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Früh⸗Ausgabe A bdon bietet dee Welt ein großes Gchamipiel 4%„ ernſpr.⸗Sammel⸗Nr. 35421. Das, enkreuz⸗ thanner“ Ausgabe A4 er cheint wöchtl 2 2 U. 50. W. 6 Pf e 15 Pf. Beſtell⸗ —— —die Zeitung am Erſcheinen(auch d. höh. Gewali) verhind., eſtet ein auf Entſchädigung. Frei Haus monail..20 RW Haus—— 0 Pf. Träger⸗ 4² 35 Veſtellgeld. 7. Jahrgang MANNHEIM Anzeigen⸗Annahme: an R 3, füllungsort Mannheim. Nummer 213 Anzeigen: Geſamtauflage: Die 12geſpalt. Millimeterzeile 10 Pf. Die 4geſpalt. Minimeterzelle im Textteil 45 Pf. Schwetzinger und Weinheimer Ausgabe: Die 12geſpalt. Millimeterzeile 4 Die 4geſpgltene Millimeterzeile im 18 Pf. Bei gemäß Preisli te. 15, Jeruſprech⸗Sammel⸗R ahlungs⸗ und Er⸗ usſchließlicher Gerichtsſtand: Mannheim. Poſtſcheckkonto? Ludw hafen a. Rh. 4960. Verlagsort Mannheim.— Einzelverkaufspreis 10 Pf 817 Mittwoch, 12. Mai 1937 Das vDolksfeſt der fönigskrönung hat begonnen fjeute ſoll ein neues ſiapitel der 4 beſchichte des engliſchen ſtönigshauſes eröffnet werden/ Feſtſchmuck wie noch nie Der politiſche Tag Der ſtellvertretende Kriegskommiſſar der Sowjetunion, Marſchall Tuchatſchewſki, iſt geſtern durch Regierungsbeſchluß ſeines Amtes enthoben und zum Kommandeur des Wolga⸗Wehrkreiſes mit dem Sitz in Kui⸗ biſchew ernannt worden. Nachfolger Tucha⸗ tſchewſkis als Stellvertreter des Kriegskommiſ⸗ ſars Woroſchilow wurde der Generalſtabschef Jegorow, deſſen Poſten der„Armeekom⸗ mandeur, erſten Ranges“ Scha poſchnikow, der bisherige Kommandeur des Leningrader Wehrkreiſes, übernimmt. Das ſchon ſeit Wo⸗ chen über Tuchatſchewſki hängende Damokles⸗ ſchwert iſt alſo jetzt auf ihn herabgeſtürzt. Der ehrgeizige Marſchall, der es vom kleinen Gar⸗ deleutnant bis zu einer der einflußreichſten Stellungen des Sowjetſyſtems gebracht hatte, ſtand ja ſchon einmal im Mittelpunkt ſenſatio⸗ neller Gerüchte. Und zwar wurde ſeine Name während des Radek⸗Prozeſſes viel genannt. Tu⸗ chatſchewſki war bekanntlich der Gönner des auf rätſelhafte Weiſe verſchwundenen ſowjet⸗ ruſſiſchen Militärattaches Putna in London. Obwohl damals in Moslkau eine ausdrückliche Ehrenrettung Tuchatſchewſkis, der nach Radeks Angaben ebenfalls Trotzkiſt ſein ſollte, vom Stapel gelaſſen wurde, war man nicht über⸗ raſcht, als er dieſer Tage plötzlich als Mitglied der nach London zur Krönung entſandten Sow⸗ jetdelegation zurückgezogen und durch Admiral Orlow, dem Chef der roten Kriegsmarine, er⸗ ſetzt wurde. Die Strafverſetzung nach Kuibi⸗ ſchew bedeutet nun ſeine endgültige Kaltſtel⸗ lung; denn der Wolga⸗Wehrkreis iſt als aus⸗ geſprochene Etappe nur von geringer militäri⸗ ſcher Bedeutung im Vergleich zu den weſtlichen und fernöſtlichen Kommandoſtellen. Na, uns kanns gleich ſein. Aber wir merken mal wie⸗ der, wies im Gebälk des Kreml kniſtert.. * Der deutſche Kaiſer Karl IV.(1348—1378), der in Prag reſidierte, gehört zu den wenigen Deut⸗ ſchen, die vor den Augen der Tſchechen Gnade gefunden haben. In der Tat hat dieſer kluge Mann es mit großem Geſchick verſtanden, innerhalb Böhmens die Deutſchen und die Tſchechen in guter Einheit und in einem ver⸗ träglichen Verhältnis zueinander zuſammenzu⸗ halten. Immerhin iſt es ein wenig ſonderbar, wenn der Rektor der Prager Karls⸗Uni⸗ verſität am letzten Sonntag in der Königs⸗ gruft des St.⸗Veits⸗Domes einen Kranz am Sarge Karls IV. niederlegte mit der Aufſchrift: „Wir gedenken am Jahrestag der Gründung det Karls⸗Univerſität ihres Begründers. Wir legen an ſeinem Grabe dieſen Kranz als Be⸗ weis der Dankbarkeit und der uneingeſchränk⸗ ten Ehrerbietung für den großen Tſchechen und Europäer nieder...“ Sicher war Karl IV. ein guter Freund ſowohl ſeiner tſchechiſchen Unter⸗ tanen als auch der Deutſchen, und er hat ſich ehrlich bemüht, es beiden Völkern recht zu machen. Er hat auch die Tſchechen, mindeſtens mit ihren führenden Köpfen, in die großen Reichsaufgaben hineingeführt, kurz: nach beſten Kräften das geographiſch und ſachlich ſteis naturgegebene gute Verhältnis der beiden Völ⸗ ker gepflegt und ausgebaut. Ein Tſcheche aber war er darum doch nicht, ſondern ſeiner Her⸗ kunft nach Deutſcher! Er eignet ſich darum auch nicht dazu, für den tſchechiſchen Chauvinis⸗ mus herausgeſtellt zu werden. Lieber ſollte man ſeinem Lebenswerk in Prag nachdenkend folgen und verſuchen, vernünftige und für das Ver⸗ hältnis der beiden Völker zueinander erſprieß⸗ liche Nutzanwendungen daraus zu ziehen. rauſende warten ſchon tagelang (ODrohftbertichftunseres londoner Kortrespondenten) London, 12. Mai Der Pulsſchlag dieſer 8⸗Millionen⸗Stadt, in der noch 2 Millionen Beſucher aus aller Welt zu⸗ ſammengeſtrömt ſind, ſchwingt jetzt nur noch im Rhythmus des gewaltigen Erlebniſſes der Kö ⸗ nigskrönung. Während der Nacht wurden die letzten Dekorationen vollendet, koſtbare Tey · piche ausgebreitet und eine Ueberfülle von Blu⸗ men geſtreut. Die Londoner Verkehrsmittel, die — ſoweit ſie nicht vom Streik erfaßt ſind— Tug und Nacht in Betrieb gehalten werden, konnten ſchon am Dienstag den Zuſtrom ein⸗ fach nicht mehr bewältigen. Wie ſoll das erſt heüte werden, wenn rund 12 Millionen Men⸗ ſchen befördert werden müſſen? 1400 orden und Ehrenzeichen Aus Anlaß ſeiner Krönung hat König Georg am Dienstag zahlreiche Perſönlichkeiten in den. Adelsſtand erhoben und nicht weniger als 1400 Orden und Ehrenzeichen verliehen. So wurden u. a. Lord Strathmore, der Vater der Kö⸗ nigin, zum Earl, der konſervative Abgeordnete Sir Robert Hornle und der einſtige Führer der Liberalen, Sir Herbert Samuel, zum Vis⸗ count gemacht. Gleichzeitig wurden zwölf Poli⸗ tiker und Wirtſchaftler ins Oberhaus und eben⸗ ſo viele in den Kronrat berufen. Der höchſte engliſche Orden, der Hoſenbandorden, wurde dem für die Krönungsfeierlichkeiten verantwort⸗ lichen Hofmarſchall, dem Herzog von Norfolk, dem ſchon genannten Earl von Strathmore, dem Marquis von Exeiter und dem Herzog von Beaufort verliehen. Auf der—————— liſte befinden ſich auch⸗ 150 Wanhns Diele Stunden geduldigen wartens Der große Tag iſt da. Hunderte und aber Hun⸗ derte von Zuſchauer, die fürchteten, keine guten Plätze mehr zu erhalten, haben ſchon in der Nacht von Montag auf Dienstag in den Feſt⸗ ſtraßen Poſten bezogen. In Regenmäntel ge⸗ hüllt, ſtanden ſie frierend in den naßkalten Stra⸗ ßen. Aber was ſollen ſchon die Strapazen dieſes 36ſtündigen Wartens bedeuten, wenn man da⸗ mit die Gewähr erhält, in vorderſter Front des Spaliers die unvergleichliche Krönungsprozeſ⸗ ſion verfolgen zu können?! das Spalier der zwei Millionen Am Dienstag um 7 Uhr früh übernah⸗ men ſchon die Truppen nach einem ge⸗ nau feſtgelegten Plan das Spalier längs der Feſtſtraßen. Jedes britiſche Regiment hat eine eigene Abordnung nach London entſandt. Der Hydepark, der Regentspark und die Ken⸗ ſington Gardens ſind ſchon ſeit Tagen in ein buntes Zeltlager verwandelt. 15 800 Mann aller Waffengattungen ſind dort untergebracht. Dazu kommen 3600 Matroſen, die Gardebatail⸗ lone und die Kontingente der Dominien. Ins⸗ geſamt wurden für das Spalier 33 000 Solda⸗ ten aufgeboten. Ganz beſonders beneidet wer⸗ den aber die 3164 Mann, die die Ehre haben werden, die Eskorte des Königspaares auf ſeinem Wege vom Buckingham⸗Palaſt nach Weſtminſter und zurück bilden zu dürfen. Hinter dieſem Spalier der Truppen in ihren vielfältigen und maleriſchen Uniformen wer⸗ den ſich unvorſtellbare Menſchenmauern ſtauen. Man rechnet damit, daß ſich etwa 2 Millionen in den eigentlichen Feſtſtraßen zur Weſtminſter⸗ Abtei zuſammendrängen werden. Auf den Tri⸗ bünen finden 170000 Zuſchauer Aufſtellung. Sie ſind aber alle gezwungen, gute 12 Stun⸗ den, auf ihren einmal eroberten Plätzen aus⸗ zuharren. Auch den Auserwählten, die der Krönung ſelbſt beiwohnen, geht es nicht beſſer. Sie müſſen ſieben Stunden vorher zur Stelle ſein. In einem Prunkzug ohnegleichen wird das Königspaar unter dem Jubelgeſchrei der Mil⸗ lionen durch die 10,5 Kilometer langen Tri⸗ umphſtraßen nach der Weſtminſter⸗Abtei fah⸗ ren. Unter dem Glockengeläut von St. Paul und Weſtminſter rollt die goldene Staatskaroſſe langſam der gotiſchen Kathedrale zu. An ihrer Weſtpforte ſtehen der Erzbiſchof von Canter⸗ bury und der Dekan von Weſtminſter, um den König und die Königin in die mit koſtbaren Teppichen ausgelegte Kirche zu geleiten. Hier wird der Erzbiſchof den König nach allen vier Himmelsrichtungen vorſtellen und den Unter⸗ tanen die Frage vorlegen, ob ſie ihn als den rechtmäßigen König anerkennen wollen. Vier⸗ mal bezeugen dieſe ihre Bereitſchaft mit dem „God ſave King Georg“. Vor dem Al⸗ tar kniend, wird der König daraufhin feierlich den Krönungseid leiſten und dabei zum erſtenmal auch das Verſprechen abgeben, die Völker des britiſchen Reiches nach ihren eige⸗ nen Geſetzen und Gebräuchen zu regieren. Ein Kuß auf die ihm dargebotene Bibel und ſeine Ur“ hrift ſtehen auch in dem Eide. Drei stunden dauert der frönungsant Die mit einem Gottesdienſt eingeleitete kirch⸗ liche Handlung findet ihren Höhepunkt mit der Salbung und der Krönung des Kö⸗ niigs. Auf dem Stuhle Eduard des Betenners ſitzend, ſalbt der Erzbiſchof Georg VI. an den Händen, auf der Bruſt und auf der Stirn mit den Zeichen des Kreuzes. Vier Ritter des Hoſenbandordens halten während dieſer Zere⸗ monie einen Baldachin über dem Haupte des Königs. Dann wird er mit den königlichen Ge⸗ wändern dakleidet, wobei auch die großen gol⸗ denen Sporen für einen Augenblick an ſeine Verſen gehalten werden. Auch die Umgürtung mit dem Staatsſchwerr iſt nur ſymboliſch, denn ſelbſt ein Hüne könnte dieſes Schweri nicht tragen. Es wird daher ſofort wieder auf den Altar zurückgelegt, während an dem Gür⸗ rel des Königs ein leichteres Schwert befeſtigt wird. Schließlich werden ihm Zepter. Ring und Reichsapfel überreicht. Wiederum naht ſich der dem Krönungsſtuhl, um dem neuen fortsetzung aut Zelto Schweiz hat er dieſe Auffaſſung vertreten, be⸗ Pfahlbauernkomplexe Don Dr. Johann von Teers Es hat in der Schweiz immer einzelne Leute gegeben, die in deutſcher Sprache ihr Leid dar⸗ über geklagt haben, daß ſie die deutſche Sprache ſprechen müßten und daß ſie Deutſche ſeien. Der deutſche Baum iſt eben groß und hat ſo viele Aeſte, daß leider auch immer eine Anzahl fauler und dürrer Blätter daran vorkommen. Seitdem das Deutſche Reich ſich von der alleinſeligmachenden Demokratie abgewandt hat, der politiſchen Geiſtlichkeit die Hrallen ge⸗ ſtutzt, und die Meinungsfreiheit für Volkszer⸗ ſtörer eingeſchränkt iſt, gibt es eine Anzahl Leute in der Schweiz, die mit einem Komplex der inneren Antlage vor allem aller Weln nach⸗ weiſen möchten, daß ſie keine Deutſchen ſind Das fing Hamit an, daß 1936 der bekannte ſchweizeriſche Archäologe K. Keller⸗Tarnuzzer ein Buch vetöffentlichte:„Die Herkunft des Schweizer Volkes“, in dem er die Vorgeſchichte auf den Kopf ſtellte. Jedermann weiß, daß in den Alpentälern zu Beginn der geſchriebenen Geſchichte keltiſche Stämme ſaßen, dieſe wur⸗ den von den Römern unterworfen und romani⸗ ſiert, in der heutigen deutſchſprachigen Schweiz wurde dann die ziemlich dünne römiſche und romaniſierte Bevölkerung in der Völkerwande⸗ rung verdrängt und durch germaniſche Ale⸗ mannen, in kleinerem Umfange durch Burgun⸗ der erſetzt. In der heutigen franzöſiſchen Schweiz gingen die Reſte der römiſchen Bevöl⸗ kerung ſprachlich im Franzoſentum, in Teſſin in der italieniſchen(toskaniſchen) Hochſprache auf, in den Tälern Graubündens bildeten ſie die rhäto⸗romaniſche Sprachgruppe. Der größte Teil der Schweiz aber wurde germaniſch und zwar nicht flüchtig übergermaniſiert, ſondern in Sprache, Hausbau und Sitte gründlich ger⸗ maniſch, und zwar deutſch! An ihrem Deutſch⸗ tum hat dieſe Bevölkerung im ganzen Mittel⸗ alter keinen Augenblick gezweifelt,— die Er⸗ ſchließung zahlreicher Hochtäler, die Trocken⸗ legung von Talſohlen, hat den Lebensraum dieſer deutſchen Bevölkerung bis in die Neu⸗ zeit noch ausgedehnt. Das weiß Herr Dr. Keller⸗Tarnuzzer genau ſo, wie jeder verſtändige Menſch dieſes weiß. Er verſuchte aber in ſeinem Buche ernſthaft den Nachweis zu führen, daß die heutigen Schweizer weder von germaniſchen, noch von römiſchen oder keltiſchen Vorfahren—, die ja alle aufs höchſte mit den böſen Deutſchen ver⸗ wandt ſeien, abſtammen, ſondern von den „Pfahlbauern“. Die ganz frühgeſchichtliche Pfahlbauernkultur, deren eigentliche Träger ſich überhaupt noch keinem der ſpäteren Raſſe⸗ tümer Europas mit voller Sicherhein zuſchrei⸗ ben laſſen, wahrſcheinlich aber ſchon ſtark nor⸗ diſchen Einſchlag hatten, nimmm Herr Keller⸗ Tarnuzzer,— als die eigentlichen Vorfahren der Schweizer. Er konſtruiert alſo eine „Schweizer Raſſe“, und behauptei die Schweiz ſei nur„vierſprachig“, habe aber eine einheit⸗ liche, von allen Völkern verſchiedene Raſſen⸗ grundlage. Das Buch iſt mit Recht in der wiſ⸗ ſenſchaftlichen Welt mit einem Hohngelächter empfangen werden. 32 Dann kam Herr Forrer, der in einem, jeden⸗ falls franzöſiſch geſchriebenen Buche erklärie, im alemanniſchen Elſaß ſei der Grundſtock der Bevölkerung keliiſch, er ſei nur ſprachlich einge⸗ deutſcht. Die elſäßiſche Heimatpreſſe hat ihm entſprechend heimgeleuchtet, aber auch für die — —. ———————————— ——— ————————— —.————— 3 5—————— — Man n 6 e1 m „Hakenkrenzbanner“ 12. Mai 1937 kam allerdings in der„Neuen Glarner⸗Zei⸗ tung“ die luſtige Abfuhr:„Während ſich unſere Väter fröhlich und gleichmütig mit der „iatalen“ Tatſache abfanden, daß wir Deutſch⸗ ſchweizer durchwegs ſprachlich⸗kulturell und meiſt auch„raſſenmäßig“ den nächſten Bruder im Alemannen und alemanniſierten Kelten in Süddeutſchland haben(die ſtets etwas gereizte Stimmung zwiſchen nahen Verwandten ſpricht für dieſe Blutsverwandtſchaft), will man nun heute um jeden Preis direkt oder indirekt von einer möglichſt minderwertigen Raſſe abſtam⸗ men. Man geht über die alemanniſche Beſiede⸗ lung der ſchweizeriſchen Hochebene hinweg, man ignoriert die Sprachgemeinſchaft mit den Deutſchen im Reiche, ja, auch die keltiſchen Hel⸗ vetier ſind den fanatiſchen Deutſchenfreſſern noch zu germanophil, zu ariſch für„alpine“ Menſchen, und man läßt uns Deutſchſchweizer von den— Pfahlbauern abſtammen! Schade, daß Gottfried Keller dieſe wunderbare Ent⸗ deckung nicht auch noch erlebt hat! Er hätte ſie wohl mit einem gut zürideutſchen Ausdruck be⸗ dacht.“ Aber der Kohl der Pfahlbauern gedeiht wei⸗ ter. Jetzt iſt ein Pfarrer aufgeſtanden, um ihn zu begießen, Pfarrer Baer in Zürich veröffent⸗ licht ein Büchlein in dem er ſeine Landsleute auffordert, ſich von der hochdeutſchen Schrift⸗ ſprache zu trennen und„das Alemanniſche“ als Schriftſprache anzunehmen. Der ſchwarze Herr ſieht ſchwarz und ſagt(übrigens auch in hochdeutſcher Sprache, der Sprache Luthers, den er wahrſcheinlich vertritt!):„. wenn wir den Dingen den Lauf laſſen, wie bis⸗ her...., wenn wir alſo die ſprachlich⸗kultu⸗ relle Grenze im Norden dahinfallen laſſen, und unſer Alemannentum aufgehen laſſen im gro⸗ ßen Deutſchtum des Nördens, dann werden wir unweigerlich und trotz allen Wehrufen dannzumaliger Patrioten zu dem werden, als was man uns draußen vielfach bezeichnet, nämlich zu Auslandsdeutſchen, die einſt, wenn die geſchichtliche Stunde kommt, auf fried⸗ lichem oder gewaltſamen Wege heimgeholt werden in das Reich, wohin ſie dannzumal auch tatſächlich gehören!“ Der Herr Pfarrer empfiehlt alſo, angſtbe⸗ flügelt vor ſolchen„dannzumaligen Mißge⸗ ſchicken“, den Schweizer Dialekt als Schrift⸗ ſprache einzuführen. Gottfried Keller, Konrad Ferdinand Meyer, Jeremias Gotthelf,— die ganze nun einmal in hochdeutſcher Sprache ge⸗ ſchriebene, empfundene und gedichtete ſchweize⸗ riſche Literatur iſt er bereit, zu ſtreichen. Warum? Weil er die böſen Nazi ärgern will. Nun haben wir gewiß nichts dagegen, wenn er ſeine Elaborate in jeder beliebigen, dannzu⸗ malig ihm paſſenden Sprache zum beſten gibt, in Gottes Namen auch im„Schweizer Dialekt“. Nür hat der erbittere Schwarzrock in ſeinem Eifer die kleine Tatſache überſehen: Es gibt gar keinen„ſchweizer Dialekt“. Die„Neue Bafler Zeitung“, gewißlich kein auf das Dritte Reich bedingungslos eingeſchworenes Blatt, hat das Buch des Pfarrers beſprochen und ihm mit gut eidgenöſſiſchen„urigen“ Worten heim⸗ geleuchtet:„Es(das Schrift⸗Alemanniſch iſt dies die Ausgeburt einer überreizten, aufge⸗ hetzten Phantaſie und ihre„kulturelle“ Aus⸗ wirkung im deutſch⸗ſprachigen Teil unſeres Landes auf gewiſſe, nun einmal vorhandene politiſche Aenderungen im Nachbarland zu Norden. Das Beſinnen auf die eigenen Kräfte iſt immer lobenswert, auch das Beſinnen auf unſere alemanniſche Eigenart. Aber im An⸗ ſchluß daran eine Zwiſchenfrage:„Gibt es überhaupt ein Schweizeriſch⸗Alemanniſch? Die Der fjöhepunkt iſt weſtminſter Illlinmmiiiittiiitiimitiiitummminiiiiiiiisissizszzziitiitiititiuirimmnuuistiiiisisakkkkkkktttrtrt Forrsetzong vof Seite 1 König die Krone Eduards des Be⸗ kenners aufs Haupt zu ſetzen. In dieſem Augenblick, in dem auch die Lords ihre Adels⸗ krone aufſetzen, pflanzt ſich von Weſtminſter durch ganz London der millionenſtimmige Ruf fort„God ſave the ting“, während im Tower der Krönungsſalut geſchoſſen wird. Erſte huldigung Von den Biſchöfen und Peers des Ver⸗ einigten Königreiches wird Georg VI. dann mit feierlichem Zeremoniell auf den Tyron er⸗ hoben, um nach der Segnung durch den Erz⸗ biſchof von Canterbury die Huldigung des Adels entgegenzunehmen. Vertreter der Kirche, der Herzog von Glouceſter im Namen der kö⸗ niglichen Prinzen, die Herzöge, Earls, Vis⸗ counts und ſämtliche übrigen Rangtlaſſen brin⸗ gen kniend dem König ihre Huldigung dar, um dann, zum Thron getreten, als Sinnbild der Lehnstreue die Krone zu berühren und den König auf die Wange zu küſſen. Nun wird auch die Königin vor dem Altar geſalbt und gekrönt. Den Schluß der über drei Stunden dauernden Feier bildet das Opfer des Königs, der auf dem Altar ein koſtbares Buch und einen Barren Gold nieder⸗ legt. Anſchließend reicht der Erzbiſchof von Can⸗ terbury dem Königspaare das Abendmahl. Während noch die Klänge des Tedeums durch Weſtminſter erſchallen, wird das Königspaar in die Kapelle Eduards des Bekenners gelei⸗ tet, um dort für die Rückfahrt nach dem But⸗ kinghampalaſt umgekleidet zu werden.“ In derſelben ſeierlichen Prozeſſion wie vor⸗ her wird das neue Königspaar dann im Triumphzuge nach dem königlichen Schloſſe zurückgeleitet. 1/ Stunden lang wird die Staatstutſche von Weſtminſter nach dem But⸗ kingham⸗Palaſt rollen und weitere 45 Minuten wird es dauern, bis der ganze Zug von den Führern und Herolden bis zur letzten Trup⸗ penabordnung an dem einzelnen Zuſchauer vor⸗ über iſt. Am Themſe⸗Ufer wird Englands Schuljugend dem König und ſeiner Gattin zu⸗ jubeln. Dann geht es weiter über den Traſal⸗ gar⸗Square, ſowie die Regent⸗ und Oxford⸗ ſtreet durch das frenetiſch jubelnde Spalier der Maſſen, die dem Herrſcherpaar zuwinken und hundertfach den Ruf dieſes Tages weitertra⸗ gen:„God ſave the king“. Ein alle Bürger und Gäſte Londons vereinigendes Volksſeſt ſol das gewaltige Erlebnis dieſes einzigarti⸗ gen Tages beſchließen und in würdiger Weiſe ausklingen laſſen. fioffentlich eegnet s heute nicht Allgemein wird in London bedauert, daß es dort feit Dienstagvormittag regnet. Es iſt aber bereits angekündigt worden, daß, gleichgültig wie das Wetter am Mittwoch auch ſein möge, das Feſtprogramm nicht geändert werden wird. Für den heutigen Tag allerdings hat das Feſt⸗ programm eine Aenderung erfahren müſſen, in⸗ ſofern als Baldwin ſein Gartenfeſt für die überſeeiſchen Beſucher infolge des ſtrö⸗ menden Regens abſagen mußte. Am Vormittag fuhren vor dem Buckingham⸗ Palaſt die Miniſterpräſidenten Kanadas, Auſtra⸗ liens, Neuſeelands, Südafrikas und die Ver⸗ treter Indiens und der Kolonien vor, um dem König eine Ergebenheitsadreſſe zu überreichen. König Georg dankte mit einer län⸗ geren Anſprache den Vertretern der Dominions und Kolonien, wobei er auf die ſchwere Aufgabe verwies, die er übernommen hat. Unter Anſpie⸗ lung auf Worte ſeines Vaters bei der Begrü⸗ ßung der Vertreter der Dominions anläßlich des Silberjubiläums bezeichnete er ſich als das „Haupt der großen Familie“. Dem Empfang wohnten neben der Königin auch der Indien⸗ miniſter, der Dominions⸗ und Kolonialminiſter bei. Die ſchweren Regengüſſe am Dienstag haben übrigens in den ärmeren Stadtvierteln unter den Krönungsdekorationen verheerend ge⸗ wirkt, da die hierbei verwendeten billigen Far⸗ ben ineinandergelaufen ſind. In den Haupt⸗ ſtraßen, wo beſſeres Material verwendet wurde, haben die Ausſchmückungen den Regen verhält⸗ nismäßig gut überſtanden. Nur die zahlreichen Papiergirlanden ſind verdorben. Farbenkaskaden und Blumenteppiche Im übrigen wirken die Farbenkaskaden und Blumenteppiche in den Straßen der Londoner City faſt wie ein berauſchendes Narkotikum. Fahnen, Girlanden, Roſetten, Teppiche, Drap⸗ perien, umhüllen die ſonſt ſo ernſten Faſſaden der langgeſtreckten Häuſer. Hortenſien, Nelken, Narziſſen und Rhododendron verkleiden ganze Stockwerke. So vielfältig wie das Spiel die⸗ ſer Farben und Lichter iſt das Heer der Men⸗ ſchen, das hier von einem Ende zum anderen flutet. Es gibt kein Volk, keine Raſſe, deren Vertreter hier nicht zu finden wären. Und dennoch ſtehen die Londoner Omnibuſſe noch immer in ihren Rieſengaragen. Die ſtrei⸗ kenden Angeſtellten der Autogeſellſchaften wa⸗ ren trotz Verhandlungen und Verſprechungen nicht zu bewegen, zur Krönung wieder ihren Dienſt aufzunehmen. Mit 47:3 Stimmen haben die Streikführer erneut beſchloſſen, unter kei⸗ nen Umſtänden nachzugeben. Der Run auf die U⸗Bahnen und Straßenbahnen einfach unvorſtell⸗ ar. Empfänge zu Ehren von Blomberg Zu Ehren des Reichskriegsminiſters General⸗ „feldmarſchall von Blomberg gaben Bot⸗ ſchafter und Frau von Ribbentrop am Dienstag ein Frühſtück, an dem führende Per⸗ ſönlichkeiten der britiſchen Wehrmacht teilnah⸗ men. U. a, waren der Chef des britiſchen Reichsgeneralſtabes Feldmarſchall Sir Cyril Deverell, der Kommandierende Luftmarſchall der britiſchen Luftſtreitkräfte, Sir Eduard Leo⸗ nard Ellengton, der Zweite Seelord der Admiralität, Sir Martin E. Dunbar⸗Na⸗ ſmith, der Generaladjutant der britiſchen Armee, Sir Harr H. S. Knox, der Luftmar⸗ ſchall Tremenheere Dowdind und der Vice⸗ admiral Sir William Jamey erſchienen. Anläßlich der Anweſenheit des Generalfeld⸗ marſchalls von Blomberg hatte Botſchafter von Ribbentrop dann am Nachmittag die deutſche Kolonie in die Botſchaft geladen, die zu die⸗ ſem Empfang vollzählig erſchien. Der bGlückwunſch des Führers Der Führer und Reichskanzler hat Se. Ma⸗ jeſtät dem König Georg VI. von Großbritannien zur Krönung folgendes Glückwunſchtelegramm überſandt: „Eure Majeſtät bitte ich, meine und der deut⸗ ſchen Reichsregierung herzlichen Glückwünſche zur Krönung, verbunden mit den beſten Wün⸗ ſchen für Ew. Majeſtüt und des königlichen Hauſes ferneres Wohlergehen entgegenzuneh⸗ men. Möge Ew. Majeſtät eine lange und glück⸗ liche Regierungszeit beſchieden ſein zum Wohle Großbritanniens, Irlands, der überſeeiſchen britiſchen Lande und Indiens ſowie im Inter⸗ eſſe der Erhaltung des Friedens der Welt.“ Antwort geben heißt auch darauf aufmerkſam machen, mit welcher Unbedachtſamkeit man ſich ſelbſt den Weg zur Beſinnung, zur eigenen Stärke verlegt, und zum mindeſten man gerade mit den Forderungen nach einem„Einheits⸗ Alemanniſch“ jenen Beſtrebungen Vorſchub leiſtet, die zu einem„Groß⸗Alemanniſch“ auf⸗ rufen! Den Forderungen eines Emil Baer gegenüber aber ſtellen wir von vornherein feſt, daß es 1 dieſes Alemanniſch in ſeinem Sinne nicht gibr und im ureigenſten Intereſſe unſeres Volkes nicht geben kann. Wir kennen kein„Schwyzerdütſch“, ſondern,(neben unſerer Vierſprachigkeit) nur eine Vielheit von deutſch⸗ ſchweizeriſchen Mundarten, die von Kanton zu Kanton, von Stadt zu Stadt, ja, oft ſogar von Dorf zu Dorf, gleich den Sitten, ihre ſcharfen Unterſchiede aufweiſen....., daß dieſes Wichtige Theateraufführungen im Reich Berlin:„Der eingebildete Kranke“ Man weiß, daß Moliere dieſes ſein biſſigſtes und beſtes Luſtſpiel kurz vor dem Tode ge⸗ ſchrieben und ſozuſagen als Vermächtnis gegen die Pfeudowiſſenſchaft, Unnatur und ſcheel⸗ äugige Heuchelei ſeinem Volke hinterlaſſen hat. Jürgen Fehling hat im Berliner Staatlichen Schauſpielhaus das Spiel um den eingebildeten Herrn Argan, der vorgibt, krank zu ſein und es nicht iſt, neuein⸗ ſtudiert. Für den Kenner der Fehlingſchen Inſzenierungen fällt ſofort die breite Anlage auf(ein wenig Watteau), die von der Regie her ins— wenn man ſo ſagen darf— Flä⸗ miſche, Behäbige zielt. Bei Fehling iſt Herr Argan kein gehetzter Menſch, ſondern(in der Masle Aribert Wäſchers, der ihn mit viel Beifall bei offener Szene profiliert) einer, der in Ruhe zu ſeinem täglichen Abführmittel⸗ chen, zu ſeinen Kliſtieren kommen will, weil bei einer Verhinderung, die Welt„zuſammen⸗ brechen“ könnte. Fehlings breite Pinſelſtriche dämpfen das Tempo und laſſen ein volles Ausfpielen zu, das nicht ſo ſehr den eingebil⸗ deten Kranken lächerlich macht, als vielmehr die Krankheit ſelbſt. Außer der ſehr ſtark be⸗ klatſchten Leiſtung Wäſchers ragte— einmal heiter— Maria Koppenhöſers Dienſt⸗ mädchen Toinette heraus(in der Verwechſ⸗ lungsſzene vorzüglich)! Weiterhin als aufge⸗ llärter Bruder Will Dohm, als arme gequälte Liebende Lotte Betke; Pamela Wedekind iſt die teſtamentshungrige Gattin. Dann Bildt, Flo⸗ rath, Tarrach, Trutz, Haſſe(glänzend) und die kleine Dorothee Leclair. Dazu die Herren und Damen der Geſangs⸗ und Tanzdarbietun⸗ gen. Sie alle holten ſich mit dem Regiſſeur und Mark Lothar(Muſit), der Tanz⸗Einſtudie⸗ rung(Lizzie Maudrik) Beifall, der erſt mit dem eiſernen Vorhang verklang. Heivz Grotue. Dresden:„Kitty“ von Révy Mit der Uraufführung des Luſtſpiels„Kitty“ von Richard Révy hat ſich das Staatliche Schauſpielhaus Dresden für einen neuen, bis⸗ her nur in ſeiner Erſcheinungsform als Schau⸗ ſpieler und Spielleiter bekannten Autor ein⸗ Mlaem Revy war früher an den Münchener ammerſpielen tätig, und ſein Stück beglau⸗ bigt auf Schritt und Tritt ſeine große Theater⸗ erfahrung und ſeinen Blick für Wirkung. Das Luſtſpiel beginnt originell und reizvoll damit, daß zwei Freunde nicht nur die Wohnung der in großer Not befindlichen jungen Witwe Kitty mieten, ſondern die Frau als Mädchen für alles gleich mitengagieren. Die Knoten ſchürzen ſich, als die Freunde, ein junger Gelehrter und ein Ingenieur, ſich allmählich in ihre entzückende kleine Hausangeſiellte verlieben und nun alles tun, um ihr das dienende Daſein zu erleichtern. Es kommt ſogar zu ganz hübſchen Eiferſüchte⸗ leien. Die Lage— ärft ſich— und damit ſetzt nach dem komödienhaften Anfang der Schwank ein— als die wilde Spießerfamilie des Kunſthiſtorikers vorzeitig und unnötig auf ſeine Kitty betreffenden Heiratsabſichten rea⸗ giert. Unter Krach und großer Aufregung voll⸗ zieht ſich nun in dem anſcheinend eigens auf die Möglichkeiten der Drehbühne abgeſtellten Stück ein wechſelvoller Rundlauf ins Glück, bei dem es im Ziel zwei Paare und eine fröhlich unter Alkohol ſchwankende Familienſ zenerie gibt. Die Regie Karl Hans Böhms arbeitete mit allen Raffineſſen der Ausſtattung und des Drehbühnenbetriebes und fand, dank auch der ausgezeichneten Darſtellung Arah Manja Beh⸗ rens, die Trägerin der Titelrolle, Paul Hoff⸗ mann, Heinz Klingenberg, Alice Ver⸗ den, Erich Ponto und Luis Rainer u.., eine ſehr beifallsfreudige Aufnahme durch ein roſch eingeſtimmtes Publikum. Dr. Rudolfi Schroth. Veſtreben auein nur politiſchen ielen ent⸗ ſpringt.