Verlag u. Schriftleitung: Mannheim, P 3, 14/15. Fernſpr.⸗Sammel⸗Nr. 354 21. Das„Hakenkreuz⸗ kanner“ Ausgabe 4 erſcheint wöchtl. 12mal. Bezugspreiſe: Frei Haus monatl..20 RM. u. 50 Pf. Trägerlohn; durch die Poſt.20 RM. einſchl. 67,2 Pf. Poſtzeitungsgebühr) zuzügl. 72 Pf. Beſtell⸗ eld. Ausgabe B erſch. wöchtl. 7mal. Bezugspreiſe: Frei Haus monatl..70 Mwi. U. 30 Pf. Träger⸗ ahn; durch die Poſt.70 RM. leinſchl. 50,96 Pf. Poſtzeitungsgebühr) zuzügl. 42 Pf. Beſtellgeld. Iſt die Zeitung am Erſcheinen(auch d. höh. Gewalt) verhind., beſteht kein Anſpr. auf Entſchädigung. ubend⸗Ausgabe A Anzengen: Geſamtauflage: Die 12geſpalt. Millimeterzeile 10 Pf. Die 4geſpalt. Millimeterzeile im Textteil 45 Pf. Schwetzinger und Weinheimer Ausgabe: Die 12geſpalt. Millimeterzeile 4 Pf. Die 4geſpaltene Millimeterzeile im Textteil 18 Pf. Bei 1 gemäß Preisliſte. Schluß der Anzeigen⸗Annahme: Frühausgabe 18 Uhr, Abendausg. 12.30 Uhr. Anzeigen⸗Annahme: Mannheim, g 3, 14/15. Fernſprech⸗Sammel⸗Nr. 35421. Zahlungs⸗ und Erfüllungsort Mannheim. Ausſchließl. Gerichtsſtand: Mannheim. Poſtſcheckkonto: Lußwigshafen 4960. Vetlagsort Mannheim. Mittwoch, 24. März 1937 MANNHEIM 7. Jahrgong Nummer 140 Em det Uts Kinz, Lucdwig riedrich Ulmer, etor Gehting ncd in ihrem stillen Doft erk in wundewollen kr⸗ efleęs · und Helmotfimi rner Klingler hiff in Mot, Ufe⸗ te Ufa-Tonvwoche ——◻ 2 us elonten * 4 1 E Jens“ — 4 dehemltenen ss-⸗FIIn den Thestern fier cher 275 29 — 2 1937(Bank- bleiben die nau für den n diesem Tag Sekretariat II auf der Kück- d A 2.—— und Vororten en Geschäfts- ung empfohlen Berlin, 24. März.(HB⸗Funk.) unter der Schirmherrſchaft des Miniſterprä⸗ Penten, Generaloberſt Hermann Göring, urde am Mittwochvormittag in den ſechs Hal⸗ n rund um den Funkturm die„Reichsaus⸗ ellung der deutſchen Textil⸗ und lekleidungswirtſchaft Berlin 1937, Pranſtaltet von der Arbeitsgemeinſchaft Deut⸗ her Textilſtoffe und der Gemeinnützigen Ber⸗ lner Ausſtellungs⸗, Meſſe⸗ und Fremdenver⸗ hesgeſellſchaft, in Gegenwart von etwa 600 ge⸗ denen Gäſten eröffnet. hnter den Ehrengäſten ſah man neben dem hirmherrn, Miniſterpräſident Generaloberſt Föring, den Reichswirtſchaftsminiſter Dr. Fchacht, den Reichspoſtminiſter Dr. Ohne⸗ erge, die Staatsſekretäre Koerner, Dr. Hefſe und Milch, den Oberbürgermeiſter Stadtpräſidenten Dr. Lippert und den ier der Reichsgruppe Induſtrie und der iiſchaftsgruppe Textilinduſtrie, Präſident Die⸗ erner zahlreiche Vertreter des Diplomatiſchen eips, der Behörden und der Partei, ſowie führenden Männer der deutſchen Textil⸗ Berleidungswirtſchaft. Ramens der Reichshauptſtadt hieß Oberbür⸗ neiſter und Stadtpräſident Dr. Lippert die Mlammelten Gäſte herzlich willkommen und ikte Generaloberſt Göring dafür, daß er die khirmherrſchaft über die vielfältige Schau ernommen hat. Darauf nahm der Präſident Reichsausſtellung, Gottfried Dierig, das ert; er führte u. a. aus, daß die deutſche Tex⸗ i und Bekleidungswirtſchaft mit über drei lionen Volksgenoſſen einen größeren Ab⸗ Mollig und weich— die deutsche Zellwolle Au der Textilausstellung ist eine Karde(Aufrauhmaschine) zu sehen, auf der das Rohmaterial der Zell wolle wollig auseinandergezogen und zum spinnbaren Band geformt wird Presse-Bild-Zentrale mann bGöring iſt Schirmherr ſchnitt der deutſchen Volkswirtſchaft bilde als irgend ein anderes Gewerbe. Die deutſche Tex⸗ tilwirtſchaft ſtehe ſchon ſeit Jahren im Vierjah⸗ resplan, im Kampfe für Deutſchlands Unab⸗ hängigkeit auf dem Rohſtoffgebiet. Seit 1934 ſei die Erzeugung von Zellwolle verzehnfacht worden. Die Ausſtellung ſolle zeigen, wie die Textil⸗ kunſt im Wandel der Zeiten das ganze Volks⸗ leben durchſetzt; ſie ſolle der umfaſſenden Be⸗ Deulſche Gtofſe können ſich lepen lafzen em die Nenschen m Die große Crrillaustelung in Verün wurde hente voemüag orbünet Ein begeisternder Anblick für Frauen Presse-Bild-Zentrale Der Druckwald aus Zellwolle auf der großen Textilschau. Bunt und reich an Auswahl ist der„Wald“ der Stoffe, die alle aus Zellwolle geschaffen wurden 3 deutung der Textil⸗ und Bekleidungswirtſchaft im Rahmen unſerer ganzen Volkswirtſchaft Ausdruck verleihen; ſie ſolle ferner dieſen Wirt⸗ ſchaftszweig im Kampf des Vierjahresplanes darſtellen. Darauf hielt Miniſterpräſident Generaloberſt Göring die Eröffnungsanſprache. Nach dem Geſang der Nationalhymnen ſpielte das Orcheſter einen Marſch, unter deſſen Klängen der Miniſterpräſident und die Ehrengäſte die Halle verließen. Das wundervolle Wetter hatte zahlreiche Zuſchauer angelockt, die den Miniſter⸗ präſidenten herzlich begrüßten. zellwolle, das große Wunder Der erste Gang durch sechs Hallen der Aussfellung (Drahtbericht unſerer Berliner Schriftleitung) Berlin, 24. März. Die große Schau der deutſchen Textilinduſtrie ſtellt im Ausſtellungsverfahren eine völlige Neuerung dar. Unter dem einheitlichen Motto des Einſatzes für den Vierjahresplan iſt hier ein Anſchauungsmaterial zuſammengetra⸗ gen, wie es umfangreicher auf dieſem Gebiete nicht gezeigt werden könnte. In der erſten Halle der Ausſtellungsräume, die zugleich als Ehrenraum gedacht iſt, wird ein hiſtoriſcher Rückblich auf die Entwicklung des Textilgewerbes, angefangen von den erſten Gewebefunden der Bronzezeit bis in die Moderne hinein gegeben. Das Märchen von den alten Germanen, die in Tierfelle gehüllt in Höhlenwohnungen gehauſt hätten, wird hier in eindrucksvoller Form an Hand von Original⸗ funden aus der deutſchen Bronzezeit und aus der ſpäteren Eiſenzeit widerlegt. Die Nachbil⸗ dung eines uralten Webſtuhles legt ein be⸗ redtes Zeugnis ab von der Kunſtfertigkeit un⸗ ſerer Vorfahren, die aus dem, was die Natur ihnen bot, der Faſer, des Hanfs und auch be⸗ reits aus Tierhaaren meiſterhafte Gewebe her⸗ zuſtellen vermochten. Rohſtoffmangel— Selbſthilfe Der nächſte Raum führt dann mit einem Schritt aus der Hiſtorie in die Gegenwart hin⸗ ein. Anſchauungsbilder an den Wänden eines kleinen Rundgangs, deſſen Mitte die Büſte Her⸗ mann Görings einnimmt, geben einen Einblick in die Forderungen und Probleme unſerer Zeit. Die fortſchreitende Induſtrialiſierung, die Stei⸗ gerung des Bedarfs, verbunden mit der Oeff⸗ fortsetzung aut Selte 2 Hlalthus iſt erledigt Als die Zeit der Maſchinen begann, als die Menſchenmaſſen ſich zuſammenballten, als die Hygiene und ärztliche Kunſt, der klare Wille zum Kinde die Bevölkexungsziffern der euro⸗ päiſchen Völker zu immer größeren Millionen⸗ zahlen anwachſen ließen— da erhob ſich die Frage: Hat Malthus recht? Jenex eng⸗ liſche Gelehrte, der an ſeinem Schreibtiſch das „Geſetz vom abnehmenden Bodenertrag“ erfand. Der erklärte: die Natur gibt uns immer weni⸗ ger— alſo muß die Menſchenzahl geringer werden, ſoll nicht eine furchtbare Kataſtrophe über die Menſchheit hereinbrechen. Die Malthusſchen Ideen, die für die libe⸗ raliſtiſchen Auffaſſungen manche Argumente lieferten, ſind andererſeits ungewollt zum An⸗ ſtoß der umgekehrten Ueberlegung geworden: Im eigenen Lande Raum erobern. Deutſcher Geiſt hat den Weg dazu gewieſen und Malthus grundlegend widerlegt: Juſtus Liebig mit ſeiner Erfindung der künſtlichen Düngung hat den Ackerboden vervielfacht. Nicht weniger gibt der Boden, wie Malthus ſagt, nein, mehrals je vermag er zu geben, wenn menſchlicher Geiſt und menſchliche Energie ihn ſyſtematiſch bearbeiten. Solange die Phantaſien vom weltwirtſchaft⸗ lichen Austauſch die Köpfe vernebelten, konnte ein entſchloſſenes und zielbewußtes Vorgehen auf das einzige Ziel, das in Anbetracht der ſteigenden Volkszahlen auf friedlichem Wege angeſtrebt werden kann, keinen Boden gewin⸗ nen. Man erklärte: Warum Bauern in Deutſch⸗ land? Die überſeeiſchen Weizenfelder genügen, um auch uns zu verſorgen. Krieg und Verſailles haben uns eines anderen belehrt. Außerdem aber die Monopolbeſtrebungen derer, die das Weizenland oder andere notwendige Lebens⸗ vorräte beſaßen. Man verbrannte lieber Weizen Mannheim „Hakenkreuzbanner“ und ſchüttete Kaffee ins Meer als die Preis⸗ diktate einiger weniger Monopolkönige aufzu⸗ geben. Die weltwirtſchaftlichen Phantaſien haben uns ſchon beim Verſuch der Verwirklichung eines gezeigt: Daß nur der Beſitz der Ernäh⸗ rungsgüter einem Voll die politiſche Frei⸗ heit wirklich ſichern kann. Daß nicht Kohlen oder Elektrizität die Fabriken betreiben, ſondern das Brot, das die Arbeiter nährt. Daß nicht Tanks und Maſchinengewhre einem Volke das ruhige Gefühl der Sicherheit verleihen, ſondern die Getreide⸗ und Kartoffelernten, mit denen es die Menſchen ernährt. Und daß die Zukunft eines Volles, die in den Kindern liegt, nicht gefährdet werden darf durch die ſtumme Frage: wird der Junge oder das Mädel ſein Brot im Leben finden? Mit den Malthusſchen Unglücksprophezeiun⸗ gen hat der deutſche Erfindergeiſt aufgeräumt, den gefährlichen Phantaſien der ſogenannten weltwirtſchaftlichen Produktionsteilung hat der Nationalſozialismus mit Energie das neue Prinzip: im eigenen Reiche neuen Lebensraum erobern, entgegengeſetzt. Die modernen Methoden der Ertragsſteige⸗ rung ſind in einem Lande mit ſo beſchränktem Ackerland, wie Deutſchland, gerade gut genug. Eine hervorragende Organiſation der Ernäh⸗ rungswirtſchaft ermöglicht die letzte— von den Preisſchwankungen und antereſſen unabhän⸗ gige— Ausnutzung der vorhandenen Boden⸗ erträgniſſe. Dazu aber muß treten der entſchei⸗ dende Vorſtoß zu intenſiveren Ertragsſteigerun⸗ gen. Das Tempo der Erzeugungsſchlacht muß beſtimmt werden von dem Willen der Führung wie des einzelnen, dem deutſchen Volke im eige⸗ nen Boden neue Provinzen zu er⸗ obern. Der Nationalſozialismus iſt gerade auf die⸗ ſem, dem Ernährungsgebiet, mit beſonderer Energie vorgegangen. Schon im Jahre 1933 begann der Arbeitsdienſt ſeine Aufgabe: bisher unfruchtbares Gebiet fruchtbar zu machen; der Reichsnährſtand die andere: die Verteilung der Produktion in richtige Bahnen zu lenken, die Preiſe zu regulieren, die Erzeugungsſchlacht einzuleiten. Die Initiative Hermann Görings faßt nun die großen, im Gange befindlichen Arbeiten in einer umfaſſenden und entſcheidenden Energie⸗ ſteigerung zuſammen. Es iſt keine„Land⸗ wirtſchaftshilfe“, wie wir ſie von ehe⸗ dem kennen. Es werden keine Maßnahmen ge⸗ troffen, um die weitere Exiſtenz des Bauern⸗ tums zu ſichern, ſondern um es zu einer Kraft⸗ entfaltung anzuregen, wie ſie im Tempo unſerer Zeit liegt und der Größe unſerer Gegenwarts⸗ aufgabe gemäß iſt. Wir ſchaffen ein größeres Reich durch Tat und Einſatz aller. Das iſt unſer Mehr⸗ wertgedanke: daß durch Zuſammenfaſſung aller Kräfte auch dort mehr Wert geſchaffen werden kann, wo frühere Zeiten an eine naturgeſetzliche Verringerung des Wertes glaubten: am Boden. Deutſchland wird durch dieſe Arbeit am deut⸗ ſchen Boden größer, wie es reicher wird durch die Schöpfungen deutſchen Geiſtes und die Lei⸗ ſtungen deutſcher Arbeiter bei den Rohſtoff⸗ ſyntheſen des Vierjahresplanes. Und ſchöner iſt es geworden, weil wir alle gemeinſame Ar⸗ beit leiſten für unſer gemeinſames Werk und unſere gemeinſame Zukunft. Helmut Sündermann. Nach einer Meldung des Senders Barcelona iſt es in Figueras zu blutigen Zuſam⸗ menſtößen zwiſchen marxiſtiſcher Jugend und Anarchiſten gekommen. eeenem. Jellwolle, das große Wunder InmmmmiiiiiiisippzipipsiiiriiiiirrrsrnummmmmiiiiiiiiiizzzzttzisttuntitttiiiIIZiikkiszzsxvz(foris erzuſng voß Seits 1) nung großer Weltmärkte, hat auch für die deut⸗ ſche Textilinduſtrie eine Umſtellung ge⸗ bracht. Die Rohſtofferzeugung im eigenen Lande iſt auf ein Mindeſtmaß herabgemindert. Der Flachsanbau iſt von 250 000 Hektar im Jahre 1850 auf 4500 Hektar im Jahre 1936 geſunken. Statt deſſen werden jährlich Millionen Tonnen an Baumwolle, Wolle und Flachs aus dem Auslande eingeführt, um den ins Gewaltige ge⸗ ſtiegenen Bedarf der deutſchen Textilinduſtrie decken zu können. Die Lehre des Weltkrieges und der Nachkriegszeit hat aber gezeigt, daß dieſe abſolute Abhängigkeit der deutſchen Textil⸗ induſtrie von der Gnade oder Ungnade auslän⸗ diſcher Rohſtofflieferanten unter Umſtänden eine gefährliche Belaſtung der ganzen Volkswirt⸗ ſchaft bedeuten kann. Der Nationalſozialismus hat deshalb den Weg zur Selbſthilfe, der einzige, der dem deutſchen Volke nach Lage der Dinge übrig zu bleiben ſcheint, gewählt. Die in Deutſchland vorhandenen natürlichen Rohſtoff⸗ quellen des deutſchen Bodens werden auch für dieſen Zweck nunmehr in erhöhtem Maße in Anſpruch genommen. Der Flachsanbau iſt ſeit 1932 verzwölfacht worden, die deutſche Schaf⸗ zucht iſt im Aufſtieg. Daneben aber entſtehen überall neue Fabriken, in denen die Erfindun⸗ gen deutſchen Geiſtes für das ganze Volk nutz⸗ bar gemacht werden. Zellwolle,„die Senſation“ In Amerika hat man vor kurzem die deutſche Zellwolle„Die Senſation des Jahres 1936“ genannt. Nun iſt die Zellwolle ſelbſt eigentlich keine Senſation, ſondern ſie iſt, wenn auch unter anderem Namen, beinahe zwei Jahr⸗ zehnte bekannt. Senſation iſt vielmehr, wenn man ſo ſprechen will, die Initiative des Natio⸗ nalſozialismus, der nunmehr daran geht, mit der unſcheinbaren Zellwollfaſer die Rohſtoff⸗ blockade zu brechen. Als Fanal dieſes Aufbauwillens ragt in der Mitte der nächſten Halle ein gewaltiger Turm aus 120 Zellwollballen zu je 100 Kilo bis an die Decke des Raumes. Neben der Zellwolle die deutſche Kunſtſeide, und die deutſchen natürlichen Rohſtoffprodukte Flachs und Schafwolle. Eine eindrucksvolle Parade nationalſozialiſtiſcher Energie, die den größten und gewaltigſten Angriff auf das ausländiſche Rohſtoffmonopol unternimmt. Der ganze Raum hallt wieder von dem Rhythmus der Maſchinen, die die Rohprodukte in fertige Waren verwan⸗ deln. Rieſige Stoffballen türmen ſich am Ende des Raumes. Eine Sinfonie deutſcher Arbeit und deutſchen