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Sollte Man es angeſichts dieſer furchtbaren Tatſachen lin möglich halten, daß einer der höchſten Re⸗ küſentanten der engliſchen Hofkirche den trau⸗ en Mut findet, urbi et orbi in einer Ma⸗ der Rundfunkſendung zu verkünden, daß er ies alles für„bewundernswert“ halte?! Man hte an einen ſchlechten Scherz glauben, wenn nicht Wahrheit wäre. Dr. JZohnſo n, der on Canterburry, hat es zu dieſer er⸗ hen Leiſtung gebracht. Die Roten haben ewiß freundlich aufgenommen und des⸗ hat er beide Augen zugedrückt, ſich weder er Bevölkerung noch mit Gefangenen un⸗ chalten, möglichſt keine Kirchen beſichtigt und in Gefängnis beſucht. Herzlich drückte er da⸗ die bluttriefenden Fäuſte der bolſchewiſti⸗ 1 Texroriſten und ſagte:„einfach be⸗ Fundernswert“! Ja, der ſeltſame Apoſtel m ſogar zu der Erkenntnis, daß die bolſche⸗ Pifiſche Herrſchaft in Spanien die„Verwirk⸗ ächung einer ſozialen Ordnung“ verſpreche, die en„Abſichten Chriſti näher komme“... Herrn behnfon über die wahren Abſichten Ehriſti belehren, das iſt Sache ſeiner Vorgeſetzten. e uns, daß in das ſtille De⸗ Aanat von Canterburry noch nie die fundamen⸗ inlen Erkenntniſſe des Alltags gedrungen ſind, haß der Kampf des Bolſchewismus gegen Kirche nd Gott in dieſem Hauſe noch nicht bekannt iſt Aund daß der Herr Dekan noch nie die Rund⸗ reiben ſeiner Biſchöfe gegen den bolſchewiſti⸗ ſhhen Weltfeind geleſen hat. Wahrlich, das hät⸗ fen wir nicht für möglich gehalten. mauſende wandern täglich in Paris zum Ausſtellungsgelände hinaus, um ſich vom Fort⸗ ang der Arbeiten zu überzeugen oder neugie⸗ ig die Leiſtungen der Ingenieure und Arbeiter verfolgen. Ueber ihnen weht von den Holz⸗ men der Tore und Hallen die Trikolore in Frühlingswind. Die Trikolore— mit Ja⸗ binermütze, Hammer, Sichel und den bekann⸗ An drei Pfeilen. Täglich kommt es zu ent⸗ feten Kundgebungen, weil ein großer Teil er Bevölkerung energiſch gegen dieſe Verun⸗ ümpfung der franzöſiſchen Nationalfar⸗ proteſtiert. Es geſchieht jedoch von Amts gen nichts; denn niemand will mit dieſer Aheitlen“ Angelegenheit etwas zu tun haben. ler Herr Blum, der die Vorgänge bisher uch mit diskreter Zurückhaltung behandelte, kird nun doch wohl zu ihnen Stellung nehmen Müſſen. Im Senat ſoll er morgen in Beantwor⸗ ung einer Interpellation darüber Antwort ge⸗ hen, wie und ob er in Zukunft die Trikolore i ſchützen bereit ſei. Das iſt allerdings ihe ſehr unangenehme Frage, zumal die kom⸗ muniſtiſchen Arbeiter im Pariſer Ausſtellungs⸗ Alände ſchon vorſorglich mit Streik drohten * n der franzöſiſchen Zeitſchrift„Gringoire⸗ hreibt Heny Béraud, daß in Frankreich —3 Lande, wo das jüdiſche Element nur Prozent der Geſamtbevölkerung ausmacht, li hehen ftaatlichen Verwaltungspoſten, alſo Wochlüſſelſtellungen der Staatsführung, in 52 Prozent in den Händen von jü⸗ liſchen Beamten befinden.“ Das iſt ja och mehr, als wir erwartet haben. Rom, 13. April Reichsleiter Dr. Ley traf am Dienstag, wenige Minuten vor zwölf Uhr, auf dem römiſchen Flugplatz Littorio ein. Dem Reichsleiter und ſeinen Begleitern wurde ein herzlicher Empfang bereitet. Von italieniſcher Seite waren Präſident Cianetti und zahlreiche Vertreter ſämtlicher Arbeitgeber⸗ und Arbeit⸗ nehmerverbände erſchienen. Ferner waren zu⸗ hegen der deutſche Botſchafter von Haſſel, Landesgruppenleiter Ettel und die Leiter mehrerer NSDAP⸗Ortsgruppen in Italien. Nach dem Abſchreiten einer von den Jungfaſchi⸗ ſten geſtellten Ehrenkompanie überreichte eine Arbeiterabordnung mit Standarten im Namen der römiſchen Inbuſtriearbeiter dem Reichs⸗ leiter einen Roſenſtrauß. Die Berichte der römiſchen Abendpreſſe über die Ankunft Dr. Leys und ſeiner Begleitung in Rom ſind ſehr ſympathiſch gehalten und wer⸗ den mit Bildern ergänzt. Der erſte Nachmittag des Aufenthaltes des Reichsorganiſationsleiters in der Hauptſtadt des Faſchismus war im weſentlichen offiziellen Beſuchen beim Außen⸗ miniſter Grafen Ciano, beim Parteiſekretär Ein Bild aus Malland, wo sich Dr. Ley in das Buch des faschistischen Parteihauses elntrug Starace und beim Korporationsminiſter Lantini gewidmet, bei denen der Leiter der Deutſchen Arbeitsfront die herzlichſte Aufnahme fand. Vor dieſen Beſuchen beſichtigte Dr. Ley die Waffenfabrik Breda, wo er von Ingenieuren und Gefolgſchaften mit der gleichen ſtürmiſchen Begeiſterung aufgenommen wurde, wie bei ſei⸗ nem Beſuch in den oberitalieniſchen Induſtrie⸗ ſtätten. Beim Rundgang durch die einzelnen Abteilungen wurde Dr. Ley überall mit ſtürmi⸗ ſchen Heilrufen auf den Führer, auf den Duce und die deutſch⸗italieniſche Freund⸗ ſchaft begrüßt. der König zeichnet Dr. Len aus Wie die Agentur Stefani meldet, iſt dem Leiter der Deutſchen Arbeitsfront, Reichsleiter Dr, Len, vom König von Iiulien das Groß⸗ kreuz des italieniſchen Kronenor⸗ dens verliehen worden; es wurde ihm am Dienstag vom Parteiſekretür Starace mit außerordentlich herzlichen Worten überreicht. Parteiſekretär Starace gab dabei ſeiner gro⸗ ßen Genugtuung über die Verleihung dieſer ſeltenen Auszeichnung Ausdruck, mit der der Leiter der Deutſchen Arbeitsfront von ganz Italien geehrt wurde. Weltbild(M) Weltausſtellung wird nicht ſertig Die feierliche Erõfinung nunmehr für den 23. NMai geplant Paris, 13. April. Die„große Frage“, ob die Eröffnung der Pariſer Weltausſtellung infolge des „klaſſenbewußten“ Verhaltens der marxiſtiſch organiſierten Bauarbeiter verſchoben werden oder nicht, ſoll nach einer Meldung des„In⸗ tranſigeant“ ſchon in den nächſten Stunden ent⸗ ſchieden werden. Dem Blatt zufolge kann die Entſcheidung nicht mehr zweifelhaft ſein. Der Bericht des„Intranſigeant“ ſpricht nicht einmal mehr davon, daß die Eröffnungszeremonie ter⸗ minmäßig Anfang Mai vorgenommen wird, während den Beſuchern der Zutritt zur Aus⸗ ſtellung nicht vor dem 15. Mai freigegeben wer⸗ den ſoll. Der„Intranſigeant“ erklärt vielmehr, daß auch die feierliche Eröffnung auf den— 23. Mai verſchoben werden müſſe. „Angeſichts der Schwierigkeiten“, berichtet das Blatt,„denen die Fertigſtellung der Arbeiten begegnet, hat ſich der Generalkommiſſar der Weltausſtellung, Labbeé, über die Unmöglich⸗ keit Rechenſchaft gegeben, den vorgeſehenen Zeitpunkt für die Eröffnung aufrecht zu erhal⸗ ten. Er wird ſich unter dieſen Umſtänden am Mittwochvormittag zum franzöſiſchen Handels⸗ miniſter Baſtid begeben, um zu beantragen, den Beſuch des Präſidenten der Republik und die Eröffnungsfeier der Ausſtellung auf den 23. Mai zu verſchieben“. Spanien und der Alam Don E. v. Ungern⸗Sternberg Sevilla, die Hauptſtadt Andaluſiens, die am wenigſten unter dem Terror der roten Horden gelitten hat, in der die Tradition des alten, gro⸗ ßen Spanien lebendig geblieben iſt, hat in die⸗ ſen Tagen ein prächtiges ſymboliſches Schau⸗ ſpiel erlebt: die Verſöhnung zwiſchen dem Iſlam und dem Katholizismus. Der gewaltige Turm der Giralda mahnt auch heute noch daran, daß Sevilla einſt eine Mau⸗ renſtadt war. Der Guadalquivir iſt ein mauri⸗ ſcher Fluß, und wenn die Waſſerfläche alle die Spiegelbilder aufbewahren könnte, die ſie einſt aufgenommen hat, ſo würde eine Welt der Wunder vor uns erſtehen, die die heutigen Menſchen kaum zu deuten vermöchten. Zwiſchen Cordovg und Sevilla ſpiegelte ſich einſt im Guadalquivir das Luſtſchloß Medi⸗ na⸗Az⸗Sachra, das Abdul Rahman III. für ſeine Favoritin erbauen ließ. 4300 Marmor⸗ ſäulen ſtützten die Decken und Galerien. Die Tü⸗ ren waren aus Elfenbein und Ebenholz. In den Höfen dienten goldene Löwen mit Augen ausEdelſteinen als Springbrunnenbehälter, und in einer Niſche ſtand in Menſchengröße aus maſ⸗ ſivem Gold die Statue der Geliebten des Sul⸗ tans. Wie die mauriſchen Chroniken berichten, bedienten 3700 Pagen und 12 000 Eunuchen ihre Herrin im Schloſſe Medina⸗Az⸗Sachra. Geht man heute durch die Calle de Sierpes in Se⸗ villa, ſo kann man glauben, daß das Morgen⸗ land dort eine abendländiſche Maskerade ange⸗ legt habe, und man erinnert ſich, daß die vor⸗ nehmen Familien in Fez und Marrakeſh noch immer die Schlüſſel ihrer einſtigen Paläſte in Sevilla und Granada bewahren und daß die langbärtigen Barden in den mauriſchen Kaffees die Heldentaten der Vorfahren und die Herr⸗ lichkeiten Andaluſiens beſingen. Aber Sevilla iſt auch ein Mekka der ſpaniſchen Katholiken. Sie iſt die Stadt der Wunder und der gnadenreichen Heiligenbilder. Sie ſteht un⸗ ter dem beſonderen Schutz der Maria del Car⸗ men. 0 In Sevilla traf nun eine Abordnung vor tauſend vornehmen Mekkapilgern ein, um Gene⸗ ral Franco zu huldigen. Der wunderſchöne Hof der„Doncellas“ mit ſeinem koſtbaren Mo⸗ ſaikſchmuck, mit ſeinen Hallen und Brunnen er⸗ wartete den General und ſeine Gäſte. Unter Fanfarengeſchmetter, die mit Gold und Purpur geſchmückte Lanze hoch in der Luft, mit wehen⸗ den Standarten, galoppierte die mauriſche Leib⸗ garde des Generaliſſimus in den mit blauem Moſaik ausgelegten Hof und nahm Aufſtellung. Rings herum ſtehen in ihren weißen Burnus ernſt und erwartungsvoll„die Gläubigen des Propheten“. General Franco ſpringt aus ſeinem Auto, und alles, die Hand auf das Herz gedrückt, verneigt ſich vor ihm. Der Generaliſſimus dankt und begibt ſich auf die Eſtrade, wo er zwiſchen vier Mauren und den Diplomaten Platz nimmt. Neben ihm ſitzen, gehüllt in die„eappa magna“, der Kardinalerzbiſchof von Sevilla und der Ve⸗ zir, eine Leuchte des Iſlam. Der Kardinal und der Vezir begrüßen ſich herzlich und als Freunde. General Franco er⸗ hebt ſich, verneigt ſich vor den Arabern und ſagt in kurzen Worten, daß die Mohammie⸗ daner, die feſt am Geſetz ihrer äter hängen, die nach den Geſetzen Allahs des Allbarmher⸗ zigen leben, es am beſten wiſſen werden, warum Spanien gegen die Barbarei der Menſchen ohne Gott kämpfe. Man trage gemeinſam das Ban⸗ ner Gottes. Der Kardinal und dee Vezir verneigen ſich Mannheim „Hakenkreuzbanner bei dieſen Worten voreinander und drücken da⸗ durch ihre Zuſtimmung aus. Tags darauf traf der Kalif von Tetuan, ein Vetter des Sultans Muley Mohammed, mit. Gefolge in Salamanka ein, um General Franco die unveränderliche Treue der Berber und Araber der ſpani⸗ ſchen Marokkozone zu verſichern, die ja heute Seite an Seite mit den Legionären und Falangiſten für die Befreiung Spaniens von der roten Peſt kämpfen und denen mancher Erfolg zu verdanken iſt. Bekanntlich herrſcht ein gewaltiger Stim⸗ mungsunterſchied zwiſchen Spaniſch⸗ und Franzöſiſch⸗ Marokko, obgleich die Gren⸗ zen ineinander laufen. Im franzöſiſchen Teil regiert die„Volksfront“ mit ihrem Anhang an Zuden und Kommuniſten. Und in der inter⸗ nationalen Tangerzone ſammeln ſich alle Feinde der ſpaniſchen nationalen Bewegung, um durch Hetze und Beſtechung auch den ſpaniſchen Ma⸗ rokkoteil zu vergiften. Alle dieſe Verſuche ſind aber bisher fehlgeſchlagen. Im Gegenteil: die Sympathien der Eingeborenen, Araber und Berber, neigen ſich neuerdings auch in Franzö⸗ ſiſch⸗Marokko immer mehr auf die Seite des Ge⸗ nerals Franco. Empört über das Verhalten der Beſucher im jüdiſchen Kaffee Fuentes in Tan⸗ ger, machten mohammedaniſche Bewohner Tan⸗ gers erſt kürzlich den Verſuch, das Kaffee zu ſtürmen. Nur mit Mühe gelang es der Polizei, ernſtere Zwiſchenfälle zu verhindern... Tatſache iſt auf jeden Fall, daß die Spanier heute nicht mehr die Feinde des Iſlams ſind — wie vor mehr als 400 Jahren unter Iſabel, der Katholiſchen. Der Kardinal und der Großvezir haben ſich die Hand gereicht und haben ſich zum Kampf gegen die ſeelenverwüſtende Gottloſigkeit des Bolſchewismus verbündet. In Libyen haben die verſammelten Führer des Iſlams dem Duece der Italiener das Schwert des Iſlams überreicht, und ſie ſehen in ihm einen Protektor ihres Glaubens und ihrer Sitten. Und in Salamanka haben die Mohammeda⸗ ner General Franco gehuldigt, haben ſich mit ihm zum Kampf gegen Gottloſigkeit und Kom⸗ munismus vereinigt. Es gibt in der Welt 300 bis 400 Millionen Mohammedaner. Es iſt ſicherlich eiin Ereig⸗ nis von Weltbedeutung, wenn dieſe Millionen, die über zwei Erdteile verſtreut le⸗ ben, ein Bündnis mit denen ſchließen, die heute den Kampf gegen die bolſchewiſtiſche Peſt führen und den anderen Völkern damit ein Beiſpiel geben. Kkin italieniſches Orenzwachkorps wird jetzt laut Kabinettsbeſchluß geſchaffen Rom, 13. April. Der italieniſche Miniſterrat hat am Diens⸗ tag eine Reihe verwaltungstechniſcher Maß⸗ nahmen beſchloſſen. So wurden Ausfüh⸗ rungsbeſtimmungen zu dem Verbot des Schiffstransports von Freiwilligen nach Spa⸗ nien oder Spaniſch⸗Marokko erlaſſen. Für den Bau eines neuen Flughafens in Genua wur⸗ den 18 Millionen Lire ſowie weitere rund 100 Millionen Lire für die Ausführung anderer öffentlicher Bauten bewilligt. Außerdem wurde die Schaffung eines„Grenzwachkorps“ be⸗ ſchloſſen. Ueber die Aufgaben dieſes Korps, das von der„Tribuna“ als ein neues Mili⸗ tärkorps bezeichnet wird, werden noch keine näheren Angaben gemacht. Ein Himmelsfenster V Felix W Am Rande der Stadt ſteht ein Gehöft, ein Drahtzaun geht herum, die Luft iſt trübe, in einem Tümpel ſpiegeln ſich die Wolken, und aus dem Schornſtein des Hauſes drinat Rauch leiſe und dünn heraus und erzählt dem Him⸗ mel, daß hier Kaffee gekocht werde. Und Men⸗ ſchen ſieht man nicht. Wohl aber ſieht man einen Aufbau von Kiſten, die vorn mit Draht verſchloſſen ſind, und hinter dem Draht hocken kluge Karnickel mit klugen, feuchten Augen und ſchauen zu. Sie ſchauen zu, was vor ihnen ſich begibt. Es begibt ſich da ein Idyll. Der Hund Hoppla beherrſcht die Lage. Er heißt wahrſcheinlich keineswegs Hoppla, aber wie er ſo daſteht auf ſeinen allzu jungen weichen, wollhaarigen Beinen, über die er ſtolpert, ſo oft er ſie nicht richtig ſortiert hat, da heißt er Hoppla, denn wem er zwiſchen die Beine läuft, der ſagt aus reinem Inſtinkt und Wohlwollen augenblicklich„Hoppla“ und tritt beiſeite. Der junge Hund Hoppla bellt, aber dazu hat er auch Veranlaſſung, denn vor ihm ſteht etwas, das von mir aus folgendermaßen aus⸗ ſieht: oben gelbes Haar mit einer Schleife darin und Zöpfchen daran, unter dem Haar⸗ ſchopf ein dünnes, liebes Genicklein, und dann kommt das Kleidchen, ſeitlich umfaßt von einer wackerbraven Schürze. Unter dem Kleidchen ſtehen zwei beſtrumpfte Beine in ſchwarzen Schuhen, und dieſes dreijährige Kind ver⸗ urfacht durch das herriſche Aufheben der klei⸗ nen Aermchen dieſes Gebell dieſes Hundes Hoppla, und ſo klein und unvermögend das Kind auch iſt, ſo jung und dumm iſt auch noch dieſer Hund, daß er aus alledem, was ſoviel wie nichts iſt, einen Anlaß nimmt, geradezu In Céon Blums Paetei kracht's Verschãrfler Machtkampf der Sozialisten untereinander Paris, 13. April. Seit einigen Tagen ſind verſchiedene Symp⸗ tome zu verzeichnen, die auf die Heftigkeit des Machtkampfes ſchließen laſſen, der innerhalb der Sozialiſtiſchen Partei Frankreichs einerſeits gegen den Miniſterpräſidenten Leon Blum, an⸗ dererſeits gegen die rebelliſchen, mit den Kom⸗ muniſten liebäugelnden Elementen geführt wird. Die Linksgruppen im Angriff Zu heftigen Ausbrüchen dieſes Kampfes iſt es auf einer geſtern abgehaltenen Konferenz des Landesrats der Seine⸗Föderation gekommen, an der mehrere tauſend Parteimitglieder teilnah⸗ men. Die Oppoſition gegen Leéon Blum entlud ſich in ſtürmiſchen Zurufen, in denen der Rücktritt Blums gefordert wurde; gleichzeitig wurden Hochrufe auf die Führer des linken Flügels, Cyromſki, und beſonders auf Marceau Pivert, den vor einiger Zeit kaltgeſtellten Leiter der Politiſchen Abteilung des franzöſiſchen Rundfunks, ausgebracht. Der Kern der Auseinanderſetzungen zwiſchen dem täglich erſtarkenden radikalen Flügel der Partei und der Parteimehrheit mit Leon Blum an der Spitze iſt in den bekannten Meinungs⸗ verſchiedenheiten über das Tempo der So⸗ zialreformen zu ſuchen. Der Kommuni⸗ ſtiſchen Partei iſt es gelungen, innerhalb der Sozialiſtiſchen Paxtei große Mitläuferſcharen für ihren Extremismus zu gewinnen und auch die Arbeitstonföderation, den allmächtigen Ge⸗ werkſchaftsbund, wenigſtens in ſeinen unteren Inſtanzen, mit den unheilvollen kommuniſti⸗ ſchen Ideen zu erfüllen. Leon Blum, der ur⸗ ſprünglich ein Anhänger der Vierzig⸗ Stunden⸗Woche bei ſechs Arbeitstagen war, hat nur mit Widerſtreben dem Drängen auf Einführung der fünftägigen Arbeitswoche nachgegeben. Angeſichts der ſchweren Belaſtun⸗ gen, die die Ueberſtürzung der Sozialreformen für die franzöſiſche Wirtſchaft bedeutet, und an⸗ geſichts der Verſchärfung der Propaganda des linten Flügels der Sozialiſten gegen die Bei⸗ behaltung der zweijährigen Dienſtzeit iſt bei Blum und ſeinen Anhängern der Wunſch nach einer Säuberung der Sozialiſtiſchen Partei und nach einer Feſtigung der Partei⸗ difziplin immer ſtärker geworden. Möglicherweiſe werden ſchon die nächſten Tage darüber Aufklärung bringen, wie dieſer Kampf innerhalb der Sozialiſtiſchen Partei ver⸗ laufen wird. 4 Die ſiunſtbeteachtung in der Preſſe — kein Kampf gegen, sondern für und mit dem Künsiler! Bochum, 13. April. Unter den während der Bochumer Theater⸗ tagung der Hitler⸗Jugend behandelten aktuellen Fragen waren zweifellos die am Dienstag zur Debatte geſtellten Fragen der Kunſtbetrach⸗ tung von beſonderem Intereſſe. Ueber das Prinzip der Kunſtbetrachtung im Sinne des miniſteriellen Erlaſſes ſprach Pg. Koerber vom Propagandaminiſterium. Er ging von der Formulierung aus, die Dietrich Eckart für die Kunſtkritik angewandt wiſſen wollte, nämlich im Sinne einer Kunſtför⸗ derung. Der kulturelle Rahmen, innerhalb deſſen ſich die nationalſozialiſtiſche Kunſtbetrach⸗ tung vollziehen müſſe, ſei durch die allmählich einkehrende Beſinnung auf das wirkliche Kunſt⸗ werk gegeben. Durch die Stellung des Kunſtbe⸗ trachters zwiſchen Volk und Kulturſtand ſei er ein Propagandiſt für die deutſche Kultur ge⸗ worden. Dieſe Entwicklung von dem unter der liberaliſtiſchen Preſſefreiheit oft würdeloſen Zuſtand bis zur heutigen Berufung des Schrift⸗ leiters habe mit der Schaffung einer zeitge⸗ mäßen, die Kunſt fördernden Kunſttritit einen Schlußſtein erhalten. Zwiſchen Künſtler und Schriftleiter ſei dadurch das Verhältnis einer Kameradſchaft hergeſtellt, der alle Eigenſchaften der beſſerwiſſenden oder gar bösartigen Kritit fehlen. Man muß dazu berufen ſein Damit werde auch der im Ausland ſogar er⸗ hobene Vorwurf, es werde jede kritiſche Aeuße⸗ rung in Deutſchland niedergehalten, zurückge⸗ wieſen. Kunſtbetrachtung ſei eine Angelegenheit des Könnens, des Charakters und der inneren rechthaberiſch und eifrig und ſtreitend immer⸗ fort anzubellen gegen dieſe Manier. Das iſt nun alles. Das iſt die ganze Ge⸗ ſchichte, und ſie hat nicht die mindeſte Pointe. Erſt nach zwanzig Jahren wird dem kleinen Kinde einmal eine dunkle Viſion emporſteigen von einer Zeit des Daſeins, die anders war. Wie es im Leben Glück geweſen war, klein zu ſein, in einem rumpligen, aber von endloſer Weite umgebenen Hofe geſtanden zu haben, ja, und ich glaube, einen Hund hatten wir auch, und das war mir immer ſo ein herr⸗ liches Gefühl damals, ganz ohne Menſchen ge⸗ nug zu haben nur an dem Hund, dem Hof, den Bäumen und dem Gefühl: drinnen im Haus iſt Mutter, und eben macht ſie Kaffee. „Aber, liebe Dame“, ſage ich,„wie kann man darüber ſeufzen? Das war eben ein Idyll, es war ein lichter Moment des Lebens.“ „Leider“, ſagte ſie.„Ich ſehe es ja auch voll⸗ kommen ein, und eine ſchöne Zeit, die kommt nicht wieder.“ Das heißt, wenn ſie das ſagt. Eimſtweilen iſt ſie noch klein, drei Jahre alt, ahnt nichts vom Leben und nimmt den Hund Hoppla voll⸗ kommen ernſt, ſo ernſt wie er ſie. Die Stradivari-Ausstellung in Cremona Wie aus Cremona gemeldet wird, hat das Ausſtellungskomitee für die Stradivari⸗Aus⸗ ſtellung, die im Mai eröffnet wird, ſeine Vor⸗ bereitungsarbeiten abgeſchloſſen. Für die Aus⸗ ſtellung und zum Wettbewerb moderner Streichinſtrumente haben ſich bis jetzt 110 Teilnehmer gemeldet. Die modernen Geigen⸗ bauer, die ſich bemühen, dem Geheimnis der Stradivari⸗Geigen möglichſt nahezukommen, haben ihre beſtgelungenen Stücke dem Aus⸗ ſtellungskomitee überlaſſen. Die Ausſtellung dieſer neuen Geigen wird im Palazzo Soranzo Vidoni durchgeführt werden. Dort wird auch der Kongreß der Geigenbauer abgehalten wer⸗ Berufung, nicht ein Kampf gegen, ſondern für und mit dem Künſtler. Wie ſie beſchaffen ſein ſolle, dafür könne eine Norm nicht aufgeſtellt werden, hier gelte das Wort:„Wenn FIhr's nicht fühlt, Ihr werdet's nie erjagen“. Aus den Reihen der Hitler⸗Jugend, ſo ſchloß Po. Koerber, wachſe der vollkommene Kunſtbetrach⸗ ter heran, deren es heute ſchon eine ganze An⸗ zahl gebe. Dann ſprach der Chefſdramaturg des Bochumer Stadttheaters, Walter Thomas, über die Kunſibetrachtung vom Standpunkt des Thea⸗ ters aus. Er verlangt den Kunſtbetrachter, der ſich in den Dingen des Theaters auskennt und für das Theater ein Herz mitbringt. Aus den Erfahrungen der journaliſtiſchen Praxis heraus lam Wolf Braumüller zu der Feſtſtellung, das Primäre einer Kunſtbe⸗ trachtung ſei der Charakter, den ein Werk auf das Ethiſche der nationalſozialiſtiſchen Weltan⸗ ſchauung hin in ſich trage. Prag und die Fünrerbriefmarken Sie waren tatſüchlich beſchlagnahmt Prag, 13. April(HB⸗Funk.) Die geſamte tſchechoſlowakiſche Preſſe ſchweigt ſich, offenbar auf höhere Weiſung, wegen der Beſchlagnahme der reichsdeutſchen Briefmar⸗ kenblocks mit dem Kopfbild des Führers völlig aus. Nur das Blatt der ſudetendeutſchen Partei „Die Zeit“ weiſt auf ſeinen früheren Bericht hin, daß die Prager Polizeidirektion die Blocks aus den Auslagen der Briefmarktenhändler habe entfernen laſſen. Das demokratiſche„Prager Tagblatt“, das die erſten Nachrichten in ſcharfmacheriſcher Faſſung gebracht hatte, veröffentlicht folgende den. Welt echte Stradivari⸗Geigen als Leihgaben angemeldet. Die meiſten Anmeldungen liegen aus den Vereinigten Staaten vor, von wo bis heute dreißig Inſtrumente der Cremoneſer Schule, darunter elf Stradivari⸗Geigen, zur Verfügung geſtellt werden. Der Wert der bis⸗ her angemeldeten Inſtrumente beträgt rund 50 Millionen Lire. Selbſtverſtändlich gelangen auch aus den europäiſchen Ländern koſtbare Stradivari⸗Inſtrumente in Cremona zur Aus⸗ ſtellung. Kleiner Kulturspiegel Hauptmanns 20. Stück im Wiener Burgtheater. Am 21. April gelangt im Wiener Burgtheater Gerhart Hauptmanns Legendenſpiel„Kaiſer Karls Geiſel“ zur Auf⸗ führung. Es iſt dies das 20. Werk, mit dem der Dichter am Burgtheater zu Worte kommt. Ein Dichter aus Flandern. der flä⸗ miſche Dichter Erneſt Claes aus dem Lande Brabant, ein Freund Timmermans, der ſich durch den Humor ſeiner Bücher und vor allem die herzhafte Lausbubengeſchichte vom Flachs⸗ kopf auch in Deutſchland eine ſtarke Gemeinde geſchaffen hat, las in Berlin zum erſten Male öffentlich vor. Als Claes während des Krie⸗ ges durch Ueberſetzungen in Deutſchland be⸗ kannt wurde, ſchätzte man gleich ſeine Unmit⸗ telbarkeit, Urſprünglichkeit und Lebenswärme, die ſich in Werken ausdrückte, die alles andere als„Literatur“ waren Dieſes Unmittelbare, Warme und Wärmende ergriff auch die Zu⸗ höxer des Dichters am ſtärkſten, jede der vor⸗ geleſenen Geſchichten bedeutete außerordent⸗ licher Gewinn, und die Anerkennung äußerte ſich zum Schluß in begeiſtertem Beifall. Neue Muſik zum„Frankenburger Würfelſpiel“. Nach Beſprechungen mit Eberhard Wolfgang Möller hat der Bochumer auf auch ein Zitat aus dem in den watei verbotenen Buch„Mein Kamp ſteht. Ferner haben Sammler aus der ganzen Ms. Erklärung:„Wir hatten gemeldet, d April bei einigen Martenhändlern in Martenblocks beſchlagnahmt wurden Die Beſchlagnahme erfolgte Polizei, weil einige() Leute, die die in den Auslagen der Briefmarkenhändle Aergernis daran nahmen(). Die ſah jedoch keinerlei Grund zu einem Ve Verkaufs dieſer Markenblocks, ſo daß lizei am 12. April die beſchlagnahmten wieder zurückerſtattete und der Verkauf bewilligt iſt. Die Erklärung des Blattes beſtätigt, d Polizei zunächſt tatſächlich dieſe blocks beſchlagnahmt hat, wie gemeldet war, daß der Vertauf nunmehr aber freigegeben iſt. In fürze Die Preußiſche Geologiſche 2 ſtalt hat eine an ſie ergangene Einlad Teilnahme am Internationalen Ge Kongreß in Moskau abgelehnt. * 3 Im Hochverratsprozeß geg katholiſchen Kaplan Roſſaint erſtat Dienstag der mediziniſche Sachve ſein Gutachten. Danach iſt der Angeklag ſtrafrechtlich voll verantwortli zuſehen. weiß, da Eltern die ßen und 55 und Mädel ſtolz Unter dem Vorſitz van Zeelands fand ein belgiſcher Miniſterrat ſtatt; van gab dabei offiziell den Rücktritt ſtizminiſters Boveſſe bekannt, der zum verneur der Provinz Namur ernannt w iſt. Ueber den Nachfolger des Juſtizmi Boveſſe iſt noch keine Entſcheidung Or* worden 3 4 unſerem Vo Wie Sir John Simon geſtern im eng 2 Unterhaus mitteilte, wird die Ausſp 4 über die Blockade von Bilbg Grund eines Antrags der Oppoſitio Mittwoch ſtattfinden. Für die Regierung An die den Außenminiſter Eden und Miniſte 9 dent Baldwin ſprechen. „brof jeppelin“ iſt geſtaetet Die erſte Südamerika⸗Fahrt im Jahre Friedrichshafen, 13. A Das Luftſchiff„Graf Zeppelin“ iſt Dienstag um 20.47 Uhr bei günſtigem unter Führung des Kapitäns Wittemann feiner erſten diesjährigen Südamefiloſß geſtartet. An Bord befinden ſich 21 Fah darunter Prof. Kempff, der bekannte Kl virtuoſe aus Potsdam, und große M in Geburtst n in unſer tun für d ſche Idee ſchland. werden il dee und Poſt und Fracht. Die jüngſten Zeppe k50 irer ſenden bei der jetzigen Fahrt ſind das ntt unſerer Nat jährige Töchterchen und der 13jährige des braſilianiſchen Handelsattaches in B Die Route wird vorausſichtlich durch Rhonetal über das Mittelmeer zum 8 atlantik führen. werden de Gefolgſchaft tragen, di kin fluiounglück ſordert vier Mailand, 13. Ap In der Nähe von Piſa rannte ein A raſender Fahrt in einer Kurve gegen eine tane und wurde zertrümmert. Von den ſen wurden vier junge Leute getötet, wä ihr Vater mit leichten Verletzungen davo ieſer Fahr wird es w eration wird Komponiſt Emil Peeters den Auftr halten, eine neue Muſik zum„Frankenbu Würfelſpiel“ unter Berückſichtigung der deren Vorausſetzungen einer Aufführun geſchloſſenen Bühnenraum zu ſchreiben. Muſik wird in großer choriſcher Form d Werk Möllers klanglich unterbauen. Die li aufführung dieſer Muſik findet als Auf der HI⸗Woche in Bochum ſtatt. Der Bamberger Dom erhält zwe neue Altäre. Außer dem großen Veit⸗gi Altar erhält der Bamberger Dam zum duh läum ſeines 700jährigen Beſtehens, das Aulfah Mai feſtlich begangen wird, zwei neue Alti die dem hl. Stifterpaar Heinrich und Kun⸗ gunda ſſchen Zürzer en zwiſchen Fürſtenportal und Veitsp Kafftehung. Der Feinichsaktar en 3 figürlichen Schmuck die Plaſtik Kaiſer Hei Reihen des aus dem Riemenſchneideraltar, währen den Kunigundenaltar die Statue der hl. ſerin kommt, die bisher in der Adamspforte untergebracht war. In di hinter den Altären ſollen die Häupter Kaiſerpaares, die bei den Prozeſſionen i mitgetragen werden, in würdiger Veekle eingebaut werden. Deutſche Filme in usS A. Die ame kaniſche„National Legion of Decench“, die f die Befreiung des Films von unſittlicher zerſetzender Ideologie zur Aufgabe gemach veröffentlicht allwöchentlich eine Liſte der d die als einwandfrei für alle Beſucher zu h zeichnen ſind. Auf der zuletzt veröffentlichte Liſte ſtehen wiederum deutſche Filme, und zih „Der alte und der junge König“,„Stand Bruggler“ und„Jede Frau hat ein Ge Heimnachn der Grund u leben u verden zu laſſen s Jungvolldien zn der Gemeinſe uden, die alle d nis“. Der Tätigkeit der Liga kommt de feinander ane ſchon große Bedeutung zu, weil verſchieden zundlagen geſe Dunkelmänner in Us A bisher vergeblich he hem ganzen Ke ſucht haben, den deutſchen Film grun erör aus den Liſten der empfehlenswerten F 44 ſtreichen. Anerkennenswerterweiſe n dem Ju Liga dieſem Anſinnen widerſetzt. ſchulen, da die dieſes 3 kenhändler ſahen, gnahmten B er Vertauf ſon beſtätigt, daß y dieſe Marken⸗ gemeldet worden ehr aber wieden ee ſche Landesan e Einladung zur ſalen Geologen⸗ hnt. 0 it, der zum Gon⸗ ernannt worde Juſtizminiſte ſeidung getroffen irn im engliſchen e Ausſpracht n Bilbao auf Oppoſition am Regierung wel⸗ d Miniſterprä⸗ geſtartet im Jahre Ilß ifen, 13. April. ppelin“ iſt an 22 13jährige Sohn taches in Berlih tlich durch daß neer zum Sih et vier Lole and, 13. April, nte ein Auth gegen eine Pln⸗ Von den Infaß⸗ getötet, während ngen davon ka den Auftrag „Frankenbur gung der beſon⸗ Aufführung in ſchreiben. Deſe ſcher Form daß Die lu⸗ det als Auftaf bauen. t. erhält zwei oßen Veit⸗Sto Dam zum Juh ens, das Anfang wei neue Altäte, nrich und Kuni⸗ en Altäre gelan⸗ Veitspforie z tar erhält Kaiſer Heinrit „ während g tue der hl. Ka der Nähe der r. In die Wand ſe Häupter deß zeſſionen imme iger Verkleidung 5 A. Die amet deceney“, die ſh unſittlicher und labe gemacht hat, Liſte der Filme, Beſucher zu he veröffentlichten Filme, und Awar “,„Standſchüte hat ein Gehei kommt deshalh veil gern r vergeblich vet⸗ um grundſäßlſch werten Filme zu Lannheim „Hakenkreuzbanner“ 14. April 1937 ahrqanꝗ 1927 rückt jetzt auf in Wort an die Eltern der Pimpfe und Jungmädel/ Die ganze Jugend gehört dem Führer ufruf des Kreisleiters Die nationalſozialiſtiſche Bewegung fordert ſhon frühzeitig die deutſche Jugend auf, ſich in den Dienſt für die Gemeinſchaft unſeres Vol⸗ ies zu ſtellen. Wenn die Jugend ſchon recht⸗ eitig erkennt, daß die nationalſoziali⸗ fiſche Anſchauung allein dem deut⸗ ſchen Volke ſeine Kraft für ſeinen Lebenskampf und ſeinen klaren lick für die Zukunft geben kann, wird das Werk Adolf Hitlers für alle Genera⸗ fionen unſeres Volkes erhalten bleiben. Jahr⸗ gang für Jahrgang unſerer Jugend wird des⸗ halb am Geburtstag Adolf Hitlers aufgerufen und aufgefordert, in die Reihen der Hitler-Ju⸗ end einzutreten und für die Idee Adolf Hit⸗ lers zu marſchieren. dch weiß, daß die deutſche Jugend, ſowie 4 1 Etern dieſen Appell freudig be⸗ grüßen und die Eltern mit ihren Jungen und Mädel ſtolz darauf ſind, wenn letztere zum kutenmal in ihrer ſchmucken Tracht als Pimpfe 0 Jungmädel durch die Straßen marſchie⸗ en. Jungen und Mädel, folgt dem Appell unſeres Fihrers, ſtellt euch in die Gemeinſchaft Fünferer Jugend, die ſeinen Namen trägt und folgt der Hakenkreuzfahne, die Adolf Hit⸗ ker als Zeichen der inneren und äußeren Frei⸗ heit unſerem Volke gab! Der Kreisleiter: Dr. R. Roth. 4 An die Elfernschaff unserer Pimpfe Am Geburtstag des Führers treten eure Zungen in unſere Reihen. Sie werden bei uns Dienſt tun für den Führer, für die nationalſo⸗ ialiſtiſche Idee und für unſer ewiges Deutſchland. Sie werden ihren Dienſt tun mit derſelben eude und demſelben Stolz, wie es vor ihnen Päter in der Bewegung und im Heer ge⸗ haben und heute noch tun. Wenn ſie auch och jung ſind, ſie werden mit euch Träger er ddee und Kämpfer für den Füh⸗ ker und unſer Reich ſein. Damit reihen ſie ſich trotz ihrer jungen Jahre in den Marſch⸗ itt unſerer Nation ein. Sie werden dem Führer in jeder Lebens⸗ ge Gefolgſchaft leiſten und im Herzen ſeine Porte tragen, die er einmal zu uns geſprochen hat:„Ihr ſollt ſein flink wie Windhunde, zäh pie Leder und hart wie Kruppſftahl!