27. April 103 .500 316. 500 gr 19. 500 gr 22. — Doppetweikauf — 2 gr. — in 500 ęr 36 .. 500 gr 2 f „5 ug 1f linnmmmnunnimannmms erſahrene Tahrer Sofort ab Lagerle 4 Zündapp-Verteeh in Leles à Sahg 7, 22 Ruf hf. ön 20 irhrngf Anzahiung Kg niedenes 4% deh Konsu Wir ſuchen lau Rüclad. v. u. Umg. nach E gart— men Reutlingen- ., gen. Zuſchriſſg imRob. A m ma im[Söhn e, Ga .Tailfingen A 21 643 9 Möslichkeiten d urechtfindens, ver nisch klare VUeben nehr die von u en in einem guten ienen! Larten. 400 Seiten nsstraßenverkeh änen der Städte creuzbanner!-Verlages -r — ter: ermann. — Chef vom De ich für Innenpoliſ Dr. Wilhelm Kichen : Wilhelm Ratzel; : für Kultuxpoſh Wilhelm Katterm für Lokales: Karl Etz: Geſtaltng ie Bilder: die Reſſeh Nannheim. Dr. Johann v. Me jzraf Reiſchach, Ben ück ſämtlicher Orig n. Täalich 16 bis 17 und Sonntag) nwitz, Mannhei er⸗Verlag u. Druſe gedirektion: 10½0 Sonntag): Fernſpuh : Sammel⸗Nr. Soi ar! Heberling, Mi zeſamtanflage(einh Ausaaben Rültig 937 über 5000 39 800 6 600 8 600 Motorrac Da Gudetendeuichtum jchrägr don ich aus ſechs Befriedungsgeſete vo! L bar durch die M Sinne der Proklamation. gung erzielt worden war. 8 Verlag u. Schriftleitung: Mannheim, E 3, 14/15. Fernſpr.⸗Sammel⸗Nr. 35421. Das„Hakenkreuz⸗ Zengeri. rs 5 5 915 2. 2835 Keinſchl. 63,6 W. Moft frägerlohn; durch die Poſt 2. M.(einſchl. 63,„Poſtzeitungsgebühr) zuzügl. 72 3 Ausgabe B erſch. wöchtl. 7mal. Bezugspreiſe: Frei fall 30 ohn; durch die Poſt.70 RM.(einſ Haus monatl..70 RM. u. chl. 48,86 Pf. Poſtzeitungsgebühr) zuzügl. 42 Pf. Frei Haus monatl..20 RM. u. 50 Pf. Pf. Beſtell⸗ 30 Pf. Träger⸗ eſtellgeld. Iſt die Zeitung am Erſcheinen(auch d. höͤh. Gewalt) verhind., beſteht kein Anſpr. auf Entſchädigung. Früh⸗Ausgabe A Der politiſche Tag In den letzten Tagen wurde in der fran⸗ zöſiſchen Preſſe das Gerücht verbreitet, daß ſich Miniſterpräſident Leon Blum mit Rück⸗ trittsgedanken trage. Dieſe Behauptun⸗ gen haben in Paris alarmierend gewirkt, ob⸗ wohl die daran geknüpften Kombinationen weit auzeinandergehen. Die einen glauben, daß es Blum mit ſeinen Rücktrittsabſichten ernſt ſei, die anderen charakteriſieren dieſe Ankündigung als eine„letzte Warnung“ gegenüber den wider⸗ ſpenſtigen Tendenzen einiger„Volksfront“⸗Mit⸗ glieder, alſo vor allem der Kommuniſten und der marxiſtiſchen Gewerkſchaftsverbände. Die ſich immer mehr häufenden Streikdrohungen, Arbeitskonflikte und Betriebsſtillegungen ſind ja auch tatſächlich zur drückendſten Belaſtung des Volksfrontregimes geworden. Aus allen Teilen des Landes laufen täglich neue beunruhigende Meldungen in Paris ein. In Toulon, Dieppe, Marſeilles wird geſtreikt. ment gibt es kein Brot mehr. In Paris ſtockt Im Seine⸗Departe⸗ überall das Geſchäftsleben, da die Durchführung der 40⸗Stunden⸗Woche die Unternehmer vor nicht mehr tragbare Einnahme⸗Ausfälle und Mehraufwendungen ſtellt. Ein Wirrwarr ohne Ende, über dem das Menetekel des wirtſchaft⸗ lichen Bankrotts ſteht. Und das in einer Zeit, die eigentlich den Endſpurt zur ſo großartig angekündigten Pariſer Weltausſtellung bringen ſollte. Wir können es verſtehen, daß es Herrn Blum jetzt angſt und bange wird. X Schneller als erwartet, hat die Südafrika⸗ niſche Unionsregierung unter Beweis geſtellt, welchen Zwecken die von ihr erlaſſene Proklamation gegen die Deutſchen des Mandatsgebietes dienen ſoll. Während General 4 3 4 3 Hertzog noch am 15. April in ſeiner Antwort⸗ note an die deutſche Regierung erklärte, daß ihn keine„unfreundlichen Beweggründe“ zu ſeinen Maßnahmen veranlaßt hätten und daß er hoffe, die verkündete Proklamation nicht awenden zu müſſen, bezeichnete der Admini⸗ ſtrator von Südweſt ſchon zwei Tage ſpäter den „Deutſchen Bund“ als politiſchen Verband im Alle nicht naturali⸗ ſierten Deutſchen werden damit gezwungen, aus dem„Deutſchen Bund“ auszutreten. Dieſe Maßnahme bedeutet eine neue Verletzung des Londoner Abkommens von 1923, in dem man den Deutſchen ausdrücklich die kul⸗ turelle, politiſche und wirtſchaftliche Gleichbe⸗ rechtigung zugeſtanden hatte. Trotz dieſer ein⸗ deutigen Beſtimmungen wurden die Deutſchen des Mandatsgebietes von der Verwaltung aus⸗ geſchloſſen, wurde Deutſch als Amtsſprache nicht zugelaſſen und ſind zahlreiche andere Ver⸗ fügungen getroffen worden, die dazu dienten. das Deutſchtum zu diskriminieren und zu ent⸗ rechten. Die jüngſte Verfügung des Südweſt Adminiſtrators iſt um ſo unverſtändlicher, als zwiſchen ihm und der Leitung des Deutſcher Bundes ſchon vorher eine grundſätzliche Eini Da nunmehr all. Verſuche, die Unionsregierung zur Vernunft zu bringen, fehlgeſchlagen ſcheinen, wird das Deutſchtum von Südweſt ſich wohl entſchließen müſſen, in Genf ſein Recht zu ſuchen. Wir Le⸗ dauern dieſe Entwicklung natürlich aufs tiefſte. 7. Jahrgeang Prag, 28. April. Nachdem die Prager Regierung trotz aller for⸗ malen Zuſicherungen es immer noch unterlaſſen hat, ernſthafte Schritte zu einer Löſung des Minderheitenproblems in der Tſchechoſlowakei zu machen, hat nunmehr das Sudeten⸗ deutſchtum ſelbſt die Initiative ergriffen. Die Vorſchläge, die die Sudetendeutſche Partei am Dienstag im Prager Abgeordnetenhaus ein⸗ brachte, enthalten weit mehr als nur eine Be⸗ reinigung der Fragen, die das Sudetendeutſch⸗ tum ſelbſt angehen. Hier wird vielmehr zum erſten Male ein wahrhaft großzügiger Verſuch unternommen, einen Ausgleich zwi⸗ ſchen den widerſtrebenden Intereſſen der ein⸗ zelnen Volkstümer des tſchechiſchen Staatsge⸗ bildes zu ſchaffen. Um Gleichberechtigung zu ſchaffen Der Geſetzentwurf des Sudetendeutſchtums geht davon aus, daß die Tſchechoſlowakei in keiner Weiſe ein geſchloſſener Nationalſtaat iſt, da ſie in ihren Grenzen fünf verſchiedenen Na⸗ tionalitätengruppen Wohn⸗ und Lebensraum gewähren muß. Damit wird zum erſten Male einem Grundſatz Geltung verſchafft, der in der Theorie zwar von der Prager Regierung öfters anerkannt worden iſt, der aber in der Praxis bisher nicht einmal andeutungsweiſe verwirk⸗ licht wurde. Nach der Anſicht nicht nur ſude⸗ tendeutſcher Kreiſe iſt dieſer Zuſtand aber letz⸗ ten Endes das Grundübel, vor dem die Löſung der Minderheitenfrage in der Tſche⸗ choſlowakei bisher ſtets ſcheitern mußte. Die Folgen dieſer Politik, die ſich zunächſt in einer beinahe bis zur Unerträglichkeit geſtei⸗ gerten Verelendung der unterdrück⸗ ten Volkstümer zeigen, können auf die Dauer nicht ohne Rückwirkungen auf den Staat ſelbſt bleiben, da es ſich kein Staat— am aller⸗ wenigſten ein ſo ausgeſprochener Nationalitä⸗ tenſtaat wie die Tſchechoſlowakei— leiſten kann, wertvollſtes Volksgut ſyſtematiſch zu vernich⸗ ten. Darum die ſudetendeutſchen Vorſchläge. MANNHEIM A Uhechel bletet zch eine große Chance zur Ausſöhnung des Gtaates mit ſeinen ſtarken Minderheitengruppen Anzeigen: Geſamtauflage: Die 12g9eſpalt. Millimeterzeile 10 Pf. Die 4geſpalt. Millimeterzeile im Textteil 45 Pf. Schwetzinger und Weinheimer t. 4 Die 4geſpaltene Millimeterzeile im Textteil 18 Pf. Bei Wiederholung Nachlaß gemäß Preisliſte. Ausgabe: Die 12geſpalt. Millimeterzeile 4 Pf. Anzeigen⸗Annahme: Mannheim, R 3, 14/15. Fernſprech⸗Sammel⸗Nr. 35421. Zahlungs⸗ und Er⸗ füllungsort Mannheim. Ausſchließlicher Gerichtsſtand: Mannheim. Poſtſcheckkonto: Ludwigs⸗ hafen a. Rh. 4960. Verlagsort Mannheim.— Einzelverkaufspreis 10 Pfennig. Nummer 194 Es handelt ſich um folgende Entwürfe: 1. Ein Geſetz zum Schutze des Volks⸗ tums durch Bildung von Verbänden autono⸗ men Rechts; die Volksgruppen erhalten dadurch die Möglichkeit, ſich als Körperſchaften des öffentlichen Rechts zu konſtituieren. 2. Ein Geſetz zur Verwirklichung der natio⸗ nalen Gleichberechtigung in allen Zwei⸗ gen des öffentlichen Dienſtes; dabei wird ein Schadenerſatzanſpruch gegen den Staat bei Ver⸗ letzung des Gleichberechtigungsgrundfatzes durch ſeine Organe eingeführt. Schadenshaftung des Staates 3. Ein Geſetz über die Schadenshaf tung des Staates und anderer öffentlich⸗ rechtlicher Verbände für Schäden, die durch ihre Organe bei Ausübung der Amtswirkſamkeit verurſacht werden. In Durchführung eines auch von tſchechiſcher Seite geſtellten Verlangens wird hier die Haftung des Staates für geſetz⸗ widriges Handeln ſeiner Organe feſtgelegt. 4. Ein Strafgeſetz gegen Entnationa⸗ liſierung. Darin wird jeder Mißbrauch von Machtverhältniſſen zum Zwecke der Ent⸗ nationaliſierung unter Strafandrohung geſtellt. 5. Ein Geſetz über die Volkszugehörigkeit der Staatsbürger. 6. Ein Geſetz über das Klagerecht vor dem Verfaſſungsgericht. Dem heute praktiſch illuſoriſchen Verfaſſungsgericht ſoll die Möglich⸗ keit gegeben werden, verfaſſungswidrige Hand⸗ lungen und Beſchlüſſe der geſetzgebenden Kör⸗ perſchaften und der Regierung außer Kraft zu ſetzen. Die Regierung hat das Wort Fürwahr, dieſe Vorſchläge der Sudetendeut⸗ ſchen enthalten nichts, was nach Lage der Dinge nicht erfüllbar wäre, und ſie halten ſich außerdem ſtreng an die Verfaſſung. Es wird abzuwarten ſein, was die Prager Regie⸗ rung zu dieſem großzügigen Verſöhnungsbei⸗ trag des Sudetendeutſchtums zu ſagen haben wird. Blomberg auf Burg Vogelſang Begeisternde Rede an die Kreisleiter der Partei Burg Vogelſang, 27. April(HB⸗Funk) Wie unlösbar die Partei mit der Erſchaffung der ſtolzen deutſchen Wehrmacht verknüpft iſt und wie feſt und untrennbar dieſe beiden gro— ßen Grundpfeiler der deutſchen Freiheit und Stärke verbunden ſind, davon legte die Red⸗ Zeugnis ab, die der erſte Marſchall des natio nalſozialiſtiſchen Reiches, Reichskriegsminiſte von Blomberg, dem die Kreisleiter einen begeiſterten Empfang bereiteten, am Dienstag iachmittag auf Burg Vogelſang hielt. Reichsorganiſationsleiter Dr. Ley ſprach u ſeinem Schlußwort die Empfindungen der poli tiſchen Hoheitsträger aus, denen der General! feldmarſchall im Namen der Wehrmacht fü⸗ ihren Einſatz um die Erſtarkung der Nation gedankt hatte, wenn er ſagte, daß ſeine Worte den Kreisleitern— die ſich zu über 90 Prozent aus Frontſoldaten zuſammenſetzen— ſo wohl getan hätten, weil hier der Soldat offen zu Männern ſoldatiſchen Geiſtes geſprochen habe Der Reichskriegsminiſter wurde— ſo melde: die NSK— bei ſeinem Eintreffen auf Burg Vogelſang vom Reichsorganiſationsleiter be⸗ grüßt, der ihn auf einem kurzen Rundgang, an dem neben den Mitarbeitern Dr. Leys auch Gauleiter Grohe(Köln) teilnahm, von den Fortſchritten des Ausbaues der Ordensburg unterrichtet. Jubelnd empfingen dann im Vortragsſaal die Kreisleiter den Mann, dem das beſondere Vertrauen Adolf Hitlers gehört In längeren Ausführungen gab dann der Reichskriegsminiſter den Kreisleitern ein ein⸗ drucksvolles Bild von der großen und verant⸗ wortungsreichen Arbeit der Wehrmacht in den letzten Jahren. Mittwoch, 28. April 1937c⁰ „['Opera Balilla“ Don Renato Ricci Alle großen Revolutionen haben ſich immer mit der Erziehung der Jugend befaßt, denn ſie konnten die durch Gewalt oder Geſetz erzielten Reſultate nur durch eine in ihrem Sinne durchgeführte Erziehung der heranwachſenden Generationen befeſtigen. Es gab Zeiten, wo dies zum Beſtehen der Revolutionen notwendig war. Hatten einmal die revolutionären Bewegungen die Macht er⸗ obert, ſo verwandelten ſie ſich in konſervative Syſteme. Das Monopol der Erziehung, ge⸗ heiligt durch die Formel des ſtaatlichen Unter⸗ richts oder mehr oder weniger verſchleiert in der Formel des freien Unterrichts, diente mehr als alles andere dazu, um den Drang nach Neuem, welcher in den Jungen und im grö⸗ ßeren Teil Oes Volkes gärt, zurückzudämmen. Auf die Syſteme, die Ergebniſſe jener Revo⸗ lutionen waren, hatte die Jugend keinen Ein⸗ fluß, auch wenn ſie es ſich vortäuſchte. Die Tätigkeit der jugendlichen Organiſationen wurde als ein lärmender Zeitvertreib oder höchſtens als ein ſchulmeiſterliches Mittel betrachtet. Der Staat ſeinerſeits ignorierte dieſe Organiſa⸗ tionen und begnügte ſich mit der Ueberwachung der Schulen, da er überzeugt war, daß in nor⸗ malen Zeiten ein gut zuſammengeſtelltes Schul⸗ programm genüge, um eine Maſſe von Ord⸗ nungsmenſchen zu ſchaffen. Wenn es aber in ſchweren Stunden notwen⸗ dig wird, alles für alles zu wagen oder mit zähem Glauben Widerſtand zu leiſten, dann werden die Rollen vertauſcht, ſo daß während aller großen Kriſen, welche die Welt erneuern oder einen ſozialen Zerrüttungsprozeß auf⸗ gehalten haben, die Jugend immer in vorder⸗ ſter Linie ſtand, bald rebelliſch und individuali⸗ ſtiſch, bald aber auch fähig zur Diſziplin und zur militäriſchen Verantwortung, aber immer uneigennützig und ſtets bereit, ſich für ein Ideal zu opfern. Auch in dem vorfaſchiſtiſchen Italien war die Jugend oftmals Vorbild für die Erwachſenen. In der geſamten, mehr als ein Jahrhundert langen Periode, welche von den erſten An⸗ fängen eines neuen Nationalbewußtſeins bis zu den Befreiungskriegen geht, bleibt die Tapferkeit eines G. Battiſta Peraſſo keine ver⸗ einzelte Epiſode. Von den Studenten von Cur⸗ tatone bis zu den Speranzini, welche zur Ge⸗ folgſchaft Garibaldis gehörten, von Luciano Manara und Goffredo Mameli waren die Jun⸗ gen immer Träger der Hauptrollen und die Re⸗ ſonanz der Maſſe in jenen epiſchen Dramen, die ſich hier abgeſpielt haben. Und doch iſt der Beitrag den die Ju⸗ gend Italiens dem Faſchismus ge⸗ liefert hat, davon grundverſchieden und weſentlich bedeutungsvoller. Die große Revo⸗ lution, welche vor 20 Jahren von der interven⸗ iſtiſchen Jugend begonnen wurde, hat von Kampf zu Kampf und von Sieg zu Sieg gehen önnen, weil ſie vorgetragen wurde durch die iufeinanderfolgenden Welten der jungen Ge⸗ neration, die ſich immer bewußter, treuer, diſziplinierter, mutiger und zahlreicher zur Verfügung ſtellten. Als X iie im Kriege, als Legionäre in Fiume, als Souobriſti his zum Marſch auf Rom waren die Jungen im⸗ mer die erſten und manchmal die — Mannheim „Hakenkreuzbanner“ einzigen, welche für die Zertrümmerung fremder Vorherrſchaft und der alten politiſchen Kaſten gekämpft und den Weg für die Errich⸗ tung einer neuen göttlichen und ſozialen Ord⸗ nung geebnet haben. Auch heute noch iſt die Jugend das mächtigſte Werkzeug in den Händen des Duce. Sie ſteht neben ihm mit ihrer Aufrichtigkeit und Selbſt⸗ loſigkeit und verſteht beſſer als die Erwachſenen die klaren und ſofortigen Entſcheidungen, ver⸗ abſcheut die Meckereien und den Papierkrieg und iſt fähig, ſich jene ideale geiſtige Spannung zu erhalten, welche notwendig iſt, um die revolu⸗ tionären Energien weiter lebendig bleiben zu laſſen. Gerade das rechtfertigt den ausgeſprochen dynaſtiſchen Charakter der faſchiſtiſchen Jugend⸗ erziehung. Der Faſchismus, ein Regierungs⸗ ſyſtem geworden, aber revolutionär geblieben, der die heroiſchen Tugenden auserwählter Vor⸗ kämpfer ewig bewahren und auf das ganze Volk übertragen will, kann ſich nicht damit zufrieden⸗ geben, den einzelnen Jugendlichen zu erziehen, ſondern er muß vor allem der Jugend, als Maſſe betrachtet, einen mächtigen Antrieb zur Tat geben. Die Erfahrungen des Krieges und der Nachkriegszeit haben uns gezeigt, daß die müheloſen Zeiten vorüber ſind und daß die mo⸗ raliſchen, ſozialen und wirtſchaftlichen Re⸗ formen im Gegenſatz zur Vergangenheit heute von viel höheren und weiteren Geſichtspunkten aus aufgefaßt werden müſſen. Andererſeits fordert die faſchiſtiſche Revolution mehr als je eine andauernde bewußte und umfaſſende Kraft⸗ anſtrengung. Es handelt ſich heute nicht darum, in einigen Monaten das Wunderland, das die Kommuniſten verſprochen haben, aufzubauen, ſondern es geht darum, mit Vorausſicht die Grundmauern zu errichten für jenen„Platz an der Sonne“, auf den der Duce anſpielte, als er in einer der erſten Nummern des„Popolo'Italia“ folgendes ſchrieb:„Der Platz an der Sonne läßt ſich nicht mit Schlamm aufbauen... Menſchen werden ihn be⸗ wohnen, und keine Tiere. Steine werden be⸗ nötigt werden... harte und feſte Steine, be⸗ arbeitet durch Muskelkraft, aber noch mehr durch die mit Blut verbundenen Seelen.“ Für die große Aufgabe und den großen Kampf ſtellt die Jugend, die zugleich Volk und Heer iſt, ihre unerſchöpflichen Reſerven zur Verfügung; aber ſie muß unterſtützt werden durch eine entſprechende Erziehung, welche nicht nur aus Schule und Turnhallen beſtehen kann, ſondern vor allem lebendiges und gegenwär⸗ tiges faſchiſtiſches Leben ſein muß. Im neuen faſchiſtiſchen Leben erſcheint das Phänomen der Jugendorganiſation in ſeiner ganzen Wichtigkeit und zeigt ſich in ſeiner tie⸗ feren Bedeutung. Für die Teilnahme am poli⸗ tiſchen Leben genügt nicht die Unterſcheidung zwiſchen Volljährigen und Minderjährigen, um den klaren Gegenſatz zwiſchen Fähigen und Un⸗ fähigen feſtzuſtellen, ſondern es beſteht da nur ein Unterſchied in der Leiſtung. So ſtellen neben den erwachſenen Faſchiſten, welche in dem aktiven und verantwortungsvollen Staatsleben voll zugelaſſen ſind, die Formationen der jun⸗ gen Schwarzhemden keine Zuchtſtätte für fpätere Wähler dar; die jungen Mitglie⸗ der, beſeelt von dem reinſten Freiwilligengeiſt, erledigen mit hohem Verantwortungsgefühl, entſprechend ihren Fähigkeiten, die Aufgaben, die ihnen in organiſatoriſcher, ſozialer und pro⸗ pagandiſtiſcher Art geſtellt werden. Die Jungen, die wir heute auf ihre großen Aufgaben vorbereiten, ſind es welche morgen das Schickſal unſeres alten und er⸗ müdeten Europasentſchei den werden. In einem jahre wuchs das Steuer- aufkommen um, s milliarden nin Nüchterne Zahlen künden den Wirtschafisaujstie Berlin, 27. April. Die Einnahmen des Reiches an Steuern, Zöllen und anderen Abgaben betrugen im März 1937 an Beſitz⸗ und Verkehrsſteuern 844,3 Millionen RM gegen 620,8Millionen RM im März 1936, bei den Zöllen und Verbrauchs⸗ ſteuern 296,8 Mill. RM(283,3), zuſammen alſo 1141,1 Millionen RM gegen 904,1 Millionen RM im März 1936. Für das nunmehr beendete Rechnungs⸗ jahr 1936(1. April 1936 bis 31. März 1937) ſtellen ſich die Einnahmen aus Beſitz⸗ und Ver⸗ kehrsſteuern auf 7838,8(im Vorjahre 6175,8), aus Zöllen und Verbrauchsſteuern auf 3 634,2 (3474.), zuſammen 11 473,0(9 650,3) Millio⸗ nen RM. Als Geſamtbild ergibt ſich ſomit, daß im März 1937 gegenüber März 1936 an Beſitz⸗ und Verkehrsſteuern 223,5, an Zöllen und Ver⸗ brauchsſtenern 13,5, mithin insgeſamt 237,0 Millionen RMemehr aufgekommen ſind. Das in der Ueberſicht für die Zeit vom 1. April 1936 bis 31. März 1937 ausgewie⸗ ſene Aufkommen ſtellt zugleich das vorausſicht⸗ liche Aufkommen im Rechnungsjahr 1936 dar. Das endgültige Aufkommen in dieſem Rech⸗ nungsjahr wird durch das erforderliche Zuſet⸗ zen und Abſetzen von Beträgen, die bis Ende März 1937 noch nicht haushaltsmäßig nachge⸗ wieſen werden konnten, und durch Berichtigun⸗ gen vorausſichtlich einige nur unweſentliche Aenderungen gegenüber dem heute ausgewieſe⸗ nen Aufkommen bis Ende März 1937 erfa“ren. Nach der Geſamtergebnis⸗Bilanz für das Rechnungsjahr 1936 ergibt ſich gegenüber dem Rechnungsjahr 1935 bei den Beſitz⸗ und Verkehrsſteuern ein Mehr von 1 663 Millionen RM und bei den Zöllen und Verbrauchsſteuern ein Mehr von 159,7 Millionen RM, zuſammen alſo ein Mehr von 1822,7 Millionen RM. In dieſem Mehraufkommen ſind drei Poſten enthalten, die im Vorjahr noch nicht vorge⸗ kommen ſind: die Urkundenſteuer, die erſt ab 1. Juli 1936 Reichsſteuer geworden iſt; die Er⸗ höhung der Körperſchaftsſteuer⸗Vorauszahlun⸗ gen und die Beförderungsſteuer für den Güter⸗ und Werkfernverkehr und für den Perſonenver⸗ kehr mit Kraftfahrzeugen. Berlin auf einer Drehſcheibe in der gigantischen Ausstellung„ Gebt mir vier Jahre Zei Berlin, 27. April Auf der großen Ausſtellung„Gebt mir vier Jahre Zeit“, die noch in dieſer Woche ihre Pforten öffnet, wird auch die Reichshauptſtadt mit einem Rechenſchaftsbericht vertreten ſein. Unter dem Leitwort„Die erſten vier Jahre Berliner Arbeit im Geiſte des Führers“ werden die Beſucher in den Hallen IV, V und Va am Funkturm einen intereſſanten und vielſeitigen Einblick in die Aufbauarbeit der Reichshauptſtadt tun können. Der Rechenſchaftsbericht iſt nach den Gebieten „Verfaſſung und Verwaltung“,„Kampf gegen die Arbeitsloſigkeit“ und„Städtiſche Haushalts⸗ wirtſchaft“ gegliedert. Rapide Abnahme der Wohlfahrtslaſten Den Auftakt bildet ein Ehrenraum, der erſt⸗ malig die geſetzlichen Grundlagen der ſtädtiſchen Verwaltung veranſchaulicht. Das Berlin⸗Geſetz wird in anſchaulichen graphiſchen Darſtellungen erläutert. Neben einer Fotokopie des grund⸗ legenden Geſetzes, das die Unterſchriften des Führers, Görings und Dr. Fricks trägt, iſt durch zwei 20 Quadratmeter große Glasmalereien der Niedergang bis 1932 und der gewaltige Auf⸗ ſchwung ſeit dieſem Zeitpunkt veranſchaulicht. Ein breites Band, das ſich allmählich immer mehr verſchmälert, bringt die Entlaſtung der Reichshauptſtadt von den Erwerbsloſenlaſten in den vergangenen vier Jahren zur Darſtellung. Mächtige Holzplaſtiken, die arbeitende Volks⸗ genoſſen darſtellen, zeigen gleichzeitig die wach⸗ ſende Zunahme der Beſchäftigungsziffer. In großen Tabellen wird veranſchaulicht, daß die Die drei Schatzgräber Eine altſchwäbiſche Legende Vor langen Zeiten, als da, wo heute Stutt⸗ gart ſteht, ſich noch Wälder breiteten, und als auf den Burgen der Schwäbiſchen Alb noch Raubritter hauſten, wohnte in ſchwäbiſchen Landen ein Vater, der drei Söhne hatte mit Namen Roderich, Alarich und Peter. Dieſem Vater hatte ſich im Lauf eines langen ſchweren Lebens die Erkenntnis eingeprägt, daß man nur durch Fleiß, Tüchtigkeit und Ausdauer vor⸗ wärtskommen könne, daß aber dieſe drei Eigen⸗ ſchaften dem Menſchen nicht angeboren ſeien, ſondern daß man ihn dazu erziehen müſſe. Als beſorgter Vater gab er ſich große Mühe, daß die drei Pflänzlein Fleiß, Tüchtigkeit und Aus⸗ dauer im Weſen ſeiner Söhne Wurzel faßten. Weil er aber nicht wußte, ob die Saat, die er gefät hatte, im Herzen ſeiner drei Söhne auf⸗ gegangen war, griff er, als ſich ſeine Tage ihrem Ende zuneigten, zu einem Mittel, das bewirten ſollte, daß ſeine drei Söhne ihre Er⸗ ziehung in die eigenen Hände nehmen möchten. Er rief Roderich, Alarich und Peter zuſammen und ſprach:„Meine lieben Söhne, es iſt jetzt Zeit, daß ich ſterben muß. Hinterlaſſen kann ich euch dreien als Erbe nur das wenige, was ich im Lauf meines Lebens mühſam erworben habe. Dem Roderich ſoll das Land gehören, das ich dem Wald abrang. Alarich bekommt das Haus, das ich erbaute. Und für Peter habe ich die kleine Summe Geldes beſtimmt, die ich als Notgroſchen zurückgelegt habe. Aber ich könnte meine Augen nicht ruhig ſchließen, wenn das alles wäre, was für euch in der Welt vor⸗ handen iſt. Ihr könntet, wenn ihr eine eigene Familie gründet, davon nicht leben und nicht ſterben. So wißt denn, was mir ein gütiger Geiſt zugeflüſtert hat, als ich mich des Nachts ſchlaflos in Sorgen um eure Zukunft auf mei⸗ nem Lager wälzte: Es iſt ein Schatz vorhanden, ein unermeßlicher Schatz, der dem von euch zu⸗ fallen wird, der der Fleißigſte, Tüchtigſte und Ausdauerndſte iſt. Gebt euch Mühe, meine Söhne, und hebt dieſen Schatz!