Fleißes. parade der Jarben Die deutſche Bekleidungswirtſchaft ſchließt ſich würdig an dieſe Leiſtungsſchau an. Organiſch fortlaufend wird in Einzelausſchnitten der Er⸗ zeugungsgang der verſchiedenen Stoffe bis zum fertigen Anzug und zu den Wundern der Mode⸗ ſalons für die Damenwelt gezeigt. Eine Pa⸗ rade der Farben zieht an dem Auge vorüber. Ein ungeheures, gewaltiges Gebiet der deut⸗ ſchen Wirtſchaft iſt der Oeffentlichkeit hier er⸗ ſchloſſen worden. Die Eindrücke wechſeln in raſcher Folge, und es iſt kaum möglich, all die Wunder an Schönheit und Anmut, die ſich in den Ausſtellungsräumen der Bekleidungswirt⸗ ſchaft dem Auge bieten, bei einem einzigen Rundgang aufzunehmen. Ergänzt wird dieſe Schau durch Mo devor⸗ führungen, die während der ganzen Aus⸗ ſtellungszeit ſtattfinden. Alles das Produkt deut⸗ ſcher Leiſtungen und deutſcher Arbeit. Ueber eine Million Rin erpreßt Düsseldorjs Sieuer direkior und sein Anhang in Haft Düſſeldorf, 24. März Vor etwa einr Woche gab die Stadtperwal⸗ tung Düſſeldorf bekannt, daß Steuerdirektor Eſch wegen ſchwerer Unregelmäßigkeiten im Amt feſtgenommen worden ſei. Der Polizei⸗ präſident SS⸗Obergruppenführer We itzel ver⸗ öffentlicht nun folgende Erklärung zum Fall Eſch: 9 Wie durch Zeitungserklärung des Oberbür⸗ germeiſters Dr. Wagenführ ſchon bekannt geworden iſt, wurden der Stadtſteuerdirektor Eſch und eine Reihe ſeiner Genoſſen wegen ge⸗ meinſchaftlicher paſſiver und aktiver Beſtechung und anderer Verbrechen im Amte feſtgenommen. In dieſem Zuſammenhang be⸗ finden ſich zur Zeit nachfolgende aufgeführte Beamte der Stadtverwaltung Düſſeldorf und ſogenannte Steuerberater in richterlicher Haft: Stadtſteuerdirektor Erich Eſch, Steuer⸗ inſpektor i. R. Joſeph G ottſchlich, Ober⸗ ſteuerinſpektor Oskar Grabe, Stadtinſpektor Ernſt Boeger, Prokuriſt Paul Marx, Steu⸗ erberater Chriſtian Stappan, kaufmänniſcher Angeſtellter Walter Eſch, Dr. Ludwig Döh⸗ men, Frau Paul Nacke. Kammermusik und Finale in Baden-Baden Der Ausklang des Zweiten internationalen zeitgenössischen Musikfestes Im intimen Raume des kleinen Theaters in Baden⸗Baden erlebte man am Sonntagvormit⸗ tag Kammermuſik. Den Reigen eröffnete der Max Trapp⸗Schüler Johannes Przecho wſki, dem wir im vergangenen Jahre bei der Reichs⸗ tagung des ADMV in Weimar(Uraufführung feiner-moll⸗Sinfonie) begegneten. Auch die⸗ ſes dreiſätzige Streichquartett in-dur iſt Ur⸗ aufführung. Der Komponiſt bezeichnet es ſelbſt als eine heitere Spielmuſik; ſolche iſt es auch in ausgezeichnetem Maße. Der erſte Satz vor allem iſt in ſeiner Haltung ſo grundmuſikaliſch, in der Erfindung ſo ſtark und in der Form ſo durchſichtig und klar, daß man bedauert, daß die beiden fokgenden Sätze etwas in der Ertin⸗ dung abfallen. Man wird ſich aber dieſen Na⸗ men merken müſſen. Der Finne Mrjö Kilpinen iſt einer der liebenswürdigſten Männer, die ich kenne, Er ſoll ſchon mehr denn vierhundertfünfzig Lieder komponiert haben und von allen Seiten wird dieſes Liedſchaffen gerühmt. Hier ſpielte uns feine Frau Klaviermuſiken von ihm vor, eine Sonate und eine Suite. Die Sonate war char⸗ mant, liebenswürdig, vielleicht mit Eſprit, aber mit weniger Witz. Der Beifall galt diesmal wohl mehr dem charmanten Spielen ſeiner Frau als dem ſpieleriſchen Charme der Muſik ihres Herrn und Meiſters. Der Rheinländer Jofeph Ingenbrand iſt einer, der ſeine„Mucken“ hat, ſonſt wäre er nicht der Uraufführung ſeines Streichquartettes ferngeblieben. Er hätte wohl den ſtärkſten Bei⸗ fall beim Feſte einheimſen dürfen. Er hätte ihn perdient. Denn in dieſen fünf Sätzen.— Spiel um ein Impreſſion, Walzer, Rezitativ, ugenſpiel— ſchreibt er ſoviel Muſik, ſchreibt f5 ausgezeichnet gerade für Streichquartett, da man ſeine hellichte Freude haben konnte. Viel⸗ leicht wird er bei einer Durchſicht das Rezitativ noch kürzer und konziſer faſſen; dann haben wir kein Geſellenſtück vor uns, ſondern ein leibhaf⸗ tiges Meiſterſtück, das wohl hoffentlich bald ſei⸗ nen Verleger ſiatten Er müßte aber ſeinen Dank auch abſtatten dem Münchener Stroß⸗ quartett, wie es das Publikum tat; denn dieſe Vereinigung(Prof. Wilhelm Stroß, Franz Schmidtner, Prof. Valentin Härtl, Os⸗ wald Uhl) zeigte uns eine Quartettkunſt, die klanglich nicht nur bedingt iſt durch ihre einzig ſchönen Inſtrumente, nicht bloß durch ihr tech⸗ niſches Können, ſondern vielmehr durch ihre reſtloſfe Hingabe ans Spiel und ans Werk. In dieſer neuen Zuſammenſetzung hat dieſe Verei⸗ nigung eine große Zukunft. 4 ine Suite aus der Muſik zu„Der Sturm von Shakeſpeare, Werk 18, von Kurt Atter⸗ berg, der als Regierungsrat beim kgl. Patent⸗ amt in Stockholm lebt, leitete das letzte Konzert ein, eine Muſik, die bis zum Schluß eine grund⸗ ehrliche Haltung wahrt. Der Bayreuther Karl Schäfer hatte bei der letztjährigen Verſamm⸗ lung des ADMV mit ſeinem lavierkonzert einen weit größeren Erfolg gehabt, als er ihm diesmal mit ſeiner„Suite für Violine und Kammerorcheſter“ beſchieden war, trotz der her⸗ vorragenden Wiedergabe des Werkes durch die Berliner 83 Maria Neuß. Dieſe Zahm⸗ heit, die faſt prödigkeit iſt, ſteht ihm gar nicht u Geſichte. Da iſt Alfred Caſella ein an⸗ derer Kerl, der, wenn auch nicht mit allen, ſo doch mit einigen ſeiner Werke für das künſt⸗ leriſche Schaffen ſeines Landes An⸗ und Auf⸗ trieb bedeutete.„Introduzione, Chorale und Marcia“ nennt er dieſes Werk, das er in neuer aſſung— Holzbläſer Blechbläfer, Schlagzeug, labier und Kontrabäſſe— bot. Es beſteht aus zwei Märſchen, einer tra iſchen„Marcia fune⸗ bre“ und einem kriegeriſchen Feſtmarſch, zwi⸗ ſchen denen der Eroral das Intermezzo bildet. Die Möglichkeit des Zugriffs iſt zwei pflicht⸗ treuen Parteigenoſſen der Stadtverwaltung zu verdanken. Nach Abſchluß des Verfahrens werde ich mich dafür einſetzen, daß dieſe beiden pflicht⸗ treuen Beamten öffentlich belobigt wer⸗ den und ſie für ihr Verhalten eine behördliche Anerkennung erhalten. 4. Stadtſteuerinſpektor Eſch und Genoſſen haben in der gemeinſten und verbreche ⸗ riſchſten Art und Weiſe ſeit geraumer Zeit an ſogenannten Steuerſündern Zwangs⸗ maßnahmen durchgeführt bzw. ſolche angedroht, um ſich an den ſo herausgepreßten Beträgen perſönlich zu bereichern. Die Opfer, gegen die ſich die jeweilige Aktion richtete, wurden in geradezu mittelalterlicher Weiſe erpreßt, bis ſie ihre Schuld anerkannten und als Sühne die geforderten Betrüge heraus⸗ gaben. So iſt zur Zeit nachgewieſen, daß Einzelbe⸗ träge von insgeſamt über eine Million R M den Gaunern in die Hände gefallen ſind. Durch rückſichtsloſes Zugreifen gelang es bis⸗ her, etwa eine Million RM dem Staat ſicherzu⸗ ſtellen. Die Düſſeldorfer Bevölkerung kann ver⸗ ſichert ſein, daß im nationalſozialiſtiſchen Staat derartige Verbrechen und Verbrecher nicht ge⸗ Bewundernswert bei ihm das Spiel mit der Form, geradezu phantaſtiſch der Fanatismus, der aus dieſer Muſik leuchtet. Es iſt bezeichnend, daß der Ungar Béla Bar⸗ töt ſeiner„Muſit für Saiteninſtrumente, Schlagzeug unt Celeſta“ eine Erklärung voraus⸗ ſchickt; Der erſte Satz iſt in einer ſtreng gemeſſe⸗ nen Streicherbewegung die einem rein melodiſch⸗linearen Ablauf folgt. Die drei übrigen Sätze werden formal vom Prinzip der Reihung beherrſcht, ohne daß die Formeinheit dadurch zerriſſen wird. In einer vielfältigen „Knüpftechnit“ erſcheinen die thematiſchen Hauptmotive immer wieder anders verwoben. — So war es auch. Vor lauter Bäumen ſah man den Wald nicht, vor lauter Reflexion kam eines zu kurz, das Wichtigſte: die Muſik.— Aber dieſe wurde uns am Ende noch in reich⸗ ſtem Maße dargeboten. Max Trapp war der große Sieger des vorjährigen Feſtes, er hatte heuer faſt gleichen Erfolg mit ſeiner 5. Sinfo⸗ nie. Ich kann ihn und ſein Wert nicht beſſer zeichnen, als wie er es ſelbſt getan in einem Brieſe, den er im Jahre 1921 an den leider zu früh verſtorbenen Alfred Heuß richtete: Ich ſtrebe nach Melodie. Ich glaube, daß ſie, die in unſerer Zeit ſo vielfach verpönte, doch wieder zu Ehren kommen muß. Auch Ehrlichteit tut uns not. Wie viele Begabungen gehen am In⸗ tellekt zugrunde. Bei ſo vielen neuen Kompoſi⸗ tionen werde ich das Gefühl nicht los, daß der Autor ſich ſcheut, natürlich zu ſein und lieber die komplizierteſten Krämpfe erleidet, als daß er ſich der Gefahr ausſetzt, durch ſeine Natür⸗ lichkeit Angriffsflächen für ſein Wert zu ſchaf⸗ en... Ich gebe zu, daß es nicht immer leicht iſt, den geraden Weg zu gehen. Lieber aber ein ehrliches, unvolltommenes Werk, das Charakter hat, als dieſe grauen Quallen, die, mit unfag⸗ barer Mühe ausgeklügelt, doch nur kunſtgewerb⸗ lichen Wert beſitzen.“ Was wir brauchen? Wir brauchen einen Kerl, der wie Max Reger in ſeinem berühmten Ma⸗ nifeſt von 1908 nicht nur dem muſikaliſchen Spießer und Mucker den Fehdehandſchuh hin⸗ wirft, ſondern auch dem gelahrten Profeſſor, der auch in Muſik macht, den ſchärfſten Kampf an⸗ duldet und mit rückſichtsloſer Brutalitüt gerottet werden. Im Falle Eſch und E wird der Staat die härteſten Maß men treffen, ſo daß für eine Wiederholung kei Anreiz mehr beſtehen dürfte. Die gemeingefüh lichen Staatsverbrecher ſind Hoch⸗ und Land verrätern gleichzuſtellen, gegen die mit den ſchärfſten ſtrafgeſetzlichen Beſtimmungen vor gangen wird. Mmackenſen im fluswürügen fmt Dieckhoff geht nach Waſhington Berlin, 24. März(HB⸗Fun Der Führer und Reichskanzler hat de ſandten in Budapeſt, von Mackenſen Staatsſekretär des Auswärtigen Amtes erna Der bisherige ſtellvertretende Staatsſekreii Miniſterialdirektor Dieckhoff iſt für den ſchafterpoſten in Waſhington in Ausſicht ge nommen. In fürze Das heimkehrende Luftſchiff„Hind burg“ hat nach einer Meldung der Deutſche Seewarte bereits den Aequator überquert und ſtand um 8 Uhr 300 Kilometer weſtlich vo St.⸗Pauls⸗Felſen. Als erſte der geplanten ägyptiſchen Rüſtu fabriken ſoll in der Nähe von Kairo demnächſt Munitionsfabrik errichtet werden. Verhan hungen mit engliſchen Induſtriellen ſind berei im Gange. * 55 Im engliſchen Unterausſchuß des Nichtein⸗ miſchungsausſchuſſes wurde die Möglichkeit einer Zurückziehung von Perſonen nich ſpaniſcher Nationalität behandelt, die in nien kämpfen. * Der nationale Heeresbericht vo Dienstag meldet die Zurückweiſung bolſchew ſtiſcher Angriffe an der Soria⸗Front und Madrid. * Der italieniſche Außenminiſter Graf Cie iſt am Mittwochvormittag nach Belgrad a reiſt. * Es iſt bisher nicht gelungen, die Eisſtauung der Düna zu zertrümmern. Das Hochwaſſer iſt weiterhin geſtiegen. Hauptſchriftleiter: Dr. Wilhelm Kattermann everre Sieuvertretex; Karl M. Hageneier.— Chef vom üt.— Verantwortlich für Inne F Wuftz tur-Mubenpolitikz elm 75 zfür A enpolitik:., Wi Wiriſchaſt 5 Wilhein Zpolitik und Händer: ewegung: Friedrich Karl S 1 Feuilleton und Beilagen: Dr. Wil i. V. Karl M. Hageneier); für den aas; für Lokales: Karl M. Hagene ; Geſtaltung der B⸗Ausgabe: für die Bilder: die Reſſortſchriftleiter, ſämtl. in M Stiandiger Berliner Mitarbeiter: Dr. Johann o Berliner Schriftl. R iſc ch er riftleitung: Han raf Reiſchach, SwW 68. Charlottenſtr. 155 Rachdruch ſäamticher dri berichte verboten. Sprechſtunden der Schriftleimng: Täglich 16 bis 1 (außer Minwoch Samstaa und Sonntag) Verlagsdirektor: Kurt Schönwitz. Mann Druck und Verlag: Hatentreuzbanner⸗Verlag u. D Gmoc. Sprechſtunden der Verlagsdtrektion: 1. 12.00 Uhr(außer Samstag und Sonntag); Fe Nr für Verlad und Schriftleitung: Sammel⸗Nr Für den Anzeigenten verantw.: Karl Heberling Zur Zeit iſt Preisliſte Nr. 8 für Geſamtauflage einbeimer und Schwetzinger Ausaabe) aülti Geſamt DA. Monat Februar 1937. 49 davon: Mannheimer Ausgabe. Schwetzinger Ausgabe Weinheimer Ausgabe ſagt. Der aber dann ſelbſt eine Kunſt uns g von der wir heute mehr zehren, als zugege wird. Was wir ſuchen? Wir ſuchen in Deu land Dirigenten, die jenen unentbehrlie Spürſinn für das Neue beſitzen, die neben Waltung für das reiche Erbe der Vergang heit in erſter Linie für die lebenden Tonſe ſich ins Zeug legen. So wie das Herbert Albert macht. Ihm Dank geſagt, allerherzlichſter Dank. Ihm ſeinem Orcheſter bis zum letzten Mann, dase Leiſtung mit vielem Mühen ſich erarbeitet der man nur höchſte Achtung zollen kann. Und nun zum Beſchluß das Vorwort, Peter Raabe dem Feſte gab:„Die internatio len Muſikveranſtaltungen in Baden⸗Baden nen in würdiger Weiſe einer würdigen Sache⸗ Nichts iſt beſſer geeignet, das Verſtändnis einet Volkes für das andere zu fördern, als der Aus⸗ tauſch ihrer Kulturgüter. Wer das im wahyſer Sinne des Wortes„ſpielend“ erreicht, macht um die friedliche Ausgeſtaltung der interga nalen Beziehungen beſonders verdient.“ Ulrich Herz0 Errichtung eines Bruckner⸗Feſt⸗ ſpielhauſes in Linz. Die Stadtgemeinde Linz hat den Plan, das Gelände des Südbahn⸗ hofes für die kommenden Bruckner⸗Feſttage 1937 auszugeſtalten. Im Zuſammenhang damit wird auch die Frage der Errichtung eines Bruckner⸗ Feſtſpielhauſes wieder erwogen. 3 4 Opernſänger erwirbt den alten Bauernhof des Peer Gynt. Der nor⸗ — Opernſänger Björn Talen hat um — Kronen den alten Bauernhof„Hogo“ i der Gemeinde Nrod⸗Fron erworben und iſt da⸗ mit Beſitzer des alten Bauernhofes von Peer Gynt geworden. Ibſens Dramenheld Peer Gynt hieß in Wirklichkeit Peer Olſen Hogo. Dokumentariſch iſt nachgewieſen, daß er den jetzt in Künſtlerbeſitz übergegangenen Hof vom 14. April 1768 bis zum 22. Februar 1779 be⸗ wirtſchaftet hat. weiſe überaus urch die de das Vertra Der franzö während ſeiner der Rechten al eichnet, als e publik ſei auf urückzuführen, ß derartige? och manchmal Bänken der M ärm im An und Kammerpr ſur einzuführer über, daß ma enn er von getan, um zu» unmittelbare eater komme, rtei ihre Zuſ⸗ r heikle Fra lüſen, unter der wurden nur irden haben Ehiffsführung e des nicht mehr ie die Küſte küſtenwachſchiff heſatzung des i ſchen Frachtdan Mommen. Die fluf hoher ie aus Le He ind der Rekordf . 