“ Und weiter:„Mein Lebenskampf iſt nicht umſonſt gekämpft, das Werk iſt nicht umſonſt getan! Mit dieſer Fahne und in ſeinen jungen Trä⸗ gern wird es weiter leben, und eine würdige Generation wird einſt für euch bereitſtehen! Eltern unſerer Pimpfe! Wir wiſſen, Ihr gebt uns eure Jungen freudig und mit großem Ver⸗ auen! Wir werden dieſes Vertrauen zu recht⸗ fertigen wiſſen und eure Jungen zu Pimpfen etziehen! Es kann keine Eltern mehr geben, die enoch abſeits ſtehen. Alle Eltern werden ſtolz wenn ihr Junge Pimpf iſt. und darum nochmals: Alle Jugend dem Führer! 70 Heil Hitler! Der Führer des Jungbannes 171: gez. R. Wackenheim, Stammführer. Unsere Fahne ist mehr als der Tod. (Archivbild) Schwerty/ orte des Junqvolls „Jungvolkjungen ſind hart, ſchweigſam, tap⸗ fer und treu. Jungvolkjungen ſind Kameraden. Der Jungvolksjungen Größtes iſt die Ehre!“ Wir wollen zuerſt hart ſein gegen uns ſelbſt, bevor wir es gegen andere ſind. Hart ſein heißt, Vorbild ſein, am meiſten dort, wo man das liebe„Ich“ überwinden muß, um dem„Wir“ zu dienen. Wir wollen keine wei⸗ chen Memmen erziehen, denn das Leben, in dem wir ſtehen, iſt hart. Und hart ſein heißt, härter ſein als das Leben. Pimpfe ſind ſchweigſam. Nur die ſchwätzen, Was erv/ artfet den Pimpfenꝰ? einmal anzuſtrengen, ohne zuſammenzubrechen, erwächſt ihm die ſeeliſche Stärke. Die innere Zähigkeit, mit der er an die Er⸗ füllung aller Leiſtungen geht, die von ihm ge⸗ fordert werden, machen ihn zum kämpferi⸗ ſchen Menſchen. In dieſem Kampf jemals Rum iſt für die Jungen des Jahrgan⸗ ges 1927 der Zeitpunkt gekommen, wo ſie in en Reihen des Jungvolks den Gleichſchritt hufnehmen, und damit ihren Dienſt an der Aation beginnen. Bald werden wir ſie auf den portplätzen ſehen, wo ſie ſich vorbereiten zur en Leiſtung, die der Führer von ihnen ver⸗ Angt: zur Pimpfenprobe. Manches wird Uihnen ungewohnt ſein und ſie im Anfang lleberwindung koſten. Aber gerade darin liegt ner der größten Werte der Jungvolkerzie⸗ hung, daß der Junge gezwungen wird, ſich ein⸗ zuordnen. Im Heimnachmittag und am Samstag kann ierzu der Grund gelegt werden. Das Gehörte Uber zu leben und das Geſprochene zur Tat perden zu laſſen, dazu iſt die idealſte Form des Jungvolldienſtes geſchaffen: das Lager. In der Gemeinſchaft von gleichaltrigen Kame⸗ naden, die alle durch ihr gemeinſames Leben Afeinander angewieſen ſind, werden die Grundlagen geſchaffen, die den Jungen zu einem ganzen Kerl machen. urch die körperliche Ertüchtigung, liie von dem Jungen verlangt, ſeinen Körper eu ſchulen, daß er in der Lage iſt, ſich auch 4 zu erlahmen, hindert ihn das Gebot der Treue zum Führer, das Gebot der Härte gegen ſich ſelbſt, hilft ihm ſein Führer, der ihm den Weg zeigt. Wenn er ſich nun einſetzt, für alle dieſe Lei⸗ ſtungen, die die Pimpfenprobe und das Lei⸗ ſtungsabzeichen des Deutſchen Jungvolks von ihm fordern, ſo iſt er Kämpfer, und jeder Kämpfer hat ſeine Ehre. Dies alles ſoll der Jungvolkdienſt dem Jungen geben. Er⸗ innern wir uns an die Worte, die Dr. Goeb⸗ bels am 30. Januar 1937 ausſprach:„Man muß die Gemeinſchaft früh und oft üben, da⸗ mit ſie ſelbſtändig wird.“ Wenn der Pimpf mit frohem Lachen und freudigem Bekennen dies alles als ſeinen Lebens⸗ einſatz ſieht, dann können wir ſicher ſein, daß das d utſche Volk in Jahrhunderten noch mu⸗ tiger, noch ſtärker und noch freier ſeinen Platz in der Welt einnehmen wird. Ra. die nichts zu ſagen wiſſen. Wer etwas zu ſa⸗ gen hat, der handelt. Pimpfe geben nie ver⸗ trauliche Dinge preis. Ein Schwätzer kann nie ein Pimpf ſein. Der Pimpf iſt tapfer. Mutloſe Drückeber⸗ ger ſchließen ſich von ſelbſt aus der Kamerad⸗ ſchaft aus; in der Gemeinſchaft gel⸗ ten nur ganze Kerle. Halbe Kerle und Feiglinge werden von den Pimpfen nicht ge⸗ achtet. Was Treue iſt, weiß der Pimpf aus dem Kampf des Führers. Wenn ſeine Mitkämpfer durch alle Jahre des Kampfes und der Not die Fahne zur Erfüllung getragen haben, dann kennen wir unſere Pflicht, treu zu ſein. Pimpfe ſind Kameraden! Sie ſehen den Soldaten des großen Krieges, wie er an der Seite der Kameraden die Feinde aufhält. Er konnte den Druck des Kampfes und der Ver⸗ antwortung nur aushalten, weil Tauſende gleich ihm an allen Fronten lagen, und das Band ihrer Kameradſchaft auch ihre Feſtungs⸗ mauer war, an der der Feind zerbrach. Den blanken Schild der Ehre reinzuhalten, und nichts zu tun, was ihn beflecken könnte, iſt oberſtes Geſetz des Pimpfen. Unsere Feiern Die Reichsreferentin der Jungmädel, Lydia Schürer⸗Stolle, ſagte einmal: „So ſtehen auch wir Jüngſten des National⸗ ſozialiſtiſchen Mädelbundes bewußt im Dienſt. Unſere Arbeit iſt nicht nur Erziehung des ein⸗ zelnen Jungmädels, ſondern darüber hinaus eine umfaſſende Vorbereitung für die Aufga⸗ ben, die wir ſpäter einmal im RDM zu er⸗ füllen haben. Denn auch für unſer Schaffen gilt letzthin die Forderung, die der deutſchen Mädelgeneration geſtellt wurde: Trägerinnen der nationalſozialiſtiſchen Weltanſchauung zu formen.“ Jungmãdel folqen gern Der Führer fordert in ſeinem Geſetz über die Hitler⸗Jugend vom 1. Dezember 1936 die Er⸗ faſſung aller Mädel und Jungen vom 10. Lebensjahr an in der Hitler⸗Jugend. Er ſtellt die Hi damit als dritten großen Erzie⸗ hungsfaktor neben Elternhaus und Schule. Wir wollen, daß die Mädel freiwillig zu uns kommen, und das werden alle tun. Wir wiſſen, daß auf uns alle Pflichten warten, und daß wir Jungmädel auf unſerm Platz zu ſtehen haben. Deshalb ſind wir Jungmädel da. Klare Augen wollen wir haben, tätige Hände. Stark und ſtolz wollen wir werden. Zu gerade, um Streber und Duckmäuſer zu ſein. Zu aufrichtig, um ſcheinen zu wollen. Zu gläubig, um zu zweifeln und zu klagen; zu ehrlich, um zu ſchmeicheln; zu trotzig, um feige zu ſein. Jungmädel ſind wir mit klaren Augen, mit tätigen Händen und ſchweigender Pflicht. Jungmädel, die voll Stolz die Zähne zuſammenbeißen, die im Frohſinn lachen und im Ernſt vor ihrer Avbeit ſtehen. Jungmädel, die das Leben voll Stolz und Geradheit leben. Solche Jungmädel werden einſt die Frauen ſein, wie unſer Land ſie braucht. Wir werden das alles können, weil wir als eine große Gemeinſchaft marſchieren auf dem großen, geraden Weg, den unſer Führer zeigt. Vor jedem Deutſchen ſteht damit ein Bekenntnis zu einer Idee, zu einem Willen, der Tat iſt, zu einer Fahne, die Kampf fordert. Wir aber ſind bereit in Gehorſam und Treue: Wir folgen! Heil Hitler! Die Führerin des ZM⸗Untergaues'heim(17) gez.: Eliſabeth Wolfram, Jungmädel⸗Untergauführerin. in den Meldestellen „Ich bin deutſcher Abſtammung und ver⸗ ſpreche durch meine eigenhändige Unterſchrift, die Bewegung als aufrichtige Deutſche, ent⸗ ſprechend der nationalſozialiſtiſchen Weltan⸗ ſchauung mit allen meinen Kräften zu fördern.“ Dieſen Satz unterſchreiben die„Neuen“. Im erſten Augenblick war wohl ein gewiſ⸗ ſer Stolz dabei, daß ſie nun da ihre Unter⸗ ſchrift hinſetzen durften und ſie wollten es tun, ohne den Wortlaut erſt lange zu leſen. Wir haben mit ihnen geſprochen. Da ſind ſie ganz ſtill geworden und ſchrieben ihre Namen. Und das war ſo ganz anders, als wenn ſie ſonſt ihren Namen ſchreiben. Manchen ſah man an, daß ſie ſich noch nie über etwas den Kopf zer⸗ brochen hatten, daß zu Hauſe ganz ſelbſtver⸗ ſtändlich für ſie geſorgt wurde. Und daß ihre Mutter ſich ſehr viel um ſie kümmern konnte. So eine hatte ſich gerade das Formular zum Unterſchreiben zurechtgelegt. Die Mutter ſtand dabei.„Wenn du das unterſchreibſt, dann ge⸗ Lichtscheues Gesindel Zahnen r— Bakterien, E n ihr Jerſtörungswerk treiben. Zunächſt gan unmerklich. W5 dann Schmerzen—— und die Untexſuchung ergibt:„Zahnfäule!“(Karies). Recht⸗ zeitige ſtändige Zahnpflege, morgens und vor allem abends mit Chlorodont, der Qualitäts⸗Zahnpaſte von Weltruf, iſt ein zuverläſſiger Schutz. Die Zähne bleiben weiß und geſund bis ins Alter. die an unſeren hörſt du nicht mehr mir allein, ſondern auch noch dem Führer. Weißt du das?“—— „Wieviel gehör ich dann dem Führer mehr als dir?“ Iſt das ſehr ſchlimm? Aber— ich werde doch unterſchreiben, denn ich möchte gern zu den Jungmädel.“ Dann ſitzt vor uns eine Arbeiterfrau. Fünf Kinder hat ſie, und da ſie keines allein laſſen kann, weil ſie doch ihre Aelteſte anmelden muß, ſind ſie eben alle dabei. Fein iſt das, wie die Frau uns ſo ſelbſtverſtändlich ihre Aelteſte bringt. So kamen Tag für Tag die Mütter und Väter mit ihren Mädel zu uns. Menſchen, die in den neuen Siedlerhäuſern wohnen, andere wieder, die aus den großen hohen Mietblocks kommen, und welche, die draußen vor der Stadt die feinen Villen mit den großen Gärten haben. Wir wiſſen, all die „Neuen“ werden in unſer Jungmädelſein hin⸗ einwachſen und da, wie wir, froh und ſtolz in der Gemeinſchaft ſtehen. Das iſt die Idee der HJ: Eine Kamerad⸗ ſchaft jener Deutſchen, die nichts für ſich wollen! Galdur v. Schirach.) Mannheim — „Hakenkreuzbanner“ S liegerungriſf anuf das Monte Carlo Indiens Der schwarze Iod regierf in Queffa Abenteurer aui der Sucie nadi Schätzen/ Eine Iotenstadi zwei Jahre belagert/ Ind dennoch siegie die Dest Die indiſchen Behörden haben nunmehr ener⸗ giſche Maßnahmen eingeleitet, um die Quaran⸗ täne des Grauens über der Stadt Quetta zu beenden. Seit in der Nacht des 31. Mai 1935 ein gefährliches Erdbeben dieſen berühmten in⸗ diſchen Kurort in Trümmer legte, mußte die Stadt mit Stacheldraht und Maſchinengewehren von der Außenwelt abgeſperrt werden, da die Peſt von der Trümmerſtätte Beſitz ergriffen hatte und bisher nicht ausgerottet werden konnte. Der Name der Stadt Quetta im entlegenen Beludſchiſtan hat in Indien etwa den gleichen Klang, wie in Europa Baden⸗Baden oder Biarritz. Quetta iſt— oder war bis zum 31. Mai 1935— ein öſtliches Monte Carlo. Die ſchönſten europäiſchen Frauen, die in In⸗ dien zu finden ſind, mußte man in Quetta ſuchen. Es war der Tummelplatz der ſchwer⸗ reichen indiſchen Nabobs, zahlloſer Spieler und Abenteurer, der Verbrecher und Schwindler, aber auch der angeſehenſten Kaufleute. Denn Erdal Schuhcreme Quetta war einer der bedeutendſten Handels⸗ plätze für koſtbare orientaliſche Teppiche, im Handel mit ſchimmernden Perlen und pracht⸗ vollen Juwelen wurden Millionen verdient. Und wenn die Engländer dorthin eine Garni⸗ ſon gelegt haben, ſo geſchah es weniger aus ſtrategiſchen Gründen, vielmehr um in dieſer laſterhaften Stadt einigermaßen Ordnung hal⸗ ten zu können. Das alles wurde in der Nacht zum 31. Mai 1935 in wenigen Minuten jäh zerſtört. Als die Rettungsmannſchaften eintrafen, hatte ſchon die ſchwarze Peſt von dem Ort des Schreckens Be⸗ ſitz ergriffen. Es blieb nichts anderes zu tun, als die verſeuchte Totenſtadt ihrem Schickſal zu überlaſſen und ſtreng von der Außenwelt abzu⸗ ſperren, damit der verhängnisvolle Seuchen⸗ herd keine Gelegenheit fände, ſich auszubreiten. Von 50000 Menſchen waren nur wenige mit dem Leben davongekommen. Die unermeßlichen Schätze, die in den Ba⸗ ſaren, in den Karawanſereien— hier führte der große Handelsweg nach Afghaniſtan vor⸗ über— und in den Safes der Geſchäftsleute aufgeſpeichert lagen, wurden im Stich gelaſſen. Aber dieſe Reichtümer lockten; ſie lagen genau 1 und hexrenlos da wie einſt die Dia⸗ mantenfelder Transvaals oder die Goldminen in Alaska. Hnänen plündern die Trümmerſtätte Unzählige Abenteurer und Verbrecher, die vas entſetzliche Uunglück wie Hyänen herbeige⸗ lockt hatte, verſtanden es in der erſten Zeit, ſich unbemerkt durch die noch unvollkommenen Ab⸗ ſperrungen zu ſchmuggeln, in der Abſicht, mit den herrenloſen Schätzen das Weite zu ſuchen. Man weiß heute, daß es mehrere hundert Men⸗ ſchen geweſen ſein müſſen, die der verlaſſene Reichtum angelockt hatte. Und das wurde, nach dem Erdbeben, die zweite Tragödie inmitten der Trümmer Quettas. Dieſe Menſchen fanden Gold und Juwelen in Hülle und Fülle, ſie hat⸗ ten Geld im Ueberfluß— aber es gab nichts zu eſſen, alle Nahrungsmittel waren längſt ver⸗ dorben, die Waſſervorräte von der Peſt ver⸗ ſeucht. Inzwiſchen hatten die Truppen einen mehr⸗ fachen, dichten Kordon von Stacheldrahtver⸗ hauen um die Stadt gelegt. Wegen der Seu⸗ chengefahr wurde kein Menſch mehr herausge⸗ laſſen. Diejenigen, die es dennoch verſuchten, die Abſperrungen zu durchbrechen, wurden ohne Gnade erſchoſſen. Nach wenigen Tagen war dieſer grauſige Spuk vorüber. Peſt oder Hun⸗ ger und Durſt hatten die letzten Abenteurer hinweggerafft. Man glaubte, daß binnen Jah⸗ resfriſt die zerſtörte Stadt wieder freigegeben werden könnte. Aber die Peſt lebte fort, ſie fand an den vielen Tieren willkommene Opſer. Alſo wurden die Abſperrungen noch verſtärtt. In kurzen Abſtänden richtete man Maſchinen⸗ gewehrpoſten ein, und während der Nachtzeit erleuchteten mächtige Scheinwerfer die Gegend taghell. Wo ſich etwas Verbüchtiges regte, wurde ſofort das Feuer eröffnet. Auf dieſe Weiſe gelang es, den Tierbeſtand ſtark zu de⸗ zimieren. Schließlich ſetzte man Scharfſchützen⸗ Abteilungen ein, die ſich mit beſonderer Vor⸗ ſicht gegen die Trümmerſtätte vorarbeiteten. Aber auch das führte nicht dazu, die Peſigefahr endgültig zu beſeitigen. Giftgas gegen den ſchwarzen Tod Jetzt werden Vorbereitungen getroffen, um die Seuchengefſahr radital auszumerzen. Die einzige Möglichkeit, zu der man noch Zuflucht nehmen kann, iſt, die Stadt durch Flugzeuge mit Giftgasbomben zu belegen und ſo auch die letzten Lebeweſen zu vernichten. Gleichzeitig wird für längere Zeit ein lückenloſer Feuerwall um die Trümmerſtadt gelegt. Danach ſoll Quetta endgültig wieder freigegeben werden. Es iſt das erſtemal in der Geſchichte der Erd⸗ beben, daß man derartige Vorſichtsmaßnahmen ergriffen hat. Bei allen früheren Kataſtrophen hatte niemand die Einwohner daran gehindert, ſofort nach dem Beben ihre Häuſer wieder auf⸗ zuſuchen. Meiſt ſind dadurch große Epidemien entſtanden, die um ein Vielfaches größere Opfer forderten, als das Beben hinweggerafft hatte. Kürze Reichsminiſter Ruſt und ſeine Begleitung ſind geſtern nach der Beſichtigung von Nemea, Altkorinth und Eleuſis wieder nach Athen zurückgekehrt. Miniſter Ruſt ſprach am Diens⸗ tagabend zu den in Athen anſäſſigen deutſchen Volksgenoſſen. Der däniſche Premierminiſter Stauning, der einige Tage zu offiziellen Beſprechungen in London weilte, iſt am Dienstag wieder nach Dänemark abgereiſt. Bei ſeiner Abfahrt waren Vertreter Baldwins und Edens auf dem Bahnhof zugegen. kin huſteriſcher Vorſloß der ungariſchen Linken gegen die! Budapeſt, 13. Die Offenſive der Linksparteien gege Rechtsbewegung in Ungarn dauert a Dienstag unternahm die Linke mit U zung der Legitimiſten und Tibor Eckhot im Finanzausſchuß des Abgeordnet einen neuen Vorſtoß. Bei der Berat Staatshaushalts richtete ſie in gerade riſcher Weiſe an die Regierung die d Aufforderung, mit ſchärfſten Mittel die Rechtsbewegung vorzugehen und gültig zu unterdrücken. Juſtizminiſter Lazar betonte, daß gierung jede geſetzwidrige Handlung, cher Seite immer ſie begangen werde gleicher Strenge zu beſtrafen entſchloſſe Den Kundgebungen extremer Kreiſe man jedoch keine übertriebene Bedeut zumeſſen. Im übrigen habe die R den Staatsanwaltſchaften alle not Anweiſungen erteilt. rolle verbrechen einer Sekte zwingen Kanadas Polizei nun zu scharſen Gegenmaßnal London, 13. April(HB⸗Funk) Die Polizeibehörden in Newſon ſahen ſich jetzt gezwungen, umfangreiche und ſcharfe Schutzmafnahmen gegen das Treiben der „Söhne der Freiheit“ zu ergreifen, einer Sekte, die ſich ſeit einigen Tagen in Britiſch⸗ Columbien durch Terrorakte hervortut. Nachdem dieſe Sekte in den letzten Tagen fünf Schulen und vier öffentliche Gebäude durch Brandbomben eingeäſchert hat, drohte ſie jetzt, die Brücken der kanadiſchen Pazifik⸗Bahn zu ſprengen. Dieſe Terrorakte ſind angebliche Proteſtmaßnahmen der Sekte gegen die ka⸗ eine ſchwere Brandkataſtrophe legte 27 Gebãude eines Dorfes auf dem Eidisfeld in Asche eiligenſtadt, 13. April Am Dienstag gegen 12.30 Uhr brach in einem Gehöft in Kreuzgeber ein Brand aus, der ſich, durch ſtarken Wind begünſtigt, mit rieſiger Geſchwindigkeit über das halbe Dorf ausdehnte. 25 Gehöfte ſtehen in Flammen, einige von ihnen ſind bereits niedergebrannt. Die Löſcharbeiten geſtalten ſich infolge des Waſſermangels außer⸗ ordentlich ſchwierig, ſo daß beiſpielsweiſe eine Motorſpritze nicht eingeſetzt werden kann. In den bisher eingeäſcherten 27 Gebäuden haben 23 Familien all ihr Hab und Gut ver⸗ loren. Große Vorräte an Futtermitteln, viele landwirtſchaftliche Maſchinen, zahlreiche Schweine, Schafe und Hühner kamen in den Flammen um. Zufällig kam auf einer Uebungs⸗ fahrt eine Wehrmachtabteilung aus Mühlhau⸗ ſen durch das Dorf, die ſofort eingriff. Bald nahmen auch SA, SS, NSgs, Techniſche Not⸗ hilſe, die aus allen umliegenden Ortſchaften Festlicher Abschluß des Konzertwinters der Akademie Beethovens„Coriolan“-Ouvertüre und die Neunte Sinfonie mit Schluf chor Als Beethoven mit dem„Fidelio“ ſein dra⸗ matiſches Werk beſchloſſen hatte, drängte es 1 zu neuen Opern. Aber alle Pläne kamen nicht zur Reife, nur als hervorragender Büh⸗ nenkomponiſt trat er hervor. Die erſte Gele⸗ genheit, die ſich ihm bot, war die Aufforde⸗ rung, zu Heinrich Collins Drama„Coriolan“ eine Ouvertüre zu ſchreiben. Aus zwei aegen⸗ ſätzlichen Themen baut ſich das tragiſche Werk auf, ſtarr und unbeugſam männlich iſt das eine, flehend und drängend das andere, die Tragödie des Helden, der ſich trotzig gegen Recht und ſchließlich gegen ſein beſſeres Wiſ⸗ ſen auflehnt und an dem inneren Zwieſpalt zugrunde geht, erſteht in Tönen. Karl Elmen⸗ dorff arbeitete ſauber die thematiſchen Zuſam⸗ menhänge heraus und erſchloß die Tragödie in letzter Tieſe. Der kurze Auftakt dieſer Ouvertüre führte zu der Sinfonie Nr. 9 in d⸗moll, Opus 125, mit dem Schlußchor über Schillers Ode„An die Freude“, mit der der Konzertwinter der Alademie ſeinen Höhepunkt erreichte. Beet⸗ hovens Pläne zur Vertonung dieſer Ode ſind ſchon oft unterſucht worden, ſie liegen weit zurück. In allem Ringen und aller inneren Rot, die aus Einſamkeit und Enttäuſchung, Krantheit und Verbitterung geboren wurde, blieb der Meiſter Sieger. Was er in der Eroica und noch ſtärker in der c⸗moll⸗Sinfonie ausdrückte, der Glaube an die Macht des Wil⸗ lens, an den Sieg des innerlich ſtarken Menſchen wurde hier zum höchſten Ausdruck erhoben. Schon lange hörte er nicht mehr die Schöpfungen, die er der ganzen Menſchheit ſchenkte. Er war reizbar und bitter dem Leben gegenüber, er ſchien mißtrauiſch den Menſchen gegenüber. Aber er bewahrte ſeine innere Kraft, und ſie ließ ihn den größten Sieg er⸗ ringen, den ein Menſch erringen kann, den Sieg über ſich ſelbſt, den er oft verkündete, nie aber ſo triumphierend wie in der 9. Sinfonie, die damit den Höhepunkt des ſinfoniſchen Schaffens überhaupt darſtellt. Wer das Werk erlebt hat und die zu Beet⸗ hovens Zeit bekannten ſinfoniſchen Werke mit ihm vergleicht, begreift, daß es viele Jahr⸗ zehnte dauerte, bis ſeine übermenſchliche Größe begriffen wurde. Der Theoretiker mag von feiner Kenntnis der Sonatenform Bedenken gegen dieſe Sinfonie gehabt haben, man hat ſogar äſthetiſche Bedenken gegen ihr Finale glaubhaft machen wollen. Aber ein Kunſtwert ſoll kein Rechenexempel löſen, es ſoll nicht die mehr oder weniger gute Auflöſung einer for⸗ malen Bedingung ſein, ſondern es ſoll wirken, es ſoll den Menſchen erheben und innerlich bereichern. Taufende haben die Neunte als Reichtum erlebt, ſich von ihr erſchüttern und erheben laſſen. Ihre Aufführung wird immer ein Höhepunkt im Konzertleben bleiben Karl Elmendorff hatte die Leitung und ſetzte alles daran, den gewaltigen Inhalt der Muſik zu erſchließen. Geheimnisvoll ließ er den erſten Satz, deſſen Expoſition auf Quinten der zweiten Violinen und Celli leer und dun⸗ kel aufklingt, zum wuchtigen Hauptthema über⸗ gehen, und enwickelte dann in klarer Ueber⸗ ſicht die Fülle der Gedanken, die jedes formale Gefüge zu ſprengen ſcheinen. Sorgfältig ar⸗ beitete das Orcheſter unter ſeiner Leitung, jeder ſetzte alles daran, keine Wirkung aus⸗ zulaſſen. Das Werk iſt ſchon ſo oft beſprochen worden, daß eine eingehende Analyſe über⸗ flüſſig erſcheint. Friſch andringend gab Elmen⸗ dorff das Scherzo als echten Vivace⸗Satz, Hei⸗ terkeit und Humor herrſchen hier, ſelbſt die derblomiſche Wirkung wird erfolgreich geſucht, wenn die Pauke viermal nach einander das Grundmotiv ſoliſtiſch ühernimmt. Liedhaft breit iſt das Trio, dem eine Volksliedmelodie zugrunde liegen ſoll. Von wundervoller Tiefe alarmiert worden waren, mit den Wehren aus Mühlhauſen, Heiligenſtadt und Dingelſtüdt die Rettungsarbeiten auf, ſo daß das Großvieh in Sicherheit gebracht werden konnte. Am ſpäten Abend ſchien die Gewalt des Feuers ge⸗ brochen. Die Gauamtsleitung der NSV ſtellte vorläu⸗ fig 25000 Mark für die betroffenen Familien zur Verfügung. Die Brandurſache iſt noch nicht feſtgeſtellt. um Abend trafen 120 Mann vom Reichsarbeitsdienſt ein, die bereits mit den Aufräumungsarbeiten begannen. Von einem krdrulſch bedroht. Paris, 13. April. Bei dem kleinen Ort Chomettes in der Nähe von Bonneville(Departement Haute Savoie) iſt eine Fläche von etwa zehn Hektar ins Rutſchen gekommen. Die Bevölkerung mußte zum Teil mit ihrem Hab und Gut aus den vom Erd⸗ rutſch bedrohten Häuſern ausziehen. und unendlicher Schönheit iſt das Adagio molto e cantabile, das von Elmendorff mit beſon⸗ derer Liebe behandelt wurde. Hier zeigte ſich die Schönheit der einzelnen Inſtrumenten⸗ gruppen des Orcheſters im beſten Lichte. Wie mit einem Aufſchrei beginnt das Preſto⸗ Finale. Erinnerungen an frühere Sätze klin⸗ gen auf und wurden ſorgfältig herausgehoben. Dann ſetzen Celli und Kontrabäſſe mit dem Motip der Ode ein, bis ein neuer Ausbruch des vollen Orcheſters ſie überrennt. Beruhi⸗ gend und wie eine Aufforderung ſetzt der Solobaß ein:„Freunde nicht dieſe Töne! Sondern laßt uns angenehmere anſtimmen und freudenvollere!“ und leitet zum zweiten Teil des Finales, der Freudenode, über, deren volkstümliche Melodie immer ergreifen und mitreißen wird. Nach gewaltigen Höhepunkten geht das Wert im lichten Jubel zu Ende. Die Wahl der Soliſten war im weſentlichen günſtig. Beſonderen Beifall holte ſich Ria Ginſter(Frankfurt a..) mit der Sopran⸗ partie. Das Tenorſolo ſang Joſef Witt (Braunſchweig). Für die Alt⸗ und Baßpartie waren die beiden Mannheimer Künſtler Jrene Ziegler und Heinrich Hölzlin, die von den Soliſten unſtreitig den ſtärkſten Eindruck machten, verpflichtet. Statt des urſprünglich angekündigten Mannheimer Chores hatte man den Beethovenchor aus Ludwigshafen, deſſen Veranſtaltungen auch von Mannheim aus viel beſucht werden und deſſen Leiſtungen ſchon immer bewundernde Anerkennung ge⸗ funden haben, gewonnen. Die Aufführung wurde freudig aufgenom⸗ men. Elmendorff und die Soliſten wurden begeiſtert gefeiert. Dr. CarlJosef Brinkmann. Elly Beinhorn einen Elly Beinhorn⸗Roſemeyer hat einen Film ge⸗ dreht, der den Titel trägt„Mit Flugzeug und Auto quer durch Afrika“ und der ihre Erleb⸗ niſſe auf den Fahrten durch den ſchwarzen Erd⸗ 5 nadiſchen Erziehungsmetho Die„Söhne der Freiheit“ ſind die h Sekte der„Duchoborzen“(„Geiſteskä die ſich 1740 in Rußland bildete und da gen Ende des 19. Jahrhunderts von do gewandert iſt. nalfenſchande und ſibieeit Zuchthaus für jüdiſchen„Frauenat Düſſeldorf, 13. April.(HB⸗ Am 1. März war der Jude Walter der ſich in Düſſeldorf als„Frauenar tätigte, wegen Raſſeſchändung von der Straftkammer zu zwei Jahren Zuchthau drei Jahren Ehrverluſt verurteilt w Bei dieſem Verfahren hatte die Unterf ergeben, daß ſich der Jude ſeit mehrere ren in einer Reihe von Fällen des Ve chens gegen das keimende Le Sinne des Paragraphen 218 StGB 6 bung) ſchuldig gemacht hatte. Er ha nun deshalb vor dem Düſſeldorfer 8 gericht erneut zu verantworten. Na zweitägigen Verhandlung, die unter der Oeffentlichkeit ſtattſand, lonnten⸗ geklagten ſieben Abtreibungsfälle nach werden. Das Gericht verurteilte ihn z Geſamiſtrafe von 3 Jahren Gefängn Strafe wurde in eine Zuchthausſtra zwei Jahren umgewandelt. Dieſe Stra die am 1. März wegen Raſſenſchande ver Strafe wurde zu einer Geſamtzuchtha von 3½ Jahren zuſammengezogen. Anxiige usn reinigt Baröuſch Annahme-Läden in Mannheim: G 2. 12, S 4. 1 L 14. 7, Mittelstr. 