Berlag n. Schriftleitung: Mannheim, E 3, 14/15. Fernſpr.⸗Sammel-Nr. 35421. Das„Harenkreuz ⸗ banner“ Ausgabe A erf int wöchtl. 12mal. Be Trägerlohn; durch die u oſt.20, RM.(einſchl. 30 gspreiſe: Frei Haus monal..20 Röht. u. 50 3 Moſttunds 5 f ebühr) zuzügt. 72 J eld. Ausgabe B erſch. 7mal. 50 Haus monafl. 120010 1 30 Pf. T ohnz durch die Poſt.70 RM. leinſchl. 5 „Poſtzeitungsgebühr) zuzügl, 42, Pf. Iſt die Zeitung am Erſcheinen(auch d. bob⸗Gewalt) verhind., beſteht kein Anſpr. auf Früh⸗Ausgabe A 7. Jahrgang MANNHEIM Anzelrgen; Geſamtauflage: Die 12geſpalt. Milimeterzeile 15 Pf. Die age Pf. Mannheimer Seßi Die palt. Millimeterzeile 10 Pf. etzinger un f. Die 4geſpalténe Millimeterzeile im Textteil 18 Pf usſchließlicher Gerichtsſtand: bafen a. Rh. 4960. Verlagsort Mannheim.— im Textteil 60 Millimeterzeile im Textteil 45 Pf meterzeile 4 füllungsort: annheim. Nummer 445 alt. Minimeterzeile Die 4geſpalt, einheimer Ausgabe: Die 12geſpalt. Milli⸗ — Zahlungs⸗ und Er⸗ kannheim. Poſtſcheckkonto: Zudwigs⸗ inzelverkaufspreis 10•bfenn a. Samskag, 25. Seykember 1937 Ein Iubelsturm begleitet Mussolini auf seiner fahrt nach Deutschland Nednb den dure d arhinopt der Beveauno empfanar den Eal des dührers in nanen des volles m Teiumnh durch Jtalien en een Roin,.) Sept. Der italieniſche Regierungschef Muſſolini iſt— wie das„HB“ einem Teil ſeiner Leſer⸗ ſchaft ſchon in der Abendausgabe am Freitag meldete— am Freitagmittag 12.10 Uhr, be⸗ Wer Hobet braueht Sei es Schlaf. zimmer Wohn- zimmer Herren- zimmer Küchen dann bei Frie drieh Klänel nur F1, 9 khestands-Darlehen Gegr. 1884 ei WANDERER Sie baot J. BUCHER NanNNEITEI%224 1.2 Ab ½ 8 Unr frün Kkönnen die Unzeigen an unseren schalten aufgeben * gleitet von dem Außenminiſter Graf Ciano, dem Miniſter für Vollskultur, Alfieri, dem Parteiſekretär Miniſter Starnece und ſeinem rigen Geſolge, im Sonverzug nach Deutſch⸗ land abgereiſt. Eine gewallige Menſchen⸗ menge war auf dem Bahnhofsplatz zuſammen⸗ heſtrömt, um ihrer Begeiſterung für den Duce und ihrer Freude über ſeine Reiſe Ausdruck zu verleihen. Der Bahnhof war mit einem Wald deutſcher und italieniſcher Fahnen geſchmückt. Der Eingang war mit roten Teppichen belegt. Im Innern des Bahnhofes, der für den nor · malen Reiſeverkehr geſperrt war, trugen zahl⸗ reiche Blumen und Fahnen dazu bei, der Halle ein feſtliches Ausſehen zu verleihen. Auf dem Bahnſteig hatten ſich die Vertreter der italieniſchen Regierung, die Würdenträger der Faſchiſtiſchen Partei, die Spitzen der Armee, der Behörden und des Geiſteslebens ſowie das Perſonal der Deutſchen Botſchaft, die Geſandten Oeſterreichs, Ungarns und Nationalſpaniens mit ihren Legationsräten und Militärattachés ſeingefunden. Der, Zug ſetzte ſich aus zehn grünen modernen Sromlinienwa⸗ gen zuſammen. Ueber den Köpfen der Menge, 1 die ſich auf dem Bahnhof verſammelt hatte, wehten die alte Blutfahne der Faſchiſtiſchen Partei, der Wimpel von Gondar, der feinerzeit dem Zuge Staraces durch Abeſſinien voraus⸗ getragen wurde, die Fahnen und Banner der verſchiedenen faſchiſtiſchen Sturmtruppen und links: Die Monchener BSohnhofsholle— jetat ein Dom aus Fahnen- und Symbolen.— Rechis: Aoch der Leibgarde Muſſolinis, die längs des Zuges Aufſtellung genommen hatten. Beim Eintritt des Duce, der die Uniform eines Ehrenkorporals der Miliz trug und ſichtlich beſter Laune war, ſtimmte die Muſikkapelle die italieniſchen Nationalhymnen an. Muſſolini ging mit federnden Schritten durch die Menge, erſchien dann noch zweimal am Fenſter ſeines Abteils und grüßte die Menge in froher Stimmu nig. Der Begeiſte⸗ rungsjübel, der den Duce umbrauſte, als der „Zug ſich in Bewegung ſetzte, darf wohl als eine der ſtürmiſchſten Wündi ungen betrachtet wer⸗ den, die man in Rom jemals erlebt hat. Fortsetzung out Seite? Die festliche Ausschmbckung des Korlstors in Mönchen Willkommen, Benito Mussolini! Der Staatschef des römiſchen Imperiums kommt heute zu Beſuch ins Reich. Ganz Deutſch⸗ land heißt den Duce auf das herzlichſte will⸗ kommen. Die Welt ſchaut auf dieſen Tag, und in den Zeitungen aller Kontinente iſt das Er⸗ eignis in den Brennpunkt der Dinge gerückt. Wir im Reich freuen uns auf dieſen Beſuch, ſo wie man ſich auf den Beſuch eines guten und treuen Freundes freut. Seit 13 Jahren hat Muſſolini nicht mehr den italieniſchen Boden verlaſſen. Zum letzten Male war er 1924 in Locarno. Faſt alle Staatsmänner Europas (Aufn.: Othmor v. Flodung) Berlin zu großen Iogen festlich geschmöckt. haben ihn in der Ewigen Stadt beſucht. Im Sommer 1934 kam auch der Führer zu ihm nach Venedig, wohin ihn der Duce eingeladen hatte. Die politiſche Entwicklung ließ damals eine Vertiefung dieſer weltanſchaulich und auch ſtaatspolitiſch gleichgerichteten Nationen nicht zu. Erſt die Ereigniſſe während und nach dem Abeſſinienkrieg brachten beide Völter einander nüher. Die maßvolle und mutige politiſche Haltung des Reiches während des Abeſſinien⸗ krieges und das Verſtändnis Deutſchlands für die Raumnot Italiens, weckten jenſeits der Alpen große Sympathien. Als wir gar das hyſteriſche Sanktionstreiben der Völkerbunds⸗ ſtaaten ablehnten und nicht einſehen konaten, daß man eine europäiſche Kulturnation einem ſchwarzen unkultivierten Volke oder undurch⸗ ſichtigen machtpolitiſchen Intereſſen ſaturierter Nationen opfern wollte, da brach in den Her⸗ zen der Italiener eine tiefe Freundſchaft auf für das Reich Adolf Hitlers. Sie iſt ſtets ge⸗ wachſen und in einem Maße fundiert worden, wie noch zu keiner Zeit der Geſchichte. 7* Was Deutſchland und Italien eint, iſt die Tatſache, daß beide Völker in den letzten Jahr⸗ zehnten die Welt von ihrer bitterſten Seite kennenlernen mußten. Beide aber auch erfüllt der Geiſt einer aufbrechenden jungen Genera⸗ tion, die die Welt mit anderen Maßen mißt, als die abgeſtandene Demokratie der weſtlichen Länder. Bei beiden iſt der Wille der Staats⸗ führung und der Völker zur Idee der Ordnung, der Sauberkeit, der Zucht, der Ehre, kurz allen reinen und großen Tugenden oberſtes Prinzip geworden. Es geht Deutſchland und Italien nicht um parlamentariſche Schwätzereien oder Schachergeſchäfte, nicht um politiſch⸗diploma⸗ tiſche Mätzchen, nicht um Allianzen oder Bünd⸗ niſſe im Vorkriegsſtil. Nein, dieſe Form iſt .7 (Avfn.:.. von flodung und presssbild) „HBakenkreuzbanner“ gerade von den beiden Nationen überwunden worden durch eine weſenstiefe und weſens⸗ gleiche Bindung ihrer Staatsideen und Volks⸗ ideale. So ſteht über der Freundſchaft zwiſchen dem Reich und dem römiſchen Imperium die Gemeinſamkeit der erhabenſten und höchſten Güter ideeller Natur. Es iſt in der großen Linie und in der Geſamthaltung geſehen das poli⸗ tiſche Prinzip und die Weltanſchauung ſchlecht⸗ hin, die uns mit Italien und die Italien mit uns verbindet. Was die beiden Staatsober⸗ häupter bei ihrer Zuſammenkunft beſprechen, wird kein Parlament zerreden. Hier wächſt aus dem Fundament der Freundſchaft eine Feſtung des Friedens, die ſelbſt die marxiſtiſch⸗liberali⸗ ſtiſche Preſſemeute der Welt, ſamt den Poſaunen⸗ männern Jerichos nicht zu erſchüttern vermö⸗ gen. Der Wille der beiden Männer iſt der Wille ihrer Völker. Wie in Deutſchland der Führer, ſo iſt in Italien Muſſolini der anerkannte Souverän aus dem Glauben, der Liebe und dem Vertrauen ſeines Volkes. Er hat den Fa⸗ ſchismus als eine geſchichtliche Tat in die Her⸗ zen des italieniſchen Volkes gepflanzt. Er hat das Land erlöſt von Terror und Mord der Marxiſten. Er hat im letzten Augenblick das Volk vor dem politiſchen, wirtſchaftlichen und moraliſchen Niedergang gerettet und der Bra⸗ chialgewalt der roten Banditen die Fauſt des Faſchismus ins Geſicht geſchleudert. Was dieſer große Staatsmann, dieſer Volkstribun und Volksführer den Italienern gab, hat in der Tat und in den Erfolgen bleibenden Beſtand und beim Volk ein dankbares Echo gefunden. Wenn der Duce, der mit ſeinen Volksgenoſſen auf du und du ſteht, das fragende Wort an ſie richtet, dann jauchzt ihm allenthalben ſeit Zah⸗ ren die beifallsfreudigſte Zuſtimmung entgegen. Und wenn er Schulter an Schulter mit dem Na⸗ tionalſozialismus die europäiſche Kultur, Zivi⸗ liſation und Moral gegen die bolſchewiſtiſche Barbarei verteidigt, ſo vermerken wir das mit tiefer Dankbarkeit. Muſſolini wird in dieſen Tagen ſeiner Anweſenheit empfinden dürfen, wie glücklich wir über ſeinen Beſuch ſind und wie glücklich und froh aber auch das deutſche Volk im neuen Reich iſt. Möge der Beſuch dazu beitragen, das Band der Freundſchaft noch enger zu knüpfen zum Segen der beiden Völker und für den Frieden der Welt. Dr. W. Kattermann. Im Rundſunk zu hören Münchner Querſchnitt zwiſchen 21 und 22 Uhr DNB Berlin, 24. September. Nicht alle Hörer diesſeits und jenſeits der Grenzen haben die Möglichkeit, die am Sams⸗ tag laufend durchgegebenen Rundfunkberichte von den feſtlichen Ereigniſſen in München abzu⸗ hören. Der Reichsintendant hat deshalb be⸗ ſtimmt, daß im Rahmen des feſtlichen Konzerts vom Reichsſender München zwiſchen 21 und 22 Uhr eine Zuſammenſtellung der im Laufe des Tages gegebenen Berichte geſendet wird. * Deritalieniſche Rundfunk wird eben⸗ ſo wie der deutſche Rundfunk über alle Höhe⸗ punkte der Deutſchlandreiſe Muſſolinis durch direkte Sendungen aus Deutſchland den italie⸗ niſchen Rundfunkhörern das unmittelbare Er⸗ lebnis der Aufnahme Muſſolinis in Deutſch⸗ land vermitteln. Die erſte Uebertragung iſt für Samstag,.45 Uhr, zur Schilderung des Emp⸗ fanges des Duce in München angeſetzt worden. die Triumphfahet durch Italien iummnmnnmunmmmmmamirmminmnrnirnminmmsaminnirinrininminmmnimimtinnimnimlrmrmntimni forisenung von Seite 1 Der Sonderzug, der Muſſolini nach München bringt, erreichte nach über vierſtündiger Fahrt um 16.30 Uhr Florenz, wo dem italieniſchen Regierungschef während eines kurzen Aufent⸗ haltes die aus Rom eingetroffenen telefoni⸗ ſchen und telegrafiſchen Depeſchen übermittelt wurden. Auf ſeiner Fahrt bleibt der Duee fer⸗ ner durch Funkſprüche laufend mit der italieni⸗ ſchen Hauptſtadt verbunden, wie ihm auch durch eine beſondere telefoniſche Anlage die Möglich⸗ keit gegeben iſt, von jeder Station aus in kür⸗ zeſter Zeit mit jedem Ort des Landes in Ver⸗ bindung zu treten. Der Sonderzug gleicht einem fahrenden Regie⸗ rungsgebäude, in dem ſich der Duce durch ein Telefonnetz ſofort mit jedem der ihn beglei⸗ tenden Miniſter in Verbindung ſetzen kann. Wie in Florenz, ſo hatte ſich auch auf allen an⸗ deren Bahnhöfen eine begeiſterte Menge eingefunden, um dem Duce ſtürmiſche Hul⸗ digungen darzubringen, der, wie Agenzia Stefani in ihren Berichten aus Florenz betont, „aus ſeiner Freundſchaftsreiſe zur großen na⸗ tionalſozialiſtiſchen Nation, die den gleichen Willen für ſoziale Ordnung und den gleichen Wunſch nach Frieden und die gleiche Reife zur geiſtigen und ſittlichen Größe wie das faſchi⸗ ſtiſche Ftalien hat, von der Liebe des ꝓVolkes begleitet wird“. Eine weitere Meldung der Agencia Stefani beſagt: Der italieniſche Regierungschef iſt auf ſeiner Reiſe nach Deutſchland um 21.30 Uhr in Verona eingetroffen. Wie in Florenz kam es auch in Bologna und in Verona, wo die Bahnhöfe reichen Flaggenſchmuck tru⸗ gen, zu begeiſterten Huldigungen für Muſſo⸗ lini, zu deſſen Begrüßung ſich jeweils die Spit⸗ zen von Partei und Behörden eingefunden hatten. In Bologna wurde der Duce au ch vonſeiner Gattin, Donna Hachele Muſſo⸗ lini, begrüßt, die mit den beiden jüngſten Kindern, Romano und Anna⸗Maria, von Rocca delle Caminate herübergefahren war. münchen zum Empfang gerüſtet Triumphbogen und Liktorenbũndel schmũdeen die Straßen Elgenerberichf des„Hokenkreuzbonnet“) München, 24. Sept. Am Vorabend jenes denkwürdigen Tages, an dem der Schöpfer des italieniſchen Imperiums und der Führer des nationalſozialiſtiſchen Deutſchlands auf deutſchem Boden zuſammen⸗ treffen werden, iſt die Hauptſtadt der Bewegung durchfiebert von Erwartung. Die Straßen, durch die Muſſolini in wenigen Stunden ſeinen Weg nehmen wird, ſind blok⸗ kiert von Menſchen. Endloſe Kolonnen motori⸗ ſierter Verbände donnern in ſchnurgeraden Reihen vorüber. Sie alle ziehen zu den Sam⸗ melplätzen für den großen Vorbeimarſch vor Hitler und Muſſolini. München ſtrahlt in märchenhaftem Glanz. Schon auf dem Bahnhof ein überwälti⸗ gendes Bild. Ueber dem Gleislabyrinth wogen die grün⸗weiß⸗roten Fahnen. Die grauen Wände haben ſich hinter grünem Tannenreiſig verſteckt. Ein Teppichſtrom führt in die Schal⸗ terhalle, die ſich in einen impoſanten roten Dom verwandelt hat. Prachtvolle Statuen römiſcher Imperatoren, Kaiſer und Stadtmänner ſtehen in den Ecken und an den Fronten. Ein mächtiges„“, umrahmt von goldenem Lorbeer, grüßt von hoch oben. Dieſes„M“ iſt in allen Varianten in der ganzen Stadt zu finden: auf dem rieſigen Triumphbogen am Bahnhofsvorplatz wie auch in den Feſtſtraßen, wo das„M. abwech⸗ ſelnd mit dem Liktorenbündel, dem faſchiſtiſchen Symbol, zu ſehen iſt. An zwei 25 Meter hohen Säulen erhebt ſich dieſes Zeichen des neuen Imperiums auch vor dem Bahnhof. Das Fahnenmeer in den Straßen Die Via Triumphalis bietet kaum geahnte Ueberraſchungen. Ganze Straßenzüge ſind in Die musikalische Krone Italiens Das Augusteum-Orchester in Deutschland/ Durch 16 Städte geht die Reise Das—————— aus Rom unter⸗ nimmt bekanntlich in der Zeit vom 3. bis 19. Oktober eine ausgedehnte Gaſtſpielreiſe durch 16 deutſche Städte. Das Auguſteum⸗Orcheſter ilt als die führende Inſtrumentalvereinigung im italieniſchen Muſikleben. Es gehört zu den gediegenen Einrichtungen des älteſten Muſik⸗ inſtitutes der Welt, der Königlich⸗Italieniſchen⸗ Cäcilien⸗Akademie, die im Jahre 1556 von dem Maiefring Meiſter italieniſcher Kirchenmuſik, aleſtrina, gegründet wurde und die aun ſei über drei Sahrhimderten im Mittelpunkt des Römer Muſiklebens ſteht. Bei den Meiſtern, die in der Cäcilien⸗Akademie ihre Ausbildung — 75 oder dort tätig waren, begegnet man en bekannteſten Namen der italieniſchen Mu⸗ RaoftanEi Paleſtrina, Cherubini, Paganini, oſſini, Spontini, Donizetti, Verbi, Mascagni, Reſpighi, Battiſtini, Toscanini und Molinari, unter deſſen Leitung die kommende Deutſchlandtournee des Auguſteum⸗Orcheſters ſteht. Die Cäcilien⸗Alkademie gründete u. a. die „Cäcilien⸗Muſikhochſchule“, das heutige König⸗ liche Konſervatorium, und legte den Grundſtock einer bedeutenden Muſikbücherei, die heute er Staatsbibliothek angeſchloſſen iſt. Sie un⸗ terhält weiterhin zahlreiche Kurſe auf allen mu⸗ Sondergebieten und leitet den geſam⸗ ten Ausbildungsgang des Muſikſtudiums. Gleichzeitig wird den Studenten durch Teil⸗ nahme an den Konzertveranſtaltungen der Aka⸗ demie Gelegenheit zur praktiſchen Ausübung und künſtleriſchen Vertiefung ihrer Kenntniſſe und Fähigkeiten gegeben. Von beſonderer Be⸗ deutung iſt der von der Akademie im Jahre 1922 gegründete„Nationale Konzertverband“, der ſich durch enge Fa mit den italieniſchen Städten fruchtbar für das italieni⸗ ſche Muſikleben ausgewirkt hat. Heute iſt dieſer t dem Jahre 1912 iſt er künſtleriſcher Leiter uccini, „Nationale Konzertverband“ unter dem Namen „Faſchiſtiſcher Nationalverband der Konzert⸗ unternehmungen und»vereine“ eine Gliederung der faſchiſtiſchen Theaterkammer. Maeſtro Bernardino Molinari, der Lei⸗ ter der Deutſchlandtournee des Auguſteum⸗Or⸗ cheſters, wurde im Jahre 1880 in Rom geboren. Seine Ausbildung im Orgel⸗ und Klavierſpiel, in der Kompoſitionslehre erhielt er in r Königlichen⸗Cäcilien⸗Muſikhochſchule. 3 de Auguſteum⸗Orcheſters. Er gilt als einer der viel 05— der Gegenwart, deſ⸗ ſen Verdienſt es iſt, nicht nur viele antike, be⸗ onders italieniſche Muſikwerke zur Wiederer⸗ B zu ha 1 ſondern in jedem i Jahre die 75—— ſinfoniſchen Neuerſcheinun⸗ gen vieler Richtungen und Länder einzuſtudie⸗ ren. u kommen noch die unzähligen Auffüh⸗ rungen der bekannteſten Meiſterwerke aller Län⸗ der und Zeiten. Eine große Reihe von Reiſen mit dem Au⸗ ufteum⸗Orcheſter haben Molinaxi, der außer⸗ dem vielfach Gaſtdirigent der Sin⸗ fonieorcheſter und an den größten Theatern Italiens und des Auslandes tätig iſt, in ganz Europa und Amerika berühmt gemacht. Eine befondere Bedeutung hatten Molinaris Kon⸗ zerte in der Berliner Philharmonie im Okto⸗ ber 1932 und mit dem Lamoureux⸗Orcheſter in Paris im Oktober 1933. Unter den vielen in Europa abgewickelten Gaſtſpielen ragt weiter die Aufführung italieniſcher Orcheſter⸗ und Chorwerke bei den Internationalen Feſtſpielen in Frankfurt am Main im Oktober 1936 hervor. Stürmiſch wurde Molinari auch am 1. März 1937 mit dem Berliner Philharmoniſchen Or⸗ cheſter gefeiert.. Molinari iſt neben ſeiner Dirigententätigkeit auch als Bearbeiter von Werken der Inſtru⸗ einheitliche Farben getaucht. In war⸗ mem hellem Braun leuchtet die Brienner Straße. In fröhlichem Blau glänzt der Wit⸗ telsbachplatz. Fantaſtiſch wirkt die Flucht des grünen Tuches in der Galerieſtraße. Die Wein⸗ ſtraße trägt einen gelben Baldachin, der in ein tiefes Ocker übergeht. 1 Das Gedränge wird hier beängſtigend. Tau⸗ ſende haben das gleiche Ziel: die Feld⸗ herrnhalle. Dunkelrote Pylonen, gekrönt von Opferſchalen, flankieren feierlich den Platz, auf dem die erſten Blutzeugen der Bewegung fielen. Mit erhobenen Armen ſchreiten, die Menſchen an der Ehrenwache der-Männer mit Gewehr und Stahlhelm vorbei. Hier legte der ſtellvertretende Gauleiter von München⸗ Oberbayern am Freitag im Auftrage des Füh⸗ rers im Beiſein einer Kompanie der ⸗Stan⸗ darte„Deutſchland“ 16 große Lorbeerkränze nieder. Weit hinauf geht der Blick, geht durch die rieſigen Triumphpforten am Muſeumsplatz vorbei, wo ſich die Ludwigſtraße verliert in einem Wald von gewaltigen Flaggenfronten. Brennpunkt des allgemeinen Intereſſes iſt das Prinzꝙ⸗Carl⸗Palais, die Wohnung Muſſolinis. In ſeinem hellen Gelb kontraſtiert es eigenartig zu der Säulenflucht am Hauſe der Deutſchen Kunſt. Von hier aus ſtehen die Prinzregentenſtraße entlang bis zur Wohnung des Führers wuchtige Reihen von rieſigen Standarten. Auf roten Flaggen prangt das goldene„M“ abwechſelnd mit dem Liktoren⸗ bündel und den Symbolen altrömiſcher Macht. Jührende perſönlichkeiten eingetroffen Schon in der Frühe des Freitags trafen füh⸗ rende Perſönlichkeiten aus der Bewegung, unter ihnen Reichsführer j Himmler, in Mün⸗ chen ein. Auch Reichsaußenminiſter Freiherr von Neurath kam in der Hauptſtadt der Bewegung an. In den Mittagsſtunden erſchien der Reichsminiſter für Volksaufklärung und Propaganda, Dr. Goebbels, überall, wo man ihn erkannte, begeiſtert begrüßt. Ebenfalls am Mittag traf auch der Königlich Italieniſche Botſchafter in der Reichshauptſtadt, Profeſſor Dr. Attolico, in München ein und nahm im Hotel„Vier Jahreszeiten“ Wohnung. Hier ſchien der Treffpunkt der bisher eingetroffenen füh⸗ renden Perſönlichkeiten Deutſchlands und Ita⸗ liens zu ſein, deren Zahl ſich von Stunde zu Stunde vergrößerte. Man ſah hier neben den bereits Genannten auch den deutſchen Botſchaf⸗ ter in Rom, von Haſſell, den deutſchen Botſchafter in London, von Ribbentrop, zahlreiche Reichs⸗ und Gauleiter, Hauptamtslei⸗ ter und führende Männer aus den Kampffor⸗ mationen der Bewegung. Das Intereſſe der Welt geweckt Mit welcher Anteilnahme nicht nur die deutſche, ſondern auch die geſamte Aus⸗ landspreſſe dem geſchichtlichen Ereignis enigegenſieht, läßt ſich am beſten in der eigens für den Muſſolini⸗Beſuch eingerichteten Son⸗ derpreſſeſtelle in der Karl⸗Straße beobachten, die die Betreuung aller Preſſevertreter und damit ein ungeheures Arbeitspenſum über⸗ nommen hat. Hier herrſcht vom frühen Mor⸗ gen bis in die tiefe Nacht ein Rieſenbe⸗ trieb, hier werden Auskünfte verlangt und gegeben, Ausweiſe und Wagenkarten ausge⸗ händigt, Quartiere zugewieſen und Beſichti⸗ gungen organiſiert. Freikag, 24. September 1937 0 3 2 e „Hakenk: 3 Von zZeit z ſchen Zeitung fälliger Schri „Morgen wir merkenswerte Thema) veröf die angekündi tralorgans vo 15. November erſcheint, dan einen nicht g Seite. Sämtl fſolgenden Tat BVerfaſſer de: Auch heute Linie polemiſ kämpferiſ ſchen Jour Weſenszügen widerſpiegelt. nicht nur ſelb italieniſche Pr ausländiſchen zu verfaſſen, auch täglich di Es kommt i Pike auf gedie naliſtiſchen Be daß er ſeine ſeine Zeitung heute noch das die Männer, d „offiziere Poſten der der Journaliſt res Anſehen. nimmt Muſſol ter. Er ſelbſt b ſchriftleiterpoſt segenmißdeutungen und öerüchte Ein Leifarfikel der„Giornale'Halia“ DNB Rom, 24. Sept. Der Direktor des halbamtlichen„Giornale 'Italia“, der bereits mit etwa 50 italieniſchen Sonderberichterſtattern und Preſſefotografen in München weilt, wendet ſich in ſeinem erſten aus Deutſchland übermittelten Leitartikel gegen die Verdächtigungen und Ausſtreuungen, mit denen gewiſſe ausländiſche und vor allem franzöſiſche Blätter, die Be⸗ gegnung Muſſolini—Hitler entwerten oder die Weltöffentlichkeit alarmieren wollen. Gegenüber dieſen phantaſtiſchen Ge⸗ rüchten müſſe, ſo erklärt er, ſofort Klarheit geſchaffen werden.„In Rom und Berlin wer⸗ mentalmuſik bekannt geworden, ſo mit Vival⸗ dis Ze ſowie den Konzer⸗ ten in-molll,.moll und-dur, Debuß ys „Die luſtige Inſel“, Händels„Largo“ für Or⸗ cheſter und in Werken von Paganini und Mon⸗ teverdi. Die Gaſtſpielreiſe des Auguſteum⸗Orcheſters verſpricht unter Molinaris Leitung zu einem der Höhepunkte im deutſchen Muſik⸗ leben der kommenden Woche zu werden. Unveröffentlichtes Werk von Robert Schumann Das bisher unveröffentlicht gebliebene ein⸗ zige Violinkonzert von Robert Schumann wird auf Anordnuna des Reichsminiſters für Volksaufklärung und Propaganda am 13. No⸗ vember in den feierlichen Rahmen der Jahres⸗ verſammlung der Reichskulturkammer in Ber⸗ lin ſeine Uraufführung erleben. Deutschland gewinnt drei Preise auf dem lnternationalen Filimwettbewerb Der zweite Internationale Filmwettbewerb für Verkehrswerbe⸗ und wiſſenſchaftliche Filme in Como brachte auch in dieſem Jahr dem deutſchen Kulturfilmſchaffen einen durch⸗ ſchlagenden Erfolg. Von den weit über 120 Filmen, die den Preisrichtern vorlagen, konnte der Bildſtreifen der Reichsbahnzentrale für den deutſchen Reiſeverkehr„Reiſen im ſchönen Deutſchland“ die höchſte Auszeichnung, den Pokal des General⸗ direktors für den italieniſchen Fremdenverkehr, Bonomi, erringen. Man bezeichnete dieſen Film als ein Muſterbeiſpiel dafür, wie Ver⸗ iehrswerbefilme zu geſtalten ſeien. Von den zwei weiteren Preiſen, die nach Deutſchland fie⸗ len, erhielt der Tobis⸗Film„Durch Ber⸗ linfließt immer noch die Spree“ den Pokal des Provinzial⸗Fremdenverkehrsver⸗ bandes Como für die beſte muſikaliſche Ver⸗ tonung und der Hege⸗Film„Le enskam ¹ im Schilf“(Tobis) den Pokal der Handels⸗ kammer von Como für die beſte Fotografie. den weder militäriſche Bündniſſe geſchloſſen noch die Grundlage für irgendein düſteres Kom⸗ plott gegen den euxopäiſchen Frieden gelegt. Italien und Deutſchland arbeiten mit ihren Kräften in vollem Tageslicht. Sie bedürfen dazu keinerlei protokollierter Abmachungen. Ihre Sympathien und ihre Abwehrſtellung ſind bekannt. Ihre Vereinbarungen würden auto⸗ matiſch in Kraft treten, wenn die beiden Län⸗ der in ihren gemeinſamen Gütern bedroht würden.“ Dagegen werde der Beſuch, wie das halb⸗ amtliche Blatt feſtſtellt, die Achſe Rom— Berlin bekräftigen und vervollkommnen. Preisausschreiben für junge Dramatiker Der Generalintendant der Städtiſchen Büh⸗ Muſſolini ko liſtiſchen Berr Journalismus den neuen Typ richtig vorgelel 4 Er hat nie Gehalt zu verd 1911 ſchlug er ities von 120 au dung, daß er ſ willen leiſten und Feder um den Kamf zum Siege zu Und er ſchri das Vertrauen durch die Tat Als er 1915 polo'Italia“ nen Düſſeldorf, Prof. Otto Krauß, erläßt ein Preisausſchreiben, das in erſter Linie das jüngſte deutſche Bühnenſchaf⸗ fen fördern ſoll. Am Preisausſchreiben kön⸗ nen Verfaſſer, die das dreißigſte Lebensjahr noch nicht erreicht haben und die noch mit kei⸗ nem Werk eine Bühnenaufführung erlebten, teilnehmen. Zugelaſſen ſind deutſche ſpielwerke ernſter und heiterer Art. Die Ar⸗ Schau⸗ „fiitle das f beiten ſind bis ſpäteſtens 15. Dezember 1937, bei der Generalintendanz der Städtiſchen Bühnen Düſſeldorf mit der Bezeichnung„Düſ⸗ ſeldorfer Schauſpiel⸗Preisausſchreiben 1937 einzureichen. Perſon des Verfaſſers nicht erkennbar ſein. Das Manuſtript muß mit einem Kennwort und einer Zahl verſehen ſein. Dem Manuſkript iſt ein verſiegelter Briefumſchlag beizulegen, der ebenfalls Kennwort und Zahl trägt. Der Brief⸗ faſſers, den Arier⸗ und Altersnachweis durch Aus vem Manuſkript darf die 1 Der tauſendſt eruß der deut Zaſchismus fir 4 Zeitungen umſchlag muß die genaue Anſchrift des Ver⸗ wunderung we Ahnenkurzpaß, die eidesſtattliche Erklärung des Sonderberichter Verfaſſers, daß noch keines ſeiner Werke zur Aufführuna angenommen wurde, ſowie die Er⸗ kläruna, daß er ſich den Entſcheidungen des Preisgerichts unterwirft, enthalten. Die mit einem Preis bedachten Arbeiten erwerben die Städtiſchen Bühnen Düſſeldorf zur alleinigen Uraufführung. Das Ergebnis des Preisaus⸗ W—1 wird am 1. Februar 1938 bekannt⸗ gegeben. n für deutſche Filme. Die deutſchen Kultur⸗ filme„Lebende Werkzeuge“,„Schönes gaſt⸗ liches Land zwiſchen Rhein und Main⸗ „Spreehafen Berlin“,„Röntgenſtrahlen“ und „Myſterium des Lebens“ wurden in Wien mi dem höchſten Prädikate„kulturell werwo ausgezeichnet, Der Film„Verſprich mir nicht das Prädikat„künſtleriſch anerkennen wert“. neben den gra empfang Muf ſtungen der der mit der ganzer Dienſt dieſer ei Gegen alle De Während ſoe führungen über der deutſch⸗ital geſchichtlichen 6 und den gemei ſchewismus ar wenden ſich ite 'Italia“ und ten Verſuch 5 tember 1937 ick, geht durch Muſeumsplatz e verliert in laggenfronten. Intereſſes iſt die Wohnung lb kontraſtiert ht am Hauſe ius ſtehen die zur Wohnung von rieſigen prangt das dem Liktoren⸗ niſcher Macht. getroffen gs trafen füh⸗ wegung, unter er, in Mün⸗ iſter Freiherr hauptſtadt der unden erſchien ifklärung und überall, wo üßt. Ebenfalls ch Italieniſche adt, Profeſſor und nahm im ng. Hier ſchien troffenen füh⸗ inds und Ita⸗ on Stunde zu ier neben den ſchen Botſchaf⸗ den deutſchen ibbentrop, Hauptamtslei⸗ den Kampffor⸗ it icht nur die amte Aus⸗ chen Ereignis in der eigens richteten Son⸗ e beobachten, hertreter und ſenſum über⸗ frühen Mor⸗ Rieſenbe⸗ verlangt und karten ausge⸗ und Beſichti⸗ üchte iſſe geſchloſſen düſteres Kom⸗ Frieden gelegt. ten mit ihren Sie bedürfen Abmachungen. ehrſtellung ſind würden auto⸗ ie beiden Län⸗ ütern bedroht wie das halb⸗ chſe Rom— llkommnen. ——————— Dramatiker ädtiſchen Büh⸗ u ß, erläßt ein in erſter Linie ihnenſchaf⸗ sſchreiben kön⸗ ſte Lebensjahr e noch mit kei⸗ rung erlebten, utſche Schau⸗ Art. Die Ar⸗ „Dezember der Städtiſchen ichnung„Düſ⸗ hreiben 1937“ kript darf die rkennbar ſein. Kennwort und Manuſfript iſt beizulegen, der ügt. Der Brief⸗ jzrift des Ver⸗ iachweis durch Erklärung des ner Werke zur „ſowie die Er⸗ heidungen des ten. Die mit erwerben die zur alleinigen des Preisaus⸗ 1938 bekannt⸗ chnung für tſchen Kultur⸗ Schönes gaſt⸗ und Main“,— iſtrahlen“ und in Wien mit rell werwoll/ ich mir nichts“ anerkennens⸗ „Hakenkreuzbanner“ Samstag, 25. September 1937 Ils groger Staatsmann ein großer loumalist Von Zeit zu Zeit erſcheint in allen italieni⸗ ſchen Zeitungen auf der erſten Seite in auf⸗ fälliger Schrift eine Notiz folgenden Inhalts: „Morgen wird der„Popolo'Italia“ einen be⸗ merkenswerten Artikel(über dieſes oder jenes Thema) veröffentlichen.