. Juli 1937 t, wenn man n Amerika zu uber, gut und hoch in punkto ieren nämlich ein Beruf, der natürlich für on. Reizende re millimeter⸗ iden ſo wun⸗ en muß. Ver⸗ von den nied⸗ in Honolulu rkünſtler noch ſpät rn geworden, ſer„Spinſter“ ie unverheira⸗ rge galt ihrer Stütze ſie war. es ganz über⸗ r Freund des Heirats⸗ Ueberraſchung g ab mit der tet fühle, bei Pflege drin⸗ ier reiſte fort, hr altgewohn⸗ je mehr. Nach⸗ letzte Chanee, wahrgenom⸗ ſie zu ihren gemacht, als ſekannten war nn etwas da⸗ rte, nach Lon⸗ , die ihn aus hatte, ſei nun Witwer eilte aber er kam inn hatte ſich »Verſäumnis Zucker Senſations⸗ im, wenn er ringt oder in George Ster⸗ merikaniſchen ngſt das Ge⸗ ſerraten. Die n ſolchen Fäl⸗ fährlich wäre, n. Der Zucker en zu dünnen cküberzug ver⸗ Flanz hervor⸗ dieſes„Spie⸗ ſteller gefähr⸗ rdies hat der s Glas aus ſpiegelt wie Zdorf Qu 7, 29 plötzlich SKi rbene seit nd dieser Vesen die en frühen en; seiner icht sein. ler aunneim Juli 1937, äntel n und Herren mmann 30 Qu 3,1 ür Berulskſeidung —— lückw/ are, Läuſer und Teppiche ist Bölinger 3 richlig 3„„ r strase 4 — Weriag u. Schriſtletrung: Mannpeim, g 3, 14/½10. Fernſpr.⸗Sammei⸗Mr. 304 21. Das„Vatenkreu kanner- Ausgabe à erſcheint wöchtl. 12mal. Be uns reiſe: 1% Bas* Trägerloyn; durch die Woſt.20 RM.(einſchi. 68,6Wf Iſt die Zeitung am Erſcheinen(auch Früh⸗Ausgabe A „Wonzeimngs 1Oi. Venel⸗ 7 5 1 48, Poſtzeitun e r) b. bod⸗ Gewvali, verhind. h. f Frei Haus monati..20 Mm. u. 50 W aus monatl..70 RM. u. 30 1. Träger⸗ uzügl. 42 Pf. Beſtellgeld. nſpr. auf Entſchädigung. eſteht kein 7. Jahrgeng MANNHEINMV Millimeterzeile im Textteil 45 Pf. S meterzeile 4 Pf faen. 3i kanndeim. Mummer 345 Anzengen: Geſamtauflage: Die 12geſpalt. Milimeterzeie 15 im Leriteis 60 11 Mannheimer Ausgabe: chwetzinger und Weinheimer Aus Die ageſpaltene im 18 Pf.— Ausſchließlicher Ger afen a. Rh. 4960. Verlagsort Mannbeim.— E 13. Die 4geſpalt. Millimeterzetle Die 12 geſpalt, Minitererzene 10 Pf. Die 4geſpalt. abe: Die 12geſpalt Milli⸗ Zahlungs⸗ und Er⸗ zannheim. Poſtſcheckkonto: vudwigs⸗ nzelverkaufspreis 10 Pfennig Donnerstag, 29. Juli 1937 chtsſtand: Das 2. Sängerbundeszeft Teierlich erbpnet Breslau iſt ein einziges zahnenmeer/ kin ſchöner Weiheant in der Jahrhunderthalle Der politijche Tag In der franzöſiſchen Innenpolitik gibt es in dieſen Wochen trotz der Vertagung des Par⸗ laments leichte Zuckungen, ſo aus Anlaß der üblichen Denkmalsreden. Miniſterpräſident Chautemps hat ſich z. B. vorgeſtern in ſei⸗ nem heimatlichen Wahlkreis gegen die „Manifeſtationen der Parteien“ ge⸗ wendet, die ſeinem Spar⸗ und Konſolidierungs⸗ programm Schwierigkeiten bereiten könnten. Nach Lage der Dinge kann er damit nur die Linkspartner der„Volksfront“, die Kommuni⸗ ſten und Sozialiſten, und vorwiegend wohl die letzteren, gemeint haben. Ein niedlicher Zufall wollte es, daß am ſelben Tage einer ſeiner Ka⸗ binettskollegen, der ſozialiſtiſche Innenminiſter Dormohy, in Nordlfrankreich eine Rede hielt, die ganz unverblümt auf die heute noch be⸗ ſtehenden ſozialiſtiſchen Lieblingsideen zurück⸗ kam, die er in die Formel kleidete:„Eine veri⸗ table revolutionäre Umformung in der Wirt⸗ ſchafts⸗ und Sozialordnung iſt in Marſch ge⸗ ſetzt. Es iſt klar, daß ſie ſich entwickeln wird. Nichts kann ſie mehr aufhalten. Ohne uns Sozialiſten iſtkeine Regierung möglich. Wir bleiben bei unſerem Pro⸗ gramm und unſerer Doktrin!“ Innerlich wird Chautemps auf dieſe Ankündigungen wohl et⸗ was ſauer reagiert haben, denn ſie ſind gerade das, was er ſich in ſeiner eigenen Rede höf⸗ lichſt verbeten haben wollte. Man wird ab⸗ warten müſſen, welche Auseinanderſetzungen nach außen hin ſich aus einem ſolchen Zwieſpalt ergeben werden 7* Die rumäniſche Zeitung„Buna veſtire“ klagte dieſer Tage darüber, daß ſich das Juden⸗ tum in Rumänien die Kontrolle faſt des geſamten geiſtigen Lebens angemaßt habe. Das Blatt teilte in dieſem Zuſamenenhang mit, daß die drei größten rumäniſchen Verlagsanſtalten in jüdiſcher Hand ſeien: Cultura nationala, Eultura romaneaſca und Nationala. Die Lage im Buchhandel ſei noch viel bedenklicher. In Bukareſt ſelbſt gebe es 29 große jüdiſche Buch⸗ handlungen gegenüber 23 rumäniſchen, in Czer⸗ nowitz 13 jüdiſche und 5 chriſtliche, im reſtlichen Buchenland 30 jüdiſche und 9 chriſtliche und in Kiſchineff 5 jüdiſche und nur eine einzige chriſt⸗ liche Buchhandlung. Das ſpricht Bände und erklärt uns manches 3 Die gefährlichen Zwiſchenfälle, zu denen es geſtern aus Anlaß des engliſchen Königs⸗ beſuches in Nordirland gekommen iſt, haben wieder einmal in außerordentlich ernſter Weiſe die ſchweren Spannungen charakteriſiert, die zwiſchen Großbritannien und dem iriſchen Freiſtaat beſtehen. Bekanntlich iſt es das Ziel der iriſchen Republikaner, die vier nordiriſchen Grafſchaften, die ihren Anſchluß an den iriſchen Freiſtaat bisher verweigerten und die alten Beziehungen zu London noch aufrechterhalten, in den Freiſtaat einzugliedern. Dieſe Gegen⸗ ſätze haben ja ſchon wiederholt zu blutigen Auseinanderſetzungen und gefährlichen Zwi⸗ ſchenfällen geführt. Erſt vor wenigen Tagen mußten in Belfaſt bei einer Kundgebung, in der der Premierminiſter von Ulſter dem iri⸗ ſchen Miniſterpräſidenten de Valera aufs neue den Kampf anſagte, Tanks eingeſetzt werden, um Unruhen zu verhindern. Der Belfaſter Staatsbeſuch Köni! Georgs, dem der iriſche Freiſtaat immer noch den Treueid verweigert, war daher nur der äußere Anlaß zu den Sprengſtoffanſchlägen, durch die wie⸗ der einmal in höchſt⸗ gefährlicher Weiſe der Ernſt und die mögliche Tragweite der Irland⸗ fonflikte dokumentiert worden iſt. Sängertag 1928 in Saarbrücken (Eigener Berichfdes„Hlaokenkreuzbonner“) Fr. Breslau, 29. Juli. Das zwölfte, das größte deutſche Sänger⸗ bundesfeſt iſt am Mittwoch durch den Ober⸗ präſidenten und Gauleiter von Schleſien, Joſef Wagner, offiziell eröffnet worden. Der Füh⸗ rerrat des Deutſchen Sängerbundes, die Gau⸗ ſängerführer, der Feſtausſchuß, die Führer der ausländiſchen Sünger und die Vertreter der Reichsmuſikkammer nahmen bei einem Empfang durch, Joſef Wagner die Grüße des Oberpräſi⸗ denten entgegen, der als Repräſentant des Grenzlandes die Bedeuütung des großen Sän. gerfeſtes als Bekenntnis aller Deut⸗ ſchen der Welt zum gemeinſamen Volkstum darſtellte. Schleſien als hart um⸗ kämpftes Grenzland werde ein beſonderes Ver⸗ ſtändnis, ein offenes Ohr für die Kundgebun⸗ gen des Sängerbundesfeſtes haben. Bundes⸗ führer Meiſter dankte dem Oberpräſidenten für dieſe herzlichen Worte. In der Jahrhunderthalle fand dann eine Stunde ſpäter ein Empfang der in⸗ und ausländiſchen Preſſe durch den ſchle⸗ ſiſchen Oberpräſidenten und durch die Führung des Deutſchen Sängerbundes ſtatt. Bundes⸗ ſührer Meiſter richtete dabei an die Preſſe den dringenden Appell, nicht nur die Spitzen⸗ leiſtungen des deutſchen Männergeſanges, ſon⸗ Breslau hat ſich Das Sängerbundesfeſt hat alſo begonnen. Die größte deutſche Kulturburg des Oſtens, die Stadt der Patrizierhäuſer, der„wehrhaften Dome“ und der mittelalterlichen Gotik ſteht im Mittelpunkt eines Ereigniſſes, das ſeinen Wi⸗ derhall über die Grenze hinaus finden wird, ſo⸗ weit die deutſche Zunge klingt. Breslau iſt ſtärker, als es Frankfurt und die Treffen in anderen Städten ſein konnten, ein Markſtein in der Geſchichte der deutſchen Sängerbundesfeſte geworden. Ebenſo, wie den Wahrzeichen der ehrwürdigen Breslauer Vergangenheit, dem Rathaus und dem Werbebüro der Lützowſchen Freiheitskämpfer, die Rieſenkuppel der Jahr⸗ hunderthalle als monumentale Wirklichkeit gegenüberſteht, genau ſo hat dieſes Sänger⸗ bundsfeſt den Auftrag, zu beweiſen, daß die Aufgaben des Männergeſangs nicht nur in die verklungene Ferne ſondern auch in die Zukunft weiſen, daß ſeine fruchtbare Tradition endgültig in einer alle Teile des Volkes umfaſſenden Gemeinſchaft aufgegan⸗ gen iſt. Bekenntnis zum deutſchen Volkstum Die Volkstumsarbeit hat ſich zwar ſtets im Vordergrund der Treffen des Deutſchen Sän⸗ gerbundes behauptet. Die Nellius⸗Kantate„Von deutſcher Not“ iſt ſogar einmal der„muſika⸗ liſche Leitartikel“ eines Feſtes geweſen, aber dieſe Arbeit blieb in den Anſätzen ſtecken, weil der Boden für den Durchbruch noch nicht be⸗ reitet, weil deutſcher Männergeſang damals noch ein„indifferentes Gebilde“ war, das kei⸗ nesfalls die ſymboliſchen Wahrzeichen einer neuen Zeit verkörpern konnte. Das 12. Deutſche Sängerbundesfeſt hat gleich dern auch die vielfältigen Bemühun⸗ gen der kleinen Vereine zu beachten, in denen ſich das wahre Kulturbewußtſein un⸗ mittelbar offenbare. Er forderte weiterhin für den Männergeſang den gleichen Geiſt und das gleiche fachliche Wiſſen, wie ſie heute auf anderen künſtleriſchen Gebieten Vorausſetzun⸗ gen für die Arbeit des kulturpolitiſchen Schriftleiters ſind. Und nachdrücklichſt beſtätigte der Bundesführer die langjährige Miſſion des Deutſchen Sängerbundes als Erhalter deut⸗ ſcher Art in einer Zeit, als verhetzte Zeitungen in Deutſchland den Glauben an die Heimat verloren hatten. Im Dienſte der Verſtändigung Oberpräſident und Gauleiter Joſef Wagner bezeichnete es bei dieſer Gelegenheit als höch⸗ ſtes Wirkungsziel der geſamten Preſſe der Welt, das größtmögliche gegenſeitige Verſtändnis der Völker zu fördern. Auch das diesjährige deut⸗ ſche Sängerbundesfeſt habe einen klaren und eindeutigen Charakter, an dem es nichts zu deuteln gebe. Breslau wolle in gleicher Weiſe das Bekenntnis zum deutſchen Volkstum wie zur Kameradſchaft unter den Wölkern ſein. Der erſte Tag des Deutſchen Sängerbundes⸗ feſtes fand dann einen würdigen Abſchluß in einem muſikaliſchen Weiheakt in dem Ehren⸗ raum der Jahrhunderthalle, zu dem Tauſende und aber Tauſende von Menſchen gepilgert waren. fein geſchmückt an ſeinem erſten Tag bei der Bevölkerung Breslaus ſtürmiſche Reſonanz gefun⸗ den. Schon beim morgendlichen Grauen, als dichte Wolken am Himmel ſtanden, belebten ſich die Plätze. Der Bahnhof gleicht einem Heer⸗ lager. Immer neue Maſſen von Feſtteilneh⸗ mern drängen durch die Ausgänge. Deutſche aus Polen, aus Lettland und aus Ueberſee ſind darunter, und werden von Beauftragten des Deutſchen Sängerbundes begrüßt. Aus den „verſchwiegenen Gaſſen, in denen die Vorzeit träumt“, iſt über Nacht„eine Stadt voll ge⸗ ſchäftiger Straßen geworden, in denen das Leben ſchäumt“. Auf„Sturzgeſchäfte“ eingeſtellt Ganz Breslau ſcheint wie mit einem Schlage aufgeweckt. Alle wollen dabei ſein. Ueberall ver⸗ ſtärkt ſich der Eindruck einer klaren und vorbildlichen Organiſati on. Wegwei⸗ ſer auf breiten Transparenten helfen dem Fremdling. Lautſprecher dirigieren die Quar⸗ tierſuchenden in die richtigen Verkehrsmittel, und ganze Schwärme von Pimpfen und Hitler⸗ Jungen ſtehen als„Lotſen“ bereit. Reibungs⸗ los vollzieht ſich Ankunft und Unterbringung der Gäſte. Alle Lokale ſind auf„Sturzgeſchäfte“ eingeſtellt. Früh ſchon haben ſie ihre Pforten geöffnet. Im Hotelviertel geht es natürlich be⸗ ſonders lebhaft zu. Girlanden, Banner, Wappen Mittags brach dann in Abſtänden die Sonne durch und Breslau zeigte ſich in ſeinem ſchön⸗ ſten Kleide. Aus allen Fenſtern flattern die Fahnen des neuen Deutſchlands. Selbſt das Fortse zung qouf Seite 2 Ein Mobilmachungstag für den Frieden! Als am 1. Auguſt 1914 in Berlin der Mo⸗ bilmachungsbefehl ausgegeben wurde, vollzog ſich ein geſchichtlicher Akt von ungeheurer Be⸗ deutung: ein Volk griff zu den Waffen, das den Frieden liebte, das nie den Krieg gewollt hat und deshalb auch nie ſchuld an ihm ſein konnte. Aber trotz ſeiner Friedensliebe ſtand es zur Verteidigung ſeiner Ehre vier Jahre in dem mörderiſchſten Ringen der Weltgeſchichte und entwickelte aus ſich heraus in dieſer Zeit einen Mannestyp, dem heute keine Nation der Welt die Hochachtung verſagt, den deutſchen Frontſoldaten. Einen Soldaten, der nur die Heimat und das Volk ſchützen wollte und in dieſem Willen einer ganzen Welt trotzte. Der deshalb auch erſchüttert vor dem Zuſammen⸗ bruch in der Heimat ſtand, vor dem Verrat ſei⸗ nes Opfers, und dennoch nicht einen Augenblick zögerte, weiterhin in dem Schickſalskampf für Deutſchland ſeinen Mann zu ſtehen. Es galt, den Frieden zugeſtalten, zuvor, ihn zu erkämpfen. In der Perſon Adolf Hitlers iſt dieſer deutſche Frontſoldat zum Sinnbild des ganzen Volkes geworden, zum Sinnbild ſeiner Friedensliebe und ſeines unerſchütter⸗ lichen Ehrgefühls. Mit ihm ſteht die deutſche Frontgeneration an der Spitze des deutſchen Volkes in dem Bemühen, der Jugend ein Vorbild zu ſein und für ſie wie alle kom⸗ menden Geſchlechter den Frieden und die Ehre zu ſichern. Ebenſo ſtehen auch in den anderen großen Nationen, die am Kriege teil⸗ hatten, die Frontkämpfer von heute als Ver⸗ künder und Wahrer des Friedens mitten im Volke. Indem ſie mit den Frontkämpfern hü⸗ ben und drüben zuſammenkommen, geben dieſe Soldaten des Krieges den Völkern ein Bei⸗ ſpiel. Ihre Wunden und Leiden, ihre Opfer und Verluſte ermächtigen ſie heute dazu, die Völker zum Frieden zu rufen. In Deutſchland ſind, in der NSgOV zuſam⸗ mengefaßt, unter der Obhut der Natio⸗ nalſozialiſtiſchen Partei, ehemalige Frontſoldaten und die Kriegshinterbliebenen, eine einzige große Gemeinſchaft des Friedens⸗ willens. Sie haben die Verbindungen zu den Frontkämpfern der anderen Länder aufgenom⸗ men, und es iſt ein erſchütterndes Zuſammen⸗ treffen, daß am 2. Auguſt 1934, als der greiſe Feldmarſchall des Weltkrieges ſeine Augen für immer ſchloß, ſich der franzöſiſche Frontkämpfer⸗ führer Henry Pichot und der deutſche Reichs⸗ kriegsopferfühnrer Oberlindober in Ba⸗ den⸗Baden zum erſten Male zu gemeinſamer Arbeit am Frieden der Welt die Hände reichten. Seitdem iſt der einmal angeſponnene Faden nicht abgeriſſen. In gemeinſchaftlichem kamerad⸗ ſchaftlichen Willen iſt der Ausbau der Beziehun⸗ gen über die Grenzen hinweg fortgeſchritten. Mehr als ein Dutzend großer Nationen haben die Zuſammenarbeit der Frontkämpfer freudig begrüßt. Und ſo erreichte dieſe, der wahrhaften Verſtändigung dienende Arbeit ihren Höhe⸗ punkt, als im Februar dieſes Jahres 80 Ver⸗ treter von 14 Nationen den Führer und Kanzler des deutſchen Volkes, den Front⸗ ſoldaten Adolf Hitler auf dem Oberfalz⸗ berg beſuchten, um in dieſem Zuſammentref⸗ fen die Erklärungen des deutſchen Friedenswil⸗ lens zu hören und ſelber ihren Einſatz für den Frieden zu bekunden. Ein ſolcher wahrhaft idealiſtiſcher Einſatz kann ſeine Wirkung nicht verfehlen. Der kriegs⸗ blinde Dichter Carlo Deloroix, Führer der italieniſchen Kriegsopfer, bekannte, daß er das 19 akenk Beuz ba n n er“ Donnerstag, 29. Juli 193 Haken! * Opfer ſeines Augenlichtes gern gegeben habe, wenn es dem Frieden dienen könne. Auch daß man in England die Arbeit der ehemaligen Frontſoldaten zu würdigen weiß, mag daraus hervorgehen, daß der Führer der Britiſh Legion, Major Fetherſtone⸗Godley aus Anlaß der Königskrönung geadelt wurde. Namen, die in ihrer Heimat einen bedeutenden Klang haben, wie die der franzöſiſchen Frontkämpferführer Pichot, Jean Goy und Georges Seapini, finden wir als Mitarbeiter der Deutſch⸗Fran⸗ zöſiſchen Geſellſchaft wieder. Wie in den hier genannten Fällen, ſteht es in vielen anderen Ländern. Die Frontkämpfer wiſſen, daß die Völker keinen Krieg wollen und wünſchen, daß vielmehr manche Politiker von den Frontſoldaten aus ihren Völkern lernen ſollten. Dreiundzwanzig Jahre nach jenem ſchickſals⸗ ſchweren Mobilmachungstage 1914 treffen ſich nun am 1. Auguſt 1937 im Olympiaſtadion in Berlin, an der Stätte der friedlichen Wettkämpfe der Jugend der Welt, 100 000 deutſche Front⸗ ſoldaten, Kriegsopfer und Kriegerhinterbliebene, Kriegermütter und ⸗frauen mit der deutſchen Jugend. Hier wird an deutlich ſichtbarer Steſſe das Vermächtnis der Front in die Herzen der deutſchen Jugend gelegt werden, do⸗ kumentiert dadurch, daß die Ehrenabordnungen der Kriegerhinterbliebenen, von Hitlerjugend und BDM umrahmt, die Zuſammenkunft der Frontkämpfer miterleben werden. Zum Zeichen der Gemeinſchaft des Willens in Front⸗ kämpfergeneration und deutſcher Jugennd wer⸗ den Reichskriegsopferführer Pa. Oberlind⸗ ober und der Reichsjugendführer Baldur von Schirach bei dieſer Großveranſtaltung ſprechen. Im Rahmen dieſes Zuſammentreffens vor der Welt wird aber auch die Zuſammengehörig⸗ keit der ehennaligen Frontkämpfer klargeſtellt: Soldaten— einſt des großen Kriegs, heute des Friedens— aus Frankreich, England, Polen, Dänemark, Italien, Ungarn, Oeſterreich und an⸗ deren Ländern werden in der feierlichen Stunde am 1. Auguſt Zeugen des Daakes ſein, den Deutſchland ſeinem Führer abſtatten will, dafür, daß er mit der Wiederherſtellung der deutſchen Soldatenehre das deutſche Opfer der Front rechtfertigte und damit die Ge⸗ meinſchaftsarbeit der friedlichen Verſtändigung über die Grenzen hinweg ermöglichte. Vor dem Geiſt dieſes Werkes und vor der Tat⸗ ſache dieſes Treffens ſteht die deutſche Jugend. Sie iſt von dem Willen beſeelt, daß die Ju⸗ gend aller Welt das gleiche ſpüren möchte wie jene deutſche Generation, die den Krieg in ihren Kinderjahren oder überhaupt nicht mehr erlebt hat. Sie möchte für die Er⸗ kenntnis werben, daß dieſe, Deutſchlands junge Generation, nur das Erbe des Frontſoldaten⸗ »tums, ſeinen Opfergeiſt und Einſatzwillen über⸗ nehmen will, um des Friedens einer ſchöneren Zukunft der Völker willen. Darum tritt ſie den Soldaten des Krieges und den Opfern des Krie⸗ ges zur Seite, in Dank und Ehrfurcht und mit dem heiligen Vorſatz, zu ihrem Teil mitzuhelfen, den Völkern den Frieden zu bewahren. Im Dienſte eines ſolchen Friedens legt Deutſch⸗ lands junge Generation mit Hand an den Auf⸗ bau der großen Werke des Nationalſozialismus, für deren Gelingen und Segenswirkung der Frielſde die allererſte Vorausſetzung iſt. Der 1. Auguſt 1937— er ſoll ein flammendes Bekenntnis ſein, eine mächtige Demonſtvation, wieder ein Mobilmachungstag, dies⸗ mal aber aller jener Kräfte, die ehrlich im Frie⸗ den die Verſtändigung der Völker ſuchen. Ernst Günter Dickmann. Die„Walküre“ in Bayreuth Dem„Rheingold“⸗Schluß, dem ſtrahlenden Einzug der Götter in Walhall, folgt der Gewit⸗ terſturm des„Walküre“⸗Beginnes. Immer kla⸗ rer und ſchärfer tritt hervor, daß das„Ring“⸗ Werk ein Wotan⸗Drama iſt, nur von dem Gott aus zu verſtehen. Wagner hat ja auch einmal daran gedacht, dieſer ſeiner Schöpfung den Titel„Wotan“ zu geben. War das vielleicht der Grund, daß vor 1933 jüdiſche Bühnen⸗ tyrannen den Gott ganz ausſchalten und das Geſamtwerk auf einen Abend zuſam⸗ menſtreichen wollten, damit es einer der ge⸗ e Opern gliche, wie ein Ei dem an⸗ ern? Im„Rheingold“ tritt als Symbol der Mächte des Materialismus, der goldene Ring in Er⸗ ſcheinung und Wirkung; er verleiht Macht in plumper Prägung, iſt aber auch Träger des Fluches. Fafner iſt nun ſein Beſitzer, bleibt es auch die„Walküre“ hindurch. Dafür tritt in dieſer das Schwert hervor. Woher kam es? Als die Rieſen im„Rheingold“ den Nibelun⸗ enhort zuſammenraffen, findet Fafner(ſo iſt die Bayreuther Darſtellung) darunter ein Schwert und wirft es verächtlich beiſeite. Wo⸗ tan nimmt es dann auf und ſchwingt es bei den Worten:„So grüß ich die 32f“%. Denn an das Schwert knüpft ſich nunmehr ſeine Hoff⸗ nung, der Schuld zu entgehen, die er auf ſich zog, indem er Alberich den Ring vom Finger riß. Während im„Rheingold“ der Ring im Mittelpunkt eines beſchleunigten Geſchehens ſteht, ſo in der„Walküre“ das Schwert. Es 1 bis zum Heft im Stamm der Eſche, unter der ſich Hundings Hütte birgt. Wie es dorthin kam, erfahren wir aus der Ghzahnag Sieg⸗ lindes an Siegmund— beide das Wälſungen⸗ paar, das Wotan gezeugt hat, damit ein freier Held ſein— des Gotted— Schickſal wende. Siegmund gewinnt das Schwert. Aber im Kampf mit Hunding zerſpringt es an Wotans Speer, und Siegmund fällt.'e kam es zu für den Sohn, den ſie unter dem der luftakt zum Sängerbundesfeſt fimminimimuninmimnuiirimmisitrintszrrimiivktinkisriinsvriumärrtimniitimmuirzriutzrrtimisrrimtistriimtisrimm(Fortsezung von Seite 1) kleinſte Häuschen iſt feſtlich ge⸗ ſchmückt. Girlanden in Grün und Gold, Banner und zahlloſe Wappen in den Landes⸗ farben wechſeln in bunter Reihe ab. Auch der Gauverlag der NS⸗Preſſe hat zum Willkomm ſeiner Gäſte Gala angelegt. Der Tauentzien⸗ Platz iſt beſonders würdig und farbenfreudig ausgeſtaltet worden. Allenthalben pulſiert der frohe Aufklang des Feſtes. Von allen Zinnen weht das Hakenkreuz, und die Stadt iſt ein einziges Fahnenmeer. Auch im Hauptquartier der Sänger⸗ bunds⸗Führung herrſcht natürlich emſiges Treiben. Bundesführer Meiſter hat ſeinen geſamten Stab ſchon früh morgens verſammelt. Miniſter Schmitt aus Württemberg und der ſtellvertretende Gauleiter Vetter aus Weſt⸗ falen nehmen aktiv an den Beratungen teil, die dringliche organiſatoriſche und ge⸗ ſchäftliche Maßnahmen zum Gegenſtand haben. Die ſachlichen Beratungen Der 32. Ordentliche Sängertag wurde von Bundesführer Meiſter eröffnet; er begrüßte vor allem die ausländiſchen Sängerführer und ge⸗ dachte vor Eintritt in die Tagesordnung der ſeit dem letzten Sängertag in Hamburg ver⸗ ſtorbenen Mitglieder, des Führers des Sänger⸗ gaues Schwaben, des Leiters des Sängerbun⸗ desfeſtes in Wien und zweier weiterer ver⸗ dienter Altmeiſter des deutſchen Liedes. Er gab ſodann Kenntnis von perſonellen Ver⸗ änderungen, die in der Leitung des Sänger⸗ gaues Bayern und des Oſtmärkiſchen Sänger⸗ gaues eingetreten ſind, wo Oberregierungsrat Haderer und Hofrat Reuter die Führung über⸗ nommen haben. Weiterhin gab er Kenntnis von der Vergrößerung des Führerrates des Deut⸗ ſchen Sängerbundes durch die Eingliederung des ſtellvertretenden Gauleiters von Weſtfalen⸗ Süd, Vetter. Bei Erledigung der geſchäftlichen Tagesord⸗ nung gab der Bundesſchatzmeiſter Kenntnis von der Schaffung zweier Stiftun⸗ gen, von denen die eine dem Ausbau des Deutſchen Sängermuſeums und die andere der Altersverſorgung der Bundesbeamten die⸗ nen ſoll. Beiden Stiftungen wurde von den Anweſenden zugeſtimmt, außerdem einer Um⸗ lage, die für die alle fünf Jahre ſtattfindenden Sängerbundesfeſte einen Fonds ſchaffen ſoll. In einer:ängeren Rede unterſtrich dann Präſidialrat Kulturſenator Ihlert die kul⸗ turelle Bedeutung der Sängerfeſte. Und Gau⸗ leiter und Oberpräſident Joſef Wagner ſprach zu den Sängergauführern des Deutſchen Sängerbundes aus der ganzen Welt über die Sendung des deutſchen Liedes. Bundesführer Meiſter teilte darauf mit, daß der nächſte Sängertag am Wochenende nach Pfingſten zuſammen mit dem Gauſänger⸗ tag des Saargebietes in Saarbrücken ſtatt⸗ finden wird. Mit einem Dank an den Füh⸗ rer für die dem Deutſchen Sängerbund geſpen⸗ dete Fahnenmedaille, womit zum erſten Male ein deutſches Staatsoberhaupt dem Deutſchen Sängerbund ein perſönliches Geſchenk überreicht habe, ſchloß Bundesführer Meiſter den 32. Deut⸗ ſchen Sängertag mit einem„Sieg Heil!