36. Schwetzinger Straße 134, Fernsprech-Sammelnummer 20087— Uindenhot: heimerstraße 37— Ludwigshafen a. Rh.: Prinz strabe 14, Schillerstrahe 2. Mundenheimer Strah Friesenheim: Ruthenstraße 2 teil ſchildert. Der Film wird anläßlich Vortrages der Fliegerin in Wien zur rung gelangen. „Mario“ ſtaatspolitiſch und leriſch wurde von der 7 wertvoll“ ausgezeichnet. Filmkammer in der Schwei ründet. Der Bundesrat in Bern ha age die Einſetzung einer ſchweizeriſche kammer für die Ergreifung wirkſame n Maßnahmen auf dem es Filmweſens beſchloſſen. Damit if offizielle Schritt zu dem ſeit vielen geplanten Aufbau einer möglichſt rein eriſchen Filminduſtrie und 1 Die Hauptaufgabe der Filmkam arin beſtehen alle kulturellen und ſtag tiſchen Intereſſen, die mit den Erforde der geiſtigen Landesverteidigung zuſg hängen, zu ſchützen. Ein dreidimenſionaler Fil aus Paris wird, wird auf riſer Weltausſtellung eine kunſt der Gegenwart revolutionierende dung Louis Lumieres gezeigt werde 41. ſich um den ſogenannten dreid ionalen Film, der in privaten Au 55 bereits in Paris gezeigt wurde. at gemeinſam mit Pierre de Cuvier d bigen, dreidimenſionalen, ſonoren Film fen, der Bilder aus der Heimat Lumiere Franche Comte, darſtellt. Das dreidimen Bild, das durch eine Art Brille oder gucker betrachtet wird, hat den Vorzug heurer Lebendigkeit. Als Lumiere zu Male das Bild eines fahren Autos zei tönten Schreie, das Publikum ſprang mi Sitzen auf, denn man hatte das Gefühl, das Auto in die Zuſchauer hineinraſe wertvoll. Der am Vorabend Geburtstages des Führers in Berlin zur Au führung gelangende italieniſche Film„Man ilmprüfſtelle mit den Pi katen„ſtaatspolitiſch wertwoll“ und„künſkle wenig S. 8 ber ſchon k Bekannten. enſeitig n gar nicht um e. el Werkſtattw Beabſichtig tattwochenb es deutſc Bemeſſun haftsmitglieder illen auch nach zw. Beſchäftigun hatte bereits Einvernel er bittet e un 1. Oltober 1 tzulagen, i ir Grundvergü enſt der neuen le Zeit als Ber Die tsdienſtführ Groß-Mannheim 14. April 100 Zer* eee er dr eg ns Eine ſchwimmende Handwerksſchau wingt werden jetzt die ritte bei einem gen die Rechte 0 eun guhindert fl 31 bie8 unſeren 13. Apr loßgarten. Ungehindert fließt die Sonne zu, 1 1 04 m. 0 Wpril. ae Vaunie wenig Laub. Auf Ein Mannheimer Geſchenk an den„Seeteufel“/ handwerkliche Kunſt ſoll mehr zur Geltung kommen irteien gegen d em friſchgrünen Raſen und den gelb⸗weißen dauert an. M gen tanzen die Strahlen einen heiteren Früh⸗ Wenn in den nächſten Tagen der inzwiſchen von einer Handwerkskunſt kaum noch geſpro⸗ iſt, denn der geſamte Raum iſt bis in alle Ein⸗ ike mit Unterſti ugsreigen. 3 von Hamburg nach Lübeck unterwegs befind⸗ chen werden. Der Nachwuchs im Handwerk zelheiten ein Werk des Mannheimer Hand⸗ Tibor Eckhatblz zie haben ſich diesmal etwas verſpätet, die liche„Seeteufel“ Graf Luckners ſeine große hatte ja auch kaum Gelegenheit, wirkliche Hand⸗ werks, das bei dieſer Gelegenheit einmal ge⸗ geordnetenhauftz en Blätter, die es nun plötzlich eilig be⸗ 4* 3 i 0 werkerarbeit zu leiſten. zeigt hat, was Handwerkskunſt und Handwerks⸗ der Beratun men, das giaue und ſchwarze Geäſt der er⸗ Weltreiſe von Lübeck aus antritt, dann wird an Es iſt klar, daß das Handwerk nicht von arbeit bedeutet. Das Mannheimer Handwerk in gen ungsfroh daſtehenden Bäume zu ſchmücken. Borp ſeines neuen Schiffes ein Raum einge⸗ heute auf morgen die Stellung erobern kann, hat ſich nicht nur in der Stadt ſelbſt, ſondern W3 413 enſichtlich freuen ſie ſich auf den Frühling richtet ſein, der im Zeichen Mannheimer Hand⸗ die es in den Jahren des Riederganges ver⸗ einen * er als—— Menſchen. werkskunſt ſteht. In aller Welt ſoll gezeigt wer⸗ loren hat. Noch viele aufklärende Arbeit galt Baßen ind von d ſube 5 hen und ſie e ee benn die verborgene Kraft den, was deniſche Handwertskunſt zu leiſten feindehe man nperal begriiſen haß wns Hand. heiſterd ligt mit Macht zum Licht. Wie gewaltig rin⸗ vermag und daß deutſche dandwerkskunſt wie⸗ e wert iſt be- Zu den Begeiſterten gehörte bei ſeinem letz⸗ nte, daß die n die n—5 5 ee. der zu Ehren gekommen iſt. deutet. Es fehlte in der letzten Zeit nicht an jel⸗ andlung, auf—3 Waun———— Es iſt ein Verdienſt des nationalſozialiſti⸗—————23 Handwerkskunſt bewunderte und bedauerte, ſo ee een in ntein, fer ezen und Beeennengich de wre iorne d entſchloſſen es eine Pracht iſt. bei 1gegeben, rn au 1 tekt Illmer, der Schöpfer der Pfalzſtube, Kreiſe brauch i wenig Spaziergänger haben ſich einge: Vorausſeßungen, geſchaffen zu haben, die der Geſchenk des Mannheimer Handwerks regte bei den ſeinerzeit an der Errichtung des ie Bedeutung den. Es ſind die erſten warmen Frühlings⸗ handwerklichen Arbeit wieder den Platz ein⸗ Raumes mitwirkenden Handwerkern an, dem e die Re e Aber ſchon begegnet man dieſem und jenem äumen, der ihr gebührt. Was galt in den Man darf ruhig ſagen, daß die Pfalzſtube„Seeteufel“ ein Geſchenk des Mannheimer Bekannten. Man tut zwar ſo als ob man Jahren des Niedergangs die Handwerksarbeit? im Palaſthotel„Mannheimer Hof“ ein Reprä⸗ Handwerks zu überreichen. Dieſer Vorſchlag alle notwen Ueberhaupt nichts mehr und vielfach konnte ſentationsraum des Mannheimer Handwerks fand begeiſterte Zuſtimmung und ſo machten chgegenfeitig nicht kenne, aber jeder weiß, daß ichte 4 5 nicht wahr iſt; denn man kennt ſich ſich etliche Handwerker daran, einen vollſtändig hoch ſchon ein ganzes Menſchenalter. So freut gedeckten Tiſch, was dazu gehört und was zur man ſich von Herzen, daß der unbekannte Be⸗ Ausſtattung eines Raumes nötig iſt, zu ſchaffen. inie noch lebt, denn ſo ein Winter iſt ja ſo A f W̃ fſ k 32 ſt i 3 3 b„Dieſes Geſchenk des Mannheimer Handwerks 8 es, daß im Frühj lle, iſt bereits an Bord des Schiffes, das nun die ekte 7 eren.„daß im Frühjahr nicht alle n ere a er un E n etrie Werke heimiſcher Handwerkskunſt in alle Welt 1 9 trägt. Ein begeiſtertes Dankſchreiben des„See⸗ hunge Grün lacht e Die Brunnenbecken ſind keine Papierkörbe/ Waſſerſport der Jugend teufels“ traf mit der Zuſicherung ein, daß er Rumen und bunte Vögel ſingen und jubilieren überall, wo es auch ſei, auf die Meiſterwerke in Gezweig. Da kann das Herz nicht traurig Nachdem der Frühling in die Lande gezogen für das Schöne haben. Kein Wunder, ween an deutſcher Handwerkskunſt hinweiſen werde. fein wenn es ſich dieſem ſprießenden und er⸗ iſt, ſind auch unſere über die Wintermonate ſtill⸗ warmen Tagen die Bänte in den Anlagen ſte:s 3 Leben zuwendet, das immer gelegten Waſſerkünſte wieder in Betrieb genom⸗ beſetzt ſind und wenn die Bänte in der Rähe Pläne für die Zukunft überwi der Springbrunnen eine beſondere Anziehungs⸗ 3 in Tod überwindet. men worden. Die Fontänen ſprudeln mächtig kraft Man freut ſich 5 den 4 55 Graf Luckner hat allen Handwerksmeiſtern, ſete und dann g—— in die Höhe und nicht weniger kraftvoll ent⸗ des Ausruhens und der Entſpannung den die an der Schaffung der Ehrengabe des Mann⸗ rts von dort aue Ich kaufe keine Fiſche mehr! ſtrömt das Waſſer den Waſſerſpeiern, die über⸗ Waſſerſpielen zuſehen zu können. beimer Zaudſwerks mitgewirkt hapen, ſein Wu Kn 4 Leider ſind nicht alle Menſchen darauf be⸗ mit perſönlicher Widmung zukommen laſſen. Sehen Sie nur, Frau Neubauer, was ich au in der Stadt die Waſſerkünſte ergänzen. bacht, die Wzal ſonſt noch dazu Anlüßlich, eines Kameradſchaftsabends der der für wunderbare Fiſchkotelettes bekom⸗ unſere Mannheimer Waſſerkünſte, inmitten gehört, in Ordnung zu halten, ſo daß es hier Hbermeiſter des Mannheimer Handwerks in der len habe. Man kauft großartig in dem Geſchäft ſchöner und gepflegter Anlagen, erfreuen ſich und da berechtigten Grund zur Klage gibt. Pfalzſtube, überreichte Kreishandwerksmeiſter 4¹ zmethode) ſind die bel nn G e iſteskäm pfi* 1 die Ecke. natürlich ganz befonderer Aufmerkſamkeit und Wenn ſich unſere Jugend die Becken der Waf⸗ Stark die Dankesurkunden des„Seeteufels“. „Frauenarzt Frau RNeubauer ſah nur flüchtig hin und ſagte Beliebtheit bei all den Volksgenoſſen, die Sinn ferkünſte als Spielplatz ausgeſucht hat, um In ſeiner Anſprache wies Pg. Start darauf ril.(5B⸗Funt) Füngſtlich fragendem Ton:„Sie kaufen Fiſche? hin, daß das Mannheimer Handwerk auch in Zeht, wo es ſchon wieder warm wird?“ Zukunft, bei dem Beſuch von Werſbnlichkeiten de Walter B g, weshalb ſollte ich nicht? Fiſche ſind doch 2 die Gelegenheit benützen werde, Beweiſe hand⸗ Ir gefund und billig!“ werklichen Schaffens zu geben. Man wolle von der G lwas unſicher kam die Antwort:„Wiſſen Ehrengaven des Mannheimer Hamdwerks über⸗ 0 thaug Sie, ein Verwandter von mir hat einmal eine reichen und ſo immer wieder dokumentieren, 'n Zuchthau uow iſchvergiftung gehabt; ſeitdem kaufe was das Handwert zu leiſten vermag. derurteilt wote Fiſche mehr— obwohl mein Mann ſie Leider ſei in vielen Kreiſen noch viel zu we⸗ nig bekannt, was das Handwert wirklich zu leiſten vermöge. Auch diejenigen Architekten, die noch keinen Wert darauf legen, handwerk⸗ die Unterſuchung erne ißt.“ eit mehreren Fu ber Frau Neubauer, das iſt verkehrt. Man en des Verbit ß nur auſpaſſen und Beſcheid wiſſen. Es iſt* Se e 0 getöteie lahen, mügten einmal inzehen, Haß das deu⸗ n ihr Alter an d gen. ſch g ichtigen e e. Er 0 che haben klare Augen. Aber da jetzt die ſche Handwerk auf dem richtigen Wege zur deut⸗ eldorfer Sth hlöpfe meiſt abgeſchnitten ſind, kann man rten. Nach Zuſtand des Fiſches auch durch Fingerdruck en. Mmeh fetellen. Fiſche mit weichem Fleiſch und leicht e unter Ausſchß entfernender Haut ſind mit Vorſicht zu ge⸗ lonnten⸗ eim hen, Außerdem wird altes Fiſchfleiſch grau⸗ 5 fälle nachgew iich oder gelblich; wenn man den ganzen leiſtungs ſteigernd eilte ihn zu einth 0 ins Waſſer legt, geht er nicht unter, und Gefängnis. eim Hochheben biegt er ſich durch. Friſche ichthausſtrafe Fiſche dagegen müſſen derb⸗elaſtiſches Fleiſch ſchen Kulturgeſtaltung iſt. Eine allgemeine Auf⸗ klärung ſei notwendig, zumal dem Handwert Dieſe Straſe haben, glänzende Haut und feſthaftende Schup⸗ Gelegenheit gegeben werden müſſe, ſich zu ent⸗ hen, Sie biegen ſich nicht durch und ſinken im iſchande verh ſſer unter.— Das alles ſind untrügliche amtzuchthauöffifß Almale für den Zuſtand von Fiſchen. Wenn falten. rm. 7 ieſ gänge fanden bei den an⸗ — Eie die beachten, Frau Nenbawer, iſt nicht, die beſhoden Bölmeifein der nn 54. Feringſte Gefahr, und Sie haben Ihre Freude „IinFiſchgenuß. Ul.5.„Aanächſten Tage bekam der hocherfreute Herr Reubauer zum erſten Male ſeit langer Zeit wie⸗ ö 7 Le einmal— eine Fiſchmahlzeit. u 1 Im Laufe des Abends berichtete Architett 1 die Werkſtattwochenbücher kommen erſt ſpäter. 44 Illmer noch, auf welche Weiſe die Ehrengabe Die Beabſichtigung der Einführung von des Mannheimer Handwerks an Graf Luckner werks lebhaften Anklang und man war allge⸗ mein davon üherzeugt, daß ſich in nächſter Zeit mehr Gelegenheit bieten wird, das handwert⸗ liche Können und richtige Handwerkskunſt un⸗ ter Beweis zu ſtellen. 2. 12, 8 4. 1 0 h Werkſtattwochenbüchern wird, wie der Reichs⸗ Tragödie am Paradeplatzbrunnen bei der wassersportlichen Betätigung unserer Jugend. Durch Wind und zuſtande kam und mit welcher Begeiſterung die —„ ind des deutſchen Handwerks mitteilt, erſt„Wellenschlag“ ist das aus einem Stück unbearbeiteten Holz bestehende Schiffchen eines Jungen weg⸗ darum angegangenen Handwerksmeiſter dieſe a. Rh.: Prinzre nheimer Strahe straße 2 ——— rd anläßlich eing Wien zur Auffüh⸗ hei der Bearbeitung der Neuordnung des geschwommen, so daß es nicht mehr erreicht werden kann. Während der„Schiffsbesitzer“ bittere Tränen Arbeit ſchuſen.-hj- handwerklichen Lehrlings⸗ und Geſellenprü⸗ wegen seines in Verlust geratenen Eigentums vergießt, beraten seine Spielkameraden, ob der„Aus- ſungsweſen geregelt werden. reißer“ nicht doch noch ans„Ufer“ geholt werden kann Aufnahme: jütte Liszt⸗Konzert der NS⸗Kulturgemeinde! Profeſſor Pembaur ſpielt! hier einer waſſerſportlichen Betätigung nachzu⸗ We rdien 11 und Veru— eit gehen, dann iſt.— zwar kein idealer Zuſtand, Profeſſor Joſef MPembaur konnte, wie be⸗ aber man kann darüber hinwegſehen, ſofern die reits berichtet wurde, als Klavier⸗Soliſt für iſch und künſg ſpielende Jugend keine Abfälle zurückläßt. Weit die letzte Feierſtunde am Mittwoch, den am Vorabend A Ein Klarſtellung über die Anrechnung in den Tarifen ſchlimmer ſind ſchon die Großen, die ſich an 21. April, gewonnen werden. Joſef Pem⸗ he ig Mun 3 keine———— S2 5—— 3— d i ü olg⸗ Beſtimmungen angerechnet. Dieſe Grundſätze ben, die Brunnenbecken als Papierkörbe benüt⸗ demie für Tonkunſt in München wirkt, iſt be⸗ 7 und 3. n 5 eilen guchafür welküiche Hefoizſchaftsmülis. zenzu pürfen. Mui Borgbe werpen leere Zi. fonders berlhmt jür zeine, Interpreiatlonen “und„künſtl ſhaft er, die Arbeitsdienſt geleiſtet haben oder garettenſchachteln in die Brunnenbecken gewor« von Liszs Klavierwerken. Er wird mit Un⸗ len auch nach der zurückgelegten Berufszeit leiſten. fen und da es nicht möglich iſt, täglich eine terſtützung des Saar⸗Pfalz⸗Orcheſters den erſten Aiw. Beſchäftigungszeit. Der Reichsfinanzmini⸗ In dieſem Zuſammenhang iſt eine grund⸗ mehrmalige Säuberung der Becken vorzuneh⸗ Teil des Abends geſtalten. r Schweiz bereits beſtimmt, daß die im aktiven ſätzliche Entſcheidung des Landesarbeitsgerichts men, bilden dieſe Zeugen menſchlicher Un⸗— Der zweite Teil gilt allein der„Fauſt⸗Sin⸗ in Bern hat 0 im Zeit für Beriit(103 Sa 511/36) von beſonderem Inter⸗ ordentlichkeit eine Verunzierung, die recht be⸗ fonie“, 13 der Erit Hallſtro JSoliſt weizeriſchen 3 eſſe, die zu der gleichen Frage für die Gefolg⸗ dauerlich iſt. Fedenfalls tragen ſolche Zuſtänd, mitwirkt. Den Chor ſtellt der Gefangverein wirkſamer Gefolgſchaftsmitglieder des Reichs als ſchaftsmitglieder der privaten Wirtſchaft Stel⸗ nicht dazu bei, den Ruf Mannheims als ſauhere Liederhalle“. 0 1 lichsdienſt im Sinne der Tarifordnungen des lung nimmt. Der Kliger wäre unter 0 en en au 7 00 22605 7 Das Konzert, das im Nibelungenſaal ſtatt⸗ t vieien m0 an n. muß man ſchon an den Sauberkeitsſinn der findet, ſteht unter Leitung von Generalmuſik⸗ lichſt rein fh am Einvernehmen mit dem Reichsinnen⸗ fangte eine entſprechende Nachzahlung von dem Volisgenoſſen appellieren. und die dringende dironor Karl Elmendorff. Organiſation hiſter bittet er nunmehr, mit Rückwirkung Unternehmen, das ihn unter Außerachtlaſſung Bitte an jeden einzelnen Volksgenoſſen richten, bfechn Filmkammer zom 1. Oktober 1936 an, bei der Bemeſſung der der Wehrdienſneit nach der reinen Berufs⸗ mitzuhelfen, damit auch in dieſer Hinſicht das en und ſtaat Fienſtzulagen, insbeſondere bei Ermittlung tätigleit entlohnen wollte. Der Kläger drang Stadtbild nicht verunziert wird. j. Vom Nationaltheater. Heute, Mittwoch, 19.30 den Erforder Grundvergütung, die im aktiven Wehr⸗ mit ſeiner Klage durch. Das Gericht erklärte, 5 ne uhr, Dſchaitowstys,Euge.Onegin', Mu: gung zuſam ent' der neuen Wehrmacht— ausgenommen es würde eine Schädigung des Wehrpflichtigen Stidtebganghe cnicierugoepe Durch ein Ge⸗ ſitaliſche Leitung: Karl Elmendorff. Regie: ie Zeit als Berufsſoldat— und im Arbeits⸗ bedeuten, wenn er nach Rückkehr in den Zivil⸗ ſetz zur Aenderung der Notverordnung Aber Sng Köhler⸗Helffrich.— Am Sonntag, den 5 Aft'— ausgenommen die Zeit als Arbeits⸗ beruf in ſeinem Lohn benachteiligt werden Enteignungen auf dem Gebiete 1815 Städre⸗ 18. April, wird* Schwant von Impekoven rler Filn enſtführer— zurückgelegte Dienſtzeit voll an⸗ würde. Im Sinne des Wehrgeſetzes liege es baues hat die Reichsregierung die Enteignungs⸗ und Mathern„Der Raub der ſchö nen vird auf der Arechnen. Die Zeit als Verufsſoldat und als daher(§ 32), die Dienſtzeit der Berufstätig⸗ möglichkeiten nach der Verordnung vom 5. Junn Helena“ zum erſtenmal im Neuen Theater g eine 90 Adienfführer wird nach den tariflichen keit inſofern gleichzuſetzen. 1931 um zwei Jahre bis 1939 verlängert. im Roſengarten gegeben. Regie: Hans Becker. tionierende eigt werden, ten dreidineß ivaten Aufführuh wurde. Lumetz e Cuvier den ſih—— s dreidimenſiönnt.— 5 5 zrille oder Open eee den Vorzug unge ſecici . u.——— 5. 4 MA 5 flot utos zeigte, er Zequteim Auet uud hihn 7 Keielel n ſprang on den. SGI U EN as Gefühl, als h ineinraſe. 3 Mannheim 14. flnordnung der ſireisleiumg Die Abfahrtszeiten der Sonderzüge für den Gautag am 17. und 18. April 1937: Sonderzug 1 Mannheim— Karlsruhe. Für Politiſche Leiter und HJ.(Dieſer Sonderzug iſt von allen Teilnehmern des Gautages zu benutzen, die zu einer Sondertagung be⸗ fahlen ſind.) Abfahrt: am 17. April, Mann⸗ heim Hbf um.57 Uhr.— Rückfahrt: Karls⸗ ruhe— Mannheim am 18. April ab Hbf. Karls⸗ ruhe um 20.36 Uhr. Sonderzug 2 Mannheim— Karlsruhe. Für SA. Abfahrt: am 18. April Mannheim Höf. um.16 Uhr.— Rückfahrt: Karlsruhe— Mannheim am 18. April ab Hbf. Karlsruhe um 20.30 Uhr. Sonderzug 3 Mannheim— Karlsruhe. Für Politiſche Leiter(Marſchteilnehmer), NSͤx, H, Werkſcharen, SS. Abfahrt: am 18. April Mannheim Hbf. um.25 Uhr, ab Schwetzingen um.40 Uhr.— Rückfahrt: Karlsruhe— Mannheim am 18. April ab Hbf. Karlsruhe um 21.05 Uhr. Die Fahrkarten für die vorgenannten Son⸗ derzüge(Teilnehmer an den Sonder⸗ tagungen und Pol. Leiter— Marſch.⸗ teilnehmer) ſind ab Montag, 12. April, bis Donnerstag, 15. April, in der Zeit von 10 bis 12 und 16 bis 18 Uhr auf der Kreis⸗ leitung der NSDAp, Mannheim, L 4, 15, Zimmer 11, abzuholen. Das Kreisorganiſationsamt. „Iwiſchen Neckar und Main“ Lichtbildervortrag in der„Badiſchen Heimat“ Der nächſte Vortragsabend der Ortsgruppe Mannheim des Landesvereins Badiſche Heimat am Freitag, 16. April, 20.15 Uhr, im Kaſino⸗ ſaal führt die Zuhörer in einen kulturell und landſchaftlich bedeutſamen und intereſſanten Winkel des badiſchen Landes, in das badi⸗ ch e 5 ankenland.„Badiſche Heimat zwi⸗ chen Neckar und Main“, nennt der Redner des bends, der Lichtbildkünſtler Ed. von Pa⸗ enhardt(Baden⸗Baden) ſeinen Vortrag. — von Pagenhardt ſteht noch in beſter Erin⸗ nerung durch ſeinen Lichtbildervortrag über: „Die Schwarzwälder Volksfaſtnacht“, den er im letzten Jahre in der Ortsgruppe gehalten hat. Seine Vorträge erfreuen ſich eines wachſenden n er hat das Verdienſt, durch ort und Bild dazu daß das Er⸗ lebnis an Landſchaft un Heimat vertieft und bereichert wird. Eine ülle von Bildern und Motiven aus den Dörfern und Städten, von Denkmälern deutſcher Kunſt und Atbeit, von Burgen, Kirchen und Kapellen, Brunnen und Toren, Bildſtöcken und Schnitzereien wird den erſtaunlichen Reichtum an kultureller Kraft die⸗ fes immer noch zu wenig beſuchten Teiles unſe⸗ res Heimatlandes enthüllen. Das Neckar⸗ tal, das Taubertal, bach und Würzburg erzählen ihre Schick⸗ ſale und offenbaren ihre Schätze. Ein Stück Heimatgeſchichte, ein Stückchen Muttererde in 03 ganzen romantiſchen Zauber wird ebendig. Onne Wissen geht es nichtl Benütze das Fachbuch àls den Bildner Deines Be- rufes! NMHorgen lesen Sie wieder àn dieser Stelle! Künftig darf man auf Poſtkarten Bilder auf⸗ kleben. Nach einer Mitteilung im Amtsblatt des Reichspoſtminiſteriums dürfen auf der Rückſeite und auf der linken Hälfte der Auf⸗ ſchriftſeite der Poſtkarten dünne Seiden⸗ oder ähnliche Stoffe aufgeklebt werden, die Bilder, Landſchaften uſw. darſtellen. Die aufgeklebten Bilder dürfen aber nicht nur an einer Ecke oder an einem Rande befeſtigt, ſondern ſie müſſen mit der ganzen Fläche aufgeklebt werden. Durch derartige Aufklebungen darf das für Poſtkarten beſtehende Meiſtgewicht von 8 Gramm nicht überſchritten werden. Es wird beſonders dar⸗ auf hingewieſen, daß Warenproben mit Poſt⸗ karten oder Druckſachenkarten nicht vereinigt werden dürfen. Rundfunk⸗Programm für Mittwoch, den 14. April Stuttgart:.00 Choral..05 Gymnaſtik..30 Früh⸗ konzert..05 Bauernfunk..10 Gymnaſtik..30 Muſi⸗ kaliſche Frühſtückspauſe..30 Was uns Mütter be⸗ wegt. 10.00 Ehre und Preis der Arbeit. 11.30 Für dich, Bauer. 12.00 Muſikaliſche Kurzweil. 13 00 Nach⸗ richten. 13.15 Muſikaliſche Kurzweil. 14.00 Allerlei von zwei bis drei. 16.00 Bunte Muſik am Nachmit⸗ tag. 17.00 Goldwäſcher am Rhein, 17.30 Tas deutſche Lied. 17.50 Zehn Minuten Deutſch. 18.00 Unſer ſingendes, klingendes Frankfurt. 19.00 Stuttgart ſpielt auf. 20.00 Nachrichten. 20.10 Stunde der jungen Nation. 20.45 Aprilwetter. 21.30 Tanzmuſik. 22.00 Nachrichten. 22.20 Heimliche Liedex der Nacht. 22.35 Unterhaltungs⸗ und Tanzmuſik. 24.00—.00 Nacht⸗ muſik. Dalen für den 14. April 1937 1759 Der Tondichter en 5 000 Händel in London geſtorben(geb. 1685). 1854 Der Bildhauer Max Kruſe in Berlin ge⸗ boren. 1868 Der Baumeiſter Peter Behrens in Ham⸗ burg geboren. gebo 1871 Bismarcks Reichsverfaſſung wird im Reichstag angenommen. 1880 Der Dichter Walter von Molo in Stern⸗ berg(Mähren) geboren. 1927 Der Verlagsbuchhändler Joh. Klaſing in Bielefeld geſtorben(geb. 1846) 1930 Der niederländiſche (geb. 1863). Kunſigelehrie Corne⸗ lius Hofſtede de Groot im Haag geſtorben „Hakenkreuzbanner“ Altmaterialſammlung im April Durchführung in Mannheim vom 19. bis 28. April/ Neueinteilung der Sammelbezirke Die Sammlung des Altmaterials aller Art im Monat April findet in der Zeit von Mon⸗ tag, 19. April, bis einſchließlich Mittwoch, 28. Franz Buchmaier, F 6, 16: Karl Hupp, Bellenſtraße 19: Karl Waldvogel, G5, 7: Eugen Lenz, J 7, 26: einrich Orth, G 6, 20: Karl Edelmann, J 4, 3a: Auguft Franz, Q4, 19: Bernhard Mees, Fahrlachſtraße 10: Heinrich Funk, Lortzingſtraße: Maria Schmitt, Humboldtſtraße 46: Joh. Hoffmann, Waldhof, Hint. Riedweg 143: Friedrich Pfeiffer, Fröhlichſtraße 13: Karl Scheffel, Hint. Riedweg 83: Peter Stamm, Waldhofſtraße 83: Kilian Oberdorf, Hint. Riedweg 141: Alfred Nock, Waldhof, Speckweg 64: Peter Guldner, Sandhofen: Barbara Hupp, Sandhofen, Luftſchiffhalle: Johann Hermanns, Käfertal, Birkenauerſtr.: lorxian Span, Käfertal: uſtav Heidel, Schanzenſtraße da: 3 Lang, Feudenheim: oſef Striehl, Neckarau: Luiſe Steinmann, Frieſenheimer Straße: Joſef Zink, B 5, 4: Adam Fleck, Neckarau, Roſenſtraße 106: Otto Hamberger, Lindenhofſtraße 70: Karl Hepp, E 7, 5: Emil Ottſtadt, Neckarau, Haugſtraße 2: Karl Wolff, Neckarau, Maxſtraße 10: Alois Renius, Neckarau, Kleinſtraße 18: Hermann Staudtmeiſter, Rheinau, ſtadter Straße 12: Adam Eckert, ſen., Neckarau, Maxſtraße: Wir machen die geſamte Bevölkerung noch⸗ mals darauf aufmerkſam, daß die für die Sam⸗ melaktion zugelaſſenen Händler eine grüne Armbinde tragen. Nur dadurch iſt Gewähr dafür geboten,— das Material im Sinne der e für den Vierjahresplan verwer⸗ et wird. „Die Sammelaktionen haben den Zweck, das in jedem Monat bei den und in den, Geſchäften anfallendes Altmaterial aller Otter⸗ Art zu erfaſſen. Es ergeht daher nochmals an die geſamte Bevölkerung die Bitte, jeweils dem April, ſtatt. Es hat ſich als notwendig erwie⸗ ſen, eine Neueinteilung der Sammel⸗ bezirke wie folgt vorzunehmen: Ortsgruppe Rheintor Strohmarkt Plankenhof und Friedrichspark Deutſches Eck Jungbuſch Platz des 30. Januar Bismarckplatz Horſt⸗Weſſel⸗Platz S(öſtliche Hälfte) umboldt(weſtliche Hälfte), die Grenze zwiſchen öſtlicher und weſt⸗ licher Hälfte Humboldt bilden Gar⸗ tenfeldſtraße, Pflügersgrundſtraße, Laurentiusſtraße Wohlgelegen Neckarſtadt⸗Oſt Erlenhof(öſtliche Hälfte) Erlenhof(weſtliche Hälfte), die Grenze zwiſchen Erlenhof-Oſt und ⸗Weſt bildet der Induſtriehafen. Waldhof und Luzenberg Neu⸗Eichwald Sandhofen(nur Ort ohne Sied⸗ lungen uſw.) Sandtorf, Siedlungen, Blumenau, ellſtoffſſiedlung uſw. rtsgruppe Bäckerweg Käfertal Neckarſpitze, öſtl. Grenze Luiſenring und Wallſtadt eudenheim⸗Weſt und Ilvesheim Waſſerturm Hafengebiet(Zollhof) Almenhof Lindenhof(öſtliche Hälfte), Meer⸗ feldſtraße bis Bahnhof) Lindenhof, weſtl. Hälfte(Wald⸗ park und Neuoſtheim) Neckarau⸗Süd Neckarau⸗Nord Schlachthof Rheinau Seckenheim. Händler des Sammelbezirkes das aterial auszuhändigen und dann wieder auf⸗ bis zur nächſten Sammelaktion. ie Altmaterialhändler ſind angewieſen, von Tür zu Tür e gehen und das Material abzu⸗ holen. 33 er, die die grüne Armbinde nicht tragen, bitten wir nicht zu berückſichtigen, da bei ihnen die Gewähr für eine im Sinne des Vierjahresplanes liegende Verwertung nicht ge⸗ geben iſt. pnta“ 1 Der en 555 gez· ð öſchengeenn⸗ Streiflichter aus Käfertals Geſchichte Jahreshauptverſammlung des Mannheimer Altertumsvereins im Ballhaus Am Montagabend verſammelten ſich die Mitglieder des Mannheimer Altertumsver⸗ eins im oberen Saale des Ballhauſes, um Rückſchau zu halten auf ein Jahr erfolgrei⸗ cher Arbeit, das viel Mühe, aber auch viel Freude und wiſſenſchaftliche Erkenntnis brachte. Gleichzeitig war der Abend einem Vortrag des Hauptlehrers Klingert über Käfertals Geſchichte vorbehalten. Fabrikant Winterwerb, der Führer des Altertumsvereins, hieß Mitglieder und Gäſte herzlich willkommen und erteilte dann Prof. Dr. Gropengießer das Wort zum Tä⸗ tigkeitsbericht. Ihm iſt kurz zu entnehmen, daß der Altertumsverein auch im verfloſſenen Geſchäftsjahr größere Vortragsabende abge⸗ halten hat, die einen erfreulich guten Beſuch aufzuweiſen hatten. Von den Wanderungen und Ausflügen iſt beſonders die Tagung für germaniſche Vorgeſchichte hervorzuheben. Auch die Zuſammenarbeit mit dem Schloßmuſeum ſei zu beiderſeitiger Zufriedenheit verlaufen. Vereinsführer Winterwerb dankte Pro⸗ feſſor Dr. Gropengießer für ſeinen un⸗ ermüdlichen Einſatz und ſeine erfolgreiche Arbeit für den Altertumsverein und betonte, daß Prof. Gropengießer der bedeutendſte Archäologe unſeres Gebietes ſei. Er wies ferner auf die außerordentlich gewinnbrin⸗ gende Arbeit bei den Ausgrabungen bei der Reichsautobahn hin. Noch heute ſeien viele Kiſten, die mit dem dort gefundenen Mate⸗ rial gefüllt ſeien, noch nicht einmal ausge⸗ packt worden. Da die Stadt aber ein neues Muſeum plane, hoffe der Altertumsverein, daß er dort beſſere Möglichkeiten haben werde, als bisher. Dr. Neumann regte dann an, anläßlich der 250. Wiederkehr des Geburtstages des großen Barockbaumeiſters Balthaſar Neu⸗ mann, der auch manche badiſchen Schlöſſer gebaut und geplant habe, einen Vortrags⸗ abend, der mit den Werken des Meiſters be⸗ kannt machen ſolle, zu verantalten, oder von Mannheim, der Barockſtadt am Ahein, eine Fahrt nach der Barockſtadt am Main, nach Würzburg, der Wirkungs⸗ und Todesſtätte des Künſtlers zu machen. Der Vereinsführer dankte für die Anregung und ſtellte in Aus⸗ ſicht, daß man einen Abend zum Gedächtnis des Meiſters im kommenden Winter abhalten werde. Dr.⸗Ing. Hofmann erſtattete den Kaſſenbericht, bei dem die Ausgaben von 9029 RM die Einnahmen um 164 RM über⸗ ſteigen. Die Rechnungsprüfung durch Rech⸗ nungsprüfer Renner ergab keine Beanſtan⸗ dung, ſo daß die beantragte Entlaſtung erteilt werden konnte. Herr Janſon hielt den Beitrag der Stadt in Höhe von 2500 RM für zu gering und wünſchte, daß die Stadt durch freiwilliges Entgegenkommen die ſegensreiche Arbeit des Altertumsvereins tatkräftiger un⸗ terſtützte. Vereinsführer Winterwerb ent⸗ gegnete dem Sprecher, daß dieſer Antrag wohl von ſeiten des Altertumsvereins erwünſcht ſei, daß aber wenig Hoffnung beſtünde, denn die Abmachungen hierüber ſeien vertraglich feſtgelegt worden. Außerdem habe die Stadt den Zuſchuß bereits von 2000 RM auf 2500 RM erhöht, ſo daß in abſehbarer Zeit wohl kaum Ausſicht auf eine weitere Er⸗ höhung vorhanden ſei. Der Zuſchuß ſei zu⸗ dem nicht freiwilliger Art, ſondern er ſei eine Entſchädigung für die zur Verfügungſtellung der Sammlungen des Altertumsvereins an das Schloßmuſeum. Nach der Jahreshauptverſammlung hielt Hauptlehrer Klingert den angekündigten Vortrag über„Bilder aus der Ge⸗ ſchichte Käfertals“. Die Bilder waren wohl etwas willkürlich gewählt, ſo daß ſich der Uneingeweihte kein vollſtändiges Bild von der organiſchen Entwicklung Käfertals machen konnte. Immerhin war es inter⸗ eſſant, Einblick in die Nöte und den ſtetigen Aufbauwillen eines Gemeinweſens zu erhal⸗ ten, das ſich trotz aller Zerſtörungen immer wieder behauptete. Der Redner ging davon aus, daß Käfertal heute die älteſte Braut der Stadt Mannheim ſei, bei der wir nun zu Gaſte geladen ſeien. Wenn ein ſolches Kind ſchon vor 700 Jahren in der Welt herumgegondelt ſei, ſo werde mit Recht gefragt, was es in dieſer Zeit erlebt habe und wie es ihm ergehe. Viel Traurig⸗ keit habe dieſes Kind Käfertal geſehen, aber auch viel Freude. Der Redner ging dann auf die urſprüngliche Lage der Gemeinde Käfer⸗ tal ein, wie es ſich langſam enwickelte und verſchiedentlich abgebrannt ſei. Trotz aller Not habe ſich Käfertal aber immer wieder von neuem aus der Aſche und aus den Trüm⸗ mern erhoben und ſei verſchiedenen Herren untertan geweſen, bis es ſchließlich heute in Unterstiültzt das Milfswerk„ Kutter und Kind“! Werdet Mitglied der NS-Volkswyohlfahrt! die Großſtadt Mannheim mit ein worden ſei. Viele Einzelzeichnungen, Redner vortrug, zeugten für die Bo bundenheit der Käfertaler und ihren 2 ſchütterlichen Glauben an die Zukunft Gemeinde. Lichtbilder vervollſtändigten de Vortrag des Redners, für den Vereinsführ in herzlichen Worten ſaate.. In den Monaten Mai bis Oktober w Luftſchiff„Hindenburg“ auf ſeinen 18 f ten nach Nordamerika zur Poſtbeförde benutzt werden. Die Fahrten beginnen f Frankfurt(Main) am., 11. und 22. Mai, ah ., 12. und 22. Juni, am 3. und 11. Juli, g 13., 20. und 27. Auguſt, am., 10., 17. 