“ Wenn man ſich dann die angekündigte Nummer des faſchiſtiſchen Zen⸗ tralorgans vornimmt, das in Mailand ſeit dem 15. November 1914 in einer Auflage von 250 000 erſcheint, dann entdeckt man in Kurſipſchrift einen nicht gezeichneten Artikel auf der erſten Seite. Sämtliche Zeitungen drucken ihn am folgenden Tage nach, und jeder weiß, daß ſein Verfaſſer der Duce ſelbſt iſt. Auch heute noch ſind dieſe Artikel in erſter Linie polemiſcher Natur und offenbaren die kämpferiſche Haltung des faſchiſti⸗ ſchen Journalismus, der in allen ſeinen Weſenszügen den ſtändigen Einfluß des Duce widerſpiegelt. Denn Benito Muſſolini greift nicht nur ſelber öfter zur Feder, um für die italieniſche Preſſe richtunggebende oder für die ausländiſchen Zeitungen aufſchlußreiche Artikel zu verfaſſen, ſondern inſpiriert und beobachtet auch täglich die geſamte faſchiſtiſche Preſſe. Es kommt ihm dabei zugute, daß er von der Pike auf gedient hat. Seit 1906 ſteht er im jour⸗ naliſtiſchen Beruf. Entſcheidend war wohl auch, daß er ſeine politiſchen Ziele vor allem durch ſeine Zeitung vertrat. Für ihn iſt die Zeitung heute noch das wichtigſte Propagandamittel, und die Männer, die ſie geſtalten, betrachtet er als „Offiziere auf dem vorgeſchobenſten Poſten der Front“. Demzufolge genießt der Journaliſt im faſchiſtiſchen Aufbau beſonde⸗ res Anſehen. Seine fähigſten Mitarbeiter ent⸗ nimmt Muſſolini den Reihen ſeiner Schriftlei⸗ ter. Er ſelbſt beſtimmt die Beſetzung der Haupt⸗ ſchriftleiterpoſten. Er ſchuf einen neuen Tup Muſſolini kommt nicht nur aus dem journa⸗ liſtiſchen Beruf, bekennt ſich nicht nur zum Journalismus— er hat auch allen Journaliſten den neuen Typ des kämpferiſchen Journalismus richtig vorgelebt. Er hat nie zur Feder gegriffen, um ſich ein Gehalt zu verdienen.(Im Gegenteil: Im Jahre 1911 ſchlug er ſogar eine Erhöhung des Gehal⸗ tes von 120 auf 150 Lire aus, mit der Begrün⸗ dung, daß er ſeine Arbeit nicht um des Geldes willen leiſten wolle.) Bei ihm lag Gewehr und Feder nebeneinander. Er ſchrieb, um den Kampf vorzubereiten, zu lenken und zum Siege zu führen! Und er ſchrieb nicht nur, ſondern er erwarb das Vertrauen der Leſermaſſen zu ſeinem Wort durch die Tat. Als er 1915 als Hauptſchriftleiter des„Po⸗ polo'Italia“ in einem monatelangen Preſſe⸗ feldzug den Eintritt Italiens in den Krieg pro⸗ pagierte, da war er der erſte, der nach er⸗ folgter Kriegserklärung freiwillig ſich an die Front meldete. Er blieb in der vorderſten Linie, bis er ſchwerverwundet in die Heimat zurückkehrte. Vom Schützengraben aus ſchrieb er weiter ſeine Leitartikel für die Zeitung— und ſein Wort galt den Leſern viel— denn ſie wußten, daß hinter dem Wort Tat und Einſatz ſtanden! So war Muſſolini damals ſchon ein Journaliſt, wie wir ihn hochhalten, wie in der Kampfzeit unſere alten Partei⸗ journaliſten ſich bewährten: die nicht am Schreibtiſch, ſondern mitten im Kampf, im Volk und nicht mit Tinte, ſondern mit Tat und perſönlichem Einſatz ihre Worte an die Maſſen richten. Mit dem Gewehr in der hand Nach dem Krieg war die Schriftleitung ſeiner Zeitung das Hauptquartier Muſſolinis. Hier verbrachte er auch die letzte Nacht vor dem Marſch auf Rom, hier trat er allein mit dem Gewehr in der Hand einem Polizeibataillon mit Panzerwagen entgegen, die das Gebäude beſetzen wollten und veranlaßte durch ſein mutiges Vorgehen den Rückzug. Am gleichen Tage hatte er im„Popolo'Italia“ den letzten Artikel vor der Machtübernahme geſchrieben, der mit den Worten endete:„Der Faſchismus will die Macht, und er wird ſie erhalten!“ Muſſolini hat dem journaliſtiſchen Berufs⸗ ethos wunderbare Worte gewidmet, von denen hier einige aus dem intereſſanten und umfaſſen⸗ den Werk von Hauptamtsleiter Dr. Dresler: „Die Geſchichte der italieniſchen Preſſe“ zitiert werden ſollen. Der junge Muſſolini bekennt ſich ſchon 1911 zu einem neuen kämpferiſchen Journalismus, indem er in ſeinem Wochenblatt zu Jahres⸗ beginn ſchreibt:„Der Journalismus iſt für uns kein Brotberuf, ſondern eine Miſſion. Wir ſind nicht Journaliſten wegen des Lohnes. Für uns iſt die Zeitung nicht ein Blatt, das Woche für Woche mit dem angefüllt ſein will, was ſich gerade ereignet. Nein. Die Zeitung iſt für uns die Partei. Sie iſt eine Fahne. Sie iſt eine Seele!“ Und nach dem Kriege ſchreibt er in einer Polemik mit ſcharfer Feder:„Meinem Ehrgeiz genügen die Korporalstreſſen. Auf politiſchem Gebiet habe ich niemals daran gedacht, daß der Krieg an und für ſich mich irgendwohin empor⸗ tragen werde: Ich bin immer noch ein Journaliſt, der ſchreibt, der kämpft und auf alles andere pfeift!“ Und 14 Jahre ſpäter ſpricht er zu den Haupt⸗ ſchriftleitern der italieniſchen Preſſe die Worte, die jeden wahren Journaliſten in der ganzen Welt ergriffen haben:„Die italieniſchen Jour⸗ naliſten müſſen ſich als die Soldaten betrachten, die dazu kommandiert ſind, den vorgeſchoben⸗ ſten Abſchnitt der faſchiſtiſchen Frontſtellung und den ſchwierigſten dazu zu verteidigen und hierfür die wirkſamſte und gefährlichſte Waffe für jeden Kampf zu handhaben. Der Faſchis⸗ mus hat gewollt und will haben einen Jour⸗ nalismus eigener Art. Der Journaliſt ſoll ein Soldat ſein, das heißt, im Dienſt der Idee ſtehen, nicht ſeiner ſelbſt.“ Die Achſe Berlin—Rom iſt ein politiſches Faktum von hoher Bedeutung. Wir Preſſe⸗ männer wiſſen, wie bedeutungsvoll die Tat⸗ ſache iſt, daß wir und unſere Berufskameraden im Süden von dem gleichen Berufsethos erfüllt ſind. Wir von den Aufgaben und der Haltung, die uns der Führer und mit ihm die Journa⸗ liſten Dietrich Eckard, Alfred Roſenberg, Dr. Dietrich und andere gegeben haben, der italie⸗ niſche Journalismus mit dem Journaliſten Muſſolini vor Augen, dem im November vori⸗ gen Jahres bei der Reiſe unſerer alten Partei⸗ journaliſten nach Rom unſer Reichspreſſechef die treffenden Worte ſagte:„Sie warenals Journaliſt bereits ein großer Staatsmann, und Sie ſind als Staatsmann der große Journaliſt geblieben!“ „fitler und muſſolini ſind die einzigen Männer, die das Recht haben, entſcheidende Worte zu ſprechen“ Die italienĩische Presse im Zeichen der Deutschland-Reise NMussolinis DNB Rom, 24. Sept. Der tauſendſtimmige begeiſterte Willkommens⸗ gruß der deutſchen Preſſe an den Duce des Faſchismus findet in den italieniſchen Zeitungen lebhafteſten Widerhall. Mit Be⸗ wunderung werden in glänzend geſchriebenen Sonderberichten aus München und Berlin neben den grandioſen Vorbereitungen für den Empfang Muſſolinis auch die gewaltigen Lei⸗ ſtungen der deutſchen Preſſe anerkannt, die ſich mit der ganzen Wärme ihres Wortes in den Dienſt dieſer einzigartigen Tage geſtellt habe. Gegen alle Derdächtigungen Während ſo aus der deutſchen Preſſe die Aus⸗ führungen über die Entwicklung und Bedeutung der deutſch⸗italieniſchen Freundſchaft und die geſchichtlichen Gründe für die Achſe Rom⸗Berlin und den gemeinſamen Kampf gegen den Bol⸗ ſchewismus ausführlich übernommen werden, wenden ſich italieniſche Blätter wie„Giornale 'Ftalia“ und„Tevere“ gegen die erneu⸗ ten Verſuche zur Herabſetzung oder Verdächtigung der Zuſammenarbeit. Deutſchland und Italien ſo ſchreibt „Giornale'Jtalia“ in dieſem Zuſammenhang — ſind zwei Großmächte, die den Vergleich mit jeder andern Großmacht Euro⸗ pas aufnehmen und allein oder gemein⸗ ſam jedem Ereignis entgegenzutreten in der Lage ſind. Sie ſind aber auch von einem un⸗ wandelbaren Verantwortungsgefühl erfüllt und haben deshalb das Recht, geachtet, nicht aber verdächtigt zu werden. Das iſt das erſte Recht auf Gleichſtellung, das ſie neben den andern bekannten Gleichberechti⸗ gungsanſprüchen in Europa für eine inter⸗ nationale Zuſammenarbeit, die dieſen Namen verdient, fordern. Auch„Tevere“ wendet ſich in ſeinem Leit⸗ artikel gegen die Verleumdung und Verdäch⸗ tigung, die jedoch in ihrer ſterilen Anfeindung der deutſch⸗italieniſchen Zuſammenarbeit und der glücklichen politiſchen Uebereinſtimmung der beiden Länder gegen die antifaſchiſtiſche Verdächtigung und Verleumdung nichts an⸗ haben könne. deutſch⸗italieniſchen Die„Tribuna“ umreißt in ihrem Leitartikel noch einmal die große politiſche Bedeutung der Deutſchlandreiſe des Duce. Die Begegnung Muſſolini—Hitler, ſtellt ſie feſt, die die Aufmerk⸗ ſamkeit der ganzen Welt auf ſich lenke, könne im wahrſten Sinne des Wortes als ein hiſt o⸗ riſches Ereignis bezeichnet werden. Ihre einzigartige Bedeutung erhalte ſie durch die alles überragenden Führergeſtalten, die nicht der Gunſt von Parteien oder einem Intrigen⸗ ſpiel ihre Stellung verdanken. Beide, der Duce wie der Führer, ſeien aus dem Volk heraus und durch die elementare Gewalt ſeines Wil⸗ lens zur Macht gelangt. Für europäiſche Solidarität „Sie verkörpern das italieniſche und das deutſche Volk, die beiden großen Völker Euro⸗ pas, die ihre nationale Revolution durchge⸗ kämpft haben, um die Wiedergeburt der Na⸗ tion zu ermöglichen, ihre Stellung in der Welt zu ſichern und den Bolſchewismus niederzu⸗ kämpfen. Heute ſetzen ſich Italien und Deutſch⸗ land, nachdem ſie das Unrecht, das ihnen frü⸗ her geſchehen war, zum größten Teil wieder gutzumachen vermochten, für eine Politik der europäiſchen Solidarität ein, und zwar unter Flit Faust und Feder gleidi hew/ährt der Vorausſetzung der Anerkennung der tat⸗ ſächlichen Intereſſen aller Staaten unter Be⸗ rückſichtigung der effektiven Machtverhältniſſe und außerhalb jeden Völkerbundsſyſtems.“ Die ſegensreichen Auswirkungen der Achſe Rom—Berlin ſeien— ſo erklärt das angeſehene römiſche Blatt weiter— jedermann wohl be⸗ kannt. Der Augenblick ſei nunmehr gekommen, dieſes Prinzip der deutſch⸗italieniſchen Zuſam⸗ menarbeit auf jede„eũropäiſche Politik“ anzu⸗ wenden, die den Abſichten der beiden großen Führer entſpreche. Bisher ſei nur der Boden für die Verwirklichung des großen Planes eines Mossolini als Dreißigjähriger(BGildarchiv) europäiſchen Wiederaufbaues vorbereitet wor⸗ den, deſſen Grundlagen die beiden größ⸗ ten Baumeiſter unſeres Zeitalters in den nächſten Tagen feſtlegen würden. „Inmitten einer unſicheren Welt, die entweder unter der bolſchewiſtiſchen Tyrannei ſteht oder von Regierungen gelenkt wird, die der inneren Zwiſtigkeiten nicht Herr zu werden vermögen und außerſtande ſind, die Auslandspolitik ihrer Länder auf ein beſtimmtes Ziel zu lenken, ſind“ — ſo ſtellt die„Tribuna“ zum Schluß feſt— „Muſſolini und Hitler heute die einzigen Männer, die das Recht haben, ent⸗ ſcheidende Worte auszuſprechen. Denn ſie allein verkörpern in vollkommenſter Weiſe den Willen ihrer beiden Völker und des europäiſchen Gewiſſens.“ „Hakenkreuzbanner“ Samstag, 25. September 1937 Benito Muſſolini— erlebt Zwei Episoden um das Geheimnis einer Persönlichkeit Unſere Zeit iſt eine Zeit der Perſönlichkei⸗ ten! Perſönlichkeiten aber wollen nicht nur ſtudiert, ſie wollen erlebt ſein! Das fühlt nicht nur der kleine Mann, der ſtundenlang am gleichen Platze harrt, um nur einen Blick auf einen der Männer unſerer Zeit zu erhaſchen— auch wir Schriftleiter begreifen tauſend Dinge erſt ganz, wenn wir die Männer geſehen haben, die hinter dieſen Dingen ſtehen. Wenn der Journaliſt in ſeinen Erinnerun⸗ gen nachgräbt, dann bleiben in ſeinem Ge⸗ dächtnis oft Stunden in Erinnerung, die wenig mit Weltpolitik zu tun haben, und die doch eine Perſönlichkeit oft ſtärker und einprägſamer kennzeichnen als offizielle Kommuniqués oder Statiſtiken der perſönlichen Entwicklung. Und es iſt ſeltſam: Wenn von Muſſolini geſprochen wird, dann wandern meine Gedan⸗ ken nicht nur zu dem bekannten großen und ſtarken Lebensweg, zu den Taten, den Leiſtun⸗ gen, der politiſchen Bedeutung dieſes Mannes, ſondern ſie bleiben vor allem haften an zwei Stunden, in denen ich als Journaliſt Muſſolini nicht allein geſehen, ſondern wirklich erlebt habe: An die ſpäte Nachmittagsſtunde des 15. Juli 1934, als Muſſolini auf dem Markus⸗ platz in Gegenwart unſeres Führers zum Volke von Venedig ſprach, und an eine Vormittags⸗ ſtunde des 20. November 1936, als er uns nationalſozialiſtiſche Journaliſten durch ſein „Forum Muſſolini“ in Rom führte und als großartigen Abſchluß zweier intereſſanter Stunden in einem wundervollen Kampf ſich als Meiſter des Fechtens zeigte. Damals— im Juni 1934— bildete der Mar⸗ kusplatz von Venedig den mitreißenden Hinter⸗ grund des Ereigniſſes. Vom Balkon des Palazzoreale ſprach Muſſolini. Es war keine lange Rede. Muſſolini iſt ein beſon⸗ derer Rednertyp. Vielleicht hundert Sätze— in die Maſſe geſchleudert wie Blitze. Seine Rede gleicht einem Gewitter, das ſich entlädt. Einer Spannung, die ſich mit der Maſſe verbinden will. Wir verſtehen zwar nicht den Sinn der ein⸗ zelnen Worte. Aber um ſo eindrucksvoller füh⸗ len wir die rhetoriſche Wirkung, die von ihnen ausgeht, um ſo intenſiver können wir die Kraft bewundern, mit der der Duce ſeine Worte formt und in die Maſſe wirft. Und immer wieder kommen Rufe aus der Menge, auf die der Duce oft eingeht und ſie beantwortet. Es iſt eine unſichtbare Brücke, die ſich von dem kleinen Balkon nach unten bis zum letzten Venezianer ſpannt. Muſſolini erwähnt den Namen Hitler— und die Hunderttauſende wenden ſich zu dem Fenſter, in dem der Führer ſteht, und Hitler!⸗ Hitler!⸗Rufe brauſen minutenlang herauf. »Der Bann der Perſönlichkeit Muſſolinis— das iſt der tiefe Sinn ſeiner Rhetorik— über⸗ trägt ſich auf jeden, der ihn hört. Die Worte, die er ſpricht, ſind nur die Begleitung und das Werkzeug dieſer Kraft der Perſönlichkeit, die er auf ſeine Volksgenoſſen übertragen will. Als Redner zeigt er ſich als der Erzieher des italieniſchen Volkes, als der Beherrſcher ſeiner Seele. Sein Wort iſt nicht ein Wort der Ertlärung, ſeine Rede nicht eine Erläuterung, ſondern ein innerer Befehl, der jeden erfaßt, ein kategoriſcher Imperativ, der ſei⸗ nen Willen zu dem der Maſſen macht. Der entzündbare, begeiſterungsfähige, die Bedeu⸗ tung einer Stunde ſo überaus raſch erfaſſende Italiener berauſcht ſich an der klaſſiſchen Ein⸗ fachheit der Worte, aber er vergißt nicht den harten Willen, von dem ſie diktiert werden. Man lieſt es in den Geſichtern derer, die von einer ſolchen Stunde zurückkehren, daß ſie nicht nur zugehört haben, ſondern die Lehren mit nach Hauſe tragen. Lehren, von denen ſie wiſſen, daß dahinter ein eiſernes Muß ſteht. Das„Muß“, mit dem Muſſolini ſein neues Italien geſchaffen hat, und mit dem er es leitet. — Der wilde und doch ſtrahlende Blick des Er⸗ folges, des Sieges, des Triumphes ſeines Wil⸗ lens, der über den Zügen Muſſolinis lag, wäh⸗ rend unten auf dem Markusplatz die Menſchen in minutenlangen Stürmen italieniſch⸗be⸗ ſchwingte Begeiſterung zeigten— dieſen Blick ſah ich wieder, als er im November 1936 im Fechtſaal ſeines Forum Muſſolini nach erfolg⸗ reichem Kampf den Degen aus der Hand warf: Nach zweiſtündiger Wanderung durch wunder⸗ volle Sportanlagen, die er der Jugend ſeines Volkes geweiht hat, waren wir zur großen Fechthalle gekommen. Drinnen lebhafter Uebungsbetrieb. Man hört den Lärm der Klingen bis zu uns heraus. Der Duee tritt ein, er gibt ein Zeichen, läßt weitermachen. Er ſieht einige Minuten zu. Dann aber greift er zu Maske und Florett, holt ſich einen der nächſt⸗ ſtehenden jungen Fechter. Der hat nun einen ſchweren Kampf auszuſtehen. Mit unglaublicher Geſchwindigkeit ſpringt der 53jährige ſeinen Partner an, ein faſt übernatürlicher Ausdruck des Triumphes überfliegt ſein Geſicht, wenn er den an ſich außerordentlich gewandten Jüngeren durch die Ueberlegenheit des Könnens bedrängt. Dann reißt er die Maske vom Geſicht. Wäh⸗ rend ſein junger Partner ſich den Schweiß von der Stirne wiſcht und zurücktritt, holt er ſich den alten Fechtmeiſter und beginnt von neuem, nun völlig ungeſchützt. Eine noch viel wildere Partie wird ausgefochten. Endlich ſpringt er zurück, ein herber Zug des Stolzes über die Leiſtung überfliegt ſein Geſicht. Gewaltiger Jubel der Fechtſchüler, die geſpannt den Kämp⸗ fen zugeſehen haben, erfüllt die Halle. Auf dem Balkon des Palazzo reale ſtand er als ſeeliſcher Beherrſcher ſeines italieniſchen Vol⸗ kes, hier in der Fechthalle ſeines Forum Muſ⸗ ſolini ſprüht ihm die Freude am Kampf aus den Augen, die ſeinem ganzen Leben bis⸗ her den Stempel aufgedrückt hat. Sich einen Gegner greifen, ihn anſpringen und nieder⸗ ringen— das iſt Muſſolini. * Der Wille, mit dem er ſich ſein italieniſches Volk unterordnet und es erzieht, iſt die eine Säule ſeiner Perſönlichkeit, der wie ein Feuer lodernde Kampfgeiſt, mit dem er ſeine, Italiens Ziele verfolgt, iſt die andere. Ein Wort Muſſo⸗ linis ſteht faſt an jedem italieniſchen Haus ge⸗ ſchrieben. In Venedig, in Rom, in Neapel wie in Genua begegnet es dem Beſucher und prägt ſich in ihm unauslöſchlich ein:„eredere, obedire, combattere—„glauben, gehorchen, kämpfen“— das iſt der Geiſt, den die Per⸗ ſönlichkeit Muſſolinis dem letzten Italiener ein⸗ geprägt hat. Mit einer Aenderung gilt es auch für ihn ſelbſt: „glauben, befehlen, kämpfen“— das iſt das Geſetz ſeiner Perſönlichkeit, die dem italieniſchen Volk einen wahren Führer, der Weltgeſchichte aber einen großen Mann gegeben hat. Die Kraft des Glaubens an ſein Volk und an ſich ſelbſt hat ihn den Weg vom ruhelos wandernden kleinen Arbeiter zum Duce der italieniſchen Nation gehen laſſen, der harte Wille, der bedingungsloſe Befehl hat ihm Millionen ſeiner Landsleute zu einer treuen Gefolgſchaft gemacht, und die Ent⸗ ſchloſſenheit zum Kampf hat ihm ſein Imperium errungen. Helmot Sündermann. Ein franzöſiſch⸗engliſcher dcheitt in Rom Eine Dreierkonferenz ũüber alle Spanien · Fragen vor geschlagen DNB Paris, 24. Sept. Der engliſche und der franzöſiſche Geſchäfts⸗ träger in Rom haben am Freitagnachmittag einen gemeinſamen Schritt bei der italieniſchen Regierung unternommen. Die Vertreter der Regierungen Englands und Frankreichs haben erklürt, daß die Beſprechungen, die in Genf zwiſchen dem franzöſiſchen Außenminiſter Del⸗ bos und dem italieniſchen Vertreter Bova⸗ Scoppa ſtattgefunden haben, in London und in Paris mit Genugtuung aufgenommen worden ſeien. Die engliſche Regierung, die über alle Einzelheiten dieſer Unterredung unterrich⸗ tet worden ſei, ſei bereit, an einer Dreierbeſpre⸗ chung teilzunehmen. Dieſe ſoll auf diplomati⸗ ſchem Wege ſtattfinden und zum Gegenſtand ſämtliche in Zuſammenhang mit den Ereig⸗ niſſen in Spanien ſtehenden Fragen um⸗ faſſen, die bereits Gegenſtand der Vorbeſpre⸗ chungen in Genf waren. kin beleitwort v. Neuraſhs Zum Staatsbeſuch Muſſolinis in Deutſchland Mannheim, 24. Sept. Aus Anlaß der Deutſchlandreiſe Muſſolinis bringt die„Illuſtrirte Zeitung Leipzig“ in ihrer neueſten Ausgabe mehrere Beiträge, die im Zeichen der deutſch⸗italieniſchen Freund⸗ ſchaft ſtehen. Beſondere Hervorhebung verdient das Geleitwort des Reichsaußenminiſters Frei⸗ herrn von Neurath, der auf die Bedeutung der Achſe Berlin—Rom für den Frieden Euro⸗ pas eingeht und dem Duce einen herzlichen Willkommensgruß entbietet. Dr. Karl Me⸗ Neue Filme in Mannheim ALHAMBRA: „Gabriele elns— zwel— drel“ Der Film iſt nach einem Roman von Haired⸗ din gedreht. Es iſt ein luſtiges, feines und vor allen Dingen recht humorvolles Werk. Drei Frauen drehen ſich um den Namen Gabriele Broderſen: die richtige Gabriele, die einem Mädchentraum folgend, ihr Aeußeres einmal wegſchenkt, um als„kleines Mädchen, etwas zu erleben, und dadurch in die ſchrecklichſten Situa⸗ tionen(u. a. in ein Irrenhaus) kommt; dann iſt da Fanny Flint, die Stewardeß der Gabriele, die ſo gern einmal eine„foine“ Dame ſein will, und ebenfalls dadurch in die größten Schwierig⸗ keiten gerät; und dann eine wirkliche Gaunerin, die die Gabriele Broderſen ſpielen will, um zu Geld zu kommen, und die dann——— Nur dem happy end hat ſie es zu verdanken, daß ſie nicht eingekapſelt wird. Dem Inhalt nach iſt der Film alſo gewiß eine große Harmloſigkeit, in der Geſtaltung aber iſt er teilweiſe ſogar be⸗ lückend. Denn wie das Spiel in einigen zenen angelgen iſt(gegen Schluß fällt es etwas ab und am Anfang iſt es akuſtiſch nicht recht verſtändlich), das iſt ſo reizend, ſo friſch ge⸗ macht, daß man manches Mal laut loslachen kann. Es ſind die wunderbaren Regieeinfälle von Rolf Hanſen, die dem Film jene Leben⸗ digkeit und Ausgelaſſenheit geben, die immer anziehen und vor allem nie⸗ langweilen wird, weil ſie mit Geiſt und mit Können geſtaltet wurde. Und dann ſind vor allem die Menſchen ſo wunderbar in ihren Schwächen erkannt und feſtgenagelt. Das ſind dieſe Kleinigkeiten, denen wir im Alltag oft begegnen, und die wir oft gar nicht merken: hier ſind ſie einmal lann bes ſen und mit Abſicht in den Zuſammenhang des ernſten Geſchehens geſtellt, und da fällt es einem wie Schuppen von den Augen: ſo ſchrullig ſind die Menſchen, du und der und ich ſelber! Natürlich tragen die Schauſpieler zum Erfolg in bedeutendem Maße 50 Mehr als Guſtav Fröhlich, der die männliche Hauptrolle wie immer„charmant“ ſpielt, zum Beiſpiel Will Dohm' als wunderbarer Gendarmeriehaupt⸗ mann, der in ſeiner Kindlichkeit begeiſternd iſt, ferner der raffinierte Simikry des Harald Paulſen, oder die abenteuerluſtige und in der Beklemmung doch ſo unſagbar hilfloſe Fanny Flint der Grete Weiſer. Auch Ma⸗ rianne Hoppe als Gabriele Broderſen 49 aufgeſchloſſen aus ſich heraus und ſchlägt warme, gewinnende Töne an. Ein paar gut⸗ geſehene, in Kürze nur aufgezeigte Typen, vor⸗ nehmlich landſchaftlich gefärbter Art, runden den günſtigen Geſamteindruck. Man lacht nicht nur, man freut ſich ſogar. Und das iſt gut an dieſem Film. Helmut Schulz. scHAuBunG: „Fromdenheim Filodo“ Es iſt ſchon eine ulkige Geſchichte, die ſich um die von dem Herrn Shackleton aus Pernam⸗ buco über das Detektivbüro Pietſch P. Rumpe an die Gattin des penſionierten Buchhalters Thomas Filoda Reichsmark rankt. Dieſe 5000 Mark haben es auf ſich, We⸗ gen ihnen kommt der Hausbeſitzer Schulz in den falſchen Verdacht, anrüchiger Gedanken, wegen ihnen will der„Doppel“⸗Buchhalter in Penſion, Thomas Filoda, ſeine Frau verlaſ⸗ ſen und wegen ihnen kommt ſchließlich der Detektei⸗Angeſtellte Bully Trinkmeyer in ſchwere Gewiſſensnöte. Die 5000 Mark ſind auch ſchuld, daß Frau Filoda ein angeblich gutgehendes Fremdenheim kauft und lange Zeit ſelbſt ihr eigener Gaſt ſein muß. Die Geſchichte geht zuletzt aber doch noch gut aus. Zwei alte Be⸗ kannte haben ſich nach langer Zeit wieder ge⸗ troffen, nämlich Herr Shackleton und Frau Marie Filoda, geborene Banſe, und damit das gute Ende vollends abgerundet wird, gibt es auch noch zwei glückliche Brautpaare. Zu dem harmloſen Spiel hat der Regiſſeur Hans Hinrich eine ganze Reihe namhafter Komiker aufgeboten. Ida Wüſt als Frau Filoda iſt ganz in ihrem Element, Sie ſteht gewiſſermaßen immer über allen Situationen. gerle ſchildert den Weg zum italieniſchen Imperium und zeigt in Bild und Wort die gewaltigen Erfolge, die das faſchiſtiſche Ita⸗ lien im Ausbau ſeines Kolonialreiches bereits zu verzeichnen hat. Ueber den Aufbau der Fa⸗ ſchiſtiſchen Partei unterrichtet der Artikel„Pa⸗ lazzo Littorio“, in dem das Verwaltungsge⸗ bäude der Faſchiſtiſchen Partei und im beſon⸗ deren die Arbeit ihres Generalſekretärs Achille Starace dargeſtellt und gewürdigt werden. Bil⸗ der von dem neueſten italieniſchen Großfilm „Seipione'Africano“ ſchließen ſich an. Die Beiträge über Italien werden mit einem Auf⸗ ſatz von Prof. Dr. Berve über Cäſar Augu⸗ ſtus, den Gründer des römiſchen Imperiums, abgeſchloſſen, die Derdunkelungsübungen beendet — Ein Erlaß Hermann Görings DNB Berlin, 25. Sept. Die für die Zeit vom 18. September bis 26. September 1937, Seite 37 angeordneten Verdunkelungsmaßnahmen treten für das geſamte Verdunkelungsgebiet vorzeitig, und zwar mit Wirkung vom 25. September 1937, 6 Uhr, außer Kraft. Dieſe Anordnung habe ich mit Rückſicht auf Gewerbe und Wirtſchaft getroffen. Zugleich ſpreche ich der Bevölkerung des geſamten Uebungsgebietes für ihre vorbildlich und diſzi⸗ plinierte Haltung meinen Dank aus. Van Jeelond will zurücktreten DNB Brüſſel, 24. Sept. Der belgiſche Miniſterrat begann am Freitag⸗ nachmittag ſeine Beratungen über die Frage Richard Romanowſky als der„doppelte“ Buchhalter Thomas Filoda iſt auch in dieſem Fall der gutmütige Trottel, der ſchon will, aber nicht kann. Theo Li 5 en— etwas ver⸗ rückt— zeichnet das Faktotum Bully Trink⸗ meyer nicht ſchlecht. Ihm ſtehen auch Paul Henckels, Hans Richter, Rudolf Platte und die anderen männlichen Darſtel⸗ ler nicht nach. Ma dy Rahl als Lore Filoda und Sabine Peters als Daiſy Keßner, Lo⸗ res Freundin, füllen die Handlung ſo ganz am Rande mit ſchmiſſigen Tanzeinlagen. Dieſer Film will nichts als unterhalten. Er tut dies, und das iſt ſchließlich die Hauptſache. Wilhelm Ratzel. Richard Laugs Der neue Meiſterlehrer der Muſikhochſchule Der jetzt dreißigjährige Meiſterlehrer für Klavier an der Städt. Hochſchule für Muſik und Theater kann bereits auf große Unterrichts⸗ und Konzertfolge zurückblicken, wenn er auch zum erſten Mal eine Stellung als beamteter Muſiklehrer einnimmt. Seinen erſten Erfolg hatte er bereits mit fünfzehn Jahren, als er in einem Orcheſterkonzert des Kaſſeler Stadtthea⸗ ters unter Leitung ſeines Vaters, Robert Laugs, Beethovens-moll-Konzert ſpielte. Sein Lehrer war damals Dr. Ernſt Cremer, der jetzt als FAn am Nationaltheater wirkt. Er hatte Ordnung in ſein bis dahin no wenig ſyſtematiſches Studium gebracht. Na Cremers Weggang bildete er ſich zunächſt drei Jahre lang autodidaktiſch weiter, vom 18. bis zum 23. Lebensjahr ſtudierte er dann an den Hochſchulen in Berlin und München. Seine urſprüngliche Abſicht war, Kapellmei⸗ ſter zu werden. Aber nach kurzer Tätigkeit als Solorepetitor am Opernhaus in Hannover und an der Städtiſchen Oper in Berlin gab er die⸗ ſen Plan auf und wandte ſich endgültig dem Klavier zu. In Berlin übte er umfangreiche Lehrtätigkeit aus, von hier aus unternahm er auch Konzertreiſen durch faſt alle großen und kleinen Städte Norddeutſchlands. Ueber 30 des Rücktritts des Miniſterpräſidenten van Zee⸗ land. Um 19.30 Uhr wurden die Verhandlun⸗ gen bis 22 Uhr unterbrochen. Wie bekannt wird, hat ſich Miniſterpräſident van Zeeland zum Rücktritt entſchloſ⸗ ſen, obwohl er von den drei Regierungs⸗ parteien gebeten wurde, an der Spitze der Re⸗ gierung zu bleiben. Eine endgültige Entſchei⸗ dung des Miniſterpräſidenten dürfte die nächt⸗ lichen Beratungen des Miniſterrates bringen, kiferlucht vernichtet eine Familie Eine grauſige Tat in Wien DNB Wien, 24. Sept. Ein gewiſſer Ismet Aga Dzino in Wien er⸗ ſchoß geſtern in einem Anfall von Eiferſucht ſeine Frau Margret, eine gebürtige Englän⸗ derin, ſein fünfjähriges Söhnchen Ismet und dann ſich ſelbſt. Während er auf der Stelle tot war, ſtarben die beiden anderen Opfer der Eiferſuchtstragödie bald nach ihrer Einlieſe⸗ rung im Spital. Ismet Aga Dzino war ein etwas myſteriöſer Mann. Angeblich der Sohn eines hohen türkiſchen Offiziers, ſol er ebenfalls als Offizier in der öſterreichiſchen Armee gedient haben. Später betätigte er ſich als Sekretär des„Hellſehers“ Hanuſſen. Wo⸗ 4 von er in letzter Zeit lebte, iſt noch nicht auf⸗ geklärt. um kinmachen! 