“ auf Führer und Vaterland. Ein aufeegender Tag ſür Jeland Kõnigsbesuch, Jubel, Proteste und Sprengstoffanschläge (Elgener Diensf des„Haokenkreuzbonnet“) Belfaſt, 28. Juli. Von Schottland kommend, traf am Mittwoch die Königsjacht„Viktoria and Albert“ in Be⸗ gleitung von zwei Kreuzern und ſechs Zerſtö⸗ rern in der nordiriſchen Hauptſtadt Belfaſt ein. Durch die feſtlich geſchmückten Straßen und ein Spalier von vielen tauſend Menſchen hielt das engliſche Königspaar ſeinen feierlichen Einzug. Polizei und Militär hatten überall umfaſſende Sicherheitsmaßnahmen getroffen, um einen Anſchlag auf Georg VI. unmöglich zu machen. So wurden die Wachmannſchaften in den Ge⸗ fängniſſen verſtärkt, auf den Hausdächern wur⸗ den Poliziſten poſtiert und überall motoriſierte Patrouillen eingeſetzt. Trotzdem verſuchten po⸗ litiſche Gegner in einigen Stadtteilen Pro⸗ teſtkund gebungen zu inſzenieren, zu denen heimlich geklebte Plakate aufgefordert hatten. f Obwohl die Polizei am Tage vorher zahl⸗ reiche Anhänger der republikaniſchen Bewegung in Schutzhaft genommen hatte, wurden in der Nacht zum Mittwoch an der Grenze zwi⸗ ſchen Ulſter und dem iriſchen Freiſtaat Eiſen⸗ bahnlinien geſprengt und faſt ſämt⸗ liche Zollhäuſer zerſtört. Unter ande⸗ Von unserem Sonderbericht- erstatter Otto Tröbes dieſem Eingreifen des Gottes gegen ſein eigen Fleiſch und Blut, gegen ſich ſelbſt? Vergebens ſucht er ſich von ſeiner Schuld zu löſen. Wohl hatte er Brünhilde zunächſt den Auftrag auf Siegmunds Sieg gegeben. Aber da greift ſeine Gemahlin—1—— ein, die Vertreterin und Hü⸗ terin von Ordnung und Geſetz. Sie zu gewin⸗ nen, hatte er einſt ſein eines Auge darangege⸗ ben; indem er ſie gewann, wurde ihr Weſen ein Teil ſeines eigenen: er muß ſeine Wei⸗ ſung an die Walküre nach Frickas Begehren ins Gegenteil verkehren. Die Schwertſtücke emp⸗ fängt Sieglinde dann aus Brünhildes Hand erzen trägt. Außerordentlich verſtändnisfördernd für Wag⸗ ners Muſikſchaffen iſt es, mit ſeiner Kunſt der Inſtrumentierung etwas vertraut zu werden. Im diesjährigen Feſtſpielführer weiſt Hans Joachim Zingel auf die ſieben Harfen im „Ring“ hin. Sie vermögen ſich auch im For⸗ tiſſimo bei vollem Orcheſter genügend durchzu⸗ ſetzen. In allen Teilen des Geſamtwerkes haben ie einen weſentlichen Anteil an der Orcheſter⸗ prache mit ſehr verſchiedenen Aufgaben. Ein⸗ mal malen ſie Wellenſpiel, ſprühende Funken und Feuergarben oder flackernde Glut, dann wieder wecken ſie die Vorſtellung des Zauberi⸗ ſchen und Ueberſinnlichen, kennzeichnen licht⸗ volle, reine Frauengeſtalten oder laſſen ſtürmi⸗ ſche Leidenſchaften und ſinnliche Glut ſich in Tönen entfalten. Aus der„Walküre“ ſei hier an den Augenblick erinnert, da Wälſes Schwert im Eſchenſtamm erglänzt, an Siegmunds Lenz⸗ lied und an den abe Die Beſetzung der„Walküre“ bot die ſchon be⸗ kannte Perlenſchnur: Max Lorenz(Sieg⸗ mund), Ludwig Hofmann(Gunding), Bok⸗ kelmann(Wotan), Maria Müller(Sieg⸗ linde), Frieda Leider(Brünhilde), Marga⸗ rete Kloſe(Fricka). Unter den Wallüren wa⸗ ren einige neue Erſcheinungen; die acht Namen aller ſind: G. Weigel, E. Marherr, Normer rem flog die Eiſenbahnbrücke bei Dudalk in die Luft. Das an der Strecke von Belfaſt nach Dublin ſtehende Zollgebäude wurde mit Brand⸗ bomben beworfen. Herbeieilende Poliziſten mußten vor den mit Maſchinengewehren, Gewehren und Piſtolen bewaffneten Attentätern die Flucht ergreifen. In Killan wurde eine Polizeiſtreife entwaffnet und gezwungen, bei der Sprengung der Zollſtation zuzuſehen. Aehnlich erging es einem Zollpoſten bei Strabane Nach den bisher vorliegenden Meldunen ſind in der vorigen Nacht an der Süd⸗ und Weſt⸗ grenze von Ulſter fünf Zollſtationen in Flammen aufgegangen. Erſt gegen morgen konnten ſtarke Polizeikräfte den Grenz⸗ ſchutz übernehmen, denen es dann auch gelang, fünf Attentäter feſtzunehmen. Gleichzeitig wurde die nach Belfaſt führende Straße unter Kon⸗ trolle geſtellt, um zu verhindern, daß ſich Terror⸗ banden in die Haxvptſtadt einſchmuggelten. Das engliſche Königspaar reiſte am Mittwochabend nach nur ſechsſtündigem Staats⸗ beſuch in Belfaſt wieder nach Schottland zu⸗ rück. Soweit bisher bekannt iſt, wurde der weitere Verlauf des Tages durch keine Zwi⸗ ſchenfälle geſtört. Gadsden, R. Iffland, G. Scheppan, A. von Stoſch, R. Berglund, K. Wollweber. Sehr begrüßenswert iſt der Vermerk auf dem N Auf ausdrücklichen Wunſch des Herrn eichskanzlers wird gebeten, innerhalb des Feſtſpielhauſes von Kundgebungen, die nicht ſeher Werke Richard Wagners gelten, abzu⸗ ehen. Abschluß des Internationalen Kunst- historiker-Kongresses in Würzburg Würzburg bildete die dritte Etappe des dies⸗ jährigen Internationalen Kunſthiſtoriter⸗Kon⸗ greſſes, der vorher in Marburg und Frantfurt am Main bereits ein umfangreiches Tagungs⸗ programm, das der Organiſation kunſthiſtoriſcher Arbeiten im zwiſchenſtaatlichen Austauſch ge⸗ widmet war, erledigt hatte. Die Teilnehmer des Kongreſſes, namhafte Kunſthiſtoritker aus faſt allen europäiſchen Staaten, aus Japan und Amepita, beſichtigten die Kunſidenkmäler Würz⸗ burgs, das Riemenſchneider⸗Muſeum und die Feſtung. Am Samstag fand ein Empfang durch die Würzburger Stadtverwaltung ſtatt, bei der der Präſident des Internationalen Komitees, der bekannte Holbeinforſcher Profeſſor Dr. Ganz (Baſel), dem vorbildlichen Ausbau des Riemen⸗ ſchneider Muſeums durch Profeſſor Schenk Worte höchſten Lobes zollte. Preſſevertretern gegenüber äußerte ſich Pro⸗ feſſor Dr. Ganz über die Aufgaben und Ziele des Internationalen Komitees für Kunſtge⸗ ſchichte. U. a. erwähnte er, daß auf der gegen⸗ wärtigen Tagung neue Statuten ausgearbeitet worden ſeien, die eine möglichſt große Förde⸗ rung der kunſthiſtoriſchen Forſchung auf inter⸗ nationalem Gebiet erſtreben. Der jungen Gene⸗ ration ſolle ermöglicht werden, alle Kunſtſchätze für ihre Studien zu benutzen; in jedem Land werde ein Kunſtinſtitut beſtimmt, das alle Fra⸗ gen der wiſſenſchaftlichen Forſchung beantworte. Den Wiſſenſchaftlern der einzelnen Nationen ſolle in gegenſeitigem Austauſch ihre Arbeit er⸗ hiche Kriensſchiſß„Auoto⸗ Kaf am Mittwoch in frannbeich lagt jetzt: Ju zum britiſchen Kompromiſworſchlag Paris, 29. Juli.(Eig. Dienſt.) G Die franzöſiſche Stellungnahme zu dem engliſchen Kompromiſſporſchlag„in Sachen Spanien“ iſt am Mittwochnachmittag durch Der Reich Botſchafter Corbin in London überreicht wor⸗ niß greift den. Wie verlautet, ſoll dieſe Antwort als 4 Magyarſag“ grundſätzliche Zuſtimmung zu dem in ungarn“ engliſchen Plan formuliert ſein. Tragweite f Dieſe Entſcheidung wurde anſcheinend durch 4* Er ſchilde die aus London gekommene Nachricht, daß Eng⸗ land keine weiteren Konzeſſionen machen werde, 35—95 ſtark beeinflußt. Auch die Unterredung zwiſchen eintretende Premierminiſter Chamberlain und dem findenden u italieniſchen Botſchafter Graf Grandi hat hin, Beſont in Paris Beſorgnis ausgelöſt. Man befürchtet unerhört an infolgedeſſen in Paris, daß bei einer Fortſetzung zung der! der bisherigen Obſtruktionspolitik Frankreich9 diſche Preſſe und Sowjetrußlands in London eine Einiaung Preſſe in gi auch ohne Paris und Mostau zuſtande kommen fall zu verl IAusfällen g und Rechtsp In fiürze ſchreibt er, achch* ſchen Freiſtaat, Dr. Eduard Hempel, über⸗ tatſächlich eii reichte am Mitiwoch im Schloß von Dublin den betreibe. M iriſchen Miniſterpräſidenen de Valera ſein nis beobacht Veglaubigungsſchreiben. Auf dem Weg zum ewig haß Schloß wurde er von einer berittenen Eskorte geſetzte In⸗d Der neue deutſche Geſandte im JIri⸗ — begleitet. Bei der Antunft ſpielte eine Kapelle! Regung, da der iriſchen Armee die deutſchen Nationalhym:( rechtsgerichte wie das die 53 4 reibe. Das Auf eine im Unterhaus geſtellte Anfrage ſein, daß di, teilte geſtern der britiſche Marineminiſter wegung nicht Duff Cooper mit, daß die engliſche Flotte ge. riſche Geſchr genwärtig durch den Neubau von Kriegsſchiffen mäßige jüdiſ um zuſammen 570000 Tonnen verſtärkt Folgen bl. werde. Eine Vergrößerung um weitere 94000 Lage des Jr Tonnen ſei geplant. umageſtalten. heute bereits feſter Ueberze Die fortgeſetz und die Veru ihrer Führer Wirkungen a preſſe führten meidlich zu ei * In der Nähe von Brüſſel hat ſich am Mitt⸗ wochvormittag ein ſchweres Flugzeug⸗ unglück ereignet. Ein holländiſches Flug⸗ zeug, das auf dem Brüſſeler Flugplatz eine Zwiſchenlandung vorgenommen halte und ſich auf dem Wege von Rotterdam nach Paris be⸗ fand, ſtürzte in der Nähe von Hal bei Brüſ⸗ ſel infolge einer Exploſion brennend ab. Sämt⸗ nung. liche 14 Inſaſſen des Flugzeuges ſind da⸗ Dr. Rajniß bei ums Leben gekommen. in denen die 7 — Auf der Inſel Barbados iſt es zu neuen ſchweren Unruhen gekommen. Dabei wurden „ſechs Perſonen getötet und 21 verletzt. Das en⸗ Barbados ein, um Marineinſanterie an Land zu ſetzen. Faules F „Die cage fühlbar erleichtert' 3 Rom zur Unterredung Chamberlain— Grandi nn preſſe wieder den großen 3 der jetzt vor d im ganzen Le ſteht in einem größten haupt Nähgarn, Str Hoſenknöpfe n ſagt, auf dem ſchlimmer, unt Kontrolle der ſamen Ergebn habe es keine habe man kein rleinen Zucker! Das Mosk Moskwa“ teilt den„Kurorten DNB Rom, 28. Juli. Der Unterredung des engliſchen Premier⸗ miniſters mit dem italieniſchen Botſchafter wird hier große Bedeutung beigemeſſen. Man betont, daß die ſpaniſche Frage, die italieniſch⸗engli⸗ ſchen Beziehungen und die allgemeine politiſch Lage in Europa den Gegenſtand der Unter dung gebildet hätten, und man fügt hinzu, die Entwicklung der letzten Tage„die Lag fühlbar erleichtert“ habe. leichtert und die Möglichteit gegeben werden auf billige Weiſe an die Kunſtſchätze in ande Ländern heranzukommen. Dieſe Einrichtu werde zu einer großen Erſparnis von Zeit m Geld führen. Auch den Austauſch von Studen ten werde das Komitee pflegen, denn man h erkannt, daß durch die Heranziehung der jun Generation die Kongreſſe eine größere Lebe digkeit erhielten. Schließlich ſolle ein Jahr preis geſchaffen werden, der für die beſte ku hiſtoriſche Arbeit auf internationalem Gel verliehen wird, wobei die vergleichende ku hiſtoriſche Betätigung im Vordergrund ſte ſolle. Das Komitee, das jedes Jahr zuſamm trete, ſei jetzt zum erſten Male in Deutſchlay geweſen. Als Ort des nächſten Internationaler Kongreſſes, der alle drei Jahre ſtattfindet, für 1939 London vorgeſehen. Ein Theater mit 24⸗Stunden⸗ trieb. Das Königstheater in Budape ——— Jahren die führende Operetten Ungarns, das ſeit Jahren unbewirtſchaftet w iſt jetzt wieder in Pacht genommen worz Der Unternehmer hat die Abſicht, einen undzwanzigſtündigen Theaterbetrieb einz ren, der um 7 Uhr mit Turnvorführunge ginnen würde. Um 14 Uhr ſollen die Vorſtell den beginnen, die bis in die ſpäten Nachtſt den dauern werden. Gegenwärtig beſchäfti die Budapeſter Theaterkommiſſion mit d etwas phantaſtiſchen Plan. 0 Paul Diercke., Die Firma Geor Braunſchweig, hat mit dem Ablel es wiſſenſchaftlichen Beraters ihrer kartog filez Abteilung, Paul Diercke, weren Verluſt erlitten. Der Name Dierche ſo ziemlich allen Deutſchen gut bekannt, da fk ſie ein erhebliches Stück ihres Lebenzweg begleitet hat. Die unter Mitarbeit von und Sohn Diercke n Atlanten u Wandkarten haben ſich nicht nur in De land, ſondern in der ganzen Welt eine ei artige Stellung erworben. Die von den str kebot von Mobil lennten die Fluß der zur Speriket 9. Juli 1937 t: Ja worſchlag Eig. Dienſt.) nahme zu dem „in Sachen chmittag durch überreicht wor⸗ Antwort als ung zu dem ſcheinend durch hricht, daß Eng⸗ machen werde, edung zwiſchen nin und dem Grandi hat Man befürchtet ner Fortſetzung tik Frankreichs eine Einiaung iſtande kommen ndie im Jri⸗ empel, über⸗ zon Dublin dem Valera ſein dem Weg zum ittenen Eskorte lte eine Kapelle Nationalhym⸗ ſtellte Anfrage Marineminiſter che Flotte ge⸗ n Kriegsſchiffen en verſtärkt weitere 94 000 t ſich am Mitt⸗ Flugzeug⸗ indiſches Flug⸗ Flugplatz eine halte und ſich nach Paris be⸗ Hal bei Brüſ⸗ tend ab. Sämt⸗ zeuges ſind da⸗ n. iſt es zu neuen „Dabei wurden rletzt. Das eng⸗ um Mittwoch in nterie an Land eichtert lain— Grandi tom, 28. Juli. ſchen Premier⸗ Zotſchafter wird n. Man betont, talieniſch⸗engli⸗ meine politiſche id der Unterre⸗ fügt hinzu, daß age„die Lage ermhe ene inmramn jegeben werden, jätze in anderen ſe Einrichtung s von Zeit und ch von Studen⸗ denn maat habe hung der jungen größere Leben⸗ lle ein Jahres⸗ die beſte kunſt⸗ iſonalem Gebiet leichende kuniſt⸗ ergrund ſtehen zahr zuſammen⸗ in Deutſchland Internationalen ſtattfindet, iſt tunden⸗Be⸗ Budapeſt, in Operettenbühne virtſchaftet wat, mmen worden. cht, einen vien⸗ trieb einzufüh⸗ rführungen hi⸗ die Vorſtellun⸗ äten Rachtſtun g beſchäftigt ſit ion mit dieſmn ma Georg We⸗ t dem Ableben ihrer kartogra⸗ iercke, 944 tame Diercke ift bekannt, da er Lebenswegeß beit von Vale Atlanten und ur in Deutſch⸗ elt eine einziz⸗ „Hakenkreuzbanner“ Donnerstag, 29. Juli 1937 begen Jions Terror in Ungaen Geseilzlicie Regelung der Judenfrage gefor dert DN Budapeſt, 28. Juli. Der Reichstagsabgeordnete Dr. Franz Raj⸗ niß greift heute im nationalvölkiſchen„uj Magyarſag“ unter der Ueberſchrift„Linksterror in Ungarn“ das Judenproblem in ſeiner ganzen Tragweite für das Leben der Nation auf. Er ſchildert den zerſetzenden Einfluß des Judentums auf das geſamte öffent⸗ liche Leben und verweiſt auf die unvermeidlich eintretende Gegenwirkung aller national emp⸗ findenden Ungarn gegen den jüdiſchen Terror hin. Beſonders ſcharf rechnet Rajniß mit der unerhörten und planmäßigen Verhet⸗ zung der öffentlichen Meinung durch die jü⸗ diſche Preſſe ab. Er weiſt nach, daß die jüdiſche Preſſe in gewiſſenloſeſter Weiſe jeden Einzel⸗ fall zu verleumderiſchen Beſchuldigungen und Ausfällen gegen die geſamte Rechtsbewegung und Rechtspreſſe auszunützen ſuche. Es müſſe endlich einmal offen geſagt werden, ſchreibt er, daß die nur auf den Schutz der jüdiſchen Preſſe eingeſtellte Linkspreſſe heute tatſächlich eine an Selbſtmord grenzende Politik betreibe. Mit wachſender Unruhe und Beſorg⸗ nis beobachteten die nationalen Kreiſe die ewig haßerfüllten Angriffe, das fort⸗ geſetzte In⸗den⸗Schmutz⸗ziehen jeder nationalen Regung, das Niederreißen von allem, was rechtsgerichtet und national eingeſtellt ſei, ſo wie das die jüdiſche Preſſe gegenwärtig be⸗ treibe. Das Judentum müſſe ſich darüber klar ſein, daß die jüdiſche Hetze die nationale Be⸗ wegung nicht mehr aufhalten könne. Das hyſte⸗ riſche Geſchrei des Judentums und der plan⸗ mäßige jüdiſche Terror würden nicht ohne Folgen bleiben und könnten eines Tages die Lage des Judentums in Ungarn grundlegend umgeſtalten. Hunderttauſende Ungarn ſtänden heute bereits im tiefſten Glauben und felſen⸗ feſter Ueberzeugung hinter dem Rechtsgedanken. Die fortgeſetzte Beleidigung der Rechtsbewegung und die Verunglimpfung und Lächerlichmachung ihrer Führer würden zwangsläufig gegenteilige Wirkungen auslöſen. Die Angriffe der Links⸗ preſſe führten, wenn dies ſo weitergehe, unver⸗ meidlich zu einer Auflöſung der ſtaatlichen Ord⸗ nung. Dr. Rajniß ſchildert dann einige Einzelfälle, in denen die jüdiſche Preſſe in offener Fäl⸗ ſchung der Tatſachen die Rechtsbewegung für eine Reihe von Vorfällen verantwortlich zu machen verſucht habe. Die Judenfrage, ſchließt der Artikel, ſei zweifellos nicht die einzige Krankheit des ungariſchen Volks, aber das jüdi⸗ ſche Preſſeweſen laſſe in immer breiteren Schich— ten des Volkes den Glauben reifen, daß ohne eine geſetzliche Regelung der Ju⸗ denfrage von einer neuen beſſeren Zukunft des ungariſchen Volks und des ungariſchen Staats nicht mehr geſpro⸗ chen werden könne. Deiterhin Schlächterſireik in Dari⸗ Sogar in verſtärktem Ausmaß DNB Paris, 28. Juli. Etwa 80 v. H. der ſtreikenden Pariſer Schläch⸗ ter ſind am Mittwoch an ihrer Arbeitsſtelle zu einer Verſammlung zuſammengetreten und be⸗ ſchloſſen die Fortſetzung des Streiks.— Die Schweineſchlächter, die in der Markthalle das Fleiſch zerteilen, befinden ſich ebenfalls im Aus⸗ ſtand. 13 Schweinefleiſch⸗Großhandelsfirmen bei den Pariſer Markthallen ſind geſchloſſen. Zu den Vorgängen im Fernen Osten Begeisterte japanische Soldaten an einer Stelle der Front vor den Stadttoren von Peiping in China. Sressebild) Iialienischer Groſpwildjäger erzählf Von seiner 40. Expediion zurudt/ Löwen außper Hurs/ Vernänenisvolle Ir cibjasd im Busdn Der Italiener Chriſtian Terni, von dem eine indiſche Zeitung kürzlich wieder feſtgeſtellt hat, daß er„der größte und erfolgreichſte Groß⸗ wildjäger der Welt“ ſei, iſt nach Italien zurück⸗ gekehrt und hat unſerem F..⸗Mitarbeiter eine Unterredung gewährt. „Ein Zufall, wie immer im Leben...“ „Wie ich zu meinem Beruf gekommen bin, möchten Sie gern wiſſen!— Nun, da hat— wie immer im Leben— ein Zufall ſeine Hand im Spiel gehabt“, ſo erzählt Terni, dem übrigens niemand anſehen würde, daß er einen 1 abenteuerlichen und gefahrvollen Beruf aus⸗ übt. „Ich war damals gerade 13 Jahre alt, ſo um die Jahrhundertwende herum. Da ich immer von Reiſen geſchwärmt hatte, brachte mich mein Die korrupte Sowjetunion Faules Fleisch in den Kurorten“/ Riesen-Unierschlaqungen DNB Moskau, 28. Juli. In den letzten Wochen wird von der Sowjet⸗ breſſe wieder bewegliche Klage geführt über den großen Waren⸗ und Lebensmittelmangel, der jetzt vor der Ernte herrſcht und gleichmäßig im ganzen Lande auftritt. Die„Isweſtija“ ge⸗ ſteht in einem Leitartikel ein, daß ſelbſt in den größten hauptſtädtiſchen Geſchäften Waren wie Nähgarn, Strümpfe oder gar Kleinigkeiten wie Hoſenknöpfe nicht aufzutreiben ſind. Das Blatt ſagt, auf dem Lande ſei die Lage natürlich noch ſchlimmer, und die„Prawda“ berichtet, daß eine Kontrolle der ländlichen Geſchäfte zu ganz ſelt⸗ ſamen Ergebniſſen geführt habe. In 173 Läden habe es keine Backwaren gegeben, in 518 Läden habe man kein Salz und in weiteren 185 Läden keinen Zucker bekommen können. Das Moskauer Abendblatt„Wetſchernaja Moskwa“ teilt mit, daß die Ernährungslage in den„Kurorten“ ſich verſchlechtert habe. In dem „Kurort“ Malachowka gebe es keinen Tee, keine Fiſche und kein Mebl. Vor den Geſchäften könne man lange Käuferſchlangen ſehen und dazu ſei nur verfaultes Fleiſch und ſauer ge⸗ wordene Milch zu kaufen. Auch ſei dort die übelſte Preistreiberei an der Tagesordnung. Die ſtaatlichen Aufkäufer machten je nach Be⸗ lieben kleinere oder größere Preisaufſchläge. Den moraliſchen Verfall im„Sowjetparadies“ kennzeichnet eine Mitteilung der„Prawda“, daß im vergangenen Jahr in 35 kontrollierten Handelsvereinigungen(alſo keineswegs etwa in der ganzen Sowjetunion!) die Unterſchlagungen ſich auf 107 Millionen Rubel belaufen haben, und daß allein in den erſten drei Monaten 1937 nicht weniger als 35 Millionen unter⸗ ſchlagen worden ſind.„Und das ſind nur die direkten und entdeckten Durchſtechereien!“ meint das Blatt zum Schluß. Die erzwungene Auilösung der Flubsperre auf der Seine Die von den streikenden Kahnbesitzern auf der Seine bei Bougival gebildete Flußsperre wurde durch ein starkes Auf- gebot von Mobilgarde und Matrosen aufgelöst. Zu irgendwelchen Zwischenfällen ist es dabei nicht gekommen, jedoch lehnten die Flußschiffer jede Hilfe bei der Auflösung der Sperrkette ab. Unser Bild zeigt Mobilgarde an Bord eines der zur Sperrkette gehörenden Kahnes. Man hat für alle Fälle sogar Schwimmwesten angelegt ressebildzentrale) Vater eines Tages auf einen Trieſtiner Damp⸗ fer und übergab mich dem Kapitän als jüngſten Schiffsjungen. Es war eine ſchwere Zeit— viele und harte Arbeit, bei wenig Eſſen—, aber trotzdem war ich hell begeiſtert. Auf einer die⸗ ſer Reiſen hatten wir nun einmal eine deutſche wiſſenſchaftliche Expedition an Bord, die ſich nach Indien begeben wollte. Es waren alles nette und freundliche Herren, die mir alles er⸗ klärten, was mich ſo brennend intereſſierte.“ „Willſt du mitkommen?“ „Auf unſerer Fahrt berührten wir dann auch den Hafen von Aden, am Ausgang des Roten Meeres. Dort wurden exotiſche Tiere verladen. Die Sache machte mir ſolchen Spaß, daß ich Dienſt Dienſt ſein ließ und tüchtig mithalf. Von unſerem Kapitän bekam ich dafür am Abend ein paar gehörige Ohrfeigen, aber der Leiter der deutſchen Expedition war ſcheinbar anderer Meinung. Er ließ mich heimlich zu ſich kom⸗ men und erklärte, ich hätte alles famos gemacht. Ob ich denn ſchon früher mit wilden Tieren etwas zu tun gehabt habe...? Er wollte es mir dann erſt nicht glauben, als ich die Frage verneinte. Aber nun ſchien ſein Intereſſe erſt recht wachgeworden zu ſein.„Willſt du mit uns kommen?“, erkundigte er ſich.„Bei uns kannſt du eine ganze Menge lernen. Wir wollen in den indiſchen Dſchungel. Da kannſt du dann bei den Treibjagden helfen. Allerdings müßteſt du dich auch ſonſt nützlich machen. Alſo, wie ſtehts, haſt du Luſt?“ Und ob ich Luſt hatte. In Bombay ging ich mit den Deutſchen an Land. So bin ich Tier⸗ fänger und Großwildjäger geworden.“ Expeditionen in alle Welt Seitdem iſt ein Menſchenalter vergangen. Der Italiener hat in dieſer Zeit über 40 Tier⸗ fang⸗Expeditionen geleitet, die ihn in alle Ge⸗ genden der Welt geführt haben. Er war in Auſtralien, in Afrika, in Aſien und Südamerika. „Wo haben Sie denn die tiefe Narbe dort auf der rechten Hand her?“ fragen wir neugierig. „Ach, das wir eine tolle Sache“, gibt Terni zur Antwort.„Die habe ich von einer Löwin als Andenken mitbekommen. Ich war damals — es war 1909— auf dem Marſch von Tan⸗ ganyika nach Eriträa unterwegs. In der Ge⸗ gend um den Rudolf⸗See veranſtalteten wir eine Treibjagd. Irgendwann kam plötzlich ein Eingeborener zu mir gelaufen. Er habe ganz junge Löwen entdeckt, ſo triumphierte er— wohl im Vorgefühl der verſprochenen Prämie. Wie dann alles weitergekommen iſt, weiß ich ſelbſt nicht mehr genau. Es ging alles blitz⸗ ſchnell. Jedenfalls ſteckte meine Hand, mit der ich nach den Löwenbabies greifen wollte, irgend⸗ wie plötzlich im Rachen einer Löwin. Die Beſtie verbiß ſich. Ich ſpürte einen furchtbaren Schmerz, behielt aber klaren Kopf und riß mit der freien Linken meinen Revolver aus der Taſche. Aus nächſter Nähe krachten zwei Schüſſe. Aber die Löwenmutter ließ noch immer nicht los. Erſt zwei weitere Kopfſchüſſe machten ihr dann den Garaus. Monatelang hatte ich mit der Wunde zu tun. Aber dann iſt ſie entgegen der Meinung der Aerzte doch wieder verharſcht.“ Ein verhängnisvoller Opiumgenuß Wie gefährlich dieſe Jagden auf Großwild ſein können, geht noch aus einem anderen Be⸗ richt Ternis hervor. Der Italiener befand ſich auf einer Expedition durch die Urwälder von Myſore in Indien, und diesmal ging es auf Elefanten. Bei dieſem Jagdausflug kamen fünf Eingeborene ums Leben, alle durch ihre Schuld. Zwei von ihnen wurden von Tigern zerriſſen, weil ſie, um dem verbotenen Opium⸗ genuß zu frönen, ſich nächtlicherweile aus dem Lager geſchlichen hatten. Die Leichen waren bis zur Unkenntlichkeit verſtümmelt. Die ande⸗ ren drei Eingeborenen fielen dagegen Elefanten zum Opfer. Wir hatten gerade einige ganz junge Elefanten an die Kette gelegt, als ur⸗ plötzlich aus dem Wald eine Herde auftauchte. Nun taten die Wärter zunächſt das in dieſer Situation einzig Richtige— ſie gaben Ferſen⸗ geld. Dann kletterten ſie aber auf ihrer Flucht auf viel zu ſchwache junge Bäume, die von den wütend anſtürmenden Bullen wie Streichhölzer geknickt wurden. Die Unglücklichen purzelten alleſamt auf den Boden und wurden von den zornigen Dickhäutern zu Brei zerſtampft.“ „Geſchäft nicht zufriedenſtellend“ „Die Umſätze im Handel mit Großwild ſind in den letzten Jahren nicht unbedeutend geſun⸗ ken“, ſtellt der italieniſche Großwildjäger feſt, obgleich er und ſein Sohn nach wie vor aus aller Welt Aufträge beſitzen.„Vor allem die Löwen— dieſe Könige der Wüſte— ſind ganz außer Kurs gekommen. Gute Preiſe kann man ſelbſt für die ſeltenſten und prächtigſten Exem⸗ plare nicht mehr erzielen. Es iſt zum Verzwei⸗ feln mit ihnen. Kein Menſch will ſie mehr ha⸗ ben. Sie vermehren ſich eben auch in der Ge⸗ fangenſchaft zu zahlreich. Nur in gewiſſen Ga⸗ zellenſorten kann man heute noch günſtig ab⸗ ſchließen. Auch mit den Affen iſt das Geſchäft erfreulich. Beſonders die Nachfrage nach ge⸗ wiſſen Affenarten, die im Somaliland vorkom⸗ men, iſt auch in den vergangenen Jahren im⸗ mer weiter geſtiegen. Meine nächſte Expe⸗ dition werde ich daher nach Somali⸗ land unternehmen. Eigentlich könnte ich mich ja nun auch zur Ruhe ſetzen, denn ſchließlich bin ich wohl nicht mehr der Jüngſte. Aber wer dieſes Leben von Abenteuern und Gefahren ge⸗ wöhnt iſt, kommt einfach nicht mehr los...