1 28. September ſowie am., 19. und 30, 8 tober. Es können befördert werden: g liche und eingeſchriebene Briefſendun Empfänger in den Vereinigten Staat Amerika, Kanada, Mexiko, Mittelg Weſtindien, Guyana(Britiſch, Franzöſiſch um Niederländiſch), Kolumbien und V la ſe + chädliche von Amerika. Die Abſender haben die lichkeit, ihre S⸗ ganzen Strecke mit der Luftpoſt oder nur dem Luftſchiff bis Lalehurſt und von d mit den gewöhnlichen Verſendungsbezi gen befördern zu laſſen. Je nach Wahl ſen die Sendungen, hiernach mit dem Ve „Mit Lufiſchiff nach Nordamerika und Luftpoſt ab Neuyork“ oder„Mit Luftſchiff Nordamerika“ tragen. Die Sendungen am Abfahrtstage ſpäteſtens um 18 Uhr Bahnpoſtamt 19 in Frankfurt(Main) vo gen. Ueber Gebühren und Luftpoſtzuf erteilen die Poſtanſtalten nähere Auskunſt, Schutz von Bezeichnungen der NSDA Die Reichsregierung hat ein Geſetz Schutze von Bezeichnungen der tionalſozialiſtiſchen Deutſchen beiterpartei beſchloſſen, das im Reicht geſetzblatt vom 9. April verkündet worden iſ Das Geſetz beſtimmt, daß die Bezeichnungen, die die NSDAß, ihre Gliederungen und ange ſchloſſenen Verbände für ihre Amtsträger, ihten Aufbau, ihre Einrichtungen und Symbole füh⸗ ren, von anderen Vereinigungen weder noch in Verbindung mit Zuſätzen geführt den dürfen. Bezeichnungen für unmitt Einrichtungen des Staates und Bezeichnu die auf geſetzlicher Beſtimmung beruhen, b Aumen ſtimr unberührt. Der Stellvertreter des Führers er Natu ermächtigt, im Einvernehmen mit dem g—50 innenminiſter und den ſonſt beteiligten R n 35 miniſtern feſtzuſtellen, daß die Verwendu oe 10 einer Bezeichnung der geſchützten Art unzu 00 705 2 läffig iſt. Für Zuwiderhandlungen droht verwen Geſetz Gefängnis bis zu einem Jahr und 15 ſtrafe oder eine dieſer Strafen an. ie, Tage we s jetzt ni hielt, ſch n zu wol jen die F. regen ſie Nichtkaſſenarzt bei dringenden Fällen, Reichsärztekammer hat angeordnet, daß, we ein Nichtkaſſenarzt in einem dringenden von einem Mitglied einer Krankenkaſſe deſſen anſpruchsberechtigten Familien hörigen in Anſpruch genommen wird, er Barzahlung verlangen darf, wenn der Kram ſich durch einen gültigen Krankenſchein auz⸗ weiſt. Die Bezahlung erfolgt in dieſem durch die für den Wohnſitz des Arztes z dige Abrechnungsſtelle der Kaſſenärzt Vereinigung.— Kann ſich der Kranke, wie ſehr häufig der Fall ſein wird, nicht als kroy⸗ kenverſichert ausweiſen, ſo ſoll der Nichtla ſenarzt Bezahlung nur dann verlangen, wem ihm die Anſpruchsberechtigung nicht auän chend glaubhaft gemacht wird. Hat der Rich kaſſenarzt Barzahlung erhalten, ſo hat er de Betrag dem Patienten zurückzuerſtatten, wen dieſer innerhalb einer angemeſſenen Friſt vo etwa acht bis vierzehn Tagen einen gü Krankenſchein nachreicht. Fenſter⸗ un! ahl iſt ge „das wir 3 3 ck zählen ki Rückgriffshaftung der Soldaten. Die Natürlich griffshaftung der Soldaten iſt durch ein rühb der Reichsregierung beſchloſſenes neues G ſetz beſchränkt worden. Es wird beſtimmt wenn ein Soldat beim Dienſt in der macht einem Dritten einen Schaden zug hat, den das Reich dem Dritten nach de ſetz vom 22. Mai 1910 zu erſetzen hat, DAUERVU/ELITEN- reſenet NEINAR preiswert Reich den Soldaten wegen ſeines Sch nur dann in Anſpruch nimmt, wenn er ſätzlich oder grob fahrläſſig gehandelt hat ſtet der Soldat dem Reich Erſatz und hat 20N 0 521 Srfaßgußß 1 2i en, ſo ge ſer Erſatzanſpruch auf den 11 riften des daten über. nt alkoho Danach iſt as 18. Leben Branntwein Die luſtigen fünf Freiburger kommen Wallſtadt Am kommenden Freitag, den 16. Apr tige Genu „Kraft durch Freude“ im Saale 3 Schankwirtſc einen„bunten Abend“ mit einem auserl em Genuß z Programm durch. Künſtler von beſtem Ru ſagt, an Per falten ein Programm, bei dem die Lach nicht vollend keln nicht mehr zur Ruhe kommen we hungsberecht Tanzkunſt, Akrobatik und heitexe Komik dere geiſti ſich mit ſchönen Stketſchs, ſo daß der gie etrieb einer zwiſchen Zuſchauer und Darſteller ſtets eigenem Genr rechterhalten bleibt. Zum erſtenmal in d gen werd Polizeil achdrücklich ngen zu ac Jahr gibt„Sdſeß“ der Einwohnerſchaft des orts Wallſtadt 88 it, i i Alltags auf einige Stunden zu vergeſſen neue Kraft und Freude zu ſammeln zum neren erträglichen Schaffen. Mögen die Wallſtadter Einwohner von ſer Gelegenheit regen Gebrauch machen. 14. A„Hakenkreuzbanner“ 14. April 1937 t eingeme N— W Der Jahrgang 1927 iſt im Anmarſch i e J 9* 4 7 Wa er eine Million deutſcher Zungen und Mädel treten am 20. April vor den Führer lſtändigten den uVereſn Lebensnerv eines Volkes iſt die Schwung⸗ gaben der Jugend plötzlich das, was ſie ſich in Worten einer Jugend. Niemals iſt in der Ge⸗ ihrer Gefamtheit ſtets erſehnte: den Einſatz im hte des deutſchen Voltes dieſer Gedante ſo großen Geſchehen!— Streng nüchtern und fach⸗ und überzeugend zum Ausdruck gekommen, lich geſehen mag Langemarck ein Wahnſinn ge⸗ 1 im vorigen Jahre, in deſſen Verlauf die weſen ſein, für uns bedeutet das harte Schick⸗ ndenburg erſtmalig daran ging, einen ganzen Jahr⸗ ſal dieſer Jungen, die ſich bei Langemarck op⸗ geſunder deutſcher Jungen und Mädel in ferten, der Anfang eines Weges, der beſchritten Bewegung aufzunehmen. Der Jahrgang werden mußte, um heute mit unſeren 21 gefalle⸗ ktober wir ird in den nächſten Tagen und Wochen nen Hz⸗Kameraden ein ganzes junges Volt einen 18 hr als zweiter geſchloſſener Jahrgang für eine große Idee in Marſch zu ſetzen. Nach Poſtbeförde Marſch zu Adolf Hitler antreten. Weit dem Vorbild unſerer Vorfahren in älteſter Zeit, n beginnen eine Million deutſcher Jungen und Mä⸗ nach dem Vorbild der jungen Kriegsfreiwilli⸗ nd 22. Ma ehen am 20. April im ganzen Reich vor gen beſchritt ein 16jähriger Herbert Norkus po⸗ Führer und ſchenken ihm an ſeinem Ehren⸗ m litiſch als Junge den Weg, auf dem heute die ., 10., re jungen Herzen für den Dienſt und den geſamte nationalſozialiſtiſche Jugend marſchiert. 19. und 30 fum das neue Reich.„Auch der neue Jahrgang 1927 tritt nach die⸗ eſienun nwer zeſenseua des Ra. Hlauntemz unz wenn zt zum erßen hiake hn⸗ n Stagien eues in ſchafen, ſondern did vorhan. ter der Föhnleinfahne marſchiert, erlebt er den Mittelam Boffen lendenn dze erſten bedeutſamen Einſchnitt in ſein junges öf Rneren, Werte unſerer Vorkskraft von Leben überhaupt: 8 3 9 chädlichen 5 ſie Der Schritt vom Kind zum Jungen iſt getan! Kilogramm, e.—*— Sie Es liegt uns ſern, den Einzritt der Junaſten Zentimeter nicht neren Grundwerte der Jugend wie Begeifte⸗ ſte mit—— D 755 nigten St Mleeisteit, Lebendigreit und Einſaßzwilen mind in alle Zutunft der'ſtolzefle Weh nnn deuen danden dentag unſere Volte 3 fee dis neuen — 4— i 45——— bli im Jungen und Mädel ſollen übermütig und ſt o en geſehen, hat jedoch meiſtens geſehlt.— lachend ihren Dienſt für den Führer und ſeine bun ihdie hürgerliche Welt erfreute ſich ſtets an 32 beginnen, ſolen weiter wie bisher Aher⸗ e nach Wahl lheit, Friſche und Wagemut der Jungen, lüche Liebe und Betreuung erfahren, aber eines Z nit dem Ber aber den Beginn der politiſchen Einſatz⸗ ſteht über all dieſen Dingen, nach ihrer Auf⸗„„ ierika und eit auf das 21. Lebensjahr feſt! Peinlich nahme in die Hiler⸗Jugend— und das iſt das„„ t Luftſchif perſuchte man den jungen Menſchen von große Neue, was alle weichen und falſchen bür⸗ W ende Schwierigkeiten des Lebens ſernzuhalten, gerlichen Erziehungsmethoden über den Haufen 18 Ah ich genan achtete man in erſter Linie dar⸗ rennt— ſie gehören als attive Geſtalter der bo⸗ mMain) 51 den in der Entwicklung ſtehenden jungen litiſchen Zutunft unſeres Volkes vom Tage woſtzuſch mit der Uebung„artiger Sitten“ zu be⸗ ihrer Aufnahme an zum großen Werk des Füh⸗ Luftpoßzzuſcht igen⸗ Man wollte das Gute, erreichte je⸗ rers. Sie ſollen in der Gemeinſchaft der Gleich⸗ re Außkun meiſt das Gegenteil— und die Nation altrigen kämpfen lernen, wie es ihrem Alter ſtatt des lebendigen, einheitlichen Ein⸗ entſpricht. der NSD zunger Herzen und Fäuſte im beſten Falle Wenn nun in dieſen Wochen überall die ein Gife nannte guterzogene Bürgerſöhne. Landsknechtstrommeln erdröhnen, ſo ſollen ſich d Das Leben ſprach indeſſen eine andere alle Volksgenoſſen freuen— aber nicht lächeln! gen kache; Schickſalsſtunden ſorderten die 17j49h⸗ Es marſchiert nicht nur die jüngſte Mannſchaft eutſchen An nan die Fronten des großen Krieges, ſtel⸗— es marſchiert in dieſen jungen Kolonnen die das im Ac nicht Fragen nach politiſcher Reife, ſondern nationalſozialiſtiſche Idee. ndet worden iſ Bezeichnungen, mg und ange⸗ misträger, ih S Kein Fenſter ohne Blumenſchmuck en al ur Aume Jetzt iſt die Zeit gekommen, um kahle Häuſerfronten zu ſchmücken berg Humen ſtimmen heiter und froh. Sie ſind ſoviel Hege und Pflege und ſchaffen doch An ren Namen es Führers der Natur. An ihnen können wir Wer⸗ große Freude mit ihrer verſchwenderiſchen mit dem nd Wachſen miterleben. Wer nur ein⸗ Farbenpracht, die vom herrlichſten Rubinrot teiligten R as Wunder erlebt hat, wie aus kleinen und Lachsroſa zum Orange herüberwechſelt. ie Verwe nkörnchen große, ſtrahlende Blumen Solange die Tage noch nicht warm genug ſind, ten Art u n, der wird ihnen den Platz am Fen⸗ müſſen die vorjährigen Pflanzen, die im Kel⸗ Ann ein 0 C er 4 a0 en droh uf dem Balkon, in der hellen Zimmer⸗ ler überwinterten, an das Tageslicht gebracht Jahr und icht verwehren. werden. Sie müſſen ſorgfältig beſchnitten und 5 en Fällen. e, Dage werden wärmer, der Frühling, bis jetzt nur auf dem Kalender ſeinen zug hielt, ſcheint nun doch ſeine Herrſchaft Ueberall in den Gärien an einen kühlen, hellen Platz geſtellt, ab und zu begoſſen werden. Zeigen ſich die erſten jungen Triebe, dann müſſen die Pflanzen in friſche Erde geſetzt werden, die man am beſten ausgeſtellt werden! dnet, daß, keten zu wollen. mit Hornſpähnen miſcht. Wenn die Früh⸗ ins hen die Frühlingsblumen und fleißige aml 5 328—5 ranen tegen ſich auf jedem kleinen Stückchen———— 2— 7———— ili e. Jetzt beginnt nicht nur für den Gar⸗ trahl f 8 di Pflanze 33 990— N en 1 9 55 eſitzer die Arbeit, ſondern auch für alle 815 ie 5 Nur am Wefas nan usbewohneriſt Hie Zeltgeton⸗ 13 5 Peacht ei Gewinne von je einer Million Reichsmar as ſind die Haupttreffer nkenſchein a 1 0 5 1—— denn einen Nachtfroſt können die kleinen, zar⸗ jeder Preußiſch⸗Süddeutſchen Klaſſenlotterie. Auf jedes Achtellos, das die Glücks⸗ in dieſem an 1 3 8 ten Triebe doch noch nicht vertragen. Stehen s Arztes zuſtän⸗ Kaſſenärzt e muß aufgelockert und oftmals begoſſen den, damit ſie wieder Leben ſpenden kann. die Pflanzen aber erſt erwachſen und in er⸗ ſtrahlender Blütenpracht, dann braucht man nummer dieſer Gewinne trägt, fallen bare 100000.— Reichsmark. So bringt das „Große Los“ am letzten Ziehungstage der 5. Klaſſe einer ganzen Reihe deutſcher Kranke, w lerſt können wir mit dem Pflanzen an⸗ nicht mehr ſo ſehr auf ſie aufzupaſſen. Dann 1 ni 5 können ſie die prallſte Sonne vertragen, ohne Volksgenoſſen das Glück erfüllter Wünſche und verwirklichter Hoffnungen. Ich 14 ⸗ verlangen, wenn enſter⸗ und Balkonſchmuck geeignet ſind. etwas von ihrer Friſche und ihrer Farbe ein⸗ zubüßen. Am 23. April, in wenigen Tagen, beginnt wieder einmal das Glück zu rollen. 5 nicht 0 rei de? ahl iſt gar nicht ſo leicht. Wenn wir S äter können wir u den grellroten Denn an die e age wi d i roße 0 3 3 Hat der Richt ther das Praktiſche mit dem Schönen verbin⸗ Geränien ſüßduftende Pe tunien, tiefblaue kem* 9 Lane mmel im Ziehungsſaal der Smats, u, ſo hat er den in wollen, dann werden wir uns zuerſt an Glockenblumen oder Fuchſfien pflan⸗ lotterie für die 1. Ziehung der 49. Preußiſch⸗Süddeutſchen(275. Preußiſchen) uerſtatten, wenn ſſenen Friſt von le Blumen halten, die vi lachtfröſten ſchon jetzt ihre Blüten erſchlie⸗ 0 unbeeinflußt von Zu ihnen gehört das Stiefmütter⸗ n. das wir zu dem reizendſten Blumen⸗ ck zählen können, den wir überhaupt be⸗ zen. Beſonders bei den Fuchſien gibt es ſo unendlich verſchiedene Arten. Da ſind die ein⸗ fachen und die gefüllten, die aufrecht wachſen⸗ den, die Ampel⸗ und Hängefuchſien und die traubenförmigen mit langen Blütenbüſcheln. Klaſſenlotterie gedreht. Nur.— Reichsmark koſtet ein Achtellos je Klaſſe— jede Klaſſe hat ihren eigenen reichhaltigen Gewinnplan, bis dann in der 5. Klaſſe die ganz großen Treffer erſcheinen. Insgeſamt werden in den 5 Klaſſen iten. Die en. Natürlich müſſen wir die ſogenannten. Ar ben ſie eine ſehr reichhaltige Farben⸗ dinc n 0 een an—————51 1 i ee ſon 67660 180.— Reichsmark ausgeſpielt.(Die Gewinne ſind einkommenſteuerfrei.) nes neues G h hren. d ietzt kräftig zu beſchneiden, ihnen humoſe 1— Iſt wen Erde geerdind in 505 Gleßwaffer——— am Spiel rer, 5 t in der F mineraliſchen Dünger zu ſtreuen. aſt jedes zweite Los gewinnt alſo— das ſind ungewöhnlich große Gewinn⸗ chaden zu ch Werden die Tage etwas Blumen geben unſeren Balkonen, ja ſogar E n h 9 n nach de können wir auch ſchon das Blaßblan der unferem ganzen Hauſe ein ſonntägliches ausſichten, die jedem den Entſchluß zur Beteiligung leicht werden laſſen. Sichern gißmeinnicht zu den ſatten Farben Stiefmütterchen hinzufügen. er auch die Geranien gehören zu den en Balkonpflanzen. Sie brauchen nicht Ausſehen. Und auch die Betreuung, die ſie verlangen, iſt ein Quell der Freude. Man verſchmähe auch nicht den Rat des Blumen⸗ händlers. Sie ſich bald ein Los! Den amtlichen Gewinnplan und— ſoweit vorrätig— die Originalloſe erhalten Sie bei allen ſtaatlichen Lotterie · Einnahmen. Die neue Lotterie beginnt! „ Abgabe von Alkohol an Jugendliche biermingerumiener Kiznuhuch hemuelenner Wer kein Los hat, kann nicht gewinnen! aß un 5 Runderlaß des Chefs der deutſchen Polizei ah 1. Ap1111938*———(Auszug aus dem amtlichen Gewinnplan) gen einen Dii h auf den Reichsführer SS und Chef der deutſchen zei erinnert in einem Runderlaß an die chriften des Gaſtſtättengeſetzes über den chank alkoholiſcher Getränke an Jugenod⸗ Danach iſt es verboten, an Perſonen, wirkungen dieſer Aenderung auf die hilfsbe⸗ dürftigen Mieter ſind, ſoweit erforderlich, durch Fürſorgemaßnahmen auszugleichen. Im Zu⸗ ſammenhang damit ſind bereits Benne Mie⸗ 2 Gewinne zu je.000 000.— RM 2 Gewinne zu je 500 000.— RM 2 Gewinne zu je 75 000.— RM tern, die durch die Neuregelung betroffen wer⸗ r kommen 0 18. korzn aße 19 1 Stenerkaſfen 2 Gewinne zu je 300 000.— RM 12 Gewinne zu je 50000.— RM ranntwei der. rnd 3 itteilungen zugegangen. Solche Mieter ſin. 3; f 16. Keliige Genußmittel im Betrieb einer Gaſt. vereinzelt bereits darauf hingewieſen worben, 2 Gewinne zu je 200 000.— R Außerdem 342 968 weitere Gewinne im le„Zur Schankwirtſchaft oder im Kleinhandel zu ſich möglichſt bis zum 1. April 1938 eine bil⸗ 10 Gewinne zu je 100 000.— RM Geſamtbetrag von 61 910 180.— RM em'auserle em Genuß zu verabreichen. Ferner iſt 2— ligere Wohnung zu beſchaffen. beſtem Ru ſagt, Auf Grund von Informationen durch die zu⸗ n die Lach nicht 4 58 4 Res Ve treters ſtändigen Stellen teilt der Bund der Berliner-sοοο ommen hungs 33 ge Getränke oder Tabakwaren Haus-⸗ und Grundbeſitzervereine hierzu im e„ Die Preußiſch⸗Süddeut ſche re Komik 14 geif 3˙6 2 Scha kwirtſchaft„Grundeigentum“ mit, daß den bedürftigen 4 daß der K trie 6042 1 an hen uwider⸗ Mietern gegehenenfalls vom 1. April 1938 ab Staat 8 L otteri e teller ſtets 070—— beſtraft. 3. esregie⸗ der bisher geftundete Hauszinsfteuerbetrag aus erſchaft d Polizeib ehörden ſind angewieſen wor⸗ öffentlichen Mitteln gezahlt werden ſolle. 5 13 Einerlei 3 eh, nachdrücklich auf die Einhaltung dieſer Be⸗ 0 nungen zu achten. ſial aun u veeſen 955— feinn nmeln zum eute, Mittwoch, 14. April, in körperlicher un Geſtundete Hauszinsſteuer geiſtiger Friſche Jakoh Keitel, Mannheim⸗ vohner v Beſtimmungen über die Stundung und Neckarau, Friedrichſtraße 121. Unferen herzlich⸗ ) machen. uſchlagung der Hauszinsſteuer zugunſten ſten Glückwunſch. RNannheim „Hakenkreuzbanner“ 14. April 1 1 25 Jahre Mandolinen⸗Club Neckarau Feſtkonzert im Gemeindehaus Wenn ein Verein ſein ſilbernes Jubiläum feiern und auf 25 Jahre erſprießlicher Arbeit zurückblicken kann, dann darf er ſtolz auf dieſe Leiſtung ſein. Nichts iſt dabei natürlicher, als daß ex einem ſolchen Ereignis auch nach außen hin einen feſtlichen Rahmen verleiht. So hielt auch der Mandolinen⸗Club Neckarau am Sams⸗ tagabend im evangeliſchen Gemeindehaus in Neckarau aus Anlaß ſeines)jährigen Be⸗ ſtehens ein Feſtkonzert ab, das für den Verein einen ſchönen Erfolg bedeutete. Die Bühne war feſtlich geſchmückt, als das Konzert mit der Ouvertüre„Heimreiſe“ von Konrad Wölki ein⸗ geleitet wurde. Auf der Bühne hatte ſich das Mandolinenorcheſter der Orcheſtergemeinſchaft Mannheim, das aus dem Mandolinenquartett „Rheingold“ Mannheim, dem Mandolinen⸗ orcheſter Mannheim und dem Mandolinenclub Neckarau beſtand, zu gemeinſchaftlichem Muſi⸗ zieren eingefunden, das unter Leitung von Karl Schandin wirklich gute Leiſtungen bot. Auch das Charakterſtück„Marionetten“ von Theodor Ritter kam ſehr gut zu Gehör und zeigte nicht nur ein ſchönes und harmoniſches Zuſammen⸗ ſpief ſondern auch eine außerordentliche Muſi⸗ zierfreudigkeit, die dem Orcheſter eine gute Klangwirkung und einen anſprechenden Vor⸗ trag ſicherten. Auch das Sänger⸗Quartett des Odenwaldklubs Mannheim⸗Ludwigshafen trug mit ſeinen von Dr. Engerich geleiteten Lied⸗ vorträgen weſentlich zum Erfolg des Abends bei. Das Mandolinen⸗Quartett der„Mando⸗ linata“ Mannheim hatte ſich auch nicht neh⸗ men laſſen, an dem Ehrenabend des Neckarauer Brudervereins mit einigen Darbietungen mit⸗ zuwirken. Im Mittelpunkt des Abends ſtanden die Ehrungen verdienter Mitglieder, die vom Ver⸗ einsführer K. Zeilfelder vorgenommen wurden. Als Gründungsmitglieder wurden ge⸗ ehrt: Ludwig Schröder, Fritz Habel, uſtav Braun und Karl Schenlin, ferner die im Gründungsjahre eingetretenen Mitglie⸗ der Friedrich Haas und Adam Strehl. Die Geehrten erhielten vom Vereinsführer ſilberne Plaketten überreicht. Der Dirigent des Klubs, Karl Schandin, wurde von der Aktivitas mit einer Armbanduhr und einem Delikateß⸗ korb geehrt. Im weiteren Verlauf des Abends gab das Orcheſter noch verſchiedene gut gelungene Pro⸗ ben ſeines Könnens ab, bis der Schlußmarſch „Vita mandoliniſtica“ von J. B. Kock das Zei⸗ chen dafür war, daß nun bald der Saal zum Tanzen freigemacht würde. Wie lange man allerdings das Tanzbein ſchwang, entzieht ſich unſerer Kenntnis. Jedenfalls aber war das Feſtkonzert des Mandolinen⸗Clubs Neckarau in allen Teilen ein ſchöner Erfolg. Reiſepäſſe beantragen. Anträge auf Ausſtel⸗ lung von Reiſepäſſen und Kinderausweiſen werden in den Polizeirevieren ent⸗ gegengenommen. Es wird bei dieſer Gelegen⸗ heit beſonders darauf hingewieſen, daß die Paßbewerber perſönlich erſcheinen und die er⸗ forderlichen Ausweispapiere, zwei unaufge⸗ zogene Lichtbilder(Abbildung ohne Kopfbe⸗ deckung, Größe 5 mal 4 Zentimeter), mitbrin⸗ gen müſſen.— Da ſich die Anträge auf Aus⸗ ſtellung von Reiſepäſſen erfahrungsgemäß kurz vor dem Beginn der Reiſezeit häufen, liegt es im Intereſſe der Paßbewerber ſelbſt, wenn ſie ihre Anträge rechtzeitig, d. h. mindeſtens vpier⸗ zehn Tage vor dem Antritt der Reiſe, ſtellen. Anderenfalls kann eine Gewähr für die recht⸗ zeitige Ausſtellung des Paſſes durch die Poli⸗ zeibehörde nicht übernommen werden. Anordnungen der NSDAP Anordnungen der Kreisleitung Am Mittwoch, 14.., 20.15 Uhr, findet in der K⸗6⸗ Turnhalle ein Dienſtappell ſtatt, an welchem ſämtliche Ortsamtsleiter, Hauptſtellenleiter, Zellen⸗ und Block⸗ leiter nachſtehender Ortsgruppen teilzunehmen haben: Almenhof, Bäckerweg, Bismarcplatz, Deutſches Eck, Erlenhof, Feudenheim⸗Oſt. Feudenheim⸗Weſt. Dienſt⸗ anzug(Dienſtbluſe). Das Kreisorganiſationsamt. An die Propagandaleiter aller Stadt⸗ und Land⸗ ortsgruppen! Späteſtens am 14. Ayril müſſen bei der Kreispropa⸗ ganvaleitung(telefoniſch) die Bedarfsmeldungen für Illuminationslämpchen, Grünſchmuck und Maibäume gemacht werden. Kreispropagandaleitung. Ortsgruppen der NRSDAP Neckarau⸗Süv. Am 15. 4. eine Mitgliederverſamm⸗ lung im Film⸗Palaſt“. Neckarau⸗Rord. Am 14.., 20.30 Uhr, findet im Gemeindehaus Neckarau eine erweiterte Mitglieder⸗ verſammlung ſtatt. An der Verſammlung haben teil⸗ zunehmen neben den Mitgliedern der Partei ſämtliche Angehörige der Gliederungen ſowie die Politiſchen Leiter, Politiſchen⸗Leiter⸗Anwärter und Walter und Warte. Die Plätze ſind bis 20.15 Uhr einzunehmen. Uniformträger in Uniform. Walvhof. 14.., 20.15 Uhr, im Saale Brückl, Wald⸗ hof: Erweiterte Mitgliederverſammlung. Pflicht für Parteigenoſſen und Anwärter, Politiſche Leiter und NS⸗Gliederungen-Walter. Rheintor. 14.., 20.15 Uhr, im Wartburg⸗Hoſpiz, F 4, 7a: Erweiterte Mitgliederverſammlung. Es ſpricht Reichsredner Pg. Steeb über„Die Partei im Kampf für Deutſchland. Deutſches Gck. 14.., 19.30 Uhr: Antreten ſämtlicher Politiſchen Leiter und ⸗anwärter auf dem-Schul⸗ platz.(Dienſtanzug: Dienſtbluſe.) Erlenhof. 14.., 19,.15 Uhr: Antreten ſämtlicher Po⸗ litiſchen Leiter und ⸗⸗anwärter auf dem Erlenhofplatz. Dienſtanzug: Dienſtbluſe, wenn keine Uniform be⸗ ſitzend, in Zivil. Neckarau⸗Süd. 15.., 20.15 Uhr: Erweiterte Mit⸗ gliederverſammlung im„Filmpalaſt“, Friedrichſtraße. Pflichtverſammlung für Pg., Pg.⸗Anwärter, Politiſche Leiter, Politiſche Leiteranwärter, Walter und Warte der DAß und NSuund die Mitglieder der NS⸗ Frauenſchaft. Uniform beziehungsweiſe Armbinde. Seckenheim. 16.., 20.30 Uhr: Appell für ſämtliche Politiſchen Leiter und Politiſchen Leiteranwärter auf der Geſchäftsſtelle. Neckarſpitze. Am 15.., 20.15 Uhr, findet im Geſell⸗ ſchaftshaus, F 3, 13a, eine erweiterte Mitgliederver⸗ ſammlung ſtatt. Neben den Mitgliedern der Partei haben an der Verſammlung teilzunehmen ſämtliche Angehörigen der Gliederungen ſowie die Politiſchen Leiter, Walter und Warte. NS⸗Frauenſchaft Reckarau⸗Süd. 14.., 20 Uhr, Heimabend im Ver⸗ einshaus Volkschor, Rheingoldſtraße 47,49. Lieder⸗ bücher mitbringen.— 15.., 20 Uhr, nehmen die Frauen an der Mitgliederverſammlung der NSDAP im Filmpalaſt teil. Neckarau⸗Nord. Der Heimabend fällt aus. Die Frauen nehmen an der erweiterten Pflichtmitgliederverſamm⸗ lung im evangeliſchen Gemeindehaus am 14.., 20.30 Uhr, teil. Abteilung Zugendgruypen. 15.., 20.15 Uhr, in L 9, 7, gemeinſames Singen ſämtlicher Jugendgruppen. Kochkurs der Frauenarbeitsſchule. 27.., 20 Uhr, „Beginn eines Abendkochkurſes in L 9, 7. Anmeldungen in der Frauenarbeitsſchule, I. 9, 7, Telefon 209 02. 53 16.., 20.15 Uhr: Pflichtheimabend im „ dler“. Wohlgelegen. 15.., 20 Uhr: Heimabend im Dur⸗ lacher Hof, Käfertaler Straße. Erſcheinen iſt Pflicht. Humboldt. 14.., 20 Uhr: Heimabend, Alphornſtr. 17. Anſchließend Zellenwalterinnen-Beſprechung. Waldpark. 15,., 20.15 Uhr: Beſprechung der Zellen⸗ und Blockwalterinnen im Rheinkaffee, Schwarzwald⸗ ſtraße 38. Neu⸗Eichwalv. 16.., 20 Uhr: Pflichtheimabend im Heim. Es ſpricht Kreisfrauenſchaftsleiterin Frau Drös. Mitglieder des Deutſchen Frauenwerk ſind eingeladen. Frauenarbeitsſchule. Anmeldungen z um hauswirtſchaftlichen Jahreskurs für ſchulentlaſſene Mädchen bis ſpäteſtens 25. 4. in 1. 9, 7. Telefon 209 02.— 3. Mai Beginn eines neuen Vor⸗ mittags⸗Kochkurſes in L 9, 7. Anmeldungen I. 9, 7, Telefon 209 02. Was Sandhofen zu berichten weiß Kundgebung der NSDAp/ Das neue Schuljahr hat begonnen In der DT⸗Turnhalle Sandhofen fand eine Kundgebung der Partei ſtatt, die einen ausge⸗ zeichneten Beſuch aufzuweiſen hatte. Es ſprach Pg. Profeſſor Ebner⸗München. Im Rahmen der Kundgebung fand ein Lichtbildervortrag aus der Arbeit der NS⸗Volkswohlfahrt im Gau Baden nicht minder großes Intereſſe. Pg. Meiſter erläuterte die Bildfolge. In dieſem Werte, das der Führer ſchuf, hat die deutſche Volksgemeinſchaft eine einzigartige Leiſtung vollbracht. Ortsgruppenleiter Pg. Weickum, ſchloß die Kundgebung mit einem Treuebekennt⸗ nis zum Führer. In zwei Schulfeiern wurden die hieſigen Abe⸗Schützen feierlich in die Schulgemeinſchaft aufgenommen. Nach, von Erxſtkläßlern vorge⸗ tragenen Gedichten und gemeinſam geſungenen Liedern, wobei auch die neuen„Schulrekruten“ ſchon ordentlich mittaten, ſprachen jeweils die Lehrer Pg. Zipf und Bender zu den Schü⸗ lern und Eitern. Beide unterſtrichen die Not⸗ wendigkeit engſter Zuſammenarbeit zwiſchen Schule und Elternhaus. Alle, die vor 50 Jahren aus der Schule ent⸗ laſſen wurden, trafen ſich im Lotal„Zum Pflug“ zu einer frohen Zuſammenkunft. Trotz⸗ dem ſich die Reihen ehemaliger Schulkameraden nach nun verfloſſenen 64 Lebensjahren ſchon ge⸗ lichtet hatten, fehlte es hier an lebendiger Un⸗ terhaltung keineswegs. Man tauſchte vielerlei Erlebniſſe und Erinnerungen aus. Mit großer Freude wurden Schulkameraden und Schulka⸗ meradinnen, die ſich aus dieſem Anlaß einmal 3 in der engeren Heimat einfanden, be⸗ grüßt. Zu Grabe trug der Geſangverein„Aurelia“ 1879 ſein Gründungsmitglied Adam Bade.— Die Spielvereinigung e. V. hatte im Klubhaus an der Luftſchifferſtraße eine Mitgliederver⸗ ſammlung in welcher ausſchließlich ſportliche Fragen behandelt wurden.— In der überfüll⸗ ten Turnhalle des Turnvereins 1887 brachte der Geſangverein Sängerbund 1886 das für die Vereinsbühne bearbeitete Bühnenſpiel„Pre⸗ cioſa“ zur Aufführung.— Das Feſt der ſil⸗ bernen Hochzeit feierten Anton Grünewald und deſſen Ehefrau Gertrud, Papyrusheim 11, ſowie JFoſef Mallat und Frau Berta, Spin⸗ nereikolonie 19. Den Silberpaaren unſere beſten Wünſche mit auf den weiteren g. — §9 Gefolgſchaft 16/171. Die Gefolgſchaft tritt am 14. 4. und 15. 4. jeweils 19 Uhr im Sommerdienſtanzug am Clignetplatz zum Elternabend an.— Die Betriebs⸗ führer werden gebeten, die Hitlerjungen rechtzeitig von ihrer Arbeitsſtätte wegzulaſſen. Gefolgſchaft 17/171. Die Gefolgſchaft tritt 14. 4. und 15. 4. jeweils 19 Uhr im Sommerdienſtanzug in der Bibienasſtraße an. Die Lehrherren werden gebeten, die Hitlerjungen rechtzeitig von ihrer Arbeitsſtätte wegzu⸗ laſſen. BDM Schwetzingerſtavt 8 und 9/171. Am 14. 4. kommen fämtliche Mädel mit Turnſchuhen um 20 Uhr in die Mädchenberufsſchule. Führerinnenanwärterinnen, 14.., 20.30 Uhr, Heim⸗ abend, N 2, 4. Humboldt. 14.., Antreten aller um 20 Uhr an der Humboldtſchule in Kluft. 1/171 Deutſches Eck. 14.., 20 Uhr: Gruppenappell in der Liſelotteſchule.(Tadelloſe Kluft.) JM 16/171 Feudenheim. Alle Mädel treten am 14. 4. um 15 Uhr zum Jungmädeldienſt in tadelloſer Kluft am Schulhaus an. 17/171 Käſfertal(alte und neue Schule). Am 14. 4. fällt der Jungmädeldienſt aus. 5/171 Strohmarkt. 14. 4. iſt für alle Schaften Heim⸗ mittag. Schaft Roſe, Epple, um 15 Uhr. Schaft Neckenauer um 18 Uhr. Die Mädel, die in den BDM überführt, treten um 18 Uhr an der LSchule an. Bei⸗ trag mitbringen. 7/171 Oſtland. Um 20 Uhr Führerinnenbeſprechung in der Fröhlichſtraße. Papier und Bleiſtift mitbringen. DAð t Die Dienſtſtunden der Deutſchen Arbeitsfront, Kreis Mannheim, ſind ab 15. April folgende: Montags, dienstags, donnerstags und freitags von—12.30 und 14.30—18.30 Uhr. Mittwochs von—12.30 und 14.30 bis 17.30 Uhr. Samstags von—12.30 Uhr. Die Sprechſtunden der Rechtsberatungsſtelle Mann⸗ heim ſind folgende: Montags, dienstags, mittwochs und freitags von 14.30—17 Uhr. Donnerstagnachmit⸗ tags ſinden Sprechſtunden in Weinheim, Schwet⸗ zingen und Hockenheim ſtatt. Samstags finden keine Sprechſtunden ſtatt. Kreiswaltung. Am 16. 