“ Es iſt nicht anders, wie in Luxemburg. Auch dort gibt es eine ganze Anzahl Leute, die aus den im einzelnen recht verſchiedenen Bauern⸗ dialekten der luxemburgiſchen Dörfer ſich eine Sprache„das Letzeburgiſch“ zuſammenzim⸗ mern, mit der ſie die hochdeutſche Sprache, das große gemeinſame Band der Deutſchen in aller Welt, zu verdrängen glauben. Dieſe ganzen Dinge ſind politiſch und nur politiſch zu werten. Auch in Oeſterreich waren ja zeitweilig ähnliche Verſuche im Gange, eine „öſterreichiſche Sprache“ zu ſchaffen, um damit die ſprachliche Verbindung zum Reiche ibzu⸗ ſchneiden. Dieſe Verſuche ſind raſch geſcheitert. Sie werden in der Schweiz genau ſo ſcheitern. Sie ſind aber ein erſchütternder Beweis für Neues Drama Friedrich Bethges Staatspreis⸗Träger Friedrich Bethge, der mit Emil Jannings vom M rer empfangen wurde, erklärte nach ſeiner Rückkehr aus Berlin, daß er an einem neuen Drama arbeite, in deſſen Mittelpunkt die japaniſ Militärrevolte ſtehe. Um einer mißverſtändlichen Aktualität aus dem Wege zu gehen, verlegt der Dichter den Kon⸗ flikt in das alte Ordensland Preußen, wie er es ähnlich auch im„Marſch der Veteranen“ gemacht hat. In ſeinem neuen Werk, das in etwa zwei Monaten beendet ſein ſoll, will der Dichter aufzeigen, wie eine hohe Kultur durch das Umſichgreifen rein materialiſtiſchen Den⸗ kens nach und nach zerſetzt wird. Friedrich Bethge wird außerdem eine ältere Novelle, „Das triumphierende Herz“ neu verlegen. „Die ganz großen Torheiten“ Der Carl⸗Froelich⸗Film der Tobis⸗Europa „Die ganz großen Torheiten“ hat das Prädikat „Künſtleriſch wertvoll“ erhalten. Volksdeutscher Schrifttumspreis für Heinrich Zillich Der„Volksdeutſche Schrifttumspreis der Stadt der Auslandsdeutſchen“, den die Stadt Stuttgart alljährlich am 9. Mai, dem Todestage Schillers verleiht, wurde dem Siebenbürger Dichter Heinrich Zillich für ſeinen Roman „Zwiſchen Grenzen und Zeiten“ zugeſprochen. Heinrich Zillich gehört bekanntlich auch zu den F es unlängſt verkündeten Literatur⸗ prei für die Förderung des deutſchen Volkstums in Rumänien und den Gedanken der volksdeutſchen Gemeinſchaft erfolgreich durch die Gründung der bedeutſamen kulturpolitiſchen Zeitſchrift „Klingſor“ und vor allem durch ſein dichteri⸗ ſches Schaffen eingeſetzt. Mit der Novellen⸗ fammlung„Sturz aus der Kindheit“, dem Ge⸗ dichtband„Komme was will“ und den beiden preisgekrönten Novellen„Der Urlaub“ und „Der baltiſche Graf“ hat iich der Dichter auch es der Stadt Berlin für 1937. Er hat ſich die maßloſe menſchliche Riederträchtigkeit— Gott ſei Dank nur— einzelner Menſchen, die ſogar die Sprache ihrer Mutter, ihrer Schule, die Sprache, in der ſie ihren ganzen geiſtigen Gehalt bekommen haben, um deren Erhaltung Millionen von Deutſchen unter fremder Herr⸗ ſchaft mit ſchwerſten Opfern kämpfen, aufzu⸗ geben, bereit ſind, dieſes große Band der Ein⸗ heit, die hochdeutſche Sprache, preisgeben möchten,— nur, weil wir im Reich endlich ein⸗ mal nach ſo viel Unglück in unſerer Geſchichte einen großen Mann mit einem großen Neubau haben. Wahrlich, wenn auf irgendwen, ſo auf die Pfarrer Baer und Konſorten paßt das Wort Konrad Ferdinand Meyers:“ „Nichtswürdig eine deutſche Libertät die prahleriſch im Feindeslager ſteht!“ im Reich die Anwartſchaft auf höchſte Anerken⸗ nung erworben. Sein bisher größtes dichteri⸗ ſches und vom volksdeutſchen Standpunkt be⸗ Werk iſt der ſoeben preisgekrönte oman. Weitere Ausgestaltung des Schiller- Nationalmuseums Wie der Vorſitzende des Schil⸗ lervereins, Geheimrat Prof. Dr. von Güntter, auf der dieſer Tage in Stuttgart abgehaltenen Mitgliederverſammlung des Vereins mitteilen konnte, umfaſſen die Sammlungen des Schiller⸗ Nationalmuſeums in Marbach bereits 88 000 Handſchriften, 6800 Bilder und 18 300 Druck⸗ werke. Neu hinzugekommen ſind im letzten 15 ein Bildnis Schillers aus der Zeit ſeines Aufenthaltes in Leipzig und Dresden(1785 bis 1787), zwei bisher unbekannte Briefe Schil⸗ lers, ein Schattenriß ſeiner Geſtalt, eine Ta⸗ baksdoſe Wielands, eine Schiller⸗Statuette in Bronze und die Wiedergabe des illerdenk⸗ mals in Wien von Johannes Schilling. An Handſchriften und Briefen wurden u. a. erwor⸗ ben Briefe und Manuſkripte von Juſtinus Ker⸗ ner, Guſtav Schwab, Eduard Mörike, Wilhelm Waiblinger, Friedrich Theodor Viſcher, Karl Gerok, Ottilie Wildermuth, Adolf Grimminger, Eduard Paulus, Chriſtian Wagner, Karl Schön⸗ hardt, Hugo Wolf, Friedrich Notter, Paul Heyſe, ferner Briefe, Kompoſitionen, Aquarelle und Zeichnungen von Auguſt Halm, Handſchrif⸗ ten der Dichtungen des 1929 verſtorbenen Mar⸗ cheſe Silvio di Caſanova, handſchriftliche Ge⸗ dichte und Märchen, ſowie ſämtliche Drucke der Dichtungen von Manfred Kyber. Marienburger Feſtſpiele 1937. Die Marienburger bringen in die⸗ ſem Jahre wieder Goethes Meiſterwerke„Götz von Berlichingen“ 155 die Bühne. Als Götz wurde Staatsſchauſpieler Heinrich George ver⸗ pflichtet. An der erſten Aufführung am 19. Juni werden u. a. auch 600 alte. Bieher der NS⸗ DAp teilnehmen die ſich zu dieſer Zeit auf ein: Oſtpreußenſahrt befinden. 1937 Ae„Bakenkreuzbanner“ 12. Mai 1937 eee lag der ſönigskrönung in Condon Men⸗ nderen deren nibuſſe e ſtrei⸗ n wa⸗ zungen ihren haben er kei⸗ nauf hnen ſtell⸗ eneral⸗ Bot⸗ p am e Per⸗ eilnah⸗ itiſchen Cyril arſchall d Leo⸗ vd der * N a⸗ itiſchen iftmar⸗ Vice⸗ en. ralfeld⸗ er von itſche zu die⸗ cers e. Ma⸗ lannien gramm er deut⸗ vünſche Wün⸗ iglichen izuneh⸗ d glück⸗ Wohle eeiſchen Inter⸗ —— keit— en, die Schule, eiſtigen zaltung Herr⸗ aufzu⸗ r Ein⸗ sgeben ich ein⸗ ſchichte Reubau ſo auf zt das tät eht!“ mneneme, nerken⸗ zichteri⸗ nkt be⸗ ſekrönte iller- Schil⸗ züntter, altenen itteilen 5chiller⸗ 88 000 Druck⸗ letzten ſeines Schil⸗— 2 2 Die deutſche Delegation: von Blomberg, Stumpff und Schulze Aufn.: Presse-Bild-Zentrale Das Königspaar mit ſeinen beiden Kindern El iſabeth und Margret⸗Roſe ette 1 erdenk⸗ ig. An erwor⸗ 1s Ker⸗ Zilhelm „ Karl minger, Schön⸗ Paul zuarelle dſchrif⸗ n Mar⸗ he Ge⸗ icke der 37. Die in die⸗ „Götz Götz ge ver⸗ ). Juni r NS⸗ eit auf —————————————————————— — en „Hakenkrenzbanner“ 12. Mal 1037 —— 5———— Mannbeim W — — ——— — — — — —— — — — — — ebhen in ihrer 1e hen — sie mue guron eindruele Kleidung einen gut und der entscheidet immer. Doch wird diese ompliment 3 — wenn er den fochmonn zu Rote ziehil Und daron e teln wir nicht auch Sie en einst duf unsere fertigkleidun9 — wWedmene—— Kbein0 M, — RewNl'üumn. eVrecht! lerten-Sabeldige-H22zel 35. 42. 18. 52.• ⸗Mänte! nerren-— 33. 42. 48. 58. en-Sakk2-A12“ ne1 38. 48.- 56. 65. nerre 5— mit 2 Hosen 33. 42.— 49.— 56. Der Obersfaatsanwalt der ziſchofspalolt ſcheut den bᷣerichtsſaal von Trier aber besteht auf vollster Klarheit/ Der Schmulzprozeß gegen hfarrer Bauer emhũlli immer Trier, 11. Mai Im Prozeß gegen den Pfarrer Bauer erklärte der von der biſchöflichen Behörde beſtellte Ver⸗ teidiger zu Beginn der Verhandlung am Dienstag, er müſſe ſich dagegen wenden, daß während der weiteren Verhandlung die biſchöf⸗ liche Behörde noch weiter in den Fall einbezo ⸗ gen und die Beweisaufnahme in dieſer Hinſicht noch erweitert werde. Der Oberſtaatsanwalt bemerkte hierzu, aus den Worten des Verteidigers Dr. Lenz ſei zu entnehmen, daß er ſeine Rolle erweitert habe und nicht nur Verteidiger des Angeklagten Bauer, ſondern auch der biſchöflichen Behörde geworden ſei. Die Staatsanwaltſchaft müſſe entſchieden verlangen, daß die Beweisaufnahme in der bezeichneten Richtung nicht nur nicht eingeſtellt, ſondern aufrechterhalten werde. Nach dem Ergebnis der bisherigen Beweisaufnahme hätte nümlich der Angeklagte ſein verbrecheri · ſches Treiben nicht auf die Dauer fortſetzen kön ⸗ nen, wenn die biſchöfliche Behörde energiſch durchgegriffen hätte. Obwohl er ſelbſt gebeten habe, ihn nicht mehr auf eine Pfarrſtelle zu ſetzen, habe ſeine vorgeſetzte lirchliche Stelle ihn erneut als Pfarrer beſchüftigt. Der Biſchof nochmals als Zeuge? Die Statasanwaltſchaft beantragte darauf, am Mittwoch nach Pfingſten nochmals den Biſchof von Trier, Dr. Bornewaſſer als Zeugen zu laden. Für den Ausgang der Verhandlungen ſei es von grundſätzlicher Bedeutung, ob der Biſchof gewußt habe, daß Bauer im Jahre 1932 zurück⸗ treten wollte, als er von Laubach aus in Exer⸗ zitien zur Beſſerung geſchickt wurde. Auch ſei es notwendig, die Widerſprüche zwiſchen den Ausführungen des Angeklagten Bauer und denen des Biſchofs von Trier, die letzterer unter Eid gemacht habe, zu klären. Bauer habe ja ganz konkret angegeben, daß er vor Antritt ſeiner Pfarrſtelle in Laubach und ferner, als ihn der Biſchof wegen der in Wei⸗ dingen vorgekommenen ſittlichen Verfehlungen kommen ließ, vom Biſchof perſönlich angehört worden ſei, bevor er von dieſem in Exerzitien geſchickt worden ſei. wie der pfarrer ſich verſündigte Im weiteren Verlauf der Verhandlungen treten die unglücklichen Opfer des angeklagten Pfarrers Bauer auf. Tief erſchüttert vernimmt man immer wieder die grauenhafteſten Einzelheiten. Mit diaboli⸗ ſcher Verſchlagenheit hat es der Angeklagte ver⸗ ſtanden, ſein geiſtliches Amt und das ihm ent⸗ gegengebrachte gläubige Vertrauen der Dorfge⸗ meinſchaft ſeinen verbrecheriſchen Gelüſten dienſtbar zu machen. Eine ungeheuere Erregung geht immer wieder durch das Publikum im Saal. Hier ſitzen ja die Eltern, die aus dem Mund des angeklagten Pfarrers und aus den Ausſagen der verführten Jungen die ſchändlich⸗ ſten Dinge vernehmen. Erſt zaghaft und unbe⸗ holfen, dann aber, als ſie merken, daß es hier gilt, der Wahrheit unbedingt die Ehre zu geben neue Scheußlichkeiten und die Beſtialitäten ſchonungslos aufzudecken, machen die Zeugen klar und präziſe ihre Aus⸗ ſagen. Bauers Syſtem beſtand u. a. darin, ar⸗ beitsloſen jungen Männern das Verſprechen zu geben, ihnen eine Stelle in einem Kloſter in Holland zu beſchaffen. Er beſtellte den Betref⸗ fenden dann in ſeine Wohnung. Hier forderte der Wüſtling die Jungen auf, ſich zu entkleiden, da er eine„ärztliche Unterſuchung“ vor⸗ nehmen müſſe. Die ahnungsloſen Opfer dachten ſich zunächſt nichts Schlimmes, zumal Pfarrer Bauer darauf hinwies, er habe früher auch Me⸗ dizin ſtudiert, und auf dieſe Weiſe könnten ſie die Koſten für einen Arzt ſparen. Bauer ließ die Jungen ſich vollkommen nackt ausziehen, nahm die verſchiedenſten Scheinunterſuchungen vor, bis er dann bald auf den wahren wider⸗ lichen Zweck der Szene kam. Alsdann wurden ſie für geſund erklärt und ſollten nach dem Klofter fahren. Dieſe Szenen haben ſich alle in Laubach abgeſpielt. Einer der Zeugen wurde, als er aus dem Klo⸗ ſter in Holland zurückkehrte, von Pfarrer Bauer aufgefordert, zu ihm ins Bett zu kommen. nach der Unzucht den Segen Auf die Frage des Vorſitzenden, wie es denn mit dem Beichten dieſer Szenen geweſen ſei, bekunden die Zeugen üÜbereinſtimmend, daß Pfarrer Bauer ihnen nach den Scheußlich⸗ keiten den Segen gegeben habe. Wenn ſie nachher in der Kirche bei ihm gebeichtet hüt⸗ ten, hätten ſie das nicht mehr erwähnt, weil Bauer ihnen das ſo anempfohlen habe. Wenn der Vorſitzende wiſſen will, ob die Jun⸗ gen denn keine Bedenken er dieſe Schweine⸗ reien gehabt hätten, kommi von den Zeugen meift die Antwort:„Es war ja der Herr Pfarrer, der uns dazu aufforderte.“ Dieſe Antwort iſt charakteriſtiſch für die ganze Ein⸗ ſtellung der Opfer, die dem Pfarrer alles taten, was er ſagte. Ein treffendes Licht auf den Angeklagten wirft auch die Ausſage eines jungen Mannes aus Laubach, von dem ſich der 55 zuhörende Pfar⸗ rer unter dem Vorwand der Beichte haargenau ließ, wie es bei intimen Beziehüngen zu einem Mädchen zugegangen ſei. Der Zeuge bekundet, daß auch andere junge Männer des Dorfs in ähnlicher Art verhör worden ſeien. Ihr geſundes Gefühl hat ſich jedoch bald da⸗ gegen aufgelehnt, ſo daß ſich bald niemand mehr bereitfand, zur Beichte ins Pfarrhaus zu gehen. Einige Zeugenausſagen ergaben, daß in den ſonderbaren„Fortbildungskurſen“ des Pfarrers überhaupt nicht ernſtlich gearbeitet wurde. Dem Pfarrer war es auch da um die Befriedigung ſeiner Gelüſte zu tun. Jugendverderbnis größten itils in Frelburg wurde ein kath. Pfarrer abgeurfeilt, der sich an Schulmãdchen vergongen hot (Elgener Berflehf des„Hokenkrebzbonner“) Freiburg i. Br., 11. Mai Die umfaſſende Säuberungsaktion, die ſeit einigen Wochen vor den deutſchen Gerichtshöfen gegen Sittlichkeitsverbrecher aus katholiſchen Klöſtern durchgeführt wird, iſt nunmehr bis nach Oberbaden fortgeſchritten. Nach zweitägiger Verhandlung verurteilte heute die Große Strafkammer des hieſigen Landgerichts den 53 Jahre alten katholi⸗ ſchen Pfarrer Eduard Meyer, wohnhaft in Stadenhauſen(Amt Sückingen) und tätig in Höllſtein bei Lörrach, wegen Sittlichkeits⸗ verbrechen in 24 Fällen, begangen an m in⸗ derjährigen, meiſt unter 15 Jahren alten Schülerinnen zu einer Gefängnisſtrafe von 2 Jahren und 10 Monaten. 11 Monate Unter⸗ ſuchungshaft werden auf die Strafe angerechnet. Von der Anklage der Untreue in Tateinheit mit Unterſchlagung wurde der Angeklagte freige⸗ ſprochen. Unzucht in der Religionsſtunde Pfarrer Eduard Meyer war angellagt, in der Zeit von 1927 bis Anfang Juni 1936, dem Zeitpunkt ſeiner Verhaftung, als katholiſcher Pfarrer und Religionslehrer in Höllſtein und Steinen(Amt Lörrach) ſowie in Maulburg (Amt Schopfheim) und in der Fortbildungs⸗ ſchule in Höllſtein in vierzig Fällen an minderjährigen Schülerinnen, die zum Teil auch ſeinen Chriſtenlehre⸗Unterricht beſuchten und ſämtlich außerden ſeine Beichtkinder waren, in dem von ihm erteilten Religionsun⸗ terricht unzüchtige Handlungen vorgenommen zu haben. In der Vorunterſuchung hat der Verurteilte zugegeben, in mehr als 100 Fällen ſich ſtrafbar Tſchechiſche Befeſtigungen eingeſtürzt Vier Tote bei einem Unglück an den preßburger Brückenkõpfen Dresden, 12. Mai.(Eig. Dienſt.) Ein ſchweres Unglück hat ſich, wie der„Frei⸗ heitskampf“ erführt, bei den fieberhaften Ar⸗ beiten der tſchechiſchen Militärbehörde an der Befeſtigung der öſterreichiſchen Grenze ereignet. Infolge Verwendung von ſchlechtem Baumaterial, überhaſteter Arbeitsweiſe und Ausſchluß wirklich geſchulter Krüfte ſtürzte ein Teil der bisher ſertiggeſtellten Befeſtigungs⸗ anlagen an den Preſſburger Brückenköpfen ein. Vier Perſonen wurden dabei getötet und wei⸗ tere 12 Arbeiter ſchwer verletzt. kin frankenhaus polizeilich geſchloſſen Das St.⸗Vinzenz⸗Haus in Duisburg Duisburg, 11. Mai. Der Polizeipräſtent teilt mit: Inſolge einer grundſätzlichen Stellungnahme der Leitung des St.⸗Vinzenz⸗Krankenhauſes, die eine ſachge⸗ mäße, den mediziniſchen Notwendigkeiten ent⸗ ſprechende Behandlung aller Krankheitsfälle nicht gewährleiſtet und ſie in einem beſonderen Fall nach ärztlichem Urteil zur Haupturſache für den Tod einer Duisburger Volksgenoſſin geworden iſt, habe ich mich veranlaßt geſehen, die ſofortige Schließung des Krankenhauſes anzuordnen. Im Intereſſe der Allgemeinheit kann eine weitere Behandlung von Kranken im St.⸗Vin⸗ zenz⸗Krankenhaus nicht mehr zugelaſſen wer⸗ den. Für die anderweitige krankenhausmäßige Betreüung der zurzeit im St.⸗Vinzenz⸗Kran⸗ kenhaus untergebrachten Kranken iſt Sorge ge⸗ tragen. Die Umlegung erfolgt unter ärztlicher Auf⸗ ſicht. Auf Schwerkranke und Transportunfähige wird jede Rüchſicht genommen. Sie können an Ort und Stelle verbleiben. fapitün Pruß iſt jetzt außer befahr Weitere Krankenhausberichte Neuyork, 11. Mai. Ueber den Zuſtand einiger verletzter Fahr⸗ gäſte und Beſatzungsmitglieder des„Hinden⸗ burg“ melden die letzten Krankenhausberichte, daß Kapitän Pruß, der Erſte Offizier Sammt, die Beſatzungsmitglieder Deutſchle, Schönherr, Fiſcher und Schädler ſich endgültig auf dem Wege der Beſſerung befinden, gemacht zu haben. Dieſe Zahl reduzierte er ſpäter auf 75 und dann auf 40 Fälle. In der Verhandlung, die am Montag und Dienstag vor dem Landgericht Freiburg ſtatt⸗ fand, ſtritt der Angeklagte in den weitaus mei⸗ ſten Fällen jede Schuld ab. Die Einvernahme der Zeugen ſowie die Ausſagen des Unter⸗ ſuchungsrichters ergaben indeſſeneinwand⸗ fei, daß er ſich in der geſchilderten Art ſtraf⸗ bar gemacht hat. Gleichzeitig mit dieſen Sittlichleitsverbrechen wurde Pfarrer Meyer vorgeworfen, aus der Kaſſe des von ihm geleiteten St.⸗Vincentius⸗ Vereins in Höllſtein widerrechtlich— d. h. ohne Wiſſen der Vorſtandsmitglieder— 400 RMm ent⸗ nommen zu haben, um ſich Mittel zur Bezah⸗ lung eines Kraftwagens zu beſchaffen. Die Be⸗ weisaufnahme zu dieſem Punkt der Anklage ergab, daß ſich der Verurteilte tatſächlich das Geld ohne Wiſſen der übrigen Vorſtandsmit⸗ glieder angeeignet hat, daß ihm jedoch der Be⸗ trag nach Rückſprache mit den Vorſtandsmitglie⸗ dern zweifellos als Darlehen überlaſſen wor⸗ den wäre. Der Strafantrag des Staatsanwalts lautete wegen Sittlichkeitsverbrechen in 37 Fäl⸗ len unter Ablehnung mildernder Umſtände auf eine Zuchthausſtrafe von insgeſamt vier Jahren. Weiter wurde beantragt, dem Angellagten die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von ſechs Jahren abzuerkennen, weil ſein die Allge⸗ meinheit ſchädigendes Verhalten bewieſen habe, daß er außerhalb der Volksgemeinſchaft ſtehe. Die Unterfuchungshaft ſolle teilweiſe auf das Strafmaß angerechnet werden, da ſie ſich ohne Verſchulden des Angeklagten in die Länge ge⸗ zogen habe. flebeit am Strafgeſetzbuch In der geſtrigen Sitzung des Reichskabinetts Berlin, 11. Mai. Das Reichskabinett ſetzte in ſeiner heutigen Sitzung die Beratungen über den Entwurf eines neuen Strafgeſetzbuches fort. Angenommen wurde ſerner ein Geſetz über das Paß⸗, das Ausländerpolizei⸗ und das Meldeweſen ſowie über das Ausweisweſen. Durch dieſes Geſetz ſoll eine klare und einwand⸗ freie Rechtsgrundlage geſchaffen werden für Neuregelungen, die dem Gedanken der Einheit des Reiches Rechnung tragen und alle Be⸗ lange berückſichtigen, die ſich vom Standpunkt der inneren und äußeren Sicherheit des Reiches ergeben. Man enneee e Dr Eine In! geſtrig akaden meind kommi Vortra Reic er mit die er aus d ſonder Landg Schles Fahrt machte Anteil Reiche Lele Anlé dung ſterprä italien richtet, für die nenen Muſſ und di Engla Von ten, de ſchafter einem ben de des en rung 2 anerkar Dan D Arbe legten wertvo der Ur rüſtunt Lanzen zwei dem D gezeich 1937. —— zudecken, re Aus⸗ win, ar⸗ echen zu loſter in Betref⸗ forderte tkleiden, 1g“ vor⸗ dachten Pfarrer iuch Me⸗ inten ſie uer ließ tsziehen, ichungen wider⸗ wurden ach dem h alle in dem Klo⸗ r Bauer nen. 9—— ten wirft nes aus de Pfar⸗ zargenau — er Zeuge mer. des en ſeien. bald da⸗ emand e ins z in den Pfarrers de. Dem iedigung n hoi zierte er itag und irg ſtatt⸗ aus mei⸗ ſernahme Unter⸗ wand⸗ Art ſtraf⸗ erbrechen aus der neentius⸗ „, h. ohne RM ent⸗ r Bezah⸗ Die Be⸗ Anklage hlich das andsmit⸗ der Be⸗ smitglie⸗ ſen wor⸗ Zanwalts 37 Fäl⸗ ände auf r Jahren. agten die auer von die Allge⸗ ſen habe, gaft ſtehe. auf das ſich ohne zänge ge⸗ uch kabinetts l. Mai. heutigen Entwurf eſetz über und das eisweſen. einwand⸗ rden für r Einheit alle Be⸗ taeid punkt 8 Reiches Mannheim „Hakenkreuzbanner“ 12. Mai 1937 Dr. Frick beſuchte die Hordmark Eine kommunalwiſſenſchaftliche Woche eröffnet Kiel, 11. Mai.(HB⸗Funk.) In der Aula der Kieler Univerſität wurde am geſtrigen Nachmittag eine von der Verwaltungs⸗ akademie der Nordmark und dem Deutſchen Ge⸗ meindetag Schleswig⸗Holſtein durchgeführte kommunalwiſſenſchaftliche Woche mit einem Vortrag des Reichsminiſters Dr. Frick eröffnet. Reichsminiſter Dr. Frick betonte zunächſt, daß er mit großer Freude dem Ruf der Nordmark, die er liebe und ſchon von zahlreichen Beſuchen aus der Kampfzeit her kenne, gefolgt ſei. Be⸗ ſonders anerkennende Worte widmete er den Landgewinnungsarbeiten an der Weſtküſte Schleswig⸗Holſteins, die er auf ſeiner kurzen Fahrt in Augenſchein nehmen konnte. Dann machte er grundſätzliche Ausführungen über den Anteil der Gemeinden am Ausbau des Dritten Reiches. Telegrammwechſel Höring-Muſlolini zur Jahresfeier des Imperiums Rom, 11. Mai.(HB⸗Funk.) Anläßlich des erſten Jahrestages der Grün⸗ dung des italieniſchen Imperiums hat Mini⸗ ſterpräſident Generaloberſt Göring an den italieniſchen Regierungschef ein Telegramm ge⸗ richtet, in dem er dem Duce die beſten Wünſche für die Fortſetzung ſeines ſo ruhmreich begon⸗ nenen Werkes entbietet. Miniſterpräſident Muſſolini hat ein Danktelegramm geſandt und die Grüße herzlich erwidert. Sturer engliſcher standpunkt England fehlte in Rom bei der Imperiumsſeier London, 11. Mai. Von amtlicher engliſcher Seite wird beſtrit⸗ ten, daß das Fernbleiben des britiſchen Bot⸗ ſchafters bei den italieniſchen Imperiumsfeiern einem Boykott gleichzuſetzen ſei. Das Fernblei⸗ ben des Botſchafters ſei vielmehr eine Folge des engliſchen Standpunkts, wonach die Erobe⸗ rung Aethiopiens de facto, aber nicht de jure anerkannt werden könne. Dandaliſches Reitergrab freigelegt Das Hakenkreuz auf einem Dolche. Glogau, 11. Mai.(Eig. Dienſt.) Arbeiter einer Sandgrube im Kreiſe Glogau legten geſtern ein an Waffen ſehr reiches und wertvolles vandaliſches Reitergrab frei. Neben der Urne lag die geſamte eiſerne Krieger⸗ rüſtung: ein breites Schwert, ein Dolch, eine Lanzen⸗ und eine Speerſpitze, der Schildbuckel, zwei Sporen ſowie die Gürtelſchnalle. Auf dem Dolch war ein prachtvolles Hakenkreuz ein⸗ gezeichnet. Fundament für alle zukunff Rosenberg und Dr. Ley üũber das Haupischulungsamt Bad Mergentheim, 11. Mai. Von Samstag bis Dienstag fand in Bad Mergentheim eine von Dr. Ley einberufene Ar⸗ beitstagung des Hauptſchulungsamtes der Reichsorganiſationsleitung der NSDAP ſtatt, an der ſämtliche Gauſchulungsleiter und die Kommandanten der drei Ordensburgen Vogel⸗ ſang, Cröſſinſee und Sonthofen teilnahmen.— Auch Frau Scholtz⸗Klink war erſchienen. In einem einſtündigen Referat beſchäftigte ſich Reichsleiter Roſenberg mit den aktuel⸗ len Fragen des ihm vom Führer übertragenen Aufgabengebietes. Er gab eine ausführliche Wertung der deutſchen Gegenwart und legte ſei⸗ nen Hörern die Vorausſetzungen für eine För⸗ derung der Lebenskraft des geſamten Volkes dar. Seine Ausführungen waren ein überzeu⸗ gendes Manifeſt des geiſtigen Hoheitsrechts der NSDAP. Nach Alfred Roſenberg ſprach Dr. Ley. Der Reichsorganiſationsleiter betonte die Notwen⸗ digkeit, die Aufgaben des Hauptſchu⸗ lungsamtes der RSDaAP in feſte organiſa⸗ toriſche Formen zu binden.„Unſere Idee müſ⸗ ſen wir in feſten Bahnen wiſſen, die nie mehr geändert werden können von denen, die nach uns kommen. Der Partei und unſerem Wollen müſſen wir ein ſolches Gefüge geben, daß es als Fundament für alle künftige Arbeit der kommenden Generatio⸗ nen Geltung hat.“ Dr. Ley erinnerte an das Wort des Führers:„Ich bin bei euch und ihr ſeid bei mir.