3 zrutalität aus⸗ und Genoſſen n Maßn derholung kei gemeingefäh ⸗ und Lande die mit de mungen vorg igen fint hington (§B⸗Funk) er hat den ckenſen, Amtes ernan ſchen Rüſtungs⸗ o demnächſt eine en. Verhand⸗ llen ſind bereittz zerſonen nicht⸗ lt, die in Spa⸗ — Chef vom für Innenn igeneler; für 1. Wilhelm „ ſämtl. in Ma dr. Johann o. raf Reiſchach, Bert d ſamtlicher driane . Täglich 16 bis und Sonntaa) nwitz, Mannhein er-Verlag u. Druczert Sdirektion: 10.30 b zonniag): 48 eg Sammel⸗RNr. 3542 art Heberling, Mön zeſamtauflage leinich Ausaabe) aültig ar 1937. 495 n, die neben der Vergange n Mann, das ein ich erarbeitet ha zollen kann. 5 Vorwort, Die internati Baden⸗Baden würdigen S Verſtändnis e ern, als der das im wahrſt erreicht, macht ſich ig der interna verdient.“ ich Herzog. ruckner⸗F ie Stadtgeme ide des Südbahn g eines Bruckne en. bt den alte Bynt. Der no „Hakenkreuzbanner⸗ 24. März 1937 léon Blum ſucht den großen Unbekannten EP. Paris, 24. März In der franzöſiſchen Kammer ſtanden in der Rachtſitzung auf Mittwoch die Vorfälle von Clichy weiterhin zur Ausſprache. Nach vielſtündigen Verhandlungen, die teil⸗ weiſe überaus ſtürmiſch verliefen, ſchritt das haus gegen 6 Uhr morgens zur Schlußabſtim⸗ mung. Mit 362 gegen 215 Stimmen fand die von der ſogenannten Linksdelegation aufgeſetzte und eingebrachte Tagesordnung Annahme, burch die der Regierung Léeon Blum das Vertrauen ausgeſprochen wird. Der franzöſiſche Miniſterpräſident wurde während ſeiner Rede von einem Abgeordneten der Rechten als ein„blutiger Komödiant“ be⸗ zeichnet, als er erklärte, der Beſtand der Re⸗ publik ſei auf mächtige Reaktionen des Volkes urückzuführen, und es ſei nicht ausgeſchloſſen, daß derartige Reaktionen des Volkes auch heute och manchmal notwendig würden. Auf den nken der Mehrheit entſtand ungeheurer Lärm im Anſchluß an den Zuruf von rechts, und Kammerpräſident Herriot drohte, die Zen⸗ ſur einzuführen. Leon Blum wunderte ſich dar⸗ über, daß man auf der Rechten empört ſei, wenn er von der Gewaltreaktion des Volkes ſpreche in dem Augenblick, wo die Freiheit be⸗ droht ſei. Uer waren die Aufwieglerꝰ Die Verantwortlichen der Kommuniſtiſchen Partei, fuhr Blum fort, hätten in Clichy alles getan, um zu verhindern, daß die Volksmenge in unmittelbare Berührung mit dem Lichtſpiel⸗ theater komme, in dem die Franzöſiſche Sozial⸗ partei ihre Zuſammenkunft abhielt. Es ſei eine ſehr heikle Frage, wer die Volksmenge aufge⸗ iegelt habe. Alles ſei ſo vor ſich gegangen, wier llus ist und v/er v/eise, kauft einen Zeumer-Hut Zzur Belse. 11,6 m großen Huthàaus in der Breiten Straße 3 s ob man einen blutigen Verlauf der Gegen⸗ lundgebung gewünſcht habe. Seine perſönliche Auffaſſung ſei die, daß die Polizeibeamten kei⸗ nen Befehl erhalten hätten, zu ſchießen, ſondern, daß ſie inſtinktiv gehandelt hätten. Eine kom⸗ mandierte Truppe dürfe nicht ſchießen, ohne den 1 Befehl von ihrem Vorgeſetzten erhalten zu haben. Nach dieſer Richtung hin müſſe der Ordnungsdienſt neu organiſiert werden. Man müſſe vor allem die leitenden Stellen beſſer auswählen und der Truppe auch andere Mittel als die Feuerwaffe in die Hand geben. Der Miniſterpräſident kam ſodann auf den Generalſtreik zu ſprechen. Unmöglich hätte am Tage nach dieſen tragiſchen Ereigniſſen eine ſo feindſelige Bevölkerung wie die Parifer, es ſich verſagen können, ihrer Zuſammengehö⸗ rigkeit mit den Opfern Ausdruck zu geben. Die Organiſatoren des Generalſtreiks hätten den Streik außerdem zeitlich und räumlich be⸗ ſchränkt. Leider habe es Zwiſchenfälle gegeben, die er als untragbar bezeichnen müſſe. Die ver⸗ antwortlichen Organiſationen der Arbeiterklaſſe hätten dieſe Zwiſchenfälle jedoch nicht verhin⸗ dern können, die von Kräften hervor⸗ gerufen worden ſeien, die ihrem Zugriff ent⸗ gingen. Im zweiten Teil der Nachtſitzung ſchob der kommuniſtiſche Abgeordnete Duclos, wie nicht anders zu erwarten war, die Schuld an den Clichy⸗Zwiſchenfällen auf die Franzö⸗ der die Sirabenschladit in Ciich/ anzenehle, Er hat wieder das Vertrauen der Kommer ſiſche Sozialpartei, die er als„Provo⸗ kateure“ bezeichnete. Der Schluß der Rede Duclos' rief heftige gegenſeitige Zurufe der Rechten und der äußerſten Linken des Hauſes hervor. Abgeordnete der Rechten bedachten den Abgeordneten Duclos mit der Benennung „Mörder“, während die kommuniſtiſchen Ab— geordneten ein Pultdeckelkonzert anfingen. Um 2Uhr nachts wurde wieder eine Sitzungs⸗ pauſe eingelegt. Nach der Wiederaufnahme der Sitzung erklärte der Abgeordnete Dorio t, der Gründer der Franzöſiſchen Volkspartei, daß die franzöſiſchen Kommuniſten vom Ausland Geld erhielten und bezog ſich dabei auf ſeine ſchon der Oeffentlichkeit übergebenen Angaben. Immer neue Tumulte Zu heftigen Zwiſchenfällen, die in Tätlichkei⸗ ten auszuarten drohten, kam es, als der kom⸗ muniſtiſche Abgeordnete Honel das Wort er⸗ griff, der im Stadtrat von Clichy eine Rolle ſpielt. Abgeordnete der Rechten erhoben Ein⸗ ſpruch, und Kammerpräſident Herriot mußte infolge des ausbrechenden Tumults die Sit⸗ zung unterbrechen, da die Kommuniſten die Rechtsabgeordneten ſtändig beleidigten. England iſt ernſtlich verſtimmt Londons Presse schreibt: Eine kriegerische“ Rede des Duce London, 24. März.(HB⸗Funk.) Die neue Spannung in den engliſch⸗italieni⸗ ſchen Beziehungen kommt in den engliſchen Morgenblättern deutlich zum Ausdruck. Sie äu⸗ ßert ſich hauptſächlich in der ſenſationellen Art und Weiſe, in der die Blätter über die italieni⸗ ſche Stellungnahme zur Freiwilligenfrage auf der Sitzung des Nichteinmiſchungsausſchuſſes am Dienstag berichteten. Gleichzeitig wird die Rede des Duce anläßlich der 18⸗Jahr⸗Feier der faſchiſtiſchen Bewegung, die ſcharfe Angriffe ge⸗ gen die anglikaniſche Geiſtlichkeit und die eng⸗ liſche Preſſe enthält, in längeren Auszügen wiedergegeben. Die Zeitungen ſprechen von einer„kriegeriſchen“ Rede Muſſolinis und von „bitteren Angriffen“ gegen Eng⸗ land. Der diplomatiſche Korreſpondent der„Daily Mail“ ſchreibt, daß die britiſche Regierung über die neue Wendung in den engliſch⸗italieni⸗ ſchen Beziehungen„ernſtlich beſorgt“ ſei. Die geſtrige Rede Muſſolinis ſei in White Hall mit 132 Perſonen erteunken Cninesisches Dampfboot gesunken/ Nur zwei Gereflefe 4 Schanghai, 24. März. Auf dem in der Nähe der Provinzhauptſtadt günnan gelegenen Tienſchiſee ſank in ſchwerem Sturm ein Dampfboot. Von den 134 Fahr⸗ güſten, unter denen ſich zehn Kinder befanden, wurden nur zwei gerettet. Die Be⸗ n haben eine Unterſuchung gegen die fsführung eingeleitet, der die Ueberlaſtung nicht mehr fahrtüchtigen Dampfboots vor⸗ benden Tonſetzer geworfen wird. t macht. Ihm ſel Dank. Ihm und llorwegiſcher dampfer in Seenot Neuyork, 24. März. Wie die Küſtenwache bekanntgab, hat das füſtenwachſchiff„Chelen“ 17 Mann der heſatzung des in Seenot geratenen norwe⸗ liſchen Frachtdampfers„Bejerkli“ an Bord enommen. Die„Chelen“ funkte, daß der fachter infolge Bruchs des Röhrenſyſtems ch ſinke. fluf hoher dee verſchwunden EP. Paris, 24. März Wie aus Le Havre gemeldet wird, iſt wäh⸗ und der Rekordfahrt des franzöſiſchen Luxus⸗ dampfers„Normandie“ ein Paſſagier auf hoher See ſpurlos verſchwunden. Es handelt ſich um einen Fahrgaſt der Touri⸗ ſten⸗Klaſſe namens Moncks, der als Kraft⸗ wagenführer mit einer amerikaniſchen Fa⸗ milie reiſte, aber engliſcher Staatsangehörig⸗ keit ſein ſoll. Der Mantel Moncks' wurde an Deck gefunden. Man nimmt an, daß Moncks in ſelbſtmörderiſcher Abſicht über Bord ge⸗ ſprungen oder verunglückt iſt. Sturmflut an der Riviera Mailand, 24. März. Durch eine Sturmflut an der Rivieraküſte wurden in der vergangenen Nacht die Eiſen⸗ bahngleiſe zwiſchen Rom und Genua beſchä⸗ digt. Der Anprall der Meereswogen war ſo gewaltig, daß das Mauerwerk des Eiſenbahn⸗ unterbaus in der Station Levanto nachgab und die Züge ihre Fahrt nicht fortſetzen konnten. Der Schnellzug Rom—Turin mußte anhalten und nach Sarzana zurückgeleitet werden, wo er umgeleitet wurde. Die Verbindung Spezia— Genua wird durch Pendelverkehr aufrecht⸗ erhalten. Bei den Ausbeſſerungsarbeiten wurde ein Arbeiter von einer anſtürmenden rieſigen Woge auf den Bahnkörper geſchleudert und von einem ankommenden Zug erfaßt und getötet. großer Sorge geleſen worden. Eine weitere Be⸗ unruhigung habe ſich ergeben, als der Vorſit⸗ zende des Nichteinmiſchungsausſchuſſes, Lord Plymouth, berichtet habe, daß die italieniſche Regierung es ablehnen werde, die Frage der Zurückziehung der Freiwilligen aus Spanien in der vorgeſchlagenen Form zu erwägen. Der diplomatiſche Korreſpondent des„Dai ly Expreß“ ſchreibt, daß das engliſche Kabinett in ſeiner Mittwochſitzung die ganze Lage ein⸗ ſchließlich der zunehmenden Spannung zwiſchen England und Italien ausführlich beſprechen werde. In einem Leitaufſatz fordert das Blatt dazu auf, die Ruhe zu bewahren. Die engli⸗ ſchen Prediger würden beſſer daran tun, wenn ſie ihre Zungen eine Zeitlang im Zaum halten würden. Am Vorabend von Oſtern trete Eu⸗ ropa in eine Lage ein, die durch„kriegeriſches Gebell“ werde. Die liberale„News Chroniele“ ſchreibt in einem Leitaufſatz, die geſtrige Mitteilung Grandis„müſſe eine ernſte Wirkung auf die europäiſche Lage haben“. Möglicherweiſe werde der ganze Nichteinmiſchungsausſchuß auseinan⸗ derbrechen. Es ſei klar, daß eine Kriſe entſtan⸗ den ſei; die einzige Hoffnung beſtehe darin, daß England und Frankreich ſich auf eine ge⸗ meinſame Aktionslinie einigen würden. Das maß iſt voll ſagt die italieniſche Preſſe Rom, 24. März.(HB⸗Funk.) Der ſtarke Eindruck, den die geſtrige Rede Muſſolinis im Auslande hervorgerufen hat, auf beiden Seiten nicht verbeſſert Die krſcheinungsweiſe des/jb⸗ zu den bevorſtehenden Feiertagen Am Donnerstag, 25. März, erſcheinen zwei Gusgaben, wobei die am Uach⸗ mittag herauskommende ZSeitung als Karfreitags-Kusgabe gilt und natürlich auch den Gbonnenten unſerer -Husgabe zugeſtellt wird. Dieſe Uum⸗ mer wird dadurch noch bereichert, daß ſie bereits unſere auf Oſtern abge⸗ ſtimmte Sonntagsbeilage„Deutſches Ceben“ enthalten wird. Am Karfreitag erſcheint dann alſo kein„hakenkreuzbanner“. Um Samstag, 27. März, kommt am frühen Uachmittag die feſtlich ausge⸗ ſtaltete Oſte rausgabe des„Hhaken⸗ kreuzbanner“ heraus. Die nächſte Uinmmer erſcheint dann am Abend des Oſtermontags als Dor- ausgabe zur Dienstagmorgen⸗-Zeitung. sSie wird das Ueẽneſte aus FSport, Politik und Heimat enthalten und ab 19 Uhr im Straßenhandel zu kaufen ſein. Zwei Stunden ſpäter iſt beim Zei⸗ tungshändler bereits die reguläre Gus⸗ gabe zum Dienstagmorgen zu haben, die dann unſeren Gbonnenten am Dienstag zur gewohnten Zeit in der Frühe zugeſtellt wird. Die Unzeigenſchlußzeiten zu den einzelnen Ausgaben des hö6 in dieſen Tagen werden jeweils im Gnzeigenteil un⸗ ſeres Blattes mitgeteilt und müſſen ge⸗ nau beachtet werden, damit die pünkt⸗ liche Erſcheinungsweiſe des hö ge⸗ ſichert iſt. Das„Hakenkreuzbanner“. wird von den römiſchen Morgenblättern her⸗ vorgehoben, wobei die Haltung der engliſchen Preſſe zu ſcharfen Kommentaren Anlaß gibt. Der Korreſpondent des„Meſſagero“ ſtellt mit Befremden feſt, daß der Ton der engliſchen Preſſe Italien gegenüber in den letzten Tagen das Maß des Erträglichen über⸗ ſchritten habe. Wenn das ſo weitergehe, beſtehe für England die Gefahr, die guten Be⸗ ziehungen zu Italien, die man mühſam aus den Trümmern der wirtſchaftlichen Belagerung Weick'r ssss 12 angebot wieder aufgebaut habe, mit einem Schlag zer⸗ ſtört zu ſehen. Dieſe antiitalieniſche Kam⸗ pagne werde von den Blättern aller politi⸗ ſchen Richtungen mitgemacht und man müſſe ſchließlich annehmen, daß dieſe Einſtellung aus einer einzigen Quelle geſchöpft werde, was zu dem Verdacht berechtige, daß die Hetze gegen Italien von oben her gewünſcht werde. Es gäbe Augenblicke, in denen man die Dinge beim Namen nennen müſſe. Echtes Japan ⸗ mitten in Berlin Begeisterte Aufnahme des Films„Die Tociſer des Samurai“ Berlin, 24. März. Zu einem bedeutſamen filmkünſtleriſchen Er⸗ eignis im Zeichen der deutſch⸗japaniſchen Freundſchaftsbeziehungen geſtaltete ſich am Dienstag im Capitol am Zoo die Ur⸗ aufführung des erſten deutſch⸗japaniſchen Ge⸗ meinſchaftsfilms,„Die Tochter des Sa⸗ murai“. Die Beſucher bereiteten dem Filmwerk, das im Rahmen einer packenden Handlung ein Stück unverfälſchtes Japan widerſpiegelt und einen nachhaltigen Einblick in das Weſen und den Geiſt des japaniſchen Volles vermittelt, eine be⸗ geiſterte Aufnahme. Der Schöpfer des Films, Dr. Arnold Fanck, und Ruth Eveler, die einzige in dem Film mitwirkende deutſche Dar⸗ ſtellerin, wurden ſtürmiſch gefeiert. Der Feſtvor⸗ ſtellung am Abend, zu der die Deutſch⸗Japa⸗ niſche Geſellſchaft gemeinſam mit der Terra ge⸗ laden hatte, wohnten der japaniſche Botſchafter mit faſt ſämtlichen Herren ſeiner Botſchaft und ihren Damen, zahlreiche weitere Mitglieder des Diplomatiſchen Korps, ſowie zahlreiche Ange⸗ hörige der japaniſchen Kolonie bei. Von veut⸗ ſcher Seite ſah man u. a. den Schutzherrn des Films, Reichsminiſter Dr. Goebhels, den Chef der deutſchen Polizei, Reichsführer SS Himmler, den Stabschef der SA, Lutze, den Leiter der Auslandsorganiſation, Gaulei⸗ ter Bohle, Staatsſekretär Funk, den Prãſi⸗ denten der Reichsfilmtammer Staatsminiſter a. D. Profeſſor Dr. Lehnich. ckner⸗Feſttage 1937 ihang damit wir 1 4 14 2 Talen hat um ernhof„Ho horben und iſt d 1* nhofes von Pert eer dramenheld zeer Olſen Hog ſen, daß er der angenen Hof vom Februar 1779 be⸗ Die größte Auswahl in-anrradern hietacia, Adler, llanderer, NSli, Düclroh, Zeennabot Haenel, /adoma, Anlæer, Zauet lasu. bopplER· LaGünstige Preise 1 2, 8 Das neule VICToniA-7 MorTORFAHNNAD Ve, m521. 