“ kden gegen die kinſchaltung benfs im Fernoſt⸗Konflikt DNB London, 28. Juli. Die Lage im Fernen Oſten wurde am Mitt⸗ woch erneut im Unterhaus zur Sprache ge⸗ bracht. Der Oppoſitionsliberale Mander fragte, ob wegen der ernſten Entwicklung der Lage nicht geplant ſei, den Völkerbundsrat einzuberufen. Außenminiſter Eden erwiderte, es werde zugegeben, daß die Lage ſehr ernſt ſei, er ſei aber gegenwärtig nicht bereit, die Initiative in dieſer Angelegenheit zu übernehmen. Man müſſe begreifen, daß zwei der wichtigſten Mächte, Japan und die Vereinigten Staaten, keine Völkerbundsmitglieder ſeien. In Beantwortung weiterer Anfragen ſagte Eden, daß ihm keine Berichte über Kämpfe in Peiping ſelbſt vorlägen. Aus Vorſichtã⸗ gründen ſeien jedoch die britiſchen Staats⸗ angehörigen in dieſer Stadt angewieſen worden, ſich in das Geſandtſchafts⸗ viertel zu begeben. Der Außenminiſtear fügte hinzu, daß England, die Vereinigten Staaten und andere Mächte alles tun würden, um eine endgültige Beilegung des Konflikts herbeizuführen. „Hakenkreuzbanner“ Donnerstag, 29. Juli 1 neeomenlranhender Das Geheimnis percy Johns' enihülli DNB Berlin, 28, Juli. Die Juſtizpreſſeſtelle Berlin teilt mit: Gegen den Pfarrer Martin Niemöller aus Berlin⸗Dah⸗ lem, der ſich ſeit dem 1. Juli in gerichtlicher Unterſuchungshaft befindet, iſt von der Staats⸗ anwaltſchaft Anklage beim Sondergericht Berlin erhoben worden wegen Vergehens gegen das Heimtückegeſetz, wegen Kanzelmißbrauchs, wegen Aufforderung zum Ungehorſam gegen Verord⸗ nungen und wegen Zuwiderhandlung gegen die miniſterielle Anordnung vom 18. Februar 1937. Mädchenhändler-Bande aufgedeckt Sie ſuchte Frankreich heim Ep Paris, 28. Juli. In Toulouſe wurden vier Mitglieder einer Bande von Mädchenhändlern verhaftet, die über ganz Frankreich ausgebreitet zu ſein ſcheint. Nach den vom„Paris Midi“ gemachten An⸗ gaben hatte ſie ihre Agenten in allen Provinz⸗ ſtädten, beſonders in den Hafenſtädten im Sü⸗ den und Weſten Frankreichs. Ihr Abſatzgebiet waren Städte in Algerien und Marokko ſowie in Argentinien. Die Verhaftungen in Toulouſe erfolgten, als gerade wieder verſchiedene Frauen nach Algerien und Marokko„geliefert“ werden ſollten. Der bisher am meiſten Belaſtete heißt Ben Azera. Nach den der Polizei gemachten Angaben ſcheint die Bande in der Gegend der Porte Saint⸗Denis in Paris ihre„Zentrale“ zu haben. Weitere Verhaftungen ſollen noch bevorſtehen; außerdem hat die Polizei die Adreſſen von 23 jungen Frauen feſtgeſtellt, die demnächſt ihren Weg nach Nordafrika nehmen ſollten. Ein ſionflikt Franzosen w/eisen Spanier aus kines der gerissensten verbrecen in Indien/ Der Beiruser wurde sdiiehlieh selbst beirogen Bombay, im Juli. Durch das Geſtändnis des Täters iſt es der Bombayer Polizei jetzt gelungen, auf die Spur eines der geriſſenſten Verbrechen zu kommen, die in den letzten Jahren in Indien verübt wurden. Es war pechſchwarze Nacht. In einem ver⸗ laſſenen Bungalow mitten im Dſchungel ſaß Perey Johns allein in einem der Räume des halbverfallenen Hauſes und beobachtete in⸗ tereſſiert das Treiben der Ameiſen, die aus allen Fugen und Ritzen des Fußbodens hervor⸗ krochen.„Wie lange wird es noch dauern“, ſo dachte er bei ſich,„und die Ameiſen haben alles zernagt...“ Gelangweilt ſah er auf ſeine Uhr. Er er⸗ wartete jemanden zu einer wichtigen Zuſam⸗ menkunft und hatte dieſe, damit niemand etwas erfahren konnte, im Urwald, in dem verlaſſe⸗ nen Bungalow, angeſetzt. Im übrigen hätte es einen Fremden wohl einigermaßen in Er⸗ ſtaunen geſetzt, dieſen gepflegt ausſehenden und ſorgfältig gekleideten Mann hier mitten im Dſchungel anzutreffen. Aber Perey Johns hatte ſeine Gründe, ſich dort aufzuhalten. Ein ausgekochter Plan Vor Tagen war in dem entlegenen Poſten, in dem Johns lebte und arbeitete, die Nachricht eingetroffen, daß der ſchottiſche Ingenieur, der für eine Minengeſellſchaft im Dſchungel nach Rubinen ſchürfte, plötzlich geſtorben ſei. Seine Hinterlaſſenſchaft und die Papiere wa⸗ ren bereits nach dem Poſten unterwegs. Ein⸗ geborene waren dazu beordert worden. Im übrigen hatte die Geſellſchaft des verſtorbenen Ingenieurs einen Kurier abgeſandt, der die um Tanger und fordern Statuisãnderung Vomständigen Vertrefter des„IB“ in Rom) Rom, 29. Juli. Auf Veranlaſſung des der„Volksfront“ an⸗ gehörenden franzöſiſchen Miniſters Avonde haben geſtern in Tanger zehn ſpaniſche Nationaliſten, deren einziges„Verbre⸗ chen“ in ihrem Bekenntnis zu Franco beſteht, ſungsbefehl erhalten. Wie die italieniſche Preſſe meldet, haben die nationalen Behörden Spaniſch⸗Marok⸗ kos hiergegen ſchärfſten Proteſt erhoben. Sollten die Ausweiſungsbefehle gegen die zehn Spanier, die ſchon jahrelang in Tanger woh⸗ nen, nicht zurückgezogen werden, wird eine Schließung der Grenze Spaniſch⸗Ma⸗ rokkos angedroht. Da Tanger den größten Teil ſeines elektriſchen Stromes und der wich⸗ tigſten Lebensmittel aus Spaniſch⸗Marokko be⸗ zieht, iſt dieſe Ankündigung ſehr ernſt zu neh⸗ men. Auch die Eiſenbahn von Tanger nach Fez würde in dieſem Falle geſperrt werden. Von franzöſiſcher Seite ſollen daraufhin ähn⸗ liche Gegenmaßnahmen angedroht worden ſein. Eine endgültige Entſcheidung über die Aus⸗ Professor Ziegler empfängt ausländische Künstler Die zur Zeit in Berlin weilenden Vertreter — Präſident, Vizepräſident und Delegierte— der Conkédération internationale des artists wurde am Montagabend vom Präſidenten der Reichskammer der bildenden Künſte, Proſeſſor Ziegler, im kleinen Kreis bei Kroll emp⸗ fangen. Die Delegierten, die aus Belgien, dem Sitz der Conkédération, Frankreich, Holland, Oeſter⸗ reich, Polen und USA gekommen waren, hatten die großen Tage der Kunſt in München erlebt und im Anſchluß hieran eine Reiſe über Ro⸗ thenburg, Nürnberg, Würzburg, Heidelberg, Frankfurt, Köln, Düͤſſeldorf, Eſſen nach Berlin angetreten. Profeſſor Ziegler überbrachte die Grüße der Reichskammer der bildenden Künſte. Der Füh⸗ rer, ſo erklärte er in ſeiner Anſprache, lege den größten Wert darauf, daß die Beziehungen der Nationen untereinander gerade durch die kultu⸗ rellen Bande gefördert und gepflegt würden. Profeſſor Ziegler bat die Delegierten, in dieſem Sinne auch in ihrer Heimat zu wirken und ſich für eine Verſtändigung von Land zu Land eiai⸗ zuſetzen. Der Präſident der Conkedération internatio- nale des artists, Kareys, Belgien, dankte in längeren Ausführungen für den herzlichen Empfang und die überaus reichen Eindrücke. Der größte Eindruck, den er mit nach Hauſe nehme, ſei der von einer ungeheuren Arbeits⸗ kraft und einenn unbändigen Arbeitswillen Deutſchlands nicht nur auf kulturellem und künſtleriſchem, ſondern auch auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens. Kein Land weiſe eine derartige Förderung der Kunſt und eine derartige öffentliche Teil⸗ nahme zu ihrer Pflege auf, wie man ſie in Deutſchland finde. Nach ihm hob Profeſſor Gorſtenbrand (Wien) vor allem den kulturellen Aufſtieg in Deutſchland hervor, deſſen Einfluß ſich auch in Wien und Oeſtereich geltend mache. Der franzb⸗ weiſung der zehn Spanier aus Tanger ſcheint aber noch nicht gefällt worden zu ſein. Dieſer ſchwere Konflikt erhält nach Auffaſſung der römiſchen Blätter einen ſenſationellen poli⸗ tiſchen Hintergrund durch die Tatſache, daß aus⸗ gerechnet wenige Tage vor dieſem Schritt des vom Sultan von Maroklo den Auswei⸗ franzöſiſchen Miniſters Avonde zwei mafßz⸗ gebende franzöſiſche Provinz⸗Zei⸗ tungen die Aufhebung des inter⸗ nationalen Statuts über Tanger forderten. Da der Hafen von Tanger nach den vor einem Jahr geſchaffenen Abmachungen unter dem Schutze franzöſiſcher, engliſcher und italieniſcher Kriegsſchiffe ſteht, bezeichneten die beiden Blätter dieſe Tatſache als einen„uner⸗ träglichen Zuſtand“, da der Schutz dieſes Ha⸗ fens allein Sache Frankreichs ſei und„fremde Kriegsſchiffe“ in Tanger nichts verloren hätten. Da franzöſiſcherſeits ſchon mehrfach verſucht worden iſt, die Rechte anderer Mächte in Tan⸗ ger zu beſeitigen, widmet man in Rom dieſen Vorfällen ſtärkſte Aufmerkſamkeit. ſiſche Vizepräſident Duchenin verſicherte, daß es trotz der verſchiedenen Weſensarten beider Völker ohne Zweifel möglich ſei, ſich gerade auf kulturellem Gebiet hervorragend zu ergänzen. Frau Maud Trube Forrieère gab als Delegierte von Amerika ihrer Freude Ausdruck, nun end⸗ lich das wahre Geſicht Deutſchlands perſönlich kennengelernt zu haben, ſeine vorbildliche Ar⸗ beit für das Wohl des Voltes und die kulturel⸗ len Dinge. Nachdenn der polniſche Vertreter Geppert die Hoffnung ausgeſprochen hatte, daß der Weg von der kulturellen Zuſammenarbeit zu einem tieferen gegenſeitigen Verſtändnis füh⸗ ren möge, fand der Vizepräſident Booth(Hol⸗ land) warme Worte für die Leiſtungen des Füh⸗ rers. Am Dienstagabend werden die Vertreter der Confédération internationale des artists von Reichs⸗ kulturwalter Hinckel im Hauſe der Kamerad⸗ ſchaft empfangen. Ein geſelliges Beiſammenſein wird Gelegenheit zu weiterem Gedankenaus⸗ tauſch geben. Vom Haus der Deutschen Kunst nach Essen Ausländiſche Künſtler auf der Deutſchlandfahrt In Eſſen trafen die zum Tag der Deutſchen Kunſt nach München entſandten Vextreter aus⸗ ländiſcher famt ee ein, die zur Zeit auf Einladung der Reichskammer der bil⸗ denden Künſte eine uch urch Deutſchland unternehmen. Ein Beſuch des 60 lkwang⸗ Muſeums mit ſeinen reichen Schätzen deut⸗ ſcher, franzöſiſcher, niederländiſcher, aſiatiſcher Herkunft vermittelte ſtarke Eindrücke. Die Be⸗ ſichtigung der Kruppſchen Arbeiterſiedlung wurde für die ausländiſchen Gäſte durch die umfaſſend zu Tage tretenden Zeugen ſozialer Betreuung zu einer bedeutenden Ueberraſchung. Für die Wiener Sezeſſion war Profeſſor Alfred Gerſtenbrand, für Frankreich in Beglei⸗ tung einiger anderer Künſtler der Rundfunk⸗ präſident, der Ile de S Eugen Tabou⸗ ret und für Polen der ſtellvertreſende Vor⸗ ſitzende der dortigen Künſtlervereinigung, Eu⸗ genjuſz Geppert, erſchienen. Belgien hatte wenig erbaut zu ſein. Karten und Pläne an ſich nehmen ſollte— auch das hatte Johns in Erfahrung gebracht. Nun entſtand in ſeinem Kopf ein ausgekoch⸗ ter Plan. Er wollte ſich unbedingt der Pläne des Verſtorbenen bemächtigen, bevor ſie an die Geſellſchaft zurückgelangten. Wenn dann einige Zeit verſtrichen war, wollte er ſich ſelbſt das Terrain ſichern, eine eigene Geſellſchaft grün⸗ den und die Ausbeute der Minen in Angriff nehmen. Johns war zu lange in Aſien, um in ge⸗ ſchäftlichen Dingen noch irgendwelche Skrupel zu empfinden. Trotzdem wollte er bei dieſem Coup nicht als Hauptakteur in Erſcheinung treten. Er hatte ſich daher nach einem Kom⸗ plicen umgeſehen, der als Strohmann vorgeſchoben werden ſollte. Dieſer Komplice war ein Miſchling mit Na⸗ men G. J. Loni. Ihm war von Johns der Befehl gegeben worden, der Kolonne des ver⸗ ſtorbenen Ingenieurs entgegenzugehen und die Herausgabe der Papiere von den Eingeborenen zu verlangen, und zwar unter Vorweiſung einer gefälſchten Order des Gouverneurs. Um ſich ſelbſt ein Alibi zu verſchaffen, hatte Johns einen Jagdausflug angeſetzt und war mit ſei⸗ nen Boys mehrere Tagemärſche in den Dſchun⸗ gel vorgedrungen. Das Bungalow, in dem er ſich mit dem Miſchling verabredet hatte, lag in einiger Entfernung. Die Kennwort⸗Kaſſette Zwei Nächte hatte Johns vergeblich auf ſei⸗ nen Komplicen gewartet. Aber nun vernahm er endlich Schritte, die ſich dem Bungalow näherten. Johns richtete den Schein ſeiner elektriſchen Taſchenlampe auf den Eingang, wo tatſächlich kurz darauf die ſehnige Geſtalt des Mr. Loni ſichtbar wurde. Loni warf ſeinen Sack erſchöpft auf den Bo⸗ den und entnahm ihm eine kleine eiſerne Kaſ⸗ ſette, die er dem anderen ſtumm hinüberreichte. „Wo iſt der Schlüſſel? Bevor ich nicht ge⸗ ſehen habe, was drin iſt, zahle ich keine Rupie Lohn!“ Es erwies ſich, daß die Kaſſette ein Kom⸗ binationsſchloß hatte. Auf dem Deckel befanden ſich, konzentriſch angeordnet, fünf drehbare Ringe, die mit Buchſtaben bezeichnet waren. Johns begann krampfhaft zu drehen. Nach einer guten Stunde vergeblicher Mühe warf er die Kaſſette erſchöpft auf den Tiſch und meinte: „Wir müſſen ins Lager gehen. Dort bekom⸗ men Sie dann auch Ihren Lohn.“* „Nein, Jeſſie iſt es nicht...“ Der Miſchling ſchien von dieſem Vorſchlag „Bedaure“, erklärte er, „aber Sie könnten nachher vergeſſen, was zwi⸗ ſchen uns vereinbart war. Verſuchen wir es doch noch, das Kennwort zu finden.“ „Nehmen Sie zunächſt ſeinen eigenen Na⸗ men, Jamie— oder den Namen ſeiner Freun⸗ din, es muß ja ein ſchottiſcher Name ſein, denn der Verſtorbene war bekanntlich Schotte.“ Sie probierten weiter. „Dann verſuchen wir es mit... Annie Laury, Janet, Jeſſie...“ „Nein, Jeſſie iſt es nicht“, behauptete Johns. „Doch“, entgegnete Loni, aber Jeſſie natürlich mit„y“ geſchrieben...“ Johns ſtellte die Buchſtaben ein, und in der J. M. Jadot und Holland H. Heyerbrock entſandt. Als Vertreterin der amerikaniſchen Künſtlerſchaft war Maud Tube Ferrieère an⸗ weſend. Die Künſtler traten die Weiterreiſe nach Berlin an. Meister des Bucheinbands tagen Das deutſche Buchbindergewerbe macht durch einen in Weimar und Erfurt durchgeführten Reichsinnungsverbandstag auf Leiſtung und Gegenwartsſtellung eines der bedeutſamſten Zweige des Kunſthandwerks aufmerkſam. Reichsinnungsmeiſter Leopold konnte auf die Muſterarbeiten hinweiſen, die eine Ausſtellung als Schau aus dem ganzen Reich zuſammen⸗ faſſend darbietet. Er gab den Meiſtern und Ge⸗ ſellen Anweiſungen zur Einfügung in die ver⸗ änderte Papiermarktlage und zur praktiſchen Mitarbeit am Vier⸗Jahres⸗Plan. Halles Oberbürgermeister zum Professor ernannt Der Reichs⸗ und preußiſche Miniſter für Wiſ⸗ ſenſchaft, Erziehung und Volksbildung er⸗ nannte den Oberbürgermeiſter der Gauſtadt Halle, Dr. Dr. Weidemann, zum Honorar⸗ profeſſor in der rechts⸗ und ſtaatswiſſenſchaftli⸗ chen Fakultät der Univerſität Halle⸗Wittenberg. Reichshauptamtsleiter Dr. Dr. Weidemann iſt bekanntlich der ſtellvertretende Vorſitzende des Deutſchen Gemeindetages und gehört dem Stab des Reichsleiters Fiehler an. In der letz⸗ ten Zeit trat er mit einer Reihe wiſſenſchaftlicher über das Kommunalrecht ervor. Ein neues Dietrich-Epos Ueber die Bedeutung der in einem Gebetbuch⸗ Einband gefundenen Bruchſtücke aus einem Dietrich⸗Epos werden jetzt Einzelheiten be⸗ kannt. Es handelt ſich um eine Abwandlung des Sigenot⸗Epos aus dem 13. Jahrhundert. Die Handſchrift läßt erkennen, daß der dichte⸗ riſche Kern Dietrichs Kampf mit dem mächtigen Tat gab es gleich darauf einen vernehmlichen Knacks, und der Deckel der Kaſſette ging auf. Sie enthielt nichts als eine mit einem Faden zuſammengehaltene Rolle Papier. Aber John Hände zitterten leicht, als er die Rolle en faltete: Ohne Zweifel waren es die Plän der Mine; alle Fundorte waren markiert un am Rande mit Erläuterungen verſehen. „„wWo iſt mein Geld?“ fragte jetzt der Mif ling barſch. Niemand hatte einen Verdacht Johns warf dem mißtrauiſchen Miſchling einen Beutel mit Rupien hin, woraufhin dieſer freundlicher wurde, ſich neben Johns nieder⸗ ließ und ſogar den Feldbecher nahm, den ihm Johns mit den Worten„Nehmen Sie einen Whisky?“ gereicht hatte. Aber dieſer Whiskty . Farben⸗ͤzZermann Lacke— Farben— Putzartikel— Bootz beſchlüge— Schiffsbedarf 6 7, 17 u. 17a Fernſprecher 24675 war vergiftet. Während der Komplice ſich in Todeszuckungen wand, riß Johns die Ka ſette und das Geld wieder an ſich und ve ſchwand im Dſchungel. Am nächſten Morge ließ er das Lager abbrechen und kehrte in Eilmärſchen nach ſeinem Poſten zurück, wo der verwegene Diebſtahl der Wertſachen des verſtorbenen Ingenieurs durch einen falſchen Kurier das Geſpräch bildete. Aber kein Menſch ſchöpfte in Bezug auf Perey Johns auch nur den geringſten Verdacht. Dieſer iſt übrigens nie dazu gekommen, die geſtohlenen Pläne auszuwerten, denn als er nach Tagen die Kaſſette öffnete, mußte er zu ſeinem lähmenden Entſetzen feſtſtellen,, daß weiße Termiten die Pläne bis auf ein Häuflein feinen weißen Staub zerfreſſen hatten. Verraten hat ſich dann Johns ſelbſt. Er plauderte ſein Geheim⸗ nis im Schlaf aus und jetzt hat er vor der Po⸗ lizei ein umfaſſendes Geſtändnis abgelegt. den eigenen dohn verſchachert Wieder ein roter Werber in Holland verhaſt Amſterdam, 28. Juli.(Eig. Bericht.) Im Rahmen der niederländiſchen Polize aktlon gegen den roten Menſchenſchmuggel na Sowjetſpanien konnte wieder ein kommuniſt ſcher Werber dingfeſt gemacht werden, der ſeine Hand bei verſchiedenen Fällen im Spiele hatte, in denen junge Männer ſpurlos verſchwande um in Sowjetſpanien wieder aufzutauchen. D Kommuniſt hatte verſucht, einen ehemalig Wachtmeiſter der niederländiſchen Armee d durch für Sowjetſpanien anzuwerben, daß er ihm den Rang eines Kapitäns in Ausſicht ſtellte Der ehemalige Wachtimeiſter lehnte jedoch 4 und verſtändigte die Polizei, die den roten We ber daraufhin feſtnahm. Bei einer Hausſuchung wurde ſehr viel belaſtendes Material gefunden, aus dem u. a. auch hervorging, daß der Werber ſeineneigenen minderjährigen Sohn den ſpaniſchen Roten auszuliefern verſucht hatte, was jedoch mißlang. 3 Rieſen und Sigenots Verwandten iſt. Der Rech wird überwältigt aber von Hildebrand befreit Die Kulmer Bruchſtücke, die wahrſcheinlich auz einem fränkiſchen Kloſter nach Böhmen gelang ſind, haben einen hohen Seltenheitswert. Spielplan der Reichsfestspiele in der ersten Augustwoche 4 Die Heidelberger Reichsfeſtſpiele bringen in der erſten Auguſtwoche folgende Aufführungen; 1. Auguſt Paul Ernſts Luſtſpiel„Pantalon um ſeine Söhne“, das auch an weiteren Spieltagen im Königsſgal aufgeführt werden ſoll, wem ungünſtige Witterung das Spiel im Schloßhof verbietet; am 2..,., 7. Auguſt S götz“ und am 6. und 8. Auguſt Shakeſpeare „Romeo und Julia“. 3 Freilicht-Festspiele 4 zur 700-Jahrfeier Gerass In der Zeit vom 21. bis 27. Auguſt hegeht die Stadt Gera ihre 700⸗Jahr⸗ feier. Zu dieſem Anlaß hat der Geraer Schriſt ſpiel Helmut Meyer ein hiſtoriſches Heimat piel„Der Bruderkrieg“ geſchrieben, das an 23. Auguft uraufgeführt wird und an den übri⸗ en Tagen der Feſtwoche Wiederholungen er fährt. Am 22. Auguſt wird ein hiſtoriſcher eſt zug mit 1500 Mann, 120 Reitern und zahlrei chen Wagen durch die Straßen der Stadt ziehen An einem großen Militärkonzert, das am gle chen Tage ſtattfindet, beteiligen ſich ſechs Ke len der Wehrmacht mit über 200 Muſikern. Frankreich zeichnet Wagner⸗Bio, raphen aus. Die Franzöſiſche Akademi at jetzt Guy de Pourtalss, den hervorragend ten franzöſiſchen Wagnerkenner, deſſen Ram mit der Lebensgeſchichte des großen deulſche Meiſters eng verbunden iſt, mit dem diesführi gen Großen Romanpreis ausgezeichnet. Anla war das neue Werk von Pourtales„La pech miraculeuse“, mit dem der Schriftſteller ſich au als ausgezeichneter Biograph von Liszt Chopin vorſtellt. der dent Fast könnte mit einem K nicht ganz, wärtig am nur der ober ppeier werde „Ein Ich hab Menſchenk Gang, der Eigenſchaf Das mag jemandem lennenzul⸗ ſein Geſich det anblich ſagte Stel zum Spre ooer höchſt gibt es a aber ich bi Ziel gekon Ich ging marke zu war, der vielen M höre, fällt langen be die Marke Dort de ſchmalen, klinat ruh will. Dann d Marke zu lichen Sei Ein jun wenig ſchi Eine Fi „Sechs à Ich muß Billett“ de Der letz lleicht 40 8 „Zehn Zw Ich ſelb aber weil ſtimmt klir bitte!“ R Wie un— eim 1895 ormittag Reichsmar Mannſchaf und nehme hung des geteilt wir teneinheit wird dahe reigegeben eſichtigur —5 18 Uh Gelegenhei 10 Die NS kommender Breisgau. Möglichkei lernen. D roßen mo en Bergp: Auf der, ſtrecke im„ am Sonn Kampf de: E ien, Schn Ungarn,“ Deutſchlan weisfahrer, fahrer und rade in de Sportsmar dolf Car werden fa Meiſter S vertreten ſ So biete 1. Auguſt, nicht nur 20. Juli 196 1betrogen en vernehmlichen kaſſette ging auf. nit einem Faden zier. Aber Johns r die Rolle ent⸗ es die Pläne iren markiert und verſehen. e jetzt der Miſch⸗ acht liſchen Miſchling woraufhin dieſer n Johns nieder⸗ nahm, den ihm hmen Sie einen dieſer Whisky nann utzartikel— Bootzs nſprecher 24673 —*.. der Kompliee ſich Johns die Kaſ⸗ an ſich und ver⸗ nächſten Morgen Aber kein Menſch Johns auch nur u gekommen, die ten, denn als er ete, mußte er zu feſtſtellen,, daß läne bis auf eißen Staub erraten hat ſich erte ſein Geheim⸗ at er vor der Po⸗ dnis abgelegt. (Eig. Bericht.) ndiſchen Polizei⸗ henſchmuggel nach ein kommuniſti⸗ werden, der ſeine mim Spiele hatte, los verſchwanden, aufzutauchen. Der inen ehemaligen iſchen Armee da⸗ zuwerben, daß er in Ausſicht ſtellte, lehnte jedoch ah ie den roten We iner Hausſuchung taterial gefunden, „ daß der Werber ihrigen Sohn ſern verſucht hatte, ————— dten iſt. Der Rech ildebrand befreit vahrſcheinlich auz Böhmen gelangt nheitswert. 4 tspiele in dei yvoche ſpiele bringen in de Aufführungen: el„Pantalon ung iteren Spieltagen ſerden ſoll, wen hiel im Schloßhof zuſt„Ur⸗ zuſt Shakeſpeareß diele 4 Geras 4 27. Auguſt begeht a ihre 700⸗. liſches G0 ſtoriſche eimat⸗ hrieben, das an und an den üb iederholungen en hiſtoriſcher tern und zahlrei⸗ der Stadt ziehen ert, das am glei⸗ nſich ſechs Kapel⸗ 00 Muſikern. Bagner⸗Bis, zöſiſche Akademie ſen hervorragend⸗ ier, deſſen Name großen deutſchen it dem diesjühri⸗ gezeichnet. Anlaß ürtales„La peche riftſteller ſich aug von Liszt un Ich muß dann „Hakenkreuzbanner“ roß-AMannneim * Donnerstag, 29. Juli 1937 Der Kampi mit dem Fisch? Fast könnte man meinen, daß hier ein erbitterter Kampf mit einem Riesenfisch ausgetragen wird. Das stimmt aber nicht ganz, denn unser Bild zeigt die Arbeiten, die gegen- wärtig am Paradeplatzbrunnen ausgeführt werden. Nicht nur der obere Teil des Brunnens, sondern auch die Wasser- speier werden dabei einer gründlichen Reinigung unterzogen. Aufnahme: Hans Jütte „Eine Seehiser, litto!“ Ich habe mal einen Artikel geleſen über Menſchenkenntnis, nach dem man aus dem Gang, der Sprache, den Geſichtszügen auf die Eigenſchaften eines Menſchen ſchließen könne Das mag ja ſtimmen. Aber warum ſoll ich jemandem nachlaufen, nur um ſeinen Gang —kennenzulernen, und wenn ich ſtundenlang in ſein Geſicht ſchaue, wird er mich höchſt befrem⸗ det anblicken und mit dem Finger auf die be⸗ ſagte Stelle an der Stirn tippen. Und ihn zum Sprechen auffordern, geht ſchon gar nicht, oder höchſtens mit Liſt. Bei dieſer Beobachtung gibt es alſo einige techniſche Schwierigkeiten, aber ich bin auch auf einem anderen Wege zum Ziel gekommen. Ich ging zum Poſtſchalter, um mir eine Frei⸗ marke zu kaufen, und da ich nicht der einzige war, der..„ ſo mußte ich warten. Wie ich die vielen Menſchen die Freimarken verlangen höre, fällt mir ein: Von zehn Menſchen ver⸗ langen beſtimmt ſieben auf verſchiedene Weiſe die Marken, und da könnteſt du doch.. Dort der Herr im Gummimantel mit dem ſchmalen, ſcharfen Geſicht:„Eine Achter!“ Das klingt ruhig, aber ſeſt, der weiß ſicher, was er will. Dann die kleine, rundliche Frau:„Eine Marke zu acht“. Sie nimmt es von der gemüt⸗ lichen Seite, ohne Aufregung, freundlich.. Ein junges Mädchen:„Vier Zwölfer“. Ein wenig ſchnippiſch Eine Frau in mittleren Jahren verlangt: „Sechs à Zwölf!“ Warum nur dieſes„“? immer gleich an„Retour⸗ Billett“ denken. Der letzte vor mir iſt ein Mann von viel⸗ leicht 40 Jahren, mit klugem, feſtem Geſicht: „Zehn Zwölfer, bitte!“ Ich ſelbſt wollte auch ſagen:„Eine Sechſer“ aber weil das ſo höflich, aber klar und be⸗ ſtimmt klingt, verlange ich auch:„Eine Si bitte!