“ Die Bedeutung dieſer Kraft⸗ quelle habe ſich unvergeßlich wieder bei der kürzlichen Kreisleitertagung auf der Ordensburg Vogelſang erwieſen, auf der der Führer zu ſei⸗ nen Kreisleitern geſprochen hat. Dr. Ley vermittelte anſchließend ein Bild von dem Aufbau der geſamten Schulungsarbeit, von den Adolf⸗Hitler⸗Schulen, den Ordensburgen und der Zielſetzung der unter Leitung Alfred Roſenbergs ins Leben zu rufenden Akademie. Daneben wird der Wochenendſchulung, den Abendkurſen, der Fachſchulung in den Verbän⸗ den und nicht zuletzt den Gauſchulen beſonde⸗ res Augenmerk gewidmet. Mit der Bitte an die Gauſchulungsleiter, ſtets engſte Fühlung zu der NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“ zu hal⸗ ten als dem Ausdruck des nationalſozialiſtiſchen Lebenswillens und der nationalſozialiſtiſchen Lebensfreude, ſchloß der Reichsorganiſations⸗ leiter ſeine Darlegungen. das erſte 5fl⸗dorf des oſtens Stabschef Luize fat den ersten Spatenstich Gleiwitz, 11. Mai. Geſtern wurde hier der Bau des SA⸗Mu⸗ ſterdorfes Eichenkamp, der erſten SA⸗Dank⸗ opferſiedlung des deutſchen Oſtens, mit dem erſten Spatenſtich durch Stabschef Lutze be⸗ gonnen. In ſeiner Anſprache würdigte der Stabschef die kämpferiſche Haltung des oberſchleſiſchen Volkes, das trotz ſchwerer Daſeinsbedingungen ſich niemals von anderen Stämmen des deut⸗ ſchen Volkes übertreffen laſſe in Liebe zu Volk und Heimat. Tief wurzele hier im Grenzland⸗ menſchen die Liebe zur Scholle. Daher begrüße er jeden Verſuch, neuen deutſchen Bo⸗ den zu ſchaffen. Der Stabschef ſchilderte den opferreichen Weg der Sturmabteilungen in der Kampfzeit. Aus dieſem Geiſt heraus habe die SA das SA⸗Dankopfer errichtet, das dazu diene, dem Führer mit nationalen und ſozia⸗ liſtiſchen Taten zu danken. Dieſes neue deutſche Dorf werde alle Bauten und Anlagen um⸗ faſſen, die dem deutſchen Menſchen des 20. Jahr⸗ hunderts zur Erhaltung und Ertüchtigung von Körper und Geiſt dienen müßten. Es ſolle eine beiſpielhafte nationalſozialiſtiſche Gemeinſchaft werden innerhalb der Volksgemeinſchaft. Dieſes Dorf als erſtmaliges neuartiges Werk werde Zeuge ſein von dem Kampfgeiſt der SA, der nur eines kenne: dienen und opfern. Nach dem ſymboliſchen Akt des erſten Spaten⸗ ſtiches erfolgte in den frühen Nachmittagsſtun⸗ den in Gleiwitz der Vorbeimarſch der oberſchle⸗ ſiſchen SA vor dem Stabschef, der ſich danach auf eine Grenzlandfahrt begab. Gegen Abend verließ der Stabschef wieder Oberſchleſien. Das SA⸗Dorf Eichenkamp iſt als Muſter der Siedlungsarbeit der SA gedacht. In ſchönſter landwirtſchaftlicher Lage entſtehen über 300 Siedlerſtellen mit je etwa 1000 Quadratmetern Landzugabe. Das Dorf wird in der Form einer altgermaniſchen Rundſiedlung gebaut, auf deren Marktplatz das Gemeinſchaftshaus errichtet wird. Die Siedlung erhält ein Stadion, ein Schwimmbad, mehrere Schießſtände und einen Feſtplatz für Gemeinſchaftsfeiern. Die Verwen⸗ dung vonetwa 50 verſchiedenen Häu⸗ ſertypen und eine vorbildliche Landſchafts⸗ geſtaltung zeichnen die Anlage aus. krkennmis auch in Volen Polens Rechtsanwälte und Aerzte machen Front Warſchau, 11. Mai. Die Wanſchauer Tagung des Verbandes der polniſchen Rechtsanwälte hat nach zweitägigen Beratungen zum Schutz der polniſchen Nation und des polniſchen Charakters des Rechtsan⸗ waltsſtandes Maßnahmen gefordert, um die Zahl der jüdiſchen Rechtsanwälte dem Hun⸗ dertſatz der jüdiſchen Beoölkerung in Polen anzugleichen und auch für das juri⸗ ſtiſche Studium entſprechende Beſchränkungen an den Univerſitäten einzuführen. Die Mitglieder des Verbandes verpflichten ſich, keine jüdiſchen Referendare aufzunehmen und forderten alle pol⸗ niſchen Rechtsanwälte zur gleichen Haltung auf. Bei der Jahresverſammlung des polniſchen Aerzteverbandes, die in Anweſenheit von etwa 250 Vertretern in Warſchau ſtattfand, wurde gegen die Stimmen der anweſenden jüdiſchen Aerzte die Einführung der Arierpara⸗ graphen in die Satzung des Aerzte⸗ verbandes beſchloſſen. Englond weiſt 5panier aus! 2000 Spanier müſſen Gibraltar verlaſſen London, 11. Mai.(Eig. Bericht.) Nach einer Meldung des„Daily Herald“ wurde geſtern etwa 2000 ſich in Gibraltar auf⸗ haltenden Spaniern von den engliſchen Behör⸗ den die Aufenthaltsbewilligung entzogen. Die⸗ jenigen von ihnen, die Gibraltar bis Donners⸗ tag nicht verlaſſen haben, werden ausgewieſen. Von dieſer Maßnahme werden nicht nur zahl⸗ loſe bolſchewiſtiſche Flüchtlinge, ſondern auch viele Hunderte von Spaniern betroffen, die ſchon lange in Gibraltar als Kaufleute, Hand⸗ werker und Arbeiter beruflich tätig ſind. ſmlittelholzers tragilches knde Vom Steinſchlag in die Tiefe geworfen Wien, 11. Mai.(HB⸗Funk.) Die behördlichen Ermittlungen über das Bergunglück, dem der berühmte ſchweizeriſche Pilot Walter Mittelholzer zum Opfer gefallen iſt, laſſen folgenden Vorgang vermuten: An der faſt ſenkrechten Wand kletterte Uli Silk vorauf; nach ihm Frau Liſelott Kaſt⸗ ner und als dritter Walter Mittelholzer. Uli Silk muß offenbar gerade dabei geweſen ſein, einen Mauerhaken einzuſchlagen, als eine Steinlawine niederging, die ihn von dem Felſen ſchleuderte. Im Fallen hat er ſeine Be⸗ gleiterin mitgeriſſen und Mittelholzer konnte den Sturz nicht mehr richtig abfangen. Das Seil riß zwiſchen ihm und Frau Kaſtner und durch den Ruck hat er offenbar ſoweit das Gleichgewicht verloren, daß er auch in die Tiefe ſtürzte. Uli Silk hatte bei ſeiner Auffindung noch Mauerhaken und Hammer in den verkrampften Händen. ———.—— .————————————————————————————————————————————————————————————————— —————————————————————————————————————————————————————————— ———————————————————————————————————————————————————————————————————————————————— SI0522 NEUEBBURE S er Reichtum an Aroma, den die Sonne in llazedonien der Tabak pflanze beschert hat, kann nicht mehr verloren Sehen. Denn die TROPEN- packunt von HAUS NEUERBURGG nůlt die OVERSTOLZ frisch und be· wahrt ihren Duft, bis Sie eitenhändig den Verschluss-Streifen lösen. Am Rauch dieser bewährten Zigarette seniessen Sie nun erst vollkommen die Sonnè auscſiaacdonien. SVB84˙0⁰2 4˙% BPPENNIG GOENS MuNdpSTröck 4 aus Niner 1¹ —— Mannheim Unterhaltung und Wiſſen 12. Mai 1937 Das Wenn die Stadt Mannheim ſich anſchickt, von nun an alljährlich Maifeſtſpiele des National⸗ theaters durchzuführen, ſo verpflichtet hierzu in beſonderem die große Vergangenheit dieſer Schaubühne. Immer wieder ſind in jenem denkwürdigen Hauſe am Schillerplatz die For⸗ derungen höheren Geſtaltens erhoben worden und werden ſich zu allen Zeiten erheben. Wie viele führende Köpfe zierten dieſes Mannhei⸗ mer Theater ſeit ſeinem Beſtehen, wie viel An⸗ regungen künſtleriſcher Art ſind von dieſer Bühne ausgegangen! Wenn wir 45555 im Be⸗ Zauf ſtehen, die ſchaffenden Kräfte zum Auf⸗ bau wahrer deutſcher Kultur einzuſetzen, ſo darf auch der Blick rückwärts gerichtet werden, u jenen führenden Perſönlichkeiten, die unſer Volk hervorgebracht hat und die im Zeitalter der deutſchen Klaſſik die Fundamente zu einem nationalen Theater gelegt haben. Dies iſt der tiefere Sinn geweſen, als man im vergangenen Jahre in der ehemaligen Reiß⸗ villa, E 7, 20, ein Theatermuſeum der Stadt Mannheim aufgebaut hat. Das Bild, der gro⸗ hie Meiſter der Mannheimer Bühne und des ieſigen Muſiklebens iſt hier voran geſtellt worden, weil das Hervorbrechen von überra⸗ genden Perſönlichkeiten das bezeichnende Merk⸗ mal der Gründungsjahre des Mannheimer Nationaltheaters iſt. Es war ein Ringen dieſer Menſchen um die Seele einer deutſchen Bühne. Dahin ging der Zug der geiſtigen Entwicklung, als Kurfürſt Carl Theodor von der Pfalz nach der Ueberſiedlung der Reſidenz von Mannheim nach München im Jahre 1778 der hieſigen Stadt ein Nationaltheater ſtiftete. Gewiß, vielerlei Ueberbleibſel aus der Gedankenwelt des abſo⸗ lutiſtiſchen 18. Jahrhunderts haben manch ſchöne Entwicklung gehemmt, allein unendlich viel Perſönliches, originelles Gut iſt in bun⸗ tem Wechſel verknüpft geweſen mit der Wonne des Neuſchaffens. Seit jenen Tagen, da Wolf⸗ gang Herbert Freiherr von Dalberg mit der Uraufführung der Räuber am 13. Januar 1782 die unzerſtörbaren Fundamente zum Neubau einer nationalen Schaubühne in Mannheim legte, iſt dieſes verantwortungsvolle Erbe leben⸗ Während die franzöſiſchen Revolutionskriege die Welt erzittern ließen, ſind manchmal die politiſchen Grenzen der alten Kurpfalz vergeſ⸗ 15 worden. Doch haben Perſönlichkeiten wie die Stengels, Schoepflin und Schwan mit der Gründung der kurpfälziſchen deutſchen Geſell⸗ ſchaft den Boden zur nationalen Geſinnung und damit zur Gründung eines Theaters, das alle Volksſchichten anging, vorbereitet. Aus ſpon⸗ tanen inneren Antrieben ward das junge Thea⸗ ter ſchon in ſeinen Gründungsjahren viel mehr, als nur ein Inſtitut zu„einiger Nahrungsmit. telbeihilfe der Stadt und Bürgerſchaft“. Junge deutſche Schauſpieler gingen hier zu ihrem Be⸗ ruf, mit dem erſten Entſchluß in unabläſſigem Steigen die Höhe der Kunſt der Menſchendar⸗ tellung zu erreichen. Wenn Dalbergs ſicherer lick den um ihn verſammelten Kreis von Künſtlern ſicher lenkte, ſo haben Schauſpieler wie Iffland, Beck und Beil, das einſtige Komö⸗ diantentum zu einem ehrbaren Stand von ſitt⸗ licher Achtung geführt. Nicht umſonſt hat Sophie la Roche, die Freundin Wielands und Großmutter der Brentanos, die Mann eimer Nationalbühne mit einer Akademie der Schau⸗ ſpielkunſt verglichen. 83 Wer ſo aufmerkſamen Blicks die Räume des Theatermuſeums durchwandert, wird nachdrück⸗ lich das Werden des Mannheimer National⸗ theaters aufgezeigt finden, von den erſten Vor⸗ boten, die in der Entwicklung von der italieni⸗ ſchen zur deutſchen Oper, der Wirkſamkeit der berühmten Mannheimer Komponiſtenſchule und dem Umbruch von der franzöſiſchen Komödie deutſchen Theater zu ſuchen ſind, bis zur laſſiſchen Blüte dieſes Inſtituts unter Schil⸗ 12. Fortſetzung „Warum wollten Sie Freude bereiten?“ Keine Antwort. „Sind Sie etwa trotz Ihres Alters verliebt in die Signora?“ „Nein!“ „Schauen Sie mal die Signora an!“ „Nein ich ſchaue ſie nicht mehr an!“ „Warum nicht?“ „Angeberinnen verachtet man und— ſieht neben dem Böſen ſelber ins Geſicht als—ſo einer!“ „Ich habe ihn nicht angezeigt, Signore! Es tut mir leid, daß alles ſo weit gekommen iſt Ich wollte durchaus die Behörde aus dem Spiel laſſen.“ „Sie haben doch ſelber um Schutz der Be⸗ hörde gebeten. Nicht wahr, Carabiniere?“„ „Jawohl.“———*π 452*3 „Ich war vielleicht etwas überregt. Ich muß jetzt aber geſtehen, daß mir Herr Bacigalupo eigentlich nie etwas„Böſes getan„hat, und bitte um ſeine Freilaſfſung „Hat er ſie nie berührt?“ „Nein, um Gottes willen!“„ „Nie mit unziemlichen Anträgen beläſtigt?“ „Nein, nie!“ „Alſo hat er eine ſtrafbare Handlung eigent⸗ lich nicht begangen...“ 5 „Nein, Signore!“ Der Fall iſt nicht erledigt der Signora eine Schön! Alſo Vittoxio Bacigalupo, Sie wer⸗ den hiermit von der Behörde ernſtlich verwarnt und werden aufgefordert, in Zukunft der Si⸗ gnora Canepa ſtrikte aus dem Wege zu gehen! Sie dürfen weder ihre Wohnung betreten noch ſetzten Vittorio anbetraf ler, Dalberg und Iſfland. Jeder dieſer Räume enthält beſondere Koſtbarkeiten. Im Schiller⸗ 2 gewahrt man die ſeltenen erſten Räu⸗ erausgaben, das zugehörige handgeſchriebene Soufflierbuch der ſiebenaktigen Mannheimer Bühnenbearbeitung, die erſte Räuberdekoration, die erſten Theaterzettel, Schillerbriefe und vieles andere, was ſich auf den Mannheimer Aufent⸗ halt des großen Dichters und bedeutenden Vor⸗ kämpfers zur nationalen Wiedergeburt unſeres Volkes bezieht. Nicht allein zur klaſſiſchen Zeit, da Mann⸗ heim mit ſeinen ſchöpferiſchen Perſönlichkeiten und ſeinem weltberühmten Orcheſter als aus⸗ erwählte Stadt galt, der es beſchieden ward, einen neuen künſtleriſchen Frühling in Deutſch⸗ land zu erwecken, auch im vorigen Jahrhun⸗ dert hat es ein alückliches Zuſammentreffen von bedeutenden Männern und geiſtiger Be⸗ wealichkeit vermocht, das Mannheimer Natio⸗ naltheater auf anſehlicherHöhe zu halten Wenn in kurfürſtlicher Zeit Johann Chriſtian Bach, Gluck und Mo:» in Fer Peüdenhzgd“ Ruenl⸗ halt nahmen, Schubert, Klopſtock, Wieland, Herder, Leſſing und Goethe ſie veſuchten, und ihre Bedeutung ſchilderten, Schiller durch die Mannheimer Aufführungen ſeiner 3 Erſtlinge die Räuber, Fiesko und Kabale und Liebe den Weg zum deutſchen Theater fand, ſo iſt Mann⸗ heim im 19. Jahrhundert für die Komponiſten Carl Maria von Weber, Richard Wagner, Albert Lortzing, Hermann Götz und Hugo Wolf nicht weniger bedeutungsvoll geweſen. Dem Wirken dieſer Meiſter in unſerer Stadt ſind gleichfalls viele Erinnerungen im Theater⸗ muſeum gewidmet, ſeien es Bildniſſe, Briefe, Manuſkripte, Drucke oder Muſikinſtrumente. Es iſt die Zeit da ſeit dem Jahre 1839 Mann⸗ heim als erſte deutſche Stadt die Geſchicke ſei⸗ nes Theaters in eigene Verwaltung nahm. Hinzukommen die wichtigen Beſtände der Mannheimer Meiſter des Bühnenbhildes, von Aleſſandro Calli da Bibiena und ſeinen Zeit⸗ genoſſen Lorenzo und Julius Quaglio und Abel Schlicht über die wichtigſte Perſönlichkeit des vorigen Jahrhunderts, Joſeph Mühldor⸗ fer bis zu den Bühnenbildnern der jünoſten Gegenwart. Es iſt reizvoll, die Entwicklung des Mannheimer Bühnenbildes zu verfolgen, von der aroßen Barocktradition zu den oft eigenwilligen Verſuchen einer neuartigen Ge⸗ ſtaltung der Szene. Ein neuzeitliches Theatermuſeum, das mehr ſein will, als nur eine Anhäafung geſchicht⸗ licher Kurioſitäten, muß in ſeiner Anordnung auf die Wirkung für die Beſucher beſonders bedacht ſein. Es iſt daher verſucht worden, alles rein Muſeummäßige ſoweit wie möalich abzuſtreiſen, und den Aufbau gemäß den Räu⸗ men der ehemaligen Reißvilla ſo intim wie Die Kunst auf der Reichsausstellung Nicht nur nach der politiſchen und wirtſchaft⸗ lichen Seite hin gewährt die Reichsausſtellung „Gebt mir vier Jahre Zeit“ einen Ueberblick über das unter der Führung Adolf Hitlers Erreichte, ſondern auch nach der künſtleriſchen Seite hin. Vor allem iſt es die Baukunſt, die hier gewaltig in Erſcheinung tritt. Das Ein⸗ drucksvollſte ſind jene Modelle, die von dem monumentalen Bauſtil des Dritten Reiches zeugen. Man ſieht, um nur einige Beiſpiele zu nennen, die klar gegliederte, edle und kraft⸗ volle Architektur des Königlichen Platzes zu München, des Deutſchen Hauſes auf der Pari⸗ ſer Weltausſtellung und des Hauſes des Deut⸗ ſchen Rechtes. Und zu ſymboliſcher Wucht wächft eine von Profeſſor Thorat geſchaffene, acht Meter hohe Plaſtik, die jener Gemeinſchaft ein Denkmal ſetzt, zu der ſich heute der Arbei⸗ ter der Fauſt und der Arbeiter der Stirn in Deutſchland untrennbar verbunden haben. Als Beiſpiele neuen deutſchen Bauſtils wä⸗ ren viele große Zweckbauten zu nennen, die während' der letzten vier Jahre entſtanden ſind. Einige der politiſchen Erziehüngsſtätten der Nation ſtellen ſich' dem Beſucher in Model⸗ len der Schulunasburgen der NSDaAwW und in ſdem Neubau⸗Modell der SS⸗Führerſchule Bad Tölz dar. Im Freigelände der Ausſtellung ſteyt das„Haus der Jugend“, ein Muſterheim der HJ. In der ganzen Anlage des Baues, vor allem aber auch in der Aufteilung der Räume und ihrer Einrichtung, iſt hier ein Vorbild ge⸗ ſchaffen. Das in Sanoſtein eingefügte Ein⸗ gangsportal wird durch einen Vorbau und das handgeſchmiedete Hoheitszeichen herausge⸗ hoben. Ueberall iſt ſchlichtes, aber echtes Bau⸗ material der Heimat verwendet worden. Das Kunſthandwerk zeigt ſich in den verſchiedenen Räumen auf neuer Höhe. Auch der Wohnungs⸗ bau hat großen Aufſchwung genommen. Im Jahre 1932 wurden 70 500, 1936 125 000 Eigen⸗ heime erbant, die Zahlen des Wohnungs⸗ baues ſtiegen im gleichen Zeitraum von 131 000 auf 294 600. An einem Modell wird die Alt⸗ ſtadt⸗Sanierung von Braunſchweig eindrucks⸗ Coppright by Dr. Paul Herzog. Berlin-Wilmersdorf gauf der Straße ſich ihr— Falls Sie das feierlichſt verſprechen können— werden Sie 55 1571 Fuß geſetzt.— Können Sie das ver⸗ rechen?“ „Ja, Signore, das verſpreche ichl Sie ſehen ja, ich ſehe ſie jetzt nicht mehr an.— An⸗ „geberinnen verachtet man.“ „Der Fall iſt erledigt.“ 314* Jawohl— für die Behörde war der Fall erledigt— für Giuſeppina Canepa vielleicht auch, wenngleich ſie noch öfter an den Gefeſſel⸗ ten denken mußte, nicht in Angſt jetzt, ſondern in Reue.— was aber den auf freien Fuß ge⸗ ſo konnte man eher von einer Komplikation als von einer Erledi⸗ gung des Falles ſprechen. Faſt wäre es ihm lieber geweſen, mußte er ſich alsbald ſagen, man hätte ihn in eine Zelle geſperrt, denn dort wäre es ihm wohl am leichteſten gelungen, ſein nicht nur der Be⸗ hörde, ſondern ſich ſelber gegebenes Verſpreche zu halten. So aber— Auf freiem Fuß. Wieviel Dummheiten man doch immer wie⸗ der begehen kann, wenn man auf freiem Fuß iſt! Wieviel Schritte man doch immer wieder tun kann von ſich ſelber fort! In wieviel Richtungen von dem Standpunkt, der einem aufgezwungen wurde, abweichen! Zunächſt zwar blieb Wut über das Erlebte, hlieb Verachtung der„Angeberin“ ein ſcheinbar Unverrſickbarer Halt in Bacigalupos Leben. Zu⸗ —mal⸗ſolche ſtarken Gefühle ihn fkine krank mach⸗ ten, ſo daß er tagelang auf ſeinem Bett lag, wo es ja unmöglich war, zine ſchöne Frau zu beläſtigen.—1——— Ja, ſchöne Frau! Daß ſie ſchön war und ſchön voll verdeutlicht. In einem Gewirr ſonnen⸗ und luftloſer Höſe kannten in 1552 Wohnungen rund 95 v. H. auer Küchen hier früher weder Fen⸗ ſter noch Entlüftung, Heute hat in der Braun⸗ ſchweiger Altſtadt, jedes Haus ſeinen eigenen Hof und ſeine eigene Waſchküche, Treppen⸗ häuſer und Küchen ſind hell und luftig. Von großer kultureller Bedeutung iſt auch die Arbeit der NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“, die in der Ausſtellung ihre vielſeiti⸗ gen Leiſtungen zur Schau ſtellt. Beſondere An⸗ ziehungskraft übt das große Modell des See⸗ bades Mucran auf Rügen aus, das jeweils 20 000 Volksgenoſſen Erholung bieten wird. In dem Raum der Reichskulturkammer ſteht ein großes Leuchtmodell, das die umfangreiche Arbeit der deutſchen Bühnen veranſchaulicht. Auf allen Gebieten, vom Konzertſaal bis zur Bühne, vom Filmatelier über den Senderaum bis zur Zeitung iſt der Weg wieder freigelegt für echtes Schöpfertum und verantwortungs⸗ bewußte Geſtaltungstraft. Die Ausſtellung zeigt beiſpielsweiſe,einen Zeitſchriften⸗ und Bücher⸗ ſtand, wie,er vor und wie er, nach der Macht⸗ übernahme ausfah. Ein Kontraſt, der mit aller Einprägſamkeit noch einmal dartut, aus wel⸗ chem heute unfaßbaren Sumpf und Abgrund Deutſchlands Kultur durch den Nationalſozia⸗ lismus wieder emporgeführt wurde. Ausbau des Reichsehrenmals Tannenberg. Die Aus⸗ und Umgeſtaltungsarbeiten am Reichsehrenmal Tannenberg ſind jetzt in vol⸗ lem Umfange wieder aufgenommen worden, und zwar ſind gegenwärtig mit dieſen Arbei⸗ ten insgeſamt 200 Künſtler und Arbeiter be⸗ ſchäftigt. Neben Ausbaggerungsarbeiten für den geplanten Denkmalsteich wird demnächſt auch mit der Errichtung des neuen Tannen⸗ bergkruges an der neuen Zufahrtsſtraße begon⸗ nen werden. An den hervorragenden Stellen des Schlachtfeldes ſind künſtleriſch ausgeführte Wegweiſer und Erinnerungstafeln zur Auf⸗ ſtellung gekommen. blieb— trotz allem— hätte Bacigalupo auch vor der Behörde nicht abgeſtritten. Aber ich liebe ſie nicht mehr! verſicherte er beß immer wieder— ich liebe ſie nicht mehr, enn ſie iſt ſchlecht. Ich bin zwar auch nicht viel beſſer.., Ich vin ein geſcheiterter See⸗ mann, aber ich bin wenigſtens keine Denun⸗ ziantennatur. Niemals würde ich die Behörde in Anſpruch nehmen, um mich zu ſchützen vor dieſer Frau! Denn der Fall liegt jetzt doch ſo, daß ich eher Schutz brauche vor ihr— als ſie vor mir. Aber— ich werde mich ſchon zu bewahren wiſſen. Ich werde ganz planmäßig nur dort mich aufhalten, wo ſie mir nicht gefährlich werden kann! Das gelang ihm nun auch eine ganze Zeit⸗ ang. Der ſicherſte Aufenthalt war das Bett, wie geſagt. An zweiter Stelle kam das Meer in Betracht. 5 Entweder fuhr er in eigener Perſon hinaus im Boot... nicht weit und nicht eitwa, um zu fiſchen..., ſondern nur ſo weit, daß man ungeſtört in den Abgrund ſtarren konnte,— oder er ſtand am Kai, ſah den, großen Dampfern nach, die rechts nach Spanien, Gibraltar, Amerika gingen, links nach Piſa, Neapel, Aegypten,— reiſte in Gedanken mit,— landete an fremdeſter Küſte, wo er zwar kein Glückseſelchen mehr traf und keine ſchönen In⸗ fulanerinnen, aber beſtimmt auch keine Denun⸗ ziantin,— und war ganz beglückt, ſich plötzlich wieder in Genua zu finden. Genna hat Raum genug für jemand, der einſam bleiben muß. Man braucht nicht gerade die Altſtadt zu durchqueren! Die Altſtadt mied Bacigalupo wie— die Quäſtur. Aber er konnte ja vor dem Palazzo Ducale ſtehen und die Tauben füttern,— er konnte durch die vornehmen Villenviertel wandern an den Paläſten vorbei— oder über die Berge um die ganze Stadt herum— oder bis zum Friedhof, wo alle Schönheit, auch die weibliche, nur aus ungefährlichem Marmor beſtand. * Theatermuseum Mannheim/ v, b. c, ess möglich zu geſtalten. Die Forderungen der Ge⸗ genwart ſind auch für ein hiſtoriſches Muſeum nicht zu umgehen. Neben geſchichtlichen Aus⸗ ſtellungen wie: Albert Lortzing in Mannheim war im vergangenen Jahre eine Sonderveran⸗ ſtaltung dem Thema„Die neue deutſche Oper“ gewidmet. Während der Maifeſtſpiele des Nationaltheaters wird eine von Direktor Hans Weyl zuſammengeſtellte aufſchlußreiche Schau „Die Projektion im Bühnenbild“ geboten, die nicht allein von örtlichem Intereſſe, ſondern eine Angelegenheit des Gegenwartstheaters iſt. Die Leitung des Theatermuſeums wird be⸗ müht ſein durch ſtändige und wechſelnde Dar⸗ bietungen die beiden wichtigen Faktoren des Theaterlebens, die Meiſter der Bühne und das Publikum zuſammenzuführen. Es iſt dies um ſo leichter, als hier ein Publikum ſich findet, „deſſen richtiges Urteil ſich ſtets zu erkennen gibt, das Gutes zu ſchätzen weiß, Mittelmäßi⸗ ges wohl duldet, Schlechtes aber und Gemei⸗ nes ſtreng verwirft und eine rege Teilnahme, einen Sinn für die Kunſt bewährt, die im Ver⸗ hältnis ſicher an keinem Ort der Welt größer angetroffen wird“. 120 Meistergeigen in Cremona Am 16. Mai wird anläßlich des 200. Todes⸗ tages des berühmten Geigenbaumeiſters Stra⸗ divari in Cremona eine Streichinſtrumenten⸗ Ausſtellung eröffnet werden, die in ihrer Art die bisher größte der Welt ſein wird. Ins⸗ geſamt wurden vierzig echte Stradivari⸗Geigen als Leihgaben zur Verfügung geſtellt, davon allein dreizehn aus Deutſchland. Der Wert dieſer Inſtrumente wird mit rund 25 Millio⸗ nen Lire beziffert. Mindeſtens den gleichen Wert haben weitere achtzig Inſtrumente, deren Schöpfer u. a. Amati, Guarnieri und Guada⸗ gnini ſind. Aus Italien ſelbſt ſtammen etwa fünfzehn der berühmteſten Inſtrumente der Cremoneſer Geigenbaukunſt, darunter die welt⸗ obauEgu/EILEN· — ιιι REINARDT preiswert berühmte Paganini⸗Geige, die ſich im Beſitz der Stadt Genua befindet, ſowie das Inſtrument des berühmten Geigers und Geigenkomponiſten Giuſeppe Tartini, der auf ihm ſeine„Teufels⸗ triller⸗Sonate“ komponiert hat. Amerika iſt auf der Cremoneſer Ausſtellung mit dreizehn Stra⸗ divari⸗Geigen, ſieben Guarnieri⸗Geigen, vier Amati⸗Geigen, drei Ruggeri⸗Geigen und zwei Guadagnini⸗Geigen vertreten. e vorzuheben iſt noch, daß auch die einzige Haffe, die Stradivari gebaut hat, auf der Ausſtellung in Cremona zu ſehen ſein wird. Die denk⸗ würdige Schau, die durch den Kronprinzen von Italien eröffnet werden wird, wird etwa 120 Inſtrumente vereinigen. 4000 Germanengräber in der Oſtmark. efun⸗ den. Nach der Ausgrabung der 2000jährigen germaniſchen Halle bei S neidemühl werden — prähiſtoriſche Funde aus allen Teilen er Grenzmark Poſen⸗ eſtpreußen gemeldet. In der nördlichen Grenzmark mit ihren rund 300 Gemeinden konnten bisher 185 Steinkiſten⸗ der frühen Eiſenzeit freigelegt werden. in einzelnen Gemarkungen konnten nicht nur einzelne Gräber, ſondern ganze Gräberfelder feſtgeſtellt werden. Im ganzen wurden nahezu 4000 oſtgermaniſche Steinkiſtengräber entdeckt und wiſſenſchaftlich ausgewertet werden. Merkwürdigerweiſe ging er niemals mehr nach Weſten in die Gegend ſeinex Kindheit. Er hatte unbewußt wohl den Wunſch, nicht mehr wie an jenem Abend mit Gaetano zu⸗ ſammenzutreffen. Zwar konnte er dem nichts vorwerfen, mochte ihn jetzt aber nicht wiederſehen, entweder, weil⸗ Gaetano jung war oder im Einverſtändnis mit — einer Giuſeppina lebte. Er tat alſo alles Menſchenmögliche, die Zeit hinzubringen, ohne— wie er verſprochen— einen anderen zu beläſtigen, er hatte, ſeit er auf freiem Fuß ſich befand, noch keinen Schritt unternommen, um Giuſeppina zu treffen, ſei es auch nur, um ſich an ihr zu rächen,— da geſchah das Unerwartete, daß ſie zu ihm kam. Und zwar gerade, als er ſich am ſicherſten wähnte: auf ſeinem Bett. Das war nun nicht ſo, daß ſie wie irgend jemand an die Tür geklopft hätte und herein⸗ gekommen wäre und geſchwatzt hätte von allem möglichen,— nicht ſo: Iſt es erlaubt, einzu⸗ treten?— Bitte machen Sie ſich's bequem, Signora!— ſondern: Sie kam, ohne zu klopfen, ohne zu fragen, ohne von jemand anderem als ihm bemerkt zu werden; ſie kam heimlich und geheimnisvoll; ſie kam mit Schönheit und Zärtlichkeit; ſie kam lächelnd und weinend— und ſie kam vor allem, um zu beweiſen, daß ſie nicht ſchlecht war; ſie kam, ihn umzuſtimmen, ihn zu heilen von Hoß. Wut und Verachtung; ſie kam, um ihn wieder 90 Leben alauben zu machen und an die iebe Sie kam zu ihm im Traum. Bacigalupo glaubte der Traumverſicherung. Er nahm nicht nur ihre Entſchuldigungen ent⸗ gegen, ſondern bat ſelber um Entſchuldiaung, wei“ er ſie ſo vernachläſſigt habe in letzter Zeit. Es kam zu einer nicht nur förmlichen. ſondern ſehr herzlichen Verſöhnung, bei der keine Be⸗ hörde etwas Wa hatte, denn Baciga⸗ lupo ſtand ja nicht vor den Schranken der Qnäſtur, ſondern lag in ſeinem Bett. Fortſe zung folgt. —— Jet ſamp ſtörer Wenn winzi dann men, durch Feder den 9 venkt aber! alten tot zu in der guſt b nau ſ Schad freſſ ſenm Motte papier Tödlic Salmi Den( Motte melt bringt ſterſack beln z feln. Stühl⸗ auf w Fenſte die Di ſchen Zeig Komm ganze räum chen w len Se gebürſt eignen pier he oder ei die au Ein ſchließl Beutel Blüte möbel Schare ten! 2 role ſe 2 Noch dem M Hitler⸗ Marktp mal di dem N ren Sf der. vielfach berei Ueberfl den M waren Meſſeb⸗ ſetzte ſ. meiſten an ihr⸗ rechtzei ſein. 