55 And. Krankè. ee mnereiee Klavierkonzerte ſpielte er mit Orcheſter. Jede Spezialiſierung lag ihm fern, in ſeinen eigenen Abenden ſpielte er einen großen Teil der Werke von Bach, Mozart, Schubert, Schumann, Brahms, Chopin, Weber, Reger, Liszt und zahlreiche jüngere Komponiſten. 1929 wurde ihm der Staatspreis der Hochſchule für Muſik in Berlin verliehen. Hauptſächlich auf Grund einer der 36 Sonaten Beethovens wurde ihm 1936 der Muſikpreis der Stadt Ber⸗ lin zugeſprochen. Laugs iſt auf keine beſtimmte Methode ein⸗ geſchworen, ſein Ziel iſt, ſeinen Schülern das „Wiſſen um alle techniſchen und klanglichen Möglichkeiten des Klavieres und um Stil⸗ und Werktreue“ zu vermitteln. Grundlage des techniſchen und muſikaliſchen Studiums ſein, von hier aus muß der Schü⸗ ler ſich mit den verſchiedenen Stilarten und der Klaviermuſik der Klaſſik und Romantik aus⸗ einanderſetzen. Um eine gründliche und um⸗ faſſende Literaturkenntnis zu vermitteln, ver⸗ anſtaltet die Hochſchule in den kommenden Jah⸗ ren Vortragszyklen, in denen von Schery und 4 Laugs das geſamte Klavierſchaffen der Mei⸗ ſter vorgetragen werden ſoll. Unterrichtsjahr werden Schubert, Schumann und ſoweit wie möglich Beethoven behandelt. Kollektivausstel ung Else Wolf Hornung 4 Die NSc„Kraft durch Freude“ Abt. Mann⸗ heimer Kulturgemeinde veranſtaltet vom 25. Sep⸗ tember bis 17. Oktober im ſtändigen Ausſtel⸗ lungsraum Mannheimer Künſtler in der Kunſt⸗ halle eine Ausſtellung von Werken der Mann⸗ heimer Malerin Elſe Wolf⸗Hornung. W. E. Schäfers neues Drama wird in Brauoschweig uraufgeführt W. E. Schäf ers neues Schauſpiel„Die Kette“, das den Stoff aus der 48er Revolutio in Baden ſchöpft, wurde von Intendant D Alexander Schum für Braunſchweig zur Urau führung erworben. Bach wird die Im kommenden Das P ſche Regi nem Auf wird, iſt Schmuckk ſo reichen der Kunf fus der Das H Fiſchen zen Carl, Wohnun Das Py Hcopt: Deuſsc Seine das einf Stadtun Prinzre den wir regenten Bedeutu die Pri tung zu Erweite ßenzuge⸗ Straße Palais a uf B und led der⸗Tan können. Der( baues, ſtellung fi Betri aird m anheim⸗ überwã ſchaffen Vorneh benken für die Heimes fangs? getönte Oberlie wird. Meiſter zieren künſtler auf. man ſ Die noch di ſter d Troo den S gleicher ihrem ausgeſt Bei erſten gen, ſi „zeit nunger die pr und d ember 1937 ————— und nieder⸗ italieniſches iſt die eine zie ein Feuer zine, Italiens Wort Muſſo⸗ hen Haus ge⸗ n Neapel wie zer und prägt edere, obedire, zehorchen, den die Per⸗ Italiener ein⸗ für ihn ſelbſt: — das iſt das italieniſchen Weltgeſchichte hat. ein Volk und vom ruhelos im Duce der der harte ſe Befehl eute zu einer die Ent⸗ hat ihm ſein ermann. m nten van Zee⸗ Verhandlun⸗ tiſterpräſident entſchloſ⸗ Regierungs⸗ spitze der Re⸗ tige Entſchei⸗ fte die nächt⸗ ates bringen. Familie zien n, 24. Sept. in Wien er⸗ on Eiferſucht tige Englän⸗ Ismet und der Stelle tot n Opfer der zrer Einliefe⸗ ino war ein 1. Angeblich Offiziers, ſoll öſterreichiſchen tätigte er ſich ſanuſſen. Wo⸗ 'och nicht auf⸗ rcheſter. Jede ſeinen eigenen Teil der Werke „ Schumann, „ Liszt und 1929 wurde ule für Muſik ch auf Grund n Beethovens der Stadt Ber⸗ Methode ein⸗ Schülern das d klanglichen um Stil⸗ und ach wird die muſikaliſchen uß der Schü⸗ arten und der omantik aus⸗ iche und um⸗ rmitteln, ver⸗ imenden Jah⸗ n Schery und fen der Mei⸗ n kommenden t, Schumann 'en behandelt. -Hornung „Abt. Mann⸗ t vom 25. Sep⸗ digen Ausſtel⸗ in der Kunſt⸗ 'in der Mann⸗ ornung. ama wird zefübrt hauſpiel„Die er Revolution ntendant Dr. ig zur Urauf⸗ „Hakenkreuzbanner“ Samstag, 25. September 1937 Die Wohnung des Duce in Im Prinz-Carl-Palais NMünchen ist ein Schimuck- stück unserer neuen deutschen Bau- und Wohnkultur DNB München, 24. September. Das Prinz⸗Carl⸗Palais, in dem der italieni⸗ ſche Regierungschef Benito Muſſolini bei ſei⸗ nem Aufenthalt in München Wohnung nehmen wird, iſt eines der architektoniſch ſchönſten Schmuckküſtchen des an hervorragenden Bauten ſo reichen München. Schon immer wurde es von der Kunſtwelt bewundert. Aus der Zeit Ludwigs J. Das Haus iſt im„Paladio⸗Stil“ von Karl Fiſcher erbaut worden und diente dem Prin⸗ zen Carl, einem Bruder König Ludwigs., zur Wohnung. Angriff genommen wurde, ſieht eine Erwei⸗ terung des Hauſes durch einen hufeiſen⸗ förmigen Anbau gegen Weſten zu vor. Dadurch war es möglich, die alten, innenarchitektoniſch prächtig ausgeſtatteten Räume des erſten Stock⸗ werkes für Repräſentationszwecke zu erhalten und für die modernen Wohnzwecke in dem neuen Anbau nach der Gartenſeite zu entſpre⸗ chende neue Räume zu ſchaffen. Um einen zentralen Mittelraum, der als Empfangsraum dient, gruppieren ſich im Erdgeſchoß gegen Süden und Weſten zu die Speiſezimmer, Wohnzimmer und Rauchzimmer. Im Altbau ſchließen ſich daran die vormals vom Reichs⸗ präſidenten von Hindenburg bei ſeinem Aufenthalt in München bewohnten Räume. bas prinz- Corl- paldis in Mönchen, in dem der Duce hevute als Gost der NSDAP und der Hovuptstodt der Bevwegung Wohnung nehmen wird. Das polqis liegt nahe dem Hous der oeufschen Kkunst uvnd wurde körzlich neu hergerfichtet.(Auinahme: Bilderdienst Wiß mann, Munchen) Seine ſtädtebauliche Bedeutung hat das Haus, das einſt im Gartenviertel außerhalb der alten Stadtumwallung lag, durch die Anlage der Prinzregentenſtraße erhalten inſofern, als es den wirkſamen weſtlichen Abſchluß der Prinz⸗ regentenſtraße bildet. Aus dieſer ſtädtebaulichen Bedeutung heraus wurde auch davon abgeſehen, die Prinzregentenſtraße etwa in gerader Rich⸗ tung zur Ludwigſtraße durchzuführen. Bei den Erweiterungs⸗ und Neubauten des großen Stra⸗ ßenzuges Prinzregentenſtraße⸗ Von⸗der⸗Tann⸗ Straße im Jahre 1937 wurde das Prinz⸗Carl⸗ Palais wegen ſeines baukünſtleriſchen Wertes auf Befehl des Führers erhalten und lediglich der Anbau beſeitigt, um die Von⸗ der⸗Tann⸗Straße entſprechend verbreitern zu können. Der Grundriß des Um⸗ und Erweiterungs⸗ baues, der bereits im Frühjahr nach Fertig⸗ ſtellung der neuen Von⸗der⸗Tann⸗Straße in Für den Verkehr zum erſten Stock wurde ein neues, monumental ausgeſtaltetes Treppen⸗ haus eingebaut, das in ſeiner lichten und gut proportionierten Haltung einen impoſanten Eindruck macht. Im erſten Stockwerk ſchließen ſich an die be⸗ reits erwähnten alten Repräſentationsräume, im Neubauteil die Wohnräume an, die vom Duce und ſeiner Begleitung am Samstag be⸗ wohnt werden. Der Umbau hervorragend gelungen Jetzt, nachdem das Prinz⸗Carl⸗Palais in ſei⸗ ner neuen Geſtalt vor uns ſteht, iſt man aufs neue überraſcht von dem ſchönen Bild, das ſich dem Auge bietet. Die Hauptfront des Hauſes war maßgebend für die architektoniſche Geſtal⸗ tung des Anbaues, der dabei eine der heutigen Baugeſinnung entſprechende Klarheit erhielt. fjier hat wahres fünſtlertum gewirkt Betritt man das Innere des Hauſes, ſo wird man von der bei aller Vornehmheit doch anheimelnden Wirkung der Räume geradezu überwältigt. Es iſt hier eine Atmoſphäre ge⸗ ſchaffen, wie ſie in ihrer unausſprechlichen Vornehmheit eben nur wahres Künſtlertum er⸗ venken und verwirklichen kann. Tonangebend für die ganze Stimmung dieſes vornehmen Heimes iſt ſchon die große zent rale Emp⸗ fangshalle. Die Wände ſind in fein ab⸗ getöntem Braunrot gehalten, auf die durch das Oberlicht wohnliche, lichte Wärme verbreitet wird. Gemälde erſter älterer und jüngerer Meiſter aus dem Beſitz des Landes Bayern zieren die Wände. Angenehm fällt auch die künſtleriſche Vornehmheit der ſtilvollen Möbel auf. man ſpürt die hand des Meiſters Die Entwürfe zu dieſen Möbeln ſtammen noch durchweg von dem verſtorbenen Baumei⸗ ſter des Führers, Profeſſor Paul Ludwig Trooſt. Auch die ſich an die Halle anſchließen⸗ den Speiſe⸗ und Rauchzimmer ſind in dem gleichen geſchmackvollen Stil gehalten und ihrem Verwendungszweck entſprechend gediegen ausgeſtattet. Bei den alten Repräſentationsräumen im erſten Stockwerk mußte man ſich damit begnü⸗ gen, ſie im Geiſte ihrer Entſtehungs⸗ zeit wieder herzuſtellen. Die Wandbeſpan⸗ nungen wurden in den alten Muſtern erneuert die prächtigen Beleuchtungskörper aufgefriſcht und die Decken mit ihren ſchönen Malereien wieder freigelegt. Die Neubauräume ſind ihrem Zweck entſprechend gediegen, aber in einfacheren Formen ausgeſtattet. Wo der Duce wohnen wird Die eigentlichen Wohnräume Muſſo⸗ linis weiſen eine hellgrüne Wandtönung auf. Die ſchönen mattgrünen Möbel ſind mit modernen geblümten Bezügen beſpannt. Die Räume für die Begleitung des Duee, die ſich an die Wohnräume Muſſolinis anſchließen, ſind ebenſo wie die Räume des zweiten Stock⸗ werkes entſprechend ausgeſtaltet. Die Schöpferin dieſer von vorbilblicher Wohnkultur zeugenden Räume iſt Frau Prof. Trooſt. Alle verwendeten Stoffe und Hölzer ſind deutſchen Urſprungs. Der ganze Bau wurde auf Anordnung des Führers durch die Tatkraft des Gauleiters Staatsminiſters Adolf Wagner in erſtaun⸗ lich kurzer Zeit fertiggeſtellt, ohne daß dabei, wie man ſich überzeugen konnte, die Gediegenheit der Ausführung Schaden gelitten hätte. Die Planung und Durchführung der Ar⸗ beiten lag bei der bayriſchen oberſten Bau⸗ behörde im Staatsminiſterium des Innern unter Leitung von Miniſterialrat Gablonsky. Von der Empfangshalle aus erreicht man über eine Freitreppe einen Garten, der, wenn auch bedeutend kleineren Maßſtabs, doch alle Schönheiten des Nymphenburger Schloßparkes aufweiſt. * —— — — — — — — —— — ——— — — — —— — — — — —— — — — 7 ——— — — 2 Je*—— S— n S Ar * SL 750. 4 W— ——* 3— —— —— Blall flis Blaui ibiud deꝝ Ahal in den fabiiheigenen unò zur euolen Seumenaiion gehracſi. N — 2 EfFMTENM 33 818 35* MUSTERCIGARETTENM V MI SCCHD” ˖N¼MUi]fM uepR fſ& o/ 4— ð biese Cigaretten vecgen in den f alſeDe⁰ unseres techalschen biuster- betrĩebes in Altone· Bahrenfelo nacNei. völig geuen Methoden hergesiellt. der ungewoͤnalich zarte und reine Chofler ciesef Mischung beruht darauf, dab zndsmen hergesie EEENA Ale vied ausschlieblich ohne Mundstũck hergestellt. O eſenhz aus folgenden Oistrikten: Ax irgi emkh, S* Oie Cigaretten s1 stor Zelten alion ue fabrikations · methoden, die 55 RS* er H*— e akbe te Md ras ꝛcn 07 * H..pl.f̃.RE ERMTSMa C ν REETTEN⏑paERHHivectEN. AIIOM“CmSÜUAIInE. NEEID v5 S(O/NA —————————————————— ——— — — „Hakenkreuzbanner“ Samstag, 25. September 1937 Schiedsrichter erſetzen den ſcharfen Schuß Neue spannende Momente bei den Wehrmachtsmanövern/ Wir hesuchen die Panzerwaffe DNB Roſtock, 24. September. Nach der Abfahrt des Führers und Reichskanzlers aus dem Manövergelände nach München zum Empfang des italieniſchen Re⸗ gierungschefs haben ſich auch am Freitag wie⸗ der die hohen ausländiſchen Militärs in das Manövergelände begeben, um unter Führung von Generalſtabsoffizieren beſonders ſpannende Momente des Manöverablaufes zu beobachten. Man begegnet ferner zuſammen mit anderen hohen Offizieren der früheren Wehrmacht den beiden ehemaligen Chefs der Heeresleitung, Generaloberſt Heye und Generaloberſt Frei⸗ herr von Hammerſtein, außerdem dem Kommandierenden General des I. Armeekorps, General der Artillerie von Küchler, der den Einſatz der aus Oſtpreußen mit dem Seetrans⸗ port nach Swinemünde herübergekommenen Truppen verfolgt. „Rot“ und„Blau“ in enger berzahnung Iſt auch im Gelände äußerlich wenig zu ſehen, ſo handelt es ſich doch um militäriſch beſonders intereſſante Bilder.„Rot“ befindet ſich in hin⸗ haltendem Kampf in der Seenenge, die ſchon ſeit Tagen zum Brennpunkt des Manövers ge⸗ worden iſt.„Blau“ hat den Schwerpunkt ſüdlich des Malchiner Sees verlegt, wo ſich das III. Armeekorps in ſcharfem Vorgehen in nordweſt⸗ licher Richtung befindet. Nördlich Waren hat ſich bei Molzow am Freitag in den Morgenſtunden eintypiſches Kriegsbild ergeben. Nach einem Panzerangriff am letzten Abend hatte „Blau“ ſofort nach Morgengrauen noch in dich⸗ Dazu kommen feſte Schiedsrichter bei den Truppen und die laufende Kontrolle jeder Einzelheit, etwa des Schußfeldes, jedes Maſchinengewehrs, die Nachrechnung von ange⸗ nommenen Sprengungen und Sperren durch die Pionier⸗Schiedsrichter, die auch über die Zeitdauer der Aufräumung entſcheiden. Offi⸗ ziere der Luftwaffe treffen entſprechende Rege⸗ lungen über Wirkung der Flieger und der Ab⸗ wehr. Es iſt insgeſamt die außerordentlich ver⸗ antwortungsvolle Aufgabe des Schiedsrichter⸗ ſtabes, zu verhüten, daß die Wehrmacht mit fal⸗ ſchen Anſchauungen über die Waffenwirkung in einen etwaigen Krieg geht. Gefechtspauſe gut ausgenützt WMWir ſtatten dann noch im Jägerhof bei Waren dem Panzerregiment 1 von der 1. Panzerdiviſion einen Beſuch ab, wo wir in einer Gefechtspauſe Gelegenheit haben, uns auch in kurzen Probefahrten in den Tanks von der beſonderen„Gemütlichkeit“ in dieſen„Li⸗ mouſinen“ zu überzeugen, in denen man ſich eiſern ſeſthalten muß, um nicht bei der Fahrt durchs Gelände gegen den Deckel, den Handgriff eeines Maſchinengewehrs oder ſonſt eines der vielen Inſtrumente geſchleudert zu werden Der Regimentskommandeur, Oberſtleutnant Schmelzer, erklärt anſchaulich den Einſatz ist jetzt durch Stahschef Luhe DN Berlin, 24. Sept. In Verfolg der Neuordnung, die mit der Ver⸗ kündung des Führers vom 18. März 1937 in der Verleihung des SA⸗Sportabzeichens ge⸗ ſchaffen wird, hat Stabschef Lutz e durch einen Erlaß nunmehr das Tragen aller bisher ver⸗ liehenen ſilbernen und goldenen SA⸗Sport⸗ abzeichen unterſagt. Die Verleihung dieſer Ab⸗ zeichen wurde bereits im Frühjahr eingeſtellt und wird künftig nur nach Ableiſtung der in der Verfügung des Führers angeordneten Wie⸗ derholungsübungen vorgenommen. Der Umtauſch der Gbzeichen Es heißt in der Anordnung des Stabschefs: „um die Vorausſetzungen für die künftige Ver⸗ eihung der ſilbernen und goldenen SA⸗Sportabzeichen nach Ableiſtungen der Wie⸗ derholungsübungen zu ſchaffen, verbi e te ich Udas weitere Tragen aller bisher verliehenen ſilbernen und goldenen Ab⸗ Zeichen mit Wirkung vom 1. Oktober 1937, Die Beſitzer dieſer Abzeichen können dieſe bis zur Ableiſtung der Wiederholungsübungen in ihrem Beſitz behalten oder in ſolche in Bronze um⸗ tauſchen. Im erſten Fall iſt unter Einreichung des Beſitzzeugniſſes ein neues Abzeichen in Bronze käuflich zu erwerben, im zweiten Falle erfolgt Umtauſch, ebenfalls unter Einreichung des Beſitzzeugniſſes, koſtenlos.“ In Ausführung dieſer Beſtimmungen trifft die Oberſte SA⸗Führung folgende Re⸗ tem Nebel den Angriff weitergetragen, u. a. durch das Infanterie⸗Regiment 9. Als ſich der Nebel hob, fanden ſich„Rot“ und„Blau“ in enger Verzahnung in dem hügeligen Gelände beiderſeits der Straße Teterow—Waren. Der „blaue“ Angreifer hat ſich dabei im allgemeinen durchſetzen können, weil in dichter Folge die bereitgeſtellten Truppen nachgeführt wurden, die Nachrichtenabteilungen ſchon weit vorher vorn die Drähte legen und die Artillerie recht⸗ zeitig Stellungswechſel vornehmen konnte. Ein Diviſionsſtab iſt Schiedsrichter Bei dieſer Unüberſichtlichkeit der Kampfhand⸗ lungen iſt die Tätigkeit der Schiedsrichter von beſonderer Bedeutung. Sie haben im Sinne der kriegsmäßigen Abwicklung die Wirkung des ſcharfen Schuſſes zu erſetzen. Gleichzeitig berückſichtigen ſie die Geſichtspunkte der Leitung und der höheren Truppenführung auf beiden Seiten. Dazu ſteht der Führerſtab einer aktiven Diviſion, ergänzt durch zahlreiche kommandierende Offiziere, zur Verfügung. Die⸗ ſer Stab hat mit Hilfe eines umfangreichen Fernſprechnetzes alle Maßnahmen und Gegen⸗ maßnahmen feſtzuſtellen, z. B. auch die Beob⸗ achtungen und den Einſatz der Artillerie, um dann durch die Schiedsrichter in den entſpre⸗ chenden Fällen die Maßnahmen durch Knallkör⸗ per oder nötige Anweiſungen darzuſtellen, ge⸗ gebenenfalls auch entſprechende Verluſte durch Außergefechtſetzung zu mar⸗ kieren. Die Verluſte bleiben ſo lange außer Gefecht, bis die laufende Gefechtshandlung durchgeführt iſt, damit die Truppenführung kriegsmäßig gezwungen iſt, ihre Reſerven ein⸗ zuſetzen. Eine ſehe verantwortungsvolle flufgabe. der Panzerwaffe an Hand des Beiſpiels vom vergangenen Abend. Die Panzerwaffe iſt eine Leiſtungstruppe, die von den höheren Be⸗ fehlshabern an beſonders wichtigen Stellen zum Einſatz gebracht wird. Es hat ſich geſtern darum gehandelt, oſtwärts Waren beim Karzower Holz die eigene Infan⸗ terie vorzureißen. Dabei kann natürlich nicht jedes Mo totgeſchlagen werden, wenn auch die Panzer eifrig von ihrem MG Gebrauch machen und ſich bemühen, den im Gelände liegenden Feind totzufahren. Aber ſie ſuchen nicht etwa das Gelände ab, ſondern gehen in einem nor⸗ malen Tempo von 10 bis 16 Kilometer durch ihren Angriffsſtreifen. Es kommt darauf an, möglichſt überraſchend und in geſchloſ⸗ ſenen Maſſen in den Feind einzubrechen, ihn an der Einbruchsſtelle am Kampf zu hindern und der nachfolgenden Infanterie den Weg frei⸗ zumachen. In der Regel wird eine Panzer⸗ brigade in einer Breite von 2,5 Kilometer und einer Tieſe von 2,5 bis 3 Kilometer mit Hun⸗ derten von Kampſwagen eingeſetzt, wobei ſchon wegen der ſorgfältigen Bereitſtellung das Morgengrauen die beſte Zeit iſt. Zwei oder drei Panzerkompanien bleiben bei der Durchfahrt gurch den Feind unmittelbar bei der Infanterie, um im einzelnen nieder⸗ zuwälzen und zu helfen, ohne bei dieſer lang⸗ Die Verleihung des 5fl⸗Sportabzeichens endgũültig geregelt v/orden gelung: Der in der Anordnung bezeichnete Er⸗ werb oder Umtauſch der Sportabzeichen ge⸗ ſchieht in der SA, SS, im NScg, im Reichs⸗ arbeitsdienſt und in der Wehrmacht innerhalb der Formationen ſelbſt. Die Angehörigen der Politiſchen Leitung und der H8, die im Beſitz ſilberner oder goldener SA⸗Sportabzeichen ſind, ſowie alle anderen Träger dieſer Abzeichen neh⸗ men den Erwerb oder Umtauſch bei den ört⸗ lich zuſtändigen SA⸗Standarten vor. Die Mel⸗ dung auf dieſen SaA⸗Dienſtſtellen hat unter Vorlage der Beſitzzeugniſſe bis ſpäteſtens 15. Oktober 1937 zu erfolgen. Angaben über die Anſchriften der in Frage kommenden Dienſtſtellen werden durch die ört⸗ liche Preſſe veröffentlicht. Es wird dringend darauf hingewieſen, daß nach dem 1. Oktober das weitere Tragen der ſilbernen und goldenen SA⸗Sportabzeichen verboten iſt. Ein Berner Bür für Berlin DNB Bern, 24. Sept. In Zuſammenhang mit dem anläßlich der 700⸗Jahrfeier der deutſchen Reichshauptſtadt ge⸗ faßten Plan, einen der Oeffentlichkeit zugäng⸗ lichen neu zu errichtenden Zwinger für den Berliner Wappenbären zu errichten, hat der Gemeinderat der Stadt Bern beſchloſſen, der Stadt Berlin einen Bären zu ſchenken Der Zeitpunkt der Ueberführung des Bären von Bern, das bekanntlich ein ähnliches Wap⸗ 1 1 führt, nach Berlin iſt noch nicht feſtge⸗ etzt. ſamen Fahrt noch eine Beute der Panzerabwehr zu werden. Vor Fliegerangriffen haben die Panzer keine Sorge, Schlägt man den Deckel zu, dann ſchadet das MG⸗Feuer nichts, Bom⸗ benſplitter ebenſowenig. Nur darf man ſich von Fliegern vor dem Einſatz nicht fehen laſſen Am Donnerstagabend war nun der Einſatz zu einer regelwidrigen Zeit erfor⸗ derlich geworden. Das hatte allerdings den Vorzug, daß der Gegner einen weſentlichen Teil ſeiner Panzerabwehr bereits zurückgezo⸗ gen hatte. Um 17.15 Uhr war erſt der Befehl zum Angriff gegeben worden. Der Brigade⸗ kommandeur hatte ſich ſofort in ein Flugzeug geſetzt, um ſich das Angriffsgelände aus der Luft anzuſehen, Schon um 17.45 Uhr hat dann der Angriff begonnen. Der Gegner, der ge⸗ rade beim Eingraben war, konnte noch nach den Seiten ausweichen; aber die Breſche war damit geſchlagen. Hatten alſo die Panzer vom Feind nichts ſehen können, ſo iſt doch dadurch die Infanterie vorgebracht worden. Der Ein⸗ ſatz hat ſich in vollem Maße trotz der un⸗ gewöhnlichen Zeit ausgewirkt. Dabei hat ſich erſtmalig auch die Zuſammenarbeit bis in die ſinkende Nacht in einem außerordentlich ſchwierigen Gelände bewährt. Alle Befehle drahtlos! In den Panzerwagen ſitzen normalerweiſe nur der Fahrer und der Führer. Die Komman⸗ deurfahrzeuge von der Brigade bis zum Batail⸗ lon ſind mit drei Perſonen beſetzt, außer Fah⸗ rer und Kommandeur noch der Funker; denn die ganze Befehlsgebung erfolgt in drahtloſem Geſpräch, Vom Zugführer abwärts haben die Panzer nur noch Empfangs⸗ gerät. Was für ein Funkwirrwarr das im übrigen iſt, und wie genau jeder aufpaſſen muß, kann man ſich vorſtellen. Die Panzerwaffe hat bei dieſer Art des Einſatzes die gute, alte Ueberlieferung der Kavallerie übernommen, d. h. die Führer fahren und führen die Attacke perſönlich. Bel den krolen Wehrmachismanövern in Mecklenburg Generaloberst Frhr. v. Fritseh im Gespräch mit dem italienischen Marschall BadoglIlo(rechts) und dem Honvedminister General der Iylanterie Röder(llitte). (Pressehildzentrale) der,üegeranorif, vuf den nieier zafen Der Schneid der Truppen ist hervorragend DNBE Kiel, 24. Sept. Die Kieler Bevölkerung, die in der Nacht vorher ihre Verdunkelung vorbildlich durch⸗ geführt hatte, erlebte am Freitag am hellen Tage einen Fliegerangriff auf den Hafen, die Hafenanlagen und die Werften. Die„blaue“ Partei hatte Nachricht bekom⸗ men, daß ein großer Teil der Flotte von„Rot“ den Kieler Hafen angelgufen hatte.„Rot“ rechnete mit einem Angriff. Seine Wetternach⸗ richten ließen darauf ſchließen, daß der Angriff um 10 Uhr vormittags herum erfolgen könnte. 9,56 Uhr wurden Kiel 15 Doppeldecker im Angriff gemeldet. Sofort ftarteten zwei Jagdketten zur Aufklärung, die öſtlich und weſtlich des Kieler Hafens„an den Himmel gehängt“ wurden. Der im Angriff gemeldete feindliche Verband war nach Beſchreibung der Flugzeuge ein Sturzkampfverband, wie es ſich ſpäter auch beſlätigte. Der feindliche Verband wurde nochmals— und zwar um 10.21 Uhr— in der Gegend von Lübeck gemeldet, Daraufhin wurden die Auf⸗ klärungsflugzeuge vom Verbandsführer, der dauernd durch die Funkſprecheinrichtungen mit ſeinen Flugzeugen in der Luft in Verbindung ſtand, durch den Start weiterer Flugzeuge verſtärkt. 10,26 Uhr wurde von der Marine⸗ ſtation auf Grund der letzten Meldungen des Flugzeugwarndienſtes für den Feſtungsbereich Kiel Fliegeralarm gegeben. Der geſamte Kieler Hafenverkehr lag in dieſem Augenblick ſtill. Nur kurze Zeit darauf war der Feind auch ſchon da. Es wurden viele„Treffer“ erzielt „Blau“ erzielte bei ſeinem Sturzbomber⸗ angriff, bei dem die Flugzeuge aus mehreren tauſend Metern Höhe blitzſchnell auf die wich⸗ tigen Anlagen im Kieler Hafen und die Kriegs⸗ ſchiffe herunterſtießen, Treffer auf Werftan⸗ iagen und Kriegsſchiffe. Aber auch der An⸗ greiſer hatte es nicht leicht und mußte eine Reihe von Verluſten hinnehmen. Er verlor im Feuer der zum Schutze Kiels einſetzenden Flakartillerie, die vom Lande und den Kriegsſchiſſen her ihr Aeußerſtes hergab, einen Teil ſeiner Flugzeuge, Im Abflug wurde der feindliche Verband von den inzwiſchen geſtarteten Jägern von „Rot“ verfolgt. In erbitterten Luft⸗ kämpfen verlor der Angreiſer„Blau“ wiederum einige Flugzeuge, ſo daß er ſeinen erfolgreichen Angriff recht teuer bezahlte. Schon nach einer Viertelſtunde gab es Entwar⸗ nung, und der Hafenverkehr wickelte ſich wie⸗ der in ſeiner gewohnten Weiſe ab. Bei dem Angriff war der Schneid der Truppe auf beiden Seiten unverkennbar, es zeigte ſich alſo, daß trotz der recht anſtrengen⸗ den Manövertage die Truppen in beſter Ver⸗ faſſung ſind. In fürze Geſtern wurde der am 14. Juli 1899 geborene Auguſt Janke hingerichtet, der vom Schwurgericht in Schneidemühl am 28. Juli wegen Mordes in vier Fällen viermal zum Tode verurteilt worden war. Die unter der Führung der Reichskammer für bildende Künſte veranſtaltete Werbe⸗ ſchau des deutſchen Möbels wurde geſtern mit einer Kundgebung in Berlin er⸗ öffnet, bei der Reichskulturwalter Moraller die Aufgaben der Werbeſchau umriß. * Geſtern wurde im Goldſaal der Dortmunder Weſtfalenhalle die von der Fachgruppe Nah⸗ rungs⸗ und Genußmittel der Wirt⸗ ſchaftsgruppe Einzelhandel veranſtaltete Jah⸗ restagung eröffnet, in deren Mittelpunkt die Reichsausſtellung für Rahrungs⸗ und Ge⸗ nußmittel und eine große Kundgebung in der Weſtfalenhalle ſtehen wird. * Nach den in dieſem Jahre bisher durchge⸗ führten acht Ausſtellungen am Berliner Kaiſerdamm veranſtaltet jetzt die Gemein⸗ nützige Berliner Ausſtellungs⸗, Meſſe⸗ und Fremdenverkehrs⸗Geſellſchaft die„Fahres⸗ ſchau für das Gaſtſtätten⸗ und Be⸗ herbergungsgewerbe und die Nah⸗ rungsmittel⸗Handwerke Berlin 1937“ Verbun⸗ den damit iſt eine Sonderſchau„Die Küche— das Reich der Frau“. Am Freitag wurde die Ausſtellung in der zur Ehrenhalle ausgeſtalte⸗ ten Gläſernen Galerie in Anweſenheit von rund 600 Ehrengäſten eröffnet. Dabel ſprach Reichsorganiſationsleiter Dr. Ley. * Wie von ameritaniſchen Küſtenbeamten mit⸗ geteilt wird, iſt die ſeit acht Tagen im Ozean verſchollene engliſche Rennſegeljacht„Endea⸗ vour 1“ ungeſähr 200 Meilen weſtlich von den Azoren geſichtet worden. Die Segeljacht war, wie ſeinerzeit gemeldet, in einem ſchweren Sturm von der Motorfacht„Viva“, die ſie nach Europa bringen ſollte, in der Nähe der ſpani⸗ ſchen Küſte losgeriſſen worden. „Bake ——— 7 Die m iſt. Für ſollen, ſe reizende chen, ühe vor einig Eine à ein eiger Sonntag Leſernen Im S ſchaft von von ſein ſitzt. Flu ſich den wieder g ich auf d tert von als äuße raſch St. dem rötl gehopſt k. der Hant Aber es tete, Es rang e uche de Nuß her dieſer, di es wiede terbeine pern. apparate Eichhörn knipſt. 