“ Nachdem er alſo geſprochen hatte, verſchied er, von ſeinen Söhnen betrauert. Nachdem die drei Söhne ihren Vater beſtat⸗ tet hatten, teilten ſie, dem väterlichen Teſta⸗ ment entſprechend, die Hinterlaſſenſchaft, und dann machten ſie ſich mit Feuereifer daran, den Schatz zu heben, der einem von ihnen verheißen war. Doch ſie ſollten bald merken, daß man nur einen Schatz heben kann, der bereits gefun⸗ den iſt, und daß man nur einen Schatz findet, wenn man an der richtigen Stelle ſucht. Doch nur einer von den Dreien ſuchte an der rich⸗ tigen Stelle. Roderich, der älteſte, der den. väterlichen Grund und Boden geerbt hatte, ging von dem Gedanken aus, daß der verheißene Schatz in ſei⸗ nem Stück Land vergraben ſein müſſe. Er ver⸗ bot ſeinen beiden Brüdern, dieſes Stück Land zu betreten, weil in jedem Falle er ſelbſt es ſein wollte, der des Schatzes teilhaftig würde. Und dann arub er mit viel Mühe und Schweiß die Erde um. Nachdem er das erſtemal ſein Land umgegraben hatte, ohne den erſehnten Schatz zu finden, probierte er es ein zweites Mal, und als auch das nichts half, ein drittes, viertes und zehntes Mal. So vergingen Tage, Monate und Jahre, ohne daß er zu einem Ziel gekommen wäre, doch er ruhte und raſtete nicht, getreu dem väterlichen Gebot, daß nur der den Schatz gewinnen würde, der fleißig, tüchtig und ausdauernd ſei. Die Erbitterung darüber, daß er Jahr für Jahr erfolglos arbeitete, fraß ſich in ihn hinein bis ins Mark. Und ſchließlich ſtarb er, an Leib und Seele gebrochen, in Armut und Not. Denn in der Sucht, Reichtümer zu erwenben, hatte er ſein Land immer nur um⸗ gegraben und nicht bebaut. Der zweite Sohn, Alarich, fing es nicht viel geſcheiter an als ſein Bruder Roderich. Er war in den Gedanken verſeſſen, daß der verheißene Schatz in dem Haus verſteckt ſein müſſe, das ihm der Vater vermacht hatte. Er durchwühlte etliche Male den feuchten Boden de“ Kellers, ohne etwas zu finden. Wochen⸗ und monate⸗ lang klopfte er ſorgfältig alle Wände ſeines 17* Wohlfahrtslaſten in den vier Jahren von 193 Millionen auf 35 Millionen Reichsmark fielen und die Zahl der Erwerbsloſen von dem Rieſen⸗ heer von 630 000 auf 127 000 am 1. April 1937 zuſammenſchmolz! Steigende Geburtenziffer Nicht mehr Arbeitsmangel herrſcht heute ſon⸗ dern Facharbeitermangel! Ein ſtolzer Rechen⸗ ſchaftsbericht, der für ſich ſpricht. Der Kampf Berlins gegen die Arbeitsloſigkeit wird durch zahlreiche Modelle und Schauſtücke eindrucksvoll vor Augen geführt. Hierbei nimmt neben der Darſtellung des Hermann⸗Göring⸗Planes für Berlin auch die Wiedergabe der zahlreich durch⸗ geführten Arbeitsvorhaben einen breiten Raum ein. Dazu gehören der Ausbau des Kilometer⸗ berges, der Durchſtich des Kanals zwiſchen Sed⸗ din und Dämmeritzſee, die Geſtaltung des Horſt⸗ Weſſel⸗Platzes, die Schaffung von Spiel⸗ und Erholungsſtätten und nicht zuletzt auch die gro⸗ ßen Vorbereitungen Berlins für die Olympiade im vergangenen Jahre. Die Berliner Verkehrs⸗ geſellſchaft führte während der Olympiſchen Spiele nicht weniger als 18,8 Millionen Fahr⸗ ten mehr durch als im ſonſtigen Durchſchnitt. Man erfährt ferner, in welch' großzügigem Maße die Stadt auf dem Gebiete der Schule, der Volksgeſundheit, der Wohlfahrt und des Woh⸗ nungsbaues tätig geweſen iſt. Auch die Bevölke⸗ rungsziffer iſt in dieſer Zeit dauernd geſtiegen: 37 000 Geburten im Jahre 1933 ſtehen 62 000 im vergangenen Jahre gegenüber! Im Rahmen der Darſtellungen der Berliner Bauleiſtungen wird eine Drehſcheibe im Durch⸗ Hauſes ab, ohne einen Schlupfwinkel zu ent⸗ becken, in dem der Schatz hätte verborgen ſein können. Weil Roderich ihm verboten hatte, den väterlichen Grund und Boden zu betreten, wehrte er nun ſeinerſeits dieſem den Eintritt ims elterliche Haus. Als Alarich im Lauf der Jahre durch Suchen und Abklopfen und Gra⸗ ben im Keller nichts gefunden hatte, entſchloß er ſich, das ererbte Gebäude Ziegel um Ziegel und Stein um Stein abzutragen in der Ueber⸗ zeugung, daß er ſo ganz beſtimmt auf den Schatz ſtoßen müſſe, von dem ein gütiger Geiſt zu ſeinem Vater geſprochen hatte. Als er vor den Trümmern ſeines Hauſes ſtand, ohne einen Schatz gehoben zu haben, erfaßte ihn Verzweiflung. Er ſah ein, daß er alles vertan hatte, was ihm von ſeinem Vater anvertraut worden war. Er aing zum Fluß, band ſich einen Mühlſtein um den Hals und ertränkte ſich. Peter, der jüngſte der drei Brüder, hatte mehr Glück und mehr Verſtand. Nachdem ihm mit dem Tod ſeines Vaters die Heimat ver⸗ loren gegangen war, ſchnürte er ſein Felleiſen und durchwanderte viele Länder und Städte. Er freute ſich an jeder Blume und an jedem Baum, an denen ihn ſein Weg vorüberführte. Die goldumränderten Wolken, die wie Mär⸗ chenſchiffe über das wunderbare Blau des Himmelsmeeres ſchwammen, beſeligten ihn. Als ihm Raubritter ſein Geld abnahmen, trauerte er dieſem nicht nach, denn er war ſich längſt darüber klar geworden, daß kein irdi⸗ ſches Gut dem Schatz vergleichbar war, den er beſaß, indem er über das göttliche Wunderwerk der Natur ſtaunen und ſich freuen konnte. Und er wußte, daß dieſen Schatz ihm niemand würde rauben können. Immer mehr ſchärfte ſich ſein Blick für die Herrlichkeit, die ihn um⸗ gab. Immer umfaſſender wurde ſein Ver⸗ ſtändnis für den Sinn, den Gott allem Leben zugrundegelegt hatte. Immer arößer wurde die Fröhlichkeit und Weisheit ſeines Herzens. Er reiſte über die Erde wie ein Stern, der in der Dunkelheit leuchtet, weil er das durch den Aether flutende Licht geheimnisvoller Sonnen aufſaugt, und voll Innigkeit und Glut wider⸗ meſſer von 6 Meter, auf der die wichtigſten Bau⸗ vorhaben der Stadt plaſtiſch dargeſtellt ſind, dal beſondere Intereſſe der Beſucher finden. Richt weniger als 300 größere Bauten werden hier zu ſehen ſein. Neben dem Bau von vier neuen ſtädtiſchen Verwaltungsgebäuden gehören hier⸗ zu die großzügigen Neubauten auf dem Meſſ gelände, die Avus⸗Nordſchleife, die im Pla fertige Großmarkthalle und der Durchbruch der Halenſeeſtraße. Nur die wenigſten werden im übrigen wiſſen, daß allein 42 Schulen neuerrich⸗ tet oder umgebaut wurden. Weiterhin hat Ber⸗ lin 35 Brücken, 23 Jugendheime, 34 Erholungs⸗ plätze, 12 große Wohnſiedlungen und 20 An⸗ 5 lagen für Kleingärten geſchaffen. In flürze Rudolf Heß bittet alle Partei⸗ und Kampfgenoſſen, die ihm aus Anlaß ſeines Ge⸗ burtstages Glückwünſche überſandten, auf dieſem Wege ſeinen Dank entgegenzunehmen. * Das Luftſchiff„Graf Zeppelin“ iſt a Dienstag um 20.20 Uhr unter Führung des Ka pitäns von Schiller zu ſeiner zweiten die jährigen Südamerikafahrt geſtarte Sämtliche Kabinen ſind voll beſetzt. * Die italieniſche Journaliſten⸗ Delegation beſuchte am Dienstag auf ihrer Deutſchlandreiſe die Krupp⸗Werke in Eſſen.— 145 Der italieniſche Jugendführer, Exzelle Ricci, und ſeine Begleitung beſichtigte am Dienstag in Geſellſchaft des Jugendfüh rers des Deutſchen Reiches den Hamburge Hafen und flogen nach Burg Cröſſinſee Königsberg. * 3 Der engliſche Außenminiſter Eden, der kanntlich zu Beſprechungen mit der belgi Regierung einige Tage in Brüſſel weilte am Dienstagabend nach London zu rückge kehrt. 3 Englands größtes Kriegsſchiff, der Schlach kreuzer„Hood“, iſt am Dienstag aus d ſpaniſchen Gewäſſern nach Porthmouth zu⸗ rückgekehrt. Das Schiff wird im Rah der Krönungsfeierlichkeiten bei der großen i ternationalen Flottenparade und anderen anſtaltungen teilnehmen. Unſee tuſtwaffe ehet Muſſolini Göring überbrachte die Auszeichnm Rom, 27. April.(58⸗n Miniſterpräſident Generaloberſt Göring überreichte geſtern in ſeiner Eigenſchaft ah Oberbefehlshaber der deutſchen Luftwaffe den italieniſchen Regierungschef Muſſolini du Ehrenabzeichen und das Diplom eines Mili⸗ tärpiloten ad honorem. 1 Das geht alle an! Am 1. Mai ſind die Flaggen zu hiſſen. Berlin, 27. April.(HB⸗Junt) Aus Anlaß des Nationalfeiertages des deub, 4 ſchen Volkes fordert der Reichsminiſter ſit Volksaufklärung und Propaganda die Bevil⸗ kerung auf, die Wohnungen und Häuſer m den Fahnen des Reiches zu beflaggen. ſtrahlt. Ueber der Schönheit des von Gott he ſchaffenen wurde er zum Dichter und Sänger, dem Fürſten und Könige huldigten. Als Peler,. beladen mit Reichtümern, die ihm ganz voß ſelbſt zugefallen waren, nach Jahrzehnten ſeine ſchwäbiſche Heimat zurückkehrte, war e für ihn ein tiefer Schmerz, erfahren zu müſſt daß ſeine beiden Brüder zugrundegegange waren, weil ſie die väterliche Verheißung miße verſtanden hatten. Er baute auf dem elterlichen Grund und auf den Trümmern ſeines Vaten hauſes eine Burg, ſchloß den Ehebund mi einem Mädchen, das er liebte, zeugte viele ge ſunde und ſchöne Kinder und wurde der Stammvater eines Geſchlechts, von dem al ſchwäbiſchen Dichter abſtammen. So reichte den unermeßlichen Schatz weiter, der ihm z gefallen war. Kar! G. Gößele. Kleiner Kulturspiegel Ausbau des Wolfenbütteler Leſß ſinghauſes. Die Stadtverwaltung Wolſe büttel hat beſchloſſen, das Leſſinghaus Wolfenbüttel als Erinnerungsſtätte Leſſing weiter auszugeſtalten und au Mitteln der Leſſingſtiftung eine große Reih von Andenken an Leſſing anzukaufen. Der erſe Raum der Leſſing⸗Erinnerungsſtätte iſt Leſſing perſönlich, der zweite ſeinem Freundeskreſß und der dritte Leſſing und ſeiner Familie ge⸗ widmet. 4 Gutenberg⸗Wertſtatt wird in pa ris ausgeſtellt. Die Gutenberg⸗Wertſtahß aus dem Mainzer Gutenberg⸗Muſeum wi auf beſonderen Wunſch der Leitung der Parif Weltausſtellung im Haus der Preſſe auf de Weltausſtellung aufgebaut und dort im Betrieh vorgeführt werden. Mit der Ausſtellung einer alten Schriftgießerei, einer alten Setzerei un einer alten Druckerei wird das Gutenberg⸗Mu ſeum auch eine kleine wiſſenſchaftliche Ausſtel⸗ lung verbinden, die die Vorſtufen der Druch kunſt und den Uebergang von dem handge zu dem gedruckten Buch darſtellel ird. Zehnto auf dem um den ſchen Ku Er ſpran zeug, ent Flederme haltiges ſtürmiſch⸗ ſtücke zu Erdbeben die Reiß zerſchmet Heute weif wegene„Ika flugtechniſchen vielfachen Er burch eigene bezeichnete ſe pelſinnig als Sohn ließ ſie Höhen, bis 3 dann in eleg ſchine, indem ſchwingen, di feſtigt hatte, aus der Höhe ermöglichten Der amerikani Muskelkraft, d kurz vor dem nen, um den Immerhin der mutige ju ligen Weg bef blem zu löſen. „Man muß de Clem Sohn Darbietung ii enden ſolle, ge ſich von einem Unfall zog er ———π⏑ρεπυπ— 8 Han Aafran fuhr Muſik zu führe als die 15 muß die M —7 machen. daß viele Mu als zur Beſtrei wendige, unan Der Unierricht — virtuoſe Ar den ſchwer das den. Wer muſiz Maß handwer muß üben und Lehrer hinter il ſitzt, wird er di Hanni Wer Schülern gründ kommt es nich Maß techniſchen Vorausſetzung. Schüler nach i en zum muſit ührt werden,! eutung muß niſchen Weiterb Unterricht durck Für ihr Schi Abſtufung in aufgegeben. Se K für d auch das einfac Jeder konnte meiſtern. So 1 freulichen Eind nicht ermüdend. in ſehr brei vierliteratur w tatieniſchen Me Joh. Seb. Bach helm Friedemar ann führte ſie 28. April 3„Hakenkreuzbanner“ 28. April 1937 75 5 zurückzulegen. Das war in damaliger Zeit ein r 0 1 5 ur em n5s gewaltiger Erfolg. Aber auch das Schickfal dieſes abenteuerlichen erſten Clems endete wichtigſten Bar rgeſtellt ſind, zer finden. Nich werden hier z keineswegs erfreulich. Der ruſſiſche Zar in⸗ von vier neuen tereſſierte ſich für den Mann und ordnete eine en den 4 öffentliche Vorführung an. auf dem Me auſend etzt j 12fei „ die im Pla anf Dun Frnpudo bun Unernmesemeeſne auf dem Londoner Flugplatz Hamworth Part ligen Augenblich noch die rettende Reißleine die lebende Jackel von Moskau 4 Durchbruch de um den Darbietungen des 22jährigen amerikani⸗ vor mehr.5 5⁰ 0⁰⁰ begeiſterten Zuſchauern des Fallſchirmes zu ziehen. 8 ſten werden im ſchen Kunſtfliegers Clem Sohn beizuwohnen. zum erſtenmal ſeine Kunſt in Europa zeigte. Kurz vor ſeinem tragiſchen Ende erhielt Von Anem 20 Meter hohen„Abhang in der chulen neuerrich⸗. Er ſprang in 2500 Meter Höhe aus dem Flug. Die Frühlingsſonne Floridas hatte ihn roſt⸗ Clem Sohn von einem alten ruſſiſchen Hiſto⸗ Rähe Moskaus ſollte dieſer Ikarus des 16. 'chulen 1 8— aund mit Muskeltraft betätigten braun gebrannt, und er ſchwärmte von Miami riker die Nachricht, daß ſchon einer ſeiner Jahrhunderts herabſpringen. Er ſprang— eiterhin hat Bei⸗ man zud zetne ein is zzch. Beach:— aber die Flügel öffneten ſich nicht, wie es vor⸗ e, 34 Erholungs⸗! bhaltiges Programm, daß die Zuſchauermenge in Ahnen vor 4 Jahrhunderten im ruſſiſchen Mi h zen und 20 Au⸗ ſtürmiſchen Beifall ausbrach. Um ſeine Kunſt⸗„Dort kam mir zum erſtenmal der Gedanke, Reich ganz ähnliche Experimente zeigte wie W 5 50 gehrochenen Beinen i Erbbedenbedevenz anpgte er, 700, Meꝛer üher dem daß das Flugproblem durch Muskelkraft lös⸗ der junge Ikarus von heute. e en en. 4 Erdbeben, den Fallſchirm öffnen, doch verſagte Auf dem„erſten Flugplatz der Welt“ ent⸗ die Reißieine. Der„fliegende Menſch“ ſtürzte bar ſein müßte. Schon als ich in Lanſing auf il ä zerſchmettert zu Boden dem Flugplatz als Boy und ſpäter als Ma⸗ Clems ruſſiſcher Vorfahr i Ange Heute weiß auch der Laie, daß der ver⸗— Im Jahre 1537 machte ein Mann mit Na⸗ öligen Flughäute ein und zündete den Erfin⸗ wegene„Ikarus“ Clem Sohn nach ſtrengen? men Clem, aus dem Baltikum oder Deutſch⸗ der mitſamt ſeinen Geräten an. Bevor die e Parxtei⸗ un flugtechniſchen Geſichtspunkten, trotz ſeiner die Seemöwen bei ihren großen, eleganten land ſtammend, in Rußland durch ſeine Be⸗ Leibwachen des Zaren eingreifen konnten, lnlaß ſeines Ge⸗ nioff 33 je Lz 3 Flügen beobachtete, wußte ich, welchen Weg ich N* 1 4 3 eſenen, e nf nich geſunden hat, Men in, Abunit heſchrelen muße. Fieinc oiud von ſch tehen, Auh er lie ich Flügel an dauſcen uche. In mostun aber erahi tgegenzunehmen. ſher Mei ſegens doy⸗ der Menſch es den Seemöwen niemals gleich⸗ ſch e in a Methode Fliegens tun können. Aber ſie haben mir die Modelle und vermochte von einem erhöhten Stand⸗ man ſich am gleichen Tage:„Die Seele Clems pelin⸗ 315 415—— geliefert und waren meine erſten Lehrer.“ punkt aus etwa 18 Meter in der Luft gleitend iſt zum Teufel zurückgekehrt! Führung des Kae Höhen, bis zu 4000 Meter, führen, ſtürzte ſich zweiten die dann in elegantem Hechtſprung aus der Ma⸗ dDer Traum von der höchſtleiſtung ihrt geſtartet ſchine, indem er langſam die Fledermaus⸗ A So 5 755 e, 0 nfangs vermochte Clem Sohn den Sturz in 9 4. te 45 eun— t eſetzt. ſchwingen, die er an Armen und Beinen be⸗ aus der Höhe mit Hilfe ſeiner Fledermausflü⸗ 1 Ee0 e 0 9 wWu 3 feſtigt hatte, entfaltete und dadurch den Sturz gel nur um 1 oder 2 Minuten zu verzögern. 4 1 urnaliſten⸗ Höhe perzögerte, Seine Konſtruknonen Im vergangenen Jahr in England waren hat wyiieder eine spanische Stadt vernicitet Dienstag auf ermöglichten ihm tollkühne Kunſtflüge durch ſchon 3 und 4 Minuten daraus geworden. In Krupp⸗Werke i Vincennes vermochte er ſich mittels ſeiner Vitoria, 27. April.(HB⸗Funk.) den von den abziehenden zügelloſen Horden er⸗ —— bis 4——3 5 Ein Beſuch in dem am Montag von den na⸗ 1 g—— er Luft zu halten, bevor er na em R jeſtz geplundert. Lange Karawanen von hrer, Exzelen ſchirm griff. tionalen Truppen eroberten Indnſtrieſtüdtchen ſenkarren brachten die Beute— Möbel, Kleider, ung beſichtiglen i een 304 Eibar zeigt beſonders deutliche Spuren der allerlei Hausrat, Bilder und Kunſtgegenſtände des Jugendfüh⸗— h tütühne 1055 e Menſ ch 55 vor fei⸗ ſinnloſen Zerſtörungswut der Bolſchewiſten. Sie— hinter die bolſchewiſtiſchen Linien. Kirchen, den Pamburg Anfſtieg, Aoim die Höchſileiſtung, haben es fertig gebracht, innerhalb weniger Privathäuſer und Arbeitsſtätten wurden mit Cröſſing die der Menſch mit Flügeln meiner Konſtruk⸗ Stunden bis zum Einmarſch der nationalen Benzin und Brandbomben angezündet. Als tion erzielen kann, bei 12 bis 15 Minuten Truppen die Stadt mit ihren zahlreichen Fabri⸗ 3 Eden, der 1— 43 491 ken, Kirchen, Klöſtern und Schulen faſt völlig ßenzüge. Man ſchätzt, daß eiwa 300 Häuſer it der belgi 0 verſpannungen, die ich jetzt in die Flügel und zu zerſtören. eingeäſchert wurden, Die ganze Waffen⸗ und rüſſel weiltg 3 Fflughäute hineinarbeitete, nicht in der Luft Von den 15 000 Einwohnern, die die Stadt Metallinduſtrie des Ortes, von der der größte Die Teil der Bevölkerung lebte, iſt vernichtet. Eibar don zurück n 5 zu halten, weil ſeine Muskelkräfte nicht aus⸗ früher zählte, ſind kaum 500 geblieben. gleicht heute einer tyten Stadt reichen, weil die Anſtrengung für ſeinen Kör⸗ übrigen wurden von den Bolſchewiſten gezwun⸗ per zu groß iſt und ſich zu leicht Krämpfe gen, den Ort zu verlaſſen. Einwohner, die an⸗ iff, der Schlacht einſtellen, die im ungünſtigſten Fall den Men⸗ geſichts der näher rückenden Stunde der Be⸗ neue Vorſtöße der Hationalen nstag aus den ürden, im rich⸗ freiung ihr Heim nicht verlaſſen wollten, wur⸗ orthmon ſchen ſogar daran hindern würden, im rich⸗ freiung ihr H ch ſſ 5 vird im Rah i der großen in nd anderen Vet San Sebaſtian, 27. April. 2 2 Am Dienstagnachmittag haben die nördlich Der Staat hilft der Rirche von Eibar operierenden Truppen in mutigem Angriff die bedeutende Stadt Marquina er⸗ obert, wo die Bolſchewiſten ſtarke Kräfte konzen⸗ Muſſoli unwür dige und pflidivergessene Kapläne auszumerzen rriert hatten. Ferner wurden die Dörfer Eche⸗ varria, Banos de Uberuaga und Bolivar, nörd⸗ uszeichnu Ratibor, 27. April unter Anrechnung der erlittenen Unterſuchungs⸗ lich und füdlich von Marquina gelegen, beſetzt. ril.(HB⸗ Ein heute hier durchgeführter Prozeß zeigte haft. Das Dorf Banos de Uberuaga liegt an der berſt Göriſg ein trauriges Bild von der Auffaſſung eines Der Angeklagte, der ſich an einem 14jährigen Straße von Marquina nach Lequeitio und iſt Eigenſchaft a Lufmwaf 4 Der amerikanische„Vogelmensch“ Weltbild(M) ratholiſchen Geiſtlichen über ſeine Pflichten als Mädchen vergangen hatte, verſuchte in der von dieſem Küſtenort nur 10,5 Kilometer ent⸗ Hauptverhandlung ſich auf ſeine Pflicht als fernt. Muſſolini d0 Muskelkraft, doch war er jeweils gezwungen, Zugenderzieher. Geiſtlicher zu beruſen, die Kinder ſexuell auf⸗ im eines Mili⸗ kurz vor dem Landen einen Fallſchirm zu öff⸗ Angeklagt war der 35 Jahre alte Kaplan zuklären. Er mußte ſich bei der Verneh⸗ 4 nen, um den Aufprall zu verhindern. Johannes Birkhahn aus Piltſch, Kreis mung vom Gerichtsvorſitzenden den Vorwurf 10 77 Immerhin konnte niemand beſtreiten, daß 1. mangelnder Aufrichtigkeit gefallen laſſen. an! Das Gericht kam auf Grund der Verhandlung, In der Urteilsbegründung ſagte das Ge⸗ 5 „ die unter Ausſchluß der Oeffentlichkeit vor ſich richt, daß der Angeklagte ſeine Pflichten n zu hifſehhhg en en lüſen. ging, zu der Auffaſſung, daß ſich der Angeklagte, als'Geiſtlicher und Erzieher, die ihm beD CMWMICE SrIVEC VMAMEVS il.