimliche Todesſerie hat der Himalaja ſchon gefordert. Nicht nur der Mount Evereſt, nein, weit mehr noch der Nanga Par⸗ bat, der weſtliche Eckpfeiler des Himalaja, auf den die Deutſchen in dieſem Frühjahr den neuen Anſturm beginnen, obwohl dieſer Berg auch von deutſchen Bergſteigern ſchon ſeine Opfer forderte. Als Merkl mit einigen ſeiner Getreuen vor drei Jahren am Berg blieb, da glaubten die Eingeborenen des weſtlichen Himalaja ebenfalls an den Zorn und die Rache der Götter, die Sowieteußland verzichtet jetzt auſ Beieiliqun an der spanischen Seekontrolle London, 26. Februar.(HB⸗Funk.) In der Freitagſitzung eines Unterausſchuſſes des Londoner Nichteinmiſchungsausſchuſſes er⸗ klärte der Vertreter Sowjetrußlands, daß ſeine Regierung auf die Beteiligung an der Seekontrolle Spaniens verzichte. Auch der portugieſiſche Vertreter er⸗ klärte, daß ſein Land ſich an der Seekontrolle nicht zu beteiligen wünſche, daß es ſich aber das Recht vorbehalte, den Anſpruch auf die Beteiligung ſeines Landes erneut zu erheben, falls dies auch andere Mächte tun ſollten. Der Unterausſchuß ſtellte hierauf feſt, daß hiernach nur noch vier Mächte für die Seekontrolle in Betracht kämen: England, Frankreich, Deutſch⸗ land und Italien. Er erſuchte die Vertreter dieſer Mächte um eine endgültige Stellung⸗ nahme. Der Unterausſchuß des Nichteinmiſchungs⸗ ausſchuſſes tr'tt am Montag wieder zuſam⸗ men. Eine Sitzung des Hauptausſchuſſes iſt spanienwerbung als ⸗„privatgelchüſt Kommunistische Zenirale in Preßburg ausgehobhen Preßburg, 26. Febr.(HB⸗Funk.) In Preßburg beſetzten Polizeibeamte am Freitag das Sekretariat der Kommuniſtiſchen Partei ſowie die Schriftleitung des kommu⸗ niſtiſchen Blattes„Slovenske Zveſti“. Es wurde zunächſt eine gründliche Durchſuchung der Räume durchgeführt und dabei viel Material beſchlagnahmt. Die Mafmahmen ſtehen im Zu⸗ ſammenhang mit dem auch in den letzten Tagen noch unvermindert fortgeführten Werbungen für die ſpaniſche Front. Die Polizei hatte erfahren, daß ſich die Zen⸗ trale der in der Slowakei tätigen Werber für die ſpaniſchen Bolſchewiſten noch immer im Vom Bücherlesen Von Heinz Grothe „Fürwitzige Leſer laufen über die Bücher hin, wie die Sau durch einen Rübenacker.“ Ein altdeutſches Sprichwort. Sage mir, wie du ein Buch lieſt und ich werde verſuchen, dir zu ſagen wer du gniſt, könnte man ein bekanntes Sprichwort abwan⸗ deln. Wir wiſſen, daß das Bücherleſen eine Kunſt iſt; eine Kunſt, die nicht zu vergleichen iſt mit der jener Leute, die ſchöpſeriſch arbeiten und uns erſt zum Genuß eines Buches, eines Bildes oder einer Statue verleiten, nein, das Bücherleſen iſt eine eigene Kunſt, die von jedem Menſſchen allein abhängig zu ſein ſcheint. Es gibt Leute, die leſen prinzipiell ihre Bücher nur auf den letzten fünf Seiten und die, nachdem ſie den jeweiligen Schluß erfahren ha⸗ ben, bereits im Stande ſind, eine grundſätzliche Bemerkung über die Art des ganzen Buches ab⸗ zugeben. Sie ſind beneidenswert, ihrer Uner⸗ Dann gibt es Lente, die blättern in den Büchern herum, ſchauen ſich mal dort ein paar Seiten, vielleicht wo ein Ka⸗ pitel an und wiſſen dann exatt, daß das Buch „gut“ oder„ſchlecht“, vielleicht gar„intereſſant' oder„langweilig“ iſt. Manche Menſchen leſen den Anfang und den Schluß. Das ſind die ganz Schlauen. Manchen Krititern wurde dieſe Me⸗ thode nachgeſagt. Sie trifft vielleicht auf ver⸗ gangene Zeiten zu. Freilich Autoren, die ein ſchlechtes Buch geſchrieben und eine entſpre⸗ chende Betrachtung erfahren haben, behaupten zumeiſt, daß man ihr Buch nicht geleſen habe aber auch Autoren können irren! Schließlich gibt es Menſchen, die leſen zwar ein Buch, ſie überfliegen die Seiten und nach acht Tagen, fragt man ſie einmal nach dem ZInhalt, ſo wiſ⸗ en ſie nichts mehr davon! Das ſind alle jene eſer, auf welche der oben zitierte mittelalter⸗ liche Spruch zutrifft. Andere Menſchen wieder⸗ um lefen an einem Buch lange Friſten, werden nicht fertig— ihnen gilt der Spruch von der Sekretariat der Kommuniſtiſchen Partei in Preßburg befindet und daß in den nächſten Tagen neue Transporte abgehen ſollten. Nach außen hin wurden die Werbungen in der letzten Zeit nicht mehr offen unter dem Namen der Kommuniſtiſchen Partei durchgeführt, ſon⸗ dern als„private Aktion“ einiger Kom⸗ muniſten. Das vor kurzem erlaſſene Freiwilli⸗ genverbot ſollte dadurch umgangen werden, in⸗ dem man den Geworbenen, meiſt Arbeitsloſen, Ausweiſe ausſtellte, daß ſie in Frankreich Ar⸗ beit bekämen. Es wurden ſogar beſtimmte fran⸗ zöſiſche Firmen als Arbeitgeber genannt. In Paris ſollten die Geworbenen dann mit ſpa⸗ niſchen Päſſen verſehen und als Spanier über die Grenze gebracht werden. Krähwinkler Landwehr, die immer nur lang⸗ ſam vorankommt! Gelegentlich ſoll es auch vor⸗ kommen, daß jemand in gemeſſenem Tempo und in guter Erfaſſung des Inhalts ein Buch lieſt! Solche Leſer wünſchen ſich die Autoren. Wir wollen ſeſthalten: Das Bücherleſen iſt zumeiſt eine Angelegenheit der Muße, der freien Zeit, wenn man es nicht aus Zweckmäßigteits⸗ gründen— etwa für die berufliche Fortbildung tun muß. Oft hat man ſchon Statiſtiken über die geleſe⸗ nen Bücher, dem Inhalt nach gruppiert, erfah⸗ ren. Sie zeigen, daß man in Deutſchland noch, oder beſſer, wieder Bücher lieſt! Ja, haben wir denn mehr Das iſt kaum anzunehmen. Im Gegenteil. Das Leben fordert von uns vol⸗ len Einſatz, die Muße iſt geringer. Aber der Wille und der Hang zum Buch, der im Deutſchen nun einmal ſteckt, iſt neu geweckt worden und läßt ihn wieder zum Buch greiſen, auch wenn die Zeit knapper geworden ſein ſollte. Der Deutſche hat ein lebendiges Verhältnis zu ſei⸗ nen Dichtern bekommen. Er ſieht ſie auf Leſe⸗ veranſtaltungen, er hört von ihnen in den La⸗ gern, während der kulturellen Wochen, zur Buch⸗ woche, kurz, da der Dichter unter das Volk ge⸗ gangen iſt, geht das Volt zum Dichter. Nichts einleuchtender als dieſe Entwicklung! Und von Menſchen, die man kennt, eigenen Auges ge⸗ ſehen hat, kauft man ſich eher ein Buch, als von Fremden, die außer einem ſind. Freilich bedeutſam bleibt immer noch die Frage nach dem Inhalt deſſen, was man lieſt. Die einzelnen Jahreszeiten werden einer beſon⸗ deren Lektüre Vorſchub leiſten. Bücher, die ſich mit winterlichen Geſchichten beſchäftigen, die im Winter ſpielen, werden ihre Konjunktur in die⸗ ſer Jahreszeit haben. Während man Romane oder Novellen, die im ſommerlichen Milien ſich entwickeln, ſich während der Reiſe oder für den Garten uff. erwerben wird. Man wird ſchwerlich ein An geben köͤn⸗ nen, nach welchem allgemeingültig eine Regel geprägt wird, für das Bücherleſen und auch für die zu leſenden Bücher. Indeſſen wird man mit einiger Sicherheit ſeſtſtellen können, welche Bü⸗ cher man nicht leſen ſoll. Hier ſind kulturpoli⸗ für Dienstagnachmittag anberaumt worden. Am Mittwoch tritt eine Konferenz bevollmäch⸗ tigter Miniſterialbeamter zuſammen, um be⸗ ſtimmte Richtlinien für die Handelsſchiffahrt bei Durchführung der Seekontrolle feſtzulegen. * Nun iſt alſo den Sowjets die Biscaynn doch zu ſtürmiſch, und die mannigfachen Bemühungen von gewiſſer Seite, Mosk möge auf die Beteiligung an der Seekontrölle Spaniens verzichten, ſind geſtern endlich von Erfolg geweſen. Es hätte ja auch ſehr komiſch ausgeſehen, wenn ſich die bolſchewiſtiſchen Kreuzer unter dem Zeichen von Hammer und Sichel an einer Maßnahme beteiligt hätten, die gegen alles politiſche Prinzip der Sowjet⸗ union gerichtet iſt: nämlich die Nichteinmi⸗ ſchung in die inneren Wirren eines Landes ausdrücklich ſicherſtellen will. So komiſch auch die Entſchuldigung klingt, mit der der mosko⸗ witiſche Vertreter im Londoner Nichtein⸗ miſchungsausſchuß den Entſchluß ſeiner Auf⸗ traggeber verkündete— er ſagte u.., das Meeresgebiet um Spanien ſei zu weit von den ſowjetruſſiſchen Heimathäſen entfernt— ſo ſehr müſſen wir es doch begrüßen, daß nunmehr die Seekontrolle an allen Ecken und Enden des ſpaniſchen Landes von Kreuzern wahrgenommen wird, die ſchon aus der Auf⸗ faſſung ihrer Kommandeure und ihrer Mann⸗ ſchaften heraus die Gewähr bieten, daß hier ganze den Frieden ſichernde Arbeit ge⸗ leiſtet wird. Diedee ein Reichsdeulſcher in der 5owietunion verhaſtet Berlin, 26. Februar. Der ſeit 1931 in der Sowjetunion beruflich tätige deutſche Reichsangehörige Diplominge⸗ nieur Franz Schuſter wurde geſtern in Le⸗ ningrad unter der nachgerade ſchon ſattſam be⸗ kannten Beſchuldigung ſowjetſtaatsfeindlicher Propaganda verhaftet. immer wieder in ihrer Ruhe und Majeſtät ſich geſtört ſahen. Merkl war nach ihrer Anſicht ja nicht der erſte, der der Rache der Götter zum Opfer ge⸗ fallen war. Mummery hatte vor ihm ſchon dieſes Schickſal erreicht. Mummery, der große engliſche Bergſteiger, iſt der„Klaſſiker des Nanga Parbat“. In tollkühnem Anſtieg wollte er ſchon 1895 den„Berg des Schreckens“ be⸗ zwingen. Nur von zwei Gurlhas begleitet, rückte er dem Berge zu Leibe. Mummery kam nicht wieder. Mit ſeinen zwei eingeborenen Begleitern iſt er bis auf den heutigen Tag in den Eis⸗ und Schneefeldern des Nanga Parbat verſchollen. 1932 ſetzte der Deutſche Merkl die Verſuche Mummerys fort. Mit einer erleſenen Schar von Bergſteigern, deutſchen und ameritaniſchen, wagte er den großen Anſturm, der letzten Endes, durch Trägerelend und wilde Schneeſtürme, ge⸗ gen die menſchliche Kraft nicht mehr ankämpfen konnte, zum Scheitern gebracht wurde. Ohne nennenswerte Einbuße konate das Unternehmen zu Ende geführt werden. Die Götter des„Ber⸗ ges des Schreckens“ konnten dem Merelſchen Unternehmen nichts antun, bis es— beendet war. Nach Abwicklung der wichtigſten Geſchäfte trennten ſich die Deutſchen und die Amerikaner, froh, den Gefahren des Nanga Parbat entron⸗ nen zu ſein und wieder auf feſtem Boden zu wandeln. Doch— die Rache des Nanga Parbat folgte noch: Die Amerikaner machten auf der Heimreiſe in Aegypten Station. Einer der Teilnehmer, der beim Stoßtrupp Mertls ge⸗ weſen war, einer, der immer mit in vorderſter Front geſtanden und allen widrigen Schickſalen am Berg getrotzt hatte, beſichtigte die Pyrami⸗ den. Als guter Bergſteiger, der ſein Können im Himalaja beſtens unter Beweis geſtellt hatte, beſtieg er einen der ägyptiſchen Rieſenbauten vor den Toren Kairos und— ſtürzte ab und war bald eine Leiche. Er, der am Himalaja ſein Leben gegen alle wilden und entfeſſelten Naturgewalten verteidigt hatte, mußte nach Ueberwindung aller Gefahren an einem harm⸗ loſen Objekt ſein Leben laſſen. ... und dann am Watzmann Nicht viel anders erging es dem deutſchen Geographen Walter Raechl, einem jungen Wiſſenſchaftler und Bergſteiger aus München, der 1934 in jenem Unglücksjahr mit Merkl am Nanga Parbat geweſen war und mitgetempft hatte gegen die unſeligen Gewalten dieſes mäch⸗ tigen Berges, der all dem entronnen war, was am„Berg des Schreckens“ wirklichen Schrecken verbreitet hatte. Allen Fährniſſen war er entkommen. Geſund und heil war er wieder heimgetehrt in ſein München, in ſeine Berge, an denen er mit einer unſäglichen Liebe hing. Und da, in der Hei⸗ mat, bei einem harmloſen Unternehmen, ereilte auch ihn das Schickſal. Am Watzmann, dem König der bayeriſchen Oſtalpen, im Januar 1935, holte ihn der weiße Tod. Als Beauftragter der erzürnten Götter des Himalaja, die noch nicht genug der Opfer ſich geſichert hatten? Wir wiſſen es nicht. Die im Kleinen Walſertal vermißten würt⸗ tembergiſchen Skifahrer ſind inzwiſchen wohlbehalten zurückgekehrt. tiſche und äſthetiſche wie auch ſittliche uuud mo⸗ raliſche Momente ausſchlaggebend. Man wird gemeinhin etwa Liſten anfertigen können und in ihnen Bücher empfehlen. Aus ihnen mag der Leſer ſich etwas ausſählen, wenn er tein per⸗ ſönliches Verhältnis zum Schrifttum, zum Buch aufzuweiſen hat. Für jeden anderen Leſer, bie im Buch mehr als nur eine Anſammlung von bedruckten Seiten ſehen, wird die Begegnung mit einem Werk, das ihnen etwas vom Leben zu ſagen hat, ſtets ein freudiges und erlebnis⸗ fähiges Glück bedeuten, das in ihren Lieblinas⸗ werken irgendwie im Gleichklang zu ihrem eige⸗ nen Erleben ſteht! Hier beginnen die wunder⸗ ſamen Begegnungen von Dichtererleben und allgemeingültigem Sein, von denen unſere Autoren ſo oft berichten können. Das Bücherleſen iſt eine Kunſt. Es ſetzt das Verſtändnis des zu leſenden Inhaltes voraus und es verlangt eine Kraft des Miterlebens, die nicht jedem Menſchen gegeben iſt. Deshalb kann man auch die vielen Gruppen von Leſer⸗ typen mit Leichtigteit beſtimmen. Das Leſen iſt nicht weniger ſchwer, wenn man die Erlebnis⸗ fähigteit beſitzt, wie das Geſtalten ſelbſt. Ob⸗ gleich natürlich dieſer Vergleich— um Mißver⸗ ſtändniſſen aus dem Wege zu gehen— nur relativ iſt! Aber wir haben erlebt, daß Bücher in uns die gleiche Leidenſchaft, das gleiche Glücksempfinden oder denſelben Schmerz her⸗ vorzurufen imſtande ſind, wie bei denjenigen, die dieſe Arbeiten ſchufen. Auf dieſer allgemei⸗ nen Uebereinſtimmung von Dichtung und Leben beruht das Geheimnis der Wirkung von künſt⸗ leriſchen Werken. Das kann jeder an ſich ſelbſt feſtſtellen. Wie anders wären ſonſt die großen und nachhaltigen Erfolge mancher Dichtungen zu erklären? Nehmen wir ein Beiſpiel: Die kleine Erzäh⸗ Aung„Der Schleier“ von Emil Strauß. Er he⸗ richtet von einer Ehe, in welcher der Mann ſich in eine andere Frau verliebt, aber durch die echte menſchliche Bröße ſeiner Frau wieder zu ſich ſelbſt und bamit zu ihr zurückfindet. Alſo eine poſitive Ueberwindung einer Schwäche, die zwei Leben zu zerſtören droht. Manchen Ehen droht gelegentlich di⸗ſe Geſahr. Es handelt ſich daher um ein Thema, das auf die Allgemein⸗ heit Bezug nimmt und beiſpielhaft ſich ent⸗ wickelt und das bezwungen wird! In der Ueberwindung der ſittlichen Schwäche liegt der menſchliche und auch moraliſche Wert der Er⸗ —+ 5 die als Gleichnis ſo viele Menſchen packt! Das Gegenſtück: Man nehme ſich eine der ſüßlichen und für mein Empfinden unangeneh⸗ men Novellen von C. R. Muſchler. Kein Gleich⸗ nis des Lebens, ſondern ein Wunſchgebilde, das jedem Menſchen vorſchwebt! Und da die Menſchen in ihrem romantiſchen Hang und ihrem Wirtlichteitsſinn, in dieſem ſeltſamen Gemiſch, ähnlichen Dingen nachhängen, ohne daß damit das Leben ſymboliſiert wäre, leſen viele Menſchen dieſe ſüßlichen Schriftſtellereien. Es liegt in jedem Falle der Wunſch zur Be⸗ ziehungſetzung vor. Und zwar will man den Vergleich zum Leben, nach Möglichteit zum eige⸗ nen Leben. Viele Leute brauchen auch, da ihr eigenes Daſein weniger erlebnisſtart iſt, die andere Sphäre des Buches und ſuchen darin ihr Traumleben! Sie erklären für mein Emp⸗ finden die Serienauflagen von Büchern wie ſie Muſchler ſchreibt. Es iſt natürlich wichtig, welches Buch der ein⸗ zelne lieſt, aber das hängt von ſeinem Intereſ⸗ ſengebiet ab, ſehr bedeutſam iſt jedoch, das Wie des Leſens! Da liegt die Eigenart und von da⸗ her läßt ſich der Menſch gut beurteilen, meiſt auch richtig. Oberflächliche Menſchen werden dieſe Neigung auch beim Bücherleſen entwickeln! Sorgfältige Menſchen werden intenſiv leſen. Temperamentvolle Menſchen werden ſchneller leſen als Menſchen, die weniger Schwung in ſich haben! Man achte einmal auf dieſe Dinge bei ſeinen Bekannten und wird oft, beileibe nicht immer, denn es gibt hierfür keine Regel, die Beſtätigung dieſer Ausführungen finden. Das Bücherleſen iſt eine eigene Sache und for⸗ dert den ganzen Menſchen, die volle Be⸗ reitſchaft, ſoll die Wirkung auch zur Geltung kommen. Schau dir deinen Nächſten an, be⸗ trachte ſein Leſen und du wirſt ihn in ſeiner — leichter beurteilen, vielleicht auch veyſtehen öenen. Ratter mannhei 34 Ratten rieſige Ratten keine Angſt. heit, ſondern„ und außerdem bereits in die ewechſelt hab eerſteehnden K Rattenvertilgu. Ausſtellun Fenſter die v die Vergleich die der harmloſe —2 Man ſie ie ausra ande Wie es nicht Schaufenſter, u rümpelten Hof dylliſchen“ 1 i Katten und 9 dem Verde trachter zu un unoſſen, ſich an Ausnahme an ligen. We Wie bereits Hafenverwaltu hrecher⸗, Feue⸗ 1 Samstag, 6. unter ſachkun! rundfahrt hilfswerke nur noch einig wollen ſich des Kreisführung Foch 355 40 e noch Berück Kennſtd Die Pflege ein Hauptaufge dem die Dur⸗ anſtaltungen a NSKK überg Mannheim dieſer Aufgabe Wettbewerb fü der zweifellos finden er ohne jeglie . wird, itglieder, ſon 4 macht, der Po Wohnſitz im G Der Wettb nung:„Kenn und wird nich touriſtik diener fahrer mit den Stätten geſchic ren eimat v Dodelé-Geſchäf ziehende Ausſe enthält 28 Bil an dem Wettb hat nun die A abgebildeten O 4 ausſchnitte Bef von dem Beſi amtlichen Die ſen, daß er ſich 3 halten hat. 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In zwei Schaufenſtern eines eerſteehnden Ladens wurde durch die an der intereſſierten Stellen eine Ausſtellung eingerichtet, die in dem einen Fenſter die verſchiedenen Arten der Ratten —2 Man ſieht in Exemplaren die aſſerratte und Außerdem ſind zum ie Hausratte, die anderratte. 1 Vergleich die gefährliche Biſamratte und der harmloſe Sumpfbiber ausgeſtellt. Wie es nicht ſein ſoll, ſieht man im zweiten Schaufenſter, wo man die Ecke eines nicht ent⸗ 4 rümpelten Hofes aufgebaut hat und wo in dem dylliſchen“ Unrat, in der Kehrrichtecke die 4 i Katten und Mäufe ſich wohlfühlen.„Kampf unter ſachkundiger Führung dem Verderb“ rufen die Plakate dem Be⸗ trachter zu und ſo heißt es für alle Volksge⸗ noſſen, ſich am Samstag und Sonntag ohne ——2·8 an der Rattenvertilgung zu betei⸗ ligen. Wer fährt noch mit? Wie bereits bekanntgegeben, führt die Bad. Hafenverwaltung mit ihrem beheizbaren Eis⸗ hrecher⸗, Feuerlöſch⸗ und Bereiſungsboot am Samstag, 6. März, 14.30 Uhr, noch einmal eine Hafen⸗ rundfahrt zugunſten des Winter⸗ hilfswerkes durch. Für dieſe Fahrt ſind 4 13 3⁵⁵ 41 ſi ein Hauptaufgabengebiet des DDAC nur noch einige Karten vorrätig. Intereſſenten wollen ſich deshalb möglichſt umgehend mit der es Winterhilfswerkes, L 5, 6, in Verbindung ſetzen, damit e noch Berückſichtigung finden können. Kreisführung gKennſt du das Badner Land? Die Pflege der Kraftfahrzeugtouriſtik wird ſein, nach⸗ dem die Durchführung rein ſportlicher Ver— anſtaltungen ausſchließlich in die NSaK übergegangen iſt. ände des Die Ortsgruppe MNannheim des DDac hat nun im Verfolg dieſer Aufgabe einen neuartigen touriſtiſchen Wettbewerb für das Jahr 193 ausgeſchrieben, der zweifellos größtes Intereſſe bei allen Kraft⸗ 1 finden wird. An dieſem Wettbewerb, 5 4 nung:„Kennſt du das er ohne jegliche ſportliche Wertung durch⸗ Mitoni wird, können nicht nur alle DDAc⸗ itglieder, ſondern auch Angehörige der Wehr⸗ macht, der Polizei und des NSc, die ihren 4 Wohnſitz im Gau Baden haben, teilnehmen. Der Wettbewerb läuft unter der Bezeich⸗ Badner Land?“ 4 und wird nicht nur der Pflege der Kraftfahr⸗ touriſtik dienen, ſondern wird auch die Kraft⸗ fahrer mit den landſchaftlichen Schönheiten und Stätten geſchichtlicher ren ergangenheit der enge⸗ eimat vertraut machen. Die von der DDAC⸗Geſchäftsſtelle 90 be⸗ e ziehende Ausſchreibung für dieſen ewerb enthält 28 Bilder aus dem Gau Baden. Der an dem Wettbewerb teilnehmende Kraftfahrer hat nun die Aufgabe, feſtzuſtellen, wo ſich die abgebildeten Orte, Stadtbilder oder Landſchafts⸗ ausſchnitte befinden und ſich an Ort und Stelle von dem Beſitzer einer Gaſtſtätte oder einer amtlichen Dienſtſtelle beſcheinigen zu laſ⸗ 4 ſen, daß er ſich an dem betreffenden Ort aufge⸗ halten hat. Daß es ſich um eine rein touri⸗ ſtiſche Ausſchreibun hervor, daß das handelt, geht ſchon daraus usſchreibungsheft erſt bis 44 30. September 1937 zurückgegeben wer⸗ denen Orte ſieben en muß und daß zum Aufſuchen der verſchie⸗ Monate Zeit bleibt. Die Sieger aus dem Wettbewerb erhalten Ehrenpreiſe. — Am Freitag, 12. März 1957, 20.5 Uhr, ſpricht Reichsminiſter Pg. Dr. Frank in einer Großkundgebung im Roſengarten in Mannheim. Karten ſind bei ſämtlichen ortsgruppen der Usdüp zu haben. Die Flüſſe fallen— der Krokus blüht Die Hochwaſſergefahr endgültig beſeitigt/ Erſte Vorboten des Frühlings Immer noch kämpft der Winter mit dem Frühling, obgleich wir von der Herrſchaſt des Winters in dieſem Jahre recht wenig gemerkt haben. Die uns beſcherten Wetierlaunen waren alles andere als ein Winterwetter und ſo bleibt uns nur noch die Hoffnung, daß recht bald der Frühling über den Winter den endgültigen Sieg davontragen und ſeinen Einzug halten möge. Die erſten Vorboten des Frühlings ſind bereits feſtzuſtellen: Auf den Raſen am Damm in der Schloßgartenſtraße und vereinzelt auf Raſenplätzen blühen die erſten gelben Krokuſſe. Es bedarf jetzt nur noch einiger ſchöner warmer Tage und überall wird dann die Pracht dieſer erſten Frühlingsblüten entfal⸗ tet ſein. Hier und da ſieht man auch ſchon, wie Jſich die erſten Knoſpen an den Forſythienſträu⸗ Ichern entfalten, die ja auch zu den erſten Blü⸗ hern des Jahres gehören. Die Hochwaſſergefahr, die zwei Tage lang drohte, ſcheint nun endgültig beſei⸗ 2 Man muß bei der Betrachtung der Ergeb⸗ niſſe der Ratsherren⸗Sitzung vom Donnerstag zwei große Geſichtspunkte würdigen. Einmal die außerordentlich günſtige Geſtaltung der ſtädtiſchen Wirtſchafts⸗ und Finanzlage, die be⸗ ſonders in dem ausführlichen Expoſe des Stadtkämmerers behandelt wurde und die das Ergebnis der entſchloſſenen und gradlinigen nationalſozialiſtiſchen Gemeinde⸗ und Wirt⸗ ſchaftspolitik iſt. Zum anderen aber müſſen wir den Tatwillen der nationalſozialiſtiſchen Gemeindeverwaltung unterſtreichen, der uns ein Arbeits⸗ und Bauprogramm unterbreiten konnte, wie es in Mannheim ſeit dem Beſtehen der Stadt wohl noch nicht vorgelegt werden konnte. Vieles von dem, was der Oberbürgermeiſter in ſeiner großen Etatrede ſkizzierte oder im fertigen Plan darlegte, wird in dieſem Jahre nicht mehr vollendet werden, manches vielleicht nicht einmal in Angriff genommen werden können. Aber wir wiſſen als Nationalſoziali⸗ ſten, daß das, was angekündigt wurde, auch ausgeführt wird. Hinter dem Wort ſteht bei uns die Tat. Das erwies ſich bereits, als der Planken⸗ durchbruch trotz aller Widerſtände Wirklichkeit wurde. Der Oberbürgermeiſter hat auch in dieſer Frage die richtige Haltung gefunden. Er hat in ſeiner Rede nicht die großen Widerſtände beklagt, ſondern er hat denen gedankt, die alle — mehr oder weniger freudig— daran mit⸗ arbeiteten. Wir wiſſen, daß heute alle, auch die, die zuerſt fkeptiſch und mißtrauiſch geweſen ſind, vor dem vollendeten Werk zufrieden ſtehen und der Ueberzeugung ſind, daß es nicht ſchöner und beſſer erſtellt werden konnte. Die Projekte der Zukunft Wir wollen an dieſer Stelle noch einmal kurz das umreißen, was uns in der nächſten Zeit an großen Plänen und Bauvorhaben von der Stadt präſentiert werden wird. Während auf der einen Seite Großbauten in die Höhe wachſen, wie das Techniſche Rathaus und das Staatstechnikum, wird auf der anderen Seite durch die Niederreißung alter Gebäude in E 6 und vor allem in R 5 dafür geſorgt werden, daß in die Quadrate Licht und Luft kommt. Zu den großen Planungen, die die Verkehrsverhälniſſe in unſerer Stadt— die ein Mittelpunkt des modernen Fernverkehrs iſt— ſo verbeſſern werden, daß ſie allen An⸗ ſprüchen genügen, gehört die Neugeſtal⸗ tung der Einführung der Reichs⸗ autobahn und die Verbreiterung der Friedrichsbrücke. Mit der Ausführung dieſer Arbeiten wird man vor allem Wünſchen gerecht, die in der letzten Zeit von den Auto⸗ fahrern, deren Mannheim ja viele hat, geäußert worden ſind. Es iſt ſelbſtverſtändlich, daß in einer Stadt, in der das lebendig wirkende Leben ſo ſtark zu ſpüren iſt, auch die kulturellen Intereſſen nicht vernachläſſigt werden. Die Stiftung der Ge⸗ ſchwiſter Reiß wird endlich ihrer Beſtimmung zugeführt, und wenn auch nicht ein ſelbſtän⸗ diges Reiß⸗Muſeum geſchaffen wird, ſo wird doch der Betrag von 1,2 Millionen Reichs⸗ mark zu einer Erweiterung der Kunſt⸗ halle verwendet werden, die auch nach Zweck und Geſtalt durchaus dem Sinne der Stifter entſprechen wird. Im Mai veranſtaltet das erden lebendig Bemerkungen zum Mannheimer Stadtfeiat/ Projekte, die sich sehen lassen können Nationaltheater Feſtſpiele, von de⸗ nen wir annehmen, daß ſie ein Echo in ganz Deutſchland finden werden. Für Kunſtfreunde und Kunſtforſcher iſt es eine intereſſante Nach⸗ richt, daß wir in den Räumen des Schloſſes nunmehr auch noch ein Barock⸗Muſeum ein⸗ richten werden, für das wir ja in unſerer Land⸗ ſchaft hiſtoriſch die beſten Vorausſetzungen haben. Damit ſind nun die großen Vorhaben ange⸗ kündigt, was noch an anderen, kleineren Plänen beſteht, hat der Oberbürgermeiſter in ſeiner großen Etatrede ausführlich verzeichnet. Wir wollen an dieſer Stelle nur darauf hinweiſen, um zu betonen, daß es in unſerer Stadt auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens nicht am notwendigen Impuls und Auftrieb fehlt,— wenn wir hier noch hinzufügen, daß die groß⸗ zügigen Siedlungsmaßnahmen der Stadt Mannheim in den Randgebieten tatkräf⸗ tig weitergeführt werden und daß ſich endlich auch die Induſtrie an dieſen Planungen betei⸗ ligt, dann können wir wohl ſagen, daß es im ganzen Stadtgebiet, im Stadtkern, wie an der Peripherie nicht am tatkräftigen Ein⸗ ſatz aller Kräfte fehlt. An dieſer Stelle können wir es uns wohl er⸗ lauben, noch einmal auf die nüchternen Zahlen zurückzukommen. Wir haben ſchon mehrfach be⸗ tont, daß das Finanzweſen der Stadt Mann⸗ heim von Grund auf geſund iſt. Es iſt aller⸗ dings nicht ſo, daß man nun einfach aus dem Vollen wirtſchaften könnte, da man ja die 50 Millionen Reichsmark Rücklagen hat. Der Oberbürgermeiſter betonte es mit Nachdruck, daß es ſich hierbei um zweckgebun⸗ dene Mittel handelt, Mittel, die eine gewiſſen⸗ hafte Stadtverwaltung für alle Möglichkeiten, mit denen eine Stadt nun einmal rechnen muß, in Reſerve hält. Wir haben ſchon darauf hin⸗ gewieſen, daß das Reinvermögen der Stadt ſich vom 1. April 1933 bis zum 1. April 1936 um 5 600 000 Reichsmark ver⸗ mehrt hat. Auf dem Gebiet der Schul⸗ Die Gruppe„Leder“ zeigt ihr Können Jungen und Mädel marſchieren in einer Front Die zweitletzte Wettkampfgruppe„Leder“ hat ihren Wettkampf durchgeführt. Damit rückt das Ende der Leiſtungskämpfe wieder um einen Tag näher. Die Teilnehmerinnen aus der Wettkampfgruppe„Leder“ legten in der Schuh⸗ fabrik Herbſt ihre Leiſtungsprüfung ab. 4 Stepperinnen und 30 Hilfsarbeiterinnen nahmen an dieſer teil, was einer Beteiligung von 75 Prozent der Teilnahmeberechtigten aus dieſem Fabrikbetrieb gleichkommt. Die Lei⸗ ſtungsklaſſe 1 ſtellte Kammfutterale her, die jede Teilnehmerin nach eigener Phantaſie geſtalten konnte. Die Kanten verzierten faſt . alle mit Baſt. Wir konnten aus der Zahl der Arbeiten manche nette Leiſtung be⸗ wundern. Die Leiſtungsklaſſe 2 ver⸗ fertigte ein Schlüſſeletui und auch hier ſah ſich manche Arbeit ſehr gut an. ſind bei dieſen Mädels die praktiſchen Arbeiten mit denen des Vorjahres auf einer Stufe. Die Jungen aus„Leder“ hatten ſich in der Knabenfortbildungsſchule U 2 zuſammenge⸗ funden. Die Schuſter waren gerade bei den praktiſchen Arbeiten und wir konnten zuſehen, wie die Jungen einen Schuh entſtehen ließen. Stich wurde an Stich geſetzt und die Sohle aufgenäht. Wir haben uns einige Fragen ſagen laſſen, die wir den Leſern nicht vorenthalten wollen. tigt zu ſein, ſofern nicht durch die im Laufe des Freitags einſetzende ſtarke Wärmezunahme eine raſche Schneeſchmelze in den Bergen ein⸗ tritt. Der Neckar, der bekanntlich über einen halben Meter höher als der Rhein bei ſeinem höchſten Stand war, hat nun ſeinen Waſſer⸗ ſtand ungefähr dem des Rheines angeglichen und iſt nur noch 11 Zentimeter höher als dieſer. Während der Rhein nur langſam ſeinen Waſ⸗ ſerſtand verminderte, und zwar von 6,28 Meter auf 6,17 Meter vom Mittwoch zum Donnerstag und um weitere 18 Zentimeter auf 5,99 Meter zum Freitag, iſt der Neckar von Mittwoch auf Donnerstagz ſehr gewaltig zurückgegangen, und zwar von 6,37 Meter auf 6,18 Meter. Bis zum Jreitas fiel das Neckarwaſſer um weitere acht Zentimeter, ſo daß ein großer Teil der Reckar⸗ vorländer wieder vom Waſſer befreit ſind. Nur noch die dort abgelagerten Schlammaſſen er⸗ innern an den hohen Waſſerſtand der letzten Tage. —.— Im allgemeinen In der Leiſtungsklaſſe 3 hieß es u..: „Es ſind die Modelle für die Bodenteile an⸗ zufertigen“. In der Leiſtungsklaſſe 4 u..:„Die Laufſohle und das äußere Gelenk ſind kurz zu doppeln, das innere Gelenk ver⸗ deckt zu nähen“. Es iſt nicht einfach, ſo„ver⸗ deckt nähen“, denn zuerſt wird die Sohle außen⸗ herum aufgeſchnitten und wenn genäht iſt, muß der Schnitt wieder ſo verarbeitet und verklebt werden, daß man nicht ſieht, daß hier einmal ein Schnitt war. Theorie und Welt⸗ anſchauung wurden am Nachmittag beendet. Bei der Firma Böhringer haben die Teil⸗ nehmerinnen aus der Gruppe„Chemie“ ihre Leiſtungsprüfung abgelegt. Bie Prüfun⸗ Aufnahme: Bittner Woraut sieh viele Jungen fireuen Der Reichsberufswettkampf neigt sich seinem Ende entgegen. Unser Bild zeigt eine Siegerehrung vom vergangenen Jahre, die der Reichsjugendführer Baldur von Schirach vornahm. gen der Leiſtungsklaſſe 2 aus den— 5 che⸗ miſchen Betrieben erfolgten wie am Vortage in der Mädchenberufsſchule. Für aus der Gruppe„Che⸗ mie“ folgende Wettkämpfe vorgeſehen: In der Zündhol ſabrik, Sunlicht AG, ſowie der Rhei⸗ niſchen Gummi⸗ und Zelluloidfabrik. M. Tn. dentilgung hat man alles geleiſtet, was die Stadtverwaltung für nötig befand. Im Jahre 1936 konnte man allein 3,1 Millionen Reichsmark tilgen. Außerdem wird dem⸗ nächſt aus Rücklagemitteln eine Schuld von zwei Millionen Reichsmark zurückgezahlt wer⸗ den. Allein vom Jahre 1936 auf 1937 hat ſich die ſogenannte äußere Schuld der Stadt um 4,2 Millionen Reichsmark ver⸗ mindert.— Wir wollen hier noch einmal auf die Rücklagen zu ſprechen kommen und ſtellen feſt, daß im Haushaltsjahr 1937 allein faſt 7,5 Millionen Reichsmark den Rück⸗ lagen zugeführt werden. Außerdem ſoll ein ſich etwa ergebender Ueberſchuß eben⸗ falls den Rücklagen zufließen. 84 Millionen Geſamtetat Wenn auch aus allen dieſen Zahlen der wirtſchaftliche Sinn der Stadtverwaltung und die Verantwortung, die man vor der Allge⸗ meinheit empfindet, zum Ausdruck kommt, ſo wollen wir hier doch zum Schluß noch einmal durch die Gegenüberſtellung der Geſamtziffern den ſtetig fortwirkenden Sparſinn der Stadtverwaltung unterſtreichen. Die reinen Ausgaben können im Jahre 1937 um rund 715 000 Reichsmark niedriger eingeſtellt werden, als nach dem Rech⸗ nungsergebnis 1935 und mehr als 420 000 Reichsmark niedriger als im Haushalts · jahr 1936. darauf hinweiſt, daß der Geſamtetat in Einnahme und Ausgabe mit je 84 500 000 Reichsmarlk abſchließt. Das iſt ein Betrag, der gegenüber den Summen, die 0 2 IisrS%hr. Edalti Schuhcreme vor der Machtübernahme üblich waren, ſtark verringert erſcheint. Wenn man die Rücklagen von 50 000 000 RM daneben ſtellt, erſcheint die Sicherung allerdings als nicht ſo übermäßig, wie man auf den erſten Blick meinen möchte. Die Worte des Stadtkämmerers über den Zwang zu eiſerner Sparſamkeit und zur äußer⸗ ſten Zurückhaltung auf der Ausgabenſeite er⸗ ſcheinen bei einem ſolchen Vergleich doch eher ihre Berechtigung zu haben. Wir wollen dieſe nachträgliche Würdigung des Stadthaushaltes nicht abſchließen, ohne auch von uns aus zu betonen, daß nur durch den vollen perſönlichen Einſatz aller, wie er im nationalſozialiſtiſchen Staats⸗ und Gemein⸗ weſen ſelbſtverſtändlich iſt, eine ſolch erfolgreiche Arbeit möglich war. Hag. Mannheimer Sänger, aufgepaßt! Ueberall rüſten die Geſangvereine für das große Deutſche Sängerbundesbeſt in Breslau und proben für die Chöre, die bei dieſem als reichswichtig erklärten Sängerfeſt geſun⸗ gen werden. Nicht nur die Mannheimer Sän⸗ ger, ſondern alle Sängerfreunde aus den Ge⸗ ſangvereinen des Gaues Baden wirken in Bres⸗ lau bei der dritten Chorfeierſtunde mit, für die beſondere Lieder, wie auch für die übrigen Chorfeierſtunden, ausgewählt worden ſind. Die Lieder der dritten Chorfeierſtunde werden am kommenden Sonntag erſtmals für die Oeffentlichkeit geſungen und durch den Rundfunk verbreitet. Die„Liederhalle Mann⸗ heim“ unter Leitung von Muſikdirektor Fried⸗ rich Gellert hat es übernommen, dieſe Bres⸗ lauer Chöre allen Sangesfreunden zu übermit⸗ teln. Die Sendung von der Mannheimer Sende⸗ ſtelle aus beginnt um 10.30 Uhr. Wie aus einer Anordnung des badiſchen Sängergauführers hervorgeht, ſind ſämtliche Geſangvereine aus dem Gau Baden angewieſen worden, dieſe Sendung abzubören. Es iſt vielleicht nützlich, wenn man, 1 — Mannheim „Hakenkreuzbanner“ 27. Februar 1937 Die Rekruten werden größer Ergebniſſe der Muſterung 1936 In den„Blättern des Deutſchen Roten Kreu⸗ zes“ macht Dr. Hans Müller, Oberfeldarzt im Reichskriegsminiſterium, intereſſante An⸗ gaben über die volksgeſundheitlichen Ergebniſſe der Muſterung 1936. Die Ermittlungen über die Körpergröße, ſo ſchreibt er, hatten ſchon bei der vorjährigen Muſterung gezeigt, daß die Größengruppen in den vergangenen Jahrzehnten ſich beachtlich ver⸗ ſchoben haben. Die Zahl der kleinen und ſehr kleinen Leute iſt weſentlich geringer als um die Jahrhundertwende. Die Mittelgrößen ſind an⸗ nähernd gleich ſtark geblieben, während die Gruppe der großen und ſehr großen Leute ganz erheblich zugenommen hat. Von je 100 unterſuchten Dienſtpflichtigen hatten bei den Muſterungen von 1894 und 1898 72 eine Größe bis 170 Zentimeter und 28 eine Größe über 170 Zentimeter. Bei der Muſterung 1936 hatten dagegen von je 100 unterſuchten 20jährigen Dienſipflichtigen 5⁵,3 eine Größe bis 170 Zentimeter und 44,7 eine Größe über 170 Zentimeter. Beachtenswert iſt, daß bei den 23jährigen, die 1936 zur Muſterung kamen, 46,9 Prozent eine Größe über 170 Zenti⸗ meter haben. Dieſer Unterſchied zwiſchen den 20jährigen und ZBjährigen ſcheint dafür zu ſprechen, daß das Wachstum der 20jährigen und wahrſcheinlich auch der 2ljährigen noch nicht abgeſchloſſen iſt. Unter den bei der Muſterung 1936 feſtgeſtell⸗ ten Fehlern und Gebrechen kamen am meiſten vor Plattfuß, Knickfuß uſw., dann folgen Feh⸗ ler und Gebrechen der Gliedmaßen, die meiſtens Unfallfolgen ſind. An dritter Stelle ſtehen die ſogenannten Haltungsfehler(Verkrüppelungen und Formfehler der Wirbelſäule). In gerin⸗ gem Abſtand folgen ſchlechte Zähne und an fünfter Stelle Augenbrechungsfehler. Die Sache mit der Magermilch Sahne dünkt dem Städter als das beſte bei der Milcherzeugung. Mit der Vollmilch wird er auch noch durchaus einverſtanden ſein. Für viele Feinſchmecker gilt die Butter milch als eine durchaus trinkbare Sache. Aber dann hört das Verſtändnis auf. Mit Magermilch weiß man in den Städten kaum etwas anzufangen. Ob die Bezeichnung dazu beigetragen hat? Aver dann müßte ja mageres Fleiſch auf der gleichen Stufe der Bewertung ſtehen, und das iſt doch ganz und gar nicht der Fall. Oder hat man je davon gehört, daß mageres Fleiſch als wertlos gelte, weil die Fettumrandung abge⸗ ſchnitten und zu anderen Zwecken verwendet de Konfirmandenuh vom Ffchseschäft IL. Könhnler im Ratheus früher O 7, 4 wurde? Genau das gleiche macht die Molterei mit der ihr zugeführten Vollmilch; das Fett wird bis zu einem gewiſſen Grade herausge⸗ zogen, um verarbeitet zu werden, und die Ma⸗ germilch bleibt übrig. Es iſt die gleiche Milch wie die Vollmilch, ſie enthält— außer den 3 v. H. Fett— die gleiche Fülle wichti⸗ ger und wichtigſter Stoffe wie die noch nicht verarbeitete Milch. Dem mangelnden Ver⸗ ſtändnis für ein hochwertiges Nahrungsmittel könnte ein bißchen Aufklärung nur Nutzen brin⸗ gen. Vielleicht denken die Verfaſſer von Koch⸗ büchern und Rezepten einmal daran, für die zweckmäßige Verwendung von Magermilch einige Hinweiſe zu geben. Wer der Hausfrau einen guten Tip in der Richtung vermittelt, ſparſam und dabengut und gehalt⸗ voll zu kochen, wird auch Gehör finden. Reichs⸗Herbergsverzeichnis 193 Herausgegeben vom Reichsverband für Deut⸗ ſche Jugendherbergen, Berlin NW 87, Klopſtock⸗ ftraße 47. 