chen UFlas ſe öhg Efenbein. ong. moder 1 Ee Ulemie Heckel, O.10 Kretschmar, O7 5½ rochon TVERANSTALITCUNVGEN 9. MAI 1937 „MA1 1937 9. MA 1937 )ER KUNS+ ii b Unr, in Ffleifidspu, I 50 Korl Weis religlòos suchende 1St eingelecdeh el1 4 ter:——————— ermann. I es Deutſchland Fong. u. Schriftleitung: Mannheim, 2 3, 14/15. Fernſpr.⸗Sammel⸗Nr. 35421. Das. n. 30 Wi. kanner“ Ausgabe A er cheint wöchtl. 12mal. Frei Haus monatl..20 RM Trägerlohn; durch die Poſt.20 RM. keinſchl. 6 +5 Ausgabe B erſch. wöchtl. 7mal. Bezug Wpräſe: 18 31 f 72 Pf. Beſtell⸗ rei Haus monatl..70 R u. 30 Pf. Träger⸗ die Poſt.70 RM. leinſchl. 50 96 Pf. e zuzüg l. 42 Pf. Beſtellgeld. lohn; dur 1 9 die Zeitung am Erſcheinen(auch d. höh. Gewali) verhind., be fontag⸗Ausgabe Mailand, 13. März. Von den Mailänder Zeitungen nimmt bisher r der„Corriere della Sera“ zu dem heutſchen und dem italieniſchen Memorandum fdie britiſche Note zur Weſtpaktfrage Stel⸗ g. Das Blatt ſchreibt, dieſes Dokument lege Anſichten Berlins und Roms zu dem Pro⸗ lem eines neuen Weſtpakts klar. Eine Tatſache hhe die politiſche und juriſtiſche Ordnung in 5n etruſſiſche Militärbündnis, das Frankreich ſfen außerhalb von Locarno geſtellt und neue eme geſchaffen habe. Damit habe jene Poli⸗ . begonnen, die Europa zerteile, anſtatt zur fammenarbeit zu führen. Italien verweigere ſemanden ſeine Mitarbeit. Das Syſtem von Pearno habe beſtimmten Erforderniſſen ent⸗ Rrochen. Das franzöſiſch⸗ſowjetru!⸗ ſche Militärbündnis aber ſei mit Emneuen Weſtpakt nicht zu verein⸗ kren, ebenſo jede Ausdehnung des Syſtems, ie eine Veränderung der Grundſätze und der ie des Pakts ſelbſt mit ſich bringe. nn man zu einer wirklichen Verſtändigung umen wolle, dann müſſe dieſe auf klaren, lreten und genauen Grundſätzen aufgebaut ln. Der bereits ſeit 1925 im Locarno⸗Vertrag wieſene Weg erſcheine noch heute als der beſte Sicherung der Zuſammenarbeit der Mächte. 6ſei daher eine entſchiedene und verantwor⸗ ngsbewußte Rücktehr zu'den Tatſachen in en politiſchen und pſychologiſchen Elementen btwendig. Die habe Graf Ciano in ſeinem Me⸗ hrandum an den Botſchafter von England hrgeſchlagen. Der Turiner„Gazzetta del Popolo'“ lärt, daß ſich ſowohl Italien als auch Deutſch⸗ ind bemühten, die politiſche Lage zu klären und den Frieden zu ſtärken. Der Locarno⸗Pakt ie zwar viel Kritik gefunden, aber er gabe hre hindurch den Frieden vollkommen ge⸗ ſchert. Er wäre wahrſcheinlich noch am Leben, enn Frankreich nicht verſchiedene große poli⸗ ihe Irrtümer begangen hätte, vor allem den. nicht das Recht auf ein %% ⸗Mann⸗Heer habe zugeſtehen wollen. Es be ferner ein Militärbündnis mit Moskau eichloſſen, das ein gänzlich neues Element — Ebef vom 813 1. J ſüre 1 olitik: ch. Dr. Wilhe im Riche Wiollhene Magel, für Kult bi 1 Wiihelm Kattermann; für J Etz: Geſtglt Dr. Johan raf Reiſchach, Berlin 5 ſämtlicher Original/ Tugunc 16 bis udt und Sonntag) nwitz, mamie er⸗Verlag u. Druß 28direktion: 10. onntag): Fer : Sammel⸗Nr. 354 A. zarl Heberling, Mbm. zeſamtauflage leinſchl. Ausgabe) gültig. ar 1 39 363 6 559 3687 49 559 Der Ehrentag des Reichskriegsministers von Blomberg An Tage seines 40jährigen Militärdienstiubiläums schreitet der Reichskriegsminister Generalfeldmarschall von Blomberg ſteht kein Unſpr. auf Entſchädigung. 7. Johrgang die„Sstampa“ ſagt: Cocarno iſt tot! in die Lage im Weſten hineingebracht und auch das Völkerbundsſyſtem getroffen habe. Frank⸗ reich habe ſeine Tore dem Bolſche⸗ wismus geöffnet, und es ſei ſeit dem vergangenen Mai die Beute fortgeſetzter Er⸗ ſchütterungen und Unruhen. Der Bolſchewis⸗ mus habe ſich der eroberten Stellungen in Frankreich bedient, um auch nach Spanien vor⸗ zudringen und dort ſein zerſtörendes Werk in noch furchtbarer Weiſe fortzuſetzen. Es ſei die Frage, ob man an ein neues Sicherheitsſyſtem im Weſten denken könne, ſolange Frankreich und Sowjetrußland gebunden blieben. Was Belgien angehe, ſo habe Deutſchland be⸗ reits die Anerkennung der Neutralität zuge⸗ ſichert, aber Paris und London zögerten noch. Der engliſchen Regierung werde ſogar der Wunſch zugeſchrieben, daß ſie ſich einige Flug⸗ baſen in Belgien ſichern wolle, von wo aus das Reich leicht angegriffen werden könne. Durch dieſe und andere Dinge habe ſich die Lage ge⸗ genüber Locarno weitgehend verſchoben. Gleichheit der Antworten Italiens und Deutſch⸗ lands habe eine klare Bedeutung. Die Achſe Rom— Berlin bleibe feſter denn je. Auch die„Stampa“ gibt der unglücklichen Initiative Barthous zu dem franzöſiſch⸗ſowjet⸗ ruſſiſchen Militärbündnis die Schuld an dem Zuſammenbruch Locarnos. Der überzeugendſte Beweis dafür, daß das Bündnis zwiſchen Pa⸗ ris und Moskau den Ausgangspunkt für die Auflöſung des Locarno⸗Pakts bildete, ſei die Haltung Belgiens, das begrifſen habe, Die MANNHEIM le Achhe Rom⸗Verun jefter denn je lorditalieniſche Blätter zu deutſchlands und JItaliens fintwort in der Weſtpaktfrage gen: eSgwetln Die 129eſpalt. Millime Weinheimer Aud Die 4geſpaltene Miumeterzei e im Textteil 18 Pf. Bei Schl mi—.— 7 ⸗Annahme: Frühauͤsgabe 18˙ Uhr, Aben Fernſprech⸗Sammel⸗Nr. 35421. Zad Ausſch leßl. Gerichizftande Mannheim. Poſtſcheckkonto: Lußwigs — ertteit 45 Pf. Schwetzinger und Man 4/15. A/ Nr. 123 5Nr. 74 2geſpalt. Minimeterzeile Alt. Millimeterzeile 4 15 0 gemäß Preisliſte. 3 nzeigen⸗ nnahnie? und Erjlauunzsort Mannheim. ſen 4960. Verlagsort Mannheim, Mannheim, 15. März 1937 Der Führer beglückwünscht Reichskriegsminister General von Blomberg zu seinem 40jährigen Dienstiubiläum Der Oberste Befehlshaber der Wehrmacht, Adolf Hitler, beglückwünscht als erster Gratulant im grohen Saal des Reichskriegsministeriums den Reichskriegsminister Militäriubiläum. daß die Politik von Paris unter Einflüſſen von Unbekannten außerhalb des Rhein⸗Abſchnitts ſtehe. Wenn man ernſtlich an einem neuen Weſtpakt arbeiten wolle, dürfe man nicht den Weſten mit dem Oſten durch unſinnige Abmachungen ver⸗ knüpfen wollen. Locarno ſei tot! Seine Generalfeldmarschall Rechts die Oberbefehlshaber des Heeres, der Luftwaffe und der Kriegsmarine seinem 40jährigen Weltbild(M von Blomberg z⁊zu unmittelbare Verkettung mit dem Völkerbund könne nicht wiederhergeſtellt werden. Die Lage Belgiens müſſe geprüft werden. Zwiſchen den Beteiligten müſſe völlige Klarheit herrſchen. Aber ein neues Abkommen müſſe ſich um die früheren vier Mächte bewegen, andernfalls würde ein immer größeres Chaos entſtehen. Schweres kiſenbahnunglück in Frankreich Bis jetzi 13 Todesopfer geborgen/ Eine entwurzelte Ullme die Ursache Paris, 13. März.(Eig. Meldung.) Am Samstagnachmittag um 13.10 Uhr iſt in Bourges in Mittelfrankreich der Pariſer Schnell⸗ zug entgleiſt. Die Lokomotive, der Tender und Weltbild(M mit den Oberbefehlshabern des Heeres, der Luftwaffe und der Kriegsmarine die Front der Ehrenkompanie ab der erſte Perſonenwagen ſtürzten um. Die zwei folgenden Perſonenwagen wurden durch die Wucht vollſtändig ineinandergeſchoben. Drei⸗ zehn Reiſende wurden getötet, von denen zwei Frauen und ein Kind noch nicht identifiziert werden konnten, während zahlreiche weitere Perſonen ſchwer verletzt wurden. Die ganze Nacht hindurch dauerten die Ber⸗ gungs⸗ und Aufräumungsarbeiten an. Man hofft, bis Sonntagabend die Strecke wieder frei zu haben. Der entgleiſte D⸗Zug war in Paris am Samstagfrüh mit Winterſportlern und Wochenendfahrern nach Mont⸗Dore abgegangen. Der Sturm hatte in einem Schloßpark unweil der Unglücksſtelle eine mächtige Ulme entwur⸗ zelt. Der Baum war einen Abhang hinunterge⸗ rollt und hatte ſich über die Schienen gelegt. Auf das weithin hörbare Krachen des ſtürzen⸗ den Baumes war der Schloßherr mit allen ver⸗ fügbaren Leuten herbeigeeilt. Er benachrichtigre den nächſten Streckenwärter und verſuchte, mit Sägen und Aexten den Baum, der im ganzen nicht fortzuſchaffen war, zu zerlegen, um die Schienen freizumachen. Leider ſtand bis zumn Herannahen des D⸗Zuges nur wenig Zeit zur Verfügung. Obwohl der Streckenwärter meh⸗ rere hundert Meter entfernt Knallkapſeln als Notſignale auf die Schienen gelegt hatte, konnte der Zug nicht mehr angehalten werden. Die Exploſion der beiden erſten Knall⸗ kapſeln ſcheint der Lokomotivführer im heulen⸗ den Sturm überhört zu haben. Als er ſchließ⸗ lich die Gefahr erkannte und alle Bremſen an⸗ zog, war es bereits zu ſpät. Die Lokomotive fuhr mit etwa 80 Kilometer Geſchwin⸗ digkeit gegen den Baumrieſen und kippte nach wenigen Metern um. Der erſte leichte Holzwagen dritter Klaſſe ſchob ſich in den Tender. Sieben Abteile dieſes Wagens wurden völlig zerſtört. Ihre Inſaſſen fanden den Tod. Die Reiſenden in den letzten Abteilen des erſten Wagens kamen mit Verletzungen davon. Die übrigen Wagen blieben unverſehrt ſtehen. Der Lokomotivführer erlitt einen Armbruch und der Heizer eine ernſte Knieverletzung. Die unverletz⸗ ten Fahrgäſte, ferner Polizei, Militär und Orts⸗ bewohner machten ſich ſofort an die Bergungs⸗ arbeiten. Bis um 1 Uhr morgens hatte man die 13 Toten aus den Trümmern hervorgezogen. Der Innenminiſter hat ſich an die Unglücksſtelle begeben. Wie ſich herausſtellt, hatte die Eiſenbahnver⸗ waltung ſchon vor mehreren Jahren die Beſei⸗ tigung des verhängnisvollen Baumes beantragt. Der Beſitzer hatte ſich aber dieſem Wunſche mit Erfolg widerſetzt. Im Jahre 1917 hat unweit der eeigen Un⸗ fallſtelle bereits ein Eiſenbahnunglück ſtattgefun⸗ den, das 13 Tote und etwa 50 Verletzte forderte. Mannheim „Hakenkreuzbanner“ 15. Mürz kin nationaler Vorſtoß ſüdöſtlich von Madeid Salamanka, 13. März. Nationale Truppenabteilungen der verſtärk⸗ ten Diviſion Madrids unter Befehl des Oberſten Aſenſio führten in den früheſten Morgenſtun⸗ den des Samstags aus ihren der Ortſchaft San Martin de la Vega vorgelagerten Stel⸗ lungen einen Angriff durch. Der Vorſtoß wurde in ſüdöſtlier Richtung, auf den Ta⸗ juna⸗Fluß zu, vorgetragen und brachte bereits am Vormittag einen Geländegewinn von zehn Kilometer. Der Angriff diente zur Sicherung der rechten Flanke der auf der Linie Madrid—San Martin de la Vega ſtehen⸗ den nationalen Streitkräfte. Die ſtarke Artil⸗ lerietätigkeit an dieſem Abſchnitt läßt ver⸗ muten, daß die nationalen Truppen binnen kur⸗ zem auch zu einem Angriff auf die feindlichen Stellungen öſtlich von Madrid antreten werden, wodurch der im Norden von Guadalajara auf dieſe Stadt vorgetragene nationale Angriff entlaſtet werden würde. „Paris Soir“ meldet aus Madrid, daß der Generalſtabschef des bolſchewiſtiſchen Verteidi⸗ gungsausſchuſſes in Madrid, General⸗Martinez Cabrera, zurückgetreten und durch den Oberſt⸗ leutnant Royo, der bisher die Operationen der Bolſchewiſten in der Umgebung von Madrid geleitet hat, erſetzt worden iſt. Der nationale Heeresbericht vom Samstag beſagt: Das ſchlechte Wetter ſchränkte die mili⸗ täriſchen Operationen an der Guadalajara⸗ Front ein. Trotzdem konnten die nationalen Streitkräfte an einzelnen Abſchnitten ihre Froni⸗ linie bis zu zwei Kilometer vorſchieben. An der Front von Madrid wurde bei Ara⸗ vaca ein bolſchewiſtiſcher Angriff energiſch abge⸗ wieſen. An der Jarſama⸗Front ſind die nationalen Truppen trotz Schnee und Regen vorgeſtoßen. Sie eroberten die bolſchewiſtiſchen Stellungen im Abſchnitt von Pingarron und gingen dann noch drei Kilometer weiter vor. Die Bolſche⸗ wiſten hatten große Verluſte. Auch an der Südfront behinderten Schnee und Regen die Kampftätigkeit ſehr. berzweiflungstat ſpaniſcher Bauern Salamanka, 14. März.(HB⸗Funk.) Die bolſchewiſtiſchen Sender bringen Berichte über eine Verzweiflungstatder Land⸗ bevölkerung in der Provinz Valencia. In der Ortſchaft Vigoreſa weigerten ſich die Land⸗ wirte, weiter den bolſchewiſtiſchen Häuptlingen Abgaben zu entrichten. Eine große Menſchen⸗ menge⸗ſei vor das-Gemeindeamt gezogen und die Sowjetmacht⸗ habe durch Drohungen gegen die Sowie haber Empörueig dehc verliehen. Als die örtliche„Polizei“ einſchreiten wollte, eni⸗ ſpann ſich ein blutiges Handgemenge. Die Bewaffneten waren gegenüber der Volks⸗ maſſe machtlos, ſo daß ſie ſich aus den umlie⸗ genden Ortſchaften Hilfe herbeiholen mußten. Ein größeres Aufgebot ging nun mit Waffen⸗ gewalt gegen die Bauern und Landwirte vor. Eine Anzahl Feſtnahmen wurde vorgenommen und verſchiedene der Hauptbeteiligten wurden ſofort erſchoſſen. Nach ſeiner Rückkehr aus Deutſchland hatte Botſchafter von Ribbentrop am Samstagvor⸗ mittag eine Unterredung mit dem britiſchen Außenminiſter Eden. Bei dieſer Unterredung wurden die die beiden Länder intereſſierenden Fragen berührt. Weitere Beſprechungen ſind demnächſt vorgeſehen. Brunnenvergifter am Werk ltalien wehrt sidi gegen unverschãmie Ver dächtigungen Rom, 14. März. Die falſchen Deutungen, die die Libyen⸗Reiſe des Duee wie auch der Bau der neuen Küſten⸗ ſtraße in der franzöſiſchen und engliſchen Preſſe finden, veranlaſſen den Direktor des„Gior⸗ nale'Ftalia“ zu einer entſchiedenen Zu⸗ rückweiſung. Wie üblich, ſo erklärt er u.., wollten auch heute die Blätter der franzöſiſchen Volksfront in der Reiſe des Duce eine Herausforderung der anderen Großmächte und insbeſondere Englands ſehen; ja, der„Mancheſter Gu⸗ ardian“ erkläre in dieſem Wettlauf des poli⸗ tiſchen Terrorismus ſogar, die Reiſe des Duce „ſolle auf die unter engliſcher Oberhoheit ſtehen⸗ den Araber einen tiefgehenden Eindruck machen, und die Küſtenſtraße ſtelle eine ſtrategiſche Aufmarſchſtraße gegen Aegypten dar“. Mit aller Klarheit müſſe demgegenüber geſagt werden, daß der italieniſche Regierungschef auf einem völlig unter italieniſcher Oberhoheit ſtehenden Gebiet das Recht habe, zu reden, zu tun und zu laſſen, was er wolle, ohne irgend jemand hierüber Rechenſchaft geben zu müſſen. Ein für allemal müſſe erklärt werden, daß Italien nicht minderjährig ſei und keinen Vormund mehr brauche. Die einzige Richtſchnur für ſeine Handlungs⸗ freiheit ſei das Verantwortungsbewußtſein gegenüber der eigenen Nation ſowie gegenüber der geſamten Welt. Es ſei eine niederträchtige Aus⸗ legung, die im Dienſte der Ziviliſation, des Verkehrs und der Wirtſchaft erbaute italieniſche Küſtenſtraße als eine gegen Aegypten oder gegen Tunis errichtete ſtrategiſche und mili⸗ täriſche Straße zu bezeichnen. Dieſe Auslegung ſolle nur Unruhe hervorrufen und damit Eng⸗ land und Frankreich ſowohl im Mutterland als auch in den Kolonien den Vorwand füt eine Aufrüſtung liefern, deren wahre Gründe man nicht einzugeſtehen wage. Italien habe niemals feindliche Abſichten gegen Aegypten oder den engliſch⸗ ägyptiſchen Sudan gehegt. Dagegen ſeien von verſchiedenen Teilen Aegyptens, die unter dem Einfluß nichtägyptiſcher Hetzer ſtün⸗ den, feindſelige Machenſchaften und Bedro⸗ hungen gegen Libyen verſucht worden. Die Eroberung des Imperiums habe die Grenzen zwiſchen den ägyptiſchen und italie⸗ niſchen Gebieten verlängert und damit auch die Zweckmäßigkeit einer engeren Zuſammenarbeit zwiſchen den beiden Nationen ergeben. Mit ſeinen kurzen, aber offenen Erklärungen an die ägyptiſchen Fournaliſten habe Muſſolini, wie das halbamtliche Blatt abſchließend betont, am Freitag erneut Italiens Wunſch zu dieſer Zu⸗ fammenarbeit Ausdruck verliehen mit Worten, die von dem geſamten ägyptiſchen Volk als die wahre Willensäußerung und politiſche Ziel⸗ ſetzung Italiens verſtanden werden ſollten. Tſchechiſcher flnſchlag gegen die ſudetendeutſche ſjochſchulverwaltung Lehr- und Lernireiheit sollen umergraben werden Prag, 13. März.(Eig. Meld.) Die Regierung hat den Entwurf eines Ge⸗ ſetzes ausgearbeitet, das die Dienſtverhältniſſe der Hochſchullehrer regelt. Das Geſetz beſchrünkt die bisherigen autonomen Rechte der ſudeten⸗ deutſchen Hochſchulverwaltung in einem Maßß, das im kraſſen Gegenſatz zu den jüngſten Ver⸗ ſicherungen der Regierung ſteht, die nationalen Forderungen des Sudetendeutſchtums gebüh⸗ rend zu berückſichtigen. t Der Entwurf ſieht an Stelle des bisherigen Vorſchlagsrechts der deutſchen Hochſchulen für ihren Bereich vor, daß die Regierung die Be⸗ ſetzung freier Lehrſtühle einem Fachausſchuß aus Vertretern aller Hochſchulen des Landes, alſo einem Ausſchuß mit tſchechiſcher Mehrheit, übertragen kann. An die Stelle der biherigen national getrennten Diſziplinar⸗ Ausſchüſſe ſoll ein gemeinſamer Diſziplinar⸗ Ausſchuß mit tſchechiſcher Mehrheit treten, ſo daß ein Diſziplinarverfahren gegen einen deut⸗ ſchen Hochſchullehrer von einem Senat mit nichtdeutſchen Mitgliedern durchgeführt würde. Der Senat der Deutſchen Univerſität in Prag und die Profeſſorenkollegien der beiden Techni⸗ ſchen Hochſchulen in Prag und Brünn wenden ſich in einer Kundgebung entſchieden ge⸗ gen die Verwirklichung dieſesneuen Theater und Konzerte in Karlsruhe Erfolgreiche Opernaufführungen/„ Emilia Galotti und„Der Ministerpräsident“ Mit der Erſtaufführung von Verdis„Mac⸗ beth“ hatte die Badiſche Staatsbühne eine weitere künſtleriſche und kulturelle Großtat erſten Ranges zu verzeichnen. Die für Karlsruhe ge⸗ wählte Faſſung des Werkes ſtellt eine Miſchung der Urſchrift(Florenz 1847) und der Pariſer Bearbeitung(1865) dar: Von der Ur⸗Faſſung wurde der Tod des Titelhelden auf der Szene, von Paris die Einfügung des Balletts über⸗ nommen. Unter der ſehr gewiſſenhaften, ſchwungvollen muſikaliſchen Leitung Karl Köh⸗ kers erhielt die Oper durch die meiſterhaften Leiſtungen unſerer Künſtler, allen voran Paula Baumann als Lady Macbeth und Helmut Seiler als Macbeth, überdurchſchnittliches Format und nachhaltigſte Wirkung! Die ſzeni⸗ che Leitung Hans Herbert Michels' ſowie die Choreographie Valeria Kratinas und die Büh⸗ nenbilder Heinz Gerhard Zirchers waren an dem großen Erfolge des feſtlichen Abends eben⸗ falls in weiteſtem Maße beteiligt. Außer der dämoniſchen, königlich⸗erhabenen Lady von Paula Baumann, einer der künſtleriſch bedeu⸗ tendſten Leiſtungen der Künſtlerin, und dem teils kraftvollen, teils ſchwankenden, unſchlüſ⸗ ſigen Feldherrn Macbeth Helmut Seilers ſeien 48 olf Schoepflin als heldiſcher, durchaus über⸗ zeugender Banquo, Wilhelm Nentwig, ein in Spiel und Stimme außerordentlich friſcher und beſtens diſponierter Malcolm ſowie der aus⸗ gezeichnete Maeduff von Theo Strack erwähnt. In kleineren Rollen konnten Ruth Krüger (Kammerfrau der Lady Macbeth). Wolfgang Etterer(Arzt), Willi Killinger(Diener) und Eugen Ramponi— gediegenes Kön⸗ entfalten. nen recht vorteilhaft Ber einer feſtlichen Aufführung des, R oſen⸗ kavalier“, welche unter der vortrefflich fgnſt⸗ berten muſikaliſchen Leitung von Genera muͤſit⸗ direktor Joſef Keilberth ſtand, verdient ne⸗ ben der wahrhaft fürſtlichen Marſchallin Vilma Fichtmüllers, dem ariſtokratiſchen, kapri⸗ ziöſen Oktavian von Hedwig Hillengaß, der lyriſch gefaßten Sophie von Hannefried Gre⸗ ther und dem derb⸗humorvollen Ochs Framz Schuſters Herbert Heſſe vom Opernhaus Frankfurt a. M. genannt zu werden. Der Gaſt fand als Faninal die reſtloſe Zuſtimmung des gut beſetzten Hauſes und wurde lebhaft gefeiert. Die Aufführung der„Walküre“ zum Ge⸗ denken des Todestages Richard Wagners er⸗ langte durch das Gaſtſpiel von Marlene Mül⸗ ler⸗Hampe vom Nationaltheater Mannheim beſondere Bedeutung. Die Künſtlerin konnte ſich vor allem durch die gewiſſenhafte und wohl⸗ durchdachte Beherrſchung der Partie der Sieg⸗ linde viele Sympathien erringen. Sehr gut ge⸗ lang z. B. die Szene am Tiſch mit Sigmund und Hunding und ſpäter das vortrefflich ange⸗ legte Zuſammenſpiel mit dem Wälſungen. Hier hatte Marlene Müller⸗Hampe auch ausgezeich⸗ nete ſtimmliche Momente, wobei als Geſamtein⸗ druck feſtgeſtellt werden durfte, daß insbeſondere die klangvolle, wohlgerundete und tragfähige Tiefe ihres Soprans äußerſt angenehm über⸗ raſchte. Auch im zweiten Aufzuge geſtaltete der fympathiſche Gaſt die Szene mit Sigmund ſehr eindringlich und wahrhaft dramatiſch. Gepaart mit der nun veſtlos enitfalteten, recht ausgiebi⸗ gen, kultivierten Stimme, erhob hier die ſehr beachtliche Darſtellungskunſt der Sängerin die Sieglinde zu imponierender Größe. Weiterhin verdient im Spielplan des Badi⸗ ſchen Staatstheaters die Oper„Rigoletto“ hervorgehoben zu werden, da die Partie der Gilda zum erſten Male durch Hannefriedel Grether beſetzt war. Dieſe Gilda zeigte die bereits oft gewürdigten Vorzüge der jungen Künſtlerin, nämlich ein friſches, intereſſantes Spiel und eine Stimme von recht beachtlicher Größe und ſtarken Ausdruckspotenzen, in be⸗ ſtem Lichte. In der Rolle des Rigoletto ga⸗ Hochſchulgeſetzes, das die verfaſſungs⸗ mäßig gewährleiſtete Lehr⸗ und Lernfreiheit an den deutſchen Hochſchulen vollſtändig unter⸗ grabe und allmählich den deutſchen Charakter der ſudetendeutſchen Hochſchulen tilge. Unverſchämtheiten Moiſkys London, 13. März. Auf dem ſogenannten Kongreß für Friede und Freundſchaft mit Sowjetrußland hielt der Botſchafter Moskaus, Maisky, heute nachmittag eine Rede, die von den Blättern als„bemer⸗ kenswert“ bezeichnet wird, weil ſie gegen alle diplomatiſchen Gepflogenheiten und Gebräuche verſtößt. Die Rede war vom Anfang bis zum Ende ein wilder Angriff auf Deutſchland und Japan, wobei der Botſchafter auch das zwi⸗ ſchen beiden Ländern abgeſchloſſene Abkommen gegen die Machenſchaften der Komintern als ein militäriſches Bündnis bezeichnete. Weiter befaßte ſich Maisky mit der deutſchen Staats⸗ und Volksauffaſſung, gegen die er unqualifizierbare Angriffe richtete. Die Rede ſchloß mit der Verſicherung, daß Sowjetrußland bis an die Zähne gerüſtet ſei und ſeine Grenzen im Weſten und Oſten un⸗ einnehmbar gemacht habe. Zu Sowjetrußlands Wirtſchaftspolitik ſagte der Botſchafter, daß Moskau alle autarkiſchen Beſtrebungen ablehne und nur eine wirtſchaft⸗ liche Unabhängigkeit anſtrebe. ſtierte Herbert Heſſe, welcher den vom Schick⸗ ſal gehetzten Narren darſtelleriſch und geſanglich in gleicher Weiſe vorzüglich und künſtleriſch ſehr beachtlich anlegte. Mufikaliſche Leitung: Karl Köhler; Erik Wildhagen ſorgte für einen jeder⸗ zeit vorwärtsſtrebenden Fluß der Handlung. Im Schauſpiel nahm neben Leſſings„Emi⸗ lia Galotti', dem erſten deutſchen Trauer⸗ ſpiel, das in der Inſzenierung von Felir Baumbach durch die außerordentliche Dar⸗ ſtellungskunſt von Heinz Graeber(deſpot von Guaſtalla), Melitta Staneck(Emilia), Stefan Dahlen(Marinelli), Eva Fiebig (Gräfin Orſina), und Auguſt Momber(Otto⸗ ardo) unter anderem eine ungemein feſſelnde und ergreifende Wiedergabe erfuhr, die Erſt⸗ aufführung von„Der Miniſterpräſi⸗ dent. des bekannten Wolfgang Goetz das hauptſächliche Intereſſe für ſich in Anſpruch. Der Verfaſſer dieſes Schauſpiels, ein gewürfel⸗ ter Dramentechniker mit viel Blick für bühnen⸗ wirkſame Situationen, ſchuf hier ein Werk, wel⸗ ches gleichſam aus einem„Ehevermittlungs⸗ Einfall“ entwickelt iſt und mit knappen, aber äußerſt ſicheren Strichen den des„großen Morgen“ über das„ſüße Heute“ im Leben des Sohnes des eiſernen Kanzlers Deutſchlands zum Kernſtück hat. Friedrich⸗Otto Fiſcher vom Deutſchen Thegter in Berlin gaſtierte in der Rolle des Miniſterpräſidenten, des Fürſten Bismarck, und verlieh der Geſtalt des Altreichs⸗ kanzlers ein weit überdurchſchnittliches Normat. Für die Regie zeichnete Hans Herbert Michels, für die Bühnenbilder Heinz Gerhard Zircher verantwortlich. m Konzertleben der badiſchen Gauhaupt⸗ ſtadt dürfen als die Ereigniſſe eine eindrucksvolle Aufführung des„Requiem“ von Verdi am— edenktage, wobei neben den Soliſten Helene Fahrni(Leipzig), Gertrude Pitzin g0 r(Berlin), Joſe Riavez(Berlin) und Fred Driſſen(Berlin), der Karlsruher Bachverein, der Lehrergeſangverein mit Frauen⸗ chor, ſowie der Singchor und das Orcheſter des Badiſchen Staatstheaters unter der Leitung Karl Khlers zuſammenwirkten, ſowie eine Dintermonöver in 5owie Mostkau, 14. März.(HB⸗Fu In mehreren Militärbezirken Sowſetruß⸗ lands werden zur Zeit größere Wintermanö ⸗ ver abgehalten. Anſchließend an die Manöve im Moskauer Militärbezirk fanden in Weiß 75 rußland ausgedehnte Truppenübungen unwe der polniſchen Grenze ſtatt. Im Fernen wurden bei Chabarowſk an der mandſchür ſchen Grenze umfangreiche Luftmanöver durch geführt. Schiffszuſammenſtoß im Fehmorn Kiel, 14 März.