(HB⸗Funh m uß den Vögeln zuſchauen!“ der zur Zeit des Verbrechens auch die Stelle anvertrauten Kinder ſeeliſch zu ſchützen und an muß den vögeln zuſcha 5 eines Religionslehrers an der Volksſchule ſei⸗ fortzubilden, ſchwer verletzt habe und rtages deß deu Clem Sohn kam zu ſeiner erfolgreichen nes Wohnortes bekleidete, im Sinne der An⸗ daher kein Mitleid verdiene. Der Staatsanwalt 4711 4 ichsminiſter ſit Darbietung in Vincennes, die ſo tragiſch klage ſchuldig gemacht hat. Das Gericht verur⸗ brachte in der Anklagerede beſonders zum Aus⸗ anda die Bepil, enden ſolle, geradewegs aus Amerika, wo er teilte ihn nach 8 176, Abſ. 1 und s 174, Abſ. 1, druck, daß dieſer Prozeß dazu beſtimmt ſei, und Häuſer mi! ſich von einem Beinbruch erholt hatte. Dieſen Ziffer 1 des Strafgeſetzbuches zu der geſetzlichen der Kirche mit der Ausmerzung eines unwürdi⸗ eflaggen. Unfall zog er ſich zu, als er im vorigen Jahr Mindeſtſtrafe von einem Jahr Zuchthaus gen Vertreters zu dienen. ————— 3 2 2 Mannheimer Schule nahe ſtand, zu Schumann aufgeführt wurde, iſt von Kapellmeiſter Eduard Landſchaften mit dörflichen Motiven— beſon⸗ ſes von Gott Ge. Schülervorspiel und Chopin. Auch Mieiger wurden Martini und Oberſpielleiter Hubert Franz von ders ſei noch der„Blick durchs Grüne“ genannt ter und Sängen Hanni Werber-Römer mit Liebe geſpielt. Es war der Lehrerin ge⸗ den Düſſeldorfer Städtiſchen Bühnen überſetzt— vervollſtändigen die kleine, aber recht erfreu⸗ gten. Als Peienf Se efe⸗ lungen, den Sinn ihrer Schüler für ſie zu wek⸗ und einer Neubearbeitung unterzogen worden. liche Ausſtellung. ihm ganz vol Es gibt kein beſſeres Mittel, die Jugend zur ken. Dem wichtigen gemeinſamen Muſizieren Die Oper wird Mitte Mai von den Städtiſchen Willy Parth. „Jabrzehnten muſit zu und für die Muſik zu erziehen dienten einige vierhändige Originalkompofi⸗ Bühnen Düſſeldorf zur deutſchen Uraufführung ickkehrte, war ü als“ die Muſit ſelbſt. Der Lehrer aber tionen. gebracht werden. Erwin-von-Steinbach-Preis für ahren zu müſſe muß die Muſikerziehung zur Lebensauf: Wenn auch einige ſtarke Begabungen hervor⸗ ugrundegegange— machen. Es iſt heute leider noch ſo, traten, ſo war doch unter den Kindern keins, A f Wal Ei Othmar Schoeck Verheißung miße daß viele Muſiklehrer das Unterrichten nur das nicht ſchöne Leiſtungen erzielen kann. Man quarelle von Walter Eimer Het tivin on⸗i m heines Waf ve 519 Werpflichtung anf 34 hat piel zu ſehr Rückſicht auf das„Talent ge. Ausſtellung in der Kunſthalle Aberung der e wendige, unangenehme Verpflichtung anſehen. nommen. Kein Menſch kann feſtſtellen, ob ein Fräße im alemanniſchen Stammesbereich ze⸗ W4 1 Der Unterricht ſoll ihnen die Mittel geben, ſich Kind muſikaliſch iſt oder nicht, nur die Praxis Seit einigen Tagen iſt im Raum der Mann⸗ d wurd— virtuofe Aufgaben vorzubereiten. Sie wer⸗ kann ein einwandfreies Ergebnis liefern. Es heimer Künſtler in der Kunſthalle eine Auswahl ſtiftet worden iſt, wurde dem Schweizer Kom⸗ und wu den ſchwer das Vertrauen ihrer Schüler fin⸗ gibt aber unendlich wenig Kinder, die nicht neuerer Aquarelle Walter Eimers zu ſehen. poniſten Dr. h. e. Othmar Schoeck(Zürich) „ von dem ale den, Wer muſizieren will, muß ſich ein gewiſſes eine wenigſtens beachtliche Fertigkeit im Mu⸗ Es ſind in ihrer Art wieder die gleichen, farbig verliehen. Die Uebergabe des Preiſes erfolgte n. So reichte Maß handwerklichen Könnens aneignen, er fizieren——— ſo ungemein ausgeglichenen Blätter, wie man 971 Jonntag im Rahmen einer Feierſtunde, an ter, der ihmz muß üben und wieder üben. Nur wenn ein Es iſt nicht möglich, im Rahmen dieſer Be⸗ ſie von früheren Ausſtellungen her noch in guter—* Vextreter von Staat, Partei, Wehrmacht, r1 6. Gößele. Lehrer hinter ihm ſteht, der ſein Vertrauen be⸗ ſprechung alle Leiſtungen, die Beachtung ver⸗ Erinnerung hat. Eimer wählt für ſeine Bilder die Rektoren der Univerſitäten Baſel und Zürich ſitzt, wird er dieſe Notwendigkeit einſehen. ienten, im einzelnen aufzuzählen. Hervorhe⸗ mit Vorliebe romantiſche Vorſtadtmotive, alte 385 An er⸗ Muſikfreunde aus dem In⸗ iegel Hanni Werber⸗Römer hat mit ihren bung verdient als beſondere Begabung Liſe⸗ Winkel mit ſchiefen Häuſern und grauem Ge⸗ lande, aus dem Elſaß und der Schweiz teil⸗ Schülern gründliche Arbeit geleiſtet. Natürlich lotte Vorderbrügge, die die-moll⸗Varia⸗ mäuer, aus deren Widerſpiel von Licht und im Kuppelſaal der Univerſität Frei⸗ ütteler Leßſ kommt es nicht nur darauf an, ein gewiſſes tionen von Haydn techniſch und muſikaliſch gut Schatten er die mannigfachſten Farbtöne, die er bhurg i. Br. Nach der Darbietung Bachſcher valtung Wolfete Maß techniſchen Könnens zu erwerben. Das iſt beherrſchte. Ruth Lochner konnte an dem jedoch ohne ſcharfe Kontraſte auf einen beſtimm:⸗ Muſik und einer Sonate von Schoeck gab der Leſſinghaus u Vorausſetzung. Darüber hinaus müſſen die ſchwierigen Rondo-dur von Schubert ihr ien Grundklang abſtimmt, Mit⸗ 2——5 der Univerſität Freiburg, Profeſſor Dr. rungsſtätte au Schüler nach ihrem geiſtigen Faſſungsvermö⸗ tüchtiges Können beweiſen. An einem lang⸗ unter weitet ſich auch der Blick, ſtreift über Dä⸗ e h, einen Ueberblick über das Leben und ten und au n zum muſikaliſchen Gehalt der Werke ge⸗ ſamen Satz(Abendmuſik von Schumann) be⸗ er und Turmſpitzen und läßt die feine Be⸗ das künſtleriſche Schaffen Othmar Schoecks. Er e aroße Reit hrt werden, die ſie ſpielen. Die muſikaliſche wies Brunhild Bürklin ihre Muſikalität.—— der——5— des———1———— hin, daß lich der Komponift laufen. Der erſ ſeutung muß Anreiz zur Arbeit an der tech⸗ Ein ſchönes Virtuoſenſtückchen bot Helmut Hier ſind vor allem die auf einer Reiſe durch 55 zahlreiche Sinfonien, Inſtrumental⸗ und sſtätte iſt Leſſing! niſchen Weiterbildung werden. Das iſt hier im Endlich mit dem Rondo der Sonate op. 24 die Schweiz entſtandenen Blätter, die Bilder Zitften hat, ſich beſondere Freundeskreißf Unterricht durchgeführt worden. von Weber(Perpetnum mobile), Eine ſtarke aus Zürich, Lugano und umgebung zu nennen. Kla ienſte um die Vertonunng der deutſchen iner Familie geif Für ihr Schülervorſpiel hatte ſie die übliche Begabung iſt auch Myrtha Gebhardt, die In ihnen wird auf eine beſonders reizvolle Art aſſiker erworben habe. Er ſei ein Künſtler, Abſtufung in Unter⸗, Mittel⸗ und Oberſtufe Chopins-moll⸗Ballade weitgehend ausdeu⸗ der aufgeſchloſſene Sinn für die innere Weſen⸗ der uns unzählige Werke nordiſcher Kunſt ge⸗ ird in Ba⸗! gufgegeben. Schwierige Werke ſtanden neben tete. Beſondere Hervorhebung verdient auch heit A——.— Die 3 4 ſchenkt habe und aus einem Geiſt heraus wirke, — 3 n für die jüngeren Schüler. Aber jede Eduard Bruker, der techniſch und muſikaliſch Helligkeit ſteigert ſich bis zu jenem Bild, in dem der auch bei den großen deutſchen Tonſchöpfern Vn rg⸗We 45 Leiſtung war bis ins letzte durchgearbeitet die dramatiſche, an Beethoven erinnernde Fan⸗ er das Licht und die füdliche eiterkeit der Tef⸗ lebendig geweſen ſei. Profeſſor Metz über⸗ g⸗Muſeum w auch das einfache Werk wurde ſauber geſpielt. taſie-moll von Mozart und die Polonäfe ſiner Landſchaft einzufangen faßi reichte dann die Urkunde mit den Worten:„Es tung der Pariſef Zeder konnte ſeine Aüfgabe auch muſikaliſch As-dur von Chopin überzeugend vortrug. gereicht mir zur Ehre, Ihnen den Preis mit Preſſe auf der meiſtern. So machte/ das Vorſpiel einen er⸗ Die kleinen und größeren Künſtler fanden Trotz aller Lockerheit zeigen die Bilder Walter Brief und Siegel überreichen zu dürfen und ich dort im Betrieh freulichen Eindruck, die Vortragsfolge wirkte reichen Beifall der zahlreichen Zuhörcr. Sie Eimers immer ein feſtes graphiſches Gefüge, darf Sie namens der Univerſität und des Ku⸗ lusſtellung eine nicht ermüdend. teilten ihn gerecht mit ihrer Lehrerin eine zeichneriſche Sturktur, der ſich die ſcheinbar ratoriums und namens der großen eſtge⸗ en Setzerei a. Ein ſehr breiter Querſchnitt durch die Kla⸗ Ween e dominierende Farbe ſinnvol einordnet. meinde herzlich zu dieſer uteſcnm e⸗ Gutenberg⸗kn vpvierliteratur wurde geboten. Von den alten Reizvoll, wie etwa die f Architektur des glückwünſchen.“ Nachdem Othmar Schoeck für aftliche Ausſtel⸗ itatieniſchen Meiſtern Zipoli und Peseetti, von Regensburger Doms geſehen iſt, oder wie ſich dieſe hohe Auszeichnunng ſeinen Dank zum nſen oh. Seb. Bach und Joh. Chriſtian und Wil⸗ Eine Händel⸗Uraufführung in auf anderen Blättern die ſtrengen Linien einiger Ausdruck gebracht hatte, leitete er eines ſeiner lm Friedemann Bach, von Händel und Tele⸗ Düſſeldorf. Die Oper„madamiſto“ von Vorſtadtgaſſen zu einem weichen, harmoniſchen Hauptwerke, den lyriſchen Zyklus„Elegie! Buch daſſg kumn ührte ſie über Johann Schobert, der der Händel, die bisher nur in italieniſcher Sprache Bildganzen zuſammenfügen. Einige bunte Gedichten von Lain Guaerberff 353 Mannheim nlich übers cand Letzte badiſche meldungen 70 Ztm. Schnee auf der Hornisgrinde! * Achern, 27. April. Ueber Nacht iſt der Winter zurückgekehrt. Die Berge ſind faſt her⸗ unter ins Tal weiß. Gleichmäßig fallen die Flocken und decken die grünende Landſchaft zu. Die Hornisgrinde meldet 70 Zentimeter Schnee, der auch ſportlich durchaus einwandfrei iſt. Den Skiſportlern iſt alſo nochmals Gelegenheit ge · boten, dem weißen Sport zu huldigen. Im Tal und in der Ebene regnet es. Auch aus dem Bühler Höhengebiet werden ſtarke Schnee⸗ fälle gemeldet. Vielfach liegt auch dort der Schnee über 5 Meter. Vielerorts mußten die Bahnſchlitten eingeſetzt werden, um die Hoch⸗ ſtraße für den Verkehr freizumachen. Der Mordfall Dohauer * Karlsruhe, 27. April. Am Dienstag⸗ vormittag wurde vor dem Karlsruher Schwur⸗ ericht die Verhandlung gegen den jetzt nahezu Zjährigen Anton Dotzauer aus Raſtatt we⸗ gen Mordes eröffnet. 20 Zeugen ſind geladen. Bekannt iſt, daß Dotzauer in der Nacht vom 7. bis 8. Dezember v. J. den 30 Jahre alten Sicherheitsbeamten Nock in Baden⸗Weſt er⸗ oß. Eingangs ſchilderte der Täter, ein verkom⸗ menes Subjekt, ins einzelne gehend die ſchauer⸗ liche Mordtat. Er ſtellte die Sache ſo dar, als ob er den Sicherheitsbeamten Nock, als er ſich von ihm entdeckt ſah, im Affekt tötete, da er ſich von ihm angegriffen glaubte. Die Zeugenvernehmung ergab, daß an der Glaubhaftigkeit der Angaben des Nock, der vor ſeinem Tode noch vernommen werden konnte, nicht zu zweifeln iſt. Das Urteil wird am zwei⸗ 450 am Mittwoch verkündet erden. Wieder zwei neue HS⸗Heime Wiesloch, 27. April. Zwei neue Hᷓ⸗ Heime der Stadt Wiesloch geben Zeugnis, daß da, wo ein Wille vorhanden iſt, auch ein Weg gefunden wird. Hier in Wiesloch iſt durch die Gemeinſchaftsarbeit aller, ſei es durch die Handwerker, Geſchäftsleute oder ſelbſt durch die Stadt Wiesloch, ein Werk für die Jugend entſtand, das allen anderen als vorbildlich die⸗ nen kann. Insbeſondere ailt der Dank der Jugend, ſo führte der Standortbeauftragte der Hitler⸗Jugend in Wiesloch bei der feierlichen Einweihung am geſtrigen Sonntag aus, den Handwerkern, Arbeitern und den Geſchäfts⸗ leuten, vor allem aber der Heil⸗ und Pflege⸗ Eine einfache Neclmun gnt. mibh⸗ und deshalb ein für allemal: die Schuhe putzt man mit Erd al anſtalt, die das Gelände wie auch ein Haus und den umgebauten Stall zur Verfügung ſtellte und nicht zuletzt der Stadt Wiesloch, die die He in ihrer Arbeit weitgehend unterſtützte und bereits ein weiteres Haus mit 14 Räumen als Heim zur Benützung freigab. Obergebietsführer Friedhelm Kemper über⸗ nahm hierauf die beiden HJ⸗Heime und ver⸗ ſicherte, daß der Geiſt in den Heimen leben werde, der notwendig iſt für die Erziehung der deutſchen Jugend. Die Feier wurde mit der erſten Flaggenhiſſung beendet. Hieran ſchloß ſich eine Beſichtigung der Räume der beiden Häuſer an, die ſehr zweckmäßig ange⸗ legt und ſehr ſchön ausgeſtattet ſind. Sie ſind ein Beweis dafür, daß es mit wenig Mitteln möglich iſt, zweckmäßige Heime zu ſchaffen. 13587 flusländer leben in zaden Die Auswertung der letzten großen Volks⸗ und Berufszählung Mannheim, 27. April. Im Anſchluß an die Auswertung der Ergebniſſe der letzten gro⸗ ſen Volts⸗ und Berufszählung iſt eine Sonder⸗ zählung der im Reiche wohnenden Ausländer vorgenommen, deren Ergebniſſe ſoeben vom Statiſtiſchen Reichsamt veröffentlicht werden. Danach lebten in Deutſchland insgeſamt 757 000 Ausländer, von denen 667 600 eine beſtimmte fremde Staatsangehörigkeit haben. 88 600 ſind ſtaatenlos. Als Ausländer ſind ſämtliche Per⸗ ſonen erfaßt, die nicht die deutſche Reichsange⸗ hörigteit beſitzen und ſich nicht nur vorüber⸗ gehend in Deutſchland aufhielten. Mehr als ein Drittel der Ausländer wohnt in Oftdeutſchland und mehr als ein Viertel in Weſtdeutſchland. Der Staatsangehörigkeit nach überwiegen in Oſt⸗ und Mitteldeutſchland im allgemeinen die Polen(Wanderarbeiter), in Niederſchleſien, Land Sachſen und Oſtbayern die Angehörigen der Tſchechoſlowalei. In Süd⸗ deutſchland werden in großer Zahl Oeſter⸗ reicher, in Baden Schweizer und in Weſt⸗ und Norddeutſchland Niederländer angetrofſen. In Baden hatten bei der Erhebung 13 587 Ausländer(mit deutſcher Mutterſprache 120200 ihren Wohnſitz, und zwar 13 121 mit beſtimmter fremder Staatsangehörigteit und 460 Staaten⸗ loſe. Im Landeskommiſſär⸗Bezirk Karlsruhe zählte man 2193 Ausländer ſprache 1797), davon 2076 mit einer beſtimmten Staatsangehörigteit und 115 Staaten⸗ oſe. Im Landeskommiſſär⸗Bezirk Freiburg hat⸗ ten 5108 Ausländer ihren Wohnſitz(mit deut⸗ ſcher Mutterſprache 4533), 4957 hatten eine be⸗ ſtimmte fremde Staatsangehörigkeit und 148 waren ſtaatenlos. Im Landeskommiſſär⸗Bezirk Konſtanz wur⸗ den am Stichtag 3805 Ausländer ermittelt (mit deutſcher Mutterſprache 3627), davon 372⁴4 mit einer beſtimmten fremden Staatsangehörig⸗ keit und 81 Staatenloſe. Im Landeskommiſſär⸗Bezirk Mann heim wurden 2481 Ausländer feſtgeſtellt(mit deut⸗ ſcher Mutterſprache 2072), 2364 waren Ange⸗ hörige einer beſtimmten fremden Staatsange⸗ hörigteit und 116 waren ſtaatenlos. Im Landeskommiſſär⸗Bezirk Karlsruhe wur⸗ den im einzelnen gezählt: Belgien 9, Bul⸗ garien 13, Dänemark 16, Danzig 9, Eſtland 12, Frankreich 176, Griechenland 6, Großbritan⸗ nien 52, Italien 308, Jugoſlawien 16, Lettland 5, Litauen 4, Luxemburg 18, Niederlande 46, Norwegen 16, Oeſterreich 403, Polen 59, Ru⸗ mänien 21, Rußland(ÜdSSgR) 35, Schweden 26, Schweiz 407, Spanien 26, Tſchechoſlowalei 236, Türtei 8, Ungarn 25, übrige europäiſche Staaten 2, aſiatiſche Staaten 26, amerikaniſche Staaten 95 und afrikaniſche Staaten 1. die Bodenſeeſiſche werden„gezeichnei“ Mühevolle Fiſchforſchung/ Förderungs arbeit für die Berufsfiſcher (Eigener Bericht des„Hakenkreuzbanner“) * Konſtanz, 27. April. Wenigen im Ge⸗ triebe emſigen Verkehrs gegenwärtig iſt auf dem nordweſtlichen Stadtgebiet der größten Boden⸗ ſeeuferſtadt Konſtanz am Hafen Konſtanz⸗Staad, wo die Fähre nach Meersburg tagsaus, tagein ihr„Bett“ verläßt und wieder bezieht, ein ſchön in das Bild gepaßtes Gebäude mit dem offe⸗ nen Blick zum See aufgerichtet, wenig öſtlich von der See⸗Enge, an der ſich der Ueberlinger See nordweſtlich vom breiten Körper des Ober⸗ ſee abſchwingt. Dort vollzieht, wieder wenigen bewußt, ein wichtiges wiſſenſchaftsliches Werk, das der Bodenſeefiſcherei dient, ein mühſames Forſcherwerk. Man ſpricht oft von den Zügen der Fiſche, von den Wanderüngen, die, teilweiſe noch un⸗ erklärt, oft über ganze erſter Linie denkt man dabei vorwiegend an den Lachs, den Aal und erſchöpft ſich mit die⸗ fen Kenntniſſen, wiewohl man einſtmal etwas von Heringsſchwärmen und dem Wechſel der Fanggründe einer Hochſeefiſcherei gehört hat. Das Bewegungsſpiel der Fiſche in Wander⸗ form erſtreckt ſich aber auf viel weitere Bereiche. Im Bodenſee, vor allem im Unterſee be⸗ ſchäftigt der Wanderweg der Gangfiſche die Kreiſe, die es angeht. Klärungen und Feſtſtel⸗ lungen können 1 geeignet ſein, wichtige Grundlagen und Leitanhalt zu Und hier ſetzt die mühevolle Arbeit der iſſenſchaft als Helferin der Wirtſchaft, des Berufslebens der Sa ein. Das Hilfsmittel zur Er⸗ gänzung iſt der Weg der Markierung der Fiſche, die in die Kiemendeckel ein Aluminiumplätt⸗ chen von ſieben Millimetern Durchmeſſer ein⸗ gedrückt bekommen. Die Plättchen tragen ein K als Kennzeichen der markierenden Anſtalt für Bodenſeeforſchung der Stadt Konſtanz und eine fortlaufende Zahl. Man erwartet aus die⸗ ſen Maßnahmen Unterlagen für den Aufſchluß kine verbeſſerung unſerer frankenhäuſer Die Tagung der Vereinigung badiſcher Krankenanſtalten in Heidelberg Heidelberg, 27. April. Nach nahezu zwei Jahren hielt die Vereinigung badiſcher Krankenanſtalten um Samstan und Sonntag wieder eine Arbeitstagung ab, die für die wei⸗ tere Arbeit richtunggebend war. Dieſe Tagung, die eine Reihe wichtiger Fragen erörterte, fand im Speiſeſaal des Tuberkuloſe⸗Krankenhauſes Heidelberg⸗Rohrbach ſtatt. Das Miniſterium des Innern, das Geſund⸗ heitsamt, Univerſität und Stadt Heidelberg hatten Vertreter entſandt. Der Vizepräſident des Deutſchen Gemeindetages, Dr. Zeitler⸗ Berlin mit ſeinem Referenten Wöller und Di⸗ rektor Adelhardt vom Reichsverband der Orts⸗ krankenkaſſen nahmen als Vertreter ihrer Körperſchaften an der Tagung teil. Als Gäſte waren anweſend der Herausgeber der„Wirt⸗ ſchaftsbriefe für die Anſtalten“, Direktor Böcking⸗Frankfurt a. M. ſowie die Vor⸗ ſitzenden der Vereinigung der Krankenhaus⸗ —— der Gaue Württemberg und Saar⸗ pfalz. Eingangs der Tagung führte der Leiter des Tuberkulofe⸗Krankenhauſes, Prof. Dr. Schmidt, durch die Anſtalt, an der zur Zeit bauliche Er⸗ weiterungen vorgenommen werden. Er er⸗ läuterte die Einrichtung des Hauſes, das ganz auf Tuberkuloſebehandlung eingeſtellt iſt. Der Vorſitzende der Vereinigung eröffnete mit der Begrüßung die eigentliche Tagung. Geſchäfts⸗ und Kaſſenbericht ſowie Voranſchlag für 1937/38 wurden einſtimmig genehmigt. Anſchließend machte der Vizepräſident des Deutſchen Ge⸗ meindetages in einem Referat„Gegenwarts⸗ fragen des gemeindlichen Krankenkaſſenweſens“ ſehr intereſſante Ausführungen, die mit leb⸗ haftem Beifall aufgenommen wurden. Er wies darauf hin, daß bei dem weiteren Aus⸗ bau des deutſchen Krankenhaus⸗ wefens eine ſinnvolle Planwirtſchaft erfor⸗ derlich ſei. Auch betonte er, daß Krankenhäu⸗ fer und Krankenkaſſen an ihrer gemeinſamen Aufgabe der Wiederherſtellung des erkrankten verſicherten Volksgenoſſen in verſtändnisvoller Zuſfammenarbeit wirken müßten. Der Vor⸗ ſitzende eröffnete ſofort die Ausſprache, in der viele wichtige Fragen geklärt wurden. Aus⸗ führlich wurde über den Arzneimitteleinkauf geſprochen. 4 Nach einer angeregten Ausſprache über alle im Laufe des Nachmittags behandelten Fragen ging man zur Neuwahl des Vorſitzenden über. Der bisherige Vorſitzende, der die Vereinigung feit Beſtehen führte, Verwaltungsinſpektor Vollmer⸗Offenburg, legte trotz vieler Ge⸗ genſtimmen ſein Amt nieder. In einer länge⸗ ren Anſprache gedachte Beiratsmitglied Schwarz der werwollen Arbeit des bisherigen Vor⸗ ſitzenden. Die Tagungsteilnehmer beſchloſſen, in Anerkennung der werwollen Arbeit Voll⸗ mers dieſen zum Ehrenvorſitzenden mit Sitz und Stimme im Vorſtand zu ernennen. Als äußeres Dankeszeichen wurde ihm eine Ehren⸗ urkunde überreicht. Der neue Vorſitzende, Dr. Hummel⸗Mannheim, übernahm ſofort die Führung der Vereinigung.