25. Ausgabe. 378 Seiten. Preis 90 Pfennig. Eine richtige Wanderung, eine richtige Fahrt muß richtig vorbereitet werden. Da ſitzen dann Jungen und Mädel, wanderfreudige Jugend, dichtgedrängt um den Tiſch herum, ſchmieden Pläne, ſtudieren Karten und ſchlagen eifrig im ReichlHerbergsverzeichnis nach. Wer kann denn auch alle 2000 Jugendherbergen des Deutſchen Reiches kennen. Da iſt es leicht ver⸗ ſtändlich, daß das Reichs⸗Herbergsverzeichnis, für alle, die auf Fahrt gehen wollen, unent⸗ behrlich iſt. Für das Jahr 1937 iſt es vervoll⸗ ſtändigt, in neuem, ſchmucken Gewande heraus⸗ gegeben worden und enthält alles Notwendige und Wiſſenswerte über die deutſchen Jugend⸗ herbergen: Einzelangaben über alle Jugendher⸗ bergen, Ueberſichtskarten aller deutſchen Gaue, Beſtimmungen über die Benutzung der Jugend⸗ herbergen, Angaben über die Fahrpreisermäßi⸗ gungen bei der Reichsbahn und Reichspoſt ſo⸗ wie einen angegliederten Anzeigenteil mit gu⸗ ten Angeboten jeder Art. Für die Auslandsfahrt iſt das Reichs⸗ Herbergsverzeichnis erſt recht ein richtiges Nach⸗ ſchlagewerk, denn es enthält die unbedingt zu berückſichtigenden Anordnungen für jugendliche Grenz⸗ und Auslandswanderer und ein Ver⸗ zeichnis der Jugendherbergen des Auslandes (Belgien, Dänemart, England, Finnland, Frankreich, Holland, iriſcher Freiſtaat, Oeſter⸗ reich, Polen, Rumänien, Schweden, Schweiz, USA uſw.). 3 So wird das neue Reichs⸗Herbergsverzeichnis auch für dieſes Jahr ein unentbehrlicher Begleiter aller Führer und Wan⸗ derer ſein und jeder, der in irgendeiner Ver⸗ bindung zum Wandern ſteht, ſollte es kaufen. empfehlen oder der wanderfreudigen Jugend ſchenten. Es iſt bei allen Landes⸗ und Ortsver⸗ bänden, in den Buchhandlungen und beim Reichsverband für Deutſche Jugendherbergen, Berlin NW 57, zum Preiſe von 90 Rpf. zu haben. Die Wander⸗Bilanz des Odenwaldklubs Jahresbericht in der 45. hauptverſammlung/ Neue Satzungen/ Reger Wanderbetrieb Deutſches Wandertum, Verbundenheit zur Heimat, Volk und Vaterland und unverbrüch⸗ liche Treue zum Führer iſt das Wollen, der Sinn und der Inhalt der Arbeit des Oden⸗ waldklubs. Getreu dieſer richtungweiſenden Parole arbeitet die Ortsgruppe Mannheim⸗ Ludwigshafen als Zweigverein des Odenwald ⸗ klubs ſeit 45 Jahren kräftig und zukunftsbe⸗ wußt an dem Gebäude, für das einſt Männer aus idealer Ueberzeugung den Grundſtein legten. So war auch die 45. Hauptverſammlung des Vereins, die am Donnerstagabend im großen Saale des Wartburg⸗Hoſpizes ſtattfand, ein An⸗ laß, nicht nur über die Tätigkeit des abgelau⸗ fenen Vereinsjahres zu berichten, ſondern auch einen kurzen Rückblick auf die Wegſtrecke zu werfen, die der Verein bisher durchmeſſen hat. Vereinsleiter Kampe war es, der die Mit⸗ glieder herzlich begrüßte und am Ende des vergangenen Geſchäftsjahres ſeinen Mitarbei⸗ tern und überhaupt allen Mitgliedern ſeinen Dank für die bishergeleiſtete Arbeit ausſprach. Vor allem aber gedachte er des Führers, durch den ein einiges Deutſchland er⸗ ſtanden iſt, das wieder rechten Sinn und rech⸗ —— Verſtändnis für ſeine Aufgaben gefunden at. Dem Bericht über die Tätigkeit der Orts⸗ —.— im Jahre 1936 entnehmen wir folgendes: Das Wandern, durch das ein unabläſſiger Hin⸗ weis auf die Schönheit unſerer Heimat gege⸗ ben und das bewußt zur Erziehung zum Schauen, Genießen und Kennenlernen der Na⸗ tur gepflegt wird, wurde planmäßig mit 16 Haupt⸗ und 3 Zwiſchenwanderun⸗ gen durchgeführt. Nachdem unter Mitwirkung des Vereins die Herſtellung einer Wanderkarte für den Käfertaler Stadtwald erfolgte, wurde den Mitgliedern und der Stadtbevölkerung bei drei Wanderungen in dieſes Gebiet Gelegenheit gegeben, die nähere Umgebung Mannheims beſ⸗ ſer kennenzulernen. Dieſe Zwiſchenwanderun⸗ gen in die Umgebung Mannheims ſollen auch im neuen Wanderjahr beibehalten werden. Insgeſamt zogen einſchließlich der Gruppe der Mittwochwanderer 6556 Teilnehmer hinaus, um draußen in der Natur neue Kraft und neue Freude zu ſchöpfen. 3816 Kilometer zurückgelegt Die bei der Reichsbahn, der OEG und mit Schiff zurückgelegten Kilometer betrugen 3816, und unter Zugrundelegung der Geſamt⸗ teilnehmerzahl 547067 Perſonenkilometer. Bei den einzelnen Wanderungen konnten überaus ſtarke Beteiligungsziffern feſtgeſtellt werden; ebenſo erfreulich war auch wieder die Wander⸗ tätigkeit der Mittwochwanderer, die 49 Wan⸗ derungen mit 348 Teilnehmern aus⸗ führten. Für die Erfüllung der Wanderleiſtun⸗ gen konnten bei der Wanderer-Ehrung am 19. Juli 1936 274 Wanderer und Wanderinnen mit dem goldenen Wanderer⸗Ehren⸗ zeichen ausgezeichnet werden. Ebenſo war es wieder möglich, eine große Anzahl Mitglie⸗ der für langjährige Mitgliedſchaft zu ehren. 54 Klubkameraden erhielten für 25jährige und ſechs für 40jährige Mitgliedſchaft das ſilberne Ehrenzeichen verliehen. Ferner verlieh der Hauptvorſtand des Odenwaldklubs den Klub⸗ kameraden Karl Freudenberger und Friedrich Naumer das ſilberne Ehrenzeichen für treue Klubarbeit. 1565 Mitglieder Der Mitgliederſtand hat im Jahre 1936 einen Zugang von 86 neuen Mitgliedern zu verzeich⸗ nen; demgegenüber ſteht ein Abgang an Aus⸗ tritten und Streichungen mit 129. ſo daß ſich ein Abgang von 43 Mitgliedern er⸗ gibt. Die Ortsgruppe hat einſchließlich der bei⸗ tragsfreien Mitglieder einen Stand von 1565 Mitgliedern aufzuweiſen. Die Bücherei wurde mit der Ausgabe von Karten und Führern in Anſpruch genommen. Die Mannheimer Hütte auf dem Eichelberg konnte auf ein 25jähriges Beſtehen zurückblicken, das in würdiger Weiſe am 3. Mai begangen wurde. Dieſe Baulichkeit, wie auch das Rat⸗ haus am Biſchofswald bei Neckarſteinach, befin⸗ den ſich in gutem Zuſtande. Auch auf das Dietweſen und die Geſelligkeit kann mit den in den Wintermonaten durchgeführten Vor⸗ trags⸗ und Familienabenden mit Befriedigung zurückgeblickt werden. Die Beziehungen zum Hauptverein, zu den benachbarten Ortsgruppen und den übrigen Wander⸗ und Gebirgsvereinen in Mannheim und Ludwigshafen, die in einer Arbeitsgemein⸗ behir zuſammengeſchloſſen ſind, ſind die denkbar beſten. Die NSs ſorgt für Erholungspauſen Amfangreiche Erholungspflegearbeit im Kreiſe Mannheim Sowohl Müttern wie Kindern konnte auf dieſe Weiſe eine mehrwöchige Entſpannung verſchafft werden. Durchweg belaufen ſich die Erholungs ⸗ zeiten, die zugemeſſen werden können, auf vier Man merkt ſchon deutlich, daß es wieder der wärmeren Jahreszeit entgegengeht. Die Tage werden länger und freundlicher, und mitunter kann man ſchon ganz frühlingsmäßige Tempe⸗ raturen feſtſtellen, die bereits ein leiſes Sehnen wach werden laſſen, hinauszuwandern in die Natur, in die Weite der Felder, Fluren und Wälder unſeres ſchönen deutſchen Vaterlandes. Dieſem Sehnen hat die NS⸗Volkswohl⸗ fahrt Mannheim mit ihrer Erholungs⸗ pflegearbeit im Monat Februar voraus⸗ ſchauend zu begegnen gewußt, indem ſie in aus⸗ giebigem Maße Freiplätze in den NSV⸗Heimen des Gaues Baden für die Mannheimer Volks⸗ genoſſen und ihre Kinder in Anſpruch nahm. HZ⸗Kamerad, wohin am Sonntag? Anſere Hitler⸗Zugend wandert/ Von Hei delberg über den Kohlhof nach Weinheim Wenn man von Weinheim gegen Birkenau wandert, dann kommt man hinter der Stadt an eine Bahnunterführung, links iſt ein Stein⸗ bruch und da, wo dieſer aufhört, zweigt links ein Fußweg ab, der zur Höhe führt und durch einen roten Strich gekennzeichnet iſt, Der Weg * Aufnahme: Imhoff verläuft dann auf dem Höhenrücken bis zur Juhöhe bei Heppenheim. Auf dieſem Weg wanderten wir an einem Sonntag im Fe⸗ bruar Wie ein großer Bogen bunter Bilder lag der öſtliche Odenwald mit ſeinen Höhenrücken und kleinen Ortſchaften zu unſerer Rechten. Von der Tromm leuchteten Schneefelder herüber. Sonnenſchein lag auf unſeren Wegen, Schüch⸗ tern noch pipſte da und dort ein Waldvogel, Haſen und Rehe kreuzten unſeren Weg, nur Menſchen ſind uns nicht begegnet. Kein lär⸗ mendes Auto ſtörte die einſame Stille. Still und feierlich war der Wald, durch den wir ſchritten. Auf der Juhöhe hielten wir kurze Raſt und traten dann den Heimweg über Bonsweiher, Liebersbach, Birkenau nach Wein⸗ heim an, das wir bei einbrechender Dunkelheit erreichten. Die OEG brachte uns dann wie⸗ der heim. Wohl ſind wir herzhaft müde geworden, aber in uns war eine ſtille Freude und der Wunſch, recht bald wieder hinausziehen zu können. Kamerad, der du nicht dabei warſt, wo warſt denn du? Hat dich der Sonntag auch ſo froh gemacht wie uns? Am Sonntag biſt du hoffentlich auch dabei. Wir fahren nach Heidelberg, wandern auf nicht allgemein begangenen Wegen durch den Heidelberger Wald zur Jugendherberge Kohl⸗ hof und von da nach Weinheim. Hol dir ſo⸗ fort deine Fahrkarte auf dem Bann. Sie koſtet 70; nicht, wie aufgedruckt iſt, 50 Pf. Abfahrt 9 Uhr auf dem OéEG⸗Bahnhof bei der U⸗ Schule. Das deutſche Beamtengeſetz und die Lehrer Das deutſche Beamtengeſetz hat durch die Zu⸗ ſammenfaſſung des 5 1. Beamtenrechts auch für das Beamtenverhältnis der Lehrer ein⸗ heitliches und überſichtliches Recht geſchaffen. Die bisher für ſie geltenden beamtenrechtlichen Vorſchriften waren über die verſchiedenſten Ge⸗ ſetze zerſtreut und in faſt jedem Lande unter⸗ ſchiedlich geſtaltet. An die Stelle aller dieſer Sondervorſchriften treten nunmehr die im gan⸗ zen Reichsgebiet die für ſämtliche Lehrer aus⸗ nahmslos geltenden grundſätzlichen Beſtimmun⸗ gen des deutſchen Beamtengeſetzes, mag es ſich um Beginn und Beendigung des Beamtenver⸗ hältniſſes, Pflichten und Rechte der Beamten, die Verſorgung oder die ſonſt in dem Geſetz ge⸗ regelten Rechtsverhältniſſe handeln. Die infolge der geſchichtlichen Entwicklung und der Eigenart des deutſchen Schulweſens bisher vielfach unklare und lückenhafte Einbe⸗ ziehung des Lehrers in den Beamtenkörper iſt damit eindeutig vollzogen und die Zugehörig⸗ keit der Lehrerſchaft zu dem beſte Ueberliefe⸗ rung wahrenden, Führer und Volk in Treue dienenden deutſchen Berufsbeamtentum auch äußerliche erkennbar gemacht. Die Ortsgruppe unterſtützt auch andere Ver⸗ eine und gehört z. B. folgenden Vereinen als ſcher Kriegsgräberfürſorge, dem Tierſchutzverein Mannheim⸗Ludwigshafen und dem Deutſchen Mitglied an: Dem'ꝰA, dem Volksbund deut⸗ und Oeſterreichiſchen Alpenverein. aus mehreren Mitarbeitern zuſammengeſetzten Vorſtand; an deren Spitze der Vereinsführer. Richard Kampe ſtand, in mehreren geſchäft⸗ lichen Beratungen erledigt. Den Kaſſenbericht erſtattete Rechner Ernſt 4 Der Voranſchlag für 1937 weiſt an Plag. Einnahmen und Ausgaben je 9240 RM aus. deiß Voranſchlag wurde genehmigt und gut heißen. Die Wahl des Vorſtandes Rektor Pfenning leitete dann die Wahl deß ſcher as er io neuen Vereinsführers, aus der einſtimmig bisherige Vereinsführer Richard Kampe h vorging. Der Gewählte nahm die Wahl vo läufig auf ein Jahr an. Seine Mitarbeit bleiben in der bisherigen Zuſammenſetzung a ihren Poſten. Lediglich Wilhelm Wolf von einer Wiederwahl abzuſehen. An andere Stellen gab es geringfügige Aenderungen. Da die alten Satzungen des Vereins überho waren, wurden neue Satzungen aufge⸗ ſtellt, die einſtimmig angenommen wurden. Die Beitragsfeſtſetzung auf.50 RM im Jahre bleibt weiterhin beſtehen. Nachdem verſchiedene Redner zu etlichen Pro⸗ grammpunkten noch das Wort ergriffen Oben den⸗ waldklubs mit einem„Sieg Heil!“ auf den Führer und den Liedern der Nation geſchloſſen. Baſis beruhte wurde die 45. Hauptverſammlung des T. bis fünf Wochen. ben Mannheimer Frauen eine Erholungszeit in Gernsbach antreten und am 8. Februar drei Frauen in Baden⸗Baden und ein in Lahr⸗Dinglingen. Am 10. Februar bezogen 24 Mütter aus unſerem Kreisgebiet und 10 Mütter aus dem Kreis Baden⸗Baden unſer hieſiges Müttererholungsheim in der was“ der Aſt Werderſtraße auf die Dauer von vier Wochen. Nach fünfwöchiger Erholungskur im Sol⸗ bad Donaueſchingen kehrten am 11. Fe⸗ bruar zehn Mannheimer Buben und Mädel ins Elternhaus zurück, um weitern elf Mannhei⸗ an Leib und Seele gekräftigt wieder mer Kindern Platz zu machen, die am 12. Fe⸗ bruar zum gleichen Zweck nach Donaueſchingen Am gleichen Tage kamen weitere 10 Kinder von hier nach Steinabad in Bonn⸗ dorf im Schwarzwald, und 8 Kinder Beſt vom Kindererholungshein „Jagdhaus Bruckfelden“ bei Salem amm Bodenſee zurück, wo ſie 5 Wochen als fuhren. kehrten bat, Ker Auf dieſe Weiſe konnten am 5. Februar ſie⸗ NRannhe W Der 8 681 nis geworder war er vom Die Geſchäfte des Vereins wurden von einem Geldſtrafe ve Es war ih daß er ſich a freiheitsgeſetz rin das Bez Geeſetz erblick ſagerei für 3 Strafverfügu liche Entſchei Lebenslauf( fangenſchaft ihn ein ame ſcher Lektüre aß er ſ Beruf aufgab dig machte. Lebensfragen, der Wahrſage der Geburtsd etwaige Gefal bei zu⸗ oder und ſchriftlich JZahreshoroſke er je nachdem er angab, wa Schreibmaſchi etwa 20 Arbe 1935 übte er traten ſchärfe ſollte Aſtrolog Aus dieſem G fungen abgeh— logen unter 2 ſoll ſogar ein⸗ kommen. 100 geprüfte Als Sachve lung Dr. Ko dn. Der Sach wüchſe zu beſe die Scharlatar Man—— 31 en, ſo ſtrologen fei' nicht im V ſchrift einen? Können unzw ſer Fachſchrift men und verö ſelbſt ſei ein ſtundentechnik. er einſtehen.( rade auf dem Kurgäſte geweilt hatten. Am 15. Februar wur⸗ den dieſe freigewordenen Plätze ſofort wieder mit acht anderen Kindern unſeres Kreisgebie⸗ tes für den gleichen Zeitraum belegt. Am 16. 1 und 19. Februar gelangten insgeſamt 20 Müt⸗ ee ter nach Waldkatzenbach und nach Bad Die Tage vom 22. bißz n 24. Februar blieben wieder der Kindererholung 1 dig iſt, fehlt. vorbehalten, die 120 Buben und Mädel ins örtliche Kindererholungsheim Sandtorf führ⸗ ten und 10 Kinder von der Katharinenhöhe Mingolsheim. bei Schönwald zurückbrachten. In allen dieſen Fällen iſt dafür Sorge ge⸗ tragen, daß die gewährten Erholungs⸗ und Kuraufenthalte auch tatſächlich den gewünſchten Erfolg haben, die darauf hinzielen, alle Volks⸗ genoſſen— ob groß, ob klein— wieder als vollwertig wirkende Kräfte der Volksgemein⸗ ſchaft zuzuführen. Das Wiſſen hierüber dürfte jedem deutſchen Volksgenoſſen Anſporn genu ſein, ſowohl ſein ideelles wie auch materielle Können der NSV bereiwilligſt zur Verfügun zu ſtellen. Die Mitgliedſchaft durch Taten Beweiſe zu führen. R. B. Koc⸗Sonderzug nach Berlin und Leipzig Haben Sie ſich die Karte zum Kdỹ7⸗Sonder⸗ 4 Wenn nein, ſo eilen Sie ſich; denn der Zug fährt ab Mannheim⸗Hbf. ſchon am Dienstag, den 2. März, 20.34 3 eine nahrhafte werden, ſo wü ſchäftsſtellen: Haus der Deutſchen Arbeit, P 4, meiſten Fällen zug ſchon beſorgt? Uhr. Erkundigen Sie ſich bitte bei den Ge⸗ Nr. 4/5, Zimmer 11, Tel. 342 31; Langſtr. 39a, Telefon 509 34; Weinheim: Bergſtr, Wa; Schwetzingen: Clementine-Baſſermann⸗ Straße. in der NS⸗ Volkswohlfahrt iſt ſchließlich für jeden Deutſchen heute ſchon eine Selbſtverſtändlich keit geworden, denn es genügt ja nicht, nur zu behaupten, daß man nationalſozialiſtiſch ge⸗ ſinnt ſei, ſondern es iſt nationalſozialiſtiſch, Leute zu arb mehr fragen könnten.'s. Wahrſagerei. Gröf Die durch zeit bedingt A ter und Angeſt 1 ſich nehmen kör ten Zeit ſind ſchnell eingeno Ruhe, die für her Miniſteria merkſam, daſt Standpunkt de gende Beden Wenn ſich g nicht ſofort ber ärztlicher Anf ſundheitsz Jahren und brauchtheit als rungsaufnahm Die kurzen oder 15 Minu 20 Minuten) ki nahme einer a genügend ang⸗ ſichtiger Beme und bei günſti Speiſeraumes Frühſtückspauſ⸗ bis 20 Minuter bdeſtens eine Z. derlich zu ſein ſamtpauſe von aber von einei reichende Ernä der Arbeitsſchi Andererſeits einer Verläng⸗ triebe, die eine iſt, ablehnend land vor der 2 iſt, ein größere⸗ — — — ich wenigſtens rübrigen. Die Frage ann, ſo ſchreit inheitlich Februar 1937 ubs iuch andere Ver⸗ en Vereinen als Volksbund deut⸗ »Tierſchutzverein dem Deutſchen in. urden von einem rſammengeſetzten r Vereinsführer ehreren geſchäft⸗ Rechner Ernſt 1937 weiſt an 9240 RM aus. migt und gutge⸗ n die Wahl dez einſtimmig der d Kampe hey die Wahl vor⸗ eine Mitarbeiter mmenſetzung auf lm Wolff bat, ſen. An anderen enderungen. Vereins überholt ngen aufge⸗ ommen wurden. )RM im Jahre zu etlichen Pro⸗ ergriffen hatten, ung des Oden⸗ Heil!“ auf den ation geſchloſſen. f. auſen konnte auf dieſe nnung verſchafft die Erholungs⸗ können, auf vier 5. Februar ſie⸗ Erholungszeit am 8. Februar den und eine im 10. Februar rem Kreisgebiet s Baden⸗Baden gsheim in der on vier Wochen. skur im Sol⸗ rten am 11. Fe⸗ ſeen und Mädel gt wieder ins nelf Mannhei⸗ die am 12. Fe⸗ Donaueſchingen kamen weitere lbad in Bonn⸗ und 8 Kinder olungsheim “ bei Salem e 5 Wochen als . Februar wur⸗ e ſofort wieder res Kreisgebie⸗ belegt. Am 16. geſamt 20 Müt⸗ und nach Bad ſe vom 22. bis Kindererholung und Mädel ins Sandtorf führ⸗ Katharinenhöhe afür Sorge ge⸗ zrholungs⸗ und den gewünſchten ꝛlen, alle Volks⸗ — wieder als r Volksgemein⸗ hierüber dürfte Anſporn genug auch materielles zur Verfügung n der NS⸗ ßlich für jeden bſtverſtändlich⸗ ja nicht, nur zu lſozialiſtiſch ge⸗ onalſozialiſtiſch, R. B. nund Leipzig n Kd⸗Sonder⸗ u, ſo eilen Sie Mannheim⸗Hof. März, 20.34 te bei den Ge⸗ en Arbeit, P 4, [; Langſtr. 39a, Bergſtr, 28a; e⸗Baſſermann⸗ ſagerei für gegeben Strafverfügung hatte Heinrich D. nun gericht⸗ Rannheim „Hakenkreuzbanner⸗ 27. Februar 1937 Anter der Anklage der Wahrſagerei Wiſſenſchafkliche Aſtrologie iſt keine Wahrſagerei/ Eine Verhandlung vor dem sSchöffengericht Der 5 bs des Badiſchen Polizei⸗Geſetzbuches war dem Aſtrologen Heinrich D. zum Verhäng⸗ nis geworden. Wegen verbotener Wahrſagerei war er vom Bezirksamt Mannheim zu einer Geldſtrafe verurteilt worden. Es war ihm zum Vorwurf gemacht worden, daß er ſich auch nach Inkrafttreten des Straf⸗ freiheitsgeſetzes aſtrologiſch betätigt hatte, wo⸗ rin das Bezirksamt einen Verſtoß gegen das Geſetz erblickte und den Tatbeſtand der Wahr⸗ erachtete. Gegen dieſe liche Entſcheidung beantragt. Wie aus ſeinem Lebenslauf hervorging, kam er in Kriegsge⸗ fangenſchaft auf die Aſtrologie, während der ihn ein amerikaniſcher Offizier mit aſtrologi⸗ ſcher Lektüre verſorgte. Nach dem Krieg be⸗ 3 er ſich immer mehr mit Aſtrologie, o daß er ſchließlich 1927 ſeinen bisherigen Beruf aufgab und ſich als Aſtrologe ſelbſtän⸗ dig machte. Er erteilte Beratungen in allen Lebensfragen, enthielt ſich aber, wie er betonte, der Wahrſagerei. Er ſtellte Horoſkope aufgrund der Geburtsdaten und machte die Leute auf etwaige Gefahren aufmerkſam, ohne ihnen hier⸗ bei zu⸗ oder Er erteilte mündliche und ſchriftliche Auskunft, ſtellte Geburts⸗ und Jahreshoroſkope. Für ein Horoſkop verlangte er je nachdem 25 bis 30 Mark und mehr. Wie er angab, war ein ſolches Horoſkop 20 bis 25 Schreibmaſchinenſeiten groß und beanſpruchte etwa 20 Arbeitsſtunden. Bis zum 16. Januar 1935 übte er ſeinen Beruf ungeſtört aus. Dann traten ſchärfere Beſtimmungen in Kraft, doch ſollte Aſtrologie, wenn ſie auf wiſſenſchaftlicher Baſis beruhte, auch darnach noch geſtattet ſein. Aus dieſem Grunde werden vom Verband Prü⸗ fungen abgehalten, um das Können der Aſtro⸗ logen unter Beweis zu ſtellen. In kurzer Zeit ſoll ſogar eine Reichsprüfungsordnung heraus⸗ kommen. 100 geprüfte Aſtrologen in Deutſchland Als Sachverſtändiger war zu der Verhand⸗ lung Dr. Koſch aus Düſſeldorf geladen wor⸗ du. Der Sachverſtändige führte u. a. aus, daß man ſich ſchon ſeit Jahren bemühe, die Aus⸗ wüchſe zu beſeitigen und vor allem beſtrebt ſei, die Scharlatane auf dieſem Gebiet auszurotten. Man—— zuerſt einmal Verbandsprüfungen Kſert en, ſo daß heute etwa 100 geprüfte ſtrologen in Deutſchland ſeien. D. 3 nicht im Verband, doch habe er an die Fach⸗ chrift einen Aufſatz eingeſchickt, aus dem ſein Können unzweifelhaft hervorgehe, denn in die⸗ ſer Fachſchrift würden keine Arbeiten angenom⸗ men und veröffentlicht, die nicht reif ſeien. Er ſelbſt ſei ein Gegner der ſogenannten Sprech⸗ ſtundentechnik. Daß D. aber das„gewiſſe Et⸗ was“ der Aſtrologie erfaßt habe, dafür könne er einſtehen. Es ſei eine ungeheure Arbeit, ge⸗ rade auf dem Gebiete der Aſtrologie für kleine Leute zu arbeiten, denn ein Dummer könne mehr fragen als ſieben Weiſe beantworten könnten.'s. Arbeit ſei weder Gaukelei noch Wahrſagerei. Eine kurze Prüfung's. durch den Sachver⸗ im Gerichtsſaal ergab, daß er über ie notwendigen Dinge Beſcheid wußte. Die Grundlagen für die wiſſenſchaftliche Bearbei⸗ tung der Horoſkopie und Aſtrologie waren vor⸗ handen. Weiter ſtellte der Sachverſtändige feſt, daß D. kein Scharlatan ſei. Die Aſtrologie ſtelle nur die Einflüſſe feſt, denen ein Menſch unterliege, ſage aber niemals etwas mit Be⸗ ſtimmtheit voraus und ſei niemals als Wahr⸗ ſagerei aufzufaſſen. Bei dem Gaukeleiparagra⸗ phen handle es ſich um alte, überlebte Dinge. Kein Gaukler Der Staatsanwalt legte dann dar, daß man es hier mit keinem alltäglichen Fall zu tun habe. Es ſei vor allem nicht Sache des Gerichts, zu befinden, ob es ſich hier um eine Wiſſenſchaft handle, oder ob die Aſtrologie nicht als Wiſſenſchaft aufzufaſſen ſei. Gaukelei und Wahrſagerei ſei unter Strafdrohung geſtellt. Nun könne man nicht gerade ſagen, daß Aſtrologie in Bauſch und Bogen Wahrſagerei ſei. Ob der Tatbeſtand des§ 68 des Badiſchen Polizei⸗Ge⸗ ſetzbuches erfüllt ſei und ob D. Wahrſagerei ge⸗ trieben habe, ließe ſich hier nicht feſtſtellen. Der Sachverſtändige ſage, daß die Arbeitsweiſe des Angeklagten wiſſenſchaftlich ſei. Ob es ſich aller⸗ dings jeweils bei ſeinen Horoſkopen um durch⸗ aus wiſſenſchaftliche Dinge handelte, ſei zu be⸗ zweifeln. Immerhin mache D. nicht den Ein⸗ druck eines Gauklers. Er ſehe ſich deshalb nicht in der Lage, gegen den Angeklagten eine Beſtrafung zu beantragen. Eine ſolche ſtelle er in das Ermeſſen des Gerichts. Ein Freiſpruch Das Gericht fällte dann folgendes Urteil: Der Angeklagte Heinrich D. aus wetzingen wird von der erhobenen Anſchuldigung freigeſpro⸗ chen. Die Staatskaſſe hat die Koſten zu tragen. In der Begründung wurde u. g. feſtgeſtellt, daß im Gericht die Entſcheidung nicht getroffen werden konnte, ob der Angeklagte wiſſenſchaft⸗ lich arbeite oder nicht. Es konnte un da⸗ für der Nachweis erbracht werden, ob der An⸗ geklagte Kenntniſſe auf dem Gebiete der Aſtro⸗ logie aufzuweiſen habe oder nicht, ſo daß man onnehmen könne, daß er keine Wahrſagexrei ge⸗ trieben und ſeine aſtrologiſchen Kenntniſſe nicht zum Wahrſagen mißbraucht habe. Der Sachverſtändige habe erklärt, daß er den Angeklagten kenne und ihn beurteilen könne. Der Angeklagte beſtreite, daß er gewiſſe Ereig⸗ niſſe vorausſage. Er berate nur, ohne irgend etwas vorzugreifen. Es ſei nicht erwieſen, daß die Tätigkeit des Angeklagten unter den Be⸗ griff der Wahrſagerei falle. Er war deshalb freizuſprechen. r. Beim Offizierkorps des J./ Inf.⸗Reg. 110 Enge Verbundenheit zwiſchen Wehrmacht und Bevölkerung Auf Donnerstagabend hatte das Offizier⸗ korps des 1. Bataillons unſeres heimiſchen In⸗ fanterie⸗-Regiments eingeladen, um mal wieder der Verbundenheit zwiſchen Wehrmacht und Bevölkerung Ausdruck zu verleihen. Dem Rufe waren die führenden Männer des politiſchen Lebens unſerer Stadt gefolgt. Ferner ſah man Vertreter verſchiedener Behörden und zahlreiche Gäſte aus der Wirtſchaft und dem kulturellen Leben. Ein ſchönes Bild enger Tuchfühlung zwiſchen Uniform und Zivil beherrſchte infolge⸗ deſſen die geſchmackvoll hergerichteten Räume des Offiziersheims. Oberſtleutnant Specht, der Bataillonskom⸗ mandeur, war ein liebenswürdiger Gaſtgeber und hatte die beſondere Freude, den Chef der Wehrexſatzinſpektion, Generalmajor Zimmer⸗ mann, unter den vielen, zum Teil ſogat von auswärts herbeigeeilten Gäſten des Offizier⸗ korps willkommen zu heißen. Im übrigen galt ſeine Begrüßungsanſprache der Tatſache, die ſich aus den letzten Reden des Reichskriegs⸗ miniſters und aus der Auszeichnung der Ober⸗ befehlshaber der einzelnen Wehrmachtsteile mit dem Goldenen Parteiabzeichen erneut er⸗ geben hat: Soldat ſein, heißt Natio⸗ nalſozialiſt ſein! In dieſem Sinne pflege auch das Regiment 110 die enge Verbun⸗ Größere Arbeitspauſen ſind notwendig Beſonders die Mittagspauſe iſt bei durchgehender Arbeitszeit zu kurz Die durchgehende achtſtündige Arbeits⸗ zeit bedingt Arbeitspauſen, in denen die Arbei⸗ ter und Angeſtellten in erſter Linie Nahrung zu ſich nehmen können. Bei der zuſammengedräng⸗ ten Zeit ſind jedoch die Pauſen in den meiſten Fällen ſehr kurz, ſo daß das Eſſen ziemlich ſchnell eingenommen werden muß und die nötige Ruhe, die für die Nahrungsaufnahme notwen⸗ dig iſt, fehlt. Im Reichsarbeitsblatt macht da⸗ her Miniſterialrat Dr. Kremer darauf auf⸗ merkſam, daß gegen die zu kurzen Pauſen vom Standpunkt des Arbeitsſchutzes aus ſchwerwie⸗ gende Bedenken zu erheben ſind. Wenn ſich geſundheitliche Schädigungen auch nicht ſofort bemerkbar machen, ſo ſind doch nach ärztlicher Anſicht Störungen des Ge⸗ ſundheitszuſtandes in den mittleren Jahren und ſpäter, ſowie eine frühere Ver⸗ brauchtheit als Folge dieſer regelwidrigen Nah⸗ rungsaufnahme nicht von der Hand zu weiſen. Die kurzen Pauſen(Frühſtückspauſe von 10 oder 15 Minuten, Mittagspauſe von 15 oder 20 Minuten) können zur ordnungsmäßigen Ein⸗ nahme einer ausreichenden Mahlzeit nicht als genügend angeſehen werden. Selbſt bei vor⸗ ſichtiger Bemeſſung der erforderlichen Zeiten und bei günſtiger Lage des Aufenthalts⸗ oder Speiſeraumes erſcheint dem Verfaſſer für die Frühſtückspauſe mindeſtens eine Zeit von 15 bis 20 Minuten und für die Mittagspauſe min⸗ bdeſtens eine Zeit von 30 bis 40 Minuten erfor⸗ derlich zu ſein. Es würde ſich alſo eine Ge⸗ ſamtpauſe von mindeſtens 45 Minuten, beſſer aber von einer Stunde als die für eine aus⸗ reichende Ernährung notwendige Unterbrechung der Arbeitsſchicht ergeben. Andererſeits ſteht der Arbeiter heute meiſt einer Verlängerung der Anweſenheit im Be⸗ triebe, die eine Verlängerung der Arbeitspauſen iſt, ablehnend gegenüber. Würde in Deutſch⸗ land vor der Arbeit, wie es in England üblich iſt, ein größeres warmes Eſſen oder wenigſtens eine nahrhafte warme Suppe eingenommen werden, ſo würde die Frühſtückspauſe in den meiſten Fällen wegfalen können, und es würde ſich wenigſtens eine Kürzung der Mittagspauſe erübrigen. Die Frage Ernährung und Arbeitspauſen kann, ſo ſchreibt Miniſterialrat Kremer, nicht einheitlich gelöſt werden. Auf dem Lande und in den kleineren Städten müſſe die übliche geteilte Arbeitszeit beibehalten werden. In den Großſtädten mit ihren weiten Anmarſch⸗ wegen werde man heute die kurze Pauſe nicht ändern können. Aufgabe der Betriebsleiter ſei es, daß die kurzen Pauſenihrem Sinn entſprechenid ausgenutzt werden kön⸗ nen. Hierbei iſt beſonders wichtig die Bereit⸗ ſtellung eines nahrhaften warmen Eſſens. denheit mit den Trägern der politiſchen und ſtaatlichen Organiſation. Nach dem gemeinſamen Abendeſſen, einfach⸗ militäriſcher Art hielt Hauptmann a. D. Flo⸗ tho einen hochintereſſanten Vortrag über die Skagerrakſchlacht. Die durch einige Wandtafeln und mehrere Skizzen noch deutlich illuſtrierten Ausführungen des Redners, der ſich aus Liebe zur Sache eine für einen ehemaligen Infante⸗ rieoffizier geradezu erſtaunliche Kenntnis der Soekriegstaktit und aller mit der Marine zuſam⸗ menhängenden Dinge verſchafft hat, waren ein Erlebnis. Der weite Weg des Vortrags führte von Englands Methode, ſeine teuren Kreuzer nur ſelten zu Seeſchlachten zu ſtellen, über die Geiechtsformen der Marine, die Art der deut⸗ ſchen Flottenführung, die Fehler der deutſchen Politit vor 1914 und bei Kriegsausbruch bis zu allen Einzelheiten der von Admiral Scheer mit Zielbewußtſein durchgeführten und mit kluger Taktik durchgeſtandenen Skagerrakſchlacht. Neben der Feſtſtellung, warum dieſe große Seeſchlacht zu einem deutſchen Erfolg wurde, obgleich auf unſerer Seite nur 61 000 Tonnen gegen eine Uebermacht von 115 000 Tonnen eng⸗ liſchen Schiffsraums ſtanden, fanden ſich am Schluß des Vortrags ſehr lehrreiche Hinweiſe auf die politiſche Bedeutung dieſer Großtat unſerer Matroſen. Denn letzten Endes hat die Schlacht am Skagerrak den Engländern den Zu⸗ gang zur Oſtſee verwehrt und ſo vermieden, daß das Zarenreich nachher auch mit am Tiſch der länderhungrigen Politiker von Verſailles ſaß. Auf dieſe Weiſe iſt alſo gewiſſermaßen die Pro⸗ vinz Oſtpreußen gerettet worden. Den ſtarken Beifall, den die Ausführungen des Hauptmanns a. D. Flotho fanden, kleidse Oberſtleutnant Specht in herzliche Worte der Anerkennung und des Dankes. Der Reſt d⸗s genußreichen Abends galt dann der Herſtelluleg einer engen Tuchfühlung zwiſchen dem Offi⸗ zierkorps des./ IR 110 und ſeinen dankbaren Gäſten. Oas essen mir im Maͤrz 2 9— E 7— Sei — Zeichnung Vimmermann Der Frühlingsmonat kommt, und da ſpüren wir ſchon im Gaumen den Geſchmack von jungem Gemüſe. Aber, Geduld! Zwar geben auch unſere Treibhäuſer in wenigen Wochen ſchon das erſte Gemüſe her, aber es iſt noch ſehr wenig und auch teuer. Kohl— vor allem Sauer⸗, Grün⸗ und Roſenkohl— und Wurzelgemüſe werden weiter unſere Freunde ſein, zu denen dann noch Gemüſe⸗ und Obſtkonſerven treten. An Fleiſch iſt vor allem Schweinefleiſch reichlich vorhanden, aber eigentlich iſt Fiſchzeit. Der März bringt uns etwa ein Drittel der Fiſchfänge des ganzen Jahres ein, jetzt iſt Fiſch beſonders ſchmackhaft und wohlfeil. Wie wäre es mit Fiſch und Kohlgemüſe, die ſich in verſchiedenſter Form ſehr ſchmackhaft zubereiten laſſen. ll . DaxAES s NENprH⁰ιιν ISoEICSO vIs Gikhlk⸗ Mannheim „Hakenkreuzbanner“ kin unwiderruflicher kntſchluß. „Über dies Jahr kriealt du mein Abjeichen nicht mehe jum dusgenn!“ Fürſorge für werdende Mükter Bevölkerungspolitiſche Maßnahmen in Baden Auf Grund einer Anordnung des badiſchen Innenminiſters erhalten erbgeſunde Mütter Schwangerenbeihilfen, wenn das Familienein⸗ kommen einer zweiköpfigen Familie monatlich 150 RM oder das einer dreiköpfigen monatlich 180 RM nicht überſteigt. Ferner wird durch eine Ausgleichskaſſe für erbgeſunde und voll⸗ wertige berufstätige Frauen ermöglicht, daß dieſe zur Zeit ihrer Niederkunft ohne Einbuße an Geldmitteln zwölf Wochen aus der Erwerbs⸗ arbeit ausſcheiden können. Des weiteren ſind Beſtimmungen über Wochenfürſorge, Stillgeld und Aehnliches erlaſſen worden. Träger der iſt die Landes⸗ und Kreis⸗ ürſorge. Morgen Abendfeier im Planetarium Bei der morgigen Abendfeier im Plane⸗ tarium um 20.15 Uhr wird ein Programm mit leichten, allgemein verſtandenen Werken unſe⸗ rer großen Meiſter der Muſik und Dichtung wie: Mozart, Beethoven, Schubert, C. M. v. Weber, Heinrich Lerch und Steguweit zur Auf⸗ führung gelangen. Namhafte junge Mann⸗ heimer Künſtler wie das Käte⸗Back⸗ Quartett mit den Herren Adolf Ruppert, Fritz Hoffmann und Kurt Lubbenger, Charlotte Dörfler(Sopran) und Ernſt Grau(Sprecher) werden dieſes auserleſene Programm durchführen. Falſcher Eiſenbahner geſucht! Nachſtehend beſchriebener, unbekannter, wahr⸗ ſcheinlich ein falſcher Eiſenbahnbeamter, ſtiehlt Fahrräder und verkauft dieſe.— Beſchreibung: etwa 1,68 Meter groß, 30—35 Jahre, kräftige Geſtalt, waagrechte Schultern, rundes breites Geſicht, rötlich, geſundes Ausſehen, blonde Haare, hohe Stirn, blaugraue Augen, beſonde⸗ res Kennzeichen: im Oberkiefer fehlen einige Zähne, kein Schnurrbart, lange ſchwarze Hoſen mit Bieſen, hellblauer Eiſenbahnerrock mit Ab⸗ 537—5 Eifenbahnermütze, Pfälzer Dialekt. Um Mitfahndung und bei Ermittlung um ſofortige Verſtändigung der Polizei oder Gendarmerie wird gebeten. Dienſtiubiläum. Ihr 25jähriges Dienſtjubi⸗ läum bei der Firma Johann Schreiber feiert am Montag, 1. März, Fräulein Eva Müller, Mannheim, Waldhofſtraße 2. 70. Geburtstag. Frau Greta Müller, geb. Weyand, Käfertaler Straße 65, feiert am Sonn⸗ tag in geiſtiger und körperlicher Friſche ihren 70. Geburtstag. Wir gratulieren. Silberne Hochzeit. Karl Erkert und ſeine Ehefrau Eliſe geb. Hufnagel, Eichendorffſtraße 24, können am 1. März das Feſt der ſilbernen Hochzeit feiern. Wir gratulieren. Daten für den 27. Jebruar 1937 1814 Schlacht bei Bar⸗ſur⸗Aube, Sieg der Ver⸗ bündeten über Oudinot. 1933 Kommuniſtiſche Brandſtiftung im Reichs⸗ tagsgebäude. 1934 Geſetz für die Verſorgung der Kämpfer für die nationale Erhebung. vom Teichsberufswettkampf der Gruppe„Eisen und Metall Hier werden Abfallſtoffe geſammelt Richtlinien zur Erfaſſung der Alt⸗ und Anfallſtoffe in gewerblichen Betrieben Das Amt für Rohſtoffverteilung hat Richtlinien zur Erfaſſung der in den ge⸗ werblichen Betrieben anfallenden Alt⸗ und Ab⸗ fallſtoffe erlaſſen. Darin heißt es, daß jeder einzelne gewerbliche Betrieb unter allen Um⸗ ſtänden dafür Sorge zu tragen hat, daß die auch bei ſparſamſter Materialbehandlung anfallenden Alt⸗ und Abfallſtoffe erfaßt werden, um in wirt⸗ ſchaftlicher Weiſe entweder im eigenen Betriebe verabeite oder durch Weiterleitung bzw. Ver⸗ äußerung dem Wirtſchaftskreislauf wieder zuge⸗ führt zu werden, erforderlichenfalls unter Ein⸗ ſchaltung des Rohproduktenhandels. Dieſe Aufgabe muß in erſter Linie in je⸗ dem einzelnen Betriebe entſprechend der Eigenart des jeweiligen Produktionsgan⸗ ges ſelbſtändig gelöſt werden. Das Ziel kann nur erreicht werden, wenn hierbei alle im Betrieb Tätigen verantwortungsbewußt zuſam⸗ menarbeiten. Soweit die Verwertung von Alt⸗ materialien nicht im eigenen Betriebe erfolgt, werden die Kleingewerbebetriebe, z. B. Hand⸗ werks⸗ und kleine Handelsbetriebe, von der all⸗ gemeinen Haushaltsſammlung miterfaßt. In den ſonſtigen Betrieben, insbeſondere in Induſtriebetrieben, iſt bei der Weiter⸗ leitung zu unterſcheiden zwiſchen betriebs⸗ eigenen und betriebsfremden Alt⸗ und Abfallſtoffen. Betriebseigene Altmateria⸗ lien ſind die bei den Arbeitsvorgängen der Produktion einſchließlich der Nebenbetriebe, z. B. Fabrikſchloſſereien, Büros, Expeditionen uſw. anfallenden Abfallſtoffe, die vom Betriebe ſelbſt auf das ſorgfältigſte zu ſammeln und weiterzu⸗ leiten bzw. zu veräußern ſind, ſofern ſie nicht im eigenen Betriebe verarbeitet werden. Be⸗ triebsfremde Alt⸗ und Abfallſtoffe ſind alle an⸗ deren Altmaterialien, z. B. das von der Ge⸗ folgſchaft im Betriebe anfallende Altpapier, ſie werden durch die Organiſation der D AF. geſammelt. Soweit das Material in dieſem Falle in Mengen anfällt, die eine Ab⸗ gabe gegen Entgelt ermöglichen, iſt in der Regel der Erlös zugunſten der Gefolgſchaft, z. B. für „Kraft durch Freude“, ſoziale Unterſtützung oder ähnliches zu verwenden. Ergeben ſich bei der Erfaſſung durch Haus⸗ haltſammlungen, ſowie bei den betriebseigenen Altmaterialien der Induſtrie Verwertungs⸗ ſchwierigkeiten irgendwelcher Art, insbeſondere hinſichtlich der Spezialabfälle, ſo ſind zunächſt die zuſtändigen fachlichen Gliederungen der Or⸗ ganiſation der gewerblichen Wirtſchaft des Be⸗ zirks verpflichtet, in engſter Zuſammenarbeit im Rahmen der Bezirkswirtſchaftskammer und ins⸗ beſondere mit der bezirklichen Gliederung der Fachgruppe Rohproduktengewerbe geeignete Verwertungsmöglichkeiten feſtzuſtel⸗ len. Ergeben ſich bezirklich keine Verwertungs⸗ möglichkeiten, ſo ſind die zentralen Gliederungen der Organiſation der gewerblichen Wirtſchaft zu befaſſen, die verpflichtet ſind, in engſter Zuſam⸗ menarbeit miteinander und insbeſondere mit der Reichsgruppe Handel die Verwertungsmöglich⸗ keiten feſtzuſtellen bzw. zu entwickeln. eeegenineWeeeebeemarr Fahrpreisermäßigungen zu Oſtern und Pfingſten Die Reichsbahndirektion Karlsruhe teilt mit: Um die Abwicklung des diesjährigen Oſter⸗ und Pfingſtvertehrs ſicherſtellen, dürfen zu Oſtern 1937 am Gründonnerstag und Oſter⸗ montag und zu Pfingſten 1937 von Pfingſtſamstag bis Pfingſtmontag einſchließlich im innerdeutſchen Verkehr Fahrpreisermäßigun⸗ gen für Geſellſchaftsfahrten nicht gewährt werden. Für Reiſen vom Ausland nach Deutſch⸗ land und zurück ſowie im Durchgang durch Deutſchland kann die Ermäßigung nach dem Ermeſſen der Reichsbahndirektionen auch in den Sperrzeiten gewährt werden. Bei Schul⸗ und Jugendpflegearbeiten treten Beſchränkun⸗ gen nicht ein. Nationaltheater. Heute Samstag findet um 20 Uhr die Uraufführung der Oper„Prinz Caramo“ von Albert Lortzing in der Neu⸗ bearbeitung von G. R. Kruſe ſtatt. Die muſi⸗ kaliſche Leitung hat Ernſt Cremer. Die Inſze⸗ nierung beſorgt Heinrich Köhler⸗Helffrich. Bühnenbilder: Kalbfuß. Techniſche Einrich⸗ tung: Weyl. Beſchäftigt ſind: Die Damen Gelly und Heiken und die Herren Bartling, Koblitz, Schäfer⸗Schuchardt, Scherer.