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Jetzt iſt es allerhöchſte Zeit, daß man den ſampf gegen die Motten, dieſe läſtigen Zer⸗ ſtörer ſo vieler koſtbarer Sachen, aufnimmt. Wenn wir aus dem Kleiderſchrank einen der winzigen Mottenfalter herausflattern ſehen, dann können wir leider als feſtſtehend anneh⸗ men, daß die Larve, aus der er entſtanden iſt, durch Zerfreſſen von Wollſtoffen, Pelzen oder Federn bereits Schaden angerichtet hat. Mit den Motten iſt es wie mit dem Glück: Man venkt ſich die Arme aus, um es zu erhaſchen, aber der Verſuch gelingt meiſtens daneben. Die alten Sachen ſterben, aber die Motte iſt nicht tot zu kriegen. Der Hauptkampf gegen ſie muß in den Monaten April bis Juni und Au⸗ guſt bis September vorgenommen werden. Ge⸗ nau ſo wie Ratten und Mäuſe unabſehbaren Schaden an Sachwerten anrichten, ſo zer⸗ freſſen die Motten alljährlich Rie⸗ ſenwerte. Die bekannteſten Mittel gegen Motten ſind Naphtalin und friſches Zeitungs⸗ papier, in das man die Garderobe einwickelt. Tödlich wirken auf die Larven auch Eſſig⸗, Salmiakgeiſt⸗ und Schwefelkohlenſtoffdämpfe. Den Geruch von blühendem Hanf können die Motten ebenfalls nicht vertragen. Man ſam⸗ melt ihn im Juni, trocknet ihn ſchnell und bringt ihn in Anzüge, Kleider, Pelzſtücke, Pol⸗ ſterſachen uſw. Um die Motten aus Polſtermö⸗ beln zu entfernen, tut man gut, ſie auszuſchwe⸗ feln. Die Couch ſtellt man zweckmäßig auf Stühle und darunter ein Gefäß mit Kohlen, auf welche man Schwefel ſtreut. Türen und Fenſter ſchließt man und entfernt ſich, ſobald die Dämpfe aufſteigen, da dieſe für den Men⸗ ſchen ſchädlich ſind. Zeigen ſich in einem Schrank oder in einer Kommode dieſe Schädlinge, dann muß das ganze Möbelſtück vollſtändig ausge⸗ räumt werden. Die darin befindlichen Sa⸗ chen werden geklopft, einige Stunden dem pral⸗ len Sonnenlicht ausgeſetzt und dann heftig ab⸗ gebürſtet. Zum Einmotten der Winterkleidung eignen ſich die heute meiſt aus kräftigem Pa⸗ pier hergeſtellten, überall käuflichen Mottenſäcke oder eine wirklich dicht ſchließende Mottenkiſte, die aus Holz, Blech oder Pappe beſtehen kann. Ein ausgezeichnetes Bekämpfungsmittel iſt ſchließlich noch Lavendelblüte. Man lege kleine Beutel mit der wohlriechenden getrockneten Blüte in die Schränke, zwiſchen die Polſter⸗ möbel uſw. Dann werden die Schädlinge in Scharen die Flucht ergreifen. Kampf den Mot⸗ ten! Das muß jetzt in jedem Haushalt die Pa⸗ role ſein. An Pfingſten beginnen die Rheinfahrten Der Sommerfahrplan kritt in Kraft/ Gute Verbindungen und reiche Auswahl an Tages⸗ und Halblagsfahrten Am Pfingſtſonntag tritt in den Perſonen⸗ Rheinfahrten der Sommerfahrplan in vollem Umfange in Kraft. Damit werden wieder um⸗ fangreiche Ausflugs⸗ und Erholungsmöglich⸗ keiten geſchaffen, die ſich von Jahr zu Jahr ſteigender Beliebtheit erfreuen. In Mannheim⸗ Ludwigshafen wird wieder das Groß⸗Motor⸗ ſchiff„Beethoven“ ſtationiert, das vielen Freunden des Rheins von den vergangenen Jahren her ein liebgewordener Vertrauter ge⸗ worden iſt und das nun am Sonntagfrüh vom Mittelrhein kommend in Mannheim eintrifft, um hier die regelmäßigen Sommer⸗ fahrten aufzunehmen. Erſtmals iſt für den Oberrhein ein weiterer Perſonendampfer für Ausflugsfahrten bereit⸗ geſtellt worden, ſo daß ein langgehegter Wunſch in Erfüllung gehen konnte: In Karlsruhe erhält ein Motorſchiff ſeinen Liegeplatz, um von dort aus ebenfalls regelmäßige Aus⸗ flugsfahrten durchzuführen. Bei dem für Karlsruhe beſtimmten Schiff handelt es ſich um das Motorſchiff„Viktor von Scheffel“, das etwas kleiner als unſere„Beethoven“ iſt. Mit MeS„Viktor von Scheffel“ können die Karls⸗ ruher nicht nur regelmäßige Ausflugsfahrten unternehmen, ſondern auch in Kursfahrten nach Germersheim und Speyer gelangen. An den Dienstagen beſteht ſogar direkte Verbin⸗ dung nach Mannheim, wobei es den Karlsruhern allerdings an Rückfahrtmöglichkeit mit dem Schiff mangelt. Umgekehrt können je⸗ weils an Dienstagen die Mannhei⸗ mer nach Karlsruhe mit dem Schiff fahren, in Karlsruhe einen fünfſtündi⸗ gen Aufenthalt einlegen und mit dem gleichen Dampfer am Nachmittag wieder nach Mann⸗ heim zurückkehren. Die Fahrt von Mannheim⸗ Ludwigshafen nach Karlsruhe und zurück koſtet nur RM.10. Dafür verbringt man nahezu neun Stunden auf dem Schiff, das dabei ſtän⸗ dig durch die herrliche Riedlandſchaft des Ober⸗ rheins fährt. Sonderfahrplan für die Pfingſttage Es iſt ſelbſtverſtändlich, daß für die Pfingſt⸗ feiertage umfangreiche Vorbereitungen getrof⸗ fen worden ſind, und daß weitere Fahrgelegen⸗ Auch die Meſſe iſt jetzt zu Ende Das unbeſtändige Wetter ließ kein rechtes Leben und Treiben aufkommen Noch einmal herrſchte am Dienstagabend auf dem Meßplatz, auf der Verkaufsmeſſe am Adolf⸗ Hitler⸗Ufer und bei den„Jaköben“ auf dem Markwlatz ein richtiger Meßbetrieb. Noch ein⸗ mal dudelten bis zur Feierabendſtunde auf dem Meßplatz die Orcheſtrions und die ande⸗ ren Spielwerke. Aber man merkte doch, daß der letzte Meßtag gekommen war, denn vielfach erkannte man deutlich die erſten Vor⸗ bereitungen zum Abbruch der Meſſe. Ueberflüſſiger Zierrat und alle nicht mehr für den Meſſebetrieb unbedingt nötigen Dinge waren ſchon entfernt worden und als die letzten Meſſebeſucher noch auf dem Meßplatz weilten, ſetzte ſchon ein eifriges Abbrechen ein. Die meiſten Schauſteller beeilten ſich, möglichſt raſch an ihren nächſten Platz zu kommen, um dort rechtzeitig mit dem Wiederaufbau fertig zu ſein. So zerſtreute ſich in wenigen Stunden die Mannheimer Meſſe in alle Winde.— Ein Teil der Schauſteller ſiedelte nach Heidelberg über, andere ſind auf der Freiburger Meſſe wieder anzutreffen und wieder andere beſuchen die Pfingſtmeſſen in Schwetzingen und in anderen Städten. Mit dem Ergebnis der Maimeſſe ſind die Meßleute nicht ſo recht zufrieden, denn das Wetter machte ihnen einen Strich durch viele ſchůöne Ho——— Man iſt ſich darüber einig, daß die Maimeſſe ſo gut wie noch ſelten ge⸗ worden wäre, wenn man das Wetter der erſten Maitage behalten hätte. Der Auftakt, der erſte Maiſonntag und der Maimarttmontag, ließen ſich ſehr gut an, während der Maimarktdiens⸗ tag durch das Gewitter kein Leben auftommen ließ. Dabei bringt ſonſt während der Maimeſſe der Maimarktdienstag die Haupteinnahmen! Auch mit dem Himmelfahrtstag war man recht zufrieden, doch ließen ſich die übrigen durch den Regen beeinflußten ſchlechten Tage gleich ſo ſchlecht an, daß die wenigen guten Tage den Ausgleich nicht mehr ſchaffen konnten. Teil⸗ weiſe hatten die Meßleute Mindereinnahmen gegenüber der vorjährigen Maimeſſe bis zu einem Viertel und bis zu einem Drittel. Man gibt einzig und allein dem Wetter die Schuld, denn eindeutig konnte feſtgeſtellt werden, daß das Inrereſje der Mannheimer für die Meſſe nicht abgenommen, ſon⸗ dern zugenommen hat. heiten auf den Rheindampferſtrecken beſtehen. Für die Reiſeluſtigen aus unſerer Gegend dürfte intereſſieren, daß gerade die für ver⸗ ſchiedene Mittelrheinſtationen ausgegebenen kombinierten Fahrkarten für die wahlweiſe Be⸗ nützung von Schiff oder Bahn, über die Pfingſtfeiertage viele Reiſemöglichkei⸗ ten zulaſſen. Es dürfte bekannt ſein, daß bei Benützung des jeden Sonntag um 7 Uhr ab Mannheim⸗ Ludwigshafen verkehrenden Schiffes eine Rheinreiſe bis Koblenz ausgeführt werden kann und nach einem mehrſtündigen Aufenthalt in Koblenz die Rückfahrt mit einem fahrplan⸗ mäßigen Zuge ſo frühzeitig erfolgt, daß man vor Mitternacht wieder zu Hauſe iſt. An den Pfingſtfeiertagen kann der Aufenthalt im Rheintal beliebig ausgedehnt werden, wobei es beachten iſt, daß auf der Bahnfahrt eine ein⸗ malige Fahrtunterbrechung geſtattet iſt. Wer alſo auf der Hinfahrt vom Schiff aus ein idyl⸗ liſches Plätzchen entdeckt, kann ſpäter ausſtei⸗ gen, mit ſeiner Fahrkarte ohne weiteres an das Ziel ſeiner Wünſche gelangen und ſich bis zum Ablauf ſeiner Freizeit niederlaſſen. Nicht überſehen werden darf, daß auch die kombi⸗ nierten Fahrkarten über Pfingſten die gleiche Gültigkeitsdauer wie die Feſttags⸗ rückfahrkarten der Reichsbahn haben. In der Erwartung, daß ein herrliches Wet⸗ ter an den Pfingſttagen ein ſtarkes Be⸗ dürfnis für eine Rheinfahrt aufkommen läßt, wurden auch bei den Lokalfahrten von Mann⸗ heim⸗Ludwigshafen aus Sonderfahrten eingelegt. So kann man an beiden Feiertagen eine Vormittagsfahrt nach Speyer unterneh⸗ men Man fährt um.30 Uhr in Mannheim⸗ Ludwigshafen ab und iſt um 12.00 Uhr wieder zu Hauſe. Anſchließend fährt das MS„Beet⸗ hoven“ gleich nach Worms, um von dort ſofort wieder zurückzukehren und um 14.25 Uhr die Kursfahrt nach Speyer—Germersheim anzu⸗ treten, von der um 19.45 Uhr die Rückkunft erfolgt. Die um 12.00 Uhr nach Worms ge⸗ brachten Fahrgäſte werden dort um 20.40 Uhr abgeholt und ſind um 22.00 Uhr wieder in Mannheim. Die Vormittagsfahrt an beiden Pfingſtfeier⸗ tagen nach Speyer wird zweifellos von den Paddlern ſehr begrüßt werden, die hier eine günſtige Gelegenheit haben, ihre Boote ſtromaufwärts bringen zu laſſen und von dort eine Stromfahrt oder ein gemütliches Waſſer⸗ bummeln durch die Altrheinarme anzutreten. Mannheim im Mittelpunkt der Werbung Es würde hier zu weit führen, auf Einzel⸗ heiten des Fahrplanes einzugehen, der den Verkehrsbedürfniſſen entſprechend zuſammen⸗ geſtellt wurde und der in ſeiner Vielſeitigkeit wieder Abendfahrten, billige Tagesfahrten, Ausflugsfahrten und derlei Dinge bringt. In dem für den Oberrhein geſondert gedruckten Fahrplan der Köln⸗Düſſeldorfer Rheindampf⸗ ſchiffahrt iſt alles überſichtlich zuſammengeſtellt. Wie ſehr ſich die Rheinfahrten ſteigender Be⸗ liebtheit erfreuen, geht daraus hervor, daß in Karlsruhe die NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“ bereits für beſtimmte Kursfahrten eine Anzahl Plätze regelmäßig feſt belegt hat, und daß daher für einzelne Fahrten ab Karls⸗ ruhe nur in beſchränktem Umfange Fahyſcheine ausgegeben werden können. Erfreulich iſt auch die Gemeinſchafts⸗ werbung, für die Mannheim der Mit⸗ telpunkt iſt. So haben die Sonderfahrkar⸗ ten eine gute Einführung gefunden, die in Heidelberg, Speyer und Worms ausgegeben werden. Wer in Heidelberg eine ſolche Karte löſt, kann mit dieſer die OEG bis Mannheim⸗ Schloß benützen und anſchließend eine Damp⸗ ferfahrt nach Speyer oder Worms ausführen. Umgekehrt können die Wormſer und Speyerer mit dieſen Sonderfahrkarten mit dem Schiff bis Mannheim fahren, die OEc nach Heidel⸗ berg benützen und auf dem gleichen Weg wie⸗ der nach Hauſe gelangen. Steigerung des Verkehrs Eine wahlweiſe Benützung von Schiff oder Bahn, wie es von Mannheim⸗Ludwigshafen aus in den Rheingau möglich iſt, brachte durch dieſe gute Löſung der Anſchlußfrage eine weſentliche Steigerung des Ver⸗ kehrs und es iſt zu erwarten, daß dieſer Ver⸗ kehr noch eine weitere Zunahme erfährt. Leider fehlt es bis jetzt noch an den entſprechenden Gegenverbindungen, ſo daß wohl aus unſerer Gegend mit Rheinfahrten die Volksgenoſſen an den Mittelrhein gebracht werden, während um⸗ gekehrt die Möglichkeit zu Gegenbeſuchen fehlt. Dieſe Gegenverbindung iſt aber ohne weiteres in der gleichen Art lösbar, wie bei den Fahrten zum Rheingau. Beim Einſtellen eines Schif⸗ fes in den Fahrplan könnte man zum Bei⸗ ſpiel von Wiesbaden⸗Biebrich aus in fünf Stunden Bergfahrt in Mannheim ſein, dann nahezu ſechs Stunden Zeit haben, um Mann⸗ heim, Heidelberg oder ſonſtige Schönheiten un⸗ ſeres Gebietes kennen zu lernen und in 3½⸗ ſtündiger Talfahrt wäre man wieder zu Hauſe. Auf dieſem Gebiete ließen ſich ſicherlich noch manche Verkehrsbeziehungen anbahnen und wir wollen nur hoffen, daß dies gelingt und mög⸗ lichſt viele Volksgenoſſen einmal kennen lerney⸗ wie ſchön es auch am Oberrhein 5 deſſen Reize noch viel zu wenig bekannt ſind. Grundſätzlich nur deutſche Vornamen „Der Reichs⸗ und preußiſche Innenminiſter führt in einem Erlaß aus, daß die Kinder deutſcher Volksgenoſſen grundſätzlich nur deutſche Vornamen erhalten ſollen. Zu den deutſchen Vornamen könnten aber einer⸗ ſeits nicht alle nordiſchen Vornamen gerech⸗ net werden. Soweit es ſich dabei um nicht⸗ deutſche Vornamen handle, wie Bjön, Knut, Sven uſw. ſeien ſie nicht erwünſchter als an⸗ dere ausländiſche Vornamen. Andererſeits könnten die ſeit Jahrhunderten in Deutſchland angewandten Vornamen urſprünglich auslän⸗ diſcher Herkunft, die im Volksbewußtſein nicht mehr als fremde Vornamen angeſehen wür⸗ den, ſondern völlig eingedeutſcht ſeien, wie feiſtungsſteigernd Hans, Johann, Peter, Julius, Eliſabeth, Ma⸗ ria uſw. unbedenklich weiter Verwendung fin⸗ den. Der Miniſter erklärt, daß es der För⸗ derung des Sippegedankens diene, wenn bei der Auswahl der Vornamen auf in der Sippe früher verwendete Vor⸗ namen zurückgegriffen werde. Dies würden nicht ſelten ſolche eingedeutſchten Vor⸗ namen ſein, nicht ſelten aber auch Vornamen, die auch in Zukunft die Herkunft der Sippe aus einem beſtimmten deutſchen Landesteil er⸗ kennen ließen, z. B. Dierk, Meinert, Uwe uſw. 3˙. — 7/4 — 4 lule Vulallln „es Frauenamt. ——————— Mannheim „Hakenkrruzbanner“ 12. Mai 1937 Zahlen des Aufſtiegs aus dem Jahre 1936 Inkereſſanke Einzelheiken aus dem Jahresberichk des Statiſtiſchen Amkes der Stadt Mannheim Das Statiſtiſche Amt der Stadt Mannheim legt nunmehr ſeinen Jahresbericht für 1936 vor, dem wir folgendes wirtſchaftliches Zahlenbild entnehmen: Der in den vergangenen vier Jahren erfolgte Aufſchwung der Wirtſchaft hat auch im Berichtsjahr zu einer weiteren Ver⸗ minderung der Arbeitsloſigkeit ge⸗ ührt. Die Erwerbsloſenziffer ging von 14963 im Januar auf 9851 im Dezember 1936 zurück, d. h. um 71,8 vcͤ ſeit Monat Januar 1933, in dem noch 34971 Arbeitsloſe gezählt wurden. Die günſtige wirtſchaftliche Entwicklung iſt auch aus der Krankenkaſſenſtatiſtik erſichtlich. Die Zahl der Krankenkaſſenmitglieder Leinſchlißlich der am 1. 1. 1936 mit der Allg. Ortskranken⸗ kaſſe Mannheim vereinigten Allg. Ortskranten⸗ kaffe Ladenburg) war Ende Januar 1936 bei den Männern mit 69 473 um 23 026 oder 49 vh, bei den Frauen mit 33 540 um 1558 oder 49 vh höher als Ende 1932. Insgeſamt betrug die Zu⸗ nahme 24 484, d. h. 31,3 vh. Der Eiſenbahn⸗Perſonenverkehr hat weiter zugenommen. Die Zahl der im Hauptbahnhof verkauften Fahrkarten belief ſich im Fahre 1933 auf 1 369 029, im Jahre 1934 auf 1 469 008, im Jahre 1935 auf 1 546 986 und im Jahre 1936 auf 1611.480. Die Zahl der von der OEcG von und nach Mannheim beförderten Fahrgäſte ſtieg von 2135 684 im Jahre 1935 auf 2629 903 im JFahre 1934, auf 3253 144 im Jahre 1935 und auf 3721 449 im Jahre 1936. Außerdem wurden im Kraftwagen im Berichtsjahr 118 219 Perſonen von und nach Mannheim befördert gegen 101 256 im Jahre 1935, 98 105 im Jahre 1934 und 82431 im Jahre 1933. Im Straßenbahnverkehr ergeben ſich für das Geſamtnetz Mannheim⸗ Ludwigshafen nachſtehende Zahlen: Befördert wurden 1933 30 003 366 Perſonen bei 5 268 323 RM Einnahmen, 1934 36 540 486 Perſonen bei 5 446 785 RM Einnahmen, 1935 40 351 283 Per⸗ ſonen bei 5724236 RM Einnahmen, 1936 42 163 649 Perſonen bei 5 942 155 RM Einnah⸗ men. Bei der Rhein⸗Haardt⸗Nahn neh⸗ men die Einnahmen gleichfalls ſtändig zu: 242 519 RM im Jahre 1933, 272724 RM im Jahre 1934, 281886 RM im Jahre 1935 und 301 287 RM im Jahre. 1936. Der Schiffsgüterverkehr hat den letzt⸗ jährigen Umfang etwas übertroffen und war mit 5137949 Tonnen im Jahre 1936 un 18,7 vh höher als im Jahre 1932. Der Schiffs⸗ güterverkehr der oberrheiniſchen Häfen Badens insgeſamt hat ſich von 9479062 Tonnen im Vorjahr auf 9 508 008 Tonnen im Berichtsjahr erhöht. Dabei iſt der Anteil von Mannheim wieder geſtiegen(von 53,6 auf 54, vß), die Karlsruher Ziffer(27,3 v) blieb auf der glei⸗ chen Höhe, der Prozentanteil von Kehl ging da⸗, egen weiter zurück(von 19,1 auf 18,7). Für kannheim und Ludwigshafen zuſammen belief ſich der Schiffsgüterverkehr im Jahre 1936 auf 9,76 Millionen Tonnen gegenüber 8,98 Millio⸗ nen Tonnen im Jahre 1935, 8,74 Millionen Tonnen im Jahre 1934, 7,29 Millionen Ton⸗ nen im Jahre 1933 und 6,56 Millionen Tonnen im Jahre 1932. Bezüglich des Güterfernverkehrs mit Kraftfahrzeugen liegt eine erſchöpfende 2* 2 + ———————— — 7 — + 5—— *— 2 mit je über öoooo vollzahlenden Beʒirhern 2 == E7 falllte 5 ——7 N Der Werberat der deutſchen Wirtſchaft hat eine ro ng iſt zu dem Ergebnis gekommen, daß die ezieher von 2585 000 im Jahre 19341 auf 3 030 000 im Dezember 1936 geſtiegen iſt. Pote der vollzahlenden Bezieher bei den—— etzten Jahren entwickelt hat. Die Unterſu Zahl der 1 Statiſtik noch nicht vor: dieſe iſt erſt im Werden. Nach ſtatiſtiſchen Teilerhebungen ſteht Mann⸗ heim hinſichtlich der Zahl der abgefahrenen Güterkraftwagenzüge unter den deutſchen Städ⸗ ten bereits an vierter Stelle; vor ihm rangieren Hamburg, Düſſeldorf und Hannover. Eine außerordentliche Belebung hat der Liegenſchaftsverkehr erfahren. Durch Kauf gingen in andere Hände über 1932 11 Grundſtücke im Werte von 7,85 Mill. MNM, 1933 713 Grundſtücke im Werte von 6,36 Mill. RM, 1934 872 Grundſtücke im Werte von 12,91 Mill. RM, 1935 1004 Grundſtücke im Werie von 9,53 Mill. RM, 1936 2007 Grundſtücke im Werte von 14,85 Mill. RM. Vor allem der Umſatz an Bauplätzen war im Berichtsjahr erheblich größer als in den vorhergehenden Jahren; in 1932 wur⸗ den aus 115 Grundſtücken(48 047 Quadratmeter Fläche) 492 265 RM erlöſt, in 1933 aus 159 Grundſtücken(74698 Quadratmeter) 479 952 RM, 1934 aus 275 Grundſtücken(132042 Qua⸗ dratmeter) 1036 099 RM, 1935 aus 400 Grund⸗ ſtücken(261429 Quadratmeter) 2151 950 RM, 1936 aus 1031 Grundſtücken(758 745 Quadrat⸗ meter) 3 721 654 RM. Die Bautätigkeit hat einen weiteren kräf⸗ tigen Aufſchwung genommen. Die Zahl der aus⸗ ſchließlich oder überwiegend zu Wohnzwecken er⸗ richteten Neubauten belief ſich im Jahre 1932 auf 396, im Jahre 1933 auf 693, im Jahre 1934 auf 854, im Jahre 1935 15 863 und im Jahre 1936 auf 933. Die Geſamtzahl der entſtandenen Woh⸗ nungen, die 1932 nur 541 betrug, ſtieg im Be⸗ richtsjahr auf 1907. Der Geſchäftsumſatz der Reichs⸗ bankhauptſtelle hat ſich von 4879,7 Mill. RM im Vorjahr auf 5 180,8 Mill. im Berichts⸗ jahr gehoben. Der Geſamiumſatz war im Be⸗ richtsjahr um 9,6 v. H. höher als 1932; der Giro⸗ verkehr iſt ſogar um 13,1 v. H. geſtiegen. Bei der Sparkaſſe hat der Geſchäftsumſatz abermals erheblich zugenommen. Während im Vorjahr ein Ueberſchuß der Einlagen von 1 669 314 RM gebucht werden konnte, ſind im Berichtsjahr die Rückzahlungen um 840 987 RM höher geweſen als die Einlagen. Ein Defizit iſt nur in der Sparabteilung eingetreten, in der Scheckabtei⸗ lun dagegen iſt der Einlagenüberſchuß von 239 195 auf 366 172 RM geſtiegen. Die Waſſerförderung iſt mit 16 839 193 Kubikmeter im Berichisjahr gegenüber den Vor⸗ jahren ziemlich gleichgeblieben. Dagegen iſt bei der Gaserzeugung mit 38 657 400 Kubikmeter gegenüber 1932 eine Zunahme um 12,0 v. H. zu verzeichnen. Noch größer iſt die Steigerung bei der Stromerzeugung(1936: 80 993 758 Kilowatt⸗ ſtunden); ſie beträgt 36,0 v. H. Aus der Vertei⸗ lung des Stromverbrauchs nach der Verwen⸗ dung geht hervor, daß die Stromabgabe an ge⸗ werbliche und Waepfen Großabnehmer ſeit 1932 um 41,3 v. H. geſtiegen iſt. Die Intendanten des National⸗Theaters Ein geſchichtlicher Rückblick/ 12 Intendanten ſeit dem Jahre 1890 Das erſte feſtſtehende Theatergebäude in Mannheim war das kurfürſtliche Opernhaus im äußerſten linken Schloßflügel, das am 17. Januar 1742 eröffnet wurde und am 21. No⸗ vember 1795 bei der Beſchießung Mannheims niederbrannte. Franzöſiſche Schauſpiele kamen in einem Saal des gleichen Schloßflügels zur Aufführung. Mit der Oberleitung waren Intendan⸗ ten betraut. Als erſter Intendant wurde im Februar 1743 Franz von Dalberg berufen; es folgten 1744 Oberſtallmeiſter Mat⸗ thäus von Vieregg; 1750 Kammerherr und Major Frhr. von Eberſtein; 1769 Kammer⸗ herr und Oberſt der Leibgarde Frhr. Joſ. Maria von Pagnozzi; dann von 1775 bis 1777 Graf Nitolaus von Portia. Das neue deutſche Schauſpielhaus, alſo un⸗ ſer jetziges Theatergebäude, wurde Neufahr 1777 eröffnet. Zunächſt ſpielten hier zwei pri⸗ vate Schauſpielertruppen, erſt 1779 eröffneie das kurfürſtliche Theater mit Frhr. Wolfgang von Dalberg als Intendant ſeine Vorſtellun⸗ gen. Dalberg blieb Intendant bis zum Jaore 1802; er war der erſte und letzte In⸗ tendant unſeres Theaters in der kurpfälziſchen Zeit, während der es insgeſamt ſechs Intendanten gegeben hat. Der kurpfälziſchen folgte die badiſche Zeit. Von 1803 bis 1839 blieb auch hier das Rationaltheater Staatstheater. Als In⸗ tendanten waren tätig: Zunächſt bis 1816 Frhr. von Venningen; bis 1819 Friedrich von Haub; 4 5 ,, FIS Zeichnung: Kurzhauer Unterſuchung darüher angeſtellt, wie ſich die ßen Zeitungen von über 60000 Auflage in den Gleichzeitig ſtieg die Zahl der im Einzelhandel verkauften Zeitungen von 405 000 auf 489 000. Das iſt alſo eine Erhöhung der Auflagenziffern dieſer Gruppe der großen Blätter um etwa 20 v. H. Mit der geſtiegenen Auflage iſt guch der Anzeigenteil größer eworden. Setzt man das Jahr 1934- 100, dann war der Anzeigenumſatz im Dezemher 1 34 104,8 Punkte, im Dezember 1936 aber 126,3 Punkte. Dieſe Zahlen beweiſen am beſten, wie ſehr es die Preſſe im' neuen Staat verſtanden hat, ſich wohl beim Leſer als auch beim Inſerenten wachſende Geltung und Beachtung zu verſchaffen. bis 1824 IFrhr. von Ungarn⸗Sternberg; bis 1836 Frhr. von Luxburg; bis 1837 Frhr. von Hertling; bis 1839 Geheimrat und Kammer⸗ herr von Kronfels. In dieſen ſechsunddreißig Jahren haben ſechs Intendanten unſer Natio⸗ naltheater verwaltet. Nun ſetzte die dritte Periode unſeres Theaters ein, aus einem Hoftheater wurde ein Stadttheater. Daß es dazu lam, war weſentlich darauf zurück⸗ zuführen, daß die Ausgaben dauernd ſtiegen, während die Leiſtungen ſcheinbar zurückblieben und die Theaterbeſucher nicht voll befriedigt waren. Lange ſich hinziehende Verhandlungen zwiſchen der Regierung und der Stadt führten ſchließlich dazu, daß die Stadt die Verwaltung des Theaters ſelbſt in die Hände nahm. Der bisherige Titel eines Hof⸗ und Nationalthea⸗ ters wurde auch unter der neuen Verwaltung beibehalten. So hatte Mannheim eine Theaterbetriebs⸗ form geſchaffen, die für Deutſchland neu war.“ Mit der Verwaltung des Theaters wurde ein Bürger⸗Komitee betraut. Der Intendanten⸗ poſten war in Wegfall gekommen. Jedenfalls hielten ſich die Mannheimer Bürger, die dem Komitee angehörten und keine Theaterfach⸗ kenntniſſe beſaßen, für nicht weniger berufen und befähigt, ein Theater zu leiten, als die ihnen vorausgegangenen zwölf Intendanten, die ſchließlich faſt durchweg ja auch über keine Fachtenntniſſe verfügten. Erſt vom Jahre 1843 ging man dazu über, einen Oberregiſſeur, oder 4 wir jetzt ſagen, einen Spielleiter, anzu⸗ ſtellen. Dieſes„Bürger⸗Komitee“, dem eine lange Reihe von Jahren viele angeſehene Männer der Stadt angehörten, wurde, im Spieljahr 18934 durch eine Theaterkommiſſion erſetzt. Vom 10. Auguſt 1890 ab erhielt dann das hie⸗ ſige Theater auch wieder einen Intendanten. Der erſte damalige Intendant war Frhr. von Stengel, in der Folge verſahen das Amt: Aloys Praſch, Dr. 25— Baſſermann, Julius Hofmann, Dr. Karl Hagemann, Prof. Ferd. Gregori, Alfred ernau, erneut Dr. Karl Hagemann, Dr. Saladin Schmitt(deſſen Amt ein Verweſer ausübte), Dr. Adolf Kraetzer, Francesco Sioli, Her⸗ bert Maiſch und gegenwärtig Friedrich Brandenburg. Seit das Nationaltheater unter ſtädtiſcher Verwaltung ſteht, waren hier insgeſamt zwölf Intendanten tätig..— Reiſegepäckgebühren im Kraftpoſtweſen neu feſtgeſetzt. Der Reichspoſtminiſter hat die Ge⸗ bühren für die Beförderung von Reiſegepäck im Kraftpoſt⸗ und Land⸗Kraftpoſtverkehr neu feſtgeſetzt. Die Neuregelung tritt am 1. Juli ds. Is. in Kraft und iſt im Einverſtändnis mit dem Reichskommiſſar für die Preisbildung ergangen. Es werden danach erhoben bis 20 Kilo 25 Rpf., über 20—50 Kilo 50 und über 50—100 Kilo 100 Rpf. Für ſperrige Gepäckſtücke wird ein Zu⸗ ſchlag von 50 v. H. genommen, für Hunde die Hälfte des Perſonenregelfahrpreiſes, mindeſtens 10 Rpf. Die Beträge ſind auf volle 5 Rpf. nach oben zu runden. Für Fahrräder beträgt die Gebühr 50 Rpf. Bei Kraftpoſten mit beſonderen Verhältniſſen, z. B. ſehr langen Linien, bleibt eine Sonderregelung möglich. Die Auspuffklappe Anhaltende Trockenheit hat den Waldboden ausgedörrt. Ueber eine mit dürrem Gras und Reiſig beſäte Lichtung führt die an dieſer Stelle beſonders ſteile Waldſtraße. In ſcharfer Fahrt erllimmt ein mit zwei jungen Leuten beſetzter Sportwagen die freie Anhöhe. Der am Steuer ſitzende jüngere von beiden ſchaltet noch einmal den letzten Gang ein und öffnet faſt gedanten⸗ los die Auspuffklappe des Vergaſers. Flugfun⸗ ken werden von der über die Anhöhe ſtreichen⸗ den Luftbewegung fortgetragen und finden in dem dürren Graſe, wie auch in dem verſtreut umherliegenden Reiſig gute Nahrung. Erſt ſpã⸗ ter wird von einem Hütejungen der Waldbrand bemerkt, der ſich in der Zwiſchenzeit, begünſtigt vom Winde, erſtaunlich ſchnell ausgebreitet hat. Waſſermangel an dieſer Stelle erſchwert die Löſcharbeiten. Das Feuer muß durch ſchnell auf⸗ geworfene Gräben eingedämmt werden. Viele Hunderte von alten Stämmen werden ein Raub des zerſtörungswütigen Elementes. Unſer deutſcher Wald iſt zum überwiegenden Teile Staatsforſt; er iſt Volksgut und bildet einen beträchtlichen Teil unſeres Volksvermö⸗ gens. Sein Holzreichtum liefert den Rohſtoff zur Fabrikation für eine Unmenge von Gebrauchs⸗ gegenſtänden. Deutſcher Erfindungsgeiſt und Le⸗ benswille verſuchen immer von neuem, uns in dieſer Hinſicht von der Einfuhr unagbhängig zu machen. Iſt es da nicht verantwortungslos ge⸗ handelt, wenn man nur an ſein eigenes Ver⸗ gnügen denkt, ohne Rückſicht darauf zu nehmen, daß durch leichtſinniges Verhalten koſtbarſter Rohſtoff vernichtet wird? Scheft. Neuerwerbungen der Städtiſchen Bücher⸗ und Leſehalle Erzählende Schriften: Bergmann. Katja im Frack.— Die Mannſchaft. Frontſoldaten erzäh⸗ len vom Frontalltag. 2 Bände.— Velter. Wölfe, Bären und Banditen.— Velter. Rote Wölfe, weiße Tiger. Aus verſchiedenen Gebieten: Franz u. Krauſe. Deutſches Grenzland Oſtpreußen. 1935.— Deut⸗ ſches Volk: Band 14: Franz: Wir Preußen. 1936. Maſchke. Der deutſche Ordensſtaat. 1936.— Ved⸗ der. Das alte Südweſtafrika, 1934.— Reitz. Auf⸗ gebot. 1932. Albrand. Weſtward⸗ho! 1936.— Schmitthenner. China im Profil. 1934.— —.— Erdkunde in entwickelnder, anſchaulicher Darſtellung: Band 3, Teil 1: Aſien. 1936.— Bergtold. Hilfsbuch für Rundfunk⸗ und Verſtär⸗ 1 1935.— Overbeck, Mittelgebirgsflora. 35. Aus der Beratung mit den Ratsherren vom 7. Mai. In den Stadiwaldungen wurde das vermehrte Auftreten von forſtſchädlichen Inſek⸗ ten, insbeſondere der Großſchädlinge Nonne und Eule, feſtgeſtellt. Zur Bekämpfung dieſer Forſt⸗ ſchädlinge ſoll eine Beſtäubung der befallenen Waldbeſtände mit dem Flugzeug bzw. mit dem Motorbeſtäuber durchgeführt werden. Für dieſe Bekämpfungsmaßnahmen hat die Stgot Mittel 2 33 bis zu 15000 RM zur Verfügung ge⸗ ellt. 74. Geburtstag. Der Leichenträger Peter Kreß feiert am Mittwoch, 12. Mai, ſeinen 71. Ge⸗ burtstag. Wir gratulieren. 75. Geburtstag. Pius Huber, C2, 3, ſeiert 12. Mai ſeinen 75. Geburtstag. Wir gratu⸗ ieren. 