“ P. H. Kriegsſchiffe in Worms Wie uns die Marine⸗Kameradſchaft Mann⸗ eim 1895 mitteilt, trifft heute im Laufe des ormittags eine Schnellbootflottille der jungen Reichsmarine in Worms ein. Offiziere und Mannſchaften ſind Gäſte der Stadt Worms und nehmen an den Feierlichkeiten der Einwei⸗ hung des Skagerrak⸗Platzes teil. Wie uns mit⸗ geteilt wird, war es nicht möglich, dieſe Flot⸗ 3 auch nach Mannheim zu fahren. Es wird daher empfohlen, die zur Beſichtigung ns Boote in Worms zu beſuchen. eſichtigungszeit heute, Donnerstag, von 14 bis 18 Uhr. Mancher Mannheimer wird die nche wahrnehmen, die jüngſte Waffe der dentſchen Kriegsmarine ſich anzuſehen. Mannheims Sänger fahren nach Breslau hHheute abend fährt der Sängerſonderzug ab/ 29 Vereine der Stadt und 19 der Vororke ſind dabei Wenn die Sangesfreunde aus den Mannhei⸗ mer Geſangvereinen heute abend den Sänger⸗ ſonderzug beſteigen, um nach dem deutſchen Oſten zu fahren, hat in Breslau bereits das 12. Deutſche Sängerbundesfeſt, das erſte im Dritten Reich, ſeinen offiziellen Anfang ge⸗ nommen. Obgleich die Mannheimer Sänger nicht zu Beginn des Feſtes in Breslau ein⸗ treffen konnten, werden ſie dennoch recht vieles erleben dürfen, und vor allem wird es ihnen möglich ſein, an den Hauptveranſtaltungen mit⸗ zuwirken. Wenn man in Betracht zieht, welche Vorbe⸗ reitungen für das Sängerbundesfeſt getroffen worden ſind, und wie man Einzelheiten orga⸗ niſierte, dann wird man im voraus ſchon ſagen dürfen, daß alles klappen muß. Der Feſtaus⸗ ſchuß in Breslau hatte eine Rieſenarbeit zu bewältigen, aber es darf auch nicht vergeſſen werden, daß die badiſche Gauführung des Sängerbundes ebenfalls ungeheure Mühe hatte, ehe die Vorbereitungen abgeſchloſſen wer⸗ den konnten. Dieſe Arbeit erſtreckte ſich bis zu der Kreisführung und nicht zuletzt bis auf die einzelnen Vereine, von denen jeder einzelne Sänger erfaßt werden mußte. Die Gauführung des Badiſchen Sängerbundes ſorgte im weſent⸗ lichen dafür, daß die Sänger des Gaues 15 Baden ordnungsgemäß nach Breslau fahren können und daß auch auf der Rückreiſe noch die Beſichtigung verſchiedener Sehenswürdig⸗ keiten möglich iſt. Sängerſonderzug Sä 46 Für die Kreisführung Mannheim des Sän⸗ gerbundes war es in der Tat nicht leicht, alle Vorbereitungen ſo zu treffen, daß die Reiſe nach Breslau und zurück ohne Schwierigkeiten abgewickelt werden kann. Was vom Deutſchen Sängerbund über die Gauführung kam, mußte von der Kreisführung an die einzelnen Vereine weitergeleitet werden. Von dem Umfang der Arbeit kann man ſich ein Bild machen, wenn man bedenkt, daß allein 29 Vereine aus dem Stadtgebiet, 19 Vereine aus den Vor⸗ orten und 14 Vereine aus den Bezirken Schwetzingen und Weinheim mitfahren. Die Stärke, mit der die einzelnen Vereine zur Fahrt antreten, iſt unterſchiedlich. Am liebſten wären nicht nur ſämtliche Aktiven, ſondern auch die fördernden Mitglieder zum Sängerbundes⸗ feſt geeilt, das in dieſem Jahr ein ganz beſon⸗ deres Erlebnis zu werden verſpricht. 750 Mannheimer ſind mit dabei Nicht allen war es vergönnt, den für die Fahrt erforderlichen Urlaub zu erhalten, obgleich in vielen Betrieben das möglichſte getan wurde, um die Wünſche des einzelnen zu berückſichti⸗ gen. Hinzu kam noch die weite Entfernung Breslaus von Mannheim, denn die Sänger des Gaues Baden haben die weiteſte Anfahrt zum diesjährigen Sängerbundesfeſt. Alle dieſe Gründe wirkten ſich in vielen Ver⸗ einen, vor allem bei den kleineren, aus, ſo daß dieſe zum Teil nur wenig Sänger nach Bres⸗ lau entſenden können. Am ſtärkſten vertreten iſt die„Liederhalle Mannheim“, die mit über 100 Sängern in Breslau antreten wird und in deren Begleitung ſich zahlreiche Aktive und die Mitglieder des Schleſiervereins befinden, ſo daß der Verein zur Fahrt faſt 200 Teilnehmer angemeldet hat. Die„Mannheimer Liedertafel“ iſt mit 50 Mitgliedern be⸗ reits vor zwei Tagen in zwei Autobuſſen ab⸗ gefahren und der Eiſenbahnerverein„Flügel⸗ rad“ benützte am geſtrigen Mittwoch ab Frank⸗ furt einen Eiſenbahner⸗Sonderzug. Alle übri⸗ gen Vereine reiſen in dem Sänger⸗Sonderzug Sä 46 nach dem Oſten des Reiches. Fahrt durch Deutſchland Durch die ſorgſamen Vorbereitungen der Kreisführung ſind den verſchiedenen Vereinen die entſprechenden Wagen und Abteile bereits zugeteilt, ſo daß ſich das Einſteigen ohne große Schwierigkeiten vollziehen wird. Jeder Fahrt⸗ teilnehmer weiß, welcher Wagen für ihn be⸗ ſtimmt iſt. Mit 750 Sängern verläßt der Sonderzug heute um 1910 Uhr den Mann⸗ heimer Hauptbahnhof, nimmt in Heidelberg noch einmal 210 Breslaufahrer auf und unter⸗ wegs auf den Stationen Eberbach, Mosbach, Oſterburken und Lauda noch weitere 50 Sän⸗ ger. Dann geht es über Würzburg, Bamberg, Hof und Reichenbach nach Chemnitz, weiter über Dresden⸗Neuſtadt, Görlitz und Hirſchberg nach Breslau, wo die Ankunft am Freitag 15.10 Uhr erfolgt. Am Bahnhof in Breslau iſt ein Empfang vorgeſehen. Anſchließend gehts ine die bereitgehaltenen Quartiere und am Abend wird gemeinſam die zweite Gaufeier⸗ ſtunde beſucht, die der Gau Weſtfalen unter dem Motto„Schaffendes Volk“ in der Jahr⸗ hunderthalle durchführt. Höhepunkt in Breslan Den Höhepunkt des Sängerbundesfeſtes dürfte die Deutſche Weiheſtunde bilden, die am Samstag auf der Frieſenwieſe im Sta⸗ dion ſtattfindet und die auch als Reichsſendung über ſämtliche deutſche und zahlreiche auslän⸗ diſche Sender geht. Ein großes Erlebnis für die Breslaufahrer wird zweifellos auch der Feſtzug ſein, der zugleich als Ausklang des Sängerbundfeſtes gedacht iſt. Der Sängerſonderzug 46 verläßt Breslau bereits wieder am Montag früh.25 Uhr und wird während dieſes Tages in Hirſchberg abgeſtellt, da die badiſchen Sänger einen Ab⸗ ſtecher nach Krummhübel und Oberſchreiberhau machen werden. Abends geht dann die Fahrt weiter nach Nürnberg, das am Dienstag um 10 Uhr erreicht wird. Bis—5 Spätnach⸗ mittag wird man ſich in Nürnberg aufhalten, um u. a. auch das Reichstagsgelände zu beſichtigen. Die Rückkunft in Mannheim iſt auf Mannheim 22.16 Uhr feſtgeſetzt. Keiner ſondert ſich ab Bei der weiteren Anfahrtsſtrecke zum Deut⸗ ſchen Sängerbundesfeſt war es nicht einfach, die ſonſt an die Sängerbundesfeſte ſich traditionell anſchließenden Sängerreiſen zu organiſieren. Wohl wäre es einzelnen, die entſprechendes Ein⸗ kommen haben, leicht möglich geweſen, ſich eine ſolche Reiſe zu leiſten. Der größte Teil der Sänger hätte aber zurückſtehen müſſen, und ſo nahm man in den meiſten Vereinen davon Ab⸗ „Freut euch des Lebens“ Am Wochenende ſteigt das Volksfeſt der Das iſt das Motto, unter dem die Ortsgruppe Schlachthof der NSDAp in Verbindung mit der NS6„Kraft durch Freude“ ihr Volksfeſt durchführt. Es findet auf dem Platz vor dem neuen Straßenbahndepot, zwiſchen Neckarauer Uebergang und Schlachthof ſtatt und umfaßt die drei Tage: Samstag, 31. Juli, Sonntag, 1. Auguſt, und Montag, 2. Auguſt. Die Volksfeſte, die bisher von den übrigen Ortsgruppen der Partei durchgeführt wurden, ſind glänzend verlaufen und hatten einen Mit„Kde“ nach Freiburg Am Sonntag fährt ein Sonderzug zum Bergrennen im Breisgau Die NSG„Kraft durch Freude“ fährt am kommenden Sonntag nach dem herrlichen Breisgau. Sie gibt allen Volksgenoſſen die Möglichkeit, Freiburg und Umgebung kennenzu⸗ lernen. Die Sportintereſſenten können dem roßen motorſportlichen Ereignis, dem„Gro⸗ zen Bergpreis von Deutſchland“ beiwohnen. Auf der idealen und herrlich gelegenen Renn⸗ ſtrecke im Schauinsland bei Freiburg wird ſich am Sonntag ab 10 Uhr ein gigantiſcher Kampf der erſten internationalen Klaſſe ab⸗ ſpielen. Es iſt bekannt, daß Fahrer aus Ita⸗ lien, Schweiz, Holland, Oeſterreich, England, Ungarn, Schweden, Spanien, Belgien und Deutſchland teilnehmen, die ſich auf 42 Aus⸗ weisfahrer, 109 Lizenzfahrer, 63 Sportwagen⸗ fahrer und 33 Rennwagenfahrer verteilen. Ge⸗ kade in der Klaſſe der Rennwagen wird dem Sportsmann ein ſeltener Genuß geboten. Ru⸗ dolf Caracciola und Hermann Lang werden fahren. Auch Bernd Roſemeyer und Meiſter Stuck werden in der Rennwagenklaſſe vertreten ſein. 5 So bietet Koßß am kommenden Sonntag, 1. Auguſt, allen Volksgenoſſen die Möglichkeit, nicht nur' landſchaftliche Schönheiten im herr⸗ lich gelegenen Freiburg im Breisgau zu genie⸗ ßen, ſondern auch an einem ſportlichen Ereig⸗ nis erſter internationaler Ordnung teilzuneh⸗ men. Abfahrt mit Kdß⸗Sonderzug am 1. Auguſt: Hinfahrt: Mannheim ab.10, Neckarau ab.17, Rheinau ab.24, Schwetzin⸗ gen ab.33, Hockenheim ab.43, Neulußheim ab.48, Freiburg an.41.— Rückfahrt: reiburg ab 20.30, Neulußheim an 23.12, Hok⸗ enheim an.17, Schwetzingen an 23.28, Rheinau an 23.37, Neckarau an 23.44, Mann⸗ heim an 23.49. Fahrkarten zum Preiſe von.50 RM lohne Eintritt 405 Rennen) ſind bei den KöF⸗Ge⸗ ſchäftsſtellen zu haben. Verkaufsſtellen: Haus der Deutſchen Arbeit, P 4, 4/, Langſtr. 39a, Völkiſche Buchhandlung, P 4, Zigarrenkiosk Schleicher am Tatterſall, igarrengeſchäft Köhler, Meerfeldſtraße(Lin⸗ enhof), Neckarau: Buchhandlung Göppinger, Weinheim: Luiſenſtr. 3, Schwetzingen: Agen renhaus Rey, Kark⸗Theodor⸗Sraße, ecken⸗ 120 Friſeur Volk, Hauptſtr. 129, Ladenburg: reiſingſtr. 8, Neulußheim: St. Leoner Str. 65. Ortsgruppe„Schlachthof“ der NSDAꝰ Bombenbeſuch zu verzeichnen dank der hervor⸗ ragenden Darbietungen und der ebenſo hervor⸗ ragenden Organiſation. „Ganz beſtimmt wird auch dieſes hetzte dies⸗ jährige Volksfeſt der Mannheimer NSDAP einen ebenſo großen Erfolg haben, denn die Ortsgruppe Schlachthof hat alles aufgeboten, daß die abſolute Gewähr für einen genußrei⸗ chen Abend gegeben iſt. Vor allem gilt das von dem großen Abend⸗ programm des Samstag. Paul Streckfuß vom Stadttheater Bremerhaven iſt als Anſager kein Unbekannter mehr. Es wird wirklich allerhand gefällig ſein. Zwei Muſikkapellen ſorgen dafür, daß die Stimmung keine Se⸗ kunde nachläßt. Ein großes Kinderfeſt am Sonntag, Kon⸗ zert und Tanz am Montag, dazu natürlich auch Karuſſells, Schießbuden, ein großes Bierzelt, eine reichhaltige Tombola und— wirklich bil⸗ lige Preiſe überall, das alles wird dazu bei⸗ tragen, daß auch dieſe Veranſtaltung ein im wahrſten Sinne des Wortes —— bei dem jeder frohe Stünden verleben wird. 3 Möchten Sie fernſehen? Dann fahren Sie am 30. Juli oder 5. Auguſt mit einem der badiſchen Sonderzüge 45 großen Funkausſtellung in Ber⸗ in! Dort können Sie all die intereſſanten Neuerungen unſerer Funkinduſtrie in einer umfaſſenden Schau bewundern. Das Kennzeichen der Funkaus⸗ —— ung ſind die vielen Verfeinerungen er Technik. An Neuerungen ſei nur genännt die ſelbſttätig richtige Abſtimmung und das „magiſche Auge“. Neue Lautſprechertypen bringen eine weitere Klangverbeſſerung. Ins Auge fallend iſt die ſchöne ußere Form der neuen Geräte. die ſie zu Schmuckſtücken der Wohnung machen. Dabei tritt eine beträchtliche Preisherabſetzung auf allen Gebieten, beſonders der Röhren, ein. ſtand. Man bezeugte damit ein Gemein⸗ ſchaftsgefühl, das bei allen denen tiefſte Befriedigung auslöſte, die es nicht hätten ein⸗ richten können, länger als die vier Tage wegzu⸗ bleiben. Einen kleinen Erſatz für alle badiſchen Sänger bietet ſo der Abſtecher ins Rieſenge⸗ birge, der auch finanziell erſchwinglich iſt und der es ſo jedem Fahrtteilnehmer ermöglicht ein Stück deutſches Land kennenzulernen, das von unſerer Südweſtecke des Reiches doch nur ſchwer zu erreichen iſt. Aus dieſem Grunde auch iſt die Zahl derer, die ſich ſogenannte-Fahrkarten verſchafften — Fahrlarten, die für die Rückfahrt auch außer⸗ halb des Sonderzuges Gültigkeit haben— ſehr gering. Vor allem machten von dieſer Mög⸗ lichkeit, über die Schleſien zu weilen, die Schleſier ſelbſt Ge⸗ brauch, die in Baden ihre zweite Heimat ge⸗ funden haben und die nun dieſe Gelegenheit benützen, einmal wieder in ihre Heimat zu kommen. Von der Fahrt der Mannheimer Sänger zum Deutſchen Sängerbundesfeſt werden wir durch unſeren an der Reiſe teilnehmenden Schrift⸗ leiter berichten laſſen. j 01 Das„HB“ in Breslau Wir machen unſere Leſer, die auf dem Sän⸗ gerfeſt in Breslau weilen, darauf aufmerkſam, daß ſie das„Hakenkreuzbanner“ bei der Bahn⸗ hofsbuchhandlung Breslau beziehen können. Vier Wochen Siedlungsfahrken Nach wie vor ſtärkſtes Intereſſe Es war ein glücklicher Gedanke, in dieſem Jahre die Fahrten durch die Mannheimer Stadtrandſiedlungen wieder aufzunehmen, die vor zwei Jahren mit großem Erfolg durchge⸗ ſührt wurden. Unverkennbar iſt ein anhaltend ſtarkes Intereſſe der Allgemeinheit für das neue Bauen am Rande der Großſtadt, durch das vielen Volksgenoſſen geſunde Heimſtätten in geſunder Umgebung und doch in engſter Verbindung mit der Stadt geſchaffen wurden. Vier Wochen lang werden in dieſem Som⸗ mer nun die Siedlungsfahrten ſchon durchge⸗ führt und mit Befriedigung darf man auf dieſe Zeit zurückblicken, in der faſt an jedem Tage der vorgeſehene„Kurswagen“ ſeine Fahrt durch die Siedlungsgebiete ausführte. Nur an drei Tagen fiel während dieſer Zeit die Fahrt aus, weil das Wetter ſo wenig einladend war, daß ſich nur einzelne Fahrgäſte eingefunden hatten. Meiſt aber konnte der Omnibus vollbeſetzt ſeine Rundfahrt antreten und mehr als einmal konn⸗ ten nicht alle mitfahren, die gekommen waren und mußten auf den nächſten Tag vertröſtet werden. Vereinzelt wurden ſogar ſchon ge⸗ ſchloſſene Sonderfahrten auf Beſtellung durch⸗ geführt, die erkennen ließen, wie groß das Intereſſe an den Mannheimer Siedlungen iſt. Die Daheimgebliebenen werden jetzt gern in den Ferien die günſtige Gelegenheit benützen und ſo iſt zu erwarten, daß in den nächſten ſechs Wochen die Siedlungsfahrten einen wei⸗ teren Aufſchwung nehmen. j Auch du fehlſt noch! Die letzte Woche der Kolonial⸗Ausſtellung Nur noch eine Woche wird die große Kolo⸗ nial⸗Ausſtellung in den Rhein⸗Neckar⸗ Hallen der Allgemeinheit zugänglich ſein. Dann iſt endgültig Schluß, und wer bis zum 4. Aug. ſeinen Weg noch nicht zu der Ausſtellung ge⸗ ſunden hat, wird eine kaum wiederkehrende Gelegenheit verſäumt haben. Es iſt leider eine feſtſtehende Tatſache, daß viele Volksgenoſſen aus Mannheim und Ludwigshafen bis jetzt die Ausſtellung noch nicht beſucht haben, obgleich dort Dinge gezeigt werden, mit denen ſich jeder einzelne unbedingt beſchäftigen müßte, um über⸗ haupt mitreden zu können. Gar mancher könnte ſich ein Beiſpiel an den vielen Fremden nehmen, die von auswärts nach Mannheim sogar noch öfterl Bedin- lonlon gung ist aber Wäsche mit milden Spezlalmitteln, die kein Alkali und keine Kalkseife im Haar zurücklassen, also mit ScHWWARZKOPEF Für 20 Pf.: mit., Haarglanz“-Bad 30 Pf.: mit„Haarglanz“-Wirkung bei der Wäsche 537 Diese Erfrischung können Sie sich ohne Sorge wöchent· lich gönnen— wenn Staub und Hitze es erfor dern, kommen, um die Kolonial⸗Ausſtellung zu be⸗ ſuchen. Unter den Fremden, die bis jetzt die Kolonial⸗Ausſtellung beſuchten, befinden ſich außerordentlich viele Ausländer, die ihre Anerkennung über dieſe Ausſtellung aus⸗ ſprechen. Erfreulicherweiſe beſichtigten ſämtliche Schũ⸗ ler von Mannheim und Ludwigshafen die Ausſtellung und darüber hinaus ließen es ſich die Lehrer, die von auswärts mit ihren Schul⸗ klaſſen auf Ausflügen nach Mannheim kamen, nicht nehmen, ihre Schüler ebenfalls in die Rhein⸗Neckar⸗Hallen zu führen. Ein Lehrer aus der Pfalz, der weiß, wie viel von der Verbrei⸗ tung und Vertiefung des e m abhängt, kam ſchon ſechs mal zu eſuch der Kolonial⸗Ausſtellung nach Mannheim, 17 je⸗ desmal anderen Schülern die ſehenswerte Aus⸗ ſtellung zu zeigen.—.— —4 Sängerfeſttage hinaus in „Hakenkreuzbanner⸗ Oas jot heuto(o5? Donnerstag, den 29. Juli Planetarium: 16,00 Uhr Vorführung des Stern⸗ Butterſorgen auf der Reiſe? J44 Omnibusfahrten ab Paradeplatz: 14.00 Uhr Krops⸗ burg, Weinſtraße. föln⸗Düſſeldorfer Rheinfahrten:.25 Uhr Worms und zurück. 14.25 Uhr Speyer—Germersheim und zurück, 19.45 Uhr Worms und Weiterfahrt gegen Oppen⸗ heim und zurück. Morgen;.00 Uhr Mainz— Wiesbaden—Biebrich—Rüdesheim—Aßmannshauſen nach Bacharach und zurück, Siedlungsfahrten: 15.00 Uhr ab Paradeplatz. Flugplatz: 10—18 Uhr Rundflüge über Mannheim. ſchaftsgruppe Einzelhandel wird uns mitgeteil Leh Butter wird a n den Verbraucher im Geſchäft (Einzelhandelsg t, Milchgeſchäft, Filialge⸗ Wochenmarkt) nur auf Kundenli Während der Rei Volksgenoſſen ſelbf kaufen dement einem Geſchäft e abgegeben. ſezeit verſorgen ſich viele elbſt mit Nahrungsmitteln und ſprechend auch ihre Fette in zan ihrem Reiſeplatz. Da hierfür Fißh enne Magdeniſten ai nkönnen, iſt es notwendig, daſür Ständige Darbietungen ch diefe Volksgenoſſen, Stübt. Schloßmuſeum: 10—13 und 15—17 Uhr ge⸗ öffnet. Sonderſchau: Mannheim als Feſtung und Das Münchner Stadtbild am Tag der deutſchen Kunſt. Theatermuſeum, E 7, 20: 10—13 und 15—17 Uhr ge⸗ öffnet. Sonderſchau: Aus der Mannheimer Theater⸗ Sorge zu trag ie Eigenperſorger au lichkeit erhalten, in nicht in Kundenliſten einge zu erhalten. Um di wird folgende Anwei den, die verreiſen, leg Reiſen ſind, die Mög⸗ chäften, in denen ſie tragen ſind, Butter dieſe Verſorgung zu regeln, gegeben; Die Kun⸗ hert m Geſchäftsinhaber, ſie in der Kundenliſte eingetragen ſind, damaligen Eintragung in die ausgehändigten Bezugsausweis vor, auf dem Name, Straße und getragenen Familie vermerkt ſind. Auf die⸗ r Kaxrte wird dann auf der Rü er. Austragungsvermerk „iſt mit„„ Köpfen aus meiner ſte für die Zeit vom„, bis, Sternwarte:—12 und 14—19 Uhr geöffnet. Stüdt. Kunſthalle: 10—13 und 15—17 Uhr geöffnet. Sonderſchau: Junge deutſche Bildhauer. Mannheimer Kunſtverein, L 1, 1: 10—13 und 15 bis 17 Uhr geöffnet. Rhein⸗Neckar⸗Hallen: 11—17 Uhr geöffnet, ſchau des Zeughausmuſeums: Die Welt der Maske. Sonderſchau: Kolonial⸗Aus⸗ ckſeite jolgen⸗ —19 Uhr geöffnet. 9 Städt. Schloßbücherei: 11—13 und 17—19 Uhr Aus⸗ leihe;—13 und 15—19 Uhr Leſeſäle. Städt. Bücher⸗ und Leſehalle: 10.30—12 und 16 bis 19 Uhr Buchausgabe; 10.30—13 und 16.30 bis 21 Uhr Leſehalle. Rundfunk⸗Programm Donnerstag, 29. Juli: Reichsſender Stuttgart..00 Frühmuſik;.45 Morgen⸗ lied, Gymnaſtit;.15 Nachrichten, 6,30 Frühkonzert; .00 Gymnaſtik;.30 Ohne Sorgen jeder Morgen; 11.30 Volksmuſik; 12.00 Mittagskonzert; 14.00 Aller⸗ Der Geſchäftsinhaber macht dann gleichzeitig einen entſprechenden Vermerk in ſeiner Butter⸗ gsliſte. Gehen pon einem Haushalt u derſelben Zeit nach ver⸗ Reiſen und wünſchen ſie, ort Butter zu beziehen, ſo werden mehrere chiedenen Orten au Donnerstag, 29. Juli 193˙„Haken Wirtſchaftskundliche Fahrt Gangnbegengt Ein Eintrag auf der Kunden liſte iſt erforderlich und welileblfübrung, eize Wirlſchafzeundziche Zorn Durch z durch und zwar wird die Reichsanſtalt für Tabak⸗ 4* Bezugsausweiſe mit der entſprechenden Kopf⸗ forſchung beſichtigt. Die Koſten für die Fahrt hetragen vorm 008 ahl ausgeſtellt. Der Vermerk für die Dauer der.50 AM. pro Teilnehmer. Abfahrt am 7. Auguſt, wagen dur eiſe und die entſprechende Eintragung in die 12 Uhr, mit dem Omnibus; Rückkunft gegen 22 Uhr. 4 44 agen Butterauslieferungsliſte durch den Geſchäfts⸗ Die Anmeldungen für die Fahrt ſind bis ſpäteſtenz 3 holen auf 17 50 f in Kende 300 A 3 dem 31.7. in C1, 10, Zimmer 8, abzugeben. 3—— 4. ein Kunde lentſprechende Kopfzahl) auf Reiſen 1 geht. Für den 4 5 hat der Vermerk jedoch— v* nur, dann Bedeutung, wenn er ſich während der FREUDEV In d Reiſezeit an anderen Plätzen, an denen er nicht in die Kundenliſte eingetragen iſt, als—* Necka Eigenverſorger Butter kaufen will. Der Kunde Abteilung: Kaſſe Lehren eine zeigt an dieſen Plätzen den Beſugsausweis mit golgende Urlaubsfahrten ſind in dem nachſiebend Toöchterchen dem Reiſevermerk vor, worauf ihm auch ohne genau bejeichneten Zeitabſchnitt bei unferen Zahlſtellen ertrank. Kundenliſte Butter ausgehändigt wird, Die iin bezahlen, Der lette Termin iſt unbedingt einzu- 1 055 die während der Reiſezeit in halten, andernfalls werden die Annieldungen geſtrichen. Seltene aſtwirtſchaften, Hotels, Penſionen, Gemein⸗ Koſten: zu zahlen: ſchaftslagern uſw. verpflegt werden, gelten ußd 63: Berlin RM. 28.00 vom 16..—31.7. Pforzh nicht als Eigenverſorger, da die Verpflegungs⸗ uß zi: Bodenſee 38•35 vom 5.— 13 alte, wieder ſtätten in den Kur⸗ und Hadeorten üſw, wäh. h z6 A nn rend der Reiſezeit entſprechend ſtärker mit Fett 9** Voltsſchüle: beliefert werden 4 Si 43. 43—4— 7 lungen getr : Oſtſee„62.30 vom 26..— 9. —— us 39: Lüneburger Heide RM. 52.80 vom 26..— 9.& hängte übe⸗ %„ Uz 40: Oberbayer M. 39.50 vom 30..—13.83.(ängnisſtra eee vn.gee f ie, n 2: Wiesbaden„20. om 2..—16.8 fiden 55 8 in d Kuran en Ater⸗ uß 43: Allgän Rüi. 4780 vom..—16.5 f. Auf Se ad, Dr. med. Hermann Weyrich das Ritter⸗ kreuz des Kgl. Bulg, Zivildienſordens mit Aateilung Reiſen, Wandern und Urlaub 81837 4 extaufsſtellen: Haus der Deutſchen Arbeit, p 4, fuhr der Krone verliehen. Wir freuen uns über die An⸗ W. ertennung der Tüchtigteit eines deutſchen Nr.—5, Zimmer 11; Langſtraße 39 a; Völkiſche Buch⸗ einer Beiw⸗ Arztes. 9. 9 handlung; Zigarrenkiosk Schleicher am Tatterfall; Zi⸗ lehrling Ho Zae Neckarau: Buch⸗ 3* 0 f andlung Göppinger; Weinheim: Luiſenſtraße 3; in 4 Meter hohe feitri nion annen—7 daiaß⸗ 3 5 eckenheim: Friſeur Volk, Hauptſtraße 1 Laden⸗ i0 heim, Taunusbergſtr. 15, ſeinen 70. Geburts⸗ burg: Preiſingſtr, 8; Neulußheim: St. Leoner Str. 25. 9 geriſſ tag. Wir gratulieren. Acamnnt Fahrplane fur vie morgen und ubermorgen i ſtartenden Urlaubsfahrten: Uß 31 an die Nordfee mit lebens am 30. 7. Mannheim ab um 20.16 Uhr, Weinheim ungen in d ab um 20.43 Uhr. uß 64 nach Berlin am 30.7. 9 die Redten Allgemeingefährliche Märchenerfinderin lei von zwei bis drei; 16.00 Muſik am Nachmittag; 19.00„Dies und das, für jeden was“; 20.30 Der heitere Bach; 21.00 Nach⸗ richten; 21.15 Wie es euch gefällt; 22,.00 Nachrichten; 22.40 4. internationales Flugmeeting in Zürich; 22.30 Unterhaltungskonzert; 24.00—.00 Nachtmuſit. 18.00 Griff ins Heute; Eine intelligente Frau ſitzt auf der Anklage⸗ bank. Frieda W. iſt noch keine 40 Jahre alt und hat ſchon dreizehnmal vor dem Richter ge⸗ 31.7. Mannheim ab um.20 Uhr mit beſchleunigtemm 4 hein. 4 Perſonenzug. Weiterfahrt mit Sonderzug ab Karls⸗ Wegen falſcher Anſchuldigung zu 10 Monaten Gefängnis verurteilt ruhe um 10 Uhr. 3 Treffen d i 7• W0 Sanen am W aben bewieſen, daß das alles gar nicht wahr onntag, 1. Auguſt, mit Wanderung Peterskoy- Säcki 8 Dann—10 ſie 33 weiter 444 deſchuldt kindemannsruhe— Bad Dürkheim. Wanderzeit eiwa 4 wird einen anderen Bekannten ebenfalls eines De⸗ dernnden, 5 We mer. ſchen und viſenvemebens und gine eigene Verwandte ſo⸗ apz⸗Wertaufsſielen ausgegeben e den bekannten Ls wird e Dalen für den 29. Juli 1937 183¹ en vom und zum Stein geſt.(geb. ter Robert Schumann in En⸗ onn geſt.(geb. 1810). . Eduard ſtanden. Sie iſt auch nicht ſonderlich zerknirſcht, ſie hat zu allem noch eiwas zu bemerken und übt ſich teineswegs in Beſcheidenheit. Sie iſt gewohnt, dem Teufel vor die Hölle zu gehen. Das aber beſonders mit ihrer wendigen Zunge, die allzu glatt und flüſſig vie Hirngeſpinſte ihrer übernormalen Phantaſie zu Worten, Be⸗ griffen und Sätzen formt, die dann in beſte⸗ chenden Formulierungen mit einem ausgeſprudelt werden. „Von der Verbüßung ihrer letzten Gefängnis⸗ trafe von vier Monaten perſuͤchte ſie ſich zu rücken. Sie verließ Hals über Kopf mit ihren beiden Kindern und einem Mann, der heute in der Schweiz eine Freiheitsſtrafe wegen Be⸗ verbüßt, Deutſchland und reiſte in Oeſter⸗ ich, der Schweiz und Frankreich herum, In die Betrugsaffäre ihres Begleiters war ſie irgendwie verwickelt. Man ließ ſie aber frei, weil man ihr nichts nachweiſen konnte, ſtellte ſie jedoch über die Grenze. So konnte ſich die deutſche Polizei dieſe unſtete Frau gleich wie⸗ der ſchnappen und ſie nach Frankent bringen, wo ſie nun ihre vier Monate a Im politiſchen Zwielicht Unterdeſſen aber ſchien ſie ſich nicht mehr intereſſant genug zu ſein. Denn zu ihrer phan⸗ taſtiſchen Veranlagung, die tollſten Geſchichten zu erfinden und als wahr zu erzählen, kam ſinnloſer Geltungstrieb. 1856 Der Tondi 1862 Der Geograph und Brückner in Jena geb.