(SB⸗ Jun Am Sonntagmorgen ereignete ſich im marn⸗Belt in dichtem Nebel ein ſchwerer ſammenſtoß zwiſchen dem 3845 Bruttoregif tonnen großen Dampfer„Werner Kunſtman der Reederei W. Kunſtmann in Stettin dem 324 Bruttoregiſtertonnen großen§ zeug„Maria Clauſen“. Die„Maria Clau iſt geſunken. Einzelheiten fehlen noch. Sturm fordert menſchenleben (Eigene Drahtmeld. des„Hakenkreuzbanner Karlsruhe, 14. Mä Am Samstag gegen 17.30 Uhr erhob ſich üb der Landeshauptſtadt ein orkanartiger St der Windſtärke 10 erreichte. Auf dem We vom Karlsruher Flugplatz nach Knielin ſuchte ein 12jähriger Junge namens Hel König Schutz unter einem zweirädrigen Se karren. Eine Sturmböe warf den mehrere 3 ner ſchweren Karren um. Der Junge geri unter den Wagen und wurde zu Tode gedrüc In der Stadt und im Haardtwald hat d Sturm ſchwere Schäden angerichtet. Plaka len, Kamine und Werbeplakate wurden umg riſſen. n werde, I. aus. Iſt d zahlreichen uk in den Ja e Kampf⸗ u nalſozialiſtiſe auch diesmal ie bis zum le 17 id Erwartung l. In flürze zur Ankunft Im Prager Werk der Böhmif Zu Mähriſchen Kolben⸗Danek Ac. heidige Märſche ein Streik ausgebrochen. Das We Hlüſchen Leiter beſchäftigt 4000 Arbeiter, von denen 2500 in kurz vor halb! den Ausſtand traten. Die Streikenden beſe hund Reichsleit das Werk, um den Betrieb ſtillzulegen. Eß enKreisleiter Dr handelt ſich um den erſten Beſetzungsſtreit nach der vorderſten? franzöſiſchem Muſter in Prag. iche Vertreter v ladt auf ſeine 2 Die Sachverſtändigen, die das Sandſcht 10 Statut ausarbeiten ſollen, haben die gan 8——5 Woche in Genf getagt, ſind aber noch zu ke hden Reich Ergebnis gekommen. Das franzöſiſche M lten Mit ſt glied hat einen Entwurf vorgelegt, der mit de erzlichen Wor türkiſchen nicht in Einklang gebracht we konnte. Die Beobachterabordnung, die Sandſchak bereiſt hatte, und das Völkerbund ſekretariat nehmen an den Arbeiten teil. sminiſter D Geſchichte ur Dr. Frank ſeii tmiſchem Beifal daß wir Deutf hicſal zumuten ſem Erlebnis, d gliche Erb kachten können, lis, daß wir nie hBedingte verg eVölker unter EMacht aufbaut mit Glaubens ern beſchäftigt. le materielle J⸗ hneter zu ſein ſhes als der ideg und des deutſch kuns kein macht weiter nur als anſehen. Heute ler die letzte Er 3Volkes bedeut * Im Großen Rat der Schweiz begann Ausſprache über die von den Liberalen u Konſervativen eingebrachte Vorlage betre das Verbot der kommuniſtiſchen 9 ganiſationen im Gebiet des Ka tons Genf. Ein kommuniſtiſcher Antrag die Behandlung der Vorlage auf unbeſtimt Zeit zu vertagen, wurde mit 52 Stimmen bürgerlichen Parteien gegen 36 Stimmen Kommuniſten und Sozialdemokraten abgeleh Vermittlung von Johann Sebaſtian „Kunſt der Fuge“ durch das Kölner Kam Sinfonie⸗Orcheſter(Leitung Erich Kraack) an ſprochen werden. Außerdem ſei ein Klavi abend der gefeierten Elly Ney genannt, in w chem Werke von Mozart, Beethoven, Schub und Schumann zu Gehör gebracht wurden. 3 Schluſſe ſei noch ein Konzert von Studierend der Badiſchen Hochſchule für Muſik verme welches außer einem Duett aus„Aida“ and einem Violinkonzert von Spohr die Karlsru ührend andere Erſtaufführung des Klavierkonzertes Nr. 2 ler Grundlage -dur von Eugen'Albert brachte. enlos geblieben. Richard Slevog en, einfachen T. len aus der Ma Kommende Uraufführungen Im n. iſchen Landestheater wi noch im Laufe dieſes Monats Henrik Herſes newi „Ewi G1 Flamme“ zur Uraufführung kom⸗n. würde. Die inen, Die gleiche Bühne hat als weiteke Ur lück nach 1918 aufführung die Komödie„Des Kaiſer von Hermann Luedke u das Luſtſpiel„Blockbergzauber“ von 1130 Munnecke und Eugen Rex in At icht genommen. earei Generalintendant ulz⸗Dornburg hat 4 15 5 die Vereinigten Städtiſchen i5 0 giel grd auf dieſer dramatiſche Erſtlingswerk Thilo von Troth kagen alles „Engelbrecht“ zur alleinigen Uraufführu ein ewigée bie für Mitte Aprik angeſetzt wurde, angenom⸗ Aler geſchen! men. Großer des Folkwang⸗ Tanzſtudios in Mailand. Das Folk wang⸗Tanzſtudio aus Eſſen errang auf ſeinen Italien⸗Aeiſe bei ſeinem erſten Auftreten in d 1 Deutſch⸗Jtalieniſchen Kulturgeſellſchaft im Tea⸗ tro Filodramatici in Mailand einen außſer⸗ ordentlich ſtarken Erfolg. Die Aufführung, de auch der deutſche Konſul in Mailand, Windels beiwohnte, leitete der Präſident der Kulturge⸗ Eſchaft, Profeſſor Nanni, mit einer kurzen Begrüßungsanſprache ein, in der er au den hohen Sinn des kulturellen Austauſchs zwiſchen Deutſchland und Italien hinwies. Wannheim „Hakenkreuzbanner“ 15. März 1937 — 5. Mürz 1035 (HB⸗Funk)). en Sowjetruß⸗ e Wintermanö⸗ in die Manöver nden in Weiß⸗ F. K. H. Mannheim, 14. März. ibungen unweit n Fernen Oſien m überfüllten Nibelungenſaal des Roſen⸗ der mandſchürl⸗ fertens in Mannheim ſprach am Samstagabend manöver durch? Reichsleiter und Reichsminiſter Pg. Dr. Hans erantk zur Bevölkerung der nordweſtbadi⸗ ſchen Induſtriemetropole. Die Tatſache, daß der ehmarn-Velt 4 Reichsjuriſtenführer, der zu den älteſten Mit⸗ (HB⸗Funk) ſeitern des Führers zählt, in der Stadt an te ſich im Feh⸗ Ahein und Neckar in einer Großkundgebung in ſchwerer Zuß piechen werde, löſte allenthalben freudige Er⸗ Bruttoregiſter⸗⸗ugung aus. Iſt doch der Name Dr. Hans Frank ier Kunſtmann“ n Stettin und großen Fahr Maria Clauſen“ nicht nur den alten Parteigenoſſen ſeit langen ahren wohlbekannt und vertraut, ſondern leute bereits dem ganzen deutſchen Volk ein en noch. begriff. nn zahlreichen Prozeſſen vertrat Pg. Dr. nenleben iank in den Jahren des Kampfes um die enkreuzbanner) Racht die Partei als Anwalt und war ſchon ihe, 14 Müärz iiih Rechtsberater und Rechtsvertreter des ihrers. Mehr als 3000 Parteigenoſſen hat er n dieſer Zeit vor den Gerichten des Syſtems artiger 3 eteidigt. Heute gehört zum beſonderen Ar⸗ Auf dem Wege hürt 3 felsgebiet des Reichsminiſters die Durch⸗ ſetung nationalſozialiſtiſcher Er⸗ kenntniſſe auf dem Gebiete des fechtslebens. lauſende im Uibelungenſaal Der Nibelungenſaal, die alte und wohlver⸗ ute Kampf⸗ und Verſammlungsſtätte der Ationalſozialiſtiſchen Bewegung Mannheims, lot auch diesmal wieder das von zahlreichen Roßkundgebungen bekannte, eindrucks⸗ Folle Bild. Schon vor Beginn der Kund⸗ ebung waren die Reihen im Saal und auf der alerie bis zum letzten Platz beſetzt. Spannung id Erwartung lag über den Tauſenden, die Böhmiſch⸗ is zur Ankunft des Reichsminiſters durch anek A6 iſt hneidige Märſche des Kreismuſikzuges der n. Das Werk itiſchen Leiter unterhalten wurden. denen 2500 in Kurz vor halb neun Uhr betrat Reichsmini⸗ ikenden beſetzten r und Reichsleiter Dr. Frank in Begleitung tillzulegen. Es Kreisleiter Dr. Roth den Saal und nahm tzungsſtreik nach der vorderſten Reihe Platz, wo bereits zahl⸗ liche Vertreter von Partei, Wehrmacht und Radt auf ſeine Ankunft warteten. Nach dem eneinmarſch unter den Klängen des Ba⸗ eiler Marſches begrüßte Kreisleiter Dr. foth den Reichsminiſter und Reichsleiter, r noch zn malten Mitſtreiter Adolf Hitlers, ranzöſiſche Mit, A berzlichen Worten. egt, der mit dem leichsminiſter Dr. Frank ſpricht zebracht 15 ines Die Geſchichte unſeres Volkes lehrt, ſo leitete beiten teil. dDr. Frank ſeine etwa einſtündige, oft von miſchem Beifall unterbrochene Anſprache daß wir Deutſchen in allem, was uns das hickſal zumuten konnte, getragen waren von em Erlebnis, das wir als das unver⸗ ingliche Erbgut unſeres Weſens achten können, das immer wieder neue Er⸗ lis, daß wir niemals das Gemüt, das See⸗ hBedingte vergeſſen können. Während an⸗ i Völker unter den nüchternſten Motiven i Macht aufbauten, haben wir Deutſchen uns i mit Glaubenswerten als mit materiellen lern beſchäftigt. die materielle Ichſucht anderer Völker ſchien Agneter zu ſein zum Bau eines mächtigen ches als der idealiſtiſche träumeriſche Seelen⸗ nd des deutſchen Volkes. Deshalb gönnt uns kein machtvolles Reich, ſondern möchte weiter nur als Volk der Dichter und Den⸗ kanſehen. Heute erkennen wir, daß Adolf ller die letzte Erfüllung der Ehrlichkeit un⸗ es Volkes bedeutet. Rührend andere Völker ihre Reiche auf ma⸗ feler Grundlage gebildet haben, ſind ſie lenlos geblieben. Wir dagegen blieben die en, einfachen Träumer dieſer Welt. Andere en aus der Materie, wir aus dem Glau⸗ Fen. i wäre etwas Fürchterliches, wenn es in Welt keinen deutſchen Idealismus mehr en würde. Die gleiche Welt, die für unſer glück nach 1918 kein Verſtändnis hatte, ſie fauch kein Verſtändnis für unſer Glück von lle. Mag ſein, daß die anderen Völker mehr h und mehr Beſitztümer haben. Wir ſind keberzeugung, daß unſer Volk dieſen Kampf hoch ſiegreich beſtehen wird. Wir neiden nand auf dieſer Welt die Reichtümer. Wir lragen alles in dem Gefühl, daß ein ewiger Gott einen Adolf tler geſchenkt hat. er programm iſt heute Staatsgeſetz Folkwang⸗ um 20. Januar 1920 war der Verſailler Ver⸗ nid. Das Folk⸗ in Kraft getreten. Am 24. Februar 1920 rrang auf ſeiner Auftreten in der hum vier Wochen ſpäter— gründete ein un⸗ ellſchaft im Tea⸗ unnter Gefreiter des Weltkrieges eine neue Aufführung wegung im Glauben an die nationale Kraft ailand, Windels, bden ſozialen Willen unſeres Volkes. Heute it der Kulturge⸗ Aer Friedensvertrag außer Kraft geſetzt und mer 304 er Programm vom 24. Februar 1920 iſt 48 ch zwiſchen itsgeſetz geworden.(Stürmiſcher Beifall.) ies. iach Knielingen iamens Helmut ädrigen Schüſer. n mehrere Zent⸗ r Junge geriet u Tode gedrückt. dtwald hat det chtet. Plakatſüu⸗ wurden umge ⸗ haben die g3 heiz begann di Liberalen un zrlage betreffend iſtiſchen O et des Kan iſtiſcher Antrag, auf unbeſtimmte 52 Stimmen der 6 Stimmen der kraten abgelehn —————— Sebaſtian Bachs Kölner Kammer⸗ ich Kraack) ange⸗ ſei ein Klavie enannt, in wel⸗ oven, Schubert cht wurden. Zum on Studierenden Muſik vermerkt, zus„Aida“ und r die Karlsruher izertes Nr. 2 in achte. 4 ird Slevogtg hrungen idestheater wird s Henrik Herſes aufführung kom⸗ als weitere Ur⸗ des Kaiſerß iann Luedke und zauber“ von 'n Rex in Aus⸗ rnburg hat für heater Kiel das ilo von Trothas 'n Uraufführung, vurde, angenom⸗ Daß das möglich war, iſt zunächſt das Ver⸗ dienſt einiger weniger Männer, die ſich um den Führer ſcharten. Heute liegt unſer Stolz nicht ſo ſehr darin, daß Deutſchland ſeine volle Sou⸗ veränität zurückerobert hat. Unſer höchſter Stolz iſt der Glaube, der ſich ſieg⸗ reich durchgeſetzt hat. In großen Zügen ſtreifte der Reichsminiſter ſodann den gigantiſchen Aufſtieg der letzten vier iemals mehr deutſche Ohnmacht! feichsminister Dr. Frank spradi im Nihelungensaal in Mannheim/ Begeisterie Zustimmung Die Welt lügt, wenn ſie behauptet, Adolf Hitler ſei ein Diktator. Iſt das etwa Freiheit, was die ſggenannten demokratiſchen Staaten bieten? Iſt das Freiheit, von bolſchewiſtiſchen Horden zerſtört zu werden? Die Freiheit des deutſchen Menſchen iſt heute geſicherter denn je. Wir wollen nur nicht, daß der Raſſenkern unſeres Volkes zer⸗ ſtört wird und werden das in alle Zukunft zu Reichsminister und Reichsleiter Dr. Frank in Mannheim Blick in die ersten Reihen des Nibelungensaales während der Eröffnungsansprache des Kreisleiters Dr. Roth. Aufn.: Franck Von links nach rechts: Reichsminister und Reichsleiter Dr. Frank, Oberbürgermeister Renninger und Kreis- organisationsleiter Schnerr. Jahre nationalſozialiſtiſcher Staatsführung. Heute beſtimmen wir in der Weltpolitik an un⸗ ſerem Platz mit. Das hat die Welt auch ſehr ſchnell begriffen. Daß die Juden uns nicht mögen, kränkt uns nicht und iſt uns verſtänd⸗ lich. Daß es aber in der Welt ſchon zahlreiche Menſchen gibt, die Adolf Hitler bewun⸗ dern und anerkennen, das freut uns. Denn heute iſt Adolf Hitler bereits der Re⸗ präſentant aller anſtändigen Menſchen der Welt. (Beifall.) verhindern wiſſen. Und wir werden lieber alles auf uns nehmen, als das verlaſſen, was der Führer als richtig erkannt hat. Wir werden in unſerer Freiheit des Glau⸗ bens jeder chriſtlichen Konfeſſion den gleichen Schutz wie bisher zur Verfügung ſtellen. Nie⸗ mals aber werden wir dulden, daß ſich ein Streit der Konfeſſſonen zum Nachteil des Vol⸗ kes auswirken kann.(Beifall.) Dienſt am Dolke iſt Gottesdienſt Was ein Volk an Glauben in ſich trägt, iſt entſcheidend, daß das Volk ſelbſt beſtehen bleibt. Wir halten daran feſt, daß der Glaube eine der größten Gaben des deutſchen Volkes iſt. Dienſt an dieſem Volk iſt Gottes⸗ dienſt. Dieſer Glaube hat dem Führer über die ſchwerſten Stunden hinweggeholfen, denn es hat noch niemals in Deutſchland jemand ge⸗ geben, der ſtärker geglaubt hat als Adolf Hitler. Und letzten Endes hat der ewige Gott den Weg Adolf Hitlers geſegnet und nicht den ſeiner Gegner. Der Reichsminiſter behandelte im weiteren Verlauf ſeiner Rede die großen Abſchnitte des deutſchen Wiederaufſtieges. Jeder deutſche Soldat, ſo rief Pg. Dr. Frank unter be⸗ geiſterter Zuſtimmung, iſt Repräſentant der ſiegreichen nationalſozialiſti⸗ ſchen Revolution. Ohne den Sieg des un⸗ bekannten SA⸗ und SS⸗Mannes und des un⸗ bekannten Parteigenoſſen wäre die Wehrmacht nicht entſtanden. Frieden: Ja!— Ghnmacht: Uiemals! Im Namen von 70 Millionen Deutſchen hat der Führer erklärt: Jawohl, wir wollen den Frieden. Wenn man ihn aber fragt: Willſt du die Ohnmacht? dann wird er er⸗ klären: Nein, niemals! Deutſchlands Ohn⸗ macht war die größte Bedrohung des euro⸗ päiſchen Friedens. Zur Kolonialfrage betonte Reichsmini⸗ ſter Dr. Frank: Wir haben immer wieder feſt⸗ geſtellt, daß man uns aus völlig unhaltbaren Der jüngste Gratulant Ein Enkelkind des Reichskriegsministers bringt am Tage des 40ijährigen Militäriubiläums des Generalfeldmarschalls von Blomberg Glückwünsche dar weltbild(A) Geſichtspunkten heraus unſere Kolonien genom⸗ men hat mit einer Begründung, die eine glatte Verleumdung darſtellt. Unſer morali⸗ ſches Eigentum ſind die Kolonien auch heute noch. Deutſchland hat dieſe Ko⸗ lonien aufgebaut und die Eingeborenen waren für die ſegensreiche Betreuung dankbar. Der Uationalſozialismus— die Lebens⸗ form unſeres Volkes für alle Zeiten Zum Schluß ſeiner Ausführungen ging der Reichsminiſter nochmals auf die große Ka⸗ meradſchaft ein, die heute das ganze deutſche Volk umſchließt. Als Kameraden können wir allen Stürmen der Zukunft gewappnet gegenübertreten. Unter atemloſer Stille fuhr Dr. Frank fort: Solange Adolf Hitler lebt, iſt er der Führer. Und wenn einmal die Stunde gekommen iſt, wo er uns verläßt, dann wird er eingehen in die Unſterblichkeit unſeres Glau⸗ bens als Gründer und Hüter der Weltanſchau⸗ ung unſeres Volkes für alle Zeiten. Denn der Nationalſozialismus iſt die große Lebensform unſeres Volkes von nun an bis in die Ewigkeit. Es wird einmal die Zeit kommen, wo man unſere Generation beneidet, dieſen Mann ſelbſt geſehen und gehört zu haben. Sein Name wird der Leitſtern in alle Zukunft ſein. Sein Glaube wird uns über alle Nöte hinwegtragen. Stürmiſcher, nicht endenwollender Beifall folgte der packenden Rede des Reichsminiſters. Immer wieder mußte ſich Pg. Dr. Frank von ſeinem Platz erheben und immer wieder brach neuer Jubel los, wenn er mit erhobener Rechten für die begeiſterte Zuſtimmung der Tauſenden dankte. Kreisleiter Dr. Roth ſprach den Zuhörern aus dem Herzen, als er dem Reichsminiſter mit herzlichen Worten dankte. Das„Sieg Heil!“ auf den Führer und das Deutſchland⸗ und das Horſt⸗Weſſel⸗Lied beſchloſſen die Großkund⸗ gebung, die zu einer nationalſozialiſti⸗ ſchen Feierſtunde im wahrſten Sinne des Wortes wurde. Segelſlugzeugbauer⸗Meiſter Ein neuer Handwerksberuf rd. Berlin, 14. März. Da die handwerkliche Arbeit beim Bau der Segelflugzeuge eine überaus große Rolle ſpielt, haben in der letzten Zeit Verhandlungen zwi⸗ ſchen dem Reichsſtand des Deutſchen Handwerks und dem Reichsluftſportführer ſtattgefunden, die ſich mit der Ausbildung leiſtungsfähiger Geſellen und Meiſter im Segelflugzeugbau be⸗ faßten. Das Ergebnis dieſer Beſprechungen liegt Eine einfaclie Neclmung gu. anibh/ibi⸗ —— unddechalb ein für allemal: die Schuhe putꝛt man mit Erdal nun in genau formulierten Vorſchriften für die Ausbildung dieſes Handwerks als beſonderen Handwerkszweiges vor. Der Reichs⸗ und preu⸗ ßiſche Wirtſchaftsminiſter hat dieſe Vorſchrif⸗ ten bereits genehmigt. In nächſter Zeit werden im Gebiet jeder Luftſportlandesgruppe bei den zuſtändigen Handwerkskammern Meiſterprü⸗ für den Segelflugzeugbau ⸗ geſetzt. bleiche Brüder, gleiche fiaypen Paris, 14. März. Wie die„Action Frangaiſe“ mitteilt, hat die franzöſiſche Polizei im Departement Marne vor einiger Zeit bei einem als Volks⸗ frontler in der ganzen Gegend bekannten Gaſtwirt ein größeres Waffenlager entdeckt. Seit dem Tag der Auffindung der Waffen habe man nichts mehr von der An⸗ gelegenheit gehört. Die„Action Frangaiſe“ will nun melden können, daß der Abgeordnete dieſes Wahlkreiſes, der ein bekannter Freimaurer ſei, für die Unterdrückung dieſer Affäre geſorgt habe. Schwerer Schneeſturm über Jrland London, 14. März. Die ſtarken Schneefälle und Schneeſtürme der letzten Tagen haben in Schottland und Nordirland großen Schaden angerichtet. In ganz Schottland iſt wegen des hohen Schnees ein Straßenverkehr unmöglich. In Nordirland ruht ebenfalls faſt der geſamte Verkehr. In Belfaſt droht Milchknappheit, weil die Milchanlieferung für die Stadt völlig ins Stocken geraten iſt. Teilweiſe macht ſich in induſtriellen Betrieben Nordirlands bereits eine Kohlenknappheit bemerkbar, und ſogar in Krankenhäuſern tritt hier und da Mangel an wichtigen Vorräten auf. Der Schneeſturm iſt der ſchwerſte, den Nordirland ſeit zehn Jahren erlebt hat. Mit der Hiſſung der HJ⸗Fahne in Ohlendorf im Kreis Goslar begann am Samstagmorgen der Reichsberufswettkampf des Reichsnährſtandes, an dem 360 000 junge Kämpfer aus der deutſchen Landjugend in 10000 deutſchen Dörfern und Betrieben teil⸗ nehmeni. G Mannheim 2 „Hatenkrenzbonner⸗ 15. Mü Finnlands neue Regierung Eine Koalition mit Sozialdemokraten Helſinki, 13. März. Präſident Kallio hat die ihm von Profeſſor Cajander vorgelegte Miniſterliſte angenom⸗ men und die folgenden Miniſter ernannt: Miniſterpräſident: Cajander Gortſchritts⸗ partei); Außenminiſter: Holſti(Fortſchritts⸗ partei); Finanzminiſter: Tanner(Sozialdemo⸗ krat); Verkehrsminiſter: Riömä(Sozialdemo⸗ krat); Kultusminiſter: Hannula(Agrarpartei); Landwirtſchaftsminiſter: Heikkinen(Agrarpar⸗ tei); Innenminiſter: Kekkonen(Agrarpartei); Kriegsminiſter: Niukkanen(Agrarpartei); Han⸗ delsminiſter; Voionmaa(Sozialdemokrat); So⸗ zialminiſter: Koto(Sozialdemokrat) und Ju⸗ ſtizminiſter: Kekkonen(Agrarpartei). Von dieſen Miniſtern waren Holſti und die Agrarier Heikkinen, Kekkonen und Niukkanen bereits Mitglieder der zurückgetretenen Regie⸗ rung Kallio. Die Sozialdemokraten Tanner, Rjömä und Voionmaa ſaßen ebenfalls ſchon in früheren Regierungen. Das Juſtizminiſte⸗ rium, das zunächſt von Innenminiſter Kekkonen mitverwaltet wird, ſoll erſt ſpäter endgültig be⸗ ſetzt werden. Die Hereinnahme von Schweden in das Kabinett ſtieß auf den Widerſtand der Der Wächter Ihres Schlafs Was geht in Ihrem Mund vor, während Sie ſchlafen? Bakterienheere tummeln ſich darin und wollen Ihre Zähne zerſtören. Man muß etwas dagegen tun: Vor dem Zubettgehen Chlorodont, das hilft gründlich. Chlorodont iſt der Sturmtrupp, der die feindlichen Bakterien hinwegfegt. Chloro⸗ dont arbeitet für Sie, während Sie ſchlafen. Agrarier. Die neue Regierung verfügt imꝰ Reichstag über eine Mehrheit von 143 Stimmen von insgeſamt 200. fiientot auf indiſchen miniſter London, 13. März. Wie aus Cawnpur gemeldet wird, wurde am Freitag auf den Kultus⸗ und Landwirt⸗ ſchaftsminiſter der vereinigten indiſchen Pro⸗ vinzen, Jawala Srivaſtava, ein Atten⸗ tat verübt. Als der Miniſter ſich von einem Gartenfeſt nach Hauſe begeben wollte, drang ein Inder mit einem Meſſer auf ihn ein und verſuchte ihn zu erſtechen. Jawala Srivaſtava kam jedoch unperletzt davon, da einer ſeiner Begleiter den Am des Attentäters zur Seite 74 ſchlug. Der Attentäter wurde verhaftet. *. Drei britiſche Polizeibeamte wurden am Freitagabend auf dem Marktplatz von Alt⸗ Jeruſalem durch einen Amokläufer verletzt. Ein Beduine lief durch die Stra⸗ ßen, wobei er wahllos mit einer Eiſenſtange um ſich hieb. Ein Polizeibeamter wurde da⸗ bei ernſtlich verwundet und mußte in ein Krankenhaus gebracht werden, die beiden an⸗ dern trugen leichte Verletzungen davon. warum starb Mnon, gas, Hädcen onne Vamei aus gem Sducsalsbuc der rrunvoltendeien/ noluwooustar ais lebende Tacel/ Tragòdie um Vihme Soeben hat in Paris Nino, eine begabte junge Schauſpielerin, ihrem Leben ein Ende geſetzt. Dieſer Tod richtet nicht nur das Augenmerk der Oeffentlichteit auf eines der myſtiſchſten Frauen⸗ ſchickſale unſerer Zeit. Wieder ſteht por uns die Frage: Was iſt das für ein Schickſal, das ge⸗ rade jene jäh aus der Bahn des Lebens reißt, denen das Leben höchſte Erfüllung verhieß? Wieder erloſch ein Leben, das zu höchſtem Glanz beſtimmt zu ſein ſchien, kaum, daß es begonnen.. Alles ſcheint myſtiſch an dieſem Tod der jungen Schauſpielerin Nino. Noch im⸗ mer wiſſen die Aerzte nicht, welches Gift den Leib zerſtörte. Alle Bemühungen der Behörden ſind bisher vergeblich feſtzuſtellen, wie der wahre Name dieſer jungen Künſtlerin war, wo ihre Wiege ſtand— man wird ein „Mädchen ohne Namen“ in die Erde ſenken müſſen. Und alle Pariſer Kunſtkreiſe bewegt die Frage: Warum ſtarb Nino? In der Klinik des XVI. grondiſſements 1932 etwa iſt die junge Künſtlerin nach Pa⸗ ris gekommen; damals mag ſie 18 Jahre alt geweſen ſein. Vom erſten Tage an beſeelt von der Leidenſchaft zur Bühne, wie tauſend an⸗ dere. Und wie bei hundert anderen ſtatt deſſen nach Jahren der Entbehrung endlich: ein ganz kleines Filmengagement. Doch Nino vollbringt das Wunder, von dem die anderen träumen: ſie fällt in dieſer kleinen Rolle auf. Vor wenigen Monaten erhält ſie ihr erſtes großes Engage⸗ ment; die kleine, ſchwarzäugige Nino iſt in der franzöſiſchen Filmwelt ein Begriff geworden. Man erwartet, daß ihr Name nach dieſer erſten großen Rolle weit über Frankreichs Grenzen hinaus dringen wird. Und nun kommt plötzlich aus der Klinik des XVI. Arondiſſements die Nachricht: Eine Schauſpielerin Nino liegt hier im Sterben. Sie wurde in den frühen Morgenſtunden vergiftet eingeliefert. Selbſtmord— niemand weiß darum. Und gleichzeitig taucht bei den Freunden, den Be⸗ hörden die Frage auf: wer iſt eigentlich dieſe Rino? Die einen ſagen, ihr Vater ſei Amerikaner, andere behaupten, daß ſie im Sep⸗ tember 1914 in Petersburg geboren ſei. Nie⸗ mand weiß Genaues. Kein Dokument iſt auf⸗ zufinden geweſen, das Auskunft geben könnte. Dieſen Fall, der ſoeben aus Paris berichtet wird, umgibt ein beſonderes myſtiſches Dun⸗ kel. Doch was wiegen die äußeren Ungewiß⸗ heiten gegenüber jenem tragiſchen Rätſel, das des Weltrundfunks ſchönſte flufgabe Dienst am Wellfrieden/ Abschluß der Weltrundiunktagung Berlin, 14. März. Nach Abſchluß der zweiwöchigen Arbeits⸗ tagung des Weltrundfunkvereins hatte der Reichsrundfunk das Präſidium, die Delegierten und Beobachter dieſer Tagung in das Hotel Adlon zu einer abſchließenden Beſprechung ge⸗ laden. Der Vertreter des Vorſtandes der Reichsrund⸗ funkgeſellſchaft, Direktor Voß, gab in einer eindrucksvollen Anſprache der Hoffnung Aus⸗ druck, daß auch dieſe Berliner Tagung mitge⸗ holfen habe, die großen, noch unausgenutzten. Möglichkeiten des Rundfunks im Dienſte kame⸗ radſchaftlicher Zuſammenarbeit unter den Völ⸗ kern und im Dienſte des Friedens der Welt auszuſchöpfen. Mit dieſer Hoffnungever⸗ binde das gaſtgebende Land den Wunſch, daß es ihm gelungen ſei, die Abgeordneten aus aller Welt mit dem deutſchen Volk und ſeinem Leben vertraut zu machen. Das arbeitſame, kunſtfreu⸗ dige und friedliebende deutſche Volk könne nichts anderes als die Erfüllung ſeiner Pflichten im Dienſte an Führer und Volk und wolle nichts anderes, als durch ſei⸗ ner Hände und ſeines Geiſtes Arbeit ehrlich ſein Brot verdienen. Der Weltrundfunkverein könne nur dann einen Sinn haben, wenn er ein ehrlicher Maklerunter den Völkern Des Führers dann an v. Blomberg Der Generalfeldmarschall ersier Treuhãnder der Wehrmacht Berlin, 13. März. Den Höhepunkt der militäriſchen Ehrungen, die dem Reichskriegsminiſter und Oberbefehls⸗ haber der neuen deutſchen Wehrmacht am Tag ſeines 40jährigen Militärjubiläums zuteil wur⸗ den, bildete die Glückwunſchanſprache des Füh⸗ rers. Zu dieſem Feſtakt im Groſten Saal des Reichskriegsminiſteriums war die geſamte hohe Generalität und Admiralität erſchienen. In ſeiner Anſprache an den Reichskriegsmini⸗ ſter Generalfeldmarſchall v. Blomberg würdigte der Führer einleitend die großen geſchichtlichen Wandlungen, die ſich in den vergangenen vier Jahrzehnten in der Welt und in Deutſchland vollzogen haben. Von Anfang an ſei es der Wille der NSDaAp geweſen, eine neue ſtarke Wehrmacht und die politiſchen, wirtſchaftlichen und pſychologiſchen Vorausſetzungen dafür zu ſchaffen. Daß dieſe Neugeſtaltung der deutſchen Wehrmacht reibungslos und ohne große Er⸗ ſchütterung gelungen ſei und daß das alte Heer und die junge Partei ſich gefunden hatten, je: die Erfüllung ſeines tiefſten Herzenswunſches und zugleich das große Verdienſt des Reichskriegsminiſters. Anknüpfend an die Verdienſte der Reichswehr äußerte der Führer: „Ich darf das eine wohl ſagen: Die heutige deutſche Armee, ſie wäre— abgeſehen von den unendlichen ſachlichen und auch ſeeliſchen Lei⸗ ſtungen der einzelnen Chefs der Wehrmachtteile — in dieſer kurzen Zeit nicht dentbar geweſen ohne den Generalfeldmarſchall von Blomberg! Das iſt geſchichtliche Tatſache! Dafür dante das ganze deutſche Volt dem Generalſeldmarſchall. In der deutſchen Armee werde der Name des Reichskriegsminiſters für immer weiterleben. Er bleibe auch in Zukunft der erſte Treuhänder der Webhr⸗ macht. Der Führer gab darauf dem Generalfeldmar⸗ ſchall die Ernennung zum Chef des Infante⸗ rieregiments 73 bekannt und beglückwünſchte ihn zu ſeinem Jubiläum. Generalfeldmarſchall von Blomberg dankte dem Führer mit bewegten Worten. Ueber allen Wandel der Zeit hinweg, ſo betonte er, hätten ſich die Ideale und Tugenden des deutſchen Soldaten nicht gewandelt. Dieſen Idealen zu folgen, ſei für jeden Soldaten Pflicht und Wille. Daß die Wehrmacht jetzt wieder hocherhobenen Hauptes ihre Pflicht erfüllen könne, ſei das un⸗ ſterbliche Verdienſt des Führers.„Und wenn ich Ihnen nun meinen tief empfundenen Dank ſage für den heutigen Tag, dann erweitert ſich die⸗ ſer Dank zum Dant und Gelöbnis der ganzen Wehrmacht.