— Mor⸗ gen Sonntag im Nationaltheater„Der Evan⸗ gelimann“, Oper von Wilhelm Kienzl. Dirigent: Cremer. Regie: Ebbs.— Im Neuen Theater wird wiederum das erfolgreiche Luſt⸗ ſpiel„Der Etappenhaſe“ gegeben. Beide Vorſtellungen beginnen um 20 Uhr.— In Kleiſts„Amphitryon“, der am kommenden Mittwoch zuſammen mit dem„Zerbroche⸗ nen Krug“ in neuer Inſzenierung von In⸗ tendant Brandenburg erſcheint, ſind in den (Roſengarten) auf. Hauptrollen beſchäftigt: Die Damen Decarli (Alkmene) und Blankenfeld(Charis) und die Herren Linder(Jupiter), Birkemeyer(Amphi⸗ tryon), Eduard Marks(Merkur) und Lang⸗ heinz(Soſias). Erſtaufführung des Luſtſpiels „Am ein Hundehaar“ Die Schauſpielſchule der Städt. Hochſchule für Muſit und Theater führt heute abend das Luſtſpiel von Emmerich Nuß„Um ein Hundehaar“ im Neuen Theater Die rege Nachfrage nach Karten beweiſt das große Intereſſe, welches das theaterliebende Publikum dem neuen Stück des bekannten Autors entgegenbringt. Der junge Schauſpieler⸗Nachwuchs hat alles getan, um den Beſuchern einen genußreichen und fröhlichen Abend zu bereiten. Von einem Hundehaar in des Wortes buchſtäblicher Bedeutung hängt al⸗ les ab. Das dünne Geſpinſt aus dem Fell eines nicht mal in dem Miethauſe beheimateten Köters auf dem Pudding der Frau Müller iſt hier ſozu⸗ ſagen die Achſe, um die ſich der Krach und der Klatſch drehen.— Reſtliche Karten ſind an der Abendkaſſe erhältlich. unentgeltlicher Sonntag im Schloßmuſeum. Sonntag, 28. Februar, iſt das Schloßmuſeum in der Zeit von 11 bis 16 Uhr unentgeltlich ge⸗ öffnet. Ganz beſonders ſei nochmals auf die Ausſtellung der Städtiſchen Schloßbücherei „Spätgotiſche Buchkunſt“ hingewieſen, die umrahmt von zeitentſprechenden Skulp⸗ turen und Möbeln, die koſtbare Buchkunſt der Gutenbergzeit veranſchaulicht. Dieſe Schau findet nicht allein in hieſigen Fachkreiſen, ſon⸗ dern auch auswärts rege Anteilnahme. Anordnungen der NSDAP Anordnungen der Kreisleitung An alle Stadtortsgruppen! Die Ortsgruppen haben heute von 10 Uhr ab Karten für die Kundgebung am 12. 3. mit R e ich s⸗ miniſter Dr. Frank abzuholen. Kreispropagandaleitung. An alle Funkſtellenleiter Die Monatsberichte ſind bis 28. d. M. einzuſenden. Kreisfunkſtelle. Ortsgruppen der NSDAP Erlenhof. 2.., 20 Uhr, Amts⸗ und Zellenleiter⸗ Weltbild(M) Ein interessanter Schnappschuß, der einen Meisterkandidaten neben einem Lehrling zeigt. Ein Angehöriger der Wehr- macht erfüllt im Rahmen des Reichsberufswettkampfes die Bedingungen zur Installateur-Meisterprüfung Sitzung in Uniform. Lokal„Zur Nagold“, Ecke Lang⸗ und Draisſtraße. Wohlgelegen. Am 27. 2. erweiterte Mitgliederver⸗ ſammlung. 19.30 Uhr Antreten ſämtlicher Politiſchen Leiter und Anwärter vor der Geſchäftsſtelle. Friedrichsfeld. Am 27.., 20.15 Uhr, im„Adler“⸗ Saal öffentliche Kundgebung mit Pg. F. Plattner, Karlsruhe. Feudenheim. 27.., 20.30 Uhr, in der Turnhalle Badenia Kundgebung mit Reichsredner Staatsrat Triebel, MdR. Pflichtbeſuch für Parteigenoſſen und Gliederungen. Horſt⸗Weſſel⸗Platz. 1.., 20.30 Uhr. Appell der Hoheitsträger auf der Geſchäftsſtelle der Ortsgruppe. NS⸗Frauenſchaft Achtung, Propagandareferentinnen! 1.., 18 Uhr, wichtige Beſprechung ſämtlicher Referentinnen in L Feudenheim. Die Frauenſchaft beteiligt ſich am 27.., 20.30 Uhr, an der Kundgebung der NSDAP in der Turnhalle Badenia. Friedrichsfeld. Die Frauen nehmen am Samstag, 27.., 20.15 Uhr, geſchloſſen an der Kundgebung der NSDAP teil. HJ Stelle Wandern. Am 28. 2. findet die zweite Wan⸗ derung ſtatt. Abfahrt 9 Uhr am OEG⸗Bahnhof bei der U⸗Schule nach Heidelberg. Auf⸗ nicht allgemein begangenen Wegen wird gewandert durch den Heidel · berger Wald nach der Jugendherberge Kohlhof. Hier Raſt, dann weiter nach Weinheim. Fahrkarten zum Preiſe von 70 Pf., nicht wie aufgedruckt 50 Pf., ſchar⸗ bzw. gefolgſchaftsweiſe beim Bann. Schluß der Fahr⸗ kartenausgabe 27. 2. BDM Untergau. Gruppen⸗ und Mädelſchaftführerinnen · ſchulung der Gruppen—25 am 28.., vorm. 8 Uhr, Aula, A4, 1. Untergau. Führerinnenanwärterſchulung 28. Febr., vorm. 9 Uhr, N 2, 4. JM Sport. Am 27. 2. Abnahme des Leiſtungsabzeichens 15 Uhr Stadion. 17 Uhr Schwimmen. DAð DAß⸗Kreiswaltung. Die monatliche Mit⸗ gliederbeſtandsmeldung muß bis ſpäteſtens 28. bei der Kreiswaltung eingereicht ſein. Was iſt los? Samstag, den 27. Februar Nationaltheater:„Prinz Caramo“. Kom. Oper von Alb. Lortzing. Miete 6 17 und 1. Sondermiete 9. Uraufführung. 20.00 Uhr. Roſengarten: Städt. Hochſchule für Muſik und Theater Theatervorſtellung„Um ein Hundehaar“ im Muſen⸗ ſaal. 20.00 Uhr. Planetarium: 20.00 Uhr 8. Planetarium 8⸗ abend für die vom Winterhilfswerk betreuten Volksgenoſſen. Kleinkunſtbühne Libelle: 20.15 Uhr Kabarett⸗Variete⸗Programm. Tanz: Libelle, Palaſt⸗Hotel, Park⸗Hotel. Ständige Darbietungen Städt. Schloßmuſeum: 11.00—13.00 und 14.00—16.00 Uhr geöffnet. Sonderſchau: Spätgotiſche Buchkunſt. Muſeum für Naturkunde(im Schloß): 11.00—16.00 Uhr geöffnet. Sonderſchau: Das Raubwild unſerer deutſchen Heimat. Theatermuſeum, E 7, 20: 10.00—13.00 und 15.00 bis Uhr geöffnet. Sonderſchau: Die neue deutſche per. Sternwarte:.00—12.00 und 14.00—19.00 Uhr geöffnet. Städt. Kunſthalle: 11.00—13.00 und 14.00—16.00 Uhr geöffnet. Sonderſchau: Neue deutſche Malerei. Mannheimer Kunſtverein, L 1, 1: 10.00—13.00 und 15.00—17.00 Uhr geöffnet. Städt. Bücher⸗ und Leſehalle: 10.30—12.00 und 16.00 bis 19.00 Uhr geöffnet(Buchausgabe). 10.30—13.00 und 16.30—21.00 Uhr geöffnet(Leſehalle). Kunſthaus Gmbc, Qu 7, 17: Ausſtellung einer Samm⸗ lung von Handzeichnungen(Akte, Tiere uſw.) des Boraventura Genelli. Rundfunk⸗-Programm Samstag, 27. Februar Reichsſender Stuttgart..00 Choral, Zeit, Wetter, .05 Gymnaſtik,.30 Frühkonzert,.05 Bauernfunk, .10 Gymnaſtik,.30 Muſik am Morgen, 10.00 Deut⸗ ſche Leiſtung jenſeits der Grenzen, 11.30 Für dich, Bauer, 12.00 Mittagskonzert, 13.00 Zeit, Nachrichten, Wetter, 13.15 Fortſetzung des Mittagskonzerts, 14.00 Allerlei von zwei bis drei, 15.00 Junge bildende Künſtler am Werk, Hörberichte von der 1. Würt⸗ tembergiſchen Architektentagung, 15.45 Jugend am Werk, 16.00 Froher Funk für alt und jung, 18.90 Tonbericht der Woche, 18.30 Hörerwünſche(Schall⸗ platten), 19.00 Buntes Wochenendkonzert, 19.45 Deut⸗ ſche Skimeiſterſchaften im Abfahrts⸗ und Torlauf, 20.00 Nachrichtendienſt, 20.10„Kabarett“, 21 00 Tanzmuſik, 22.00 Zeit, Nachrichten, Wetter, Sport, 22.20 Funkbericht von den Eishockey⸗Weltmeiſter⸗ ſchaften in London, 22.45 Tanz⸗ und Unterhaltungs⸗ muſik, 24.00 Nachtmuſik. T od Abt. Reiſen, Wandern, Urlaub Sonderzug nach Berlin zur Automobilausſtellung und nach Leipzig zur Meſſe. Abfahrt ab Mannheim am Dienstag, 2. März, 20.34 Uhr. Aufenthalt in Berlin am.,., 5. und 6. März, in Leipzig am 7. März. Rückkunft Mannheim am 8. März in den Morgenſtunden. Karten bei den Geſchäfts⸗ ſtellen. Sonderzug nach Saarbrücken am 7. März. Fahr⸗ karten zu nur RM..20 bei den Geſchäftsſtellen. Oſterfahrten. Es finden in dieſem Jahr eine vier⸗ und eine zweitägige Oſterfahrt ſtatt, und zwar 4 Tage Hochſchwarzwald(Kreis Neuſtadt), 2 Tage nördlicher Schwarzwald(Oberkirch—Bad Griesbach). Zum Winterſport nach dem Ruheſtein. Morgen, Sonntag, mit Omnibuſſen nach dem Ruheſtein. Laut Rundfunkbericht ſind die Schneeverhältniſſe gut. Ab⸗ fahrt ab Paradeplatz Punkt.30. Rückkunft etwa 21.30 Uhr. Fahrkarten zu RM..30 bei Geſchäfts⸗ ſtelle p 4, 4/5, Zimmer 11, nachm. bei Omnibusgeſell⸗ ſchaft, D 4, 5. Skilehrer anweſend. Nach Oberbayern vom 14.—22. März(Schlierſee, Bayriſch⸗Zell und Umgebung). Für dieſe Fahrt zum Preiſe von RM. 35.— nehmen die Geſchäftsſtellen noch einige Anmeldungen entgegen. Teilnehmer an der Fahrt nach Raintalerhof vom 31. Jan. bis 7. Febr. treffen ſich heute, Samstag, abend im Reſt.„Rheinpark“(Lindenhof). 20.30 Uhr. Abteilung Feierabend Abendfeier im Planetarium. Morgen, 20.15 Uhr, findet im Planetarium die Abendveranſtaltung„Deut⸗ ſche Dichtung in Wort, Muſik und Lied“ unſerer gro⸗ ßen Meiſter mit einem überwiegend heiteren Pro⸗ gramm ſtatt. Karten zu 50 Pf. ſind in den Kdỹ⸗Ge⸗ ſchäftsſtellen, der Völkiſchen Buchhandlung, den Kdß⸗ Betriebswarten und am Sonntag im Planetarium von 11—1 Uhr und ab 19 Uhr erhältlich. Großvarieté⸗Veranſtaltung. Der Vorverkauf zu der am nächſten Donnerstag, 4. März, 20.15 Uhr, im Muſenſaal des Roſengartens ſtattfindenden Varieté⸗ Veranſtaltung hat begonnen. Da bereits eine ſehr rege Nachfrage nach Einlaßkarten eingeſetzt hat, iſt es emp⸗ fehlenswert, ſich rechtzeitig damit zu verſehen. Karten zu 75 Pf. ſind erhältlich in den Kd§ỹ⸗Geſchäftsſtellen, der Völkiſchen Buchhandlung, Verkehrsverein, Zigar⸗ ren⸗Kiosk am Tatterſall und bei den Kdỹ⸗Betriebs⸗ warten. 5. Feierſtunde im Muſenſaal des Roſengartens am Freitag, 5. März, 20.15 Uhr. Das Pfalzorcheſter unter Leitung des Generalmuſikdirektors Prof. Ernſt Böhe wird mit dem Kammerſänger Karl Erb als Soliſt ein Programm mit Werken von Beethoven und Mozart durchführen. Karten über die Betriebswarte der Kdoß zum Preiſe von 40 Pf. ſind ab ſofort erhältlich. Abteilung Volksbildungswerk Der Wandel im Weltbild. Am Dienstag, 2. März, 20.15 Uhr, ſpricht in der Kunſthalle(nicht wie ſonſt in der„Harmonie“) im Rahmen der zweiten Vor⸗ tragsreihe„Deutſches Werden im Dritten Reich“ der Kulturphiloſoph und Dichter Werner Deubel über: Der Wandel im Weltbild. Einzelkarten zu RM..30 bei den KdF⸗Geſchäftsſtellen. Achtung, Ortswarte! Die Ortswarte holen ab Sams⸗ tag auf dem Kreisamt, L 4, 15, Werbematerial und Karten ab für den Vorverkauf für den Vortrag von Oberſtleutnant Kraut am Freitag, 5. März, in der „Harmonie“, p 2, 6, über„Deutſch-Afrikaner im Kampf und am Pflug“. 16.00 Uhr Tanz⸗Kabarett. Mannhei Letzte b oOas Karlsruh von Rhein ur In Maxau hat nen Nacht mit beicht. Am Di eichnete man beichte bei Ebe öchſten Stand er Waſſerſtan 3 Natu Karlsruh der Oberſten 9 ſterium des Ki ordnung über Karlsruh nd erſchwerte s Karlsruhe alten ledigen nem Jahre 6 im Jahre 1932 bewogen, 1500 ſammen mit nach Frankfurt Rennwettbüros 8 jedoch m die Rennwettſe merkten Betrag Der Erdrutſ Renchen, 2 har zur Beſeit ſches Unmenſch der Kuppe mit bis jetzt abgegr bhahnen wurde bie Straße befi des Arbeitsdie die Erdmaſſen Geſahr für die ſein. Trotzdem ittwochnachm äumen, nac zogen, hänlen. 5 terhin!geſperrt, tritt. Im Lauf Ooerbergrat Se geologiſchen Ar um weitere Feſ iſt etwa 20 Zen Stillſtand gekon oeſehen, bietet Bild. Kantig h männern ausge Lehmboden. Et rige Baumwurz erkennt die Ke aus rotem Back Zwei A Weil a. Rl Polizei am Rhe desgrenze, drei die in der verge einen Perſonent bdamit etwa 20ʃ aefahren ſind.“ zam Rhein ange Grenzverhältnif gangsſtelle“ aus der Grenze gi Benzin aus. Di nen Wagen un es ſind zwei 1 ahre alter Au flll Richtlinien z rd. Berlin, Rohſtoffverteilun Durchführung d „Entrümpelung ausgegeben, dur Jeder einzelne Sorge zu trager Materialbehandl fallſtoffe reſtl virtſchaftlicher? riebe verarbeite Veräußerung de nter Einſchaltu wieder zugeführ ur erreicht wer Ftrieb Tätigen menarbeiten. D Pvorwiegend vor ſammlung mit e wertungsſchwier Zzirklichen Oraa Wirtſchaft verpft ürkswirtſchaftske Rohproduktengey möglichteiten fe zur Sammlung In den übrig ebruar 1937 Uar Kom. Oper von ondermiete C 9. uſik und Theater aar“ im Muſen⸗ netariums⸗ swerk betreuten Tanz⸗Kabarett. m. en nöhe Duchenut. das Raturſchutzgebiet Feldberg mit dem Tage tiſche Buchkunſt. ): 11.00—16.00 aubwild unſerer und 15.00 bis ie neue deutſche 00 Uhr geöffnet. .00—16.00 Uhr Malerei. .00—13.00 12.00 und 16.00 he). 10.30—13.00 jalle). ig einer Samm⸗ Tiere uſw.) des und mm Ir ,„ Zeit, Wetter, 05 Bauernfunk, 11.30 Für dich, zeit, Nachrichten, Iskonzerts, 14.00 Junge bildende der 1. Würt⸗ 45 Jugend am und jung, 18.90 vünſche(Schall⸗ zert, 19.45 Deut⸗ ⸗ und Torlauf, abarett“, 21 00 Wetter, Sport, ckeyWeltmeiſter⸗ Unterhaltungs⸗ 655 rlaub mobilausſtellung t ab Mannheim Aufenthalt in in Leipzig am 3. März in den den Geſchäfts⸗ „ März. Fahr⸗ chäftsſtellen. Jahr eine vier⸗ reicht. I1 zeichnete man noch 6,03 Meter. Mannheim klick übers cand 27. Februar 1937 tenie bodiſhe melwunzen 300 000 Tandarbeiterſtellen ſtehen der Jugend oſfen Ein Beruf, der Aufſtiegsmöglichkeiten und eine ſichere Exiſtenz bietet/ Neubauernſtellen für Landarbeiter Das Waſſer geht weiter zurück Karlsruhe, 26. Febr. Der Waſſerſtand von Rhein und Neckar geht langſam zurück. In Maxau hat der Rheinpegel in der vergange⸗ nen Nacht mit 6,35 Meter den Höchſtſtand er⸗ Am Donnerstagabend um 18 Uhr, ver⸗ Der Neckar er⸗ keichte bei Eberbach am Dienstagmittag ſeinen höchſten Stand mit 5,75 Meter. Inzwiſchen iſt ber Waſſerſtand um etwa ½ Meter gefallen. Naturſchutzgebiet Feldberg Karlsruhe, 26. Febr. Mit Zuſtimmung der Oberſten Naturſchutzbehörde hat das Mini⸗ ſterium des Kultus und Unterrichts eine Ver⸗ ordnung über das Naturſchutzgebiet Feldberg — Iin den Bezirksämtern Reuſtadt i. Schw., Frei⸗ —* 4 Amtsblatt vom 24. Februar(Nr. 4) veröffent⸗ nd zwar 4 Tage Tage nördlicher ach). ſtein. Morgen, Ruheſtein. Laut ltniſſe gut. Ab⸗ Rückkunft etwa ) bei Geſchäfts⸗ Omnibusgeſell⸗ zäürz(Schlierſee, hieſe Fahrt zum chäftsſtellen noch aintalerhof vom zeute, Samstag, of). 20.30 Uhr. d zen, 20.15 Uhr, iſtaltung„Deut⸗ d“ unſerer gro⸗ heiteren Pro⸗ in den Kdỹ7⸗Ge⸗ lung, den Kdß⸗ m Planetarium tlich. rverkauf zu der 20.15 Uhr, im denden Variets⸗ ts eine ſehr rege hat, iſt es emp⸗ erſehen. Karten ⸗Geſchäftsſtellen, rsverein, Zigar⸗ Kdỹ⸗Betriebs⸗ oſengartens am Pfalzorcheſter ors Prof. Ernſt Karl Erb als Beethoven und Betriebswarte ſind ab ſofort werk nstag, 2. März, (nicht wie ſonſt r zweiten Vor⸗ itten Reich“ der Deubel über: n zu RM..30 holen ab Sams⸗ bematerial und 'n Vortrag von März, in der ikaner im Kampf Karlsruhe, 26. Febr. und erſchwerter Urkundenfälſchung verurteilte die Erdmaſſen aufluden und wegführten. burg i. Br. und Schopfheim erlaſſen, die im licht wird. Nach§ 1 dieſer Verordnung wird das der Bekanntgabe der Verordnung in Reichsnaturſchutzbuch eingetragen und damit 3 den Schutz des Reichsnaturſchutzgeſetzes ar Das Naturſchutzgebiet hat eine Ge⸗ amtgröße von etwa 3250 Hektar. Rennwettbetrüger verurteilt Wegen Betrugs bdas Karlsruher Schöffengericht den 30 Jahre alten ledigen Karl Pingel aus Eſſen zu einem Jahre Gefängnis. Der Angeklagte hatte im Jahre 1932 einen Baden⸗Badener Hotelier bewogen, 1500 RM auf Pferde zu ſetzen. Zu⸗ ſammen mit dem Angeklagten fuhr letzterer nach Frankfurt, wo der Angeklagte bei drei Rennwettbüros je 500 RM einzahlen ſollte. Er —4 jedoch nur jeweils 5 RM ein und fälſchte e Rennwettſcheine, indem er den darauf ver⸗ merkten Betrag von 5 RM in 500 RM änderte. gen, 10.00 Deut⸗ Der Erdrutſch zum Stillſtand gekommen Renchen, 26. Febr. Der Reichsarbeitsdienſt bar zur Beſeitigung der Geſahr des Erdrut⸗ ſches Unmenſchliches geleiſtet. Es ſiand 6 Meter der Kuppe mit insgeſamt 200 Kubikmeter Erde bis jetzt abgegraben worden. Auf zwei Rutſch⸗ bahnen wurde der Tonmergel und Lehm auf bie Straße befördert, wo der eigene Laſtwagen des Arbeitsdienſtlagers und Die Geſahr für die vier Häuſer dürfte abgewendet Trotzdem mußten ihre Bewohner am ittwochnachmittag ihre Wohnungen wieder räumen, nachdem ſie dieſe ſchon wieder be⸗ jzogen hätken. Die beiden Gaſſen bleiben wei⸗ terhinägeſperrt, nur die Einwohner haben Zu⸗ tritt. Im Laufe des Mittwochnachmittags iraf Ooerbergrat Schnarrenberger von der Landes⸗ geologiſchen Anſtalt nochmals in Renchen ein, um weitere Feſtſtellungen zu machen. Der Berg iſt etwa 20 Zentimeter gewandert und nun zum Stinſtand gekommen. Von der Weidengaſſe aus geſehen, bietet der Schloßberg ein groteskes Bild. Kantig heben ſich die von den Arbeits⸗ männern ausgehobenen Felſen aus dem gelben Lehmboden. Etwa alle paar Meter ragen knor⸗ rige Baumwurzeln aus dem Erdreich, und man erkennt die Konturen der aus rotem Backſtein. Schloßfundamente Zwei Autodiebe feſtgenommen Weil a. Rh., 26. Febr. Der motoriſierten 1Polizei am Rhein gelang es, kurz vor der Lan⸗ desgrenze, drei junge Burſchen zu verhaften, die in der vergangenen Woche in Braunſchweig einen Perſonenkraftwagen entwendet haben und damit etwa 2000 Kilometer durch Deutſchland aefahren ſind. Sie waren am Montag in Weil am Rhein angekommen und ſtudierten dort die Grenzverhältniſſe, gangsſtelle“ auszuſuchen. der Grenze Benzin aus. Die Polizei entdeckte den geſtohle⸗ nen Wagen und nahm die drei Inſaſſen feſt. um ſich die beſte„Ueber⸗ Etwa 50 Meter von ging den drei Ausflüglern das Es ſind zwei 17jäöhrige Lehrlinge und ein 19 Sahre alter Automechanitker. Aufruf:„Heute führt der Weg Vor kurzem trat der Jugendführer des Deut⸗ ſchen Reiches mit einem Aufruf„Deutſche Ju⸗ gend, erlerne die Landarbeit!“ an die Oeffent⸗ lichkeit. Baldur von Schirach ſagt in dieſem in die Land⸗ arbeit zu einer geſicherten Zukunft. Das Recht auf Ausbildung, die Aufſtiegsmöglichkeit und eine ausreichende Exiſtenz ſind gewährleiſtet. Landarbeiter werden heißt einen ehrenvollen und geachteten Beruf wählen und ſich einen wichtigen Platz im nationalſozialiſtiſchen Bauerntum ſichern.“ Warum war es notwendig, ſo eindeutig und unmißverſtändlich auf die Ausſichten des Land⸗ arbeiterberufes hin zuweiſen? Zwei Gründe 11 dafür entſcheidend. Die Notwendigkeit einer reiwilligen aber Ae e Be⸗ rufslenkung und die Tatſache des ſehr bedenklichen Mangels an Arbeitskräften in der Landwirtſchaft. Nicht zuletzt als Erfolg der iſt in der Nachwuchsfrage ein grundſätzlicher Wandel eingetreten. Stand frü⸗ her die Zahl der Lehrlinge im kraſſen Mißver⸗ hältnis zu den wenigen offenen Lehrſtellen, ſo iſt in manchen Berufen heute ſchon faſt das um⸗ gekehrte Verhältnis eingetreten. Es beſteht die Gefahr, daß gewiſſe augenblicklich beſonders begünſtigte Berufszweige einen ſtarken Zugang an Lehrlingen Aanellen⸗ während in anderen Berufen Lehrlingsſtellen unbeſetzt bleiben. Vorurteile müſſen verſchwinden Um ihre Aufgabe, die Ernährung des deut⸗ ſchen Volkes zu ſichern, erfüllen zu können, muß die Landwirtſchaff unter allen Umſtänden über genügend Arbeitskräfte verfügen. Es iſt end⸗ lich an der Zeit, mit einem Vorurteil der Ver⸗ gangenheit, nämlich mit der Geringſchätzung der Landarbeit, endgültig zu brechen. Landar⸗ beit iſt heute Ehrendienſt, hat Zukunfts⸗ ausſichten wie nur wenig andere Berufe, und Landarbeit iſt zum dritten— was viel zu wenig bekannt geworden iſt— ſeit Jahresfriſt von anerkannte Facharbeit. Unter dem Be⸗ griff„Landarbeitslehre“ iſt eine Neuregelung der Berufsausbildung erfolgt, und die Bezeich⸗ nung Landarbeiter darf in Zukunft nur der ſchieße der eine zweijährige Lehrzeit und an⸗ chließend zwei Gehilfenjahre hinter ſich hat. fihrlsruhe erhält eine neue Reichsbehörde Kriecks offene Sprache gegen das„gebildete“ Bürgertum/ Neubauten überall (Eigener Bericht des„Hakenkreuzbanner“) * Karlsruhe, Ende Februar. Vor wenigen Tagen fand das Richtfeſt eines Neubaues ſtatt, der als Zwiſchenbau das Ba⸗ diſche Landesarchiv mit dem Badiſchen Rech⸗ nungshof verbindet. Dieſer Reubau wird zu⸗ ſammen mit dem Gebüäude des Rechnungshofes der Außenabteilung des Rechnungshofes des Deutſchen Reiches als Wirkungsſtätte dienen. Damit nimmt wiederum eine Reichsbe⸗ hörde in Karlsruhe ihren Sitz. Sie wird am 1. April im Zuge der Vereinheitlichung der Behörden ihre Tätigkeit beginnen und die mehr als hundertjährige Tradition des badiſchen Rechnungshofes ablöſen. * Vor der Hochſchule für Lehrerbil⸗ dung in Karlsruhe, einer der jüngſt geſchaffe⸗ nen Bildungsſtätten des Reiches, ſprach der badiſche Gaudozentenbundsführer und Rektor der Univerſität Heidelberg, Profeſſor Dr. Ernſt Krieck, über das Thema„Weltanſchauung und Erziehung“. Er nahm zu dem Grundproblem der nationalſozialiſtiſchen Bewegung, der Schaf⸗ fung des neuen deutſchen Menſchen, mit dem Ernſt und der Gründlichkeit des Gelehrten, aber auch der Offenheit und dem Freimut des nationalſozialiſtiſchen Kämpfers Stellung. Im Zuge der Neugeſtaltung der Lebensviel⸗ falt unſeres Volkes wurden die Etappen auf dem Wege zum Ziele, Neuordnung des Staates, Schaffung des Heeres, Aufrichtung der Wirt⸗ ſchaft uſw., mit ungeheurer Wucht vorwärts getrieben. Die Kriſe der Hochſchule und iſſenſchaft iſt aber noch nicht be⸗ ſeitigt und bedarf einer dringenden Reform. Schuld daran iſt das ſogenannte gebil⸗ dete Bürgertum, das zu ſpät den Blick für das ſeeliſche Elementarereignis der national⸗ ſozialiſtiſchen Revolution fand und ſo nicht an der Führung beteiligt war. Die neugeſchaffene Lehrerhochſchule, deren Studenten zum größten Teil aus der Hitlerſugend und deren Dozenten aus der Be⸗ wegung meiſt hervorgegangen ſind, beſitzen die Vorausſetzungen, an einer Schulreform vor⸗ bildlich mitzuwirken. Profeſſor Krieck hatte kei⸗ neswegs die Abſicht, mit dieſer Feſtſtellung der fiften Bildungsſtätte Vorſchußlorbeeren zu ſtiften. fllle flbfallſtoffe werden verwertet Richtlinien zur Durchführung der Aktion„Entrümpelung von Landſchaft und Dorf“ rd. Berlin, 26. Febr. Die Geſchäftsgruppe Rohſtoffverteilung hat ſoeben Richtlinien zur Durchführung der von ihr eingeleiteten Aktion „Entrümpelung von Landſchaft und Dorf“ her⸗ usgegeben, durch die die Frage der Erfaſſung, Weiterleitung und Verwertung von Alt⸗ und Abfallſtofſen geklürt wird. FJeder einzelne gewerbliche Betrieb hat dafür Sorge zu tragen, daß die auch bei ſparſamſter Materialbehandlung anfallenden Alt⸗ und Ab⸗ allſtoffe reſtlos erfaßt werden, um in pirtſchaftlicher Weiſe entweder im eigenen Be⸗ Frriebe verarbeitet oder durch Weiterleitung und Veräußerung dem Wirtſchaftskreislauf— evtl. Funter Einſchaltung des Rohproduktenhandels— wieder zugeführt zu werden. nur erreicht werden, wenn hierbei alle im Be⸗ Ftrieb Tätigen verantwortungsbewußt zuſam⸗ Das Ziel kann enarbeiten. Die Kleingewerbebetriebe werden rorwiegend von der allgemeinen Haushalts⸗ fammlung mit erfaßt. Sollten ſich hierbei Ver⸗ wertungsſchwierigkeiten ergeben, ſo ſind die be⸗ 30 Organiſationen der gewerblichen Wirtſchaft verpflichtet, gemeinſam mit der Be⸗ Fachgruppe zirkswirtſchaftskammer und der Rohproduktengewerbe geeignete Verwertungs⸗ Inmöglichteiten feſtzuſtellen und ihre Mitglieder zur Sammlung anzuhalten. In den übrigen, vor allem induſtriellen Be⸗ trieben, iſt bei der Weiterleitung zwiſchen be⸗ triebseigenen und betriebsfremden Alt⸗ und Ab⸗ fallſtoffen zu entſcheiden. etriebseigene Altmaterialien ſind die bei den Arbeits⸗ vorgängen der Produktion einſchließlich der Ne⸗ benbetriebe anfallenden Abfallſtoffe. Sie ſind vom Betrieb ſelbſt zu ſammeln und weiter zu leiten oder aber ſelbſt zu verwerten. Betriebs⸗ fremde Abfallſtoffe ſind alle die nicht im Be⸗ triebe ſelbſt anfallenden Altmaterialien. Dieſes Material wird durch die Organiſation der Deut⸗ ſchen Arbeitsfront geſammelt. Soweit es die Mengen anfällt, die eine Abgabe gegen Entgelt ermöglichen, iſt in der Regel der Erlös zugun⸗ ſten der Gefolgſchaft zu verwenden, alſo z. B. für Koß, ſoziale Unterſtützungen uſw. Die Deutſche Arbeitsfront und auch die Organiſation der gewerblichen Wirtſchaft werden ſich dafür einſetzen, daß in keinem Be⸗ triebe verwertbare Altmaterialen vernichtet wer⸗ den. Auch die Propagierung des Gedankens der Altmaterialverwertung in allen gewerb⸗ lichen Betrieben iſt Aufgabe der Deutſchen Ar⸗ beitsfront, während es die Pflicht der Organi⸗ ſation der gewerblichen Wirtſchaft ſein wird, dieſe Propaganda bei den Betriebsführern zu unterſtützen. Durch eine fruchtbare und rei⸗ bungsloſe Zuſammenarbeit aller Stellen und Gliederungen wird auch hier das geſteckte Ziel erreicht werden. In wenigen Tagen veranſtaltet die Wehr⸗ macht des Standorts Karlsruhe ein Militär⸗ Großkonzert. Vier Muſikkorps werden mit einem erleſenen Programm die Karlsruher er⸗ freuen. Sie haben es bisher einzeln durch ihr Auftreten in der Oeffentlichkeit verſtanden, ihren Ruf zu begründen. Das geſchloſſene Auftreten im Großkonzert, deſſen Einnahmen dem Win⸗ terhilfswerk zufließen, dürfte für alle Freunde der Militärmuſik zu einem Erlebnis werden. * Der Turm des Reichspoſtgebäudes, das im Rohbau bereits ſeit längerer Zeit fertig⸗ geſtellt iſt, geht ebenfalls ſeiner Vollendung entgegen. Er hat bereits eine luftige Höhe er⸗ reicht und bildet, weithin ſichtbar, eine Zierde der an charakteriſtiſchen Turmbauten reichen Gauhauptſtadt.—cx. Junge Karlsruher in den Alpen verunglückt „Karlsruhe, 25. Febr. Bei einer Skitour in den italieniſchen Alpen wurden einige junge Karlsruher von einer Lawine überraſcht. Es gelang, die jungen Leute zu retten mit Aus⸗ nahme des Oberprimaners Hecht, Sohn des Oberregierungsrates a. D. Hecht, der bis zur Stunde noch vermißt wird. Wie wir dazu er⸗ fahren, hat ſich das Unglück im Ortlergebiet (nicht in den Dolomiten, wie von anderer Seite gemeldet wurde) ereignet. Es handelt ſich um eine Gruppe, die zu einem rund 40 Teilnehmer zählenden Skiturs gehörte, der vom Saſient für Leibesübungen der Techniſchen Hochſchule Karlsruhe(nicht vom Akademiſchen Skiklub Karlsruhe, wie irrtümlicherweiſe berichtet wurde) in der Gegend von Reſin veranſtaltet wird. Trotz aller Bemühungen waren weitere Einzelheiten über den Unfall nicht zu erlangen. Am 7. April 1936 hat der Reichsbauernführer die Ausbildungsbeſtimmungen für den männ⸗ lichen Landarbeiternachwuchs erlaſſen, die bei den Oſtern zur Schulentlaſſung Kommenden erſtmals praktiſch wirkſam werden. Dem natio⸗ nalſozialiſtiſchen Leiſtungsprinzip entſprechend regeln dieſe Beſtimmungen nicht nur die Aus⸗ bildung in zwei Lehr⸗ und zwei Gehilfenjahren, ſondern ſie ſchaffen die Plattform zu We möglichkeiten, auf die beſonders hingewieſen werden muß. Landarbeitsgehilfen, die ſich wäh⸗ rend ihrer Lehrzeit und während des Beſuches der ländlichen Berufsſchule„als beſonders tüchtig und regſam erweiſen“, follen durch die Kreisbauernſchaften in jeder Weiſe gefördert werden. Dieſe Förderung geht ſogar ſo weit, daß ſie gegegebenenfalls den koſtenloſen Beſuch einer Landwirtſchaftsſchule ermöglicht und da⸗ mit ganz neue Berufsausſichten erſchließt. Was iſt der Lohn? Die Lohnfrage wird bei der Berufswahl im⸗ mer eine entſcheidende Rolle ſpielen. Faſt im⸗ mer wird der Landarbeiterlohn unterſchätzt. Es iſt ein gewaltiger Unterſchied, ob aus der Lohntüte Wohnung, Kleidung und vor allem Nahrung für eine ganze Familie beſtritten wer⸗ den müſſen, oder ob der Barlohn lediglich zur Beſtreitung der Kleidungs⸗ und Nebenausgaben Verwendung findet. Ein praktiſches Beiſpiel ſei hier angeführt. Ein verheirateter junger Landarbeiter erhält eine freie Werkwohnung mit ausreichen⸗ den Stallungen für Vieh. Er darf eine Milch⸗ kuh halten, ein Rind aufziehen und erhält Fut⸗ ter und Weide für zwei Schafe und deren Rach⸗ zucht. 2500 Quadratmeter Kartoffelland ſtehen ihm zur Verfügung, und außerdem werden ihm 24 Zentner Roggen als Brotgetreide, 12 Zent⸗ ner Gerſte und 4 Zentner Hafer als Futterge⸗ treide geliefert. Dazu kommen 1 Zentner Erb⸗ ſen, 1 Zentner Weizen, 40 Zentner Briketts und 4 Raummeter Holz. Der Barlohn betrug in die⸗ ſem Falle 280 RM. Jeder kann ſich an dieſem willkürlich ausgewählten Beiſpiel ſelbſt errech⸗ nen, welche weiteren Verdienſtmöglichkeiten die⸗ ſer landwirtſchaftliche Kleinſtbetrieb bietet. Wünſche wurden erfüllt Hier entſcheidet die Leiſtung, und beſon⸗ ders jener ſtädtiſche Arbeiter, deffen unerfüllte Wünſche eine Siedlerſtelle oder wenigſtens ein Stück Garten ſind, weiß den Wert dieſer Lohn⸗ form am beſten zu ſchätzen. Die nüchſte Stufe iſt die Heuerlingsſtelle, der landwirtſchaftliche Kleinbetrieb, der dem Tüchtigen noch grö: ßere Erfolgsmöglichkei ten bietet. Als höchſtes Ziel aber winkt dem Landarbeiter die Reubauernſtelle, ſeine völlige Eingliederung ins Bauerntum. Daß dies keine leeren Verſprechun⸗ gen ſind, beweiſt allein die Tatſache, daß ſowohl 1935 als 1936 rund 36 Prozent aller Neu⸗ bauernſtellen an Landarbeiter vergeben wurden! Die deutſche Jugend hat ihre Tat⸗ und Ein⸗ ſatzbereitſchaft ſo oft unter Beweis geſtellt, daß auch der Ruf des Reichsjugendführers„Deut⸗ ſche Jugend, erlerne die Landarbeit“ nicht unge⸗ hört verhallen wird. Dienſt am Boden iſt Ehren⸗ dienſt fürs Volk, und im Landdienſt der 8 haben ſich bereits Tauſende durch ihren prak⸗ tiſchen Einſatz dazu bekannt. Aber noch viele Tauſende müſſen folgen, wenn die Lücke der 300 000 unbeſetzten Landarbeiterſtellen ausge⸗ füllt werden ſoll! An Häkenkreusbanner Verlag und druckerel G. m. b. H. Derbeabtenlung Maunheim R 3, 14-15 Der bringt den dooooſten Vezieher? Hier abtrennen Beleg für den Werber Name* des Werbers Wohnort Straße Iſt Bezieher des Us: Ja— Nein wird vom Verlag ausgefüllt Der Beſteller hat bezahlt: Monate: Vertriebs-Abtlg. den —— Teilnahmebedingungen Jeder HB-Leſer kann ſich am Wettbewerb beteiligen. Die Beſtellſ »genaueſtens ausgefüllt ſein müſſen, werden in der Reihenfolge des bei der Werbeabteilung laufend numeriert und regiſtriert. Einſender, nach Bezahlung der erſten vollen M/natszquittung durch den Bezieher wird eine Prämie von 300.— RM. Für den einlauſenden 50 000 eine, die inganas geworbenen Neubezieher erhält der ezieber, eine Vergütung von 2 RM. ausbezahlt. Der Auszahlungs⸗ Für jeden termin wird den Prämienberechtigten ſchriftlich mitgeterlt. Ueber die Richtigteit der auszuzahlenden Prämien ſowie der Ermittiun der Preisträger entſcheidet die Wettbewerbsleitung, welche aus folgenden Herren be⸗ ſteht: Kreispreſſeamtsleiter Pg. Looſe, Mannheim;: Amtmann Pa. Runkel. Mannheim; Bürgermeiſter Pg. Stober, Schwetzingen; Bürgermeiſter Pg. Sparkaſſendirektor Friedrich. Weindefin.— Di Neuſchäfex, Hockenheim; Beſtellſcheine ſind an Bürgermeiſter Pg. Pooly, Ladenburg; Werbeabteilung des„Haken⸗ 0 e di b kreuzbanner“ abzugeben.— Von der Teilnahme ausgeſchloſſen ſind ſämtliche Gefvigſchafiömtalieder des HB. ———————— —————— Balken feſtgeklemmt. „Hindernis zu entfernen, wurde der verheiratete Ausfüllen, aufbewahren und bei Ab⸗ Mannheim „Hakenkreuzbanner“ In den Bach geworfen wird in manchen Dörfern alles, was man nicht mehr brauchen kann. Er iſt wahrhaftig keine Zierde des Dorfes. Was liegt da nicht alles an alten Herden, verroſteten Ofenrohren, kaputten Fahrrädern, Pfannen, Radreifen und allem er⸗ denklichen Eiſenzeug! Der reine Schuttablade⸗ platz! Herr Bürgermeiſter! Hier müſſen Sie einmal gründlich aufräumen! Die Aktion„Entrümpe⸗ lung der Landſchaft und des Dorfes“ kommt jetzt gerade zur rechten Zeit, den alten Plunder wegzuſchaffen. Die Sänger im Dienſte des WHW̃ * Karlsruhe, 26. Febr. Auf Wunſch der Reichsführung des WHW wird der Liedertag des Deutſchen Sängerbundes vom 14. März auf den Tag des Frühlingsanfangs, Sonntag, 21. März, verlegt, der zugleich der letzte Ein⸗ ern iſt. Die Männergeſangvereine wer⸗ den überall zur gleichen Zeit von 11.15—11.45 Uhr mit ein⸗ oder mehrſtimmigen Liedern her⸗ vortreten und zwar ſoll dem deutſchen Volks⸗ lied eine bevorzugte Stellung eingeräumt wer⸗ den. Der Raum des öffentlichen Eintopfeſſens oder ein freier Platz dürfte überall die ge⸗ eignete Stelle für die Liedervorträge ſein. Freiburgs modernes Standesamt * Freiburg, 26. Febr. Durch die Initia⸗ tive des Oberbürgermeiſters Dr. Kerber hat das Standesamt die Neuanlage eines Foto⸗ kopiſten erhalten, die ermöglicht, auf ſchnellſtem Wege eine Vervielfältigung von Urkunden vor⸗ zunehmen. Die neue Einrichtung iſt beſonders begrüßenswert, weil heute an die Standes⸗ ämter durch die Nürnberger Geſetzgebung weit⸗ aus größere Anforderungen geſtellt werden als früher. Die Heirats⸗ oder Geburtsurkunden werden nunmehr mit einer Fotokopie ausge⸗ händigt, die urkundlichen Wert beſitzt. Frei⸗ burg hat ſomit als erſte badiſche Stadt dieſe Neueinrichtung eingeführt. Ein Todesopfer des Hochwaſſers Nagold, 26. Febr. Zwei Arbeiter wollten am Stauwehr der Firma Schickhardt in Ebhau⸗ ſen eine der Stellfallen, die wegen des Hoch⸗ waſſers hochgezogen worden waren, etwas her⸗ unterlaſſen. Dies war notwendig, um einen Teil der Belegſchaft arbeiten laſſen zu können. Am Wehr hatten ſich aber mehrere angeſtellte Bei dem Verſuch, das zacker Friedrich Fenerbacher von Ebhauſen in das Waſſer geriſſen. Er konnte ſich an den Balken und an den Aeſten eines Baumes noch kurze Zeit über Waſſer halten und ging dann plötzlich unter. Rettung war nicht mehr mög⸗ lich. Die Leiche konnte inzwiſchen geborgen werden. Kind auf der Straße verunglückt Grießheim bei Offenburg, 26. Febr. Als die Kinder der Familie Joſef Maier von der Kinderſchule nach Hauſe gingen, lief das vier⸗ jährige Söhnchen auf der Hauptſtraße direkt in einen mit Steinen beladenen Laſtzug. Der Knabe erlitt ſo ſchwere Verletzungen, daß der Tod auf der telle eintrat. Den Führer trifft keine Schuld. kine Derbindungsſtraße Speyer⸗Heidelberg Erſter Bauabſchnitt: Speyer—Reichsſtraße 36, Mannheim—Karlsruhe (Eigener Bericht des„Hakenkreuzbanner“) *Heidelberg, 26. Febr. Schon ſeit Jahren wird zwiſchen dem linksrheiniſchen Gebiet der Pfalz im Speyerer Einflußkreis und den rechts⸗ rheiniſchen Wirtſchaftsgebieten, insbeſondere um Heidelberg und dem dahinterliegenden Neckartal, eine unmittelbare Straßenverbindung erſtrebt. Für Speyer insbeſondere bedeutet dieſe Straße eine unmittelbare Zubringer⸗ ſtraße mit der Nord⸗Südlinie der Reichs⸗ autobahn(Frankfurt⸗-Karlsruhe) und dar⸗ über hinaus durch die Neckartalſtraße und die Reichsſtraße Mosbach— Tauberbiſchofsheim— Würzburg eine vorteilhafte Oſt⸗-Weſt⸗Verbin⸗ dung. Für Heidelberg und das Neckartal wird dieſe Verbindungsſtraße mit der Mittelpfalz gute Verkehrsmöglichkeiten ſchaffen. In der Erkenntnis der Wichtigkeit dieſer Ver⸗ kehrsverbindung zwiſchen den genannten Wirt⸗ ſchaftsgebieten, die nach Fertigſtellung und In⸗ betriebnahme der neuen Speyerer Brücke be⸗ ſonders ſich auswirken werden, haben ſich die beteiligten Verwaltungen und die ſonſtigen Be⸗ teiligten zum Ausbau dieſer rund 13 Kilo⸗ meter Neubauſtrecke aufweiſenden Ver⸗ bindungsſtraße entſchloſſen. Zunächſt wird das Stück zwiſchen der Rhein⸗ brücke Speyer und der Reichsſtraße 36 Mannheim— Karlsru he in einer Länge von rund 7 Kilometer ausgeführt werden. Die Linie führt, von der neuen Rampe zur Rhein⸗ brücke Speyer abzweigend, in im Ganzen ge⸗ ſtreckter Linie, die aber zur Verhütung von Uebermüdung der Kraftfahrer mit leichten Teil⸗ krümmungen verſehen iſt, bis zur Reichsſtraße 36, ungefähr gleichlaufend mit der Reichsbahn Heidelberg—Speye.. Die Strecke, die durch den Wald bei Hocken⸗ heim zu führen iſt, wird ſo angelegt, daß, von Heidelberg her geſehen, der Speyerer Dom als Blickpunkt ſichtbar ſein wird. Die Koſten für den erſten Ausbau dieſer Strecke werden über eine halbe Million Reichsmark betragen. Die Arbeiten, insbeſondere die Erdarbeiten, ſind be⸗ reits im Gange. Es iſt damit zu rechnen, daß bei der Eröffnung der Rheinbrücke Speyer auch dieſe Straßenſtrecke ferziggeſtellt ſein wird. Damit wird die Stadt Speyer und der mit ihr verbundene Wirtſchaftskreis, allerdings vor⸗ läufig über Schwetzingen, mit der Reichs⸗ autobahn Frankfurt—Karlsruhe und, wenn auch noch auf dem genannten Umweg, mit Heidel⸗ berg beſſer verbunden. Vom Hochwasser am Rhein wie wir bereits gemeldet haben, führen infolge der warmen Witterung und der Schneeschmelze die Flüsse West- deutschlands Hochwasser und haben teilweise die Ufer überspült Weltbild(MI) Zwischen Neckar und Bergstraſe Ladenburger Nachrichten * Einbruch und Einbruchsverſuch. In der Nacht zum Donnerstag, zwiſchen 24 und 2 Uhr, wurde das Bahnhofshotel von Einbrechern heimgeſucht, die einen Geldbetrag von etwa 30 Mark, Rauchwaren und andere Gegenſtände cer⸗ beuteten. Um die gleiche Zeit wurden aus der Wirtſchaft„Zum Rheingau“ zwei Schinken und Ver beingt den öooooften vezieher? Beleg für den Werber om Besteller auszufüllen Hier abtrennen————.