4. findet in L 7, 1, Saal 5, um 20.30 Uhr, eine Beſprechung ſtatt, an der ſämtliche Ortspropagandawalter der Stadtortsgruppen teilzu⸗ nehmen haben. Dienſtanzug. Arbeitsſchule. Das Sommerſemeſter der Arbeitsſchule der DAc beginnt am 26.., Der Arbeitsplan kann ab 19. 4. auf der Dienſtſtelle der Arbeitsſchule in C1, 10 und von ſämtlichen Ortswaltungen der DAß abgeholt werden. Anmeldungen zu den Lehrgängen und Arbeits⸗ gemeinſchaften werden ab 19. 4. entgegengenommen. 8 und 9„Druck und Papier“. 16. 4. hält Oberregie⸗ rungsrat Emele vom Gewerbeaufſichtsamt im Haus der Deutſchen Arbeit, 20 Uhr, einen Vortrag über die Aufgaben des Gewerbeaufſichtsamtes. An dieſer Ver⸗ anſtaltung ſollen die Betriebsführer, Betriebswalter, Vertrauensmänner, Vertrauensfrauen, Unfallver⸗ trauensmänner und Jugendſachbearbeiter der KBGu8 und 9„Druck und Papier“ teilnehmen. Strohmarkt. 14.., im Haus der Deutſchen Arbeit, 20.15 Uhr, Monatsverſammlung für alle Betriebs⸗ obleute, Koß⸗Warte, Vertrauensfrauen und Jugend⸗ walter. 10 Arbeitsſchule. Das Bilanzbuchhalterſeminar II1(Dr. Rößle) beginnt am 15. 4.— Die„Betriebswirtſchaft⸗ liche Arbeitsgemeinſchaft“(Dr. Ammelounx) beginnt am 19.., 20.30 Uhr, in 01, 10. Der Elektroſchweißkurs für Fortgeſchrittene beginnt am 13.., 19.30 Uhr, in der Ingenteurſchule Anmeldungen zum Sommerſemeſter erſt nach Er⸗ ſcheinen des Arbeitsplanes. Dieſer iſt ab 20. 4. in C 1. 10, Zimmer 8, zu erhalten. Kreisjugendwaltung Abteilung Schulung. Alle Kameraden, die Bilder vom Schulungslager Dilsberg und von der Kreis⸗ tagung beſtellt haben, werden erſucht, dieſelben bis ſpäteſtens 15. 4. auf der Kreisjugendwaltung zu be⸗ zahlen. Nichteinhaltung des Termins bedeutet Verzicht auf Lieferung der Bilder. Frauenamt. 15.., 20 Uhr: Schulungsabend aller Mitarbeiterinnen des Frauenamtes. Ortsfrauenwalterinnen. 15. 4. nach der Schulung Be⸗ ſprechung der Ortsfrauenwalterinnen. Waſſerturm. 14.., 20.30 Uhr: Fachgruppenabend in der Beethovenſtraße 15. Lindenhof und Walppark. 14.., 20.30 Uhr: Fach⸗ gruppenabend in der Eichelsheimerſtraße 51. Hausgehilfen Erlenhof. 14.., 20.30 Uhr: Fachgruppenabend in der Langſtraße Z3ha. Feuvenheim, 14.., 20.30 Uhr: Fachgruppenabend im alten Schützenhaus. Horſt⸗Weſſel⸗Plau. 14.., 20.30 Uhr: Fachgruppen⸗ abend in der Karl⸗Ludwig⸗Straße 7. Amt für Volksgeſundheit, Fachgruppe Geſundheit 14. April in L 7, 1, 20.15 Uhr: Vortrag:„Der Des⸗ infektor im Dienſte der Volksgeſundheit“. Redner: Dr. Roſe. 15. April, in L 7, 1, 20.15 Uhr: Vortrag:„Kaſſen⸗ weſen— Kaſſenabrechnung'“. Redner: Dr. Rohrhurſt. 15. April, in L 7, 1, 20.15 Uhr: Vortrag:„Des Leichenbeſchauers Pflicht gegenüber dem Ortsgerichts. Redner: Juſtizrat Dr. Sedlaczeck. Te U5 Abteilung: Reiſen, Wandern, Urlaub Achtung! Fahrt an die blühende Bergſtraße mit Sonderzug am Sonntag, den 18. April. Von Wein⸗ heim aus herrliche Wanderungen. Abfahrt ab Mann⸗ heim Hauptbahnhof gegen 9 Uhr. Fahrkarten zum Preiſe von nur 60 Pf. bei allen Koß⸗õeſchäfts⸗ ſtellen. Wanderungen: Gruppe 1: Weinheim— Sulzbacher Hof— Nieder⸗ liebersbach(Mittagsraſt)— Birkenau— Wein Wanderung:—5 Stunden. Gruppe 2: Weinheim— Birkenau— Buchklin (Mittagsraſt)— Wachenburg— Windeck— heim. Wanderung: 4 Stunden. Gruppe 3: Weinheim— Geiersberg— Kalter St — Ritſchweiher(Mittagsraſt)— Hundskopfhütte eubau bei eidelber Weinheim. Wanderung: 4 Stunden. desverſicherungs Gruppe 4: Weinbeim— Windeck— Wachenburg u Auftrag geg Fuchsſche Mühle— Weinheim. Wanderung: TFuberkuloſenkra Stunden. hach—18 6 SF. 54. 1. Hochſeefahrt 1937 nach den Norwegiſchen Sperationsſälen, Fjorden vom 17.—24. Mai. In den Geſamtte ige Krankenzim von nur 62.50 RM iſt enthalten: Fahrt, Verpft erztezimmer u Unterkunft, Hochſeefahrt, Stadt⸗ und Haſentun Güdbau, welcher in Hamburg. Die Norwegenreiſen der NSG⸗„ nd 7 einbettige durch Freude“ ſind bereits zu einem Begriff gew 5 eit 05 Wer einmal Gelegenheit hatte, eine ſolche Nor Mbeiten an fahrt mitzumachen, wird ſich daran ſtets als g cheitig als beſonders ſchönes und wertvolles Erlebnis erin Anmeldungen ſofort! en der Sü Sonderzug nach München vom 21.—25. Ayril. 1037 bezug Preiſe von 28.20 RM iſt enthalten: Fahrt, au eiwas ſpäte nachtungen mit Frühſtück, Stadt⸗ und Alpenrundfal Für dieſe Fahrt werden noch einige wenige Anmel dungen angenommen. Karten ſind erhältlich bei deg Koß⸗Geſchäftsſtellen. Maireiſe ins Allgün vom.—9. Mai nach Sonthe und Umgebung. Geſamtkoſten für Fahrt, Verpfle⸗ gung, Unterkunft und verſchiedene Veranſtaltungen mur M 31.50. Wer den Wonnemonat mit der überreſc Frühjahrsflora unſerer Alpenwelt und die unſage Klarheit ihres Himmels kennt oder kennenlernen w der melde ſich raſcheſtens zu dieſer Fahrt an; d es ſind nur noch wenige Plätze frei. „Gebt mir 4 Jahre Zeit“. Zum Beſuch dieſer waltigen Ausſtellung in Berlin führt die Ne⸗0 „Kraft durch Freude“ 2 Sonderzüge: vom 25.—30 Geſamtkoſten 29.50 RM(ganze Fahrt, 4 Ueberng ativen Heilb dient und rgebiet uſw. chmen können. H ſeidelberg Ernſt(Tübinge fer beauftragt 17 in Vertretr llelglterliche Fakultät de ehmen. gen mit Frühſtück, Stadtrundfahrt und Beſuch d Ein Ver Ausſtellung); vom 16.—20. Juni, Geſamtkoſten alldürn, 28.10(ganze Fahrt, 3 Uebernachtungen mit Frühſt irt Guſtav Beſuch der Ausſtellung). Die große Bedeutung dieſe Ausſtellung wird eine ſtarke Inanſpruchnahme zes Sonderzüge mit ſich bringen. Daher frühzeitige meldung dringend erforderlich. Betriebswarte. Meldet euren diesjährigen Betri ausflug frühzeitig an und benützt nach Möglichkeit Sonderzug am 2. Mai nach Eberbach mit allen wünſchten Zwiſchenſtationen. Es wird ausdrich darauf hingewieſen, daß die Anmeldung des Beteſ fluges bei der KdF⸗Dienſtſtelle Vorſchrift des Reic organiſationsleiters iſt. Betriebsausflüge, die h rechtzeitig angemeldet werden, können verboten werbe 0 Achtung! Sonderzug nach Karlsruhe am 6. Mai Herd un 3. 5 großen Internationalen antibolſchewiſtiſchen Sch 4 wã jel gen Fahrpreis nur 1,50 RM. Eintrittskarten zur Ausff ac lung zu 30 Pfennig bei allen KdF⸗Geſchäftsſtell ſhelnlich auch in rnbach wa meldet dergefunden. une verſteckt Mit dem Waltern und Warten.—13 10 150 ger Krankenhaus. Abteilung Feierabend ind der Wagen ſe Heute 20 Uhr Theateraufführung im Muſenſaal ferd aon Roſengartens. Wir verweiſen nochmals auf die tige Theateraufführung der Komödie„Towarif von Jacques Deral. Deutſche Bearbeitung: Curt Go Dieſe Komödie wurde vor etwa 10 Tagen mit groh Erfolg vom Nationaltheater aufgeführt.(Siehe f vom 5. April, Frühausgabe des HB). Karten zu d ſem künſtleriſch und politiſch hochſtehenden Werk mit ſeinem überaus heiteren und doch tiefen Inhalt ſind zum Preiſe von 90 und 50 Pfennig nur bei den ſoh⸗ 3 Orts⸗ und Betriebswarten erhältlich. Diar Idkirch, ah n ud Helene geb. nen Hochzelt je . bllarin 79 Jal Kleinkin 4. 229— 9 9 7 3 lige er en Sport für jedermann Klenm iſt an ven orben. Da bachten Augenblie gefüllten Zube Mittwoch, den 14. April Allgem. Körperſchule: Frauen u. Männer, 20.00 21.30 Uhr Liſelotteſchule, Colliniſtraße; 20.00—21 Uhr Kirchgartenſchule, Neckarau; 20.00—21.30 Uhr Friedrichſchule, 0 2.— Fröhl. Gymnaſtik u. Spi Frauen u. Mädchen, 20.00—21.30 Uhr Albrecht⸗Dülr Schule, Käfertal; 20.00—21.30 Uhr Wohlgelegen Kronprinzenſtraße.— Frohe Morgenſtunde: Mä Oppauer Straße; 15.00—16.00 Uhr Gymnaſtikſa Goetheſtr. 8; 16.00—17.00 Uhr Gymnaſtikſaal Goet ſtraße 8; 17.00—18.00 Uhr Schillerſchule, Neckarau Uebergang; 17.00—18.00 Uhr Albrecht⸗Dürer⸗Sch Käfertal; 18.00—19.00 Uhr Albrecht⸗Dürer⸗Sch Käfertal.— Leichathletik: Frauen u. Männer, 18 bis 20.00 Uhr Stadion, Spielfeld II.— Reichsſy abzeichen: Frauen u. Männer, 18.00—20.00 Uhr 8 dion, Spielfeld jl.— Schwimmen: Frauen u. Männ 21.30—23.00 Uhr Städt. Hallenbad, Halle J.— Reit Frauen und Männer, 18.00—19.00 Uhr Reith ug, 3 Uhr, dur⸗ Schlachthof.— Rollſchuhlaufen: Frauen und Münn eröffnet wird 18.00—19.00 ubr Karl⸗Friedr.⸗Gymnaſium und 1. 19.00—20.30 Uhr Karl⸗Friedrich⸗Gym. und I 5, F ir berichteten 20.30—22.00 Uhr Karl⸗Friedr.⸗Gymnaſium und Lh ei italieniſchen“ Die Kurſe für Fortgeſchrittene finden im Karl⸗Frlebr er den Aufbau de Gymnaſium und fürAnfänger in 1 8, 9 ſtatt zur gleichey ng leitet. Dieſ Zeit.— Volkstanz: Burſchen u. Mädels, 20.00—210 kn, in allen Länd Uhr Gymnaſtikſaal I. 8, 9. oggons ati Die Vorl Karlsruhe, lusſtellungshalle kage mit den Vor lonale antibolſche ſhewismus“ b In folgenden Stadtteilen werden vom Sportonth as Mannheim Koöß⸗Kurſe in Kinderturnen durchgeflührtt n 3000 Spfern 15 Innenſtadt. Mittwochs von 15—16 und 16—17 Uhe eht, wieviel Muf Gymnaſtikſaal, Goetheſtraße 8. 5 4 A f1 gert Oſtſtadt und Neuoſtheim. Dienstags von 16—17 Uh i Anklagemateri« Mterbreiten. Er ha er Echau beauftra lr jede deutſche e hurde, die ausdr luſbau erteilt. eſer Tage iſt orinez eingetri lhteilung leit⸗ nitt aus den bl is den 133 Tager Aih gezogen hat. 2 „ Stadion, Gymnaſtikhalle; Stadion, Gymnaſtikhalle. Schwetzingerſtadt und Almenhof. Mittwochs von bis 18 Uhr, Schillerſchule, Neckarauer Uebergang. Lindenhof. Montags von 16—17 und 17—18 Dieſterwegſchule, Meerfeldſtraße; donnerstags von bis 18 und 18—19 Uhr. ee Freitags von 14—15 Uhr, Feudenhe hule. Waldhof. Mittwochs von 14—15 Uhr, Waldhoff Küfertal. Mittwochs von 17—18 und 18—19 Albrecht⸗Dürer⸗Schule, Käfertal. An den nachſtehend angeführten Kurſen küönnen noch Frauen und Mädchen beteiligen. Gymnaſtik für Frauen und Mädchen: Waldhof. Dienstags von 20—21.30 Uhr, Wald ſchule, Oppauer Straße.— 3 Feudenheim. Donnerstags von 20—21.30 Uhr, Turg halle der Feudenheimſchule. Liſelotteſchule. Donnerstags von 18—19.30 Uhr, lotteſchule, Colliniſtraße. 5 freitags von 17—18 U ꝓad Wildungen für ſliere Bei Nieren-, Blasen- und Frauen- leicden, Harnsäure, Elweiß, Zucker. Frequenz 1936: 24000 u. Blaot pPeter Rixius.m. h.., Mannhel Verbindungskanal- linkes Ufe Fernsprecher 267 96 und 267 Winelm Mufler jun. Mannhelt Hafenstr. 11- Tel. 21636 u. 2161 14. Anil Jöfß »nau— Weinheim. u— Buchklingen Windeck— Wein⸗ ig— Kalter Stein Hundskopfhütte— en. — Wachenburg— Wanderung: dit den Norwegiſchen den Geſamtkoſten Fahrt, Verpflegung nd Hafenrundfahtt NSG⸗„Kr 5 Begriff geworden. ſolche n ſtets als an en Erlebnis erinnen. „ .—25. April. Y. en: Fahrt, Uebel nd Alpenrundfahrk. ge wenige Anmel⸗ erhältlich dei den mal nach Sonthofen r Fahrt, Ve ſeranſtaltungen m mit der überreichen und die unſagbare kennenlernen wil, r Fahrt an; denn Beſuch dieſer ge„ ihrt die RS⸗Gem. : vom 25.—30 Mal rt, 4 Uebernachtun⸗ t und Beſuch der 6 R. igen mit Frühſtück, »Bedentung dieſek mſpruchnahme der er frühzeitige A ——— sjährigen Betriebz⸗ ach Möglichkeit den bach mit allen ge⸗ wird ausdrüclich dung des Bettlehz⸗ ſchrift des Reich ⸗ usflüge, die nicht n verboten werden. be am 6. Mal zur ewiſtiſchen Scha. arten zur Ausſlel diß⸗Geſchäftsſtelen end im Muſenſaal des nals auf die heu⸗ e„Towariſcht itung: Curt Goetz⸗ Tagen mit grohem ibrt.(Siehe Krink ). Karten in die ehenden Wert mit tiefen Inhalt ſind nur bei den Koß⸗ 46 nann April Männer, 20.00 b6 aße; 20.00—21.30 20.00—21.30 Uhr mnaſtik u. Spiele; ihr Albrecht⸗Dürer⸗ Wohlgelegenſchule, ſenſtunde: Männer taſtikhalle Stablo 1. Uhr Waldhofſchule, hr Gymnaſtikſaal, nnaſtikſaal Goethe⸗ rſchule, Neckarauer recht⸗Dürer⸗Schule, recht⸗Dürer⸗Schule u. Männer, 1800 II.— Reichsſport⸗ —20.00 Uhr Sig Frauen u. Männer, Halle J.— Reitent 00 Uhr Reithale auen und Männer, maſium und 1. 8,9 vm. und I.§, G. maſtum und 1. 8 n im Karl⸗Friedr 9 ſtatt zur gleichen dels, 20.00—21J0 n vom Sportont en durchgeführtt 6 und 16—17 uhn, is von 16—17 Uh von 17—18 Uht 5 Mittwochs von H r Uebergang. und 17—18 Uht, nnerstags von Uhr, Feudenhein⸗ ihr, Waldhoſſchule und 18—19 Uhr, Kurſen können ſh n.—— d Mädchen: 30 Uhr, Wawhof⸗ —21.30 nor, Lif —10.30 Ubr, A ————— 3 3 Mannneim, nKes Ufer 6 und 26797 Mannheim, 6 u. 21612 Ae. beauftragt worden, Rletglterliche Ge verm ßt ergefunden, Er hatte ſich in einer alten Scheune verſteckt gehalten. 0 fenbu 43 13. April. o achte Nannheim Blick übers Cand 14. April 1937 edie badiſche meidungen Neubau beim Tuberkuloſekrankenhaus eiſdelbreng 1o Aprit Die von der Lan⸗ erſicherungsanſtalt Baden als Bauherrin in Auftra gegebenen Ergänzungsbauten am 3 berkuloſenkrankenhaus in Heidelberg⸗Rohr⸗ bach—18 einen Operationsbau mit drei Perationsſälen, 24 zweibettige und 17 einbet⸗ lhe Krankenzimmer, Tagesräume, Schweſtern⸗, iezimmer und andere Räume, ferner den Sidbau, welcher ausſchließlich(28 zweibettige einbettige) Krankenzimmer enthält. Die eiten an den Neubauten, welche einen Aeichzeitig als Tagesraum benutzbaren Ver⸗ bin er e erhalten, ſind ſo weit vorgeſchrit⸗ der Südbau vorausſichtlich am 1. Au⸗ 1537 bezugsfertig wird, der Operations⸗ an eiwas ſpäter. Dann wird das Kranken⸗ us, das vor allem der Durchführung der 0 Arativen Heilbehandlung der Lungentuberku⸗ e dient und Patienten aus Baden, dem Siargebiet uſw. erhält, etwa 280 Kranke auf⸗ nehmen können. Hochſchulunterricht heidelberg, 12. April. Dozent Dr. Fritz 55(Tübingen) iſt vom Wiſſenſchaftsmini⸗ im Sommerſemeſter in ſche Geh des freien Lehrſtuhls für 1 chichte an der Philoſophi⸗ en Fakultät der Univerſität Heidelberg wahr⸗ zunehmen. Eein Vermißter wiedergefunden balldürn, 12. April. Der ledige 27jährige iewirt Guſtav Weißmann aus dem na⸗ ornbach war ſeit zweieinhalb Wochen als meldet worden. Nunmehr wurde er Mit dem Fuhrwerk verunglückt Der Dudenhei⸗ mer Landwirt lf Schwärzel wollte zum eigen Ferkelmarkt fahren. Aorücke ſcheute plötzlich das Pferd, das Ge⸗ Aun riß das Geländer um, und Fuhrmann, id und Wagen ſtürzten in den Wieſengrund. 10 brach den Fuß und erlitt wahr⸗ lich auch innere Verletzungen. Man ver⸗ en Verunglückten ſofort ins Offenbur⸗ er krankenhaus. Ein Ferkel wurde getötet der Wagen ſchwer beſchädigt, während das Pferd ehn blieb. Diamantene Hochzeit Baldkirch, 13. April. In Unterbieder⸗ lach konnten die Eheleute Karl Wernet Aid Helene geb. Maier das Feſt der diaman⸗ Hen Hochzeit feiern. Der Jubilar iſt 84, die Ubilarin 79 Jahre alt. Kleinkind zu Tode verbrüht heberlingen, 13. April. Das 44jäh⸗ 5 Töchterchen des Gendarmeriewachtmeiſters lemm iſt an den Folgen ſchwerer Verbrühun⸗ in geſtorben. Das Kind war in einem unbe⸗ Pochien Augenblick in einen mit heißem Waf⸗ ſer gefüllten Zuber gefallen. inter der Kin⸗ Raſſenſchande an der Stieftochter Ein Scheuſal in Menſchengeſtalt/ Sechs Zahre Zuchthaus für den Juden Weil Frankenthal, 13. April. Vor der 2. Gro⸗ ſten Strafkammer des Landgerichts Frankenthal fand am Montag das Verfahren gegen den ver⸗ heirateten 49 Jahre alten Juden Salomon (genannt Sally) Weil aus Ludwigshafen ſtatt, der ſich wegen fortgeſetzten Verbrechens der Raſſenſchande, Unzucht, Blutſchande und Körperverletzung zu verantworten hatte. Der aus Unterſuchungshaft vorgeführte Angeklagte iſt Volljude. Er verheirgtete ſich im Auguſt 1931 mit einer Staatsangehörigen deutſchen Blutes, die ein neunjähriges Mädchen in die Ehe mitbrachte, als deſſen Vater ſich ein Mann rein deutſchen Blutes bekannte. Durch die Eheſchließung er⸗ langte der Angeklagte die Stellung eines Stief⸗ vaters und eines Pflegevaters gegenüber dem Kinde. Im Herbſt 1936 verging ſich Weil an ſeiner Stieftochter in ſchamloſeſter Weiſe; er mißbrauchte ſie. In der Folgezeit vollführte der Jude bis zu ſeiner Verhaftung, die am 14. Dezember v. J. erfolgte, in weiteren neun Aiaen ſeine verbrecheriſchen Handlungen. Dem Angeklagten war die rein ariſche Abſtammung fi. Stieftochter bekannt, wie er auch um eine eigene, rein jüdiſche Abſtammung wußte. In zahlreichen Fällen, insbeſondere am 12. De⸗ zember 1936, mißhandelte Weil ſeine Stieftochter in gemeinſter Weiſe. Er warf ſie in der Küche zu Boden, trat ſie mit den Füßen und ſchleifte ſie an den Haa⸗ ren. In der heutigen Gerichtsverhandlung legte der Jude unter dem Druck des überaus be⸗ laſtenden Beweismaterials ein Geſtändnis ab. Auf Befragen des Vorſitzenden mußte er— wenn— n das Kind ver⸗ führt zu haben. Gewalt angewandt zu haben, beſtritt er auf das entſchiedenſte. Im übrigen machte er ſeine Ausſagen ſehr vorſichtig und räumte in allen ihn belaſtenden Fällen nur „Möglichkeiten“ ein. Der Gerichtsvorſitzende ſtellte aufs ſchärfſte die moraliſche Verkommenheit des Angeklagten heraus, der das unbefleckte minderjährige Mäd⸗ chen mißbrauchte und dann noch ſadiſtiſch miß⸗ handelte. Die geſchändete Stieftochter machte ihre Ausſagen in durchaus überzeugender Ait Die e erreichte ihren Höhe⸗ punkt, als die Zeugin bekundete, daß ſie ſich einmal mit Leuchtgas, ein andermal mit Ta⸗ bletten vergiften wollte, um den Nachſtellungen des jüdiſchen Wüſtlings zu entgehen. Die zy⸗ niſche Frechheit des Juden kam beſonders da⸗ durch zum Ausdruck, daß er die Stirn beſaß, auf das an Körper und chen noch einen Stein zu werfen, indem er die unverſchämte Behauptung aufſtellte, daß das Kind in einzelnen Fällen ſich ihm genähert habe. Die Verlogenheit dieſer Verteidigungs⸗ methode wurde aber durch die Zeugenausſagen nachgewieſen. Die Untaten des jüdiſchen Wüſtlings konnten nur mit den ſchärfſten Strafen geahndet wer⸗ den. Nachdem der Staatsanwalt in eindring⸗ licher Weiſe die 4— begründet hatte, kam das Gericht zu folgendem Urteil: wegen eines fortgeſetzten Verbrechens gemäß dem Ge⸗ etz zum Schutze des deutſchen Blutes und der eutſchen Ehre in Tateinheit mit einem fort⸗ gelo ten Verbrechen der Unzucht mit Pflege⸗ efohlenen und einem fortgeſetzten Vergehen der Blutſchande, ſachlich zuſammentreffend mit einem Vergehen der Körperverletzung, eine Geſamtzuchthausſtrafe von ſechs Fahren abzüglich 3 Monate Unterſuchungs⸗ heit' Wegen der Schamloſigkeit und Gemein⸗ eit der Tat wurden Weil die bürgerlichen Ehrenrechte auf ſechs Jahre aberkannt. Die Urteilsbegründung betont, daß dem Angeklag⸗ ten die Nürnberger Geſetze nach ſeinem eigenen Eingeſtändnis bekannt geweſen ſind. Der erſte Tag der flltriper flebeitsmänner Ein feierlicher Auftakt bei der RAD.Abteilung„Franz Hellinger“ * Altrip, 13. April. Draußen in der Ab⸗ teilung des RAD, Abteilung„Franz Hellinger“ 1/320 in Altrip a. Rh., herrſchte geſtern früh reges, aufgewecktes Leben. Die neuen Arbeits⸗ männer haben ihre Einkehr gehalten. Ihr erſtes Beginnen geſtaltete ſich recht feierlich und wurde unterſtrichen durch die Anſprache des Oberfeldmeiſters Schneider und fand in Wort und Geſang tiefſten Ausdruck eines ge⸗ ſunden und ſchaffensfrohen Geiſtes. Da ſtehen Studenten, Bauern und Kaufmänner in Reih fler werden oeiginaldokumente ausgeſtellt Die Vorbereitungen für die internationale Schau:„Der Bolſchewismus“ arisruhe, 13. April. In der ſtädtiſchen Musſtelungshaule in Karlsruhe wurde dieſer koge mit den Vorbereitungen für die interna⸗ lionale antibolſchewiſtiſche Schau„Der Bol⸗ ſhewismus“ begonnen, die am Freitagnach⸗ Mittag, 3 Uhr, durch den Gauleiter Robert Wag⸗ let eröffnet wird. Gir berichteten bereits von dem Eintreffen des italieniſchen Milizgenerals Melchiori, Ae den Aufbau deritalieniſchen Abter⸗ ung leitet. Dieſe würde allein ſchon verdie⸗ Aa, in allen Ländern gezeigt zu werden. Vier gons umfaßt ihr Material, das der italie⸗ n Revolutionsausſtellung in Rom ent⸗ Umt. Es ſtellt eine einzige Anklage namens An 3000 Opfern in einem Land dar. Man ver⸗ Aht, wieviel Muſſolini daran gelegen iſt, die⸗ Anklagematerial der Weltöffentlichleit zu kerbreiten. Er hat dem mit der Durchſührung Echau beauftragten Pg. Robert Fromme iehe deutſche Stadt, wo ſie bisher gezeigt lde, die ausdrückliche Genehmigung zum Aufbau erteilt. Pleſer Tage iſt auch von Baranyai⸗ rineß eingetroffen, der die ungariſche hteilung leitet. Dieſe gibt einen Aus⸗ itt aus den blutigen Lehren, die Ungarn bden 133 Tagen Bela Khuns im Jahre I gezogen hat. Tauſende und aber Tauſende von unſchuldig Eingekerkerten, grauſam gemar⸗ terten und hingerichteten Menſchen, das war in dieſem kleinen Land das Ergebnis roter Herr⸗ ſchaft. Die Spuren des jüdiſchen Maſſenſchlächters Bela Khun finden wir wieder in dem unglück⸗ lichen Spanien. Was dort in unſeren Tagen ge⸗ ſchieht, beſtätigt immer wieder den Grundzug des Bolſchewismus: entſetzliche Verworfenheit und beſtialiſche Grauſamteit. Das in der ſya⸗ niſchen Abteilung zuſammengetragene Material iſt dem Umfang nach ein verſchwin⸗ dend kleiner Bruchteil deſſen, was in jeder von den Bolſchewiſten heimgeſuchten Stadt anzu⸗ treffen iſt. Es ſind durchweg Originaldokumente, die in den verſchiedenen ausländiſchen Abteilungen zu ſehen ſind: Aufnahmen und— vor allem aus Italien— Werkzeuge der roten Mörder, Klei⸗ dungsſtücke der Ermordeten. Die Fratze des Bolſchewismus tritt vielleicht noch unmittelbarer hervor in Original⸗ Dokumenten aus Sowjet⸗Rußland. Und ſchließlich beſitzen wir Deutſche aus den Nachtriegsjahren genügend Anſchau⸗ ungsmaterial. Dieſes wird in der Ausſtellung in einer einzigartigen Ueberſichtlichkeit geboten. Aber auch unſere engere Heimat iſt vertreten, indem die ergänzte und neubearbeitete B adi⸗ ſche Revolutionsſchau einbezogen wird. und Glied, in ihrem Herzen das Kamerad⸗ ſchaftsempfinden. Die Loſung des Tages lautet: Andreas Hofer. In packenden Worten ſchilderte Truppführer Georg Ham m die heldiſche Geſtalt Hofers, der auch heute uns ein leuchtendes Vorbild iſt. Die Flaggenhiſſung ging in einer vorbild⸗ lichen disziplinierten Haltüng vor ſich und ſie ſangen das ewig ſchöne Lied„Wir tragen das Vaterland in unſeren Herzen“ und folgten dann geſpannt und aufmerkſam den bedeutungsvollen Ausführungen ihres Oberfeldmeiſters Schnei⸗ der. Er führte etwa folgendes aus: Das Jahr 1937 ſtellt den Reichsarbeitsdienſt vor große Aufgaben, ſeine Kräfte im Hinblick auf den Vierjahresplan planmäßig einzuſetzen. Das deutſche Volk ſetzt auf die Leiſtungen des Arbeitsdienſtes, die zur wirtſchaftlichen Frei⸗ heit und zur Sicherung des Friedens führen werden. So geht denn heute an die Arbeit und tut die Pflicht, kämpft und arbeitet tagein und tagaus, damit Wahrheit werde, was der Füh⸗ rer will. Erfüllt die Aufgaben, die er geſtellt hat, ſeit treu und ihr werdet ihm nahe ſtehen. Und ſo grüßen wir unſeren erſten Arbeits⸗ tag, das fünfte Jahr des Aufbaues, das deut⸗ ſche Volk und den Führer Adolf Hitler. Das Feierlied der Arbeit„Gott ſegne die Arbeit und unſer Beginnen“ fand durch einen entſprechenden Prolog die rechte Einleitung und wurde begeiſtert geſungen. Im kraftvollen Marſchtritt, Seite an Seite, gings durch Altrip zur Arbeitsſtelle. Was Arbeit iſt, der Begriff über Spaten und ſeine Verwendung, wurde durch die Truppführer erläutert. Fragen und Antworten wechſelten und jeder war bei der Sache, wollte dieſen erſten Arbeitstag mit auf⸗ geſchloſſenem Wollen beginnen. Es war ein feierlicher Auftakt, eine beſinnliche und ernſte Stunde der Arbeit und wer unter den Arbeits⸗ männern weilen durfte, der war auf dieſe Ju⸗ gend unſeres Führers ſtolz, ſie ſchafft es, ein prächtiges Gelingen, das von der Abteilung des RAdD„Franz Hellinger“ in Altrip, unter Füh⸗ rung von Oberfeldmeiſter Schneider, ſchon oft unter treffenden Beweis ſtellen konnte. Schlimmes Ende einer Prüfungsfahrt Dahn, 13. April. Der Obſt⸗ und Wein⸗ händler Ludwig Schlink aus Göcklingen bei Bergzabern wollte abends die Lichtmaſchine ſei⸗ eele gebrochene Mäd⸗ nes neuen Wagens ausprobieren. Auf der Fahrt zwiſchen Dahn und Altdahn verlor er plötzlich die Herrſchaft über den Kraftwagen und rannte Hisrn, einen Baum. Der Wagen wurde fein vollkommen zerſtört und der Fahrer ſowie ſein 13 Jahre alter Neffe wurden in den Trümmern eingeklemmt. Die f nen Sanitäter befreiten ſie aus dieſer Lage und brachten beide ins Krankenhaus. Schlink hat neben einem Beinbruch eine Gehirnerſchütte⸗ rung und ſchwere innere Verletzungen davonge⸗ tragen; ſein Zuſtand iſt beſorgniserregend. Sein 13 Jahre alter Neffe erlitt ſchwere Kieferver⸗ letzungen. Er hat alle Zähne eingebüßt. Wegen Brandſtiftungsverdachts verhaftet Wolfach, 13. April. Der durch den Brand der beiden Hofſtettener Bauernhöfe verurſachte Schaden wird auf 40 000 RM geſchätzt. Noch in der gleichen Nacht wurde der B4jährige Knecht Otto Wiegand, der aus Schapbach ſtammt und wegen Brandſtiftung mit Zucht⸗ haus vorbeſtraft iſt, unter dem dringenden Verdacht verhaftet, in beiden Fällen das Feuer gelegt zu haben. Wiegand wurde in das hie⸗ ſige Amtsgefängnis eingeliefert. Schwindlerin reiſte im Kraftwagen Schramberg, 13. April. Eine hieſige Hausfrau wurde von einer Zigeunerin, die zu⸗ ſammen mit drei Frauen und zwei Männern im Lande herumreiſt und ſich mit Schirmflicken und Spitzenverkauf betätigt, um 180 RM Bar⸗ geld betrogen. Die raffinierte 5 eunerin lockte das Geld dadurch heraus, da ſie vorſchwin⸗ delte, ſie hätte zwei Kinder in einem Kinder⸗ heim untergebracht und müſſe dorthin dringend 40 RM ſchicken, ſonſt würden ihr die Kinder entzogen. Auch ſehe ſie in den nächſten Tagen ihrer Niederkunft entgegen und müſſe ſich zu dieſem Zweck in die Klinik nach Tübingen be⸗ geben. Auf dieſe Art ließ ſich die Hausfrau dazu bewegen, den Betrag von 180 RM herzu⸗ geben. Das Vorbringen der Zigeunerin, das Geld in zehn bis vierzehn Tagen wieder zu⸗ rückzahlen zu wollen, iſt als Schwindel anzu⸗ ſehen. Es wird deshalb dringend vor ihr ge⸗ warnt. Bezeichnend iſt, daß die in Betracht kommenden 0 in einem Perſonenkraft⸗ wagen reiſen, der das polizeiliche Kennzeichen III K 6954 trägt. ——— Aus Neckarhauſen * Der TW 1892 Neckarhauſen rief ſeine Ak⸗ tiven zu den Sommerſpielen auf. Unter dem Vorſitz des ſtellvertretenden Vereinsführers Jakobi fand am Freitag im Vereinslokal„Ba⸗ diſcher Hof“ eine gutbeſuchte Verſammlung ſtatt. Es wurde bekanntgegeben, daß nunmehr wieder der Turn⸗ und Spielbetrieb im Freien aufgenommen wirb. Beſonders erfreulich war die Mitteilung, daß der TV 1892 allein zwei Jugendmannſchaften, ferner je eine der Turner und der älteren Turner für die Ver⸗ bandsſpiele im Fauſtball aufſtellen konnte; Dus Ringtennis ſoll neu eingeführt werden. Weiter wird ſich der Verein mit zwei Mannſchaften bei dem Rundlauf im Friedrichspark Mann⸗ 6 beteiligen. Bei den Turnern herrſcht ein ſo guter Sportgeiſt, daß die Erfolge nicht aus⸗ bleiben können. Edingen berichtet * Mitgliederverſammlung der NSDAP. Die Pflichtmitgliederverſammlung der NSDAp, der jeder Parteigenoſſe beiwohnen muß, fin⸗ det am Freitag, 16. April, 20.15 Uhr, im Gaſt⸗ haus„Zum Ochſen“ ſtatt. Als Redner wurde Pa. Wetzel gewonnen. lleues aus Campertheim * Lampertheim, 13. April. Bei dem Eilenrieder Motorradrennen am Sonntag war Lampertheims Berufs⸗Motorradfahrer Wil⸗ helm Herz erfolgreich. Bei ſchwerer Konkur⸗ renz konnte er als Fabrikfahrer in der Halb⸗ literklaſſe auf 500⸗cem⸗DRW den dritten Platz belegen.— Am Sonntag trafen hier auf einem Gepäckmarſch 400 NSägK⸗Männer aus dem Ried ein. Sie wurden auf dem Schulhof aus der Gulaſchkanone verpflegt, während die 60 Mann ſtarke NSgK⸗Muſikkapelle eine Stunde lang konzertierte. * Lampertheim, 13. April. SA⸗Männer veranſtalteten am letzten Samstag bei den landwirtſchaftlichen Betrieben und Bauernhö⸗ en eine Alteiſenſammlung, die dank dem Ver⸗ tändnis der hieſigen Bauern einen guten Er⸗ olg brachte. Auf großen Fuhrwerken wurde eine ganze Anzahl alter unbrauchbar geworde⸗ ner Maſchinen und Gegenſtände zuſammenge⸗ bracht, die nun einem neuen Verwendungszweck zugeführt werden.— Am Samstag rückte eine anze Anzahl Mädchen zur Ableiſtung ihrer Arbeitsdienſtzeit hier ab, um nach den Lagern im Weſterwald, der Rhön, nach Franken und Bayern zu reiſen. —— 8 5 W— N* * — ———SsSS=— — — —— — eer—————————* »»»„„»„„»N„——— 8. „„%* & , 4 ————* ———————————————— Mannheim Die deutſche Srau annheim 14. April— Es wird knapp.. „Haben Sie ſchon gehört?— Ich weiß es aus zuverläſſiger Quelle!