“ Schneider⸗-Creuſot verſtaatlicht Paris, 13. März. Im„Amtlichen Geſetzblatt“ iſt eine Verord⸗ nung erſchienen, die die Kriegsmaterial her⸗ ſtellenden Fabriken der Schneider⸗Werke in Creuſot nationaliſiert. Die Fabriken und Spe⸗ zialmaſchinen für Kriegsmaterialherſtellung von Schneiver& Cie. werden zugunſten des fran ⸗ zöſiſchen Staats enteignet. Die Uebernahme der betreffenden Betriebe durch die Verwaltungs⸗ dienſtſtellen des Kriegsminiſteriums wird an einem noch durch beſonderen Erlaß feſtzuſetzen⸗ den Zeitpunkt erfolgen. Der marxiſtiſche„Populaire“, das Blatt des Miniſterpräſidenten, bringt als einzige Zeitung bisher einen Kommentar zu dieſem Erlaß. Er begrüßt dieſe Maßnahme als Verwirklichung eines weiteren Punktes des Volksfront⸗Pro⸗ grammes. werde und mithelſe, die Meinung über Deutſch⸗ land, ſoweit ſie draußen in der Welt von fal⸗ ſchen Vorſtellungen genährt werde, richtigzuſtel⸗ len. Direktor Voß ſchloß ſeine mit lebhafter Zuſtimmung aufgenommenen Ausführungen mit dem Wunſche auf die Weiterentwicklung des Weltrundfunks. Der Präſident des Weltrundfunkvereins, Maurice Rambert⸗Schweiz, gab erneut ſeiner Anerkennun'g und ſeinem Dank für die hervorragende Organiſation der Berli⸗ ner Arbeitstagung Ausdruck, während Admiral Sir Carpendale⸗England den Geiſt der freundſchaftlichen Zuſammenarbeit innerhalb der Delegationen, vornehmlich aber mit allen deutſchen Stellen, als das ſchönſte Erlebnis der Berliner Arbeitstagung bezeichnete. Im gleichen Sinne ſprach der Vertreter der italieniſchen Regierung Gneme, während Dubois⸗Holland insbeſondere den Wunſch von Direktor Voß unterſtrich, das Ausland über die tatſächlichen Verhältniſſe in Deutſchland zu unterrichten. Der beſondere Dank des belgiſchen Vertreters Ba⸗ ron van den Boſch galt dem Leiter der deutſchen Abordnung Dr. von Boeckmann, der ſich nicht nur als ein hervorragender Sachkenner und vortrefflicher Kamerad, ſondern zugleich auch als geeigneter Mittler erwieſen habe, der es immer wieder verſtand, auftretende Gegen⸗ ſätze zu überbrücken und ſo die Arbeit ihrem Ziele zuzuführen. Für die weiblichen Delegierten ſprach Frau Sourek(Tſchechoſlowalei), die in herzlichen Worten der liebenswürdigen Betreuung durch Frau Direktor Voß gedachte, der es zu verdan⸗ ken ſei, daß die weiblichen Teilnehmer in der kurzen Zeit eine gründliche Einſicht in die Lei⸗ ſtungen der deutſchen Fran auf faſt allen Gebieten gewinnen konnten. Der Leiter der deutſchen Abordnung, Dr. von Beeckman, ſchloß mit dem Dank an die ausländiſchen Mit⸗ arbeiter der Berliner Tagung und betonte, daß er immer wieder habe feſtſtellen können, daß die beſten Patrioten zugleich auch die poſitivſten Förderer allet internationalen Zuſammenarbeit und darum die berufenſten Mitarbeiter an der Verſtändigung der Völker durch das Mittel des Runofunks ſeien. ſteht wie verſteinert. keine ärztliche Wiſſenſchaft, keine Fahndunge beit der Behörden zu durchdringen vermag. Warum ruft gerade immer wieder di früh der Tod mit eiſerner Hand, welche Leben zu höchſter Vollendung auserkoren ben ſchien? Arme Ingeborg. Noch die meiſten von uns erinnern ſi tragiſchen Schickſals der kleinen Inge Theek. Der Regiſſeur Willy Forſt hattt entdeckt, aus dem Nichts geholt: er wagte mit ihr, eine völlig Unbekannte zum gi Star zu machen. Und ſein Film, der Polc gri⸗Film„Mazurka“, wird faſt ein„Th Film“; alle ſind gepackt von dem Könn fer bis dahin nie genannten Schauſpieler die Kritik wagt den Vergleich mit der Garhte Nur die Eingeweihten munkeln, daß nicht alle Szenen von ihr ſelbſt geſpielt ſeien, es unter größten Mühen gelungen ſei, Double zu finden, als eine tückiſche, ſch chende Krankheit Ingeborg Theek mitten au den Aufnahmen zu ihrem erſten großen Fih herausriß.—— Und während dieſer Film ſeinen Sieges um die Welt antritt— der bis dahin u kannten Ingeborg Theek eine große Kar eröffnend—, quält ſich dieſes junge Me kind mit einer ſchleichenden Krankheit. Ein„Totentanz“ Da war Nijinſky; ſie nannten ihn größten Tänzer der Welt. Steil empor auch Weg; Schüler des Diagilew, Partner der P lowa, Siegeszug durch Europa, Engagen nach Amerika. Und dann die jähe Tragödi Der junge Tänzer, dem die Welt zuju ſteht in einer ruſſiſchen Kirche. Chorgeſang Weihrauchduft, Kerzen flackern. Nijinſty will zum Preiſe des Höchſten einen religiöſen T tanzen. Ganz langſam beginnt er, dann den die Rhythmen raſcher, immer heftiger, empor ſchnellt der Körper, doch plötzlich erſia jede Bewegung. Nijinſky ſteht ſtumm. Ergr jen blicken alle auf ihn, kein Geräuſch in den gewaltigen Gewölbe, nichts rührt ſich, Nijinſt Und dann erkennen jäh die Erſten, daß ſei Blick erloſchen iſt.— Seit dieſer Stunde ihn geiſtige Umnachtung gefangen. die lebende Jachel Und abermals ein ganz anderes Bild: Hollywood hat einen neuen Star: Marth Mansfield. Bald wird ihr Name wie D0 der Hepburn, der Hayes, der Crawford von Lichtreklamen der ganzen Welt ſtrahlen. Martha Mansfield ſpielt ihre erſte ganz g Rolle. Zu den Aufnahmen ſind die„gro Alten“ herübergekommen: Clark Gable iſt Bob Taylor, auch die Garbo wird erwartet Aufnahme: Martha Mansfield hat ſchre aus einem brennenden Haus zu laufen. L pen ſind eingeſchaltet, Ton läuft. ſchon dem Hauſe dringt ihr Schrei, die Türen fli gen auf, gellend klingt ihre Stimme ins Fr — ſo ſchreit kein Menſch mehr. Noch läuft das Filmband, niemand achbel mehr der Apparate, alle ſehen entſetzt d lebendigem Leib. Wenige Stunden ſpäter ſie tot. Der Film,„ihr Film“, iſt nie her 5 gekommen. In Demut ſagten die Alten:„Wen die ter lieben, den nehmen ſie früh zu ſich. Doch auch wenn unſer Gefühl ſich gegen die Tr eines ſolchen Geſetzes aufbäumt— iſt es blinder Zufall, der die Frühvollendeten ſo raſ von der Bühne des Lebens abtreten heißt! berleihung des nationalpreiſe⸗ geschieht alljãhrlich auf dem Reicisparfeitag der NSDOA — Berlin, 14. März. Der Reichsminiſter für Volksaufklärung und Propaganda veröffentlicht im Reichsgeſetzblatt Ausführungsbeſtimmungen zum Deutſchen Na⸗ tionalpreis für Kunſt und Wiſſenſchaft, den der Führer und Reichskanzler am 30. Januar 1937 geſtiftet hat. Der Nationalpreis wird, wie er⸗ innerlich, jührlich an drei verdiente Deutſche in der Höhe von je 100 000 Reichsmark verliehen. Die Verleihung des Preiſes geſchieht in einem feierlichen Akt, der alljährlich auf dem Reichs⸗ parteitag der NSDaAP ſtattfindet. Die Durch⸗ führung dieſes Aktes obliegt dem Reichsmini⸗ ſter für Volksaufklärung und Propaganda und Reichspropagandaleiter der NSDAp im Ein⸗ vernehmen mit dem Reichsorganiſationsleiter der NSDAwW. Die Vorſchläge für die Verleihung werden auf dem Gebiet der Kunſt von den Präſidenten der Einzelkammern innerhalb der Reichskulturkammer und auf dem Geb Wiſſenſchaft, Erziehung und Volksbild macht. Unabhängig davon ſind vorſchlag tigt für beide Gebiete: der Beauftragte Führers für die geſamte geiſtige und wi anſchauliche Erziehung in der NSDdAßß, Reichsorganiſationsleiter, der Reichsjugendſü rer, der Reichsführer der SS, der Stabschef SA, der Chef der 8 des Führers Reichsarbeitsführer, der Leiter des Haupt für Technik der NSDAP. Die Vörſchläge werden vom Reichsmit für Volksaufklärung und Propaganda Führer und Reichskanzler eingereicht. D entſcheidet über die Verteilung. 150 Die Einreichung der Vorſchläge an Reichsminiſter für Volksaufklärung und paganda ſoll bis zum 1. Juni und die Vo an den Führer und Reichskanzler bis zu Juli eines jeden Jahres erfolgen. Zugleich mit dem Geldpreis wird ein goldenes tragbares Ehrenzeichen ſowie eine Urkunde ausgehä uſammen zwiſchen Kraftf lichtet. In faſt nenſtöße bei ſermieden wert chenende. Ni zwei Kraft ehalten wer! and'ihre Fahr ahrzeuge weg die geſalz. den Kraftfa om Samstag ka rkehr berichtet erkehr am ſrenzen biel ar im Hinblich Reichsſch an der Car enn man noch Die Arbeit de hälte galt wie 1 heiterung des haft. So wurd iß Verfügunge larteiſtellen, dun chtsanwälten leiligten Volks Amacht worden echtsanwälten kordneten Zent üchgeordneten 15. März 10 — erinnern ſich deß ien Ingeborg y Forſt hatte ſie olt: er wagte e inte zum großen lm, der Pola⸗Re⸗ faſt ein„Theek⸗ dem Können die⸗ n Schauſpielerin, )mit der Garbo, inkeln, daß nicht eſpielt ſeien, daß zelungen ſei, ein. tückiſche, ſchlei⸗ rheek mitten auß ten großen Film ſeinen Siegeszug 1 bis dahin unbe⸗ e große Karriene junge Menſchen⸗ Perkehr am brenzen bielt. Der Ausflugsverkehr war im Hinblick auf das ſchlechte Wetter ge⸗ rin'g, Auch mit dem Winterſport war es nicht nannten ihn den rankheit. lempor auch ſein Bartner der Paw⸗ ꝛpa, Engagement jähe Tragödie: ie Welt zujubelt, che. Chorgeſang, n. Nijinſky will nreligiöſen Tanz nt er, dann wer⸗ mer heftiger, hoch h plötzlich erſtartt t ſtumm. Ergrif⸗ Geräuſch in dem ihrt ſich, Nijinſy Erſten, daß ſein eſer Stunde hält igen. deres Bild: Star: Martha yr Name wie der Frawford von den t ſtrahlen. e erſte ganz große ſind die„großen ark Gable iſt da, wird erwartet. ield hat ſchreiend zu laufen. Lam⸗ iuft.., ſchon aus „ die Türen flie⸗ stimme ins Freie r.—3 „ niemand achbek hen entſetzt das lkleid der Mans⸗ sie verbrennt bei unden ſpäter war “, iſt nie heraus⸗ 1:„Wen die Göt⸗ üh zu ſich.“ Doch gegen die Tragil imt— iſt es ein ollendeten ſo raſch btreten heißt! eiſe, verbolen) Beauftragte des eiſtige und welt⸗ r des Hauptamtes om Reichsminiſter mennbein Stenogramm⸗Aufnahmen werden. Groß⸗-Mannheim 15, März 1937 Aleine Wochenend⸗Ereigniſſe men“? um wuuime ne Fahndungsar⸗ ngen vermag. wieder dieſe ſo hand, welche daß auserkoren zu ha⸗ Mehr Verkehrsdiſziplin Wie ſehr die Verkehrsdiſziplin zu wünſchen übrig läßt, geht aus dem Polizeibericht des Samstags hervor, der von zahlreichen Zuſammenſtößen innerhalb der Stadt zwiſchen Kraftfahrzeugen und Radfahrern be⸗ lichtet. In faſt allen Fällen hätten die Zuſam⸗ menſtöße bei Beachtung des Vorfahrtsrechts vermieden werden können. Ohne die betrunkenen Fahrzeug⸗ lenker verging auch dieſes Mal nicht das Wochenende. Nicht weniger als drei Radfahrer iund zwei Kraftfahrer mußten von der Polizei angehalten werden, weil ſie in betrunkenem Zu⸗ ſtand ihre Fahrzeuge lenkten und ſo den Verkehr gefährdeten. Selbſtverſtändlich wurden ſowohl den Radfahrern wie auch den Kraftfahrern ihre Fahrzeuge weggenommen und darüber hinaus wird die geſalzene Strafe nicht ausbleiben, die hei den Kraftfahrern ganz beſonders empfind⸗ lich ſein wird. Wegen Ruheſtörung und Verübung pon grobem Unfug mußten in der Nacht vom Samstag zum Sonntag fünf Perſonen zur An⸗ zeige gebracht werden. Lebhafter Bahnverkehr Ein außero'rdentlich lebhafter Bahnverkehr herrſchte über das Wochen⸗ ende. Bedingt durch die erſten Konfirmationen, die am Sonntag ſtattfanden, war vor allem der Rah⸗ und Stadtbeſuchsverkehr am Samstag⸗ und am Sonntagvormittag ſehr lebhaft. Auch bhom Samstag kann über einen ſehr regen Fern⸗ *. berichtet werden, während der Fern⸗ Sonntag ſich in mäßigen weit her, und ſo nahm der Winterſportſonder⸗ jug nach Offenburg, Ottenhöfen und Bühlertal von Mannheim aus nur hundert Skiläufer mit. Reichsſchülerleiſtungsſchreiben an der Carin⸗Göring⸗Handelsſchule Mit erfreulichem Eifer beteiligten ſich 715 Schülerinnen der Carin⸗Göring⸗Handelsſchule und Höheren Handelslehranſtalt an dem von der Deutſchen Stenografenſchaft ausgeſchriebe⸗ nen Schüler⸗Leiſtungsſchreiben. Von dieſen Prüflingen wurden im Schnellſchreiben 0 und im Schön⸗ und Richtigſchreiben 715 hrauchbare Arbeiten abgeliefert, wovon 127 be⸗ iehungsweiſe 64 Arbeiten mit 0 Fehlern als hervorragend bezeichnet wurden. In den Ge⸗ ſchwindigkeitsſtufen ergaben ſich Leiſtungen von h bis 160 Silben. Die Geſamtleiſtung muß als ſehr gut bezeichnet werden, insbeſondere, wenn man noch berückſichtigt, daß ein großer keil dieſer Schülerinnen in der Praxis bis jetzt ioch nicht oder wenig Gelegenheit hatte, für herangezogen zu So war es für die Schülerinnen mit den leſten Leiſtungen eine wohlverdiente An⸗ erkennung, daß ſie neben der Aushändigung hon Urkunden durch die Reichsleitung der Deut⸗ en Stenografenſchaft außerdem noch mit 150 Huchpreiſen ausgezeichnet werden konnten. Arbeitseinſatz der Rechtsanwälte Aufgehobene Verfügungen Die Arbeit der Reichsgruppe der Rechtsan⸗ pälte galt wie bisher der Erhaltung und Er⸗ heiterung des Arbeitseinſatzes der Anwalt⸗ haft. So wurde in mehreren Fällen erreicht, ſß Verfügungen nachgeordneter Staats⸗ und Morteiſtellen, durch welche die Mitwirkung von fechtsanwälten zurückgewieſen oder ſogar den teiligten Volksgenoſſen ein Vorwurf daraus kmacht worden war, daß ſie ſich der Hilfe von fechtsanwälten bedient hatten, von der über⸗ ordneten Zentralſtelle aufgehoben und den fochgeordneten Dienſtſtellen auferlegt wurde, er Inanſpruchnahme von Anwälten in keiner Reiſe entgegenzutreten. Propaganda dem ingereicht. Dieſet ig. orſchläge an den klärung und Pro⸗ 1 i und die Vorlage anzler bis zum 1. DJas Shixxenbucli deo Jonnłago Lelztes Einſopfessen im Winterhalbiahr/ Stalonen des Wochenendprooramms in der Rhein-Neckor-Stodi Mit gemiſchten Gefühlen hielt der Mannhei⸗ mer nach Abſchluß der reichlich verregneten Ar⸗ beitswoche nach einem märzlichen Lichtblick Ausſchau. Leider mußte er die ſchmerzliche Er⸗ fahrung machen, daß ſeine Glücksſterne diesmal gründlich verſchnupft waren. Wieder war es einmal Eſſig mit dem erhofften Himmelsſegen. Das Wochenende hatte ſich in des Wortes wahr⸗ ſter Bedentung„gewaſchen“ wie man auf gut „Mannemeriſch“ zu ſagen beliebt. Dieſer Um⸗ ſtand war nicht geeignet, die Stimmung am frohen Samstagnachmittag zu heben. Gelang⸗ weilt ſtrichen die Menſchen durch die trübe Stadtlandſchaft. Lediglich am Roſengarten war in den Abendſtunden ein reger Verkehr feſtzu⸗ ſtellen, der dem Charakter eines Wochenendtrei⸗ bens entſprach. Tauſende lauſchten im Nibelun⸗ genſaal den Worten von Reichsminiſter Pg. Dr. Frank. Die Großkundgebung war das Ereignis des Samstags. Erlebnis der Volksgemeinſchaft Die Eintopfſonntage ſind uns allen ſchon zu einer lieben Gewohnheit geworden. Sie werden uns zweifellos in den kommenden Mo⸗ naten fehlen. Die Erfüllung unſerer einfachen Pflicht wurde mit jedem Male mehr zur Freude und zum Genuß. Dafür ſorgten ſchon unſere Soldaten in kameradſchaftlicher Weiſe. Kein Wunder daher, daß es am letzten Eintopfſonn⸗ tag des Winterhalbjahres wieder Tauſende zur 110er⸗Kaſerne und zur Mollſchule zog. Wer im Nibelungenſaal oder im„Rheinpark“, den weiteren Stätten des Gemeinſchaftsein⸗ topfeſſens, Abſchied vom Eintopf genommen hatte, fand noch Zeit genug, den Soldaten einen Beſuch abzuſtatten und nach ſeinem kleinen Opfer für das WHW Zeuge der Schauvorfüh⸗ rungen zu ſein. Gut nur, daß um dieſe Zeit der Himmel dicht hielt und die Freuden der Stunden nicht verwäſſerte. Am Nachmittag gab ſogar die Märzſonne noch ein begrüßenswer⸗ tes Gaſtſpiel. Welche Ueberraſchung! Das ſonntägliche Hauptereignis bildeten die militäriſchen Vorführungen unſe⸗ rer Pioniere am Neckar zwiſchen der Fried⸗ richs⸗ und der Adolf⸗Hitler⸗Brücke. Die begei⸗ ſterten Zuſchauer kamen aus dem Staunen nicht heraus. Es iſt nicht übertrieben, wenn an die⸗ ſer Stelle zum Ausdruck gebracht wird, daß es die ſtrammen Pioniere nicht nur ausgezeichnet verſtanden, das Neckarufer zu ſtürmen, ſondern auch gleichzeitig die Herzen der Mannheimer. Der Sonntag war auch ein Opfertag des deutſchen Schießſports. Von der frü⸗ hen Morgenſtunde an knallten auf ſämtlichen Schießſtänden die Büchſen. Jeder Volksgenoſſe konnte ſich bei dieſer Gelegenheit mit dem Ge⸗ brauch der Kleinkaliberwaffe vertraut machen und ſeine Zielſicherheit erproben. Reichlich floſ⸗ ſen auch hier die Beiträge für das Winterhilfs⸗ werk. Jedes Haus trägt Blumenſchmuck! Eine Bitte an die Mannheimer Bevölkerung/ Auch 1937 Blumenſchmuck⸗Wettbewerb Mannheim iſt unter Deutſchlands Großſtäd⸗ ten zu erneuter Bedeutung gekommen. Seine Induſtrieerzeugniſſe ſtehen mit an erſter Stelle und ſind weltbekannt. Als Han⸗ delsſtadt mit dem zweitgrößten Bin⸗ nenhafen erlebt ſie einen neuen Aufſtieg. Die Reichsautobahn, die Straße des Führers, hat in Mannheim ihre ſchönſte Einführung gefunden. Täglich kommen neue Gäſte, die auch immer überraſcht ſind von Mannheims Schönheit. Mannheim muß aber noch ſchöner werden. Es genügt nicht, daß nur die Stadtverwaltung erhebliche Mittel für die Stadtverſchönerung aufbringt, und es genügt nicht, daß nur der Verkehrsverein eine Stadtwerbung durchführt. Jeder Einwohner kann hier mithelfen, das Stadtbild zu verſchönern, indem er Fenſter und Balkone mit Blumen ſchmückt. Sie bringen Farbe, Leben und Freude in die Straßen unſerer Stadt, ſie dienen nicht nur als Schmuck des Hauſes und der Straße, ſie bringen auch dem Blumenfreund viel Freude und Ablenkung. Wie ſchön iſt eine Straße, die reichlich mit Blumenſchmuck verſehen iſt. Ge⸗ lgen. Zugleich mit oldenes tragbares nde ausgehändigt Kleine Plauderei in der Märzsonne Weltbild(M) rade hier in Mannheim iſt es mit Hilfe des Blumenſchmucks möglich, den gleichförmi⸗ gen Eindruckder Quadrate und die Straßenzüge zu beleben, und ſie ab⸗ wechſlungsreich und ſchön zu geſtalten. Dazu aber genügt es nicht, daß nur vereinzelt Blu⸗ menſchmuck angebracht wird; es iſt notwendig, daß jedes Haus Blumenſchmuck trügt. Ja, wir wollen die Gedanken weiterſpinnen und es muß möglich werden, ganze Stra⸗ ßenbilder in einheitlichen Blu⸗ menſchmuck zu kleiden. Wir richten daher die Bitte an die Einwoh⸗ nerſchaft, bringt reichlichen Blumenſchmuck vor die Fenſter und an die Balkone. Blumen am Fenſter und Balkon ſind aber nicht nur für die Gäſte der Stadt ein freundlicher Gruß, ſon⸗ dern auch für den Beſitzer eine Quelle im⸗ merwährender Freude. Kann er ſich ſchon am der Schönheit und an dem Wachstum ſeiner Pflanzen freuen, ſo iſt es doch die größte Freude, ſtändig die Blumen zu pflegen und zu betreuen. Es iſt ein tiefes Erlebnis, zu ſehen, wie ſich aus einem kleinen Pflänzchen ein prächtiger Blumenſtock entwickelt, wie weiſe die Natur alle Lebensvorgänge, das Wachſen, Blühen und der Fruchtwerdung eingerichtet hat. Blumen vor dem Fenſter be⸗ wahren auch davor,daß wir Städ⸗ ter den Kontakt mit der Natur ganz verlieren. Sie halten den ſeeliſchen Magne⸗ tismus in uns wach, den wir zum Leben nun einmal brauchen. Nebenbei ſei noch erwähnt, daß auch dieſes Jahr wieder ein Blumenſchmuck⸗Wett⸗ bewerb durchgeführt wird Damit winkt je⸗ dem Blumenfreund als Lohn für ſeine Mühe und Fleiß eine ſichtbare Anerkennung. Möge ſich noch mehr als in den letzten Jahren ein edler Wettſtreit entfalten, damit Mannheim eine Stadt in Blumen wird. Darum unſere Bitte: ſchmücke dich! Mannheim, Architektenreklame an Bauwerken In den Anordnungen über den Beruf des Architekten iſt ihm jede aufdringliche Form geſchäftlichen Wettbewerbs und öffentlicher Ankündigung unterſagt. Es iſt ſonach, wie die Reichskammer der bildenden Künſte in einem Erlaß betont, nicht angängig, daß Architekten zu Reklamezwecken an fertiggeſtellten Bauten und an Gartenzäunen auffallende, meiſt auch ſehr unſchöne Bautafeln anbringen. Re⸗ klametafeln der Architekten an Garteneinfrie⸗ dungen ſind künftig verboten. Dagegen iſt ge⸗ ſtattet, die Urheberſchaft am Bauwerk an einer geeigneten Stelle des Bauwerkes ſelbſt in künſtleriſch geſchmackvoller Anordnung kennt⸗ lich zu machen. Die Wiedereinführung von Architektenzeichen wird in dieſem Zuſammen⸗ hang als wünſchenswert bezeichnet. Der Wille, den ſchützenden Wall gegen die Not zu verſtärken, gab dem Wochenende ſein beſonderes Geſicht. Eintopf und militäriſche Schauſpiele trugen dazu bei, daß die Stadt trotz des trüben Wetters einen lebendigen Ein⸗ druck machte. Wer hätte auch die erlebnisrei⸗ chen und intereſſanten Programmpunkte des Tages verſäumen mögen. Man kehrte ſich nicht an Regenpfützen und aufgeweichtes Gelände. Und da man ſchon einmal auf den Beinen war, dehnte man den Spaziergang unbekümmert um die Grippegeſpenſter weiter aus als vorgeſehen. Zeichn.: E. John(3) Soviel macht eben die Uebung und das muſter⸗ hafte Beiſpiel unſerer Soldaten aus. Abgeſe⸗ hen von den Sportbegeiſterten, die auch einen Bindfadenregen auf ſich nehmen, wenn unſere Lokalmatadore im Stadion draußen um die Siegespalme kämpfen. Wunſchträume Die abwechſlungsreichen Stationen ließen dem Mannheimer wenig Raum zu ſorgenvollen Ausblicken, wie wohl das Wetter an Oſtern etwa ſein wird, welche Opfer zu Frühjahrsbe⸗ ginn Frau Mode wieder unausweichlich ge⸗ bracht werden müſſen und was dergleichen Dinge ſind. Schließlich trennen ja nur noch vierzehn Tage von Oſtern. Die Herren, die Arm in Arm mit ihren Frauen durch die Stra⸗ ßenzeilen bummelten, werden bei dieſer Gele⸗ genheit die Erfahrung gemacht haben, daß man nicht gedankenlos an frühlingsmäßig heraus⸗ geputzten Auslagen vorbeigehen kann. Frauen pflegen einen klaren Blick für alle jahreszeit⸗ lichen Veränderungen zu haben, die mit Klei⸗ dung zuſammen⸗ hängen. Auch eine aprilmäßige Wet⸗ terlage vermag da⸗ ran nichts zu än⸗ dern. Männliche Ablenkungsmanö⸗ ver haben gewöhn⸗ lich nur bedingten Erfolg. Auch wenn es ſich um„Tri⸗ umph der Heiter⸗ keit“, das große Reichsarbeitsdienſt⸗ Konzert oder um Bockbierfeſte han⸗ delt. Da tut man ſchon gut daran, die verfügbaren Mittel in Gedanken zu überſchla⸗ gen und nach gangbaren Wegen Ausſchau zu halten, wie man ſich am beſten aus der Oſter⸗ haſenaffäre ziehen könne. Dem aufmerkſamen Leſer hat das„Haken⸗ kreuzbanner“ ſeit Tagen ſchon einen guten Tip aufgezeigt. Er braucht nur in ſeinem Bekann⸗ tenkreis ordentlich Ausſchau zu halten, ob ſich jemand darunter befindet, das noch kein„HB“⸗ Bezieher iſt. So ihm Fortuna hold iſt, kann er —krünianr, — ſehr ſchön, aber für Viele mit Ermüdungserſchei⸗ nungen verbunden, Frühjahrsmüdigkeir ſagt man, die wenig Freude an der Natur aufkommen läßt. Wer dazu eigt und die Erſcheinungen kennt, nimmt ſie nicht tra⸗ iſch, ſondern er tut etwas dagegen Er ſchont in dieſer eit den Körper und führt ihm etwas Heidekraft zu, das gute Umſtimmungsmittel aus 27 Kräutern und Erdſalzen. Auch ſiin Körper wird Ihnen für dieſe Unterſtützung dankbar ein— ſeine Lebensvorgänge, alſo Verdauung, Stoffwechſel, Säftekreislauf, Drüſenfunktionen, Nerven werden ſo funk⸗ tionieren, daß keine aufkommt. Ori⸗ — RM..90 reicht ca. 40 Tage, Doppelpackung M..50 in Apotheken, Drogerien, Reformhäuſern. — Heicdekraft um 300 Reichsmark reicher über die Frühlings⸗ klippe hinüberkommen. Bekanntlich winkt dem Leſer, der den 50 000ſten Bezieher bringt, dieſe begehrte Prämie. Und der neue Bezieher kann in dieſem Falle ſelbſt einen Hunderter in Emp⸗ fang nehmen. Die Glücklichen! Wer möchte dieſe Chance ungenutzt laſſen? Und zwei Mark für jeden neuen Bezieher ſtellen auch eine will⸗ kommene Anerkennung für den beſcheidenen Einſatz dar. Es lohnt ſich. Alſo: Wer bringt den 50 000ſten Bezieher? hk. Mannheim „Hakenkreuzbanner Eintopfſonntag im Zeichen der Wehrmacht Die militäriſchen Vorführungen übken krotz ſchlechter Wikterung wiederum eine ſtarke Anziehungskraft aus Wieder einmal ſtand der vergangene Sonntag ganz im Zeichen der Wehrmacht, die zum letztenmal in dieſem Winterhalbjahr zum Eintopfeſſen eingeladen hatte und die in ver⸗ ſtürktem Maße durch Vorführungen aller Art das Intereſſe auf ſich lenkte. Wie ſehr die Mann⸗ heimer mit allem, was ihnen geboten wurde, einverſtanden waren, ging daraus hervor, daf die Eſſenkarten für das Eintopfeſſen bei der Wehrmacht bereits um die Wochenmitte ausver⸗ kauft waren und daß das ſchlechte Wetter des Sonntags kaum den Beſuch der Veranſtaltung beeinträchtigen konnte. Ganz troſtlos ſah der Himmel am Sonntag⸗ vormittag aus, denn ununterbrochen ſtrömte der Regen herab. Es war ſo das richlige Wetier, um zu Hauſe zu bleiben. Aber die Mannheimer ließen ſich nicht zurückhalten, bewaffneten ſich mit Regenſchirmen oder ſchlüpften in die Re⸗ genmäntel, um ja nichts zu verſäumen. Wußte man doch ganz genau, daß die Wehrmacht auch trotz des Regens auf dem Plane ſein würde. Bei der Artillerie Den Anfang machte natürlich wieder die Artillerie, die ſchon um 10 Uhr die Pforten ihrer Unterkunft im Schlachehof öffnen ließ. Da aber der Dauerregen einen Aufenthalt im Freien wenig angenehm erſcheinen ließ, ſo verlegte man kurzerhand das Geſchützexerzieren in die große gedeckte Verbindungshalle des Schlachthofs, wo an zwei Geſchützen dann die Mannſchaften im Trockenen ihre Geſchützübungen machen konnten. Mit Intereſſe verfolgte man die Vorführungen. Allein ſchon durch die faſt ununterbrochenen Vorführungen konnte keine Langeweile aufkom⸗ men, und da noch der Muſikzug der 32. SS⸗ Standarte mit ſchneidigen Weiſen die Zeit ver⸗ kürzte, konnte man es ſchon bei der Artillerie aushalten. Als der Regen etwas nachgelaſſen hatte, wur⸗ den ſofort die Spazierfahrten mit den Jagd⸗ wagen aufgenommen. Schließlich beſpannten die Artilleriſten zwei Geſchütze und nun ging es ſechsſpännig durch das Gelände des Schlacht⸗ und Viehhofs. Die Jugend durfte bei dieſen Fahrten nicht nur die Plätze der Kanoniere auf den Geſchützen einnehmen, ſondern durften ſich auch auf die Handpferde ſetzen. Das war wie⸗ der eine Freude für unſere Jugend, die gerne für die Ma e Fahrten ihre Spende für das WHW gaben. Hochbetrieb herrſchte in der Reithalle, wo man— ſelbſtverſtändlich ebenfalls gegen einen Wurf in die Spendenbüchſe des WHW— auf den prächtigen Reitpferden des Artillerie⸗Regi⸗ ments reiten durfte. Zur Mittagsſtunde ver⸗ lagerte ſich das„Schwergewicht“ in die Moll⸗ ſchule, wo man das Eintopfeſſen einnahm und wo man durch die Werkskapelle der Firma Heinrich Lanz trefflich unterhalten wurde. ... und bei der Infanterie Zur alten Kaiſer⸗Wilhelm⸗Kaſerne ergoß ſich gegen 12 Uhr ein wahrer Menſchenſtrom, und die Kronprinzenſtraße war ſchwarz