—.—..—.—.....—. Dieſer Abſchnitt iſt an den Verlag einzuſenden! (wird vom Verlag ausgefüllt) holen der Prämie vorzeigen! des Beſtellers Wohnort Straße Wird vom Verlag ausgefüllt Lfd. Nr. Zu⸗ und Vorname: (des Beſtellers) „e- Ich beſtelle hiermit das Hakenkreuzbanner auf mindeſtens 3 Monate, und zwar: Ausgabe A, wöchentlich 12mal, RM..70 Aus gabe B, wöchentlich 7mal, RM..00 einſchließlich Trägerzuſtellgebühr (Nichtzurreffendes bitte durchſtreichen) —— Jom Werder auszufüllen Obiger Bezieher wurde geworben von Lieferung ab: Werbeabteilung den Zu und Vorname: —— Straße: Wohnort: geworben am: . Jed B⸗L ka Wettbewerb beteiligen. Die Beſtellſcheine, die Teilnahmebedingungen. ee alsgefült ſeln Ahfen Wenben in der Reihenfolge des Eingangs bei der Werbeabteilung laufend numeriert und regiſtriert. Für jeden geworbenen Neubezieher erhält der Einſender, nach erſten vollen Monatsquittung durch den——— eine Vergütung von 2 RM Für den einlaufenden 50 Bezieher wird eine Prämie von 300. ausbezahlt. Der Auszahlungs⸗ rmin wird den Prämienberechtigten ſchriftlich mitgeteilt. Ueber die Richtigkeit der auszuzahlenden Prämien ſowpie der S der Preisträger entſcheidet die Wettbewerbsleitung, welche aus Herren be⸗ ſteht: Kreispreſſeamtsleiter Pg. Looſe, Mannheim; Amtmann Pg. Runkel, Mannheim: Sie Bürgermeiſter Pg. Neuſchäfer, Hockenheim; Stober, Schwetzingen; ürgermeiſter Pg. Bürgermeiſter Pa,. Pohly, Ladenburg: K direktor Pg. Friedrich, Weinheim.— Die Beſtellſcheine ſind an die Werbeabteilung des„Haken⸗ Fensbahner“ abzugeden— Von ver Teunahme ausgeſchloſſen ſind fümtliche Gefolgſchalismitglieder ves ö88. ein Schwartemagen geſtohlen. Schließlich mach⸗ ten die Einbrecher auch den Verſuch, in ein Kaufhaus an der Hauptſtraße einzudringen, wurden aber vom Beſitzer bemerkt und flüchte⸗ ten. Die Täter ſind noch unbetannt. Es ſcheint ſich um eine Einbrecherbande zu handeln, die in letzter Zeit auch in den umliegenden Städten am Wert war. Die Gendarmerie erbittet ſach⸗ dienliche Mitteilungen. * Schulungsabend der Feuerlöſchpolizei fällt aus. Mit Rückſicht darauf, daß die Mitglieder der Feuerlöſchpolizei bei der Verdunkelungs⸗ übung am Freitagabend Dienſt gemacht haben, fällt der Schulungsabend am heutigen Sams⸗ tag aus. Der nächſte Schulungsabend findet am 12. März ſtatt. * Ständchen für Jakob Stumpf. Die Stadt⸗ und Feuerwehrkapelle Ladenburg brachte am Donnerstagabend dem älteſten aktiven Feuer⸗ wehrmann Ladenburgs, Jatob Stumpf, an⸗ läßlich ſeines 65. Geburtstages ein Ständchen. Oberbrandmeiſter Stumpf ſcheidet nunmehr aus dem aktiven Dienſt aus. * Spritzung gegen Reblaus. Auf Grund des Geſetzes zur Bekämpfung der Reblaus im Wein⸗ baugebiet wird angeordnet, daß an allen Hy⸗ briden(Feld⸗, Mauer⸗, Haus⸗ und Garten⸗ reben) und an den Reben der Amerikaner⸗Mut⸗ tergärten das zwei⸗ und mehrjährige Holz ſpäte⸗ ſtens bis zum 15. März 1937 mit einer ſechs⸗ prozentigen Obſtbaumkarbolineumlöſung abzu⸗ ſpritzen iſt. Wer die angeordneten Maßnahmen bis zum genannten Zeitpunkt nicht durchführt, macht ſich ſtrafbar; außerdem werden die Hy⸗ briden auf Koſten der Beſitzer behandelt. Die Hybridenbeſiſitzer haben die erfolgte Durchfüh⸗ rung der Spritzarbeit beim Bürgermeiſteramt anzumelden. Aus Neckarhauſen * Bekümpfung der Reblaus. Auf Grund des Geſetzes zur Bekämpfung der Reblaus im Wein⸗ baugebiet wird angeordnet, daß alle Hybriden⸗ reben(Feld⸗, Mauer⸗, Haus⸗ und Gartenreben) und an den Reben der Amerikaner-Muttergär⸗ ten das zwei⸗ und mehrjährige Holz bis ſpäte⸗ ſtens 15. März 1937 mit einer ſechsprozentigen Obſtbaumkarbolineum⸗Löſung oder mit einem entſprechenden Erſatzmittel(Obſtbaumkarboli⸗ neum aus Schweröl vierprozentig, aus Mittel⸗ öl fünfprozentig) abzuſpritzen iſt. Wer die Spritzung ſeiner Reben ſelbſt vornimmt, hat dies bis 15. März 1937 beim Bürgermeiſter hier anzuzeigen, andernfalls die Reben von der Gemeinde auf Koſten des Beſitzers geſpritzt wer⸗ den. Wer die angeordneten Maßnahmen zur Verhütung der Verſeuchung mit Reblaus nicht durchführt, macht ſich ſtrafbar. * Beſeitigung zu großer Aeſte. Die Aeſte der an den Straßen entlang ſtehenden Bäume müſ⸗ ſen den Straßenraum bis zu einer Höhe von .50 Meter über der Straße frei laſſen. Aeſte, die weiter in den Straßenraum hineinragen, ſind bis zum 30. März 1937 durch die Eigen⸗ 27. Februar 1937 tümer zu entfernen. Sofern dieſe Anordnung bis zu dem genannten Zeitpunkt nicht erfüllt iſt, werden die Aeſte, welche nicht den vorge⸗ ſchriebenen Abſtand haben, durch das Straßen⸗ wartungsperſonal entfernt. Ja in d Edingen berichtet 4 ſiehen * Dorf⸗ und Heimatabend.— den heute, Dicht. Samstag, 20 Uhr, im„Friedrichshof“ ſtattfin⸗ tagun denden Dorf- und Heimatabend wird nochmals hingewieſen. Alle Einwohnor ſind eingeladen. 1 Als ich * Handball in Oberflockenbach. Die Handbal⸗ 99 mannſchaft des Turnvereins tritt am Sonntag 3 1 50 gegen die Mannſchaft des Turnvereins Ober. fſi flockenbach in Oberflockenbach an. Abfahrt mir—5 S Rad um 12 Uhr. Tran umſ * Bekämpfung der Ratten. Auf die Ausfüh⸗ um dichte rungsbeſtimmungen für die Durchführung der fel als de Rattenvertilgung am 27. und 28. Februar wird ſtadt im J beſonders aufmerkſam gemacht. Die bereits be⸗ ſtande ele kanntgegebenen Durchführungsbeſtimmungen 1 ſind 1. beachten. Zuwiderhandlungen werden zun Stoff beſtraft. 14E7 Ilvesheimer Notizen 4 Neue Arbeitsplätze. Am Montag wird mit wie vor au der Herrichtung der Feldwege begonnen. Es rückgehen, kommen dabei zunächſt 20 Mann in Arbeit: wollen. dieſe Zahl erhöht ſich allmählich auf über 40. Aein Die Wege vom Kanal bis zur Heerſtraße wer⸗ Volkswieſe den geſtückt und in gut fahrbaren Zuſtand ge⸗ pen, des A bracht. 4 geſen und 2 eiſtigen Land-Gottesdienſtanzeiger Straßburg, Sonntag, 28. Februar 4 In aben 5 Kath. Gemeinde Ladenburg. Samstag 14—18 ſich gegang und 19.30—21.30 Beichtgel.— Sonntag(3. Fa⸗ Geſchichtsſch ſtenſonntag).15 Beicht,.45 Austeilung der ſteigenden hl. Kommunion;.30 Frühgottesdienſt mit deutſchen F Oſterkommunion der Frauen;.30 Hauptgottes⸗ heutige Fra dienſt; 12—13 Bücherausgabe; 13 Jugendlehre; feſtzulegen: 13.30 Andacht zur Todesangſt Chriſti am Kreuz. vielgeſtaltig — Dienstag.15 Schülergottesdienſt.— Don⸗ war Alema nerstag 16—18 Beichtgel.; 19.30 hl. Stunde in ſtändige Re der Krypta, darauf Beichtgel.— Freitag(Herz⸗ Reiches, vor Jeſu⸗Freitag) 6. Gemeinſchaftsmeſſe in der mit Rechten Spfrg.30 1 5 1 Danesdſenlnit 215 Sihweften ergang, zuglei chülergottesdienſt; 18.15 Suüdweſten Rkeutteganvacht. 8 gedichtet wi Evang. Gemeinde Ladenburg..30 Hauptgot⸗ Wie reich tesdienſt; 10.30 Kindergottesdienſt; 13 TChriſten⸗ 1 dungsſtätten lehre. unſere Tag Evang. Gemeinde Neckarhauſen..30 Haupt⸗ Sankt Gall⸗ gottesdienſt, anſchließend Kirchenausſchußſitzung. dann dee Ur — Dienstag, 2. März, 20 Uhr, im Gemeinde⸗—— Name haus: Männermonatsberſammlung. Kath. Gemeinde Edingen. Samstag 13, 17, Entfoltung 20 an Beichte.— Sonntag 7 Beichte,.30 Früh⸗ an ſchönen 0 meſſe mit Monatskommunion der Schulkin⸗ ſter, Tore 2 der,.30 Hauptgottesdienſt, Kollekte für Hei⸗ chen und P zung, 12—13 Bücherausgabe, 13 Faſtenandacht, 19.30 Roſenkranz.— Dienstag 20 Verſamm⸗ lung des Jungmännervereins.— Donnerstag und Freita beswerk.— Freitag 7 Herz⸗Jeſu⸗Amt. Evang. Gemeinde Edingen. Sonntag(Okuli) .15 Hauptgottesdienſt, 10.30 Kindergottesdienſt, 12.50 Chriſtenlehre.— Donnerstag, 4. März, 20 Uhr Wochengottesdienſt im Nähſaal. Kath. Gemeinde Schriesheim⸗Altenbach. um 20 Uhr Beichtgel.— Samstag 14, 16, 18, Sonntag.45 an Beichte, 7 Austeilung der hl. Kommunion, 8 Gottesdienſt mit Predigt in 4 Altenbach,.30 Gottesdienſt mit Predigt in Schriesheim, 18 Andacht. Evang. Gemeinde Schriesheim. Sonntag.30. Hauptgottesdienſt(1. Petrus 13—19), Pfarrer Kaufmann, 10.45 Kindergottesdienſt, Pfarrer Kaufmann, 10.30 Gottesdienſt im Altersheim, Vikar Vollhardt.— Dienstag und Donnerstag: Ev. Gemeindejugend.— Mittwoch 20 Bibel⸗ ſtunde.— Freitag 20 Gemeinfamer Frauen⸗ abend. Kath. Gemeinde Ilvesheim. Samstag 14, 17 und 20 Beichtgel.— Sonntag(3. Faſtenſonn⸗ tag) 7 Frühmeſſe mit Generalkommunion der Frauen,.30 Hauptgottesdienſt mit Predigt. Nach dem Amt Chriſtenlehre für die Jünglinge, 13.30 Andacht zur Todesangſt Chriſti am Kreuz, 16.30 Andacht in der Bruder⸗Konrads⸗Kapelle (Siedlung).— Mittwoch 7 hl. Meſſe in der Siedlungskapelle.— Freitag 19.30 Faſten⸗ andacht mit Segen. Evang. Gemeinde Ilvesheim..30 Gottes⸗ dienſt, 13 Chriſtenlehre.— Dienstag 20 Frauen⸗ abend im Gemeindehaus. fileine Diernheimer nachrichten * Ein Pferd ſtürzte und mußte notgeſchlachtet werden. Ein 3— Landwiff Wahnt 1 morgen ſein Pferd vor den Krankentransport⸗ wagen, um damit einen Transport aus dem Viernheimer Krankenhaus nach auswärts vor⸗ Beim Anziehen auf der glatten zunehmen. Straße ſtürzte das Pferd und alle Verſuche, es wieder auf die Beine zu bringen, waren um⸗ ſonſt. Da es einzugehen drohte, mußte es auf notgeſchlachtet wenrden. Den Landwirt, der nicht verſichert iſt, trifft damit ein harter Schlag, da es ſein einziges Pferd ge⸗⸗ offener Straße weſen iſt. * Pferde ſpringen in Schaufenſter. An dem ungeſicherten verkehrsreichen Bahnübergang an der Lorſcher Straße in der Nähe des Staats⸗ bahnhofes ſind ſchon viele Unglücke vorgekom⸗ Die Fuhrwerke fahren aber auch man ſo mit meiſt zu nahe an den Bahnkörper heran, ſo daß die Pferde oft ſcheuen. So kam es dieſer Tage auch wieder vor, daß einem Landwirt, der men trotzdem der Reichsbahnzug dort ſehr vor⸗ ſichtig fährt. ebenfalls zu nahe an die Bahngeleiſe heran⸗ gefahren war, die beiden Pferde ſcheuten. Sie ranaten daher mit dem Fuhrwerk davon und direkt in das 30 Meter entfernte Schaufenſter des Händlers Fiſcher, welches zertrümmert wurde. Die Pferde erlitten dadurch kleine Ver⸗ letzungen, während ſonſt glücklicherweiſe nie⸗ mand zu Schaden kam. Das ſollte für jeden Pferdehalter eine Mahnung ſein, nicht zu nahe an den Bahnkörper heran zu fahren, um ſich 4 vor Schaden zu bewahren. ag Schüle-gottesdienſt.— Donners⸗ tag 17 Beichte, 20 Sühneſtunde; Herz⸗Jeſu⸗Lie⸗ 73 Märkten, M Straßburg r Bern, den badiſchen Sch und Lebensſ einem ſchöne Männer n gemeinſamer fried Keller Johann Pete Hansjakob„ Romans: in nern, von d⸗ die alle allen Was dem auffällt, iſt ei deſſen Meiſt hinaufgetrieb gen bei Böck Bekenntniſſe lichen gibt n ſie vor dem immer eine] beſonders die Die Urſach⸗ —— N — 3 — Fortſetzung Noch ſchwa blick, ob er e öffnete ſich d dickem Kamel Wolfgang Kl alten Tagen! Klein hatte letzten Jahrer Bild. Er wa ihn zum Filn allerdings lan „Paß mal ſagte Klein. Du mußt hie hängt, aber eine Sache für oft genug au nicht für dich! ab. in Ehren Iſt das der m leben?— Ma eine beſſere S Dann legte Plan vor. Ei geſellſchaft hat verpflichtet, de ſollte. Eine ſck Februar 1937 dieſe Anordnung inkt nicht erfüllt nicht den vorge⸗ ich das Straßen⸗ tet ichshof“ ſtattfin⸗ d wird nochmals ſind eingeladen. h. Die Handball⸗ ritt am Sonntag rnvereins Ober⸗ an. Abfahrt mit heimli „ den heute, Auf die Ausfüh⸗ urchführung der 8. Februar wird Die bereits be⸗ gsbeſtimmungen dlungen werden izen tontag wird mit begonnen. Es ann in Arbeitz; ich auf über 40. Heerſtraße wer⸗ ren Zuſtand ge⸗ imnzeiger Uar Sonnta 13 Jugendlehre; Samstag 1418 (3. Fa⸗ Austeilung der ottesdienſt mit 30 Hauptgottes⸗ hriſti am Kreuz. dienſt.— Don⸗ hl. Stunde in smeſſe in der z⸗Jeſu⸗Amt mit ttesdienſt; 18.15 4 Freitag(Herz⸗ .30 Hauptgot⸗ iſt; 13 Chriſten⸗ lausſchußſitzung. en..30 Haupt⸗ im Gemeinde⸗ ung. ſamstag 13, 17, ichte,.30 Früh⸗ der Schulkin⸗ Alekte für Hei⸗ Faſtenandacht, 20 Verſamm⸗ — Donnerstag t.— Donners⸗ u⸗Amt. honntag(Okuli) idergottesdienſt, Stag, 4. März, Nähſaal. Herz⸗Jeſu⸗Lie⸗ ⸗Altenbach. um Beichtgel.— steilung der hl. nit Predigt in tit Predigt in t. Sonntag.30 —)), Pfarrer dienſt, Pfarrer im Altersheim, id Donnerstag: voch 20 Bibel⸗ ſamer Frauen⸗ Samstag 14, 17 (3. Faſtenſonn⸗ ommunion der mit Predigt. die Jünglinge, hriſti am Kreuz, ronrads⸗Kapelle Meſſe in der 19.30 Faſten⸗ .30 Gottes⸗ tag 20 Frauen⸗ chrichten notgeſchlachtet ſpannte geſtern mtentransport⸗ sport aus dem auswärts vor⸗ uf der glatten lle Verſuche, es en, waren um⸗ mußte es auf werden. De trifft damit ein Den iges Pferd ge⸗ nſter. An dem hnübergang an he des Staats⸗ ücke vorgekom⸗ Dort ſehr vor⸗ Du mußt hier heraus. hren aber auch r heran, ſo daß es dieſer Tage Landwirt, ngeleiſe heran⸗ »ſcheuten. Sie erk davon und te Schaufenſter zertrümmert irch kleine Ver⸗ icherweiſe nie⸗ ollte für jeden nicht zu nahe ahren, um ſich der ab. Mannheim Unterhaltung und Wiſſen 27. Februar 1937 Offenbarung in deutſcher Candſchatt Jakob Schaffner lieſt am Mittwoch, 3. März, in der„Harmonie“. Wir veröffentlichen nach⸗ ſtehend auszugsweiſe einen Vortrag, den der Dichter anläßlich der alemanniſchen Kultur⸗ tagung im Herbſt 1935 in Freiburg hielt. Als ich noch ein junger Mann war, träumte ich lange und in ſtiller Leidenſchaft von der en raurakiſchen Brüderſchaft, von einem alemanniſchen Bereich der Seelen und der Gei⸗ ſter, der ſich auch geographiſch als Lebensgeſtal⸗ tung umſchreiben ließ; ſchließlich wollte der Traum in einem großan elegten Romanentwurf um dichteriſchen Nieder chlag kommen mit Ba⸗ fel als der natürlichen alemanniſchen Haupt⸗ ſtadt im Mittelpunkt. Der Roman iſt nie zu⸗ ſtande gekommen. Wenn wir heute über Ale⸗ mannien reden, ſo haben wir keine Utopie mehr — Stoff, ſondern wir reden zu und von einer irklichkeit mit ſtaatsmänniſchen Ausblicken, aber in der Zuſammenfaſſung müſſen wir nach wie vor auf das Geiſterhafte, das Heimliche zu⸗ —— wenn wir ein Ganzes behandeln wollen. Alemannien iſt wie eine weite, grüne, lachende Volkswieſe, aufgehängt an den Höhen der Al⸗ pen, des Allgäu, des Schwarzwaldes, der Vo⸗ geſen und des Jura. Die geſchichtlichen und eiſtigen Brennpunkte Alemanniens heißen traßburg, Kolmar, Baſel, Bern, Chur, Luzern, Zürich, St. Gallen, Konſtanz, Freiburg i. Br. An allen dieſen Plätzen iſt Entſcheidendes vor ſich gegangen zur Bildung der alemanniſchen Geſchichtsſcholle im Südweſten des mächtig auf⸗ ſteigenden politiſchen und kulturellen allgemein deutſchen Feſtlandes, das damals weit bis ins heutige Frankreich hineinreichte. Um dies gleich feſtzulegen: Innerhalb dieſes erſt langſam und vielgeſtaltig ſich bildenden Geſchichtsvepbandes war Alemannien ſchon früh eine ziemlich ſelb⸗ ſtändige Rolle zugeteilt als Südweſtmark des Reiches, von den Kaiſern feierlich beſtätigt und mit Rechten ausgeſtattet, und noch heute in Wir⸗ kung durch die entſcheidende Tatſache, daß im Südweſten nach wie vor deutſch geſprochen und gedichtet wird. Wie reich iſt dies Land auch an geiſtigen Bil⸗ dungsſtätten vom Mittelalter herauf bis in unſere Tage, zuerſt die Klöſter, unter denen Sankt Gallen zu Weltruf gekommen iſt, und dann die Univerſitäten, unter denen alte ruhm⸗ volle Namen leuchten. Noch heute gibt es in Alemannien allein ſechs bedeutende Univerſi⸗ täten. Da wir einmal bei der alemanniſchen Entfaltung ſind, reden wir vom großen Beſitz an ſchönen alten Städten Platz an Platz, Mün⸗ ſter, Tore, Brücken, Schlöſſer und Burgen, Kir⸗ chen und Patrizierhäuſer, Bürgerſtraßen' und Märkten, Mauern und Zinnen; ob wir da von Straßburg reden, von Freiburg, Baſel, Zürich, Bern, den Klöſtern des Schwarzwaldes, den badiſchen Schlöſſern: es iſt alles aus einem' Geiſt und Lebensſinn, alles aus einer 5 und aus einem ſchönen, ſtarken, vollen Guß. Männer wie Hans Thoma und Böcklin ſind gemeinſamer alemanniſcher Beſitz. Ob wir Gott⸗ fried Keller nennen, Jeremias Gotthelf oder Johann Peter Hebel, Jakob Burckkardt, Heinrich Hansjakob oder den Verfaſſer des Oberlin⸗ Romans: immer reden wir von Heimatmän⸗ nern, von denen jeder jedem vertraut iſt, und die alle allen gehören. Was dem Außenſtehenden an uns beſonders auffällt, iſt ein ſtark ausgeprägter For mſinn, deſſen Meiſterſchaft bis ins groß Spielhafte hinaufgetrieben wird wie noch in unſeren Ta⸗ gen bei Böcklin und Thoma. Die menſchlichen Bekenntniſſe ſind ſchlicht und tief, den überſinn⸗ lichen gibt man gern die abgelöſte Form, um ſie vor dem falſchen Ton zu bewahren, wobei immer eine jener Köſtlichkeiten entſteht, wie ſie beſonders dieſer Himmelsſtrich zur Reife bringt. Die Urſache zu dieſer Beſonderheit macht eine 1 — Fortſetzung Noch ſchwankte Hauff einen kurzen Augen⸗ blick, ob er aufſtehen ſollte oder nicht—, da öffnete ſich die Kaſinotür und ein Mann in dickem Kamelhaarmantel eilte Hauff entgegen. Wolfgang Klein, Kamerad und Freund aus alten Tagen! Klein hatte mächtig Karriere gemacht in den letzten Jahren. Die Zeitungen brachten ſein Bild. Er war Kunſtflieger geweſen, bis man ihn zum Film geholt hatte. Jetzt hatte Hauff allerdinas lange nichts mehr von ihm gehört. „Paß mal auf, was ich mit dir vorhabe“, ſagte Klein.„Du biſt doch ein Kerl, Mathias! Ich verſtehe ja. daß man ſo mit der Zeit an dem alten Windſack hängt, aber Einflieger? Das iſt ſchließlich 'ne Sache für junge Burſchen, die noch nicht oft genug auf die Naſe gefallen ſind! Aber nicht für dich! Eines Tages ſchrammſt du hier in Ehren und mit dürftigem Applaus! JFjit das der richtige Einſatz für dein Flieger⸗ * leben?— Mach' hier Schluß, Mathias, ich ha eine beſſere Sache für dich!“ Dann legte Klein einen wirklich verlockenden Plan vor Eine deutſch⸗braſilianiſche Studien⸗ geſellſchaft hatte ihn für einen Expedinionsflug verpflichtet, der in das Amazonasgebiet gehen ſollte. Eine ſchwere dreimotorige Junkers hatte b' der heimlichſten alemanniſchen Gemeinſamkeiten aus, ſie fällt irgendwie zuſammen mit dem Grund, warum man von einem alemanniſchen Schlag ſprechen kann neben dem ſchwäbiſchen Stamm, zu welchem die Alemannen ſonſt zu rechnen ſind: es iſt eine Raſſeneigentümlichkeit, die auf unſerer Blutmiſchung beruht. Ich nehme an, daß ſie eine Summierung iſt zwiſchen Eigenſchaften von keltiſchem, römiſchem und Von Jakob Schaffnee Faſſung des Schwarzwaldes wurde zwar vom Zähringer Konrad IV. zur Stadt erhoben, aber er konnte nur erheben, was ſchon da war, und das lichte Münſter wuchs auch ſchon aus ſeinen Fundamenten heraus. Bern und Freiburg im Jura entſtanden zu gleicher Zeit. Ach, was für eine faſt überreiche Entfaltung auf allen Ge⸗ bieten ergibt das Bild jener wunderbaren An⸗ fangszeit, jenem mächtigen Schwung in die Zu⸗ Der Schwelzer Dichter lakob Scheoffner, germaniſchem Blut zuſammen mit den Einwir⸗ kungen von Landſchaft und Klima. Wo aber iſt nun der Urgrund dieſer unſerer Wurzelkraft zu ſuchen? Ich kann ihn nirgend finden als in unſerer Landſchaft. Was für eine Rolle haben wir geſpielt in die⸗ ſer Landſchaft? Wie halfen wir beim größeren Aufbau? Wie traten wir in Erſcheinung, als es daran ging, die allergrößten Sehnſuchten des deutſchen⸗Menſchen und der deutſchen Völker zu erfüllen? Das neue Licht, das dem Siegeszug des Mit⸗ telalters voranleuchtete, ging zuerſt in unſern Tälern auf. Gallus wirkte mehr als hundert Jahre vor Bonifazius, und wenn er auch kein Alemanne war, ſo ſpricht doch die raſche und ſchöne Aufnahme des Chriſtentums mit der ganzen reichen Entfaltung im Südweſten nicht für querköpfige Hinterweltlerei und angeborenen platten Nützlichkeitsſinn. Auf alemanniſchem Boden entſtand das früheſte und berühmteſte Kloſter, auf alemanniſchem Boden das erſte ao⸗ tiſche Domwunder in Deutſchland, deſſen Grundſtein reichlich zweihundert Jahre früher gelegt wurde als in Köln für den dortigen Dom. Beim Aufbau des erſten deutſchen Kaiſer⸗ reiches übernahmen die Alemannen den Reichs⸗ auftrag der Paßwacht an den Alpen, am Jura und an den Vogeſen. Die Stadtaründungen tauchten unter den Zähringer Herzögen auffal⸗ lend früh auf, ſofern nicht wie bei Baſel und Zürich römiſche Vorgänge vorangehen; Frei⸗ burg im Breisgau, die Perle in der dunklen der am 3. März in Mannhelm llest, mit dem im lemten Johr verstorbenen Arbelterdichter Heinrich lersch duf einer Kdf-Seefchrt Archivbild kunft hinein, und was für eine geradezu wun⸗ derbare und ſehnſuchterweckende ſchöpferiſche Volksgemeinſchaft aller Stände durch alle Tal⸗ ſchaften hindurch. Dazu kommt der nicht leicht wiegende Umſtand, daß die Führer der neuen Zeit, die ſtaufiſchen Kaiſer, überhaupt aus un⸗ ſerm ſchwäbiſchen Grundgeblüt ſtammen. Unſer Lebensgefühl war es, das hier im Reich geſtal⸗ tet wurde, unſer hochgeſtimmtes Weltbild, und unſere Fernbeziehungen vexwirklichten ſich hier mit bisher unerhörter ſeeliſcher Machtentfaltung und geiſtiger Herrlichkeit.... Die heutigen Alemannen haben Maſchinen und Straßen, Fabriken, Eiſenbahnen, ſogar Häfen, haben Flugplätze und Verkehr, aber das ſind alles keine Dinge, die für unſern Gegen⸗ ſtand, das heimliche Alemannien, weſentlich ſind. Auch der Umſtand, daß die ſoziale Frage, die Proletariſierung der Menſchen, in den ale⸗ manniſchen Ländern viel weniger vorgeſchrit⸗ ten war als im Norden, iſt nur eine Nachwir⸗ kung des Reſtes jener uralten deutſchen Volks⸗ freiheiten und des nicht völlig zerſtörten urtüm⸗ lichen Freiheitsſinnes, die im Süden Deutſch⸗ lands immer noch eine Pflegeſtätte beſaßen. Damit weiſen wir gerade hier eine Provinz des heimlichen Deutſchland nach— ſo dicht unter der Oberfläche des Alltags, daß wir es läuten hö⸗ ren, und das unmittelbar in unſer Ohr dringt die gewaltige Stimme des Alten von der die Neuen die Loſung haben: das Wolksreich. Weſentlich iſt für uns neben der Strecke ge⸗ meinſamer Geſchichte das gemeinfame Blut, die gemeinſame Sprache und die gemeinſame Land⸗ Kameraden zuwischen Himmel unel Erde 22— er zu fliegen. Jetzt aber waren ihm zwei große Filme dazwiſchengekommen, und er ſuchte für die Expedition einen Erſatzmann. „Das iſt etwas für dich, Mathias: Sechzehn »Monate Südamerika. Fabelhaftes Gehalt. Ein Drittel bekommſt du ſchon hier auf den Tiſch gelegt. Und dann, du biſt doch auf der Ju 52 noch beſſer eingeflogen als ich!“ Mathias Hauff hörte ſich alles in Ruhe an; dann aber ſchüttelte er den Kopf. „Nein, Wolfgang, es gehr nicht. Es iſt nett von dir, daß du an mich gedacht haſt, aber ich gehe nicht mehr raus. Ich habe hier meinen Platz gefunden und werde ihn auch ausfüllen. Das Abenteuer lockt mich nicht mehr.“ Klein war ſehr enttäuſcht. Er konnte nicht verſtehen, daß Hauff bei dieſer Chanee nicht mit beiden Händen zugriff. Hauff war doch unabhängig, hatte keine Familie, ſeinen Ver⸗ traa konnte er noch rechtzeitig kündigen. „Sag mal, was aibſt du hier auf, wenn du für anderthalb Jahre fortgehſt?“ verſuchte es Klein noch einmal.„Kein unmündiges Kind ſchreit nach ſeinem Vater, keine verlaſſene Braut weint ſich die Augen aus.“ „Woher weißt du das?“ fragte Hauff. Da ſah ihn Klein lachend von der Seite an. „Ach ſo! Cherchez la femme! Na, dann brau⸗ weee areibee n chen wir ja gar nicht weiter zu reden. Weißt du. warum ich damals den verrückten Flug von Madrid nach Hamburg gemacht habe? Weil ich eines Tages dort eine blödſinnige Sehnſucht nach einem ſüßen Mädel in der Harveſtehuder Straße bekam. Als ich dann an⸗ kam, machte ſie gerade Apfelſinentorteletts für einen anderen. Na ja, dann iſt nichts zu machen! Aber vielleicht habe ich mal die Ehre, das Fräulein Braut kennenzulernen? Biſt du denn nun alücklich Mathias?“ Hauff ſah an Klein vorbei durch das Fenſter, und ſein Blick verlor ſich ins Weite „Glücklich ſein und Glück, das ſind zu ſchwere Worte Wolf! Als junge Burſchen waren wir glücklich, ſo wird es nie mehr. Manchmal, ſekundenlana, alaubt man, etwas in den Hän⸗ den zu halten. das wie das Glück ausſieht. Und das iſt ſchon ſehr viel. Wenn du heute noch dein Herz an einen Menſchen hänaen kannſt und das Gefühl haſt, es iſt jemand für dich da mein Lieber, das iſt ſchon etwas wert im Leben.“ „Bißchen ſentimental, aber'ne ſchöne Rede, lieber Mathias...“ „Sentimental, wieſo? Nun ſchön, und wenn! Haſt du auf deinen großen Flügen niemols ein bißchen Sehnſucht gehabt, ein.. me'net⸗ wegen ein kleiner Briefträger zu ſein, der nach getanem Treppauf. Treppab heimkehrt zu Fa⸗ milien⸗ und Geßeiztem-Ofen⸗Glück?“ Klein ſagte nichts darauf Hauff hätte es auch nicht nötig gehabt, ſeine Gefühle zu er⸗ klären. Sie waren Männer und befreundet. Sie verſtanden ſich alſo. Auch Klein. deſſen Karriere noch aufſtiea und der in ſeinen Flie⸗ gerfilmen von heldiſchem Glorienſchein umge⸗ ben war, mußte manchmal das lähmend auf⸗ ſteigende Gefühl unterdrücken, über der Flie⸗ gerei den Landunasplatz im Leben einmal end⸗ gültia zu verpaſſen Der Tod. ein Abſturz. eine Kataſtropyhe, das wäre alles nicht ſo ſchlimm. Dafür war man Flieger. Aber das Leben war weit ſchwieriger. ſchaft, nur daß wir jetzt nicht von der körper⸗ lichen Landſchaft als Schönheitswert ſprechen, ſo bezaubernd die Täler und Kuppen des Schwarzwaldes ſind, ſo wildſchön die Höhen und Einſamkeiten der 103 und ſo erhaben der ſteinerne Hinaufſturm der Alpen zu uns ſpricht. Jetzt reden wir von unſerer Landſchaft als Erlebnis der Seele und als Offenbarung der Gottheit. Daß Menſchen und Völker ſchick⸗ ſalsmäßig an die Landſchaft ihrer Heimat ge⸗ bunden und von ihr geprägt ſind, das iſt heute nicht mehr die Kunde, die es noch vor kurzem war. Aber wie Gott die Antwort iſt auf die Frage, die mit der Seele geſtellt wird, und zwar mit jeder einzelnen, ſo iſt die Seele das Wieder⸗ bild, das Gott in der Welt hat, nur daß dies Wiederbild nicht weniger iſt als das Urbild und die Antwort nicht weſenhafter als die Frage, ohne die es ja keine Antwort gäbe. Beide haben ſie ihre Entfaltung im Raum, und da die Gott⸗ heit nur mit der Seele geſtalten kann, und die Seele nur in Landſchaft entſteht, ſo iſt die Land⸗ ſchaft Wiege, Kampfplatz und Grab für alle Ge⸗ ſtaltung, welche die beiden miteinander haben. Da aber die Landſchaften ſo verſchiedengeſtal⸗ lig ſind wie die einzelnen Seelen, ſo iſt die Offenbarung der Gottheit in jeder Landſchaft anders, und das iſt der zweite Grund unſeres ehrfürchtigen Schauers vor der Landſchaft. Sie iſt aber innerhalb derſelben Landſchaft von ein und derſelben Natur, ſolange dieſe Landſchaft beſteht und Leben enthält. Immer wirkt er an uns Alemannen und in uns aus derſelben Landſchaft auf dieſelbe Weiſe, und immer iſt es das gleiche, was er von uns will: Die groß⸗ herzige, reine, fruchtbare und kühne Erfüllung der Möglichkeiten und der Aufgaben, die uns in dieſer Landſchaft und durch ſie geſtellt ſind — jede Zeit auf eine andere Weiſe, aber immer in derſelben Natur. Vollkommen und ſchön im Geiſterſinn erfüllen wir ſie nur in Ueberein⸗ ſtimmung und im Zuſammenwirken mit der Gottheit, die wir in der Landſchaft und zu un⸗ ſerer Lebenszeit als Gott erfahren, aber wir erfahren ihn nur vollkommen, wenn wir auch die Landſchaft damit erfahren. So erfahren wir dann uns ſelber in unſerem landſchaftlichen und heimatlichen Tun im höchſten Sinn als die Antwort auf die göttliche Frage, erfahren uns ebenſo als der ſchöpferiſche Untergrund, aus welchem der göttliche Obergrund hervorſtrahlt, alles dies zwiſchen unferen Wäldern, Bergen, Seen, Matten, Gletſchern, Kloſtertälern, Strö⸗ men und wehenden Kornfeldern. Von alldem iſt die Landſchaft Wiege, Kampfplatz und Grab des Geſtalteten, aber von dem das da geſtaltet, iſt ſie die magiſch angeleuchtete und zauberhaft erhöhte Umwelt, die wir Heimat nennen, Hei⸗ mat iſt ſchön durch unſer Wiſſen, wert durch unſer Wirken. Heimat iſt der Zuſammenklang der eingeborenen Seele mit der Landſchaft und der Gottesoffenbarung darin. Aber jede Heimat hat noch eine Ueberheimat, wie jede Seele eine Ueberſeele hat ſamt dem geheimnisvollen Un⸗ tergrund, aus dem beide wachſen. So beenden wir unſere Wanderung da, wo wir ſie begonnen haben: bei der Heimlichkeit unter dem Wirkli⸗ chen, in unſerem Fall beim heimlichen Aleman⸗ nien. Wir könnten neu damit beginnen und würden zu ganz neuen Worten und Erkennt⸗ niſſen kommen, und wenn wir wieder auf die⸗ ſelbe Stelle zurückkämen, ſo fänden wir aber⸗ mals, daß wir erſt angefangen hätten, zu ſchauen, hören, fühlen und reden. Nie redet ein Mund das aus. Ebenſo möge uns in unſerer alemanniſchen Landſchaft kein Ende ſein mit Entfaltung und Begegnung. Die Aehnlichkeit Meier ſitzt auf der Bank im Park. Nach einer Weile knüpft er mit ſeinem Nachbar ein Ge⸗ ſpräch an: „Sie haben aber ein mit meiner Frau! natürlich!“ „Aber ich habe doch gar keinen Schnurrbart!“ „Sie nicht, aber meine Frau!“ ne koloſſale Aehnlichkeit Bis auf den Schnurrbart ————————————————————— In den Werkſtätten war Feierabend. Mon⸗ teure, Handwerker und Techniker in weißen Kitteln drängten durch die Kaſinotür. „Na, dann muß ich mal anderweitig gehen, wer für mich Kurs auf den Amazonas nimmt“, ſagte Klein.„Habe mich aber gefreut, dich wiederzuſehen, Mathias! Uebrigens, willſt du nicht mit mir in die Stadt kommen? Ich muß Tempelhof ins Atelier. Du biſt doch hier fertig.“ Das war ein Vorſchlag, den Hauff ſofort und gern annahm. So konnte er ſeinen Wa⸗ gen hier laſſen. Wiedemann wümde ſchon für ihn ſorgen, und von Tempelhof war es nicht mehr weit zu Aenne Zehn Minuten ſpäter brauſte Wolfgang Kleins Wagen von Flugplatz in den frühen Nachmittag, Berlin entgegen. Die ſchnurgerade Straße hinunter, die den Bahndamm entlang führte, an Siedlungsbauten, Schrebergärten und ab und zu auch an einem Stückchen Wald vorbei. Für Ende März ſah die Landſchaft noch recht kahl, noch ſehr verfroren aus. „Sag mal, warum heirateſt du dann eigent⸗ lich nich:?“ fing Klein plötzlich wieder an. Wie oft war die Frage ſchon an Hauff her⸗ angetreten! Aenne— nein Aenne hatte ſie nie geſtellt, nur manchmal ſtand ſie unausgeſpro⸗ chen in ihrem Geſicht, oder er alaubte ſie in ihrem Kuß zu ſpüren. Aber Freunde hatten ihn gefragt, neulich auch Hertslett, und wie oft hatte er ſich ſelbſt die Frage geſtellt, wenn er von Aenne kam und in ſeine kleine, einſame Wohnung fuhr! „Ich kann noch nicht beiraten, Wolfgang“, antwortete Hauff ſchließlich.„Wir in der Flie⸗ gerei ſtehen in vorderſter Front, und da hat man auch eine geſteigerte Verantwortung Vor⸗ hin bin ich erſt wieder mit einer Kiſte abge⸗ ſchmiert Morgen bleibt vielleicht ſchon mein Hut dran hänaen. Haſt du dann Luſt meine Witwe zu tröſten?“ Fortſetzung folgt Mannheim „Hakenkrenzbanner 27. Februar 1937 Wenn Sie einmeal bauen wollen. Praktische Winke für Baulustige von Negierunssbaurat K obe, Landeskreditanstalt für Wohnunssbau Rund 5½ Millionen RM hat im vergangenen Jahr die Bapiſche Landestreditanſtalt für Woh⸗ nungbau an Baudarlehen bewilligt; damit wird der Bau von über 3800 Wohnungen, und zwar Eigenheimen und Mietwohnungen ermöglicht. Auch im neuen Jahr wird die Anſtalt Baudar⸗ lehen bewilligen. Allerdings wird für das Bau⸗ programm ein etwas engerer Rahmen gezogen werden, weil der Bau von Kleinſiedlungen mit Reichsmitteln als wichtigere Aufgabe in den Vordergrund geſtellt wird. Aber auch jetzt noch wird in vielen Füllen der Bau eines Eigen⸗ heims oder von Mietwohnungen mit den Lan⸗ vesmitteln der Landeskreditanſtalt das Ge⸗ gebene ſein. Wer aber zu der Landeskreditan⸗ ſtalt(weiterhin Anſtalt genannt) kommt und Geld von ihr leihen will, muß ſich über verſchie⸗ dene Fragen klar werden; den Weg dazu ſollen dieſe Zeilen weiſen. Jeder und gerade der Kleinſiedler baut nur einmal in ſeinem Leben. Die grundlegende Vor⸗ ausſetzung für jeden, der bauen will, iſt daher Wahrhaftigkeit und der Wille zur Klarheit bei allen auftauchenden Fragen, Wahrhaftigkeit vor allem auch gegen ſich ſelbſt. Was wollen Sie bauen? Man werde ſich vor allem ganz klar darüber, was man bauen will und kann. Oft kommt es vor, daß eine Familie nicht genügend Raum hat⸗ vielleicht nur eine Küche und eins bis zwer Zimmer. Man plant ein Haus mit Küche und drei bis vier Zimmern. Der Architekt ſagt: „Das koſtet ſoundſoviel, Wenn Sie aber eine zweite Wohnung einbauen, ſo haben. Sie eine Mieteinnahme und wohnen halb frei“.— So wird eine zweite Küche im Dachgeſchoß einge⸗ richtet; der übrige Dachraum wird für die zweite Wohnung benbötigt, und die eigene Fa⸗ milie ſitzt nachher ſo eng im eigenen Haus wie vorher. Da hat das Bauen natürlich keinen Sinn. Andere machen es umgekehrt. Sie laſſen den Architekten zwei richtige Zweizimmerwohnun⸗ gen zeichnen mit Küche und Zubehör und be⸗ antragen Baudarlehen für zwei Wohnungen, um nachher das ganze Haus als Villa für ich allein zu bewohnen. Man glaubt ſo, die Vor⸗ ſchrift der begrenzten Wohnungsflächengröße umgehen und obendrein das doppelte Baudar⸗ lehen einſtecken zu können. Die prüfenden Be⸗ amten bei der Anſtalt ſehen ſolchen Plänen aber oft an, wie ſie gemeint ſind, und dürfen dann kein Baudarlehen bewilligen. Wir verlan⸗ gen, daß jeder, der baut, ſo viel Raum ſchafft, wie er für ſeine Familie braucht. Wer ſich aber eine Villa bauen will, baue ohne unſere Mittel. Vorher überlegen, was es koſtet! und nun ein Wort über die Koſten, mit dem wir uns ſowohl an die Bauherren als auch an die Architekten wenden. Der Bau. herr muß wiſſen, wie er ſein Haus gebaut haben will. Es genügt nicht, zu ſagen: Ich habe geglaubt, daß die Zimmenr Li⸗ noleumböden und Kachelöfen bekommen, daß alle Fenſter mit Vorfenſtern und Rolläden ver⸗ ſehen ſind uſw., während im Voranſchlag nur tannene Riemenböden und einfache Fenſter be⸗ rechnet ſind. Vor allem die Frauen bitten wir, ſich vorher zu überlegen, was ſie haben wollen, und nicht erſt während der Bauausführung mit allen möglichen Wünſchen zu kommen und dann zu meinen, es werde nicht mehr koſten, weil der Architekt nichts geſagt hat. Andererſeits gehört es zur Ehrlichteit des Ar⸗ — er Film in Mannheim PALASIT und GLORIA: „Lumpaclvugabundus“ Neſtroys Wiener Volksſtück feiert jetzt im Film eine fröhliche Wiederauferſtehung. Was der Bühne nicht möglich war, kann der Film verwirklichen, er kann das Schickſal der drei Helden, die der Verführer Lumpacivagabundus als Ziel ausſuchte, behaglich ausmalen. Drei Handwerksburſchen treffen ſich auf der Land⸗ ſtraße, ohne zu ahnen, daß der Geiſt der Leicht⸗ finnigen von Fortuna, der Glücksgöttin und Amoroſa, der Beſchützerin aller wahren Liebe, verurteilt iſt, wenigſtens einen von ihnen beim —— Leichtſinn“ feſtzuhalten. Hoch in den olken wird das Gericht über ihn gehalten. Aber Lumpacivagabundus nimmt lachend den Kampf auf. Er weiß, daß der Leichtſinn„der Schwimmgürtel im Leben“ iſt, und hat leine Sorge. Flugs ſind die drei zuſammengeführt, ſie ſchleichen ſich in die Stadt ein, und Lum⸗ vacivagabundus ſchüttet das Große Los, volle hunderttauſend Taler, über ſie aus. Man feiert ausgiebig und trennt ſich. Aber nach einem Jahr will man 1 im ſelben Wirtshaus wiederſehen. Der Tiſchler Leim kommt durch alle Verſuchun⸗ en Lumpacis zu ſeiner Pepi und wird ein brover und geachteter Meiſter. Der windige Schneider Zwirn geht nach Paris und fällt Schwindlern in die Hände, die einen„Marquis von Rocquefort“ aus ihm machen und ihn ründlich ausnehmen. Der Schuſter Knieriem einerſeits richtet ſeinen ganzen Fleiß darauf, möglichſt viel von ſeinem Anteil zu verſaufen, bevor der„große Komet kommt“. Er ſitzt in ſeiner Windmühle und wartet auf den Kometen und trinkt mit jedem, der Durſt hat. Wer von den Dreien am Ende das Opfer Lumpacis wird, muß man ſehen. Geza von Bolvary hat den heiter⸗beſinn⸗ lichen Stoff mit einem ſeltenen Stilgefühl fil⸗ miſch umgeſetzt. Es bleibt die märchenhafte Heiterkeit und die heitere Märchenhaftigkeit des Spieles, es bleiben auch die unter allem Scherz chitekten als Treuhänder, daß er ſeinem Bau⸗ herrn genau ſagt, was das Haus koſtet, und zwar mit allem Drum und Dran. Es iſt ein Unfug, eine Bautoſtenſumme zu nennen, um nachher dem Bauherrn zu ſagen, daß dieſe oder jene notwendigen Teile, z. B. Oefen, Hofpflaſte⸗ rung, Einfriedigung uſw. nicht eingerechnet ſind. Der Architekt muß immer mit dem guten ortsüblichen Durchſchnitt der Bauausführung rechnen. Die meiſten Streitigkeiten zwiſchen Architekt und Bauherr entſtehen aus dem Mangel an Aufrichtigteit gegen ſieh ſelbſt und gegeneinander. Der Bauherr ver⸗ ſäumt es, den Architekten zu fragen, was dieſe oder jene nachträgliche Mehrarbeit koſtet, und der Architekt verſäumt es aus falſcher Rückſicht, zu fragen, ob der Bauherr noch über weitere Mittel verfügt, wenn weitere Wünſche kommen. Ohne ausreichende eigene Mittel geht es nicht! Die a der nötigen Gelder iſt in erſter Linie Aufgabe des Bauherrn. Doch ſoll auch der Architekt ſeinen Auftraggeber hierin beraten koͤnnen. Die Anſtalt muß durchweg ver⸗ langen, daß 30 v. H. der Geſamtherſtel⸗ lungstoſten tatſächlich als Eigen⸗ kapital vorhanden ſind.