86. Geburtstag. Frau Wü ſt Wwe, Elfenſtraße, begeht am ittwoch, bei beſtem Wohlbeſinden und Geiſtesfriſche ihren 86, Geburtstag. Wir gratulieren herzlichſt und der Jubilarin noch einen ſchönen Le⸗ bensabend. Goldene Hochzeit. In geiſtiger und körper⸗ licher Friſche feiert am Mittwoch, der Landwirt Peter Finzer mit ſeiner Ehefrau Eliſabeth, eb. Bohner, in Bammental im Kreiſe ſeiner inder und Enkelkinder das Feſt der goldenen Unſere beſten Glückwünſche dem Ju⸗ elpaar. Diamantene Hochzeit. Das ſeltene Feſt der diamantenen Hochzeit feiern heute der Werk⸗ meiſter i. R. Philipp Speck, Mannheim⸗Wald⸗ Hafſrirme „MNäbef LCiegestiiſiſe Spielwarenhaus Carl Komes. Ratnaus hof, Waldſtraße 30a, mit ſeiner Ehefrau, ge⸗ borene Obert. Dem betagten Jubelpaar unſere allerherzlichſten Glück⸗ und Segenswünſche und alles Gute für die Zukunft. Vom„Männergeſa rein Aurelia“. Der in den letzten drei Jahren unter dem Namen Männergeſangverein Aurora“ Mannheim be⸗ ſtehende Geſangverein wird ab 15. Mai ſeinen alten Vereinsnamen„Männergeſangverein Aurelia“ wieder führen. Der am 5. Mai ab⸗ Kameradſchaftsabend, der von allen kitgliedern beſucht war, wurde zu einem vollen Die Chorleitung liegt in den Händen von Muſikdirektor Guſtav Dauer. Die Ver⸗ einsführung wurde Joſef Haas übertragen. pdrKPpldt-tZ kistklessige Küche Wein und biet Hahnenfest in Freinsne pfingst-Samstag-3222129.-Montag,»Dienstag 2 78 mögli⸗ e Frau! Dan ilttör-Kapelle Inf.-Eg. 110 Hannheim e Conzett und Tanz r Mheim, Es ladet ein: Der àltbekonnte Festw/irt: Karl Wartn Wohnſtä Das ſ heim, de ſchiedene dDie Ve damalige gen aus geſchädig vollkomm 1646, a Krieges, wahrung handen Die Gr⸗ Gemark Als„ Stein af am Eck, Straßenl ein Stei und der Stein an heim ge Wallſtad: die Gren Käfertal Grenzſtei renack und Fer Ilveshei Am 1. Orleaniſ barer W ahl von öhne,! zuſamme Kriege, 1 ſäſſig, ei eit. De kleinen D im Volle Centbuch gen; übe wohnen Im Jc drei Ger war das beſetzt. E von dem Schulthei „Gebütte heiß wa Umfange Einen ſtadt nie „S ch U L beſorgte. Die Ge ſie um 20 ollſtätte kapital be ähnlich 1 Cent. 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Mai 1937 Die Geſchichte eines Mannheimer Vorortes ooa, ue hente eos? Wallſtadt nach dem zojährigen Kriege unbewohnt/ Von 100 Einwohnern 1687— heute 2500 Einwohner Vielleicht liegt es daran, daß die Verkehrs⸗ verbindung nach Wallſtadt noch immer nicht vor⸗ bildlich iſt, wenn heute noch immer viele Mann⸗ heimer das nordöſtlich liegende Wallſtadt nur vom Hörenſagen kennen, Und dazu wiſſen viele Mannheimer auch nicht einmal, daß Wallſtadt ſchon ſeit rund 8 Jahren ein Beſtandteil ihrer heimatlichen Großſtadt iſt. Deshalb verlohnt es ſich, einmal einen Blick auf die Geſchichte Wall⸗ ſtadts zu werfen. Wallſtadt wird erſtmals urkundlich als „Walahaſtat“ im ſogenannten„Code Laureſha⸗ num“ im Jahre 765 erwähnt. Um 1680 wurden auch nördlich von Wallſtadt durch den Mannheimer Altertumsverein prähiſtoriſche Wohnſtätten ausgegraben. Das ſogenannte Centbuch der Cent Schries⸗ heim, das um 1690 verfaßt wurde, gibt ver⸗ ſchiedene intereſſante Aufſchlüſſe über die Vorgänge in unſerer Gegend in der damaligen Zeit, bringt aber auch Bemertun⸗ gen aus noch früherer Zeit. Um das Jahr 1690 war das Dorf meiſtens „von franzöſiſchen Einwohnern beſetzt“. Außerordentlich ſchwer wurde die Gemeinde im Dreißigjährigen Krieg geſchädigt; nach den Berichten war es damals vollkommen unbewohnt. So wurde im Jahre 1646, alſo gegen Ende dieſes unheimlichen Krieges, das Dorfſiegel von der Cent in Ver⸗ wahrung genommen, da Einwohner nicht vor⸗ handen waren. Die Grenzen gegen die anderen Gemarkungen Als„Grenzpunkte“ werden angeführt ein Stein am Ladenburger Weg im oberen Feld am Eck, der die Grenze zwiſchen Heddesheim, Straßenheim, Ladenburg und Wallſtadt bildete, ein Stein zwiſchen der Straßenheimer Weid und der Wallſtadter Allmend, ein dreieckiger Stein am Mannheimer Weg, der nach Viern⸗ heim geht, trennte Viernheim, Käfſertal und Wallſtadt, und am Weiherweg bildete ein Stein die Grenze zwiſchen Wallſtadt und Käfertal. Bei Käfertal am Pfaffenweg ſtand gleichfalls ein Grenzſtein, und am Feudenheimer Far⸗ renacker war die Grenze zwiſchen Wallſtadt und Feudenheim. An der Hirſchſtraße trafen Ilvesheim und Wallſtadt aufeinander. Am 1. Juli 1687, alſo vor dem Beginn des Orleaniſchen Krieges, der die Pfalz in ſo furcht⸗ barer Weiſe verwüſtete, betrug die Einwohner⸗ ahl von Wallſtadt 17 Männer, 18 Frauen, 33 Sohne, 18 Töchter, 10 Knechte, 8 Mägde, alſo zuſammen 104 Perfonen. Nach dem Orleaniſchen Kriege, 1690, waren nur noch 10 Familien an⸗ ſäſſig, ein Zeichen der Leiden der damaligen eit. Shif man aber damals bereits auch in 1 1 kleinen Dörfern den Juden als einen Fremdlin im Volke anſah, beweiſen die Eintragungen de Centbuches. Juden wurden beſonders eingetra⸗ gen; über Wallſtadt finden wir zu leſen:„hier wohnen keine Juden. Im Jahre 1690 war kein Schulhaus im Orte; drei Gerichtsperſonen waren vorhanden. Damit war das Gericht aber nicht wie vorgeſchrieben beſetzt. Schultheiß und Gerichtsperſonen waren von dem Hüte⸗ und Briefträgerdienſt befreit. Schultheiß, die beiden Bürgermeiſter und der „Gebüttel“ beſaßen Perſonalfreiheit, der Schult⸗ heiß war noch im Genuß der Amtsäcker im Umfange von 6 Morgen. Einen Gerichtsſchreiber hatte damals Wall⸗ ſtadt nicht, in eiligen Fällen zog man den „Schulmeiſter“ dazu heran, im allgemeinen beſorgte der Centſchreiber dieſes Amt. Die Gemeinde hatte eine eigene Schäferei, die ſie um 20 Gulden jährlich verliehen hatte. Eine ollſtätte war Wallſtadt nicht. Das Schatzungs⸗ apital betrug 2838 Gulden, die Abgaben waren 88 wie in den anderen Gemeinden der ent. Ohne Kirche und Schule Die Kirche wurde im 30jährigen Krieg zerſtört und wurde erſt lange nach deſſen Be⸗ endigung aufgebaut. Die Einwohner von Wall⸗ ſtadt beſuchten die Kirche in Feudenheim, da dur Kricheſchunnosbreef der RSDap. und Daß. gehört in jedes Haus. Die verſtůrkte Mai⸗folge(/37) bringt u. a. grundlegende heitrůge ꝛum Haupethema: het beunche Coznitemun-Cein Weſen U. 2in Wer DOr. Hans kKrebs: Georg von Schoͤnerer— Ein Soꝛlaliſt ohne furcht und Tadel Eberhard Kautter: Soꝛlalismus im Wandel deuticher Geſchichte Walther Maaß: Aus der Geſchichte der Gewerkſchaften Die gelchlchtlichen Urlachen ihres Entſtehens. von mren Anküngen zum„Soꝛlaliſtengelet“ 1s7s8 bis 1933 Or. Anton Riedler: Deuticher Soꝛiallsmus in Wort und Tat Aul 56 Setten verſtürkter Umkang. Reich bebuldert Auflage i 900 OOοο Herauogeber: Kelcholelter DOr. Robert Ley Ame ſür Schulungsbriefe der NSDOAP. u. OAf. AZentralverlag der NSOxb. franz Eher Machf. G. m. b.., Berlin Deens nur burch bie Dienjticllen bor Sartel auch ein Pfarrer in Wallſtadt nicht anſäſſig war. Ein Schulhaus war gleichfalls damals nicht vorhanden, dem Lehrer mußte die Gemeinde eine Wohnung ſtellen— N Viel Gelände der Gemarkung war Eigen⸗ tum von Kirchenbehörden, auswärts wohnenden Grundherren uſw. So beſaß die Collektur Mannheim auf Wallſtadter Gemar⸗ kung das Kirchen⸗ oder Heiligengut mit 88 Morgen, die Ladenburger Collektur beſaß 200 Morgen, die Pflege Schönau 180 Morgen, das Stift zum heiligen Geiſt in Heidelberg 85% Morgen, Wambold von Umſtadt 180 Morgen, dieſer war auch Beſitzer eines Hauſes in Wall⸗ ſtadt, das Domſtift Worms war Eigentümer von 70 Morgen, der Lehensprobſt Fuchs hatte 124 Morgen, ein Herr Oeſtringer von Straß⸗ burg beſaß 45 Morgen. Der Pachtzins beſtand in Naturalien Die Gemeinde hatte etwa 16 Morgen All⸗ mende. 1688 erbaute die Gemeinde ein Häus⸗ chen, das aber 1689 von den Franzoſen nieder⸗ gebrannt wurde. Dieſes Schickſal ereilte auch andere Gebäude, ſo unter anderem das ſoge⸗ nannte Schützenhaus. Frondienſte der Gemeinde Frondienſte mußten wie anderwärts in der Cent geleiſtet werden. So mußten die Ein⸗ wohner das Wildbret, das über den Rhein herüber kam oder von Sandhofen und Käfer⸗ tal, wie auch Lämmer und dergleichen, bis nach Neuenheim führen. Auch hatten ſie die herr⸗ ſchaftlichen Brieſe nach Feudenheim zu beſor⸗ gen. Die herrſchaftlichen Wieſen im Herzogen⸗ ried, welche die Neckarauer in Fron mähen mußten, hatte die Gemeinde Wallſtadt zu heuen und heimzuführen. Und heute? Aus dem kleinen, im Jahre 1690 von 10 Familien bewohnten Ort iſt eine ſtattliche Gemeinde von 2500. Ein⸗ wohnern geworden, die am 1. Juli 1929 nach Mannheim eingemeindet wurde. So entwickelte ſich der Ort durch die Zähigkeit ſeiner Einwoh⸗ ner, durch Fleiß und die Arbeit deutſcher Män⸗ ner und Frauen auf deutſchem Boden. Wer wird zum Luftſchutz herangezogen? Die erſten Durchführungsverordnungen zum Luftſchutzgeſetz Wie amtlich gemeldet wurde, ſind zur Durch⸗ führung des Luftſchutzgeſetzes ſoeben die er⸗ ſten drei Durchführungsverord⸗ nungen ergangen. Ueber die Heranziehung zur Luftſchutzdienſt⸗ pflicht wird ergänzend gemeldet, daß die or⸗ dentlichen Polizeibehörden die für den Luft⸗ ſchut⸗Warndienf, den Sicherheits⸗ und Hilfs⸗ dienſt, den Werkluftſchutz, den Selbſtſchutz und den enweiterten Selbſtſchutz notwendigen Kräfte aus dem Kreis der nach Paragraph 2 des Luftſchutzgeſetzes luftſchutzpflichtigen Perſonen durch polizeiliche Verfügung heranzuziehen hat. Zuſtändig ſind die Ortspolizeibehörden. Para 41 2 des Luftſchutzgeſetzes verpflichtet alle Deutſchen und alle juriſtiſchen Perſonen, die im Deutſchen Reich Sitz, Niederlaſſung und Vermögen haben, zu Dienſt⸗ und Sach⸗ leiſtungen, ſowie ſonſtigen Handlungen, Dul⸗ dungen und Unterlaſſungen, die zur Durch⸗ führung des Luftſchutzes erforderlich ſind. Die eranziehung verpflichtet, ſo ſagt die neue urchführungsverordnung, zur gewiſſenhaften Erfüllung aller Dienſtobliegenheiten, insbefon⸗ dere zur Teilnahme an Ausbildungs⸗ veranſtaltungen und Uebungen. Zur Luftſchutzdienſtpflicht dürfen nicht herangezogen werden:: 1. Perſonen, die der Allgemeinen Wehrpflicht unterliegen, ſoweit ſie nicht durch die Wehr⸗ erſatz⸗Dienſtſtellen als unabkömmlich zugun⸗ ſten des Luftſchutzes erklärt werden. 2. Peyſonen, die zwar der Allgemeinen Wehr⸗ pflicht nicht unterliegen, aber für Zwecke der Kriegführung anderweitig benötigt werden. 3. Perſonen, die nach 8 3 des Luftſchutzge⸗ ſetzes nicht in Frage kommen Lebens⸗ alters oder Geſundheitszuſtandes bzw. Heran⸗ ziehung zu anderen wichtigen Arbeiten für die Volksgemeinſchaft). Zum Luftchutzdienſt unfähig ſind Perſo⸗ nen, die mit Zuchhaus beſtraft, die nicht im Beſitz der bürgerlichen Ehrenrechte, die den Maßregeln der Sicherung und Beſſerung un⸗ terworfen ſind, die durch militärgerichtliches Urteil die Wehrwürdigkeit verloren haben, oder die 2* ſtaatsfeindlicher Betätigung gericht⸗ lich beſtraft ſind. Gewiſſe Ausnahmen ſind u. a. bei den letzteren möglich. Für Juden gilt eine beſondere Regelung. Sie können auf den Gebieten des Werkluftſchutzes, des Selbſt⸗ ſchutzes und des erweiterten Selbſtſchutzes zur Luftſchutzdienſtpflicht herangezogen werden, wenn es zum Schutz ihrer Perſon oder ihres Eigentums notwendig iſt. Darüber hinaus iſt ihre Heranziehung nur auf Grund beſonderer der zuſtändigen Miniſter zu⸗ äſſig. Ueber Vergütungen und Entſchädigungen für Leiſtungen verlangter Dienſte werden nähere Beſtimmungen no cherlaſſen werden. Einſtwei⸗ len wird beſtimmt, daß dem Luftſchutzdienſt⸗ pflichtigen bei Lehrgängen von mehrtägiger Dauer Tage⸗ und Uebernachtungsgelder oder freie Unterkunft und Verpflegung, ſowie Reiſe⸗ loſten, bei Uebungen von mehrſtündiger Dauer Fahr⸗ und Zehrgleder, ſowie Gelder für die Abnutzung eigener Kleidungsſtücke gewährt werden. Soweit Ausbildungsveranſtaltungen und Uebungen nicht außerhalb der Arbeitszeit ſtattfinden können, ſind die Luftſchutzpflichtigen zur Erfüllung ihrer Luftſchutzdienſtpflicht bis zur Höchſtdauer von 14 Tagen im Jahr zu beurlauben. Der Unternehmer hat daraus nicht das Recht der Kündigung. Bei Uebungen bis zur Dauer von zwei Arbeits⸗ tagen behält der Angeſtellte oder Arbeiter ge⸗ genüber dem Unternehmer, Anſpruch auf Zah⸗ lung ſeiner Bezüge, wobei eine Möglichkeit zur Nacharbeit noch geſchaffen werden ſoll. ie Frage der Anrechnung im Urlaub iſt ſinnge⸗ mäß nach den Beſtimmungen für militäriſche Uebungen geregelt. Zur Luftſchutzdienſtpflicht herangezogene Perſonen haben bei polizeilichen An⸗ und Abmeldungen ihre Verwendung im Luftſchutz anzuzeigen. Rundfunk⸗Programm für Mittwoch, den 12. Mai Stuttgart:.00 Morgenlied, Gymnaſtik..30 Früh⸗ konzert..00 Wetterbericht, Gymnaſtik,.30 Muſit am Morgen. 10.00 Kennt ihr die Muſikinſtrumente? 11.30 Volksmuſtk. 12.00 Muſikaliſche Kurzweil. 13.00 Nach⸗ richten. 13.15 Muſikaliſche Kurzweil, 14.00 Allerlei von zwei bis drei. 16.00 Muſik am Nachmittag. 18.00 Griff ins Heute. 19.00 Stuttgart ſpielt auf. 20.30 Benjamino Gigli ſingt. 21.00 Nachrichten. 21.15 W. A. Mozart. 22.00 Nachrichten. 22.30 Unterhaltungs⸗ und Tanzmuſik. 24.00—.00 Nachtmuſik. Anordnungen der NSDAP Ortsgruppen der NSDAꝰ Rheinau. Letzte Kaſſenſtunden für Bezahlung der Mai⸗Beiträge am 13.., zwiſchen 19 und 21 Uhr, in der Ortsgruppengeſchäftsſtelle Rheinau. Hiernach wird kaſſiert und die bekannten Zuſchläge erhoben. Strohmarkt. 14.., 20.30 Uhr, Dienſtappell für Pol. Leiter, Pol.⸗Leiter⸗Anwärter, Warte und Walter der DAß und NSu im Ortsgruppenheim. Neckarſtadt⸗Oſt. 13.., 20.15 Uhr, Eröffnung des dritten SA⸗Sportabzeichenlehrgangs im„Neuen Ti⸗ voli“, Käfertaler Straße. Seckenheim. 14. 5. Appell für ſämtl. Pol. Leiter auf der Geſchäftsſtelle. NS⸗Frauenſchaft Kaſſenverwalterinnen der Stadtortsgruppen. 13.., 15 Uhr, Beſprechung in L 9, 7. Feudenheim. Der Heimabend fällt dieſe Woche aus, dafür am 20. 5. Heimabend mit Filmvortrag. Humboldt. Fiſchkochkurs 4 findet am 12.., 15 Uhr, in 6 2, 13, ſtatt. Strohmarkt. 12.., 20 Uhr, Pflichtheimabend im Ballhaus. Mitglieder des Deutſchen Frauenwerk neh⸗ men daran teil. 9˖3 Gefolgſchaft 29/171. Am Mittwoch tritt die Gefolg⸗ ſchaft 29/171 Punkt 20.30 Uhr am HJ⸗bHeim in Secken⸗ heim an. Mitzubringen iſt Ausweis, ſoweit vorhanden, Verſicherungskarten mit geklebten Beitragsmarken und Verbandspäckchen. Pünktliches Antreten und ſaubere Uniform iſt Pflicht. BDM Sämtliche Gefolgſchaften und Sondereinheiten des Bannes 171 und ſämtliche Fähnlein des Jung⸗ bannes 171 holen am 13.., zwiſchen 19 und 21 Uhr, die Mai⸗Ausgabe der Volksjugend auf dem Bann 171, Zimmer 75, ab. Dieſer Termin iſt un⸗ bedingt einzuhalten. Untergau 171, Sport. 14.., 19.15—20.15 Uhr, Sportwartinnenturnen in der Humbolbdtſchule, Leiſtungsabzeichen. 24.., 17—18 Uhr, Abnahme für Schwimmen, Städt. Hallenbad, Frauenhalle.— 23.., 9 Uhr, Leichtathletik, Stadion(R. Hoegen). Humboldt 2. 14.., 20.30 Uhr, Sport in der Hum⸗ boldtſchule. 11/171 Humboldt. Der Heimabend der Mädelſchaft Lilo Roſt fällt am 13. 5. aus. 1/½171 Humboldt. 14.., 20.30 Uhr, Antreten der Schaft Lieſel Seitz in Kluft vor dem Heim, Bei⸗ trag mitbringen. Rheinau. Alle Mädel, die an Pfingſten auf Fahrt gehen, kommen am 12.., 20 Uhr, ins Heim, Müll⸗ heimerſtraße 10, zur Beſprechung. Seckenheim⸗Zlvesheim. 12.., 20 Uhr, treten alle Führerinnen und Vertretungen bei Lilo Welker zum Heimabend an(Hauptſtraße 98).— Mädelſchaft L. Welker hat Dienſt. Feudenheim. Bis ſpäteſtens 12. 5. iſt das Fahr⸗ geld zu Fahrt zu bringen. JM Untergan 171, Sport. 14.., 19.15—20.15 Uhr, Sportwartinnenturnen in der Humboldtſchule. Leiſtungsabzeichen. 24.., 17—18 Uhr, Abnahme für das Schwimmen im Städt. Hallenbad(Frauen⸗ halle).— 23.., 9 Uhr, Leichtathletik, Stadion (R. Hoegen). Strohmarkt. 12.., 14.45 Uhr, Antreten der Schar 1 und 2 am Strohmarkt mit Sport.— Schar 3 und Schaft Epple mit Sport um 16 Uhr. DAßð Jungbuſch. 12.., 20 Uhr, findet in der Orts⸗ gruppen⸗Geſchäftsſtelle, 1 1, 14, eine Zellenwalter⸗ ſitzung ſtatt. Hausgehilfen Almenhof. 12.., 20.30 Uhr, Fachgruppenabend in der Streuberſtraße 40. Erlenhof⸗Humboldt. 12.., 20.30 Uhr, Fach⸗ gruppenabend in der Langſtraße 39a. Lindenhof⸗Waldpark. 12.., 20,.30 Uhr, Fachgrup⸗ penabend in der Eichelsheimerſtraßze. 4 Frauenamt 13.., 20 Uhr, findet in C 1, 10 ein Schulungs⸗ abend für alle Mitarbeiterinnen des Frauenamts ſtatt. Mittwoch, 12. Mai Nationaltheater: 20 Uhr„Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner. Miete M. Roſengarten: 20 Uhr„Der Etappenhaſe“. Luſtſpiel von Karl Bunje. NSG„Kraft durch Freude“. Planetarium: 16 Uhr Vorführung des Sternprojek⸗ tors; 20.15 Uhr 9. Feierabendveranſtaltung für die NSG„Kraft durch Freude“. Flugplatz: 10—18 Uhr Rundflüge über Mannheim. Kleinkunſtbühne Libelle: 16 Uhr Hausfrauen⸗Vorſtel⸗ lung; 20.15 Uhr Kabarett⸗Varieté⸗Programm. Tanz: Palaſthotel, Parkhotel, Libelle. Daken für den 12. Mai 1937 1670 Kurfürſt Friedrich Auguſt der Starke von Sachſen, König von Polen, in Dresden geb.(geſt. 1733). 1803 Der Chemiker Juſtus Freiherr von Liebig in Darmſtadt geb.(geſt. 1873). 1864 Der Dichter Cäſar Flaiſchlen in Stutt⸗ gart geb.(geſt. 1920). 1866 Der Forſchungsreiſende Adolf Graf von Götzen auf Schloß Scharfeneck geboren (geſt. 1910). 1925 Hindenburg tritt das Amt als Reichs⸗ präſident an. 1935 Der polniſche Marſchall und Staatsmann Joſef Pilſudſti in Warſchau geſtorben (geb. 1867). Jo Dd Wer hat gewonnen? Die Verloſung der auf dem Jahreprogramm der NSG„Kraft durch Freude“ aufegführten Losnum⸗ mern fand bereits im April ſtatt. Die Gewinnliſte iſt im Maiprogramm des Gaues Baden veröffentlicht. Sollten Sie noch kein Programm erworben haben, ſo wollen Sie dies ſchleunigſt nachholen, da nur noch wenige Programme zur Verfügung ſtehen. Dieſelben ſind bei den Vorverkaufsſtellen pP 4, 4/5, Lang⸗ ſtraße 39a, Neckarau, Luiſenſtraße 46, Schwetzingen, Clementine-Baſſermann⸗Straße, Weinheim, Berg⸗ ſtraße 28, Völkiſche Buchhandlung und Zigarrenkiosk Schleicher zum Preiſe von 10 Pf. erhältlich. Die Ge⸗ winner werden erſucht, umgehend unter Vorlage des Jahresprogramms bei der Kreisdienſtſtelle, L 4, 15, vorzuſprechen. Nochmals„Etappenhaſe“. Um vielen Wünſchen ge⸗ recht zu werden, haben wir uns entſchloſſen, nochmals eine Aufführung des Luſtſpiels„Etappenhaſe“ zu übernehmen. Die Vorſtellung findet heute, Mittwoch, 12. Mai, 20 Uhr, im Neuen Theater ſtatt. Die Ein⸗ trittskarten zum Preiſe von 90 Pf. ſind bei den Vorverkaufsſtellen p 4, 4/5, Langſtraße 39a, Nek⸗ karau, Luiſenſtraße 46, Völtiſchen Buchhandlung und Zigarrenkiosk Schleicher bis 19 Uhr erhältlich. Außer⸗ dem noch an der Abendkaſſe. Abteilung Reiſen, Wandern und Urlaub Pfingſten naht! Am Pfingſtſonntag Dampferfahrt nach Oppenheim ab Mannheim(Einſteigeſtelle Rhein⸗ luſt) 8 Uhr, Rückfahrt ab Oppenheim gegen 17.30 Uhr. Die Karten, einſchl. Mittageſſen, koſten.20 Reichsmark. Muſik an Bord. Teilnehmerzahl be⸗ ſchränkt, daber ſofortige Beſchaffung der Karten er⸗ forderlich. Karten ſind erhältlich bei den Geſchäfts⸗ ſtellen, der Völkiſchen Buchhandlung und im Zigarren⸗ kiosk am Tatterſall. 1. Hochſeefahrt 1937 na den norwegiſchen Fiorden vom 17. bis 24. Mai. Geſamtkoſten ab Mannheim 62.50 RM.; enthaltend ganze Fahrt, Stadt⸗ und Hafenrundfahrt in Hamburg, Seefahrt, Unterkunft und Verpflegung. Für die Anmeldungen zu dieſer Fahrt iſt es jetzt höchſte Zeit. Anmeldungen nehmen die Geſchäftsſtellen entgegen. Urlaubsreiſen vom 30. Mai bis 6. Juni: Nach dem Rhein(Ehrenbreitſtein), Geſamtkoſten 29.— RM.; in das Lahntal(Nievern, Bad Ems, Naſſau), Ge⸗ ſamtkoſten 29.10 RM.; an die Moſel(Kochem, Pom⸗ mern, Klotten), Geſamtkoſten 30.— RM. Am 30. Juni Sonderzug nach Wildbad mit ver⸗ ſchiedenen Wanderungen. Abfahrt Mannheim ab gegen 5 Uhr; Rückfahrt Wildbad ab gegen 20.30 Uhr. Nachmittags Tanz. Fahrkarten zu nur.90 RM. ſind erhältlich bei den Geſchäftsſtellen, ſowie der Völ⸗ kiſchen Buchhandlung und dem Zigarrenkiosk Schlei⸗ cher am Tatterſall. Die Teilnehmer an der zweitägigen Wanderung nach Mudan löſen am Hauptbahnhof die Fahrkarten zum Verwaltungsſonderzug bis Eberbach. Ab Eber⸗ bach werden gemeinſam Geſellſchaftsfahrkarten bis Kailbach und zurück gelöſt. Abfahrt ab Mannheim Hbf. 7 Uhr am Pfingſtſonntag. Sportamt Mannheim Die Tenniskurſe des Sportamtes werden wie folgt durchgeführt: Tennisanlage im Stadion: Montags von 18.30—19.30 Uhr, ſamstags von 16.30—17.30 Uhr, ſonntags von.30—10.30 Uhr; Tennisplatz am Friedrichsring 22/24: Mittwochs von.00—.00 Uhr und von 19.00—20.00 Uhr, donnerstags von.00 bis.00 Uhr, ſamstags von 17.00—18.00 Uhr, ſonntags von.00—10.00 Uhr. Sport für jedermann Mittwoch, 12. Mai Allgem. Körperſchule: Frauen und Männer, 20.00 bis 21.30 Uhr Liſeloteſchule, Colliniſtraße; 20.00 bis 21.30 Uhr Kirchgartenſchule, Neckarau; 20.00 bis 21.30 Uhr Friedrichſchule, 0 2.— Fröhl. Gymnaſtik und Spiele: Frauen und Mädchen, 20.00—21.30 Uhr Albrecht⸗Dürer⸗Schule, Käfertal; 20.00—21.30 Uhr Wohlgelegenſchule, Kronprinzenſtr.; 20.00—21.30 Uhr Uhlandſtraße.— Frohe Morgenſtunde: Männer und Frauen, 10.00—11.30 Uhr Gymnaſtithalle Stadion.— Kindergymnaſtik: 15.00—16.00 Uhr Gymnaſtikſaal Goetheſtraße 8; 16.00—17.00 Uhr Gymnaſtikfaal Goetheſtraße 8; 17.00—18.00 Uhr Schillerſchule, Net⸗ karauer Uebergang; 17.00—18.00 Uhr Albrecht⸗Dürer⸗ Schule, Käfertal; 18.00—19.00 Uhr Albrecht⸗Türer⸗ Schule, Käfertal.— Leichtathletik: Frauen und Män⸗ ner, 18.00—20.00 Uhr Stadion, Spielfeld.— Reichsſportabzeichen: Frauen und Männer, 18.00 bis 20.00 Uhr Stadion, Spielfeld un.— Schwimmen: Frauen und Männer, 21.30—23.00 Uhr Städtiſches Hallenbad, Halle J.— Tennis: Frauen und Männer, .00—.00 Uhr Tennisplatz Friedrichsring 22/½24; 19.00—20.00 Uhr Tennispl. Friedrichsring 22/24.— Volkstans: Burſchen und Mäbdel, 20.00—21.30 Uhr Neckarau, Saal„Zur Krone“.— Rollſchuhlaufen: Frauen und Männer, 18.00—19.00 uhr Karl⸗Fried⸗ rich⸗Gymnaſium, Moltkeſtr.; 19.00—20.30 Uhr Karl⸗ Friedrich⸗Gymnaſium, Moltkeſtr.; 20.30—22.00 Uhr Karl⸗Friedrich⸗Gymnaſium, Moltkeſtraße. Mannheim Blick übers Cand 12. Mai 1937 tetzie badiſche meidungen 110 000 Mark für HS⸗Heime * Karlsruhe, 11. Mai. Miniſterpräſident Finanz⸗ und Wirtſchaftsminiſter Walter Köh⸗ ler hat im Einvernehmen mit dem Miniſter des Kultus und Unterrichts für die Heimbe⸗ ſchaffung der badiſchen Hitlerjugend für dieſes Fahr den Betrag von 110000 Reichsmark zur Verfügung geſtellt. Zuſchüſſe ſind nur für die⸗ jenigen badiſchen Gemeinden beſtimmt, die nicht aus eigenen Mitteln ein Heim für die Hitlerjugend erſtellen können. Anträge auf Be⸗ willigung von Zuſchüſſen ſind an den Miniſter des Kultus und Unterrichts einzureichen. Zehn Jahre Heidelberger Singſchule Heidelberg, 11. Mai. Die Städtiſche Singſchule Heidelberg feiert— vom 3. bis 5. Juli— ihr zehnjähriges Beſtehen mit einem Konzert als Schlußſingen ſämtlicher Kurſe, einer Serenaden⸗ und Kantatenmuſik im Gar⸗ ten des Kurpfälziſchen Muſeums und einem Kantatenabend mit Volksliederſingen im Hof des Heidelberger Schloſſes. Die Schule hat ge⸗ rade auch mit den öffentlichen Liederſingen von Jahr zu Jahr verſtärkte Reſonanz in der Be⸗ völterung gefunden und Tauſende ſind dem Erlebnis von Abenden verbunden, die ihnen das alte Gut des Volksliedes— als Wurzel des ganzen Singens der Schule— im Ge⸗ meinſchaftsſingen wieder nahe brachten. Der Leiter der Schule, Oskar Ehrhardt, war frü⸗ her als Lehrer in Lörrach tätig und wurde 1927 von Profeſſor Dr. H. M. Poppen, welcher da⸗ mals Anregung zur Gründung der Schule gab, nach Heidelberg gerufen. Sprung aus dem Fenſter * Tiengen am Oberrhein, 11. Mai. Aus dem Fenſter eines Tiengener Hotels ſprang am Montagfrüh gegen 4 Uhr ein junger Mann auf die Straße und blieb ſchwerverletzt liegen. Der Unglückliche fand im Krankenhaus Waldshut Aufnahme. Die Seehaſen in lauter Frühlingsſtimmung Die Bodenſeeſtadt rührt ſich/ Gerüſtet für den Fremdenverkehr (Eigener Bericht des„Hakenkreuzbanner“) 4 Konſtanz, im Mai. Bis in die erſten April⸗ wochen hinein hat es geregnet, geregnet und nochmals geregnet. Flüſſe und Bäche ſind weit⸗ hin über ihre Ufer getreten und haben Wieſen und Ackerland in weite Seen perwandelt. Und dann eines Tages hat laut eine Amſel geſun⸗ en: der Frühling war da und mit dieſem Frühling ſind die erſten Falt⸗ und Paddelboote zu Waſſer gelaſſen worden. Das Blühen be⸗ gann den Ufern des Sees entlang, im Hegau und bis in das fernſte tiefſte Tal. Die Seehaſen aben ein ſeltſam waches Gefühl für dieſes rühlingswerden. Da ſind ſie nicht mehr zu alten, ſie werden ſeltſam geſchäftig und froh. In den Verkehrsbüros der Stadt und der NSG„Kraft durch Freude“ macht ſich die ſtei⸗ gende Unruhe beſonders bemerkbar. Mit den erften 4 Frühjahrstagen ſtellen ſich die Gäſte ein. Sie kommen mit Sonderſchiffen den Rhein hinauf in den See gefahren, ſie kom⸗ men mit der Bahn, und ein Heer von ſchnau⸗ benden Reiſewagen flitzt auf den Straßen dem See entlang, in ein fröhliches Ferienland. — Mitte vergangenen Monats weilte Reichs⸗ ſtatthalter Robert Wagner im Bodenſeegebiet, um ſich über die Fortſchritte der kommunalpoli⸗ tiſchen Arbeit berichten zu laſſen. Anläßlich einer Beſprechung gab Oberbürgermeiſter Herr⸗ mann einen umfaſſenden Ueberblick über die kommunalpolitiſche Arbeit der Stadt Konſtanz. Er betonte dabei beſonders, daß es bei der Be⸗ Prüfung aller Probleme auf eine gründliche rüfung der finanziellen Möglichkeiten ankäme, des weiteren müſſen die örtlichen Beſonderhei⸗ ten weitgehend berückſichtigt werden, um die zielſichere nationalſozialiſtiſche Aufbauarbeit einer Grenzſtadt zu gewährleiſten. Auch der egauſtadt Singen a. H. ſtattete der Reichs⸗ ſtatthalter ſeinen Beſuch ab, wo er von Bürger⸗ meiſter 8 herzlich willkommen gehei⸗ ßen wurde. Der Bürgermeiſter gab zunächſt eine Darſtellung der troſtloſen Zuſtände im Jahre 1933. Der Auftrieb der Revolution brachte auch der Twielſtadt einen Umſchwung zum Erfolg. Badenweiler— ein Fpiegel des Reiches Gauleiter und Reichsſtatthalter Wagner beſichtigt die Bebauungspläne Badenweiler, 11. Mai. Im Rahmen ſeiner Beſichtigungsreiſe durch Baden ſtattete Gauleiter und Reichsſtatthalter Robert Wagner Montagnachmittag dem Kurort Badenweiler einen Beſuch ab, um ſich über die Bebauungs⸗ pläne unterrichten zu laſſen. Kurdirektor und Bürgermeiſter Pg. Hen⸗ nes begrüßte den Gauleiter. In einem groß⸗ angelegten Referat berichtete er dann über die Geſchichte und den Aufſchwung des weltbekann⸗ ten Heilbades und wies beſonders auf die ſtarke Entwicklung des Fremdenverkehrs im letzten Jahrzehnt hin. Badenweiler ſei heute in die Reihe der führenden Heilbäder des Reiches eingetreten. Die geſchichtliche Vergangenheit bedingte die Beibehaltung des heimatlichen und naturverbundenen Charakters. Es ſei keines⸗ wegs ratſam, den ſüdweſtlichen Kurort Deutſch⸗ lands zu einer Stadt ſtempeln zu wollen. Der Kurdirektor berichtete dann über die be⸗ deutenden Anlagen der letzten Jahre. Es ſeien entſtanden: erſtens durch die ſtaatliche Bäder⸗ verwaltung der Erweiterungsbau des Mark⸗ rafenbades, zweitens der Bau eines großes portbades im Ortsteil Oberweiler, drittens ſind innerhalb des Kurortes größere Arbeiten durchgeführt worden; viertens iſt die Neuanlage von weiteren Tennisplätzen zu erwähnen. In gleicher Weiſe iſt auch die private Bau⸗ tätigkeit in der letzten Zeit ſtark angeſtiegen. Pg. Hennes kündigte die Erſtellung weiterer größerer Bauten für die Zukunft an. Bauinſpektor Pg. Bitſch ergänzte die Aus⸗ führungen des Bürgermeiſters nach der ſtädte⸗ baulichen Seite hin. Der Städtebauer Heilig (Berlin) ſprach kurz über die allgemeine Ent⸗ wicklung der Denkmalsfrage in Bezug auf die Lage Badenweilers. Es ſei bald mit der Er⸗ ſtellung eines Kriegerdenkmals 4 rechnen, das auf dem Robert⸗Wagner⸗Platz ſtehen ſolle. Dann nahm der Gauleiter das Wort zu rundſätzlichen Ausführungen, in denen er die Kufgaben des Kurortes Badenweiler im Rah⸗ men des Reiches herausſtellte. Zunächſt ſprach er den Dank aus für die vorgetkagenen Pläne und brachte ſeine volle Zufriedenheit zum Aus⸗ druck. Er freue ſich beſonders, daß die Bau⸗ pläne aus der nationalſozialiſtiſchen Gedanken⸗ welt heraus entwickelt ſeien. Auch die Privat⸗ häuſer zeigten eine erfreuliche Baugeſinnung. Die Aufgaben Badenweilers ſeien bereits ge⸗ ſtellt durch das Heilbad. Dieſes müſſe unbe⸗ dingt erhalten bleiben. Das heiße jedoch nicht, daß die Einrichtungen nicht modern ausgeſtattet würden. Badenweiler hat eine beſonders große Bedeutung. Es iſt ein Spiegel des Reiches dem Auslande gegenüber. Begünſtigt durch die Na⸗ tur und die herrliche Lage habe dieſes Bad heute erſt recht eine gewaltige Entwicklungs⸗ möglichkeit vor ſich. Ich glaube, ſo betonte der Reichsſtatthalter, an eine große Zukunft Baden⸗ weilers. Die Zukunftsentwicklung bedinge ſpäter ein⸗ mal auch die Errichtung eines neuen und ſchö⸗ Der Generalbebauungsplan weiſt die entſchei⸗ dende Linie: eine Teilung in Induſtriebezirk und Wohnbezirk. 