vor lauter Regenſchirme. Die Straßenbahnwagen zur Ka⸗ ſerne waren mehr als überfüllt und Hunderte von Mannheimern, die gerne mit der Straßen⸗ bahn Raien 5 wären, mußten den Weg zu Fuß zurücklegen, weil die Wagen nicht ausreichten, um den gewaltigen Anſturm auf einmal bewäl⸗ tigen zu können. Nachdem die Vorführungen in der Kaſerne einen ſolchen Anklang bei den Mannheimer gefunden haben, wird es ſehr zu überlegen ſein, ob man bei ähnlichen Anläſſen nicht den Straßenbahnverkehr ſo ver⸗ ſtärken kann, daß er in der Lage i ſt, auch denſtärkſten Beanſpruchungen gerecht zu werden. In der Kaſerne hatte die 3. Kompanie wieder alles trefflich vorbereitet. Ein ſchöner Auftakt war es, als Punkt 12 Uhr die Kameradſchaft ehemaliger 110er von der Regimentsmuſik des Infanterie⸗Regiments Nr. 110 mit klingendem Spiel in den Kaſernen⸗ hof eingeholt wurde. Hatten doch die Mitglie⸗ der der Kameradſchaft ehemaliger 110er be⸗ ſchloſſen, gemeinſam mit den Kameraden des neuen Infanterie⸗Regiments 110 den Eintopf einzunehmen. Als die eingeholte Formation auf dem Ka⸗ ſernenhof Aufſtellung genommen hatte, hieß Bataillonskommandeur Oberſtleutnant Specht mit herzlichen Worten die Kameraden vom alten 110er⸗Regiment willkommen und hob her⸗ vor, daß es nach dem Einmarſch des neuen 110er-Regiments im vergangenen Jahre die Kameraden vom alten Regiment 110 geweſen wären, die ſofort die Verbindung aufgenommen hätten. Immer wieder würde ſich der Ge⸗ meinſchaftsſinn beweiſen, der beſonders dann zutage trete, wenn es gelte, etwas für die Volksgemeinſchaft zu tun. Kameradſchaftsführer Haberkorn dankte dem Bataillonskomman⸗ deur für die Worte der Begrüßung. Nach dieſer kurzen Begrüßung begannen dann bei ſtrömendem Regen die Vorſührungen, die von der Maſchinengewehrkompanie eingeleitet wurden. In ſchneidigem Galopp kamen die Fahrzeuge auf den Kaſernenhof gepreſcht, und gleich darauf warfen ſich die Soldaten mit ihren Waffen auf den vom Regen völlig auf⸗ geweichten Boden. So lagen die 110er von der MG-⸗Kompanie mitten„im Dreck“, und gleich darauf begann ein Gefecht, da auf der Gegen⸗ ſeite einige Schützen aufgetaucht waren. Laut hämmerten die Maſchinengewehre, und immer wieder ließen Aufſchläge im Rücken der Ma⸗ ſchinengewehrſchützen erkennen, daß der den Zuſchauern unſichtbare Feind das Vordringen aufhalten wollte. Später wurden die Ma⸗ ſchinengewehre wieder auf die Fahrzeuge ge⸗ bracht. Es war ein impoſanter An lick, als in vollem Galopp die Geſpanne über den Ka⸗ fuhren, wobei der Dreck hoch auf⸗ pritzte. Nach einer kurzen Pauſe wurde durch zwei Züge gruppenweiſes Exerzieren vorgeführt, ſo daß man ſehen konnte, in welcher Weiſe die Einzelausbildung bei der Infanterie erfolgt. Wie am letzten Eintopfſonntag, ſo zeigte auch wie⸗ der die Infanterie⸗Geſchützkompanie ihr Kön⸗ nen, und ſchließlich erfolgte noch ein Vorbei⸗ ma'rſch der 3. Kompanie vor dem Bataillons⸗ kommandeur. Den muſikaliſchen Rahmen gab wieder mit gewohntem Schwung die Regi⸗ etwas ganz Neues waren. mentsmuſik der 110er unter Leitung von Muſik⸗ meiſter Kraus. Da man für die Aufſtellung eines Lautſprechers Sorge getragen hatte, konnte nicht nur die Muſik verbreitet werden, ſondern es war auch möglich, einige Erklä⸗ rungen zu den Vorführungen zu geben. Aeberraſchungen aller Art In den Sin ſtärkte man ſich beim Eintopfeſſen in dem Exerzierhaus, wo es aus dampfenden Schüſſeln ſchmackhafte weiße Bohnen mit Speck gab. Aber auch außer den leiblichen Genüſſen warteten die 110er noch mit anderen Ueberraſchungen auf. Auf dem Kleinkaliberſchießſtand durfte man mit richtigen Militärgewehren ſchießen: Drei Schuß für 25, Pfennig zugunſten des Winterhilfswerkes. Wie ſehr man dieſe Schießgelegenheit zu ſchät⸗ zen wußte, geht daraus hervor, daß trotz des Regens ein reger Betrieb auf dem Schießſtand herrſchte. Bei einem Gang durch die Stallungen konnte man ſich von dem ausgezeichneten Merdemate⸗ rial überzeugen, das die berittenen Einheiten der 110er beſitzen, und ſchließlich fand man bei der Waffenſchau in der Reithalle ſo viel inter⸗ eſſante Dinge, daß ſich ein längeres Verweilen ſchon lohnte. Als dann bald nach zwei Uhr begonnen wurde, die Kaſerne von den Ziviliſten zu„ſäu⸗ bern“, war es für manche Beſucher noch viel zu früh. Aber man wußte ja, wie man den Reſt des Nachmittags ausfüllen ſollte, da ja um 15 Uhr bereits die Vorführungen der Pioniere auf dem Neckar begannen. Kein Wun⸗ der alſo, daß die Zuſchauer aus der Kaſerne nach dem Neckardamm überſiedelten und ſich dort von 14 Uhr ab die beſten Plätze für die Vorführungen ſicherten, die für Mannheim auch Auch die Jugend trennte ſich nur ſchwer von der Kaſerne, da ſie mit offenen und geſchloſſenen Wagen ſpazieren gefahren wurde— genau ſo wie das letztemal! — nhi— Zehn Jahre Reiterverein Mannheim .. und ein Zubiläums⸗Reiterfeſt mit einer ausgezeichneten Programmfolge Wenn heute wieder neues Leben in den be⸗ kannten Reiterverein Mannheim e. V. eingezogen iſt und wenn heute die Zukunft die⸗ ſer berufenen Pflegeſtätte einer der edelſten Sportarten geſichert iſt, ſo iſt das in erſter Linie der Initiative des mationalſozialiſtiſchen Staa⸗ tes zu danken, dem auch die Förderung des deutſchen Reitſportes ſehr am Herzen lag. Der Reiterverein Mannheim, der heute auf ſein zehnjähriges Beſtehen zurückblicken kann, veranſtaltete aus Anlaß ſeiner Jubelfeier am vergangenen Samstagnachmittag in der großen Reithalle im Schloß ein mit großer Sorgfalt und viel Geſchick vorbereitetes Reiter e ſt mit ausgezeichneter Programmfolge. Trotz der recht troſtloſen Wetterlage waren viele Freunde und Förderer des ſchönen Reitſportes gekom⸗ men, um Zeuge der Vorführungen zu werden, die geeignet waren, den guten Ausbildungs⸗ ſtand des Jubelvereins ſinnfällig zu demon⸗ ſtrieren. Unter den militäriſchen Vertretern un⸗ ſerer Garniſon ſah man auch Generalleutnant Ritter v. Schobert. Im Namen des Reitervereins begrüßte Kurt Bender ſeine Gäſte. Im weiteren Verlauf ſeiner kurzen Anſprache gab er einen Ueberblick über die Geſchichte des Vereins und ſchilderte die großen Schwierigkeiten, mit denen man in den verfloſſenen Jahren zu kämpfen hatte. Sein beſonderer Dank galt den Männern, die ſich mit unbeugſamer Energie für den Be⸗ ſtand des Jubelvereins eingeſetzt hatten. Be⸗ ſondere Verdienſte hat ſich hierbei Major a. D. Jobſt erworben. der wegen ſeiner ausgezeich⸗ neten Reitausbildung weit über die Grenzen der Stadt belannt iſt und im letzten Jahr den ehren⸗ vollen Ruf erhielt, als Richter bei der Olym⸗ piade in Berlin tätig zu ſein. Anerkennende Worte zollte er auch der Tätigkeit des Stallmei⸗ Kameradſchaft iſt erſte Vorausſetzung ꝙpg. Meiſter ſprach über das Geſetz zur Ordnung der nationalen Arbeit Die Fachgruppe„Geſundheit“ in der DAß rief dieſer Tage ihre Mitglieder in die Germaniaſäle ein, wo Kreisbetriebsgemein⸗ ſchaftswalter Pg. Meiſter über das Geſetz zur Ordnung der nationalen Arbeit ſprach. In der Fachſchaft„Geſundheit“ ſind alle Berufe erfaßt worden, die im Dienſte des Näch⸗ ſten ſtehen. Sie alle dienen einem Ziele, ibre Kunſt, ihre Wiſſenſchaft und ihre Kraft dem leidenden Volksgenoſſen zur Verfügung zu ſtel⸗ len, um ein geſundes Volt heranzuziehen. Frü⸗ her waren die Angehörigen dieſer verſchiedenen Berufe unter der Bezeichnung„freie Beruſe“ in der DAß eingegliedert. Reichsorganiſations⸗ leiter Dr. Tey hatte ſpäter dann alle dieſe Be⸗ zufe in der Fachſchaft Geſundheit in der DAð zuſammengefaßt, ſo daß hier alle Berufe ver⸗ einigt ſind, die irgendwie mit dem kranten Menſchen zu tun haben. Wenn nun die Fach⸗ gruppe Geſundheit in Mannheim damit begonnen hat, ihre Angehörigen durch Schulungsvorträge zu ſchulen, ſo handelt es ſich bei dieſen Vor⸗ trägen um die erſte Schulung der Fach⸗ ſchaft im Gau Baden überhaupt. Be⸗ reits der erſte Schulunasvortrag war ein voller Erfolg. Der zweite Vortrag mußte, um alle Angehörigen der Fachſchaft unterbringen zu können, in den Germaniaſälen abgehalten wer⸗ den, die aber gleichfalls kaum ausreichten, Um die große Zahl der Erſchienenen zu faſſen. Eine Abteilung des Orcheſters der Städti⸗ ſchen Betriebe ſorgte für gute muſikaliſche Unterhaltung, bis dann Kreisfachgruppenwal⸗ ter Pa. Schumacher das Wort ergriff und die Mitglieder der Fachſchaft Geſundheit be⸗ grüßte. Nach ihm ſprach Kreisbetriebsgemeinſchafts⸗ walter Pg. Meiſter über das angekündigte Thema, der davon ausging, wie ſchwierig es oft iſt, widerſtrebende Kräfte unter einen Hut zu bringen. Wie nur eine Familie beſtehen könne, wenn ſie zuſammenhalte, ſo könne auch ein Betrieb nür aufrechterhalten werden, wenn gegenſeitiges Vertrauen und gegenſeitige Kameradſchaft beſtünde. Aus dieſen kleinen Zellen der Kameradſchaft erwachſen die Ge⸗ meinſchaft in der Gemeinde und ſchließlich im Staate ſelbſt. Mit einem„Sieg Heil!“ auf den Führer ſchloß der Redner ſeine Ausführungen. ſters Kennerknecht und den tüchtigen Pferde⸗ pflegern, die ſich durch ihre treuen Dienſte aus⸗ zeichneten. Auf das Jubiläums⸗Reiterfeſt eingehend, be⸗ tonte der Redner, daß man mit dieſer Veran⸗ ſtalum en wollte, den Teilnehmern einen kleinkn Einblick in verſchiedenen Sparten der reiterlichen Ausbildung zu geben. Nach einem dreifachen„Sieg Heil!“ auf den Führer begann der Reigen der ausgezei neten reiterlichen Darbietungen. Die Jugendabteilung machte den Anfang und es lachte einem das Herz im Leibe, wenn man dieſen zehn ſtrammen Hitlerjungen, die in ta⸗ delloſer Sattelhaltung eine Reitſtunde in allen Gangarten vordemonſtrierten, zuſah. Alle Uebungen klappten ausgezeichnet und der herz⸗ liche Beifall, der den jugendlichen Reitern nach dem exakt' durchgeführten, abſchließenden Springen mit gekreuzten Armen gezollt wurde, war durchaus verdient. Eine ganz ausgezeich⸗ Zie Fueralenleurten de/r Rriclisbalum fiir das MVν]! ergeben hildler von der- entioichlumg der herleelimmittel nete Leiſtung vollbrachte im Anſchluß Stu phil. Ernſt Schmitt auf der raſſigen„Trude“ Prachtvolle Figuren aus der Hohen S ule, Paſſagen, die man da bewundern lonnte— ſehr wirkungsvoll der Abſchluß,— als das meiſterhaft dirigierte Pferd im ſpani⸗ ſchen Schritt die„Arena“ verließ. Ueberaus reizvoll die nun folgende Damen⸗ Quaodrille in friderizianiſcher Tracht, die dem beachtlichen Können der vier ſchneidigen Reite⸗ rinnen(Frau Jobſt, Frau Vierling, Frau Ben⸗ der und Frl. Bohrmann) das beſte Zeugnis ausſtellten. Ein luſtiges Verfolgungsrennen und zwar ein Schleifenraub, wobei es galt, dem jeweiligen Beſitzer der Trophäe die Beute— eine Lilaſchleife am Rücken— abzujagen, ſorgte für die gefällige Auflockerung des ſchönen Pro⸗ gramms. Und dann wieder eine ausgezeich⸗ nete Sololeiſtung! Diesmal brillierte Major a. D. Jobſt auf dem herrlichen oſtpreu⸗ ßiſchen Rapp⸗Wallach„Pilgtus“ in allen Gang⸗ arten der Hohen Schule. Stärker Applaus dankte dem fabelhaften Reiter. Sehr ſchwierig die nun folgende Reitervorführung— eine Poſtillon⸗ Fahrſchule, geritten von Spuler und Schar⸗ rer. Die recht komplizierte Darbietung wurde dank des ausgezeichneten Verſtändniſſes zwi⸗ ſchen Pferd und Reiter bei exakter Zuͤgeiſh⸗ rung zu einem vollen Erfolg. 3 Der Abſchluß,— gleichzeitig aber auch einer der Höhepunkte des Programms— dann das Gehorſamsſpringen über verſchiedene, darunter ganz raffinierte, Hinderniſſe, Auch die⸗ fer gefällige Programmteil geriet in allen Tei⸗ len vorzüglich und wurde ſehr beifällig aufge⸗ nommen. Zweifellos aber hat der Reiterverein Mannheim mit dieſer Jubiläumsveranſtaltung gezeigt, daß er über einen ſehr beachtlichen Ausbildungsſtand verfügt, der ihm beſtimmt eine ſtarke Vorwärtsentwicklung ſichern wird, —eme. Silberne Hochzeit. SA⸗Mann Ernſt Lind⸗ mann und ſeine Ehefrau Ida, geb. Hammer, Mannheim⸗Neckarau, Mönchwörthſtraße 25, be⸗ gehen am 16. März das Feſt der ſilbernen Hochzeit. Wir gratulieren. Neue Wege in der Farbenfotografie Ein Lichtbildervortrag in der Fotografiſchen Geſellſchaft Mannheim Die Fotografiſche Geſellſchaft hatte am Sams⸗ tag ins„Hotel National“ eingeladen, um hier ein neues Verfahren in der Farbenfotografie vorführen zu laſſen. Der Erfinder, A. Perſon aus Frankfurt, war ſelbſt anweſend und führte an Hand von Beiſpielen und Lichtbildern in ſein neues Verfahren ein, das eine weſentliche Vereinfachung bei der Wiedergabe von Farben⸗ fotografien darſtellt, wobei allerdings gleich ge⸗ ſagt ſein ſoll, daß das neue Verfahren in keiner Weiſe dazu angetan und etwa dazu benutzt wer⸗ den ſoll, der Malerei Konkurrenz zu machen. Am Abend ſprach Herr Kramer über das Thema„Aufn'ahmen in natürlichen ſinoer zeigte dann der Er⸗ inder Perſon ſein neues Verfahren, zu dem etwa folgendes zu ſagen iſt: Wie alle Farbendruckverfahren baſiert das von dem Lichübildner Perſon ausgearbeitete auf der ſubtraktiven Methode, bei der die richtige Farbe durch„Subtraktion“ aus dem Spektrum des weißen Lichts entſteht. Bei Farbenaufnahmen ſpielt die Bewältigung großer Kontraſte eine weit größere Rolle als bei der Wiedergabe in Schwarz⸗Weiß. Es genügt daher nicht, die Naturfarben in die drei Grund⸗ farben zu zerlegen, vielmehr müſſen auch die Helligkeitswerte, alſo die dunklen und hellen Abſchattierungen der Farben, berückſichtigt wer⸗ den. Daher ſind bei der Herſtellung der Farb⸗ die Lichter und Schatten getrennt zu behandeln. Auf dieſe Weiſe wird erreicht, daß die bildwichtigen rbtöne mit geſteigerter Leuchtkraft und in harmoniſcher Zuſammenſet⸗ zung zu Papier gebracht werden können. Der Farben⸗Kopierprozeß wird durch dieſe Erkenntnis auf eine ganz neue Baſis geſtellt: Unter Zwiſchenſchaltung paſſender Farbfilter werden von einem farbigen Durchſichts bild vergrößerte Mattizen auf beſonders präparier⸗ tem Papier hergeſtellt, die als Druckplatten für die drei Grundfarben dienen und zugleich die Aufgabe der Farbtontrennung zu erfüllen ha⸗ ben„Die Einfärbung geſchieht nach dem ſeit 1875 bekannten Imbibitionsverfahren, bei dem die Farbſtoffe von der Matrize auf ein Blatt Gelatinepapier übergeſaugt werden. Wegen der Eigenart der Farbenſteuerung können je⸗ doch die bisher gebräuchlichen Gerbemethoden keine Verwendung finden, ſo daß auch hinſicht⸗ lich der Geſtaltung des Einfärbereliefs eine Neuerung geſchaffen werden mußte. Da von einem farbigen Diapoſitiv ausge⸗ gangen wird, entfällt die Anſchaffung beſon⸗ Farbenkameras und Hilfsgeräte. Die bisherigen Verfahren mußten ausnahmslos derer von Teilnegativen ausgehen, bei deren Her⸗ ſtellung Fehler unterlaufen konnten, die ſehr oft das Endergebnis in Frage ſtellten. Der neue Weg dagegen geſtaltet die ganze Arbeit von vornherein ſehr überſichtlich und ziel⸗ ſicher. Es werden einfach von farbigen Auf⸗ nahmen, die auf den heutigen Farbfilmen Voränge diesmaf wũeder ⁊ur Jäüscerei Sorpp nicht ſchwieriger herzuſtellen ſind als die ge⸗ 4 ⸗Aufnahmen(auch wöhnlichen Momentaufnahmen den), die ſchönſten ausgewählt. önnen jetzt gemacht wer gültige Bildwirkung erkennen. zum Ausdruck zu bringen. So dürfte das neue Farbenverfahren allen 4 willkommen ſein, die nach einer möglichſt voll⸗ kommenen Löſuna der Frage des farbigen Pa⸗ pierbildes ſtreben. Sie laſſen ſchon zu Beginn der Farbtontrennung die end⸗ Das weitere Verfahren aibt dem Lichtbildner die Mittel in die Hand, die Farben deutlich voneinander ab⸗ zuſetzen und in bildmäßig wirkſamer Weiſe — — Da hatten f ganze vergang topfſonntag 9 großangelegten Mannheimer bringen ſollte hundsjümmerl ſteigen, der de zwiſchen Adol verwäſſern dri ſtimmt noch ni chenden Wett— ihren Sold an jenem( men wären, ſ. net/ hätte. Sc Zeder der Ant Bedeutung die Pionieren ver— auch, der ſich unſerer SA⸗Pi den Geſichte igen Beſucher Auf dem Ufe ch ſeine La heſtimmten Zuf das angenehmf ſorgten die at aufgeſtellten Fe hrie„ſüße La erfolgt dann de den Seiten de große Fah! und ſchmetternd Pionieren erſtraße— Und nun erf bon Pionie den Neckar her Ausrichtung d en. Voran fl denen die inter⸗ herſehenen klei hallo erregten fücke, dieſe chlauchbor icklichkeit von wurden u en. uUnd ſchon ha dieſer Neuerſche mächtigt, denn muf einer Gruph g, jetzt k. 4 merkſamen und —— sein, heiſz ist ungesu. Gewichts nohme di flerz, leber, Do: S. Kutpo..50. — 3 Werbt alle nſchluß Stud ſigen„Trude“ dohen Schule a bewundern Abſchluß,— erd im ſpani⸗ zende Damen⸗ acht, die dem eidigen Reite⸗ ig, Frau Ben⸗ beſte Zeugnis gungsrennen i es galt, dem die Beute ujagen, ſorgte ſchbnen Pro⸗ usgezeich⸗ nal brillierte lichen oſtpreu⸗ n allen Gang⸗ lpplaus dankte vierig die nun ine Poſtillon⸗ r und Schar⸗ hietung wurde ndniſſes zwi kter Zuͤgeiſh⸗ ber auch einer — dann das verſchiedene, tiſſe, Auch die in allen Tei⸗ eifällig aufge⸗ r Reiterverein sveranſtaltung zr beachtlichen ihm beſtimmt ſichern wird. —eme. Ernſt Lind⸗ geb. Hammer, hſtraße 28, be⸗ der ſilberne ihren, bei dem auf ein Blatt erden. Wegen ng können je⸗ gerbemethoden z auch hinſicht⸗ bereliefs eine ßte. 3 poſitiv ausge⸗ affung beſon⸗ fsgeräte. Die ausnahmslos i deren Her⸗ nten, die ſehr ſtellten. Der ganze Arbeit ich und ziel⸗ farbigen Auf⸗ n Farbfilmen 3 „Hakenkreuzbanner“ 15. März 1937 Pioniere begeiſtern ungezählte Tauſende Das ſonnkägliche Großereignis zwiſchen Adolf⸗Hitler⸗ und Friedrichsbrücke.. und die Sonne brach durch Da hatten ſich nun unſere 33er Pioniere die anze vergangene Woche über auf dieſen Ein⸗ topfſonntag gefreut, der ſie anläßlich einer grofangelegten Schau⸗Unebung der ganzen Mannheimer Bevölterung auch äuſerlich nahe⸗ bringen ſollte. und nun mußte da ein ſolch hundsfümmerlicher Sonntagvormittag herauf⸗ feigen, der das ſchöne militäriſche Schauſpiel zwiſchen Adolf⸗Hitler⸗ und Friedrichsbrücke zu rwäſſern drohte. Kunt Das Wetterglück war auch diesmal wie⸗ er auf ſeiten unſerer Soldaten,— der Him⸗ mel hatte ein Einſehen und in den Nachmit⸗ gsͤſtunden brach ſogar die goldene Sonne urch und überſtrahlte die vielen, ungezühlten auſende, die rechts und links das Neckarufer lumten und ſich auf der Adolf⸗Hitler⸗Brücke ſammendrängten. nd wenn es Bindfaden geregnet hätte. Lange vor der angeſetzten Stunde des Be⸗ uns erfolgte ſchon der Aufmarſch der Maſ⸗ n, zu einem Zeitpunkte alſo, wo man be⸗ immt noch nicht mit einer Beſſerung der herr⸗ enden Wetterlage rechnen konnte. Und wer e alte— ewig junge Liebe der Mannheimer zu ihren Soldaten kennt, der weiß auch, daß e an jenem Eintopfſonntagnachmittag gekom⸗ en wären, ſelbſt wenn es Bindfaden gereg⸗ et hätte. Schon kurz nach 14 Uhr glich die lze Umgebung der Adolf⸗Hitler⸗Brücke einem ahren Heerlager,— eine rieſige, erwartungs⸗ frohe Menge harrte der kommenden Ereigniſſe. eder der Ankommenden war ſich der tieferen Bedeutung dieſes militäriſchen Schauſpiels be⸗ ußt, das zugunſten des Winter⸗ ilfswerkes von unſeren wackeren Zzer⸗ Pionieren veranſtaltet werden ſollte. Keiner auch, der ſich der freundlichen Aufforderung unſerer SA⸗Pioniere entzog, die mit glückſtrah⸗ lenden Geſichtern herumliefen und mit ihren emſig kleppernden Sammelbüchſen allerhand Mühe hatten, dem Anſturm der recht gebefreu⸗ gen Beſucher gewachſen zu ſein. Auf dem Ufer der Vorſtadtſeite, in der Nähe r Adolf⸗Hitler⸗Brücke hatten die Muſiker es Pionierbataillons 33 mit ihrem Aufſtellung genommen. Hier inden auch der Kommandeur und mehrere ffiziere des Bataillons, ſowie Vertreter der mteigliederungen, des Staates und der Be⸗ rde. Ein Großlautſprecher, den die rma Radio⸗Keimp bereitwilligſt und un⸗ ennützig zur Verfügung geſtellt hatte, ſorgte durch ſeine Lautſtärke für eine gute, weithin rbare Uebertragung der nun folgenden Dar⸗ bietungen. Glanzvoller Auftakt Schneidige Muſiktlänge unterhielten die froh⸗ geſtimmten Zuſchauer, denen die Wartezeit auf bas angenehmſte verkürzt wurde. Im übrigen ſorgten die auf beiden Seiten des Neckars aufgeſtellten Feldküchen, aus denen man für Pfennig einen halben Liter ausgezeichneten fakao ausgeſchenkt erhielt, für die ſtark be⸗ behrte„ſüße Labe“. In würdig⸗ſeierlicher Weie erfolgt dann der Auftakt gegen 15 Uhr. Zu bei⸗ den Seiten des Neckars wurden je ſechs große Fahnen gleichzeitig gehißt und ſchmetternde Trompetenſtöße gaben unſeren her Pionieren die Straße— und zwar die Waſſerſtraße— frei! Und nun erfolgte die große Auffahrt von Pionierfahrzeugen aller Art, die den Neckar herunter kamen und in tadelloſer lusrichtung die Adolf⸗Hitler⸗Brücke paſſier⸗ n. Voran flitzten die flinken Motorboote, en die intereſſanten, mit Außenbordmotoren ſehenen kleinen Fähren folgten. Großes llo erregten die kleinen und großen Floß⸗ cke, dieſe merkwürdigen, aufpumpbaren chlauchboote, die mit fabelhafter Ge⸗ cklichkeit von den jungen Pionieren gepad⸗ t wurden und überraſchend ſchnell daher⸗ en. nd ſchon hatte ſich der Volksmund wieder ſeſer Neuerſcheinung auf unſerem Neckar be⸗ mächtigt, denn ſchnell hatte der begeiſterte Aus⸗ mf einer Gruppe Mannemer Lausbuwe:„Ach⸗ ung, jetzt kumme die Waſſerflöh', ie Runde gemacht. Und ſo zogen, parademäßig, die mannigfal⸗ en Pionierfahrzeuge an den Augen der auf⸗ herkſamen und aufnahmebereiten Menge vor⸗ über. Viel Beachtung fanden die drei bemannten Doppelpontons, die nachher noch einmal im Blickfeld des allgemeinen Intereſſes ſtanden, als das Mannſchaftsrennen ausgetra⸗ gen wurde. Einzigartige, militäriſche Vorführungen Dankbar vegrüßt wurde die jeweilige, klar⸗ verſtändliche Anſage der Programmteile durch den Lautſprecher, ſo daß der Großteil der Zuſchauer immer„im Bilde war“, wenn was Neues kam. So erfuhr man nach der großen Auffahrt, daß die Rudermannſchaften der., 2. und 3. Kompagnie ein Rennen austragen, und zwar in drei Ganzpontons. Der Start war 100 Meter unterhalb der Adolf⸗Hitler⸗Brücke. An den Fähnchen— und zwar in den Farben weiß, rot und gelb konnte man unſchwer die Kompanien auseinanderhalten. In flotter Fahrt näherte ſich die gigantiſchen„Rennboote“ dem Startplatz, und als der Gewehrſchuß aufpeitſchte, legten ſich unſere Pioniere mit Elan in die Ruder. ſende die einzelnen Phaſen auf der 300 Meter langen Rennſtrecke, die bravourös abgefahren wurde. Brauſend umjubelter Sieger wurde die Ru⸗ dermannſchaft der 2. Kompanie, nach ſpannen⸗ dem Rennverlauf, vor der 1. und 3. Kompanie. Das blitzte, krachte und donnerte Was aber dann im Anſchluß kam, das war ſo recht nach dem Herzen des Mannheimers. Zwei⸗ fellos war dieſer prach-voll vorgetragene An⸗ griff über den Neckar der unumſtrittene Höhepunkt dieſes Eintopfſonntagnachmit⸗ tags. Willig wurde vor Beginn der Uebung die „Gefechtszone“ von den wirklich diſziplinierten Zuſchauern geräumt und außerdem beſtand wirklich die Möglichkeit, den Gang der militä⸗ riſchen Handlungen überall tadellos zu verfol⸗ gen. Den Pionieren war die Aufgabe geſtellt worden, das Stadtufer, das von feindlichen Kräften beſetzt war, zu nehmen, alſo den Uebergang überden Neckartrotzhef⸗ tigen Maſchinengewehrfeuers zu erz wingen. Nachdem eine rote Leucht⸗ kugel hochgegangen war, ſetzte ein ohrenbe⸗ täubendes Höllenkonzert ein, Artil⸗ lerie bereitete den Angriff vor,— machte die Oie OOelt in Nurz Jules Verne bekommt ſein Muſeum Amiens: Jules Verne, der große Träumer und Verfaſſer der„Phantaſtiſchen Unmöglich⸗ keiten“, ſtammt aus Nantes, aber Amiens hat ihn gewiſſermaßen nach ſeinem Tod zum Ehrenbürger gemacht, da er in Amiens ſeine intereſſanteſten Bücher ſchrieb. Deshalb hat jetzt auch Amiens den Entſchluß efaßt, Jules Verne ein Muſeum einzurichten. Dort ſollen nicht nur eine Anzahl Original⸗ manuſkripte, Entwürfe und phantaſtiſche Zeich⸗ nungen Fules Vernes ausgeſtellt werden, man will auch einen Vergleich ziehen zwiſchen dem, was Jules Verne erträumte, und was die heu⸗ tige Wiſſenſchaft in die Tat umfetzte. Dieſe letztere Abteilung dürfte vermutlich diegrößere werden, denn bis auf die Reiſe zum Mond oder zum Mittelpunkt der Erde iſt alles zur Tat und Realität geworden, was Jules Verne einſt erträumte. Doktoren⸗Wirrwarr in Angarn Budapeſt: Ungarn leidet unter einer merk⸗ würdigen Erſcheinung: In ganz Ungarn gibt es 9000 praktizierende Aerzte. Von dieſen leben aber allein 3868 in Budapeſt. Verglichen mit der Bevöllerungszahl von Budapeſt, iſt es alſo ſo, daß auf 280 geſunde Bürger ein Arzt kommt. Dieſes Verhältnis iſt ſelbſtver⸗ ſtändlich„ungeſund“, wenn man berückſichtigt, om—— dem Land auf 5000 Perſonen ein Arzt ommt. Man will nun in gleichzeitiger Bekämpfung der„Zauberdoktoren“ und weiſen Frauen dazu übergehen, die in Budapeſt zu viel anſäſſigen Aerzte nach der Aa wufpieſe 1 um der Doktorenkriſe in Budapeſt auf dieſe Weiſe Einhalt zu gebieten. Er faßte den Hai beim Schwanz Sidnen: An der Neuſüdwales⸗Küſte gibt es viele gefährliche Haie. Eine ganze Anzahl Fi⸗ ſcher leben vom Haifang, ſeit feſtſteht, daß man Begeiſtert verfolgten die vielen Tau⸗ gegneriſche Stellung ſturmreif und blitzſchnell, — huſchend und geduckt— kamen da unſere jungen Pioniere mit ihren Floßſäcken den Damm heruntergeraſt, brachten ihre Schlauch⸗ boote zu Waſſer und paddelten aus Leibeskräf⸗ ten,— rechts und links durch das eigene Ma⸗ ſchinengewehrfeuer geſichert— dem feindlichen Ufer entgegen. Helle Begeiſterung löſten die einzelnen, pak⸗ kenden und feſſelnden Phaſen des Angriffs bei den Mannheimern aus, die wie gebannt das militäriſche Schauſpiel verfolgten. Großes Halloh auch, als die große Vernebelung einſetzte, die zeitweiſe den Gang der Handlung Grau in Grau verſchwimmen ließ. Stunden⸗ lang hätten ſie alle dieſes einzigartige Ereignis weiter erleben mögen und auf den Geſichtern malte ſich leiſes Bedauern, als das Signal „Das Ganze halt!