2 ſich die ein alter Die K Wenn ſi⸗ gen, erſch gärtchen. karte der zückender eigentlick gingen n ſichtigen. Kleini' ſchon kei: zigen G. Ste Am S bis 12.3 SS⸗Sta ſikzugfüh Standko Hitler“, Schetter. rold; Fe ſus“, In Hanema Marſch, Froh Die 9 Gründu. chore s Pflege 1 auf den dienen, Mannhe Gebiete iſt aus gen wer durch Fi genomm Mitgli Ein A Name Nationa Berlin l Vereins gemeind einer au am Mor „Liedert ger Pu über die Mann Vo Eine An ei ten bei zung B Käfertal ſammen hirnbru Das S ſpiel de rer des der fah hatte. Das radfahr den Fo ausſage ſtumme Motorr ſchwi fahre auf etn 25—30 hat die zehn 3 iber 1937 anzer vom ch dadurch Der Ein⸗ tz der un⸗ Dabei hat heit bis in rordentlich nalerweiſe Komman⸗ im Batail⸗ ußer Fah⸗ iker; denn rfolgt in Zugführer empfangs⸗ r das im aufpaſſen inzerwaffe gute, alte rnommen, die Attacke und dem zentrale) fen ſich wie⸗ Bei dem „ruppe ar, es ſtrengen⸗ ter Ver⸗ geborene r vom 8. Juli al zum kammer zerbe⸗ wurde rlin er⸗ raller munder Nah⸗ Wirt⸗ Jah⸗ telpunkt ind Ge⸗ in der zurchge⸗ liner zemein⸗ e⸗ und hres⸗ d Be⸗ Nah⸗ zerbun⸗ üche— rde die eſtalte⸗ t von ſprach n mit⸗ Oz ean idea⸗ h von elſacht weren e nach ſpani⸗ ausſagen vor. „Hakenkreuzbanner“ Sroß-Mannheim Samstag, 25. September 1937 Neues von Mans Die meiſten Mannheimer wiſſen, wer Hans iſt. Für die wenigen, die es noch nicht wiſſen ſollen, ſei es noch einmal geſagt. Hans iſt das keizende Eichhörnchen vom Prinzeſſinnengärt⸗ chen, über deſſen niedliche Umgangsformen wir vor einigen Wochen hier ſchrieben. Eine Leſerin teilte uns im Anſchluß daran ein eigenes Exlebnis mit, das ſie vor einigen Sonntagen mit Hans hatte, das wir unſeren Leſern nicht vorenthalten wollen. Im Schloßgarten hielt ſich eine Reiſegeſell⸗ ſchaft von etwa 20 Perſonen auf. Das ſah Hans von ſeinem Aſt, auf dem es menſchenlauernd ſitzt. Flugs ſprang es auf den Boden und ſetzte ſich den Fremden auf den Weg. Es machte wieder ganz manierlich„Bitte, bitte“ indem es 5 auf die Hinterbeine ſetzte, Alle waren begei⸗ tert von dem zahmen Tierchen, das ſie auch als äußerſt ſcheu kannten. JFeder pickte nun raſch Stückchen aus ſeiner Stulle und hielt ſie dem rötlichen Tierchen hin, das auch heran⸗ gehopſt kam und von jedem ein Verſucherle aus der Hand holte. Es fraß iedem aus der Hand, Aber es bediente ſich nicht ſo, wie man erwar⸗ tete, Es ſchnupperte bei den meiſten nur, Dann rang es raſch davon, ſcharrte unter ſeiner uche den Boden auf und holte ſich dort eine Ruß heraus, die es ſich vergraben hatte. Mit diefer, die ihm anſcheinend beſſer ſchmeckte, kam es wieder herbei, ſetzte ſich wieder auf die Hin⸗ terbeine und veranſtaltete ein Paradeknap⸗ pern. Da flogen die Hüllen von den Foto⸗ apparaten der Beſucher Mannheims, und das Eichhörnchen Hans wurde von allen Seiten ae⸗ knipſt. Wie ein erfolggewohnter Star ließ es ſich die Verehruna gefallen und ſtellte ſich wie ein alter Routinier den Fotografen. Die Geſellſchaft hatte eine helle Freude. Wenn ſie zu Hauſe Bilder von Mannheim zei⸗ gen, erſcheint auch Hans aus dem Prinzeſſinnen⸗ gärtchen. Hans hat den fremden die Viſiten⸗ karte der gaſtfreien Stadt Mannheim in ſo ent⸗ zückender Weiſe abgegeben, daß man ihm eigentlich dankbar ſein kann, Denn die Fremden gingen nun frohgelaunt in die Siadt, ſie zu be⸗ ſichtigen. Kleinigkeiten machen Freude. Hans aber iſt ſchon keine Kleinigkeit mehr— trotz ſeiner win⸗ zigen Größe.—es. Standkonzerkt am Waſſerkurm Am Sonntag, 26. September, von 11.30 bis 12.30 Uhr veranſtaltet der Muſikzug der SS-⸗Standarte 32 unter der Lteiung von Mu⸗ ſikzugführer Schetters am Waſſerturm ein Standkonzert mit folgendem Programm:„Heil Hitler“, Deutſcher Turner⸗ und Sportmarſch, Schetters; Ouvertüre zur Oper„Zampa“, He⸗ rold; Fantaſie aus„Tosca“, Puccini;„Narziſ⸗ ſus“, Intermezzo, E. Nevin; Rheiniſcher Sang, Hanemann;„Einzug, ſchneidiger Truppen“, Marſch, Blankenburg. Frohe Kunde für Sangesfreunde Die NSc„Kraft durch Freude“ ruft zur Gründung eines„Mannheimer olks⸗ chores“ auf. Dieſer gemiſchte Chor ſoll der Pflege unſerer großen Meiſter, der Dom⸗Kunſt auf dem Gebiet des gemiſchten Chorgeſanges dienen, und ſomit die Leiſtungsfähigkeit der Mannheimer auf dieſem weniger behandelten Gebiete unter Beweis zu ſtellen. Alles Nähere iſt aus der Kdſß⸗Parole erſichtlich. Anmeldun⸗ gen werden ſofort durch das Kreisamt„Kraft durch Freude“, Abteilung Feierabend, entgegen⸗ genommen. Mitglieder der NS⸗Kulturgemeinde! Ein Aufruf des Ortsverbandes Mannheim Ramens und im Auftrag des Leiters der Nationalſozialiſtiſchen Kulturgemeinde EV. zu Berlin lade ich die ordentlichen Mitalieder des Vereins„Die Nationalſozialiſtiſche Kultur⸗ gemeinde, Ortsverband Mannheim EV.“ zu einer außerordentlichen Mitgliedewerſammlung am Montag, 27. September, um 18 Uhr in der „Liedertafel“, Mannheim, K 2, 32, ein. Einzi⸗ ger Punkt der Tagesordnung: Beſchlußfaſſung über die Auflöſung des Vereins. Mannheim, 24. September 1937. Der Leiter des Vereins. Auch im Winter: Blitzflug Mannheim-Berlin Ab 3. Ohtober Winterflugplan der Deutschen lufthanss/ Die Strecke wird onne Zwischenlandung zurũckgelegt Am 3. Oktober tritt ſowohl im deutſchen wie auch im internationalen Luftperkehr der Win⸗ terflugplan in Kraft, der bis zum 6, März 1938 Gültigleit beſitzt. Das Beſtreben, den einſt nur im Sommer durchgeführten Luftverkehr über das ganze Jahr auszudehnen, iſt in den letzten Jahren immer mehr verwirklicht wor⸗ den und auch der jetzt in Kraft tretende Win⸗ terflugplan zeigt mit Deutlichkeit, daß die Schaf⸗ fung von Ganzjahresſtrecken erfolgreich weiter betrieben wurde. Gerade der Flughafen Mannheim⸗ n weiſt auch im Winterflugplan bi. günſtige Ver⸗ bindungen auf, die zweiſellos 33 tragen werden, das Flugzeug als Rei noch ſtärker in Anſpruch zu nehmen. Weſentlich für den Geſamtwerkehr iſt die Tat⸗ ſache, daß von der Deutſchen Lufthanſa in, Ver⸗ bindung mit den ausländiſchen Luftverkehrs⸗ eſellſchaften und auch allein faſt alle wichtigen trecken wie in der Hauptreiſezeit auch im Winter geflogen werden. Lediglich die reinen 1 bei⸗ emittel Saiſonſtrecken und die Zuſatzlinien in der Hauptreiſezeit kamen im Winterverkehr in Wegfall, Ein Blick auf den neuen Winterflug⸗ plan zeigt, daß tatſächlich der vorherige an den des Sommers beträchtlich nahe herankommt, umal gerade im Winterflugplan 1937/½8 eine eihe neuer Luftverkehrslinien in dieſem Jahre e den ganzen Winter hindurch geflogen werden. Die Auswahl der Linien Es iſt ſelbſtwerſtändlich, daß man bei der Aus⸗ wahl der Linien beſonders darauf achten mußte, die beſtehenden Verkehrsbedürfniſſe zu befrie⸗ digen. Daher hat man auch die verkehrs⸗ wich Strecken, die in der Haupt⸗ reiſezeit die ſtärkſte Frequenz aufzupeiſen hat⸗ ten, in erſter Linie wieder in den Winterflug⸗ plan eingeſtellt. Einige Flugplätze, die Wüb⸗ rend des Sommers angeflogen werden, mußten aus dem Winterflugplan geſtrichen werden. Da⸗ zu gehört vor allem auch der Flughafen Karls⸗ ruhe, der während des Winters keinerlei An⸗ ſchluß an das Luftverkehrsnetz beſitzt, nachdem die Frequenz während des Sommers nicht den Die beiden letzten Ausstellungstage sollten unbedingt Veranlassung geben, sofern das noch nicht oder nicht ausreichend genus geschehen ist, der Oberrheinischen Industrie-Ausstelluns einen Besuch abzustatten. Vor allem wird allen denſenigen empfohlen, die an Ostern aus der Schule kommen und daher vor der Be- rufswahl stehen, sich die Sonderschau über Berufsausbildung und Berufsauslese anzusehen, um dort alles das zu erkahren, was über Berufswahl und Berufsauslese zu wissen notwendis ist. Aber auch die Eltern der Entlaßschüler 1938 müßten diese Schau unbedingt gesehen haben, um über alles Erforderliche unterrichtet zu sein. Aufnahme: A, Schardt Gang durchs Freigelände der Ausſtellung Kuch hier ein wertvoller Ueberblick über hochwertige Erzeugniſſe Man iſt anläßlich ſeiner Pendelgänge durch die Oberrheiniſche Induſtrie⸗Allsſtellung immer wieder von neuem erſtaunt, üÜber die wechſel⸗ volle Vielfalt des Gezeigten. So auch bei die⸗ ſem Rundgang. Wenn man die fünf Ausſtel⸗ lungshallen der Oberrheiniſchen Induſtrie⸗Aus⸗ ſtellung durchgegangen, gelangt man auf das Freigelände, auf dem vor allem diejenigen Ausſtellungserzeugniſſe Auſſtellung gefunden haben, die wehen ihrer Gröſſe und ihrer Art nicht in den Hallen untergebracht werden können. Auch hier ergibt ſich ein trefflicher Quer. ſchnitt über die mannigfaltige Art der Induſtrie am Oberrhein und man kann hier ebenſalls ſehen, welche wichtigen Geräte und andere Dinge hier in dem Wirtſchaftsraum am Ober⸗ rhein entſtehen. Vorfahrtsrecht, aber auch Vorſichtspflicht Eine intereſſante Entſcheidung für den Kraftfahrer beim Mannheimer Schöffengericht An einem Sommerabend um.30 Uhr rann⸗ ten bei heller, klarer Witterung an der Kreu⸗ zung Wotanſtraſſe und Sonnenſcheinſtraße in Käfertal ein Motorradfahrer und ein Auto zu⸗ ſammen. Der Motorradfahrer erlitt eine Ge⸗ hirnbruchlähmung, an deren Folgen er ſtarb. Das Schöffengericht hatte ſich mit dem Nach⸗ ſpiel des Unfalls zu beſchäftigen, da der Fah⸗ rer des Autos, Walter Sch., unter der Anklage der fahrlüſſigen Tötung ſich zu verantworten hatte. Das Vorfahrtsrecht hatte der Motor⸗ radfahrer. Ueber die Geſchwindigkeiten der bei⸗ den Fahrzeuge liegen keine direkten Zeugen⸗ Es wurde aus den ſogenannten ſtummen Zeugen aber rekonſtruiert, daß der Motorradfahrer eine geringere Ge⸗ ſchwindigkeit hatte als der Auto⸗ fahrer. In einem Falle wird das Tempo auf etwa 50 Kilometer, im anderen auf 25—30 Kilometer geſchätzt. Der Angeklagte hat die Bremſen angezogen, da er auf etwa zehn Meter das Motorrad gewahr wurde. — Aber er brachte ſeinen Wagen nicht mehr recht⸗ zeitig zum Stehen, Es ſtellte ſich ferner her⸗ aus, daß der Motorradfahrer nichts getan hatte, um das Unglück zu verhindern. Er fuhr einſach drauflos, weil er eben auf ſein Vorfahrtsrecht vertraute. In dieſem Zuſammenhang ſtellte das Ge⸗ richt feſt, daß das Vorfahrtsrecht den Verkehrs⸗ teilnehmer nicht von der Pflicht enthebt, im Ernſtfall einer drohenden Geſährdung Maß⸗ nahmen zu ergreifen, die ein Unglück verhin⸗ dern. Inſoſern trägt der Verſtorbene Mitſchuld an dem Unglück. Dem An⸗ geklagten muß aber zur Laſt gelegt werden, daß er nicht mit der nötigen Vorſicht gefahren iſt an einer Stelle, wo er mit einem Fahrzeug rechnen mußte, das per ze Vor⸗ fahrtsrecht zu beanſpruchen hatte. Er iſt alſo nicht von Schuld freizuſprechen. Er fährt zwar erſt fünf Monate. Die Schuld verteilt ſich auf beide Teile. Walter Sch, wurde zu 2 Monaten Ge⸗ fängnis verurteilt, Dr. A. Aufzüge, Hebezeuge und ſtranen zeigen die Gebrüder Braun, Mannheim⸗Rheinau, während die Firma Bütz& Leitz, Ludwigs⸗ haſen in größerem Umfang Waagen ausgeſtellt hat, die in allen nur erdenklichen Größen in dieſem Werk gebaut werden, Das gleiche kann man in dem' Ausſtellungsſtand der Firmg Mohre& Federhaff ſehen, die ebenfalls Waagen und Hebezeuge zur Schan geſtellt hat. Meredes⸗Benz hat Fahrzeuge aller Art aufgeſtellt und es darf dabei erwähnt werden, daß ſich darunter ein Krankenwagen befindet, wie er von der Mannheimer Berufsfeuerwehr jetzt neu in den Dienſt geſtellt wurde. Die Deufſche Steinzeugwarenfabritk für Kanalifation und Chemiſche Induſtrie, Mann⸗ heim⸗Friedrichsſeld, hat einen ſehr varianten⸗ reichen Stand aufgebaut, der erkennen läßt, wie nenſangreich das Produktionsprogramm dieſer Firma iſt und der zeigt, welche Erzeugniſſe in der Steinzeugwareninduſtrie hergeſtellt werden Das Steinwerk Auguſt Köſtner& Sohn, Mannheim, erläuterts⸗an Hand von Steinen al⸗ ler Art, den Unterſchied zwiſchen den verſchie⸗ denen Sandſteinen und zeigt auch wie hearbei⸗ teter Kunſtſtein ausſteht. So geſchmackvoll wie der vorerwähnte geſtal⸗ tet iſt, hat auch die Kunſtſteinfabrit Joſeph Krebs ihren Ausſtellungsſtand geſtaltet und man ſieht hier ſehr ſchöne Vorlagen für Gar⸗ teneinfaſſungen und Gartengeſtaltung. Größer ausgeſtellt hat die Maſchinenfabrik Joſeph Vögele Ac, die ja weit über den oberrheiniſchen Wirtſchaftsraum hinaus bekannt iſt und deren Erzeugniſſe beſten Ruf genießen. Praktiſche Transportbänder und fahrbare Bänder führt die„Rheta“, Rheiniſche Transportanlagen Gmbß, Mannheim⸗ Rheinan vor, während die Fiina Wilhelm Rau, Sinsheim, Gaserzeuger ausgeſtellt hat, die Wieslocher Toninduſtrie die Ver⸗ wendungsart ihrer Erzeugniſſe zeigt und die Cheeniſchen Fabriken Johannes Meckler und Dr. Heinrich Pfropf mit chemiſchen Er⸗ zeugniſſen vertreten ſind. Eine üüeberſicht üher, den Stand des An⸗ hängerbaus ermöglichen die Firmen E, und R Maßholder, Heidelberg und Anhängerbau F. R. Weigold, Mannbeim und ſchließlich zeigt noch die Lokomotiv⸗ und Maſchinenfabrit Gmeinder, Mosbach, die Fahrzeuge, die aus ihren Werkſtätten kommen.—1— Umfang erreichte, daß ſich aus wirtſchaftlichen Gründen ein Winterbetrieb rechtfertigen ließe. Die weiteren Fortſchritte auf dem Gehiete der Flugſicherung ermöglichen im Win⸗ terflugplan auch eine Annäherung der Flug⸗ zeiten aͤn die der Sommermonate, Hinzu kommt noch die weitere ſtändige Schulung der Be⸗ ſatzung und des Bodenperſonals, ſo daß man in dieſem Winter erſtmalig eine Ran wichtiger Strecken teilweiſe in der Dunkelheit be⸗ fliegt. Das iſt ſchon deswegen wichtig, weil dadurch die ſo beliebt gewordenen Früh⸗ und Spätverbindungen beibehalten werden können, die es dem Fluggaſt geſtatten, den Hin⸗ und Rückflug an einem Tage Dng und trotzdem noch genügend Zeit zur Abwick⸗ lung von Geſchäften am Zielort zu haben. Eine beachtlich kurze Flugdauer Für den Flughafen Mannheim⸗Ludwigsha⸗ fen⸗Heidelberg ift die Früh⸗Verbindung nach Berlin beſonders wichtig geworden, was ſchon daraus hervorgeht, daß es während der letzten Monate an mänchen Tagen bei weitem nicht möglich war, allen Platznachfragen gerecht zu werden. Dieſe rühverbindun iſt nun im Winterflugplan nicht nur beibehal⸗ ten, ſondern auch noch beſchleunigt wor⸗ den. Die Zwiſchenlandung in Halle⸗Leipzi kommt auf der Strecke 48 in Wegfall, ſo da die Maſchine ohne Zwiſchenlandung von Mann⸗ heim bis Berlin fliegt, Der Wegfall der Zwi⸗ in Halle⸗Leipzig machte eine Be⸗ chleunigung der Reiſezeit möglich, und ſo iſt man bei einem Start um.30 Uhrim Flug⸗ hafen Mannheim⸗Reuoſtheim bereits um.30 Uhr in Berlin. Der, Rückflug ah Berlin erfolgt um 15 Uhr und die Landung in Mannheim um 17.10 Uhr. Die Mehrflugzeit von 10 Minuten auf dem Rückflug gegenüber dem Hinflug iſt deswegen in den Flugplan eingeſetzt, da wir auf der Strecke Berlin—Mannheim vielfach mit Weſt⸗ winden zu rechnen haben und bei Gegenwinden eine Verlängerung der Flugzeit von wenigen Minuten eintreten kann. Bei Berückſichtigung dieſer Tatſache iſt 1 alle Fälle ein plan⸗ mäßiges Einhalten der Flugzeit grantiert— und wenn bei günſtigen inden die angeſetzte Flugzeit unterboten wird, dann iſt das um ſo erfreulicher. Es be⸗ ſteht kein Hratet darüber, daß dieſe direkte Ver⸗ bindung Mannheim—Berlin v einer Flug⸗ F4 von nur zwei Stunden eine ſehr erfreuliche atſgche iſt, denn es will ſchon etwas heißen, ſo fein. mit der Reichshauptſtadt verbunden zu ſein. Eine zweite Verbindung beſteht weiterhin nach Berlin und durch die Strecke 11, die nicht nur werkiags, ſondern au geflogen wird. ege der Strecke 11, die den Flughafen Mannheim⸗Neuoſtheim um 13.10 Uhr verlaſſen, haben wiſchenlandung in Frankfurt, Exfurt und Halle⸗Leipzig und er⸗ keichen den Flughafen Berlin um 13.30 Uhr. Die Maſchine der Gegenrichtung verläßt Ber⸗ lin morgens um s Uhr und iſt um 11.25 Uhr in, Manfheim. Eine weitere Strecke führt von Mannheim über Frankfurt nach Köln deraxt, daß bei einem Start um s Uhr in Mannheini, die Landung in Köln um.50 Uhr erfolgt. Ueberhaupt ſind — Darmträgheit? dann die hewährie Uberkinger Adelheid-Quelle Prospekie kosienlos durch die Mineralbrunnen AG, Bad Uberkingen peter Rlslus, Großhandlung, Mannhelm, Verbinduneskanal. Unkes Uier 6. Ruf Nr. 267 96/97.— Preis bel Kistenbezus: ½ Ltr. 30 Pfg./ Utr. 38 Pfs. in den Winterflugplan alle mggag Verbin⸗ dungen für den Flughaſen 100 hafen⸗Heidelberg in günſtigſter Weiſe ge⸗ 19 da in Frankfurt eniſprechende Anſchluß⸗ m Wichezen beſtehen. bgeſehen von den Flugzeiten bis zu 45 Stunden, die zum Erreichen von Berlin, n Düſſeldorf, Erfurt, Eſ⸗ ſen, lich ſind, können in eiwa drei Stundener⸗ reicht werden: m, Antwerpen, Bremen, Brüſſel, Hamburg, Mai⸗ land und Rotterdam. Nur wenig Mehrzeit erſordern die Reiſen nach Ko⸗ penhagen, London und Paris. Trequenzſteigerung um 43 prozent Welche Zunahme der Luftverkehr vor allem in den Mönaten Januar bis Auguſt 1937 er⸗ fahren hat, geht daraus hervor, daß im Ver⸗ gleich zu der gleichen Zeit des Vorjahres eine H. an zahlenden Steigerung von 25 v. Paſſagieren eingetreten iſt.—*¹ Zunahme iſt als Durchſchnitt für den Luftverkehr in Deutſch⸗ land errechnet worden. Als beſonders erfreu⸗ lich darf es bezeichnet werden, daß die Fre⸗ quenz des Flughafens Mannheim⸗Ludwigsha⸗ fen⸗Heidelberg durchſchnitt liegt, denn der Steigerungsſatz in der angegebenen Zeit beträgt für unſeren Flug: haßzn nicht weniger als 43 v. H. 33 ieſe erfreuliche Zunahme gibt die Berechti⸗ gung zu der Solſkren daß auch im Winter⸗ luftverkehr die unſeren Maſchinen voll beſeßt ſein werden, Von der Benützung der einzelnen Luftſtrecken ab und nach Mannheim⸗Ludwigshafen⸗Heidelber wird auch der weitere Ausbau des Flugplanes abhängen, der in dem Maße erfolgt, in dem ſich das Bedürfnis dafür zeigt. —— annheim⸗Kud⸗ Hahnever ind Nürjberg erforder. ehr weſentlich über dem Reichs⸗ lughafen anfliegenden „Hakenkreuzbanner“ Samstag, 25. September 1937 OOas ꝛst heute(o39 Samstag, den 25. September Nationaltheater:„Friedrich Wilhelm.“, Miete B, Schauſpiel von Hans Rehberg, 19.30 Uhr. Omnibusfahrten ab Paradeplatz: 14 uUhr Peterskopf (Pfalz). Flughaſen: 10.00—18.00 Uhr Rundflüge über Mannheim Rhein⸗Neckar⸗Hallen:.00—20.00 Uhr geöffnet. Ober⸗ rheiniſche Induſtrie⸗Ausſtellung. Kleinkunſtbühne Libelle: 16.00 Uhr Tanztee. 20.30 Uhr Kabarett⸗Varieté. Tanz: Palaſt⸗Hotel, Park⸗Hotel, Flughafen⸗Gaſtſtätte, Friedrichspark, Libelle, Waldpark⸗Reſtaurant. Rücktehr aus Auf den verſchiedenen Bahnhöfen unſerer Stadt herrſcht ſeit Freitagvormittag reges Le⸗ ben, denn in entſprechenden Abſtänden rollten die verſchiedenen Trans portzüge ein, mit denen unſere Soldaten aus dem Manöver zurückkamen. Wo man auch hinſah, überall bot ſich das leiche Bild einer diſziplinierten Truppe, bei Ständige Darbietungen: ſzid ppe, Stüdt. Schloßmuſeum: 10.00—13.00 und 15.00—17.00 Uhr geöffnet. Sonderſchau: Mannheim als Feſtung und Garniſonſtadt.— Das Münchner Stadtbild am Tage der deutſchen Kunſt. Theatermuſeum: 10.00—13.00 und 15.00—17.00 Uhr ge⸗ öffnet. Sonderſchau: Aus der Mannheimer Theater⸗ welt. Sternwarte:.00—12.00 und 14.00—19.00 Uhr geöffnet. Städt. Kunſthalle: 10.00—13.00 und 15.00—17.00 Uhr geöffnet. Mannheimer Kunſtverein, L. 1, 1: 10.00—13.00 und 15.00—17.00 Uhr geöffnet. Sonderſchau: Burte⸗Aus⸗ ſtellung. Städt. Schloßbücherei: 11.00—13.00 Uhr(Ausleihe). .00—13.00 Uhr(Leſeſäle). Städt. Bücher⸗ und Leſehalle: 10.30—12.00 und 16.00. bis 19.00 Uhr Buchausgabe. 10.30—13.00 und 16.30 bis 21.00 Uhr Leſehalle. ankommt. Ohne große Aufregung und ohne viele Kommandos vollzog ſich das Abladen der Geſchütze, und es dauerte jeweils nicht lange, da konnte ſich auch ſchon die betreffende Abtei⸗ lung oder das Bataillon in Marſch ſetzen. Wenn auch die Anforderungen, die in der Ma⸗ növerzeit an unſere Soldaten geſtellt wurden, beſtimmt nicht gering waren— man merkte ihnen doch kaum noch etwas davon an, denn man ſah nur fröhliche Geſichter. Immerhin war man aber doch froh, wieder daheim zu ſein, und zu dieſer allgemeinen fro⸗ hen Stimmung trug nicht unweſentlich der Um⸗ ſtand bei, daß man ja unmittelbar vor der Ent⸗ laſſung ſteht und daß man jetzt nach Manöver⸗ freud und ⸗leid bald ſingen kann: Reſerve hat Ruh'. Zu den erſten Truppen, die aus dem Manövergelände zurückkehrten, gehörte die Rundfunk⸗Programm für Samstag, den 25. September Stuttgart:.00„Aufſtehen!“ Fröhliche Muſik für unſere Soldaten und die Frühaufſteher..45 Morgenlied, Gymnaſtik..30 Frühkonzert..00 Gymnaſtik..30 Muſik am Morgen. 10.00 Olympiſches Dorf— olympiſcher Friede. 11.30 Volksmuſik. 12.00 Mittags⸗ konzert. 13.00 Nachrichten. 13.15 Mittagskonzert. 14.00 Allerlei von zwei bis drei. 15.00„Wer recht in Freuden wandern will“. 16.00 Bunte Melodien. 18.00 Tonbericht der Woche. 19.00 Von jedem etwas — für jeden etwas. 20.00 Nachrichten. Wie es euch⸗ gefällt. 22.00 Nachrichten. 22.30 Tanzmuſik. 24.00 Wenn einer Hausfrau eine Hausgehilfin un⸗ bis.00 Nachtmuſik. ter Hinweis auf deren gute Zeugniſſe empfoh⸗ len wird, kann man häufig die überraſchende Erfahrung machen, daß dieſer Hinweis nicht „öieht“. Die Hausfrau glaubt einfach nicht an die im Zeugnis gemachten Angaben über die Leiſtungen der betreffenden Hausgehilfin und rechtfertigt ihre Voreingenommenheit durch die Annahme, daß das Zeugnis keine wirklich ſub⸗ jektive Beurteilung der Leiſtung enthalten Sonntag, den 26. September müſſe, damit es dem ſpäteren Fortkommen der Leichtathletik: Frauen u. Männer,.00—11.00 uhr betreffenden Hausgehilfin nicht hinderlich ſein Stadion, Hauptfeld.— Reichsſportapzeichen: Frauen könne. und Männer,.00—11.00 Uhr Stadion, Hauptfeld.— Tennis: Frauen u. Männer,.00—10.00 Uhr Tennis⸗ platz, Friedrichsring 22/24. Daten für den 25. Seytember 1937 1555 Abſchluß des Augsburger Religions⸗ friedens. 1858 Der Geograph Albrecht Penck in Leipzig geboren. 1912 Buchdrucker Georg Meiſenbach, Erfinder der Autotypie, in München geſt.(geb. 1841). 1915(bis 13. Oktober) Beginn der Herbſt⸗ 33 ſchlacht bei La Baſſee und Arras. 1931 Der klaſſiſche Philolog Ulrich von Wila⸗ mowitz⸗Möllendorff in Charlottenburg geſt.(geb. 1848). Sport für jedermann Samstag, den 25. September Leichtathletik: Frauen u. Männer, 15.30—17.30 Uhr Stadion, Spielfeld u.— Reichsſportabzeichen: Frauen u. Männer, 15.30—17.30 Uhr Stadion, Spielfeld 11. — Tennis: Frauen und Männer, 16.30—17.30 Uhr Stadion, Tennisanlage.— Schwimmen: Frauen und Männer, 20.00—21.30 Uhr Städt. Hallenbad, Halle J. Wenn dieſe Annahme den Tatſachen ent⸗ ſpräche, wäre jedes Zeugnis wertlos und es ſähe ſchlimm aus um den hauswirt⸗ ſchaftlichen Beruf. Grundſätzlich hat der Haus⸗ haltungsvorſtand oder die Hausfrau die Pflicht, bei Beendigung des Dienſtverhältniſſes ein Zeugnis über Art und Inhalt der Beſchãfti⸗ gung und über deſſen Dauer, alſo über ob⸗ jektive Tatſachen auszuſtellen. Erſt wenn die Hausgehilfin es verlangt, hat die Hausfrau das Zeugnis auch auf Leiſtung und Führuna auszudehnen. Sie muß dann alſo ein Werturteil abgeben, das heißt, von ihrem Standpunkt aus das Verhalten der Hausgehilfin bewerten. Das Riſiko, inwieweit ein ſolches Zeugnis zweckmäßig für ſie iſt, trägt die Hausgehilfin. Vorausſetzung iſt ſelbſtver⸗ ſtändlich, daß die Hausfrau gewiſſenhaft Aus⸗ kunft gibt und nicht aus einer augenblicklichen Fützime Hochseit. Der Siadtgärtner Adam Stimmung heraus urteilt. Gutting, Mannheim⸗Waldhof, Weſtring 39, Inſofern muß ſie es vermeiden, durch die feiert am Sonntag, 26. September, mit ſeiner Abfaſſung des Zeugniſſes dem ſpäteren Fort⸗ Ehefrau Sophie geb. Unrath das Feſt der ſil⸗ kommen der Hausgehilfin hinderlich zu ſein. bernen Hochzeit. Wir gratulieren. Andererſeits muß ſich aber ein Dritter aus Anordnungen der NsSDAp Anordnung der Kreisleitung An alle Ortsgruppen des Kreiſes Mannheim Am Montag, 27.., 20.15 Uhr, findet in der„Har⸗ 893 monie“ in Mannheim, p 2, 6, eine wichtige Sitzung ſtatt, an der die Ortsgruppenpropa ganda⸗ Sozialſtelle. Die Monatsbeſprechung für Gefolg⸗ leiter mit ihren Kulturſtellenleiter n teil⸗ ſchafts⸗Sozialſachbearbeiter fällt bis auf weiteres aus. zunehmen haben.„ Dienstag, 28.., 19.30 Uhr, im Schlageterhaus 3(Zimmer 171) Monatsappell der Unterbannſozial⸗ An ſüämtliche Kaſſenleiter der Stadtortsgruppen reſferenten. Die Einlaßkarten für die Generalmitgliederverſamm⸗ BD lung ſind ſofort in bar bei der Kreiskaſſenverwaltung bzurechnen. Kreiskaſſenverwaltung. BDM⸗Sportwartinnen. Am 3 9. 2— alle Sport⸗ wartinnen auf dem U⸗Schulp atz mit wimmzeug Ortsgruppen der NSDAꝰ um 19.30 Uhr an. Neckarau Nord und Süd. Die Parteigenoſſenſchaft JM⸗Gruppenſportwarte und Führerinnen. 27.., nimmt an der Abſchiedsfeier des weiblichen Arbeits⸗ 7 d ⸗Schulpl mit dienſtes am 26.., 20 Uhr, im Ev. Gemeindehaus.o. Ubr, Antreten auf dem U⸗Schulplatz Almenhof. 