45 me Teilzahlung monatlich I 20.- 12, 8 —— GeesesιοU,EAulee annhe Der Frage einr lich das Bre „Ganz einf den Bremshe 24. März die bunte Seite ſchneidet ſie mit dem Meſſer. Es hat mir weh getan, als ich das ſah.“ „Wie ſieht er denn aus?“ „Ein kleiner ſchwarzer Mann mit einer Ha⸗ kennaſe.“ „Joſeph, da ſtimmt etwas nicht. Benachrich⸗ tige die Polizei!“ Am Abend brachten alle Blätter der Haupt⸗ ſtadt des Landes ſenſationelle Berichte von einer„Artiſchocken führen zur Ver⸗ haftung eines Mörders. Heute abend verhaftete die Polizei——— Der Häftling gab zu, den Mann ermordet zu haben, der in einem Wäld⸗ chen in der Nähe von Sedezin am Nachmittag aufgefunden worden war. Intereſſant iſt in die⸗ ſem Zuſammenhange noch, daß der Ermordete eine Tube mit Zahnpaſta bei ſich trug, die ſich bei näherer Prüfung als äußerſt wertvoll ent⸗ puppte. Man fand nämlich in ihr einen rieſigen Diamanten. Es wird angenommen, daß dieſer Stein die eigentliche Urfache der grauenvollen Mordtat bildete...“ Mannheim Die letzten ſtummen Zeugen L4 4/ Artijchocken in Oel Skizze von Rurt mieth ke Mehr als 18 Jahre ſind vergangen, daß der „Ach, wie herrlich! Artiſchocken in Oelz, ſagte Plöglich rümpfte er die Naſe. Der Wirt hatte leste Schuß an der Weſirogaargearbe h der Gaſt und griff zu. Der Wirt ſtand ſchmun⸗ eine Schüſſel mit Artiſchocken vor ihn geſtellt, — dabei. Er freute ſich, jemand gefunden zu Artiſchocken in Oel, die einen ſtarken Duft ver⸗ en, der ſeine Küche zu würdigen wußte. breiteten. kenz gedenken der Herr von hier aus hinzu⸗„Was iſt denn das?“ fragte der Gaſt. eiſen? ;„Artiſchocken in Oel, die Sie ſo gern eſſen. „Nach Sedczin.“ i 4 „Nach Sedczin? Das trifft ſich großartig. In Sedczin habe ich einen Freund, Wirt des Ho⸗ guten Appetit!“ tels„Blauer Hirſch“. Er verſteht ebenſolche Ar⸗ tiſchocken zu machen wie ich.“ Entſetzt ſtarrte Tibor auf die ihm unbekannte „Ja, Ihre Artiſchocken! Ein Hochgenuß! Speiſe. Das ſtank ja fürchterlich. Aber da half Bringen Sie doch noch eine Portion!“ ſagte der Spfe— 5 e Gaſt und trank einen Schluck Rotwein. und zerſchnitt die erſte Artiſchocke. So ein Gaſt! Der Wirt ſtrahlte. In einer ſprach Minute ſtürzte er ſich ans Telefon und Zehn Minuten ſpäter: Ein Telefongeſpräch prach mit dem„Blauen Hirſch“ in Sedezin. von Sedezin nach Sandorſad:„Um Himmels⸗ „Joſeph“, ſagte er,„da kommt ein Gaſt zu willen, was haſt du mir da für einen Gaſt ge⸗ dir, ein ſchwarzer, dicker Herr mit einer Glatze, ſchickt! Der hat noch nie in ſeinem Leben Arti⸗ dem mußt du Artiſchocken in Oel vorſetzen. ſchocken gegeſſen. Ich habe ihn beobachtet— er Wirklich ein Kenner. Ein kultivierter Gaſt, ein Feinſchmecker erſten Ranges. Ich habe ihn zu dir geſchickt, Proviſion erhalte ich wie immer! Die Koffer kommen per Bahn.“ „Das iſt abgemacht“, ſagte Joſeph. Un'erdeſſen fuhr der Gaſt nach Sedczin. Un⸗ terwegs aber hielt er an einem kleinen Wäld⸗ chen. Verließ ſein Auto und verſchwand im Unterholz. Er pfiff leiſe vor ſich hin und lauſchte. Richtig! Aus der Nähe ertönte ein Antwortpfiff. „Tibor!“ rief der Dicke leiſe. „Jan!“ antwortete eine Stimme. Und dann trafen ſie ſich. Jan, der dicke Herr mit der Glatze, ſagte:„Alles in Ordnung. Ich habe den Diamanten mit. Habe ihn über die Grenze bekommen. Er iſt in einem der Erſatz⸗ reifen meines Wagens verborgen.“ „Warum haſt du ihn nicht mitgebracht?“ fragte mürriſch der Tibor Genannte. „Tia— ich mußte doch erſt einmal ſehen, ob ich dich treffen würde.“ „Treffen? Treffen werde ich dich“, ſagte Tibor. „Wie meinſt du das?“ fragte Jan. „So meine ich das...“ erwiderte Tibor und zog einen Revolver. „Schuft!“ knirſchte Jan.„Aber es wird dir nichts nützen. Meine Koffer ſind ſchon unter⸗ wegs nach Sedcezin. Es wird auffallen, wenn die Koffer ankommen und ich nicht.“ „Haha! Das laß nur meine Sorge ſein!“ Ein Schuß fiel. Ein Menſch ſank tot zu Boden Joſeph, der Wirt des„Blauen Hirſch“, ſchmunzelte:„Ihre Koffer werden bereits von der Bahn abgeholt, mein Herr. Und dann habe ich eine Ueberraſchung für Sie! Ein Eſſen wird es geben, ein Eſſen! Na Sie werden ſehen.“ Der Gaſt ſagte nichts. Er war übler Laune. Er hatte den Diamanten nicht gefunden, alle Erſatzreifen abgenommen, den Wagen von oben bis unten durchſucht, den Diamanten aber nicht aufgeſpürt. und noch immer werden Jahr für Jahr au den Schlachtfeldern Frankreichs und Belgi 5 6— ſiſche g gefunden. das franzöſiſche Kriegsminiſterium mitte Brem wurden im vergangenen Jahr 821 briti ſ0 zum Soldaten auf ben ehemaligen franzöſiſchen Ren. Kriegsſchauplätzen gefunden, die in Frankreich So oder ſo beigefetzt wurden. Die Zahl der von den werden von giſchen Behörden gefundenen Gefallenen. jemand vom trägt 63. Nur in 96 Fällen konnten die Mä bdaran, daß ner, die beinahe zwei Jahrzehnte unter hauptſächlich Erde ſchlummerten, identifiziert werden. Non Bremſen) von den übrigen läßt ſich nur ſagen, daß ſie gehalten wirt gehörige der britiſchen Armee waren. Ma r dem Bericht der franzöſiſchen Behörden ſin Solange de ferner im vergangenen Jahr die Leiber von Tages der Gi 795 franzöſiſchen und von 810 deutſchen Soldaten gefunden worden. Dieſe vergeſſe⸗ nen Helden, deren Namen in den einzelnen Ländern noch immer unter der Rubrik„Ver mißt“ verzeichnet ſind, haben faſt durchweg franzöſiſchen Departement Pas⸗De⸗Calais würdige letzte Ruheſtätte erhalten. Wie groß die Zahl jener Krieger ſein mag, die noch un⸗ geborgen irgendwo in fremder Erde ruhen geht allein aus der Tatſache hervor, daß v den 1104 890 britiſchen Soldaten, die im krieg gefallen ſind, nur 587 117 in mit 201 —% Kriegsgräbern beigeſetzt wer onnten. machen mußte wir zu ſchnel Rleiner Frũhlingsbummel durch lailand Männer, nichts als Männer— Stahlhäuſer und dumpfe Gaſſen en ren. Wennen en auf dem Ker Wein trinken und dazu ſingen, ſingen, daß der ganze Zauber dieſes ſüdlichen Landes erwacht. Machen Sie einmal einen Spaziergang auf der weiten Galerie, die eine lange, unvorſtell⸗ bare lange Paſſage zwiſchen dem Domplatz und dem Piazza Scala iſt. Hier ſpielt ſich das Leben Mailands ab, ſchlägt der Puls der Millionen⸗ ſtadt. Mailand, ganz Mailand ſchiebt ſich in einem dichten, breiten Strom durch die Paſſagen am Dom entlang. Nur etwas fehlt in dieſem Menſchenchaos: die Frau. Männer, Männer, nichts als Män⸗ ner ſtoßen, ſchieben, rennen, drängeln durch dieſe endloſe Armee der Spaziergänger. Die italieniſche Frau bleibt im Hintergrund, man trifft ſie ebenſo ſelten hier auf der„Galerie“ wie im Kaffee oder Reſtaurant. Sie ſind ſchöne, grazile Weſen, die ſchwarzen Mailänder Frauen. Die Italienerin geht früh⸗ morgens ins Büro, ſchreibt gewandt Schreib⸗ maſchine oder ſtudiert Medizin! Viele wollen Tänzerin, einige Zeichnerin werden. Sie leben wie überall die jungen Mädchen, die für einen Hans Albers oder Clark Gable ſchwärmen und ſich die Haare färben laſſen. Es iſt nicht einfach, in einer italieniſchen Fa⸗ milie zu Gaſt zu ſein. An Olipen und ſalzigen Salaten kann man ſich gewöhnen, ſchwieriger wird die Sache ſchon bei gekochten Tinten⸗ fiſchen, die nach Ausſagen der Gaſtgeber Deli⸗ kateſſen beſonderer Art darſtellen ſollen. Nach dem Eſſen gibt es ſtarken Kaffee mit Ziegen⸗ milch. Nur in den beſten Hotels iſt der Ge⸗ brauch der Kuhmilch bekannt. Armin Wolter. Mailand! Sie werden bei dieſem Wort un⸗ willkürlich an den berühmten Mailänder Dom mit ſeinen 135 Türmchen, die wahre Filigran⸗ arbeiten ſchaffender Künſtlerhände ſind, denken, werden ſich vermutlich an die Scala, das welt⸗ bekannte Mailänder Opernhaus, erinnern. Von beiden ſoll hier nicht die Rede ſein. Wir wollen vielmehr Mailand, die norditalieniſche Millio⸗ nenſtadt, die nur eine gute Stunde von der Grenzſtation Chiaſſo entfernt liegt, etwas ab⸗ ſeits vom Baedeler betrachten. Der Zug trägt uns an blühenden Oleander⸗ bäumen, an Traumgedichten aus zarten Man⸗ delblüten durch die italieniſche Landſchaft. Vor ein paar Stunden wateten wir noch in dem kleinen Schweizer Bergort im tiefen Schnee, jetzt raſt der Zug an Seen vorüber, an deren Ufern die Menſchen in der warmen Sonne liegen, ſich in den grünen Seen tummeln und für die dieſer märchenhafte Sonnentag Selbſt⸗ verſtändlichkeit zu ſein ſcheint. Mailand! Sieht ſo Italien aus? Iſt das der roman⸗ tiſche Süden, den man hier am Bahnhofsplatz erlebt? Neubauten, Rieſenhotels, modernſte Wohnhäuſer, die genau ſo in Berlin oder Paris ſtehen könnten, blitzſaubere Warenhäuſer, klingelnde Straßenbahnen und wieder grad⸗ —— denen Stahl und Glas Leben verlieh. Italien? Nein, Kuliſſe der Großſtadt! Gehen Sie einmal ein paar Schritte weiter in die kleinen winkligen Gaſſen, über die die grau⸗ weiße Wäſche hängt, wo die unraſierten Händ⸗ ler Perlenketten und Strohbeſen feilbieten, Hinterher, 1 erſt, wie ſehr ſchadet haben. Er will nicht geſtört werden Künſtler haben manchmal ihre Marotte Der Kgl. bayeriſche Kammerſänger Joſef Gei hatte nur eine harmloſe Laune, er fuhr gerne im offenen Wagen durch die Landſchaft Ober⸗ bayerns, und er es beſonders romantiſch, mit der war dieſes Gefährt meiſtens auch von a deren Perſonen in Anſpruch genommen, Aber die hätten den Kammerſänger nicht geſtört, wenn ſie micht ſoviel geplaudert hätten. Eines Tages mußte Geis wieder einmal feſtſtellen, daß er einen recht redſeligen Fahr genoſſen hatte. Immer wieder verſuchte dieſer, den ſchweigſamen Sänger zum Reden zu brin⸗ gen, aber Geis fertigte ihn nur kurz ab, rau ſeine Zigarre und fah in die Landſchaft hi aus. Was blieb dem anderen übrig, als ebe falls zu rauchen und ſtille zu ſein? Nicht deſtoweniger lauerte er nur auf eine günſti Gelegenheit, um den Kammerſänger anſpr chen zu können. Da ſah er, wie dem ſtillen Naturfreund die Aſche feiner Zigarre auf die Weſte fiel, oh daß Geis es merkte. Mit höflichen Worte machte er ihn auf dieſes Ungeſchick aufmer ſam. Geis war aber weit davon entfern dankbar zu ſein, ſondern antwortete nur ärgert:„Himmiherrgottſakra, können S' denn gar nit in Ruhe laſſen? Seit einer V telſtunde ſehe ich zu, wie Ihr Rock brennt, u hab' Sie doch auch nit geſtört!“ — Schaden kli ſein, denn die ere Privat ohmaterial iſ u koſtſpielig, werden. Alſoen beſchleun! gehen, Reifenp ummi ſparen. Die 9 Verkehrsunfä ckenſtraße 1 dtiſchen Kr Schuldfrage ſin m Gange.— 2 n, die ſich ar chtung des 3 rens ereign und vier — / Son ſi ᷓᷓ „ —der Bestecke Messer Scheren Reparaturen zchleiferei von Zeeb fest- 42—— 0 0 Deuſt-p1 7 Weile die Sie suchen! 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Wie groß 3, die noch un⸗ Erde ruhen, ervor, daß von , die im Welt⸗ in mit Namen geſetzt werden verden hre Marotten. ger Joſef Geis mer fuhr gerne andſchaft Ober⸗ es beſonders dſeligen Fahrt⸗ verſuchte dieſer, Reden zu br kurz ab, rauchte Landſchaft hin⸗ ibrig, als ebe ſein? Rich f eine günſt fänger anſpre⸗ taturfreund die Veſte fiel, ohne flichen Wor ortete nur v önnen S' mi seit einer Vier⸗ ock brennt, und ib unserem tbar chüürz im 67 -Vertre u 3, 15, Tel. 200 fichstr. 92, Tel. 48 0 l Mvpotheken igenoſſenſchaft ech St. Annagaſſe 18fkunft erteilt: zaldhof, Thorn Sünden ein: die vielen Male, wo wir durch haſtiges Bremſen unvorſichtiges Fahren zZut⸗ machen mußten und wo der Gummi ſchrie. Wo wir zu ſchnell in die Kurve gingen und der Gummi kreiſchend jammerte. Wo wir auf ſchlech⸗ ter Bahn mit hohem Tempo dahinjagten und die wimmernden Geräuſche des Gummis Kurlde gaben, daß die Reifen wenig davon erbaut wa⸗ en. Wenn wir nicht gar ſchlimmere Sünden uf dem Kerbholz haben: zu geringen Luft⸗ ruck, Ueberlaſtung, falſche Spur, verbeulie, roſtige Felgen, flatternde Räder. Hinterher, wenn es zu ſpät iſt, merkt man rſt, wie ſehr dieſe Scherze der Bereifung ge⸗ ſchadet haben. Und falls man einen guten Freund hat, der durch zügiges Fahren und rich⸗ ige Pflege das Doppelte an Lebens⸗ auer aus ſeinem Gummi herausholt, dann rgern wir uns um ſo mehr und geloben Beſſe⸗ Ob wir uns nicht beſſern können, bevor uns — Schaden klug macht? Es muß zu erreichen n, denn die Sache mit dem Gummi iſt nicht unſere Privatangelegenheit; dieſes wertvolle ohmaterial iſt für unſere Volkswirtſchaft viel koſtſpielig, um mutwillig verſchleudert zu rden. Alſo nicht mehr im Uebermaß bremſen nd beſchleunigen, langſam in die Kurven gehen, Reifenpflege treiben, mit einem Wort, Gummi ſparen. Wollen wir, Autofahrer? Sis. Die Polizei meldet: Verkehrsunfälle. Beim Ueberqueren der wurde am Dienstagmittag eine ben Jahre alte Schülerin von einem Laſt⸗ aftwagen angefahren und zu Boden geworfen, obei ſie einen Bruch den linken Fußgelenkes wontrug. Das Kind wurde mit dem Sanitäts⸗ aftwagen der Feuerlöſchpolizei nach dem üdtiſchen Krankenhaus gebracht. Ueber die chuldfrage ſind die polizeilichen Erhebungen Gange.— Bei drei weiteren Verkehrsunfäl⸗ „die ſich am gleichen Tage infolge Nicht⸗ achtung des Vorfahrtsrechts und zu ſchnellen hrens ereigneten, wurden zwei Perfonen ver⸗ t und vier Fahrzeuge beſchädigt. beitslager, der unerbittlich über dem Ge⸗ ſetz der Zucht und Ordnung wachte. Dieſe plötz⸗ liche Umſtellung empfindet jeder zunächſt als hart, ſchimpft vielleicht manchmal auf das Le⸗ ben im Arbeitsdienſt und zählt die Wochen bis zur Entlaſſung. Selbſt iſt der Mann! Gewiß haben ſchon viele in der Hitler⸗-Jugend oder in der SA gelernt, ſich einzufügen, Kame⸗ radſchaft zu halten. Aber das war auf Stun⸗ den, in der Zeit des Dienſtes. Wenn es zu Ende war und es hatte draußen geregnet, hängte Mutter zu Hauſe das naſſe Braunhemd zum Trocknen auf die Leine, warmer Tee und das Abendeſſen ſtanden bereit. Im Arbeitsdienſt aber hieß es:„Selbſt iſt der Mann!