(geſt, 1 1883 Der italieniſche Miniſterprä Muſſolini in Predappio be magna) geboren. 1890 Der Maler Vincent van Gogh in Auvers⸗ ſur⸗Oiſe geſt.(geb. 1853) tler wird zum AP gewählt. Wieder 3 Tage Parkfeſt Der Reichsſender Stuttgart iſt dabei vertreten Das Parkfeſt im Waldpark früheren Saßren zu 4 Vorſitzenden den traditionellen Mann⸗ eimer Einrichtungen, die ſich großer Beliebt⸗ eit erfreuten. In den Jahren des Nieder⸗ gangs verſchwand dieſes drei Tage dauernde eſt und erſt vor zwei Jahren wurde es mit neuem Wagemut wiederaufgenommen. Man verſuchte es zunächſt mit einem Tag, kam im pergangenen Jahre auf zwei Tage und in die⸗ em Jahre wird man das Parkfeſt wie einſt in en Glanzzeiten an drei Tagen durchführen. ondere Bedeutung erlangt das dies⸗ jährige Parkfeſt im Waldpark durch die Mit⸗ Künſtler vom Reichsſender Sluttgart. Albert Hofele iſt ſo bekannt, daß er keiner weiteren Empfehlung bedarf, ebenſo⸗ wenig der Tenor Karl Jautz, die Funkſchwäbin Barbara Müller und andere. Mannheimer Künſtler en z herangezogen, darunter Tänzerin⸗ ationgltheater. Die Darbietungen erfolgen im Freien und werden durch acht Großlautſprecher überall das geſprochene und das geſungene Wort verſtanden werden kann. Die mu 0 Ausgeſtaltung beſorgt die Fliegerkapelle, wäh⸗ Sggl zum Tanz die Werner auſſpielt. Aber auch im 7 auf zwei Tanzflächen das Tanzbein geſchwun⸗ en werden können. Eine ſtändige Fahrge⸗ genheit zum Stern beſorgen nicht nur ferdedroſchken, ſondern auch EG, die von der Endhalteſtelle der Straßen⸗ hahn aus zwiſchen dem Lindenhof und dem Stern verkehrenn. Dex Sonntag wird mit einem Sonderkonzert der Fliegerkapelle und einem Motto„Ein Sommertag in wirkung einiger ſpielte ſich in machte ſich wichtig, indem ſie zunächſt drei känner, mit denen ſie früher gut bekannt war, oolitiſch allerhand nach belaſten mußte, wäre Fließend und Freunden von Druckſchriften was dieſe ſchwer laubwürdig, hängte ſie er an, ſie hätten illegale eviſen ins Ausland geſchoben und ähnliches. Die Erhebungen aber rend ſpäter im mnibuſſe der Anordnung der Kreisleitung Betr. RPT⸗Teilnehmerliſten Die Liſten der Marſchteilnehmer ſind bis 1. Auguſt in voppelter Fertigung einzureichen. Liſten der Zivil⸗ teilnehmer ſind ſofort einzureichen. Getrennt nach Feſtball unter Maſſen⸗ und Privatquartlernehmer. Für Privatquar⸗ hie 75 Pfidneſz 8 an kann ſich denken,——3 Achtung! Sonderzug zum Schauinslandrennen und die hiſtoriſ Ma fafſaß ſihenbe 34 8 ha 05 zu Wanderungen am kommenden Sonntag nach Frei⸗ peterſtadt z1 n ncheneaneh ein Bitd Ravon mo⸗ burg. Abſahrt ab Mannheim.10 libs Rückfahrt chen, welche Verwirrung dieſe Frau geſtiftet Mannheim an 23.49 Uhr, Der Zug hält außerdem an hat, Die Verhandlung zeigte, daß ſie in all den Stationen Neckgrau, Rheinau, Schwetzingen, Hol⸗ Te dieſen Anſchuldigungen fif chwindel hat. kenheim, Neulußheim auf der Hin⸗ und Rückfahrt,* Wald Sie gab es ſchließlich ſelbſt zu. Nachmittags ab 16 Uhr Tanzmuſik in der Löwenbräu⸗ Dienftknecht balle(Bahnhofsnähe). Fahrpreis.50 RM. Die Di Durch und durch verlogen Rachfrage nach dieſer Fahrt bhat ſehr Grafenhauſe 1. 5 ſtark eingeſetzt, weshalb'ſich ſofortige agnachmitte „Der mediziniſche— ſchilderte Beſchaffung der Karten empfiehlt, Wald. Als Frieda W. als eine durch und durch verlogene Sonderzug nach Kochendorf, Bad Wimpfen, am begab man Perſönlichkeit. Ihr Hang zur Lüge, der ihr kommenden Sonniag mit Beſichtigung des Salzberg⸗ chließlich t —— Furchſch 3* tete, war ſtärker als ihre werks Kochendorf. Abfahrt ab Mannheim.10 Uhr, onnte, hat überdurchſchnittliche ittlic i Unglückliche Rücktunft Mannheim an 22.38 Uhr. Fahrkarten bei das klei erbliche Belaſtung und zu.60 RM. einſchl. Einfahrt in das Bergwerk bei glücklich in eine Ehe, die 1934 geſchieden wurde, allen Koß⸗Verkaufsſtellen. kringen 2 verdarben den Hangat Am 8. Auguſt Dampferfahrt St. Goarshaufen—* einer geradezu krankhaften Phantaſie behafte: mainz. Sonderzug nach St. Goarshauſen: von Mainz⸗ 4 führte. ten W3 vollends. Sie kam von der ahn Süd wieder zurück nach Mannheim. Dieſe Fahrt koſtet hes Verbrechens ſeit zehn Jahren nicht mehr nur.90 RM. Abfahrt ab Mannheim.22 Uhr, Der*¹ herunter. Ihre Ma Gebentenlbſſgteig Sug, bält auf der Hin und Ruckfahrt außerdem an ammen mit dem überſteigerten Geltungsbe⸗ Slationon Mannbeim⸗Käſertal, Waldhof und Lampert⸗ Wald lürjniz wurden' daher nicht nur ihr gefährlich, dauſen Anfenparabeuten, an 8·55 Uhr in, Sr. Goars. gind des S ſie gefährden auch die Heffen 11. ZuiſeAuzenthart pis 1330 nbr. um 12.30 nor mit Hottingen ſt ne tlichkeit. Dampfer bis Mainz, Mainz an gegen 17.30 uhr, f Bie wird— wie in der Urteilsbegründung be⸗ Mainz⸗Zud ab 21.52 Uhr, Mannbeim Hof. an 23.5 f ii i ein tont wurde— bei dem nächſten geringſten Ver⸗ ühr, An Bord des Dampfers befindet ſich eine ſtark⸗ Kind iſt zw gehen mit Sicherungsverwahrung zu beſeizte Muſitrapelle. Lanbſchaftserklärungen werden Verbrühung rechnen haben. Ein ſolch gewiſſenskalter, durch Lautſprecher gegeben. Zu dieſer Fahrt ſind die rundverlogener Menſch in ſelner abſoluten Karten ab heute bei allen Kd§ỹ⸗Verkaufsſtellen erhält⸗ Rabenvat Unausgeglichenheit und ſtarken Triebhaftigkeit lich., Soſortſge Beſchaffung der Karten empfieblt ſich, ——* es, fünf Perſonen aufs ſchwerſte an⸗— Fahrt zweifellos ſehr raſch ausverkauft ſein„ Wald uſchuldigen, ohne daß dahinter ein Fünkchen Am g. Auguſt Sonderzug nach Heilbronn-—Ludwigs. mann aus d ahrheit brannte. Aber es liegt in ihrem Fall vurg.—Stuttgart. Abfabrt ab.37 ubr, desmißhand nicht etwa ein krankhaftes Schwindeln vor. Sie Rückfahrt Mannheim an 23.19 Uhr. Der Zug hält bewußt und gewollt. Sie iſt noch an den Stationen Mannheim⸗Rangierbahn⸗ aher für ihre Taten voll verantworklich. hof, Seckenheim, Friedrichsfeld und Heidelberg, Fahr⸗ des Landge— Der jähzorn vorigen Jal preis beträgt.10 RM., vo b r n R ſi daber 1. Raee„ von Heilbronn aus wird eine 4 75——.— Geſängnisſtra»n zehn Am 15. Auguft Sonderzug nach einem der ſchönnen b fia onaten wegen zweier L0 ler. Ver⸗ gebiete des Schwarzwalves, Vad Liebenzell, mit Wen. Mipett 4 443. derungen nach Hirſau. Abfahrt ab Mannheim us⸗.32 Uhr, Rückkunft Mannheim an 23.01 Uör. A. Halteſtellen außerdem Neckarau Rheinau⸗Hafen, in Schwetzingen, Hochenbeim, Reulußheim und Pforzheim. Fahrkarten zu.90 RM. ſind erhältlich bei allen Koß⸗ wurde zu ei Monate Unt eht das Recht der Veröffentlichung am 1 falſcher Anſchuldigung. 1 des Amtsgerichts zu. D en Geſchäd r. —— Verkaufsſtellen. Voltsgenoſſe! Delne urlaubsreiſe mit Kdf! Im 1 4 1* 9 + I n U n e n 43 4 F N SD AP Rahmen der demnächſt ſtatifindenden Urlaubsreiſen 3 IE wird noch beſonders auf folgende Fahrten hingewie. n zu die Geſchäftsſtellen noch Anmeldungen FTahrtenamt. Teilnehmer an der Hochlandfahrt entgegennehmen; 4 (5— Dungvolh) haden am 30. 7, 30 Uhr, im Zim- Uß 34 bom 7. dis 21. Auguſt an den Vodenſer N mer 67 zu erſceinen. Unterbringungsorte; Ueberlingen—Meersburg. Die VomM Geſamtkoſten einſchl. Bodenſeerundfahrten betragen huſſen unter DAð——— 77— 50 5*.— 11. bis 18. Auguſt in die„Eintracht“ Platz des 30. Januar. Unſere Dienſtſtelle haben wir ne ad Halzſchüirf), Geſamtkoſten nur 22.50 Rhm. f pon Ameriranerſtraze 1 nach der Oriedrichsfel, zungz vom 11. bis 18. Auguſt nach Tharingen mii—1 33 E dieir Straße 23 verlegt, Dienſtſtunden montags mgerbringungsort: Brotterode. Geſamtroſten nur ÄM. ſolgte eine k 34.80.— Uß 38 an die Oftſese(Inſel Poehl, Graah), 2 tiere küönnen etwa 75 Prozent der Zivilteilnehmer Das Kreisorganiſationsamt. Reichsarbeitsgemeinſchaft Schadenverhütung Auguſt⸗Auflage„Kampf der Gefahr“ liegt zum Ab ⸗ holen bereit. Da die Kreisgeſchäftsſtele ab 31. Juli für einige Wochen geſchloſſen iſt, müſſen die Heſte bis ſpäteſtens 30. Juli abgeholt ſein. Die Landortsgrup⸗ pen haben den gleichen Termin einzuhalten. Ortsgruppen der NSDap Friedrichsfeld. 2.., 19.30 Uhr, Antreten fümtlicher Politiſchen Leiter, Walter und Warte am Goetheplatz. Dienſtanzug(Bluſe) und Fahrrad, NS⸗Frauenſchaft Achtung, Ortsgruppen! Ferien 1 der NSc ſind vom 15. 7. bis 1. 9 Pfalz“ ſtehen, während der Montag den anz bringt. Den Abſchluß des—— bildet dann ein großes Feuer⸗ w 1 vorgeſehen werden. Kehrausrummel mit Auf⸗ und Abrundung von Pfennigbeträgen. Der Reichskommiſſar für die Preisbildung hat in einem Erlaß zur Auf⸗ und Abrundung der nnigbeträge Stellung genommen. der Wirtſchaftsgruppe erxgangen iſt, bezieht ſich auf ren, für die Höchſt⸗ oder Feſtpreiſe nd und die in Teilen der Einheit, au ie feſtgeſetzten Preiſe beziehen, verkauft wer⸗ Ergeben ſich dabei Preiſe mit Bruch⸗ teilen von Pfennigen, rundung des Pfennigbetrages nach oben dann erfolgen, wenn der Bruchteil Reichspfennig mehr beträgt. In rundung iſt ein Verſtoß gegen die ſeſtgeſetzten Feſtpreiſe nur dann zu erblicken, die Abgabe von kleinen Einheiten n. Preiſe üherſchritten werden Regelung gilt für alle Waren, oweit nicht etwas anderes ausdrücklich ange⸗ n den Ortsgruppen ſo darf eine Auf⸗ Beltlager der 931 Zeltlager in Weinheim vom 6. bis 13 und 14. bis 21. Auguſt werden noch Melvungen angenommen. Beitrag.— RM. Anmeldungen auf der Banndienſt⸗ ſtelle Schlageterhaus, Zimmer 63. Sozialſtelle. Am 31.., 17 Uhr, im Schlageterhaus, Zimmer 67, Monatsappell der Sozialſachbeurbeiter. Meldungen über Lehrſtellenſuchende, Vermittelte ſowie ausgefüllte Berufsberatungskarten ſind mitzubringen. Gefolgſchaft 1/171. Am 29.., 19.45 Uhr, Borſchule auf ber Sellweide. Sport mitbringen. einen halben In dieſer Auf⸗ hegeiſtert vi Geſamtkoſten einſchl. Dampferfahrt 62.30 RM.— 4 3 Kch Druck und Papier, Am Dienstag, 3.., findet pferfah„Drei Eicheg die allmonatlich abgehaltene Zuſammenkunft der Alters⸗ Es empfiehlt ſich, die Anmeldungen zu obigen Ur⸗ invaliden des graphiſchen Gewerbes ſtatt. Es iſt der laubsreiſen raſcheſtens abzugeben, da auch bei dieſen Es war noc Wunſch der Altersinvaliden, mit den jüngeren Ar⸗ Fahrten demnächſt mit Annahmeſperre gerechnet wer⸗ cber Stimm beitstameraden, die noch im Beruf ſtehen, die Ver⸗ den muß. dort gings z bindungen, die durch die frühere Zuſammenarbeit be⸗ Achtung, Teilnehmerinnen vom Montag⸗Gymnaſtir⸗ Gaſthaus zu ſtanden haben, aufrecht zu erhalten bzw. wieder auf: kurs— Carin⸗Göring⸗Schule. Dieſer Kurs findet nun⸗ flug beendig — zufriſchen. Es iſt daher jeder Arbeitskamerad des mehr jeweils montgas von 19.30 bis 21 Uhr in der der Ko⸗Fa Lraphiſchen Gewerbes Mannheim zu dieſer Zuſam⸗ Liſelotteſchule, Colliniſtraße, ſtatt.„ſand, konnte menkunft herzlichſt eingeladen. Achtung! Zu den Urlaubsfahrten finden auch für wurde e gch Rahrung und Genuß, Am 7. 8. findet eine Wanderungen ſtatt, die ſich auf die Dauer der Ur⸗ iag im„De Beſichtigung der Reichsanſtalt für Tabakforſchung in laubsfahrt erſtrecen. Erkundigen Sie ſich vieferhalb 4 Forchheim ſtatt. An dieſer Beſichtigung können ariſche bei den Kdß⸗Geſchäftsſtellen.— Betriebsführer und Gefolgſchaftsangehörige aller Be⸗ 3 Chöre unter Kunkel fand ———— geſiel der g triebe der Nahrungs⸗ und Genußmittelinduſtrie teil⸗— —477*5 RM.— port für jedermann 10 5 am 7.., r, mit Omnibus ab Paradeplatz. An⸗ meldung bis ſpäteſtens 51.7. in C 1, 10, Zimmer 8. Donnerstag, 29. Juli: nzan dem g Breslau win abordnung d Allgemeine Körperſchule(Frauen und Münner): 18.30 DaAg⸗Straßenzellen⸗, Zeulen⸗ und Bloc⸗ 5½3 20 Uhr, Humboldtſchule, Gartenfeldſtraße; 20 bis 5 al 91 de⸗ 10 am 31. 7, 19.30 Uhr, geſchloſſen vor 21.30 Uhr, Feudenheimſchule(Turnhalle).— Kinder⸗ er Dienſtſtelle Streuberſtraße 40 an. turnen; 18—19 Uhr, Humboldtſchule.— Schwimmen Arbeitsſchule(nur für Frauen):.30—11 Uhr, Rheinbad Arnold; (Frauen und Männer): 21.30—23 Uhr, Städti Am 3. Auguſt beginnt in g 1. 10, 19 nor, ein Lehr⸗ Hallenbad(Halle).— Tennis und 1355 Obſt · un gang in, Gtenograſte ſ, Fortgeſchrittene fer); 19—20 Uhr, Tennisanlage Friedrichsring.— Brombeer ab 60 Silben, und um 20.30 Uhr ein Lehrgang in Koſtenloſe ſportliche und ſportärztliche Beratungsſtelle: Zwetſchgen Stenograſie Eilſchrift ab 120 Silben. An⸗ 17.30—18.30 Uhr, Geſundheitsamt, Haus der Allg meldungen hierzu werden noch entgegengenommen, meinen Ortstrankenkaſſe, Haupteingang, Zimmer 121 5 his 25, Birr 29. Juli 19 iben Fortgeſchrit⸗ gegengenommen. riebsbeſichtigung). Berufserziehung tskundliche Fahrt iſtalt für Tabak ie Fahrt betragen t am 7. Auguſt, ft gegen 22 Uhr. nd bis ſpäteſtensn ben. 4 dem nachſtehend nſferen Zahlſtellen unbedingt einzu- zungen geſtrichen. zu zahlen: und Urlaub en Arbeit, p 4, Völkiſche Buch⸗ n Tatterſall; Zi⸗ Neckarau: Buch⸗ tiſenſtraße 3; in 4 ri⸗Theodor⸗Str.; iße 129; Laden⸗ „Leoner Str. 25. und übermorgen die Nordſee Uhr, Weinheim rlin am 30.7. Anhalter Bahn⸗ Allgäu am it beſchleunigteem erzug ab Karls⸗- am kommenden ig Peterskopf- Wanderzeit eiwa troffen und wer⸗ ei den bekannten landrennen und intag nach Frei⸗ Uhr, Rückfahrt ilt außerdem an 3 hwetzingen, Hok⸗ und Rückfahrt. der Löwenbräu⸗ 50 RM. Die t hat ſehr h ſofortijge pfiehlt. Wimpfen, am des Salzberg⸗ heim.10 Uhr, r. Fahrkarten Bergwerk bei 9 3 Goarshauſen 3 en: von Mainz. ieſe Fahrt koſtet .22 Uhr, Der t außerdem an f und Lampert⸗ in St. Goars⸗ 4 12.30 Uhr mit en 17.30 Uhr, Hbf. an 23.15 ſich eine ſtark. rungen werden Fahrt ſind die fsſtellen erhält- empfiehlt ſich⸗ usverkauft ſein onn—Ludwigs. im.37 Uhr, Der Zug hält ⸗Rangierbahn⸗ idelberg. Fahr⸗. aus wird eine n der ſchönſten lzell, mit Wan⸗ b Mannheim 23.01 Uhr. nau⸗Hafen, in ind Pforzheim. bei allen KöF. it Koß! Im Urlaubsreifen rten hingewie⸗ Anmeldungen ———————————————— 3 den Bodenſee, ersburg. Die ten betragen Auguſt in diee ur 22.50 Rnm. Thüringen mit oſten nur Rm Boehl, Graal), 30 RM.— u obigen Ur⸗ uch bei dieſen zerechnet wer⸗ ag⸗Gymnaſtir⸗ es findet nun⸗ 1 Uhr in der ————— finden auch mer der Ur⸗ ich dieſerhalb n 4 ünner): 18.30 raße; 20 bis — Kinder⸗ Schwimmen bad Arnold: Städtiſches mund Män⸗ ichsring.— „Hakenkreuzbanner“ — Blick übers Cand Donnerstag, 29. Juli 1937 Durch zu ſtarkes Bremſen überſchlagen * Heidelberg, W. Juli. Am Mittwoch⸗ vormittag überſchlug ſich ein Perſonenkraft⸗ wagen durch zu ſtarkes Bremſen beim Ueber⸗ holen auf der Reichsautobahn. Der Wagenfüh⸗ rer erlitt einen Unterſchenkelbruch, der Mitfah⸗ rer kam mit leichten Verletzungen davon. In der Neckarſchleuſe ertrunken * Reckarburken, 28. Juli. Beim Durch⸗ ahren eines Neckarſchiffes fiel das ſechsjährige des Schiffers Wäſch ins Waſſer und ertrank. Seltener Fall von Sittenverderbnis Pforzheim, 28. Juli. Die ledige 26 Jahre alte, wiederholt vorbeſtrafte Suſanne Donners⸗ tag aus Mannheim⸗Neckarau hat mit einem Volksſchüler unter 14 Jahren unſittliche Hand⸗ lungen getrieben. Die Große Strafkammer ver⸗ hängte über dieſe Jugendverderberin eine Ge⸗ kängnisſtrafe von einem Jahr. Auf Schwarzfahrt ſchwer verunglückt Pforzheim, 2. Juli. Am Dienstagabend fuhr der Mechanikerlehrling Hans Kratt mit einer Beiwagenmaſchine, in der der Mechaniter⸗ lehrling Horſt Feßler ſaß, vom Wartberg durch die Redtenbachſtraße. Er geriet auf eine fünf Meter hohe Böſchung, auf der Steinſtufen auf⸗ geſchichtet waren, wodurch das Motorrad in die öhe geriſſen und etwa zehn Meter durch die Luft geſchleudert wurde. Führer und Beifahrer wurden auf die Straße geſchleudert und mußten mit lebensgefährlſchen Kopf⸗ und Armverlet⸗ ungen in das Städtiſche Krankenhaus eingelie⸗ ert werden. Kratt hatte die Beiwagenmaſchine —— benutzt und beſaß auch keinen Führer⸗ ein. Treffen der Bürgerwehren in Säckingen * Säckingen, 28. Juli. Am 7. und 8. Auguſt wird in Säckingen ein Treffen der badi⸗ ſchen und heſſiſchen Bürgerwehren ſtattfinden. Es wird ein farbenfrohes Bild geben, wenn die hiſtoriſchen Bürgerwehren in der Trom⸗ peterſtadt zuſammenkommen. Tod durch ein Luftgewehr * Waldshut, 28. Juli. Der Dienſtknecht Walter Eiſele aus Falkau, der in Grafenhauſen in Stellung war, ging am Sonn⸗ tagnachmittag mit einem Luftgewehr in den 4 Wald. Als er bis Dienstag nicht zurückkehrte, begab man ſich auf die Suche und fand ihn chließlich tot auf. Soweit ermittelt werden onnte, hat ſich das Gewehr ſelbhſt entladen, wo⸗ bei das kleine Geſchoß, 4,5 Millimeter, ſo un⸗ glücklich in den Kopf drang, daß es trotz ſeiner Durchſchlagskraft den Tod herbei⸗ ührte. 1jähriges Kind verbrüht * Waldshut, 28. Jull! Das 1½ährige Kind des Straßenarbeiters a. D. Paul Käfer in ottingen ſtürzte in einem unbewachten Augen⸗ lick in einen Trog mit heißem Waſſer. Das Kind iſt zwei Tage ſpäter an den erlittenen Verbrühungen geſtorben. Rabenvater erhält die verdiente Strafe * Waldshut, 28. Juli. Ein junger Ehe⸗ mann aus der Umgebung hatte ſich wegen Kin⸗ 3 desmißhandlung vor der Großen Strafkammer des Landgerichtes Waldshut zu verantworten. Der jähzornige Menſch hatte ſein im November vorigen Jahres geborenes Kind ſchon wenige Tage nach der Geburt geſchlagen. Dieſe Er⸗ iehungsmethode ſetzte er fort und ging dabei häufig ſo brutal vor, daß das Kind ſchwere körperliche Schäden davontrug. Der Rohling wurde zu einem Jahr Gefängnis abzüglich vier Monate Unterſuchungshaft verurteilt. Neues aus Schriesheim Vom MGV,„Eintracht“. Mit fünf Auto⸗ huſſen unternahmen die Mitglieder des Mov „Eintracht“ am Sonntag einen Ausflug mit dein Ziel Heidelberg, Feierſtätte, Tiergar⸗ ten und Ehrenfriedhof zu beſichtigen. Dann ſolgte eine kurze Fahrt ins Blaue. Alle waren hegeiſtert von der herrlichen Waldfahrt über „Drei Eichen“, Waldhilsbach nach Bammental. Es war noch möglich, im Schützenhof in fröhli⸗ cher Stimmung einige Lieder zu ſingen. Von dort gings zurück nach Handſchuhsheim, wo im Gaſthaus zum„Laenm“ ein Tänzchen den Aus⸗ flug beendigte.— An dem Begrüßungsabend der KdF⸗Fahrer, der am gleichen Abend ſtatt⸗ and, konnte der Verein ſich nicht beteiligen, da⸗ für wurde es am Abſchiedsabend am Dongiers⸗ iag im„Deutſchen Hof“ nachgeholt. Die acht Ehöre unter der Leitung des Vizedirigenten Kunkel fanden großen Beifall, ganz beſonders geſiel der gern gehörte Chor„Der Trommler von Deutſchland“. Der wünſchte allen Koßß⸗Urlaubern eine glückliche Heiemfahrt. An dem großen Deutſchen Sängertrefſen in Breslau wird die Eintracht mit einer Fahnen⸗ abordnung durch 4 Sänger vertreten ſein. Märkte Obſt⸗ und Gemüſe⸗Großmarkt Weinheim Brombeeren 22—28 Pfg., Pfirſiche 23—28, Zwetſchgen 20—25, Pflaümen—10, Aepfel 10 dis 25, Birnen 10—325, Tomaten 10—12, Stan⸗ gerwohnen—12, Buſchbohnen—6 Pfg. An⸗ 3 tetie adiſche Meſungen Dio zennerkanadier-Flotlille auf dem main Ein herzlicher Empfang der 500 Jung⸗Kanuten in Wertheim * Wertheim, 28. Juli.(Eig. Bericht.) Zu Lande und zu Waſſer kamen in dieſen Tagen die Gäſte in unſere Main⸗Tauber⸗Stadt:„Kraft durch Freude“ brachte Ende vergangener Woche einige hundert ferienfreudige Kurmärker zu mehrtägigem Aufenthalt, Sonntagnachmittag er⸗ folgte die Einfahrt der großen Zehnerkana⸗ dier⸗Flotille der 500 Jung⸗Kanuten, die ſich gegenwärtig auf ihrer diesjährigen, auf dem Main veranſtalteten Reichsjugendfahrt befinden. Eine Reihe erlebnisreicher, angenehmer Fe⸗ rientage haben die ſeit Donnerstag im Städt⸗ chen Aufenthalt genommenen kurmärker Volks⸗ genoſſen und Volksgenoſſinnen bereits hinter ſich. Stadt⸗ und Muſeumsbeſichtigungen, Om⸗ nibus⸗ und Dampferfahrten nach den nahelie⸗ genden bekannteren Städtchen und Städten, Wanderungen in die nähere Umgegend Wert⸗ heims, laſſen die Tage des Hierſeins um ſo kürzer erſcheinen, bringen den Koͤßß⸗Gäſten, wie Wertheims Stadtoberhaupt in ſeinen herzlichen Empfangsworten auf dem zu Ehren der Koß⸗ Kurmärker veranſtalteten Begrüßungsabend er⸗ wähnte, nicht allein die gewünſchte Erholung, ſondern auch eine eingehende Kenntnis des ſchönen Landes an der Mainlinie. Trotz ſprach⸗ licher Eigenheiten hatte an dieſem in fröh⸗ licher Stimmung verlaufenen Abend doch bald Nord und Süd gefunden und nicht lange hielt es an, da griff eine fröhlich⸗kameradſchaftliche, faſt als ausgelaſſen zu bezeichnende Stimmung im Turnhallenſaale Platz. Der erſte Tag, der vom 25.—31. Juli, durch das Fachamt Kanuſport auf der 213 Kilometer langen Mainwaſſerſtrecke Gemünden— Mainz veranſtalteten großen Reichsjugendfahrt ſah die jugendlichen Kanuſportler und ⸗ſportlerinnen am Abend zur Lagerraſt in unſerem Main⸗ Tauber⸗Städtchen. Von ſportlichem Eifer und jugendlichem Tatendrang beſeelt, ſchafſen ſie— trotz vorhergehender oft langer Bahnfahrt, trotz des während der Fahrt auftretenden Gegen⸗ windes— in glänzender Rudererdiſziplin die erſte bis Wertheim führende, 55 Kilometer lange Teilſtreke. Wie in Gemünden, dem Aus⸗ gangspunkt der Fahrt, zeigte ſich hier ebenfalls das waſſerſportliche Intereſſe der Bevölkerung, denn zahlreich umſäumte ſie bei der Einfahrt der von Böllerſchüſſen begrüßten, aus präch⸗ tigen Zehnerkanadiern beſtehenden Kanuten⸗ Flotille die Main⸗ und Tauberufer. Tauber⸗ aufwärts, an dem e vorbei, zu dem an und im Sportplatz vorgeſehenen Lande⸗ und Lagerplatz zogen die insgeſamt 45 boote und bald hatte ſich ein richtiggehendes, bewegtes Lagerleben entfaltet. Montagvormit⸗ tag vereinigten ſich die Fahrtteilnehmer in»er Meſſehalle, um die herzlichen Begrüßungsworte des hieſigen Stadtoberhaupts und deſſen Wün⸗ ſche für weitere glückhafte Fahrt entgegenzuneh⸗ men. Das leicht regneriſche Wetter hielt an⸗ n die Jung⸗Kanuten nicht ab, einen urzen Rundgang durch die Stadt zu unterneh⸗ men. Am ſpäten Vormittag zog die Kanuten⸗ Flotille mit ihrem wieder tauber⸗ und mainabwärts ihrem nächſten Ziel, Milten⸗ berg, entgegen. Die Baudenkmäler des Morkgräfler Candes Eine aufſchlußreiche Beſichtigungsfahrt des Landesamts für Denkmalspflege Lörrach, 28, Juli. Profeſſor Linde vom Landesamt für Denkmalspflege— Karlsruhe, weilte dieſer Tage zur Beſichtigung verſchiede⸗ ner wichtiger Baudenkmäler des Martgräfler Landes in Lörrach. Sie galt zunächſt dem ſtol⸗ zen Wahrzeichen des Markgräflerlandes, der Burgruine Rötteln. Unter ſachkundiger Führung durch den ge⸗ ſchäftsführenden Vorſitzenden des Röttelbundes, Pg. Faißt, der genaue Erläuterungen über die bis jetzt Erhaltungsarbeiten und über die in Zutunft noch vorzunehmenden Ar⸗ beiten gab, wurden eingehend alle Teile der großartigen Burganlage in Augenſchein genom⸗ men. Es wurden auch finanzielle Fragen, ge⸗ ſtreift und Mittel und Wege beſprochen, wie burch eine tatkräftige Hilfe die geplanten weite⸗ ren Freilegungs⸗ und Erhaltungsarbeiten ge⸗ ördert werden können. Anſchließend an dieſe eſichtigung, in deren Verlauf ſich Prof. Linde wiederholt überaus lobend über die vom Röt⸗ telnbund geleiſtete Pionierarbeit im Dienſte der Heimat ausſprach, wurde die Röttler⸗Kirche, dieſes mit der Geſchichte der Burg Rötteln ſo eng verknüpfte Gotteshaus, heſucht. In dieſem Zuſaenmenhang kann auch hie erfreuliche Mitteilung gemacht werden, daß dieſer ſchöne alte Bau im Aeußeren eine durch⸗ greiſende Ausbeſſerung im Sinne der Denk⸗ malspflege erhält, wozu die Mittel ſchon bereit⸗ geſtellt worden ſind. So erhält die Kirche vor allem eine neue Bedachung und der Putz am Turm und Schiff wird erneuert. Man wird hierbei natürlich ſo vorgehen, daß der Charak⸗ ter des mittelalterlichen Baues gewahrt bleibt. Weiter wurde beſichtigt das Kogerhaus in Oetlingen, ein ſchöner, kunſtgeſchichtlich wert⸗ voller Fachwerkbau, dann ging es nach Iſtein, wo vor allem die ſogen. Kanzel ier Augenſchein genommen wurde. In Inzlingen wurde das Schloß Reichenſtein beſucht und zuletzt waren in Lörrach das Stettener Schlößchen und die Evangeliſche Stadtkirche Gegenſtand be⸗ onderer Beſprechungen. Prof. Linde fand orte hoher Anerkennung für den künſtleriſchen Wert der von ihm beſichtigten Baudenkmäler des Markgräflerlandes und gab ſelbſt Winke Pft Anregungen für ihre Erhaltung und ege. blitzernde perlen in Odenwaldbächen Bereits 1761 wurden 800 Stück Perlmuſcheln in die Steinbach eingeſetzt n Heidelberg, 28. Juli. Wer durch das liebliche Steinachtal gen Schönau im Odenwald zu wandert, ahnt wohl nicht, welch herrliche Koſtbarkeiten in dem eilig dahinfließenden Bäch⸗ lein verborgen liegen. Selten kommt ein frem⸗ der Menſch in dieſes ſtille Seitental des Neckars oder nur dann, wenn einer die Ueberreſte des früheren Ziſterzienſerkloſters Schüönau beſucht. Der Zufall ließ einen Ortskundigen etwas mehr plaudern, als dies ſonſt Fremden gegen⸗ über der Fall iſt. In den Bächlein des Oden⸗ Zwischen Neckar und Bergstraſte 175 350 Zentner, Nachfrage: gut, nächſte Ver⸗ teigerung: heute 14 Uhr. fleine Viernneimer lacheimten * Glück im Unglück. Geſtern abend er⸗ eignete ſich an der Straßenturve Lorſcher Straße und Adolf⸗Hitler⸗Straße ein Verkehrsunfall, der eine große Menſchenanſammlung zur Folge hatte. Ein aus Darmſtadt ſtammender Mann wurde anit ſeinem Dreirad⸗Lieſerwagen beim Nehmen der Kurve infolge zu großer Geſchwin⸗ digkeit auf die linke Straßenſeite getragen, wo⸗ bei der Kraftwagen umſtürzte und beſchädigt wurde. Wie durch ein Wunder wurde der Fah⸗ rer und zwei fünfjährige Kinder durch die Glasſplitter nur leicht verletzt. * Die Tabakernte hat begonnen. Das feuchtwarme Wetter der letzten Woche hat den Tabak ſeiner endgültigen Reiſe ein gutes Stück entgegengebracht. Die Pflanzen haben ſich ſehr ſchön entwickelt und weiſen zur Freude un⸗ ſerer Bauern alle Anzeichen eines Qualitäts⸗ tabaks auf. Dieſer Tage wurde auf vielen Aek⸗ kern mit dem Leſen von Sandblättern begon⸗ nen. Die in dieſem Jahre durchweg gut geraten ſind. In den nächſten Tagen wird auch die Tabak⸗ abſchätzungskomeniſſion mit ihrer Arbeit in der ganzen Gemarkung einſetzen. Nach dem ſchönen Erntewetter für das Getreide, das nunmehr vollſtändig, außer wenigem Hafer, ein⸗ gebracht iſt, wünſchen ſich die Bauern und Land⸗ wirte auch zur endgültigen Reiſe des Tabats ſchönes Wetter. 