28.., 20 Uhr, Heimabend im„Alten Gaswerk“, Windeckſtr. Mitglieder des Frauenwerks ſind eingeladen. der jeder einzelne Soldat wußte, worauf es Nr DD dem Manöver Die Bevölkerung bereitete ihren ſchneidigen Soldaten einen herzlichen Empfang 2. Batterie des Artillerieregiments6, während der Stab mit der 1. Batterie erſt im Laufe des Abends eintraf. Mit nicht weniger Intereſſe verfolgte man das Ausladen der 110er, die ebenfalls in ihren Standort heim⸗ gekehrt ſind und die bei ihrem Einmarſch in die Kaſerne von der Bevölkerung lebhaft begrüßt wurden. Lebhafter Betrieb herrſchte am Meßplatz, als am dortigen Bahnhof das Pionierbataillon 33 eintraf, das ſich beim Manöver im Sperrenlegen ſo meiſter⸗ haft bewährt hat. Natürlich war auch das Muſikkorps des Pionierbataillons zur Stelle, ſo daß die Pioniere die Freude hatten, mit klingendem Spiel in ihren Standort ein⸗ geholt zu werden. Nun ſind es nur noch wenige Tage, die ver⸗ bleiben, bis der Jahrgang, der nun ſeine zwei⸗ jährige Dienſtzeit hinter ſich hat, das Ehren⸗ kleid des deutſchen Soldaten auszieht. Allzu ſtreng wird es zwar mit dem Dienſt in den nächſten Tagen nicht mehr werden, denn es gilt nun die gefaßten Kleidungsſtücke und Ausrü⸗ ſtungsgegenſtände für die Ablieferung vorzube⸗ reiten, und alles ſo herzurichten, daß die neuen Rekruten, die in den erſten Oktobertagen ihren Einzug halten, ebenfalls Unterkünfte vorfin⸗ den werden, in denen ſie ſich wohlfühlen können. 5— Zeugniſſe, die nicht recht„ziehen! wollen Merkwürdige Anſichten über lebenswichtige Dokumente unſerer hausgehilfinnen dem Zeugnis eine Anſicht über den Bewerber bilden können, die nicht irreführend ſein darf. Ja, das Geſetz beſagt ausdrücklich, daß der⸗ jenige, der in ſeinem Zeugnis Unredlich⸗ keiten verſchweigt, demjenigen verant⸗ wortlich wird, der den Angeſtellten im Ver⸗ trauen auf das Zeugnis einſtellt und von ihm geſchädigt wird. Dieſe Beſtimmungen legen der Hausfrau bei Abfaſſung eines Zeugniſſes eine hohe Verantwortung auf. Jede Hausfrau, die eine Hausgehilfin neu einſtellt, ſollte ſich zur Gewohnheit machen, dort Er⸗ kundigungen über die Bewerberin einzuziehen, wo ſie zuletzt beſchäftigt war. Eine beſonders umſtrittene Frage iſt nun die der Ehrlichkeitsbeſcheinigung im Zeugnis. Tat⸗ ſächlich iſt es für die Hausgehilfin eine Le⸗ bensfrage, ob ihr Ehrlichkeit nachgeſagt oder abgeſtritten wird. Wieviel Kränkungen ließen ſich vermeiden, wenn immer erſt ſorg⸗ fältig geprüft würde, ehe gedankenlos ein Menſch verdächtigt und ſein Ehrgefühl verletzt wird. Kündigungen ſind meiſtens mit Ver⸗ drießlichkeiten verknüpft. Derartige perſönliche Stimmungen dürfen aber nie dazu führen, das objektive Urteil über menſchliche Leiſtungen ungünſtig zu beein⸗ fluſſen. Zwei Ratsherren nehmen ehrenvollen Ab⸗ ſchied. Pg. Karl Schick iſt infolge Wegzugs aus Mannheim gemäß s 22 der DGo als Ratsherr der Hauptſtadt Mannheim ausgeſchie⸗ den. Auf Grund der gleichen Beſtimmung ſchei⸗ det Ratsherr Pg. Franz Döring mit Wir⸗ kung vom 1. Oktober 1937 aus, da er von die⸗ ſem Zeitpunkt ab zur Gauwaltung der D Aß, Karlsruhe, verſetzt wird. Berufserziehung und Betriebsführung in c 1, 10 (Zimmer 10) abholen. Abt. Berufserziehung und Betriebsführung Der Arbeitsplan des Berufserziehungswerkes kann ab heute bei allen DAß⸗Waltern koſtenlos angefordert werden. Die Anmeldungen müſſen ſchnellſtens auf der Geſchüftsſtelle in c 1, 10 abgegeben werden. * Am Donnerstag, 30.., ſpricht zur Eröffnung der Winterarbeit des Berufserziehungswerkes in einer Kundgebung der Amtsleiter Pg. Prof. Dr. Arn⸗ hold, Berlin, über:„Grundſütze nationalſozialiſtiſcher Re geſchloſſen teil. Schwimmzeug. Waldhof. 26..,.45 Uhr, Antreten der Politiſchen iter und Pol.⸗Leiter⸗Anwärter vor der Geſchäftsſtelle Sandſtraße 15 zum Schießen.(Dienſtkleidung bzw. Armbinde.) Seckenheim. 26.., 8 Uhr, Antreten ſämtlicher Pol. Leiter, Walter und Warte vor der Geſchäftsſtelle. Uniform, Zivil mit Armbinde. NS⸗Frauenſchaft d Dürkheim ſtatt. Wer noch teilnehmen will, meldet ſich ſofort bei Wahl, Wörthſtraße 6, an. Der Fahrpreis eträgt RM..20. — Die Deutsche Referentinnen der Abt. Volks⸗ und Hauswirtſchaft. 4 Stadtortsgruppen: 27.., 15 Uhr, Schulungsvortrag 4 r 5 Ci t S f ron t 9,7. Plankenhof. 27.., 20.15 Uhr, Heimabend für NSð und Deutſches Frauenwerk im„Eichbaum“, p 5. Wohlgelegen. 27.., 20 Uhr, Pflichtheimabend für Frauenſchafts⸗ und Frauenwerksmitglieder im„Dur⸗ acher Hof“, Käfertaler Straße 168. Liederbücher mit⸗ ringen. Ueberreichung der Amtswalterinnen-Nadeln. Neckarau⸗Nord. 26.., 20 Uhr, nehmen unſere Frauen an dem Abſchiedsabend des weiblichen Arbeits⸗ NSKROV Neckarau. 25.., 20 Uhr, Mitgliederverſammlung im Gemeindehaus. Kameradſchaft Mannheim. Der Sonderzug für den Amtswalterausflug fährt ab Hauptbahnhof.26 Uhr, an in Zielſtation.15 Uhr; dortſelbſt Abfahrt 19.53, Ankunft in Mannheim 21.33 Uhr. Kreiswaltung Mannheim, I. 4, 15 Die Betriebsobmänner, welche zum Oratorium „Segen der Erde“ am 2. Oktober noch keine Karten abgeholt haben, holen ſofort Karten zu 90 Pf. bei der DAß⸗Kreiswaltung(Zimmer 6) ab. Propaganda nſtes im Gemeindehaus teil. ⸗Süd. 27.., 20 Uhr, Nähabend im Volks⸗ Die Ortspropagandawalter der Stadtortsgruppen 3 laſſen ſofort wichtiges Material bei der Abteilung Letzte Gelegenheit zum Beſuch der Reichsausſteuung „Schaffendes Volk“ in Düſſeldorf vom 1. bis 5. Okt. Im Teilnehmerpreis von 22.10 RM. iſt enthalten: Bahnfahrt, 4 Uebernachtungen mit Frühſtück, Beſuch der Ausſtellung und Abendfahrt auf dem Rhein. Die Fahrkarte allein koſtet.50 RM. Anmeldungen neh⸗ men alle Geſchäftsſtellen ſowie Orts⸗ und Betriebs⸗ warte entgegen. Achtung! Italienfahrt. Die erſte Italienfahrt des Gaues Baden wird vom 12. bis 24. November 1937 durchgeführt und geht mit Sonderzug bis Genua(ein Tag Aufenthalt). Von dort mit Dampfer bis Neapel (2 Tage Aufenthalt) weiter über Palermo(1 Tag Auf⸗ enthalt) bis Venedig(2 Tage Aufenthalt), von Venedig mit Sonderzug über Oeſterreich zurück. Die Geſamt⸗ koſten betragen 150.— RM. In dieſem Preis iſt ent⸗ halten: die Bahnfahrt, Sonderfahrten ſowie ein kleines Taſchengeld in italie⸗ niſcher Währung. Die Teilnehmer an dieſer Reiſe müſſen geſund ſein und ſich vor Fahrtantritt einer ärztlichen Unterſuchung unterziehen. Anmeldungen nehmen die Geſchäftsſtellen entgegen. Achtung! Sonderzug am 26. 9. zum Weinfeſt nach Kirchheimbolanden. Abfahrt Mannheim Hbf..26 Uhr, Kirchheimbolanden an.15 Uhr, Kirchheimbolanden ab 19.53 Uhr, Mannheim an 21.33 Uhr. Teilnehmer⸗ preis.30 RM. Wanderun g: Kirchheimbolanden Schiffahrt, volle Verpflegung, ge Weltbild(V) Nach dem Waschtag Die Gleisverlegungsarbeiten in der Breite Straße „Das Gedröhne der Preßluftmeißel erfüllt immer noch die Luft am Paradeplatz, obgleich das Herausnehmen der eigentlichen alten Gleiſe ziemlich raſch vonſtatten aing. Auf dem erſten in der Bearbeitung befindlichen Teilſtück zwiſchen D 1 und O 1 ſind die alten Gleiſe nunmehr ſchon völlig herausgenommen worden. Wenn aber jetzt immer noch die Preßluftmeißel an der Arbeit ſind, dann hängt das damit zu⸗ ſammen, daß der harte Beton der Straßendecke zwiſchen den Schienen allerlei zu ſchaffen macht und daß arößte Gewalt angewandt werden muß, ehe das harte Material ſo gelockert iſt daß es abtransportiert werden kann. Sobald der eigentliche Gleiskörper von der alten Stra⸗ ßendecke befreit iſt, kann mit dem Einbau der neuen Schienen begonnen werden. Inzwiſchen ſind weitere neue Gleiſe angelie⸗ fert, die man längs des B⸗ und C⸗Quadrates niedergelegt hat und die man auch ſchon bereits zuſammenſchweißte. Trotz dieſer vorbereiten⸗ den Arbeiten erleidet aber der Verkehr in der Breite Straße auf den erſten drei Quadraten vom Schloß her noch keine Unterbre⸗ chung oder Einſchränkung. Die Stra⸗ ßenſperre nimmt erſt dann ihren Anfang, wenn man mit dem Zerausnehmen der Gleife zwi⸗ ſchen C1 und N1 beginnt. Warnung an Baumfrevler Das Herunterſchlagen von Kaſtanien, ebenſo das Erklettern der Bäume iſt verboten und ſtrafbar! Seit einigen Tagen wird in Mann⸗ heim und Umgebung beobachtet, daß Kaſtanien⸗ ſammler verſuchen, die jetzt reifenden Kaſta⸗ nien mit Steinen, Latten und Stöcken von den Bäumen herunterzuſchlagen. Dadurch werden nicht nur die Bäume beſchädigt, ſon⸗ dern auch der Verkehr gefährdet und die Sau⸗ berkeit der Straße beeinträchtigt. Das Auf⸗ ſichtsperſonal iſt angewieſen, gegen Zuwider⸗ handelnde vorzugehen. Das Winterhalbjahr ſteht vor der cür, werde Mitglied der Uso. über Dannenfels nach dem Donnersberg und zurück. Wanderzeit etwa—6 Stunden. Ruckſackverpflegung. Urlauber der uß 36(Thüringen) mit unterbrin⸗ gungsort Brotterode vom 11.—18. 8. treffen ſich heute (25..) abend im Nebenzimmer„Haus der Deutſchen Arbeit“, p 4, 4/5, um 20 Uhr zwecks Bilderaustauſch. Abteilung Volksbildungswerk Lehrwanderung. Die letzte Lehrwanderung findet am Sonntag, 26.., ſtatt und führt in den Rhein⸗ auer Wal d. Abmarſch: Endſtation Rheinau vorm. .30 Uhr. Letzter Anſchluß der Straßenbahn: Tatter⸗ Berufserziehung“. Karten ſind gegen eine Gebühr von 30 Pf. einſchließlich ſtädt. Einlaßgebühr bei allen DAð⸗ Waltern zu haben. all um.02 Uhr. Abteilung Feierabend Groß⸗Variets. Wir bitten die Volksgenoſſen, welche von der Veranſtaltung der Oberrheiniſchen Induſtrie⸗ Ausſtellung Aufnahmen gemacht haben, von denſelben Abzüge dem Kreisamt zur Verfügung zu ſtellen. Sonntag, 26. Sept., wird um 15.30 Uhr das Hei⸗ matſpiel„Die groß' Glock“ in Ladenburg aufgeführt. Das Stück, welches Ladenburg zur Zeit der Pfalz⸗Verwüſtung durch die Franzoſen ſchildert, hat großen Anklang gefunden. die Leidensgeſchichte der Stadt Kraft durch Freude“ gibt daher ermäßigte Karten zu.— RM.(einſchl. Hin⸗ und Rückfahrt), an den Geſchäftsſtellen aus. Abfahrt: Sonntagnachmittag ab 14.00 Uhr. Gründung eines Mannheimer Volkschors. Diejeni⸗ gen Volksgenoſſen und-genoſſinnen, welche dieſem neuen gemiſchten Chor beitreten wollen, melden um⸗ gehend ihren Namen und Adreſſe bei dem Kreisamt „Kraft durch Freude“, nung dieſes Chores am im Kaſino, R 1. Mindeſtbeitrag monatlich 30 Pf. Abteilung Feierabend. Eröff⸗ Mittwoch, 6. Okt., 20.15 Uhr. Abt. Mannheimer Kulturgemeinde Hohnſteiner Puppenſpiele am 28., 29. u. 30. Sept. Im Vortragsſaal der Städt. Kunſthalle finden an obi⸗ n Tagen Nachmittags⸗ und Abendvorſtellungen der Hohnſteiner Puppenſpiele ſtatt. Die Anfangszeiten ſind: am 28. 9. um 15 und 17 Uhr, am 29. und 30. 9. um 15. 17 und 20 Uhr. Die Preiſe betragen: für Kinder nachmittags 25 Pf., abends 40 Pf. und für Erwachſene nachmittags 50 Pf., abends 70 Pf. und .— RM. Karten ſind bei den Kdð⸗Geſchäftsſtellen erhältlich. Geräu Hilfer feſtgen ben n Ai Ba von N Boden der fü vorgeſ ben K⸗ Netz d * L ſtießen ein L famme eine G die ſei wendig Ober * Schulu banns den de im Ra ten Hi 8 Kar kamme: ſahrer Somm⸗ verurte zu zwe rerfluch beide( Jahren inſtr land ei wie ſche ſtraße i eworde 5 en derverke erfahrer Trampl der 2 allen D ſeien, a tember 1937 Weltbild(V) n in der ißel erfüllt itz, obgleich chen alten „Auf dem en Teilſtück lten Gleiſe 4 en worden. bluftmeißel damit zu⸗ traßendecke iffen macht dt werden elockert iſt n. Sobald lten Stra⸗ Einbau werden. ſe angelie⸗ Quadrates on bereits orbereiten⸗ hr in der Quadraten terbre⸗ 17 Die Stra⸗ ing, wenn leiſe zwi⸗ ler n, ebenſo oten und n Mann⸗ kaſtanien⸗ 'n Kaſta⸗ von den werden gt, ſon⸗ die Sau⸗ das Auf⸗ Zuwider⸗ er Tür, nd zurück. rpflegung. interbrin⸗ ſich heute Deutſchen austauſch. 1 ng findet Rhein⸗ au vorm. : Tatter⸗ n, welche nduſtrie⸗ denſelben len. das Hei⸗ ifgeführt. r Stadt zurch die efunden. Karten an den ittag ab Diejeni⸗ dieſem den um⸗ reisamt 15 Uhr, Pf. Sept. an obi⸗ gen der Jszeiten d 30. 9. n: für nd für zf. und Sſtellen „Hakenkreuzbanner“ Blick übers cand Leßtte badiſche meldungen vier Kammerkonzerte in dieſem Winter * Heidelberg, 24. Sept. Das Heidel⸗ berger Kammerorcheſter wird in dieſem Win⸗ ter h im großen Saal der Harmonie“ unter Mitwirkung namhafter So⸗ 19 ten veranſtalten. Das erſte Kon ert, gemein⸗ ſam veranſtaltet mit der Deutſch⸗Franzöſiſchen Geſellſchaft, wird alte und moderne franzöſiſche Muſik bringen. Das zweite Konzert wird jun⸗ Zri deutſchen Komponiſten gewidmet ſein. Im ritten und vierten ſind vorwiegend Werke deutſcher Barockmuſik und der klaffiſchen Zeit vorgeſehen. Zwei Kinder ſtürzten aus dem Tenſter Wiesloch, 24. Sept. Am Donnerstagnach⸗ mittag fielen die beiden kleinen Kinder des Landwirts Karl Weckeſſer in der Bahnhof⸗ ſtraße zuſammen aus dem Fenſter, wobei das eine einen Schädelbruch davontrug. Das andere Kind blieb unverletzt, da es auf ſein Schwe⸗ ſterchen fiel. Das ſchwerverletzte Kind mußte — Heidelberger Krankenhaus eingeliefert erden. Ein jugendlicher Einſteigedieb „Karlsruhe, 24. Sept. Am Mittwoch ver⸗ ſuchte ein 19 Jahre alter Schreiner in das Zimmer einer Stenotypiſtin einzudringen, um einen Diebſtahl zu begehen. Er ſtieg von ſei⸗ ner im 5. Stock gelegenen Wohnung aus dem Fenſter und gelangte über das Dach in den 4. Stock. Durch die Geräuſche aufmerkſam ge⸗ macht, wachte die Betroffene 855 und ver⸗ cheuchte den Einbrecher durch Hilferufe. Der äter wurde feſtgenommen und der Kriminal⸗ polizei übergeben. Faſſadenkletterer feſtgenommen * Karlsruhe, 24. Sept. Am Mittwoch verſuchte kurz vor Mitternacht ein 19 Jahre alter Schreiner von ſeiner im fünften Stock ge⸗ legenen Wohnung aus über den Dachrand in das Zimmer einer Stenotypiſtin im 4. Stock⸗ werk einzudringen, um zu ſtehlen. Durch die Geräuſche aufgewacht, verſcheuchte ſie durch Hilferufe den Einbrecher. Der Täter konnte feſtgenommen und der Krimigialpolizei überge⸗ ben werden. Autobahn Karlsruhe—Baden⸗Baden Baden⸗Baden, 24. Sept. In der Gegend von Niederbühl werden zur Zeit Pfähle in den Boden getrieben. Sie dienen der Feſtlegung der für die Autobahn Karlsruhe—Baden⸗Baden vorgeſehenen Streckenführung. Bald wird ne⸗ ben Karlsruhe auch die Bäderſtadt in das große Netz der Reichsautobahn einbezogen ſein. verkehrsunfall in Lörrach * Lörrach, 24. Sept. Am Freitagmorgen ſtießen Ecke Gräther⸗ und Adolf⸗Hitler⸗Straße ein n und ein Motorradfahrer zu⸗ ſammen. Der Motorradfahrer erlitt dabei eine Gehirnerſchütterung und Beinverletzungen, die ſeine Einlieferung ins Krankenhaus not⸗ wendig machten. Obergebietsführer Kemper in Waldshut * Waldshut, 24. Sept. Anläßlich der Schulungstagung der Fübrerſchaft des Jung⸗ banns 105 wird der Führer des Gebietes Ba⸗ den der Hitlerjugend, Pg. Friedhelm Kemper, im Rahmen einer Morgenfeier zu der geſam⸗ ten Hitlerjugend am Hochrhein ſprechen. Schwere Gefängnisſtrafen wegen Jührerflucht Karlsruhe, 24. Sept. Die Große Straf⸗ kammer Mainz verhandelte gegen den Kraft⸗ ſahrer Georg Friedrich aus Karlsruhe, der im Sommer dieſes Jahres den Arbeiter Schäfer aus Rheindürkheim ſo ſtart anfuhr, daß dieſer ſchwer verletzt wurde und bald darauf im Stadtkrankenhaus Worms ſtarb. Das Gericht verurteilte Friedrich wegen fahrläſſiger Tötung zu zwei Jahren Gefängnis und wegen Füh⸗ rerflucht zu drei Monaten Gefängnis und zog beide Strafen zu einer Geſamtſtrafe von zwei Fahren und einem Monat zuſammen. die Schau badiſcher baſtlichkeit eröffnet Das Gaſtſtätten⸗ und Beherbergungsgewerbe ſtellt aus (Eigener Bericht des„Hakenkreuzbanner“) * Karlsruhe, 24. Sept. Am Freitagvor⸗ mittag wurde die Südweſtdeutſche Fachſchau für das Gaſtſtätten. und Beherbergungs⸗ gewerbe und das Konditorenhandwerk in der Karlsruhe Markthalle durch eine kleine Feier eröffnet. Im Auftrag des Inſtituts für deutſche Wirt⸗ ſchaftspropaganda dankte Dr. Kikiſch für das Erſcheinen der Vertreter von Partei undStaat, Polizei und Wehrmacht ſowie der Organi⸗ ſationen der Wirtſchaft und der Preſſe. Ober⸗ bürgermeiſter Jäger ſprach er den Dank des Inſtituts und der Ausſteller für die Ueber⸗ nahme der Schirmherrſchaft über die Ausſtel⸗ lung aus. Dr. Kikiſch betonte die über ma⸗ terielle Erwägungen hinausgehenden großen Geſichtspunkte, die für die Geſtaltung der Aus⸗ ſtellung maßgebend waren, ſowie deren kul⸗ turelle Bedeutung. Das Primäre im 23 ſtättengewerbe ſei die Geſtaltung der Gaſt⸗ ſtätten, bei der örtliches Brauchtum mit rich⸗ tunggebend ſein ſolle. Daher habe die Aus⸗ ſtellungsleitung auch die verſchiedenen Muſter⸗ aſtſtätten errichtet, die als Vorbilder gelten önnten. Pg. Fritz Gabler, der Leiter der Fach⸗ ruppe Beherbergungsgewerbe und ſtellvertr. eiter der Wirtſchaftsgruppe Gaſtſtätten⸗ und Beherbergungsgewerbe ging in ſeiner An⸗ ſprache davon aus, daß der Nationalſozialis⸗ mus dem deutſchen Volk wieder die Aus⸗ ſchöpfung ſeiner heimiſchen Rohſtoffe zur Pflicht gemacht habe. Dieſe heimiſchen Roh⸗ balie ſeien in beſonders reichlichem Maße für as badiſche Gaſtſtättengewerbe vorhanden, wenn ſie auch mehr ideeller Natur ſeien. Zu dieſen naturgegebenen Verkehrsfaktoren hätten die Verkehrseinrichtungen hinzuzutreten. Auch dieſe ſeien in Baden vorzüglich zu nennen. Pg. Gabler erinnerte dabei an die badiſche Schwarzwaldbahn und an das badiſche Stra⸗ ßennetz. Ein beſonderer Vorzug des badiſchen Gaſtſtättengewerbes ſei das Traditionsbewußt⸗ ſein ſeiner Hotelbeſitzer, die auch über ausge⸗ zeichnete Beziehungen zum Ausland verfügen. Die badiſche Regierung habe alles getan, was in ihren 10. ſtand, um das natürliche Ka⸗ pital der badiſchen Fremdenverkehrswirtſchaft zu verbeſſern. Die Grüße des Gauobmanns der DA über⸗ hrachte der Gauſchulunaswalter der DAF. Pg. Hellweg, Er ſähe in der Ausſtellung nicht nur die Schaffung einer Gelegenheit zum Schauen und Kaufen, ſondern auch einen Re⸗ chenſchaftsbericht über das bisher Erreichte. Der Nationalſozialismus habe in dem deutſchen Volke einen noch nie aetannten Willen zur Lei⸗ ſtung entwickelt. Möglichkeiten zur Leiſtungs⸗ ſteigerung aufzuzeigen, ſei daher mit die Haupt⸗ aufgabe dieſer Ausſtellung. Dann ſprach der Schirmherr der Ausſtellung, der Oberbürgermeiſter der Gau⸗ und Grenz⸗ landhauptſtadt Karlsruhe, Pg. Jäger, Er gab einleitend ſeiner Freude darüber Ausdruck, dieſe Ausſtellung in Karlsruhe eröffnen zu dürfen, und dankte allen, die ourch ihre ſach⸗ verſtändige Mitarbeit dazu beigetragen haben, die hochgeſteckten Ziele der Ausſtellungsleitung zu erreichen. 3 „Unſer Grenzland iſt eines der führenden Fremdenverkehrsländer, unſer Land iſt in rei⸗ chem Maße mit Natur⸗ und Kulturgütern ge⸗ ſegnet. Aber gerade deshalb haben wir in dem Ringen um eine würdige Geſtaltung der Frem⸗ denbetreuung, die ihre letzte Erfüllung in der Verbindung von Menſch, Landſchaft und Kul⸗ tur ſieht, in vorderſter Reihe zu kämpfen. Wenn unſer ſchönes badiſches Reiſe⸗ und Heimatland nach allen Seiten der Auswirkun⸗ gen dieſer Ausſtellung teilhaftig geworden ſein wird, dann war ſie ein Markſtein in der Ge⸗ ſchichte der badiſchen Fremdenverkehrsentwick⸗ lung. Ich hoffe, daß ſie dieſe Erwartungen durchweg erfüllt zum Wohle unſerer Grenz⸗ mark und zum Segen unſeres deutſchen Vater⸗ landes.“ Mit dieſem Wunſche erklärte der Oberbürger⸗ meiſter die Ausſtellung für eröffnet. An die Feier ſchloß ſich ein Rundgang der Ehren⸗ gäſte an. Zwischen Neckar und Bergstraſe Abendkurſe für Bäuerinnen an der Landwirtſchaftsſchule adenburg * Ladenburg, 24. Sept. In verſchiedenen Ortſchaften des Dienſtbezirks der Landwirt⸗ ſchaftsſchule Ladenburg wurden vom 1. April 1937 bis heute 21 Sonderkurſe von der Wirtſchaftslehrerin Fräulein Becker abgehalten. In den Kurſen wird die Verwendung wirt⸗ ſchaftseigener Erzeugniſſe theoretiſch und prak⸗ tiſch durchgenommen. Obſt⸗ und Gemüſeverwer⸗ tungskurſe werden jetzt vorwiegend abgehalten und dabei der Süßmoſtbereitung beſondere Auf⸗ merkſamkeit geſchenkt. Gegenwärtig läuft ein Tomatenverwertungs⸗ kurs in Oberflockenbach, dem ein überaus gut beſuchter Obſtverwertungskurs vorausging. Da der Anfall von Tomaten ſehr groß iſt, ſind prak⸗ tiſche Abende für die Verwertung dieſes Erzeug⸗ niſſes ſehr wichtig. Den Frauen wird dabei die Zubereitung der Tomaten ge⸗ zeigt. In den Monaten September und Oktober kommen auch wieder Fiſch⸗ und Geflügelver⸗ wertungskurſe zur Durchführung; auch Schlacht⸗ kurſe können jetzt nachmittags abgehalten wer⸗ den. Alle Bäuerinnen und Jungbäuerinnen ſol⸗ len bei dieſen Kurſen, die koſtenlos ſind, zu⸗ gegen ſein. Nur dann iſt es möglich, das Ziel zu erreichen, welches heißt:„Nahrungsmittel aus eigener Scholle müſſen vielſeitig verwertet und richtig haltbar gemacht werden“. * Heimatſpiel für Schüler. Verſchiedene Schu⸗ Der Feſttag der deuiſchen Deinſtraße Die pfälzer Weinorte rüſten ſich für den Beſuch der Deutſchen preſſe Neuſtadt a. d. Weinſtraße, 24. Sept. Am 16. und 17. Oktober wird der Gau Saarpfalz wieder im Zeichen des Feſtes der Deutſchen Weinſtraße ſtehen. Zum dritten Male werden die Vertreter und Bildberichter aller deutſchen Zeitungen Gäſte des Gauleiters ſein, um bei ihrer Fahrt über die Deutſche Weinſtraße nicht allein die Schönheit dieſer geſegneten Land⸗ ſchaft mit ihrem Wein, ſondern auch die Men⸗ ſchen bei ihrer Arbeit und bei der fröhlichen Feier ihrer Feſte kennenzulernen. In einer geſtern nachmittag im Hotel Lamm in Neuſtadt an der Weinſtraße abgehaltenen Sitzung mit den Vertretern der an der Wein⸗ ſtraße gelegenen Gemeinden ging Gaupropa⸗ ſandaleiter Trampler in einer kurzen An⸗ rache auf Sinn und Bedeutung der Deutſchen inſtraße für den Gau Saarpfalz als Grenz⸗ land ein. Er wies mit Nachdruck darauf hin, wie ſchon nach drei Jahren die Deutſche Wein⸗ ſtraße im ganzen Reich zu einem feſten Begriff eworden iſt. Nicht nur deutſche Volksgenoſ⸗ en fanden ſich in großer Zahl an der Deut⸗ chen Weinſtraße ein, ſondern auch der Auslän⸗ derverkehr habe eine überraſchende Zunahme erfahren.— Nachdem Gaupropagandaleiter Trampler noch auſf die Verſchönerungen der Deutſchen Weinſtraße, die vor allen Dingen der Privatinitiative entſprungen ſeien, auf die erfreuliche Hebung der Gaſt⸗ ſtättenkultur und auf die Auswirkungen auf das geſamte Erwerbsleben eingegangen war,—1 Pg. Roſenberger das Wort. Er erläuterte dann im einzelnen das vorge⸗ ſent Programm der beiden Tage, das in die⸗ em Jahre zeitli 2 eingehalten werden wird. Die 77 olge führt im einzel⸗ nen ge amstag, 16. Oktober 1937, Preſſefahrt. 9 Uhr Treffen der Teilneh⸗ mer im Wintergarten des hnhofhotels in Worms;.30 Uhr Abfahrt der Omnibuſſe; 10 Uhr Ankunft in Bockenheim am Beginn der Weinſtraße; Ehrentrunk und Frühſtückspauſe; 10.30 Uhr Weiterfahrt über die Deutſche Wein⸗ ſtraße nach Bad Dürkheim, Beſichtigung der Kuranlagen, Mittageſſen im Kurhotel, große Weinprobe; 14.30 Uhr Weiterfahrt über die Deutſche Weinſtraße; 16 Uhr des Gäſtehauſes der Stadt Saarbrücken in Leinsweiler an der Deutſchen Weinſtraße; 17.80 Uhr Ankunft in Bergzabern; 19.30 Uhr Abfahrt der Teilnehmer zum„Reichsfeſt der deutſchen Traube und des Weines 1937“ im Saalbau in Neuſtadt an der Weinſtraße.— Sonntag, 17. Oktober: Weinfahrt über die Deutſche Weinſtraße..30 Uhr Abfahrt der Omnibuſſe von den Hotels in Bergzabern; 9 5 Begrüßung am Weintor;.15—10 Uhr Frühſchoppen und Frühſtück im Feſizelt; 10 Uhr pünktlich Abfahrt in weigen; 16 Uhr An⸗ kunft in Bockenheim, Ausklang beim Bockenhei⸗ mer Weinfeſt. ſpiels„Die len des Kreiſes Mannheim hatten am Donners⸗ tagnachmittag einen Ausflug nach Ladenburg unternommen, um der Aufführung des Heimat⸗ roß Glock“ auf dem Marktplatz bei⸗ zuwohnen. Dex Beſuch war ſo ſtark, daß auch die Seitentribüne aufgeſchlagen werden mußte und die Sitzgelegenheiten kaum ausreichten. Weit über 1200 Schülerinnen und Schüler folg⸗ ten mit Spannung den Begebenheiten, die die Bedrängnis unſerer Heimat während der fran⸗ zöſiſchen Raubkriege lebendig vor Augen führ⸗ ten. Da erwartet werden kann, daß das gute Wetter anhält, iſt eine Aufführung des Spiels auf Sonntagnachmittag angeſetzt. Eine weitere Schüleraufführung, für die etwa 800 Kinder aus dem Schwetzinger Bezirk angemeldet ſind, fin⸗ det am nächſten Donnerstag ſtatt. * Flachsſtroh⸗Abnahme. Am Freitagvormittag wurde auf dem Marktplatz das entriffelte Flachs⸗ ſtroh angefahren, um verwogen und zur Ver⸗ ladung abgenommen zu werden. Noch nicht ent⸗ ſamtes Flachsſtroh wird zu einem ſpäteren Zeitpunkt abgenommen. * Fleiſchbeſchanu. Das Bürgermeiſteramt macht darauf aufmerkſam, daß ab 1. Oktober 1937 die Hausſchlachtungen fleiſch⸗ und trichinenſchau⸗ pflichtig ſind und daß Verſtöße gegen das Fleiſchbeſchaugeſetz ſtrengſtens beſtraft werden; außerdem wird auf Einziehung des Fleiſches oder der Tiere erkannt. Aus Ueckarhauſen * Schlufübung der Feuerwehr. Heute, Sams⸗ tag, 20.30 Uhr, hält die Freiwillige Feuer⸗ wehr Neckarhauſen am Rathaus ihre Schluß⸗ übung ab. 4 * Anmeldung zum Wow. Die Anmeldungen hilfsbedürftiger Voltsgenoſſen zur Betreuung durch das Winterhilfswerk 1937/½38 werden vom Montag, 27, September, bis zum Donnerstag, 30. September, jeweils von 15 bis 19 Uhr im Büro der NSwVentgegengenommen. Edingen berichtet * Lebensgefährlich verletzt. In der Tabak⸗ fabrit Volz ereignete ſich am Freitagmittag ein ſchwerer Unfall, dem der bei einem Seckenhei⸗ mer Zimmergeſchäft tätige Zimmermann Niko⸗ laus Koch aus Heppenheim zum Opfer fiel. Man war mit dem Zuſammenſetzen eines aus zwei Teilen beſtehenden Kamins beſchäftigt und hatte zu dieſem Zweck ein Holzgerüſt errichtet, an dem die zehn Meter langen Teile hochge⸗ wunden wurden. Beim Aufſetzen des oberen Kaeninteils brach das Gerüſt oben äb und riß den Zimmermann, der gerade das Seil beſeſti⸗ gen wollte, herunter. Der bedauernswerte, etwa 30jährige Mann erlitt einen ſchweren Schädel⸗ bruch und Rückgratverletzungen; er würde in die Heidelberger Chirurgiſche Klinit verbracht, dürfte aber kaum mit dem Leben davonkom⸗ men. * Neues vom Sport der„Fortuna“. Am kommenden Sonntag, tritt unſere 1. Mannſchaft zum 2. Verbandsſpiel gegen Neckarhauſen an. Schon immer lieferten ſich beide Mannſchaften harte Kämpfe und auch bei dieſem Kampf wird es an Spannung nicht fehlen. Das Spiel be⸗ ginnt um 3 Uhr auf dem Gemeindeſportplatz in Edingen. Das Vorſpiel beſtreiten die 2. Mannſchaften. Die Frauenhandballelf ſpielt um 16.30 Uhr gegen Weinheim. Die Jugend Samstag, 25. September 1937 trägt am Sonntagmorgen ein Uebungsſpiel aus. * Fleiſchbeſchau. Das Bürgermeiſteramt hat zum Fleiſchbeſchaugeſetz eine Bekanntmachung erlaſſen, aus der hervorgeht, daß ab 1. Okttober 1937 die Hausſchlachtungen fleiſch⸗ und trichi⸗ nenſchaupflichtig ſind. Jede Schlachtung iſt mindeſtens am Vortage beim Fleiſchbeſchauer anzumelden. Die Beſchau wird, von Aus⸗ nahenefällen abgeſehen, vormittags in der Zeit von 8 bis 9 Uhr und nachmittags von 13 bis 14 Uhr durchgeführt. Die Gebühren ſind vor der Schlachtung an die Gemeindekaſſe zu ent: richten. Avesheimer Notizen 4 * In der Feſthalle ſind Tag und Nacht flei⸗ ßige Hände am Werk, um für das Feſt„Drei Tage in Oberbayern“ die auf weiß⸗blau abge⸗ ſtimmte Ausſchmückung vorzunehmen, die Licht: leitungen zu legen und andere Vorbereitungen zu treffen, daß bei der Eröffnung heute abend alles klappt. Die Längswand hinter der Bühne wind von einem 40 Meter langen Gemälde ein⸗ genommen, das eine Alpenlandſchaft darſtellt und den richtigen Hintergrund bilden wird für die zu erwartende Vertretung der„bayeriſchen Belange“. Außer den ſchon genannten Mit⸗ wirkenden haben ſich die Ilvesheiener feines Wetter beſtellt— hoffen wir alſo das Beſtel 4 fleine biernneimer ſtachrichten Volksdeutſcher Abend. Wegen der Tabatfe⸗ rien wurde hier die im ganzen Reich durchge⸗ führte VDA⸗Kundgebung um acht Tage ver⸗ ſchoben und findet nummehr aan kommenden Sonntag 20 Uhr, im Saale des„Rats⸗ keller“ ſtatt. Die oberen Schulklaſſen werden hierbei Lieder und Gedichte zum Vortrag brin⸗ gen, während ein Schauſpiel außerdem zur Aufführung gelangen wird. Der Eintritt zu der Veranſtaltung iſt frei. An die ganze Be⸗ völkerung ergeht ſeitens der hieſigen Vda⸗ Ortsgruppe Einladung zu zahlreichem Beſuch. Die Schuljugend ſuchte nach Kartoffelkäfern. Wie im vorigen Jahre, ſo ſtreifte auch dieſes Jahr wieder unſere Schuljugend die Felder nach dem Kartoffelkäfer ab, aber auch wieder ohne jeden Erfolg. Zuvor fand eine eingehende Belehrung ſtatt, wobei den Jungen ein nachgemachter Kartoffelkäfer gezeigt wurde. un alle Kartoffelpflanzer iſt die Aufforderung ge⸗ richtet, genau nach dieſen Käſern Ausſchau zu halten und unverzüglich zu melden, falls ſolche in einem Acker feſtgeſtellt werden ſollten. Land-Golkesdienſtanzeiger für Sonntag, 26. September Kath. Gemeinde Ladenburg. Samstag 16—18 und 19.30—21.30 Uhr Beichtgelegenheit, abends durch ausw. Geiſtliche.