“ Wer verſteht es nicht, wenn der junge Menſch in den erſten Tagen etwas wehmütig zurück⸗ denkt und der ſo oft verkannten Mutter man⸗ chen unausgeſprochenen Dank zollt. Wie oft hatte man 4 dieſe Hilfeleiſtungen als etwas Selbſtverſtändliches entgegengenommen.„Ge⸗ lobt ſei, was hart macht!“ Wenn wir dieſes Bekenntnis des Arbeitsdienſtes verſtehen wol⸗ len, müſſen wir uns ſchon ganz in die Seele des jungen Menſchen hineindenken, der eines Tages mit geſchnürtem Bündel am Sam⸗ melplatz in Reih und Glied ſteht und darauf wartet, bis ſein Name aufgerufen wird. ſie Kerle geworden, hart geagen ſich ſelbſt, und gerade darum voll Achtunga ihren Eltern gegenüber, voll Achtung vor dem bejahrten Be⸗ rufskameraden, der ein Leben der Arbeit hin⸗ ter ſich hat. Faſt eine Million junger deutſcher Menſchen, die im„Frerwilligen Arbeitsdienſt“ ſtanden oder ihre Arbeitsdienſtpflicht ableiſteten, ha⸗ ben den Segen dieſer Härte erfahren. Es ſpielt ſich immer wieder dasſelbe ab, es iſt ein Kampf, ein Ringen mit ſich ſelbſt Alles Weich⸗ liche fällt ab Entſchloſſenheit, Mut Diſziplin laſſen den Jünalina im Arbeitsdienſt z um Mann heranreifen. Der Reichsarbeitsführer ſagte, als er im Rahmen einer Feierſtunde im Rundfunk die aus dem Arbeitsdienſt ausſcheidenden iungen Kameraden verabſchiedete:„Ihr habt noch eine andere, nicht minder wichtige Arbeit während eurer Dienſtzeit geleiſtet: die Arbeit an euch ſelbſt, und wenn dieſe Arbeit hart war, war ſie aut.“ Härte iſt beſſer als Weichheit Das Erleben gerade der Härte des Alltags im Arbeitsdienſt kann dem Arbeitsmann nie⸗ mand mehr rauben, dieſes Erleben iſt ein un⸗ erſetzliches Gut, das der junge Menſch mit hin⸗ ausnimmt aus dem Lager. Er weiß, daß er um alles, was er beſitzt, ſtets von neuem wie⸗ 18 Jung⸗Drogiſten wurden geprüft Ein vielſeitiges Aufgabengebiet erwartet den erfolgreichen, jungen Kandidaten Der verantwortungsvolle Beruf des deutſchen Drogiſten machte es von jeher erforderlich, im Rahmen einer recht vielſeitigen, ſorgfältig durchgeführten Prüfung unter den jungen Fachgehilfen nur jene Krüfte auszuleſen, die neben der inneren Berufung auch über das notwendige Wiſſen und die Eignung verfügen. Ganz unter dieſen Geſichtspunkten ſtand auch die diesjährige private Gehilfenprüfung, die unter dem Protektorat des Deutſchen Drogiſten⸗ Der Schwarzwaldverein zieht Bilanz Jahreshauptverſammlung der Ortsgruppe Mannheim⸗Ludwigshafen eſer Tage hielt die Ortsgruppe Mann⸗ im⸗Ludwigshafen des Schwarzwald⸗ eins in einer gut beſuchten Verſammlung Rückſchau über die im abgelaufenen Jahr ge⸗ eiſtete Arbeit. 8 bei konnte der Vorſitzende mit Befriedi⸗ ig eine auf allen Gebieten erfolgreiche zätigteit und eine erfreuliche Aufwärts⸗ ltwicklung der Ortsgruppe feſtſtellen. Die Mit⸗ liederzahl hat ſich weiter erhöht und die Be⸗ e igung an den Veranſtaltungen hat ſtart zu⸗ ommen. 13 Wanderungen wurden im abge⸗ ſenen Jahr ausgeführt, die die Teilnehmer Hit den ſchönſten Gegenden des Odenwalds, Neckartals, der Pfälzer Haardt, des Kraich⸗ Hügellandes und der Rheinebene bekannt⸗ n. Auch der Kaſſier konnte über eine Beſ⸗ kung der Kaſſen⸗ und Vermögensverhältniſſe herichten. Die Zuſammenſetzung des Vorſtan⸗ es wurde gutgeheißen. Dem auf ſeinen Wunſch zus dem Vorſtand ausgeſchiedenen Oberapothe⸗ r Fritſch ſprach der Vorſitzende Dank und herkennung aus. Nachdem die Auszeichnungen ür eifrige Beteiligung an den Wanderungen, ür erfolgreiche Werbung neuer Mitglieder und ür mindeſtens 25jährige Mitgliedſchaft verteilt en und nach Aushändigung der künſtlexiſch lögeſtatteten Urkunde über die Ehrenmitglieo⸗ haft des verdienſtwollen langjährigen Vor⸗ henden der Ortsgruppe, Proturiſt Wiens⸗ udwigshafen, fand der Vorſitzen e mit vor⸗ lichen Worten über die Schönheit unſerer eimat und den Wert des Wanderns die rich⸗ ſhe Ueberleitung zu dem Lichtbildervortrag des ündrats Dr. Pfiſter⸗Freiburg über„Ar⸗ itektur und Plaſtit im deutſchen landſchaftsbild“. Mit von Anfang bis zum Schluß feſſelnden und aufſchlußreichen Ausführungen und mit hervorragend ſchönen Bildern machte der Re⸗ ferent mit den andächtig lauſchenden Zuhörern eine genußreiche Fahrt kreuz und qüer durch die deutſchen Gaue. Dabei lernten die An⸗ weſenden nicht nur einen großen Teil der ſchönſten Werke bedeutender Städtebauer, Bau⸗ meiſter und Künſtler kennen, ſondern ſie be⸗ kamen in gut ausgewählten Beiſpielen auch zu ſehen, wie man eine Brücke, ein Gebäude, eine Straße nicht hätte bauen ſollen und wie man einen Stadt⸗Grundriß und dergl. nicht hätte löſen dürfen. In anderen Fällen gab der Red⸗ ner intereſſante Erläuterungen, warum eine Burg, ein Schloß, eine Kirche, ein Rathaus ge⸗ rade ſo, wie dieſes Gebäude nun daſteht, ge⸗ baut werden mußte, in wie zweckmäßiger Weiſe die alte Stadtmauer gerade in der gewählten Art und Form ſich in das vorhandene Land⸗ ſchaftsbild einfügt und Aehnliches. Der für die Anweſenden überaus lehrreiche und zu weiterer Beſchäftigung in dieſen Fragen anregende Vor⸗ trag war auch ſo recht geeignet, die bei den Wanderfreunden ohnedies vorhandene Liebe zur Heimat noch zu verſtärken. Außerordentlich ſtarker Beifall belohnte deshalb den Redner für die genußreichen nahezu zwei Stunden. Für den Reſt des Abends ſorgte Unterhal⸗ tungsmuſik dafür, daß die rechte Stimmung auf⸗ kam. Der Glanzpunkt des gemütlichen Teils war das Auftreten des als Gaſt anweſenden Pfälzer Mundarwdichters Räder⸗Dürkheim, der mit köſtlichen Proben ſeiner Heimat⸗Dichtkunſt auf⸗ wartete. Viel zu früh machte die Polizeiſtunde dieſer wohlgelungenen Veranſtaltung ein Ende. Verbandes im kleinen Saale des Inſtituts für Warenkunde in§, 3 abgehalten wurde. 18 Prüflinge, darunter auch junge Fach⸗ gehilfen aus der Pfalz und Heſſen hatten ſich am Montag und Dienstag wohlvorbereitet an der für ſie ſo entſcheidenden Stätte einge⸗ funden. Die Prüfungskommiſſion ſetzte ſich zuſammen aus den berufenen Ver⸗ tretern dieſes Faches. Neben dem Verbands⸗ kommiſſar aus Stuttgart waren auch der ört⸗ liche Vorſitzende, Apotheker Möſſinger, ſowie Fachlehrer der hieſigen Handelsſchule vertreten. Die Prüfung ſelbſt, die durch die Fachlehrer erfolgte, erſtreckte ſich auf verſchiedene Wiſſens⸗ gebiete und der unbeteiligte Intereſſent durfte mit Recht erſtaunt ſein, wenn er anläßlich eines ſolchen intereſſanten Frage⸗ und Antwortſpieles feſtſtellen konnte, wie mannigfaltig und fachlich⸗ umfaſſend das Rüſtzeug ſein muß, das ſo ein junger Drogiſt für ſeinen Beruf benötigt. Dem jungen Prüfling wurden hier neben ſchuliſchen Fragen der Allgemeinbildung beion⸗ dere mündliche und ſchriftliche Aufgaben geſtellt, die gute Kenntniſſe auf dem Gebiete der Che⸗ mie, der Phyſik, der Botanik und ver⸗ wandter Fächer vorausſetzen. Gründliche Be⸗ handlung erfährt naturgemäß die Fachge⸗ ſetzeskunde, die Drogenkunde— aber auch auf dem Gebiete des Luftſchutzes und des Sanitätsdienſtes muß der Kandidat beſchlagen ſein. Zum Aufgabengebiet des zünftigen Drogiſten gehört auch die genaue Kenntnis und die rich⸗ tige Behandlung künftig an ihn herantretender Anforderungen und Wünſche fototechni⸗ ſcher Art,— alles Dinge, die in ſein Fachge⸗ biet einmünden. Sehr wichtig und von großer Bedeutung für den jungen Gehilfen iſt auch die gleichzeitig durchgeführte Giftprüfun g, die in Anweſenheit des 1. Medizinalrates exakt und gründlich behandelt wird. Soweit es ſich bis jetzt, nach erfolgter Dro⸗ giſtenprüfung überſehen läßt, hat der weitaus überwiegende Teil der jungen Kandidaten er⸗ folgreich beſtanden. eme. Dienſtiubiläum. Der Stadtarbeiter Adam Friedel, Große Merzelſtraße 33, feiert am 25. März ſein fünfundzwanzigjähriges Dienſt⸗ iubiläum. 290 3 einmal einen Autofahrer, wie eigent⸗ ür Jahr lich das Bremſen zuſtande kommt. zfadz* 11 1 zund 3 + 611 f reiheit ihres Volkes fund ean er hoen, ich weie auf Ein Arbeitsdienſtjahrgang kritt ins Leben/ Aus Kindern werden Kämpfer für die Freiheit ih efunden. Wi den Bremshebel, dadurch wirte ich auf hie ium mitt Bremstrommeln, und die bringen die Räder In dieſen Tagen ſind über 140 000 Arbeits⸗ Der Arbeitsdienſt exfaßt den jungen Men⸗ der ringen und kämpfen muß, weil er die Vor⸗ 21 zonh zum Steden.“ männer aus dem Arbeitsdienſt ausgeſchieden, 10 in* 540—4* der er in La—— ranzöſi 3 3 ſchloſſen, aber den vielen neuen Eindrücken nie iſt ein Menſch an gerechter Hä i 5 F o oder ſo ähnlich wird er es erklären. Alle um wieder in ihren Beruf zurückzukehren. Ein 5 empfindſam gegenüberſteht. Manchen Erziehung zugrunde gegangen, wohl aber an von den bel⸗ werden von den Rädern ſprechen, aber kaum halbes Jahr ſpäter werden ſie ihrer Wehrpflicht packt in dieſer Zeit das Heimweh, aber auf Nachſicht und Weichheit; denn was ſchwach Gefallenen jemand vom Reifen, denn tein Menſch denkt genügen. dem Geſicht ſteht ein Lächeln, das dem Erfah⸗ und morſch iſt, zerbricht im harten Leben. nten die Mä daran, daß die Wucht der Bremsbewegung Die meiſten dieſer Arbeitsmänner ſind das renen verrät, wie es im Innern des Kamera⸗ Neben der Diſziplin und der Manneszucht nte unter der hauptſächlich(und beſonders bei ruckartigem erſtemal aus dem Elternhauſe herausgekommen, den ausſieht. Morgen ſchon ſehen wir einen wird auch bei der heranwachſenden Jugend die werden. Bremſen) vom Gummi des Reifenmantels aus⸗ waren das erſtemal ganz auf fich ſelbſt entſchloſſenen Zua in ſeinem Geſicht und der Treue ſtehen. Ein harter Menſch, der ſtets i, daß ſie An ehalten wird. eſtellt. War es früher der Vater, der len⸗ ſagt:„Ich will mich durchbeißen.“ Der Ar⸗ von ſich ſelbſt mehr verlangt, als von ſeinen waren. Nach j und leitend in das Leben des jungen Men⸗ beitsdienſtführer kennt das, er hat einen Jahr⸗ Mitmenſchen, kann nicht anders als treu ſein; Behörden ſi„Solange denkt man nicht daran, bis eines ſchen eingriff, oder die Mutter, die überall ſtill gana nach dem anderen kommen und gehen denn um der Treue willen, um ſeines Glaudens die Leiber hi Aendeundeneemnbonal, wenn die Dane nnd felbſtloß waltend, den zeranwachſenden feben, er zieht die Zigel nur allmählich feſter renen an zun betent den i 0 deutſche bgenutzt und überall höhniſch der helle In⸗ Knaben umſorgte, ſo war es jetzt als nächſter Dann weiß aber zäh, Wr ie rgeſſe⸗ nengummi durchſchimmert, dann fallen uns alle i tach ſechs Monate er verlaſſen, ſin auch ſt uffreier 1 de —— 2 Vorgeſebzter ver„Truhpfücßhrer im Ar fe den Begriff der Freiheit verſteht nur der, der Freiheit mit dem Maß der Diſziplin, Selbſt⸗ zucht und Treue zu meſſen weiß. Ein Kind verſteht unter Freiheit die günſtige Gelegen⸗ heit zum Uebertreten eines Verbots. Nach dem Zuſammenbruch im Jahre 1918 verſtand man unter Freiheit nichts anderes als den Terror, Unbotmäßigkeit, Diſziplinloſigkeit, Mord, Diebſtahl, Uebertreten von Sitte und Ordnung. Gelobt ſei, was hart macht! Der deutſche Menſch weiß heute, daß nur dasjenige Volk ſich wirklich ſeine Freiheit er⸗ kämpft, das der Jugend die hohen Tugenden der Diſziplin und Manneszucht aner⸗ zieht. Kein Volt kann dem andern die Freiheit erkämpfen, kein Menſch kann den anderen frei und ſtark machken, wenn er ſie nicht ſelbſt be⸗ gehrt und um ſie ringt. Die Freiheitruht in der ſtarken Seele des Einzel⸗ menſchen. Sie iſt abhängig von dem Slau⸗ ben und der Treue zur Idee. Iſt dieſe Idee Als der Großvcrer die Grogßmourter nahm. chormont, hoscheiulleh, gedlegen— so waren dle Menschen wie ihre geanze Telt— s0 weren lhre Auffas- sungen von Wohnung unc Wohn⸗ kultur. Srozlöse, duftige Wollgeir- dinon, schwere, sollde Dekoreonen umrahmten dle fenster.. eine Puppenstube wer das Zimmer. Wohnkultur als Luxus, elnlgen weni- gen vorbehelton, nleht Allgemeingut im heuflgen Sinne. Sle sehen es in der Interessanfen AUSSTELLUNG „Wohnkultur Gestern und Heute“ im dritten Stock unseres Hauses. I MobkE HAUS bas gepflogte Texnl-SpSeZIGlhaus MANNMEIM— AN DENM PIANKEN groß, iſt ſie gut, dient ſie der Geſamtheit des Voltes, dann iſt ſie das Fundament, auf dem jeder Einzelmenſch aufbauen kann. Freiheit will in vielen Jahren der Selbſtzucht von jedem ein⸗ zelnen Menſchen im Volle erkämpft ſein. Unter dieſem Geſichtspunkt ſehen wir das Be⸗ kenntnis des Arbeitsdienſtes:„Gelobt ſei, was hart macht!