(Auf bdie wenigen Ausnahmefälle, in denen die Anſtalt ſich mit einem geringeren Eigentapital begnügen kann, iſt hier nicht einzugehen.) Man ſich Belege über den Stand der Sparguthaben und Konten, über den Kurswert von Efſekten. Be⸗ ſteht das Eigenguthaben u. a. aus Forderungen an Verwandte oder Bekannte, ſo genügt es nicht, daß man dieſe Forderungen nachweiſt. Der Schuldner muß ſelbſt ſchriftlich er⸗ flären, daß er bereit iſt, auf den und den Zeiwunkt ſeine Schulden zu bezahlen, und er muß' ſeinerſeits die Beſtätigung einer Kaſſe oder Bant beibringen, daß er zu dieſem Zeitpunkt über den angegebenen Betrag verfügt. Grundſtücke oder Vieh, aus deren Erlös ein Teil des Eigentapitals aufgebracht werden ſoll, können erfahrungsgemäß ſolange nicht in Rech⸗ nung geſtellt werden, bis der Verkauf abge⸗ ſchloſſen und das Geld ſichergeſtellt iſt. Ein Bau⸗ ſparvertrag kann für die Finanzierung nicht verwandt werden, wenn die Bauſparſumme noch nicht zugeteilt iſt oder nicht bevorſchußt wird. Wer bauen will, weiſe Geld nach: uſd wer bauſparen will, warte mit dem Bauen, bis er das Geld hat. Man kann natürlich auch den Gauſparvertrag verkaufen oder einem leiſtungs⸗ fähigen Unternehmer in Zahlung geben, wenn dieſer ausdrücklich die Annahme des Bauſparver⸗ trages an Zahlungsſtatt erklärt. Gelegentlich werden von Angehörigen, Eltern oder Geſchwi⸗ ſtern, Gelder in Form eines Darlehens ge⸗ geben, das zu verzinſen iſt, das aber vielleicht auf einen künftigen Erbanſpruch verrechnet wer⸗ den ſoll. Wenn das Geld unkündbar oder mindeſtens auf zehn bis zwölf Jahre ſeſt gegeben wird, und wenn keine Hypothet mit Rang vor der Baudarlehenshypothetk verlangt wird, kann es als Eigenkapital in Rechnung geſtellt werden. Es iſt auch ſchon vorgekommen, daß ein Archi⸗ tekt dem Bauherrn ein paar hundert Reichs⸗ mart gegeben hat, die dieſer dann als„eigenes Geld“ nachgewieſen hat, der Architett aber dann nach Bewilligung des Baudarlehens das Geld wieder zurückverlangt hat. Schwierigkeiten, die einem Bauherrn in einem ſolchen Fall entſtehen, hat er ſeiner eigenen Unwahrhaftigkeit zuzu⸗ ſchreiben. Geſchäftsanteile bei einer Genoſſen⸗ chaft können erſt von dem Zeitpunkt an in echnung geſtellt werden, den die Genoſſenſchaft als Auszahlungstag bezeichnet. Wird von der Anſtalt der Nachweis verlangt, baß der Bauherr etwa außer den bisher nach⸗ gewieſenen 3000 RM noch einen weiteren Be⸗ trag von etwa 600 RM nachzuweiſen hat, ſo ge⸗ nügt es nicht, daß der Bauherr etwa dem Bür⸗ germeiſter 600 RM in bar vorweiſt; er muß neue gleichzeitig datierte Belege über im ganzen 3600 RM Eigenmittel bei⸗ bringen. Der Wert des Grundstücks wird geprift Oft wird ein Teil des Eigenkapitals in Form vorhandener Bauſtoffe oder eigener Arbeit aus⸗ gewieſen. Es iſt Pflicht des Architekten, feſtzuſtellen, ob die vielleicht ſchon vor Jahren gekauften Bauſtoffe noch in der angegebenen Menge vorhanden, und ob ſie noch voll brauch⸗ bar ſind. Bei der Einſchätzung der vom Bau⸗ herrn oder ſeinen Angehörigen oder Freunden unentgeltlich zu leiſtenden Arbeit ſei man vor⸗ ſichtig. Wohl wird hierin beſonders auf dem Lande oft ſehr viel geleiſtet. Eine Förderung minderwertiger Schwarzarbeit iſt aber nicht er⸗ wünſcht. Es wird in guter Meinung und ſal⸗ ſcher Sparſamteit oft viel gepfuſcht. Hier hat der Architekt die Aufgabe, Klarheit zu ſchaffen über das, was tatſüchlich an brauchbarer Arbeit geleiſtet werden kann. In der Regel iſt der Bauherr bei Antragſtel⸗ lung ſchon im Beſitz des Baugrund ſt ü ck 5. Wenn er es erſt vor kurzem gelauft hat, hat er den Kaufpreis zu belegen; hat er das Grund⸗ ſtück ſchon länger zu eigen, ſo wird man den Vertehrswert einſetzen. Manchmal wird aber die Anſtalt dieſen Wert nicht ohne weiteres an⸗ erkennen. Aus dem Vergleich verſchiedener Bo⸗ denpreiſe gewinnt die Anſtalt einen Einblick in die vertretbaren Durchſchnitts⸗ und Höchſtſätze, die nicht beliebig geſteigert werden dürſen. Der Kampf gegen den Wucher mit dem Grund und Boden iſt eine Hauptforderung einer geordne⸗ ten Bodenpolitit. Die Anſtalt wird deshalb ge⸗ legentlich die Preiſe in den Berechnungen et⸗ was herabſetzen, auch dann, wenn tatſächlich ein höherer Preis bezahlt worden ſein ſollte. Soweit die eigenen Mittel des Bauherrn nicht ausreichen, muß er ſich zunächſt nach einer erſten Hypothek umſehen. Dieſe zu vermitteln, iſt nicht Aufgabe der Anſtalt. Als Geldgeber für —— Hypotheken kommen Sparkaſſen, auch die Rheiniſche Hypothekenbamk oder eine andere Bant in Frage. Invalidenverſicherte können erſte Hypotheken von der Landesverſicherungs⸗ anſtalt betommen. Die erſte Hypothet iſt ſo hoch zu nehmen, als man ſie bekommen kann. Hier⸗ her gehören auch die Darlehensanteile bei zu⸗ geteilten Bauſparſummen. Jedenfalls ſind auch hierüber Belege in Form von Erklärungen der Geldgeber beizubringen. Erſtdann, wenn die eigenen Mittel feſtgeſtellt ſind und die erſte Hy⸗ pothek von einem Geldgeber im höchſtmöglichen Betrag zugeſagt iſt, dieſe Mittel aber nicht aus⸗ reichen, wende man ſich an die Anſtalt, um ein Baudarlehen aus Landesmitteln zu bekommen. Auskunft hierüber erteilt der Bürgermeiſter. Die laufenden Belaſtungen Ebenſo wichtig wie die Frage nach den Bau⸗ koſten und nach den vorhandenen Mitteln iſt die Frage nach der künftigen laufenden Belaſtung des Bauherrn und nach ſei⸗ nem Einkommen. Verhältnismäßig einfach iſt die Berechnung der künftigen laufenden La⸗ ee hervorleuchtenden tiefen Volksweisheiten, es bleiben die volkstümlichen Lieder Neſtroys, und doch iſt alles aus den Bedingungen des Films erwachſen. Ein Film iſt entſtanden, bei dem man ſich vom erſten bis zum letzten Bild freuen kann. Nichts iſt aufdringlich oder gar ſentimen⸗ tal, überall herrſcht der goldene Humor, wie ihn der Wiener Volksdichter Neſtroy uns ſchenkte. Lumpacivagabundus, eine Geſtalt, die die Phantaſie des Volkes beſcherte, echt und lebens⸗ wahr und ein klein bißchen jeden angehend, wird ſo bald nicht ſterben. Dieſen Geiſt mit Laute und Hahnenfeder ſpielt Paul Hörbiger. Er ſpielt aber auch gleichzeitig den Schuſter Knieriem, der 3 den Kometen wartet und einen ſo unmenſchlichen Durſt hat. Er trägt hauptſächlich dieſen Film. Neben ihm ſteht Heinz Rühmann als der Schneider Zwirn und ein echter Windhund. Wenn da Richt eine nette Paula wäre(Edit) Wolß) wüßte man nicht, was alles aus ihm werden könnte. Sympathiſch wirtt Hans Holt als Tiſchler Leim. Es kann kein Zweiſel ſein, daß Hörbiger⸗Lumpaci am Ende ſein ganzes Augenmerk auf Hörbiger⸗Knieriem lenken wird. Von den weiteren Darſtellern verdienen Hilde Krahl als Pepi, Alice Brandt als Pal⸗ piti, Fritz Imhoff als Strudl und Anton Pointner als Graf von Monte Chriſto ge⸗ nannt zu werden. Dr. Carl Josef Brinkmann. Kommende Uraufführungen Am 4. März wird Schillers letztes unvollendet gebliebenes Werk„Demetrius“, das von Profeſſor Wilhelm Heinitz zu Ende geſchrieben und damit bühnenreif gemacht wurde, im Lan⸗ destheater Meiningen als einziger deutſcher Bühne zur Uraufführung kommen. Im Rahmen der Gaukulturwochen des Gaues Magdeburg⸗Anhalt wird die Komödie„Die feindlichen Nachbarn“ von Hermann Schmitz⸗Cardauns am 14. März im Wilhelm⸗ Theater in Magdeburg zur Uraufführung ge⸗ bracht werden. Todt gegen die,, Bern-Zieh“ Zur Verdeutſchung techniſcher Ausdrücke In einer techniſchen Zeitſchrift vom 10. Fe⸗ bruar 1937 wird unter der Ueberſchrift„Fami⸗ lientag derer von„Zieh'“ der Vorſchlag einer Verdeutſchung von lechniſchen Ausdrücken ge⸗ macht, die ihren Urſprung nicht in einem deutſchen Wort haben. Demnach ſoll⸗die Loko⸗ motive„Zieh“ heißen. In einem früheren Aufſatz in der gleichen Zeitſchrift war für Elek⸗ trizität das Wort„Bern“ vorgeſchlagen. „Bern⸗Zieh“ ſoll heißen: elektriſche Loko⸗ motive. In ſeiner Eigenſchaft als Leiter des Haupt⸗ amtes für Technik der NSDaApP machte der Ge⸗ neralinſpekteur für das deutſche Straßenweſen, Dr.⸗Ing. Fritz Todt, in i Weiſe gegen einen ſolchen Unfug Front. In einem Runderlaß an die Dienſtſtellen des Hauptamtes für Technik heißt es u..: Ich erſpare es mir, weitere Beiſpiele dieſes Unfugs auszuführen. In der Technik, beim Militär, in vielen anderen Kultur⸗ und Lebens⸗ gibt es Gebrauchswörter allgemeiner edeutung, unter denen ſich nicht nur ein Volk, ſondern die ganze Welt etwas vorſtellen kann (3. B. Technik, Elektrizität, Automobil, Loko⸗ motive, Leutnant, Regiment, Artillerie). Die Bedeutung der deutſchen Technik wird nicht da⸗ durch gegeben, daß ein paar Menſchen nichts Beſſeres 3 tun haben, als in Form einer neuen Art' von Rätſelſpiel ſich darin zu üben, für alt⸗ ergebrachte in der ganzen Welt verſtandene usdrücke deutſche Neuworte zu erfinden, die zur Folge haben, daß kein Deutſcher, ohne ein erklärendes Wörterbuch, die deutſche Technik in ihrer Sprache verſteht, vor allem aber, daß das geſamte Ausland mit der deutſchen techniſchen Literatur überhaupt nichts mehr anfangen kann. Das nationalſozialiſtiſche Deutſchlan weiß das Anſehen des deutſchen Volkes und die Lei⸗ ſtungen der deutſchen Technik durch ondere Maßnahmen zu fördern und zu erhalten, als durch derartige Spielereien. ſten, alſo die Summe der jährlichen Leiſtungen 4 Gelder, an Zins und Tilgung für die fremden ür Reſtgelder des Grundſtückkauſpreiſes, für etriebskoſten, Steuern und Bauunterhaltung⸗ Richtig iſt es auch, eine beſcheidene Verzinſung — 3 Prozent— für das eigene Geld in Rech⸗ nung zu ſtellen. Die Summe dieſer Beträge, die ſogenannte Bruttomiete eines Hauſes, muß der Architekt ohne weiteres berechnen können. Schwierig iſt häufig die Frage nach dem Ein⸗ kommen. Man muß da unterſcheiden zwiſchen dem reinen Eigenheim, dem Eigenheim mit ein bis zwei Mietwohnungen und dem eigent⸗ 4 lichen Miethaus. Zwar kann man bei einem Beamten, bei einem monatliches Einkommen iſt. Schwieriger wird es bei Landwirten, die vielleicht nur einmal im Jahr einen größe⸗ ren Bargeldbetrag einnehmen(Tabatkgeld, Weinverkauf), Auch bei der großen Zahl der nur vorüber⸗ gehend in der Induſtrie Beſchäftigten oder bei forſtwirtſchaftlichen Saiſonarbeitern iſt eine zahlenmüßige Feſtſtel⸗ landwirtſchaftlichen oder lung nicht einfach, zumal hier in der Regel der Angeſtellten und dem dauernd beſchäftigten Arbeiter, auch bei einem Rentenempfänger genau ſeſtſtellen, wie hoch ſein der aber oft ſehr unſicher iſt. Lebensunterhalt noch aus landwirtſchaftlichen Erträgen beſtritten wird. Auch bei ſelbſtändigen Handwertern und Geſchäftsleuten beſteht hier oft Unklarheit. Mit welchen Mieten kann der Bauherr rechnen? Häufig koͤnnen die Lebensbedingungen und 1* Eintommensverhältniſſe in Wirtlichkeit gün⸗. ſtiger ſein, als die rechnungsmäßige Darſtel⸗ lung zunächſt ergibt, beſonders wenn mehrere Familienangehörige verdienen. Manchmal er⸗ weiſen ſich dieſe Verhältniſſe doch ſo unſicher, daß ſie teine Grundlage für die ſolide Bewirt⸗ ſchaftung eines Eigenheimes auf die Dauer ab⸗ geben können. Die Bürgermeiſter haben die un⸗ ausweichliche Pflicht, habern, und weiterhin auch der Anſtalt Klar⸗ J ſich und den Baulieb⸗ heit zu ſchaffen über die Leiſtungsfähigteit der Antragſteller. Dieſe kann oft nur durch eine über mehrere Jahre führende vergleichende Zuſam⸗ menſtellung der Beurteilung Antragſteller ſelbſt, aber auch an der übernehmen hat. Sowie außer der eigenen Wohnung eine oder auſe vorhanden ſind, iſt die erſte Frage: Welchen Betrag kann der Bauherr mit Sicherheit und auf die Dauer mehrere Mietwohnungen im als Miete einnehmen? Den ganzen hierdurch nicht gedeckten laufenden Zufpaan muß— en ommen beſtreiten ſeinem eigenen Arbeitsein können. Der Mietwert der eigenen Wohnung iſt an ſich keine Deckung für die Koſten. Sowie es ſich aber um einreines Miets⸗ haus handelt, ſcheidet die Unterſuchung des Berufs⸗ und Arbeitseinkommens aus; dann 1 muß das Haus ſich allein tragen. kön'nen. Dann muß aber auch Zins und Ab⸗ inkommen und der Ausgaben. für den bisherigen Wohnungsaufwand gewon⸗ nen werden. Mit dem Mitleid allein wird dieſe Klarheit nicht geſchaffen; eine zu freundliche der wirtſchaftlichen Verhältniſſe wird ſich mit Sicherheit rächen, zunächſt an dem meinde, die die Mithaftung für Ausfälle der Anſtalt zu ſchreibung für das eigene Geld in geſtellt werden. Als Zinsſatz wird man 3 bi 4 Prozent nehmen, als Abſchreibung—2 Pro⸗ zent. Man wird dann häufig die Entdeckung daß ſich der Wohnungsbau recht gut ren⸗ heutigen Mieten takſächlich eine weſentlich höhere Verzinſung des Eigen⸗ kapitals möglich iſt. Man wird es deshalb der machen, tiert; daß bei den Anſtalt nicht verübeln, wenn ſie ſich in ſolchen Fällen daran erinnert, daß die Mietwohnungen — wenigſtens, ſoweit ſie von der Anſtalt finan⸗ ziert ſind— in der Regel den minderbemittel⸗ ten Volksgenoſſen zugute kommen ſollen. Die Anſtalt wird deshalb gelegentlich eine Begren⸗ zung der Mietſätze zu einer Bedingung der Darlehensgewährung machen. (Fortſetzung folgt.) ————a———————— Ich bitte, von dieſem Unfug ein für allemal Abſtand zu nehmen und verbiete den Gebrauch derartiger Wörter für die Dienſtſtellen des 4 „Hauptamtes für Technik der NRSDAp“ und. für den„Nationalen Bund Deutſcher Technik“. Abschlufitagung des Kulturlereises derSA 4 Wie die NSͤ meldet, fand am Mittwoch die Abſchlußtagung des Kulturkreiſes der SA ſtatt. Den Höhepunkt dieſes letzten Arbeitstags bildete die Anſprache des Stabsführers der Oberſten SA⸗Führung, Obergruppenführer Hertzog. 1 Gefc punete in Hertzog 1 noch alle Geſi dazu berechtige und zwinge, chtspunkte zuſammen, die die SA heute die kulturelle Durchbildung in den eigenen Reihen bis in die letzte Gliederung durchzutreiben und darüber inaus ins Volk hineinzutragen. Reichsleiter oſenberg ſelbſt hat dieſe wichtige Aufgabe der SA in ſeinem bekannten Ausſpru chen: Der Kampf der SA ſei die unterſtri⸗ hiloſophie des 20. Jahrhunderts. Dr. Goebbels hat wei⸗ terhin beſtätigt, als er den Männern aus dem — Kulturkreis anläßlich des Empfangs ſagte, ſie ſeien der Stoßtrupp nationalſozialiſtiſcher Hal⸗ tungskunſt. Alles, was der Nationalſozialis⸗ mus Wertvolles geſchaffoß habe, ſei von unten oß Obergruppenführer die Kultur nicht von ie kulturellen Kräfte heraus gewachſen, ſch Hertzog, und ſo werde au oben„gemacht“, ſondern würden von unten herauf freigelegt. Als der Chef der Abteilung Weltanſchauung 4 und Kultur bei der Oberſten SA⸗Führung, Sturmhauptführer Hermel, die diesjährige Arbeitstagung des Kulturkreiſes und der Wa⸗ Referenten der Grupben abſchloß, konnte er mit vollem Recht auf die innere Geſchloſſenheit und einheitliche Ausrichtung hinweiſen, die— im Alen dieſer drei Tage deutlich offenbart ätten. Hundert Jahre altes Theater nie⸗ dergebrannt. Wie aus Prag gemeldet wird, brannte in Bad Podiebrad das über hun⸗ 1 Jahre alte Georgs⸗Theater vollkommen nieder. 5 4 4 1 F. 9 Mann Olbmot Neben d Hannover für Frau⸗ Turnerinn Stadt Me klaſſigen t eine große ſaal locken Riege ang Berlin eir fert, der i wurde vo ten, die ar den: Iſt Meyer, walde; Anita B' chmitt Olympiam Kämpferin heimatet, and beſot treiben ſie Sport au Leibesübu Bärwirth ſportliche begonnen. das jüngft Alle Beru rerinnen, Neben Tu erinnen Skilauf m lian, Dre— Berlin in im Jahre ten Platz meiſterſcha Dieſe ac mit ihrer begeiſtern ſtungsſtreb ſchlechtes e in Im Jar Mannheim gründet w Mit ga hat ſich ge Volkskreiſe Sport. In zehn Jahre Stadtteilen ſich alle in Der Me durch die ſ renn⸗ und nachbarten achtenswer führten di— Landesgrer ren ſie di landes. Re roße Siec chaften. 8 konnten Er ſche Meiſte vergangene ſellſchaft in Stelle ſtan legen, wie ſucht, um heranzubili Dieſe 15 gefeiert wi erkennung. Es bleib mehr um Kreiſen die Eleanot Den ver Veranſtalte Los Angel doch nicht tagmorgen Vertrag, 5 Schaukamp veland beg piſchen Sp Ueberfahrt daß ſie vo amerikaniſe ziert und Wunſch, in zu werden, Erfüllung vermeſſen V/ Diese nicht festste Wettb len Sie Becch gonge ersche zebruar 1937 Mannheim Sport und Spiel 27. Februar 1937 hen Leiſtungen emden Gelder, uſpreiſes, fün uunterhaltung. 4 ne Verzinſung Geld in Rech⸗ dieſer Beträge, s Hauſes, muß echnen können. nach dem Ein⸗ heiden zwiſchen vigenheim mit nd dem eigent⸗ nan bei einem ten und dem nuch bei einem , wie hoch ſein Olompia⸗Turnerinnen in Mannheim Neben den Schülerinnen der Muſterturnſchule Hannover wird bei der zweiten Reichstagung für Frauenturnen auch die Olympiariege der Turnerinnen ihr Können zeigen. Damit iſt die Stadt Mannheim zum Mittelpunkt eines erſt⸗ klaſſigen turneriſchen Ereigniſſes geworden, das eine große Zahl Zuſchauer in den Nibelungen⸗ ſaal locken wird. Die acht Turnerinnen, die der Riege angehören, haben bei der Olympiade in Berlin einen ganz prächtigen Sechskampf gelie⸗ fert, der ihnen den verdienten Sieg brachte. Er wurde von folgenden Teilnehmerinnen beſtrit⸗ ten, die auch in Mannheim vertreten ſein wer⸗ den: Iſolde Frölian, Dresden; Trudi Mepyer, Hannover; Erna Bürger, Ebers⸗ walde; Käthe Sohnemann, Anita Bärwirth, Kiel; Paula Pöhlſen, Friedel Iby, Nürnberg; und Julie chmitt, München. Im Gegenſatz zu der Olympiamannſchaft der Turner ſind faſt alle Kämpferinnen im Norden unſeres Reiches be⸗ ſo daß ihr Auftreten in Süddeutſch⸗ and beſonders begrüßt wird. Ausnahmslos treiben ſie alle ſchon ſeit Jahren Turnen und Sport auf den verſchiedenſten Gebieten der Leibesübungen. Käthe Sohnemann und Anita Bärwirth haben ſchon mit ſechs Jahren ihre ſportliche Laufbahn in den örtlichen Vereinen begonnen. Letztere iſt heute 19 Jahre und damit das jüngſte Mitglied der Olympiamannſchaft. Alle Berufe ſind vertreten: Haustöchter, Leh⸗ rerinnen, Studentinnen und auch Schülerinnen. Neben Turnen lieben unſere olympiſchen Sie⸗ erinnen Schwimmen, Rudern, Leichtathletik, Skilauf und Ballſpiele. So konnte Iſolde Frö⸗ lian, Dresden, die die höchſte Punktzahl in Berlin in der deutſchen Mannſchaft erreichte, im Jahre 1934 beim Jahnſchwimmen den zwei⸗ ten Platz belegen und wurde bei den Sachſen⸗ meiſterſchaften 1933 im Skilauf Dritte. Dieſe acht Mädel werden auch in Mannheim mit ihrer hervorragenden Turnkunſt Tauſende begeiſtern und vor allen Dingen in ihrem Lei⸗ ſtungsſtreben den vielen anderen ihres Ge⸗ ſchlechtes ein gutes Beiſpiel ſein. K. l Johke Kanmport in der Kanu⸗Geſellſchaft 1922 Im Januar waren es 15 Jahre, daß die Mannheimer Kanu-⸗Geſellſchaft e. V. 1922 ge⸗ gründet wurde. Mit ganz außergewöhnlicher Schnelligkeit hat ſich zerade der Kanuſport die Herzen aller Volkskreiſe erobert und wurde zum populärſten Sport. In Mannheim wurden in dieſen fünf⸗ zehn Jahren noch ſechs weitere Vereine in allen Stadtteilen ins Leben gerufen und befinden ſich alle in geſunder, einwandfreier Verfaſſung. Der Mannheimer Kanu⸗Geſellſchaft war es durch die ſtets hervorragende Führung möglich, renn⸗ und wanderſportlich ſowohl in den be⸗ nachbarten Gauen als auch im Reich eine be⸗ achtenswerte Rolle zu ſpielen. Urlaubsfahrten — and wirten, r einen größe⸗ (Tabatgeld, 4 hr unſicher iſt. nur vorüber⸗ tigten oder bei wirtſchaftlichen näßige Feſtſtel⸗ der Regel der wirtſchaftlichen ei ſelbſtändigen en beſteht hier r ingungen und klichkeit gün⸗ näßige Darſtel⸗ wenn mehrere Manchmal er⸗ och ſo unſicher, ſolide Bewirt⸗ die Dauer abv⸗ haben die un⸗ den Baulieb⸗ Anſtalt Klar⸗ iasfähigkeit der durch eine über chende Zuſam⸗ der Ausgaben tfwand gewon⸗ lein wird dieſe zu freundliche n Verhältniſſe unächſt an dem der Gemeinde, der Anſtalt zu nung eine oder zuſe vorhanden 'n Betrag kann auf die Dauer inzen hierdurch nd muß er aus men beſtreiten enen Wohnung Koſten. nes Miets⸗ fü W 4 3 ührten die Wanderfahrer oft weit über die Landesgrenzen hinaus; vor allem aber befuh⸗ ren ſie die herrlichen Flüſſe unſeres Vater⸗ Zins und Mo⸗ landes. Rennfahrer errangen in den 15 Jahren 'in Rechnung ſchaft Siege, darunter Kreis⸗ und Gaumeiſter⸗ zird man 3 b18 chaften. Selbſt auf den Europameiſterſchaften bung—2 Pro⸗ konnten Erfolge erzielt werden und eine polni⸗ die Entdeckung ſche Meiſterſchaft, wurde errungen. Wenn im m recht gut ren⸗ vergangenen Jahre die Mannheimer Kanu⸗Ge⸗ ieten takſächlich ſellſchaft im Gau 13/14 rennſportlich an erſter ing des Eigen⸗ 4 Stelle ſtand, ſo dürfte dies Zeugnis davon ab⸗ es deshalb der legen, wie gearbeitet wurde. Nichts blieb unver⸗ ſich in ſolchen ſucht, um eine zielbewußte, wehrhafte Jugend heranzubilden, wie ſie heute gebraucht wird. Mietwohnungen* e ——.— Dieſe 15jährige Tätigkeit, die nun am 6. März minderbemittel⸗ gefeiert wird, findet beſtimmt allgemeine An⸗ en ſollen. Die erkennung. ch W Begren⸗ Es bleibt noch zu wünſchen, daß dem immer Bedingung der 1 mehr um ſich greifenden Kanuſport von allen Kareiſen die nötige Unterſtützung wird. N. leanor volm⸗zarret Bernisſpornlerim Den verlockenden Angeboten amerikaniſcher Veranſtalter konnte die Olympiaſiegerin von Los Angeles, Eleanor Holm-Jarret, nun ſetzung folgt.) —— ein für allemal e den Gebrauch ienſtſtellen des NSDApP“ und doch nicht länger widerſtehen. Am Donners⸗ itſcher Technik“. tagmorgen unterſchrieb ſie in Neuyork einen Vertrag, wonach ſie für 30 000 Dollar eine Kreises derSA Schaukampfreiſe durch USaA macht, die in Cle⸗ veland beginnt. Bekantnlich ſollte die frühere Weltrekordlerin auch an den Berliner Olym⸗ piſchen Spielen teilnehmen, benahm ſich auf der Ueberfahrt nach Europa aber derart unſportlich, daß ſie von Avery Brundage, dem Leiter der amerikaniſchen Olympiamannſchaft, disqualifi⸗ ziert und ausgeſchloſſen wurde. Ihr eigener Wunſch, in Tokio noch einmal Olympiaſiegerin zu werden, wird alſo nun doch nicht mehr in Erfüllung gehen.— Wäre er nicht auch viel zu vermeſſen geweſen? n Mittwoch die s der SA ſtatt. ſeitstags bildete s der Oberſten er Hertzog. ßte noch einmal ie die SA heute die kulturelle eihen bis in die n und darüber n. Reichsleiter ige Aufgabe der pruch unterſtri⸗ die Philoſophie ebbels hat wei⸗ 4 nnern aus dem fangs ſagte, ſie zialiſtiſcher Hal⸗⸗ Wier gew/innt lationalfozialis⸗ ꝗ 2 afg—5 Aunteg SS 55 4 1 2 1 ergruppenführer en l e-eee legt. 4 4 Weltanſchauung Diese Antwort können wir noch SA⸗Führung, die diesjährige s und der Wa⸗ ß, konnte er mit ſchloſſenheit und ſen, die— im. utlich offenbart nicht geben. Aber wir kKkönnen feststellen, daß der Stort zum HB- Wettbewerb ein goter war. Wol- len Sie sich nicht auch beteiligenꝰ? Becchten Sie die Teilnohmebedin- gungen gof dem täglich im„IB“ Theater nie⸗ erscheinenden Bestellscheinl Prag gemeldet d das über hun⸗ ter vollkommen Hamburg; ſich emporkämpfen, man kann Dee badiſchen Geräteinener in Donaueſchingen Drei Mannheimer in der Vorentſcheidung Die Auswahlklaſſe der badiſchen Gerätetur⸗ ner ſteht am Sonntag vor ihrer dritten größe⸗ ren Leiſtungsprobe in dieſem Jahre. Nach den Gaumeiſterſchaften Mitte Januar in Offenburg ſtieg der zweite Gaukampf Baden— Württem⸗ berg in Heilbronn, den unſere Mannſchaft mit einem klaren Vorſprung von 40 Punkten in der Geſamtwertung gewinnen konnte. Der Sieg war um ſo erfreulicher, als der Olympiaſieger Willi Stadel und eine ſtarke Stütze der Mannheimer Vertretung, Hafner vom T 1846, infolge einer Verletzung in letzter Stunde aus der Liſte der Kämpfer geſtrichen werden mußten. Am Sonn⸗ tag folgt nun die Vorentſcheidung zu den deut⸗ ſchen Gerätmeiſterſchaften 1937, die am 18. April in Stuttgart zur Durchführung kommen. 23 Teilnehmer haben ihre Meldung abgegeben, darunter erſtklaſſige Kräfte, die ihre Feuer⸗ probe in Reichstreffen und internationalen Be⸗ gegnungen mit Erfolg beſtanden haben. In erſter Linie ſind es die beiden einheimiſchen Olympiaſieger Beckert und Willi Stadel, die wieder in den Kampf eingreifen und ein hoffnungsvoller Nachwuchs, der von dem Bru⸗ der W. Stadels, dem Gefreiten Karl Stadel geführt wird. Auch Mannheim entſendet wie⸗ derum ſeine Elite in Anna, Gäng und Cuntz, alle vom TV 1846 Mannheim. Hafner iſt immer noch nicht kampffähig und muß auch dieſes Mal der Entſcheidung fernbleiben. Eſchwei, Der Kampf wird kein leichter werden, dies iſt bei dem hohen Stand des Geräteturnens im Gau Baden nicht anders zu erwarten. Und die, die auf die erſten Plätze kommen wollen, müſ⸗ ſen ihren ganzen Einſatz wagen. Mit einiger Sicherheit iſt anzunehmen, daß Beckert und W. Stadel den Vogel wieder abſchießen werden, denn bei den Kürübungen anläßlich der Mei⸗ ſterſchaftskämpfe in Offenburg zeigten ſie eine Form, die erkennen ließ, daß ſie ihre Leiſtungs⸗ höhe vom Auguſt vorigen Jahres erhalten ha⸗ ben. Das Mannheimer Trio wird ſeinen Mann ſtellen. Anna war ſchon in Offenburg an drit⸗ ter Stelle und zeigte die beſte Reckkür und Bar⸗ renkür. Auch Gäng wird die in ihn geſetzten Erwartungen erfüllen und beſonders auch am Reck und Barren hervortreten. Wenn Cuntz glücklich über ſeine Schwächen am Pferd hin⸗ wegkommt, müßte auch er unter den Siegern zu finden ſein. Die 10 Beſten, die aus dem Ent⸗ ſcheidungskampf hervorgehen, werden am 7. März den Gau bei den Gruppenmeiſterſchaften in Mainz vertreten, wo die Badener mit den Gauen Niederrhein, Mittelrhein und Südweſt zuiammentreffen. Die Teilnehmerliſte am Sonn⸗ tag weiſt folgende Beſetzung auf: Beckert, Willi Stadel, Karl Stadel, Kippert, Anna, Kaiſer, Gäng, Walter, Iſele, Haußmanat, Zaumſeil, Meißner, Müller, Eurich, Cuntz, Ha⸗ ſel, Rothmund, Roſer, Rieble, Lanz, Mohr Certini und Bienhaus. 0 K. du Epitle dur Beneksklahe Der kommende Sonntag bringt in der Gruppe Weſt nur zwei Spiele zwiſchen Olympia Neulußheim— SC Käfertal Fortuna Edingen— Kurpfalz Neckarau(:1) Nach den letzten Erfolgen der Neckarauer werden dieſe auch in Edingen auf Sieg ſpielen und bei Gelingen die Abſtiegsgefahr weiter von ſich weiſen. Käfertal muß ſeinen zweiten Platz verteidigen. Das ſollte nicht unmöglich ſein. Die Gruppe Oſt hat vier Begegnungen und zwar F6G Kirchheim— 05 Heidelberg(:0) FVgg Eppelheim— Freya Limbach(:2) SV Sandhauſen— FB Weinheim(:5) 98 Schwetzingen— Badenia St. Ilgen(•1) Die beiden Abſteigenden, Limbach und St. Ilgen, werden weitere Niederlagen mit nach Hauſe nehmen. Die Schwetzinger kommen mit einem Sieg auf die gleiche Punttezahl wie Wiesloch, können jedoch die Meiſterſchaft von dieſem nicht mehr gefährden, da das Torreſul⸗ tat von Wiesloch beſſer iſt und außerdem noch ein Spiel ausſteht. Alſo kann man ſchon jetzt die Wieslocher als Meiſter anſehen. Die beiden anderen Kämpfe werden die Platzvereine ge⸗ winnen. Gunnar Bärlund geſchlagen Die in amerikaniſchen Boxſporttreiſen ſo be⸗ währte Methode, guten Ausländern ſo lange zweit⸗ und drittklaſſige Gegner vorzuſetzen, bis ſie eines Tages darüber ſtolpern, hat nunmehr auch den finniſchen Schwergewichtler Gunnar Bärlund auf ſeinem Wege zur Weltſpitzenklaſſe ſtart zurückgeworfen. Bärlund traf im Neuyor⸗ ker Hippodrom auf den bei uns völlig unbe⸗ kannten Amerikaner Nathie Mann, der den Nordländer über zehn Runden knapp nach Punkten ſchlug. EWVIC MXENI SNA 5õ MERbN 2 DAS. HEIIICF. MSBI VoOIIKOMMENHEIT Aſch balde die Erziohin desKor ers dürch 4 ſirden Alerwehgße für Al gſe oau keichsorganiſationsleiter ———2 Rekordehrgeizige Schwimmerinnen Im Düſſeldorfer Stadtbad Kettwigerſtraße unternahmen am Donnerstagabend die Schwim⸗ merinnen von Düſſeldorf 98 einen erfolgreichen Rekordverſuch in der Schwellſtaffel 50, 100, 200, 100 und 50 Meter. Erſt vor 24 Stunden hatte der ASV Breslau mit:38.8 eine neue Beſt⸗ leiſtung aufgeſtellt. Die Rheinländerinnen ver⸗ beſſerten mit A. Stolte, Karnatz, Driever, Bartſch und Pauli die deutſche Höchſtleiſtung auf:30.0 Minuten. Weltmeiſterſchaft im Eiskunitauf/ vrn vr. vanm Lmven Die Entſcheidung, die in den erſten März⸗ tagen in London ſtattfindet, iſt das größte Er⸗ eignis im Eiskunſtlauf ſeit den Olympiſchen Spielen. Iſt es ein Mittelding zwiſchen Tanz und ſportlicher Bewegung, das wir bei den großen Könnern hier bewundern? Iſt es noch Sport ſagen viele? Ja, es iſt Sport. Es iſt härteſter Wille notwendig, es muß der Körper an Kraft, an Beweglichkeit Gewaltiges vollbringen. Aber das iſt ja das gleiche beim Artiſten auch, wird man ſagen Ja und nein. Mehr kommt hinzu. Nämlich der ſportliche Gehalt des Wettkampfes, und inner⸗ halb beſtimmter Spielregeln der Streit um die Spitzenſtellung, um den Sieg. Die Spielregeln, alſo die Wertungsmaße ſind oft angegriffen worden. Ja, dieſes Punktſyſtem! Aber das iſt ja bei anderen Sportarten ebenſo kritiſch, von wägenden Perſonen abhängig. Wer die Liſte der Weltmeiſter überblickt, wer manche Entſcheidung mitangeſehen hat, muß ſagen: die Sieger ſind wohl immer mit Recht beſtimmt worden. Mag da und dort Gefühls⸗ mäßiges in der Bewertung oft von der reinen Leiſtungsbeurteilung abgewichen ſein! Sonja war ihre Jahre hindurch die wirkliche Welt⸗ meiſterin, Karl Schäfer der Spitzenkönner der Männer. Und wir erleben es jetzt ſeit langem wieder einmal, wie die Spitze neu beſetzt werden muß. Die Hennie lächelt und ſchwingt ihre Kür bald von der Leinwand herunter, Schäfer hat im Lande der Dollarjagd den vielverſprechenden aber harten Beruf eines Schauläufers er⸗ griffen. Die Nachfolger werden gekürt. Kein erfolg⸗ ſatter Meiſter trat in Wien bei der Weltaus⸗ ſcheidung der Männer auf, Kaſpar mußte ſagen empor⸗ ſpringen. Gegen ſeine männlich-exploſive Art, gegen den Wirbel ſeiner einem jubelnden Schwerttanz ähnlichen Kür verblaßten die ele⸗ / ganten, weich walzenden Konkurrenten. Viel⸗ leicht ſchafft dieſer Kaſpar einen neuen Stil vorwärts, einen deutlicher als bisher vom Zierwerk der ſchönen Bewegung abgehenden klaren, friſchen Männerlauf. Die Richter in Wien mußten ſich mehr als in früheren Jahren die Entſcheidung vorlegen: Wer wird der neue Mann? Und bei den Frauen iſt es ebenſo. Die Ver⸗ antwortung der Richter iſt größer. Keine alle überſtrahlende, durch ihre Sicherheit, Akro⸗ batik und ihr Selbſtbewußtſein überſtrahlende Sonja iſt mehr da. In Prag bei den Europa⸗ meiſterſchaften wurde Cecilia Colledge Mei⸗ ſterin. Aber des alten kanadiſchen Akrobaten von St. Moritz, Phil Taylors Töchterlein, die überaus trainierte Megan Taylor weiſt in die⸗ ſem Jahr ein Können auf, das auch zu Welt⸗ meiſterehren reichen kann. Und dann iſt ja noch die Wiener Schule da mit ihren Läufe⸗ rinnen, die ja eigens gewertet werden müſſen, ob ihrer Muſikalität, ob ihres beſonderen Charmes, der ſicherlich noch ſo große Schwie⸗ rigkeitsgrade aufwiegt, aufwiegen könnte. Hier bleibt Zwieſpalt und Grenze im Beur⸗ teilungsvermögen immer offen, hier ſchlagen ſich oft„zwei Herzen“ in der Richter Bruſt. Bleiben ſie mehr bei den Schwierigkeitsgraden, die ja mehr aus der ſportlichen Leiſtung kom⸗ men und ſomit ausſchlaggebend ſind, oder wird der wägende, nüchterne Sinn gefangen —— zaubervoll anmutigen Tanz auf dem is? Es iſt der Kampf, den auch unſer olympi⸗ ſches Siegerpaar Herber⸗Baier gegen die volksliedhafte Beſchwingtheit des Wiener Ge⸗ ſchwiſterpaars Pauſin erneut austragen wird. Aber die beiden Deutſchen haben den Zuſam⸗ menklang der techniſchen Durchführung mit der Leichtigkeit des Tanzes zu eigener Form, zu einem beſonderen Kunſtwerk gefunden. Und das macht ſie ſo ſtark. HBVereinskalender Verein für Raſenſpiele E. V. Mannheim. Spiele am Samstag auf fremden Plätzen: Steinkamp⸗Mann⸗ ſchaft gegen SpVg. 07 16 Uhr.— Spiele am Sonntag auf dem Stadion: Liga gegen SpV Waldhof 14.30 Uhr. Jungliga gegen SpV Waldhof 12.45 Uhr. Alte Herren gegen StsSpV Mannheim 9 Uhr. Spiele am Sonntag auf dem Herzogenriedpark: Jung⸗Mannſchaft gegen TV 1846.45 Uhr. B 1⸗Jugend gegen B2⸗ Mannſchaft.45 Uhr. A 3⸗Jugend gegen SpC Gar⸗ tenſtadt 10.15 Uhr. A 1⸗Jugend gegen SpC Germania Ludwigshafen A 1 um 10.30 Uhr. Spiele am Sonn⸗ tag auf dem Vorwärtsplatz: Schmitt⸗Mannſchaft gegen TV 1846 9 Uhr. Geppert⸗Mannſchaft gegen SpVg. 07 10.30 Uhr. Spiele am Sonntag auf fremden Plätzen: Berlinghof⸗Mannſchaft gegen VfB Kurpfalz 9 Uhr. 1. Knaben gegen Spv Waldhof 9 Uhr. X 2⸗Jugend gegen Vfe Neckarau 10.15 Uhr. Schwitzgobel⸗Mann⸗ ſchaft gegen Phönix Mannheim 10.30 Uhr.— Spiele am Sonntag auf dem Brauereiplatz(Handball): Liga gegen TV Ettlingen 10.30 Uhr. Spiele auf fremden Plätzen: FFG-⸗Mannſchaft gegen Turnerſchaft Käfertal 10 Uhr. 2. Jugend gegen TV Viernheim 10.15 Uhr.— Insgeſamt werden von 19 VfR⸗Mann⸗ ſchaften Wettſpiele beſtritten.— Schwimmabtei⸗ lung: Jeden Dienstag im Städt. Hallenbad von 8 bis.30 Uhr Familienbad. Vfgler, unterſtützt unſere Schwimmabteilung. Sportverein Mannheim⸗Waldhof. Spielplan für Sonntag: Fußball⸗Liga gegen Vfn Mannheim 14.30 Uhr im Stadion. Jungliga gegen Vfn Mannheim 12.45 Uhr im Stadion. A 1⸗Jugend gegen TV Jahn Weinheim, dort, 10.15 Uhr, Verbandsſpiel. Gem. Jugend gegen Phönix Mannheim, dort, 9 Uhr, Ver⸗ bandsſpiel. B 1⸗Jugend gegen MFC 08 Mannheim, hier, 9 Uhr, Privatſpiel. B 2⸗Jugend gegen TV Lam⸗ pertheim, dort, 10.15 Uhr, Privatſpiel. 1. Knaben gegen Vfkn Mannheim, hier, 9 Uhr, Privatſpiel.— Handball: Handball⸗Liga gegen Tus Nußloch, 11 Uhr, hier, Verbandsſpiel. 2. Handballmannſchaft gegen Jahn Weinheim,.45 Uhr, hier, Verbandsſpiel. Mannheimer Fußball⸗Club Phönix 02. Samstag auf unſerem Platze: 15.30 Uhr Kohlen⸗Privatmann⸗ ſchaft gegen Kursteilnehmer KdF. Auswärts: 15.45 Uhr Hota 1. Privatmannſchaft gegen Spielvereinigung .⸗Sandhofen.— Sonntag auf unſerem Platze: 9 Uhr Gemiſchte Jugend gegen Waldhof. 10.30 Uhr Kohlen⸗ Privatmannſchaft gegen VfR. 9 Uhr Grünweiß⸗Pri⸗ vatmannſchaft gegen Sportklub.⸗Gartenſtadt. 10.30 Uhr Hota 2. Privatmannſchaft gegen Alem. Rheinau. Auswärts: 9 Uhr AbH gegen VfTun.⸗Feudenheim. .15 Uhr B 1⸗Jugend gegen Phönix Ludwigshafen. .45 Uhr Schwarzweiß⸗Privatmannſchaft gegen Turn⸗ und Sportg. Rheingönheim. 10.15 Uhr A 1⸗Jugend gegen Sportklub Käfertal. 10.30 Uhr Rheinſtern⸗Pri⸗ vatmannſchaft gegen Sportverein Mannheim-Stadt. 10.30 Uhr Schwarzgrün⸗Privatmannſchaft gegen Fuß⸗ ball⸗Club Phönix Ludwigshafen Privatmannſchaft. Verein für Leibesübungen E. V. Mannh.⸗Neckarau. 1. Mannſchaft gegen Boruſſia Neunkirchen, dort. Jungliga gegen 2. Mannſchaft Rheinau, dort, 13.30 Uhr. 3. Mannſchaft gegen 08 Mannheim, Schäfer⸗ wieſe, 15 Uhr. A 1⸗Jugend gegen Rheinau, dort, 9 Uhr. A 2⸗Jugend gegen VfR, Waldweg, 10.15 Uhr. Heinr.