3 waldes liegen Perlen, wunderſchöne Perlen. Schon faſt zwei Jahrhunderte ſind es her, genau im Jahre 1761, da ließ Kurfürſt Karl Dheodor aus Dießenheim in Bayern 800 Stück Perl⸗ muſcheln in drei Fäſſer verpackt in die Steinbach bei Ziegelhauſen überführen und So ſteht es in den Akten, die im Ge⸗ nerallandesarchiv in Karlsruhe aufbewahrt lie⸗ gen. In der Tat 131000 es ſich ſchon in ganz kurzer Zeit, daß das Waſſer die nötigen Kalk⸗ beſtandteile enthielt, die den Muſcheltieren zum dauernden Weiterleben verhelfen. In kurzer Zeit vermehrten ſich auch die Tiere, ſo daß man mit Beſtimmtheit auf eine gute Ausbeute rech⸗ nen konnte. Sicher hatte Karl Theodor ſchon nach kurzer Zeit die Beobachtung gemacht, daß Diebe am Werk waren, denn bald darauf wur⸗ den längs den Ufern Warnungstafeln ange⸗ bracht, daß bei Todesſtrafe es verboten ſei, nach den Muſ ln zu ſuchen oder gar ſolche aus dem Waſſer zu nehmen. Beſonders heftige Regengüſſe verurſach⸗ ten fortwährende Anſchwellungen des ohnehin mit ſtarkem Gefäll fließenden Baches. Die Re⸗ chen verſandeten ſtark und die Muſcheln, von der Flut fortgeſchwemmt, erſtickten im Sande. Dies bedeutete gerade in der Anfangszeit einen ſchweren Rückſchlag. Die Behörden ließen darauf alle Muſcheln wieder— und in die Stei⸗ nach bei Schönau verſetzen, wo ſie ſich bis auf den heutigen Tag in großer Anzahl erhalten haben. Der Förſter wurde mit ſeinem Perſonal in ſeinem Bezirk dazu verpflichtet, die Aufſicht zu führen, und die zur Perlenfiſcherei Befohle⸗ nen wurden vereidigt. Kurfürſt Karl Theodor hatte in ſtrenger Weiſe den Realbetrieb einge⸗ führt mit genauen Beſtimmungen, in welchen Monaten und in welchem Jahre das Oeffnen der perlentragenden Muſcheln vorzunehmen ſei. Meiſt geſchah dies in den Monaten Auguſt und September, weil gerade um dieſe Jahrezzeit das Waſſer genügend warm war. Nach einem heftigen Unwetter trat eine große Ueberſchwemmung ein, wodurch viele iſer tiere 1 heſſiſches Gebiet nach Neckarſteinach weitergeſchwemmt wurden. Der damalige Land⸗ rat von Hirſchhorn ließ ſämtliche Tiere, die ge⸗ funden wurden, in die dortige Bach überführen. Heute findet man noch im Mühlengraben der Andreeſchen Mühle perlenführende Muſcheln. Im Jahre 1826 machte man einen Verſuch, der einfachen Ueberwachung wegen 40—50 Mu⸗ ſcheln in die Wolfsbrunnenteiche einzuſetzen, der Verſuch mißlang aber vollſtändig. Das Waſſer hatte keinerlei Kalkbeſtandteile. Die Tiere gin⸗ gen innerhalb von vierzehn Tagen zugrunde. Dr. von Heßling in München hat entſprechende Forſchungen angeſtellt. Die Ergebniſſe ergaben, daß die Flußperlenmuſcheln ſogenannte Süß⸗ waſſermollusken, zur Gattung der Auſtern gehö⸗ rend, am liebſten in weichen Waſſern leben, die reich an Alkalien, Kieſel⸗ und Phosphorſäuren, dagegen arm an Erden, und die in äußerſt kalk⸗ armen Gebirgen entſprungen ſind. Das Muſcheltier kann am beſten in we⸗ nig kalkführendem Waſſer die Kalkmaſſe auf⸗ ſaugen, die es nötig hat, um die wertvollen Stoffe der Schleimabſonderung zur Bildung einer Perle abzugeben. Die ausgebildete Perle beſteht aus reinem, kohlenſaurem Kalk. Das Tier wird durch das Eindringen eines Fremd⸗ körpers, z. B. eines Sandkornes in das Innere der Muſchel zur Abſonderung einer Schleimhaut 903 und hüllt dann den Fremdkörper mit der Schleimhaut ein. Die Farben ſind ſehr ver⸗ ſchieden, weiß und roſa mit ſchönſter Lüſter, meiſt aber grau und braun. Letztere können für Schmuck aber nicht verwendet werden. Perlen⸗ tragende Muſcheln ſind äußerlich ſchon er⸗ kennbar. Leider hat ſich die Perlmuſchelzucht nie als rentabel erwieſen. Der Erlös war immer ſo gering, daß kaum die Verwaltungskoſten ge⸗ deckt werden konnten. Großherzog Ludwig hat daher 1832 das Real der Perlenzucht als gegen⸗ ſtandslos aufgehoben. Die Forellenpächter der Steinach haben in den letzten Jahren auf An⸗ regung der Regierung den Perlmuſcheln mehr Aufmerkſamkeit zugewendet, und einer dieſer Pächter konnte auf einer Schau eine herrliche Ausbeute vorzeigen. Schutz der Ernte vor Brandgefahr Eine neue große Aufklürungsaktion Berlin, 28. Juli. Die Reichsarbeitsge⸗ meinſchaft Schadenverhütung beginnt Mitte Auguſt mit einem neuen großen Aufklärungs⸗ feldzug zur Brandverhütung, der ſich insgeſamt über ein halbes Jahr erſtrecken und zu einer weſentlichen Verſtärkung der Brandſchau 35 ren ſoll. Der Auguſt wurde gewählt, weil in dieſem Monat beſonders die Ernte vor Brand⸗ 15 ei werden muß. Polizei und K haben Anordnungen zur Untekſtützung des Exntebrandſchutzes erlaſſen. Es iſt un⸗ vereinbax mit der Erzeugungsſchlacht, daß ſich in Deutſchland alljährlich 350 000 Brände mit einem Geſamtverluſt von 400 Millionen RM ereignen, von denen zwei Drittel auf das Land entfallen. 20000 ganze Wohnhäuſer könnten jedes Jahr mit dieſer⸗Schadenſumme errichtet werden. 250 000 ſchaffende Deutſche verdienen n dieſe Summe, die in Rauch und lammen aufgeht, ſie haben alſo umſonſt ge⸗ arbeitet. 200 000 Menſchen könnten von dem leben, was an Nahrungsmitteln verbrennt. Im Rahmen der Aufklärung ſoll beſonderes Augen⸗ merk auch dem Kind zugewandt werden, das der größte Brand 05 if. Allein die Kinder ſtiften täglich 13 Schadenfeuer, elf die Jungen und zwei die Mädchen, an, und ziemlich genau Mark koſten die Kokeleien der Kinder im urchſchnitt jedem deutſchen Haushalt. Nachkörung für Bullen 28. Juli. Für Zuchtbullen, für die noch kein amtliches Körbuch ausgeſtellt und noch keine Deckerlgubnis erteilt iſt, weil ſie guf der zuſtändigen Hauptkörung nicht vorge⸗ 4 werden konnten, ſind zwecks Vorſtellung auf einer Nachkörung unverzüglich bei der zu⸗ tändigen Körſtelle(Kreisbauernſchaft) 3 te⸗ tens bis 5. Auguſt 1937 anzumelden. Zue e ur Zucht zſeefelten 34 für die öffentlich aufgeſtellten Bullen, wie auch für die Büllen, die ſich im Privatbeſitz befinden. Die Bürger⸗ —— 0 ſind dafür verantwortlich, daß die An⸗ meldungen vollzählig und genau vorgenommen werden. Vordrucke f hältlich. Mieger ſen. zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt Frankfurt a.., W. Juli. Das Sonder⸗ e verurteilte nach zweitägiger Verhand⸗ ung den 55jährigen J. Wilhelm Mieger aus Köppern wegen Verbrechens nach 8 1 unſat 4 10 er 1 des Geſetzes zur Gewährle Zuche es echtsfriedens zu lebenslänglichem Zuchthaus und wegen gewerbs⸗ und gewohnheitsmäßigen Wilderns und Vergehens gegen das Schuß⸗ Ehlbengefkd zu 15 Jahren Zuchthaus ſowie Ehrverluſt auf Lebenszeit. Der Angeklagte iſt nach ſeinem eigenen Ge⸗ ſtändnis des gewerbs⸗ und gewohnheitsmäßigen Wilderns ſchuldig und er iſt deshalb ſchon dreimal vorbeſtraft. Das Gericht hält mit Rück⸗ ſicht auf die Hartnäckigkeit des Angeklagten die höchſt zuläſſige Strafe für angebracht. Gegen den Angeklagten war die Todesſtrafe beantragt. Das W hat ſich dieſen Antrag lange überlegt. Der Angeklagte iſt ein Menſch, dem alles zuzutrauen iſt. Aber es wurde berück⸗ ſichtigt, daß der Schluß der Tragödie nicht in traurigem Sinne endete. Das Urteil iſt ſofort rechtskräftig. nd bei den Körſtellen er⸗ Die eigenen Töchter verkuppelt Zweibrücken, 28. Juli. Eine entartete Mutter mußte ſi geſtern vor der Großen Strafkammer in Zweibrücken deshalb verant⸗ worten, weil ſie ihre beiden 16 und 17 Jahre alten Töchter“ regelrecht und regelmäßi kuppelt hat. Die 1895 Eis nene Eliſabeth Ru⸗ dolphi aus Kindsbach lud monatelang in ihre Wohnung junge Burſchen ein, die ſie mit aller⸗ lei Redensarten dazu aufforderte, Lech mit ihren Töchtern abzugeben und Wage ieſen au die Gelegenheit hierzu. Da üngere der beiden Mädchen iſt als Folge dieſes 8 pleriſch in n en. gar ie kuppleriſche Mutter wurde zu einem Jahr Gefängnlg verurtilt. ver⸗ „Hakenkreuzbanner“ Unterhaltung und Wiſſen Donnerstag, 29. Juli 1937 Mit William Beebe die Natur erleben Zum 60. Geburtstag eines großen Menschen/ Sternenhimmel in der Tiefsee Am 15. Auguſt 1934 jagten Draht und Funk eine Meldung um den Erdball, deren Bedeu⸗ tung mancher bis heute nicht erfaßt hat. Wil⸗ liam Beebe, Direktor des Neuyorker Zoologi⸗ ſchen Inſtituts, war bei den Bermudas in einer Stahlkugel 923 Meter tief in den Atlantik hin⸗ abgetaucht. Was ſind 923 Meter unterhalb oder ober⸗ halb unſerer Daſeinsebene? Auf dem Lande bedeutet der Höhenunterſchied nichts. Wir ſehen dieſelben Menſchen, Tiere, Pflanzen. Piccard log zwanzigmal ſo hoch. Der Himmel war chwarz, die Luft dünn, aber er blieb im Be⸗ reich irdiſcher Erlebniswelt. Bergleute tauſend Meter tief im Schoß der Erde ſehen dasſelbe Geſteinsbild, das ſie aus geringeren Tiefen kennen. Anders iſt es im Meer. Ein paar Meter unter dem Waſſerſpiegel beginnt eine Welt, die uns fremd iſt. Und 923 Meter tief liegt vor dem entzückten und erſchütterten Menſchen⸗ auge ein Panorama, das mit ſeinem unbe⸗ ſchreiblichen, von Lichtpunkten ſonderbarer Leuchtweſen belebten Schwarz nur einem ſter⸗ nenarmen Nachthimmel vergleichbar iſt. Und ein„Aſphaltmenſch“, in ſeinem Herzen die tiefe Naturfrömmigkeit entwickelt, die bei trockener wiſſenſchaftlicher Sezierarbeit immer wieder vom Geheimnis des Daſeins hingeriſſen wird. Bei der Jagd auf bisher nie geſehene Fa⸗ ſanen im Himalaja ſieht er EIm Dſchungel der Faſanen“) einen Adler niederſtoßen und mit der Beute davonfliegen. Im ſelben Augen⸗ blick erſcheint ein Vögelchen auf dem Schauplatz und ſingt unbekümmert ſein Lied. Die Ah⸗ nungsloſigkeit der kleinen Kreatur läßt ihm ge⸗ ſpenſtiſch die„ſekundenlange furchtbare Kraft⸗ entfaltung der Natur“ erſcheinen. Sein Blut ſtockt. Aber darf ein Zoologe von einem ſo alltäglichen Vorgang ergriffen ſein? Leiden⸗ ſchaftlich verteidigt er ſein Menſchenrecht: zu fühlen. Nicht das Handwerksmäßige an der wiſſenſchaftlichen Arbeit ſei das Höchſte. Dar⸗ über ſtehe die Schöpferkraft des verallgemei⸗ nernden Denkens.„Und warum ſollte uns“, jo ſchilt er weiterſchweifend die routinierte Kühle mancher Berufsgenoſſen,„die Naturwiſ⸗ ſenſchaft unempfänglicher machen für die Neunte Sinfonie?“ Jedes engherzige, verhärtete Den⸗ ken empört ihn. Ebenſo dichteriſch durch⸗ das war das Unglaubliche jenes Ereigniſſes von 1934: ein Menſch war über eine Strecke, die der Fußgänger auf ſeiner Straße in zehn Minuten durcheilt, in nervenzerreibender Drei⸗ ſtundenſpanne ſenkrecht zu einem Lebensbezirk des Waſſer vorgedrungen, der uns zuvor ſo fern lag wie eine Marslandſchaft. William Beebe war bei dieſer tollkühnen —Forſchertat bereits 57 Jahre alt. Jetzt, am 29. Juli, gedenken ſeine Freunde ſeines 60. Ge⸗ burtstages. Seine Freunde— das ſind Men⸗ ſchen in aller Welt. Millionen von Deutſchen ſind unter ihnen. Seine Bücher, in Ueber⸗ ſetzung bei Brockhaus in Leipzig erſchienen, haben das, was gerade den deutſchen Leſer zu⸗ tiefſt anpackt: das Menſchliche in der Gelehr⸗ ſamkeit, das Lächeln im Abenteuer, die Ehr⸗ furcht im Erſchauen der Natur, den Todesmut in der Arbeit. Das Entdeckerbuch„923 Meter unter dem Meeresſpiegel“ gilt heute als einer der groß⸗ artigſten Tatſachenberichte der Menſchheitsge⸗ ſchichte. Abgerundet wird das Bild des Ge⸗ lehrten und des Menſchen William Beebe aber erſt durch ſeine anderen Bücher. Klar tritt das fröhlichmachende Wunder hervor, wie ein Junge aus dem heißen Steinmeer Brooklyn, groß ge⸗ worden im Schatten der Wolkenkratzer, unter⸗ richtet an der Columbia⸗Univerſität am lär⸗ menden Broadway, ein Weltſtadtmenſch alſo, Diktat aus 7235 Meter Meeresfiefe ſtreift ſeine Weisheit die Natur, wo immer ſie vor ſeinen Augen liegt. In „Dſchungelleben“ packt ihn einmal der Gedanke des Kreislaufs im Daſein al⸗ les Lebendigen. Er öffnet ſeine„Zauberſchachteln“, die Machtbereiche des Tie⸗ res, die ſtufenweiſe die Gattungen durchlaufen. Er ſelbſt, das hochentwickelte Säugetier, ſchießt einen Geier, der eine tote Eule hatte eine Anakonda an⸗ gegriffen, war im Kampf aber ſelber verendet. Im Magen der toten Schlange findet er einen Raubfiſch, in deſſen Magen einen Froſch, und im Froſchma⸗ gen ein Urtierchen.„Tat⸗ ſachen in Beziehungen zu⸗ einander ſetzen, zu ſehen, wie ſie ein konkretes Ganzes bilden, das iſt eine von den großen Freuden des Lebens!“ ruft er aus. Dabei fühlt er ſich klein vor den Rätſeln der Welt. Wenn wir vor lauter Atom⸗ und Strah⸗ lenwiſſen meinen, Neues demnächſt nur noch Diese Siebentonnenwinde trog die Tiefseekugel, nor gut, daß die storke rrosse nicht riſß n Boman von Maximilian Lahr Reitermarscht Copyright by Gerh. Stalling, Oldenburs 18. Fortſetzung „Und ich ſah noch eine weniger, Bruder, wenigſtens, wenn man es ſo nimmt, wie ein Kriegsmann die Frau anſieht.“ Und der Purnitzer:„Denkſt du wieder an Margret?“ „Soll ich nicht?“ Er ſpricht mehr für ſich. „Damals, auf Pollenthin, habe ich ihr das Liebſte gegeben, was ich hatte, die Kette mit dem Bilde des Könias und ſeitdem trage ich ihr Bild im Herzen.“ „Und ſie das deine“, ſagt der Purnitzer. „Das hoffe ich und das alaube ich.“ Dann ſchlafen ſie ein. 0 Am anderen Morgen rückt der König in die Stadt ein. Nahe am Bürgerſpital hält er auf einem Grauſchimmel, und neben ihm halten Bernhard von Sachſen⸗Weimar, die Grafen von Thurn und von Solms, und inmitten der Stabsoffiziere auch die Obriſten von Purnitz und von Ankakrona. Der König winkt den Purnitzer an ſeine Seite.„Wo iſt der biſchöfliche Kommandant?“ „Der Rittmeiſter ſoll auf der Veſte geblie⸗ ben ſein.“ „Alſo Kampf“, eine ſcharfe Falte ſteht auf der Stirn Guſtav Adolfs.„Kommt mit, Purnitz.“ Sie reiten durch die Stadt und ſteigen am Brückentor von den Pferden. Der Stadtrat erhält den Befehl, die abgetragenen Joche der Marienbrücke ſchnellſtens zu erſetzen, und der König nimmt ſeinen Obriſten beiſeite. „Wir werden das Neſt ausnehmen müſſen.“ Er iſt auch gar kein anädiger Herr, als die Bürgerſchaft ihm und den ſchwediſchen Offi⸗ zieren am Abend ein Feſt gibt, ein Feſt, in das die Kartaunen der Veſte immer wieder Aber die Offiziere hindert das nicht. Alles, was ſich an Frauen und Fräuleins aus den adligen Familien und den alten Ge⸗ ſchlechtern in der Stadt befindet, iſt geladen und erſcheint im beſten Putz. Und wenn ſie auch nicht gern kommen, die Furcht hindert ſie, in ihren Häuſern zu bleiben. Der Purnitzer prallt zurück, als ein Fräulein mit zwei älteren Herrſchaften den Saal betritt und dem König ihre Reverenz macht. Er wen⸗ det ſich an den fürſtlichen Rat und Referen⸗ dar Fallermaier. „Wer iſt das?“ „Der Freiherr von Laßberg, dem Herrn Obriſten zu Dienſten, er iſt im Speſſart an⸗ ſäſſig und hat ein Stadthaus in Würzburg.“ „Das Fräulein meinte ich“, fragt der wieder. Der Würzburger lächelt.„Mag's alauben, daß dem Obriſten das Fräulein von Laßberg ins Auge gefallen iſt. Haben wohl kein ſchöne⸗ res Mädchen in der Stadt.“ „Dann präſentiert mich ihr.“ So ſteht Hans⸗Jochen von Purnitz zum er⸗ ſten Male vor Urſula von Laßbera und bittet ſie um einen Tanz, der ihm nicht abgeſchlagen wird, „Ich ſehe Euch nicht zum erſten Male“, ſagt der und freut ſich an ihren blauen Augen, ihrem goldenen Haar und an ihrem ſchlanken, biegſamen Wuchs, Das Mädchen errötet.„Auch ich alaube mich zu erinnern. Ich war wohl recht neugierig?“ „Es gibt keinen ſchöneren Empfang in einer Stadt als das Auge einer Frau, das auf uns ruht“, ſagt der Purnitzer. „Ich hörte die Tritte der Pferde auf den Pflaſterſteinen, das trieb mich ans Fenſter.“ „Alſo nicht der Herr Rittmeiſter Keller war es“, fragt ſie der Purnitzer und es wird ihn rechi warm dabei ums Herz. „Aber den kenne ich ja kaum“, tut ſie ent⸗ rüſtet.„Der Herr Vater kommt nicht oft an den Hof von Würzburg, viel lieber ſitzt er auf verſpeiſen wollte. Die Eule turus⸗Abenteuer“ einen volllommenen auf dem Mars entdecken zu können, ſo ſollen wir, wie er im„Logbuch der Sonne“ rät, einmal einen Spaten Erde aus dem Winterwald holen und ſehen, was Wärme und Licht daraus machen, und er⸗ kennen, daß wir über die ge⸗ wöhnlichſten Dinge unendlich wenig wiſſen. Und liebens⸗ würdig ſpottet er über die Fehlerquellen der Forſchung. In der ſpannenden unter dem Titel„Entdeckerfahrt mit Beebe“ erſchienenen Samm⸗ lung ſeiner Reiſeerlebniſſe lieſt man, wie ihn ein See⸗ löwe auf den Galäpagos⸗ inſeln überraſchend angreift. Es müſſe„ein ausgemachter Schurke“ geweſen ſein, denn alle anderen Seelöwen hätten ſich als äußerſt gut⸗ mütig erwieſen. Wäre er aber am ſelben Tage wieder fortgefahren, ſo hätte er womöglich der Welt verkündet, die Galäpagos⸗Seelöwen ſeien wild und angriffsluſtig. Bei aller Erlebnisfreudigkeit iſt er mit Fixigkeit und Fleiß am Werk. In „Galäpagos, das Ende der Welt“, einem der abenteuerlichſten Bücher, die je über einen urweltlich⸗verwunſchenen Erdenwinkel geſchrieben wurden, be⸗ richtet er ſchlicht, wie er innerhalb eines nur hundertſtündigen Landbe⸗ ſuchs nicht weniger als 47 neue Arten von Tieren entdeckt hat. Immer aber beginnen die Gedanken dieſes Romantikers zu wandern, ſo⸗ bald er ein Ding, ein Tier, eine Pflanze betrachtet. Sie ſchweifen in Umgebung und Geſchichte, in Wenn und Aber und Ob und Wie, und malen ſinnend Fragezeichen in den Sand. Einmal träumt er(„Das Arc⸗ Jules⸗Verne⸗Traum. Später, wenn er infolge des Alters„vom Tennis zum Golf, vom Tanzen zur inneren Be⸗ trachtung übergehen müſſe, wolle er vor einer intereſſanten Küſte eine Inſel aus Beton und ſteriliſierter Erde ins Meer bauen und dann die Verbreitung des Lebens verfolgen. Früchte ſchwemmen an. Fiſche und Vögel kommen. Wind, Waſſer und Tiere bringen Inſekten und Pflanzenſamen. Vielleicht, daß man daraus Klarheit gewinnen könne über manche Geheim⸗ niſſe des Lebens, das in den großen Wildniſſen Hirn und Geiſt wie mit Spinnweben überziehe. dem Laßberg, das iſt unſer Haus, und lieſt in alten Handſchriften.“ Der Purnitzer muß lachen.„Kann mir kei⸗ nen Herrn bei uns daheim in Pommern den⸗ ken, der alte Handſchriften leſen möchte.“ Sie tanzen miteinander, bleiben ſtehen, wenn die Muſik eine Pauſe macht, und tanzen wieder, wenn ſie erneut anfängt. „Wer iſt der Herr, mit dem der König jetzt ſpricht?“ fragt das Mädchen und deutet auf einen großen, ſtarken Mann hin. „Das iſt der Generalkriegskommiſſär Jo⸗ hann Heußner, der in Würzburg das Regi⸗ ment führen wird.“ Das Mädchen erſchrickt.„Und nicht mehr Seine biſchöfliche Gnaden?“ „Es iſt Krieg“, ſagt der Purnitzer, und er ſagt es ſo weich wie möglich.„Das Fräulein mag ſich aber nicht beunruhigen, man wird dem Fräulein und ſeinen Leuten nichts zu⸗ leide tun. Aber damit ich weiß, für wen ich ſprechen darf, wenn es an der Zeit iſt—“ ſetzt er kühn dazu,„wollt Ihr mir nicht Euren Na⸗ men nennen?“ „Wir heißen Laßberg, wie unſer Haus.“ „Nein, ich meinte den, mit dem Euer Herr Vater und Eure Frau Mutter Euch rufen.“ „Urſula“, ſaat ſie leiſe. „Urſũla“, wiederholt er und ſeine Hand taſtet an ſeinem Halſe herum. Wie war das doch zwiſchen Margret und Ankakrona? Ein Bild hat er ihr gegeben, als Salva Guardia — und ein Liebespfand iſt daraus geworden. „Was ſucht Ihr denn, Herr?“ fragt ſie und ſieht ihn verwundert an. „Ich— ich— ich hätte Euch gern einen Schutz gegeben. Soldaten ſind nun einmal wildes Volk, und die beſte Kriegskunſt kann nicht dagegen an. Außerdem iſt Euer Wein zu aut, meine Leute ſind ihn nicht gewöhnt.“ „Genügt es nicht, wenn Ihr mir Euer Regi⸗ ment ſagt, Herr Obriſt?“ „Bei den finnländiſchen Küraſſieren ſollt Ihr mich ſuchen“, atmet er erleichtert auf. „Bei den finnländiſchen Küraſſieren.“ In dies Geſpräch tönt die Stimme des Kö⸗ Die Stohlkugel dorchstõößt die Wosserdecke König davon iſt. Der„Säbelzöhnige Viperfisch“: greift sogarMeeresbew)ohner an, die fast so groß sind wie er selbst Die meiſten unter uns ſind Weg⸗Menſchen. Sie gehen und gehen, und ſehen immer nur den engen Geſichtskreis ihres Weges. William Beebe iſt einer der ſehr ſeltenen Ziel⸗Men⸗ ſchen. Gehend und forſchend ſteht er zugleich immer an einem Ziel: auf einem glückſeligen Gipfel mit dem Rundblick über die Landſchaft, die Zuſammenhänge, das große Ganze. Da ſteht er, voll von vertieftem Fachwiſſen, voll von Bildern, die er in allen Zonen der Erde ſah, lachend mit der Freude des Broad⸗ way⸗Jungen am Spaß, in die Welträtſel ſtau⸗ nend mit den Augen des Poeten, redend und ſingend mit der Gabe des Geſtalters, der ſein Erlebnis ſo zu tragen weiß, daß man es mit⸗ werlebt.. ein prächtiger Menſch, jung mit ſei⸗ nen Sechzig, einer der raren Erzähler, die der Leſer jeden Alters und Bildungsgrades alsbald wie einen leiblichen Freund lieb⸗ gewinnt. Fritz Zielesch. Der liebevolle Bruder „Ein Engländer und ein Schotte fuhren im Autobus. Zwei Halteſtellen weiter ſtieg ein hübſches junges Mädchen ein, das der Schotte mit ſteigender Unruhe betrachtete. Schließlich fragte der Eng⸗ länder ſeinen Bekannten, ob er die junge Dame näher kenne. „O ja, ich kenne ſie ſogar recht gut,“ antwortete der Schotte,„ſie iſt nämlich meine Schweſter.“ „Wollen Sie mich ihr nicht vorſtellen?“ fragte der Engländer, denn das Mädchen war, wie geſagt, ſehr hübſch. 00 0—— bis f h Fahra „Ich warte nur noch, bis ſie ihr Fahrge ſelbſt bezahlt hat.“—— ————— nigs.„Sieh an, mein lieber Obriſt von Pur⸗ nitz, Ihr hier im Tanzſaal und nicht beim Becher dort im Nebenſaal bei Euren kriegs⸗ durſtigen Zeltgenoſſen? Und wie es mir ſcheint“, er droht der blonden Urſula von Laß⸗ berg leicht mit dem Finger,„haben die ſchönen Jungfrauen von Würzburg es Euch angetan, denn Ihr macht ein ganz beſonders verliebtes Geſicht, wie ich ſolches gar nicht bei Euch kenne. Nun, ich kann Euch nicht helfen, ich muß Euer Liebesfieber gewaltig abkühlen, denn der Dienſt geht vor allem. Vertauſcht alſo ſchnell Eure zierlichen Tanzſchuhe mit den Reitſtiefeln, ſtatt des Sammetwams zieht den Waffenrock an, ſchnallt den Küraß um und be⸗ ſteigt das Roß, denn nur in der Nacht läßt Euch der da oben“— der König weiſt in die Richtung auf die Veſte hin, deren Geſchütz jetzt in der Nacht ſchweigt—„über den Main.“ „Ihr müßt reiten?“ flüſtert Urſula, als der „Reiten und kämpfen?