1* Zu einem weiteren Freudentag geſtaltete ſich die Jungfernfahrt des otorſchif⸗ fes„Karlsruhe“, die bei herrlichem Wet⸗ ter am 28. April durchgeführt worden iſt. Die „Karlsruhe“ iſt wohl als das modernſte Schiff der Bodenſeeflotte anzuſprechen. Gegen Mittag verſammelten ſich die vielen Gäſte, die alle be⸗ Bodh waren, an Bord des neuen Schiffes den odenſee zu erleben. Der Präſident der Reichs ⸗ bahndirektion Karlsruhe, Dr. Roſer, hieß die Gäſte, unter denen ſich auch der eichsſtatthalter befand, und die Freunde aus Oeſterreich und der Schweiz herzlich willkom⸗ men. Inzwiſchen machte die„Karlsruhe“ von der Anlegeſtelle los und ſtartete zu ihrer Jung⸗ fernfahrt in einen lachenden Frühlingstag. Schreckliche Jamilientragödie Vierköpfige Familie durch Gas vergiftet Mainz, 11. Mai. Eine furchtbare Familien⸗ tragödie, welche vier Todesopfer forderte, ereig · nete ſich in Mainz. Der 26jährige Jakob W. brachte ſeiner Frau mit einer Pfanne ſchwere Verletzungen bei, warf dann den Inhalt des Münzbehälters in die Gasuhr und öffnete ſümt⸗ liche Gashahnen. Durch das ausſtrömende Gas wurde die ſchwerverletzte Ehefrau, der Täter ſelbſt und die beiden drei und vier Jahre alten Kinder des Ehepaares getötet. Die Urſache die ⸗ ſer Tragödie dürfte in den zerrütteten Fami⸗ lienverhältniſſen des als Säufer und Müßig ⸗ gänger bekannten Mörders liegen. Schon vor drei Jahren war der Täter, der damals ſeine im Bett liegende Frau mit einem Meſſer in die Bruſt geſtochen hatte, wegen dieſer Tat zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. krfolgreiche hundeſchau in Tadenburg Gute Beſchickung mit Hunden aller Naſſen/ Die Preisträger Ladenburg, 11. Mai. Wenn der Verein der Hundefreunde Ladenburg trotz des kleinen Kreiſes ſeiner Mitglieder eine Schau veranſtal⸗ tet, ſo kann man damit rechnen, daß ihr ſtets ein reger Zuſpruch ſeitens der Freunde des Hunde⸗ ſports beſchieden iſt. So war es auch bei der am Himmelfahrtstag veranſtalteten Hundeſchau, über die wir bereits kurz berichteten. Es waren etwa 60 Hunde aller Raſſen zur Schau geſtellt, durchweg 155 Material, ſo daß den Preisrich⸗ tern ihre Aufgabe nicht leicht gemacht war. Die Schau in Ladenburg kann man als Vorſchau für die demnächſt in Heidelberg ſtattfindende Gau⸗ ausſtellung betrachten. Als Preisrichter waren tätig: Für Deutſche Schäferhunde: Mund(Dudenhofen), Terrier⸗ Raſſen; Ehrhardt(Mannh.⸗Neckarau), Schnau⸗ zer, Pinſcher, 75 und Zwerghunde: Frank (Maikammer), Rottweiler, Dobermannpinſcher: K. Kaiſer(Ludwigshafen a. Rh.). Deutſcheschäferhunde. Als beſte Hunde dieſer Raſſe wurden mit Sehr gut ausgezeich⸗ net: Altersklaſſe Rüden: Bero v. d. Rhein⸗ Neckarhalle(Beſ. Otto Schmidt, Mannheim); Altersklaſſe Hündinnen: Buſſy v. Salem(Beſ. Otto Miſch, Mannheim); Altersklaſſe Hündin⸗ nen: Quanda v. Lutherwald(Beſ. Johann Gärt⸗ ner, Waldmichelbach); Junghunde Rüden: Oreſt v. Forellenbach(Beſ. Hugo Gardt, Worms); Junghunde Rüden: Argo v. Englertshof(Beſ. Gg. Englert, Viernheim); Jugendkl.: Stern v. Das historische Uelsbockspiel in Lambrecht Aufn.: Gerspach Alliahrlich am Pfingstmontag findet in dem alten pfälzischen Waldstädtchen das Geisbockspiel statt neren Kurhauſes ſowie eines Rathauſes. Der zu erwartenden Verkehrsentwicklung ſei durch radikale Löſungen Rechnung zu tragen gen. Zum Schluß kündigte der Reichsſtatthalter ſeinen perſönlichen Einſatz zur Erhaltung des Landſchaftsbildes an. Der Blauen müſſe eben⸗ ſo wie der Feldberg und der Belchen wenig⸗ ſtens teilweiſe unter Naturſchutz geſtellt werden. Die Worte des Gauleiters ſchloſſen mit einem nochmaligen Dank an die verantwortlichen Männer des Kurortes. Lutherwald(Beſ. K. Lampertsdörfer, Lützel⸗ ſachſen); Junghunde Hündinnen: Eiche v. d. Burg Faſanental(Beſ. Hugo Gardt, Worms). Außerdem erhielten noch Sehr gut Centa v. Alt⸗ rhein(Beſ, L. Leibfritz, Klein⸗Hauſen). Die Note Gut erhielten noch 2 Hunde. Terriers. Welſh⸗Terrier: Atzel v. d. Kirnau, Baly v. d. Kirnau, Beſſy v. d. Kirnau wurden alle drei 175 der Note Vorzüglich be⸗ wertet.(Beſ. J. Ballmann, Bruchſal). Airedale⸗ Terrier: Erwin Pfälzer Land Vorzüglich 1(Ph. Seiler, Oggersheim), Etzel v. Rheinwald⸗Stern Vorzüglich II(L. Ries, Speyer), Milli v. d. Hol⸗ ter Heide Sehr gut(Ad. Silbernagel, Friedrichs⸗ feld). Foxterrier Drahthaar: Hutig v. Mönchs⸗ 18 Vorzüglich(Adam Heiß, Mannheim), Ly v. Edelbau Sehr gut 1(Frau Braband, Mann⸗ heim), Stropp Bernhard Sehr gut(Joh. Miſch Mannheim), Monny v. d. Wachenburg Gut 1 Burgmeier, Mannheim). Schott. Terrier: ach⸗Treu⸗Varus Sehr gut 1(W. Wendel Mannh.⸗Käfertal), Biffi v. Manzo Sehr gui (Elſe Beene, Mannheim), Aſti v. Pappenheim Sehr gut(Otto Soine, Mannheim). Rottweiler. Sehr gut: Erich v. Hauſen⸗ heim(Ph. Bayer, Mannheim), Bullo v. Pfingſt⸗ berg(Albert Schneider, Mannh.⸗Rheinau). Dobermann. Sehr gut: Adi v. Karlſtern (Auguſt Ruf, Mannheim), Golf v. Werderplatz (Hch. Rieder, Ludwigshafen), Carlo v. d. Weſt⸗ front(Georg Roßnagel, Friedrichsfeld), Brita v. Pfeddersheim(Alois Göbel, Mannh.⸗Sandh.) Rieſenſchnauzer. Droll v. 2 mit Vorzüglich iſt als beſter Hund dieſer Klaſſe zu betrachten(Beſ. Heinrich Held, Neckargemünd). Beſa v. d. Burg Weibertreue erhielt Vor üglich (Herm. Weippert, Mannheim), Benno v. Kocher⸗ hof erhielt Sehr gut(Franz Vogt, Mannheim), Qualſter v. d. Burg Heldenſtein Sehr gut(Hch. Held, Neckargemünd),—— v. d. Burg Helden⸗ ſtein(Karl Gattung, Neckarhauſen). Schnauzer. Vorzüglich I: Arko v. d. Hanſa Eikre“ Kraft, Rheinau), Anni v. d. Glücksburg Cläre Hauck, Ludwigshafen), Olf v. Riedfeld (Gg. Wolmersheim, Mannheim); Vorzüglich II: Bob v. d. Flugwieſe(Dr. Rich. Pardun, Mann⸗ heim); Sehr gut: Bob v. Trifels(Friedrich Schäfer, Ladenburg), Cita v. Römerkaſtell(Adolf Gackſtatter, Ladenburg), Alma v. d. Königshalle (Bernhard Enders, Lorſch). Zwergſchnauzer. Vorzüglich: Carmen v. Himmelberg(L. Dietz, Schwetzingen), Betty v. Reichenſtein(Beckenbach, Neckargemünd), Iſſa v. d. 5 Heldenſtein(Held,———— reia v. Felſenkeller(Phil. Eſſig, Gaiberg). ehr gur: Aſta Wichtelmännchen(Och. Schach⸗ ner, Biblis), Violetta v. Himmelsburg(Ludwig Wimmer, Mannheim). Der Deutſche Boxer Alga v. d. Kriminal⸗ polizei erhielt die Note Vorzüglich(Heinz Zöl⸗ ler, Viernheim).. Der Glatthaar⸗Tecke L Peter erhielt die Note Sehr gut(Beſ. Dr. Fuchs Wwe., Ladenburg). En S2 ulldogge Milo v. Reitzenſtein erhielt Sehr gut(Beſ. Eugen Goß, Neckarau). Vorzüglich erhielten die beiden Kurzhaar Deutſch Maya v. Waldſchlößchen (Beſ. Ph. Dörzbacher, Mannheim), Möve v. d. Rheinebene(Beſ. Hch. Kraft, Mannheim). Die Barſois des Beſitzers Karl Layer, Mannheim erhielten Sehr gut und zwar Fedor Ismailoff und Chita Ismailoff. Der Leonberger Marko v. Leonberg erhielt———(Beſitzer Straub, Oftersheim). Gordon Setter Anita Weidmann erhielt Sehr gut(Beſ. E. Veit, Kronau). Iriſh Setter Gerold v. Jägerhaus er⸗ hielt Vorzüglich(Beſ. E. Veit, Kronau). Bern⸗ hardiner Daiſy v. d. Ortburg erhielt Vor⸗ züglich(Beſ. TChr. Krauß, Waldhof). Von der Heidelberger Univerſität * Heidelberg, 11. Mai. Die Preſſeſtelle der Univerſität Heidelberg teilt mit: Der Do⸗ zent an der Hochſchule für Lehrerbildung in Karlsruhe, Dr. habil. Wilhelm Claſſen, wurde beauftragt, vom Sommerſemeſter 1937 ab bis auf weiteres in der Staats⸗ und Wirt⸗ ſchaftswiſſenſchaftlichen Fakultät die Auslands⸗ kunde in Vorleſungen und Uebungen zu be⸗ handeln.— Der Dozent der Volkswirtſchafts⸗ lehre Dr. Siegfried Wendt wurde zum außerordentlichen Profeſſor ernannt. Bei Nieren-, Blasen- und Frauen- leiden, Harnsäure, Eiweiß, Zucker. Frequenz 1936: 24 000 für fliere u. Blaoe heter Rixius...., Mannheim, Verbindungskanal- linkes Ufer 6 Fernsprecher 267 96 und 267 97 Wilhelm Muller jun. Mannheim, Hafenstr. 11 Tel. 21636 u. 21612 —————————.—, Bunt Die B * Buch Freitag ha amtsleiter, Reichsarbe „§, des 2 beitstagun, leitung ein gung dure Erbacher n die Ausge Ortsgrupp. belfeier wi ten. Zunä Reichsarbe einen Mar Abend fin der Ortsgt u. a. Gau Gauwalter Gärtner beitsfront Hauptabtei der Landes Laufe des HJ und J gen durch. des Gaulei Wagner — vo uchen ſpr Am Mor chen auf Einvernehr Deutſchen Kiefer( Buchen ein des Kreiſe —* zu Fälle an H wie von Ve ſchloß ſich tag ſprach hardt üb ſeuchenhaft baumeiſter zur Verhüt Vom Wehr gab Hauptr Zwi * Winke Es iſt im bekannt, w durch eine winne zu ſich recht ſchäft zuſä Dieſe Za Lieferanten daß mit d ſchrienen macht werd zu 36% ge kredit 5 7 viſion. „Handwer händler, ſie ringen Ve gerade jon kommen. günſtige C ſerung der derlichen B deſſen Verl licher Ruf er in Verb denburg den Mitgli Kredite ber dung mit d das Verhä geſchäft. * Sonde zur Reichs beteiligten bauernſchaf Ladenburg. * Dorfal » Lam tungsvolles begonnener nommen. ſpargels, a fallenden lage ca. 50 der hieſige Selbſtändie Anordnung die Genoff tativen, gr. im Rohbar Tagen in bdeutung di dankbar ar ein Markſt ſchloſſenen Jungſparg Mai 1937 gödie ergiftet Familien ⸗ derte, ereig · Jakob W. ine ſchwere Inhalt des ffnete ſämt⸗ mende Gas der Täter Jahre alten Urſache die⸗ eten Fami⸗ nd Müßig⸗ Schon vor mals ſeine Meſſer in ſer Tat zu vorden. eg wald⸗Stern li v. d. Hol⸗ Friedrichs⸗ v. Mönchs⸗ nheim), Ly 5h. Miſch Joh. Mi urg Gut 1 tt. Terrier: V. Wendel Sehr gui Zzappenheim v. Hauſen⸗ v. Pfingſt⸗ einau). . Karlſtern v. d. Weſt⸗ eld), Brita nh.⸗Sandh.) fahlhof mit r Klaſſe zu argemünd). Vorzüglich o v. Kocher⸗ Mannheim), yr gut(Hch. urg Helden⸗ v. d. Hanſa Glücksburg v. Riedfeld rzüglich II: zun, Mann⸗ (Friedrich aſtell(Adolf Königshalle h: Carmen gen), Betty nünb), Iſfa argemünd), „Gaiberg). och. Schach⸗ rg(Ludwig Kriminal⸗ (Heinz Zöl⸗ ir⸗Teckel „Dr. Fuchs ogge Milo Beſ. Seiden ichöhen ößchen Möve v. d. iheim). Die Mannheim Ismailoff nberger ich(Beſitzer tter Anita ſ. E. Veit, gerhaus er⸗ ). Bern⸗ rhielt Vor⸗ rſitãt Preſſeſtelle t: Der Do⸗ bildung in Claſſen, meſter 1937 und Wirt⸗ Auslands⸗ gen zu be⸗ wirtſchafts⸗ zurde zum nheim, Ufer 6 267 97 nheim, „21612 „Hakenkreuzbanner“ L Zunie lhronin aus Odenwald und Bouland Die Bürgermeiſter in Buchen/ Krautheim erhält ein Mädchen⸗Arbeitsdienſtlager „* Buchen, 11. Mai.(Eig. Bericht.) Auf Freitag hatte Kreisleiter Ullmer ſeine Kreis⸗ amtsleiter, ſowie die Führer der SA, SS, des Reichsarbeiisdienſtes, ferner die Führer der HI, des BDM und Jungvolks zu einer Ar⸗ beſts W. itstagung in das Sitzungszimmer der Kreis⸗ leitung einberufen. Nach Eröffnung der Ta⸗ gung durch den Kreisorganiſationsleiter Pg. Erbacher mit dem Gruß an den Führer wurde die Ausgeſtaltung der Zehnjahresfeier der Ortsgruppe Merchingen beſprochen. Dieſe Ju⸗ belfeier wird einen würdigen Rahmen erhal⸗ ten. Zunächſt macht am Samstag, 22. Mai, der Reichsarbeitsdienſt in Stärke von 140 Mann einen Marſch von Buchen nach Merchingen. Am Abend findet dann ein Kameradſchaftsabend der Ortsgruppe Merchingen ſtatt. So wird u. a. Gauorganiſationsleiter Kramer, der Gauwalter des NS⸗Lehrerbundes Min.⸗Rat Gärtner, der Gauobmann der Deutſchen Ar⸗ beitsfront Kreisleiter Roth(Mannheim), Hauptabteilungsleiter Pg. Albert Roth von der Landesbauernſchaft Baden erſcheinen. Im Laufe des Vormittags führen dann SA, SS, HI und Jungvolk Sternmärſche nach Merchin⸗ gen durch. Den Höhepunkt wird das Erſcheinen des Gauleiters und Reichsſtatthaliers Robert Wagner bilden, der in einer Großkund⸗ Huchen vor allen Parteigenoſſen des Kreiſes uchen ſprechen wird. Am Montag der Berichtswoche fand in Bu⸗ chen auf Einladung von Landrat Werber im Einvernehmen mit dem Bezirksobmann des Deutſchen Gemeindetages, Bürgermeiſter Dr. Kiefer(Walldürn, im Hotel„Prinz Karl“ in Buchen eine Arbeitstagung der Bürgermeiſter des Kreiſes Buchen ſtatt. Am Vormittag er⸗ —* zunächſt Landrat Werber zahlreiche Fälle an Hand von Erlaſſen der Regierung ſo⸗ wie von Verfügungen des Bezirksamtes. Daran ſchloß ſich eine rege Ausſprache. Am Nachmit⸗ tag ſprach Bezirksveterinärrat Dr. Geb⸗ hardt über die zu treffenden Maßnahmen bei ſeuchenhaftem Verkalben der Kühe. Bezirks⸗ baumeiſter Diehm behandelte die Vorſchriften zur Verhütung von Unfällen der Bauarbeiter. Vom Wehrbezirksmeldeamt Tauberbiſchofsheim gab Hauptmann Krumm Aufklärung über das Meldeverfahren und die Zuſammenarbeit zwi⸗ ſchen Gemeinden und Wehrbezirksmeldeamt. Oberfeldmeiſter Dahlheimer vom Reichs⸗ arbeitsdienſtlager Buchen gab einen Ueberblick über den Einſatz des Reichsarbeitsdienſtes im Rahmen des Vierjahresplanes. Von der Be⸗ zirksplanungsſtelle Nordbaden hielt Dr. Neun⸗ dorfer einen lehrreichen Vortrag über die Geſtaltung des deutſchen Raumes. Endlich richtete Stabsleiter Egenlauf von der Hz⸗ Gebietsführung Baden einen Aufruf an die Bürgermeiſter für die Beſchaffung von Heimen für die HF und regte an, heute ſchon in dem Haushalt der Gemeinden einen entſprechenden Betrag zu dieſem Zweck einzuſtellen. Die Schützenhalle in Buchen war voll beſetzt, als Kreisamtsleiter Diehm nach dem Fahnen⸗ einmarſch die Erſchienenen und insbeſondere den Redner des Tages, Pg. Hartlieb, den Leiter der Gauſchulungsburg Frauenalb, be⸗ grüßen konnte. In einer großangelegten Rede zeigte Pg. Hartlieb auf, was der neue Staat unter der genialen Führung Adolf Hitlers in den letzten vier Jahren alles geleiſtet hat. Gutgelungene Dorfabende fanden ſtatt in Ballenberg und Eberſtadt. Durch Erzählun⸗ gen von Frontſoldaten wurde das Geſchehen des Weltkrieges wieder lebendig. Lieder, Ge⸗ dichte und Muſikſtücke gaben dem Ganzen den entſprechenden Rahmen. Das ſo idylliſch an der Jagſt gelegene Städt⸗ chen Krautheim wird in Kürze ein weib⸗ liches Arbeitsdienſtlager erhalten. Die Vor⸗ arbeiten dazu ſind bereits abgeſchloſſen. Die Unterbringung wird in dem herrlich gelegenen ehemaligen Sanatorium von Dr. Brandſtetter erfolgen. In Hainſtadt konnte der älteſte Einwoh⸗ ner ſeinen 86. Geburtstag in voller geiſtiger und körperlicher Friſche feiern. Es iſt dies Auguſt Link, der wohl durch ſeine Tätigkeit als Köhler weit über die Grenzen ſeiner engeren Heimat bekannt iſt. In Winzenhofen wurde der Partei⸗ genoſſe Karl Rumez zu Grabe getragen. Er war einer der älteſten Parteigenoſſen des Krei⸗ ſes Buchen trotz ſeiner 27 Jahre. Er ſtarb an den Folgen eines Verkehrsunglücks. B. Zwischen Meckẽr und Bergstraſze Ladenburger Nachrichten * Winke zur Verbeſſerung der Rentabilität. Es iſt im Einzelhandel noch viel zu wenig bekannt, wie nutzbringend und leicht es iſt, durch einen ausgenutzten Kaſſen⸗Skonto Ge⸗ winne zu erzielen. Mit der Zeit ſummieren ſich recht anſehnliche Beträge, die dem Ge⸗ ſchäft zuſätzlich⸗zugute kommen können. Wer 7 7 7„ 30 37⁰ 2 3⁰ 2⸗⁵ 60 1⁰ 2 60. 2⁵⁵ 90. 7+ 2²⁵ 90* 370⁰ Dieſe Zahlen veranſchaulichen, wie teuer ſich Lieferantenkredite ſtellen. Man erſieht daraus, daß mit dem fälſchli erweiſe als teuer ver⸗ ſchrienen Bankgeld noch lohnende Geſchäfte ge⸗ macht werden können. Denn während dort bis zu 36 gezahlt werden muß, koſtet ein Bank⸗ — 5 Zinſen und /% monatliche Pro⸗ viſion. Handwerker, Gewerbetreibende und Einzel⸗ händler, ſie alle müſſen heute mit äußerſt ge⸗ ringen Verdienſtſpannen rechnen, müſſen oft erade jonglieren, um überhaupt zurecht zu ommen. Für ſie liegt im Kaſſen⸗Skonto eine günſtige Chance zur Herſtellung und Verbeſ⸗ ſerung der Rentabilität. Um die dafür erfor⸗ derlichen Bankkredite braucht ein Geſchäftsmann, deſſen Verhältniſſe geordnet und deſſen perſön⸗ licher Ruf einwandfrei, nicht zu bangen, wenn er in Verbindung mit der Volksbank La⸗ denburg ſteht. Dieſe gewährt jedem ſoli⸗ den Mitglied, die ſeinem Geſchäft dienenden Kredite bereitwilligſt. Je länger die Verbin⸗ dung mit der Volksbank beſteht, um ſo inniger das Verhältnis, um ſo leichter das Kredit⸗ geſchäft. * Sonderzug nach München. An der Fahrt zur Reichsernährungsausſtellung in München beteiligten ſich mit Sonderzügen der Kreis⸗ bauernſchaft Heidelberg rund 40 Perſonen aus Ladenburg. Aus Neckarhauſen * Dorfabend mit„Kraft durch Freude“. Am 0 Tage netto oder 1“ Skonto innerhalb 3 Tagen 3 5 0 her durch die Haupt ler⸗ und Neckarſtraße. ſich die Mühe macht, die durch den bisher un⸗ ausgenutzten Kaſſen⸗Skonto entgangenen Ver⸗ dienſte zu exrechnen, der wird erkennen, daß der einträglichſte und ſicherſte Gewinn im Skonto Abzug liegt. Was der Kaſſen⸗Skonto für die verſchieden⸗ ſten. Zahlungsbedingungen bedeutet, ſoll an einigen Beiſpielen veranſchaulicht werden: 18% im Jahre 7 7— 367⁰ 7 7 10.— 540⁰„. 7. 15.— 48⁰%⁰⁰„. 7 30— 12⸗7%⁰ 7 77 30— 24⁰7⁰. 1 30 7.— 127⁰⁵⁵. 30 7•— 18⁰⁵ 7. Sonntag, 15. Mai, findet im Gaſthaus„Zum Bahnhoft ein Dorfabend ſtatt, der um 20.15 Uhr beginnt und von der NS⸗Gemeinſchaft „Kraft durch Freude“ durchgeführt wird. Zu dieſer Veranſtaltung, die unter dem Motto: „Soldaten erzählen vom Welttrieg“ ſteht und dadurch eine ganz außergewöhnlich intereſſante Geſtaltung erführ, ſind die Volksgenoſſen von Neckarhauſen herzlich eingeladen. * e Das Bürgermeiſteramt weiſt auf die bezirkspolizeiliche Vorſchrift betr. Bekämpfung des Hederich und Ackerſenf hin. Ilvesheimer Notizen * Einbahnſtraßen. Der geſteigerte Durch⸗ gangsverkehr hat ſchon vor längerer Zeit die Notwendigkeit ergeben, daß für Abhilfe geſorgt werden muß. Die geplanten Verbreiterungen der Hauptſtraße an verſchiedenen Stellen genü⸗ gen nicht; deshalb hat der Landeskommiſſär angeordnet, daß bis zur endgültigen Durchfüh⸗ rung der vorgeſehenen Verbeſſerungen einſtwei⸗ len der Einbahnverkehr einzuführen iſt. Der Verkehr aus Richtung Feudenheim ſoll wie bis⸗ ſtraße geleitet werden, der Verkehr in umgekehrter Richtung, alſo von La⸗ denburg nach Feudenheim, durch die Adolf⸗Hit⸗ Dieſe Verkehrsregelung erhält ihre rechtliche Grundlage in der in Aus⸗ arbeitung begriffenen Bezirksſtraßenverkehrs⸗ ordnung und tritt ſofort mit Aufſtellung ent⸗ ſprechender Schilder in Kraft. ſleues aus Tomperiheim » Lampertheim, 11. Mai. Ein bedeu⸗ tungsvolles Spargeljahr hat mit der kürzlich begonnenen Spargelernte ſeinen Anfang ge⸗ nommen. Die Qualität des hieſigen Jung⸗ ſpargels, aber auch die Qualität des hier an⸗ fallenden Erzeugniſſes— bei günſtiger Wettet⸗ lage ca. 500 bis 600 Zentner pro Tag— haben der hieſigen Genoſſenſchaftsſammelſtelle größte Selbſtändigkeit im Rahmen der allgemeinen Anordnungen geſichert. Dieſerhalb entſchloß ſich die Genoſſenſchaft, zum Bau einer repräſen⸗ tativen, großen Spargel⸗ Verſandhalle, die ſetzt im Rohbau ſertiggeſtellt iſt und in den nächſten Tagen in Betrieb genommen wird. Die Be⸗ deutung dieſer Neuerung wird in allen Kreiſen dankbar anerkannt und darf das Jahr 1937 als ein Markſtein in der längſt noch nicht abge⸗ ſchloſſenen Entwicklung der Lampertheimer Jungſpargelproduktion betrachtet. werden.— Aus dieſem Grunde wird das am 29. Mai be⸗ ginnende 4. Lampertheimer Spargelfeſt mit be⸗ ſonderer Sorgfalt vorbereitet und wird die Zahl von 20 Beſuchern, die im vergangenen Jahre das ſchon zur Tradition gewordene Feſt beſuchten, diesmal noch weit übertroffen wer⸗ den. Daß alle Gäſte reichlich auf ihre Koſten kommen, das hat Lamwpertheim mit ſeiner be⸗ kannten Gaſtfreundſchaft ſchon oft bewieſen. Kind tödlich verunglückt Wormsz, 11. Mai. In der Lindenſtraße am Güterbahnhof war ein Fuhrunternehmer mit dem Abladen von Stammholz beſchäftigt. Die⸗ ſer Arbeit ſah auch der 12jährige Sohn der Witwe Geffert zu. Ein abſpringender Baum⸗ ſtamm von 60 Zentimeter Dicke traf den Jungen mit ſolcher Gewalt, daß er ihn zur Seite ſchleu⸗ derte, ohne daß der Unfall ſofort bemerkt wurde. mitglied der Deutſchen Arbeitsfront Dieſes Schild kennzeichnet deutſche beſchäfte Eisenwarer⸗ Karl Armbruster Schwetzingerstr. 91/5 Fernruf Nr. 426 39.— Bũüro-Bedarf H. Eöhm& Sohn, G 3,8 nächst dem Markt Fernruf Nr. 219 12 August BZach Lange Rötterstr. 18 /20 foptiner, Mehinstrumente Bergmann& Mahland E 1. 15 Fernsprecher 221 79 Valentin Fahlbusch Rathausbogen 27-32 Fernruf 242 00. Fernsprech. Nr. 536 23 Hermann Denig Schwetzinger Str. 32. Diplom-Optiker Born 0 7. 13. am Wasserturm Fernsprecher Nr. 243 27 H. Haberkorn, Qu 4, 11 Büromöbe!— Büromaschinen. Schreihwaren Fernrui 203 12 Fernsprecher Nr. 432 64 Eckrich& Schwarz P 5. 10/ Tel. 262 26 /27 Gebhr. Buddeberg, I 3,5 Optiker— gegenüber dem Nationaltheater.— Tel. 262 61. A. Herzberger Machf. Fernruf D 4 7. Das Haus 288 58 für Kontorbedari. Werkzeuge Beschläge feinhard Fuchs Käpernick, P2, 14 Augenglasspezialist Optik—— Photo neinrich Kdrcher 0., 11. Fernrui 214 17 OQu 2. 4 Fernruf Nr. 210 22. Ley& Tham, C 1, 1 Kunststraße Fernrui Nr. 238 37 Louis Marsteller 0 2. 10. Fernruf 250 10 Altbekannt. Spezialgesch. am Pl. für kaufm. u. techn. Bürobedarf pau Hermann E 5, 4 Fernruf 248 352 F. C. Menger, P T, 11 Heidelberger Straße Fernsprecher 205 69 Hlrsch Schuster Macnk. Inhaber: bott. eb doo⁰ιͤs sStammfirma gegründet 1808 — Seckenlelmerstr. 20. Fernruf Nr. 414 31 Adot Pfeiffer K 1. 4. Breite Straße Weber& Bohley Schwelzinger Str. 124- Tel. 4054 7 3, 10 u. 20 Fernruf 2 55/59 guro· Mõ bel ———— B.& E. Walter Friedr. platz RathausE-Ecke Schreibmaschinen Josef Arzt, M 3, 1 Fernruf 224 35. dungbuschstr. 8 nerm. Haberkorn Au 4, 17 Fernruf 203 12 Ludwig Gerard, 0 2, 9 Neuzeitl. Büro-Einrichtungen Fernruß 201 84 W. Lampert, L. 6, 12. Fernrui 212 22/23 ldeal- u. Erika-Schreibmasch. Fabriken Karl Armbruster 5— Feilenfabrik— Schwetzinger Str. 91/½5 Fernsprecher Nr. 426 39 1LUIIIIIIIIII Oskar Bos ch, 5 6, 31 G. m. b H. Back- und Zuckerwarenfabrik F. C. Menger, P 7, 11 Heidelberger Str. Fernrui 205 69. OLVIApIA-SunOAI CͤHwUEx- WERKE.-6. Laden: Mannheim P 1, 13 Fernruf 287 23 U. Brecht& K. Müting Elsenwaren-Großhandlung 0 6. 1 und 10 Tel. 272 58 Derberich& Cie. Rheinische Maschinenbau- und Handels-Gesellschaft m. b. H. Ruf 513 37 Käfertalerstr. 162 bürkes& Obermayer ün. Fernrui Nr. 447 11/12. Amerikanerstraße 12. Wilh. Fröhlich& Zivi Nachi. Emil Hammer F 4, 7- Fernspr. 289 22/23 Berthold Bock Nachf., Inhaber: Roeder-Fabriklager E 3. 1a Fernrul Nr. 219 84 ſtadio-Großhandlungen Karl Rütgers,.. G. Radio-Großhandlung Tel. 202 62/63. Ou 7. 24 Wiln. Mibler, C 1, 16/17 Fernsprecher 265 51 lodensmittel-Grohpandlungen Hans Bayer, Cu 7, 24 Lebensmittel-Großhandlung Fernrul 215 09 Jakob Merschler& Co. G. m. b. H. Fernrui 215 08 Lulsenrins Nr. 62 Lebensmittelvertrieb phil, Schanzenbächer Rheindammstr. 19- Tel. 215 90 KLenigte' E 7. 20•21 Lebensmittel- Großhandel- d. propheter ree-Einiun- otto Zickendraht OQu 3. 10—11 Fermuf 201 80 auto- Licnt Bosch-Dienst J 6. Nr. 3 Fernrui 283 04 Grobküchen-Einrichtungen Gebr. Schwabenland G 7, 37. 38 und 46 Fernrui 210 20/21 Wallenstätier& Co. 