— Sonntag(19. So. n. Pf.) 6 Uhr Beichtgelegenheit;.30 Uhr Aus⸗ teilung der hl. Kommunion; 7 Uhr Frühgottes⸗ dienſt mit Gemeinſchaftskommunion des Müt⸗ tervereins;.30 Uhr Hauptgottesdienſt; 13 Uhr Jugendlehre: 19.30 Uhr Abendandacht mit Ti⸗ tular⸗ und Aufnahmefeier des Müttervereins. — Dienstag.15 Uhr Schülergottesdienſt. Donnerstag 16—18 Uhr Beichtgelegenheit; 20 Uhr Hl. Stunde, darauf Beichtgelegenheit.— Freitag.30 Uhr Gemeinſchaftsmeſſe in der Krypta; 6 Uhr Beichtgelegenheit; 7 Uhr Herz⸗ Jeſu⸗Amt mit Opfevgang. Evang. Gemeinde Ladenburg..30 Uhr Feſt⸗ gottesdienſt anläßlich der Landestagung des E Bundes in Weinheim(Pfarrer Fuchs, Hauſen —4 Chor, Kollekte; 10.45 Uhr Kindergottes⸗ ienſt. Evang. Gemeinde Neckarhauſen..30 Uhr Hauptgottesdienſt; 10.30 Uhr Kindergottesdienſt; Chriſtenlehre fällt aus. Kath. Gemeinde Edingen. Samstag von 14, 17, 20 Uhr an Beicht.— Sonntag.30 Uhr Beicht; 7 Uhr Frühmeſſe mit Monatskommu⸗ nion der Schulkinder; 9 Uhr Hauptgottesdienſt; 13 Uhr Chriſtenlehre; 13.30 Uhr Andacht zur hl. Familie, Anberung.— Dienstag und Don⸗ nerstag Schülergottesdienſt.— Donnerstag 17 Uhr Beicht, 20 Sühneſtunde, Beicht.— Freita 6 Uhr Herz⸗Jeſu⸗Amt mit Kommunion. Evang. Gemeinde Edingen..15 Uhr Haup gottesdienſt; 10.30 Uhr Kindergottesdienſt; 13 Uhr Chriſtenlehre; 20 Uhr Verſammlung de Deutſchen Chriſten im„Grünen Baum“. Katholiſche Gemeinde Schriesheim⸗Altenbach. Samstag 14, 16, 18 und 20 Uhr Beichtgelegen heit; Sonntag.45 Uhr an Beicht; 7 Uhr Aus teiluna der hl. Kommunion; 8 Uhr Gottesdien mit Predigt in Altenbach;.30 Uhr Gottesdien mit Predigt in Schriesheim; 18 Uhr Chriſten lehre und Andacht. Evang. Gemeinde Schriesheim..30 Uhr Chri ſtenlehre für Knaben und Mädchen;.30 Uh Feſtgottesdienſt(Ev. Bund), Pfarrer Scheyt (Feuerbach bei Müllheim); 10.45 Uhr Kinder gottesdienſt.— Samstag 17 Uhr Gottesdienſt im Sanatorium Stammberg. Kath. Gemeinde Ilvesheim. Samstag 14, 17 und 20 Uhr Beichtgelegenheit.— Sonntag 7 Uhr Frühmeſſe mit Generalkommunion der Frauen; .30 Uhr Hauptgottesdienſt mit Predigt, na dem Amt Chriſtenlehre für die Füngling 13.30 Uhr Andacht zur hl. Familie; 1630 Uhr Andacht in der Siedlungskapelle.— Mittwoch .45 Uhr hl. Meſſe in der Siedlungskapelle, vor⸗ her dort Beicht. Evang. Gemeinde Ilvesheim..30 Uhr Got⸗ tesdienſt; 10.30 Uhr Chriſtenlehre. Märkte 4 Obſtgroßmarkt Weinheim arktbericht vom 24. Sept. Pfirſiche 16—24,. Aepfel—15, Birnen—22, Milſe 15—21 Tomaten—4. Alles per 50 Kilo. Anfuhr: 1570 Ztr. Nächſte Verſteigerung: Heute, 14 Uhr. des Aufbruchs ſtand, 3* ihnen abſchloß. „Hakenkreuzbanner“ Unterhaltung und Wiſſen Samstag, 25. September 1937 Liebe und Leidenschaft um Dona Marguerita 1000 Pfund für das Wappentier Guatemalas/ Miguel Queranta faßt einen Entschluß Wieder iſt ein Menſch, der in den fiebergeſchwängerten Urwäldern von Guatemala das Wappentier des Landes, den ſeltenen Dogel Gueſal, fangen wollte, nicht zurück⸗ gekehrt. Miguel Gueranta hat die Jagd nach den 1000 pfund mit dem Tode bezahlt. Sie haben es leichter. Städte, die einen Bären in ihrem Wappen führen, haben es entſchieden leichter. Einen waſchechten Bären liefert ihnen jeder Zoo und jede Tierhandlung. Schwierigkeiten entſtehen höchſtens bei der Frage der Unterbringung des lebenden Wappentieres. Aber mit dem Queſal, dem Wappentier der zentralamerikaniſchen Re⸗ publik Guatemala, iſt das ſo eine Sache. Wie man ausgerechnet auf den Queſal ver⸗ fiel, iſt unerfindlich. Aber es iſt nun einmal das Wappentier der Republik, und in Quito, in San Joſé und anderen Hauptplätzen des Landes wünſcht man es ſchon lange, ein leben⸗ des Exemplar von dieſem Queſal zu beſitzen. Aber leider iſt dieſer Wunſch bisher nicht in Erfüllung gegangen. Der Queſal, der Wappen⸗ vogel Guatemalas, der zinnoberrot und grün ſchillert und einen helmförmigen Kopfputz hat, ſcheint jedenfalls zu den größten Seltenheiten zu gehören. Die Republik hat 1000 Pfund für den ausgeſetzt, der einen Queſal lebend nach Quito bringt. Viele haben es ſchon verſucht. Keinem iſt es geglückt. Und auch Miguel Que⸗ ranta hat es nicht geſchafft. Die Launeneinerſchönen Frau Miguel Queranta liebte in verzehrender Lei⸗ denſchaft eine ſchöne, aber ebenſo launenhafte Frau, die verführeriſche Dona Marguerita Sal⸗ vador, eine reiche Witwe, die auf ihrer Ha⸗ zienda über große Herden Vieh und zahlreiche Menſchen gebot. Irgendwie konnte man ſie eine moderne Prinzeſſin Turandot nennen. Sie verſprach, denjenigen ihrer vielen Verehrer zu erhören, der ihr einen lebenden Queſal aus dem Urwald brächte, damit ſie zur Ehre ihres Namens einen ſolchen Vogel der Hauptſtadt Ecuadors als lebendes Wappentier ſtiften und übergeben könne. Miguel Queranta liebte die ſchöne Margue⸗ rita nicht nur in verzehrender Glut, ſondern war auch bereit, jedes Opfer zu bringen. Außer⸗ dem war er ein Abenteurer und bei den Stäm⸗ men der Maya⸗Quiché⸗Indianern ſowie bei den Miſchlingen kein Unbekannter. Er verſprach alſo der ſchönen Dona Marguerita, ihr einen leben⸗ den Queſal zu überbringen, worauf ſie ihm mit feurigen Blicken zu verſtehen gab, daß ſie dann die Seine werde. Im Quellgebiet des Uſumacinta Um den ſeltenen Vogel vielleicht zu erhaſchen, mußte ſich Miguel Queranta in den Norden des Landes, in das Quellgebiet des Uſumacinta, begeben. Dort waren die ungeheuren Urwäl⸗ der. Dort lebten noch Indianerſtämme, die ganz ihren alten Sitten und Gebräuchen nachgingen. Queranta hatte einen Miſchling als Führer mitgenommen und ſich im übrigen mit Waffen und allen ſonſtigen Dingen ausgeſtattet. Wochen dauerte es, bis er auf beſchwerlichen Wegen endlich das Quellgebiet erreicht hatte. Die Hitze und das ſumpfige Gelände machten ihm viel zu ſchaffen. Tagelang irrten die beiden Männer in den fieberfeuchten Urwäldern auf der Suche nach einem Queſal umher, ohne das ſo begehrte Tier auch nur zu ſehen. ¶Höper ROHAN VON ERNST SANDER Carl-Duncker-Verlag 1. Fortſetzung Während der Kommandeur Mütze und Hand⸗ ſchuhe vom Fenſterbrett nahm, ſtanden die Offi⸗ ziere auf; ein Stuhl ſchurrte, Hacken ſchlugen zuſammen. Sporen klingelten. Major Rühm⸗ korff hob grüßend den Arm und aing; der Adju⸗ tant folgte ihm, bemüht, ſeine blaue Akten⸗ mappe in der Ledertaſche unterzubringen, bevor er die Tür erreicht hatte. Bennerſtedt ſprach ein paar Worte mit dem Hauptmann beim Stabe, einem-Offizier, den er gut leiden mochte. Die andern, halblaut plau⸗ * und lachend, drängten aufbruchsfroh zur ür. Mechler und Bennerſtedt folgten langſam; ſie blieben kurze Zeit im anſchließenden Abtei⸗ lungsgeſchäftszimmer, das bereits im Zeichen und ſcherzten mit dem Oberwachtmeiſter, der, nachdem er das Licht ge⸗ löſcht hatte, die Tür des Adjutantenzimmers i Dann ſtiegen ſie die reppe hinab, überquerten den Kaſernenhof, erwiderten grüßend die Ehrenbezeigung des Poſtens, wobei ſie gewohnheitsmäßig unmerk⸗ lich deſſen Haltung überprüften und nichts dar⸗ an auszuſetzen fanden, und gingen die breite, einförmige, leere Straße längs der Kaſernen⸗ mäßig. bauten hinab. Ihre Schritte hallten gleich⸗ In einigen Stuben des aroßen roten Backſteingebändes brannte ſchon Licht; an den dungsſtücke, offenen Fenſtern hingen friſchgewaſchene Beklei⸗ die während der Nacht trocknen ſollten; irgendwo übte ein Horniſt eine ſchwie⸗ rige Paſſage; zwei Funker in Drillichanzügen, bdie aus einem der Fenſter des Erdgeſchoſſes lehnten, zogen ſich ſchleunigſt zurück, als ſie die beiden Offiziere erblickten. „Wie die Schuljungas, wenn der Lehrer kommt“, lachte Mechler. Und als Bennerſtedt Die Indianer, die man traf, waren wenig entgegenkommend und nicht bereit, zu helfen. Im allgemeinen ſind die Mayas von Guate⸗ mala zwar gutmütig, doch haben ſie gegen alle Fremden, die in ihrem Land irgendetwas ſuchen, eine inſtinktive Abneigung. Auch fürch⸗ ten ſie, daß die Kenntnis ihrer recht alten Kultgebräuche das Mißfallen der Regierung er⸗ regen könnte, weshalb ſie ängſtlich darauf be⸗ dacht ſind, keinen Weißen zu ihren Kulthand⸗ lungen oder überhaupt in ihre Dörfer zu laſſen. Rettung ins Hochland Seit Wochen irrte Queranta nun ſchon durch die ſumpfigen Urwälder und dachte zuweilen mit Groll an die ſchöne Frau, die ihre Gunſt von einem ſolchen Opfer abhängig machte. Der Vogel war nicht zu entdecken. Wohl umſchwirr⸗ ten die beiden Männer, die durch die Urwälder ſtreiften, Kolibris in den wunderbarſten Far⸗ ben, aber es war kein Queſal darunter. Schon packte Queranta das Fieber, und der Miſchling gab ſeinem Herrn dringend den Rat, das Hoch⸗ land mit ſeinem milderen und geſünderen Klima aufzuſuchen. Dort war man zwar von menſchlichen Anſiedlungen auch weit entfernt, aber der Miſchling meinte, er kenne ein Kloſter auf den ſteilen Bergen von Solola, in dem der Senor eine gute Aufnahme finden würde. Aber das Schickſal hat es eben doch nicht ge⸗ wollt, das Miguel Queranta die ſchöne Dona Marguerita erringen ſollte. Abgeſtürzt in 500 Meter Tiefe In einer dunklen Nacht, da ſie über einen ſchmalen Gebirgspaß gingen, glitt der unglück⸗ liche Liebhaber, den Liebe und Leidenſchaft zum Forſcher gemacht hatten, aus. Bevor ihm der Miſchling zu Hilfe kommen konnte, ſtürzte Que⸗ ranta in einen 500 Meter tiefen Felsſpalt, aus dem ihn herauszuholen eine Unmöglichkeit war. Der Eingeborene kroch an den Rand der Schlucht, blickte hinab— aber er hörte nichts mehr. Hoch oben in den Lüften zog ein Kondor ſeine Kreiſe. Don Miguel war tot. Nie würde es gelingen, den zerſchmetterten Körper zu finden.. Guatemala wird wohl doch zu keinem leben⸗ den Wappentier kommen. Miguel Queranta iſt nicht das erſte Opfer, das auf der Suche nach dem geheimnisvollen Vogel ums Leben kam, und er wird auch nicht das letzte Opfer ſein. Die ſchöne Dona Marguerita aber hat ihre Laune bereut. Als ſie die Nachricht von dem Tode ihres Liebhabers erhielt, hat ſie den Schleier genommen. G4 „Elektrische Stühle“ für jedermann Die Stühle, die wir in unſeren Wohnungen haben, bleiben ſelbſtverſtändlich an ihrem Platze ſtehen, wenn man ſie nicht fortträgt. Anders in Amerika. Dort ſind, beſonders in den Städten des Weſtens, neuerdings Stühle in Mode ge⸗ kommen, die mit der elektriſchen Leitung in Ver⸗ bindung ſtehen. Es ſind Fahrſtühle, denn wenn der Sitzende auf einen Knopf drückt, bewegt ſ der Stuhl langſam auf Rädern vorwärt und erſpart ſeinem Benutzer die Arbeit des Aufſtehens und Stuhltragens. Vorläufig ſind die elektriſchen Stühle allerdings noch ziemlich teuer. Doch, da ſie bequemer als die veralteten Stehſtühle ſind, prophezeit man ihnen die„Er⸗ oberung der Welt“. Wie man einst den Bauern vor dem juden schützte Vor etwa 150 Jahren, als Deutſchland noch in unzählige Fürſtentümer, geiſtliche und welt⸗ liche Herrſchaften zerriſſen war, galt die Geſetz⸗ gebung der jeweiligen Obrigkeit nur zum ge⸗ ringſten Teil dem Wohl des Volkes, als viel⸗ mehr dem Wohlergehen des Landesherrn und ſeines Anhangs. Es gab aber Ausnahmen, kleine Duodezfürſten, die es wohl verdient hät⸗ ten, die Mediatiſierung zu überſtehen und wei⸗ terhin ihrem kleinen Land ein ſorgendes Ober⸗ haupt zu ſein. Wiewohl gar viele hohe Herren im alten Deutſchen Reich jüdiſche Wucherdienſte in Anſpruch nahmen, ſo finden wir doch auch andere als rühmliche Ausnahmen, deutſche Edel⸗ leute, die den Juden als Fremdkörper im Volk erkannten. In der ehemals reichsunmittelbaren Graf⸗ ſchaft Erbach, die den dritten Teil des Oden⸗ waldes umfaßte, wurden in den neunziger Jah⸗ Ein getarnter Nachrichtentrupp bei der Arbeit ſchwieg, fragte er:„Gehen wir durch die Stadt oder durch die Anlagen? Wir haben noch viel Zeit bis zum Eſſen.“ „Dann bitte durch die Anlagen.“ Sie überquerten an einer Kreuzung die Straße, wurden von zwei Arbeitsdienſtmännern gegrüßt und erwiderten, und bogen dann beim Kriegerdenkmal in einen mäßig breiten Schot⸗ terweg ein. Zur Rechten erſtreckte ſich eine hohe Friedhofsmauer, über die hinweg die Aeſte alter Bäume langten; unter den dicht belaubten Kro⸗ nen ſchwoll maſſiges Dunkel. Zur Linken lagen hinter Holzzäunen und Drahtgittern kleine Gär⸗ ten mit Sommerblumen und Gemüſebeeten; dann kamen Ställe und andere Nebengebäude, und ſchließlich eine Zeile niedriger, verwinkelter Fachwerkhäuſer, über deren bräunlichen, be⸗ mooſten Dächern ſich, von den letzten Sonnen⸗ ſtrahlen rot überloht, der gotiſche Backſteinturm⸗ block der Marienkirche erhob. Mit ruhigen Flügelſchwüngen ruderte ein Storch im ſatten Abendblau. Die Luft roch nach Staub und Jas⸗ min. In einem der Gärten pflückte eine junge Frau Erdbeeren; in einem andern ſaß ein ur⸗ alter Mann auf einer kleinen Holzbank, leblos, mit geſchloſſenen Augen, die Füße in grünen Pantoffeln, die Hände auf der Krücke ſeines Knotenſtockes gefaltet. Mückenſchwärme ſpielten. „Wie war's eigentlich in Halle?“ fragte Mech⸗ ler.„Ich meine natürlich außerdienſtlich.“ „Zuviel Steine“, antwortete Bennerſtedt, „Ich würde es auf die Dauer in einer großen Garniſon nicht aushalten.“ „Oha!— Und die Mädchen?“ „Unerreichbar oder entbehrlich, wie überall.“ „Sieh mal einer an!“ „Ueberdies: wenn man den Kram dort— ich meine die Heeres⸗Nachrichtenſchule— wichtig nimmt, hat man keine Zeit für andere Dinge.“ „Das klingt ja faſt wie ein Verweis an mich daſeinshungriges Weltkind, Benner.“ „Ach, Bert— du weißt ja: wenn ich nicht ich wäre, möchte ich du ſein.“ „Das kann ich mir ungewöhnlich lebhaft vor⸗ Hressefoto ſtellen. gegen geweſen.“ An der Promenade, in die ſie ſetzt kamen— ſie umgab, den alten Wallanlagen folgend, die kleine norddeutſche Garniſonſtadt— brannten bereits die Gaslaternen; ihr gelblicher Schein ſtrahlte fremd, blaß und künſtlich im Zwielicht. Die aroßen Blätter der Kaſtanienbäume hingen ſchwer und müde. Aus dem geöffneten Fenſter einer Villa auf der anderen Straßenſeite klang Klavierſpiel, ungeſchickt und gefühlvoll. „Bitte, ſag mir noch etwas über die Uebung, Bert. Ich habe ſie ja diesmal nicht mit aus⸗ gearbeitet. Ich weiß eigentlich nur, daß es nach Mecklenbura geht, nicht nach Hinterpommern, wie ich gehofft hatte. Gibt es beſondere Zwi⸗ ſchenfälle, Beſichtigungen, hohen Beſuch? In⸗ gern hat mich elend knapp mit Nachrichten ge⸗ halten, während ich in Halle war, und du haſt, wie ſtets, überhaupt nicht geſchrieben.“ „Hab du erſt mal eine Kompanie, mein Lie⸗ ber“, lachte Mechler.„Dann vergeht dir die Laune zum Briefeſchreiben.“ Er legte in gro⸗ ßen Zügen den Uebungsplan dar. Morgen ſei Marſchtag für die motoriſierten Teile; die Be⸗ ſpannten würden mit der Bahn ins Uebungs⸗ gelände befördert. Im übrigen ſei es das Ueb⸗ liche— anfangs Kompanie⸗Uebungen, Marſch⸗ richtung Weſten—„immer„frei Schnauze'— ihr Fernſprecher ſüdlich; wir Funker etwas weiter nördlich— da bleibſt du alſo von mir verſchont und kannſt ungeſtört die Natur mit deinen Strippen verſchandeln.“ Dann einige Uebungen im Abteilungsverbande, Marſchrich⸗ tung Nord—„paß bloß auf, daß du mir da nicht in die Quere kommſt; im Dienſt iſt mit mir nicht zu ſpaßen!“— Und den Abſchluß bil⸗ det eine große Korps⸗Rahmenübung. Er nannte die zukommandierten Infanterie- und Artillerie-Offiziere, die Namen der Leiter, die übrigen Formationen und zählte die Städte und Dörfer des Gebietes auf, in dem dieſer Schlußteil der Uebuna ſich vorausſichtlich ab⸗ ſpielen würde. Bennerſtedt ſtutzte und verhielt den Schritt. Er ſah den Kameraden erſchrocken und zweif⸗ Aber der liebe Gott iſt nun mal da⸗ dort feſt. ren des 18. Jahrhunderts Verordnungen er⸗ laſſen, die„zur Sicherheit des Landmannes gegen Ueberliſtung durch die Juden in denen mit denſelben häufig vorkommenden Vieh⸗ und ſonſtigen Handelsſchaften, ſowie gegen Wucher“ dienten. Die Juden durften nur Geſchäfte bis zu zehn Gulden abſchließen; bei höherem Umſatz war die Erlaubnis des Amts einzuholen. Wei⸗ terhin durften die Juden nicht mehr als fünf Prozent Zinſen nehmen und dieſelben nur zwei Jahre ſtehen laſſen. Für Forderungen aus dem Viehhandel durften überhaupt keine Zinſen be⸗ rechnet werden. Außerdem war die Zuſammen⸗ ſchlagung von Zinſen und Hauptgeld, die Aus⸗ lieferung von Früchten anſtatt Zinſen, die Ein⸗ ſtellung von Vieh auf halben Gewinn und Ver⸗ luß bei Strafe der Beſchlagnahme verboten. Wenn unter Zuwiderhandlung gegen dieſe Vor⸗ ſchriften trotzdem heimliche Geſchäfte zwiſchen Chriſten und Juden gemacht wurden, ſollten beide Teile beſtraft werden. Eine weitere Verordnung aus dem Jahre 1804, alſo kurz vor der Einverleibung der Graf⸗ ſchaft Erbach in das Großherzogtum Heſſen, beſagt, daß die Juden ihre Handlungs⸗ und Schuldbücher bei Verluſt aller Beweiskraft in deutſcher Sprache zu führen hatten. Alle in dem gemeinen Recht ſchon enthaltenen Vorſchriften gegen betrügeriſche Handlungen, Ueberliſtungen und argliſtige Ueberredungen ſollten gegen die Juden auf das ſchärfſte in Anwendung gebracht werden und unter Umſtänden noch eine beſon⸗ dere Strafe vollzogen werden. So kommt es, daß bis in unſere Tage der innere Odenwald, beſonders Erbach ſelbſt, ziem⸗ lich judenfrei geblieben iſt. Nur in Orten mit größerem Handelsverkehr konnten die Gäſte aus dem Orient feſten Fuß faſſen, ſo im Gerſprenz⸗ Weſchnitztal, in der Reinheimer Gegend und in Beerfelden. Wilhelm Nagel. Aufſchwung der Wilhelm⸗Buſch⸗ Geſellſchaft. Die Wilhelm⸗Buſch⸗Geſell⸗ ſchaft hat ſeit Eröffnung des Wilhelm⸗Buſch⸗ Muſeums in Hannover, das am 13. Juni der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, einen beachtlichen Aufſchwung genommen. Die Mit⸗ aliederzahl hat ſich ſeit der letzten Mitalieder⸗ verſammlung verdoppelt. Täglich laufen neue Anmeldungen, auch aus dem Auslande und hier vornehmlich aus England, ein. Das Wil⸗ helm⸗Buſch⸗Muſeum iſt kürzlich um eins der vielen Selbſtbildniſſe bereichert wonden, auf dem ſich der Künſtler in Rembrandt⸗Manier als alten Holländer dargeſtellt hat. ——————— leriſch an:„Aber das iſt ja die Gegend von Dückau!“ „Allerdings“, ſagte Mechler trocken.„Komm nur.— Wir ſpielen kriegsmäßigen Verlauf. Und wenn der böſe Feind uns keinen Strich durch die Rechnuna macht, iſt es gar nicht aus⸗ geſchloſſen, daß die Erſte Quartier in Dückau bezieht— ſo am zweiten Korps⸗Uebungstag, ſchätze ich. Oder unſer Diviſionsſtab ſetzt ſich Hinhaltender Widerſtand und ſo; man kennt das ja. Für dergleichen Zwecke liegt das Neſt ideal. Die Seenenge iſt für eine Sperre wie geſchaffen. Und die Unterkunfts⸗ im Schloſſe ſind auch nicht zu ver⸗ achten.“ Bennerſtedt ging ſchweigend weiter. Sein Ge⸗ ſicht war ſehr ernſt geworden. Mechler beobach⸗ tete ihn verſtohlen. Auf einer Bank ſaß ein Ge⸗ freiter mit ſeinem Mädchen; noch ehe er auf⸗ ſpringen und grüßen konnte, winkte Mechler ab, „Immer noch nicht darüber hinweg, Benner?“ kragte er leiſe und ſchonend. Aber Bennerſtedt antwortete nicht. So gelangten ſie an die Gittertür des Kaſino⸗ gartens. Das weiße, einſtöckige Gebäude lag am Ende eines mit Schieferplatten gepflaſterten Weges. Hinter den Vorhängen der hohen Fen⸗ ſter des Erdgeſchoſſes ſchimmerte Licht. Nahe der Auffahrt ſtanden mehrere Kraftwagen. Eine Ordonnanz öffnete ihnen die Tür; in der Halle legten ſie Mütze, Dolch, Koppel und Schulterriemen ab und gingen dann in den Waſchraum. „Ich an deiner Stelle würde mich freuen, unter Umſtänden eine Möglichkeit zu einem Be⸗ ſuch in Dückaun zu haben, Benner“, ſagte Mech⸗ ler, während er das Waſſer über ſeine Hände fließen ließ.„Schließlich liegt die Geſchichte jetzt aut zwei Jahre zurück. Wer weiß, wie die Dinge ſich dort mittlerweile entwwickelt haben. Der Alte...“ Bennerſtedt legte die Haarbürſte an ihren Ort.„Ausgeſchloſſen“, ſagte er kurz.„Sofern wir Dückau überhaupt berühren, wird ſich für mich ſchon eine Gelegenheit bieten, einen rieſen⸗ großen Umweg zu machen.“ Fortſetzung folgt * „Haken ————π— 50 Straße Mitten Reichshau Jahr zu 3 Städteſtaff zur Durch führende? Berlins ſi zu je vier iſt Stuttga ber Starte Berlir Purann; Oberquelle Rösner, 2 Meyer, K mund: E. Dresden Düſſeld W. Fiſcher; ner, Feuer gen, Czaja Algermiſſen Böttcher, 2 burg: Pi München Nürnbet ler, Kittſtei! Plappert,( Das Aus Där manſen, M fahrer Dan die Teilnal Neben den. duſtriefirme Meter lan nen Einzelj Gröning, N Erfurter H (Hemer/ We Insgeſamt ſem über 30 teilnehanen. De! Start Die Man Clubs, wel—⸗ Jugend⸗Reg geſtern abge des Gaues im erſten G Jugendführ ausforderun „R e i ch 2 1937“ bzw 1937“ kämpf Vereine aus Reiches gen gar 14 Ver⸗ Die, Reich Rekordmeldr planvolle Ar gend geleiſte Vereine, 25? das Regatta Im Geger der Reichs⸗7 gend⸗Achter ausgefahren. mer Jugendr deut in Das Prog anſtaltung a palaſt mit ſe rungen ſteht — lredo Old gegen Fauſto tergewichtler Male ſeit ſei der in Berli Falbfch Cr albſchwerge dem Italien wurde. Die reitz mit Czichos. Radr Noch einme ahrer⸗Verein r bisherige ſen, am So lan. Das Ausleſe wied Des Jahre nen bildet de Meter, welch des Vereins fährt. In ei der Weltmei und Dreier⸗ Tages ſchlage Ein Ausſck placierten au, enheit zu Si ung iſt das Favoriten vo Im 50⸗Kilo beſten deutſch⸗ finden, wähn eine Angeleg Radſportjüng Helen Wills⸗ Bei der 11. 9 Angeles wurt Doppel in A Gottfried von Paar Stamm Das Spiel de fand rieſiges iber 1937 pfer ſein. hat ihre von dem ſie den ermann ohnungen em Platze Anders in Städten Mode ge⸗ ig in Ver⸗ enn wenn ewegt ſi vorwärt rbeit des ufig ſind ziemlich veralteten die„Er⸗ itzte ngen er⸗ dmannes in denen zieh⸗ und Wucher“ häfte bis n Umſatz en. Wei⸗ als fünf nur zwei aus dem nſen be⸗ ſammen⸗ die Aus⸗ die Ein⸗ ind Ver⸗ herboten. eſe Vor⸗ zwiſchen ſollten 1 Jahre er Graf⸗ Heſſen, gs⸗und kraft in in dem ſchriften iſtungen ꝛgen die gebracht e beſon⸗ age der ſt, ziem⸗ ten mit äſte aus rſprenz⸗ und in a gel. Buſch⸗ Geſell⸗ i⸗Buſch⸗ uni der e, einen ie Mit⸗ alieder⸗ en neue de und 1s Wil⸗ ns der n, auf Manier mmebee nd von „Komm Zerlauf. Strich ht aus⸗ Dückau nastag, etzt ſich nd ſo; cke liegt r eine kunfts⸗ zu ver⸗ ein Ge⸗ eobach⸗ ein Ge⸗ er auf⸗ hler ab. nner?“ Kaſino⸗ ide lag iſterten n Fen⸗ Nahe n. ür; in el und in den freuen, 'm Be⸗ Mech⸗ Hände te jetzt hie die haben. ihren Sofern ich für rieſen⸗ folgt Zue Aungelegenheit der zahlrei 3 Radſportf helen Wills⸗Gottfried von Cramm ſiegreich »„Hakenkreuzbanner“ Sport und Spiel Samstag, 25. September 1937 76 Kllometer durch verun Straßenfahrer⸗Kriterium am 3. Oktober Mitten im Häuſermeer des Nordens der Reichshauptſtadt kommt am 3. Oktober die von Jahr zu Jahr immer mehr Anklang findende Städteſtaffel der Amateur⸗Radfahrer erneut zur Durchführung. Dieſes über 36 Kilometer führende Rundſtreckenrennen durch die Straßen Berlins ſieht 16 Städtemannſchaften zu je vier Fahrern am Start. Vorjahrsſieger iſt Stuttgart. Es ſind dies in der Reihenfolge der Startordnung: Berlin: Raſchke, Irrgang, H. Schmidt, Purann; Bielefeld: Ketels, Klemenel, Oberquelle, Langhoff; Breslau: Remane, Rösner, Bellmann, Preußner: Chemnitz: Meyer, Kühn, Schulze, Riemann; Dort⸗ mund: E. Schmidt, Schreer, Switala, Pöpperz Dresden: Mende, Nippel, Schubert, Pietzſch: Düſſeldorf: H. Fiſcher, Prauſe, Lohmann, W. Fiſcher; Frankfurt a..: Rehaner, Kar⸗ ner, Feuerbach, Baer; Ham burg: Olde, Ha⸗ gen, Czaja, Wetzel; Hannover: Neuhauer, Algermiſſen, Nowakowſki, Hardege; Köln: Böttcher, Bebber, Ruland, Meurer; Magde⸗ burg: Pöſchels, Rößner, Richter, Müller; München: Mayr, Krückl, Strobl, Singer; Nürnberg: Friedrich, Voggenreuter, Keß⸗ ler, Kittſteiner; Stuttgart: Kurz, Weiſchedel, Plappert, Eimer.