⸗Bertſch⸗Mannſchaft gegen 1. Mannſchaft Rheinau 15 Uhr. Babelotzli⸗Mannſchaft gegen Emnet⸗Gedächt⸗ nismannſchaft 07, Waldweg,.45 Uhr. Poſt⸗Sportverein Mannheim e. V. Sonntag Fuß⸗ ball: Poſt 1. Mannſchaft gegen TV Viernheim, 10 Uhr, Planetariumsplatz. Poſt Biedermann⸗-Privat⸗ mannſchaft gegen SpV Waldhof,.30 Uhr, Plane⸗ tariumsplatz. Poſt Hennze⸗Privat gegen SpCl. Käfer⸗ tal, 11.30 Uhr, Planetariumsplgtz. Reichsbahn⸗Turn⸗ und Sportverein gegen Poſt Getroſt⸗Mannſchaft, 9 Uhr, Reichsbahnplatz.— Handball: TB Germania 3. gegen Poſt 3. Mannſchaft um 15 Uhr dort. TV 1846 2. Mannſchaft gegen Poſt 2. Mannſchaft um 10 Uhr dort. Jugend: Poſt A 1⸗Jugend gegen Seckenheim, 15 Uhr, Planetariumsplatz. Anſchließend Privatmann⸗ ſchaften.— Sportſänger: Beteiligung an der Chorfeierſtunde im Roſengarten am 28. 2.— Hand⸗ ballübungs leiter: Lehrgang mit Spiel am Samstagnachmittag und Sonntagvormittag in der Reichsbahn⸗Turn⸗ und Sporthalle.— Boxen: Samstagabend in Ulm, Sonntagmittag in Eßlingen und Sonntagabend in Ludwigsburg große Boxkämpfe. Treffpunkt aller Beteiligten Samstag, 13 Uhr, bei Ulmrich. Fahrt mit Omnibus. MFC 08 e. V. Spielplan für Sonntag, 28. Februar. 1. Mannſchaft und Jungliga, Trainingsſpiel, 10 Uhr (Schäferwieſe); 3. Mannſchaft— 07, 9 Uhr(Schäfer⸗ wieſe); 1. Friſeur— Sandhofen, Privat,.30 Uhr (Platz an der Juteſpinnerei); Rot⸗Blau— 08 Sauter, 10.30 Uhr(Pfalzplatz); Häußermann— Rheinau Blau⸗ Weiß, 10 Uhr(dort); Goerig— Poſtſportverein Rot⸗ Weiß, Samstag 16 Uhr(Pfalzplatz); A 1. Jugend— Brühl, 9 Uhr(dort); B 1. Jugend— Rheinau, 10.30 Uhr(dort). Mannheimer Turnerbund„Germania“ e. V. Sonn⸗ tag. Hockey:n Klubkampf gegen TV 1846 Mannheim. Es ſpielen auf dem Germaniaplatz:.30 Uhr: Jugend; .45 Uhr: 2. Mannſchaft; 11 Uhr: 1. Mannſchaft. Auf dem TV.46⸗Platz: 9 Uhr: Frauen; 10.15 Uhr: Knaben.— Handball: Verbandsſpiel der 2. Mann⸗ ſchaft gegen Poſtſportverein 3Z. Mannſchaft um 15 Uhr auf dem Germaniaplatz. VfB Kurpfalz E. V. Neckarau. 1. Mannſchaft und Jungliga Verbandsſpiele in Edingen. Beginn 14.30 und 12.45 Uhr. Abfahrt beider Mannſchaften mit dem Omnibus 11.30 Uhr am Vereinslokal. Woll⸗Mannſchaft Verbandsſpiel gegen VfR Berlinghof⸗Mannſchaft auf dem VfB⸗Platz 9 Uhr. Jugendmannſchaft Verbands⸗ ſpiel in Brühl 9 Uhr. 3. Mannſchaft frei.— Hand⸗ ball: 2. Mannſchaft gegen MTG, VfB⸗platz, 15 Uhr. 1. Jugend gegen TV Friedrichsfeld in Friedrichsfeld 10 Uhr. 2. Jugend gegen Viernheim, hier, Beginn 13.30 Uhr. 1. Mannſchaft frei. Sportverein Mannheim⸗Stadt E. VB. Fußball: Sonntag Stadion, Feld 1, 9 Uhr. SpV Mannheim⸗ Stadt AH gegen VfnR Mannheim, Stadion, Feld 1, 10.30 Uhr. SpV Mannheim⸗Stadt 2. gegen Phönix „Rheinſtern“⸗Privat. 1. und 3. Mannſchaft ſpielfrei. — Hallentraining: Jeden Dienstag in der Turnhalle, U 2(Mädchenabteilung), von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr.— Schwimmen: Jeden Donners⸗ tag im Städt. Hallenbad von 21.30 Uhr bis 23 Uhr. G 27. 2. Generalverſammlung. Reichsbahn⸗Turn⸗ und Sportverein e. V. Mannheim. Handball: Samstag findet in unſerer Turnhalle ein Wochenendlehrgang ſtatt. Beginn 19 Uhr. Theo⸗ retiſcher Unterricht. Sonntag,.30 Uhr, praktiſche Arbeit mit einem Abſchlußſpiel um 14 Uhr.— Hand⸗ ballverbandsſpiele: 1. Mannſchaft gegen TusV Kronau 15 Uhr. 3. Mannſchaft gegen TV Friedrichsfeld 2. Mannſchaft, 16.10 Uhr, auf unſerem Platz.— Fußball: Sonntag Reichsbahn 2. Mannſchaft gegen Poſtſportverein(Privatmannſchaft), 9 Uhr, auf unſerem Platz. Reichsbahn 1. Mannſchaft gegen SpV 07 Privatmannſchaft 67⸗Platz. Ski⸗Club Mannheim e. V. Achtung, Clübler, am Sonntag finden die Club⸗Rennen ſtatt. Start und Ziel: Ruheſtein. Auch diejenigen, die erſt Sonntag⸗ früh hier abfahren, haben noch Gelegenheit, an den Rennen teilzunehmen. Erſter Start 10 Uhr.— Mitt⸗ woch ab 20 Uhr Gymnaſtit in der Stadionhalle. Don⸗ nerstag ab 20 Uhr in der Frauenhalle im Städtiſchen Hallenbad. Freitag Clubabend im Nebenzimmer der Siechen⸗Gaſtſtätten, N 7, 7. Mannheim „Hakenkreuzbanner“ 27. Februar 1937 Der„ Teichnam“ auf dem Geburtstagstiſch Der ſonderbare Handel des Schauſpielers Dary Niven/ 50 Dollar, die Glück brachten Auch in den Vereinigten Staaten bekommt man nicht viel, wenn man ſeinen Körper mit Haut und Haaren einem anatomiſchen Inſtitut verkauft und ſomit nach ſeinem Tode aller Sorgen, ſoweit ſie den Körper be⸗ treffen, enthoben iſt. Die heutige Anatomie hat keinen übermäßigen Bedarf mehr an menſchlichen Körpern, und die Wirtſchafts⸗ kriſe brachte es mit ſich, daß in USA in dieſer Hinſicht ein beträchtliches Ueberangebot herrſcht. Dennoch war für Dary Niven, den eng⸗ liſchen Filmſchauſpieler, der in Hollywood tätig iſt, die Anatomie eines Tages die letzte Rettung, als er buchſtäblich vor dem Nichts ſtand. Niven hatte ſeine Laufbahn als Ge⸗ päckträger begonnen. Später wurde er in Neuyork Kellner, verlor dann ſeinen Poſten und wußte nicht mehr, was er beginnen ſollte. Schließlich verkaufte er ſeinen Körper für 50 Dollar an ein anatomiſches Inſtitut, um wenigſtens für einige Zeit ſich über Waſſer halten zu können. Dieſen Preis erzielte er nur durch die Tatſache, daß er ſich ſchriftlich verpflichtete, bis an ſein Lebensende weder eine Zigarette zu rauchen, noch einen Tropfen Alkohol zu ſich zu nehmen. Und dieſe 50 Dol⸗ lar waren es, denen Dary Niven ſein Glück verdankte. Er fuhr mit dieſem Geld nach Hollywood und es gelang ihm, als Statiſt ein Unterkom⸗ men zu finden. Er ſchlug ſich recht und ſchlecht durch, bis ihn dann eines Tages ein Regiſ⸗ ſeur entdeckte und ihm größere Rollen gab. Heute iſt Niven ein wohlbekannter Darſteller von Charakterrollen und hat ein Einkommen, um das ihn mancher Großkaufmann beneiden könnte. Er wurde zu Feſten und Veranſtal⸗ tungen eingeladen, man bot ihm Whisky und Zigaretten an, aber Niven erinnerte ſich an ſeine Vereinbarungen mit dem Neuyorker ana⸗ tomiſchen Inſtitut und lehnte mit dem Hin⸗ weis dankend ab, daß er leider nicht frei über ſeinen Körper verfügen könne, weil er ihn vor einigen Jahren rechtskräftig verkauft habe. Die Hollywooder Filmkolonie wollte ſich ſchier krank lachen über dieſe Geſchichte. Man beſtürmte ihn, den Vertrag rückgängig zu machen und ſo die Rechte auf ſeinen Körper wieder zurückzuerwerben. Schließlich waren 50 Dollar für den Schauſpieler Dary Niven ja nur ein Trinkgeld. Eifrig erkundigten ſich Nivens Freunde bei dem Neuvorker anatomi⸗ ſchen Inſtitut, unter welchen Bedingungen man den Körper des Filmſchauſpielers wieder zurückkaufen könne. Die Anatomen antwor⸗ teten, ſie hätten ſo viele Angebote, daß ſie durchaus keinen Wert auf Herrn Niven legten. Man ſolle ihnen lediglich den Kaufpreis von 50 Dollar und die entſtandenen Unkoſten in Höhe von 10 Dollar zurückvergüten, dann ſei der Vertrag aufgehoben. Zur größten Ueberraſchung all ſeiner Freunde lehnte Niven dieſes Angebot— ab. Gewiß, er würde ſehr gerne trinken und rauchen, es ſei ihm auch wohler bei dem Gedanken, der⸗ einſt in einem vernünftigen Grab zu liegen, als von Anatomen zerlegt zu werden, aber ge⸗ rade die 50 Dollar, die er ſeinerzeit erhalten habe, hätten ihm Glück gebracht. Durch ſie ſei er ein wohlhabender Mann geworden, und er ſei zu abergläubiſch, um dieſes Glücksgeld nun wieder zurückzugeben. Natürlich lachte man darüber, aber Nipen hatte es durchaus ernſt gemeint. Er blieb enthaltſam und ließ den Vertrag beſtehen. So bereiteten ihm ſeine Freunde zu ſeinem 40. Geburtstag, den er un⸗ längſt feierte, eine Ueberraſchung. Sie ſchenk⸗ ten ihm gemeinſam— ſeinen eigenen Körper, nachdem ſie ihn heimlich bei dem Reuyorker anatomiſchen Inſtitut ausgelöſt hatten. Diesmal war es Niven, der herzlich lachte, als er auf dem Geburtstagstiſch ſozu⸗ ſagen ſeinen„eigenen Leichnam“ vorfand. Kropfbildung und Bodenausſtrahlung Neue Unterſuchungen über die Vorausſetzun⸗ gen für Kropfbildung hat Dr. Lenz von der Forſchungsſtelle für Pſychiatrie in München mit Hilſe von Ratten angeſtellt. Die Tiere wurden auf ſogenanntem Kropfboden in verſchiedenen Gegenden Deutſchlands mit vitaminreichen und auch jodhaltigem Fntter ſowie mit Waſſer, Das nicht aus der Kropfgegend ſtammte, gefüttert. Trotzdem erkrankten im Laufe von ſpäteſtens fünf Monaten die Tiere durchgehend an Kropf. Mit Hilfe der Deutſchen Forſchungsſtelle wer⸗ den nunmehr Verſuche dabin angeſtellt, daß die Verſuchstiere völlig von den Bodenemanatio⸗ nen abgeſchirmt werden. Falls unter dieſen Umſtänden die Tiere nicht an Kropf erkranken, ſo iſt ein Beweis dafür geliefert, daß die Bo⸗ denausſtrahlungen mindeſtens mitſchuldig an der Kropfbildung ſind. Nur keine Bange Der preußiſche König Friedrich Wilhelm IV. galt als der„Romantiker auf dem hrone“. Schon in jungen Jahren intereſſierte er ſich ſtark für alle ſchönen Künſte und beſuchte auch eines Tages das Königſtädtiſche Theater in Berlin. Damals war er noch Kronprinz. „Gerade hatte der Direktor Cerff das Theater übernommen. Er ſelbſt führte den hohen Be⸗ ſuch durch das ganze Haus. Inzwiſchen hatte es ſich herumgeſprochen, daß der Kronprinz das Theater beſi tigte, und vor dem Ausgang hatte ſich eine große Men⸗ ſchenmenge angeſammelt. Cerff war eifrig be⸗ müht, dem Kronprinzen Platz zu machen, und ſtieß dabei einen Bäckerjungen unſanft an. Der ließ ſich das keineswegs gefallen, ſondern rief zornig aus:„Ochſe!“ Worauf ſich Cerff ganz erſchrocken an den Kronprinzen wandte:„Er meint natürlich mir, Hoheit!“ Zu ſchade! Ein junger Amtsrichter mußte die Wohnung wechſeln und in ſeine Wohnung zog ein be⸗ freundetes Ehepaar. Als nach kurzer Zeit der Amtsrichter mit Familie die Freunde in ſeiner ehemaligen Wohnung aufſuchte, war kurz zu⸗ vor ein kleiner Junge angekommen. Amtsrichters kleine Annemarie iſt begeiſtert von dem kleinen Weſen und ſagt zu ihrem Va⸗ ter:„Denke mal, Vater, da hätte alſo gar nicht viel gefehlt, dann hätten wir den kleinen Jungen. Zu ſchade, daß wir hier rausgezogen ſind!“ mitgried der Deutſchen Dieſes Schild Auto-Reparatur Kela à& Flachis Schwetzinger Str. 58. Tel.438 65 Ford-Kundendienst und Spezial-Werkstätte. Anerkannte OPEL- DIENST Rep.-Werkst. Franz Wollmann Tel. 401 39. Schwetzingerst. 156 Geore Schillrler Autorisierter GS liroßhändler N 7, 17 fabrikstakion 4 fuf 20045 luk 42305 EEAI, STOFFEL Lutorisierker lirohhändler 7, 17 fabrikstation Nuf 20046 Nuf 42385 Arbeitsfront nennzeichnet deutſche beſchäfte W. Schweiger Frledrich-Karl-Str. 2 DKW-Auto und Motorräder Spez.-Keparatur-Werkstätte Elektro: installateure August Brehm Lg. 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Februar 1937 In der heutigen Vormittagszlehung wurden gezogen 2 Gewinne zu 10000 RM. 86762 4 Gewinne zu 5000 RM. 21476 51629 4 Gewinne zu 3000 RM. 97270 264146 12 Gewinne zu 2000 RM. 1855 34232 147769 184537 323760 62 Gewinne zu 1000 RM. 44490 45482 573886 64332 85469 67173 96913 94302 115950 132852 143157 166911 180525 231132 254312 288061 345120 365633 1265¹ 328681 33085 380084 383421 362 Gewinne 1 300 RM. 8190 9594 11469 17108 19341 5 62136 62556 643485 68544 74135 77578 80202 82478 86893 57349 35566 91074 9½95 9584 55966 102393 ſo3573 106149 112 115669 127728 128269 13 394986 395046 356655 397382 In der heutigen Nachmittagsziehung wurden gezogen 2 Gewinne zu 5009 RM deorg Jacob Alfred Blauth Generalv. d. Tempo-Lieierwg. u. Miag-Zugmasch-Anhänger S 4, 23-24. Fernsprecher 243 00 5 G. m. b. H. Autor. Ford-Großhändler Fels& Flachs Schwetzinger Str. 58 Fernsprecher 438 65. E. Nenberger. P 4 Industrie- u. Hausbrandvertrieb Kissel& Cie., Gmbl. Flachglas aller Art. Fernrul 523 36-37. 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Gewinne zu je 1000000, 2 zu je 300000, 2 zu je 75000, 4 zu je 50000, 4 zu je 30000, 8 zu je 20000, 52 zu je 10000, 104 zu je 5000, 182. ie 3000, 428 zu e 2000, 1374 zu je 1000, 2334 zu je 500, 9268 zu je 300 Mark. Wer hat gewonnen? daunen⸗ und Loliſtevpdech. Anfertigung u. Re⸗ paratur. Gr, Aus⸗ wahl in Stoſſen. Der weiteſte Weg lohnt ſich. e E. Rihm, Käfer⸗ tal, Kurze Mann⸗ heimer Str. 45. Fernruf 512 96. Ausschneiden Gut erhaltene Anzũüge Mäntel Hosen, Koffer, Schune, Leder- jacken, Hoch- zeitsanz.(auch leihw.), Uhren Musikinstrum. -.Meau Fünz Olenicꝛal 11, 20 Ferntuf 257 36 Gut erh., gebr. Gohnune Lochlafzimm. eichenfarb., Schr. Waſchk. m. Mar⸗ mor u. Aufſatz, 2 Nachtt., 2 Bet⸗ 15. 3831 13 2 atratzen RM. 175. 1 Küche naturlaſiert, m. 2Schränk. A A. G. praßs Km. Wö. H. Baumann Möbellager, iiennau. Mune uces amtl. Bekanntmachungen Aufgebot Der Fabrikant Karl Strauß, Hei⸗ delberg und Firma Reis& Co. AG. in Mannheim⸗Friedrichsfeld haben das Aufgebot folgender Urkunden bean⸗ tragt: 80 Stück Mänteln der Aktien Nr. 171—250 der Reis Textil AG.⸗ Aktien zu je 500.— RM. zuſammen nom. 40 000.— RM. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, ſpä⸗ teſtens in dem auf Donnerstag, den 16. September 1937, vormittags 9 Uhr vor dem unterzeichneten Gericht, zwei⸗ ter Stock, Zimmer Nr.„ anbe⸗ raumten Aufgebotstermin ſeine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzu⸗ legen; andernfalls werden die Ur⸗ kunden für kraftlos erklärt werden. Mannheim, den 20. Februar 1937. Amtsgericht BG. 3. Im Konkursverfahren über das Vermögen der offenen Handelsgeſell⸗ ſchaft Winghardt und Wohlfahrt im Mannheim, I. 10, 7, iſt zur Abnahme der Schlußrechnung und zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schluß⸗ verzeichnis Termin beſtimmt, auf: Mittwoch, den 31. März 1937, vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem Amtsgericht Zimmer 309, 3. Stock. Mannheim, den 17. Februar 1937. Amtsgericht BG. 1. btennholzverſteigerung der Evang. Pflege Schönau in Hei⸗ delberg am Donnerstag, den 4. Mürz 1937, um ½10 Uhr, im„Pflug“ in Mannheim⸗Sandhofen aus dem Kol⸗ lekturwald. 230 Ster fo. Roll⸗ und Prügelholz. Bei Barzahlung 3 Wo⸗ chen nach der Verſteigerung 3 Proz. Rabatt, bei Sicherheitsleiſtung zins⸗ loſe Friſt bis 1. Oktober 1937. Vorzeiger: Forſtwart Herbel in Sandhofen. Viernheim Meliorationsarbeits⸗ und Siedlungsprogramm im heſſ. Ried; hier: Sievlungsſtüche in Gemarkung Viernheim. Plan und Verzeichnis der noch freien Siedlungsſtücte liegen zur Ein⸗ ſichtnahme auf der Bürgermeiſterei Viernheim offen. Wünſche um Zu⸗ teilung dieſer Grundſtücke ſind am Mittwoch, den 3. März, von 10—11 Uhr vormittags auf der Bürgermeiſte⸗ rei Viernheim, Zimmer Nr. 16, ab⸗ zugeben. J..:(gez.) Machwirth. Vorſtehende Bekanntmachung bringe ich zur Kenntnis. Viernheim, den 25. Februar 1937. Der Bürgermeiſter: nfehl Vergebung von Leichenſuhren. Die Leichenfuhren für das Rj. 1937 ſind zu vergeben. Angebotsvordrucke ſind auf dem Baubüro erhältlich. Das Angebot iſt verſchloſſen und mit ent⸗ ſprechender Auſſchrift verſehen bis zum 6. März 1937 auf der Bürger⸗ meiſterei abzugeben. Viernheim, den 24. Februar 1937. Der Bürgermeiſter: S..: Riehl, holzverſteigerung Dienstag, den 2. März 1937, vorm. /½9 Uhr beginnend, werden im Gaſt⸗ haus„Zum Ratsteller“ zu Viernheim aus hieſigem Staatswald verſteigert: Nutzktnüppel rm. 75 Eiche(Garten⸗ poſten 2,5 lang aus Seeſchlag 4 Nr. 14 117— 14 175). Scheiter: rm. 145 Buche, 221 Eiche, 2,7 Erle,.9 eg 335 Kiefer.— Knüppel: rm. 60 Buche, 33 Eiche, 103 Kiefer, Reiſertnüppel: zm. 257 Buche, 207 Eiche, 76 Kiefer. Aſtreiſig, Well: 1950 Buche, 2780 Kiefer. Das Holz iſt vorher einzuſehen:— nuͤhere Kuztunſt durch vab Ebrſtanmt. ählungsunf 9395 ſowie rückſtändige Schuldner aus 1935 und früher ſind werden auch als Bürgen nicht ange⸗ nommen. Heſſ. Forſtamt Viernheim. vom Mitbieten ausgeſchloſſen und Mannhei ſie Ein Rllckblicl Zu den Sell mer noch nich hört die Tatſe jahresplans di Wir müſſen 1 briken errichten lichen Rohſtoff einmal unabh markt und der nalen Kapital derum Rohſtof Ausland kaufe iſt daher kein in den nüöchſter chen der Au und zwar eine die Werbur große Leiſtung dem Ausland und gar nicht rückzuziehen, f gegenſeitigen immer eine de gaben ſieht. Leipziger! deutung für d geworden iſt. Textilwir ſeldorfer Ausf werden dem g Die Entwickl Außenhandel Das gibt un chauend die C andels zu be⸗ können wir e Warenverkehr illionen Rei en Stand ſe und Waren zu bau der deutſck ten. Man nim land gern als In Wirklichkei eine Leiſtung, kannt wird, we mit wie ger gegen welche 2 Das Deutſch den wohlhaben des geſamten 1 damals auf etn Rund 25 Mill waren im Aus jährlichen Zin liarde Mark ne künften aus de nahmen aus d Reiſeverkehr i deutſche Hande aufweiſen. Die ſchloß trotzdem glatten Milliar deutſche Volkst der inneren Er Die Folgen r Seit dem Wirtſchaft vor Nicht nur da ſtarken Verluſt tungen 67,673 lich in Form de ſtücken abpreßt rekten Verluſte Milliarden Go Verluſte als 7 loſigkeit ſchrumpfun um weitere un Heute tragen v Verſailles uns bietes mit 15 9 ſchaftlichen Erz kohlen⸗, 75 Pr der Zinkerz⸗ un entriſſen hat. Als Folge j politik war un dung in den Betrag angeſtie gelegtes Gutha dem Kriege au— ſche Auslands! (Februar 1935 mark geſenkt w die geſamten Reichsbank in mark geopfert fordert an jähr Tilgungsraten geſamt alſo 969 en die öffentli 731 Millionen rüher unſer A gen nach Deut önnen aber bei elthandels ve ertes von 192 tark in Mitle einf ir je 250 Milli inſerer ausländ and übertragen er Weg zun Bei dieſer S. nicht mehr mög ßenhandelsbilar Zahlungsbilanz ſebruar 1937 mitſchuldig an 2 Wilhelm IV. dem Throne“. eſſierte er ſich beſuchte auch ſe Theater in kronprinz. ff das Theater den hohen Be⸗ rumgeſprochen, beſichtigte, und ie große Men⸗ war eifrig be⸗ u machen, und nſanft an. Der i, ſondern rief — rocken an den natürlich mir, die Wohnung zog ein be⸗ kurzer Zeit der aunde in ſeiner war kurz zu⸗ nen. e iſt begeiſtert t zu ihrem Va⸗ alſo gar nicht r den kleinen er rausgezogen ——.— Jebol Karl Strauß, Hei⸗ ia Reis& Co. AG. drichsfeld haben das er, Urkunden bean⸗ Mänteln der Aktien »Reis Textil AG.⸗ — RM. zuſammen RM. Der Inhaber d aufgefordert, ſpä⸗ uf Donnerstag, den 7, vormittags 9 Uhr mneten Gericht, zwei⸗ ſer Nr. 264, anbe⸗ stermin ſeine Rechte die Urkunden vorzu⸗ s werden die Ur⸗ 's erklärt werden. 20. Februar 1937. icht BG. 3. —.— erfahren über das fenen Handelsgeſell⸗ und Wohlfahrt in 7, iſt zur Abnahme ig und zur Erhebung n gegen das Schluß⸗ uün beſtimmt auf: 1. März 1937, vor⸗ vor dem Amtsgericht Sbock. 1 17. Februar 1937. icht BG. 1. erleigerung ge Schönau in Hei⸗ erstag, den 4. Mürz ihr, im„Pflug“ in jofen aus dem Kol⸗ Ster ſfo. Roll⸗ und Barzahlung 3 Wo⸗ erſteigerung 3 Proz. erheitsleiſtung zins⸗ Oktober 1937. ſtwart Herbel in —— * nheim ionsarbeits⸗ ingsprogramm jier: Siedlungsſtücke ing Viernheim. rzeichnis der noch ſtücte liegen zur Ein⸗ der Bürgermeiſterei „Wünſche um Zu⸗ Frundſtücke ſind am „März, von 10—11 zuf der Bürgermeiſte⸗ Zimmer Nr. 16, ab⸗ Machwirth. kanntmachung bringe 25. Februar 1937. rgermeiſter: : Riehl. on Leichenfuhren. ren für das Rj. 1937 .Angebotsvordrucke ubüro erhältlich. Das hloſſen und mit ent⸗ ſchrift verſehen bis )37 auf der Bürger⸗ hen. n 24. Februar 1937. irgermeiſter: Riehß ſeigerung 2. Mürz 1937, vorm. no, werden im Gaſt⸗ skeller“ zu Viernheim aatswald verſteigert: 75 Eiche(Garten⸗ auis Seeſchlag 4 Nr. 145 Buche, 221 Eiche, appel, 335 Kiefer.— uche, 33 Eiche, 103 ppel: rm. 257 Buche, efer. Aſtreiſig, Well: tefer. orher—1 ehen:— durch da orſtamt. 33 ſowie rückſtändige 955 und früher ſind gusgeſchloſſen und Bürgen nicht ange⸗ mt Viernheim. Wietſchaſts⸗ und Sozialpolitih 27. Februar 1937 Gewaltige Leistungen des deutschen Außenhandels Ein Rülckblick als Vorbetrachtung auf die Leipziger Frilhlahrsmesse/ Erfolgreiche Anstrengungen zur Ueberwindung von Schwierigkeiten Zu den Selbſtverſtändlichkeiten, die leider im⸗ mer noch nicht überall verſtanden werden, ge⸗ hört die Tatſache, daß im Zeichen des 2. Vier⸗ jahresplans die Ausfuhr notwendiger iſt als je. Wir müſſen nun einmal erſt die Rohſtoff⸗Fa⸗ briken errichten, ehe wir unſere eigenen gewerb⸗ lichen Rohſtoffe herſtellen können, die uns ſpäter einmal unabhängiger machen ſollen vom Welt⸗ markt und dem ihn beherrſchenden internatio⸗ nalen Kapital. Dazu aber brauchen wir wie⸗ derum Rohſtoffe, die wir zum großen Teil vom Ausland kaufen müſſen wie etwa Eiſenerze. Es iſt daher kein Zufall, daß die deutſche Wirtſchaft in den nüchſten Wochen ausgeſprochen im Zei⸗ chen der Ausfuhrwerbung ſtehen wird, und zwar einer Werbung, deren Grundgedanke die Werbung durch Leiſtung iſt. Drei große Leiſtungsſchauen werden dem Inland wie dem Ausland beweiſen, daß Deutſchland ganz und gar nicht gewillt iſt, ſich auf ſich ſelbſt zu⸗ rückzuziehen, ſondern daß es im Gegenteil im gegenſeitigen Güteraustauſch der Völker noch immer eine der wichtigſten wirtſchaftlichen Auf⸗ gaben ſieht. Die erſte dieſer Schauen iſt die Leipziger Frühfahrsmeſſe, deren Be⸗ deutung für die Ausfuhr geworden iſt. Die große Reichsſchau der Textilwirtſchaft im März und die Düſ⸗ ſeldorfer Ausſtellung„Schaffendes Volk“ werden dem gleichen Zwecke dienen. Die Entwicklung des deutſchen Außenhandels Das gibt uns Veranlaſſung, noch einmal rück⸗ chauend die Entwicklung des deutſchen Außen⸗ ndels zu betrachten, der— mit Genugtuung können wir es feſtſtellen— 1936 im reinen Warenverkehr einen Ausfuhrüberſchuß von 550 illionen Reichsmark erbrachte und uns ſo in en Stand ſetzte, die ausländiſchen Rohſtoffe und Waren zu erwerben, die wir für den Auf⸗ bau der deutſchen Wirtſchaft unbedingt benötig⸗ ten. Man nimmt dieſes Ergebnis in Deutſch⸗ land gern als eine Selbſtverſtändlichkeit hin. In Wirklichkeit handelt es ſich aber hier um eine Leiſtung, deren Größe noch vielfach ver⸗ kannt wird, weil man ſich gar nicht klar macht, mit wie geringen Hilfsmitteln und gegen welche Widerſtände ſie erzielt wurde. Das Deutſchland vor dem Kriege gehörte zu den wohlhabenden Ländern der Welt. Der Wert des geſamten deutſchen Volksvermögens wurde damals auf etwa 360 Milliarden Mark beziffert. Rund 25 Milliarden Mark deutſchen Kapitals waren im Auslande angelegt und brachten einen jährlichen Zinsertrag von einer runden Mil⸗ liarde Mark nach Deutſchland. Bei ſolchen Ein⸗ künften aus dem Auslande und dazu noch Ein⸗ nahmen aus dem internationalen Fracht⸗ und Reiſeverkehr in faſt gleicher Höhe konnte die deutſche Handelsbilanz ruhig einen Paſſivſaldo aufweiſen. Die Zahlungsbilanz im Jahre 1913 ſchloß trotzdem mit einem Ueberſchuß von einer glatten Milliarde Mark, um welchen Betrag das deutſche Volksvermögen— ganz abgeſehen von der inneren Ertragskraft— zunahm. Die Folgen des Verſailler Vertrages Seit dem Verſailler Diktat iſt die deutſche Wirtſchaft von der Politik erdrückt worden. Nicht nur daß man Deutſchland außer den ſtarken Verluſten im Gefolge der Gebietsabtre⸗ tungen 67,673 Milliarden Goldmark hauptſäch⸗ lich in Form der Uebertragung von Vermögens⸗ ſtücken abpreßte. Alles in allem werden die di⸗ rekten Verluſte an Volksvermögen auf rund 120 Milliarden Goldmark geſchätzt. Die mittelbaren Verluſte als Folge der Weltkriſe, Arbeits⸗ loſigkeit und Außenhandels⸗ ſchrumpfung haben unſer Volksvermögen um weitere ungezählte Milliarden vermindert. Heute tragen wir beſonders ſchwer daran, daß Verſailles uns 13 Prozent des deutſchen Ge⸗ bietes mit 15 Prozent der damaligen landwirt⸗ ſchaftlichen Erzeugung, 25 Prozent der Stein⸗ kohlen⸗, 75 Prozent der Eiſenerz⸗, 68 Prozent der Zinkerz⸗ und 13 Prozent der Kaliförderung entriſſen hat. Als Folge jener wahnſinnigen Erfüllungs⸗ politik war unſere Auslandsverſchul⸗ dung in den trübſten Syſtemjahren auf den Betrag angeſtiegen, den unſer im Auslande an⸗ gelegtes Guthaben in den beſten Jahren vor dem Kriege ausmachte. Inzwiſchen iſt die deut⸗ ſche Auslandsverſchuldung bis auf rund 11 (Februar 1935 noch 13,1) Milliarden Reichs⸗ mark geſenkt worden, wobei unter anderem faſt die geſamten Gold⸗ und Deviſenreſerven der Reichsbank in Höhe von 3 Milliarden Reichs⸗ mark geopfert wurden. Dieſe Schuldenlaſt er⸗ fordert an jährlichen Zinſen(1934) 677 und an Tilgungsraten 292 Millionen Reichsmark, ins⸗ geſamt alſo 969 Millionen Reichsmark, von de⸗ nen die öffentliche Hand 238 und die Wirtſchaft 731 Millionen Reichsmark aufbringen müſſen. Das bedeutet aber, daß der derzeitige Stand unſerer Auslandsverſchuldung uns jährlich eine Belaſtung auferlegt in Höhe der Summe, die früher unſer Auslandsguthaben an Zinserträ⸗ gen nach Deutſchland brachte. Dieſe Beträge önnen aber bei dem augenblicklichen Stand des Welthandels von nur ein Drittel des Umſatz⸗ vertes von 1929 aus der hierdurch beſonders tark in Mitleidenſchaft gezogenen deutſchen Wirtſchaft einfach nicht herausgewirtſchaftet verden. In den Jahren 1935 und 1936 haben ir je 250 Millionen Reichsmark zur Bedienung inſerer ausländiſchen Kapitalſchulden ins Aus⸗ and übertragen. Der Weg zum„Neuen Plan“ Bei dieſer Sachlage iſt es uns folglich heute nicht mehr möglich, einen Paſſivſaldo der Au⸗ zenhandelsbilanz durch andere Poſten in der Zahlungsbilanz wieder auszugleichen wie es 4 bereits Tradition vor dem Kriege der Fall geweſen iſt. Aehnliche Ausgleichsfaktoren wie 1913 ſtehen uns nicht mehr zur Verfügung, da die Auslandsverſchul⸗ dung Zinsaufwendungen erfordert, wo früher unſere Auslandsguthaben Zinserträge brachten. Zwar zeigt die Bilanz der Dienſtleiſtungen (Schiffahrt, Fracht⸗ und Reiſeverkehr) eine ſtei⸗ gende Tendenz, doch bringt auch ſie mit knapp 500 Millionen Reichsmark nur die Hälfte der Vorkriegseinnahmen. Auch die Möglichkeit, das außenwirtſchaftliche Gleichgewicht durch Gold⸗ und Deviſenabgaben der Reichsbank oder durch Kapitaleinfuhr herzuſtellen, ſteht uns heute nicht mehr zur Verfügung. Es war alſo eine Folge zwingender Notwendigkei⸗ ten, unſere geſamte Außenhandels⸗ politik dem Einfluß ſtaatlicher Len⸗ kung zuunterſtellen, beſonders auf der Einfuhrſeite. Dies geſchah in der Form des„Neuen Plans“. Den Grundſatz dieſes Planes hat ſein Schöpfer, Reichswirtſaftsminiſter Dr. Schacht, in ſei⸗ ner Leipziger Rede am 4. März 1935 ſelbſt ein⸗ mal mit den Worten bezeichnet:„Nicht mehr kaufen als bezahlt werden kann und in erſter Linie das kaufen, was notwendig gebraucht wird.“ Dieſer, wie immer bei großen Entwicklungen einfach⸗ klare Gedanke ſteht am Abn jener Entwick⸗ lung der deutſchen Ausfuhr, die aus einer Ge⸗ fahrenquelle für die deutſche Wirtſchaft einen der wichtigſten Stützpfeiler des hn ſtiſchen Aufbauwerkes gemacht hat, trotz Devi⸗ ſenmangel, trotz Zollmauern, Kontingentierun⸗ gen, unvernünftiger Clearings, Währungsab⸗ wertungen, Boykotts und wie die Hemmniſſe ſonſt alle heißen, die ſich dem deutſchen Vor⸗ haben hindernd in den Weg ſtellten. Und wenn Dr. Schacht 1935 in Leipzig ſagte:„In jenen Tagen iſt uns hundertmal vom Ausland pro⸗ phezeit worden, daß wir einen ſolchen Plan nicht durchführen könnten. Unſer wirtſchaftlicher Zuſammenbruch wurde als unmittelbar bevor⸗ ſtehend bezeichnet. Wie Sie ſehen, haben wir den Plan durchgeführt und ſind nicht zuſam⸗ mengebrochen“, ſo kann angeſichts der Erfolge des Jahres 1936 mit ſeinem Ausfuhrüberſchuß von 550 Millionen Reichsmark wohl geſagt wer⸗ den, daß der deutſche Außenhandel auch in Zu⸗ kunft nicht zuſammenbrechen wird. Denn die Aktivität unſerer Handelsbilanz iſt ja alles andere als ein Zufall. Sie iſt das Ergebnis einer wohldurchdachten, in ihrer Anwendung ziemlich komplizierten und in ihren Auswirkungen vielfach harten Politik. War es früher Aufgabe der Zahlungsbilanz, einen Paſſivſaldo der Außenhandelsbilanz aus⸗ zugleichen, ſo ſind jetzt die Funktionen ſozu⸗ ſagen vertauſcht. Eine aktive Außenhandels⸗ bilanz iſt unumgänglich notwendig, um das außenwirtſchaftliche Gleichgewicht in der Zah⸗ lungsbilanz überhaupt herſtellen zu können. Denn das haben wir in Deutſchland mittler⸗ weile klar erkannt, daß es auf die Dauer für unſere Volkswirtſchaft ganz untragbar iſt, wenn ſie mehr Güter aus dem Auslande einführt, als das Ausland ihr ſelbſt abzunehmen bereit iſt. Daher auch die Abdroſſelung unſerer Einfuhren, ſowohl von indſtriellen Rohſtoffen als auch von Lebensmitteln auf den Stand, der unſerer Aus⸗ fuhr entſpricht. Bisher war es dabei möglich, die Einfuhren auf dem Stand zu halten, der dem infolge des Aufſtiegs der deutſchen Wirt⸗ ſchaft erheblich geſtiegenen Bedarf entſprach. Daß die Höhe unſerer Ausfuhren auch für die nächſte 3 ausreichend bleiht, den immer noch weiter ſteigenden Einfuhrbedarf zu decken, da⸗ für freilich müſſen wir neue Anſtrengungen ma⸗ chen. Und darum iſt gerade jetzt in der Anlauf⸗ zeit des zweiten Vierjahresplans allergröß⸗ ter Wert auf die Steigerung der Ausfuhr zu legen, denn es handelt ſich dabei nicht um eine Preſtigefrage, ſondern um eine Lebensfrage für die deutſche Wirtſchaft, die heute noch immer vom Aus⸗ land her bedroht werden kann. Eine Sicherung von Dauer und Beſtändigkeit wird erſt der zweite Vierjahresplan bringen. Wenn Deutſchland durch deutſche Arbeit und deutſche Rohſtoffe die Grundlagen ſeiner Wirt⸗ ſchaft unang ifbar gemacht hat, dann wird auch der deut Außenhandel von dem Druck der harten Notwendigkeit des Exports um je⸗ den Preis befreit ſein, eine Tatſache, die nicht ohne Folgen für den Welthandel bleiben wird und die, des ſind wir gewiß, ſicherlich nicht zum Schaden des deutſchen Außenhandels ausſchla⸗ gen wird. Steigende Beliebtheit des„Strafenflohs“ 1936 wurden über 50 000 Kleinstkrafträder abgesetzt Auf der Automobil⸗Ausſtellung erregt eine Neukonſtruktion im Kleinkraftradban beſonderes Intereſſe. Auf dem Stand von Fichtel u. Sachs iſt ein Fahrrad zu ſehen, bei dem die„Hinter⸗ radnabe zum Motor ausgebaut“ iſt. Dieſe Kon⸗ ſtruktion liegt durchaus in der Entwicklung zum Kleinkraftrad, das ſich bei günſtiger Preisſtel⸗ lung immer größerer Beliebtheit erfreut. Ueber die Motoriſierung des Fahrrades werden ſicher viele Volksgenoſſen für die Kraftfahrt neu ge⸗ wonnen. Im vergangenen Jahr wurden in Deutſch⸗ land rund 185 000 Krafträder(einſchl. Dreirad⸗ kraftfahrzeuge bis 200 cem Hubraum) neu in den Verkehr geſtellt gegen nur 56 400 im Jahre 1932. Während die Zulaſſungen von Perſonen⸗ kraftwagen ſich in den letzten vier Jahren ſchon verfünffachten, haben ſich die Kraftradzulaſſun⸗ gen danach erſt reichlich verdreifacht. Die Be⸗ ebung am Kraftradmarkt hatte allerdings auch ſpäter eingeſetzt als bei Perſonenkraftwagen. Erſt im Jahre 1934, als ſich durch die Arbeits⸗ beſchaffungsmaßnahmen das Arbeitseinkom⸗ men breiter Beyölkerungsſchichten anhaltend ſtärker erhöhte, bieß auch der Kraftradabſatz. Wurden im Jahre 1933 nur etwa 1500 Kraft⸗ räder mehr zugelaſſen als 1932, ſo 1934 bereits rund 32000 mehr als im Vorjahr; von 1934 auf 1935 erhöhte ſich die Zahl der Neueinſtel⸗ lungen um 46 000 und von 1935 auf 1936 ſogar noch einmal um faſt 50 000 Einheiten. Zulaſſungen von Krafträdern 1932—1936 Krafträder bis 200 cem Hubraum dav. Kleinſt⸗ üb. 200 cem Alle Geſamt krafträd. m. Hubraum Krafträder Tretkurbel 1932 42 040 14 371 56 411 1933 40 005 7282 17 835 57 840 1934 61 6681) 11 465 27 976 89 644 1935 104 063˙% 24 333 31 418 135 481 1936 153 798 50 767 31 137 184 935 Das Uebergewicht der Klein krafträder im Kraftradgeſchäft hat ſich in den letzten Jahren weiter vergrößert. Der Anteil der großen Krafträder mit einem Hubraum von 200 cem an den geſamten Kraftradzulaſſungen iſt von rund 30 vH. in den Jahren 1933 und 1934 auf knapp 17 vH. 1936 geſunken. Im ver⸗ gangenen Jahr wurde nur knapp die gleiche Anzahl Krafträder dieſer Größenklaſſe neu in den Verkehr geſtellt wie 1935. linter den kleinen Krafträdern ſind die mit Hilfsmotor ausgeſtatteten Typen beſonders ſtark im Vor⸗ dringen. Im vergangenen Jahr wur⸗ den ſchon über 50000 Kleinſtkraft⸗ räder mit Tretkurbel zugelaſſen gegenüber erſt rund 7700 im Jahre 1933. Der Anteil der Kleinſtkrafträder an der Klaſſe bis zu 200 cem hat ſich damit ſeit dem Jahre 1933 von rund 13 vH. auf rund 33 vH. erhöht. Der deutſche Kraftradbeſtand ſtieg von 820000 am 1. Juli 1932 auf knapp 1,2 Millionen am 1. Juli 1936, erhöhte ſich alſo um faſt 50 vh. Dabei hat entſprechend der Abſatzverlagerung zu den kleinen Krafträdern der Beſtand auch in der Größenklaſſe bis 200 cem am ſtärkſten zu⸗ Die Zahl der in Betrieb befind⸗ ichen Kleinkrafträder ſtieg ſeit 1932 um rund zwei Drittel, während in den übrigen Größenklaſſen die Beſtände ſich um höchſtens ein Viertel erhöht haben. Kraftradbeſtände jeweils am 1. Juli Hubraum⸗ klaſſen 1932 1933 1934 1935 1936 bis 200 cem 433 559 478 601 542 847 605 644 716 776 bis 350 cem 169 665 159 404 186 786 185 528 195 215 bis 500 cem 172 148 171 746 201 822 207 843 215 282 43 806 43 025 52 539 45 541 56 808 Geſamt 819 178 852 776 983 994 1053556 1184081 über 500 cem ) Bis 1934 einſchließlich Dreiradkraftfahrzeuge bis 350 ks Eigengewicht. 0 Ab 1935 einſchließlich Dreiradkraftfahrzeuge bis 200 cem Hubraum. Wirtschafts-Vundschàu der Woche ber neue deutsch-polnlsche Vertrag/ Stahlrost kostet 120 Milmtonen RM/ ber landwilrt- scheftllehe Arheltselnsdtz/ Stelgende Ausfuhr an deutschen Mähmdschlner Zwiſchen Deutſchland und Polen iſt ein neuer Wirtſchaftsvertrag unterzeichnet wovden, der für die Dauer von zwei Jahren die Handelsbeziehungen zwiſchen den beiden Nachbarländern regelt. Gegenüber bem urſprünglichen Vertrag vom 4. November 1935 bringt er eine Anzahl handelspolitiſcher und techniſcher Verbeſſerungen, die erwarten laſſen, daß die Waren⸗ umſätze ſich auf jeder Seite der Richtzahl von etwa 176 Millionen Zloty jährlich annähern werden. Die Bedeutung des Abkommens liegt ſowohl in der Sta⸗ liſierung der Wirtſchaſtsbeziehungen als auch in der Sicherung einer Grundlage für eine weitere Ergeng des Handels zwiſchen Demſchland und Polen. Dei demm neuen Vertrag ſind die Grundlagen des alten beſtehen geblieben. Der Jahresumſat iſt der gleiche, jedoch er⸗ laubt die längere Laufzeit eine beſſere Ausnutzung der Kreditfriſten. Ein weiterer Vorteil iſt die Einbezlehung der Nebenkoſten in das Verrechnungsverfahren. Die Meiſtbegünſtigung iſt erhalten und außerdeimn haben ſich beide Partner eine Reihe von Zollvergünſti⸗ gungen eingeräumt. Dadurch ſind zum Beiſpiel die Abſatzausſichten für Sonneberger Spielwaren und deut⸗ ſche Kupferkunſtſeide verbeſſert worden. * Von den verſchiedenſten Stellen wurde ſchon immer verſucht, die jährlichen Roſtverluſte in Deutſchland zu ſchätzen. Die Summen, die hierbei herauskommen, wichen ſtark voneinander ab, ſie gingen zum Teil bis'zu einer Höhe von zwei Milliarden Reichsmark. Das neueſte Heft von„Stahl und Eiſen“ bringt nun das Ergebnis einer genauen Unterſuchung. Als Grundlage der Berechnung galten alle Stahlteile, die weder mit einem Roſtſchutzanſtrich verſehen ſind, noch unter Dach liegen und ſo ungeſchützt dem Wind und Wetter ausgeſetzt ſind. Der Roſtverluſt iſt nicht überall gleich ſtark. In den Induſtriegegenden ſind die ungeſchü“ ꝛen Stahlteile einem ſtärteren Roſtverluſt ausgeſetzt als auf dem Lande, denn die vielen ſäure⸗ haltigen Abdämpfe der Induſtrieſchlote fördern das Roſten. Die verlegten Oberbauſtahltelle der Reichsbahn betragen nach den neueſten Ermittlungen 21 Millionen Toeinen. Der jährliche Roſtperluſt beim Reichsbahn⸗ über oberbaumaterial wird mit 72 700 Tonnen errechnet. Die anderen ungeſchützt ausgelegten Stahlarten, wie Stahldrähte und Stahlbleche, werden auf rund 72 Millionen Tonnen geſchätzt, ihr jährlicher Roſtverluſt auf 54 000 Tonnen geſchätzt. Es ergibt ſich ein jähr⸗ licher Roſtverlufſt des Stahls in Deutſchland von 126 990 Tonnen, deren Wert nach den heutigen durch⸗ ſchnittlichen Stahlpreiſen 120 Millionen RM. betrügt. 