“— Mit den Kleiderſtoffen fing es 1934 an, dann kam der Gummi an die Reihe, etwas ſpäter war es die Seife, die von den ewig Aengſtlichen in ſolchen Mengen ein⸗ gekauft wurde, daß die Wohnung nach allen Wohlgerüchen des Morgen⸗ und Abendlandes duftete. Nachdem die„Sammeltätigkeit“ be⸗ friedigt war, ging der Rummel bei den Früh⸗ kartoffeln los, und diesmal wurde die Sache „ernſt“, denn es gab tatſächlich plötzlich nur feſtgeſetzte Mengen—— für einige Tage! Im⸗ merhin genügten dieſe wenigen Tage den Volksgenoſſen, die nie ausſterben, um unter Einſatz aller Familienangehörigen ſich einen „Vorrat“ zu„ſichern“, der bis zum Herbſt aus⸗ gereicht hätte, wenn es notwendig geweſen wäre. Es war aber nicht notwendig, denn nach wenigen Tagen gab es ſchon wieder ſo viele Kartoffeln wie man haben wollte. Blinder Alarm in allen Fällen, denn die an⸗ gekündigte Verknappung traf nie ein und die Hamſterei traf daher die Allgemeinheit nicht, ſondern nur den Hamſterer. Bei Gummi, Stof⸗ ſen und Seife nicht, ſie laſſen ſich lange lagern, ohne zu verderben, nicht aber die Frühkartof⸗ feln. Das merkten nun bald die Hamſterer auch. Sie verſuchten ſogar„ihr Lager“ wieder dort abzuſetzen, woher ſie es in vielen Einzel⸗ käufen bezogen hatten, doch vergeblich, denn der Händler bekam ſeine Ware täglich friſch und zwar ſoviel er haben wollte. Er hatte daher keinerlei Veranlaſſung, nun den Hausfrauen, die Diſziplin gewahrt hatten, gehamſterte kranke Kartoffeln zu verkaufen. Im Herbſt 1935 trat dann plötzlich ein, was die Klugen unter uns„ſchon lange gewußt und immer vorausgeſagt“ hatten, es wurde knapp, und zwar die Butter. Nun tobte ſich die Ich⸗ ſucht in allen Schattierungen aus.„Man“ hatte ja Erfahrung aus der Kriegszeit,„man“ 1 7 42◻. putzt schneil kannte ſich ja in allen Schlichen und Wegen aus. Wer glaubte der Preſſe und der Stimme, die zur Vernunft mahnte und behauptete, es handele ſich um eine vorübergehende Erſchei⸗ nung? Es wurden zuſätzlich große Mengen Margarine ausgegeben. Auch das half nichts, nein—„Butter mußte es ſein“. Als dann plötz⸗ lich eine Woche vor Weihnachten die Knappheit mit einem Schlage aufhörte, mußte ſo manche Hausfrau die ermunternde Frage des Ver⸗ käufers:„Vielleicht noch)/ Pfund Butter?“ mit einem reſignierten Blick auf die„friſche“ Ware durch ein:„Danke, bin noch verſehen“ beant⸗ worten. In den letzten Monaten iſt von allerhöchſter Stelle verſchiedentlich mit einem nicht zu über⸗ bietenden Freimut in aller Oeffentlichkeit dar⸗ auf hingewieſen worden, daß ſich Verknappun⸗ gen wieder einſtellen werden. Das verpflichtet nun einmal die zuſtändigen Stellen, alles zu tun, um dieſe unerwünſchten Erſcheinungen in erträglichen Ausmaßen zu halten. Das wird auch geſchehen. Auf der anderen Seite muß aber auch der Verbraucher aus den bisherigen Erfahrungen gelernt haben, daß ſeine Selbſt⸗ biſziplin zur Unterſtützung der getroffenen An⸗ ordnungen notwendig iſt, damit die Verknap⸗ pungen, die nur von kurzer Dauer ſind, deſto leichter überwunden werden. Die Vorbereitung auf den Schoeſternberuf Der Werdegang der Ns⸗Schweſter/ Was macht das Mädel bis zum neunzehnken Lebensjahr? Vor kurzer Zeit hat in den Reihen oes BDM eine Werbung für den Schwe⸗ ſternberuf eingeſetzt, die auch weiterhin durchgeführt wird, da der BDM vom Haupt⸗ amt für Volkswohlfahrt zur Stellung des ge⸗ eigneten Schweſternnachwuchſes beauftragt worden iſt. Schon jetzt iſt eine große Anzahl von Anmeldungen und Anfragen beim Sozia⸗ len Amt der Reichsjugendführung wie auch bei den Sozialabteilungen der BDM⸗Obergaue eingelaufen. Das rege Intereſſe der Mädel an dieſem Beruf iſt damit alſo bewieſen. Allerdings taucht bei den Anmeldungen ſehr oft die Anfrage auf:„Was macht das Mädel von der Schulentlaſſung bis zur Aufnahme in die Krankenpflegeſchulen, die ja erſt mit dem 19. Lebensjahr erfolgen kann?“ Die„No⸗Schweſternſchaft“ ſowohl als auch der„Reichsbund der Freien Schweſtern und Pflegerinnen e..“ teilt mit, daß dieſes Ein⸗ trittsalter nicht herabgeſetzt werden kann, da das einzelne Mädel durch ſeine Tätigkeit als Schweſter von Anfang an vor beſonders ver⸗ antwortungsvolle Aufgaben geſtellt wird. Auf der anderen Seite aber iſt es vielen Eltern unenöglich, die Mädel bis zum 19. Lebensjahr ohne jeden Verdienſt im Hauſe zu behalten. Hier hat das Soziale Amt der Reichsjugend⸗ führung Hilfe geſchaffen: durch ſeine Einrich⸗ tungen, wie die BDM⸗Haushaltungsſchulen, die landwirtſchaftlichen Umſchulungslager, den Mädellanddienſt und das Hauswirtſchaftliche Jahr. Hier haben die Mädel die Möglichkeit, die Zeit von der Schulentlaſſung bis zur Auf⸗ nahme in die Krankenpflegeſchulen ſo anzu⸗ wenden, daß ſie als Vorbereitung zum Schwe⸗ ſternberuf gewertet werden kann. Das iſt be⸗ ſonders wertvoll, da in den Aufnahmebedin⸗ gungen für die Krankenpflegeſchulen die haus⸗ wirtſchaftliche Vorbildung mit im Vorder⸗ grund ſteht. Außerdem iſt den Mädeln wäh⸗ rend der Uebergangszeit die Möglichkeit des Verdienſtes gegeben. Nachdem nun die Vorſchläge des Sozialen Amtes der Reichsjugendführung von der Reichsleitung der Schweſternſchaften anerkannt worden ſind, ſtehen den Mädeln, die den Schweſternberuf ergreifen wollen, folgende Wege offen: Die Mädel mit Volksſchulbil⸗ dung, die durchſchnittlich mit vierzehn Jah⸗ ren zur Schulentlaſſung kommen, können ſich zweckmäßig in fünf Fahren auf den Schweſtern⸗ beruf vorbereiten. Das erſte Jahr nach der Schulentlaſſung wird entweder im Landjahr oder im Hauswirtſchaftlichen Jahr verbracht. Im zweiten Fahr nehmen die Mädel eine bezahlte hauswirtſchaftliche Tätigkeit in kin⸗ derreichen Familienhaushalten, in den Müt⸗ ter⸗ und Kinderheimen der NSVV oder in den Schulen der NSDaAwP an. Dieſe Arbeit kann ebenſo in den Krankenhäuſern abgeleiſtet wer⸗ den, die unter Leitung der NS⸗Schweſtern oder der„freien Schweſtern in der NSV“ ſtehen. Beſonders wertvoll aber wird es für die Mädel ſein, wenn ſie vor ihrer Schweſtern⸗ ausbildung als Helferinnen in Säuglings⸗ heimen oder in Kindertagesſtätten der NSV NS-Schwestern bei der Krankenpflege NSV-Bildarchiv Unſer Küchendettel· ſparſam und gut Mittwoch: Tomatenmarkſuppe, aus Reſten won Tomatenſoße, Krautwickel, Kartoffeln. — Abends: Gebackener Magermilchgrieß, Apfelmus(ſelbſt ſteril.). Donnerstag: Gemüſeſuppe, gek. Dürr⸗ fleiſch, weiße Bohnen.— Abends: Schalen⸗ hartoffeln, Senfſoße mit Gurken. Freitag: Semmelſuppe, gegrillter Fiſch, Salzkartoffeln.— Abends: Reſte, ſüße Quark⸗ ſpeiſe, Vollkornbrot. Aus der Tohntüte in die Haushaltstüte Die Hausfrau teilt ihr Wirtſchaftsgeld ein Wir heißen Lohn den Ertrag einer Arbeit, die einmal für das Ganze in einer beſtimmten volkswirtſchaftlich geregelten Ordnung an einer beſtimmten Stelle im Arbeitsprozeß ge⸗ leiſtet wurde, und der Lohn ſteckt in einer Tüte, auf der es genau und ordentlich drauf ſteht, was man und was man nicht bekommt. Nach dem Muſter der Lohntüte hat ſich in vielen gut geleiteten Haushalten ein gewiſſes„Tü⸗ tenprinzip“ eingeführt. Kluge Hausfrau, die Ordnung im Hauſe halten wollen, ſagen: Man nehme—, um Ordnung in die Eintei⸗ lung des Wirtſchaftsgeldes zu bekommen— Tüten oder Briefumſchläge. Man beſchriftet ſie mit: Miete, Licht, Gas, Löhne, Spezialabgaben uſw., kurz mit all den Poſten, die Gleſch und jeden Monat zu bezahlen ſind. Gleich, wenn das Wirtſchaftsgeld kommt, immer den betreffenden Poſten in die betreffende Tüte. Dann hat alles ſeine Ordnung. Man kann ſich noch eine Reihe von Tüten machen, in die das hineinkommt— auch monatlich verteilt— was für Anſchaffungen im laufenden Jahr beſtimmt iſt. Es wird ſich ſchnell herausſtellen, arſ dieſe Tüten einen gelinden Zwang zur Sparſamkeit und Ordnung ausüben. Das Wichtigſte iſt natürlich dabei, das Geld von vornherein ſo einzuteilen, daß keine Anleihe von einer Tüte ur anderen möglich iſt. Es ſoll eben ein be⸗ fimmtes Geſetz der Tüten für die vorſorgliche Hausfrau beſtehen. Eine Tüte dabei wird eine beſondere Rolle ſpielen, weil ſie die Beträge ent ält, die mit Rückficht auf die beſonderen Schickſalsſchläge in dieſe Düte hineinkommen. Das iſt die Schickſalstüte. Die muß da ſein. Sonſt iſt die Planung unvollkommen und man hat nicht an das Wichtigſte gedacht— an die vor⸗ ſorgliche Sicherung von Leben und Geſundheit der Familie. Sie verſtehen jetzt ſchon, was damit gemeint iſt. Nicht eine Tüte, wie man ſie manchmal auf den Jahrmärkten bekommt. Dort zieht ſie ein Papagei oder ſonſt ein komiſches Tier aus einem Kaſten heraus. Darin ſteckt ein Zettel, auf dem Ihr perſönliches Schickſal aufgeſchrie⸗ ben ſteht. Das iſt ein toller Schwindel, mit dem ohne viel Mühe und Arbeit Geld ver⸗ dient wird. Die Schickſalstüte, die wir meinen, das iſt die, die wir ſelber dazu gewählt haben, unſere Spar⸗ und Vorſorgetüte. Auf ihr ſteht das Wort: Lebensverſicherung. Natürlich— das iſt klar, man kann auch mit dieſer Tüte Schickfalsſchläge nicht abwenden. Aber man kann wenigſtens durch eine Lebensverſicherung ſie in ihren äußeren Härten mildern. Wenn einmal eine ſolche Tüte da iſt und regelmäßig vom Wirtſchaftsgeld in ſie die Prämie für die Lebensverſicherung hineinkommt, dann ſtehen und Kinder im Falle des Todes ihres rnährers nicht ohne Mittel da. Sie haben Ordnung gehalten und vorgeſorgt und nun haben ſie eine ſchöne Hilfe. Erlebt der Vater aber ſelbſt die Auszahlung der auf einen be⸗ ſtimmten Termin gelegten Lebensverſicherungs⸗ ſumme, dann iſt es um ſo ſchöner. Dann heimſt er den Lohn ſeiner Vorausſicht noch zum eigenen Genuße ein. Die Lebensverſicherung ſtellt die Verbindung mit anderen vorſorglichen Menſchen her, die ſich freiwillig in der Ge⸗ meinſchaft der Jerſicherten zum gemeinſamen Gefahrenſchutz zuſammengeſchloſſen haben. Samstag: Sagoſuppe, gek. Rindfleiſch,— Kartoffeln.— Abends: Weißer Bohnenſalat. Sonntag: Nudelſuppe, Kotelettes, Rotkraut, Kartoffelbrei.— Abends: Käſefleiſch, ger. Kartoſſeln. Montag: Kartoffelſuppe, Fiſch in Tomaten⸗ ſoße, Salat.— Abends: Grüne Kartoffeln, Weißkrautſalat. Dienstag: Reisſuppe, Ochſenaugen, Spinat, —32— Abends: Makkaroni, Acker⸗ at. * Gebackener Magermilchgrieß: In 177 Liter heißer Magermilch läßt man 175 Gramm Grieß ausquellen und erkalten. Inzwiſchen röſtet man im Fett kleingeſchnittene Würfel von zwei Sem⸗ meln hellgelb, rührt ein Stückchen Butter, zwei Eier und 100 Gramm Zucker ſchaumig, gibt 50 Gramm gewaſchene Roſinen und die Semmel⸗ würfel zu, verrührt alles mit der Grießmaſſe, ſtreicht in eine gebutterte Form, beträufelt mit — und bäckt die Speiſe im Backofen hell⸗ gelb. Süße Quarkſpeiſe:„ng Quark wird durch ein Haarſieb geſtrichen, mit ½ bis ½ Liter Milch kräftig gerührt und mit Zucker abge⸗ ſchmeckt. Dazu reicht man ein herbes Kompott (wie Johannisbeeren, Preiſelbeeren, ſaure Kir⸗ ſchen und dergleichen). Der Frauenfunk vom 14. bis 19. April Mittwoch, 14. April,.30 Uhr: Mütter bewegt. Donnerstag, 15. April,.30 Uhr: Mus— Marmelade— oder Geſälz? Eine intereſſante kulturhiſtoriſche Plauderei über den Werde⸗ gang unſerer Marmelade. Wie ſind die Frauen darauf gekommen, aus Obſt Bro:⸗ aufſtrich herzuſtellen? 17.10 Uhr: Eine Frau heiratet nach Südweſt. Eine deutſche Farmersfrau läßt uns ihr Le⸗ ben in Südweſt vor dem Kriege in Briefen, Tagebüchern und Hörſzenen miterleben. Freitag, 16. April, 11.15 Uhr: Die chineſiſche Frau. Eine Frau, die ſelbſt Jahrzehnte in China zugebracht hat, erzählt aus dem Le⸗ ben der Chineſin. Montag, 19. April,.30 Uhr:„Im Stochwerk unten, im Stockwerk oben, hört man ja euch Kinder toben.“ Rückſichtnahme und Verſtänd⸗ nis der Hausbewohner untereinander wer⸗ den hier empfohlen. Was uns erusſche( ſene, Weblar „Wetzlar, Wute eiendait wurde allenthal tätig waren. Wenn es den Eltern ſiegenen Anforder möglich iſt, erfolgt der einjährige Beſuch e laß des Unternel BDM⸗Haushaltungsſchule, von denen zurz 56,34(im Vorj⸗ 16 in den verſchiedenen Obergauen vorhanz n ſind.— Wenn die hauswirtſchaftliche Tütig*.—— 281 nicht auch noch im dritten Fahr nach ir berichtet die Schulentlaſſung fortgeſetzt wird, erfolgt ung um 19 5 mehr die Anmeldung zu einem landwixiſch en Pflege der! lichen Umſchulungslager(die durchweg u ehmern, ſondern der Leitung von BDM⸗Führerinnen ſlehe hteit der auslän Dieſem Lager folgt die mindeſtens einhe Erfulung von ſährige Tätigteit in den Mädellanddlenſflagz——— des BDM. Hier werden die Mädel heimmi rd“ erfaßt, in die Landarbeit und in alle Arbeiß genommen. Dien des bäuerlichen Haushaltes eingeführt, d 1036 erſtmals ein landwirtſchaftliche Tätigkeit wird in iht ellen, Weiter bet Wert als Vorbereitung für den Schweſſen orderungen des beruf von der Reichsleitung der Schweſter Ahnnen glaubt. 2 ſchaften voll anerkannt. Im fünften g 2% Prozent. bewirbt ſich das Mädel dann über die—————— gau⸗Sozialabteilungen bei den Gauam häftig——** tungen der NSV um Aufnahme in die fiah Mje Gefolgſchaftsr kenpflegeſchulen. Bis zur Aufnahme ii ozent gegenübe Schweſternſchülerin kann dann die hauswi hung wird der 1 ſchaftliche oder lanse, F Tätigle 1——— 0 ſortgeſetzt werden. Die usbildung eiwas meb dauert zwei Jahre und ſchließt mit der lichen Krankenpflegeprüfung ab. Die Mädel mit höherer 8 bildung kommen durchſchnittlich m Jahren zur Schulentlaſſung. In den drei a smart. Abſchreil (4,88) und ande ren bis zum Beginn der Schweſternaushf Aonen RM. vor. dung bereiten auch ſie ſich zweckmäßig auf der RM. Gew Beruf der Schweſter vor. Im Lrſten Ai ird, wier werden ſie einen Jahresturs der Bomhi ihprozent ber haltungsſchulen beſuchen. Danach erfolgt nachdem zunäch — bezahlte— hauswirtſchaftliche Taligt zeine neue Rü wie bei der Volksſchülerin, der ebenfalls J ſſen worden iſt. eichemark. Ueber d Beſuch des Umſchulungslagers und anſchlien ßend die einjährige Arbeit im Müdelſanz hres heizt es im B dienſtlager des BDM folgt. Dieſe Tüätf 1 gute Machfrage na wird auch hier von der Reichsleitung een Schweſternſchaften voll anerkannt. Wenn in den kommenden Jahren die beitsdienſtpflicht für die weibliche Jugend geführt wird, erfolgt die Ableiſtung 1 Pflicht bei allen Mädeln auch innerhalh Fahre von der Schulentlaſſung bis zur A imlung am 29. Salubra Werke Ac Mpetenfabrit verzeick hre Verbeſſerung ih⸗ le der deutſche In dildung als Schweſter. Fehlt bei den Miße a die hauswirtſchaftliche Tätigkeit oder die gort' der bei beit in der Mädellanddienſtgruppe, ſo mi Sälubra⸗Werte A ſie nach der Ableiſtung des Arbeitsdienſtes ff heutend war, auch die weibliche Jugend noch ein halbes Jahr di hei ungefähr unve „Vorſchule“ beſuchen, d. h. die Mädel w 5 5 chluß für 31. durch die Schweſternſchaften in ein M n durch Abſchreit oder Kinderheim der NSV oder in d b Mil. ermäßigt. künftigen Gaumütterhäufer der Schwefeiß ede K g⸗ ſchaften der NSV vermittelt, wo ſie in—3 hauswirtſchaftlichen Arbeiten eingeführt wuh 0⁰⁰ den. Für Mädel, die bei der Anmeldung den Krankenpflegeſchulen ſchon eine Wef lehre durchgemacht haben oder die aus Fabrikarbeit kommen, bleibt als Pflicht halbes Jahr Arbeitsdienſt oder ein Zah Landarbeit(Mädellanddienſt!) und die halt jährige„Vorſchule“ durch die Schweſternf ten der NSV beſtehen. H. K- r dispo 00 1. V. Auf der Paſſivſeite Ertragsrechnun Erhöhung des ſerung eine betr es, ſo daß ein 000(i. V. 10 iſt auf neue 9 ig, daß die kom echnungen ergel Kheln-lain Dür die Abendbörſ⸗ nur in beſcheide nz blieb durchau n aber eine ſtart Zuſfammenhang r 0 Farben. Die lſchaffenburger Zellſt lerkehr unv. 134½. em JG Farben 118, Mannesmann Der Rentenmarkt l chuldung auf der lußſtand von 93,15 Auch im Verlaufe b Mmung blieb aber Ar zur Notiz gekomm e, Holzmann waren it 151½, ferner b Ruh, Bemberg mit ſpiere und auch JG her mit 104½. um Rentenmarkt 93,15 und 93½ ein er die Kurſe nomine ucht waren aber 4“ De Nachbörſe war 14 Artgemäß— Z2eitgemaß Kleiderſchau des Deutſchen Frauenwerks Das Deutſche Frauenwerk hat eine Kleideß lehrſchau zuſammengeſtellt, die durch fünſzig deutſche Städte reiſen wird. Dieſe Kleiderſchnn iſt keine Modenſchau im üblichen Sinne, ſü Es iſt ſo leichtt jetjt jünger auszuſehenl Es iſt ſo einfach, jent vor grauem fjaar bewahh zu bleiben, das auch die ſchönſte Frau um Jah ülter macht. Denn fileinol fje-Sha Simplez gh dem fjaar die Farbe, die es früher hatte—naſih echt, ſchöner in der Wirkung. Unter den vilh Nuancen werden auch Sie leicht die„Ihre ſinden KEINOI HE-SHA SIMpILE& KLEINOI G. m. b.., Berlin- Neukölln dern eine auf erzieheriſche Werte aufgebauß Lehrſchau, die den deutſchen Frauen art⸗ und weſensgemäße Kleidung zeigen ſoll. Hand werklich einwandfreie Verarbeitung guter deu ſcher Werkſtoffe ſoll zur Geltung kommen heſ Rottert Vermeidung fremdländiſcher Einflüſſe und m. diſcher Uebertriebenheiten. 1 3„ Die Kleiderſchau ſetzt ſich zuſammen aus üb„ 352½— 70 Kleidern(Siedlungs⸗, Haus⸗ und Garteſ kleider, Berufskleider, Fackenkleider und Mänte Nachmittags⸗, Tagesend⸗ und feſtliche Kleiden Die Zuſammenſtellung und Auswahl der der erfolgt in Zuſammenarbeit der Abtei Volkswirtſchaft⸗Hauswirtſchaft und der lung Kultur, Erziehung, Schulung im ſchen Frauenwerk mit dem Verband Deut Frauenkultur im Deutſchen Frauenwerk. Die Schau findet in Ludwigshafen am Do nerstag, den 22. April 1937, jeweils nachmitiag lohe Mai 109½, Ju 109½. Mannhein 60—65, 53—5 .30 Uhr und abends 8 Uhr, im großen Sg 5, 5 y 52.5, b 2) des Feierabendhauſes der IG⸗Farbeninduſt 85. Marktverlauf ſtatt. Schon heute wird jede Frau auf die kilt, Kälber langſan Schau hingewieſen, die ihr ſowohl Anregun 3 zur Selbſtanfertigung geben, wie für ſinn⸗ unh 3 Mannhei ſachgenäßen Einkauf Hinweiſe vermitteln kann gattrieb: 35 Arbeits — Für Mitglieder der NS⸗Frauenſchaft un des Deutſchen Frauenwerks beträgt der E trittspreis 30 Pf., für Nichtmitglieder 60 F heitspferde 750—150 1 mbig. en Eltern hrige Beſuch eſ on denen zur, rgauen vorhant ſchaftliche T n Jahr nach bird, erfolgt h em landwirtſche e durchweg u hrerinnen ſteht indeſtens einha dellanddienſtlag Mädel heimmi d in alle Arbeſ eingeführt wird in ihte den Schweſſei * der Schweſten fünften ga in über die Oh den Gauamtel hme in die Ki Aufnahme nn die hauswn aftliche Tütig Ausbildung felb eßt mit der ab. herer chnittlich In den d Schweſternaush veckmäßig auf d Im erſten F der BDM der ebenfalls ge ers und anſchlie im Mädelſan 8 A bliche Jugend ein Ableiſtung die ich innerhalb ing bis zur M t bei den Müdel keit oder die zruppe, ſo m Arbeitsdienſt halbes Ja ie Mädel w in ein Mi oder in die der Schweſten „wo ſie in g eingeführt we r Anmeldung hon eine Beliß er die aus g als Pflicht e oder ein F eEcwef Schweſternſchg H. K1 ichen Sinne, ſum ht, zuſehe auem fjaar bewah önſte Frau um Jah je-Sha Simplex gi rüher hatte— nall ig. Unter den vielg cht die„Ihre/ finden 4 S14 rauen gute ar K. ban zeigen ſo zitung guter deut tung kommen he Einflüſſe und n ſammen aus ühe us⸗ und Garte eider und Münte feſtliche Kleider uswahl der Klei eit der Abteilm mund der Abie zulung im Deu zerband Deutſcht auenwerk. gshafen am Do veils nachmitla im großen En J⸗Farbenind uſtr vermitteln kan Frauenſchaft m beträgt der E nitglieder Wirtſchafts⸗ und Sozialpoliti 14. April 1937 derusſche Eiſenwerke, Wetzlar.— 20,5 Pro⸗ Umſatzſteigerung. Die Ach Buderusſche lwerke, Wetzlar, bezeichnet das Geſchäftsjahr 1936 Ahrem Bericht als ein Jahr lebhaften Geſchäftsgan⸗ „Auf allen Werken herrſchte rege Betriebſamkeit. wurde allenthalben angeſtrengt gearbeitet, um den lohenen Anforderungen zu entſprechen. Der Geſamt⸗ ihdes Unternehmens überſchritt mit ſeiner Höhe 361 eim Vorjahr 46,76) Millionen RM. den des uhres um 209,5 Prozent. Die Lieferungen der ein⸗ Buderus⸗Werke untereinander waren mit 13,53 onen RM. um 41 Prozent höher als im Vorjahr. er berichtet die Verwaltung von einer Ausfuhr⸗ ung um 19 Prozent, die nicht nur der ſorg⸗ en Pflege der Beziehungen zu den ausländiſchen ehmern, ſondern auch der erhöhten Aufnahme⸗ it der ausländiſchen Märkte zu verdanken ſei. Erfüllung von Sonderaufgaben hat die Stahl⸗ Röchling Buderus Ac, Wetzlar(Beteiligung i mit Röchling), ein ſich auf mehrere Jahre er⸗ hes Um⸗ und Erweiterungsbauprogramm in An⸗ genommen. Dieſe 1920 gegründete Geſellſchaft tann 1006 erſtmals eine Dividende, und zwar 4 Prozent, Weiter betont die Verwaltung, daß ſie den igen des Vierjahresplanes voll entſprechen glaubt. Die verausgabte Lohnſumme ſtieg Prozent. Die beſſere Beſchäſtigung machte es Perichtsjahr möglich, die Feierſchichten ſaſt völlig lheben und die geſamte Gefolgſchaft produktiver zu Aiftigen, Hierdurch erſuhr das Durchſchnittseinkom⸗ e Gefolgſchaftsmitglied eine Steigerung von rund Rrozent gegenüber dem Vorjahre. In der Erfolgs⸗ mung wird der Ueberſchuß der Betriebe beachtlich lgen mit 24,81(16,76) Millionen RM. aufgeführt. el gungserträge haben ſich mit 0,07(0,03) Millio⸗ RR. eiwas mehr als verdoppelt. Zinſen und ſon⸗ Kapitalerträge ſtiegen auf 0,47(0,37) Millionen üchsmark. Dazu kommen noch außerordentliche Er⸗ ihe und Zuwendungen von 0,07(0,02) Millionen Ihsmark. Abſchreibungen auf Anlagen werden mit 188) und andere Abſchreibungen mit 0,26(0,05) llion M. vorgenommen. Einſchließlich 193 029 e RM. Gewinnvortrag erſcheint der Reinge⸗ in alsdann erhöht mit 1,89(1,38) Millionen RM. aus wird, wie gemeldet, die Ausſchüttung einer Ach Prozent heraufgeſetzten Dividende vorgeſchla⸗ nachdem zunächſt für Aufgaben des Vierjahres⸗ lles eine neue Rücklage in Höhe von 500 000 RM. hhaffen worden iſt. Zum Vortrag verblerben 208 105 lhsmark. Ueber den Verlauf des neuen Geſchäfts⸗ es heißt es im Bericht, daß in den erſten Monaten Rachfrage nach allen Erzeugniſſen anhielt, wo⸗ die Verwaltung gleichzeitig auf die Beſchränkung hrauch gewiſſer Rohſtoſfe verweiſt.— Haupt⸗ Uung am 29. April. Werke Ac, Grenzach. Dieſe oberbadiſche petenfabrik verzeichnet für 1936 eine ziemlich fühl⸗ ie Verbeſſerung ihres Umſatzes. Daran iſt in erſter le der deutſche Inlandsmarkt beteiligt, wo ſich auch her mehr Intereſſe für die preislich höher liegen⸗ Dualitätsartikel gezeigt habe. Außerdem hat auch Ezport, der bei der Spezialartitelſabrikation, die Salubra⸗Werte Ach. ſeit jeher pflegte, immer ſehr kutend war, auch im Berichtsjahr gut gehalten. hel ungefähr unveränderter Bilanzſumme hat ſich Koſchluß für 31. Dezember 1936 das Anlagever⸗ en durch Abſchreibungen um etwa 50 000 RM. auf 5 Mill, ermäßigt. Die Materialien ſind um 30 000 6 000(i. V. 76 243) zurückgegangen, während die Higerzewgniſſe beinahe unverändert mit 92 000 RM. ooh aufgeführt ſind. Die Warendebitoren erſchei⸗ 416 000 RM. gegenüber 368 000 i. V. ſtark 0 disponible Gelder mit 36 000 gegen Ader Paſſivſeite bleiben As(1 Mil. RM.) und Atekumgen beinahe unverändert. Die Verbindlich⸗ uſind von 990 000 RM. auf 1,031 Mill. ange⸗ Die Ertragsrechnung zeigt bei einer nur unweſent⸗ Erhöhung des Aufwandes als Folge der Um⸗ heſſerung eine beträchtliche Steigerung des Brutto⸗ , ſo daß ein verhältnismäßig kleiner Verluſt 200(. V. 160 387) RM. ausgewieſen wird. er iſt auf neue Rechnung vorgetragen in der Er⸗ dart—*— die kommenden Jahre ausgeglichene Be⸗ ngen ergeben werden. ſheln- Halnische Abendbörse Behauptet Fr die Abendbörſe lagen Kaufaufträge der Kund⸗ latt nur in beſcheidenem Umfange vor. Die Grund⸗ Aens blieb durchaus feſt, der berufsmäßige Handel ihm aber eine ſtart abwartende Haltung ein, wohl —— mit der morgigen Bilanzſitzung 180 Farben. Die Kurſe erwieſen ſich gegen den kiner Schluß als gut behauptet. Weiter befeſtigt Ahaffenburger Zellſtoff mit 141½¼(140½, AG für ehr unv. 134½. Im übrigen nannte man unter em 36 Farben 169¼—¼, Verein. Stahl 117½¼ 18, Mannesmann 121¼½, Buderus 129, MAN 128. Der Rentenmarkt lag ebenfalls ruhig. Kommunal⸗ thuldung auf dem etwas ermäßigten Mittags⸗ Ußſtand von 93,15 behauptet. Auch im Verlaufe blieb das Geſchäft ſehr klein. Die nmung blieb aber freundlich und die Mehrzahl zur Notiz gekommenen Papiere blieb gut behaup⸗ Holzmann waren 1 Prozent über Berlin geſucht 151½, ferner blieben gefragt MAn mit 128 Aih, Bemberg mit 115(114½, während Montan⸗ ere und auch IG Farben nicht immer behauptet k, Von Bankaktien Dresdner Bank ¼ Prozent er mit 104¼. in Rentenmarkt hatten Kommunal⸗Umſchuldung 5,15 und 93¼ einigen Umſatz. Im übrigen kamen ldie Kurſe nominell zur Notiz. ½ Prozent höher ücht waren aber 4½ Prozent Krupp mit 99. Die Nachbörſe war ſehr ſtill. 4 Getrelide Rotterdamer Getreide lotterdam, 13. April. Weizen(in Hfl. per Iilo): Mai 9,35, Juli 9,42½, September 8,52½, Kmber 8,52½.— Mais(in Hfl. per Laſt 20000 109½, Juli 108¼, September 108½, No⸗ lber 109½. Märkte Mannheimer Großviehmarkt Mftrieb: 67 Ochſen, 134 Bullen, 253 Kühe, 127 Fär⸗ 26 Kälber, 45 Schafe, 2753 Schweine. Preiſe: ſen 42—45, 37—40; Bullen 40—43, 37—39; Kühe , 34—39, 26—33, 20—25; Färſen 41—44, 38—40; ſber 60—65, 53—59, 41—50, 30—40; Schweine 9 52.5, b 2) 52,5, c) 51,, d) 48,5, e) u.)—, 5. Marktverlauf: Großvieh und Schweine zu⸗ kllt, Kälber langſam. Mannheimer Pferdemarkt Aftrieb: 35 Arbeitspferde, 45 Schlachtpferde. Preiſe: Atspferde 750—1500, Schlachtpferde 40—145. Ver⸗ mbig. Amceſi eine sosiale Aufgaube: Schaffung vernünftiger Wohnungsverhältnisse Baut schöne und gesunde leimstätiten! Von Hauptdienstleiter der MSDAP, Staatsrat Schmeer, Berlin Ein weſentlicher, ja vielleicht der wichtigſte Teil der ſozialen Frage, iſt die Schaffung ver⸗ nünftiger Wohnungsverhältmniſſe. Jede Woh⸗ nung muß drei Forderungen gerecht werden: 1. Sie ſoll eine wirkliche Heimſtätte ſein, d. h. der Menſch ſoll ſich darin wohlfühlen, und er ſoll wiſſen, daß er in ſeiner Wohnung allein Herr iſt. 2. Sie muß geſund ſein und vorhandenen oder kommenden Kindern genügend Raum, Licht, Luft und Sonne bieten. Bevölkerungspolitit iſt zum großen Teil eine Wohnungsfrage. 