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Schon be⸗ vor Rot⸗Weiß 1907 ſeine Anlage am Hunde⸗ kehlenſee bezog, trafen ſich bei den alljährlichen Meiſterſchaften von Berlin uſw. die führenden Tennisgrößen des In⸗ und Auslandes. M. J. G. Ritchie gewann bei Rot⸗Weiß um die Jahr⸗ hundertwende herum dreimal den Berliner Titel, und mit neun Siegen ſtellte Gräfin von der Schulenburg einen ſeltenen Rekord auf. Bei den Männern ſteht Otto Froitzheim mit ünf Siegen von 1912 bis 1922 an der Spitze. m Laufe der Jahrzehnte wurde dann das fingſtturnier an der Hundekehle immer mehr um ſportlichen Großereignis der Reichshaupt⸗ tadt, und als nach dem Kriege die großen nternationalen Wettkämpfe bei uns wieder Eingang fanden, wurde die Meiſterſchafts⸗ anlage von Rot⸗Weiß zum Schauplatz denk⸗ würdiger Tennisſchlachten. Dort ſpielten Helen Wills und Bobby Heine, dort erſchienen Baron de Mopurgo, der unvergeßliche Bela von Kehr⸗ ling, dort ſchlug Otto Froitzheim den Amerika⸗ ner Franeis Hunter, dort gab es die denkwür⸗ digen Zonen⸗Schlußkämpfe mit den Englän⸗ dern, und dort feierten wir auch den ſenſationellen:1⸗Sieg über die ſieggewohnten Auſtralier. Hans Moldenhauer, den uns ein rauſames Geſchick viel zu früh entriß, war itglied dieſes Klubs, der deutſche Tennis⸗ geſchichte gemacht hat. Nun führen Gottfried Freiherr von Cramm und Heinrich Henkel die Tradition der Rot⸗Weißen weiter. Vierzig Jahre Rot⸗Weiß ſind vier Jahrzehnte deutſcher und internationaler Tennisgeſchichte! derbypferde im venkel⸗Rennen In Hoppegarten ſind die Derbypferde jetzt einmal Trumpf. Dem„Preis von Dahlwitz“, wo ſie ſich größtenteils zum erſten Male im neuen Jahre vorſtellten, folgte das„Kiſaß⸗ zony⸗Rennen“ der Stuten und am Pfingſtmon⸗ iag ſchließt ſich das tlaſſiſche„Henckel⸗Rennen“ über 1600 Meter als eieier der wichtigſten Vor⸗ prüfungen für den Kampf um das„Blaue Band“ an. Iniga Iſolani, die ſich ihren Al⸗ tersgefährtinnen am Sonntag ſo überlegen zeigte, tritt hier als einzige Stute gegen die Hengſte an, von denen Pfeiferlönig ſchon Trollius, Milo und Blaſius ſchlagen konnre. Unter den als vorausſichtliche Starter ange⸗ gebenen Pferden wird es zunächſt eine Klärung geben, und zwar bewerben ſich: Hauptgeſtüt Graditz: Abendfrieden, 56, E. Grabſch, Hauptgeſtüt Graditz: Tempo, 56, H. Zehmiſch, R. Haniel: Pfeiferkönig, 56, K. Viſet, W. Bresges: Trollius, 56, E. Böhlke, Stall Halma: Milo, 56, O. Schmidt, P. Mülhens: Wildpart, 56, J. Raſtenberger, Geſtüt Schlen⸗ derhan: Burgunder, 56, W. Printen, Geſtüt Waldfried: Blaſius, 56, W. Held, Geſtüt Er⸗ lenhof: Iniga Iſolani, 54½, K. Narr. Vanderbili⸗Pokalrennen noch früher Die AAA, Amerikas Automobil⸗Verband, iſt ſichtlich bemüht, den europäiſchen Fahrern die Teilnahme am Vanderbilt⸗Pokalrennen bei Reuyork ſo leicht wie möglich zu machen. Mit Rückſicht auf die Italiener, die in Nuvolari den Vorjahrsſieger ſtellten, und ihren„Großen Preis“ wurde das Rennen vom 6. September auf den 5. Juli vorverlegt. Da man in USA berechtigte Hoffnungen auf den Start deutſcher Rennwagen hegt, unſere Fahrer aber am 11. Juli ſchon wieder in Belgien kämpfen, hat man das Rennen jetzt nochmals um zwei Tage 5 angeſetzt, ſo daß die Europäer rechtzeitig in Francorchamps ſein können. fiall⸗Regatta in Exielden Erfolge Mannheimer Vereine Die in Erfelden durchgeführte Regatta brachte bei ſehr guter Beteiligung eine Reihe ſchöner Erfolge für die Mannheimer Vereine. Die Teil⸗ nehmer der Gaue 12, 13 und 14 lieferten ſich in 15 Rennen ſpannende Kämpfe, die mitunter erſt im Ziel entſchieden wurden. Am erfolgreichſten war die Mannheimer Kanugeſellſchaft mit 5 Siegen, dann folgt die Paddelgeſellſchaft mit 2 Sie⸗ gen, die Kanugeſellſchaft Neckarau und der Kanu⸗Club Mannheim mit ie 1 Sieg. Nachſtehend die Ergebniſſe: Einer⸗Faltboot F 1 Anfünger(7 Kilomtr.): 1. Darm⸗ ſtadt, 2. Darmſtadt, 3. K. C. M.(Karl Schober).— Zweier⸗Faltboot F 2 Anfünger(7 Kilomtr.): 1. Pad⸗ delgeſellſchaft Mhm.(Klinger⸗Ochs), 2. Mainz, 3. Lud⸗ wigshaſen.— Zweier⸗Kanadier Jugend C1 16—18 J. (600 Mtr.): 1. Paddelgeſellſchaft Mannheim(Nolff⸗ Friedemann), 2. Frankfurt.— Vierer⸗Kajat K 4 Ju⸗ gend 14—18 Jahre(600 Mir.): 1. Mannheimer Kanu⸗ geſellſchaft(Noller, Hauck, Karle, Dörr), 2. Darmſtadt. — Zweier⸗Faltboot F 2 Junioren(7 Klm.): 1. Lud⸗ wigshafen, 2. Darmſtadt,3. Kanu⸗Club Mhm.— Einer⸗Faltboot Jy 1 Senioren(7 Kim.): 1. Kaſſel, 2. Paddelgeſellſchaft Mannheim(Stumpf), 3. Frank⸗ furt.— Zweier⸗Faltboot Jy 2 Senioren(7 Klm.) 1. Mannh. Kanugeſellſchaft(Plitt⸗Lorenz), 2. Frank⸗ furt, 3. Darmſtadt.— Einer⸗Kajak R1 Jugend 14—16 Jahre(600 Mtr.): 1. Kanugeſellſchaft Mannh.(Karle, Hans).— Zweier⸗Kajak R 2 Jugend 14—18 Jahre (500 Mir.): 1. Kanu⸗Club Mannheim(Wind⸗Tränkle), 2. Kanu⸗Geſellſchaft Mannheim(Karle⸗Brockenhauer). — Einer⸗Kajat R 1 Jugend 16—18 Jahre: 1. Kanu⸗ Geſellſchaft Mannh.(Noller), 2. Darmſtadt, 3. Darm⸗ ſtadt.— Zweier⸗Kajak K 2 Jugend 16—18 Jahre(600 Mtr.): 1. Kanu⸗Gfellſchaft Mannheim(Noller⸗Hauch), 2. Kanu⸗Geſellſchaft Neckarau(Schulz⸗Schaff), 3. Mainz. — Einer⸗Faltboot y 1 Damen Senioren(3 Klm): 1. Kanu⸗Geſellſch. Neckarau(Käte Obermaier, 2. Pad⸗ delgeſellſchaft Mannhein(Erika Rieyer). Deulfchland gewann den Preis der Nanonen Rittmeiſter Haſſe auf Tora Sieger in der Einzelwertung Den ſportlichen Höhepunkt erreichte das Pa⸗ riſer Reitturnier am Dienstag mit der Ent⸗ ſcheidung des„Preiſes der Nationen“. Die deütſchen Reiteroffiziere, die in Rom knapp unterlagen, feierten in Anweſenheit des Präſidenten der Republik, Lebrun, und Kö⸗ nigs Faruk von Aegypten einen großen Triumph. Bereits nach dem erſten Umlauf lagen unſere Reiter mit klarem Vorſprung in Front und behielten dieſe führende Stellung bis zum Schluß. Mit nur 33 Fehlern wurden Irland(56), Frankreich(59½), Rumänien(75), die Schweiz(83), Holland(96½), die Türkei (100) und Belgien(146) auf die Plätze verwie⸗ ſen. Auch in der Einzelwertung gab es einen ſchönen deutſchen Erfolg. Die Olympiaſiegerin Tora unter Rittm. Kurt Haſſe hatte im erſten Umlauf als einzige unter 36 Bewerbern den Parcours fehlerlos hinter ſich gebracht und verfehlte im zweiten Gang nur einmal, ſo daß ſie mit vier Fehlern den Sieg in der Einzel⸗ wertung vor Mainau unter dem Schweizer Lt. Mylius(12) davontrug. Der 620 Meter lange Kurs mit ſeinen ſech⸗ zehn Hinderniſſen, darunter ein Doppelſprung, bot große Schwierigkeiten. Im erſten Umlauf ScEMIVITAlL EN 9⁰⁰ %οο 223 gab es nur zwei fehlerloſe Ritte, und zwar von Tora und dem iriſchen Pferd Duhallow. Die deutſche Reitermannſchaft zeigte ſich von der beſten Seite, lediglich Baccarat unter Rittm. Momm enttäuſchte etwas und wurde nicht mehr gewertet. Alchimiſt(4 Fehler) unter Oblt. Brinkmann, Olaf(9 Fehler) unter Hptm. v. Barnekow und Tora(0 Fehler) unter Rittm. K. Haſſe ſicherten Deutſchland nach dem erſten —— mit 13 Fehlern eine klare Führung vor Frankreich(27.), Irland und Rumänien mit je 32 Fehlern. Nach dem Erſcheinen vor Präſident Lebrun erfolgte der Einmarſch der der Aeſe und dann trat der Kampf wie⸗ der in ſeine Rechte. Die Hakenkreuzflagge flatterte bereits am Siegesmaſt und brauchte nicht wieder eingeholt werden. Alchimiſt 12, Tora 4 und Olaf 17 Fehler waren die Ergeb⸗ niſſe der deutſchen Pferde, die alſo 33 Fehler gemacht hatten und damit aus dieſem ſchweren Kampf als Sieger hervorgingen. Im Kampf um die Plätze gab es noch kleinere Verſchie⸗ bungen. Frankreich mußte den zweiten Platz noch an Irland abtreten und die Türkei ſiel ebenfalls zurück. Die öſterreichiſchen Reiter hatten das Rennen ſchon vorzeitig aufgegeben. LASEN SpRINMõA 5 450⁰⁰ ooο Ein jroher Gchwimmabend bei den„Rheintochtern“ So lautete der Wahlſpruch für das am Mon⸗ tagabend im Hallenbad vom Schwimme⸗ rinnenbund Rheintöchter glücklich ge⸗ ſtartete Schauſchwimmen. Mit dieſem in Mann⸗ heim erſtmals veranſtalteten volkstümlichen⸗ Schwimmfeſt haben die Rheintöchter unter Lei⸗ tung von Frl. Paula Immetsberger einen in Fachkreiſen ſchon lange gehegten Wunſch er⸗ füllt und was die Hauptſache iſt, der ſportlich nicht talentierten Schwimmerin ein Gebiet er⸗ ſchloſſen, das in ſeiner Vielſeitigkeit Frauen jeden Alters ungeahnte Betätigungsmöglichkei⸗ ien offenbart. Die Schönheit des ſo geſunden Frauenſchwimmens ſpiegelt ſich hier in unver⸗ gleichlich prächtigen Bildern wider. Maſſenübungen in den verſchiedenen Schwimm⸗ arten leiteten zu dem von 22 Teilnehmerinnen gebildeten großen Rad über. Begeiſternde Zu⸗ ſtimmung fand alsdann das von ſechs Jugend⸗ ſchwimmerinnen gezeigte exakte Kunſt⸗ ſchwimmen unter Leitung von Fräulein Scheuermann. Ausgehend von den ein⸗ fachſten Paddelübungen wurden die Anforde⸗ rungen immer weiter geſteigert, wo wir eine Fontäne, das Dreier⸗ bzw. Sechſerrad, Leiter⸗ tauchen und ſchließlich den netten Abgang im Ruderboot beklatſchen durften. Auch bekam der Zuſchauer eine kleine Koſtprobe von Gruppen⸗ ſpringübungen verſchiedener Schwierigkeits⸗ grade ſerviert, wobei ſelbſt neunjährige Mädels mit von der Partie waren. Ein von 20 Teil⸗ nehmerinnen durch Frl. Roth gezeigter Lich⸗ terreigen bot einen impoſanten Anblick, in deſ⸗ ſen Verlauf verſchiedene Bilder auf das zehn⸗ jährige Beſtehen der„Rheintöchter“ bei voll⸗ kommen verdunkelter Halle hinwieſen. Später erfreuten unter Frl. Immetsber⸗ ger's Leitung zwölf Frauen durch ein Figuren⸗ legen, das vom Achteck zur geſchloſſenen Schere, dem kleinen Fächer zur großen Schere, dem Fächerſtern zum großen Rad, der großen Blume uſw. überwechſelte. Viel Freude löſten bei der aktiven Jugend ſowie den Zuſchauern die ge⸗ zeigten Waſſerſpiele aus, wo uns das ketten⸗ weiſe Abziehen vom Baſſinrand, das Bockhüp⸗ fen im Waſſer, Kettenſchlenkern, ⸗tauchen und ſchließlich ein zünftiger Reiterkampf an frohe Jugendzeiten erinnerten. Während der einzel⸗ nen Schaunummern gab es verſchiedene humo⸗ riſtiſche Einlagen, die deutlich bewieſen, daß die Schwimmerinnen ein wirklich luſtiges Volk ſein können. Kleine Fröſche quakten und hüpften munter zwiſchen hinein, doch auch Vater„Rhein“ ſtellte ſich mit ſeiner Neptunsgabel vor und ſprach mit mahnender Stimme ernſte Worte an ſein Volk. Ein luſtiger Staffelkampf„Einſt gegen jetzt“, bei dem die„Einſtigen in vorſint⸗ flutlichen Badekoſtümen ſchwammen, beſchloß das unterhaltſame Programm, das dem inter⸗ eſſierten Zuſchauer leichte, doch nicht zu verach⸗ tende Koſt bot. Die Rheintöchter haben einen vielverſprechen⸗ den Anfang gemacht und wenn es nicht an der Hallenmiete ſcheitert, ſteigt zum Beſchluß ihres zehnjährigen Beſtehens im Herbſt ein reichs⸗ offens Frauenſchwimmfeſt. Glückauf! kr. enee lht vel den Gchiedsrichtern des Kreiſes Mannheim Wie alljährlich nach Abſchluß der Pflichtſpiele lud die Mannheimer Schiedsrichtervereinigung am Montagabend die Vereinsführer und die Jugendleiter des Kreiſes 3 zu einer gemein⸗ famen Ausſprache ein. Es war allerdings be⸗ dauerlich, daß ſo wenig Vereinsvertreter ge⸗ kommen waren, denn der Abend geſtaltete ſich ſehr abwechſlungsreich und intereſſant. Obmann Nagel ſprach zuerſt über das Eni⸗ ſtehen der Schiedsrichtervereinigungen ſelbſt und gab dann kurze aufſchlußreiche Einblicke in die heutige Arbeit innerhalb derſelben. Seine Worte klangen aus in die Bitte, in dem Schiedsrichter, der ſich Sonntag für Sonntag felbſtlos als Idealiſt, im Dienſte des Sportes, zur Verfügung ſtellt, keinen Richter zu erblicken, in ihm den 23. Sportkameraden zu ſehen. Nun folgten drei Referate über verſchiedene Themen. So ſprach Bruſt, Jugendleiter im Vfn Mannheim über die Stellung des Schieds⸗ richters zur Jugend. Für die Jugend ſeien die beſten Schiedsrichter gerade gut genug. Sut⸗ ter, der Führer der Untergruppe Weinheim, ſprach über An⸗ und Abmeldepflicht der Spieler und konſtruierte verſchiedene Beiſpiele. Schee⸗ rer, Neckarau, behandelte das Torwächterſpiel und verſtand ebenfalls, ſeinen Vortrag inter⸗ eſſant zu halten. Nachdem noch verſchiedene Vereinsvertreter zu Worte kamen, wandte ſich Kreisjugendführer Eppel an die Schiedsrichterfachwarte mit der Bitte, innerhalb ihres Vereins in den Schüler⸗ und Jugendverſammlungen über die Fußball⸗ regeln zu ſprechen. Die Jugend muß während der Erlernung des Fußballſpiels unbedingt in den Geiſt der Fußballregeln eingeführt werden. Zum Schluß appellierte Kreisfachwart Heck an die Sportdiſziplin der Schiedsrichter, bei Ver⸗ hinderung einer Spielleitung unbedingt für Er⸗ ſatz zu ſorgen. Huwa. Dib Leinzig—nufria Wien Pariſer Ausſtellungsturnier ausgeloſt In Paris wurde jetzt die Ausloſung der Vor⸗ rundenſpiele zum Weltausſtellungs⸗Fußball⸗ turnier vom 30. Mai bis 6. Juni vorgenommen. Der Vertreter Deutſchlands, VſB Leipzig, hat gleich einen ſchweren Gegner erhalten, und zwar die mehrfache öſterreichiſche Meiſtermannſchaft von Auſtria Wien. Der Deutſche Pokalmei⸗ ſter trifft in Le Havre auf die Oeſterreicher. Die Paarungen haben im einzelnen folgendes Aus⸗ ſehen(jeweils am 30. Mai zu ſpielen): in Le Havre: VfB Leipzig— Auſtria Wien, in Straßburg: Slavia Prag— Phöbus oder Ujepeſt Budapeſt, in Paris: FéC Bologna— Fc Sochaux, in Antibes: Olympia Marſeille— Chelſea. Die vier ſiegreichen Mannſchaften beſtreiten am 3.—55 die Spiele der Zwiſchenrunde und das Endſpiel iſt zum 6. Juni vorgzſehen. tem Benler 50 der ialenrunnoytt Die vierte Tagesſtrecke der 25. Radrundfahrt durch Italien von Genua nach Viareggio über 185 Kilometer ſah wiederum italieniſche Fahrer in Front. Als einziger Ausländer vermochte ſich lediglich der Schweizer Ambepg in der Kopfgruppe zu behaupten. Nach einer Fahr⸗ zeit von:08:07 Stunden holte ſich Bizzi den Etappenſieg vor Bini, Mollo, Bartali, Amberg, Cucchi und Valetti, der damit das roſa Trikot des Spitzenreiters in der Geſamtwertung mit zwei Minuten Vorſprung vor Bizzi und dem Vorjahrsſieger Bartali weiter trägt. Die beſten Deutſchen waren Weiß und Gever, die in •20:57 Stunden als 52. bzw. 58. einkamen, während Kutſchbach und Weckerling durch Ma⸗ terialſchäden weit zurückgeworfen wurden. 6tucks farke Hegner Die Tatſache, daß einer der berühmteſten deutſchen Rennwagen am 6. Juni beim„Gro⸗ ßen Preis von Rio de Janeiro“ auf der Ga⸗ vea⸗Bahn ſtartet, hat dem braſilianiſchen Auto⸗ 2 ſtarken Auftrieb verliehen. Der nationale utomobil⸗Klub beabſichtigt, eine eigene Mann⸗ ſchaft aufzuſtellen, der die fünf beſten Fahrer angehören ſollen. Die größten Ausſichten, gegen Hans Stuck und die Auto Union zu ſtarten, haben de Treffe, Lopez, Naoimento jr. und der deutſchſtämmige Norbert Jung. Zur Förderung dieſes Planes ſetzten ſich der Bundespräſident und das Parlament ein. Aus ſtaatlichen Mit⸗ teln ſollen 100 Conto Milreis für die Anſchaf⸗ ung geeigneter Rennwagen bereitgeſtellt wer⸗ en. Freiballon ſteigt 5400 Meter hoch Bitterfeld, 11. Mai Die größtmögliche Höhe, die ein Menſch ohne künſtliche Sauerſtoffzuführung überhaupt errei⸗ chen kann, gewann der Freiballon„Tſchammer und Oſten“, in dem der Ballonführer Drechsler u einer wiſſenſchaftlichen Fahrt geſtartet war. er Ballon kam bis in eine Höhe von 5400 Me⸗ 5——7 landete bei Stolzenberg im Bezirk Stettin. Echweratblentizn in wielental Das Meldergebnis zu den über die beiden in ieſental ſtattfindenden reichsoffenen Wettkämpfen im Ringen, Gewicht⸗ eben, Rafenkraftſport, Tauziehen und der ed iſt als ganz hervorragend zu bezeichnen. Nicht nur die beſten Vertreter Süddeutſchlands beteiligen ſich an den Wettbe⸗ werben in Wiefental, ſondern auch Norddeutſch⸗ land iſt ſtark vertreten. Von den Gewichthebern ſeien nur Jägle(Kuhbach), E. Kolb(Frieſen⸗ eim), Oeſterlin(Karlsruhe), Liſt(Neu⸗Iſen⸗ urg), Wagner und Schäfer ge⸗ nannt. Spannende Kämpfe ſind bei den Rin⸗ gern zu erwarten. Die beſten badiſchen Ringer f auf die bekannten Kämpfer aus Würt⸗ ſergund der Pfalz. Sehr gut ſind ausg die Raſenkraftſport⸗Konkurrenzen beſetzt. Die Deutſchen Meiſter Wolf und Burkhart(Karls⸗ ruhe) bekommen aus München, Regensburg, Stuttgart und Mannheim ſtarke Gegnerſchaft entgegengeſtellt. Rühr an Stelle von Munkelt In der deutſchen Fußball⸗Auswahlelf, die am Mittwoch in Schweinfurt das dritte Spiel gegen Mancheſter City beſtreiten wird, kann der Chemnitzer Munkelt wegen einer Verletzung nicht ſpielen. An ſeiner Stelle ſpielt nun der Schweinfurter Rühr halblinks. Die deutſche Vertretung ſteht nun alſo wie folgt: Sonnrein; Billmann, Heim(Dresden); Kup⸗ fer, Kitzinger, Bernhard; Paul, A. Schmitt (Eintr. Frankfurt), Hänel, Rühr, Striebinger. Handbal⸗Lehegang in Karisruhe Bekanntlich führt das Fachamt Handball für die nächſten Länderſpiele in der Zeit vom 12.— 15. Mai in Karlsruhe einen Lehrgang durch, in deſſen Mittelpunkt zwei Uebungsſpiele am 14. Mai ſtehen. Die erſte Kurſiſtenelf trifft dabei auf eine badiſche Gauauswahl. Die Elf des Gaues Baden wurde bereits für dieſes Spiel wie folgt aufgeſtellt: Tor: Franz(TV 46 Mannheim); Ver⸗ teidigung: Kraft(TV Weinheim), Keil⸗ bach(Tgd. Ketſch); Läuferreihe: Rutſch⸗ mann, Kritter, Henninger(alle SV Waldhof); Angriff; Kiefer(Tſchft. Beiertheim), Heiſeck (SV Waldhof), Hördt(Tgd. Weinheim), Her⸗ zog, Lang(beide SV Waldhof). Erſatz: Stoh⸗ ner(Tgd. Ketſch). Blaſk wirft 52,46 Meter Hammer Das vom Luftwaffen⸗Sportelub Göttingen am Sonntag veranſtaltete Leichtathletikſportfeſt zeitigte einige hervorragende Leiſtungen. So ſchleuderte der Olympiazweite Erwin Blaſt den Hammer 52,46 Meter weit. Der Berliner ge⸗ wann außerdem das Kugelſtoßen mit 14,24 Me⸗ ter und belegte im Diskuswerfen hinter dem mit 46,42 Meter ſiegenden Braunſchweiger Fritſch mit einer Leiſtung von 43,21 Meter den zweiten Platz. Olympiaſieger Whitlock beſiegt „Einen etwas überraſchenden Ausgang nahm ein bei Epſom veranſtaltetes Wettgehen über 20 engliſche Meilen(- 32,186 Klm.). Der Oglympiaſieger Harold Whitlock, der erſt vor wenigen Tagen den Wettbewerb„Quer durch Berlin“ in glänzendem Stile gegen den Deut⸗ ſchen Meiſter Fritz Bleiweiß gewonnen hatte, fand hier in ſeinem Landsmann Stanley Fletſcher einen Bezwinger. Schon nach dem erſten Drittel der Strecke ging Fletſcher allein in Whiiloch und ſiegte in:47:54,6 Stunden vor Whitlock, der:48:19 benötigte. Von dem des Urmen Tage, einen keit und den ter, über di Weg! Mit! Urzeiten d entfachte m denden Fer gar bald d lung der 7 Die Feiert Feuer auf: der Größte würdiger zi deren Zinn Die Kun meinſamkei allen Zeite jahrhunder nichts ande hat. Der Freudenfen Schwindelanf⸗ tel empfahl. entbehren.“ And nochme mir unentbeh ia nicht verſck Verlangen Packung mi Fre guter! •355 unerwa M⸗ Die torium Mai 1937 Nohkt drundfahrt aus der Stadt ſelbſt, auch aus der weiten Um⸗ auf die Freude auf! Wie bei unſeren Altvordern 95 8— Vom Feuerbohrer der Armenſchen zum Brillantfeuerwerk kehung 1 5 Aen Methdrn fgnnf—4 michn 1— 5 8 ben T rittenes ilitär hielt die Ordnung aufrecht. wieder lodernde Freudenfeuer zum Himmel em⸗ vermochte Von dem unförmigen, ſteinernen Feuerbohrer eutigen Feuerwerks, außergewöhnli er⸗ Stundenlang dauerte dieſes gewaltige Feuer⸗ por, dazwiſchen deutſches Feuerwerk, das feſtlich 4 in der des Urmenſchen bis zum Reee Wer—++ 18 einer Weiſe, ſchauſpiel, dieſe ſpannungsgeladene Sinfonie ſtimmt und uns dazu ſtets Kunde geben wird, 4 Bi 9 Tage, einem Kunſtwerk menſchlicher Gieſchicklich⸗ tags unbedingt wieder näher anſehen müſſen. ſeuerwerklicher Farbenpracht, über die damals vom deutſchen Erfinden, Können und Schaſſen. 1mo keit und deutſchen Erfindergeiſtes, geht ein wei⸗ Feuerfeſte kannte man bei unſeren Altwordern. die Zeitungen der ganzen Welt ſchrieben. a ter, iüber die Berge der Jahrtauſende führender um die Fasnachtszeit, am Winterſende, in den Wie beſcheiden bleibt dagegen ein mittelalter⸗ ertung mit Weg! Mit dem Feuerbohrer bearbeitete man in Tagen der Kornausſaat, wenn die Winter⸗ licher Fackeltanz bei der Zeremonie des W Urzeiten das Holz, bis es glimmte, alsdann dämone und der Tod ausgetrieben wurden, Schwanenritterſchwurs am Burgundiſchen Hof Wo die Sonne kocht Die beſten entfachte man das Feuer. Mit dem ſegenſpen⸗ dann zur Feier der erſten Maiennacht, zu Wal⸗ wie er um 1450 Sitte war, Die Menſchen dieſer In San Diego in Kalifornien hat ein fin⸗ r, die in denden Feuer vermählte ſich in der Menſchheit purgis, Oſtern uſw. Im ſpäteren Mittelalter Tage freuten ſich über die Lichtfülle der Fackeln, diger— Reſtaurant erbffnet in dem einkamen, gar bald die naturgewachſene Begriffsvorſtel⸗ erſt hat ſich dann die Kunſt des Feuerwerkens die aber lange nicht die ſpätere feſtliche, von Speiſen mit Sonnenwärme gekocht werden. Der durch Ma⸗ Dirs der Freude und der Feſtesſtimmung. langſam, ſtetig und mühſam entwickelt. Wer Königen bevorzugte Pechfackelbeleuchtung er⸗ Ingenieur hat ſich zwei Köche als Hilfskräfte urden. ie Feiertage der Völker kündeten lodernde einen klaren kulturpolitiſchen Blick hat, dem reichte. Nach dem Kriege von 1870/71 war das engagiert, und alle drei beaufſichtigen nun den ——— auf ragenden Höhen und das Gedächtnis ſpinnen ſich die Fäden von der Lichtfreude, der Feuerwerk nicht mehr um eine Angelegenheit umfangreichen Apparat in der Küche des Re⸗ 5— 45 eines wiſſen wir nicht Feſierfeſtlichteit der Germanen zum Feuerfeſt höfiſcher Repräſentation, ſondern eiſerner Ve⸗ ſtaurants. Man kocht mit Oel, das der Kraft e n ner fandieil aler Voltsfee, Srinnert ſei mu an. ſon Zneneln auagefeheſfeindrdie doe Somge rühmteſten Die Kunſt d 5 rn Ohne itarbeit deutſcher Pyrotechniker die Sedanfeiern in Stadt und Land, bei denen licht auffangen und reflektiexen. Das erhitzte ri 2 iſt der Feuerzubereitung iſt ein Ge⸗ und Erkinder wäre das Brillantfeuer⸗ prächtige Feuerwerke Kunde gaben von der Oel wird um Rohre herumgeleitet, in denen die ſeim„Gro⸗ meinſamkeitsgut der Menſchheit. Es gab zu werk anläßlich der Krönung des Zaren Freude und Lebensbejahung eines glücklichen Speiſen liegen. Natürlich dauert der Zuberei⸗ 10 3 r⸗ allen Zeiten Freudenſeuer, daneben aber auch Alexander II. in Moskau nie die Weiffenfaiien Volkes. Es folgte die Zeit des Welttrieges und tungsprozeß länger als in einer gewöhnlichen hen Auto jahrhundertelang„Niedfyr“ oder„Nodfyr“, was geworden, die ſie 1856 unſtreitig war. Es gibt d0 ſchmachvolle Rachkriegszeit, in der ſo wenig Küche, aber das neuartige Reſtaurant iſt den⸗ r nationale ene Mann⸗ ten Fahrer hten, gegen zu ſtarten, 15 Mannheim „HSakenkreuzbann e2- 3 12. Mai 1937 Germaniſche Feuerfreude nichts anderes als Norfeuer zu bedeuten hat. Der germaniſche Menſch war mit dem Freudenfeuer, dem uralten Vorläufer unſeres in europäiſchen Muſeen noch Gemälde und Bil⸗ der darüber, die üns farbenfroh zeigen, daß da⸗ mals auf einem rieſigen Feſtplatz Tribünen für * die hohen und höchſten Stände gebaut waren. Zu Hunderttauſenden war das ſchauluſtige ruſſi⸗ ſche Volk auf den Platz gekommen, nicht nur Grund zum Feſtefeiern war. Jetzt, nachdem die einſchnürenden Feſſeln ei⸗ nes wabhnſinnigen Diktats von uns geſprengt ſind, iſt Deutſchland wieder ein lebensbejahen⸗ des Volk geworden! Die Daſeinsbejahung baut noch ſtets überfüllt, und die Gäſte können mit eigenen Augen zuſehen, wie die Sonne perſön⸗ lich ihre Speiſen kocht und brät. ir., und der 5 3 N Wünſchen Lie geſundes, hohes Alter? Oder wollen Sie auf Ibre alten Tage oft unter Schwächeanſällen und ſonſtigen i tt 17. d m Alterserſcheinungen leiden?*.— Wlandlotal. 5 0, 2, gegen Dielleicht iſt es kein Zufall, daß 18 diejenigen, die als Hausmittel immer bare Zablung im Vollſneckunaswege Kloſterfrau⸗Meliſſengeiſt brauchen, in der Regel ein hohes und——— Alter öffenilich verſieigern: ie Anſchaf⸗ eſtellt wer⸗ erreichen! Warum? Kloſterfrau- Meliſſengeiſt, das reine Heilkräuter⸗Deſtillat,? Standuhren, 1, Fchreitnſch r hoch wirkt gefundend und regulierend auf grundlegende des Ailpers; 1 n een 11 Mai Verdauung, Blutbildung, Nerven · und Herztäti keit. ltere Leute ſollten des⸗ 6 Samenfahrräder elektr. locker, . halb ſofort bei jeder Anpäßlichkeit Kloſterfrau⸗Meliſſengeiſt trinken und dadurch 1 Gasbadeoſen. —— ohne F-—— 3 en. Endreß, Gerichtsvollzieher. aupt errei⸗ o berichtet Herr Peter Bonn, Rentner, Köln, Ewaldiſtr. 15, am 18. 9. 35: Tſchammer AUnſere liebe Argrothmutter, weiche im 94. Ledensjahre in Koln im Wellirieg agdminzags 2½ fihde woerde ich nt r Drechsler 1917 ſtarb, wandte immer mit Großerfolg T- als wirkſam Au Wfandloral rn 6 2 18 tartet war. und heilbringend an. So iſt dieſes vorzügliche Heilmittel bei uns traditionell gre Zahlung im Volhrecuünasutge n 5400 Me⸗ als beſtes Hausmittel geſchätzt.“ öͤffentlich verſteigern: im Bezirk 7 Ebenſo Frau Wwe. Prof. Wimmers, Bonn, Argelanderſtr. 76, am 1. 7. 30: 1 Bitrine, 2 Selgemülde, 2 Voden⸗ eereicht mir zur beſonderen Freude, Ihnen mitzuteilen, daß mein ſel. Mann Ihren Kloſterfrau⸗Meliſſengeiſt während ſeines ganzen Lebens bei Unwohlſein,—— 8—— e Schwindelanfällen und + werden gebrauchte und ihn ſtets feinen Bekannten als wertvolles Hausmit Gr'u +. ger, Gerichtsvollzieher.(Orialnanpen ſental tel empfahl. Er nannte ihn„Meine Goldtropfen“. Auch ich kann ihn in meinem hoben Alter(85 Jahre) nicht 20 123— R* 4 4 2 2 4 f 55 V nd nochmals am 15. 8. 35:„Ich kann Kloſterfrau-Meliſſengeiſt keinen Tag entbehren. Beſonders iſt er„Uhr, werde, ich im 3 Hüüc die beiden 1 den leſigen Pfandlokal, Iu 6, 2, gegen n Aadenden 1 1* Schwächeanfällen, von denen man in einem hohen Alter— ich bin jetzt 91 Jahre alt abh 10 5 Vollſtreqcuma wege—.65 n, Gewicht⸗ Verlangen Sie alſo bei 8885 Apotheker oder Drogiſten Kloſterfrau⸗Meliſſengeiſt in der blauen Original · Hobel Zer Aei, Bilder, Teppiche,. und der Packung mit den drei Nonnen. Flaſchen zu RM—.95,.75 und.,95. 1 Schreibmaſchine, 1 Klavier, 1 Laſt⸗ rvorragend kraſtwagenanhänger, 2 Bordwagen, 1 Vertreter 1. Fuchs⸗Wallach, 1 Flaſchenwein ⸗ ſen Wettbe⸗ gſ h er,(Gekichlloiieher wibdemifeh⸗ her, Gerichtsvollzieher. wichthebern zuiagz, 3% kior, werde ich 244„werde ich im b(Frieſen⸗ Todesanzeige bieſigen Wfandlotal“ Zu 6, 2, gegen (Reu⸗Iſen⸗ 5 Freunden und Bekannten die traurige Nachricht. daß mein 5 33 48— Loüſtreäungelvege n. 75 zuter Mann, unser treubesorgter Vater, Herr Ungezieler lelaspsren 58 f0 rſchrgne, z Zimmerbüſfetts, i eg Rin 15 er Art boseltigt Luren Kredenz, 1 hen Ringer 5 gt Uure Spr'eng, Gerichtsvoczieher. aus Würt⸗ raatha Haciotsusch fünd aufz. IA ere z4 iage 3,% Kor, werde ich eſetzt. Die Irervartet von uns seschieden ist.(7075 rodikslor Bringen sie uns]hieſigen Pfandlotal, Gu 5 2, egen art(Karls⸗ tegensburg, Begnerſchaft Mannheim, den 12. Mai 19937. Im Namen der trauernden Hinterbllebenen: Frau Ida Nenlkeri Die Feuerbestattung fndet am 13. Mai. ½1 Uhr, im Krema- torium statt./ Von Beileidsbesuchen bitte ich Abstand zu nehmen. lhren alten Emp⸗-ba ahl Wanzenaneretung lünger, auch weng Aentich derhelen s R. Kroschelfzes, Se bon- Pere Sfsf Kiubfeiet. artie Bauſtofſe, 1 Klubſeſſel,— 15, 10 Rutf 23492f/men dann auf je- f——23—— 1 13 den Neukauf Ver- as Mitziüed der lrbettsttont! gunstigungen. Boppre, Gerichtsvollzieher. Kommen Sie rasch ehe es zu spIiFE — Funkberater Radlo-Pilz 4. Mky ist kein Ersetzkrogen, gegen den Sie ein Vorurteil zu haben brouchen. lhrfen Augen bietet zich blendend weiſzer, feiner Wäöschestoff. Der MEV ist nur deshalb viel preiswerter herstellbor, weil von vornher⸗ ein ouf Woschborkeit verzichtet wird. Sein niedriger preis ober ermõglicht ouch lhnen die groſze Annehmlichkeit, nuf noch neue Krogen zu frogenl mey u. Ecllch, P 6, 22, Fernruf 26771 f kelt lelf, die am Spiel gegen kann der Verletzung At nun der 5 deutſche : Slatt KHarten! den); Kup⸗ A. S chmitt Danksagung Striebinger. Für die beim Hinscheiden unseres lieben Bruders, Schwagers n Sohwotalngon eheitlch bel: ZSart soοtl und Onkels, Herrn keke Nonnheſmer- und Ffedrichstrelhe ruhe in Weinheim erhoͤltleh bei: Georg Fletterer 1 — 2 Hafkt 68, femer in alen Geschöften mit fEV- Ple- andball für Friedrich§fadel heten, wo nicht erhöltich, Bezugsquellſen durch: aeng durch, D MEv u. EblICH, Leipzig W 31 Jsſpiele am erwiesene Tei)nahme sprechen wir hiermit unseren hetzlichsten Dank mit kaufm, gebil⸗ ULIe 1. Vie Alf 3 aus. 5 Herrn,* )I. bis 4 re. n⸗ für diefes Mannheim(§ 4, 13), 12. Mai 1937. 