— Geſellige und kameradſchaftliche Veranſtaltungen ergänzten die zweitägige Tagung. Flußläufe gehen. In über die Wanderungen beſonders im Unterſee, aber auch zwiſchen Unterſee und Oberſee. Da⸗ rum ſind in die Markierungsbereiche auch die Gebiete der Konſtanzer Bucht und Umgebun. einbezogen. Die Markierungen erlauben au einen Einblick in die Wachstumsvorgänge der Fiſche. Aufgabe der Berufs⸗ und auch der Sport⸗ fiſcher iſt die Unterſtützung dieſer Bemühungen von wiſſenſchaftlicher Seite, um ſo mehr, als dieſe Markierungsarbeit reichlich mühevoll iſt. Bei jedem Fang eines markierten Gangfiſches ſoll Gangort, der Tag, die Ringe des Fiſches in Zentimetern, Nummer und Buchſtabe der Fiſchmarke ſofort beim Fang niedergelegt wer⸗ den. Dieſe Angaben werden mit der Fiſchmarke direkt an die Anſtalt für Bodenſeeforſchung in Konſtanz⸗Staad geſandt, können aber auch dem Fiſchereiauſſeher übergeben werden. Weſent⸗ lich iſt, daß die Feſtſtellungen raſch an die An⸗ ſtalt weitergeleitet werden, die ihrerſeits den Fiſchern die Koſten der Zuſendung erſetzt. urch dieſe ſyſtematiſche Arbeit hofft man, wei⸗ tere Aufſchlüſſe über die Wandergeheimniſſe der Fiſcharten und biologiſche Einblicke zu gewin⸗ nen. (mit deutſcher Mutter⸗ Bruchſal, 27. A wieder längs der Bahnlinie in dexr Nähe von Störche ſpazieren gehen, die ſeit einiger Zeit wieder in ihre Heimat zurückgekehrt ſind. Ge⸗ radezu hiſtoriſch iſt jenes Storchenneſt auf der nahe am Bahndamm ſtehenden Pappel ge⸗ worden, das allerdings im letzten Jahre der Sturm heruntergeriſſen hatte. In dieſem Jahre haben ſich die Störche auf zwei Holz⸗ maſten ihr Neſt gebaut. Das Neſt auf dem hohen Kamin vom Arbeitshaus Kislau iſt ebenfalls wieder bewohnt. Dieſe Gegend iſt für die Störche ein wah⸗ res Paradies. Nahrung finden ſie überg ſo daß man wohl ſagen kann, daß die Störche wohl immer wieder hier zurückkehren werden. Frühſtück morgens, wenn ſie ihr ſuchen, iſt eine große Anzahl von mindeſtens 20 bis 30 Störchen auf den Wieſen. Dieſer Tage wurde ſogar die Beobachtung gema daß ſich Fiſchreiher darunter befinden. N der Lage zu urteilen, iſt das ſchon möglich, Dadurch würde Binau im Neckartal, das eine geſchützte Sielle für die Fiſchreiher hat, eine Konkurrenz entſtehen. Beiſetzung Fritz Hallers Pforzheim, 27. April. Die Leiche dez vor wenigen Tagen verſtorbenen Pa. Profeſſor Fritz Haller, Direktor an der Kunſtge⸗ werbeſchule in Pforzheim, iſt am Montag un⸗ ter großer Beteiligung von Partei, Staat, Stadtverwaltung und Bürgerſchaft beigeſetzt Als Vertreter des badiſchen Mini⸗ worden. ſteriums für Kultus und Unterricht war Mini⸗ ſterialrat Profeſſor Dr. Aſal⸗Karlsruhe er⸗ ſchienen. Der Dahingeſchiedene war ein deutender Führer der Pforzheimer Induſtr Der Säugling im Wirtshaus Haftſtrafe für gewiſſenloſen Vater Pforzheim, 27. April. Der Polizeibericht meldet: Feſtgenommen und der Polizeidirekti vorgeführt wurde der 34 Jahre alte Bru Aſcher von hier, der ſich am 24. April(Sam tag)— er ſelbſt war angetrunken— mit ſein ier Monate alten Kind bis nachts um.15 U in einer Wirtſchaft aufhielt, woran die übrig Gäſte Aergernis nahmen. Er wurde mit acht Tagen Haft beſtraft. Die Strafe muß ſof verbüßt werden. Kind unter einen Laſtzug geraten Hauſach, 27. April. Das fünfjährige S chen des Blechwalzers Emil Luke ſprang a einer Nebengaſſe auf die Hauptſtraße, dir vor einen aus Richtung Haslach kommend Laſtzug. Das Kind wurde umgeſtoßen u konnte, da der Wagenführer ſofort zwiſchen Motor⸗ und Anhängerwagen geb gen werden. Leider waren die Verletzung aber doch ſo ſchwer(Schädelbruch uſw.), d der Kleine trotz Operation in der Freiburg Klinik nicht mehr zu retten war und an d Unfallfolgen ſtarb. Zwischen Neckar und Bergstraſie Ladenburger Nachrichten * Errichtung einer Gärtnerfachſchule. Um eine weitgehende Unterweiſung der Lehrlinge des Gärtnergewerbes in beſonderen Fachklaſſen 5 fördern, wurde auf Anordnung des badiſchen iniſteriums des Kultus und Unterrichts an der Gewerbeſchule Ladenburg eine Gärtnerfach⸗ ſchule eingerichtet. Um auch den Gewerbeſchul⸗ Fißhave des Gärtnergewerbes, die außerhalb es Gewerbeſchulbezirks Ladenburg beſchäftigt ſind, die Möglichkeit zu geben, dieſe Fachklaſſen zu beſuchen, hat der Herr Miniſter des Kultus und Unterrichts angeordnet, daß dieſe Lehr⸗ linge vom Beſuch der an ſich örtlich zuſtändi⸗ gen Gewerbeſchule zu befreien ſind, wenn ſie ordnungsgemäß am Unterricht der Gärtnerfach⸗ klaſſen teilnehmen.n Die Lehr⸗ und Arbeits⸗ erren werden durch den Reichsnährſtand, Abt. artenbau, oder durch die Kreisbauernſchaft verſtändigt. Auskunft erteilt auch die Direktion der Gewerbeſchule Ladenburg. * Der Tag der nationalen Arbeit. Die feſt⸗ lichen Veranſtaltungen am„Tag der nationalen Arbeit“ werden in Ladenburg in dieſem Jahr auf dem Marttplatz durchgeführt. Bereits am Mittag des Vortages, am Freitag, wird der mit den Sinnbildern und Zeichen der ſchaffen⸗ den Stände geſchmückte Maibaum aufgeſtellt. Am Abend vor dem 1. Mai, gegen 21 Uhr, wird der Feiertag der Nation durch eine kurze Feier der Jugend unter dem Maibaum ſeinen feſtlichen Auftakt erhalten. Der 1. Mai ſelbſt ſteht ganz im Zeichen des ſeſtlichen Feierns aller ſchaffenden deutſchen Menſchen. Der Maſ⸗ fenaufmarſch aller Teilnehmer auf dem Marxkt⸗ platz ſoll die geſchloſſene Einheit des deutſchen Volles deutlich vor Augen führen. Um einen würdigen Rahmen dafür zu haben, werden die Anwohner des Marktplatzes gebeten, ihre Häuſer mit Maiengrün, Blumen und Fähnchen aus⸗ zuſchmücken. Der Mittelpunkt unſeres alten Städtchens ſoll anläßlich der Maifeier zu einem Schmuckſtück ausgeſtaltet werden. Zu dieſem Zweck können auch Illuminationslämpchen Verwendung finden, die in der Buchbinderei Guckenmus zum Preiſe von 10 Pfennig zu kau⸗ fen ſind. Zur Ausſchmückung der Häuſer inner⸗ halb des ganzen Siadtgebietes werden wieder einige Wagen Maiengcün aus dem nahen Odenwald eintreffen. Viele Hände ſind am Werk, die Vorbereitungen zu dem großen Feiertag der Nation zu trefſen. * Die Mitgliederverſammlung der NSDAW am Sonntagabend hatte einen ſehr guten Be⸗ ſuch aufzuweiſen. Ueber„Die Partei im Kampf für Deutſchland“ ſprach nach einleitenden Wor. ten des Ortsgruppenleiters Bürgermeiſtet Pohly ein Redner aus Weſtfalen, Pg. Betzlel. Er ging auf alle Tagesfragen politiſcher und wirtſchaftlicher Natur ein und würdigte a die kulturellen Erfolge, die die letzten Jah gezeitigt haben. Mit dem Führer für das Voll und eine beſſere Zukunft der Nation, das iſt dik Loſung für jeden Deutſchen. 4* Die erſte diesjährige Uebung der Feuer⸗ löſchpolizei Ladenburg fand am Samst 4 abend an der Volksſchule ſtatt; ſie beſtand in Bewegungs⸗ und Geräteübungen der geſamten Wehr. * Silberne Hochzeit. Landwirt Hermann Meng und Frau Katharina geb. Wolf können. heute das Feſt der ſilbernen Hochzeit feien, Wir gratulieren. * 80. Geburtstag. Ihr 80. Wiegenfeſt begeht heute Frau Johanng Guckenmus Witwe geb, Koch. Herzlichen Glückwunſch. 4 Aus Neckarhauſen * Die Freiburger Kleinkunſtbühne, die am Sonntagabend zu einem Koß⸗Gaſtſpiel hiet weilte, hat großen Anklang gefunden. Eiwa 300 Volksgenoſſen, eine für unſeren kleinen Ti 4 in allen Ausfũhrungen und HPreislagen aus dem Fochgeschäft im Rathausff Brelfte Sfräßefß Ort beachtliche Beſucherzahl, waren dankbare Zuſchauer und Zuhörer. Eine Tänzerin, ein Jongleur und Kunſtturner und andere Mit⸗ wirkende wetteiferten um die Gunſt des Pu⸗ blibums, das vor allem an den heiteren Vor⸗ trägen und den beiden Theaterſtücken Gefallen, fand. Die fünf frohen Freiburger haben es mit beſtem Erfolg verſtanden, einige Stunden guter Unterhaltung zu bieten. 1 * Das Bad im Schulhaus iſt anläßlich det militärärztlichen Unterfuchungen am Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 20 Uhr geö ril, Jeder Reiſende, der von Karlsruhe nach Heidelberg fährt, ſieht jetz Bei den am marſchzeiten d Säule: Deut Antreteplat Friedrichsr Marſchweg ken bis Pa hof. Säule: Frier Antreteplat 10.45 Uhr; Breite Str Säule: Ju Antreteplatz 10.40 Uhr. Schloßhof. Säule: Strol Antreteplat ring; Abme Bismarckſtr ſtraße durck Ut 1 Auf Grund es G en und jetzt in 937 veröffentli Während im Rachdem die en Rhein⸗ erkaufspraxis Um nun dieſ 1 zu vertiefe chtigun e Am einacher Werl erg beſichtigt. legenheit gebote erdegang der Burgſtädtchen g man Wilz in ur—275 In zwei Grup und die Herſte war eine Freut 31 beobachten. ie Arbeitsleiſt Bodenbefeſtigur haltigen Eindri abſchiedeten ſich reiſe fortzuſetze 28. April 195 nnheim broß-Mannheim 28. April 1937 ieder da r Reiſende, der fährt, ſieht jetzt der Nähe von er Anzahl die Die Feier des 1. Mai im Schloßhof er An; Bei den am 27. April veröffentlichten Ab⸗ eit einiger Zeit marſchzeiten der vier Marſchſäulen in den ekehrt ſind. Ge⸗ Schloßhof wurden verſehentlich falſche Zeiten . 0 Anzefett. Es muß richtig heißen: tzten Jahre der 1. Säule: Deutſches Eck, Plankenhof: e. In dieſem Antreteplatz: zwiſchen K 6 und 8 6, Spitze auf zwei Holz: Friedrichsring; Abmarſchzeit: 10.45 Uhr; dem Marſchweg: Ring bis Waſſerturm, Plan⸗ us Kislau iſt ken bis Paradeplatz, Breite Straße, Schloß⸗ törche ein wah⸗ hof. iden ſie überall, Säule: Friedrichspark: daß die Störche Antreteplatz: Zeughausplatz; Abmarſchzeit: kkehren werden. 10.45 Uhr; Marſchweg: Kunſtſtraße bis von mindeſſent Bieite Siraße, Schloßhof Wieſen. Diaſ 3, Säule: Jungbuſch, Neckarſpitze, Rheintor: chtung gemacht, Antreteplatz: K⸗5⸗Schulplatz; Abmarſchzeit: befinden. Nach 10.40 Uhr; Marſchweg: Breite Straße, ſchon möglich. Schloßhof. kartal, das eine 4, Säule: Strohmarkt: eiher hat, ein Antreteplatz: Bismarckſtraße, Spitze Kaiſer⸗ ring; Abmarſchzeit: 10.45 Uhr; Marſchweg: Bismarckſtraße bis Bahnhof, Schloßgarten⸗ ſtraße durch Schneckenhof in den Schloßhof. Die Kreispropagandaleitung. lers Die Leiche dez n Pg. Profeſſor der Kunſtge⸗ im Montag un⸗ Partei, Staat, ſchaft beigeſetzt badiſchen Mini⸗ richt war Mini⸗ ⸗Karlsruhe er⸗ e war ein he⸗ imer Induſtrie. Reue Verordnung über Muſterung und Aushebung Auf Grund des Wehrgeſetzes vom 21. Mai 1935 und des Erlaſſes des Führers und Reichs⸗ lanzlers vom 22. Mai 1935 über die Ueber⸗ ragung des Verordnungsrechtes nach dem Wehrgeſetz iſt jetzt unter Aufhebung der Ver⸗ rtshaus ordnung über die Muſterung und Aushebung ſen Vater in ihrer bisherigen Faſſung vom 21. März nan 1036 eine neue Verordnung über die Pofizep Muſterung und Aushebung erlaſ⸗ en und jetzt im Reichsgeſetzblatt vom 26. April 1937 veröffentlicht worden. Während im 1. Teil der Verordnung die Dienſtpflicht, der Wehrdienſt und die Wehr⸗ ühigkeit behandelt werden, beſchäftigt ſich der 2 Teil mit dem Wehrerſatzweſen und zwar mit dem Aufban des Wehrerſatzweſens, dem Erfaſſungsweſen, der Muſterung und der Aushebung zum aktiven Wehrdienſt. Die neue Verordnung, die gemeinſam vom Reichs⸗ riegsminiſter und Oberbefehlshaber der Wehr⸗ macht und dem Reichsminiſter des Innern er⸗ laſſen wurde, tritt am 1. Mai 1937 in Kraft. — hre alte Brun 4. April(Sams n— mit ſeinem hts um.15 Uh ran die übrigen wurde mit afe muß ſo ig geraten nfjährige Sö üke ſprang au üptſtraße, di ach kommenden mgeſtoßen ſofort anhielt erwagen geb ie Verletzungen ruch uſw.), daß der Freiburgel ar und an ie Tibet⸗Ausſtellung im Maiprogramm Rachdem die Tibet⸗Ausſtellung in den Rhein⸗Neckar⸗Hallen verlängert worden iſt, konnte auch dieſe Sonderſchau nach⸗ träglich noch in das Mannheimer Maipro⸗ gramm„Mannheim im Mai“ aufgenommen werden. Hoffentlich finden ſich auch während der Maitage recht viele Beſucher ein, die dieſer in⸗ tereſſanten Schau ihre Aufmerkſamkeit ſchenken. 11 4„*— 2— 2 traãſi Schuhhändler erweitern ihr Wiſſen Die DAF, Amt für Berufserziehung, führt nleitenden Wor, ſeit Oktober 1936 einen ſehr gut beſuchten Lehr⸗ Bürgernen gang für den Schuhwarenhandel durch. panieher Die Geſchichte der Gerberei und des Schuhes 3 ſowie die Rohhaut, das Gerbeverfahren und die 3 get J40 berſchiedenen Arten des fertigen Leders mit er für das V5 Verkaufspraxis wurden dabei behandelt. ation, das iſt di Ulm nun dieſe theoretiſch erworbenen Kennt⸗ niſſe zu vertiefen, wurden zwei Betriebs⸗ beſichtigungen mit 40 Teilnehmern durch⸗ ung der Feuer⸗ geführt. Am Vormittag wurde das Neckar⸗ fuache Werk der Lederfabrik Freuden⸗ berg beſichtigt. Es war allen Teilnehmern Ge⸗ egenheit geboten, ſich ein wirkliches Bild vom Werdegang der rohen Haut bis zum fertigen Leder machen zu können. »RNach einer Mittagspauſe in dem ſchönen Burgſtädtchen ging es in die Schuhfabrik Her⸗ man Wilz in Heidelberg⸗Schlierbach. wirt eb. Wolf könne Hochzeit feiern ziegenfeſt begeht us Witwe geh, ſen bühne, die am ⸗Gaſtſpiel hier efunden. Eiwa unſeren kleinen vollendet schòn/ )KAMIIIOHOR AlKALIFREI 30 PFG. 4 BRUNETAFIOR allen Ausführungen pPreislagen aus dem 4 chgeschäft mRathaus relte Sftroßeſ mure⁰ SAr 3275 In zwei Gruppen wurden die Betriebsräume varen dankbate! und die Herſtellung der Schuhe beſichtigt. Es Tänzerin, ein! war eine Freude, das Intereſſe der Lernenden ad andere Mit⸗ 3 beobachten. Das Rattern der Maſchinen und Gunſt des Pu⸗ ie Arbeitsleiſtung der modernen Stepp⸗ und nheiteren Vor⸗ Bodenbefeſtigungsmaſchinen hinterließen nach⸗ ſtücken Gefallen haltigen Eindruck, Mit Worten des Dankes ver⸗ er haben es mit abſchiedeten ſich die Mannheimer, um die Heim⸗ Stunden guter Nreiſe fortzuſetzen. „Die schönste Ueberraschung meines Lebens“ Wir besuchen den Poslbheiriebsarbeiter Michoel Kuhn, der am I. Noi als Gast des Führers nach Berlin fährt Wie wir bereits berichteten, werden auch in dieſem Jahre Arbeiterabordnungen aus allen Gauen des Reiches am Nationalen Feiertag des deutſchen Volkes in Berlin weilen. Drei Arbeitskameraden werden diesmal die badiſche Arbeiterſchaft in der Reichshauptſtadt vertreten. Wir haben uns begreiflicherweiſe beſonders darüber gefreut, daß unter den auserwählten Teilnehmern auch ein Volksgenoſſe aus unſerer allernächſten Umgebung würdig befunden wurde, dem Füh⸗ rer Auge in Auge gegenüberzutre⸗ ten. Mit großer Freude haben wir die Ge⸗ legenheit wahrgenommen, unſeren Pg. Michael Kuhn, der als Poſtbetriebsarbeiter in Edin⸗ gen beſchäftigt iſt, vor ſeiner Abreiſe zu be⸗ ſuchen und uns mit ihm über das ihm bevor⸗ ſtehende Ereignis zu unterhalten. Ein ganz unerwartetes Geſchenk „Es war die ſchönſte Ueberraſchung meines Lebens“, meinte Michael Kuhn, den wir an dieſem regenverhangenen Dienstagvormittag an ſeiner Arbeitsſtätte in Edingen beſuchten. Und dabei ſortierte er beſtimmungsgemäß die Poſteingänge, während ihm die helle Freude aus den Augen ſchaute. Wir erfahren, daß er— volllommen unerwartet und ohne das geringſte Hinzutun— bereits am Gründonnerstag durch einen Amtsträger der Kreisleitung Mannheim erfuhr, daß er unter den„glück⸗ lichen Drei“ aus Baden ſei. Er hatte es ſogar anfänglich als einen Witz betrachtet, unſer guter Michael Kuhn. Aber als er merkte, daß die Geſchichte tatſächlich ernſt gemeint war, da kannte ſeine Freude keine Grenzen. Wir glauben ihm gerne, daß es„die ſchönſte Ueberraſchung ſeines Le⸗ bens“ war, wie er uns immer wieder ver⸗ ſichert. Schmunzelnd, aber auch ein ganz klein bißchen verlegen erzählt er uns, daß das ganze Dorf an dieſer freudigen Tatſache Anteil nimmt. Und das läßt ſich in zweifacher Hinſicht leicht erklären. Einmal ſteht er durch ſeine täglichen Botengänge in allerinnigſtem Kontakt mit der dortigen Bevölkerung— und zweitens, wer wollte es auch den Edingern verdenken, wenn ſie beſonders ſtolz ſind, daß es ausgerechnet einer der ihren iſt, die am 1. Mai beim Führer weilen dürfen. Der Poſtvorſteher von Edingen ſtrahlt natürlich über das ganze Geſicht, denn ganz ohne Zweifel kann er als Tatſache regi⸗ ſtrieren, daß ſeine kleine Amtsſtelle mit dieſem Der Postbetriebsarbeiter Pg. Michael Kuhn an seinem Arbeitsplatz. Am 1. Mai wird er dem Führer gegenüberstehen, zusammen mit den Vertretern aus allen deutschen Gauen. Zeichnung: E. John Das geht die Frauenwelt an Die Frühjahrsmodellſchau beim Mai rennen/ 60 Modellkleider werden gezeigt Beim diesjährigen Mairennen werden anlüß⸗ lich des 70jührigen Jubiläums des Badiſchen Rennvereins die Vorführungen auf dem Renn⸗ platz eine Erweiterung erfahren, und zwar bringt die Mannheimer Damenſchneiderinnung eine große Frühjahrsmodellſchau, die in Zu⸗ kunft zu einer ſtändigen Einrichtung werden ſoll. Die Frauenwelt wird es zweifellos intereſſie⸗ ren, daß bei der Modellſchau am erſten Renn⸗ tag auf dem Mannheimer Rennplatz nicht weni⸗ Sa als 60 Modellkleider gezeigt werden. Die amenſchneiderinnung hat ſich für dieſe Mo⸗ dellſchau außerordentlich angeſtrengt, um auch wirklich etwas ganz Ausgezeichnetes bieten zu können und den Manheimer Frauen etwas vorführen zu laſſen, das beſondere Auf⸗ merkſamkeit verdient. Die Anſtrengungen, die von ſeiten des Damenſchneiderhandwerks ge⸗ macht werden, verdienen unbedingt eine Aner⸗ kennung, denn es beſteht dadurch nicht nur eine Möglichieit der weiteren Ausge ſtal⸗ tung des Programms am erſten Renntag, ſondern es wird zugleich die Möglichkeit geſchaffen, ſich über die neueſten Damenmoden zu orientieren. Es wird ausdrücklich feſtgeſtellt, daß es ſich bei den zur Vorführung gelangenden Kleidern um wirl⸗ liche Modellkleider handelt und nicht um Ko⸗ pien. Die Kleider ſelbſt werden von ſechs Vorführdamen gezeigt, die eigens zu dieſem Zweck nach Mannheim kommen. Die Vorführungen erfolgen in den Pauſen zwiſchen den einzelnen Rennen, ſo daß alſo die Aufmerkſamkeit von den Renen ſelbſt durch die Modellvorführung nicht abgelenkt wird. Um die Einzelheiten der Kleiderſchau recht genau ver⸗ olgen zu können und ohne weiteres über alles iffenswerle unterrichtet zu ſein, erhält jede Beſucherin des Rennplatzes ein Programm der Modellſchau, in dem alles das verzeichnet iſt, was eine Frau über dieſe Dinge intereſſiert. Um auch den Beſucherinnen des Rennens, die ihren Platz nicht unmittelbar in der Nähe der Vorführungen haben und den Raſen vor der Haupttribüne nicht betreten können, die Mög⸗ lichkeit zu geben, ebenfalls die Modellkleider in Augenſchein zu nehmen, findet im Anſchluß an das Rennen im Rennwieſenreſtaurant eine wei⸗ tere Vorführung ſtatt. Hoffentlich läßt ſich das Wetter beſſer als augenblicklich an, damit nicht nur die Rennen einen ſchönen Verlauf nehmen, ſondern auch die Frühjahrsmodellſchau im geplanten Umfange tattfinden kann. Allein die Opfer, die von eiten des Damenſchneiderhandwerks für dieſe Bereicherung des Mai⸗Programms gebracht werden und die außerordentlich hoch ünd, ver⸗ dienen es, daß die Vorführungen zu einem vollen Erfolg werden. Heute abend Konzert der Hochſchule für Muſik im Ritterſaal. Als Soliſten wirken mit: Frau Profeſſor Eta Harich⸗Schneider, Berlin (Cembalo), Aenny Siben, Frankfurt a.., (Sopran) und Fritz Sommer, Dresden, (Gambe) mit Werken von Joh. Seb. Bach, Joh. Chriſt. Bach, W. A. Mozart, Leopold Mo⸗ art, Geminiani und Tartini. Die muſikaliſche eitung hat Direktor Rasberger.— Reſtliche Karten an der Abendlkaſſe. Ereignis heute mit im Blickſeld des allgemei⸗ nen Intereſſes ſteht. Als einziges Poſt⸗ amtim Gau Baden darf es einen Vertreter entſenden, der als Gaſt des Führers in Berlin weilt. „Ich aa zum Führer“— Wie eine Bombe hat es beiihm zu Hauſe eingeſchlagen, als er ſeiner Frau das freudige, bevorſtehende Ereignis melden konnte. Es läßt ſich denken, daß ſeine Frau, die ihm— auch in den ſchwerſten Kampfjahren— treu zur Seite geſtanden iſt, herzlich gern mitgefahren wäre. Aber!— und da kommt immer wieder das große, entſagungsvolle Aber der pflichtge⸗ treuen, deutſchen Frau— die Kinder! Vier ſtramme Zöglinge,— zwei Buben und zwei Mädel— hat die Familie Kuhn. Und die will man doch nicht gerne in fremder Obhut laſ⸗ ſen,— ſelbſt wenn man weiß, daß ſie in guten Händen wären. Einen kleinen Kampf hatte Michael Kuhn mit ſeinem Jüngſten zu beſtehen, ſeinem dreijähri⸗ gen, der ihm immer wieder mit der Bitte in ſchöner Beharrlichkeit in den Ohren lag:„Ich aa zum Führer, ich aa zum Führer“. Es kam ſchließlich zu einem Kompromiß. Er verſprach dem kleinen Quälgeiſt— zur Be⸗ ruhigung natürlich—, ihn im Ruckſack mit in die Reichshauptſtadt zu nehmen— und da war er zufrieden. ... Und das alles erzählte uns der brave Poſtbetriebsarbeiter in nettem Plauderton, aus dem aber immer wieder die helle Vorfreude her⸗ ausklingt. Jung iſt er noch, der Kuhne⸗Michel— knapp 34 Jahre alt. Aber er hat— beſonders in den Jahren vor der Machtergreifung, das Leben reichlich von der Schattenſeite kennen ler⸗ nen müſſen. Seit 1931 Parteimitglied, hatte er nicht nur im politiſchen Leben ſchwere Kämpfe zu beſtehen, ſondern auch perſönliche Schickſals⸗ ſchläge allerſchwerſter Art zu überwinden. Seine erſte Frau, die ihm drei Kinder ſchenkte, ſtarb ihm nach kurzer, glücklicher Ehe im Wochenbett— berufliche Schwierigkeiten ka⸗ men dazu, nicht zuletzt wegen ſeiner Geſin⸗ nungstreue— kurz, das Leben Michael Kuhns war beſtimmt nicht auf Roſen gebettet. Aber zäh und unermüdlich wirkte er trotz aller Wider⸗ wärtigkeiten für den jungen Nationalſozialis⸗ mus— und der Sieg der Idee brachte auch ihm dann beſſere Lebensbedingungen. Poſtbriefträger des Führers Im übrigen kann er ſich jetzt bei ſeinen Boten⸗ gängen durch Edingen kaum mehr retten vor lauter Aufträgen ſchriftlicher und mündlicher Art. So viele ſind es, die unſerem Führer ein Brieflein, einen Glückwunſch und ſo viele an⸗ —25 Beweiſe ihrer Verehrung überreichen laſſen wollen. Geſehen hat er übrigens den Führer ſchon öfter, wie er uns verſichert. Noch jedes Jahr— mit Ausnahme des Jahres 1935— nahm er am Reichsparteitag in Nürnberg teil — und einmal ſtand er ſogar in allernächſter Nähe des Führers. Aber jetzt wird es ihm endlich einmal ermöglicht,— unſerem Michael Kuhn,— dem Führer perſönlich die Hand zu drücken— und das wird»die ſchönſte Stunde ſeines Lebens ſein. Kurz vor dem Start Als Gaſt der Deutſchen Arbeitsfront wird er nun am 30. April vom Mannheimer Flughafen aus in die Reichshauptſtadt fliegen, die er da⸗ oßF 600 166 — gut gelaunt! ——* ROTBART extro dõnn· E besonders geschmeidig 10 5 7 mit zum erſten Male bewundern kann. Bis zum 3. Mai hat er Gelegenheit, nach dem Hauptereig⸗ nis des Nationalen Feiertages, die vielfältigen Sehenswürdigkeiten Berlins in vielen Einzel⸗ heiten zu beſichtigen. Mit den Wünſchen ſeines Heimatortes beglei⸗ ten auch unſere beſten Wünſche den Arbeits⸗ kameraden aus Edingen, den wir an dieſem Dienstagvormittag in voller Vorfreude auf das kommende Geſchehen verlaſſen haben. eme. it anläßlich der n am Mittwos 0 Uhr geöffne ein Deufscher ohne die Maiplakelſe — „Hakenkreuzbanner“ — s* — Das iſt los? Mittwoch, 28. April Nationaltheater: 19.30 Uhr„Friedrich Wilhelm.