“ und ſchließlich noch „Sammeln“ ertönte. Reizvoller und unterhaltſamer Abſchluß Aber es gab ja noch ſo viele Ueberraſchun⸗ gen an dieſem Nachmittag! Rauſchender Beifall brach ſich Bahn, als der originelle, in der Mannheimer„Pionierwerft“ erbaute„Pan⸗ zerkreuzer⸗Eintopf“ majeſtätiſch auf dem Neckar dahergezogen kam, eine Rieſen—“ Rauchſchwade hinter ſich laſſend.— Mit ſchöner Begeiſterung ließ man ſich ſpäter von den Zzer Pionieren auf die andere Uferſeite überſetzen und die PVaſſagierfahrten, deren Erlös bekanntlich— wie alle Einnahmen dieſes Sonn⸗ tags—, dem Winterhilfswerk zufließen, erfreu⸗ ten ſich großer Beliebtheit. Dazwiſchen war auch Gelegenheit geboten, auf dem Ufergelände intereſſanten Pioniervorführungen beizuwohnen und Gerätſchaften, Fahrzeuge und Maſchinen dieſer wichtigen Truppe zu beſichti⸗ gen. Bis in die Abendſtunden herrſchte zwi⸗ ſchen beiden Mannheimer Brücken ein ungeahn⸗ ter Hochbetrieb, der unſeren braven 33er Pio⸗ nieren, die uns ſo viel Freude an dieſem Ein⸗ topfſonntag bereitet haben, eindringlich bewie⸗ ſen haben dürfte, wie ſehr ſich unſere Bevöl⸗ kerung auch mit ihnen verbunden fühlt. Beſon⸗ ders aber wollen wir uns darüber freuen, daß mit dieſer großen Vorführung dem Win⸗ terhilfswerk ein recht ſchöner Beitrag zu⸗ fließen wird. eme. — alles vom Hai praktiſch verwerten ann. So war auch John Hensworth mit ſeinen beiden Söhnen, Raymond und Alan, ausge⸗ jahren, um einen Hai zu erlegen. Man hatte den Fiſch harpuniert und war dabei, das Har⸗ punenſeil 3321 3 als Alan plötzlich durch einen Stoß des ies gegen das Boot über Bord geſchleudert wurde und in das Waſſer fiel. Ein anderer Hai ſchoß herzu und wollte Alan anfallen. In dieſem Augenblick ſprang ſein Bruder Raymond über Bord und ergriff den Hai ſo feſt beim Schwanz, daß dieſer ihn auch mit energiſchen Stößen nicht losſchleudern konnte. Er hielt das Tier ſo lange feſt, bis ſein jün⸗ gerer Bruder vom Vater an Bord gezogen war Jungvolk⸗Jahrgänge 1926 und 192⁷ Alle Jungen, die noch nicht im Deutſchen Jungvolk ſind, werden erſucht, wenn ſie zu den unten angeführten Schulen gehören, zu den an⸗ geführten Terminen zur Pimpfenmuſterung zu erſcheinen. Wir bitten die Eltern der Jungen, wenn möglich, zur Muſterung mit zu erſchei⸗ nen, da den Eltern Gelegenheit gegeben wird, mit den betreffenden Einheitsführern über F gen der Aufnahme zu ſprechen. Der Führer des Jungbannes 171 gez. Wackenheim, Stammführer Muſterungen am Montag, 15. März Stamm 1/1/171 L⸗Schule 18—19 Uhr(Schul⸗ haus); Friedrichsſchule 19—20 Uhr(Schul⸗ haus);-5⸗Schule 20—21 Uhr(Schulhaus). Muſterungsarzt: Dr. Baumann: Hauptarzt der HJ. Was iſt los? Montag, den 15. März Nationaltheater:„Prinz Caramo“. Komiſche Oper von A. Lortzing. Miete A. 20.00 Uhr. Kleinkunſtbühne Libelle: 20.15 Uhr Kabarett⸗Varieté⸗ Programm. Konzertkaffees: Koſſenhaſchen, Palaſtkaffee Rheingold. Tanz: Libelle. Rundfunk⸗Programm Montag, 15. März: Reichsſender Stuttgart:.00 Choral, Zeit, Wetter,.05 Gymnaſtik,.30 Frühkonzert(dazwiſchen von.00 bis .10 Uhr Nachrichten),.05 Wetterbericht,.10 Gym⸗ naſtik,.30 Schneidige Klänge,.30„Wir beginnen mit der Frühjahrsputzerei“, 10.00„Aufruhr in der Mülltonne“, Hörfolge, 11.30„Für dich, Bauer“, 12.00 Schloßkonzert aus Hannover, 13.00 Zeit, Nach⸗ richten, Wetter, 13.15 Fortſetzung des Mittagskon⸗ zerts, 14.00 Allerlei von zwei bis drei, 16.00 Muſik am Nachmittag, 17.00 Carl Maria von Weber, So⸗ nate für Klavier As⸗dur, 17.30 Badiſche Dichter: A. Ganther, Oberbirch, 18.00 Muſikaliſcher Abend⸗ bummel, 19.00„Wenn ich groß bin...“, 19.45(aus Mannheim)„Durchs badiſche Muſterländle“, 20.00 Nachrichtendienſt, 20.10 Ausgewählte Schallplatten, 20.45„Deutſche Weltſchau“, Die wirtſchaftliche Frei⸗ heit der Nation, 21.00 Neue Dichter und Lieder⸗ komponiſten aus Oeſterreich, 22.00 Zeit, Wetter, Nachrichten, Sport, 22.30 Nachtmuſik, 24.00 Nacht⸗ muſik. ten und von dort aus mit der Harpune auch die —5 unſchädlich gemacht wer⸗ den konnte. Mit 65 Jahren— wie eine 20jährige eri Warſchau: Die Polin Maria Zogarſka aus Lodz iſt eines der größten wiſſenſchaftlichen Phänomene Polens. Dieſe Frau iſt heute 65 Jahre alt und ſeit 37 Jahren verheiratet, aber ſie ſieht aus wie ein 20jähriges Mädchen. Ihre Haut iſt vollkommen glatt, nirgends zeigt ſich die Spur einer Runzel oder ſonſt ein Alterszeichen. Maria Zogarſka verſichert, nie krank geweſen zu ſein, allerdings auch nie geraucht oder Kaffee getrunken zu haben. Dagegen iſt ſie dem Wein⸗ genuß— nicht abgeneigt! Oas interesoꝛĩert Sic ziche-! „Boris“ ſchwimmt wieder. Der bulgariſche Dampfer„Boris“, der vor 16 Jahren im Schwarzen Meer verſank, iſt ausfindig gemacht und gehoben worden. Nach einer einfachen Re⸗ paratur ergab ſich, daß ſämtliche Maſchinen noch ausgezeichnet arbeiten.„Boris“ ſchwimmt wieder mit eigener Kraft. Bettler zahlt mit Scheck. In Toronto in Ka⸗ nada wurde ein Bettler wegen Vagabundierens zu 50 Dollar Geldſtrafe verurteilt. Er zog ſein Scheckbuch und ſtellte eine Anweiſung auf dieſe Summe aus. Sein augenblicklicher Kontoſtand iſt 250 Pfund Sterling. Er fängt früh an. In London wurde bei einem Preistanzen für Kinder ein vierjähriger Knabe Bryan Linoſay ausgezeichnet, der be⸗ reits Kat Preiſe mit ſeiner hervorragenden Fähigkeit im Solotanz errungen hat. Kommts vom Porree? In Gatelodge in Eng⸗ land feierte in dieſen Tagen ein gewiſſer Alexander Macphall ſeinen 102. Geburtstag. Er behauptet, ſein langes Leben der Tatſache zu verdanken, daß er ſich möglichſt viel in der friſchen Luft aufhielt, niemals viel arbeitete und viel Porree aß. Aufklärungsaktion gegen Zauberer. In Li⸗ beria ſoll jetzt eine Aufklärungsaktion unter⸗ nommen werden, um die Eingeborenen von der fixen Idee zu befreien, daß für jedes Unheil ein anderer böſer Geiſt und ein anderer Zaube⸗ rer verantwortlich ſeien. Das Baby⸗Marathon gültig. Das Appella⸗ tionsgericht in Toronto hat entſchieden, daß die berühmte Millar⸗Erbſchaft, die zum Storchen⸗ Marathon von Toronto führte, in allen Teilen ültig ſei. Nur die Kinder unehelicher Mütter ürfen bei dem Wettbewerb nicht einbezogen werden. Beſſer als das Original. In Bradford wur⸗ den ſiſche Silberſchillinge feſtgeſtellt. Die Un⸗ terſuchung ergab, daß die Silberſtücke 60 Pro⸗ zent Edelmetall enthielten— alſo mehr als die Originalſtücke. d als die ge⸗ ahmen(auch gemacht wer⸗ t. Sie laſſen mung die end⸗ Das weitere die Mittel in neinander ab⸗ kſamer Weiſe eltistun: Soncſiaſialumi nun ſchon? Wollen Sie ſich denn einfach mit dieſer Plage abfinde — 4 denken? Sie meinen, es gibt kein richtig Riie nn Sie einmal eine Zeitlang„Silphoscalin“ nehmen würden, wären Sie bald ————————— Da staunt der Lalel doch àuch der Fachmònn 4 1 chlank sein, heiſzt schõön sein. Zu dick is ungez und. Goront.unschõdl. Gewichtsob-„2.„— nohme gorch · Neinir erz, leber, Doem orbeiten besser. S. Kurpoc..50. in d. Apoth. erhõltl. lst verwundert ũber den entzündungshemmend und keimwidrig, ſondern es verſorgt die angegri guten Erfolg der bellebten b 4— he ſchsbilchen M.——— e el. oscalinꝰ von Profeſſoren, Aerzt HS- Klein- Anzeligen 4. erprobt und daerlannt. Kaufen Sie aber keine ſondern— das Original⸗„Silphoscalin“. Packung mit 80 Tabletten RM..71 in allen Apo⸗ ideſen, wo nicht, in Roſen⸗Apothele, München,— Verlangen Sie von der Her- otellerſirma Carl bahler, Konstanz, kostenlos vnc unverbindlich Zusendung der intetessanten, illustrierten Aufłlàrunęsschrift& 330 von Dr. phil. nat. Strauß. anderer Anſicht. Oenn„Silphoscalin“ wirkt nicht nur huſtenlindernd, fes, erfahren allen möglichſt voll⸗ farbigen Pa⸗ —— Mannheim „Hakenkreuzbanner“ Mit Freude und Stolz haben wir die Tage der Reichsſtraßenſammlung über die ſchmucken Abzeichen getragen, die uns als Kämpfer ge⸗ gen die Flut winterlicher Not auswieſen. Aus allen deutſchen Gauen wanderten die bunten Märchenfiguren, die Roſetten, die aus Kunſt⸗ harz, Gußeiſen, Holz und Bernſtein geſchaffe⸗ nen kleinen Kunſtwerke zu uns, erzählend vom verſtärkten Arbeitseinſatz Tauſender, denen das Winterhilfswerk des deutſchen Volkes während — Monate zu Beſchäftigung und Brot ver⸗ alf. Die letzte Reichsſtraßenſammlung ſteht vor der Tür. Als beſondere Ueberraſchung harren die gefälligen Porzellan⸗Figürchen der Opfern⸗ den. Intereſſant dürfte es ſein, den Werdegang zu verfolgen, den die blitzſauberen Bauern und Bäuerinnen in der Porzellanfabrik durchmachen müſſen, ehe ſie ihre Wanderung durch Deutſch⸗ land antreten dürfen. Anſteck⸗Bauern entſtehen Der Laie wird zumeiſt annehmen, daß die kleinen Bauern ſchon gleich von ihrer Geburt an mit einer ſo herrlich auf Hochglanz polier⸗ ten Haut ins bewegte Leben treten. Ein Blick in die Geburtsſtätte des Porzellan⸗Mannes be⸗ lehrt ihn aber eines beſſeren. Nichts iſt weit und breit von leuchtend weißem Porzellanſtoff zu ſehen. Dafür haften die Blicke auf großen Kübeln, die mit einer grauen Tunke angefüllt ſind, dem Urſtoff, aus dem die kleinen Leute gegoſſen werden. Ehe der Guß hart wird, ma⸗ chen ſich die Putzerinnen an den Figürchen zu ſchaffen, beſeitigen läſtige Schönheitsfehler, die Die hunte Parade der kleinen Leuie Buckeburgerinnen, Sch)arzwülderinnen, Friesenfischer und Bauern marschieren auf Die Abzeichen für die 7. Reichsstralensammlung. die am 20. und 21. März von der Deutschen Arbeitsfiront durchgeiührt wird, stellen bäuerliche Trachten Porzellankörper bei dieſer Gelegenheit ſo viel Glaſurflüſſigkeit verſchluckt, daß er die weiteren Prozeduren mit Erfolg überſtehen kann. Den Glanz muß der Bauer in einem drei⸗ ſtöckigen Ofen bei einer Temperatur von nahe⸗ zu tauſend Grad buchſtäblich herausſchwitzen. Wenn er ſich auf Hochglanz aufgearbeitet vor⸗ In sorgfältig von Künstlerhand geschnittenen Formen wurden die Porzellanabzeichen gegossen den aus der Taufe Gehobenen anhaften. Da⸗ mit iſt der erſte Arbeitsgang erſchöpft. Jetzt wird gebadet und— geſchwitzt Lange bleibt der Vierländer Bauer nicht trok⸗ ken hinter den Ohren. In der Glaſierſtube neh⸗ men ihn geübte Arbeiterhände in Empfang, kle⸗ ben ihn auf ein kleines Brett und laſſen das Figürchen ein Vollbad nehmen. Ob das Bäuer⸗ lein ſauberer aus der grauen Tunke heraus⸗ kommt, läßt ſich nicht feſtſtellen. Wie aber der Fachmann lächelnd verſichert, hat der zierliche ſtellt, iſt ſein Werdegang noch lange nicht ab⸗ geſchloſſen. Er muß erſt noch in einem zweiten Ofen bei einer Temperatur von über 1400 Grad eindeutig beweiſen, daß er ein widerſtands⸗ fähiger und ausgekochter Burſche iſt. Dann erſt darf er wieder unter die Leute. Die Anſtrengung hat ihn blütenweiß werden laſſen. Dieſes ungeſunde Ausſehen beſeitige: mit Liebe und viel Sorgfalt die Maler. Di Bäuerin erhält im Handumdrehen rote Bäck chen, das Bäuerchen ſeinen Farbenrock und gol dene Knöpfe. Mit winzigen Pinſelſtrichen wird aus den verschiedensten Gauen dar Leben und Buntheit auf die langweilig bleich Ausſehenden aufgetragen. Da fehlt noch ein grünes Hütchen, dort ein leuchtend rotes Schul⸗ tertuch. Dieſem Bauern mangelt noch die ſchöne Farbenweſte, der grüne Strumpf und die Prunkſchnalle an den Schuhen. Wie fix die Hände die Pinſel führen! Schmuck ſteht die Front der kleinen Leute, die nach dieſer far⸗ benprächtigen Auffriſchung nur noch eine Sta⸗ tion, eine recht glutheiße allerdings, hinter ſich zu bringen haben. Parademäßig geputzt Aus den grauen Körperchen ſind ausdrucks⸗ volle Geſtalten geworden. Aber Geſichts⸗ und Kleiderfarben ſind noch nicht wetterbeſtändig. Wer ſeine Bruſt mit dem WoHW⸗Abzeichen ſchmückt, möchte nicht beim kleinſten Regenſprit⸗ zer die Sorge tragen müſſen, daß ſich da⸗ Bäuerlein wieder blaß und unanſehnlich ver⸗ färbt. Alſo müſſen die Figürchen noch einmal Von kunstiertiger Hand erhält jedes Abzeichen sein buntes Kleid in den Muffelofen wandern. Viereinhalb S 1• den laſten 750 Wärmegrade auf den lei Leuten, die bei dieſer Uebung in Rotglut auſ⸗ gehen. 4 Dieſe heiße Station verleiht ihrere Buntheit die erforderliche Feſtigkeit. Jetzt kann ihnen kein Wetterpech mehr an der Farbe flicken. Sie ſind fertig für die Reiſe. Nur eines fehlt nochz die Nadel. Flinke Hände feſtigen die Anſtel⸗ möglichkeit mit Kitt an die Rückfront der ſchmucken Figürchen. 54 Den Mannheimern iſt in den kommenden Ta⸗ gen Gelegenheit geboten, in Schaufenſtern von Einzelhandelsgeſchäften vergrößerte Probeſtücke der zu erwartenden Parade der kleinen Leule bewundern zu können. Ihr Anblick dürfte— wir hegen mit Recht dieſe Hoffnung— für viele eine Anregung ſein, ſich die geſchloſſene Seiie zu ſichern. Zur eigenen Freude und zur Stär⸗ kung der Front gegen die Not. 4 3 nur Auin.: Presse-Bild-Zentrale(3) Kn AKnut Hamſu weil er gut ſchaftet und bi Findr war. T rig als den? —55 Arb en mſun für 3 eln, die auf ho ur Erde“ riefen n taten, als mend und blieb mit den Schulte hin.— Warun bergebens verſt ernunft zur( nicht einfacher, kückzugeben? Ja, für ihn 1 die Säfte der 6 durch pulſen fi der Erde mäch Grenzen von 2 hrauchte nicht Ri ückſicht auf 2 —50 Zeilen keir hoden, breiten perſtändnisloſen des Wogen von K n. Der erdnahe 2 er kommt wedei ſuchen. Mit ſe lüngt er und fär baren Quellen Weil er die Me ſpenden. Ja, liebt. W hietige Liebe z lommt es nur . Innern alle Menſchen. Die Spiel treibt, ül berhöhnt und zu dem auf den Te nach Sellanraa ſich auch oft übe die Verbundenh die Zeit mit wr len, ſo ſind ſie Deswegen nir langen, unendli⸗ le Moore in d ſhen mögen es! en ſehen oder Pren. Ihm iſt her führt durck fenſch, durch 2 le Menſchen m mögen mit Fortſetzung Etwas Gas Er war jetzt g her Pilot nahm er verſtehen llich keinen enagelt und lgen Piloten, kümmerte u lſchine an M. Bar es ein S ler überreizte wieder auf? lugen der Maſt Benn er nich es Unſinn ſ uunen, es ſei ken die Maſchir athias Hauf Vas es doch hleiten, die pli uge aufreißen gſt in ſich be Mathias über Fietzt her, daß einſtige Frer der das Le viel zu frül lden hatte. Nathias erint g, an dem er annheim Unterhaltung und Wiſſen 15. März 1937 Knut Hamſun verließ den Hof Hamaröy, weil er gut beſtellt, bebaut und bewirt⸗ ſchaftet und bis ins einzelne gründlich durch⸗ Findr war. Dort blieb nichts anderes zu tun rig als den Betrieb weiter fortzuſetzen. Aber nur e Arbeit obzuliegen, war für ihn nicht genug. Daß Hamſun einen„fertigen“ Hof verläßt, iſt geichnend für ſein Verhältnis zur Mutter kde. Zwar iſt er ein Landwirt ohne Nachſicht, kein Landwirt von vielen Regeln. Fach⸗ ünniſche und geſchäftsmäßige Tüchtigkeit iſt ht ſchön an ihrem Platze, aber nicht Trieb des n ichters. Es nicht genug für den Dichter⸗Bauer, der die uſchen Fielif führen will, wo Zuſammen⸗ g und Ziel iſt. Aber Hamſun kannte die Menſchen zu gut, 3 über ihnen die Ruten ſchwingen zu wollen. r weiß, wie wenig es hilft, mit alten Wahr⸗ iten zu kommen, mögen ſie auch noch ſo gut „Soll eine Wahrheit die eigene Verteidi⸗ zung zum Wanken bringen, muß ſie neu und derblüffend ſein. Anerkanntes veizt zum Wider⸗ 0 oder langweilt bis zur Gleichgültigkeit. sab es übrigens nicht Tauſende von Apo⸗ ſieln, die auf hohe Katheder ſtiegen und„zurück Fur Erde“ riefen? Was nützte das? Die Men⸗ ſcen taten, als ob ſie hörten, nickten zuſtim⸗ mend und blieben, wo ſie waren. Oder zuckten nit den Schultern und verſchanzten ſich weiter⸗ hin.— Warum ſie länger beläſtigen, warum ergebens verſuchen, ſie auf dem Wege zur bVernunft zur Erde zurückzubringen? War es liche Trachten ni rückzugeben? — afe———55 durch al ſei Für 195 bi. Viereinhalb Stun die Säfte der Erde durch all ſeine Sinne hin⸗ . bn durch pulſen fühlte, der das ewig hohe Lied g in Rotglut auf⸗ der Erde mächtig anſchwellen hörte, das die auchte nicht Linie an Linie zu fügen aus Grenzen von Zeit und Form verwiſcht. Er jt ihrere Bunhel ichicht auf Behauptung und Gewichtigkeit. zhen Seine Zeilen keimen und nähren ſich aus dem Erd⸗ Jetzt zann ihmn joden, breiten ſich üppig aus und kreiſen die Farbe flicken. Zis perſtändnisloſen Menſchen ein in ein brauſen⸗ r eines fehlt noch des Wogen von wallenden Wieſen und Korn⸗ ſtigen die Anſteck. J feldern. ie Rückfront der der erdnahe Dichter Hamſun verhandelt nicht, a tommt weder mit Beweiſen, noch mit Ver⸗ achen. Mit ſeinem Ueberfluß belagert, um⸗ kinge er und fängt ein. Weil er aus unverſieg⸗ baen Quellen ſchöpft, hat er die Mittel dazu. ößerte Probeſtüce 1 die Menſchen liebt, erfreut es ihn, zu der kleinen Leute fenden. Anblick dürfte— Za, liebt. Wenn Hamſuns tiefe und ehrer⸗ fnung— für viele bietige Liebe zur Erde ſo fruchtbar war, ſo geſchloſſene Senſe lommt es nur daher, weil dieſe Liebe im tief⸗ 5 und zur Stär⸗ en Innern alles Lebende umfaßt—, auch die n kommenden u⸗ Schaufenſtern von Menſchen. Die Menſchen, mit denen er ſein Spiel treibt, über die er ſich luſtig macht, ſie herhöhnt und zum beſten hält. Wie er ſich trotz⸗ dem auf den Tag freut, an dem er ſie mit bis och Sellanraa führen wird. Selbſt wenn er ſich auch oft über die Maſſen geärgert hat, die ſhie Verbundenheit mit der Erde verloren und die 4 mit wurzelloſen Theorien verunſtalte⸗ en, ſo ſind ſie doch jeder für ſich ſeine Schoß⸗ er, denen er von Herzen das große Erleb⸗ is der Begegnung mit dem geheimen Sinn Daſeins gönnt, ſo wie es Iſak erfuhr, als eines lichten Frühlingsabends die Saat aus⸗ Deswegen nimmt er ſie alle mit„auf den gen, unendlich langen, ſchmalen Weg über Moore in die Wälder hinein“. Die Men⸗ hen mögen es halten, wie ſie wollen. Sie mö⸗ ſehen oder nicht ſehen, hören oder nicht ren. Ihm iſt es gleich. Der ſchmale Weg her führt durch die Geſchichte von Erde und Menſch, durch Tauſende von Jahren hindurch. ie Menſchen mögen es machen, wie ſie wollen, mögen mit dem Ränzel auf dem Rücken 2 Etwas Gas geben!“ ſchrie er noch einmal. Er war jetzt ganz dicht neben dem Flugzeug. Pilot nahm Brille und Kappe ab, um ihn er verſtehen zu können, aber Hauff brachte ülich keinen Ton mehr heraus, ſtand wie henagelt und ſtarrte nur in das Geſicht des gen Piloten, der ſich jedoch nicht mehr um kümmerte und langſam mit der grauen er überreizten Nerven? Standen die To⸗ wieder auf? Wie abweſend folgten Hauffs nen der Maſchine. 5 Penn er nicht feſt überzeugt geweſen wäre, es Unſinn ſei, ſo hätte er darauf ſchwören Aanen, es ſei Victor Spohr geweſen, der n die Maſchine geführt hatte. Mathias Hauff ſchüttelte den Kopf Was es doch für Aehnlichkeiten gab! Aehn⸗ eiten, die plötzlich die Erinnerung an alte Ange aufreißen konnten, an Dinge, die man ſigit in ſich begraben glaubte. Rathias überlegte. Sechzehn Jahre waren Hietzt her, daß Victor Spohr tot war. Victor, einſtige Freund ſeiner Jugend, ein armer der das Leben nicht gemeiſtert hatte und viel zu früh ein unglückſeliges Ende ge⸗ den hatte. athias erinnerte ſich noch genau an den s an dem er die Nachricht vom Selbſt⸗ -Bild-Zentrale(3) nicht einfacher, die Erde zu den Menſchen zu⸗ den Handel betreiben, ſie mögen Abſtecher in die Stadt, aufs Meer oder in die Gruben ma⸗ chen, ihm iſt es gleich. Denn er weiß, daß alle Seitenſprünge nur zum Wechſel und Zufälli⸗ gen führen. Er weiß, daß die geſamte Kara⸗ wane ſich wieder zuſammenfindet, wenn die Konjunkturen ſich wenden, ſobald die Gruben ſtillgelegt und die Kunden verſchwunden ſind. Der Pfad 3 Sellanraa wird dadurch nur breiter, denn Sellanraa iſt eine Stätte in der Welt, wo Erde, Menſch und Leben einen un⸗ lösbaren Bund geſchloſſen haben. Eine Stätte ewigen Seins, die Fortſetzung des Schöpfungs⸗ werkes von Tag zu Taa. Und dann ereignet ſich das Wunder am Früh⸗ lingsabend. Die Karawane langt an. Es iſt die Saatzeit mit feuchtwarmer Luft und dem über das Himmelszelt ausgeſpannten Regen⸗ bogen. „Hier gedeiht alles, Menſchen, Tiere und Sa⸗ men. Iſak ſäet. Die Abendſonne ſcheint auf die Saatkörner, ſie fliegen aus ſeiner Hand an und ſinken gleich einem goldenen Regen in die Marine-Besuch auf Gorch Focks Heimatinsel Ein buntes Bild vom Empfang der blauen Jungen durch kleine Inselbewohner in Heimattracht. Knut hamſun und die Erde/ oon moron nadon Erde. Sivert kommt und beginnt mit der Egge die Erde zu lockern, danach wird er glätten und dann wieder auflockern. Wald und Fels ſtehen und ſehen zu, alles iſt gewaltige Erhabenheit, hier iſt Zuſammenhang und Ziel.“. E Bis zu dieſer wundervollen Abendviſion hat Hamſun nicht nur ſeine eigene Karawane ge⸗ führt, die das Leben ſo vielfältig herumge⸗ tummelt hat. Hier, wo alles ſeinen Urſprung hat und wohin alles wieder zurückmündet, hat er ein Volk in Staunen und Andacht verſam⸗ melt. Hier ſammelt er die Welt, je nachdem jeder den Weg nach Sellanraa wiederfindet. Hier begegnen ſich Generationen, Geſchichte, Le⸗ gende und Zukunft. ier begegnen ſich die Menſchen ſelbſt, ihren Träumen, ihren Frie⸗ den, in Demut geneigt unter dem tönenden Or⸗ gelgebrauſe des Alls, indeſſen die Worte des Dichters in milder Ruhe erklingen. Dann ſchweigt auch er und lauſcht mit. Ein Menſch unter Millionen—, beherrſcht und hingeriſſen von der Stimme der Erde. Weltbild(M) Die 1. Minensuch- flottille aus Pillau traf zu einem Besuch in Finkenwärder ein, wo sie von jung und alt aufs herzlichste empfangen wurde Die HMleiſterin, Von Karl Schneider Merkwürdig, wie die kleine alte Frau, die ſie in dem märkiſchen Städtchen überall die„Mei⸗ ſterin“ nannten, war die Fügung, daß ich neu⸗ lich noch einmal eine Spur von ihr fand. Bei einer Autofahrt hatten wir auf freier Landſtraße eine Panne, unmittelbar vor einem Platz, wo zwei Bildhauer aus Steinblöcken Grabſteine ſchlugen. Auf einem der Steinblöcke lag eine erſt halbfertige Marmorplatte mit dem Namen Anna Wenzel darauf und mit dem Zuſatz: ge⸗ boren 1847, geſtorben 1936. Kein Zweifel, ſie mußte es ſein, denn vor knapp zehn Jahren, als ich noch Schriftleiter in dem märkiſchen Städtchen war, ſchrieb ich ihr in der Zeitung ein paar herzliche Zeilen zum 80. Geburtstag. Ausgerechnet hier hat das Auto geſtreikt. »Trümmerhaufen die letzte Feuergarbe verzehrte „Sie haben ein kleines Loblied auf meine Hände geſungen“, ſagte damals die Alte zu mir, als ſie ſich für den Glückwunſch bedankte,„aber es iſt Ihnen ein Irrtum unterlaufen, denn ich habe nicht zwei Hände, ſondern hundert Hände. Ich mußte ſie haben, ſonſt hätte mich das Le⸗ ben längſt an die Wand gedrückt. Ein paar Jahre vor dem Krieg brannte unſer Grundſtück ab. Völlig, bis auf den letzten Reſt. Das Haus, die Bäckerei, die Stallung,— alles. Nur ganz wenig war verſichert. Mein Mann ſtand ſchier vor dem Nichts. Als ſich in jener unheimlichen Nacht auf dem holte mein Mann ein glimmendes Scheit, ſetzte die Pfeife damit in Brand und ſagte:„So, Anna, und nun wird von vorn angefangen'. — Kameraden zwischen Himmel und Erde mord des bekannten Motorenkonſtrukteurs Spohr in der Zeitung geleſen hatte. Es war nur kurze Zeit, nachdem er ſich von ihm ge⸗ trennt und ſeine Verbindung mit der Spohr⸗ ſchen Firma gelöſt hatte. Er war damals tief erſchüttert geweſen. Noch einmal hatte er dann verſucht, eine Verbindung zu Hildegard, zu Spohrs Frau, zu bekommen; er hatte ihr ge⸗ ſchrieben, ſie in Hannover aufgeſucht, doch es war umſonſt; ſie verharrte in ihrer abweiſen⸗ den Haltung. Dann hatte er es aufgegeben. Zu ſeinem Glück bot ſich ihm bald wieder eine Gelegen⸗ heit, in der geliebten Fliegerei tätia zu ſein. Von Hildegard Spohr hatte er niemals wieder etwas gehört, und wenn er nicht jetzt eben dieſe Begeanung gehabt hätte, ſo wären ihm dieſe Dinge, die in ihrer Auswirkung doch recht unerfreulich waren, auch ſobald nicht wieder zur Erinneruna gekommen. Eben ſchloſſen ſich die Hallentore hinter der zurückgekehrten Maſchine und aus der kleinen Seitentür trat Major Feldhammer hinaus „Hauff“, rief er über den Platz,„wo ſtecken Sie denn?“ Mathias gab Antwort und aing gegen. „Sagen Sie, Feldhammer, wie heißt der Burſche der die D 11 flog?“ fragte er dann. „Spohr“, antwortete der Platzkommandant. „Aber, Hauff, was haben Sie denn? Menſch, ihm ent⸗ was machen Sie für ein Geſicht? Kennen Sie ihn?“ „Nein“, ſagte Mathias.„Aber ich kannte einmal... ach, laſſen wir die Geſchichte, ich wurde nur aufmerkſam durch die frappante Aehnlichkeit...“ Mathias ſprach ganz ruhig, als ſei er gar nicht beteiligt, in ſeinem Herzen aber war doch ein plötzlicher Aufruhr... „Klaus Spohr“, ergänzte da Feldhammer noch,„einer meiner beſten Schüler. Sie haben ja die Landung vorhin geſehen. Dem Jungen kann man kaum etwas vormachen.“ Hauff entgegnete nichts Klaus Spohr! Nun hatte er die Gewißheit. Es war Victors Sohn. Mathias erinnerte ſich jetzt auch, wie damals in Hannover immer von dem Kind geſprochen wurde. Geſehen hatte er es allerdings nie, denn der etwa neunjährige Junge ſteckte da⸗ mals in einem Penſionat in der Umgegend von Hannover. Wie merkwürdia, daß er den Jungen jetzt hier in Staaken traf. Ob er wohl den Namen Hauff kannte? Ma⸗ thias überleate, wie er ſich verhalten ſollte. Gab er ſich dem Jungen als einſtmaligen Freund des Vaters zu erkennen, ſo ließ es ſich ſchlecht vermeiden, die ganze unglückſelige Ge⸗ ſchichte aus dem Jahre 1920 wieder ans Licht zu zerren. Wußte der Junge aber durch ſeine Mutter Beſcheid.., nun gut. Hann konnte man auch nichts ändern. Hauff beſchloß alſo, erſt einmal abzuwarten. Vorläufia ſtand er jedoch noch immer mit Maior Feldhammer im Regen vor der Halle. „Na, kommen Sie, Hauff. bis morgen früh iſt jetzt hier Schluß. Sie müſſen doch auch bis auf die Haut naß ſein. Kommen Sie, für die Nacht noch ein Schnäpschen!