— Das Kriterium iſt international Aus Dänemark kommen Peterſen, Falk⸗Her⸗ manſen, Magnuſſen, Jacobſen und der Dauer⸗ ahrer Danholt. Sehr wahrſcheinlich iſt auch ie Teilnahme des Oeſterreichers Max Bulla. Neben den 37 Vertragsfahrern der deutſchen In⸗ duſtriefirmen haben zu dieſem auf einer 3000 Meter langen Straßen⸗Rundſtrecke vorgeſehe⸗ nen Einzelfahren die Berliner Ehmer, Funda, Gröning, Martlewitz, Weſenberg und Stock, der Erfurter Huhn, Gau(Stettin) und Markuſe (Hemer/ Weſtfalen) ihre Meldung abgegeben. Insgeſamt ſind es über 50 Fahrer, die an die⸗ ſem über 305 Kilometer führenden Wettbewerb teilnehenen. Die 1. Neichs⸗Jugend⸗Regalta Start des Mannheimer Ruder⸗Club Die Mannſchaften des Mannheimer Ruder⸗ Clubs, welche am Sonntag auf der Reichs⸗ Jugend⸗Regatta in Berlin⸗Grünau ſtarten, ſind geſtern abgereiſt; ſie werden dort als Vertreter des Gaues 14 Baden im erſten Gig⸗Achter und im erſten Gig⸗Vierer um den von der Reichs⸗ Jugendführung der NSDaA aegebenen Her⸗ ausforderungspreis und damit um den Titel „Reichs ⸗Jugendſieger im Achter 1937“ bzw.„Reichs⸗Jugendſieger im Vierer 1037“ kämpfen. Für das Vierer⸗Rennen ſind 12 Vereine aus den verſchiedenſten Gauen des Reiches gemeldet, während im Gig⸗Achter ſo⸗ gar 14 Vereine ſtarten. Die Reichs⸗Jugend⸗Regatta zeigt überhaupt Rekordmeldungen; ſie beſtätigt damit, welch planvolle Arbeit von den Vereinen an der Ju⸗ gend geleiſtet wurde und geleiſtet wird. 104 Vereine, 255 Boote mit 1395 Ruderern weiſt das Regatta⸗Programm auf. Im Gegenſatz zu den übrigen Rennen wird der Reichs⸗Jugend⸗Vierer und der Reichs⸗Ju⸗ gend⸗Achter auf einer Strecke von 1500 Meter ausgefahren. Unſere kampferprobten Mannhei⸗ mer Jugendruderer begleiten die beſten Wünſche deunſc⸗talienncher Voxabend im Berliner Sportpalaſt Das Programm der Pim Perffrer Jport⸗ anſtaltung am 1. Oktober im Berliner Sport⸗ palaſt mit ſeinen vier deutſch⸗italieniſchen Paa⸗ rungen pe nunmehr ganz feſt. Die beiden auptkämpfe beſtreiten Gufiah Eder gegen lredo Oldoini und Joſef Beſſelmann gegen Fauſto Roſſi. Der junge Berliner Wel⸗ lergewichtler Alfred Katter, der zum erſten Male ſeit ſeiner erfolgreichen USA-Reiſe wie⸗ 4 der in Berlin boxt, trifft auf den Italiener Folofchr Creſpi, während der Potsdamer ſchtler albſchwergew Arno Przybilſki mit dem Italiener Umberto Ugolini gepaart wurde. Die Einleitung beſorgen ebenfalls im reitz mit dem„eiſenharten“ Breslauer Joſef zichos. Radrennen in dudenhoten Noch einmal vor Saiſon⸗Schluß tritt der Rad⸗ ahrer⸗Verein Dudenhofen 08, der Veranſtalter r bisherigen radſportlichen Großveranſtaltun⸗ en, am Sonntag, den 10. Oktober, m den lan. Das Programm hierzu wird in ſeiner 1 der farter ſchlagſtarke Kölner C 4 Ausleſe wieder alle Erwartungen übertreffen. Des Jahres bedeutungsvollſtes Flieger⸗Ren⸗ nen bildet der„Große Pfalzpreis“ über 1500 Meter, welcher traditionsgemäß ſeit Beſtehen des Vereins alljährlich ſeine Wiederholung er⸗ fährt. In einem Flieger⸗Kriterium nach Art der Weltmeiſterſchaft werden ſich in Zweier⸗ und Dreier⸗Läufen die ſchnellſten Flieger des Tages ſchlagen. Ein Ausſcheidungs⸗Rennen gibt den Nicht⸗ placierten aus dem„Großen Pfalzpreis“ Gele⸗ enheit zu Siegerehren. Von beſonderer Bedeu⸗ ung iſt das„Altersfahren“, bei welchem alle Favoriten vor einem———3 vertreten ſind. Im 50⸗Kilometer⸗Mannſchaftsrennen ſind die iegerrennen gemeldeten finden, während das Jugend⸗ beſten deutſchen b zu ünger iſt. Bei der 11. Pazifik⸗Südweſtmeiſterſchaft in Los Angeles wurde am Donnerstag das Gemiſchte Doppel in Angriff genommen. Helen Wills/ Gottfried von Cramm trafen auf das engliſche aar Stammers/ Deloford und ſiegten:3,:3. as Spiel der amerikaniſch⸗deutſchen Paarung fand rieſiges Intereſſe und großen Beifall. Dr. Uerz zum neuon inballahr Der Fußballſpielbetrieb umfaßt 55 ooo mannſchaften Nach der Sommerpauſe treten nun wieder unſere Kampfſpiele in den Vordergrund des ſportlichen Geſchehens, an deren Spitze der Fußball ſteht. Mit rund 35 000 Mannſchaften haben die Spiele aller Klaſſen eingeſetzt, die Sonntag für Sonntag Tauſende von Spielern und Zuſchmwern im ganzen Reich auf die Beine bringen. Jedes neue Wettkampfjahr ſtellt die einzelnen Sportarten wieder vor neue Auf⸗ gaben, einmal hinſichtlich der großen Veran⸗ ſtaltungen unſerer Nationalmannſchaften und auf der anderen Seite in der Breitenarbeit, die die Grundlage für jeden weiteren Aufbau der Leiſtung iſt. „Neben den großen Aufgaben, die uns in nächſter Zeit die Länderſpiele ſtellen, gegen Norwegen am 24. Oktober, wo wir viel gut zu machen haben, und gegen Schweden am 21. Novembef, das noch als Ausſchei⸗ dungsſpiel für die Weltmeiſterſchaft des näch⸗ ſten Jahres gilt, richtet ſich unſere Arbeit be⸗ ſonders auf eine Ueberprüfung der vorhandenen Kräfte. „Bis zum Abſchluß dieſes Jahres werden wir in allen Gauen eine Sichtung des Spieler⸗ materials vornehmen und die Beſten über⸗ prüfen. Es wird alſo in jedem Gau der Fuß⸗ ballfachwart eine Ausleſe ſeiner beſten Spieler durchführen und ſie zu einem Lehrgang zuſam⸗ menrufen. Die beſten 10 jedes einzelnen Lehr⸗ ganges, von den 16 Gauen alſo 160, werden in verſchiedenen Kurſen nach Berlin gerufen, um hier noch einmal auf Herz und Nieren ge⸗ prüft zu werden. Wir erwarten, daß aus dieſen Zentralkurſen auf dem Reichsſportfeld etwa 30—40 neue Spieler in die engere Aus⸗ wahl kommen, die dann als Nachſchubkräfte für die deutſche Nationalmannſchaft gelten. Ein beſonderer Teil unſerer Arbeit hat das Ziel, die wirklich beſten Spieler aus der Zahl der etwa 600 000 deutſchen Aktiven herauszufinden und ihnen eine zweckmäßige Weiterbildung angedeihen zu laſſen. Wir haben zwar eine Breite wie kaum ein anderes Land, aber wirkliche Klaſſeſpieler ſind bei uns ſelten. Wenn man oft Zweifel hegt, warum der eine oder der andere Spieler nicht berückſichtigt wird, ſo muß man dem entgegenhalten, daß nur das tatſächliche Können für eine Berufung in die Nachwuchslehrgänge, vor allem aber für eine Aufſtellung in die Nationalmannſchaft ausſchlaggebend ſind. Dieſen Weg muß man hart und unerbittlich verfolgen, denn Beiſpiele haben häufig gezeigt, daß gute Spieler der ver⸗ ſchiedenen Gaue letzten Endes doch im entſchei⸗ denden Augenblick verſagten. Der Ruf des deutſchen Fußballſportes aber verlangt, mit allen Mitteln auf eine Verbreitung und Ver⸗ beſſerung unſerer allgemeinen Grundlage, ſo⸗ wie auf eine Verſtärkung unſerer Spitze hin⸗ zuarbeiten. Der gute Spieler kann nur durch den noch beſſeren erſetzt werden. Auf dieſem Weg werden wir die Spitzenleiſtung unſeres Fußballſpieles noch weiter verſtärken können und auch den Aufgaben gewachſen ſein, die uns das nächſte Jahr ſtellt, vor allem mit der Weltmeiſterſchaft in Frankreich. Srobkampftag vei den Handballern Zum erſten Male greifen alle Gaumannſchaf⸗ ſpi 5 den Punktekampf ein. Am Sonntag pielen: SV Waldhof— TSG Oftersheim VfR Mannheim— TV Weinheim(11 Uhr) TV Hockenheim— TGd. Ketſch 20— TSV Nußloch V Rot— TVSeckenheim. Aus der Begegnung SV— TSG Oftersheim dürfte der Meiſter auf Grund ſei⸗ ner bisher gezeigten Leiſtungen als ſicherer Sieger hervorgehen. Auf dem Platze hinter den Brauereien emp⸗ fängt der VfR um 11 Uhr den TV Weinheim. Es wird ſicher ein hartes Spiel geben. Hockenheim beſtreitet bereits das dritte Spiel, Während die zwei erf e am Sonntag ein Sieg fällig ſein. noch nicht die kampfſtarke Mannſchaft ins Feld, die im voraus den Sieg für ſich in Anſpruch nehmen kann. Freiburg wird ſich ſehr in acht nehmen müſ⸗ ſen, denn Nußloch ſtellt eine felten and⸗ Mannſchaft ins Feld, die ungekünſtelten Hand⸗ ball vorführt. Der Tabellenführer Rot hat den TV Seckenheim zu Gaſt. Spielt Seckenheim wie in der zweiten Halbzeit am Vorſonntag, dann wird Rot die erſte Niederlage einſtecken müſſen. Bezirksklaſſe, Staffel 1 Wie in der Gauklaſſe, wartet auch die Staf⸗ fel I der Bezirksklaſſe mit vollem Programm auf. Den Unparteiiſchen ſtellen ſich folgende Vereine: TV Viernheim— TGd. Laudenbach SVSt. Leon— TV 46 Mannheim TBd. Germania'hm.— TVoLeutershauſen Tſchft. Käfertal— Tgd. Ziegelhauſen. Mit dem Eingreifen der TGd. Laudenbach ſind nun alle Vereine in den Punktekampf ein⸗ getreten. Das erſte Spiel muß Laudenbach in Viernheim abſolvieren. Viernheim muß ſich ſehr vorſehen. In St. Leon iſt der TV 46 Mann⸗ heim zu Gaſt. Bei dieſem Spiel kann es leicht paſſieren, daß St. Leon eine Neuauflage des Spieles gegen Ziegelhauſen erlebt. Der Tbd. Germania Mannheim empfängt den TLeu⸗ tershauſen. Leutershauſen hat es fertig ge⸗ bracht, dem SV 98 Schwetzingen einen Punkt abzuringen. Ob Ziegelhauſen wirklich ſo gut iſt, daß es die Turnerſchaft ſchlagen kann? DBas Reſultat gegen SV St. Leon 1 wohl etwas irregulär, denn Leon iſt doch ſehr geſchwächt durch Spielerabgang. Käfertal ſ. agt eine gute Klinge und wenn auch das Spiel gegen Viern⸗ heim nur knapp ausging, ſo war es doch jeder⸗ zeit überlegen. Tabellenſtand am 19. September DwV Friedrichsfeld 2 2 0 0 27:15:0 T 46 Mannheim 1 1 00 0:6 20 2555 iegelhauſen 2 1 00 1 28:15.2 SBd. Germ. Mhm. 2 1 0 1 8414 22 Se 98 Schwetzing. 1 0 1 0.6 11 Tw Leutershauſen 1 0%0% 66. 1n1 * Rüfrn 1 sns Viernheim 2 0W0 SV St. Leon 2 Tgd. Laudenbach 0 0 0 0:0:0 Staffel II Während die Staffel I vollzählig ſpielt, fin⸗ den in der Staſfel 1I nur zwei Begegnungen ſtatt, und zwar: Jahn Weinheim— TBd. Neulußheim TBBd. Hockenheim— TV Handſchusheim Jahn Weinheim 2805 mit guten Ausſichten in den Kampf gegen TBd. Neulußheim. Neuluß⸗ heim mußte ſich auf eigenem Platze ſchon ſchla⸗ gen laſſen, während Jahn Weinheim auf frem⸗ dem Platz ſchon erfolgreich blieb. Der TBd. Hockenheim wird dem Gaſt von der Bergſtraße ein gutes Spiel zeigen müſſen, wenn er ge⸗ winnen will. Tabellenſtand am 19. September Spiele gew. un. verl. Tore — TG Jahn Weinh. 2 2 0 0 21:14:0 TG 07 St. Leon 2 TV Handſchusheim 1 Reichsb. Mannh. 2 1 0 1 18:19 22 Poſtſportv. Mannh. 2 Kurpfalz Neckarau 2 1 0 1 911 22 TBd. Hockenheim 1 i TBd. Neulußheim 2 0 0 2 10:16.4 TSG Kronau Glurmoogel und Corrida ftacten in Longchamos Der Schlenderhaner ſtartet am 3. Oktober im Triumphbogen⸗preis Das großartige Laufen ſeines Cracks Sturm⸗ vogel im Großen Preis der Reichshauptſtadt hat das Geſtüt Schlenderhan veranlaßt, den Oleanderſohn am 3. Oktober im„Prix de 'Arc de Triomphe“ auf der Bahn in Longchamps ſtarten zu laſſen. Dieſer Entſchluß kommt nicht unerwartet und iſt um ſo mehr erfreulich, als es in dieſem »Millionen⸗Rennen erneut zu einer Kraftprobe zwiſchen unſerem augenblicklich beſten Vollblü⸗ ter Sturmvogel und der franzöſiſchen Elite kommt. Ganz beſondere Spannung löſt die abermalige Begegnung zwiſchen den beiden Erſtplacierten des Großen Preiſes der Reichs⸗ hauptſtadt aus, die ſich in Paris unter den glei⸗ chen Bedingungen treffen. Der Schlenderhaner ſteht in dieſer klaſſiſchen franzöſiſchen Herbſt⸗ prüfung natürlich vor einer außerordentlich ſchweren Aufgabe, die für ihn noch ſchwieriger zu löſen ſein wird als die in Berlin, zumal Sturmvogel diesmal noch das Handikap der Reiſe mit in Kauf nehmen muß. Außer Cor⸗ rida nehmen von den in Deutſchland bekannten franzöſiſchen, Pferden noch der Zweite des Braunen Bandes von Deutſchland, Vatellor, der Schimmel Coufine und Corridas Stallgefährte Dadji, der Gewinner des Großen Preiſes von Baden, am Triumph⸗ bogen⸗Preis teil. England wird vorausſichtlich den Dreijähri⸗ gen Sultan Mahomed entſenden, während von den Vertretern des franzöſiſchen Derby⸗Jahr⸗ ganges der Derbyſieger Clairvoyant, Mouſſon, Sylvanire, Le Kſar und En Fraude beſonders zu erwähnen ſind. Vielleicht gelingt Sturmvogel das, was ſei⸗ nem Vater Oleander nicht gegönnt war: den wertvollen Preis nach Deutſchland zu entführen und ſich für die in Berlin erlittene Niederlage zu revanchieren. Vorausſichtlich wird Sturm⸗ vogel unter einem franzöſiſchen Reiter an den Start gehen, in Frage kämen G. Duforez, A. Rabbe und C. H. Semblat. Mittelrheins Kunſtturnmannſchaft gegen Baden Zum Gauvergleichskampf im Kunſtturnen ſegen den Gau Baden am 10. Oktober in Ko⸗ Dlenz hat der Gau Mittelrhein folgende ſtarke Mannſchaft aufgeſtellt: Konrad Frey, Sand⸗ rock, Brandfaß, Schlöſſer, Koßmann, Neßbach, kiefer und Hirth. HBVereinskalender Turnverein Mannheim von 1846. Fußball auf eigenem Platze. Sonntag: 9 Uhr Jugend gegen Ale⸗ mannia Rheinau; 10.30 Uhr Fritz⸗Hack⸗Mannſchaft gegen§F6. 08; 12.45 Uhr Rot⸗Weiß⸗Mannſchaſt gegen MFC 08; 15 Uhr 1. Mannſchaft gegen Sportverein Reilingen l.— Handball. Sonntag auf dem Her⸗ zogenriedyark: 11.45 Uhr 1. Frauenmannſchaft gegen VfR; 14 und 15 Uhr in St. Leon Verbandsſpiele der 1. u. 2. Mannſchaft gegen Tade. St. Leon.— Hockey. Sonntag auf eigenem Platze:.15 Uhr 1. Jugend gegen Tgde. Worms;.20 Uhr 2. Mannſchaft gegen Tgde. Worms; 10.45 Uhr 1. Mannſchaft gegen Tgde. Worms; 14 Uhr 1. Damenmannſchaft gegen Tgde. Worms; 15.15 Uhr 2. Damenmannſchaft gegen Tgde. Worms.— Sport⸗Abteilung. Sonntag auf eigenem Platze: 10—12 Uhr leichtathletiſches Training der männlichen und weiblichen Mannſchaften; 14 Uhr auf dem Poſt⸗ ſportvereinsplatz Antreten der Männermannſchaften, einſchl. der 1. Staffel, zum Jubiläumsfeſt des Poſt⸗ ſportvereins. Aufſtellung ſiehe ſchwarze Tafel. Verein für Raſenſpiele E.., Mannheim, N 7, 6. Fußball, Brauereiplatz. Samstag: 17 Uhr VfR Berlinghof gegen TV 1877 Waldhof. Vorwärtsplatz: Sonntag:.45 Uhr 3. Mannſchaft gegen 1. Jungmann⸗ ſchaft(Uebungsſpiel). 10.30 Uhr Willi⸗Schmid⸗Privat⸗ mannſchaft gegen TVLützelſachſen 1. Herzogenriedpark, Sonntag: 9 Uhr A4 1⸗Jugend gegen SpVg. Sandhofen. 11 Uhr Vfn Jungliga gegen Amicitia Viernheim. Herzogenriedpark, Sonntag: 9 Uhr A 1⸗Jugend gegen Vfe Neckarau. 10.30 Uhr B 1⸗Jugend gegen 1898 Sek⸗ kenheim. Spiele auf fremden Plätzen, Samstag: 5 Uhr Ac gegen Phönix Mannheim. Sonntag: 9 Uhr VfR Geppert⸗Privatmannſchaft gegen MFC 08..30 Uhr A 2⸗Jugend gegen VfB Kurpfalz..30 Uhr Noll⸗Pri⸗ vatmannſchaft gegen Stadtſportverein. 10.30 Uhr B 2⸗ Jugend gegen SpV Waldhof. Im Stadion: 13.15 Uhr Erſatzliga gegen VfLè Neckarau. 15 Uhr Liga gegen VfL Neckarau.— Handball, Brauereiplatz. Sonn⸗ tag;.40 Uhr 1. Jugend gegen TV 1862 Weinheim. .45 Uhr 2. Mannſchaft gegen TV 1862 Weinheim. 11 Uhr 1. Mannſchaft gegen TV 1862 Weinheim. Herzogenriedpart, Sonntag: 11.45 Uhr 1. Frauen gegen TV 1846. Spiel auf fremdem Platz, Sonntag:.45 Uhr 3. Mannſchaft gegen MTG.— Insgeſamt werden 15 Fußballſpiele und 5 Handballſpiele ausgetragen. S Mannheim⸗Waldhof. Samstag. Liga— SpVg. Sandhofen, 16.45 Uhr(Waldhofplatz); Erſatzliga— Sandhofen, 15.10 Uhr(Waldhoſplatz).— Sonntag. Handball⸗KLsiga— TV Oftersheim, 15 Uhr(Waldhof⸗ platz); 2. Handballmannſchaft— TV Oftersheim, 13.45 Uhr(Waldhofplatz); Handball B⸗Jugend— TV Wein⸗ heim, 16 Uhr(Waldhoſplatz).— Fußball: Albert⸗ Brückl⸗Gedächtnis⸗Mannſchaft— Phönix Mannheim, 9 Uhr(hier); Quenzer⸗Mannſchaft— Phönix Mann⸗ heim, 9 Uhr(dort); A 1. Jugend— 07 Mannheim, 9 Uhr(dort), Verbandsſpiel; B 1. Jugend— VfR Mannheim, 10.35 Uhr chier), Verbandsſpiel; Gemiſchte Jugend— SC Käfertal, 10.30 Uhr(dort). SpVg. Mannheim⸗Sandhofen. Samstag. 1. Mann⸗ ſchaft— SV Waldhof, 16.45 Uhr(dort); 2. Mannſchaft — S VWaldhof, 15.10 Uhr(dort).— Sonntag. Jung⸗ liga— SV Waldhof, 10 Uhr(hier); A 1. Jugend— VfR Mannheim, 9 Uhr(dort); B⸗Jugend— Vfs Neckarau,.30 Uhr(dort). Mannheimer Fußball⸗Club Phönix 02. Samstag auf unſerem Platz: 16.30 Uhr Abͤ gegen VfR.— Sonntag auf unſerem Platz: 9 Uhr Kohlen⸗Privatmannſchaft gegen Sportverein Mannheim⸗Waldhof. 10.30 Uhr Hota⸗Privatmannſchaft gegen Lanz..15 Uhr Gem. Jugend gegen TSG 1861 Ludwigshafen. 10.30 Uhr Al-Jugend gegen TSG 1861 Ludwigshafen.— Aus⸗ wärts: 9 Uhr Schwarzgrün⸗Privatmannſchaft gegen Sportverein Mannheim⸗Waldhof. 9 Uhr Grünweiß⸗ Privatmannſchiſt gegen Vfs Mannheim⸗Neckarau. 10 Uhr Schwarzweiß⸗Privatmannſchaft gegen Turnv. Mannheim⸗Waldhof. 11 Uhr Jungliga gegen Fuß⸗ ballv. 09 Weinheim. 13.15 Uhr 2. Mannſchaſt gegen Amicitia Viernheim. 15 Uhr 1. Mannſchaft gegen Amicitia Viernheim. Spielvereinigung 07. Samstag: Ab gegen Vſs Ner⸗ karau, dort, 17 Uhr.— Sonntag: 1. Mannſchaft gegen Feudenheim, dort, 15 Uhr. 2. Mannſchaft gegen Feu⸗ denheim, dort, 13.15 Uhr. Jungliga gegen Seckenheim .30 Uhr. Rheingold⸗Privatmannſchaft gegen Phönix Ludwigshafen, 07-Platz, 10.30 Uhr. Emnet⸗Gedächtnis⸗ mannſchaft gegen Phönix Ludwigshafen, dort, 9 Uhr. A 1⸗Jugend gegen Waldhof, 07⸗Platz, 9 Uhr. MiC 08. 1. Mannſchaft— SC Käfertal, 15 Uhr (dort); 2. Mannſchaft— SC. Köfertal, 13.15 Uhr(dort); Jungliga— Hockenheim, 11 Uhr(Schäferwieſe); Eiſen — Goerig, 10.30 Uhr(Pfalzplatz); Friſeur— TV 1846, 12.45 Uhr(dort); Rot⸗Blau— VfR Geppert, 9 Uhr (Schäferwieſe); 4 1. Jugend— Feudenheim, 9 Uhr (dort); B 1. Jugend— Feudenheim, 10.35 Uhr(dort). MT 1899 1. Mannſchaft— ReichsbahnTuSv Lud⸗ wigshafen,.30 Uhr(MTG⸗Platz); 2. Mannſchaft— Heidelberger Hockey⸗Club, 11 Uhr(in Heidvelberg); 3. Mannſchaft— ReichsbahnTuSV Ludwigshaſen, 11 Uhr(MTG⸗pPlatz); 1. Jugend— ReichsbahnTus V Ludwigshafen,.30 Uhr(MTG⸗Platz); 1. Damen— Heidelberger Hockey⸗Club, 10 Uhr(in Heidelberg). Mannheimer Turnerbund Germania. Sonntag, Hand⸗ ball. Verbandsſpiele auf dem Germaniaplatz: 14 Uhr Frauen gegen Jahn Neckarau. 15 Uhr 1. Mannſchaft gegen TVLeutershauſen. Die Jugend ſpielt um 13.45 Uhr in Seckenheim gegen TB Jahn Seckenheim.— Hockey. Klubtampf gegen Vfs Dürkheim in Dürkheim: 14.30 Uhr 1. Mannſchaft; 15.45 Uhr Frauen; 17 Uhr Schüler. Sportverein Mannheim⸗Stadt. Fußball: Sams⸗ tag, Stadion, 15 Uhr Becker⸗Privat gegen Stadt⸗Priv. (Uebungsſpiel). Sonntag, Stadion,.30 Uhr Stadt 1. gegen VfR Noll⸗Privat.— Training: Jeden Dienstag in der K⸗6⸗Turnhalle ab 19.30 Uhr Hallen⸗ training.— Am Freitag, den 1. Oktober, 20 Uhr, Mitgliederverſammlung in der„Goldenen Gerſte“. Kanu⸗Club Mannheim e. V. Samstag ab 15 Uhr Arbeitsdienſt im Bootshaus.— Sonntag Vereins⸗ regatta und Abpaddeln auf dem Bellenkrappen. Treff⸗ punkt im Bootshaus, 13 Uhr. Abfahrt ſpäteſtens 13.30 Uhr. Beginn der Regatta pünktlich 14 Uhr bei jeder Witterung. 20 Uhr Preisverteilung und gemütliches Beiſammenſein im Nebenzimmer des„Rheinpark“.— Uebungsabende der Männer jeweils freitags ab 19.30 Uhr in der Turnhalle der Dieſterwegſchule, erſtmals 1. 10. Uebungsabende der Frauen jeden Mittwoch ab 19.30 Uhr in der Turnhalle der Lindenhofſchule, erſtmals am 6. 10. Poſt⸗Sportverein Mannheim. Zehnjähriges Jubiläum des Poſt⸗Sportvereins auf dem Poſt⸗Sportplatz an der Feudenheimer Hauptſtraße. Samstag ab 15 Uhr und Sonntag ab.30 Uhr: Interner Fünftampf der Poſt⸗ angehörigen; Baskotball⸗, Handball⸗ und Fußballſpiel. Leichtathletiſche Wettkämpfe. Beteiligung ſämtlicher Sportler des Poſt⸗Sportvereins. Sämtlich. Aktiven und Jugendlichen des Vereins treten im Sport zum Auf⸗ marſch um 14 Uhr(Sonntag) an. Nach Beendigung des Sportprogramms Siegerehrung mit Kamercdſchafts⸗ abend im alten Schützenhaus in Feudenheim. B Kurpfalz. Fußbull: 1. Mannſchaft in Brühl 15 Uhr. 2. Mannſchaft in Brühl 19.15 A1. gegen VfR.30 Uhr hier.— Handball:-Ig). gegen Reichsbahn, 15 Uhr, hier. B⸗Jod. gegen Poſt Manyheim, 16.10 Uhr, hier.— Handball⸗ Frauen: Pflichtſpiel 14 Uhr in Kelſch. „Hakenkreuzbanner“ Wietſchafts⸗ und Sozialpolitik Bilanz des vergangenen Autosommers Unentwegter Aufstieg in Deutschland— Beginnende Sorgen im Ausland Die diesjährige Automobilſaiſon, deren Erfolg ſich jetzt im großen und ganzen überblicken läßt, hat uns in Deutſchland erneut einen beachtlichen Erſolg und eine neue Rekordproduktion gebracht. Wir verfügen heute bereits über einen Beſtand von mehr als eine Million Perſonenautomobile. Der Index der Auto⸗ mobilerzeugung hat ſich von 170 im Januar auf 235 im Juli wiederum etwa in dem Tempo der vorange⸗ gangenen Jahre gehoben. Das iſt um ſo bemerkens⸗ werter, als im Ausland die Auftriebskraft der frühe⸗ ren Jahre in der diesjährigen Saiſon nicht mehr ſo ſtark zur Entfaltung gelangt iſt. Der engliſche Inder beiſpielsweiſe hob ſich zwar in den Frühjahrsmonaten recht merklich. Die Juli⸗Erzeugung jedoch reicht nur noch gerade an die Produktionsziffer heran. In den Vereinigten Staaten, die gleichfalls während des Früb⸗ jahrs noch über einen recht erfreulichen Anſtieg der Erzeugungskurve berichten konnten, bleibt der Juli nur wenig höher als der erſte Monat im Jahre, ganz ab⸗ geſehen davon, daß die amerikaniſche Automobilindu⸗ ſtrie erheblich durch die ernſten Streiks geſchüttelt und in ihrem Produktionsprogramm gehemmt worden iſt. Betrachten wir ferner die franzöſiſche Automobilindu⸗ ſtrie in ihrer Abſatzkurve, ſo zeigt ſich dort ſogar ein recht empfindliches Zuſammenſchrumpfen des monat⸗ lichen Umſatzes. Der franzöſiſche Automobil⸗Erzeu⸗ gungsindex liegt im Juli nur noch auf 67 im Vergleich zu 84 im Januar dieſes Jahres. Die„Flucht in die Sachwerte“, die der franzöſiſchen Autoinduſtrie im Herbſt des vorigen Jahres und auch während der erſten Monate 1937 eine bemerkenswerte Häufung der Aufträge eingebracht hatte, iſt verhältnismäßig ſchnell wieder verebbt. So bleibt die deutſche Automobilkurve, wenn wir das Ausland zum Vergleich heranziehen, als einzige in der bisherigen aufſteigenden Richtung. Eine gewaltige Lei⸗ ſtung hat unſere Induſtrie damit in dieſen viereinhalb Jahren vollbracht. Die Erzeugung ſtieg nach der rie⸗ ſigen Schrumpfung im Jahre 1932(31,40 Prozent der Produktion von 1929) auf 177,6 im verfloſſenen Jahre und jetzt im Juli dieſes Jahres auf die neue Höchſt⸗ ziffer von 235,5 Prozent der Ziffern von 19291 Gegen⸗ wärtig verlaſſen alſo monatlich etwa ſiebenmal ſoviel Automobile ihre Werkſtätten als im monatlichen Durch⸗ ſchnitt des Jahres 1932. Leiſtung der Automobilfabriken der Welt (Index: 1929— 100) Deutſch⸗Frank⸗ Eng⸗ Ka⸗ Welt land reich land USA nada insgeſ. 65n 103,0 2,9 25,5 31,7 (Durchſchnitt) 6szn s 0 42,5 1934. 104.9 69,0 147,2 51,1 33,2 59,2 neee.4 iinß23 1,8.0 233 97,5 Januar 1937 170,0 84,0 226,5 88,9 99,2 101,1 Fuli 1937. 235,5 66,9 225,6 91,0 97,2 109,8 Wie die vorſtehende Tabelle veranſchaulicht, iſt die Automobilerzeugung in Deutſchland mehr als doppelt ſo ſtark geſtiegen wie der Weltproduktionsindex, der auf dem gleichen Stande von 31,7 im Jahre 1932 anſetzte, ſich aber bis zur Gegenwart nur auf 109,8 hinaufentwickelt hat. Die deutſchen Wagen haben ſich aber während dieſer viereinhalb Jahre nicht nur auf dem heimiſchen Markt gut behaupten können, vielmehr konnten ſie ſich auch in ſteigendem Maße auf dem Weltmarkt einſchalten. Un⸗ ſere Automobilausfuhr hat nahezu die gleicheſteile Aufwärtskurve aufzuwei⸗ ſen wie die Geſamterzeugung. Sie konnte ſeit 1932 verſechsfacht werden. Denn in den erſten ſieben Monaten des laufenden Jahres ſind bisher rund 41 000 Wagen auf dem Welt⸗ markt verkauft worden gegenüber nur 6950 Wagen in der entſprechenden Zeit 19321 Von entſcheidenden Auswirkungen ſowohl für den Automobilweltmarkt wie auch für den inneren Markt der einzelnen Länder ſelbſt kann die neue Preisgeſtal⸗ tung werden. Während wir in Deutſchland unſere Au⸗ tomobilpreiſe auch im laufenden Jahre ſogar noch etwas ermäßigen konnten(der Index ſank von 44,0 im Januar auf 43,7 im Juli 1937), ſind die amerikaniſchen Fabriken ſchon bei den diesjährigen Modellen zu nach⸗ träglichen Preisheraufſetzungen geſchritten. Für die neu herauszubringenden 1938er Typen ſind teilweiſe be⸗ achtliche Preiserhöhungen vorgeſehen. Desgleichen ha⸗ ben die engliſchen Fabriken ihre Wagenpreiſe von 8 bis 12 Prozent(zum Teil noch ſtärker) erhöht. Ganz abge⸗ ſehen von der ſichtlich ſteigenden Preiskurve in Frank⸗ reich. Da, wie oben erwähnt, die diesjährige Saiſon gerade in den genannten Ländern wohl nicht mehr ganz das gehalten hat, was man ſich im Frühjahr verſprach, geht man jetzt mit einiger Sorge in den Herbſt. Die Neuyorker Novemberausſtellung wird es lehren, ob die Käufer ſich durch die Preisſteigerungen abſchrecken laſſen. Wir in Deutſchland können jedenfalls, wenn wir die Bilanz des Autoſommers 1937 ziehen, mit unſerem Motoriſierungsforiſchritt zufrieden ſein. Wenn man es unternimmt, auf Grund der bisherigen Zahlen bereits eine Vorſchätzung auf das ganze Jahr 1937 vorzu⸗ nehmen, ſo dürfte ſich bei uns eine Perſonenwagen⸗ erzeugung von 255 000 Stück ergeben im Vergleich zu nur 42 000 Wagen, die das Produktionsergebnis des ganzen Fahres 1932 ausgemacht hatten. Perſonenwagenerzeugung im Jahre 1932 und dagegen die 1937er Schätzung 1932 1937 Steigerung Deutſchland. 42 000 255 000 507 Prozent Frankreich 143 000 190 000— 33 Prozent England. 188 000 400 000— 113 Prozent Itallieien 35 000 45 000— 80 Prozent Tſchechoſlowakei. 10 000 15 000— 50 Prozent Vereinigte Staaten 1 136 000 4 150 000— 266 Prozent Kanada. 51000 165 000- 202 Prozent Während die deutſche Perſonenwagenerzeugung 1932 die fünfte Stelle einnahm, iſt ſie 1937— nach Ueber⸗ holung Kanadas und Frankreichs— bereits an die dritte Stelle in der Weltrangliſte aufgerückt. Die fran⸗ zöſiſche Erzeugung, die vor und nach dem Kriege ſtets größer war als die deutſche, iſt damit erſtmalig über⸗ holt worden. Wer fährt was? Eine interessante Untersuchung des Statistischen fteichsamtes Auf dieſe Frage gibt eine Unterſuchung des Statiſtiſchen Reichsamtes die Antwort. Seit Januar dieſes Jahres werden die Käufer von neuen Kraftfahrzeugen bei der Zulaſſung nach ihrer beruflichen und nach ihrer wirtſchaftspo⸗ litiſchen Zugehörigkeit erfaßt. Die Angaben über Berüf, Gewerbe und Stand ſind die Un⸗ terlagen für den Kraftfahrzeugbrief. Dieſe Un⸗ terlagen hat das Statiſtiſche Reichsamt bear⸗ beitet und teilt nun mit, wer welches Kraft⸗ fahrzeug fährt. Induſtrie und Banken bevorzugen ſchwere Wagen Unter den 109000 Perſonentraftwagen, die im erſten Halbjahr 1937 zugelaſſen wurden, be⸗ fanden ſich 13 800 ſchwere Wagen. Dieſen Na⸗ men tragen alle Perſonenkraftwagen mit über zwei Liter Hubraum. Es ſind die großen Un⸗ ternehmen der Induſtrie, des Handels die Banten und Verſicherungen, welche dieſe Wagen zur Zulaſſung angemeldet haben. Es nimmt nicht weiter wunder, daß innerhalb der Indu⸗ ſtrie die Fahrzeuginduſtrie einſchließlich der Luftfahrtinduſtrie die meiſten ſchweren Wagen neu angeſchafft hat. Unter den Einzelperſonen ſind es Rechtsanwälte, Patentanwälte und Wirtſchaftsſachverſtändige, die einen ſchweren Wagen zur Zulaſſung brachten. Das will nun nicht beſagen, daß dieſe ganze hier aufge zählte Gruppe nur den ſchweren Wagen fährt, zah⸗ lenmäßig haben ihre Angehörigen ſogar recht erheblich mehr kleinere und mittlere Perſonen⸗ wagen gekauft. Doch dem Anteil nach bevor⸗ zugen ſie alle den Wagen über zwei Liter Hub⸗ raum. Der Einzelhändler und der Angeſtellte fahren im Kleinauto Ueber 95 000 Perſonenwagen unter zwei Li⸗ ter Hubraum wurden im erſten Halbjahr zur Zulaſſung gebracht. Dieſe große Gruppe der kleinen und mittleren Perſonenkraftwagen fin⸗ met ihre Käuferſchicht vorwiegend in den Krei⸗ ſen der Angeſtellten, des Einzelhandels und des Handwerks. Ihre Anteile an den neuen Wagen unterſcheiden ſich nur ſehr wenig. Sie ſind ein jeder für ſich größer als der Anteil der ganzen Reichsgruppe Induſtrie an dieſen Wa⸗ genklaſſen. Auch die Behörden und die Partei haben einen recht großen Anteil dieſer Perſo⸗ nenkraftwagen getauft. Der Anteil der Arbei⸗ ter iſt recht gering. Er beträgt gerade ein Zehntel aller in dem erſten Halbjahr 1937 neu zugelaſſenen Perſonenkraftwagen. Und nur ein Bruchteil von dieſem Zehntel, und zwar ganze 17 Stück, ſind Perſonenkraftwagen über zwei Siter, alle anderen liegen darunter. Der Arbeiter benutzt das Kraftrad Dafür benutzt der Arbeiter das Kraftrad. 