“. Schauſpiel von H. Rehberg. NSaG. Planetarium: 16 Uhr Vorführung des Sternprojek⸗ tors. Flugplatz: 10—18 Uhr Rundflüge über Mannheim. Kleinkunſtbühne Libelle: 16 Uhr Hausfrauen⸗Vorſtel lung; 20 Uhr Kabarett⸗Varieté⸗Programm. Tanz: Palaſthotel, Parkhotel, Libelle. Rundfunk-Programm für Mittwoch, den 28. April Stuttgart:.00 Choral, Gymnaſtik..30 Frühkonzert. .00 Bauernfunk, Gymnaſtik..30 Muſilaliſche Früh⸗ ſtückspauſe..30 Auch mit den Kleinſten kann man verreiſen. 10.00„Sieh doch mal im Duden nach“. 11.30 Für dich, Bauer. 12.00 Muſikaliſche Kurzweil. 13.00 Nachrichten. 13.15 Muſikaliſche Kurzweil. 14.00 Allerlei von zwei bis drei. 16.00 Muſik am Nachmit⸗ tag. 17.00 Pimpfe und Jungmädel. 17.30 Quartett für Flöte, Bratſche, Cello und Gitarre. 17.50 Unſer DAUERUVU/ ELIEN- prelnen NEINAROT ſingendes, klingendes Frankfurt. 18.30 Zum 75. Ge⸗ burtstag des ſchwäbiſchen Dichters Heinrich Schaeff. 19.00 Stuttgart ſpielt auf.).00 Nachrichten. 20.15 Stunde der jungen Nation. 20.45 Beliebte Kapellen. 21.15 Konzert. 22.00 Nachrichten. 22.30 Neue Hugo⸗ Wolf⸗Lieder. 23.00 Unterhaltungs⸗ und Tanzmuſik. 24.00—.00 Nachtmuſik. Dalen für den 28. April 1937 1758 Der amerikaniſche Staatsmann James Monroe in Weſtmoreland geboren(ge⸗ ſtorben 1831). Dt 1853 Der Dichter Ludwig Tieck in Berlin ge⸗ ſtonben(geboren 1773). 1858 Der Phyſiologe und Biologe Johannes Müller in Berlin geſtorben(geb. 1801). 1896 Der Geſchichtsſchreiber Hch. v. Treitſchke in Berlin geſtorben(geb. 1834). 1921 Reparationskonferenz errechnet 132 Mil⸗ liarden Mark„deutſche Kriegsſchuld“. 1933 Reichsluftfahrtminiſterium wird gegründet und Heymann Göring unterſtellt. 1936 König Fuad 1I. von Aegypten geſtoyben. Eine Schau Karlsruher Töpferkunſt Sonderausſtellung im Mannheimer Kunſtverein während der Maifeſttage Zu den traditionellen Mannheimer Maifeſt⸗ tagen veranſtaltet der Mannheimer Kunſtverein eine Sonderausſtellung von Werken der Staatlichen Majolikamanufaktur in Karlsruhe, auf die wir nochmals be⸗ ſonders hinweiſen wollen. Weiten Volkskreiſen iſt„die Karlsruher Ma⸗ jolika“ aus ihrer früheren Entwicklung unter ger bekannt. Die wenigſten aber wiſſen, wel⸗ chen großartigen Aufſchwung die Majolika ſeit Hans Thoma, Guſtav Süß und Max Läu⸗ 1933 unter der tatkräftigen Förderung unſeres Reichsſtatthalters und Gauleiters Robert Wagner und der badiſchen Regierung ge⸗ nommen hat. Ihre Erzeugniſſe ſind in allen Arten keramiſcher Technik in der Ausſtellung vertreten und ſtehen alle auf beſonders künſtle⸗ riſcher Höhe. Die neugewonnenen künſtleriſchen Mitarbei⸗ ter der letzten Jahre haben alle Gebiete von der großen Baukeramik bis zum kleinſten Tafel⸗ geſchirr bearbeitet und hervorragende künſt⸗ leriſche Löſungen erzielt. Als beſonderes Schmuckſtück findet ſich in der Ausſtellung das Tafelbild Kaiſer Heinrichs aus der Ma⸗ neſſe⸗ͤèHandſchrift in Majolika, welches vor kur⸗ zem als Geſchenk der deutſchen Gemeinden an den Reichsinnenminiſter Dr. Frick zu deſſen 60. Geburtstag überreicht wurde. Die Ausſtellung iſt auch für Architekten durch die vielſeitige Verwendungsmöglichkeit der Majolikaerzeugniſſe zum Schinuck öffent⸗ licher und privater Gebäude ſowohl der Außen⸗ wände als auch der inneren Räume intereſſant. Darüber hinaus aber für alle Volksgenoſſen, welche für einen gediegenen, künſtleriſchen Schmuck auch der privaten Wohnung Verſtänd⸗ nis haben. Auch für Kunſt⸗ und Gewerbeſchüler iſt der Beſuch der Ausſtellung zu empfehlen, da auch die Herſtellungsweiſen der Majolika in der Ausſtellung gezeigt werden. Um allen Volksgenoſſen den Beſuch dieſer in⸗ tereſſanten Ausſtellung weitmöglichſt zu ermög⸗ lichen, wurde der Eintrittspreis für die ganze Dauer der Ausſtellung auf 20 Pfennig ermäßigt. Geſang erfreut des Menſchen Herz Ein Volkslieder⸗Abend, wie er uns gefällt/ And alles macht mit Dieſer wirklich volksverbundene Abend des Deutſchen Liedes, den da am Sonntag der Sän⸗ gerbund Mannheim-Käfertal im Saale der dor⸗ tigen Turnhalle veranſtaltete, konnte in ſeiner ganzen Ausgeſtaltung als beiſpielgebend gewer⸗ tet werden. Den Hauptanteil an dem erfolgrei⸗ chen Verlauf trug zweifellos Muſikdirektor Max Adam, der mit großer Liebe und Sorgfalt das Programm dieſes Volksliederabends zu⸗ ſammengeſtellt hatte. In ſeiner einführenden Begrüßungs⸗ und Eröffnungsanſprache gab Muſikdirektor Adam in anſchaulicher Weiſe ſeinen zahlreichen Hörern zu verſtehen, in welch ſtarkem Maße von je ge⸗ rade das ſchöne, deutſche Liedgut das Leben eines ſtarken Volkes begleitet und befruchtet. Er betonte, daß im Vordergrund einer tiefgeſchöpf⸗ ten und in die Breite gerichteten muſikaliſchen Volkstumsarbeit die„offene Liederſtunde“— das„Volksliedſingen“— die„Liederſtunde“— kurz, das Gemeinſchaftsſingen ſtehe. Zu muſikgeſchichtlich ſtarker Zeit war gerade Die Liebe zu den Blumen wird geweckt Stecklingsverteilung an Schülerinnen der Mannheimer Volksſchulen Der vor dem Kriege geübte Brauch, an die Mädel der achten Volksſchulklaſſe Blumenſteck⸗ linge verteilen zu laſſen, wurde im vergangenen Jahre erſtmals wieder mit Erfolg vorgenom⸗ men. Auch jetzt wieder konnten von der Fach⸗ ſchaft Gartenbau und von der Städtiſchen Gar⸗ tenbauverwaltung die erforderlichen Blumen⸗ ſtecklinge zur Verfügung geſtellt werden, um ſämtliche 765 Mädel der achten Klaſſe der Mannheimer Volksſchulen in die Stecklingsver⸗ teilung einzubeziehen. Bei der Stecklingsver⸗ teilung im„Friedrichspark“ wurden im Rah)⸗ men einer ſchlichten Feier die Pflanzen ihren kleinen Pflegerinnen übergeben. Vereinsleiter Johann Illhardt verband eine Be mit einem Dank an die Fachſchaft Gartenbau und an die Städtiſche artenverwaltung, durch deren Mithilfe auch in dieſem Jahre die Stecklingsverteilung mög⸗ lich gemacht werden konnte. Die erſte Vertei⸗ lung im vergangenen Jahre nach der langen Unterbrechung ſei ein ſehr 44 Er⸗ 7 geworden und man habe die Gewißheit, 25 auch in dieſem ein ſehr gutes Er⸗ nis erreicht werde. Mit der Verteilung der flanzen wolle man der in der Großſtadt lebenden Jugend nicht die enge Verbindung mit der Natur vorenthalten, wie ſie der Bauer und Gärtner hat und man wolle auch dafür Bigrne daß in das kleinſte Heim Freude an lümen einzieht. Pg. Illhardt gab in ſeiner Anſprache noch einige kurze Anweiſungen, wie die Pflanzen zu pflegen ſind, daß ſie täglich nachgeſehen wer⸗ 20 Has altbewührte Hausmittel bolob/ dio Amung, boruhig die Morvon, stills Schmerzen und hſlffü bel vlelen Be- ichwercdon. Fl. XX.80. Broschöro frol. DOeutsche Olbas Ges.m b l, Mogstadt den müſſen, daß man ſie nach und nach ans reie gewöhnen und für eine gleichmäßige ent ſorgen möge. Als Verxtreterin der Landesbauernſchaft Ba⸗ den 3 Fräulein Weiſe, die es trefflich verſtand, die jungen Mädel mit den Gedanken vertraut zu machen, die maßgebend waren, dieſe Stecklingsverteilung vorzunehmen. Durch die Uebernahme einer Pflanze in die Pflege übeꝛ⸗ nimmt man die Verantwortung für etwas Le⸗ bendiges. Daraus ſoll man den tiefſten Sinn des Lebens erkennen lernen und das Große im Kleinen miterleben. Wenn man die Blicke weg von den 57 in die Natur lenkt, ſieht man auch dort als Großſtadtmenſch die Wunder der Natur, die der Bauer und Gärtner täglich neu erlebt. Die Arbeit des Bauern und Gärt⸗ ners iſt ſo bedeutungsvoll, weil es Arbeit am Lebendigen iſt.—— Zum Schluß ihrer Ausführungen wies die Rednerin die jungen Mädel auf den Wert der Bauernarbeit hin und ermahnte ſie, an den Bauern zu denken, wenn es gilt, einen Beruf u ergreifen. Wer feſte Hände habe, der möge Känzgehel und ſich an die Bäuerin wenden, die ſo vieles lehren könne, was ein Mädchen für das ganze Leben bedarf. Mit einem Treue⸗ gelöbnis auf den Führer klang die Feier, die von dem Singkreis der K⸗5⸗Schule und von einer Abteilung des Kreismuſikzuges umrahmt wurde, aus. Anſchließend konnten die Mädel die Pflanzen entgegennehmen, und zwar waren es Fuchſien und Gergnien, die ſie nun in die Obhut be⸗ kamen. Im Herbſt wird bei der Preisvertei⸗ lung die ſorgſame Pflege belohnt werden, denn es liegt nun an den jungen„Pflegemütterchen“, die ihnen anvertrauten Pflanzen richtig zu be⸗ Die kleinen an den Stengeln ange⸗ rachten Plomben bieten die Gewähr dafür, daß keine Vertauſchung vorgenommen wird und daß bei der Bewertüng im Herbſt für alle Rngoi⸗ der gleiche Maßſtab angelegt werden ann. —1— das Lied aufs engſte mit dem Leben der Poli⸗ tiſchen Gemeinde verwachſen. Der Lebensweg einer mittleren Stadt wurde durch ein Lied der Turmbläſer angeblaſen und begonnen. Der Ar⸗ beitsgang der einzelnen Stände wurde durch entſprechende Lieder begleitet und beſonders im häuslichen Leben ſpielte das Lied ſeine Rolle. Auf den Zweck des Abends eingehend, erläuterte der Redner die Vortragsfolge, die bewußt ſo zuſammengeſtellt war, daß ſie einen ganzen Tagesablauf des deutſchen Menſchen in innigſte Verbindung mit dem Liede bringen ſollte. Nun — der ganze Verlauf dieſes Volksliederabends, der in ſehr gefälligem Rahmen abgehalten wurde, ſtellt dem guten Können des Chorkör⸗ pers(Sängerbund Käfertal), aber auch dem be⸗ gleitenden Streichorcheſter, das allerbeſte Zeug⸗ nis aus. Beſonders erfreulich die Tatſache, daß das aufnahmebereite Publikum bei den ſchönen Gemeinſchaftsgeſängen— nachdem man die an⸗ fänglich vorherrſchende Befangenheit abgelegt hatte— kräftig mitſang. In faſt pauſenloſer Folge wickelte ſich das Programm ab, das, in vier Teile gegliedert, mit den hübſchen Chorliedern am Morgen: „Im Frühtau zu Berge“,„Wacht auf, es kräht der Hahn“—„Wach auf, du Handwerksgeſell“ und„Es, es, es“ ſeinen ſtimmungsvollen An⸗ fang nahm. Das Bemerkenswerte an den Dar⸗ bietungen iſt die Tatſache, daß der Chor, der unter Leitung von Muſikdirektor Adam ſtand, bei dieſer Veranſtaltung abſolut nicht domi⸗ nierte. In ſchönem Wechſelſpiel hörte man ein⸗ mal die ſangestüchtigen Mannen des Sänger⸗ bundes allein— dann wieder den Gemein⸗ ſchaftsgeſang, wobei alle Anweſenden fröhlich miteinſtimmten Hochſtimmung und Fröhlichkeit lag über die⸗ ſer Veranſtaltung, die mit einem nachfolgenden gemütlichen Beiſammenſein, unter Mitwirkung des Handharmonikaorcheſters Kull und der ein⸗ geladenen Brudervereine, ihren netten Abſchluß fand. Der Sängerbund Käfertal aber, und be⸗ ſonders ſein überaus rühriger Chorleiter, dür⸗ fen mit berechtigter Genugtuung auf ihren Volksliederabend zurückblicken, der nicht nur als ſchöner Anfang hoch zu werten iſt, ſondern auch gleich recht zugkräftig einſchlug. eme. Ernennungen: Zu Verwaltungsinſpektoren beim Arbeitsamt wurden ernannt Richard Dauer und Albert Laſt. Anordnungen der NSDAP Reichsarbeitsgemeinſchaft Schadenverhütung „Kampf der Gefahr“, Mai⸗Auflage, muß bis ſpäte⸗ ſtens 30. April abgeholt ſein. Die Abrechnung aller Hefte, bis April einſchließlich, hat bis 5. Mai zu er⸗ folgen. Ortsgruppen der NSDAP Horſt⸗Weſſel⸗Platz. 28.., 20 Uhr, Singen der Pol. Leiter und Pol.⸗Leiter⸗Anwärter auf der Ortsgruppen⸗ Geſchäftsſtelle. Neckarau⸗Nord und ⸗Süv. 28.., 19 Uhr, treten alle Pol. Leiter zur Platzarbeit auf dem Paul⸗Billet⸗ Platz an. Neueichwald. 28.., 20 Uhr, Dienſtappell der Zel⸗ len—10 im Frauenſchaftsheim. Sämtl. Zellen⸗ und Blockleiter, Blockhelfer, Walter und Warte der Glie⸗ derungen haben daran teilzunehmen. Neueichwald. 29.., 20 Uhr, Dienſtappell der Zel⸗ len 11—14 im Frauenſchaftsheim. Sämtliche Zellen⸗ und Blockleiter, Blockhelfer, Walter und Warte der Gliederungen haben daran teilzunehmen. Anſchlie⸗ ßend um 21.10 Uhr Sitzung der Zellenleiter, einſchl. Siedlungsgemeinſchaftsleiter, im Frauenſchaftsheim. Wallſtavt. 28.., 20.30 Uhr, Appell ſfämtlicher Pol. Leiter, Pol.⸗Leiter⸗Anwärter und Walter im Saale„Zum Pflug“. Dienſtanzug. Erlenhof. 29.., 20 Uhr, Antreten der Pol. Lei⸗ ter und Anwärter vor der Geſchäftsſtelle; alles in Zivil. Erlenhof. Dankopfer der SA. Einzeichnungsliſte liegt Mittwoch, Donnerstag und Freitag, jeweils von 18—22 Uhr, in der Ortsgruppe auf. Ich erwarte reſt⸗ loſe Beteiligung. NS⸗Frauenſchaft Neckarau⸗Rord. 28.., 20 Uhr, Heimabend im evang. Gemeindehaus, Neckarau⸗Süd. 28.., 19 Uhr, Zellenwalterinnen⸗ Beſprechung; 20 Uhr Heimabend in der Rheingold⸗ ſtraße 47/49. Deutſches Eck. 28.., 20 Uhr, Pflichtheimabend im Lokal„Reichskanzler“, S 6. Rheintor. 28.., 18 Uhr, Zellen⸗ und Blockwalte⸗ rinnen⸗Beſprechung in der„Arche Noah“, P 5, 2. Horſt⸗Weſſel⸗Platz. 28.., 20.30 Uhr, Pflichtheim⸗ abend im Gaſthaus„Zum Kranz“, Seckenheimer Straße 54. Abt. Volls⸗ und Hauswirtſchaft. 28.., 15.30 Uhr, Beſprechung ſämtlicher Referentinnen in Lindenhof. 28.., 20 Uhr, wichtige Zellenwalte⸗ rinnenbeſprechung, anſchließend Singen im Heim. Lindenhof. 29.., 20.15 Uhr, Heimabend(Frauen⸗ ſchaftsmitglieder) im Heim. Ortsfrauenſchaftsleiterinnen. Die Meldungen für die Ausſtellung„Jedermann und der Verkehr“ ſind ſo⸗ fort abzugeben. Neckarau⸗Nord. Mittwoch fällt der Heimabend aus. Bücherweg. 29.., 20 Uhr, Pflichtheimabend im „Heidelberger Hof“. Mitglieder des Deutſchen Frauen⸗ werks ſind eingeladen. Deutſches Eck. 28.., 20 Uhr, Heimabend— nicht Pflichtheimabend— im„Reichskanzler“, 8 6. Erlenhof. 28.., 20 Uhr, kommt der Singchor zu Frau Fleiſchmann, Waldhofſtraße 140. Erlenhof. 29.., 20 Uhr, Heimabend bei Krämer, Waldhofſtraße 76. Die Zellenwalterinnen kommen um 19.30 Uhr. Markenausgabe. Ilvesheim. 29.., 20 Uhr, Heimabend in der Schule. Gleichzeitig Probe zum Muttertag. Friedrichspark. 30.., 20 Uhr, Nähabend und Chorprobe in B 1. Außerdem haben ſämtliche Zellen⸗ und Blockwalterinnen zu einer wichtigen Beſprechung zu erſcheinen. Feudenheim. 29.., 20.15 Uhr, Pflichtheimabend im Heim. BDM Wallſtadt. 28.., 20 Uhr, treten alle Mädel zum Heimabend an. Untergau 171, Sport. 30.., 17 Uhr, Schwimmen furs Leiſtungsabzeichen im Städt. Hallendad(Frauen halle). 1 Bandon mi Die Muſilp Vorort Necka fand auch jetz Karau veranſt eine ſtarke Be — Konzert as unter d —** Orch ſtungen, wobe — ibhel ſammenſpie gabe löſte da auf 3 ſich mit beſt annimmt bew ren Stücken. Untergau 171, Sport. 2.., 9 Uhr, Leichta fürs Leiſtungsabzeichen im Stadion(J. Pfaff). JM 4 Schwimmen fürs Leiſtungsabzeichen. 30.., 17 Uhr, Städt. Hallenbad(Frauenhalle). »Leichtathletik fürs Leiſtungsabzeichen. 2.., 9 h Stadion. 3 Führerinnenturnen. 3.., 20 Uhr(nicht 19.30 Uhrh Friedrichſchule. DAß Anträge auf Unterſtützungen von Ortswaltun⸗ gen, die ſeither in p 1(Hanſahaus) entgegengenom men wurden, ſind ab ſofort bei der Kreiswaltung, L 4, 15, 3. Stock, Zimmer 12, zu ſtellen. Weiterhin ſind Anträge, die ſeither in den Ortswaltungen Reh karau, Rheinau und Lindenhof entgegengenomme wurden, in L 4, 15, 3. Stock, Zimmer 12, zu ſtellen, Erlenhof. 28.., 20.15 Uhr, Sitzung ſümtlicher Betriebszellenobmänner, Betriebswalter und Straßen⸗ zellenwalter in der Wirtſchaft„Zum neuen Rechar, park“, Waldhofſtraße 76. Horſt⸗Weſſel⸗Platz. 28.., 18 Uhr, kurze Beſp chung mit den Betriebszellenobmännern auf der ſchäftsſtelle, Karl⸗Kudwig⸗Straße 7. Betr. 1. Mai. eit ſtellte ſic vor, ſondern« zeigen und es en des jüngſt ſpielers durch Arbeitsſchule Am 28. 4. beginnen folgende Kurſe: C 1, 1 19 Uhr: 133 Rechnen mit dem kaufm. Rechenſchieb 2218 Maſchinenſchreiben, Anf.; 2220e Maſchin Fi ſchreiben, Fortgeſchr.; 20.30 Uhr: 147 Kalkulati Unkoſten, Einkauf und Lagerhaltung im Einzelha Heute 16.15 del; 149 Abſchlußtechnik und Steuerfragen für den men einer Ve— Einzelhandel; 150 Arbeitsgemeinſchaft für Einzel⸗ für das De händler, J. Abteilung; 154 Warenkunde mit Ver⸗ ilm über V kaufskunde für den Lebensmitteleinzelhandel; 1 Stroi Warenkunde für den Schuhwareneinzelhandel; 1 en Streifen e Warenkunde mit Verkaufskunde für Haushaltware 163 Drogenkunde; 199 Spaniſch IIl.— IL 7, Verle 19 Uhr: 178 Mahn⸗ und Klageweſen; 179 Konkur und Vergleichsrecht; 207 Ruſſiſch, Fortgeſchr.; 2 Stenografie, Anf.; 20.30 Uhr: 125 Neuzeitliche 6 ſtaltung des induſtriellen Rechnungsweſens; 132 Kau männiſches Rechnen, Fortgeſchr.; 168 Genoſſenſchg weſen und Genoſſenſchaftsbuchhaltung; 176 Das ne Scheck⸗ und Wechſelrecht; 180 Wie mache ich meih Steuererklärung?; 184 Sprache und Stil des Kau manns; 205 Polniſch, Anf.; 206 Ruſſiſch, Anf.; 22 Lehrgang für Rechtsanwaltsangeſtellte; 2113 Sten grafie, Anfänger. Anläßlich de tag, 1. Mai, w tag, 30. Apr artenmarkt,“ indet wie i (Gockelsmarkt) 60. Geburts Döllinger Mittwoch ſein lieren. 83. Geburts dieſer Tage F ſtraße 45, ihre unſere beſten 84. Geburts 22, feierte dieſ in geiſtiger F gratulieren he ms Hausgehilfen Feudenheim. 28.., 20.30 Uhr, Fachgruppenaben im„Alten Schützenhaus“. 3 NSKOV Mannheimer Jubiläumspferderennen. Für die M glieder der NSKOV ſind die Eintrittspreiſe mäßigt, und zwar: 1. Platz von.— auf.50, 2, Fl, von.50 auf.50, 3. Platz von.50 auf—80, 4. Platz von—.80 auf—.30 RM. Ausweiſe m nehmen, NSKOV⸗Abzeichen anſtecken. Karten nur der Spezialkaſſe vor der Rennbahn zu löſen. Reichsbund der Deutſchen Beamten Zur Feier des Tages der nationalen Arbeit anſtaltet der RDB in Gemeinſchaft mit der 1 RBG 10, am 30.., 20.15 Uhr, im Nibelungenſa des Roſengartens einen Kameradſchaftsabend. Zw Die Krimin⸗ am Rhein teil Der verhei 6 Achtung, Mai⸗Programme! Die Monatsprogramne Dambach,? für Mai werden am 30. 4. bei den Vorverkauf hafen am Rh. ſtellen und Ortswarten zur Ausgabe gelangen. weiſen darauf hin, daß wir in der Mai⸗Folge Gewinnliſte der Urlaubsfahrten⸗Verloſung veröffent⸗ ſeine Ehefrau durch mehrere lichen. Auf der Fluc Achtung, betr. verbilligte Eintrittstarten zu del feſthalten wo Mai⸗Rennen! Auf viele Anfragen geben wir bekannt, daß ſich der badiſche Rennverein Mannheim dieſes ſchüſſe ſchn Jahr außerſtande fühlt, der NS⸗Gemeinſchaft„Ar Wie die Kri durch Freude“ verbilligte Karten für die diesjährigen 2 aher Bn 235 Renſgeung zu ſtellen. Wir 1 wegen zweifae aher, von diesbezüglichen telefoniſchen Anfragen 3 unſeren Dienſtſtellen Abſtand zu nehmen. ieem nach Verübun Abteilung Feierabend den. Loft 8. Feierabendveranſtaltung. Am.,., 5. und 7. Mai, jeweils 20.15 Uhr, findet im Planetarium die Aufführung des Ufa⸗Großtonfilms„Der Kloſter läger“ ſtatt. Karten zu 20 Pf. ſind durch die Kog⸗ Betriebswarte erhältlich. Abteilung Reiſen, Wandern und Urlaub Achtung! Sonderzug nach Eberbach am 2. Mal fällt aus.— Sonderzug am 6. Mai nach Baden⸗Baden mit Wan⸗ derungen und Tanznachmittag. Karten zu.40 RM. bei allen Geſchäftsſtellen ſowie bei der Völkiſchen Buchhandlung und dem Zigarenkiost Schleicher am Tatterſall. Sonderzug nach Karlsruhe zum Beſuch der anti⸗ bolſchewiſtiſchen Schau. Fahrpreis einſchl. Beſuch der Ausſtellung nur.60 RM. Teilnehmerkarten ſind er⸗ hältlich bei allen Kdỹ⸗Geſchüftsſtellen, dem RdB, ſo⸗ wie bei der Völkiſchen Buchhandlung und dem Zi⸗ garrenkiosk Schleicher am Tatterſall. Sỹ 54 Hochſeefahrt nach den norwegiſchen Fiorden vom 17. bis 24. Mai. Geſamtkoſten ab Mannhei 62.50 RM. Im Preis ſind enthalten: ganze Fahrt ab Mannheim, Unterkunft und Verpflegung ſowie Stadt⸗ und Hafenrundfahrt in Hamburg. Anmel⸗ dungen bitte ſofort bei den Kdỹ⸗Geſchäftsſtellen. Sport für jedermann Mittwoch, den 28. April Allgem. Körperſchule: Frauen u. Männer, 20.00 bis. 21.30 Uhr Liſelotteſchule, Colliniſtraße; 20.00—21.30 Uhr Kirchgartenſchule, Neckarau; 20.00—21.30 Uhr Friedrichſchule, 0 2.— Fröhl. Gymnaſtik und Spiele:: Frauen u. Mädchen, 20.00—21.30 Uhr Albrecht⸗Dürer⸗ Schule, Käfertal; 20.00—21.30 Uhr Wohlgelegen⸗ ſchule, Kronprinzenſtraße.— Frohe Morgenſtunde: Männer u. Frauen, 10.00—11.30 Uhr Gymnaſtikhalle Stadion.— Kindergymnaſtik: 15.00—16.00 Uhr Gym⸗ naſtikſaal, Goetheſtraße 8; 16.00—17.00 uhr Gym. naſtikſaal Goetheſtraße 8; 17.00—18.00 Uhr Schiller⸗ ſchule, Neckarauer Uebergang; 17.00—18.00 Uhr Albr.. Dürer⸗Schule, Käfertal; 18.00—19.00 Uhr Albrecht⸗ Dürer⸗Schule, Käfertal.— Leichtathletit: Frauen und Männer, 18.00—20.00 Uhr Stadion, Spielfeld H.— Reichsſportabzeichen: Frauen u. Männer, 18.00—20.00 Uhr Stadion, Spielfeld ll.— Schwimmen: Frauen u. Männer, 21.30—23.00 Uhr Städt. Hallenbad, Halle — Rollſchuhlaufen: Frauen u. Männer, 18.00—19.00 Uhr Karl⸗Friedrich⸗Gymnaſium, Moltkeſtraße; 19.00 bis 20.30 Uhr Karl⸗Friedrich⸗Gymnaſium, Minteſi 20.30—22.00 Uhr Karl⸗Friedrich⸗Gymnaſium, Moltl ſtraße.— Volkstanz: Burſchen u. Mädel. Dieſer Ku wird nur noch dienstags von 20.00—21.30 Uhr in d Peſtalozziſchule durchgefahrt. DEUI 28. April 1 Hallenbad(Frau 9 Uhr, Leichtathletl on(J. Pfaff). ichen. 30.., 17 Uhr eichen. 