1* Der Bedarf an landwirtſchaftlichen Arbeitskräften hat— wie der„Deutſche Volks⸗ wirt“ berichtet— bis heute eine organiſche Befriedi⸗ gung noch nicht gefunden. Es wird daher auch in dieſem Jahre beſonderer Hilfeſtellungen bedürſen, um die deutſche Landwirtſchaft mit den notwendigen Ar⸗ beitskräften zu verſehen. Der Vorbereitung dient ein umfangreicher Erlaß des Präſidenten der Reichsanſtalt. Er macht es den Arbeitsämtern zur Pflicht, in engſter Zuſammenarbeit mit den politiſchen und berufsſtändi⸗ ſchen Stellen durch verſtärkte Aufklärung und Er⸗ ziehung gegen die Landflucht anzukämpfen, und frei⸗ willige Arbeitskräfte auf das Land zurückzubringen. Dabei ſoll beſonderer Nachdruck auf die Vermittlung von Lehrlingen an bäuerliche Betriebe gelegt werden. Der Reichsnährſtand hat am 7. April 1936„Grund⸗ beſtimmungen über die Ausbildung des ländlichen Ar⸗ beiternachwuchſes“ erlaſſen, die auf lange Sicht die Grundlagen zu einer neuen ſozialen Stellung des Landarbeiters legen ſollen. Danach ſoll der Land⸗ arbeiterberuf künftig ein gelernter Beruf ſein. * Erfreulicherweiſe iſt zu berichten, daß ſich das Aus⸗ fuhrgeſchäft der deutſchen Nähmaſcht⸗ neninduſtrie im vergangenen Jahre günſtig ent⸗ wickelt hat. In der Zeit von Januar bis Ende No⸗ vember 1936 wurde ein Exportumſatz von 26¼ Mil⸗ lionen RM. erzielt. Das bedeutet einen kräftigen Wie⸗ deraufſchwung der Nähmaſchinenausfuhr, der ſich auch daran erkennen läßt, daß beiſpielsweiſe die Ausfuhr an Handmaſchinen von 99626 Stück in den erſten 11 Monaten des Jahres 1933 auf 173 915 Stück im glei⸗ chen Zeitraum des Jahres 1936 geſtiegen iſt. In glei⸗ cher Weiſe ſtieg die Ausfuhr von Tretmaſchinen und betriebenen Nähmaſchinen von 76 570 auf * Im Jahre 1936 betrugen die Bezüge der Schweiz aus Deutſchland 314,2 Millionen, die Ausfuhr nach Deutſchland 171,4 Millionen RM. Ferner wurde der Zahlungsvertehr mit der Schweiz neu geregelt. Hierbei iſt noch zu berückſichtigen, daß die Finanzgläubiger in der Schweiz auf Grund des neuen Abkommens einen Vorteil erlangen, der darin beſteht, daß ihnen von dem Gegenwert der deutſchen Ausfuhr nach der Schweiz, ſoweit er den Betrag von 18,8 Millionen Schweizer Franten monatlich überſteigt, 90 Prozent gegen bisher 70 Prozent zugeteilt werden. Dr. F. Die Welterzeugung von Aluminium Nach einer Berechnung des BZureau ot Mines der Ver⸗ einigten Staaten betrug die Welterzeugung von Alu⸗ minium im Jahre 1936 insgeſamt 358 700 Tonnen. Das ſind alſo ungefähr 100 000 Tonnen mehr als im Jahre 1935. Die Vereinigten Staaten haben ihre Aluminiumerzeugung beinahe verdoppelt, ſo daß auf dieſe Weiſe Amerika heute unter den Aluminium⸗ erzeugern den erſten Platz einnimmt. Nach der Be⸗ rechnung der vorhin erwähnten Stelle ergibt ſich für die wichtigſten Erzeugerſtaaten nachſtehende Tabelle: 1935 1936 (in Tonnen) Vereinigte Staaten 54 112 102 027 Kanada 20 556 26 900 Deutſchland 70.700 95 200 Sowjetrußland 24 500 30 000 Frankreich 21 800 28 300 England 15 100 20 000 Schweiz 11 700 15 700 Ungarn 2 500 1 900 Skandinavien 17 817 17 700 Italien 14 000 15 000 Spanien 1 200 1 000 Japan 4 000 5 000 Summe: 257 985 358 727 Aus den ſonſtigen Veröffentlichungen der Ameri⸗ kaner ergeben ſich vielerlei Einzelheiten über neue Verwendungsgebiete von Aluminium. Zum größten Teil iſt das alles in Deutſchland bekannt, aber es fällt beſonders auf, daß ſogar wichtige Teile von Baggermaſchinen neuerdings aus Aluminium bzw. ſeinen Legierungen hergeſtellt werden. Auch die Ver⸗ wendung von Aluminiumfarbe wird ſtändig umfang⸗ reicher. Die Verbrauchsziffern liegen heute bereits 100 v. H. höher als die von 1929. Die Deckung des rieſigen amerikaniſchen Bauxit⸗ bedarfes bringt es natürlich mit ſich, daß die Ver⸗ einigten Staaten die eigene Bauxitausfuhr beinahe ſtillgelegt haben. Aus deutschen Reederelbetrleben Im Zuge des allmählichen Wiederaufbaus eines regelmäßigen deutſchen Schiffsverkehrs nach den ſpani⸗ ſchen Häfen hat ſich die Oldenburg⸗Portugie⸗ ſiſche Dampfſchiffs⸗Rhederei in Hamburg entſchloſſen, künftig den Hafen Paſajes direkt an⸗ zulaufen. Die erſte Abſahrt wird am 27. Februar er⸗ folgen. Auch Malaga wird in Zukunft wieder von den deutſchen Reedereien bedient werden. So wird die Hamburger Reederei Robert M. Sloman jr. auf ihrer Mittelmeer⸗Linie mit dem am 4. März von Hamburg ausgehenden Dampfer„Marſala“ zum erſtenmal nach vielen Monaten wieder dieſen ſpaniſchen Platz be⸗ dienen. Ebenfalls von Bremen wird im nächſten Mo⸗ nat wieder der Malaga⸗Dienſt aufgenommen, und zwar wird das Motorſchiff„Euler“ der Dampfſchiff⸗ fahrts⸗Geſellſchaft„Neptun“ wahrſcheinlich am 12. mit der Beſtimmung Malaga die Ausreiſe an⸗ reten. Um auch deutſchen Reiſenden die Möglichkeit zu bieten, an der diesjährigen großen engliſchen Flotten⸗ ſchau am 20. Mai in Spithead teilzunehmen, hat ſich der Norddeutſche Lloyd entſchloſſen, ſeinen Dampfer„Stuttgart“ nach England zu entſenden. Das Schiff führt eine am 15. Mai beginnende Pfingſtfahrt nach Irland und England aus und wird ſich am 20. und 21. Mai auf der Reede von Spithead aufhalten. Die Flottenſchau wird in dieſem Jahr im Rahmen der engliſchen Krönungsfeierlichkeiten einen beſonderen Charakter tragen; bekanntlich werden auch zahlreiche ausländiſche Kriegsſchiffe an dem Feſtakt teilnehmen. An Bord des neuen Schnelldampfers„Pretoria“ der Deutſchen Afrika⸗Linien ſind auf der letzten Reiſe intereſſante Verſuche zur Friſcherhaltung von Milch, Sahne und Schlagrahm unternommen worden und zur vollen Zufriedenheit ausgefallen. In beſon⸗ ders für dieſe Zwecke konſtruierten Behältern hat ſiah die von Hamburg mitgenommene Milch während der ganzen Reiſe vollkommen friſch erhalten und auch die in Kapſtadt an Bord genommene ſüdafrikaniſche Milch iſt friſch in Hamburg angekommen. Dieſes neue ſoge⸗ nannte Hofiusverfahren bedient ſich im weſentlichen gewöhnlichen techniſchen Sauerſtoffs, der der in druck⸗ feſte Stahlbehälter gefüllten Milch zugeſetzt wird. Wie die Verſuche gezeigt haben, können dieſe Behälter Temperaturen von bis zu 60 Grad Wärmie ausgeſetzt werden, ohne daß die Milch ſauer wird oder ſich ſonſt irgendwie verändert. Es erſcheint denkbar, daß dieſes neue Verfahren nicht nur in der Ueberſeeſchiffahrt, ſondern auch in der Landwirtſchaft in Ueberſee Auf⸗ merkſcamkeit findet. — Mannheim „Hakenkreuzbanner“ 27. Februar 1937 Kurzarheiterunterstützung und Urlaubstage Ausgleich sozialer Härten in der Berechnung Die für die geſamte Kurzarbeiterunterſtützung gel⸗ tende Ermächtigungsbeſtimmung des§ 130 AVAVG verbot eine Anerkennung der Urlaubstage als Ausfall⸗ tage.§ 6 der neuen Verordnung über die Kurzarbei⸗ terunterſtützung vom 5. September 1936 beſtimmt da⸗ her, daß Urlaubstage in keinem Fall als Tage gelten, deren Arbeitsausfall auf Arbeitsmangel beruht. Das⸗ ſelbe gilt für Avbeitsausfall durch Krankheit, auch dann, wenn die Krankheit an Tagen beſtand, die ohnehin Ausfalltage geweſen wären. Die Arbeits⸗ ämter müſſen daher bei der Berechnung der Kurz⸗ arbeiterunterſtützung die durch Urlaub oder Krankheit ausgefallenen Arbeitsſtunden den tatſächlich geleiſteten Arbeitsſtunden jeweils hinzuzählen und alsdann die nach§ 12 der Verordnung über Kurzarbeiterunter⸗ ſtützung vom 5. September 1936 ſich ergebende Unter⸗ ſtützung(Unterſchied zwiſchen dem tatſächlich erzielten Arbeitsentgelt und dem Arbeitsentgelt, das der Kurz⸗ arbeiter in 80 Arbeitsſtunden bei nicht verkürzter Ar⸗ beitszeit im Betriebe erzielt hätte) ermitteln. Dieſe Berechnungsweiſe iſt nunmehr von dem Prä⸗ ſidenten der Reichsanſtalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitsloſenverſicherung in einer Anordnung zur Be⸗ rechnung der verſtärkten Kurzarbeiterunterſtützung vom 4. Februar 1937 als für die geſamte Praxis allgemein gültig angeordnet worden. Die Arbeitsämter hatten bei dieſer Berechnungs⸗ weiſe bisher ſtets für jeden durch Urlaub oder Krank⸗ heit ausfallenden Arbeitstag jeweils 8 Arbeitsſtunden in Anſatz gebracht. Das aber führte oft zu ſozialen Härten, die nunmehr durch Abſatz 2 der neuen An⸗ ordnung vom 4. Februar 1937 beſeitigt ſind, wonach für einen durch nicht auf Arbeitsmangel(Urlaub oder Krankheit) beruhenden Arbeitsausfall für jeden ein⸗ zelnen Tag je weils nur 6⅛ Stunden in An⸗ ſatz gebracht werden dürfen. Nach 5 11 der Verord⸗ nung über die Kurzarbeiterunterſtützung wird dem Kurzarbeiter der Kurzlohn bis zu 80 Stunden in der Doppelwoche aufgebeſſert, und zwar in Höhe von 40 v. H. des Unterſchiedes zwiſchen dem tatſächlich er⸗ zielten Arbeitsentgelt und dem Arbeitsentgelt, das der Kurzarbeiter in 80 Stunden erzielt hätte, wenn die Arbeitszeit im Betriebe nicht verkürzt wäre. Unter dieſen Umſtänden war es gerechtfertigt, bei einem nicht durch Arbeitsmangel bedingten Arbeits⸗ ausfall jeweils für den Tag ebenfalls nur 6¼½ Stunden in Anſatz zu bringen. Dieſen Grundſatz hat der Präſi⸗ dent der Reichsanſtalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitsloſenverſicherung in Abſatz 2 ſeiner neuen An⸗ ordnung vom 4. Februar 1937 jetzt ausdrücklich feſt⸗ gelegt. Arbeitet ſonach ein Kurzarbeiter in einem Be⸗ trieb in der Doppelwoche 4 Tage und erhält er für die reſtlichen 6 Arbeitstage Urlaub, ſo dürfen für dieſe 6 Urlaubstage nur 6546½ Stunden— 40 Stunden (nach der bisherigen Praxis 68- 48 Stunden) in Anſatz gebracht werden. Es ergibt ſich ſomit in die⸗ ſem Beiſpiel eine tatſächlich geleiſtete Arbeitszeit von insgeſamt 72 Stunden(40 Stunden als Urlaubstage und 32 Stunden als Arbeitstage), ſo daß noch die Differenz zwiſchen 80—72 Arbeitsſtunden als entſchä⸗ digungsfähige Ausfallzeit unterſtützt werden kann. Das„5 B“ in Leipzig Die Beſucher der Leipziger Meſſe von Nord⸗ baden können das„Hakenkreuzbanner“ bei der Bahnhofsbuchhandlung Leipzig beziehen. flhein-Malnische Abendbörse Behauptet Der Abſchluß der Verein. Stahlwerke mit 4½(3½) Prozent Dividende und die günſtigen Bilanzziffern hinterließen an der Abendbörſe einen guten Eindruck. Infolge der mangelnden Kundſchaftsbeteiligung war das Geſchäft aber wieder ſehr klein. Die Tendenz blieb freundlich und die im Mittagsſchlußverkehr eingetrete⸗ nen Befeſtigungen konnten ſich zumeiſt voll behaupten. Hfl. p. 100 Kilo): März.85; Mai.97½; Juli.02½; Notiert wurden zunächſt Feldmühle Papier mit 139½ und Laurahütte mit 20½¼. Verein. Stahl nannte man mit 120½, Hoeſch mit 118½¼, Mannesmann mit 119½ Die Rentenmärkte lagen 4 und IG⸗Farben mit 169. geſchäftslos. Im Verlaufe hatten Montanwerte bei leicht erhöhten Kurſen einige Umſätze, während auf den übrigen Marktgebieten bei behaupteten Kurſen nur ſehr wenig Abſchlüſſe erfolgten. Feſt lagen Deutſcher Eiſenhandel mit 153½(152), Schiffahrtswerte waren auf dem er⸗ höhten Berliner Schlußſtand eher angeboten. An den Rentenmärkten war das Geſchäft bis zum Schluß äußerſt geringfügig. Nachbörſe war ohne Geſchäft. notierten Kurſe eher Geld. Getrelde Rotterdam, 26. Febr. Schluß. Weſzen(in Seyt..671½. März 97¼; Mai 97¼; Mais(in Hfl. p. Laſt 2000 Kilo): Juli 93½; Sept. 94. Baumwolle Januar 1311 Brief, 1309 Geld. Tendenz: Abgeſchwächt. ESDNER BA Mit der im vergangenen Jahre auf weiten Gebie⸗ ten erreichten Vollbeschäftigung tritt die deutsche Volkswirtschaft in einen neuen Abschnitt ihrer Wirt⸗ schaftsführung ein. Waren bisher die Bemühungen vor allem auf die Beseitigung der Arbeitslosigkeit gerichtet, so tritt nach Wiedereinschaltung der bis- her brachliegenden Arbeitskräfte das Problem ihrer planmäßigen Lenkung nach der Dringlichkeit der Auf- gaben sowie die Sicherstellung unseres Bedarfs an Rohstoffen und Nahrungsmitteln in den Vordergrund. Die Erreichung dieses Zieles ist der Zweck des zwei- ten Vierjahresplanes. Seine Durchführung ist auf breitester Grundlage und unter bereitwilligster An- spannung aller verfügbaren Kräfte in Angriff ge- nommen. Für die deutsche Kreditwirtschaft und damit für die Kreditbanken wird der zweite Vierjahresplan neue große Aufgaben mit sich bringen, denen sie ebenso gerüstet gegenüberstehen wie den im Rahmen der bisherigen Maßnahmen gestellten Anforderungen. Als ein erfreuliches Kennzeichen der erreichten Wie⸗ dererstarkung darf es angesehen werden, daß sich die Liquidität der deutschen Banken trotz ihrer Mit- wirkung an großen finanziellen Aufgaben der mannig- fachsten Art infolge der günstigen Einlagenentwiek⸗ lung im Jahre 1936 weiter erhöht und durchschnitt- lich einen Stand erreicht hat, wie er— besonders unter Berücksichtigung der nach der Verringerung alter Auslandsverpflichtungen verbesserten inneren Zusammensetzung der Kreditoren— in den letzten Jahren in dieser Höhe nicht gegeben war. Unter den finanziellen Maßnahmen, bei deren Durchführung die Banken im Jahre 1936 mitwirkten, steht— neben der direkten und indirekten Beteili- gung an den notwendigen Finanzierungen der ver- schiedensten Art— in vorderster Linie ihre Mitwir⸗ kung an den weiteren Umschuldungsmaßnahmen der öffentlichen Hand. Die im Laufe des Jahres unter- gebrachten Emissionen von Reich und Reichsbahn von rund 2,3 Milliarden RM übertrafen den Voriahrs- betrag noch um 500 Millionen RM. Das ist eine Entwicklung, die u. a. deutlich zeigt, in welchem Umfange die Placierungsmöglichkeiten der Banken durch die Erhöhung des Volkseinkommens gewach⸗ sen sind. Weitere Aufgaben brachte die durch die Konver- sionen des Jahres 1935 ermöglichte Senkung des Zinsfubes auch für Industrieobligationen, die mit Erfolg durchgeführt werden konnte. Darüber hinaus wurden erstmals wieder private Anleihen aufgelegt, die durchweg eine glatte Aufnahme fanden. Wenn damit die seit dem Herbst 1933 zielbewußt durch- geführte Politik der Wiederherstellung eines lei- stungsfähgen Kapitalmarktes einen neuen wichtigen Fortschritt zu verzeichnen hat, so ist dies von be- sonderer Bedeutung im gegenwärtigen Augenblick, in dem die Investitionsaufgaben des zweiten Vierjahres- planes eine langfristige Finanzierung erfordern. In Uebereinstimmung mit der allgemeinen Ent- wicklung hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auch für unser Institut zugleich mit einem kräftigen An⸗ wachsen der Kreditoren eine vermehrte Inanspruch- nahme und damit eine erfreuliche Geschäftsauswei⸗ tung auf fast allen Gebieten unseres Betriebes er— geben. Die hierdurch ausgelöste weitere Umsatz- steigerung im Inlandgeschäft übertrifft mit 12.5% nicht unerheblich die entsprechende Entwicklung der Jahre 1934 und 1935. Eine beachtliche Erhöhung weisen mit insgesamt 740 Mill. RM.)(im Vorjahr 637 Min. RW) unsere Neubewilligungen von Krediten auf. Wir sind über- Zzeugt, damit alle berechtigten Kreditwünsche unserer Kundschaft befriedigt zu haben. Wenn trotzdem un— ser gesamtes Kreditengagement entsprechend der Ent- Wieklung auch bei anderen Banken gegenüber dem Voriahr weiter abgenommen hat, so zeigt dies be- sonders ageutlich die wachsende Anreicherung von Eigenmitteln innerhalb der Wirtschaft. Im übhrigen haben wir es auch da, wo keine neuen Kredite be- ansprucht wurden, wie immer als besondere Aufgabe angesehen, unseren Geschäftsfreunden in allen erfor- derlichen Fällen mit Rat und Tat beizustehen. Die Gesamtzahl der im Berichtsjahr neu bewillig- ten Kredite belief sich auf 14 462(im Voriahr 12 802). Hiervon entfallen auf: Einzelkredite bis zu RM 5 000.— 6176 Stück über RMUM 5 000.— bis zu RM 20 000.— 4536 Stück über RM 20 000.— bis zu RM 100 000.— 2849 Stück über RM 100 000.— bis zu RM 500 000.— 692 Stück über RM 500 000.— 209 Stück Im Zuge der allgemeinen Geschäftsbelebung hat auch unsere Beanspruchung im Dienstleistungs- und Zahlungsverkehr eine weitere erhebliche Zunahme er⸗ fahren, die wir jedoch durch organisatorische Maß- nahmen ohne Vergrößerung unseres Apparates be⸗ Wältigen konnten. Die Zahl unserer Kunden betrug am 31. Dezember 1936 rund 497 000 gegenüber 475 000 Ende 1935. Die Zahl der Konten ist entsprechend gewachsen. Bemer— kenswert ist bei unserer Kundenbewegung der starke Zugang von Privatkunden, eine Entwicklung, in der wir eine Bestätigung für die Erstarkung des Spar- triebes weiter Kreise erblicken. 1) ohne Prolongationen und Wiedererhöhungen. Geschäftsberichf für 1936 Entsprechend der allgemeinen Entwicklung am Ka- pitalmarkt haben sich die Effektenumsätze mit unserer Kundschaft um 12,26%% gegenüber dem Vorjahr er- höht. Darüber hinaus konnte der uns für das Effek⸗- ten- und Placierungsgeschäft zur Verfügung stehende große Apparat erstmals wieder in ausgedehnterem Umfange eingesetzt werden. Mit Befriedigung stellen wir fest, daß die von uns bei öffentlichen und privaten Emissionen übernommenen OQuoten bei unserer Kund— schaft durchweg glatt untergebracht wurden. Unter den öffentlichen Anleihen, an denen wir teil⸗ nahmen. erwähnen wir außer den bekannten grohßen Anleihen des Reichs, der Reichsbahn und des Preu- hischen Staates eine 4½% Hamburgische Staatsan- leihe, die unter unserer Führung begeben wurde. In Verbindung mit dem weiteren Aufstieg der deut- schen Volksbanken hat das Geschäft unserer Ge⸗ nossenschaftsahteilungen in Berlin und Frankfurt(.) an Ausdehnung gewonnen. Außer einer Vergrößerung der Umsätze ergab sich hierbei auch ein Zugang von Mitgliedern, bei dem von uns seit 1904 geleiteten Genossenschaftlichen Giroverband. Wir werden auch weiterhin unser ganzes Bestreben einsetzen, um un— seren genossenschaftlichen Freunden als Zentralkredit- institut bei der Erfüllung ihrer volkswirtschaftlich wichtigen Aufgaben in jeder Hinsicht zur Seite zu stehen. In Zahl und Umfang unserer Niederlassungen im Reich haben sich seit Erstattung unseres letzten Jah- resberichts nennenowerte Aenderungen nicht ergeben. Wir sind nach wie vor an 157 Plätzen vertreten; die Zahl unserer Depositenkassen in Groß-Berlin beträgt unverändert 76. Auhßerhalb Berlins unterhalten wir 89 Depositenkassen(im Voriahr 91). Im Auslande sind wir unverändert an folgenden Plätzen durch Filialen vertreten: in Alexandrien, Kairo, Istanbul. IZmir, Kattowitz. Außerdem unterhal- ten wir eine Filiale in Danzig mit Depositenkasse in Zoppot; unsere Depositenkasse in Danzig-Langfuhr haben wir im Laufe des Jahres geschlossen. Wie in den Voriahren haben wir unsere gesamte Auslandsorganisation und inshesondere unsere aus— ländischen Filialen wiederum vornehmlich für die Förderung der Ausfuhr und die Beschaffung von Roh- stoffen eingesetzt. Im Zusammenhang hiermit haben wir auch unsere in Berlin für diese Aufgaben ge- schaffene Abteilung für Exportförderung weiter aus⸗ gebaut. Wir glauben, mit diesen Maßnahmen auf Grund der großen Erfahrungen und Verbindungen unseres Instituts der deutschen Wirtschaft wichtige Dienste zu leisten. Von den uns nahestehenden Banken hat sich die Deutsch-Südamerikanische Bank A. G. trotz der Ein- wirkungen des Bürgerkrieges auf ihr Geschäft in Madrid weiterhin günstig entwickelt. Bei der Mercur- bank in Wien hat der befriedigende Geschäftsgang der Voriahre eine weitere Fortsetzung erfahren. Die Societatea Bancara Romana(Rumänische Bankan- stalt), Bukarest. hat nach der im Jahre 1935 durch- geführten Neuordnung ihrer Kapitalverhältnisse eine erfreuliche Aufwärtsentwicklung genommen. Die Li- bauer Bank A. G. in Riga leistet nach wie vor nützliche Dienste für den Ausbau des deutsch-letti- schen Handelsverkehrs. Unsere Gefolgschaft hat im Berichtsjahr nach der starken Erhöhung in den Vorjahren erstmals eine ge- ringfügige Verminderung auf 12 2790(im Vorjahre 12 374) erfahren, obgleich wir wiederum im Interesse unseres Nachwuchses in erheblichem Umfange Lehr- linge eingestellt haben. Die Verringerung ergibt sich u. a. daraus, daß zwischen der Einberufung von Ge— folgschaftsmitgliedern zum Heeres- und Arbeitsdienst und der Wiederaufnahme von Kückkehrern zeitliche Unterschiede bestehen. Wir halten es in ſedem Falle für unsere Pflicht, unseren Gefolgschaftsmitgliedern während der Ableistung ihrer Dienstpflicht den Ar— beitsplatz offen zu halten. Von unserer Gefolgschaft haben 52% ein Alter von mehr als 35 Jahren. Ihr 25jähriges Dienstiubiläum konnten im Jahre 1936 92. ihr 40jähriges Dienstiubiläum 2 Gefolgschaftmitglieder begehen. Durch den Tod verloren wir 43 aktive Mit- arbeiter und 117 Pensionäre. Ihr Andenken wird von uns in Ehren gehalten werden. Innerhalb unserer Betriebsgemeinschaft war unser besonderes Augenmerk darauf gerichtet, das Gefühl der Zusammengehörigkeit und den Kameradschafts- geist zu fördern. Wir wurden hierbei durch die Ver- trauensmänner tatkräftig unterstützt. Wir sind uns bewußt, daß nur die enge und freudige Zusammen- arbeit der Gefolgschaft und der damit gewährleistete gemeinschaftliche Einsatz aller Kräfte die Aufwärts- entwicklung unseres Instituts im ahgelaufenen Ge— schäftsjahr ermöglichten. Für diesen Einsatz und die treue Pflichterfüllung aller Mitarbeiter sprechen wir der Geiolgschaft unseren wärmsten Dank aus. Die in unserem Institut vorhandenen Ausbildungs— einrichtungen haben wir weiter entwickelt und aus- gebaut. Neben der Schaffung besonderer Schulungs- kurse für Lehrlinge und jüngere Angestellte sind wir mit gutem Erfolg zur Abhaltung von Leistungswett- bewerben innerhalb des Betriebes übergegangen. Wir haben ferner wie in den Voriahren besondere Jahres- kurse für ausgewählte Gefolgschaftsmitglieder abge- halten, in denen die Teilnehmer eine eingehende bank- geschäftliche und weltanschauliche Schulung erhal- ten. Für die Pflege der Sprachkenntnisse werden laufend Kurse in einer Anzahl von Fremdsprachen abgehalten. Schließlich sind wir im Interesse des Auslandsgeschäfts nach wie vor bemüht, den Aus- tausch von Gefolgschaftsmitgliedern mit solchen be— freundeter Banken im Auslande zu erweitern. Für die Urlaubs- und Freizeit stehen— abgesehen von Beihilfen zur Teilnahme an Erholungsreisen mit der NSG„Kraft durch Freude“— in Ferienheimen sowie in unserem Sport- und Erholungsheim Grünau Unterkunftsmöglichkeiten zu günstigen Bedingungen Zzur Verfügung. Daneben widmen wir den Sportver- einigungen unseres Betriebes nach wie vor eine sorg- fültige Pflege, da zie nicht nur fär die Erholung und körperliehe Ertüchtigung unserer Mitarbeiter, sondern auch fäüc die Förderung des Kun ohüftsgeistes äuherst wertvoll sind. In Berlin gehören diesen Ein- richtungen mehr als ein Viertel der gesamten Gefolsg- schafée als Mitglieder an, von denen bereits eine gröbere Anzahl auch das SA-Sportabzeichen erwor- ben hat. Als ein erfreuliches Zeichen für das grohße Interesse unserer Gefolgschaft an diesen Fragen ist es ferner anzusehen, daß in neuerer Zeit auch der Secolflugsport innerhalb unserer Bank einen festen und entwicklungsfähigen Stützpunkt gefunden hat. Für die Beseitigung sozialer Nöte sowie die Er- füllung sozialer Wünsche haben wir wiederum erheb⸗ liche Mittel eingesetzt. So gewähren wir u. a. frei⸗ willig eine erhöhte Haushaltszulage für die niedrigeren Einkommensstufen, Heiratszuschüsse für ausschei- dende weibliehe Gefolgschaftsmitglieder sowie Ge- burts- und Sterbebeihilfen und besondere Zuwendun-— gen in Krankheits- und Notfällen. Große Aufwendungen erfordert die Alters- und Hinterbliebenen-Versorgung für die früheren Mitarbei⸗- ter der Bank und ihrer Rechtsvorgängerinnen. Die Höhe dieser freiwillig übernommenen Leistungen er—- gibt sich einmal aus dem Zusammenwachsen zweier großer Institute. Zum anderen sind bekanntlich nach der Fusion mit der Danatbank in beträchtlichem Aus- maße Gefolgschaftsmitglieder vorzeitig in den Ruhe⸗ stand getreten. Im ganzen beziehen 2687 frühere Mitarbeiter zur Zeit von der Bank Pensionen. Dane⸗ ben sind sämtliche Betriebsangehörige— abgesehen von ihrer Mitgliedschaft bei den reichsgesetzlichen Versicherungsträgern— beim Beamtenversicherungs- verein des deutschen Bank- und Bankiergewerbes versichert. Entsprechend unserer langjährgen Gepfogenheit ge- währen wir unseren aktiven Mitarbeitern in großem Ausmaße Leistungszulagen über die tariflichen Zah- lungen hinaus sowie Abschlußvergütungen bei beson— derer Bewährung. Die gesamte Gefolgschaft erhält außerdem wie im Voriahre infolge der günstigen Ge⸗ schäftsentwicklung eine Sonderzuwendung. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind ent- sprechend den gesetzlichen Bestimmungen nach dem gleichen Formblatt wie im Voriahr aufgestellt. Im einzelnen bemerken wir dazu folgendes: Unser„Wechselbestand“ hat sich gegenüber dem Voriahr von 410 Mill. RM auf 545 Mill. RM erhöht. Dagegen ergibt sich in der Position„Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen des Reichs und der Länder“— hauptsächlich aus Einlösungen— eine Verminderung um 12.8 Mill. RM. Von den unter„Eigene Weitounzerne ausgewiese- nen Anleihen und verzinslichen Schatzanweisungen des Reichs und der Länder entfällt ein Betrag von nom. RM 178 082 000.— auf verzinsliche Schatzan- weisungen und Anleihen des Reichs, von denen RM 64 282 000.— am 15. Januar 1937 fällig geworden und eingelöst sind. RM 71 282 000.— werden am 15. Januar 1938 fällig. Die Position„Vorschüsse auf verfrachtete oder ein- gelagerte Waren“ hat im abgelaufenen Jahre wesent- liche Veränderungen nicht erfahren. Ueber die größenmäßige Zusammensetzung unserer „Schuldner“ einschließlich Warenvorschüssen unter- richtet die nachfolgende Uebersicht: Iiim 1936 Vorjahr bis RM 5 000.— 37 229 36 132 über RM 5 000.— bis RM 20 000.— 7631 7657 über RM 20 000.— bis. RM. 100 000.— 4 120 4 169 übher RM 100 000.— bis RM 500 000.— 1 138 1 284 über RM 500 000.— b. RM 1 000 000.— 165 181 üher RM 1 000 000.— 162 17⁰ insgesamt 50 445 49 602 Der durchschnittliche Betrag des Einzelkredites be- läuft sich auf RM 22 300.—(im Vorjahr RM 25 500.—). Von unserem Dauernden Beteiligungen entfällt nach wie vor der größte Teil mit 30,6 Mill. RM auf„Be⸗ teiligungen bei anderen Kreditinstituten“. Unter den im Laufe des Jahres eingetretenen Zugüngen erwähnen wir unsere Beteiligung an der von dem Bankhaus Hardy& Co. G. m. b. H. durchgeführten Kapitalerhöh- ung, unsere Kommanditbeteiligung an der Bankfirma Sponholz, Ehestädt& Schröder Bank-Kommandit- gesellschaft, sowie unsere Mitwirkung an der Kapital- erhöhung der Rumänischen Bankanstalt. Die Lösung unseres Kommanditverhältnisses zu dem Bankhaus Wilh. Ahlmann in Kiel findet erst in neuer Rechnung ihren Niederschlag. Neben den effektiven Zu- und Ab- gängen hat die Position„Dauernde Beteiligungen“ im abgelaufenen Geschäftsjahr zewisse Veränderungen durch Abschreibungen erfahren. gab sich ferner ein buchmäßiger Zugang aus Bestän- den, die bisher unter anderen Positionen der Bilanz 1 verbucht waren. Einzahlungsverpflichtungen auf nicht voll gezahlte Wertpapiere bestanden am Jahresende im Gesamtbe- Die in diesen Einzahlungs- verpflichtungen etwa enthaltenen Risiken sind bei Aufi- trag von RM 12 038 901.01. stellung der Bilanz bereits berücksichtigt. „Grundstücke und Gebäude“ haben, soweit sie dem eigenen Geschäftsbetrieb dienen, im Berichtsjahr nur unwesentliche Ab- und Zugänge erfahren. Zum Jahres- ende haben wir auf diese Position wie in den Vor- jahren eine angemessene Abschreibung vorgenommen (RM 1 000 000.—). Außerdem wurden wie üblich alle Umbauten usw. über Handlungsunkosten-Konto ver- bucht. Bei unserem„Sonstigen Grundbesitz“ ergaben sich. in der Hauptsache aus der Abwicklung alter Engage- ments, Zugänge von RM 3 124 309,34, bei deren Bi- lanzierung ein vorsichtiger Maßstab angelegt wurde. Unter den Abgängen, die mit RM 10 308 449,86 dies- mal einen sehr hohen Betrag erreichen, fällt vor allem die Abstoßung mehrerer früherer Bankgebäude(dar-⸗- unter des Zentralbankgebäudes der Danatbank) ins Gewicht. Bei den Verkäufen haben wir im Durch— schnitt befriédigende Preise erzielt. Insgesamt um⸗ faßt unser Grundbesit:(ohne Bankgrundstücke) zur Zeit 345 Objekte; hiervon sind 74 Geschäftshäuser, 135 Wohnhäuser und 136 unbebaute Grundstücke. An„Geschäfts- und Betriebsausstattung“ ergaben sich im Berichtsjahr Zugänge von RM 307 167,.18, die wie üblich abgeschrieben wurden. Im Zusammenhang mit der weiter fortgeschrittenen allgemeinen Verflüssigung haben sich unsere vVer⸗ pflichtungen aus Akzepten und Solawechseln von 292,9 Mill. RM auf 240,0 Mill. RM wieder stark verringert. Der Pensionsfonds würde zum Jahresende durch eine Zuweisung von 2 Mill. RM weiter auf einen Gesamtbetrag von 14 Mill. KM erhöht. Hiervon sind 4,2 Mill. RM in Wertpapieren angelegt. Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber ahhängigen und Konzern-Unternehmungen einschließ- lich der Indossamentsverbindlichkeiten für diese Ge- Sellschaften betreffen Tochterinstitute und solche Ge⸗ sellschaften, die unserem Betriebe organisch ange- gliedert sind. In der Gewinn- und Verlustrechnung ergibt sich, nachdem Abschreibungen und Rückstellungen zum Teil bereits vorweg abgesetzt sind, gegenüber dem Voriahr eine Erhöhung der Erträgnisse um.5 Mill. RM auf 95,2 Mill. RM. Erträgnisse aus Immobilien sowie sons- tige Einnahmen haben wir bei Aufstellung des Gewinn- und Verlustkontos wie im Vorjahr außer Betracht ge⸗ lassen und ebenfalls vorweg zurückgestellt. Im einzel⸗ nen entfällt die Erhöhung unserer Einnahmen vor allem auf das Zinsenkonto, während Provisionen und Gebühren trotz der eingetretenen Umsatzbelebung gegenüber dem Vorjahr nur wenig verändert sind. Die Einstellung der Erträgnisse aus dem Effekten- Devisen- und Sortengeschäft erfolgte in etwa gleicher Höhe wie im Voriahr nach Absetzung von Sonder⸗ erträgnissen. Auf der anderen Seite erforderten Unkosten 75,5 Min. RM(i. V. 73.4 Mill. RW) und Steuern.0 Mill. RM(i. V. 6,7 Mill. RM). in der Erhöhung der Un⸗ kosten findet neben anderen Ursachen die zu Ende 1935 vollzogene Uebernahme des sächsischen Ge⸗ schäfts der Firma Gebr. Arnhold, Dresden, sowie die Uebernahme der Angestellten der Akzeptbank.., Berlin, ihren Niederschlag. Bei der Aufteilung der Unkosten haben wir unter „Personalaufwendungen“ neben Löhnen. Gehältern und Sonderzahlungen auch die auf Grund der gesetz- lichen Bestimmungen zu leistenden sozialen Abgaben sowie die freiwillig übernommenen Anteile an der Pensionsversicherung unserer Gefolxschaftsmitslieder mit einbezogen. Die im Jahre 1936 gezahlten Bezüge des Vorstan- des(o Mitglieder) betrugen einschließlich der Gewinn⸗ anteile für 1035(ohne Berücksichtigung von Pensions- ansprüchen) RM 831 906.45, die des RM. 89 475.—. Unter den Sonstigen Aufwendungen ist neben den Sachunkosten auch der Betrag enthalten, der dem Reich auf Grund des Vertrages vom 19. März 1932 zufließt. 3 Der Reingewinn beträgt RM 8 533 969,87 zuzüglich des Vortrages aus 1935 RM 2 483 645,22 RM 11 017 615,09 Im Interesse einer weiteren Ver⸗ stärkung unserer Eigenmittel schla- gen wir vor, der gesetzlichen Re- serve vorweg zu überweisen RM 3 000 000.— RM 8 017 615,09 Ferner schlagen wir vor, eine Dividende von 4/.... RM 6 000 000.— Zzu verteilen und den Rest voen. RM 2 017 615.09 auf neue Rechnung vorzutragen. Berlin, im Februar 1937. Der Vorstand Busch Meyer Rasche Schippel Pllder Zinßer Man nannte die 103 Notierungen der Bremer Baumwollterminbörſe Bremen, 26. Februar.(Amtlich.) Mai 1288 Brief, 1285 Geld; Juli 1310 Brief, 1308 Geld; Oktober 1309 Brief, 1304 Geld: Dezember 1308 Brief, 1306 Geld; in einigen Fällen er⸗ Aufsichtsrats bekKeral „Hende! rehbraunen weſchem im kle nite vefòor- beitet 4 ¹ 4 Sudv/ estde. 2 ſDEUIS LANNI Heute sind 2 Wagg nochtragende Münst 4 Es stehen 30 Kühe und Kaufliebhaber 1 Leiaandun Walldorf Ab heute ste Alan Ml zum une, Kant Hk Stallung: * Wohnung 33 Februar 1937 Papier mit 139½ Stahl nannte man smann mit 119½ entenmärkte lagen bei leicht erhöhten auf den übrigen n nur ſehr wenig tſcher Eiſenhandel aren auf dem er⸗ ngeboten. An den bis zum Schluß Man nannte die ß. Weſzen(in 97½; Juli.02½; Laſt 2000 Kilo): Sept. 94. wollterminbörſe ) Mai 1288 Brief, eld; Oktober 1309 Brief, 1306 Geld; enz: Abgeſchwächt. einigen Fällen er⸗ gang aus Bestän- tionen der Bilanz cht voll gezahlte de im Gesamtbe- esen Einzahlungs- iken sind bei Auf- htigt. n, soweit sie dem Berichtsjahr nur lren. Zum Jahres- wie in den Vor- ing vorgenommen n wie üblich alle osten-Konto ver- itz“ ergaben sich. ing alter Engage- 4, bei deren Bi- angelegt wurde. 0 308 449,86 dies- en, fällt vor allem ankgebäude(dar- Danatbank) ins wir im Durch⸗ Insgesamt um- grundstücke) zur Geschäftshäuser, Grundstücke. tattung“ ergaben M 307 167,18, die fortgeschrittenen ich unsere Ver⸗ echseln von 292,9 stark verringert. ahresende durch weiter auf einen ht. Hiervon sind zt. keiten gegenüber ungen einschließ⸗ en für diese Ge⸗ e und solche Ge⸗ organisch ange- nung ergibt sich, ellungen zum Teil über dem Voriahr .5 Mill. RM auf zillien sowie sons- lung des Gewinn- iBer Betracht ge- stellt. Im einzel⸗ Einnahmen vor Provisionen und Umsatzbelebung verändert sind. s dem Effekten- in etwa gleicher ung von Sonder- n Unkosten 75,6 Steuern 8,0 Mill. rhöhung der Un⸗ ien die zu Ende sächsischen Ge⸗ resden, sowie die Kzeptbank.., haben wir unter hnen, Gehältern rund der gesetz- zozialen Abgaben Anteile an der schaftsmitglieder ige des Vorstan- lich der Gewinn⸗ ng von Pensions- es Aufsichtsrats n ist neben den halten, der dem n 19. März 1932 KM 8 533 96957 KM..483.54322 RM 11 017 615,09 RM RM RM RM 3 000 000.— 8 017 615,09 2 017 615.09 Schippel Ber 6 000 000.— Mannheim „Hakenkreuzbanner“ 27. Februar 1987 boKkefakcomplet „AHandelblüte“ in rehbraunem, hertſich- welchem dateriel bit im kele fite ictgtöltig * 49.75 Kann ber fichetkettenmentel „Apfelblüte“, orok gefüttert in neugrun mit lach· orongefotbig emv/ oll chol, ein Nantel, der ich ʒehen lanen 1 69.— gonz duf 8 5 he Sludu/ estdeutschlonds größtes Spezielhàus für Dameſ- und Kinderłleidung DEUTSCHFS UNTERNEHIHIEN ANNHEI ANH PAADEPLATZ Heute sind 2 Waggon frischmelkende und hochtragende Münsterländer schwarz⸗ und 4 rotbunte 4 Küne 4 eingetroffen. Es stehen 30 kühe zum Verkauf. Tausch- und Kaufliebhaber ladet freundlichst ein aupandang Han Linch Walldorft(lalen) femmf Bl Ab heute stehen fan. Und otbunte, beste 75— KARI iru mene femrut 1080 Stallung: Rottstraße 8 Wohnung Wiſtelsbachstr. 66 Trauringe Armband- Uhren Gold- und Bestecke HEEHANN APEI. Mannheim seif 1903 Modernes Lager eigene und andere Etzeugnisse Neuanfertigung Umarbeitung ſteparaturen schnell, gewissenh., billig nur P 3, 14, pianken gegenüb. 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Oktober iozò in Hot Micht wie in einem gewiſlen anderen land ſpricht man bei uns vom„baradies“ und verlucht ſich in Schönkärberei und Vertuſchung. klein, das deutſche Volk weiß, dat wir auf einer Welt leben und in einem Land, wo alles erkämpft ſein will, und es ſoll immer wieder erkahren, wie es um uns ſtent, wieviel Gewal⸗ tiges geleiſtet worden iſt in den vergangenen vler Jahren, wieviel aber auch noch zu tun iſt, um vor allem unlere wirtſchaſtliche freiheit zu erringen. in dieler Schriſt zeigt der Stellvertreter des führers die Schwierigkeiten auf, die beutſchland aus ſeiner Rohſtoff⸗ knappheit erwachlen, er erklärt uns, warum es augen⸗ blicklich unvermeidbar iſt, daß der Markt ab und ꝛu eine gewiffehnappheit in dielen oder jenenlebensmitteln auk⸗ weiſt, er ſchildert uns aber auch klar und kurꝛ den Weg, der nötig iſt, um diele Schwierigkeiten zu überwinden. 