“ Hauff dankte. Auf einen Schnaps würde er ſehr gern noch mit hinaufkommen, aber vor⸗ her wolle er dem Piloten der D 11 zu der aus⸗ gezeichneten Landung aratulieren. „Das können Sie immer noch“, ſagte Feld⸗ Der Wiederaufbau im verkleinerten Stil war noch nicht einmal bis zur Hälfte fertig, da ſtarb mein Mann. Es war die Zeit, da die erſten Truppen ins Feld zogen. Dann hing alles mir am Hals: die Bäckerei, das Hausweſen, das Durcheinander mit dem Neubau, die Garten⸗ wirtſchaft auch noch und dazu noch meine Schweſter, die ſchon weit über dreißig Jahre gelähmt iſt und ſeitdem ganz und gar von frem⸗ den Zureichungen abhängt. „Was glauben Sie, was ich mit zwei Hän⸗ den hätte anfangen ſollen? Manche, manche Nacht ſtand ich mit an der Backmulde. Da ge⸗ — mir von der Nacht nicht viel und vom ag noch viel weniger. Ein paar Monate ſpäter hat auch der Geſelle ins Feld gemußt. Da hab' ich allein Teig geknetet und den heißen Ofen bis ſpäter wieder eine neue Aushilfe am. Vergeſſen Sie nicht, daß ich damals ſchon die Siebzig auf dem Buckel hatte! Irgendwer hat mich einmal die Meiſterin genannt, und ſeit⸗ dem ſprechen es die anderen nach. Nimmt einem das Schickſal den Meiſter, dann liegt es am Weibe, zu zeigen, daß es auch Meiſterin ſein kann, wenn es darauf ankommt. Von den hundert Händen habe ich heute noch ſo ein Dut⸗ zend im Betrieb, und nun bin ich ſchon achtzig. Von dem Dutzend Hände ſind aber immer zwei Hände nur auf Dank eingeſtellt, auf Dank, daß mir eine gütige Vorſehung unverwüſtliche Knochen mitgegeben hat, daß ich immer fo rüſtig blieb und daß ich nie den Glauben an die eigene Kraft verlor.“ Vielleicht war es nicht bloß ein Zufall, daß das Auto ausgerechnet dort ſtreikte, wo die Marmorplatte lag. Ich ſtand einen Augenblick ſtill und dachte mit Ehrfurcht an die hundert Hände dieſer Frau, an ihre Tapferkeit und an die immer junge Lohe ihres gläubigen Herzens. Schwere Enkſcheidung Im Auguſt des vergangenen Jahres unter⸗ nahm der Wiener Kaufmann G. mit ſeiner Frau eine Sommerreiſe. Bei einer Bootsfahrt wurde das Boot leck, und ſie verſanken beide in den Fluten des Sees. Man konnte ſie zwar bergen und Wiederbelebungsverſuche anſtellen, aber ſowohl der Mann, als auch die Frau ſtar⸗ ben unter den Händen der Retter. Das Drama, deſſen Tragik vielleicht dadurch gemildert wurde, daß keiner der beiden dem anderen nachzutrauern hatte, erhält jetzt ein Nachſpiel vor Gericht, einen Erbſchaftsprozeß. Der Mann und die Frau lebten in Güterge⸗ meinſchaft. Jeder ſetzte ein Teſtament auf und beſtimmte den anderen Teil für den Fall des eigenen Ablebens zum Univerſalerben. „Der Mann hatte einen Sohn aus erſter Ehe, die Frau eine Mutter. Der Sohn wäre Erbe nach dem Vater, die Mutter Erbe nach der Tochter geworden. Vorausgeſetzt, daß der —— in* vorgeſehe⸗ nen Rechte des Univerſalerben des gemein⸗ ſchaftlichen Vermögens n. wäre Rechtlich lag der Fall zünächſt ganz klar. War der Mann als erſter geſtorben, dann war ſeine Frau Univerſalerbin, und die Erbſchaft müßte jetzt an die Mutter der Frau gehen. Ereilte der Tod erſt die Frau, dann erſt den Mann, dann hat der Sohn des Mannes das Erbe zu beanſpruchen. Aber die Leute, die Mann und Frau aus dem Waſſer gezogen haben, widerſprechen ſich. Der eine will zuerſt den Tod des Mannes, der andere, zuerſt den der Frau feſtgeſtellt haben. Und wenn beide nicht gleichzeitig ſtarben, dann — es ſich nur um Minuten oder Sekun⸗ en. Was wird der Richter, der den Prozeß der ſtreitenden Erben zu entſcheiden hat, unterneh⸗ men? Er ſollte die Erbmaſſe zu gleichen Tei⸗ len an die Erben geben, aber da ſind ja Geſetze zu beachten, und die machen die Entſcheidung nicht einfach. hammer.„Er kommt ja auch zu mir.“ Damit faßte er Hauff unter den Arm, und beide patſchren durch den Regen bis zu dem kleinen Platzgebäude, in dem ſich Feldhammers Büro wie ein Adlerhorſt im vorgebauten Stockwerk befand. Sie hatten oben noch nicht einmal die naſ⸗ ſen Mäntel abgelegt, da kamen ſchon eilige Schritte die Treppe herauf. Ein Klopfen an der Tür, dann ſtand Klaus Spohr im Zimmer. Jetzt, im vollen Licht der Lampe, machte die verblüffende Aehnlichkeit Hauff noch betroffener. Es war faſt das gleiche Geſicht wie das des Vaters. Der kühne, her⸗ ausfordernde Mund, das weiche, braune Haar, das locker über der ſchönen Stirn lag, und die aufmerkſamen Augen, in deren Winkeln hier der gleiche jungenhafte Scharm war, der bei Victor, dem Vater, nur zu oft einer wilden und ungezügelten, einer finſteren Entſchloſſen⸗ heit hatte weichen müſſen. Major Feldhammer ſtellte vor. Hauff be⸗ obachtete jeden Geſichtsmuskel des Jungen bei der Nennung des Namens Hauff. Aber Klaus Spohr hatte nicht einmal geſtutzt. Sicher hatte er alſo dieſen Namen noch nie in Verbindung mit ſeinem Vater gehört. „War das Ihr erſter fragte der Einflieger. Klaus Spohr verneinte. Aber der erſte Flug bei einem Gewitter! Und noch von dem gro⸗ ßen Erlebnis erfüllt, fing er ſofort an, dem Major und Hauff über Einzelheiten ſeines Fluges zu berichten. Doch da unterbrach ihn Feldhammer. „Menſchenskind, nun rufen Sie aber erſt einmal Ihre Mutter an, damit ſie weiß, daß Sie glücklich wieder zurück ſind. Es iſt ja ſchon ſpät in der Nacht! Ich habe ihr ver⸗ ſprochen, daß Sie ſich gleich bei ihr melden.“ Fortſetzung folgt Nachtflug heute?“ Mannheim Erhibnihe des Ebuntags Fußball am Sonntag Süddeutſche Meiſterſchaftsſpiele Gau Baden: SV Waldhof— Vfeè Neckaranrn. VfB Mühlburg— SpVg. Sandhofen. Gau Südweſt: F10 03 Pirmaſens— Wormatia Worms. ickers Offenbach— Eintracht Frankfurt SV Frankfurt— SV Wiesbaden. portfr. Saarbrücken— Bor. Neunkirchen Union Niederrad— FV Saarbrücken. — 0 *„»„ —— S— 2e=S2 id SꝰSidS Gau Württemberg: Stuttgarter Kickers— Sportfr. Eßlingen Union Böckingen— FV Zuffenhauſen. Gau Bayern: 1. FC Nürnberg— Bayern München. 1860 München— FC 05 Schweinfurt VfB Ingolſtadt⸗Ringſee— ASV Nürnb. Süddeutſche Aufſtiegsſpiele Gau Baden: Alemannia Ilvesheim— VfB Wiesloch. C Neureut— Phönix Karlsruhe. V Kehl— SC Freibureg. Konſtanz ohne Spiel. Gau Württemberg: FV Geislingen— VfR Schwenningen. Ulmer FVe94— FV Nürtingen Gau Bayern: Schwaben Augsburg— Würzb. Kickers. Bezirksklaſſe: Unterbaden⸗Weſt: C os Mannheim— VfTuR Feudenh. ausg. V s Hockenheim— Fortuna Edingen.:0 Unterbaden⸗Oſt: Union Heidelberg— Freya Limbach Kickers Walldürn— Badenia St. Ilgen Pfalz⸗Weſt: Kammgarn'lautern— Fé Waldfiſchb. Reichsb.'lautern— VfR'lautern. Vfs Homburg— SC 05 Pirmaſens. Fußball Bezirksklaſſe Meiſterſchaftsſpiele Pfalz⸗Oſt: ASwV Ludwigsh.— FV 08 Mutterſtadt ausgef. Germ. Ludwigshafen— 76 14 Oppau ausgef. Phönix Ludwigshafen— TV Frieſenheim•0 FV Speyer— TSG Rheingönheim...2 Pfalz⸗Weſt: Pirmaſens— MTSV Kö'lautern ausgef. irmaſens 73— SC. Kaiſerslautern ausgef. Fußball Freundſchaftsſpiele FC— FC Baſel. V Feuerbach— VfB Stuttgart.. Freundſchaftsſpiele: Stuttgarter SC— Heilbronn 96. TuSo Eßlingen— Sc6. Stuttgart II. Pfal Pir Rodalben— 1. FC Kaiſerslautern ausgef. SC Stuttgart II— VfB Gaisburg 1 Vf Ludwigsburg— SpVg. Cannſtatt Handball Handball am Sonntag Vorſchlußrunde um den„Adler⸗Preis“ In München: Bayern— Mitte.. 31 In Dortmund: Weſtfalen— Südweſt:7 Süddeutſche Meiſterſchaftsſpiele Gau Baden: TV Ettlingen— SV Waldhof. 3210 Tgd. Ketſch— VfR Mannheim kampfl.%. 5³ TV 5 reiburg— TV 62 Weinheim.. ot— TV Seckenheim kampfl. für Rot TSVNußloch— TSV Oftersheim.:16 Handball: Freundſchaftsſpiele: VfR Schwanheim— Wehrm. Frankfurt 10:4 Hockey am Sonntag Süddeutſchland Badiſch⸗württembergiſche Meiſterſchaft TV Mannheim 46— HC Heidelberg.— Vfn Manheim— Ulm 94(n.).— T 1846— Germania komb.(Frauen) 70 Rugby am Sonntag Süddeutſchland In Heidelberg: Baden— Südafrika 14.5 T D. 75 Heidelberg— Frankf. TV1860:6 Scé Neuenheim komb.— RC Pforzheim 145 Einladung an varon de Eouberlin er Begründer der neuzeitlichen Olympiſchen Spiele— in Genf lebende Ehrenpräſident Baron' Pierre de Coubertin wurde von dem in der Schweiz weilenden Präſidenten des Reichsfremdenverkehrsverbandes, Staatsmini⸗ ſter a. D. Hermann Eſſer, zu einem längeren Erholungs⸗ und Kuraufenthalt in einem deut⸗ ſchen Heilbad eingeladen. Baron Coubertin gab feiner lebhaften Befriedigung über dieſe große Aufmerkſamkeit und der Hoffnung Ausdruck, daß es ihm ſein ſehr angegriffener Geſund⸗ heitszuſtand— er hat bereits das 75. Lebens⸗ jahr überſchritten— noch ermöglichen werde, der deutſchen Einladung Folge zu leiſten. Seine Verehrung für den Führer Deutſchlands und den olympiſchen Geiſt der deutſchen Jugend ſei unbegrenzt. zn den Gruppeninielen um die deutjche meinterſchait wird der, Aub“den Gan vapern und Vin Köin den Gan Mittelrhein be Eindeucsvoller Abichind beim Meiner SV Mannheim⸗Waldhof— Vfè Mannheim⸗Neckarau:1:1) Zu ſeinem letzten Verbandsſpiel empfing der neue Gaumeiſter SV Waldhof den Vfe Neckarau. Nur tauſend Zuſchauer hatten ſich eingefunden, um Zeuge dieſer Auseinander⸗ ſetzung der beiden alten Rivalen zu ſein. Waldhof zeigte ſich wieder in prächtiger Form und errang ohne ſich reſtlos auszugeben, ziem⸗ lich mühelos einen recht hohen und verdien⸗ ten Sieg. Der VieL Neckarau war lange nicht der Gegner wie ſonſt. Er mußte allerdings auf ſo bewährte Kräfte wie Wenzelburger und Dieringer, die beide einberufen wurden und zu auter Letzt auch noch auf Lauer verzichten. Die eingeſtellten Erſatzleute konnten die Fehlenden in keiner Weiſe erſetzen. Namentlich Roth als Mittelläufer tat ſich ſehr ſchwer und konnte ſich mit dem ungewohnten Poſten kaum abfinden. Damit war der Mannſchaft ſozuſagen das Rückgrat genommen und ſie ſtand von vorn⸗ herein auf verlorenem Poſten. Anzuerkennen der Eifer, mit dem man ſich gegen den über⸗ mächtigen Gegner wehrte und die ſportlich hochanſtändige Weiſe, in der man die hohe Niederlage hinnahm. Die Waldhöfer hatten eine prächtige Spiellaune mitgebracht. Jeder einzelne war voll auf der Höhe ſeines Kön⸗ nens. Selbſt die eingeſtellten Erſatzleute in der Verteidigung und in der Läuferreihe paß⸗ ten ſich ſehr gut dem Geſamtrahmen an und fielen keineswegs ab. Schiedsrichter Sturm(Pforzheim) hatie bei dem fairen Spiel keine ſchwere Aufgabe zu löſen. Mit der Abſeitsregel ſtand er aller⸗ dings verſchiedentlich auf dem Kriegsfuß. Ihm ſtellten ſich die beiden Mannſchaften in folgender Aufſtellung: Waldhof: Drayß; Maier, Siegl; Molenda, Heer⸗ mann, Leupold; Weidinger, Bielmeier Siff⸗ ling, Schneider, Günderoth. Neckarau: Gaska; Gönner, Siegel; Schmidt, Roth, Benner; Wahl, Arnold, Preſchle, Henne⸗ berger, Heſſenauer. Nachdem der neue Gaumeiſter durch den Gau⸗ rechtswart Dr. Förderer mit einem Lorbeer⸗ kranz und vom Verkehrsverein Mann⸗ heim und dem VfeL Neckarau mit ſchö⸗ nen Blumenſträußen geehrt worden war, nahm Eine neuartige Sporthallenkonstruktion Eine interessante Lösung zur schnellen Verwandlung von — Weltbild(M) Sporthallenräumen hat der Berliner Wilhelm Martike gefunden und dafür jetzt ein Reichspatent erhalten.— Unsere Aufnahme zeigt den Erfinder mit dem Modell des dreigliedrigen Baues, der aus einer Haupthalle in der Mitte und zwei Nebenhallen besteht. In weiteren Nebenhallen sind eine Radrennbahn und eine künstliche Eisbahn untersebracht, die, auf Räder montiert, auf einem Schienen- system in die Haupthalle gefahren werden können. 60Dg. Gandhofen Die Umwandlung geschieht in wenigen Minuten. bom Pech verfolgt FC Mühlburg— SpVg. Sandhofen:0(:0) Die Mannſchaften ſtellten ſich dem Schieds⸗ richter Selzam⸗Heidelberg von 2000 Zuſchauern in folgender Aufſtellung: Spogg. Sandhofen: Wittemann; Michel, Streib; Müller, Schenkel, Wehe; Fluder, Dörr, Fenzel, Krukowſki, Vogel. F CMühlburg: Becker; Batſchauer, Moſer; Joram, Fach, Rink; Schwörer, Raſtetter, Gruber, Oppenhauſer, Rothärmel. Spiele ſo entſcheidenden Charakters wie das wiſchen den obigen Gegnern tragen gewöhnlich en Stempel unnötiger Härten und meiſt auch Unfairheiten. Deshalb muß man beſonders her⸗ ausheben, daß in dieſem Spiel, wo beide Mannſchaften um den Erhalt in der erſten Klaſſe kämpften, ein wirklich ritterliches und an⸗ ſtändiges Spiel beiderſeits vorgeführt wurde. Sandhofen hat in dieſem Spiel knapp und un⸗ glücklich verloren. Auf Grund der gezeigten Lei⸗ ſtungen in dieſen eineinhald Stunden hätte Sandhofen unbedingt ein Unentſchieden ver⸗ dient gehabt. Der im übrigen recht gut amtierende Schieds⸗ richter Selzam(Heidelberg) hatte einen ſehr ſchwachen Moment, der Sandhofen möglicher⸗ Die füddeuiſche Sauliga Gau XIV— Baden Spiele gew. un. verl. SV Waldhof 5 VfR Mannheim 17 1. FC Pforzheim 16 Freiburger FC 15 Vfe Neckarau 17 VfB Mühlburg 17 Germ. Brötzingen 17 SpVg. Sandhofen 16 Karlsruher FV 15 FV 04 Raſtatt 16 Gau XIII— Südweſt Spiele gew. un. verl. Tore Pkt. Wormatia Worms 18 10 6 2 48.23 Eintracht Frankfurt 18 12 48:31 Kickers Offenbach 18 37:31 Boruſſia Neunkirchen 18 37:32 FSoV Frankfurt 18 37:31 FV Saarbrücken 18 30:37 FK Pirmaſens 17 25:33 Union Niederrad 18 32:45 SV Wiesbaden 17 21:36 Spfr. Saarbrücken 18 28:44 Tore Pekt. 56:17 39:23 2733 36:35 20:33 21:36 28:32 15:27 17:19 15:39 SD=-ι½-%οοο οσ do iι--- αινοοοτσοιιι — ⏑ ο ⏑ ιιοιι=. — S◻S S ιι⏑ OOο οD⏑οD — SS 288— ——— weiſe um den Ausgleich brachte. Es war in der zweiten Hälfte, als der Halbrechte Sand⸗ hofens frei durchgelaufen war und der Schieds⸗ richter abpfiff, um ein kurz vorher an ihm verübtes Foul zu ahnden. Das war für die Sandhofener Mannſchaft wirklich ein bitterer Schlag. Im übrigen zeigte das Spiel nicht allzuhoch ſtehende Leiſtungen beiderſeits. Frag⸗ los hat der zeitwein orkanartig tobende Sturm⸗ wind die Spielhandlungen ſehr beeinflußt, aber im großen und ganzen fehlte es eben doch hüben und drüben an einer guten Ball⸗ aufnahme und einem durchdachten und genauen Zuſpiel. Mühlburg war in der erſten Hälfte, mals es gegen den ſtarken Wind ſpielte, beſſer in Fahrt als nach der Pauſe mit ihm als Bun⸗ desgenoſſen. In dieſer erſten Hälfte zeigten ſich aber doch recht viele Schwächen innerhalb der Mühlburger Mannſchaft. In der Vertei⸗ digung war vor allem der rechte Verteidiger Batſchauer ſehr ſchwach, auch die Läuferreihe zeigte in Zuſpiel und Aufbau erhebliche Män⸗ gel. Der Sturm arbeitete zeitweiſe vor der Pauſe recht hübſch zuſammen, und vor allem war der zum Siegestreffer führende Angriff Fortſetzung ſiehe nächſte Seite im Gpiegel der Tiblen Gau XV— Württemberg Spiele gew. un. verl. Tore Pekt. VfB Stuttgart 18 12 50:27 Union Böckingen 18 8 30:34 1. SSV Ulm 18 49:34 Kickers Stuttgart 18 44:32 SC Stuttgart 18 41:38 Spfr. Stuttgart 17 27:28 FV Zuffenhauſen 16 21:32 SpVg. Cannſtatt 17 235 Spfr. Eßlingen 16 20:28 SV Göppingen 18 25:44 Gau XVI— Bayern Spiele gew. un. verl. 1. FC Nürnberg 18 13 FC Schweinfurt 17 10 Bayern München 18 SpVg. Fürth 17 1860 München 17 VfB Ingolſtadt 18 BC Augsburg 16 Wacker München 16 VfB Kobur 18 ASV Nürnberg 17 ‚ο= ⏑= ιιι⏑—=- ⏑— — 10992882—2 — Tore Pkt. 47:16 42:28 49:31 29:32 26:34 28:38 23:28 17:22 26:47 27:38 ————————————32333— C ◻= ⏑⏑ ι⏑ νι⏑—. SSS OOοS=. das Spiel ſeinen Anfang. Schon Sif fi nuten war das erſte Tor fällig. Siffli Weidinger überlegt freigeſpielt, deſſen konnte nicht A werden, Roth den Ball ſeinem Torwächter zurückgeben, ſah aber, daß vor dieſem Siffling Dieſer lenkte blitzſchnell den Ball ein. Auch terhin war Waldhof die angreifende Partei! erhöhte nach weiteren fünf Minuten durch Siffling auf:0, dem Schne nach Fehler von Roth kurz darauf das Tor folgen ließ. Auf der Gegenſeite ſetzte einen Freiſtoß klar daneben. Die Neckar Hintermannſchaft hatte in der Folge große! beit zu leiſten, immer und immer der erſchienen die Blauſchwarzen vor Tore. Auf eine Flanke von rechts k Schneider einen Prachtſchuß aufs Tor, überlenken. Das nächſte Tor ging aber au Konto. Einen Kopfball von Günderot Flanke von Weidinger hatte er ſchon gefa ließ ihn aber aus den Händen ins Netz :0 nach 28 Minuten. Das war Neckarau ——— und es ſetzte ſich nun viel energiſ ehr. Namentlich der linke Flügel bra Ball des öfteren ſehr gut vor und bedr das Waldhoftor. Nach guter Vorarbeit dieſes Flügels erzielte denn auch Hef auer das Gegentor, das allerdings das einz bleiben ſollte. Faſt wäre in der nächſten Mi ein weiteres Tor für den Vfe gefallen konnte diesmal Drayß im letzten Moment Heſſenauer retten. Im ſofortigen Gegenſto hieß es durch Schneider allerdings:.— ur Pauſe wax das Spiel nun etwas verteilte keckarau exreichte noch Ecken, die abe ſämtliche nichts einbrachten. Auf der Gegen hatte Weidinger mit einem prächtigen Kopfhal Pi f von Siffling Pech. Er traf nur den oſten. 3 Trotz des klaren Spielſtandes ſtrengte Neckarau nach der Pauſe ſtark an und we ſich mit allen Kräften. Ein ſchöner Angriff recht erfolgverſprechend aus, doch Prechle ve ſchoß. Auf beiden Seiten gab es nun Tormö lichkeiten, die aber alle nicht ausgenützt wur Namentlich vor Neckaraus Tor war des öfter dicke Luft, aber mit Glück konnten vorerſt tere Erfolge vermieden werden. So ſchoß S 4 Id ling in guter Stellung darüber, 3 Schneider nach gutem Durchſpiel aus fr 4 Stellung ein ſicheres Tor vergab. Mehr mehr wurde der Meiſter nun wieder überle und drängte den Gegner ſtark zurück. Aber ſelbſt die beſten Gelegenheiten brachten nicht ein. Selbſt Heermann beteiligte juß Toreſchießen, doch ſein ſcharfer Schuß ging ganz knapp darüber. Endlich nach 19 iute fiel der nächſte Treffer, den Siffling Flanke von rechts erzielte. Das Spiel verlo der Folge viel an Intereſſe, für Waldho es ſozuſagen ein richtiges Trainingsſpiel. tuend die Fairneß, mit dem ſich das Ganze a wickelte. Sieben Minuten vor Schluß gab e einen Alleingang von Siffling. Kurz vor den Tore gab er den Ball an Schneider, der d Reſt beſorgte. Heermann, der zum Schluß mit Bielmeier den Platz Koreng ha ſtrengte ſich mächtig an, ein Torerfolg woll ihm aber nicht glücken. Eine Flanke von il ergab zum Schluß noch durch Günderot das achte Tor, womit das Schlußergebnis ſe ſtand. Huv/ a. Dormatla wieder Meifier Fͤ Pirmaſens— Wormatia Worms 0) Mit dieſem überraſchenden und ſehr glüs lichen Unentſchieden iſt Wormatia wiedern Meiſter der Gaugruppe Südweſt gewordel obwohl die Eintracht in Offenbach klar mit! gewann. Das beſſere Torverhältnis entſche det aber zugunſten des alten Meiſters. Zuſchauer ſahen einen hartnäckigen und biſſenen Kampf, bei dem meiſt Pirmaſens angreifende Mannſchaft war. Die Durchbr und überraſchenden Vorſtöße der Heſſen w aber auch ſehr gefährlich und mehr als ein war Hergert der rettende Mann. Mit et mehr Glück hätten die Pirmaſenſer ſieg müſſen, aber ihre Außenſtürmer waren ſe ſchwach und das Innentrio fand ſich mit ſchweren Boden nicht ab. Andererſeits 1 auch die Wormſer Verteidigung Fries— ker einjach unüberwindlich. Die erſte Hä verlief ausgeglichen. Nach der Pauſe m Pirmaſens anfangs eine Schwächeperio überwinden, drängte aber dann die Wormſer für eine knappe halbe Stunde vollkommen zu⸗ rück. Die beſtgemeinten Schüſſe verfehlten das Ziel oder wurden eine Beute der aufm ſamen Wormatia⸗Hintermannſchaft. Der Sch des Spieles verlief wieder ausgeglichen. beſten Leute des neuen Meiſters waren d die Verteidiger Fries und Winkler. Pirmaſe bot eine aute Mannſchaftsleiſtung, im einz dere Erwägung. Bauer(Saarbrücken) a tierte ausgezeichnet. * Italiens Fußball⸗Vorbereitungen Für den am 21. März in Wien und Vigeva zum Austrag kommenden Zweifrontenkampf g gen Oeſterreich trifft Italiens Fußballſportwa Vittorio Pozzo ſorgfältige Vorbereitunge Im Berta⸗Stadion zu Florenz ſind zur Zeit National⸗ und Nachwuchsſpieler verſammelt, die für die Aufſtellung der beiden Ländermann ſchaften in Frage kommen. In dieſer Auswahl befinden ſich unter anderem Olivieri, Amore Monzeglio, Anderolo, Colauſſi, Ferrari, Fro Meazza, Piola und Ferraris. Dagegen fehl Allemandi, Cereſoli und Monti. totſichere C neunten de Leiſtun „insbeſ. burger zie enhang konnte e Hinte üinmal e⸗ * g herſtellte. n e u verſchaf uſammenh a fant vorführte ſich Sand nſchaft, die d feſtſetzte u el das Fül n Durchbr nte Birkenn en. 355 da hane Platzmann e 0 er den d auf verließ edies dem! h keine Mül inden und ſe 3. 3 wa er, denn b zoffmann den enheimer hliger Torch n ſo man mannſcha Erfolgen Die Spiellei (Heidelber . ei ing t, deſſen en. Roth trückgeben, iffling' fa lein. Auch w fende Partei und Minuten w 'm Schne arauf das nſeite ſetzte Rol Die Neckarauer arzen vor d rechts kna aufs Tor, doch gerade noch da ing aber auf inderoth ſchon gefang mins Netz fall ar Neckarau doc el energiſcher zu lügel brachte r und bedrän Vorarbeit auch Heſſe zings das einzig nächſten Mi fL gefallen, d ten Moment tigen Gegen ings:1.— etwas verteilter Ecken, die aber uf der Gegenſ ächtigen Kopfhall Er traf nur des ſtrengte ſich an und weh öner Angriff ſah doch Prechle v es nun Torm ſpiel aus ſm rgab. Mehr und wieder überle irk zurück. brachten ni 3 ningsſpiel. ch das Ganze a Schluß gab g. Kurz vor de hneider, der de zum Schluß no Tor hatt orerfolg woll Flanke von ih h Günderot hlußergebnis fe Huv/ Meiſters. 3000 äckigen und ve ſt Pirmaſens d lndererſeits w ig Fries—Win Die erſte Hälj zaarbrücken) a * bereitungen livieri, Amoret Ferrari, Fro * wie hatte überhaupt nichts mehr zu tun. Die wen „Hakenkreuzbanner“ 15. März 1937 Wog. Eandhofen vom pech verfolgt (Fortſetzung von der vorigen Seite) neunten Minute eine wirklich hervor⸗ e Leiſtung. Im ſpäteren Verlauf des 5, insbeſondere nach Halbzeit, fielen die ürger ziemlich ſtark auseinander. Die imenhangsloſigkeit wurde immer größer, b konnte Mühlburg die ſehr aufopfernd . Hintermannſchaft Sandhoſens kaum einmal ernſtlich gefährden. Sandhofen h vor der Paufe mit Ausnahme der Hinter⸗ lnſchaft gleichfalls recht ſchwach in der Ge⸗ iifleiſtung. Die Verteidigung und der aus⸗ ezeich ſpielende Wittemann im Tor glen ihr Beſtes und vermochten auch den Feaner, von dem einen, allerdings entſcheiden⸗ keffer abgeſehen Ae, r zweiten Hülfte mußit es dann bei ofen weſentlich beſſer, die rückwärtigen keihen arbeiteten jetzt abſolut Ka Die Na: 85 wax von einer grenzenloſen Auf⸗ 0 Aie 15 Energie beſeelt und verſuchte im⸗ ier wieder das Schickſal zu meiſtern. Aber ver⸗ chledentliches Pech und der bexeits exwähnte Aler des Schiedsrichters hrachte die Mann⸗ ſchaßt um den perdienten Ausgleich, In der Miſerneihe M rr ſtach beſonders der elläufer + nkel und der rechte Läufer Müller elbox, während im Sturm der Rechtsaußen Finde r, der Halbrechte Dörr und der Mit⸗ elſtürmer Fenzel ſich beſonders auszeich⸗ „Dagegen ſah man von dem Linksaußen öggel recht wenig. lühlburg ſpielte in der exſten Hälfte gegen Ei ſtarken Wind und hatte ſich zunächſt ſtarker ffe Sandhofens zu erwehren. Erſt all⸗ nählich fand ſich Mühlburg beſſer zuſammen nd in der 9. Minute ſollte der das Spiel ent⸗ cheidende Treffer fallen. Ein wixklich ausge⸗ neter Angriff rollte von der Spielfeldmitte vor Sandhofens Tor, wobei der Ball von un zu Mann wanderte und zuletzt zu dem in Stellung gelaufenen Oppenhäuſer im, der durch unmittelbaren Schuß die Füh⸗ ung herſtellte. Auch weiterhin war Mühlburg einheitlichere und beſſer zuſammenarbeitende —435 Sandhofen verſtand es trotz des en Rückenwindes nicht, ſich beſondere Vor⸗ e zu verſchaffen. Der Angriff arbeitete reich⸗ zuſammenhanglos. Gegen Ende der erſten hälfte kam auch Mühlburg langſam aus dem Hitt und man ſah ein zerfahrenes Spiel auf beiden Seiten. Nach der Pauſe erwartete man Mühlburg mit em ſtarken Rückenwind in Front, aber das Spiel nahm inſofern eine überraſchende Wen⸗ ung, als Mühlburg ſich nun kaum einmal zu⸗ ammenfand und ein ſehr zuſammenhangleſes Zpiel vorführte. Mit zunehmender Spieldauer etzte ſich Sandhofen mehr und mehr in der neriſchen Spielhälfte feſt. Der ſichere Aus⸗ ch ſchien gekommen, als Dörr mit einer lage die Verteidigung Mühlburgs überlief. ber pfiff der Schiedsrichter wegen eines ** n dieſem Spieler begangenen den Vorſtoß ab, wobei Sandhofen um ſen ziemlich ſicheren Ausgleich gebracht wurde. Zandhofen ließ ſich dadurch nicht entmutigen ging mit aller Energie in den reſtlichen pielminuten daran, den Ausgleich zu ſchaffen, ber es gelang nicht mehr. Sandhofens energie⸗ en Vorſtöße endeten meiſt mit Pech an der wehr Mühlburgs. vumbenfeg Hockenheims Hockenheim— Fortuna Edingen di(:0) urch die über Edingen verhängte Platzſperre ßte Fortung auch zum Rückſpiel in Hocken⸗ im amitreten, was natürlich für den Gäſtever⸗ von großem Vorteil war. Hockenheim be⸗ itt mit ſtärkſter Aufſtellung das Spiel, wäh⸗ d die Gäſte verſchiedene Poſten mit Erſatz⸗ len beſetzt hatten. Schon vom Anſpiel weg t en. darauf wurden auf beiden Seiſen ichere Chancen vergehen. Die Drangperiode bder Platzmannſchaft hielt an und ſo konnten irfolge nicht ausbleiben. Diesmal war es Gan⸗ er ber den dritten Treffer markierte. Gleich auf verließ der Gäſtehüter verletzt das i llew, was ſich natürlich auf die Gäſtemann⸗ ft ſehr auswirkte. Zwei Eckhälle brachten Gäſten keinen Erfolg und ſchon war Hocken⸗ eim wieder im Angriff. Die Gäſte, die ja hnedies dem Abſtieg verfallen ſind, gaben ſich auch keine Mühe, um zu Erfolgen zu kommen, hrend die Platzmannſchaft möglichſt viele zu erzielen ſuchte, um auch für alle Fälle günſtiges Torverhältnis zu erhalten. Der 0 43 Torhüter konnte kurze Zeit ſpäter wie⸗ er her im Spiel eingreifen. Dafür mußte Bechtel, ockenheims Rechtsaußen, ausſcheiden. Gleich zu Beginn der zweiten Spielzeit nte Hockenheim durch einen Händeelfmeter auf 40 erhöhen. Wenig ſpäter konnte Walter ffmann