2.., 9 yr(nicht 19.30 Uhr 'n von Ortswal aus) entgegengeno i der Kreiswaltun zu ſtellen. Weiterhin Ortswaltungen Re entgegengenommen mmer 12, zu ſtellen Sitzung ſümtlicher walter und Straß Zum neuen Neckha Uhr, kurze Beſp ännern auf der 7. Betr. 1. Mai. Kuürſe; : 147 Kalkulatio ung im Einzelhan teuerfragen für de nſchaft für Ein enkunde mit Ver⸗ eleinzelhandel; 1 neinzelhandel; 16 ür Haushaltwaren h InI.— IL 7, eſen; 179 Konkurz )„ Fortgeſchr.; A. 25 Neuzeitliche 6 Ssweſens; 132 Kau 168 Genoſſenſchaſtz⸗ — ung; 176 Das nele ie mache ich mein ind Stil des Kau Ruſſiſch, Anf.; M tellte; 211g Stenoe Fachgruppenah nnen. Für die Mit Eintrittspreiſe — auf.50, 2,. 5 n.50 auf—50 M. Ausweiſe mih⸗ en. Karten nur an n zu löſen. n Beamten onalen Arbeit ft mit der Da im Nibelungenſall haftsabend. abe gelangen. ſer Mai⸗Folge erloſung veröff ittskarten zu den geben wir bekannt, Mannheim dieſes emeinſchaft„Kroſt ir die diesjährigen ellen. Wir bitten chen Anfragen hel hmen. end „3i,., 5 im Planetarium ims„Der Kloſtere d durch die Kd und Urlaub bach am 2. M11 .Baden mit Wan/ ten zu.40 RM. ei der Völkiſchen st Schleicher am Beſuch der anti⸗ inſchl. Beſuch der nerkarten ſind er⸗ n, dem RdB, ſo⸗ ng und dem Zi⸗ vegiſchen Fiorden ·n ab Mannheim ten: ganze Fahrt erpflegung ſowie imburg. Anmel⸗ eſchäftsſtellen. lann ril zänner, 20.00 bis ße; 20.00—21.30 .00—21.30 Uhr aſtit und Spiele:: r Albrecht⸗Dürer⸗ yr Wohlgelegen⸗ Morgenſtunde: yr Gymnaſtikhalle 16.00 uhr Gym⸗ .00 uhr Gym⸗ 00 Uhr Schiller⸗ 18.00 Uhr Albr.⸗ Uhr Albrecht⸗ tik: Frauen und Spielfeld U.— 1 Pfakn bpEUurScHES TAMIIIEN-KAUTHAUS G. M. B H ier, 18.00—20.00 imen: Frauen u. nlenbad, Halle J. er, 18.00—19.00 tkeſtraße; 1 ſium, Moltke maſtum, Moltke hel. Dieſer Kurs .30 Uhr in de —— „Hakenkreuzbanner“ 28. April 1937 Bandoneonkonzert in Neckarau Die Muſikpflege wurde von jeher in unſerem orort Neckarau nicht vernachläſſigt und ſo fand auch jetzt wieder das von dem Bando⸗ neon⸗Orcheſter„Lyra“ Mannheim⸗Nek⸗ Aarau veranſtaltete Frühjahrs⸗Konzert ine ſtarke Beachtung. Der gute Beſuch bei die⸗ — Konzert war auch vollauf verdient, denn as unter der Stabführung von K. Lanz ehende Orcheſter zeigte recht beachtliche Lei⸗ ſtungen, wobei deutlich erkannt werden durfte, welch großer Wert auf ein einwandfreies Zu⸗ ammenſpiel gelegt wird. Die ſaubere Wieder⸗ gabe löſte daher auch ſtarken Beifall aus, der ch auch auf die Soliſten übertrug und durch en manche Zugabe erzwungen wurde. Daß man beim Bandoneon⸗Orcheſter„Lyra“ ſich mit beſonderer Liebe des Nachwuchſes annimmt bewies die Jugendgruppe mit mehre⸗ ren Stücken. hier tüchtige Mitwirkende für das Orcheſter— anzubilden und die Muſizierfreude zu vertiefen. Richt nur die Jugendgruppe in ihrer Geſamt⸗ heit ſtellte ſich bei dieſem Frühjahrs⸗Konzert vor, ſondern auch Soliſten durften ihr Können zeigen und es war klar, daß man die Leiſtun⸗ en des jüngſten, zehn Jahre alten Bandonion⸗ pielers durch herzlichen Beifall anerkannte. Filmvortrag des VDA Heute 16.15 Uhr wird im Ballhaus im Rah⸗ men einer Veranſtaltung des Volksbundes ür das Deutſchtum im Ausland ein ilm über Wien gezeigt. Ein Vortrag wird 1 Streifen erläutern. Verlegung der Wochenmärkte Anläßlich des Nationalfeiertages am Sams⸗ tag, 1. Mai, werden folgende Märkte auf Frei⸗ tag, 30. April, vorverlegt: Hauptmarkt, Au⸗ artenmarkt, Lindenhofmarkt.— Der Neumarkt indet wie üblich ſtatt. Der Kleine Markt (Gockelsmarkt) fällt aus. 60. Geburtstag. Der Milchhändler Georg Döllinger, Riedfeldſtraße 89, feiert am Mittwoch ſeinen 60. Geburtstag. Wir gratu⸗ lieren. 83. Geburtstag. Bei beſter Geſundheit feierte dieſer Tage Frau Eliſe Gaßmann, Lortzing⸗ ſtraße 45, ihren 83. Geburtstag. Der Jubilarin unſere beſten Glückwünſche. 84. Geburtstag. Georg Maas, Belbeſaſtraße 2, feierte dieſer Tage bei beſter Geſundheit und in geiſtiger Friſche ſeinen 84. Geburtstag. Wir gratulieren herzlichſt. Zweifacher Mordverſuch Die Kriminalpolizeiſtelle Lud wigshafen am Rhein teilt mit: Der verheiratete Fabrikarbeiter Hermann Dambach, 22 Jahre alt, und aus Ludwigs⸗ hafen am Rhein ſtammend, hat am Dienstag ſeine Ehefrau im hieſigen Bruchwieſenviertel durch mehrere Schüſſe lebensgefährlich verletzt. Auf der Flucht hat er einen Mann, der ihn feſthalten wollte, ebenfalls durch Kopf⸗ ſchüſſe ſchwer verletzt. Wie die Kriminalpolizei mitteilt, konnte der wegen zweifachen Mordverſuchs verfolgte 22⸗ jührige Hermann Dambach wenige Stunden nach Verübung ſeiner Taten verhaftet wer⸗ den. Man iſt auf dem beſten Wege, Wir erlebten die Schönheiten des Taunus Mit Koͤc nach Wiesbaden— eine Parole, die freudig aufgenommen wurde Auf dem Bahnſteig 1 ſteht der Sonderzug, der uns in die Ferne führen ſoll. Punkt 8 Uhr fährt er los. Langſam weicht die Stadt mit ihren Fabriten und Häuſerblöcken der freren Natur, blühenden Bäumen und grünen Wie⸗ ſen, über denen hie und da noch Nebelſchleier hängen. Das Auge freut ſich der Weite, und auch das Wetter ſcheint ſich zu halten. Gegen 10 Uhr fahren wir in Wiesbaden ein. Unſer Wanderführer ſucht ſich einen erhöh⸗ ten Poſten, von dem aus er ſich der ſtattlichen Schar vernehmlich machen kann.„Die Wander⸗ geübten hier herüber,“ verkündet er und zeigt auf ein Laſtauto zu ſeiner Linken. Das Auto wird mit der Nummer I geſchmückt, und etwa ein Drittel der Teilnehmer ſcharen ſich um ihn. Drei verſchiedenfarbige Pappſchilder mit einer ſchwarzen Hand werden uns als Wegezeichen unſerer Wanderungen gezeigt. Das Ziel der„Wandergeübten“ iſt das weſt⸗ lich von Wiesbaden gelegene Schlangen⸗ bad. Gruppe II wandert in öſtlicher Richtung über Sonnenberg zum Kellerstkopf. Die dritte Gruppe endlich macht eine dreiſtün⸗ dige Wanderung zum Neroberg und beſich⸗ tigt anſchließend die Stadt. Dann geht es los! Frohe Menſchen wandern lachend und plaudernd durch Wiesbadens Stra⸗ ßen. Unſer Ziel iſt Schlangenbad. Vor der Stadt löſt ſich unſer Trupp in lauter kleine Einzelgruppen auf, die jedoch durch die „ſchwarze Hand“ zuſammengehalten werden. Im Lauf des ges gewinnt man zu dieſer Hand eine geradezu freundſchaftliche Bezie⸗ hung, denn oft iſt man für Stunden ganz allein im frühlingsgrünen Wald. Durch das ſchöne Klarental wandern wir zunächſt nach Georgenborn. Hier zieht der Him⸗ mel auf einmal ein trübes Geſicht und es reg⸗ net. Wir laſſen uns aber nicht die Laune ver⸗ derben. Eine herrliche Lichtung tut ſich plötzlich vor unſeren Blicken auf und in der Ferne ſehen wir zwei leuchtende Arme des Maines, die eine große Inſel umſchließen.„Wie iſt die Welt doch ſo ſchön!“ ruft einer von uns aus, und wir alle empfinden es mit ihm. Um 1 Uhr ſind wir in Schlangenbad. Die„Felſenburg“ nimmt uns müde Wanderer gaſtlich auf, und nach einer erquickenden Raſt ſchauen wir uns Schlangenbad an. Wir finden in ihm ein ſchmuckes, auffallend ſauberes Badeſtädtchen, umkränzt von den ſchönen Taunusbergen. Satte Wieſen und hochwüchſige Tannen geben ihm den Rahmen einer Thomaſchen Landſchaft. Wie herrlich mag es hier erſt bei blauem Him⸗ mel und Sonnenſchein ſein! Der Rückweg iſt verregnet. Um 5 Uhr finden wir uns alle wieder im ſchönen Paulinenſchlößchen zuſammen, wo ein buntes Programm unſer wartet. Zwei Jongleure, ein neunjähriger Handharmonitka⸗ ſpieler und bunte Zigeunertänze ziehen an un⸗ ſerem Auge vorbei. Zwei Tenoriſten aus Mann⸗ heim, Tenoriſt Schilling und Graſſinger, ſingen ſchöne Frühlingslieder. Und dann kommt der Tanz. Bis 8 Uhr herrſcht laute Fröhlichkeit. Manche machen auch einen beſinnlichen Abend⸗ ſpaziergang durch den herrlichen Kurgarten, bewundern die neuen Kolonaden, die tags zu⸗ vor eingeweiht wurden und trinken ein Glas Wiesbadener Heilwaſſer. Um 9 Uhr brauſt der Zug mit den Aus⸗ flüglern durch die Nacht zurück nach Mann⸗ heim, wo der herrliche Tag, der jedem etwas geboten hat, ſein Ende findet. Wir alle freuen uns ſchon auf die Fahrt am 6. Mai, die uns nach Baden⸗Baden und Umgebung führen wird. Michel. Kleine Wirtschaftsecke Aktiengeſellſchaft für Seilinduſtrie vorm. Ferdinand Wolff, Mannheim⸗Neckarau. Der Aufſichtsrat dieſer Firma hat in ſeiner Bilanzſitzung vom 24: d. M. be⸗ ſchloſſen, die ordentliche Generalverſammlung auf den 22. Mai 1937, mittags 12 Uhr, einzuberufen. Das Geſchäftsjahr 1936 erbrachte einen Reingewinn von 124 783.23 RM.(ohne Vortrag aus 1936); das Vor⸗ jahr 104 554.32 RM. Der Generalverſammlung wird die Verteilung von je 6 Prozent Dividende auf Vor⸗ zugs⸗ und Stammaktien vorgeſchlagen werden. Zſchocke⸗Werke Kaiſerslautern AG in Kaiſerslautern. Die Geſellſchaft legt ſoeben ihren Abſchluß für das Geſchäftsjahr 1935/36 und das Zwiſchengeſchäftsjahr vom 1. Juni bis 31. Dezember 1936 vor, nachdem eine Verlegung des Geſchäftsjahres auf das Kalender⸗ jahr vorgenommen wird, da bisher der Jahresab⸗ ſchluß in die Zeit der jahreszeitlich ſtärkſten Beſchäfti⸗ gung fiel und auch aus ſonſtigen Gründen eine Gleich⸗ ſchaltung mit dem Kalenderjahr als zweckmäßiger an⸗ geſehen wird. Im Geſchäftsbericht wird u. a. geſagt, daß Beſchäftigung und Umſätze, der allgemeinen wirt⸗ ſchaftlichen Erſtarkung folgend, eine weitere kräftige Steigerung erfuhren. Der nun erreichte Beſchäfti⸗ gungsſtand geſtattet eine gute Ausnützung der Lei⸗ ſtungsfähigkeit der Werke. Für die Gefolgſchaft hat ſich daraus wiederum eine Erhöhung der Lohnſumme ergeben. Die Giroverpflichtungen aus gegebenen Wechſeln in der Kundſchaft belaufen ſich auf 80 481 RM. per 30. 6. 1936 und 358 156 RM. per 31. 12. 1936, darunter Mefo 298 858 RM.— In der Ertragsrechnung per 30. Juni 1936 wird der Bruttoerlös mit 956 656(845 048) RM. ausgewie⸗ ſen. Nach 51 026(23 219) RM. Abſchreibungen ergibt ſich für das Geſchäftsjahr 1935/36 ein Gewinn von 1962(3759) RM., um den ſich der Verluſtvortrag aus früheren Jahren auf 144 844(146 806) RM. ver⸗ mindert. In der Bilanz ſtehen die Anlagen mit 585 505(618 005) RM., Vorräte mit 600 247 (575 728) RM., Warenforderungen mit 366 251 (460 866) RM., Kaſſe, Poſtſcheck, Bankguthaben mit 3754(12 236) RM. zu Buch. Bei unv. 450 000 RM. AK betragen Reſerven und Rückſtellungen 64 997 (60 161) RM., Darlehensſchulden unv. 332 000 RM., Hypothekenſchulden 237 855(258 310) RM., Waren⸗ ſchulden 267 895(369 415) RM., Akzeptverbindlich⸗ keiten 186 997(208 466) RM., Bankſchulden 99 136 (84 346) RM., Kundenanzahlungen 14 775(6400) Reichsmark.— Der Abſchluß für das ſechs Monate umfaſſende Zwiſchengeſchäftsjahr läßt auf einen wei⸗ terhin guten Beſchäftigungsſtand ſchließen, denn der Geſamterlös beläuft ſich auf 661 387 RM. gegenüber 956 656 RM. im Geſchäftsjahr 1935/36. Bei 42 358 RM. Abſchreibungen verbleibt ein Gewinn von 5494 RM., der dazu verwendet wird, den Verluſtvortrag auf 139 350 RM. herabzuſetzen.— In der oG waren 378 860 RM. A mit 18 943 Stimmen ver⸗ treten. Sämtliche Anträge der Verwaltung wurden genehmigt. Vorſtand und Aufſichtsrat wurde Ent⸗ Erfülle Deine Ehrenpflicht Teichne für das Dankopfer der Nationl laſtung erteilt. Die turnusgemäß ausſcheidenden Auf⸗ ſichtsratsmitglieder wurden wiedergewählt. Sämtliche Beſchlüſſe wurden einſtimmig gefaßt. Der bisherige Verlauf des Geſchäftsjahres 1937 wird als befriedi⸗ gend bezeichnet. Tonwareninduſtrie Wiesloch AG, Wiesloch. Die Er⸗ wartungen, die die Verwaltung an den Verlauf des Geſchäftsjahres 1936 knüpften, ſind, wie im Geſchäſts⸗ bericht u. a. geſagt wird, in vollem Umfange in Er⸗ füllung gegangen. Die Belebung der Bautätigkeit hat beſonders in der zweiten Jahreshälfte zu ſo lebhaften Abrufen geführt, daß nicht nur die Läger weitgehend geräumt werden konnten, ſondern darüber hinaus auch längere Lieferfriſten gefordert werden mußten. Die Umſätze ſind dementſprechend geſtiegen. Die Werk⸗ anlagen konnten voll ausgenutzt werden; die weiter erhöhte Gefolgſchaft, die den höchſten Stand der Nach⸗ kriegszeit erreichte, konnte das ganze Jahr beſchäftigt werden. Neben einem größeren Poſten Aktien der Frankfurter Bauſtoffbeſchaffung AG, Frankfurt a.., wurden im Laufe des Geſchäftsjahres nom. 10 200 Reichsmark eigene Stammaktien erworben. Die Be⸗ ziehungen zu den Falzziegelwerken C. Ludowici.a. A. in Jockgrim(Pf.) haben keine Aenderung erfahren. Auch in dieſem Jahre kamen an die Gefolgſchaft Zu⸗ wendungen in Höhe von 14000 RM.(i. V. 10 000 Reichsmark) als Lohn⸗ und Gehaltsprämien zur Aus⸗ ſchüttung. Im Dezember 1936 wurde ein Wohlfahrts⸗ verein der Tonwareninduſtrie Wiesloch AG in Wies⸗ loch(e..) gegründet, der Gefolgſchaftsmitgliedern, die Mitglieder des Vereins ſind, in Notfällen ſowie bei etwaiger Arbeitsunfähigkeit Unterſtützung und Penſto⸗ nen oder Zuſchüſſe zu den Renten der Invaliden⸗ bzw. Reichsverſicherung gewährt. Außer dem Vermögen der „Hartmann⸗Stiftung“ in Höhe von 18 860 RM. wur⸗ den anläßlich des JFahresabſchluſſes dem Verein weitere 16 140 RM. zugewendet, ſo daß das Vermögen 35 000 Reichsmark beträgt. Durch Hergabe von Werkdarlehen wurden Siedlungsvorhaben unterſtützt.— In der Ertragsrechnung ſtehen einem Geſamtertrag von 1 125 133(830 338) RM. 525 839(471 540) RM. Perſonalkoſten, 57 701(48 696) RM. Steuern und Zinſen, ſowie 273•135(204 131) RM. übrige Auf⸗ wendungen gegenüber. Nach 192 379(68 496) RM. Abſchreibungen, darunter 157 074(67 711) RM. auf Anlagen, verbleibt ein Gewinn von 66 079(37 506) RM., der ſich durch Vortrag auf 78 196(50 137) RM. erhöht. Daraus ſollen 3½ Prozent Dividende auf nom. 1 350 000 RM. Stammaktien und 6 Prozent Dividende auf nom. 12 000 RM. Vorzugsaktien ge⸗ währt, 6000 RM. dem Reſervefonds zugewieſen und 12 000 RM. zur Einziehung der Vorzugsaktien ver⸗ wendet werden. Aus der Bilanz: AK unv. 1 384 000 RM. Reſerven, Rückſtellungen, Delkredere 65 000 (16 000) RM., Verbindlichkeiten 144 480(70 336) RM., dagegen: Anlagen 918 800(964 200) RM., Be⸗ teiligungen 155 070(140 750) RM. Umlaufsver⸗ mögen 709 005(462 723) RM. flneln-Mainische Abendbörse Ruhig Die Abendbörſe ſetzte an allen Märkten in äußerſt ſtiller Haltung ein. Die Zurückhaltung der Kundſchaft hielt ebenſo wie die des berufsmäßigen Handels an. Die Tendenz zeigte gegen den Mittagsverkehr vorerſt keine Veränderung. und die bisher genannten Kurſe bewegten ſich auf der letzten Mittagsbaſis. Bemberg lam mit 121(121½) zur Notiz, IG Farben nanute man mit 168·/ bis 169, Vereinigte Stahl mit 119 bis 119½, Mannesmann mit 12536, Weſtdeutſche Kaufhof mit 62¼ bis 63. Auch am Rentenmarkt war das Ge⸗ ſchäft ein, Kommunalumſchuldung wie mittags 93,50 bis 93,60. Altbeſitzanleihe 124⸗/ und Städtealtbeſitz 129½ bis 130. Auch im Verlaufe vermochte ſich das Geſchäft nicht zu beleben. Die Kursentwicklung war gegen den Ber⸗ liner Schluß etwas unregelmäßig. Die Veränderungen betrugen aber nur Bruchteile eines Prozentes. Etwas mehr Geſchäft erhielt ſich in Bemberg⸗Aktien. Am Rentenmarkt waren Kommunalumſchuldung an⸗ geboten mit 93,55 bei nicht ſehr großen Umſätzen. Leb⸗ hafteres Geſchäft hatten im Freiverkehr von Aufwer⸗ tungsgenußrechts⸗Obligationen Eiſenbahnbank mit 4½ (3½) und Eiſenbahnrentenbank mit 12½(11¼). An der Nachbörſe fanden keine Umſätze ſtatt. Getrelde Rotterdam, 27. April. Weizen(in Hfl. per 100 Kilo): Mai 8,70, Juli 8,77½, September 7,87½, November 7,82½.— Mais(in Hfl. per Laſt 2000 Kilo): Mai 104½, Juli 103½, September 104½, No⸗ vember 104½. Lfata bictet an. * Damen-Hemd aus Kuns:- seide gestrickt, Büstenhal- 4 Leriorm, m. Spitze, Gr. 42-48 1 V Schlüpfer dazu passend in den Gröſlen 42- 48.— Charmeuse-Unterkleĩd mit reicher Spitzengarnie- 14 cung, in den Größen 42-48 3 Trügerhemd aus woiflem* Wüschestoff und mit schõ- 5 an ehe Anen.— Charmeuse-Unterkleid reiche Spitzen- und Crẽpe- 2 Satin- Garnierung, Gr. 42-48 5 Nachthemd, halbe Xrmel, aus weiſem Wäschestoff mĩt Handhohlsaum u. Blümchen 3⁰⁰ Nachthemd aus geblũmier Bemberg-Kunstseide, halb- runder Ausschnim. Rüschen 5* Makko-Schlüpfer ſeinſũ- dig aber besonders haltbar, in den Größen 42-48—— 1˙⁰ in den Gröhen 50-52..—— 1* 1⸗* Charmeuse-Schlũpfer mit elastischem Strickrand, in den Gröhen 12-48—*⁵ in den Gröhen 30-52.— 1* MANNHEIM- P5,-4- raα Telefonische Auskunft unter Nr. 23354-55 mi Büstenhalter aus Kunst- seide gearbeitet, Brustieil schöne, olegante Zpitze*⁰ Hüfthalter aus Aflas, mi: Seitenschlunl und brei- ten Gummiteilen Korseleft aus Interlock- Runstseide, enganliegend ohne Stangen, Gröſhe 42-48 2⁵ Hüfthalter aus Drell ge- arbeitet, Seitenschluſl mit schmiegsam. Gummiteilen 4* 6* —————— —— 5—— 5 — Mannheim Unterhaltung und Wiſſen * + Mannheit 28. April 1937 Von kurioſen Kriegsmitteln Militäriſche Erfindungen in den Akten des Wiener Hofkriegsrates Die Akten des ehemaligen„Geheimen Hofkriegsrates“ in Wien, der 1557 er⸗ richtet und 1849 in das Kriegsminiſterium ver⸗ wandelt wurde, werden gegenwärtig zu einem Archiv zuſammengefaßt. Wir finden in den ver⸗ gilbten Papieren die merkwürdigſten„mili⸗ täriſchen Erfindungen“, die dem Wie⸗ ner Hofkriegsrat vor Jahrhunderten angeboten wurden. Zu allen Zeiten haben ſich die Gehirne der Erfinder mit der Verbeſſerung der Kriegswaf⸗ fen beſchäftigt. Unter dem Titel:„Projeete und Projectanten“ finden wir in den Akten des ehemaligen Wiener Geheimen Hoftriegs⸗ rates die merkwürdigſten und beluſtigendſten Vorſchläge, die dem Kriegsgott Mars geweiht waren. Es liegen keine Berichte darüber vor, inwieweit die kühnen Entdeckungen vom Wie⸗ ner Hofkriegsrat verwirklicht wurden, immer⸗ hin hat ſich mancher regierende Kaiſer mit den Ideen, die hier entwickelt wurden, perſönlich befaßt, wie aus zahlreichen Bleiſtiftnotizen her⸗ vorgeht. Sehen wir uns einmal die Schlagworte, unter denen die militäriſchen Erfindungen zu⸗ ſammengefaßt ſind, näher an! Im Jahre 1778 finden wir einen„Vorſchlag, wie der König von Preußen gänzlich zu ſchlagen und zu einem Markgrafen herabzuſetzen ſei“l. Der Plan ſcheint nur wenig Erfolg gehabt zu haben. Ein Jahr ſpäter werden angeboten„Maſchi⸗ nen, mit welchen man alle Bewegungen, ſo im feindlichen Lager vor ſich gehen, auf Stun⸗ den weit ſehen kann“. 1781 empfiehlt einer ein„Pulver zur Bereitung von Suppen für Kriegsverletzte“. 1783 waren die Erfinder auf dem Gebiete der Kriegstechnik beſonders fruchtbar. Sie reichen unter anderem folgende Vorſchläge ein:„Wägen ohne Pferde zu ge⸗ brauchen“.„Mit Kanonen in die Finſternis zu ſchießen“,„Arcanum, die Haare wachſen zu bei kahlköpfigen machen und ſelbiges König Georg VI. verleiht Krönungs-Gedenkmedaillen Die Königliche Münze in London hat 90 000 silberne Gedenkmedaillen mit den Bildnissen des Königspaares schlagen lassen, die König Georg VI. am Krönungstag als persönliches Andenken an Persönlichkeiten ver- leihen wird, die sich im gesamten Imperium um die Krone verdient gemacht haben. Die Medaillen werden an einem Bande in den englischen Nationalfarben Rot- Weiß-Blau getragen und sind bei festlichen Anlässen neben den Orden anzulegen. Weltbild(M) 1. Fortſetzung Der Friſeur bemerkte ſeines Kunden Ver⸗ ſtimmung über die zu große Vertraulichkeit und fügte lächelnd hinzu:„Es war ungeſchickt geſagt von mir, Herr Canepa, denn die Natur hat Sie ja ſchöner ausgeſtattet, als ich es je fertigbrächte! Sie ſehen eigentlich, abgeſehen von Ihrer eleganten Kleidung, gar nicht aus wie ein Schneider, ſondern eher wie... wie ſoll ich ſagen?... wie ein Künſtler.“ „Wollte auch zum Film“, brummte Canepa, „bin aber zu ehrlich, um zu ſchauſpielern!“ „Bravo! Eine ſeltene Eigenſchaft in ſo jun⸗ gen Jahren“, lobte der Friſeur und ſeifte das Geſicht ein, deſſen Ausdruck die eben gemachte Behauptung bekräftigte. „Wie lange ſind Sie jetzt eigentlich ſchon verheiratet, Herr Canepa?“ „Zwei Jahre.“ „Zwei Jahre ſchon? Ach, und Ihrer Gattin ſieht man das noch gar nicht an. Wie eine Madonna ſieht ſie aus, wie eine unberührte. Eben noch, als ſie die Straße hinaufging, dachte ich bei mir...“ „In welcher Richtung ging ſie? Nach dem Hafen zu?“ „Nein, in entgegengeſetzter!.. dachte ich mir: welch Glück, daß ich nicht ſolche ſchöne Frau hab! Ich würde ſie nie allein auf die Straße laſſen!“ „Reden Sie keine Dummheiten!⸗Als ob die Schönheit die Treue gefährden könnte! Auf die Treue meiner Frau kann ich...