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Langelott heim(J 7, 11), den 26. Februar 1937. Der trauernd hinterbliebene Gatte: F. HKrehs auf dem hiesigen Friedhof statt. Trauerkarten Hakenkreuzbanner-Druckerei Trauerbriefe ſlefert schnell und gut Mannheim „Hakenkreuzbanner“ 27. Februar 1937 Unheimliche Tiertragödien Tiere, die ſich ſelbſt vernichten/ Sinnenberaubende Wildheit oder. Zahlreich an Beiſpielen iſt die Geſchichte der Jahrhunderte, da Tiere aller möglichen Arten in großen Scharen, alſo gemeinſam, in den Tod gingen. Sibiriſche Eichhörnchen. Krokodile, Fröſche, Hirſchkäfer, Schildkröten, Schmetter⸗ linge, Renntiere, Süßwaſſerfiſche und andere Tiergattungen haben durch eine große Reihe von Fällen zu dieſem unheimlichen Kapitel beigeſteuert. Um die Jahrhundertwende bei⸗ ſpielsweiſe war eine Inſel im Amazonenſtrom⸗ gebiet förmlich überſät von Krokodilkadavern. Die Umſtände ließen nicht den geringſten Zwei⸗ fel, daß dieſe Krokodile, weit mehr als acht⸗ tauſend, aus freien Stücken dem Leben entron⸗ nen waren. Jede Möglichkeit einer Kataſtrophe ſchied aus. Was mag in dieſen Tieren vorgegangen ſein? Was kann dieſe Tiere veranlaßt haben, ſich ſelber umzubringen? Es tut ſich in dieſer Frage ein Geheimnis auf, um das ſich die Gelehrten aller Zeiten vergeblich die Köpfe zerbrochen haben. Zunächſt ließe ſich annehmen, daß mit dem Zeitpunkt der Uebervölkerung manche Tierarten, von irgend einer unbekannten Kraft getrieben, das Feld freiwillig räumen, um un⸗ nötige Verſchlimmerungen aufzuhalten. Eine ſolche Vermutung hätte etwas für ſich, wenn es bloß ſchädliche Tiere wären, die dieſem dunk⸗ len, geheimnisvollen Befehl zum Sterbengehen folgten. Da genau ſo häufig jedoch das tragö⸗ dienhafte Sichſelbſtmorden auch bei den nütz⸗ lichen Tiergattungen angetroffen wird, ſteht man kopfſchüttelnd vor dieſem grauſigen Ge⸗ ſchehen. Es bleibt als Reſt aller Erkenntnis ſchließlich kaum eine andere Annahme, als daß hier ein höheres Naturgeſetz mit hereinſpielt, um deſſen volle Klärung man ſich vielleicht auch in Zukunft vergeblich bemühen wird. Freilich dürfte ſoviel ziemlich wahrſcheinlich ſein, daß es kaum ein Selbſtmordtrieb im ſtrengen Sinne iſt, daß vielmehr der unheim⸗ liche Entſchluß aus irgend einem inneren Auf⸗ gewühltwerden heraus ganz ſuggeſtiv über die Tiere kommt. Vielleicht iſt es Angſt, vielleicht iſt es eine krankhafte Verwirrung oder ſinnen⸗ beraubende Wildheit, vielleicht iſt es ſonſt ein treibender Faktor, der die Tiere vorwärts⸗ peitſcht und ſie ihrem Schickſale entgegenjagt. Daß die Tiere einem unwiderſtehlichen Zwang folgen, wird kaum zu beſtreiten ſein, denn ſie gehen den Weg, der ſie weiter von der Heimat fortführt, wie einer, der in den Bann der Hyp⸗ noſe geraten iſt und ſich dem übermächtigen Einfluß nicht mehr zu entziehen vermag. Ob ſich ihnen ein Fluß oder das Meer in den Weg ſtellt, der Zwang, unter dem ſie ſtehen, treibt ſie auch hier immer weiter vorwärts. Gefahren werden als Gefahren nicht mehr erkannt. So iſt es kein Zufall, daß die meiſten Todeswande⸗ rungen entweder im Meer, in der Steppe, im oder im Schneeſturm ihren Abſchluß inden. Das Unheimlichſte ſolcher Tragödien bleibt, daß mit einem Schlage oft zehntauſende Tiere dabei ihr Ende finden. Vor etwas mehr als hundert Jahren ſind allein in der Wolga⸗ Steppe im Zeitraume von zwölf Monaten ins⸗ geſamt 277000() Pferde dieſem düſteren Schickſal zum Opfer gefallen. Horst Thielau. Evangeliſche Kirche Sonntag, den 28. Feruar 1937: Trinitatiskirche:.30 Uhr Frühgottesdienſt, Pfarrkan⸗ didat Naumann; 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Speck; 11.15 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Jaeger; I1.15 Uhr Chriſtenlehre(Entlaſſung des älteren Jahrgangs), Pfarrer Kiefer und Pfarxer Dr. Engel⸗ hardt; 17 Uhr Konfirmandenprüfung, Pfarrer Kiefer. ungbuſchpfarrei: 11.20 Uhr Cheiſtenlehre für die Amknnliche Jugend(Entlaſſung, des älteren Jahr⸗ gangs), Pfarrer Speck; 12 Uhr Chriſtenlehre für die weibliche Jugend(Entlaſſung des älteren Jahr⸗ gangs), Pfarrer Speck. Neckarſpitze; 20 Uhr Gemeindeabend, Pfarrer Luß. Zontondienürche: 10.00 Uhr Hauptgotiesdienſt, Vikar Bauer; 11.15 Uhr Kindergottesdienſt, Vitar Bauer; 11.15 Uhr Chriſteniehre der unteren Pfarrei(Ent⸗ laffung d. 2. Jahrgangs), Pfarrer Bürch; 11.30 Uhr Chriſtenlehre der oberen Pfarrei(Entlaſſung des 2. Jahrgangs) in M 1, 64, Pfarrer Dr. Schütz; 18.00 Uhr Abendgottesdienſt, Vikar Stern(hl. Abendmahl). Chriſtuskirche: 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Vilar Weiß: —445 Uhr Chriſtenlehre mit Entlaſſung des älteren Jahrgangs, Pfarrer Mayer und Pfarrer Dr. Weber; 20 Uhr Gemeindeabend, Vortrag von Pfarrer Dr. v. d. Heydt, Berlin, über„Das Evangelium im Geiſtestampf der Gegenwart“(Bachchor). Reuoſtheim: 10.00 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrvikar Brenner; 11 Uhr Chriſtenlehre(Entlaſſung des zwei⸗ ten Jahrgangs), Pfarrvikar Brenner; 11.30 Uhr Kindergottesdienſt, Pfarrvikar Brenner. Friedenskirche: 10 Ühr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Bach; 11.15 uhr Kindergottesdienſt, Vikar Bender: 11.15 Uhr Chriſtenlehre für beide Pfarreien, Pfarrer Bach und Pfarrer Zahn; 20 Uhr Vortrag von Prof. Sturm:„1000 Jahre Kirchenlied.“ Zohanniskirche: 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Dekan Joeſt ntlaſſung des älteſten Jahrgangs der. Chriſten⸗ ehre); 11.15 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Herr⸗ mann; 18 Uhr Abendgottesdienſt, Vikar Herrmann (hl. Abendmahl). Lutherkirche: 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarr. Frantz⸗ mann; 11.15 uhr Kindergottesdienſt, Vikar Schaefer; 11.15 Uhr Chriſienlehre, Pfarrer Frantzmann, Pfarr. Jundt und Pfarrer Walter; 15 Uhr Konfirmanden⸗ prüfung, Pfarrer Jundt. Gemeindehaus Eggenftraße 6: 9 Uhr Gottesdienſt, Pfarrer Jundt. Melanchthonkirche; 9 Uhr Chriſtenlehre(Entlaſſung des ält. Jahrgangs), Pfärrer Hahn; 10 Uhr Hauptgot⸗ tesdienſt, Pfarrer Heſſig; 11.15 Uhr Kindergottes⸗ dienſt, Vikar Schuhmacher; 18 Uhr Abendgottesdienſt Vikar Schuhmacher. Gemeindehaus Zellerſtraße 34:.30 Uhr Gottesdienſt, Vikar Schuhmacher; 11.15 Uhr Chriſtenlehre(Entlaſ⸗ ſung des ält. Jahrgangs), Pfarrer Heſſig. Städtiſches Krankenhaus: Samstag: 20.30 Wochen⸗ endgottesdienſt, Vikar Doll(Chriſtuskirche). Digkoniſſenhaus: 10.30 Uhr Gottesdienſt, eel. Feüdenheim: 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Kam⸗ merer: 11.15 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Rau: 11.30 Uhr Chriſtenlehre für Knaben(Entlaſſung des zweiten Jahrgangs), Pfarrer Kammerer. Frievrichsfeld:.30 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Schönthal; 10.30 Uhr Kindergottesdienſt, Pfarrer Schönthal; 13 Uhr Chriſtenlehre, Pfarre: Schönthal. Käſertal: 9 Uhr Chriſtenlehre für Mädchen, Pfarrer Schäfer: 10 Uhr Haupt⸗ und Militärgottesdienſt, Standortvikar Dr. Heidland; 11.15 Uhr Kindergot⸗ tesdienſt, Vikar Ziegler; 20 Uhr Abendgottesdienſt, Vikar Adelmann. Käfertal⸗Süd: 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Adel⸗ mann; 11.15 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Adel⸗ mann. Siedlung Nord, Auferſtehungskirche:.30 Uhr Haupt⸗ gottesdienſt, Pfarrverwalter Bodemer; 11 Uhr Kin⸗ dergottesdienſt, Pfarrverwalter Bodemer; 20 Uhr Vortrag von Bundeswart Rupp. Neckarau:.45 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Kühn; 10.45 Uhr Chriſtenlehre, Pfarrer Gänger u. Pfarrer Kühn; 11.15 Uhr Kindergottesdienſt der Südpfarrei Pfarrer Kühn; 13 Uhr Kindergottesdienſt der Nord⸗ pfarrei, Pfarrer Gänger. Gemeindehaus Speyerer Straße 28: 10 Uhr Haupt⸗ gottesdienſt, Pfarrvikar Müller; 11 Uhr Kinder⸗ gottesdienſt, Pfarrvikar Müller: 11.30 Uhr Kinder⸗ gottesdienſt, Pfarrvikar Müller. Rheinau: 9 Uhr Chriſtenlehre für Knaben, Pfarrer Vath: 10 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Lau; 11 Uhr Chriſtenlehre für Mädchen, Pfarrer Vath; 11.30 Uhr Kindergottesdienſt, Vikar Lau. Pfingſtberg: 9 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Lau: 10 Uhr Kindergottesdienſt; 20 Uhr Abendgottesdienſt, Vikar Lau. Sandhofen:.30 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Con⸗ radi, anſchließend Chriſtenlehre im Lutherhaus(Ent⸗ laſſung des 3. Jahrganas); 10.45 Uhr Kindergottes⸗ 05 dienſt, Vikar Conradi; 13.30 Uhr Zuſammenkunft der über 70jährigen; 16 Uhr Gottesdienſt im Scharhof, Vikar Conradi; 20 Uhr Abendgottesdienſt, Vikar Glitſcher. Seckenheim:.30 Uhr Hauptgottesdienſt, Vikar Bau⸗ mann; 12.30 Uhr Kindergottesdienſt, Pfarrer Fichtl; 13 Uhr Chriſtenlehre für Mädchen, Pfarrer Fichtl; 19.30 Uhr Abendgottesdienſt, Pfarrer Fichtl. Pauluskirche Waldhof:.30 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarr. Clormann: 10.30 Uhr Chriſtenlehre für beide ——(Entlaſſung des 2. Jahrgangs): 11.15 Uhr indergottesdienſt, Vitar Zug: 20 Uhr Muſikaliſche Paſſionsfeier(Chor des Evang. Kirchenmuſik. In⸗ ſtituts Heidelberg), Wallſtadt: 9 Uhr Chriſtenlehre, Pfarrer Münzel:.30 Uhr Hauptgottesdienſt, Pfarrer Münzel; 10.30 Uhr Kindergottesdienſt, Pfarrer Münzel. Militärgottesdienſt Sonntag, den 28. Februar 1937 Käfertal: 10 Uhr Militärgottesdienſt. Standortvikar Dr. Heidland. Wochengottesdienſte: Trinitatkskirche. Dienstag 20 Uhr Abendgottesdienſt im oberen Gemeindeſaal, G 4, 17a, Vikar Landes. Konkordienkirche: Montag bis Mittwoch, 20.15 Uhr, 'Abendandacht in M 1, 6a; Donnerstag 20 Uhr Abendandacht in K 3, 3, Vikar Stern; Freitag 20.15 Uhr Abendandacht in M 1, 6a, Chriſtuskirche: Mittwoch 20 Uhr Abendgottesdienſt, Pfarrer Dr. Weber; Donnerstag 20 Uhr Vortrag Pfarrer Dr. Weber. Neuoſtheim: Mittwoch 20 Uhr Frauengbend. Friedenskirche: Nontag und Dienstag 20 Uhr Abend⸗ andacht; Nittwoch 19.30 Uhr Bibelſtunde, Vikar Bender: Donnerstag bis Samstag 20 Uhr Abend⸗ andacht. Zohannistirche: Donnerstag 20 Uhr Bibelſtunde VPir. Emlein. Pfarrer ottesdienſt⸗Anzeiger Luthertirche: Mittwoch 20.00 Uhr Abendgottesdienſt, Pfarrer Walter. Melanchthonkirche: Mittwoch 20 Uhr Abendgottesdienſt, Vikar Stürmer. Gemeindehaus Zellerſtraße 28; Donnerstag 20 Uhr Abendgottesdienſt, Vikar Stürmer. Feudenheim: Donnerstag 20.00 Uhr Bibelſtunde im Schweſternhaus, Pfarrer Kammerer. Friedrichsfeld: Donnerstag 20 Uhr Abendgottesdienſt, Pfarrer Schönthal. Käfertal: Dienstag 20 Uhr Frauenabend, Pfarrer Schäfer; Donnerstag 20 Uhr Abendgottesdienſt, Vi⸗ kar Ziegler; Freitag 20 Uhr Bibelſtunde, Pfarrer Schäfer. Käfertal⸗Süd: Mittwoch 19.45 Uhr Abendgottesdienſt, anſchließend Frauenabend, Vikar Ziegler. Siedlung Nord, Auferſtehungskirche: Montag bis ein⸗ ſchließlich Freitag jeweils 20 Uhr Volksmiſſionariſche Vorträge von Bundeswart Rupp. Matthäuskirche Neckarau: Donnerstag um 19.45 Uhr Abendgottesdienſt, Pfarrer Kühn. Gemeindehaus Speyerer Straße: Donnerstag 20 Uhr Abendgottesdienſt, Pfarrvikar Müller. Rheinau: Donnersiag 20.00 Uhr Abendagottesdienſt, Pfarrer Vath. Gemeindehaus Pfingſtberg: Mittwoch 20 Uhr Abend⸗ gottesdienſt. Pfarrer Vath. Sandhofen: Donnerstag 20 Uhr Bibelſtunde. Seckenheim: Mittwoch 19.30 Uhr Paſſionsandacht, Vi⸗ kar Baumann. Pauluskirche Waldhof: Mittwoch 20 Uhr Paſſions⸗ andacht im Konfirmandenſgal, Pfarrer Lemme. Mittwoch 20 Uhr Abendgottesdienſt, Pfarr. Unze„ Evang.⸗luth. Gemeinde (Diakoniſſenhauskapelle, F 7, 29) Sonntag, 28. Febr., 17 Uhr: Predigt und heil. Abendmahl, Pfarrer Fritze. Beichte 16.30 Uhr. An⸗ meldung von 16 Ubr an. Vereinigte ev. Gemeinſchaften Evangel. Verein für Innere Miſſion A. B. Stamitzſtraße 15(Inſp. Stöckle): Sonntag 15 Uhr und Donnerstag 20 Uhr Verſammlung.— K 2, 10 (Stadtmiſſionar Keidel): Evangeliſationsvorträge von Sonntag, den 28. Februar, bis Sonntag, den 7. März, jeweils 20 Uhr; Werktags 16.30 Uhr Bibelſtunden von R. Gerlich.— Schwetzinger Straße Nr. 90(Stadt⸗ miſſionar Wild): Sonntag 15 Uhr u. Dienstag 20 Uhr Verſammlung.— Reckarau, Fiſcherſtr. 31(Stadtmiſſ. Welt): Sonntag 20 Uhr und Dienstag 20. Uhr Ver⸗ fammkung.— Rheinau, Däniſcher Tiſch: Sonntag 15 Uhr und Mittwoch 20 Uhr Verſammlung.— Pfingſt⸗ berg, Herrenſand 42: Alle 14 Tage am Freitag 20 Uhr Verſammlung.— Lindenhof, Bellenſtr. 52: Sonntag 20 Uhr und Freitag 20 Uhr Verſammlung.— Secken⸗ heim, Kinderſchule: Donnerstag 20 Uhr Verſammlung. — Sandhofen, Kinderſchule: Sonntag 15 und Mitt⸗ woch 20 Uhr Verſammlung.— Waldhof. Freitag um 20 Uhr Verſammlung.— Feudenheim, Untere Kinder⸗ ſchule: Sonntag 20 und Dienstag 20 Uhr Verſammlung Gemeinſchaft innerh. 3 Haus„Friede“ K 4, Sonntag: 14 Uhr Kinderſtunde: 16 Uhr Jugend⸗ bund für junge Mädchen: 20 Uhr Evangeliſationsvor⸗ trag über das Thema:„Die verſchiedene Wirkung des Wortes vom Kreuz.“— Dienstag: 20 Uhr Ge⸗ betsſtunde: 17 Uhr Mädchenſtunde.— Mitt woch: 20 üülhr Jugendbund für junge Mädchen; 20 Uhr Män⸗ nerſtunde.— Donnerstag: 16 Uhr Frauenſtunde: 19 Uhr Freundeskreis für junge, Mädchen: 20 Uhr Blaukreuzſtunde.— Freitag: 17 Uhr Jung⸗Freun⸗ deskreis für Knaben. Almenhof, Mönchwörthſtraße 218, bei Reißner. Am Montag: 20 Uhr Verſammlung. Pfingſtberg, Strahlenburgſtr. 13: Dienstag um 20.15 Uhr Verſammlung. An den Kaſernen 12. bei Schepper. Mittwoch, 20 Uhr Verſammlung Sandhofen, Sandhofer Str. 280: Freitag 20 Uhr Verſammlung. Gemeinſchaft innerhalb der Kirche Mannheim⸗ Neckarau, Rheingoldſtraße 41 Sonntag: 14 Uhr Kinderſtunde. 16 Uhr Freun⸗ deskreis für junge Mädchen: 20 Uhr Gemeinſchafts⸗ ftunde.— Montag: 2) Uhr Blaukreazſtunde.— Am Dienstag; 20 Uhr Gebetsſtunde.— Mittwoch: 16 Uhr Miſſionsnähſtunde; 20 Uhr Jugendbund für junge Mädchen.— Donnerstag: 20 Uhr Mäaner⸗ ftunde.— Freitag: 2) Uhr Frauenſtunde. Landeskirchliche Lerenſn„Bethesda⸗Heim“, 1 14. Sonntag: 14 Uhr Kinderſtunde; 16 Uhr Jugend⸗ bund für Mädchen; 29 Uhr moipnemieng⸗— Dienstag: 20 Uhr Männerbibelſtunde.— itt⸗ woch: 20 Uhr Gebetsſtunde.— Donnerstag: 16 Uhr Frauenbibelſtunde. Käfertal⸗Süd, Dürkheimer Straße 32: 20 Uhr Wortverkündigung. Almenhof, Schillerſchule. Montag 20 Uhr Wort⸗ verkündigung. Pfingſtberg, Oſterſtraße 30. Dienstag 20 Uhr Wortverkündigung. Scharhof⸗Sandhofen: Mittwoch 20 Uhr Wort⸗ verkündigung. Neckarau, Kirchgartenſchule. Freltag: um 20 Uhr Wortverkündigung. Landeskirchliche Gemeinſchaft der Liebenzeller Miſſion und JIngendbund für entſchiedenes Chriſtenkum, Lindenhofſtraße 34 Sonntag: 20 Uhr Wortverkündigung(A, Zim⸗ mermann, theol.“ Tübingen).— Montag: 29 Uhr Frauenbibelſtunde.— Dienstag: 20.15 Uhr Bibel⸗ ſtunde, Fahrlachſtraße 13, bei Dörr.— Mitt woch: 20 Uhr Bibelſtunde.— Samstag: 20.15 Uhr Män⸗ nerbibelſtunde. Jugendbund für EC.: 1. Junge Männer: Sonn⸗ ta'g 16 Uhr und Freitag, 20.15 Uhr; 2. Jung⸗ frauen: SZonntag 16 Uhr und Donnerstag 20 Uhr. Montag Neckarſtadt, Käfertaler Straße 48, bei Ziegler: Am Mittwoch 15 Uhr Frauenbibelſtunde. Mym.⸗Feudenheim, Schwanenſte. 30, Hths. Sonntag 20 Uhr Wortverkündigung: Mittwoch: um 20 Uhr Frauenbibelſtunde. Mannheim⸗Waldhof⸗Gartenſtadt, Trommlerweg 33 bei Gültiing: Donnerstag 20 Uhr Bibelſtunde. Mannheim⸗Wallſtadt, Atzelbuckelſtr. 4: Sonntag 20 Uhr und Dienstag 20 Uhr Bibelſtunde. Evangeliſche Freikirchen Methodiſten⸗Gemeinde, Evangeliſche Freikirche, Eben⸗Ezer⸗Kapelle, Augartenſtraße 26 Sonntag:.45 Uhr Predigt; 11 Uhr Sonntag⸗ ſchüle; 19.30 Uhr Predigt.— Montag: 20 Uhr —*8— Dienstag 15 Uhr Miſſionsverein. — Mittwoch: 20 Uhr Bibelſtunde.— Donners⸗ tag: 20 Uhr Kirchenchor. Evang. Gemeinde gläubig⸗getaufter Chriſten (Baptiſten), Mannheim, Max⸗Joſef⸗Straße 12 Sonntag:.30 Uhr Gottesdienſt; 11 Uhr Sonn⸗ tagſchule: 20 Uhr Verſammlung.— Mittwoch: um 20 Uhr Bibel⸗ und Gebetsſtunde.— Freitag: um 20 Uhr Jugendverſammlung. Evangeliſche Gemeinſchaft Mannheim, U 3, 23 Sonntag:.30 Uhr Predigt, Prediger Sautter; 10.45 Uhr Sonntagſchule; 16 Uhr Predigt.— Mitt⸗ woch: 20 Uhr Bibelſtunde.— Donnerstag: um 16 Uhr Frauenmiſſionsſtunde; 20 Uhr Jungmänner⸗ ſtunde.— Freitag: 15.30 Uhr Mädchenſtunde; um 17 Uhr Religionsunterricht. 18 Uhr Knabenſtunde. Katholiſche Kirche 3. Faſtenſonntag Obere Pfarrei, Jeſuitenkirche. Zonntag; von 6 Uhr an öſterliche Beichte:; 6 Uhr Frühmeſſe;.45 Uhr hl. Meſfe;.30 Uhr Singmeſſe mit Predigt(Monats⸗ kommunion der Frauen);.30 Uhr Kindergottes⸗ dienft mit Predigt;.30 Uhr Hauptgottesdienſt mit Predigt und Amt; 11 Uhr hl. Meſſe mit Predigt: nachm. 2 Uhr Chriſtenlehre für die Jünglinge;.30 ühr Herz⸗Jeſu⸗Bruderſchaftsandacht mit Segen; abends.30 Uhr Faſtenpredigt durch Stadtpfarxpre⸗ diger Dr. Leidner: hierauf Andacht mit Segen(Kol⸗ lekte für arme Erſtkommunikanten). St. Sebaſtianuskirche, Untere Pfarrei. Sonntag: 6 Uhr Frühmeſſe und Beginn der Beichtgelegenheit: 7 Uhr hl. Meſſe; 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt und Oſterkommunion der Frauen;.30 Uhr Haupnottes⸗ dienft mit Predigt und Amt; 11 Ubr Kindergottes⸗ dienſt mit Predigt; 12 Uhr Chriſtenlehre für die Jünglinge;.30 Uhr Andacht zur ſchmerzhaften Mut⸗ tergottes.; 7 Uhr Faſtenpredigt mit Litanei und Segen, Kollekte. Heilig⸗Geiſt⸗Kirche. Sonntag: Oſterkommunion der Frauen und Mütter; 6 Uhr Beichie und hl. Meſſe: Uhr Frühmeſſe; 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt; .15 Uhr Schülergottesdienſt Anſprache; 10 Uhr Pre⸗ digt und Amt; 11.15 Uhr Singmeſſe mit Predigt: nach derſelben Chriſtenlehre für die Jänglinge: 2 30 Uhr Andacht zur Hl. Familie; abends.30 Uhr feier⸗ liche Eröffnung der religiöſen Woche mit Predigt. Liebfrauen⸗Pfarrei. Sonntag; Kommnnionſonntge der Frauen; von 6 Uhr an Beichtgelegenheit:.3 Uhr Frühmeſſe: 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt; ge⸗ meinſame Kommunion des Müttervereins:.30 Uhr Predigt und Amt; 11 Uhr Sinameſſe mit Predigt; .30 Uhr Andacht zur Hl. Familie; 7 Uhr Faſten⸗ predigt mit Andacht und Segen. Katholiſch. Bürgerſpital. Sonnta g..30 Uhr Sing⸗ meſſe mit Predigt; 10 Uhr Gymnaſiumsgottesdienſt. St. Joſeph. Lindenhof. Sonntag: Kommunionſonn⸗ tag der Frauen: 6 Uhr Beichtgelegenheit, hl. Meſſe; 7 Uhr hl. Meſſe mit Oſterkommunion des Mütter⸗ vereins;.45 Uhr Betſinameſſe mit Predigt: 9 Uhr Kindergottesdienſt: 10 Uhr Prediat und Amt; 11 Uhr Chriſtenlehre für die Jünglinge; 11.30 Uhr Singmeſſe mit Predigt; 7 Uhr abends Faſtenpredigt mit Segensandacht. Herz⸗Jeſu⸗Kirche Neckarſtadt⸗Weſt. Sonntag: 6 Uhr Frübhmeſſe und öſterliche Beichte; 7 Uhr hl. Meſſe; 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt und Oſterkommunion der Frauen und Mütter:.30 Uhr Predigt und Amt: 11 Uhr Kindergottesdienſt mit Predigt: 12 Uhr Chriſtenlehre für die Jünglinge;.30 Uhr Andacht; abends 7 Uhr Faſtenpredigt mit Andacht und Se⸗ gen; Kollekte für bedürftige Erſtkommunikanten. St. Bonifatius. Sonntag: Kommnunionſonntag der Frauen; 6 Uhr Frühmeſſe und Beichtgelegenheit: um 7 Uhr hl. Meſſe; 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt (Oſterkommunion des Müttervereins und der geſam⸗ ten Frauen);.05 Uhr Kindergottesdienſt: 10 Uhr Hochamt mit Predigt: 11.30 Uhr Sinagmeſſe mit Prediat: 14 Ubr Chriſtenlehre für die Jünglinge: 14.30 Uhr Andacht zu Ehren der Hl. Familie: um 19 30 Uhr Faſtenpredigt mit Litanei und Segen. Pfarrkuratie St. Nikolaus. Sonntag: 6 Uhr Beicht⸗ gelegenheit: 7 Uhr Frühmeſſe mit Kommunion der rauen:.30 Uhr Kindergottesdienſt mit Prediat: 0 Uhr Hauptagottesdienſt mit Predigt und Amt: an⸗ ſchließend Chriſtenlehre für die Jünglinge: 14.30 Uhr Kreuzwegandacht mit Segen: 19.30 Uhr Faſtenpre⸗ digt und Litapei mit Segen. St. Jakobuskirche, Mannheim⸗Neckaran. Sonntag (Oſterkommunion für die Mü ter und Frauen); um 6 Uhr hl. Meſſe: 7 Uhr hl. Meſſe:.15 Uhr Sing⸗ meſſe mit Predigt;.15 Uhr Chriſtenlehre für die Jünglinge:.45 Uhr Hochamt mit Prediat: 11.15 Uhr Singmeſſe mit Predigt: 19 Uhr Faſtenpredigt mit Litanei und Segen. St. Franziskuskirche. Sonntag: 7 Uhr Frühmeſſe: 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt und Oſterkommunion der Kinder:.30 Uhr Hauptgottesdienſt mit Predigt: 10.30 Uhr Chriſtenlehre für die Jünglinge: 11 Uhr Kindergottesdienſt mit Predigt: 18 Uhr Faſtenpre⸗ diat mit Andacht und Segen. Kapelle der Spiegelfabrikl. Sonntag:.15 Uhr Amt mit Predigt: 11 Uhr Kinderaottesdienſt mit Predigt. St, Eliſabeth. Gartenſtadt. Sonntag: um 8 Uhr Sinameſſe mit Predigt; 11 Uhr Kindergottesdienſt mit Predigt. St. Laurentius, Mannheim⸗Käfertal. Sonntag: um 6. Uhr hl. Meſſe;.30 Uhr Beichte;.15 Uhr hl. Meſſe; Monatskommunion des Müttervereins und der Frauen; 9 Uhr Predigt und Amt; 11 Uhr Schü⸗ lergottesdienſt mit 13.30 Uhr Chriſtenlehre für die Jünglinge; 14 Uhr Kreuzwegandacht; um Uhr Faſtenpredigt mit Litanei und Segen. t. Peter und Paul, Feudenheim. Sonntag(Oculi .30 Uhr hl. Beichte;.30 Uhr Frühmeſſe;.30 1102 Kommunion⸗Singmeſſe mit Oſterkommunion der Schulkinder;.30 Uhr Hauptgottesdienſt; um 11 Uhr Schülergottesdienſt; 11.45 Uhr Chriſtenlehre für die Jünglinge; 14 Uhr Kreuzwegandacht; 20 Uhr Fa⸗ ſtenpredigt mit Litanei und Segen. St. Bartholomäuskirche, Mannheim⸗Sandhofen. Am Sonntag(Oculi): Oſterkommunion für Knaben und Mädchen;.30 Uhr Beichtgelegenheit; 7 Uhr Frühmeſſe; 9 Uhr Hauptgottesdienſt mit Predigt und liturg. Gemeinſchaftsmeſſe: 11 Uhr Schülergot⸗ tesdienſt mit Predigt und Singmeſſe: 13.30 Uhr Chriſtenlehre für die männliche Jugend; um 14 Uhr Kreuzwegandacht; 19.30 Uhr Faſtenpredigt mit Lita⸗ nei und Segen. St. Antonius, Rheinau. Sonntag: Oſterkommu⸗ nion für alle Frauen und Mützer Tolergokelldl- lerte; 6 Uhr Beichtgelegenheit; 7 Uhr Frühmeſſe; Eönuftenkehre mit Predigt;.30 Uhr ehre; 10. r Amt mit Predigt; 19. Faſtenpredigt mit Segen. Seckenheim. Sonntag: 7 Uhr Frühmeſſe mit Oſter⸗ kommunion der Männer und.30 lhr Kindergottesdienſt:.40 Uhr Hauptgottesdienſt, an⸗ Ehrifeng W7 die 13.30 Uhr enlehre für die Mädchen; Uhr A; U 19.30 Uhr Faſtenpredigt. St. Bonifatius Friedrichsfeld. Sonntag:.30 Uhr Beichtgelegenheit;.30 Uhr Gemeinſchaft für die ſchulpflichtige Jugend: Frühmeſſe; 9 30 Uhr Predigt, Amt, Chriſtenlehre, Kollekte; 13.30 Uhr zur ſchmerzhaften Mutter. t. Thereſia vom Kinde Jeſu, Pfinaſtberg. Sonn⸗ tag:—.30 Uhr Beichte;.30 Uhr Frühmeſſe und An 95.30 Uhr redigt; 13. r Andacht;* ſtenpredigt. 9 St, Paul, Almenhof. Sonntag: 7 Uhr Frühmeſſe Kommmunion der Frauen; von 7350 fh Beichte;.30 Uhr Singmeſſe mit Predigt: 11 Uhr — mit Predigt; 18 Uhr Faſtenpredigt mit St. Hilvegard, Mannheim⸗Käfertal. Sonntag: um 6, Uhr Beichte; 7 Uhr Frühmeſſe mit Predegt und ————.30 Uhr Amt redigt und Familienweihe; 14.. San npa he 30 Uhr Herz Kapelle Thereſien⸗Krankenhaus. Sonntag:.30 Uhr hl. Meſſe: 8 Uhr Singmeſſe mit Predigt. 4 Ilvesheim. Sonntag. 7 Uhr Frühmeſſe mit Ge⸗ neralkommunion der Frauen;.30 Uhr Hauptgot⸗ tesdienſt mit Predigt: nach dem Amt Chriſtenlehre —————. 13.30 35 n zur Todes⸗ riſti am Kreuze; 16. hr Andacht in der Bruder⸗Konrads⸗Kapelle(iSedlung). Alt⸗Katholiſche Kirche Sonntag, den 28. Februar: Schloßkirche. 10 Uhr hl. Meſſe in deutſcher Sprache mit Predigt; 18 Uhr Veſper mit Faſtenpredigt: a unſere Zeit noch Chriſtus?“ nhn Erlöſerkirche(Waldhof, Waldſtraße 117): 10 Uhr hl. Meſſe in deutſcher Sprache mit endri „Braucht unſere Zeit noch Chriſtus?“ Neuapoſtoliſche Kirche Mannheim⸗Stadt Kirche Ecke Lange Rönerſtra MR br Golies lenf Gottesdienſt Mittwoch: 20 Ubr Mannheim Sandhofen. Zwerchgaſſe 16 Sonntagz 9 Uhr Gottesdienſt; 15 Uhr Gottesdienſt.— itr⸗ woch: 2) Ubr Gottesdienſt 825 Mannheim⸗Neckarau, Gießenſtr. 1 9 Uhr Gottesdienſt— tesdienſt Mannheim⸗Friedrichsfeid. Neudorfſtr. 66. Sonn⸗ tag: 15 Uhr Gottesdienſt.— Mitt 5 Gottesdienſt Mannheim ⸗Segenheim, Kloppenherm tra 70 Sonntaa: 15 30 Ubr Gottesd'enſt. Freireligiöſe Gemeinde Körperſchaft des öffentlichen Rechts. Gemeinde Mannheim. Sonntag, 28. Febr, vor⸗ mittags 10 Uhr, Prediger Dr. Karl Weit in Nek⸗ karau über„Aberglaube und Glaube geſtern und heute,, im Vereinshaus in Neckarau, Rheingoldſtr. Sonntag: um Mittwoch: 20 Uhr Got⸗ Nr. 47—49 Sonſtige Gemeinſchaften Die Chriſtengemeinſchaft, L 2, 11 Bewegung zur religiöſen Erneuerung Sonntag; 10 Uhr Menſchenweihehandlung mi Predigt; 11 Uhr Sonntagsfeier für Kinber: 17.30 ubr Vortrag Doldinger„Mozart als Geiſtgeſtalt“,— Mittwoch: 9 Uhr Menſchenweihehandlung. Advent⸗Gemeinde Mannheim(Evgl. Freikirche) 11, 14 Sonntag: 10 Uhr Chriſtenlehre; 20 Uhr Vor⸗ trag.— 05 20 fkor 3—— 3 Bibelſtunde 5. 5 r Jugendſtunde.— Sam 7 9 Uhr Sabbatſchule; 10 Uhr Predigt. ed Die Heilsarmee, C 1. 15. Sonntag:.30 Uhr Heiligungsverſammlung; um 19.30—— geleitet von Fr. Göerſt Dreisba exrenalb; 14 Uhr Kinderverſammlung; um 16.00 Uhr Freigottesdienſt auf dem Markiplat G).— Mittwoch: 20 Uhr Heilsverſammlung.— Freitag: 20 Uhr Heiligungsverſammlung. Manuſkripte für den Gottesdienſtanzeiger ſind leweils bis Freitagfrüh an die Anzeigenabtei⸗ luna und nichman die Schriftleituna abzngeben. AR5 nderkurse fi echzeit: 11-12 u ——— * 8 Dr. Wil Stelvertreter: Kar helmuth Wüſt.— Helmuth Wüſt; für für Wirtſchaftspoli Bewegung: Friedr Feuilleton und für den Heimatteil Hageneier; für B⸗Ausgabe: Wilhel ſchriftleite Berliner Ständiger verliner Schriftler Sw 68. Charlottenf 4 Errechſtunden der (außer Mittt Verlagsdirektor: Druck und Verlag: Gmbc. Sprechſtun 12.00 Uhr(außer Rr. für Verlag un Für den Anzeigem Zur Zeit iſt Preisli Weinheimer ur Geſamt D. A. Me davon: Mannheimer Ausga wetzinger Ausgg inheimer Ausgal gegenüber ——— Das behagliche K Unübertroffene Bã cæv Sonntsgs: Fr. — ——— chol H1, 2 entwicſ KRopie berg Photo⸗Ain 55,11-el erhart Collinĩstraſſe 10 fftadiohaus Austellung sömtl Föbfil Zeporaturstelle Keinr. Fries“ 4 Ferntuf 28467 4 jruar 1937 in, denn ſie der Heimat nn der Hyp⸗ hermächtigen vermag. Ob in den Weg tehen, treibt 8. Gefahren erkannt. So odeswande⸗ Steppe, im en Abſchluß 'dien bleibt, iſende Tiere is mehr als der Wolga⸗ kdonaten ins⸗ m düſteren Thie lau. onnt ag: um .15 Uhr hl. ervereins und 11 Uhr Schü⸗ Chriſtenlehre gandacht; um Segen. ntag(Oculi) ſeſſe;.30 Uhr nmunion der ſt; um 11 Uhr nlehre für die 20 Uhr Fa⸗ ndhofen. Am mfür Knaben nheit; 7 Uhr mit Predigt ir Schülergot⸗ e 13.0 Uhr d; um 14 Uhr digt mit Lita⸗ Oſterkommu⸗ Tabernakelkol⸗ r Frühmeſſe; igt;.30 Uhr igt; 19.30 Uhr eſſe mit Oſter⸗ iner;.30 Uhr ttesdienſt, an⸗ ige: 13.30 Uhr Andacht; um a g:.30 Uhr ftͤskommunion eſſe;.30 Uhr 1330 Uhr erg. Sonn⸗ frühmeſſe und ten;.30 Uhr 19 Uhr Fa⸗ hr Frühmeſſe, 30—.30 Uhr digt: 11 Uhr enpredigt mit nntag: um Predigt und .30 Uhr Amt 30 Uhr Herz⸗ ag:.30 Uhr igt. neſſe mit Ge⸗ hr Hauptgot⸗ Chriſtenlehre t zur Todes⸗ ndacht in der irche r Sprache mit zigt:„Braucht : 10 Uhr hl. Faſtenpredigt: rche Rötterſtraße Gottezt tenſt; ich: 20 Uhr Sonntag: — Mitt⸗ untag: um 20 Uhr Got⸗ 68. Sonn ⸗ och: 20 Uhr r Stratze 37. inde chts. 8. Febr., vor⸗ eiß in Nek⸗ geſtern und Rheingoldſtr. aften 2, 11 euerung handlung mit er: 17.30 Uhr ꝛiſtgeſtalt“,— lung. . Freikirche) 20 Uhr Vor⸗ belſtunde. Samstag: 0. ummlung; um in Fr. Oberſt immlung; um Marktplatz ſammlung.— Ung. inzeiger ſind zeigenabtei⸗ abznaeben. 2 Rannheim „Hakenkreuzbanner“ 27. Februar 1937 Anny Mendel Sämstas und Sonntag dbend ſnit intem SchiffetKHlaviet und viel Stimmung in der 5p2.•5 fre gaſ -Kurs besinnt am 5. Man 14 2 Otto lamade 700 sonderkurse für Angehörlge det Wehrmacht. Sptechzeit: 11-12 und 14-22 Uhr- kinzelstunden jederzeit Londitorei-Laffee Ziegler ra fR 4, 7 Verläüngerung! Hauptſchriftleiter: Dr. Wilhelm Kattermann. Stellvertreter: Karl M. Hageneier.— Chef vom Dienſt: delmuth Wüſt.— Verantwortlich für Innenpolitik: Helmutl) Wüft; für Außenpolitik: Dr. Wilhelm Kicherer: Ur Wirtſchaftspolitit und Handel: Wilhelm Ratzel: für ewegung: Friedrich Karl Haas; für Kulturpolitik, Feuilleton und Beilagen: Dr. Wilhelm Kattermann: für den Heimatteil: Fritz Haas; für Lokales: Karl M. Hageneier; für Sport: Jutius 4* Geſtaltung der B⸗Ausgabe: Wilhelm Ratzel: für die Bilder: die Reſſort⸗ ſchriftleiter, fümtlich in Mannbeim. Ständiger Berliner Mitarbeiter: Dr. Johann v. Leers Berlin⸗Dahlem. Berliner Schriftleitung: Hans Graf Reiſchach, Berlin SW 68, Charlottenſtr. 155. Nachdruck ſämtlicher Original⸗ berichte verboten. Sprechſtunden der Schriftleitung: Täglich 16 bis 17 Ubr (außer Mittwoch. Samstag und Sonntag) Verlagsdirektor: Kurt Schönwitz, Mannheim Druck und Verlag: Hatenkreuzbanner⸗Verlag u. Drucerei Embc. Sprechſtunden der Verlagsdirektion: 10.30 bis 12.00 Uhr(außer Samstag und Sonntag): F Rr. für Verlag und Schriftleitung: Sammel⸗Nr. 3 Für den Anzeigentell verantw.: Karl Heberling, Mym zur Zeit iſt Preisliſte Nr. 8 für Geſamtauflage leinſchl Weinheimer und Schwetzinger Ausgabe) gültig Geſamt D. A. Monat Januar 1937... 49 458 davon: Mannheimer Ausgabe. 3 39 290 Schwetzinger Ausgabe. 6544 Weinheimer Ausgabe„* 3 62⁴ 81 Palmbrãu⸗ Das— 0 3 Ausschankstellen: palmbrau-Bierstube, Kaiserring 32 J Palmbràu-Automat, K l, 4 KRosengarten, U 6, 19 Gasthaus Friedtichsbrücke, U I, 15 Braustübl, B 2, 10 Kyfthäuser, Seckenheimerstr. 77 Grüsser, D 5, 6 Jägerheim, Meßplatz 8 Bavaria, K 3, 4 Königsburg, T 6, 33 Vaier Jahn, T 4a, 1 Gaststät. Willig, Amerikanerstr.I! 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Ludwigshafen Abt. 50—54, 55, 491—492, 525 und Deutſche Jugendbühne Ludwigshafen, Gruppe B und Gruppe Pfrei⸗ willig Nr. 815—817:„Die Dorothee“, Operette von Hermann Hermecke, Muſik von A. Vetterling. Anfang 14.30 Uhr, Ende 17.15 Uhr.— Abendes: Miete E 16 und 2. Son⸗ dermiete Es:„Der Evangelimann“, Oper von Wilhelm Kienzl. Anfang 20 Uhr, Ende nach 22.30 Uhr. Montag, 1. März: Miete A 17 und 1. Sonder⸗ miete A 9 und für die NS⸗Kulturgemeinde Mannheim Abt. 361—363:„Bauern und Dienstag, 3Z. März: Miete B 17 und 1. Sonder⸗ miete B:Der Campiello“, Oper von Ermanno Wolf⸗Ferrari. Mittwoch, 3. März: Miete M 18 und 2. Sonder⸗ miete M 9; neuer Inſzenierung:„Amphitryon“;— hierauf:„Der zerbrochene Krug“.— Anfang 20 Uhr, Ende nach 22.30 Uhr. Donnerstag, 4. Ludwigshafen, Abt. 41—42, 401—404, 416 bis 418, 425—429, 431, 432—434, 438, 521—523, Gruppe F Abt. 815—817 und Gruppe B: „Luiſe Miller“, Oper von G. Verdi. Anfang 20 Uhr, Ende 22.30 Uhr. Freitag, 5. März: Miete F 17 und 1. Sonder⸗ miete F 9: z. letzten Male:„Fauſt 1. Teil“, von Goethe. Anf. 19 Uhr, Ende 22.30 Uhr. Samstag, 6. März: Nachm.: Schülervorſtellung für die Schüler der Volksſchulen Mannheims „Wilhelm Tell“, von Schiller. Anfang 13 30 Uhr, Ende 16.30 Uhr.— Abends: Caramo“, komiſche Oper von Albert Lort⸗ Neubearbeitung von Georg Richard Kruſe. Anfang 20 Uhr, Ende etwa 22.30 Uhr. NS⸗Kulturgemeinde Mannhe 235, 327—329, 356, 541—547 bis 587, 601—607, Gruppe Ende 17.15 Uhr.— Abend Schüler d. Vo helm Tell“, von Schiller. 20 Uhr, Ende nach 22.30 Uhr. Dienstag, 9. März: Nachm.⸗Vor Anfang 20 Uhr, helm Tell“, von Schiller. 22 Uhr. Uhr, Ende 17 Uhr.— Abe einrich⸗von⸗Kleiſt⸗Abend; in 510, 518—523, 536, 561—563 März: Für die NS⸗Kulturgem. tryon“, hierauf: Ende 22.15 Uhr. Mannheim Abt. 261—264, J bis 700, Gruppe D Nr. 1— beitung von Georg Rich. Kru und 2. Sonderm. H9:„Prinz 20 Uhr, Ende etwa 22.30 Uh Ende 22.15 Uhr. Thealer⸗fielplan jüe die Woche von 28. dbruar bis 9. Mürz ios7 Sonntag, 7. März: Nachm.⸗Vorſtellung für die im Abt. 230 bis „551—557, 581 Nr.—400 und Gruppe E freiwillig Nr.—700;„Die Do⸗ rothee“, Operette von Hermann Hermecke. Muſik von A. Vetterling. Anfang 14.30 Uhr, 8: Miete C 18 und 2. Sondermiete C9:„Derfliegende Holländer“, von Richard Wagner. An⸗ fang 20 Uhr, Ende nach 22.30 Uhr. Montag, 8. 4335 Nachm.⸗Vorſtellung für die ksſchulen Mannheims:„Wi il⸗ Anfang 13.30 Uhr, Ende 16.30 Uhr.— Abends: Miete G 17 und 1. Sondermiete G9: Heinrich⸗von⸗ Propheten“, Schauſpiel von Rob. Ober⸗ Kleiſt⸗Abend:„Amphitryon“, hierauf: hauſer. Anf. 20 Uhr, Ende gegen 22.30 Uhr.„Der zerbrochene Krug“. Anfang ſtellung für die Schüler d. Volksſchulen Mannheims:„Wil⸗ Anfang 13.30 nds: Für die NS⸗Kulturgemeinde Mannheim Abt. 160, 201 bis 203, 260, 301—309, 321—326, 360, 501 bis „ 568—570, 588 bis 590, Gruppe D Nr.—400, Gruppe E —300: Heinrich⸗v⸗Kleiſt⸗Abend:„Amphi⸗ „Der z Krug“. Anfang 20 Uhr, Ende nach 22.30 U. Im Neuen Theater im Roſengarten Sonntag, 28. Febr.:„Der Etappenhaſe“, Luſtſpiel von Karl Bunje. Anfang 20 Uhr, erbrochene Montag, 1. März: Für die NS⸗Kulturgemeinde ugendgr. Nr. 1 400, Gruppe E freiwillig Nr.—700:„Prinz Caramo“, komiſche Oper von Albert Lortzing, Neubear⸗ ſe. Anfang um r. Sonntag, 7. März:„Der Etappenhaſe“, Luſtſpiel von Karl Bunje. Anfang 20 Uhr, fladiohaus. Stabfurt' Ausfühtung aller banł- möbigen Geschöfte BENSEI. 4(O. Vermögensverw/ altung Vermietung von ausite lung zomtlicher fuhrenden annehme BA N K Sentrnickgcnern fapritete von Sporgeldern geparatursteſſe für alle Geròte 0 7, 17. Mennheim 0 7, 17 Devisen- und Heinr. Fries& Co., B1. 3 Kopitalonſosen fefnspfechet 25051/52 und 25056% KAubenhondeſpefetung Fernfuf 28467 Breſe Strahe 44 khestandsäarlehen! März E 7. 20 Uhr Sonntã Nibelungensaal Rosengarten ber weltherühmte Don-Kosaken-Chor L.: Serge Jaroff 35. Mitglleder Katten: Rm. 80 bis.80 bei der K2t. Kasse K. F. Heckel, O3, 10, Verkehrs- verein Plankenhof, Buchhdl. Dr. Till- mann, P7, 19, Musikh. 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Mannneimer Konzertdifektion Heinz Holfimeister, H— Mannheim, O 7, 16 KOlOnislwären-Großbhöndlung Katffee-Import, K affee- Groſii õsterei, Zucker- unci Salzlager, Oele, Fette, Farben und Materialwaren e Ludwigshafen 2. Rhi. 150 Schillerstr. 21/ Fernruf 620 53 u. 62653 Tüellch Sulomtor-Fus-Ausschank mit Münchener Wurstspezialitäten in den Hauptbahnhof-Gaststätten Ludwigshafen Der große Publlkumserfolg! Kari Ludu/ Dienl- Maria Andergast in dem neuen 0 Siegel- 22223 Monopol- 0 3 Fum: Aſ n mit Paul HKörbpiger, oOlga fschechowa unel der Kkleinen entzũeckenden Traudistark Nicht versãumen bitte! Anfangszeiten: Jugendliche Sa..30.25.25.35 haben Zutritt! 50..00.00.05 38.20 ein Film außer- gewoöhnlichen Formats in dem Terra-Film: den ersten großen Gigli-Film Vergibmeinnigg! Nur heute Samstag und morgen Sonntag Gofd naqi Jſingaupore 3 11 wolf A A1 I fou Magda Schneider Uosplei.— Jede Minute neue 7759C 0. 1 köstliche Ueber- eiile I eee naus U Er raschungen in dem 2 Anfangszeiten: zpamnetzäan Ss2..00.28.20.35 HANS ALBERS 30..00.55.10.25 Umfer heinem Nachtvorstellung Des großen Eriolges wegen wiederholen wir heute Samstag u. morgen Soanntag — en Der Film, der uns die tollkühne Fahrt eines englischen Schiffes durch die chinesischen Gewüsser zeigt, mit Cark Gable-Jean Harlow-Wallace Beery u. a. 14 Oberbayern loe Stöckel- Grable/- Hansen MARIA NAcHT, 1025 IIIIIL Wolfg. Keppler zusi Lanner ii.a. 4 Lichtspiele, Mnm.-Neckarau Anfangszeiten: Das mod. Theater im Süden der Sta-t! WIII/ FRHSCH WWIII“Y BIEGEI W Ein Uta- Großfilm mit: GRETE WEISsER- SIEGFRIIV/ SCHURENBERG- 105EF SIEBE/ in Amiennunę an den in der. Berliner ↄllustrirten Zeitun erschienenen Romen von Gertrud von brocłkdo. „ Def fHlenn ohne Veterlend““ SPIEITIEITUNG: KERBZERT MAISeN kin mit spannung und wechselvollen Kontrasten g. ladener Film VIASNADO“ .00.00.29 .00.00 8 20 Clark bable- Jeanette Macdonald spielen täglich in: „Gal öransisko“ Millionen sprechen v.„San Franzisko“ Millionen singen„San Franzisko“ „San Franzisko“ das Tagesgespräch der Welt! Beginn 6, ½9, Sonntags.15,.30,.45 Abenäs 11 Uir Der Riesenerfolg Kumyæei- ucgelundlus Johann Nestroy's berühmtes Bühnen-Lustspiel Ein Bavaria- Film V Tenos 11 Uur * XX IIBEIIE 2X —*◻ Nur noch heute und morsen 10.00 und 20.30 Uht MAX E BERTV Konferieft: Joe NHerò, NHorionetten- Gustav Jürgens- 2 Sing- sangs- Kurt Hæupt und dos gsfobe progtemm * Ab Nontèg, 1. lärz: National-Theater Samstag, den 27. Februar 1937: Vorſtellung Nr. 215. Miete G Nr. 17 Komiſche Oper in drei Akte v. Albert Lortzing. Textlich und muſikaliſch neu⸗ bearbeitet von Gg. Richard Kruſe. Anfang 20 Uhr. Ende etwa 22.30 Uhr. Un den lauptrollen: Zn 1 als Schuster Paul Hörbiger erien alsSchneider NHeinz Rühmannz Hans Holt Toemer Leim REGIE: GEZAVGONBOTVARVJ Mannheilm 1. Sondermiete C Nr. 9 Uraufführung: Peinz Caramo Ein bezauberndes, humorsprühendes Lustspiel von drei jungen Glücksrittern, die auszogen, die Freineit zu finden und das Glück zu erjagen und erwischten es schließlich doch 4 10 Variete⸗Attraktionen 10 noch am letzten Zipfel! * FeITZz zunkERHAN˖mVstgt en Gostspiel KETTV MARA 3 mit ihrem rlolſy /oοο]-Wunder-Schimpansen und * 8 w/eitere Variete · Attfałktionen. Den klotten Im Vororogramm: „Kameraden von uns““ (Aus dem Hoꝛhlandlager 1936)- Ufa- Tonwoche Negen· mantel elegant und preiswert bei lugend zugelassen! Taglich.00,.40,.35,.20- So. ab.00 Unr Mannheim/ am porodepletz pallsf-- GloRl meater breite Sti. palast Sechenh. Stt. in Erstaufführung Zenenten Lie nnen ule verenueunes jeden sSamstag Verlängerung Inzeigen flk fler Vorletzten Lelte! 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