“ Jahre werden noch ver⸗ geben, bis unſere geſamte heutige Jugend durch die harte Schule des Arbeitsdienſtes gegangen iſt, ſelbſt mit beiden Beinen feſt im Leben ſteht, ſelbſt ſchafft, ſelbſt denkt, ſelbſt handelt, ſelbſt führt, die Geſchicke des Landes in ihre Hand nimmt. Dann aber wiſſen wir, weil dieſe Fu⸗ gend hart iſt, wird ſie die Freiheit erhalten und ſich immer wieder neu erkämpfen. Br. Immer mehr lannheim, O 4, 7, am Strohmarkt * ſierren ſchwören auf Roland⸗Schuhe ... und ſie wiſſen ſehr gut warum! Ludwigshafen a. Rh., Ludwigstraße 26 4 — —————— Mannheim Sport und 5piel 24. März 1937 das gloße Surprvarann her Handbaler „Bewag“ Berlin und BfR Schwanheim als Gäſte Neben einigen reſtlichen Punkteſpielen an den Oſtertagen iſt den Mannheimer Handballfreun⸗ den ein vorzügliches Sportprogramm geboten, das einen Kräftevergleich mit den Gauen Südweſt und Brandenburg zulaſ⸗ ſen wird. Es ſind folgende Begegnungen vor⸗ geſehen: (Karfreitag) SV Waldhof— VfR Schwanheim TG Ketſch—„Bewag“ Berlin (Oſtermontag) TV Rot—„Bewag“ Berlin TG Ketſch— Tgde. Göppingen TV Rot— SVWaldhof Unſer neugebackener und alter Meiſter S V Waldhof hat ſich bereits für den Karfreita den Meiſter des Gaues XIII(Südweſt), Vf Schwanheim verpflichtet, der in ſeiner Runde ſo Mannſchaften wie SV 98 Darmſtadt, ilitärſportverein Darmſtadt, To Herrnsheim, Pfalz Ludwigshafen klar hin⸗ ter ſich laſſen konnte. Dieſer Erfolg iſt um ſo höher zu bewerten, wenn man bedenkt, daß die Mannſchaft im vergangenen Jahre noch in der Bezirksklaſſe kämpfte. Die Mannen um Spengler werden in dieſem Freundſchaftstref⸗ beweiſen können, daß ſie auch in dieſem ahre für den Kampf um die Deutſche Meiſter⸗ ſchaft beſtens gerüſtet ſind. Die Ketſcher Turner haben ſich keine minder ſchwierige Aufgabe geſtellt und in dem Tabellenzweiten des Gaues Brandenburg,„Be⸗ — Berlin einen erſtklaſſigen Vertreter des deutſchen Handballſportes verpflichtet. Die gleiche Berliner Elf wird am Oſterſonn⸗ tag in Rot ein zweites Spiel zum Austrag bringen und bei dem Zweitplazierten der badi⸗ ſchen Gauklaſſe auf harten Widerſtand ſtoßen. Ebenfalls am Oſterſonntag gaſtiert in Ketſch ein beſter Vertreter der württembergiſchen Be⸗ irksklaſſe, Tgde. Göppingen, der be⸗ ſünn ſeine Anziehungskraft nicht verfehlen wird. Am letzten Feiertag endlich bringen die bei⸗ den Spitzenreiter TV Rot und SV Wald⸗ hof auf dem Platze des Erſtgenannten ihr letz⸗ tes Punkteſpiel zum Austrag, wobei man er⸗ wartet, daß der Meiſter ungeſchlagen die Runde beenden wird. In der Bezirksklaſſe ſind noch einige Nachhutgefechte zu erledigen. In der Staffel!l ſpielt: TG St. Leon— TG Ziegelhauſen. Die St. Leoner Turner tuen aut daran, im letzten Spiele noch beide Punkte zu retten, ſonſt könnte Hohenſachſen noch auf gleiche Höhe(Abſtieg) kommen. T Friedrichsfeld iſt über Oſtern bei —* Turnbrüdern in Philippsburg zu aſt. Die Staffel Il bringt ihre letzte Paarung zum Austrag: Tbd. Wieblingen— TSV Schönau. In dieſem Zuſammentreffen der beiden Ta⸗ bellenletzten iſt Wieblingen klarer Favorit. In der Staffel III hat die Begegnung TV Odenheim— FC Rintheim für die Geſtaltung der Tabelle keine große Be⸗ deutung mehr. Die Frauen⸗Bezirksklaſſe bringt am Karfreitag zwei Verbandskämpfe zur Durchführung: TV 1846 Mannheim— Vfn Mannheim MTG— SVWaldhof. Die beiden Titelanwärter Vf R und M T G ſollten nach Kampf einen klaren Sieg davon⸗ tragen. Die Raſenſpielerinnen gaſtieren au⸗ ßerdem am Oſterſonntag in Frei burg, wo ſie dem dortigen F C im Freundſchaftskampf gegenüberſtehen werden.— hfm. Zum Turnländerkampf Deutschland— Finnland Weltbild() Eino Tukiainen-Finnland(links) am Barren und Matthias Volz-Deutschland an den Ringen. Zwei Mitglieder det Ländermannschaften, die am Karfreitag in der Hamburger Hanseatenhalle den zweiten Turnländerkampf Deutschland gegen Finnland bestreiten Auek durch den Gchwimanvort Waſſerballmeiſterſchaft— im freien Waſſer Im olympiſchen Jahr 1936 war es nicht möglich geweſen, alle Spiele um die Deutſche Waſſerballmeiſterſchaft im freien Waſſer, alſo auf einwandfreiem großem Spielfelde, durchzu⸗ führen. Die Vorſchlußrunden und das Ent⸗ ſcheidungsturnier mußten in die Hallenzeit ver⸗ legt werden und die Entſcheidung fiel bekannt⸗ lich erſt Anfang 1937 im Goſeriedebad in Han⸗ nover. Dieſer Zuſtand war unbefriedigend und da man auch im Jahre 1935 keine allzu gün⸗ ſtigen Erfahrungen damit gemacht hatte, als man die Waſſerballmeiſterſchaft in ihren letzten Phaſen in die Hallenzeit verlegte, iſt diesmal das Fachamt Schwimmen wieder zu dem frü⸗ heren Zuſtand zurückgekehrt, demzufolge nun alle Spiele bis zur letzten Entſcheidung noch in der Freiwaſſerzeit abgewickelt ſein müſſen. Dagegen hat man aber das 1936 ausprobierte Gruppenſyſtem beibehalten. Man rechnet mit vier Gruppenturnieren und einer Teilnahme von ſechzehn Mannſchaften, obwohl jeder der 16 Fachamtsgaue berechtigt iſt, Gauſieger und Gauzweiten zu ſtellen. Aber zunächſt werden nicht alle Gaue ihre Meiſter melden, und ſo wird es vorausſichtlich wie 1936 auch möglich ſein, daß aus ſpielſtarken Gauen zwei Mann⸗ ſchaften mitwirken. Für dieſe Gruppenturniere ſtehen faſt zwei Monate an Zeit zur Verfü⸗ gung, ſie beginnt am 5. Juni und endet am 25. Juli. Bis zu dieſem Termin müſſen die vier Gruppenſieger ermittelt ſein. Man trägt aber dann nicht wie beim letzten Male ein Entſcheidungsturnier dieſer vier Mannſchaften aus, ſondern ein Vorſchlußrundenturnier, da⸗ mit am Ende der Stufenleiter ein entſcheiden⸗ des Endſpiel der beiden beſten Mannſchaften durchgeführt werden kann. Es hat ſich heraus⸗ geſtellt, daß die Entſcheidungen bei Turnieren doch nie ganz befriedigen, zumal ſie nur zu 15 mit dem Rechenſchieber hergeſtellt werden müſ⸗ ſen. Man will deshalb wieder ein richtiges Endſpiel zweier Mannſchaften, und das ent⸗ ſpricht wohl auch mehr der allgemeinen Deeſe faſſung für einen Meiſterſchaftskampf. Dieſe Mit Badens Fußballmannſchajt in Dijon Die Franzoſen zeigten ſich als glänzende Gaſtgeber Den beiden großen Erfolgen in den Länder⸗ kämpfen am 21. März gegen Frantreich und Luxemburg reiht ſich der:2⸗Sieg der badrichen Gaumannſchaft in Dijon würdig an. Nachdem einige der beſten Spieler Badens nicht zur Verfügung ſtanden, hatte man der nominierten Gaumannſchaft keine allzu großen Chancen gegen die Vertretung der Provinz Burgund eingeräumt. Aber die aus ſechs Ver⸗ einen entnommenen Spieler fanden ſich zu einer hervorragenden Mannſchaftsleiſtung, wie ſie im letzten Jahr von keiner anderen badiſchen Gau⸗ vertretüng erreicht worden iſt. Gute Kamerad⸗ ſchaft und reſtloſer Einſatz ließen unſere Spie⸗ ler zu einem Siege über Frantreichs berühm⸗ teſte Vereinsmannſchaft, FC Sochaux, kommen. Die Reiſegeſellſchaft beſtand aus dreizehn Spielern: Drayß, Konrad, Bolz, Pennig, Heermann, Pennig, Fiſcher, Bielmeier, Fuchs, Schneider, Günderoth, Wahl und Holziegel. Miniſterialrat Kraft, Fußballfachwart Plech und Sportlehrer Tauchert begleiteten dieſe Spieler. Dijon wurde Freitagfrüh ſechs Uhr erreicht. Im berühmten Hotel de la Cloche nahm die Maainſchaft Quartier. Dijon iſt die Hauptſtadt von Burgund, zählt 95 000 Einwohner und liegt an der Eiſenbahnlinie Paris—Lyon.—Marſeille. In dieſer Stadt fühlt man ſich ſchnell wohl. Sie gilt durch ihren Reichtum an Kunſtgegenſtänden als zweitreichſte Stadt Frankreichs übervaupt und die Kathedrale, die Kirche Notre Dame und St. Michel ſind die bedeutendſten Gebäude der„renaiſſance fransaiſe“. 3 Auch durch ſeine Induſtrie und ſeine hervor⸗ ragenden Weine iſt Dijon ſehr bekannt. Sport⸗ lich iſt Dijon beſonders durch hervorragende Leiſtungen im Rugby und Radfahren ange⸗ ſehen. Fußball treibt man hier noch wenig und um auch dieſen Sportzweig zu fördern, wurden in den letzten Jahren größere Auswahlſpiele nach Dijon vergeben. Vor vier Wochen fand hier erſt das Spiel Frankreich B gegen Luxem⸗ burg ſtatt. Auch unſer Spiel gegen die Bour⸗ gogne⸗Franche⸗Comté(FC Sochaux) ſollte wei⸗ tere Propaganda für den Fußball machen. Wir glauben— und das wurde ſpäter auch von franzöſiſcher Seite öfters beſtätigt,— daß dieſes Spiel dieſen Zweck voll erfüllt haben dürfte. Es war ein hochtlaſſiger Kampf, den ſich im ſchönen Stadion von Dijon beide Mann⸗ ſchaften lieferten. Als die badiſchen Spieler die Aufſtellung des Gegners mit den bekannten Stars erfuhr, da mag ſie beſtimmt nicht an einen Sieg gedacht haben, aber ſie ging iai die⸗ ſen Kampf mit dem Willen, ihr beſtes zu geben und durch Fairnis und Haltung der deutſchen Sache zu dienen. Als dann doch ein Sieg er⸗ rungen wurde, war natürlich die Freude un⸗ beſchreiblich groß. Von dieſer badiſchen Mann⸗ ſchaft iſt man wirtlich angenehm überraſcht wor⸗ ben. Da ſpielten dieſe elf Spieler wie eine Ver⸗ einsmannſchaft zuſammen, daß die objektiven uſchauer lauten Beifall gaben. Durch zwei ore von Bielmeier wurde ein werwoller Vor⸗ ſprung herausgeholt. Vor Halbzeit erzielte der Gegner zwar ein Kopfballtor, ja er kam ogar nach der Pauſe durch den Linksaußen Belto zum Ausgleich, aber der Sieg blieb doch ver⸗ dientermaßen bei uns, als Günderoth 10 Minu⸗ ten vor Schluß einen Prachttreffer erzielte. In der badiſchen erfüllte jeder ceſtlos ſeine Aufgabe. Einen Verſager gab es nicht. Ueberragend wieder Drayß, Konrad, Heermann, Pennig und Günderoth. Der Sturm hatte es anfangs ſchwer, ſich gegen die körperlich ſtarke Hintermannſchaft durchzuſetzen. Die drei Treffer beweiſen, daß aber auch hier gut geſpielt wor⸗ den iſt. Die Liga des FC Sochaux war ein großer Gegner. Wohl fehlten die beiden Nationalſpie⸗ ler Di Lorto, der das Tor in Stuttgart hütete, und Duhart, aber Könner wie Mattler(37mal Löſung iſt tatſächlich wohl die beſte und auch die den Verhältniſſen entſprechend einzig mög⸗ liche. Sie hat nur den einen Fehler, daß als Vertreter der einzelnen Gaue die Vorjahrsſie⸗ ger und Zweiten ſpielberechtigt ſind, da die Zeit nicht ausreicht, auch noch die Aufſtiegs⸗ oder Rundenſpiele innerhalb der Gaue durch⸗ zuführen. Der Nachteil iſt aber nicht ſo groß, denn in der Praxis kommt es nur ganz ſelten vor, daß eine neue Mannſchaft ſich von unten herauf zur Gauſpitze durchſpielen wird. Bei einem Durchſpielen aller Spiele in einer Spielzeit müßten die Endrunden wiederum in die Halle verlegt werden und Hallenſpiele blie⸗ ben immer etwas ſchuldig, ganz abgeſehen da⸗ von, daß in ganz Deutſchland nur zwei Hallen ſtreng genommen in Frage kommen könnten. Außerdem werden Freiwaſſerſpiele für die Ver⸗ anſtaltung günſtiger ſein, weil größere Publi⸗ kumsziffern und dadurch mehr Einnaymen möglich ſein werden. In den Waſſerball⸗Hoch⸗ burgen können die Vereine heute ſchon mit einem treuen Stammpublikum rechnen und da⸗ mit iſt ihnen die Teilnahme an der Waſſerball⸗ meiſterſchaft, die infolge der Mannſchaftsreiſen allerhand Geld koſtet, doch weſentlich erleichtert. Dadurch iſt aber obendrein ermöglicht, daß wich⸗ tige Spiele oder auch Gruppenturniere auch mal in Städten veranſtaltet werden können, die ſonſt infolge ungeeigneter Hallenbäder nicht in Frage kommen. Die Gaumeiſterſchaftsſpiele und Rundenſpiele der unteren Klaſſen werden dagegen in ihrer bisherigen Form durchgeführt. Meiſt wird auch dort der Koſtenerſparnis wegen die Turnier⸗ form zur Ermittlung der Sieger gewählt, es ſei denn, daß die in Frage kommenden Mann⸗ ſchaften ſo nahe beieinander wohnen, daß Punkteſpiele, teilweiſe ſogar an Wochentagen, abgewickelt werden können. Natürlich iſt dieſe letztere Form ſchon aus propagandiſtiſchen Grün⸗ den die ideale, aber finanzielle Erwägungen für alle Vereine entſcheidend ge⸗ worden. international), die beiden Südamerikaner Lauri und Caſenave, der Schweizer Rekordinternatio⸗ nale Abegglen, der Ungar Belko, der Tſcheche Bradac und der Oeſterreicher Schaden gaben Klaſſegegner ab. Das Spiel war äußerſt fair und hatte in dem Schiedsrichter Brunner⸗Die⸗ denhofen einen recht guten Spielleiter. Das Publikum, das die badiſche Mannſchaft beim deutſchen Gruß freudig applaudierte, feierte nach Schluß des Kampfes die badiſche Mannſchaft. Neben der Freude über den ſportlichen Erfolg beherrſchten uns vor allem die Eindrücke über die Freundſchaftsbezeugungen der franzöſiſchen Bevölkerung. Es iſt etwas Beglückendes, im fremden Lande zu hö⸗ ren, wie man das Deutſchland von heute ſchätzt und wie man nur den einen Wunſch hat, mit ihm in Freundſchaft und Frieden z leben! Das war der Grundton jeder Unterhaltung mit un⸗ ſeren Gaſtgebern und bei den Feſtanſprachen wurde immer wieder der Sport als ein Mittel gefeiert, das dazu berufen ſei, die Freundſchafts⸗ bande von Nation zu Nation zu knüpfen. Wenn franzöſiſche Sportler und Schlachtenbummier nach Deutſchland kommen und umgekehrt, Deut⸗ ſche nach Frankreich, bekommt jeder den wirk⸗ lichen Eindruck von Land und Leuten und ſo wird man ſich achten und ſchätzen lernen. Wir konnten uns davon überzeugen, daß in Frank⸗ reich die Sehnſucht nach Freundſchaft und Frie⸗ den genau ſo groß iſt, wie bei uns. Die Frangefen waren hervorragende Gaſt⸗ geber. Am Samstagnachmittag machte die Mannſchaft eine Omnibusfahrt in die Provinz Burgund. In der weltberühmten Weinſtadt Beaune wurde länger verweilt. Im Hoſpiz von Beaune wurden die Einrichtungen und Kunſt⸗ ſchätze beſichtigt, wo werwolle Gobelins und das bekannte Gemälde„Das Jüngſte Gericht“ unſere beſondere Aufmerkſamkeit fanden. Dar⸗ nach waren wir Gaſt des reichſten und bedeu⸗ tendſten Weinbeſitzers von Burgund, der uns feine fünf Millionen Liter Weine zeigte und der uns fürſtlich bewirtete. Da konnte auch der ge⸗ wiſſenhafteſte Sportler nicht Nein ſagen! Nach dem Spiel war die badiſche Mannſchaft Gaſt des Burgundiſchen Verbandes. Herr Miniſte⸗ Doraropkampftag in Mannpbeim Am 3. April im Roſengarten Während in früheren Jahren Mannheim ſich auch auf dem Gebiete des Berufsboxſports eine ſehr beachtliche Stellung erobert hatte, iſt es in den letzten Jahren um die Profis in unſerer Stadt ruhig geworden, obgleich doch Mannheim über einige Kämpfer verfügt, die ſich in den deutſchen Ringen eines ausgezeichneten Rufes erfreuen. Unſer Schwergewichtler Kreimes zählt wegen ſeines temperamentvollen Kämp⸗ fens, ſeiner Härte und ſeines techniſchen Kön⸗ nens zu den meiſtbeſchäftigten und beliebteſten Boxern dieſer Gewichtsklaſſe; der Leichtgewicht⸗ ler Schmitt lieferte gegen die führenden Boxer ſeines Gewichts ſportlich hochwertige Schlachten, und auch in dem Schwergewichtler Metzger hat Mannheim einen Berufler, der zu Hoffnungen berechtigt. Aber trotz dieſes ausgezeichneten Stammes einheimiſcher Profeſſionalboxer vermochte der Berufsſport ſeit langem bei uns nicht mehr ſo recht Fuß zu faſſen, weil es an einem entſpre⸗ chend unternehmungsluſtigen Veranſtalter fehlte, der die Zähigkeit beſaß, ſich mit Optimismus, Entſchloſfenheit und— hundertprozentiger, ſportlicher Einſtellung durchzuſetzen. Da ſprang im Herbſt vorigen Jahres der„Schwaben⸗ ring“, der in Stuttgart bereits eine Reihe ſehr erfolgreicher Veranſtaltungen durchgeführt hatte, in die Breſche, und ſtartete auch in Mannheim einen Kampfabend, an den man ſich wegen ſeiner einwandfreien ſportlichen Qualität auch heute noch gerne erinnert. Und auf dieſer Grundlage will der„Schwa⸗ benring“ nun weiterbauen, indem er in regel⸗ mäßigen Abſtänden mit weiteren Veranſtaltun⸗ gen an die Oeffentlichkeit tritt, um auf dieſe Weiſe nicht nur unſeren Mannheimer Kämp⸗ ſern Verdienſtmöglichkeit zu bieten, ſondern im weiteren Sinne auch unſere ſportfreudige Stadt dem Berufsboxen zurückzuerobern. Die zweite Veranſtaltung des„Schwabenrings“ findet, wie wir ſchon kurz meldeten, am Samstag, 3. April, wiederum im„Roſengarten“ ſtatt und bringt ein geſchickt zuſammengeſtelltes, vielverſprechen⸗ des Programm, auf das wir noch näher ein⸗ gehen werden. rialrat Kraft überreichte einen Kupferſtich der Stadt Karlsruhe und dankte in ſeiner liebens⸗ würdigen Art für die Gaſtfreundſchaft. Es folgte am ſelben Abend der Empfang im Rathaus der Stadt Dijon. Der Poſtminiſter von Frankreich begrüßte uns perſönlich und dieſe un⸗ terſtreicht erneut, welchen Wert man dem Beſuch einer deutſchen Mannſchaft beilegt. Die völler⸗ verbindende Idee des Sportes wurde von dem Herrn Miniſter und Herrn Kraft in längeren Anſprachen auch hier betont. Zum Schluß ſagte der Miniſter wörtlich:„Wir ſind glücklich, Sie heute als unſere Gäſte zu 39 ben und wir werden noch glücklicher ſein, wenn wir Sie wiederſehen.