“ „Aber ich denke ja gar nicht daran, die Treue Ihrer Gattin anzuzweifeln! Ich dachte nur an gewiſſe... Beläſtigungen, denen leider auch die treueſten Frauen ausgeſetzt ſind, Nein, die Soldaten probieren zu dürfen“,„Steuer für ledige Mannsperſonen zum Erhalt einer Anzahl Soldaten“,„Sich fortwährend ſelbſt⸗ bewegende Maſchinen“. Im Jahre 1785 fand ein Projekt beſondere Beachtung, das betitelt war:„Schiffe, mit welchen gegen den Wind zu fahren“. Noch mehr aber ſcheint, wie aus den zahl⸗ reichen Bleiſtiftanmerkungen hervorgeht, eine andere Idee die Herren des Geheimen Hof⸗ kriegsrates beeindruckt zu haben, die lautete: „Wie ein jeder gemeine Soldat in Friedens⸗ zeiten täglich etwas verdienen und davon ein Drittel den Regimentern zufließen könnte“. Aber ſelbſt aus dieſem vorteilhaften Geſchäft ſcheint nichts geworden zu ſein. Im ſelben Jahr wird auch eine Erfindung angeboten: „Maſchinen, mit Waſſer zu ſchießen“. Wer möchte ſich nicht einer ſo preiswerten Munition bedienen!? Im Jahre 1786 taucht gar eine „Medizin zur Verlängerung des Le⸗ bens“ auf, die man dem Hoffkriegsrat mit dem Bemerken einreichte, man könne mit die⸗ ſer Mixtur das Leben von unentbehrlichen Heerführern„beliebig verlängern“. Einer der originellſten Pläne iſt wohl der 1792 eingebrachte Vorſchlag:„Entdeckung eines Mittels, um Revolutionen vorzubeu⸗ gen“. Im ſelben Jahr erbot ſich übrigens auch ein Mann, dem Hofkriegsrat das Geheimnis „Spatzen ohne große Koſten zu fangen“, zu verraten. Auch für die Verpflegung der Trup⸗ pen werden Vorſchläge eingereicht, zum Bei⸗ ſpiel regt einer die Einführung von„kompri⸗ mierten Brat⸗Erdäpfeln“ an, um die Trans⸗ portſchwierigleiten für Kartoffeln im„natür⸗ lichen Zuſtand“ zu beſeitigen. Ein anderer ſetzt ſich für die Verwendung von Kartoffelmehl für die Truppen ein und ein dritter ſchlägt vor, die Kavallerie müſſe ihre Pferde durch in Branntwein getunttes Brot„inflammieren“. Rothenburg-., d. Tauber Aus dem„HB“-Fotopreisausschreiben Die Zeltſtadt erwacht Wilde“ vor den Tiren ber Snbt Vor den Toren der Großſtädte, am Seeufer lieblich gelegen, ſtehen Sommer für Sommer die Reihen der Wohnzelte jener Fanatiker, die nicht genug Luft und Sonne bekommen können, die des Morgens ſich den Schlaf durch einen kühnen Hechtſprung in das erfriſchende Naß vertreiben, mittags unter ſchattigen Bäumen ihr Mahl einnehmen und abends mit dem Blick über das dunkelnde Waſſer Abſchied vom Tage nehmen möchten. Die Aelteren unter ihnen entſinnen ſich noch der Jahre, wo ſie ihr Zelt nur heimlich auf⸗ bauen durften, in ſteter Furcht vor Förſter und Gendarm. Jetzt iſt das Leben in der Zeltſtadt polizeilich geregelt, und wer ſich ordentlich ver⸗ hält, darf ſich draußen aalen, ſoviel er will. Gerade jetzt beginnt alſo der Aufbau jener ſonderbaren„Städte“, in denen die Häuſer aus Zeltleinwand beſtehen und die Straßen ſchön⸗ ſter Waldboden ſind. Aus allen Berufen finden ſie ſich hier zuſammen, manche nur über das Wochenende oder für wenige Urlaubswochen, die meiſten aber radeln jeden Morgen zur Ar⸗ beit, um am ſpäten Nachmittag bei Mutter Grün wieder aufzutauchen, das Stadtgewand von ſich zu werfen und ſich zünftig als Zeltſtadt⸗ bewohner in Badeanzug und Trainingshoſe zu zeigen. Und dann geht es an die Vervollkomm⸗ nung des Wohnzeltes. Zuerſt wird der Boden mit Brettern ausgelegt, denn auch im Sommer kommen kalte und regneriſche Tage, für die man erüſtet ſein muß. Mit Pfählen wird der kleine zrundbeſitz abgeſteckt, hier und da pflanzt je⸗ mand ſogar eine kleine Hecke darum und richtet Copyricht by Dr. Paul Herzog. Berlin-⸗Wilmersdorf Frauen ſind ſicher nie ſo ſchlimm wie die Männer...“ „Au! Sie haben mich geſchnitten.“ „Ecco! Weil Sie gezuckt haben.., wie die Männer, ſag ich.“ „Quatſch!“ „Herr Canepa, wenn Sie zum Film gegan⸗ gen wären, würden Sie die Männer richtiger beurteilen als jetzt, wo Sie nur Anzüge für ſie machen.“ 2 „Es genügt, die Frauen zu kennen und ſich ſelber!“ „Bravo! Sehr gut geſagt! Aber, aber, aber, Der Friſeur ſchwieg lange, immer bedenk⸗ Kopf wiegend. Canepa ſagte nichts mehr. „Fertig, Signore! Zwei Lire bitte!“ Canepa zahlte und ſteckte auch einige Mün⸗ zen in die Trinkgeldbüchſe. mian „Tauſend Dank, Signore!“ riefen ſämtliche Gehilfen. Der Friſeur kam dem Hinausgehenden nach auf die Straße. „Einen Moment, Herr Canepa! Fragen Sie doch bitte gelegentlich Ihre Gattin, ob ſie was und warum ſie was gegen mich hat! Nämlich, ſie hat vorhin meinen Gruß und auch einen Zuruf gar nicht erwidert... vielleicht aller⸗ dings, weil... ſie einen anderen Herrn nicht bemerken wollte...“ „Was für einen anderen Herrn?“ „Mit dem ich hier ſtand.“ „Mit wem ſtanden Sie hier?“ „Das weiß ich eben nicht.“ „Sie ſind ein Trottel. Guten Morgen!“ lachte Canepa und ging in der Richtung zum Hafen hinunter. in einem Eckchen ſo etwas wie eine Laube auf. Das Zelt ſelbſt wird jedes Jahr raffinierter aufgebaut, man tüftelt ſich immer beſſere Me⸗ thoden aus, um es ſich auf kleinſtem Raum ſo gemütlich wie möglich zu machen und dabei doch die Gewißheit zu haben, feſt und ſicher zu woh⸗ nen. Vor den Fenſterchen nicken auf kleinen Blumenbrettern niedliche Topfpflanzen, es iſt alles zierlich und reizend angelegt, wie in einer Puppenſtadt. Wehe dem, der ſein kleines Be⸗ ſitztum nicht ordentlich und ſauber hält— der Zeltſtadt⸗Bürgermeiſter iſt ein gewiſſenhafter Herr, mit dem in dieſer Beziehung nicht zu ſpaßen iſt. Sonſt freilich iſt er, wie jeder an⸗ dere Bewohner der Zeltſtadt, friedlich und ge⸗ mütlich. Er ſpielt in ſeinen Mußeſtunden mit den Jüngſten Fußball, bringt Lehmanns Frieda das Schwimmen bei und ſpielt abends auf dem Schifferklavier. Und dann wacht er natürlich darüber, daß ſich hier kein Fremder breitmacht. Außenſtehenden gegenüber ſind die Zeltbewohner überhaupt ziemlich mißtrauiſch. Aber das liegt nur daran, daß man, vom„bürgerlichen“ Standpunkt aus, dieſes Zeltſtadtleben manchmal ein bißchen un⸗ gewöhnlich findet und dieſe Leutchen hier drau⸗ ßen wie halbe Wilde anſieht. Aber das gibt ſich, ſobald man nur einmal Gelegenheit hat, zu Beſuch in einem jener ſchmucken Zelte zu weilen. Dann wird man als gänzlich Bekehrter in ſeine wenig romantiſche Stadtwohnung zurückkehren und im Grunde ſeines Herzens wünſchen, auch einmal einen Sommer lang ein ganz klein wenig„Wilder“ ſpielen zu dürfen. „Halt!“ rief ihm der Friſeur nach,—„Dort hinauf ging Ihre Gattin...“ Canepa blieb ſtehen und blickte verächtlich den Mahner von oben bis unten an. „Glauben Sie vielleicht, ich will meiner Frau nachſpionieren?“ Er wandte ſich und ging weiter. Der Friſeur überlegte. „Es wäre in dieſem Falle vielleicht ganz gut...“ begann er, aber Canepa war ſchon zu weit fort, um zu hören. Dieſer Schneider iſt wirklich nicht dazu ge⸗ boren, eine Rolle zu ſpielen! dachte der Fri⸗ ſeur, ging mit tiefem Seufzer wieder in ſei⸗ nen Laden und ſagte:„Der nächſte bitte!“ Wäre er nur ein paar Sekunden noch vor ſeiner Tür geblieben, hätte er feſtſtellen kön⸗ nen, daß der Zufall oft geriſſener iſt, als ein Friſeur. 1 Nämlich: gerade aus der Richtung, in der ſie nicht fortgegangen, und in der er ihr nicht nachſpionieren wollte, ſah Canepa nach weni⸗ gen Schritten ſeine Frau wirklich in Begleitung eines Mannes. Die beiden kamen langſam heran, der Mann lebhaft ſprechend und geſtikulierend, die Frau mit geſenktem Kopf zuhörend. Der Mann trug die gefüllte Markttaſche, die Canepa ſeiner Giuſeppina vor kurzem ge⸗ ſchenkt hatte. 3 Unerhörte Vertraulichkeit! „Da konnte man doch ſchon..— — gab doch ſo etwas wie einen Stoß ins erz. Giuſeppina hatte das Entgegenkommen ihres Gatten noch nicht bemerkt. So hatte die⸗ ſer einen Augenblick lang Zeit, ſich zu über⸗ legen, wie er ſich verhalten ſollte. Er blieb ſtehen und ſtarrte blöde in die Aus⸗ —5 hinein, vor denen er ſich gerade be⸗ Es war ein Papiergeſchäft. Anſichtskarten Das eherne Geſicht des Duce... Canepa biß die Zähne zuſammen⸗und ver⸗ wartet hatte, fiel ſie ihm beinahe um den ankommen und ich weiß Ihren Namen nicht...“ Am Mitt um verk⸗ 3 Aufn. Willy Lupus L. Die Eheſcheidungsklage des Konditors Der Marſeiller Konditor Ledollier vertrat nicht,mit Unrecht den⸗Standpunkt, daß er in ſeinem Beruf, eine etwas rundliche Frau brauche. Schließlich gab es ja gar keine beſſere „Reklame für ſeine Konditorei, als wenn eine 5 blühende, wohlproportionierte Madame Ledol⸗ lier an der Kaſſe ſaß und bewieß, daß das von von ihrem Gatten verfertigte Gebäck bekömm⸗ lich war. Unglückſeligerweiſe bekam Madame Ledollier nun den Einfall, plötzlich eine Ah magerungskur zu machen. Sie verlor bei dieſer Gelegenheit 35 Pfund an Gewicht, w rend Herr Ledollier ſeine beſten Kunden verlo Die Kundſchaft hatte nämlich ſeine Frau neid leiſtungsſteigernd voll gefragt, wie ſie es zuwege gebracht habe ſo ſchlank zu werden, was die Konditorsgattin damit erklärte, daß ſie auf den Genuß von jeg lichen Süßigkeiten verzichtre. Das hätte ſi nicht tun ſollen. Herr Ledollier betrachtete das als einen Scheidungsgrund und hat be⸗ reits die Klage, gegen ſeine, Gemahlin einge⸗ reicht, mit der Begründung, daß ſie nicht nur mit ihrer Schlankheit ihn zur Verzweiflung babe ſondern auch das Geſchäft geſchädigk habe. ldam Silbe. R Alte Ft ſuchte, ſeinemGeſicht den unerſchütterlichen Fernsp Gleichmut des Duce zu geben. — Mit dieſem Geſicht drehte er ſich um, als die beiden herangekommen waren und blickte ſeine Giuſeppina an, als ſei ſie eine Fremde. Aber— anſtatt aufzuſchreien, wie er er⸗ MHichael Hur Gipser- u. Stukk Riedie Fernsf Hals, lachte laut und ſagte: „Gut, daß du kommſt, Liebſter! Dieſer Herr, den ich zufällig auf dem Markt traf, beſteht darauf, mir die Markttaſche in die Wohnung hinaufzutragen. Ich fürchte aber, wenn er die ſiebenundſiebzig Stufen bis zu uns hinauf⸗ ſteigt, kriegt er einen Herzklaps in ſeinem Alter „Alter? Alter?“— ließ ihr Begleiter ſich vernehmen,—„Alter kommt hier gar nicht in Frage! Ich habe vor nicht langer Zeit die Dreißig überſchritten, und mein Herz.. ich meine, für mein Herz braucht man überhaupt keine Stufen zu zählen...“ Nun mußte Canepa lachen. Nach dem erſten Blick ins Geſicht ſeines „Rivalen“ hatte er erkannt, daß er es mit einem Ungefährlichen zu tun hatte. Er ent⸗ ſchloß ſich zur Liebenswürdigkeit und ſagte, er ſei entzückt. Aber etwas boshaft ſein,— konnte wohl hier nicht ſchaden.. „Sie ſehen heroiſch aus, Herr.., Herr. Mach-u, Schlieſ Sdd, Bewacht Sehaft m. b. H. eschäfts- u. Betrieb ouerengässer: Fernru Großhane friedrich L IbDammstraße 8, 1 Woll-, Weiß-, Schachenmayr-, 3— „Bacigalupo. Vittorio Bacigalupo.“ „Heroiſch, Signor Bacigalupo, geradezu wie fachulasoll ein alter Krieger, der noch die Schlacht bei Adua mitgemacht hat.. Haben Sie nicht? issel& Cie, 1. So? Wie bitte? Um die Welt ſind Sie gefah⸗ ren? Ecco! Ja, ſo etwas dauert lange. 35 Uebrigens, wo laſſen Sie arbeiten, Signor Hachs Bacigalupo? Sagen Sie Ihrem Schneider, er Fernru ſei ein Pfuſcher...“ Giuſeppina lachte. Bacigalupo ſah ſie an und bekam Tränen ins Au'e. Wiſchte ſie ſich aber fort und ver⸗ ſuchte zu lächeln, als er ſie ſagen hörte: „Signor Bacigalupo, mein Lieber, legt weni⸗ ger Wert auf den Schnitt ſeines Anzuges als auf⸗den ſeiner— Seele!“ Fortſetzung folgt L nm d Hias& Müller, + 28. April 1937 Mannheim „Hakenkreuzbenner“ 28. April 1937 Am Mittwoch, 28. April beginnt unser Räumungs-Verkauf wegen Aufgabe unserer Abteilung Eisenwaren, Werkzeuge, Haus- u. Küchengeräte BonchERT x pn2 Rum Verkauf gelangen: kEisenwaren aller Art, Feld- und Gartengeröte, Garlenschlauch ½ und /½, Rasenmüher 3 verzinkſe Wonnen, Waschlöpfe, Einkochapparale, Emoil? und Aluminlumgeschirr, Steinlöpſe, Fleischhacmoschinen, Fruchi· pressen verzinnſ, Woagen oller Art, Neszer, Gabeln, Löſſel und viele ondere Haus-und Küchengeräte Nreioe bedeutend liecagoeoetst/ Ludwigshafen a. Rh., Ludwigstr. 6 Die nächſte KLEINSCHREIB. HMASCHHNE Das moderne Schreibgerüt n. Willy Lupus »Konditors lläer vertrat nkt, daß er in Sonntag⸗flusgabe das„fjakenkreuzbanner“, die gleichzeitig die usgabe zum Tag der nationalen Frbeit iſt, erſcheint bereits am Freitagnachmittag fnzeigenſchluß hierfür iſt bereits am Frei⸗ tagvormittag um 10 Uhr, ſtatt wie ſonſt um 11 Uhr. Größere Sahanzeigen und flnzeigen für die Sonderbeilage „befolgſchaftstreue in unſeren Firmen und Betrieben“ erbitten wir bis ſpäteſtens Donnerstagabend. — undliche Frau ar keine beſſere als wenn eine ſakenkreuzbanner Günstige Raten. OC-VMPIA-LAOEN nnfim f 4, 13— Anruf 287 23 Zu besſchtigen im Hein Ausschwefeln Hein Auspulvern Hein ubler Geruch linisterien Lehmann Staatlioh* Hafenstr. 4 vernichte. 100% ig HeinMobiliarschaden kKonzesgionlerter Betriet Iel. 23565 Nie mond broucht Sommersprossen zu hoben! Merzweiß läht sie mühelos ver⸗ schwinden. Nur leicht auffragen und öber Macht wirken lassen. Ulenuueil memierfe zchneeweihe Sommersprossoncreme l. Apothek. u. Drogerien zwei deulſche Flhäabunde mit Stammbaum, Hündin 16 alt, Rüde 9 Mon. alt, zu verkaufen. Mon. b. Rosenzweig Nadame Ledol⸗ „ daß das von Anzeigenabteilung. 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Zuſchriften u. Nr. 54 095 VS an den Verlag dieſ. Blatt. — ifF— 17 VorſnoHEINRICH KCE/ER A˙G * UALE NMAMNHCII VI.A. FERVSFFECMER 42057%½ * und Deine Familie durch Ab⸗ ſchluß einer Familienverſicherung bei der Zwangsversteigerungen Mittwoch, den 28. April 1937, nachmittags 2½ Uhr, werde ich im hieſigen Pfandlotal, n 6, 2, gegen hare n derf im Vollſtreckungswege öffentlich verſteigern: 2 Büfetts, 1 Bücherſchrank, 1 Kom⸗ mode, 1 Schreibmaſchine, 1 Schreib⸗ maſchinenTiſch, 1 Doppelſchreibtiſch und ſonſtiges. Paur, Gerichtsvollzieher. Mittwoch, den 28. April 1937, größien Gegenſeitigkeits⸗ Anſtalt des Kontinents. In Deutſchland eingeführt ſeit 1860 Schweizeriſche Lebeneverſicherungs⸗ und Aentenanſtalt Bezirkodirektion Karlsruhe, Kaiſerſtraße 241, Tel. 11 47 Donnerstag, den 29. April 1937, nachmittags 2½; Uhr, werde ich im hieſigen Pfandlokal, Qu 6, 2, gegen hare Zahlung im Vollſtreckungswege öffontlich verſteigern: 2 Zimmerbüfetts, 1 Kredenz, 2Jagd⸗ gewehre, 1 Vertiko, 1 Schrank,— 1 Schreibtiſch, 2 Radivapparate.— 1 Gasbadeofen, 1 Badewanne,— 1 Waſchbecken und ſonſtiges. Keller, Gerichtsvollzieher. Gipser, Stukkateure Elektro-lnstallateure Hichael Huxel Wwe. Gipser- u. Stukkateur-Geschäft Riedieldstraße 45. Fernsprecher 539 45. August Brehm Lg. Rötterstr. 5— Tel. 533 41 Licht— Kraft— Radio Kohlen Wach- u, Schlieggeseflschaften Füdd, Bewachungsgesell Schaft m. b. H.- E 7. 14 Bernauer& Co., ombn Luisenring Nr. 9 Fernruf 206 31/254 30 Moritz Löh Machf. Inh. Willy Oettinger Seckenheimerstr. 75. Tel. 405 66 Därme, Gewürze, Metzgereiart. Conrad Haas Söhne Nachf., Mechler& Göt2z Fernruf 26171 Meerfeldstr. 7 Kaffee-Großhandlungen Toeschäfts- u. Betriebsführer: Hermann Ouerengässer: Fernruf 266 88 und 61190 Grohhandlungen August Wilh. Meuthen Komm.-Ges. P7, 13 a⸗ Fernruf Nr. 284 90 E. Rehherger, P 4. f G. m. b. H. Fernruf 215 15 Industrie- u. Hausbraudvertrieb Friedrich Losch Dammstraße 8, beim Meßplatz Woll-, Weiß-, Kurzwaren Schachenmayr-, Eßlinger-Wolle KHissel& Cie, nomm.-Ges. flachglasgrobhandiungen werkzeuge Gebrüder Hermann Meerfeldstr. 30 Fernruf Nr. 279 26 Karl Heidenreich M 7. 9 Fernruf 264 38 Oel-Großhandlungen Spezial-Werkzeuge lür das Gas-, Wasser-, Heizungs- u. Install.-Fach Strehler-Gewinde-Schneidkluppen Rohrabschneider mit Ratsche für jed. Fachmann, ersparen Zeit u. Geld M ANNMEIM Elachglas aller Art LIL Fernrui 523 36-37. ung.-Büro KTEE G. m. b. H. 0 7, 22 Kunststraze Ruf 276 31 2 Beachtet beim Einkauf obiges Schild! Hill& Müüer, M 3, 11- Kunststrahße Fernruf 265 75/76 ſeorg Jacob Oel-Großhandlg. Seckenheimer Straße 62— 64. Ledergrolhandlungen Ludwig Stemmler vorm. D. Baer& Sohn C 7, 13. Fernruf 269 16 Leder aller Art.— Tel. 402 15/16 Donnerstag, den 29. April 1937, nachmittags 2½ Uhr, werde ich im hieſigen Pfandlokal, Ou 6, 2, gegen 2, 9 bare Zahlung im Vollſtreckungswege öffentlich verſteigern: Möbel aller Art, 1 Kochherd, 1Kla⸗ vierharmonika, verſchied. Bauſtoffe; ferner beſtimmt: 2 Ladentheken,— 1 Warenſchrank, 1 kleines Waren⸗ regal, 1 Eisſchrank. Woppre, Gerichtsvollzieher. Zwangs⸗Verſteigerungen Donnerstag, den 29. April 1937, nachmittags 2½ Uhr, werde ich im hieſigen Pfandlokal, Qu 6, 2, gezen bare Zablung im Vollſtreckungswege öffentlich verſteigern: Möbel aller Art, 1 Laſtwagen⸗ anhänger, 1 Kaſtenwagen, 1 Pferd, 2 Bordwagen, 1 Schreibmaſchine, 1 Jahresuhr, 1 Dieſelzugmaſchine, 1 Perſonenauto(Opel), 1 Foto⸗ apparat, 2 Ferngläſer, Gemälde, Teppiche, 1 Fahrrad. Willy Wagner, Gerichtsvollzieher. eeeeeeeeeeeg Rlle neten von Dencrachen aus dek 9B⸗Deuckerei! ee eeeezese Bruder, wurde. Alphornstraße 39. Schmerzerfüllt geben wir allen Freunden und Be⸗ kannten die traurige Nachricht, daß unser einziger, hoffnungsvoller, innigstgeliebter Sohn, mein geliebter Hanonier WIn cramling I. Flak-Regt. 18, 1. Batterie durch einen tödlichen Unglücksfall Mannheim, den 27. April 1937. In tie fer Trauer: Hugo Gramling und Frau Marta Gramling Beerdigung: Donnerstag, mittags 44 Uhr, auf dem Mannheimer Hauptfriedhof. bittet man Abstand zu nehmen. uns entrissen — Von Beileidsbesuchen n RNoſtariat am nachmittags 2½ Uhr, werde ich im hieſigen Pfandlokal, Ou 6, 2, gegen bare Zahlung im Vollſtreckungswege oͤffentlich verſteigern: 1. Klavier, verſchiedene Büro⸗ und Wohnmöbel, 1 Schreibmaſchine, 1 Herrenfahrrad u. a. m. Spieß, Gerichtsvollzieher. zwangsverſleigerung Im Zwangsweg verſteigert da Mitiwoch den 16. Surf 1937, vorm. 9 Uhr, in ſeinen Dienſt⸗ räumen in Mannheim, N 6, Nr. 5/6, 2. Stock, Zimmer 13, das Grundſtück des Wilhelm Döll, Kaufmann, in Mannheim, XN 3, 5, u. A. auf Gemar⸗ kung Mannheim. Die Derherungnordnang wurde am 12. März 1935 im Gründbuch vermerkt. Rechte, die zur ſelben Zeit noch nicht im Grundbuch eingetragen waren ſind ſpäteſtens in der Ver⸗ ſteigerung vor der Aufforderung zum Bieien anzumelden und bei' Wider⸗ ſpruch des Gläubigers glaubhaft zu machen; ſie werden fonſt im t ſten Gebot nicht und bei der Erlös⸗ gertetlung erſt nach dem Anſpruch des Gläubigers und nach den übrigen Rechten Derfchach Wer ein Recht egen die Verſteigerung hat, muß das zerfahren vor dem Zuſchlag auf⸗ eben oder einſtweilen einſtellen laj⸗ en; ſgeh tritt für das Recht der 570 gerungzerlös an die Stelle des verſteigerten Gegenſtands. Die Nachweiſe über das Grundſtück ſamt Schätzung kann federmann ein⸗ n. ſehe Grundſtücksbeſchrieb Grundbuch Mannheim, Band 207 Heft 20: Ogb.⸗Nx. 3060 Litera N 3 Nr. 5. Hofreite 2 Ar 58 qm. Auf der Hofreite ſteht: a) ein dreiſtöckiges Wohnhaus mit Seitenbau und Keller, b) ein einſtöckiger Querbau, Küche mit Keller und Abort. Auf dem Grundſtück haftet das Real⸗Schank⸗ und peiſewirtſchafts⸗ recht„Zum Roſenſtock“. Schätzung..„ 40 000.— RM. Mit Zubehör 42 925.— RM. Notariat Mannheim 7 als Vollſtreckungsgericht. wenn Sie lhre göden mit 10BA mit dem Raben Sagevs Sehebon flot,oshr. eiten ohne longes Worten, tro gen nur houchdõnn und sporsam gof und erzielen einen nochhaltigen Hort- hochglonz, den Sie nas3 gufwischen können. Sie brouchen olso nichf 30 off neu einzuwachsen. Desholb verlongen Sie Loba fUR OEN SOOEN —— —— * Mannheim die deutſche Srau 28. April 19 Die ewige Hatz Das Tempo der Stadtfrau iſt von dem der Landfrau verſchieden wie das eines Autos von einem Heuwagen. Trotz ihrer vielen Verrich⸗ tungen wird es der Land⸗ frau nicht einfallen zu het⸗ zen: ſie ſteht des Morgens in der Frühe auf, um vier, um fünf, füttert das Vieh, zieht die Kinder an, richtet das Haus und geht aufs Feld. Trotz aller Arbeit kann ſie ſagen: ich habe Zeit für alles, was getan ſein muß. Wir in der Stadt beeilen uns zu ſehr. Von der Bereitung des Mittageſſens mit ſeinem fanatiſchen Endſpurt, der eine hochrote und völlig verausgabte Hausherrin an den Mittags⸗ tiſch befördert, ſcheint alle Seligkeit abzuhän⸗ gen. Die Hatze zur Straßenbahnhalteſtelle, zum Markt macht uns zum Spielball unſerer Pflich⸗ ten, macht uns nervös und verbraucht vor⸗ zeitig unſere Kräfte. Selbſt das kleine Kind, das zweijährige, dreijährige, möchten wir in dieſe Eiligkeit einſpannen und zerren es hinter uns her, ein Verlangen, das weit über des Kin⸗ des Kräfte hinausgeht. Wir können es lernen, mitten in unſerem haſtigen Tun uns Einhalt zu gebieten, uns Merclleger putzt gründlich anzuhalten mit der Frage: Was tuſt du jetzt eigentlich, was und zu welchem Zweck? Steht deine Aufregung im Verhältnis zu der Wich⸗ tigkeit der Verrichtung? Muß uns nicht große Ruhe überkommen, wenn wir die Nichtigkeit eingeſehen haben, uns den Blick geweitet haben wieder einmal für Weſentliches und Unweſent⸗ liches? Einmal, ein einziges Mal nur iſt uns die große Chance, ein Leben zu leben, in die Hand gegeben. Werden wir dieſes Leben zu geſtalten wiſſen? Wird nicht des Lebens Verzwicktheit uns immer wieder den eigentlichen Sinn ver⸗ ſchleiern? Werden wir uns zugänglich erhalten für das Weſentliche? Weltbild(M) Für Frühling und Frühsommer Ein praktisches Sportkleid aus blauer Sportseide mit einem Boleroijäckchen über einer rot und weiß betupften Bluse. Der Rock wird vorn mit großen weißen, blau und rot betupften Knöpfen geschlossen Unſer KRüchenꝛettel Mittwoch: Lauchſuppe, Erbſenbrei, Sauer⸗ kraut; abends: marinierte Heringe, Schalenkar⸗ toffeln. Donnerstag: Sagoſuppe, Spinat, Spie⸗ eleier, Kaxtoffeln; abend: Bratkartoffeln, auerkrautſalat mit Speckwürfeln. Freitag: Grünkernſuppe, Fiſchküchle, Kar⸗ toffeln, Salat; abends Sagobrei mit Fruchtſaft. Samstag: Heiße Wurſt, Kartoffelſalat und rünen Salat; abends: Käſeaufſchnitt, Brot, ee. Sonntag: Buttermehlſuppe, Weißkraut, Schweinebraten, Kartoffelbrei; abends: kaltes Fleiſch, Bratkartoffeln und Salat. Montag: Reisſuppe,(Reſte) Kartoffel⸗ kratzete, grüner Salat; abends: Rhabarbergrieß mit ſüßer Milch. Dienstag: Weckſuppe, Kalbsbraten, Schwarzwurzeln, Kartoffeln; abends gebratene Kartoffeln, Rettichſalat. . Rhabarbergrieß mit ſüßer Milch. 