255 54 otorräder noch aut Falnefeznpen— an den Verlag ds. unserem Lager lieferbar in tiefer Trauer: Die Geschwister. V¹—.—. Zeis& Schwä 15 U Sachs-Motor Gelegenbeitskauft noz Ver Leter Nürſes eiss& Schwärzel 5015 h Aage] Schrelber eim), Keil⸗ 4 ulteste Zündapp-Vertretung Schwii.⸗Sei⸗ Fochs⸗ e: Rutſch⸗ hwingachſ.⸗Sei⸗ JGas Sochs-Mokor aus ler 11 eeee e e 20 45 fenwagen, zu ver⸗Schwotzingor Str. 134 kaufen. 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Juli 1934 über die Umwandlung von Kapitalgeſellſchaften in der Weiſe umgewandelt worden, daß ihr geſamtes Ver⸗ mögen unter Ausſchluß der Liquidation übertragen wurde auf die zwiſchen den beſchließenden Aktionären neuerrichtete Kommanditgeſellſchaft unter der Firma Feldbahnfabrik Liebrecht, Kommanditgeſellſchaft mit Sitz in Mannheim. Porphyrwerke Weinheim⸗Schriesheim AG, in Wein⸗ heim a. d. B. Die Geſellſchaft, die im Vorjahr nach fünfjähriger Dividendenloſigkeit erſtmals wieder eine Ausſchüttung vornehmen konnte, berichtet für 1936 über ungefähr gleichgebliebene Umſatz⸗ und Ertrags⸗ höhe, ſo daß auch in dieſem Jahre wieder 6 Prozent Dividende gewährt werden kann. Die Beſchäftigungs⸗ lage iſt zur Zeit im allgemeinen zufriedenſtellend.(Or⸗ dentliche Generalverſammlung am 26 Mai.) Badiſche Tabakmanufaltur„Roth⸗Händle“ AC, Lahr (Baden). Das Geſchäftsjahr 1935/36(30. September) ſchließt mit einem Reingewinn von 203 682(163 440) Reichsmark ab, wodurch ſich der Verluſtvortrag aus den Vorjahren auf 53 889(257 571) RM. vermindert hat. Der Rohertrag erhöhte ſich auf 5,23(3,03) Mill. Reichsmark. Die Perſonalkoſten ſtiegen auf 0,92(0,62), Zoll⸗ und Steuerabgaben auf 3,29(1,69), Anlageab⸗ ſchreibungen ſtellten ſich auf 118 770(51 044) RM., ſonſtige Abſchreibungen auf 88 034(30 957) RM. In der Bilanz wird das Anlagevermögen mit 1,.62(1,59) Millionen RM. ausgewieſen, darunter unverändert 0,20 Millionen RM. Beteiligungen. Vorräte ſind auf 1,98(1,30) erhöht. Warenforderungen ſtiegen auf 0,27 (0,24), Konzernforderungen verminderten ſich auf 0,22 (0,24). Andererſeits erhöhten ſich die geſamten Ver⸗ bindlichkeiten auf 1,60(1,16) Millionen RM., darunter Warenſchulden auf 0,86(0,05), noch nicht fällige Zoll⸗ und Steuerverpflichtungen auf 0,50(0,33) Millionen Reichsmark. Bankſchulden ſind ſtark auf 0,03(0,57) Millionen RM. vermindert. Bei unverändertem Aktien⸗ kapital von 2 Millionen RM. betragen Rückſtellungen 65 712(71 213) RM., Wertberichtigungspoſten 527 162 (457 215) RM. Standard Zahnfabrik AG, Konſtanz. Die Geſellſchaft (500 000 RM. Aktienkapital) konnte im Geſchäftsjahr 1936 ihren Rohertrag auf 758 074(im Vorjahr 575 650) Reichsmart ſteigern. Nach 66 496(59 985) RM. Ab⸗ ſchreibungen ergibt ſich ein Reingewinn von 164 437 (78 228) RM., aus dem wieder 6 Prozent Dividende gewährt wird; 134 437 RM. werden auf neue Rechnung vorgetragen(im Vorjahr wurden 6 Prozent Dividende gezahlt, 45 034 RM. zur Tilgung des Verluſtvortrags aus 1934 verwandt und 3193 RM. vorgetragen.) In der Bilanz iſt das Anlagevermögen mit 211501(239 515) RM. ausgewieſen, das Umlaufsvermögen mit 787487(578037) Reichsmark, darunter Vorräte ſtark erhöht auf 378 498 (234 337) RM., dagegen Warenforderungen auf 163 888 (221 337) RM. vermindert, Wertpapiere beträchtlich auf 102 495(4286) RM. erhöht, Bankguthaben auf 138 592(104 857) RM. Andererſeits betragen die ge⸗ ſamten Verbindlichkeiten 172 687(185 609) RM., darun⸗ ter auf Grund von Warenlieferungen und Leiſtungen nur noch 19 879(172 801) RM., neu erſcheinen Ver⸗ bindlichkeiten an Konzerngeſellſchaft mit 152 808 RM., während Bankſchulden(12 808 RM.) nicht mehr vor⸗ handen ſind. Bauſparkaſſe Mainz AG. In der HV der Bauſpar⸗ kaſſe Mainz AG wurde der Abſchluß für das Geſchäfts⸗ jahr 1936 einſtimmig genehmigt. Aus einem Gewinn von 32 637(34 119) einſchließlich 2626(2304) RM. Vor⸗ trag werden wieder 8 Prozen: Dividende verteilt. Zum Vortrag verbleiben 2367 RM. Die Bilanzſumme iſt im abgelaufenen Jahre um rd. 23 Prozent auf 13,62 (11,1) Mill. RM. geſtiegen. Der aktive Beſtand an Bauſparverträgen zeigt nach Abzug der Stornos py. einen Nettozuwachs um rd. 15,1 Mill. auf 86,71(71,62) Mill. RM., was einer Steigerung von rd. 21 Prozent entſpricht. Hierbei ſei zu beachten, daß der geſamte Vertragsbeſtand faſt reſtlos bereinigt wurde durch Auf⸗ löſung aller ſchwachen und nichtfinanzierten Verträge. Hierdurch erfuhren auch die rückſtändigen Erträgniſſe eine Ermäßigung auf vd. 22 700(117 400) RM. Die Geſamtzuteilungsſumme erreichte rd. 20,0(14,27) Mill. Reichsmark. Die Zuteilung des Jahres 1936 mit 5,73 (4,89) Mill. RM. ergibt eine Steigerung von über 40 Prozent. Außerdem wurden aus der Zuteilungs⸗ maſſe rd. 157 000 RM. zur anteiligen Rückzahlung des aufgenommenen Wechſelkredites abgezweigt. Der Hypo⸗ thekenbeſtand ſtieg auf 11,37(8,24) Mill. RM. Die Gewinnrücklage der Bauſparer erhöhte ſich auf 39 726 (29 200) RM. Ende 1937 erfolgt hieraus die erſte ſatzungsgemäße Verteilung an die gewinnberechtigten Bauſparer in Höhe von 0,6 Prozent der Sparguthaben. Das Sparguthaben der noch nicht zugeteilten Bau⸗ ſparer zeigt mit 11,33(8,5) Mill. RM. eine Steige⸗ rung von rd. 30 Prozent. Die Liquidität der Kaſſe er⸗ gibt eine Ueberdeckung von 0,492 Mill. RM. Zuſam⸗ menfaſſend könne feſtgeſtellt werden, daß das Geſchäfts⸗ jahr 1936 eine beachtliche Aufwärtsentwicklung gebracht hat. Nach dem bisherigen Ueberblick verſpreche auch 1937 in jeder Beziehung einen guten rfolg. Die erſten drei Monate des laufenden Jahres —.— für den Bekleidungs⸗Einzelhandel erneut eſſer abgeſchloſſen als im Vorjahr. Und zwar haben die Herren⸗ und Knaben⸗Bekleidungsge⸗ ſchäfte mit einer Umſatzbelebung von 24 v. H. egenüber dem erſten Viexteljahr 1936 abge⸗ chloſſen, während die Geſchäfte für Damen⸗ und Mädchen⸗Konfektion eine 17prozentige Um⸗ fatzſteigerung verbuchen konnten. Allerdings hat das frühe Oſterfeſt die Umſatzgeſtaltung etwas nach oben beeinflußt. Ein neuer bedeutsamer Soꝛialpolitischer forischritt Erhebliche Verstärkung der Stellung der Vertrauensmänner und des Unternehmensbeirates/ Errichtung von Gruppenbeirüten Seit dem Erlaß des Geſetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit ſind bereits eine Reihe von Durch⸗ führungsverordnungen erlaſſen worden, die teils durch die mit dem Geſetz gemachten Erfahrungen bedingt waren, teils aber auch weitere ſoziale Fortſchritte be⸗ deuteten, wie z. B. die Einführung von Urlaubsmarken im Baugewerbe. Eine ſolche Verordnung letzterer Art iſt nun in dieſen Tagen erlaſſen worden, die ſich ſpe⸗ ziell mit den Fragen des Vertrauensrates, des Unter⸗ nehmensbeirates ſowie der Errichtung von Gruppen⸗ beiräten befaßt. Es handelt ſich in dieſer 17. Durch⸗ führungsverordnung alſo teils um Erweiterungen be⸗ reits beſtehender Beſtimmungen, teils aber auch um völlig neue Vorſchriften. Zu der Gruppe der erſteren iſt die Vorſchrift des § 1 zu rechnen, der beſtimmt, daß wenn der ſtellver⸗ tretende Führer des Betriebes an Weiſungen des Un⸗ ternehmers gebunden iſt, letzterer vor ſeiner Entſchei⸗ dung die Meinung des Vertrauensrates erfahren ſoll. Es handelt ſich hier alſo um eine wichtige Erxgänzung der Beſtimmung des§ 3 AOG, der in Abſatz 2 feſt⸗ legt, daß Unternehmer oder(bei juriſtiſchen Perſonen und Perſonengeſamtheiten) die geſetzlichen Vertreter eine an der Betriebsleitung verantwortlich beteiligte Perſon mit ihrer Stellvertretung betrauen müſſen, wenn ſie den Betrieb nicht ſelbſt leiten. Prartiſch wird ſich dieſe Beſtimmung wohl dahin⸗ gehend auswirken, daß der ſtellvertretende Führer des Betriebes in der Vertrauensratsſitzung die— möglichſt ſchriftlich feſtgelegte— Anſicht des Vertrauensrates entgegennimmt und ſie an den Unternehmer weiter⸗ leitet. Allerdings iſt, da der Vertrauensrat auf Grund ſeiner im§ 5 AO6 niedergelegten Stellung nur be⸗ ratende Aufgabe hat, der Unternehmer nicht daran ge⸗ bunden, ſeine Weiſungen in dieſem vom Vertrauensrat vorgeſchlagenen Sinne zu erlaſſen. Dieſe neue Vor⸗ ſchrift bedeutet jedoch immerhin einen weſentlichen Fortſchritt und wird darüber hinaus auch die dem Vertrauensrat, das heißt ſeiner Mehrheit, in§ 16 AOc zugebilligte Berechtigung der Anrufung des Treu⸗ händers um einiges ſeltener werden laſſen. Endlich legte dieſer Paragraph noch feſt, daß„der Reichstreuhänder der Arbeit in beſonderen Fällen auch anordnen kann, daß die für die Weiſung berufene Per⸗ ſon ſelbſt an der Beratung des Vertrauensrates teil⸗ nimmt“. Erweiterter Schutz der Vertrauensmänner Eine weitere Beſtimmung dieſer Verordnung bringt einen erweiterten Schutz der Vertrauensmänner, die ja ſchon bisher während der Dauer ihres Amtes nur in den beſonderen Fällen des§ 14 AOG tündbar waren. Nun können ſie während ihrer Amtsperiode nicht mehr willkürlich in einen anderen Betrieb des Unternehmens verſetzt werden, ſondern es iſt auch dies nur entweder mit ihrer eigenen oder mit der Zuſtim⸗ mung des Treuhänders der Arbeit möglich. Auch hier liegt eine abſolute Neuerung vor, da ſolche Fälle bisher in dem s 14 AOc6 nicht näher erwäühnt waren, ſo daß ſich die Kommentare bisher dahin einig⸗ ten, daß eine ſolche Verſetzung„unter Aufrecht⸗ erhaltung des beſtehenden Arbeitsver⸗ trages durchaus möglich“ ſei. Es iſt alſo auf dieſem Wege nur der Möglichteit ein Riegel vorge⸗ ſchoben, daß ein Mann auf einen Platz verſetzt wird, der ſeinen Anlagen und Fähiglkeiten nicht entſpricht, oder daß ein dem Führer mißliebiger Vertrauensmann aus ſeinem Amt auf dieſe Weiſe entfernt wird. Ausgeſtaltung des Anternehmensbeirates Im weiteren bringt die Verordnung eine bedeut⸗ ſame Ausgeſtaltung des Unternehmensbeirates. Ueber die Errichtung eines ſolchen beſtimmte der s 17 AdG, winschaltsireineit uurqm cnemie -—e 55 Sie Henlsche Jn0 Stlle ljeferfęe 3◻hht. 3— qer EFZeugnisse in MIII. ENM. I Zeichnung: Roha Wenn man weiß, daß die deutſche chemiſche Induſtrie einige 100 000 Menſchen beſchäftigt und ein Zehntel der geſamten deutſchen Induſtrieerzeugung ausmacht, dann weiß man eigent⸗ lich noch gar nichts von ihrer wirklichen Bedeutung. Der Vierjahresplan bedarf der Chemie als der Grundlage der Rohſtoffverſorgung, Kunſtſeide, Zellwolle, Buna und die durch die Düſ⸗ ſeldorfer Ausſtellung in den Mittelpunkt des Intereſſes gerückten Kunſtſtoffe, ſowie ſynthetiſche Treibſtoffe ſind Erzeugniſſe der Chemie. Für die Ernährung, und vor allem in Technik und Verkehr iſt ſie unentbehrlich. ſie iſt auch die größte Deviſenbringerin innerhalb der geſamten deutſchen Deviſen ſparen, für die Bekleidung, für Arzneien Aber die Chemie hilft nicht nur Wirtſchaft. Wir führen jährlich für 700 Mill. RM. Teerfarben, Heilmittel, Stickſtoffdünger und andere chemiſche Erzeugniſſe aus. Hohe Geldstrafe für unsoziale Betriebsführer Unerhörte Ausbeutung von Jugendlichen „Das Soziale Ehrengericht für den Reichstreu⸗ händerbezirk Mitteldeutſchland hatte ſich mit einem Fall gemeiner Ausbeutung von Jugendlichen durch den Betriebsfüh⸗ rer K. in H. zu befaſſen. Dieſer hatte ſechs Ju⸗ endliche, die bei ihm das Maurerhandwerk er⸗ ernen wollten, eingeſtellt. Einer Meiſterprüfung hatte er ſich nicht unterzogen. Von der zuſtändi⸗ gen Handwerkskammer war er wiederholt auf⸗ gefordert, die Prüfung nachzuholen. Schließlich wurde er von dem 51 Gericht beſtraft, weil er Lehrlinge gehalten hat, ohne die erfor⸗ derliche Meiſterprüfung beſtanden zu haben. Die Jugendlichen waren aber der Meinung, daß ſie bei ihm das Maurerhandwerk erlernen und nach Ablauf von drei Jahren zux Geſellen⸗ prüfung zugelaſſen werden konnten. Dieſen von ihm veranlaßten Irrtum der Jugendlichen be⸗ nutzte., um ihnen eine Lehrlingsver⸗ gütung von 10 Pf. je Stunde()) zu zahlen. Mehrarbeit wurde nicht vergütet. Auch wurden Mehrarbeitszuſchläge nicht entrichtet. Ferner verlangte K. von den zum Teil erſt 14⸗ und 15jährigen Gefolgſchaftsmitgliedern ge⸗ ſetzlich verbotene Nachtarbeit, ohne jedoch einen Nachtarbeitszuſchlag zu zahlen. Obwohl er die Jugendlichen nur mit 10 Pf. je Stunde ent⸗ lohnte, 25 er den Bauherrn den Bauhilfs⸗ arbeiterlohn von 38 bis 40 Pf. je Stunde in Rechnung. Der Vertreter des Reichstreuhänders der Arbeit für das Wirtſchaftsgebiet Mitteldeutſch⸗ land geißelte dieſe unſoziale Handlungs⸗ weiſe in ſcharfen Worten und beantragte eine hohe Geldſtrafe. Das Gericht verurteilte K. zu einer Ordnungsſtrafe von 1000 R M. Von einer höheren Strafe hat es mit Rückſicht auf die wirtſchaftlich mißliche Lage des K. ab⸗ eſehen. In der Urteilsbegründung hob der orſitzende noch einmal hervor, daß die Ver⸗ handlung den Beweis einer beſonders un⸗ ſozialen und ſkandalöſen Ausbeu⸗ tung junger Leute erbracht habe. Damit die Jugendlichen durch die gemeine Handlungsweiſe von K. nicht dauernd geſchädigt werden, hat die zuſtändige Handwerkskammer ſich auf enan des Reichstreuhänders bereit erklärt, den Jugendlichen die bei K. ver⸗ brachte Zeit auf die Lehrzeit anzurechnen. Mittageſſen außer dem Hauſe nicht ſteuerabzugsfühige Betriebsausgaben In der Praxis iſt häufig die Frage aufgetaucht, ob der Volksgenoſſe, der inſolge weiter Entfexnung ſeiner Wohnung von der Arbeitsſtätte ſein Mittageſſen nicht zu Hauſe, ſondern in der Nähe der Arbeitsſtätte ein⸗ nimmt, die hierdurch entſtehenden Mehrkoſten als Wer⸗ bungskoſten von der Steuer abziehen kann. Die„Deut⸗ ſche Steuerzeitung“ veröffentlicht hierzu ein Urteil des Reichsfinanzhofes. Soweit es ſich um Angehörige der freien Berufſe und um ſelbſtändige Gewerbetreibende handelt, hat der Reichsſinanzhof in einem Urteil vom 22. April 1936 ausgeführt, daß die Mehrauſwendungen für Mittageſſen außer dem Hauſe leine Betriebsaus⸗ gaben darſtellen. Hinſichtlich der Beamten und Privat⸗ angeſtellten hat der Reichsfmanzhof ebenfalls die Ab⸗ zugsfähigteit der Mehrkoſten für Mittageſſen außerhalb des Hauſes verneint. Es entſpricht daher dem Gebot einer gleichmäßigen Behandlung aller Steuerpflichtigen, daß auch Handarbeiter die Mehrkoſten für Mittageſſen und für ſonſtige Verpflegung außerhalb des Hauſes grundſätzlich nicht abzrehen dürfen. Reiſeverkehr zur Weltausſtellung in Paris Nach Abſchluß des kürzlich veröffentlichten deutſch⸗ franzöſiſchen Reiſeabkommens bedürfen noch eine Reihe techniſcher und finanzieller Fragen der Klärung. In⸗ folgedeſſen kann zur Zeit mit der Ausgabe von Reiſe⸗ zahlungsmitteln noch nicht begonnen werden. Es emp⸗ fiehlt ſich daher nicht, jetzt ſchon Anträge an das Mitteleuropäiſche Reiſebüro oder das amtliche franzö⸗ ſiſche Reiſebüro zu ſtellen, auf die nach dem Abkommen die Ausgabe der Reiſezahlungsmittel beſchränkt iſt. So⸗ bald die noch offenſtehenden Fragen geklärt ſind, wer⸗ den durch einen Runderlaß der Reichsſtelle für De⸗ —— die erforderlichen Mitteilungen er⸗ daß in Fällen, wo ſich„mehrere wirtſchaftlich oder techniſch gleichartige Betriebe in der Hand eines Unter⸗ nehmers befinden“, dieſer oder ſein Stellvertreter zur Beratung in ſozialen Angelegenheiten aus den Ver⸗ trauensräten der einzelnen Betriebe einen Beirat zu berufen hätten. Neu iſt hier insbeſondere die Beſtim⸗ mung, daß dieſer Beirat nun nicht mehr vom Führer oder ſeinem Stellvertreter ſelbſtändig berufen werden kann, ſondern daß dies im Einvernehmen mit dem Betriebsobmann der Deutſchen Arbeitsfront, welcher am Sitze der Verwaltung des Unternehmens beſtellt iſt, erfolgen muß. Kommt hierbei eine Einigung zwiſchen dieſen beiden Kontrahenten nicht zuſtande, ſo kann— ebenſo wie im Falle des§ 9 AOc6 über die Auſſtellung der Ver⸗ trauensratsliſten— der zuſtändige Reichstreuhänder der Arbeit von ſich aus den Beirat berufen. Für die Einberufung des Beirats gelten gemäß der Beſtimmung des§ 4 der Verordnung die Vorſchriften des§ 12 AOG ſinngemäß.§ 12 AO6 ſetzt bekanntlich ſeſt, daß der Vertrauensrat nach Bedarf oder auf Antrag mindeſtens der Hölſte der Vertrauens⸗ männer einzuberufen iſt. Ebenſo iſt für die Abberufung der§ 14 Abſatz 2 AOcG ſinngemäß anzuwenden, in dem es heißt, daß der Treuhänder der Arbeit einen Ver⸗ trauensmann wegen ſachlicher oder perſönlicher Un⸗ geeignetheit abberufen kann. Gemäß s 5 der Verordnung hat der Beirat, der ſelbſtverſtändlich ebenſo wie der Vertrauensrat nur eine beratende Tätigkeit auszuüben hat, in allen Fragen dieſe Tätigkeit auszuüben, die ſich aus dem§ 6 Abſatz AOcG ergeben, und in denen ſich der Führer des Unternehmens für alle oder mehrere Be⸗ triebe die Entſcheidung vorbehalten hat. Es fallen hier⸗ unter alſo alle Maßnahmen, die der Verbeſſerung der Arbeitsleiſtung, der Geſtaltung und Durchſführung der allgemeinen Arbeitsbedingungen, insbeſondere der Be⸗ triebsordnung, der Durchführung und Verbeſſerung des Betriebsſchutzes, der Stärkung der Verbundenheit aller Betriebsangehörigen uſw. dienen. Erweiterung der Befugniſſe Ferner kann auch eine gemeinſame Be⸗ triebsordnung für alle oder mehrere Betriebe des gleichen Unternehmens in dem Beirat durchgeſpro⸗ chen werden. Eine ſolche tritt ſodann„gemäß 5 5 der Verordnung ‚an die Stelle der einzelnen Betriebsord⸗ nungen,„unbeſchadet etwaiger Ergänzungen, die in einzelnen Betrieben nach ihren beſonderen Verhältniſſen geboten ſind“. Dies bedeutet zwar im Einzelfalle die Ausſchaltung des urſächlich zuſtändigen Vertrauensrates, jedoch iſt ja die Betriebsordnung ebenfalls mit Beauftragten der Gefolgſchaft beſprochen worden, die ſich als ſolche im Beirat befinden, ſo daß alſo in dieſem Punkte keiner⸗ lei Bedenken zu beſtehen brauchen. Auch ſind durch das Beſtehenbleiben der Sonderbeſtimmungen der einzelnen Betriebsordnungen die beſonderen Belange der einzel⸗ nen Werke hinreichend gewahrt. Der 5s 16 AOc6 legt feſt, daß in Fällen, wo die Ent⸗ ſcheidungen des Betriebsführers über die Geſtaltung der allgemeinen Arbeitsbedingungen uſw. mit den wirt⸗ ſchaftlichen und ſozialen Verhältniſſen des Betriebes unvereinbar erſcheinen, die Mehrheit des Vertrauens⸗ rates beim Reichstreuhänder der Arbeit Einſpruch er⸗ heben kann. Dieſe Beſtimmung iſt laut§ 6 der Durch⸗ führungsverordnung ebenfalls auf den Beirat über⸗ tragen worden. Neueinrichtung: Gruppenbeirat Eine bedeutſame Beſtimmung bringt ferner der 57 der Verordnung, die ſich wohl im weſentlichen auf die Verhältniſſe im Rhein⸗ und Saargebiet beziehen dürfte. Dort iſt es verſchiedentlich der Fall, daß ein größeres Unternehmen je zwei ſeiner Betriebe zu einer Gruppe zuſammenfaßt und ſie einem Gruppenleiter unterſtellt. War dieſer nun bis jetzt ohne einen Vertrauens⸗ oder Beirat, da für beide Fälle gemäß den bisherigen Be⸗ ſtimmungen des AOcG die Vorausſetzungen nicht ge⸗ geben waren, ſo wird ihm von nun an ein mit Ver⸗ tretern der beiden Vertrauensräte der ihm unter⸗ ſtehenden Betriebe beſetzter Gruppenbeirat an die Seite geſtellt. Für dieſen gelten die bereits aufgeführten Be⸗ ſtimmungen über den Unternehmensbeirat entſprechend. Endlich legt der 8 8 der Verordnung noch feſt, daß der in 5§ 2 bereits für die Vertrauensratsmitglieder der Betriebe im Sinne des AOc6 beſtimmte Ver⸗ ſetzungsſchutz auch für die Vertrauensmänner derjeni⸗ gen Betriebe gilt, die dem Geſetz zur Ordnung der nationalen Arbeit in öffentlichen Verwaltungen und Betrieben unterliegen. Auch hier darf alſo eine Ver⸗ ſetzung nur mit der Zuſtimmung des Betroffenen be⸗ ziehungsweiſe mit der des in dieſem Falle zuſtändigen Sondertreuhänders ausgeſprochen werden. Dieſer Paragraph tritt gemäߧ 9 der Verordnung, ebenſo wie§ 1(Beratung des Vertrauensrates) und § 2(Verſetzungsſchutz der Vertrauensmänner in Be⸗ trieben im Sinne des AOcG) mit ſofortiger Wirkung in Kraft. Ebenſo ſollen die Maßnahmen zur Durch⸗ führung der Einrichtung der Unternehmensbeiräte ſo⸗ fort eingeleitet werden, während die anderen Beſtim⸗ mungen erſt mit dem 1. Juli 1937 in Kraft treten. Alles in allem kann man alſo ſagen, daß mit dieſer 17. Durchführungsverordnung wiederum ein beachtlicher Schritt vorwärts auf ſozialpolitiſchem Gebiet getan wurde, der dazu beitragen wird, die Vertiefung des vom ASG gewollten Betriebsgemeinſchaftsgedanlens weiter zu fördern. K. D. ſthein-Mainische Abendbörse Freundlich Zu Beginn der Abendbörſe war das Geſchäft wohl klein, die Tendenz war jedoch im Anſchluß an den Mittagsverkehr freundlich und die zunächſt genannten Kurſe bewegten ſich auf dem erhöhten Stand von Ber⸗ lin. In Bemberg⸗Aktien lag kein weiteres Angebot vor und die Schätzung bewegte ſich zwiſchen 117—118, ſonſt nannte man IG Farben 163½—164, Vereinigte Stahl⸗ werke 118, Daimler 140%½—140%, Deutſche Erdöl 152 bis 152½. Am Rentenmarkt erhielt ſich Intereſſe für Kommu⸗ nalumſchuldung zu 94,05, dagegen waren Reichsbahn⸗ VA mit 123½ etwas angeboten. Nennenswerte Umſätze fanden aber vorerſt nicht ſtatt. Das Geſchäft war auch ſpäterhin ſehr klein. Soweit * notierten Papieren Umſätze zugrunde lagen, hatten nur Mindeſtumfang. Gegen den Berliner Schluß war die Haltung aber voll behauptet. Für einzelne Pa⸗ piere ergaben ſich geringe Erhöhungen. Bemberg waren ohne Umſatz mit 117 gefragt. Auch am Rentenmarkt waren die Umſätze ſehr klein und Kursveränderungen ergaben ſich nicht. An der Nachbörſe nannte man Vereinigte Stahl 118, Deutſche Erdöl 152½¼ und IG Farben 1638½/. Getrelde Rotterdam, 11. Mai. Weizen(in Hfl. per 100 Kilo): Mai 8,62, Juli 8,78, September 8,15, No⸗ vember 8,05.— Mais(in Hfl. per Laſt 2000 Kilo): Mai 102, Juli 105¼, September 106, November 106. Einmalig durch unſ. mit lauf. 9 Kap. 2— ertr. leit. zw. 1 Hof, Dir. Wir ſuche tritt eine g J Konto — n u. ild an: reklame Bebeut. C duc mit guten K bahn⸗Tarifn ter Beifügu 1 Elnlee] zum Vertrieb eſucht. K onzuſtell. be Waldhornſtr. abends von Jüngere f die mit allen iſt, ſoſort mit Zeugnis unter Nr. 72 Ehrlich. ſchulen Junge 5 Brotaustra ofort geſuc (796 „ 18. Der wünſcht Laanar bei bedeutent Firma der Kr fahrzeug⸗Induf ftem u. an Verlag ds. Bl. Fleißiges ſaube ilcaer welch. kochen la nicht unt. 30 od. unabhäng. Frau, welche auſe ſchläft, Wirtſchaft geſu Erfrag.: G 5, (60 518 V) Lele 35füht. Irät ſuthi oſien in nur E.., Frankfu Gulsvert ſucht Arbeil Kaution kant Zuſchriften u 1 Jmmer u in ruhig. Ha ſhadt an allei rufstät. Fam vermieten. Ar Simon, K 2 Jmmer u1 mit Manſard 2 Trepp., per mieten. 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Berliner Schrifnettung: Hans Graf Reiſchach, Berlin Sw 68, Cbarlottenſtr. 155. Nachdruck ſümtlicher Oriainal⸗ berichte verboten. Sprechſtunden der Schriſtleitung: Täglich 16 bis 17 udn (außer Mittwoch. Samstaa und Sonntaa) Verlagsdirettor: Kurt Schönwitz, Mannheim Druck und Verlag: Hatenkreuzbanner⸗Verlag u. Drucerei Embc. Sprechſtunden der Verlagsdirettion: 10.30 bis 12.00 Uhr(außer Samstag und Sonntag): Fernſprech · Nr. für Verlag und Schriftleitung: Sammel⸗Nr. 354 21 Für den Anzeigentell verantw.: Karl Heberling, Mhm Zur Zeit iſt Preisliſte Nr. 8 für Geſamtauflage leinſchl Weinbermer und Schwetzinger Ausgabe) aültia Geſamt DA. Monat April 1937 über 50 000 davon: Mannheimer Ausgabe über.39 800 vom Fachmann beraten heißt„besser gekäuft“ EREUAG ——— ensres naus fod onorO-OEDAET maupTGESCrINFT. 07,4 De¹eνUνß”l rulalk KAlSEEH)CGG 7. 18 IEI. 22224 Aufoscheiben ae e Dicle 7, 8 Nüttelb., Kinz. 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Rechte, die zur ſelben Zeit noch nich: im Grundbuch eingetragen waren, ſind ſpäteſtens in der Verſteigexung vor der Aufforderung zum Bieten anzu⸗ melden und bei Widerſpruch des Gläu⸗ bigers glaubhaft zu machen; ſie wer⸗ den ſonſt im geringſten Gebot nich und bei der Erlösverteilung erſt nach dem Anſpruch des Gläubigers und nach den übrigen Rechten berüchſich. tigt. Wer ein Recht gegen die Ver⸗ fteigerung hat, muß das Verfahren bor dem Zuſchiag aufbeben oder einſt⸗ weilen einſtellen laſſen: ſonſt tritt für das Recht der Verſteigerungserlös an die Stelle des verſteigerten Gegen ⸗ ſtands. 5 Die Nachweiſe über die Grundſtücke ſamt Schätzung kann iedermann ein⸗ ſehen. Grundſtücksbeſchrieb Grundbuch Weinheim, Band 25 Blatt 18: 1. Lab.⸗Nr. 6808: 22 Ar 92 am Ackerland, Zwiſchen Dämmen, 2. Ge⸗ wann. Schätzung: 1375.— RM. 2, Lgb.⸗Ri. 75/; 2 Ar 38 qm Hofreite mit Gebäulichleiten u. Haus⸗ garten, Mannheimer Straße Nr. Z3. Schätzung ohne Zubehör 7200.— RM. Schätzung mit Zubehör 7750.— RM. Hiervon hierher je die Hälfte des Schätzungswerts.„ Weinheim, den 7. Mai 1937. Notariat 1 als Vollſtreckungsgericht. b. K. K Ausl. yst. W vernichte 100%/oig Vanlen mit Brut! Hein Ausschwefeln Hein Auspulvern Hein ubler Geruch Heinobiliarschaden Plinisterieil Konzessionlerter Betrieb Lehmann Staatlich geprüft. Hafenstr. 4 Lel. 23505 Radio- Hoffmann 6 2, 8/ Marktplatz fernruf 206 41 Das bekangte fachgeschäft Lanennute werden modern.4 billig umgearbeitet Fubgeſch. Joos Ou 7, 20, 2. Stck. Im Zwangsweg verſteigert das Notariat am Dienstag, den 8. Juni 1937, vormittags 9 Uhr, in ſeinen Dienſträumen in Mannheim, Nõ, 5,6, 2. Stock, Zimmer 13, das Grundſtück der Anna geb. Bierhaus, Witwe des Fabrifbeſitzers Auguſt Kröger in Soeſt auf Gemarkung Mannheim. Die Verſteigerungsanordnung wurde am 13. Juli 1933 im Grundbuch vermerkt. Rechte, die zur ſelben Zeit noch nicht im Grundbuch eingetragen waren, ſind ſpäteſtens in der Ver⸗ ſteigerung vor der Aufforderung zum Bieien anzumelden und bei Wider · ſpruch des„Gläubigers glaubhaft zu machen: ſie werden ſonſt im gerigg⸗ ſten Gebot nicht und bei der Erlös⸗ verteilung erſt nach dem Anſpruch des Gläubigers und nach den übrigen Rechten berückſichtigt. Wer ein Recht gegen die Verſteigerung hat, muß das Verfahren vor dem Zuſchlaa auf,⸗ heben oder einſtweilen einſtellen laſ⸗ ſen: ſonſt tritt für das Recht der Verſteigerungserlös an die Stelle des verſteigerten Gegenſtandes.— Die Nachweiſe über das Grundſtüg ſamt Schätzung kann ſedermann ein⸗ ſehen. Grundſtücksbeſchrieb: Grundbuch Mannheim, Band 236, Heft 40: Lgb.⸗Nr. 5098, Kleine Wallſtattſtr. Nr. 14, Hofxreite: 1 Ar 79 am. Auf der Hofreite ſtehen: a) ein dreiſtöck. Magazin mit Keller und Zimmer, b) ein dreiſt. Magazin mit Keller e) eine Werkſtätte. Schätzung. 20 000.— RM. 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