3. Die auf der Wohnung ruhenden Laſten müſſen in einem geſunden Verhältnis zu dem Einkommen ſtehen. Allgemein kann man ſagen, der Aufwand für die Wohnung ſoll für die breite Maſſe unſeres Voltes nicht mehr als ein Fünftel des tatſächlichen Einkommens aus⸗ machen. Darüber hinaus wird das erſtrebenswerte Ziel einer geſunden Wohnungspolitit ſein, jeder Familie eine Wohnung als Eigentum zu ſchaffen. Nach Schätzung des Statiſtiſchen Reichsamts beſteht zur Zeit in Deutſchland ein Wohnraum⸗ bedarf für mindeſtens 1,3 Millionen Haus⸗ haltungen, ohne Berückſichtigung der Neu⸗ zugänge. Rund 400 000 Wohnungen ſind ab⸗ bruchreif, ſo daß der Geſamtbedarf mindeſtens 1,7 Millionen Wohnungen beträgt. Wird das Ziel des Wohnungsbaues aber ſo weit geſteckt, daß jede Wohnung den eingangs erwähnten drei Bedingungen gerecht wird, ſo darf man ohne jede Uebertreibung annehmen, daß wir einen Geſamtbedarf von drei Millionen Wohnungen haben. Bei dieſen Zahlen handelt es ſich nur um Kleinwohnungen. Für Großwohnungen mit fünf und mehr Zimmern iſt kaum Bedarf vor⸗ handen. Auch aus dieſen Zahlen ergibt ſich, daß auf Geſchoßwohnungen nicht verzichtet werden kann; denn ſchließlich iſt es weit wichtiger, den Wohn⸗ raumbedarf zu decken, als den Ideen mehr oder weniger kluger Theoretiker gerecht zu werden. Daß es möglich iſt, auch Geſchoßwohnungen iet das Eigentum des Bewohners übergehen zu laſſen, iſt erwieſen. Früher ſchon wurden Häuſer geſchoßweiſe verkauft, und in neuerer Zeit ſind vielerorts Geſchoßwohnungen durch Hausgenoſſenſchaften uſw. gebaut worden, d. h. jeder der Hausbewohner hat Anteil am Grund und Boden. Die Löſung dieſes Problems iſt eine techniſche Frage. Daß die Löſung angeſtrebt wird, iſt notwendig. Die Verwirt⸗ lichung dieſer Prinzipien bedingt natürlich einen Bruch mit der bis⸗ her üblichen Wohnungswirtſchaft. Wenn der Wohnungsbau von 1933 bis 1936 nicht in dem Umfange gelungen iſt, um auch nur ſo viele Wohnungen zu ſchaffen, wie an Bedarf auftauchten, ſo liegt dies einmal an der viel ſtärkeren Zahl der Eheſchließungen und dem ſtärkeren Steigen der Kinderzahl, zum zweiten aber an einer Reihe von Umſtänden, die kurz erwähnt werden ſollen. Es fehlt an einer zentralen Leitung für den Wohnſtättenbau, insbeſondere für Arbeiter⸗ und Angeſtelltenwohnungen. Die Partei bzw. ihr Organ für die Geſtaltung der ſozialpolitiſchen Dinge, die Deutſche Ar⸗ beitsfront, hat ſeit 1933 durch Schaffung des Reichsheimſtättenamtes und der Gauſtätten⸗ ämter dieſem Mangel zu ſteuern verſucht. So beachtlich die Erfolge ſeit 1933 auch ſind, ſo könnte weit mehr erreicht ſein und werden, wenn die verſchiedenen, ſich zuſtändig wähnen⸗ den Stellen ſich endlich damit abfinden würden, daß die Schaffung von Arbeiter⸗ und Angeſtell⸗ tenwohnungen ausſchließlich eine Aufgabe der Partei bzw. ihrer Organe iſt. Ebenſo hinderlich iſt die Zuſtändigkeit von verſchiedenen Reichsbehörden für dieſe Frage. Unter das gleiche Kapitel fällt die Unmenge von geſetzlichen Beſtimmungen und Verwal⸗ tungsvorſchriften. Hier wäre eine Reform dringend notwendig. In der jetzt faſt vier⸗ jährigen Erfahrung der Heimſtättenämter iſt alles, was auf dieſem Gebiet notwendig iſt, zu⸗ ſammengetragen worden. Auf dem Gebiete der Finanzierung iſt das gleiche feſtzuſtellen. Wenn im Jahre 1935 70 Millionen RM an öffentlichen Mitteln zum Wohnſtättenbau zur Verfügung ſtanden, und dank der unmöglichen Bedingungen nur.4 Millionen in Anſpruch genommen wurden, ſo beweiſt das hinreichend, daß mit Beſtimmungen vom grünen Tiſch aus kein praktiſcher Woh⸗ nungsbau betrieben werden kann. ie Forde⸗ rung, daß der Arbeiter 25 v. H. Eigenkapital, alſo 1200 RM, aufbringen muß, mag ſich in der Theorie ganz gut anhören. Der praktiſche Erfolg zeigt, wie es damit ausſieht. Ein Teil Samstagfrühschluß im Einzelhandel Stellungnahme des Sozialamtes der Deutschen Arbeitsfront flür eine Meuregelung (Bericht unſerer Berliner Schriftleitung) Zu der Frage des Samstagfrühſchluſſes im Einzelhandel, die gegenwärtig in der deutſchen Oeffentlichkeit lebhaft diskutiert wind, liegt nun auch die Stellungnahme des Sozialamtes der Deutſchen Arbeitsfront vor. Dr. Rudolf Lehner, der Leiter der Ab⸗ teilung Arbeitsſchutz im Sozialamt weiſt in einer längeren Erklärung zunächſt darauf hin, daß die vielen Einwendungen gegen den neuen Plan des Samstagfrühſchluſſes der DAß be⸗ reits bei ſeiner Aufſtellung bekannt geweſen ſeien. Neu allerdings iſt, ſo heißt es weiter, der Einwand, daß durch die beabſichtigte Neu⸗ regelung die volkswirtſchaftlichen Aufgaben des Einzelhandels nicht mehr in vollem Maße er⸗ füllt werden könnten, wobei als die weſentliche Teilaufgabe die Ermöglichung des bequemen Wareneinkaufs hingeſtellt wird. Wie ſehr die Auffaſſungen zum Freizeitproblem hier auf⸗ einanderprallen, zeigt ſich gerade daran. Die DAfF hat die Erziehung zum Gemein⸗ ſchaftsdenken und ⸗handeln aller Volksgenoſſen zum Ausgangspunkt der Neu⸗ regelung genommen und damit auch die Mög⸗ lichkeit der Erziehung des Verbrau⸗ chers maßgebliche Bedeutung bei der Löſung des Problems zuerkannt. Die andere Seite hat die Bequemlichkeit eines Bevölkerungsteils als ein Haupthindernins für die Einführung des freien Wochenendes darzuſtellen gewußt. Die DAß will und wird dafür Sorge tragen, daß auch der Verbraucher das ſoziale Verſtänd⸗ nis für die im Einzelhandel tätigen Volks⸗ enoſſen in einer Sache aufbringt, die er ſelbſt für ſich zu erlangen in Anſpruch nimmt. Es wird von anderer Seite des weiteren die Möglichkeit zur Behebung der Schwierigkeiten darin erblickt, die Regelung der Freizeit von der Regelung des Ladenſchluſſes loszulöſen, wodurch die vermeintliche Forderung der An⸗ geſtelltenſchaft ihre Befriedigung fände. Würde die DAß nur die Intereſſen der Angeſtellten wahrnehmen, hätte ſie ſich vielleicht mit der Löſung begnügt, wenngleich erfahrungsgemäß die Durchführung des Arbeitszeitſchutzes ge⸗ rade bei denjenigen Gewerbezweigen auf Schwierigkeiten ſtößt, in denen Arbeitszeit und Betriebszeit auseinanderfallen. Die DAß hat aber die Intereſſen aller Werktätigen, alſo auch die der Unternehmer, wahrzunehmen. Sie wird im Einzelhandel beſonders aufmerkſam die Wünſche der ſchwerringenden Einzelkauf⸗ leute zu beachten wiſſen. Darüber hinaus ſind höhere Intereſſen des Staates vorhanden, die die Ausdehnung des Arxbeitsſchutzes, d. h. alſo die Ausdehnung der Freizeit zum Zwecke der Förderung der Teilnahme am politiſchen und kulturellen Leben und zur körperlichen und gei⸗ ſtigen Ertüchtigung auf alle werktätigen Volks⸗ genoſſen erforderlich machen. Sonderbar mutet es an, daß im Zuſammenhang mit der Er⸗ des Saaee die allge⸗ meine Regelung des Ladenſchluſſes nach der Richtung hin betrieben wird, ſie in vom heute beſtehenden geſetzlichen Zuſtan gänzlich aus dem ſozialpolitiſchen Betrachtungs⸗ kreis zu entziehen und einer Regelung das Wort ſpricht, die branchenmäßigen, ſaiſonmäßi⸗ gen, ortsüblichen und individuellen Wünſchen beſtimmter Käuferkreiſe angepaßt ſein ſoll. Ge⸗ rade die vielfach herangezogenen Vergleiche mit dem Gaſt⸗ und Schankwirtſchaftsgewerbe zwin⸗ ſen zu dieſer Annahme, daß in der früher üb⸗ ichen Weiſe am beſten auf einen vermeintlichen Hieb wieder mit einem Hieb zu anworten ſei. Dazu ſei feſtgeſtellt, daß die von der DAß als notwendig erkannte und zur Diskuſſion ge⸗ ſtellte nicht als Hieb, ſondern als Angriff, d. h. als Inangriffnahme der Löſung eines allgemein als vordringlich erkannten Problems anzuſehen iſt. Es wäre zu erwarten geweſen, daß den Ausführungen des Pg. Dr. Siebert von der Reichsbetriebsgemeinſchaft „Handel“ und des Pg. Scheinert vom So⸗ zialamt der DAß, die durch die geſamte Preſſe gelaufen ſind, von ſeiten der Wirtſchaft poſi⸗ tive Vorſchläge zur Löſung gefolgt wären, und daß ſich die Ausführungen der Wirtſchafts⸗ kreiſe nur in Erörterungen über die möglichen Auswirkungen der Maßnahmen ergangen hät⸗ ten. Der einzig poſitive Vorſchlag der von einer Seite gemacht worden iſt, ging dahin, probe⸗ weiſe in den Sommermonaten den Samstag⸗ frühſchluß im Einzelhandel einzuführen. Die Brauchbarkeit dieſes Vorſchlages muß ein⸗ gehend geprüft werden. Nach den Erfahrungen, die aus Karlsruhe, Stuttgart, Leipzig und an⸗ deren Städten, in denen ein ähnlicher Verſuch angeſtellt worden iſt, bereits vorliegen, haben ergeben, daß bei einer nichtgeſetzmäßigen Ein⸗ führung einer Beſchränkung der Geſchäftszeiten ein dauernder und ausreichender Erfolg nicht erwartet werden kann. Im übrigen ſteht feſt, daß die Regelung der Freizeit im Einzelhandel eng verknüpft iſt mit der Regelung der Freizeit in allen übrigen Ge⸗ werben und nur mit ihr gemeinſam gelöſt werden kann. All den Einwänden gegenüber ſteht das unabänderliche Ergebnis der Arbeiten der Arbeitsausſchüſſe aus allen deutſchen Gauen, die übereinſtimmend die Durchführbar⸗ keit und Notwendigkeit eines erweiterten Wo⸗ chenendes feſtgeſtellt haben. Dieſe Stimmen aus dem praktiſchen Betriebsleben müſſen in erſter Linie gehört werden und verpflichten die für die ſoziale Geſtaltung des Arbeitslebens Verantwortlichen zum Handeln. dieſes geforderten Eigenkapitals wird dabei allein für öffentliche Laſten, wie Aufſchließungs⸗ koſten, Straßenbau, Kirchenlaſten, Schullaſten uſw. verbraucht. Außerdem laſſen ſich zu den Bedingungen, die bisher an die Hergabe von Reichsmitteln ge⸗ knüpft ſind, Wohnungen, wie ſie vom national⸗ ſozialiſtiſchen Standpunkt aus für eine geſunde Familienentwicklung gefordert werden müſſen, beim beſten Willen nicht erſtellen. Der Weg, durch minderwertige Bauausführungen den Be⸗ dingungen gerecht zu werden, iſt unmöglich; denn dies führt zwangsläufig zu untragbaren Unterhaltungskoſten. Der Wohnungsbau muß nach neuen Grundſätzen erfolgen: Die Miete mußineinem geſunden Verhältnis zum Einkommenſtehen. Es geht nicht an, daß es einen ganzen Teil Volksgenoſſen gibt, für die bei ihrem Einkom⸗ men überhaupt keine Wohnung geſchaffen wer⸗ den kann. Bei ſteigender Kinderzahl und da⸗ durch bedingter größerer Wohnung muß ent⸗ weder(durch Kinderlaſtenausglerch) das Einkommen ſteigen oder die Miete für die durch mehr Kinder bedingte größere Wohnung die gleiche bleiben(vielleicht durch Wohnungs⸗ zuſchuß an Kinderreiche). In keinem Fall geht es an, daß die kinder⸗ reiche Familie— wo ſich ohnehin mehr Per⸗ ſonen in das gleiche Einkommen teilen— einen Teil des Einkommens zuſätzlich für Wohnung ausgeben muß. Häuſer, die ſowieſo meiſt unter Inanſpruch⸗ nahme öffentlicher Mittel gebaut werden, ſind keine Einkommensquelle. Die Schaffung geſunder Wohnungen iſt die Er⸗ füllung einer berechtigten ſozialen Forderung und hat nicht der Verwirklichung irgendeines Rentnerideals zu dienen. Oeffentliche Mittel dürfen nicht dazu dienen, hohe Zinsgewinne zu ermöglichen. Der mit öffentlichen Mitteln geförderte Woh⸗ nungsbau hat unter dem Geſichtspunkt zu er⸗ folgen, daß jede Wohnung, gleichgültig ob Siedlung, Eigenheim oder Geſchoßwohnung, nach einer gewiſſen Zeit als Eigentum in den Beſitz des Bewohners oder ſeiner Nachkommen gelangt. Reſtfinanzierungen(Werksdarlehen uſw.) haben im Intereſſe dieſer Forderungen zu erfolgen. Soll mit Erfolg und planmäßig gebaut wer⸗ den, ſo iſt eine zentrale Leitung des geſamten Wohnungsbauserforder⸗ lich, abgeſehen von Großwohnungen, die von privatem Kapital gebaut werden und für die nur die Beſtimmung zu gelten hat, daß ſich der Bau in das ganze Bild ſinnvoll einfügt. Die Deutſche Arbeitsfront, die laut Verord⸗ nung des Führers vom 24. Oktober 1934 die Verantwortung für den ſozialen Frieden trägt, hat in ihrer Organiſation die Vorausſetzung zur Uebernahme dieſer Aufgabe geſchaffen. Sie muß dieſe Aufgabe übernehmen, weil die Schaffung geſunder Wohnverhältniſſe eine der Vorausſetzungen für den dauernden ſozialen Frieden darſtellt. Der Führer ſelbſt hat im März 1934 in ſeinem bekannten Erlaß die Schaffung geſunder Woh⸗ nungen als eine„der vordringlichſten und ſchwierigſten Aufgaben“ bezeichnet. Wenn aber die Deutſche Arbeitsfront verant⸗ wortlich für den ſozialen Frieden iſt, ſo ergibt ſich daraus, daß ſie dort maßgebend mitwirken muß, wo die Vorausſetzungen für den ſozialen Frieden geſtaltet werden können. Außerdem iſt nur eine Organiſation, die durch die Be⸗ treuung des letzten ſchaffenden Deutſchen deſſen Bedürfniſſe kennt, imſtande, eine derartige und verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen und in befriedigendem Sinne zu löſen. Die Deutſche Arbeitsfront ſieht dieſe ihre Aufgabe nur als Treuhänder des ſchaffenden Volkes an, d. h. weder ſie will Beſitzer der Wohnungen bizw. des Grund und Bodens ſein, noch duldet ſie es, daß irgendeine Trägergeſell⸗ ſchaft Eigentümer wird. Die Wohnung muß endgültig in den Beſitz des ſchaffenden Deut⸗ ſchen übergehen. Die Schaffung der für die Durchführung des Vierjahresplanes notwendigen Arbeiter⸗ und Angeſtelltenwohnſtätten hat der Beauftragte für den Vierjahresplan, Miniſterpräſident General⸗ oberſt Göring, der Deutſchen Arbeitsfront über⸗ tragen. Der Miniſterpräſident hat damit für einen Teil, d. h. den zur Zeit vordringlichſten des Geſamtwohnungsbaues, eine Stelle mit der zentralen Leitung beauf⸗ tragt. Um den Bau dieſer Wohnungen mit der er⸗ forderlichen Schnelligkeit durchzuführen, mußten neue Wege in der Finanzierung gefunden wer⸗ den..a. hat die Deutſche Arbeitsfront die Aus⸗ fallbürgſchaft für die Reſtfinanzierung übernom⸗ men und durch einen„Anlaufkredit“ den ſofor⸗ tigen Baubeginn ermöglicht. Kleinliche und bürokratiſche Bedenten irgendwelcher meiſt nicht verantwortlicher Stellen konnten bei der Durch⸗ führung dieſes kurzfriſtigen Auftrages nicht be⸗ rückſichtigt werden. Die Arbeit in der Zentralſtelle für den Vier⸗ jahresplan in der Deutſchen Arbeitsfront er⸗ folgt reibungslos, weil ſie mit den Gauleitern der NSDaAP und den daran intereſſierten Ge⸗ ſchäftsgruppen des Vierjahresplans direkt zu⸗ ſammenarbeitet. Die Schaffung neuen Wohnraumes iſt eine der Vorausſetzungen für die Ingangſetzung der neuen Induſtrien. Die Durchführung des Vier⸗ jahresplans wird aber damit auf dem Gebiet der Wohnungswirtſchaft zeigen, daz wirtſchafts⸗ und ſozialpolitiſch neue und beſſere Wege ge⸗ gangen werden können. jahr 1937/½8 erhalten. Ausführungen der Referenten des DRe von Mannheim ——— LAchlatpleüik⸗Lehree der Saue zur Förderung der fähigſten Athleten In zehn deutſchen Gauen haben nunmehr die Reichsbund⸗Leichtathletiklehrer ihre Tätigteit aufgenommen. Sie verteilen ſich auf die einzel⸗ nen Gaue wie folgt: Oſtyreußen und Pommern: Kurt Gladitſch, Brandenburg: Joſef Chriſt⸗ mann, Schleſien: Friedrich Koch, Sachſen: Waldemar Gerſchler, Mitte: Arthur Linß, N o rdmark: Joſef Schmucklera, Nieder⸗ rhein: Jakob Eſſer, Baden: Eduard Rüß⸗ mann, Württemberg: Hermann Engel⸗ hard, Bayern: Herno Wiſchmann. Es iſt damit zu rechnen, daß in der nächſten Zeit die noch vorhandenen Lücken aufgefüllt werden können. Den Gaulehrern obliegt neben der allgemeinen Ausbildung von Uebungslei⸗ tern in erſter Linie die Entwicklung der lei⸗ ſtungsfähigſten Athleten ihres Bereiches. Die Sportlehrer bilden zuſammen mit den Gaufach⸗ warten Gaumannſchaften und nur aus Jugend⸗ lichen zuſammengeſetzte Gau-Nachwuchsmann⸗ ſchaften. Alle olympiſchen Bahnwettbewerbe werden mit mindeſtens zwei Mann beſetzt. Die Gaumannſchaft muß von den deutſchen Meiſter⸗ ſchaften(25. Juli) ab jederzeit eingeſetzt werden können. Jede Formſchwankung einzelner Ark⸗ tiver, Verhinderung durch Beruf oder ander⸗ weitige Tätigkeit muß durch entſprechende Aus⸗ wechſlung Berückſichtigung finden. Denn nur in dieſem Falle iſt es möglich, am 22. Auguſt, dem Tage der Länderkämpfe, die wirklich ſtärt⸗ ſten deutſchen Mannſchaften aufzuſtellen. Reine Deutjchen nach London Die für den 16. und 17. Juli anberaumten Meiſterſchaften von England in der Leichtathle⸗ tik ſind diesmal zeitlich ſo ſpät feſtgelegt wor⸗ den, daß der Plan des Reichsfachamtes, die internationalen Titelkämpfe im Londoner White⸗City⸗Stadion mit einer ſtarken deutſchen Mannſchaft zu beſchicken, nicht verwirklicht wer⸗ den kann. In Ausſicht genommen iſt dagegen, die von Olympiaſieger Lowe unterzeichnete Einladung deutſcher Leichathleten zu einem großen inter⸗ nationalen Sportfeſt am 2. Auguſt in London anzunehmen. die Gauſportwaete des Dns In Berlin waren die 16 Gauſportwarte des DReL unter Reichsſportwart Chriſtian Buſch enze worden. Zwei Tage lang atten in Gemeinſamkeit die Gauſportwarte, denen in der Zukunft allein verantwortlich die geſamte Ausbildungsarbeit in den DRe⸗Gauen unterſteht, mit den neueingeſetzten Reichsbund⸗ lehrern die Richtlinien für das Ausbildungs⸗ Neben grundlegenden Mengden, Stenzel und Buſch wurde auch eingehend die neue Sportordnung des Daͤs beſprochen, die in der nächſten Zeit ver⸗ öffentlicht werden wird. 4,0 Milnonen Lire Lotterie beim„Groſen Preis von Tripolis“ Eng verknüpft mit der Geſchichte des„Gro⸗ ßen Autopreiſes“ iſt die Millionen⸗Lotterie von Tripolis. In ganz Italien werden ſchon Wo⸗ chen vor dem Rennen die Loſe von Verkäufern in heimiſchen Trachten vertrieben. Sie finden reißenden Abſatz, denn die Preiſe ſind zu ver⸗ lockend. Zunächſt winkt eine zehntägige Reiſe nach Tripolis zum Kampf der beſten Renn⸗ wagen der Welt. Die Hauptgewinne fallen aber erſt bei der Veranſtaltung ſelbſt. Das Los mit der Startnummer des Siegers bringt in die⸗ ſem Jahr 4,6 Millionen Lire ein, reich bedacht ſind auch die Beſitzer mit den Startnummern der Placierten, 1,8 Millionen, 900 000, 460 000 und 230000 Lire winken ihnen. Wenn dieſe Lotterie in erſter Linie der Finanzierung des Rennens dient, ſo verfehlt ſie doch auch nicht ihre Werbung für den Motorſport. Weltbild(M Kart Gall-BMW Eilenriedemeister Neueste Aufnahme von Karl Gall, der auf BMW in der Klasse C nicht über 500 com Sieger und Eilenriede- meister vor seinem Markengefährten Otto Ley wurde. sport und Spiel De 7. Mademiichen Weluviele 200 deutſche Studenten werden in Paris ſein Auf die 5. Winterſpiele der Studenten in Zell am See folgen vom 21.—29. Auguſt in Paris die 7. Akademiſchen Weltſpiele. Das akademiſche Olympia iſt nicht nur um des Sportes willen da, es ſoll auch, genau wie die Olympiſchen Spiele, eine große internationale Kundgebung der Freundſchaft, des gegenſeitigen Verſtänd⸗ niſſes und der Eintracht im hohen olympiſchen Ideal ſein. Waren dieſe Beweggründe für Deutſchlands Teilnahme ſchon immer maß⸗ gebend, ſo iſt durch die 11. Olympiade in Ber⸗ lin unſere Beteiligung an den Akademiſchen Weltſpielen in Paris Verpflichtung und Selbſt⸗ verſtändlichkeit. Da dieſe Spiele in Frankreich ſtattfinden, iſt Deutſchland die hervorragende Gelegenheit gegeben, dem vom Führer ſchon ſo oft ausgeſprochenen Friedenswillen unſerem weſtlichen Nachbarn gegenüber ſichtbaren Aus⸗ druck zu verleihen. Unter dieſem Geſichtspunkt ſtehen auch die Vorbereitungen der Reichs⸗ ſtudentenführung zur Ausrichtung und Aus⸗ wahl der deutſchen Mannſchaft für Paris, die, zumal die Wettkampffolge durch Neuaufnahme von fünf Sportwarten erweitert wurde, aus 4 200 Studenten und Studentinnen beſtehen dürfte. Zur Auswahl unſerer Mannſchaft dienen in erſter Linie die deutſchen Hochſchul⸗Meiſterſchaf⸗ ten Ende Juni, Länderkämpfe mit Frankreich, Finnland, Schweden, Eſtland und Polen in Leichtathletik, Rugby oder Basketball helfen auch mit, die Ausleſe zu erleichtern. Eine wei⸗ tere, ſchon 1935 vor Budapeſt vorgenommene Prüfung bildet dann das Trainingslager. Hatte das Amt für Leibesübungen der deutſchen Stu⸗ dentenſchaft 1935 das Trainingslager in Neu⸗ ſtrelitz für alle Teilnehmer durchgeführt, ſo ent⸗ ſchloß man ſich in dieſem Jahre, eine Teilung des Lagers um die vorhandenen Uebungsſtätten und Lehrkräfte an der Reichs⸗ akademie in Berlin ebenfalls für die Vorberei⸗ tungen auszunutzen. Mannſchaftsführer wird Direktor Söllinger, der Mitorganiſator der Darmſtädter Weltſpiele 1930, ſein. Auf dem Programm ſtehen diesmal nicht we⸗ niger als 15 Sportarten— Leichtathletik, Schwimmen, Fußball, Handball, Hockey, Rugby, Salten 2 Rudern, Basketball, Turnen, Boxen, echten, Tennis, Schießen und Radfahren. Für Studentinnen ſind fünf Sportarten— Leicht⸗ athletik, Schwimmen, Fechten, Tennis und Turnen— vorgeſehen. Die Sieger ſowohl der Einzel⸗ aus auch der Mannſchaftswettbewerbe erhalten den Titel„Studenten⸗Weltmeiſter“. Die Spiele ſtehen unter der Schirmherrſchaft des Generalkommiſſars für die Pariſer Welt⸗ ausſtellung, der auch die Durchführung finan⸗ ziell unterſtützt, ſo wird beiſpielsweiſe auch ein neues Stadion für 30 000 Zuſchauer errichtet. Schalke schlägt Hertha-BSC im Gruppenspiel um die Deutsche Meisterschait Zwei Kampfmomente vor dem Hertha-Tor im Olympiastadion, wo Westfalens Meister den Meister von Brandenburg:1 schlug Weltbild(MI) Techniſches vom Ellenriede⸗Rennen Der Fortſchritt iſt ein ſteter Begleiter der Rennen. In jedem Jahr werden neue Modelle entworfen, Verbeſſerungen vorgenommen, die letzten Endes der Serie dienen. Es kommt ja nicht nur darauf an, zu zeigen wie es gemacht werden ſoll ſondern auch darauf, zu erfahren, wie nicht. Eines beſchäftigte die Techniker beim Eilen⸗ riede⸗Rennen beſonders, die Hinterrad⸗Fede⸗ rung. Der durchſchlagende Erfolg beſtätigte ihren Wert, ja ihre unbedingte Notwendigkeit aufs neue. Bei der 500⸗cem⸗BMW, der 500⸗ com⸗ und Bo⸗cem⸗DKW hat ſich die Federung des Hinterrades als eine weſentliche Verbeſſe⸗ rung erwieſen. Die Maſchinen lagen ruhiger in der Kurve, hatten einen beſſeren Bremsweg und günſtigere Beſchleunigung, da das Rad am Boden haftete, nicht wegrutſchte und vor allem auch nicht ſprang, wodurch auch die Bremswirkung günſtig beeinflußt wurde. Die Vorteile dieſer Neuerung traten im Rennen der 250⸗cem⸗Klaſſe beſonders klar zu Tage. Winkler und Petruſchke fuhren die gleiche DaW, Winkler mit Hinterradfederung, Petruſchke ohne. Winkler war ſtändig überlegen, obgleich er wegen eines naſſen Kabels, das an der Kerze Kurzſchluß verurſachte, einen Aufenthalt atte. Die drei erſten Maſchinen der Halbliter⸗ dlaſſe, die beiden BMW von Gall und Ley und die DaW von Herz, hatten Hinterrad⸗ federung, erſt an vierter Stelle folgte die beſte ungefederte Maſchine, Fleiſchmann auf NSu. Für die Aufgabe, das Hinterrad zu federn, gibt es verſchiedene Löſungen. Sie ſind zunächſt einmal von der Antriebsart— Kardan oder Kette— abhängig. Bei BMWeerhält der Kar⸗ dan zwei Gelenke, das Hinterrad wird in zwei langen Hülſen geführt, die Spiralfedern und Oeldämpfung enthalten. Zur Geradehaltung des Rades bedingt der Kettenzug bei DRW eine Gabel, die hinter dem Getriebe angelenkt iſt. Die zwei ſenkrechten Hülſen haben nur die Belaſtung durch zwei Spiralfedern zu tragen. Die Gewichtsverteilung iſt ſehr wichtig. Daher hat DaW die Motore jetzt ſenkrecht angeordnet, um das Vorderrad zu entlaſten. Das 250⸗cem⸗ Modell hat jetzt ebenfalls getrenntes Viergang⸗ Getriebe. Der Kühler ſteht ſenkrecht unter dem Tank und hat beſſeren Luftdurchzug. Außerdem entſteht kein ſo ſtarker Wirbel wie bisher, der den Fahrern den Straßenſchmutz ins Geſicht ſchleuderte. Ein Thermometer im Tankdeckel ermöglicht die alles andere als überflüſſige Temperatur⸗Kontrolle des Kühlwaſſers. Bei NSu haben ſich die gekapſelten Haar⸗ nadelfedern im Leichtmetallkopf, der in der Sportſerie verwendet wird, bewährt. Die Bremſen von BMW und DawW hängen nicht mehr ſeitlich an der Nabe; ſie ſind vergrößert und füllen die ganze Nabenbreite aus, ſo daß ſie bei aller Wirkſamkeit weich arbeiten können. Man hat erkannt, daß eine gute Bremſe das ganze Fahrzeug ſchont. Leichtmetall wird immer mehr verwandt, Radfelgen, Tank, Bremsgehäuſe werden außer Motor und Ge⸗ triebe mit großem Erfolg aus Leichtmetall ge⸗ fertigt. Beſonders lehrreich iſt die 250⸗cem⸗ DaW⸗Geländeſport, die mit der Hinterradfede⸗ rung leichter iſt, weil man viele Teile ſchwä⸗ cher halten kann, als bei ſtarr im Rahmen hängendem Rad. 6lubhochiprung⸗Veltrekord nur ,45 Meier Aus Neuyork wurde am Sonntag ein neuer Weltrekord im Stabhochſprung gemeldet, den der amerikaniſche Student und Olympiavierte William Sefton in Los Angeles mit 4,48 Meter aufſtellte. Bei der Angabe der amerita⸗ niſchen Maße muß irgendwie ein kleiner Feh⸗ ler unterlaufen ſein, denn tatſächlich hat Sefton „nur“ eine Höhe von genau 4,454 Meter über⸗ ſprungen. Aber auch dieſe Leiſtung des ameri⸗ kaniſchen Athleten bedeutet einen neuen Welt⸗ rekord, der um zwei Zentimeter beſſer iſt als die von ſeinem Landsmann George Varoff bei den vorjährigen USA⸗Meiſterſchaften mit 1,43 Meter aufgeſtellte und anerkannte alte Welt⸗ beſtleiſtung. Bei dem gleichen Sportfeſt wurden noch einige weitere Wettbewerbe ausgetragen, deren Ergebniſſe für amerikaniſche Verhält⸗ niſſe der„Frühjahrsform“ entſprechen: 100 y: Talley.6 Sek., 440 y: Miller 18.7 Sek., 880 y: Wienen:56.5, Weitſprung: Ma⸗ nuel 7,42 Meter, Hochſprung: Jacques 1,96 Me⸗ ter, Kugel: Harſen 15,28 Meter, Diskus: Wrot⸗ nosky 44,42 Meter. nlilicher Ber cht über die 11. Olomp ade Das amtliche Bericht⸗ und Bildwerk über die 11. Olympiſchen Spiele in Berlin 1936 geht ſei⸗ ner Vollendung entgegen. In zwei Prachtbän⸗ den gibt das vom Organiſations⸗Komitee im Verlag Wilhelm Limpert herausgegebene Werk in Wort und Bild eine Schilderung der Vorbe⸗ reitung und Durchführung der Spiele. Text und Bild führen über alle Einzelheiten der Organi⸗ ſation zum Verlauf und zu den Ergebniſſen die⸗ ſer einzigartigen Veranſtaltung. Der 700 Sei⸗ ten umfaſſende Text wird durch 400 Bildſeiten ergänzt. In ſeiner Ausführung gleicht das Werk einem Lexikon, das nicht nur der gegen⸗ wärtigen Generation als Nachſchlagewerk die⸗ nen, ſondern auch kommenden Geſchlechtern ein Bild von den Ereigniſſen des Auguſtmonats des Jahres 1936 vermitteln wird. Die deutſche Ausgabe erſcheint im Juni, die engliſche im September dieſes Jahres. u de heute durch den Toc Welt Kopenhagen unterlag im Schwimmkamopf gegen Inge Schmitz-Berlin(links) und die däni rekordlerin Ragnhild Hveger. Die Berlinerin mit:19,6 neuen deutschen Rekord für 100 Mete belegte aber trotzdem nur den dritten Platz Lauf, den die Dänin in:18,9 gewann. Im Gess siegten Berlins Schwimmer mit 72:59 Punk Dadiiche dechtmeiwexfchaen Am 24. April werden in Karlsruhe d diſchen Meiſterſchaften im Degenfechten Männer und Florettfechten der Frau getragen. Das Meldeergebnis iſt ausg ausgefallen, denn 30 Bewerber ſind bei Männern am Start, während bei den Fn 25 Bewerberinnen auftreten. Im Degenfechten wird es der badif ſter Knieß(Freiburger Tſchft.), der e lich die Deutſche Studentenmeiſterſchaft ern ſehr ſchwer haben, ſeinen Titel zu verteid Schon ſein Vereinskamerad Steiner iß harter Gegner. Altmeiſter Stahl und Schy der(Pforzheim) ſowie die Karlsruher B toluzzi(langjähriger Meiſter), Jockh und Kögele ſind weiterhin ſehr zu bege Die SsS iſt durch Hauck und Blum hen ragend vertreten; Blum iſt badiſcher Wir ver meiſter. Da außerdem der gute Nach vertreten ſein wird, ſind Ueberraſchungen 7 larbeiter ausgeſchloſſen. a 1 en wer Bei den Frauen kann Frl. Beck(TW34 Pe heim) ihren Titel nicht verteidigen, ſo daß Ewerbeck, die die Meiſterſchaft der Si tinnen innehat, erſte Ausſichten auf die Mei ſchaft hat. Die aus Oeſterreich gekommene! lingerin Frl. von Gregurich iſt in ihrem Köm noch nicht bekannt. Sie iſt die Tochter des Mannheim tätig geweſenen Fechtmeiſters Gregurich. In Oeſterreich ſoll ſie bereits Erfolge errungen haben. Karlsruhe ſch geſamt ſechs Fechterinnen in den Kampf, rend aus Mannheim fünf Bewerberinne greifen werden. Die frühere Meiſterin (Mannheim) iſt allerdings nicht am St Golem⸗öchüler in England fege Acht junge Athleten der Schloßſchule Sa (Baden) beſtritten im Londoner White⸗! Stadion den alljährlichen Leichtathletikkan gegen die engliſchen Schulen. Die Salem⸗S ler ſiegten im Geſamtergebnis mit 52 Punt vor der Rutliſh⸗Schule(46) und gewannen mit den werwollen Wanderpreis nun ſchon zu dritten Male. Am Montag beſtritten die de ſchen Jungen einen Freundſchaftskamp Mann! die Rutliſh⸗Schule, den die zahlenmäß Intiefe keren Engländer knapp mit:3 Punkten wannen. Der Kampf wurde erſt in der abſch ßenden Staffel entſchieden. Die Beerdi Handball⸗Gruppenendſpiele verleg Die Handball⸗Gruppenendſpiele der Runde mußten geändert werden, da lands Handballer Ende Mai einige inte nale Begegnungen, unter anderem gegen reich, zu beſtreiten haben. Die Rückrunde werden nunmehr am., 6.(Himmelfah 9. Mai ausgetragen, die an den Endſpielen teiligten Mannſchaften haben alſo innerhalb ſieben Tagen die geſamte Rückrunde zu ledigen. In tiefer beim Tode Fußbal in Güdhenen Alemannia Worms— Walldorf:2(Pokalf Lorſch— Lampertheim:1(Pokalſpiel) Pfiffligheim— Horchheim:0(Pokalſpiel) Eppelsheim— Gernsheim:3(Pokalſpi Bürſtadt— FV Frankenthal:1(Priva Bensheim— Beſſungen:0(Privatſpiel). Die Pokalſpiele nahmen ihren Fortga brachten eigentlich die erwarteten Reſultat es in Worms knapp ausgehen würde, ſta vornherein feſt, obwohl die Alemannen in letzter Zeit ſehr über Spielermangel gen haben. Die Pfiffligheimer drehten dies den Spieß um und beſiegten zur Abwechflug Mann! ihren Gegner aus Horchheim, der bei dieſtz Spiel gar nichts zeigte.— Olympia Lor kam es verhältnismäßig leicht gemacht, da pertheim mit reichlich Erſatz antreten Lorſch beherrſchte das Feld und konnte ve ter Sieger werden.— Eppelsheim läßt zu nicht mit ſich ſpaßen, fand aber dies Gernsheim einen Bezwinger. „Hakenkrenzbanner“ 14. April 1937 wunderbare Weiſe der ſchweren Verwundung Herr geworden. Doch er verließ als Krüppel das Lazarett, man hatte ihm den zerſchmetter⸗ ten Arm amputieren müſſen. So groß war ſeine Liebe zu der fernen Braut, daß er ſich nicht bei ihr meldete, um nicht ihr Leben an das eines einarmigen, für jegliche Arbeit ungeeigneten Menſchen zu ketten. Zwanzig Jahre ſind ſeitdem vergangen. G. E. Wright bekam entgegen ſeinen Befürch⸗ tungen einen guten Poſten. Er wurde Kom⸗ mandeur der Zollbehörde. Als er vor kurzem zufällig in das kleine Städtchen Monkwearnouth in Sunderland kam, traf er Mary Anne. Seine einſtige Braut glaubte eine Spukgeſtalt vor ſich zu ſehen und fiel in Ohn⸗ macht. G. E. Wright erfuhr, daß ſein ehemali⸗ ger Kamerad Leutnant Downs vor vier Jahren geſtorben war. Man wird das Ende dieſer rüh⸗ renden Geſchichte erraten: In wenigen Tagen wird die Hochzeit zweier glücklicher Menſchen ſtattfinden. Leutnant Downs, dem er oft von ſeiner Braut Anne erzählt hatte:„Ich weiß, daß ich ſterben muß“, ſagte der Hauptmann,„und ich will, daß Mary Anne einen guten Mann be⸗ kommt. Du biſt mein beſter Kamerad geweſen, hahe Mary Anne, es ſei mein letzter Wunſch, ahn deine Frau wird.