1 Kilo Rha⸗ barber, 200—240 Gramm Zucker, 4 Liter Waſſer, 100 Gramm Grieß. Der ungeſchälte Rhabarber wird gewaſchen, in kleine Stücke ge⸗ ſchnitten und mit dem Waſſer gekocht bis er Die Bedeutung der Preſſe für die Frau Arbeitstagung der Kultur⸗ und Preſſewar tinnen des Kreiſes Mannheim Dieſer lange ſchon freudig erwartete Tag vereinte alle Kultur⸗ und Preſſewartinnen des Kreiſes Mannheim zu einem Tag gemeinſamer Arbeit mit der Abteilungsleiterin für Kultur und Preſſe, Frl. Hauſer, Karlsruhe. Die Kreispreſſewartin, Frau Lehlbach, begrüßte den Gaſt aus Karlsruhe und die verſammelten Frauen und betonte insbeſondere die ſtarke innere Bereitſchaft aller, dieſen Tag zu einem wertwollen Erlebnis zu Nutz und Frommen aller Teilnehmerinnen und durch dieſe weiter für alle Mitarbeiterinnen des Kreiſes Mann⸗ heim werden zu laſſen. Mit einem aufrufenden Worte Albert Leo Schlageters und einem gemeinſamen Lied be⸗ gann man alsdann die Arbeit, welche für den Vormittag der Schulung der Preſſe⸗ Preſſe und Frau eine Arbeit, wichtig und ver⸗ antwortungsvoll und dies Gebiet hat ſoviel Boden, den zu beackern hundertfältig lohnt. Die Arbeit ſoll erzieheriſch ſein, deshalb iſt es wohl kaum damit getan, ſelbſt immer nur dazuſtehen und zu geben, ſondern in den Reihen des uns anvertrauten Kreiſes müſſen wir Kräfte wecken und das herausholen, was ſchlummert oder ſich aus Mangel an Mut zu ſich ſelbſt zurückhält. Beſondere Beachtung verlangen auch die Frauenzeitungen und die der Frau gewidmeten Beilagen der Tagespreſſe. Es gilt hier immer und immer wieder, von der einzel⸗ nen Frau ausgehend über Kreis und Gau ge⸗ gen Geſchmackloſigkeit und Unvernunft anzu⸗ gehen. Gerade die kleinen Dinge des Lebens, Aus dem HB-Fotopreisausschreiben wartin galt. In einigen Referaten gaben die Preſſewartinnen verſchiedener Ortsgruppen ihre Auffaſſung zu den ihnen geſtellten The⸗ men bekannt. Es ergaben ſich hieraus Fra⸗ gen, Anregungen und Erfahrungsaustauſch, den die Abteilungsleiterin ſelbſt dann in über⸗ aus lebendiger Art zur Ausführung ihrer Schulungsarbeit nahm. Eine ungeheuere, ver⸗ pflichtende Verantwortung liegt bei den Füh⸗ rerinnen, ſelbſt im kleinſten Kreiſe und im kleinſten Amt. Heute darf es keine Frau mehr geben, die achtlos an den Zeitgeſchehniſſen vor⸗ über geht und wir Frauen würden die Bin⸗ dung mit unſerer Jugend verlieren, wenn wir ſie ſchließlich nicht mehr durch die Zeit ver⸗ ſtehen und begreifen könnten. Hier liegt nun für die Preſſewartin als der Mittlerin zwiſchen Ein fröhliches Bad Aufn.: Hochwarth die ſo nebenſächlich ſcheinen, haben ihre Wir⸗ kung auf Seele und Gemüt und es liegt bei uns Frauen, verantwortungsbewußt immer für das Echte, Reine und gegen das Krante uns zu behaupten. Das, was die Ortsgruppenpreſſewartin nun aber über die Arbeit, die Schulung und die Feierſtunden innerhalb der Ortsgruppen der N⸗Frauenſchaft berichtet,— der Preſſe⸗ bericht— ſoll bei den Leſerinnen, insbeſon⸗ dere den noch abſeits ſtehenden Freude am Mittun wecken und hierbei iſt es ſehr weſent⸗ lich, daß ſie die Leſer in die Geſchehniſſe in ſchlichter und doch feſſelnder Art hineinzufüh⸗ ren verſteht. Frl. Hauſer gab ſo unendlich viel gute An⸗ regung für die Arbeit, aber auch ſolchen Glau⸗ Praktiſche Heuerungen für die Frau Parkettabſpänen leicht gemach Ein gut gepflegtes Par⸗ kett iſt der Stolz der Hausfrau. Die Pflege be⸗ deutet aber allerhand Mühe, und das in länge⸗ ren Zeiträumen erforder⸗ liche Abziehen des Par⸗ kettfußbodens, um Schmutz und Bohnermaſſe zu ent⸗ fernen, iſt beſonders mü⸗ 3e Wurden früher bei dem Abziehen mit Stahlſpänen Hände und Knie in Mitleidenſchaft gezogen, ſo kann man ſich heute die Arbeit mit einem praktiſchen Späneapparat bedeutend er⸗ leichtern und ſie ebenſo beſchleunigen. Man braucht weder zu knien, noch ſich die Hände zu zerreiben. Der Späner iſt ein Stielgerät, das -ſparſam und gut weich iſt(fünf Minuten). Dann wird der Zuk⸗ ker zugegeben und der Grieß hineingerührt und das Ganze noch etwa 15 Minuten unter öfte⸗ rem Rühren gekocht. Dann wird die Maſſe in einen naßgemachte Form gefüllt und der erkal⸗ tete Pudding geſtürzt und mit geſüßter Milch oder Vanilletunke zu Tiſch gegeben. Der Frauenfunk Vom 28.—30. April Mittwoch, 28..:.30 Auch mit den Kleinſten kann man verreiſen. Eine Reiſe ſelbſt mit den kleinſten Kindern läßt ſich bewerkſtelli⸗ gen, wenn man die guten Ratſchläge, die hier gegeben werden, befolgt. Donnerstag, 29..:.30 Ich reiſe zu Ver⸗ wandten. Iſt eine Reiſe zu Verwandten immer eine Erholung, ſind wir als Gaſt erwünſcht? Ratſchläge für die kommende Reiſezeit. 17.10 Väter und Töchter: Dichter und ihre Töchter. Briefe, Tage⸗ bücher, Gedichte legen Zeugnis ab von der innigen Verbundenheit großer Männer wie Hebbel, Hermann Kurz, Otto Ernſt, Storm, Rilke, Kolbenheyer, mit ihren Töchtern. Freitag, 30..: 11.15 Von Bäumen und Menſchen. an ſeinem unteren Ende ein mit Stahlnadeln beſetztes breites Band beſitzt, das, wenn man es mit leichtem Druck über das Pakett zieht, die obere Schmutzſchicht vom Boden abreibt. Die harten Stahlnadeln ziehen ohne beſonde⸗ ren Kraftaufwand die Schmutzſchicht ab und glätten dabei gleichzeitig den Boden. Das Sy⸗ ſtem iſt nicht neu. Neu iſt aber, daß ſich das Stahlband bei jedem Strich automatiſch weiter bewegt, ſo daß keine einſeitige Abnutzung der Nadeln ſtattfinden kann. Neu iſt ferner, daß ſich das Stahlband ſpannen läßt, und man durch die Spannung die Schneidewirkung be⸗ einfluſſen kann. Und in dieſen beiden Neuerun⸗ gen liegt der Vorteil dieſes Gerätes. Das Spannen und auch das Auswechſeln des Ban⸗ des, wenn es nach längerem Gebrauch erſetzt werden muß, geſchehen auf einfachſte Weiſe. Dieſer Späneapparat wird allen Hausfrauen, die Stab⸗ und Tafelfußböden zu pflegen haben, durch ſeine leichte und einfache Handhabung bald ein unentbehrliches Hilfsgerät werden. Vorteil der Gummibürſten Gummi hat ſich bei allerlei Reinigungsarbei⸗ ten im Haushalt als ſehr zweckdienlich erwieſen.— Gummiſchrubber, Spül⸗ dürſten aus Schwammgummi oder mit Gum⸗ miſchlaufen ſind bei den Hausfrauen beliebt. Auch die Kleiderbürſten aus Hartgummi bilde⸗ ten vor noch nicht zu langer Zeit eine Senſa⸗ tion. Im Gegenſatz zu dieſen ſind jetzt Bürſten aus Weichgummi auf dem Markt erſchienen, die mit zahlreichen Gummizäpfchen, angeordnet wie die Borſten der üblichen Borſtenbürſten, aus⸗ geſtattet ſind. Die etwa 3 Zentimeter langen, weichen Gummizäpfchen geben bei jedem Strich nach und vermeiden dadurch eine allzu rauhe Behandlung des Wollſtoffes. Sie haben den Vorteil, daß ſie den Staub aufſaugen und da⸗ durch verhindern, daß er, umher fliegend, ſich ſchließlich wieder auf dem zu reinigenden Ge⸗ genſtand niederläßt. Da dieſe Weichgummibür⸗ ſten auch Fuſſeln und Haare mit fortnehmen, ſind ſie zum Reinigen von Teppichen zu emp⸗ fehlen. Euwas angefeuchtet, entfernen ſie auch den unliebſamen Bügelglanz von Wollſtoffen. Man kann dieſe Bürſten als Kleiderbürſten mit und ohne Stiel und auch als Teppichbürſten, die aber breiter und auch teurer ſind, veziehen. —————•—.— 4 7+9*¼l 710 I ũ e ben und Ueberzeugung, daß man auf rechtem Wege iſt. Die Stunden waren von ſtarker Ge⸗ meinſchaft und gegenſeitigem Verſtehen durch⸗— drungen, daß alle Teilnehmerinnen dankbar hierfür, voll Freude und Begeiſterung ſich ihter Jesul ſchönen Arbeit auch fernerhin mit ganzem Herzen hingeben werden. Der Vormittag wa Zum wie im Fluge dahingegangen. Eine Erholungs pauſe führte hinaus in ſtrahlende Frühlings⸗ Anxeb ſonne. absch. Die Kulturarbeit der NS⸗Frauenſchaft Die Arbeit nahm ihren Fortgang, national⸗ ſozialiſtiſcher Kulturbegriff und unſere Kulturarbeit in der NS⸗Frauenſchaft wa⸗ ren die Leitgedanken und auch hier hörten die Teilnehmerinnen aus dem Kreis der Kame⸗ Perf. damer herrenfriſen radinnen ſehr wertwolle Referate, welche ins⸗ und Ikiſeuſ. beſondere auch das Weſentliche der Arbeit auf geſucht.(21638 dem Lande gegenüber der in den Stadtorts⸗ Foh. Fuhrma gruppen aufzeigten. Immer aber geht die Kule RNeuſtadt turwartin von dem Grundgedanken aus Freude zu ſchenken. Dieſe Freude, die wir ver⸗ mitteln wollen und die wir auch wieder er warten, wenn wir zu Feierſtunden uns ver einen, iſt weit entfernt von jenen Freuden. Unterhaltungen, wie ſie Vereine und Geſ ſchaften geboten haben und vielleicht heute noch gerne bieten möchten. Was wir geſtalten und zum Erlebnis bringen, muß eine Wurzelimn deutſchen Weſen haben. So nur kann e Wert haben und bewahren. Es ſoll nicht ſchnel herangetragen, ebenſo ſchnell vergeſſen ſein,— nicht eine Augen⸗ oder Ohrenfreude für flüch⸗ tige Stunden. Was wir den Frauen an einem Heimabend ſchenken, ſoll für ſie ein Wert ſein, den ſie mitnehmen in die Familie und den ſie dort ihrem eigenen Weſen und Lebenskreis ent⸗ ſprechend verwerten, umwerten und anwenden. Frl. Hauſer ſprach ſchlicht und einfach zu uns und ihre Worte, die tief zu Herzen gingen, mo' 5 gen Frucht tragen, denn nichts tut doch mehr Not in unſerer Zeit, als daß wir unſere Aufſ⸗ Zweit⸗ gabe erkennen und ſie bewußt auf das aller⸗ nmüädchen beſte zu erfüllen trachten. Und was gehört zu ſolcher Erfüllung? Es iſt ſo einfach: alles liegt brauchen da auf 1. Mai gefſucht nur ganz deutſche Frau zu ſein. 1* 11. ja in uns ſelbſt, wir Die Frau als Vorbild Anfüngerin Als Walterin eines Amtes lebt die Frau ein f raufm. Büro m Vorbild, es kann Segen aber auch das traurige gut. Zeugniſſ. u Gegenteil ſein. Unſere Arbeit ſei deshalb 85 maſchrb erſt an uns ſelbſt; gelangen wir zu jener Hal⸗. Angebot tung und innerlichen Sammlung, wie wir ſie ünt. Nr. 7063“ a1 im Idealbild der nordiſchen Frau verehren, den Verlag dſ. Bl ein Ziel, das für jede deutſche Frau erreichbar iſt, dann dürfen wir Führerin ſein und dieſe—— Forderung weiter ſtellen an jene, die unſerer 3 Zynmer) bygvez Führung ſich anvertraut haben. erfahr., ſelbſtänd Kultur hat gewiß am wenigſten zu tun Aeußerlichkeiten. Wahre Kultur iſt Geſinnun Mi 41 kultur und wo dieſe rein und echt im Menſchen wohnt, kann eine Entgleiſung ins Geſchmat mit gut. Charakten loſe nach außen hin gar nicht vorkommen.—— u. 5— Ein ſchönes herrliches Aufgabengebiet( vor der Kulturwartin. Sie hat tauſend Mög. lichteiten, für ihr Volk Arbeit zu tun, vom 7 kleinſten Kreis ausgehend in die weiteren Ge⸗ mi biete führend. Immer ſei aber dabei nicht he⸗ 40 geſſen, den Frauen bei allem was ihnen nahe 4 * für Haus⸗ alt. u. Wirtſchaft. Dalbergſtraſße 10 b. Burger.(12340 . d. Weinſtra⸗ 1 Geſd. ſchulentlat für 3 Stund. vo mittags geſuch „Reiſchmanr Pfalzplatß Nr. Förliches 77 Mulocher für Haushalt un Bedieng. geſucht 3 fertal, Wormſe Straße Nr. 60. gebracht wird, die praktiſche Nutzanwend mit nach Hauſe zu geben und ſo die Arbheit in der Ortsgruppe zum Segen der deutſchen Familie werden zu laſſen. Die innere Sammlung darf uns auch in d Tuchtiges Zeit des Fortſchrittes und der ſtarken Umwer⸗ Küchen⸗ tung nie verloren gehen. Hüten müſſen äd uns vor Haſt und auch vor Ueberbürdung die ma chen per ſofort gefucht. Ackermann, Golden. Pfau“ 5b., 14. 24 952 V) Bäcker⸗ Lehrling eſuchl. Frauen aber, die ein Führerinnenamt anver traut erhielten, müſſen ſich ganz beſonders bier vor bewahren. Sie ſind ein tragender Dei unſerer Bewegung, der ein ruhender Pol ſein ſoll für alle, die beladenen Herzens ſind. Wir müſſen Zeit haben für unſere Mitmenſchen; dieſe Arbeit und dieſes Daſein für die anderen iſt in der Arbeit die allererſte Pflicht. So vergingen nur zu ſchnell die Stunden des Nachmittags, immer inniger war die Gemein⸗ ſchaft des Erlebens geworden. Man fühlte, wie Rheinhäuſer⸗ fraße Nr. 89. ſind es nur Nuanten, die entſcheiden! Nuch Ihrfjaar könnte noch vielſchönerſein, viellebhafter im Ton, aparter in der Farbel Die leicht iſt es mit fleinol fje⸗ Sha, dem fjaar gerade die Nuance zu verleihen, die zu Ihnen paßt. Denn fileinol fje· Sha tönt, verſchöntdas fjaar. Derſuchen Sie es gleich beim nächſten Waſchenl Unsere diesia brdemtlic! jndet am Sam 12 Uhr, im Ver schaft in Mannt + „Vorlage des und der Ge⸗ das Geschäft „ Beschlußfass Jahresbilanz rechnung. „Beschlußfasst Reingewinne: 4 Entlastung de ſtark Zuſammenarbeit und Sorgen für eine ge⸗ 5 Neuw'ahl des meinſame Sache bindet und Kräfte löſen kann. 6, Wahl des B Die Kreiskulturwartin, Frau Kochanow ſki, ſprach der Abteilungsleiterin Frl. Hauſe für das tiefe Erlebnis dieſes Tages den Dank aus. Alle Teilnehmerinnen hörten mit Freude, daß Frl. Hauſer auch empfunden hatte, da ihr hier offene Herzen und volles Verſtändmt für all das entgegengebracht wurde, was ſie als Wunſch zur Mitarbeit an uns herange⸗ tragen hatte. Mit einem Treuegelöbnis zu un⸗ ſerem Führer und einem gemeinſamen vied ſchloß der Tag und dann zogen wir alle unſe⸗ ren Weg wieder heimwärts in Gedanken bei unſerer Arbeit mit und für unſere Kamera⸗ dinnen. ln allen Ffragen des Hgorförbens mit Kleinol berät Sie Ihr Friseur. KIEINOLIIEI 53•5 Kleinol...H. · Berlin-Nevkölln. Deutsche Ban Filiale Mam Deutsche Ban Filiale Fran Mannheim-N Ac 8. April 1937 1¹ nan auf von ſtarker Ge⸗ Verſtehen durch⸗ rinnen dankbar ſterung ſich ibhrer in mit ganzem Vormittag war Eine Erholungs⸗ ende Frühlings⸗ Frauenſchaft 4 ttgang, national⸗ iff und unſere Frauenſchaft wa⸗ hier hörten die reis der Kame⸗ rate, welche ins⸗ e der Arbeit auf den Stadtorts⸗ ber geht die Kul⸗ dgedanken aus: ude, die wir ver⸗ auch wieder er⸗ unden uns ver⸗ ien Freuden und ine und Geſell⸗ lleicht heute noch ir geſtalten und ne Wurzel im So nur kann es ſoll nicht ſchnell ergeſſen ſein, freude für flüch⸗ rauen an einem eein Wert ſein, nilie und den ſie Lebenskreis ent⸗ und anwenden. einfach zu uns zen gingen, moͤ 5 tut doch mehr wir unſere Auf⸗ t auf das aller⸗ was gehört zu nfach: alles liegt brauchen da mzu ſein. ebt die Frau ein uch das traurige ſei deshalb zu⸗ ir zu jener Hal⸗ ing, wie wir ſie Frau verehren, 505 J 332 Mudchen mit 1 Sagunzz Frau erreichbat n ſein und dieſe ene, die unſeren zſten zu tun nit iſt Geſinnungs⸗ echt im Menſchen mins Geſchmac⸗ vorkommen. zabengebiet lieg at tauſend Mög⸗ it zu tun, vom die weiteren Ge⸗ dabei nicht ver⸗ was ihnen nahe⸗ Nutzanwendung d ſo die Arheit en der deutſchen uns auch in der ſtarken Umwer⸗ üten müſſen wir eberbürdung. Die innenamt anver⸗ iz beſonders bier⸗ tragender Wil uhender Pol ſein erzens ſind. Wir re Mitmenſchen; i für die anderen Pflicht. die Stunden des var die Gemein⸗ Man fühlte, wie Nuancen, zſen! ner ſein, viel lebhafter eicht iſt es mit fileinol ince zu verleihen, die a tönt, verſchöntdas n nächſten Waſchen! ſ lhr Friseur. 3⸗YD◻ erlin-Nevkölln rgen für eine ge⸗ räfte löſen kann. u Kochanow⸗ erin Frl. Hauſer Tages den Dank rten mit Freude, nden hatte, daß les Verſtändnis wurde, was ſie n uns herange⸗ egelöbnis zu un⸗ meinſamen vied n wir alle unſe⸗ in Gedanken bei unſere Kamera⸗ ſucht. Foh. Fuhrmann iuchen 4 16 Bedieng. geſucht. Beethovenſtraße 22 Lehrling Rheinhäuſer⸗ Mannheim „Hakenkre uz banner“ —2 —4 Tücht Steno hesuont Zum mögiienst baldigen Eintritt. Angebot abschr. erb. u. 54 093 Vs an d. Verlag. Oftene Stellen ige Istin V. Hies. Srogunternenmen mit Lebenslauf und Zeugnis- Ferf. damen⸗ hekrenfriſeur Und Friſeuſe (21638V) Neuſtadt B. d. 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Mai 1937, mittags 12 Unr, im Verwaltungsgebäude unserer Gesell- schaft in Mannheim-Neckarau statt. Tagesordnung: 1. Vorlage des Geschäftsberichtes, der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsiahr 1936. „ Beschlußfassung über die Genehmigung der Jahresbilanz und der Gewinn- und Verlust- Schöne -zimmer⸗ Dohnung in gt. Hauſe, zwei Ballkone, Badezim. im 4. Stock, Miet⸗ preis 58.— JI, per Nach§ 7 Abs. 3 der Statuten ist die Aus- übung des Stimmrechtes in der Generalver- sammlung am 22. Mai 1937 davon abhängig, daß Preis: 78.— RM. die Aktien spätestens am 18. Mai 1937 bei der Gesellschaft, oder bei einem Notar, oder bei Langerötterſtz. 82. ruh. Hauſe zum 53 Juli zu vermieten. „mieten. T 6. 18, i 24. Laden mit Tohnung für Schuhmacherei Mobl. Zimmer zu vermieten Rüchenſchrank glatt, weiß. 92 em hoch, 1,50 m lang, Verſchiedene beleemälde wegen Umzug billig abzugeben.— U b. 4, IIl., links. 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WEISS Nin ———— wie der in einer köstlichen Doppelrolle, wie er sie seit den„ Beiden Seehunden“ nicht mehr hattel 0 3 Fie lachen sich. Herrn Landeshauptmann Gordian von Schwingen- heutel und den Herrn Theaterdirektor Silbernagell Es splelen mit: Josef Eichheim, Fred Döderlein, paul Richter, Trude Kaefelin, leo Peukert.a. lb heute die große Lustznielwochel Luis Trenker über sich selbst hinaus! „Condottieri“ übertrifft aͤlles, waͤs diesef grobe Film- schöpfer geleistet hõt— ugend ab 14 lahren zugelass. Wenn einer den frühlinssschnupfen hat oder Über Gliederschwere klagt, so soll er sich den neuen „Weiß-Ferdl-Fllm“ ansehen! fahnen fahnenteppiche fahnenstoffe fahnenspiegel fahnenstangen fahnenspitzen 0. fahnenhalter 1 270 Vimpelkekten 57 15* ff Ahn — papierſahnchen LUTZ hlborfixaA Fit diesemn Ffilm wöchst em Verlangen Sie Preisliste! Dem Warenkauf⸗ abkommen der Bad. Beamtenbank angeschlossen. EERQ1¹ Nur noch heute und morgen! 74ʃ 4 J. 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Das Betreten der Feldgemarkung zur Nachtzeit(22—4 Uhr) iſt jedermann, auch den Beſit⸗ zern von Grundſtücken, verboten. Zuwiderhandlungen werden gemäß § 145 des Polizeiſtrafgeſetzbuches be⸗ ſtraft. Das Verbot gilt bis 30. No⸗ vember 1937. Mannheim, den 21. April 1937. Der Sberbürgermeiſter. Derbraucherhöchſtpreiſe für Jpeiſekarloffeln für den Monat Mai⸗Juni 1937. Für die Zeit vom 1. Mai bis 30. Juni 1937 wurden durch die—— ——5 Stellen für die Stadt Mann⸗ m folgende Höchſtpreiſe amtlich feſt⸗ geſetzt: Mai⸗Juni n 10 rote, be blaue Speiſekartoffeln Bei Abgabe ab Lager oder Waggon des Emp⸗ fangsverteilers in RM. bis zu je 50 Kilo,.45.75 Bei Zufuhr frei Keller des Kleinverteilers oder Verbrauchers durch den in ., je 50 Kilo...60.90 Bei Abgabe von 50 Kilo durch den Kleinverteiler in RM, b. zu je 50Kilo.80.10 Bei Abgabe von 5 Kilo inRpf., bis zu je 50 Kilo 44 47 Bei Ueberſchreitungen dieſer feſt⸗ geſetzten Höchſtpreiſe können Ord⸗ nungsſtrafen bis zu 1000.— RM. für jeden Fall der Zuwiderhandlung aus⸗ geſprochen werden. Der Polizeiprüſident. Damenschneiserei Haflea HMia ans Sunuta Daunen Hecken meine Spezialität, kauft man billig GdGIrekKi1 beim Hersteller L. Muan Aglasternausen Jede Anfrage lohnt Lamenhe Schntz fünrst mit Ein fröhlicher Ulſa-Film nadi dem gleich- namigen Roman von Rudolf Berndorſf mit Alfred Abel- leopoldine Kon- stantin · G. Mikolalev/a · O. 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Leerz, Berlin⸗Dahlem. Berliner Schriftleitung; Hans Graf Reiſchach, Berlin SW 68. Charlottenſtr. 15b. Nachdruck ſämtlicher Ortginal⸗ berichte verboten. prechſtunden der Schriftleitung: Täglich 16 bis 17 (außer Mittwoch, Samstaa und Sonntag) Verlagsdirektor: Kurt Schönwitz, Mannheim Druck und Verlag: Hakenkreuzbanner⸗Verlag u. Druckere Gmbc. Sprechſtunden der Verlagsdirektion: 10.30 10 12.00 Uhr(außer Samstag und Sonntag): Fernſprech⸗ Nr. für Verlag und Schriftleitung: Sammel⸗Nr. 354 A. Weinbeimer und Schwetzinger Ausgabe) qültig. Geſamt DA. Monat März 1937 über davon: Mannheimer Ausgabe über 39 800 50 000 Schwetzinger Ausgabe über 6 600 Weinheimer Ausgabe über⸗ 3 600 Ini bu men — werden. Biocel wurde von einem bekannten in dem vorgeſchriebenen Verhältnis beigemengt. Für den Anzeigentein verantw.: Karl Heberling, Mhm. Zur Zeit iſt Preisliſte Nr. 8 für Geſamtauflage leinſchl. DAS. Verlag u. Schrift kanner“ Ausgabe Trägerlohn; dure . Ausgabe B ohn; durch die à Iſt die Zeitung at Abend-Aus ——————— R0 Reuer! der? In dem St ſchen Jugendf Funktionären 1 Jugendverband gen zur Schaffi neuen Deutſchl muniſtiſchen Ei verkündete der Reiches am M handlungsdauen Die Angeklag fer werden frei Der Angekla Vorbereitung nehmens unter Jahre Zuch verluſt. Der Angekla gleichen Delikte fünf Jahren 1 urteilt. Der Angeklag bereitung eine⸗ mens zwei Jal Ehrverluſt. Wegen Beihil verräteriſchen U klagte Kreme einem Jahr ſeck Anklage wegen des Reichspräſi' ſchen Reiches v freigeſprochen. Den Angekla und Kremer wu nen Unterſuchun angerechnet. Di eingezogen. Die ben die Koſten Umfange der Fr Reichskaſſe. D rechtskräfti Die Urteilsbeg Seiner ausfül teils gegen die k Präſident Eng ſtändigen zweite hofes, u. a. folg Oberſtes Geſe Wer die innere Sicherheit des ſcheinungsform taſten wage, m brechen, des Ho dig. Das Wohl jedem Falle übe ſtellen. Im R habe auch d die Verpflie rung zu ach Staat Treu zu berückſichtigen