“ „Jit's Euch ein wenig leid um mich, Fräu⸗ lein?“ fragt der Purnitzer raſch.„Oder iſtz nur um den Rittmeiſter?“ Und ſie ganz leiſe, wie ein Hauch nur:„Um Euch, Herr Obriſt von Purnitz, um Euch.“ Der Purnitzer ſtürmt ſelig, weil ſie ihm das anvertraut, und fluchend zugleich ab. In die Ruhe des nächtlichen Würzbura hin⸗ ein ſchmettert das Alarmſignal der finnlän⸗ diſchen Reiter. * Während die Reiter aufſitzen und die Kor⸗ netts ſich ſammeln, läßt ſich der Purnitzer von ſeinem Jungen den ſchwarzen Küraß anſchnal⸗ len und die Stiefel an die Beine ziehen. Er liegt immer noch zuſammen mit Arel Anka⸗ krona im Quartier, der früher von dem Feſt weggegangen iſt, weil er einen Brief an Mar⸗ gret abfertigen will. „Meinſt du, daß der König in Würzburg verweilen wird?“ bedrängt ihn der Pommer und fingert fluchend an den Gurten herum, die Fortſetzung folgt den Küraß halten. 1 „Haken! lhdustrie Hauptverſa Mannheim. das Geſchäfte zent Divi leiheſtock. Olh waltung erbe billigt, die n ſelbſt und mi beherrſchten Dieſer Punkt AgR⸗Wahlen klärung über Kapitaltt Wanzleben ve größeren Pof erworben, wü an Klein⸗Wan damit hat M heimer vorm. gart, den grö aktien abgegel von Südzucke Vorſtandsmit Mit Rückſicht zwiſchen beid von AR⸗Mitg in den AR ei ting, beide K kerfabrik Klei Schumacher v Großaktionär Flario Monte Die Zuwahl die Wiederw⸗ ausſcheidender gebilligt. Ere Geſellſchaften ſeinem Beſitz leben veräuße tientauſch ein Aktienbeſtand Südzucker ein in einer Höhe des Klein⸗We 12 Prozent de zelheiten über endgültig feſt, ſich ungeführ „Tauſchverhältr Herrenmühl Geſellſchaft be jahr 1936, da aus dem Vor teilweiſe gerin Feuchtigkeitsge des Mahlgute koſten hätten Hälfte des Ge Vornahme all verbleibt einſe jahr von 14 (65 744) RM ausgeſchüttet ein Netto⸗Ert gewieſen, dazu und 30 437(9 ſorderten Perſ ſen und Beſit Betriebs⸗ und RM., Anlageg verbucht(57 derungen und haltene 41. o Stimmen vert Der nach Abz teſt von 10 17 getragen. Aue ſlimmig geneh Alpine Mon den erſten fün ſich die Eiſene ſchaft in Wier Millionen Sch nach Deutſchle 57000 To. im Ungarn 12 00 ling. Die geſ⸗ im Hochkonjun ſie ging 1933 wieder auf 1,0 erfolgte Aufſch Schachtes brac der Erzförderu förderung arbe ſchon im nächf beitstäglich geſ Börſenkennzi errechneten Bö vom 19. bis 2« wie folgt: Akt Wertpapiere 9 obligationen 1 meindeumſchul Unter dem Süß moſt l braucht kein dieſes erfriſe zu werden. Schweiz füh Ausſchuß für der vom.— ſchaft des Re international nen Sitz in u 1926 betrug „Hakenkreuzbanner“ Wietſchaſts⸗ und 5ozialpolitik Donnerstag, 29. Juli 1937 29. Juli 1937 Industrie- und Wirtschaftsmerdungen Hauptverſammlung der Süddeutſchen Zucker AG, Mannheim. Die os genehmigte den Abſchluß für das Geſchäftsjahr 1936/37 mit wieder 10 Pro⸗ zent Dividende, davon 2 Prozent an den An⸗ leiheſtock. Ohne Ausſprache wurde der von der Ver⸗ „ waltung erbetene Erwerb und Beſitz eigener Aktien ge⸗ billigt, die mit nom. 0,98 Mitl. RM. bei Südzucker felbſt und mit 1,32 Mill. RM. bei der von ihr ganz beherrſchten Tochtergeſellſchaft Rheingau AG liegen. Dieſer Punkt der Tagesordnung und derjenige der AgR⸗Wahlen veranlaßte die Verwaltung zu einer Er⸗ klärung über die in den jüngſten Tagen abgeſchloſſene Kapitaltransaktion. Die Zuckerfabrik Klein⸗ Wanzleben vorm. Rabbethge& Gieſecke AG habe einen größeren Poſten Aktien der Süddeutſchen Zucker AG erworben, während ſich die Südzucker in gleicher Weiſe an Klein⸗Wanzleben beteiligt hat. Im Zuſammenhang damit hat Mitte d. M. die Firma J.& A. Flegen⸗ heimer vorm. Württ. Melaſſefutterwerke Gmbh., Stutt⸗ gart, den größeren Teil ihres Beſitzes an Südzucker⸗ äktien abgegeben. Joſef Flegenheimer iſt aus dem AR von Südzucker ausgeſchieden, während das frühere Vorſtandsmitglied Albert Flegenheimer noch verbleibt. Mit Rückſicht auf dieſe gegenſeitige Intereſſennahme zwiſchen beiden Geſellſchaften erfolgt ein Austauſch von AR⸗Mitgliedern. Es treten bei der Südzucker AG in den AR ein: Dr. Oskar Rabbethge und Karl Büch⸗ ting, beide Klein⸗Wanzleben, umgekehrt bei der Zuk⸗ kerfabrik Klein⸗Wanzleben demnächſt Kommerzienrat Schumacher von Südzucker. Als der ausſchlaggebende Großaktionär tritt nunmehr auch Commendatore Dr. Flario Monteſi⸗Padua in den AR von Südzucker ein. Die Zuwahl dieſer drei neuen AR⸗Mitglieder ſowie die Wiederwahl der übrigen ſämtlich turnusmäßig ausſcheidenden 15 AR⸗Mitglieder wurde von der HV gebilligt. Ergänzend zu dieſem Vorgang bei beiden Geſellſchaften erfahren wir, daß Flegenheimer von ſeinem Beſitz etwa 2,5 Mill. RM. an Klein⸗Wanz⸗ leben veräußert hat. Klein⸗Wanzleben erhält im Ak⸗ tientauſch einen weiteren Betrag aus dem eigenen Attienbeſtand der Südzucker und umgekehrt übernimmt Südzucker einen Teil des Klein⸗Wanzleben⸗Kapitals in einer Höhe, daß künftig Südzucker etwa 14 Prozent des Klein⸗Wanzleben⸗Kapitals und Wanzleben etwa 12 Prozent des Südzucker⸗Kapitals beſitzen wird. Ein⸗ zelheiten über den Kaufpreis uſw. liegen noch nicht endgültig feſt, doch dürfte die Bewertungsgrundlage ſich ungeführ nach dem Börſenkurs richten, alſo ein „Tauſchverhältnis:3 bringen. Herrenmühle vorm. C. Genz Ac, Heidelberg. Die Geſellſchaft berichtet über das abgelaufene Geſchäfts⸗ fabr 1936, daß ein Teil des Vermahlungsrückſtandes aus dem Vorjahre aufgemahlen werden konnte. Die teilweiſe geringeren Qualitäten des Weizens, der hohe Feuchtigteitsgehalt, ſowie die ſchwierige Beſchaffung des Mahlgutes und die dadurch verurſachten Sonder⸗ koſten hätten das Ergebnis, beſonders in der erſten Ssbew/ohner an, 51 Weg⸗Menſchen. )en immer nur Weges. William nen Ziel⸗Men⸗ teht er zugleich iem glückſeligen die Landſchaft, sserdecke Hälfte des Geſchäftsjahres, nachteilig beeinflußt. Nach ße Ganze. Da Vornahme aller Abſchreibungen und Rückſtellungen ze. perbleibt einſchließlich des Vortrages aus dem Vor⸗ fachwiſſen, voll onen der Erde ' des Broad⸗ Welträtſel ſtau⸗ n, redend und Uters, der ſein 6 man es mit⸗ jung mit ſei⸗ zähler, die der zildungsgrades n. Freund lieb⸗ jahr von 14 524 RM. ein Reingewinn von 41 175 (65 744) RM., aus dem 4(5) Prozent Dividende ausgeſchüttet werden. In der Erfolgsrechnung wird ein Netto⸗Ertrag von 576 378(554978) RM. aus⸗ gewieſen, dazu treten noch 10 751(10 838) Mietertrag und 30 437(9840) RM. ao. Erträge. Andererſeits er⸗ ſorderten Perſonalkoſten 234 422(211 574) RM., Zin⸗ ſen und Beſitzſteuern 76 271(71917) RM., ſonſtige Betriebs⸗ und Handlungsunkoſten 227 170(173 542) RM., Anlageabſchreibungen werden mit 53 052 RM. verbucht(57 893 RM. ſowie 9825 RM. auf For⸗ Zielesel Stimmen vertreten waren, genehmigte den Abſchluß. Der nach Abzug der Tantiemen verbleibende Gewinn⸗ 3 d teſt von 10 110 RM. wird auf neue Rechnung vor⸗ ruder getragen. Auch die übrigen Regularien wurden ein⸗ Schotte fuhren flimmig genehmigt und ebenſo Entlaſtung erteilt. eſtellen weiter Mädchen ein, ſender Unruhe igte der Eng⸗ b er die junge Alpine Montan verdoppelt Eiſenerzförderung. In den erſten fünf Monaten des laufenden Jahres ſtellte ſich die Eiſenerzausfuhr der Alpinen Montan⸗Geſell⸗ ſchaft in Wien auf 136 000 To. im Werte von 2,84 Millionen Schilling. Davon gingen rund die Hälfte nach Deutſchland, nach der Tſchechoſlowakei gingen 57 000 To. im Werte von 1,2 Mill. Schilling und nach Ungarn 12 000 To. im Werte von 0,26 Mill. Schil⸗ Uüng. Die geſamte Erzförderung der Alpinen betrug im Hochkonjunktuürjahr 1929 rund 1,87 Mill. Tonnen, ſie ging 1933 auf 266 000 To. zurück und ſtieg 1936 wieder auf 1,02 Mill. Tonnen. Die in dieſem Jahre erfolgte Aufſchließung eines neuen 245 Meter tiefen Schachtes brachte gleichzeitig eine völlige Umſtellung der Erzförderung, die ſchon ſeit einiger Zeit eine Erz⸗ förderung arbeitstäglich von 5500 Tonnen erreicht und ſchon im nächſten JFahre bis auf 10 000 Tonnen ar⸗ beitstäglich geſteigert werden kann. aar recht gut,“ ſie iſt nämlich ht vorſtellen?“ 9 das Mädchen die Antwort. e ihr Fahrgeld ———— riſt von Pur⸗ Börſenkennziffern. Die vom Statiſtiſchen Reichsamt nicht beim errechneten Börſenkennziffern ſtellen ſich in der Woche Furen kriegs⸗ vom 19. bis 24. Juli 1937 im Vergleich zur Vorwoche wie es mir wie folgt: Aktienkurſe 115,47(114,73), 4½prozentige Wertpapiere 99,07(98,96), öprozentige Induſtrie⸗ obligationen 102,39(102,31) und Jprozentige Ge⸗ meindeumſchuldungsanleihe 94,29(94,22). ſula von Laß⸗ en die ſchönen Euch angetan, ers verliebtes jt bei Euch helfen, ich tia abkühlen, 1. Vertauſcht chuhe mit den ims zieht den z um und be⸗ Nacht läßt ig weiſt in deren Geſchütz -„über den ſula, als der mpfen?“ mich, Fräu⸗ „Oder iſt's n Euch.“ lſie ihm das ab ürzbura hin⸗ der finnlän⸗ Unter dem Namen„Flüſſiges Obſt“ iſt der Süß moſt heute allgemein bekannt, und man braucht kein Alkoholfeind zu ſein, um Freund ind die Kor⸗ zurnitzer von taß anſchnal⸗ ziehen. Er dieſes erfriſchenden und nahrhaften Getränkes Axel Anka⸗ zu werden. Deutſchland iſt neben der 'n dem Feſt Schweiz führend in der Herſtellung, und der ief an Mar⸗ Ausſchuß für gärungsfreie Früchteverwertung, der vom.—5. Auguſt unter der Schirmherr⸗ Würzburg ſchaft des Reichsbauernführers in Berlin einen rtinternationalen Kongreß abhalten wird, hat ſei⸗ nen Sitz in unſerer Reichshauptſtadt. 1926 betrug die Erzeugung von Süßmoſt, der her Pommer n herum, die ſetzung folgt derungen und Wertpapiere). Die in Heidelberg ahßhes ja haltene 41. oV, bei der 405 500 RM. mit 4055 Das deutsche„Tor zur Welt“ erweitert sich Die steigende Bedeutung Hamburgs im Uebersee-Handel Hamburas Stellung im Außenhandel des Reiches hat durch verkehrswirtſchaftliche Maß⸗ nahmen und durch ſeine Aufgaben im Vier⸗ iahresplan im vergangenen Jahre eine weſent⸗ liche Stärkung erfahren. Die Umlagerung in der Warenein⸗ und aausfuhr hat Hambura bei ſeiner exponierten Stellung im Außenhandel des Reiches zwar manche Märkte und Waren⸗ aruppen genommen, aber ihm in gleichem Maße auch Gelegenheit gegeben, unter Ausnutzung ſeiner weſenseigenen Kräfte Reichsaufgaben zu erfüllen, die von jeher im eigentlichen Arbeits⸗ bereich der hamburgiſchen Wirtſchaft lagen. Das Handelsſtatiſtiſche Amt in Hambura hat nach den Wegen, die der hamburaiſche Außen⸗ handel im Dienſte ſolcher Reichsaufgaben be⸗ ſchritt, die Geſetze abgeleitet, die Hamburgs mannunc Obersesbrüche An der Ueberseebrücke von Homburg Außenhandel in ſeiner Richtung und ſei⸗ nem in den letzten Jahren ſtark veränderten Anteil am Außenhandel des Reiches beſtimm⸗ ten. Gewachſen iſt ſeine Bedeutung im Bin⸗ nenhandel und Binnenverkehr des Reiches, be⸗ mittlung Tranftk⸗ latz Nährboden für die mit dem Seeverkehr eng verbundene Freihafeninduſtrie mit zunächſt noch ſtark binnenwirtſchaftlicher Orientierung. Das iſt an Hand der lauſenden Monats⸗ und Quartalberichte für das vergangene Jahr ſchon eingehend gewürdigt worden. Aber das nun mit Vergleichen zu früheren Jahren abgeſchloſ⸗ lene ſtatiſtiſche Nachſchlagwerk für 1936 vermit⸗ telt darüber hinaus noch eine Reihe von anderen intereſſanten Geſichtspunkten. Laßt Zahlen ſprechen! Es zeigt ſich zunächſt, daß Hamburgs beſon⸗ dere Erfolge ſeit 1933 in ſeinem wachſenden Anteil am Ueberſeehandel des Reiches liegen. Zwar iſt auch ſein Anteel am Geſamthandel des Reiches in beachtlichem Maße geſtiegen, ſo ſeit 1933 in der Einfuhr von 35,2 auf 38,5 u. H.(von 1545 auf 1715 Mill. RM.), in der Ausfuhr von 22,2 auf 25,7 v. H.(von 1142 nuf 1287 Mill. RM.) und im Tranſit von 30,7 auf 34,7(von 2840 auf 3016 Mill. Tons). Aber weit mehr zu Buch ſchlagen die Werte, hie im überſeeiſchen Warenverkehr des Reiches über Hamburg ihren Wea fanden. Hier ſtieg Hamburgs Anteil ſeit 1933 in der Ein⸗ ſuhr von 52,8 auf 68,4 v. H.(von 990 auf 1151 Mill. RM., in der Ausfuhr von 53,1 lüssiges Obst 7 ktM iι MiL. ue 3b Mite. AAu.. Valobe S n Ad Clu C. — —— Zeichnung: Zimmermann bei uns weder durch Kochen noch durch chemiſche Zuſätze haltbar gemacht werden darf, 2,5 Mill. Liter, 1935 dagegen 43 Mill. Liter. Von den 36 Mill. Litern des Jahres 1936 entfielen 24 Mill. Liter auf Apfel⸗ und 11 Mill. Liter auf Traubenmoſt. Das Beerenobſt wird erſt neuerdings in dieſer Weiſe verwendet, doch iſt eine Miſchung von roten und blauen Johannis⸗ beeren— dieſe gehören zu den vitaminreichſten Früchten— beſonders wohlſchmeckend. Die Schweizer trinken übrigens jährlich pro Kopf etwa ſechsmal ſoviel Süßmoſt wie wir. auf 57,1 v. H.(von 547 auf 792 Mill. RM.) und im Tranſitverkehr von 56,2 auf 165,3 v. H.(von 2221 auf 2103 Mill. Tons— entſprechend dem ſehr viel ſtärker zurückgegan⸗ lenen Tranſitverkehr des Reiches—), An der günſtigen Entwicklung des hamburgiſchen Tran⸗ ſits war das Wachſen des Veredelungsverkehrs der hamburagiſchen Freihafeninduſtrie maßgeb⸗ lich beteiligt. „Eins der intereſſanteſten Symptome iſt die ffeſtſtellung, daß im veraangenen Jahr ſich die hamburaiſchen Exporteure ihren Anteil am hamburgiſchen Ausfuhrhandel von 24,3 auf 26,4 v. H. verbeſſern konnten. Ihre ſtärkere Ein⸗ ſchaltung in die Außenhandelsaufgaben des iſteiches maa die eine Tatſache veranſchaulichen, daß im vergangenen Jahre von allen über (HB-Bildarchiv) Hamburg abgeſchloſſenen Exportgeſchäften 78 u. H. auf außereuropäiſche Märkte entfielen— eine überzeugende Rechtfertigung für den vom hamburaiſchen Außenhandel ſtetig geltend ge⸗ machten Geſichtspunkt vom praktiſchen Wert der in Ueberſee erworbenen Kenntniſſe und Be⸗ hiehungen. beine idre 1933 ſeinen auswärtigen e Warenverkehr insgeſamt von 19,080 auf 21,383 Mill. Tons ſteigern können, davon entfielen auf die Einfuhr im ver Jahr 14,535 12,664), auf die Aueſ„848(6,416) Mill. Tons. Die ſtarke Mbfobasf ver hängt zuſammen mit dem Rohſtoffbedarf der Binnen⸗ wirtſchaft bei einer gleichzeitigen Droſſelung der Nahrungsmittelzufuhren auf Grund der agrarwirtſchaftlichen Maßnahmen des Reiches. Bei der Ausfuhr ſind die Steigerungen ledig⸗ lich in der gewerblichen Wirtſchaft, beſonders bei den Fertigwaren, zu beobachten, deren Um⸗ fang ſeit 1933 um mehr als eine halbe Million Tons, das heißt um 36,4 vhH. zunahm. Wohin geht die Ausfuhr? Ländermäßig hatten an der Ein⸗ und Ausfuhrſteigerung die überſeeiſchen Märkte auf Koſten der europäiſchen Gebiete den führenden Anteil. Im d ſtieg ſeit 1934 Hamburgs Anteil an der geſamt⸗ afrikaniſchen Einfuhr des Reiches von 56,2 auf 60,7 vH., in der Einfuhr von Fernoſt von 58,8 auf 74,3, von Südamerika von 70,2 auf 73,1 und von allen amerikaniſchen Ländern von 59,8 auf 71,9 vH. Bei der auſtrali⸗ ſchen Einfuhr verbeſſerte Hamburg ſeinen Anteil von 32,6 auf 40,0 vH. Ebenſo günſtig ſind Hamburgs Arbeitserfolge in der Ausfuhr nach überſeeiſchen Ländern: beim Warenverſand nach Auſtralien verbeſſerte es ſeinen Anteil von 65,5 auf 70,0, nach Afrika von 51,1 auf 65,6 und iach Fernoſt von 47,3 auf 50,1 vH. Bei den amerikaniſchen Staaten zeigt dagegen nur der Anteil am mittelamerikaniſchen Geſchäft eine Fin von 59,5 auf 64,3 vH.; im geſamt⸗ amerikaniſchen Verkehr iſt Hamburgs Ausfuhr⸗ anteil etwas kleiner geworden, nämlich 58,6 gegen 61,5 im Jahre 1934. Der umfang⸗ und wertmäßig ſo gewachſene Warenverkehr Hamburgs mit einer gegenüber den früheren Jahren ſtark erhöhten Bedeutung Hamburgs im Außenhandel des Reiches hat ſchließlich noch auf einem anderen Gebiet be⸗ achtliche Arbeitserfolge erzielt, erfreulich in gleicher Weiſe für die Hafen⸗ wie für die Ver⸗ kehrswirtſchaft des Reiches. Die von Hamburg entwickelte Linienſchiffahrt hat in ihrer mannigfachen Wechſelbeziehung von Urſache und Wirkung ihre eigenen Leiſtungen nach dem Wachſen des Ueberſeehandels ſteigern können. So konnte Hamburg ſeit 1933 ein Wachſen der Abfahrten von 1654 auf 1789 im Jahr und den Nutzraum dieſer i is ige Schiffe von 6,854 auf 7,487 Mill. NR ſteigern. Noch ſtärker— und das iſt beſonders erfreulich— iſt der Nutzen, der aus dieſer verſtärkten Verkehrs⸗ leiſtung der über Hamburg arbeitenden Linien⸗ ſchiffahrt der deutſchen Schiffahrt zugute kam. Die Abfahrten unter deutſcher Flagge ſtiegen von 815 auf 1021, der Nutzraum von .216 auf 3,958 Mill. NRT. So konnte aus der Eroberung der überſeeiſchen Märkte für den deutſchen Außenhandel auch die deutſche Schiff⸗ fahrt ihren Nutzen ziehen und ihren Anteil an der A von und nach Hamburg nicht nur abſolut, ſondern auch anteilmäßig von 46,9 auf 52,09 im letzten Jahte verbeſſern und mit einem vermehrten Arbeitsanteil zugunſten ihrer eigenen Wirtſchaft zur Verbeſſerung der deutſchen Zahlungsbilanz beitragen. Getrelde Rotterdamer Getreide Rotterdam, 28. Juli. Weizen(in Hfl. per 100 Kilo): Sept..57½, Nov..50, Jan..40, Mürz .35. Mais(in Hfl. p. Laſt 2000 Kilo): Sept. 108½, Nov. 106¼., Jan. 107, März 108. Die Uhr ist auch ein Wirtschaftsfaktor beutschland exportierte 1936 für 34 Millionen Mark Unren Die deutſche Uhreninduſtrie, deren hauptſächlichſte Erzeugungsſtätten im Schwarzwald, in Ruhla und Glashütte liegen, erfreut ſich einer überdurchſchnittlich guten Konjunktur. 1937 iſt der Inlandsabſatz bisher nochmals um etwas mehr als 10 v. H. gegenüber dem Vorjahre geſtiegen. Die gehobene Kaufkraft der deut⸗ ſchen Bevölkerung ſpiegelt ſich im Uhrengeſchäft deutlich wider. Beſonders ſtark gefragt ſind Tiſch⸗, Stil⸗ und Küchenuhren ſowie Armbanduhren aller Preislagen. Stand⸗ und Wanduhren haben von ihrer ehemaligen Beliebtheit viel eingebüßt, während der Verkauf an Weckern ungefähr gleichbleibend iſt. Sehr erfreulich iſt auch die Entwicklung des Export⸗ geſchäftes in deutſchen Uhren. Für über 8 Mill. RM. kaufte allein Großbritannien, Deutſchlands beſter Uhrenkunde, dem die Niederlande mit knapp 2 Mill. RM. folgen. Frankreich, Belgien und Schweden bezogen 1936 für 1 und 1,5 Mill. RM. deutſche Uhren, und ſelbſt die Schweiz, Deutſchlands großer Konkurrent auf dieſem Gebiete auf dem Welt⸗ markt, nahm uns faſt für 700 000 RM. Uhren ab. Bei den überſeeiſchen Ländern iſt die Reihenfolge: Auſtra⸗ lien, Argentinien, Braſilien, Britiſch⸗Oſtindien, Mexiko, die Südafrikaniſche Union uſw. Der geſamte Export nach Ueberſee macht etwa 6 Mill. RM. aus. Es gibt kaum ein Land der Erde, in dem der Uhrenhandel nicht in größerem Umfange deutſche Waren vertreibt. Im ganzen wurden 1936 für 34 Mill. RM. deutſche Uhren ausgeführt, denen gegenüber die Einfuhr nur knapp 9 Mill. RM. ausmacht. Die deutſche Uhreninduſtrie iſt alſo in beachtlichem Maße auch Deviſenſchöpfer. Selbſtverſtändlich zeigt der Arbeitseinſatz im Uhren⸗ fache das entſprechende Bild. Für Armbanduhren z. B. fehlt es der Induſtrie teilweiſe an ge⸗ ſchulten Kräften. Auch die Rentabilität im Uhrenfache iſt ſehr günſtig. Soweit die Fabriken als Aktiengeſellſchaften Bilanzen veröffentlichen, laſſen ſich erfreuliche Ergebniſſe feſtſtellen, die gewiſſe Rückſchlüſſe auf die anderen Unternehmen zulaſſen. Auf allen Pro⸗ duktionsſtufen werden die Ausſichten weiter als ſehr günſtig bezeichnet, zumal ſich auch die großzügige Werbung für die deutſche Uhr immer mehr als wirkſam erweiſt. Die Vermahlungsquoten für August Keine weſentliche Aenderung Nach einer Bekanntmachung des Vorſitzenden der WV der Roggen⸗ und Weizenmühlen be⸗ trägt die Verarbeitungsquote für den Monat Auguſt 1937 für die Mühlen, die ein Grundkon⸗ tingent von mehr als insgeſamt 500 To. Rog⸗ gen und Weizen haben, 7 Proz. des Roggen⸗ grundkontingents und 8 Proz. des Weizengrund⸗ kontingents. Für die Mühlen, die ein Grund⸗ kontingent bis einſchließlich insgeſamt 500 To. Roggen und Weizen haben, wird die für die drei Monate Juni, Juli und Auguſt 1937 zuge⸗ teilte Verarbeitungsquote bei Weizen von 20 Proz. um 4 Proz. auf 24 Proz. des Weizen⸗ grundktontingents erhöht. Die für den genann⸗ ten Zeitraum feſtgeſetzte Roggenverarbeitungs⸗ quote von 25 Prozent erfährt keine Aenderung. Für Mühlen, die ein Grundkontingent von mehr als 500 To. Roggen und Weizen insge⸗ ſamt haben, und denen auf Antrag für die drei Monate Juni, Juli und Auguſt 1937 Viertel⸗ jahresquoten bewilligt worden ſind, erhöhen ſich dieſe Vierteljahresguoten bei Roggen um 2 Proz. und bei Weizen um 4 Proz. auf 20 Proz. des Roggengrundkontingents und 24 Proz. des Weizengrundkontingents. Lohn⸗ und Umtauſch⸗ müllerei für Selbſtverſorger, Deputatempfänger und Empfänger eines Leibgedinges ſowie Ver⸗ mahlungen für Heeresverpflegungsämter, Ma⸗ rieintendanturen werden auf die Verarbei⸗ tungsquoten angerechnet. Lohnvermahlungen einer Mühle für eine andere Mühle werden auf die Verarbeitungsquoten der Mühle angerech⸗ net, die den Mahlauftrag erteilt hat. ſthein-Malnlsche Abendbörse Behauptet Die erſten Kurſe am Aktienmarkt lagen bei ruhigem Geſchäft gegenüber dem Berliner Schluß behauptet, nur IG⸗Farben waren mit 169½ etwas befeſtigt. Sonſt waren noch Demag zu 152½, Daimler zu 140 und Aſchaffenburger Zellſtoff zu 153 geſucht. Am Ren⸗ tenmarkt hörte man Kommunalumſchuldung mit 94.75. Der Verlauf blieb weiter ruhig bei etwas freund⸗ licherer Grundſtimmung. Mannesmann waren zu 126½, Verein. Stahlwerke zu 123½ geſucht. Aſchaffen⸗ burger Zellſtoff wurden zu 153½, Zellſtoff Waldhof mit 167½, Bemberg mit 159½ genannt. Von ſonſtigen Werten kamen Hapag mit 93, Nordd. Lloyd mit 100½ zur Notiz. Am Rentenmarkt hatten Dekoſama Neubeſitz zu 51 Nachfrage. Frankfurter Produkten vom 28. Juli Preiſe alle unverändert bis auf Weizen und Roggen⸗ ſtroh, gepreßt,.00 RM. Tendenz ruhig. ſerkuppe in „Hakenkreuzbanner“ Sport und Spiel Donnerstag, 29. Juli 1937 Fußbal⸗Reuiakeizen Weltmeiſterſchaft vom.—19. Juni 1938 Das Organiſations⸗Komitee für die Fußball⸗ Weltmeiſterſchaft 1938 hat auf einer in Paris abgehaltenen Sitzung beſchloſſen, als endgülti⸗ gen Termin für die Schlußrunde zur Fußball⸗Weltmeiſterſchaft die Zeit vom 4. bis 19. Juni bekanntzugeben. An dieſer Fußball⸗Weltmeiſterſchaft 1938 werden ſich, nachdem noch die Nachmeldung von Argen⸗ tinien angenommen wurde, 38 Länder beteili⸗ gen. Die Mannſchaft der Vereinigten Staaten von Nordamerika und der Sieger der Gruppe Zentral⸗Amerika beſtreiten auf franzöſiſchem Boden ein Ausſcheidungsſpiel. Die ſiegreiche Elf dieſes Kampfes wird zu den Endſpielen zu⸗ Dem Sieger der Gruppe Aſien, in die Japan und Niederländiſch⸗Indien eingeteilt ſind, wurde empfohlen, mehrere Spielabſchlüſſe in Europa anzubahnen, um ſo die großen Reiſekoſten zum Teil zu decken. Holland—Luxemburg am 28. November Die Fußballverbände von Holland und Lu⸗ emburg haben jetzt vereinbart, den zur Fuß⸗ all⸗Weltmeiſterſchaft zählenden Ausſcheidungs⸗ kampf am 28. November auszutragen. Der Austragungsort wird noch beſtimmt. Italien nicht mehr beim Mitropapokal?. Nachdem jetzt erſt der Schweizeriſche Fußball⸗ Verband beſchloſſen hat, nicht mehr am Mit⸗ ropapokal⸗Fußballwettbewerb teilzunehmen, iſt es nicht ausgeſchloſſen, daß auch Italien dieſem Beiſpiel folgen wird. Es beſteht jedenfalls in Italien große Neigung, dieſem Wettbewerb fernzubleiben und es iſt leicht möglich, daß im nächſten Jahre nur noch die Spitzenmannſchaf⸗ ten der Gründerſtaaten Oeſterreich, Ungarn und Tſchechoſlowakei im Kampf ſtehen werden. Rückſtändiges Aufſtiegsſpiel Im Gau Südweſt ſteht noch das Fußball⸗ Aufſtiegsſpiel zwiſchen TSG 61 Ludwigshafen und Sportfreunde Frankfurt aus, das nun zum 1 15. m an angeſetzt iſt. Es findet in Ludwigs⸗ hafen ſtatt. „Is. Nalionatle Rhön“ Der erſte Segelflieger in Berlin Bei der„18. Nationalen Rhön“ nahm der Düſſeldorfer Hans Heidrich als erſter den Zielſtreckenflug Waſſerkuppe— Berlin— Waſ⸗ ngriff, er landete am Mittwoch⸗ mittag auf dem Sportflughafen Rangsdorf bei Berlin. Da er aber zwiſchen Meiningen und Erfurt die Hilfe eines Schlepp⸗Flugzeuges in Anſpruch genommen hatte, wird er für die Ge⸗ Egnfever ä Auf der Waſſerkuppe ſelbſt herrſchte nur ge⸗ ringer Flugbetrieb. Bei faſt völliger Windſtille nd niedrig hängender Wolkenwand wurden Streckenflüge verhindert. Die wenigen, die den⸗ noch ſtarteten, mußten bald in den Tälern der Umgebung wieder niedergehen. Die Geſamtwertung hat folgendes Ausſehen: 1. H. Zimmermann(DeV) 1590,8.; 2. Beck (Stuttgart) 893,3.; 3. Blech(Breslau) 669,8 .; 4. von Huſen⸗Bauerbier 599,2.; 5. von Treuberg(München) 588,7 P. Badens Turner in Karlsxuhe Die badiſchen Spitzenturner und Turnerin⸗ nen, die für die Deutſchen Zwölfkampf⸗ und Achtkampf⸗Meiſterſchaften in Greiz(21./22. 