“ Die Reihe der Empfänge und Feſtlichkeiten wurden mit dem Bankett der Lique de Bour⸗ gogne— Franche— Comté de Football Aſſo⸗ ciation beendet. Wir verlebten mit den Spielern von Sochaux noch einige wunderſchöne Stunden und man muß es den Franzoſen zugeſtehen, daß ſie Gäſte ehren und Feſte feiern können. Der Ab⸗ ſchluß war ein einziges Erlebnis. Die badiſche Feamoſſche Ine verließ Mon⸗ tag Dijon. Die franzöſiſche Preſſe würdigte den Beſuch der deutſchen Mannſchaft und ihre ſpie⸗ leriſchen Leiſtungen in großen Artikeln der 150 und Tagespreſſe. Unſer Sieg wurde überall als verdient bezeichnet und die Leiſtungen dieſes Dijoner Spieles weit über die Leiſtungen des Länderkampfes Frankreich B gegen Luxemburg geſtellt. 5 Vereins⸗IJmammenſchluß in verun In Einhaltung des DRe⸗Grundſatzes, die Arbeit der Vereine auf eine möglichſt breite Grundlage zu ſtellen, haben ſich die beiden Ber⸗ liner Turnvereine Akademiſcher TV 1860 und Askaniſcher TV zum„ATV, Vereinigter Aka⸗ demiſcher und Askaniſcher TV Berlin 1860“ zu⸗ ſammengeſchloſſen. Die Vereinsführung liegt in Händen von Dr. W. Heim, des bisherigen Füh⸗ rers des Akademiſchen TV. Den turheriſchen und ſportlichen Betrieb überwacht Karl Hömke, der bisher den Askaniſchen TV führte. Mannhei Umsütze (Bericht u „Die Umſätz⸗ einem gemei rhr den irtſchaftlichk junkturforſchu gegenüber der um 11 v. 5H gleich mit der zeichliches 8 i, reichliches Dri alſo auf den erfolgreichen e5 Klich de zezüglich d. zelnen Geſchä und feuchte W die einen gen 1 3 die Umſätze einzelhandels gleich zum V wegt. Bei den die Umſätze in über der Vor rung der Umſ warengeſchäfte führen, dürfte zurückzuführen oßen Teil ar teigerung de warengeſchäfte renha Großhandel Der Beirat 1 Ausfuhrhandel d in der Induſtrie Der Leiter der U befaßte ſich in fe ſatoriſchen und dels. Danach er abteilung, Dr. U »In einer anſchl Großhandels gal gruppe Groß⸗, C (Berlin), einen 1 ſchaftsgruppe. 2 beſondere mit de Rohſtoffwirtſchaft eine ihrer wichtie wendigkeit des N handel vor Aug Pflicht des Grof Möglichkeiten in die zu einer Ko Großhandels un führen. Die Wiriſchaft⸗ eine Zahl von ru laufenden B um damit den Zahlenunterlagen Betriebe ihre ei verbeſſern ki Die Wirtſchafts handel wolle eine Rotwendigkeiten erhältung des Wit ſtufe im Grundſät Um die Dienſtf ohſtoffe beſchäft ſtützen, habe die V ihrer Fachgruppen Arbeit des Großl eine Erſparn worden ſind. Auch dieſem Zuſammen Dr. Martin rich Großhandelsfirme erſparnis nachzude den eigenen Betri ber die Gruppen 1 tellen. Karlsruher Lebe — Erhöhter Neu 1936 wurde eine 78 021 210(i. V. machte 73 676 391 zuwachs ſtieg auf verſicherungsbeſtan ſtellte ſich auf 741 Reu aufgenomn rung von.00 un ſind erfolgverſprech erſten ſtieben Mon —— fFranktur Effektenb Festverzinsl. Werte SbOt. Reichsanl..27 t, Dt. Reichsanl. 30 en Freist. v. 1927 ern Staat v. 1927 -Abl. d. Ot. Rch. bdi. Schutzgebiet 08. Augsburg Stadt v. 26 fleidelbg. Gold v. 26 Tnädwigsh. v. 26 S. 1 flannhm. Gold v. 26 flannheim von 27. .4 v. 26 m. Ablös. Altbes. fessLd. Liqu. R. 124 d kom. Goldhyp. 29 Lo. Goldanl. v. 30 —— 0 vHyo. Wechs. Gy Ffft. Hyp. Goldhyv. Frankt. Lian. Frkf. Goſdpfdbr. VIII Fril. Goldpfr. Llau. flein. Hyp. fein. Hyp. Llan. 415 Hyp. Coldpkd. Hlz Llan. pfalz Hvp. Goldkom. Rhein. Hyv. Gapf.-4 5. 1—2◻„„„ 0. lqu. do. Gdkom.-III Südd. Bodor.-Liqu. Frobkrattv/K. Mhm. 4 Akt.-Obl. v. 2 eln-Main-Donau23 Fer Stahfw/ Obl..Z27 6Farbenind. v. 28 flexit. amort. Iinnere o. aus. v. 99 hesterg. Goldrente ürk. Bagdadl. Uagarn St. Goldrente ldustrle-Aktlen Peumulatoren Gebr. chaffbs. Zellstoffl. I. Motor.⸗Werke! Llcht u. Kraft die Wirtſchaſtsſeite 24. März 1937 Umsztze des Einzelhandels steigen 3(Ber cht unſerer Berliner Schriftleitung) Die Umſätze des Einzelhandels ſind, wie aus inem gemeinſamen Bericht der Fonſchungs⸗ hn den Handel beim Reichskuratorium für iriſchaftlichkeit und des Inſtituts für Kon⸗ junkturforſchung hervorgeht, im Januar 1937 gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres uüm 11 v. H. geſtiegen. Bei einem Ver⸗ gleich mit dem Januar 1933 ergibt ſich ſagln eine Steigerung von 31 v. H. Ein reichliches Drittel der Geſamtſteigerung entfällt n den für den Einzelhandel beſonders rfolgreichen Zeitraum vom Januar 1936 bis zum Januar d. J. Bezüglich der Umſatzentwicklung in den ein⸗ zelnen Geſchäftszweigen wird auf die lalte und feuchte Witterung im Januar hingewieſen, die einen gewiſſen Einfluß auf die Umſatz⸗ ſteigerung z. B. des Bekleidungshandels hatte. ie Umſätze des Lebens⸗ und Genußmittel⸗ einzelhandels haben ſich demgegenüber im Ver⸗ gleich zum Vorjahr nur mäßig aufwärts be⸗ wegt. Bei den Lebensmittelfachgeſchäften lagen die Umſätze im—— 1937 um etwa 7,3 v. H. über der Vorjahrshöhe. Die ſtärkere Steige⸗ rung der Umſätze bei den ländlichen Gemiſcht⸗ warengeſchäften, die vorwiegend Lebensmittel führen, dürfte zu einem gewiſſen Teil darauf zurückzuführen ſein, daß dieſe Geſchäfte zum oßen Teil auch mit Textilwaren handeln. Die ———— der Umſätze in den reinen Textil⸗ warengeſchäften beträgt 18,.4 v.., die des Schuhwarenhandels ſogar 28,3 v. H. Großhandel hilft mit an Koſtenentlaſtung Der Beirat der Unterabteilung Groß⸗, Ein⸗ und Ausfuhrhandel der Wirtſchaftskammer für Baden tagte in der Induſtrie⸗ und Handelskammer in Karlsruhe. Der Leiter der Unterabteilung, Konſul Oskar Bungert, befaßte ſich in ſeinen Begrüßungsworten mit organi⸗ ſatoriſchen und Fachfragen des badiſchen Großhan⸗ dels. Danach erſtattete der Geſchäftsführer der Unter⸗ abteilung, Dr. Ulm, ſeinen Geſchäftsbericht. weltbild() Mitglieder der of Deutschlaud rten tannheim ſich oxſports eine atte, iſt es in is in unſerer ch Mannheim e ſich in den hneten Rufes Kreimes Großhandels gab der Geſchäftsführer der Wirtſchafts⸗ llen Kämp⸗ ruppe Groß⸗, Ein⸗ und Ausfuhrhandel, Dr. Martin vollen Kämp⸗ Verlin), einen Ueberblick für die Arbeiien der Wirt⸗ hniſchen Kön⸗ d beliebteſten Leichtgewicht⸗ ie führenden )hochwertige wergewichtler Berufler, der ſchaftsgruppe. Dr. Martin beſchäftigte ſich ins⸗ beſondere mit der Preisbildung und den Fragen der Rohſtoffwirtſchaft. Die Wirtſchaftsgruppe ſehe es als eine ihrer wichtigſten Aufgaben an, die politiſche Not⸗ wendigkeit des Preisſtops täglich dem deutſchen Groß⸗ handel vor Augen zu führen. Es ſei die oberſte Pflicht des Großhandels, dafür zu ſorgen, daß alle Möglichkeiten in den Betrieben ausgeſchöpft würden, die zu einer Koſtenſenkung in der Abſatzſphäre des Großhandels und damit zu einer Preisentlaſtung n. Lie Wirtſchaftsgruppe habe im vergangenen Jahr eine Zahl von rund 3000 Großhandelsbetrieben an den ufenden Betriebsvergleich herangeführt, um damit den einzelnen Unternehmen zuverläſſige . an die Hand zu geben, mit denen die ten Stammes hermochte der nicht mehr ſo inem entſpre⸗ nſtalter fehlte, Optimismus, 1 Leiſtungen laufend iger. verbeſſern können. n. Die Wirtſchaftsgruppe Groß⸗, Ein⸗ und Ausfuhr⸗ 10 del wolle eine ſinnvolle Verbindung zwiſchen den Schwaben⸗ wendigkeiten des Preisſtoyps und der Aufrecht⸗ ine Reihe ſehr erbältung des Wirtſchaftsablaufs auf der Groß handels⸗ hgeführt hatte, fiufe im Grundſätzlichen und im einzelnen finden. Um die Dienſtſtellen, die ſich mit den Fragen der hſtoffe beſchäftigen, bei ihren Arbeiten zu unter⸗ tzen, habe die Wirtſchaftsgruppe einen Sammelbericht ihrer Fachgruppen vorgelegt, in dem aus der täglichen Arbeit des Großhandels heraus Vorſchläge für in Mannheim n ſich wegen Qualität auch der„Schwa⸗ ine Erſparnis von Robſtoffen entwichelt 3 re 375 worden ſind. Auch die Frage der Normung gewinne in ner im pegei⸗ eſem Zuſammenhang an Bedeutung. Veranſtaltun⸗ um auf dieſe zeimer Kämp⸗ n, ſondern im freudige Stadt n. Die zweite s“ findet, wie istag, 3. April, tt und bringt ielverſprechen⸗ och näher ein⸗ Dr. Martin richtete einen eindringlichen Appell an die roßhandelsfirmen, täglich ſelbſt über eine Rohſtoff⸗ erſparnis nachzudenken und ſolche Vorſchläge ſowohl in den eigenen Betrieben nutzbar zu machen, als ſie auch bher die Gruppen der Geſamtheit zur Verfügung zu Karlsruher Lebensverſicherungsbank Ac, Karlsruhe. — Erhühter Neuzugang und Beſtandszuwachs. In 1936 wurde eine Verſicherungsſumme beantragt von 8 021 210(i. V. 68 038 403) RM.; der Neuzugang machte 73 676 391(65 327 786) RM. aus, der Beſtands⸗ uwachs ſtieg auf 40,8(31,3) Mill. RM. Der Geſamt⸗ rſicherungsbeſtand(einſchl. Renten und Auſwertung Sueaunemmeenn lte ſich auf 741.423 090(697 044 743) RM. tich der Reu aufgenommen wurde die Kleinlebensverſtche⸗ Kupferſtich er ng von.00 und.00 RM. Die Anſangsergebniſſe ſeiner liebens⸗ erfolgverſprechend, z. B. wurden in der Zeit der haft. Es folgte n ſieben Monate rund 14 000 Verſicherungen ab⸗ n Rathaus der hon Frankreich un⸗ e 18 575 Freankfurter 1038.— emen-Besigh.— ſurde von dem kloktenbůᷣrse Brovn Boverl. ium. 128,50 ft in längeren fi 5..27 101,12 e, ee ä ſte z u 33 +—5 168 33 Riffene'ield— ji 2 urlacher Hoft— glück licher Abl. d. Ht. Fen. Eichb.-Werger-Br. 103,.— febs Sol v. 25 32— 3235 Enzinger Unſon — 27 50—**— Feldmühle Papler. 1 L4. lan. K.-24 193•38 Großraft Mum. Vz. r n Seſadvs 2, 96,50 36,30] Srög& Fnägner= 2, . verließ Mon⸗ würdigte den 40 2 Harpener Bergban— , Gol5d. fh zö545 eenn in f 109 9 se Bergbau i pf 4. 99,75 99,75„ do. Aschersleben ſwingen dig 1433 32 an 101,10 101,10] Kleinschanziin Beek 132 pf Klöcknerwerke— 7 lan.„„„„ 7 m. 96,50 96,50 r. 90,25 90,25 Knorr-Helſdrong B5-.. 00˙57 100˙57 Ludwinsh, Aktiendr. 157 B 1„ 6 2.2 2 Eabosi-ii e,- obErattw, 2 Mes„„„*+ i——— ini Fißier hir 100,28 nöglichſt breite fanfw. Obl..2 10,12 102.15] Pfatz oMnhlenserk?:— iie beiden Ber⸗ Fubenind. v. 28 134.50 134.25 Pfen Franateste“.— TV 1860 und..— T nkeineſeictra Zefen 72 n,- e erlin zu⸗ an—[Botgerswerkoe.— aacrente— Salzwerk Heibronn— lodustrle-Aktien hlincekk 120.— mulatoren 60. Schuckert el. Gebr. Schwartz ⸗ Storchen fbg. Zellstofl. Seilind. Wolff Mhm. Motor.-Werke 138,— 66.—] ZemeneHalehe licht u. Kraſt— 165,—J Sinner-Grünwinkei, n tureriſchen t Karl Hömke, ührte. 3 —— .— 23. 3. 24..] Cement Heidelberg 162,— „„„„ 101,12 Daimler-Benzn 125.75 72 Ei. Licht& Kraft.. 148,— *— Gebr. Eahr A6. 149,87 2 1 93.50 38,50 ſch Farbeniudustrlo“ 167,.— 95 ze„ 149,25 95•75 Gesflrel-Loewe 12˙— 1 Anasepsstact,. 25 55.50 55,75 Fn. Coſczehmiar 123,— Im. Adlös. Altbes.. 100.75 Gritener-Fapzer 1415 3 33 7 32 96•50 Hanfwerke Füssen 99,— 0. v. 26. 96, „ Liau. 3 d i ſpie⸗ ſdpfdbr. VIII 98,50 98,75 nen und ihre ſpie⸗ KPgedtr. lan. 100,80 101.— 5 Genußscheine ikeln der 140 ,50 Waf Kede. rde überall als en, Hvv. Llan... 100,80 10½, Ka Cham„epen 138.25 4 90,25] Konservenfbr. Braun* —3 12.13 95,25 95,5 Lahmever 105,.— 1 96,25 96,25 do. Walzmühle. 117•75 120,— öt. Goiddiskontbank„ 192,5 163,.— 51 Bebergee Bank 125,25 125,12 Gerresheim Gias. — 19,— Hresdner Bann 110,.— J Melninger Hvp.