den Edinger Torhüter zum fünften ale Ges“ Mit einem 20⸗Metex⸗Schuß mar⸗ lierte Ettel, Hockenheims Mittelſtürmerx, Rum⸗ —7 6. Geſpielt wurde nur noch in Edingens Spielhälfte; Hockenheims Pintenmienhenſ, — gen Angriffe der Gäſte wurden ſchon von der äuferreihe abgeſtoppt, die natürlich ihren kurm mit guten Vorlagen direkt überhäufte. ingen hatte in der 20. Minute der zweiten älfte Gelegenheit, zum Ehrentor zu banmichz der der Mittelſtürmer konnte das Tor nich nden und ſchoß knapp daneben. Auf der egenſeite waren die Stürmer weit exfolg⸗ denn binnen einer Minute ſchoß Walter mann den ſiebenten und achten Treffer. Die eimer Stürmer wurden nun trotz un⸗ Torchancen etwas leichtſinnig, ſie ver⸗ So konnte die er manches ſichere Tor. mannſchaft bis Schluß auch keinen wei⸗ eren Erfolg mehr buchen. Die Spielleitung des Schiedsrichters Bing⸗ Aleidelberg) ließ keinen Wunſch offen. i. reut auf deſſen Platz äußerſt ſchwer. Re deutſchen Ningermenſterscharten in Ludwiasvaben Die Vorentſcheidungen des Sonnkags/ Gehring ſchlägt Hornfiſcher:1 Im Lupwigshafener JG⸗Feiexabendhaus brachte der Sonntagvormittag die Kämpfe der vierten Runde im Mittelgewicht und im Halb⸗ ſchwergewicht bereits drei Begegnungen der gleichen Runde. Rund 1200 Zuſchauer, darunter wieder Reichsfachamtsleiter Frey, wohnten den Kämpfen bei, die auf dexr ganzen Linie heiß um⸗ ſtritten waren. Im Aegn ſpitzten ſich die Kämpfe um den? ei ſetzung zwiſchen dem Vekteidiger LOdw. Schweit⸗ kert(Berlin) und Laudien(Wilhelmshaven) zu. In der vierten Runde hatte Schweickert große Mühe, den ſtarken Bamberger Köſtner zu be⸗ ſiegen, drei große Wertungen im Bodenkampf ſicherten ihm ſchließlich doch einen einſtimmigen Punktſieg. Sein Rivale Laudien legte den früheren Ludwigshafener Sturm(Meiningen) ſchon nach pier Minuten durch Armſchlüſſel auf beide Schultern, ſo daß beide mit je einem Fehl⸗ punkt das Feld der nach der vierten Runde noch im Wettbewerb verbliebenen fünf Ringer an⸗ führen. Ausgezeichnet hielt ſich der Ex⸗Saar⸗ brücker Meyerer(Hanau), der am Schluß der vierten Runde den Wangener Schwartzkopf ſchon nach:15 entſcheidend beſiegte und mit drei Mimen noch ſehr gut im Wettbewerb liegt. Nach der vierten Runde ſind ſechs Be⸗ werber ausgeſchieden, und zwar: Schmartzkopf, Hamper, Hahl, Köſtner, Sturm und Waliter. Im Halbſchwergewicht wurden bereits drei Begegnungen der vierten Runde ausgetragen. Titelverteidigen Werner Seelenbinder bewies einmal mehr, daß er berechtigte Ausſichten auf die Wiedererringung der Meiſterſchaften bat. Gleich im erſten Kampf warf er den Königs⸗ itel zu einer Auseinander⸗ berger Kliesmann, der bis dahin nach ihm der ausſichtsreichſte Teilnehmer war, ſchon nach :00 Minuten auf die Schultern. Nach den Kämpfen des Vormittags ſind bereits Ex⸗ meiſter Ehret(LLudwigshafen) und Hildebrandt (Kiel) mit je ſieben Fehlpunkten ausgeſchieden. * Wieder waren herrliche Kämpfe zu ſehen. Daß es hart auf hart ging, bewies nach einer wei⸗ teren Runde das Ausſcheiden von ſo hervor⸗ ragenden Leuten wie Köſter(Bamberg), Schwarzkopf(Stuttgart), Siebert(Mainz) u. a. Die Mittelgewichtsklaſſe begenn am Sonntag⸗ vormittag mit elf Teilnehmern, von denen vier aus dem Rennen geworfen wurden. Der Olym⸗ piaſieger Schweickert bewies auch am dritten Tag der Meiſterſchaften ſeine große Klaſſe beim Kampf gegen den bärenſtarken Köſter(Bam⸗ berg), den er mit wuchtigen Angriffen am Bo⸗ den klar auspunktete, Sein ſchwerſter Gegner, Laudien(Wilhelmshaven), ſchlug in dieſer Runde den Meininger Sturm ſchon nach weni⸗ gen Minuten entſcheidend. Der ausgezeichnete Techniker Schwarzkopf(Stuttgart) wurde mit dem Nürnberger Hamper gepaart, der alle tech⸗ niſchen Feinheiten im Keime erſtickte und als knapper Punktſieger hervorging. Schwarzkopf traf am Ende dieſer Runde auf den freigeweſe⸗ nen Meyrer(Hanau), von dem er eine wei⸗ texe Niederlage hinnehmen mußte und damit ausſchied. Weit beſſer wie an den Vortagen war Schedler(Halle), gegen den der Lampertheimer Hahl nicht aufzukommen vermochte und ent⸗ ſcheidend unterlag. Nach der vierten Runde hatten Schweickert und Laudien je einen Fehler⸗ Fbesheim gewinnt das erlle Rufegszpiel Alemannia Ilvesheim— VfB Wiesloch:2(:1) Mit nicht geringer Spannung ſah man in Ilvesheim dieſem erſten Treffen gegen den großen Widerſacher aus der Gruppe Oſt ent⸗ gegen, ſollte er doch einen erſten Einblick ge⸗ währen in die Kräfteverhältniſſe beider Grup⸗ pen und nicht zuletzt auch über die Spielſtärke der Alemannen in den kommenden ſchweren Aufſtiegsſpielen. Nach dieſem erſten Kampf kann man ruhig behaupten, daß ſich der Meiſter der Gruppe Weſt auch in dem nächſten Kräftemeſſen wird be⸗ haupten können. Ohwohl die heute herrſ enden Verhältniſſe es nicht zuließen, ein abſchließen⸗ des Urteil zu fällen, kann doch geſagt werden, daß ſich die Alemannen als Mannſchaftsganzes behauptet haben und der errungene Sieg in dieſer Höhe vollkommen in Ordnung geht. Leider waren infolge des unſicheren und reg⸗ neriſchen Wetters nur tauſend Zuſchauer er⸗ ſchienen und der Boden in einer Verfaſſung, die reguläre Kampfhandlungen kaum zuließ. Beide Mannſchaften haben ſich aber mit dieſem Hindernis verhältnismäßig gut abgefunden und ſich einen recht annehmbaren Kampf gelieſert. Zu Anfang ſah es allerdings für die Einheimi⸗ ſchen nicht ſehr gut aus, denn bereits in der 10. Minute gelang es dem aufmertſamen Wies⸗ locher Ett, ſeinen Verein in Führung zu bein⸗ gen. Erſt 20 Minuten ſpäter war es Hartmann, der den Gleichſtand herſtellte und als kurz vor der Pauſe Zehe den 231⸗Stand herbeiführte, da wird ſo manchem Ilvesheimer ein Stein vom Herzen gefallen ſein, Nach der Halbzeit ſtellte der Linksaußen Weber 943 auf;1 und dann mußte Ilvesheims Torhüter drei ſchwere Freiſtöße meiſtern, d. h. ſie mit aller Mühe zur Ecke ablenken. Fünf Minuten vor Schluß kam aber Wiesloch wiederum durch Ett aus einem Gedränge heraus zum:2 und faſt ſah es ſo aus, als wollten die Gäſte ausgleichen, doch in der letzten Minute war es wiederum Weber, der mit einem vierten Tor das:2 und ſomit den endgültigen klaren Sieg herbeiführte. Schiedsrichter Tuchert(Heidelberg) ſtand dem Kampf ſicher vor. Ilvesheim zeigte ins⸗ gefamt die beſſere und auch geſchloſſenere Mannſchaftsleiſtung, ſo daß man, wie bereits erwähnt, mit einem weiteren guten Ablauf der Ablaufsſpiele für unſere Meiſter der Gruppe Weſt rechnen kann. Rllappe Hujſtiegs⸗Exgebniſſe FC Neurent— Phöniz Karlsruhe 01(:1) Altmeiſter Phönix Karlsruhe tat ſich in ſei⸗ nem erſten Aufſtiegsſpiel gegen den F Ar Wenn trotzdem ein knapper 170⸗(:)⸗Sieg zuſtande kam, dann muß das nur als Glück bezeichnet werden, Zwar mußten die Landeshauptſtädter drei Stürmer erſetzen, dieſe Tatſache entſchul⸗ digt trotzdem das überaus ſchwache Spiel der Phönix⸗Elf nicht. Alles in allem blieb der Phönix gleich im erſten Spiel weit hinter den geſpannten Erwartungen zurück. Das einzige Torx erzielte nach viertelſtündigem Spiel Jo⸗ ram. 3000 Zuſchauer; Schiedsrichter: Wacker (Niefern), IF Kehl— SC Freiburg:1(:1) Vor zahlreichen Zuſchauern vermochte der IFV Kehl ſein erſtes Aufſtiegsſpiel zur Gau⸗ liga auf eigenem Gelände gegen den Sé Freiburg zu einem verdienten:1⸗(•)⸗Siege zu geſtalten. Die Einheimiſchen ſpielten von Beginn an recht forſch, trotzdem währte es eine halbe Stunde bis der Führungstreffer fiel, den die Gäſte durch ihren Linksaußen aber eine Minute vor dem Wechſel wieder wett⸗ machten. Nach der Pauſe drängte Freiburg vorübergehend, ohne aber einen Treffer er⸗ zielen zu können. ſehl»dagegen kam fünf Minuten vor Schluß noch zu einem zweiten Treffer, Schiedsrichter: Felzner(beidel⸗ berg), Gtand der Auffiegſpiele Spiele gew, un, perl. Tore Pkt. Alemannia Ilvesheim 1 2 42 Phönix Karlsruhe: FV Kehl 77 e VfR Konſtanz Sé Freiburg VfB Wiesloch Fé Neureut punkt, Meyrer war mit drei, Schröder und Schedler mit je vier und Hamper mit fünf Feh⸗ lerpunkten belaſtet. Am Nachmittag holte ſich Hamper im Kampf gegen Schröder(Berlin), dem er entſcheidend unterlag, weitere Fehlpunkte und mußte gus⸗ ſcheiden. Den Hauptkampf dieſer Runde beſtrit⸗ ten Schweickert und Laudien. Trotz größter An⸗ ſtrengung kam hierbei nichts Zählbares heraus doch hatte der Berliner etwas mehr vom Kampf und wurde Sieger für beſſere Geſamtarbeit. Dem Ex⸗Ludwigshafener Schedler gelang es, den hervorragenden Meyrer bereits in der 2. Minute entſcheidend zu ſchlagen und ſich da⸗ mit für die Entſcheidungskämpfe zu qualifi⸗ zieren. 7 Teilnehmer im Halbſchwergewicht Feilhuber(München) traf im erſten Kampf am Nachmittag auf den Titelverteidiger Seelen⸗ binder. Der Berliner ſchlug ſchon am Vormit⸗ tag bei klarer Ueberlegenheit den noch gut in der Konkurrenz liegenden Kließmann(Königs⸗ berg) nach kurzem Kampf entſcheidend, Auüch Feilhuber mußte die Ueberlegenheit des in Hochform befindlichen Seelenbinder anerkennen und nach 3 Minuten beſiegt die Matte verlaſſen. Bei Böhmer(Reichenhall) und Ehret(Lud⸗ wigshafen) ging es um den Verbleib, da beide mit vier Fehlerpunkten belaſtet waren, Sie kämpften wie die Löwen und trennten ſich mit einem knappen, aber verdienten Punktſieg von Böhmer. Der Lampertheimer Litters kam 55 en Hildebrand(Kiel) zu einem weiteren Pun iſkeg Nach dieſer Runde lag Seelenbinder immer noch mit 0 Fehlerpunkten klar in Sunpg Lit⸗ ters und Kließmann wieſen je vier und Böhmer fünf Fehlerpunkte auf, Kließmann unterlag dann am Nachmittag in der folgenden Runde dem zähen Litters, der erneut durch kleine Vor⸗ teile zu einem Punktſieg kam und ſomit in die Entſcheidung eingreifen konnte. Beim Kampf der beiden Bayern Feilhuber und Böhmer, die beide mit fünf Fehlerpunkten belaſtet waren, behielt der Reichenhaller Böhmer über den durch Verletzung behinderten Feilhuber die Oberhand, In die Entſcheidung am Abend kamen Seelenbinder, der mit 0 Fehlerpunkten haushoher Favorit war, ſowie Litters und Böhmer, die beide je fünf Fehlerpunkte hatten. Beim Schwergewicht brachte man natürlich dem Zuſammentreffen der beiden Meiſter Hornfiſcher(Nürnberg) und Gehring(Ludwigshafen), die bereits in der nächſten Runde zuſammentrafen, außerordent⸗ liches Intereſſe entgegen, Wie erwartet, konnte ſich keinex der trotz reſtloſer Ausgabe zählbare Vorteile erkämpfen. Mit Lanz kleinem Vorteil im Bodenkampf errang der Ludwigs⸗ hafener Gehring einen:1⸗Punktſieg, Die Ueber⸗ raſchung dieſer Klaſſe war der Dortmunder Liebern, dem es gelang, mit einem weiteren Zarlaantez ahen Rudolf(Mannheim) als ein⸗ ziger auch dieſe Runde mit 0 Fehlerpunkten zu überdauern, Der drahtige Steiger(Feuerbach) legte Reuter(Darmſtadt) auf die Schultern, während Beu(Köln) den weit leichtexen Huf⸗ nagel(Freiſing) erſt nach größter Anſtrengung kurz vor Ablauf der Kampfzeit ſchlagen konnte. In die Entſcheidung kamen Liebern mit 0 Feh⸗ lerpunkten, Gehring mit 1, Hornfiſcher mit 2, Steiger mit 3, Beu mit 4 und der Villinger Diſtel, der mit 5 Fehlerpunkten in dieſer Runde frei war, um die Gaumeiſtekschaft im Hocker TV 1846 Mannheim ſpielt gegen HCH:2 Am Sonntag ſollten die beiden letzten Aus⸗ ſcheidungsſpiele die Endſpielteilnehmer feſt⸗ ſtellen. In Mannheim ſtanden ſich auf dem VfR⸗Platz der eidelberger HCund der T 1346 Mannheim gegenüber, während in Heidelberg auf dem HChH⸗Platz der Vfn Mann⸗ heim den württembergiſchen Meiſter, Ulmer Fu 94, zum Gegner hatte. Es kam dabei je⸗ doch zu keiner endgültigen Klärung, denn der TW 1846 Mannheim brachte es fertig, gegen den favoriſierten HCh ein beachtliches Unent⸗ ſchieden zu erzwingen, ſo daß aller Vorausſicht — ein Wiederholungsſpiel angeſetzt werden muß. Das Spiel in Mannheim zwiſchen dem HCh und dem TV 1846 vollzog ſich unter den denk⸗ bar ungünſtigſten Verhältniſſen. Durch den an⸗ haltenden ſtrömenden Regen war der Raſen am Flugplatz ſo aufgeweicht, daß man ein Aus⸗ ſcheidungsſpiel von dieſer Bedeutung unbedingt hätte verlegen ſollen. Zudem war der Turh⸗ verein anfangs nicht komplett zur Stelle, ſo daß mit erhehlicher Verſpätung das Spiel mit Mannſchaftsaufſtellung begonnen wurde: H CH: Benkert; S I, Weyrauch; Scholl⸗ meier, Kerzinger II. Scholz; Düring, Peter!, Peter II, Grimm, Stieg. Unterbaden⸗Oſt Spiele gew. un. verl, Tore Pkt. Wiesloch Schwetzingen Eppelheim Union Heidelberg Weinheim Kirchheim Walldürn Eberbach Sandhauſen FC. 05 Heidelberg St. Ilgen Limbach do ⏑- ι ⏑⏑ ι⏑⏑ν νι 08 Mannheim 18 Unterbaden⸗Weſt Spiele gew. un, verl. Ilvesheim 92 17 Käfertal 21 15 Mannheim 21 13 Tore Pkt. 83132 35 24 31 29 Neulußheim 23 10 Friedrichsfeld 1 Viernheim Feudenheim 20 Heddesheim 2¹ ð Hockenheim 22 Kurpfalz Neckarau 21 do ο οιο ιοιοιοοDD...—- Edingen 2² 1846: Höhl; Schmitt, Greulich; Schlicker, Keller, Lutz I; Kiefer, Slenvoigt, Henſolt, Seidel, Lutz II. Ungefähr fünf Minuten nach Spielbeginn kam Peter Il ſchön zum Schuß, ſo daß Höhl den unhaltbaren Ball paſſiexen laſſen müßte. Der HEß lag weiterhin mit ſeinen raum⸗ greifenden Flügelvorlagen im Vorteil, und es ſah aus, als ob die Heidelberger kurzen Pro⸗ zeß mit den Mannheimern machen wollten. Doch das Blatt wendete ſich. Der Turnperein machte ſich aus ſeinem Defenſipſpiel frei und lieferte von nun an eine durchaus ebenbürtige Partie, Nach der Pauſe gelang es endlich Henſolt, auf Flanke von rechts das perdient Ausgleichstor zu erzielen, dem bgld dur Lutz II das Führungstor folgte. Durch den Erfolg angemuntert, hatte jetzt der Turnverein etwas mehr vom Spiel, Als ſchließlich noch Grimm verletzt ausſcheiden mußte, ſanken die Hoffnungen des HChH bedenklich. Da kamen jedoch die Heidelberger durch eine Fehlentſchei⸗ dung im Anſchluß an eine Strafecke zum An gleich. Slenvoigt wurde wegen Reklamation vom Platze geſtellt, Beide Mannſchaften ließen jetzt in ihren Leiſtungen infolge des ſtarken Tempos und des ſchweren Bodens So nahm die Begegnung einen unenfſchiedemen und gerechten Ausgang, und man! verzichtete erfreulicherweiſe auf eine Verlängerſing, da das Spielfeld ein einwandfreies Hockey nicht mehr zuließ. Ein Wiederholungsſpiel dürßfte die beſte Löſung ſein. Der Turnverein brachte eine ſehr gute Mann⸗ ſchaftsleiſtung zuſtande, ſo daß d 5 HCEh— Hergabe ſeines ganzen Könneyes gezwungen wurde. Trotz des ſchlechten blewodenz war der Kampf jederzeit ſchnell und ſpannend. Der Unparteiiſche Klönne(Bfqh führte ſein Amt ohne Tadel aus. Die Fehlemſtſcheidung des an⸗ deren Schiedsrichters, Beck(MToy), iſt zu be⸗ dauern, aber andererſeits auch zu entſchuldigen, da ihm in dieſem Augenblickdie Sicht durch Spieler verſperrt war. J 5 —0— * * tarl. nach.— Mannheim „Hakenkreuzbanner“ Mannheim Höokar Steinbachs Delfetung Ein tragiſcher Verkehrsunfall riß den Deut⸗ ſchen Motorradmeiſter Oskar Steinbach, der von Sieg zu Sieg eilen und der auch mit allergrößtem Erfolg die deutſchen Farben im Ausland vertreten durfte, aus ſeiner glänzen⸗ den Laufbahn. In ſeiner Vaterſtadt Mannheim ereilte ihn das Geſchick und in ſeiner Vaterſtadt trug man ihn auch zu Grabe. Aus nah und fern waren Freunde und Bekannte herbeigeeilt und ſo reichte die Friedhofkapelle bei weitem nicht aus, um alle diejenigen aufzunehmen, die letzten Abſchied nehmen wollten. Vier Rennfahrer der Auto⸗Union hielten in der Friedhofkapelle die Ehrenwache an dem Sarg, auf dem der Sturzhelm des Verunglück⸗ ten lag. Die vier Kameraden trugen auch den Sarg zum Grabe, nachdem bei der Trauerfeier der Lebenslauf Oskar Steinbachs aufgezeigt worden war, der mit 16 Jahren ſein erſtes Motorrad nach Hauſe brachte, dann von Erfolg zu Erfolg eilen durfte. Als man am Grabe letzten Abſchied von dem Deutſchen Meiſter nahm, zeugten die vielen Kranzniederlegungen von der Wertſchätzung, derer ſich Oskar Steinbach überall erfreuen durfte und dabei zeigte ſich auch die Lücke, die der Tod dieſes Mannes geriſſen hat. Die erſten Kränze legte der engere Freundeskreis und die Kameraden nieder, die zum Ausdruck brachten, daß in ihren Reihen Oskar Steinbach der Beſte als Fahrer, Kamerad und Freund geweſen iſt. Der Korpsführer der NSͤn wurde durch den Führer der NSaͤK⸗Brigade Südweſt, Oberfüh⸗ rer Emminger, vertreten und auch der Prä⸗ ſident des DDAcC ließ durch den ſtellvertreten⸗ den Gauführer Dr. Kleinſchmitt einen Kranz niederlegen. Daß die DDAC⸗Ortsgruppe Mannheim, in deren Reihen Oskar Steinbach ein gerne geſehener Kamerad war, nicht fehlen durfte, war ſelbſtverſtändlich. Bürgermeiſter Pg. Neuſchäfer⸗Hockenheim legte ſelbſt den Kranz von Hockenheim nieder, auf deren Renn⸗ bahn der Verſtorbene ſo manchen Erfolg er⸗ ringen durfte. In langer Reihe folgten dann die Kranzniederlegungen durch die Induſtrie, durch Auto⸗Union, NSüü, BMwW, durch die Treibſtoff⸗ firmen und durch die Motorradabteilung der Ortsgruppe Karlsruhe des DDAC. Es war ein ergreifender Abſchied und lange noch fielen die Erdſchollen auf den Sarg, denn gar viele woll⸗ ten dem kühnen Fahrer die letzten Ehren er⸗ weiſen. ⸗j⸗ Un den Adler⸗Preis Bayern— Mitte:15 Man kann auch das dritte Spiel der Bayern im Kampf um den Adler⸗Preis der Handball⸗ Gaumannſchaften als eine Ueberraſchung wer⸗ ten, denn an eine ſo hohe Niederlage hatte wirk⸗ lich keiner gedacht. Der Gau Mitte wartete aber am Sonntag im Münchner Heinrich⸗Ziſch⸗Sta⸗ dion vor 3000 Zuſchauern mit einer ſo prächti⸗ gen Leiſtung auf— die Bayern enttäuſchten da⸗ gegen faſt auf der ganzen Linie—, daß an dem Ausgang des Kampfes nicht lange Zweifel be⸗ ſtehen konnten. Mit 15:3(:0) mußten die Bay⸗ ern eine ganz deutliche Niederlage einſtecken. In der Mitte⸗Mannſchaft bemerkte man übri⸗ gens keinen ſchwachen Punkt, ausgezeichnet war das Stellungsſpiel der Gäſte. Die bayeriſche Hintermannſchaft ſtand hier vor einer unlös⸗ baren Aufgabe und machte reichlich von ihrer größeren Körperkraft Gebrauch. Der Bayern⸗ Sturm übertrieb zudem noch das Innenſpiel und erleichterte der gegneriſchen Verteidigung die Abwehr erheblich. Weiß im Bayern⸗Tor war übrigens an den Treffern ſchuldlos. Weſtfalen— Südweſt:7(:2) 4000 Zuſchauer erlebten in der Dortmunder Kampfbahn eine Ueberraſchung, als der Gau Weſtfalen zum Vorſchlußrundenkampf um den Handball⸗Adlerpreis gegen den Gau Südweſt antrat. Die Südweſtdeutſchen ſtellten ſich in ei⸗ ner ausgezeichneten Form vor und gewannen verdient mit:5(:3) und qualifizierten ſich damit für das Endſpiel mit dem in München ſiegreichen Gau Mitte. Die Südweſt⸗Elf hatte überhaupt keinen ſchwachen Punkt und lieferte ein beſtechendes Kombinationsſpiel, die beſten Spieler waren Freund und Spalt, die im⸗ mer wieder die gegneriſchen Reihen in Verwir⸗ rung brachten. Auch der Weſtfalenſturm zeigte ſehr gute Leiſtungen, er fand aber bei der Läu⸗ ferreihe und bei der Hintermannſchaft zu we⸗ nig Unterſtützung, ſo daß er ſich nicht erfolgreich durchſetzen konnte. Außerdem aber ſtand ja auch ein Keimig im Südweſt⸗Tor. Tad des deutichen Rudexſporis Ein neues Jahrhundert beginnt Reichsfachamtsleiter Pauli hat das gemein⸗ ſame Anrudern aller deutſchen Ruderer und Ruderinnen für den 4. April angeſetzt. Wie in den letzten Fahren werden die Ruderer erneur ihre Einſatzhereitſchaft für Führer, Volk und Vaterland mit einer machtvollen Kundgebung zum Ausdruck bringen. Im ganzen Reiche tre⸗ ten an dieſem Tage die deutſchen Ruderer zur feierlichen Flaggenhiſſung an und anſchließend wird die Feierſtunde mit Anſprachen des Reichsſportführers und des Reichsfachamtslei⸗ ters durch Rundfunk übertragen. Der Start⸗ ſchuß des Reichsſportführers eröffnet das neue Ruderjahr, mit dein im deutſchen Ruderſport zugleich das zweite Jahrhundert begonnen wird. Mit einem Dauerrudern aller Aktiven wird auch diesmal das gemeinſame Anrudern vollzogen. das grope Hrankiuxter Sauen⸗cpoxifeft Hornberger vor Neckermann und Borchmeyer Die Ortsgruppe Frankfurt a. M. im Deut⸗ ſchen Reichsbund für Leibesübungen führte am Samstagabend in der Frankfurter Feſthalle ihr Hallenſportfeſt durch, das einen Querſchnitt gab durch zahlreiche Gebiete der Leibesübungen. Im Mittelpunkt ſtand der Sprinter⸗Dreikampf über 3 mal 60 Meter. In allen drei Läufen ſiegte der deutſche Meiſter Hornberger⸗Frankfurt vor dem Mannheimer Neckermann. Altmeiſter Borch⸗ meyer, ein Spezialiſt in der Halle, konnte ſich diesmal nicht in dem erwarteten Maße durch⸗ ſetzen. Im Kugelſtoßen fehlte leider Stöck, ſo daß es nicht zu dem Zweikampf Wöllke—Stöck kam. Wöllke hatte in Lampert⸗München und Luh⸗Gießen natürlich keine Gegner. Der Olym⸗ piaſieger gewann mit 15,72 Meter vor Lampert (14,23) und Luh(13,56) Meter. Selbſt Wöllkes ſchlechteſter Wurf lag mit 14,62 Meter noch über Lamperts Leiſtung. Im Handballſpiel ſiegte die Frankfurter Ein⸗ tracht, in der Halle ſelten geſchlagen, mit:1 (:0) über den SV Wiesbaden, der ihr beim Mainzer Turnier bekanntlich eine Verlänge⸗ rung abgenötigt hatte. Ein Fußballſpiel ſah den Meiſter der Frankfurter Volksſchulen, die Ackermann⸗Schule, mit:0(:0) über die Rie⸗ derwaldſchule ſiegreich. Das Fauſtballſpiel zwi⸗ ſchen dem vielfachen deutſchen Meiſter Lichtluft⸗ bad Frankfurt und TV Frankfurt 1860 endete 11:11(:5) und im Basketball ſiegte die Mann⸗ ſchaft des Sportfeldes gegen das Univerſitäts⸗ inſtitut für Leibesübungen mit:1. In den Staffeln über 8 mal 60 Meter gewannen bei den Aktiven Poſt SV in:01,3 vor Polizei und JG Höchſt, bei den Frauen Polizei in:09,2 vor Eintracht und IG SWund bei der Jugend SC 1 1880 in:02,5 vor Allianz und Ein⸗ tracht. Schöne Kämpfe gab es auch im Ringen. Im Leichtgewicht ſiegten Mundſchenk⸗Mainz über Hösberger⸗Frankfurt und Weil⸗Neu⸗Iſenburg über Schäfer⸗Offenbach nach Punkten, im Wel⸗ tergewicht warf Meiſter Fritz Schäfer⸗Ludwigs⸗ hafen den Mainzer Flick nach 6 Minuten. Viel Anklang fanden auch die Schaunummern der HJ, Zwölferkunſtreigen der Radfahrer, Bor⸗ vorführungen, das ausgezeichnete Turnen an drei Geräten, Kunſtfreiübungen und die Roll⸗ ſchuhvorführungen des deutſchen Meiſterpaares Roth⸗Walter(Nürnberg). Die Ergebniſſe waren: Sprinter⸗Dreikampf, 60 Meter: 1. Lauf: 1. Horn⸗ berger 7,8; 2. Neckermann 7,9; 3. Borchmeyer 779; 4. Steinmetz, 5. Leichum, 6. Metzner. 2. Lauf: 1. Hornberger 7,7; 2. Neckermann 7,8; 3. Steinmetz 7,9; 4. Borchmeyer, 5. Leichum, 6. Metzner. 3. Lauf: 1. Hornberger 7,8; 2. Neckermann 7,9; 3. Steinmetz 7,9; 4. Borchmeyer, 5. Leichum, 6. Metzner. Ge⸗ ſamt: 1. Hornberger(Frankfurt) 18.; 2. Necker⸗ mann(Mannheim) 15.; 3. Steinmetz(Karlsruhe) 11.; 4. Borchmeyer(Stuttgart) 10.; 5. Leichum (Stettin) 6.; 6. Metzner(Frankfurt) 3. P.— Kugelſtoßen 1. Wöllte(Berlin) 15,72 Meter; 2. Lam⸗ wert(München) 14.23 Meter; 3. Luh(Gießen) 13.56 Meter. Miifterjchaftsipiele der vandbaler TV 1847 Ettlingen— SV Mannheim⸗Waldhof:10(:5) Jimmer näher rücken die Waldhöfer der Mei⸗ ſterſchaft entgegen und benötigen nunmehr noch einen Punkt aus zwei Spielen, um ſich endgül⸗ tig für ein weiteres Mal den Titel geſichert zu haben. Diesmal mußte Ettlingen, wie nicht an⸗ ders zu erwarten war, die ſpieleriſche Ueber⸗ legenheit der Mannheimer anerkennen, hielt ſich aber trotz der zahlreichen Erſatzleute recht tap⸗ fer. Waldhof erſchien im Sturm ohne Heiſeck und Zimmermann und fand ſich anfänglich auf dem durch den vorausgegangenen Regen aufge⸗ weichten und ſchweren Boden ſchlecht zurecht. Ettlingen gab ſich die denkbar größte Mühe, die Niederlage ſo klein wie möglich zu geſtalten, was ihnen auch gelang. Die Aktionen des Stur⸗ mes waren aber zu langſam und unentſchloſſen, um das Waldhoftor ernſthaft in Gefahr bringen zu können, weshalb auch bis zur Pauſe kein Erfolg erzielt werden konnte. Die zweite Hälfte brachte—— beſſere Leiſtungen und das Spiel wurde flüſſiger. Waldhof legte ſich ſichtlich Reſerve auf und begnügte ſich damit, durch raſche und vaumgreifende Kombinationen den Gegner in Schach zu halten. Daß ein Ettlinger Spieler bei der anſtändigen Gangart wiederum hinter die Barrieren geſchickt werden mußte, ſei der Vollſtändigkeit halber noch regiſtriert. Als Unparteiiſcher amtierte Längin(Karlsruhe). 4 TG Ketſch— VfR Mannheim ausgefallen Die Raſenſpieler konnten wegen politiſcher Verpflichtung einiger Spieler für den Eintopf⸗ ſonntag zum Verbandsſpiel in Ketſch nicht an⸗ Wuntt und überließen dem Gegner kampflos die unkte. TV Rot— TWSeckenheim ausgefallen In Rot warteten Schiedsrichter, Platzmann⸗ ſchaft und Zuſchauer vergebens auf das Er⸗ ſcheinen des TV Seckenheim, der ſich von den ſtarken Regengüſſen abhalten ließ, die Reiſe nach Rot anzutreten. Die Punkte werden dem TV Rot gutzubringen ſein. ⸗hfm. SC Freiburg— TV 62 Weinheim:8 Wird es Weinheim noch ſchaffen? Das iſt die Frage, die in allen Münder zu hören iſt, um gleichzeitig damit kund zu tun, welcher Wert⸗ ſchätzung ſich dieſer Pionier im Handball all⸗ jeits erfreut. Diesmal waren die Turner in Freiburg zu Gaſt und ſollten ihre letzte Chance wahrnehmen, durch einen Sieg über den dor⸗ tigen Neuling Anſchluß nach oben zu gewinnen. Dieſes Vorhaben iſt ihnen auch glänzend ge⸗ lungen und mit einem imponierenden:8⸗Sieg wurden zwei wertvolle Punkte nach Weinheim entführt. Entgegen der ſonſtigen Gepflogenheit befand ſich diesmal die Stürmerreihe in einer ungewohnten Wurflaune und vermochte dadurch die geringe Feldüberlegenheit in einen klaren Sieg verwandeln. TS Nußloch— TSV Oftersheim:16(:7) Eine große und freudige Ueberraſchung be⸗ reiteten die Oftersheimer ihren Anhängern, ge⸗ lang es ihnen doch auf dem gefürchteten Ge⸗ lände in Nußloch nicht nur die Punkte zu holen, ſondern die Niederlage der Platzherren auf einer kataſtrophalen Höhe zu bringen. Die Gaſt⸗ geber können wohl zu ihrer Entſchuldigung an⸗ führen, daß die Gebrüder Bauſt und Ditton nicht mit von der Partie waren und dadurch dem Angriff die ſchärfſte Waffe genommen wurde. Dennoch hätte man von dieſer Seite et⸗ was mehr Spielfreudigkeit und Einſatz erwar⸗ ten dürfen, der dann den Kampf einigermaßen intereſſant geſtaltet hätte. So aber blieb es eine einſeitige Angelegenheit für Oftersheim, das die Gelegenheit für gekommen ſah, durch einen Sieg den Erhalt der Gauklaſſe greifbar in die Nähe zu rücken. Eine Umſtellung in der Fünferreihe wirkte Wunder, wenn man ſo ſagen darf, denn dieſer Mannſchaftsteil zeigte ein Kombinations⸗ ſpiel und Wurfvermögen, wie man es in die⸗ ſem Jahr von ihm noch nicht zu ſehen bekam, ſo daß das Schützenfeſt nicht ausbleiben konnte. Schiedsrichter Blank⸗Karlsruhe hatte bei der fairen Spielweiſe beider Mannſchaften kein ſchwieriges Amt zu verſehen. Handball⸗Gauklaſſe Spiele gew. un. verl. Tore Pkt. SV Waldhof 16 15. 