8S.) in Ausſicht genommen ſind, kommen am Sams⸗ tag und Sonntag, 7. und 8. Auguſt, im Karls⸗ ruher Hochſchul⸗Stadion zu einem Vorberei⸗ tungslehrgang zuſammen. Hier dürften dann auch die Vertreter für Greiz beſtimmt werden. Sommerſpielmeiſterſchaften am 8. Auguſt Der Gau Baden ermittelt ſeine Meiſter in den Sommerſpielen(Fauſtball, Schlagball, Korbball, Trommelball, Ringtennis) am Sonn⸗ tag, 8. Auguſt, und zwar in Karlsruhe auf dem Platz des KT 46. Teilnahmeberechtigt ſind die Sieger der Kreisgruppen, die am kom⸗ menden Sonntag, 1. Auguſt, an drei Orten des Gaugebietes ermittelt werden. Die Meiſter der Kreiſe 1, 2 und 3(Nord) treffen ſich in Hei⸗ delberg, die der Kreiſe 4, 5, 6 und 7(Mitte) in Raſtatt und die der Kreiſe 8, 9, 10 und 11(Süd) in Donaueſchingen. bhort in Kürze Der Athletik⸗Länderkampf gegen Holland, der zum 22. Auguſt nach Groningen vorgeſehen war, iſt abgeſagt worden. Dafür wird eine deutſche Mannſchaft wahrſcheinlich am 21. und 22. Auguſt in Kopenhagen gegen Dänemark antreten. —3 Das Saarbrücker Abendſportfeſt, das am Mittwoch ſtattfinden ſollte, mußte auf einen ſpäteren Zeitpunkt verſchoben werden. X Der Autopreis von Cominges für Rennwagen, der am 1. Auguſt ſtattfinden ſollte, und zu dem ſchon zahlreiche Nennungen aus England vorlagen, wurde abgeſagt, da der Ver⸗ anſtalter ein Rennen ohne franzöſiſche Wagen nicht durchführen wollte. X Der Engländer Frank Hough, einer der beſten Halbſchwergewichtler Europas, wurde in der Freiluft⸗Arena von Wandsworth(Eng⸗ land) von dem Südafrikaner Eddie Peirce über⸗ raſchend beſiegt. Hough erlitt in der 7. Runde eine Augenverletzung und in der nächſten ſtoppte der Ringrichter den Kampf. E2 Englands Frauen⸗Hockeyelf ſiegte auf ihrer Auſtralienreiſe in Brisbane gegen die Auswahl von Queensland mit:2(:0) Toren. Kümpf um das Braune Band von Deunchland Sonntag bringt den Höhepunkt der internationalen Rennwoche in München⸗Riem Der deutſche Galopprennſport hat am erſten Auguſt⸗Sonntag ſeinen Feſttag; auf der neu hergerichteten Bahn in München⸗Riem wird das„Braune Band von Deutſchland“ entſchie⸗ den und damit gleichzeitig das bedeutendſte deutſche Zuchtrennen gelaufen. Das vom Prä⸗ ſidenten des Rennvereins München, Chr. We⸗ ber, ins Leben gerufene wertvolle Rennen hat zwar noch nicht die große Tradition anderer iberragender Zuchtprüfungen aufzuweiſen, läßt ſich aber ſchon heute nicht mehr aus dem Programm des deutſchen Galopprennſports wegdenken. Vor drei Jahren, als das Rennen erſtmalia gelaufen wurde und noch mit 20 000 Reichsmark ausgeſtattet war, gab es durch die Italienerin Tofanella(J. Romero) einen aus⸗ ländiſchen Sieg. Agalire und Ebro belegten in dem Fünferfeld die nächſten Plätze. Im Jahre darauf erfuhr das„Braune Band“ bereits eine Preisſteigerung von mehr als 50 Prozent, die deutſche Vollblutzucht errang mit dem Sieg des Erlenhofer Athanaſius(E. Grabſch) einen großen Triumph, während der hohe franzöſiſche Favorit Denver klar im geſchlagenen Felde endete. 1936 betrug der Wert dieſes Zucht⸗ rennens bereits 100 000 Mark, und auch dies⸗ mal war es ein deutſches Pferd, das in Front endete. Die ungeſchlagene Nereide(E. Grabſch), ebenfalls aus dem Geſtüt Erlenhof, holte ſich zum„Blauen Band“ auch das„Braune Band“, eine Leiſtung, die um ſo mehr Anerkennung verdient, als Nereide in Corrida eines der beſten franzöſiſchen Pferde ſchlug. Ausland ſtark vertreten Das„Braune Band von Deutſchland“ über 2400 Meter, auch diesmal wieder mit 100 000 Der Davis-Pokal geht nach Amerika Der zum 32. Male ausgetragene Davis-Pokal-Wettbewerb wurde zum 11. Male von USA gewonnen. Nach zehnjähriger Unterbrechung gelang es den Vertretern von Amerika, England zu schlagen. Unser Bild zeigt, wie der Kapitän der siegreichen Mannschaft, Mr. Pate, mit den Spielern das Feld verläßt. Der Pokal wurde ihnen von der britischen Prinzessin Victoria überreicht. Weltbild(M) —Obeklentnant Brincmann megt aur Rlcimt. Jnternationales Springturnier in München⸗SMiem am Mittwochfrüh eröffnet Die Internationalen Pferdeſportkämpfe in München⸗Riem begannen bereits am Mittwoch⸗ vormittag. Der Turnierplatz war prächtig ge⸗ ſchmückt und bei ſchönem Sommerwetter gab es auch vorzüglichen Sport. Den Auftakt der Wettbewerbe, die im Rah⸗ men des„Braunen Bandes von Deutſchland“ durchgeführt werden, bildete ein Jagdſpringen der Kl. M um den„Wanderpreis der Haupt⸗ ſtadt der Bewegung“. Zwei Pferde kamen feh⸗ lerlos über die Bahn, ſo daß die Zeit entſchei⸗ den mußte. SS⸗Unterſturmführer W. Fegelein gewann auf„Diana“ mit 107,3 Se⸗ kunden vor SS⸗Standartenführer H. Fegelein auf„Jäger“ mit 114 Sek. Den dritten Platz belegte Rittm. E. Haſſe mit„Goldammer“ bei vier Fehlern und 103 Sekunden. Dann begann das erſte Jagdſpringen um das „Braune Band des Springſports“, ein Jagd⸗ ſpringen der Klaſſe Sa. Hier gab es einen über⸗ aus ſpannenden Zweikampf zwiſchen der Kaval⸗ lerieſchule Hannover und der rumäniſchen Reit⸗ ſchule. 40 Pferde nahmen an der nicht leichten Prüfung teil, aber nur drei gingen im letzten Drittel des Springens fehlerlos über den Par⸗ cours. Die beſſere Zeit entſchied für Oblt. Brinckmann, der auf„Alchimiſt“ mit einem nur 121 Sek. dauernden Ritt eine feine Leiſtung vollbrachte, die mit ſtarkem Beifall be⸗ lohnt wurde. Mit 125 Sek. folgte dicht dahinter der rumäniſche Oblt. Tzapescu auf„Gascony“ Den dritten Platz belegte Hptm. v. Barnekow auf „Olaf“ mit ebenfalls 0 Fehlern und 132,2 Sek. Mit„Wotansbruder“ hatte Oblt. Brinckmann Pech, immerhin konnte er doch noch mit 3 Feh⸗ lern und 131,2 Sek. den vierten Platz vor dem ——+ Hptm. Rang auf„Delfis“ ſicher⸗ tellen. derd Führer jtiitet Ehrenpreis Der Führer und Reichskanzler hat für das am 1. Auguſt d. J. in der Hauptſtadt der Be⸗ wegung zum Austrag gelangende große Spring⸗ turnier um das Braune Band von Deutſchland als Ehrenpreis eine von der Staatlichen Bern⸗ ſtein⸗Manufaktur Königsberg geſchaffene Bern⸗ ſteinſchale geſtiftet. Mannbeims Gpoxt⸗Kegiex in der Haue im Kamp' um die Einzelmeiſterſchaft/ Das Meldeergebnis iſt ganz hervorragend Nachdem die Meiſterſchaftskämpfe der badi⸗ ſchen Kegler beendet ſind, wurde die Ausſchrei⸗ bung der 1. Halleneinzelmeiſter⸗ ſchaft herausgegeben. Wie nicht anders zu erwarten, war das Meldeergebnis ganz hervorragend, denn über 100 Star⸗ ter ſtellen ſich zu dieſem intereſſanten, aber auch ſehr ſchweren Kampf. Auf den ſechs Aſphaltbahnen ſind je Bahn 20 Kugeln in die Vollen, auf den beiden inter⸗ nationalen Bahnen je 10 Kugeln in die Vollen abzuſchieben. Etwa die Hälfte der Gemeldeten trat bereits am vergangenen Sonntag an und ſchon hier zeigte es ſich, wie heiß der Kampf um den begehrenswerten Titel des Hallen⸗ einzelmeiſters iſt. Bald nach Beginn ſetzte ſich David Lutz„Onkel Thum“ mit 813 Holz an die Spitze, mußte dieſe jedoch ſchon eine Stunde ſpäter an Göckelmann„Klub der 13“ mit 832 Holz abgeben. Heckel W.„Um ein Haar“ begann vielverſprechend, einige Fehlwürfe brachten ihn um die Spitzenſtellung, immerhin warx er mit 818 Holz noch vor Lutz. Eine große Leiſtung vollbrachte Vereinsführer Winkler, von Anfang an gut im Rennen liegend, aber eine Aler Serie auf Aſphalt und eine Fünf im erſten Wurf auf der I⸗Bahn ließen die Aus⸗ ſichten merklich ſinken. Um Göckelmann übertreffen, brauchte er auf der letzten Bahn 91 Holz. Die beiden letzten Würfe mit jeweils 10 brachten genau die erforderlichen 91 Holz, ſo daß am Schluſſe des erſten Tages Wink⸗ ler„Goldene 7“ mit 833 olz an der Spitze ſteht. Bei den Startern des erſten Tages be⸗ finden ſich eine Anzahl guter Könner, die ihre Ausſichten bereits begraben mußten. Spannende Kämpfe zu erwarten Am kommenden Sonntag, ab 14 Uhr, gehen die reſtlichen Kämpfer an den Start und hier wird es ſich zeigen, ob die vorgelegte Holzzahl noch zu überbieten iſt. Jedenfalls wird der Kampf an dieſem Tag noch einmal mit voller Hingabe aufgenommen. Gute Kegler, die noch anzutreten haben, wer⸗ den dafür ſorgen, daß der Kampf nicht ein⸗ ſeitig wird. Erſt am Abend wird man ſagen können, ob die 833 Holz den Sieger abgeben, beim Kegler ſagt man,„es iſt noch alles rin“. Der darauffolgende Sonntag, 8. Auguſt, ver⸗ einigt die Kegler in der Sporthalle um 16 Uhr zu einer Mitgliederverſammlung. Hierbei werden allen Siegern aus den letzten Kämpfen ihre Urkunden ausgehändigt. Zwi⸗ ſchenzeitig wird die neue Ausſchreibung für den Hallenklubmeiſter, verbunden mit dem Wan⸗ derpreis der Gauführung, ausgegeben. Die Austragung erfolgt am 15. und 22. Auguſt. Mannheims Kegler haben dieſes Jahr die Ehre, die Vorentſcheidungen zur Deutſchen Meiſterſchaft— Gaugruppenkämpfe— durchzu⸗ führen. Hierüber wird ein weiterer Bericht nähere Einzelheiten bringen. Allen Mann⸗ heimer Sportlern wird daher ein Großkampf geboten, den ſich niemand entgehen laſſen ſollte. WICg. Deutsche Siege bei der Flugveranstaltung in Zürlch Major Seidemann flog in der Klasse A(einsitzige Militär- flugzeuge) die absolut schnellste Zeit mit 56: 47,1 für die 360 Kilometer lange Strecke des Alpenfluges Zürich—Thun Bellinzona—Zürich. Pressebildzentrale Reichsmark dotiert, hat eine Beſetzung erfahren, wie ſie bis jetzt noch nicht zu verzeichnen ge⸗ weſen iſt. Beſonders das Ausland zeigt dies⸗ mal ein außerordentlich ſtarkes Intereſſe. Aus dem Start des vor einiger Zeit nach Frankreich verkauften italieniſchen Ausnahmepferdes Do⸗ natello II iſt zwar nichts geworden, und auch aus England wird kein Vertreter in den Kampf eingreifen, aber dafür rücken die Franzoſen mit eimer großen und ſchwer zu ſchlagenden Streit⸗ macht an. Mit Chuchoteur(B. Carslake), Va⸗ tellor(G. Bridgland) und Couſine(R. Bre⸗ thes) ſind drei Pferde nach München beordert worden, die ſämtlich das Zeug dazu beſitzen, den reichen Preis nach Frankreich zu entführen. Zweimal haben die Franzoſen verſucht, mit auten Pferden das„Braune Band“ zu gewin⸗ nen, jedesmal wurde ihr Angriff erfolgreich abgewieſen, behaupten ſich die deutſchen Ver⸗ treter auch in dem bevorſtehenden neuen ſchwe⸗ ren Kampf? Ein Pferd aanz großer Klaſſe iſt vor allem Vatellor, der Sieger des Präſiden⸗ ten⸗Preiſes, der auch wohl der gefährlichſte Gegner für das ſtarke und zahlreiche deutſche Aufgebot ſein wird. Deutſchland bietet das Beſte auf Von den deutſchen Spitzenpferden befindet ſich alles im Rennen, was Anſpruch auf den Sieg geltend machen kann. zu ebenſo viel Siegen geſtalten konnte; der Schlenderhaner gewann Chamant⸗Rennen, Ju⸗ biläums⸗Preis, Hanſa⸗Preis und Erinnerungs⸗ Pokal. Der Orleander⸗Sohn iſt zweifellos unſere ſtärtſte Waffe in dieſem internationalen Kampf. Wahnfried wurde im vergangenen Jahr Dritter, er könnte auch diesmal mit in die Ent⸗ ſcheidung eingreifen. Sehr geſpannt aber iſt man auf das Abſchneiden der Dreijährigen, Abendfrieden gewann das Derby überlegen, er hat ſeit Hamburg Ruhe aehabt, der Union⸗Sie⸗ ger Blaſius iſt ein weiterer ernſthafter Anwär⸗ ter, gerade der neuen Begeanuna mit Sturm⸗ vogel, gegen den er im Erinnerunas⸗Pokal nur durch Disqualifikation verlor, und mit Abend⸗ frieden, mit dem er ſich in Horn nicht meſſen konnte, ſieht man mit beſonderer Spannung entgegen. Dazu kommen noch der zuverläſſige Trollius, und als einzige Stute im Rennen Iniga Iſolani, die Gewinnausſichten haben. Der Reſt iſt für die engere Entſcheidung nicht in Betracht zu ziehen. Wir alauben an Sturm⸗ vogel vor Vatellor und Abendfrieden. Rennen zu Düſſeldorf Preis vom Drachenfels, 2550 Mark, 1000 Meter: 1. G. u. W. Eichholz' Thammo(v. d. Vlugt), 2. Uhu⸗ felſen, 3. Kameriera; f. Amern, Heſperion, Norne— Fandango, Siona. Tot.: 78, 14, 12, 11:10. EW: 30810. Preis vom Rhenſer Königsſtuhl, 2300 Mark, 3000 Meter: 1. Frl. B. Bauers Reizjäger(K. Broda), 2 Freiheitslied, 3. Lebensart; f. Similor, Feuerland, Xenia. Tot.: 58, 18, 13, 15:10. EW: 172:10. Lohengrin⸗Rennen, 2400 Mark, 1400 Meter: 1. W. Deſchners Purpurroſe(O. Schmidt), 2. Feuereiſer, 3. Vaterlandsliebe, 4. Mitropa. Tot.: 20, 10, 10210 EW: 38:10. Stolzenfels⸗Jagdrennen, 3000 Mark, 3700 Meter: 1. Oberſtlt. J. Bührers Unic(W. Rößler), 2. Seni, 3. Agnus; f. Vagabund, Enthuſiaſt. Tot.: 17, 16, 16:10. EW: 68:10. Rheinſagen⸗Preis, 4500 Mark, 2000 Meter: 1. Geſt. Ebbelohs Lampe(O. Schmidt), 2. Märchenwald, 3. f. Sonnenfalter. Tot.: 17, 10, 11:10. EW: Preie der Lorelen, 2400 Mart, 1600 Meter; 1. V. Mülhens“ Staatspreis(H. Berndt), 2. Augraf, 3. Partiſane; ſ. Heidefalke, Xerxes, Sandmann, Ober⸗ ſteiger, Debatte. Tot.: 27, 15, 21, 15:10. EW: 156 10. ... und zu München⸗Riem Diana⸗Rennen, 2500 Mark, 1600 Meter: 1. H.. Bodmers Na Na(Frau E. Blume), 2. Magyar⸗Gan⸗ dhi, 3. Melaenis; f. Ellen, Lapſus, Campo Santo, Gallinula. Tot.: 15, 11, 30, 14:10. EW: 202:10. Preis von Mittenwald, 2800 Mark, 2200 Meter:⸗ 1. Rittm. E. Mercks Oſaka(W. Eicke), 2. Pan, 3. Ontel Karl: f. Renvers, Palto, Trovoatore. Tot.: 47 15, 12:10. EW: 94:10. Hubertus⸗Jagdrennen, 2800 Mark, 3200 Meter: 1 Lt. Schwarzenbachs Menne(J. Thiel), 2. Palmen⸗ länder, 3. Galfox; f. Tücs ök, Mais de Hongrie, Lebensweg, Ol'Man River. Tot.: 153, 19, 19, 56:10. EW: 420:10.—8 00 Preis vom Predigtſtuhl, 2600 Mark, 1200 Meter: 1. Geſt. Tzſchechelns Ronneburg(Steuding), 2. Oꝛ Toni, 3. Senora; f. Fundulus, Triſteſfe Wido. Tot.: W, 1 13:10. EW: 76:10. Wendelſtein⸗Hürdenrennen, 2600 Mark, 2800 Meter: 1. Geſt. Freismiſſens Limperich(H. Weber), 2. Treuer Huſar, 3. Heros; f. Mein Fürſt, Baoul, Fünflamp Tot.: 26, 20, 16:10. EW: 68:10. en ka Da iſt zunüchſt Sturmvogel, der ſeine vier diesjährigen Starts denheimerſtr. 50 251 V) H midchen bh. füng. Zran halbt. gefucht. Zu erfragen: Stadt Hamburg Jungbuſchſtr. 36 gesmüdchen n ge⸗ „Hakenkr ————— 0 2 Rom: W hat, braucht noch Sekune So ungefäh Männer ged gen eines jun Die beide noch ſo viel⸗ eine ſeine A Waffe benutz die erſten St „Spezialwaf tiefen Wund Qual brüllte. einander ab. dann Nachbe die beiden Kraakenhaus noch heute in Sie liegen in die Hacke he noenmen. Sei London ſchaft Corby eiſten mediziati n hat ſeit 11 J ſtens keine fe Sie trinkt j mid zwei Ta lehr wohl zr beſorgt ſie. 2 und iſt— zw ewicht von inge. 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Aus nach Frankreich hmepferdes Do⸗ irden, und auch r in den Kampf »Franzoſen mit agenden Streit⸗ Carslake), Va⸗ zuſine(R. Bre⸗ ünchen beordert dazu beſitzen, ch zu entführen. mverſucht, mit and“ zu gewin⸗ lriff erfolgreich deutſchen Ver⸗ n neuen ſchwe⸗ roßer Klaſſe iſt des Präſiden⸗ er gefährlichſte lreiche deutſche eauf ferden befindet ſpruch auf den Za iſt zunächſt jährigen Starts n konnte; der nt⸗Rennen, Ju⸗ d Erinnerungs⸗ iſt zweifellos internationalen rgangenen Fahr mit in die Ent⸗ pannt aber iſt r Dreijährigen. v überlegen, er der Union⸗Sie⸗ thafter Anwär⸗ na mit Sturm⸗ ungs⸗Pokal nur ind mit Abend⸗ rn nicht meſſen rer Spannung der zuverläſſige tte im Rennen sſichten haben. tſcheidung nicht ben an Sturm⸗ ieden. orf k, 1000 Meter: 1. Vlugt), 2. Uhu⸗ ſeſperion, Norne, :10. EW: 308:10. 2300 Mark, 3000 r(K. Broda), 2. tilor, Feuerland, 172:10. )0 Meter: 1. W. )„q 2. Feuereiſer, : 20, 10, 10210. „ 3700 Meter: 1. ler), 2. Seni, 3. .: 17, 16, 16:10. ) Meter: 1. Geſt. Märchenwald, 3. 10, 11:10. EW: 00 Meter: 1. P. „ 2. Augraf, 3 andmann, Ober⸗ 10. EW: 156:10. iem Meter: 1. H. C. 2. Magyar⸗Gan⸗ Campo Santo, W: 202:10. rk, 2200 Meter:. cke), 2. Pan, 3. oatore. Tot.: 47, 3200 Meter: 1. el), 2. Palmen⸗ nis de Hongrie, 3, 19, 19, 56:10. rr, 1200 Meter: ing), 2. OToni, do. Tot.: 25, 17, irk, 2800 Meter: zeber), 2. Treuer oul, Fünflampf Tüchtiges laea An d. Vertaa d. B. Aei. Mädchen ſſucht. Adreſſe Müdchen geſucht. Angeb. ünter Nr. 13 457 an d. Verlag d. B. akenkreuzbanner“ Donnerstag, 29. Juli 1937 OiehOect in jcungberieliton Das Duell von Verona Rom: Wenn mas die richtige Wut im Leibe hat, braucht man zu einem Duell weder Zeugen noch Sekundanten, noch eine Waffenprüfung. So ungefähr haben wohl die beiden jungen Männer gedacht, die ſich kürzlich in Verona we⸗ gen eines jungen Mädchens in die Wolle kamen. Die beiden Kampfhähne ließen ſich gerade noch ſo viel Zeit, um ſich zu einigen, daß der eine ſeine Axt und der andere ſeine Hacke als Wafſe benutzen wollte. Dann fielen auch ſchon die erſten Streiche. Jeder verſtand ſich auf ſeine „Spezialwaffe“ ſo gut, daß der andere bald aus tieſen Wunden blutete und vor Schmerz und Qual brüllte. Aber trotzdem ließen ſie nicht von⸗ einander ab. Erſt die Schmerzensrufe lockten dann Nachbarn herbei, die dafür ſorgten, daß die beiden originellen Duellanten in ein Kramkenhaus übergeführt wurden, wo ſie beide noch heute in ernſtem Zuſtand darniederliegen. Sie liegen im gleichen Saal. Aber die Axt und die Hacke hat man ihnen vorſorglich wegge⸗ noenmen. Seit 11 Jahren nur Milch London: In der kleinen engliſchen Ort⸗ ſchaft Corby lebt eine Frau mit Namen Mabel Aſhworth, die heute eines der intereſſanteſten mediziniſchen Phänomene ſein dürfte. Denn ſie hat ſeit 11 Jahren nichts gegeſſen, d. h. minde⸗ ſtens keine feſte Nahrung zu ſich genommen. Sie trinkt jeden Tag einen halben Liter Milch mid zwei Taſſen Tee und behauptet, ſich dabei ſehr wohl zu fühlen. Ihre ganze Hausarbeit beſorgt ſtie. Außerdeen behütet ſie ihre 3 Kinder und iſt— zwar ein wenig dünn und ein Leicht⸗ ewicht von 90 Pfund, aber ſonſt ſtets guter inge. Zu feſter Nahrung will ſie nicht zurückkehren. Im übrigen hat ſie ſich zu dieſem Aſketentum nicht aus irgendwelchem Fanatismus entſchloſ⸗ ſen, ſondern weil ihr das Schlucken nach einer Kehlkopf⸗Operation ſchwer fiel. Elf Aerzte ha⸗ ben ſie damals behandelt. Sie hat in ihrer Milchzeit ſogar ein Kind von 10 Pfund Gewicht zur Welt gebracht. Der genormte Kunde New Mort: In, New Nort ſand in dieſen Tagen ein Kongreß der Juweliere ſtatt. Bei die⸗ ſer Gelegenheit wunde von den Fachleuten eine Liſte aufgeſtellt, was ihrer Meinung nach je⸗ der gut angezogene Mann eigentlich an Gold⸗ ſachen unbedingt beſitzen müſſe. Wenn die Welt nach dem Willen der Juweliere gernacht wäre, bdann ſähe es jedenfalls in den Taſchen und Knopflöchern der Herren ſo aus: Eine gute goldene Uhr, eine Krawattennadel, drei Garnituren Manſchettenknöpfe, eine Ziga⸗ rettendoſe in Gold, ein Feuerzeug in Gold, eine Schlüſſellette in Gold, eine Uhrkette in Gold, ein Taſchenmeſſer mit Gold und ſo fort. Alles in Gold.— Und dann würde die Welt wohl ebenſo glitzern und ſtrahlen wie die Geſichter der Juweliere. Oas interesoiert Sie ↄiche-! Im Banne des Magiers. In der Foreſt⸗ Miſſion in Weſtauſtralien bieten zwei Aerzte ihr ganzes Können und die ganze moderne Wiſſenſchaft auf, um einen Eingeborenen zu retten, der unter dem Banne eines gegen ihn von einem ſchwarzen Magier ausgeſprochenen Fluch erkrankt iſt und nun langſam dahinſtirbt. Papngeien gegen Schafe. In den letzten Mo⸗ naten haben ſich die Papageien auf South Is⸗ land(Auſtralien) ſehr unliebſam bemerkbar gemacht. Sie haben verſchiedentlich Schafher⸗ denanegtifſen und dieſen ſchwere Verluſte zu⸗ gefügt. Die Regierung von Neuſeeland hat jich daher entſchließen müſſen, energiſche Maßnah⸗ men zu ergreifen. Das zerſägte Haus. Bei einem Erbſchaftsſtreit in Newburrypotrt in den Vereinigten Staaten konnte wegen der Teilung eines Hauſes keine Einigung erzielt werden. Kurz entſchloſſen wurde nun einſach das Haus in der Mitte durchgeſägt. 6* Indien wird kälter. Die Fruchternten im gan⸗ en Pandſchabgebiet(Indien) nehmen ſeit 50 ahren dauernd ab, Man führt dies auf eine Abkühlung der mittleren Temperatur zurück, die ihrerſeits in Verbindung gebracht wird mit den zahlreichen Bewäſſerungsanlagen, die in den vergangenen Jahrzehnten überall in In⸗ dien geſchaffen wurden. Die verdächtigen Heimkehrer. Die auſtraliſche Zollverwaltung hat ihre Beamten ſtrengſtens angewieſen, beſonders auf die Heimkehrer von der Königskrönung in London zu achten, da dieſe im Verdacht ſtehen, in großem Umfang Waren einſchmuggeln zu wollen. * Stierkämpfe in England. Vor 200 Jahren hat man auch in England vrſucht, den Stierkampf einzuführen. Eine Zeitlang hindurch ſchienen die Bemühungen auch von Erfolg begleitet zu ſein, aber dann gewannen doch die Tierfreunde die Oberhand. X* Platin in Alaska? Zur Goodnews⸗Bucht in Alaska ſind zwei amerikaniſche Staatsgeo⸗ logen entſandt worden, um nachzuprüfen, ob die vielen Nachrichten über Platin⸗ und Gold⸗ lohnt auch richtig ſind und ob ſich ein Abbau ohnt. — Hunde freſſen Schafe. In Neuſüdwales ha⸗ ben die Eigentümer von Schafherden ſich neuer⸗ dings gezwungen geſehen, beſondere Schutz⸗ wachen einzurichten, um der verwilderten Hunde Herr zu werden. Dieſe wild herumja⸗ genden Hunde ſind durch den Hunger zu Raub⸗ tieren geworden und reißen junge Schafe nie⸗ der und jfreſſen ſie auf. * Er will ein Graf ſein, In Port Eliſabeth lebt ein Barbier, der als Erbe des Grafen Nicolai Cazano in Mailand angeblich nicht nur deſſen großes Vermögen, ſondern auch ſeine Titel er⸗ ben ſoll. Daraufhin erhält dieſer Barbier jetzt ſoviel Kundſchaft, daß er um Polizeiſchutz hat bitten müſſen. Jeder will eben auch einmal von einem Grafen raſiert werden. Bücherecke Kerrl⸗Weidemann: Die deutſche Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 nebſt amtlicher Begründung, allen Durchführungsverordnungen, Ausſührungsbeſtim⸗ mungen, Ueberleitungsverordnungen, der Rücklagen⸗ verordnung uſw., erläutert von Reichsminiſter Hanns Kerrl und Oberbürgermeiſter Dr. Dr. Weidemann, ſtellv. Vorſitzender des Deutſchen Gemeindetages, Reichsamtsleiter und Vertreter des Leiters im Haupt⸗ amt für Kommunalpolitik der Reichsleitung der NSDaApP, Vorſitzender des Ausſchuſſes für Kommu⸗ nalrecht und Kommunalverfaſſung an der Akademie für Deutſches Recht. Mit einem Geleitwort des preußiſchen Miniſterpräſidenten Hermann Göring. — über 1100 Seiten. Preis in Ganzleinen gobd. RM. 10.70. Verlag für Recht und Verwaltung C. A. Weller Gmbh, Berlin W8. Eine gute Zuſammenfaſſung der Deutſchen Gemeinde⸗ ordnung und der zahlreichen dazu ergangenen Durch⸗ führungsverordnungen und Ausführungsanweiſungen hatte ſchon lange gefehlt. Hier nun haben wir von be⸗ ruſener Hand alles für den praktiſchen Gebrauch er⸗ forderliche in überſichtlicher Anordnung, ein Werk, das ganz aus nationalſozialiſtiſchem Geiſt geboren, für die Handhabung des großen Grundgeſetzes der Gemeinde⸗ verfaſſung und Verwaltung die Richtlinien gibt. So müſſen Kommentare ausſehen! 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(7403V) Mannheimer Ausgabe über.. 39 800 Schwetzinger Ausgabe über:„„ 6 600 Weinheimer Ausgabe über,„ 3600 Verlag u. Schriftl⸗ banner“ Ausgabe Trägerlohn; durck eld. Ausgabe Be ohn; durch die P Iſt die Zeitung an Abend⸗Aus Die j Einer unſere ſpaniſcher Seite aus begreifliche nen, ſendet un Zuſtände auf re deshalb beſond Manöver der widerlegt, die den Einſatz ein len ſpaniſchen? den Fronten in „Trotz des r ternationalen? Mann geſchätzt habern Spanie 1 Vormarſch Francos a Malagas iſt de Beſetzung des noch, wie man von Wochen. roten Hauptqu⸗ den Nullpunkt beſondere Bede zwiſchen auch d des zuſammen und die erfolg bei Brunetenn auch in den br ſchon ſehr ſtark Die rote Fror Man hat dar ternationa friedenheit her Lebensmittelkn. rade in dieſe Teruel beſ Schützengräben wohl feſtſtellen Front kein⸗ koenmt tatſäch braucht, ich mö reichlich. 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