“ an brachte den Hauptmann ins Feldlaza⸗ rett, aber er ſchien nach dem Urteil der Aerzte nicht mehr zu retten zu ſein. Leutnant Downs benachrichtigte Mary Anne von dem traurigen Schickſal ihres Bräutigams und von dem letzten Wunſch, den G. E. Wright geäußert habe. Als der Krieg zu Ende war, fuhr Leutnant Downs zu der kleinen Mary Anne und hielt um ihre Hand an. Mary Anne hatte wiederholt an das Feldlazarett geſchrieben, in das ihr Bräutigam gebracht worden war, ohne jedoch eine Antwort in erhalten. So mußte ſie ihn für tot halten. nd ſie gab dem Kameraden ihres geliebten Bräutigams ihr Jawort. Aber G. E. Wright war nicht tot. Seine kräftige Natur war auf Schönes(14967K) Hulanam 100 4 504 50, bepfl. mit Tiſch zu verk. Kaemmer, XN 7, 6. — Ein Beispiel meiner Ewei, die ſich dennoch fanden Die romantiſche Liebesgeſchichte des Hauptmanns Wright uncher zarte Liebesroman hat im Trom⸗ feuer des Weltkrieges ein tragiſches Schluß⸗ AAgefunden. Die Geſchichte des ehemaligen lſchen Hauptmannes G. L. Wright iſt in⸗ ungewöhnlich, als der Roman ſeines nach 20 Jahren noch einen Nachtrag er⸗ Hein unerwartetes und in ſeinen Einzel⸗ wunderbar anmutendes glückliches Ende. hwenn in dieſen Tagen die Hochzeitsglocken leinen Venerable Bades⸗Kirche in Sunder⸗ uten, wird manche Träne der Rührung h da das Schickſal zwei füreinander be⸗ nie Menſchen zuſammengeführt hat. G. E. aßr 1914 in den Krieg zog, er 1Fährige Braut Mary Anne Die beiden jungen Menſchen hatten ſich unverbrüchliche Treue gelobt und Mary Anne ſagte ihrem Bräutigam zum Abſchied:„Ich weiß, daß du zurückkommen wirſt und ich werde auf dich warten.“ Aber dann geſchah es, daß der wegen ſeiner Tapferkeit zum Hauptmann beförderten G. E. Wright im Jahre 1916 an der Weſtfront bei einem Angriff der Deutſchen ein Granatſplitter traf. Ein junger Kamerad, ein Landsmann des Hauptmanns, zog den Schwerverletzten unter Lebensgefahr in den ſchützenden Graben. Ein Splitter der Granate hatte G. E. Wrights rechten Arm zerriſſen, der große Blutverluſt hatte das ſeinige getan, um den Fall hoffnungslos erſcheinen zu laſſen. Mit ſchwacher Stimme wandte ſich der Schwerver⸗ wundete an ſeinen Freund und Kameraden, den n f 5— Lamenhũte chulung⸗ur, Biiro werden modern u. billig umgearbeitet bieten meine bewührten Jahres⸗ und Halb- jahreslehrgänge. Schnellfördernder Pubhgeſch. 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Melſchaiie Karlsruhe die Degenfechten der Frauen g s iſt ausgezeichg ber ſind bei d bei den Frah der badiſche N hft.), der erſt K eiſterſchaft errnh tel zu verteidige Steiner iſte ahl und Schyf Karlsruher Bo eiſter), Jockh ſehr zu beachſ d Blum herph badiſcher Süh gute Nachwut erraſchungen Beck(TV34 Pie digen, ſo daß F aft der Stußt n auf die Meiſ h gekommene U ſt in ihrem Kön ſie Tochter des Fechtmeiſters 9 ſie bereits grüß lsruhe ſchickt j den Kampf, ewerberinnen Meiſterin Gun cht am Start. and fegreigh chloßſchule Sal oner White⸗Ef Leichtathletikkan Die Salem⸗Sch ind gewannen is nun ſchon z eſtritten die deh haftskampf gegh zahlenmäßig ſi :3 Punkten g rſt in der abſchlf 3 piele verlegt hiele der zwei den, da Deulf einige internat rem gegen Oeſt Rückrundenſpie dimmelfahrt) u en Endſpielen h lſo innerhalb vo tückrunde zu hefen f•2(Pokal zokalſpiel) (Pokalſpieh) (Pokalſpiel) :1(Privatſpie Privatſpiel). en Fortgang un n Reſultate, Da würde, ſtand vof lemannen gerz ermangel zu kla drehten dies ma zur Abwechflun der bei dieſen ympia be⸗ zemacht, da antreten mußt konnte verdien⸗ im läßt zu Hauf ber diesmal f tag, 15. April, vormittags ½11 Uhr, im hiesigen Krematorium statt. Die Feuerbestattung findet am Donners- a 2, 6 7 Hamtwistz 3 Mitarbeiter, dessen Andenken wir stets in Ehren nhalten werden. 3 9 Iodesanzeige An den Folgen eines sich am 9. April 1937 ereigneten Unslücksfalles verstarb heute unser Gefolgschaftsmitalied Herr Llons fahmunn Wir verlieren in ihm einen treuen und fleihigen Mannheim, 14. April 1937. flaschinenör-Import-C. m. b. M. Tankanlage Hannheim has bekannte fachveschäf/ lau 7, 15, parterre. Auguſta Anlage(v Verloren raune B hornbrille mit dopp. Schliff verloren. Abzugb. bei Seibert, Roſengartenſtr.34,1 (5948“% 5A-bluſe v. Weg Majer⸗Mack Planken bis au 7, Nr. 15, Samstag⸗ abend verlor. Ab⸗ zugeb. g. Belohng. Am Montag, den 12, April 37, nach⸗ mittags, in der Otto⸗Beck⸗Str. bis Friedrichsplatz): Dindſchutg⸗ ſchild für Mokorrad Laatene mit Inhalt gefun⸗ den. Abzuholen g. Eigentumsnachw. am Anzeigenſchalt. des HB.— Mein herzensguter Mann, unser lieber Sohn, Schwiegersohn, Bruder und Schwager Afons Fohmann Helzer ist heute infolge eines Unglücksfalles im Alter von fast 28 versehen mit den hl. Sterbesakramenten, in die Ewigkeit ge⸗ rufen worden. Mannheim(Langstr. 39), 13. April 1937. Intiefem Schmerz: Hülda Fohmann, geb. Ihrig Familie Rud. Fohmann und Kinder Familie Georg Ihrig. Die Beerdigung ündet Donnerstag, 15. April, 14½ Uhr hier statt. Jahren, Danlisagung In tiefer Ergriffenheit über die überaus herzliche Anteilnahme beim Tode unserer lieben Entschlafenen 1 L Stäcdt. Beamter i. R. danken wir all denen, welche ihm auf seinem letzten Wege das Geleit gaben. Besonders sei gedankt für die Kranzniederlegung der Hauptstadt Mannheim, dem Wohlfahrtsverein der städtischen Beamten und Angestellten, den Gesangvereinen„Frohsin „Süngerbund“, der hochwürd. Geistlichkeit, seine Krankenbesuche, sowie für die zahlreichen Karten, und Blumenspenden. Mannheim-Käfertal, 14. April 1937. Grohbergstraße 9 In tie fer Trauer: rrau Susanna Sommer und angenòrige den ehrw. Kath. Schwestern für ihre aufopfernde Pflege, Herrn Dr. Thomas für n“ und Kranz- Wwe. geg. ſof, Kaſſe geſucht.— IRW- od. Hu Meinwanen, gut erhalt., zau 4 den Verlag 53 15 1e 23— attes erbeten. Amoscheiben GLASER 7, 8 Futtelb. Kinz Hof Diek Ruf 254 20 kaufen Sie Motorrad- *ubehör imfunrencen Aenahau Haeiet nur N 7, 2 Fernruf 270 74/75 5000 Artikel Autozubenör üliath Lieierwagen Del-Mastenu. billig zu verkauf. Goliat R, en ans Kunzelmann eckarauerſtr. 245. der34 429 94. (14961 K) U wertig, zu kaufen geſucht.— Ludwigshafen⸗Rh. Humboldtſtr. 79. Fernſprech. 664 01. (61 763 V) Leronen-AAte rungswagen) zu kaufen geſucht. Mögl. Cabr, An⸗ gebote mit Angabe .„Bauj., gef. Km. u, Preis unt, Nr. 5963“ an den Ver⸗ lag diefes Blattes. Ligferwanen Dnel 10/40 58 etwas repar.⸗bed., 3Rad⸗Lieferwagen, Hinterld., b. abz. R 6, 5, Fa41 handlung.(5941“ 1,2—1,7 Ltr., neu⸗ gebr.(od. 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Der Direktor. Dtennholzverſleigerung der Evang. Biont, Schönau in Hei⸗ delberg am ontag, den 19. April ds. Is., um ½10 Uhr im„Pflug“ in Mannheim⸗Sandhofen aus dem Kol⸗ lekturwald: 190 Ster fo. Roll⸗ u. Prügelholz. Nach der Verſteigerung werden 325 Stück m lange Baumpfähle ſo⸗ wie 5 Ster ſo. Nutzſchichtholz aus der Hand vergeben. Bei zinsloſe Friſt bis 1. Oktober 1937, Vorzeiger: Forſtwart Herbel in Sandhofen. Zwangsversteigerungen Mittwoch, den 14. Apeil 1937, nachmittags 2½ Uhr, werde ich im hieſigen Pfandlokal, Qu 6, 2, gegen bare Zahlung im Vollſtreckungswege öffentlich verſteigern: 1 Standuhr, 1 Klavier, 1 eckiger Tiſch, 1 Kinderſchulbank, 1 weiße Bettſtelle, 1 Herrenfahrrad. Paur, Gerichtsvollzieher. Donnerstag, den 15. April 1937, nachmittags 2½ Uhr, werde ich im hieſigen Pfandlokal, Qu 6, 2, gegen bare Zahlung im Vollſtreckungswege öffentlich verſteigern: 1 Kleiderſchrank, 1 Klavier, 1 Fahr⸗ rad, 1 Motorradfahrgeſtell, 1 Tiſch⸗ uhr, 1 Schnellwaage, 1 Perſonen⸗ wagen, 1 Heißwaſſerapparat,— 2 Küchenuhren. Keller, Gerichtsvollzieher. Donnerstag, den 15. April 1937, nachmittags 2½ Uhr, werde ich im hieſigen Pfandlokal, Qu 6, 2, gegen bhare Zahlung im Vollſtreckungswege öffentlich verſteigern: 2 Klaviere, 1Bordwagen, 2Schreib⸗ maſchinen, 1 Rechenmaſchine und verſchied. Möbel. Spreng, Gerichtsvollzieher. Donnerstag, den 15. April 1937, nachmittags 2½ Uhr, werde ich im hieſigen Pfandlokal, Qu 6, 2, gegen bare Zahlung im Volültreckungslwege öffentlich verſteigern: Möbel verſch. Art, 1 Schreipmaſch., 1 Schweiſſapparat, W 1 Perſonenauto(Opel), 1 Kohlen⸗ 2917 1 Kaſtenwagen, 1 Laſtwag.⸗ Anhänger, 1 Jahresuhr, 1 Klavier, verſchiedene Dentiſteneinrihtungs⸗ gegenſtünde, wie Speibecher, Schwe⸗ betiſch, 1 Waſchbecken mit Warm⸗ waſſerapparat, Inſtrumentenſchrank, Tiſche, Inſtrumente, 1 Kulkaniſier⸗ apparat, 1 kl. Bohrmaſchine, 1 klein. Motor u. a. Hüther, Gerichtsvollzieher. Donnerstag, den 15. April 1937, na 2 2/½ Uhr, werde: ich im hieſigen Pfandlokal, Ou 6, 2, gegen bare Zahlung im Vollſtreckungswege öͤſſentlich verſteigern: Möbel aller Art, 1 Bopenteppich, 1 Fimmerbüfett, 1 Kochherd, verſch. Bauſtofſe. Boppre. Gerichtsvollzieher. Mannheim Unterhaltung und Wiſſen 14. Wiil lß jeden Zuges enthält den Umformer. Die übri⸗ Autokolonne!“, en“ befördern das viele aus unſerm kleinen Kraftfahrzeugen und gen„Mannſchaftswa onnen wiegende en. Bei Großveranſtaltungen kön⸗ agen auch für Perſonentransporte hergerichtet und verwendet werden, was beſon⸗ ders am Reichsparteitag geſchieht. Der Zug, mit dem wir nach Berlin fahren, befördert rund 180 Lautſprecher und 25 Kilo⸗ meter Kabel mit Zubehör. undzwanzig Mann begleitet, ebenſo viel tech⸗ tönt es immer BMW den zahlloſen Fuhrwerken aller Art entgegen, die wir auf unſerer langen Fahrt paſſieren, denn uns folgt der Reichsautozug„Deutſchl Reichspropagandaleitung der NSDAp, der ſich auf dem Wege von München nach Berlin be⸗ findet, um dort die Vorbereitungen Uebertragung der Großkundgebung des 1. Mai der Stadt der Reichspartei⸗ Er wird von fünf⸗ In Nürnberg, Reichsautozug„Deutschland“ unterwegs im Fichtelgebirge auf der Fahrt nach Berlin, wo jetzt die Vorbereitungen tür die Uebertragung der Hauptkundgebung des 1. Mai getroffen werden. Hloꝛarts Gleichnis/ tage, wo der Zug nach eintägiger Nähe der Luitpold⸗Arena parkt, tre um an ſeiner Weiterfahrt hauptſtadt teilzunehmen. Punkt 7 Uhr geht es los, hinein in den dunſtigen Morgen des nach der Reichs⸗ Folgendes hat Mozart in einer gelöſten Stunde erzählt, einigen ſeiner Freunde, die ihn prieſen, zum Nachdenken. „Ihr ſprecht von meiner Heiterkeit. Wohlan, ich will euch eine Begegnung berichten, damit r ſelige Drang aufbricht ſchwermütig und trilbe Das Unglück und die Unvollkommenheit der irdiſchen Dinge haben mich gar oft niederge⸗ drückt und mein Gemüt verbittert. Ich ſehe, ihr lacht, ihr wollt es beſſer wiſſen, Muſik zeuge wider mich und meine B ch— aus Trauer fließt wunderbarer Troſt, und das Dunkel muß das Licht gebären. Einmal— vor Jahren war's— in Salzburg ich zur Nachtzeit im Garten Mirabell ſpazieren. Ich hatte bis Mitternacht in Tönen geſchwelgt und war doch nicht erlöſt worden von meiner Unruh. Das Blut drängte ſeltſam. Ich ſtand an der Schwelle des harten Mannes⸗ alters und nahm widerwillig Abſchied von der Ich hätte gern das Rad der Jahre Unbefangenheit und Den größten Teil des Jahres iſt der Reichs⸗ der unter Leitung von Oberführer Schäfer von der Oberſten SA⸗Führung ſteht und der heute über einen Autopark von ins⸗ eſamt 38 Wagen pverfügt, auf Fahrt roßveranſtaltungen und Maſſenkundg in den verſchiedenen Gauen des Reiches. war er eingeſetzt bei den Olympiſchen Spielen, am Bückeberg, beim Reichsparteitag uſw. Seine Aufgabe iſt es bekanntlich, die Lautſprecher⸗ anlagen aufzuſtellen und ſie für eine einwand⸗ ng der Reden und Kundgebun⸗ auſenden und aber Tauſenden olksgenoſſen zu ordnen. Für Veranſtaltungen mit etwa 50000 Teilnehmern wird gewöhnlich nur je einer der Unterzüge, die den Namen „Niederſachſen“,„Rheinland“,„Weſtfalen“ und „Donau“ führen, abgeſandt. Diesmal aber ſind Hauptwagen von drei ihr wiſſet, woher di denn von Natur bin freie Uebertra hauptung: nun— g Bei jedem Zug iſt ein Hauptwagen als Zen⸗ trale eingerichtet, der die Schaltanlagen von Hunderten von Hebeln enthält. An ſeine ſechs Verſtärker können insgeſamt 120 Lautſprecher zum Stillſtand gebracht. Un heit Hoffnungstorheit meiner frühen Kunſt wichen einer großen, ſchweren Schau in die Zukunft. Reichsautozug„Deutſchland“ auf Fahrt Mit 180 Kautſprechern über Land/ Modernſte kechniſche Mittel im Dienſte für das Volk Rechts fahren! niſches Perſonal erwartet ihn bereits in Ber⸗ lin.— Nachdem wir Nürnberg verlaſſen haben, geht es in langſamer Fahrt durch das bergige, reizvolle Gelände der Fränkiſchen Schweiz. Unſer Durchſchnittstempo iſt nur 35 Kilometer, bei den vielen Steigungen manchmal noch we⸗ niger. Die ſchwere Velaſtung und die Empfind⸗ lichkeit der Apparate erlaubt leine ſchnellere Fahrt. Wir empfinden, daß es durchaus nicht reizlos iſt, einmal auch gewiſſermaßen im „Schneckentempo“ durch Deutſchland zu reiſen. aſt zu ſchmal ſind die Straßen für unſere breiten Wagen, und immer wieder muß unſer BMW vorauseilen, um andere Fahrzeuge zu warnen und unſeren Zug nicht zu gefährden. Nach kurzer Raſt in der Gauſtadt der bayeri⸗ ſchen Oſtmark fahren wir in der Nähe von Ber⸗ neck in die Autobahn ein. Hier macht das Ausweichen nun keine Schwierigkeiten mehr, ſo daß wir die Warnrufe einſtellen können. Ruhig und bequem geht es auf der Autobahn dahin, deren helles Doppelband ſich durch dun⸗ kelgrünes Fichtelgebirge und den ſchwärzlichen, breitgelegenen Thüringer Wald zieht. Unentwegt kriecht die graue Wagenkolonne auf der Autobahn weiter, über die Schleizer Seenplatte hinein ins Flachland. Ein Stück fahren wir noch auf der Autobahn Halle—Leip⸗ zig, ſo daß wir insgeſamt eine Strecke von rund 200 Kilometer auf den Straßen des Führers urückgelegt haben. Dann geht es wieder auf die Landſtraße in Richtung Wittenberg, wo wir die nächſte Möglichkeit zum Parken des langen Autozuges haben. Erſt in der Dunkelheit tref⸗ fen wir in der Luther⸗Stadt ein. Noch müſſen die Wagen an der Tankſtelle neues Gasöl faſſen— insgeſamt benötigen wir 1500 Liter —, dann gehts ins Quartier. Bei blauem Himmel und herrlichem Sonnen⸗ ſchein fahren wir am Samstag um 8zuhr von Wittenberg ab, paſſieren Treuenbrietzen und Potsdam, um ſchließlich um die Mittagsſtunde in der Reichshauptſtadt einzutreffen, wo nun bald die Techniker des Reichsautozuges ihre Arbeit beginnen. Skizze von Friedrich Deml Ich hielt Raſt auf einem Vorberg, der weni, Schweiß, nur füße Mühe gekoſtet hatte, und ſa auf eine eiſige Gebirgskette, die es zu ſtürmen galt, dort auf den Gipfeln vielleicht lag die Un⸗ ſterblichkeit. Aber, wie geſagt, ich war zage und weich, den Stiminungen hingegeben, ſelbſt dieſe ſchöpferi⸗ ſche Nacht hatte mich nur tiefer mein Elend füh⸗ len laſſen, ohne daß ich mir Rechenſchaft geben konnte, aus welchen Gründen dies Weſen wuchs. Genug! Ich war trunken geweſen und nun er⸗ wacht und fieberte. Ich hatte im Spiegel die erſten grauen Haare an der Schläfe entdeckt. So floh ich, meine Sehnſucht zu kühlen, aus dem ſchwülen Zimmer hinweg in den atmenden Park. Es war Frühſommer. plätſcherten achtlos ins Becken, die Statuen ſchimmerten bleich und ein Junikäfer ſtieß knarrend in mein Geſicht. Ich wurde hingezogen durch blühende Alleen, der Duft aus Rabatten und Beeten gerann zu farbiger Wolke, man mußte durch ſeine Schwa⸗ den hindurchſtoßen, um nicht betäubt zu werden. Ich war wie im Traumzuſtand. Endlich kam ich leiſe ſchwankend zu einer Niſche, die, von Taxusmauern umgeben, ein Die Brunnen hübſches Naturtheater bildete. Einige Siei bänke ſtanden vor der umgrenzten Fläche. Mi konnte ſich niederlaſſen und auf die Hochzeit h Glühwürmchen achten, die aus den Büfe lautlos ſickerten. Auf einmal, während meine Blicke noch in grünen Dämmer hingen, ſtieg der Mond hiner der lebenden Wand empor wie eine weiße g ſtie. Er blendete, ich ſchloß die Augenlider M ich ſie wieder öffnete, glaubte ich einen 8h zu ſehen. Auf der Bühne des kleinen Theaters ho ein ſilbernes Gerippe, mit gekreuzten Beiſeh und blies auf der Flöte, in derſelben Halfung wie man auf antikiſchen Bildern einen Hitieh knaben darſtellt. Ich ſtarrte entſetzt und horcht gebannt auf die Mie die dem ſchlanken Roh entquollen. Heiterkeit ſtrömte aus dem Munze des Todes. Ich zitterte vor Freude, je länger lauſchte, deſto vertrauter wurde die Melohf Hatte ich ſie einſtens ſelber gefunden und ſie verlorengegangen? 3 Und—— 93 N— eie ein wuchs blühendes Fleiſch. Ein junger ſpielte ins All. Der Reigen der Sterne dreht ſich nach ſeiner Muſik. Mein Blut in den Adern funkelte, ich das Lied der Erde gehört. Und der Tod halh ſich gewandelt in Leben und die Wehmut Seligkeit. Als ich mich erhob, um den Zauber zu guß ſ05 zerfloß er zu Nichts, zu Mondlicht n chönem Wahn. Da ging ich getröſtet nach Hauſe.“ f Nachdem Mozart dieſes berichtet hatte 3 unmutiger Gelaſſenheit und ſparſamen Gebe den, dachten die Freunde eine Weile m Endlich nahm einer das Wort und ſagte:„e ehrter Meiſter; Ihr habt ein Gleichnis erz ählt ein Reſt Undeutbarkeit bleibt; wenn wir daß der Quell der Freude dem le en Herzen entquillt.“—4 Mozart nickte und wiederholte:„Ja, ihr Lie⸗ ben, Rätſelhaftigkeit bleibt...“ W0 1 erb. mit Zeugni uk, Ssowie mit Altsansprüche un flttstermines erb heph Vögele longesehene v die olle Sporten b Husbou ſhrer Orę -——— WWIOl I ll. 50 r Hewerberinnen, di tig waren, wer mit Lebenslauf, Z. anſprüchen ſowie kittstermins an: u I. Mdigeben Weltbild(A Ein wiedergeiundener Rembrandt In Neuyork wird demnächst ein Gemälde von Remb a54 gezeist, das erst vor kurzem wiederentdeckt wurde. stellt die Göttin Juno dar, nach Art einer holländisch Königin des 19. Jahrhunderts gekleidet. 1 Kemersden er ſie anziehen. Er ſah den Motor, die ſilberne Scheibe des Propellers über ſich. Nach den ſteilen Anſtieg aina er ſofort in die Kurve. Ein herrliches Gefühl überkam ihn, mn war groß und offen, er war Herr der Maſchine ß der Sperber ſo 39. Fortſetzung Dunſtiges Wetter hätte ihn vielleicht noch gerettet, es war aber worden, und die Prüfungskommiſſion hatte nur zu genau beobachtet, wie er bei den rechts⸗ ſeitigen hochgezogenen Turns die Maſchine immer wieder abfallen ließ, bei den Loopings verlor er ſtets an Höhe, und die Ziellandung. hatte er alücklich auch noch völlig verſaut Jetzt war Klaus an der Reihe. Da die Wahl der Maſchine freiſtand, hatte er ſich für einen Sperber entſchieden. Major Feldbammer, Kel⸗ ler, Heimreich und die beiden anderen Herren von der Verkehrsfliegerſchule, ſtrahlender Tag ge⸗ der Himmel und Herr der Luft. Er hatte nie geſpürt da leicht auf jeden Steuerſchlag reagierte. war er am anderen Ende des rieſigen Platzes und ging wieder in die Kurve. Er dachte nicht mehr an die Prüfungskommiſſion, die ihn un⸗ ten beobachtete, er dachte nicht mehr an Hauff, nicht einmil an Aenne, er war ſo ausgefüllt von dem hinreißenden Gefühl des Fliegens. Faſt ein Uebermut ergriff ihn, er wußte, jetzt mußte ihm alles gelingen. ſchine zur Rolle an, legte die Figuren dann eine wie die andere hin, und haarſcharf zog er ebenfalls alte Prüfungskommiſſion. Noch lagen vor den Rädern des Fahrgeſtells die Bremsklötze, der Propeller wurde durch⸗ gedreht, Klaus ſchaltete die Zündung ein, der Motor ſprang an, Klaus zog den Riemen der Kappe feſt, ſchnallte ſich an und überlegte noch einmal kurz ſeine Aufgabe. Hochgehen, ſelbſtverſtändlich mit„Kavalier⸗ ſteil nach links hochreißen, ſchon bei zwei Platzrunden die Höhe vo Meter gewinnen, die Rollen anſchließen, drei Turns, Loopings, Rückenflug, Ziellan⸗ 8. Bremsklötze weg! Der Propeller heulte auf, die Startflagge fiel. den Gashebel nach vorn, drückte den Steuer⸗ inüppel, damit das Schwanzende kurz hoch⸗ kam. Die Maſchine raſte los, ein paar Sprünge, Klaus fühlte, jetzt konnte Er kippte die Ma⸗ Sein Programm war auch über dem Platz und in der Zeit glänzend eingeteilt, und als er den letzten linksſeitigen Turn hinter ſich hatte, fügte er ſogar noch eine freie Figur, die Mathias Hauff hatte ihm neu⸗ lich erſt den Trick beigebracht, doch daran dachte Klaus jetzt nicht. rührte nichts mehr, was der Erde verhaftet Die Pirouette hatte ihn allerdings jetzt ziem⸗ lich tief gebracht, nun kam der zweite Teil daran, das Trudeln und die Loopings. ging alſo wieder hoch, auf 800 Meter viſierte er die Platzmitte, nahm das Gas weg, zog die ſtart“, die Kiſte Pirouette, an. Er flog, und ihn be⸗ Klaus ſchob und ſie war frei. zogenem Höhenruder hielt Klaus ſie im Tru⸗ deln, beobachtete den Höhenmeſſer... 630 Meter 550. 500.. 410.. das Blut drückte gegen ſeine Schläfen... 340 Meter. da waren die Hallen unten, ſie kamen ihm ent⸗ gegengeſtürzt.. 300 Meter. jetzt ließ Klaus das Höhenſteuer nachgeben, einen kur⸗ zen Augenblick lang, wunderbar leicht ließ ſich die Maſchine abfangen, der Kegelradins des Trudelns vergrößerte ſich, und dann lag ſie wieder in ruhigem, glattem Flug. Jetzt alſo noch drei Loopings, Rückenflug und Schluß. Da hatte Klaus eine Idee. Loopings und Rückenflug, das konnte man doch gleich an⸗ ſchließend verbinden! In einem amerikaniſchen Fliegerfilm hatte er das neulich geſehen. Die dort unten würden vielleicht ſtaunen! Er ging alſo wieder etwas höher, tadellos zog er beim erſten Looping den Motor über ſeinen Kopf. Wie er es ſich ausgerechnet hatte, war er beim dritten Schleifenzug über dem Platzende ange⸗ langt, überzog die Maſchine aber dann aleich wieder. Jetzt hatte er die Rückenlage erreicht, alſo Vollgas; irgend etwas Blechernes flog aus dem Sitz an ſeinem Kopf vorbei, wahrſchein⸗ lich der Deckel der kleinen Oelkanne, den er vorhin geſucht hatte... Klaus zählte die Se⸗ kunden— wieder hämmerte es in ſeinen Schläfen... war denn der Platz noch nicht zu Ende... zehn Sekunden.. zwölf... fünf⸗ zehn.., ſiebzehn... Fünfzehn Sekunden drauchte er zwar nur, doch nun war Schluß— das Höhenſteuer wirkte jetzt als Tiefenſteuer, der Blutdruck ließ nach, ganz kurz war die Wendung.. da ſah er plötzlich unten auf dem Platz den weißen Kreidekreis des Zieles. Vielleicht konnte er die Ziellandung gleich von der Wende des Rückenfluges machen! Der Geſchwindigkeitsmeſſer zeigte zwar noch 190 Kilometer. Gas weg! Vielleicht ſchaffte er es noch in einer Geraden! Es wäre natürlich eſchloſſen werden. Der zweite Wagen eines ————.n..4 Naſe des Sperbers ganz nach oben, immer mehr Zufall als Können... Aber das G— enger wurden die Kurven, dann trudelte die war mit ihm, er brauchte keine Gleitf —— Maſchine kopfüber ab, ja, genau ſentrecht fiel ſchwenkung mehr, es wurde eine ideale Bi„ Hüchtiges! ſie jetzt in raſendem Sturz, aber mit feſt ange⸗ punktlandung mit beiden Rädern und r ansb. in Kner,„Goldene Gerf Luoben Amans ind u. eingef äro und Rei Pfalz) geſucht Ait Angabe der Ford “ an den Verlac Schwanzſporn zugleich und faſt auf den Zez meter genau am Ziel. Von ſeinen Kameraden und Lehrern glückwünſcht, ſtieg Klaus dann aus der ternden Maſchine. „Spohr! Fabelhaft, ausgezeichnet!“ 9 kleine Binſenwirth nahm ſeinen Schüler hel haft in die Arme. Auch die beiden Ru waren reſtlos von ſeiner Leiſtung Am meiſten über die direkt aus dem flug angeſetzte Ziellandung. „So etwas habe ich von einem Schüler m nicht geſehen“, bemerkte einer der Herren Feldhammer.„Eine Meiſterlandung war 25 macht der Klein oder Figuſſer auch mi lindet Exiſten öner!“ Nach ſo erfolgreich beſtandenem Eranabeten uen — der 9 1 Klaus nur den einen Wunſch, möglichſt ſchnet er Aenne über feinen Sieg zu benachkichtigeß———* Sie wollten zwar ohnehin am Abend zufame ert men ſein, doch es war ſo viel Freude in ih kelte + feſt Ager zachmant us der Eiſenhandel er mußte Aenne anrufen! unſere Kupfer⸗Bet Vorher waren jedoch im Zentralbüro n gußerh. Münch Formalitäten zu erledigen. Auch hier en Fach gute Bezieh Klaus als Letzter an die Reihe. Einer ee T Verwaltungsbeamten ſchrieb den Schein ai u Kayn inerf die beiden Kommiſſare zeichneten ihn gehe 448840 und nebenan im anderen Zimmer walre Feldhammer auf die letzte Unterſchrift, üheſorgtſ 2 „Die Prüfungsgebühr war bezahlt, ſt 11 ſun hielt der Schreiber plötzlich inne und f 0 4 Klaus an.„Nein, ſie iſt mir erlaſſen wordeſ M. Gafeſtätte..“ antwortete Klaus und lachte.*8——— der „Die Prüfungsgebühr erlaſſen? So ei 5.5500 5] K. gibt es doch nicht!“ Einer der Berliner f Verlaa d. B. ren intereſſierte ſich auf einmal dafür, F ige Frau Doch der Beamte fiel ihm ſogleich ins Wi Anſt „Nein, nein, ich ſehe ſchon, es war ein arbeit(wö. 1 tum, es iſt bezahlt worden. Hier iſt die g tuna!“(Fortſetzung folgt) ſo der Mond hin ie eine 1 e Aach te ich einen 8 n Theaters gekreuzten Bei derſelben Hallung ſern einen ntſetzt und horcht m ſchlanken g aus dem Mun eude, je u irde die Melobf zefunden und 1 — das dürre Ein jun der 2 2 funkelte, ich h nd der Tod h die Wehmut 1 Zauber zu 3 u Mondlicht Hauſe.“ 3 erichtet hatte, ſparſamen eine Weile n und ſagte:„ Gleichnis erzä wenn wir reude dem leid Ite:„Ja, ihr embrandt mälde von Remb a14 erentdeckt wurde, E rt einer holländise ts gekleidet. „Aber das G1 keine Gleitflig eine ideale Dii tädern und de aſt auf den zen und Lehrern k nn aus der 1 gezeichnet!“ nen Schüler he beiden Kunſtfli rkehrsfliege eiſtung be aus dem 9 nem Schüler 4 r der Herren andung war da ſiguſſer auch nich ndenem Exame zerbindung, halh „ möglichſt ſchne u benachrichtige im Abend zuſar lFreude in ihn Zentralbüro n Auch hier 1 teihe. Einer Zimmer warte iterſchrift. ar bezahlt, ia h inne und erlaſſen worden ſſen? So ei ſer Berliner he al dafür. ogleich ins Wor es war ein Irt Hier iſt die rtſetzung folg „Hakenkreuzbanner⸗ 14. April 1950 ennheim mn———— Oftene Stellen Hrsuchen sofort mehrere pitzendreher e einige Priifer Gelernte Dreher Bedingung. Angebote mit An- u goͤbe der bisherlgen Tötigłeit erbeten on Reugwerk Halle emon., Halle-saale 2 AliliimazizzvizviLIvIIZILIVIZMLL'tztizzitZzazizszzzzizzvzzzizzizizzzztzrszizzzszzszwözi Sauberes Zweit⸗ müdchen *. alt geſucht. nicht Zrbein Adreſſe zu b unt. Nr. 5965 Verlag dieſ. Biatt Saubere, anſtänd. Frau „ Waſch. u. 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Hageneier); für den Heimatteil; Fritz Sas: für Lokales: Karl., Hageneier; für Sport: Julius 18 Geſtaltung der B⸗Ausgabe: Wilhelm Ratzel: für die Bilder: die Reſſortſchriftleiter, ſämtl. in Mannheim Ständiger Berliner Sin ab Johann v. Leers, erlin⸗Dablem. Berliner Schriftleimng; Hans Graf Reiſchach. Berlin SW 68. nnn i55—— ſümtlicher Original ⸗ erichte verboten. Sprechſtunden der Schriftleimung: Täglich 16 bis 17 Ubr (außer Mittwoch. Samstag und Sonntag) Verlagsdirektor: Kurt Schönwit, Mannheim Druck und Verlag: Hatentreuzbanner⸗Verlag u. Drucerei Gmbs. n der Verlagsdirektion: 10.30 bis 12.00 Uhr(außer Samstag und Sonntag): Nr. für Verlag und Schriflleitung: Sammel⸗Nr. 354 21 Für den Anzeigenteil verantw.: Karl Heberling, Mhm it iſt Pre“sſiſte Nr. 8. für Geſamtauflage leinſchl 8——— Ausgabe) gqültia. Geſamt DA. V.„nat März 1937 über 50 000 davon: Mannheimer Ausgabe über Schwetzinger Ausgabe über Weinheimer Ausgabe über. ——— A. AMHNI¶II1AI Ab heute:.15.20.20 Unr „Es kaun awischen leute und morgen so unsagbar vieles geschehen“ man petrovich- peter Bosse- Sima- Holntner NMagda Schneider Vom Wechselspiel des Lebens, von Liebe u. freier Mutterschaft erzühlt dieser große dramatische Film IChriſtliche Kunſt Lose bei den Staakl. Lotterie-Einnabmen in Mannheim Burger„ Dr. Martin 8 1, 5 8 1, 5 Möhler Stürmer K 1, 6 0 7, 11 FBaich⸗ Schreinermeiſter übernimmt lau⸗ fend Anfertigung. kunſtgewerblicher Artikel n. Vor⸗ lage? Gefl. Zu⸗ ſchrift, erb. an d. Gmbö., Mannh. „ Faengesehũtt J. Arnt M 3,7-.— Ruf 22435 Etwas Beſond. Brautleute! Eich. Schlafzimm. mit Eſchenmaſ., riſterkom. Ztl. Spiegel, fabrirk⸗ neu, für 335. RM. Möbelhaus Eingang K (Breite Straße.) Eheſtandsdarleh. (61 705 V) 13 „ARHNH“I ¶N Soιςε˙νιl. 8 Krajft/ Eleganz und ee, AIA5T Ineater breite Stt. Die letzten Spieltage! tagl. in veid. Tneatern 4. 00,.10, 5. 20 Ein Grogerfolg palast Secłkenh. Str. 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