1 0168 31 TV Rot 12. TG Ketſch 1noi VfR Mannheim 16 7 5 4 113:83 19 TSV Nußloch 17 6 2 9gonnnnne4 TV Seckenheim 17 6 29 828 14 TSV Oftersheim 17 5 0 12 86:130 10 TV Ettlingen.„nn TV 62 Weinheim 16 4 0 12 88:134 8 SC Freiburg 17 3 0 14 85:144 6 der Elub i wieder da! 1. FC Nürnberg— Bayern München:0 15 000 Zuſchauer erlebten im Zabo ein ſpan⸗ nendes und außerordentlich faires Spiel, das dem deutſchen Altmeiſter wiederum den Tirel eines Bayeriſchen Meiſters brachte. Die Nürn⸗ berger zeigten ein Spiel wie in ihren beſten Tagen. Alle Mann ſetzten ſich voll ein, ſo daß es bei der Pauſe durch Uebelein II, Eiberger und Friedel dereits:0 ſtand. Hätte nicht Fint im Bayerntor geſtanden, ſo wäre die Ueber⸗ legenheit des Clubs zahlenmäßig, auch nach der Pauſe, noch deutlicher zum Ausdruck getom⸗ men. Fint hielt, beſonders in der zweiten Hälfte, die unglaublichſten Sachen und ließ hier nur noch zwei Treffer durch Gußner zu. Alles in allem: der Club hat die Meiſterſchaft in ganz überzeugendem Spiel gewonnen. Der Sturm ſchoß aus allen Lagen, die Deckungsreihe ließ die Bayern überhaupt nicht zu Wort kommen und die Hintermannſchaft ſtand bombenſicher. Es ſpricht für die Ueberlegenheit des Clubs, daß die Gäſte nur ganz wenige Minuten des Spieles für ſich hatten. Schneider(Augsburg) leitete ausgezeichnet. Toxberhaltnis enticheidet, Kickers Offenbach— Eintracht Frankfurt:2 Die Frankfurter Eintracht hat— einen Sonn⸗ tag zu ſpät gewonnen, denn dieſer Erfolg gegen die Offenbacher Kickers bringt ſie zwar auf gleiche Punkihöhe mit Wormatin, deren Tor⸗ verhältnis aber beſſer iſt als das der Frank⸗ furter, die damit auf dem zweiten Platz bleiben. Beiderſeits gab es zahlreiche Torchancen, ſo daß die Torhüter wiederholt Gelegenheit hatten, ſich auszuzeichnen. Nach einer Viertelſtunde, während der die Kickers durch ein Tor Schmidts bereits mit:1 im Rückſtand lagen, wurde das Spiel ruhiger und bis Schluß diefer Spielzeit war Offenbach ſogar leicht überlegen. Nach der Pauſe wurden die Kickers weſentlich gefähr⸗ licher und ſchnürten die Frankfurter für einige Zeit vollkommen ein. Während dieſer Zeit ſchraubten die Kickers das Eckenverhältnis ſo⸗ ar auf:2. Die Frankfurter wurden aber wie⸗ erholt durch überraſchende Fernſchüſſe gefähr⸗ lich, und in der 83. Minute konnten ſie durch einen zweiten Treffer Monz) ihren Sieg end⸗ ültig ſicherſtellen. Zum Schluß wurde der ampf ſent ruppiz, wobei ſich beſonders Stein auf Offenbacher Seite auszeichnete, Schmidt (Eintracht) mußte ſogar dann verletzt vom Platz. Multer(Landau) leitete umſichtig, Zu⸗ ſchauer 8000. 15. März 1937 —— Gesuch 1 pütester ilunge mit aute graſie un junge 3 Zewandt uter Re Schreiber Gute Schulkenn Französisch für erwünscht. und Zeugnisabs Lemde fa G. m. b. Hl., I. fbesmödch eef ſof. Adreſſe zu . 3693“ im Verla Weltbild(M) Mit neuen Kräften gegen Cambridge Zwei neue Leute in der Rudermannschaft der Universität Oxford, Winser und Stewart. Durch sie erhofft man eine wesentliche Verstärkung und erwartet in dem klassischen Ruderwettbewerb auf der Themse einen Sieg über Cambridge Epoklipiegel der Woche vom 15. bis 21. März Fußball Länderſpiele(21.): in Stuttgart: Deutſchland— Frankreich in Luxemburg: Luxemburg— Deutſchland in Wien: Oeſterreich— Italien Süddeutſche Meiſterſchaftsſpiele(21.): Gau Bayern: eſen Iidhen Fundenweiſe f. kl. rr. ener, Weyl⸗ Pg et ns-f rüchtiges Su Aeiu⸗ Wacker München— SpVg. Fürth Süddeutſche Freundſchaftsſpiele(20.): VfB Stuttgart— VfR Mannheim II 132 Süddeutſche Aufſtiegsſpiele(21.): zun fut geſucht. eel Singer, 7,37. (6265V) Gau Baden: VfR Konſtanz— Alemannia Ilvesheim Phönix Karlsruhe— SC Freiburg VfB Wiesloch— FV Kehl Gau Südweſt: Spfr. Frankfurt— Phönix Ludwigshafen MeSV Darmſtadt— Opel Rüſſelsheim Saar 05 Saarbrücken— Vfes Neu Iſenburg Handball Süddeutſche Meiſterſchaftsſpiele(21.): Gau Baden: uberes ehrliches Füfen unabhängige W* inge rau m morg. 7 bis ags 4 Uhr in Hau Tu Rot— So Waldhof 1 TSo Oftersheim— VfR Mannheim 3 T Weinheim— TSr Nußloch 33 ToV Ettlingen— SC Freiburg engartenſtr.. Gau Südweſt: u. rechts Da Haßloch— TS Herrnsheim.20— MeS Darmſtadt— SV 98 Darmſtadt J Gau Württemberg: J* er ha Eßlinger TSV— Tbd. Göppingen 1 TSo Süßen— TW eAltenſtadt Get ViB Friedrichshafen— Tgſ. Stuttgart 5. Klaſſe 48. Gau Bayern:—45 Preuf Polizei Nürnberg— Bamberger Reiter hhe Hewäh⸗ 1860 München— Fürth ezogene Poſt München— BC——— efe TW Erlangen— Tgd. Landshut 45 teilu — Rugby Meiſterſchafts⸗Endſpiele(21.): in Düſſeldorf: Fort. Düſſeld.— Frankf. 80 in Hamburg: St. Pauli— Berl. S 97 Hocken Silberſchild⸗Endſpiel(21.): in Berlin: Brandenburg— Niederſachſen Leichtathletik Gepäckmarſch in Frankfurt a. M.(21.) 3S in Berlin(19.) 797 3288 epäckmarſchmeiſterſchaft der SS 3 355782 3751 in Dresden(21.) öewinne zu 500 R Querfeldeinlauf der Nationen in Brüſſel(21) 235025 Schwimmen Internationales Feſt in den Haag mit Deut⸗ ſchen(20./21.) Städtekampf Breslau— Wien i. Breslau(21.) Winterſport Lhiehungstag na der heutigen 4 4 6 zu 3000 1. 20 45 2000 27 113545 2044 4 503 o sewinne zu 1000 o 26615 32620 .66543 101283 1 J40132 7 2257 162 250051 i319961 3 i378675 3527 sewinne zu 300 R 167½2549 57 Skilaufen: Internationale Rennen auf 57⁴ 35350 33377 dem Feldberg(20./1.); Internationale 31670 842544 Rennen in Solleftea(Schweden)(19.—21.). 32168 382528 Boxen 3353 22828 Berufsboxen Berlin mit Kölblin— Charles 408508 704 (17.), Hamburg(21.). 1882 1185 Amateurboxen iederrhein— Südweſt in 1 33223 Eſſen(17.), Poſt Mannheim— BC Ulm(20.) 157504 1556 Ringen 67 1855 Länderkampf Eſtland— Finnland in Reval i165275 1885 (18 19.) 2 186676 2008 10. 7 210858 2125 Gewichtheben 323855 7255 Deutſche Mannſchaftsmeiſterſchaft in Eſſen(21) 3889% 2398 Galopprennen: München⸗Riem(21.), Dortmund(21.), Strausberg(21.),„Gvand 1515 272856 3947 National“ in Liverpool(490. 32275³ 3342 Radſport 0 Bahnrennen: Antwerpen(20.); Paris(2t.) 338887 3282 Straßenrennen: Mailand— San Remo 387870 3567 mit Deutſchen(19.): Quer durch die Lüne⸗ burger Heide(21.); Nationales Straßen⸗ kriteriun: in Paris(21.). in Gewinnrade 00000, 2 zu je? 1000, 40 zu je 500, März 1937 unen, Loch einige ſchͤne(3028) 3 i fl Lesucht für sof.Jimmer-Bohiungen: benslatte..—00 In. Ighühr. Mudel ssrert eme —— r. 11 les uc uür Sofort fer bhnannen mr an 435 35— ſeft reirngez, imi ſuht Anfangsſtellung als bis 99/ m. ausgeſchlo reisangeb. unt. sbütestens zum 1. Mai 1937: Baton in F.—*——— 3606“ an den Verlag dief. Blattes. G 3Dre 0 + b kn 0 ilfe. Die neue iunge neen. Farihser 20 ö) Wobtrgr 3Fr— Stenotypisti em*1325 1 Zu vermieten: 2 Zimmer in Vor⸗FA 1 7 Immobilien—5——— 1 33 ort fof., od. per 1. L. 18 Ps + +zimmer⸗ Dohnung, Küche, April v. Ehepaar Ichön möbl Liosellschaft Autorisierter 7 Zwei- mit guten Kenntnissen in Steno- Saan eingepanes Bawd.fumt Bir 3600 fi Gcländever Kaul a Leraiie und 15* Fuk den' Verlag df. Bl. zim mer cwabs Heitzmann Ford- Etwa 12 000—15 000 am Weinberge ist 4 4 Zuſchrifken unter Rr. 6293 Vs an ver in gutem Hauſe Mannheim 3 in der ſchönſte 8 grote junger den Verlag dleſes Biattes erbeten.] In mieren helucht:Jper 15, Märi1997 händler Bad Durkhelms als Aiüenbauplas Ueber- f Tzinmer ind 7 Ainmer-, bis vän.n ei zif b. 4z, 1 limmer 4 boffrit, ehenüder ler dörze Eu hett hier,. Zadt, gegenib. 5. vou A on oris in Kühe 3. 1. April met Dohnung Bellenftr. 71, 1Tr. geh und Umgebung heilſtätte Sonnenwende, m. Aus⸗ 4 f 137⁵ 1 ermi und Rüche Lage. 2 ſicht über die ganze Rhéinebene.— ſolð* zu vermiet. ge, zum 1. Möbfi ewandt in allen Büroarbeiten, Untermühlauſtr. auf 1. 4. zu, per Ainlef Evontttlonch. Dasspexialnaus E Sfoffel Shr eg.J Oremeugen sie Luter Rechner und Maschinen- Nr. 192.1 Treppe..eBe s, e. 5¹ ſofort zu vermiet. e.. aureh ales Sschreiber. Gn 737235).St. Angeb. unt, 30950 5, 52.J423 Mannheim ber der BW. Gute Schulkenntnisse in Englisch und i— 1 fif AA fn 0 fanziern 0 Blatte. 5 en kir de ge Foien moen, 1 Sm, Küiceſohöne Lim- Arrrmreer Hülmbl. Zmm. Zeiss& erwünscht. Angebote mit Lichtbild mgut. Hauſe an r. Lage, Fricdr.⸗ 2 Reparaturwerk Ehepaar b. all I1 Sabri Von 4 ten und· und Zeugnisabschriften an: ſteh, Perfo 235 mer- ohnung——— ring) ſof. od. ſpät. Fabrikstation l lill E5 8 22 Aamde fab ktr,, Siggerbeld—— Huis von ithäusern. u erfr.(3727½%J 4. zu vermieien.] Helles 71 Mannhei Ff f I Landiser I7, 17, III.——————3—+ Zummer.———— 4 nat alles was Sie Holer jun 1 en hezalchen Bau-Jo 2, 22 1 3 Gi„ April 19e mmer rtſcha m — m. b.., Ludwigsnafen à. Nn. zimme 7) ſzu vermieten. wöchtl. Fn un, Köln, Karrkels, 84282 Fm zu vermiiel.] Motorad ge- main lelsi.· 5. Tel. 240 90.(629288 Elfenſtraße 31 Klm ſteuer Weltbild(l4) und Rüche Schöne, helle 2. Stock, rechts. i⸗ 33 2³ brauchen frei 5 bridgze 4·Zim„6068%„ 354 fernruf 266 23][u vertanfen.L— der Universität auf 1. April 19372. merwoh⸗— 7 Lindenhof⸗Garage zu vermieten. 6 Mobl. Zimmer 3 Um hofft roßes kira esmädchen öräste, M 4, 6. gung mik ſcai. immer zu mieten geiucht——5 66. Wirtſchafts⸗ mi öbrau 00 0n Sieg über(3697½ jammer, 22 5 ſe* Th. ahnh. 1 3 Herd et ahrchenmnehl 2 Annh Stenerſreie 3055 band, Aoreſſe zu erfragen unter lexenk. Ale Neggrau, Neubau!—257 bb Schwe ningerſtr. 39 ſepat. Jimmer Ehrysler 6/2 P8 ſämwa ankor. diehſtes Zunda . m Verlag dieſes Dlanſin antinen undf3 Jimm Küche Zu er. Bigbed 3. Stog, fechts. mit Gas. Waſſer, fland' Umſtändeb. 5/ efuch 16 loindern, behal⸗ 3 bed 1 65 7 Fu 4*„Mayer.(3523“% el. Licht, von be⸗billig zu verkaufen Uitroen-Lim ernſprech. 214 31.Jten wir 5 je⸗ O B 200 cem, Mod. 1 Feaberes fleifpig.] Fleißiges ehrlichesbkdrauons-Modelſeingericht. Bad u. rüfst. Däme ſofortNäheres(6205 5 r. Stich⸗III7s/ cie bewänrie 1 0 Gelgemziden Zenfralhz., Warm⸗ Ferhiprech 275 72. HEEEUaefuc, Zuß*. Aheii ere gut erhalt., preis⸗ 1 ee infreie Hidchen—— 8 33 1 unter 6270 32 an———90. wert zu——*—◻— Mistein——323— Fuhrrrscheintrie en, Meisnerſod. ai zu ver⸗ ngen ufſmit d 5 .. UA figuren, Zinn—— Schlafftelle———5 Kaffeehaus Lud⸗ olzſve, machen und An⸗ Lane Ps. 5 nicht unt. 20 Jahr. Latelsllber. fhr Mir bexufst. Frauſff wig, Edenkoben. ſſortgef, edeenge gebote zu dieſemf und 20 Uhr b. f. Küche u. Haus⸗] und Bestecke 80 dchen montl. aufluſtige(6291) A1 i Preiſen.—— zu veröf⸗ NA. 540.— Frankreich remer, Weyl⸗—— AlerWelich Brillantschm. Wegen J J1 ins.19 245. Mean tübliäh Seitz& Co n deutſchland Time 13. Gris- KieinſeizuraßelZ., Seherer- ſſhöne m- 1 3694% ſwarzburg, 4 ader AM5 uncdl Teppiche fach 15.(05 V banner, Krappmünlstr. 32 10 ctiges Suche ehrl. fleifß. nnden Sie sieis bei met. mub DK Anzeigenabteilg. L4f 40r 85 ⁰ Mafa anuf m, elektr. Licht u. Amtl. Bekanntmachungen 1 Alt Old Näne Schlachthof ü fle l A. Stegmüller Z1 vermieten befß ürth Verstẽigerer Manſar Max⸗ ſtatt und Büro im Die minderjährigen Kinder Ida] Goldſchmug 20.): 4 Mannheim, 3B 1,1 x⸗ Zentr. ſof. geſucht, und Karl Heinz Bechtold in Mün⸗ U en u. Brillanten. (18—20 F. alt), d. Joſef⸗Straße 21 Zuſchr. u. 43 416 chen klagen gegen ihren Vater, den Alt⸗Silbergeld, ſchon in tell. war(3721) an d. Verlag d B. Katmen Ernſt Bechtold, zuleizt in Silbergegenſtände, Fa-geiucht. ne Uab- u. Jern- Auisbelt e une ener r 5 erdin, 8 5 „ Sedenheimerſtr. 78 22 FEhghe dem Antrage auf Verurtei⸗:— ren, ee——— UIIfZüde Löee ee Fotor- e lac reieter F 5 n Mong igen utorisierter u 5 17 iburg H7,— 5 8 Vom p! dKen-Hb bruch e monattich e 38. Ford-Händler IIAn- Vertau— eT Slobe 4 Lagerung ich 5 Durde habe4% Binten dom Aurchesiuge Wf. 37 147⁵5——————— woGrnches Waschtãàg illig durch: reiswert abzuge b Zur mündlichen Verhandlung des Fa udwigshaſen Gusſerer U. einsiiet(Zeiſter, Airen. Brühoiz Btek⸗“ g n jed. preſ ſſelsheim de Gartenſeipür. 6 ler, Backſleine,, Linoleum, hen S e bon LscweningerSt.50 teauerkrän e teu Iſenburg leE Fernruf 500 76. 51 iags 10 mhk. Sacal 14,„Zinimer 25, lgerd—7⁰1 loge foscheit movangige Waschönstalt 688 867 V) Maölalören. Abſchlüſſe, Glals- 4 den 11. Manz 1937 wernruf 43865 ſiocher im Plankenhof „ 9950 .): Jue Irlall moͤcht davon wünde, Dachrinn., gahaufenſler Die Geſchäftsſtelle des Amtsgerichts————————— Femsprecher Ni. 200 40 Wuro frell paghilder ufw. Ausk. a. d. Bauſtelle Abt. Wh. 13. Lövenich lag r i 55 H. Kelter, Ab ſo⸗ Wüscherei d 5——— Die ſtüdtiſchen Tennisplätze an derfſ Dku/-Ecke mnheim Iinnes 4 fuche n Seckenheimer Anlage und auf dem ludwigshafen Einige gebrauente IIIG A 1937 vergeben. Ueberlaſſungsgeſuche 9 m ärz, nachmittags 3½ Uhr. verschied nach kurzer. 9———3 ge g roße Auswahl schwerer Krankhei m Arnulfstraße 37 It 5 in wollen an die Städtiſche Spielplatz⸗ planł t mein lieber Gatte, unser lieber Vater, Bruder, rechtsſ Fernrut 66762 Eller A0, 4 verwaltung eingereicht werden, von Schwager, Onkel, Großvater und Urgrobvater, Herr zheim 662948) 3 pernruf 26668 dSSOl- Schlafzimm. 7 auch die Bedingungen für die[ Tel. 22835 darmſtadt 15 5 5 3 fude ung der Plätze zu erfahren Wer hat gewonnen ꝛgohränke AIrL, Micdenſ oegen gali Ipp linieriem eſte Verarbeitg. Der Oberbar ngen iunaue preiswert zu verk. Speisez Goliat Lademeister l. R. dt Gewinnauszug 6 Schmidt mm. nach einem arbeitsreichen Leben im Alter von 78 Jahren, 1 Monat. Stutigart 5. Klaſſe 48. Preußiſch⸗ Güddeutſche 9. ſchönſte Modelle, Derſleigerun V i Mhm.Neckarau(Germani' 4 orderlader, in aniastr.%0, 15. März 1937. (274. Preuß.) Klaſſen⸗Lotterie 3 2. 12- fuf 205 27 Möbelnaus In unſerem Perngzoegengslergi aut. Zuſtand, Mo⸗ Die 1 er B hne Gewähr Nachdruck verboten Ausfünrune v. Rep. Eingang Platz des 30. Januar Nr. 1ſtor neu überholt, rauernden ninieroliebenen e und Transporten. 3— findet an eem Tagen öffent⸗ſteuer⸗ und fübrer⸗ bie Feuerbestattung ſind 0 A jede gezogene Rummer ſind zwei gleich fill liche Verſteigerung verfallener Pfän⸗ſcheinfrei, zu ver⸗ e 3** g4r 31 und je 44— 0* ſtatt: kaufen. Näheres: en Krematariem zus matt⸗(3720˙ 1 e Lofe gleicher Rummer in den beiden Schreinermeiſter,[) rüwer, FoipgraſenapparateſFernruf 594 07. Abteilungen I und II(d. 3000 1110 Müges Mäniei, Weißzeug, Schuhe(61 618 V und dergi.: 10. am Dienstag, 16. März 1937; Frankf. 80 hiehungstag 13. März 1937 Fahlrauneien Lbgtandsdaſeh, y) für Anzüge, Müntel,— —— 7„ Fe„u. Kinderbeihi 5 Berl. S8 93 wagen diehung wurden gaonen 0 4520 43050 l n DonnerZ14f, 14. Mürz 5. 4 u 10000 Am. 232832 284496 albBallon⸗Ballon 4 in 8000 N. 181275 150550 175 u. 15 4. Nühmaſchine Weugnnhrh. TOd 3 1 ie piäflennöder 2 zwer cSdnzeige * zu verkaufen. iederſachſen 507 113545 30345T 207686 237527 32262 Kinend, FI. Ried: Leiden ist unsere gute, treusorgende 5 15. 1099 Mnt,, z98, iosge, 11329[mart bias“ Gae⸗ ſtr, Ga, Reſiarſtadi chwester, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter 28615„32620 38374 36353 39319 55253 arktplatz.Ecke“. 67⁰⁰ 1 und Tante, Frau (21.) 1145 68525 101283 132731 168102 167720 215715(16 854 K) Viernheim 185 525207 22865 226557 286315 319975 Ein bin. ei „eunmne Lehinf. Uise Gund „ ieinmer Schlat⸗ zekannlmachung Wwe. Brüſſel(.) i 4440 157533 Büfett, 1,60 br., eere e geb. Weink auft m. Nußb., abge⸗ Ammer Geid im 77. Lebensiahre h ü 93 224581 2³0³⁵⁰ 232²³õ⁵³ musgleich.»Tebensjahre heute früh von uns gegangen 3 51 0 vundet, Vitrine⸗ + mit Deut⸗ 11655 539775 33355 337395 347075 ee ztr. Schrant, 180 K. Mannheim(Pozzistr.), den 13. März 1937. Silberkäſt., Kre⸗ſem, Friſierkom.,ſam, daß bei ſämtliche b- Breslau(21.) denzAusziehtiſch Nochtz n Glas fungen von Geibausdieichsseirögen Die irauernuen Hinier bllenenen Abewinne zu 300 RM. 35 2747 6772 8946 4 Polſterſtühle, J2 Beiten, alles 55 nach dem Anford Sze Di 1555 1853 24588 1588³ 11385 18745 33267—˖+ 0 gerund⸗ Robember 1830 zu— findet am Dienstag, 16. März 1937, um 13 Unr Rennen auf 5 5528 5275 35655 52386 74568 38853 dern, zuſ. 288-Iin ſehl. fr% von der Leichenhalle des hiesigen Hauptfriedhofes alis sStatt. 2 te Zahlun ofli e 4 nternationale 51070 84344 65140 85485 65537 662 HS. Meisel⸗sngeb.— n)(19.—21.). 82168 22328 83332 32725 35557 89215 ſucht, bei allen Ueberweiſungen auf 53 355 32 32007 35270 wiobet E 3 H. BaumannI Ceransareich bieſe Zinsberrgge mif 355 52555 55554 86667 35213 Lager 0 Roveri zu überweiſen. — Charles 3 10 111061 ſécveſgndeveiv. Eingang l 1 I Viernbemn, den 11. März 1937. 20 115154 116058s 117554 117555 118744(6266) U.7 Der Bürgermeiſter See, BC Ulm(20.) 167804 1555/3 160734 161831 163151 Unsere liebe Mutter, Schwiegermutt 6 166848 167858 169758 176128 178025 buterhaltene Zwangsversteigerungen is0517 180515 182421 1852732 186857 gebrauchte——. in Reval 55 188273 189912 184022 184242 155078 5A. J D1 3 156575 200885 2011 3 Dienstag, den 16. März 1937, vor⸗ 6888 212828 279428 2427/27 247225 muittagg ii nhr, weide ich in Schries⸗ lahnäder Aess ; reckungs⸗ in eſen r an Frelas, den is. Mirz i5en. in 5 8 ist am Freitag, 7 255458 2850238 281847 2857385 266763 fdarunter ganzſſBAdM-Biusen Sern Keßthenelie s, den 12. März 1937, in ihrem 77. Lebensjahr sanft Riem(21) 3256711 255552 285587 255831 281851 ſwenig gefanrene 65 Wirtſchaftsſtühl 42*5 * 301551 303545 305887 305232 358049 fu frauen· Wezten eee- Karlsruhe(G 21.),„Grand 32586 314176 314246 314657 317055 billie abzugeben Ferner am Rathaus um 12 uhr: arlsruhe(Gartenstr. 3a), Mannheim(P 7.), Piorzheim. 7 i 38552 354732 358590 355870 353548 Lovnier 12 Wehrle, Gerichtsvollzieber. Fallilie Dr. Luwig Haenpele Paris(21) 33. 93 320 ee Familie Dr. Z an üan Aaakiags I Mbr, werdt c i je Ur. Zlebler die Lüne⸗ 0 9616 füchenherd ll Immann hieſigen Pfandlokal, Ou 6, 2, gegen Auf Wunsch der Entschlafenen findet die Beerdigung in der m Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu ſweiß. 120)470, zu GQu 3,1 L 7 les Straßen⸗ 4 15. März 1937 Mannheim Offene Stellen Zu vermieten „Hakenkreuzbanner“ Stellengesuche (Oberſekundar“ife, Automarkt 100000, 2 zu je 3000, 14 zu je 2000, 16 zu I00, 40 zu je 500, 154 zu je 300 M. verkaufen.(3692“ Schwetzingerſte. 108 bei Mergenthaler. Fernsprecher 23789 1 Schreibtiſch. Scharfenberg, Gerichtsvollzieher. Mannheim „Hakenkreuzbanner“ gdo schmelder ee eimer 13 35 aun v 5 eider 23 gen a S rutun Mosde tchw 3 50 Märkische Film- Gesellschaft flb morgen AlHaDLBRR LSTZTERTAGI Marta Eggerth. Wo die Lerche singt nach der bekonnten Operette von Fronz łlehãt mit Hans Söhnker- Lucie Englisch- Rudolf Garl u. a. Für qugendlicne zugelassen! Beginn:.50,.25,.25,.35 Uhr ALHANBRA Letzte Tagel Däs entzückende lustspiel: Die un-ekhörte ökan mit Fita Benkhoff Johannes Riemann u. àa. Beginn:.05,.40,.35,.40 scHauBUREG Letzte Iageal kin fum von de⸗ deutung ist der grobe TobisE-Europa-Film: Elne Srau ohne Bedentung mit Gustaf Grundgens- Marianne Hoppe Käthe Dorsch- Albert Lieven friedrich Kayfler- Paul Henckels Hans Leibelt.a. ScATLA Beginn: .00.50.20 MEUTE 20.30 Uhr letzter Toag: Gestspiel MondEN 20.30 Uhr: premiere des groben Orter programms Beachten Sie bitte morgen die Voranzeige! NMittwoch 16 Uhr: Hausfrauen-Vorstellung kernruf NMr. 22000 U TAN Bismarckplatz 15 Nöhebehnn. Neuer Kkurtbeg.am Mittu/., 1 7. Mära, 20 Uhr An einem Kuts der Wehrmæcht konnen sich noch Domen beteiligen Schule Pfirrmann Tanzschule Stündebeel M 7, 8 fFernsprecher 25000 N 7. 8 Antongeræure beginnen am 22. Horz. Einzelunterticht jedeteit Sahisrac, bEx 20. Knz 1927 STUNDEBEEK-BAlI in den ſölen der HAEHONIE, D 2, 6 Tanzschau e Ianzscherzspiele e Hunstlerische Einlage ———•———— in den Heupttrolle 2 E GIE Kultutfilm N: La Jana ⸗ Hannes Stelzer Peter Elsholtz, Frita Fürbringer, Madh Rahl, Mans Söhnker, Rudi Godden H AN5S H. 2 ER im vorprosfamm: Zumönien von heute Die neueste Ufaton-Woche roslen: Ur Für Jugendliche nicht zugelssseg UFA-PATLAST UNIVERSU .. pefliner Tegeblatt übers Ein spennender Großfilm aus der bünten Welt des Grobstadt-Vorletes ——— Verlag u. Schrif kanner“ Ausgab Trägerlohn; dur eld. Ausgabe B ohn; durch die? Iſt die Zeitung a Abend⸗Aus ——— 4 PALAST tlenrspiks Heute letzter Tagl Hilde Körber Hans Sehlenek Hilde Mildebrandt Alfrecd Abel und der lhleine Gerd— Arthur Fritz Eugens in M Anfang:.00.40.40.20 Jugend nicht zugelassen National-Theater Mannhelm, Vorſtellung Nr. 238. Miete A Nr. 2. Sondermiete A Nr. 9 Wegen Erkrankung von Gertrud Ge an Stelle von„Prinz Caramo“ Der Ebangellmann muſiraliſches Schauſpiel in zwei Ab⸗ teilungen(drei Akte). Nach einer den Erzählungen„Aus den Leopold E. Meißner mitgeteilten Be⸗ gebenheit.— Dichtung und Muſik von eines Polizeikommiſſars“ von Wilhelm Kienzl. Anf. 20 Uhr Ende gegen 22.45 Uhr Neues Theater Mannheim Montag, den 15. März 1937: Vorſtellung Nr. 57 NSG„Kraft durch Freude“ Mannh. der Elappenhale Luſtſpiel in 4 Akte von Karl Bur Anfang 20 Uhr. Montag, den 15. März 1937: Ende 22.15 Uhr. 3 Donnerstag von Graphologie charakterkünde- Seelische Berslung Frau Ulla Mansel 1 12,9% Sprechstunden: Nur Dienstag und 11.00 bis 1800 Uur * * kreies Einnehmen. — — Mochen Sĩe es doctwie ic Beĩ Ubermũdung oder Abspannung und koptschmerꝛen nehme ich Citrovaniſlo aucn deĩ Nervenschmerzen. Mligräns Unbehagen seit Jahrzehnten bewährt Rasch wirkend und bekõmmlich.in Apo meken 6 Pulver oder 12 ObiatempeHhg Ru.10. m Oblatenform geschmagh. CITNROVANILLE bannt Schrnerzen E der Jube Der italieniſe neuen Küſtenſtr. naika fortgeſetzt . eborenen und eiſterung gefei⸗ Ein beſonde sollten Sie eine mit meinem St. Imaf im Jaſi wurde Muſſolin fadi der große Huldigungsadre ihm für ſein V giöſen Ueberlie has Oberhaupt Johannistee machen Paket 90 Pig. Ke f Ruf 25 Marktplatz aſe Kufra Storchen-Drogerie omngsadreſſe gen 18 lly in SEBERI Der Herren- Schneider 17,. 14 nie o Volksheil ⸗ Meerfeldstraße 56.— Telefon 244 07. Privatkrankenkasse. Freie Wahl zwischen Aerzten u. Heilkundigen. Rück⸗ vergütung bei Nichterkrankung./ Kein Altersangabe erbeten. Monatsbeiträge: Einzelperson v. Mk..— an, Ehepaar von Mk..50 an, ie Kind Krankenschein. von 75 Pig. an. Rucksãcke Tornister Zeltbahnen Feldflaschen Fahrtenmesser Kletterwesten IIIEII5 Qu 3, 20. Hauptſchriftleiter: Dr. Wilhelm Kattermann. Stellvertreter: Karl M. Hageneier.— Chef vom Dienſt: Helmuth Wüſt.— Verantwortlich für Innenpolitik: Helmuth Wüſt; für Außenpolitik: Dr. Wilhelm Kicherer: für Wirtſchaftspolitik und Handel: Wilhelm Ratzel: für Bewegung: Friedrich Karl Haas; für Kulturpolitit. Feuilleton und Beilagen: Dr. Wilhelm Kattermann; für den Heimatteil: Fritz Haas: für Lokales: Karl M. Hageneier; für Sport: Julius Etz; Geſtaltung der B⸗Ausgabe: Wilhelm Ratzel; für die Bilder: die Reſſort⸗ ſchriftleiter, ſümtlich in Mannbeim. Ständiger Berliner Mitarbetter: Dr. Johann v. Leers. Berlin⸗Dablem. Berliner Schriftleitung; Hans Graf Reiſchach, Berlin SW 68, Charlottenſtr. 15v. Nachdruck ſämtlicher Ortginal⸗ berichte verboten. Sprechſtunden der Schriftleimung: Täglich 16 bis 17 nor (außer Mittwoch. Samstag und Sonntag) Verlagsdirektor: Kurt Schönwitz, Mannheim Druck und Verlag: Hatenkreuzbanner⸗Verlag u. Druckerei EGmboch. Sprechſtunden der Verlagsdirektion: 10.30 bas .00 Uyr Laußer Samstag und Sonntag):; Fernſprech⸗ r. für Verlaag und Schriftleitung: Sammel⸗Nr. 354 21 Für den Anzeigenten verantw.: Karl Heberling, Mom Zur Zeit iſt Preisliſte Nr. 8 für Geſamtauflage leinſchl einheimer und Schwetzinger Ausagabe) aültia Geſamt DA. Monat Februar 1937. 49 559 davon: Mannheimer Ausgabe 39 363 Schwetzinger Ausgabe 6 559 Weinheimer Ausgabe 3637 angefertigt nach Ihrem Maß nur bei SFr. Cempenam Seckenheimer Straſe 96 Reparieren und Auffärben billigst ffollaten Reparaturen Wipfler jr. H 3. 2. Tel.21613 5 4 2. 1 Neiten- „„Vie aus den raũůchiet icchen Blätter inem Triumpl waͤlhlen und Beſchützer LHlolland-rpres zuf die Fahne des 205 en Diid des 2 Einen beſonde klen dem italien hummedaner vo denden Krü. 10⁰ gt 30 3 Lendera krül. 100 gr.40 3 Größte Auswanl f sümtl. gangbarel Marken-Tababe Sonder. Abtellung t. Wiederverküuler Lauren Bender au 2. 7(h gegr. 1903 Tel.2244 fämer f Luiue Vorschriftsmäͤb. palzit 3 Stück 50 Pf bei Toio. Teic 4 Chem. feinigun Reparatur- un Bügel-Anstalt Haumihler R 1, 14 Fernruf 230 82 22 Autoschädenſ jeder Art— aàuch Karosserie-Reparaturen SO0rgföltis— schneih Lepbiche Läufer, Bettumran⸗ Delwechse mit Veru /endung des neueſten elektr. Notor- Spũlapperates Mussolini dungen, Stepp⸗ u. 10 Mionai in Monatsrat. Jord. Sie Angeb. Teppich⸗Schlüter Wiesbaden, Plata⸗ nenſtr. 2. Deutſchl. gr. Tepp. Verſandh. 52 302 V. 3b. „opEI““ Iᷣe femsprecher 403 10 ini vom Rathar der er ſeiner Be Ausdruck gab un b.*⁰ friedrich Hartmann seckenheimer Str. 68 a alien. Währer das Imperium