-Bu. Alctien uneinheitlich, ffenten freundlich Je mehr ſich das Oſterfeſt nähert, das eine vier⸗ tägige Unterbrechung des Börſengeſchäfts mit ſich bringt, deſto geringer werden die Umſätze im Wert⸗ papierhandel. So vollzogen ſich auch heute An⸗ und Verkauf in kleinſten Beträgen, dabei nur in einigen Fällen größere Kursausſchläge verurſachend. Die Grundtendenz war weiter freundlich, wozu die verſchiedenen Induſtrieabſchlüſſe, die meiſt Dividendenerhöhungen mit ſich bringen, nicht un⸗ erheblich beitragen. Starke Beachtung fand ins⸗ beſondere aber die geſtrige Rede des Miniſterpräſi⸗ denten Görina vor den Führern des Reichsnährſtan⸗ des, die den Auftakt gab zu einer Steigerung der Er⸗ zeugungsſchlacht Am Montanmarkt fielen Stol⸗ berger Zink mit einer Erholung um 1½ Prozent auf, während Rheinſtahl ohne erkennbaren Grund um 1½, Prozent zurückgingen. Bei den übrigen Werten des Marktes gingen die Abweichungen gegen den Vortag— meiſt Ermäßigungen— über ½ Prozent kaum hinaus. Braunkohlenwerte waren mangels Umſatzes faſt durchweg geſtrichen. In Kaliaktien waren Aſchersleben und Weſteregeln angeboten und je 5 Prozent ſchwächer; die Notiz für Salzdetfurth und Wintershall wurde nach dem erſten Kurs bis auf weiteres ausgeſetzt. In der chemi⸗ ſchen Gruppe ermäßigten ſich Farben und von Heyden um je 1 Prozent, während Goldſchmidt auf die Erklärung einer 1prozentigen Dividendenerhöhung um nahezu 4 Prozent anzogen. Elektrowerte waren leicht gebeſſert, auch Tarifwerte konnten zum Teil höhere Kurſe aufweiſen; zu erwähnen ſind Schuckert und HEW mit je plus 1 Prozent. Feſt lagen bei den Kabel⸗ und Drahtwerten Deutſche Telefon mit plus 2¼ Prozent und bei den Autowerten Daimler mit plus ¼ Prozent. An den übrigen Märkten wechſelten die Aktien meiſt zu Vortagsſchlußkurſen den Beſitzer. Ausnahmen bildeten Dortmunder Union mit plus 2, Reichsbank und Allgemeine Lokal& Kraft mit je plus 1½ und AG. für Verkehr mit plus 1 Prozent; bei letzteren wurde die Verlautbarung über eine Dividenden⸗ erhöhung von 6 auf 6½ Prozent mit Befriedigung auſgenommen. Am Rentenmarkt eröffnete die Reichsaltbeſitz⸗ anleihe /½ Prozent höͤher. Blankotagesgeld verteuerte ſich auf 3¼ bis 3½ Prozent. Von Valuten errechnete ſich das Pfund in Ber⸗ lin etwas leichter mit 12,16, während der Dollar mit 2,49 ſowie die übrigen Valuten faſt unverändert blieben. Gegen Börſenſchluß konnte ſich die freund⸗ liche Grundtendenz zwar behaupten, zu nennenswerten kursmäßigen Veränderungen kam es aber nicht mehr. Kaliaktien ſtanden wieder eher im Angebot. Farben notierten zuletzt 165/½. Nachbörslich blieb es ſtill. Bei der amtlichen Berliner Deviſen⸗ notierung ſtellte ſich das engliſche Pfund auf 12,17(12,16½), der Dollar auf unverändert 2,49, der franzöſiſche Franken auf 11,44(11,43½) und der Schweizer Franken auf 56,73(56,71). Am Einheitsmarkt überwogen eher Rück⸗ gänge, die aber größeres Ausmaß nur bei Pittler⸗ Werkzeug annahmen(minus 6¼½), Grün& Bilfinger waren um 5, Atlaswerke um 4 Prozent gedrückt, da⸗ gegen zogen Hoch⸗Tief, die geſtern geſtrichen waren, auf Grund der 2prozentigen Dividendenerhöhung um 8½ Prozent an, wobei Zuteilung vorgenommen wurde. Eſchweiler plus 4, Hemmoor Cement plus 3½ Prozent. Bankaktien waren nur wenig ver⸗ ändert. Bei den Auslandswerten zogen Otawi auf die gemeldete Abſicht einer Wiederinbetriebnahme der Kupfergruben um 1½¼ Mk. an. Steuergutſcheine blieben unverändert. Reichsſchuldbuchforderungen: Ausg. f: 1938er 100,25., 100 Br., 1940er 99,62., 100,37 Br., 1941er 98,87., 1942er 98,5., 1943er 98,25 ., 99,12 Br., 1944er bis 1946er 98,25., 99 Br., 1947er 98,12.; Ausg. II: 1939er 99,87., 1941er 98,87., 1942er 98,5., 99,25 Br., 1945er 98,25 G. Wiederaufbauanleihe: 1944/45er bis 1946/48er 78,62. ., 79,37 Br.— 4proz. Umſchuld.⸗Verband 91,25., Rheln-Mainische Mittagbörse Die Börſe lag am Aktienmarkt vorwiegend ſchwä⸗ Das Geſchäft hatte nur geringen Umfang. Im Durchſchnitt gingen die Kurſe um ½ bis 1 Prozent zurück. Stärkere Einbußen erfuhren abermals Kali⸗ aktien, Aſchersleben 127½(133½), Weſteregeln 126•½½¼ IG⸗Farben, die 165½(166⅛½) Wie wird das Wetter? Bericht der Reichswetterdienſtſtelle Frankfurt Im Zufuhrbereich kühlerer Meeresluft hat auch bei uns unter ſchauerartigen Niederſchlä⸗ gen die Abkühluna weitere Fortſchritte gemacht und in der vergangenen Nacht— unterſtützt durch Ausſtrahlung— vielerorts bis zu Froſt geführt. Gleichzeitig hat die Kaltluftzufuhr die Ausdehnung des oſtatlantiſchen Hochdruck⸗ gebietes auf das Feſtland begünſtigt, ſo daß ſtärkeres Eingreifen von Tiefdruckſtörungen auf unſer Wetter verhindert wird. Die Wit⸗ terung wird daher im ganzen einen freund⸗ lichen, wenn auch keinen durchweg ſtörungs⸗ ſreien Verlauf zeigen. Die Ausſichten für Donnerstag: Wolkig bis heiter und meiſt trocken, nachts vielerorts Am Montanmarkt ſtellten ſich Rückgänge Maſchinenaktien lagen lagen Eßlinger (114½), Mönus mit 109½(110), Muaa und Daim⸗ ler⸗Motoren blieben aut behauptet. werten verloren AEG/ Prozent auf 40/¼ Prozent. Feſt lagen auf die Dividendenerhöhung Th. Gold⸗ ferner gewannen Reichs⸗ bank 1½ Prozent, Jul. Berger 2 Prozent und Holz⸗ Im einzelnen notierten: Scheide⸗ anſtalt 260(260½), Weſtdeutſche Kaufhof 59¼ bis 59%(59½¼) Prozent. Der Rentenmarkt lag ruhig, aber freundlich Alt⸗ beſitz zogen/ Prozent an auf 120½¼8, Kommunafum⸗ von ½ bis 1 Prozent ein. ſchmidt mit 131 monn ½ Proꝛent. 0 4 Lnüßte, Spitæen Llodeneuheiten- Kurzwoten Stlumpfe Posꝭmenten Cael Baue, N 2,7 ſchufdung waren mit 91,50(91,45) etwas lebhafter. öprozentige unnotierte Induſtrieobligationen waren)½ Prozent höher gefraat. Im Verlaufe blieb das Geſchäft zwar ſehr klein, doch war die Haltung widerſtandsfähiger. Teilweiſe ergaben ſich auf Rückkäufe mäßige Beſſerungen. Etwas gedrückt waren noch IG Farben mit 164/½ nach 165½, auch Reichsbank gaben ½ Prozent nach auf 195½, da⸗ gegen zogen Weſtdentſche Kaufhof auf 60 nach 59½/ und Eßlinger Maſchinen um ½ Prozent auf 113½ an. Die Dividendenerhöhnng auf 5(4) Unberſſhrt von einer wahrſcheinlichen Er⸗ höhung der Ausſchüttung auf 6½(6) Prozent blieben auch AG für Verkehr mit 130½¼(130). Am Kaſſamarkt kamen Gebrüder Adt mit 60(56½) und Commerzbank mit 116¼(116) zur Notiz. Renten blieben ruhig. Am Pfandbriefmarkt waren Goldpfandbriefe gefragt, Frankfurter erhöhten ſich um je ½ Prozent auf 98¼, Liquidationspfandbriefe zogen teilweiſe ½ bis ¼ Prozent an, Kommunalobligationen blieben unverändert, ebenſo die meiſten Stadtanleihen. Von Induſtrieanleihen wurden 5prozentige Eiſenbahn⸗ Bank⸗Obligationen mit 87½(85¼) rat. notiert. Im Freiverkehr nannte man Adlerwerke Kleyer mit 106 bis 108 und Wayß& Freytag mit 145/½—147½. Tagesgeld etwas gefragt und auf 3(2¼) Prozent Prozent blieb ohne Froſt, Tagestemperaturen wieder eiwas höher anſteigend, veränderliche Winde. ... und für Freitag: Im aanzen freundlich und tagsüber mild, doch nicht ganz ſtörungs⸗ frei. Rheinwasserstand 23. 3. 37 24. 3. 37 Wecheneh 320⁰0 296 Rheintelden„ O O„ 304 293 Deisee 252 226 377 369 588 566 Maonnhelm. 576 559 Kaob„„ 0 0* 0 466 466 Köln 0 0—— 476 4971 Neckurwasserstand 23. 3. 37 J[ 24. 3. 37 Dledeshefm— 230 Maonnhelm 574 57¹ Berliner Metallnotierungen Berlin, 24. Mürz.(Amtlich. Freiverkehr.) RM für 100 Kilo: Elektrolytkupfer(wirebars) prompt cif Ham⸗ burg, Bremen oder Rotterdam 94,50; Original⸗Hütten⸗ Aluminium 98 bis 99 Prozent in Blöcken 144; des⸗ gleichen in Walz⸗ oder Drahtbarren 148: Silber in Barren zirka 1000 fein per Kilo 39,20—42,20. Baumwolle Notierungen der Bremer Baumwollterminbörſe Bremen, 24. März.(Amtlich.) Mai 1382 Brief: Juli 1408 Brief, 1406 Geld; Oktober 1432 Brief, 1430 Geld; Dezember 1435 Brief, 1433 Geld; Januar 1440 Brief, 1436 Geld.— Tendenz: ſtetig. geſchloſſen. Nach den in der Bilanzſitzung gefaßten Be⸗ ſchlüſſe ergibt der Rechnungsabſchluß für 1936 einen Ueberſchuß von 6 2W 785(.705 905) RM. Der Ueber⸗ ſchuß wurde u. a. beeinflußt durch die mit Wirkung vom 1. 1. 1936 allgemein in der deutſchen Lebensver⸗ ſicherung durchgeführten Zinsſenkung für Hypotheken und Darlehen in öffentlichen Körperſchaften, wodurch ſich eine Minderzinseinnahme von rund 470 000 RM. ergab. Satzungsgemäß fließen 90 Prozent— 5 604 106 Reichsmark in die Gewinnreſerven der Verſicherten, der aus dem reſtlichen Nettogewinn von 10 Prozent noch 181 993 RM. zugewieſen werden ſollen, wodurch die Verſicherten wieder 99 Prozent des Jahresüber⸗ ſchuſſes erhalten, der aus den mit Gewinnbeteiligung abgeſchloſſenen Verſicherungen erzielt wurde. Der Nettoreingewinn ſoll u. a. verwendet werden zur Er⸗ höhung des geſetzlichen Reſervefonds(Stärtung der offenen Reſerven) um 100 000 RM. auf 800 000 RM., 24.5 75. 71.7 103,.— — Ver. Dt. Oele 122,50] Westeregeln. 181.— 15— 18983 Oh]Uo. 1375.e Wiäh ianich 15.— iz8,80] aſſ Lot“ a. Krafto 142“30„ Lson-Antlen lüps.-Amet.-Paketfb. 174·2] Sacische Bagn. 120,. 120,.— fide.-Südarm. Ppfseh. „Bayer. Hvp. Wechsel 94.25 Norddeutscheri.iovd 148.— bresdner Banh 10 —Erankft. Hyp.-Bank 117 149.50 Pfölz. Hypoth.-Bank 10¹, 165.25 Reichsbank. 1— 1 52 Rhein. Hvvoth.-Bank 143,25 143,25 30,75] Bad, AG. f. Rhelnsch. 198, 42,67 Dt. Reichsb. Va.. 125, — Verslcher.-Aktlen Baver. Spiegelslas — Allianz Leben—— IL. P. Bembergn 99,— J Bad. Assecufanzzes. 35,— 35,— fiersmann Blektr. „I Wörtt Transvortver. 42,— 4z,—f Braunsegweir.-G. 1 44, Hremer Vuſtag 143.— Berliner 3 „ rov/*„* Koss“E—.7 er 7 on ummi 143 FtRechssuf 7; 101.12 101,12J Conti Lineleum:, 150 4% do. do. v. 1034 99,.— Daimler-Ben: 130.—J St. Cni-Kost Jitber. 155.42 176,25 Hi. Krte elegr 1 bi Schulzzebfete 66 11,25 11,25 Zentseh. Soafh 94 134,50 pianabrioto Raite e Lpr. 4. FHoprieſe 99,28 96,25] Deutsche Einoleum. 157.— Anst..-R. 19. „ 1 — 6% do. do. Komm. 96.50— JHärener Metaſl. 34 4 Dyckerh.-Widmann 70 Nobel mirid do Kom.., 96,50 96,50 f F 15 „Licht und Kre — fadca. ,62 91, 50f Fneinzeri)nionwofßze 155,50 Bank für Brauind. . 20* 120,25 4½% Pr. Gtrbd. — C pf. 19²8„ 9 60 90.— 98.— 228.— Bonk-Aktien B. Hyp.- u..-Bank Ii.Bank u. Disconto 120,— 120, Gebhard& Co. Gesfürel-Loewe u. 118,75 118,25] GCofdschmid Tn. — JReichsbank Kapitalauffüllung des Unterſtützungsfonds für hilfs⸗ bedürftige Mitarbeiter wieder auf 50 000 RM. und wieder 12 Prozent Aktionärdividende. Im einzelnen wurden vereinnahmt: 30,13(29,3) Mill. RM., an Zinſen und Mieten 8,29 (8,13), an Gewinn auf Kapitalanlagen.83(1,61). Zahlungen wurden geleiſtet u..: ſicherungen 8,36(7,83) Mill. RM., für Rücktäuſfe 2,30 (2,12), für Gewinnanteile an Verſicherte 4,88(4,91), für Verwaltungskoſten 6,44(5,25). Die Bilanz weiſt an Aktiven 201,3(188,8) Mill. RM. aus, davon entfallen auf den Grundbeſitz 13,4(12,7) Mill. RM., hieraus iſt der Wertberichtigungspoſten für den Grundbeſitz mit 2,85 Mill. RM. unmittelbar abgeſchrieben. Die reſtlichen 0,90 Mill. RM. wurden vorher aus dem Wertberichtigungspoſten als freie Re⸗ ſerve herausgenommen und für Steuer⸗Rückſtellung verwendet. Ferner beſtehen die Aktiven aus Hypothe⸗ für fällige Ver⸗ Sudd. Zucker.... 200,— 200,—] verkohrs-Aktlen Zuano-Werke Hackethal Draht Hamburs Elektro Harburger Gumm. Harpener Bergban. Hoesch. Eis. u Stahl Hohlenlohe-Werke Holzmann Phillpp. —— 135•25 130•50 er, Harz. Portl.-Ct. 5 Aschen-München 1130, 1125,- Ver. Stahlwerne 119,50 118,62„205.— 258•7 Ver. Ultramarinfabr. 141.75— Vr 238— Vogel Teſegr.-Br.. 149,— 146,— Wanderer-Werke. 176,50 176,50 Westd. Kaufhot AG. 59,62 60,1 Westeregeln Alkall 131,50 127,50[Ot.-Ostatrika. 142,12 141.— Wt. Drahtind. Hamm—— 98,— 300, Wigner Metall. 96,25 99,50[Otavi Min, u. Eisenb. 31,50 33,.— Zelistol Waldhof: 156.25 157,50 — Sommerz- Privatbk. 118.— 116,/⁵ Südd. Elsenbahn- —L Boraaner Barn 108.— 18. boestrie-Anter 25 116. Ageumulatoren- Fbr. mæe Munchen- Berim —5 101.— Aflrem. Ban Lenz. Ceb 43 127 9⁵ Allgem. Kunstsivde ðe Kohs. Aschersleben u fl Alls. Elektr.-Ges. 143,75„ Verkebre. Autlon Aschaffbg. Zeflstofl. Kläcknerwerke ken mit 74,4(73,2) Mill. RM., aus Forderungen gegenüber öffentlichen Körperſchaften mit 20,9(17,6) Mill. RM., aus Wertpapieren und Beteiligungen mit 62,2 Mill.(54,7) Mill. RM., aus Verſichertendarlehen 18,2(16,6) Mill. RM., aus Bankguthaben und Kaſſen⸗ beſtand 2,8(4,7). Der Rechnungsabſchluß des Aufwertungsſtockes er⸗ möglicht eine Gewinnerhöhung von 59 auf 65 Proz., wodurch eine Effektiyaufwertungsquote von 27,23% erreicht wird. 1937 angewachſen. Dey Gef d. J. ¼ Milli⸗ RM. Geſellſchaft gibt in ihrem Jahresbericht 1936 im An⸗ ſchluß an die öffentlichen Mitteilungen einen ausführ⸗ lichen Sozialbericht. 3 iſt das Melge Llamtbeſtand erreichte im März Milli Geiſicherungsſumme. Die Der am 7. April ſtattfindenden oßV wird auch eine Aenderung der Firma in Anpaſſung an die Vorſchrif⸗ ten des Reichsgeſetzes über das Kreditweſen vorge⸗ ſchlagen. Dementſprechend wird in Zukunft die Be⸗ zeichnung„Bank“ fortfallen. Bücher für den Wirtſchaftler „Leitfaden für die Sozialgeſetzgebung“, Herausgeber: Gauſchulungsabteilung der DAß, München/ Ober⸗ bayern, 192 Seiten, Kommunalſchriften⸗Verlag F. Jehle...., München⸗Berlin, Halbl. RM..50. Ein Buch, das allen denen, die mit der Sozialge⸗ ſetzgebung oder mit ſozialen Maßnahmen etwas zu tun haben, wärmſtens empfohlen werden kann. Alle nur möglichen Dinge, die ſich zwiſchen Gefolgſchaft und Betriebsführung abſpielen können, finden darin eine Auslegung. Das Buch geht von jahrelangen Er⸗ fahrungen der DAß aus und gliedert ſich in die vier Hauptabſchnitte:„Die Ordnung der ſozialen Arbeit“, „Das Arbeitsrecht“,„Die deutſche Sozialverſicherung“ und„Der Arbeitsſchutz“. Das Buch iſt vor allen Dingen eine wertvolle Hilfe für die Arbeit der Ver⸗ trauensräte. 23. 3. 4. 3. 23. 3. 24. 3. Verslcher.-Aktlen Allianz Leben 7,.— 209,.— Kolonlal-Paplere Neu-Guinea. 295, 150 Berliner Devisenkurse 12 1235 Augsburs-Nürnber B Motoren(BMW. oksw. U. Chem. Fb. Oelo urier ſ Oeid ſ Brief Kollmar& fourdan. Fongr 12,150 12,480 12,455] 12.485 Aegypt.(Alez.- Kafro) 1 flg. Pfd. 4 12,2 Lahmeyer& Co. S4. 40 Weie 433 44770 42300 4 378 elg.(Brüss. u. Antw.) 100 Belga Brasinen(Rio de ian.) 1 Mlireis 0,1571] ,158] 5,11] ½153 ——— Wef 3 96 anada Ontrea an. Dollar Hänemark(Kopenh.) 100 Kronen f 34,260 54,360] 54,290 54,390 P05 Len 100 hre 47,040 4,14 47,540] 47½140 nalan ondon 1 Estland(Rev., Tal.) 100 estn. Kr. 67,930[ 686,07e 67,930 68,070 Einnland(feisingi.) 100flnni. Mu. 5,385 5,375 5,370.,3680 Frankreieb(Paris) 100 Francs 11,425 11,445 11,430 11,450 Erlecbhenland(Athem 100 Drachm.2,353 2,357 2, 1* u. Kott.) 1006. 113430 11315 13 11358 ra eE A 4„„ Lee Fertt, oohefr. 1380 f54, 86 380 ltallen(Rom a. Mafand) 100 LIre 13,090 13,11, f 13,090 15,110 1223 5005 J54 4207 15 9˙70⁰⁰ 4 9,209 9703 ugoslaw. u..) 100Din. e 4r)pats f 43350] 48,480 45,350 48,450 auen(Kowno/Ka) 100 Lit.„940 Ferners 10 0 5 009 Ai 61,050 6i,180 61,100 61,220 esterrele ſen) 100 IIn Polen(Warschau /Pos.) 100 Zioty 47010% ,14 1040 47740 Portugol(LIssabon) i00 Escudo f 11,940 11,060 f 11,040 11,060 Rumünten(Bukarest 100 Lei 1813 1,81/ 1,813 1,817 Schwegen(Stogkh g..) 100 Kr. 62,640 92,760] 62,660 62,750 adt. u. Baro. 5. Tschechoslowakei(Prag) 100 Er..550 5,574 5,556] 5,874 Türkei(stanbuf) i türk. Pfund.976 1,967 1,575.562 Ungarn(Budapest) 1Pengòõ— hrusnay(Montevid.) 1 801d-Peso] 1,379f 1,381] 1,379.361 Ver. St.v. Amorika(die wy.) 1Doll. 1 2,4881 2,492 2,486] 2,492 Mannheimer Versich.—— Braunk. u. Briketts Leopold- Gruhe IAndes Elsmasch. Mannesmannrönren 1 Mansfelder Berghan Markt- u. 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