128 000 Stück wurden zur Zulaſſung gebracht. 58 000 Stück davon hat allein der Arbeiter er⸗ worben. Unter den Krafträdern bevorzugt er nun wieder die führerſcheinfreie Maſchine. Nächſt ihm ſind die Angeſtellten und die Hand⸗ werker die beſten Kraftradkäufer. Auch ſie be⸗ vorzugen das führerſcheinfreie Kraftrad. Die Induſtrie ſpielt als Kraftradkäufer keine große Rolle. Am meiſten wird es noch von den Un⸗ ternehmen aus der Induſtrie der Steine und Erden und des Baugewerbes gekauft. Und auch hier erfreut ſich wiederum das fühverſcheinfreie Kraftrad der größten Beliebtheit. Das ſchwere Kraftrad findet dagegen die meiſten Käufer im Metallhandwerk und im Kraftfahrzeugeinzel⸗ handel, was angeſichts der beruflichen Schu⸗ lung der Angehörigen dieſer beiden Wirt⸗ ſchaftszweige nicht ſonderlich überraſcht. Laſtkraftwagen für den hHandel, Zug⸗ maſchinen für die Landwirtſchaft Die meiſten Laſtkraftwagen hat der Handel und hier wieder der Einzelhandel erworben. Er bevorzugt den leichten Laſtkraftwagen, wäh⸗ rend das Kractfahrgewerbe den ſchweren Laſt⸗ kraftwagen für ſeine Ueberlandtransporte be⸗ nutzt. Unter der Induſtrie iſt das Baugewerbe der beſte Laſtkraftwagenkäufer. Die Zug⸗ maſchine iſt dagegen das wichtigſte Kraftfahr⸗ zeug der Landwirtſchaft. Sie nahm die Hälfte aller Zugmaſchinen ich letzten Halbjahr auf. Aber auch im Kraftfahrgewerbe und im Han⸗ dels⸗ ſowie wiederum im Baugewerbe iſt das eiſerne Pferd ſehr begehrt. So beſtätigt die Statiſtit in all ihren Teilen das tägliche Bild der Straße. Sie ſchafft aber darüber hinaus noch genaue Unterlagen für die Kraftfahrzeuginduſtrie, indem ſie ihr ein genaues Bild ihrer jetzigen und auch der zu⸗ künftigen Kunden vermittelt. Wir nehmen zur Kenntnis: Nach dem Ausweis der Reichsbank zur Monats⸗ mitte hat ſich in der letzten Bankwoche die geſamte Anlage der Bank in Wechſeln und Schecks, Lombards und Wertpapieren um 287,6 illionen auf 5261,8 Millionen Reichsmark verringert. * Das Frauenamt der DAß weiſt alle älteren weib⸗ lichen Angeſtellten, die noch ohne Anſtellung ſind, nach⸗ drücklichſt auf die Notwendigkeit hin, Kurzſchrift und Maſchinenſchreiben zu erlernen, da dieſe Fähigkeiten heute bei der Unterbringung im kaufmänniſchen Beruf unerläßlich ſind. Da es hieran gerade bei älteren weib⸗ lichen Angeſtellten, die jahrelang in Zwiſchenberufen — ſei es als Telefoniſtinnen oder Regiſtrierangeſtellte — beſchäftigt waren, ſehr oft fehlt, ſo konnten viele offene kaufmänniſche Stellen in letzter Zeit nicht mit älteren weiblichen Angeſtellten beſetzt werden. Die Kenntniſſe können mit wenig Koſten durch Selbſtunter⸗ richt und in den für Erwerbsloſe verbilligten Kurſen der DAß nacherworben werden. ſthein-Malnlsche Abendbörse Ruhig Mit Rückſicht auf den Wochenſchluß und angeſichts der ſchwachen Haltung der Auslandsbörſen war die Unternehmungsluſt an der Abendbörſe ſehr gering, zu⸗ mal Aufträge aus dem Publikum nicht eingetroffen waren. Deſſen ungeachtet erwies ſich die Grundſtim⸗ mung als recht widerſtandsfähig und die zunächſt ge⸗ nannten Kurſe wichen nur wenig vom Mittagsſchluß ab. IG⸗Farben 163½—164, Ver. Stahl 118/¼—118½, Buderus 127½¼,„ Mannesmann 122½—123, Adlerwerke 114. Auch am Rentenmarkt war das Geſchäft überaus klein. Man nannte Kommunal⸗Umſchuldung mit 94.70 und Reichsaltbeſitz mit 1281/. Im Verlaufe blieb die Umſatztätigkeit ſehr klein. So⸗ weit Abſchlüſſe erfolgten, betrafen ſie nur Mindeſtbe⸗ träge. Vielfach waren die Kurſe auch rein nominell. Die Haltung war widerſtandsfähig und die Kurſe nur wenig verändert. Höher geſucht wurden Schiffahrts⸗ papiere. Von Einheitswerten Faber& Schleicher wei⸗ ter feſt mit 120(119) und wieder rationiert, Hanauer Hofbrauhaus nach vierwöchiger Pauſe 154½(157).— Das Rentengeſchäft war auch ſpäter ruhig. Altbeſitz wurden zu 128¼½ gefragt, ebenſo 4·½¼ Prozent Krupp⸗ mit 98/. Von Induſtrieanleihen gewannen 5 Prozent Union Rheinbraun Kraftſtoff /s Prozent auf 10173. Getrelde Rotterdamer Getreide Rotterdam, 24. Sept. Weizen(in Hfl. per 100 Kilo): September.70; November.72½; Januar .87½; März.921/½.. Mais(in Hfl. per Laſt 2000 Kitlo): September 110½ November 105.%.; Januar 108½; März 110½¼. „Zweck und Geſtaltung einer Gefolgſchaftsverſicherung“. Von Joſef M. Seitz. Köln 1937. 48 Seiten. Herausgegeben von der Concordia Lebens⸗Verſiche⸗ rungs⸗AG in Köln. Die Schrift gibt in überſichtlicher Anordnung einen Ueberblick über alle mit dem Abſchluß einer Gefolg⸗ ſchaftsverſicherung zuſammenhängenden Fragen, insbe⸗ ſondere über die Auswirkungen in ſteuerlicher Hinſicht. In ſeinen Schlußfolgerungen macht der Verfaſſer be⸗ achtenswerte Vorſchläge zu einer Aenderung der ein⸗ ſchlägigen Vorſchriften der Finanz⸗ und Sozialverſiche⸗ rungsbehörden. HB-Familienqanæelgen 4 Stalt Karten or wea. Hdns Heflinqer C Mannheim Willi Winnewisser ut 12½4 Elfriede Winnewisser oeb Bieimd Freystadt.-Sdil.) 25. september 1937 Samstag, 25. September 1937 92 AI Sioll Korien! Walburga Droste lhre Vermählung zeigen an: Werner Hans Eruin Berlinghof Ruth Hans-Stierlen veriobie Dr. med. Armin jungling Oberarzt der San.-Abtig. 5 Vrmane ren daeuefr ———— 4 Dorstenstraße 287 Annemarie jüngling. ee 28. Septombor 1587 4 S— Erich Niebling K Mannheim, Meerwlesensfr. 35, den 25. Sepflember 1937 2— e neben lhre Vermählung beehren sich anzuzeigen Emma Niiebling SlNGER geb. Wolf 25. Sepfember 1937 C Kle Arten von Deucfachen Planken — Aus der 9B⸗Seuckekei! Lotte Hetlinger geb. Lamerdin 30 vERMXHIIF K Adolf Walter ſabrirn. Nuß. 1 baumpol., Itr. oo. en Elisabel Walter veb. Enò fo- A. Völklingen/ Sgor We vERHxHirt Hill. Bismarckstr. 34 eckenhelmer Str. 78 1 25. Sepflember 1937 U 6, 24 Schanzenstr. 19——— SEFPTENMHBER N 4 5 3 en Nr 20 Ver mählte ukr8 NMeannheim Fronkfurt s. Ni. U 2. 10 lie herorr. Mänmascinen für den laushalt- Singrr Hihmaschinen Itiengss. Hannheim, b4,5 Manamm Gott meine Schwie im Alte rufen. Ma! Die nachmit Nach mein lie der und 3 versehe E Nec! Frau Rudol Die 1 mittags Eeremeneereerer o. ——— Für di lich des lieben W Gih sagen v Dank. In des Her ehem. L der Lan und aller Mant Für die Frau in auf diese dem Bet heimer S wie allen Blumens: Mann Schiffers Für d vielen K. meiner li wir allen Mann Wal Txa Hak tember 1937 chweren Laſt⸗ ransporte be⸗ Baugewerbe Die Zug⸗ ſte Kraftfahr⸗ ꝛm die Hälfte halbjahr auf. und im Han⸗ werbe iſt das ihren Teilen e ſchafft aber nterlagen für n ſie ihr ein auch der zu⸗ tnis: zur Monats⸗ he die gefamte hecks, Lombards ien auf 5261,8 e älteren weib⸗ lung ſind, nach⸗ Kurzſchrift und eſe Fähigkeiten änniſchen Beruf ei älteren weib⸗ Zwiſchenberufen iſtrierangeſtellte o konnten viele Zeit nicht mit werden. Die rch Selbſtunter⸗ bhilligten Kurſen idbörse und angeſichts börſen war die ſehr gering, zu⸗ icht eingetroffen die Grundſtim⸗ die zunächſt ge⸗ 1 Mittagsſchluß 118½—118½, 123, Adlerwerke zeſchäft überaus dung mit 94.70 t ſehr klein. So⸗ nur Mindeſtbe⸗ rein nominell. d die Kurſe nur den Schiffahrts⸗ Schleicher wei⸗ oniert, Hanauer 154½(157).— ruhig. Altbeſitz Prozent Krupp- nnen 5 Prozent nt auf 10176. e n(in Hfl. per .72½; Januar „per Laſt 2000 3½.; Januar ftsverſicherung“. )37. 48 Seiten. Lebens⸗Verſiche⸗ nordnung einen zß einer Gefolg⸗ Fragen, insbe⸗ erlicher Hinſicht. er Verfaſſer be⸗ derung der ein⸗ Sozialverſiche⸗ Samstag, 25. September 1937 4 Kig Todesanzeige Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute nacht meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Großmutter, Schwiegermutter und Schwester, Frau pauline Gaener geb. Stäbler im Alter von 67 Jahren ganz unerwartet zu sich zu rufen. Mannheim(D2,), Glan-Münchweiler, Buenos Aires, Echterdingen, den 24. September 1937. In tie fer Trauer: Leonhard waoner nebst Kindern. Die Beerdigung findet statt am Montag. 27. Sept., nachmittags.30 Uhr, auf dem Hauptfriedhof. Dame zu vermiet. Leckarstatt Zonnige Iimmer⸗-Vohnung t zu vermieten. Mittelſtraße 38.(17450“ auf 1. Oktober Hühmaſchine für 35. zu verk. A 3, 7 a, Knudſen, Reparaturwerkſtatt (17539“) Leselen 3, 55 zu verkaufen. H zu vermieten vom 15. Oktober 1937 Näh. bei: bis 15. Februar Ungolelfa, Cisvalaſt, K 1. g Siemens⸗S. 8 5, 3** 2 „ 3, parterre. 085. 16 054•%) ü Zünei Vorderheig. ab- ler, auch als Zim. u. K. geeig., 5 v. )„ 8. 11 (17 458“ Neuoſtheim öne, fonnige 0 -Zimmerwhg. an berufst. od ält. uſchr. u. 17 615“% 25 d. Verlag d. B. Schöne 3 Zim⸗ Nach kurzer, schwerer Krankheit ging unerwartet mein lieber Mann, Vater, Großvater, Schwager, Bru⸗ der und Onkel, Herr Josef Hund Gastwirt„Zum Kranz“ versehen mit den hl. Sterbesakramenten, am Donners⸗- tag, 23. Sept., im Alter von 54 Jahren von uns. Neckarhausen, den 25. September Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Jakobine Hund Ww. Famille Hermann Hund Rudolf Hund Familie Karl Weinkötz Die Beerdigung findet am Sonntag, 26. d.., nach- mittags 3 Uhr, vom Trauerhause aus statt. 14487 Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme anläß- lich des Hinscheidens meines lieben Mannes, unseres lieben Vaters, Großvaters und Schwagers, Herrn lonanmes Brücdtel, zeanmer sagen wir allen Verwandten und Bekannten herzlichen Dank. Insbesondere danken wir für die Kranzspenden des Herrn Oberbürgermeisters, der Kameradschaft ehem. Leibdragoner, sovrie seinen Arbeitskameraden der Landwirtschaftl. Abteilung der Stadt Mannheim und allen Hausbewohnern. Mannheim(J2, 19), den 25. September 1937. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: rrau lainharina Brudsel Wwe. I0 3, 16, eimig. (17 4695 möblGczimm. zu vermieten. umzugsh. billig zu verkaufen. Danlsagung Für die mir anläßlich des Hinscheidens meiner lieben Frau in reichem Mahe erwiesene Teilnahme sage ich auf diesem Wege herzlichen Dank. Besonders danke ich weiß, Almengebiet ſer und Küche ½. rechts. an ruh, kl. Familie p. 15. 10. od. 1. 11. 15 verm. Pr. 45%1 48 zu erfr. u. VimVerlag Alberplat boo bis 700 am mit Bahnanſchluß zu vermieten. Zuſchriften u. Nr. 11380 VS an den Verlaa bier. Dlatt..p. 48 an d. Verlag d. B. leere Zimmer 1. und 2. Stock, jeEIIIE lalemaume fü, löl.3u0 an . it. Lbelen Unmer mit fließd. Waſſer von komfm. Anglft Hobl. Zimmer 4 zu vermieten u unt. 11 370 10 an den Verlag d. Bl. Großes, ſonniges Balkonzimmer an 1 od. 2 ber. Herrn auf 1. Okt. od. (17 553“) leer, ſonn., hell, an Höbi. Zimmer zu mĩeten geiutht mit Bücherſchrank, Schreibtiſch u. fl. Waſſer auf 1. Okt. Ech uch t. Nähe d an b. Veriag d. B. Zu veftaulen 0 7 2. rngn. Rab 14, 18, 22% P 4, 2, 2 Tr. r. zu verkaufen. Hau 541•5 2, 8 fastene für 30 zu verff. Werderſtraße 30, III, rechts. Separates helles zimmer 44 859 0 leer, von 351 Unterſtell. öbel ſofort u vermieten. ldyarkdamm 2, I, Hinterhaus. (17 490“) Manſ.Zimmer Sehr gut erhalte⸗ ner ſtabiler Lermagen zu verkaufen. Näheres: Uhlandſtr. 43 2. Stock, rechts. (37 280 V) berufst., alleinſth. Frau od. Frl. ſof. zu vm. N. U1, 20 (17 481“) Echt eichen. lalämn. anhe a Nöbliertes f F Frifierkom. Zie zinnet Spiegel, Nachtt. mit Glas, 2 Bet⸗ ten, da etwas zu dunkel geb., für J10.- Kn. Möbellager Hch. Baumann à C0. I427% U1.1 Neue Llkiehische A- N. z, Möbelhaus Binzennöfer Schwetzinger 48 ezerimmer echt Eiche, mod., Büfett m. Vitr.⸗Auff. eingeb.Sibber⸗ loſſes wird be⸗ 1. Nov. geſucht. eb 7 489 U. An. gut erhalten. (1754 m5or zimmer an Hrn. zu verm. ſof, od. z. 1. Okt. zuu vermieten. .„ (47 508•% 1 zimmerofen 1 weißer herd Gullibl-Zimm. L e Horſt Eugen, 1 5,1 An⸗ und Verkauf käſt., Kredenz, Auszugtiſch, 4 Polſterſtühle zouch bill.“ zu 5 18 eisel, 4 1 G4 E 3 2¹. ——(44 815 V) Schönes, ſonniges „ 17, 3 Tr., 1. (47544% Möbl. zimmer aſt neue Böe⸗Ciniicht Ein modernes Jlatümmer kompl., banad.Birke 1 Schreibmaſchine, Zu erfragen bei: üuin2 D 1, 4 17 382*% 2 Betten, Kochgel., heizb., anBerufst. zu vermieten. 1. F. (17 557˙% Gulmol. Iimm. in Einfamilienhs., mit od. oh. F8— ſofort od. z. 1. Okt. 2 vermieten. E Weg. Platzmangel billig zu verkaufen Neckarau, N auerſtr. 97. 1K. (7 499“½ f. neu, 1 Bücher⸗ 1 Z1eſüſch e 5 Oelgemülde billig mit Rohr, gut erh. G 7, 30, 4 ful. i- Af Hol. Blüſchſofa 2 pafſ. Seſſel weiß. Küchenſchrk. billig abzugeben. Lameyſtraße 11, bei Schneider. (17 563“ Elektriſche Daſchmaſchine „Sigma“ 120 Volt Babykorb u. blauer Rillſlenwagen billig zu verkaufen. Tr. ls 417532˙• + Folgende gebr., gut erh. Gegen⸗ ſtände weg. Platz mangel billig zu verkaufen: Küchenbüfett Küchenbüfett m. Kred., nat. 60%„ Tochlerzimm. w. neu, lack. 150.% Lohnzimmer dkl. Eiche 220% Mod. Sofa, wie neu, 50 4 Kleiderſchrank, 25.— +13 Waſchkomm. 15.% weiß. Eiſenbett, mit Roſt 10 4; Nachttiſch .., Nußb.74 fäbelnaus Almduezkanal R. Schüler KG. Mnm..12, 16 Preisw. zu verkauf. A. Kleiderſchr. BoucleTeppich:4 Beſ.:., Auguſta⸗ Anlage 3, 3 44 874 5) Valkzempfänger billig zu verkaufen. Eckert, H 1, 12, HU, rechts. 17 6¹40 . ——— Heuvio, P 7. 23 Beſichtigen Sie bitte meine Guter Lohn und f0075 Zuſchr. u. 44 799 Heute Uhr Felikuͤß der Aneigen-Annalume fuc die Sonntag-uͤsgabe. Wir bitten alle, die noch eine Anzeige für die Sonntag- Ausgabe sufgeben möchten, hierauf Nucłksicht zu nehmen, denn nach 11 Uhr werden wWir keine Anzeigen mehr annehmen können Tüchtiges Müdchen ür Küche und z. edienen geſucht. Verdienſt zu an d. Verlag d. B. Geschäfte pichtgesuche, Verlaufe usw. Zu kaufen geſucht: bücerei m. Kondikorei in Mannheim od. Umgeb. mit größ. Umſatz bei höhe⸗ rer Anzahlung. Immobilien Fernruf 268 29. (36 494 V) Husstellung Herrliche Schlafzimmer in Schälbirke, (edle Form und Qual.), m. Röſten Schoner, Kapyk⸗ matr., ſh. preis⸗ wert abzugeben. Eheſtandsdarleh. m. Dampfofen und an d. Str. Heidel⸗ berg⸗Bruchſa zu verkaufen. Näh. Zücetei Kolonialw.⸗Geſch., gel., b.—8000% Anz. Henn Heinrich, „Plankſtadt, Stefanienſtr. 16. (36 578 VSch) Möbelhaus Binzenhöſfer Schwetzinger 40 Straße Ihr gebr. Zim. neh. w. in Zahl. geſetzl. Garäntie (1744%)% Guler wß. Herd komb., mit fahrb. Kohlenbaſten, weg. Umzug zu verkauf. Nehaiiſchl.,fwipſch. 1 Auszehliſch abzugeben. 3, Bellſtelen““ 4433 all.gebr., Patentroſt Zu erf. Milchgeſch. Max Brandt, Stockhornſtraſſe 41 zu kaufen (17 452“%) 2 eckar⸗ Gebr. el. od. Dpf.⸗ an d. Verlaa d. B. ſeht verbaufen durch Anzeigen! Kautgesuche Eiſenbahn angz⸗ Ingeb. u. 17 610“ id im Hauſe u. Kachelofenheizung. Abxeſſe zu erfr. u. S automat, Becken u. Nähe Zimmerofen. zu 44 798 V imVerlag O ſt ſt adt, Kohlenbadeofen, adewanne, Gas⸗ Gelegenheits käufe aller Art kann goch lhnen für wenig Geld eine kleine Hiaamascise Gebrauchte u bhaufen geſucht. ngebote an: ennemne fl¶AAAATAA Ku Uimous. Reicüstiazsse Ubel Pvmpia Ing 17 lr. ſteuerfrei, preisw. Echwohingerftl. 143 wetzingerſtr. 63 4K W Frisch von der Kelter: Süher albrurost D (Neuer Wein) uter 75 Pfg. kinzelyerkauf: Schwetzinger Strane 42- 6 3, 10- R3. 7 Seckenheimer Straße 110 MAX PFEIFFEER Weingroßhenclung Femruf 441 28 für Mrte reellste Bedienung u. Sonderpreise aahlahaaaaa National-Tneater MWannheim —— 3——3 1. Sondermiete B Nr. 2 8. Abend der Werbewoche kledrich Dupeim l. Schauſpiel von Hans Rehberg Anfang 19,30 Uhr, Ende nach 22.15 u. „Slüner“ dei Wein-Singer MN7, 37- HM 3, 21 Mittelstrane 24 Heerfeldstrase 66 Neckarau: Friedrienstr. 8 a geſchloſſ. Lieferw., Läufer, für etzger beſ. geeig. preisw. zu verkauf. Otto Muſch, Luzenberg, Stolbergerſtraße 13 Fernruf 536 86. (44 870 V) 5 B 200 cem Bauj. 36, 7000 rm 45.An Kaſſe zut verkaufen. I 4 E, Laben. Lehr. Tempo doer Stangarg Hinterl., zu k. geſ. ev. geg. Uebernah. . Maurerarbeiten. Angeb. u. 17458“7 im Verlag dſ. Bl. Lllaase geſchloſſener Kaſt. 18041174 108 em, in gutem Zuſtand, für 275. Nm. zu verkaufen. A. Blauth, Mhm., 8 4, 23/24 Fernruf 243 00. Amti. Bekannimachungen Derkauf von Allmalerial Zirra 7000 kg Altpapier, 900 Säcke und kleinere Poſten Metall werden ge⸗ gen Barzahlung abgegeben. tigung zwiſchen—10 und 14—16½ Uhr. Angebote nur auf vorgeſchriebe⸗ nem Vordruck, verſchloſſen und mit Auſſchrift„Altmaterial“ bis ſpäte⸗ ſtens rutrs⸗ den 1. Oktober, vormit⸗ tags 11 Uhr, erbeten. „Die allgemeinen Bedingungen für die Ausführung von Leiſtungen vom Steuerfreies Lſcht⸗ dem Betriebsführer und der Gefolgschaft der Mann- Ad.⸗Hitler⸗Brücke: derkaufen. Inſtall. Anzeige im„IB. vermitteln Jeruruf 517 0³ fentember 1932 bilden Vertragsbe⸗ Kemkes, Gu 7, 15, p ſtandteile. heimer Stadtreklame Gmbll., den Hausbewohnern, so- Gulmbl Jimm 3173⸗)“(17 613“0) Strafgeſungnis Mannheim⸗ ste wie allen Freunden und Bekannten für die Kranz- und evtl. mit Penſion N Marte Enpreß.as Schuldenregelungd Blumenspenden, die ihre letzte Ruhestätte schmücken. z. 1. Skt, zu verm. Für 8 weiſer— giarer, Hornſſur den Bauer Georg Michner Fang Tiermarkt nnd Tachometer in naden 10f 7 ergenhan, ekwagen mann in Steinklingen ift am 21. Seß⸗ Mannheim-Rheinau, den 25. September 1937 enitsſtraße 16. Junger bi. autem Zuſtandſtember 1957 nach Beſtätigung des 5 Schifferstadter Straße 15—— Motorr.-Stiefel 9 iji 0 4 11 Ahe————= rugen m möir Znme, an4 hetes,ſül i Mrert Cc Dp jun. Ro Wgalbpurtftr 12. stoht ein nn 1 beim Amtsgericht Heidelberg. 3, 7, 2 Freppen.] parierre, rechts. Tronsport MFerf meRnoinon 47012•) 44˙750 V emhiassiber s Hauptſchriftleiter: 4 Mietgesuche bester Uhr Dr. Wilhelm Kattermann — Milchküne 3 Stellvertreter: Karl M. Hageneier(z. Zt Wehrmacht) 1 ꝛeu Cbef vom Dienſt: Helmut— Be ich M- L wnen, Kaar Bn 5 r Wir Spolitik un andel: 15 UnitKüche,— Wilhelm Ratzel; für Bewegung; Friedri: für Danksa Un lüchſte nühe d hakenkreuzb 00 Wittolebgonstr. 86 Pleste Sabns Kulfurpofitit Feuiteion und Wellagen Samn G 5 —5—„ Lucwigshaten Sss-Boitzi 5r 170% zu vork.für den Heimafteil:“ aas; für Vorales: Karl M Die neven per ſofort zu mieten geſücht. 1. zu verk. Hageneier(z. Zt. Wehrm 845 3 Rut 610 60 Neckarau,.(, Zt. Wehrmacht: Vertreter: Friedrich Kari Für die überaus herzliche Anteilnahme sowie die Angebote unter Nr. 37 189 VS an Schulſtraße 33. Haos):; für Sport: Julins Etz; Geſtaltung der B⸗Aus⸗ vielen Kranz- und Blumenspenden beim Hinscheiden meiner lieben Frau, unser unserer guten Mutter sagen wir allen auf diesem Wege unseren innigen Dank. Mannheim-Waldhof, 24. September 1937. Waldpforte 54 69. Scherer ung Minder. 3 gabe: Wilhelm Ratzel: für die Bilder die Re r . leiter; ſämtliche in Mannheim. A ändiger Berliner Mitarbeiter: Dr. Joh Berkin- obn Johann v. Leers, erliner Schriftleitung: Hans Graf Reiſcha SW 68, Ebarkottenſtraße 3% 8 ae ſämtlicher Originalberichte verboten.— Sprechſtunden der Schriftleitung: täglich 16 b (außer Mittwoch, Samstag 135 Somume Druck und Verlag: Hakenkreuzbanner⸗Verlag und Druckerei G. m. b. H. Geſchäftsführer: Direktor Kurt Schönwi tz, Mannheim. Sprechſtunden der Verlagsdirektion: 1 laußer Samstag und Sonntag): Fernſprech⸗Ar⸗ r Ver: laa und Schriftleitung: Sammel⸗Nr. 354 21. Für den Anzeigenteil veranw.: Wilh. M. Schatz, Mhm. iie, 0 Zeit gelten folgende Preisliſten: amtausgabe Nr. 1. Ausgabe Mannhei Ausgabe Weinheim Ausgabe Eafvesze 2. (17 460% ie henon. Mnmastn r den Haushalt- Singer ſihmaschinen Itiengs. lannbeim,045 Planłken Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dab unsere liebe Großmutter, Frau Harearetna fleidenreich geb. Bloß heute nacht 2 Uhr im Alter von 69% lJahren nach kurzem, schwe⸗ rem Leiden sanft entschlafen ist. Mannheim, den 24 September 1937. In tiefer Trauer: lle Emkel ent und Ludwid Meisenreion Die Eeuerbestattung findet am Montag, den 27. September 1937, um 12 Uhr, im Krematorium in Mannheim statt. Von Kranzspenden bittet man Abstand zu nehmen. —— Hleidercham ————— fabrikn., Nuß⸗ baumpol. Ztr. 100.- Ru. Hs. Meisel. mger E (44 816 V) Ckünerkacten- Trauerbriefe lefert schnell und gut Hakenkreuzbanner-Druckerei 1— Nr. 7, Geſaunt DA. Monat Auguſt 1937 über 49 000 davon: Mannheimer Ausgabe Aber Ausgabe über 0 0 Weinheimer Ausgabe übe! 860 Ab 1. Seytember DA. wieder über„59 000 0 0 „Hakenkreuzbanner“ Samstag, 25. September 1937 chõ 6 4—— eino, Sam. Srete „Ejeop 310 eĩ 7 d unms Aspie auf dem 4. des deutschen 13 ni arianne Hoppe/ Gust dan- weer/ zupp Muss — Alar ien 30⁰ Sierdenßai, Filocl.. Der FI] Kom m der großen ineo lda wüst/ R. RomanowskV Sam mstag. Haui nenekels/ carsta lõᷣe 24 Sonntzg: 2— 70 630.45 Unr 35 80 400,.15.30 Unr 50 M /hme 7 Ohrfeĩgen Der neue 1921 rnirsen Alkrech abet, Oshor 3½ —— 330 Unr samstag: .10,.30 Unr Sonntag: 4— Meerleldstnbe 56 0 L 17 0 1— 18 Nacfbe. 220 Unng naute z0ms- u. morgen;nnta * e. es der unsterbl. pP. det Weltgesenich *gewaltigen Ausmaßen. SeH auð DeutseM‘— orfuft hoi on% miscanst ner lev 1914 Mobilmachuns De⸗ schaeHV Alimöe n uUsοιοοιrν Tr οο 00——— konon in Ostprouboo eln/ oeutsche Boldatan GDeran slegreieh Der eiserne Hindenburg NMasuren Tannenberg Die Deutsehen vor partt Wie er wirkllch WAr 2 Nacht Z3 un- u. Sonntas, vormittass 11.15 Uhr Die nienon· M Suncim 4% 97eBies Keleges elter ⁊ohoo hurehtbar witet dle Artog O% EDο; ain— Oorter und Sibede elah⁰ in Bisod und Trommes. 2 Gie Mimonen 1 geutsche ir Offeren Kærnpt in Rutiund: Die deutsche Onenstwe s burchbruch bel Gorllee. 227.. Na. 4 berfen ymemyn und Lomderg ie menschenmordonge Verũnn schiaeh rooesfort Douaurmont ————————————————————— —— nder Karten: M. .80.—.20 nalbe preise .50.— Mk. ab 50 Pig. MN Iheater Breite Sti. EE in beiden Theatern- Mur noch wenige lage Die wunderbare Filmoperette Ein Rausch von Schönheit EIn Traumvom Gflück Land der lĩebe Hlbert Mafterstock- Gusti Huber Valerie v. Martens- Erik ode W. Bendow, Oscar Sima, Olsa Limburs Wochenschau: Relchsparteitag Nurnberg Täüglleh:.00 6. 10.20 Unr Jugendnicht zaugelaszsen! Heute Samstag gunr 2 sensationelle-Vorztel- u. morꝑen Sonntag— lugend iungen mit dem abenteuerflichem Programm Nevada coer Scnrecken von Hevada) ein echter Wild-West-Film- Zuvor:„Die endlose Macht“(aus Admiral Byrds Tagebuch) Jugend: 30, 40, 50 Pfennig *IIBEIIE“ Dos Wunclerinstrument des 20. Johrhunderts! bie Weltsensetion am intemetionolen Voriete Fefnef: 3 Lederer V. u. F. Browning Ben Benett und 4 weitere Attralktionen rieute 10 Uhr: Tanzkabarett nit Programm Horgen loUhr: Familien- Vollvorstellung Numerierte ſische: Libelle-Kosse od. Nuf 22000 * n nnMIII felh. D. ore Teimie— Nur M.11(lunststr.) Speziol-Geschiöft Kaffee ſee Kakao Fernruf 210 88 Lieferung frei Heus nt Hinener lrobeterei Lärtenteldstrage 41 EFernruf. 529 28 Ein: Pefer-Ostermoyr-Film der Uſo nachdem gleich- nomigen Roman von Ludwig Ganghoſer mit Hansi Knoteck, paul Richter, Hans A. Schlettow, Käthe Merk, Gustl Siark⸗ Gstettenbauer, Friedrich Ulmer SPIELLEITUNG: HANS DEPPE Iim Vorprogramm: Segen der Kälie, Ilſa-Kullurſilm Bferebeste Ufa-Tonwochelbringt: Tag der Wehrmacht in Nürnberg! Sa..00.30.30.30 30,.00.15 6,15.30 Für Jugendliche nicht zugelossen fa-pALAsT vmessw. Jel.21222/½25 LAI Iiirae Hacht-Vorstellung 10.45 Racktvorfteliu— p. hosse- Maria v. vasnady Sonntag, 26. Sept., 11.30 Unr Der Film des groben Eflebnise; Krach und Glũck um Künnemann —244 REEINE Ein sens ationeller Fiim aus dem Uichtsplele Mannheim-Neckarau afrikanischen Busch nach dem Das moderne Theater im Süden ier Sfadt weltbekannten Roman von Ragar Wallace mit dem Heute zamstag his einschl. Montag! derühmten Neger- Bariton Haul Robeson Math. Wiemann, Olga Tschechowa. P. petersen Vorverkauf tägl. an der Tneaterkasse Für Jugendliche nicht zugelassen Die eclge Haskez Sbfs-1A5 Die Schicksalsstunde eines Arztes UNIVEASUn Beg.: Wo..00,.30, So..30,.00,.30 Tholmasbrau heute 5 Unr Wiedererffnung Hans- Hsyer 2m Friecleicliofari: O TANML Anfeang's Uhr- Eintritt 30 Pfg. einschl. Tonz Durlachec of- Restaurant Bierkeller Münzstube Automat Sodaſfonlane die sehenswerte Gaststätte für Mannheim FG anden Flanken Im pPlankenkeller Bler ven Fas! Ganz f epäbr. Auaan 833 ährt. Fabrikatſf techn. u. tonl. in(afẽ Bör 5 Somotog beſt Verf. preisw. sonntag imMuſikhaus Pfeiffer, O 2, 9 Verlamncereame omzert Mhm., Kunſtſtraße Otto Lamade.2 Fernruf 217 05 a Unsere V nůͤchsten besginnen amn 4. unci 11. Olctober — onderkurse für Angehörige der Wehrmacht— Sprecmeit: 11—12 und 14—22 Uhr- Einzelstunden jederzeit Am Samstag, den 25. Sept. 1937 eröffne ich das Lokal „zZUR KRAPPMUHTLE“ Schwetzinger Straße 144 lch bitte, mir vollkommenes Vertrauen entgegenbringen Zzu wollen. Zum Ausschànk kommt dòs gute Eichbeum- Edel-hBief— Gute Küche— ff. Weine Josef Knebel und Frau Fehlusaxord f Wr DAS Verlag n. Schrif banner“ Ausgal Trägerlohn; du . Ausgabe B ohn; durch die Sſt die Zeitung Sonnkag-2 S2 münch der Sonder in die Geb— ner Hauptl hieß do Gaft auf d Kief Bereits bei deutſchem Bod oberhaupt dur Reichsminiſter ter Sonderzug niſchen Regier fuhr, traf kur; dem kleinen 2 Den Stellve von deutſcher der dem itali ſeines Aufent iſt und dem Kommandiere Dresden, Gen des Protokol Schwandte von Haſſel Stellvertreters gen, angehör⸗ Mit ihnen Botſchafter in ſchaftsrat Ma Generalkonſul Klaſſe Pitte kollchef Graf( gen Tagen ve war, dem Du⸗ Geleit nach M Kiefersfelder Das kleine 5 örtchen, erlebt erſte deutſche Italien auf rührig. Der v umruhmte O: Bauernhäuſer prächtiges Fe gebäude war von denen S ben herabhän merndem Spi die Worte: Duce will Die ganze! mit den Fahr des national ſäumt, die vo hängen.